Svaneke ist eine Hafenstadt im nordöstlichen Teil der dänischen Insel
Bornholm. Die Kleinstadt hat 1120 Einwohner (Stand 1. Januar 2010).
Svaneke wurde im Jahr 1555 gegründet und ist eine von Dänemarks kleinsten Kaufmannsstädten. Der Status als Kaufmannsstadt hat die Stadt stark geprägt, wie man im Gebiet um Hafen und Markt sehen kann, wo Kaufleute große Gebäude errichteten. Es war auch einer der großen Händler, der sich 1816 für einen Ausbau des Hafens von Svaneke einsetzte, um noch mehr Handel in die Stadt zu bringen. Der Hafen wurde durch eine große Sturmflut im Jahr 1872 so schwer zerstört, dass man ihn fast vollständig neu aufbauen musste. Darum entschied man sich, den Hafen so auszuweiten, dass dort nun auch große Dampfschiffe anlegen konnten.
Svaneke ist auch bekannt für seine große Heringsräucherei. Seit 1750 wird in Svaneke auch – mit einer kurzen Unterbrechung – Bier gebraut. Die jetzige Brauerei, das Svaneke Bryghus, eröffnete im Jahr 2000 als eine von Dänemarks ersten Mikrobrauereien.
Tourismus und Unterkünfte: Auch der Tourismus spielt eine große Rolle für Svaneke. Eine beliebte Touristenattraktion ist zum Beispiel die Bonbonfabrik Svaneke Bolcher. Svaneke profitiert durch seine Lage auf Bornholm vom Tourismus. Es gibt einen kleinen Campingplatz (Møllebakkens camping) und Stellplätze für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Hafen Svaneke
55° 08,153' N 015° 08,761' E
Der Hafen Svaneke ist ein kleiner Verkehrs- und Fischereihafen der östlichsten Stadt Dänemarks.
Sportboote liegen sowohl im Innen- als auch im Außenhafen. Der Außenhafen ist zeitweilig ein recht unruhiger Platz und dazu ist der Hafen in den Sommermonaten oft stark belegt. Die Wassertiefe beträgt zwischen 3,5 - 4,4 Meter. Am Fährkai darf nicht festgemacht werden. Die Kaianlage im Westen des Innenhafens wird von Fischern belegt, hier können Yachten aber nach Absprache mit dem Hafenmeister oder den Fischern längsseits festmachen.
Die Ansteuerung des Hafens ist bei Tag und bei Nacht problemlos. man kommt von Nordosten über den weißen Sektor des Feuers im Süden des Hafens (Iso.WRG) bis man das Richtfeuer (2 Iso.R) in Linie hat und dann mit Kurs 297 in den Hafen fährt.
Segler, welche von Süden oder Osten kommen, sollten auf gar keinen Fall direkt auf das Richtfeuer teuern, da die Peilung über die Untiefe " Maageflak" führt. Kann der Hafen wegen auflandigem, Starkwind nicht angesteuert werden (oder ist er wegen Überfüllung gesperrt), sind folgende Signale gesetzt: tagsüber ein schwarzer Ball und nachts 3 rote Festfeuer. Wenn das Tor zum Innenhafen geschlossen ist, brennt unter dem roten Unterfeuer ein weißes Festfeuer. Auch dann sollten Yachten den Hafen (wegen der unruhigen Liegeplätze im Außenhafen) meiden.
Service und Sonstiges: Sanitäranlagen, Wasser, Müllentsorgung, Strom am Steg, Diesel, umfangreiche Reparaturmöglichkeiten, Lebensmittel, Kran, Rampe / Slip, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrradverleih, Internetzugang
Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht.
Die Hauptwindrichtung ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und ist beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc.
Thermische Winde gibt es nicht.