Omø oder Omö ist eine dänische Insel zwischen Smålandsfahrwasser und dem
Großen Belt vor
Seeland. Bis 1970 ein eigenes Kirchspiel (Omø Sogn in der Harde Vester Flakkebjerg Herred, Sorø Amt), gehörte sie seither zur Skælskør Kommune im damaligen Vestsjællands Amt und seit der Kommunalreform zum 1. Januar 2007 zur Slagelse Kommune in der Region Sjælland. Die Insel wird in den Sommermonaten von vielen Touristen besucht. Besonders der Yachthafen ist ein beliebtes Reiseziel. Eine Fährverbindung gibt es nach Stignæs über die Nachbarinsel
Agersø.
Omø ist schon längst kein Geheimtip mehr – leider. Denn seitdem die Schönheit der idyllischen Insel die Runde gemacht hat, wird es im Hafen während der Hauptsaison oft eng. Wen das nicht schreckt, der besucht eine Insel voller Kontraste mit flachen Ausläufern auf der Süd- und über 20 Meter hohen, grünen Hügeln auf der Nordseite. Das Eiland zählt knapp 200 Bewohner. Die am Hafen liegende Siedlung Kirkehavn ist bei weitem nicht so attraktiv wie der Inselort Omø By in rund einem Kilometer Entfernung vom Hafen. Das beschauliche Dorf besticht durch seine alten, gepflegten Häuser und seine gemütliche Atmosphäre.
Wer die Zeit mitbringt, sollte noch weiter marschieren und den 32 m hohen Leuchtturm an der Westspitze von Omø (Omø Fyr) aufsuchen (drei Kilometer). Ist der Leuchtturmwärter anzutreffen, kann man das Leuchtfeuer auch besteigen und die Aussicht bis nach Langeland, Seeland und Agersø genießen. Die Omø-Kirche in etwa zwei Kilometern Entfernung vom Hafen ist ebenfalls sehenswert.
Jahrhundertelang mußten die Bewohner der Insel ohne Kirche auskommen. Dafür war ihnen in der Kirche von Skælskør eine Kapelle vorbehalten. Weil das Kirchenboot vom Hafen aus nach Skælskør fuhr, wurde der am Hafen entstehende Ort kurzerhand Kirkehavn genannt.
Tourismus und Unterkünfte: Omø profitiert durch seine Lage an der Ostseeküste vom Tourismus. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Omø Kirkehavn
55° 10,304' N 011° 09,634' E
Omø Kirkehavn ist ein kleiner Fischerhafen mit Marina im Norden landschaftlich reizvollen Insel Omø im Kattegat.
In der Marina finden Gastsegler genügend Plätze auf einer Wassertiefe von 2 - 2,5 Meter. Der alte Hafen ist recht eng, bietet aber im Ostteil einige Liegeplätze für Yachten. Der Westteil ist den Fischern vorbehalten.
Einen bei Westwind gut geschützen Ankerplatz findet man an der Ostküste von Omø vor der Steilküste von Skovklint. Wenn man die Südkante der Steilküste und die Kirche von Omø bei der Ansteuerung in Linie hält, bleibt man von der nicht gekennzeichneten 1,5-Meter-Stelle frei. Ankern kann man dann rund hundert Meter vor der Steilküste auf 2 - 2,5 Meter Wassertiefe.
Die Ansteuerung des Hafens ist bei Tag und bei Nacht ohne Probleme. Man fährt von Norden mit Kurs 146 bis 180 (nachts weißer Sektor) von der Fahrrinne des Omö-Sunds aus. Besonders im Norden der Außenmole neigt die Hafeneinfahrt zur Versandung. Manchmal liegen Stellnetze, hauptsächlich im Westen des Hafens, aus.
Versorgung / Sonstiges: Auf der netten kleinen Insel bestehen einige Möglichkeiten der Versorgung, zum Teil allerdings im ca. 1,5 km entfernten Ort Omø By. Diesel erhält man bei der Fischerpier. Es besteht eine .
Service und Sonstiges: Sanitäranlagen, Wasser, Müllentsorgung, Strom am Steg, Diesel, Lebensmittel, Kran, Rampe / Slip, öffentliche Verkehrsmittel, Fährverbindung nach Stigsnaes, Fahrradverleih
Telefon: +45 / 58 19 90 90
Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht.
Die Hauptwindrichtung ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und ist beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc.
Thermische Winde gibt es nicht.