Spodsbjerg ist eine kleine Hafenstadt mit 213 Einwohnern (Stand: 2009) an der Ostküste der dänischen Insel
Langeland am
Großen Belt gelegen. Es gehört zur Langeland Kommune in der Region Syddanmark. Vor der dänischen Verwaltungsreform zum 1. Januar 2007 gehörte es zur Rudkøbing Kommune im Fyns Amt.
Spodsbjerg verfügt über einen Fähr-, einen Fischerei- und einen Yachthafen. Von Spodsbjerg verkehrt eine Fähre der Langelandstrafikken nach Tårs auf
Lolland.
Wie auch Lohals war Spodsbjerg im Mittelalter ein Piratenhafen, der gegen den Monopolhafen Rudkøbing konkurrieren mußte. Händler und Bauern konnten über diese Häfen billiger exportieren als über die mit dem königlichen Handelsmonopol.
Spodsbjerg selbst bietet keine Sehenswürdigkeiten, es sei denn, man betrachtet das 1910 erbaute Bahnhofsgebäude als eine solche.
Drei Kilometer südwestlich von Spodsbjerg steht die 1805 errichtete Mühle von Nørre Longelse, auch Abenteuermühle genannt. Vom heutigen Besitzer wurde sie zu einem Restaurant umgebaut. Sie ist nicht mit der Mühle von Møllegård im Süden von Spodsbjerg zu verwechseln, die auf Privatgrund steht.
Wer in Spodsbjerg eingeweht ist, dem ist ein Ausflug ins neun Kilometer entfernte Rudkøbing zu empfehlen.
Tourismus und Unterkünfte: Spodsbjerg profitiert durch seine Lage an der Ostseeküste vom Tourismus. Es gibt einen gut ausgebauten Campingplatz und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Spodsbjerg Turistbådehavn
54°56.0'N 010°50.0'E
Der Spodsbjerg Turistbådehavn ist ein kleiner auch in den Sommermonaten nie übervoller Hafen. Fährhafen und Fischerhafen sind für Sportboote gesperrt. Im Sportboothafen nimmt die Wassertiefe zu den Stegen hin sehr stark ab. Die Ansteuerung ist tagsüner und bei Nacht kein problemlos. Der Fährhafen hat eine eigene Einfahrt direkt neben dem Sportboot- und Fischerhafen.
Gastsegler finden gute Liegeplätze auf Wassertiefen von etwa drei Metern vor. Gleich an der Hafenzufahrt wird über die Größe der Liegeplätze informiert. Der Fährhafen ist für die Yachten gesperrt und der Fischerhafen ist den Fischern reserviert.
Der Vorhafen bietet allen einlaufenden Booten genügend Platz für Manöver, wobei allerdings auf die ein- und auslaufenden Fischerboote zu achten ist.
Der Hafen wird von vielen Sportfischern genutzt, da sich dort die Mietstationen einiger Angelbootvermieter befinden.
Die Ansteuerung des gut befeuerten Hafens ist bei Tag und bei Nacht vom Großen Belts aus ohne Probleme. Man fährt Kurs 270 auf die Einfahrt zu und beachte die zeitweilig auftretende nördliche Srtömung, die sich aber in der Einfahrt abgeschwächt.
Service / Sonstiges: Toilette (Zugang mit PIN-Code), Bad vorhanden, Verkaufsstand für Würstchen am Hafen. Telefonzelle, Waschsalon, Tankstelle mit Brötchenverkauf, Kiosk/Laden/Proviantierung, Restaurant/Cafe, Fährverbindung nach Lolland.
Telefon: +45 / 62 50 11 26
Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht.
Die Hauptwindrichtung im Großen Belt ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und ist beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc.
Thermische Winde gibt es nicht.