Lyø oder Lyö ist eine eiförmige, max. 24 Meter hohe dänische Ostseeinsel in der so genannten "Dänischen Südsee", südlich von
Fünen, etwa 7 Kilometer von Fåborg gelegen. Lyø war ursprünglich ein eigenes Kirchspiel (Lyø Sogn im Harden Sallinge Herred, Svendborg Amt). Lyø gehört zum Verband dänischer Kleininseln. Auf der 6,05 km² großen Insel wohnen 109 Einwohner (1. Januar 2009.
Auf Lyø gibt es nur einen zentral gelegenen Ort, der Lyø (oder Lyø By) heißt. Er ist mit seinen fünf Dorfteichen eines der schönsten Dörfer Dänemarks. Mitunter sieht man mundgeblasene Fensterscheiben und Holzschlösser in den Türen. Das Dorf hat um die Kirche herum den einzigen erhaltenen Rundfriedhof Dänemarks. Typisch sind von Kopfweiden gesäumte Wander- und Radwege. Lyø bietet neben dem idyllischen Dorf Wander- und Radfahrmöglichkeiten sowie relativ einsame Badestrände. Der 2 Kilometer entfernt vom Ort liegende Hafen ist ein beliebter Treffpunkt für Segler. Am flachen aufgespülten Nordstrand (dem Riff oder Revet) liegt "Anes Kiste", einer der größten Findlinge Dänemarks, um den sich eine alte Sage spinnt. Im Westen liegen die Klokkestenen im etwas hügeligeren Osten der Store Stenshøj, zwei vorzeitliche Megalithanlagen der Trichterbecherkultur. Der höchste Punkt liegt 24 Meter über NN.
Im Jahre 1223 wurde hier der dänische König Waldemar II. (Sejr) und sein Sohn, vom Grafen von Schwerin gefangen genommen und auf die Burg Dannenberg verbracht.
Es gibt eine Fährverbindung nach Fåborg (Südfünen), über Avernakø. Lyø gehört zum Verband dänischer Kleininseln.
Yachthafen Lyø
55° 03,12' N 010° 09,51' E
Inselanleger mit kleinem Yachthafen am Nordufer der idyllischen Insel Lyø.
Liegeplätze: Die Gäste liegen auf 2-4 m Wassertiefe im Yachthafen an der Westseite der Mole. Die Westseite des Brückenkopfes sollte für große Yachten freigehalten werden, man liegt hier sehr unruhig. Der Fähranleger auf der Nordseite des Molenkopfes muß für die Faaborgfähre frei bleiben. Einen brauchbaren Ankerplatz findet man in der Bucht 1/2 sm nordwestlich des Anlegers.
Navigation: Die Ansteuerung ist tagsüber unproblematisch. Nachdem man "Lyø Trille" im Westen oder "Lyø Sand" im Osten gerundet hat, hält man sich vom Land noch frei, bis man den Brückenkopf mit Kursen zwischen 170° und 260° anliegen kann. Nachts ist eine Ansteuerung des unbefeuerten Yachthafens nur unter sehr guten Lichtverhältnissen möglich.
Versorgung / Sonstiges: In dem 1km entfernten, malerischen Ort bestehen nur begrenzte Möglichkeiten der Versorgung.
Service und Sonstiges: Sanitäranlagen, Wasser, Müllentsorgung, Strom am Steg
Kontakt: Telefon: +45 / 62 61 97 39
Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und ist beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc.
Thermische Winde gibt es nicht.