Hafen Martinshafen
Martinshafen liegt am Ostufer des Großen Jasmunder Boddens, laut Berichten ist er unsauber.
Die ganze Nordseite des Hafens und die westlich in den Hafen ragenden "Bootshäuser" werden von lokalen Seglern benutzt.
Der übrige Teil steht Gästen zur Verfügung. nur noch selten liegen Binnenschiffe am Südkai. Die Wassertiefe beträgt hier abhängig von der Windlage etwa zwei Meter.
Für Ortsunkundige ist die Ansteuerung nur nachts nicht zu empfehlen. Ab Tonne "Jasmund" Kurs 90 in der an Backbord betonnten Fahrrinne auf die 15 Meter schmale Hafeneinfahrt zufahren. Der eigentliche Hafen liegt östlich der 300 Meter langen, kanalartigen Einfahrt.
Service / Sonstiges: keine Sanitäranlagen, keine Versorgungsmöglichkeiten, Müllentsorgung, nächste Einkaufsmöglichkeit in Sagard (3 km).
Die Ostsee zählt auf Grund der guten Windverhältnisse zu den besten Segelrevieren der Welt. Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Stabile Hochdrucklagen bringen mäßige bis starke Ostwinde. Das ist nicht typisch, kommt aber vor. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht. Der Wetterbericht wird mehrfach täglich gesendet und ist spannend. Bei der Routenplanung spielt die Wetterentwicklung eben eine große Rolle.
Besonders durchziehende Tiefdruckgebiete sorgen immer wieder für beste Winde aus westlichen Richtungen. Im Sommer wechseln diese aber auch oft mit ausgiebigen Ostwindperioden, wenn sich Hochdruckgebiete über Osteuropa festsetzen.