Kolding ist eine dänische Hafenstadt am Koldingfjord in der Region Syddanmark am
Kleinen Belt. Mit rund 55.000 Einwohnern im Ballungsraum ist es die siebtgrößte Stadt Dänemarks und Mitglied der „Union of the Baltic Cities.“
Wie die meisten Fördestädte in Jütland und Schleswig entstand Kolding im 12. Jahrhundert als Handelsplatz mit geschütztem Zugang zur See. Der Bau der Brücken über den
Kleinen Belt gab der Stadt und den mit ihr oft als Dreieck bezeichneten Nachbarstädten
Vejle und
Fredericia einen weiteren Aufschwung, der durch den Bau der Brücke über den
Großen Belt 1997 noch verstärkt wurde. Außer Kopenhagen hat keine Region heute eine so günstige Wirtschaftsprognose wie das Dreieck um Kolding.
Sehenswürdigkeiten
* Schloss Koldinghus, im Kern aus dem 13. Jahrhundert, 1808 ausgebrannt, bis 1990 teils modern (aber angepasst) rekonstruiert, mit kulturhistorischem Museum; die Lage hoch über der Stadt ist ebenfalls eindrucksvoll.
* Kunstmuseum Trapholt für Kunstgewerbe und Gegenwartskunst.
* Nikolaikirche, im Kern frühgotisch, aber immer wieder umgebaut.
* einzelne Bürgerhäuser des 17. Jahrhunderts; das historische Straßennetz ist zwar erhalten geblieben, doch wirkt die Bausubstanz aus den vergangenen 120 Jahren recht unharmonisch.
* Geografischer Garten mit Gehölzen aus aller Welt und einem eindrucksvollen Kamelienhaus.
Tourismus und Unterkünfte: Rund um die Stadt gibt es gut ausgebaute Campingplätze und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Hafen Kolding
Der Hafen Kolding ist ein größerer Handelshafen mit zwei Sportboothäfen am Ende des Kolding-Fjords.
Im nördlichen Yachthafen finden Gastlieger nach Absprache mit dem Hafenmeister einen Platz auf ca. 3 m Wassertiefe. Der südliche Yachthafen neigt zur Versandung und ist stark von einheimischen Yachten belegt, daher kann er für Gastlieger nur eingeschränkt empfohlen werden.
Navigation: Die Ansteuerung ist Tag und Nacht unproblematisch.
Sie führt über eine betonnte und befeuerte 6,9 m tiefe Rinne in den nördlicheren Yachthafen.
Zum Südhafen zweigt am letzten Tonnenpaar ein betonntes und befeuertes Nebenfahrwasser ab.
Versorgung / Sonstiges: Alle Möglichkeiten der Versorgung sind gegeben (inkl. Zollstelle und Diesel). Diesel gibt es allerdings nur im südlichen Yachthafen; dort wird ein kostenloser Fahrradverleih geboten.
Service und Sonstiges: Sanitäranlagen, Wasser, Müllentsorgung, Strom am Steg, Diesel, Lebensmittel, Kran, Werft,
Rampe / Slip, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrradverleih
Telefon: +45 / 75 53 27 22
Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und ist beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc.
Thermische Winde gibt es nicht.