Der Weißensee ist ein 2,3 km langer See mit einem Umfang von 6,1 km im Landkreis Ostallgäu in Bayern westlich von Füssen am Nordrand der Alpen. Nur 500 Meter weiter südlich liegt der höher gelegene Alatsee. Der Name Weißensee rührt entweder von seinem durch abgelagerten Kalk weiß schimmernden Erscheinungsbild her oder lässt sich durch die Tatsache erklären, dass sich um ca. 600 n. Chr. ein Alemanne namens Wizo hier niedergelassen hat. Er ist nicht zu verwechseln mit dem
Weißensee in Kärnten.
Im Jahre 753 vermachte der fränkische König Pippin den See mit seinem Umland dem Bischof Wikterp von Augsburg zu Gunsten der neu geschaffenen Klosterzelle St. Mang. Nach vielfachem Wechsel erwarb letztlich die Stadt Füssen im Jahre 1928 den See mit dem Fischereirecht aus privater Hand.
Vor allem den Eiszeiten und besonders dem Lechgletscher verdankt der Weissensee seine Form, an deren Gestaltung wahrscheinlich Toteis mitgewirkt hat.
Mit einer Länge von 2,2 Kilometern von Ost nach West, einer mittleren Breite von knapp 600 Metern und einer Tiefe bis zu 25 Metern bedeckt er eine Fläche von 1,35 Quadratkilometern und hat ein Einzugsgebiet von knapp 15 Quadratkilometern.
Renken, Zander, Hechte, Aale, Schleien, Saiblinge, Seeforellen und Karpfen leben in ihm, während sich auf ihm Schwäne, Haubentaucher, Blässhühner und mehrere Arten Wildenten tummeln.
Im Sommer wird der See intensiv als Badesee sowohl von den Einheimischen als auch von Touristen genutzt. Im Winter wird darauf Schlittschuh gefahren. Auf einem idyllischen Wanderweg kann der See umrundet werden.
Die Thermik ist sehr schwer einzuschätzen, sie ist wesentlich empfindlicher als am Walchensee. Also ganz grob gesagt, geht es bei Schönwetterlage los. Es sollte wolkenlos sein, bei Westwind, oder von Ost auf West drehender Wind...
Bei Ostwind geht meist gar nichts.