Klintholm Havn ist ein Fischerdorf und ein beliebter Ferienort an der Südküste von Møn. Der Hafen wurde 1878 von CS Scavenius gebaut. Klintholm Havn ist mittlerweile ein aktiver Fischereihafen sowie ein beliebter Ferienort mit mehreren Restaurants und Kunstgalerien. Zu den Attraktionen gehört die große Marina, zwei Sandstrände und eine Fischräucherei mit eigenem Restaurant. Die Østersøen Hotel hat auch einen Swimmingpool und Spielplätze. Die voll ausgestattete Marina ist ganzjährig geöffnet.
Im Sommer kann man Ausflüge mit dem Schiff machen und hat dann eine hervorragende Aussicht auf Møns Klint, die hoch aufragenden Kreidefelsen entlang der Ostküste der Insel.
Am 5. Mai 1945, dem Tag der Befreiung Dänemarks von der deutschen Besatzung des Zweiten Weltkriegs, kam ein Lastkahn mit 370 hungernden Häftlingen aus dem KZ Stutthof bei Danzig (heute Gdansk) in Klintholm Havn an. Ein deutscher Schlepper brachte das Schiff schließlich in den Hafen. Die Bewohner Klintholms konnten 351 der Gefangenen retten, die restlichen 19 starben während der nächsten Tage. Ein Gedenkstein steht jetzt am Ufer des Klinthom Havn an der Stelle, wo das Schiff an Land kam. Er wurde am 5. Mai 1995 errichtet, im Gedenken an den 50. Jahrestag des Ereignisses.
Der Ostteil von Møn ist eine ruhige, hügelige Landschaft geprägt von Ackerbau und Viehzucht. Im Osten erhebt sich das Gelände des bewaldeten Naturparks bis hin zu den steil abfallenden Kreideklippen.
Tourismus und Unterkünfte: Klintholm profitiert durch seine Lage an der Ostseeküste vom Tourismus. Es gibt gut ausgebaute Campingplätze und Stellplätze für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Klintholm
54°57.2'N 012°28.0'E
Beliebter Yachthafen an der Südostecke von Møn in einer Feriensiedlung gelegen.
Der Hafen befindet sich in günstiger Lage als Absprunghafen für den Törn nach Bornholm. Der Hafen selbst ist gepflegt und bietet alles, was man an Versorgung so braucht. Auch ein kleiner Strand liegt direkt nebenan. Nur die Nachsaison macht sich eher als "Nicht-Saison" bemerkbar: Der Havnefoged ist gar nicht mehr am Ort, Strom und Wasser gibt es deshalb nur noch im Fischereihafen. Die nach Herrn Werner ganzjährig geöffnete Sauna ist zu, ebenso die Duschen für die Yachties. Lichtblick: Auf dem Werftgelände sind je eine Damen- und eine Herrendusche dauerhaft offen und kostenlos. Allerdings ist dann außer dem Hafen sonst nicht viel geboten.
Hafengebühr für 37-Fuß-Schiff 185 DKR (2009)
Die Kreidefelsen von Møn darf man eigentlich nicht verpassen, sie sind mit einer mittleren Fahrradtour erreichbar (oder mit dem Bus, der zumindest in den Sommermonaten fährt). Mit den Fahrrädern, die man sich beim Kaufmann ausleihen kann, kommt einem die Tour gleich noch mal ein paar Kilometer länger vor ... (Bremsen überprüfen, auf dem Rückweg geht es fast nur bergab).
Bei der Ansteuerung von Süden ist insbesondere bei Nacht und schlechter Sicht Vorsicht geboten.
Service: Wasser und Strom an allen Bootsstegen. Bad, WC, Sauna, Autovermietung, Wetterbericht, Diesel, Elektriker, Mechaniker, Kran, Segelmacher
Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und ist beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (hohe Gebäude, gewundener Verlauf des Großen Belts):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc.
Thermische Winde gibt es nicht.
Weblinks:
Klintholm in Wikipedia (en.)
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