Strandby ist ein durch die Fischerei geprägter Ort mit 2.419 Einwohnern (1. Januar 2009) im Norden Dänemarks. Strandby liegt an der Ostsee und gehört zu der Gemeinde Elling in Frederikshavn.
Der Ort ist seit 1466 bekannt und schrieb sich bis in das 19. Jahrhundert „Strand Bye“. Die meisten Einwohner bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts waren Bauern und Fischer.
In dem bedeutenden jütländischen Fischereihafen beginnt man sich erst allmählich auf die Sportschiffer einzurichten. Wegen der besseren Versorgungsmöglichkeiten ist bei Yachtsportlern das nördliche Becken in dem durch mehrere Molen verschachtelten Hafen das beliebteste. Die große Flotte von Trawlern und Kuttern sorgt ebenso für Unruhe wie die Werften, die Maschinenwerkstätten und die ständig auf dem Hafengelände rangierenden Lastzüge.
Tourismus und Unterkünfte: Rund um den Hafen gibt es in der Nähe gut ausgebaute Campingplätze und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Hafen Strandby
57° 29,67' N 010° 30,57' E
Der Hafen Strandby ist ein großer Fischerhafen vier Seemeilen im Norden von Frederikshavn.
Der Südwestteil des Mittelhafens ist für Gastyachten reserviert.
Die Ansteuerung des Hafens ist bei Tag und bei Nacht problemlos. Man fährt über ein mit einem Richtfeuerpaar (2Iso.) bezeichnetes Fahrwasser mit einer Solltiefe von 4,5 Meter. Die Fahrrinne und der Hafen neigen zur Versandung. Bei stürmische östlichen Winden kann sich vor dem Hafen eine Barre bilden, die nur Wassertiefen um die zwei Meter hat.
Bei auflandigen Sturm sollten Sportboote wegen der starken Grundseen im flachen Wasser den Hafen nicht anlaufen.
Die Höchsteschwindigkeit im Hafen beträgt drei Knoten. In der Hafeneinfahrt müssen auslaufende Yachten warten bis einlaufende passiert haben.
Service und Sonstiges: Sanitäranlagen, Wasser, Müllentsorgung, Reparaturservice, Strom am Steg, Diesel, Lebensmittel, Kran, Werft, Rampe / Slip, Fähre / Bus / Bahn
Telefon: +45 / 98 48 20 42
Die Wellen sind im Kattegat niedriger als in der Nordsee. Am meisten wird im Sommer eine ruhige oder mäßige See anzutreffen sein. Die höchsten Wellen erreichen im Sommer bei Stürmen gut 7 Meter, im Winter bis zu 10 Meter. Im Kattegat sind sie etwas niedriger, und liegen bei etwa 5 Metern im Sommer und 8 Metern im Winter.
Die Windverhältnisse im Kattegat sind besser als ihr Ruf und ähneln eher denen der Ostsee als denen der Nordsee. Im Sommer tritt am häufigsten Schwachwind auf. Schwerer Sturm ist im Sommer nur sehr selten anzutreffen. Die häufigste Windrichtung ist West, aber auch Südwest kommt häufig vor.