Rankwitz ist eine Gemeinde im Landkreis Ostvorpommern in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Das Gemeindegebiet von Rankwitz umfasst die gesamte Halbinsel Lieper Winkel zwischen Achterwasser und Peenestrom sowie einen Streifen südlich der Halbinsel, der sich bis zum Usedomer Stadtforst im Südwesten der Insel Usedom hinzieht. Dies bedeutet, dass der Ortsteil Krienke im geografischen Grenzbereich des Lieper Winkels gelegen und Suckow, ca. 3 km südlich liegend, diesem nicht mehr zuzuordnen ist. Die Kleinstadt Usedom liegt etwa 15 km von Rankwitz entfernt.
Zu DDR-Zeiten wird in Rankwitz eine LPG gegründet, der Rankwitzer Hafen ca. 800 m südlich des Ortskerns 1951 erbaut und 1969/70 die FPG (Fischproduktionsgenossenschaft) 20. Jahrestag zur Karpfen- und Forellenzucht eingerichtet. Diese Organisationen werden nach der Wende 1990 aufgelöst. Vorübergehend kommt es dadurch zu einem wirtschaftlichen Niedergang in Rankwitz, die Dorfschule und der Kindergarten müssen schließen. Zu Beginn der Jahrtausendwende wird das Hafengelände verstärkt zu touristischen Zwecken genutzt. Fischfang ist immer noch eine Einnahmequelle des Ortes, aber hinter den Tourismus zurück gefallen. Die aus der FPG hervorgegangene GmbH betreibt am Hafen eine Fischräucherei und ein Restaurant.
Der Hafen ist hauptsächlicher touristischer Anziehungspunkt für Tagesausflügler. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts nur noch wenige Fischkutter unterwegs; vor allem legen Segelboote von Feriengästen an. Vor dem Fischerquai befindet sich eine Wiese mit Rastplatz und Fisch-Imbissstand, eine Fischräucherei und Fischgaststätte.
Vom Hafen aus lassen sich mmit dem Motorschiff "Alte Liebe" Ausflugsfahrten unternehmen. Eine Schiffsstunde kostet 50 Euro.
Tourismus und Unterkünfte: Direkt am Hafen gibt es einen Stellplatz für Wohnmobile (Max. 3 Plätze, mehr möchte der Besitzer nicht haben) sowie vier Ferienhäuser.
Hafen Rankwitz
53° 56,08' N 013° 55,90' E
Der kleine Fischereihafen liegt nördlich der Zecheriner Klappbrücke auf Usedom am Peenestrom.
Hier gibt es auch Platz für Yachten. Von der Hafeneinfahrt aus gesehen an Steuerbord kann man an Heckpfählen anlegen oder vor dem Hafenbecken an den Schwimmstegen. Bei Wind aus WNW wird es ungemütlich, dann steht starker Schwell im Hafen.
Die Ansteuerung ist dank des gut befeuerten Fahrwassers Tag und Nacht problemlos.
Der Hafen ist gut von See aus zu sehen. Sobald man in der Peenestromrinne südlich der Tonne 78 in den im Osten des Fahrwassers gelegenen Hafen einsehen kann, kann man unmittelbar auf die Hafeneinfahrt zufahren. Dieser letze Abschnitt ist nicht betonnt.
Versorgung / Sonstiges: Toilette, Dusche, Wasser, Müllentsorgung, el. Strom, Fahrradverleih, reizvolles Hinterland, Fischgeschäft mit Restaurant, weitere Versorgungsmöglichkeiten in Rankwitz.
Die Ostsee zählt auf Grund der guten Windverhältnisse zu den besten Segelrevieren der Welt. Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Stabile Hochdrucklagen bringen mäßige bis starke Ostwinde. Das ist nicht typisch, kommt aber vor. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht. Der Wetterbericht wird mehrfach täglich gesendet und ist spannend. Bei der Routenplanung spielt die Wetterentwicklung eben eine große Rolle.
Besonders durchziehende Tiefdruckgebiete sorgen immer wieder für beste Winde aus westlichen Richtungen. Im Sommer wechseln diese aber auch oft mit ausgiebigen Ostwindperioden, wenn sich Hochdruckgebiete über Osteuropa festsetzen.
Auf den Bodden- und Haffgewässern ist der Wind von der Großwetterlage abhängig und wird von vielerlei geografischen Bedingungen beeinflusst, wie z.B.
Düseneffekten, Kapeffekten und
Windabdeckungen.