Die dänische
Insel Fünen (dänisch: Fyn) ist mit 2.984 km² nach Seeland und Vendsyssel-Thy Dänemarks drittgrößte Insel (abgesehen von Grönland). Sie ist genau in der Mitte von Dänemark gelegen und neben Seeland mit 447.060 Bewohnern (1. Januar 2006) einer der Mittelpunkte in wirtschaftlicher, verkehrstechnischer und kultureller Hinsicht. Fünen liegt zwischen dem
Kleinen und
Großen Belt.
Die Gewässer um die
Insel Fünen eignen sich hervorragend zum Segeln. Der Segelltörn Rund Fünen gehört jedes Jahr zum Pflichtprogramm für viele Crews. Doch es lohnt sich nicht nur das Segeln rund um Fünen, ein Hotel oder
Ferienhaus Dänemark lädt ein, auch mal längere Zeit an Land zu verweilen und interessante Städte wie Sonderborg, Horup oder Bagenkop zu erkunden. Weiter sehenswerte Orte, sind
Kerteminde,
Troense und
Middelfart. Fünen verfügt ob seiner vielen Sehenswürdigkeiten über dementsprechend viele Übernachtungsmöglichkeiten.
Die Insel ist durch eine aufwändige Brücken- und Tunnelkonstruktion mit
Seeland und durch Brücken mit Jütland und
Langeland verbunden. Von Nyborg aus fahren Autos und Züge über die 6,6 km lange Westbrücke zur Insel Sprogø. Von dort erreichen Züge den Ort Halskov bei Korsør auf Seeland durch einen 7,7 km langen, zweiröhrigen Tunnel. Autos fahren weiter über die 6,8 km lange Ostbrücke weiter, die sich an ihrem Scheitelpunkt 65 m über die Schifffahrtsroute durch den Großen Belt spannt. Mit einer Spannweite von 1.624 m ist sie die längste Hängebrücke Europas. Die älteste Hängebrücke Dänemarks, die Lillebæltsbro, verbindet Fünen bei Middelfart mit Jütland.
Langeland ist über die Inseln Tåsinge und Siø und über Brücken erreichbar. Fünen selbst ist auch durch eine Fähre von Alsen aus erreichbar und hält Fährverbindungen zu den kleinen südlichen Inseln wie Ærø und Lyø.
Tourismus und Unterkünfte: Fünen profitiert durch seine Lage an der Ostseeküste vom Tourismus. Es gibt gut ausgebaute Campingplätze und Stellplätze für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Mit dem Begriff
Dänische Südsee wird eigentlich der Seebereich südlich von Fünen einschließlich Ærøskøbing, Langeland und der vielen Inseln dazwischen zusammen gefasst. Es ist ein abwechslungsreiches Revier, kleine idyllische Inseln wechseln sich mit kleineren Städten. Es gibt Plätze wo man ganz alleine sein kann und es gibt Orte, die nur so von Seglern und anderen Touristen wimmeln.
Bei Drejø beginnt der
Marstalgrund, das große Flachwassergebiet im Süden von Fünen zwischen Drejø, Marstal und Rudkøbing. Die durchschnittliche Wassertiefe liegt bei etwas mehr als zwei Metern, nur die Fahrwasserrinne hat durchweg ausreichende Tiefe (3,2-3,6 Meter). Da das Gebiet häufig auch besondere Windverhältnisse ausweist - oft weht es wie aus einer Düse und immer von vorne - ist man meistens auf den Diesel angewiesen. Kreuzen in der Fahrrinne ist nicht möglich und hat schon zu größeren Unfällen geführt.
Das Wetter Rund Fünen ist häufig besser als erwartet, wenn man sich zum Beispiel am Wetterbericht des Norddeutschen Rundfunks orientiert. Man erlebt es sehr oft, dass es weiter südlich stark bewölkt ist und regnet, schon in Flensburg dagegen die Sonne auftaucht und weiter nördlich herrlichstes Wetter herrscht.
Das Revier um Fünen weist fast immer optimale Windverhältnisse auf. Flauten und schwere Stürme sind selten und bei frischem Wind bieten enge Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Vor der Südküste Fünens führen Rinnen durch die ausgedehnten Untiefen und wechseln mit geschützten Wasserflächen zwischen vielen kleinen Inseln. Die vorwiegende Windrichtung ist West bis Südwest. Gerade bei schönem Wetter gibt es aber auch Ostwindlagen (insbesondere im Mai), die einem mit 4 bis 5 Beaufort dann kalte Luft ins Gesicht blasen.