Die Gemeinde Kamminke im östlichen Teil der Insel
Usedom liegt im Achterland, direkt am Nordufer des Stettiner Haffs. Kamminke zählt zu den ältesten Fischerdörfern auf der Insel Usedom. Reetgedeckte Häuser und die
Steilküste bestimmen das Flair des Ortes.
Auf dem Golm, der mit 69 m ü. NN höchsten Erhebung der Insel bietet eine weite Aussicht bis nach Swinemünde. Unmittelbar am östlichen Rand der Gemeinde verläuft die Grenze zu Polen, sechs Kilometer nördlich liegt das Seebad Heringsdorf.
Tourismus und Unterkünfte: Direkt am Hafen gibt es einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Hafen Kamminke
53° 52,01' N 014° 12,36' E
Der ehemalige Fischerhafen liegt im Nordostteil des Kleinen Haffs, unmittelbar an der polnischen Grenze.
Der Hafen hat für Yachten nicht viel wenig Platz. Am nördlichen Kai befindet ist eine Anlegestelle für die Fahrgastschiffe. Yachten machen am Ostseite der nördlichen Pier auf 1,4-2,2 Meter Wassertiefe fest.
Wegen der vielen Stellnetze ist die Ansteuerung von Kamminke nur bei Tageslicht zu empfehlen. Man fährt von Tonne H6 Kurs 7,5 in auf die Tonne KA2 zu und dann Kurs 17,6 weiter bis zur Tonne KA4. Direkt hinter der Verlängerung der Kaianlage läuft man nach Backbord in den Hafen ein.
Der ganze Mittelteil des Hafens ist sehr flach. Brauchbare Wassertiefen um 2,5 Meter sind nur im Abstand von 45 m von der Kaianlage vorhanden. Die Fahrinne vor dem Molenkopf (bei der Tonne KA4) neigt zur Versandung.
Versorgung / Sonstiges: Gaststätte in Hafennähe, Sanitäranlagen, Trinkwasser, bei Ostwind Schwell.
Auf den Bodden- und Haffgewässern ist der Wind von der Großwetterlage abhängig und wird von vielerlei geografischen Bedingungen beeinflusst, wie z.B.
Düseneffekten,
Kapeffekten und
Windabdeckungen.
Im Achterwasser herrscht bereits Binnenklima. Auf Grund vorgelagerter Wälder kommen Starkwinde nur selten in diese Region. Der Niederschlag liegt bei nur 5% des Durchschnitts für Deutschland in den Sommermonaten.