Glowe ist eine Gemeinde im Landkreis
Rügen auf der gleichnamigen Insel in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Nord-Rügen mit Sitz in der Gemeinde Sagard verwaltet. Glowe ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.
Glowe liegt etwa 18 Kilometer nördlich von Bergen auf Rügen und befindet sich am westlichen Übergang der Halbinsel Jasmund zur Landenge der Schaabe zwischen der Ostsee (Tromper Wiek) und dem Großen Jasmunder Bodden.
Glowe wurde erstmals um das Jahr 1314 urkundlich erwähnt. Der Name „Glowe“ stammt aus dem slawischen „Gluowa“ oder „Glova“ und bedeutet soviel wie Kopf, benannt nach dem 9 Meter hohen Königshörn, einem kleinen Kap. Um oder auf dem Königshörn entstand dann die Gemeinde. Das einstige Fischerdorf wuchs dann zu Beginn des Bädertourismus Anfang des 20. Jahrhunderts immer mehr in den benachbarten Schaabewald hinein.
Sehenswürdigkeiten:
* die „Muschel“ in Glowe: Spannbetonbau von Ulrich Müther in Form einer Muschel (bis 1990 Gaststätte „Ostseeperle“)
* Seepromenade mit Hafen in Glowe
* Das heutige Hotel Schloss Spyker, das einstmals dem legendären schwedischen Feldmarschall Carl Gustav Wrangel gehörte, und der Spyckersche See
* Fischerdorf Polchow mit Hafen
* gotische Feldsteinkirche St. Paul in Bobbin aus dem 14. Jahrhundert
Tourismus und Unterkünfte: Glowe profitiert durch seine Lage an der Ostseeküste vom Tourismus. Leider gibt es bei Glowe direkt keinen Campingplplatz. Das Angebot an Ferienwohnungen und Pensionen ist reichlich.
Sportboothafen Glowe
54° 34,47' N 013° 28,01' E
Ein netter Hafen auf Rügen.
Bei der Ansteuerung sollte man aufpassen. Es liegen ein paar große Steine auf 2-3 m Wassertiefe. Die Einfahrt ist recht schmal und die Molenfeuer bei Tage nur schwer zu erkennen.
Bei starkem Westwind läuft etwas Schwell in den Hafen. Die Boxen am ersten Steg sind sehr groß (dort liegt auch eine 57 Beneteau). Man braucht also lange Leinen, wenn man, wie wir, mit einem 37-Fuß-Schiff unterwegs ist. Hinter dem ersten Steg und der Nordmole wird es zur Mole hin schnell flach. Dieser Bereich ist durch gelbe Bojen markiert. Auch die Wassertiefe im unmarkierten Bereich beträgt kaum mehr als 2 Meter.
Man liegt in Boxen an Holzstegen. Am Steg gibt es Wasser und Stromanschlüsse.
Auf dem Hafengelände ist ein Kiosk. Frische Brötchen sollte man am Abend beim Hafenmeister vorbestellen. Der nächste Bäcker befindet sich gut erreichbar im Ort (circa 800 m).
Für Duschen und WC benötigt man eine PIN, die man beim Hafenmeister mit Entrichtung der Liegegebühr erhält. Die Duschen liefern für einen Euro sechs Minuten heißes Wasser.
Versorgung / Sonstiges: Duschen, WC, Wasser, Strom, kostenpflichtiger WLAN-Zugang, die Nähe zum Nationalpark Jasmund und zu den Stränden der Tromper Wiek macht den Hafen attraktiv. Ausgedehnte Wanderungen oder Radtouren sind zu empfehlen. Glowe Port ist auf UKW-Kanal 72 erreichbar.

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Die Ostsee zählt auf Grund der guten Windverhältnisse zu den besten Segelrevieren der Welt.
Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Stabile Hochdrucklagen bringen mäßige bis starke Ostwinde. Das ist nicht typisch, kommt aber vor. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht. Der Wetterbericht wird mehrfach täglich gesendet und ist spannend. Bei der Routenplanung spielt die Wetterentwicklung eben eine große Rolle.