Sæby ist eine dänische Hafenstadt in der Region Nordjylland an der Ostsee. Bis zum 31. Dezember 2006 war Sæby eine eigene Kommune, nun gehört diese 8.911 Einwohner zählende Stadt (1. Januar 2009[1]) in der Landschaft Vendsyssel zur Frederikshavn Kommune. Frederikshavn liegt etwa 12 km nördlich, Aalborg 50 km südwestlich. Beide Städte sind über den autobahnähnlichen Frederikshavnmotorvejen (E 45), der in der Nähe vorbeiführt, zu erreichen.
Der Ort entstand im 13. Jahrhundert um die Marienkirche, an die ein Karmeliterkloster angeschlossen war.
Die Mündung der Sæby Au ins Kattegat hat die Lage und Entwicklung der idyllischen Kleinstadt Sæby entscheidend bestimmt. Hier standen schon zur Wikingerzeit die ersten Lehmhäuser und hier entstand ein schmaler Hafen, der den Handel über See ermöglichte. Der Straßenverlauf des mittelalterlichen Städtchens paßte sich den Buchten der Au an und ist bis heute im wesentlichen so geblieben.
Interessant ist das Wassermühlen-Haus aus der Zeit um 1810, das noch bis in die 20er Jahre dieses Jahrhunderts als Kornmühle genutzt wurde. Ursprünglich hat hier eine weitaus ältere Wassermühle gestanden.
Tourismus und Unterkünfte: In der Nähe des Ortes gibt es gut ausgebaute Campingplätze und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen (Ferien auf dem Bauernhof) und Hotels ist reichlich.
Hafen Sæby
57° 19,97' N 010° 32,17' E
Der Hafen Sæby ist ein Fischer- und Sportboothafen an der Ostküste von Jütland, etwa sechs Seemeilen im Süden von Frederikshavn.
Gastyachten haben recht gute Liegeplätze in den Boxen an den Stegen der Marina auf Wassertiefen von 2 - 2,5 Metern. Große Schiffe liegen an der Steuerbordseite der Hafeneinafahrt sehr gut. Auch die Kais können nach Absprache mit dem Hafenmeister benutzt werden.
Die Ansteuerung des befeuerten Hafens ist bei Tag und bei Nacht problemlos. Man fährt mit Kurs 260, wenn die Kirche über die Hafeneinfahrt peilt. Die Gewässer vor dem Hafen neigt zur Versandung, Wassertiefen unter 3 Meter sind selten.
Bei Strömung aus Süd muß in der Einfahrt gut vorgehalten werden, da der Strom in Landnähe recht heftig quer laufen kann.
Service und Sonstiges: Sanitäranlagen, Wasser, Müllentsorgung, Reparaturmöglichkeiten, Fischgeschäft, Kiosk, Kaufmann mit Brötchenservice, Strom am Steg, Diesel, Lebensmittel, Kran, Werft, Rampe / Slip, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrradverleih, Internetzugang
Die Wellen sind im Kattegat niedriger als in der Nordsee. Am meisten wird im Sommer eine ruhige oder mäßige See anzutreffen sein. Die höchsten Wellen erreichen im Sommer bei Stürmen gut 7 Meter, im Winter bis zu 10 Meter. Im Kattegat sind sie etwas niedriger, und liegen bei etwa 5 Metern im Sommer und 8 Metern im Winter.
Die Windverhältnisse im Kattegat sind besser als ihr Ruf und ähneln eher denen der Ostsee als denen der Nordsee. Im Sommer tritt am häufigsten Schwachwind auf. Schwerer Sturm ist im Sommer nur sehr selten anzutreffen. Die häufigste Windrichtung ist West, aber auch Südwest kommt häufig vor.