Lundeborg ist eine kleine Hafenstadt mit 433 Einwohnern (Stand: 2009) an der Ostküste der dänischen Insel
Fünen. Es gehört zur Svendborg Kommune in der Region Syddanmark. Vor der dänischen Verwaltungsreform zum 1. Januar 2007 gehörte es zur Gudme Kommune im Fyns Amt.
Lohals verfügt über einen Fischerei- und einen Yachthafen. Früher verkehrte eine Fähre nach Lohals auf Langeland, deren Anleger noch zu sehen ist. An Lundeborg gefällt vor allem der Hafen mit dem eindrucksvollen Packhaus aus dem Jahr 1863, das unter Denkmalschutz steht. Sein besonderes Merkmal ist das rote Fachwerk. Das auffällige Gebäude gilt als das Wahrzeichen des Ortes mit dem gemütlichen Hafen, der ebenfalls um 1860 vom Gut Broholm zur Belebung der Lundeborger Wirtschaft angelegt wurde. 1931 wurde das Packhaus vom Bürgerverein den Fischern geschenkt.
Tourismus und Unterkünfte: Nicht weit nördlich des Hafens gibt es zwei gut ausgebaute Campingplätze und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Yachthafen Lundeborg
55° 08,33' N 010° 47,24' E
Der Yachthafen Lundeborg ist ein gemütlicher kleiner Fischer- und Sportboothafen im Süden von Knudshoved an der Ostküste von
Fünen.
Yachten liegen in dem engen Fischerhafen an den Innenseiten der Molen oder im Sportboothafen auf freien Plätzen. Der Fischereihafen sollte für die Fischer freigehalten werden. Die Wassertiefe beträgt etwa drei Meter, die Einfahrt neigt zur Versandung und ist 2,5 Meter tief. Vorsichtig sein muß man bei der Slipanlage, die weit in den Hafen reicht. In den Sommermonaten ist der Hafen oft überfüllt.
Die Ansteuerung ist bei Tag und bei Nacht problemlos. Man kommt von Osten, denn im Süden des Hafens liegen einige Steine. Bei der Annäherung ist ein großes weißes Fachwerk-Packhaus eine gute Landmarke. Das grüne Feuer (F.G(occas)) an dem nördlichen Molenkopf brennt bei Nacht fast immer.
Service und Sonstiges: eingeschränkte Möglichkeiten der Versorgung, Sanitäranlagen, Holzbootwerft, Motorenwerkstatt, Wasser, Müllentsorgung, Strom am Steg, Diesel, Rampe / Slip
Telefon: +45 / 62 25 17 53 bzw. 21 48 29 20
Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht.
Die Hauptwindrichtung im Großen Belt ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und ist beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc.
Thermische Winde gibt es nicht.