EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Revierinformation für Segler:
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Præstø wurde 1353 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt im Jahr 1403 die Stadtrechte. Zwischen Wäldern und dem Præstø Fjord gelegen, hat Kleinstadt abseits der Hauptverkehrsstraße (E4) einen besonderen Charme. Das Zentrum der Stadt wird von alten Gassen mit Fachwerkhäusern, Kaufmannshöfen und großen Packhäusern beherrscht. Auffallend viele Rankpflanzen schmücken die Altstadthäuser. Viele der Gebäude stammen aus dem 19. Jahrhundert. Das einzige noch erhaltene mittelalterliche Bauwerk ist die Kirche, obwohl Præstø schon 1321 urkundlich erwähnt wurde. Alle übrigen Häuser brannten jedoch ab. Danach (um 1750) bestimmte man, daß in Præstø kein Haus mehr mit Strohdach gebaut werden durfte. Wie schon der Name andeutet (Præst - Pfarrer, Ø - Insel), lag die Stadt im Mittelalter auf einer vom Fjord und zwei Flußmündungen umgebenen Insel. Mit dem Festland war sie durch zwei Brücken verbunden, die heute noch als Straßennamen existieren: Vesterbro und Østerbro. Erst um 1800 ersetzte ein Damm die Brückenverbindungen. Pastoreninsel wurde der Ort genannt, weil er zunächst dem "Skovkloster" bei Næstved gehörte und 1470 ein Antoniterkloster gestiftet wurde. Nach der Reformation im Jahr 1536 wurde das Kloster abgerissen und über 40 000 Mauersteine nach Kopenhagen gebracht, wo sie beim Bau des Kopenhagener Schlosses wieder verwendet wurden. In der Folgezeit prägte vor allem die Schiffahrt das Handelsleben. So nahmen die Bewohner der kleinen Stadt auch am Handel auf den Heringsmärkten in Skanør und Falsterbo teil. Hafen Præstø 55° 07,531' N 012° 02,504' E Idyllisch am Südufer des Præstø Fjords gelegene Stadt mit einem kleinen Handelshafen (300 Liegeplätze) und den Steganlagen verschiedener Segelvereine. Der Handelshafen ist der beste Platz für Gastyachten. Sonst kann man auf grün gekennzeichneten Plätzen an verschiedenen Stegen nach Rücksprache mit dem Hafenmeister anlegen (Wassertiefe zwei bis vier Meter). Im Nordteil des Præstø-Fjords gibt es fast überall Ankerplätze. Man kommt dorthin über die teilweise betonnte Fahrrinne (Wassertiefe 2,1 Meter) zwischen den Inseln Storeholm und Feddet. Navigation: Die Ansteuerung erfolgt über ein unbetonntes, unbefeuertes und ausgebaggertes Fahrwasser (Wassertiefe (3,3 - 3,5 Meter). In der Nacht kann der Hafen von Ortsunkundigen nicht angelaufen werden. Das Fahrwasser ist teilenweise so eng, dass größere Schiffe die Einfahrt nur unter Motor befahren sollten. Die geringste liegt unmittelbar östlich vor Storeholm. Die Anfahrt von Præstø über die Fahrrinne (etwa 1,6 Meter Wassertiefe) im Westen von Lilleholm ist nur was für Ortskundige. Service / Sonstiges: Sanitäranlagen, Wasser, Müllentsorgung, Strom am Steg, Diesel, Lebensmittel, Kran, Rampe / Slip, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrradverleih, Internetzugang Kontakt: Havnepladsen 14, 4720 Præstø Tel +45 4059 8072 havnekontoret [ at ] psk.dk http://www.psk.dk/ Hafenmeister Helmuth Jacobsen Wir wären SEHR dankbar, wenn Sie uns Ihre persönliche Erfahrungen oder Neuigkeiten betreffend diesem Hafen mitteilen könnten. Kontakt
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Schlagwörter: Præstø, Seeland, Dänemark, Anlegesteg, Steganlage, Hafen, Yachthafen, Hafenplan, Ankerbucht, Marina, Navigation, Wassertiefen, Tourismus, Fremdenverkehr, Sehenswürdigkeiten, Geschichte, Segeln, Wind, Windbedingungen, Revierinformation für Segler, Seglerinfo, Satellitenbild, Lagekarte, Bilder, Film, Wetter Præstø |
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