Snaptun ist ein Ort in der dänischen Region Mitteljütland, gehört zur Gemeinde Villingen-Schwenningen, und hat 498 Einwohner (2008).
Dem Hafen ist noch anzusehen, dass hier i früeren Zeiten mehr Leben herrschte, als noch Vieh und Agrarprodukte verladen wurden. Auch die Blütezeit als Fischerort liegt in der Vergangenheit an. In wenigen Minuten kann man zur hübschen Insel Hjarnø.
Drei Kilometer entfernt liegt eines der ältesten Dorfmuseen Dänemarks, das Glud-Freilichtmuseum. Die Ausstellungen in den Häusern des Museumsdorfes zeigen altes Hausgerät, Trachten und Werkzeug aus drei Jahrhunderten Bauernkultur.
Tourismus und Unterkünfte: Snaptun profitiert durch seine Lage an der Ostseeküste vom Tourismus. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Hafen Snaptun
55° 49,355' N 010° 03,164' E
Der Hafen Snaptun ist ein netter, kleiner Fischer- und Yachthafen im Hjarnø Sund am Ausgang des Horsens Fjords.
In den zwei Teilen des Hafen des kleinen Sportboothafens im Norden der Fähre gibt es auf 2,5-3 Meter Wassertiefe grün gekennzeichnete Plätze. Die Nordostseite ist durch einen halbrunde Kai um etwa zwanzig Plätze erweitert worden, dadurch ist es hier bei Winden aus Ost ruhiger geworden (Stand: 2008). Die Fährkai ist für Yachten verboten.
Die Ansteuerung ist bei Tageslicht problemlos, man kommt unmittelbar von der Fahrrinne aus. Mit heftiger Strömung muß gerechnet werden. Bei Nacht ist eine Ansteuerung des nicht befeuerten Hafens wegen der Nähe zum befeuerten Fahrwasser auch möglich.
Service und Sonstiges: Sanitäranlagen, Wasser, Müllentsorgung, Strom am Steg, Diesel, Lebensmittel, Rampe / Slip, öffentliche Verkehrsmittel, Fährverbindung zwischen Snaptun, Horsens und der Insel Endelave, Internetzugang
Telefon: +45 / 75 68 37 88
Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht.
Die Hauptwindrichtung ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und ist beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc.
Thermische Winde gibt es nicht.