EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
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Das Dorf ist im Großen und Ganzen von Bränden verschont geblieben, so daß man hier eine Dorfbebauung erleben kann, wie sie vor 200 Jahren existiert hat, als die Leibeigenschaft aufgehoben wurde. Mitten im Dorf, wo sich die Straßen Skansevej und Strandvej teilen, steht der Margrethestein und erinnert an die Hilfe, die Königin Margrethe I. den Bauern zukommen liess, nachdem sie bei einem Schiffsuntergang im Großen Belt auf Reersø an Land gerettet worden war. Die hochgelegene Kirche der Insel wurde 1904 gebaut und der Fischereihafen wurde 1914 angelegt. Eine Reihe von Künstlern haben ihre Werkstatt und Ausstellungen im Dorf Reersø, u. a. Töpfer, Keramiker, Maler, Lederdesigner, Textildesigner, Landschaftsfotografen und Kunstgewerbeschaffende. Hafen und Dorf sind noch immer ein Geheimtip. Direkt am Hafen gibt es eine Laden mit Frisch- und Räucherfisch, weitere Versorgungsmöglichkeiten im Ort (ca.1 km). Viele Sportschiffer machen einen Bogen um den Ort, weil der Hafen im Grunde nicht für Yachten geeignet ist. Das wird sich zwar erfahrungsgemäß ändern, aber noch ist Reersø ein Fischerhafen, und die Sportboote kommen erst an zweiter Stelle. Es kann daher durchaus vorkommen, daß man hier keinen Platz findet. Daß dieser Hafen eine der letzten Domänen der Fischer bleibt, ist ihm zu wünschen, damit er seine ganz besondere Atmosphäre einer intakten Gemeinschaft aus Fischern und Bauern bewahren kann. Noch bemerkenswerter ist der etwa einen Kilometer vom Hafen entfernte Ort. Mit seinen alten Häusern wirkt er beinahe wie ein Freilichtmuseum mit dem Unterschied, daß hier alles ursprünglich ist. Und was sollte im einzigen Museum von Reersø im Skansvej anderes ausgestelIt sein als altes Handwerkszeug aus Landwirtschaft und Fischerei. Das Museumsgebäude selbst wurde um 1800 erbaut und bildet den geeigneten Rahmen für die Ausstellungsstücke aus dieser Zeit. Die flache Halbinsel Reersø mit urwüchsiger Landschaft endet in einem Steilufer, von dem man weit auf den Großen Belt hinausschauen kann. Hafen Reersø 55° 31.062' N 011° 7.262' E Der Hafen Reersø ist ein kleiner Fischer- und Yachthafen südlich der Halbinsel Reersø. An den Schwimmstegen außen und im Ostteil des Hafens ist Platz für Gastyachten, hies sollte man aber vorher mit den Fischern reden. Der Fischerkai sollte freigehalten werden. Navigation: Tagsüber ist die Ansteuerung von Süd ohne Probleme möglich. Einlaufen ist dann in der Nacht möglich, wenn das rote Festfeuer am südlichen Molenkopf brennt. Die Küste im Bereich von Reersø besteht aus grobem Kies, dahinter eine mäßig hohe Steilküste, welche Uferschwalben gute Nistmöglichkeiten bietet. Das Land dahinter ist leicht hügelig und wird landwirtschaftlich genutzt. Service und Sonstiges: Toilette , Dusche, Wasser, Müllentsorgung, Strom am Steg, Rampe / Slip, öffentliche Verkehrsmittel, Kontakt: Strandvejen 98, Reersø, 4281 Gørlev Tel +45 (0)58862339 Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesem Hafen mitteilen könnten. Kontakt
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Schlagwörter: Reersø, traditionelles Dorf, Seeland, Dänemark, Großer Belt, Hafenplan, Anlegesteg, Steganlage, Hafen, Yachthafen, Ankerbucht, Marina, Wassertiefen, Tourismus, Fremdenverkehr, Sehenswürdigkeiten, Geschichte, Segeln, Wind, Windbedingungen, Revierinformation für Segler, Seglerinfo, Seekarte |
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