Düsternbrook ist ein Stadtteil von Kiel. Düsternbrook erstreckt sich am holsteinischen Westufer der Kieler Förde.
Heute ist Düsternbrook vor allem als Kieler Regierungs- und Villenviertel bekannt. Der schleswig-holsteinische Landtag sowie mehrere Landesministerien haben heute ihre Heimat direkt an der Kieler Förde in Düsternbrook. Bekannt ist der Ortsteil darüber hinaus mit seiner Promenade an der Kieler Förde (Hindenburgufer und Richtung Innenstadt die autofreie Kiellinie), dem Düsternbrooker Gehölz, dem Kieler Yacht-Club (KYC) mit dem Seglerhafen Düsternbrook und der Blücherbrücke als langjährigem Liegeplatz des Segelschulschiffes
Gorch Fock. Begrenzt wird Düsternbrook von den Stadtteilen Wik, Ravensberg, Brunswik, Blücherplatz und der Kieler Förde.
Sporthafen Düsternbrook
54° 20,35' N 010° 09,49' E
Der Sporthafen Düsternbrook war der Olympiahafen von 1936 und bietet 288 Liegeplätze im Wasser und 20 an Land. Die Wassertiefen bewegen sich hier zwischen 2 und 4 m. Im nördlichen Becken, dem sogenannten "Millionenbecken", liegen nur die größeren Yachten ab ca. 13 m Länge. Der Sporthafen verfügt über weitere 8 Außenmooringplätze für Schiffe bis 80 ft, mit 5 - 6 m Tiefgang an der nördlichen Mole. Während der Kieler Woche werden nur Liegeplätze an Regattateilnehmer vergeben.
Navigation: Das Einlaufen ist Tag und Nacht unproble matisch. Nachts läuft man erst im befeuerten Fahrwasser nach Kiel ein und steuert dann rechtwinklig die jeweilige Einfahrt an.
Das Zentrum von Kiel ist über die Buslinien 41 und 42 zu erreichen. Die Haltestelle ist direkt am Hafen.
Der Olympiahafen von 1936 ist nicht weit von der Innenstadt entfernt. Er liegt sehr attraktiv beim ehrwürdigen Kieler Yacht Club und dem Institut für Weltwirtschaft. Der Hafen liegt an der bekannten "Kiellinie", eine beliebte Bummelmeile mit vielen Restaurants und urigen Kneipen bis zum Ostseekai und der Innenstadt.
Unweit des Hafens liegt das Naherholungsgebiet "Düsternbrooker Gehölz", ein Stadtwald mit altem Baumbestand, ursprünglicher Landschaft und einem Aussichtspunkt, von dem aus Sie einen herrlichen Blick auf die Kieler Förde haben.
Am Westufer der Kieler Förde, im Düsternbrooker Weg 20, befindet sich das Aquarium Kiel mit mehr als 30 Schaubecken und dem Seehund-Außengehege. Die Seehunde können zu jeder Tageszeit über Wasser und unter Wasser beobachtet werden.
In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich die Landesregierung sowie mehrere Ministerien. Am Sporthafen beginnt die berühmte Promenade Kiellinie. Von hier aus kann man bis zum Ostseekai bummeln und befindet sich dann in der Innenstadt. Dem Sportschiffer werden alle Möglichkeiten der Versorgung einer großen Hafenstadt geboten.
Service / Sonstiges: WC, Duschen, Trinkwasser am Steg, Steckdosen am Steg, Münzwäscherei, Kartentelefon, Verkauf von Pre-Paid Handy-Karten, Bus, Restaurant, Supermarkt, Mastenkran, Entsorgung Altöl.
Die Ostsee zählt auf Grund der guten Windverhältnisse zu den besten Segelrevieren der Welt. Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Stabile Hochdrucklagen bringen mäßige bis starke Ostwinde. Das ist nicht typisch, kommt aber vor. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht. Der Wetterbericht wird mehrfach täglich gesendet und ist spannend. Bei der Routenplanung spielt die Wetterentwicklung eben eine große Rolle.
Besonders durchziehende Tiefdruckgebiete sorgen immer wieder für beste Winde aus westlichen Richtungen. Im Sommer wechseln diese aber auch oft mit ausgiebigen Ostwindperioden, wenn sich Hochdruckgebiete über Osteuropa festsetzen.