Ribnitz-Damgarten ist die größte Stadt im Landkreis Nordvorpommern in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Stadt ist eines der 18 Mittelzentren des Landes und führt seit 2009 die Bezeichnung Bernsteinstadt vor ihrem Namen.
Die Stadt liegt zwischen den Hansestädten Rostock und Stralsund an der Mündung des Flusses Recknitz in den Ribnitzer See (Südteil des Saaler Boddens). Östlich der Recknitz in Vorpommern liegt Damgarten und westlich des Flusses, also in Mecklenburg, liegt Ribnitz.
Die Doppelstadt Ribnitz-Damgarten entstand 1950 durch Zusammenlegung der beiden Städte Ribnitz (in Mecklenburg) und Damgarten (in Pommern). Beide Stadtvertretungen hatten sich gegen den Zusammenschluss der Städte ausgesprochen. Die damals Regierenden wollten jede Erinnerung an Pommern und eine mecklenburgisch-pommersche Grenze auslöschen. Offiziell wurde die Notwendigkeit einer größeren Kreisstadt für den 1952 gebildeten Kreis Ribnitz-Damgarten nachgeschoben.
Die Recknitz bildete früher die natürliche Grenze zwischen dem Land Mecklenburg-Schwerin und der preußischen Provinz Pommern. Die beiden Stadtteile Ribnitz und Damgarten werden durch die breite sumpfige Flussniederung getrennt. Der Übergang über die Recknitz wird auch Mecklenburger Pass genannt. Auf der mecklenburgischen Seite befindet sich unmittelbar am Fluss das Pass-Gehöft.
Nach der politischen Wende wurden ab 1991 die historischen Stadtkerne von Ribnitz mit dem Kloster und von Damgarten im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert.
Tourismus und Unterkünfte: profitiert durch seine Lage an der Ostseeküste vom Tourismus. Rund um die Ortschaft gibt es gut ausgebaute Campingplätze und ein Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Hafen Ribnitz-Damarten
Der Hafen und Steganlage von Ribnitz-Damarten Hafen liegt am Südufer des Ribnitzer Sees.
Im Hafen und der 400 Meter im Osten gelegenen Steganlage sind ist ausreichend Platz für Yachten. Der Kai im Westen gehört zur Marina Ribnitz, die auch im Außenbereich noch zwei Anlegestege hat. Im Hafen selbst können Sportboote nur anlegen, wenn sie dadurch das Fahrgastschiff nicht behindern. Im Westbecken des Hafens hat es 1,9 Meter Wassertiefe. Der östliche Teil des Hafenbeckens ist teilweise sehr flach. Die Anlage 400 Meter im Osten des Hafens besteht aus drei Anlegern, an denen überwiegend Motor- und Angelboote liegen.
Die Ansteuerung ist nur bei Tageslicht empfehlswert. Man fährt im der gekennzeichneten Fahrrinne auf direktem Weg in den Hafen. Ab den beiden Tonnen R 77 und R 98 darf das Fahrwasser möglichst nicht verlassen werden, weil es am Rand flach wird. Die Stege im Osten des Hafens ist nur mit dem Echolots zu erreichen.
Versorgung / Sonstiges: Müllentsorgung, el. Strom, Lebensmittel, öffentliche Verkehrsmittel, Slipanlage im Stadthafen ist öffentlich und kostenlos. Die max. Belastung sollte 5 Tonnen nicht überschreiten. Ein Mobilkran kann bei Bedarf unter der Telefonummer 03821-720707 bzw. 0171-7483163 angefordert werden. Gastliegeplätze im Stadthafen oder beim Segelclub mit WC und Duschen, Sanitäranlagen nur im Gebäude der Gaststätte

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Die Ostsee zählt auf Grund der guten Windverhältnisse zu den besten Segelrevieren der Welt. Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Stabile Hochdrucklagen bringen mäßige bis starke Ostwinde. Das ist nicht typisch, kommt aber vor. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht. Der Wetterbericht wird mehrfach täglich gesendet und ist spannend. Bei der Routenplanung spielt die Wetterentwicklung eben eine große Rolle.
Besonders durchziehende Tiefdruckgebiete sorgen immer wieder für beste Winde aus westlichen Richtungen. Im Sommer wechseln diese aber auch oft mit ausgiebigen Ostwindperioden, wenn sich Hochdruckgebiete über Osteuropa festsetzen.
Bei Starkwind (und den gibt es in den Bodden häufiger) kann ein kräftiger und höchst unangenehmer Seegang enstehen, der alles andere als ungefährlich ist. Darüber hinaus kann es in den engen Fahrwassern starke Strömungen geben, so daß eine kräftiger und zuverlässiger Motor (vor allem auch für Segler, die ja meist nur einen Flautenschieber haben) notwendig ist.