EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seenotfälle
Archiv Januar 2019


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Fähre ‚Femøsund‘
Fähre ‚Femøsund‘
(Bild: Monica Erstad)   Großbild klick!

Femø: Fähre hat Problem mit neuem Manövriersystem
(31.01.19) Die dänische Fähre ‚Femøsund‘, 337 BRZ (IMO-Nr.: 9129782), musste am Nachmittag des 30.1. aus dem Dienst zwischen Kragenæs und Femø genommen werden wegen andauernder Probleme mit ihrem neuen Manövriersystem. Dieses war Anfang Januar eingebaut worden, funktionierte jedoch nicht so, dass der Betreiber Lolland Færgefart Sicherheitsbedenken hatte.
Um der drohenden Kollisionsgefahr im Fall eines Versagens zu begegnen, wurde das Schiff nach Bandholm verlegt, wo eine Firma aus Frederikshavn, die das Schiff betreut, sich an die Reparatur machte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Chios
(31.01.19) Die griechische Fähre ‚Diagoras‘,15362 BRZ (IMO-Nr.: 8916126), kollidierte am Abend des 30.1. mit der Kaianlage des Hafens von Chios, als sie auslaufen wollte. Dabei entstand am Heck ein Riss von 70 Zentimetern Länge rund 1,5 Meter oberhalb der Wasserlinie. Verletzt wurde niemand.
Nach einer gründlichen Überprüfung erhielt das Schiff eine Auslaufgenehmigung und konnte den Hafen mit mehrstündiger Verspätung schließlich verlassen. Die ‚Diagoras‘ war mit 127 Passagieren, 13 Pkws, 22 Lkws und vier Motorrädern von Mytilini gekommen und mit einem Zwischenstopp in Chios weiter nach Piräus unterwegs. Auf Chios kamen rund 100 weitere Passagiere und einige Fahrzeuge hinzu. Am 31.1. um 7.40 Uhr erreichte die Fähre schließlich Piräus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Viermaster ‚Falls of Clyde‘
(Bild: Gerald Watanabe)   Großbild klick!

Historischer Viermaster in Honolulu leckgeschlagen
(31.01.19) Der historische Viermaster ‚Falls of Clyde‘ schlug am 30.1. leck und drohte im Hafen von Honolulu zu sinken. Das State Department of Transportation stellte bei einer Inspektion fest, dass das 266 Fuß lange Schiff mit dem Vorschiff tiefer lag als sonst. Offenbar war das Schiff bei starkem Wind gegen den Kai geschlagen, und an Backbordseite war es an einer rostgeschwächten Stelle zu einem Leck gekommen.
Sofort wurde damit begonnen, Wasser auszupumpen. Die ‚SOS Minnow‘ übernahm bis 3 Uhr 60,000 Gallonen. Ein Taucher wurde gerufen, um Notreparaturen durchzuführen, und fand fünf Leckagen in korrosionsgeschwächten Bereichen. Das Schiff wird von der Non-Profit-Gruppe Friends of the Falls of Clyde betreut, die aber gerade die Aufforderung erhalten hatte, es bis zum 6.2. von dem Liegeplatz an Pier 7 zu entfernen.
Andernfalls drohte eine Zwangsversteigerung. Die Gruppe hatte gehofft, in der Lage zu sein, das Schiff nach Pearl Harbor zu bringen, bis eine andere Organisation, die Save Save Falls of Clyde International, sie zurück nach Schottland bringt. Doch wegen logistischer Probleme musste der für den 3.2.2018 geplante Transport an Bord der ‚Sevenstar's Yacht Express‘ abgesagt werden, ebenso wie ein weiterer Anlauf im Sommer.
Der Viermaster entstand 1878 bei der Russell &Co. in Port Glasgow und ging 1879 von Greenock aus auf die Jungfernfahrt nach Karatschi, Pakistan. Nach dem Ende der aktiven Zeit als besegelter Tanker wurde er in Honolulu zu einem Museum und Eventschiff. Der letzte Besitzer, das Bishop Museum, konnte es nicht mehr erhalten und wollte es abwracken.
Deshalb kauften die Friends of the Falls of Clyde es 2008 für einen Dollar. Im Dezember 2018 wurde der 140. Geburtstag des Schiffs begangen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Arrestierter Frachter riss sich in Antalya los
(31.01.19) Am 28.1. brachen die Trossen des 64 Meter langen, türkischen Frachters ‚Marmaris‘, 1964 BRZ (MMSI-Nr.: 271002134), in Antalya. An Bord befanden sich weder eine Crew noch Wachleute. Das Schiff war unter Arrest in dem türkischen Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Baggerschiff ‚Arie Cornelis‘
Baggerschiff ‚Arie Cornelis‘
(Bild: Daniel Bockwoldt)   Großbild klick!

Baggerschiff drohte in Oortkaten zu sinken
(31.01.19) Das holländische Baggerschiff ‚Arie Cornelis‘, 322 tdw (EU-Nr.: 02103585), sorgte in der Nacht zum 31.1. im Oortkatener Hafen für einen Großeinsatz der Hamburger Feuerwehr. Das Schiff war mit zwei Besatzungsmitgliedern an Bord am Nachmittag beim Einlaufen ins Hafenbecken am Oortkaten-Ufer in den Marschlanden auf eine Spundwand aufgelaufen und aufgerissen worden. Es entwickelte nach einem schweren Wassereinbruch durch ein 10-20 Zentimeter langes Leck Backbord-Schlagseite und sackte einen halben Meter tief weg.
Noch bevor die Feuerwehr eintraf, stieg einer der beiden Männer an Bord in den Laderaum, um sich den Schaden anzusehen. Doch dabei rutschte der Niederländer aus und brach sich den Unterschenkel. Kurz darauf traf ein Notarzt ein, der den Verletzten versorgte und die Schmerzen linderte.
Die Rettungskräfte mussten den Verletzten mit einer Rettungswanne bergen. Die insgesamt 75 Einsatzkräfte machten sich anschließend daran, mit starken Pumpen das Wasser aus dem Schiff zu lenzen, wobei sie gegen die einsetzende Flut anarbeiten mussten. Die Hoffnung, den Havaristen am 31.1. gegen ein Uhr abschleppen zu können, erfüllte sich nicht.
Inzwischen übernahm die Behörde für Umwelt und Energie die Leitung vor Ort. Am Vormittag des 31.1. sollte entschieden werden, wie es weiter geht. Zwar lag eine Werft nur rund 100 Meter entfernt, doch selbst diese Strecke könnte für das schwer angeschlagene Schiff zu weit sein. Znunächst sollten nun Spezialfirmen die zwei Tonnen Treibstoff abpumpen, um deren Auslaufen zu verhindern. Zur Sicherheit wurden Ölsperren um den Havaristen ausgelegt.
Selbst die Hochleistungspumpen der Feuerwehr konnten nicht so viel Wasser lenzen, wie in das Baggerschiff hineinströmte. Taucher brachten schließlich ein Lecksegel am Rumpf an. Damit konnte das Leck provisorisch abgedichtet werden. Der Laderaum wurde teilweise leergepumpt, und um 11.30 Uhr erreichte der Havarist mit eigener Kraft die Marine Brandt Service GmbH im Oortkatener Hafen, wo er sofort aufgeslippt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter verlor Ladung in der Nordsee
(31.01.19) Auf dem unter Cook-Islands-Flagge laufenden Frachter ‚Heba M‘, 5624 BRZ (IMO-Nr.:8918708), der am 23.1. mit einer Ladung Schnittholz aus Ventspils nach Crotone ausgelaufen war, kam es am 28.1. um 23.15 Uhr vor der englischen Küste zu einen Verlust der Decksfracht auf Position 52 19 30 N, 003 07 48 O. Die verlorene Fracht trieb in einem sechs Meilen langen und drei Meilen breiten Streifen im Meer. Schiffe wurden entsandt, um das Treibgut zu bergen.
Der Frachter selbst nahm nach der Havarie Kurs auf Falmouth und warf am Nachmittag des 30.1. auf Position 50° 9.42' N 005° 3.59' W auf der Reede Anker. Am 31.1. um 7.45 Uhr steuerte er die A&P Falmouth Ltd. Shipyard Ltd. zur Reparatur an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Donaufähre in Visegrád gesunken
(31.01.19) Am Nachmittag des 29.1. sank in Visegrád die 18,45 Meter lange, ungarische Donaufähre ‚Zala‘, die zwischen Esztergom und Párkány verkehrte. Das Schiff lag nun halb unter Wasser am Ufer des Flusshafens. Nur noch kleinere Boote stellten den Verkehr über den Fluss für Fußgänger sicher.
Die ‚Zala’ wurde 1951 bei der Werft Balatonfüredi Hajógyárban am Plattensee im Rahmen eines Fünfjahresplans erbaut und war ursprünglich als Schlepper ‚BTI-156’, später dann als Flussfähre ‚Zalka‘ im Einsatz. Wegen auslaufender Betriebsstoffe wurden umliegende Anlegepiers mit einer Ölsperre geschützt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trucks stürzten im Sturm auf ehemaliger Stena-Fähre um
(31.01.19) Die indonesische Fähre ‚Port Link‘, 12619 BRZ (IMO-Nr.: 7910917), geriet am 28.1. in einen Sturm mit drei bis vier Meter hohen Wellen, als sie nach Bitung unterwegs war. Dabei stürzten mehrere Trucks auf dem Ladedeck um und wurden beschädigt. Das Schiff erreichte aber sicher den Zielhafen. Das 1991 als ‚St. David’ erbaute Schiff war unter dem Namen ‘Stena Caledonia‘ bis 2011 zwischen Stranraer und Belfast im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker verlor Anker vor Rotterdam
(31.01.19) Der unter Panama-Flagge laufende Produktentanker ‚Silver Gertrude", 29460 BRZ (IMO-Nr.: 9683348), verlor am 29.1. seinen Backbordanker sowie 9,5 Schäkel auf Position 51 54 54 N, 003 34 36 O vor der holländischen Küste. Das Schiff war am18.1. aus Las Palmas nach Rotterdam ausgelaufen und hatte auf Reede aufs Einlaufen gewartet. Es machte a m 30.1. um 12.20 Uhr am Vopak Europoort Terminal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einlaufmanöver in Port Alfred mit Schwierigkeiten
(31.01.19) Der kanadische Schlepper ‚Fjord Saguenay‘, 381 BRZ (IMO-Nr.: 9351012), erlitt am 26.1. um 3.30 Uhr bei der Assistenz für den unter Singapur-Flagge laufenden Frachter ‚Nord Montreal‘, 22850 BRZ (IMO-Nr.: 9612284), auf dem Saguenay River im Port-Alfred Dock, Quebec, einen Ausfall der Backbordmaschine. Außerdem verlor er 140 Liter Schmieröl. Das Schiff musste für die notwendigen Reparaturen außer Betrieb genommen werden.
Auf dem aus Alumar eingetroffenen Frachter brachen bei dem herrschenden Eisgang zwei Springs während des Anlegemanövers. Er konnte letztlich aber sicher festgemacht werden. Am 31.1. lagen beide Schiffe weiter im Hafen von Port Alfred.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker sank vor Malaysia
(31.01.19) Der Tanker ‚Formula One‘ rettete am 30.1. die 11-köpfige Crew und einen für Maschinentests mitreisenden malaysischen Techniker von dem unter St. Kitts-Nevis-Flagge laufenden Tanker ‚Sea Frontier‘, 3113 BRZ (IMO-Nr. :8911126), der nahe Tanjung Penyusop auf Felsen gelaufen war und Wassereinbruch erlitten hatte, als er den Hafen ansteuerte. Das Schiff begann zwei Meilen östlich von Tanjung Penyusop auf Position 01° 21.94' N 104° 19.31' O zu sinken und lag um 21.15 Uhr rund 75 % unter Wasser. Das Johor Baru Maritime Rescue Sub Center (MRSC) sowie das Marine Department und das Department of Environment (DoE) wurden alarmiert, weil der Tanker Gasöl beförderte.
Ein Schiff der Malaysian Maritime Enforcement Agency aus Tanjung Sedili übernahm die Schiffbrüchigen und brachte sie an Land. Die Seeleute im Alter von 25 bis 55 Jahren hatten das Unglück unversehrt überstanden und wurden dem Johor Marine Department zur weiteren Betreuung und Befragung übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wahrschaufloß auf dem Main überlaufen
(31.01.19) Am 29.1. gegen 17:30 Uhr überlief ein Gütermotorenschiff auf dem Main in Aschaffenburg auf Höhe der Ebertbrücke ein Wahrschaufloß und setzte ohne Meldung des Unfalls die Fahrt fort. Das Floß trieb danach kieloben im Fahrwasser. Es handelte es sich dabei um ein 4,50 Meter langes und 1,5 Meter breites Stahlboot, das mit diversen technischen und elektrischen Einrichtungen, wie Solarpanelen und Lampen ausgestattet war und zur Absicherung einer Flussbaustelle fest vor Ort verankert war.
Es konnte gegen 20:15 Uhr durch ein Arbeitsboot geborgen und in den Bauhof des Wasserschifffahrtsamts gebracht werden. Die Wasserschutzpolizei sicherte derweil die Unfallstelle ab. Der Schaden am Floß lag in einem fünfstelligen Eurobereich. Außerdem mussten nun mit Tauchern die vom Floß abgefallenen Teile aus dem Fahrwasser geborgen werden. Den inzwischen ermittelten flüchtigen Schiffsführer erwartete eine Anzeige.
Quelle:Tim Schwabedissen


Weiter Ölfilm auf Datteln-Hamm-Kanal
(31.01.19) Nach der Havarie eines Schubverbands in Bergkamen waren auch am 30.1. noch kilometerlange Ölschlieren auf dem Datteln-Hamm-Kanal sichtbar. Auf Höhe der Brücke Gahmener Straße wurde die Feuerwehr erneut tätig. Am 28.1.gegen 15:40 Uhr war es im Industriehafen des Steag-Kraftwerkes in Bergkamen zu der Kollision des im Becken manövrierenden Schubverbandes mit zwei dort festgemachten Schiffen gekommen. Dabei wurde die Außenhaut des Schubschiffes beschädigt, und etwa 2.500 Liter Gasöl liefen in den Kanal aus.
Die Feuerwehr hatte mit Öl-Schlängeln die Ausbreitung des Kraftstoffs eindämmen wollen. Eine Spezialfirma saugte die verunreinigte Wasseroberfläche auf etwa 100×20 Metern ab. Trotzdem sorgten Wasserbewegung und vorbeifahrende Schiffe für eine ausgedehnte Ausbreitung des Ölfilms. Ursache der Havarie war ein Fahrfehler des niederländischen Schiffsführers gewesen.
Der 68-Jährige gab an, die Ruderanlage falsch eingestellt zu haben, weshalb er gleich doe Hafen des Steag-Werks liegende Schiffe rammte. Ihn erwartete nach Angaben der Wasserschutzpolizei eine Anzeige wegen Gewässerverunreinigung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestohlene Yacht lief auf Grund und geriet in Brand
(31.01.19) Am 30.1. gegen neun Uhr lief eine 40 Fuß lange Segelacht in der Framnesbucht rund 50 Meter vor der Küste bei Snarøya in Bærum auf Grund. Eine Polizeipatroullie nahm die Lage in Augenschein, und aus Asker sowie Bærum liefen Boote der Feuerwehr aus. Sie fanden einen offenbar betrunkenen und unkooperativen Mann an Bord vor. Als die Feuerwehr an Bord ging, kam auf einmal Rauch aus dem Motorraum. Dann schlugen Flammen hoch.
Die Einsatzkräfte brachten den Mann, der Widerstand leistete, unter Kontrolle. Er wurde dann zunächst ins Krankenhaus und von dort weiter in Gefängnis gebracht. Das Feuer wurde binnen einer halben Stunde gelöscht und das Boot zur weiteren Untersuchung abgeschleppt. Offenbar hatte der Mann es zuvor in Oslo gestohlen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank vor Punta Arenas/Chile
(31.01.19) Das schnelle Eintreffen der chilenischen Coast Guard rettete zwei Fischern und einem Hund im Pazifik am Nachmittag des 29.1. das Leben. Ihr Kutter ‚Andrea - P-009234’ war vor der Isla Negritos im Golf von Nicoya leckgeschlagen und begann zu sinken. Der National Coast Guard Service schickte auf den Notruf der beiden hin ein Patroullienboot der Station Caldera, Punta Arenas, zu Hilfe.
Nach kurzer Suche entdeckte dessen Crew den sinkenden Kutter, von dem nur noch ein Teil des Ruderhauses etwas aus dem Wasser ragte. In einem winzigen, hölzernen Beiboot trieben daneben die beiden Fischer mit ihrem kleinen Hund als Spielball von Wind, Wellen und Strömung. Die Männer aus El Carmen wurden an Bord genommen. Ihr Kutter ging derweil unrettbar auf Tiefe.
Quelle:Tim Schwabedissen


11 Seeleute von brennendem Frachte gerettet
(31.01.19) Die 11-köpfige Crew des 96 Meter langen, chinesischen Frachters ‚Xin Hua Sheng‘ (MMSI-Nr.: 413505980), der am Morgen des 31.1. vor der Küste der ostchinesischen Jiangsu-Provinz um 6.45 Uhr in Brand geriet, wurde unversehrt von Bord gerettet. Das Schiff befand sich 100 Meilen vor der Ostküste des Dafeng-Distrikts. Das Maritime Search and Rescue Center in Lianyungang schickte einen Helikopter und alarmierte Schiffe in der Nähe.
Um 9.40 Uhr war der Hubschrauber vor Ort, und binnen 17 Minuten waren alle Seeleute sicher an Bord. Sie wurden anschließend nach Schanghai geflogen. Ein SAR-Schiff wurde zum Havaristen in Marsch gesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter erlitt Riss im Kiel
(31.01.19) Der Frachter ‚Haji Abdul Jalil‘ mit 850 Tonnen Zementklinkern an Bord warf am Morgen des 31.1. nahe des Chandpur Launch Terminal Anker, nachdem im Kielbereich ein Riss aufgetreten war, als das Schiff auf dem Meghna River unterwegs war. Der überwiegende Teil der Ladung wurde beschädigt. Der Transport war für die Holcim Cement in Narayanganj bestimmt.
Er kam von Holudiya in Indien. Die Bangladesh Inland Water Transport Authority (BIWTA) inspizierte den Havaristen und stellte fest, dass er überladen war. Nun musste zunächst die Ladung geleichtert werden, um an die Schadensstelle heranzukommen. Auch die Bangladesh River Police und Bangladesh Coast Guard waren vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter riss sich los und strandete
(31.01.19) Am Abend des 29.1. riss sich bei starkem Wind ein Kutter aus Rejin im Pamban North Harbour n Pamban los und strandete auf Felsen bei der nahen Eisenbahnbrücke, die Rameswaram mit dem Festland verbindet. Das Schiff wurde am Morgen des 30.1. neben dem 1915 errichteten Bau entdeckt.
40 Fischer machten sich mit drei Booten daran, es zu befreien. Doch bis zum Nachmittag saß es weiter fest. Das schlechte Wetter in dem Gebiet von Rhamanatapuram dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lucky Marie hatte unglücklichen Tag
(31.01.19) Am Nachmittag des 29.1. geriet acht Meilen vor Ventura westlich der Channel Islands vor der Küste von Oxnard der 50 Fuß lange Kutter ‚Lucky Marie‘ in Brand. Die ‚Emerald Sea’, ein anderer Kutter, war als erstes vor Ort und barg den Skipper ab. TowBoat US Ventura & Channel Islands waren ebenfalls im Einsatz und assistierten bei den Bergungsarbeiten.
Binnen mehrerer Stunden konnte das Feuer aber nicht eingedämmt werden, sodass schließlich das Ruderhaus in hellen Flammen stand. Inzwischen war auch ein Boot des Ventura County Fire Department vor Ort. Es wurde entschieden, das Feuer herunterbrennen zu lassen, damit der Havarist nicht durch Löschwasser sinkt.
Am 30.1. gegen 13 Uhr kehrten die Einsatzkräfte zurück. Tatsächlich war vom Ruderhaus nur noch ein ausgeglühtes Gerippe übrig. Es gelang der ‚Emerald Sea‘, den Havaristen auf den Haken zu nehmen und ihn nach Venture abzuschleppen. Es kam zu keinen Umweltschäden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Oregon Inlet assistiert
(31.01.19) Am 28.1. gegen 9:30.Uhr fing die U.S. Coast Guard Station Oregon Inlet einen Notruf des 51 Fuß langen Sportkutters ‚Reel-E-Buggin‘ auf, der 29 Meilen vor der Küste Maschinenausfall erlitten hatte und in Wellenhöhen von acht bis zehn Fuß trieb. Ein Boot der Station kam sofort zu Hilfe. Noch während es im Anmarsch war, meldete der Skipper, dass eine der beiden Maschinen wieder arbeitete.
Nach 25 Minuten war es dem Skipper gelungen, beide Motoren anzufahren, und der Kutter nahm Fahrt auf. Das Boot der Coast Guard eskortierte ihn für den Fall weiterer Probleme sicher über die Barre des Oregon Inlet und weiter nach Wanchese Harbor.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief in Makhachkala/Russland auf Grund
(31.01.19) Der iranische Frachter ‚Kados‘, 2842 BRZ (IMO-Nr.: 9137258), der mit 3,000 Tonnen Mais beladen war, die in den Iran bestimmt waren, lief am 31.1. um 0040 Uhr im russischen Schwarzmeerhafen Makhachkala in Dagestan auf Grund. Die Havarie ereignete sich, als das Schiff von Liegeplatz 3 wegmanövrieren wollte. Über Schäden war derzeit noch nichts bekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandeter Zweimaster ‚Ninaa Ootaki‘
Gestrandeter Zweimaster ‚Ninaa Ootaki‘
(Bild: Jesse Major)   Großbild klick!

Arbeiten zur Bergung gestrandeten Zweimasters gehen weiter
(30.01.19) Tyler Vega, der Skipper des Zweimasters ‚Ninaa Ootaki‘, der am 20.12.2018 bei Beckett Point strandete, war zuversichtlich, die Schäden an seinem Schiff repariert zu bekommen und es in den kommenden Tagen wieder flottzumachen. Seit der Strandung hat er unablässig daran gearbeitet, den Fiberglas-Rumpf in einem Kampf mit der Tide und der Brandung zu flicken. Wenn alles jetzt optimal läuft, so könnte in vier Tagen die Bergung erfolgen.
Anwohner von Haida Gwaii, einem Archipel an der Nordlküste von Vancouver Island vor British Columbia, wären bereit, das Schiff dann in Empfang zu nehmen. Die Eigentümerfrage ist unklar, nachdem Vega das Schiff im vergangenen Jahr an einen Freund verkaufte, die Papiere aber noch nicht vorlagen. So übernahm Vega weiter die Verantwortung.
Die Salish Rescue hatte bereits Ende 2018 vergeblich versucht, das Schiff gemeinsam mit Vega vom Beckett Beach zu bekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Frachter ‚Catharina 1‘
Archivbild Frachter ‚Catharina 1‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Maschinenschaden vor Stilida/Griechenland
(30.01.19) Der maltesische Frachter ‚Catharina 1‘, 3057 BRZ (IMO-Nr.: 8117859), erlitt am Morgen des 29.1. einen Maschinenschaden kurz nach dem Auslaufen aus Stilida, Phthiotis. Der Havarist wurde von einem Schlepper zurück auf die Reede von Stilida gezogen. Erst nach einer Reparatur und einer Klasseinspektion durfte die Reise nach Tsingeli in Ballast wieder aufgenommen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff ‚Karamürsel Alp‘
Fahrgastschiff ‚Karamürsel Alp‘
(Bild: Ana Saifa)   Großbild klick!

Feuer auf Fahrgastschiff in Izmit/Türkei
(30.01.19) Am 29.1. gegen 15 Uhr brach auf dem türkischen Fahrgastschiff ‚Karamürsel Alp‘, 307 BRZ (MMSI-Nr.: 271002530) ein Feuer aus. Das Schiff lag zu Reparaturarbeiten an der Maschine in der Überholungszone des Hafens von Izmit, als der Brand im Maschinenraum entstand. Die Feuerwehr war rasch mit starken Einsatzkräften vor Ort und konnte die Flammen schnell unter Kontrolle bringen.
Der Schaden durch Feuer und Rauch blieb entsprechend begrenzt. Menschen wurden nicht verletzt, da sich die Arbeiter rechtzeitig hatten in Sicherheit bringen können.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter mit Maschinenschaden in Stavanger
(30.101.9) Der holländische Frachter ‚Sunergon‘, 2241 BRZ, wurde am 29.1. gegen 14 Uhr vom Felleskjøpet Kai in Stavanger, von dem norwegischen Schlepper ‚BB Power‘ (IMO-Nr.: 9694804), zu m Skansekai gezogen. Das Schiff hatte war am 25.1. mit einer Ladung Pellets aus Abidjan gekommen.
Nachdem es einen Maschinenschaden erlitten hatte, musste es den Kaiplatz an der viel genutzten Anlage aber wieder räumen. Die notwendigen Repanaturarbeiten wurden auf rund vier bis fünf Tage geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden in Seattle
(30.01.19) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Hakuta‘, 43024 BRZ (IMO-Nr.: 9461221), erlitt einen Maschinenausfall, nachdem er eine Ladung am LDC Terminal in Seattle, Washington, aufgenommen hatte und am 21.1. den Hafen verlassen wollte. Er kehrte am selben Tag auf die Reede zurück. Nachdem eine Reparatur durchgeführt worden war, verließ der Frachter Seattle am 25.10. gegen 22 Uhr und nahm Kurs auf Zhoushan, wo er am 15.2. erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall vor Milford Haven
(30.01.19) Der unter Singapur-Flagge laufende Tanker ‚Kowie‘, 11271 BRZ (IMO-Nr.: 9382504), erlitt nach dem Auslaufen aus Milford Haven nach Amsterdam auf Position 51 38.100 N, 005 11.28 W, am 28.1. um 16.45 Uhr einen Maschinenausfall 2,25 Meilen südsüdöstlich der Zufahrt des Hafens. Das Schiff warf Anker, und nach einer Reparatur nahm es um 17.20 Uhr wieder Fahrt auf. Es sollte Amsterdam am 30.1. gegen 18 Uhr erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Anja in Stralsund gehoben
(30.01.19) Der im Stralsunder Stadthafen gesunkene Fischverkaufskutter ‚Anja‘ schwimmt seit dem 29.1. wieder. En Schwerlastkran hob das Schiff, das dann leergepumpt wurde. Am 30.1. sollte der Kutter in den Seehafen geschleppt und dort an Land gesetzt werden.
Es gab keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung. Im unteren Bereich des Kutters wurde eine defekte Planke gefunden, an der Wasser eingedrungen war. Der 1965 gebaute Holzkutter lag seit zehn Jahren als schwimmender Imbissstand im Stadthafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Fahrgastschiff
(30.01.19) Am 29.1. um 14.30 Uhr brach ein Feuer auf dem 70 Meter langen, holländischen Fahrgastschiff ‚Lady Anne‘ (MMSI-Nr.: 244700841) aus, das bei der Werft De Staart in Dordrecht zu Überholungsarbeiten aufgeslippt war. Das bordeigene Löschsystem wurde aktiviert und die Feuerwehr alarmiert.
Wenig später war der Brand unter Kontrolle. Mehrere Arbeiter wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergifung vor Ort betreut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kontrolleure als Retter in der Not
(30.01.19) Im Rahmen der Mission ‚Pacific Aïto 2019.1" führte das französische Patroullienboot BSAOM ‚Bougainville‘ in Französisch-Polynesien eine Kontrolle von dort fischenden Kuttern durch. Östlich des Tuamotu Archipelags wurde ein Boardingteam der Western and Central Pacific Fisheries Commission (WCPFC) auf dem taiwanesischen Longliner ‚Yu Lang 12’ abgesetzt. Während der Inspektion brach in einer Kabine des Schiffes auf einmal ein Feuer aus.
Da es kein Löschsystem an Bord gab und die Crew des Longliners nicht in der Lage war, auf die Lage angemessen zu reagieren, wurde die Inspektion sofort abgebrochen, und statt dessen brachte die Crew der ‚Bougainville‘ unverzüglich eine Reihe von Feuerlöschern mit einem RIB auf das Schiff. Die gut trainierten Soldaten konnten die Lage rasch unter Kontrolle bringen. Der Brand war in der Bordelektrik entstanden. Der Schaden blieb dank des raschen Eingreifens begrenzt. Das Schiff konnte seine Fangfahrt im Pazifik fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Schiffbruch vor Halifax
(30.01.19) Am Morgen des 29.1. sank das kanadische Taucherschiff ‚Captain Jim‘ der RMI Marine Limited vor der Einfahrt des Hafens von Halifax. Die Joint Task Force Atlantic (JTFA) fing um 2:15 Uhr einen Notruf des 12 Meter langen Fahrzeugs aus, das mit drei Mann besetzt gewesen war. Das Schiff war auf dem Weg zurück in den Hafen gewesen, als es einen Wassereinbruch erlitt und binnen 20 Minuten unterging.
Nur ein Fahrgast und der Skipper konnten sich in eine Rettungsinsel flüchten, aus der sie ein Lotsenboot barg, aber der Decksmann blieb zunächst vermisst. Eine Hercules und ein Cormorant-Helikopter sowie drei Boote der Coastguard suchten in der Eastern Passage nach dem Mann. Ein Taucherteam wurde eingeflogen, und nachdem das Wrack geortet und der Vermisste tot um 11.35 Uhr aus ihm geborgn worden war, wurde die SAR-Operation beendet.
Das Transportation Safety Board (TSB) leitete eine Untersuchung ein, das Department of Fisheries and Oceans war für Bergungsmaßnahmen zuständig.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter bei Beluso gestrandet
(30.01.19) Der 5,5 Meter lange, spanische Kutter ‚Petrel‘ aus Portonovo geriet am 29.1. gegen 11 Uhr auf der Rückfahrt nach Bueu mit einer zweiköpfigen Crew aus Portonovo und Cangas vor Kap Udra in Seenot, nachdem eine Leine den Propeller des 5,5 Meter langen Schiffs blockiert hatte. Es trieb im Sturm Gabriel vor der Küste von Ancoradouro, und alle Versuche, die Drift durch Ankerwurf zu stoppen, schlugen fehl.
Salvamento Marítimo schickte das SAR-Schiff ‚Salvamar Mirach‘ aus Cangas, auch die Civil Guard udn die Polizei von Bueu waren vor Ort. Der Kutter strandete schließlich bei Beluso. Die beiden Männer konnten sich mit einem Sprung ans Ufer retten. Sie konnten noch einen Teil der Ausrüstung bergen, ehe die Brandung ihr Polyester-Boot zerschlug.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank bei Puerto Natales
(30.01.19) Der chilenische Kutter ‚María José I‘ aus Punta Arenas, der am 29..1. um 12.30 Uhr im Ladrillero-Kanal unterwegs war, um den Valdés Kanal zu erreichen, lief auf Höhe des Punta Lavapié auf Felsen und schlug leck. An Bord war eine dreiköpfige Crew. Das Schiff entwickelte rasch Steuerbordschlagseite und begann auf einer Wassertiefe von 30 Metern nur 50 Meter vom Ufer entfernt zu sinken.
Die Fischer retteten sich auf dem Rumpf ihres Schiffes, und binnen 20 Minuten war der Kutter Rio Frío der Salmones Magallanes vor Ort und konnte sie abbergen. Zu der Zeit ragte nur noch ein Teil des Ruderhauses aus dem Wasser. Sie wurden nach Puerto Natales gebracht und ins Augusto Essmann Hospital transportiert. Um 17.30 Uhr wurden sie entlassen und kehrten nach Calbuco in der Los Lagos Region zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Acht Schiffbrüchige vor Kuala Sungaj gerettet
(30.01.19) Acht Meilen vor Kuala Sungai kenterte und sank am 29.1. gegen 6.30 Uhr der malaysische Frachter ‚Bahagia Maju‘ mit einer achtköpfigen Crew an Bord bei 30-40 km/h Wind und bis zu 2,5 Metern Wellenhöhe. Ein Kutter barg die Schiffbrüchigen um 11.30 Uhr au seiner Rettungsinsel und transportierte sie zur Mole in Kampung Kabong, von wo aus sie um 13.45 Uhr in eine Klinik in Kabong gebracht wurden.
Es handelte sich um zwei Mann aus Malaysia, den Kapitän aus Myanmar, vier Inder und einen Indonesier. Nach dem Untergang waren auch die Malaysian Maritime Enforcement Agency (MMEA), die Polizei, das Health Department, die Civil Defence Force (APM), und das Sarawak Rivers Board (SRB) eingeschaltet worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwimmkräne sollen Containerausleger bergen
(30.01.19) Zwei große Schwimmkräne wurden angefordert, um den Kranausleger, der über den Frachter ‚Ever Summit‘ in Vancouver stürzte, als dieser am Global Container Terminals Vanterm festmachte. Der 900-Tonnen-Kran ‚The Beast‘ traf bereits am 28.1. ein, gefolgt am 29.1. von einem Kran mit 600 Tonnen Hebekapazität. Das Transportation Safety Board untersuchte derweil den Unfall.
Keine Gefahrgutcontainer an Bord des Schiffes nahmen Schaden. Die Lade- und Löschaktivitäten am Vanterm Terminal blieben weiter unterbrochen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Eisbrecher mit Kupplungsschaden
(30.01.19) Der russische Eisbrecher ‚Kapitan Metsayk‘, 1878 BRZ (IMO-Nr.: 8027274), erlitt am 27.1. kurz vor Mitternacht eine radiale Verschiebung der Achswellenkupplung, während er in einem Konvoi an der Wolga, elf Kilometer südlich von Astrachan, Schiffe durchs Eis leitete. Das Schiff konnte zur Inspektion und Reparatur in den Hafen von Astrachan einlaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ladung ging vor Aviles über
(30.01.19) Auf dem unter Marshall Islands-Flagge laufenden Frachter ‚Ugur Dadayli‘, 2976 BRZ (IMO-Nr.: 9554145), der am 26.1. um 18.45 Uhr aus Bilbao nach Aviles ausgelaufen war, ging am selben Tag in stürmischer See die Ladung von Stahlrollen über. Da der Hafen von Aviles wegen des Sturms geschlossen worden war, musste der Havarist nach Gijon weiterlaufen. Hier traf er am 28.1. um 20.20 Uhr ein, um im Schutz des Hafens die Ladung neu zu stauen
Quelle:Tim Schwabedissen



Sincerity Ace erreichte Japan
(30.01.19) Der teilweise ausgebrannte Autofrachter ‚Sincerity Ace‘ wurde am Haken des japanischen Bergungsschleppers ‚Koyo Maru‘ am Morgen des 30.1. in die Shibushi-Bucht in Südost-Kyushu geschleppt. Hier sollten provisorische Reparaturarbeiten stattfinden, um den Wassereinbruch zu stoppen und das Schiff wieder auf ebenen Kiel zu bekommen.
Dann sollte es weiter nach Mokpo gehen. Die Betreiber des Schiffs haben unterdessen Havarie Grosse erklärt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischverkaufskutter ‚Anja‘ gesunken
Fischverkaufskutter ‚Anja‘ gesunken
(Bild: Miriam Weber)   Großbild klick!

Stralsund: Brachte Dauerfrost Holzkutter in Stralsund zum Sinken?
(29.01.19) Der der Nacht zum 27.1.im Stadthafen Stralsund an der Steinklappe gesunkene, mehr als 50 Jahre alte Fischverkaufskutter ‚Anja‘ sollte am 29.1. wieder gehoben werden. Nach mehreren Tagen Frost war der 14 Meter lange Holzkutter aus bisher ungeklärter Ursache weggesackt. Ob diese Frostperiode dem Rumpf zugesetzt hatte, war derzeit unklar.
Die Unglücksursache sollte nach der Bergung geklärt werden, Hinweise auf Fremdeinwirkung gab es jedenfalls nicht. Da bei dem Sinken Schmierstoffe austraten, hatte die Feuerwehr das Wasser in dem Bereich mit einer Ölsperre gesichert.
Die Bergungsvorbereitungen sollten am 29.1. gegen sechs Uhr beginnen. Der Aufbau des Krans wurde mit rund zwei Stunden veranschlagt. Gegen acht Uhr stiegen Taucher der Firma "Baltic Taucher" ab, um Hebegurte um den Rumpf zu ziehen und diese am Kran anzuschlagen. Dann sollte versucht werden, den Kutter schwimmfähig zu machen und ihn zum Seehafen Stralsund zu schleppen. Frühestens gegen Mittag sollte dies der Fall sein. Das Schiff wiegt allein 40 Tonnen und hat noch zehn Tonnen Wasser aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter ‚Ever Summit' unter dem Kran
Containerfrachter ‚Ever Summit' unter dem Kran
(Bild: Darryl Dyck)   Großbild klick!

Containerbrücke stürzt auf Frachter
(29.01.19) Als der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter ‚Ever Summit', 75246 BRZ (IMO-Nr.: 9300453), am 28.1. gegen neun Uhr von Ningbo in China kommend am Global Container Terminal an der1285 Franklin St. in Vancouver festmachen wollte, kollidierte er mit einem der Containerkräne auf dem Kai. Dessen Ausleger riss dabei ab und stürzte auf den Frachter herab und begrub zahlreiche Container auf dem Heck des Schiffs unter sich, wobei erhebliche Ladungsschäden entstanden. Auch stählerne Treppen und Laufstege auf dem Kran wurden bei dem Unfall abgerissen.
Die zwei Hafenschlepper ‚Seaspan Charger' und ‚Seaspan Falcon' hielten den Frachter seither in seiner Position, damit bei weiteren Bewegungen durch den auf dem Schiff lastenden Ausleger nicht weitere Schäden entstehen konnten. Der Schiffsverkehr in der Umgebung wurde gestoppt und eine Sperrzone eingerichtet.
Menschen kamen bei dem Absturz nicht zu Schaden. Eine Untersuchung wurde durch das Transportation Safety Board eingeleitet. Die ‚Ever Summit’ ist 300 Meter lang, 42,9 Meter breit, hat 14,2 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 78.612 Tonnen. Sie läuft für die Evergreen Marine Corp. in Taiwan und wurde 2007 bei der Mitsubishi Heavy Industries Marine Machinery & Engine Co. in Kobe erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter ‚Oak’ an der Landungsbrücke
Frachter ‚Oak’ an der Landungsbrücke
(Bild: Johan Raske)   Großbild klick!

Frachter auf Göta Älv wird von Tauchern abgedichtet
(29.01.19) Einen Tag nachdem der unter Cook Islands-Flagge laufende Frachter ‚Oak’, 1560 BRZ (IMO-Nr.: 8211629), auf dem Göta Älv bei Lilla Edet am 27.1. gegen 23 Uhr auf Grund und leckgeschlagen war, untersuchten Taucher die Schadensstelle unter Wasser. Sie stellten fest, dass es sich um einen Riss handelte, und machten sich daran, diesen mit Holzpatschen abzudichten, damit der mit Getreide beladene Havarist wieder fahrtüchtig wird.
Das eingedrungene Wasser wurde von den Rettungsdiensten aus Lilla Edet und Stenungsund gelenzt. Umweltinspektoren aus Lilla Edet fanden keine Schadstoffaustritte. Ursache der Havarie dürfte ein technischer Fehler gewesen sein.
Die ‚Oak‘ ist 82,78 Meter lang, 11,1 Meter breit, hat 3.94 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2.401 Tonnen. Sie läuft für die Tambels Ltd.-BZE in Liepaja und wurde 193 bei Bijlsma in Wartena als ‚Breezand‘ erbaut, als die sie bis 2005 lief.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff verlor Anker auf der Donau
(29.01.19) Am 28.1. verlor ein Binnenschiff einen 1.000 Kilo schweren Anker in der Donau in Aschach. Der Schiffsführer rief die Feuerwehr zu Hilfe, weil der Anker genau in der Fahrrinne lag. Bevor die Einsatzkräfte ihn bergen konnten, musste ein Taucher den Anker erst aufspüren, was bei Nullsicht, mehreren Metern Wassertiefe und der Strömung ein kompliziertes Unterfangen war. Der Taucher konnte sich aber zum Anker in rund sechs Metern Tiefe vortasten.
Dieser wurde dann mit einer Seilwinde und einem Kran ans Ufer gezogen und geborgen. Nach fünf Stunden war die Donau wieder frei befahrbar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Flutwelle ließ Frachter stranden
(29.01.19) Am 22.1. strandete der indonesische Frachter ‚Ayu 88', 1143 BRZ (MMSI-Nr.: 525016441), am Strand von Tanjung Bayang in Makassar, Süd-Sulawesi. Er war am 19.1 aus Samarinda ausgelaufen, um schweres Gerät am Center Point Indonesia (CPI) zu laden und hatte drei Kilometer vor de CPI geankert. Doch er wurde von starkem Wind von einer Sturmflutwelle erfasst und trieb trotz ausgebrachten Ankers und laufender Maschine gegen 10 Uhr bei Anging Mammiri auf die Küste.
Glück im Unglück war, dass das Landungsschiff auf seiner Drift die Schutzmole an der Küste von Akkarena verfehlte, da es hier wohl zerbrochen wäre. So landete es mit leichter Steuerbord-Schlagseite inmitten von Treibholz vor den Hütten staunender Anwohner. Die Crew blieb an Bord und bewachte ihr Schiff.
Sie wartete seither auf einen Schlepper aus Kalimantan, der den Havaristen bei ausreichend hoch auflaufendem Wasser bergen sollte. Am 28.1. lag die ‚Ayu 88' in unveränderter Lage auf dem Strand.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter erlitt Ausfall des Navigationssystems
(29.01.19) Der unter Komoren-Flagge laufende Frachter ‚Tiger M.', 2900 BRZ (IMO-Nr.: 7110995), erlitt am 22.1. einen Ausfall seines Navigationssystems samt Radar und elektronischen Seekarten im Hafen von Zonguldak. Daraufhin wurde die Auslaufgenehmigung widerrufen, bis eine Reparatur abgeschlossen war.
Diese wurde von der Crew mit landseitiger Unterstützung durchgeführt. Am 24.1. konnte das Schiff Zonguldak schließlich verlassen und nahm Kurs auf Giurgiuleski.
Quelle:Tim Schwabedissen


Explosion und Feuer mit Toten und Verletzten auf Tanker in Tuzla
(29.01.19) Im Kesselraum des unter Hongkong-Flagge laufenden Tankers ‚LR2 Poseidon', 59172 BRZ (IMO-Nr.: 9378632), kam es am 28.1. in Tuzla zu einer Explosion mit einem nachfolgenden Feuer. Der Tanker lag hier zu Überholungsarbeiten. Zwei Arbeiter kamen dabei ums Leben, 10 weitere wurden verletzt.
Die Feuerwehr rückte mit drei Einsatzfahrzeugen und 110 Mann an und konnte den Brand binnen kurzer Zeit löschen. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


“Havarie grosse“ für Yantian Express erklärt
(29.01.19) Nach dem Feuer an Bord des Containerfrachters ‚Yantian Express‘ erklärte die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd für das Schiff die „Havarie grosse“, d.h., dass die Kosten für Sicherung und Bergung des Schiffes und seiner Ladung auf alle Beteiligten umgelegt werden. Derzeit lief das Schiff weiter langsam mit eigener Kraft und Schlepperbegleitung auf den Hafen von Freeport zu, wo die Sicherung und Begutachtung der Ladung unter geschützteren Bedingungen fortgesetzt werden sollte.
Die Eigentümer der Ladung werden durch die „Havarie grosse“ an den Kosten zum Löschen und Bergen des Schiffes beteiligt, auch wenn ihre eigene Ladung überhaupt nicht betroffen wurde. Dies ist ein in der Schifffahrt übliches und standardisiertes Umlageverfahren gemäß Seehandelsrecht. das zum Tragen kommt, wenn ein Kapitän sich dazu entschließt, Teilen des Schiffes oder der Ladung vorsätzlich Schaden zuzufügen, um das Schiff insgesamt, seine Besatzung und die restliche Ladung zu retten.
So hat der Kapitän der ‚Yantian Express‘ den Einsatz von Löschkanonen befohlen, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Dabei kann Ladung Einzelner allein schon durch das Löschwasser beschädigt worden sein. Die Kosten tragen anteilig alle Ladungseigentümer in Abhängigkeit zum ist Wert des Schiffes und der jeweiligen Ladung der Eigentümer. Die Kostenverteilung bei der „Havarie grosse“ wird nach den York-Antwerpener-Regeln ermittelt und dürfte einige Jahre dauern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarie auf dem Main-Datteln-Kanal
(29.01.19) Beim Manövrieren auf dem Main-Datteln-Kanal kollidierte am 28.1. um15.40 Uhr ein Binnenschiff nach Löschen seiner Kohleladung im Betriebshafen des Steag-Kraftwerks mit einem dort liegenden, anderen Schiff, das gerade mit Gips beladen wurde, und wurde im Heckbereich beschädigt. Aus einer abgerissenen Kraftstoffleitung floss Diesel in den Kanal. Die Betriebsfeuerwehr rief die Freiwillige Feuerwehr Bergkamen mit den Einheiten Rünthe, Heil und Oberaden zu Hilfe, die mit 31 Einsatzkräften anrückte.
Um in den Hafen zu kommen, musste die Freiwillige Feuerwehr Bergkamen mit ihren Fahrzeugen über das Kraftwerksgelände zum Kanal fahren. Außerdem war das Boot der Einheit Rünthe im Einsatz, mit dem die Feuerwehrleute von der Wasserseite aus arbeiten konnten. Sie legten eine Ölsperre aus, damit der Kraftstoff nicht weiter in den Kanal fließen konnte, sondern im Hafenbecken blieb.
Neben den Einheiten Rünthe, Heil und Oberaden waren auch die Wasserschutzpolizei, das Ordnungsamt der Stadt Bergkamen sowie die Untere Wasserbehörde des Kreises Unna vor Ort, um die Arbeiten zu verfolgen. Angefordert wurde zudem eine Spezialfirma, damit der ausgelaufene Dieselkraftstoff von der Wasserfläche abgesaugt werden konnte. Eine Spezialfirma saugte den Kraftstoff ab Gegen 18 Uhr konnte die Einsatzstelle an die Betriebsfeuerwehr übergeben werden, und die Freiwilligen Feuerwehrleute rückten wieder ab. Zurück blieb lediglich der Lichtmast der Einheit Oberaden, mit dem das betroffene Gebiet ausgeleuchtet wurde, damit die Spezialfirma beim Absaugen des Kanals gute Arbeitsbedingungen hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarie auf dem Rhein beschäftigte Einsatzkräfte über etliche Stunden
(29.01.19) Die Ursache der Kollision des Tankmotorschiffs ‚Maintal‘ (MMSI-Nr.: 211450430) mit dem entgegenkommenden, holländischen Gütermotorschiff ‚Allegro‘, 2433 ts (ENI-Nr.: 02322618), auf dem Rhein bei Dormagen war auch am Nachmittag des 28.1. noch unklar. Der 53 Jahre alte Schiffsführer des Tankmotorschiffs war dabei durch einen Sturz leicht verletzt worden, aus einem Leck an Steuerbordseite seines Tankers gelangte etwa 2.000 Liter Gasöl in den Fluss. Um eine Ausbreitung auf die Düsseldorfer Häfen zu verhindern, wurden mehrere Einfahrten durch die Feuerwehr mit Ölschlängeln verschlossen.
Beide Schiffe bekamen am Nachmittag die Erlaubnis, Werften in Köln bzw. Duisburg anzulaufen. Sie waren beschädigt, aber fahrtüchtig geblieben. Nach dem morgendlichen Zusammenstoß waren Einsatzkräfte aus dem Rhein-Kreis Neuss, dem Kreis Mettmann, aus Düsseldorf und Köln sowie der Werkfeuerwehr Chempark sowie die Ortsgruppe Dormagen der DLRG mit zwei Bootsführern und zwei Wasserrettern nach Zons mobilisiert worden.
Die 110 Meter lange ‚Maintal‘ war aus Spay in Rheinland-Pfalz gekommen und am Morgen in Köln ausgelaufen. Das Gasöl, das sie verlor, beschäftigte die Feuerwehr Düsseldorf über Stunden: Einsatzkräfte, die sich auf dem Rückweg von der Unterstützung bei der Schiffskollision befanden, stellten in Höhe von Himmelgeist eine Verschmutzung des Gewässers fest.
Daraufhin begaben sich mehrere Einheiten land- und wasserseitig dorthin. Rund 50 Einsatzkräfte waren damit beschäftigt, die Zufahrten zum Medienhafen, dem Löricker Hafen, den Gastronomieschiffen am Rober-Lehr-Ufer, dem Volmerswerther Hafen sowie dem Yachthafen an der Rotterdamer Straße mit Ölschlängeln zu verschließen. Dies erfolgte von Land aus sowie mit verschiedenen Booten der Feuerwehr. Die Ölsperren werden in den nächsten Tagen in Abstimmung mit dem Umweltamt der Landeshauptstadt eingeholt und entsorgt.
Ein Ausbringen der Ölsperren im Rheinstrom konnte aufgrund der hohen Fließgeschwindigkeiten nicht erfolgen. Am frühen Nachmittag war der Ölteppich am Robert-Lehr-Ufer vorbeigezogen und erstreckte sich von dort aus stromabwärts in Richtung Düsseldorfer Norden. Die ‚Allegro‘, die mit 1.500 Tonnen Sojaschrot beladen war, lief gegen 16 Uhr nach Köln ein, die ‚Maintal‘ machte um 20.30 Uhr im Duisburger Hafenkanal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach Crew gesunkenen Frachters
(29.01.19) Der indonesische Frachter ‚Bahagia Maju’ sank am 29.1. um 6.30 Uhr rund acht Meilen von Kuala Sungai Rajang entfernt. Die achtköpfige Crew, darunter zwei Malaysier, ein Myanmarese, ein Indonesier und vier Inder, flüchteten mit Rettungsinseln von Bord. Die Malaysian Maritime Enforcement Agency (MMEA) und das Fire and Rescue Department (Bomba) stateten gegen sieben Uhr eine SAR-Operation in einem fünf Quadrameilen großen Suchgebiet fünf Meilen nördlich von Kuala Sungai Rajang.
Die Seeleute wurden wenig später von der KM ‚Semilang‘ gerettet und nach Kabong gebracht, von wo aus es ins Sibu Hospital ging. Ein Boot der Feuerwehr hatte bei Wellenhöhen von bis zu 2,5 Metern und Windgeschwindigkeiten von 30-40 km/h umdrehen müssen. Beteiligt an der Rettungskation waren auch das malaysische Health Department, die Polizei, das Sarawak Rivers Board sowie Fischer aus Tanjong Manis und Kuala Rajang.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gesunkener Kutter nach vier Wochen auf dem Meeresgrund lokalisiert
(29.01.19) Der in Point Judith auf Rhode Island beheimatete Trawler ‚Mistress‘, der am 1.1. im Sturm sank und dadurch eine große Suchaktion der Coast Guard nach zwei vermissten Crewmitgliedern verursachte, wurde jetzt auf dem Meeresgrund gefunden. Nur ein Mann war gerettet worden. Ein mit speziellem Suchgerät ausgerüstetes Schiff gewann die notwendigen Daten, bei deren Analyse die Untergangsstelle gefunden wurde.
Nun sollte ein ROV heruntergeschickt werden, um Einstiegsmöglichkeiten für das Rhode Island State Police-Taucherteam zu erkunden. Binnen drei Tagen waren 2,152 Quadratmeilen abgesucht worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach Shackleton’s Endurance hat begonnen
(29.01.19) Ein Wissenschaftler-Team ist jetzt zur Suche nach der vor mehr als 100 Jahren gesunkenen ‚Endurance‘ des britischen Polarforschers Ernest Shackleton ausgelaufen. Es war im November 1915 von Packeis eingeschlossen, von diesem zerdrückt worden und schließlich im Weddell-Meer gesunken. Nachdem ein Forschungsprogramm am Larsen-Schelfeis erfolgreich abgeschlossen wurde, machte sich das südafrikanische Forschungsschiff ‚S.A. Agulhas II‘, 12397 BRZ (IMO-Nr.: 9577135), nun in die Antarktis auf. Sie muss zunächst 120 Kilometer Meereseis durchbrechen.
Wegen derzeit guter Eis- und Wetterbedingungen waren die Wissenschaftler aber optimistisch, das Suchgebiet in den kommenden Tagen zu erreichen. Shackleton war 1914 mit der ‚Endurance‘ und 27 Expeditionsmitgliedern zu seiner Antarktis-Durchquerung aufgebrochen. Der Plan war, in der Weddell-Bucht anlanden, den Kontinent über den Südpol zu Fuß durchwandern und nach 2.700 Kilometern in der McMurdo-Bucht ankommen, wo man von einem zweites Schiff abholt werden sollte.
Doch 1915 blieb der Dreimaster im Eis stecken. Die Besatzung schlug sich 1916 in drei Beibooten zur Elefanteninsel durch, und Shackleton und fünf Crew-Mitglieder reisten in dem umgebauten Beiboot ‚James Caird‘ weiter nach Südgeorgien. Nach einer Klettertour durch die Berge der Insel holte Shackleton in der Walfangstation Stromness Hilfe. Monate später konnten die verbliebenen Besatzungsmitglieder gerettet werden.
Die ‚Endurance‘ wird in rund 3200 Metern Tiefe unter dem Larsen-C-Schelfeis vermutet. Die Suche nach den Überresten des Segelschiffes soll mit ROVs durchgeführt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischverkaufskutter ‚Anja‘ gesunken
Fischverkaufskutter ‚Anja‘ gesunken
(Bild: Frank Burchett)   Großbild klick!

Kutter sank in Stralsund
(28.01.19) Im Stadthafen von Stralsund sank in der Nacht zum 27.1. der Fischverkaufskutter ‚Anja‘ an seinem Liegeplatz. Das Schiff hatte seinen Liegeplatz in Sichtweite des Restaurants Fischermann’s an der Fährbrücke. Nun ragten nur noch die Aufbauten mit erheblicher Steuerbord-Schlagseite aus dem Wasser.
Um sieben Uhr entdeckte der Hafenkapitän den Untergang des Kutters, von dem aus Fischbrötchen, Fish & Chips und Räucherware verkauft wurden. Durch die Berufsfeuerwehr der Hansestadt Stralsund wurde der Kutter mit Ölschlängeln gesichert. Durch das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern wurden die ausgetretenen Schmierstoffe als nicht bekämpfungswürdig eingestuft.
Das Wrack sollte nun voraussichtlich am 29.1. mit einem Schwerlastkran wieder gehoben werden. Die ‚Anja‘ wurde 1965 erbbaut, ist 13,50 Meter lang und 4,50 Meter breit. Sie lag seit 2009 im Stralsunder Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bugschaden am Tankmotorschiff ‚Maintal‘
Bugschaden am Tankmotorschiff ‚Maintal‘
(Bild: Polizei Duisburg)   Großbild klick!

Schwere Kollision auf dem Rhein
(28.01.19) Am 28.1. gegen 6.30 Uhr kollidierten auf dem Rhein bei Dormagen-Zons das deutsche Tankmotorschiff ‚Maintal‘, 2731 ts (EU-Nr.: 04806300), und ein ihm entgegenkommendes, holländisches Gütermotorschiff auf Höhe von Rheinkilometer 718. Die Schiffe ankerten nach dem Zusammenstoß bei Stromkilometer 717,5. Der 53-jährige Schiffsführer des Tankers wurde leicht verletzt, konnte aber an Bord bleiben.
Aus dem oberhalb der Wasserlinie aufgerissenen Steuerbord-Vorschiff des Tankers liefen rund zwei Tonnen Gasöl aus. Vor Ort war ein Großaufgebot an Einsatzkräften aus dem Rhein-Kreis Neuss, dem Kreis Mettmann, aus Düsseldorf und Köln, der Monheimer Feuerwehr mit je einem Lösch- und Mehrzweckboot sowie der Werkfeuerwehr des Chempark. Die Einsatzleitung lag beim Rhein-Kreis-Neuss.
Mit Hilfe von Ölsperren versuchten die Feuerwehren, das Öl von den Düsseldorfer Häfen fernzuhalten. Auf dem Rhein selbst war der Ölteppich wegen der hohen Fließgeschwindigkeit nicht mit den Ölsperren aufzuhalten. Der Ölteppich näherte sich daher Duisburg.
Das Gütermotorschiff war mit 1.500 Tonnen Sojaschrot beladen und trug erhebliche Schäden am Bug davon. Es wurde von einem anderen Frachter längsseits genommen. Der Schiffsverkehr auf dem Rhein wurde durch die Havarie nicht beeinträchtigt. Die Wasserschutzpolizei war mit zwei Booten aus Düsseldorf und Köln vor Ort und nahm den Unfall auf. Die Ursache der Kollision war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Bunkertanker TMS Antonia
Archivbild Bunkertanker TMS Antonia
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Bunkertanker mit Schweröl in Hamburg leckgeschlagen
(28.01.19) Der 100 Meter lange, deutsche Bunkertanker TMS Antonia, 2132 tdw (EU-Nr.: 04807910), der mit 400 Tonnen Schweröl beladen am Fährterminal in Hamburg-Altona lag, schlug am Morgen des 29.1. leck. Der Tanker, der größere Schiffe mit Schmieröl versorgt, lief mit rund 100 Tonnen voll. Die Feuerwehr konnte die Lage unter Kontrolle bringen.
Auch das Patroullienboot ‚WS 37‘ der Wasserschutzpolizei war vor Ort. Nach Rücksprache mit dem Schiffseigner zogen die Einsatzkräfte wieder ab. Der Eigner, die HBS Marine Group, die den Tanker als Schmierstoffschiff für Seeschifffahrt und Transportschiff für die Baseoillogistik der Shell Deutschland Oil GmbH einsetzt, rief den Bunkertanker ‚Quantum‘ (MMSI-Nr.: 211774670), der das Wasser-Öl-Gemisch abpumpen und fachgerecht entsorgen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre ‚European Express‘ in Piräus
Fähre ‚European Express‘ in Piräus
(Bild: Dennis Mortimer)   Großbild klick!

Erleichterung in Piräus – European Express ist weg
(28.01.19) Die Hafenbehörden von Piräus waren ohne Zweifel erleichtert, als am 27.1. die zypriotische Fähre ‚European Express‘, 15074 BRZ (IMO-Nr.: 7355272), von dem Schlepper ‚Christos XXII‘ (IMO-Nr.: 7230135) aus dem Hafen von Perama in die Türkei zum Verschrotten geschleppt wurde. Seit 2014 hatte sie im Hafen aufgelegen und war seither wiederholt seither in Havarien verwickelt gewesen. Im November 2018 war sie von der Environmental Protection Engineering (EPE) in einer Auktion ersteigert worden.
Zuletzt war es am 3.4.2018 im Maschinenraum zu einem Wassereinbruch gekommen, der zu Steuerbordschlagseite geführt hatte. Es war herbeigerufenen Technikern aber gelungen, diesen unter Kontrolle zu bekommen. Am 18.1. desselben Jahres war das Schiff mit der Fähre ‚Ano Hora II‘ kollidiert, die dort repariert wurde, wobei beide Schiffe leichte Schäden davontrugen. Die Schlepper ‚Christos XXXIII‘ und ‚Christos XLI‘ brachten sie wieder an ihre Liegeplätze.
Am 13.8. 2017 riss sich das Schiff von seinem Anker los und kollidierte mit der Fähre ‚Aqua Jewel’. Bereits am 1.8. war beiden Schiffen dasselbe passiert, wobei die ‚Aqua Jewel‘ erhebliche Schäden davontrug und zusätzlich gegen den daneben liegenden Tanker ‚Sotiria‘ gedrückt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker ‚Kivalluq W.‘, ex 'Sten-Fjord'
Tanker ‚Kivalluq W.‘, ex 'Sten-Fjord'
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Feuer auf Tanker in Halifax
(28.01.19) Am 27.1. gegen sieben Uhr brach ein Feuer auf dem kanadischen Tanker ‚Kivalluq W.‘, 8882 BRZ (IMO-Nr.: 9187409), aus, der am an den Imperial Oil Wharves in Halifax lag. Der Brand entstand in einem Generatorraum. Nachdem die Crew zunächst vergeblich versucht hatte, ihn selbst zu löschen, alarmierten sie die Feuerwehr, die ihrerseits die DND Dockyard Fire zu Hilfe rief, die auf Schiffsbrände spezialisiert ist.
Nach rund eineinhalb Stunden war der Brand unter Kontrolle, und gegen acht Uhr wurde Feuer aus gemeldet. Die Imperial Oil hatte früher eine eigene Feuerwehr vor Ort, doch als die Raffinerie geschlossen wurde, wurden die zwei Löschfahrzeuge verkauft. Der Tanker, der von der Coastal Shipping, einer Tochtergesellschaft der neufundländischen Woodward Group, betrieben war, hätte in der Nacht zu Pier 9 zu Reparaturarbeiten verholen sollen, doch dieses Manöver hatte nicht wie geplant stattgefunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre kollidierte mit Kai in Larne
(28.01.19) Die unter Bahamas-Flagge laufende Fähre ‚European Causeway‘, 20646 BRZ (IMO-Nr.: 9208394), riss sich am 27.1. gegen drei Uhr von ihrem Liegeplatz auf Position 54 50 49.8 N, 005 47 48 W in Larne los und kollidierte mit der Kaianlage des Terminals. Dabei erlitt sie an Backbordseite einen Riss zwei Meter oberhalb der Wasserlinie im Bugbereich. Ein Crewmitglied erlitt Verletzungen. Schlepper brachten das Schiff wieder zurück an seinen Liegeplatz. Seitdem blieb der Fährdienst nach Cairnryan ausgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Die Kleinen halfen dem Großen
(28.01.19) Der norwegische Trawler ‚Volstad’, 3430 BRZ (IMO-Nr.: 9652818), erlitt von Ålesund kommend am Abend des 27.1. gegen 22 Uhr im Rolvsøy-Sund in Finnmark Maschinenprobleme und bat um Assistenz. Der Havarist wurde von den beiden NSSR-Rettungsbooten ‚Odin‘ (MMSI-Nr.: 258280500) und ‚Gjert Wilhelmsen‘ (MMSI-Nr.: 258005500) auf den Haken genommen. Gemeinsam gelang es den 24 bzw. 23 Meter langen Booten, das mit 74 Metern Länge erheblich größere Schiff um 21.55 Uhr sicher an den Kai in Hammerfest zu bugsieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief auf Göta Alv auf Grund
(28.01.19) Der unter Cook Islands-Flagge laufende Frachter ‚Oak’, 1560 BRZ (IMO-Nr.: 8211629 ), der mit einer Ladung Weizen aus Liepaja nach Hällekis unterwegs war und auf dem Weg dorthin um 18.10 Uhr aus Göteborg ausgelaufen war, lief am Abend des 27.1. auf dem Göta Älv vor Lilla Edet nach einem Ruderausfall auf Grund. Dabei wurde der Rumpf am Bug aufgerissen, und es kam zu einem Wassereinbruch. Rettungsdienste aus Lilla Edet und Stenungsund wurden mobilisiert und rückten mit mehreren Pumpen an.
Es gelang, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Weder war das Schiff in Gefahr zu sinken, noch kam es zu Wasserverschmutzungen. Die Polizei wurde von den Rettungsdiensten gegen 23 Uhr alarmiert und nahm routinemäßig Drogentests vor, die negativ verliefen. Ein Inspektor wurde gerufen, um die Schäden an dem mittlerweile an einer nahe gelegenen Pier festgemachten Havaristen zu untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Verletzte bei Explosion auf Marineversorger
(28.01.19) Am 27.1. kam es zu einer Explosion auf der ‚Punta Caxiinas’ der honduranischen Marine in Oak Ridge, Roatán, auf den Bay Islands. Um 14.45 Uhr wurden vier Verletzte in die Notaufnahme des Hospital Escuela in Tegucigalpa eingeliefert. Drei hatten schwere Verbrennungen zweiten bis vierten Grades erlitten.
Das Unglück ereignete sich im Achterschiff, als gerade Öl gebunkert wurde. Das Schiff dient als Versorger in La Mosquitia.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper drei Wochen nach Untergang geborgen
(28.01.19) Die Bergungsfirmen Litoral Buceo y Abrego und Goncalves haben am 27.1. den argentinischen Schlepper ‘Cavalier XV’ (MMSI-Nr.: 701006286) wieder flottgemacht, der bei Flusskilometer 1,544 auf dem Paraná am 7.1. im Sturm auf Grund gelaufen und teilweise gesunken war. Hoher Seegang war ihm im Gebiet von San Cosme und Damian in Carmen del Paraná nahe des Yacyretá-Dams zum Verhängnis geworden.
Nur noch die Aufbauten hatten aus dem Wasser geragt, und aus dem gefluteten Maschinenraum lief etwas Öl in den Fluss aus. Nun machten die Berger das 37 Meter lange Schiff wieder schwimmfähig, das zuvor von einer Ölsperre umgeben worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trucks stürzten auf indonesischer Fähre im Sturm um
(28.01.19) In stürmischem Wetter mit Wellenhöhen von 2.5 Metern rissen sich in der Nacht zum 28.1. zwei Trucks, die sich auf dem Autodeck der indonesischen Fähre ‚Salindo Mutiara I‘, 1002 BRZ (IMO-Nr.: 7640029), befanden, von ihren Halterungen los und stürzten um. Dabei demolierten sie drei daneben stehende Pkw.
Die Fähre befand sich auf der Fahrt von Padang Bai in Pelarayan, Bali, nach Pelabuhan Lembar, Lombok, in West Nusa Tenggara. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter hatte Maschinenprobleme
(28.01.19) Der unter Barbados-Flagge laufende Frachter ‚Wilson Clyde‘, 2999 BRZ (IMO-Nr.: 9178458), erlitt auf der Fahrt von Hareid nach Gibraltar am 27.1. gegen sechs Uhr Maschinenprobleme auf Position 59 15 24 N, 003 42 36 W. Binnen einer halben Stunde konnte die Crew den Schaden beheben. Das Schiff setzte dann die Fahrt fort und sollte am 3.2. in Gibraltar eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Noch ein Frachter mit Maschinenproblemen
(28.01.19) Der unter Zypern-Flagge laufende Frachter ‚Largo‘, 3998 BRZ (IMO-Nr.: 8808678), entwickelte am 24.1. von Gandia kommend rund 35 Meilen von Cap Carbon entfernt Schlagseite, nachdem Ladung in schwerer See übergegangen war. Nachdem das Schiff den Hafen von Béjaïa erreicht hatte, kam es am 25.1. um vier Uhr zu einem Feuer im Operationsraum. Die algerische Coastguard schleppte den Havaristen zu einem Ankerplatz auf der Reede des Hafens, wo Schlepper assistierten, ihn dort zu sichern. Am 28.1. gegen drei Uhr kehrte die ‚Largo’ wieder nach Béjaïa zurück, um ihre Ladung zu löschen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sonarkontakte der Zr.Ms. ‚Luymes‘
(Bild: Koninklijke Marine)   Großbild klick!

Sonarschiff hat auf Suche nach Ladung der MSC Zoe 1.300 Kontakte
(27.01.19) Das Sonar der Zr.Ms. ‚Luymes‘ der holländischen Marine hat auf der Suche nach der verlorenen Ladung der ‚MSC Zoe‘ bislang rund 1.300 Kontakte auf dem Grund der Nordsee gehabt. Sie war oberhalb von Terschelling und Ameland als eines von zwei Schiffen der Marine im Einsatz. Auch Rijkswaterstaat schickte mit Sonar ausgestattete Schiffe.
Die Behörde ist auch für die Interpretation der entstandenen Bilder verantwortlich. Zwei Schiffe begannen in der vergangenen Woche mit der Bergung von Ladungsresten in der Emsmündung und oberhalb von Terschelling. Bislang wurden sieben Container am Stück geborgen, 18 weitere waren gestrandet.
Von den 291 verlorenen Einheiten wurden bislang 238 lokalisiert. Die Bergungsaktion wird in Abhängigkeit vom Wetter Monate dauern. Die ‚MSC Zoe‘ ankerte am 27.1. weiter vor Danzig.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leichtern der ‚Finnbirch‘
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!

600 Liter Diesel aus Wrack vor Öland entfernt
(27.01.19) Am 23.1. wurden mehrere hundert Liter Diesel aus dem Wrack der finnischen RoRo-Fähre ‚Finnbirch‘, 15396 BRZ (IMO-Nr. 7528609), mit einem Schlauch auf das Patroullienboot ‚KBV 033’ der schwedischen Coast Guard gepumpt. Sie wurden aus einem speziell konstruierten, umgedreht am Rumpf aufgesetzten Container vom Wrack, das seit dem 1.11.2006 zwischen Öland und Gotland auf dem Ostseegrund ruht, an die 82 Meter darüber liegende Wasseroberfläche befördert. Rund 500 Liter konnten bei der zweiten derartigen Aktion geborgen werden.
Insgesamt wurden bislang damit über 600 Liter aus dem Wrack entfernt, die sonst ins Meer gelaufen wären. Die Küstenwache wird den Container so lange weiter leeren, bis kein Öl mehr aus dem Wrack austritt. Mitte Dezember 2018 hatte ein Flugzeug der Küstenwache bei einem Routineflug entdeckt, dass aus dem Frachter Öl austrat. Rund 80 Kubikmeter könnten sich insgesamt noch in dessen Tanks befinden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter ‚Yantian Express’
(Bild: Cameron Brunick)   Großbild klick!

Maschine der Yantian Express läuft wieder
(27.01.19) Der deutsche Containerfrachter ‚Yantian Express’ läuft nun offenbar wieder mit eigener Maschine. Am 26.1. hatte das Schiff eine Fahrt von neun bis zehn Knoten aufgenommen und bewegte sich auf die Küste der Bahamas zu. Der Bergungsleiter von Smit hatte zuvor entschieden, dass Freeport, das mit ausreichenden Containerlöschkapazitäten ausgestattet ist, der Nothafen werden soll.
Die beiden Offshore-Schlepper ‚Maersk Mobiliser‘ und ‚Union Sovereign‘ eskortierten das Schiff nun auf seinem weiteren Weg. Am 27.1. war der Konvoi noch rund 760 Meilen von Freeport entfernt, wo er am 1.2. eintreffen könnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sinkende Segelyacht auf Bank gesetzt
(27.01.19) Am 26.1. um 11.30 Uhr wurde die NSRI Station Knysna alarmiert, nachdem eine Segelyacht unweit der Knysna Heads Wassereinbruch erlitten hatte. Das Boot war von einem morgendlichen Törn mit einer fünfköpfigen Crew an Bord zurückgekommen, als beim Setzen des Hauptsegels eine Windbö das Boot erfasste und mit dem Bug auf den Monkey Point drückte, wobei es leckschlug. Der Skipper konnte es auf die Pansy Shell Bank setzen und so vor dem drohenden Untergang bewahren.
Die NSRI-Boote ‚Eileen Meadway‘, ‚Jaytee IV‘ und ‚Jolen‘ kamen ihm zu Hilfe. An Bord waren drei Lenzpumpen der NSRI und eine weitere der Knysna Fire and Rescue Services. Mit diesen gelang es, die vollgelaufene Yacht zu lenzen. Dabei assistierte der Knysna Yacht Club mit einem Tenderboot. Mit Holzstücken und Kleber konnten zwei Löcher im Rumpf abgedichtet werden.
Nach drei Stunden war die Lage soweit unter Kontrolle, dass die Yacht von der Pansy Shell Bank heruntergezogen werden konnte. Sie wurde dann an ihre Mooring geschleppt, wo die Reparaturarbeiten fortgesetzt wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Autofrachter erlitt Düsenschaden
(27.01.19) Der italienische Autofrachter ‚Grande Gabone‘, 47658 BRZ (IMO-Nr.: 9437933), erlitt am 25.1. gegen 14 Uhr auf der Reise von Antwerpen nach Valencia, einen Schaden an einem Öleinspritzrohr 18 Meilen südlich von Brighton auf Position 50 32 54.0 N, 000 11 30.0 W. Die Maschine wurde zur Reparatur ausgestellt, und binnen einer knappen halben Stunde war der Schaden behoben. Das Schiff, das eine 29-köpfige Crew an bord hatte und mit 5596.7 Tonnen Fahrzeuge in Containern beladen war, setzte die Reise nach Valencia fort, wo es am 29.1. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tankmotorschiff bei Wörth in Kribbenfeld geraten
(27.01.19) Ein unbeladenes Tankmotorschiff havarierte am 26.1. gegen sechs Uhr morgens unterhalb der Hafeneinfahrt von Wörth, als es unterwegs in die rechtsrheinische Einfahrt des Karlsruher Ölhafens war. Zum Einlaufen nahm es Kurs in Richtung des pfälzischen Ufers, um dann mit Hilfe des Bugstrahlruders über die Steuerbordseite in den Ölhafen zu gelangen. Dabei versagte aber das Bugstrahlruder, das unbeladene Schiff trieb ab und kam schließlich in einem Krippenfeld bei Rheinkilometer 367,2 fest.
Gegen 14.20 Uhr konnte der Havarist mithilfe von zwei weiteren Gütermotorschiffen freigeschleppt werden. Die Schifffahrt auf dem Rhein wurde zwischen 13.45 und 14.25 Uhr vom Wasser- und Schifffahrtsamt Karlsruhe gesperrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hummerkutter samt Mooringtonne gestrandet
(27.01.19) Der Hummerkutter ‚La Boat III‘ aus Rockport strandete in der Nacht zum 24.1., nachdem sich die Mooringtonne, an der er unweit der Goose River-Fußgängerbrücke vertäut gelegen hatte, in der Nacht losriss. Das Schiff wurde in mehrere Teile zerbrochen nach Tagesanbruch auf den Felsen von North Haven, einer mehr als 10 Meilen vor der Küste in der Penobscot Bay liegenden Insel, entdeckt.
Auch die Mooring-Tonne lag beim Stand In Point auf Grund. Der Kutter war nicht mehr zu retten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht mit Ruderverlust
(Bild: )   Großbild klick!

Yacht verlor ihr Ruder im Solent
(26.01.19) Am 26.1. gegen Mittag verlor eine 38 Fuß lange Segelyacht im Solent ihr Ruder. Der Verlust ereignete sich direkt vor der Schutzmole von Cowes Harbour. Die Crew warf sofort Anker, damit ihr Boot nicht bei starkem Wind in noch größere Schwierigkeiten geriet, und bat um Assistenz.
Das RNLI-Boot aus Cowes kam wenig später zu Hilfe, doch gab es nun Probleme, den Anker zu lichten. Deshalb musste die Ankerleine abgeschnitten und ihr Ende mit einer Boje markiert werden, um sie später zu bergen. Dann nahm das Rettungsboot die Yacht längsseits und schleppte sie in die East Cowes Marina ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker im Saronischen Golf abgeschleppt
(26.01.19) Der maltesische Tanker ‚Aquasia‘, 2141 BRZ (IMO-Nr.: 9556753), erlitt am 26.1. um 00.30 Uhr einen mechanischen Schaden und wurde manövrierunfähig. Er befand sich im Saronischen Golf östlich von Ägina auf der Fahrt von Agios Theodoroi nach Gebze mit 2.594 Tonnen Schmieröl an Bord. Ein Schlepper nahm den Havaristen auf den Haken und zog ihn in Richtung der Insel Fleves. Hier ankerte er um 03.15 Uhr zu Reparaturen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ausflugsschiff ‚Capt. JP III‘ in der Klemme
(Bild: Erica Miller)   Großbild klick!

Ein halbes Dutzend Schiffe trieb den Hudson River hinab
(26.01.19) Die US Coast Guard wurde am Morgen des 25.1. alarmiert, nachdem sich mehrere Bargen und andere Schiffe von ihren Moorings bei Rensselaer auf dem Hudson River bei Troy, New York, losgerissen hatten und von Troy im Eis in Richtung Albany trieben. Die Coast Guard New York und die New York State Marine stellten fest, dass insgesamt sechs Fahrzeuge im Eis auf dem Fluss trieben. Eines davon, das 41 Meter lange Ausflugsschiff ‚Capt. JP III‘, 99 BRZ (MMSI-Nr.: 368031590), steckte stundenlang mit Steuerbordschlagseite im Eis unter der Livingston Avenue Railroad Bridge der Amtrak fest.
Zwei Bargen, darunter eine, die das Rusty Anchor Restaurant auf ihrem Deck beherbergte, konnten
Rusty Anchor Restaurantschiff
(Bild: Basil Seggos)   Großbild klick!
gesichert werden. Der 140 Fuß lange Eisbrecher ‚Penobscot Bay‘ und der 65 Fuß lange Eisbrecher-Schlepper ‚Wire‘ wurden zur Assistenz gerufen. Ein Flugzeug der Coast Guard stieg auf, um die Positionen der Ausreißer festzustellen.
Auch zwei kommerzielle Schlepper eilten herbei. Außerdem wurden das New York Department of Transportation, die New York State Division of Homeland Security & Emergency Services und andere Rettungskräfte eingebunden. Nachdem die an den oberen Decksaufbauten erheblich in Mitleidenschaft gezogene ‚Capt JP III“ unter der Brücke herausgezogen wurde, zogen die Schlepper sie zu einer Reparaturwerft an der Gov. Mario M. Cuomo Bridge zur Untersuchung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter riss sich in Livorno los
(26.01.19) Am 24.1. mm 13.35 Uhr riss sich der unter Singapur-Flagge laufende Containerfrachter ‚Maersk Sheerness’, 93511 BRZ (IMO-Nr.: 9299939), bei starkem Ostnordostwind von bis zu 35 Knoten von seinen Moorings am Lucca Quay in Livorno los. Dabei brach sogar ein Pollera us dem Kai. Das Schiff trieb durch das Hafenbecken auf den gegenüberliegenden Massa-Kai zu.
Dabei stieß es mit seinem Heck gegen den dort festgemachten, liberianischen Containerfrachtter ‚Chacabuco‘, 66280 BRZ (IMO-Nr: 9295957). Mit Hilfe dreier Schlepper gelang es, den Ausreißer zurück an seinen Liegeplatz zu bugsieren. Doch da machte er sich ein weiteres Mal selbstständig, diesmal brachen die Trossen am Bug.
Ein weiterer Poller brach aus dem Kai heraus. Um 15.20 Uhr endlich war das Schiff wieder gesichert am Kai, nachdem der Winddruck nachgelassen hatte. Es verließ Livorno am 25.1. um neun Uhr und nahm Kurs auf Genua, wo es am Abend eintraf. Auch die ‚Chacabuco‘ lief an diesem Tag um 7.30 Uhr aus dem Hafen aus und traf um 13.40 Uhr in Genua ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild 'Randa' ex 'Mashta-Azzar'
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Technischer Schaden stoppte Frachter in Gemlik/Türkei
(26.01.19) Der unter syrischer Flagge laufende Frachter ‚Randa‘, 2871 BRZ (IMO-Nr.: 8414283), erlitt im Hafen von Gemlik am 24.1. einen technischen Schaden. Der Hafenkapitän verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss der notwendigen Reparaturen. Am 26.1. lag das Schiff weiter am Kai des Roda Liman Container Terminal in Gemlik, wo es am 23.1. festgemacht hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Beide Schiffsführer begingen bei Kollision vor Rügen Fehler
(26.01.19) Nach der Kollision des deutschen Feeders ‚Beate‘ mit dem norwegischen Frachter ‚Norvind‘ hat die Wasserschutzpolizei die mutmaßliche Unfallursache gefunden. Die Landeswasserschutzpolizei MV führte ihre Untersuchungen an Bord beider Schiffe durch, nachdem sie am Morgen des 25.1. in Mukran eingelaufen waren. Die Beamten stellten einen Vorfahrtsfehler der ‚Norvind‘ fest.
Die Schiffe waren auf sich kreuzenden Routen unterwegs, als sie zusammenstießen. Die Auswertung der AIS-Daten wie auch die Aussagen der Schiffsführer bestätigten diesen Unfallhergang. Die ‚Beate‘ hatte Vorfahrt, als sie der ‚Norvind‘ von Steuerbord kommend in die Seite lief. Gegen den norwegischen Kapitän wie auch den schiffsführenden Offizier des deutschen Schiffes wurden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Verfahren wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs eingeleitet.
So hätte der Kapitän der ‚Beate‘ seinerseits ein Ausweichmanöver einleiten müssen, als er die von der ‚Norvind‘ ausgehende Gefahr erkannte. Der Bereich, in dem sich der Zusammenstoß abspielte, galt unter Schifffahrt-Experten nicht als besonders gefährlich. Der Schaden, der dabei entstand, lag mindestens im sechsstelligen Euro-Bereich.
Die ‚Beate‘ lief noch am selben Tag gegen 10 Uhr wieder aus und setzte die Fahrt von Stettin nach Bremerhaven fort, wo sie am Nachmittag des 26.1. eintraf und um 15 Uhr am NTB Nordsee-Terminal festmachte. Die ‚Norvind‘ lag mit einem 4x4 Meter großen Leck weiter in Mukran.
Quelle:Tim Schwabedissen



Touriboot ‚Aphitada 1’ sinkt
(Bild: Phuket Marine Office)   Großbild klick!

45 Personen von sinkendem Ausflugsschiff gerettet
(26.01.19) Alle 43 Touristen und die zwei Crewmitglieder an Bord des thailändischen Tourboots ‚Aphitada 1’ wurden gerettet, nachdem es auf dem Weg nach Phi Phi Island von der Chalong Pier kommend am 25.1. Wassereinbruch erlitten hatte und vor Koh Dok Mai, rund 13 Kilometer östlich von Phuket, kenterte und sank. Das Phuket Marine Office wurde um 11:40 Uhr alarmiert. Dem Skipper war es noch gelungen, Koh Dok Mai an der Spitze von Cape Panwa anzusteuern.
Ein anderes Boot, das sich in der Nähe befand, übernahm alle Personen an Bord. Die Touristen setzten ihre Fahrt nach Phi Phi Island im Anschluss an ihre Rettung fort. Warum das Boot bei einem Meter Wellenhöhe leckschlug, war unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre blieb nach Maschinenschaden im Eis stecken
(26.01.19) Die kanadische Fähre ‚CTMA Vacancier’, 11481 BRZ (IMO-Nr.: 7310260), erlitt am Abend des 22.1. vor Matane einen Maschinenschaden, als sie mit 30 Fahrgästen von der Îles-de-la-Madeleine kam. Sie waren gegen 17 Uhr in Baie-Comeau an Bord gekommen. Durch den Schaden hatte das Schiff nicht genügend Maschinenkraft, um durch das Eis an den Anleger zu kommen.
Der Fährbetreiber STQ bat um Eisbrecherhilfe, doch es war keiner verfügbar, und so musste die ‚CTMA Vacancier‘ die Nacht über vor dem Hafen bleiben. Während dieser Zeit konnten Mechaniker an Bord Reparaturen durchführen, da die dafür notwendigen Ersatzteile verfügbar waren. Am 23.1. um 7.15 Uhr machte das Schiff mit 12-stündiger Verspätung an der Matane Wharf fest.
Sie war auf der Route Matane-Baie-Comeau-Godbout seit dem 8.1. als Ersatz für die ‚F.-A.-Gauthier‘ eingesetzt, die ihrerseits wegen Antriebsproblemen auf unbestimmte Zeit im Dock liegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bunkertanker ohne Kühlung
(26.01.19) Der 23 Meter lange, norwegische Bunkertanker ‚Havnebunker 3‘ (MMSI-Nr.: 257229800), der am 24.1. um 13.10 Uhr aus Karmsund ausgelaufen war, erlitt am Nachmittag einen Ausfall des Kühlwassersystems. Das manövrierunfähige Schiff bat daraufhin um Assistenz.
Das Rettungsboot ‚Bergen Kreds‘ der NSSR-Station Haugesund kam zu Hilfe und nahm den Havaristen bei Moksheim längsseits. Um 17.35 Uhr wurde er in Haugesund sicher festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarie wurde erst verspätet gemeldet
(26.01.19) Der norwegische Fischfrachter Ronja Superior’, 1276 BRZ (IMO-Nr.: 9421881), lief am 13.1. in der Zufahrt von Mallaig auf Grund. Nachdem es sich wieder befreit hatte, lief es in den Hafen ein und löschte dort seine Fischladung. Am 14.1. machte es sich auf den Weg zur Solund- Werft in in Sogn og Fjordane in der Solund-Gemeinde, um repariert zu werden. Doch erst am 23.1. meldete die Reederei Sølvtrans die Havarie, 11 Tage nachdem sie stattgefunden hatte.
Das im norwegischen Schiffsregister eingetragene Fahrzeug hat die Verpflichtung, derlei Vorfälle der norwegischen Schifffahrtsverwaltung unverzüglich zu melden. Diese Regel wurde gebrochen. Warum der Vorfall nicht gemeldet wurde, war derzeit noch unklar, und die Reederei muss einen Bericht abgeben, auf dessen Basis dann eine Inspektion durch die Behörde stattfinden wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Natalia von Tauchern inspiziert
(26.01.19) Der unter Komoren-Flagge laufende Frachter ‚Natalia‘, 5966 BRZ (IMO-Nr.: 8203622), befand sich in der letzten Januar-Woche in unveränderter Lage an seiner Strandungsposition vor Sile, wo er im Dezember auf Grund getrieben worden war. Der Rumpf ist erkennbar durchgebogen, und der unter Wasser liegende Bereich ist komplett geflutet.
Um überhaupt eine Chance zu haben, das Wrack zu bergen, wird die Ladung geleichtert werden müssen. In der vergangenen Woche inspizierten Taucher das Unterwasserschiff, damit entsprechende Pläne erarbeitet werden können. Immerhin war der Treibstoff in den Wochen nach der Havarie vollständig abgepumpt worden. Ob das Schiff noch einmal schwimmen wird, kann erst nach Analyse der bei der Inspektion gewonnenen Daten entschieden werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zylinderschaden in Annaba
(26.01.19) Der holländische Frachter ‚Manisa Kristin‘, 6142 BRZ (IMO-Nr.: 9190212), erlitt a 22.1. um 16.10 Uhr einen Maschinenausfall auf der Fahrt von Huelva nach Gabes, Tunesien, mit einer Ladung von 8.615 Tonnen Eisensilikat an Bord. Die Havarie ereignete sich auf Position 037 18 00 N, 007 22 00 O in Annaba. Die verbindenden Hauptlager aller Zylinder waren beschädigt. Drei Schlepper kamen dem Frachter zu Hilfe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker hatte Sensorprobleme
(26.01.19) Der unter Hongkong-Flagge laufende Tanker ‚Atlantic Pegasus’, 29107 BRZ (IMO-Nr.: 9440136), erlitt am 24.1. um 15 Uhr Maschinenprobleme auf der Fahrt von New Mangalore nach Canvey Island. Er befand sich mit einer Crew von 21 Mann auf Position 051 53 48.0 N, 001 39 48.0 O. Das Schiff steuerte einen Tiefwasser-Ankerplatz an.
Es stellte sich heraus, dass ein Sensor an der Hauptmaschine zu den Schwierigkeiten geführt hatte. Keine weiteren Defekte wurden entdeckt, und der Tanker nahm wieder Fahrt auf und machte am 25.1. um 4.30 Uhr in Canvey Port fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fünf Kutter in fünf Tagen eingeschleppt
(26.01.19) Binnen fünf Tagen kamen US-Coast Guard-Crews entlang der Küste von Oregon und Washington fünf Kuttern mit insgesamt 17 Mann an Bord zu Hilfe. Am 20.1. bat die zweiköpfige Crew der ‚Zephyr‘ um Hilfe, um über die Yaquina Bay Barre in Oregon zu kommen. Der 31 Fuß lange Kutter hatte 17 Meilen südlich der bucht mit knapp 500 Pfund Garnelen an Bord Wassereinbruch erlitten. Die Pumpen des Schiffs konnten die Lage zwar kontrollieren, doch sicherheitshalber wurde um eine Eskorte ersucht. Ein 47-Fuß-Boot der Station Yaquina Baysowie ein MH-65 Dolphin Helikopter der Air Facility Newport sicherten das Einlaufen des Havaristen in den Hafen ab.
Der Kutter ‚Dream‘ wurde am 21.1. von dem 52- Fuß langen Rettungsboot ‚Triumph‘ der Station Cape Disappointment über die Columbia River-Barre eskortiert und machte sicher in Ilwaco fest. Der 42 Fuß lange Kutter hatte zuvor Probleme mit einer Treibstoff-Einspritzdüse gemeldet.
Drei Mann befanden sich an Bord der ‚Miss Jessie‘, die am selben Tag von einem 47-Fuß-Boot der Station Cape Disappointment nach Ilwaco eingeschleppt wurde. Der 36 Fuß lange Kutter hatte Maschinenausfall drei Meilen westlich von Ocean Park erlitten. Das mit 1,500 Pfund Garnelen beladene Schiff warf Anker, bis die Hilfe der Coast Guard eintraf.
Der 51 Fuß lange Kutter ‚Redeemer‘ wurde am 21.1. nach Newport, Oregon, eingeschleppt. Das 52-Fuß-Rettungsboot ‚Victory’ der Station Yaquina Bay hatte Ruderausfall erlitten, als er die Zufahrt der Yaquina Bay mit einem Fang von 5,000 Pfund Krabben ansteuerte.
Am 24.1. bat die vierköpfige Crew des Kutters ‚Triggerfish‘ zwei Meilen westlich der Yaquina Bay um Assistenz. Das 42 Fuß lange Schiff hatte Ruderausfall erlitten, bevor es mit seinem Fang begann. Es wurde von einem 52-Fuß-Boot der Station Yaquina Bay auf den Haken genommen und nach Newport abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Perama
(26.01.19) Die griechische Fähre ‚Platytera Ton Ouranon‘, 474 BRZ (IMO-Nr.: 8983284), wurde am Abend des 23.1. von starken Windböen erfasst und gegen den Bug der 2006 erbauten Luxusyacht ‚Maltese Falcon‘, 1110 BRZ (IMO-Nr.: 9384552), getrieben, die längsseits im Hafen von Perama lag, Beide Schiffe wurden dabei beschädigt und von der Hafenbehörde von Piräus mit einem Auslaufverbot belegt bis zu einer Klasseinspektion.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schadhafte Gasleitung auf Autofrachter
(26.01.19) Der unter Panama-Flagge laufende Autotransporter ‚Progress Ace’, 577789 BRZ (IMO-Nr.: 9267687), erlitt auf der Fahrt von Zeebrügge nach Santos am 25.1. uaf Pposition 050 26 51.0 N, 000 29 32.0 W einen Schaden an einer Gasleitung. Gegen 11 Uhr war diese repariert, und das mit 486 Fahrzeugen beladene Schiff setzte die Reise nach Brasilien fort, wo es am 10.2. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubverband mit alkoholisierter Crew kollidieret mit Binnenschiff
(26.01.19) Am 25.1. gegen 14.30 Uhr kollidierte der deutsche Schubverband Antonia‘, 2370 ts (EU-Nr.: 04805550)/"Antonia II", 1733 ts (EU-Nr.: 04805560), mit dem holländischen Binnenschiff ‚Polaris‘, 2501 ts (EU-Nr.: 06003455), das am Main-Ufer bei Flusskilometer 124,6 vertäut lag. Schuld war ein Bedienungsfehler des 58-jährigen Schiffsführers aus Rumänien, als er mit dem zu Tal fahrenden, etwa 180 Meter langen Schubverband von Würzburg in Richtung Mannheim unterwegs war. Beim seitlichen Aufprall wurde die ‚Polaris‘ außen leicht beschädigt, durch den Anstoß ging auch Inventar wie Gläser im Innern zu Bruch.
Außerdem wurde die ‚Polaris‘ gegen den Anleger gedrückt und dieser ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die Schadenshöhe musste noch genau ermittelt werden, dürfte aber über 10.000 Euro liegen. Bei der Überprüfung der vier Besatzungsmitglieder der ‚Antonia‘ wurden drei zum Teil stark unter Alkoholeinfluss stehend vorgefunden.
Nur der verantwortliche Schiffsführer war nüchtern. Dem Schubverband wurde ein Weiterfahrverbot erteilt, bis alle wieder nüchtern waren. Die ‚Polaris‘, die ebenfalls flussabwärts unterwegs war, setzte ihre Fahrt in Richtung Frankfurt/Main fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Containerschiff ‚Beate‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter vor Rügen kollidiert
(25.01.19) Vor Rügen sind am 25.1. gegen vier Uhr etwa 15 Kilometer östlich von Sassnitz das deutsche Containerschiff ‚Beate‘, 9981 BRZ (IMO-Nr.: 9333345), und der norwegische Stückgutfrachter ‚Norvind‘, 4185 BRZ (IMO-Nr.: 9247118), kollidiert. Auf diesem kam es zu einem größeren Wassereinbruch an Steuerbordseite. Nach einem Mayday-Ruf des Kapitäns liefen der Seenotrettungskreuzer ‚Vormann Jantzen‘ der DGzRS-Station Sassnitz und ‚Berthold Beitz‘ der Station Greifswalder Oie sofort aus. Das MRCC in Bremen sendete zudem ein Mayday Relay an die gesamte umliegende Schifffahrt und alarmierte einen Hubschrauber der Northern Helicopters. Dann gelang es aber der Besatzung, den Wassereinbruch mit den bordeigenen Pumpen unter Kontrolle zu bringen. Ein Leck befand sich oberhalb der Wasseroberfläche und hatte eine Größe von etwa 1,5 bis 2 Metern.
Bugschaden an der 'Beate'
Bugschaden an der 'Beate'
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!
Wie groß der Schaden unterhalb der Wasseroberfläche war, war noch unklar. Sollte sich die Lage auf dem bereits kopflastigen Schiff wieder zuspitzen, war alles für eine Evakuierung vorbereitet. Die beiden Schiffe konnten mit eigener Kraft, aber in Begleitung der zwei Seenotrettungskreuzer, langsam den Hafen Sassnitz-Mukran ansteuern.
Dort machte die ‚Norvind‘ um sieben Uhr fest, gefolgt von der ‚Beate‘, die weitgehend unbeschädigt geblieben war und an Liegeplatz 7 ging, eine Viertelstunde darauf. Im Hafen wartete bereits die alarmierte Feuerwehr, um die ‚Norvind‘ weiter zu stabilisieren und zu lenzen. Beide Schiffe wurden von der Wasserschutzpolizei untersucht.
Die Unfallursache war bislang unklar. Zum Unfallzeitpunkt herrschten vor Ort Windstärke drei aus Südwest, ruhige See und Schneefall. Die ‚Norvind‘ war mit zehn Crewmitgliedern an Bord um 2.50
‚Norvind‘ in Sassnitz
‚Norvind‘ in Sassnitz
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!
Uhr von Sassnitz-Mukran nach Danzig ausgelaufen, die ‚Beate‘ war mit einer 13-köpfigen Crew von Stettin, wo sie am 124.1. um 22.20 Uhr ausgelaufen war, nach Bremerhaven unterwegs, wo sie am 26.1. hätte eintreffen sollen.
Die ‚Norvind‘ ist 109,15 Meter lang, 15 Meter breit, hat 6,26 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 5.916 Tonnen. Sie läuft für das Karmoy Skipsconsult Management AS in Skudeneshavn und wurde 2002 bei der ukrainischen Werft Zaliv Shipyard PJSC als ‚Alliance‘ erbaut. 2003 wurde sie zeitweilig zur ‚Normed Gemlik‘ und lief bis 2010 als ‚Allegro‘.
Am 7.10.2011 hatte sie auf dem Weg von Gdingen nach Tyssedal mit einer Ladung von 5.000 Tonnen Elektrodenpaste Maschinenausfall vor der norwegischen Südküste erlitten. Der Schlepper ‚BB Connector‘ kam aus Kristiansand zu Holfe und schleppte den Havaristen am Nachmittag in den 30 Meilen südlich der Position liegenden Hafen ein.
Rumpfschaden an der ‚Norvind’
Rumpfschaden an der ‚Norvind’
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!
Am 19.10. desselben Jahres erlitt sie von Oslo kommend einen Maschinenblackout bei Sletta auf der Fahrt nach Tyssedal nördlich von Haugesund. Sie warf Anker, nachdem sie in stürmischer See auf die nahen Felsen zutrieb, bis sie um 13.30 Uhr von dem Schlepper ‚BB Coaster‘ nach Haugesund eingebracht wurde. Durch einen Navigationsfehler lief die ‚Norvind‘ am 24.11. gegen 22 Uhr südlich von Jomfruland von Porsgrunn kommend auf der Untiefe "Knubben" an der Einfahrt zum Hafen von Kragerø auf Grund. Am 25.11. um 1.50 Uhr konnte sich der Havarist selbst wieder befreien und machte bei Valberg in Kragerø fest.
Am 15.6.2015 kam die ‚Norvind’ einem 54 Fuß langen Motorboot zu Hilfe, das in rauer See rund fünf Meilen östlich des Leuchtturms von Lindesnes mit einer zweiköpfigen Crew an Bord Wassereinbruch erlitten hatte. Auch die Rettungsboote ‚Ægir‘ aus Farsund sowie ‚Bill‘ und ‚Sundt‘ aus Mandal assistierten. Die ‚Norvind‘ hatte das Boot beim Eintreffen der Seenotretter bereits längsseits genommen und so vertäut, dass es nicht sinken konnte, obwohl der Motorraum geflutet war und das Heck unter Wasser lag. Am Nachmittag war es soweit stabilisiert, dass es nach Høllen geschleppt werden konnte.
Die ‚Beate‘ ist 134,4 Meter lang, 22,74 Meter breit, hat 8,7 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 11.269 Tonnen. Sie läuft für die Rambow Reederei in Drochtersen/Assel und wurde 2005 bei der J.J. Sietas-Werft in Hamburg-Neuenfelde als ‚Partnership‘ erbaut. 2009 wurde sie zur ‚WEC Sorolla‘, 2013 zur ‚Bottenvik‘ und 2017 zur ‚Beate‘.
Am 29.1.2011 kam die ‚WEC Sorolla‘ einem Sportboot mit drei Personen an Bord zwischen Gibraltar und Fuerteventura zu Hilfe, als sie in Charter der WEC-Lines in der spanischen Küstenfahrt eingesetzt war. Sie setzte ein Rettungsboot aus und nahm die Schiffbrüchigen an Bord. Sie wurden dann nach Valencia gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker ‚Bartok' in Brunsbüttel
Tanker ‚Bartok' in Brunsbüttel
(Bild: Olaf Kunke)   Großbild klick!

Tanker leitete Waschwasser in die Nordsee ein
(25.01.19) Am 23.1. haben Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel nach einem Hinweis durch die Wasserschutzpolizei-Leitstelle Cuxhaven im Ölhafen Brunsbüttel den Tanker ‚Bartok', 2974 BRZ (IMO-Nr.: 9517458), in Hinblick auf die Einhaltung der Bestimmungen gemäß MARPOL kontrolliert. Die Kontrolle erstreckte sich von 20.00 Uhr bis 23.30 Uhr. Das Schiff hatte am 21.1. in Hamburg eine Kalziumnitratlösung gelöscht und sollte anschließend in Brunsbüttel im Ölhafen Ostermoor neue Ladung aufnehmen.
Von Hamburg aus war der Tanker zunächst in die Deutsche Bucht gelaufen, hatte dort die Ladetanks gewaschen und das Waschwasser anschließend in die Nordsee eingeleitet. Die Ermittlungen ergaben, dass dabei eine Restmenge von 177 Litern des Ladegutes verklappt worden war. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hamburg wurde auf ein Strafverfahren verzichtet und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gemäß der See-Umweltverhaltensverordnung eingeleitet.
Es wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von rund 500 Euro angeordnet. Am 24.1. um 14.30 Uhr verließ der Tanker Brunsbüttel wieder nach Abschluss der Ladetätigkeiten und nahm Kurs auf den Hafen von Rotterdam.
Am 23.10.2011 war das Schiff, noch unter dem Namen ‚Besiktas Pera‘ laufend, mit der Llovera Pier in Valencia kollidiert, nachdem es einen Maschinenausfall erlitten hatte und nicht mehr aufgestoppt werden konnte. Am 1.9.2011 stieß es mit der Fähre ‚Superfast Baleares‘ zusammen, als es ebenfalls in Valencia an dieser zum Bunkern längsseits gehen wollte. Dabei wurde das Steuerbord-Brückennock zerstört und das Ruderhaus beschädigt.
Die ‚Bartos’ ist 98,71 Meter lang, 14,1 Meter breit, hat 5,8 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 4.121 Tonnen. Sie läuft für die Besiktas Likid Tasimacilik Denizcilik Ticaret A.S. in Okmeydari und wurde 2009 bei der Besiktas Gemi Insaa A.S. in Istanbul erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Brückennock von 'Athara' beschädigt 'Cruise Bonaria'
Brückennock von 'Athara' beschädigt 'Cruise Bonaria'
(Bild: Gianfranco Mattera)   Großbild klick!

Fähren in Olbia kollidiert
(24.01.19) Die beiden italienischen Fähren ‚Cruise Bonaria", 36825 BRZ (IMO-Nr.: 9220330), von Grimaldi und ‚Athara', 35736 BRZ (IMO-Nr.: 9263655), von Tirrenia wurden am 24.1. bei einer Kollision gegen 12 Uhr beschädigt. Die ‚Athara' war gerade dabei, den Isola Bianca-Hafen in Olbia zu verlassen, als sie von einer starken Windbö erfasst und nach Backbord vom Kurs abgebracht wurde. Auch assistierende Schlepper konnten nicht verhindern, dass sie mit ihrem Backbord-Brückennock die Steuerbordseite der am Kai liegenden 'Cruise Bonaria' traf.
Auf dieser wurden zwei große Scheiben und eine Außen-Gangway beschädigt. Auf der ‚Athara' wurde die Brückennock aufgerissen. Die ‚Cruise Bonaria' sollte trotz der Havarie planmäßig nach Livorno auslaufen und dort von den örtlichen Behörden weiter untersucht werden. An Bord der ‚Athara' wurde fieberhaft an einer Notreparatur gearbeitet, damit sie um 21.30 Uhr den Hafen mit Kurs Genua verlassen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild 'Visnes'
Archivbild 'Visnes'
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter vor Kolding aufgelaufen
(25.01.19) Der unter Gibraltar-Flagge registrierte Frachter ‚Visnes', 3136 BRZ (IMO-Nr.: 7928251), lief am Morgen des 24.1. in Position 55° 29.62' N 009° 34.99' O unweit der Zufahrt des Kolding Fjord auf Grund. Das Schiff war mit einer Ladung Stein unterwegs von Kopenhagen, wo es am 23.1. um 22.30 Uhr ausgelaufen war, in den Hafen von Kolding. Es gab keine Lecks und Wasserverschmutzungen.
Das Ölbekämpfungsschiff ‚Gunnar Thorson', das sich wegen einer anderen Aufgabe in der Nähe befand, wurde zur Unglücksstelle geschickt. Das dänische Patroullienboot ‚P 523’ (MMSI-Nr.: 220434000) lag am 25.1. auf Standby. Bevor der Havarist wieder flottgemacht wird, musste der Rumpf erst durch Taucher inspiziert werden. Um 11.30 Uhr lief aus Fredericia der dänische Schlepper ‚Obelix“ (IMO-Nr.: 9691448) aus und machte am Havaristen fest, um ihn freizuziehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kran von Offshore-Schiff beschädigt
(25.01.19) Bei Arbeiten an einer Windturbine eines Offshore-Windparks vor Holland wurde der Kran des holländischen Versorgungsschiffs ‚Vos Stone', 4965 BRZ (IMO-Nr.: 9730517), beschädigt. Am 23.1. um 9.45 Uhr lief das Schiff in den Hafen von Harlingen ein.
Mithilfe zweier Mobilkräne von KTF wurde der Kran vom Achterdeck an Land gehoben. Von dort sollte er auf dem Wasserweg weiter zur SMST Drachten transportiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker vor Krim weiter in Flammen
(25.01.19) Am 24.1. gelang es Bergern, den LPG-Tanker ‚Maestro‘ innerhalb der 12-Meilen-Zone in den Gewässern der Krim zu verankern. Zeitweilig lagen damit beide Schiffe fest, doch dann riss sich die ‚Candy‘ von ihren verbliebenen Moorings los und ging erneut auf Drift in Richtung der Krim-Küste.
Sie stand weiterhin in Flammen, denn der Brand auf ihr war intensiver, da sie den überwiegenden Teil der Gasladung, der auf die ‚Maestro’ hatte gepumpt werden sollen, noch an Bord hatte. Der SAR-Schlepper ‚Spasatel Demidov’ konnte sie auf den Haken nehmen und zog sie aus der 12-Meilen-Zone weiter aufs Schwarze Meer hinaus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Leichter in Bangladesch gekentert
(25.01.19) Zwei Leichter mit insgesamt 2,900 Tonnen Getreide kenterten am 23.1. auf dem Weg von Chattogram nach Narayanganj. Die ‚Khajababa Faridpuri' war am Morgen nach Narayanganj ausgelaufen, nachdem sie 1,700 Tonnen Weizen von einem Mutterschiff auf der Außenreede von Chattogram übernommen hatte. Als sie das Gebiet von Bhasanchar bei Sandwip querte, kam sie um 11:30 Uhr auf einer Untiefe fest und legte sich auf eine Seite über.
Als die Flut kam, kenterte das Fahrzeug. Ein Crewmitglied wurde vermisst. Die Bangladesh Inland Water Transport Authority (BIWTA), Bangladesh Navy, Coast Guard und andere passierende Leichter retteten die übrigen. In demselben Seegebiet kollidierte um 14.30 Uhr der Leichter ‚N Islam' mit 1,200 Tonnen Mais beladen mit einem anderen Schiff.
Er erlitt einen Riss im Rumpf und begann daraufhin zu sinken. Der Schiffsführer steuerte die Küste von Bhasanchar an, wo er das Fahrzeug auf Grund setzte. Später kenterte es aber dort, nachdem weiteres Wasser eingedrungen war. Die gesamte 13-köpfige Crew wurde gerettet. Ein Schiff der BIWTA lief aus Chandpur, um die Untergangsstellen mit Bojen zu markieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandete Segelyacht auf dem Luftweg geborgen
(25.01.19) Die aufgegebene Segelyacht ‚Sweet Kate’, die seit Ende 2018 auf den Felsen der Burleigh im Tallebudgera Creek an der australischen Gold Coast gelegen hatte, wurde vom Palaszczuk Government nun geräumt. Maritime Safety Queensland hatte den Eigner mehrfach zu einer Bergung aufgefordert, ehe die Redlands and War on Wrecks Taskforce in der vergangenen Woche zum Einsatz kam.
Ein Helikopter winschte das Wrack auf und flog es zu einem in der Nähe wartenden Truck zur Entsorgung. Die Aktion war Teil einer Initiative des Queensland Government, mit 20 Millionen Dollar 72 von insgesamt rund 250 von ihren Eignern aufgegebene Schiffe, die entlang der Küste liegen, zu beseitigen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Alter Kutter sank in Lille Kjerringvåg
(25.01.19) Ein alter Holzkutter, der am Kai in Lille Kjerringvåg auf Dolmøya vertäut lag, ist am 24.1. an seinem Liegeplatz gesunken. Dasselbe Schiff hatte sich in der Neujahrsnacht bereits einmal von seinem Moorings losgerissen. Das NSSR-Rettungsboot Hans Herman Horn der Station in Fillan war ausgelaufen und hatte es zurückgeschleppt. Doch diesmal kam jede Hilfe zu spät – nur noch Teile des Ruderhauses ragten aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht in Vlaardingen nach Feuer gesunken
(25.01.19) Im Yachthafen am Watersportweg in Vlaardingen ging in der Nacht zum 25.1. ein Sportboot in Flammen auf und sank. Ein Anwohner hatte einen Knall gehört und sah dann Flammen aus dem Boot schießen. Die Feuerwehr hatte einige Schwierigkeiten bei den Löscharbeiten.
Die Marina war mit einem Zaun umgeben, der erst aufgeschnitten werden musste. Außerdem gab es nicht genug Löschwasser. Deshalb brannte das Boot total aus und ging schließlich unter.
Die Polizei wurde eingeschaltet, Brandstiftung wurde als Ursache des Feuers nicht ausgeschlossen. Es kam zu einem Ölaustritt. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Hartlepool assistiert
(25.01.19) Die freiwillige Rettungsboot-Crew der RNLI in Hartlepool wurde 24.1., um 17.50 Uhr von der Humber Coastguard alarmiert, um einem 21 Fuß langen Kutter mit einer Person an Bord zu assistieren, der vor Hartlepool mechanische Probleme hatte. Das Rettungsboot lief um 18.10 Uhr aus und befand sich um 18.25 Uhr beim Havaristen. Es wurde dann beschlossen, ihn zurück zu den Kafiga Landings zu bringen, wo das örtliche Coastguard-Team auf die Übernahme wartete.
Das Allwetter-Rettungsboot kehrte um 18:20 Uhr zur Ferry Road- Station zurück. Es wurde um 18.50 Uhr wieder betankt und für den Service vorbereitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall vor England
(25.01.19) Der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Frachter ‚Isidor‘, 2735 BRZ (IMO-Nr.: 9081356), erlitt am 24.1. um 5.30 Uhr einen Maschinenausfall auf Position 053 31 19 N, 000 19 19 O vor der englischen Küste. Das Schiff war unterwegs von Hamina nach Humber mit einer 10-köpfigen Crew an Bord. Nach einer halbstündigen Reparatur nahm es wieder Fahrt auf und erreichte um 21.50 Uhr den Hafen von Humber.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler erlitt Wassereinbruch
(25.01.19) Der russische Trawler ‚Salgir‘, 721 BRZ (IMO-Nr.: 8722824), erlitt am 24.1. um 3.50 Uhr einen Wassereinbruch. Die Crew bat um Genehmigung, nach Gelendzhik einlaufen zu dürfen, wurde vom MRCC aber um 4 Uhr instruiert, den Hafen von Novorossiysk anzusteuern. Dort warf der Havarist um 6.15 Uhr an Liegeplatz Nr. 412 zu Inspektionen Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Schiffe der deutschen Marine ausgefallen
(25.01.19) Der deutsche Flottentanker Spessart", 14169 tdw (IMO-Nr.: 7362079), musste am 23.1. nur eine Woche nach der Entsendung in den Einsatz der Standing NATO Maritime Group One (SNMG1) in den Kieler Tirpitzhafen zurückkehren, nachdem es ein technisches Problem an Bord gegeben hatte. Dennoch blieb der Tanker Teil des Einsatzverbandes, doch durch den Ausfall gab es für den Verband nun ein logistisches Problem. Am Wochenende sollte er in Rotterdam einlaufen.
Die ‚Spessart‘ war bis März als Versorger eingeplant. Am 25.1. lief sie um neun Uhr wieder in die Ostsee aus. Auch der Tender "Werra", 3170 tdw (MMSI-Nr.: 211210100), musste einen Einsatz wegen Problemen am Stevenrohr am 23.1. abbrechen. Er war am 21.1. in Richtung Mittelmeer ausgelaufen, um sich dort einem NATO-Verband anzuschließen. Doch nun ging er stattdessen am 24.1. im Marinearsenal in Wilhelmshaven ins Dock zur Untersuchung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Briese-Frachter nach Bay Bulls geschleppt
(25.01.19) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter ‚BBC Jade‘, 8999 BRZ (IMO-Nr.: 9421116), der Leeraner Briese-Schifffahrt erlitt auf der Fahrt von Kuba nach Bay Bulls, Kanada, am 14.1. rund 500 Meilen vor dem Fahrtziel einen Maschinenausfall. Er erbat gegen 22 Uhr Schlepperassistenz, und aus Halifax kam die kanadische ‚Atlantic Larch‘ (IMO-Nr.: 9193745) zu Hilfe.
Sie zog den Havaristen am 20.1. nach Bay Bulls. Hier wurde mit Reparaturarbeiten begonnen, die am 25.1. abgeschlossen werden sollten.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Eastern Glory' in der Klemme
‚Eastern Glory' in der Klemme
(Bild: Berhasil Dievakuasi)   Großbild klick!

Tanker unter Brücke herausgezogen
(24.01.19) Der mongolische Tanker ‚Eastern Glory', 4565 BRZ (IMO-Nr.: 8508228), konnte am 23.1. um 20.25 Uhr aus der Barelang ll Bridge in Batam befreit werden. Zwei Schlepper hatten um 18.55 Uhr begonnen, ihn von dem Bauwerk wegzuziehen, doch hatten sie sich als zu schwach erwiesen. Erst al sein dritter Schlepper hinzukam, konnte der Tanker eineinhalb Stunden nach Bergungsbeginn weggezogen werden.
Die indonesische Regionalpolizei leitete eine Untersuchung ein. Der Tanker hatte zuvor am BBM Dock in Kampung Pulau Nipah am Ende der Barelang II Bridge gelegen. Ein Schlepper wollte ihn von dort wegziehen, um anderen Schiffen Platz zu machen. Als er dann von Wind und Strömung erfasst wurde, erwies sich der Schlepper als zu schwach, den Tanker zu halten, und musste ihn schließlich treiben lassen. Als er mit der Steuerbordseite gegen die Brücke krachte, kam der Mast auf dem Peildeck herunter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden bei Alanya
(24.01.19) Der unter Tansania-Flagge laufende Tierfrachter ‚Falcon 1‘, 861 BRZ (IMO-Nr.: 6523016), erlitt am 21.1. vor Alanya einen Maschinenausfall auf der Fahrt von Nemrut Bay nach Mersin. Das manövrierunfähige Schiff warf Anker nahe Alanya, wo die Crew mit der Reparatur des Schadens begann. Am 24.1. war der Frachter wieder unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter auf dem Korallenriff
Kutter auf dem Korallenriff
(Bild: Thon Thamrongnawasawat)   Großbild klick!

Sinkender Kutter beschädigte Korallenriff
(24.01.19) Rund 55 Quadratmeter Korallenriff wurden am 18.1. beschädigt, als ein thailändischer Fischkutter bei Koh Racha Noi vor Phuket sank. Das Department of Marine and Coastal Resources wurde über den Schiffbruch informiert, der sich in stürmischer See ereignete.
Als der Holzkutter mit seiner Backbordseite auf dem Riff aufschlug, wurden die Korallen durch den Aufprall zerstört. Die Chalong Police leitete Ermittlungen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden bei Marmaris
(24.01.19) Der unter Tansania-Flagge laufende Frachter ‚Helvetia‘, 2318 BRZ (IMO-Nr.: 8128858), erlitt am 23.1. einen technischen Schaden auf der Fahrt von Gebze nach Alexandria. Er ging gegen neun Uhr in der Bucht von Hisaronu bei Marmaris vor Anker.
Hier begann die Crew mit der Reparatur. Am 24.1. war das Schiff wieder in Fahrt und sollte am 26.1. den Zielhafen erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


'New Glory’ im Schlepp
'New Glory’ im Schlepp
(Bild: Alain Dooms)   Großbild klick!

Bulkcarrier als ‚dead ship‘ nach Antwerpen gebracht
(24.01.19) Am 10.1. gegen 16 Uhr wurde der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier 'New Glory’, 19971 BRZ (IMO-Nr.: 9300843), als „dead ship“ aus dem Bulkhafen von Terneuzen nach Antwerpen geschleppt. Er war am 15.12. dort aus Murmansk kommend eingetroffen und hatte einen Maschinenschaden erlitten, der nicht vor Ort zu beheben gewesen war. Der Schlepper ‚Multratug 28‘ mit der ‚Multratug 33‘ als Heckschlepper und der ‚Multratug 22‘ als Sicherheitseskorte zogen den Frachter gut drei Wochen später in Richtung des Hafenbeckens 5 von Antwerpen.
Hier wurde er um 19.15 Uhr am Nordkai festgemacht und verblieb dort seither. Am 24.1. wurden durch den belgischen Schwimmkran Mac 2 (MMSI-Nr.: 205430390) Arbeiten am Schiff durchgeführt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Boot sank vor Kefalonia
(24.01.19) Am Nachmittag des 23.1. wurde die Hafenbehörde von Kefalonia vom Untergang des Sportboots ‚Agios Spyridon‘ eine Meile vor dem Touristenhafen von Likathon Lixouri informiert. Der 57-jährige Skipper wurde von einem Hafenboot aus dem Wasser gerettet und nach erster Hilfe erst ins Manzavinateio-Hospital von Lixouri und dann ins General Hospital von Kefallinia gebracht. Es gab keine Ölverschmutzungen, eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge ‚Nivani Colossus‘ schon wieder gestrandet
(Bild: David Stein)   Großbild klick!

Barge mit tragischer Vergangenheit erneut gestrandet
(24.01.19) Die Barge ‚Nivani Colossus‘ der Nivani Ltd. strandete am 20.1. bei Takubar in Kokopo, East New Britain, nachdem sie sich durch Bruch der Trosse auf dem Weg nach Rabaul um 17.30 Uhr von einem Schlepper losgerissen hatte. Die Crew auf der Barge warnte Strandgänger, als sich das Gefährt bei starker Brandung auf das Riff schob und dabei auch am Ufer wachsende Kokosnusspalmen umriss. Die National Maritime Safety Authority untersuchte den Havaristen am 23.1.
Taucher sollten den Rumpf inspizieren, doch war der Wellengang zu hoch. Die ‘Nivani Colossus’ war bereits am 26.11.2014 bei Port Moresby gestrandet. Fünf Taucher starben damals beim Versuch, sie zu inspizieren. Sie waren in eine luftdichte Abteilung im beschädigten Bug eingedrungen und waren durch Sauerstoffmangel umgekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Port St. Mary/Isle of Man eingeschleppt
(24.01.19) Das RNLI-Boot aus Port St. Mary wurde am 23.1. gegen 18 Uhr alarmiert, nachdem der 10 Meter lange Kutter ‚Genesis‘ rund 10 Meilen südöstlich des Hafens einen Maschinenschaden erlitten hatte. Die Seenotretter nahmen den Havaristen auf den Haken und schleppten ihn zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Rio 4‘ sitzt fest
‚Rio 4‘ sitzt fest
(Bild: Roland de Jong)   Großbild klick!

Noch eine Strandung auf der Westerschelde
(24.01.19) Am selben Tag, als am 23.1. das Baggerschiff ‚Rio 4‘ auf der Westerschelde auf Höhe der Hooddplaat festkam, lief auch ein Binnentanker mittags auf Höhe von Terneuzen auf Grund. Ein Schlepper von Multraship kam zu Hilfe, um ihn wieder flottzumachen. Unterdessen konnte sich die ‚Rio 4‘ ohne fremde Hilfe mit steigendem Wasser wieder befreien und machte am Nachmittag in Terneuzen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschifferpaar hatte viel Glück bei Kollision
(24.01.19) Am 2.1. wurde das holländische Binnenschiff ‚Destiny‘, 347 ts (EU-Nr.: 03290246), als es mit einer Ladung Stahlrollen von der Tata Steel in Velsen nach Evry, Frankreich, unterwegs war, von dem holländischen Schubverband ‚Aquafortem‘, 4594 ts (EU-Nr.: 02104915), 700 Meter vor der Lillo-Brücke in Antwerpen gerammt und schwer beschädigt. Das kleinere Schiff steuerte die Klappbrücke mit rund sechs Knoten Fahrt am Rand des Fahrwassers laufend an, als die ‚Aquafortem‘ von achtern mit 10 Knoten aufkam und den Vorausläufer von achtern an Steuerbordseite traf. Der Skipper Jan Kamstra warnte seine Frau Erna, die sich unter Deck befand, im letzten Moment, hochzukommen, ehe der überhängende Bug des Schubverbands sein Schiff unterzupflügen drohte.
Die ‚Destiny’ wurde direkt ins Fahrwasser geschoben, ehe Kamstra sie befreien konnte. Wie durch ein Wunder blieb das Schiff trotz erheblicher Schäden an Deck und Luken stabil. Auch die gut gestaute Ladung verschob sich beim Aufprall nicht.
Yannick van Helsen, der in Antwerpen wohnende Eigner der ‚Aquafortem‘, der sich nicht an Bord befunden hatte, eilte sofort zur Unglücksstelle. Seiner Einschätzung nach war sein holländischer Schiffsführer, ein erfahrener Mann, wohl einen Moment lang unaufmerksam gewesen. Er hatte sich nur aufs Radar verlassen können, da sein 1974 erbautes Schiff noch nicht mit Kameras ausgestattet war. Möglicherweise hatte es falsche Echos der nahen Brücke gegeben, sodass die ‚Destiny‘ auf dem Schirm unsichtbar wurde. Sie liegt nun seit dem 7.1. bei der Schiffswerft Bocxe in Rotterdam zur Reparatur.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf LPG-Tankern brennt weiter
(24.01.19) Das Feuer auf den beiden längsseits aneinander vertäuten LPG-Tankern ‚Maestro’ und ‚Candy’ war zwar weitgehend unter Kontrolle der Löschschlepper, doch noch nicht vollständig gelöscht. Immer noch brannten Gasreste in den Tanks der beiden Schiffe. Die Löscharbeiten wurden am Nachmittag des 22.1. unterbrochen, weil die angesammelte Menge des Löschwassers auf den schwer beschädigten Havaristen deren Untergang verursachen könnte.
Die Rettungskräfte warteten nun darauf, dass die verbliebene Ladung ausbrennt. Nach ersten Aussagen geretteter Crewmitglieder könnte die Explosion durch mangelnde Erdung und Funkenentstehung durch elektrische Entladungen beim illegalen Frachttransfer von 4.500 Tonnen LPG ausgelöst worden sein. Am 23.1. trieben die beiden Schiffe in russische Hoheitsgewässer.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Iskenderun/Türkei
(24.01.19) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Os Yours‘, 4028 BRZ (IMO-Nr.: 9221475), erlitt am 8.1. in Iskenderun einen Maschinenausfall. Da eine Reparatur vor Ort nicht möglich war, nahm der türkische Schlepper ‚Turkuaz 2‘ (IMO-Nr.: 8655576) wurde beauftragt, den Havaristen zu einer Werft in Tuzla zu schleppen.
Am Morgen des 21.1. verließ der Schleppzug Iskenderun, und während des Transits der Dardanellen gab es zusätzliche Eskorte durch Coastal Safety-Einheiten. Am 27.1. sollte das Werftareal in Tuzla erreicht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Mehrere Busse stürzten im Sturm auf Fähre um
(24.01.19) Die indonesische Fähre ‚Permata Nusantara’, 1504 BRZ (IMO-Nr.: 6820139), wurde am 22.1. in den Gewässern von Perairan Teluk Bone am 22-1- gegen 3:30 Uhr von einer großen Welle getroffen. Dadurch stürzten vier Busse auf dem Ladedeck um. Das Schiff war um 00.30 Uhr aus dem Hafen von Kolaka in Südost-Sulawesi nach Bajoe in Süd-Sulawesi ausgelaufen und bei 30 Knoten Wind heftig durchgeschüttelt worden.
Nachdem es zu den Schäden gekommen war, entschied der Kapitän, umzukehren und den alten Fährhafen von Kolaka anzusteuern. Die 111 Passagiere waren in Panik und warteten mit angelegten Rettungswesten auf das Erreichen sicherer Gewässer. Nachdem das Schiff zurück im Hafen war, konnten sie unversehrt abgesetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trosse machte Tanker manövrierunfähig
(24.01.19) Der kanadische Tanker ‚Esta Desgagnes‘, 6262 BRZ (IMO-Nr.: 9040077), wurde am 20.1. durch eine Trosse, die im Hafen von Tracy, Quebec, auf Position 46 02.926 N, 073 07.105 W, um 00.30 Uhr in den Propeller geriet, manövrierunfähig. Ein Taucher wurde gerufen, um sie wieder aus der Antriebsanlage zu entfernen. Am 21.1. machte das Schiff in Sorel fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Vancouver
(24.01.19) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Trade‘, 32287 BRZ (IMO-Nr.: 9425942), erlitt am 19.1. um 23.50 Uhr einen Ausfall der Maschine wegen Problemen mit einem Luftventil auf Position 49 18.6 N, 123 07.452 W, als er im Hafen von Vancouver die Liegeplätze wechseln wollte. Er warf Anker auf der Anchorage C, wo sich die Crew an die Reparatur des Schadens machte. Am 22.1. um ein Uhr machte der Frachter am Agricore United Terminal in Vancouver fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Deckskräne in Port Cartier beschädigt
(24.01.19) Die Ladekräne Nr. 1 und 2 des liberianischen Bulkcarriers ‚Voge Julie‘, 24201 BRZ (IMO:-Nr. 9577757), kamen bei Löscharbeiten im Hafen von Port-Cartier, Quebec, auf Position 50 01.98 N, 066 46.961 W, am 19.1. in Kontakt mit hafenseitig eingesetzten Greifern. Dabei wurden beide Kräne leicht beschädigt. Sie wurden außer Betrieb genommen, um umfassend inspiziert und repariert zu werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung von Containerresten wegen Krandefekt unterbrochen
(24.01.19) Am 23.1. um 19.10 Uhr musste das unter Panama-Flagge laufende Offshore-Versorgungsschiff ‚Atlantic Tonjer", 3349 BRZ (IMO-Nr.: 8205620), seine Arbeiten zur Bergung von Ladungsresten des Containerfrachters ‚MSC Zoe‘ vor der holländischen Küste unterbrechen und in Harlingen festmachen, nachdem es zu einem Schaden am Deckskran gekommen war, den es zu beheben galt. Bei dieser Gelegenheit wurden gleich die bislang geborgenen Trümmer entladen, die nun von der Visser ATR für die BDS Harlingen umweltgerecht entsorgt und recycelt werden. Am 24.1. gegen ein Uhr verließ die ‚MSC Zoe‘ wieder ihren Liegeplatz im Hafen von Danzig und warf auf Position 54° 27.50' N 018° 50.03' O erneut Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Vermisster nach Kutterversenkung
(24.01.19) Die indische Regierung legte einen Protest bei Pakistan ein, nachdem am 17.1. ein Kutter mit einer siebenköpfigen Crew durch die Pakistan Maritime Security Agency (PMSA) versenkt wurde. Eines von deren Booten hatte erst auf den Kutter gefeuert und ihn dann in den Morgenstunden durch einen Rammstoß zum Sinken gebracht.
Die Coast Guard rettete anschließend sechs der Fischer, einer wurde aber noch vermisst. Der Zwischenfall ereignete sich 64 Meilen südwestlich des Hafens von Mitha in Gujarat.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper nach zwei Wochen geborgen
(24.01.19) Die U.S. Coast Guard barg am Abend des 18.1. den beim Kentucky Lock and Dam auf dem Tennessee River gesunkenen, 18 Meter langen Schlepper ‚Tom Bussler’ (MMSI-Nr.: 367710310). Als das Schiff am 7.1. bei Calvert City untergegangen war, hatte die zweiköpfige Crew gerettet werden können. Sie wurde anschließend ins Lourdes Hospital in Paducah gebracht.
Von den 410 Gallonen Diesel in den Tanks des Schiffes der McGinnis Inc. in Ohio, das für die National Maintenance of Paducah im Einsatz war, lief nichts aus. Der Untergang wurde weiter untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sandbarge sank vor Mongla/Bangladesch
(24.01.19) Die mit Sand beladene Barge ‚Zubyaer’ sank am Morgen des 23.1. nach Kollision mit einem anderen Schiff im Passhur Channel vor Mongla Port. Sie war von Sunamganj nach Khulna unterwegs und hatte Anker geworfen. Nachdem dieser aber nicht im Grund hielt, geriet sie ins Treiben und stieß mit einem anderen Fahrzeug zusammen.
Dadurch kam es zu Wassereinbruch, und das Schiff sank. Die neunköpfige Crew konnte schwimmend eine Flussbank erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‚FWN Solide'
Archivbild Frachter ‚FWN Solide'
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Kollision bei Eisfahrt
(23.01.19) Der holländische Frachter ‚FWN Solide', 7767 BRZ (IMO-Nr.: 9321093), kollidierte am 22.1. gegen 10 Uhr mit dem finnischen Eisbrecher ‚Kontio', 7066 BRZ (IMO-Nr.: 8518120), als er von Rotterdam kommend den Hafen von Oulu im nordöstlichen bottnischen Meerbusen ansteuern wollte. Die Havarie ereignete sich, als der Eisbrecher ihm einen Weg bahnte. Der Frachter trug ein Loch im Wulstbug davon, durch das es zu einem Austritt von Ballastwasser kam.
Es kam allerdings zu keinem Wassereinbruch in den Rumpf. Die ‚Kontio' blieb bei dem Zusammenstoß unbeschädigt und konnte weiter ihren Dienst ausüben. Ihr Heck ist gegen solcherlei Zwischenfälle durch Gummimatten und Netze geschützt. Die ‚FWN Solide‘ machte um 10.30 Uhr in
Beschädigter Wulstbug der ‚FWN Solide’
Beschädigter Wulstbug der ‚FWN Solide’
(Bild: Palaa Tiedotteisiin)   Großbild klick!
Oulu fest.
Die ‚FWN Solide’ hat eine Länge von 145,6 Metern, eine Breite von 18,25 Metern, einen Tiefgang von 7,36 Metern und eine Tragfähigkeit von 10.574 Tonnen. Der 665-TEU-Frachter läuft für die Forest Wave Navigation B.V. in Heerenveen und wurde 2006 vom Damen Shipyard in Yichang, China als ‚UAL Europe‘ erbaut und der Kasko in Hoogezand fertiggestellt. Am 6.2.2013 verlor das Schiff auf der Fahrt von Las Palmas nach Antwerpen vor England vier Tankcontainer. Am 9.2. wurden sie von der ‚Argonaute‘ der französischen Marine 90 Meilen westlich von Ouessant aus der See geborgen. Von März bis April 2006 lief das Schiff auch als ‚Jill C‘ und wurde 2015 schließlich zur ‚FWN Solide‘.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter ‚Muros' mit Schlepper
Frachter ‚Muros' mit Schlepper
(Bild: Xami Ramallal)   Großbild klick!

Galicien: Treibender Frachter nach Celeiro eingeschleppt
(23.01.19) Am 23.1. um 6.45 Uhr geriet der spanische Frachter ‚Muros', 2998 BRZ (IMO-Nr.: 9397640), der auf der Fahrt von Aveiro nach Avilés in der Mündung des Ría de Viveiro Anker geworfen hatte, bei stürmischem Nordwestwind mit Wellenhöhen von fünf bis sieben Metern ins Treiben. Die neunköpfige Crew des unbeladenen Schiffes versuchte vergeblich, die Maschine starten, und der Havarist drohte auf die Felsen der Küste von A Mariña zu treiben. Um 7.30 Uhr mobilisierte Salvamento Marítimo den Schlepper ‚SAR Gavia‘ (IMO-Nr.: 9525742) aus La Coruña und das SAR-Schiff ‚Salvamar Alioth‘ (MMSI-Nr.: 224300690).
Als erstes war aber der spanische Schlepper ‚Sertosa Treinta‘ (IMO-Nr.: 9238014), vor Ort und nahm den Frachter in Schlepp. Vorsorglich war auch der Rettungshubschrauber Pesca 2 der Xunta de Galicia gerufen worden. Der Hafenkapitän von Burela entschied, dass die ‘Muros’ nach Celeiro in Viveiro eingeschleppt werden solle. Um 10.45 Uhr wurde sie dort sicher festgemacht. Auch der Zivilschutz sowie die Polizeibehörden wurden in Kenntnis gesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


LPG-Tanker ‚Candy’ und ‚Maestro’ brennen
LPG-Tanker ‚Candy’ und ‚Maestro’ brennen
(Bild: Gopi Adusumilli)   Großbild klick!

Nun 14 Tote nach Tankerexplosion geborgen
(23.01.19) Am Tag nach der Explosion der LPG-Tanker ‚Candy’ und ‚Maestro’ ist am 22.1. die Anzahl bestätigter Todesopfer auf 14 gestiegen, nachdem drei weitere Leichen geborgen werden konnten. Insgesamt 12 Mann wurden gerettet und fünf Seeleute nun noch vermisst. Die beiden längsseits vertäuten Wracks trieben rund 15 Kilometer vor der Küste der Krim.
Beide Gastanker gehörten früher zur dänischen Reederei Kosan. Die ‚Maestro’ war als ‚Greta Kosan’ bis 1991 eingesetzt, während die ‚Candy’, die später auch unter den Namen Venice und ‚Slik‘ in Fahrt war, als ‚Gerda Kosan‘ gelaufen war. Auf der ‚Candy‘ hatte sich eine 17-köpfige Crew befunden, darunter neun Türken und acht Inder, 14 waren auf der ‚Maestro‘, davon jeweils sieben Türken und Inder.
Am 23.1. setzte der Schlepper ‚Merkury’ die Suche fort, nachdem sie tags zuvor die geretteten Seeleute an Land gebracht hatte. Das Löschsschiff ‚Spasatel Demidov’ war weiter mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Beide brennenden Tanker waren seit 2016 an illegalen Gasversorgungen von Syrien beteiligt gewesen, stellte das Office of Foreign Assets Control of the U.S. Treasury (OFAC) fest. Sie wurden von der türkischen Reederei Milenyum Denizcilik Gemi eingesetzt, die 2015 wegen der Schmuggelaktivitäten durch die USA sanktioniert wurden. Beide Schiffe standen auf schwarzen Listen, und wer an Handel mit ihnen beteiligt war, musste mit Strafen rechnen. Dennoch waren die zwei Tanker seither wiederholt in russischen Häfen gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler nach Ogen Point abgeschleppt
(23.01.19) Der kanadische Trawler ‚Frosti’, 450 BRZ (MMSI-Nr.: 316001821), erlitt mit einer 10-köpfigen Crew an Bord am 17.1. gegen 14 Uhr Probleme mit der Hauptmaschine auf Position 048 25 39 N, 123 12 15 W vor Discovery Island. Das Schiff bat um Assistenz, und der kanadische Schlepper ‚Seaspan Foam‘ (MMSI-Nr.: 316003657) nahm es auf den Haken. Er zog den Havaristen in den Hafen von Ogden Point, Victoria.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Vancouver
(23.01.19) Der liberianische Bulkcarrier ‚Modigliani‘, 44980 BRZ (IMO-Nr.: 9615406), erlitt am 16.1. gegen 21 Uhr einen Ausfall der Hauptmaschine auf Position 049° 00.36' N, 123° 10.04' W unweit von Brockton Point, Vancouver. Es gelang der Crew des Schiffes, die Maschine wieder anzufahren, und mit eigener Kraft und unter Lotsenassistenz steuerte es eine Ankerposition an. Am 23.1. lag es weiter vor Anker in West-Vancouver auf Position 049° 17.91' N 123° 11.39' W.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband lief auf Mole auf
(23.01.19) Der holländische Schubschlepper ‚Phoenix', 37 ts (ENI-Nr: 02314304), der mit einer mit Kohle beladenen Barge von Vlissingen-Ost nach Antwerpen unterwegs war, lief am 22.1. gegen 13.30 Uhr auf die Mole des Europe-Wegs Süd Ritthem. Die beiden Schlepper ‚Multratug 9' und ‚Multratug 27' sowie das Patroullienboot ‚RWS 78' von Rijkswaterstaat waren gegen 14 Uhr vor Ort. 20 Minuten später gelang es den Schleppern, den Schubverband wieder von der Mole herunterzuziehen.
Er wurde dann zurück nach Vlissingen gebracht, um dort einer Inspektion unterzogen zu werden. Um 19.30 Uhr verließ er den Hafen wieder. Auch der Schaden an der Mole blieb gering.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lotsenboot kollidierte mit Frachter
(23.01.19) Das kanadische Lotsenboot ‚Scotia Pilot‘, 29 BRZ (IMO-Nr.: 8657897), erlitt am 16.1. gegen 17 Uhr einen Maschinenausfall und kollidierte, manövrierunfähig geworden, mit dem liberianischen Containerfrachter ‚YM Enlightenment‘, 47952 BRZ (IMO-Nr.: 9496604), auf Position 044 39 52 N, 063 33 47 W, in den Gewässern von Halifax. Dabei erlitt es Schäden am Rumpf und den Aufbauten. Nachdem die Maschine wieder lief, kehrte es zu seiner Station in Halifax zurück.
Der Frachter, der den Zwischenfall unbeschadet überstanden hatte, machte gegen Mittag in Halifax fest und lief am selben Tag um 23.20 Uhr wieder aus. Er nahm Kurs auf Rotterdam, wo er am 24.1. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker erlitt Ölpumpenschaden
(23.01.19) Der dänische Tanker ‚Torm Louise’, 29283 BRZ (IMO-Nr.: 9392482), erlitt auf der Fahrt von Amsterdam nach Bantry Bay, Irland, am 21.1. um 12.30 Uhr ein Problem mit einer Treibstoffpumpe auf Position 050 28 21 N, 000 12 42 W. Die 23-köpfige Crew benötigte rund zwei Stunden, den Schaden zu beheben. Dann nahm das Schiff wieder Kurs auf Irland und sollte am 23.1. um 11.30 Uhr den Zielhafen erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yantian Express wird jetzt in Richtung Freeport geschleppt
(23.01.19) Der deutsche Containerfrachter ‚Yantian Express', 88493 BRZ (IMO-Nr.: 9229831), bewegte sich knapp drei Wochen nach Ausbruch des Feuers an Bord durch die Saragossa-See langsam in Richtung ruhigerer Gewässer. Derzeit befand sich das Schiff am Haken der kanadischen Offshore-Schlepper ‚Maersk Mobiliser‘, 8000 BRZ (IMO-Nr.: 9765471) und ‚Horizon Star‘, 5204 BRZ (IMO-Nr.: 9752254). Diese hatte zuvor die deutlich kleinere, belgische ‘Union Sovereign’, 2263 bRZ (IMO-Nr.: 9262742) abgelöst, die ihrerseits die ‚Smit Nicobar‘, 2606 BRZ (IMO-Nr.: 9322592), ersetzt hatte, die die vom Frachter abgeborgene Crew dann nach Halifax gebracht hatte.
Der Konvoi war mit einer Geschwindigkeit von etwa fünf Knoten in südwestlicher Richtung unterwegs. Er befand sich am 21.1. rund 950 Meilen von Halifax und 900 Meilen von Neufundland entfernt. Der Kurs ging in Richtung Freeport, Bahamas, wo die Schiffe möglicherweise am 1.2. eintreffen könnten. Der Brand in der Containerladung war inzwischen unter Kontrolle und fast vollständig gelöscht.
Allerdings stieg weiterhin etwas Rauch aus dem Vorschiff auf. Der Gesamtschaden an Fracht und Schiff wird erst näher untersucht werden können, wenn ruhigeres Wetter herrscht. Derzeit kämpften die Schiffe weiterhin gegen hohen Seegang an, was den Einsatz an Bord weiterhin nicht einfacher gestaltete.
Quelle:Tim Schwabedissen


Baggerschiff lief auf Westerschelde auf Grund
(23.01.19) Der holländische Saugbagger ‚Rio 4’, 569 BRZ (IMO-Nr.: 6724737), lief am 23.1. gegen acht Uhr auf der Westerschelde auf Position t 51° 23.38' N 003° 36.37' O auf Grund. Er war auf der Fahrt von Terneuzen nach Temse, als er an der Hoofd-Plate nahe Magereind bei ablaufender Tide festkam. Das KNRM-Rettungsboot ‚Zeemanshoop’ der Station in Breskens war rasch vor Ort, geflogt von dem Schlepper ‚Multrasalvor 3’ (IMO-Nr.: 9635975) und dem Patroullienboot ‚RWS 73‘ von Rijkswaterstaat.
Quelle:Tim Schwabedissen


Propellerausfall ließ Fähre auf Fjord treiben
(23.01.19) Am Nachmittag des 22.1. kam es auf der norwegischen Fähre ‘Ampere", 1598 BRZ (IMO-Nr.: 9683611), zum Ausfall eines ihrer Propeller, als sie von Oppedal kommend Lavik ansteuerte. Das Schiff war in seiner Manövrierfähigkeit dadurch so stark eingeschränkt, dass sie nicht in der Lage war, am Kai anzulegen. Eine halbe Stunde lang trieb sie auf dem Fjord, bis die Fähre ‘Oppedal’ (IMO-Nr.: 9419216), ihr zu Hilfe kam.
Es dauerte eine weitere halbe Stunde, bis diese sie an den Anleger bugsiert hatte. Mit einstündiger Verzögerung konnten Passagiere und Fahrzeuge abgesetzt werden. Dann wurde die ‚Ampere‘ aus dem Betrieb genommen. Wie sich bei der Untersuchung herausstellte, war eine elektrische Komponente durchgebrannt und hatte zu dem Ausfall geführt.
Um die ausgefallene Fähre zu ersetzen, wurde die ‚Stavanger‘ (IMO-Nr.: 9263758), aus Sunnhordaland gerufen, um den Havaristen während der notwendigen Reparaturzeit zu ersetzen. Sie nahm ihren Dienst am Vormittag des 23.1. auf. Die ‚Ampere’ blieb derweil weiter auf Position 61° 6.26' N 005° 30.40' O am Kai in Lavik vertäut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kreuzfahrtschiff erlitt Maschinenausfall
(23.01.19) Das unter Panama-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff ‚Carnival Valor’, 110438 BRZ (IMO-Nr.: 9236389), erlitt am Nachmittag des 22.1. auf dem Weg von Galveston, Texas, nach Cozumel im Golf von Mexiko einen Maschinenausfall. Das Schiff trieb rund eine Stunde in der See, bevor es wieder Fahrt aufnahm. Von dem zeitweiligen Ausfall der Energieversorgung waren auch Systeme wie die Klimaanlagen betroffen.
Die anderen Funktionen wurden gegen 13.20 Uhr wieder hochgefahren. Das Schiff war am Vortag aus Galveston ausgelaufen und befand sich auf einer fünftägigen Kreuzfahrt. Am 23.1. um 15.30 Uhr sollte es nun Cozumel erreichen und am 26.1. wieder nach Galveston zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung der El Dorado angelaufen
(23.01.19) Am 21.1. waren Berger von der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission und die Coast Guard dabei, das im Hurrikan Michael gestrandete und gekenterte 300-Tonnen-Casinoschiff ‚El Dorado‘ im Bay County unweit der Hathaway Bridge in Panama City mit einer Kranbarge aufzurichten. Das Wrack lag in gerade einmal hüfttiefem Wasser auf seiner Backbordseite. Die Arbeiten sollten binnen einer Woche abgeschlossen sein.
Dann war der Plan, das Schiff zu inspizieren und zur St. Andrew's Marina zu transportieren. Der Auminiumrumpf macht das Schiff wertvoll als künstliches Riff. Deshalb wird es in knapp 100 Fuß Wassertiefe nach einer Reinigung am Ende im Golf versenkt, um den Fischreichtum zu vergrößern und ein Tauchziel darzustellen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Beschlagnahmter Tanker trieb gegen Brücke
(23.01.19) Am 23.1. gegen 14.30 Uhr kollidierte der mongolische Tanker ‚Eastern Glory‘, 4565 BRZ (IMO-Nr.: 8508228), mit der Barelang II Bridge in Batam City, Riau Islands. Er hatte sich gegen 13 Uhr vor Barelang Root Island, Hayut, bei starker Strömung und kräftigem Wind von seinem Anker losgerissen und war dann mit seiner Steuerbordseite gegen die Brücke gedrückt und teilweise unter diese geschoben worden. Das Riau Islands Regional Police Headquarter schickte zwei Patroullienboote, die versuchen sollten, den Havaristen wieder zu befreien.
Der Tanker war am 4.9.2018 von der Batam F1QR IV und dem Lanal Joint Team aus Batam mit einer Marine Security Patrol aufgebracht worden, nachdem er in einem illegalen Schiff-zu-Schiff-Transfer vor Batam 5.000 Tonnen Diesel von der ‚Cougar‘ an Bord genommen hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


gekenterte ‚El Dorado‘
gekenterte ‚El Dorado‘
(Bild: Bay County)   Großbild klick!

Casinoschiff wird nach zweiter Strandung künstliches Riff
(22.01.19) Die im Hurrikan Michael gestrandete und gekenterte ‚El Dorado‘, die hinter dem FSU-Panama City-Campus seit einem Vierteljahr auf der Seite lag, sollte am 22.1. vom Bay County geborgen werden. Das einstige Casinoschiff soll nun ein künstliches Riff werden.
Es hatte sich bereits 2004 im Hurrikan Ivan während Überholungsarbeiten losgerissen und war in Southport gestrandet. Es wurde vom Eigner geborgen und befand sich immer noch in Reparatur, als der Hurrikan Michael im Oktober sein Schicksal besiegelte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre hatte Elektrikschaden in Korfu
(22.01.19) Die griechische Fähre ‚Ionas‘, 4092 BRZ (IMO-Nr.: 8611659), erlitt, kurz bevor sie aus Korfu nach Igoumenitsa auslief, am 20.1. einen elektromechanischen Schaden. Hafeninspektoren gingen an Bord des Schiffes und konnten den Fehler in der Bordelektrik identifizieren. Es wurde mit einem Auslaufverbot belegt, bis der Schaden behoben und eine Klasseinspektion durchgeführt war. Die 57 Passagiere wurden an Bord eines anderen Schiffes nach Igoumenitsa gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Der größte Fang des Tages
Der größte Fang des Tages
(Bild: Remco de Vries)   Großbild klick!

Bergung der Ladung der MSC Zoe eine Sisyphos-Arbeit
(22.01.19) 20 Tage, nachdem der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter ‘MSC Zoe’ (IMO-Nr.: 9703318) Teile seiner Ladung in der Nordsee verlor, wurden die ersten Trümmer eines Containers am späten Nachmittag des 21.1. von der Geosund aus dem Wasser gezogen. Eigentlich sind für die Bergung der etwa 240 Boxen, die aufgespürt werden konnten, 75 Arbeitstage geplant. Doch wenn es so weitergeht, wie der erste Tag verlief, dann wird sich die Zeitdauer eher verdreifachen müssen.
Ein weißer Kia war der größte Fang des Tages neben 18 Tonnen Abfall verschiedenster Art. Das mit Muscheln und Seesternen bereits besiedelte Wrack wurde auf dem Deck abgesetzt. Die losgerissenen Reifen wurden von einem Eskortschiff aus dem Meer geholt.
Die großen Bergungsschiffe konzentrierten sich ausschließlich auf das, was sie am besten können – Trümmer aus dem Meer bergen. Mehr wird auch kaum zu holen sein, denn nur wenige Container konnten den Sturz aus 30 Metern Höhe heil überstehen. Am 21.1. brachte die ‚Blue Bella‘ die erste Ladung loser Trümmer, die in zwei Containern gesammelt worden waren, nach Harlingen, wo sie fachgerecht entsorgt werden.
Entsprechend mühselig ist es, die Reste ausfindig zu machen. Taucher laufen bei der schlechten Sicht zudem Gefahr, sich ihre Anzüge und Schläuche an scharfen Kanten aufzureißen. Sie können auch nur vier Mal pro Tag für 30 Minuten absteigen.
Viele Trümmer sind inzwischen bereits versandet und kaum aufzuspüren. Von 51 Containern fehlte bisher jede Spur. Weder die holländische Küstenwache noch Rijkswaterstaat rechneten damit, dass MSC ihr Versprechen entsprechend wahr machen kann, alle Container zu bergen.
Die Zr.Ms. ‚Luymes’ der Marine konnte 20 Container lokalisieren, die zuvor nicht entdeckt worden waren. So gab es bisher rund 240 Verdachtspunkte auf einem Gebiet von mehr als 2500 Quadratkilometern im Seegebiet oberhalb von Terschelling und Ameland. Die enorme Datenmenge der Sonarschiffe Experten des Verteidigungsministeriums, Rijkswaterstaat und Ardent in einem Koordinationszentrum, das in IJmuiden eingerichtet wurde, analysiert.
Längst nicht alle Kontakte gehörten zur Ladung der ‚MSC Zoe‘. Diese wurde am 22.1. von den drei Hafenschleppern ‚Atlas‘, ‚Herkules‘ und ‚Virtus‘ gegen 11 Uhr von der Reede in den Hafen von Danzig gezogen und am Tiefwasser-Containerterminal festgemacht, um von dort aus in den Liniendienst zurückzukehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Juelsminde abgeschleppt
(22.01.19) Am 20.1. um 11.40 Uhr erlitt ein Fischkutter nördlich von Æble Ø Antriebsprobleme und bat um Assistenz. Das Rettungsboot ‚Juelsminde‘ der Dansk Søredningsselskab kam zu Hilfe und schleppte den Havaristen in den Hafen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Oriental Nadeshiko‘ wird vom Medemgrund gezogen
‚Oriental Nadeshiko‘ wird vom Medemgrund gezogen
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!

Tanker nach Strandung bei Otterndorf in Cuxhaven festgemacht
(22.01.19) Eine ganze Flotte von Schiffen umrundete den bei Otterndorf gestrandeten Tanker ‚Oriental Nadeshiko‘, als er am 21.1. um 12.20 Uhr, eine Stunde früher als geplant, im ersten Anlauf mit dem Mittagshochwasser wieder ins Fahrwasser der Elbe gezogen wurde. Vier Schlepper hatten den Tanker gesichert, während zwei den Bergungsversuch vorbereiteten. Zuvor wurde der Tanker um rund 600 Kubikmeter Ballastwasser geleichtert.
Der Tanker, der Ladung der Gefahrgutklasse 3 an Bord hatte, war etwa zehn Kilometer östlich von Cuxhaven in der Elbmündung auf Grund gelaufen. Dort verläuft das Fahrwasser für die Schifffahrt direkt neben dem Medemgrund, der bei Niedrigwasser trockenfällt und auf dem der Tanker knapp 12 Stunden zuvor aufgesetzt hatte. Mit einem Gesamtpfahlzug von 282 Tonnen gelang es der Schlepperflotte, den Havaristen wieder zu befreien.
‚Oriental Nadeshiko‘ wird an den Kai bugsiert
‚Oriental Nadeshiko‘ wird an den Kai bugsiert
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!
Um 14.50 Uhr wurde er von den Schleppern an den Steubenhöft im Amerikahafen von Cuxhaven gelegt, wo der Rumpf von Tauchern untersucht werden sollte. Dort gingen auch Beamte der Wasserschutzpolizei an Bord. Die Unfallursache war nach wie vor unklar. Möglicherweise hat ein mechanischer Fehler dazu geführt, dass der Tanker aus dem Fahrwasser der Elbe abkam.
Quelle:Tim Schwabedissen





Große Freude über losgerissenen Sensor von Wrack vor Norderney
(22.01.19) Auf Langeoog ist nach der jüngsten Sturmflut Anfang Januar am Strand am Dünenübergang Gerk-sin-Spoor ein Sensor gefunden worden. Dieser konnte den Gezeitentauchern zugeordnet werden, die den Sensor vor der Insel an dem Wrack des Vorpostenbootes ‚V 810‘ aus dem 2. Weltkrieg befestigt hatten, um damit die Strömungen messen. Für die Taucher sind genaue Erkenntnisse zum Zeitfenster mit geringen Strömungen, während der Tauchgänge an Wracks vor den Inseln möglich sind, von großer Bedeutung.
Zur besseren Vorbereitung der Tauchgänge haben sie daher einen Sensor entwickelt, der mit einer Leine am Wrack vor Norderney befestigt wurde. Er speicherte laufend seine Neigung, so dass die Phasen mit geringer Strömung abgelesen werden können und deren Zeitspanne dann aus den für Norderney berechneten Tidezeiten errechnet werden können.
Schon wenige Tage nach der Installation konnten die Daten erstmals ausgewertet werden und stellten sich als sehr hilfreich heraus. Am 8.1. um 4:40 riss der Sensor vom Wrack ab. Dann trieb er 20 Stunden durch die Nordsee und strandete am 9.1. um 0:30 auf Langeoog. Bis dahin hatte er eine Strecke von 14 Kilometern zurückgelegt.
Groß war die Freude der Gezeitentaucher, nachdem der Sensor, der mit einer Mailadresse versehen war, nach dem Losreißen von einer Langeoogerin gefunden worden war. Mit Hilfe der Daten konnte genau der Moment des Losreißens ermittelt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


31 Haitianer von havariertem Motorboot gerettet
(22.01.19) Die US Coast Guard rettete am 20.1. neun Meilen nördlich von Bimini, Bahamas, 31 Haitianer von dem havarierten Motorboot ‚Summer Art‘. Gegen fünf Uhr hatte es einen Notruf gefunkt, und von der Air Station Miami stieg eine HC-144 Ocean Sentry auf.
Das Patroullienboot ‚Bernard C. Webber (WPC-1101)‘ nahm ebenfalls Kurs auf die Position. Wegen einer aufziehenden Kaltfront, hoch gehender See und starkem Wind war die nachfolgende Rettungsaktion schwierig. Es gelang aber, alle Bootsinsassen von dem hilflos in den meterhohen Wellen dümpelnden Boot abzubergen. Sie wurden anschließend unversehrt nach Freeport, Bahamas, gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Tanker gingen bei Gasschmuggel in Flammen auf – zahlreiche Tote und Vermisste
(22.01.19) 15 Kilometer vor der Küste der ukrainischen Halbinsel Krim kam es während eines Treibstoff-Transfers am 21.1. nach einer Explosion zu einem Brand zweier dort ankernder Schiffe, der unter Tansania-Flagge laufenden Gastanker ‚Candy‘, 3693 BRZ (IMO-Nr.: 9005479) und der ‚Maestro‘, 4086 BRZ (IMO-Nr.: 8810700). Er hat vermutlich 20 Seeleute das Leben gekostet. Die Explosion ereignete sich auf der ‚Maestro‘, die gerade Flüssiggas auf die ‚Candy‘ pumpte. Diese geriet dann ebenfalls in Brand.
Die 12 Überlebenden erlitten teils Brandverletzungen, teils Unterkühlungen nach ihrem Sprung ins eiskalte Wasser. Drei Mann versanken vor den Augen ihrer Retter in der See. Nach der Bergung von zehn Leichen gaben die Rettungskräfte die Hoffnung auf, zehn weitere vermisste Crew-Mitglieder noch lebend zu finden.
Insgesamt 12 Mann beider Schiffe konnten gerettet werden. Die Tanker waren seit 2016 an illegaler Gasversorgung in Syrien beteiligt. Die ‚Candy‘ nahm die Ladung dabei in russischen Häfen wie Temryuk auf, die ‘Maestro‘ übernahm diese dann in internationalen Gewässern und diente als Shuttle.
An Bord der ‚Candy‘ waren 17 Mann, davon neun Türken und acht Inder, und auf der ‚Maestro‘ 14, unter ihnen sieben Türken und sieben Inder. Das Bergungsschiff ‚Merkury‘ brachte sie nach Kertsch. Das Feuer war am 22.1. noch nicht gelöscht, die ‚Spasatel Demidov‘ begann mit der Brandbekämpfung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter saß auf Delaware River fest
(22.01.19) Der unter Singapur-Flagge registrierte Bulkcarrier ‚Strategic Explorer‘, 24658 BRZ (IMO-Nr.: 9723708), lief am 21.1. gegen 19 Uhr Delaware River. Wilmington, auf Grund. Es hatte seit dem 17.1. vor Philadelphia geankert, nachdem es von Fortaleza commend dort eingetroffen war.
Mehrere Schlepper machten den Havaristen am 22.1. gegen sechs Uhr wieder flott. Er ankerte auf Position 39° 51.63' N 075° 13.33' W.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter in Seenot – 11 Crewmitglieder geretttet, einer vermisst
(22.01.19) Der 98 Meter lange, chinesische Frachter ‚Zhong Xing 689‘ (MMSI-Nr.: 413707010) geriet am 21.1. in Seenot und funkte um 03.30 Uhr einen Notruf in den Gewässern von Zhangzhou in der Straße von Taiwan. Das Schiff, das am 19.1. aus Shantou ausgelaufen war, hatte eine Grundberührung gehabt und drohte zu sinken. Die Crew bat um sofortige Hilfe, und eine SAR-Operation wurde durch die Fujian Maritime Safety Administration gestartet.
Beteiligt waren das Patroullienboot ‚Donghai Rescue 116‘, die Helikopter B-7345 und B-7346, die ‚Sea Police 35091‘, ‚Xiagang Drag 13‘ und ‚Gugang Drag 1‘ sowie weitere Rettungseinheiten. Acht Handelsschiffe, darunter die ‚Cangshan 28’ und ‘Xinglongyun 88’ sowie sechs Kutter nahmen ebenfalls daran teil. Von den 12 Mann auf dem Frachter wurden 11 gerettet, einer noch vermisst.
Die Geretteten wurden in Krankenhäuser in Xiamen und Dongshan gebracht. Vor Ort waren sieben Beaufort Wind und Wellenhöhen zwischen 2,8 und 3,8 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Magerøya eingeschleppt
(22.01.19) Das NSSR-Rettungsboot ‚Odin‘ (MMSI-Nr.: 258280500) wurde in der Nacht zum 22.1. um 5.15 Uhr alarmiert, nachdem ein 22 Meter langer Kutter nordöstlich von Magerøya Maschinenschaden erlitten hatte. Das Rettungsboot der Station Honningsvåg war rasch vor Ort und nahm den Havaristen auf den Haken. Es schleppte ihn um 6.30 Uhr in den Hafen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden im Englischen Kanal
(22.01.19) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier ‚JY Power‘, 33044 BRZ (IMO-Nr.: 9456329), erlitt auf der Fahrt von Ust-Luga zum Suez-Kanal am 21.1. um 4.25 Uhr einen Maschinenschaden auf Position 50 14 00 N, 001 30 00. Das Schiff nahm mit reduzierter Fahrt Kurs auf Lyme Bay zur Reparatur. Hier warf es am 22.1. gegen 10 Uhr Anker.
Die Dauer der Schadensbehebung wurde auf 10 Stunden geschätzt. Die Solent Coastguard hielt alle 60 Minuten Funkkontakt mit der 21-köpfigen Crew. Der Frachter hatte 43.800 Tonnen Kohle geladen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter Hamburger Reeder hatte Antriebsprobleme im Golf von Thermaikos
(22.01.19) Am Nachmittag des 21.1. erlitt der portugiesische Frachter ‚AS Laetitia‘, 9996 BRZ (IMO-Nr.: 9366237), der Contchart Hamburg Leer GmbH & Co. KG in Hamburg Antriebsprobleme im Golf von Thermaikos. Die 15-köpfige Crew bat aber nicht um Assistenz. Ein Patroullienboot wurde zur Erkundung zum Schiff geschickt. Nach einigen Stunden war der Schaden soweit behoben, dass der Frachter Kurs auf Thessaloniki.
Nehmen konnte. Nach einer ersteni Inspektion verhängte die Hafenbehörde ein Auslaufverbot, bis seine Klasseinespektion durchgeführt worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Eisbrecher kollidierte mit Eisberg
(22.01.19) Am 19.1. um 10.45 Uhr kollidierte der chinesische Eisbrecher ‚Xue Long‘, 15352 BRZ (IMO-Nr.: 8877899), in der Amundsen See mit einem Eisberg. Er war auf seiner 35. Expedition in die Antarktis und war in dichten Nebel geraten. Mit rund drei Knoten Fahrt stieß er gegen das Hindernis und erlitt Schäden an einem Mast auf dem Vorschiff und dem Schanzkleid.
Menschen wurden nicht verletzt, und die übrigen Schiffseinrichtungen blieben unversehrt. Das Ministry of Natural Resources organisierte die Reparatur und die weiteren wissenschaftlichen Forschungspläne.
Quelle:Tim Schwabedissen


Brigantine nach Glencaple eingeschleppt
(22.01.19) Rettungsboote des Nith Inshore Rescue Team schleppten am 21.1. den manövrierunfähigen 70-Tonnen-Zweimaster ‚La Malouine‘ nach Glencaple in Südschottland ein. Um 10.50 Uhr hatte das Schiff einen Maschinenausfall vor Carsethorn in Dumfries und Galloway erlitten. Die Coastguard wurde von der Crew informiert, dass das Schiff nach Maschinen- und Ruderausfall in der Mündung des Nith trieb. Rasch wurde eine Schleppverbindung hergestellt und der Havarist, unterstützt von der Tidenströmung, nach Glencaple gezogen, wo er zur Reparatur an den Kai gelegt wurde.
Das Schiff entstand 1969 in Polen auf der Stotsn-Werft als Schlepper ‚Bogdan‘ for die DDR. Es war eines von zweien, die 1992 der holländische Architekt Olivier Van Meer erwarb und zu den Brigantinen ‚Willem‘ und ‚Wytske Eelkje‘, umbaute, die 18 Jahre meist vor Schweden und Finnland unterwegs waren. 2010 ging die ‘Willem’ an François Bertrand in Saint-Malo und 2012 an Michel Diss, Besitzer der Lys Croisières in Granville, um dort seither als ‚La Malouine‘ Ausflugsfahrten anzubieten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Dutzend Tote bei Unglück in Indonesien
(22.01.19) Eine Person starb, 12 wurden vermisst, nachdem ein Holzboot auf dem Kapuan River in der West Kalimantan-Provinz von Zentral-Indonesien am 21.1. kenterte. Das Passagierboot war mit 24 Menschen an Bord bei Naga Seberuang Village im Kapuas Hulu-Distrikt unterwegs, als es plötzlich wegen Überladung umschlug. 11 Insassen wurden lebend und einer tot geborgen. Die Suche nach den Vermissten dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Acht Tote bei Kentern von Pilgerboot
(22.01.19) Acht Menschen kamen ums Leben, als am 21.1. in Karwar ein indisches Boot mit 26 Pilgern an Bord kenterte. Die indische Marine schickte eine Dornier aus Goa zur Suche nach den Vermissten. 17 Personen konnten gerettet werden. Das Boot war unterwegs zur Insel Kurumagada, wo der Narsimha Swamy-Schrein steht.
Quelle:Tim Schwabedissen


12 Bargen trieben auf Monongahela River
(21.01.19) Mehrere Brücken über den Monongahela River mussten am Morgen des 21.1. gesperrt werden, nachdem sich 12 Bargen mit Kohle von dem 35 Meter langen Schubschlepper ‚Brenda L. Murray II‘ (MMSI-Nr.: 367724780) losgerissen hatten und abgetrieben waren. Betroffen waren die McKees Rocks-, West End-, Fort Pitt-, Liberty-, Smithfield- und die Panhandle-Brücken. Die Liberty-Brücke wurde von mindestens einer Barge getroffen, und auch die Smithfield- und Fort Pitt-Brücke wurden von Bargen gerammt.
Eine weitere kollidierte mit der Panhandle Bridge. Um acht Uhr sicherten Schleppercrews eine Barge, die an die Fort Pitt Bridge getrieben war. Pittsburgh River-Einsatzboote brachten Inspektoren zu den Brücken, und als erstes konnten die West End- und McKees Rocks-Brücken wieder freigegeben werden.
Die übrigen folgten bis 9.30 Uhr, doch bis dahin hatte es schon starke Beeinträchtigungen im Berufsverkehr gegeben. Die Murray American Transportation Inc. in Monasse machte sich mit der US Coast Guard und anderen Behörden dabei, die Bargen wieder einzufangen. 10 konnten an Moorings gebracht werden und zwei wurden an der Smithfield Street Pier gesichert.
Eine von ihnen lag halb unter Wasser. Sobald das nötige Gerät vor Ort war und die Flussströmung es zuließ, sollten alle abtransportiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Courtmacsherry abgeschleppt
(21.01.19) Das RNLI-Boot aus Courtmacsherry kam am 21.1. einem 40 Fuß langen Kutter zu Hilfe, der um 13.15 Uhr vor der Seven Heads Peninsula in West-Cork um Assistenz gebeten hatte. Das Rettungsboot lief mit einer siebenköpfigen Crew bei sechs Beaufort Wind sofort aus und erreichte den Havaristen um 13.45 Uhr. Das Schiff wurde mit seiner zweiköpfigen Crew sofort in Schlepp genommen und konnte nach einem Ritt durch raue See um 15.15 Uhr am Courtmacsherry-Ponton festgemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Undine‘ wird gelöscht
‚Undine‘ wird gelöscht
(Bild: Feuerwehr Bremen)   Großbild klick!

Luxusyacht in Bremen ausgebrannt und gesunken
(21.01.19) Am 19.1. um 3.58 Uhr alarmierten Anwohner des Bremer Europahafens die Feuerwehr in der Hansestadt, nachdem auf der 15 Meter langen, Düsseldorfer Luxusyacht ‚Undine‘ ein Feuer ausgebrochen war. An Bord befanden sich zwei Besatzungsmitglieder, die sich rechtzeitig retten konnten. Nach einer Untersuchung durch einen Notarzt konnten sie an der Einsatzstelle verbleiben. Als die Bremer Feuerwehr wenige Minuten nach den ersten Notrufen an dem Liegeplatz des Botos in der Überseestadt eintraf, stand die Yacht bereits in Vollbrand. 17 Löschfahrzeuge und 60 Einsatzkräfte waren vor Ort. Da das Schiff nicht direkt an der Kaimauer, sondern an einem Ponton
War nix mehr zu retten
War nix mehr zu retten ...
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lag, gestaltete sich der Zugang kompliziert.
Zunächst begannen zwei Trupps von Land aus mit einem Löschangriff. Nachbarlieger mussten zudem auch aus dem Gefahrenbereich geräumt werden. Die Bevölkerung in der Überseestadt wurde wegen der starken Rauchentwicklung über Rundfunk- und Lautsprecherdurchsagen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Es wurden allerdings keine erhöhten Schadstoffmengen in der Luft gemessen. Es gelang der Feuerwehr Bremen schließlich, den Brand von einem Löschboot aus mit einem großflächigen Schaumteppich zu ersticken. Um 6.40 Uhr wurde Feuer aus gemeldet und das Wrack ans Ufer gezogen.
Wrack der ‚Undine‘wird gehievt
Wrack der ‚Undine‘wird gehievt
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Wegen der schweren Schäden sank die ‚Undine‘ dort aber wenig später auf rund vier Metern Tiefe. Da mit dem Austritt von Öl aus dem Wrack gerechnet werden musste, brachte die Feuerwehr Netzschlauchsperren um die Unglücksstelle aus. Der Schaden dürfte im Millionenbereich liegen. Am 20.1. hob ein Schwimmkran das Wrack wieder.
Quelle:Tim Schwabedissen




Tanker ‚Oriental Nadeshiko‘ und Havariekommando
Tanker ‚Oriental Nadeshiko‘ und Havariekommando
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!

Tanker lief vor Cuxhaven auf Grund – Havariekommando im Einsatz
(21.01.19) Vor Cuxhaven lief am 21.1. gegen ein Uhr der mit 9.000 Tonnen Chemikalien beladene, unter Panama-Flagge registrierte Tanker ‚Oriental Nadeshiko‘, 7217 BRZ (IMO-Nr.: 9442665), am Rand des Elbfahrwassers 10 Kilometer östlich von Cuxhaven auf Position 53° 51.00' N 008° 52.18' O auf Grund. Der Tanker lief geradeaus auf eine Sandbank, obwohl das Elbfahrwasser an dieser Stelle vor Otterndorf eine leichte Kurve macht. Die Ladung gehörte zur Gefahrgut-Klasse 3 der entzündlichen flüssigen Stoffe. Darunter befanden sich 7.500 Tonnen Ethylendichlorid, das als Antiklopfmittel für Brennstoffe verwendet wird, 1.250 Tonnen 1,2-Propylenglykol, das u.a. als Konservierungs- oder Lösungsmittel zum Einsatz kommt sowie 250 Tonnen 1-Methoxy-2-Propanol, das als Lösungsmittel zur Herstellung von Druckfarben und Lacken dient. Er hatte sie im Elbhafen Bützfleth an Bord genommen und befand sich nun auf dem Weg nach Tarragona, wo er am 28.1. hätte eintreffen sollen. Die Einsatzleitung zur Bergung übernahm das Havariekommando, und das Mehrzweckschiff ‚Neuwerk‘ wurde On-Scene-Commander.
Ein Nautiker des Havariekommandos wurde dazu auf dem Schiff abgesetzt. Außerdem wurden die Schlepper ‚Wulf 9‘ und ‚Wulf 4‘ sowie das Peilschiff ‚Stickers Gat‘ und das Überwachungsschiff ‚Vogelsand‘ zur Strandungsstelle mobilisiert. Dieses nahm dort Untersuchungen der Lage des Havaristen vor, um den notwendigen Einsatz an Schleppkapazität berechnen zu können.
Gegen Mittag waren auch der Rettungskreuzer ‚Anneliese Kramer‘ sowie die Schlepper ‚Bugsier 2‘, ‚Bugsier 20‘, ‚Bugsier 22"‘ und ‚Wal‘ vor Ort versammelt. Ein landgestütztes Boardingteam beriet die Crew des Havaristen bei der Herstellung der Notschleppverbindung. Ein Messtrupp der Feuerwehr Cuxhaven wurde zum Tanker gebracht und sollte gemeinsam mit der Crew den Ladungszustand regelmäßig überprüfen.
Bereits kurz vor dem Mittaghochwasser, das gegen 13.30 Uhr erwartet wurde, gelang es mit den vereinten Kräften bereits gegen 13.15 Uhr, den Havaristen wieder flottzumachen. Zuvor war Ballastwasser abgepumpt worden, um das Schiff leichter zu machen. Es wurde nun zur Untersuchung nach Cuxhaven gezogen, wo er gegen 15 Uhr erwartet wurde. Warum der Tanker, als er die Elbe hinunterlief, auf einmal in Richtung Schleswig-Holstein nach Steuerbord vom Kurs abkam, war noch unklar.
Die ‚Oriental Nadeshiko‘ ist 124 Meter lang, 20 Meter breit, hat 8,77 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 12.480 Tonnen. Sie läuft für die Serromah Shipping B.V. in Rotterdam und wurde 2009 bei der Kurinoura Dockyard Co. Ltd. in Uwajima als ‚Golden Spirit‘ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergungsschiff ‚Atlantic Tonjer‘
Bergungsschiff ‚Atlantic Tonjer‘
(Bild: Havariekommmando)   Großbild klick!

Erster Schrott aus Ladung der MSC Zoe geborgen
(21.01.19) Am 18.1. wurde mit dem Greifarm des Bergungsschiffes ‚Atlantic Tonjer‘ der erste Metallschrott aus der Ladung des Containerfrachters ‚MSC Zoe‘ aus dem Fahrwasser vor der niederländischen Insel Terschelling aus rund 20 Metern Tiefe geborgen- Es handelte sich um Ladungsreste sowie um Containerteile. Tagelang hatten dort sechs Meter hohe Wellen und Wind von sieben Beaufort jede Bergungsaktivität vereitelt. Nun sollten zuerst werden geborstene Container und deren Reste heraufgeholt sowie intakte Container markiert werden, um sie später ebenfalls zu heben.
Der geborgene Metallschrott wurde zunächst auf dem Bergungsschiff gelagert, sodass dieses einige Tage vor Terschelling bleiben kann. Die ‚Atlantic Tonjer‘ und ‚Mare Frisicum‘, die vor Terschelling im Einsatz waren, wurden von sechs weiteren Schiffen, darunter auch Fischkutter, begleitet. Diese fischten während der Bergung aus dem Greifarm herabfallendes Material sofort wieder auf. Die ‚Tender 1‘ und ‚Seazip Fix‘ waren als Erkundungsschiffe in der Fahrrinne nördlich der friesischen Inseln vom niederländischen Vlieland bis nach Borkum im Einsatz.
51 Container der insgesamt 291 verlorenen Boxen waren weiterhin verschwunden. Zwei Wachschiffe der niederländischen Küstenwacht sicherten die Such- und Bergungsarbeiten ab. Das Suchgebiet umfasste 2.700 Quadratkilometer.
Mittlerweile meldeten deutsche Krabbenfischer Probleme an ihren Schiffen wegen Ladungsresten, die sich in den Leinen, Ketten und Winschen verfingen und dadurch das Einholen der Netze blockierten. Die ‚MSC Zoe‘ machte am 20.1. in Danzig fest und sollte dort wieder in den Fahrplan eingefädelt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‚Patron‘
Archivbild Frachter ‚Patron‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Blackout vor Margate
(21.01.19) Der holländische Frachter ‚Patron‘, 4106 BRZ (IMO-Nr.: 9376464), erlitt am 18.1. um 2.40 Uhr auf der Fahrt von Rotterdam nach Caen mit einer achtköpfigen Crew an Bord auf Position 51 27 32 N, 001 56 41 O rund 19,3 Meilen von Margate einen Totalblackout. Das Schiff hatte 6.049 Tonnen Schlacke geladen. Die Dover Coastguard prüfte vorsichtshalber die Möglichkeit eines Abschleppens.
Nachdem die Bordenergieversorgung wieder hergestellt war, setzte das Schiff seine Reise fort. Es machte am 19.1. um 9.20 Uhr in Blainville-sur-Orne, Caen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Öldruckprobleme in der Nordsee
(21.01.19) Der indische Bulkcarrier ‚Seamec Gallant‘, 20969 BRZ (IMO-Nr.: 9599004), erlitt auf der Fahrt von Cheasepeake nach Immingham mit einer Crew von 23 Mann an Bord am 19.1. Probleme mit dem Druck des Schmieröls auf Position 49.38.99 N, 004 52.67 W. Das Schiff war mit 26.141 Tonnen Holzpellets beladen. Nach einer Reparatur setzte es die Fahrt nach England fort und sollte am 21.1. den Zielhafen erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden im Indischen Ozean
(21.091.19) Der britische Erzfrachter ‚Berge Kangchenjunga‘, 148159 BRZ (IMO-Nr.: 9073438), erlitt auf dem Weg von Itaqui nach Qingdao am 132.1. einen Maschinenschaden im Indischen Ozean. Er steuerte noch am selben Tag den Hafen von Port Louis in Mauritius zur Reparatur an. Am 17.1. lief er nach Abschluss der notwendigen Arbeiten wieder aus und nahm Kurs auf China. Er wurde am 8.2. in Qingdao erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischfrachter saß bei Alverstraumen fest
(21.01.19) Am 20.1. um kurz nach 15 Uhr lief der norwegische Fischtransporter ‚Reflex’, 103 BRZ (IMO-Nr.: 8882973), von Torangsvag kommend bei Alverstraumen in Lindås auf einen Felsen. Das Schiff war mit einer vierköpfigen Crew an Bord auf dem Weg nach Alversund , als es an der Südseite von Kongsholmen direkt unterhalb der Alversund-Brücke festkam. Das MRCC schickte ein Rettungsboot zur Assistenz, das sich daran machte, den Havaristen freizuschleppen.
Er hatte keinen Wassereinbruch erlitten. Nachdem die ‚Reflex‘ wieder flottgemacht worden war, nahm sie Kurs auf Maløy, wo sie am 21.1. um 8.15 Uhr festmachte. Die Ursache der Havarie war noch unklar, aber das Fahrwasser war dort, wo sie aufgelaufen war, sehr eng.
Quelle:Tim Schwabedissen


Holzboot bei Lyngdal ausgebrannt
(21.01.19) Am 20.1. gegen 11.30 Uhr geriet ein altes, 22 Fuß langes Holzboot mit zwei Mann an Bord vor Lyngdal bei Korshavn in Brand. Zwei Seaking-Helikopter aus Sola, das NSSR-Rettungsboot ‘Kaptein Skaugen’ aus Farsund, die Feuerwehr und Rettungsdienst wurden alarmiert, nachdem das Schiff eines Manns aus Korshamn in Flammen aufgegangen war.
Die Schiffbrüchigen wurden unversehrt gerettet, das Boot brannte völlig aus. Die Wrackreste konnten von dem NSSR-Boot nach Korshavn eingeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter sank vor China – zwei Vermisste
(21.01.19) Zwei Crewmitglieder wurden vermisst, 11 weitere gerettet, nachdem ein Frachter am Morgen des 21.1. vor der ostchinesischen Fujian-Provinz Wassereinbruch erlitt und gegen vier Uhr unweit von Dongshan sank. Alle 13 Mann mussten ins Wasser springen.
Fünf wurden von einem Rettungshubschrauber aus dem Wasser gezogen, weitere sechs wurden von passierenden Schiffen geborgen. Die SAR-Operation dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassertaxi in Wilmington gesunken
(21.01.19) Die US Coast Guard barg am Nachmittag des 20.1. auf dem Cape Fear in Downtown Wilmington mit einem Schwimmkran das Wassertaxi ‚Bizzy Bee‘ der Wilmington Water Tour. Es war als Shuttle zum Schlachtschiff USS ‘North Carolina’ genutzt worden. Gegen 3.30 Uhr begann es an seinem Liegeplatz bei stürmischem Wetter zu sinken, nachdem hohe Wellen es umschlugen, wurde anhand von Bildern der Überwachungskameras rekonstruiert.
Gegen acht Uhr bemerkten Angestellte des George Restaurant an der S Water Street, dass das Boot gesunken war. Das Tourboot ‚The Wilmington’, das zweite Boot der WWT, war weiter einsatzklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vermisster Kutter könnte explodiert sein
(21.01.19) Der seit dem 15.12. vermisste, indische Kutter ‚Suvarna Thribhuja’ ist wohl das Opfer eines Seeunfalls und nicht von Piraterie geworden, gab die Polizei von Udupi am 18.1. bekannt. Der Kutter war am 13.12. ausgelaufen, doch bereits nach drei Kilometern hatte es technische Störungen an der Maschine gegeben. Der Skipper drehte um und nach einer Reparatur ging es wieder hinaus auf See.
Im Bestreben, vorausfahrende Kutter einzuholen, war die mit hoher Fahrtstufe laufende Maschine dann offenbar explodiert. Am 15.12. um Mitternacht ging der Kontakt zum Kutter verloren. Alle Suchbemühungen waren seither gescheitert. Auch eine Kollision mit einem Schiff aus Cochin schloss die Polizei nicht aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in Strahan durch Feuer schwer beschädigt
(21.01.19) Rund 150,000 Dollar Schaden entstanden beim Brand auf einem 18 Meter langen Kutter, der mit sechs Tonnen Bunkeröl an Bord an der Strahan-Wharf im Macquarie Harbour lag. Um 21.45 Uhr wurde der Tasmania Fire Service alarmiert und rückte mit 11 Mann an. Dank deren raschen Eingreifens konnte das Feuer gelöscht werden, ohne dass das Schiff sank oder der Brand weiter um sich griff.
Allerdings wurden die Aufbauten des Kutters, der einen Wert von 450,000 Dollar und tagsüber seinen Fang gelöscht hatte, schwer beschädigt. Vertreter des Department of Primary Industries, Water and Environment sowie des Tasmania Police Marine Division waren vor Ort und stellten sicher, dass kein Öl auslief. Lenzpumpen wurden in Bereitschaft gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Windparkversorger erlitt Wassereinbruch vor Blyth
(21.01.19) Der 21 Meter lange, britische Windparkversorger ‚Wind Transfer‘ (MMSI-Nr.: 235083476), der 2,5 Meilen nordöstlich von Blyth im Einsatz war, erlitt am Morgen des 20.1. Getriebeprobleme, die zu einem Wassereinbruch im Maschinenraum führten. Um 10.15 Uhr setzte die zweiköpfge Crew einen Mayday-Ruf an die Coastguard ab. Die beiden RNLI-Boote aus Blyth und Newbiggin sowie die Blyth Coastguard kamen zu Hilfe.
Die Seenotretter brachten Lenzpumpen zum Einsatz, doch diese kamen nicht gegen das eindringende Wasser an. Deshalb eskortierte das Boot aus Blyth den Havaristen in den Hafen. Dort standen Kräfte des Northumberland Fire and Rescue Service an der Battleship Wharf bereit, um nach dem Einlaufen gegen 14 Uhr weitere Pumpen zum Einsatz zu bringen. Doch auch diese konnten die Flutung nicht stoppen. Deshalb hob schließlich ein Mobilkran das Schiff zur Reparatur aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Peterhead abgeschleppt
(21.01.19) Am Morgen des 20.1. erlitt ein Kutter 50 Meilen nordöstlich von Peterhead einen Maschinenausfall. Die Crew setzte gegen zwei Uhr einen Mayday-Ruf an die HM Coastguard ab. Ein Rettungsboot der RNLI kam zur Assistenz und schleppte den Havaristen sicher nach Peterhead Harbour ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter trieb nach technischem Schaden in Verkehrstrennungszone
(21.01.19) Der holländische Frachter ‚Sider Floyen‘, 5604 BRZ (IMO-Nr.: 9362657), erlitt am 20.1. um 6.15 Uhr auf der Reise von Gent nach Piombino mit einer 10-köpfigen Crew und eine Ladung von 6.029 Tonnen Stahlrollen an Bord Probleme mit der Kontrolle des Propellers auf Position 049 57 16 N, 002 58 56 W. Die Crew begann mit einer Reparatur, während derer das Schiff in die Verkehrstrennungszone trieb.
Deshalb wurde gegen Mittag geplant, den Anker zu werfen, um eine weitere Drift zu verhindern. Gleichzeitig wurde die noch benötigte Reparaturdauer auf weitere vier Stunden geschätzt. Danach nahm der Frachter wieder Fahrt auf und setzte die Fahrt in den italienischen Hafen fort, wo er am 28.1. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kapitän nach fast zwei Wochen tot im Rettungsboot entdeckt
(21.01.19) Die Leiche des letzten noch vermissten Crewmitglieds des am 7.1. vor Samsun im Schwarzen Meer gesunkenen Frachters ‚Volgo-Balt 214‘, der am gesunken war, wurde am 20.1. entdeckt. Sie befand sich in einem Rettungsboot, das 48 Meilen vor dem russischen Hafen von Tuapse trieb. Der Körper wurde als der des aus Aserbaidschan stammenden Kapitäns Turbat Ismayilov identifiziert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper ‚Priboy‘
Schlepper ‚Priboy‘
(Bild: Yusuk Zeldman)   Großbild klick!

Schlepper war nicht zu retten
(20.01.19) Die Versuche, den russischen Schlepper ‚Priboy‘ im Hafen von Temryuk vor dem Untergang zu bewahren, sind am 17.1. gescheitert. Der Wassereinbruch, der durch Risse in Ballasttanks, Maschinenraum und in der Vorpiek erfolgte, konnte mit den Pumpen an bord nicht unter Kontrolle gebracht werden. Das Schiff setzte schließlich am Nachmittag mit der Steuerbordseite auf Grund auf, das Vorschiff lag unter Wasser.
Taucher wurden beauftragt, die Löcher zuzuschweißen. Das Wrack sollte so schnell wie möglich geborgen werden. Es wurde allerdings davon ausgegangen, dass das Schiff ein konstruktiver Totalverlust werden würde. Ein Ölaustritt konnte mit Ölschlängeln unter Kontrolle gebracht und das Öl später aufgenommen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter ‚Alexander Tvardoskiy‘
Frachter ‚Alexander Tvardoskiy‘
(Bild: Forsvaret)   Großbild klick!

Frachter lief im Øresund auf Grund
(20.01.19) Am Vormittag des 20.1. lief der unter Cook Islands-Flagge registrierte Frachter ‚Alexander Tvardoskiy‘, 2319 BRZ (IMO-Nr.: 9057290), unmittelbar nördlich des Øresundtunnel in der Ostsee auf Grund. Das Schiff war am 17.1. aus Riga mit einer Ladung Holz an Bord nach Goole ausgelaufen. Es wurde von den dänischen Behörden mit einem Fahrverbot belegt, bis eine Untersuchung stattgefunden hat.
Die Marine schickte ein Patroullienboot und einen Helikopter zur Überwachung der Lage und möglicher Kontaminationen. Nach einigen Stunden konnte sich der Havarist selbst wieder befreien. Er ankerte nördlich des Middelgrunds-Forts vor Kopenhagen auf Position 55° 44.47' N 012° 39.61' O, wo Taucher den Schiffsboden nun untersuchen sollten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Losgerissener Schubleichter kaltblütig wieder eingefangen
(20.01.19) Auf dem Mittelrhein auf Höhe von Sankt Goar hat ein flussaufwärts laufender, mit Kohle beladener Schubverband den Schubleichter verloren. Die Verbindungsdrähte waren gerissen, als beim Umfahren des Bankecks der Strömungsdruck auf diese so groß geworden, dass nacheinander zuerst die Drähte auf der Steuerbordseite und danach die auf der Backbordseite nicht mehr standhielten. Der Leichter machte sich daraufhin selbstständig gemacht und trieb flussabwärts.
Besatzungsmitglieder des Schubleichters konnten durch Werfen beider Buganker das Abtreiben verlangsamen. Durch ein gekonntes Fahrmanöver gelang es dem Schiffsführer, sich unterhalb des Leichters zu positionieren und diesen wieder einzufangen. Dadurch konnte eine Kollision mit dem Ufer und dort befindlichen Steigern verhindert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre vor Camotes-Insen evakuiert
(20.01.19) Die philippinische Fähre ‚Melrivic 2‘, 334 BRZ (IMO-Nr.: 7855399), erlitt mit 126 Personen und 14 Fahrzeugen an Bord einen Maschinenausfall am Morgen des 19.1. Sie war auf der Fahrt von Isabel Town in West-Leyte nach Danao City auf Cebu. Das Schiff trieb manövrierunfähig nördlich der Camotes-Inseln. Die philippinische Marine und Coastguard evakuierte alle Fahrgäste und brachte sie nach Lapu-Lapu, Cebu. Ein Schlepper wurde in Marsch gesetzt, um den Havaristen nach Danao zu ziehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Humbeek-Sas-Brücke in Grimbergen
Humbeek-Sas-Brücke in Grimbergen
(Bild: Robin de Becker)   Großbild klick!

Brücke wird nach Kollision monatelang ausfallen
(18.01.19) Das belgische Binnenschiff ‚Maranta", 1203 ts (MMSI-Nr.: 205367290), setzte einen Tag nach seiner Kollision mit der Humbeek-Sas-Brücke in Grimbergen auf dem Brüssel-Schelde-Kanal die Reise trotz der Schäden am Bug fort. Am 18.1. um 9.15 Uhr warf es in Antwerpen los und steuerte über die Schelde den Hafen von Brüssel an. Derweil wird die Humbeek-Sas-Brücke wohl monatelang für den Straßenverkehr ausfallen.
Offenbar hatte das automatische kameragesteuerte Erfassungssystem versagt. Als die ‚Maranta‘ hinter einem vorausfahrenden Schiff passieren wollte, wurde die Klappbrücke bereits wieder
Bugschaden am Binnenschiff ‚Maranta'
Bugschaden am Binnenschiff ‚Maranta'
(Bild: Kevin Polfliet)   Großbild klick!
abgesenkt, sodass es zur Kollision kam und das Brückendeck fünf Meter aus seiner Verankerung geschoben wurde. Ein Technikgebäude wurde komplett aus seinem Fundament gerissen und schwer zerstört.
Der gesamte Straßenverkehr musste vorerst über Kapelle-op-den-Bos oder Zemst umgeleitet werden. Frachttransport über den Kanal war momentan nicht möglich. Lokaler Verkehr sollte über die Verbrande Brug (Grimbergen) oder die Jan Bogaert Brug in Kapelle-op-den-Bos laufen.
Frühestens Anfang kommender Woche kann das beschädigte Brückenteil angehoben und entfernt werden. Bis dahin ist auf dem vielbefahrenen Kanal auch kein Schiffsverkehr möglich.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier ‚SSI Pride‘
Bulkcarrier ‚SSI Pride‘
(Bild: Bernd Urbanik)   Großbild klick!

Schwefelarmer Kraftstoff reichte im Sturm nicht - Kapitän muss hohe Sicherheitsleistung zahlen
(18.01.19) Am 10.1. teilte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), Hamburg, der Wasserschutzpolizeistation Brake mit, dass der 40-jährige türkische Kapitän des unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarriers ‚SSI Pride‘, 27656 BRZ (IMO-Nr.: 9250579), mitgeteilt habe, dass er nicht mehr über ausreichend regelkonformen Schiffskraftstoff verfüge. Das Schiff war seit dem 22.12.2018 mit einer Ladung von 45.000 Tonnen Kohle auf der Fahrt von Varna nach Brake. Die ursprüngliche Reiseplanung sah vor, dass das Schiff am 7.1. den Hafen erreichen sollte. Während der Reise, noch vor Einfahrt in das Emissions-Überwachungsgebiet der Nordsee (SECA), wurde der
Polizei entnimmt Proben
Polizei entnimmt Proben
(Bild: WSP Oldenburg)   Großbild klick!
Schiffsführung durch den Hafenbetreiber mitgeteilt, dass der Liegeplatz erst am 16.1. zur Verfügung stehen würde und das Schiff bis dahin auf der Tiefwasserreede auf der Nordsee vor Anker gehen solle.
Wegen der schlechten Wetterlage entschied der Kapitän jedoch, sicherheitshalber den Anker zu lichten und Fahrt aufzunehmen. Dabei wurde der nach den internationalen Bestimmungen des MARPOL-Übereinkommens regelkonforme Schiffskraftstoff weitgehend verbraucht, sodass im weiteren Verlauf der Reise der Frachter mit nicht-regelkonformen Schweröl das Emissions-Überwachungsgebiet der Nordsee bis zum Zielhafen befahren musste.
In den Emissions-Überwachungsgebieten dürfen Seeschiffe aus Gründen des Umweltschutzes aber nur mit schwefelarmen Kraftstoffen fahren. Nachdem das Schiff am 16.1. in Brake festgemacht hatte, nahmen die Ermittler der Wasserschutzpolizei Brake ihre Ermittlungen an Bord auf. Seitens der Schiffsführung wurde bestätigt, dass das Schiff bis zum Einlauf in Brake verbotswidrig mit Schweröl betrieben worden war.
Kraftstoffproben, die von den ermittelnden Beamten im Maschinenbereich des Schiffes genommen wurden und noch vor Ort von einem hinzugezogenen Fachmann des Gewerbeaufsichtsamtes (GAA) Cuxhaven analysiert wurden, bestätigten diese Angaben. Eine weitere Bestätigung der Angaben erfolgte durch das Messergebnis einer vom BSH in Bremerhaven betriebenen Überwachungsanlage. Bei den Folgeermittlungen an Bord konnte durch die Beamten aus Brake festgestellt werden, dass das Schiff über mehrere Tage mit dem unerlaubten Schweröl betrieben worden war und dabei nicht unerhebliche Mengen verbrannt wurden.
Dieses Handeln stellte nicht nur einen Verstoß gegen die internationalen Bestimmungen des MARPOL-Übereinkommens dar, sondern erfüllte auch den Straftatbestand der Luftverunreinigung. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Oldenburg wurde im Rahmen der Sicherung des Strafverfahrens und einer Gewinnabschöpfung eine Sicherheitsleistung in Höhe von 30.000 Euro festgesetzt.
Die ‘SSI Pride’ ist 190 Meter lang, 32 Meter breit, hat 11,5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 48.635 Tonnen. Das Schiff läuft für die Ocean Crystal Ship & Seatrade in Dubai und wurde 2002 bei der Hakodate Dock in Japan erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenprobleme vor Constanta/Rumänien
(18.01.19) Am 16.1. gegen vier Uhr erlitt der unter Liberia-Flagge laufende Tanker ‚Euroglory", 84315 BRZ (IMO-Nr.: 9249087), beim Auslaufen aus dem Hafen Constanta Maschinenprobleme. Das unbeladene Schiff war nach Novorossiysk bestimmt, wo es am 20.1. hätte einlaufen sollen.
Es musste auf der Reede des Hafens auf Position 44° 7.43' N 028° 49.00' O mit Schlepperhilfe verankert werden. Hier lag es am 18.1. weiterhin.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenprobleme auf der Nordsee
(18.01.19) Der maltesische Tanker ‚Trans Holm‘, 4667 BRZ (IMO-Nr.: 9164718), erlitt am Morgen des 17.1. Maschinenprobleme auf der Nordsee auf Position 50 22 12 N, 000 41 06 W. Gegen sieben Uhr hatte die Crew den Schaden behoben, und das Schiff nahm wieder Fahrt auf. Es war am 16.1. aus Antwerpen ausgelaufen und wurde am 22.1. in Tarragona erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Prince Rupert
(18.01.19) Der liberianische Bulkcarrier ‚Nestor‘, 41101 BRZ (IMO-Nr.: 9493913), erlitt in Prince Rupert, British Columbia, auf Position 54 19.321 N, 130 19.833 W, am 14.1. um 18.55 Uhr einen Maschinenausfall. Die Crew führte Reparaturen durch, und das Schiff konnte die Fahrt nach Ridley Island fortsetzen und machte am 15.1. um, 5.50 Uhr fort fest. Am 16.1. ging es von dort nach Pohang weiter, wo es am 31.1. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper sank in Temryuk/Russland
(18.01.19) Im Hafen von Temryuk im Krasnodar-Territoriums sank am Morgen des 17.1. der russische Schlepper ‚Priboy‘, 127 BRZ (IMO-Nr.: 8729779). Er war mit einer mit Kohle beladenen Barge unterwegs, als es gegen neun Uhr zu einem Wassereinbruch kam und das Schiff auf einmal Steuerbordschlagseite entwickelte. Ein Schlepper kam zu Hilfe und drückte den sinkenden Havaristen gegen den Hafenkai, um ihn zu stabilisieren.
Alle Besatzungsmitglieder konnten sich unverletzt retten. Die Ursache des Unfalls war noch nicht bekannt. Es wurde eine Ermittlung eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bore Bank durfte Rostock am Tag nach der Strandung wieder verlassen
(18.01.19) Fast zwei Stunden lang war der Rostocker Hafen am Morgen des 17.1. gesperrt. Der Grund war die Havarie der finnischen RoRo-Fähre ‚Bore Bank‘, die vor Warnemünde mitten in der Hafen-Zufahrt um 4.30 Uhr nach einem Ausfall der Ruderanlage 300 Meter vor dem Seebad auf Grund gelaufen war. Sie lag südlich der Tonne 18 im Seekanal fest. Gut eine Stunde lang versuchten Crew und Lotse das Schiff aus eigener Kraft zu befreien. Dann musste die ‚Bore Bank‘, die einmal pro Woche von Kotka kommend Rostock anläuft, Hilfe rufen.
Um 6.58 Uhr waren die Schlepper ‚Fairplay VI’ und ‚Bugsier 16’ fest und begannen mit dem Freischleppen. Doch auch deren PS reichten nicht, und die ‚Fairplay XII‘ wurde hinzugerufen. Das Mehrzweckschiff ‚Arkona‘ und der Notschlepper ‚Baltic‘ wurden ebenfalls angefordert, mussten aber nicht mehr eingreifen. Die Fähre kam vom Grund frei, und gegen acht Uhr machte sie mit Schlepper-Assistenz am Liegeplatz 60 im Seehafen fest.
Es wurde ein Auslaufverbot verhängt, bis die Klassifikationsgesellschaft die Fähre eingehend untersucht hatte. Während der Lösch- und Ladearbeiten am Kai untersuchte ein Taucher den Rumpf. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei konzentrieren sich derweil auf die Ruderanlage.
Auch die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchungen wurde in den Fall eingeschaltet. Am 18.2. um zwei Uhr verließ die ‚Bore Bank‘ nach Abschluss der Ermittlungen und Inspektionen Rostock wieder und machte um 6.50 Uhr im Vorwerker Hafen in Lübeck fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter entdeckte aufgegebene Route-du-Rhum-Yacht
(18.01.19) Eine aufgegebene und unbemannte Segelyacht wurde von dem unter Hongkong-Flagge laufenden Containerfrachter ‚Mol Empire‘, 54940 BRZ (IMO:9407160), vor einigen Tagen auf dem Atlantik entdeckt. Die Jersey Coastguard wurde von dem Kapitän über die Entdeckung des 20 Meter langen Boots informiert, als der Frachter von Savannah, wo er am 7.1. ausgelaufen war, nach Le Havre unterwegs war, wo er am 19.1. erwartet wird. Die Sichtung erfolgte 1.500 Meilen von Jersey entfernt, und deshalb wurde die Koordination dem British National Maritime Operations Centre übergeben, das die Ressourcen gehabt hätte, falls eine SAR-Operation vonnöten gewesen wäre.
Die ‚MOL Empire‘ umrundete die Yacht mehrmals und versuchte, Rettungsboote auszusetzen, um sie eingehender zu untersuchen. Doch die Wetterbedingungen waren zu stürmisch. Daraufhin beschränkte man sich darauf, Fotos zu machen und diese über Satellit an die Jersey Coastguard, das CROSS Jobourg und die UK Coastguard zu mailen.
Dem CROSS Jobourg gelang es, die Yacht rasch als die ‚Sponsors Wanted“, einer Teilnehmerin der Route du Rhum-Regatta zu identifizieren, die im November 2018 stattfand. Es handelte sich um die Class40 von Claire Pruvost, die am 15.11. nach einer Kollision hatte aufgegeben werden müssen. Binnen 90 Minuten war der Fall durch die gute Zusammenarbeit von Containerschiff und vier Küstenwachen gelöst, ohne dass eine SAR-Einheit hätte alarmiert werden müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter, ein Vermisster und ein Verletzter bei Schiffsbrand
(18.01.19) Am Morgen des 17.1. geriet ein Kutter in den südwestlichen Gewässern von Südkorea in Brand. Dabei kam ein vietnamesisches Crewmitglied ums Leben, ein weiterer kam verletzt ins Krankenhaus. Ein Chinese wurde noch vermisst, er könnte über Bord gesprungen sein, und die Suche nach ihm dauerte noch an.
Insgesamt war auf dem 85-Tonner eine 12-köpfige Crew, als um 10.25 Uhr vor Oenaro Island, 6,4 Kilometer nordöstlich der Süd-Jeolla-Provinz, das Feuer auf dem Schiff ausbrach. Der Vietnamese wurde von Suchtrupps tot in der Bordtoilette entdeckt. Die beiden Vietnamesen kamen aus der Zentralprovinz Quang Binh. Sie kamen im November 2016 und im Januar 2018 als Gastarbeiter nach Südkorea.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre erlitt Ruderschaden
(18.01.19) Die Ambon National Search and Rescue Agency (Basarnas) startete am Morgen des 18.12. eine Hilfsaktion für die indonesische Fähre ‚Tiga Saurara‘, die mit 12 Passagieren Ruderausfall erlitten und um 8.40 Uhr um Assistenz gebeten hatte. Eine Viertelstunde nach dem Notruf lief eine Gruppe von SAR-Einsatzkräften mit einem RIB zum Havaristen aus, der sich vor Larike Village im Leihitu Sub-Distrikt in der Maluku Provinz auf Position 03 44`25.03"S 127 53`38.60" O befand. Das Schiff war von Namlea auf Buru Island nach of Ambon City befunden hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergungsarbeiten in Suva/Fidschi kommen gut voran
(18.01.19) Die Räumung des Wracks des unter Panama-Flagge laufenden Frachters ‚Southern Phoenix", 2113 BRZ (IMO-Nr.: 8520434), der am 6.5.2017 in Suva sank, könnte bis Ende Februar abgeschlossen sein. Die Arbeiten durch die Pacific Towing Papua New Guinea Limited, die im November 2018 begannen, kamen gut voran. Die gesamte Fracht wurde inzwischen geborgen, und nun starteten die Arbeiten, Teile des Schiffs abzuschneiden, um den Rumpf wieder schwimmfähig zu machen.
Dieser soll am Ende auf einer Wassertiefe von 1.000 Metern versenkt werden, wie es die Maritime Safety Authority auf Fiji gemeinsam mit dem Umweltministerium genehmigt hat. Alle umweltgefährdenden Stoffe und Chemikalien müssen zuvor beseitigt und geprüft sein. Das Wetter spielt eine Schlüsselrolle dabei, ob die Bergung bis Februar beendet sein kann.
Quelle:Tim Schwabedissen


Eilige Fahrt der MSC Zoe nach Danzig
(18.01.19) Die Suche und Bergung der 250 noch versunkenen Container der ‚MSC Zoe‘ wird vermutlich noch Monate dauern. Viele der ins Meer gestürzten Container wurden außerdem beim Aufprall im Wasser aufgerissen. Andere sind inzwischen durch Strömung und Gezeiten im Sandboden eingespült worden.
Nach der Bergung der an Bord umgestürzten Container durfte der Frachter aber wieder den Hafen von Bremerhaven verlassen und in den Liniendienst zurückkehren. Er überstand die Havarie mit nur geringen Schäden. Das Schiff nahm von Bremerhaven aus am 17.1. sofort Kurs auf die Ostsee.
Nach der Passage von Skagen ging es in der Nacht zum 18.1. durch den Großen Belt südwärts und mit 18 Knoten Fahrt an Fehmarn vorbei zur Kadetrinne. Im Hafen von Danzig galt es den Liegeplatz noch am Abend zu erreichen: Die ‚MSC Zoe‘ läuft in einem Gemeinschaftsdienst der Reedereien MSC und Maersk zwischen Ostasien und der Ostsee.
Endhafen dieses Dienstes ist Danzig, wo es inzwischen zwei Liegeplätze für diese großen Containerschiffe gibt. Hinter der ‚MSC Zoe‘ folgt in nur wenigen Stunden Abstand bereits mit der ‚Majestic Maersk‘ der nächste Großcontainerfrachter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter ‚Rix Emerald‘ wieder flott
Frachter ‚Rix Emerald‘ wieder flott
(Bild: Mikael Anjou)   Großbild klick!

Landskrona: 'Rix Emerald' von zwei Schleppern geborgen
(17.01.19) Der zypriotische Frachter ‚Rix Emerald‘, 2061 BRZ (IMO-Nr.: 9116802), der am Morgen des 15.1. vor Landskrona auf Position 55° 51.15' N 012° 49.99' O auf Grund gelaufen war, konnte am Nachmittag des 16.1.von dem holländischen Schlepper ‚Sund‘ (IMO-Nr.: 9793076), der aus Malmö gerufen worden war, wieder flottgemacht werden. Dieser hatte bereits morgens am Havaristen festgemacht, war dann nochmals in den Hafen zurückgekehrt und zog den Havaristen gegen 15 Uhr von den östlich von Gipsöns Südspitze liegenden Felsen. Zuvor war vorsichtshalber ein Treibstofftank des Frachters ausgepumpt worden.
Ein Taucher hatte keine Schäden am Rumpf entdecken können. Beim Einschleppen in den Hafen assistierte zusätzlich der unter Färöer-Flagge laufende Schlepper ‚Ven‘ (IMO-Nr.: 9157997), der anschließend nach Malmö zurückkehrte.
Die ‚KBV 034‘ der schwedischen Küstenwache war in Bereitschaft, falls es Probleme gegeben hätte. Um 15.30 Uhr lag die ‚Rix Emerald‘ sicher am Kai. Ihr waren offenbar die schwierigen Verhältnisse im Fahrwasser vor Landskrona zum Verhängnis geworden. Hier verringert sich die Wassertiefe auf kurzer Distanz von 7,5 Metern auf 0,5 Meter. Die ‚Rix Emerald‘ brauchte rund 3,5 Meter Wassertiefe, um sicher navigieren zu können.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Eiltank 9‘, am Steiger in Speyer
‚Eiltank 9‘, am Steiger in Speyer
(Bild: Juli Huber)   Großbild klick!

Kollision in Speyer richtete hohen Sachschaden an
(17.01.19) Der Sachschaden, der am frühen Morgen des 16.1. bei der Kollision des deutschen Tankmotorschiffs ‚Eiltank 9‘, 2031 tdw (MMSI-Nr.: 211487980), auf dem Rhein bei Speyer entstand, wurde auf insgesamt mindestens 118.000 Euro geschätzt. 100.000 Euro war der Schaden am total zerstörten städtischen Steiger, auf 8.000 Euro der am zweiten Steiger und 10.000-20.000 Euro am Tankschiff. Dem Havaristen wurde bis zur Reparatur ein Weiterfahrverbot erteilt.
Ein Sachverständiger war noch am selben Tag auf dem Schiff, die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei zur Unfallursache wurden am 17.1. fortgesetzt. Der Schiffsführer gab einen Ruderausfall als Unfallursache an. Daraufhin lief der Tanker gegen den einen Steiger, und als er sich rückwärts laufend befreien wollte, bekam er die Befestigungskette des dahinter liegenden Steigers in den Propeller. Daraufhin drehte er sich mit der Strömung 180 Grad herum und stieß gegen den zweiten Steiger.
Ein Poller auf einem der Pontons bohrte sich dabei in das Heck, wodurch der Tanker stecken blieb. Zwei Stunden darauf, um 2.35 Uhr stieß ein anderer Talfahrer gegen seinen Bug, wurde aber nur leicht beschädigt. Gegen 10.35 Uhr schleppte ein anderes Tankmotorschiff den Havaristen in eine Speyerer Werft. Dort wurde es nun untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‚BBC Livorno‘
Archivbild Frachter ‚BBC Livorno‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Maschinenprobleme auf der Nordsee
(17.01.19) Am 16.1. um 2.35 Uhr erlitt der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter ‚BBC Livorno‘, 7138 BRZ (IMO-Nr.: 9570670), Probleme mit dem Abgassystem der Maschine. Er befand sich auf der Nordsee auf der Position 49 44 21.6 N, 004 17 42 W. Bevor eine Reparatur begonnen werden konnte, musste zunächst die Maschine herunterkühlen. Die Reparaturarbeiten dauerten rund 90 Minuten. Dann setzte das Schiff die am 15.1. kurz nach Mitternacht begonnene Fahrt von Newport in England nach Antwerpen fort, wo es am 17.1. gegen 16 Uhr eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


MSC Zoe auf dem Weg nach Danzig – Stürmische See verhindert Containersuche
(17.01.19) Am 16.1. um 20.10 Uhr lief die ‚MSC Zoe‘ aus Bremerhaven in Richtung Danzig aus, Hier soll sie am 18.1. gegen 21 Uhr eintreffen. Die zuständige Berufsgenossenschaft hatte das Schiff nach einer Besichtigung freigegeben. Bis in den Abend hinein hatten die Experten der Berufsgenossenschaft Verkehr und Schiffssicherheit die verbliebene Ladung der ‚MSC Zoe‘ untersucht.
Die Container wurden so gesichert, dass das Schiff wieder verkehrssicher war. Einige der Container, die nicht über Bord gegangen waren, hatten sich mit ihren Halterungen ineinander verkeilt. Sie mussten mit Spezialgerät voneinander getrennt werden. Bei den Löscharbeiten war die Ladung eines Containers auch in den Hafen gestürzt.
Es hatte sich aber nur um Tischdecken gehandelt. Am 16.1. waren der Schwimmkran ‚BHV Athlet" (MMSI-Nr.: 211523490) und der Tonnenleger ‚Nordergründe‘ (IMO-Nr.: 9641778) mehrere Stunden am Schiff tätig gewesen. Die Arbeiten zur Bergung der übrigen verlorenen Ladung gestalteten sich wegen widrigen Wetters weiter zäh.
Das Offshore-Schiff ‚Atlantic Tonjer‘ erreichte das Seegebiet zwischen der Emsmündung und Borkum am Abend des 15.1. Doch bei acht Beaufort Wind und Wellenhöhen von vier Metern war kein Einsatz möglich. Zunächst sollte sich ein erster Überblick verschafft werden.
Während der vergangenen Sturmtage waren nur wenige Mengen an Treibgut an der Küste angesült werden. 200 Freiwillige der Feuerwehr Krummhörn und der Gemeinde sammelten rund 30 Kubikmeter Treibsel entlang einer Strandlänge von 20 Kilometern ein. Zwei Mitarbeiter des Havariekommandos in Cuxhaven koordinierten den Einsatz.
Das hydrographische Forschungsschiff Zr.Ms ‚Luymes’ der holländischen Marine lief am 15.1. aus Den Helder aus, um die Containersuche mit ihrem Sidescan-Sonar zu unterstützen. Am 16.1. war sie nördlich v
on Terschelling unterwegs und konnte bislang zwei Container orten. Doch auch ihr machten die Wellenhöhen zu schaffen. Sie kann bei Wellen von bis zu maximal drei Metern arbeiten, die derzeit auch im Wattenmeergebiet gemessen wurden. Auch die Zr. Ms ‚Vlaardingen‘ sollte sie möglicherweise unterstützen, blieb aber momentan noch im Hafen. Das Offshore-Versorgungsschiff ‚Geosund’ (IMO-Nr.: 9232694) lief am 15.1. aus Ijmuiden in das Seegebiet aus, in dem die verlorenen Container auf Wassertiefen zwischen 20 und 30 Metern gesunken waren. Die Reederei MSC, Rijkswaterstaat sowie die holländische Coastguard waren an den Such- und Bergungsarbeiten ebenfalls aktiv beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Yantian Express brennt weiter
(17.01.19) Der deutsche Containerfrachter ‚Yantian Express’ wurde am 17.1 .weiter mit knapp drei Knoten Fahrt in Richtung Halifax gezogen. Am Bug hatte der kanadische Offshore-Schlepper ‚Maersk Mobiliser‘ (IMO-Nr.: 9765471) festgemacht. Der Schleppzug wurde von der belgischen ‚Sovereign‘ (IMO-Nr.: 9262742) eskortiert. Der Havarist befand sich weiter rund 1.700 Kilometer vor Halifax, bewegte sich kaum und war leicht vorlastig.
Aus der zusammengesunkenen Containerfracht auf dem Vorschiff stieg weiterhin grauer Rauch auf. Wann der Nothafen erreicht werden könnte, war weiterhin nicht absehbar. Am 15.1. lief kurz vor Mitternacht der amerikanische Schlepper ‚Atlantic Enterprise‘ (IMO-Nr.: 7417240) aus Halifax in Richtung des Frachters aus, um dessen Bergung zu unterstützen.
22 Gerettete aus der Crew der Yantian Express trafen an Bord der ‚Smit Nicobar’ am 14.1. in Halifax ein. Unter ihnen waren 17 Filipinos, die am Nachmittag des 15.1. die Heimreise antraten. Sie waren vorher von der örtlichen Filipino-Community betreut worden.
Die ‚Yantian Express‘ ist 320,58 Meter lang, 42,8 Meter breit, hat 14,5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 100,003 Tonnen. Der 7.179-TEU-Frachter der Hamburger Hapag Lloyd wurde 2001 bei den Hyundai Heavy Industries Co. Ltd. in Ulsan erbaut und lief im Wechsel unter dem aktuellen Namen oder als ‚Shanghai Express‘.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter kollidierte mit Kai in Barranquilla
(17.01.19) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Murueta’, 4951 BRZ (IMO-Nr.: 9567269), kollidierte am 16.1. um 11.40 Uhr mit dem Kai des Palermo Sociedad Portuaria Multi-Purpose Terminal, Barranquilla, im Magdalena Department. Trotz Schlepperassistenz kam das Schiff mit zu hoher Fahrt und in zu spitzem Winkel auf den Kai zu und schrammte mit dem Backbordbug an diesem entlang. Als der Anker gegen einen Poller stieß, wurde er zerbrochen und riss dann komplett ab.
Schließlich konnte der Frachter mit Schäden am Vorschiff aufgestoppt werden. Auch die Kaianlage wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Der Frachter war aus Bonaire gekommen und hatte 7.297 Tonnen Salz an Bord, die für Point Lisas in Trinidad/Tobago bestimmt waren. Das General Maritime Directorate leitete durch den Hafenkapiän von Barranquella eine Untersuchung der Havarie ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf kanadischer Fähre
(17.01.19) Auf der kanadischen Fähre ‚Apollo‘, 6480 BRZ (IMO-Nr.: 7006314), brach am 15.1. um 9.30 Uhr ein Feuer in der Steuerbord-Hauptmaschine aus. Das Schiff befand sich zu der Zeit eine Meile südöstlich von Blanc-Sablon, Quebec, auf Position 51 25 16.8 N, 57 08 43.6 W, und war auf der Farht von Sainte Barbe nach Blanc-Sablon.
Der Brand konnte rasch gelöscht werden, und das Schiff setzte die Fahrt mit der Backbord-Hauptmaschine fort. Es wurden keine weiteren Schäden gemeldet. Das Schiff soll in Kürze die wegen Azimuth-Problemen seit dem 14.1. in der Werft gedockte ‚F.A. Gauthier‘ ersetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sensorschaden auf Oldendorff-Frachter vor Isle of Wight
(17.01.19) Am 15.1. erlitt der unter Malta-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Eckert Oldendorff‘, 25431 BRZ (IMO-Nr.: 9676591), der Oldendorff Carriers GmbH & Co. KG in Lübeck auf der Fahrt von Antwerpen nach Las Palmas mit einer 22-köpfigen Crew an Bord einen Sensorschaden. Er befand sich zu der Zeit auf der Position 050 20 11.0 N 000 55 23.0 W, rund 20 Meilen südöstlich von St. Cats Point, Isle of Wight.
Der Ersatz des schadhaften Teils dauerte rund eine Stunde. Um 20.50 Uhr nahm der Frachter wieder Fahrt auf in Richtung Teneriffa.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre saß vor Rostock fest
(17.01.19) Am 17.1. gegen 4.30 Uhr lief vor Rostock-Warnemünde die finnische Frachtfähre ‚Bore Bank‘, 19107 BRZ (IMO-Nr.: 9160774), vor der Ostmole von Kotka kommend auf Grund. Das Schiff legte sich zwischen den beiden Molenköpfen quer und versperrte so anderen Fähren die Zufahrt in den Seehafen, die daraufhin auf Seepositionen warten mussten, bis das Fahrwasser wieder passierbar war. Vermutlich war ein Ruderausfall schuld daran, dass das Schiff manövrierunfähig wurde und in Richtung der Ostmole abtrieb, wo sie dann festkam.
Drei Schlepper eilten dem 300 Meter vor dem Hafen liegenden Havaristen sofort zu Hilfe. Zwei von ihnen machten achtern fest, während der dritte am Bug assistierte. Nach rund einer Stunde hatten sie den Frachter befreit und bugsierten ihn langsam in den Überseehafen. Gegen acht Uhr machte er an Liegeplatz 60 fest. Die Wasserschutzpolizei nahm dort Ermittlungen zur genauen Unfallursache auf. Die ‚Bore Bank‘ entstand 1998 als ‚Serenaden‘ bei der Umoe Sterkoder A/S, Kristiansund. Am 7.8. wurde sie an die Rederi AB Engship, Nagu, abgeliefert und tags drauf in Helsinki getauft. Danach ging sie in den Liniendienst Kemi - Lübeck.
Ab 2004 lief sie auf der Route Hamina – Lübeck und ging 2006 an die OY Retig Group Ltd. Bore in Helsinki. Im Oktober 2006 erfolgte beim Cosco Shipyard, Nantong, ein Umbau, und nach der Rücklieferung am 9.1.2007 begann als ‚Auto Bank‘ eine Charter für UECC. Seit Januar 2017 läuft das Schiff, das 2011 für die Bore Ltd. in Helsinki, registriert wurde, als ‚Bore Bank‘ in Charter von Transfennica.
Sie ist 138,50 Meter lang, 22,65 Meter breit, hat 7,10 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 7.629 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Klappbrücke senkte sich bei Schiffspassage – hoher Sachschaden
(17.01.19) Am Morgen des 17.1. kollidierte das belgische Binnenschiff ‚Maranta‘, 1203 ts (EU-Nr.: 06003906), das mit einer Ladung Sand von Antwerpen kommend auf dem Brüssel-Schelde-Kanal unterwegs war, mit der Humbeek-Sas-Brücke in Grimbergen. Zunächst hatte ein anderes Schiff die geöffnete Klappbrücke passiert, doch als um 8.30 Uhr die ‚Maranta‘ folgte, senkte sich das Brückendeck wieder, und der Schiffsführer konnte einen Zusammenprall nicht mehr abwenden. Der Aufprall erfolgte mit großer Wucht, sodass das Brückendeck fünf Meter aus seinem Fundament geschoben wurde.
Auch die Brückenpoller wurden offenbar verschoben. Erst wenn das gesamte Deck aus seiner Verankerung gehoben worden ist, wird der gesamte Schaden überschaubar sein. Möglicherweise fällt die Brücke, die einen wichtigen Verkehrsweg darstellt, für Monate aus.
Bei der Kollision wurde auch der Bug der ‚Maranta‘, die nach der Havarie in der Nähe festmachte, eingedrückt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Verkehr sowohl über die Brücke als auch auf dem Kanal wurde komplett gesperrt. Die Brücke wird mit Kameraüberwachung gefahren, und offenbar hatte die Kamera das herannahende zweite Schiff nicht wahrgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gekenterte Fischer saßen auf Rumpf ihres Kutters
(17.01.19) Am Vormittag des 16.1. kenterte ein Fischerboot rund vier Meilen nördlich von Brensholmen vor Tromsø. An Bord befanden sich zwei Personen. Ein Rettungshubschrauber und ein Kutter eilten zur Unglücksstelle, nachdem die um 11.50 Uhr alarmierte Frau eines der beiden Fischer Alarm geschlagen hatte.
Um 12.25 Uhr entdeckte der Hubschrauber die beiden auf dem Rumpf ihres Fahrzeugs sitzenden Männer. Der Kutter nahm sie um 12.35 Uhr an Bord. Auch das Rettungsboot ‚Dagfinn Paust’ aus Andenes und das Patroullienboot KV ‚Harstad‘ der Küstenwache waren vor Ort.
Nur noch der Bug des Boots ragte inzwischen noch aus dem Wasser. Darum herum trieben Netze. Es sollte versucht werden, den Kutter in flacheres Wasser zu schleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen


20 Tote auf Meghna-River befürchtet
(17.01.19) Am Morgen des 15.1. kenterte auf dem Meghna-River in Bangladesch ein Boot mit 34 Arbeitern an Bord nach der Kollision mit einem Tanker im Charjhapta-Geibet von Munshiganj. Nur 14 konnten gerettet werden, die übrigen 20 kamen wohl ums Leben. 17 von ihnen kamen aus Bhangura, einer aus Sirajganj's Ullapara und einer konnte noch nicht identifiziert werden.
Polizei, Coastguard, die Bangladesh Inland Water Transport Authorities und die Feuerwehr starteten eine Rettungsaktion. Das Boot war nach Narayanganj's Boktaboli unterwegs und kam von Cumilla's Daudkandi.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter schlug vor Cape Chalres leck
(17.01.19) Die U.S. Coast Guard kam am 16.1. einem 50 Fuß langen Kutter zu Hilfe, der vor der Küste von Cape Charles um 9:30 Uhr unweit des Chesapeake Light Tower in der Chesapeake Bay Wassereinbruch erlitten hatte. Als ein Boot der Coast Guard Cape Charles vor Ort war, hatte die fünfköpfige Crew das Problem bereits gelöst. Der Kutter wurde dann nach Cape Charles eskortiert. Auch ein Jayhawk-Helikopter der Air Station Elizabeth City assistierte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter drohte vor Whitby zu sinken
(17.01.19) Das RNLI-Boot aus Whitby wurde am 16.1. durch den Mayday-Ruf eines Kutters alarmiert. Dieser war mit einem Objekt im Wasser kollidiert und zwischen Whitby und der Robin Hood’s Bay leckgeschlagen. Die dreiköpfige Crew versuchte, ihm mit einer kleinen Pumpe und einem Eimer über Wasser zu halten.
Nachdem die stärkere Pumpe der freiwilligen Seenotretter zum Einsatz gebracht worden war, gelang es, die Lage unter Kontrolle zu bekommen. Der Kutter wurde dann nach Whitby Harbour gebracht und von einem Kran aus dem Wasser gehoben, um repariert zu werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Altes Wrack bei Glowe
Altes Wrack bei Glowe
(Bild: Landesamt fuer Kultur und Denkmalpflege)   Großbild klick!

Stürme legten Wrack auf Rügen frei
(16.01.19) Die beiden Stürme der vergangenen Tage haben an der Küste von Rügen ein altes Wrack freigelegt. Mecklenburg-Vorpommerns Landesamt für Kultur und Denkmalpflege teilte mit, es handele sich bei dem nahe Glowe liegenden Wrack um ein Handelsschiff aus dem 18. Jahrhundert. Die Konstruktionsmerkmale des Schiffes deuteten nach Aussage des Landesarchäologen Detlef Jantzen am 15.1. darauf hin, dass es in Holland erbaut wurde.
Experten des Landesamtes hatten am 13.1. das Wrack untersucht und zur genauen Altersbestimmung Holzproben genommen sowie eine Bildvermessung durchgeführt. Es handelte sich um ein großes, flachbodiges Handelsschiff, von dem große Teile der Bodenschale sowie ein Stück des Kiels freigelegt worden waren. Das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege warnte davor, Wrackteile als Souvenirs mitzunehmen. Es sei nicht erlaubt, Teile des Wracks zu entfernen, zu beschädigen oder zu zerstören.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Delia’nach Maschinenschaden im Schlepp
‚Delia’nach Maschinenschaden im Schlepp
(Bild: Marcel Coster)   Großbild klick!

Frachter Emder Reederei nach Ijmuiden/Holland eingeschleppt
(16.01.19) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter ‚Delia’, 1846 BRZ (IMO-Nr.: 9234317), der Sunship Schifffahrtskontor KG in Emden erlitt am Nachmittag des 15.1. vor dem Hafen von Ijmuiden Maschinenprobleme. Der holländische Schlepper ‚Pollux’ (IMO-Nr.: 5422112) von Iskestugs wurde zur Assistenz gerufen und nahm den Havaristen auf den Haken. Beim Erreichen der Außenmolen wurde zusätzlich die ‚Saturnus’ (IMO-Nr.: 7719052) für eine sichere Passage hinzugerufen. Der Frachter wurde um 16.40 Uhr am Trawlerkai in Ijmuiden festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandeter Tiertransporter
Gestrandeter Tiertransporter
(Bild: Ana Sayta)   Großbild klick!

Tiertransporter bei Mersin/Türkei gestrandet
(16.01.19) In einem schweren Sturm, der am 15.9. gegen 10 Uhr mit 55 Knoten Windgeschwindigkeit in der Region von Mersin losbrach, riss sich der libanesische Tierfrachter ‚Wardeh‘, 8393 BRZ (IMO-Nr.: 7708285), der seit dem 10.4.2018 unweit des Hafens von Mersin vor Anker lag, los und trieb auf die Küste zu. Rund 500 Meter vor dem Strand lief er auf Grund und wurde, sich nach Steuerbord überlegend, von meterhoher Brandung überschüttet. An Bord befand sich nur eine zweiköpfige Crew.
Die türkische Coastguard startete am Morgen des 16.1. eine Rettungsaktion, nachdem der Wind, der zwischenzeitlich Geschwindigkeiten von 55 Knoten erreicht hatte, abgeflaut war. Ein Helikopter setzte einen Rettungsschwimmer an Bord ab, der den beiden beim Aufwinschen half. Sie wurden dann zu einem Checkup ins Toros State Hospital geflogen, konnten aber wenig später unversehrt entlassen werden.
Der Frachter hatte an einen neuen syrischen Eigner verkauft werden sollen. Dieser Handel wurde aber nicht abgeschlossen, und im vergangenen Dreivierteljahr dümpelte die ‚Wardeh‘ vor Anker liegend beschäftigungslos herum. Zuvor war sie im südamerikanischen Tiertransport tätig.
2016 wurden bei einer Inspektion in Cartagena eine große Anzahl von Mängeln entdeckt, die u.a. die Löschpumpe, Hauptmaschine, Rettungseinrichtungen und Einhaltung von MARPOL-Bestimmungen betrafen. In demselben Hafen wurden 2017 weitere Mängel aufgedeckt, die Feuersicherheit, Alarmsysteme und Fluchtwege betrafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerfrachter ‚Empire‘
Archivbild Containerfrachter ‚Empire‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Kollision in Brunsbüttel
(16.01.19) Der holländische Containerfrachter ‚Empire‘, 15924 BRZ (IMO-Nr.: 9387425), der kurz nach Mitternacht am 16.1. aus Hamburg ausgelaufen war, kollidierte gegen drei Uhr von der Elbe kommend beim Einlaufen in neue Südschleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel mit dem Mauerwerk der Schleusenkammer. Die Havarie wurde in der Schleuse protokolliert. Nach Abschluss der Untersuchungen setzte das Schiff um 4.45 Uhr seine Reise nach Gdingen fort, wo es am 17.1. um 16 Uhr eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Coastguard untersucht Tragödie der Mary B II
(16.01.19) Die US Coast Guard hat am 15.1. eine formelle Untersuchung der Kenterung des Kutters ‚Mary B II‘ vor Newport, Oregon, am 9.1. eröffnet, die das Leben der gesamten dreiköpfigen Crew kostete. Sie wird geleitet von Cmdr. Karen Denny der Coast Guard Marine Safety Unit Portland, die seit 18 Jahren in der Coast Guard diente und große Erfahrungen über Sicherheit im kommerziellen Fischfang und Unglücksermittlungen hat.
Dennys Bericht wird alle sicheren Fakten und Beweise sowie Schlussfolgerungen zusammenführen mit möglichen Empfehlungen, um derartige Unglücke zukünftig zu vermeiden. Das 42 Fuß lange Schiff versuchte, die Barre der Yaquina Bay zu queren, als es in 12 bis 14 Fuß hohen Wellen umschlug. Trotz einer Eskorte durch die Küstenwache gelang es nicht, Joshua Porter, 50, aus Toledo, Oregon, James Lacy, 48, aus South Toms River, New Jersey, und Stephen Biernacki, 50, aus Barnegat Township, New Jersey, lebend zu retten.
Das Wrack des Kutters wurde von der Brandung auf den Strand geschleudert. Einer der Männer wurde dort tot im Ruderhaus, das noch aus dem Sand ragte, entdeckt. Das Schiff lag nördlich der Nordmole von Yaquina Bay.
Es handelte sich um Skipper Biernacki. Ein Hubschrauber der Coast Guard entdeckte Lacy in der See und barg ihn. Er wurde im Krankenhaus von Newport für tot erklärt. Die Leiche von Porter, der seine letzte Fahrt auf dem Schiff hatte, bevor er einen neuen Job antreten sollte, wurde auf den Strand getrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Kavala
(16.01.19) Am 15.1. gegen 12 Uhr kollidierte die griechische Fähre ‚Express Pegasus‘, 4863 BRZ (IMO-Nr.: 7521651), bei stürmischem Wind mit dem Kai im Passagierhafen von Kavala. Beim Aufprall wurde niemand beschädigt. Das Schiff war von Lavrio über Agios Efstratios und Myrina gekommen. Bei der Kollision entstand ein Riss von 10-15 Zentimetern Läne rund 2,5 Meter oberhalb der Wasserlinie an Backbordseite.
Die Hafenbehörde von Kavala leitete eine Untersuchung ein und verhängte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss der notwendigen Reparaturen und einer Klasseinspektion. Die 49 Passagiere und 11 Frachtbegleiter gingen von Bord. Um 22.50 Uhr konnte das Schiff die Reise nach Myrina, Agios Efstratios und Lavrio mit knapp siebenstündiger Verspätung fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf indonesischer Fähre
(16.01.19) Am 14.1. brach auf der indonesischen Fähre ‚Safira Nusantara‘, 6345 BRZ (IMO-Nr.: 7332660), um 15.30 Uhr ein Feuer aus. Es enstand im Aufenthaltsraum für Frachtbegleiter unterhalb der Brücke, als das Schiff zu Überholungsarbeiten beim PT Samudra Marine Indonesia Shipyard im Bojonegara Subdistrikt der Serang Regency am Kai lag. In der Nähe der Brücke waren zu dem Zeitpunkt Schweißarbeiten ausgeführt worden.
Entweder durch einen elektrischen Kurzschluss oder Schweißfunken kam es zu dem Brand, der zu starker Rauchentwicklung führte. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen, Menschen kamen nicht zu Schaden. Der vom Brand betroffene Aufbautenbereich war allerdings erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden in Gemlik
(16.01.19) Der unter Komoren-Flagge laufende Frachter ‚Capt. Abeda‘, 4286 BRZ (IMO-Nr.: 7610270), erlitt am 14.1. gegen Mittag einen technischen Schaden in Gemlik. Daraufhin wurde die Auslaufgenehmigung durch den Hafenkapitän widerrufen, bis eine Reparatur und Inspektion durchgeführt war. Die Crew leitete die entsprechenden Arbeiten am Kai des Gemport Container Terminal ein, wo das Schiff am 16.1. weiterhin lag.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderausfall auf St. Lawrence River
(16.01.19) Am 10.1. gegen 21.30 Uhr erlitt der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Ellensborg‘, 9627 BRZ (IMO-Nr.: 9488061), einen Ausfall der Ruderanlage, als er auf dem St. Lawrence River unterwegs war, auf Höhe der Iles d'Orleans in Quebec auf Position 46 53.482 N, 070 56.908 W. Das Schiff erreichte die Reede von Riviere Maheux vor Quebec zur Reparatur. Nach Abschluss der Arbeiten nahm es Kurs auf Savannah, wo es am 17.1. erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall bei Westminster
(16.01.19) Der unter Panama-Flagge laufende Autofrachter ‚Luminous Ace‘, 45796 BRZ (IMO-Nr.: 9110107), erlitt einen Maschinenausfall, als er am 10.1. um 8.15 Uhr nach New Westminster, British Columbia, unterwegs war, auf Position 48 38.333 N, 125 27.15 W. Nachdem die Crew eine Reparatur durchgeführt hatte, setzte er seine Fahrt mit Schleppereskorte fort. Er machte am 11.1. um 15.30 Uhr in Vancouver fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Alle 450 beschädigten Container von MSC Zoe gelöscht
(16.01.19) Rund zwei Wochen nach seiner Havarie kann das Containerschiff ‚MSC Zoe‘ in Kürze wieder auslaufen. Die Ladungs- und Bergungsarbeiten an Bord wurden jetzt abgeschlossen. Rund 450 Container aus beschädigten Boxenreihen wurden in den vergangenen Tagen auf die Kaje gesetzt. Nach einer letzten Abnahme könnte das Schiff Bremerhaven verlassen.
Ein genauer Termin stand der Schweizer Reederei MSC zufolge noch nicht fest. Das stürmische Wetter vereitelte derweil weiterhin die Arbeiten, die verlorenen Container zu bergen. Ein großer Teil der lag in zwei Gebieten auf der Schifffahrtsroute nördlich der niederländischen Inseln Terschelling und Schiermonnikoog sowie weiter östlich in Richtung Borkum.
Die meisten Container befanden sich in einer Wassertiefe zwischen 20 und 30 Metern. Die Bergung wird in der stark befahrenen Schifffahrtsroute nicht einfach werden und wird Monate dauern. Der Kutter ‚Mare Frisicum‘ soll Treibgut einsammeln. Die ‚Tander 1‘ und ‚Seazip Fix‘ sowie das Wracksuchschiff ‚Atair‘ werden die ‚Atlantic Tonjer‘ bei den Sonararbeiten im Emsgebiet unterstützen.
Bis zum 15.1. wurden an der deutschen Küste und 170 Kubikmeter Strandgut eingesammelt, darunter Schuhe, Spielzeug, Kühlschränke, Fernseher und Mikroplastik. Der Großteil landete auf Borkum. Zwei noch nicht geortete Container waren mit giftigem Dibenzoylperoxid und wie nun bekannt wurde auch Dicyclohexyl-Phthalat beladen. 200 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren aus der Krummhörn begannen am 15.1. damit, die Deiche zu säubern und sammelten dabei 35 Kubikmeter Treibgut ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankmotorschiff kollidierte mit Kreuzfahrtanlegern
(16.01.19) Am 16.9. um 00.45 Uhr kollidierte das deutsche Tankmotorschiff ‚Eiltank 9‘, 1316 ts (ENI-Nr.: 04304830), auf dem Rhein bei Speyer mit zwei Kreuzfahrt-Anlegern vor der Gaststätte „Alter Hammer“. Das unbeladene Schiff war in Richtung Germersheim unterwegs, als es gegen die Anleger prallte und steckenblieb. Gegen 2.30 Uhr konnte ein zweites Schiff, das die Unfallstelle passieren wollte, nicht rechtzeitig ausweichen und schrammte am Havaristen entlang.
Es wurde dabei selbst leicht beschädigt, konnte aber die Fahrt fortsetzen. Personen kamen nicht zu Schaden. Gegen 10.35 Uhr schleppte ein anderes Schiff den Havaristen in die Speyrer Werfthafen-Marina.
Dort wurde es nun untersucht. Die zwei der insgesamt drei Kreuzfahrt-Anleger wurden stark beschädigt. Einer gehörte der Speyerer Stadtwerke, einer der Viking-Reederei. Die Unfallstelle wurde nach der Havarie gesichert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer und Hai bedrohten Schiffbrüchige vor Sydney
(16.01.19) Am 15.1. brach gegen 13 Uhr auf einem 10 Meter langen Angelboot vor Sydney Harbour wohl durch einen Fehler in der Elektrik ein Feuer aus. Es griff explosionsartig so schnell um sich, dass die vier Mann an Bord sich nur mit einem Sprung über Bord retten konnten. Ein Boot der Maritime Services befand sich zufällig in der Nähe und war rasch vor Ort, um sie an Bord zu holen.
Dies stellte sich als großes Glück heraus, denn ihr Leben nicht nur vom Feuer bedroht gewesen:. Eine Haifischflosse wurde von Officer Troy Polidano nur 20 oder 30 Meter entfernt im Wasser gesichtet. Er zog die wassertretenden Sportfischer im Alter von 40 bis 67 Jahren rechtzeitig auf sein Boot.
Die 60.000 Dollar werte Motoryacht brannte völlig herunter. Am 16.1. sollten die Wrackreste, die an der Einfahrt des Hafens lagen, gemeinsam von Bergern und dem Maritime Service aus dem Wasser geholt werden. Sie waren beim Hornby Lighthouse auf dem South Head angetrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter ‚Rix Emerald
Frachter ‚Rix Emerald" auf Grund gelaufen
(Bild: Mikael Anjou)   Großbild klick!

Frachter vor Landskrona auf Grund gelaufen
(15.01.19) Der zypriotische Frachter ‚Rix Emerald", 2061 BRZ (IMO-Nr.: 9116802), lief am Morgen des 15.1. vor dem Hafen von Landskrona bei Gipsö auf Position 55° 51.15' N 012° 49.99' O auf Grund. Er war in Ballast laufend aus Århus gekommen. Die schwedische Coast Guard mit der ‘KBV 034’, die Polizei, Rettungsdienste sowie die Transportagentur wurden nach der Havarie alarmiert.
Die Küstenwache führte bei der achtköpfigen Crew routinemäßig Alkoholtests durch, die negative ausfielen. Taucher sollten im Lauf des Tages den Rumpf auf Schäden untersuchen. Über das Schiff wurde ein Fahrverbot verhängt.
Erst wenn Küstenwache und Transportagentur einem Bergungsplan zugestimmt haben, darf es bewegt werden. Die Polizei leitete Ermittlungen ein. Vor Ort waren aktuell Windgeschwindigkeiten von 8-9 Metern pro Sekunde.
Am 2.6.2016, war die ‚Rix Emerald‘ mit dem am Kai liegenden Frachter ‚Arklow Breeze‘ kollidiert, als sie den Elbehafen Brunsbüttel mit Kurs Thyborøn verlassen wollte. Beide Schiffe wie auch die Kainanlage wurden beschädigt. Bei einer Atemalkoholkontrolle des russischen Kapitäns wurden 1,44 Promille festgestellt.
Ihn wurde im Krankenaus der Stadt eine Blutprobe entnommen und eine Sicherheitsleistung von 3.000 Euro festgelegt. Der Frachter wurde mit einem Auslaufverbot belegt und eine Hafenstaatskontrolle am Kai durchgeführt. Die ‚Arklow Breeze‘ konnte am 3.6. nach Dünkirchen auslaufen.
Die ‚Rix Emerald‘ ist 88,48 Meter lang, 11,4 Meter breit, hat 4,94 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3.001 Tonnen. Sie läuft für die Rix Shipmanagement SIA Riga und wurde 1995 bei der Slovenske Lodenice A.S. in Komarno erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Cedeira abgeschleppt
(15.01.19) Am 14.1. erlitt der spanische Kutter ‚Brual’, 87,5 BRZ (MMSI-Nr.: 224012990), mit einer sechsköpfigen Crew an Bord auf dem Nordatlantik sechs Meilen vor Ortegal um 3.45 Uhr Wassereinbruch und setzte einen Notruf ab. Der spanische Kutter ‚Siempre Benyjor’ (MMSI-Nr.: 225917890) ging daraufhin auf Standby an dem Havaristen, bis das SAR-Schiff ‚Salvamar Shaula’ (MMSI-Nr.: 224033840) von Salvamento Marítimo sowie die ‚Langosteira‘ des Roten Kreuzes vor Ort eingetroffen waren. Dies nahmen die ‚Brual‘ auf den Haken und schleppten sie um 5.25 Uhr in den Hafen von Cedeira ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des Kutters ‚James Robert – RI 524‘
Wrack des Kutters ‚James Robert – RI 524‘
(Bild: Peter Michelsen)   Großbild klick!

Kutter nach dramatischer Rettungsaktion nun ein ausgebranntes Wrack vor Fanø
(15.01.19) Einen traurigen Anblick bot das Wrack des dänischen Kutters ‚James Robert – RI 524‘, 77 BRZ, am Tag nach seiner Strandung vor dem Weststrand von Fanø südlich von Ringby, als Strandvogt Peter Brinch Michélsen ihn inspizierte. Nur noch die Fensterrahmen des zerstörten Ruderhauses hatte das nächtliche Feuer übrig gelassen, durch die der Blick auf die brandende See ging. Das Stützsegel auf dem Vorschiff war komplett zerrissen, und die Wellen gingen ungehindert über das Hauptdeck.
Damit endete der Versuch des Skippers und Eigners des Holzschiffs, es am 13.1. doch noch zu retten, nachdem er mit seiner Crew zwei Tage zuvor bereits mit einem SAR-Hubschrauber aus Skyldstrup von Bord geholt worden war, nachdem sein Kutter westlich von Blåvandshuk einen Wassereinbruch erlitten hatte. Nachdem er aber nicht, wie befürchtet, gesunken war, transportierte ihn die ‚Esvagt Beta‘ wieder zurück zu seinem Schiff, das von dieser tags zuvor bis zum Grådyb-Fahrwasser geschleppt worden war. Er wurde mit einem zweiten Mann zusammen an Bord abgesetzt und fand es in einem grundsätzlich stabilen Zustand vor.
Daraufhin nahm der Kutter mit eigener Kraft Kurs auf Esbjerg. Plötzlich aber begann es nach Rauch zu riechen. Wie sich herausstellte, war im Maschinenraum ein Feuer entstanden. Wegen der vier Tonnen Öl in den Tanks fackelten die beiden Männer an Bord nicht lang, sondern schickten sofort ein Notsignal.
Rasch hatte die ‚Esvagt Carina‘ ein MOB ausgesetzt und barg die zwei Fischer wieder ab. Dies war bei Windgeschwindigkeiten von 35 Metern pro Sekunde und rauer See kein einfaches Unterfangen, und die Geretteten waren sehr dankbar für den Einsatz der Crew des Fischereischutzschiffs. Nachdem sie an Bord der ‚Esvagt Carina’ waren, winschte sie ein Helikopter aus Skrydstrup von Deck auf und flog sie ins Krankenhaus von Esbjerg, wo sie auf Anzeichen von Rauchgasvergiftung hin untersucht wurden.
Der Kutter aber trieb zunächst weiter brennend und weithin sichtbar qualmend in der See. Stranvog Michèlsen sah ihn um 20.30 Uhr so vor Sønderho. Um 21.15 Uhr bewegte sich das Schiff nicht mehr und hatte offenbar auf einer Barre aufgesetzt, brannte aber weiter, bis die Flammen erstickten. Vom Ruderhaus war, wie man am nächsten Tag sehen konnte, nicht mehr viel übrig.
Peter Brinch Michèlsen organsierte nach Tagesanbruch eine Reinigung seines Strandes von angetriebenen Trümmern. Vom Kutter war zu der Zeit nur der Mast sichtbar. Später am Tag wurde er bei Niedrigwasser näher in Augenschein genommen, um Klarheit zu gewinnen, wie es weitergehen könnte.
Die Hoffnung war, dass das 300 Meter vor dem Strand liegende Wrack zeitnah geräumt wird, wenn sich die Behörden und die Versicherungen einig geworden sind. Michèlsen nahm an, dass sich das Wrack bei ausreichend niedrigem Wasserstand sogar zu Fuß erreichen ließe, was eine Bergung erleichtern würde.
Die ‚James Robert‘ entstand 1981 bei der Hvide Sande Skibs- og Bådebyggeri als ‚Minna Bank – RI 324‘ mit Heimathafen Hvide Sande und wurde am 4.11. abgeliefert. Am 27.7.1988 wurde sie als ‚Ingrid Frich – RI 524‘für Klaus Frich aus Esbjerg eingetragen. Sie hatte eine Länge von 18,96 Metern, eine Breite von 5,27 Metern und einen Tiefgang von 2,76 Metern. Zunächst als Trawler eingesetzt, wurde das Holzschiff später zum Krabbenkutter für die Nordisk Krabbekompagni in Lemvig umgebaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in den Dardanellen
(15.01.19) Am 9.1. erlitt der unter Singapur-Flagge laufende Containerfrachter ‚ALS Juno’, 40541 BRZ (IMO-Nr.: 9431719), an der Nordzufahrt der Dardanellen einen Maschinenausfall. Der türkische Ankerziehschlepper ‚Ocean Ergun‘ (IMO-Nr.: 7222102) wurde damit beauftragt, den Havaristen zu einer Werft zu bringen. Er nahm ihn am 12.1. auf den Haken und lieferte ihn am 15.1. um 6.30 Uhr in Altinova, Yalova, ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboote werden gelöscht
Motorboote werden gelöscht
(Bild: Erlind skjervold)   Großbild klick!

Feuer in Marina in Hommelvik/Norwegen
(15.01.19) Zwei Sportboote sanken am 14.1. nach einem Feuer in Hommelvik. Sie standen bereits in Flammen, als die Feuerwehr um 12.22 Uhr zur Malvik-Båtforening, die 250 Liegeplätze hat, bei Solbakken in Hommelvik alarmiert wurde. Der Brand war vom einen Boot auf das andere übergesprungen und schickte dichte Rauchschwaden in den Himmel.
Um halb eins sank das erste der beiden und drohte dabei auch die Schwimmbrücke, an der er es vertäut war, zum Kentern zu bringen. Deshalb musste es rasch losgeschnitten werden. Das andere konnte an Land geschleppt werden und brannte dort aus.
Zwei Löschfahrzeuge aus Trondheim sowie das Rettungsboot ‚Anne Kathrine’ waren vor Ort im Einsatz. Stürmisches Wetter erschwerte die Arbeit der Rettungskräfte. Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kühlwasserproblem vor Isle of Wight
(15.01.19) Die französische Fähre ‚Mont Saint Michel‘, 35586 BRZ (IMO-Nr.: 9238337), erlitt am 13.1., als sie auf der plaänmäßigen Fahrt von Ouistreham nach Portsmouth war, Probleme mit dem Kühlwassersystem der Maschine. Sie befand sich zur der Zeit auf Position 50 25.4 N, 000 49.1 W, rund 20,3 Meilen ostsüdöstlich von Catherines Point vor der Isle of Wight. An Bord waren 224 Passagiere und eine 98-köpfige Crew, der es gelang, den Schaden zu beheben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Traditionssegler ‚Oline' gesunken
Traditionssegler ‚Oline' gesunken
(Bild: )   Großbild klick!

Stecker gezogen – darum sank die Oline
(15.01.19) Wann und durch wen der 141 Jahre alte Traditionssegler ‚Oline' in Flensburg geborgen wird, war derzeit weiter unklar. Klar war aber nach Taucheruntersuchungen, dass die Außenhaut des Zweimasters beschädigt ist. Außerdem war zu sehen, dass die Kabelverbindung, die zu den Pumpen auf der ‚Oline' führte, unterbrochen war und sich der Stecker der Pumpe nicht mehr in der Kabeltrommel befand. Wann und wodurch die Stromversorgung unterbrochen wurde, war allerdings nicht ersichtlich. Der 18 Meter lange Zweimaster war schon lange marode und nicht mehr fahrtüchtig. Motor und Getriebe befanden sich nicht mehr an Bord. Deshalb konnte auch kein Treibstoff in die Förde laufen.
Die ‚Oline' sank an einem Liegeplatz, der von der Flensburger Museumswerft gepachtet war. Werftleiter Uwe Kutzner wollte dem Eigner des Schiffes jetzt eine mehrwöchige Frist setzen, bis zu der er für die Bergung des Wracks sorgen soll. Kutzner fürchtete aber schon jetzt, dass die Museumswerft auf den Kosten sitzen bleiben würde. Der Eigner glaubte, dass jemand von der Werft die Stromversorgung der Pumpen auf dem Schiff gekappt hatte und es deshalb gesunken ist. Kutzner nahm an, dass die Pumpen über Nacht nicht richtig mit Strom versorgt wurden oder der starke Nordwestwind das Schiff so auf den Stahlponton gedrückt hatte, bis die Bordwand nachgab und Wasser eindringen konnte. Er vermutete, dass der Eigner sich nicht ausreichend um sein Boot gekümmert und nicht dafür gesorgt habe, dass die Pumpen sicher laufen. Außerdem habe er das Boot nicht ausreichend mit Fendern abgesichert, sodass es zu den von den Tauchern entdeckten Schäden am Rumpf kommen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Piriac-sur-Mer: Kutter brannte vor Dumet
(15.01.19) Am 15.1. geriet der 9,62 Meter lange, französische Kutter ‚Majoli’ (MMSI-Nr.: 227623780) gegen 9.30 Uhr nördlich der Insel Dumet, gegenüber von Piriac-sur-Mer (Loire-Atlantique), in Brand. Das in La Turballe beheimatete Schiff setzte einen Notruf ab, und die zweiköpfige Crew wurde von einem anderen Kutter, der ‚Camelis 2‘, unversehrt gerettet. Nachdem die Flammen niedergebrannt waren, schleppte ein SNSM-Boot den Havaristen in den Hafen von La Turballe.
Quelle:Tim Schwabedissen


Partyschiff wird gehoben
Partyschiff wird gehoben
(Bild: Philipp Meckert)   Großbild klick!

Partyschiff in Köln gehoben
(15.01.19) Am 14.1. wurde das holländische Partyschiff ‚Pure Liner 2', das am 25.12. im Kölner Niehl-Hafen, wo es zur Überwinterung lag, gehoben. Am 11.1. war der Schlepper ‚Catharina 10‘ mit dem Schwimmkran ‚Hebo-Lift 7' im Hafenbecken eingetroffen. Gemeinsam mit der bereits zuvor dort angekommenen ‚Hebo-Lift 6' die in der vergangenen Woche die Arbeit vorbereitet hatte, wurde das Wrack nun vom Grund angehoben.
Die ‚Hebo Lift 7‘, die 41 Meter lang und knapp 18 Meter breit ist, hat eine Hebekapazität von 300 Tonnen, die kleinere ‚Hebo Lift 6‘ von 200 Tonnen. Auf der Kaimauer standen Spezialfahrzeuge, um Öl oder andere Flüssigkeiten zu entsorgen. Zuvor hatten Taucher Hebestropps unter den Kiel hindurchgezogen.
Gegen 13 Uhr begannen die beiden Kräne das mit Wasserlast 500 Tonnen schwere Wrack anzuheben. Als gegen 14 Uhr ein normaler Trimmzustand erreicht war, zeigte sich, dass im Innern des 60 Meter langen Schiffs nach Wochen auf dem Hafengrund alles voller Schlamm war. Die Maschine, die elektrischen Geräte und die waren zerstört.
Das Schiff wurde nun komplett leer gepumpt und so wieder schwimmfähig gemacht. Dann konnten die Inspektionen durch Experten der Versicherung und Mitarbeiter des Eigners beginnen, um das weitere Schicksal zu klären. Die Kosten für die Bergungsaktion betrugen mehrere 100.000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter saß vor Sables-d'Olonne fest
(15.01.19) Der französische Kutter ‚Le Lutin des Mers‘, 74 BRZ (MMSI-Nr.: 227833000), geriet beim Einlaufen nach Sables-d'Olonne auf eine Sandbank, als er am 14.1. um 15.30 Uhr von See kam. Er war zu nah an die kleine Pier vor dem Hafen gekommen und kam auf der Untiefe fest. Das Schiff musste auf das Auflaufen der Flut warten. Um 17.30 Uhr war der Wasserstand ausreichend hoch, um sich mit eigener Kraft befreien zu können. Mit zweistündiger Verzögerung erreichte der Kutter den Hafen
Quelle:Tim Schwabedissen


Maersk Honam in zwei Teile zerlegt
(15.01.19) Die dänische Reederei Maersk gab am 14.1. bekannt, dass der achtere Teil des Containerschiffs ‚Maersk Honam' in Kürze an Bord des Schwerlastschiffes ‚Xin Guan Hua' von Dubai nach Südkorea verschifft werden soll, wo es bei der Bauwerft Hyundai Heavy Industries, die es 2017 auch ablieferte, ein neues Vorschiff samt Aufbauten erhalten wird. Das Wrack wurde jetzt bei der Drydock World Dubai in zwei Teile geschnitten. Der 228,5 Meter lange Teil vom Mittschiff bis zum Heck wird im Februar auf die Reise gehen und sollte im März die Werft erreichen, wo bis in die zweite Jahreshälfte 2019 ein neues Vorschiff angesetzt wird.
Das schwer beschädigte, einstige Vorschiff verbleibt dann bei der Drydock World Dubai, wo die Arbeit, beschädigte Container und Trümmer zu entfernen, fortgesetzt wird. Wenn die Sektion gereinigt ist, soll sie zum Recyceln gehen. Auf welcher Abwrackwerft dies geschehen könnte, wurde derzeit noch evaluiert.
Das Schiff hatte insgesamt 7,860 Container an Bord, als es in Brand geriet. Die gesamte Fracht im Vorschiff wurde inzwischen zum Totalverlust erklärt, doch die meisten Boxen, die achtern gestaut waren, blieben intakt. Seitdem der Frachter im Juni 2018 in Jebel Ali Port festmachte, arbeitete Maersk eng mit den örtlichen Behörden, Versicherungen, den Bergern und Anteilshaltern zusammen, um eine sichere und umweltfreundliche Entsorgung aller beschädigten Container, der Trümmer und des Löschwassers zu gewährleisten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff auf Rhein nach Leichtern geborgen
(15.01.19) Das holländische Binnenschiff ‚Francisca", 2499 ts (EU-Nr.: 06004256), das am Morgen des 14.1. mit rund 2.400 Tonnen Kohle an Bord auf dem Rhein bei Oestrich-Winkel auf Grund gelaufen war, konnte acht Stunden später wieder freigeschleppt werden, nachdem das Wallufer Unternehmen Mohr mithilfe des Baggerschiffs ‚Niclas' (MMSI-Nr: 211589840) rund 450 Tonnen der Ladung geleichtert hatte. Danach zog der Schlepper ‚Rheinland' (MMSI-Nr.: 211510040) den Havaristen gegen 14 Uhr ans Rheinufer bei Budenheim in Rheinland-Pfalz. Hier wurden Ruder und Antriebsanlage auf mögliche Schäden hin untersucht.
Dann setzte der Frachter die Reise fort und machte um 17.45 Uhr bei den Storage Tanks Mainz-Gustavburg fest. Der Frachter war laut Wasserschutzpolizei Rüdesheim deutlich überladen gewesen und hatte um die 20 Zentimeter zu viel Tiefgang. Beim vergeblichen Versuch des Schiffsführers, das 110 Meter lange Motorschiff ohne fremde Hilfe wieder flott zu bekommen, wurde die Fahrrinne komplett aufgewühlt, sodass die aufgetürmten Kiesberge erst wieder verteilt werden mussten, damit wenigsten eine teilweise Öffnung der Fahrrinne möglich wurde. In den Stunden nach der Havarie hatten sich rund 40 Schiffe auf dem Rhein gestaut.
Deshalb konnte das Fahrwasser um 16.15 Uhr zunächst nur im Einbahnverkehr wieder freigegeben werden. Die einen Meter hohe Untiefe musste erst abgebaggert werden, ehe das 120 Meter breite Fahrwasser wieder komplett freigegeben werden kann. Dies sollte am 15.1. der Fall sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff lief gegen Molenkopf
(15.01.19) Am 14.1. gegen neun Uhr ist ein Binnenschiff auf dem Main beim Einlaufen in die Schleuse Krotzenburg gegen den Molenkopf gefahren. Ursache hierfür war offenbar eine Fehleinschätzung der Strömungsverhältnisse durch den Schiffsführer. Im Bugbereich des Schiffes kam es zu einer kleinen Leckage mit Wassereintritt.
Durch die Lenzmaßnahmen im Bugstrahlruderraum gelangte eine geringe Menge Öl in den Main. Im Hafen Hanau wurde das Loch im Bug abgedichtet und das Schiff stabilisiert. Die Weiterfahrt des Schiffes wurde aber vorläufig untersagt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Smit soll gekenterten Kabelleger aufrichten
(15.01.19) Smit Salvage erhielt den Kontrakt zur Bergung des unter Vanuatu-Flagge laufenden Kabellegers ‚Star Centurion‘, 27082 BRZ (IMO-Nr.: 9241712), der fast vollständig unter Wasser auf einer Sandbank vor Singapur lag. Es wird wohl mit der Parbuckling-Methode aufgerichtet werden müssen. Smit wird dabei mit indonesischen Partnern zusammenarbeiten, da das Wrack innerhalb deren Hoheitsgewässern lag.
Die beiden unter der Flagge Indonesiens laufenden Ankerziehschlepper ‚Pacific Valour’ (IMO-Nr.: 9443516), und ‚Swiber Anna’ (IMO-Nr.: 9466489), die zu Tochtergesellschaften der Swire Pacific Offshore und Vallianz Offshore Marine in Singapur gehören, gingen an der Untergangsposition in Stellung. Die Vallianz Offshore, die die ‚Star Centurion‘ für die Trevaskis Ltd. betrieben hatte, gab bekannt, dass das Schiff vor Anker gelegen habe, als der Tanker ‚Antea‘, 25118 BRZ (IMO-Nr.: 9250153), ihm in die Seite lief und den Rumpf so stark aufriss, dass der Kabelleger schließlich kenterte und sank. Die ‚Antea‘ nahm inzwischen Kurs auf den Hafen von Kuala Sungai Linggi in Malaysia, wo sie am 16.1. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Autofrachter in Emden mit Dalben kollidiert
(15.01.19) Am 14.1. gegen 16 Uhr, lief der unter Panama-Flagge registrierte Autofrachter ‚City of St. Petersburg‘, 21143 BRZ (IMO-Nr.: 9473456), von dem britischen Hafen Grimsby, wo er am 12.1. um 20.20 Uhr ausgelaufen war, kommend in den Binnenhafen von Emden ein. Das Schiff, assistiert von zwei Schleppern, wurde beim Einlaufen in die Seeschleuse vermutlich durch starke Windböen mit der Steuerbordseite gegen die davorstehenden Dalben der Schleuse gedrückt. Dabei wurden diese wie auch die Bordwand des Schiffes beschädigt.
Die zuständige Behörde sprach ein Weiterfahrverbot für das Schiff aus. Die Schäden am Schiff sollen am 15.1. im Rahmen einer Hafenstaatkontrolle besichtigt werden. Die Wasserschutzpolizei Emden hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker mit Maschinenschaden im Trockendock
(15.01.19) Am 11.1. um 8.40 Uhr ging der liberianische Tanker ‚Atlantic Voyager‘, 8513 BRZ (IMO-Nr.: 9464156), in ein Trockendock im Hafen von Durban. Hier sollte ein Maschinenschaden repariert werden. Das Schiff hatte am 15.12.2018 die Reede von Walvis Bay in Namibia verlassen. Am 31.12. fiel auf Position 029 41 46 S, 016 49 43 O gegen 17 Uhr der Antrieb aus. Ein Schlepper kam dem Havaristen zu Hilfe.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Korfu
(15.01.19) Am 14.1. gegen Mittag kam es zu einem Ausfall der Backbord-Hauptmaschine der griechischen Fähre ‚Nanti‘, 997 BRZ (IMO-Nr.: 7350557), als sie planmäßig von Korfu nach Igoumenitsa auslaufen wollte. Der Kapitän informierte die Hafenbehörde, die nach eine Inspektion ein Auslaufverbot verhängte, bis eine Reparatur durchgeführt war. Die 29 Passagiere und acht Fahrzeuge wurden mit einer anderen Fähre weiter transportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Alle beschädigten Container von MSC Zoe gelöscht
(15.01.19) In Bremerhaven wurden jetzt alle beschädigten Container von Bord der ‚MSC Zoe‘ geholt. Das Entladen gestaltete sich einfacher als erwartet. Einige der Container, die nicht über Bord gegangen waren, hatten sich mit ihren Halterungen ineinander verkeilt.
Diese mussten Experten erst mit speziellen Maschinen trennen. Jetzt wurden die betroffen Bereiche an Deck von Müllresten und Verschmutzungen gereinigt. Die Hafenbehörde prüfte gemeinsam mit der Klassifikationsgesellschaft weiterhin, wie stark das Containerschiff beschädigt wurde und ob es noch fahrtüchtig ist.
Erst im Anschluss daran kann entschieden werden, ob und wann es wieder auslaufen darf. U.a. wurden Halterungen von Containern beschädigt und an einigen Stellen die Reling eingedrückt. Am Morgen des 15.1. waren rund 200 Krummhörner Feuerwehrleute im Einsatz, um Abfall einzusammeln, der aus der Ladung des Frachters angespült wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Napp abgeschleppt
(15.01.19) Das NSSR-Rettungsboot ‚Det Norske Veritas‘ kam am Nachmittag des 14.1. einem havarierten Kutter in Nappstraumen/Norwegen zu Hilfe, dessen Crew zuvor technische Probleme gemeldet hatte. Wegen des schlechten Wetters in dem Seegebiet wurde das Schiff zu einer Fischfarm in Napp in Schlepp genommen.
Hier konnte es auch seinen Fang anlanden. Die Windgeschwindigkeit betrug 18–20 Meter pro Sekunde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei weitere Schlepper unterwegs zur Yantian Express
(15.01.19) Zwei weitere Hochseeschlepper wurden zu dem seit dem 3.1. brennenden Hapag-Lloyd-Containerfrachter ‚Yantian Express‘ im Nordatlantik in Marsch gesetzt. Die von DonJon bereederte, nter US-Flagge laufende ‚Atlantic Enterprise‘(IMO-Nr.: 7417240), die am 13.1. in Halifax eintraf, und die von Boskalis eingesetzte, belgische ‚Sovereign‘ (IMO:9262742), die am 8.1. aus Rotterdam in Richtung Nordatlantik auslief, sollen der ‚Smit Nicobar‘ und ‚Maersk Mobiliser‘ assistieren, das Schiff in einen Fluchthafen zu bekommen. Der Brand war dank des Einsatzes der Berger von Smit Salvage inzwischen weitgehend unter Kontrolle.
Seit dem 9.1. waren fünf Crewmitglieder des Frachters wieder zurück an Bord. Er wurde mit langsamer Fahrt durch die See gezogen am Haken der ‚Maersk Mobiliser’. Hapag-Lloyd konnte aber noch keinen Zeitplan für das Erreichen eines Hafens angeben noch gab es Informationen zum vollen Schadensumfang.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerfrachter ‚Petkum‘
Archivbild Containerfrachter ‚Petkum‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Briese-Frachter saß in Böschung des Nord-Ostsee-Kanals
(14.01.19) Am 14.1. um 00.45 Uhr erlitt der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter ‚Petkum‘, 15633 BRZ (IMO-Nr.: 9386988), der auf dem Nord-Ostsee-Kanal auf der Reise von Helsinki nach Bremerhaven westgehend unterwegs war, einen Maschinenausfall. Er befand sich zu der Zeit kurz vor der Weiche in Oldenbüttel. Das Schiff der Briese Schifffahrts GmbH & Co. KG in Leer geriet anschließend mit dem Heck in die südliche Kanalböschung.
Der gerade von Kiel kommend ebenfalls den Kanal durchlaufende, deutsche Schlepper ‚Wulf 7‘ (IMO-Nr.: 9183075), kam dem Havaristen zu Hilfe. Er hatte den Bulkcarrier ‚Angelic Glory‘ während der Kanalpassage von Brunsbüttel nach Holtenau eskortiert und befand sich gerade auf dem Rückmarsch. Nachdem die Petkum" wieder befreit war, zog er sie nach Brunsbüttel.
Während der Bergungsarbeiten wurde der Steckenabschnitt Oldenbüttel-Breiholz für den übrigen Schiffsverkehr gesperrt. Um sieben Uhr machte die ‚Petkum‘ in Brunsbüttel an den Marinedalben Nord zu den notwendigen Inspektionen und ggf. Reparaturen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank während Bergungsversuchs vor Fanø – zwei Fischer zum zweiten Mal binnen 48 Stunden von Bord gerettet
(14.01.19) Der dänische Kutter ‘James Robert – RI 524’, 45 BRZ (MMSI-Nr.: 219660000), ist beim Versuch, ihn zu bergen, gesunken. Am 13.1. trieb das Schiff auf den Weststrand von Fanø und sank dort auf mehreren Metern Wassertiefe. Nur noch der Mast ragte aus dem Wasser, und losgerissene Trümmer landeten auf den Inselstrand.
Am 11.1. um 12.15 Uhr hatte das Schiff nach einem Wassereinbruch vor Holmsland Klit einen Notruf abgesetzt. Die fünfköpfige Crew wurde dann per Hubschrauber abgeborgen. Ihr Schiff wurde am 13.1. weiterhin schwimmend westlich von Fanø gesichtet. Daraufhin liefen das SAR-Schiff ‚Esvagt Carina’ (IMO-Nr.: 9378503), das Fischereischutzschiff ‚Esvagt Beta‘ (IMO-Nr.: 8817746) und das Esbjerger Rettungsboot ‚FRB 82‘ (MMSI-Nr.: 219017938) zum Havaristen in einem Versuch, ihn zu bergen.
Sie nahmen zwei der Crewmitglieder der ‚James Robert‘ mit, die am Nachmittag zurück an Bord ihres Schiffes gingen, um die Arbeiten zu unterstützen. Doch während Versuchs, mit eigener Kraft nach Esbjerg zu kommen, brach auf der ‚James Robert‘ auf einmal ein Feuer im Maschinenraum aus. Binnen 48 Stunden zum zweiten Mal mussten die beiden Fischer gerettet werden.
Erst nahm sie das Rettungsboot an Bord, dann flog sie ein Hubschrauber an Land. Sie kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Beobachtung ins Krankenhaus von Esbjerg. Der Versuch, das Schiff zu retten, musste abgebrochen werden, und er trieb davon, bis er vor Sønderho strandete. Sein weiteres Schicksal musste nun von der Versicherung entschieden werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schaden am Kabelleger ‚Star Centurion‘ führt zum Untergang
Schaden am Kabelleger ‚Star Centurion‘ führt zum Untergang
(Bild: Tanjung Pinang Naval Base)   Großbild klick!

Kabelleger sank nach Kollision
(14.01.19) Am 13.1. um 6.30 Uhr kollidierte der unter Vanuatu-Flagge laufende Kabelleger ‚Star Centurion‘, 27082 BRZ (IMO-Nr.: 9241712), mit dem unter Hongkong-Flagge laufenden Pertamina Tanker ‚Antea‘, 25118 BRZ (IMO-Nr.: 9250153), der von Singapur zum indonesischen Hafen Ambon unterwegs war. Der Zusammenstoß ereignete sich 10 Kilometer nördlich von Berakit in den Gewässern von Bintan bei den Riau Islands an der Ostzufahrt der Straße von Singapur in Tanjungberakit. Die mit Kabelarbeiten beschäftigte ‚Star Centurion’, die hier seit dem 7.1. geankert hatte, wurde schwer beschädigt, erlitt Wassereinbruch und kenterte schließlich.
Nur ein Teil der Steuerbordseite blieb noch auf Position 01 24 N 104 35 O über Wasser sichtbar, während 90 Prozent des Wracks unter Wasser lagen. Die 22-köpfige Crew konnte rechtzeitig in die Boote gehen. Die indonesische Marine und Einsatzkräfte aus Singapur waren mit einer Reihe von Schiffen vor Ort. Die Schiffbrüchigen wurden nach Singapur transportiert.
Der Tanker des Bernhard Schulte Shipmanagement erlitt Schäden am Bug, seine Crew blieb unversehrt. Er warf auf Position 01° 24.44' N 104° 47.69' O zur Untersuchung und Vernehmung der Schiffsführung vor Singapur Anker. Die Marine sicherte die Untergangsstelle mit der KRI ‚Pulau Rusa‘, KRI ‚Surik‘ und KRI ‚Anakonda‘ ab. Es gab bislang keine Anzeichen für eine Ölverschmutzung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuerwehr auf der ‚Isabel‘
Feuerwehr auf der ‚Isabel‘
(Bild: Gezagvoerder Arco)   Großbild klick!

Explosion auf dem Binnenschiff ‚Isabel‘
(14.1.19) Am Morgen des 14.1. kam es zu einer Explosion auf dem holländischen Binnenschiff ‚Isabel‘, 1455 ts (EU-Nr.: 2311082), an einem Silo in Dordrecht. Personal von Rijkswaterstaat war gerade an Bord gegangen, als es in einem Technikraum die Detonation ereignete, der sich ein Feuer anschloss. Die Feuerwehr kam mit starken Einsatzkräften zum Liegeplatz am 's-Gravendeelse-Deich. Es gelang dann rasch, den Brand unter Kontrolle zu machen. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Aller Dieselkraftstoff von Northguider beseitigt
(14.01.19) Das Abpumpen des Diesels von dem in Hinlopen gestrandeten Trawler ‚Northguider‘ konnte am 13.1. um vier Uhr erfolgreich abgeschlossen werden. Zwischen 65 und 70 Mann der Bergungsfirma Arden Global und der norwegischen Coastguard konnten günstige Wetterbedingungen am Wochenende nutzen und schneller als geplant insgesamt 332 Tonnen Kraftstoff auf das Patroullienboot ‚Svalbard’ transferieren.
Dabei kam es zu keinerlei Verschmutzung des Wassers. Die Arbeiten zur Beseitigung kleinerer Mengen von Maschinenöl dauerten noch an. Außerdem wurden alle sonstigen potentiell umweltschädigenden, kunststoffhaltigen Materialien auf die ‚Svalbard‘ gebracht. Diese Tätigkeiten sollten bis zum 15.1. beendet werden.
Danach geht es an die schwierige Bergung des kompletten Schiffs. Diese könnte sich bis zum Frühjahr oder den Sommer erstrecken.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ventilproblem auf Containerfrachter
(14.01.19) Der unter US-Flagge laufende Containerfrachter ‚Maersk Montana‘, 50686 BRZ (IMO-Nr.: 9305312), meldete am 13.1. ein Problem mit dem NB4-Luftventil vor der belgischen Küste. Das Schiff war am 13.1. aus Houston nach Antwerpen ausgelaufen und befand sich auf Position 50 22 N, 003 03 W. Die Crew begann um 22.40 Uhr mit dem Austausch des schadhaften Teils. Danach steuerte der Frachter das Deurganck-Dock in Antwerpen an und machte dort am selben Abend fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischfrachter erlitt starken Wassereinbruch bei Strandung
(14.01.19) Es gab eine dramatische Zeit, nachdem der norwegische Fischfrachter ‚Ringaskjær‘, 420 BRZ (IMO-Nr.: 6700638), von Skjervøy am 11.1. um 8.20 Uhr auf einen Unterwasserfelsen, der zwischen Hekkingen und Senja lag, gelaufen war. Nach dem ersten Notruf der Crew wurden vier Schiffe sowie ein Hubschrauber in Marsch gesetzt. Der Havarist hatte sich, als das NSSR-Rettungsboot ‚Oscar Tybring IV‘(MMSI-Nr.: 257231500) aus Tromsø ihn 1,5 Stunden später erreichte, allerdings schon wieder selbst befreien können.
Der Helikopter drehte daraufhin auf halbem Wege wieder um. Jedoch hatte der Havarist durch einen Riss im Rumpf einen so starken Wassereinbruch erlitten, dass die Crew die Hauptmaschine stoppen musste. Die Seenotretter starteten alle verfügbaren Lenzpumpen, und eine Stunde später gelang es, die Lage wieder unter Kontrolle zu bekommen. Dann schleppte die ‚Oscar Tybring IV‘ das Schiff nach Eidkjosen ab, wo es am 14.1. weiter vor Anker lag.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter bei Mossel Bay/Südafrika gestrandet
(14.01.19) Am 11.1. um 03.17 Uhr wurde die NSRI Station Mossel Bay alarmiert, nachdem ein Trawler in der Vleesbaai gestrandet war und im flachen Wasser in der Brandung saß. Die sechsköpfige Crew war an Bord geblieben. Das Rettungsboot ‚Rescue 15’ lief aus, und ein Strandrettungsfahrzeug wurde ebenfalls in Marsch gesetzt.
Die Retter fanden die Fischer sicher an Bord vor. Ein Schwesterschiff war seeseitig in Stellung gegangen, und Schlepptrossen wurden aufgeriggt, um den Havaristen mit steigendem Wasserstand wieder flottzumachen. Nachdem der Kutter wieder auf tiefem Wasser lag, wurde er in den Hafen von Mossel Bay abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rhein bei Oestrich-Winkel nach Havarie gesperrt
(14.01.19) Das mit über 2.400 Tonnen Kohle beladene, holländische Binnenschiff ‚Francisca‘, 2499 ts (EU-Nr.: 06004256) lief am 14.1. gegen 6.20 Uhr auf Position 50° 0.24' N 008° 2.14' O auf dem Rhein bei Oestrich-Winkel auf Höhe des Weinverladekrans auf Grund. Es war von Duisburg nach Iversheim unterwegs, als es im Rheingau-Taunus-Kreis festkam und querschlug.
Da es sich nicht aus eigener Kraft befreien konnte, traf gegen 11 Uhr das deutsche Baggerschiff Niclas (MMSI-Nr.: 211589840) am Havaristen ein, um die Ladung so weit zu leichtern, dass er flottgemacht werden konnte. Der Schlepper Rheinland" (MMSI-Nr.: 211510040) war ebenfalls vor Ort, um zu assistieren. Wie lange es dauern würde, bis das Schiff freikommt, war noch unklar. Die Schifffahrt auf dem Rhein war seit 7.30 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Etwa elf Schiffe waren davon betroffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre trieb vor Koh Samui/Thailand
(14.01.19) Am 11.1. erlitt die unter Thailand-Flagge laufende Fähre ‚Seatran Ferry 8", 1163 BRZ (IMO-Nr.: 8613671), einen Maschinenausfall zwischen Donsak und Koh Samui. An Bord befanden sich rund 100 Touristen, 50 Einheimische und 40 Fahrzeuge.
Da es der Crew nicht gelang, die Maschine des drei Meilen vor Koh Samui treibenden Schiffs wieder zu starten, wurde gegen Mittag ein Schlepper zur Assistenz geschickt. Er zog es in den Hafen, wo es fünf Stunden nach dem Auslaufen an der Nathon-Pier festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollisionsschutz Ostseite beschädigt
Kollisionsschutz Ostseite beschädigt
(Bild: Geert Huisman)   Großbild klick!

Brücke in Kootsertille/Niederlande bei Kollision beschädigt
(13.01.19) Am 10.1. gegen 23 Uhr stieß ein Tankmotorschiff gegen die Brücke bei Kootstertille. Dabei wurde deren Kollisionsschutz Ostseite beschädigt. Am Morgen des 11.1. untersuchten Taucher die Schadensstelle. Während dieser Zeit konnten keine Schiffe passieren.
Auch der Tanker wurde am Bug beschädigt, setzte seine Fahrt nach Rotterdam aber nach der Unfallmeldung fort. In der kommenden Woche wollte Rijkswaterstaat den beweglichen Teil sichern.
Quelle:Tim Schwabedissen



SAR-Schiff versucht Kutter vor Esbjerg zu bergen
(13.01.19) Der dänische Kutter ‚RI 524 - James Robert‘, 45 BRZ (MMSI-Nr.: 219660000), der in der Nacht zum 12.1. in der Nordsee 41 Meilen westlich von Holmsland Klit leckgeschlagen und aufgegeben worden war von seiner Crew, wurde im Laufe des Tages mehrfach von anderen Schiffen in der See treibend gesichtet. Das dänische SAR-Schiff ‚Esvagt Carina’ (IMO-Nr.: 9378503) machte sich auf den Weg zu dem Kutter, der sich 30 Meilen westlich von Esbjerg befand. Es sollte nun versucht werden, den Havaristen in den Hafen einzuschleppen. Dabei assistierten auch das Fischereischutzschiff ‚Esvagt Beta‘ (IMO-Nr.: 8817746) und das Rettungsboot ‚FRB 82‘ (MMSI-Nr.: 219017938).
Quelle:Tim Schwabedissen



Flusskreuzfahrtschiff ‚Forever Lucky’ sitzt fest
Flusskreuzfahrtschiff ‚Forever Lucky’ sitzt fest
(Bild: Coast Guard District Palawan)   Großbild klick!

Flusskreuzfahrer sitzt auf philippinischem Riff
(13.01.19) Das philippinische Flusskreuzfahrtschiff ‚Forever Lucky’, 3.850 tdw, lief am 7.1. rund 15 Meilen nordöstlich der Insel Cagayancillo bei Barangay Nusa in der philippinischen Palawan-Provinz auf Grund, nachdem es sich bei Nordwest-Monsun von einem Schlepper losgerissen hatte. Es war unterwegs von Bataan nach General Santos zu Reparaturarbeiten. Die 15-köpfige Crew wurde unversehrt von Bord evakuiert und nach Puerto Princesa gebracht.
Am 12.1. lag der Havarist weiter auf dem Riff fest. Eine philippinische Bergungsfirma, voraussichtlich Harbor Star, sollte es von dort abschleppen. Taucher der philippinischen Coastguard untersuchten den Rumpf auf Schäden.
Am 11.1. traf die BRP ‚Ramon Alcaraz (FF 16)‘ der Marine am frühen Morgen an der Strandungsstelle ein, um Assistenz zu leisten. Eine größere Ölverschmutzung wurde nicht befürchtet, da sich maximal 1,5 Tonnen Kraftstoff in den Tanks befanden. Am 2.7.2018 war das Schiff in Orion, Bataan, gestoppt worden, als es mit 139 Philippinos an Bord, die illegal arbeiten wollten, nach Mikronesien auslaufen wollte.
Danach war es beschlagnahmt worden, hatte für die Überführung in ein Trockendock nun aber eine Fahrtgenehmigung erhalten. Es handelte sich bei der ‚Forever Lucky‘ um eines von 27 baugleichen, je 130 Meter langen Schiffen, die auf ostdeutschen Werften zwischen 1983 und 1991 erbaut wurden mit einer Kapazität für 300 Passagiere und einer 100-köpfigen Crew. Drei von ihnen wurden Anfang der 90er Jahre nach China verkauft und dort huckepack hin transportiert. Sie wurden als Fahrgastschiffe, Casinos und Hotels eingesetzt und eines ging später in die Philippinen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischtransporter lief auf Grund
(13.01.19) In der Nacht zum 13.1. lief der norwegische Fischfrachter ‚Ringaskjær‘, 420 BRZ (IMO-Nr.: 6700638), der am 11.1. um 8.20 Uhr aus Skjervøy ausgelaufen war, zwischen Hekkingen und Senja auf Grund und schlug leck. Binnen mehrerer Stunden wurde die Ladung von 300 Tonnen Hering geleichtert.
Dann wurde der Havarist von einem NSSR-Boot wieder flottgemacht. Am 13.1. um 10.40 Uhr ging er bei Eidkjosen auf Position 69° 40.34' N 018° 44.97' O zu Inspektionen vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



LPG-Leck auf Tanker in Bohai-See/China
(13.01.19) Aus einem schadhaften Ventil trat am 12.1. um 10.30 Uhr Gas aus einem Tank des südkoreanischen LPG-Tankers ‚No.5 SJ Gas’, 3540 BRZ (IMO-Nr.: 9196333), auf der Reede von Dongying in der Shandong-Provinz aus. Er hatte 1.850 Tonnen LPG, die für den Hafen bestimmt waren, in Korea geladen. Beim Festmachen wurde der Schaden entdeckt.
Der Kapitän bat die Behörden um einen Ankerplatz, um diesen dort zu beheben. Während dieser Arbeiten kam es zu Gasaustritt. Der Tanker wurde in eine sichere Distanz zu anderen Schiffen gebracht und eine Sicherheitszone von drei Meilen eingerichtet. Die Gaskonzentration war allerdings unterhalb einer Explosionsgefährdung. Die 15-köpfige Crew, fünf Myanmaren, fünf Südkoreaner und fünf Indonesier. blieb an Bord. Der Schlepper ‚Ling Hang Tuo 8‘ (MMSI: 412331530) ging beim Schiff auf Standby.
Quelle:Tim Schwabedissen



Truck stürzte von abbrechender Rampe ins Wasser
(13.01.19) Beim Beladen der indonesischen Fähre ‚Muria’, 419 BRZ (IMO-Nr.: 8998772), im Hafen von Tanjung Uban brach am Abend des 11.1. die Rampe ab. Ein Truck, der gerade an Bord fahren wollte, stürzte ins Wasser. Der Lkw-Fahrer, der sich im Führerhaus befand, als sich der Unfall ereignete, konnte gerettet werden und wurde medizinisch betreut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Döhle-Frachter verursachte Ölverschmutzung
(13.01.19) Der portugiesische Frachter ‚Nauma’, 4990 BRZ (IMO-Nr.: 9362827), der Hamburger Peter Döhle Schifffahrts KG verursachte am 12.1. in den Gewässern von Fremantle eine Ölverschmutzung, die einen Schaden von mehreren hunderttausend Dollar anrichtete. Gegen ein Uhr kam es an Liegeplatz 11 am Nordostende des Binnenhafens zu dem Ölverlust. An beiden Schiffsenden wurden Ölsperren ausgelegt.
Die Fremantle Ports Authority rechnete mit mehrtägigen Reinigungsarbeiten. Taucher wurden gerufen, um den Rumpf zu inspizieren in Hinblick auf das Risiko weiterer Ölaustritte. Am 13.1. lag das Schiff weiter auf Position 32° 2.42' S 115° 44.93' O im Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



LPG-Tanker offenbar Unfallgegner bei Kollision vor Tongyeong
(13.01.19) Der unter Panama-Flagge laufende Tanker ‚Koeta’, 3381 BRZ (IMO-Nr.: 9189017), war offenbar das zunächst unbekannte Schiff, das am 11.1. gegen fünf Uhr den 10-Tonnen-Kutter ‚Mujeok‘ rund 40 Meilen südlich von Yokji Island, Tongyeong überlaufen hatte, wobei drei Menschen, darunter der 59-jährige Skipper, ums Leben kamen und zwei weitere bislang vermisst blieben. 10 Schiffbrüchige hatten in der Ostchinesischen See gerettet werden können, einer von ihnen war bereits bewusstlos und starb ebenfalls im Krankenhaus.
Der LPG-Tanker, der von Ulsan nach China unterwegs war, wurde angewiesen, Tongyeong zur Untersuchung anzusteuern. Dort sollten der Kapitän und der philippinische Wachoffizier, der zum Zeitpunkt des Unglücks auf der Brücke war, vernommen werden. Das kieloben treibende Wrack der gekenterten ‚Mujeok‘ sollte in einen Hafen geschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vietnamesischer Kutter zwei Wochen nach Auslaufen kieloben im Meer entdeckt
(13.01.19) Ein Bergungsteam aus der Zentralprovinz Khanh Hoa sollte vor der Ba Ria-Vung Tau Provinz das Wrack des vietnamesischen Kutters ‚KH 90208 TS‘ abschleppen, das von der ‚BV 95838 TS‘ am 11.1. um 10.40 Uhr rund 160 Meilen südöstlich von O Cap Cape in der Ba Ria-Vung Tau Provinz entdeckt worden war. Nur noch der Bug ragte aus dem Wasser. Das Schiff war mit einer 10-köpfigen Crew an Bord am 27.12.2018 aus Hon Ro Port in Nha Trang City in der Khanh Hoa-Provinz ausgelaufen.
Der letzte Kontakt bestand am 29.12. Nach der Entdeckung wurden Marine und Coast Guard angewiesen, nach Opfern des Schiffbruchs zu suchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker von Korallenriff gezogen
(14.01.19) Am Abend des 10.1. gelang es, den unter Cook Islands-Flagge laufenden Tanker ‚Ocean Princess’, 2393 BRZ (IMO: 8601496), der in den Gewässern vor dem Dorf Aemoli in der indonesischen Alor Regency gestrandet war, mit einem Schlepper aus Singapur wieder flottzumachen. Er wurde zu einem Ankerplatz auf tiefem Wasser unweit der Strandungsstelle gezogen. Am 13.1. trafen Teams des Fischereiministeriums der Nusa Tenggara Provinz und der Meeresüberwachung ein, um die Schäden am Korallenriff, auf dem der Tanker seit dem 28.12.2018 aufgesessen hatte, zu untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bugschaden an der ‚Wikanda Naree‘
Bugschaden an der ‚Wikanda Naree‘
(Bild: Tina Shishkanova)   Großbild klick!

Bulkcarrier beim Auslaufen aus Chornomorsk/Ukraine beschädigt
(12.01.19) Der thailändische Bulkcarrier ‚Wikanda Naree‘, 32661 BRZ (IMO-Nr.: 9353682), kollidierte am 10.1., als er aus dem Hafen von Chornomorsk in der Ukraine auslaufen wollte, mit einer Kaianlage. Dabei kam es zu erheblichen Schäden am Bug und im Rumpfbereich, sodass das Schiff die Reise nicht fortsetzen konnte.
Es wurde gelöscht und ging anschließend am Morgen des 11.1. ins Schwimmdock des Chornomorsk Ship Repair Yard, um die Deformationen und Beulen ausbessern zu lassen. Hier machten sich Schweißer daran, die Schäden zu beseitigen.
Quelle:Tim Schwabedissen
Reparatur des Bugschadens
Reparatur des Bugschadens
(Bild: Tina Shishkanova)   Großbild klick!










Kutter nach Tarragona eingeschleppt
(12.01.19) Am 11.1. erlitt der 16 Meter lange spanische Kutter ‚Agustí Bondia’ (MMSI-Nr.: 224346760) einen Maschinenausfall und trieb manövrierunfähig rund acht Meilen vor dem Hafen von Tarragona. Nachdem die Crew um Assistenz gebeten hatte, lief von dort das SAR-Boot ‚Salvamar Fomalhaut‘ (MMSI-Nr.: 225987905) von Salvamento Marítimo aus und nahm den Havaristen auf den Haken.
Er wurde um 15.15 Uhr in den Hafen eingeschleppt. Die SAR-Operation wurde koordiniert vom CCS Tarragona.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Chemikalientanker ‚Chem Norma‘
Archivbild Chemikalientanker ‚Chem Norma‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Solent: Ventilschaden vor Beachy Head
(12.01.19) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Chemikalientanker ‚Chem Norma‘, 11939 BRZ (IMO-Nr.: 9486192), musste am 11.1. auf Position 50 27.92 N, 000 11.50 O rund 16 Meilen südlich von Beachy Head stoppen, weil ein Ventil an der Hauptmaschine schadhaft war und ausgetauscht werden musste. Die Crew meldete der Solent Coastguard nach drei Stunden, mit der Reparatur fertig zu sein. Der Tanker hatte 10,507 Tonnen flüssigen Dünger geladen und war von Vlissingen nach Rouen unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hvide Sande: Kutter vor Holmsland Klit aufgegeben
(12.01.19) Der 18 Meter lange, dänische Kutter ‚RI 524 - James Robert‘ (MMSI-Nr.: 219660000) erlitt am Abend des 11.1. bei stürmischem Wetter auf der Nordsee rund 41 Meilen westlich von Holmsland Klit Wassereinbruch. Die fünfköpfige Crew setzte einen Notruf an Lyngby Radio ab. Von der dänischen Armee stieg ein SAR-Hubschrauber in Skrydstrup auf.
Gleichzeitig nahm der unter Portugalflagge laufende Bulkcarrier ‚Gisela Oldendorff‘, 44128 BRZ (IMO-Nr.: 9702601) der Oldendorff Carriers GmbH & Co. in Lübeck, der von Ust-Luga nach Amsterdam unterwegs war und sich in der Nähe der gemeldeten Position befand, Kurs auf den Havaristen, um eingreifen zu können, falls dieser sinkt. Doch der Helikopter kam noch rechtzeitig und winschte die Fischer, einen Dänen und vier Polen, vom Kutter auf.
Sie wurden nach Esbjerg geflogen und dort medizinisch betreut. Sie hatten den Unfall unversehrt überstanden. Der verlassene Kutter trieb weiter vor der dänischen Westküste und stellte eine Gefahr für die übrige Schifffahrt dar. Gegen Mitternacht stoppte die Übertragung des AIS-Signals, was bedeuten könnte, dass die ‚James Robert‘ gesunken war. Dies konnte aber noch nicht mit Sicherheit bestätigt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Crewmitglieder werden noch gesucht
(Bild: ongkong Fire Department)   Großbild klick!

Taucher suchen nach vermissten Crewmitgliedern
(12.01.19) Taucher haben damit begonnen, das Wrack des Tankers ‚Aulac Fortune‘ vor Hongkong nach den zwei noch vermissten Crewmitgliedern zu durchsuchen. Sie waren auf dem Hauptdeck und den Ladetanks unterwegs, ohne bislang von ihnen eine Spur zu finden. Geplant war, auch in weitere Schiffsbereiche wie den Maschinenraum vorzudringen.
Die Suche wurde erschwert dadurch, dass sich 20 Fuß Wasser in den Räumen des 30 Grad auf der Seite liegenden Wracks befanden. Darin lagen oder hingen viele Trümmer, die sich mit dem Arbeiten des Schiffes bei Wind und Strömung bewegten und die Taucher, die null Sicht im verölten Innern hatten, zusätzlich gefährdeten. Mindestens drei der Tanks sowie das Oberdeck waren schwer beschädigt, das Schiff aber soweit stabil.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler nach Sete abgeschleppt
(12.01.19) Am Nachmittag des 11.1. erlitt der französische Trawler "Stéphane-Cardone", 100 BRZ (MMSI-Nr.: 227311010), eine Meile vor dem Hafen von Sète einen Maschinenausfall und trieb in der See. Die SNSM wurde vom Semaphor verständigt und schickte das Rettungsboot ‚Admiral Leenhardt‘ zu dem Havaristen. Die freiwilligen Seenotretter nahmen ihn auf den Haken und zogen ihn zurück nach Sete.
Quelle:Tim Schwabedissen



Stromführerboot sank in Linz/Österreich
(12.01.19) Im Linzer Winterhafen ein altes Stromführerboot gehoben. Der Eigner hatte das am Gästesteg der Via Donau liegende Schiff renovieren wollen, als es durch einen Wassereinbruch komplett versank. Taucher brachten Auftriebskörper am Wrack an, dann wurde es mit einem Mobilkran zurück an die Wasseroberfläche gebracht und mit Pumpen gelenzt.
Das Schiff wurde dann provisorisch wieder abgedichtet. Nun hatte es wieder Oberwasser im Winterhafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vermessungsschiff trieb auf dem Rhein
(12.01.19) Der Schiffsführer zwischen Zons und Urdenbach verkehrenden Fähre ‚Niederrhein‘ kam am 10.1. gegen 19.30 Uhr dem Vermessungsschiff ‚Konz‘ aus Emmerich zu Hilfe, das ein Stück rheinaufwärts von Zons nach einem Maschinenausfall in Schwierigkeiten geraten war. Die zweiköpfige Crew setzte einen Notruf ab. Über Funk wurden sie darüber informiert, dass sie auf den Zonser Fähranleger zutrieben.
Daraufhin wurde Kontakt zwischen den beiden Schiffen hergestellt. Die Fähre setzte sofort Fahrgäste ab und nahm das Vermessungsschiff an Steuerbordseite längsseits. Mit Hilfe von zwei Tampen wurde die ‚Konz‘ gesichert und zunächst an die Rampe des Zonser Fähranlegers geschleppt. Hier wurde sie provisorisch festgemacht.
Ein Großaufgebot an Rettungskräften hatte sich unteressen bereits auf den Weg nach Zons gemacht. Allein die Feuerwehr Dormagen war mit bis zu 57 Kräften und mehreren Löschzügen vor Ort. Die Wasserschutzpolizei rückte aus, ein Hubschrauber wurde angefordert, und weitere Unterstützung kam aus Neuss und Düsseldorf.
Insgesamt hatten Boote die Einsatzstelle angesteuert, zwei aus Köln und jeweils eines aus Dormagen, Monheim und Neuss. Die Dormagener DLRG wurde zwar alarmiert, musste aber nicht eingreifen. Im Zusammenspiel der Einsatzkräfte wurde das Vermessungsschiff von der Fähre losgemacht und nach kurzer begleiteter Treibfahrt von einem Feuerwehrlöschboot aufgefangen. Dieses bugsierte die ‚Konz‘ zu einem nahegelegenen Liegeplatz am Steiger der Schifffahrtsgesellschaft Köln-Düsseldorfer (KD). Für die beiden Männer wurden zur Übernachtung Hotelzimmer in Zons besorgt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre vor Marapokot evakuiert
(12.01.19) Die 40 Meter lange, indonesische Fähre ‚Sangke Palangga‘, 560 BRZ (MMSI-Nr.: 525001042), lief am 11.1. gegen drei Uhr mit 83 Passagieren und einer 28-köpfigen Crew an Bord auf ein Riff fünf Meilen vor dem Hafen von Marapokot an der Nordküste von Zentral-Ost Nusa Tenggara in der Flores-See. Sie war unterwegs von Jamoea in Süd-Sulawesi tozum Marapokot Mbay Port in der Nagekeo Regency. Die indonesische Marine schickte das Schnellboot KM ‚Hidayatulah’ zur Unglücksstelle, das begann, die Fahrgäste, 72 Erwachsene und 11 Kinder, über die Heckrampe abzubergen.
Sie wurden um 9.45 Uhr unversehrt nach Marapokor gebracht. Die Crew blieb an Bord, um das auf Position 08°26'6.84? S 121°17’49.62? O festsitzende Schiff mit der Flut wieder zu befreien. Vor Ort waren Wellenhöhen von einem halben Meter und Windgeschwindigkeiten von 20 Knoten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Puerto Cortés/Honduras
(12.01.19) Der Frachter ‚Trinidad Trader‘, 9932 BRZ (IMO-Nr.: 9675808), kollidierte am 11.1. um 14.15 Uhr mit dem stählernen Aufprallschutz vor dem Kai 5C in Puerto Cortés, Honduras, als er von Caucedo in der Dominikanischen Republik kommend seinen Liegeplatz ansteuerte. Ein Assistenzschlepper konnte den Aufprall nicht verhindern. Nach der Havarie wurde der Frachter zu einem Ankerplatz zur Untersuchung geschleppt, ehe er um 18 Uhr erneut den Hafen ansteuerte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ternvind mit Mängeln in Brunsbüttel
(12.01.19) Am 10.1. haben Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel den unter dänischer Flagge fahrenden Tanker ‚Ternvind‘, 7321 BRZ (IMO-Nr.: 9425356) im Ölhafen Brunsbüttel einer MARPOL- Kontrolle unterzogen und dabei einige Mängel entdeckt. Bei der Kontrolle der Wartungsintervalle für die Abwasseraufbereitungsanlage stellten die Polizisten fest, dass keine genügende Wartung der Anlage stattgefunden hat. Die Anlage war dadurch stark verschmutzt.
Weiterhin fiel auf, dass wichtige Leitungen verstopft waren. Eine anschließende Beprobung des Abwassers lieferte keinen Nachweis auf das Desinfektionsmittel Chlor, so dass der Tanker nicht ausreichend desinfiziertes Abwasser in das deutsche Küstenmeer abließ. Gegen den verantwortlichen Ersten Maschinisten leiteten die Beamten ein Bußgeldverfahren ein.
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie setzte eine Sicherheitsleistung von 800 Euro fest. Um 18.30 Uhr durfte das Schiff auslaufen und machte um 21.40 Uhr in Hamburg-Kattwyk fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Arbeitsschiff trieb bei Neuses über Wehr
(12.01.19) In der Nacht zum 10.1. wurde ein unbemanntes Arbeitsschiff, das seit einigen Wochen im Wehrarm des Main-Donau-Kanales bei Neuses an der Regnitz im Oberwasser Arbeiten durchführte, aus bisher ungeklärten Gründen abgetrieben. Erst eine Klappe des Neuseser Wehrs, die zur Regulierung des Wasserstands dient, setzte der unkontrollierten Fahrt ein Ende. Das Schiff lief aber mit dem Bug über eine Wehrklappe hinaus und kam dann an deren Zacken fest.
Es ragte nun teilweise über das Wehr hinaus und somit über dem Unterwasser. Eine Absturzgefahr bestand jedoch nicht. Die Bergung dürfte aufgrund der schwierigen Bedingungen aber noch einige Tage in Anspruch nehmen. Die Schadenshöhe wird erst danach abgeschätzt werden können. Die Wasserschutzpolizei Bamberg hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erstes Bergungsschiff erreicht die Ems
(12.01.19) Das unter Panama-Flagge laufende Bergungsschiff ‚Atlantic Tonjer" (IMO-Nr.: 8205620) traf am 11.1. gegen 21 Uhr im Gebiet der Ems ein, um den ersten Container, den die ‚MSC Zoe‘ verlor, zu bergen. Er befand sich oberhalb der Rottumerplate im Fahrwasser. Ein zweites Schiff, das Suchaufgaben durchführen sollte, blieb wegen des schlechten Wetters in dem Seegebiet am 12.1. im Hafen von IJmuiden.
Die Atlantic Tonjer kann mehrere Container an Bord lagern und muss deshalb nicht nach jeder einzelnen Bergung in den Hafen zurück. Von den insgesamt 291 verlorenen Containerm wurden bislang 238 geortet. 18 trieben an, davon einer in Deutschland. Die Bergung wird mehrere Monate dauern. Am 12.1. lag die ‚Atlantic Tonjer‘ wegen der stürmischen See bei Ijmuiden vor Anker, wo sie am 10.1. eingelaufen war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf letzter Reise
(12.01.19) Am Morgen des 11.1. ging der französische Frachter ‚Kura Ora II‘, 1113 BRZ (IMO-Nr.: 7813391), von Papeete aus auf seine letzte Reise. Der französisch-polynesische Schlepper ‚Aito Nui‘ (MMSI-Nr.: 546000200) zog das ausgediente Schiff zu seiner Versenkungsposition. Von Februar bis Dezember 2018 war der Rumpf gereinigt worden, um es auf seine neue Rolle als künstliches Riff vorzubereiten.
Die Eigner waren 2016 pleite gegangen. Bis dahin hatte das Schiff Versorgungsaufgaben im Tuamotu Archipel durchgeführt.
Quelle:Tim Schwabedissen



01-10-Oline_(Foto Polizei Flensburg)-klein.jpg Gaffelketsch ‚Oline‘ gesunken
Gaffelketsch ‚Oline‘ gesunken
(Bild: Polizei Flensburg)   Großbild klick!

Flensburg: Eigner kaufte 'Oline' für 1,30 Euro und einen Kasten Bier
(11.01.19) Von der im Flensburger Museumshafen am 9.1. gesunkenen Gaffelketsch ‚Oline‘ gingen keine Umweltgefahren aus. Der Zweimaster war schon lange marode und nicht mehr fahrtüchtig, und weder Motor noch Getriebe waren noch an Bord. Deshalb konnte auch kein Treibstoff in die Förde laufen.
Die Polizei hat ihre Ermittlungen bereits eingestellt. Wann und wie das Wrack geborgen werden kann, war aber derzeit ebenso unklar wie die Übernahme der Kosten dafür. Die ‚Oline‘ sank an einem Anlieger, der von der Flensburger Museumswerft gepachtet war.
Werftleiter Uwe Kutzner wollte dem Eigner des Schiffes jetzt eine mehrwöchige Frist für die Bergung setzen, fürchtete aber schon jetzt, dass die Museumswerft auf den Kosten sitzen bleibt. Der Eigner hatte die ‚Oline‘ Mitte Dezember für nur 1,30 Euro und einen Kasten Bier übernommen. Das Schiff war seit 2011 im Besitz von Tonco Sander aus Groningen gewesen und seitdem unter niederländischer Flagge mit Heimathafen Delfzijl eingetragen. Sander hatte aber schon im vergangenen September, kurz vor dem 140-jährigen Geburtstag der ‚Oline‘, eingeräumt, dass er die notwendigen Reparaturkosten von 400.000 Euro nicht aufbringen könnte. Am 17.12. verkaufter er das Schiff und wollte daher keine Verantwortung mehr tragen.
Seit dem Verkauf gab es aber immer wieder Differenzen zwischen dem neuen Eigner und der Museumswerft. Dabei ging es meistens um die Stromversorgung für die Pumpen, das leckende Schiff über Wasser halten sollten, was nun offenkundig nicht mehr gelang.
Entweder wurden die Lenzpumpen über Nacht nicht richtig mit Strom versorgt, oder der starke Nordwestwind verursachte eine Leckage. Warum das Schiff unterging, wird sich erst feststellen lassen, wenn es geborgen ist.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler ‚Northguider‘ vereist
(Bild: Kystvakten)   Großbild klick!

Sturm unterbricht Arbeiten an gestrandetem Trawler
(11.01.19) Nachdem 85 Kubikmeter der insgesamt 320 Tonnen Diesel binnen 10 Stunden von dem Trawler ‚Northguider‘ in der Hinlopen Strait nördlich von Spitzbergen abgepumpt waren, mussten die Arbeiten am Abend des 9.1. wegen eines aufziehenden Sturms unterbrochen werden. Bis dahin waren sie schneller als erwartet und ohne Probleme vorangegangen. Der Kraftstoff wurde in 1.000-Liter-Kunststofftanks gesammelt, den RIBs dann zum Patroullienboot ‚Svalbard‘ transportieren, die insgesamt 600 Tonnen aufnehmen kann.
Sie hatte Boote und Tanks in Longyearbyen geladen und war am 8.1. zur Strandungsstelle zurückgekehrt. Am 12.1., so war die Hoffnung, würde sich der Wind soweit gelegt haben, dass mit dem Abpumpen, für das noch drei Tage geschätzt wurden, weitergemacht werden kann. Bis dahin zog sich die ‚Svalbard‘ zu einem geschützten Ankerplatz in der Hinlopen Strait zurück, von der sie schnell wieder vor Ort sein konnte.
Die ‚Northguider‘ lag unterdessen weiter stabil auf Grund. Auch zogen derzeit Eisfelder, die die Arbeiten behindern könnten, weiter nördlich der Strandungsstelle ihres Weges. Mit dem Bordhubschrauber des Küstenwachschiffs sollten sie beobachtet und überwacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vorbereitungen an der ‚Baltic Breeze‘
(Bild: Josip Pecik)   Großbild klick!

Baltic Breeze auf letzter Reise
(11.01.19) Am Abend des 10.1. war es endgültig soweit – der unter Singapur-Flagge laufende Autotransporter ‚Baltic Breeze‘, 29979 BRZ (IMO-Nr.: 8312590), wurde von dem Schlepper ‚Bremen Fighter‘ wird nach elfwöchiger Aufliegezeit an der Seebäderbrücke in Cuxhaven weggezogen, um in Aliaga abgewrackt zu werden. Dort soll der Schleppzug am 3.2. eintreffen. Seit dem Morgen hatten Mitarbeiter der dänischen Reederei DFDS Seaways das Schiff für den Abtransport vorbereitet.
Zunächst wurden alle technischen Gerätschaften von Bord gebracht. Anschließend wurden die notwendigen Schleppverbindungen zwischen dem Schiff und den Schleppern hergestellt. Der Autocarrier der Reederei UECC (United European Car Carriers), wurde schließlich von insgesamt drei Schlepper, neben der ‚Bremen Fighter‘ noch die ‚Blexen‘ der Unterweser Reederei sowie der ‚Wulf 9‘ der Reederei Otto Wulf vom Kai wegbugsiert, wo es seit dem 14.10. gelegen hatte.
Als es am 12.10. von Drammen in Norwegen nach Cuxhaven verlegt werden sollte, brach beim ersten Ansteuern von Cuxhaven vor Helgoland im Maschinenraum ein Feuer aus. Wie sich seither herausstellte, war der 34 Jahre alte Frachter daraufhin nicht mehr reparaturwürdig. Es war die letzte einer Reihe von Havarien des Schiffes in den vergangenen Jahren.
Am 31.7.2012 hatte sich die ‚Baltic Breeze’ in Emden von seinem Liegeplatz im Sturm losgerissen und kollidierte mit dem unter Panama-Flagge laufenden Autorfrachter ‚Marina Ace‘. Drei Fischer kamen ums Leben, als sie am 1.4.2014 mit dem spanischen Kutter ‚Mar de Marin, 185 BRZ (IMO-Nr.: 8808721), vor Vigo zusammenstieß, der binnen Minuten sank. Am 5.4. waren die Schäden am Autofrachter ausgebessert, und am 7.4. lief er wieder aus.
Am 29.9.2014 kollidierte der Autofrachter ‚Neckar Highway‘ (IMO-Nr.: 9179995) auf der Fahrt von Grimsby nach Malmö mit der ‚Baltic Breeze‘ in der Pierre Vandamme-Schleuse in Zeebrügge, als diese nach Sheerness auslaufen wollte. Sie wurde danach von den Schleppern ‚Smit Lion‘ und ‚Smit Kiwi‘ auf den Haken genommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief bei Palawan/Philippinen auf Grund
(11.01.19) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Forever Lucky‘, 4405 BRZ (IMO-Nr.: 9003653), lief auf der Fahrt von Bataan auf den Philippinen nach General Santos, wo er hätte gedockt werden sollen. am 7.1. in den Gewässern von Palawan auf Grund. Die 17-köpfige Crew wurde abgeborgen. Vor einem Bergungsversuch wollten die örtlichen Behörden zunächst den Zustand des Havaristen untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Oban/Schottland eingeschleppt
(11.01.19) Der 18 Meter lange, englische Kutter ‚Emma Jane – SE 101‘ (MMSI-Nr.: 232006960) erlitt am 9.1. mit einer sechsköpfigen Crew an Bord durch einen Fehler in der Elektrik einen Ausfall der Hauptmaschine auf Position 056 11 41.4 N, 007 03 30.0 W, rund 22 Meilen westsüdwestlich von Iona. Ein anderer Kutter, die ‚Annie’, kam zu Hilfe und nahm den Havaristen am Nachmittag auf den Haken und zog ihn binnen siebeneinhalb Stunden nach Oban. Beim Einlaufen assistierte das dortige RNLI-Rettungsboot, und um 22.20 Uhr wurde die SAR-Operation abgeschlossen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Yantian Express unter Kontrolle
(10.01.19) Am 10.1. meldete die Hamburger Reederei Hapag Lloyd, dass der Brand auf der ‚Yantian Express’ unter Kontrolle gebracht werden konnte. Fünf Mann wurden an Bord abgesetzt und das Schiff nun von der ‚Maersk Mobiliser’ 800 Meilen vor Kanada auf den Haken genommen. Von dort steuerte noch ein dritter Schlepper den Verband zur Assistenz an und sollte ihn am 13.1. erreichen.
Die ‚Smit Nicobar‘ setzte unterdessen mit ihren Löschmonitoren die Brandbekämpfung fort. Alle Decksfracht in Bay 12 und davor wurde vom Feuer betroffen, ebenso alle Ladung in Luke 1 (Bay 1-9). Es wurde davon ausgegangen, dass auch die gesamte Ladung in Luke 2 (Bay 11-17) von Feuer, Hitze, Rauch und Löschwasser beschädigt wurde, ebenso wie Fracht in den angrenzenden Bereichen.
Sämtliche Kühlcontainer in Bay 1-24 waren ohne Elektrizitätsversorgung seit dem Brandausbruch. Die übrigen Kühlbereiche wurden weiterhin mit Energie versorgt. Sobald eine weitere Schadensübersicht vorhanden war, wollte Hapag Lloyd ihre Kunden umgehend informieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Container gingen in Kaoshiung/Taiwan über Bord
(11.01.19) 13 20-Fuß-Container gingen von dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Frachter ‚Seamax New Haven‘, 90449 BRZ (IMO-Nr.: 9293777), bei Ladeoperationen im Hafen von Kaohsiung am Nachmittag des 9.1. über Bord. Keiner von ihnen sank, sondern sie trieben durch den Hafen und gefährdeten die übrige Schifffahrt.
Bis 20 Uhr war es erst gelungen, drei der Boxen wieder aufzufischen. Der Frachter selbst verließ Kaohsiung am 10.1. und machte am selben Tag in Taipei fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung gesunkenen Fahrgastschiffs hat begonnen
(11.01.19) Am 9.1. hat die Bergung des in Köln gesunkenen, 63 Meter langen Fahrgastschiffs ‚Pure Liner 2‘ begonnen. Das Wrack wurde mit dem Kranschiff ‚Hebolift 6‘ und der ‚Hebocat 15‘ von Hebo-Maritime, der am Vorschiff angeschlagen worden war, angehoben. Dieser war bereits am Vortag in dem Hafenbecken in Stellung gegangen. Zur Unterstützung führte der Schlepper ‚Catharina 10‘ (MMSI-Nr.: 211512540) noch einen weiteren Kran aus Holland heran. Die Dauer der Bergung war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier lief bei Virginia Beach/USA auf Grund
(11.01.19) Die US Coast Guard assistierte am Morgen des 10.1. dem unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier ‚JSW Salem‘, 91412 BRZ (IMO-Nr.: 9537721), der rund 2,5 Meilen östlich von Virginia Beach am Morgen des 10.1. auf Grund gelaufen war. Er war am 9.1. gegen 21 Uhr aus Baltimore nach Inixy, Indien, ausgelaufen. Der Frachter kontaktierte die Coast Guard Hampton Roads in Portsmouth, nachdem er unweit der Cape Henry-Tonne #4 mit einer Ladung von 120,000 Tonnen Kohle und einer 26-köpfigen Crew an Bord festgekommen war. Ein 45-Fuß-Boot lief von der Station Little Creek aus, und ein MH-60 Jayhawk-Helikopter machte sich von der Air Station Elizabeth City, North Carolina, auf den Weg zum Havaristen.
Mit der auflaufenden Flut gelang es der ‚JSW Salem‘ fünf Stunden nach der Strandung, sich ohne Assistenz selbst wieder zu befreien. Das Küstenwachboot eskortierte sie dann zu einem Ankerplatz eine Meile vor Virginia Beach. Dort begann die Coast Guard mit ihren Untersuchungen zur Havarie.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank in Duluth/Minnesota
(11.01.19) Am 10.1. sank bei der Blatnik Bridge in Duluth-Superior Harbor der 45 Fuß lange Trawler ‚A.E. Clifford‘ im Eis. Das Schiff war 1947 als Eisbrecher erbaut und später zum Fischereifahrzeug der Sivertson Fisheries umgebaut worden. Eine Ölsperre wurde an der Untergangsstelle ausgelegt.
Die US Coast Guard schickte Taucher, die das Wrack untersuchten. Noch am selben Tag wurde es mit einem Mobilkran wieder gehoben, nachdem das Eis über dem Schiff weggehackt worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker erlitt Maschineausfall vor Magdalen Islands/Kanada
(11.01.19) Der unter Barbados-Flagge laufende Chemikalientanker ‚Mirella S‘, 12776 BRZ (IMO-Nr.: 9298351), erlitt am 8.1. um 1.45 Uhr einen Ausfall der Hauptmaschine auf Position 048 14 17.9 N, 061 46 24.1 W, rund 43 Meilen westnordwestlich des Grande-Entree, Magdalen Islands, Quebec. Die Crew führte Reparaturen durch, während das Schiff in der See trieb, und dann nahm der Tanker wieder Fahrt auf. 40 Meilen vor dem Grande Entree stoppte es für eine Inspektion und nahm dann ohne weitere Arbeiten Kurs auf New York.
Quelle:Tim Schwabedissen


Raddampfer rutschte vom Slip ins Wasser
(11.01.19) Arbeiter mussten fliehen, als der Versuch, den historischen Raddampfer ‚Maid of the Loch‘ in Loch Lomond/Schottland aufzuslippen, dramatisch fehlschlug. Während es zur Ausführung von Restaurierungsarbeiten hochgezogen wurde, brachen die Verbindungen, und das Schiff rutschte unkontrolliert zurück ins Wasser. Danach wurde es zunächst zur Balloch Pier zurückgebracht und die Arbeit für den Tag abgebrochen, um zu klären, was schiefgegangen war.
Das 1953 in Dienst gestellte Schiff war seit 1981 nicht mehr im Betrieb und zusehends verfallen. Die schottische Regierung gab für das Restaurierungsprojekt 950,000 Pfund. Weitere 50,000 Pfund steuerte die Paddle Steamer Preservation Society bei. Damit will die Loch Lomond Steamship Company (LLSC) Rumpf und Maschine reparieren. Insgesamt werden für eine umfassende Restaurierung 5,5 Millionen Pfund benötigt.
Sobald weitere 1,7 Millionen eingeworben wurde, wird der Heritage Lottery Fund die fehlenden 3,8 Millionen freigeben. Die LLSC hofft, dass sowohl Schiff wie auch Slipanlage den Status eines Industriemuseums erhalten. Dazu sollen sowohl das Hauptdeck wie auch die Salons in ihrem 50er-Jahre-Stil wiederhergestellt und die Maschine betriebsfähig gemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach Containern der MSC Zoe wieder aufgenommen
(11.01.19) Die Wetterbedingungen hatten sich am 10.1. so weit verbessert, dass die Suche nach den noch verschwundenen der insgesamt 291 verlorenen Containern der ‚MSC Zoe‘ mittels Sonar wieder möglich war. Die ‚Neuwerk‘ und die ‚Atair‘ suchten das Seegebiet ab. Die ‚Paapsand‘ war im Emsgebiet im Einsatz. Dort sammelt derweil die ‚Gustav Meyer‘ Treibgut. Die Suche mittels Sonar hat bisher etwa 140 Kontakte ergeben.
Nun mussten diese Kontakte daraufhin untersucht werden, ob es sich um Container der ‚MSC Zoe‘ oder andere Gegenstände handelte. Die Strände wurden im Lauf des Tages mit einem Hubschrauber abgeflogen. An der Festlandküste westlich von Norden befanden sich auf einer Länge von sechs Kilometern Ladungsanlandungen, die von zehn Mitgliedern des Technischen Hilfswerks (THW) Norden eingesammelt wurden.
Ein erstes niederländisches Bergungsschiff sollte eigentlich am 11.1. an der Emsmündung nahe der deutschen Grenze eintreffen und dort zunächst zwei Container bergen. Es lag aber noch in Ijmuiden, um die notwendige Ausrüstung zu erhalten. Deshalb dürften die Arbeiten erst am Wochenende beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Tote und zwei Vermisste bei Schiffsunglück vor Korea
(11.01.19) Drei Personen kamen am 10.1. vor der Südküste von Südkorea ums Leben, als ihr 10-Tonnen-Kutter ‚Mujeok‘ gegen fünf Uhr mit 12 Anglern und einer zweiköpfigen Crew an Bord mit einem 3.000-Tonnen-Frachter aus Panama rund 80 Kilometer vor Yokji Island gegen fünf Uhr Wassereinbruch erlitt und sank. Zwei von ihnen, darunter der 59-jährige Skipper, wurden tot geborgen, ein dritter war bewusstlos. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er wenig später starb. Ein weiterer Geretteter war ebenfalls bewusstlos und in kritischem Zustand, zwei Personen wurden noch vermisst. Die Suche durch die Coastguard dauerte an. Der Frachter wurde zur Untersuchung nach Tongyeong Port eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier saß auf Mississippi fest
(11.01.19) Der liberianische Bulkcarrier ‚Pictor‘, 76598 BRZ (IMO-Nr.: 9254563), lief am 10.1. um 9.20 Uhr auf Position 029 11 40 N, 089 16 09 W nahe 12 Mile Anchorage im Cubit's Gap auf Grund. Der Schiffsverkehr an der Unglücksstelle auf dem Mississippi wurde gestoppt. Um 13.20 Uhr konnte der Havarist wieder flottgemacht werden und legte in New Orleans an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre ‚Bågøfergen‘: Kutter und Motorboot helfen
Fähre ‚Bågøfergen‘: Kutter und Motorboot helfen
(Bild: Mogens Olsen)   Großbild klick!

Fähre trieb vor Assens
(10.01.19) Die dänische Fähre ‚Bågøfergen‘, 149 BRZ (IMO-Nr.: 8934910), die zwischen Assens und der Insel Bågø verkehrt, geriet auf dem Weg nach Assens am Morgen des 8.1. in Schwierigkeiten. Nachdem beide Hauptmaschinen ausfielen, trieb sie über eine Stunde im Kleinen Belt. Ein Kutter und Motorboote kam zur Assistenz.
Nachdem das Schiff schließlich mit deren Hilfe den Hafen von Assens erreichte, wurden die technischen Probleme, die den Blackout verursacht hatten, am Kai behoben. Um 14.15 Uhr kehrte das Schiff in den Betrieb zurück. Die Fähre wurde 1976 erbaut und 1998 vergrößert auf eine Ladekapazität von 27 Tonnen und für 98 Passagiere.
Quelle:Tim Schwabedissen


Taucherboot ‚Atatude‘ beschädigt
Taucherboot ‚Atatude‘ beschädigt
(Bild: Taneos Ramsay)   Großbild klick!

Kollision an Wracktauchposition
(10.01.19) An der Untergangsstelle der USS ‚Kittiwake‘ vor Grand Cayman kam es am 8.1. zu einer Kollision zwischen dem dort ankernden, 36 Fuß langen Taucherboot ‚Atatude‘ von Divetech, dessen Skipper gerade eine Gruppe von Touristen briefte, mit dem Tauchboot von Cathy Church’s Photo Centre, an dessen Ruder niemand stand und das ihm in die Seite fuhr. Dabei wurde ein Loch in den Rumpf geschlagen und eine Scheibe zerstört. Menschen wurden nicht verletzt, der Sachschaden dürfte aber mehrere tausend Dollar betragen.
Die ‚Atatude‘ konnte zur Harbour House Marina zurückkehren, wo sie am 9.1. im Trockendock zur Untersuchung lag. Auch der Kollisionsgegner, der am Bug beschädigt war, wurde dort aus dem
Tauchboot von Cathy Church’s Photo Centre mit Bugschaden
Tauchboot von Cathy Church’s Photo Centre mit Bugschaden
(Bild: Taneos Ramsay)   Großbild klick!
Wasser gehoben. Die Joint Marine Unit leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen








Fähre lief bei Terschelling auf Grund
(10.01.19) Die holländische Schnellfähre ‚Koegelwieck', 439 BRZ (IMO-Nr.: 9035527), lief am Nachmittag des 9.1. im holländischen Wattenmeer auf Grund. Sie war um 16.15 Uhr aus Terschelling nach Harlingen ausgelaufen, kam aber vier Meilen südlich des Abgangshafens in einer Biegung des Fahrwassers in der Slenk-Bucht bei Tonne S15 fest. An Bord waren 82 Passagiere und eine sechsköpfige Crew.
Drei Schlepper der Reederei Noordgat wurden zur Assistenz angefordert und machten den Havaristen gegen 18 Uhr wieder flott. Auch das Rettungsboot ‚Arie Visser' der KNRM-Station West-Terschelling war vor Ort. Menschen wurden bei der Havarie nicht verletzt.
Als die Fähre wieder Wasser unter dem Kiel hatte, setzte sie die Fahrt nach Harlingen mit eigener Kraft fort. Hier machte sie um 18.30 Uhr fest und wurde einer Inspektion unterzogen. Insgesamt drei Abfahrten in beiden Richtungen, die bis 20.20 Uhr hätten stattfinden sollen, wurden abgesagt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter ‚Louise Auerbach'
Frachter ‚Louise Auerbach'
(Bild: Tim Schwabedissen)   Großbild klick!

Frachter konnte mit neuem Speed-Log Kiel verlassen
(10.01.19) Am 9.1. gegen 11 Uhr verließ der unter Liberia-Flagge laufende Frachter ‚Louise Auerbach', 9611 BRZ (IMO-Nr.:9388895), den Voith-Kai im Kieler Nordhafen nach dreitägiger Zwangspause wieder. Die dort durchgeführten Untersuchungen hatten gezeigt, dass die Havarie am 6.1. kurz nach 13 Uhr nahe der Levensauer Hochbrücke wohl auf einen technischen Defekt zurückzuführen gewesen war. Das Schiff hatte kurz vor dem Unfall mit Wärtsilä-Maschinenteilen aus Rauma beladen bei der Bominflot-Bunkerstation in Kiel-Wik Kraftstoff für die Weiterreise nach Kingston, Jamaika, aufgenommen.
Kurz vor 13 Uhr warf es los und fädelte sich in den passierenden Schiffsverkehr ein. Beim Ablegen wurde die Maschinenanlage von der Brückennock aus gefahren. Bei dem Umschalten auf die Instrumente auf der Kommandobrücke gab es dann aber ein Problem, das dazu führte, dass das Schiff nicht mehr so gefahren werden konnte wie es der Lotse empfahl.
Zuerst kam es der Kanal-Nordseite zu nahe, und am Ende einer Drehung nach Backbord lief der Frachter schließlich in die Südseite des Kanalufers und schob sich mit dem Wulstbug auf die Böschung. Nach einer Stunde konnte er sich wieder selbst befreien.
Er wurde anschließend von dem inzwischen herbeigerufenen SFK-Schlepper ‚Stein' zurück zum Nordhafen eskortiert, wo die Behörden und die Klassifikationsgesellschaft ihre Untersuchungen einleiteten. Bei diesen wurde u.a. festgestellt, dass das Speed-Log, ein Sensor für die Geschwindigkeitsmessung, defekt war und ausgetauscht werden musste. Ein Ersatz traf erst am 8.1. in Kiel ein und wurde sofort eingebaut.
Wegen des Sturms Benjamin wurde die Weiterfahrt aber noch einen Tag verschoben, bis die Windkraft ausreichend für eine ungefährdete Weiterreise nachgelassen hatte. Der 2007 in China erbaute Frachter lief bis 2011 als ‚Beluga Fanfare' für die in Konkurs gegangene Bremer Reederei Beluga Shipping, die nach ihrer Insolvenz aufgelöst wurde. Von 2011 bis Ende 2018 war er als ‚Fanfare' für die Hamburger Reederei Peter Döhle in Fahrt, ehe die junge Reederei Auerbach Schifffahrt, ebenfalls aus Hamburg, den Frachter zusammen mit drei Schwesterschiffen übernahm und in ‚Louise Auerbach' umtaufte.
Die ‚Louise Auerbach‘ ist 138,06 Meter lang, 21,35 Meter breit, hat acht Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 12.652 Tonnen. Der Antrieb erfolgt über einen Kieler Motor des Typs 6M43 aus der MaK-Serie von Caterpillar-Motoren des Friedrichsorter Werks.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden stoppte Frachter bei Ägina
(10.01.19) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Canka', 2658 BRZ (IMO-Nr.: 9103740), erlitt am 8.1. gegen drei Uhr auf der Fahrt von Ambarli nach Annaba, Algerien, einen mechanischen Schaden auf Position 037 48 52 N, 023 29 01 O, rund 4,9 Meilen von Ägina entfernt. Das Schiff warf Anker zu einer Reparatur durch die Crew und wurde mit einem Weiterfahrverbot belegt, bis diese abgeschlossen und eine Klasseinspektion durchgeführt worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gaffelketsch ‚Oline‘ gesunken
Gaffelketsch ‚Oline‘ gesunken
(Bild: Polizei Flensburg)   Großbild klick!

141 Jahre alter Zweimaster sank in Flensburg
(10.01.19) Am 9.1. gegen 07.30 Uhr sank die 18 Meter langes Gaffelketsch ‚Oline‘, 34 BRZ, in Höhe der Museumswerft auf den Grund des Flensburger Hafens. Von dem 141-jährigen Zweimaster ragten nur noch die Masten aus dem Wasser. Das verloren gegangene Treibgut wurde mittlerweile an der Hafenspitze angetrieben. Die Bergung wurde durch die Flensburger Wasserschutzpolizei veranlasst.
Betriebsstoffe sind nicht ausgetreten. Über die Ursachen, die zum Sinken des Schiffes geführt haben, lagen noch keine genauen Erkenntnisse vor.
Das Schiff entstand 1878 auf der Werft H.V. Buhl in Frederikshavn. Es ist 23 Meter lang, 4,8 Meter breit und hat einen Tiefgang von 1,8 Metern sowie eine Segelfläche von 150 m². Auftraggeber des Baus war die Consul Christian Ludevig Cloas F.A. Cloas & Co. Partenreederei. 1901 erfolgte in Svendborg der Einbau einer Hilfsmaschine mit Hilfsschraube. Rund 30 Jahre lang wurde das Schiff als Fischkvase genutzt. Der Aalaufkauf erfolgte in Dänemark und Norwegen.
Von 1977 bis 1983 erfolgte eine Generalreparatur auf der Værft Michaelsen Sonderburg nach alten Fotos. Bis 2010 war die ‚Oline‘ regelmäßige Teilnehmerin an der Rumregatta in Flemsburg. Nach umfangreichen Reparaturen in der Museumswerft Flensburg gehörte das Schiff seit 2013 als dessen älteste Einheit zum Museumshafen Flensburg im Besitz des Holländers Tonco Sander.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Schubschlepper
(10.01.19) Am Nachmittag des 9.1. wurde die Feuerwehr Südwest-Limburg alarmiert, nachdem auf dem belgischen Schubschlepper ‚Xander", 18 ts (EU-Nr.: 06004245), auf dem Albert-Kanal in Lummen ein Feuer ausgebrochen war. Zeugen hatten eine Rauchentwicklung um das Schiff herum bemerkt. Die daraufhin verständigten Einsatzkräfte der Feuerwehr Heusden waren rasch vor Ort.
Der deutsche Skipper konnte den Schubverband, der mit einer Ladung Zement nach Liege unterwegs war, an den Kai manövrieren, wo die Feuerwehr leichter an Bord gelangen konnte. Dann ging er selbst in den Maschinenraum und begann mit der Brandbekämpfung. Wie sich herausstellte, war eine Ölleitung gebrochen, und das auslaufende Öl war an einer heißen Maschine in Brand geraten.
Der obere Fahrmotor war in Flammen aufgegangen, die darunter liegende Maschine blieb unversehrt. Dennoch war der Sachschaden erheblich. Während des Löscheinsatzes war die Wasserstraße für den übrigen Schiffsverkehr gesperrt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Brennender Autofrachter wurde auf den Haken genommen
(10.01.19) Am 9.1. gegen zwei Uhr nahm der japanische Bergungsschlepper ‚Koyo Maru' (IMO-Nr.: 9162148), den brennenden Autofrachter ‚Sincerity Ace' auf Position 24 43 N 171 10 O rund 1.720 Meilen vor Japan im Nordpazifik auf den Haken. Das schwer beschädigte Schiff sollte nun nach Japan geschleppt werden. Über seinen aktuellen Zustand wurde noch nichts bekannt.
Vor dem Abschleppen hatte die Schleppercrew noch einmal nach einem vermissten Crewmitglied Ausschau gehalten, allerdings ohne Ergebnis. Von den übrigen 20 Mann an Bord wurden 16 gerettet, vier kamen beim überstürzten Verlassen des Schiffs ums Leben. Sie wurden zuletzt leblos im Meer treibend gesehen und konnten nicht geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tragödie auf der Barre - kein Überlebender nach Kutternuglück in Yaquina Bay
(10.01.19) Keiner der drei Fischer an Bord des 42 Fuß langen Kutters ‚Mary B II‘, der am Abend des 8.1. in der Eingang der Yaquina Bay in Newport, Oregon, kenterte, hat das Unglück überlebt. Als das Schiff unerwartet in Wellenhöhen zwischen 14 und 20 Fuß umschlug, wurden zwei von ihnen in das Wasser des Pazfik geschleudert. Vorher hatte der Skipper eine Eskorte durch die Coast Guard über die vorgelagerte Barre erbeten.
Von der Coast Guard Station Yaquina Bay lief daraufhin die 52 Fuß lange ‚Victory‘ in Richtung der ‚Mary B II‘ aus. Um 22.08 Uhr kenterte diese in Sichtweite des Küstenwachboots auf einmal. Sofort leitete dessen Crew eine Suchaktion ein und alarmierte weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung.
Ein 47-Fuß-Boot sowie ein MH-65 Dolphin-Helikopter der Air Facility Newport stießen hinzu. Auch das Newport Fire Department schickte Einsatzkräfte an den Nordstrand und suchte diesen ab. Sie entdeckten lediglich antreibende Trümmer des Schiffs.
Der Hubschrauber lokalisierte den gestrandeten Kutter schließlich 100 Yards vor der Küste vor der Nordmole. Um 23.30 Uhr wurde der erste der Schiffbrüchigen, James Lacey, 48, aus South Toms River, New Jersey, von ihm leblos aus dem Wasser gezogen. Er wurde Rettungskräften übergeben.
Ein weiterer Körper trieb auf den Nyle Beach. Es handelte sich um Joshua Porter, 50, aus Toledo. Beide kamen ins Samaritan Pacific Communities Hospital, wo sie für tot erklärt wurden.
Der dritte wurde sich im Innern des Kutters ausgemacht, dessen Ruderhaus noch aus dem Wasser ragte, doch die schlechten Wetterbedingungen verhinderten die Bergung der Leiche zunächst. Am Morgen des 9.1. gelang es dem Newport Fire Department, den Toten aus der Kajüte zu ziehen. Es handelte sich um den 50-jährigen Skipper Stephen Biernacki aus Barnegat Township, New Jersey. Bei einem Kontrollflug wurde keine Ölverschmutzung entdeckt, doch viele Trümmer hatten sich an der Unglücksstelle verbreitet und waren auf den Strand gedriftet. Oregon State Park Rangers machten sich daran, sie einzusammeln. Die ‚Mary B II‘ war drei Tage auf Fangfahrt gewesen und wollte nun in den Hafen zurückkehren, um die von ihr gefischten Garnelen anzulanden. Es gab keinen Mayday–Ruf des Schiffes vor dem Unglück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vier Vermisste nach Kollision in chinesischen Gewässern
(10.01.19) Das 48 Meter lange, chinesische Kümo ‚Jie Hai 189‘ (MMSI-Nr.: 413401050) sank in the Hangzhou-Bucht südlich von Ningbo in der Zhejiang-Provinz am 6.1. um 21.30 Uhr. Zuvor war es mit einem anderen Schiff kollidiert. Von den fünf Crewmitgliedern konnte bislang nur eines gerettet werden.
Die übrigen vier wurden vermisst. Zu den Umständen des Unfalls wurde nichts Genaueres bekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier wird über den Südatlantik zur Reparatur nach Gdingen geschleppt
(10.01.19) Der maltesische Bulkcarrier ‚Rila‘, 27781 BRZ (IMO-Nr.: 9754915), verließ am 3.1. die Reede von Salvador de Bahia am Haken des unter Singapur-Flagge laufenden Offshore-Schleppers ‚Terasea Hawk‘ (IMO-Nr.: 9624598), um über den Südatlantik nach Gdingen in eine Reparaturwerft gebracht zu werden. Hier sollte er am 5.2. eintreffen. Der Frachter war am 7.12.2018 auf der Fahrt von San Lorenzo nach Pula durch einen Maschinenschaden manövrierunfähig geworden und trieb vor der brasilianischen Küste, bis er am 10.12. von dem Schlepper ‚Regulus‘ (IMO-Nr.: 9541734) auf den Haken genommen wurde.
Am Morgen des 12.12. wurde er unter Assistenz des Schleppers ‚Cetus" (IMO-Nr.: 9341847) auf Position 13° 7.16' S 038° 32.89 W vor Anker gelegt. Am 19.12. lief die ‚Terasea Hawk‘ dann aus Las Palmas aus, um das Schiff in die Ostsee zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorschaden beim Eisbrechen
(10.01.19) Der kanadische Tonnenleger ‚Martha L. Black‘, 3818 BRZ (IMO-Nr.: 8320432), erlitt einen Schaden an dem Generator der Steuerbord-Hauptmaschine beim Eisbrechen vor dem Hafen von Matane in Quebec. Die Havarie ereignete sich am 5.1. um 3.40 Uhr auf Position 48 50.71 N, 067 34.695 W. Die Crew reparierte den Schaden, und am 7.1. traf das Schiff um 5.35 Uhr in Matane ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter erlitt Maschinenschaden in Montreal
(10.01.19) Der aus Sines kommende, liberianische Containerfrachter ‚MSC Rochelle‘, 53324 BRZ (IMO-Nr.: 9141297), erlitt einen Maschinenausfall, als er am 5.1. um 15.10 Uhr in den Hafen von of Montreal, Quebec, einlief. Die Havarie ereignete sich auf Position 45 34.496 N, 073 30.574 W. Daraufhin wurde zusätzlich zu einem ohnehin assistierenden Schlepper ein zweiter hinzugerufen, um das Schiff an seinen Liegeplatz am Termont Maisonneuve Container Terminal zu bringen. Hier lag es am 10.1. weiter am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Anker ging bei Übung verloren
(10.01.19) Die kanadische Fähre ‚Salish Eagle‘, 8728 BRZ (IMO-Nr.: 9750282), erlitt am 6.1. um 16.35 Uhr Probleme mit Anker Nr. 2 bei Ankertraining in amerikanischen Gewässern auf Position 48 59.14 N, 123 06.76 W. Der Anker samt Kette musste gelöst werden. Das Schiff nahm dann Kurs aufs Deas Dock, Richmond, British Columbia.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden in Aqaba
(10.01.19) Der unter Panama-Flagge laufende RoRo-Frachter ‚Lily of Sea‘, 8649 BRZ (IMO-Nr.: 9176383), erlitt am 7.1. einen technischen Schaden in Aqaba, Jordanien. Daraufhin wurde die Auslaufgenehmigung vom Hafenkapitän widerrufen, bis eine Reparatur durchgeführt war. Nach einer Inspektion konnte das Schiff am 9.1. um 3.25 Uhr den Hafen wieder verlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Anker ging vor Ijmuiden verloren
(10.01.19) Der unter Panama-Flagge laufende Chemikalientanker ‚Winter Sun‘, 9847 BRZ (IMO-Nr.: 9187538), verlor seinen Backbord-Buganker mit drei Schäkeln auf der Reede von Ijmuiden am 8.1. auf Position 52 32.75 N, 004 16.69 O. Der Verlust ereignete sich bei Sturm und hohem Seegang. Am 10.1. lag das Schiff weiter dort. Es war am 19.12.2018 aus Amsterdam ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ladung der MSC Zoe erreichte auch Emden und Juist
(10.01.19) Eine Woche nach der Havarie der ‚MSC Zoe‘ hat das Sturmtief „Benjamin am 8.1. auch größere Mengen Treibgut nach Emden gespült. Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrsamts und Niedersachsen Ports sowie ehrenamtliche Helfer beseitigten Spielzeug, Sportschuhe und sogar Autoreifen an der Knock.
Auf Norderney gab es geringe Mengen Treibgut, auf Juist wurden erstmals Ladungsreste aus den 281 über Bord gegangenen Containern der ‚MSC Zoe‘ angespült, wobei es sich um rund 20 Kubikmeter Fahrradbleche aus Kunststoff, Plastikteile und Verpackungsmaterial. handelte. Am 10.1. ging auf See die Suche nach Containern nach Abflauen des Sturms weiter, so war die ‚Gustav Meyer‘ im Emsfahrwasser im Ensatz. Am Strand von Borkum hatten Helfer bereits am Morgen des 9.1. rund 15 Kubikmeter angespülter Ladung gesichtet und begonnen, sie einzusammeln. Rijkswaterstaat startete am 10.1. mit der Bergung der ersten Container aus dem Fahrwasser in Eemshaven.
Der Ladungsverlust wird für Schiffsversicherer zu einem Millionenschaden führen. Experten schätzten die Kosten durch den Verlust der Ladung auf zehn bis 28 Millionen Euro. Hinzu kommen noch die Kosten für die Säuberung der Strände und die Bergung der Container, die ebenfalls in die Millionen gehen können. Die Versicherer der Containerladungen werden später versuchen, sich geleistete Schadenzahlungen vom Haftpflichtversicherer von MSC zurückzuholen, der auch die Gesamtkosten für die Bergung übernimmt.
Quelle:Tim Schwabedissen


GDV rechnet mit Millionenschaden auf Yantian Express
(10.01.19) Infolge des Brandes auf dem Containerfrachter ‚Yantian Express‘ rechnete der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit einem Schaden im hohen Millionenbereich. Bei Feuer drohe immer ein Totalverlust. Als Faustgröße gelte ein Warenwert von 25.000 bis 50.000 Euro pro Standardcontainer.
Da die ‚Yantian Express‘ eine Kapazität von 7.500 TEU hat, würden bei einem Totalverlust Waren für 200 bis 400 Millionen Euro verlorengehen. Dazu käme der Wert des Schiffes und der reinen Container in Höhe eines weiteren zweistelligen Millionenbetrags. Weltweit kam es zwischen 2000 und 2015 zu knapp 60 Bränden auf Containerschiffen.
Häufigste Ursache waren falsch deklarierte Gefahrgutcontainer. Das Gefahrgut kann zur Selbstentzündung mit explosionsartiger Brandentwicklung neigen. Solch ein Brand ist dann mit Bordmitteln kaum oder gar nicht mehr unter Kontrolle zu bringen.
Aber auch defekte elektrische Aggregate, zum Beispiel von Kühlcontainern könnten Brände auslösen. Das Risiko von Großschäden bei Bränden auf Containerschiffen sei stark gestiegen, so der GDV. Der Brandschutz auf Frachtern stamme von seiner Struktur her noch aus den 1960er-Jahren, auch wenn die Systeme an die Größe der Schiffe angepasst wurden. Dass diese nun überwiegend Container transportieren und kein Stückgut mehr, darauf sei nicht reagiert worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Binnenschiff in Hofstade
(10.01.19) Auf der Tragel in Hofstade kam es in der Nacht zum 10.1. zu einer Rauchentwicklung im Maschinenraum eines Binnenschiffes, das Bio-Ethanol für Tereos Syral transportiert, jetzt aber unbeladen war. Die Feuerwehr von Aalst wurde alarmiert und der Maschinenraum abgeschottet, sodass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Es gelang den Einsatzkräften rasch, den Brand zu löschen, sodass der Schaden begrenzt blieb.
Quelle:Tim Schwabedissen


Von drei Deutschen aufgegebener Katamaran trieb nach über sieben Jahren in Polynesien an
(10.01.19) Das Rätsel um das Wrack eines Katamarans, der bei Rapa vor den Austral Islands entdeckt wurde, konnte vom JRCC Tahiti gelöst werden. Es handelte sich um die 12 Meter lange Yacht ‚Woge‘, die 2011 nach der Kollision mit einem Wal leckschlug und aufgegeben wurde. Das britische Boot sank vor Ua Pou, die drei deutschen Segler flüchteten in eine Rettungsinsel.
Nach siebenjähriger Drift wurde das halb gesunkene Wrack Ende Dezember von Fischern vor Rapa entdeckt, als es auf die Küste zutrieb. Etliche bewachsene Trümmerteile strandeten inzwischen dort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre in Swinemünde havariert
(10.01.19) Am 9.1. gegen 19 Uhr erlitt die polnische Fähre ‚Bielik IV‘, 773 BRZ (MMSI:261182634), die zwischen den Inseln Wolin und Uznam verkehrt, einen Blackout inmitten des Fahrwassers von Swinemünde auf der Warszów. Die Crew warf zwei Anker, um ein Abtreiben zu verhindern. Ein Schlepper kam zu Hilfe und brachte den Havaristen an den Kai. Die Passagiere und ihre Fahrzeuge wurden dort sicher abgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


André Bosch: Tollkühner Einsatz
André Bosch: Tollkühner Einsatz
(Bild: Jaring Rispens)   Großbild klick!

Tollkühner Einsatz zur Bergung von Containern der MSC Zoe
(09.01.19) Es war gefährlich, aber es musste sein, sagte Skipper Jelle Bos nach dem spektakulären Einsatz seines Kollegen André Bosch zur Bergung eines Containers der ‚MSC Zoe‘ im holländischen Wattenmeer am Nachmittag des 8.1. Er stand am Ruder des Schleppers einer Bergungsfirma und jagte bei Windstärke acht zwei der Behälter, die von der Engelmannplaat abgetrieben waren und deren Inhalt im Meer zu landen drohte. Bosch sprang in der aufgewühlten See auf den in den Wellen tanzenden, halb unter Wasser liegenden Container, um einen Schleppdraht anzuschlagen.
Zweimal musste der die Aktion wiederholen, weil dieser bei Windgeschwindigkeiten von 100 km/h brach. Die Container gehörten zu einem Verbund von insgesamt fünf Boxen, die auf der Engelsmanplaat gestrandet waren. Nachdem sich die zwei gelöst hatten, rief Rijkswaterstaat Schlepper von BMS und BDS zu Hilfe, um sie zu bergen.
Die zerstörten Container konnten dank des tollkühnen Einsatzes in den Hafen von Lauwersoog gezogen und dort an Land gehoben werden. An Bord waren Plastik, Kartons, Decken und Matratzen, die sich beim Hieven der eingeschlagenen Behälter ins Hafenwasser ergossen.
Wegen des Sturms Benjamin war die Suche in deutschen Hoheitsgewässern nach verlorenen Containern seit dem 8.1. unterbrochen. Sobald das Wetter es zulässt, soll zunächst die Zufahrt zur Ems freigeräumt werden. Mehrere Container lagen dort am Rand des Fahrwassers. Ab dem 10.1. wollte das Cuxhavener Havariekommando zwei Wrack-Suchschiffe und einen Unterwasserroboter einsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Katamaranfähre ‚Novalja‘ im Kai
Katamaranfähre ‚Novalja‘ im Kai
(Bild: Dino Stanin)   Großbild klick!

Fähre außer Kontrolle in Zadar
(09.01.19) Die kroatische Katamaranfähre ‚Novalja‘, 458 BRZ (IMO-Nr.: 9017305), kollidierte am Morgen des 9.1. mit der Hafenmole in Zadar und wurde erheblich beschädigt. Das Schiff war mit 18 Passagieren und einer achtköpfigen Crew besetzt, als es in den Hafen einlief. Dabei kam es durch einen technischen Fehler auf einmal zu einem Verlust der Manövrierfähigkeit.
Da die Maschinen aber noch voraus liefen, musste der Kapitän alle Kunst aufwenden, das Schiff an einer Fußgängerbrücke und einer Yacht vorbeizumanövrieren, ohne stoppen zu können. Um 7.39 Uhr dann krachte es auf die Mole. Dabei wurde ein Crewmitglied an der Hand verletzt, auch ein Passagier erlitt Verletzungen.
Gemeinsam mit dem MRCC in Rijeka wurden die Fahrgäste an Land gebracht und die Verletzten ins Krankenhaus. Die Fähre war erheblich am Bug beschädigt und wird bis auf weiteres ausfallen. Ein Ersatzschiff sollte um 13 Uhr den Dienst auf der Route Ist - Molat - Zadar übernehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Heckschaden an der Fähre ‚Europalink'
Heckschaden an der Fähre ‚Europalink'
(Bild: Polizei Lübeck)   Großbild klick!

Fähre kollidierte mit Skandinavienkai in Travemünde
(09.01.19) Die schwedische Fähre ‚Europalink', 46119 BRZ (IMO-Nr.: 9319454), wurde, als sie von Malmö kommend am 8.1. um sieben Uhr am Skandinavienkai in Travemünde anlegen wollte, bei einem missglückten Manöver beschädigt. Das Schiff hatte auf der Trave gedreht und prallte, als es achteraus den Anleger ansteuerte, gegen die Löschbrücke. Dabei riss sie sich den Rumpf am Backbordheck auf 80 Zentimetern Länge und 40 Zentimetern Höhe auf.
Da sich das Loch nur zwei Meter oberhalb der Wasserlinie befand, erhielt die Europalink' ein Auslaufverbot. Die planmäßige Abfahrt um 10 Uhr nach Malmö musste gestrichen werden. Der Anleger wurde nur leicht beschädigt, sodass die Fähre entladen werden konnte. Die Reederei bemühte sich um eine Notreparatur des Schadens im Laufe der Nacht zum 9.1. Bis dahin wurde der Fährverkehr auf der Route Travemünde-Malmö von den beiden anderen Fähren ‚Finnartner' und ‚Finntrader' abgewickelt.
Den Ermittlungen der Wasserschutzpolizei in Travemünde zufolge hatte der Kapitän bei dem Anlegemanöver die eigene Geschwindigkeit bei der Rückwärtsfahrt falsch eingeschätzt und konnte das Schiff nicht mehr rechtzeitig sauftoppen. Zum Unglückszeitpunkt am Morgen herrschte starker Wind.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild RoRo-Fähre ‚Qezban'
Archivbild RoRo-Fähre ‚Qezban'
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Feuer auf Fähre in den Dardanellen
(09.01.19) Am 8.1. um 22.30 Uhr brach im Maschinenraum der türkischen RoRo-Fähre ‚Qezban', 29004 BRZ (IMO-Nr.: 9457189), eine Feuer aus. Das Schiff passierte zu der Zeit die Dardanellen-Straße in östlicher Richtung auf der Fahrt von Lavrion nach Yalova mit einer Ladung von 242 Trucks an Bord. Es warf im Gebiet von Suluca–Lapseki Anker, und eine Reihe von Schleppern und Löschteams der türkischen Coastguard und des General Directorate of Coastal Safety wurden zum Havaristen geschickt.
Es gelang mithilfe der bordeigenen Löschsysteme, das Feuer binnen kurzer Zeit zu ersticken. Während dieser Zeit wurden die Dardanellen aus Sicherheitsgründen auf der Nordseite gesperrt. Am Morgen des 9.1. wartete das Schiff weiter vor Anker liegend auf eine Einlaufgenehmigung durch die Çanakkale Port Authority. Der türkische Schlepper ‚Türkeli‘, 272 BRZ (IMO-Nr.: 9816256) lag unweit des Schiffes auf Standby.
Die ‚Qezban‘ ist 193 Meter lang, 26,03 Meter breit, hat 7,02 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 11.339 Tonnen. Sie läuft für die GRNF Denizcilik VE Insaat AS in Istanbul und wurde 2010 Von der Odense Staalskibsvaerft A/S abgeliefert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker ‚Aulac Fortune’: Nur noch Schrott
Tanker ‚Aulac Fortune’: Nur noch Schrott
(Bild: Hongkong Police)   Großbild klick!

Suche nach vermissten Seeleuten vor Hong Kong dauert an
(09.01.19) Die 21 geretteten Crewmitglieder des vietnamesischen Tankers ‚Aulac Fortune’, 11290 BRZ (IMO-Nr.: 9541277), wurden nach der weitgehenden Zerstörung ihres Schiffes durch Explosion und Feuer am 8.1. im Panda Hotel im Tsuen Wan-Distrikt auf Kowloon Island, Hong Kong, untergebracht und sollten so bald wie möglich heimkehren. Ein weiterer Mann befand sich noch im Krankenhaus. Der Generalkonsul von Vietnam in Hong Kong koordinierte sich mit den Behörden von Hong Kong bei der Suche nach den zwei noch vermissten Seeleuten und der Klärung der Identität des tot geborgenen Seemanns.
Die Hong Kong Coast Guard setzte Rettungshubschrauber und SAR-Boote an der Unglücksstelle

Bugbereich verwüstet
Bugbereich verwüstet
(Bild: Hongkong Police)   Großbild klick!
ein auf der Suche nach den beiden Vermissten. Es wurde auch nicht ausgeschlossen, dass sie sich noch an Bord der ‚Aulac Fortune‘ befanden. Allerdings konnten noch keine Einsatzkräfte an Bord gehen, weil es immer noch Restbrände auf dem Schiff gab und weiter die Gefahr von Explosionen bestand.
Es wurde daran gearbeitet, den mit starker Steuerbordschlagseite vor Anker liegenden Tanker zu stabilisieren. Das Deck war durch mehrere Explosionen völlig verwüstet, in den Tanks klafften zum Teil riesige Löcher, Stahlplatten hingen zerborsten herab und Laufbrücken waren in Stücke gerissen.
Eliterettungstaucher seilten sich am Nachmittag des 9.1. auf den Tanker ab, um die beiden vermissten Vietnamesen zu finden. Vorher waren bereits Einsatzkräfte der Feuerwehr an Bord gegangen zu einer ersten Untersuchung. Die Taucher waren angefordert worden, weil die Tanks unterhalb des Hauptdecks mit Wasser geflutet waren.
Vorher wurden Gasmessgeräte eingebracht, um mögliche Explosionsgefahren rechtzeitig feststellen zu können. Die beiden Vermissten waren zuletzt auf dem Hauptdeck gesehen worden, als sie am 8.1. um 11.30 Uhr Schläuche zur Bunkerbarge anschlugen. Wenig später kam es zur Explosion, die wohl durch Gase in den leeren Tanks ausgelöst wurde.
Parallel zu dem SAR-Einsatz begannen die Behörden in Hong Kong gemeinsam mit dem Hong Kong Marine Police Department damit, die Ursache des Unglücks zu untersuchen. Die ‚Aulac Fortune‘ hatte eine Ladung von 17,500 Tonnen gehabt, als sie die Gewässer von Hong Kong erreichte. Sie lag eine Meile südlich von Lamma Island und sollte von einem Versorger bebunkert werden, als sie explodierte. An Bord waren zu der Zeit 27 Personen, 25 vietnamesische Crewmitglieder und zwei Mann des Versorgers aus Hong Kong. 24 von ihnen konnten lebend gerettet werden, drei von ihnen verletzt. Bei den Vermissten handelte es sich um einen Decksmann und einen Mechaniker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker vor Indonesien vermisst
(09.01.19) Die indonesischen Behörden suchten bislang vergeblich nach dem seit dem 28.12. vermissten indonesischen Tanker ‚Namse Bangozod', 1128 BRZ (IMO-Nr.: 9078517). An diesem Tag brach der Kontakt zu dem Schiff, das von Sampit in Süd-Kalimantan nach Jakarta ausgelaufen war, ab. Eine Suche nach dem mit 11 Mann besetzten und mit Palmöl beladenen Schiff in der Java-See verlief anschließend ergebnislos.
Am 6.1. gab es auf einmal wieder ein AIS-Signal, nachdem zuvor bereits seit November keines mehr aufgezeichnet wurde. Es zeichnete aber einen konfusen, hektischen Kurs. Am 7.1. erschien es erneut, diesmal zeigte es den Tanker auf der Reede von Jakarta, wo sich das Schiff allerdings nicht befand. Möglich war auch ein Piraterieakt als Hintergrund des Mysteriums.
Quelle:Tim Schwabedissen


Problem mit Treibstoffleitung auf holländischem Frachter
(09.01.19) Am 7.1. um 8.15 Uhr erlitt der holländische Frachter ‚Enforcer", 7642 BRZ (IMO-Nr.: 9255737), ein technisches Problem mit den Treibstoffleitungen auf Position 052 56 20 N, 004 24 50 O. Er lag vor dem Hafen von Ijmuiden vor Anker. Am 8.1. lief er um 00.50 Uhr ein und verließ den Hafen wieder um15.30 Uhr Richtung Nord-Ostsee-Kanal, um dort am 9.1. um 13.30 Uhr in die Schleuse einzulaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Reparaturarbeiten in Gemlik/Türkei beendet
(09.01.19) Am 7.1. verließ der unter Tansania-Flagge laufende Frachter‘ Jinan", 5479 BRZ (IMO-Nr.: 8322844), den Hafen von Gemlik. Er hatte am 31.12. einen technischen Schaden erlitten und war bis zum Abschluss von Reparaturen mit einem Auslaufverbot belegt worden. Das Schiff steuerte dann in Richtung Istanbul, ankerte dort und nahm am 8.1. Kurs auf Reni, wo es am 9.1. erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Diesel auf Bäreninsel gestrandeten Trawlers soll mit Schlauchbooten abtransportiert werden
(09.01.19) Eine den Bedingungen der Strandungsstelle angepasst sehr ungewöhnliche Methode wurde ausgewählt, um den Diesel von Bord des in der Hinlopen-Straße bei Kvinnvika gestrandeten, norwegischen Trawlers ‚Northguider‘, 1792 BRZ (IMO-Nr.: 8714619), zu bekommen. Drei RIBs werden mit Plastiktanks von je 1.000 Litern Fassungsvermögen ausgestattet und sollen darin den Kraftstoff zum Patroullienboot ‚Svalbard‘ bringen. Jedes der Boote wird zwei Tanks ausgerüstet, sodass pro Überfahrt 2.000 Liter transportiert werden können.
Der Diesel wird dann in die Tanks der ‚Svalbard‘ gepumpt, die rund 600 Tonnen aufnehmen können, also knapp das doppelte der insgesamt 320 Tonnen in acht Tanks auf der ‘Northguider’. Entsprechend wird mit 160 Überfahrten kalkuliert. Wie lange jede Fahrt dauert, hängt von Wind und Wetter ab, wird auch von dem Dunkel der Polarnacht und der dicken Eisschicht auf dem Trawler ab.
In der von extremen Bedingungen geprägten Region kann das Wetter binnen Minuten umschlagen. Entsprechend hoch sind die Unwägbarkeiten und die Ansprüche an die Sicherheit der eingesetzten Crews. Die ‚Svalbard‘ wird nicht näher als 100 Meter an die Strandungsstelle herankommen können.
Ihre Besatzung ist indes trainiert, unter solchen Verhältnissen eingesetzt zu werden und auch in der Lage, nötigenfalls zu improvisieren. Die Rolle der Küstenwache bei der Operation ist allein die Unterstützung der norwegischen Küstenverwaltung, Umweltschäden in der ökologisch sensiblen Region zu verhindern. Die Bergung der ‚Northguider‘ obliegt der Reederei Birkeland Fiskebåtrederi AS, ebenso die Charter der RIBs, der Tanks und der Pumpausrüstung.
Die Berger von Ardent Global haben schon die Zugänge zu den Tanks untersucht. Es wird nicht nötig sein, den vollgelaufenen Maschinenraum für die Aktion auszupumpen. Ardent Global wird 10 Mann auf der ‚Svalbard‘ haben. Außerdem wurde ein Flugzeug gechartert. Insgesamt werden vor Ort rund 70 Mann eingesetzt. Ab dem 9.1. wurde ein rund zweitägiges günstiges Wetterfenster für den Beginn der Arbeiten vorhergesagt. Wie lange die Operation dauern wird, war derzeit noch nicht absehbar, in jedem Fall wird Sicherheit vor Schnelligkeit gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Deutscher Schubschlepper drohte nach Kollision zu sinken
(09.01.19) Der 32 Meter lange, deutsche Schubschlepper ‚Herkules XII‘ (EU-Nr.: 04003960), wurde in der Nacht zum 9.1. schwer beschädigt, als ihm auf dem Amsterdam-Rhein-Kanal bei Wijk nahe Duurstede ein Binnenschiff ins Heck lief. Menschen kamen nicht zu Schaden, doch das Achterschiff wurde eingedrückt, und es kam zu einem Wassereinbruch. Taucher der Feuerwehr dichteten gemeinsam mit der Crew die Leckstelle provisorisch ab.
Später sollte eine Fachfirma die Abdichtung professionell durchführen. Mit Pumpen wurde das eindringende Wasser gelenzt. Der Schiffsverkehr auf der Wasserstraße wurde nicht beeinträchtigt, die Unglücksursache war noch unbekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tollkühner Einsatz zur Bergung von Containern der MSC Zoe
(09.01.19) Es war gefährlich, aber es musste sein, sagte Skipper Jelle Bos nach dem spektakulären Einsatz seines Kollegen André Bosch zur Bergung eines Containers der ‚MSC Zoe‘ im holländischen Wattenmeer am Nachmittag des 8.1. Er stand am Ruder des Schleppers einer Bergungsfirma und jagte bei Windstärke acht zwei der Behälter, die von der Engelmannplaat abgetrieben waren und deren Inhalt im Meer zu landen drohte. Bosch sprang in der aufgewühlten See auf den in den Wellen tanzenden, halb unter Wasser liegenden Container, um einen Schleppdraht anzuschlagen.
Zweimal musste der die Aktion wiederholen, weil dieser bei Windgeschwindigkeiten von 100 km/h brach. Die Container gehörten zu einem Verbund von insgesamt fünf Boxen, die auf der Engelsmanplaat gestrandet waren. Nachdem sich die zwei gelöst hatten, rief Rijkswaterstaat Schlepper von BMS und BDS zu Hilfe, um sie zu bergen.
Die zerstörten Container konnten dank des tollkühnen Einsatzes in den Hafen von Lauwersoog gezogen und dort an Land gehoben werden. An Bord waren Plastik, Kartons, Decken und Matratzen, die sich beim Hieven der eingeschlagenen Behälter ins Hafenwasser ergossen.
Wegen des Sturms Benjamin war die Suche in deutschen Hoheitsgewässern nach verlorenen Containern seit dem 8.1. unterbrochen. Sobald das Wetter es zulässt, soll zunächst die Zufahrt zur Ems freigeräumt werden. Mehrere Container lagen dort am Rand des Fahrwassers. Ab dem 10.1. wollte das Cuxhavener Havariekommando zwei Wrack-Suchschiffe und einen Unterwasserroboter einsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach Vermissten der Volgo Balt 214 dauert an
(09.01.19) Die türkische Küstenwache fand am 7.1. zwei weitere Leichen von Besatzungsmitgliedern des unter Panama-Flagge laufenden Frachters ‚Volgo Balt 214", 2516 BRZ (IMO-Nr.: 8841644), den Kapitän Ismyilov Turbat und seinen ukrainischen Landsmann Bodnik Ruslan (31), vor der türkischen Schwarzmeerküste. Zuvor war ein Aserbaidschaner tot geborgen worden. Rettungskräfte setzten die Suche nach zwei weiteren Männern durch zwei Boote und einen Hubschrauber fort.
11 Besatzungsmitglieder waren ukrainische Staatsangehörige und zwei Aserbaidschaner. Das mit 3.300 Tonnen Kohle beladene Schiff war etwa 80 Seemeilen vor der nördlichen Provinz Samsun gesunken, nachdem in einer hohen Welle der Bug abbrach. Es hatte bei Hafenstaatskontrollen in den vergangenen zwei Jahren 49 Mängel gehabt.
2017 wurde es in Azov wegen Rumpfschäden bis hin zu Rissen mit einem Auslaufverbot belegt. Außerdem hatte es ungültige Freibordmarken und starke Korrosionsschäden. Der türkische Schiffsmanager betreibt sechs weitere Flussschiffe dieses Typs, die ebenfalls alt und mängelbehaftet sind.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yantian Express treibt weiter im Nordatlantik
(09.01.19) Seit sechs Tagen trieb am 9.1. die ‚Yantian Express‘ der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd, brennend im Atlantik. Die Mannschaft musste bei zum Teil sieben Meter hohen Wellen evakuiert werden. Die Löscharbeiten werden durch stürmisches Wetter erschwert.
Das Feuer brach am 4.1. gegen sechs Uhr morgens auf dem Nordatlantik, nordöstlich von Bermuda, etwa 650 Seemeilen vor der kanadischen Küste in einem Container auf dem Vorschiff aus und griff dann rasch auf danebenstehende Container über. Das Schiff hatte den Panamakanal durchquert und war auf der Fahrt von Colombo nach Halifax. Die Crew startete sofort Löschmaßnahmen, musste diese aber wegen der stürmischen See abbrechen.
Zu dem Zeitpunkt herrschte Windstärke 8 mit starken Böen aus westlicher Richtung. Der Kapitän drehte das Schiff sofort, der Wind von achtern kam, damit die Flammen und der Rauch vom Bug weggeblasen werden und nicht weitere Teile des Schiffes von den Flammen erfasst werden. Am 5.1. erreichte der Hochseeschlepper ‚Smit Nicobar‘ den Frachter und begann sofort mit den Löscharbeiten.
Gleichzeitig wurde die Evakuierung vorbereitet. Die komplette Crew der ‚Yantian Express‘, acht Offiziere und 15 Crew-Mitglieder, wurden von dem Schlepper übernommen. Am Nachmittag des 7.1. traf ein weiterer von Hapag-Lloyd angeforderter Hochseeschlepper, die ‚Maersk Mobiliser‘, die in St. John’s auf Neufundland lag, zur Unterstützung ein. Die ‚Yantian Express‘ trieb jetzt etwa 800 Meilen vor Nova Scotia.
Die zwei Hochseeschlepper liefen vorne neben dem Schiff her und bekämpften das Feuer mit ihren Löschkanonen. Nach Angaben der Reederei schritten die Arbeiten zur Eindämmung des Feuers unter der Leitung von Smit kontinuierlich voran. Ein Notfallteam von Hapag-Lloyd koordinierte in Hamburg den Einsatz.
Die Ladung bestand hauptsächlich aus Textilien, Autoteilen, Nahrungsmitteln wie Obst und Tiefkühlware sowie anderen Handelswaren. Es befanden sich aber auch Container mit Gefahrgut an Bord. Derzeit war nicht klar, ob der Frachter wie geplant nach Halifax oder in einen anderen Hafen gebracht wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fernsehkutter kenterte vor Newport
(09.01.19) Der Kutter ‚Mary B. II’, der in der TV-Serie Deadliest Catch eine Rolle spielte, kenterte am 8.1. gegen 22 Uhr in Newport. Die Crew hatte die US Coast Guard um Eskorte gebeten, um die Barre vor dem Hafen zu queren, auf der 12 bis 15 Fuß hohe Wellenhöhen herrschten. Während der Begleitung schlug das Schiff um, und die dreiköpfige Crew landete im Wasser. Der Kutter war eines der Schiff in der Deadliest Catch: Dungeness Cove-Discovery-Show.
Quelle:Tim Schwabedissen


Noch keine Rettung für gestrandeten Schoner
(09.01.19) Fast drei Wochen nach ihrer Strandung im Puget Sound am Beckett Point im Sturm lag der 78 Fuß lange Schoner ‚Nina Otaki‘ dort weiter auf dem Strand. Am 1.1. hatte eine Gruppe von Freiwilligen, de Crew der 130 Fuß langen Yacht ‚Northwind‘ und die Salish Rescue Group vergeblich versucht, den 60-Tonner bei Hochwasser abzuschleppen. Bereits im September 2017 kamen die Freiwilligen der Salish Rescue der ‚Nina Otaki‘ zu Hilfe, als sie bei Fort Worden auf Grund gelaufen war.
Am Tag nach der neuerlichen Strandung hatte die US Coast Guard den Kraftstoff abgepumpt und die Sache dann dem Department of Natural Resources übergeben. Da der eingetragene Eigner nicht reagierte, wurde Kontakt mit dem vorherigen aufgenommen, Tyler Vega aus Port Townsend, der aussagte, das Schiff vor drei Monaten an einen Freund verkauft zu haben.
Er hatte die ‚Nina Otaki‘ 2016 erworben. Trotz der Konfusion über die Besitzverhältnisse machte sich Vega daran, das Schiff auszugraben und mit Ankern stückweise in Richtung tieferen Wassers zu ziehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wracks drei Wochen nach Sturm in unveränderter Lage
(09.01.19) Mehrere alte Boote und Schiffe, die einem Sturm mit 111 km/h Windgeschwindigkeiten am 20.12.2018 in der Darrell Bay südlich von Squamish zum Opfer fielen, lagen drei Wochen später weier unter Wasser. Die 79 Fuß lange ‚J.S. Polhemus’ sank auf 100 Fuß Wassertiefe im Howe Sound. Kurz danach stellte die Coast Guard Ölaustritt fest.
Eine Ölsperre wurde über der Untergangsstelle ausgelegt. Eine Yacht sank auf 20 Fuß Wassertiefe unweit des Fährterminals von Darrell Bay. Sie wurde an einem Baum festgemacht. Der ehemalige Kutter ‚Zena‘ lag halb unter Wasser auf Felsen. 10 Fuß weit wurde der Bug aufgerissen, und Treibgut spülte aus dem Wrack.
Der Backbord-Tank war noch zu drei Vierteln gefüllt. Ein weiteres Boot, die ‚La Rata Bastarda’, lag bei Ebbe auf Grund. Es war nur mit einer Leine gesichert und könnte in einem neuen Sturm abtreiben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer zerstörte drei Yachten in Charlestown
(09.01.19) Drei Yachten gerieten am Abend des 8.1. in der Marina in Charlestown, Boston, in brand. Eine Frau, die auf einem der Boote lebte, konnte sich unversehrt retten. Das Boston Fire Department, das um 23.20 Uhr ausrückte, war mit Dutzenden Einsatzkräften vor Ort, konnte aber nicht verhindern, dass ein Schaden von einer Million Dollar entstand.
Der Brand wurde durch Dieselvorräte auf den Schiffen genährt. Am Morgen des 9.1. gegen ein Uhr wurde er endgültig gelöscht. Zwei Boote wurden total zerstört und sanken, ein weiteres wurde beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Katamaran nach Cowes abgeschleppt
(09.01.19) RNLI-Crews aus Cowes und Yarmouth wurden am Abend des 8.1. alarmiert, um einem Katamaran vor Gurnard zu assistieren. Das 46 Fuß lange Boot hatte um 17.35 Uhr Ruderprobleme gemeldet. Es wurde von den beiden Rettungsbooten in ihrem ersten Einsatz des Jahres an die Trinity Landing, Cowes, abgeschleppt. Das Needles Coastguard Rescue Team war vor Ort und kümmerte sich um die Crew des Boots.
Quelle:Tim Schwabedissen


‚Tabitha‘ sinkt
‚Tabitha‘ sinkt
(Bild: Premar Manche)   Großbild klick!

Rettungsaktion für sinkende Yacht vor Dieppe
(08.01.19) Am 8.1. gegen sieben Uhr wurde das CROSS Gris-Nez alarmiert, nachdem die britische Segelyacht ‚Tabitha‘ (MMSI-Nr.: 232007268) fünf Meilen vor Dieppe einen Wassereinbruch erlitten hatte. Die dreiköpfige Crew hatte daraufhin Mayday gefunkt. Ein Dauphin-Helikopter der Marinebase in Le Touquet, der sich bereits in der Luft befand, wurde zu der Position dirigiert und winschte die Männer um 7.50 Uhr auf.
Sie wurden mit leichten Unterkühlungen ins Krankenhaus von Dieppe geflogen. Zur selben Zeit nahm das SNSM-Boot ‚Notre Dame de Bon Secours’ der Station Dieppe Kurs auf die Yacht, um zu versuchen, sie abzuschleppen. Doch das Boot sank, bevor es geborgen werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierter Frachter nach Cuxhaven abgeschleppt
(08.01.19) Der unter Zypern-Flagge laufende Frachter ‚Anna G‘ erlitt am 7.1. um 8.30 Uhr auf der Elbe nordwestlich von Cuxhaven auf dem Weg von Rotterdam nach Husum einen Maschinenschaden und trieb manövrierunfähig auf der Nordsee. Er wurde daraufhin von dem Schlepper ‚Wulf 7‘ (IMO-Nr.: 9183075) um 13.15 Uhr auf den Haken genommen. Am Nachmittag stieß auch der Schlepper ‚Taucher O. Wulf 8‘ (MMSI-Nr.: 211328570) hinzu. Gemeinsam zogen sie den Havaristen mit einer Fahrt von drei bis vier Knoten nach Cuxhaven, wo er um 22.15 Uhr am Lenzkai festgemacht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker ‚Aulac Fortune‘brennt nach Explosion
Tanker ‚Aulac Fortune‘brennt nach Explosion
(Bild: Hongkong Police)   Großbild klick!

Tote und Vermisste nach Tankerexplosion vor Hong Kong
(08.01.19) Auf dem vietnamesischen Tanker ‚Aulac Fortune‘, 11290 BRZ (IMO:9541277), kam es am 8.1. um 11.30 Uhr Ortszeit eine Meile südlich von Lamma auf der Reede vor Hong Kong zu einer schweren Explosion mit nachfolgendem Feuer. Der Knall erschütterte Fenster noch in mehreren Kilometern Entfernung vom Unglücksort. Ein Crewmitglied kam ums Leben, drei weitere wurden noch vermisst.
24 Mann wurden gerettet. Sie sprangen auf der Flucht vor den Flammen teilweise ins Wasser. Andere wurden von der Detonation ins Meer geschleudert. Vier Mann kamen ins Ruttonjee Hospital in Wan Chai. Neben der Marinepolizei waren drei Löschboote und ein Regierungshubschrauber vor Ort im Einsatz und versuchten, das Feuer zu löschen.
Der Tanker entwickelte starke Steuerbordschlagseite. Dichter Rauch stieg von dem verwüsteten Deck vor den Aufbauten auf. Das Schiff war um fünf Uhr aus Dongguan in der Guangdong Provinz gekommen, wo es eine Ladung Gasöl gelöscht hatte. Offenbar hatten sich Gase in den leeren Tanks entzündet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht ‚Wild Eyes‘
Segelyacht ‚Wild Eyes‘
(Bild: South Australia Police)   Großbild klick!

Wild Eyes erneut aufgetaucht
(08.01.19) Die kieloben im Meer treibende Segelyacht ‚Wild Eyes‘ wurde am 6.1. vor Cape Kersaint, westlihc der Vivonne Bay. Ein Vertreter der einstigen Skipperin Abby Sunderland hat bereits Nachforschungen angestellt, um die Bergungsmöglichkeiten zu prüfen. Es wäre allerdings eine schwierige und kostspielige Angelegenheit. Die Fischer wollen das Wrack aus dem Seegebiet haben, weil es sie gefährdet.
Es war am 1.1. vor Kangaroo Island gefunden und von einer SA Police Water Operations Unit als die Yacht, die am 12.6.2010 entmastet aufgegeben werden musste, identifiziert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Hapag-Lloyd-Frachter außer Kontrolle
(08.01.19) Der Brand auf dem Hapag-Lloyd-Frachter ‚Yantian Express‘ auf dem Nordatlantik war derzeit außer Kontrolle. Der Offshore-Schlepper ‚SMIT Nicobar‘, der den Havaristen zeitweilig auf den Haken genommen hatte und ihn so aus dem Wind drehte, dass die Flammen auf dem Vorschiff sich nicht nach achtern ausbreiten sollten, musste die Schlepptrosse wieder slippen. Wegen der schlechten Wetterlage hatte der Brand nicht eingedämmt werden können, und die Flammen nahmen sogar deutlich an Intensität zu. Das Feuer drohte auf den Mittschiffsbereich und die darunter liegenden Laderäume überzugreifen.
So bestand auch die Gefahr der Entwicklung giftiger Gase von geladenem Gefahrgut. Wegen des stürmischen Wetters und der Gefahr von Explosionen war ein Löschangriff an Bord derzeit nicht möglich. Es bestand angesichts des Rollens des verlassenen Schiffs in der hochgehenden See zudem auch die Gefahr, dass Teile der Containerdecksladung sich lösen und ins Meer rutschen könnten.
Nun beschränkte sich die Crew der ‚SMIT Nicobar‘ seit dem 7.1. darauf, das Vorschiff des Frachters mit seinen beiden Löschmonitoren von außen zu kühlen. An Bord befand sich auch die gerettete, 23-köpfige Crew des Havaristen. Zusätzlich wurde der größere Schlepper ‚Maersk Mobiliser‘ aus Kanada in Marsch gesetzt und befand sich am 8.1. vor Ort. Die Reederei arbeitete mit der US Küstenwache zusammen, in deren Bereich sich das Schiff befand. Es trieb etwa 650 Seemeilen östlich des Hafens Halifax. Sollte die ‚Yantian Express‘, ein 320 Meter langes 7.150-TEU-Schiff sinken, wäre es der größte Schiffsverlust in der Geschichte der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd.
Quelle:Tim Schwabedissen


Viel Rauch, aber kein Feuer auf Suecia Seaways
(08.01.19) Feueralarm im Rotterdamer Hafen am Nachmittag des 7.1.: Aus beiden Schornsteinen der dänischen RoRo-Fähre ‚Suecia Seaways‘, 24196 BRZ (IMO-Nr.: 9153020), begannen an ihrem Liegeplatz imVulcaan-Hafen in Vlaardingen dichte, schwarze Rauchwolken zu quellen, die über das Hafengebiet und Schiedam zogen. Die Feuerwehr wurde um 13.30 Uhr alarmiert und rückte mit zahlreichen Einsatzkräften und einem Spezialteam zur Schiffsbrandbekämpfung an.
Wie sich herausstellte, gab es an Bord allerdings kein offenes Feuer, sondern ein Problem mit einem Kessel. Nachdem dieses behoben wurde, durfte das Schiff den Hafen auch wieder verlassen und nahm gegen 22 Uhr Kurs auf Felixstowe, wo es am 8.1. um 4.15 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Computerproblem legte Hauptmaschine lahm
(08.01.19) Als der holländische Tanker ‚Thun Goliath‘, 4745 BRZ (IMO-Nr.: 9297204), von Liverpool kommend vor Milford Haven ankerte, kam es am 4.1. um 19.15 Uhr zu einer Fehlfunktion des Hauptmaschinencomputers auf Position 51 47.78 N, 005 09.77 W. Dadurch konnte die Hauptmaschine nicht mehr bedient werden, und es gab nur noch den Hilfsgenerator zum Schiffsbetrieb. Ein Ingenieur wurde an Bord gebracht, um das Problem am Wochenende vom 5. auf den 6.1. zu lösen.
Das Schiff samt seiner 13-köpfigen Crew blieb dabei weiterhin in der St. Brides Bay vor Anker. Am 8.1. lag es dort weiterhin.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre erlitt Maschinenschaden
(08.01.19) Die indonesische Fähre ‚Trans Asia 9‘, 5500 BRZ (IMO-Nr.: 7823528), erlitt am 6.1. um neun Uhr auf dem Weg nach Cebu City vor dem Hafen Maschinenschaden. Sie musste von einem Schlepper an die Pier 4 gezogen werden. Sie wurde mit einem Auslaufverbot durch die Maritime Industry Authority belegt, bis der Schaden wieder behoben und das Schiff für seetüchtig befunden worden ist.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sturm dürfte weiteres Treibgut der MSC Zoe auf den Strand bringen – 240 Container lokalisiert – Löschen der Fracht wird Wochen dauern
(08.01.19) Mit einem Sturm, der sich über der Nordsee zusammenbraute und zu einer Springtide führen sollte, wurde ab dem 8.1. mit dem Stranden weiteren Treibguts der ‚MSC Zoe‘ an der holländischen Küste gerechnet. Nach mehreren Tagen Großeinsatz war die Lage am 7.1. dort einigermaßen unter Kontrolle gewesen. Auf Schiermonnikoog wurden kleinere Teile mit einem Vakuum-Strandreinigungsgerät aus Sand und Dünen entfernt.
15 Kutter suchten auf See nach verlorener Ladung. Um die Räumarbeiten auf der Insel Borkum zu unterstützen, wurden zwei geländegängige Kettenfahrzeuge mit der Norddeicher Fähre ‚Leysand‘ auf die Insel gebracht. Die Suchaktion auf See wurde wegen des Sturms am Abend des 7.1. eingestellt.
Nach einer Zählung von Rijkswaterstaat hat die ‚MSC Zoe‘ insgesamt 281 Container verloren. Von diesen konnten inzwischen 240 oberhalb von Terschelling und Schiermonnikoog lokalisiert werden. 222 waren gesunken, 18 auf den Strand getrieben. Von 41 Boxen fehlte bislang jede Spur.
Die meisten per Sonar auf dem Meeresboden georteten Container in deutschen Gewässern befanden sich auf etwa 20 Metern Wassertiefe 12 Seemeilen nördlich von Borkum. Das Löschen der ‚MSC Zoe‘ in Bremerhaven ging unterdessen gut voran. Zwischen 400 und 500 beschädigte oder verkantete Container müssen mit Spezialgerät von Bord geholt werden.
Dazu wurden zunächst die heilen Container in der Umgebung gelöscht, um an die anderen besser heranzukommen. Die Arbeit dürfte aber mehrere Wochen in Anspruch nehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff wird in Minden repariert
(08.01.19) Das in der Nacht des 7.1. im Hiller Hafen havarierte, tschechische Binnenschiff ‚Labe 25‘, 1165 ts (EU-Nr.: 08451014), erreichte am Nachmittag desselben Tags die Mindener Werft. Dort wird es nun repariert. Das 80 Meter lange, mit 950 Tonne Weizen beladene Schiff war in der Nacht um 2.30 Uhr in Hille in die Uferböschung des Mittellandkanals gelaufen, nachdem die Ruderanlage ausgefallen war.
Dabei wurde der Rumpf aufgerissen. Außerdem fiel aber auch die Lenzpumpe aus, sodass das eindringende Wasser nicht gelenzt werden konnte. Unkontrolliert strömte es in die Ballasttanks, und der Frachter drohte zu sinken. Um 2.50 Uhr wurden die Löschgruppen Hartum, Hille, Eickhorst und Nordhemmern alarmiert.
Als Sofortmaßnahme wurden zwei TS 8-Pumpen eingesetzt. Zur Sicherheit war auch ein Boot vor Ort, das aber nicht zum Einsatz kam. Dann trafen die Wasserschutzpolizei und Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes ein, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Sie entschieden, dass Taucher den Schaden am Schiff inspizieren sollten.
Die Taucher gingen gegen 9.30 Uhr in das vier Grad kalte Wasser und machten sich ans Abdichten des zwei mal ein Zentimeter großen Lochs. Gegen 12 Uhr konnte der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Hille nach neun Stunden beendet werden. Da der Schaden nur provisorisch behoben war, musste der Frachter für eine gründliche Reparatur die Werft in Minden ansteuern. Dort sollte auch ein Sachverständiger die ausgefallene Ruderanlage überprüfen, bevor die Fahrt von Calvoerde nach Leeuwarden in den Niederlanden weitergehen kann.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler nach Saint-Guénolé eingeschleppt
(08.01.18) Das SNSM-Rettungsboot ‚Men Meur‘ aus Guilvinec wurde am 6.1. von der SNSM-Station in Saint-Guénolé um Hilfe gebeten, deren eigenes Boot in der Werft lag. Es sollte den havarierten französischen Trawler ‚Antaeus – GY 711864‘, 128 BRZ (MMSI-Nr.: 227941000), abschleppen, der am 4.1. südlich der Scilly Islands auf Fangfahrt einen Getriebeschaden erlitten hatte. Gegen 14 Uhr lief das Rettungsboot aus und nahm den Havaristen eine Stunde später in der Audierne Bucht auf den Haken. Um 16 Uhr wurde er im Hafen von Saint-Guénolé sicher festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Bolinao/Philippinen havariert
(08.01.19) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Honor‘, der mit einer Ladung von 60.000 Säcken Reis von Vietnam nach "Poro Port in der La Union City von San Fernando unterwegs war, erlitt am 7.12. im Golf von Lingayen einen Maschinenschaden. Die Crew versuchte, die Maschine des 12 Kilometer vor Bolinao liegenden Schiffs zu reparieren. Ein Team der philippinischen Coastguard, die Polizei und das Department of Environment and Natural Resources wurden ebenfalls eingeschaltet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper sank auf Tennessee River
(08.01.19) Der 18 Meter lange, amerikanische Schubschlepper ‚Tom Bussler‘ (MMSI-Nr.: 367710310) sank am 7.1. um 21.15 Uhr auf dem Tennessee River in Calvert City zwischen Arkema und Bailey Port. Die zweiköpfige Crew wurde nach rund 20 Minuten von einem anderen Schlepper aus dem Wasser geborgen und vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Die US Coastguard, das Calvert City Fire Department sowie örtliche Rettungskräfte waren im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Japanaischer Schlepper auf dem Weg zur Sincerity Ace
(08.01.19) Der japanische Bergungsschlepper ‚Koyo Maru‘ (IMO-Nr.: 9162148), der Nippon Salvage Co., Ltd. war am 8.1. unterwegs zu dem brennenden Autofrachter ‚Sincerity Ace‘. Er sollte das Wrack untersuchen und versuchen, es in Richtung der japanischen Küste zu ziehen. Dies könnte günstigenfalls um den 25.1. der Fall sein.
Die US-Küstenwache hatte die Suche nach Überlebenden vor Hawaii eingestellt. Bei dem Feuer starben fünf Seeleute. Ein Besatzungsmitglied wurde vermisst, die anderen vier Seeleute konnten nicht geborgen werden. Nachdem auf dem von MOL gecharterten Frachter rund 1.800 Meilen von Hawaii entfernt das Feuer ausgebrochen war, konnten 16 der 21 Besatzungsmitglieder von zur Hilfe geeilte Schiffe gerettet werden.
Der verlassene Autotransporter trieb seither mit Schlagseite nach Steuerbord auf See. Ein Bergungsplan wurde von der Coastguard in Abstimmung mit dem Eigner erarbeitet. Das Schiff war mit 3.500 Nissan-Neuwagen auf dem Weg von Yokohama nach Honolulu gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper sank auf Paraná
(08.01.19) Der 37 Meter lange, argentinische Schlepper ‚Cavalier XV‘ (MMSI-Nr.: 701006286) sank am 6.1. bei einem Sturm in hohem Seegang auf dem Paraná river im Gebiet von San Cosme und Damian in Carmen del Paraná nahe des Yacyretá-Dams oberhalb der Schifffahtsschleuse. Nur noch die Aufbauten ragten aus dem Wasser. Aus dem Maschinenraum lief etwasÖl in den Fluss aus. Taucher des Naval Consulting Service wurden zur Assistenz gerufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‚Burhan Dizman 1‘
Archivbild Frachter ‚Burhan Dizman 1‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Technische Probleme in Dardanellen
(07.01.19) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Burhan Dizman 1‘, 5816 BRZ (IMO-Nr.: 9381809), erlitt am 1.1. beim Transit der Dardanellen einen technischen Schaden. Das Schiff warf Anker auf der Reede von Karanlik Lima, wo die Crew eine Reparatur durchführte. Am 3.1. gegen 12 Uhr setzte es seine Reise fort und machte am 4.1. um 5.50 Uhr am Gemport Container Terminal in Gemlik fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter ‚Louise Auerbach‘ in der Kanalböschung
Frachter ‚Louise Auerbach‘ in der Kanalböschung
(Bild: Frank Behling)   Großbild klick!

Erste Havarie des Jahres auf dem Nord-Ostsee-Kanal
(07.01.19) Am 6.1. gegen 13 Uhr kam der unter Liberia-Flagge registrierte Frachter ‚Louise Auerbach‘, 9611 BRZ (IMO-Nr.: 9388895), beim westgehenden Transit des Nord-Ostsee-Kanals auf Höhe der Levensauer Hochbrücke vom Kurs ab und lief bei Suchsdorf in die Kanalböschung, in der der 138 Meter lange Frachter steckenblieb. Die Verkehrszentrale in Brunsbüttel sperrte daraufhin den Streckenabschnitt komplett für den übrigen Verkehr. Sieben Schiffe waren davon betroffen.
Die Besatzung konnte den Frachter nach 90 Minuten aus eigener Kraft wieder aus der Böschung abbringen. Mithilfe des inzwischen zur Unterstützung eingetroffenen Kieler Schleppers „Stein“ wurde er auf dem Kanal gedreht und zurück zum Nordhafen in Kiel gebracht, wo er gegen 15 Uhr am Voith-Kai festmachte. Dort begann die Wasserschutzpolizei damit, das Schiff zu untersuchen. Außerdem wurde eine Klasseinspektion durchgeführt. Die ‚Louise Auerbach‘ hatte in Rauma Maschinenteile von Wärtsilä geladen.
Das 2007 auf der Werft Qingshan in China als ‚Beluga Fanfare‘ erbaute und 12.652 Tonnen tragende Projektladungsschiff ist mit drei Laderäumen, Zwischendecks und zwei Kränen von jeweils 150 Tonnen Hebelastkapazität ausgestattet. Es ist 138,06 Meter lang, 21,35 Meter breit und hat acht Meter Tiefgang. Der Frachter läuft für die Peter Döhle Schifffahrts KG in Hamburg.
In der Folge der Havarie kam es auch auf dem dänischen Tanker ‚Torm Louise‘, 29283 BRZ (IMO-Nr.: 9392482), zu einem Problem – er hatte wegen der Kanalsperrung in der Weiche Landwehr stoppen müssen. Als die Sperre gegen 15 Uhr aufgehoben wurde, bekam er den Anker nicht mehr aus dem Wasser, weil die Winsch einen Schaden erlitten hatte. Zur Reparatur von deren Antrieb machte das nach Porvoo bestimmte Schiff am 7.1. um 10 Uhr an der Bominflot-Bunkerstation in Kiel-Projensdorf fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Treibgut der 'MSC Zoe'
Treibgut der 'MSC Zoe'
(Bild: Arjan Henriks)   Großbild klick!

Weitere Ladung der MSC Zoe auf Borkum angespült
(07.01.19) Die Einsatzkräfte auf Borkum haben am 6.1. weiteres Strandgut aus der Ladung des Containerfrachters ‚MSC Zoe‘ gefunden. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Kinderspielzeug, Verpackungsmaterial und Fahrradteile. Seit Beginn des Einsatzes wurden auf Borkum knapp 45m³ Strandgut eingesammelt, darunter Verpackungsmaterial wie Styropor und Kinderspielzeug wie Plastikwaffen und -helme oder Schutzwesten sowie Fernseher, Matratzenschoner und Fahrradteile.
In der Nordsee konnten die Schiffe vereinzelt Ladungsinhalte sichten und bergen. Das Ölüberwachungsflugzeug Do 228 sichtete bei einem Kontrollflug am Vormittag keine neuen Container. Neben der ‚Neuwerk‘, ‚Mellum‘, ‚Gustav Meyer‘, 'Norden', ‚Wega‘, ‚Bad Bramstedt‘ und ‚Borkum‘ war auch das Peilschiff ‚Paapsand‘ im Suchgebiet im Einsatz. MSC hat inzwischen die Firma
'Norden' auf der Suche vor Borkum
'Norden' auf der Suche vor Borkum
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!

Ardent Global beauftragt, die Bergungsarbeiten in Deutschland und den Niederlanden zu übernehmen.
Bislang war nach Angaben des Havariekommandos und der niederländischen Küstenwache nur der Verbleib von etwa 30 der 277 verlorenen Container sicher geklärt. Das Havariekommando hat inzwischen Strömungsmodelle durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie erstellen lassen, die auch eine langfristige Bewegung der Trümmerfelder errechnen.
An der holländischen Küste hat sich nach dem tagelangen Großeinsatz unter Mithilfe zahlreicher Freiwilliger die Lage aktuell entspannt. In Schiermonnikoog wurden kleine Teile mit einem Strandreinigungsgerät, einer Art Staubsauger aus den Dünen und dem Sand entfernt. 15 Kutter suchten auf See weiter nach Treibgut.
Eine Springflut drohte Anfang der Woche aber wieder Ladungsreste in den Küstenbereich zu befördern. Nach holländischen Angaben hat die MSC Zoe’ 281 Container verloren. Laut Rijkswaterstaat wurden davon inzwischen 240 oberhalb von Terschelling und Schiermonnikoog mit Sonar lokalisiert oder angetrieben. 18 trieben auf den Strand, 222 lagen auf dem Meeresgrund und weitere 41 bislang komplett verschwunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yantian Express zwei Tage nach Brandausbruch aufgegeben
(07.01.19) Zwei Tage nach dem Ausbruch eines Feuers an Bord des Hapag-Lloyd-Containerschiffes ‚Yantian Express‘ am 4.1. wurde das Schiff am Wochenende evakuiert. Der Brand war auf dem Atlantik etwa 650 Meilen vor der kanadischen Küste und rund 1.000 Meilen nordwestlich der Bermuda-Inseln ausgebrochen. Wegen der schlechten Wetterlage konnte es nicht eingedämmt werden und hatte zeitweise deutlich an Intensität zugenommen.
Deshalb wurde beschlossen worden, die 21-köpfige Besatzung, bestehend aus acht Offizieren und 15 Crewmitgliedern abzubergen. Sie wurde am 5. und 6.1. von dem Bergungsschlepper ‚Smit Nicobar‘IMO:9322592 an Bord genommen. Die weitere Entwicklung auf der ‚Yantian Express‘ werde kontinuierlich analysiert. Die Brandbekämpfung wurde durch den Bergungsschlepper fortgesetzt, doch konnte das Feuer bislang nicht gelöscht werden. ‚Der kanadische Offshore-Schlepper ‚Maersk Mobiliser‘ (IMO-Nr.: 9765471) lief am 5.1. aus St. John’s aus, um den Havaristen in Richtung Halifax auf den Haken zu nehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter bei Kollision vor Cai Lan
(07.01.19) Der unter Panama-Flagge laufende Holzfrachter ‚Daio Southern Cross‘, 49098 BRZ (IMO:9566629), der am 6.1. aus Cai Lan nach Mishima ausgelaufen war, kollidierte am 7.1. um 1.40 Uhr mit dem vietnamesischen Binnenschiff ‚NB-8836‘ in der Ha Long Bay im Golf von Tonkin. Das mit 1.580 Tonnen Zement beladene Schiff zerbrach und sank. Nur ein Teil des Bugs blieb kieloben liegend über Wasser sichtbar.
Von der fünfköpfigen Crew wurden vier Mann gerettet. Einer wurde später tot geborgen. Der Holzfrachter, der eine 20-köpfige philippinische Crew an Bord hatte, ging auf der Reede von Hon Gai vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandeter Trawler würde bei Bergungsversuch sinken
(07.01.19) Die Untersuchung des in Kvinnvika gestrandeten Trawlers ‚Northguider‘ am Wochenende ergab, dass er beim Versuch, ihn vom Grund zu ziehen, derzeit sinken könnte. Das Küstenwachboot ‚Svalbard‘ kehrte inzwischen nach Longyearbyen zurück, um weiteres Bergungsgerät und notwendige Ausrüstung an Bord zu nehmen. Auf der Basis der Dokumentation, die im Zuge der Untersuchungen an Bord erstellt wurde, wird an einem Bergungsplan durch Ardent Global und die Küstenwache gearbeitet.
Vorrang hat derzeit das Auspumpen der 320 Tonnen Diesel aus den Tanks, bevor an weitergehende Bergungsaktionen gedacht werden kann. Dazu haben die Einsatzkräfte einen Weg zu den Ansatzpunkten erkundet. Außerdem wurde alles lose Material, das eine Gefährdung darstellen kann, so wie Farben, Leinen, Chemikalien oder Batterien, entfernt. Alle Luken und Ventile wurden abgedichtet, um eine weitere Ausbreitung des ins Schiffsinnere bereits eingedrungene Wasser zu verhindern. Messgeräte, die jede Bewegung des Schiffs überwachen, wurden angebracht. Ein Überwachungsflugzeug der Küstenwache wurde auf Spitzbergen stationiert, um mögliche Ölaustritte festzustellen und zu verfolgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach 10 vermissten Seeleuten eingestellt
(07.01.19) Das Taipei RCC beendete die SAR-Operation für die weiter vermissten 10 Crewmitglieder des am 2.1. rund 80 Meilen nordöstlich der Insel Pengija gesunkenen Frachters ‚London‘ am 6.1. Von den 15 Mann, 14 aus Myanmar und einem Taiwanesen, waren zwei von einem südkoreanischen Kutter und zwei weitere von einem chinesischen Kutter gerettet worden, der auch einen Mann tot aus der See zog. Die ‚London‘ war 1,5 Stunden zuvor um 4.30 Uhr 170 Kilometer östlich von Taizhou City, Zhejiang Provinz, gesunken.
Das Verteidigungsministerium mobilisierte drei Helikopter, und das Air Combat Command schickte ein Suchflugzeug sowie einen S-70C-Hubschrauber. Die Coast Guard schickte die ‚Taoyuan - CG-132’, außerdem beteiligte sich China mit zwei Hubschraubern und vier Rettungsschiffen. Außerdem erreichten am 3.1. zwei Fregatten aus Taiwan die Untergangsstelle.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf Chittagong-Reede
(07.01.19) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Sea Dolphin C.‘, 23236 BRZ (IMO-Nr.: 9486427), kollidierte am 4.1. mit dem indonesischen Tanker Maiden ‚Alpha‘, 9959 BRZ (IMO-Nr.: 8818245), auf der Außenreede von Chittagong. Beide Schiffe wurden bei dem Unfall beschädigt. Der Frachter war für Schiffsabbrecher in Chittagong bestimmt und ankerte seit dem 18.12.2018 auf Position 22° 16.76' N 091° 42.27' O.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hiller Hafen: Tschechisches Binnenschiff leckgeschlagen
(07.01.19) Die Löschgruppen Hartum, Hille, Eickhorst und Nordhemmern wurden in der Nacht zum 7.1. um 2.50 Uhr alarmiert, weil ein tschechisches Binnenschiff im Hiller Hafen mit dem Heck gegen die Spundwand gestoßen und leckgeschlagen war. Da die an Bord befindlichen Pumpen ausgefallen waren, war der Laderaum voll Wasser gelaufen. Das Schiff war mit rund 950 Tonnen Weizen beladen. Als Sofortmaßnahme setzte die Feuerwehr zwei TS 8-Pumpen ein, um das Wasser abzupumpen. Währenddessen kümmerten sich Schiffseigner und Wasserschutzpolizei um einen Hafen in dem das Schiff gelöscht werden kann. Der Einsatz dauert am Morgen noch an. Ein Taucher war vor Ort, um zu kontrollieren, ob das Schiff im Hiller Hafen repariert werden kann oder in eine Werft gebracht werden musste.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Emden
(07.01.19) Am 4.1. um 19.10 Uhr kollidierte m Emder Hafen ein unter der Flagge Maltas fahrender Massengutfrachter ‚OC Aggnes‘, 19538 BRZ (IMO-Nr.: 9440447) beim Auslaufen nach Jelsa mit einer Kante des Emder Südkais und zog sich dabei einen Riss in der Außenhülle rund 2,5 Meter oberhalb der Wasserlinie zu. An der Kaimauer entstand kein Sachschaden.
Dem Schiff wurde bis nach einer Reparatur durch die zuständige Aufsichtsbehörde, die Berufsgenossenschaft Verkehr Hamburg, ein Auslaufverbot erteilt. Am 7.1. lag es weiter am Südkai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung von Luxusyacht gescheitert
(07.01.19) Die 17 Meter lange 1.5-Millionen-Dollar-Luxusyacht, die nach einer Grundberührung mit Bodenschäden vor der Dubai Marina gesunken war, lag am 6.1. weiter auf Grund. Nur die obersten Teile ragten, flankiert von zwei Auftriebskörpern, rund 100 Meter vor der Küste noch aus dem Wasser auf Höhe der Jumeirah Beach Residence. Das Boot lag tiefer als am Vortag, nachdem Bergungsarbeiten erfolglos verlaufen waren.
Am 3.1. war das Boot mit acht Touristen und einer dreiköpfigen Crew an Bord gerettet worden. Die Russen, Briten und Franzosen waren von einem Polizeiboot unversehrt gerettet worden. Am Abend des 5.1. war die Bergung im Gange, doch nachdem erstmals Menschen an Bord gegangen waren, sackte das Schiff wieder weg.
Quelle:Tim Schwabedissen


Herrenlose Yacht liegt gestrandet in Townsville/Australien
(07.01.19) Für die 11 Meter lange Segelyacht ‚Tucana‘, die am 28.11. im Duckpond in Townsville strandete, nachdem der Anker nicht mehr im Grund gehalten hatte, muss binnen neun Tagen ein Bergungsplan bei Maritime Safety Queensland vorliegen. Andernfalls könnte sie beschlagnahmt und abgewrackt oder versteigert werden. Die Behörde versuchte nun, den Eigner ausfindig zu machen, um sich über eine Bergung zu verständigen.
Das rostige Stahlboot lag im flachen Wasser auf der Nordseite der Hafenmole nahe Townsville, ohne das Aktivitäten, es wieder flottzumachen, erkennbar gewesen wären seit der Havarie. Bis zum 16.1. muss sich der Eigner melden, wenn er Rechte an dem Boot noch geltend machen will.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Tote und vier Vermisste bei Schiffbruch vor Samsun/Türkei
(07.01.19) Zwei Seeleute kamen ums Leben und wurden tot geborgen, vier wurden vermisst, nachdem der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚Volgo Balt 214‘, 2516 BRZ (IMO-Nr.: 8841644), am 7.1. vor der Küste der türkischen Provinz Samsun sank. Das Schiff hatte im Schwarzen Meer rund 125 Kilometers vor der Küste um 8.10 Uhr einen Notruf abgesetzt. Um 8.50 Uhr brach der Kontakt ab.
Daraufhin lief eine SAR-Operation durch die türkische Coastguard an. Um 9.05 Uhr stieg der erste Hubschrauber vom Samsun-Çarsamba Airport. Um 9.54 Uhr war er vor Ort und fand drei Rettungsinseln in der stürmischen See treibend vor. Sieben Mann der 13-köpfigen Crew – darunter neun Ukrainer, zwei Aserbaidschaner und zwei Russen, wurden lebend geborgen und mit dem Hubschrauber in Krankenhäuser geflogen.
Zwei Mann wurden tot aufgefunden. Insgesamt waren vier Helikopter, ein SAR-Schiff, ein Schlepper und zwei Boote der Coastguard aus Sinop und Samsun sowie zwei Handelsschiffe an der Suche nach den vermissten Seeleuten beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Crew von gestrandetem Fischfracher abgeborgen
(07.01.19) Die 24-köpfige, chinesische Crew des gestrandeten Fischfrachters ‘Ou La Yeng 06" wurde am 6.1. von ihrem Schiff abgeborgen und nach Majuro, die Hauptstadt der Marshall Islands, gebracht. Die Rettungsaktion wurde von einem Patroullienboot der Regierung und der chinesischen ‚Shen Lian Cheng 737‘ durchgeführt. Die US Coastguard sicherte die Aktion mit einer HC 130 Hercules aus der Luft ab.
Die Regierung behandelte das Schiff inzwischen als Kriminalfall. Es war nicht lizensiert zum Betrieb in der Wirtschaftszone der Marshall Islands. Nun wurde die Crew verhört. Behördenvertreter machten sich unterdessen auf dem Weg zu dem Havaristen, um die Schäden am Schiff und am Atoll zu untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähren auf Meghna River/ Bangladesh kollidiert – ein Toter
(07.01.19) Mindestens ein Mensch kam ums Leben, fünf weitere wurden verletzt, als auf dem dem Meghna River am 6.1. bei Kaliganj Pt. in Mehendiganj gegen 00.45 Uhr die Fähre ‚Adventure-9‘ auf dem Weg nach Dhaka auf eine Untiefe lief und die ‚Sundarban-6‘ frontal in sie hineinlief. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Bangladesh Inland Water Transport Association (BIWTA) bei Nebel und entsprechend schlechter Sicht. Bei dem Toten handelte es sich um einen 20-jährigen auf der Adventure-9, der an Deck gestanden hatte.
Die Verletzten kamen in Krankenhäuser in Barishal. An Bord der ‚Adventure-9‘ waren über700 Passagiere, auf der ‚Sundarban-6‘ mehr als 500. Das festsitzende Schiff hatte kein Signal gegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Cebu City/Philippinen
(07.01.19) Am 6.1. um 7.30 Uhr kam es auf der indonesischen Fähre ‚Our Lady of Good Voyage‘ der Medallion Shipping, die mit 585 Passagieren und einer 46-köpfigen Crew unterwegs war, zu einem Maschinenausfall vor den South Road Properties in Cebu City. Das Schiff war am Abend des 5.1. aus Dipolog City ausgelaufen und steuerte gerade Pier 4 in Cebu City an, als auf einmal der Antrieb versagte.
Der Schlepper ‚Andrick‘ der Golden Shipping Lines zog das Schiff um neun Uhr an den Kai. Die Coast Guard Station in Barangay Tinago, Cebu, leitete eine Untersuchung ein. Vorerst wurde ein Fahrverbot verhängt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack der 'Arsinoi'
Wrack der 'Arsinoi'
(Bild: Thanassis Stavrakis)   Großbild klick!

27 Wracks werden vor Eleusis/Griechenland geborgen
(05.01.19) 27 Wracks, von denen 12 als potentiell gefährlich eingeschätzt wurden, werden jetzt auf Initiative der Elefsina Port Authority aus dem Golf von Eleusis, einem Industriegebiet mit Fabriken und Werften bei Piräus, geräumt. Sie haben dort zum Teil jahrzehntelang gelegen und sind sowohl eine Schifffahrts- wie auch eine Umweltgefährdung. Insgesamt liegen zwischen Piräus und der Insel Salamis 52 Wracks.
Aus einigen laufen ölhaltige Flüssigkeiten aus. Die Eigner kommen aus Griechenland, den Marshall Islands, England oder Honduras. Einige gingen pleite, andere sind nicht länger auffindbar. Deshalb haben die Behörden einen Prozess begonnen, bei dem der Staat aktiv werden kann.
Berger sollen die Wracks zerlegen und abtransportieren. Sie arbeiten auf eigene Rechnung und verkaufen dann den Stahl, wodurch sie Gewinn erzielen können.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre mit Maschinenschaden in Andirrio
(05.01.19) Am 4.1. wurde die Hafenbehörde von Rio durch den Kapitän der griechischen Fähre ‚Pantanassa‘, 753 BRZ (IMO-Nr.: 8917118), informiert, dass es zu einem Schaden an der Steuerbordmaschine gekommen war. Das Schiff lag im Hafen von Andirrio und hatte noch keine Passagiere an Bord. Um 9.30 Uhr sollte es planmäßig von Antirios nach Rio auslaufen.
Die Hafenbehörde von Patras verhängte ein Auslaufverbot, bis eine Reparatur durchgeführt war. Als dies geschehen und eine Klasseinspektion absolviert war, konnte das Schiff auslaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Norwegische Coastguard auf der ‚Northguider'
Norwegische Coastguard auf der ‚Northguider'
(Bild: Kystverket)   Großbild klick!

Boarding-Team erstmals auf gestrandetem Trawler
(5.1.2019) Nach etlichen Stunden Wartens fand sich für ein Boarding-Team auf dem Patroullienboot ‚Svalbard’ der norwegischen Coastguard am 3.1. um 18.30 Uhr ein Wetterfenster, um mit einem Boot auf den gestrandeten Trawler ‚Northguider', 1792 BRZ (IMO-Nr.: 8714619), nördlich von Spitzbergen überzusetzen. Das Schiff lag unter einem dicken Eispanzer, der im Scheinwerferlicht in der tageslichtlosen Polarnacht geisterhaft leuchtete, mit dem Heck weggesackt und Schlagseite auf Grund. Bei 40 Knoten Wind war es zunächst unmöglich gewesen, sich gefahrlos anzunähern.
Erst gegen Abend bot sich diese Chance. Ein Team konnte an Bord übersetzen und sich einen ersten Überblick verschaffen. Es begann, alle losen Objekte an Deck wie Farben, Chemikalien, Leinen und ungesicherte Öltanks zu entfernen. Ein ROV wurde ausgesetzt, um den Rumpf zu inspizieren und anschließend die Bodenverhältnisse an der Strandungsstelle zu kartieren. So soll herausgefunden werden, wie dicht sich andere Schiffe an den Havaristen gefahrlos annähern können. Vorrang hat zunächst das Abpumpen der 320 Tonnen Diesel in den Tanks.
Dazu müssen etliche Kalkulationen durchgeführt werden, ebenso, um zu klären, ob das Schiff vom Grund gezogen werden kann. Dann muss das weitere Vorgehen in dem ökologisch sensiblen Gebiet geplant werden. Der Fokus lag darauf, Schäden an der Umwelt abzuwenden.
Der Dieseltank blieb bisher unbeschädigt. Es gab aber Leckagen von Ölabfall in den Maschinenraum. Im Rumpf fand sich ein Riss, durch den der Maschinenraum wie auch der Hilfsmaschinenraum mit 700 bis 900 Tonnen Wasser vollliefen. Aber weder im Gefrierraum noch im Bugstrahlruderraum wurde Wassereinbruch festgestellt, was auf die solide eisverstärkte Bauweise des Schiffes zurückgeführt wurde, das einiges auszustehen vermag.
Ob das Schiff schwimmfähig sein würde, wenn man es vom Grund zieht, konnte derzeit noch nicht gesagt werden. Das Personal der holländischen Bergungsfirma Ardent Global blieb bis zum 4.1. um drei Uhr an Bord und führte seine Untersuchungen durch. An Backbordseite lag die ‚Northguider‘ auf Sand- und Kiesgrund, während sich an Steuerbordseite Felsen befanden, durch die der Rumpf auch aufgerissen worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank in Altefähr
(05.01.19) Der am 2.1. in Altefähr auf Rügen zwischen 19 und 20 Uhr in der Sturmflut, die mit dem Sturm Zeetje über die Ostsee fegte, gesunkene Fischkutter ‚Kehr Wieder‘ wurde am 4.1. von einem Mobilkran des Krandienst Lange wieder gehoben. Nur noch ein kleiner Teil des Schiffs hatte aus dem Wasser geragt. Nun wurde das Wrack auf Land abgesetzt.
Im Holzrumpf klaffte ein großes Loch. Nach einer Begutachtung muss der Eigner nun die Entscheidung treffen, was weiter mit seinem Schiff passiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Dreifackpack
Ein Dreifackpack
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!

Suche nach Containern der MSC Zoe dauert an
(05.01.19) Seit Tagesanbruch des 4.1. wurde die Suche nach den verlorengegangenen Containern der ‚MSC Zoe‘ fortgesetzt. Dafür flogen das Ölüberwachungsflugzeug Do 228 und ein Bundespolizeihubschrauber regelmäßig Suchmuster im Einsatzgebiet. Die Bergung der bereits gefundenen Container gestaltete sich schwierig, da diese zumindest teilweise mit Wasser vollgelaufen sind und ein hohes Gewicht hatten.
Gleichzeitig befanden sie sich im Flachwasser, weshalb größere Schiffe aufgrund ihres Tiefgangs nicht nah genug an die Container heranfahren konnten, um diese aufzunehmen. Weitere Container waren entweder bei der Havarie oder danach im Wasser aufgerissen oder zerquetscht worden.
Angeschwemmter Container
Angeschwemmter Container
(Bild: Kustwacht)   Großbild klick!

Dabei breiteten sich tonnenweise Ladung und Plastikfolien aus den Verpackungen im Meer aus.
Eines der Suchschiffe stieß beispielsweise auf ein Feld mit treibenden Autoreifen. Am Morgen des 4. 1. gegen 8.30 Uhr wurden auf Borkum etwa 30 Fernseher sowie Schuhe und Bettwäsche auf 1,5 Kilometern Länge angespült. Die TV-Geräte waren völlig zerstört und zum Teil verbogen.
Strandläufer der Kurverwaltung hatten sie am Südstrand der Insel entdeckt. Inzwischen haben Mitarbeiter der Kurverwaltung das Treibgut eingesammelt. Am 5.1. kamen kleinere Plastikteile, darunter Spielzeughelme, Schutzwesten und Verpackungsmaterial auf den Strand. Einsatzkräfte
Holländische Soldate säubern die Küste
Holländische Soldate säubern die Küste
(Bild: Kustwacht)   Großbild klick!
der Feuerwehr und der Strandmeisterei waren seit dem Vormittag mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.
An diesem Tag mussten das Ölüberwachungsflugzeug und der Hubschrauber der Bundespolizei wegen der Wetterverhältnisse am Boden bleiben. In der stürmischen See und bis zu fünf Meter hohen Wellen war derzeit auch keine Markierung von entdeckten Containern möglich. Fünf Schiffe, darunter die ‚Wega‘ des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie, die ‚Neuwerk‘ als On Scene Coordinator vor Ort, das Mehrzweckschiff ‚Mellum‘, die Tonnenleger ‚Gustav Meyer‘ und ‚Norden`, das Bundespolizeiboot ‚Bad Bramstedt‘ und das Zollboot ‚Borkum‘ führten ihre Suche nach den noch vermissten rund 240 Containern allerdings weiter fort.
In deutschen Gewässern wurden mittlerweile knapp 20 Container gesichtet oder per Sonar geortet. Bislang konnte indes keiner geborgen werden. Die Einsatzschiffe liefen nach einem bestimmten Suchmuster die Nordsee ab. Für den Fall, dass Container oder Ladungsreste an der deutschen Nordseeküste anlanden sollten, hat das Havariekommando das Technische Hilfswerk mit Spezialgerät in Bereitschaft versetzt.
Grundlage der Suche waren Berechnungen der Wasserschutzpolizei, in denen zwei mögliche Positionen für den Containerverlust ermittelt wurden. Einer befand sich etwa 22 Kilometer nordwestlich von Borkum, der andere 22 Kilometer nördlich der niederländischen Insel Ameland. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat aufgrund dieser Daten in einem Driftmodell einen wahrscheinlichen Weg der über Bord gegangenen Ladung berechnet, an den sich die Suchschiffe orientierten.
In Schiermonnikoog trieb in der Nacht zum 5.1. ein zweiter Sack mit Dibenzoylperoxid an. Einer der drei vermissten Gefahrgut-Container enthielt 280 Säcke der Chemikalie, die zur Kunststoffherstellung verwendet wird. Bislang wurden nur zwei der 25-Kilo-Säcke in den Niederlanden angespült. Ein zweiter vermisster Gefahrgut-Container hatte 1.500 Kilogramm Lithium-Ionen-Batterien geladen.
Die Strände und Küsten der friesischen Inseln waren übersät mit Treibgut und Verpackungsmüll aus den Containern. Fischer aus Zoutkamp bargen Flachbildschirme oder Sandalen, aber auch Handdampfreiniger und Kompressoren. Auf Ameland trieben in den vergangenen Tagen zehntausende Möbel, Kühlschränke, Spielzeuge und Schuhe am Strand an. Allein am 4.1. wurden auf einer Länge von acht Kilometern zwischen Buren und dem Ende der Insel am Naturschutzgebiet de Hon 200 Tonnen Strandgut eingesammelt.
Dabei halfen neben hunderten einheimischen Freiwilligen auch viele Touristen mit, sodass der Strand rasch gesäubert war. Allerdings kam in der Nacht zum 5.1. zwischen den Dörfern Ballum und Nes erneut Treibgut auf den Strand. Erneut bat die Gemeindeverwaltung die Einwohner und Urlauber um Mithilfe. Auch auf See drohte Ungemach: Dem Skipper des Krabbenkutters ‚Germania – GRE 3‘ aus Greetsiel gingen große Mengen Handdampfreiniger ins Fangnetz. Fischerkollegen aus den Niederlanden berichteten von Fängen berichtet, die von Kompressoren über Flachbildschirmen bis hin zu Sandalen reichten.
Insgesamt, so ergab die Auswertung der Luftbilder, waren 277 Container der ‚MSC Zoe‘ in der Nordsee gelandet. Die Bremerhavener Wasserschutzpolizei wolle am 7.1. gemeinsam mit dem Bundesamt für Schiffsunfalluntersuchung die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufnehmen. Auch die niederländische Justiz hat Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Die Küstenwache arbeitete dabei unter Leitung eines Staatsanwalts mit Inspektoren der Umwelt- und Verkehrsbehörde zusammen. Dabei will die Staatsanwaltschaft auch mögliche Verstöße gegen Umweltschutz-Vorschriften klären.
Quelle:Tim Schwabedissen



Autofrachter geht von Cuxhaven aus zum Verschrotten
(05.01.19) Das Schicksal des 35 Jahre alten Autotransporters ‚Baltic Breeze‘, 29979 BRZ (IMO-Nr.: 8312590), ist nach zuletzt aufgekommenen Gerüchten über Reparaturangebote doch besiegelt. Auf das Schiff warten nur noch die Schneidbrenner in Alang. Wie die Cuxhavener Agentur BREB bestätigte, soll das 164 Meter lange Schiff nach elfwöchiger Aufliegezeit an der Seebäderbrücke in Cuxhaven bald in der Türkei verschrottet werden.
Erst Mitte Oktober war die ‚Baltic Breeze‘ von Norwegen nach Cuxhaven verlegt worden, um Pkw nach England zu verschiffen. Beim Einlaufen war es in der Nacht zum 14.10.2018 zu einem Maschinenraumbrand gekommen. Danach wurde sie nach Cuxhaven abgeschleppt.
Für die Überführung ins Mittelmeer hat die Reederei den 2004 in Cuxhaven bei der Mützelfeldtwerft erbauten Seeschlepper ‚Bremen Fighter‘ (IMO-Nr.: 9321287) gechartert. Spätestens bis zum 15.1. soll die Schleppreise mit dem leeren und unbemannten Schiff beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf deutschem Containerfrachter
(05.01.19) Am Morgen des 3.1. brach ein Feuer in einem Container an Deck des deutschen Containerfrachters ‚Yantian Express‘, 88493 BRZ (IMO-Nr.: 9229831), nordöstlich von Bermuda auf Position 35 48 N 50 03 W aus und griff auf weitere Container über. Die Mannschaft, acht Offiziere sowie 15 Seeleute, blieb unbeschadet und leitete sofort Löscharbeiten an den Containern ein. Diese mussten jedoch wegen einer deutlichen Verschlechterung der Wetterlage vorerst unterbrochen werden.
Auch die enge Stauung behinderte die Brandbekämpfung. Die Besatzung musste sich deshalb aus Sicherheitsgründen zurückziehen. Die ‚Yantian Express‘ war zu der Zeit auf dem Weg von Asien über Singapur und Colombo, Sri Lanka, nach Halifax und stand am 4.1. rund 650 Seemeilen vor der kanadischen Küste.
Der Kapitän drehte das Schiff auf Nordostkurs, um Flammen und Rauch von den Aufbauten abzuhalten, und es hatte gegen 13 Uhr sieben Knoten Fahrt. Der Wind wehte mit 20 Meilen aus westlichen Richtungen und sollte am 6.1. Sturmstärke erreichen.
Der holländische Frachter ‚Happy Ranger‘ (IMO-Nr.: 9139311) ging auf Standby bei dem Frachter, um notfalls die Besatzung zu übernehmen. Der Schlepper ‚SMIT Nicobar‘ (IMO-Nr.: 9322592) war auch auf dem Weg zum Havaristen. Das 320 Meter lange 7.510 TEU-Schiff läuft im East Coast Loop 5 (EC5) Dienst. Es 2002 in Korea als ‚Shanghai Express‘ erbaut. Für eine genaue Einschätzung des Schadens an Schiff und Ladung war es noch zu früh. Die Reederei Hapag-Lloyd arbeitete eng mit allen relevanten Behörden zusammen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Antikythera
(05.01.19) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚NS Tera‘, 1861 BRZ (IMO-Nr.: 8411566), erlitt einen mechanischen Schaden, als er am Nachmittag des 3.1. im Hafen von Antikythera manövrierte. Dabei stieß er mit dem Bug gegen das Heck des dort am Kai liegenden, unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarriers ‚Delphi Ranger‘, 31130 BRZ (IMO-Nr.: 9438054). Beide Schiffe wurden beschädigt, mit einem Auslaufverbot belegt und mussten auf die entstandenen Schäden hin untersucht werden. Am 5.1. lagen sie weiterhin im Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter bei Pendik in Flammen
(05.01.19) Am Morgen des 4.1. brach auf dem unter Togo-Flagge laufenden Frachter ‚Mark‘, 2383 BRZ (IMO-Nr.: 7721952), ein Feuer aus, als er in Pendik bei Istanbul im Marmara-Meer vor Anker lag. Die Flammen breiteten sich auf die Aufbauten aus und leuchteten weithin sichtbar durch die Dunkelheit.
Alle 15 Crewmitglieder, 10 Syrer, drei Inder und zwei Ägypter, wurden sicher evakuiert und nach Kartal in Istanbul gebracht. Die Brandbekämpfung mit Schleppern und Rettungsbooten dauerte im Lauf des Tages an, und der Rumpf wurde dann gekühlt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler sank nach Kollision mit Schwimmkran
(05.01.19) Der russische Trawler ‚MRTK-1078‘, 120 BRZ (MMSI-Nr.: 273433040), der im Hafen von Pionerskiy am Kai lag, wurde am 2.1. von einem Schwimmkran getroffen, der sich bei starkem Wind losgerissen hatte und abgetrieben war. Dadurch entstanden im Rumpf des Trawlers Risse ober- und unterhalb der Wasserlinie. Das Schiff erlitt Wassereinbruhc und sank an seinem Liegeplatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker vor Indonesien gestrandet
(05.01.19) Seit dem 28.12. sitzt der unter Cook-Islands-Flagge laufende Produktentanker ‚Ocean Princess‘, 2393 BRZ (IMO-Nr.: 8601496), auf einem Korallenriff rund 57,9 Meilen von Atapupu entfernt auf Position 08 10 57 S, 124 25 32 fest. Er war auf dem Weg nach Singapur mit einer 18-köpfigen Crew und einer Ladung Öl an Bord in den Gewässern vor Alor in Ost-Nusa Tenggara festgekommen.
Die indonesischen Behörden vermochten ihn wegen schlechten Wetters bislang nicht wieder flottzumachen. Er sollte anschließend nach Dulionong geschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf Mississippi auf Grund gelaufen
(05.01.19) Auf dem Mississippi lief bei Flussmeile 3,5 oberhalb des Head of Passes am 4.1. der britische Bulkcarrier ‚Anglo Alexandria‘, 65846 BRZ (IMO-Nr.: 9451044), in Position 29° 11.87' N 089° 16.22' W bei Cubit’s Gap auf Grund und blockierte das dortige Fahrwasser. Alle anderen Schiffe mussten stoppen oder mit größter Vorsicht passieren, wenn ihnen das nicht möglich war. Die beiden Schlepper ‚Mardi Gras’ (MMSI-Nr.: 367716330) und ‚Louisiana’ (IMO-Nr.: 8423947) wurden zur Assistenz geschickt.
Die ‚Anglo Alexandria‘ war vom Plaquemines Parish Port nach Suez unterwegs, als sie havarierte. Rund 50 Schiffe mussten warten, bis das Fahrwasser wieder frei war. Nachdem der Frachter geborgen war, warf er auf der East Bay Anchorage vor der Flussmündung Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht sank vor Dubai
(05.01.19) Eine Luxusyacht sank am 4.1. vor der Dubai Marina mit 11 Personen an Bord. Sie hatte auf einer Tagesfahrt dicht bei der Jumeirah Beach Residence starken Wassereinbruch erlitten und ging um 12.45 Uhr unter. Neben der dreiköpfigen Crew – einem Ägypter und zwei Asiaten – waren acht Touristen aus Russland, England und Frankreich an Bord.
Ein Polizeiboot nahm sie unversehrt an Bord. Die Yacht sank kurz darauf 200 Meter vom Strand entfernt. Sie wurde von der Charterfirma wenig später bereits wieder geborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank nach Kollision
(05.01.19) Zwei Fischer wurden vermisst, nachdem ein Kutter am 3.1. auf der Iguana Bank bei Nueva Valencia gegen 23 Uhr von einer RoRo-Fähre vor der Küste von Guimaras gerammt und versenkt wurde. Ein Mann wurde gerettet und nach Bacolod City gebracht. Die Coast Guard suchte nun nach seinen Gefährten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Acht Vermisste nach Kollision vor China
(05.01.19) Ein Kutter mit einer 14-köpfigen Crew an Bord sank am frühen Morgen des 5.1. nach Kollision mit einem unter Hongkong-Flagge laufenden Frachter vor der ostchinesischen Fujian Provinz. Bis 10 Uhr wurden sechs Mann gerettet in den Gewässern des Pingtan County. Die Suche nach den übrigen acht durch Helikopter und Schiffe dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Malediven: Frachter lief bei Leuchtturm auf
(05.01.19) Nach dem Auslaufen aus Malé zum Gan of Laamu Atoll lief am 3.1. um 21.30 Uhr der Frachter Dhinasha auf Grund. Er kam nahe des Leuchtturms auf Kolhufushi Island im Meemu-Atoll fest. Offiziere der Maldives National Defence assistierten dabei, das Schiff bei unruhiger See wieder flott zu machen. Niemand kam zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung gekenterten Schleppers wird ausgeschrieben
(05.01.19) Der am 19.12.2018 im Jekyll Creek westlich von Jekyll Island, Galveston, gekenterte, 56 Fuß lange Schlepper ‚Miss Addison‘ soll in den kommenden zwei bis drei Wochen geborgen werden, wenn die Wetterbedingungen es zulassen. Das Coastal Resources Division (CRD) of Georgia Department of Natural Resources (DNR), die U.S. Coast Guard’s Marine Safety Unit of Savannah, die Jekyll Island Authority, die Able Bodied Marine Surveyors of Jacksonville, Florida, die Umweltschutzfirma Safe Harbor Pollution Insurance und die Reederei Salonen Marine aus Yulee, Florida, waren daran beteiligt. Die Versicherung Continental Insurance suchte nach einer Bergungsfirma.
Wenn ein Kontrakt abgeschlossen ist, wird es rund eine Woche dauern, das Bergungsgerät samt Kranbarge zu mobilisieren. Die eigentliche Bergung dürfte rund drei Tage benötigen. Dann soll das Schiff nach Fernandina Beach zur Reparatur geschleppt werden.
Die Safe Harbor Pollution Insurance installierte Ölsperren um das Schiff, und die 2,265 Gallonen Diesel wurden ausgepumpt. Warum der Schlepper bei sieben Knoten Fahrt binnen Minuten sank, war noch unklar. Er lag nun auf seiner Backbordseite in fünf Fuß Wassertiefe westlich des Hauptkanals vom Jekyll Creek.
Quelle:Tim Schwabedissen



Limassol: Feuer auf Rohrleger
(05.01.19) Am 4.1. gegen Mittag brach auf der unter Bahamas-Flagge laufenden Rohrlegeplattform ‚Castoro Sei‘, 31506 BRZ (IMO-Nr.: 8758603), am Eurogate terminal im Hafen von Limassol ein Feuer aus. Die 172-köpfige Crew wurde evakuiert und dann der Brand dann durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht.
Es dauerte aber mehrere Stunden, ihn komplett zu löschen. Ein Generator hatte das Feuer verursacht. Die Plattform sollte von Zypern nach Ägypten gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Sinop/Türkei
(05.01.19) Der türkische Frachter ‚Mumammet Gumustas 5‘, 2565 BRZ (IMO:8516287), geriet auf der Reede von Sinop im Schwarzen Meer am Nachmittag in stürmischer See ins Treiben, nachdem der Anker nicht mehr im Grund hielt. Er trieb gegen den ebenfalls vor Anker liegenden, unter Tansania-Flagge registrierten Frachter ‚Verlaine‘, 2457 BRZ (IMO-Nr.: 8841694). Beide Schiffe erlitten oberhalb der Wasserlinie Schäden am Rumpf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fracher lief vor Tripoli auf Mole
(05.01.19) Der liberianische Frachter ‚Atlantic Peach‘, 9961 BRZ (IMO-Nr.: 9508299), lief, als er aus Tripoli zum syrischen Hafen Khoms auslaufen wollte, an der Außenmole auf Grund. Das Schiff war mit 150 Containern beladen. Die 14-köpfige Crew wurde unversehrt abgeborgen und von der Hafenbehörde betreut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker trieb vor Sesey Bill
(05.01.19) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Tanker ‚STI Acton‘, 24162 BRZ (IMO-Nr.: 9696553), erlitt am 3.1. um 21.30 Uhr ein Problem mit der Elektrik der Hauptmaschine 1 auf Position 50 24.4092 N, 00 27.3640 W, 23 Meilen südöstlich von Sesey Bill. Es war auf der Fahrt von Nowlo, Waterloo nach Bilbao. Es war mit 35.110 Tonnen Diesel beladen und hatte eine 22-köpfige Crew an Bord.
Das Schiff setzte einen Defrep an die Dover Coastguard ab, als es das südwestliche Fahrwasser der Verkehrstrennungszone zur Reparatur verließ. Diese dauerte rund zwei Stunden, während derer der Tanker mit 2,4 Knoten trieb. Nach Abschluss der Reparatur und Tests der Ersatzteile setzte er die Fahrt nach Bilbao fort, wo er am 6.1. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung gekenterten Schleppers wird ausgeschrieben
(05.01.19) Am Abend des 4.1. erlitt die griechische Fähre ‚Fast Ferries Andros‘, 4682 BRZ (IMO-Nr.: 8907280), als sie auf der Route Rafina - Andros - Tinos - Mykonos unterwegs war, südöstlich von Karystos nahe Evia einen Schaden an der Steuerbord-Hauptmaschine. Das Schiff kehrte mit reduzierter Fahrt nach Rafina zurück, wo die 686 Passagiere samt 143 Pkw, 24 Trucks und vier Motorrädern von Bord mussten und mit einer anderen Fähre an ihre Fahrtziele gebracht wurden.
Das Schiff wurde von der örtlichen Hafenbehörde mit einem Auslaufverbot belegt, bis Reparaturen und eine Klasseinspektion durchgeführt waren. Am 5.1. lag es weiter im Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff kollidierte mit drei Fahrzeugen auf der Elbe
(05.01.19) Das deutsche Binnenschiff ‚Isar‘, 1164 ts (EU-Nr.: 04501410), lief am Vormittag des 3.1. bei einem Liegeplatzwechsel auf der Jöhnk-Werft in Hamburg-Harburg aus dem Ruder und kollidierte mit drei Fahrzeugen, die an der Kaimauer entlang des Treidelwegs ihren festen Liegeplatz haben. Die ‚Disco-Volante‘ des Hafenoptikers Karsten Brücher, der hier in ein paar Wochen ein besonderes Ladengeschäft mit Publikumsverkehr eröffnen wollte und nun erst einmal eine neue Inneneinrichtung benötigt, wurde ebenso betroffen wie die Motoryacht ‚Sindbad‘ und ein zehn Meter langer Holzkutter, an dessen Bug eine Leckage an der Bordwand entstand, durch die Wasser ins Schiff drang.
Da zunächst unklar war, ob Treibstoff oder Betriebsmittel auslaufen könnten, wurde die Umweltbehörde aktiv und ließ am Nachmittag vorsorglich Ölsperren um den alten Kutter auslegen. Es liefen aber keine Betriebsstoffe aus. Die Schäden am Holzkutter sollen nun im Dock geprüft werden Die knapp 80 Meter lange und gut acht Meter breite ‚Isar‘ blieb bei der Havarie unbeschädigt. Ein Defekt am Bugstrahlruder war schuld an dem Unglück. Bei dem Fahrmanöver hatte eine Schweißnaht nachgegeben.
Dadurch wurde ein Behälter mit Hydrauliköl abgerissen, der die Steueranlage versorgte. Als das Öl auslief, fiel die Ruderanlage aus. Dadurch war das Schiff nicht mehr manövrierfähig.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht im Sturm nach Narooma/Australien eskortiert
(05.01.19) Marine Rescue Crews aus Bermagui and Narooma kamen am 4.1. einer Segelyacht zu Hilfe, die in stürmischer See durch Ruderschaden gegen 16 Uhr Montague Island manövrierunfähig geworden war. Um 16.10 Uhr wurde eine fünfköpfige Rettungscrew alarmiert und lief wenig später mit der ‚Narooma 30’ aus. Der Skipper der Yacht hatte inzwischen versucht, mit einem Notsegel auf Rückkurs nach Bermagui Harbour zu gehen.
Das Boot war zu schwer, um von der Narooma-Crew abgeschleppt zu werden. Weil zudem die Barre von Narooma wegen Sturms gesperrt war, wurde die Marine Rescue Bermagui mobilisiert. Die Yacht konnte eskortiert von den Seenotrettern Kurs auf Bermagui halten. Vor dem Hafen wurde sie auf den Haken genommen und um 19.20 Uhr eingeschleppt. Wegen des stürmischen Wetters musste die ‚Narooma 30‘ anschließend bis zum Morgen des 5.1. in Bermagui bleiben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportfischer starb vor Lanzarote
(05.01.19) Ein Brite kam ums Leben, nachdem sein Sportkutter ‚Orca’ am 4.1. vor Lanzarote in Flammen aufging. Der 68-jährige war um 7.30 Uhr aus der Marina Rubicon in Playa Blanca an der Südküste der Insel ausgelaufen. Eine Meile westlich des Pechiguera-Leuchtturms brach nach einer Explosion ein Feuer an Bord des Motorboots aus.
Die Coastguard startete mit Helikopter und Tauchern eine Suche nach dem Mann. Auch ein Patroullienboot der Civil Guard war im Einsatz. Die Reste des ausgebrannten Boots wurden zur Marina Rubicon geschleppt, wo die Civil Guard eine Untersuchung einleitete.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter 14 Stunden lang im Sturm abgeschleppt
(05.01.19) Der 78 Fuß lange Kutter ‚Lisa Marie’ erlitt am Abend des 3.1. rund 15 Meilen vor der Mündung des Columbia River einen Maschinenausfall. Die U.S. Coast Guard schickte ein 52-Fuß-Boot, die ‚Triumph II‘, von der Station Cape Disappointment, das sich durch 12 bis 16 Fuß hohe Seen bei 40 Knoten Wind zum Havaristen durchkämpfte. Es lief am 4.1. um 6.45 Uhr aus und hatte den Kutter gegen neun Uhr auf dem Haken.
Um 11.30 Uhr lief ein weiteres 47-Fuß-Boot aus und übernahm den Schlepp der ‘Lisa Marie’ den Fluss hinauf. Um 14.30 Uhr wurde sie sicher an der Bunkerpier in Astoria festgemacht. Zur Reparatur ging es von dort aus am Haken eines kommerziellen Schleppers weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dreimaster ‚Seeadler‘: marode
Dreimaster ‚Seeadler‘: marode
(Bild: Susanne Weber)   Großbild klick!

Seeadler drohte in Friedrichstadt zu sinken
(ß4.01.19) Der seit Jahren in Friedrichstadt liegende, inzwischen marode Dreimaster ‚Seeadler‘ erlitt am frühen Nachmittag des 3.1. einen Wassereinbruch und drohte zu sinken. Die Feuerwehr Friedrichstadt wurde alarmiert, und Wehrführer Birger rückte mit neun Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen an. Es gelang, das Schiff zu sichern und den Wassereinbruch zu stoppen.
Das Schiff gehörte einst dem Holzbildhauer Ralph Heinrich, der die ‚Seeadler’ über Jahrzehnte in der Kieler Hörn erbaut hatte und den 25 Meter langen 80-Tonner dann über 30 Jahre lang bewohnte. Die ‚Seeadler‘ war sein Lebenswerk, das er vom Kiel bis zur Mastspitze in einer 20 Jahre währenden Eigenarbeit konstruierte und auf dem jede Tür und jede Ecke i mit Schnitzarbeiten verziert wurde. Ralph Heinrich legte 1960 mit dem Bau los, beginnend mit dem Deck, erst dann folgte der Rumpf.
Nach 20 Jahren war es soweit, ein Schwimmkran hob das Schiff in sein Element. Ein 350 PS-Motor sorgte für den Antrieb, das Schiff selbst diente Heinrich als Wohnung und Atelier. 14 Jahre lang lag er damit in Laboe und schnitzte seine Figuren aus Steineiche und Mahagoni. 1995 sank das Schiff während eines Sommerorkans an seinem Liegeplatz und galt als verloren.
Doch Heinrich erhielt viel Unterstützung, das THW barg das Schiff im Rahmen einer Übung, und er baute es wieder auf. 2002 verwüstete ein Brand in Kiel-Stickenhörn den Segler. Noch während des Neuaufbaus wäre das Schiff beinahe durch einen weiteren Orkan zerdrückt worden, doch wieder hatte Heinrich Glück. Das Kieler Sozialamt zahlte die Liegeplatzgebühren.
Mit über 90 Jahren musste er schließlich aber in ein Altersheim umsiedeln. Dort starb er 2013 mit 93 Jahren. Sein Schiff verschlug es dann nach Friedrichstadt, wo sich inzwischen Gras und Gebüsch auf dem vermodernden Deck ansiedelte, ohne dass sich eine neue Nutzung für den imposanten und charakteristischen Dreimaster gefunden hätte. Lange versuchte der neue Besitzer, der Friedrichstädter Maik Konkel, das Schiff zu verkaufen, schließlich hat er es an einen ehemaligen Kapitän auf Großer Fahrt verschenkt.
Dieser wollte den ungewöhnlichen Eigenbau nach Hamburg in eine Werft bringen lassen, es sanieren und einem gemeinnützigen Zweck zur Verfügung stellen. Seit 2015 war davon aber nichts mehr zu hören. Der Wassereinbruch zeigte nun, dass die Zeit für das einmalige Schiff ablaufen könnte, wenn nicht bald etwas passiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



‚MSC Zoe‘ in der Nordsee
‚MSC Zoe‘ in der Nordsee
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MSC Zoe in Bremerhaven eingetroffen – hunderte von Helfern und Militär im Kampf gegen Treibgut
(04.01.18) Bei der Suche nach verlorengegangenen Containern der ‚MSC Zoe‘ wurden in deutschen Gewässern bis zum 3.1. zehn Container gesichtet. Einer dieser Container konnte gesichert werden und sollte nun vom Bergungsunternehmen abgeholt werden, die übrigen sanken noch während Schiffe zu ihnen unterwegs waren. Am 4.1. nah m das Spezialschiff ‚Wega‘ des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) mit Sonar die Suche nach gesunkenen Containern auf. Das Mehrzweckschiff ‚Neuwerk‘ war als On Scene Coordinator im Einsatzgebiet und unterstützte zusammen mit dem Tonnenleger ‚Gustav Meyer‘ und dem Tonnenleger ‚Norden‘ seit Tagesanbruch wieder die Such- und Bergungsarbeiten.
Gerade noch gehalten ...
Gerade noch gehalten ...
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Die Hafenbehörde Bremerhaven koordinierte die Arbeiten im Hafen, nachdem der Frachter am 3.1. gegen 00.30 Uhr am Eurogate festgemacht hatte. Das war allerdings schwierig, da einige Bereiche der ‚MSC Zoe‘ noch nicht begehbar waren und weitere Container umzustürzen drohten. Vermutlich wird der mit einem Auslaufverbot belegte Frachter über mehrere Wochen in Bremerhaven bleiben.
Wegen des Durcheinanders an Bord kann er nicht wie üblich mit Hilfe von Containerbrücken entladen werden. Zunächst mussten verstreute Ladungsreste geborgen und die vorhandene Ladung gesichert werden. Zudem waren Brenn- und Schweißarbeiten an Deck erforderlich, um verrutschte und gekippte Container auseinander zu bekommen.
In der Nacht zum 3.1. war das Ems-Fahrwasser westlich von Borkum vorübergehend gesperrt und
Diese beiden müssen wieder eingefangen werden
Diese beiden müssen wieder eingefangen werden
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für Borkum eine Warnmeldung herausgegeben worden. So sollte verhindert werden, dass Schiffe im Wasser treibende Container rammen könnten. Auch die niederländische Küstenwache meldete, sie kontrolliere die Situation aus der Luft und stehe in ständigem Austausch mit Schiffen, die das Gefahrengebiet durchfahren.
Sie sperrte zeitweilig die Häfen von Groningen und Delfzijl wegen der Kollisionsgefahr. Um die Umweltverschmutzung möglichst schnell einzudämmen, wurde die niederländische Armee beim Aufräumen der Strände auf den westfriesischen Wattenmeer-Inseln eingesetzt. 100 Soldaten wurden schnell auf die Inseln Terschelling und Schiermonnikoog geschickt.
Die Strände und Küsten waren seit der Havarie mit Verpackungsmüll und Treibgut aus den Containern übersät, von denen selbst bisher rund 20 antrieben. Ehrenamtliche konnten es allein
‚MSC Zoe‘ in Bremerhaven
‚MSC Zoe‘ in Bremerhaven
(Bild: Havariekommmando)   Großbild klick!
nicht schaffen. Ein Teil des Strandguts wurde von den Anwohnern der niederländischen Inseln auch mit nach Hause genommen.
In den Niederlanden darf dieses vom Finder behalten werden, wenn davon keine Gefahr ausgeht. In Deutschland wurde durch die Behörde hingegen sofort ein generelles Verbot ausgesprochen. Den Containern sowie der Ladung dürfen sich Spaziergänger nicht nähern. Ob alle Container je gefunden werden, war fraglich. Da die Havarie bei Dunkelheit passierte, gab es kaum genaue Positionsangaben. Ein Großteil der Boxen war außerdem in der stürmischen Nordsee weit verdriftet. Es wurde damit gerechnet, dass Teile der Ladung noch über Monate an den Stränden in Deutschland, den Niederlanden oder Dänemark angespült werden könnten.
Die Aufräumarbeiten auf Terschelling, Ameland und Schiermonnikoog waren seit dem 3.1. im Gange. Dazu wurden auch Freiwillige um Hilfe gebeten. Ein Sack mit 25 Kilogramm Dibenzoyl-Peroxid trieb inzwischen an. Auf Texel trieben keine Container an, allerdings verstreuten sich Autositze auf dem Strand. Das ETV ‚Guardian’ und ein Flugzeug der Küstenwache versuchten, Container zu lokalisieren.
Die ‚MSC Zoe‘ hatte nach dem Ladungsverlust am Abend des 1.1. auf der Nordsee zunächst auf Nordkurs gedreht, um das Schiff zu stabilisieren. Es war bei rund acht Meter hohen Wellen mit insgesamt rund 8.000 Containern aus Sines kommend ins Rollen geraten, woraufhin die Ladung mittschiffs achterlich der Brücke und auf dem Vorschiff in Bewegung geriet. Zwei Vertreter des Havariekommandos waren an Bord des Schiffes gegangen, das Anfang Dezember im südchinesischen Yantian gen Deutschland aufgebrochen war und auf seiner Route in Malaysia, Ägypten und Portugal festgemacht machte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischtransporter in entlegenem Atoll gestrandet
(04.01.19) The US Coast Guard wurde am 2.1. alarmiert, nachdem der chinesische Fischfrachter ‚Ou Ya Leng No. 6‘, 3289 BRZ (MMSI-Nr.:412436952) im Taka Atoll auf den Marshall Islands gestrandet war und Wassereinbruch erlitten hatte. Um 4:15 Uhr verständigte das Maritime Rescue Coordination Center China die Coast Guard über die Havarie 180 Meilen nordöstlich des Kwajalein Atoll. Eine HC-130 Hercules stellte Kontakt mit den Seeleuten her, die entgegen erster Meldungen, sie wären in ein Rettungsboot gegangen, an Bord ausharrte. Die Hercules kam von Wake Island, wo sie wegen des Brandes auf dem Autofrachter ‚Sincerity Ace‘ seit dem 31.12. im Einsatz war und ist eigentlich in Barbers Point auf Hawaii stationiert.
Die Hercules-Crew fand die Seeleute nicht, wie vom chinesischen MRCC abgegeben, auf dem Atoll vor, sondern noch an Bord ihres Schiffes, wo sie mit dem Notgenerator Energie erzeugen konnte. Das Fischereifahrzeug ‚Andrea Victory‘ und zwei ihrer Schwesterschiffe nahmen Kurs auf die entlegene Unglücksstelle. Das Joint Rescue Coordination Center in Honolulu koordinierte mit Personal auf den Marshall Islands, von denen das Patroullienschiff ‚Lomor‘ auslief, den Rettungseinsatz.
Vor Ort waren 11 Fuß hohe Wellen und 25 Meilen Wind mit einer erwarteten Zunahme und Anstieg der Wellenhöhen von 14 Fuß, in denen der Havarist in der Brandung lag. Das Taka Atoll, auch als Toke Atoll bekannt, ist ein kleines, unbewohntes Koralkenrifff in der Ratak-Kette der Marshall Iund besteht aus einem halben Dutzend einzelnen Inseln von weniger als einer Quadratmeile Fläche und einer Lagune im Zentrum.
Quelle:Tim Schwabedissen



Aktive Suche nach Vermissten von der Sincerity Ace eingestellt
(04.01.19) Die US Coast Guard hat am 2.1. die aktive Suche nach dem letzten noch vermissten Crewmitglied des Autofrachters ‚Sincerity Ace‘ aufgegeben. Zuvor hatten vier Handelsschiffe 16 der 21 Crewmitglieder, die das brennende Schiff hatten verlassen müssen, gerettet. Die übrigen fünf stürzten bei dem misslungenen Evakuierungsmanöver ins Wasser. Vier von ihnen waren leblos im Meer entdeckt worden und reagierten nicht mehr auf den Einsatz von Rettungsmitteln, konnten aber nicht geborgen werden.
Die Coast Guard strahlte eine Urgent Marine Information Broadcast Notice an Schiffe in dem Seegebiet aus mit der Bitte, nach dem Vermissten weiter Aussschau zu halten. Den ganzen Tag über hatte eine HC-130 Hercules gemeinsam mit den Handelsschiffen ‚Venus Spirit‘ und ‚Genco Augustus‘ zuvor noch nach dem Mann gesucht.
Die Coast Guard, US-Marine und fünf Handelsschiffe hatten insgesamt 5.544 Quadratmeilen über drei Tage lang abgesucht. Die Eigner der ‚Sincerity Ace’, die Shoei Kisen Kaisha Ltd., koordinierte sich mit den Handelsschiffen zum Transport der geretteten Crewmitglieder zu deren nächsten Anlaufhäfen. Sie wollte auch versuchen, die gesichteten Körper bergen zu lassen, nachdem andere von ihr beauftragte Schiffe das Seegebiet erreicht haben.
Bergungsschlepper waren auf dem Weg zu dem brennenden Frachter. Nach letzten Meldungen trieb er mit Steuerbordschlagseite in der See. Er wies von außen großflächig schwere Brandschäden auf. Die Ursache des Feuers war derzeit unbekannt.
Die ‘Sincerity Ace’ ist 199,97 Meter lang, 32,26 Meter breiit, hat 10.02 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 19.265 Tonnen. Sie wurde 2009 bei der Imabari Shipbuilding Co. Ltd. in Marugam erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sieben von neun Bargen inzwischen gesunken
(04.01.18) Die US Coast Guard, das Army Corps of Engineers und die Tennessee Valley Towing Company, die Reeder des Schubschleppers ‚Debbie Graham’, waren nach dessen Havarie auf dem Ohio River in Louisville, Kentucky, am 2.1. weiter im Einsatz. Der Wasserpegel am McAlpine Dam stieg binnen 24 Stunden um drei Fuß, wodurch eine weitere der mit jeweils rund 1.500 Tonnen Kohle beladenen Bargen sank, Derzeit lagen neun Bargen auf dem Damm direkt oberhalb des Wasserfalls.
Nur noch zwei von ihnen schwammen. Die Tennessee Valley Towing setzte zwei Bergungsteams mit Bargen, Schleppern und Kränen in Marsch, um die Bargen zu bergen. Am Abend des 2.1. sollte das Gerät vor Ort eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach zwei vermissten Fischern eingestgellt
(04.01.18) Crews der Coast Guard stellten am 2.1. um 17.15 Uhr ihre Suche nach den zwei vermissten Fischern des Kutters ‚Mistress’ vor Block Island und Rhode Island, ein. Am Morgen des 1.1. war das Schiff gekentert und gesunken. Ein Mann war von dem Kutter Captain Bligh danach gerettet worden. Binnen 72 Stunden wurden 2.152 Quadratmeilen abgesucht. Im Einsatz waren dabei die Patroullienboote ‚Sanibel‘, ‚Steelhead‘, ‚Escanaba‘ und ‚Albacore‘ sowie ein MH-60 Jayhawk-Helikopter derAir Station Cape Cod, eine HC 144 Ocean Sentry der Station Cape Cod, ein 45-Fuß-Boot der Station Point Judith sowie ein 47-Fuß-Boot der Station Menemsha.
Quelle:Tim Schwabedissen



Helge Ingstad im Sturm weiter abgesackt
(04.01.18) Stürmisches Wetter über die Weihnachtstage und den Jahreswechsel hat nicht nur die Bergungsarbeiten an der norwegischen Fregatte KNM ‚Helge Ingstad‘ weiter verzögert, sondern auch dazu geführt, dass das Wrack weitere 30 Zentimeter abrutschte. Nur noch wenige Teile des Schiffes waren über Wasser sichtbar. Am 3.1. kehrten Bergungsschiffe an die Untergangsstelle zurück.
Während die meisten der Sicherungsdrähte zwar gehalten hatten, fanden sie einige auch geschwächt und beschädigt vor. Außerdem begannen die Felsen, an denen sie verankert wurden, teilweise an, aufzubrechen. Taucher sollten weitere Untersuchungen und Reparaturarbeiten durchführen.
Bergungskräne waren inzwischen wieder im Zulauf zur Unglücksstelle, um in Kürze mit dem Heben des Schiffs zu beginnen. Derweil untersuchten die norwegischen Behörden weiterhin die Sequenz der Ereignisse bei der Kollision mit dem inzwischen reparierten Tanker ‚Sola TS‘, den die Crew der Fregatte für eine Landeinrichtung gehalten hatte. Bis Ende des Jahres sollte ein Bericht vorliegen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter nach Hualien geschleppt
(04.01.19) Am 3.1. um 21 Uhr machte der unter Panama-Flagge laufende Frachter ‚CSE Wisdom Express‘, 9193 BRZ (IMO-Nr.: 9730919), sicher im Hafen von Hualien fest. Er hatte tags zuvor einen Ausfall der Ruderkontrollausrüstung erlitten und hatte 40 Meilen südlich von Hualien getrieben.
Er war am 29.12. aus Kaohsiung nach Funabashi ausgelaufen. Nach der Havarie hatten die taiwanesischen Behörden einen Schlepper in Marsch gesetzt, der den Havaristen auf den Haken nahm und nach Hualien zog.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf Wolga-Don-Kanal havariert
(04.01.19) Der russische Frachter ‚Port Olya 2’, 4878 BRZ (IMO-Nr.: 9481881), erlitt am 1.1. einen Ausfall der Hauptmaschinen auf dem Wolga-Don-Kanal bei Kilometer 98. Er war unterwegs von Amirabad im Iran nach Olya. Ein Eisbrecher assistierte dem Havaristen zu einem Ankerplatz, und ein Schlepper wurde in Marsch gesetzt.
Als er den Frachter auf dem Haken hatte, kam es allerdings zum Ausfall einer Ankerwinsch, sodass es nicht den Anker lichten konnte. Erst am Morgen des 2.2. war er wieder in Fahrt und steuerte am 3.1. den Hafen von Olya an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre lief in Indonesien auf Grund
(04.01.19) Die indonesische Fähre KMP ‚Kalebi’, 702 BRZ (MMSI-Nr.: 525002066), lief am 3.1. um 00.40 Uhr in Gili Lebur, östlich der Insel Lombok, auf Grund, kurz nachdem er den dortigen Hafen Kayangan mit Kurs Poto Tano in West Nusa Tenggara verlassen hatte. Am Nachmittag saß das Schiff weiter fest. Daraufhin wurden die Passagiere von anderen Schiffen übernommen und zurück nach Kayangan gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf Rio de La Plata auf Grund gelaufen
(04.0.19) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Frachter ‚AP Sveti Vlaho’, 32578 BRZ (IMO-Nr.: 9331696), lief am 2.1. auf dem Punta Indio Canal, Rio de La Plata, südlich von Montevideo, auf Grund. Zuvor war er wegen eines technischen Fehlers aus dem Fahrwasser abgekommen.
Das Schiff konnte kurze Zeit später bereits wieder flottgemacht werden und ankerte unweit der Unfallstelle auf Position 35° 10.00' S 056° 33.33' W. Der Bulkcarrier war unterwegs vno San Lorenzo nach Ravenna.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mega-Containerfrachter erlitt Maschinenausfall
(04.01.19) Der maltesische Containerfrachter ‚Al Qibla’, 141077 BRZ (IMO-Nr.: 9525924), erlitt am 30.12. um 00.40 Uhr einen Totalausfall der Maschine, als er aus dem Delta Port, British Columbia, auslief. Die Havarie ereignete sich auf Position 48 59.81 N, 123 10.37 W. Die Crew führte die notwendigen Reparaturen durch.
Anschließend konnte die Reise von Vancouver nach Seattle weitergehen, wo der Frachter am 31.122. um 10.50 Uhr am SSA Terminal 18 Container Terminal festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schleppnetze legten Trawler lahm
(04.01.19) Der russische Trawler ‚Kataevo’, 738 BRZ (IMO-Nr.: 8722056), wurde manövrierunfähig, nachdem sich am 2.1. Schleppnetze in der Ruderanlage verfingen, während er in der Ochotischen See auf Fangfahrt war. Der russische Bergungsschlepper ‚Sibirskiy’ kam dem Havaristen zu Hilfe. Die Netze wurden von Tauchern des Schleppers entfernt, und danach konnte das Schiff die Fahrt fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Norhguider liegt unter Eispanzer auf Grund
(04..01.19) Am 3.1. erreichte das norwegische Patroullienboot ‚Svalbard‘ den in Spitzbergen gestrandeten, norwegischen Trawler ‚Northguider‘, 1792 BRZ (IMO-Nr.: 8714619), der südlich von Kinnvika in Nordaustlandet auf Grund saß. Das Schiff lag offenbar so weit stabil, hatte 15 Grad Steuerbordschlagseite und war stark achterlastig.
Ein dicker Eispanzer hatte den Havaristen in den vergangenen Tagen überzogen. Ob das Wasser, das in den Maschinenraum eingedrungen war, auch weitere Teile des Schiffs geflutet hatte, konnte spontan nicht beurteilt werden. Der Eigner hat inzwischen die Bergungsfirma Ardent Global damit beauftragt, den Trawler wieder flottzumachen.
Dabei soll die ‚Svalbard’ assistieren. Die norwegische Küstenverwaltung hatte zwei Vertreter an Bord, die die Notwendigkeit weiterer Ressourcen dazu einschätzen sollten. Auch Personal des Governeurs von Spitzbergen, der Reederei, von Ardent Global und Schlüsselpersonal der ‚Northguider’ befanden sich auf dem Schiff der Küstenwache.
Zunächst galt es, das Ausmaß der Schäden festzustellen. Sobald das Wetter es zuließ, sollten Crews an Bord abgesetzt werden zu diesem Zweck und sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Noch war das Wetter vor Ort aber zu stürmisch, um Boote auszusetzen. Außerdem galt es, so bald wie möglich die noch im Wasser um den Havaristen herumtreibenden Netze der ‚Northguider‘ zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Harburg
(04.01.19) Am 3.1. kam es im Harburger Binnenhafen westlich der Elbbrücken zu einer Kollision. Als ein 76 Meter langes Binnenschiff, das sich auf dem Weg zur Jöhnk Werft am Lotsestieg befand, drehen wollte, um mit dem Heck voran dort anzulegen, stieß es mit. mehreren Booten zusammen. Dabei riss das Binnenschiff mit seinem Bug ein Leck in der Bordwand eines Holzkutters.
Das zehn Meter lange Schiff drohte mit Wassereinbruch zu sinken. Die alarmierten Einsatzkräfte legten vorsorglich Ölsperren um den Havaristen aus. Anschließend wurde er gesichert. Bei der Kollision wurde niemand verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter kenterte in Flensburg
(04.01.19) Einsatzkräfte von THW und Feuerwehr haben am 3.1. den Fischkutter ‚Bock 3‘ aus der Flensburger Förde geborgen, der dort an seinem Liegeplatz gekentert war. Der etwa sieben Meter lange Kutter wurde mit einem Schwerlastkran an Land gehoben. Im Einsatz waren auch Taucher der Berufsfeuerwehr.
Diese war am Vormittag alarmiert worden, weil der Kutter kieloben im Wasser lag. Der Eigner selbst hatte am Morgen das Unglück bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Da sich bereits ein leichter Diesel- und Ölfilm auf dem Wasser gebildet hatte, legte die Berufsfeuerwehr mithilfe eines Schlauchbootes und ihrer Taucher eine Ölsperre rund um den Steg aus, an dem der Kutter gesunken war.
Im Lauf des Tages rückte dann ein Mobilkran an, der das Wrack aus dem Wasser hob und an Land absetzte. Die Ursache für das Sinken war noch unklar, wahrscheinlich kam es aber einen Wassereinbruch während des Hochwassers im Hafen am 2.1.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischer rechtzeitig vor Wirbelsturm gerettet
(04.01.19) Der vietnamesische Kutter ‚823CV - 99047 TS‘ aus der Hoai Thanh-Kommune sank am 3.1. mit einer 10-köpfigen Crew an Bord im Hoai Nhon-Distrikt von Binh Dinh, rund 50 Meilen von der Seegrenze von Vietnam und Indonesien entfernt. Nach einem Notruf kamen das National Committee for Natural Disaster Response, SAR-Kräfte, die Küstenwache und örtliche Fischer zu Hilfe. Um 12.30 Uhr rettete ein Kutter aus Hoai Thanh alle 10 Schiffbrüchigen rechtzeitig vor dem Aufzug des Wirbelsturms Pabuk.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kreuzfahrer rettete Crew havarierten Versorgers
(04.01.19) Am 2.1. kam das unter Bermuda-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff ‚Island Princess’, 92822 BRZ (IMO-Nr.: 9230402), dem manövrierunfähig in der See treibenden Offshore-Schleppversorger ‚Winter Spirit‘ zu Hilfe, als es auf der Fahrt von Ocho Rios, Jamaica, nach Cartagena war.
Der Havarist mit einer sechsköpfigen venezolanischen Crew an Bord trieb bereits seit zwei Wochen in der Karibik. Das Kreuzfahrtschiff setzte ein Rettungsboot aus und barg die Männer ab. Sie wurden an Bord der ‚Island Princess‘ medizinisch betreut, verpflegt und am 3.1. in Cartagena an Land angesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack des ‚UC-61‘
Wrack des ‚UC-61‘
(Bild: Sylvian Dellage)   Großbild klick!

Normandie: Deutsches U-Boot tauchte nach über 101 Jahren wieder auf
(02.01.19) Am Strand von Wissant wurde das deutsche U-Boot ‚UC-61‘, das dort 1917 auf Grund lief und verloren ging, nach rund 102 Jahren am 31.12. durch Sandverschiebungen wieder freigelegt. Ein Strandgänger entdeckte die Reste des Schiffs im Schlamm. Bereits vor einigen Monaten war ein Metallteil dort aufgetaucht, doch nun waren zwei jeweils vier Meter lange und ein 10 Meter langes Teil des Wracks sichtbar.
In der Nacht zum 26.7.1981 war das 1916 erbaute und 50 Meter lange Boot, das aufs Minenlegen spezialisiert war, rund 150 Meter vor den Dünen auf Grund gelaufen. Es war auf dem Weg nach Boulogne-sur-Mer, um die Minen vor Boulogne und Le Havre zu legen. Doch nach dem Passieren von Cape Gris Nez kam das Boot im Nebel mehrmals fest. Als die Ebbe einsetzte, lief es endgültig auf Grund. Die 25-köpfige Crew brachte die Minen zur Detonation und verließ das Schiff, das bei der Explosion in zwei Teile zerbrach. Sie wurde von 40 berittenen Belgiern gestellt und kam in französische Kriegsgefangenschaft.
Das U-Boot war anschließend von den Alliierten bombardiert worden, um die 2.000 Kilogramm Sprengstoff an Bord endgültig unschädlich zu machen. Anschließend kaufte ein Anwohner von Wissant das Wrack, der große Mengen Kupfer und Bronze daraus barg.
Dann verschwand das Boot von der Oberfläche und dem Gedächtnis. Nur wenige Male tauchte es seither rund 500 Meter nördlich von Wissant in Richtung von Cape Blanc-Nez wieder auf. Starke Tiden haben in den vergangenen Tagen Sand nordwärts verlagert, sodass es wieder einmal so weit war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter ‚MSC Zoe‘
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!

Borkum: MSC Zoe verlor im Sturm 270 Container auf der Nordsee – mehrere Schiffe im Sturm in Schwierigkeiten – Havariekommando in mehreren Einsätzen
(02.01.19) Am Morgen des 2.1. hat das Havariekommando die Gesamteinsatzleitung bei zwei Schiffsunfällen übernommen, begonnen um sieben Uhr mit dem unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachter ‚MSC Zoe‘, 192237 BRZ (IMO-Nr.: 9703318), der am 1.1. im Sturm vor Borkum auf dem Weg von Antwerpen nach Bremerhaven 270 Container der Nordsee verlor. Das
Trümmerfeld am Strand
Trümmerfeld am Strand
(Bild: Chris de Jong)   Großbild klick!
Ölüberwachungsflugzeug Do 228 nahm die Suche nach dem Treibgut auf. Das Mehrzweckschiff ‚Neuwerk‘ und der Tonnenleger ‚Gustav Meyer‘ wurden in das Seegebiet vor Ortfriesland beordert.
Zusätzlich zum Ölüberwachungsflugzeug überflog auch ein Hubschrauber der Bundespolizei das Einsatzgebiet nordwestlich von Borkum. Eine hohe Anzahl über Bord gegangener Container konnte durch die Erkenntnisse aus dem Überflug der Do 228 bestätigt werden. Sechs von ihnen trieben in deutschen Gewässern. Auch ein Container mit Gefahrgut ging über Bord. Er war mit Dibenzoylperoxid beladen, das beispielsweise in der Kunststoffproduktion eingesetzt wird. Das Havariekommando arbeitete mit der niederländischen Küstenwache zusammen.
Die Container enthielten u.a. Spielzeug, TV-Geräte und Autositze. Im Lauf des Tages konnten 18 Boxen lokalisiert werden. Die holländische Küstenwache schickte auch ein Überwachungsflugzeug.
Ölüberwachungsflugzeug Do 228
Ölüberwachungsflugzeug Do 228
(Bild: Hans Pasman)   Großbild klick!
21 Container wurden im Lauf des Tages zwischen Vlieland, Terschelling und Ameland gefunden, keiner landete auf Texel. Vor den Gefahrgutcontainern wurde eine Warnung herausgegeben. Wegen des gefährlichen Inhalts wurden die Bewohner von Vlieland, Terschelling und Ameland aufgefordert, die Aufräumarbeiten an den Stränden zu stoppen.
Die übrigen Container enthielten Autoteile, Spielzeug, Möbel, Fernseher oder Lampen. Als die Container in der Brandung aufbrachen, wurden tausende Einzelteile über die Strände verstreut. Der Frachter lief im Lauf des Tages langsam auf Nordkurs gegen die See, während versucht wurde, die genaue Anzahl verlorener Container festzustellen und die entstandenen Schäden zu untersuchen, bevor es ans Eurogate in Bremerhaven geht.

(Bild: Bundeswehr)   Großbild klick!
Die ‚MSC Zoe’ einer der größten Containerfrachter der Welt, ist 395.46 Meter lang, 59,08 Meter breit, hat 16 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 199.272 Tonnen. Der 19.224-TEU-Frachter läuft für die Mediterranean Shipping Compeny Co. in Genf und wurde 2015von der Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering Co., Ltd. in Korea erbaut.
Auf Ersuchen der Verkehrszentrale (VKZ) German Bight Traffic leitete das Havariekommando dann auch den Einsatz für den manövrierunfähigen, unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter ‚Palmerton‘, 11473 BRZ (IMO-Nr.: 9501863), der mit Maschinenschaden vor ausgebrachten Ankern auf der Tiefwasserreede vor Helgoland trieb. Der Notschlepper ‚Nordic‘ war On-Scene-Coordinator. Ein Boardingteam wurde mit einem Hubschrauber der Bundespolizei an Bord abgesetzt und damit am zweiten Tag nach der Dienstaufnahme bereits erstmals im Einsatz. Im Laufe des 2.1. wurde die ‚Palmerton‘ wieder manövrierfähig und setzte die Reise von Hamburg nach Portland, England, fort. Um 10 Uhr war der Einsatz des Havariekommandos hier beendet.
Zusätzlich war es in der Nacht zum 2.1. im Einsatz, ohne allerdings die Gesamtleitung zu übernehmen, nachdem der russische Frachter ‚Mekhanik Kottsov‘ 2489 BRZ (IMO-Nr.: 8904410), mit Maschinenproblemen nach dem Auslaufen aus Bremerhaven am 31.12. um 7.45 Uhr auf der Nordsee trieb, und als der deutsche Containerfrachter ‚MSC Vigo‘ 21670 BRZ (IMO-Nr.: 9480227), mit ausgebrachtem Anker vor der Neue Weser-Nord-Reede in Richtung Süden driftete. Er konnte im Lauf des Tages die Fahrt nach Felixstowe fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Tote und zwei Vermisste nach Brand auf Autofrachter
(02.01.19) Die US Coast Guard, US Navy und zwei Handelsschiffe setzten am 1.1. die Suche nach zwei vermissten Crewmitgliedern des Autofrachters ‚Sincerity Ace‘ fort, der 1,800 Meilen nordwestlich von Oahu in Brand geraten war und in Flammen stehend seither in der See trieb. Wegen des schnellen Eingreifens von vier Handelsschiffen konnten 16 Crewmitglieder am 31.12. lebend gerettet werden. Drei Schiffbrüchige wurden leblos in der See treibend gesichtet, konnten aber nicht geborgen werden.
Die Suche konzentrierte sich nun auf die letzten beiden in einem Gebiet von 5,832 Quadratmeilen. Eine HC 130 Hercules der Coast Guard Air Station Barbers Point wurde nach einer Pause auf Wake Island wieder ins Suchgebiet geschickt. Auch die ‚New Century 1‘ und ‚Genco Augustus‘ waren weiter aktiv an der Suche beteiligt. Das JRCC Honolulu versuchte weitere Handelsschiffe in dem Seegebiet ausfindig zu machen.
Auch eine P-8 Poseidon der 7th Fleet war die Nacht über im Einsatz. Die ‚Green Lake‘, ‚SM Eagle‘ und ‚Venus Spirit‘ setzten unterdessen ihre jeweiligen Reisen fort. Vor Ort waren 15 bis 18 Fuß hohe Wellen und 17 Meilen Wind. Die Eigner beauftragten unterdessen Schlepper mit der Bergung des Havaristen.
Quelle:Tim Schwabedissen



10 Vermisste vor Taiwan
(02.01.19) Taiwanesische Rettungskräfte wurden am 2.1. um 8.30 Uhr alarmiert, nachdem der unter Palau-Flagge laufende Frachter ‚London‘, 2216 BRZ (IMO-Nr.: 9218698) in Seenot geraten war und 80 Meilen nordöstlich der kleinen Insel Pengjia nordöstlich der Nordspitze Taiwans zu kentern drohte. Eine SAR-Operation lief an zur Rettung der 15-köpfigen Crew, 14 aus Myanmar und einer aus Taiwan.
Fünf Mann wurden vorwiegend von Kuttern, die in der Nähe waren, gerettet. Die Suche nach den 10 übrigen dauerte an. Die London war auf dem Weg nach Taichung zum Bunkern, um dann die Fahrt von Kaohsiung nach Busan fortzusetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenraum von Containerfrachter vollgelaufen
(02.01.19) Der indonesische Containerfrachter ‚Anda‘, 3532 BRZ (IMO:9040015), erlitt am 31.12.2018 in den Gewässern vor den Kangean Islands in Indonesien ein Leck im Rumpf. Es kam zu einem Wassereinbruch, und der Maschinenraum wurde geflutet. Das havarieret Schiff entwickelte daraufhin Schlagseite.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker trieb vor Walvis Bay
(02.01.19) Der liberianische Tanker ‚Atlantic Voyager‘, 8513 BRZ (IMO-Nr.: 9464156), erlitt auf dem Weg von der Reede von Walvis Bay, Namibia, in der Vereinigten Arabischen Emirate am 31.12. gegen 17 Uhr Maschinenprobleme. Das Schiff trieb manövrierunfähig auf Position 029 41 46 S, 016 49 43 O. Ein Schlepper wurde zur Assistenz geschickt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht von Abby Sunderland nach achteinhalb Jahren entdeckt
(02.01.19) Ein muschel- und algenbewachsenes Wrack, das am 31.12. kieloben vor Kangaroo Island treibend entdeckt worden war, wurde als das der ‚Wild Eyes‘, einer Segelyacht, die vor über acht Jahren bei einer Weltumsegelung auf dem Indischen Ozean aufgegeben worden war, identifiziert. Ein Flugzeug auf der Suche nach Thunfisch-Schwärmen hatte sie um 12.30 Uhr rund 11 Meilen südlich von Vivonne Bay entdeckt. Die Polizei untersuchte den Fund mit einem PolAir-Helikopter und Unterstützung zweier Kutter, die sich in der Nähe befanden.
Die ‚Wild Eyes’ war von der 16-jährigen Amerikanerin Abby Sunderland, die die jüngste Weltumsegelung der Welt durchführen wollte, verlassen worden, nachdem sie am 10.6.2010 auf halbem Wege zwischen Westaustralien und Afrika im Sturm entmastet worden war. Am 12.6. rettete ein französischer Kutter den Teenager nach 48 Stunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wieder Conferry-Fähre gesunken
(02.01.18) Am 31.12. sank die venezolanische Frachtfähre ‚Maria Rosario‘ in Puerto La Cruz an der Eulalia Buroz Pier. Die Reederei La Nueva Conferry hatte das Schiff verkaufen wollen. Wegen eines Schadens an den Bilgenpumpen lief es aber an seinem Liegeplatz voll. Bereits in den vergangenen Monaten waren die ‚Tallink Autoexpress‘ und ‚Rosa Eugenia‘ leckgeschlagen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker ‚Athlos
Tanker ‚Athlos": jetzt freigeschleppt
(Bild: Yiannos Lakkotropis)   Großbild klick!

Tanker vor Zygios geborgen
(01.01.19) Der unter Malta-Flagge laufende Tanker ‚Athlos", 4908 BRZ (IMO-Nr.: 9539858), der drei Meilen südlich des Fischereihafens Zygios nach einem Feuer auf Grund saß, wurde am 31.12. freigeschleppt. Die Bergungsarbeiten hatten am 30.12. begonnen und dauerten die ganze Nacht über an. Nachdem das Schiff wieder flott war, wurde es zur Reede von Vasiliko gezogen, wo es inspiziert wurde.
Am 1.1.2019 begann der zyprische Schlepper ‚EDT Niovi‘ (IMO-Nr.: 9163817), der aus Limassol gerufen worden war, den Havaristen in Richtung des Hafens zu ziehen. Das Gespann war mit etwa vier Knoten Fahrt unterwegs und sollte gegen 22 Uhr Limassol erreichen Der Zustand zweier indischer Crewmitglieder, die nach der Explosion ins Nikosia General Hospital gekommen waren, blieb kritisch. Zwei griechische Crewkameraden, die im Wasser gelandet waren und Unterkühlungen erlitten hatten, konnten inzwischen wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Autofrachter vor Oahu
(01.01.19) Die US Coast Guard und mehrere Handelsschiffe kamen dem unter Panama-Flagge laufenden Autofrachter ‚Sincerity Ace‘, 59408 BRZ (IMO-Nr.: 9519092), am 31.12. zu Hilfe, nachdem rund 1,800 Meilen nordwestlich von Oahu ein Feuer ausgebrochen war. Das Schiff befand sich auf der Reise von Yokohama nach Hawaii. Das Coast Guard Joint Rescue Coordination Center (JRCC) in Honolulu wurde vom JRCC Japan um 1:05 Uhr über die Situation informiert.
Sofort wurde ein SafetyNet Broadcast ausgestrahlt mit der Bitte um Assistenz von anderen Schiffen in dem Seegebiet. Eine HC 130 Hercules stieg von der Coast Guard Air Station Barbers Point auf. Der Kapitän der ‚Sincerity Ace‘ meldete einen kräftigen Brand an Bord, gegen den angekämpft würde.
Die Crew machte sich bereit, eine der Rettungsinseln auszubringen. Nachdem sie klar war, gingen vier der 21 Crewmitglieder von Bord. Die übrigen 17 setzten den Kampf gegen das Feuer fort. Als erstes Handelsschiff erreichte der Autofrachter ‚Green Lake‘ (IMO-Nr.: 9158288), der von Japan in die U.S.A. unterwegs war, den Havaristen. Es folgte der unter Panama-Flagge laufende LNG-Tanker ‚SM Eagle‘ (IMO-Nr.: 9761827), der unterwegs war von den U.S.A. nach Korea. Ein weiterer Autocarrier und ein Tanker hielten ebenfalls auf den Havaristen zu.
Die Coast Guard schickte eine zweite Hercules von der Air Station Barbers Point. Beide waren mit Markierungsbojen und zusätzlicher SAR-Ausrüstung wie Rettungsinseln und Überlebensanzügen beladen, die im Bedarfsfall abgeworfen werden konnten. Außerdem sollte ein Flugzeug zur Unterstützung hinzustoßen. Vor Ort waren 17 Fuß hohe Wellen und Windgeschwindigkeiten von 26 Meilen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Pfadfinderboot auf Ijsselmeer vollgeschlagen
(01.01.19) Am 29.12. gegen 19 Uhr wurden die die Seenotretter von KNRM Medemblik zu einem Boot gerufen, das auf dem IJsselmeer Wasser machte. Am frühen Morgen war ein Motorboot nach Amsterdam ausgelaufen, um zwei offene Pfadfinder-Boote dort abzuholen. Da die Schleuse in Enkhuizen sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg geschlossen war, mussten sie über Lelystad fahren.
Das ergab so viel Verspätung, dass sie in den heftigen Wind, der in der Nacht aufkam, gerieten. Am Leuchtturm von Vensee am IJsselmeer hatet eines der Boote so viel Wasser übergenommen, dass es sich teilweise unterhalb der Wasserlinie befand. Obwohl die Pfadfinderboote aufgrund ihrer eingebauten Luftkästen als unsinkbar gelten, drohte dessen Ausrüstung herausgespült zu werden.
Deshalb wurde die KNRM-Station Medemblik um Hilfe gebeten. Ungefähr eine halbe Stunde später trafem die Rettungsboote ‚'t Span‘ aus Andijk und ‚Bernardine‘ aus Medemblik vor Ort ein. Die zwei Insassen des Motorboots, denen Unterkühlung drohte, wurden sicherheitshalber abgeborgen.
Dann wurde mit allen drei Booten Kurs in Richtung des Arbeitshafens der PWN genommen. die ‚Bernardine‘ lenzte dort das vollgeschlagene Boot. Alle drei wurden dann im Hafen festgemacht, um am nächsten Tag bei ruhigerem Wetter abgeholt zu werden. Vor Ort waren zum Einsatzzeitpunkt sechs Beaufort Wind.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter Stader Reeder erlitt Kühlwasserleck im Maschinenraum
(01.01.19) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter ‚Lisanna‘, 9611 BRZ (IMO-Nr.: 9283954), der Freese-Reedereigruppe in Stade erlitt am 30.12. eine Kühlwasserleckage in der Hauptmaschine. Er lag zu der Zeit auf Position 51 41.74 N, 002 11.34 O vor Anker.
Die Reparatur durch die Crew dauerte zwei Stunden. Danach konnte das Schiff die Reise von Hamburg zum Suez-Kanal fortsetzen, wo es am 10.1.2019 eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen



Getriebeschaden bei Vlissingen
(01.01.19) Am Nachmittag des 1.1. erlitt der unter Malta-Flagge laufende Tanker Samus Swan", 4001 BRZ (IMO-Nr.: 9401312), auf der Fahrt von Pitea nach Ghent eine Leckage an dem Getriebe und musste vor der Spijkerplaat ankern, da es nicht mehr möglich war, die Hauptmaschine einzusetzen. Deshalb musste auch Schlepperassistenz gerufen werden, um das Schiff während der Reparatur auf Position zu halten.
Der holländische Hafenschlepper ‚Multratug 1‘ kam zu Hilfe und machte um 16.45 Uhr am Bug des auf Position 51° 24.91' N 003° 36.71' O auf der Reede von Vlissingen liegenden Schiffs fest. Die Reparaturdauer wurde auf 1,5 Stunden geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Überschrift
(Datum) Am Abend des 31.12. erlitt die norwegische Fähre ‚Bjørnefjord’, 2871 BRZ (IMO-Nr.: 9013098), einen Maschinenschaden im Fedjefjord und musste südlich von Fedje Anker werfen. Das Schiff war um 20.15 Uhr aus Sunde ausgelaufen. Wegen des stürmischen Wetters vor Ort wurde am 1.1. der norwegische Schlepper ‚BB Worker’ (IMO-Nr.: 9360051) zur Assistenz gerufen und lief um 10 Uhr aus Bergen zum Havaristen aus.
Er sollte die Fähre auf Position 60° 44.87' N 004° 48.25' O halten. Auch ein SAR-Helikopter wurde vorsorglich in Fedje auf Standby gesetzt. Am Abend war die Lage unverändert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler in Käldinge in Flammen
(01.01.19) Am Morgen des 1.1. ging ein 20 Meter langer Fiberglas-Kutter im Fischereihafen von Käldinge in Nagu in Flammen auf. Der schwedische Rettungsdienst wurde gegen acht Uhr alarmiert und konnte den Brand nach mehreren Stunden unter Kontrolle bekommen. Allerdings flackerten immer wieder Brandnester bis zum Nachmittag auf.
Es brannte weiterhin unter Deck, und die Einsatzkräfte kamen nicht an den Brandherd heran. Es bestand das Risiko, dass der Rumpf durchbrennt und das Schiff sinkt. Der Trawler hatte mehrere Kubikmeter Öl in den Tanks.
Diese sollten am Nachmittag ausgepumpt werden. Dann wollten die Feuerwehrkräfte das Schiff mit Schaum füllen. Das gesamte Schiffsinnere war bereits zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Dolmøya gestrandet
(01.01.19) Das NSSR-Rettungsboot ‚Hans Herman Horn‘ der Station in Fillan wurde am 1.1. alarmiert, nachdem sich ein alter Holzkutter von seinen Moorings in Dolmøya losgerissen hatte und gestrandet war. Windgeschwindigkeiten von 25 Metern pro Sekunde hatten das 40 Fuß lange Schiff aufs Ufer gedrückt. Der Sturm gestaltete auch die Bergung kompliziert. Es gelang den Seenotrettern aber, den Havaristen wieder flottzumachen und an seinen Liegeplatz zurückzubringen, ohne dass es zu größeren Schäden gekommen zu sein schien.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boote rissen sich im Sturm los
(01.01.19) In der Neujahrsnacht wurde das NSSR-Rettungsboot ‚Det Norske Veritas II‘ alarmiert, nachdem sich im Hafen von Ålesund im Unwetter ein Motorboot von seinem Liegeplatz losgerissen hatte und abtrieb. Nachdem es gesichert worden war, erfolgte ein weiterer Notruf aus Brattvåg. Auch hier hatte sich ein Boot selbstständig gemacht und musste von den Seenotrettern wieder eingefangen und gesichert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht im Gewittersturm gerettet
(01.01.19) Ein Boot der Marine von Uruguay kam der argentinischen Segelyacht ‚Cumelen’ zu Hilfe, die am frühen Morgen des 29.12. im Sturm mit ihrer zweiköpfigen Crew in Seenot geraten war, nachdem die Maschine ausgefallen war. Diese war zum Einlaufen in den Hafen von Buceo aber bei dem starken Wind unerlässlich. Der Wind blies mit 30 Knoten, und die Yacht kämpfte in schweren Regenschauern durch die hohen Wellen.
Die Crew hielt sie auf Nordostkurs, der sie aber vom Hafen wegführte. Im Sturm nahmen Segel und Rigg Schaden, Wellen brachen über das Cockpit. Die Segler nahmen Funkkontrakt mit der Kontrollstation in Montevideo auf, und die Coastguard Pauysandú schickte ein Schiff zu Hilfe, das wenig später Kurs auf die Position 10 Meilen vor der Küste des Río de la Plata nahm. Zwei Stunden später erreichte sie die Yacht, die im Licht der Suchscheinwerfer inmitten des Wetterinfernos erschien. Mit großer Vorsicht musste eine Kollision vermieden werden, während eine Schleppverbindung aufgebaut wurde. Im Windgeheul und Gewittergrollen war eine Verständigung dabei unmöglich.
Ein Seil wurde am Hauptmast festgemacht, und am 30.10. um fünf Uhr wurde die Yacht nach Paysandú eingeschleppt, wo die Prefectura Marítima sie an einer Mooring festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter kenterte – zwei Vermisste
(01.01.18) Die US Coast Guard wurde alarmiert, nachdem vor Block Island, Rhode Island am 1.1. um 1.30 Uhr der Kutter ‚Mistress’ aus Point Judith, Rhode Island, einen Mayday-Ruf funkte. Der Skipper meldete einen Wassereinbruch unweit der Block Island Wind Farm. Das erste Schiff vor Ort war die ‚Captain Bligh’. Sie rettete einen Mann der dreiköpfigen Crew des inzwischen gekenterten Kutters. Von der Coast Guard Air Station Cape Cod stieg ein MH-60 Jayhawk-Helikopter auf, musste aber wegen schlechter Sicht und ungünstigen Wetterverhältnissen wieder abdrehen. Ein 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station Point Judith musste ebenfalls wegen Sturms zurückkehren. Das 110 Fuß lange Patroullienboot ‚Sanibel’ und ein 47-Fuß-Boot der Coast Guard Station Montauk waren unterwegs ins Suchgebiet, wo auch die ‚Captain Bligh‘ sich weiter aufhielt. Vor Ort waren 30-35 Knoten Wund und 10 Fuß hohe Wellen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper kenterte vor Mentaya River
(01.01.19) Der indonesische Schlepper ‚Buana Superior‘,158 BRZ (IMO-Nr.: 9569138), der mit einer mit Bauxit beladenen Barge in der Mündung des Mentaya River unterwegs war, sank am 31.12. um 8.25 Uhr, nachdem er von einer großen Welle zum Kentern gebracht worden war. An Bord befand sich eine siebenköpfige Crew, die sich auf die Barge retten konnte. Von dieser wurden sie unversehrt abgeborgen und nach Sampit gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Seven Islands
(01.01.19) Der japanische Bulkcarrier ‚Frontier Rose‘, 93183 BRZ (IMO-Nr.: 9487988), kollidierte beim Anlegemanöver am Iron Ore Company Terminal in Seven Islands, Quebec, am 28.12. um 22 Uhr mit dem Kai. Sowohl das Schiff wie auch der Kai wurden beschädigt. Am 31.12. lief der Frachter um 23.40 Uhr aus Sept Iles aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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