EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Revierinformation für Segler:
Dyvig / Insel Alsen

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Dyvig, Panorama der Bucht (Bild: TheMiglwe)  Großbild klick!


Dyvig liegt im Norden der Insel Alsen und ist mit seiner lieblichen Landschaft, aber auch mit seinen steilen Hügeln ein Naturerlebnis. Kleine Wälder wechseln sich mit Wiesen ab, die dem Spaziergänger immer wieder den Blick auf Dyvig und Mjels Vig freigeben. Landschaft und Segelrevier sind zum Ausspannen wie geschaffen und der Nachwuchs kann im Beiboot gefahrlos umherschippern.

In der Seitenbucht Mjels Vig lockt die Natur Besucher an. Für Sportschiffer, die sich bei Spaziergängen in der einsamen Gegend um die Bucht erholen wollen, ist Mjels Vig der geeignete Ort. Es empfiehlt sich gut mit Proviant versorgt zu sein, es sei denn, ein Ausflug zum wenige Kilometer entfernten Nordborg steht auf dem Programm.



Marina Bådelaug / Ankerbucht Dyvig
55° 2.548' N 009° 42.238' E
Dyvig ist ein kleiner, idyllischer Naturhafen im Norden der Insel Alsen. Er liegt in einem sehr geschützten Fjord, umgeben von Feldern und Wiesen. Auf der Südseite befindet sich die sehr gepflegte Anlage des Segelclubs mit allen Sanitäreinrichtungen und einem schönen Grillplatz. Dyvig und das angrenzende Mjelsvig sind beliebte Ankerbuchten. Von Dyvig aus kann man alle beliebten Ziele in der Dänischen Südsee oder um Fünen bequem erreichen. Seit 2012 gibt es einen Supermarkt im Hafengebäunde.

Die meisten Revierführer beschreiben Dyvig als eines der schönsten Ankerreviere und Häfen in Dänemark. Es stimmt! Dyvig ist wirklich schön - erst Recht nachdem das Ausflugslokal an der Nordseite abgerissen wurde, allerdings häufig auch sehr voll. An der Nordseite der Bucht wurde ein Hotel gebaut (war im Spetember 2009 fast fertig).

Der Hafenmeister kommt Abends zum Boot, wenn man im Hafen von Dyvig liegt. Liegt man vor Anker, kommt der Hafenmeister aber nicht zum Hafengeld kassieren!! Die Dyvig ist nämlich ein kostenfreier Naturankerplatz! Ankerplätze sind überall in der Dyvig zu finden, man muß aber damit rechnen, daß der Grund verkrautet ist. Brötchen gibt es beim Imbiss/ Snack Shop an der Nordostseite (man sollte am Abend vorher vorbestellen). WLAN im Hafen (tdc.dk). Die Sanitäranlagen im Yachthafen sind gut und die Anlage gepflegt (Sitzbänke, Grills,...).

Übrigens kann man auch im angrenzenden Mjels Vig ankern, oder den kleinen Hafen anlaufen.
Freizeit: Dyvig ist ein herrlicher Ausgangspunkt für längere Spazierwege in alle Richtungen.

Navigation: Entgegen mancher Revierführer sollte die Einfahrt keine Probleme machen: Solange man im Fahrwasser bleibt kommt man gut durch - man wird hier fast immer unter Motor fahren.
Die Ansteuerung ist nur tags anzuraten. In die Stegsvig einlaufend ist der zu fahrende Kurs 85 Grad, wobei auf die beiden Häuser am Ende der Stegsvig zugehalten wird. Dann folgt man dem betonnten 3,5 Meter tiefen Fahrwasser durch den "Stegløb". Vom Ende der Betonnung aus hält man mit 38 Grad auf den Kro zu, bis man den Ankerplatz erreicht hat oder von hier aus das Bollwerk beziehungsweise den Yachthafen ansteuert. Mit mehr als 2 Meter Tiefgang sollte eine Ansteuerung nur von Ortskundigen erfolgen. 2015 wurde das Fahrwasser wieder auf 3,5 Meter ausgebaggert.

Service / Sonstiges: Außer einem Kiosk gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten. Wer nicht den vier Kilometer weiten Weg bis nach Nordborg antreten will, kann beim nächstgelegenen Kaufmann in Holm einkaufen, aber auch bis zu diesem Lebensmittelgeschäft beträgt die Entfernung gut zwei Kilometer. Sanitärbereich mit vier Familienräumen/WC, Aussichtsterrasse mit Sitzgruppen und Grillplatz, Restaurant / Lokal, Bord-Werkstatt, bescheidene Einkaufsmöglichkeiten, Strom/Wasser am Steg, kostenloses WLAN im Hafen, Slipeinrichtung, kostenloser Fahrradverleih, Arzt, Bank, Post, Vorsicht beim Schwimmen: Quallen!!



Dyvig Bro
55° 2.611' N 009° 42.274' E
Die kleine Marina bietet reichlich Plätze für Segelyachten bis zu 30 Meter LÜA auf zwei bis sechs Meter Wassertiefe.

Dyvig Bro liegt gute 150 Meter nördlich der Marina Dyvig und ist an dem großen, roten Gebäude, einem Badehotel zu erkennen. Ein Schwimmsteg führt seit 2015 zur Badeinsel. Dyvig Bro hat als einziger Hafen in Dänemark eine große Badeburg im Wasser, die von den Gästen von Dyvig Bro kostenlos benutzt werden kann. Interessant: Direkt westlich der Steganlage gibt es einen Weinberg.

Service / Sonstiges: Reservierungsmöglichkeit, Diesel, Anlegehilfe, Waschmaschine und Trockner, kostenlose Fahrräder und kostenloses schnelles Internet, frische Brötchen und Brot wird ans Boot geliefert. Vom 7. Juni bis 24. August Busverbindung mehrmals täglich von Dyvig nach Nordborg. Ponton mit einem kleinen Pool für Kinder und Krebsrennbahn



Mjels Vig
55 02,00' N 009° 42,59' E
ist eine sehr schöne Seitenbucht der Dyvig. Die Bucht eignet sich wie die Dyvig sehr gut zum Ankern, hat aber nicht so viel Wassertiefe. Die Anleger befinden sich im südöstlichen Teil der Bucht auf 1-2,1 m Wassertiefe.

Navigation: Eine Ansteuerung ist nur tags möglich. Nachdem man dem Fahrwasser "Stegløb" passiert hat und in die Dyvig einfährt, dreht man nach Stb. in die Mjels Vig ein. Da ist am Nordufer eine privat betonnte Fahrrinne zum Steg mit einer Wassertiefe von 2,1 Metern.



windsack
Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und ist beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (hohe Gebäude, gewundener Verlauf des Kleinen Belts): Abdeckungen, Winddreher, Düsenwirkungen etc. Thermische Winde gibt es nicht.



Weblinks:
360°-Panorama
Aktueller Wind in Dyvig

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Lage Dyvig
(Bild: NordNordWest / Bearbeitung Walter) Großbild klick!












Übersicht Dyvig
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter) Großbild klick!










Übersicht Hafen Dyvig
(Bild: Google Earth / Bearbeitung Walter) Großbild klick!










Kühe an der Enge zwischen Stegsvig und Dyvig
(Bild: Thorsten Lyng Johans)  Großbild klick!









Marina Dyvig
(Bild: Johnny B. Søgaard)  Großbild klick!











Nebenbucht Mjels Vig (Bild: Bernd Elsner)  Großbild klick!










Badehotel Dyvig
(Bild: Olav Sejeroe)  Großbild klick!








Weinberg: Spätburgunder
(Bild: eigil s. madsen)  Großbild klick!










Badeinsel Dyvig Bro
(Bild: lars helboe)  Großbild klick!












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