Agersø oder Agersö ist eine dänische Insel zwischen Smålandsfahrwasser und dem
Großen Belt vor
Seeland.
Die sieben Kilometer lange und drei Kilometer breite und 684 ha große Insel ist ein idyllisches Kleinod mit guten Badestränden an ihrer 26 Kilometer langen Küste. Der höchste Punkt von Agersø liegt 12 m über dem Meeresspiegel. Der größte Teil der Fläche der Insel wird landwirtschaftlich genutzt. Auf der Insel leben 221 Menschen (1. Januar 2009)[1]. Agersø gehört zum Verband dänischer Kleininseln.
Agersø ist ein verschlungenes Netz bunter Häuser und Höfe. Ein Dorfteich bildet das Zentrum für die Einwohner. Im kleinen Hafen widmen sich Fischer ihrem Fang und bieten Angelfahrten in dem bis zu 63 Meter tiefen Meeresgebiet an.
Die schönsten Naturgebiete ist auffindbar bei Egholm an der Nordspitze von Agersø und am Omøsund im Süden der Insel, wo der kleine Helleholm an Agersø anschließt. Die Insel und die Holme haben eine großartige Flora und Vogelwelt. Die Moore, Strände und Salzgraswiesen der Insel werden von vielen verschiedenen Watt- und Strandvögeln als Nistplätze benutzt.
Fremdenverkehr, Landwirtschaft und Fischfang sind die Haupterwerbsquellen der etwa 400 Einwohner von Agersö. Der hübsche Ort Agersø By am Hafen bietet ausreichende Versorgungsmöglichkeiten, darunter einen Bäcker, zwei Lebensmittelgeschäfte und ein Geldinstitut. Die intakte Struktur macht den Reiz des gemütlichen Dorfes aus, dessen alte Holländermühle schon von See aus zu sehen ist.
Der während der Sommermonate oft überbelegte Hafen zeigt, daß Agersø nicht weniger beliebt ist als ihre südliche Schwester Omø. Schon die norwegischen Wikinger scheinen Gefallen an der Insel gefunden zu haben, denn von ihnen stammt der Bautastein am Leuchtturm Helleholm auf der Südspitze. Vermutlich diente er den rauhbeinigen Seefahrern als Landmarke. Die Wanderung dorthin ist ebenso zu empfehlen wie der Spaziergang zum vogelreichen Egholm im Norden von Agersø.
Tourismus und Unterkünfte: Agersø profitiert durch seine Lage an der Ostseeküste vom Tourismus. Das Angebot an Ferienwohnungen, Pensionen und Hotels ist reichlich.
Hafen Agersø
55° 12,66' N 011° 11,93' E
Kleiner Fischerhafen im Osten der gleichnamigen Insel.
Liegeplätze: Der südliche Teil des Hafens ist für die Sportschiffahrt vorgesehen. Wenn der Hafen stark belegt ist, kann man sich im nördlichen Teil mit den Fischern arrangieren. Die Wassertiefe beträgt ca. 2,5m. Der Fähranleger ist für die Sportschiffahrt gesperrt.
Navigation: Die Ansteuerung des befeuerten Hafens ist Tag und Nacht über das Fahrwasser des Agersøsunds möglich.
Nur von der Untiefe "Østerhoved Flak" und den Stellnetzen - die zeitweise, vor allem südlich des Hafens, ausgebracht sind - sollte man sich gut freihalten.
Versorgung / Sonstiges: Für einen so kleinen Ort bestehen gute Versorgungsmöglichkeiten (auch Werftservice und Diesel). Es gibt eine Fährverbindung nach Stigsnæs.
Service und Sonstiges: Sanitäranlagen, Wasser, Müllentsorgung, Strom am Steg, Diesel, Lebensmittel, Kran, Rampe / Slip, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrradverleih
Kontakt: Telefon: +45 / 58 19 80 17
Fast immer herrschen hier optimale Windverhältnisse, Flauten und schwere Stürme sind selten, und bei frischem Wind bieten die engen Gewässer immer wieder Schutz vor hohem Seegang. Typisch ist der schnelle Wechsel zwischen Hoch und Tief, Tröge, Frontendurchgänge, Rückseitenwetter und typisch ist auch, dass fast immer ein Segelwind weht.
Die Hauptwindrichtung ist West bis Nordwest. Der Wind ist von der Großwetterlage abhängig und ist beeinflusst durch geografische Gegebenheiten (Küstenlinie):
Abdeckungen, Winddreher,
Düsenwirkungen etc.
Thermische Winde gibt es nicht.