Ückeritz liegt aauf
Usedom an der schmalen Landenge zwischen der Nord- und Südinsel direkt an der B 111, inmitten einer landschaftlich reizvollen Region zwischen Ostsee und dem
Achterwasser. Die Gemeinde besitzt einen Hafen am Achterwasser. Zirka 12 km östlich der Gemeinde liegt die das Seebad Ahlbeck und 21 km westlich liegt die Stadt Wolgast.
Zu DDR-Zeiten herrschte Camping-Tourismus vor; für die fast 5 km lange Camping-Kolonie im Dünenwald zwischen Ückeritz und Bansin kursierte das Attribut größter Campingplatz Europas. Auf 13 ha war Platz für ca. 20.000 Camper. Heute ist der auf Bansiner Grund gelegene Teil geschlossen, da Bansin bestrebt ist, an die historische Tradition des Kaiserbades anzuknüpfen und insoweit die Zahl der Camper zu beschränken. Die auf ca. 10 ha verbliebene Campingstadt ist immer noch eine infrastrukturell autarke Enklave abseits des historischen Ortes.
Ab den 1930er Jahren entstand in Ückeritz eine wichtige Künstlerkolonie. Bedeutende Maler und Malerinnen wie Herbert Wegehaupt, Otto Manigk, Karen Schacht und Vera Kopetz siedelten sich an und wirkten dort für Jahrzehnte. Heute ist Ückeritz Heimat der Künstler Oskar Manigk und Matthias Wegehaupt.
Sehenswürdigkeiten:
* historischer Ortskern mit Fischerkaten am Achterwasser
* Strand mit Flachuferzonen und Steilküste
* Camping-„City“ direkt am Strand mit Shopping-Meile, Kino, Cafés und Restaurants
* Naturschutzgebiet Wockninsee (1967 eingerichtet) mit Naturlehrpfad. Der See verlandet durch Torfbildung; ein Schilfrohrbereich teilt ihn in zwei Hälften. Moor-Vegetation beherrscht die verlandeten Zonen; es finden sich Sumpfveilchen, Moosbeere und Sonnentau; Hinweise auf das Vorkommen der Sumpfschildkröte sind dokumentiert, doch wurde schon seit 1995 keine mehr gesehen. Angrenzend Schwarzerlen- und Eichenwälder; die älteste Eiche in dem ehemaligen Hudewald wird auf 400 Jahre geschätzt mit einem Stammesumfang von ca. 4 m.
* Hafen Ückeritz mit Surfschule
* Yachthafen und Naturcampingplatz Stagnieß
Tourismus und Unterkünfte: Ückeritz profitiert durch seine Lage an der Ostseeküste vom Tourismus. Rund um die Ortschaft gibt es gut ausgebaute Campingplätze und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Ückeritz
54° 00,6 ’N 014° 02,4’ E
An der Ostseite des Achterwassers befindet sich der Ort Ückeritz. In dem kleinen Hafen des Ortes sind auch Gastlieger willkommen, das Amt des Hafenmeisters wird von der örtlichen Segel- und Surfschule übernommen. Zu der Schule, die auch Jollen (Ixylon, Flying Cruiser), Cats (TopCat) und Surfbretter vermietet, gehört auch eine Bar direkt am Hafen. Hier gibt es Getränke, kleine Snacks und Eis. Auf der gegenüberliegenden Seite des Hafens gibt es eine weitere Gaststätte. Hier ist das Essensangebot allerdings dürftig. Des weiteren kann man an dieser Gaststätte Ruderboote, kleine Motorboote und Tretboot leihen.
Navigation: Bei der Ansteuerung des Hafens Ückeritz muss man beachten, dass er nur bei Tage angelaufen werden kann. Zudem gibt es in der Hafenzufahrt Wassertiefen von weniger als 0,9m. Im Hafen selbst gibt es Liegeplätze für Schwertboote, Festmachetonnen sind im Hafenbecken installiert. Ein WC gibt es im Norden des Hafens, östlich davon befindet sich ein Wasserzugang.
17459 Seebad Ückeritz
Telefon: (03 83 75) 2 02 65
Ansprechpartner: Gemeindeverwaltung/ Kurverwaltung
Die Ostsee zählt auf Grund der guten Windverhältnisse zu den besten Segelrevieren der Welt. Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Stabile Hochdrucklagen bringen mäßige bis starke Ostwinde. Das ist nicht typisch, kommt aber vor. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht. Der Wetterbericht wird mehrfach täglich gesendet und ist spannend. Bei der Routenplanung spielt die Wetterentwicklung eben eine große Rolle.
Besonders durchziehende Tiefdruckgebiete sorgen immer wieder für beste Winde aus westlichen Richtungen. Im Sommer wechseln diese aber auch oft mit ausgiebigen Ostwindperioden, wenn sich Hochdruckgebiete über Osteuropa festsetzen.
Auf den Bodden- und Haffgewässern ist der Wind von der Großwetterlage abhängig und wird von vielerlei geografischen Bedingungen beeinflusst, wie z.B.
Düseneffekten, Kapeffekten und
Windabdeckungen.
Im Achterwasser herrscht bereits Binnenklima. Auf Grund vorgelagerter Wälder kommen Starkwinde nur selten in diese Region. Der Niederschlag liegt bei nur 5% des Durchschnitts für Deutschland in den Sommermonaten.