Fynshav liegt an der Ostseite der Insel
Alsen am
Kleinen Belt, es war vor wenigen Jahren noch eine kleine Gemeinde. Doch weil die Fährverbindung zwischen Alsen und
Fyn 1967 verlegt wurde, entstanden viele Neubauten. Wie der Name des Ortes schon andeutet war Fynshav allerdings schon einmal Fährhafen.
Besondere Anziehungskraft besitzt Fynshav nicht, ist aber als Durchgangsstation durchaus geeignet. Wer sich länger im Sportboothafen neben dem großen Fähranleger an der Ostküste Alsens aufhält, wird jedoch bei Ausflügen angenehm von der schönen Landschaft abseits der Straße nach Sonderburg überrascht sein. Das längste Waldstück der Insel Als erstreckt sich nördlich des Fähranlegers auf einer Länge von zehn Kilometern. Für Fußgänger und Radfahrer sind die Waldwege markiert und Wanderkarten angebracht. Der zweite Grund, länger als einen Tag zu bleiben, sind die menschenleeren Badestrände.
Den ganzen Tag über verkehren große Fähren zwischen dem fynischen Bøjden, das cirka zehn Kilometer von Faaborg entfernt liegt, und Fynshav. Am Hafen gibt es keinen Kiosk, aber dafür im Ort einen Supermarkt mit 24h-Tankstelle.
Tourismus und Unterkünfte: Fynshav profitiert durch seine Lage an der Ostseeküste vom Tourismus. Nordwestlich des Hafens gibt es einen Campingpllatz und einen Stellplatz für Wohnmobile. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Yachthafen Fynhav
Landschaftlich schön gelegenener Sportboothafen im Süden des Fährhafens an der Ostküste Insel
Alsen.
Die grün bezeichneten Plätze sind für die Boote der Gäste. Die Wassertiefe beträgt 1 - 2,2 Meter. Der Fährhafen ist für die Sportschiffahrt verboten.
Die Ansteuerung ist bei Tag und Nacht möglich. Allerdings ist der Sportbboothafen unbefeuert und gegen die Lichter des Fährhafens schwer zu erkennen. Beachtet werden muss aber die parallel zur Küste zeitweise sehr starke Strömung.
West steuernd lässt man den Molenkopf des Yachthafens an Backbord liegen und dreht dann in die nach Nordosten geöffnete hinein. Bei harten östlichen Winden kann in der Hafeneinfahrt eine Grundsee stehen, die das Ein- oder Auslaufen unmöglich macht.
eingeschränkte Versorgungsmöglichkeiten. 24-Stunden-Tankstelle beim Supermarkt.
Die Ostsee zählt auf Grund der guten Windverhältnisse zu den besten Segelrevieren der Welt. Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Stabile Hochdrucklagen bringen mäßige bis starke Ostwinde. Das ist nicht typisch, kommt aber vor. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht. Der Wetterbericht wird mehrfach täglich gesendet und ist spannend. Bei der Routenplanung spielt die Wetterentwicklung eben eine große Rolle.
Besonders durchziehende Tiefdruckgebiete sorgen immer wieder für beste Winde aus westlichen Richtungen. Im Sommer wechseln diese aber auch oft mit ausgiebigen Ostwindperioden, wenn sich Hochdruckgebiete über Osteuropa festsetzen.