Juelsmine ist eine Gemeinde an der Ostküste von Jütland am nördlichen Ausgang des Kleinen Belts. Der früher bedeutende Fischereihafen ist inzwischen moderne Marina, ebenso geschah es inzwischen dem ehemaligen Fährhafen. Den Anker am nördlichen Ortseingang in der Nähe des früheren Fährhafens hat die Fregatte "Jütland"" hier zurückgelassen, bevor sie auf ihre letzte Reise nach Ebeltoft als zukünftiges Museumsschiff ging.
Die für ihre guten Badestrände bekannte Umgebung von Juelsminde eignet sich für Landausflüge. Wer sich erst einmal ein Bild von der Landschaft machen will, sollte zum Troldemosebakken, der sich nordwestlich des Ortes 110 Meter hoch über das flache Land erhebt, spazieren. Bei gutem Wetter kann man die waldreiche Umgebung überblicken und bis nach Snaptun sehen.
Das um 1550 erbaute und im 19. Jahrhundert umgestaltete Schloß Palsgård nordöstlich von Juelsminde ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich, aber Besucher dürfen durch die Parkanlagen des Anwesens gehen. Sehenswert ist außerdem die As Kirche wenige Kilometer nördlich von Juelsminde.
Im übrigen ist das Areal um das 2500 Einwohner zählende Juelsminde im Osten und Süden jütländisches Ferienland mit Sommerhäusern und Urlaubssiedlungen.
Der südöstliche Landvorsprung Bjørnsknude ist mit Sommerhäusern praktisch "zugebaut“.
Wegen der geringeren Entfernung empfiehlt sich der Besuch des Glud Freilandmuseums zwar eher von Snaptun aus (siehe Snaptun), wer den Hafen von Snaptun jedoch nicht anläuft, sollte das Museumsdorf von hier aus aufsuchen. Die Einrichtungen der Museumshäuser veranschaulichen das einfache Landleben vergangener Tage.
Tourismus und Unterkünfte: Juelsminde profitiert durch seine Lage an der Ostseeküste vom Tourismus. Es gibt einen gut ausgebauten Campingplatz mit Stellplätzen für Wohnmobile direkt neben dem Hafen. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Hafen Juelsminde
55° 43,01' N 010° 0,83' E
Der Hafen Juelsminde ist ein kleiner Fischerhafen, der heute meist als Sportboothafen genutzt wird; im Westen liegt die moderne Sandbjerg Marina auf dem Gelände des ehemaligen Fährhafens.
Gastsegler finden Platz längs der Kaianlagen im Osten oder auf freien Plätzen an den Seglerbrücken des Alten Hafens, im Yachthafen auf Wassertiefen von2-3,8 Metern oder in der Sandbjerg Marina auf 1,7-5 Meter Wassertiefe.
Die Ansteuerung der befeuerten Häfen ist bei Tag und Nacht ohne Probleme möglich.
Nachdem man gut Abstand vom "Björnsknudeflak" hat, fährt man von der nördliche Tonne (WP 183) Kurs 255 Grad zur Einfahrt bzw. mit Westkurs zur Schutzmole (Fl.R.3s) im Osten. Der Molenkopf Nord des Alten Hafens neigt zur Versandung.
Im Frühling 2011 wurde der Hafen um ein weiteres Becken erweitert. Der Bau erfolgte im Nordwesten der großen Mole im alten Fischerhafen. Der Hafen hat nun vier Becken und hat etwa 122 neue Bootsplätze, damit bietet die Marina fast 500 Plätze und wächst somit erheblich (siehe Film).
Service und Sonstiges: Sanitäranlagen, Slip mit Bootsreparatur, Wasser, Müllentsorgung, Strom am Steg, Diesel, Lebensmittel, Kran, Werft, Rampe / Slip, öffentliche Verkehrsmittel, Internetzugang
Telefon: +45 / 75 69 35 81 bzw. 20 28 82 48
Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht.
Die Hauptwindrichtung ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und ist beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc.
Thermische Winde gibt es nicht.