Nykøbing Mors darf nicht verwechselt werden mit Nykøbing auf Seeland und Nykøbing auf Falster.
Nykøbing Mors ist eine Kleinstadt auf der dänischen Insel Mors im
Limfjord. Die Stadt mit rund 9000 Einwohnern liegt am Eingang des Sallingsundes, einer Meerenge im Limfjord. Sie ist das Verwaltungszentrum der Gemeinde Morsø, die in der Region Nordjylland liegt. Nykøbing Mors befindet sich etwa 30 km südlich von Thisted auf Thy und 30 km nördlich von Skive auf dem jütischen Festland.
Der Großteil der Gebäude in der Altstadt stammt aus der Zeit um die Jahrhundertwende von 1900, als sich Nykøbing von einem Fischereihafen und Handelsstadt hin zu einer Industriestadt entwickelte. Trotz dessen sind nördlich des Hafens einige kleine Fischerhäuser erhalten geblieben. Am Marktplatz steht das alte Rathaus, das von 1846 bis 1847 gebaut wurde. Anfangs befanden sich im Erdgeschoss Arrestzellen, was heute noch an den niedrigen Fensteröffnungen zu sehen ist. Am Rådhustorvet steht auch das 1890 fertiggestellte Palæet, in dem die Kunstvereinigung von Mors moderne Werke ausstellt. Das weißgekalkte Dueholm Kloster in der Grønnegade stammt aus dem Jahr 1450 und ist damit Nykøbings ältestes Gebäude. Dieser letzte Rest der großen Klosteranlage kennzeichnet sich durch einen spätgotischen Stil, was an den spitzbögigen Fenstern zu erkennen ist. In dem Gebäude ist das „Historische Museum Morslands” (Morslands Historiske Museum) untergebracht.
In der Færkenstræde steht das Geburtshaus von Aksel Sandemose. Eine Gedenktafel erinnert dort an den dänisch-norwegischen Autor und führt die 10 Regeln des von ihm verfassten Jantelovens auf. Das 1840 gebaute Kvisthuset in der Holgersgade ist beispielhaft für nordjütische Kaufmannshäuser aus der Biedermeierzeit. Weitere denkmalgeschützte Gebäude sind der Hafenspeicher von 1850 in der Toldbodgade und die Dueholm-Meierei in der Munkegade, deren ältesten Teile von 1536 stammen. Zu den sehenswerten Gebäuden aus der neueren Zeit zählen das 1920 gebaute Kino in der Kirkegade und die Morsø Sparekasse von 1941 am Kirchplatz. Das „Gießereimuseum” (Støberimuseet) in der Holgersgade zeigt in ihrer Ausstellung Produkte der Eisengießerei Morsø Jernstøberi, darunter Kachelöfen und Kochherde, sowie norwegische und deutsche Bilegger.
Die neugotische Backsteinkirche Nykøbing Kirke wurde 1891 errichtet, um die abgerissene Sankt Klemenskirke zu ersetzen. Einige Teile des Inventars stammen aus dem früheren Gebäude, darunter die im Stil der Renaissance gehaltene Kanzel von 1650.
Tourismus und Unterkünfte: Rund um Nykøbing gibt es gut ausgebaute Campingplätze und Stellplätze für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Hafen Nykøbing
Neben der Halbinsel Revshammeren bietet die Landspitze Ørodde einen natürlichen Schutz für den Hafen. In dem grünen Areal am Naturhafen befinden sich ein Yachthafen, ein Badestrand und Sportanlagen. Im Hafen liegen noch einige Fischkutter, sie sind umgerüstet für den Muschelfang. Auch größere Küstenmotorschiffe laufen den Hafen noch an.
Nykøbing hat auch eine sehr schöne Marina. Sie liegt sehr nahe der Stadt. Dieser Hafen bietet einen kostenlosen Hotspot. Es gibt viele Gastliegeplätze. Ein Klubhaus mit Küche und Fernsehraum steht zur Verfügung. Ebenso Waschmaschine und Trockner.
Service und Sonstiges: Sanitäranlagen, Wasser, Müllentsorgung, Strom am Steg, Lebensmittel, Kran, Fäkalienentsorgung, Rampe / Slip, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrradverleih, Internetzugang
Telefon +45 / 20 57 65 62
Der Wind im Limfjord ist von der Großwetterlage abhängig und ist beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (hohe Gebäude, gewundener Verlauf):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc.
Thermische Winde gibt es nicht.