Nyborg (deutsch veraltet Nieburg) ist eine dänische Hafenstadt an der Ostküste
Fünens. Sie hat 16.514 Einwohner (1. Januar 2009). Der Fährhafen von Nyborg ist seit der Eröffnung der Storebælt-Brücke (1998) außer Betrieb.
Die Stadt am
Großen Belt liegt an der dänischen Hauptverkehrsachse, die per Straße und Eisenbahn Kopenhagen mit Fünen und Jütland verbindet.
Nyborg ist mit seiner über 700jährigen Geschichte eine der ältesten Städte Dänemark. Auf halber Strecke der alten Handelsstraße zwischen Jütland im Westen und
Seeland im Osten wuchs die Stadt im Schutze der Burg „Nyborg“. Aufgrund seiner zentralen Lage im Reich und seines natürlichen Hafens am Nyborg Fjord war die Stadt von 1200 bis 1413 Sitz des Reichsrates „Danehof“ und somit Hauptstadt des Landes.
Mit Eröffnung einer der längsten Brückenverbindungen Europas über den 18 Kilometer breiten Großen Belt endete 1998 die Epoche der Fährschiffahrt, die Nyborg bis dato geprägt hatte.
Tourismus und Unterkünfte: Nyborg profitiert durch seine Lage an der Ostseeküste vom Tourismus. Es gibt einen gut ausgebauten Campingplatz und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Hafen Nyborg
55° 18,28' N 010° 47,40' E
Der Hafen Nyborg ist ein Verkehrsknotenpunkt für die Brücken- und Bahnverbindung Fünen-Seeland mit größerem Handels- und Sportboothafen.
Gäste finden ausreichend Plätze in der Marina auf 1,5 bis 7,5 Meter Wassertiefe. Große Schiffe finden auch sehr stadtnahe Plätze im Østerhavn auf 5 Meter Wassertiefe
Die Ansteuerung des sehr gut befeuerten Hafens ist bei Tag und bei Nacht problemlos. Sie erfolgt über die gekennzeichnete Fahrrinne.
In der Nacht ist es schwierig unter den vielen Lichtern der Stadt die Befeuerung auszumachen.
Der Fährhafen am Ostufer von Østerø sowie die kleinen Häfen "Sliphavn" und "Lindholm" sind für die Yachten verboten.
Service und Sonstiges: Sanitäranlagen, Wasser, Segelmacherei, Müllentsorgung, Strom am Steg, Diesel, Lebensmittel, Kran, Werft, Rampe / Slip, Fähre / Bus / Bahn
Telefon: +45 / 65 30 20 87
Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht.
Die Hauptwindrichtung im Großen Belt ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und ist beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc.
Thermische Winde gibt es nicht.