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Revierinformation für Segler:
Die Insel Fejø / Dänemark

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Wetter Fejø
© meteo24.de
Fejø oder Fejö ist eine dänische Insel im Fahrwasser Smålandsfarvandet nördlich der Insel Lolland mit 608 Einwohnern (1. Januar 2006) und ist mit einer Größe von 16 km² und einer Küstenlinie von mehr als 30 km, die größte der drei bewohnten Inseln im Smålandshavet, dem "Meer der kleinen Länder". Die maximal 12 m hohe Insel ist 7,5 Kilometer breit und durch einen Damm mit Skalø verbunden. Fejø hat zwei Dorfsiedlungen, Østerby und Vesterby.

Fejø gehört zum Verband dänischer Kleininseln. Benachbart sind die Inseln Askø, Femø und Lilleø. Der Yachthafen der Insel ist besonders in den Sommermonaten ein beliebtes Ziel vieler Freizeitskipper.

Es gibt eine stündliche Fährverbindung nach Kragenæs, die Überfahrt dauert 15 Minuten.

Nicht nur die Größe unterscheidet Fejø von den Nachbarinseln Femø [femö] und Askø. Die Fährfahrten sind für Touristen und Einheimische, auf Grund der häufigen Abfahrten und der kurzen Dauer kein Problem, sondern eine willkommene Möglichkeit sich die Beine zu vertreten, ein wenig abzuschalten und den Streß auf dem "Festland" zu lassen.

Die Insulaner sind freundlich, entgegenkommend und hilfsbereit. So ist es alte Tradition zu grüßen, wenn man sich begegnet.

Jedes Dorf hat auch einen eigenen Hafen, in Vesterby den Fährhafen. Im gemütlichen Jachthafen von Østerby, Dybvig Havn, befindet sich die alte Bootsbauerei, wo heute noch, in der vierten Generation der Mortensendynastie, u.a. für das Nationalmuseum, gebaut wird.

Die kleine Insel Skalø, gut 100 Hektar groß, ist durch einen schmalen Damm mit Fejø verbunden. Der Damm wurde 1868 nur mit Handkräften gebaut. Skalø hat einen eigenen, privaten Hafen. Sie ist gekennzeichnet durch eine ursprüngliche Felder- und Heckenlandschaft, mit "hohen" Lehmsteilküsten und flachen Stränden und verfügt über eine vielfältige Vogelwelt.

Auf der Insel gibt es einen Spar-Laden mit Bäckerei und Post, eine Tankstelle, einen Friseur, eine Gasthof (Kro), ein Hotel, ein Café und ein Restaurant. Etwas ganz Besonderes sind die kleinen Verkaufsstände am Straßenrand, wo die Einheimischen u.a. frische Eier, Marmelade und Obst und Gemüse der Saison anbieten. Ganz in Ruhe und ungestört kann man alles betrachten und sich etwas aussuchen. Bezahlt wird in eine Dose.

Die jährliche Zeesen Regatta findet Ende Juli statt. Etwa 15 Boote, mehrere von der deutschen Ostseeküste, nehmen an dieser spektakulären Veranstaltung teil, die in einer besonders gemütlichen Atmosphäre abgewickelt wird. Nach der Regatta gibt es im alten Jachthafen Dybvig ein Festessen für die Besatzungen.



Fejø Havn / Dybvig Havn (Østerby)
54° 56,63' N 011° 26,158' E
Wassertiefen von 2 bis 2,5 Meter, 70 Liegeplätze
Kontakt: Dybvigvej Østerby, 4944 Fejø, +45 54 67 73 32, +45 21 27 18 84
Hafenmeister: Rosa Wiborg

Service und Sonstiges: Duschen, WC, Strom am Steg, Tankmöglichkeit: Diesel, Benzin, Gas, Motoren-Werkstatt, Bord-Werkstatt, Slip, Kran, Entsorgung: Altöl, Chemie-WC, WC-Tank, Restaurant / Lokal, Arzt, Einkaufsmöglichkeiten, Post



windsack
Die Windbedingungen rund um Femø sind von der Großwetterlage abhängig.Die Ostsee zählt auf Grund der guten Windverhältnisse zu den besten Segelrevieren der Welt. Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Stabile Hochdrucklagen bringen mäßige bis starke Ostwinde. Das ist nicht typisch, kommt aber vor. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht. Der Wetterbericht wird mehrfach täglich gesendet und ist spannend. Bei der Routenplanung spielt die Wetterentwicklung eben eine große Rolle.

Lage von Fejø
(Bild: NordNordWest / Bearbeitung Walter) Großbild klick!












Fejø und Skalø
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter) Großbild Klick!





























Dybvig Havn (Bild: Jens Knokgaard)   Großbild klick!












Übersicht Dybvig Havn (Bild: Google Earth)   Großbild klick!
Weblinks:
Die Insel Fejø in Wikipedia


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