Allinge-Sandvig ist ein Ort an der Nordwestküste der dänischen Ostseeinsel Bornholm. Ursprünglich gab es die beiden Fischerdörfer Sandvig (im Norden) und Allinge, die schon vor langer Zeit zusammenwuchsen. Am 1. Januar 2010 lebten in Allinge-Sandvig 1759 Einwohner.
Etwa ab 1900 wurde der Tourismus zum wichtigen Erwerbszweig. Bis 2002 bildete der Ort mit Gudhjem und einigen weiteren Dörfern die Kommune Allinge-Gudhjem mit einer Fläche von 154 km².
In der Umgebung von Allinge-Sandvig findet man zahlreiche Felszeichnungen. Die Madsebakke-Felszeichnungen zwischen Sandvig und Allinge stammen aus der Bronzezeit und sind die umfangreichsten ihrer Art in Dänemark.
In Olsker bei Allinge befindet sich die Olskirke aus dem 12. Jahrhundert. Sie ist eine der vier für Bornholm typischen Rundkirchen. Sie war im Mittelalter nicht nur für die Gottesdienste, sondern auch für die Verteidigung bedeutsam. Die Schießscharten im oberen Stockwerk der Kirche zeugen heute noch davon. Das charakteristische Kegeldach wurde später hinzugefügt.
An der Nordwestküste nahe Allinge befindet sich die Ruine der Burg Hammershus aus dem 13. Jahrhundert. Sie liegt auf einem 74 Meter hohen Felsplateau und wird von einer 750 Meter langen Ringmauer umgeben.
Tourismus und Unterkünfte: Allinge-Sandvig profitiert durch seine Lage auf Bornholm vom Tourismus. Das Angebot an Ferienwohnungen und Pensionen ist reichlich.
Hafen Sandvig
55° 17,394' N 014° 46,935' E
Sandvig ist ein Vorort von Allinge mit einem Kleinboothafen im Süden von Hammerodde
Gastyachten finden Liegeplätze an der Mole im Osten auf einer Wassertiefe von etwa 1,5 Meter.
Die Ansteuerung des befeuerten Hafens ist bei Tag und bei Nacht problemlos. Ortsunkundigen ist sie nur bei ruhigem Wetter zu raten. Mit Kurs 175 steuert man in Peilung des Richtfeuers (tagsüber Hausecke über grünem Fleck auf der Mole) die Hafeneinfahrt an.
Service und Sonstiges: Sanitäranlagen, Wasser, Müllentsorgung, Strom am Steg, Diesel an der BP-Tankstelle, Lebensmittel, Rampe / Slip, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrradverleih
Telefon +45 / 56 92 23 26
Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht.
Die Hauptwindrichtung ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc.
Thermische Winde gibt es nicht.