EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seenotfälle
Archiv Juni 2018


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Wrack der Panagia Parou im Schlepp
Wrack der Panagia Parou im Schlepp
(Bild: Juan Mata)   Großbild klick!

Wrack der Panagia Parou aus Algeciras nach Messina abgeschleppt
(30.06.18) Das Wrack der maltesischen Fähre ‚Panagia Parou‘, 4934 BRZ (IMO-Nr.: 9108049), verließ am 23.6. den Hafen von Algeciras am Haken des Schleppers ‚World Tug 1‘. Die beiden Schiffe waren bestimmt zum Hafen von Messina, wo sie am 6.7. erwartet wurden. Die Hafenbehörde von Algeciras hatte das Schiff im Dezember 2017 in einer Auktion an die Bright Sunset C versteigert, die dafür 366.500 Euro zahlte. Die neuen Eigner wollten es nun auf der Werft Costruzioni Navali SRL in Messina reparieren lassen.
Am 214.2017 war die ‚Panagia Parou‘, die seit März 2013 in Algeciras aufgelegen hatte, nachdem sie von der Rainbow Maritime Ltd. (NEL Lines Group) und der Maritime Company of Lesvos SA aufgegeben worden war, an der Isla Verde Inland Pier nach Wassereinbruch gekentert und gesunken. Am 12.10. brachte die Bergungsfirma Ardentia Marine sie wieder auf ebenen Kiel und an die Wasseroberfläche zurück. Am 8.11. wurde die Versteigerung des Wracks angekündigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre vor Ägina havariert
(30.06.18) Am Nachmittag des 29.6. geriet der griechischen Hydrofoil-Fähre ‚Flying Dolphin XXIX‘, 162 BRZ (IMO-Nr.:8875700), auf der fahrplanmäßigen Überfahrt von Ägina nach Agistri Treibgut in den Steuerbord-Propeller und setzte ihn außer Gefecht. Das Schiff kehrte mit konventionellem Antrieb in den Abgangshafen zurück. Die 74 Passagiere mussten wieder aussteigen und wurden mit anderen Schiffen zu ihren Fahrzielen gebracht.
Die Hafenbehörde erteilte ein Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen und einer Klasseinspektion. Um 22.100 Uhr lief es wieder aus Ägina aus und machte um 00.30 Uhr am 30.6. in Piräus fest. Von dort nahm es am 30.6. gegen Mittag wieder den Liniendienst nach Ägina auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff ‚Enyo‘
Binnenschiff ‚Enyo‘
(Bild: Ralf Kludt)   Großbild klick!

Enyo wird nach teilweisem Untergang geleichtert
(30.06.18) Nach der Kollision der beiden Binnenschiffe ‚Enyo‘ (MMSI-Nr.: 211540790) und ‚Manouk‘ (MMSI-Nr.: 244670068) am 29.6. um 8.45 Uhr auf dem Rhein bei Königswinter konnten beide Havaristen bis zum 30.6. noch nicht geborgen werden. Der Tanker und das Güterschiff lagen in unveränderter Position. Das Wasserschifffahrtsamt und die Wasserschutzpolizei waren vor Ort und trafen Maßnahmen zur Bergung, deren Ende aber noch nicht absehbar war. Der Schiffsverkehr auf dem Rhein wurde durch die Havaristen nicht beeinträchtigt.
Binnenschiff ‚Enyo‘ mit Feuerwehr
Binnenschiff ‚Enyo‘ mit Feuerwehr
(Bild: Ralf Kludt)   Großbild klick!
Die ‚Enyo‘ wurde, nachdem sie der entgegenkommenden ‚Manouk‘ in deren Steuerbordseite gefahren war, herumgedreht worden. Der Schiffsführer setzte sie dann auf Höhe der Rheinallee/Hauptstraße am rechten Rheinufer so dicht wie möglich am Ufer auf Grund, um einen vollständigen Untergang zu verhindern. Dort lag sie seither mit dem Bug unter Wasser, aber noch schwimmfähigem Achterschiff.
Ob das Leck durch Taucher abgedichtet werden konnte, wurde noch untersucht. Weder Betriebsstoffe noch Ladung traten bislang aus. Ebenso wenig drohte ein Auslaufen der Xylos-Fracht aus der ‚Manouk‘. Das mit einem Bagger ausgestattete Leichterschiff ‚Doris‘ (MMSI-Nr.: 211707860) hat inzwischen an der ‚Enyo‘ festgemacht, ebenso das Binnenschiff ‚Vivarium I‘ (MMSI-Nr.: 211581910).
Die Tonerde-Ladung sollte nun aus dem Schiff geholt werden, um es leichter zu machen. Das Feuerlöschboot ‚FLB Bonn‘ (MMSI-Nr.: 211134320) lag auf Standby. Die Feuerwehren aus Königswinter, Bad Honnef und Bonn, Rettungsdienste, Polizei und Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sowie die Feuerlöschboote aus Remagen und Köln und ein Rettungshubschrauber waren nach dem Zusammenstoß mit insgesamt 70 Einsatzkräften vor Ort gewesen. Die Ursache für den Zusammenstoß war noch unklar. Vor der Kollision hatte der Schiffsführer der Enyo über Funk aber offenbar einen Maschinenausfall gemeldet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Strahlmann-Frachter trieb im Englischen Kanal
(30.06.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter ‚Jevenau’, 2461 BRZ (IMO-Nr.: 9356866), erlitt am 29.6. um 17.40 Uhr im Englischen Kanal Channel einen Maschinenschaden und trieb manövrierunfähig nordöstlich von Le Havre. In den folgenden Stunden driftete er parallel zu seinem Ursprungskurs in südwestlicher Richtung. Das Schiff war am 26.6. aus A Coruña nach Wandelaar/Puurs in Belgien ausgelaufen, wo es am 30.6. um acht Uhr hätte einlaufen sollen.
Gegen drei Uhr des 30.6. lief der Notfallschlepper ‚Abeile Languedoc‘ (IMO-Nr.: 7710525) aus Boulogne-sur-Mer zur Assistenz aus. Um 07.30 Uhr gelang es der Crew der ‚Jevenau‘, den Schaden zu beheben, und sie nahm wieder Fahrt auf. Gegen Mittag lief das Schiff der Erwin Strahlmann GmbH & Co. aus Brunsbüttel mit 7,5 Knoten, sicherheitshalber noch eskortiert von dem Schlepper.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Containerfrachter ‚Angela’
Archivbild Containerfrachter ‚Angela’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Sietas-Frachter geriet in Haifa auf Grund
(30.06.18) Der unter Gibraltar-Flagge laufende Containerfrachter ‚Angela’, 9962 BRZ (IMO-Nr.: 9326976), geriet beim Anlegemanöver am Carmel Terminal m Hafen von Haifa am 22.66. auf Grund. Dabei wurden Ruder und Propeller des Schiffes beschädigt. Es musste nun in einem Trockendock repariert werden.
Am 30.6. lag es weiter in Haifa am Kai und wartete darauf, abgeschleppt zu werden. Der Frachter der Myklebusthaug Management AS in Fonnes wurde 2005 von der J.J. Sietas-Werft in Hamburg-Neuenfelde abgeliefert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank, weil er zu trocken war
(30.06.18) Nachdem am 28.6. um 20.45 Uhr ein 32 Fuß langer Holzkutter vor Holmestrand sank, wurde das NSSR-Rettungsboot ‚Elias’ vom MRCC alarmiert. Das in Moss stationierte Boot befand sich gerade in Horten, als der Ruf kam. Bei seinem Eintreffen 20 Minuten darauf war der Skipper aber schon gerettet worden.
Sein Boot befand sich aber in sehr schlechter Lage. Die Seenotretter hatten vor, es in flaches Wasser zu ziehen, um es dort später heben zu können, doch es sank zu schnell. Nur noch Wrackteile trieben im Wasser, die von der Crew der ‚Elias“ eingesammelt wurden. Darunter befand sich auch das Dach des Ruderhauses, das sie nach Holmestrand schleppte.
Der Skipper war in guter Verfassung, nachdem er von einem durch Jugendliche alarmiertes Schärenboot aus dem Wasser gezogen wurde, und wurde von der Polizei betreut, bis Angehörige sich seiner annahmen. Wahrscheinlich hatte sein Kutter wegen Austrocknung durch die geschrumpften Planken Wassereinbruch erlitten, der zu stark war, um ihn unter Kontrolle zu bekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer im Bugstrahlruderraum von Fähre
(30.06.18) Am Morgen des 29.6. brach auf der amerikanischen Fähre ‚Columbia‘, 13009 BRZ (IMO-Nr.: 7320095), ein Feuer aus, als sie gerade am Bellingham Cruise Terminal festgemacht hatte. Um 8:15 Uhr sah die Crew dichten schwarzen Rauch aus einem Ventil auf Höhe der Wasserlinie sowie aus dem Schott zum Bugstrahlruderraum quellen. Sofort wurde Feueralarm gegeben, und die Crew ging auf ihre Stationen.
An Bord waren noch 190 Passagiere, die sofort evakuiert wurden. Die alarmierte Feuerwehr durchsuchte das Schiff in Hinblick auf eine vollständige Räumung. Die Schotts zum Maschinenraum wurden verschlossen und das CO2-Löschystem aktiviert.
Das Bellingham Fire Department war mit zwei Einsatzfahrzeugen vor Ort. Sie prüften mit Messgeräten den Bugstrahlruderraum und stellten sicher, dass der Brand erstickt war. Bis in die Mittagsstunden war es aber noch nicht möglich, den Raum zu betreten. Abends lag die Fähre weiter am Kai, die Abfahrten nach Ketchikan wurden abgesagt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einhandsegler vor Big Sand Cay gerettet
(30.06.18) Am 29.6. rettete die US Coast Guard den Skipper der 36 Fuß langen Segelyacht ‚Wings’, die sechs Meilen südwestlich von Big Sand Cay, Turks and Caicos, gesunken war.
Robert Petersen, 66, aus St. Thomas auf den U.S. Virgin Islands, hatte um 9.30 Uhr den Notsender aktiviert, dessen Signal das 7th District Command Center auffing. Unverzüglich stieg von der Air Station Clearwater ein MH-60 Jayhawk-Helikopter auf.
Dessen Crew lokalisierte das sinkende Boot. Petersen hatte sich in ein Beiboot geflüchtet, und ein Rettungsschwimmer wurde abgesetzt, der ihm dabei assistierte, zum Hubschrauber aufgewinscht zu werden. Der Segler wurde um 11.53 Uhr in Providenciales, Turks and Caicos abgesetzt. Er hatte den Schiffbruch unversehrt überstanden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sieben Schiffbrüchige in Thorne Bay gerettet
(30.06.18) Die Coast Guard in Ketchikan schickte am 29.6. ein 45-Fuß-Boot zur Rettung der siebenköpfigen Crew des 58 Fuß langen Kutters ‚Mystic Lady’, der in der Thorne Bay, Alaska, gesunken war. Das Boot rettete fünf Erwachsene und zwei Kinder und brachte sie zu einer Pier in der Thorne Bay. Der Skipper des Kutters hatte Mayday gefunkt, nachdem sein Schiff auf einen Felsen gelaufen war und rasch zu sinken begann.
Als das Küstenwachboot eintraf, hatten sich die Schiffbrüchigen bereits in eine Rettungsinsel geflüchtet und winkten mit den Armen. Die ‚Mystic Lady’ hatte beim Untergang 350 Gallonen Diesel und 25 Gallonen Schmieröl an Bord. Verschmutzungen wurden nicht beobachtet. Das Coast Guard Marine Safety Detachment Ketchikan leitete eine Untersuchung des Untergangs, der sich bei 12 Meilen Wind und zwei Fuß hohen Wellen ereignet hatte, ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Betrunkener Skipper setzte Motoryacht auf Schäre
(30.06.18) Am Morgen des 30.6. lief bei Tønsberg eine 45 Fuß lange Motoryacht auf Felsen auf. Das NSSR-Rettungsboot ‚Eivind Eckbo’ wurde zur Assistenz gerufen. Wie sich herausstellte, war der Skipper betrunken am Ruder gewesen und eingeschlafen. Dann geriet sein Boot in das Schärengebiet.
Es wurde von den Seenotrettern freigeschleppt, doch die Havarie wird ein Nachspiel haben. Die Polizei leitete Ermittlungen gegen den Bootsführer wegen Trunkenheit am Ruder ein. Er hatte 1,5 Promille Alkohol im Blut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht konnte durch Rettungstaucher in Sicherheit gebracht werden
(30.06.18) Am 28.6. um 16:15 Uhr wurde das CROSS Med von der Crew einer 12 Meter langen Yacht über Funk kontaktiert, die 20 Meilen westlich des Golfs von Porto bei Wellenhöhen von zwei bis drei Metern außer Kontrolle geraten war. Die Segler, darunter drei Kinder, hatten sich ins Bootsinnere zurückgezogen und baten darum, abgeborgen zu werden. Ein Puma-Helikopter stieg von der Luftwaffenbase in Solenzara auf.
Vor Ort wurde entschieden, zwei Taucher auf der Yacht abzusetzen und diese samt ihrer Crew in einen Hafen zu bringen. Es gelang, das Boot nach Porto zu bringen, ohne dass eine riskantere Luftbergung hätte durchgeführt werden müssen. Die Seeverhältnisse blieben schwierig, aber um 23 Uhr warf das Boot vor Oporto Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Thorco Lineage nun im Schlepp nach Papeete
(30.06.18) Am 29.6. hat das Abschleppen des havarierten Frachters ‚Thorco Lineage‘, 13110 BRZ (IMO-Nr.: 9673197), nach Papeete begonnen. Der Schlepper ‚Aito Nui I‘, der in der Nacht zum 27.6. von dort zur Assistenz ausgelaufen und am 28.6. gegen 18 Uhr am Raroia-Atoll eingetroffen war, konnte das manövrierunfähige Schiff auf den Haken nehmen. Der Schleppzug bewegte sich jetzt mit langsamer Fahrt in Richtung des Hafens, wo er am kommenden Wochenende eintreffen könnte.
Technische Herausforderungen und veränderliche Wetterbedingungen könnten die Ankunftszeit beeinflussen. Das französische Mehrzweckschiff ‚Bougainville‘ eskortierte den Konvoi auf seinem Weg. Ein Seeschlepper, der die ‚Thorco Lineage’ später zu einem Hafen mit ausreichender Reparaturkapazität bringen soll, wurde am 13.7. in Papeete erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier hatten Grundberührung und Maschinenschaden
(30.06.18) Am 20.6. um 10.40 Uhr lief der kanadische Bulkcarrier ‚Algoma Harvester’, 23895 BRZ (IMO-Nr.: 9613939), im Canal de la Rive Sud in Quebec, auf der Position 45 24 07 N, 73 37 45.6 W auf Grund. Das Schiff traf am 23.6. um 18.25 Uhr in Port Cartier ein und machte sich am 24.6. um 4.30 Uhr auf die Weiterreise. Am 1.7. sollte es in a. Buffalo festmachen.
Der kanadische Bulkcarrier ‚John D. Leitch’, 22080 BRZ (IMO-Nr.: 6714586), erlitt am 27.6. um 12.30 Uhr sieben Meilen ostnordöstlich von Hamilton, Ontario, auf Position 43 18 59.8 N 79 43 59.9 W. Das Schiff warf Anker, und die Crew machte sich dann an die Reparatur. Nachdem diese abgeschlossen war, setzte es die Reise fort und machte am 28.6. gegen neun Uhr in Two Harbor fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter lief auf Don auf Grund
(30.06.18) Der russische Frachter ‚Pindushi‘, 2478 BRZ (IMO-Nr.: 7646918), lief am 28.6. um 6.10 Uhr auf dem Don bei Flusskilometer 3075,9 auf Grund. Das Schiff hatte eine Ladung von 2,826 Gerste in Rostov geladen. Es war wegen eines Navigationsfehlers aus dem Fahrwasser abgekommen. Gegen 17 Uhr machte es der Schlepper ‚OT-1516‘ wieder flott, und es konnte seine Reise fortsetzen. Der Frachter wurde am 3.7. gegen 14 Uhr im georgischen Hafen Poti erwartet.
Am 11.3.2015 war die ‚Pindushi‘ auf der Wolga bei Flusskilometer 3.053 auf Grund gelaufen, ebenfalls mit einer Ladung Gerste von 2.700 Tonnen. Die Havarie ereignete sich bei einem Ankermanöver. Damals war das Schiff von Astrakhan nach Bandar Anzali unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff auf der Weser nachts losgeworfen und gegen Brücke getrieben
(30.06.18) In der Nacht zum 30.6. haben Unbekannte die Vertäuung des 46 Meter langen, deutschen Fahrgastschiffs ‚Hameln‘ (MMSI-Nr.: 211519790), das am Anleger beim Stockhof festgemacht war, gelöst, sodass es die Weser stromabwärts trieb. Das Schiff kollidierte wenig später mit einem Brückenpfeiler der Münsterbrücke. Der Schiffsführer, der sich schlafend auf dem Schiff befand, wurde durch den Aufprall geweckt.
Ihm gelang es, die Maschine zu starten und das Schiff zurück zur Anlegestelle zu bringen. Er kam mit dem Schrecken davon. Auf der ‚Hameln‘ wurden die Aufbauten im Heckbereich beschädigt.
Nach vorläufigen Schätzungen belief sich der Schaden auf mindestens 50.000 Euro. Bis auf Weiteres konnte das Schiff nicht mehr im Ausflugsverkehr eingesetzt werden. Am Brückenpfeiler entstand nach ersten Begutachtungen kein Schaden.
Gegen den oder die Unbekannten wurde wegen eines gefährliche Eingriffs in den Schiffsverkehr ermittelt. Die Wasserschutzpolizei aus Nienburg hat am Morgen die Ermittlungen übernommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Sundarbans hat Wassereinbruch durch Risse
(30.06.18) Der 18 Kilometer vor den Sundarbans liegende Frachter ‚SSL Kolkata‘ hat seit dem 28.6. zunehmend Steuerbordschlagseite entwickelt, nachdem durch die dort entstandenen Risse im Rumpf Wasser eindrang. Er hat 210 Tonnen Bunkeröl in seinen Tanks. Die Berger von SMIT Salvage betonten, dass das Schiff im derzeitigen Zustand nicht abgeschleppt werden kann.
Die einzige Option war derzeit, das Öl zu leichtern. Dazu hat die Coast Guard Dracone-Bargen herantransportiert. Schiffe mit Ölbekämpfungsgerät waren auf Standby.
Die Dorniers aus Kolkata setzten die Luftüberwachung fort. Wenn Öl ausläuft, könnten die größeren Einheiten der Coastguard wegen ihres Tiefgangs nicht eingreifen. Deshalb hat die Regierung 25 Kutter in der Region gebeten, sich einsatzbereit zu halten, um gegebenenfalls bei einer Ölbekämpfung zu helfen und war in Kontakt mit dem Kolkata Port Trust, der Marine und der indischen Air Force.
Die See vor Ort blieb stürmisch. Die Coast Guard war aber optimistisch, dass derzeit kein Ölaustritt drohte, weil die Tanks nicht in dem Bereich lagen, wo die Risse entstanden. Für Berger ist der Aufenthalt an Bord aber derzeit zu riskant. Container könnten stürzen, wenn das Schiff auseinanderbricht. Falls Ladung davontreibt, sollte sie durch Schlepper oder Kutter eingefangen werden, falls die Container nicht sinken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neuer Schlepper rammte Tanker
(30.06.18) Die U.S. Coast Guard in Valdez untersuchte eine Kollision, die sich am Morgen des 27.6. ereignete, als der neue, 30 Meter lange Schlepper ‚Ingot‘ (IMO-Nr.: 9824174 einen einlaufenden Tanker assistierte. Beim Festmachmanöver stieß der Schlepper mit dem Tanker zusammen, der dabei eine 20 Inch lange, sechs Inch breite und drei Inch tiefe Beule davontrug. Es kam aber zu keinen Umweltschäden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild ‚Aldebaran J‘
Archivbild ‚Aldebaran J‘
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Havaristen in Antwerpen eingelaufen
(29.06.18) Nach der Kollision des unter Antigua Barbuda-Flagge laufenden Containerfrachters ‚Aldebaran J‘, 8273 BRZ (IMO-Nr.: 9349186), auf der Westerschelde mit dem holländischen Frachter ‚Marry S‘, 2375 BRZ (IMO-Nr.: 9148178), lagen am Morgen des 29.6. beide Schiffe im Hafen von Antwerpen. Sie werden in Werften gehen müssen, um die Schäden des Zusammenstoßes zu beseitigen. Die ‚Aldebaran J" lief bereits am Unglückstag um 21.50 Uhr von ihrem Ankerplatz zum Vrasen-Dock, die ‚Marry S' ging am Morgen des 29.6. ankerauf und legte um 7.15 Uhr in Dock 5 an.
Der Bug des holländischen Frachters war eingedrückt worden, als der dem Containerfrachter in die Seite lief.
Schaden an der ‚Aldebaran J‘
Schaden an der ‚Aldebaran J‘
(Bild: Rene Keuvelaar)   Großbild klick!
Dessen Rumpf wurde an Backbordseite oberhalb der Wasserlinie eingedrückt und aufgerissen. Auch eine Reihe von dort gestauten Containern wurde beim Aufprall beschädigt oder zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen








‚Marry S': Nase eingedrückt
‚Marry S': Nase eingedrückt
(Bild: )   Großbild klick!











Schaden am Bug der ‚Hildasay‘
Schaden am Bug der ‚Hildasay‘
(Bild: Sidney Sinclair)   Großbild klick!

Frachter kollidierte mit Kai in Lerwick
(29.06.18) Beim Einlaufen in den Hafen von Lerwick am 27.6. um 8.08 Uhr kollidierte der britische Frachter ‚Hildasay‘, 7606 BRZ (IMO-Nr.: 9119426), mit einer Kaianlage. Dabei wurde der Bug oberhalb der Wasserlinie an mehreren Stellen beschädigt. Das Schiff war am 26.6. um 19.30 Uhr aus Aberdeen ausgelaufen. Reparaturarbeiten begannen kurz nach der Havarie direkt vor Ort.
Am 29.6. lag das Schiff weiter im Hafen. Ebenfalls auf der Route Aberdeen-Lerwick hatte die ‚Hildasay‘ am 27.2.2010 rund 20 Meilen vor Orkney einen Maschinenausfall erlitten, nachdem ein Generator versagte. Rund eineinhalb Stunden trieb das Schiff mit einer 18-köpfigen Crew und fünf Passagieren sowie eine Ladung von 21 Trailern und zwei Autos an Bord in der See, ehe der Antrieb wieder funktionierte. Mit vier Stunden Verspätung erreichte die ‚Hildasay‘ den Zielhafen. Am 22.5.2015 musste sie in Edinburgh ins Trockendock gehen, nachdem sie auf einer vorangegangenen Fahrt Wetterschäden erlitten hatte. Am 6.6. wurden die Arbeiten abgeschlossen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht drohte vor Langeoog zu sinken
(29.06.18) Die freiwilligen Seenotretter der Station Langeoog der DGzRS retteten n den frühen Morgenstunden des 28.6. zwei Segler aus Seenot. Deren etwa neun Meter lange Segelyacht hatte im Seegatt von Langeoog durch eine Grundberührung schweren Wassereinbruch erlitten. Um kurz vor fünf Uhr alarmierte der Skipper das MRCC in Bremen. Er war mit einem Mitsegler am frühen Morgen von Langeoog in Richtung Cuxhaven ausgelaufen. Im Seegatt Accumer Ee setzte ihr Boot kurz vor Niedrigwasser so schwer auf Grund auf, dass ein Riss im Rumpf entstand. Das eindringende Seewasser setzte innerhalb kürzester Zeit Motor und Bordelektronik außer Kraft.
Bereits zehn Minuten nach der Alarmierung liefen drei Seenotretter mit dem Seenotrettungsboot ‚Secretarius‘ aus. Gleichzeitig hatte die Seenotleitung auch den Seenotrettungskreuzer ‚Eugen‘ von Norderney alarmiert. Außerdem wurde der Hochsee-Bergungsschlepper ‚Nordic‘ in den Einsatz aufgenommen.
Beim Eintreffen der ‚Secretarius‘ an der Segelyacht meldete der Skipper bereits über einen halben Meter Wasser im Schiff. Die beiden Segler hatten sich schon darauf vorbereitet, in die Rettungsinsel zu gehen. Das Rettungsboot näherte sich unter größter Vorsicht dem Havaristen, da dieser sich in einem extremen Flachwasserbereich befand. Ein Seenotretter stieg mit einer leistungsfähigen Lenzpumpe auf die Yacht über. Erst als sich herausstellte, dass der Havarist so schwimmfähig gehalten werden konnte, nahm das Seenotrettungsboot diese längsseits. Die ‚Nordic‘, die ihr Arbeitsboot zu Wasser gelassen hatte, konnte nun aus dem Einsatz entlassen werden. Die ‚Eugen‘ begleitete den Schleppverband zur Sicherung durchs Seegatt. Die Segelyacht wurde in den Festlandshafen Bensersiel geschleppt, wo sie mit einem Kran sofort aus dem Wasser geholt wurde. Zum Unglückszeitpunkt herrschte nur schwacher Wind. Um kurz vor neun Uhr morgens meldeten sich die freiwilligen Seenotretter wieder einsatzklar auf ihrer Station Langeoog.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrackteil der ‚Little Seyma‘
Wrackteil der ‚Little Seyma‘
(Bild: Dimitris Popopas)   Großbild klick!

Kleinteilige Räumungsarbeit vor Mykonos
(29.06.18) Stückweise ist in den vergangenen Wochen das Wrack des unter Panama-Flagge laufenden Frachters ‚Little Seyma‘, 2466 BRZ (IMO-Nr.: 7832804), bei Mykonos aus dem Wasser gezogen worden. Die Behörden hatten die Dalby Offshore mit der Räumung des weitgehend unter Wasser auf den Felsen liegenden Schiffs beauftragt. Ein Schwimmkran aus Tragansassi machte sich daran, Segmente des Schiffs zu bergen.
Sie wurden dann auf einer Barge zur Verschrottung abtransportiert. Wegen der unzureichenden Hebekraft des eingesetzten Geräts konnte die Räumung nur in kleineren Teilen erfolgen. Dies rief Kritik hervor, weil die möglichen negativen Auswirkungen auf die Umwelt auf diese Weise größer waren als wenn das Schiff in lediglich zwei oder drei Sektionen zerschnitten und gehoben worden wäre.
Auch dauerte die kleinteilige Zerlegung länger als bei einer solchen Methode. Die ‚Little Seyma‘ war am 22.12.2017 auf der Reise von Tuzla nach Famagusta an einer extrem schlecht zugänglichen Stelle an der Ostspitze der Insel unter überhängenden Felsen gestrandet. Die 12-köpfige Crew hatte unter schwierigen Umständen gerettet werden können, das Schiff aber wurde aufgerissen und sank an der Strandungsstelle.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kalabrien: Autofrachter von Grimaldi rettete französische Yachtcrew aus Seenot
(29.06.18) Vor der italienischen Küste sank am 28.6. die 12 Meter lange, französische Segelyacht ‚Abahanna‘ in stürmischer See. Die dreiköpfige Crew war bei vier Meter hohen Wellen rund 150 Meilen vor der Küste Kalabriens in Seenot geraten. Die Männer im Alter zwischen 70 und 91 Jahren flüchteten in eine Rettungsinsel.
Das französische MRCC leitete den Notruf, den sie abgesetzt hatten, an das MRCC Reggio Calabria weiter, das die italienische Coast Guard alarmierte. Diese ließ eine P-180 aufsteigen, um die Schiffbrüchigen zu lokalisieren. Der italienische Autorfrachter ‚Spes‘, 33823 BRZ (IMO:9030864), der Grimaldi Lines wurde in der Nähe auf der Reise von Salerno nach Civitavecchia ausgemacht und zu der Rettungsinsel geleitet. Sie nahm die Segler wohlbehalten an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Landungsschiff HMAS ‚Tobruk‘
Archivbild Landungsschiff HMAS ‚Tobruk‘
(Bild: Nick-D)   Großbild klick!

HMAS Tobruk wurde künstliches Riff
(29.06.18) Nach über 40 Jahren Dienst für die australische Marine endete die Karriere des Landungsschiffs HMAS ‚Tobruk‘, 5751 ts, am 29.6. auf dem Meeresgrund vor der Fraser Coast in Queensland. Das Amphibienschiff wird nun Fischen zur Heimstatt. Der erste Versenkungstermin platzte wegen schlechten Wetters, jetzt wurde es bei idealen Bedingungen unter einem blauen Himmel von drei Schleppern zu der Position gezogen, wo es auf die letzte Reise ging. Der Umweltminister von Queensland, Leeanne Enoch, gab mit einer Fackel den Startschuss 15 Meilen vor der Küste. Das Schiff legte sich dann nach Steuerbord über und versank 90 Grad auf der Seite liegend mit dem Heck voran auf einer Wassertiefe, in der sich das Achterschiff 18 Meter unter der
HMAS ‚Tobruk‘ wird versenkt
HMAS ‚Tobruk‘ wird versenkt
(Bild: Alistair Brightman)   Großbild klick!
Wasseroberfläche befinden sollte. Nach Sicherheitschecks soll das Wrack in rund einem Monat für Taucher freigegeben werden.
Die Regierung von Queensland erwartet rund fünf Millionen Dollar Zusatzeinnahmen aus dem Tourismus in der Wide Bay-Region pro Jahr. Wie sich das Wrack entwickeln wird, zeigt nördlich der Untergangsstelle bei Lady Musgrave Island der Touristenkatamaran ‚Spirit of 1770‘, der nach einem Feuer 40 Meter tief sank. Er hat sich im Nu in einen Hotspot marinen Lebens verwandelt.
Die HMAS ‚Tobruk‘ war eine modifizierte Version der britischen Round-Table-Klasse. Sie wurde am 7.12.1978 bei der Carrington Slipways Pty Ltd in Tomago, New South Wales auf Kiel gelegt und am 23.4.1981 in Dienst gestellt. Die Außerdienststellung erfolgte am 31.7.2015
Das Schiff wurde für den Transport von militärischen Gütern und Soldaten im Roll on Roll off-Verfahren eingesetzt. Es konnte 18 Kampfpanzer und 40 Transportpanzer aufnehmen und besaß zusätzlich zwei Hubschrauberlandeplattformen. Als Auszeichnungen werden geführt ein Battle Honour für ihren Einsatz in der International Force East Timor während der Krise in Osttimor 1999. Die „Tobruk“ hatte eine Länge von Metern, eine Breite von 18,3 Metern und einen Tiefgang von 4,9 Metern. Die Crewstärke betrug 150 Mann.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachtfähre vor Surnadal auf Grund getreiben
(29.06.18) Die unter Malta-Flagge laufende Fähre ‚Sea Cargo Express’, 6693 BRZ (IMO-Nr.: 9358060), die am 28.6. um 5.35 Uhr aus Trondheim ausgelaufen war, wurde in Røtet beim Versuch, am Nachmittag nach Surnadal einzulaufen, von stürmischen Windböen erfasst und direkt vor dem Hafen auf Grund getrieben. Sie kam auf Position 62° 59.29' N 008° 38.99' O fest, nachdem Versuche der Crew, das Schiff zu drehen, fehlgeschlagen waren. Aus Kristiansund wurden Schlepper angefordert, und am Abend traf auch das NSSR-Rettungsboot ‚Erik Bye‘ vor Ort ein.
Bergungsversuche erschienen aber erst sinnvoll, wenn der Wasserpegel wieder gestiegen war. Das Schiff lag mit etwas Backbordschlagseite auf dem Lehmgrund fest und lief keine Gefahr, leckzuschlagen oder aufgerissen zu werden. Nachdem das Wasser ausreichend aufgelaufen war, konnte der Havarist wieder flottgemacht werden und machte um 7.30 Uhr am 29.6. im nahen Kristiansund fest.
Am 15.1.2018 hatte die ‚Erik Bye‘ dem Schiff bereits einmal assistiert, als es einen Ruderschaden erlitten hatte. Am 6.3.2013 waren um 7:55 Uhr die Rettungsdienste in Ålesund zu der ‚Sea-Cargo Express‘ gerufen worden, die sich zu der Zeit in Flatholmen befand. Die 14-köpfige Crew des mit Gefahrgut beladenen Schiffs hatte um Assistenz gebeten, nachdem beim Passieren von Stad die Ladung übergegangen war.
Um 8.40 Uhr lief der Havarist in Ålesund ein. Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen hatten zunächst Probleme, an den Kai zu bekommen, weil ein Tor verschlossen war. Es musste erst von einem Wachmann geöffnet werden. Danach wurden rund 17 Tonnen toxischer und entflammbarer Flüssigkeit aus dem Schiffinnern abgepumpt. Es gelang, die Leckage im Frachtbereich zu kontrollieren. Vier Personen wurden giftigen Flüssigkeiten ausgesetzt, aber niemand verletzt.
Die ‚Sea Cargo Express‘ ist 117,38 Meter lang, 18 Meter breit, hat 6,5 Meter Tiefgang und eine Tragäfhigkeit von 5.000 Tonnen. Sie läuft für die Seatrans Shipmanagement AS in Bergen und wurde 2012 bei der indischen Bharati Shipyard Limited erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Alexandroupolis
(29.06.18) Am 28.6. erlitt die griechische Fähre ‚Saos II’, 2148 BRZ (IMO-Nr.: 8973136), einen Maschinenschaden beim Ansteuern des Hafens von Alexandroupolis. Sie war fahrplanmäßig aus Samothraki gekommen und hatte 330 Passagiere an Bord. Zunächst konnte sie wegen der technischen Probleme nicht anlegen. Nachdem sie schließlich sicher am Kai lag und die Fahrgäste ausgestiegen waren, wurde die Fähre von der Hafenbehörde bis zum Abschluss von Reparaturen mit einem Auslaufverbot belegt. Nachdem der Schaden behoben war, konnte sie nach einer Klasseinspektion wieder in den Dienst zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter erreichte schwer angeschlagen Burin
(29.06.18) Der kanadische Kutter ‚Little Jack‘ erlitt am 25.6. auf den Grand Banks in stürmischer See rund 120 Meilen von Burin einen Schaden an einem Propangastank. Daraufhin entschied die Crew, Kurs auf die Küste zu nehmen. Als sie dabei waren, den Tank auszutauschen, kamen Stabilisatoren und der Baum herunter.
Andere Kutter kamen dem Havaristen zu Hilfe und kontaktierten die Coastguard, weil in der Nacht zum 26.6. auch noch der Funk ausgefallen war. Nachdem der Wind nachließ, gelang es dem Havaristen, am 27.6. gegen 14 Uhr den Hafen von Burin zu erreichen. Er hatte schwere Steuerbordschlagseite erlitten. Das Schiff lief unter Kontrakt der Miawpukek First Nation in Conne River.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sperrung der Donau nach einer Woche aufgehoben
(29.06.18) Um 20.43 Uhr des 28.6. war es so weit: Die Sperrung der Donau zwischen Position 48° 33.676' N 13° 36.819' O und 2302,0 48° 51.032' N 12° 45.878' W bei Flusskilometer 2312,2 zwischen Straubing und Regensburg wurde durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Regensburg aufgehoben. Regenschauer hatten zu Beginn immer wieder die Entladung von rund 400 Tonnen Weizen aus der ‚Kiesfracht‘ behindert und führten zu Verzögerungen. Auch das Ausbaggern der Fahrrinne gestaltete sich schwieriger als zunächst erhofft.
Die Schiffe hatten beim Auflaufen viel Kies am Boden der Fahrrinne verschoben. Diese Unebenheiten mussten erst beseitigt werden. Zur Beschleunigung der erforderlichen Baggerarbeiten wurden weiteres schwimmendes Gerät und zwei Klappschuten hinzugezogen.
Nach Abschluss der Baggerarbeiten erfolgte eine Kontrollpeilung, da möglicherweise an vereinzelten Stellen noch nachgebaggert werden musste. Durch die Intensivierung der Arbeiten gelang es dennoch, die Schifffahrtssperre am Abend aufzuheben, sodass rund 30 betroffene Schiffe ihre Fahrt fortsetzen konnten. Die ‚Plochingen‘ saß unverändert fest. Sie war nach Abbruch ihrer erfolglosen Bergungsversuche an der ‚Kiesfracht‘ auf der Weiterfahrt selbst aus dem Fahrwasser abgekommen und saß seither am Donauufer auf Grund.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastschiff bei New York auf Grund gelaufen
(29.06.18) Das 25 Meter lange, amerikanische Fahrgastschiff ‚Yogi Berra‘ (MMSI-Nr.: 367434220) lief mit 18 Personen an Bord am 28.6. um 14.15 Uhr nahe des Wind Hole Point in der Jamaica Bay vor New York auf Grund. Die Crew alarmierte die Coast Guard New York, die zwei Boote und einen Inspektor zum Havaristen schickte. Diese erreichten die Unglücksstelle gemeinsam mit Einheiten des New York City Fire Department und des New York City Police Department. Es gab keine Verletzten oder Umweltschäden. Nachdem das Passagierschiff wieder flottgemacht worden war, wurde es zurück nach Manhattan eskortiert, wo die Fahrgäste von Bord gingen. Die Coast Guard leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Flugzeug entdeckte im Wasser treibende Schiffbrüchige
(29.06.18) Die Coast Guard und der Charterkutter ‚Two Georges‘ aus Tarpon Springs kamen zu Hilfe, nachdem ein 30 Fuß langes Tauchboot am 28.6. rund 22 Meilen westlich von Anclote Island gekentert war. Um 10:05 Uhr entdeckte eine HC-130 Hercules auf einem Trainingsflug fünf Personen, die sich an Trümmerteile, die im Wasser trieben, klammerten. Die Crew warf sofort ein Rettungsfloß ab.
Die Coast Guard St. Petersburg gab eine Dringlichkeitsmeldung an die Schifffahrt heraus, auf die die ‚Two Georges‘ reagierte, die sich in der Nähe der Unglücksstelle befand. Sie konnte die Verunglückten aus dem Wasser ziehen. Sie wurden dann von einem 435-Fuß-Boot der Coast Guard Station Sand Key übernommen und an Land gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf dem Rhein
(29.06.18) Das deutsche Binnenschiff ‚Enyo‘, 1808 ts (EU-Nr.: 4007090), und das holländische Tankmotorschiff ‚Manouk‘, 3056 tdw (EU-Nr.: 244670068), kollidierten am Morgen des 29.6. auf dem Rhein südlich von Königswinter. Dabei trug die ‚Enyo‘, die am 27.6. von Godorf nach Wahldorf ausgelaufen war, ein Leck im Vorschiff davon und sackte mit dem Bug auf Grund. Es lag mit überfluteter Back am Rheinufer fest.
Einsatzkräfte der Feuerwehr Bonn, Bad Honnef und Königswinter sowie der Wasserschutzpolizei waren vor Ort. Sie behandelten zwei leicht verletzte Crewmitglieder und untersuchten den havarierten Frachter nach weiteren Lecks. Zudem sicherten sie das Schiff, um zu verhindern, dass das Fahrwasser für den Schiffsverkehr blockiert wird. Die ‚Manouk‘ ging nach dem Zusammenstoß einige hundert Meter rheinabwärts vor Anker. Sie hatte das Lösungsmittel Xylol geladen. Die Tanks mit der leicht entzündbaren Ladung blieben aber dicht. Allerdings war der Rumpf leckgeschlagen, sodass rund 30 Kubikmeter Wasser in ein Zwischendeck des Tankers eingedrungen sind.
Wie es zu dem Unglück kam, war noch unklar. Die nachfolgenden Schiffe wurden von der Wasserschutzpolizei an der Unfallstelle in langsamer Fahrt vorbeigelotst.
Quelle:Tim Schwabedissen


Holzboot im Holmestrandsfjord gesunken
(29.06.18) Am 28.6. um 20.40 Uhr sank ein Holzboot im Holmestrandsfjord rund 2-300 Meter vom dortigen Hotel entfernt. Ein Zeuge sah, wie ein Mann mit einer Rettungsweste im Wasser landete und von einem Sportboot gerettet wurde. Die alarmierte Polizei in Horten schickte ein Rettungsboot, doch als es eintraf, war der Verunglückte bereits in Sicherheit. Für sein Boot aber gab es keine Rettung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wracks in Svolvær bereiten Kopfzerbrechen
(Datum) Der Kutter ‚Øksnesværing‘ lag schon lange am Kai in Svolvær, doch nur noch Mast und die obersten Teile des Decks ragten aus dem Wasser, nachdem das Schiff, das seit Jahren nach einem Brand im Hafen lag, in der Nacht zum 28.6. am Kjølelageret sank. Das Wrack hat ein Alter zwischen 75 und 80 Jahren und gehörte einem Eigner aus Narvik. Dieser wollte das ausgediente Schiff als Kiting-Zentrum nutzen und Pizza an Bord servieren. Doch nun stand ihm buchstäblich das Wasser bis zum Hals. Allerdings lag das Fischerboot an einer privaten Anlegestelle und behinderte nicht den Verkehr im Hafen, sodass es behördlicherseits keinen Handlungsdruck gab. Der Kutter ist auch nicht das einzige Wrack im Hafen von Svolvær.
Ein weiterer liegt bei Sagafisk auf Grund, ein anderes Boot in einer Bucht in der Nähe. Die Hafenbehörde hatte zudem gerade zwei Wracks, darunter den Kutter ‚Hadsel‘, geräumt.
Die ‚Øksnesfjord‘ war in ihrer aktiven Zeit eines der besten Fischerboote in Vestvågøy. Nun wird sie nur noch als Schande für die Hauptstadt der Lofoten bezeichnet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper hat Thorco Lineage erreicht
(29.06.18) Am 28.6. erreichte der Schlepper ‚Aito Nui‘ den Frachter ‚Thorco Lineage‘, der von dem französischen Mehrzweckschiff „Bougainville“ der Marine überwacht, weiter parallel zur Westküste von Raroia driftete und sich mit der Strömung von ihr wegbewegte. Tauchgänge durch Teams der ‚Bougainville‘ wurden unter schwierigen Bedingungen durchgeführt und zeigten zwar deutliche Schäden, aber keine Lecks oder undichte Stellen, sodass der Havarist mehrere Tage lang sicher abschleppen kann. Weil das Schiff bei der Strandung aber seinen Propeller beschädigt hat, war es selbst nicht mehr manövrierfähig. Nun sollte es nach Papeete abgeschleppt werden. Dort sollte ein Schlepper aus den USA den Havaristen erwarten, um ihn dann binnen zwei Wochen in einen Reparaturhafen zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter bei Puerto Eden auf Grund gelaufen
(29.06.18) Am 28.6. um 14.30 Uhr hatte der portugiesische Bulkcarrier ‚Sumatra‘, 25569 BRZ (IMO-Nr.: 9753260), mit einer 21-köpfigen Crew an Bord eine Grundberührung nahe Puerto Eden unweit von Angostura Inglesa in Chile. Danach musste der Havarist auf Position 48° 58.79' S 074° 25.05' W beim Isla Medio Canal, der sich etwa 800 Kilometer nördlich von Punta Arenas befindet, Anker werfen. Aus Puerto Eden lief ein Boot der Hafenbehörde zu ersten Untersuchungen aus.
Die größeren Patroullienboote ‚Puerto Natales‘ und ‚Marinero Fuentealba‘ wurden am 29.6. vor Ort erwartet. Der Frachter war nicht leckgeschlagen, es gab auch keine Umweltgefährdungen, doch er brauchte navigatorische Unterstützung, um in sichere Gewässer zu kommen. Er war am 25.6. um 1.30 Uhr aus Lirquen ausgelaufen und nach Recalada bestimmt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack der Sinar Bangun gefunden
(29.06.18) Das National Search and Rescue Board (Basarnas) hat mit einem ROV am 29.6. die Untergangsstelle der am 18.6. gesunkenen indonesischen Fähre KM ‚Sinar Bangun‘ auf dem Lake Toba gefunden. Allerdings gab es noch keinen Plan, wie das Wrack geborgen werden könnte. Eine Bergung wäre sehr kompliziert aus der großen Tiefe von 490 Metern. Die zweite Option wäre, das Wrack als Seegrab vor Ort zu belassen.
Die Diskussion mit den Basarnas District Officials und Verwandten der Opfer geführt werden. 18 Menschen wurden nach dem Schiffbruch lebend, vier weitere tot geborgen, 192 galten als vermisst. Das ROV machte neben Motorrädern an Bord auch Leichen aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Charterkutter sank im Golf von Mexiko
(29.06.18) Am Nachmittag des 28.6. sank der 32 Fuß lange Charterkutter ‚Stick-Um‘ aus Hudson mit fünf Personen an Bord im Golf von Mexiko nach einem Wassereinbruch. 1,5 Stunden nach dem Auslaufen lag das Schiff immer tiefer im Wasser, dann fielen beide Maschinen aus. Binnen weniger Minuten kenterte das Schiff, und die Insassen klammerten sich an aufgetriebene Gegenstände.
Der Skipper konnte das EPIRB aktivieren, und eine C-2130 der US Coast Guard, die auf einem Trainingsflug in der Nähe war, fing das Signal auf. Sie blieb über den Schiffbrüchigen, bis ein Boot aus Tarpon Springs diese aufnehmen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Douglas abgeschleppt
(29.06.18) Das RNLI-Boot aus Douglas wurde am 28.6. um 14.23 Uhr alarmiert, nachdem ein acht Meter langer Kutter auf eintägiger Angeltour eine Meile vor Port Grenaugh einen Maschinenausfall erlitten hatte, nachdem eine Treibstoffleitung blockiert wurde. An Bord waren vier Personen. Nachdem es ihnen nicht gelang, den Antrieb wieder zu starten, kontaktierten sie die Coastguard.
Diese verständigte das Rettungsboot ‚Sir William Hillary‘, das bei ruhiger See von Douglas aus auf Südkurs ging, um den Havaristen zu suchen.
Bei guter Sicht wurde er schnell lokalisiert. Nach einem ersten Check, ob alles wohlauf war, wurde der Kutter auf den Haken genommen und zurück nach Douglas geschleppt, wo er, assistiert von der Coastugard, an dem Battery Pier Visitors' Pontoon festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Holzfachter 'Little Wind'
Holzfachter 'Little Wind'
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Maschinenschaden bei Cesme
(28.06.18) Der unter Tansania-Flagge laufende Frachter „Little Wind", 2457 BRZ (IMO-Nr.: 8863018), erlitt am 26.6. auf der Reise vom syrischen Hafen Lattakia ins türkische Samsun einen Maschinenschaden. Der Havarist ankerte auf der Reede von Cesme, wo sich die Crew an Reparaturen machte. Am 28.6. war der Frachter wieder unterwegs und sollte am 1.7. Samsun erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter 'Thorco Lineage'
Frachter 'Thorco Lineage'
(Bild: 35 Flotille)   Großbild klick!

Thorco Lineage treibt nach Bergung durch französische Marine vor Atoll
(28.06.18) Am 26.6. um 18.50 Uhr gelang es, den auf dem Raroia Atoll nach einem Maschinenschaden gestrandeten Frachter 'Thorco Lineage' durch das Mehrzweckschiff „Bougainville - A 622", 2.300 tdw (MMSI-Nr.: 228763000), der französischen Marine freizuschleppen. Nachdem er auf eine sichere Distanz zur Küste gebracht wurde, brach aber um 19.50 Uhr die Schlepptrosse. Der Havarist trieb nun 1,5 Meilen vor dem Atoll in südwestlicher Richtung parallel zur Küste von Raroia auf eine Wassertiefe von mehr als 1.000 Metern. Driftmodelle des JRCC Tahiti sagten voraus, dass er weiter in ausreichender Distanz treiben würde.
Der französisch-polynesische Schlepper „Aito Nui" (MMSI-Nr.: 546000200) machte sich in der Nacht zum 26.6. von Papeete aus auf den Weg zum Atoll und wurde dort am Abend des 28.6. erwartet. Die „Bougainville" überwachte die „Thorco Lineage" vorerst weiter. Am 27.6. traf ein Team von Nippon Salvage vor Ort ein, das gemeinsam mit den Bergern von Smit Salvage das Schiff nun einer Inspektion unterziehen sollte, um das weitere Vorgehen planen zu können.
Das Raroia Atoll in Französisch-Polynesien war 1947 auch der Ort, an dem das Holzfloß „Kon Tiki” des norwegischen Entdeckers Thor Heyerdahl nach 101-tägiger Expedition strandete.
Die „Thorco Lineage“ ist 131,66 Meter lang, 23 Meter breit, hat 9,61 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 16.949 Tonnen. Der 200-TEU-Frachter läuft für die Thorco Shipping A/S in Hellerup und wurde 2014 bei Honda erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter 'Nadalina'
Frachter 'Nadalina'
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Maschinenschaden in Hereke / Istanbul
(28.06.18) Der unter Sierra-Leone-Flagge laufende Frachter „Nadalina", 3504 BRZ (IMO-Nr.: 8215754), erlitt am 25.6. einen Schaden an der Hilfsmaschine gemeinsam mit dem Notfallsystem. Das Schiff lag im Hafen von Hereke. Die Auslaufgenehmigung wurde widerrufen, bis eine Reparatur durchgeführt und durch die Hafenbehörde abgenommen wurde. Die Crew machte sich an die Behebung des Schadens, während das Schiff, das 1983 als „Anna“ auf der Schiffswerft Hugo Peters in Wewelsfleth erbaut worden war, auf Position 40° 46.15' N 029° 38.26' O auf der Reede von Hereke lag.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerfrachter 'Wega'
Archivbild Containerfrachter 'Wega'
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Treibstoffpumpe erlitt Schaden auf der Nordsee
(28.06.18) Der deutsche Containerfrachter 'Wega', 7550 BRZ (IMO-Nr.: 9141118), der auf dem Weg von Bilbao nach Tilbury mit einer Besatzung von 12 Mann an Bord war, meldete am 26.6. um 13.22 Uhr eine gebrochene Düse einer Treibstoffpumpe. Das Schiff befand sich auf der Nordsee in Position 51 20 02.4 N, 001 58 29.4 O.E. Der Schaden wurde in ungefähr 30 Minuten repariert, und der Frachter nahm die Reise wieder auf. Es wurde keine Schlepphilfe angefordert.
Das Schiff hatte 5.762 Tonnen Stückgut sowie 283,8 Tonnen Schweröl an Bord. Es kam am 27. Juli um 10.00 Uhr in Tilbury an und lief um 23.50 Uhr wieder nach Rotterdam aus, wo es am 28.6. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf kanadischem Versorger
(28.06.18) Auf dem kanadischen Versorger „Sir Wilfred Grenfell", 2404 BRZ (MMSI-Nr.: 316051000), der an Pier 11 im Hafen von St. John's lag, kam es am 17.6. um 14.30 Uhr zu einem Feuer. Ein Brandbekämpfungsteam der 28-köpfigen Crew ging unter Atemschutz gegen den Brand vor und konnte ihn erfolgreich löschen. Menschen kamen nicht zu Schaden, ebenso wenig gab es Umweltschäden. Das Schiff lag auf Position 47 33 32.4 N, 52 42 09.0 W.
Quelle:Tim Schwabedissen


LNG-Tanker im Südpazifik abgeschleppt
(28.06.18) Der unter Hongkong-Flagge laufende LNG-Tanker „Cesi Gladstone", 113397 BRZ (IMO-Nr.: 9672820), der am 18.6. aus Gladstone mit einer nach Beihai bestimmten Ladung ausgelaufen war, wurde am 21.6. manövrierunfähig und trieb in der See, bis er am 24.6. von dem Schlepper „Pacific Salvor“ (IMO-Nr.: 8209339) auf den Haken genommen wurde. Der Schleppzug bewegte sich mit 2,5 Knoten in der Salomonen-See in östlicher Richtung. Am 27.6. stoppte er an der Nordspitze der Insel New Britain vor Rabaul.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf der Westerschelde
(28.06.18) Am 27.6. um 6.20 Uhr kollidierte der unter Antigua Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter „Aldebaran J", 8273 BRZ (IMO-Nr.: 9349186), auf der Westerschelde mit dem ihm entgegenkommenden, holländischen Frachter „Marry S", 2375 BRZ (IMO-Nr.: 9148178. Der Zusammenstoß ereignete sich bei der Spijkerplate auf der Höhe von Ritthem. Menschen wurden nicht verletzt, aber die „Aldebaran J" wurde am Bug beschädigt, auf der „Marry S" der Rumpf aufgerissen.
Es gab keine Gefahren für die Umwelt. Beide Havaristen warfen nach der Kollision Anker auf der Reede von Vlissingen, wo Rijkwaterstaat mit der Unfalluntersuchung begann. Die „Aldebaran J" war am 27.6. um kurz nach Mitternacht von Grangemouth nach Antwerpen ausgelaufen, die „Marry S“ hatte Antwerpen am 26.6. kurz nach Mitternacht verlassen. Am Morgen des 28.6. ankerte der Containerfrachter weiter auf Position 51° 25.00' N 003° 35.37' O, die „Marry S" lag unweit davon auf Position 51° 24.90' N 003° 34.56' O.
Die „Aldebaran J“ hat eine Länge von 139,6 Metern, eine Breite von 22,39 Metern, einen Tiefgang von 7,36 Metern und einen Tragfähigkeit von 10.977 Tonnen. Der 850-TEU-Frachter läuft für die Jungerhans Maritime Services GmbH & Co. KG in Haren/Ems und wurde 2006 auf der Detlef Hegemann Roland Werft GmbH & Co. KG in Berne als „Ruth Borchard“ erbaut. Zwischenzeitlich lief er als „Gracechurch Jupiter“.
Die “Marry J” ist 89,64 Meter lang, 12,4 Meter breit, hat 4,95 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3.471 Tonnen. Sie läuft für die Sierra Maritiem BV in IJsselmuiden und entstand 1997 auf der Scheepswerf Peters in Harlingen als „Elan“. Später lief sie als „Anne S“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenprobleme vor Cape Flattery
(28.06.18) Der englische Tanker „British Robin", 113782 BRZ (IMO-Nr.: 9282508), wurde wegen Problemem mit Abgasventilen im Maschinenraum am 20.7. rund 200 Meilen westsüdwestlich von Cape Flattery manövrierunfähig. Er befand sich zum Zeitpunkt der Havarie auf Position 46 35 12 N, 129 23 54 W. Das Schiff, das am 5.6. aus Balboa ausgelaufen war, traf nach einer Reparatur am 26.6. um 7.15 Uhr in Port Angeles ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Alexandria
(28.06.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter „Medkon Izmir", 6285 BRZ (IMO-Nr.: 9103374), erlitt um den 15.6. herum in Alexandria einen Maschinenschaden. Nachdem es der Crew nicht gelungen war, diesen selbst zu reparieren, wurde der Schlepper „Paris" damit beauftragt, den Havaristen zu einer Werft in Tuzla zur Reparatur zu ziehen.
Am 26.6. erreichten die beiden Schiffe die Reede des Hafens, und gegen Mittag machte die „Medkon Izmir" dann bei einer Werft fest. Dort wurde zunächst von einem Inspektor der Umfang der Schäden begutachtet, um die Reparatur vorzubereiten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Überhitzter Motor sorgte für vermeintlichen Tankerbrand
(28.06.18) Am 25.6. um 23.30 Uhr wurde die finnische Coast Guard wegen eines vermeintlichen Feuers auf dem unbeladenen, in Singapur registrierten Tanker „Bow Pioneer", 45452 BRZ (IMO-Nr.: 9595632), alarmiert, dessen 26-köpfige Crew auf dem Weg nach Porvoo südwestlich von Kalbådagrund einen Notruf abgesetzt hatte. Das Schiff war am 24.6. um 12.15 Uhr aus Ust-Luga nach Finnland ausgelaufen. Die Küstenwache in Porvoo, das finnische Patroullienboot „Turva“, 5000 BRZ (IMO-Nr.: 9650377), und das MIRG Rescue Department in Turku und Helsinki kamen zum Einsatzort.
Als sich der Rauch verzogen hatte, stellte sich heraus, dass es keinen Brand im Maschinenraum gegeben hatte, sondern ein Motor sich überhitzt hatte. Die Situation an Bord war stabil, und das Schiff konnte mit eigener Kraft die Fahrt fortsetzen. Die „Turva“ eskortierte es sicherheitshalber während der Nachtstunden weiter. Am 27.6. um 2.45 Uhr machte die „Bow Pioneer“ bei der Neste-Ölraffinerie in Porvoo fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff „Kiesfracht“ wieder flottgemacht
(28.06.18) Das vor einer Woche bei Pfelling auf Grund gelaufene Binnenschiff „Kiesfracht“ konnte am Abend des 27.6. wieder flottgemacht werden. Die ungarische „Herso 1“ hatte einen Teil der Ladung geleichtert. Regen verzögerte das Umladen der Fracht, denn der Weizen durfte nicht nass werden. Der Havarist sollte nach dem Einlaufen im Hafen Straubing-Sand um 19.30 Uhr vor der Weiterfahrt auf Schäden überprüft werden.
Die Donau blieb aber noch für den Schiffverkehr gesperrt: Erst musste das Fahrwasser vollständig von aufgeworfenem Kies befreit werden. Dies sollte im Laufe des 28.6. geschehen. Erst danach kann der Fluss für den Verkehr wieder freigegeben werden.
30 Schiffe warteten darauf, ihre Fahrt fortsetzen zu können. Die „Plochingen", die beim Versuch, die „Kiesfracht" freizuschleppen, ebenfalls festkam, saß weiterhin fest. Sie sollte in den nächsten Tagen geborgen werden. Das Schiff lag außerhalb der Fahrrinne, sodass der Schiffverkehr nicht beeinträchtigt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erlitt Abgasleck
(28.06.18) Die Torghatten Nord AS musste die norwegische Fähre „Tysfjord", 3695 BRZ (IMO-Nr.: 9056301), am 27.6. aus dem Dienst Melbu – Fiskebøl nehmen. Sie hatte ein Leck an der Abgasanlage erlitten. Das Schiff wurde in Melbu an den Kai gelegt zur Reparatur. Am 28.6. sollte es wieder in den Fährdienst zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Französische Segelyacht bei Mariehamn aufgelaufen
(28.06.18) Eine französische Segelyacht lief am 27.6. um 13.30 Uhr vor Åland auf Grund, schlug leck und setzte einen Notruf ab. Das Signal war aber schwach, und zunächst war unklar, um was für ein Schiff es sich handelte. Das Rettungszentrum in Turku alarmierte das Patrouillenboot „Uisko“ und das Rettungsboot „Svante G“. Ein anderes Boot vor Ort bestätigte, dass der Notruf von einem Segelboot kam. Als die „Uisko“ eintraf, stellte sich heraus, dass das Leck nicht so groß war, sodass das Boot nach Mariehamn abgeschleppt werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Spezialbarge soll Öl der SSL Kolkata aufnehmen
(28.06.18) Das Wetter am Ankerplatz der „SSL Kolkata" blieb extrem schlecht, aber die Schiffe der Küstenwache mit Ausrüstung für Ölbekämpfung an Bord befanden sich trotz des rauen Seegangs in Bereitschaft. Auch die Dornier-Flugzeuge blieben trotz schlechter Sicht im Einsatz. Die Vorbereitungen, die 211 Tonnen Treibstoff abzupumpen, gingen weiter.
Eine sogenannte Dracone Barge hat den Havaristen erreicht. Der Plan war, den Treibstoff aus den Schiffstanks auf das Gefährt mit einer Kapazität von fast 100 Tonnen zu pumpen. Beladen ähnelt es einem länglichen Ballon und schwimmt weiter. Es wird dann an Land geschleppt, wo es seinen Inhalt abgibt.
Ursprünglich war geplant, die "Bambi" –Gefäße der Mi-17-Hubschrauber der indischen Luftwaffe einzusetzen, um den Treibstoff aus dem Schiff zu bekommen. Doch deren Kapazität beträgt nur drei Tonnen und würde zu viele Flüge erfordern. Wenn alles nach Plan verläuft, sollte am 28.6m mit dem Leichtern begonnen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter bei Prestonpans auf Grund gelaufen
(28.06.18) Bei Prestonpans lief am Abend des 25.6. der Kutter „Reaper II” aus Oban auf Grund. Es kam zu einer geringfügigen Leckage von Dieselöl. Die Firma Adler and Allan pumpte danach den verbliebenen Kraftstoff ab. Die Verschmutzung war minimal, und das ausgelaufene Öl verdunstete. Der East Lothian Council untersuchte die Havarie gemeinsam mit Forth Ports und der Maritime and Coastguard Agency.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tobruk auf letzter Reise
(28.06.18) Die HMAS „Tobruk” verließ am Morgen des 28.6. am Haken von zwei Schleppern den Hafen von Bundaberg zu ihrer letzten Reise, die sie auf den Meeresgrund 40 Kilometer vor der Küste führen wird. Zwischen 400 und 500 Tonnen Material wurden von Bord geholt, nachdem sie den Hafen auf dem Burnett River.erreicht hatte.
Rund 3.000 Menschen hatten das Schiff beim Einlaufen begrüßt, beim Auslaufen waren es erheblich weniger, die ein letztes Goodbye mit auf den Weg gaben. Am 29.6. wird das Landungsschiff seine neue Karriere als künstliches Riff beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Blackout auf Containerfrachter
(28.06.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Containerfrachter „Isao", 27971 BRZ (IMO-Nr.: 9320051), erlitt am 18.6. einen Blackout vor Manila auf Position 14 38.712 N, 120 14.101 O wegen Problemen mit dem Kühlwassersystem. Die Hilfsmaschine wurde beschädigt durch kontinuierliches Auslaufen von Kondensat, auch Pumpen wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Das Schiff wurde von seinem Ankerplatz am 20.6. zum Keppel Subic Shipyard geschleppt. Nachdem die Reparaturen am 26.6. abgeschlossen waren, verließ der Frachter Subic am 27.6. mit Kurs auf Shanghai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild 'Mein Schiff 3'
Archivbild 'Mein Schiff 3'
(Bild: HenSti)   Großbild klick!

'Mein Schiff 3' außer Kontrolle Honningsvåg
(27.06.18) Am 26.6. um 20.15 Uhr riss sich das unter Malta-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 3", 99526 BRZ (IMO-Nr.: 9641730), von seinem Liegeplatz an Kai 3 in Honningsvåg los. Eine Viertelstunde zuvor hatte ein Sturm aus westlichen Richtungen plötzlich auf Böen mit Geschwindigkeiten von 25,2 Metern pro Sekunde zugelegt. Das Schiff war um 16.50 Uhr aus Geiranger eingetroffen, und viele Passagiere waren auf einen Ausflug zum Nordkap gegangen.

Heck bleibt am Kai
Heck bleibt am Kai
(Bild: Randi Olsen)   Großbild klick!
Das MRCC in Nord-Norwegen gab vollen Alarm und warnte alle Schiffe in der Umgebung. Die „Mein Schiff 3" schwojte mit dem Bug ins Hafenbecken herum, gleichzeitig wurde das Backbordheck gegen die Mole gedrückt, an der das Schiff noch achtern fest war. Sowohl am Achterschiff wie auch an der Hafenanlage entstanden dabei Schäden.
Nach einer halben Stunde konnte der Kapitän den Ausreißer so weit unter Kontrolle bringen, dass die akute Gefahr vorüber war. Er bat aber Schiffe in der Nähe, auf Standby zu bleiben. Die „Odin2 der Küstenwache traf gegen 21 Uhr in Honningsvåg ein und blieb einsatzbereit, bis sich die Situation beruhigt hatte.
Gegen 22 Uhr nahm die „Mein Schiff 3“ Fahrt auf. Da sich die beiden Buganker ineinander verheddert hatten, dauerte es eine Zeit, bis Fahrmanöver durchgeführt werden konnten. Dann verließ das Schiff den Bereich zwischen der Hafenmole und Kai 3.
Die "Mein Schiff 3" warf schließlich Anker südlich von Honningsvåg mit weiter laufenden Maschinen. Andere Fahrzeuge, die sich bereit zum Eingreifen gehalten hatten, kehrten an ihre Liegeplätze zurück. Die „Odin" sowie die ebenfalls hinzugestoßene „Andenes" der Küstenwache blieben auf Standby und übernahmen die Einsatzleitung vom Rettungszentrum.
Im Laufe der Nacht kehrten die Passagiere von ihrem Ausflug zurück. Sie wurden mit Tenderbooten zurück an Bord gebracht. Am 27.6. um 3.25 Uhr ging die „Mein Schiff 3” ankerauf und nahm Kurs auf Longyearbyen. Am Morgen des 27.6. erwischte es auch das französische Kreuzfahrtschiff „Le Boreal", 10944 BRZ (IMO-Nr.: 9502506), das sich im Hafen von Leknes in den Sturmböen losriss. Das NSSR-Rettungsboot „Det Norske Veritas" wurde aus Ballstad gerufen, nachdem sich das Schiff eine halbe Stunde vor dem für vier Uhr geplanten Auslaufen um 3.30 Uhr selbstständig gemacht hatte. Beim Eintreffen der Seenotretter hatte sich die „Le Boreal“ bereits ein ganzes Stück vom Liegeplatz entfernt und versuchte mit vollem Einsatz der Bugstrahlruder, sich zu halten.
Es gelang dem Rettungsboot mit voller Maschinenkraft, das Kreuzfahrtschiff zurück an den Kai zu drücken. Es blieb dann vor Ort, bis die Kraft des Windes nachließ. Um 7.30 Uhr verließ die „Le Boreal" mit ihren 230 Passagieren und einer Crew von 136 Personen an Bord den Hafen und nahm Kurs auf Svolvær.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Volos
(27.06.18) Das griechische Fahrgastschiff „Proteus", 1160 BRZ (IMO-Nr.: 7350416), erlitt am 26.6. einen Schaden an der Backbord-Hauptmaschine, kurz bevor es den Hafen von Volos zur planmäßigen Fahrt von dort auf der weiteren Route nach Mandoudi und Skiathos verließ. Die 153 Passagiere mussten wieder von Bord gehen und wurden von dem griechischen RoPax-Schiff „Express Skiathos" an ihre Fahrtziele gebracht. Der Havarist musste im Hafen bleiben, bis der Schaden behoben und eine Klasseinspektion durchgeführt worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schaden an der Fregatte 'Sachsen'></a>

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(Bild:
Alexander Zeugner)   Großbild klick!

Fregatte 'Sachsen' zurück in Wilhelmshaven
(27.06.18) Die Fregatte 'Sachsen' kehrte am 26.6. in Begleitung der Fregatte „Lübeck“ aus Harstad nach Wilhelmshaven zurück, deutliche Spuren des verunglückten Raketenabschusses in der vergangenen Woche aufweisend. Oberdeck, Brücke und Sendeanlagen hatten starke Brandspuren davongetragen, als es während eines Flugkörperschießens vor dem Andoya Test Center eine Fehlfunktion gegeben hatte: Der Antrieb einer Flugabwehrrakete brannte kurz nach dem Abfeuern ab, ohne dass der Flugkörper den Starter verließ.
Der Flugkörper vom Typ SM 2 war aus ihrem Behälter im Senkrechtstartsystem unmittelbar vor der Brücke des Schiffes abgefeuert worden. Angesichts der Brandgefahr an Oberdeck reagierte die Besatzung schnell und richtig. Auch die Sprinkleranlage startete sofort das Löschen. Die Fregatte befand sich mit der „Lübeck“ nördlich des Polarkreises in einem Test- und Übungsgebiet des NATO-Partners Norwegen. Nach dem Vorfall waren beide Schiffe am Morgen des 22.6.in den norwegischen Hafen Harstad eingelaufen.
Die „Sachsen“ schleuste nach ihrer Ankunft in den Nordhafen durch und legte an der Instandsetzungspier an. Dort sollten nun die Schäden an Oberdeck, Brücke und Sendeanlagen demnächst von Experten begutachtet und bewertet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Zakynthos
(27.06.18) Der griechische Kutter „Ether" und die Fähre „Ikaros Pallas", 178 BRZ (IMO-Nr.: 8680791), kollidierten am 25.6., als diese in der Bucht von Zakynthos Anker werfen wollten. Beide Schiffe liefen danach in den Hafen von Zakynthos ein. Bein einer Inspektion wurde im Bug der „Ether“ ein 30 Zentimeter langer Riss an Backbordseite oberhalb der Wasserlinie entdeckt. Die „Ikaros Pallas” blieb unversehrt.
Die Hafenbehörde von Zakynthos leitete eine Untersuchung ein und verhängte ein Auslaufverbot über die „Ether", bis diese repariert und wieder seetüchtig war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Forschungsschiff „Fairfiled New Venture”
Forschungsschiff „Fairfiled New Venture”
(Bild: Garys Gulf Dive Charters)   Großbild klick!

Ehemaliges Forschungsschiff ist nun künstliches Riff
(27.06.18) Am 26.6. war es endlich so weit – das einstige amerikanische Forschungsschiff „Fairfiled New Venture”, 2912 BRZ (IMO-Nr.: 8851522), ging auf die letzte Reise auf den Grund des Alabama Gulf. Mit dem Bug voran versank es langsam in der ruhigen See und verschwand, wie geplant, auf ebenem Kiel. Am Wochenende war es von der geplanten Position vertrieben und musste zunächst wieder zurückgeschleppt werden.
Gegen acht Uhr dann wurde mit der Versenkung begonnen. Sie wurde durch Vince Lucido, Chandra C. Wright und die Alabama Reef and Restoration Foundation organisiert. Schon bald sollen erste Tauchtouren zu dem in 35 Metern Tiefe liegenden, neuen Wrack angeboten werden.
Forschungsschiff „Fairfiled New Venture” sinkt
Forschungsschiff „Fairfiled New Venture” sinkt
(Bild: Garys Gulf Dive Charters)   Großbild klick!
Das Schiff war 71.32 Meter lang, 17,1 Meter breit, hatte fünf Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 1.750 Tonnen. Es lief für die Fairfield Industries in Sugar Land und wurde 1986 als „New Venture“ bei der North American Shipbuilding Inc. in Larose erbaut. Nun ist es eines der größten Wracks im Alabama Artificial Reef System.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter demolierte drei Kutter
(27.06.18) Der vietnamesische Frachter „Bao Khan 16", 5555 BRZ (IMO-Nr.: 8603236), kollidierte am 24.6. vor Cam Pha in der nordvietnamesischen Quang Ninh Provinz mit drei Kuttern im Golf von Tonkin. Eines der Boote, die "NB-6589" erlitt einen Riss im Rumpf. Ein weiteres sank vor Ort, das dritte beim Versuch, das Ufer zu erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Colombo aufgegeben
(27.06.18) Alle 11 Crewmitglieder des dominikanischen Frachters „Mutha Pioneer", 1932 BRZ (IMO-Nr.: 8408272), wurden von zwei Schnellbooten der Marine von Colombo am Morgen des 26.6. gerettet. Ihr Frachter, der am 25.6. um 12.50 Uhr aus Colombo ausgelaufen war, hatte 11,6 Meilen vor dem Hafen plötzlich starke Backbordschlagseite entwickelt. Der Kapitän befahl das Verlassen des Schiffs. Unter den Geretteten waren 10 Mann aus Sri Lanka und ein Indonesier. Sie wurden von der Marine der Hafenpolizei übergeben. Über das Schicksal des Frachters war derzeit nichts Weiteres bekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper musste abgeschleppt werden
(27.06.18) Der russische Schlepper „Benka I", 38 BRZ (MMSI-Nr.: 273344490), der den Katamaran „Fertina" auf dem Haken hatte, wurde am Morgen des 25.6. manövrierunfähig, nachdem sich ein Objekt in beiden Propellern verfing und sie blockierte. Der Schleppzug befand sich 40 Meilen von der Straße von Kertsch entfernt. Der russische Schlepper „Merkuriy" wurde zur Assistenz geschickt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter von NSRI-Boot abgeschleppt
(27.06.18) Am 25.6. um 11.40 Uhr wurde die NSRI Agulhas um Assistenz für den Kutter „Stella" gebeten. Dieser hatte Maschinenschaden erlitten und südlich des Agulha-Leuchtturms Anker geworfen. Da die Seeverhältnisse zu ungünstig waren, um den Havaristen durch einen anderen Kutter abzuschleppen, lief das Rettungsboot „Spirit of Agulhas“ aus. Es nahm die „Stella“ rund 10 Meilen vor Struis Baai auf den Haken. Zwei Stunden später erreichte der Schleppzug den dortigen Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter auf Lake Superior havariert
(27.06.18) Der kanadische Bulkcarrier „Algoma Innovator", 24640 BRZ (IMO-Nr.: 9773375), wurde am 26.6. auf dem Lake Superior um 14.40 Uhr manövrierunfähig. Er war um drei Uhr aus Thunder Bay nach Toledo ausgelaufen. Der Schlepper „Avenger IV" (IMO-Nr.: 5401297) nahm von Sault Ste. Marie aus Kurs auf den Havaristen, der in nördliche Richtung trieb. Am 27.6. lagen beide Schiffe ohne Fahrt auf Position 47° 7.29' N 085° 29.57' W.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter Leeraner Reederei erlitt Explosion vor Island
(27.06.18) Auf dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Containerfrachter „Blikur", 4448 BRZ (IMO-Nr.: 9261994), kam es am Nachmittag des 25.6. zur Explosion einer Turbine im Maschinenraum. Das Schiff befand sich gerade vor Sunda­höfn und wollte den Hafen von Reykjavik ansteuern. Danach bildete sich im Maschinenraum eine Menge Rauch, es kam aber zu keinem offenen Feuer.
Der Frachter warf zunächst Anker, nahm dann aber wieder Fahrt auf und machte um 14.30 Uhr im Hafen fest. Hier wurden einige Crewmitglieder im National Hospital wegen möglicher Rauchvergiftungen untersucht. Der Informationsoffizier Ólafur William Hand des Charterers Eimskip wurde am 26.6. nach Reykjavik geschickt, um vor Ort Untersuchungen durchzuführen. Die „Blikur“ der Leeraner Briese-Schifffahrt war am 22.6. aus Immingham nach Island ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter auf Don aufgelaufen
(27.06.18) Der unter Samoa-Flagge registrierte Fluss-See-Frachter „Irkutsk", 2827 BRZ (IMO-Nr.: 7636767), lief am 27.6. um 00.30 Uhr auf dem Don unterhalb des Hafens von Azov auf Grund. Dorthin war er von der Außenreede der Straße von Kertsch kommend unterwegs, als sich die Havarie ereignete. Am Morgen des 27.6. lag er auf Position 47° 7.70' N 039° 22.89' O unweit von Azov.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergungsarbeiten auf der Donau haben begonnen
(27.06.18) Die Arbeiten zur Bergung der havarierten slowakischen Gütermotorschiffe „Kiesfracht“ 1717 ts (MMSI-Nr.: 211520460), und „Plochingen", 1446 ts (MMSI-Nr.: 211440010), auf der Donau haben in den Morgenstunden des 27.6. begonnen. Der Fokus lag zunächst darauf, die „Kiesfracht“ wieder flottzumachen, die quer in der Fahrrinne lag und die Wasserstraße seit Tagen blockierte. In einem ersten Schritt sollte ein Teil des Weizens auf ein anderes Schiff, die ungarische „Herso 1“ (MMSI-Nr.: 243070815), umgeladen werden.
Anschließend erfolgt die Bergung und Abtransport des Havaristen von der Unfallstelle. Danach sollen die Baggerarbeiten zum Beseitigen der Kiesanhäufungen in der Fahrrinne beginnen, die bei den vergeblich durchgeführten Befreiungsversuchen erzeugt wurden. Nachdem der Außenbezirk Straubing des Wasser- straßen- und Schifffahrtsamtes Regensburg den Unfallstellenbereich gepeilt und die Wiederherstellung der Fahrrinnentiefe bestätigt hat, sollte der Verkehr sofort wieder freigegeben werden, was für den Nachmittag erwartet wurde.
Die Bergung der „Plochingen“ sollte anschließend erfolgen. Da das zweite Schiff außerhalb der Fahrrinne festlag, kann diese bei laufendem Schiffsverkehr durchgeführt werden. Das Polizeiboot „Laber“ (MMSI-Nr.: 211660200) sicherte die Unfallstelle ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter bei Gros-Morne gekentert
(27.06.18) Der kanadische Kutter „Sept-Ilien” strandete in der Nacht zum 22.6. nahe des Flusses Gros-Morne in der Gemeinde von Saint-Maxime-du-Mont-Louis. Das Schiff schlug leck und funkte einen Notruf. Ein Boot der Küstenwache lief aus Rivière-au-Renard aus, doch bei dessen Eintreffen hatte die fünfköpfige Crew der „Sept-Ilien” bereits mit einer Rettungsinsel das Ufer erreicht.
Das Wrack des Kutters lag seither auf der Steuerbordseite. Der Bug und die Ausleger ragten noch aus dem Wasser. Am 27.6. sollte, wenn das Wetter es zulässt, ein Versuch unternommen zu werden, es dichter ans Ufer zu bekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Französische Marine versucht, gestrandeten Frachter zu bergen
(27.06.18) Am 26.6. begann ein Versuch, den gestrandeten philippinischen Frachter „Thorco Lineage", 13110 BRZ (IMO-Nr.:9673197), durch die „Bougainville - A 622" der französischen Marine zu bergen. Am Nachmittag hatte ein Untersuchungsteam der Berger gemeinsam mit Vertretern der Marine die technische Machbarkeit bestätigt. Auch das Wetter war günstig für einen solchen Versuch.
Die Bergung sollte so schnell wie möglich stattfinden, da der Rumpf des Havaristen durch das Arbeiten auf dem Riff geschwächt wird. Der Schlepper, der aus San Diego ausgelaufen war, um das Schiff zu befreien, braucht 10 Tage, um das Raroia Atoll (Tuamotu), rund 700 Kilometer östlich deR Insel Tahiti in Französisch-Polynesien zu erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack in La Elsa soll verschwinden
(27.06.18) Die Gemeinde von Rawson verlangte von der Prefectura Naval Argentina, dass das Wrack des Kutters „Sagrado Corazón“, der am 21.8.2016 bei La Elsa kenterte, geräumt werden muss, weil es eine Gefahr für die Schifffahrt und die Umwelt darstellt. Dafür wurde eine Deadline von einem Monat gesetzt.
Das 23 Meter lange Schiff liegt unweit der Elsa-Brücke, die Playa Union und Playa Magagna verbindet. auf der Seite und behindert die Kutter, die in dem Gebiet fahren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht ‚Mari’ auf der Ems aufgelaufen
Segelyacht ‚Mari’ auf der Ems aufgelaufen
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

71jähriger Anfänger rief Seenotretter 4 Mal in 12 Tagen
(26.06.18) Gleich zwei Mal lief am 22 und 23.6. die Segelyacht ‚Mari’ auf der Ems auf Grund. Der 71-jährige Skipper hatte zuvor seinen Hauptanker im Watt verloren. Das erste Mal kam er vor Campen fest, ein zweites Mal nur wenige Stunden später bei Emden. Der Segler war am 21.6. von Bremerhaven aus auf Westkurs ins niedersächsische Wattenmeer ausgelaufen.
Nachdem er seinen Hauptanker im Watt verloren hatte, versuchte der Segelanfänger vor Campen zu ankern. Dabei vertrieb sein Boot und kam am 22.6. gegen 20.15 Uhr im Watt vor Campen fest. Von der örtlichen Feuerwehr wurde er am folgenden Morgen zunächst ohne Probleme befreit, lief aber vor Emden am Nachmittag erneut auf Grund. Die Verkehrspolizei Knock bat die KNRM, sich die Segelyacht anzusehen, die auf dem Geiseleitdamm nach Emden aufsaß.
Skipper im Wasser
Skipper im Wasser
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Der Skipper war ausgestiegen und versuchte, das Boot in tieferes Wasser zu schieben und zu ziehen. Doch bei ablaufendem Wasser waren die großen Steine des Damms bereits sichtbar, so dass die ‚Mari’ unverrückbar festsaß.
Deshalb kehrte die alarmierte KNRM vorerst zur Rettungsstation zurück. Um kurz nach sechs kehrten sie zurück. Bei auflaufendem Wasser konnten sie sich sehr schnell der ‚Mari’ nähern, stellten eine Schleppverbindung her und zogen das Boot vom Leitdamm herunter.
Dann brachten sie die ‘Mari’ in den Hafen von Emden. Nachdem der Verkehrspolizei Knock gemeldet wurde, dass das Boot sicher im Hafen von Emden abgeliefert war, kehrten sie nach Eemshaven zurück und meldeten sich um 20:45 Uhr klar auf Station.
‘Mari’ wird von der Küstenwache eskortiert
‘Mari’ wird von der Küstenwache eskortiert
(Bild: )   Großbild klick!
Wie sich dort herausstellte, waren es nicht die ersten Einsätze der KNRM für die ‘Mari’ gewesen. Bereits am 11.6. war sie bei Eemshaven auf Grund gelaufen. Damals war das Boot am Seedeich 1.500 Meter westlich der Hafenmündung von Eemshaven durch das Vermessungsschiff ‚Geo Explorer’ entdeckt worden. Der Skipper stand neben dem Boot im Wasser und versuchte, es wieder tiefer ins Wasser zu ziehen. Bei auflandigem Wind wurde das Boot aber immer weiter zur Seite geschoben.
Die Besatzung der ‚Geo Explorer’ informierte die Hafenbehörde. Diese verständigte die KNRM, deren ‚Jan en Titia Visser’ gegen 17 Uhr vor Ort war. Das Segelboot lag zu der Zeit in seichtem Wasser in der Nähe des Deichs, und der Skipper watete den Seenotrettern durch das Wasser entgegen. Das Rettungsboot ging einige Meter entfernt in Stellung und übergab dem Mann eine Schleppleine, die er vergeblich an seinem Boot festzumachen suchte.
Er versuchte dann, sein Boot alleine in tieferes Wasser zu bekommen. Tatsächlich gelang ihm das, und er verankerte es auf tieferem Wasser, um mit weiter steigendem Wasser weiter zu segeln. Die ‚Jan en Titia Visser’ blieb vorsichtshalber eine Weile in der Nähe des Bootes. Der Spürsinn hatte die Seenotretter nicht getrogen, denn es stellte sich heraus, dass es dem Skipper nicht gelang, wieder an Bord seines Bootes zu kommen. Einer der Rettungsleute stieg aus und half ihm dabei.
Dann rieten die Seenotretter dem Mann, unter Eskorte der ‚Jan en Titia Visser’ nach Eemshaven einzulaufen. Dem stimmte er zu und segelte mit ihnen in den Hafen. Dort angekommen, gab es weitere Schwierigkeiten, an den Schwimmsteg zu kommen. Die Seenotretter entschieden sich, eine Schleppleine zu übergeben, um die ‘Mari’ das letzte Stück zum Steg zu bringen. <
Quelle:Tim Schwabedissen


Segler vor Usedom vermisst
(26.06.18) Auf dem Kleinen Stettiner Haff wurde am 25.6. die Suche nach einem vermissten Segler fortgesetzt. Der 50-Jährige war zuletzt am Vortag gegen Mittag von einem anderen Wassersportler gesehen worden, als er mit seinem Boot in Richtung Karnin auf Usedom unterwegs war. Später entdeckte die Ehefrau des Seglers die das neun Meter lange Segelkajütboot ihres Mannes führerlos im Schilfgürtel unweit von Ueckermünde.
Daraufhin alarmierte sie die Rettungskräfte. Seit dem Vormittag des 26.6. suchten Polizeiboote die Küste vor Grambin ab. Gegen Mittag kam ein Hubschrauber hinzu, Die Einsatzkräfte waren mit Wärmebildkamera und Sonargerät ausgestattet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier ‚Armonia’, ex 'CS-Chara'
Bulkcarrier ‚Armonia’, ex 'CS-Chara'
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Maschinenausfall im Suez-Kanal
(26.06.18) Der unter Bahamas-Flagge laufende Bulkcarrier ‚Armonia’, 19918 BRZ (IMO-Nr.: 9320295), erlitt beim Transit des Suez-Kanals in einem nordgehenden Konvoi am 25.6. m 3.20 Uhr Maschinenschaden. Die Havarie ereignete sich zwischen den Kanalkilometern neun und 12 unweit von Port Said. Der Frachter warf Anker und nahm gegen 21 Uhr wieder Fahrt auf.
Um 23.30 Uhr ankerte er auf der Reede von Port Said. Hier lag er am 26.6. weiterhin auf Position 31° 19.40’ N 032° 24.54’ O. Er war am 9.6. aus Saleef im Jemen ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter ‚Neva Leader 7’
Archivbild Frachter ‚Neva Leader 7’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Russischer Frachter rammte Schleusentor
(26.06.18) Der russische Frachter ‚Neva Leader 7’, 5886 BRZ (IMO-Nr.: 9598878), kollidierte am 25.6. um 03.05 Uhr mit dem Tor von Schleuse 2 auf dem Wolga-Ostsee-Kanal bei Kilometer 869. Beim Einlaufen in die Kammer stieß er mit dem Backbord-Bug gegen das Klapptor, das dabei beschädigt wurde. Es blieb aber betriebsfähig, und der Kanalverkehr musste nicht unterbrochen werden. Der mit Birkenstämmen beladene Frachter trug keine Schäden davon und konnte seine Reise fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Charterboot ‘New Lattitude’ und USCG
Charterboot ‘New Lattitude’ und USCG
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Cherterboot nach Feuer vor Florida gesunken
(26.06.18) Vor Fort Lauderdale geriet am Morgen des 25.6. das 48 Fuß lange Charterboot ‘New Lattitude’ in Brand. Er entstand im Maschinenraum und breitete sich rasch weiter aus. Das Löschboot ‚Fireboat 49’ der Fort Lauderdale Fire Rescue lief um 9.30 Uhr aus.
Der Havarist trieb eine Meile vor der Küste und war binnen kürzester Zeit vollständig in Flammen gehüllt. Die sechsköpfige Crew, Angeltouristen aus Kanada, konnte von einem anderen Boot, der ‚Lady Pamela 2’, abgeborgen werden. Diese war mit einer Familie aus Connecticut auf Angelcharterfahrt.
‘New Lattitude’ ausgebrannt
‘New Lattitude’ ausgebrannt
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Als der Skipper Rauch von der eine Meile entfernten ‚New Lattitude” aufsteigen sah, zog er sofort seine Ausleger hoch. Binnen Minuten verwandelte sich der Rauch in Flammen, die bis zur Flybridge hochschlugen. Der Skipper brachte sein Boot längsseits und konnte die geschockten Urlauber des anderen Angelbootes vom Vorschiff unversehrt abbergen.
Es gelang dem ‚Fireboat 49’, den Brand noch zu löschen, doch bei unruhiger See sank das Motorboot kurze Zeit darauf. Ein Dieselölfilm breitete sich danach aus, trieb aber nordwärts davon. Auch die US Coastguard und Sea Tow waren vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerschiff ‚Perseus’
Archivbild Containerschiff ‚Perseus’
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Containerschiff lief auf neuen Wellenbrecher in Tórshavn (Dänemark)
(26.06.18) Das von Aarhus kommende, unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerschiff ‚Perseus’, 11550 BRZ (IMO-Nr.: 9412529), lief beim Ansteuern des Hafens von Tórshavn am 24.6. gegen 23 Uhr auf den neu gebauten Wellenbrecher in der Hafenmündung. Die Havarie ereignete sich beim Drehmanöver, das notwendig war, um in den Hafen zu gelangen. Der unter Färöer-Flagge laufende Schlepper ‚Samson’ (IMO-Nr.: 9194725), wurden gerufen, um den Frachter wieder flottzumachen.
Nachdem er sich eine halbe Stunde vergeblich bemüht hatte, kam die stärkere ‚Brimil’ (IMO-Nr.: 9216767) der Coastguard ebenfalls zu Hilfe. Am frühen Morgen des 25.6. war der Frachter wieder frei und machte im Hafen fest. Nachdem er dort Ladung gelöscht hatte, lief er noch am selben Tag nach Inspektionen wieder aus Tórshavn aus und nahm Kurs auf Reykjavik.
Offenbar hatte er die Havarie ohne signifikante Schäden überstanden. Der Wellenbrecher war nach geltenden Regeln markiert gewesen. Wieso die ‘Perseus” vom Kurs abgekommen war, war noch unklar. Die ‚Perseus’ ist 157,65 Meter lang, 23,54 Meter breit, hat 8,6 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 12.253 Tonnen. Sie läuft für das Buss Shipping GmbH & Co. KG in Hamburg und wurde 2010 bei der Fujian Mawei Shipbuilding Ltd. in China als ‚Delia’ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sportboot sinkend auf Strand gesetzt
(26.06.18) Der Sportkutter ‚Miss Anita’ wurde am Morgen des 23.6. nach einem Wassereinbruch auf einen Strand unweit der Bodega Bay gesetzt. Um 7:20 Uhr fingen Rettungsdienste einen Notruf rund 1/8 Meile nördlich von North Salmon Creek Beach auf. Als die Feuerwehr sechs Minuten später am Strand eintraf, lag das Charterboot bereits auf diesem. Die acht Personen an Bord waren unverletzt geblieben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht trieb vor Otterøya in stürmischer See
(26.06.18) Am Abend des 24.6. erlitt eine Motoryacht Maschinenschaden vor Otterøya. Die Crew der norwegischen Hurtigruten-Fähre ‚Trollfjord’, 16140 BRZ (IMO-Nr.: 9233258), kam als erstes zu Hilfe, nachdem die zweiköpfige Crew des Bootes um 22.30 Uhr Alarm geschlagen hatte. Die Fähre war von Rørvik nach Trondheim unterwegs und ging auf Standby in der Nähe des bei stürmischem Wind manövrierunfähig auf Drift gegangenen Motorboots.
Auch das Rettungsboot ‚Harald V’ der NSSR-Station Rørvik lief aus und war rasch vor Ort. Es übernahm anschließend die weitere Rettungsoperation. Um 23.30 Uhr hatten die Seenotretter die Yacht auf dem Haken und die Situation unter Kontrolle. Der Havarist wurde durch die grobe See nach Rørvik abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper mit Tankbarge auf Grund geraten
(26.06.18) Der russische Schlepper ‚Yarkiy", 132 BRZ (MMSI-Nr.: 273001010), wurde beim Verholen der Tankbarge ‚Baltika-3" von starkem Wind bei Kilometer 713,5 auf dem Wolga Ostsee-Kanal nahe Krokhino am 23.6. gegen zwei Uhr auf Grund gedrückt. Er kam auf der linken Fahrwasserseite fest und wurde an Backbordseite aufgerissen. Ein Schiff des Ministry of Emergency Situations lief zur Unglücksstelle und stellte fest, dass die Crew dabei war, eingedrungenes Wasser zu lenzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Russischer Frachter bei Azov auf Grund gelaufen
(26.06.18) Der russische Frachter ‚Marquiz’, 2613 BRZ (IMO-Nr.: 7643978), lief am 25.6. gegen 11 Uhr auf dem Don oberhalb des Zielhafens Azov auf Grund. Das Schiff war von Turkmenbashi gekommen. Nachdem es wieder flottgemacht worden war, machte es in Azov am 26.6. um 8.15 Uhr fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Chittagong kollidiert 1
(26.06.18) Die zwei Bulkcarrier ‚Agria’ und ‚Aisha Sarwar’ kollidierten am 17.6. auf der Außenreede von Chittagong. Beide Schiffe wurden dabei beschädigt. Die unter Bangladesch-Flagge laufende ‚Aisha Sarwar’, 26612 BRZ (IMO-Nr.: 9200433), lag derzeit auf Position 22° 16.15’ N 091° 44.77’ O vor dem Hafen, die maltesische ‚Agria’, 33044 BRZ (IMO-Nr.: 9584140), auf Position 22° 14.68’ N 091° 43.37’ O.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Chittagong kollidiert 2
(26.06.18) Die beiden unter Marshall-Islands-Flagge registrierten Bulkcarrier ‚Kavo Platanos’ und ‚Dawn’ kollidierten am 25.6. um 10.30 Uhr auf der Außenreede von Chittagong. Die ‚Kavo Platanos”, 33042 BRZ (IMO-Nr.: 9612088), war am 11.6. vom iranischen Tombak Gas Terminal nach Bangladesch ausgelaufen und ankerte aus Position 22° 15.04’ N 091° 42.82’ O. Die ‚Dawn’, 31144 BRZ (IMO-Nr.: 9293686), lag auf Position 22° 16.42’ N 091° 42.95’ EO. Es gab keine Angaben über Schäden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einhandsegler vor Ballyglass in Schwierigkeiten
(26.06.18) Die RNLI in Ballyglass kam am Nachmittag des 25.6. einem Einhandsegler zu Hilfe, der mit seiner 10 Meter langen Yacht vor der Küste von Mayo in Schwierigkeiten geraten war. Die Seenotretter wurden um 12.37 Uhr von der irischen Coast Guard alarmiert und liefen mit sieben Mann an Bord sofort zu dem Boot, das fünf Meilen nördlich von Ballyglass Lighthouse lag, aus. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Propeller von einer Leine blockiert worden war, und der Skipper war ins Wasser gestiegen in einem vergeblichen Versuch, ihn wieder von dem Hindernis zu befreien.
Die Seenotretter vergewisserten sich zunächst, dass er wohlauf war, dann versuchten sie selbst mit dem Tochterboot, die Leine loszubekommen. Dann wurde eine Schleppverbindung hergestellt und das Boot in den Hafen von Ballyglass gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Wochenendeinsätze für RNLI in Donaghadee
(26.06.18) Die ‚Saxon“, das RNLI-Boot aus Donaghadee war am Wochenende drei Mal im Einsatz: Ein 24 Meter langer Kutter war auf Grund gelaufen, eine 31 Fuß lange Yacht war havariert und ein kleines Motorboot auf den Felsen bei Millisle aufgelaufen. Der erste Ruf durch die Belfast Coastguard erfolgte am 23.6. um 19.32 Uhr. Der irische Kutter ‚Northern Celt – SO 472’, 190 BRZ (IMO-Nr.: 9211925), saß auf der Nordseite des Perch unmittelbar vor der Warren Road in Donaghadee.
Er lag mit Backbordschlagseite in flachem Wasser auf Grund. Die ‚Saxon’ lief binnen fünf Minuten aus und nahm den Kutter mit seiner fünfköpfigen Crew auf den Haken, um ihn von den Felsen zu bekommen. Vergeblich wurde zunächst versucht, ihn übers Heck abzuschleppen.
Dann wurde die Schlepptrosse zum Bug umgelegt, und schließlich wurden die Schleppnetzpforten auf den Grund abgeworfen, um das Gewicht zu reduzieren. Mit Unterstützung des Bugstrahlruders und der Hauptmaschine des Havaristen konnte dieser dann wieder auf tieferes Wasser gebracht werden. Nachdem sichergestellt war, dass der Kutter keine Schäden davongetragen hatte, wurde der Seenotfall aufgehoben. Der nächste Einsatz kam am 24.6. um 15.02 Uhr, nachdem eine 30 Fuß lange Yacht mit einer dreiköpfigen Crew rund vier Meilen östlich von Donaghadee einen Ausfall der Maschine erlitten hatte und manövrierunfähig geworden war. Die Seenotretter nahmen das Boot auf den Haken und machten es gegen 16 Uhr am Gastliegeplatz fest.
Um 20.03 Uhr dann war ein Motorboot auf den Felsen von Millisle aufgelaufen. Sieben Minuten später lief das Rettungsboot aus und machte das Tochterboot klar, um in dem Flachwassergebiet operieren zu können. Beim Eintreffen der ‚Saxon’ kam aber die Nachricht der Coastguard, das sein anderes Boot bereits zu Hilfe gekommen war und die Crew in Sicherheit und wohlauf sei.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölbekämpfung im Rotterdamer Hafen nach Havarie der Bow Jubail
(26.06.18) Spezialschiffe von HEBO Maritime haben bis zum 26.6. rund die Hälfte der über 200 Tonnen Öl, die der norwegische Tanker ‚Bow Jubail’, 3196 BRZ (IMO-Nr.: 9087025), am 23.6. in Rotterdam verlor, beseitigt. Größere Ölplacken waren relativ leicht zu aufzunehmen, doch bis alles Öl beseitigt ist, dürften noch Wochen vergehen. Hunderte Vögel fielen der Verschmutzung zum Opfer. Ein Zelt zur Behandlung sollte am Maeslantkering in Maassluis errichtet werden.
Die ersten Vögel wurden dort am Abend des 25.6. zur Behandlung eingesammelt. Bei der Vogelklas Karel Schot in Süd-Rotterdam wurden mindestens 250 Schwäne gesammelt. Weitere 700 Schwäne mit veröltem Gefieder wurden im Nieuwe Waterweg gesichtet.
Diese können erst behandelt werden, wenn die Reinigungseinrichtung von Rijkswaterstaat beim Maeslantkering einsatzbereit ist. Arbeiter von Akka’s Gänseparadiesin Dalen/Drenthe und die Tierhilfe aus Emmen retteten 50 verölte Schwäne im Hafen von Rotterdam.
Auch Dutzende von Schiffen müssen gereinigt werden. Eine Waschanlage wurde am Abend des 24.6. im Geulhafen eingerichtet, wo rund 30 Binnenschiffe festsitzen. Eine weitere für Seeschiffe sollte folgen. Über 80 Personen waren mit der Rumpfreinigung betraut. Der Schaden der Havarie im Botlek wurde auf mindestens fünf Millionen Euro geschätzt. Der beschädigte Tanker lag weiter auf Position 51° 53.24’ N 004° 18.65’ O.
Quelle:Tim Schwabedissen


Expertenteam untersucht gestrandete Thorco Lineage
(Datum) Nach der Strandung des unter philippinischer Flagge laufenden Frachters ‚Thorco Lineage’, 13110 BRZ (IMO-Nr.: 9673197), an der Nordostspitze des Raroia Atoll wurde am 25.6. ein neunköpfiges Expertenteam auf dem Luftweg auf dem Havaristen abgesetzt, um die Lage vor Ort zu analysieren und die notwendigen Bergungspläne zu erarbeiten. Dazu muss auch eine Tauchergruppe den Rumpf auf Schäden untersuchen und die Manövrierfähigkeit des Havaristen ermitteln.
Es gab bislang keine Ölaustritte, nur eine Korallensuppe war um den Frachter herum als Trübung sichtbar. Für die nächsten fünf Tage war ruhiges Wetter vorhergesagt. An Bord des Schiffes befanden sich 20.000 Tonnen Zinkpulver und 500 Tonnen Bunkeröl.
Ein niederländischer Schlepper lief inzwischen aus San Diego aus und sollte binnen 10 Tagen in Raroia eintreffen. Er sollte durch einen weiteren aus Papeete unterstützt werden. Rätselhaft war weiterhin, warum der Frachter zwei Tage vor der Strandung am 21.6. einen Maschinenausfall erlitten, aber keinen Notruf gefunkt hatte, bis er am 23.6. gegen 18 Uhr strandete. Quelle:Tim Schwabedissen


Sturm behindert Suche nach Rigel-Opfern
(26.06.18) Bei meterhohem Seegang hielt sich die ‚Tango - SB-15” der Coast Guard weiterhin im Seegebiet, in dem der argentinische Trawler ‘Rigel” im Südatlantik gesunken war. Sie ist mit spezieller Technologie für Unterwassersuche ausgerüstet, musste derzeit aber auf eine Wetterberuhigung warten, um sie einsetzen zu können. An der Küste von Punta Delgada und Magagna Beach zwischen Santa Isabel Beach und Punta Delfin, ging die Suche durch die Polizei weiter.
Nachdem bislang nur Skipper Salvador Taliercio, 46, tot geborgen wurde, fehlte von seinem Stellvertreter Rodrigo Sanita, dem Chefingenieur Néstor Rodríguez; seinem Assistenten Cristian Osorio sowie den Decksleuten Rodrigo Blanco, Amadeo Jonatan, Nahuel Navarrete, Carlos Daniel Rodriguez und Pedro Mierez weiter jede Spur, seit die Suche am 9.6. gestartet worden war. Neben der Prefectura Naval Argentina beteiligten sich an ihr die Trawler ‚San Cayetano I’, ‚Huafeng 822’, ‚Huafeng 815’, ‚Aldebaran’, ‚Api VI’, ‚Minchos VIII’, ‚Xeitosiño’ und ‚Sirius III’.
Die Leiche von Salvador Taliercio wurde von der ‚José Américo’ entdeckt. Am 4. Tag der Suche fand die ‚Don Gaetano” Habseligkeiten eines Crewmitglieds, eine Werkzeugkiste, Relingstücke und Fischereiausrüstung in einer Tasche mit dem Namen Fabián Rodríguez darauf. Danach wurden lediglich noch der Notsender, eine Rettungsboje, ein 200-Liter-Fass Öl und Ölflecken gefunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper über drei Monate nach Untergang geborgen
(26.06.18) Das Wrack des US-Schleppers ‚Natalie Jean’, der am 12.3. auf dem Mississippi gesunken war, wurde am 21.6. geborgen, nachdem die Strömungsverhältnisse an der Untergangsstelle dies zuließen. An Bord wurden die Leichen zweier seit dem Untergang vermisster Crewmitglieder gefunden. Nur der Skipper hatte von der ‚Earl Gonsoulin” gerettet werden können, nachdem der Schlepper zwischen Chalmette und Algiers bei Flussmeile 90,5 binnen weniger Augenblicke untergegangen war.
Die Coast Guard hatte 43 Stunden lang nach Malon Dawsey und Karl Prince gesucht. Der National Weather Service hatte am Unglückstag eine Flutwarnung für New Orleans herausgegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen


SSL Kolkata hat Riss im Deck
(26.06.18) Im Hauptdeck des indischen Frachters ‚SSL Kolkata’, geschwächt durch 65 Stunden Feuer, ist ein Riss entstanden, der die Berger dazu brachte, dass vorrangig Öl und Container von Bord geborgen werden müssen, bevor weitere Schritte angegangen werden. Am 25.6. war ein 18-köpfiges Team von SMIT Salvage für drei Stunden an Bord des 18 Kilometer vor den Sunderbans liegenden Schiffs. Schlechtes Wetter mit 40 Meilen Windgeschwindigkeit vereitelte aber jegliche weitere Bergungstätigkeit.
Das Schiff samt Ladung und Bunkeröl abzuschleppen erschien angesichts des fragilen Zustands als zu riskant. Die Priorität war das Verhindern von Ölverschmutzungen in dem ökologisch sensiblen Gebiet der Sunderbans. Die Coast Guard überwachte mit ihrer Dornier laufend das Schiff auf seinen Zustand hin.
Möglicherweise muss die Luftwaffe assistieren, den Kraftstoff von Bord zu holen. Der Frachter ist nicht mehr aus eigener Kraft fahrtüchtig. An Bord befanden sich 211 Tonnen Öl und 464 Container, als das Feuer ausbrach.
Die Bergungsschiffe ‚Lewek Harrier’ aus Singapur und ‚GS Amrita’ Kakinada sowie ein Versorger ankerten in drei Kilometern Distanz, wo die Wassertiefe ausreichend war. Der Frachter, die frühere ‚Johanna Russ’, ‚MCC Hanoi’ und ‚BC Mumbai’ war erst im Februar 2017 von der Buss Shipping in Hamburg an die Tranworld Group verkauft worden und lief für die Sheryas Shipping im Management der indischen TW Shipping Management.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter 'Lady Philomena' sinkt
Frachter 'Lady Philomena' sinkt
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Erste Doppelschiffsversenkung von Schiffen als künstlichen Riffen
(25.06.18) Am 23.6. kam es wohl erstmals in der Geschichte zu einer Doppelversenkung von Schiffen als künstlichen Riffen. Bei Bilderbuchwetter gingen der Frachter 'Lady Philomena' und der Schlepper "Everglades" nacheinander auf die letzte Reise auf den Meeresgrund des Atlantiks neun Meilen östlich des Volusia County. Monatelang war zuvor auf günstiges Wetter und einen passenden Termin gewartet worden, nachdem die Vorbereitung der Schiffe bereits abgeschlossen worden war.
An die 70 Boote mit Schaulustigen hatten sich versammelt, als Schlepper die beiden Fahrzeuge auf ihre Versenkungsposition zogen. Zwei Stunden lang wurde dann Wasser in den Laderaum der „Lady Philomena“ gepumpt. Dann begann sie sich nach Steuerbord überzulegen, und nun konnte Wasser auch durch die zuvor in den Rumpf geschnittenen Löcher eindringen. Kurzzeitig legte sich der Frachter noch weiter auf die Seite, dann richtete er sich wieder auf und verschwand binnen weniger Minuten gegen 11 Uhr auf ebenem Kiel unter der Wasseroberfläche.
Minuten später folgte die "Everglades" ihr in die Tiefe. Deren Untergang vollzog sich dramatischer. Er sackte mit dem Heck weg und lag einen Augenblick senkrecht im Wasser. Nur noch die Bugspitze ragte über die Wasseroberfläche empor. Dann sackte er auch weg und senkte sich wie geplant auf den Meeresgrund ab. Beide Schiffe lagen nun auf 70 Fuß Wassertiefe auf Position 29°11.587' N, 80°46.129'W. Applaus und Begeisterungsrufe sowie die Signalhörner der Flotte ringsherum begleiteten die Versenkungsaktion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Kyllini
(25.06.18) Die griechische Fähre "Alexandra L", 3484 BRZ (IMO-Nr.: 7419626), erlitt im Hafen von Kyllini am 24.6. um 6.45 Uhr einen Wassereinbruch im Maschinenraum durch einen schadhaften Seewassereinlass. Daraufhin wurde das Schiff, das bereits 88 Fahrgäste und deren Fahrzeuge an Bord hatte, mit einem Auslaufverbot belegt, bis eine Reparatur durchgeführt war. Die Fähren "Andrea Kalvos" und "Fiorio" der Ionian Group übernahmen die ausfallenden Fahrten auf den Routen Kyllini-Kefalonia und Kyllini-Zakynthos, bis um 17.30 Uhr die Reparaturarbeiten beendet und eine Klasseinspektion durchgeführt worden waren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'Thorco Lineage'
Archivbild Frachter 'Thorco Lineage'
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Frachter im Südpazifik gestrandet
(25.06.18) Der unter philippinischer Flagge laufende Frachter 'Thorco Lineage', 13110 BRZ (IMO-Nr.:9673197), strandete am Morgen des 24.6. im Südpazifik an der Nordseite des Raroia Atoll in Französisch-Polynesien. Er saß auf Position 15 56 S 142 19 W in er Brandung auf der Riffkante. Das Schiff hatte sich mit einer 18-köpfigen Crew an Bord auf der Reise von Baltimore in den USA nach Hobart befunden. Es hatte die Fahrt herabgesetzt, als es sich dem Archipel annäherte und versuchte, von Raroia freizukommen, lief dann aber direkt auf die Nordgrenze des Atolls.
Ein Dauphin Helikopter und eine Gardian der französischen Flottille 35F wurden in Marsch gesetzt, um die Situation zu prüfen.
'Thorco Lineage' gestrandet
'Thorco Lineage' gestrandet
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Bei ihren Überflügen der Strandungsstelle am frühen Nachmittag wurden keine Ölverschmutzungen festgestellt. Die Marine stellte mit dem philippinischen Charterer des Schiffs Kontakt her, um Informationen über Bergungspläne zu bekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre kollidierte mit Kai in Skiathos
(25.06.18) Die griechische Fähre "Symi", 1788 BRZ (IMO-Nr.: 7236165), kollidierte beim Anlegemanöver im Hafen von Skiathos am Nachmittag des 22.6. mit der Kaimauer. Dabei entstand ein neun Millimeter langer Riss an Backbordseite einen halben Meter oberhalb der Wasserlinie. Das Schiff wurde von der Hafenbehörde von Skiathos Port Authority mit einem Auslaufverbot nach Agios Konstantinos belegt, bis der Schaden behoben und eine Klasseinspektion durchgeführt war. Die 66 Passagiere wurden mit einem ander Schiff weitertransportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker 'Bow Jubail'
Tanker 'Bow Jubail'
(Bild: Duive Stein)   Großbild klick!

Erhebliche Ölverschmutzung in Rotterdam nach Tankerhavarie
(25.06.18) Der norwegische Tanker 'Bow Jubail', 3196 BRZ (IMO-Nr.: 9087025), kollidierte am 23.6. um 13.40 Uhr mit einer Pier im 3. Petroleumhafen im Botlek in Rotterdam. Die Havarie ereignete sich, als er mit Schlepper- und Lotsenassistenz an der LBC-Mole festmachen wollte, um dort eine Ladung aufzunehmen. Ein Schlepper von Kotug Smit assistierte achtern, als das Heck an Steuerbordseite gegen die Pier kam und aufgerissen wurde.
Dabei kam es zu einem Leck in einem Bunkeröltank. Über 217 Tonnen Öl liefen aus, bevor der Austritt gestoppt werden konnte. Die 29 Mann an Bord des Tankers, darunter zwei Skandinavier und 27 Philippinos, blieben unversehrt.
Löschboote, Einsatzfahrzeuge von Rijkswaterstaat und Schlepper des Port of Rotterdam versuchten die Verschmutzung einzudämmen. Der Ölhafen wurde mit Sperren blockiert. Spezialfirmen wurden beauftragt, das Öl aufzunehmen.
Schiffe, die im Petroleumhafen festgemacht waren, darunter 35 Binnenschiffe, durften den Bereich nicht verlassen. Die betroffenen Reedereien wurden benachrichtigt. Es wurden spezielle Waschanlagen geordert und eingerichtet.
Für Seeschiffe liegt diese im zentralen Botlek-Fahrwasser bei Boje 66, für Binnenschiffe im Geulhaven. Erst nach der Säuberung dürfen die Schiffe wieder auslaufen. Ein starker Dieselgeruch war auch in Vlaardingen und Schiedam festzustellen.
Öl hatte die Maas erreicht und trieb bis nach Hoeak Van Holland. Betroffen waren auch Küstenbereiche von Maassluis und Rozenburg. Die Marinas in Schiedam, Vlaardingen, Maassluis und Hoogvliet wurden geschlossen.
Zahlreiche Wasservögel waren bereits von der Ölverschmutzung betroffen und wurden von Schutzorganisationen behandelt. Der Tanker wurde vom Geulhaven zu einem anderen Liegeplatz im Bereich des LBC Tank Terminals verholt. Die Port of Rotterdam Authority machte die Reederei Odfjell Tankers in Bergen für den Vorfall verantwortlich. Diese leitete ebenso wie Kotug Smit ebenfalls Untersuchungen ein. Die „Bow Jubail“ ist 183,1 Meter lang, 32,2 Meter breit, hat 10,72 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 37.449 Tonnen. Sie wurde 1996 bei der Westcon Yard Florø AS als “NCC Jubail” erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht „Small World“ in den Felsen
Segelyacht „Small World“ in den Felsen
(Bild: )   Großbild klick!

Segelyacht bei Howth von Felsen gezogen
(25.06.18) Am 24.6. wurde die Segelyacht „Small World“ nach Ruderverlust manövrierunfähig und strandete mit einer dreiköpfigen Crew an Bord auf Felsen vor Howth Head. Sie war vom Poolbeg Yacht Club nach Howth unterwegs, als sie havarierte. Das RNLI-Boot „Aideen Creswell“ lief binnen 10 Minuten aus, nachdem es vom Howth Yacht Club, zu der die Yacht gehörte, telefonisch verständigt worden war. Die drei Rettungsmänner konnten die Yacht rasch am Fuß der Klippen lokalisieren.
Sie vergewisserten sich, dass alle Segler wohlauf waren, und dann schleppten sie das Boot wieder in tiefes Wasser zurück. Es wurde dann zur Howth Marina gezogen. Vor Ort waren 3-4 Beaufort Wind aus südlichen Richtungen und eine ruhige See.
Quelle:Tim Schwabedissen


Doppelstrandung auf der Donau
(25.06.18) Das mit 1.050 Tonnen Weizen beladene, slowakische Gütermotorschiff „Kiesfracht", 1717 ts (EU-Nr.: 04604990) saß seit dem Nachmittag des 22.6. auf der Donau bei Flusskilometer 2.306 bei Bogen im Ortsbereich Pfelling auf Grund, ebenso wie die gleichfalls slowakische "Plochingen", 1446 ts (EU-Nr.: 04001480). Die „Kiesfracht schlug nach der Havarie, die sich gegen 17 Uhr ereignete, quer und blockierte das Fahrwasser, so dass andere Schiffe die Unfallstelle nicht mehr passieren konnten. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Regensburg sperrte die Donau daraufhin bis auf weiteres.
Der Außenbezirk Deggendorf des WSA Regensburg hat die Wasserschutzpolizeistation Deggendorf zur Ermittlung der Unfallursachen eingeschaltet. Die mit 800 Tonnen Weizen beladene „Plochingen“ lag wenige 100 Meter unterhalb der Unfallstelle im Uferbereich ebenfalls auf Grund, nachdem sie zuvor vergeblich versucht hatte, den ersten Havaristen freizuschleppen. Um die Schiffe bergen zu können, musste aber zunächst ein Teil der Ladung auf andere Schiffe geleichtert werden.
Fallende Wasserstände und Kiesanhäufungen, verursacht durch die fehlgeschlagenen Befreiungsversuche, verkomplizierten die Situation. Die Arbeiten sollten am Morgen des 25.6. beginnen. Das WSA Regensburg rechnete mit einer Aufhebung der Schifffahrtssperre in Abhängigkeit der sich entwickelnden Wasserstandsverhältnisse und dem Fortschritt der Arbeiten in den folgenden zwei bis drei Tagen. Gegen den Schiffsführer wurden unterdessen Ermittlungen eingeleitet. Die „Kiesfracht“ war unterbesetzt und der misslungene Bergungsversuch nicht genehmigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge mit brennenden Schrottautos gesunken
(25.06.18) Die US Coast Guard wurde am 24.6. gegen Mittag alarmiert, nachdem eine mit Altautos beladene Barge bei der Huey P. Long Bridge in New Orleans in Brand geraten war. Sie lag bei Flussmeile 105 am Ufer des Mississippi River. Die Löschboote “General Roy S. Kelly” und “Irvin S. Cooper” wurden alarmiert, den Brand, der mit starker Rauchentwicklung einherging, zu löschen.
Durch das Löschwasser begann die Barge aber auf dem Fluss zu sinken. Vertreter der Coast Guard in New Orleans waren vor Ort, um mögliche Verschmutzungsrisiken einzuschätzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Abgerissener Toilettenschlauch hätte Plattbodenschiff fast versenkt
(25.06.18) Am 23.6. um 1.15 Uhr wurde die KNRM in Noord-Holland alarmiert, weil das Plattbodenschiff „IJsselmeer“ im Außenhafen von Enkhuizen zu sinken drohte. Als die achtköpfige Crew am Abend vom Landgang zurückkehrte, stellte sie fest, dass Wasser bereits 10 Zentimeter über den Bodenplatten stand. Sie verständigte die Seenotretter, die wenig später ausrückten.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein abgerissener Schlauch in der Toilette den Wassereinbruch verursacht hatte. Nachdem dieser abgedichtet war, konnten die Seenotretter das eingedrungene Wasser lenzen. Nach eineinhalb Stunden war die Lage unter Kontrolle, und sie konnten wieder zu ihrer Station zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht bei Scheveningen gestrandet
(25.06.18) Am 24.6. um kurz vor drei Uhr strandete eine 10 Meter lange Segelyacht am Südstrand von Scheveningen. Die beiden KNRM-Rettungsboote „Kitty Roosmale Nepveu” und “Maria Paula” sowie ein Küstenrettungsfahrzeug wurden alarmiert und fanden das Boot auf einem halben Meter Wassertiefe liegend vor. Der Kiel steckte im Sand.
Die “Maria Paula” setzte ein Crewmitglied an Bord ab, um eine Schleppverbindung herzustellen. Auch von Land her kamen Seenotretter in Überlebensanzügen zur Assistenz. Nachdem eine Schleppleine fest war, wurde sie zur größeren “Kitte Roosmale Nepveu” gebracht und festgemacht.
Es gelang, das auf der Seite liegende Boot wieder in tieferes Wasser zu ziehen. Da es die Havarie, wie eine Inspektion zeigte, ohne Schäden überstanden hatte, durfte es mit eigener Kraft den Hafen von Scheveningen anlaufen, und der Rettungseinsatz konnte abgeschlossen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht auf Oosterschelde gestrandet
(25.06.18) Am Nachmittag des 23.6. strandete eine Segelyacht auf der Oosterschelde auf einer Sandbank unweit von Yerseke. Um 17.27 Uhr wurde die KNRM von der Coast Guard alarmiert. Doch vor Ort stellte sich heraus, dass das Boot inzwischen hoch und trocken auf der Plate lag und vor der nächsten Flut nicht würde befreit werden können.
Es wurde entschieden, um 21.30 Uhr zurückzukehren. Mit steigendem Wasserpegel konnte das Rettungsboot „Jan van Engelenburg“ das Boot in tiefes Wasser ziehen. Es wurde dann längsseits genommen und in den Hafen von Yerseke abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht saß bei Campen fest
(25.06.18) Am Abend des 22.6. kam bei Campen direkt vor der deutschen Küste eine Segelyacht auf Grund. Die Feuerwehr versuchte vergeblich, sie wieder flottzumachen. Auf Bitte von Bremen Rescue wurde um 2015 Uhre die holländische Coast Guard verständigt. Doch bei fallendem Wasserstand konnte vorerst wenig ausgerichtet werden.
Nachdem die KNRM in Eemshaven die Lage geprüft hatte, kehrten die Seenotretter zurück zu ihrer Station. Mit dem Hochwasser am Morgen des 23.6. konnte die Feuerwehr das Boot dann wieder befreien.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter kollidierten im Kanal
(25.06.18) Der britische Trawler “Danielle – BM 478”, 226 BRZ (IMO-Nr.: 7329015), kollidierte am 22.6. um 23.50 Uhr mit dem französischen Kutter "Outsider - IO.750351", 50 BRZ (MMSI-Nr.: 227581000), im Englischen Kanal auf Position 49 48.28 N 03 38.42 W. Es gab keine größeren Schäden an beiden Schiffen. Es bestand der Verdacht, dass die "Outsider" die “Danielle" absichtlich rammte, und die französische Crew beschimpfte über Funk ihre britischen Kollegen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wachschiff lief auf Riff
(25.06.18) Auf der Fahrt von Aasiaat nach Rod Bay lief am 24.6. das unter Cook Islands-Flagge registrierte Wachschiff „Togo", 187 BRZ (IMO-Nr.: 6514132), auf eine Schäre in Qeqertarsuaq in der Disko-Bucht in Grönland. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in Jammerbucht leckgeschlagen
(25.06.18) Am 24.6. erlitt der dänische Kutter „Anette - FN 416“ Wassereinbruch in der Jammerbucht. Das Schiff nahm Kurs auf Blokhus und wurde von einem schwedischen Sportboot bis nach Thorup Strand eskortiert. Dort wurde das Schiff auf den Strand gesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sportboot in Deggendorf gesunken
(25.06.18) Als der Eigner eines Sportbootes am 22.6. in den Deggendorfer Winterhafen kam, musste er feststellen, dass sein Boot gerade am Sinken war. Noch bevor er mit einer Saugpumpe anrücken konnte, war das Boot vollständig untergegangen. Mit Hilfe des Wasserschifffahrtsamtes Deggendorf konnte es gehoben werden.
Obwohl noch keine Betriebsstoffe ausgelaufen waren, hat die Feuerwehr vorsorglich eine Ölsperre errichtet. Bislang war die Ursache für den Untergang noch unklar. Die Wasserschutzpolizei ermittelte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Seenotretter in Lerwick im Doppeleinsatz
(250.618) Eine norwegische Segelyacht wurde am 24.6. in den Hafen von Lerwick abgeschleppt, nachdem sie am Morgen Probleme im Fair Isle Channel erlitten hatte. Gegen fünf Uhr war es zu Schwierigkeiten mit der Besegelung gekommen. Die Yacht hatte Vorstag und Segel ebenso wie die Funkanlage verloren.
Ein Standby-Schiff nahm die Yacht in Richtung von Sumburgh auf den Haken. Dann übernahm das alarmierte RNLI-Boot aus Lerwick das Boot und zog es gegen 16 Uhr in den dortigen Hafen. Eine Stunde später kamen die Seenotretter aus Lerwick einem Arbeitsboot zu Hilfe, das bei Hoo Stack, sechs Meilen nördlich des Hafens, Maschinenausfall erlitten hatte. Es wurde auf den Haken genommen und um 18.15 Uhr am Morrison Dock festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Untergangsstelle auf Lake Toba gefunden
(25.06.18) Den indonesischen Behörden gelang es am 24.6., die Untergangsstelle der Fähre „Singar Bangun Nr. 5” nach einer siebentägigen Suchaktion auf dem Lake Toba in Nord-Sumatra ausfindig zu machen. Das Wrack wurde in 450 Metern Tiefe von der Lake Toba Authority um 11.10 Uhr geortet. Die Suchaktion war von der Search and Rescue National Agency (Basarnas), der Firma Mahakarya Geo Survey und dem Bandung Institute of Technology Alumni Association durchgeführt worden.
Das Schiff war am 18.6. auf der Fahrt von der Simalungun Regency zur Insel Samosir in der Mitte des Vulkansees mit fast 200 Menschen an Bord gekentert und bei stürmischer See gesunken. Viele der Opfer wurden noch an Bord vermutet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Chinesischer Frachter mit Büffelfleisch gesunken
(25.06.18) Vor der Küste der Quang Ninh-Provinz sank am 24.6. ein chinesischer Frachter mit 116 Tonnen Büffelfleisch. Er ging drei Meilen vor der Küste gegen Mittag unter. Die Crew wurde gerettet, aber es wurden Umweltschäden sowohl durch Öl wie auch die Ladung befürchtet.
Der Frachter war auf dem Weg vom Van Gia Port in Mong Cai nach Bach Long Island als er nach einem Wassereinbruch sehr schnell sank. Ein Rettungsteam der vietnamesischen Coastguard sowie ein anderes chinesisches Schiff in der Nähe konnten die Crew in Sicherheit bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergungsschiffe unterwegs zur SSL Kolkata
(25.06.18) Zwei Schiffe waren unterwegs zu den Sunderbans, um den Frachter "SSL Kolkata" wieder in tieferes Wasser im Golf von Bengalen zu ziehen. Das Bergungssschiff „Lewek Harrier" aus Singapur sowie der Schlepper "GS Amrita" aus Kakinada in Andhra Pradesh wurden am 25.6. vor Ort erwartet. Die Berger von SMIT Salvage haben unterdessen die Wassertiefen um den Frachter gelotet und die Schäden untersucht, um nun die Bergungspläne zur Reife zu bringen. Es gab weiterhin keine Ölaustritte, und es stieg auch kein Rauch mehr aus der „SSL Kolkata" auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Fregatta 'Sachsen'
Archivbild Fregatta 'Sachsen'
(Bild: Bundeswehr-Fotos)   Großbild klick!

Fregatte beschädigt - Flugkörper brannte im Starter ab
(23.06.18) Während eines Flugkörperschießens hat es auf der Fregatte „Sachsen“ (MMSI-Nr.: 211210150) der Deutschen Marine am 21.6. eine Fehlfunktion gegeben: Der Antrieb einer Flugabwehrrakete brannte kurz nach dem Abfeuern ab, ohne dass der Flugkörper den Starter verließ. Die richtige und schnelle Reaktion der Besatzung brachte die Lage sofort unter Kontrolle.
Sie stand vor einer gleißenden und glühend heißen Feuerwand, nachdem die Rakete vom Typ SM 2 aus ihrem Behälter im Senkrechtstartsystem unmittelbar vor der Brücke des Schiffes abgefeuert worden war. Angesichts der Brandgefahr an Oberdeck reagierte die Besatzung schnell und richtig.
Schäden an der Fregatte
Schäden an der Fregatte
(Bild: Bundeswehr)   Großbild klick!
Auch die Sprinkleranlage startete sofort das Löschen.
Es gab zunächst zwei stressverletzte Soldaten. Beiden ging es mittlerweile wieder gut und sie sind dienstfähig. Es gab allerdings erheblichen Materialschaden am Schiff.
Die Luftverteidigungs-Fregatte „Sachsen“ befand sich gemeinsam mit der U-Boot-Jagd-Fregatte „Lübeck“ nördlich des Polarkreises in einem Test- und Übungsgebiet des NATO-Partners Norwegen. Nach dem Vorfall liefen beide Schiffe am Morgen des 22.6. in den norwegischen Hafen Harstad ein.
Der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, zeigte sich erleichtert, dass die Besatzung trotz der außergewöhnlichen Situation wohlauf war, wie der Kommandant des Schiffes, Fregattenkapitän Mirko Wilcken, meldete. Vor dem Abfeuern der Rakete hatte es keinerlei Hinweise auf technische Mängel am Startersystem gegeben. Einen weiteren Flugkörper gleichen Typs hatte die „Sachsen“ zuvor erfolgreich gestartet.
Auch die Rakete selbst war zuvor technisch überprüft worden und befand sich in einwandfreiem Zustand. Die Crew der „Sachsen“ musste nun im Hafen zunächst den Schaden genauer evaluieren, um Ursachen zu finden und den Umfang der notwendigen Reparaturen abzuschätzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Yacht
Gestrandete Yacht
(Bild: Sinead Gelether)   Großbild klick!

Erste Schiffsstrandung in Waterville seit dem 2. Weltkrieg
(23.06.18) Am 20.6. strandete eine Segelyacht auf Waterville Beach im County Kerry direkt vor Waterville Golf Links (Irland). Am Morgen des 21.6. fanden Anwohner sie auf der Seite liegend im Sand vor. Der Waterville Community Alert alarmierte Rettungsdienste, weil die Herkunft des Bootes völlig unklar war.
Es handelte sich um die erste Strandung hier seit dem 2. Weltkrieg und erregte deshalb beträchtliches Aufsehen. Wie sich dann herausstellte, hatte das über 70,000 Euro werte Boot in Ballinskelligs vor Anker gelegen und hatte sich losgerissen. Dann trieb es herrenlos zwei Meilen weit über die Ballinskelligs Bay. Die Eigner aus Cork waren zuvor durch Seeschlag in Schwierigkeiten geraten und hatten deshalb Ballinskelligs angesteuert. Nun musste das ohnehin beschädigte Boot erst noch geborgen werden, ehe es in eine Werft zur Reparatur gebracht werden kann.
In West-Cork geriet am 22.6. ein Einhandsegler in Probleme mit seiner Yacht und musste vom örtlichen RNLI-Boot 40 Meilen vor Seven Heads auf den Haken genommen werden. Das 31 Fuß lange Schiff wurde nach Courtmacsherry Harbour geschleppt. Es war von den Azoren gekommen, als es technischen Schaden erlitt. Es traf am 23.6. um 1.30 Uhr im Hafen erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gekenterter Kutter
Gekenterter Kutter
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Zwei Fischer vor Longboat Key (Florida) gerettet
(23.06.18) Die US Coast Guard rettete am 21.6. zwei Fischer, nachdem ihr 31 Fuß langer Kutter sechs Meilen westlich von Longboat Key gekentert war. Donald Swanson, 60 und Tonda Reeck, 62, hatten die Coast Guard Station Cortez um 20.38 Uhr über die Manatee County Dispatch verständigt, dass ihr Boot Wassereinbruch habe und Hilfe benötige. Ein 45-Fuß-Boot der Station Cortez wurde zur Assistenz geschickt. Um 20.49 Uhr war es vor Ort, und die Crew sichtete die beiden Fischer, die sich an den kieloben treibenden Rumpf ihres Bootes klammerten. Nachdem sichergestellt war, dass sie die einzigen an Bord gewesen waren, wurden sie aus dem Wasser gezogen und zur Coquina Boat Ramp gebracht. Berger richteten den kleinen Kutter wieder auf und schleppten ihn zum Bradenton Beach ab.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht im Springergeul festgekommen
(23.06.18) die KNRM in Breskens wurde am 22.6. um 08.35 Uhr alarmiert, nachdem eine Segelyacht im einstigen Fahrwasser des Springergeul auf Grund gelaufen war. Das Patroullienfahrzeug „RWS 78“ von Rijkswaterstaat hatte sie entdeckt und die Küstenwache verständigt. Das Rettungsboot „Zeemannshoop“ war rasch vor Ort, doch das Wasser war zu flach, um einen erfolgversprechenden Abschleppversuch zu wagen.
Die Yacht war, wie sich herausstellte, bereits am Vorabend um 23 Uhr festgekommen. Der Skipper bat die Seenotretter, auf Standby zu bleiben, bis der Wasserstand ausreichte. Ein Rettungsmann stieg auf das Boot über, um eine Schleppverbindung herzustellen. Sobald die Yacht begann, sich aufzurichten, wurde sie zurück ins Fahrwasser gezogen.
Vor Ort waren sechs Beaufort Wind aus Nordwest. Der Skipper entschied, Kurs auf Blankenberge zu nehmen und zurück nach Gent zu laufen. Die „Zeemannshoop“ kehrte daraufhin zu ihrer Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Goole mit Pier kollidiert und auf Grund gelaufen
(23.06.18) Der holländische Frachter "Heyn", 2528 BRZ (IMO-Nr.: 9423671), der sich auf der Reise von Kokkola nach Goole mit einer siebenköpfigen Crew an Bord befand, erlitt einen Hauptmaschinenausfall beim Ansteuern des Zielhafens am 21.6. um 00.20 Uhr. Das Schiff kollidierte mit der Südpier des Hafens und kam auf Position 53 41 48 N, 000 51 59 W fest. Dabei kam es zu Schäden am Wulstbug des Frachters.
Es gab aber keinen Wassereinbruch. Ein Schlepper wurde zur Assistenz gerufen, der um 1.15 Uhr vor Ort eintraf. Der Havarist war mit 2.556 Tonnen Futterphosphat beladen und hatte 44 Tonnen Bunkeröl in den Tanks. Nachdem er wieder flottgemacht worden war, machte er um 15.30 Uhr in Goole fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper abgeschleppt
(23.06.18) Der russische Schlepper "SD Seahorse", 483 BRZ (IMO-Nr.: 9448190), erlitt auf der Fahrt von Novrossiysk nach Varna am 20.6. um 20.50 Uhr auf Position 44 04 12 N, 34 26 24 O im Schwarzen Meer einen Ausfall der Hauptmaschine. Nachdem die Crew ohne Erfolg versucht hatte, den Schaden zu beheben, wurde entschieden, dass ein anderer Schlepper den Havaristen auf den Haken nehmen sollte. Am 21.6. um 11.30 Uhr wurde die "SD Seahorse" bei Ezerovo im Hafen von Varna festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter brennend aufgegeben
(23.06.18) Der 20 Meter lange, kanadische Kutter "Challenger Traveller" (MMSI-Nr.: 316001250) geriet am 22.6. gegen 20 Uhr auf dem Nordatlantik vor St. John's, rund 160 Kilometer von der Küste entfernt, in Brand. Die vierköpfige Crew legte Überlebensanzüge an, funkte einen Notruf und musste dann in eine Rettungsinsel flüchten. Sie wurde zwei Stunden später von dem Offshore-Versorger “Atlantic Raven” unversehrt gerettet.
Auch zwei Schiffe der kanadischen Coastguard, ein Helikopter und ein halbes Dutzend anderer Kutter hatten Kurs auf die Position genommen. Das Wetter vor Ort war schlecht, ebenso die Sicht, was die Rettungsaktion erschwerte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Holländischer Container-Koppelverband prallt gegen Palmrainbrücke
(23.06.18) Auf dem Rhein bei Weil kollidierte der holländische Container-Koppelverband „Alorba“, 3178 ts (EU-Nr.: 02336829), und "Alorba II", 2432 ts (EU-Nr.: 02335033), mit der Palmrainbrücke touchiert. Das Unglück ereignete sich am 23.6. gegen 4.30 Uhr. Der mit Containern beladene Schubverband war von Basel kommend Richtung Norden unterwegs.
Kurz vor der Palmrainbrücke stellte der zweite Schiffsführer, der zu dieser Zeit am Ruder war, fest, dass sich das Ruderhaus nicht wie vorgesehen absenken ließ.
Kurz darauf prallte es auf der französischen Rheinseite gegen die Palmrainbrücke und wurde erheblich beschädigt. Der Mann hatte sich zwar noch in Sicherheit bringen können, wurde aber dennoch durch Glassplitter leicht verletzt. Das Ruderhaus wurde nach achtern umgedrückt und landete auf den Aufbauten. Der Schiffsführer setzte umgehend eine Meldung an die Schifffahrtsrevierzentrale in Basel ab, die Polizei und Rettungskräfte in Deutschland und Frankreich alarmierte. Das Schiff konnte aufgestoppt werden und ankerte dann auf Höhe des Hafens Nord auf französischer Seite. Im Laufe des Vormittags konnte es ans deutsche Ufer gebracht werden.
Die Einsatzzentrale der Rettungskräfte wurde im Weiler Hafen eingerichtet. Die Weiler Feuerwehr half mit ihrem Boot dabei, den verletzten Schiffsführer an Land zu bringen und dem Sanitätsdienst zu übergeben. An der Palmrainbrücke kam es zu Beschädigungen am Beton gekommen.
Ob dadurch die Sicherheit beeinträchtigt war, musste nun geprüft werden. Die Brücke wurde von der Polizei gegen acht Uhr für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt. Ein Gutachter machte sich auf den Weg zur Unglücksstelle.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rauch, aber kein Feuer auf Ausflugsschiff in Rotterdam
(23.06.18) Notdienste wurden am Nachmittag des 22.6. in Rotterdam alarmiert, nachdem es zu einem Feuer an Bord des Ausflugs- und Partyschiffs „Berenboot“ gekommen war. Dieses hatte rund 50 Gäste an Bord und war auf einer Rundfahrt. Nachdem Rauch aus dem Maschinenraum kam, alarmierte der Schiffsführer die Feuerwehr.
Er konnte das Schiff in der Nähe des Maastunnels auf der Südseite des Flusses festmachen, wo die Rettungsdienste, darunter der Schlepper „RPA 10“ des Port of Rotterdam, wenig später eintrafen. Bei der nachfolgenden Untersuchung konnte aber kein Rauch oder Feuer gefunden werden. Es wurde jedoch eine gebrochene Kraftstoffleitung gefunden, die möglicherweise kurzzeitig etwas Rauch verursacht hatte. Das Schiff kehrte dann mit allen Passagieren an Bord, eskortiert von dem Schlepper, zum Euromast, zurück, wo die Fahrt begonnen hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neun Personen von brennendem Charterboot gerettet
(23.06.18) Am 21.6. um 15.30 Uhr brach auf dem Charterboot “Twisted Tuna“ 19 Meilen südöstlich von Hatteras Inlet ein Feuer aus. Zwei andere Boote, die “Predator” und die “Brother’s Pride”, assistierten und retteten alle neun Personen von Bord, darunter die dreiköpfige Crew.
Sie wurden unversehrt zurück zur Village Marina in Hatteras gebracht. Die Coast Guard North Carolina warnte vor dem brennend in der See treibenden Boot.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank in Scarborough
(23.06.18) Die RNLI, Coastguard und ein Team des Scarborough Harbour wurden alarmiert, nachdem am 22.6. gegen 22 Uhr der Kutter „Crusader“ am Kai sank. Nur noch Aufbauten und Masten ragten aus dem Wasser. Ölsperren wurden vorsorglich ausgelegt, doch es trat kein Öl aus.
Um 22.30 Uhr war die Lage soweit unter Kontrolle. Es war sichergestellt, dass sich niemand an Bord befunden hatte, und aufgetriebene Trümmer wurden eingesammelt. Der Eigner wurde kontaktiert, um eine Bergung in die Wege zu leiten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter am North Spit aufgelaufen
(23.06.18) Am 19.6. gegen fünf Uhr lief der 28 Fuß lange Kutter “Kluane” nach Maschinenausfall auf dem North Spit in Coos Bay auf Grund. Er trieb in ein felsiges Gebiet, bekannt als Cribs Jetty. Da das Wasser ablief, kam er auf den Felsen fest und erlitt erheblichen Schaden am Rumpf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nur noch Schwelbrände auf SSL Kolkata
(23.06.18) Die Bergungsexperten von Smit Salvage stellten am 22.6. mit Wärmebildkameras fest, dass die Rauchwolken, die nach wie vor aus der "SSL Kolkata" aufsteigen, von Schwelbränden in der Ladung herrührten. Die Dorniers der Coast Guard überwachten das Schiff weiter, und Schiffe mit Ölbekämpfungsausrüstung waren auf Standby.
SMIT war weiter dabei, Bergungsgerät zusammenzustellen. Das Öl sollte aus den Seitentanks des Frachters abgepumpt werden. An Bord waren fast 211 Tonnen Kraftstoff, als das Feuer ausbrach. Das Offshore-Schiff "Lewek Altair" befand sich in der Nähe des Havaristen, und die baugleiche "Lewek Harrier" war aus Singapur auf dem Weg und sollte am 24.6. eintreffen. Der Schlepper "Amrita" war aus Kakinada unterwegs, um den Frachter von den Sunderbans wegzuziehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Forschungsschiff 'Fairfield New Venture'
(Bild: Gulf Dive Charter)   Großbild klick!

Versenkung mit Gartenschläuchen war kein guter Plan
(22.06.18) Die Versenkung des einstigen amerikanischen Forschungsschiffs 'Fairfield New Venture', 2912 BRZ (IMO-Nr.: 8851522), Alabamas neuestem künstlichen Riff, die am 21.6. stattfinden sollte, hat sich verzögert. Im Schiff befinden sich etliche große Tanks, die mit Wasser gefüllt werden mussten. Doch das Gerät, das die Arbeiter einsetzten, hatte das Format von Gartenschläuchen. Deshalb kam das Vorhaben nicht voran wie geplant.
Die "Fairfield New Venture", deren Rumpf auf einer Werft zuvor an etlichen Stellen zum Ein- und Austauchen aufgeschnitten wurde, sollte nun über das Wochenende 20 Meilen vor Orange Beach vor Anker liegen bleiben. Am 25.6. wird sie mit besserer Ausrüstung dann ihre letzte Reise auf den 120 Fuß tiefen Meeresgrund antreten, um auf Position 29 54.052 N 87 32.893 W künftig ein Habitat für marines Leben zu werden. Das 970,000-Dollar-Projekt wurde von der National Fish & Wildlife Foundation finanziert.
Die “New Venture” wird nahe der “The LuLu”, einem 271 Fuß langen Frachter zu liegen kommen, der dort 2013 bereits versenkt wurde. Taucher der Marine Resources werden als erstes zu dem 55 Fuß unter die Wasseroberfläche aufragenden Schiff absteigen und es untersuchen, ehe es für die allgemeine Taucherei freigegeben werden kann.
Quelle:Tim Schwabedissen


Saronischer Golf: Fähre hatte Maschinenschaden vor Piräus
(Datum) Am Morgen des 20.6. erlitt die griechische Fähre "Flying Dolphin XVIII", 162 BRZ (IMO-Nr.: 8331479), während der fahrplanmäßigen Fahrt von Agistri über Ägina nach Piräus einen Schaden am Hydrofoil-Antrieb. Das Schiff erreichte mit konventionellem Antrieb den Hafen von Piräus, wo die 50 Passagiere ausstiegen. Das Schiff wurde mit einem Auslaufverbot belegt, bis Reparaturen und eine Klasseuntersuchung durchgeführt worden waren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trimaran sinkt
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Versorger rettete Crew sinkenden Trimarans
(22.06.18) Ein 26 Fuß langer Trimaran kenterte am 21.6. um 9.50 Uhr nach einem Wassereinbruch vor Walney Island. Die zweiköpfige Crew funkte einen Mayday-Ruf, der von der Coastguard Holyhead und Belfast aufgefangen wurde. Die Segler hatten sich mit Rettungswesten auf den Rumpf ihres sinkenden Bootes flüchten können.
Die Coastguard Caernarfon schickte den SAR-Hubschrauber Rescue 936, außerdem kamen von der RNLI-Station in Barrow die „Grace Dixon“ und das Walney Island Coastguard Rescue Team zu Hilfe. Auf einen Mayday-Relay meldete sich das britische Offshore-Wachschiff „Fairline Surveyor“, 168 BRZ (IMO-Nr.: 8965464), des Walney-Windparks und mache sich ebenfalls auf den Weg zu der Position.
Es gelang ihm, dicht an den Trimaran, von dem nur noch eine Bugspitze aus dem Wasser ragte, heranzukommen und die Verunglückten, die sich an diese klammerten, aufzunehmen. Sie wurden an Bord untersucht und dann von dem Hubschrauber zum Walney Airfield geflogen, was bei der rauen See und sechs bis sieben Beaufort Wind sicherer war, als sie auf das Rettungsboot überzusetzen. Sie hatten den Schiffbruch wohlbehalten überstanden.
Der Marine Accident Investigation Branch (MAIB) und der Receiver of Wreck wurden informiert. Die Furness Coastguard erwartete die Segler am Flugplatz und brachte sie zur Rettungsbootsstation. Dort wurden ihnen einige Habseligkeiten übergeben, die auf der „Fairline Surveyor“ zurückgeblieben waren. Die „Grace Dixon” kehrte um 12.25 Uhr zu ihrer Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ausflugsschiff trieb in Ankerfeld
(22.06.18) Das 54 Meter lange, amerikanische Ausflugsschiff “Odyssey" (MMSI-Nr.: 367436840), erlitt am 21.6. mit 326 Personen an Bord einen Maschinenausfall im Hafen von Boston, als sie gerade achteraus laufend ablegte. Bei den Passagieren handelte es sich um Schüler der Day Middle School in Newton auf einem Klassenausflug. Der Havarist trieb, ohne aufstoppen zu können, rückwärts in ein Ankerfeld. Fünf dort am Boston Sailing Club liegende Segelboote wurden bis zu 100 Fuß achteraus geschoben. Alle Boote hatten aber Glück und kamen mit Schrammen davon. Die Fahrgäste der „Odyssey“ wurden vom Oberdeck nach unten beordert, damit sie dem Risiko herabfallenden Riggs entgehen konnten.
Ein anderes Schiff nahm die “Odyssey" dann auf den Haken und brachte sie an den Kai zurück. Niemand hatte Verletzungen erlitten. Die Coast Guard, die Massachusetts State Police, die Massachusetts Environmental Police und das Boston Fire Department waren vor Ort und leiteten Untersuchungen ein.
Die Schiffsführung wurde routinemäßig einer Drogenkontrolle unterzogen mit negativem Resultat. Die Party der Schüler konnte nach einer Stunde am Kai weitergehen. Die “Odyssey” bietet Ausflugsfahrten von der Rowes Wharf im Hafen von Boston von Castle Island nach George's Island, Boston Light auf Little Brewster Island und zurück zur Charlestown Naval Yard oder auch Chartertörns an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler zwei Mal binnen 24 Stunden geborgen
(22.06.18) Am Abend des 20.6. wurde der belgische Trawler "Joke - O 83", 99 BRZ (MMSI-Nr.: 205715000), manövrierunfähig, nachdem er im Schulpengat ein Netz in den Propeller bekommen hatte, das diesen daraufhin blockierte. Die holländische Küstenwache alarmierte die Seenotretter der Stationen Den Helder und Callantsoog. Binnen einer halben Stunde waren beide Rettungsboote vor Ort und setzten Rettungsmänner an Bord über.
Diese assistierten dabei, eine Schlepptrosse zur "Joke Dijkstra" zu übergeben. Das Rettungsboot schleppte den Havaristen nach Den Helder, während die "Veronica" derweil auf Standby blieb. Nach zwei Stunden hatte der Schleppzug mit rund fünf Knoten Fahrt den Hafen erreicht. Der Trawler wurde von der "Joke Dijkstra" dann längsseits genommen und an der Fischauktionspier festgemacht.
Hier wurde der Antrieb wieder von dem Netz befreit. Doch bereits am 21.6. gegen Mittag rief die "Joke" die Küstenwache in Den Helder schon wieder. Diesmal hatte sie einen Blackout erlitten, nachdem Wasser in den Dieseltank geraten war.
Der Trawler befand sich jetzt beim Gat van de Stier und drohte manövrierunfähig auf eine Sandbank zu treiben. Die erneut alarmierte "Joke Dijkstra" lief binnen einer Viertelstunde aus. Auch der Schlepper „Noordzee", 294 BRZ (IMO-Nr.: 9705249), der niederländischen Marine hielt Kurs auf den Trawler und nahm ihn samt seiner ausgebrachten Netze, die über die Seiten hingen, auf den Haken.
Die "Joke Dijkstra" blieb auf Standby, bis der Schleppzug den Hafen von Den Helder erreicht hatte. Dort gelang es der belgischen Crew, eine Hilfsmaschine wieder zum Laufen zu bekommen, sodass die Netze mithilfe der nun wieder betriebsfähigen Kurrbäume aufgeholt werden konnten. So konnte das folgende Anlegemanöver leichter vonstattengehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht auf Rhein auf Buhne gelaufen
(22.06.18) Bei Rastatt-Plittersdorf lief am 20.6. eine 15 Meter lange Motoryacht auf Grund. Sie kam wegen eines Fahrfehlers außerhalb der Fahrrinne auf einer Buhne fest. Ein Arbeitsschiff des Wasserschifffahrtsamts konnte die Yacht bergen und in den Hafen nach Beinheim bringen. Auf den übrigen Schiffsverkehr auf dem Rhein hatte der Vorfall keine Auswirkung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Longliner auf Pazifik gesunken
(22.06.18) Am Morgen des 20.6. sank vor der Küste der Präfektur Miyagi auf dem Pazifik der japanische Longliner "Koryo Maru No. 68", 499 BRZ (IMO-Nr.: 9189055). Nachdem er von einer großen Welle getroffen war, legte er sich nach Backbord über und kam nicht wieder hoch. Ein Bonito-Kutter, der sich 850 Kilometer von der Küste entfernt befand, leitete den Notruf des Schiffes an die japanische Küstenwache weiter.
Dank der schnellen Reaktion anderer Fischreifahrzeuge in dem Seegebiet konnte die 18-köpfige Crew mit Seilen und Rettungsflößen in Sicherheit gebracht werden. Die Rettungsaktion dauerte mehrere Stunden. Währenddessen ging die "Koryo Maru No. 68" unter. Sie war am 11.6. aus Kesennuma ausgelaufen und sollte am 22.6. zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Funke führte zu Feuer auf Tankerdeck
(22.06.18) Durch einen Funkenschlag beim Herstellen einer Schlauchverbindung an Deck des mexikanischen Tankers “José Maria Morelos II", 29304 BRZ (IMO-Nr.: 9396086), brach am Morgen des 21.6. gegen fünf Uhr ein Feuer auf dem Hauptdeck am Terminal der Ölraffinerie in Salina Cruz in der Region von Isthmus de Tehuantepec. Die Petróleos Mexicanos-Feuerwehr wurde alarmiert, und der Brand konnte rasch gemeinsam mit Terminalarbeitern und der Crew gelöscht werden. Niemand wurde verletzt, und der Schaden blieb gering.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter bei Vytegorsk auf Grund gelaufen
(22.06.18) Der russische Frachter "Okskiy-48", 1200 BRZ (MMSI-Nr.: 273362210), lief am 20.6. um 12.40 Uhr unweit des Hafens von Vytegorsk auf Grund. Die Havarie ereignete sich bei Kilometer 858 auf dem Volgo-Balt-Kanal. Das in Ballast laufende Schiff versuchte ohne Assistenz wieder freizukommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter soll fast zwei Jahre nach Strandung versteigert werden
(22.06.18) Der türkische Frachter "Tokay Akar", 2725 BRZ (IMO-Nr.:7408885), der seit fast zwei Jahren schwer beschädigt in Samsun aufliegt, soll bei einer Auktion veräußert werden. Ein Termin wurde vom Gericht noch nicht genannt. Das Schiff hatte sich am 14.8.2016 in einem Sturm unbemannt von seinem Ankerplatz auf der Reede vor dem Hafen losgerissen und war gegen drei Uhr auf die Schutzmole des Fischereihafens getrieben.
Dabei hatte es schwere Schäden am Schiffsboden an Backbordseite sowie am Wulstbug erlitten. Am 18.8. war der Havarist geborgen worden. Danach wurde er in Samsun in die Kette gelegt. Seither fanden keine Reparaturarbeiten statt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre blieb mit Maschinenschaden im Hafen
(22.06.18) Die philippinische Fähre “Mandala Nusantara”, die zwischen West-Sulawesi und Kariangau Port in Balikpapan City in der Ost-Kalimantan-Provinz verkehrt, erlitt am Morgen des 21.6. einen Maschinenschaden. Die 239 Passagiere in Mamuju warteten am folgenden Morgen auf das Schiff, das eigentlich am Vortag um 15 Uhr nach Bontang hätte auslaufen sollen. Wegen stürmischer See war es der Crew aber zu riskant, den Hafen zu verlassen, bevor eine Reparatur durchgeführt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erreichte mit Maschinenschaden Drapetsona
(22.06.18) Die griechische RoRo-Fähre "Pelagitis", 5363 BRZ (IMO-Nr.: 7528611), erlitt am 18.6. einen Schaden an der Backbord-Hauptmaschine auf der Fahrt von Drapetsona nach Mykonos. An Bord waren drei Passagiere, 23 Pkw und 109 Frachteinheiten. Das Schiff kehrte nach Drapetsona zurück. Nachdem es dort sicher festgemacht hatte, wurde es von der Hafenbehörde von Piräus mit einem Auslaufverbot belegt, bis Reparaturen und eine Klasseuntersuchung durchgeführt worden waren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kea Trader wird weiter sauber gemacht
(22.06.18) Ruhigeres Wetter erlaubte den Bergungskräften jetzt wieder den Zugang zum Wrack der vor Neukaledonien gestrandeten „Kea Trader“. Die Teams der Shanghai Salvage Company (SSC) zum 11. Mal seit Anfang Juni an Bord der beiden Wrackteile gehen. Das erlaubte es, nun alle potenziellen Verschmutzungsquellen zu beseitigen.
Es handelte es sich um 9,5 Tonnen loser Trümmer aus den Laderäumen und dem Heck des Schiffs. Außerdem wurden 2,2 m³ Schmutzwasser aus verschiedenen Hydrauliksystemen entfernt. Die SSC hat außerdem ein komplettes hydrographisches Bild vom Riff und allen Trümmerteilen erstellt. Wie die unter Wasser liegenden Teile geborgen werden können, wurde derzeit noch geprüft. SSC lässt dazu weiteres schweres Gerät auf ihrer Werft bauen und herbeischaffen.
Die beiden Sektionen des Wracks werden kontinuierlich aus der Luft überwacht. Mehrere Drohnen sowie das Kranschiff „Ju-Li“ und die Schlepper „De Jing“ und „Emile Viratelle“ sollen sicherstellen, dass sich keine weiteren Trümmerteile oder Ölreste unbeobachtet vom Wrack lösen. Sobald die Wetter- und Seegangsverhältnisse es erlaubten, wollten die Bergungsspezialisten den Laderaum 1 und den Maschinenraum weiter reinigen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suchaktion nach Opfern von Fährkatastrophe dürfte noch länger dauern
(22.06.18) Vor der Insel Sumatra dürften fast 200 Menschen auf dem Toba-See ertrunken sein, als die „Sinar Bangun V“ am 18.6. um 17.30 Uhr unterging, eine halbe Stunde nach dem Auslaufen aus dem kleinen Hafen Simanindo. Bei stürmischem Wetter konnten nur 18 Menschen gerettet werden. Bis auf vier Leichen, die geborgen wurden, fehlte sechs Tage später weiter jede Spur von den Vermissten.
Hunderte Indonesier haben sich seither am Ufer des bis zu 400 Meter tiefen Toba-Sees im Norden Sumatras versammelt, doch je länger die Rettungsmannschaften auf dem See in einem Umkreis von fünf Kilometern in Tiefen von bis zu 400 Metern suchen, umso mehr wurde ihnen klar, dass es keine Hoffnung mehr gab für ihre vermissten Angehörigen. Unterdessen wurde der Kapitän der Holzfähre, die nur für 43 Personen zugelassen und mehr als fünffach überladen war, verhaftet.
Das ganze Ausmaß der Katastrophe wurde erst einige Tage später klar, weil weder Besatzung noch Eigner eine Passagierliste führten und auch keine Fahrkarten verkauften. An Bord gelangte, wer sich zum Ende des Fastenmonats Ramadan mit dem nötigen Kleingeld für die Besatzung in der Hand auf das Schiff drängte. Indonesiens Behörden mussten die Zahl der Passagiere anhand von Vermisstenmeldungen herausfinden.
Hunderte Hilfskräfte beteiligten sich an der Suche nach den Vermissten, darunter auch Angehörige des Militärs. Sie kämpften gegen widriges Wetter mit schweren Regenfällen und meterhohen Wellen. Der Einsatz dürfte sich noch lange hinziehen, ohne dass noch mit Überlebenden gerechnet wurde. Die Bemühungen galten inzwischen als Bergungsmaßnahme, nicht mehr als Rettungsaktion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einstige Ölbarge wird künstliches Riff
(22.06.18) An diesem Wochenende wird das erste von vier Schiffen, die einen Wellenbrecher auf dem Powell River bei der Catalyst Paper Corporation’s Mill bildeten, als künstliches Riff versenkt. Die „YOGN 82“ wird am 23.6. zwischen 11 und 12 Uhr rund 2000 Fuß vor Willingdon Beach auf die letzte Reise gehen. Das Schiff wurde 1944 wegen Stahlmangels vom US-Militär aus Beton in National City, Kalifornien, als antriebslose Ölbarge gebaut.
Nach dem Krieg gehörte es zu einer Flotte von 10 Schiffen, die die Powell River Company als Schutz vor Wellenschlag erwarb. Vor drei Jahren begannen Gespräche mit der Artificial Reef Society of BC (ARSBC), und es wurde ein Ort gefunden, wo die vier verbliebenen Hulken versenkt werden können. In 40 Fuß Wassertiefe werden sie leicht zugänglich sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Pakistanische Marine half iranischer Dhau
(22.06.18) Ein pakistanischer Marinehubschrauber kam im Arabischen Meer 187 Kilometer vor Ormara im Gwadar-Distrikt Balochistan.der iranischen Dhau „Al Naeemi“ mit 13 Mann an Bord zu Hilfe. Bei stürmischer See trieb das Schiff im Meer, die Crew war dehydriert und brauchte medizinische Versorgung. Das Rettungsteam versorgte die Fischer mit allem Notwendigen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter 11 Stunden lang abgeschleppt
(22.06.18) Der Kutter "Reul Na Mara Ins 291", 192 BRZ, wurde mit einer sechsköpfigen Crew an Bord am 21.6. manövrierunfähig, nachdem ihm zwischen Tiree und Mingulay auf Position 56 32.8 N, 07 24.85 W am 20.6. um 18.38 Uhr ein Netz ins Ruder geraten war. Der Skipper bat darum, nach Castle Bay geschleppt zu werden. Das RNLI-Boot aus Barra lief gegen 19 Uhr aus und nahm den Havaristen auf den Haken.
Doch stürmische See erschwerte das Abschleppen, und der Kutter wurde zunächst in Lee der Castle Bay gezogen und von dort zu einem Liegeplatz in Northbay, Barra. Das dortige Coast Rescue Team assistierte beim Festmachen. Um 05.35 Uhr war die Operation beendet, und das Rettungsboot konnte zu seiner Station zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht in Seenot
Segelyacht in Seenot
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Brighton: Dramatischer Rettungseinsatz im Sturm
(21.06.18) Das RNLI-Boot aus Newhaven, die “David and Elizabeth Acland”, lief am 16.6. um 20.50 Uhr aus, nachdem ein Einhandsegler auf seiner 30-Fuß-Yacht Mayday gefunkt hatte. Er war von Eastbourne nach Brighton unterwegs, erlitt aber unterwegs eine Kopfverletzung und war sich seiner Position nicht sicher. Auch das Rettungsboot aus Eastbourne und der Coastguard-Helikopter “Rescue 163” aus Lydd wurden um Assistenz gebeten, das Boot zu suchen.
Das Boot aus Newhaven nahm über VHF Kontakt auf und konnte darüber die Yacht lokalisieren. Sie wurde dann auch auf dem Radar und schließlich um 21 Uhr mit bloßem Auge ausfindig gemacht. Das Boot befand sich 300 Meter vom Splash Point entfernt und trieb auf die Felsen unterhalb des Seaford Head zu.
Zwei Rettungsmänner machten sich klar, bei sieben Windstärken in der Brandung auf die Yacht überzusteigen. Das Rettungsboot ging längsseits, wobei beide Fahrzeuge in der stürmischen See wiederholt gegeneinander schlugen. Nach mehreren Anläufen gelang es einem Seenotretter, an Bord zu kommen.
Als der zweite folgen wollte, trieben die Boote gerade wieder auseinander, und er landete im Wasser. Das Rettungsboot musste sofort umpositioniert werden, um ihn aus dem Wasser zu bekommen, ohne dass er zwischen die Fahrzeuge geraten konnte. Eine Leine wurde ihm zugeworfen, und nach zwei Minuten war er zurück an Bord.
Um 21.15 Uhr traf der Rettungshubschrauber vor Ort ein und setzte einen Sanitäter auf dem Rettungsboot ab, das sich auf den Rückmarsch zum Hafen machte. Um 21.30 Uhr traf das Boot aus Eastbourne ein. Nachdem der Verunglückte abgesetzt war, kehrte das Boot aus Newhaven ebenfalls zurück.
Der Helikopter setzte einen Mann auf der Yacht ab, und der Segler wurde auf das Boot aus Eastbourne gebracht und mit diesem zum Bootshaus in Newhaven transportiert. Von dort ging es mit Krankenwagen ins Hospital in Brighton.
Die Yacht konnte von den Seenotrettern aus Newhaven um 22.20 Uhr in den Hafen geschleppt werden. Um 22.45 Uhr war das Boot zurück an seinem Liegeplatz und um 23.10 Uhr wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Saronischer Golf: Hydrofoil von Treibgut beschädigt
(21.06.18) Die Crew der griechischen Fähre "Dolphin XXIX", 162 BRZ (IMO-Nr.: 8875700), stellte auf der fahrplanmäßigen Fahrt von Agistri and Ägina nach Piräus am Nachmittag des 19.6. fest, dass sich ein Gegenstand im Hydrofoil des Backbordantriebs verfangen hatte. Das Schiff erreichte den Zielhafen mit dem konventionellen Antrieb, und die 103 Passagiere wurden abgesetzt. Danach wurde es mit einem Auslaufverbot belegt, bis die Reparatur beendet und eine Klasseinspektion durchgeführt war.
Am 21.6. um acht Uhr nahm das Schiff wieder Kurs auf Ägina. Der letzte einer Reihe von Maschinenschäden hatte sich erst am 16.6. ereignet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier 'Harrow'
Bulkcarrier 'Harrow'
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Bulkcarrier nach Bergung unterwegs nach Terneuzen
(21.06.18) Nach seiner Bergung am Morgen des 20.6. nach seiner Strandung auf der Westerschelde um 008.35 Uhr blieb der unter Marshall Islands-Flagge laufende Bulkcarrier 'Harrow', 40040 BRZ (IMO-Nr.: 9304215), bis zum Morgen des 21.6. auf der Reede von Everingen vor Anker liegen. Der Schlepper „Multratug 4“ war auf Standby am Frachter. In den Vormittagsstunden ging er nach Abschluss der Inspektionen schließlich ankerauf und nahm Kurs auf Gent. Die Schlepper „Multratug 14”, Multratug 1” und “Multratug 13” assistierten beim Ansteuern des Gent-Terneuzen-Kanals.
Die Bergung des Schiffes war durch die „Multratug 4“, Multratug 7“, Multratug 9“, Multratug 14“, „Smit Seine“, Norne“ und „Multrasalvor 4“ durchgeführt worden, nachdem das vollbeladene Schiff vor Vlissingen festgekommen war. Im zweiten Anlauf konnten sie es um 9.25 Uhr vom Grund ziehen.
Die „Harrow“ ist 225 Meter lang, 32,2 Meter breit, hat 14,22 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 40.040 Tonnen. Sie läuft für die Union Maritime Ltd. in London und wurde 2004 bei der Sasebo Hevy Industries Co. Ltd. in Sasebo erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuerwehreinsatz an der “Iron Chieftain”
Feuerwehreinsatz an der “Iron Chieftain”
(Bild: Fire and Rescue NSW)   Großbild klick!

Kompliziertester Brand in Feuerwehrgeschichte in Port Kembla offenbar gelöscht
(21.06.18) Die Feuerwehr von New South Wales hoffte, dass der Brand auf dem kanadischen Bulkcarrier “Iron Chieftain” nach über drei Tagen in Port Kembla endlich gelöscht war. Er war am Morgen des 18.6. beim Löschen von Dolomit entstanden. Während die Flammen oben auf Deck erfolgreich hatten bekämpft werden können, hatten sie sich tief in die Ladung gefressen und waren dort schwer zu bekämpfen. Doch a Morgen des 20.6. gelang mit Hochdruck-Löschschaum der Durchbruch. Die Strategie war offenbar erfolgreich gewesen.
Es gab keine Anzeichen mehr von Rauch, und die Temperaturen im Schiffsinnern sanken. Rund 100 Einsatzkräfte blieben aber weiterhin vor Ort. Sie hatten das Feuer vom Kai her und auf Deck bekämpft, während Schlepper die Tanks von außen kühlten, um eine Explosion zu verhindern. Die NSW Fire & Rescue bezeichnete das Feuer als eines der kompliziertesten in ihrer Geschichte.
Nun sollte das weitere Vorgehen in einem Meeting von Schiffseignern, Versicherern und Bergen geplant werden. Der Frachter, der am 11.6. aus Ardossan ausgelaufen war und am 14.6. in Port Kembla festgemacht hatte, galt als strukturell intakt. Die AMSA wollte an Bord gehen und ihre Untersuchungen einleiten, sobald dies sicher war.
Die „Iron Chieftain“ ist 202 Meter lang, 32,3 Meter breit, hat 12 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 50.587 Tonnen. Sie läuft für die CSL Australia Pty. Ltd. in St. Leonards und wurde 1993 bei Hyundai in Ulsan erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


'Piz Albris' übernimmt Ladung der 'Piz Ela'
'Piz Albris' übernimmt Ladung der 'Piz Ela'
(Bild: Albert Reichwein)   Großbild klick!

Leichtertanker nahm Ladung der Piz Ela auf
(21.06.18) Am Morgen des 21.6. traf das holländische Tankmotorschiff "Piz Albris", 1613 ts (ENI-Nr.: 07001823), das am 19.6. um 11.45 Uhr aus Antwerpen ausgelaufen war, an der Strandungsstelle des bauähnlichen Tankmotorschiffs "", 1335 ts (MMSI-Nr.: 211696800), auf dem Rhein bei Duisburg ein. Er ging dort längsseits, um dort während der kommenden Stunden 800 Tonnen der Ladung von 1.400 Tonnen Natronlauge zu leichtern. Dadurch sollte der Havarist soweit aus dem Wasser kommen, dass er trotz des gefallenen Flusspegels eine Woche nach der Strandung wieder aufschwimmen kann.
Während des Leichterns stabilisierte das mit Kies beladene holländische Gütermotorschiff „Inge II“ (MMSI-Nr.: 244620911) das hydraulische Stelzen hat, die sich tief in den Grund des Rheins graben konnten, den Havaristen, damit dieser trotz der Strömung nicht unkontrolliert in Bewegung geriet. Um 12.05 Uhr war es soweit – die „Piz Ela“ schwamm wieder.
Beide Tankschiffe steuerten anschließend den Hafen von Duisburg-Ruhrort an. Hier trafen sie gegen 13 Uhr ein. Die „Piz Ela“ wird zunächst in einer Werft inspiziert und repariert werden müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen


12 Bargen trieben auf Mississippi
(21.06.18) Die US Coast Guard wurde am 18.6. alarmiert, nachdem auf dem Mississippi in Baton Rouge ein Schlepper 12 seiner 26 mit Sojabohnen beladenen Bargen verloren hatte. Sie trieben unweit der alten Mississippi-River-Bridge. Die Schleppercrew war in der Lage, sie wieder einzufangen und gegen die Flussbänke zu drücken, um das Fahrwasser freizuhalten.
Eine der Bargen begann zu sinken, unmittelbar bevor die Coast Guard eintraf, mindestens zwei weitere wurden beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Wassereinbruch auf Grund gesetzt
(21.06.18) Ein 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station Valdez kam am 19.6. dem 32 Fuß langen Kutter “Metal Disorder” zu Hilfe, dessen Skipper am Nachmittag nahe der Squaw Bay im Prince William Sound Wassereinbruch gemeldet hatte. Das Boot war zuvor auf einen Felsen bei Esther Island aufgelaufen und war leckgeschlagen. Er hatte es daraufhin bei Niedrigwasser auf Strand gesetzt und es ausgepumpt.
Doch als die Flut wieder auflief, verschlechterte sich die Lage erneut. Das Coast Guard-Boot setzte einen Rettungsmann mit einer Lenzpumpe an Bord ab und konnte auch mit einer Leckpatsche das Eindringen von rund 30 Gallonen Wasser pro Minute stoppen. Dann schleppte es den Havaristen nach Whittier ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Große Rettungsaktion für drei Kinder und drei Erwachsene bei Sitka
(21.06.18) Eine Crew der Coast Guard Air Station Sitka kam am Abend des 19.6. mit einem MH-60 Jayhawk-Helikopter ebenso wie die Feuerwehr aus Sitka und vier Kutter, die sich in der Nähe befunden hatten, dem 27 Fuß langen Motorboot „Catalina Condor“ mit sechs Personen – drei Erwachsenen und drei Kindern - an Bord zu Hilfe. Dieses hatte um 18.15 Uhr nahe Long Island im Sitka Sound Wassereinbruch erlitten. Die Kinder wurden mit Rettungswesten in einer Rettungsinsel gesetzt und von der Crew eines der Kutter, der „Poseidon“ aufgenommen und nach Sitka gebracht.
Ein anderer, die „Stingray“, nahm derweil die sinkende Motoryacht in Schlepp und brachte sie in Lee von Long Island. Der Jayhawk setzte eine Lenzpumpe ab, und nun wurde versucht, das Motorboot mit dieser zu lenzen. Doch sie kam allein gegen den Wassereinbruch nicht an.
Als das Heck des Bootes nur noch einen Fuß aus dem Wasser ragte, kehrte der Hubschrauber aus Stika mit einer zweiten Pumpe zurück. Dadurch gelang es, die “Catalina Condor” schwimmfähig zu halten. Nun wurde der Havarist von der “Garnett” übernommen.
Diese zog den Havaristen in den Hafen von Sitka. Das Küstenwachboot eskortierte den Konvoi auf dem Weg dorthin. Vor Ort war ruhiges Wetter mit einem Fuß Seegang, was die am Ende erfolgreiche Rettungsaktion begünstigte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter auf der Nordsee abgeschleppt
(21.06.18) Der holländische Containerfrachter "Marja", 3999 BRZ (IMO-Nr.: 9113721), erlitt am 20.6. gegen Mittag auf der Nordsee einen Maschinenschaden und wurde manövrierunfähig. Er war um 1.30 Uhr aus Immingham nach Rotterdam ausgelaufen. Ein Schlepper wurde zur Assistenz gerufen und nahm den Havaristen auf den Haken. Am 21.6. um 1.20 Uhr machte das 1995 als „Magda“ auf der J.J. Sietas-Werft in Hamburg erbaute Schiff an den Dalben im Caland-Kanal im Rottterdamer Scheurhafen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter erlitt Zylinderschaden
(21.06.18) Der liberianische Bulkcarrier "African Lily", 19213 BRZ (IMO-Nr.: 9666443), erlitt auf dem Weg von Gdingen nach Las Palmas mit einer 19-köpfigen Crew an Bord am 19.6. um 15 Uhr einen Schaden an einem Zylinder der Hauptmaschine im Nordatlantik. Das Schiff befand sich auf ofPosition 49 54 55.2 N, 003 10 17.4 W. Die Crew konnte den Schaden binnen einer Dreiviertelstunde beheben, und der mit 26.747 Tonnen Weizen beladene Frachter setzte die Reise in Richtung der Kanaren fort, wo er am 25.6 eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lukensülls bei Schrottverladung beschädigt
(21.06.18) Auf dem unter Tansania-Flagge laufenden Frachter "Nika" 2457 BRZ (IMO-Nr.: 8858219), kam es am 19.6. im Hafen von Hereke zu einem strukturellen Versagen der Lukensülls und Relings auf dem Hauptdeck, als er eine Ladung Stahlschrott löschte. Der Schaden wurde bis zum 20.6. behoben, und um 15.40 Uhr lief das Schiff wieder aus und nahm Kurs auf die Reede von Istanbul, wo es um 20 Uhr auf Position 40° 52.44' N 029° 12.31' O Anker warf, bevor es nach Rostov am Don weiterging. Hier sollte es am 26.6. eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Technischer Schaden in den Dardanellen
(21.06.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter “NS Angela”, 3804 BRZ (IMO-Nr.: 9071076), erlitt auf der Fahrt von Larnaka nach Tekirdag am 19.6. beim Transit der Dardanellen einen technischen Schaden. Das Schiff warf um 11 Uhr Anker auf der Reede von Karanlik Liman.
Die Genehmigung zur Passage der Dardanellen wurde widerrufen, bis die Crew den Schaden behoben hatte. Danach ging der Frachter wieder ankerauf und machte am 20.6. kurz vor Mitternacht in Tekirdag fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Antwerpen
(21.06.18) Das holländische Binnenschiff "Manna" 351 ts (ENI-Nr.: 02103197), das aus Ijmuiden kam, wurde am frühen Morgen des 19.6. von dem holländischen Tankmotorschiff „Synergy", 3000 ts (EU-Nr.: 02334023), im Kanaldock von Antwerpen auf Höhe der Lillo-Brücke ins Heck gerammt. Dieses wurde beim Aufprall eingedrückt und so schwer beschädigt, dass das Schiff fahruntüchtig wurde.
Die "Synergy" machte nach der Havarie um 23.40 Uhr in Hans Weert fest und am 21.6. um sieben Uhr im Delwaide-Dock in Antwerpen. Die "Manna" wurde am Unglückstag um neun Uhr im Churchill-Dock von Antwerpen vertäut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot bei Celle leckgeschlagen
(21.06.18) Auf der Aller bei Celle schlug am Morgen des 19.6. das Kajütboot "Father & Son" unweit der Eisenbahnbrücke leck und drohte zu sinken. Feuerwhr, DLRG und Polizei wurden um 11.15 Uhr alarmiert. Es gelang dem Bootsführer aus Celle und seinem Begleiter aus Bünde, hinter dem Bahnhof in Höhe eines Kanuclubs das Boot nahe einer Slipanlage auf Grund zu setzen.
Deshalb war ein Einsatz von Tauchern nicht notwendig. Es gelang, das Boot mit einer Tauchpumpe zu lenzen, das dadurch so viel Auftrieb bekam, dass die im Wasser befindlichen Helfer das Boot auf einen bereitgestellten Trailer ziehen konnten. Betriebsstoffe gelangten nicht ins Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht in stürmischer See vor Finnland gesunken
(21.06.18) Eine Segelyacht mit zwei Urlaubern an Bord erlitt am Nachmittag des 19.6. in der nördlichen Ostsee vor Bengtskär Wassereinbruch. Sie befand sich ein bis zwei Meilen östlich von Russarö vor Hangö, als sie bei starkem Wind mit Geschwindigkeiten von 16 Metern pro Sekunde und drei Metern Wellenhöhe in Seenot geriet. Das Ruder brach, und sie geriet außer Kontrolle.
Nachdem das Paar an Bord einen Notruf gefunkt hatte, wurde es von einem Helikopter aus Turku abgeborgen und nach Hangö gebracht. Zunächst war ein Rettungsschwimmer an Bord abgesetzt worden, um bei einem Bergungsversuch zu assistieren. Doch er musste ebenso wie die Segler schließlich von Bord geholt werden, weil die stürmische See dies vereitelte.
Der Versuch, das Boot mit dem Patroullienboot „SL 321“ aus Hangö abzuschleppen, schlug fehl. In der nach wie vor aufgewühlten See sank es am Abend mit dem Bug voran südlich des Leuchtturms von Bengtskärs.
Quelle:Tim Schwabedissen


Untergangsstelle der Rigel entdeckt?
(21.06.18) Am Nachmittag des 20.6. spürte das Side-Scan-Sonar der "Víctor Angelescu" in 90 Metern Wassertiefe ein Objet bei Rawons auf, bei dem es sich um das Wrack des vermissten argentinischen Trawlers "Rigel" (MMSI-Nr.: 701000829), handeln könnte. Ein Objekt in 90 Metern Wassertiefe entsprach von den Ausmaßen her dem Schiff. Bevor der Fund näher untersucht werden kann, musste aber erst der Sturm, der mit Wellenhöhen von fünf bis sieben Metern und einer Windgeschwindigkeit von 80 km/h das Meer aufwühlte, nachlassen.
Dieser zwang die "Víctor Angelescu" inzwischen zum Rückzug. Wenn er, wie vorausgesagt, zwischen dem 22. Und 23.6. schwächer wird, könnte ein ROV von der "Tango S 15" ausgesetzt werden und feststellen, ob es sich bei dem Kontakt um die "Rigel" handelt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Philippinische Fischer nach einer Woche bei Batanes gerettet
(21.06.18) Der taiwanesische Kutter “Juin Fu Xing” rettete am 17.6. zwei philippinische Fischer, die seit einer Woche vor Batanes getrieben waren. Es handelte sich um Gilbert Dacaya, 18, und einen 17-jhrigen Begleiter. Sie waren am 11.6. nahe der Insel Camiguin unterwegs gewesen, als sie Probleme mit dem Motor erlitten, und ihr Boot trieb auf die Nordostküste der Insel Yami bei Taiwan zu.
Nach ihrer Rettung wurden die beiden am 18.6. an die philippinische Coast Guard übergeben und ins Basco General Hospital gebracht. Am 19.6. ging es von dort weiter nach Tuguegarao City.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlechtes Wetter verhinderte Boarding der SSL Kolkata
(21.06.18) Am 21.6. stieg weiter etwas Rauch aus dem Frachter "SSL Kolkata" auf, eine Woche nachdem er in der Bucht von Bengalen in Brand geraten war. Ein für den 20.6. geplanter Versuch des Bergungsteam von SMIT Salvage aus Holland, an Bord zu gehen und eingehendere Untersuchungen durchzuführen, scheiterte unterdessen wegen schlechten Wetters. Die Berger hatten am Morgen mit der Untersuchung des Schadens beginnen wollen, um herauszufinden, wie das Schiff, das weiter auf flachem Wasser 18 Kilometern von den Sunderbans entfernt lag, gelingen könnte.
Dazu musste auch die Wassertiefe rund um den Havaristen gelotet werden. Die Berger hatten Haldia am 19.6. an Bord eines Bootes der indischen Coast Guard verlassen. An diesem Tag hatte bereits ein vierköpfiges Team von SMIT Vorerkundungen durchgeführt.
Nun sollte am 21.6. ein neuer Versuch unternommen werden. Ein Schlepper war unterdessen von Kakinada in Andhra Pradesh kommend am 23.6. vor Ort erwartet. Er sollte den Havaristen in einen Hafen bringen. Die Dornier der Coast Guard konnte weiter rund um die "SSL Kolkata" keine Anzeichen von Gewässerverschmutzungen ausmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Keine Hoffnung mehr für 192 Vermisste – Zorn der Angehörigen wächst
(21.06.18) Die Suche nach 192 Menschen, die dem Untergang der indonesischen Fähre „Sinar Bangun“ zum Opfer fielen, wurde weitere vier Tage ausgedehnt, während der Zorn über die indonesische Regierung wuchs. Das Schiff hatte nach letzten Schätzungen 213 Menschen an Bord, und bisher wurden nur 18 Überlebende gefunden. Schlechtes Wetter und stürmische See behinderte die Rettungskräfte.
Am Abend des 20.6. brach ein Feuer aus, als Angehörige von Vermissten versuchten, Kontrolle über ein Rettungsboot der Regierung am Ufer des Lake Toba zu erlangen in einem Versuch, die Arbeit zu beschleunigen. Die meisten Opfer wurden im Innern des Wracks vermutet, das bis zu 505 Meter tief auf dem Grund des Kratersees liegt. Das obere Deck war von einem Metallkäfig umschlossen, um das Einsteigen von Dieben zu verhindern.
Dieser könnte für die Fahrgäste zu einer Falle geworden sein, selbst wenn es ihnen gelang, die Scheiben einzudrücken. Da es nun keine Hoffnung mehr auf Überlebende gab, wurden die Helikopter am 20.6. zurückgezogen. Bislang wurde nur ein Ölfleck gefunden, an dem Taucher eingesetzt wurden. 350 Menschen waren an der Suchaktion auf dem 1.130 Quadratkilometer großen Kratersee beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter und Schlepper vor letzter Reise zur Versenkung
(21.06.18) Am 23.6. sollen der Frachter “'Lady Philomena”, 376 BRZ (IMO-Nr.: 5146419), und der ausgediente Schlepper “Everglades“ als künstliche Riffe vor New Smyrna Beach versenkt werden. Der Volusia County Council und die Coastal Division haben die Vorbereitungen dazu an der Swoop Boat Ramp abgeschlossen. Die beiden Schiffe sollen am Abend des 22.6. zur Volusia County Reef Site 12 geschleppt werden.
Am 23.6. um acht Uhr beginnt dann planmäßig das Fluten der “Lady Philomena”. Eine Stunde später soll sie gesunken sein. Der Schlepper folgt dann zwischen 11 und 12 Uhr. Ein Boot der Volusia County Beach Safety wird in dieser Zeit eine Sperrzone überwachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schleppverbindung hergestellt
Segelyacht “Delfin Team”
(Bild: Salvamento Maritimo)   Großbild klick!

Gran Canaria: Segelyacht nach Arguineguín abgeschleppt
(20.06.18) Die Segelyacht “Delfin Team” erlitt mit einer zweiköpfigen Crew an Bord am 19.6. Motorausfall. Das Boot trieb rund 3,5 Meilen südwestlich von Cabo Descojonado vor Gran Canaria. Da es mit Segeln auch nicht vorankam, baten die Segler um Assistenz. Das SAR-Schiff “Guardamar Talía”, 181 BRZ (IMO-Nr.: 9541667), von Salvamento Maritímo wurde aus Santa Cruz zu Hilfe gerufen.
Es nahm die Yacht in Schlepp und zog sie nach Arguineguín, wo sie in den Abendstunden eintraf. Dort nahmen die Seenotretter sie auf der letzten Etappe längsseits und machten sie sicher im Hafen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter 'Wilson Dublin'
Archivbild Frachter 'Wilson Dublin'
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Schaden an Öleinspritzdüse vor den Scillies
(20.06.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Wilson Dublin", 2452 BRZ (), erlitt am frühen Morgen des 19.6. auf der Fahrt von Sagunto nach Waterford einen Schaden an einer Öleinspritzdüse. Das Schiff trieb mit seiner siebenköpfigen Crew auf Position 50 20 08 N, 006 48 05 W zeitweilig rund 28 Meilen nordwestlich der Isle of Scilly. Es war mit 3.460 Tonnem Ammoniumitrat beladen. Die geschätzte Reparaturdauer wurde mit zwei Stunden angegeben, um die Pumpe instandzusetzen oder auszutauschen. Um vier Uhr nahm das Schiff nach der Schadensbehebung wieder Fahrt auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter „Dayspring“ gesunken
Kutter „Dayspring“ gesunken
(Bild: Kristina Boeland)   Großbild klick!

123 Jahre altes Schiff in Bysheim gesunken
(20.06.18) Am 19.6. um 14 Uhr wurde die Feuerwehr in Hordaland alarmiert, nachdem die 60 Fuß lange „Dayspring“ in Bysheim auf Osterøy gesunken war. Eine größere Menge Diesel lief aus dem Wrack, dessen Ruderhaus noch ein Stück aus dem Wasser ragte, aus. Es befand sich niemand an Bord, als es unterging. Die Feuerwehr machte sich daran, die Wasserverschmutzung zu bekämpfen. Der Eigner sollte das Wrack umgehend bergen. Bei dem Schiff handelte es um einen ehemaligen 60-Tonnen-Kutter, der 1895 erbaut wurde.
Er wurde 2009 von Bergen nach Kristiansand gebracht und jetzt als Hausboot genutzt. Eigner Rune Beckstrøm hatte es im Sommer 2000 gekauft und konnte fünf Jahre darauf die erste Fahrt nach Haugesund unternehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler 'Akurey – AK 10' und 'Thor'
Trawler 'Akurey – AK 10' und 'Thor'
(Bild: Iceland Coastguard)   Großbild klick!

Isländischer Trawler erhielt zum zweiten Mal Hilfe durch Thor
(20.06.18) Der isländische Trawler "Akurey – AK 10", 1827 BRZ (IMO-Nr.: 9756327), erlitt am frühen Morgen des 18.6, einen Maschinenschaden, als er sich auf den Fanggründen westlich von Isafjordur an der Nordwest-Spitze von Island befand. Um sieben Uhr bat die Crew um Assistenz. Das Patroullienboot "Thor" der isländischen Coastguard, das sich fast 70 Meilen entfernt in Bíldudalur befand, nahm Kurs auf den 55 Meter langen, 2017 erbauten Havaristen.
Schleppverbindung wird hergestellt
Schleppverbindung wird hergestellt
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Gegen 13 Uhr hatte es ihn erreicht, und problemlos konnte eine Schleppverbindung hergestellt werden. Fast einen Tag lang zog das Küstenwachboot den Trawler in Richtung von Reykjavík. Nachdem der Schleppzug hier am 19.6. gegen 12.20 Uhr eingetroffen war, übernahmen Hafenschlepper die „Akurey“, während die „Thor“ ihre Patroullie wieder aufnahm.
Die “Akurey” hatte bereits am 6.2. westlich von Reykjavik vor Faxaflói Schlepphilfe benötigt, nachdem ein Netz den Propeller blockiert hatte. Die "Ottó N. Þorláksson - RE-203" nahm den Havaristen auf den Haken, nachdem das Schleppnetz geborgen war.
Weil sich aber das Wetter zusehends verschlechterte, wurde auch in diesem Fall die „Thor“ herbeigerufen. Der grönländische Trawler "Tasermiut", überwachte die Situation. Während die "Ottó N. Þorláksson" die "Akurey" mit sieben Knoten nordwestlich von Garðskaga zog, verließ die "Thor" am 7.2. um 10 Uhr den Hafen von Reykjavik und eskortierte den Konvoi bis zum Erreichen des Hafens um 21.30 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Marineoffizier starb bei Explosion
(20.06.18) Ein Marineoffizier kam bei einer Explosion auf dem 1.500-Tonnen-Schiff “Masan” vor der koreanischen Südküste am 19.6. um 12.20 Uhr ums Leben. DaS Unglück ereignete sich 25 Meilen südlich einer Insel vor der Küstenstadt Tongyeong, rund 380 Kilometer südlich von Seoul. Der Mann, der eine schwere Kopfverletzung erlitten hatte, wurde mit einem Helikopter ins Krankenhaus geflogen, dort aber später für tot erklärt. Die Explosion ereignete sich beim Entfernen von Munition aus einem Gewehr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief auf künstliches Riff
(20.06.18) Der vietnamesische Frachter "HTK Energy", 2998 BRZ (IMO-Nr.: 9430466), lief am 18.6. auf ein künstliches Riff in der Sarangani Bay nahe der philippinischen Insel Mindanao. Die Havarie ereignete sich kurz nach dem Auslaufen aus General Santos Port. Das Schiff wurde einige Zeit später wieder flottgemacht und kehrte in den Hafen zurück.
Da zwischen 100 und 200 Quadratmetern Rifffläche in Mitleidenschaft gezogen waren, wurde er mit einem Auslaufverbot belegt, bis der Schaden untersucht worden war. Wieweit der Frachter auch in Mitleidenschaft gezogen wurde, war noch unbekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fallender Rheinpegel verzögert Bergungsarbeiten bei Duisburg
(20.06.18) Auf dem Rhein bei Duisburg haben die Vorbereitungen zur Bergung des seit dem 15.6. auf Grund sitzenden Tankmotorschiffs „Piz Ela“ (MMSI-Nr..: 211696800) begonnen. Anders als geplant stand am 19.6. aber noch kein Schiff zur Verfügung, um einen Teil der 1.400 Tonnen Natronlauge-Ladung zu leichtern. Die Vorbereitungen für das Abpumpen der Ladung wurden daher durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Duisburg-Rhein wieder abgebrochen.
Am 20.6. sollte das auf einem Kies-Schlammbett festsitzende Schiff nun geleichtert werden. Der Wasserpegel des Flusses fiel jedoch inzwischen so stark, dass möglicherweise auch zwei Schiffe zum Einsatz kommen könnten, von denen jedes einen Teil der Ladung aufnimmt. Die Reederei forderte ein Schwesterschiff dazu an.
Der Pegelstand in Duisburg-Ruhrort war vom Abend des 15.6. bis zum 20.6. um 70 Zentimeter zurückgegangen. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde ging von einem weiteren Rückgang aus. Die Bergung sollte voraussichtlich nun am 21.6. stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief in Kimbe auf Grund
(20.06.18) Der philippinische Frachter “Jake Vincent Tres”, 499 BRZ (IMO-Nr.: 9033268), lief am 16.6. auf Grund, als er in den Hafen von Kimbe in Papua-Neu-Guinea einlaufen wollte. Das mit Kopra beladene Schiff konnte zwar wenig später wieder flottgemacht werden, wurde nach einer Kontrolle aber wegen verschiedener Mängel mit einem Auslaufverbot belegt. Der Schadensumfang durch die Havarie war unbekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor den Scillies
(20.06.18) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Vita Future”, 43007 BRZ (IMO-Nr.: 9697870), erlitt auf der Fahrt von der Reede Göteborgs nach New Orleans mit einer 18-köpfigen Crew am 19.6. um 1.43 Uhr einen Maschinenschaden auf Position 49 16 00 N, 005 47 00 W, rund 44 Meilen südöstlich der Isle of Scilly. Das Schiff war unbeladen und hatte 1.550 Tonnen Schweröl in den Bunkertanks. Binnen einer halben Stunde konnte die Crew den Schaden beheben, und der Frachter setzte die Reise in die USA fort, wo er am 3.7. erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


Offenbar bis zu 180 Tote bei Fährunglück - stürmische See behindert Rettungsarbeiten auf Toba-See
(20.06.18) Bei Regen und zwei Meter hohen Wellen versuchten indonesische Rettungskräfte weiter, Überlebende des Schiffbruchs der „Sinar Bangun“, die am 18.6. auf dem Toba-See auf der Insel Sumatra gesunken war, zu finden. Zwei Menschen wurden bis zum Abend des 18.6. tot geborgen, 18 weitere gerettet, und nach mindestens 178 Passagieren wurde gesucht. Taucher der indonesischen Agentur für Katastrophenschutz beteiligten sich an der Operation.
Einige Menschen wurden möglicherweise im gesunkenen Schiff gefangen Die hölzerne Fähre hatte eine Kapazität von nur 60 Passagieren, beförderte aber deutlich mehr Fahrgäste und hatte dazu noch Dutzende Motorräder an Bord. Der Toba See befindet sich im Norden von Sumatra in der Provinz Sumatera Utara und ist der größte See in Indonesien sowie der größte Kratersee der Erde. Der Kessel des Toba-Sees entstand vor ungefähr 74.000 Jahren durch eine Eruption des Supervulkans Toba.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht in Wedtlenstedt vollgelaufen
(20.06.18) Am Abend des 19.6. wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz in den Yachthafen von Wedtlenstedt in Peine gerufen. Dort war eine Motoryacht leckgeschlagen und drohte zu sinken. Der Versuch der Bergung mit einem Kran, die der Eigner angefordert hatte, gelang zunächst nicht, da das Boot bereits mit Wasser vollgelaufen war.
Die Feuerwehr aus Vechelde musste zunächst das Wasser aus dem Schiff lenzen, um es anschließend mit einem Mobilkran aus dem Stichkanal zu heben. Die Umwelt wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht mit Motorschaden abgeschleppt
(20.06.18) Das RNLI-Boot aus Wicklow, die “Annie Blaker”, wurde am 13.6. zur Assistenz für eine 12 Meter lange Yacht gerufen, die Maschinenausfall erlitten hatte. Die dreiköpfige Crew hatte die Coast Guard verständigt, nachdem das Boot vor Wicklow Head manövrierunfähig geworden war. Es trieb bei einem Südwestwind von fünf Beaufort in der See.
Um 15.10 Uhr lief das Rettungsboot aus und konnte rasch eine Schleppverbindung herstellen. Um 16.15 Uhr wurde die Yacht nach Wicklow eingeschleppt und sicher am Nordkai festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier saß auf Westerschelde fest
(20.06.18) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Bulkcarrier "Harrow", 40040 BRZ (IMO-Nr.: 9304215), kam am 20.6. um 6.40 Uhr auf der Westerschelde nahe Ritthem nach einem Maschinen- oder Ruderschaden aus dem Fahrwasser ab und lief auf Grund. Er war am 4.6. mit einer Ladung Eisenerz an Bord aus Itaqui ausgelaufen und nach Terneuzen bestimmt. Die Schlepper "Multratug 4", "Multratug 7", "Multratug 9" und "Smit Seine" wurden alarmiert, um den Frachter wieder flottzumachen.
Dies gelang im zweiten Anlauf um 09.45 Uhr gerade noch vor Einsetzen der Ebbe. Der Konvoi steuerte anschließend einen Ankerplatz zur Inspektion an. Er wurde dabei vom Patroullienboot “RWS 79" von Rijkswaterstaat eskortiert. Um 10.30 Uhr wurde der Havarist auf der Reede von Everingen auf Position 51° 24.23' N 003° 44.11' O vor Anker gelegt, um dort untersucht zu werden, bevor es weiter nach Terneuzen geht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Berger von SMIT auf brennende SSL Kolkata geklettert
(20.06.18) Am 19.6. gelang es einem vierköpfigen Bergungsteam von SMIT Salvage erstmals nach Ausbruch des Feuers, an Bord der "SSL Kolkata" zu gelangen und eine erste Inspektion durchzuführen. Es wurde von der „RajKiran“ der Coastguard in Haldia aufgenommen und auf den Versorger „Lewek Alatair“ gebracht.
Nachdem dieser eine Meile vom Havaristen entfernt in Stellung gegangen war, setzte er ein Schlauchboot aus. Mit diesem gelangte das Team mit Spezialleitern und Leinen den Rumpf auf das Deck des Frachters.
Eineinhalb Stunden lang untersuchten sie die Gesamtlage und den Tiefgang des Schiffes, ohne aber in die Laderäume mit der weiterhin brennenden Fracht vordringen zu können. Die Temperaturen im Schiffsinnern waren weiterhin zu hoch, und es bestand das Risiko giftiger Gase. Der Frachter hatte mindestens sieben Gefahrgutcontainer an Bord gehabt.
Erst bei einer detaillierten Inspektion würde herausgefunden werden können, ob der Frachter strukturelle Schäden davongetragen hat. Die Rauchentwicklung aus dem Schiff hatte sich immerhin reduziert. Deshalb zog die indische Air Force den MI 17-Helikopter ab, der noch in Frasergunj auf Standby geblieben war. Er kehrte nach Barrackpore zurück, ohne weitere Wasserabwürfe durchgeführt zu haben. Aus den Niederlanden war derweil ein weiteres 11-köpfiges Team im Anmarsch, das von einem Coastguard-Schiff in Haldia aufgenommen und am 20.6. zur Ankerposition 10 Meilen vor den Sundarbans gebracht werden sollte. Am 24.6. wurde noch ein weiteres Bergungsschiff dort erwartet.
Die Position, an der die “SSL Kolkata” in der Bucht von Bengalen liegt, ist nicht mit Navigationsrouten auf Seekarten verzeichnet. Der Frachter war nach Ausbruch des Brandes aus dem schiffbaren Gebiet herausgetrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indische Coastguard rettete neun Fischer von sinkendem Kutter
(20.06.18) Am Nachmittag des 19.6. rettete die ”Shuarya” der indischen Coast Guard rund 98 Meilen vor Chennai die neunköpfige Crew des Kutters „Palani Murugan“. Dieser hatte um vier Uhr einen Notruf wegen eines unkontrollierbaren Wassereinbruchs, gegen den sie seit zwei Stunden ankämpfte, gefunkt. Er war am Morgen des 17.6. aus Kasimedu zu einer rund zweiwöchigen Fangfahrt ausgelaufen.
Die Versuche, den acht Jahre alten Kutter zu retten, auch durch Slippen des Netzes zur Gewichtserleichterung und das Lenzen mit allen verfügbaren Kräften, scheiterten. Die „Shaurya”, die gerade von einer Routinepatroullie nach Chennai zurückkehrte, konnte die Fischer, drei aus Chennai, einen aus Thoothukudi und fünf aus Andhra Pradesh, gegen 13 Uhr unversehrt retten. Sie wurden in de n Nachtstunden in Chennai erwartet. Der Kutter sank unterdessen allmählich weiter, dürfte aber wegen der Holzbauweise noch eine Zeit schwimmfähig bleiben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Fischer vor Tofino weiter vermisst
(20.06.18) Die kanadische Coast Guard hat am 19.6. in den Gewässern nahe Tofinos Chesterman Beach vor Vancouver Island das Wrack eines am 15.6. gegen drei Uhr gesunkenen Kutters entdeckt, doch drei der fünf Fischer an Bord blieben weiterhin vermisst. Sie bargen das Boot aus der Duffin Passage, westlich von Tofino, um es zu untersuchen. Einer der Fischer hatte sich nach dem Untergang schwimmend an Land retten können, ein zweiter wurde kurz danach im Wasser gefunden.
Über ein Dutzend Boote hatten am Wochenende nach den Vermissten gesucht. Sie gehörten zur Tla-o-qui-aht First Nation. 18 Stunden nach Beginn der Rettungsaktion war der Fall an die RCMP in Tofino übergeben worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach Rigel dauert vor Rawson an
(20.06.18) 11 Tage nachdem der Kontakt zu dem argentinischen Trawler "Rigel" (MMSI-Nr.: 701000829), am 8.6. rund 111 Meilen südwestlich von Rawson im Sturm abbrach, ist weiterhin außer der Leiche des Skippers Salvador Taliercio, Dieselöl, Plastikplanen und einem Öltank keine Spur des Schiffes gefunden worden. Auch der Einsatz eines ROV vom Offshoreschiff "Tango" blieb bislang ohne Resultat.
Nun sollte das Fischereiforschungsschiff „Victor Angelescu" mit seinem Multibeam-Sonar versuchen, das Wrack aufzuspüren. Außerdem waren die Coastguard-Schiffe "Prefect Derbes", "Prefect Fique" und "Ingeniero White" im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter Leeraner Reeder erlitt Maschinenschaden auf der Weser
(20.06.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter "Sunset X", 7545 BRZ (IMO-Nr.: 9440590), der Ems-Leda Shipping GmbH in Leer erlitt einen Maschinenschaden, als er am 11.6. aus Bremerhaven auslaufen wollte. Das Schiff kehrte um und machte am Südende der Stromkaje zur Reparatur fest. Nachdem der Schaden behoben war, nahm er Kurs auf Göteborg, wo er am 18.6. um sechs Uhr eintraf und sich von dort auf die Weiterreise nach Halmstad machte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bootsbrand vor La Spezia
Bootsbrand vor La Spezia
(Bild: Vigili del Fuoco)   Großbild klick!

Motoryacht sank vor La Spezia
(17.06.18) Vor dem Hafen von La Spezia geriet am 17.6. eine Luxusyacht von 22 Metern Länge vor der Spitze von Porto Venere in Flammen auf. Die fünf Besatzungsmitglieder konnten von dem rasch in Vollbrand stehenden Schiff in Sicherheit gebracht werden. Das Boot sank nach mehreren Stunden auf 25 Metern Wassertiefe zwischen Portovenere und Riomaggiore vor der Insel Palmaria trotz der Versuche zweier Brandbekämpfungsteams und eines Schleppers, das Feuer zu löschen.
Das Ministerium für Umwelt schickte das Ölbekämpfungsschiff „Tagis“ der Consorzio Castalia, ein weiteres Spezialfahrzeug wurde aus Genua von der Hafenbehörde von La Spezi angefordert. Die Untergangsstelle wurde auch mit einem Hubschrauber aus Sarzania überwacht. Der Eigner sollte für die Beseitigung des Wracks und die Verhinderung möglicher Verschmutzungen sorgen.
Quelle:Tim Schwabedissen



gestrandeter Tanker 'Shine Luck'
gestrandeter Tanker “Shine Luck”
(Bild: Maritime Transport Bureau)   Großbild klick!

Tanker bei Kaoshiung (Taiwan) zerbrochen
(19.06.18) In einem Wettlauf gegen die Zeit und die Elemente ist es gelungen, das Öl aus dem bei Kaoshiung gestrandeten Tanker “Shine Luck” abzupumpen, bevor Wellen das Schiff beim Fischereihafen zerbrachen. Die Berger hatten zunächst bestmöglich versucht, den Tanker mit Trossen zu stabilisieren, während die Brecher breitseits auf den Rumpf trafen und ihn heftig arbeiten ließen. Am Nachmittag des 17.6. legte die Reederei einen Plan zum Abpumpen des Öls vor. Am folgenden Tag wurden die120 Tonnen aus den Tanks geborgen.
Am Morgen des 18.6 zerbrach der Tanker direkt vor den Aufbauten in zwei Teile. Es gelang, den vorderen Schiffsteil in den Kaohsiung Port Intercontinental Container Terminal zu schleppen. Das Heck sollte folgen, sobald die Wetterbedingungen dies zuließen. Der zweite gestrandete Tanker, die “Winner 19“, lag in günstigerer Position auf Sandgrund in Position 22 30 12 N, 120 21 00 O.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Tanker 'Oriental Jasmine'
Archivbild Tanker "Oriental Jasmine"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Tankerkollision in Livorno
(19.06.18) Am 17.6. gegen Mittag gab es in Livorno eine Kollision zwischen dem unter Hongkong-Flagge laufenden LPG-Tanker "Antwerpen", 22901 BRZ (IMO-Nr.: 9318321), und dem unter Panama-Flagge registrierten Tanker "Oriental Jasmine", 9141 BRZ (IMO-Nr.: 9743760). Die Havarie ereignete sich im Tuscan-Hafen gegenüber einem Lager mit 200 Tanks voller Öl und Gas. Die "Oriental Jasmine" lief gerade von Cartagenaein und steuerte Liegeplatz 28, an, als sie ins Heck der an Liegeplatz 30 vertäuten "Antwerpen“ stieß.
Beide Schiffe erlitten Schäden am Rumpf. Die weniger in Mitleidenschaft gezogene "Antwerpen" verließ gegen 20 Uhr den Hafen mit Kurs Ceuta nach Inspektionen und wurde dort am 20.6. erwartet. Die , "Oriental Jasmine" lag am 19.6. weiter im Industrie-Kanal am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier
Bulkcarrier "American Spirit" schwimmt wieder
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Gestrandeter Frachter schwamm wieder auf
(19.06.18) Der Bulkcarrier "American Spirit", der am 17.7. in Duluth Harbor, Minnesota, mit einer Ladung Takonit direct vor einer Mole auf Grund gelaufen war, konnte gegen 22 Uhr wieder befreit werden. Ein günstiger Wasserstand ließ den Frachter aufschwimmen. Er verholte dann mit Schlepperassistenz zum Husky Fuel Dock.
Hier sollte der Rumpf einer Inspektion unterzogen werden. Er hatte mit dem Heck direct hinter dem Great Lakes Aquarium aufgesessen, und der Bug steckte vor der Canal Park-Seemole unweit des Paulucci Building fest. Die U.S. Coast Guard Marine Safety Unit Duluth kontrollierte die Unglücksstelle in Hinblick auf Verschmutzungen und Umweltschäden.
Publikumsmagnet 'American Spirit'
Publikumsmagnet "American Spirit"
(Bild: Brady Slater)   Großbild klick!
Quelle:Tim Schwabedissen









Generatorbrand auf Bulkcarrier
(19.06.18) In einem Stromgenerator an Bord des amerikanischen Bulkcarriers "Paul R. Tregurtha", 36320 BRZ (IMO-Nr.: 7729057), brach am 18.6. um 4:20 Uhr ein Feuer aus. Um 5.30 Uhr meldete der Kapitän der US Coast Guard, dass der Brand gelöscht sei. Alle 23 Crewmitglieder waren wohlauf. Der Frachter hatte 68,200 Tonnen Kohle an Bord, außerdem 124,000 Gallonen Öl und 88,000 Gallonen Ätznatron.
Die Coast Guard überwachte die Situation und leitete eine Untersuchung ein. Der Bulkcarrier, der von Duluth nach St. Clair unterwegs war, ankerte nahe Point Iroquois in der Whitefish Bay.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler 'Pamela S – WY 38' sitzt fest
Trawler "Pamela S – WY 38“ sitzt fest
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Kutter saß mit Felsen im Netz vor Dunbar fest
(19.06.18) Am 17.6. um 6.10 Uhr lief der 16 Meter lange, britische Trawler "Pamela S – WY 38“ (MMSI-Nr.: 235000887) auf Felsen bei Long Craigs unweit von Dunbar. Im Netz hatte sich ein großer Felsbrocken verfangen, und die Crew verholte in flacheres Wasser, um ihn dort zu entfernen. Doch dabei geriet das Netz unter den Rumpf, und das Schiff kam fest.
Um 6.20 Uhr rief die Coastguard das ILB, dessen Crew die Lage prüfte und eine Schleppverbindung vorbereitete, doch angesichts der Größe des Havaristen und dessen stabiler Lage von eigenen Bergungsversuchen absah und das größere Rettungsboot verständigte. Noch
Netz der'Pamela'
Netz der'Pamela'
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
während dieses im Anmarsch von der Torness Power Station war, passierte von Dunbar kommend der Kutter "May Queen" die Unfallstelle und bot Hilfe an. Das Rettungsboot half nun, eine Schleppverbindung zwischen den beiden Kuttern herzustellen, und dann zog die "May Queen" die "Pamela S“ von den Felsen.
Die dreiköpfige Crew stellte keinen Schaden fest, slippte das Netz und machte sich auf den Weg nach Dunbar. Ein Taucher sollte anschließend das Netz bergen, damit die Fangfahrt weitergehen konnte. Um 7.20 Uhr lag der Kutter im Hafen von Dunbar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter lief bei Seskar auf Grund
(19.06.18) Der russische Frachter "Sormovskiy 3052", 3041 BRZ (IMO-Nr.: 8222379), lief am 18.6. um 03.40 Uhr nördlich der Insel Seskar im Golf von Finnland auf Position 60° 3.42' N 028° 19.91' O auf Grund. Er war von St. Petersburg ins polnische Police unterwegs. Bei der Havarie wurden der Rumpf im Bereich des Bugs und die Bugstrahlruderabteilung aufgerissen.
Weitere nicht näher spezifizierte Schäden entstanden sowohl an Backbord- wie auch an Steuerbordseite. Taucher wurden gerufen, um während der Tageslichtstunden die Schäden zu untersuchen, um auf der Basis einen Bergunsplan entwickeln zu können. Vermutlich wird die Ladung ganz oder teilweise geleichtert werden müssen. Die 11 Crewmitglieder blieben an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fünfter Ausfall binnen eines halben Jahres
(19.06.18) Nur fünf Tage nach dem letzten Ausfall erlitt die griechische Schnellfähre "Flying Dolphin XXIX", 162 BRZ (IMO-Nr.: 8875700), vor dem Hafen von Piräus am 16.6. erneut einen Maschinenschaden. Sie war kurz zuvor von dort ausgelaufen, um fahrplanmäßig Porto Cheli, Spetses, Hydra und Poros anzusteuern. Das Schiff drehte um und setzte seine 91 Fahrgäste wieder ab.
Es wurde dann von der Hafenbehörde mit einem Auslaufverbot bis zum Abschluss von Reparaturen belegt und steuerte die Werft in Perama dazu an. Es handelte sich bereits um den fünften Ausfall der Fähre in diesem Jahr.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erst Einsatz, dann Kaffee und Kuchen für Seenotretter
(19.06.18) Während einer gemeinsamen Rettungs-Demonstration zum 30. Geburtstag des Seenotkreuzers „Alfried Krupp“ im Hafen von Borkum, wo ein deutscher MK.41 Sea King-Hubschrauber anwesend waren, fing das KNRM-Boot aus Eemshaven einen Mayday-Ruf der Segelyacht "Tantive IV" auf. Sie hatte auf dem Meeuwenstaart, einer Sandbank, die die Oude Westereems von der Ems trennt, Wassereinbruch erlitten. Die Seenotretter meldeten sich beim MRCC und verließen sofort den Hafen von Borkum.
Auf dem Weg zur angegebenen Position wurden bereits Pumpen und eine Schleppleine für den Einsatz vorbereitet. 15 Minuten später waren sie vor Ort, wo bereits eine andere Segelyacht neben der "Tantive IV" in Stellung gegangen war, die schnell Gepäck und eine Person abbarg. Dann stellten die Seenotretter eine Schleppverbindung her und zogen die 'Tantive IV' in tieferes Wasser, wo sie sie längsseits nahmen. Die Crew der 'Tantive IV' dachte, dass das Wasser am Boden der Yacht nicht mehr ansteigen würde, aber aus Sicherheitsgründen wurde eine Pumpe angesetzt.
Als es dann in Richtung Borkum ging, wurde das Wasser teilweise ausgepumpt. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Propellerwelle gelöst hatte. Das Wasser drang von dort ein.
Mit einem Holzzapfen wurde das Loch abgedichtet, so dass kein Wasser mehr nachlief. Gegen 17 Uhr erreiche der Schleppzug den Marina-Hafen in Borkum, wo die Yacht mit einem Kran aus dem Wasser genommen werden konnte. Dabei assistierte die Crew der „Alfried Krupp“. Sobald die "Tantive IV" am Kai war, nahmen die Seenotretter aus Holland die Daten der Besatzung auf und verholten dann zu einem Liegeplatz neben der „Alfried Krupp“, wo gemeinsam mit der DGzRS-Crew deren Geburtstag mit Kaffee und Kuchen abgeschlossen wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht binnen 24 Stunden zwei Mal geborgen
(19.06.18) Das RNLI-Boot aus Sheerness wurde am Abend des 15.6. von der Coastguard alarmiert, nachdem eine Segelyacht um 23.15 Uhr vor der Isle of Grain, direkt gegenüber der Rettungsbootsstation und südlich der Einfahrt der Themse auf Grund gelaufen war. Die Seenotretter hatten das 30 Fuß lange, auf der Seite liegende Boot rasch ausgemacht. Das Boot lag auf der Backbordseite großenteils unter Wasser, und der Skipper klammerte sich an die Heckreling.
Er wurde auf das Rettungsboot gezogen, hatte die Havarie aber unversehrt überstanden. Er war bei Ebbe aufgelaufen, mit der folgenden Flut schwamm sein Boot aber nicht auf, sondern lief voll. Da die Yacht nahe des belebten Fahrwassers lag, musste sie davor bewahrt werden, eine Gefahr für die Schifffahrt zu werden.
Deshalb wurde ein weiteres Rettungsboot um 23.45 Uhr gerufen, um sie zu sichern. Die Crew machte sie am ATON-Leuchtfeuer fest. Beide RNLI-Boote kehrten am 16.6. um 00.45 Uhr zu ihrer Station zurück, wo der Segler dem Sheppey Coastguard Rescue-Team übergeben wurde.
In der folgenden Nacht um 23.56 Uhr meldete die Coastguard, dass dasselbe Boot wieder in Schwierigkeiten sei, diesmal mit zwei Personen an Bord.
Beide Rettungsboote liefen wieder aus, fanden die Yacht aber nicht dort vor, wo sie sie zurückgelassen hatten. Der Medway VTS lokalisierte sie bei Garrison Point. Zwei Schlepper fanden sie mit ihren Suchscheinwerfern vor Anker liegend nördlich der Ausgangstonne vor Sheerness. Die Yacht wurde in Schlepp genommen und zu einem Liegeplatz in Queenborough Harbour gezogen, wo die Sheppey Coastguard die Unglückssegler erwartete.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsboot assistierte zwei Yachten in 24 Stunden
(19.06.18) Am Morgen des 17.6. wurde die Castletownbere RNLI zur Assistenz der 15 Meter langen Segelyacht „Mae West“ gerufen, die vor West-Cork Motorschaden erlitten hatte. Das Rettungsboot “Annette Hutton” lief um 10.15 Uhr aus und konnte die Yacht fünf Meilen südwestlich von Ardnakinna bei fünf Beaufort Wind und einem Meter hohen Seegang um 10.35 Uhr in Schlepp nehmen. Um 12.20 Uhr erreichten die beiden Boote den Hafen von Casteltownbere.
Bereits am Abend zuvor waren die Seenotretter 85 Meilen südwestlich von Bere Island der 15 Meter langen Segelyacht „Mae West“ auf Bitte der Valentia Coastguard zu Hilfe gekommen. Sie war am Start einer Transatlantikreise, die in Holland begonnen hatte, als Problem mit dem Propeller auftraten. Bei stürmischem Wind entschied der Segler, zu drehen und unter Segel Kurs auf Castletown zu nehmen, gesichert vom RNLI-Boot.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tankmotorschiff auf Rhein aufgelaufen
(19.06.18) Das niederländische Tankmotorschiff „Piz Ela“ 1335 ts (EU-No.: 07001829), lief am 15.6. gegen 20:30 Uhr auf einer Sandbank auf dem Rhein bei Kilometer 787 auf Höhe Binsheim in Duisburg-Baerl auf Grund. Die Havarie ereignete sich, als der Schiffsführer ankern wollte. Ein Anker hielt dabei nicht im Grund, so dass die Strömung das Schiff auf eine Sandbank drücken konnte. Sämtliche Versuche, mit eigener Kraft wieder freizukommen, scheiterten, ebenso der Schubschlepper „Veerhafen VII“.
Auch zwei je 3000 PS starke Containerschiffe versuchten am 18.6., den Havaristen freizuschleppen, doch die Trossen brachen mehrfach dabei. Für diese gefährlichen Manöver war der Schiffsverkehr auf dem Rhein auch zeitweilig gesperrt worden. Nun sollte wohl begonnen werden, die Ladung von 1.200 Tonnen Natronlauge umzupumpen.
Da der Rheinpegel weiter sank, wurde es erforderlich, das Schiff vor einem weiteren Bergungsversuch erst leichter zu machen. Am 19.6. wollte das Wasser- und Schifffahrtsamt entscheiden, wie es konkret weitergeht, da Umpump-Aktionen mitten im Strom auch Risiken bergen. Während der Operation wird ein drittes Schiff den Havaristen stabilisieren müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht bei Kaldnes aufgelaufen
(19.06.18) Am 18.6. lief eine 23 Metr lange und sechs Meter breite, auf den Marshall Islands registerite Segelyacht bei Kaldne im Byfjord auf Grund. Sie war vor Leia unterwegs, als es bei der Agility-Gruppe festkam. Ein anderes Boot machte sich daran, sie wieder flottzumachen. Um 11.30 Uhr schwamm die Yacht wieder.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historisches Wrack im Golf von Finnland entdeckt
(19.06.18) Das Wrack des russischen Zerstörers “Novik”, der im Golf von Finnland am 23.8.1941 von einer deutschen Mine versenkt wurde, wurde von einer finnisch-russischen Expedition auf dem Meeresgrund entdeckt. Es lag unweit der Juminda-Halbinsel 75 Metern in zwei Teile zerbrochen. Auf dem Rumpf fanden die Forscher den Namen “Yakov Sverdlov", den das Schiff bei der Versenkung trug, und das sowjetische Wappen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Früheres Forschungsschiff wird künstliches Riff
(19.06.18) Alabamas Programm für künstliche Riffe wird in dieser Woche Zuwachs bekommen. Das State Conservation Department will am 20.6. das frühere US-Forschungsschiff "Fairfield New Venture", 2912 BRZ (IMO-Nr.: 8851522), im Golf von Mexiko als neues marines Habitat vor der Küste von Alabama versenken.
Das Schiff wird in 38 Metern Tiefe auf dem sandigen Grund zu liegen kommen unweit eines anderen Wracks, das sich 19 Meilen südlich von Perdido Pass befindet. Die 970,000 Dollar für die Versenkung wurden von der National Fish and Wildlife Foundation aufgebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf gestrandetem Frachter
(19.06.18) Auf dem aufgegebenen Frachter „Kingdom“ vor dem Hafen von Myladi in Jaffna, Colombo, brach am Morgen des 18.6. ein Feuer aus. Die Marine wurde zur Brandbekämpfung hinzugerufen. Nachdem sie zunächst erfolgreich die Flammen im Maschinenraum niederkämpfte, flammte der Brand dann erneut auf. Das Kümo lag seit Januar auf einer Sandbank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tauchschiff untergetaucht
(19.06.18) 11 thailändische Touristen, ein Tourbegleiter und der Skipper eines Ausflugsbootes mussten ins Wasser springen, als dieses am 17.6. auf Unterwasserfelsen vor der Chumphon-Provinz lief und zu sinken begann. Sie waren auf dem Rückweg von einer Schnorcheltour im Mu Koh Chumphon National Park. Nach dem Wassereinbruch wurden die Fahrgäste angewiesen, Rettungswesten anzulegen, und nach 10 Minuten kenterte ihr Schiff. Um 14 Uhr waren alle unversehrt gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Frachter in Bimini
(19.06.18) In Bimini brach am 16.6. ein Feuer auf dem 126 Fuß langen Frachter „Sherice M“ am Alice Town Government Dock aus. Kurz nach Mittag wurde die Polizei alarmiert und fand ihn in Vollbrand stehend vor. Der Brand war in der Kombüse entstanden und hatte sich von dort weiter ausgebreitet. Die Polizei und Personoal des Bimini Resort assistierten bei den Löscharbeiten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dutzende Vermisste auf Lake Toba
(19.06.18) Eine Person kam ums Leben, dutzende weitere wurden vermisst, als die mit 80 Menschen besetzte „Sinar Bangun“ am Nachmittag des 18.6. auf dem Lake Tobe in der Nord-Sumatra-Provinz in Indonesien in den Gewässern von Tao kenterte. Sie war nach Tigaras, Simalungun, unterwegs und gegen 17 Uhr aus Simanindo ausgelaufen. Bislang wurden 14 Insassen von der „Sinta Damai“ und 15 weitere von anderen Einsatzkräften gerettet. Rettungsschiffe suchten nach weiteren Überlebenden, doch schlechtes Wetter behinderte den Einsatz der KMP „Sumut 2“ und „Sumut 1“. Die Schiffbrüchigen wurden im Simalungun Community Health Center in Puskesmas behandelt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Longliner wird nach Feuer versenkt
(19.06.18) Der Treibstoff auf dem 35 Meter langen, unter Tuvalu-Flagge registrierten Longliner “Tuipuga” (MMSI-Nr.: 572202210) soll von Bord entfernt und das Wrack dann durch die Maritime Safety Authority von Fiji versenkt werden. Er war am 15.6. in Suva nach dem Anlanden des Fangs während der Vorbereitungen für eine neue Fangfahrt in Brand geraten und dann auf See hinaus geschleppt worden, nachdem es der Feuerwehr nicht gelungen war, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen.
Der Thunfischfänger war an einem Riff auf Höhe des Muaivuso Village vollkommen ausgebrannt. Allerdings erreichten die Flammen nicht die im Boden befindlichen Kraftstofftanks. Die „Tuipuga“ der Friendly Tuna Fishing Corporation war am 12.6. in Suva eingelaufen. Die Fiji Ports Corporation Limited war mit Offizieren vor Ort, um die Havarie zu untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Passagier auf Fährdeck eingeklemmt
(19.06.18) Am Abend des 16.6 .erlitt eine Fähre in Port Aransas auf der Harbor-Island-Seite einen Maschinenausfall und kollidierte mit einer Rampe. Ein Passagier wurde zwischen einem an Deck stehenden Auto und der Sicherheitspforte der Fähre eingeklemmt. Er wollte sich aber nicht ins Krankenhaus bringen lassen. Die Coast Guard wurde informiert und leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gemeinsamer Törn endete nach 27 Jahren im Hubschrauber
(19.06.18) Mit der Abbergung von Jan und Joy Carey am 16.6. auf ihrer Yacht zwischen Hawaii und Bellingham in Washington im Sturm endete eine 1991 begonnene Reise. Die beiden wurden u 9.30 Uhr rund 180 Meilen vor Grays Harbor in Washington von einem MH-60 Jayhawk Helikopter der Coastguard aufgewinscht und nach Oregon geflogen. 17 Jahre zuvor hatte die Reise um die Welt begonnen, die die beiden 70.000 Meilen weit führte.
Um 5.46 Uhr aber zeigte der EPIRB-Alarm der 46 Fuß langen „Kelaerin“, dass der Törn nun enden sollte. Um 9:33 Uhr waren die Segler in Sicherheit. Ihre verlassene Yacht trieb weiter in der See.
Quelle:Tim Schwabedissen



Löschflugzeuge im Einsatz in Port Kembla
(19.06.18) Mit Löschflugzeugen wurde am 18.6. dem Brand auf dem Frachter "Iron Chieftain" zuleibe gerückt, der weiter qualmend in Port Kembla, 50 Kilometer südlich von Sydney, am Kai lag. Alle 22 Crewmitglieder hatten sich kurz nach Ausbruch des Feuers m Laderaum beim Löschen von Dolomit unversehrt von Bord retten können. Bis zu 80 Einsatzkräfte versuchten seither, des Feuers Herr zu werden.
Dabei wurde auch Pressluftschaum eingesetzt. Die Temperaturen der Tanks wurden von den Einsatzkräften laufend überwacht, ebenso die Stabilität des Havaristen. Schließlich begann das Abwerfen von Löschschaum aus Flugzeugen in den Laderaum.
Die Operation dauerte bis in die Abendstunden an. Das Feuer im Laderaum war am 19.6. aber immer noch nicht gelöscht, während auf dem Förderband keine Flammen mehr zu sehen waren. Während der Brand unter Kontrolle war, wurde erwartet, dass die Löscharbeiten noch bis zum Abend fortgesetzt werden müssten.
Auch das Kühlen des Rumpfes durch einen Schlepper dauerte an, um die Explosionsgefahr des Kraftstoffs zu verringern. Die NSW Environment Protection Authority war vor Ort, und Ölsperren sollten vor möglichen Dieselaustritten schützen. Das Australian Transport Safety Bureau leitete unterdessen eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf SSL Kolkata nach weiteren Explosionen aus der Luft bekämpft – Frachter trieb auf Grund
(19.06.18) Vier Explosionen zwangen die Einsatzkräfte von MARCOS am Morgen des 17.6. wieder zum Rückzug von dem Frachter "SSL Kolkata". Die Spezialkräfte der indischen Marine hatten zuvor die Drift des Schiffes 70 Meilen vor Haldia stoppen können. Sie hatten sich um 7.30 Uhr von der Kalaikunda Air Force Base an Bord eines SeaKing 42 Charlie-Helikopters auf den Weg gemacht. Um 8.30 Uhr waren drei Kommandos an Bord.
Sie waren mit Wärmebildkameras und Sicherheitsausrüstung ausgestattet. Nach einer Erkundung des Vorschiffs riefen sie den Helikopter erneut, damit er drei Crewmitglieder an Bord bringt. Es gelang dann, den Anker zu werfen.
Das MARCOS-Team drang dann in den Maschinenraum vor, um zu versuchen, den Antrieb in Gang zu bekommen in Vorbereitung eines Abschleppmanövers. Doch in diesem Moment erschütterten zwei kräftige und zwei kleinere Explosionen in den Containern das Schiff. Wegen des zu großen Risikos wurde entschieden, das Team wieder von Bord zu holen.
Die Männer wurden um 9.30 Uhr wieder aufgewinscht und zurück zur Kalaikunda Air Force Base gebracht. Die Korvette INS "Kadmatt” lief aus Vizag aus, um den Hubschrauber versorgen zu können. Auch eine Dornier war vor Ort. Die Aktion wurde durch Windgeschwindigkeiten von rund 30 Knoten erschwert.
Noch am selben Tag Bergungsexperten aus Sinbapur in Kolkata ein mit spezieller Löschausstattung. Um 12.30 Uhr waren sie in Barrackpore nach Frasergunj Harbour aufgebrochen. Um 13.15 Uhr begann die sogenannte „Bambi“-Operation. Um 14.15 Uhr stieg ein Mi-17 V5-Helikopter in Barackpore auf und warf 15 Tonnen Wasser in sechs Shuttleflügen über dem Frachter ab. Binnen weniger als 90 Minuten gelang es auf diese Weise, das Feuer zu löschen. Danach flog die Mi-17 V5 zurück zum Frazergunj Harbour Helipad.
Die Dornier brachte ein Team von SMIT Salvage zur Überwachung der Lage zum Frachter. Auch wenn kein offenes Feuer mehr sichtbar war, so drang weiterhin Qualm aus dem Laderaum. Am 18.6. sollte ein Huschrauber mehr Wasser auf dem Deck abwerfen.
Ein Offshore-Schiff wurde klargemacht, um auch von See her die Löscharbeiten zu unterstützen. Allerdings trieb der Frachter inzwischen auf Grund und lag auf Position 21 25 N 088 45 O rund acht Meilen vor der Küste des Sundarban National Parks fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarist nach Trogir eingeschleppt
(19.06.18) Am 18.6. kehrte die gesamte evakuierte Crew auf den Frachter “Haksa” zurück, um bei der Bergung und dem Abschleppen zu assistieren. Um 1.30 Uhr wurde er vor der kroatischen Küste zunächst vor Anker gelegt. Taucher führten eine detaillierte Unterwasserinspektion durch.
Um 16.30 Uhr wurde das Schiff schließlich von dem Schlepper „Alkaid“ nach Trogir eingeschleppt. Dort begannen erste Untersuchungen am Kai einer Reparaturwerft durch die Klassifizierungsgesellschaft.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden bei Anamur
(19.06.18) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter "Randa", 2831 BRZ (IMO-Nr.: 8414283), der unbeladen auf dem Weg von Tartous ins Schwarze Meer war, erlitt am 17.6. einen technischen Schaden. Das Schiff erreichte mit eigener Kraft gegen 10 Uhr einen Ankerplatz auf der Reede von Anamur. Hier behob die Crew den Schaden, und am 18.6. war das Schiff wieder unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Karina Danica hatte Maschinenprobleme vor Slovag
(19..06.18) Am 16.6. erlitt der dänische Frachter "Karina Danica", 1352 BRZ (IMO-Nr.: 8903014), Maschinenprobleme, als er von Paldiski kommend auf die norwegische Küste zuhielt. Das NSSR-Rettungsboot "Idar Ulstein" (MMSI-Nr.: 257393000) kam aus Aalesund zur Assistenz des 69 Meter langen Schiffes und nahm es längsseits.
Am 17.6. wurde es gegen 20 Uhr in Slovag an den Kai bugsiert. Tags darauf konnte es wieder Kurs auf Stavanger nehmen und lief von dort nach Frederikshavn weiter, wo es am Morgen des 19.6. festmachte.
Vor rund einem halben Jahr, am 29.11.2017, war die “Karina Danica” in Cagliari beim Einlaufen in den Hafen außer Kontrolle geraten und mit einer Tonne in der Zufahrt kollidiert. Zwei Schlepper zogen das Schiff dann in den Hafen. Offenbar gab es Probleme mit dem Propeller, durch die die Manövrierfähigkeit beeinträchtigt wurde. Nach einer Untersuchung des Rumpfes durch Taucher konnte der Havarist am 1.12. den Hafen wieder verlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Internationale Zusammenarbeit rettete deutschen Einhandsegler
(19.06.18) Die Rettung des Skippers der 14 Meter langen, deutschen Yacht „Barbara II“ (MMSI:211301860) am 18.6. war das Resultat einer reibungslosen internationalen Zusammenarbeit der beteiligten Rettungsorganisationen. Um sieben Uhr hatte der Wachleiter des MRCC in Bremen einen Notruf des erfahrenen Mannes aus Saarlouis aufgefangen, dessen Yacht auf dem Weg nach A Coruña in Seenot geraten war. Er saß bereits in seiner Rettungsinsel, als er mit seinem Satellitentelefon die Seenotleitung Bremen der DGzRS anrief.
Ruhig und unaufgeregt informierte er den Wachleitern, dass er mitten in der Biskaya plötzlich starken Wassereinbruch aus unbekannter Ursache erlitten hatte. Mit Bordmitteln war es ihm nicht gelungen, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Während seine Segelyacht langsam sank, stieg er in die Rettungsinsel und trieb nun etwa 130 Seemeilen südwestlich von Brest.
Die Wachleiter alarmierten sofort ihre französischen Kollegen des CROSS Étel, das für das Seegebiet zuständig ist. Die Franzosen schickten einen Hubschrauber der Marine zur angegebenen Position. Die Marineflieger lokalisierten den Schiffbrüchigen und winschten ihn auf. Dann flogen sie ihn zum Militärflugplatz Lanvéoc-Poulmic südlich von Brest. Nach einer ärztlichen Untersuchung war klar, dass der Segler die potentiell lebensbedrohliche Situation sehr gut verkraftet hatte und unverletzt geblieben war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision im Hafen von Kaoshiung
(19.06.18) Der taiwanesische Erzfrachter "China Steel Innovator", 106368 BRZ (IMO-Nr.: 9479230), geriet beim Einlaufmanöver in Kaoshiung am 19.6. um 9.40 Uhr bei schlechter Sicht und stürmischem Wetter außer Kontrolle. Trotz Schlepperassistenz wurde das Schiff, das mit einer Ladung Eisenerz aus Port Hedland in Australien gekommen war, gegen die Steuerbordseite des unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachters "Ever Laden", 98830 BRZ (IMO-Nr.: 9595448), der von Hongkong kommend am Evergreen Pier 79 Container Terminal festgemacht hatte, gedrückt. Dabei entstanden erhebliche Schäden an dessen Heck.
Die “China Steel Innovator” wurde bei dem Zusammenstoß am Bug beschädigt. Sie hatte noch beide Anker werfen und damit ihre Fahrt herabsetzen können, wodurch noch größere Schäden verhindert werden konnten. Der Frachter machte wenig später an Liegeplatz 101 am Kaoshiung Bulk Terminal fest, wo ihre Ladung gelöscht werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Feuer auf russischem Trawler
(19.06.18) Am 17.6. um 16.34 Uhr brach in der Kapitänskajüte des russischen Fischereifahrzeugs “Predpriimchivyy“, 172 BRZ (IMO-Nr.: 7231995), ein Feuer aus. Das Schiff lag zu der Zeit an Liegeplatz Nr. 4 im Hafen von Petropavlovsk-Kamchatskiy. Die Feuerwehr von Kamtschatka wurde alarmiert und konnte den Brand bis 17.15 Uhr löschen. Ein Wachmann an Bord kam bei dem Feuer aber ums Leben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Treibende Yacht eingefangen
(19.06.18) Das RNLI-Boot aus Oban, die “Mora Edith MacDonald”, wurde am 18.6. um 15 Uhrvon der Coastguard alarmiert wegen einer Segelyacht, die im Sound of Mull trieb. Das Boot lief mit seiner siebenköpfigen Crew um 15.09 Uhr aus und hielt auf Craigure zu. Dort hatte die schottische Yacht „Alba Explorer“ (MMSI-Nr.: 235009000) des Ocean Youth Trust Scotland das Boot bereits in Schlepp genommen.
Das Rettungsboot setzte zwei Crewmitglieder auf der Yacht ab und nahm sie längsseits. Sie hatte sich wohl von einer Mooring in der Craignure Bay losgerissen. Dorthin wurde sie auch zurückgeschleppt und um 16.15 Uhr wieder festgemacht und unter Aufsicht des Craignure Coastguard Rescue Team gestellt. Um 16.52 Uhr war das Rettungsboot wieder zurück in Oban.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre "Twin Capes" sackt achtern weg
(Bild: Coleen Marine)   Großbild klick!

Fähre in sechs Minuten versenkt
(18.06.18) Am 13.6. wurde die ausrangierte Fähre "Twin Capes" von dem Schlepper "Justin" vom Coleen Marine's Shipyard in Norfolk zum Del-Jersey-Land Inshore Artificial Reef geschleppt. Dort angekommen, begann die Crew der Coleen Marine aus Norfolk, Virignia, am 15.6. mit der Flutung des Schiffs. Zuerst wurden Ventile im Boden geöffnet. Dann wurden weitere Löcher direkt oberhalb der Wasserlinie in den Rumpf geschweißt.
Nun verließen die letzten Menschen das sinkende Schiff samt des Schneidegeräts. Als letzter ging Tim Mullane von Bord. Die Fähre begann wenig später nach achtern wegzusacken.
"Twin Capes" geht unter
(Bild: Coleen Marine)   Großbild klick!
Wasser flutete über die Rampe, und sie legte sich nach Backbord auf die Seite. Um 11:55 Uhr kenterte das Schiff und setzte mit dem Heck auf dem Grund auf. Der Untergang dauerte lediglich sechs Minuten. Der Bug ragte kopfüber noch einige Momente aus dem Wasser, ehe auch er in Luftfontänen auf 120 Fuß Wassertiefe verschwand. Das Wrack kam auf seiner Steuerbordseite zu liegen. Schon in der Folgewoche dürften die ersten Fische beginnen, das neue Habitat zu erobern.
Die "Twin Capes" liegt nun in der Nähe des Zerstörers USS "Arthur W. Radford", der 2011 sank, sowie dem Patroullienboot "Zuni/Tamaroa”, das fast 50 Jahre auf dem Atlantik im Einsatz war. Die Fähre könnte aber das bislang beste Wrack im Delaware’s Artificial Reef System für Fischerei und Sporttaucher werden.
Ein letzter Blick auf den Kiel
(Bild: Coleen Marine)   Großbild klick!

Quelle:Tim Schwabedissen






Tralwer vor Dover manvörierunfähig
(18.06.18) Der britische Trawler "Cornelis Gert Jan", 328 BRZ (IMO-Nr.: 8410067), wurde mit einer dreiköpfigen Crew und einem Fang von 16,5 Tonnen Schellfisch am Bord am 15.6. auf Position 50 28 56 N, 00 10 19 O vor Dover manövrierunfähig. Eine Leine hatte sich um den Propeller gewickelt und ihn manövrierunfähig werden lassen. Der Havarist wurde von dem Trawler “Glendeveron” nach Shoreham abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker “Providence”
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Maschinenschaden in Dardanellen
(18.06.18) Der griechische Tanker “Providence”, 4044 BRZ (IMO-Nr.: 9531545), der sich auf der Reise von Nea Karvali nach Capu Midia befand und in Ballast lief, erlitt beim Transit der Dardanellen am 14.6. gegen zwei Uhr einen Maschinenausfall vor Kanlica. Der Schlepper "Kurtarma 7" und ein technisches Team kamen zur Assistenz zu und Sicherung des Verkehrs in der Wasserstraße. Unter Eskorte des Schleppers verholte der Frachter zur Reede von Pasabahce und warf dort Anker.
Die Genehmigung zum Transit wurde bis zur Beendigung von Reparaturen widerrufen.
Außerdem musste der Kapitän eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Am 15.6. begann die Crew mit der Schadensbehebung, und um 15.50 Uhr erreichte das Schiff schließlich den Zielhafen Capu Midia.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Patras
(18.06.18) Die griechische Fähre “Olympic Champion”, 32694 BRZ (IMO-Nr.: 9216028), erlitt mit 27 Passagieren an Bord am 15.6. einen Schaden an der Steuerbordmaschine bei der fahrplanmäßigen Überfahrt von Igoumenitsa nach Patras. Das Schiff erreichte den Zielhafen mit der verbliebenen Maschine, und die Passagiere wurden abgesetzt.
Dann verhängte die Hafenbehörde bis zum Abschluss der notwendigen Reparaturen ein Auslaufverbot. Um 22 Uhr lief das Schiff wieder nach Ancona aus und machte dort am 16.6. um 20 Uhr fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter "Haksa"
(Bild: Slobodna Dalmacija)   Großbild klick!

Frachter droht in der Adria zu sinken
(18.06.18) Acht Crewmitglieder wurden am 17.6. von dem unter Palau-Flagge laufenden Frachter "Haksa", 2598 BRZ (IMO-Nr.: 9070503), evakuiert, nachdem dieser in der Adria rund 16 Meilen vor der kroatischen Insel Jabuka Wassereinbruch im Maschinenraum erlitten hatte. Gegen vier Uhr hatte das Schiff einen Notruf gefunkt, und der italienische Tanker "Valcadorea", er sich in der Nähe befand, wurde zu der Position dirigiert.
Wenig später hatte er acht der insgesamt 13 Crewmitglieder, 11 Türken und zwei Inder, abgeborgen. Sie wurden nach Split gebracht. Kroatische und indische Behörden leiteten eine SAR-Operation ein und verständigten alle Schiffe in der Nähe. Der Kapitän blieb mit vier weiteren Männern vorerst an Bord. Nachdem ein Taucherteam am Nachmittag eingetroffen war, fan des einen Riss im Rumpf, und es gelang, diesen provisorisch abzudichten. Der Frachter hatte 3.000 Tonnen Magnesium geladen und war von Izmit nach Koper unterwegs. Außerdem befanden sich 70 Tonnen Öl an Bord.
Es wurde entschieden, zu versuchen, die “Haksa" zur Brodotrogir-Werft in Trogir zur Reparatur zu bringen. Der kroatische Schlepper "Alkaid" (IMO-Nr.: 8920933) und das Patroullienboot "Sibenik" (MMSI-Nr.: 238632710) machten sich auf den Weg zum Havaristen.
Doch in den Nachtstunden musste die bereits begonnene Verschleppung gestoppt werden, nachdem es 12 Meilen nordwestlich von Drvenik erneut zu einem Wassereinbruch kam. Nun wurde auch die noch an Bord verbliebene Crew abgeborgen und ebenfalls nach Split gebracht. Feuerwehr und ein Taucher mit Pumpen sollten versuchen, die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Heftiger Bugschaden ...
(Bild: Polizei Duisburg)   Großbild klick!

Kollision auf dem Rhein bei Emmerich
(18.06.18) Am 15.6. um 1.50 Uhr kam es zu einem Zusammenstoß auf dem Rhein in Höhe der Ölmühle Spyck bei Emmerich: Ein holländisches Schubboot samt Schubleichter kollidierte frontal mit einem Tankmotorschiff, das verkehrsbedingt gestoppt hatte. Das Schubboot war zu Tal und erlitt erhebliche Schäden am Bug. Durch ein Leck drang Wasser in das 1930 erbaute Fahrzeug der Monopool Schlepper. Es musste wegen der Beschädigungen im Nothafen Lobith festmachen. Ein Feuerlöschboot aus den Niederlanden pumpte dort das Wasser ab. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter "Federal Katsura"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter saß am Liegeplatz fest
(18.06.18) Am 12.6. geriet der unter Marhsall-Islands-Flagge laufende Frachter "Federal Katsura", 19165 BRZ (IMO-Nr.: 9293923), der im Hafen von Foynes und einen Tiefgang von 10.5 Metern an seinem Liegeplatz auf Grund. Bei Ebbe gas es nur eine Wassertiefe von neun Metern dort. Da der Grund aber aus weichem Schlamm bestand, entstand kein erkennbarer Schaden.
Bei nächster Gelegenheit sollte der Rumpf aber nochmals inspiziert werden. Am 15.6. verließ der Frachter Foyne und nahm Kurs auf Waterford. Der Hafen von Foyne sollte baldmöglichst ausgebaggert und wieder auf die notwendige Tiefe gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbilf "Containerships VI"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Treibstoffleitung brach auf deutschem Frachter
(18.06.18) Auf dem deutschen Containerfrachter "Containerships VI", 9953 BRZ (IMO-Nr.: 9188518), brach auf der Reise von Tees nach Rotterdam am 13.6. gegen 22 Uhr eine Treibstoffleitung. Er befand sich mit einer 13-köpfigen Crew an Bord rund 7,5 Meilen vor n Hartlepool auf Position 054 39 43.8 N, 000 57 06.0 W. Der Schaden konnte umgehend behoben und die Fahrt um 22.17 Uhr fortgesetzt werden. Am 14.6. traf das Schiff in Rotterdam ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Anker brennenden Frachters geworfen
(18.06.18) Ein Team der indischen Marine unter Leitung des Marine Commandos (MARCOS) in Visakhapatnam konnte die drohende Strandung des brennenden Containerfrachters "SSL Kolkata" verhindern. Es gelang, die Drift des Havaristen an der internationalen Seeegrenze des Sundarbans-Delta zwischen Indien und Bangladesch zu stoppen. Ein Sea King 42C-Helikopter des Eastern Naval Command konnte zunächst einen MARCOS-Offizier auf dem Schiff absetzen, dem nach einer Erkundung drei weitere folgten.
Es gelang dem Quartett, den Steuerbord-Anker fallen zu lassen. Außerdem bereiteten sie Ausrüstung für ein mögliches späteres Abschleppmanöver an Deck vor. Dann wurden sie wieder von dem unverändert in Flammen stehenden Frachter abgeborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Anker in Bunbury verloren
(18.06.18) Der unter Hongkong-Flagge laufende Frachter “Trans Friendship I", 19994 BRZ (IMO-Nr.: 9487043), der in rauer See am 25.5. einen Anker verloren hatte, traf am 14.5. in Taizhou ein. Der Verlust ereignete sich beim Ankerlichten in Bunbury am 25.5., als die Kette brach. Am 30.5. verließ das Schiff dann den Hafen wieder.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden im Kertsch-Kanal
(18.06.18) Auf dem maltesischen Frachter "AC D", 5289 BRZ (IMO-Nr.: 9428437), der sich auf der Fahrt von Temryuk nach Port Said befand, kam es am 10.6. um 20.30 Uhr zu einem Maschinenausfall im Kertsch-Kanal. Der Frachter warf drei Kabellängen von der Kertsch-Tonne 43 im Kertsch-Yenikal-Kanal Anker, um den Schaden zu beheben.
Um 21.40 Uhr meldete der Lotse, dass die Arbeiten abgeschlossen seien. Um 22 Uhr ging die Fahrt zum Zielhafen weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht kollidierte mit Brücke
(18.06.18) Die US Coast Guard beendete am 16.6. die Fahrt der 65 Fuß langen Motoryacht “Zenith” an der Sea Isle, nachdem diese mit der Venetian Causeway Bridge kollidiert war. Ein Mitreisender hatte die Küstenwache verständigt, die von der Station Miami ein 33-Fuß-Boot schickte, das die Yacht untersuchte. Dabei wurde festgestellt, dass sie überladen war und der Skipper nicht die notwendigen Zertifikate zum Betrieb als Charterschiff vorlegen konnte. Menschen kamen bei der Havarie nicht zu schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter blokciert Duluth Harbor
(18.06.18) Der amerikanische Bulkcarrier "American Spirit", 34568 BRZ (IMO-Nr.: 7423392), lief am 17.6. gegen 15.30 Uhr in Duluth Harbor, Minnesota, auf Grund. Die US Coast Guard richtete danach eine Sicherheitszone von 500 Yard um das Schiff ein. Es blockierte die Aerial Lift Bridge wie auch den Duluth Ship Channel. Die Havarie ereignete sich beim Auslaufen aus Duluth, als der Frachter mit Eisenerzpellets voll beladen beim Drehmanöver unweit der Schutzmole festkam.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yachtcrew vor Grays Harbor gerettet
(18.06.18) Die US Coast Guard rettete am Morgen des 16.6. ein Ehepaar von der 46 Fuß langen Segelyacht “Kelaerin” rund 180 Meilen vor Grays Harbor, Washington. Ein MH-60 Jayhawk-Helikopter der Coast Guard Columbia River lokalisierte das Boot durch das EPIRB-Signal, nachdem der Sender um 5.46 Uhr zwischen Hawaii und Bellingham, Washington, aktiviert worden war.
Hier war das Boot in stürmische See geraten. Daraufhin stiegen der Hubschrauber und eine -27 Spartan der Air Station auf. Der Hubschrauber erreichte das Boot um 9.33 Uhr und setzte einen Rettungsschwimmer an Bord ab. Er stellte fest, dass es zwar nicht leckgeschlagen war, aber eine Menge Seewasser übergenommen hatte, und leitete die Evakuierung auf Bitte des Skippers ein, der Gesundheitsprobleme hatte.
Die beiden wurden an Bord gezogen und nach Warrenton. Geflogen Um 11.50 Uhr wurden die Schiffbrüchigen ins Krankenhaus gebracht mit Anzeichen von Unterkühlung. Die Schifffahrt wurde vor der aufgegebenen Yacht gewarnt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Atlantikruderer von Frachter aus Seenot gerettet
(18.06.18) Die US Coast Guard koordinierte die Rettung des Hochseeruderers Niall Macdonald von seiner "Alba" am 15.6., nachdem er im Sturm rund 530 Meilen vor der Küste von Cape Cod seinen EPIRB um 12:30 Uhr aktiviert hatte. Er stand über Satellitentelefon auch in Kontakt mit dem United Kingdom Mission Control Center und meldete, dass er 36 Stunden gegen stürmische See gekämpft habe, sein Boot Wasser übergenommen habe und er in eine Rettungsinsel gehen müsse.
Die Coast Guard in Boston bat Schiffe in der Nähe um Assistenz und verständigte sich mit dem Rescue Coordination Center in Halifax, eine C-130 Hercules aufsteigen zu lassen. Außerdem nahm sie Kontakt mit der „Alpino“ der italienischen Marine auf, doch diese befand sich 80 Meilen von Macdonald entfernt. Retter in der Not wurde der holländische Frachter "Dolfijngracht", 13706 BRZ (IMO-Nr.: 9420825), der die "Alba" gegen fünf Uhr erreichte und Macdonald aus der Rettungsinsel aufnahm.
An Bord des Frachters ging es für ihn weiter nach Escoumins in Kanada. Dank seiner guten Ausrüstung konnte er bei 10 Fuß hohen Wellen und 26 Knoten Wind gerettet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Schiffe in Wilhelmshaven gesunken
(18.06.18) Nachdem am 13.6. das ehemalige Minensuchboot „Steinbock" im Kanalhafen in Wilhelmshaven gesunken war, folgte ihm am 14.6. der ehemalige Krabbenkutter "Falke" im großen Hafen. Die Eigner hatten sich offenbar nicht um die Schiffe gekümmert und sie so lange verkommen lassen, bis es zu Wassereinbrüchen kam.. Weil aus den Wracks Öl oder Kraftstoff ins Wasser gelangen kann, musste schnell gehandelt werden.
Die Hafenaufsicht beauftragte am 13.6. den Jade-Dienst beauftragt, die "Steinbock" im Rahmen der Gefahrenabwehr wieder schwimmfähig zu machen. Der Eigner hatte schon 2016 nicht nachweisen konnte, dass die "Steinbock" versichert war, und die Hafenaufsicht hatte daraufhin den ehemaligen Minensucher vom Großen Hafen in den Kanalhafen geschleppt.
Rund um den Krabbenkutter "Falke" legte die Wasserschutzpolizei am 14.6. eine Ölsperre aus. Der Eigner wurde verständigt und sollte die Bergung in die Wege leiten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Deutscher Schlepper vor Scheveningen in Schwierigkeiten
(18.06.18). In der Nacht zum 16.6. geriet der deutsche Schlepper "Hans", 70 BRZ (IMO-Nr.: 9173977), beim Verholen eines Pontons von Hamburg rund 11 Meilen vor Scheveningen in Schwierigkeiten. Nachdem er Ruderprobleme erlitt, musste die Crew die Schlepptrosse des 40 Meter langen, unbeladenen Anhangs slippen. Er trieb in nördlicher Richtung mit Wind und Strömung davon.
Um 00.10 Uhr wurde die KNRM-Station Scheveningen alarmiert, und 10 Minuten später lief die „Kitty Roosmale Nepveu" zu der Position, die die Coastguard durchgegeben hatte, aus.
Der holländische Versorger "VOS Star" (IMO-Nr.: 9697131), der sich in der Nähe befand, wurde gebeten, die "Hans" und ihre Barge auf dem Radar zu überwachen. Gegen ein Uhr traf das Rettungsboot vor Ort ein und wurde von der Coast Guard, die die Operation koordinierte, mit der Aufgabe, die Drift der Barge zu verfolgen, beauftragt. Nachdem ein Notruder auf der „Hans“ in Betrieb genommen werden konnte, nahm diese ebenfalls Kurs auf diese.
Die Crew der "Hans" unternahm mehrere Anläufe, den verlorenen Anhang wieder auf den Haken zu bekommen. Doch bei sechs Beaufort Wind und zwei Metern Wellenhöhe scheiterten die Versuche. Das Rettungsboot wurde um Assistenz be idem Manöver gebeten.
Es gelang den Seenotrettern, eine Leine auf der Barge anzubringen und diese an einer Boje festzumachen. Diese konnte um 2.40 Uhr von der “Hans” wahrgenommen und an dieser eine Stahltrosse aufgeschossen werden. So bekam sie die Barge wieder unter Kontrolle und nahm Kurs auf Hoek van Holland.
Die Coast Guard bat die Seenotretter darum, auf Standby zu bleiben und den Schleppzug dorthin zu geleiten. Um 4.45 Uhr kam ein Lotse an Bord der „Hans“, und das Patroullienboot "RPA 15" von Rijkswaterstaat stieß hinzu. Nun konnte die "Kitty Roosmale Nepveu" entlassen werden und kehrte um 5.30 Uhr zu ihrer Station in Scheveningen zurück. Die "Hans" machte am 16.6. um 16.40 Uhr in Rotterdam fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


KNRM barg zwei Yachten
(18.06.18) Die Yacht “Theodorus” lief am Nachmittag des 16.6. südwestlich von Lauwers auf Grund. Sie funkte einen Notruf, doch weil das Wasser fast seinen Tiefststand erreicht hatte, gelang es den Seenotrettern der KNRM-Station Schiermonnikoog mit ihrer „Edzard Jacob“ nicht, dicht genug an die Yacht heranzukommen. Sie wiesen die Crew an, ihren Anker auszubringen und auf die Flut zu warten. Danach kam das Boot, wie erhofft, wieder frei.
Doch um 23.32 gab es wieder Alarm. Es handelte sich erneut um die „Theodorus“. Das Paar an Bord bat um Hilfe, weil ihr Boot zwar aufgeschwommen war, doch im Dunkeln die beiden keine Orientierung mehr hatten. Die „Jan and Titia Visser “ und die “Edzard Jacob” kamen zu Hilfe.
Um 00.15 Uhr des 17.6. waren die Seenotretter vor Ort, und ein Mann stieg auf die Yacht über. Diese wurde dann in tieferes Wasser der Außenems geleitet, wo die Segler signalisierten, von dort den Weg weiter nach Borkum ohne Hilfe zu finden. Um 1.25 Uhr war der Einsatz beendet.
Am 17.6. war die KNRM Hansweert im Einsatz, nachdem eine Segelyacht mit drei Personen an Bord auf einer Sandbank an der Kante der Schaar van Valkenisse gestrandet war und die Coastguard alarmiert hatte. Als die Seenotretter eintrafen, lag die Yacht fast trocken auf einer Sandbank auf der Seite. Doch das Wasser stieg bereits wieder schnell, und ein Anker wurde ausgebracht, um das Boot zu sichern. Als es hoch genug aufgelaufen war, konnte das Boot wieder freigeschleppt werden und setzte seine Fahrt dann ohne weitere Assistenz fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter geriet bei Löscharbeiten in Brand
(18.06.18) Am 17.6. um 3.40 Uhr brach auf dem australischen Bulkcarrier "Iron Chieftain", 34422 BRZ (IMO-Nr.: 9047740), der seit dem 14.6. in Port Kembla in New South Wales eine Ladung Eisenerz aus Ardossan löschte, ein Feuer aus. Es entstand in einem Laderaum und erreichte das schiffseigene Förderband. Die Port Authority sperrte den Hafen für den Schiffsverkehr, während die Fire and Rescue NSW mit den Löscharbeiten begann.
Die Crew wurde von Bord bei Brandausbruch evakuiert und blieb unversehrt. Um 11.30 Uhr konnte auch der Hafenbetrieb wieder aufgenommmen werden und sollte sich bis 17 Uhr normalisiert haben. Über 100 Feuerwehrleute kämpften unterdessen gegen das Feuer vom Kai und dem Schiffsdeck aus. Es war nicht möglich, in den Laderaum selbst vorzudringen. Mit zwei Leiterplattformen wurde das Feuer aus 37 Metern Höhe bekämpft. Aus Sydney wurde spezieller Löschschaum angefordert.
Schlepper von Svitzer begannen, den Rumpf auf Höhe des Maschinenraums von außen mit Wasser zu kühlen. Ölsperren wurden vorsorglich ausgelegt. Ein Robot Bulldozer TAF20 ging um 4.30 Uhr auf Standby, der Wasser 80 Meter weit feuern kann.
Er sollte zum Einsatz kommen, wenn sich die Flammen auf dem Förderband vorarbeiteten. Das BlueScope-Stahlwerk, an der der Frachter lag, wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen und hatte auch genug Nachschub, um die Stahlproduktion aufrecht zu erhalten. Polizei und die NSW Environmental Protection Authority waren vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre kollidierte mit Kai in Kuivastus
(18.06.18) Am 15.6. um 15 Uhr kollidierte die estnische Fähre "Regula", 3774 BRZ (IMO-Nr.: 7051058), beim Auslaufen aus dem Hafen mit einem Kai in Kuivastus. Dabei wurde die Bugklappe an Backbordseite eingedrückt und aufgerissen. Der Fährdienst musste zunächst unterbrochen werden. Nach einer Inspektion konnte das Schiff um 20.10 Uhr wieder von Kuivustus auslaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre lief auf Grund
(18.06.18) Das indonesische Landungsboot “Perkasa Prima 05“, 486 BRZ, lief am Abend des 15.6. in den Gewässsern von Gilimanuk auf Grund. Mehrere Stunden später konnte es sich wieder von der Untiefe befreien und machte in Gilimanuk fest. Nach Inspektionen durfte es in den Fährdienst am 16.6. wieder zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


In Kaoshiung gestrandete Tanker sollen geleichtert werden
(18.06.18) Nachdem der Tanker "19 Winner" vpr Kaohsiung im Sturm auf Position 22 30 12 N 120 21 00 O am 14.6. gestrandet war, haben die Hafenbehörden die Eigner angewiesen, das Öl aus dem Schiff auzupumpen. Außerdem sollte sie einen Bergungsplan vorlegen. Das Schiff war mit einer 14-köpfigen Crew an Bord um, 8.35 Uhr gestrandet.
Am 16.6. wurde ebenfalls damit begonnen, das Öl aus dem Tanker "Shine Luck", der in demselben Sturm auf Grund gelaufen war, abzupumpen. Doch anhaltendes schlechtes Wetter erschwerte die Bemühungen. Das Schiff lag inzwischen teilweise unter Wasser und hatte Wassereinbruch. Auch aus diesem Tanker sollte das Öl geleichtert werden. Ölsperren waren auf Standby. Das Schiff war um 20.309 Uhr mit 18 Mann an Bord vor Kaohsiung auf Position 22 30 30 N, 120 21 00 O auf Grund getrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erlitt vor Volos Maschinenschaden
(18.06.18) Die griechische Schnellfähre "Flying Dolphin Erato", 162 BRZ (IMO-Nr.: 8861448), erlitt am Morgen des 16.6. auf der Fahrt von Skiathos nach Volos einen Schaden an der Steuerbord-Hauptmaschine. Es konnte mit der verbleibenden Maschine noch Volos erreichen, wo die 33 Passagiere abgesetzt wurden. Danach wurde ein Auslaufverbot verhängt, bis der Schaden behoben war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf der Wolga
(18.06.18) Der unter der Flagge Azerbaidschans laufende Frachter "Silver Star", 3ß086 BRZ (IMO-Nr.: 8857045), kollidierte am Morgen des 16.6. beim Manövrieren im Hafen von Astrakhan am Kranservice-Liegeplatz mit der Barge "M-37". Die Havarie ereignete sich bei Kilometer 3046,8 auf der Wolga. Es gab keine Informationen über Schäden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Deutscher Segler vor Penmarc’h gerettet
(18.06.18) Am 18.6. um 07:19 Uhr wurde das CROSS Etel vom MRCC in Bremen alarmiert, das einen Notruf des 78-jährigen deutschen Skippers der 14 Meter langen Segelyacht “Barbara II” aufgefangen hatte. Dieser hatte Wassereinbruch 130 Meilen südwestlich vom Pointe de Penmarc'h, erlitten und den Notsender aktiviert. Das CROSS funkte ein Mayday-Relay und bat andere Schiffe um Assistenz.
Ein Cayman-Helikopter stieg von der Marinebase in Lanvéoc auf und war um 9.20 Uhr auf. Er winschte den Segler, der sich in eine Rettungsinsel geflüchtet hatte, auf. Er wurde um 10.30 Uhr in Lanvéoc abgesetzt und dann zum Hospital Cavale-Blache transportiert. Die Rettungsinsel wurde von einem Handelsschiff geborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tödlicher Unfall in Neapel
(18.06.18) Beim Beladen der italienischen Fähre "GNV Atlas", 33336 BRZ (IMO-Nr.: 8712520), fiel am 17.6. um 18.15 Uhr ein beladenes Fahrzeug im Immacolatella-Hafen in Neapel von der Rampe auf die aufs Einsteigen wartenden Passagiere herunter. Dabei wurde ein 79-jähriger Indonesier getötet, ein zweiter schwer verletzt. Er wurde ins Cardarelli-Hospital gebracht. Die "GNV Atlas" musste für die Untersuchungen im Hafen bleiben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Antwerpen
(18.06.18) In Antwerpen kollidierte der unter Zypern-Flagge laufende Frachter “Condor Valparaiso", 12795 BRZ (IMO-Nr,: 9473224), von Hamburg kommend mit einem Tor der Boudewijn-Schlkeuse an der Südseite des Kanaldocks. Die Schleuse musste außer Betrieb genommen werden, während ein Taucher das Tor 3 auf Schäden untersuchte. Er fand eine Beule unterhalb der Wasserlinie vor, woraufhin das Tor ausgetauscht werden musste.
Schon um 10 Uhr war ein Ersatztor eingeschwommen, und die Schleuse konnte wieder in Betrieb genommen werden. Der Frachter machte um 7.40 Uhr im Churchill-Dock fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Nordseesegelkutter durch Feuer schwer beschädigt
(18.06.18) Ein kurzer, aber heftiger Brand brach am 16.6. in den Aufbauten des einstigen Nordseekutters „De Jonge Albert – UK 91“ aus. Dieser lag im Binnenhafen von Den Helder, wo das 1931 erbaute, 15,5 Meter lange Schiff derzeit restauriert wird. Das Feuer richtete schweren Schaden an Bord an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Torpedotreffer
(Bild: Turkish Navy)   Großbild klick!

Türkisches U-Boot versenkt Flottentanker
(15.06.18) Das türkische U-Boot “Yildiray” hat am 11.6. bei einer Sinkex einen ausgedienten Flottentanker mit einem Torpedo im Schwarzen Meer versenkt. Es feuerte einen 533-Millimeter-Torpedo, der von einem Kabel geleitete wurde, gegen das Ziel. Nachdem er achtern aufgeschlagen war, kam es zu einer schweren Explosion. Der Tanker zerbrach und sank binnen weniger Minuten. Die „Yildiray” gehört zur Klasse 209 aus deutscher Produktion, dine in 14 Länder geliefert wurden. Sie wurde 1981 von der Howaldtswerke Deutsche Werft AG in Kiel abgeliefert, ist 61 Meter lang und hat einer Verdrängung von 1,586 Tonnen.
Zerbrocherner Tanker sinkt
(Bild: Turkish Navy)   Großbild klick!
Quelle:Tim Schwabedissen







Eine Tote bei Sportbootunglück vor Tarragona
(15.06.18) Am 13.6. um 22.30 Uhr erlitt das Motorboot “Ursus” vor Calafat an der Küste von Tarragona einen Maschinenausfall und kenterte. Eine der vier Personen an Bord fiel ins Wasser und kam ums Leben. Die übrigen drei wurden von der „Salvamar Polaris” von Salvamento Marítimo gerettet und am 14.6. um 4.50 Uhr nach L'Ametlla gebracht. Die “Salvamar Polaris” hatte eine Suchaktion nach dem Boot starten müssen, da die Crew in ihrer ersten Notrmeldung nach der Havarie die GPS-Daten nicht angeben konnte.
Der Helikopter Helimer 220 stieg ebenfalsl auf und lokalisierte die “Ursus” sechs Meilen vor L'Ametlla. Bei stürmischer See und Windgeschwindigkeiten von 50 Knoten versuchte das Rettungsschiff, dem Motorboot zu assistieren, doch dann schlug es um. Auch die “Salvamar Fomalhaut” und Taucher der Feuerwehr halfen bei der Rettungsaktion.
Nachdem die vermisste Frau im Wasser entdeckt wurde, bargen sie sie aus dem Wasser und brachten sie zum Reus Airport. Die bereits beim Flug eingeleiteten Wiederbelebungsmaßnahmen wurden nach der Landung fortgesetzt, doch sie hatten keinen Erfolg. Am Morgen begann die “Salvamar Fomalhaut”, das Motorboot zu suchen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Taucher am Wrack der Inger Klit
(Bild: Polizeidirektion Flensburg)   Großbild klick!

Tauchübung am Wrack der Inger Klit in der Flensburger Förde
(15.06.18) Am Morgen des 12.6. verabredeten sich Bootsführer und Taucher des Technischen Zugs der PDAFB mit Einheiten aus Mecklenburg Vorpommern und Hamburg zu einer gemeinsamen Übung auf der Flensburger Förde. Leider mussten die Kräfte aus Hamburg bei der Anreise in Höhe Schleswig wieder umkehren, da sie einen Sucheinsatz nach einem vermissten Stand-up-Paddler durchführen mussten. Die Schleswig-Holsteiner Bootsführer waren bereits am Vortag angereist, um in der Marineschule Flensburg die Schlauchboote zu Wasser zu lassen.
Am frühen Morgen suchten sie zunächst mit ihrem Side-Scan-Solar das Wrack der "Inger Klit", 186 BRZ (IMO-Nr.: 5161196), um es für die Taucherübung zu kennzeichnen. Hierfür wurden der Bug und das Heck des gesunkenen Schiffes punktgenau mit Bojen markiert. Es handelte sich bei ihr um einen dänischen Frachter, der 1954 auf der H. C. Christensens Staalskibsværft für Waldemar Klitgaard-Lund, Karrebæksminde, erbaut wurde und der am 14.2.1980 auf der Fahrt von von Flensburg nach Frederiksværk auf der Flensburger Förde in der Nähe von Langballigau gesunken war.
Er war bei dichtem Nebel durch eine Missinterpretation des Radars gegen 22 Uhr mit dem deutschen Frachter "Lina von Bargen", 2853 BRZ (IMO-Nr.: 5208619), zusammengestoßen, dessen Bug den Laderaum der „Inger Klit“ aufriss, sodass sie innerhalb weniger Minuten sank. Die wesentlich größere "Lina von Bargen", die erst 2014 als „Rawaah B“ in Aliaga verschrottet wurde, nahm die Besatzung des Kollisionsgegners unversehrt an Bord und konnte ihre Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen. Die "Inger Klit" lag seither auf 24 Metern Wassertiefe auf ebenem Kiel auf Grund, den Laderaum noch immer mit der Ladung Schrott gefüllt.
Nachdem das kieloben liegend versandete Wrack nun markiert worden war, begaben sich die Boote mit den Tauchern zu dem Wrack. Abgesichert wurde die Übung von der "Falshöft" der Wasserschutzpolizei aus Kiel. Jeweils zu zweit erhielten die Taucher vor Ort unterschiedliche Tauchaufträge wie das Vermessen der Kollisionsstelle, die Dokumentation des Wracks oder das genaue Bestimmen der Ruderlage.
Dazu nutzten sie Unterwasserkameras und eine GoPro. Ein Tauchgang der jeweiligen Teams dauerte etwa 30 Minuten. Das Wetter war durchwachsen bei 13 Grad Lufttemperatur und fünf Beaufort Wind sowie kabbeliger See. Dennoch wurden die Tauchübungen wie auch die am Nachmittag stattfindenden Rettungs-, Bergungs- und Bootsübung konzentriert und erfolgreich durchgeführt. Gegen 17 Uhr wurde die Fortbildung beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen


„Patsy Knight“ schleppt segelyacht
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Batterie leer – Segelyacht abgeschleppt
(15.06.18) Am 13.6. wurde das Rettungsboot „Patsy Knight“ der RNLI-Station in Lowestoft um sieben Uhr alarmiert, um einer Yacht zu assistieren. Deren zweiköpfige Crew konnte die Maschine nicht starten und kam nicht mehr voran. Das Boot trieb acht Meilen südöstlich des Hafens, nachdem die Batterie versagt hatte.
Ein starker Tidenstrom trug es in südlicher Richtung davon. Die Segler waren von Ijmuiden nach England unterwegs, als sie in Schwierigkeiten gerieten. Die Seenotretter übergaben eine Schleppleine, und das Boot wurde dann sicher in den Hafen von Lowestoft gezogen, wo sich die Coastguard der Segler annahm.
Wieder im Hafen
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Quelle:Tim Schwabedissen








Fähre wird zum künstlichen Riff
(15.06.18) Die Versenkung der 160 Meter langen, amerikanischen Fähre “Twin Capes" (MMSI-Nr.: 366914160) als Teil des Del-Jersey-Land Inshore Artificial Reef vor der Atlantiküste von New Jersey, Delaware und Maryland soll am 15.6. stattfinden. Das Schiff wurde am frühen Abend des 13.6. vom Coleen Marine's Shipyard in Norfolk von dem Schlepper "Justin" abgeholt. Dort war sie zuvor gründlich ausgeschlachtet und gereinigt worden, wobei sogar die nationalen Standards für derlei Prozeduren überschritten wurden.
Die "Twin Capes" durch die Coleen Marine von der Delaware River and Bay Authority, die die Cape May-Fähre betrieben hatte, für 200,000 Dollar erworben worden, nachdem sie in deren Flotte überflüssig geworden war. Zuwendungen von privater und bundesstaatlicher Seite ermöglichten die Präparierung als Tauchwrack. Diese wurde in den vergangenen 11 Monaten am Kai des Coleen Marine Shipyard durchgeführt.
Dabei stellte sich heraus, dass das Schiff so solide gebaut war, dass es mehr Arbeit als gedacht erforderte, sie auf den schieren Stahlrumpf zurückzubauen. Alle Möbel, Maschinen, Ölreste und alles, was aufschwimmen könnte, wurde von Bord entfernt und alles, was das Wasser kontaminieren könnte, gereinigt. Durch den Verkauf von Ausstattung wurden rund 200.000 Dollar erzielt.
Wenn die "Twin Capes" nun ihren letzten Liegeplatz erreicht hat, sollen Löcher in den Rumpf oberhalb der Wasserlinie gebrannt werden. Anschließend werden Ventile geöffnet, durch die das Schiff volllaufen wird. Wahrscheinlich wird die einstige Fähre mit dem Heck voran auf rund 130 Fuß Wassertiefe verschwinden. Dann wird sie sich u.a. zum Zerstörer USS "Arthur W. Radford" und das früherer Patroullienboot "Zuni/Tamaroa", dem im Buch „Perfect Storm“ von Sebastian Junger und dessen Verfilmung ein Denkmal gesetzt wurde, gesellen.
Das Riff besteht derzeit aus sieben Wracks, die ein vielfältiges marines Leben anziehen. Thunfische, Haie und sogar Barrakudas haben sich dort angesiedelt. Es liegt 26 Meilen östlich des Indian River in Delaware in gleicher Distanz zu den Bundesstaaten Cape May, Lewes, Delaware und Ocean City.
Quelle:Tim Schwabedissen


HMAS Tobruk wird kommende Woche künstliches Riff
(15.06.18) Am 19.6. wird die HMAS „Tobruk“ auf ihre letzte Reise auf den Meeresgrund vor Queensland gehen und ein neues künstliches Riff für Taucher im Great Sandy Marine Parkauf halbem Wege zwischen Bundaberg und Hervey Bay werden. Acht Monate lang wurde das ausgediente Landungsschiff der australischen Marine auf diese Aufgabe vorbereitet. Schaulustige können der Versenkung aus einer Distanz von 500 Metern beiwohnen.
Wenn die Wetterbedingungen es zulassen und sich keine Wale, Delfine oder andere Tiere in der Nähe befinden, soll die Versenkung um 10 Uhr beginnen. Da derzeit Walsaison ist, werden keine Sprengmittel eingesetzt. Stattdessen werden Ventile am Schiffsboden geöffnet, und binnen einer Stunde soll das Schiff dann sinken.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter vor Tanjung Pelapas aufgelaufen
(15.06.18) Der unter Singapur-Flagge laufende Containerfrachter "Maersk Edmonton", 141716 BRZ (IMO-Nr.: 9458030), lief am 14.6. gegen Mittag beim Ansteuern des malaysischen Hafens Tanjung Pelepas gegen Mittag auf Grund. Zwei Schlepper kamen sofort zur Assistenz und vermochten den Havaristen in einer knappen halben Stunde wieder zu befreien. Zunächst wurde er in Richtung des Containerterminals gezogen, doch kurz vor der Ankunft dort drehte der Schleppzug wieder ab.
Wahrscheinlich hatte die Hafenbehörde vor dem Anlegen zunächst eine Inspektion angeordnet. Der Frachter wurde auf der Westreede von Singapur auf Position 01° 14.37' N 103° 30.80' O verankert. Um 15.45 Uhr machte er schließlich am Tanjung Container Terminal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Inzwischen 16 Tote bei Schiffbruch vor Indonesien
(15.06.18) Der Untergang des 55 Meter langen, indonesischen Transportschiffs “Arista", MMSI:525012394), das am Morgen des 13.6. vor Barrang Lompo, einer kleinen Insel nördlich von Makassar in Süd-Sulawesi kenterte, hat inzwischen 16 Menschenleben gefordert. Zwei wurden noch vermisst. Insgesamt hatten sich über 40 Personen auf dem überladenen Fahrzeuge gefunden, von denen gut die Hälfte gerettet wurde. Die SAR-Operation dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Tanker an taiwanesischer Küste gestrandet
(15.06.18) Drei Schiffe, die rund 0,2 Meilen vor dem Fischereihafen von Dingpo Feng vor Anker gelegen hatten, rissen sich am Abend des 14.6. in einem Sturm mit 11 Beaufort Wind los. Zwei Tanker strandeten an der Südküste von Kaohsiung. Die in Panama registrierte "Shine Luck", 3724 BRZ (IMO-Nr.: 9047128), und die unter Fiji Flagge laufende "19 Winner", 1597 BRZ (IMO-Nr.: 8613190), landeten am Linyan Garden und dem Beidi Beach in Fengbitou.
Die Coast Guard alarmierte das Marine Patrol Department Feng Nai Head und die Feuerwehr von Linyuan. Die 14-köpfige indische Crew der “19 Winner” wurde mit Leinen an Land gezogen und nach Feng Nai gebracht. Nachdem sie registriert war, wurde sie von ihrer Reederei in einem Hotel im Yancheng Distrikt untergebracht.
Nachdem 17 der 18 Seeleute aus Burma und Indonesien mithilfe eines Mobilkrans von Bord der "Shine Luck”, die seit über einem Monat vor Zhongmengkeng geankert hatte, abgeborgen worden waren, kam es zu einem dramatischen Zwischenfall. Der indonesische Seemann Laode Saharun, der als letzter an Bord ausgeharrt hatte, sprang in der tobenden See über Bord, weil er den bevorstehenden Untergang seines Schiffes fürchtete. Es gelang ihm, an den Strand zu schwimmen.
Beide Tanker hatten Öl an Bord, dessen Auslaufen nun von den Behörden befürchtet wurde. Ein drittes Schiff, das sich ebenfalls losgerissen hatte, konnte sich mit eigener Kraft von der Küste freihalten. Es handelte sich um die "Mariner Lauder", die sich 0,2 Meilen vor dem Fischereihafen von Fengroutou geankert hatte.
Ein Boot der Kaoshioung Sea Patrol, das zur Assistenz der Havaristen ausgelaufen war, musste wegen der taifunartigen Wetterbedingungen in den Hafen zurückkehren. Auch von dem Einsatz von Hubschraubern des Air Transport Corps musste wegen dieser abgesehen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge sank bei Kandla
(15.06.18) Am Abend des 13.6. kenterte und sank die Barge „Girija III“ der Rishi Shipping gegen 22.30 Uhr mit sieben Mann an Bord nahe Kandla in Kutch mit 1,500 Tonnen Dünger Die Besatzung wurde von Schleppern des Deendayal Port Trust (DPT) gerettet- Die Barge hatte die Ladung von einem Frachter auf der Reede übernommen. Die Retttungsaktion wurde am 14.6. gegen sieben Uhr erfolgreich abgeschlossen. Wahrscheinlich hatte die „Girija III“ Wassereinbruch im Maschinenraum und anschließend Maschinenausfall erlitten. In der stürmischen See wurde sie dann manövrierunfähig ein Spielball der aufgewühlten See.
Quelle:Tim Schwabedissen


Brennender Frachter treibt 40 Kilometer vor indischer Küste
(15.06.18) Am Abend des 14.6. trieb der brennende indische Frachter “SSL Kolkata" 40 Kilometer vor der Küste. Die Shreyas Shipping and Logistics beauftragte eine Frma aus Singapur, das Schiff zu bergen, bevor es Umweltschäden in den Sunderbans verursachen kann. Das National Remote Sensing Centre sollte prüfen, ob es schon zu Leckagen kam. Am 15.6. sollte die Dornier der Coast Guard die Drift des Havaristen überwachen, der 200 Tonnen Bunkeröl an Bord hatte.
Ein Schlepper des Calcutta Port Trust lief in der Nacht aus Haldia aus, um mit Löscharbeiten zu beginnen. Vor Ort herrschten weiter die stürmischen Seebedingungen, die auch die Rettung der Crew beeinträchtigt hatten. Es dauerte neun Stunden, ehe die „Rajkiran“ der Coastguard den Frachter nach dessen erstem Notruf am 13.6. um 23.30 Uhr erreichte. Die "SSL Kolkata" hatte sich zu der Zeit 100 Kilometer von den Sagar-Onseln in Süd-Parganas entfernt befunden.
Der Sturm fachte den zunächst kleinen Brand auch rasch zu einem Großfeuer an, der jeden Versuch der Crew, der Lage Herr zu werden, vereitelte. Bald standen 70 Prozent der Decksladung in Flammen.
Nach dem Notruf von Kapitän Rajat Ranjan lief das Patroullienboot "Rajkiran" um 1.30 Uhr aus Haldia aus und war um 4.30 Uhr mit 45 Knoten Fahrt vor Ort. Doch wegen des hohen Seegangs kam es nicht an den Frachter heran. Deshalb wurde über Funk vereinbart, dass eine Rettungsinsel von der "Rajkiran" ausgesetzt würde. Dieses trieb mit Leinen gesichert dann an den Frachter heran.
Nachdem 11 Mann an Bord waren, wurde es zurückgezogen, und die Schiffbrüchigen konnten auf das Patroullienboot übersteigen. Auf dieselbe Weise wurde dann auch die zweite Hälfte der Frachtercrew in Sicherheit gebracht. Um 13.45 Uhr waren alle an Bord der "Rajkiran", neun Stunden nach Beginn der Rettungsaktion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Resolve Salvage soll indischen Tanker bergen
(15.06.18) Am 14.6. war ein Bergungsteam dabei, einen Teil der 21-köpfigen Crew des indischen Tankers “Nu Shi Nalini” von Bord zu holen. Sieben Mann sollten noch an Bord bleiben. Es war zuvor ein Kontrakt mit der Resolve Salvage and Fire (India) zur Assistenz für das Schiff abgeschlossen worden. Der Schlepper “Ocean Enterprise" (IMO-Nr.: 9640932) steuerte die Unfallstelle an, und um 22 Uhr gingen Berger an Bord, um die Lage zu prüfen und, wenn möglich, den Schiffsantrieb wieder in Betrieb zu nehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastschiff verlor Getriebeöl
(15.06.18) Mit einer Anordnung des Landratsamtes Saale-Orla ist am 14.6. das 40 Meter lange Fahrgastschiff „Gera“ der Fahrgastschifffahrt Saalburg GmbH stillgelegt worden wegen Wasser-Verunreinigungen durch austretendes Getriebeöl. Die Passagiere des auf dem Bleiloch-Stausee verkehrenden Schiffes mussten wieder von Bord gehen.
Eine Mitarbeiterin des Landratsamtes, Fachdienst Umwelt/Untere Wasserbehörde, war kurz nach Mittag in Saalburg vor Ort, um eine Anzeige zu prüfen, die an Polizei und Kreisbehörde gegangen war.
Tatsächlich war m Bereich der Backbord-Maschine etwas Getriebe-Öl ins Wasser ausgelaufen. Noch am selben Tag sollte eine Dichtung am schadhaften Getriebe ausgewechselt werden. War zwar nicht in Betrieb gewesen, jedoch lief der Propeller während der Fahrt aufgrund der Strömung mit und setzte dadurch den Ölkreislauf in Gang. Die „Gera“ verfügt als Antrieb über zwei voneinander unabhängige Diesel. Am 15.6. sollte der reguläre Fahrbetrieb wieder aufgenommen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Scheveningen aufgelaufen
(15.06.18) Am Abend des 14.6. lief der holländische Frachter "Sandettie", 2018 BRZ (IMO-Nr.: 9214018), vor Scheveningen am Südstrand auf Grund. Er war auf dem Weg in den Hafen gewesen, um dort zwei Crewmitglieder vor der Weiterreise nach Pasajes an Bord zu nehmen. Bei ablaufendem Wasser saß der Havarist mehrere Stunden fest.
Am 15.6. gegen zwei Uhr kam er wieder frei. Er warf eine Stunde später Anker auf der Reede von Katwijk , wo er seither auf Position 52° 11.17' N 004° 14.55' O lag. Die „Sandettie“ war aus dem schwedischen Karlsborg gekommen und sollte am 18.6. in Pasajes eintreffen.
Am 15.12.2012 war das Schiff in Teignmouth arrestiert worden, weil der Kapitän alkoholisiert war. Nach dem Festmachen am 12.12. war er nach einem Hinweis einem Atemalkoholtest durch die Devon and Cornwall Police unterzogen worden. Gert Kolkman, 51, wurde eine Stunde vor dem Auslaufen nach Holland festgenommen. Er räumte gegenüber dem Exeter Crown Court sein Vergehen ein.
Wegen Unterbesetzung durfte die „Sandettie“ anschließend den Hafen nicht verlassen. Weiterhin wurden bei der Kontrolle Schäden am Rumpf sowie ein fehlendes Zertifikat für die sanitären Anlagen und Mängel beim Brandschutz festgestellt. Am 20.12. durfte sie aus Teignmouth wieder auslaufen. Der Frachter ist 88,95 Meter lang, 12,5 Meter breit, hat 4,34 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2.934 Tonnen. Er wurde 2004 bei der Scheepswerft Peters B.V. in Kampen für die Wagenborg Shipping B.V. in Delfzijl erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht riss sich im Sturm bei Vallø los
(15.06.18) Am Nachmittag ds 14.6. riss sich die Segelyacht „Colimar“ bei stürmischem Wind bei Vallø in Tønsberg los. Die Feuerwehr rückte gegen 15 Uhr aus, um das Boot wieder einzufangen, doch es war zu groß für die Einsatzkräfte. Daraufhin machten sich Rettungsboote und der Bootsbesitzer daran, den gegen einen Steg schlagenden Zweimaster wieder zu sichern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölfass der Rigel gefunden
(15.06.18) Am 14.6. fand die argentinische Korvette ARA "Granville" ein 205-Liter-Fass 60 Kilometer nordöstlich der Position, an der am 9.6. der Notsender des Trawlers „Rigel" sich aktivierte. Aktuell waren vier Boote der Coastguard, ein Flugzeug und zwei Helikopter sowie Landpatroullien im Einsatz.
Schlechtes Wetter erschwerte die Suche, und die Flugzeuge hatten mit Überfrierungen zu kämpfen. Seit dem 14.6. ist auch die "Tango -SB 15" der Coastguard, mit ihrem Sidescan-Sonar und Rettungstauchern im Einsatzgebiet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hector ließ Yacht stranden
(15.06.18) Im Sturm Hector wurde die Yacht “Seabiscuit” bei Waterville im irischen County Kerry auf den Strand getrieben. Sie riss sich in der Nacht zum 14.6. bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 125 km/h von ihrer Mooring in der Ballinskelligs Bay los. Es befand sich niemand an Bord. Nun lag das Boot am Inny Strand unterhalb des Waterville Golf Course auf dem Trockenen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht auf Grund gelaufen
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!

Yacht im Greifswalder Bodden gestrandet
(14.06.18) Ein Einhandsegler ist in der Nacht zum 13.6. auf das Riff bei der Insel Greifswalder Oie (Mecklenburg-Vorpommern) südöstlich von Rügen auf Grund gelaufen. Die schwere Grundberührung beschädigte das Unterwasserschiff der etwa zehn Meter langen Segelyacht so stark, dass Wasser ins Schiff eindrang. Die Maschine und die Bordelektrik fielen aus, das Funkgerät wurde unbrauchbar.
Zu allem Unglück fiel dem 74-jährigen Skipper sein Handy herunter und versank im eingedrungenen Wasser. Daraufhin schoss er mehrere Seenotraketen ab, die jedoch ungesehen am Nachthimmel verglühten. Erst am frühen Morgen entdeckten die Seenotretter der Greifswalder Oie von der Brücke ihres 20 Meter langen Seenotrettungskreuzers "Berthold Beitz" aus die südlich der Insel gestrandete Yacht.
Mit dem Arbeitsboot des SAR-Schiffes arbeiteten sie sich dann an die Yacht heran, die im Flachwasserbereich des Riffs festgekommen war. Das letzte Stück stakten die Seenotretter mit Bootshaken und Paddel, um den Motor des Arbeitsbootes im extremen Flachwasserbereich nicht zu gefährden. Sie brachten eine Schleppleine über und konnten so die festgekommene Yacht freischleppen.
Da sich die Schäden an der Yacht mit Bordmitteln nicht beheben ließen, schleppte der Seenotrettungskreuzer den Segler Richtung Kröslin. Unterwegs übernahm die Freiwilligenbesatzung der Station Freest mit dem Seenotrettungsboot "Heinz Orth" den Havaristen. Nur unter ständigem Einsatz der Lenzpumpen gelang es, die Yacht schwimmfähig zu halten. Im Hafen von Kröslin versorgten die Seenotretter zunächst Herrchen und Labradormischling und unterstützten dann dabei, die beschädigte Yacht aus dem Wasser zu holen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ehemaliges Minensuchboot in Wilhelmshaven abgesackt
(14.06.18) Das ehemalige schnelle Minensuchboot „Steinbock“ der Deutschen Marine, das seit zwei Jahren im Kanalhafen von Wilhelmshaven lag, sackte am 13.6. nach einem Wassereinbruch auf Grund. Warum es leckschlug, war noch nicht geklärt. Dem Jade-Dienst gelang es, das Boot wieder auszupumpen, so dass ein Gutachter am 14.6. den Schaden aufnehmen sollte. Vorsichtshalber wurde eine Ölsperre um das Schiff ausgelegt.
Offensichtlich waren aber keine Schadstoffe ausgetreten. Bereits in den Tagen zuvor war beobachtet worden, dass das Boot weiter wegtauchte. Der Eigner aus Bremen wurde informiert und setzte Pumpen ein, um es zu stabilisieren. Doch dann versagte offenbar die Technik. Die „Steinbock“ war 40 Jahre im Besitz der Marinejugend gewesen und hatte in der Zeit ihren Liegeplatz am Bontekai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des Frachters "Bereket"
(Bild: Gerold Drebes)   Großbild klick!

Frachterwrack vor Istanbul soll geräumt werden
(14.06.18) Die Räumung des Wracks des unter Tansania-Flagge registrierten Frachters "Bereket", 2980 BRZ (IMO-Nr.: 8721284), 14.06.18 jetzt von der Hafenbehörde von Istanbul genehmigt. Sie beauftragte eine Bergungsfirma mit den Arbeiten, die voraussichtlich am 20.6. beginnen sollen. Das Schiff war am 27.12017 um 16:50 Uhr auf der Reede von Ahirkapi vor Istanbul auf Position 40.59.02 N, 028.55.12 O gesunken. Das Rettungsboot "Kiyi Emniyeti 4" und der Schlepper "Sark" wurden alarmiert, nachdem das Schiff Schlagseite entwickelt hatte.
Sie fanden keine Crew an Bord vor, stellten aber starken Wassereinbruch in Laderäumen und Achterschiff fest. Der Frachter sank wenig später, und nur noch die Aufbauten und das Vorschiff blieben über Wasser sichtbar. Er hatte seit 2014 aufgelegen.
Die “Berkeket” ist 115,7 Meter lang, 13,42 Meter breit, hat vier Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3.159 Tonnen. Sie lief für die Umar Denizcilik ve Orman in Istanbul und wurde 1984 beim ZTS-Yard in Komarno als „Volgo Balt 250“ erbaut. 1986 wurde sie zur „Amur 2502“, 1998 zur „Adonis“, 2001 zur „Leonis“, 2004 zur „Pravia“ und „Vega“, und 2007 erfolgte die Umbenennung in „Bereket“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Concarneau abgeschleppt
(14.06.18) Am 11.6. gegen 12 Uhr wurde das SNSM-Boot aus Clohars-Carnoët (Finistère) alarmiert, nachdem der Trawler „Cornucaille - CC.550647“, 16 BRZ (MMSI-Nr.: 227592610), Maschinenschaden erlitten hatte und manövrierunfähig geworden war. Der Langustenkutter wurde binnen zwei Stunden ins 33 Kilometer entfernte Concarneau abgeschleppt. Hier sollte er repariert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsaktion Schlepper “Jalarak'
(Bild: Indian Coastguard)   Großbild klick!

Dramatische Rettungsaktion bei Porbandar
(14.06.18) Ein Maschinenschaden war Auslöser der Strandung des indischen Schleppers “Jalarak' am 12.6. bei Porbandar. Er war mit einer siebenköpfigen Crew von Veraval im Gir Somnath-Distrikt nach Sikka in Jamnagar unterwegs, als gegen Mitternacht der Antrieb versagte. In stürmischer See trieb der Havarist hilflos in Richtung des Hafens von Porbandar.
Nachdem die indische Coast Guard einen Notruf aufgefangen hatte, schickte sie die “Shoor“ zu Hilfe, die den Schlepper auf den Haken nehmen sollte. Doch da dieser inzwischen schon auf allzu flachem Wasser trieb, konnte sie nichts mehr ausrichten.
Deshalb wurde die Aktion aufgegeben, und die „Shoor“ blieb auf Standby. Am frühen Morgen starteten dann Helikopter in Porbandar und bargen die Schiffbrüchigen von ihrem in der Brandung liegenden Schiff unversehrt ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


"SSL Kolkata" brennt
(Bild: Indian Coastguard)   Großbild klick!

Brennender Containerfrachter bei Haldia aufgegeben
(14.06.18) Nach einer Explosion in der Containerladung des indischen Frachters "SSL Kolkata", 9956 BRZ (IMO-Nr.: 9346574), brach am 13.6. gegen Mitternacht bei Sandheads – einem Ankerplatz für die Häfen Kolkata und Haldia in der Bucht von Bengalen, ein Feuer aus. Die 22-köpfige Crew musste das Schiff aufgeben. Die indische Coastguard schickte das Patroullienboot “Rajkiran” und eine Dornier der Base in Haldia zu Hilfe.
Zunächst wurden 11 Mann abgeborgen, nachdem die Rettungseinheiten in den Morgenstunden eintrafen. Um 8.30 Uhr wurden auch die übrigen 11 von der „Rajkiran“ aufgenommen. Die Rettungsaktion glückte trotz stürmischer See. Das Schiff war am 10.6. in Krishnapatnam mit 464 Containern an Bord ausgelaufen und befand sich auf dem Weg nach Kolkata.
Das brennende Schiff, von dem dichte Qualmwolken aufstiegen und von dem inzwischen 70 Prozent der Decksfläche in Flammen standen, trieb weiter rund 55 Meilen vor Haldia in der Bucht von Bengalen. Die Schiffbrüchigen wurden an Bord der "Rajkiran" nach Haldia gebracht. Währenddessen machten sich andere Einheiten der Coast Guard mit Löschausrüstung von Visakhapatnam aus auf dem Weg.
Da der Frachter in flachem Wasser bei Sandheads trieb, konnte auch eine Strandung und ein Ölaustritt nicht ausgeschlossen werden. ie Schiffe aus Visakhapatnam und Chennai nahmen Ölbekämpfungsgerät an Bord. Vom Coast Guard Regional Headquarter (North East) in Kolkata wurde die Operation gemeinsam mit dem Kolkata Port Trust (KoPT), Haldia Dock Complex, Dhamra Port und Vertretern des Eigners koordiniert und überwacht.
Die “SSL Kolkata” ist 147,85 Meter lang, 23,43 Meter breit, hat 8,51 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 13.784 Tonnen. Der 1.100-TEU-Frachter läuft für die TW Ship Management Pvt. Ltd. in Mumbai und wurde 2007 beim CSC Jiangdong Shipyard in Wuhu erbaut. Er lief bis 2010 als „Johanna Russ“ und bis 2015 als „Mcc Hanoi“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Tanker vor Kochi
(14.06.18) Auf dem indischen Tanker "Nu-Shi Nalini", 11880 BRZ (IMO: 9619608), kam es auf der Reise von Karachi nach Colombo am 13.6. in Keralas Kochi-Distrikt um 20.30 Uhr zu einer Explosion im Maschinenraum mit anschließendem Brand. Der Tanker war mit Naphta beladen und hatte eine 22-köpfige Crew an Bord. Am 13.6. war er nach Cochin dirigiert worden, wo Reparaturen durchgeführt werden sollten.
Er ankerte 14,5 Meilen südwestlich von Kochi auf Position 09° 49.89' N 076° 3.58' O. Um 11.30 Uhr kam es dort zu der Explosion auf einer unteren Plattform im Maschinenraum, als eine Maschine angefahren wurde. Das Feuerlöschsystem wurde sofort aktiviert, und um 14 Uhr war der Brand gelöscht.
Die indische Marine und die Coastguard leiteten eine Rettungsaktion ein. Ein Crewmitglied erlitt Verbrennungen von 80% und wurde um 16 Uhr von einem Hubschrauber abgeborgen. Es erlag aber im Krankenhaus den schweren Verletzungen.
Ein Sea King-Helikopter des Southern Naval Command wurde für den Fall, dass weitere Evakuierungen notwendig würden, in Bereitschaft versetzt. Die Marine schickte die INS "Kalpeni" zum Einsatzort, die indische Coastguard ein Einsatzboot vom “Charlie”-Typ. Vom Cochin Port Trust kam außerdem den Schlepper „Ocean Elite” zu Hilfe. Das Directorate General of Shipping, die Hafenbehörden in Cochin, MMD Kochi und die P & I-Versicherer der Elektrans Shipping Pvt Ltd. assistierten ebenfalls bei der Bewältigung der Lage.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierter Bulkcarrier nach Kapstadt eingeschleppt
(14.06.18) Der maltesische Bulkcarrier "Kiran Africa", 43439 BRZ (IMO-Nr.: 9491173), erlitt auf der Reise von Mundra, wo er am 19.5. ausgelaufen war, nach Santos, wo er am 20.6. hätte eintreffen sollen, Maschinenschaden vor der südafrikanischen Küste. Er trieb auf Position 34 43.0 S 19 24.0 O. Der Bergungsschlepper „SA Amandla“ wurde damit beauftragt, Havaristen auf den Haken zu nehmen.
Er wurde an einer 800 Meter langen Schlepptrosse dann zur Küste gezogen. Am 13.6. um 15 Uhr wurde der Frachter an die Ost-Mole des Hafens von Kapstadt gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier erlitt Maschinenschaden
(14.06.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier "Caravos Harmony", 44289 BRZ (IMO-Nr.: 9595589), erlitt östlich von Port Moody, British Columbia, einen Schaden am Heckantrieb vor Berry Point in Vancouver auf Position 049 17.981 N, 122 58.8 W am 9.7. um 21.23 Uhr. Das Schiff verholte zur Anchorage M und warf dort zur Reparatur Anker. Am 13.6. lag es dort weiter auf Position 49° 18.26' N 122° 56.39' W.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter lief auf Korallenriff
(14.06.18) Der 78 Fuß lange malediwische Kutter "Venus" lief auf der Fahrt von Male zur Insel Meedhoo im Dhaalu-Atoll auf einen Ausläufer eines Korallenriffes. Die Maldives National Defense Force (MNDF) kamen dem 1,5 Meilen südlich des Atolls Ithaafushi um 4.15 Uhr gestrandeten Schiff zu Hilfe. Taucher der Coastguard wurden zur Unfallstelle gebracht.
Der Eigner schickte ein anderes Schiff, um die Ladung der "Venus" zu übernehmen. An Bord war eine sechsköpfige Crew, darunter vier Malediver. Alle blieben unversehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen


SMIT soll Frachter bei Salalah bergen
(14.06.18) Am 2.6. wurde die SMIT Salvage BV damit beauftragt, den unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Frachter "Raysut II", l10880 BRZ (IMO-Nr.: 8317332), zu bergen, der seit dem 26.5. rund 18 Meilen westlich von Salalah auf Fazayzah Beach auf Grund saß. Er war mit 6,750 Tonnen Zementpuder im Golf von Aden unterwegs gewesen. Das Bergungsunternehmen wurde unter LOF 2011 unter Vertrag genommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter ankert mit technischen Problemen bei Bozcaada
(14.06.18) Der unter Palau-Flagge laufende Frachter "Amur 2507", 3086 BRZ (IMO-Nr.: 8721337), erlitt auf der Reise von Venedig nach Azov am 12.6. um vier Uhr in der Südzufahrt der Dardanellen einen technischen Schaden. Das Schiff erreichte mit eigener Kraft die Reede nördlich der Insel Bozcaada, wo die Crew mit der Reparatur begann. Die Transitgenehmigung für die Wasserstraße wurde bis zu deren Abschluss widerrufen. Am 13.6. lag der Havarist weiter auf Position 40° 48.98' N 028° 56.21' O vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff darf nach Wassereinbruch Wesel nicht verlassen
(Datum) Der Grund für den Wassereinbruch auf dem ungarischen Binnenschiff "Tokaj 3", 1933 ts (EU-Nr.: 04601000), am Morgen des 13.6. war noch unklar. Um 05:45 Uhr hatte der 63-jährige Schiffsführer beim Laden seines Schiffes im Weseler Hafen bemerkt, dass Wasser in einer Höhe von rund 40 Zentimetern eingedrungen war. Er verständigte die Rettungskräfte und brach den Ladevorgang ab. Mit den bordeigenen Pumpen gelang es ihm, den Wasserstand zu stabilisieren.
Ein Sachverständiger wurde mit der Begutachtung beauftragt. Das Gütermotorschiff durfte zunächst nicht weiterfahren. Der Schiffsverkehr im Weseler Hafen und auf dem Rhein wurde durch die Havarie nicht beeinträchtigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Verletzte bei Sportbootunfall in Mirow
(14.06.18) In der Mirower Schleuse kam es am Nachmittag des 3.6. zu einem Bootsunfall, bei dem zwei Personen leichte Verletzungen erlitten und es ein hoher Sachschaden entstand. Eine Person klagte über leichte Kopfschmerzen, mehrere Schürfwunden sowie eine Beule am Kopf. Sie war während der Kollision kopfüber vom Boot gestürzt und auf einem befestigten Gehweg aufgeschlagen, der parallel zur Schleusenkammer verläuft. Ein anderes Besatzungsmitglied wies Brandwunden in den Händen auf. Die Verletzten wurden in die Krankenhäuser nach Waren und Neustrelitz gebracht.
Ein Sportboot war auf ein anderes, das schon in der Schleusenkammer festgemacht war, von achtern aufgefahren und schob es gegen das Schleusentor. Ursache könnte ein technischer Defekt in der Steuerung des aufgefahrenen Bootes sein. Denn der Bootsführer wollte zurücksetzen, das Boot lief aber vorwärts. Ein Sachverständiger vor Ort stellte später fest, dass es ein technisches Problem am Gestänge des Bowdenzuges gegeben haben könnte.
Der Laufsteg auf einem Schleusentor wurde bei der Havarie dermaßen deformiert, dass eine Funktionsüberprüfung der gesamten Schleusenanlage durchgeführt werden musste. Die Schleuse Mirow blieb weiterhin funktionstüchtig, jedoch könnte es in absehbarer Zeit zu kurzfristigen Arbeitseinsätzen und Sperrungen kommen. An beiden beteiligten Motoryachten entstand ebenfalls Sachschaden.
An dem Rettungseinsatz waren zwei Besatzungen der Wasserschutzpolizeiinspektion Waren, zwei Rettungswagen sowie ein unterstützender Funkstreifenwagen des Polizeireviers Röbel beteiligt. Zur Begutachtung des technischen Sachschadens an der Schleusenanlage kam das Wasser- und Schifffahrtsamt Eberswalde zum Einsatz. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauerten noch an. Zur Schadenshöhe gab es noch keine Angaben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sportboot auf Main leckgeschlagen
(14.06.18) An der Steganlage des FKV 1903, ca. 200 Meter oberhalb der Niederräder Brücken bei Main Kilometer 31,2 stellte die Besatzung eines Fahrgastschiffes am 13.6. gegen 22 Uhr ein tief im Wasser liegendes Sportboot rund 200 Meter oberhalb der Niederräder Brücken fest. Die daraufhin alarmierte Feuerwehr Frankfurt am Main stellte fest, dass im Bugbereich des Kajütbootes das Wasser 40 Zentimeter hoch stand.
Das Boot konnte mit Einsatz einer Tauchpumpe stabilisiert und an der Steganlage der Sliprampe gesichert werden. Der Eigner wurde verständigt und wollte sich am 14.6. um die endgültige Bergung kümmern. Es kam zu keinerlei Austritt von Betriebsstoffen. Die Ermittlungen dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen


13 Tote und acht Vermisste vor Makassar
(14.06.18) 13 Menschen kamen ums Leben, acht weitere wurden vermisst, nachdem am 13.6. gegen 13 Uhr ein Passagierboot in den Gewässern vor Makassar in der indonesischen Süd-Sulawesi-Provinz sank. Es war in stürmische See geraten, als es sich acht Kilometer vom Paoetere Seaport in Makassar City entfernt befand. Eine Rettungsaktion wurde durch die Behörden eingeleitet.
Das Boot war für weniger als 20 Personen zugelassen, es befanden sich aber über 70 Menschen an Bord. Es war von Pulau Barrang Lompo nacj Paotere Port in Kecamatan Ujung Tanah, Makassar unterwegs gewesen. Von den 63 geretteten Personen wurden 39 verletzt und kamen in ein Krankenhaus in Makassar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler lief im Sandnessund auf Grund
(14..06.18) Der spanische Trawler "Arosa Nueve", 960 BRZ (IMO-Nr.: 8617469), lief am Abend des 13.6. zwischen Tromsøya und Kvaløya im Sandnessund auf Grund. Die Polizei wurde um 21.17 Uhr verständigt und schickte ein Patroullienboot zur Unglücksstelle. Auch die Feuerwehr von Tromsø war mit einem Löschboot um 21.40 Uhr vor Ort, um die Lage zu untersuchen.
Es gab keine Hinweise auf Umweltgefährdungen. Um 22.10 Uhr war ein Schlepper unterwegs zum Strandungsort. Um 23.30 Uhr konnte der Trawler wieder flottgemacht werden. Er machte am Solstrand in Tromsø fest. Wie sich herausstellte, wurde die Havarie durch ein technisches Versagen des Autopiloten verursacht. Kapitän und 1. Offizier wurden mit negativem Resultat auf Drogen getestet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter bei Leksvik nach Feuer gesunken
(14.06.18) Ein Holzkutter ging am 13.6. um 17.30 Uhr zwischen Leksvik und Vanvikan in Flammen auf. Der Skipper wurde gerettet und von der Feuerwehr nach Trondheim gebracht. Sie war mit einem Boot aus Nyhavna in Trondheim zu Hilfe gekommen. Ein Sea King-Helikopter des 330. Geschwaders stieg in Ørland auf. Um 17.42 Uhrkonnte er wieder abdrehen, nachdem sich der Fischer hatte retten können und von dem Löschboot an Bord genommen wurde. Danach wurde der Brand gelöscht. Das Boot war aber so schwer beschädigt, dass es sank.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack von deutschem U-Boot versenkten Tankers wird untersucht
(14.06.18) Die U. S. Coast Guard beauftragte die Resolve Marine mit einer Unterwasserinspektion des Tankers „Coimbra“ vom 19. bis zum 27.6. Das Wrack liegt rund 30 Meilen südöstlich von Shinnecock, New York, wo es im 2. Weltkrieg von einem deutschen U-Boot versenkt wurde. Bei der Inspektion soll der Zustand des Rumpfes untersucht werden in Hinsicht auf mögliche Umweltrisiken.
Während der Arbeiten der Taucher soll eine Sicherheitsdistanz von 500 Yards zur Untergangsstelle eingehalten werden. An der Aktion sind der Navy Supervisor of Salvage, das Coast Guard Academy Science Department, das Coast Guard Atlantic Strike Team, die National Oceanic and Atmospheric Administration, und das New York Department of Environmental Conservation beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Thailändischer Containerfrachter gesunken
(14.06.18) Der thailändische Containerfrachter “Pathara Marine 6” kenterte und sank am 13.6. um 23.40 Uhr vor der Insel Ko Si Chang auf der Fahrt von Laem Chabang Port nach Bangkok. Die vierköpfige Crew wurde unversehrt gerettet. Das Schiff war mit rund 70 Containern beladen, von denen etliche im Meer trieben, so auch im Gebiet der Ko Si Chang Reede. Vor Ort herrschten seit Tagen stürmische Wetterbedingungen, die als Ursache für den Untergang galten.
Im Oktober 2015 war ein Schwesterschiff, die “Pathara Marine 6”, im Golf von Siam unter ähnlichen Bedingungen mit ebenfalls vier Mann und 70 Containern an Bord gesuinken. Damals konnte niemand gerettet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Baggerschiff auf Stelzen repariert
(14.06.18) Das englische Baggerschiff "Doreen Dorward", 161 BRZ (MMSI-Nr.: 235087268), erlitt am 12.6. um 21.45 Uhr eine Blockade des Backbordpropellers vor Fleetwood, als es von Poole kam, auf Position 53 55 40 N, 003 00 18 W, beim Ankermanöver. Die 120 Fuß lange Kranbarge trieb in ein Trainings-Rettungsboot. Das Fleetwood Coastguard Rescue Team und ein Rettungsboot wurden alarmiert. Die Barge verfing sich mit ihrem Propeller auf ihrer Drift in Objekten auf dem Flussgrund auf ihrer Drift.
Die Fahrt endete in der Seite des Trainingsboots des Fleetwood College. Das Schiff konnte dort mithilfe seiner Stelzenbeine auf der Position gesichert werden, und die vierköpfige Crew untersuchte, ob es möglich war, den Propeller wieder freizubekommen.
Bei Niedrigwasser war er erreichbar, und der Schaden konnte behoben werden. Das RNLI-Boot aus Fleetwood und ein Boot der Coastguard waren zur Assistenz und Sicherung vor Ort. Am 13.6. um 18.20 Uhr war der Bagger wieder fahrtüchtig und lief nach Fleetwood ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot trieb manövrierunfähig im Nebel
(14.06.18) Am 13.6. meldete das 7,5 Meter lange Sportboot “Arpagon 4” um 18.20 Uhr dem CROSS Jobourg, dass es durch einen Gegenstand im Propeller bei Les südlich von Jersey manvörierunfähig geworden sei. An Bord waren fünf Personen. Das Zollboot “Le Pléville Le Pelley” aus Granville war 10 Meilen entfernt und nahm Kurs auf den Havaristen. Inzwischen geriet dieser in Nebel, was die Suche erschwerte.
Auch die „Caze-Coutain” der SNSM-Station in Agon-Coutainville lief nun aus. Das CROSS bat auch das Fahrgastschiff “Victor Hugo” des Manche Iles Express, das von Jersey nach Granville unterwegs war, um Hilfe. Bei einer Sicht von unter 15 Metern gelang es gegen 20 Uhr, das rund sechs Kilometer verdriftete Boot zu lokalisieren.
Es wurde von der „Caze-Coutain” auf den Haken genommen und nach Agon-Coutainville abgeschleppt. Dabei wurde der Schleppzug von der „Pléville Le Pelley“ eskortiert. Der Konvoi erreichte den Hafen um 22:30 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht hing in Hummertöpfen fest
(14.06.18) Am Morgen des 13.6. wurde die RNLI in Castletownbere RNLI um 5.22 Uhr von der Valentia Coast Guard alarmiert. Eine 32 Fuß lange Segelyacht aus Belfast hatte sich mit ihrem Propeller in Hummertöpfen unweit von Dursey Island im County Cork verfangen. Das Rettungsboot „Annette Hutton” lief unter Vormann Dave Fenton wenige Minuten später aus.
Nach 40 Minuten hatte es die Yacht mit ihrer fünfköpfigen Crew erreicht. Vor Ort waren vier Beaufort Wind und eine Schwell von einem Meter Höhe. Es gelang, die manövrierunfähige Yacht zu befreien. Sie nahm anschließend Kurs auf den Hafen von Castletownbere. Dank des raschen Hilferufs konnte die Situation vor einer einsetzenden Wetterverschlechterung rechtzeitig geklärt werden.
Am selben Tag barg das RNLI-Boot aus Lowestoft, die “Patsy Knight”, gegen sieben Uhr eine manövrierunfähige Yacht, deren Motor ausgefallen war und die im starken Tidenstrom trieb. Die Yacht befand sich mit zwei Mann an Bord acht Meilen südöstlich von Lowestoft. Das 10 Meter lange Boot war von Ijmuiden nach England unterwegs. Es konnte sicher in den Hafen geschleppt werden, wo es von der Coastguard Lowestoft und Southwold bereits erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht in Futuna gestrandet
(14.06.18) 30 Meter vor der Küste lief in der Nacht zum 14.6. gegen 22 Uhr eine 15 Meter lange Segelyacht in Taoa, Alo in Futuna, auf Grund. An Bord war eine dreiköpfige Crew aus Fiji. Es hatte einen Motorschaden gegeben, und das Boot trieb auf das Riff. Anwohner kamen aus Taoa, Filiseano zu Hilfe, gefolgt von der Feuerwehr. Bei Niedrigwasser sicherte sie das auf der Seite liegende Boot.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank vor der Algarve
(14.06.18) Vor Sagres sank am 13.6. gegen vier Uhr der Kutter „Luzé“ (MMSI-Nr.: 263500360), ein 20 Meter langer 130-Tonner aus Póvoa de Varzim nach einem Wassereinbruch infolge eines Problems am Propeller. Der Schiffbruch ereignete sich 10 Kilometer von Carrapateira Nuno Ferreira Santos entfernt. Die siebenköpfige Crew aus Póvoa de Varzim and Caxinas (Vila do Conde) ging in eine Rettungsinsel und wurde wohlbehalten gebogen.
Das Rettungsboot „Diligent“ und ein Kutter, der sich in der Nähe befand, kamen ihr zu Hilfe und brachten sie nach Baleeira in Sagres. Unter den Geretteten befand sich auch der Schiffseigner José Lourenço, der der Skipper des Schiffes war. Dieses hatte einen Wert von 700.000 Euro dargestellt und war am 11.6. aus Sines auf Fangfahrt ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach Crew der Rigel geht weiter
(14.08.16) Die Suche nach der Crew des argentinischen Trawlers „Rigel“ durch die Prefectura Naval Argentina dauerte auch fünf Tage nach dessen Verschwinden mit 100 Einsatzkräften, die rund um die Uhr im Einsatz waren, an. Trotz der schlechten Wetterbedingungen hielten sie 220 Kilometer von Rawson (Chubut) entfernt weiter Ausschau nach Überlebenden und analysierten die verschiedenen bisher gefundenen Teile. Eine Kiste mit Werkzeugen, vier Schienen und Angelausrüstung in einer blauen Tüte mit dem Namen eines Crewmitglieds wurden zuletzt von dem Kutter „Don Gaetano" gefunden.
Körbe, Holzstücke, die vom Deck eines Schiffs stammten sowie Plastikkisten, in denen Fang gesammelt wird, wurden ebenfalls entdeckt, konnten aber nicht eindeutig der „Rigel“ zugeordnet werden. Das Suchschiff "Tango" war mit seinem Seitenscan-Sonar ebenfalls auf dem Weg ins Suchgebiet. Der Korvette ARA "Granville" wurde inzwischen ein neues Suchgebiet zugewiesen, während das Transportschiff ARA "Bahia San Blas" als logistische Unterstützung in der Region verblieb.
Bislang wurden 4.128 Quadratkilometer Meeresfläche abgesucht. Die Patroullienboote "Prefect Fique", "Prefect Derbes" und “Ingeniero White” waren zwischen Punta Ninfas und Bahía Camarones im Einsatz, außerdem zwei Beechcraft und zwei Hubschrauber.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot ging in Flammen auf
(14.06.18) Am Nachmittag des 11.6. ging ein 40 Fuß langes Sportboot nördlich von Protection Island in Flammen auf und sank. Die dreiköpfige Crew konnte noch Überlebensanzüge anziehen, ehe sie auf der Flucht vor dem Feuer ins Wasser springen musste, wo sie ein anderes Schiff rettete. Sie wurden dann auf ein Boot der US Coast Guard Port Angeles übergeben und von diesem zur Port Hudson Marina in Port Townsend gebracht. Sie hatten das Unglück wohlbehalten überstanden. Ein MH-65 Dolphin-Helikopter der Port Angeles Coast Guard-Station überflog das lichterloh brennende Boot, sah aber keine Anzeichen einer Umweltgefährdung. Die Ursache des Feuers war unbekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Landungsschiff in Brand geschossen
(14.06.18) Ein Marineschiff der Vereinigten Arabischen Emirate wurde am 14.6. von Houthi-Rebellen vor dem jemenitischen Hafen Hodeidah im Roten Meer angegriffen und geriet in Brand. Die Attacke ereignete sich, als die von den Saudis geführte Koalition eine amphibische Operation unweit der Stadt durchführte im Rahmen ihres Kampes gegen die Rebellen. Dabei wurde eines der Landungsboote von zwei Raketen getroffen, als es Ausrüstung und Soldaten an Land bringen wollte. Die Koalitionskräfte brachen den Angriff daraufhin ab und starteten eine SAR-Operation.
Quelle:Tim Schwabedissen



(Bild: Feuerwehr Rerik) Gestrandete Yacht vor Rerik  Großbild klick!

Erneut Segelyacht vor Wustrow gestrandet
(13.06.18) Am 11.6. ist erneut eine Segelyacht vor der Halbinsel Wustrow bei Rerik gestrandet. Das Schiff war wie ein vor drei Wochen auf Grund gelaufenes Segelboot vom Wasser aus nicht zu erreichen, eine Bergung gestaltete sich entsprechend schwierig. Die Yacht war mit einer zweiköpfigen Crew am Vormittag vor der Halbinsel Wustrow wegen mangelnder Vorbereitung und einer Verkettung unglücklicher Umstände festgekommen.
Da sich an Bord keine passenden Seekarten befanden, geriet der Skipper in zu flaches Gewässer. Dann kam es zu einem Schaden am Rigg, sodass das Hauptsegel nicht mehr unter Spannung gehalten werden konnte. Anschließend führte ein leerer Benzintank dazu, dass der Außenbordmotor mangels Kraftstoff seinen Dienst versagte.
Ein Versuch das Boot mittels Notankerung vor der drohenden Strandung zu bewahren, blieb erfolglos. Nachdem es festgekommen war, gelang es den beiden Männer an Bord, ohne Hilfe an Land gelangen. Sie meldeten sich dann beim Pförtner auf der Halbinsel Wustrow.
Die Küste besteht vor der Halbinsel Wustrow überwiegend aus großen Steinen, zwischen denen die Segelyacht festsaß. Wasserseitig war sie durch die eingesetzten Rettungskräfte nicht zu erreichen und deshalb ein Freischleppen nicht möglich. Auch von Land aus würde die Bergung wegen der Steilküste schwierig sein.
Die um 15.37 Uhr alarmierte, freiwillige Feuerwehr Rerik bahnte sich zu Fuß über eine Leiter einen Weg zum Strand und zur Yacht, um Kraftstoff und Chemikalien von Bord zu holen. Der Einsatz war nach gut drei Stunden um 18.46 Uhr beendet. Die vor knapp drei Wochen mit einem 72-jährigen Skipper aus Chemnitz gestrandete, acht Meter lange Segelyacht soll mittlerweile geborgen worden sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter „O.T. Ideaal“
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Brake: Frachter zu viel Wasser im Ballasttank
(13.06.18) Am 12.6. wurde beim Einlaufen des niederländischen Frachters „O.T. Ideaal“, 2702 BRZ (IMO-Nr.: 9431604), im Hafen von Brake festgestellt, dass die steuerbordseitige Freibordmarke nur noch geringfügig über der Wasserlinie lag, das Schiff sich aber nach Backbord neigte. Die Freiborde wurden durch die Beamten der Wasserschutzpolizeistation Brake ausgemessen. Dabei wurde festgestellt, dass der jahreszeitlich einzuhaltende Freibord um sieben Zentimeter unterschritten war.
Der russische Kapitän des aus dem spanischen Hafen Marin gekommenen Schiffes ließ daraufhin die Ballastwassertanks peilen. Diese wiesen eine größere Befüllung auf als angenommen. Ob eine Fehlbedienung oder ein technischer Fehler die Ursache hierfür war, musste auf Anweisung der Berufsgenossenschaft Verkehr, Abteilung Schiffssicherheit, die zuständige Klassifikationsgesellschaft feststellen. Bis zur Klärung der Ursache wurde ein Auslaufen aus dem Hafen verboten.
Zusätzlich sollte es eine Hafenstaatkontrolle durch einen Inspektor der BG Verkehr geben. Wegen des Verstoßes gegen die Schiffssicherheitsverordnung musste der Kapitän eine Sicherheitsleistung von 1.000 Euro hinterlegen. Nachdem keine weiteren Mängel festgestellt worden waren, konnte die „O.T. Ideaal“ den Hafen um 21.35 Uhr wieder verlassen und nahm Kurs auf Le Trait, wo sie am 15.6. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht vor Girvan wird von der Untiefe gezogen
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Segelyacht vor Girvan / Schottland auf Grund gelaufen
(13.06.18) Am 12.6. um 17:06 Uhr wurde das RNLI-Boot aus Girvan alarmiert, nachdem eine Segelyacht beim Einlaufen in den Hafen auf einer Sandbank in der Hafeneinfahrt auf Grund gelaufen war. Das Boot lag am Ende der Schutzmole und legte sich bei ablaufendem Wasser auf die Seite. Die „Elizabeth and Gertrude Allan – RNLB 13-23“ lief sofort aus und machte eine Schleppleine fest.
Es gelang, die Yacht wieder vom Sand herunterzubekommen und in tieferes Wasser zu ziehen. Hier musste sie zunächst auf Position gehalten werden, bis die Wassertiefe ausreichend war, sie durch die Hafeneinfahrt zu bekommen. Danach kehrte das Rettungsboot auf seine Station zurück und wurde wieder einsatzklar gemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leichte Kollision auf dem Main
(13.06.18) Am 12.6. kam es auf dem Main bei Krotzenburg in Hessen zu einer leichten Kollision, nachdem ein zu Tal fahrendes Baggerschiff beim Passieren eines entgegenkommendes Tankmotorschiffs durch einen Defekt an der Gasregelungsanlage des backbordseitigen Schottelpropellers einen Abfall der Drehzahl der Backbordmaschine erlitt. Das Schiff kam daraufhin nach Backbord vom Kurs ab, gerade als das Tankschiff sich annäherte. Der Schiffsführer vom Baggerschiff versuchte sofort, gegenzusteuern.
Jedoch drehte das Baggerschiff durch den plötzlichen Drehzahlanstieg der Backbord-Maschine rasch nach Steuerbord ab, wo sich das Tankschiff befand. Es kam zu einer Kollision, bei der jedoch bis auf eine kleine Delle im Vorschiff des Tankschiffs keine weiteren Schäden entstanden. Beide Fahrzeuge konnten ihre Fahrt fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Container stürzten von Frachter in Tianjin
(13.06.18) Am Nachmittag des 11.8. stürzte ein Stapel von fünf Containern vom Deck des unter Hongkong-Flagge laufenden Containerfrachters "CSCL Spring", 116603 BRZ (IMO-Nr.: 9645853), auf den längsseits festgemachten, chinesischen Bunkertanker "Jinyou 8" (MMSI-Nr.: 412018420) hinab. Beide Schiffe lagen am Pacific International Terminal in Tianjin. Das Versagen einer Halterung löste den Unfall aus, als ein 40-Fuß-Container abgeladen werden sollte, dieser sich dadurch aber nicht von den darunter stehenden lösen konnte. Dadurch wurden diese destabilisiert und mit über Bord gerissen.
Die fünf Boxen stürzten auf die Aufbauten und das Deck des 50 Meter langen Tankers hinab. Glücklicherweise kam es zu keiner Entzündung durch Funken, weil gerade Öl gepumpt wurde. Während die “Jinyou 8” deutlich beschädigt wurde, kam die "CSCL Spring" fast oder gänzlich unbeschädigt davon. Sie lief am 12.6. aus Tianjin nach Qingdao aus, wo sie am 14.6. erwartet wurde. Die "Jinyou 8" machte am 'Tianjin Port Fourth Stevedoring Company Terminal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter kollidierte vor Japan mit Kutter
(13.06.18) Der japanische Frachter “Seishu Maru“, 748 BRZ, kollidierte am 11.6. um 19.45 Uhr auf Position 34 17 03 N, 133 32 08 O vor der japanischen Küste mit einem Kutter. Über den Umfang der Schäden war nichts bekannt, Menschen wurden nicht verletzt. Am 12.6. um 3.15 Uhr verließ der Frachter den Hafen von Mizushima.
Quelle:Tim Schwabedissen


Grachter auf dem Don aufgelaufen
(13.06.18) Der unter Belize-Flagge registrierte Frachter "Reliance", 2426 BRZ (IMO-Nr.: 8872344), lief am 12.6. um sechs Uhr auf dem Don bei Flusskilometer 3.175 auf Grund. Er war unbeladen von Isthmia, wo er am 5.6. ausgelaufen war, nach Rostov unterwegs. Zwei Schlepper kamen dem Havaristen zu Hilfe und trafen gegen Mittag vor Ort ein. Nachdem das Schiff wieder flottgemacht worden war, machte es um 21.40 Uhr am Containerterminal in Rostov fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastschiff lag quer an Neckarbrücke
(13.06.18) Am Vormittag des 12.6. schlug das holländische Flussfahrgastschiff "Patria", 99 ts (EU-Nr.: 02312744), mit 22 Personen an Bord, darunter neun Passagieren, auf dem Neckar an der Eisenbahnbrücke in Ladenburg quer und wurde von der Strömung gegen die Pfeiler gedrückt. Der Schiffsführer hatte zu spät bemerkt, dass wegen des hohen Wasserpegels sein Schiff nicht unter der Brücke hindurchpassen würde. Er versuchte ein Wendemanöver auf dem Fluss, was aber misslang.
Das Schiff wurde von der Strömung erfasst und landete quer zum Fahrwasser an der Brücke, von der es sich nicht mehr befreien konnte. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Gegen Mittag erst gelang es einem Baggerschiff gemeinsam mit einem weiteren Fahrzeug der Wasser- und Schifffahrtsbehörde, den Havaristen von der Brücke wegzuschleppen. Er machte anschließend in Heidelberg fest. Der Fluss musste bis dahin für die übrige Schifffahrt gesperrt werden. Mitarbeiter der Bahn sollten die Brücke nun auf mögliche Schäden hin untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segler starb bei Havarie auf Thau-See
(13.06.18) Am Abend des 20.6. fing das CROSS Med einen Notruf der Yacht "Baufix II" auf, die im Austernpark des Thau-Sees auf Grund gelaufen war. An Bord befand sich eine dreiköpfige Crew. Ein 70-jähriger stand am Bug des Bootes mit einem Scheinwerfer und versuchte, die Strandungsstelle auszuleuchten. Dabei fiel er über Bord und schlug mit dem Kopf auf Felsen auf.
Es gelang den beiden anderen, das Boot wieder flottzumachen. Als es nach Hérault einlief, war die Feuerwehr am Kai bereit, dem Verletzten zu assistieren. Doch dieser musste wenig später für tot erklärt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht überstand Kollision mit Containerriesen vor La Hague
(13.06.18) Am 12.6. um 04.23 Uhr kollidierte die 14 Meter lange, belgische Segelyacht "Rahona" (MMSI-Nr.: 205040100) mit dem dänischen Containerfrachter "Mumbai Maersk", 212400 BRZ (IMO-Nr.: 9780471), rund 65 Meilen westlich von La Hague. Der Skipper, der allein an Bord war, informierte das CROSS Jobourg, dass er unversehrt geblieben war und sein Boot keinen Wassereinbruch erlitten habe. Er brauchte keine unmittelbare Hilfe und hielt auf den Hafen von Cherbourg zu.
Vor Ort waren 15 Knoten Wind und drei Meter hohe Wellen. Der Kurs der Yacht wurde von dem CROSS Jobourg überwacht, bis die “Rahona” am 13.6. um 2.36 Uhr sicher in Cherbourg festmachte. Die "Mumbai Maersk", die mit einer 26-köpfigen Crew an Bord von Tanger Med kam, setzte die Fahrt nach Bremerhaven fort und traf dort am Vormittag des 13.6. ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bordhund starb bei Schiffsbrand in Harlingen
(13.06.18) Am 9.6. brach auf dem holländischen Plattbodenschiff „Mermaid“, das im Willemshaven in Harlingen vertäut lag, ein Feuer aus. Dabei kam der Bordhund ums Leben. Die Feuerwehr rückte aus, nachdem zunächst eine Explosion an Bord und ein vermisstes Crewmitglied gemeldet worden war.
Vor Ort stellte sich heraus, dass dies nicht der Fall war. Alle Personen hatten sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Das Feuer auf dem 36 Meter langen Zweimaster konnte rasch gelöscht werden, doch für den Hund gab es keine Rettung. Die „Mermaid“ wurde 1907 gebaut und ist nach einer größeren Renovierung 1990 als Charterschiff von Harlingen aus im Wattenmeer und dem IJsselmeer unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch in Wesel
(13.06.18) Am Morgen des 13.6. kam es zu einem Wassereinbruch auf einem Binnenschiff im Weseler Hafen. Als der Schiffsführer um 7.30 UhrAlarm schlug, stand es schon kniehoch. Das eindringende Wasser konnte aber mit den eigenen Pumpen gelenzt werden. Polizei und Feuerwehr konnten wieder abrücken.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot vor Moène in Not
(13.06.18) Am Morgen des 12.6. wurde die SNSM-Station Trébeurden alarmiert, nachdem ein Motorboot vor der Insel Molène um 7.30 Uhr Wassereinbruch erlitten hatte und eine Meile vor der Küste zu sinken drohte. Das Rettungsboot “Pors Trozoul” sowie ein Dragon 29-Helikopter aus Quimper wurden sofort nach dem Notruf des Skippers mobilisiert. Der Hubschrauber brauchte aber nicht mehr eingreifen, da das SNSM-Boot aus Trébeurden rasch vor Ort war und den Havaristen in Schlepp nehmen konnte.
Das Motorboot war auf einen Felsen gelaufen, woraufhin es zu einem Schaden am Propeller und nachfolgend Wassereinbruch kam. 20 Minuten nach der Havarie drohte das 7,50 Meter lange Boot zu sinken. Dank der raschen Hilfe konnte es in den fünf Kilometer entfernten Hafen von Trébeurden abgeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Unbeleuchtete Yacht bei Kollision schwer beschädigt
(13.06.18) Die Joint Marine Unit der Royal Cayman Islands Police Service untersuchte die Kollision der 35 Fuß langen “Cabo Express” am 11.6. um 19.30 Uhr mit der unbeleuchteten und unbemannten Segelyacht „Faro“, die im North Sound bei Duck Pond vor Anker lag. Die “Cabo Express” kam von Cayman Kai und beschädigte die Yacht schwer. Das Powerboot selbst kam mit geringen Schäden davon.
Quelle:Tim Schwabedissen


Polizist in Ruderboot rettete Hund von brennender Yacht
(13.06.18) Am 9.6. um 5.30 Uhr brach auf einer Segelyacht im San Rafael Yacht Harbor ein Feuer aus. Einsatzkräfte des San Rafael Fire Department bekämpften die Flammen auf dem Boot, kamen aber nicht mehr an einen Hund heran, der sich noch an Bord befand. Das Boot war vom Anleger losgeworfen worden, damit sich das Feuer nicht in der Marina ausbreiten konnte. Der Polizeioffizier Travis Ruggles rief ein Ruderboot, das sich in der Nähe befand, heran, und kam mit diesem dem Tier zu Hilfe.
Dichter Rauch quoll aus der Yacht, als Ruggles längsseits ging. Versuche des Polizisten, den Hund durch Zurufe zum Übersteigen zu bewegen, schlugen fehl. Daraufhin zog er ihn vom Deck herunter in das Ruderboot. Dort konnte der Hund mit seinem glücklichen Besitzer zusammengebracht werden.
Die Rettung kam in letzter Minute, denn die 32 Fuß lange Yacht, auf der der Mann gelebt hatte, ging vollends in Flammen auf und sank. Der Schaden betrug rund 50,000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen


Crew gestrandeten Schleppers in Porbandar gerettet
(13.06.18) Am Morgen des 13.6. rettete die indische Coast Guard die siebenköpfige Crew des Schleppers “Jalraak”, der an der Küste von Porbandar bei Gujarat gestrandet war. Die Maschine des Schiffes war im Arabischen Meer gegen ein Uhr ausgefallen, und es wurde dann auf den Strand getrieben. Nachdem die Coast Guard einen Notruf aufgefangen hatte, schickte es die “'Shoor” der Marine zu Hilfe.
Der an Bord mitgeführte Chetak-Helikopter stieg wenig später auf und konnte die Gestrandeten unversehrt von ihrem in der Brandung liegenden Schiff aufwinschen. Um sechs Uhr waren alle in Sicherheit. Sie wurden in ein Krankenhaus in Porbandar geflogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf der Wolga
(13.6.18) Die Kollision einer Barge, die der russische Schlepper “Kapitan Vecherkin” über die Wolga schob, mit dem Touristenboot "Elan 12“ am 11.6. bei Volgograd wurde durch die Trunkenheit dessen Schiffsführers und Eigners verursacht. Er hatte 2,17 Promille Alkohol im Blut gehabt. Sein nicht für Personentransport zugelassenes Katamaranboot war mit voller Fahrt und ohne Lichter zu führen durch die Nacht unterwegs gewesen.
Am Ruder stand der Eigner Kmitry Khakhalev, der sowohl Lichtsignale wie auch Typhonwarnungen des Schleppers komplett ignorierte. Sechs Frauen, eine Teenagerin und vier Männer starben in der Kajüte, als die „Elan 12“ den Schubverband rammte und sofort sank. Die sechs Rettungswesten, die es an Bord gab, blieben ungenutzt.
Bei Dmitry Khakhalev handelte es sich um einen umstrittenen einstigen Lokalpolitiker, der für Hooligantum und sexuelle Gewalt sowie eine Schießerei auf einem Campingplatz bereits mehrfach im Gefängnis gesessen hatte. Er kam ebenso wie seine Lebensgefährtin Anastasia Khakhaleva ums Leben bei der Fahrt, auf der der 43. Geburtstag des Polizisten Vitaly Negrash gefeiert worden war. Er wie auch seine Frau und die Tochter zählten ebenfalls zu den Todesopfern. Ein anderer Polizist, Sergey Shkurenko, der ein Freund von Khakhalev war, wurde am Morgen nach dem Unglück vernommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hunderte aufgegebene Schiffe in Delta-Region bereiten Sorgen
(13.06.18) Hunderte aufgegebener Schiffe in Contra Costa, Sacramento, San Joaquin, Solano and Yolo in den Delta-Bezirken, die auch umweltgefährdende Stoffe enthalten könnten, bereiten der State Land Commission Sorgen. Nun sollen 6,5 Millionen Dollar pro Jahr bereitgestellt werden, die Wracks zu entsorgen. Sogar große Handelsschiffe wurden für wenige Dollar verkauft und zum Delta geschleppt, wo sie dann verrotten und sinken.
Einige dieser Wracks sind durchaus pittoresk. So sitzt ein halb gesunkener Trawler malerisch vor dem Bay Point vor der Kulisse des Mount Diablo in flachem Wasser, der alte Schlepper “Polaris” ruht zwischen den Resten eines verfallenden Docks und der Four Fools Winery in Rodeo; während das 1955 erbaute Fahrgastschiff „Aurora“, die ehemalige „Wappen von Hamburg“, eine bessere Zukunft zu haben scheint und derzeit in einer Marina nordwestlich von Stockton restauriert wird.
Einige alte Bargen, die zwischen den Winter- und Kimball Islands im Päckchen liegen, erinnern immer mehr an die Schrottinsel aus dem Kinofilm Waterworld. In der Nähe ließ deren Eigner andere Bargen sinken, um sie dann mit Kies zu füllen, um so neues Land zu gewinnen. Rund 10 Bargen, auf denen zwei weitere liegen, verrosten in einem Flachwassergebiet des Broad Slough zwischen den Inseln.
Die Coast Guard kann mit Mitteln aus dem Oil Spill and Liability Trust Fund lediglich beim Abpumpen von Öl assistieren. Manchmal wurden dazu alte Schiffe wieder schwimmfähig gemacht, um danach wieder unterzugehen. Aber auch Asbest oder bleihaltige Farben können den Fluss verschmutzen.
Insgesamt liegen derzeit rund 250 aufgegebene Schiffe im Delta, davon sind 54 Handelsschiffe. Sie alle zu beseitigen, wurde mehr als 30 Millionen Dollar erfordern. In einigen Fällen sind die Wracks so eingewachsen oder versandet, dass eine Räumung mehr Schäden verursachen als Nutzen bringen würde. Ein besonderes Wrack ist der einstige Raddampfer „Solano“ der Railroad Ferries. Das 1906 erbaute Schiff wurde vor dem Fulton Shipyard in Antioch 1930 als Wellenbrecher versenkt. Doch bei einem Feuerwerk auf seinem Deck am 4.7.1983 brannte es bis zur Wasserlinie herunter. Nur noch die Kurbelwelle und der Spantenumriss erinnern heute an den Dampfer.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter Jorker Reederei erlitt Leckage an Treibstoffleitung
(13.06.18) Der portugiesische Containerfrachter "Moveon", 9981 BRZ (IMO-Nr.: 9237369), der Reederei Friedhelm Dede GmbH & Co. KG in Jork erlitt am 12.6. ein Leck in einer Treibstoffleitung auf Position 51 18 22.2 N 01 37 27.6 O. Die 12-köpfige Crew machte sich an die Reparatur des Schadens, und nachdem diese abgeschlossen war, setzte der Frachter die am 10.6. in Ferrol begonnene Fahrt nach Tilbury fort. Hier machte er um 13.30 Uhr fest und lief am 13.6. um 4.20 Uhr wieder aus, um als nächstes Rotterdam anzusteuern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden im Bosporus
(13.06.18) Der unter Tansania-Flagge laufende Frachter "Matrona", 1610 BRZ (IMO-Nr.: 8509038), erlitt am 12.6. gegen Mitternacht beim Transit des Bosporus in südlicher Richtung Maschinenschaden. Er war am 10.6. aus Novorossiysk ausgelaufen und in den türkischen Hafen Fatsa bestimmt. Der Havarist warf Anker auf der Reede von Büyükdere zur Reparatur. Am 13.6. lag das 1985 von der Kröger-Werft in Rendsburg als „Bremer Roland“ erbaute Schiff dort weiter auf Position 41° 9.41' N 029° 2.73' O.
Quelle:Tim Schwabedissen


„Poseidon – HAR 7“
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!

Gestrandet - kein Schlaf für Seenotretter in Hooksiel
(12.06.18) Wenig Schlaf bekamen die Seenotretter der DGzRS-Station Hooksiel vom 10. zum 11.6. nachdem der Kutter „Poseidon – HAR 7“, 22 BRZ, durch ein Netz im Propeller manövrierunfähig geworden und am Strand von Wangerooge aufgelaufen war. Gegen halb zwei Uhr nachts verständigte der Skipper die Seenotretter, als der manövrierunfähige Fischkutter aus Harlesiel durch den kräftigen Nordwind immer weiter auf die Insel zugetrieben wurde. Obwohl der Seenotkreuzer „Bernhard Gruben“ der Station Hooksiel auf den Notruf hin sofort ausgelaufen, war, kam er zu spät. Die „Poseidon“ hatte vor dem Badestrand von Wangerooge aufgesetzt und lag dort in der Brandungszone auf einer Barre. Das Wasser war aber bereits so weit abgelaufen, dass der Seenotrettungskreuzer beim Eintreffen den Kutter nicht mehr freischleppen konnte. Er blieb über Nacht seewärts vor dem Strand liegend zur Sicherheit auf Standby.
Als das Wasser immer weiter ablief, saß der Kutter schließlich auf dem Trockenen. Dies brachte den Skipper des Kutters und seinen Decksmann aber in die Lage, den Propeller von dem darum gewickelten Netz zu befreien. Die Freiwillige Feuerwehr Wangerooge war inzwischen auch vor Ort. Die Einsatzkräfte pumpten etwa ein Drittel des Kraftstoffes aus den Tanks ab, um den Havaristen leichter zu machen und ihm damit ein schnelleres Aufschwimmen bei auflaufendem Wasser zu ermöglichen.
Am frühen Morgen des 11.6. wurde dann eine Schleppverbindung zur „Johann Fidi“, dem Tochterboot der „Bernhard Gruben“, hergestellt, das inzwischen vom Mutterschiff ausgesetzt worden war. Mit diesem gelang es den Seenotrettern, den Kutter freizuschleppen. Sie zogen den Fischkutter samt seiner Besatzung dann über die Untiefen ins freie Wasser und anschließend in den Hafen von Harlesiel.
Die „Poseidon“ wurde 1967 gebaut bei der Bültjer-Werft in Ditzum und mit der Registrierung „GRE 9“ an Geerd Oltmans aus Greetsiel abgeliefert. Später wurde sie registriert für Dieter Oltmans, dessen ebenfalls in Greetsiel lebenden Sohn. Am 1.1.1990 kam sie mit der Registrierung „BOR 1“ für H.J. Feeken in Borkum in Fahrt und lief mit der Registrierung „HAR 7“ ab dem 1.6.1992 mit Heimathafen Carolinensiel und seit dem 20.10.1992 für den aktuellen Eigner Horst Schimmelpfennig in Harlesiel. Der Kutter ist 15,39 Meter lang und fünf Meter breit.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgast-Katamaran „Elan 12“
(Bild: Dmitry Rogulin)   Großbild klick!

11 Tote bei Kollision auf der Wolga
(12.06.18) 11 Menschen, davon sechs Frauen und vier Männer, kamen ums Leben, nachdem am 11.6. ein Schleppverband und der Fahrgast-Katamaran „Elan 12“ auf der Wolga bei Wolgograd kollidiert waren. Das nur für 12 Personen zugelassene Fahrzeug hatte 16 Menschen an Bord, als es gegen 22 Uhr mit dem Verband, der aus dem 52 Meter langen Schubschlepper “Kapitan Vecherkin“ (MMSI-Nr.:273333390) und zwei Bargen bestand, zusammenstieß.
Der Katamaran kam von einer Party auf dem Land und war mit voller Fahrt, aber ausgeschalteten Navigationslichtern unterwegs, als er plötzlich einer der Bargen vor den Bug lief, die er wegen einer Sandbank nicht hatte sehen können. Der Katamaran traf deren Steuerbordbug und wurde förmlich darunter gezogen. Fünf Personen konnten schwer verletzt von der Schleppercrew gerettet werden und kamen ins Krankenhaus.
Die 11 Todesopfer wurden von Tauchern im Innern des Katamarans gefunden. Als das letzte Opfer entdeckt war, wurde die Suchaktion beendet. Ein Mobilkran hob das Wrack ans Ufer. Der Schiffsführer des Katamarans hatte sich offenbar nicht an die Schifffahrtsregeln gehalten und auch keinen Versuch unternommen, die drohende Kollision noch zu verhindern. Der Eigner selbst hatte am Ruder gestanden, als sich der verhängnisvolle Zusammenstoß ereignete.
Quelle:Tim Schwabedissen


"Fehn Antares", ex "Blue Antares"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Marmarameer: Maschinenschaden in Gemlik
(12.06.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Blue Antares", 2984 BRZ (IMO-Nr.: 9346689), erlitt am 4.6. in Gemlik Maschinenschaden und wurde mit einem Auslaufverbot belegt, bis Reparaturen durchgeführt wurden. Nachdem diese beendet und abgenommen waren, durfte das Schiff am 6.6. um 18.30 Uhr den Hafen wieder verlassen. Es nahm Kurs auf Novorossiysk, wo es am 10.6. eintraf, ehe es von dort nach Nemrut weiterging.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler “Rigel”
(Bild: Prefectura Naval Argentina)   Großbild klick!

Suchaktion vor Rawson weiter intensiviert
(12.06.18) Am 9.6. wurden weitere Einsatzkräfte in das Suchgebiet im Atlantik beordert, wo der argentinische Trawler “Rigel” (MMSI-Nr.: 701000829) offenbar gesunken war. Die Marinepräfektur schickte den Versorger ARA "Bahía San Blas" und die Fregatta ARA "Granville" zur Verstärkung der “Prefecto Fique”, “Prefecto Derbes“, “Ingeniero White” und „Tango – SB 15“ mit moderner Sonarausrüstung, die sich im Einsatzgebiet befanden.
Die "Bahía San Blas" hatte weitere Rettungskräfte aus Puerto Belgrano an Bord, die "Granville" stach von der Marinebase in Mar del Plata in See. Die SAR-Operation war gestartet worden, nachdem der Notsender der "Rigel" vor Comodoro Rivadavia sich am 8.6. um 23.04 Uhr 111 Meilen südwestlich von Rawson aktiviert hatte Zwei Helikopter, Suchflugzeuge, Patroullienboote und andere Kutter steuerten die Position an. Vor Ort waren Wellenhöhen von fünf Metern und Windgeschwindigkeiten von 30-40 km/h. Diesen dürfte die „Rigel“ samt ihre Crew, Skipper Salvador Taliercio, seinem Vertreter Rodrigo Sanita, dem Chefingenieur Néstor Rodríguez, dem Maschinenassistenten Cristian Osorio sowie den Decksleuten Amadeo Jonatan, Nahuel Navarrete, Carlos Daniel Rodriguez, Pedro Mierez und Rodrigo Blanco wohl zum Opfer gefallen sein. Am 9.6. um 10 Uhr wurde der Notsender von der „Minchos Octavos" geborgen, dann eine Leiche, die als der Skipper identifiziert werden konnte.
Bislang wurden 3.948 Quadratkilometer von Schiffen und 6.430 Quadratmeter aus der Luft abgesucht. Eine Beechcraft King Air (B200 M) der argentinischen Marine entdeckte um 16.40 Uhr einen orangefarbenen Überlebensanzug, der in der See trieb. Eine weitere Leiche wurde am 10.6. gefunden.
Außerdem wurde ein 400x2.000 Meter großer Ölfilm festgestellt, der von dem Kutter, der am 5.6. aus dem Heimathafen Mar del Plata auf Garnelenfang ausgelaufen war, herrühren dürfte. Aktuell waren 35 Schiffe vor Ort im Einsatz. Am 11.6. fanden sich nur Holzteile, Planen und eine Kiste mit Früchten im Wasser. Die „Rigel“ war 27 Meter lang, 6,1 Meter breit und hatte 3,1 Meter Seitenhöhe.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des Tankers “Betula”
(Bild: Aleli Moreno)   Großbild klick!

Hurrikan zog gestrandeten Tanker endgültig in die Tiefe
(12.06.18) Der Hurrikane Bud hat das Wrack des ehemaligen norwegischen Tankers “Betula”, 6.503 BRZ (IMO-Nr.: 7007655), der vor 25 Jahren gestrandet war und seitdem ein touristischer Anziehungspunkt sieben Kilometer nördlich von Lázaro Cárdenas, Michoacán, in Mexiko war, zum Verschwinden gebracht. Anwohner bemerkten am 11.6., dass das Wrack von der Playa Azul und Calazabas in der Lázaro Cárdenas-Gemeinde nicht mehr zu sehen war.
Der Tanker war am 29.6.1993 am Löschen seiner Ladung gewesen, als aus den Pumpeinrichtungen Säure ins Wasser auszulaufen begann. Die Crew wurde evakuiert und der Havarist auf See hinaus geschleppt. Doch die Trosse brach, und das Schiff trieb auf den Strand. Alle weiteren Bergungsversuche scheiterten, und die 4,000 Tonnen Schwefelsäure liefen aus.
Am 7.7. brach das Wrack auseinander. Und so blieb der Tanker auf seiner Steuerbordseite liegend für immer dort liegen und wurde von der Brandung über die Jahrzehnte Stück für Stück zerstört. Nun ist der Horizont wieder fast gänzlich frei.
Die „Betula“ wurde als “OW Rogn” 1970 von der Moss Vaerft A/S in Avaldsnes für die Odfjell Rederiet erbaut und ging 1980 an J.O. Odfjell als „Jo Rogn.“ Von 1983 an war er als „Betula“ eingesetzt und gine 1988 an die Reederei Alendal, die ihn fünf Jahre später verlor.
Quelle:Tim Schwabedissen


Seenotretter hatten den richtigen Riecher
(12.06.18) Am Nachmittag des 11.6. bemerkte die Crew des holländischen Forschungsschiffs “Geo Explorer” 34 BRZ (IMO-Nr.: 9405069), 1.500 Meter westlich der Hafenzufahrt von Eemshaven einen Segler, der unweit des Deichs offenbar in Schwierigkeiten geraten war. Er stand im Wasser neben seinem Boot und versuchte, dieses in tieferes Wasser zu ziehen. Doch wegen des auflandigen Winds wurde es immer weiter aufs Land zu gedrückt. Die Crew der “Geo Explorer" traute der Sache nicht und informierte die Hafenverwaltung.
Diese kontaktierte einen Seenotretter der KNRM in Eemshaven, und nach kurzer Überlegung wurde entschieden, Alarm auszulösen. Um 17.50 Uhr rückte das Rettungsboot “Jan en Titia Visser" aus und war fünf Minuten später vor Ort. Die “Geo Explorer" behielt vorerst die Situation an der sechs Meter langen Segelyacht im Auge.
Als die Seenotretter eintrafen, kam ihnen der Segler durchs Wasser stapfend bereits entgegen. Sie übergaben ihm eine Schleppleine, doch der Versuch, diese an dem Segelboot festzumachen, schlug fehl. Stattdessen versuchte der Skipper selbst, sein Boot daran in tieferes Wasser zu ziehen.
Dieses schien auch zu gelingen, und die Yacht wurde erfolgreich vor Anker gelegt. Damit war eigentlich keine Assistenz mehr nötig, doch die Seenotretter trauten der Sache noch nicht und blieben in der Nähe. Sie hatten, wie sich zeigte, den richtigen Riecher gehabt, denn bald zeigte sich, dass der Segler nicht in der Lage war, zurück an Bord zu gelangen. Ein Crewmitglieder der „Jan en Titia Visser“ stieg ins Wasser und half ihm. Danach wurde er angewiesen, nach Eemshaven einzulaufen.
Er willigte ein, und gemeinsam ging es auf den Hafen zu. Im Hafen gab es weitere Schwierigkeiten, an einer Schwimmpier festzumachen. Die „Jan en Titia Visser“ nahm die Segelyacht daraufhin in Schlepp und zog sie das letzte Stück. Nachdem das Boot sicher vertäut war, wurden die Daten aufgenommen, und das Rettungsboot konnte zur Station zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Surfer rettete verunglücktes Mädchen bei Medemblijk
(12.06.18) Ein Surfer rettete am 9.6. ein 12-jähriges Mädchen vor Medemblijk. Es war mit zwei weiteren Seglern mit einem Katamaran vor der Küste von Onderdijk unterwegs, als dieser kenterte. Die beiden anderen Segler wurden von dem Rettungsboot der KNRM-Station Medemblijk geborgen. Diese war von der Küstenwache alarmiert worden, nachdem das Segelboot umgeschlagen und seine dreiköpfige Crew im Wasser gelandet war.
Als die Seenotretter vor Ort eintrafen, fanden sie den Katamaran, an den sich zwei Personen klammerten. Die dritte Person war nirgends zu sehen. Es stellte sich dann aber heraus, dass ein Windsurfer sich des Mädchens bereits angenommen und es an Land gebracht hatte. Die beiden anderen wurden umgehend an Bord des Rettungsboots gezogen und mit Decken vor Unterkühlung geschützt.
Sie hatten bereits einige Zeit im Wasser getrieben. Nachdem sie auch an Land gebracht worden waren, wurden sie dort mit dem Mädchen zusammengebracht. Die Seenotretter richteten dann auch den Katamaran wieder auf und schleppten ihn nach Medemblijk ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Doppel-Kollision in Kitakyushu
(12.06.18) Der unter Sierra-Leone-Flagge laufende Frachter "Safe Way", 2949 BRZ (IMO-Nr.: 9646118), kollidierte am 9.6. um 13.30 Uhr mit dem unter Panama-Flagge registrierten Bulkcarrier "Hayate", 8158 BRZ (IMO-Nr.: 9606493), der seit dem 6.6. in Tobata lag, und dem japanischen Frachter "Kaihou Maru", 498 BRZ (MMSI-Nr.: 431000918), als er nach Kitakyushu auslaufen wollte. Er erlitt Schäden am Vorschiff und wurde Untersuchungen durch die japanische Coastguard unterzogen. Die "Hayate" blieb aktuell im Hafen, und die "Kaihou Maru" steuerte am 11.6. Nagoya an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Saronischer Golf: Schnellfähre mit Maschinenschaden
(12.06.18) Die griechische Fähre "Flying Dolphin XXIX", 162 BRZ (IMO-Nr.: 8875700), erlitt einen Schaden an der Backbord-Hauptmaschine, als sie am Nachmittag des 11.6. auf der Route Agistri - Ägina - Piräus unterwegs war. Das Schiff machte um 15.20 Uhr im Hafen von Piräus fest, wo die 68 Passagiere das Schiff verließen.
Es wurde dann mit einem Auslaufverbot belegt, bis der Schaden behoben und eine Klasseinspektion durchgeführt worden war. Am 12.6. um 7.15 Uhr konnte es den Hafen wieder verlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler nach Shoreham abgeschleppt
(12.06.18) Der britische Trawler "Eternal Promise", 159 BRZ (MMSI-Nr.: 235088014), erlitt am 10.6. um 8.22 Uhr einen Zylinderschaden, der zum Ausfall der Hauptmaschine auf Position 050 48.42 N, 000 14.78 W führte. Das Schiff hatte eine fünfköpfige Crew und 13 Tonnen Bunkeröl an Bord. Es musste Anker werfen und bat um Schleppassistenz. Das örtliche RNLI-Boot kam zu Hilfe und zog die "Eternal Promise" um 10.48 Uhr in den Hafen von Shoreham.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Tankmotorschiff bei Kaiserswerth
(12.06.18) Am 11.6. gegen Mittag brach auf einem niederländischen Tankmotorschiff auf dem Rhein ein Feuer im Maschinenraum aus. Die Havarie ereignete sich, es sich in Höhe von Kaiserswerth befand. Die Besatzung rief die Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot ausrückte. Weil die Position des Schiffes zunächst nicht eindeutig war, erkundeten mehrere Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr landseitig sowie ein Polizeihubschrauber in der Luft die genaue Lage des Tankers.
Zeitgleich machten sich mehrere Rettungsboote, das Feuerlöschboot sowie die Wasserschutzpolizei auf den Weg. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, konnte die Crew aber bereits Entwarnung geben. Sie hatte das Feuer inzwischen selbst löschen können. Nach einer Kontrolle des betroffenen Bereichs und einer Erstuntersuchung der Besatzung konnte der Einsatz abgeschlossen werden. Niemand wurde verletzt und das Feuer war komplett gelöscht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kabelbrand auf der Müritz
(12.06.18) Am Nachmittag des 11.6. gegen 14.15 Uhr wurde auf einem Charterboot, das sich auf der Müritz zwischen Zielow und Sietow befand, Rauch unter Deck festgestellt. Über die Wasserschutzpolizei wurden die Rettungskräfte der Feuerwehren Röbel und Rechlin sowie die beiden Rettungsboote der DRK Wasserwacht Röbel und Waren alarmiert. Auf der 13 Meter langen Yacht befanden sich zu diesem Zeitpunkt sechs Personen.
Das Rettungsboot „Sturmvogel 1“ konnte die Einsatzstelle innerhalb kurzer Zeit erreichen und Entwarnung geben. Im Bereich der Stromversorgung war es zu einem kleineren Kabelbrand gekommen, der schnell gelöscht werden konnte. Erst am 10.6. musste ein Havarist auf Höhe Steinhorn ebenfalls auf der Müritz geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht saß eine Tide lang auf Felsen fest
(12.06.18) Die 58 Fuß lange Motoryacht “Overdrive” lief am 10.6. gegen 13 Uhr unweit von Hoonah auf das Sisters Reef. Das Riff liegt rund 26 Meilen südöstlich der Auke Bay. Drei andere Boote befanden sich in der Nähe und konnten der zweiköpfigen Crew rasch zu Hilfe kommen. Ein weiteres Boot kam von der Coast Guard Station Juneau. Obwohl die Motoryacht beim Trockenfallen starke Backbordschlagseite entwickelte, schwamm sie mit dem nächsten Hochwasser wieder auf. Von den 600 Gallonen Diesel lief nichts aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot verursachte geringe Verschmutzung des Ruthenstroms
(12.06.18) Am Abend des 9.6. sank ein Motorboot am Anleger eines Wassersportvereins auf Krautsand an der Unterelbe in Oldenburg. Es befand sich niemand an Bord des sechs Meter langen Bootes. Die Feuerwehr und die DLRG konnten das Boot mit Hilfe von Bergekissen wieder soweit aufrichten, dass es ausgepumpt werden konnte.
Als es anschließend aus dem Wasser gezogen wurde, wurde ein Leck im Rumpf entdeckt. Wie es zu diesem Leck kam, konnte noch nicht ermittelt werden. Es gelangte etwas Betriebsstoff in den Ruthenstrom.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Fuglehuk abgeschleppt
(12.06.18) 45 Meilen nördlich von Fuglehuk in den Lofoten erlitt der Kutter „Skottind“, 80 BRZ (MMSI-Nr.: 257139240) am frühen Morgen des 12.6. Maschinenschaden und bat um Assistenz. Das NSSR-Rettungsboot „Knut Hoem (MMSI-Nr.: 257227000) der Station in Myre kam dem Havaristen zu Hilfe. Er wurde nach Napp abgeschleppt, wo der technische Schaden behoben werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Rimouski
(12.06.18) Die kanadische Katamaranfähre "CNM Evolution", 591 BRZ (MMSI-Nr.: 316006302), kollidierte an seinem Liegeplatz an der Rimouski Wharf am 10.6. um 16.15 Uhr mit einem Kutter beim Anlegemanöver. Das Schiff war offenbar von starkem Wind erfasst und gegen den Kutter gedrückt worden. Inspektoren des Transportation Safety Board of Canada (TSB) fanden geringe Schäden an diesem vor.
Es wurde keine weitere Untersuchung eingeleitet. Am 12.6. blieb die "CNM Evolution", die zwischen Rimouski und Forestvillev vekrehrt, zu einem technischen Stopp am Kai in Rimouski.
Quelle:Tim Schwabedissen


Alle Opfer von Schiffbrüchen in Brasilien entdeckt
(12.06.18) Das letzte Opfer des Schiffbruchs der beiden Kutter“Lucas Mar” und der “Milemar”, der sich am Morgen des 8.6. in stürmischer See in Itaguaí ereignet hatte, wurde am Nachmittag des 11.6. beim Sahy Reservat in der Sepetiba-Bucht gefunden. Insgesamt fielen 12 Menschen dem Unglück in der Laminha-Region zum Opfer- Neun Menschen konnten gerettet werden. Zuvor hatten Fischer zwei Tote am Muriqui Beach entdeckt.
Nachdem alle Opfer geborgen waren, wurde die Suche durch Marine und Feuerwehr eingestellt. Die Toten wurden zur Operationsbasis auf der Insel Madeira gebracht. Das Wrack der „Lucas Mar“ wurde am 9.6., das der „Milenar“ am 8.6. entdeckt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sardinenkutter sank im Sturm
(12.06.18) Vor der Küste von Hermosillo sank der Sardinenkutter "Cozar XI" der El Siglo Company am Nachmittag des 11.6. auf dem Rückweg von seiner Fangfahrt nach Guaymas aus dem Fanggebiet vor der Isla del Tiburón in der Kin-Bucht. In stürmischer See war ein Kühlwasserrohr der Hauptmaschine gebrochen. Die Bilgenpumpe konnte dem eindringenden Wasser nicht standhalten, und die 12-köpfige Crew musste ihr Schiff in einem Beiboot aufgeben. Zuvor wurde ein Notruf gefunkt, der von der Hafenbehörde aufgefangen wurde. Fischer aus Puerto Libertad kamen zu Hilfe und retteten die Schiffbrüchigen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack gesunkener Fähre auf Amazonas geortet
(12.06.18) Auf dem Amazonas sank am 5.6. um 7.30 Uhr die „Veloz“, die mit 17 Fahrgästen nach Santarém in West-Pará unterwegs war. 15 von ihnen wurden von einem Kutter gerettet. Zwei Frauen im Alter von 38 und 72 Jahren wurden vermisst.
Die Suchaktion hatte sich auf Ponta do Urubu, fünf Kilometer von Santarém entfernt, konzentriert. Am 7.6. war sie eingestellt worden. Die Feuerwehr konnte das Wrack nun in 37 Metern Tiefe rund 200 Meter von der Untergangsstelle entfernt mit Sonar orten.
Feuerwehrtaucher sollten zum Wrack absteigen, doch starke Strömung erschwerte ihren Einsatz. Sobald wie möglich sollte das Fahrzeug gehoben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Lavernock Point gesunken
(12.06.18) Ein Helikopter und drei RNLI-Rettungsboote aus Penarth wurden am 12.6. um 1.10 Uhr von der Milford Haven Coastguard zum Lavernock Point im Vale of Glamorgan mobilisiert. Ein 19 Fuß langer Kutter hatte Wassereinbruch bei Lavernock Point erlitten. Als erstes war ein Boot der Atlantic-Llass vor Ort und versuchte, den Kutter zu stabilisieren. Doch er hatte bereits zu viel Wasser übergenommen und sank binnen kurzer Zeit.
Die beiden Fischer landeten im Wasser. Als das kleinere Rettungsboot aus Penarth, die “Spirit of Penarth II” eintraf, assistierte sie sofort bei der Rettung. Dabei mussten auch Rettungsleute ins Wasser, um die beiden Schiffbrüchigen zu bergen. Sie wurden dann zum Barry Dock gebracht an Bord des dortigen RNLI-Boots, das seit 12.9 Uhr ebenfalls vor Ort war.
Dort erwarteten sie bereits der Wales Ambulance Service und das Penarth Coastguard Rescue Team. Die gesamte Operation wurde vom Helicopter 187 aus der Luft abgesichert. Die Fischer kamen mit leichten Unterkühlungen ins Krankenhaus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Brennendes Motorboot trieb in der Mallets Bay
(12.06.18) In der Malletts Bay geriet am 9.6. unweit der Bay Harbor Marina die Motoryacht “Beach House” in Brand und trieb, in meterhoch lodernde Flammen gehüllt, gegen ein zweites, dort vor Anker liegendes Boot, das ebenfalls Feuer fing. Die Eigner beider Boote kamen aus Colchester. Ein anderes Boot konnte die drei Personen, die sich an Bord befunden hatten, mit leichten Verbrennungen in Sicherheit bringen.
Sie wurden ins University of Vermont Medical Center gebracht. Die Colchester Police Department Marine Unit und das Malletts Bay Fire Department konnten die Flammen auf dem einen Boot rasch löschen. Dann gingen sie gegen den Brand auf der weiter treibenden „Beach House" vor, die am 76 West Lakeshore Drive auf Grund trieb. Außerdem waren das Colchester Technical Rescue Team sowie das Essex Rescue Squad, die Colchester Center Volunteer Fire Company und die U.S. Coast Guard im Einsatz. Das zerstörte Wrack der "Beach House" musste nun von der Versicherung gemeinsam mit der Vermont Agency of Natural Resources organisiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier rettete sechs schiffbrüchige Fischer
(12.06.18) Am 9.6. rettete die Crew des unter Hongkong-Flagge laufenden Bulkcarriers “KSL Seoul”, 94528 BRZ (IMO-Nr.: 9723502), sechs Fischer in der Mondoro Strait. Der Frachter war unterwegs von Lianyungang nach Port Walcott in West-Australien, als der gekenterte Kutter “Sister Reds“ in der See entdeckt wurde. Die sechsköpfige philippinische Crew klammerte sich an den Rumpf. Die „KSL Seoul” verständigte die philippinische Coastguard, den Maritime Rescue Coordinating Council (MRCC) und nahm Kurs auf den Kutter.
Alle sechs Mann konnten mit Rettungsringen und Frachtnetzen an Bord des Schiffes gezogen werden. Einer erlitt dabei geringfügige Schnittverletzungen, die im Bordhospital behandelt wurden. Danach steuerte die „KSL Seoul” einen Treffpunkt mit einem Boot der Coast Guard 10 Meilen nördlich von Cabra Island an. Am Morgen des 10.6. wurden alle dort auf die “Cape San Agustin“ übergeben, die sie an Land brachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter berührte Boden und beschädigte Fender
(12.06.18) Der griechische Bulkcarrer "Draftdodger", 38219 BRZ (IMO-Nr.: 9746102), berührte bei Ladeoperationen in Riga am 7.6. den Hafengrund. Taucher wurden beauftragt, das Unterwasserschiff zu untersuchen, fanden aber keinen Schaden. Dafür beschädigte der Frachter beim Verholen im Hafen wenig später vier Fender, wobei ein Schaden von 15.000 Euro entstand. Am 8.6. verließ er den Hafen und nahm Kurs auf Gibraltar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler "Hent-ar-Mor" auf Grund
(Bild: SNSM)   Großbild klick!

Kutter vor Loctudy auf Grund gelaufen
(11.06.18) Wenige hundert Meter vor Loctudy lief am 10.6. der 21 Meter langer Trawler „Hent-ar-Mor I - GV.722678“, 90 BRZ (MMSI-Nr.: 227486000), auf dem Rückweg in den Hafen auf Grund. Er kam beim Leuchtturm von Perdrix um 4.30 Uhr mit einer fünfköpfigen Crew an Bord fest. Das Schiff saß auf Sandgrund auf. Drei Mann der Crew wurden abgeborgen.
Der Skipper und ein Mann zum Bedienen der Maschine blieben an Bord, um das Schiff bei ausreichendem Wasserstand wieder flottzumachen. Das CROSS Corsen verständigte die SNSM, deren Boot "Ile-Tudy” von der Station in Loctudy zur Strandungsstelle auslief. Die Seenotretter mussten aber nicht mehr eingreifen, denn mit steigendem Wasserstand konnte sich die "Hent-ar-Mor I" selbst wieder befreien und lief um 13.30 Uhr in den Hafen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schleppverbindung wird hergestellt
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Gestrandete Motoryacht vor Termunterzijl / Holland geborgen
(11.06.18) Am 10.6. um 09.49 Uhr wurde die KNRM Station Eemshaven alarmiert, nachdem die Motoryacht „Sleipnir“ lurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Termunterzijl uf einer Buhne gestrandet war. Zuerst hatten andere Boote versucht, sie flottzumachen, aber ohne Erfolg. Die Crew des Borkumer Rettungskreuzers “Alfried Krupp” hatte über Funk von der Notlage erfahren und die Kameraden in Eemshaven kontaktiert.
Die „Jan en Titia Visser” lief wenig später nach Termunterzijl aus. Wegen des ablaufenden Wassers war Eile geboten. Vor Ort konnte rasch eine Schleppverbindung hergestellt und der Havarist noch von dem Damm gezogen werden. Danach wurde die „Sleipnir“ auf Schäden untersucht, und konnte anschließend ihre Fahrt nach Delfzijl fortsetzen. Gegen Mittag war die „Jan en Titia Visser“ wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dover: Tanker machte Reparaturstopp im Englischen Kanal
(11.06.18) Der portugiesische Tanker "Harbour Feature", 12438 BRZ (IMO-Nr.: 9473092), musste auf der Fahrt von Rotterdam nach Montreal beim Transit des Englischen Kanals am Abend des 9.6. einen kontrollierten Stopp einlegen. Es verließ die südgehende Verkehrstrennungszone und warf drei Meilen südöstlich von Dover Anker, nachdem es zu einer Wasserleckage in Zylinder Nr. 3 an der Hauptmaschine gekommen war.
Auf Position 51 04 23.4 N, 001 23 57.6 O wurde eine Reparatur der schadhaften Einspritzdüse durchgeführt. Zuvor waren die Dover Coastguard und der Vessel Traffic Service um Genehmigung zum Ankern gebeten und die Eigner und Charterer über die Verzögerung informiert worden. Nach fünfstündiger Reparatur und einigen Erprobungen ging das Schiff am 10.6. gegen drei Uhr wieder ankerauf.
Menschen oer Material waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Die “Harbour Feature” hatte 12.403 Tonnen Ladung und 372 Tonnen Bunkeröl an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht sinkt
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Sechs Menschen vor Channel Island Harbor gerettet
(11.06.18) Die US Coast Guard rettete mit einem Helikopter und einem Boot am Morgen des 10.6. die sechsköpfige Crew einer 36 Fuß langen Motoryacht, die 12 Meilen südöstlich von Channel Islands Harbor sank, Die Coast Guard Los Angeles-Long Beach fing gegen neun Uhr einen Mayday-Ruf des leckgeschlagenen Bootes auf. Wenig später nahm ein MH-65-Dolphin-Helikopter der Base Point Mugu der Air Station San Francisco Kurs auf die Position.
Ein 45-Fuß-Boot lief von der Station Channel Islands Harbor aus. Der Dolphin war als erstes vor Ort und barg drei Crewmitglieder ab. Sie wurden nach Point Mugu geflogen. Nachdem das Boot um 9:30 Uhr ebenfalls eintraf, zog es die anderen drei Schiffbrüchigen aus dem Wasser und transportierte sie zur Station Channel Islands Harbor. Dort wurden sie mit den anderen drei zusammengeführt. Alle waren mit dem Schrecken davongekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ärmelkanal: Leckage an Hauptmaschine vor Dover
(Datum) Der holländische Frachter “Moseldijk”, 2967 BRZ (IMO-Nr.: 9377913), erlitt auf der Fahrt von Ghent nach Cork mit einer siebenköpfigen Crew an Bord eine kleine Leckage und musste eine Gummidichtung an der Hauptmaschine austauschen. Die Havarie ereignete sich am 8.6. um 18.45 Uhr auf der Position 50 59 50.0 N, 001 02 01.8 O. Das Schiff verließ die Verkehrstrennungszone der Straße von Dover und nahm Kurs auf die Ostreede von Dungeness zur Reparatur.
Es war beladen mit 3,508 Tonnen Düngermittel und hatte 55 Tonnen Bunkeröl an Bord. Am 9.6. um 2.50 Uhr war die Reparatuir beendet, und der Frachter nahm wieder Fahrt auf. Er wurde von der Dover Coastguard überwacht, bis er das Greenwich Feuerschiff passiert hatte. Am 10.6. um 17 Uhr machte die "Moseldijk" in Cork fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankmotorschiff "Harmonie"
(Bild: Alfred Norak)   Großbild klick!

Verlorene Ankerkette hielt Binnenschiff gefangen
(11.06.18) Am 10.6. wurde die Feuerwehr in Orth an der Donau (Bezirk Gänserndorf) alarmiert, nachdem das deutsche Tankmotorschiff "Harmonie" 600 ts (EU-Nr.: 4802090), manövrierunfähig geworden war, dessen Anker sich an einer von einem anderen Schiff verlorenen Ankerkette verfangen hatte. Wegen des Gewichts der Ankerkette von fünf Tonnen konnte der Havarist nicht weiter fahren. Die Einsatzkräfte mussten erst die beiden Anker der "Harmonie" mit Rundschlingen und Seilwinden ans Ufer ziehen und sie dort von der schweren Ankerkette befreien. Die Arbeiten dauerten rund vier Stunden, 50 Einsatzkräfte waren daran beteiligt. Um 17.30 Uhr machte das Schiff, das von Komaron nach Linz unterwegs gewesen war, in Wien fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Kutter in Büsum in Not
(11.06.18) Am Morgen des 10.6. sank im Büsumer Hafen der Kutter „Möwe“. Einen zweiten konnte die Feuerwehr in letzter Minute sichern. Sie war 7.25 Uhr alarmiert worden. Als die Einsatzkräfte an dem Hafenbecken ankamen, lag die „Möwe“ bereits tief zu Wasser, als dass sie noch etwas hätten unternehmen können. Bei Flut ragten nur noch Mast und Aufbauten aus dem Wasser.
Doch noch ein weiterer Kutter, die „Lara-Luise“, hatte auf der anderen Seite des Beckens Wassereinbruch erlitten. Die 18 Feuerwehrleute begannen sofort damit, das Schiff zu lenzen. 35 Tonnen waren bereits eingedrungen. Es gelang aber, den Kutter zu halten. Am Nachmittag gegen 15 Uhr konnte auch die „Möwe“ bei Ebbe wieder ausgepumpt werden und schwamm mit der folgenden Flut auf. Wahrscheinlich waren beide Fahrzeuge leckgeschlagen, weil sie während der Sperrung und Trockenlegung des Hafens für die Instandsetzung der Schleuse längere Zeit keinen Wasserkontakt mehr gehabt hatten.
Deshalb zogen sich die Planken zusammen, und es entstanden Spalten zwischen den Holzplanken. Als die Sperrwerkstore wieder geöffnet wurden, drang durch diese Wasser ein. Der Schaden dürfte auf beiden Schiffen eine niedrige fünfstellige Summe betragen. Weil auch Betriebsstoffe austraten, legte die Feuerwehr Vliesmatten im Wasser aus, um das Öl aufzunehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastschiff auf Neckar leckgeschlagen
(11.06.18) Am 9.6. gegen 18:30 Uhr, stellte der Schiffsführer des mit 51 Fahrgästen besetzten Fahrgastschiffes „Merian“ (MMSI-Nr.: 211694350) auf dem Neckar beim Einlaufen in die Schleusenkammer der Schleuse Schwabenheim fest, dass es zu Problemen mit der Steuerung kam. Offensichtlich gab es ein Elektronikproblem. Bei der anschließenden Überprüfung im Maschinenraum fand er einen rund 10 Zentimeter langen Riss in der Bordwand direkt unter der Antriebswelle fest.
Durch diesen waren bereits rund fünf Tonnen Wasser in den Maschinenraum eingedrungen. Die 51 Fahrgäste, die von Neckarsteinach nach Worms unterwegs waren, wurden in der Schleuse von Bord geholt und von einem durch das Unternehmen organisierten Bus weiter transportiert. Taucher der DLRG und Berufsfeuerwehr Heidelberg versuchten das Leck ausfindig zu machen und abzudichten. Der Großteil des Wassers konnte abgepumpt werden. Um 23.30 Uhr beendete die Feuerwehr Dossenheim ihren Einsatz.
Das 37,9 Meter lange Fahrgastschiff blieb über Nacht in der Schleusenkammer und wurde am 11.6. in einer Werft in Neckarsteinach repariert. Die Ermittlungen wurden durch die Wasserschutzpolizei Heidelberg übernommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Flussfahrgastschiff lief auf Rheinufer auf
(11.06.18) Auf dem Rhein in Budenheim lief das deutsche Flussfahrgastschiff „Brabant“, 1556 ts (EU-Nr.: 04804710), am Abend des 10.6. in die Böschung. Von den 99 Personen an Bord wurde niemand verletzt, als das Schiff vermutlich wegen eines Fehlers des Schiffsführers bei Rheinkilometer 508 vom Kurs abkam. Eine Passagierin, die durch die Wucht des Aufpralls gestürzt war, konnte an Bord versorgt werden.
Sowohl Böschung wie auch wurden sind beschädigt. Die „Brabant“ blieb aber fahrtüchtig und legte für die Ermittlungen der Polizei in Mainz an. Danach setzte sie ihre Fahrt in Richtung Speyer fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler bei Bäreninsel havariert
(11.06.18) Am 10.6. wurde der russische Trawler "Guldrangur", 1040 BRZ (IMO-Nr.: 8315944), rund 35 Meilen südwestlich von Bjørnøya auf halbem Wege zwischen dem Nordkap und der Insel Spitzbergen in der Norwegischn See manövrierunfähig, nachdem eine Leine des Schleppnetzes in den Propeller geraten war und diesen lahmgelegt hatte. Der russische Schlepper “Kapitan Beklemishev" (IMO-Nr.: 8724080) wurde kurz nach Mittag aus Murmansk zu Hilfe gerufen, nachdem Versuche der Crew, den Antrieb wieder zu befreien, fehlgeschlagen waren.
Die beiden russischen Trawler “Arkhangelsk" (IMO-Nr.: 9241059) und "Melkart-2" (IMO-Nr.: 8701959) gingen bis zu dessen Eintreffen in der Nähe des Havaristen auf Standby. Am 11.6. trieb die „Guldrangur" mit 1,1 Knoten Drift auf Position 74° 10.75' N 016° 19.79' O.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter saß vor Wangerooge auf Strand
(11.06.18) Der deutsche Fischkutter „Poseidon“, 22 BRZ (MMSI-Nr.: 211503000) strandete in der Nacht zum 11.6. vor Wangerooge. Er wurde bei auflandigem Nordwind auf eine Sandbank vor dem Badestrand getrieben, nachdem ein Netz in den Propeller geraten und einen Maschinenschaden verursacht hatte. Der Skipper rief daraufhin die Seenotretter zu Hilfe, die das 15 Meter lange Schiff allerdings erst am frühen Morgen bei auflaufendem Wasser wieder freischleppen konnten.
In der Nacht half die Feuerwehr der zweiköpfigen Besatzung, den Propeller wieder frei zu schneiden. Auch ein Ersatzteil zur Reparatur der Maschine wurde besorgt. Am Morgen kam der Seenotrettungskreuzer „Bernhard Gruben“ aus Hooksiel zur Einsatzstelle.
Das Tochterboot stellte eine Schleppverbindung her, und es gelang, den Havaristen wieder in tieferes Wasser zu ziehen. Um 10.20 Uhr machte er in seinem Heimathafen Harlesiel fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Svolvær eingeschleppt
(11.06.18) Am 10.6. um 21.15 Uhr schleppte das NSSR-Rettungsboot “Sundt Flyer” einen havarierten Kutter nach Svolvær ein. Das Schiff hatte direkt vor Rødholmen Probleme mit der Kurbelwelle erlitten, und die Crew bat um Assistenz, um eine Werft in Svolvær erreichen zu können. Der Seenotkreuzer nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn sicher in den Hafen ein, wo er repariert werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hoffnung auf Überlebende der Rigel schwindet – weiterer Trawler in Not
(11.06.18) Bei der Suchaktion nach der neunköpfigen Crew des Kutters “Rigel”, der seit dem 9.6. auf dem Atlantik 200 Kilometer vor der Küste von Rawson in der Chubut-Provinz vermisst wurde, fanden die Einsatzkräfte der argentinischen Coastguard und Marine am 10.6. gegen 10 Uhr eine zweite Leiche in der See. Bereits tags zuvor war der Skipper Salvador Taliercio tot im Meer gefunden worden, außerdem mehrere Rettungswesten mit der Aufschrift "Rigel".
In demselben Sturm geriet auch der Trawler “Antonio Álvarez”, 307 BRZ (IMO-Nr.:8619663) am 10.6. im Florentino Ameghino-Department rund 250 Kilometer südlich von Trelew bzw. 240 Kilometer nördlich von Comodoro Rivadavia nach einem Maschinenausfall in Probleme vor Camarones. Sie erhielt von der “Conarpasa 1” und deren 30-köpfiger Assistenz und erreichte am 10.6. den Hafen von Caleta Paula.
Quelle:Tim Schwabedissen


Raddampfer hatte Maschinenausfall
(11.06.18) Am 10.6. um 12.30 Uhr kam es zu einem Ausfall der Dampfmaschinen des Raddampfers "Neuchâtel" auf den Neuchâtel-Morat-Seen An die 100 Fahrgäste mussten auf eine anderes Schiff in der Mündung des Kanal de la Brove umsteigen und wurden zum Hafen zurückgebracht. Zwei Boote der Feuerwehr von Neuchatel kamen zu Hilfe.
Nachdem es gelungen war, das technische Problem zu beheben, eskortierten sie die "Neuchâtel" zurück in den gleichnamigen Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Katamaran auf polynesischem Atoll gestrandet
(11.06.18) Die 14 Meter lange Segelyacht “Moana Hiva” lief in der Nacht zum 10.6. mit 12 Personen an Bord auf das südliche Riff des TetiaroaIt Atolls in Polynesien auf. Der Katamaran erhielt gegen 23 Uhr Assistenz eines anderen Segelschiffs, das die Segler abbarg. Die Entraide Polynésienne et de Sauvetage en Mer (FEPSM) konnte die “Moana Hiva” wegen deren Gewichts nicht bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Katamaranfähre „Pinar del Rio" sitzt auf
(Bild: Salvamento Maritimo)   Großbild klick!

Ibiza: Fähre saß vor Sant Antoni fest
(09.06.18) Das SAR-Boot "Salvamar Markab" (MMSI-Nr.: 224010620) der Station Salvamento Marítimo in Ibiza, die L/S "Posidonia", das Rote Kreuz und die Hafenbehörde von Sant Antoni waren am 8.6. gegen 17.30 Uhr im Einsatz, nachdem die spanische Katamaranfähre „Pinar del Rio", 3454 BRZ (IMO-Nr.: 9043952), von Dénia (Alicante) kommend vor der Hafenmole von Sant Antoni de Portmany (Ibiza) auf Grund gelaufen war. Die 175 Passagiere und 14 Crewmitglieder wurden bis 20.15 Uhr sicher evakuiert. Die 64 Fahrzeuge an Bord mussten zunächst zurückbleiben.
Das Schiff war bereits mit zwei Stunden Verspätung gegen 15 Uhr in Dénia ausgelaufen. Es kam nur 10 Meter vom Anleger im Zielhafen auf den Steinen fest. Die Fährgesellschaft Baléria ließ das Schiff am 9.5. durch Schlepper bergen.
Es wurde an der Moll Moll Nou-Mole um 15.15 Uhr festgemacht. Hier begannen Untersuchungen und Ermittlungen. Andere Fähren übernahmen die Dienste des ausgefallenen Schiffs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler "Polar - UK 150"
(Bild: Marcel Coster)   Großbild klick!

Ehemalige Amrumbank ruht auf Werftslip
(09.06.18) Anders als geplant verlief das routinemäßige Aufslippen des 32 Meter langen und neun Meter breiten, holländischen Trawlers "Polar - UK 150" (IMO-Nr.: 9833046) bei der Shipyard van Laar Ltd. in Ijmuiden am Morgen des 8.6. Halb im, halb aus dem Wasser, legte sich das Schiff plötzlich nach Steuerbord über, bis es von einer Uferbefestigung gestoppt wurde.
Der Trawler war aus Amsterdam gekommen und hatte die Werft um 10.45 Uhr für Überholungsarbeiten erreicht. Der Kasko wurde 2017 von der Nautah Hull in Polen erbaut und im August zu Wasser gelassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schnellfähre "Andros Jet"
(Bild: )   Großbild klick!

Syros: Nicht der Monat der Andros Jet
(09.06.18) Am 8.6. um 15.40 Uhr wurde die Hafenbehörde von Syros durch den Kapitän der zyprischen Schnellfähre "Andros Jet" 2695 BRZ (IMO-Nr.: 9150987), informiert, dass es zu einer Fehlfunktion im elektronischen System gekommen sei, als das Schiff den Hafen von Ermoupolis in Richtung Tinos und Andros verließ. An Bord waren 40 Passagiere. Die Fähre wurde mit einem Auslaufverbot belegt, bis der Schaden behoben und eine Klasseinspektion durchgeführt worden war. Am 9.6. um 8.35 Uhr verließ die „Andros Jet“ den Hafen zur nächsten fahrplanmäßigen Fahrt nach Tinos.
Erst am 31.5. hatte die "Andros Jet" Maschinenschaden vor Ermoupolis erlitten und musste Anker werfen. Der Schlepper "Lion 1" assistierte dem Havaristen dann in den Hafen. Am 16.5. wurde die Fähre von der Hafenbehörde in Laurium mit einem Auslaufverbot belegt, nachdem eine Tauchinspektion Deformationen am Rumpf und den Stabilisierungsflossen sowie Risse an einem der Stabilisatoren ergeben hatten. Am 20.5. wurde das Schiff wieder freigegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre kollidierte mit Mole in Tagbilaran
(09.06.18) Mindestens neun Passagiere, darunter eine schwangere Frau, wurden verletzt, als die unter Suriname-Flagge laufende Fähre "Lite Ferry 12", 249 BRZ (IMO-Nr.: 8405244) 7. Juni 2018, um 17.25 Uhr mit einer Betonkaimauer im Hafen von Tagbilaran kollidierte. Das Schiff der Reederei Lite Shipping Corporation wurde am Bug erheblich beschädigt, das Steuerbordvorschiff eingedrückt und aufgerissen. An Bord waren insgesamt 63 Passagiere.
Helfer wurden zum Pier von Tagbilaran geschickt, um die verletzten Passagiere, die dann in ein Krankenhaus gebracht wurden, zu behandeln. Die meisten Passagiere konnten nach einem kurzen Aufenthalt das Krankenhaus wieder verlassen. Die Havarie ereignete sich beim Einlaufmanöver, als das Getriebe des Hauptmotors versagte bei starkem Seegang durch den tropischen Sturm „Domeng“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Patroullienboot als Tauchwrack versenkt
(09.06.18) Das ausgediente Patroullienboot HMBS “Yellow Elder“ der Royal Bahamas Defence wurde am 7.6. als Tauchwrack von Stuart's Cove Dive Bahamas versenkt. Das Boot war am 20.11.1986 in Dienst gestellt worden als eines von drei Booten der Protector-Klasse, die bei der Fairey Marine in England entstanden. Das 108 Fuß lange Boot wurde gegen Drogen- und Menschenschmuggler eingesetzt, bevor Schäden es als nicht mehr reparaturwürdig erscheinen ließen. 2016 wurde es offiziell außer Dienst gestellt.
Alle Ölreste wurden aus dem Rumpf entfernt, bevor das Boot fünf Meilen südlich von Coral Harbour mit dem Heck voran auf Tiefe ging. In Stuart Cove wurden in der Vergangenheit bereits mehrfach Schiffe als künstliche Riffe versenkt, die nun Habitate für Korallen und anderes marines Leben geworden sind und Taucher anziehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper verlor halbes Schwimmdock
(09.06.18) Eine große Stahlhulk, von der angenommen wurde, dass sie Teil eines Schwimmdocks, das sich vom liberianischen Schlepper "De Zhou", 4044 BRZ (IMO-Nr.: IMO:9350575), losgerissen hat, wurde vor Bermuda gesichtet. Die Schifffahrt in der Region wurde zu besonderer Vorsicht aufgefordert. Die Sektion wurde nicht mit letzter Sicherheit identifiziert, doch wurde davon ausgegangen, dass sie zu einem Schwimmdock gehörte, dass der Avondale Shipyard am Mississippi im Herbst 2017 verkauft hatte und das auf die Kanarischen Inseln verschleppt worden sollte.
Auf dem Weg dorthin geriet der Schleppzug in den Hurrikan Irma, der dort vom 30.8. bis 14.9. tobte, und ein Teil des Schleppanhangs riss sich los. Beim Erreichen der Kanaren war nur noch die Hälfte am Haken der "De Zhou". Der Schlepper lag am 9.6. vor Vega de San José an der Küste von Las Palmas vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf Weg zum Kaspischen Meer auf Grund gelaufen
(09.06.18) Der iranische Frachter "Kasma”, 3086 BRZ (IMO-Nr.: 8721351), lief am 7.5. um 12.23 Uhr bei Kilometer 105 auf dem Kanal von der Wolga zum Kaspischen Meer auf Grund. Das Schiff war auf dem Weg von Astrakhan nach Amirabad. Um 23.10 Uhr kam der Havarist aus eigener Kraft frei. Nachdem er in der Nähe an einem Ankerplatz untersucht worden war, durfte er die Reise ins Kaspische Meer fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dönerboot durch überkommende Schwell erheblich beschädigt
(09.06.18) Der am 5.6. entstandene Schaden auf dem Dönerboot „Istanbul" in Frankfurt durch Wellenschlag war so erheblich, dass es vorerst schließen musste. Das Boot lag in der Nähe der Untermainbrücke am Ufer, als das brackige Mainwasser einbrach und Lebensmittel im Wert von rund 2.000 Euro unbrauchbar machte. Der Gesamtschaden beträgt eine Höhe von mindestens 10.000 Euro.
Viele der Lebensmittel waren schon für den Verkauf vorbereitet und müssen neu zubereitet werden. Vor allem aber hat es die Bordelektronik getroffen. Betreiber Ramiz Meral arbeitete bis zum Morgen des 8.6. fast ununterbrochen, um möglichst schnell wieder Döner, Fischvariationen und türkische Spezialitäten anbieten zu können.
Mit dem Dönerboot hatte sich Ramiz Meral 2004 einen Traum verwirklicht. Nach mehreren Jahren Vorbereitung und inspiriert von den türkischen Fischerbooten am Bosporus in Istanbul hatte er ein rund 60 Jahre altes Schiff zum schwimmenden Imbiss umgebaut. Seitdem versorgte er Besucher im Sommer mit Spezialitäten aus der Türkei.
Den entstandenen Schaden musste Meral zunächst aus eigener Tasche zahlen. Zwar war er genauso wie die Reederei des Binnenschiffs, das den Schaden verursachte versichert. Aber bis diese zahlen, könnten mehrere Monate vergehen. Am selben Abend hatte in Frankfurt auch ein Schubschiff zu sinken gedroht, das im Osthafen in Höhe der Lindleystraße festgemacht war. Durch ein Leck drang Wasser in das Schiff. Die bordeigenen Lenzpumpen schafften es nicht, die eindringende Wassermenge aus dem Schiff zu fördern.
Das ausgepumpte Wasser führte zu einer leichten Gewässerverunreinigung. Der betroffene Bereich wurde von der Feuerwehr eingeschlängelt. Die Einsatzkräfte setzten eine Pumpe mit hoher Fördermenge ein, um das Wasser aus dem Schiff zu lenzen. Das Feuerlöschboot kam zum Einsatz, um die Arbeitsstelle auszuleuchten und für den zu Hilfe gerufenen Berufstaucher einer Fachfirma als Einstiegshilfe zu unterstützen.
Der Taucher konnte die Leckage unter Wasser ausfindig machen und abdichten. Die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr waren gegen 01:40 Uhr beendet. Im Einsatz waren 26 Kräfte der Feuerwehr Frankfurt mit dem Wasserrettungsdienst. Ursache der Leckage war ein vier Zentimeter großes Rostloch gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter mit neun Mann vor Comodoro Rivadavia vermisst
(09.06.18) Am 9.6. begann eine intensive Suchaktion durch die Naval Prefecture Argentina nach dem Garnelenkutter „Rigel“ aus Mar del Plata vor Patagonien. Die Kommunikation mit der neunköpfigen Crew, die am 5.6. in See gestochen war, war am frühen Morgen vor Comodoro Rivadavia abgebrochen. Am 8.6. um 23.57 Uhr wurde erstmals ein Notsingal aufgefangen. Das letzte Signal kam um 4.30 Uhr 111 Meilen südwestlich von Rawson.
Mit zwei Helikoptern, Flugzeugen und Küstenwachbooten wurde nach dem 27 Meter langen und 6,10 Meter breiten, 50 Jahre alten Schiff der Pesca Nueva S.A, gesucht. Auch die Kutter "Jose Americo", "San Cayetano I", "Mara I", "Owen 822", "Owen 815", "Aldebaran" "Api VI" "Minchos VIII", "Xeitosiño" und „Sirius III“ beteiligten sich an der SAR-Operation. Vor Ort waren Wellenhöhen von fünf Metern hoch und Windgeschwindigkeiten von 30 auf 40 Kilometer pro Stunde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in vier Meter hohen Wellen abgeschleppt
(09.06.18) Das Patroullienboot “Amartye” der indischen Coast Guard kam am 8.6. dem Kutter “St. Joseph” aus Kochi in Tamil Nadu vor New Mangalore zu Hilfe. Dessen 10-köpfige Crew hatte Mayday gefunkt, nachdem plötzlich die Maschine ausgefallen war. Der Kutter trieb bei 45 Knoten Wind und vier Meter hohen Wellen in der See vor Karnataka. Die “Amartya” konnte die Crew abbergen und schleppte den Havaristen dann zum New Mangalore Port Trust.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Frachter “Acorus"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter mit Maschinenschaden in Alexandria
(08.06.18) Der moldawische Frachter “Acorus", 3749 BRZ (IMO-Nr.: 8900684), erlitt am 30.5. in Alexandria Maschinenschaden. Der unter Panama-Flagge laufende Schlepper "Christos XXIV" (IMO-Nr.: 7041625) wurde damit beauftragt, den Havaristen zu einer Reparaturwerft in Thessaloniki zu überführen. Die Verschleppung begann am 2.6., und am 9.6. sollten die Schiffe in Thessaloniki eintreffen.
Im Juli 2017 war der damals 28 Jahre alte Frachter in Asprogirpos nach der Paris MoU, Artikel 16 der EU Council Directive 2009/16/EC wegen gravierender Mängel für drei Monate mit einem Hafenverbot belegt worden. Am 10.11. wurde dies bei einer weiteren Inspektion in Piräus erneuert, und er durfte damit für nunmehr ein Jahr keinen Hafen der Paris MOU-Region außerhalb des Flaggenstaats anlaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Mallorca: Katamaran strandete an Playa de Torá
(08.06.18) Am Morgen des 7.6. strandete ein 15 Meter langer Katamaran an der Playa de Torà in Peguera im Südwesten von Mallorca. Das unbemannte Boot hatte sich in der Nacht zuvor von seiner Mooring losgerissen und war auf die Küste getrieben. Es lag nun mit dem Backbordrumpf unter Wasser in der Brandung am Strand und wurde zum Ziel vieler Schaulustiger.
Quelle:Tim Schwabedissen


Taucher am Wrack der “Slobodna“
(Bild: NOAA)   Großbild klick!

Wirbelsturm legte über 130 Jahre altes Wrack frei
(08.06.18) Unterwasserarchäologen stellten fest, dass der Hurrikan Irma im September 2017 mehrere Fuß Sand, in denen das Wrack der “Slobodna“ auf dem Molasses Reef vor Key Largo versunken war, weggespült hat. Taucher des National Marine Sanctuary, Teil der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und 33 freiwillige Archäologen der Non-Profit-Organisation Diving With a Purpose aus Tennessee untersuchten die sichtbar gewordenen Teile des Schiffs, das 1887 auf dem Riff scheiterte. Die österreichische „Slobodna“ war mit Baumwolle von New Orleans nach Estland unterwegs, als sie auf Felsen lief und sank. Taucher wurden nun vor den aktuell ausgelegten Vermessungsgerätschaften gewarnt. Aus dem Sand ragten Teile des Spantengerüsts, aus dem das Schiff konstruiert war. Nun sollten die Schiffsreste so exakt wie nie zuvor kartiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter nach Maschinenausfall nach Malaga geschleppt
(08.06.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "BBC Norfolk", 6351 BRZ (IMO-Nr.: 9559884), lag seit dem 15.5. an Liegeplatz 9 im Hafen von Malaga. Er hatte nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Ashdod am 4.5. einen Kurbelwellenschaden erlitten. Dieser verursachte einen Ausfall der Hauptmaschine.
Der Havarist musste von einem Schlepper auf den Haken genommen und in den Hafen gebracht werden. Die Eigner, die Briese Schifffahrts-GmbH & Co. KG in Leer, haben inzwischen General Average erklärt. Die Ladung wurde unter Aufsicht der Gibraltar Strait Surveyors gelöscht. Am 8.6. lag der Havarist weiter in Malaga am Kai.
Das Schiff hat eine Länge von 132,2 Metern, eine Breite von 15,87 Metern, einen Tiefgang von 7,78 Metern und eine Tragfähigkeit von 9.677 Tonnen. Es wurde 2012 als „Velocity Scan“ bei der Jiangsu Yangzi Changbo Shipbuilding Co. Ltd. in Jiang Yin erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Festgeklemmt unter der Klappbrücke
(Bild: Tom Erik Roenningen)   Großbild klick!

Yacht hing an Brücke in Tønsberg / Norwegen fest
(08.06.18) Am 8.6. um sieben Uhr verhakte sich eine Segelyacht an der Kanal-Klappbrücke in Tønsberg. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr wurden zum Unglücksort mobilisiert. Der Mast der Yacht hing an der im geschlossenen Zustand für eine Passage deutlich zu niedrigen Brücke fest, und das Boot schlug quer und legte sich auf die Steuerbordseite. Eine Viertelstunde später konnten die beiden Flügel der Brücke angehoben und die Yacht so befreit werden.
Danach wurde sie abgeschleppt. Weder an ihr noch an dem Bauwerk entstanden Schäden. Der Skipper wurde nach dem Festmachen im Hafen von Tønsberg von der Polizei vernommen. Dann konnte er seine Fahrt fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schweizer Fahrgastschiff nach Ersatz verlorenen Propellers wieder in Fahrt
(08.06.18) Am 8.6. wird das Schweizer Fahrgastschiff „Mythen“ nach erfolgreicher Probefahrt wieder für die die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) AG auf dem Vierwaldstätte See in Fahrt gehen. Das am 9.5.havarierte Schiff wurde einen Monat lang in einer Werft wieder fahrtüchtig gemacht und mit einer zusätzlichen Sicherung ausgerüstet.
Am Unglückstag hatte sich kurz nach dem Ablegen in Gersau die Antriebswelle samt dem Propeller gelöst und versank im See. Dadurch kam es zu einem Wassereinbruch. Die 40 Passagiere konnten aber unversehrt von Bord gehen. Die Crew lenzte das Schiff und dichteten das betroffene Rohr ab.
Danach wurde versucht, mit einem Tauchroboter die verlorene Welle mit dem Propeller zu bergen. Eine Begutachtung der Welle hätte Aufschluss über die Ursache des Versagens der Verbindung auf dem 1932 erbauten Schiff liefern können. Weil das Wasser bei Gersau aber sehr tief ist, konnte das Teil aber nicht gefunden werden.
Aus den Untersuchungen des verbliebenen alten Getriebeteils ergaben sich keine eindeutigen Hinweise auf Materialermüdungen. Um die technische Situation zu verbessern, wurde bei beiden Wellenanlagen aber eine zusätzliche Sicherung eingebaut. Die Kosten der Reparatur betrugen rund 40.000 Schweizer Franken.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölplattform durch Kollision beschädigt
(08.06.18) Die US Coast Guard wurde am 7.6. wegen einer Ölverschmutzung in Breton Sound, Louisiana, auf den Plan gerufen. Um 18.29 Uhr wurde die Coast Guard New Orleans alarmiert, nachdem ein 61 Fuß langes Motorboot die Breton Sound 18-Produktionsplattform gerammt und beschädigt hatte. Daraufhin liefen von dieser rund 840 Gallonen Rohöl ins Meer.
Environmental Safety & Health legten eine Ölsperre um die Plattform aus. Deren Personal arbeitete daran, die Leckage abzudichten. Es waren neben den genannten Einsatzkräften auch das Louisiana Oil Spill Coordinator’s Office, das Louisiana Department of Environmental Quality, die Clean Gulf Associates und die Southern Seaplanes im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Santa Pola abgeschleppt
(08.06.18) Das SAR-Schiff „Salvamar Mirfak“ (MMSI-Nr.: 224021970) der Station Cartagena von Salvamento Marítimo wurde am 6.6. zum 23 Meter langen, spanischen Kutter „Flormar“ (MMSI-Nr.: 224120850) gerufen. Dieser hatte Maschinenausfall 50 Meilen vor der Küste erlitten. Er trieb samt seiner siebenköpfigen Crew bei vier Beaufort Wind aus Südwest in der See.
Die „Salvamar Mirfak“ stellte eine Schleppverbindung her. Binnen 10 Stunden wurde der Havarist dann in Richtung des Hafens von Santa Pola gezogen. Dort kamen die beiden Schiffe am 7.6. in der Morgendämmerung an, und die „Flormar“ konnte sicher festgemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Jack-Up-Fahrzeug kenterte in Südchinesischer See
(08.06.18) Das unter Singapur-Flagge laufende Jack-Up-Schiff "Teras Lyza", 2705 BRZ (IMO-Nr.: 9738480), wurde bei der Verschleppung von Vung Tau in Vietnam nach Taichung in Taiwan hecklastig. Es kenterte am 5.6. und trieb tags darauf weiter kieloben in der See auf Position 13 03 N 115 39 O rund 300 Meilen vor der Manila Bay in der Südchinesischen See. Das Wrack wurde von dem Schlepper "Teras Eden" (IMO-Nr.: 9664330) weiter überwacht in Hinsicht auf ein mögliches Auslaufen der 75 Kubikmeter Magnesiumoxid an Bord und eine mögliche Gefährdung der übrigen Schifffahrt.
Die Ezion Holdings Ltd, von der die Teras Offshore eine Tochtergesellschaft ist, suchte nun nach einem Ersatzfahrzeug für die Tätigkeit, zu der die "Teras Lyza" unterwegs war. Teams von Teras hielten die von der Havarie betroffenen Parteien auf dem Laufenden. Das 50 Meter lange und 33,66 Meter breite Fahrzeug, dessen vier Beine eine Länge von 91,84 Metern haben, kann 84 Personen aufnehmen, war aber beim Kentern unbemannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter liegt nach Maschinenschaden weiter in Vancouver
(08.06.18) Der liberianische Frachter "Fanoula", 31532 BRZ (IMO-Nr.: 9389112), lag am 8.6. weiter am Kai von Norgate in Vancouver, British Columbia. Das Schiff hatte am 30.5. um 16.45 Uhr auf Position 49 17.641 N, 123 11.365 W einen Maschinenschaden erlitten. Die Crew konnte Reparaturen durchführen, nach denen der Frachter, der von Kagoshima kam, am 31.5. den Hafen von Vancouver erreichte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zementtanker kollidierte mit Kabel
(08.06.18) Der holländische Zementtanker "Leliegracht", 566 ts (EU-Nr.: 02312290), kollidierte am Morgen des 7.6. mit dem unteren Kabel der Kabelfähre Alphen-Lith über die Maas. Die Havarie ereignete sich wegen einer Unachtsamkeit des Schiffsführers der Fähre, der den herannahenden Tanker nicht beachtete. Personen kamen nicht zu Schaden. Die „Leligracht“ warf um 11.36 Uhr in Rotterdam los und war nach Rosenburg unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen


Astoria konnte Kollision um ein Haar verhindern
(08.06.18) Dem portugiesischen Kreuzfahrtschiff "Astoria", 16144 BRZ (IMO-Nr.: 5383304), das als “Stockholm” 1956 vor Nantucket die italienische “Andrea Doria” versenkt hatte, drohte am Abend des 7.6. der Zusammenstoß mit einem norwegischen Kutter. Als der Veteran im Hafen von Honningsvåg festmachen wollte, wurde er auf einmal vom starken Nordwestwind erfasst und trieb auf das am Kai liegende Schiff zu. Indem die Maschinen mit aller Kraft zurück gingen, konnte der drohende Zusammenprall um Zentimeter verhindert werden.
Nachdem die „Astoria“ wieder unter Kontrolle war, machte sie um 17.50 Uhr sicher am Kai fest. Gegen Mitternacht verließ sie den Hafen wieder und nahm Kurs auf Tromsø.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot brannte auf Byfjord
(08.06.18) Vor Sotrabroen auf dem Byfjord geriet am 7.6. ein mit zwei Mann besetztes Motorboot in Brand. Der Skipper stellte auf einmal bei einer kurzen Tour Rauchentwicklung im Vorschiff fest. Eine Rauchfahne zog wenig später weithin sichtbar über den Fjord.
Die beiden Personen an Bord konnten von einem anderen Motorboot um 16.30 Uhr unversehrt gerettet werden. Das Löschboot „"Kølen", ein Polizeiboot und das NSSR-Boot “Kristian Gerhard Jebsen 2“ kamen ebenfalls zu Hilfe. Unter Atemschutz stiegen Feuerwehrleute auf das brennende Boot über und konnten die Situation unter Kontrolle bringen. Der Havarist wurde dann zurück in den Hafen geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter zur Versenkung nach Fort Pierce geschleppt
(08.06.18) Am Morgen des 7.6. wurde der ehemals bolivianische Frachter „Voici Bernadette”, der in dieser Woche vom St. Lucie County Artificial Reef Program übernommen wurde, von Schleppern der McCulley Marine Services in Fort Pierce von seinem Liegeplatz auf dem Miami River in Gewässer unweit des Hafens von Fort Pierce verholt. Die Reise verlief ohne Zwischenfälle. Das Schiff, das im Juni 2016 beim Kokainschmuggel auf dem Weg von Haiti aufgebracht wurde, war von der U.S. Customs and Border Protection Agency gespendet worden. An Bord waren seinerzeit 800 Kokainbriketts mit einem Gewicht von 2.000 Pfund und einem Straßenverkaufswert von geschätzt 35 Millionen US-Dollar entdeckt worden.
Der Frachter soll künftig ein künstliches Riff im Museum Point Park des Fort Pierce Sportfishing Club werden, nachdem es vom St. Lucie County Board of County Commissioners übernommen wurde. Zuvor muss es noch gründlich gereinigt werden und möglicherweise bereits im Spätsommer auf die letzte Reise gehen. Um die Vorgaben der U.S. Environmental Protection Agency Best Management Practices und des National Oceanographic and Atmospheric Administration’s National Artificial Reef Plan zu erfüllen, müssen noch rund 147,000 Dollar aufgebracht werden. Das Wrack könnte mit seinen Aufbauten rund 100 Fuß aufragen. Deshalb muss es auf mindestens 150 Fuß Wassertiefe versenkt werden. Danach werden sich bald zahlreiche Fischarten, die an Riffen beheimatet sind, ansiedeln.
Wenn die „Voici Bernadette” auf die Reise zum Meeresgrund geht, wird es die erste Versenkung des St. Lucie County seit der des 75 Fuß langen Schleppers „Kathleen“ im September 2016 sein, der auf 147 Fuß Wassertiefe unterging.
Quelle:Tim Schwabedissen


Unbekanntes Wrack vor Donagara entdeckt
(08.06.18) Das Western Australian Museum bat die Öffentlichkeit um Hilfe bei der Identifizierung eines Kutters, der rund 20 Meter vor Dongaras Seven Mile Beach in drei Metern Tiefe von dem Sporttaucher Aletta Bussenschutt entdeckt wurde. Er stieß auf das Schiff, nachdem stürmische Seen den Sandboden verändert hatten. Der Kurator des WA Museum Maritime Archaeology, Ross Anderson, inspizierte die Fundstelle und identifizierte das Wrack als rund sieben Meter langen Flusskrebs-Kutter, der zwischen den 1950er und 1980er Jahren in Westaustralien erbaut worden sein dürfte.
Der Fund eines Säugetierknochens deutete darauf hin, dass das Schiff vor den 1990ern im Einsatz war, als er Einsatz von Rindfleisch als Köder zum Krebsfang verboten wurde. In dem Seegebiet ist ein Ankerplatz für Kutter, der sie vor Südwestwind schützt. Dort könnte der Kutter vor dem Untergang gelegen hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schiffbruch im Golf von Mexiko
(08.06.18) Fünf Personen wurden am 7.6. rund vier Meilen westlich von Redfish Pass im Golf von Mexiko gerettet. Sie hatten versucht, an einem Riff zu ankern, doch der Anker rutschte ab, und das Boot begann zu treiben. Einer der Insassen sprang ins Wasser und sicherte den Anker. Als dieser Halt fand, legte sich das Boot aber auf eine Seite über.
Eine Welle brach über die Bordwand, da die See rau war und bis zu drei Fuß hoch ging, und die Pumpen konnten dem eindringenden Wasser nicht standhalten, sodass das Boot umschlug. Das Lee County Sheriff's Office sowie die Feuerwehr wurden alarmiert, nachdem die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission gegen neun Uhr von dem Unglück vor Sanibel Island erfuhr. Die fünf Bootsinsassen saßen auf dem Kiel des gekenterten Boots. Nur zwei von ihnen trugen Rettungswesten.
Das Captiva Fire Department rettete drei von ihnen, die beiden übrigen barg das Polizeiboot. Es gab keine ernsthaft velretzten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht vor Isle of Skye (Schottland) gestrandet
(08.06.18) Das RNLI-Boot aus Leverburgh wurde am 7.6. um 11.56 Uhr alarmiert, nachdem eine 14 Meter lange Segelyacht mit sechs Personen an Bord vor der Isle of Skye auf Grund gelaufen war. Sie saß auf Sgeir Graidach vor Nordwest-Skye fest. Als die freiwilligen Seenotretter eintrafen, war die Yacht bereits wieder mit dem steigenden Wasserpegel aufgeschwommen. Allerdings hatte sie sowohl Motor- wie auch Ruderschaden erlitten.
Deshalb wurde das Boot auf den Haken genommen, um von dem ebenfalls ausgelaufenen RNLI-Boot aus Stornoway abgeschleppt zu werden. Beide Rettungsboote trafen sich bei den Shiant-Inseln, und von dort wurde die Yacht nach Stornoway abgeschleppt. Das Boot aus Leverburgh war um 17 Uhr wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker vor Kelemar auf Grund gelaufen
(08.06.18) Der unter Singapur-Flagge laufende Tanker "Team Ace", 3182 BRZ (IMO-Nr.: 9157052), lief in den Gewässern der Insel Kelemar beim Dorf Gersik in der District Nasik Strait der Belitung Regency am 1.6. um 14.40 Uhr auf Grund. Die Havarie ereignete sich bei stürmischer See, als das Schiff auf einen Felsen auf der ALKI-Route für die internationale Schifffahrt auflief. Es hatte eine Ladung von 5,613,59 Tonnen Diesel und eine 16-köpfige Crew aus Myanmar an Bord. Der Tanker war am 30.5. aus Singapur nach Semarang ausgelaufen. Tage später war seine Lage unverändert, es gab aber keine Hinweise auf Leckagen oder Ölvaustritte.
Quelle:Tim Schwabedissen


zerstörte Straße
(Bild: Suez Canal Authority)   Großbild klick!

Containerfrachter zerstört Straße – Auto rutschte in Spalte
(07.06.18) Der unter Hongkong-Flagge laufende Containerfrachter "OOCL Japan", 210890 BRZ (IMO-Nr.: 9776195), erlitt am 6.6. gegen 12 Uhr einen Ruderausfall auf dem Suez-Kanal bei Kilometer 18. Das vom Süden kommende Schiff driftete aus dem Fahrwasser ab und lief auf die Kanalböschung auf. Dabei wurde das Ufer so stark beschädigt, dass mehrere Dutzend Meter der dort parallel führenden Straße kollabierten.
Ein Auto der Suez Canal Authority stürzte in einen Spalt, der sich in der Fahrbahn aufgetan hatte. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Ein Kran wurde gerufen, das verunglückte Fahrzeug wieder zu bergen. Der Sachschaden war erheblich. Die “OOCL Japan" konnte von Schleppern rasch wieder befreit werden. Der nordgehende Konvoi musste in dieser Zeit sein Tempo bis fast zum Stillstand herabsetzen. Nach etwa einer halben Stunde ging es in normaler Fahrt weiter.
Die “OOCL Japan" hatte nur geringe Schäden davongetragen. Sie setzte ihre Reise von Singapur, wo sie am 25.5. ausgelaufen war, nach Felixstowe, wo sie am 14.6. eintreffen soll, wenig später fort. Gegen 15 Uhr traf sie in Port Said ein und verließ den Suez-Kanal.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild "Voici Bernadette", ex "Hannelore"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Zwei ehemalige deutsche Frachter werden künstliche Riffe
(07.06.18) Die U.S. Customs and Border Protection Agency hat den bolivianischen Frachter "Voici Bernadette", 658 BRZ (IMO-Nr.: 6602513), dem St. Lucie County’s Artificial Reef Program gespendet. Der St. Lucie County nahm die Spende an. Das Schiff muss nun von den McCulley Marine Services nach Fort Pierce geschleppt und dort nach den Richtlinien der U.S. Environmental Protection Agency Best Management Practices und der National Oceanographic Agency sowie des Atmospheric Administration’s National Artificial Reef Plan gereinigt und für die künftige Verwendung vorbereitet werden.
Die MMPS Environmental hat begonnen, Finanzmittel für die Versenkung einzusammeln. Im Sommer soll das Schiff dann zur Fort Pierce Sportfishing Club Artificial Reef Site gezogen werden und dort auf die letzte Reise zum Meeresgrund gehen.
Es entstand 1965 bei der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft als "Adele Hagenah" für die Reederei Theodor Hagenah in Dornbusch. 1989 wurde es zur "Karina "" und 2006 zur "Hannelore", als die es bis 2014 lief. Der Frachter ist 55,07 Meter lang, 9,22 Meter breit und hat einen Tiefgang von 3,25 Metern bei einer Tragfähigkeit von 791 Tonnen.
Auch für den in Tansania registrierten Frachter "Lady Philomena", 376 BRZ (IO-Nr.: 5146419), und den Schlepper "Everglades" rückt die letzte Fahrt näher. Sie sollen am 23.6. vor New Smyrna Beach auf der Volusia County Reef Site 12 versenkt werden. Wenn das Wetter es zulässt, werden sie am Abend des 22.5. zur Versenkungsposition geschleppt werden. Um neun Uhr soll das Fluten der „Lady Philomena“ beginnen, die planmäßig eine Stunde später auf Grund liegen soll. Dann folgt der Schlepper, der um 11 Uhr geflutet wird und um 12 Uhr gesunken sein soll. Ein Boot der Volusia County Beach Safety wird in der Zeit eine Sicherheitszone um die Versenkungsstelle überwachen.
Der Frachter wurde 1956 bei der Neuen Brand-Werft in Oldenburg als “Helena” erbaut. 1968 wurde er zur „Barbara J“, 1973 zur „Sea Ems“, 1979 zur „Anudo“, 1981 zur „Agnlesey“, 1981 zur „Patricia 1“, 1992 zur „Fortuna Bay“, 2009“ zur Fortuna“ und 2014 zur „Lady Philomena“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Teneriffa: Havarierte Segelyacht nach Santa Cruz de Tenerife eingeschleppt
(07.06.18) Am 6.6. bat die Crew der Segelyacht „Pipoca“, die sich acht Meilen vor Santa Cruz de Tenerife, über Funk um Hilfe beim Ansteuern des Hafens. Die beiden Segler meldeten einen Motorschaden, der das Einlaufen zu riskant erscheinen ließ. Das SAR-Boot „Salvamar Tenerife“ (MMSI:224023000) der örtlichen Station von Salvamento Maritímo lief zur Assistenz aus. Es nahm die havarierte Yacht eine Meile vom Hafen entfernt auf den Haken und schleppte das Boot in die Marina, wo es sicher festgemacht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandeter Frachter „Sinan Naiboglu"
(Bild: Daniz Kalari)   Großbild klick!

Gestrandeter Frachter bei Nemrut nach viereinhalb Monaten zum Verschrotten geborgen
(07.06.18) Der türkische Frachter „Sinan Naiboglu", der sich in stürmischem Wetter vom Anker losgerissen hatte und am 18.1. in der Bucht von Nemrut / Türkei gestrandet war, konnte am 4.6. wieder flottgemacht werden. Drei Schlepper zogen den Havaristen mit dem Bug zur See herum und konnten ihn dann auf tiefes Wasser bringen.
Hier wurde das Schiff mit Steuerbordschlagseite soweit stabilisiert, dass es seine letzte Reise antreten konnte. Am 5.6. wurde das Wrack zu einer Abbruchwerft in Aliaga geschleppt und dort zum Verschrotten sofort auf Strand gesetzt. Im Bug wurden dabei meterlange Risse sichtbar.
Während der Bergungsarbeiten waren vorsorglich Ölsperren um das Wrack ausgelegt worden. Es ist inzwischen aus dem türkischen Schiffsregister gestrichen worden. Der Frachter hatte zum Zeitpunkt der Strandung bereits seit drei Jahren unbemannt vor Anker gelegen und hatte ohnehin abgebrochen werden sollen. Taucher fanden nach der Strandung strukturelle Schäden am Rumpf vor, und es drang Wasser ein. Mehrere Versuche, den Havaristen vom Grund zu ziehen, waren nach der Strandung fehlgeschlagen.
Am 1.1.2012 war die „Sinan Naiboglu" bereits einmal auf der Reede von Kartal im Marmara-Meer nahe Istanbul vor Anker liegend ins Treiben geraten und drohte auf Grund zu laufen. Die beiden Rettungsboote "Kiyi Emniyeti 4" und "Kiyem 4" sowie der Schlepper "Söndüren 7" kamen seinerzeit zu Hilfe und zogen den Havaristen in den Hafen von Maltepe.
Die Sinan Naiboglu" war 60,1 Meter lang, 10 Meter breit, hatte 3,7 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 897 Tonnen. Sie lief zuletzt für die Albedo Denizcilik va Nakliyat in Istanbul und wurde 1979 bei Profilo in Istanbul erbaut. Bis 1997 lief sie als „Papila 1“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Korfu: Fähre erlitt Maschinenschaden
(07.06.18) Am 6.6. informierte der Kapitän der griechischen Fähre "Alkinoos", 983 BRZ (IMO-Nr.: 8989290), die Hafenbehörde von Korfu, dass es während der Vorbereitungen zum Auslaufen nach Igoumenitsa Störgeräusche und Vibrationen in der Kupplung der Backkbord-Hauptmaschine aufgetreten waren. Daraufhin gingen Inspektoren der Hafenverwaltung an Bord und fanden den Schaden. Das Schiff wurde mit einem Auslaufverbot belegt, bis eine Reparatur durchgeführt und die Klasse wieder erteilt worden war. Die 41 Passagiere mussten mit einem anderen Schiff weitertransportiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ausgrabung der Universität Groningen
(Bild: Yftinus van Popta)   Großbild klick!

Segelschiffswrack wird im Nordostpolder ausgegraben
(07.06.18) Archäologen der Universität Groningen begannen am 6.6. im Nordostpolder mit der Ausgrabung eines Frachtschiffes vom Beginn des 18. Jahrhunderts. Das bewaffnete Handelsschiff strandete wahrscheinlich zwischen 1715 und 1720 in der ehemaligen Zuiderzee. Ausgrabungen haben begonnen, weil der Boden in der Gegend sich zu bewegen begann und drohte, das Wrack zu zerstören.
Aus dem Schiff, das etwa 30 bis 35 Meter lang war, wurden bisher einen Krug, eine Umlenkrolle und Hunderte von Kanonenkugeln geborgen. Die Ausgräber fanden auch einen großen Teil der Backbordseite, wo der untere Laderaum und das obere Deck, einschließlich der Geschützpforten, noch immer vorhanden waren. Sie stießen auf eine außergewöhnlich vollständige und gut erhaltene Kombination aus Ladung, Einrichtung, Takelage und Bewaffnung.
Das Schiff stammte wahrscheinlich aus England und segelte wahrscheinlich auch in den Ländern rund um das Mittelmeer. Die Ausgrabung wird bis Ende August dauern. Das Wrack liegt mitten in einem landwirtschaftlichen Gebiet und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. In diesem Sommer wird eine kleine Ausstellung im Rathaus von Emmeloord stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter “Roni J” in Seenot
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Fischer schiffbrüchig vor Chetco River
(07.06.18) Die US Coast Guard rettete am 7.6. den Skipper des 29 Fuß langen Kutters “Roni J”, bevor dieser 2,5 Meilen westlich der Mündung des Chetco River sank. Er hatte um 10 Uhr über VHF einen Wassereinbruch an der Propellerwelle gemeldet. Seine Lenzpumpen konnten dem eindringenden Wasser nicht mehr standhalten, und er bat um Assistenz.
Ein 47- und ein 29-Fuß- Boot der Station Northbend kamen ihm zu Hilfe. Ein Rettungsmann stieg auf den Havaristen über, nachdem sie ihn erreicht hatten. Es gelang auch zunächst, die Pumpe in Ganz zu bringen. Dann aber legte sich der Kutter zur anderen Seite über, sodass die Pumpe umgesetzt werden musste, um Wasser fördern zu können. Bevor es gelungen war, einen neuen Punkt zu finden, war das Wasser im Schiff aber zu hoch gestiegen. Die „Roni J“ musste aufgegeben werden und sank wenig später auf 216 Fuß Wassertiefe. Ein leichter Ölfilm und einige Trümmer trieben danach auf der Wasseroberfläche.
An Bord hatten sich maximal 60 Gallonen Treibstoff gefunden. Der schiffbrüchige Fischer wurde von einem der Boote der Coast Guard Station Chetco River unversehrt an Land gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter vor Saigon Newport auf Grund gelaufen
(07.06.18) Der unter Hongkong-Flagge laufende Containerfrachter “Zim New York", 53453 BRZ (IMO-Nr.: 9231810), lief am 6.6. um 11.47 Uhr vor der Küste der Ba Ria-Vung Tau-Provinz im Vung Tau-Thi Vai-Kanal auf Grund, nachdem er zwischen den Fahrwassertonnen 11 und 12 auf Position 10025'53 "N 107001'35 "O plötzlich vom Kurs abgekommen war. Das Schiff war auf dem Weg zum Cai Mep International Container Terminal im Saigon Newport. Es saß in der Ansteuerung des New Cai Mep-Thi Vai Port (TCTT) fest.
Der passierende Schiffsverkehr wurde nicht beeinträchtigt. Schlepper wurden zur Assistenz gerufen, und da der Frachter bei Niedrigwasser festgekommen war, konnte er mit der auflaufenden Flut am frühen Morgen des 7.7. wieder flottgemacht werden. Er ging danach auf der Außenreede von Vung Tau auf Position 0° 15.81' N 107° 3.54' O vor Anker, um dort inspiziert zu werden.
Die “Zim New York” lief im ZMP-Service und war aus dem malaysischen Hafen Port Klang gekommen. Die Vung Tau-Hafenverwaltung leitete eine Untersuchung der Havarie ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker in Straße von Kertsch auf Grund gelaufen
(07.06.18) Der russische Tanker "Volgoneft 214", 3463 BRZ (IMO-Nr.: 8934221), lief mit einer Ladung von 4.488 Tonnen Diesel an Bord beim südgehenden Transit der Straße von Kertsch zwischen den ersten und zweiten Tonnenpaaren am 5.6. um 21.40 Uhr auf Grund. Es wurde kein Schaden festgestellt, doch nachdem der Havarist wieder flottgemacht worden war, wurde er angewiesen, auf der Reede von Kavkaz zu ankern. Hier lag er auch am 7.6. noch auf Position 45° 22.14' N 036° 41.60' O.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Teesport
(07.06.18) Am 6.6. erlitt der holländische RoRo-Frachter "Bore Song”, 25586 BRZ (IMO-Nr. :9443566) auf der fahrplanmäßigen Überfahrt von Zeebrügge nach Teesport eine Ölleckage in der Hauptmaschine auf der Nordsee auf Position 52 58 55.7 N, 01 32 14.2 O. Die Crew stoppte die Maschine daraufhin, um die notwendigen Reparaturen durchzuführen. Dies gelang binnen einer runden halben Stunde, und der Frachter nahm wieder Fahrt auf. Er machte um 15 Uhr im Zielhafen fest und verließ ihn um 21 Uhr wieder auf der Rückfahrt nach Zeebrügge.
Quelle:Tim Schwabedissen


Autotransporter auf dem Weg nach Emden havariert
(07.06.18) Auf der Reise von Davisville, USA, wo er am 27.5. ausgelaufen war, nach Emden erlitt der unter Cayman-Islands-Flagge laufende Autotransporter "Miraculous Ace", 59422 BRZ (IMO-Nr.: 9293521), am 5.6. um 23.26 Uhr im Englischen Kanal einen Maschinenschaden. Das Schiff mit einer 26-köpfigen Crew an Bord trieb auf Position 49 29 06 N, 09 22 00 W, während Reparaturen durchgeführt wurden. Das National Maritime Operations Centre überwachte den Havaristen in dieser Zeit.
Am 6.6. um sieben Uhr war das Schiff wieder fahrtüchtig und nahm Fahrt auf. Es sollte am 8.6. um drei Uhr in Emden eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker hatte Ruderausfall vor Teesport
(07.06.18) Der dänische Tanker "Nordic Nelly", 4137 BRZ (IMO-Nr.: 9130808), erlitt am 5.6. um 21.09 Uhr einen Ruderausfall, kurz nachdem er aus dem Hafen von Teesport nach Rotterdam ausgelaufen war. Der Teesport VTS organisierte die Assistenz zweier Schlepper, um den Havaristen zurück an den „Queen Elizabeth 2“-Liegeplatz zu bugsieren. Die "Fiery Cross" war als erste vor Ort und nahm eine Inspektion vor. Der zweite Schlepper traf um 23.30 Uhr ein.
Der Tanker ankerte auf Position 54 39.767 N, 001 06.217 W. Er war mit 5.000 Tonnen Benzin und 100 Tonnen Gasöl beladen. Am 6.6. wurde er in den Hafen eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Deutsche Korvette nach Grundberührung bei NATO-Manöver ausgefallen
(07.06.18) Bei einem NATO-Manöver in der Ostsee wurden beide Propeller der deutschen Korvette "Erfurt" bei einer Grundberührung leicht beschädigt. Der Schaden muss nun genauer in einem Dock untersucht werden. Da die Bundeswehr das Marinearsenal Kiel geschlossen und dessen großes Schwimmdock nach Wilhelmshaven verlegt hat, musste die Korvette nun bei der NATO abgemeldet und von der Ostsee an die Nordsee gebracht werden. Wie lange die Untersuchung der „Erfurt“ und gegebenenfalls die Reparatur der Propeller dauern werden, stand noch nicht fest.
Der geplante Besuch zur Kieler Woche wurde aber bereits gestrichen. Bis zum Beginn der Untersuchung lag das Schiff im Heimathafen Warnemünde auf Warteposition. In der Ostsee stehen gegenwärtig auch bei zivilen Werften fast keine geeigneten Dockplätze für die "Erfurt" zur Verfügung.
Das einzige Schwimmdock der Lindenau-Werft in Kiel ist bis Juli mit einem Marineschiff belegt. Die beiden Trockendocks bei der Kieler Werft TKMS sind ebenfalls bis Ende des Monats mit einer algerischen Fregatte und einem portugiesischen U-Boot ausgelastet.
Die „Erfurt“ ist 89 Meter lang und verdrängt 1.840 Tonnen. Seit Januar war das Schiff als ständiger Teil des Nato-Einsatzverbandes 1 in der Ostsee abgestellt. In dieser Rolle hat das Schiff einige Manöver absolviert und sollte jetzt an dem US-Seemanöver Baltops 2018 teilnehmen.
Für den Nato-Verband hätte die Deutsche Marine ursprünglich auch den Tanker „Rhön“ (MMSI-Nr.: 211211840) stellen sollen. Der Tanker war jedoch bereits im Mai durch einen Maschinenschaden ausgefallen und lag seither in Wilhelmshaven. Er hatte am 15.5. einen Kolbenfresser erlitten, der die Hauptmaschine des über 40 Jahre alten Tankers lahmlegte.
Dabei war die „Rhön“ erst Anfang Dezember 2017 nach rund vier Monaten von einem Einsatz im Ständigen Nato-Marineverband 1 zurückgekehrt. Nach vorangegangenen Maschinenschäden Ende 2016 und Anfang 2017 hatte der Antrieb diesmal zunächst keine Sorgen bereitet. Eigentlich war bereits ab dem 13.3. die erneute Teilnahme am Ständigen Nato-Marineverband 1 (SNMG 1) vorgesehen.
Doch wegen eines dann doch aufgetretenen Maschinenschadens verzögerte sich das Auslaufen. Bei der folgenden Instandsetzung im Marinearsenal wurde unter anderem ein kompletter Austausch aller verbauten Zylinderlaufbuchsen mit den dazugehörigen Kolbenringen durchgeführt. Als es dann auf Probefahrt ging, kam der erneute Ausfall.
Quelle:Tim Schwabedissen


Versorger durch verunreinigten Kraftstoff lahmgelegt
(07.06.18) Der unter Panama-Flagge laufende Offshore-Versorger "Seajacks Hydra", 5146 BRZ (IMO-Nr.: 9669093), erlitt am 5.6. um 10.10 Uhr mit einer 23-köpfigen Crew an Bord einen Maschinenschaden auf Position 56 30.9 N, 001 07.5 W auf der Nordsee. Er befand sich auf dem Weg nach Amsterdam, wo er am 9.6. eintreffen sollte. Offenbar hatte verunreinigtes Öl den Antrieb lahmgelegt. Der Schlepper "Kittiwake" wurde zur Assistenz geschickt, der am 6.6. um 4.20 Uhr bei der "Seajacks Hydra" aus Standby ging.
Quelle:Tim Schwabedissen


Boot in Not bei Fosnavåg / Noewegen
(07.06.18) Das NSSR-Rettungsboot „Erik Bye“ (MMSI-Nr.: 257393000) wurde am 4.6. in Fosnavåg alarmiert, nachdem ein 34 Fuß langes Motorboot in den Gewässern zwischen Edøya und Vikan Maschinenschaden erlitten hatte. Es benötigte Schlepphilfe. Die Lage war undramatisch, denn das Wetter war gut, und es gab Hilfe von einem anderen Boot, das sich in der Gegend befand. Gegen 21 Uhr erreichten die Seenotretter das Boot nördlich der Edøybrücke und nahmen es auf den Haken, um es in den Hafen zu schleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Charterboot sank vor Malediven
(07.06.18) Das Charterboot „Equator Star“ sank am 5.6. in der Himmafushi-Lagune auf den Malediven nach einem Wassereinbruch. An Bord hatten sich 10 spanische Surftouristen befunden, die unverletzt davonkamen. Das Boot wurde erbaut als „GTM Cruiser“ in den 2010er Jahren und lag vier Jahre im Hafen, ehe es in Fahrt kam.
Es unternahm seither nur kurze Reisen und hat sich nie weit von seinem Heimathafen entfernt. Es galt als schlecht unterhalten. Nun wurde es ein weiteres Wrack in den Gewässern des Indischen Ozeans. Himmafushi ist eine unbewohnte Insel des Kaafu Atolls.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maledivisches Transportschiff lief auf Leuchtturmmole
(07.06.18) Auf der Fahrt von Malé kollidierte am 5.6. um 6.50 Uhr das Transportschiff „Niyaama“ mit dem Leuchtfeuer auf der Insel Guriadhoo im Thaa-Atoll. Die Maldives National Defence Force kam zur Assistenz. Das Fahrzeug lag vor einer Mole mit Schlagseite auf Grund.
11 Personen hatten an Bord des Schiffes befunden, die unversehrt gerettet werden konnten. Die Havarie ereignete sich wegen stürmischen Wetters in der Region.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Kochi von unbekanntem Handelsschiff gerammt
(07.06.18) Zwei der fünf Crewmitglieder des indischen Kutters Noah” wurden verletzt, als dieser 18 Meilen westlich von Munambam, nördlich von Ernakulam, am frühen Morgen des 7.6. mit einem unbekannt gebliebenen Handelsschiff kollidierte. Der Kutter konnte aber den Hafen von Munambam erreichen.
Die Fischer nannten aber den Namen eines Schiffes, das in dem Seegebiet nicht vorhanden war. Die Verletzten kamen ins Krankenhaus von Paravoor.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper sank auf May River
(07.06.18) Am 6.6. sank auf dem May River vor Hilton Head ein Schlepper. Einsatzkräfte des Bluffton Township Fire District wurden um 14.25 Uhr alarmiert, nachdem ein Ölfilm nahe der Alljoy Boat Landing in Bluffton sichtbar wurde. Um 15 Uhr waren ein Feuerwehrfahrzeug sowie Vertreter des S.C. Dept. of Health and Environmental Control (DHEC) vor Ort. Mit Hebeballons sollte das Wrack geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge auf Hudon River geborgen
(07.06.18) Eine gesunkene Barge wurde am 6.6. vom Grund des Hudson River beim Hafen von Coeymans geborgen. Sie war dort im Februar an ihrem Liegeplatz gesunken. Da sie zu schwer war, um sie zu heben, musste sie von Tauchern erst unter Wasser in kleinere Stücke zerlegt werden, die dann hochgeholt wurden. Die barge war mit Baumaterial und Abbruchtrümmern beladen gewesen. Diese mussten zuerst entfernt werden. Die Barge gehörte der Carver Larraway LLC.
Quelle:Tim Schwabedissen


Weitere Artefakte von HMS „Invincible“ geborgen
(07.06.18) Weitere Artefakte der HMS “Invincible”, die 1758 im Solent bei Portsmouth sank, wurden jetzt an die Wasseroberfläche gebracht. Das 1744 in Frankreich erbaute Schiff, das die Briten 1747 erbeuteten, gilt als eines der wichtigsten Kriegsschiffe jener Zeit. Geborgen wurden jetzt ein Pulverfass, Geschütze, Holzwerkzeuge und eine Sanduhr zur Ermittlung der Schiffsgeschwindigkeit.
Eine erste Grabung hatte die Royal Navy 2017 durchgeführt und hunderte von Relikten, darunter Planken, Trossen, eine Flasche Rum und einen Knopf der Coldstream Guard geborgen. Das Projekt steht unter Leitung des Maritime Archaeology Sea Trust (MAST) in Poole, dem National Museum of the Royal Navy und der Bournemouth University. Einige der in den vergangenen vier Wochen gefundenen Gegenstände waren perfekt erhalten.
Die mit 74 Geschützen bewaffnete HMS “Invincible” war seinerzeit nach einem Ruderschaden auf einer Sandbank zwischen Langstone Harbour und der Isle of Wight gestrandet und drei Tage darauf gekentert und verloren gegangen. Da die Bank sich derzeit abbaute, wurde das Wrack immer weiter freigelegt und ist so den Elementen sowie dem Schiffsbohrwurm ausgesetzt. Die Grabung ist daher ein Rennen gegen die Zeit. Die Fundstücke sollen nach der Konservierung im National Museum of the Royal Navy in Portsmouth ausgestellt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischkutter „Johanne“ auf Grund gesunken
(Bild: Ulferts GmbH)   Großbild klick!

Kutter zum zweiten Mal in Leer gesunken
(06.06.18) Die Stadtwerke Leer haben am 5.6. den im Hafen gesunkenen Emder Fischkutter „Johanne“ mit Schwerlastkränen heben lassen. Das Schiff sollte auf der Briese-Werft repariert werden. Es war aber Ende Mai untergegangen. Nur noch das Dach des Ruderhauses und der Mast hatten an dem Liegeplatz direkt vor dem zum Einbau eines Flettner-Rotors bei der SEC-Werft am Kai festgemachten Frachters „Fehn Pollux“ noch aus dem Wasser geragt.
Zum Einsatz kamen der Terex AC350 sowie ein Grove GMK 5250L der Firma Ulferts GmbH aus Neermoor. Da der 35-Tonner in einem schlechten Zustand war, musste er während der Bergung
Fischkutter „Johanne“ taucht wieder auf
(Bild: Ulferts GmbH)   Großbild klick!
aufwändig gesichert werden, um ein Auseinanderbrechen zu verhindern. Das Bergungsteam wurde von den Tauchern der Firmen Jade Diver und Jadedienst tatkräftig unterstützt.
Ursache des Untergangs waren offenbar poröse Dichtungen im hölzernen Rumpf gewesen. Dasselbe Schiff war bereits am 11.8.2017 im Industriehafen von Leer voll Wasser gelaufen und gesunken. Damals wurde die Feuerwehr gegen 20.30 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Heck bereits tief abgesunken. Betriebsstoffe liefen aus, weshalb Ölsperren um den Havaristen ausgelegt werden mussten.
Zur Unterstützung wurde das Technische Hilfswerk (THW) mit der Fachgruppe für Wassergefahren nachalarmiert. Außerdem waren Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Leer sowie die Wasserschutzpolizei vor Ort. Mit Booten der Feuerwehr und des THW wurden die Ölsperren ausgebracht und im Anschluss die Wasseroberfläche in der näheren Umgebung der Unglücksstelle kontrolliert.
Eine Spezialfirma für Umweltschäden erhielt den Auftrag, ausgetretenes Öl und andere Betriebsstoffe von der Wasseroberfläche zu entfernen. Die Wasserschutzpolizei und die Wasserbehörde nahmen Ermittlungen auf. Für die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW war der Einsatz nach rund 2,5 Stunden beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen


"YM Efficiency" mit beschädigten Containern
(Bild: Cassandra Bedwell)   Großbild klick!

Containerfrachter nach Ladungsverlust im Hafen, hunderte von Einsatzkräften am Einsammeln von Treibgut
(06.06.18) Am 6.6. um 9.25 Uhr machte der Frachter "YM Efficiency" mit Schlepperassistenz am DP World Sydney Container Terminal in Port Botany fest. Container hingen über die Seiten der Bordwand oder hatten sich übergelegt, etliche wurden zerquetscht. Insgesamt wurden über 100 Boxen Opfer der fünf Meter hohen Wellen, die das Schiff am 2.6. rund 30 Kilometer vor der Küste von Port Stephens so ins Rollen brachten, dass die Ladung überging.
Die Löscharbeiten im Hafen dürften rund eine Woche dauern. Unmittelbar nach dem Einlaufen gingen Offiziere des Australian Transport Safety Bureau und der NSW Maritime Safety Authority an Bord, die auch das Entladen der beschädigten und zerstörten Container überwachen sollten.
Hunderte von Einsatzkräften, darunter auch Taucher, waren derweil weiter im Einsatz, die an der teilweise schwer zugänglichen Felsküste der Umgebung antreibenden Trümmer und Ladungsreste einzusammeln. Bereits 30 Container wurden mit Chips, Lollies, Weißwaren, Küchenschränken, Möbeln oder Autoteilen, die sich in den verlorenen Containern befunden hatten, gefüllt. Die meisten der über Bord gegangenen Boxen sind vermutlich gesunken. Bisher wurde erst einer lokalisiert.
Mit der Reinigungsarbeit war die Firma Lucus Towell beauftragt worden. Die Arbeiten fanden zwischen den Seal Rocks im Norden bis zur oberen Hälfte von Stockton statt. Mit jeder Flut landete neues Treibgut an der Küste.
Die Kosten für die Reinigung betrugen mehrere zehntausend Dollar pro Tag, die von der Versicherung des Frachters zu tragen sind. Die taiwanesische Reederei Yang Ming, übernahm am 5.6. die volle Verantwortung und entschuldigte sich für die Umweltschäden, die bestmöglich minimiert werden sollten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Isles of Scilly: Segelyacht nach 3.500-Meilen-Reise 25 Meilen vor Ziel gestoppt
(06.06.18) Am 4.5. um 18.51 Uhr wurde das RNLI-Boot “Ivan Ellen” der Station Penlee von der Coastguard Falmouth alarmiert. Diese hatte eine Bitte um Assistenz von der 50 Fuß langen Segelyacht „Kiklila“ der Turn to Starboard-Stiftung erhalten, die mit einer vierköpfigen Crew rund sieben Meilen südlich von Newlyn manövrierunfähig geworden war.
Das Boot war bekalmt und hatte einen Motorausfall. Sie war am Morgen von St. Mary’s auf den Isles of Scilly auf der letzten Etappe ihrer Reise von Kroatien nach Falmouth ausgelaufen. Sie hatte 68 Tage auf See verbracht und 3.500 Meilen zurückgelegt, als es nur 25 Meilen vor dem Ziel nicht mehr weiterging. Die Crew versuchte den ganzen Tag über ohne Erfolg, die Maschine wieder in Gang zu bekommen.
Doch nach neun Stunden entschied sie, um Hilfe zu bitten. Die “Ivan Ellen” verließ nur sechs Minuten nach der Alarmierung den Hafen und erreichte die “Kikila” um 19.20 Uhr. Die Seenotretter nahmen die Yacht in Schlepp und zogen sie nach Newlyn. Hier wurde sie längsseits genommen, vorsichtig durch die Hafenmolen bugsiert und dann an der Mary Williams Pier festgemacht. Die Turn to Starboard-Stiftung hilft Veteranen der Armee und deren Familien bei der Reintegrierung.
Quelle:Tim Schwabedissen


“Restaurang Skeppet” im Eis
(Bild: Sjoeraeddning)   Großbild klick!

Restaurantschiff in Upssala geborgen
(06.06.18) Am 5.6. wurde das am 20.3. in Uppsala in Fyrisån gekenterte “Restaurang Skeppet” endlich gehoben. Der Relita Industri & Skadeservice war mit der Bergung beauftragt worden. In stundenlanger Pumparbeit hob sich das Wrack seit 10 Uhr langsam aus dem Wasser.
Ende April war ein erster Bergungsversuch gescheitert, weil die Bordwand und ein Fenster eingedrückt waren und zu viel Wasser nachlief. Deshalb musste das Schiff erst entsprechend abgedichtet werden, ehe ein neuer Anlauf gestartet werden konnte. Starke Lenzpumpen, die 60 bis 70.000 Liter pro Minute fördern konnten, wurden angesetzt, Taucherteams und eine Bergungsbarge im Einsatz.
“Restaurang Skeppet” mit Schlagseite
(Bild: Elisa Vetpap)   Großbild klick!
Durch Verstärkungen, die im Rumpf angebracht wurden, sollte ein Auseinanderbrechen verhindert werden. Um 14.30 Uhr lag das schlammverkrustete Schiff wieder auf ebenem Kiel am Kai und wurde stabilisiert. Als nächstes galt es, die Ursache des Untergangs herauszufinden.
Möglicherweise hatte Eis ein Loch in den Rumpf gerissen. Die Bergungskosten betrugen mehrere Millionen Schwedenkronen. Ob das Restaurantschiff reparabel ist oder abgewrackt werden muss, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker kollidierte mit Kai in Wladiwostok
(06.06.18) Am 3.6. um 10.10 Uhr geriet der russische Bunkertanker "Turmalin”, 1896 BRZ (IMO-Nr.: 8724808), beim Verlassen des Liegeplatzes 3 im Hafen von Wladiwostok auf dem Weg zur Reede außer Kontrolle und kollidierte mit dem Kai. Dabei wurde dieser erheblich beschädigt. Am Heck des Tankers wurde der Rumpf auf rund 3,5 Metern Länge bis zu 20 Zentimeter tief eingedrückt.
Der Havarist machte zu den notwendigen Untersuchungen der Hafenbehörde anschließend wieder an dem zuvor gerammten Kai fest. Am 5.6. um 19.30 Uhr warf er auf Position 43° 2.88' N 131° 55.03' O Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Flusskreuzfahrer kollidierte mit Neckar-Kai
(06.06.18) Am 5.6. um 20.58 Uhr kollidierte das Schweizer Flusskreuzfahrtschiff „Switzerland“ (EU-Nr.: 07001515) auf dem Neckar bei Bad Cannstatt mit einer Flussmauer. Der Schiffsführer hatte auf Höhe des Mineralbads Leuze drehen wollen, doch dabei prallte das 100 Meter lange Schiff gegen die Mauer unterhalb des Schwimmbads. Die „Switzerland“ war am 1.6. in Köln zu einer Rhein-Neckar-Tour ausgelaufen, die Stuttgart als Endpunkt hatte.
An der Mauer entstand bei dem missglückten Wendemanöver ein Schaden von mehreren tausend Euro. Das Schiff selbst trug nur geringen Schaden davon, und es blieb fahrtauglich. Über Nacht machte es an der Unfallstelle fest, bis am nächsten Morgen die Wasserschutzpolizei ihre Ermittlungen durchgeführt hatte. Danach ging die Fahrt zurück nach Köln weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht nach Kollision mit Mole gesunken
(06.06.18) Eine 58 Fuß lange Motoryacht kollidierte am Abend des 5.6. mit einer Mole vor der Augustine-Bootsrampe südlich von Port Penn und wurde so schwer beschädigt, dass sie sank. Die Port Penn Fire Company wurde um 18.35 Uhr alarmiert, nachdem die sechsköpfige Crew einen Notruf an die US Coast Guard über VHF abgesetzt hatte. Dann rettete sie sich von dem sinkenden Schiff auf ein Dinghi, das ein in der Nähe fahrendes Boot aussetzte.
Einsatzkräfte aus Odessa, Delaware City, Salem County, Goodwill und die Delaware State Police kamen zu Hilfe. Die aus Minnesota wurden unversehrt zur Bootsrampe gebracht. Von ihrem Gefährt ragten nur noch die oberen Teile aus dem Wasser.
Möglicherweise war der gesamte Boden abgerissen worden. Das Department of Natural Resources Fish and Wildlife wollte die Yacht mit Hebeballons wieder an die Wasseroberfläche bringen. Sie dürfte aber ein Totalschaden sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler sank nach Brand in Judd Cove
(06.06.18) Die Orcas Island Fire and Rescue, die U.S. Coast Guard, das San Juan County Sheriff’s Department und das Patroullienboot aus Sentinel des San Juan Island Fire Department waren am Morgen des 5.6. im Einsatz, nachdem um 7.30 Uhr ein Feuer unweit von Eastsound auf Orcas Island auf dem 38 Fuß langen Trawler „Sanctuary“ ausgebrochen war. Trotz der Bemühungen, den Brand zu löschen, sank das Holzschiff zwei Stunden später in einem flachen Gebiet vor Judd Cove. Ein Ölfilm begann sich um das Wrack, dessen Aufbauten noch aus dem Wasser ragten, zu bilden.
Daraufhin verständigte die Orcas Island Fire and Rescue das Washington State Department of Ecology. Am Abend wurde ein Einsatzstab aus diesem, der U.S. Coast Guard sowie dem County Department of Emergency Management gebildet. Die Island Oil Spill Association (IOSA) war vor Ort, und die Global Diving and Salvage sollte an Bord befindliches Öl entsorgen.
Die Küste sollte auf mögliche Schäden hin überwacht werden, und die Orcas Island Fire and Rescue blieb bereit, die notwendigen Arbeiten zu unterstützen. Nach Bekämpfung der Umweltgefahren sollte das Wrack dann geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Verlorener Container
(Bild: NSW Maritime)   Großbild klick!

"YM Efficiency": Container verloren, aber weiter auf See
(05.06.18) Das für den 5.6. geplante Einlaufen des Containerfrachters "YM Effiency" nach Port Botany in Sydney hat sich wegen anhaltenden schlechten Wetters und anderer Umstände verzöget. Nun sollte er am 6.6. gegen acht Uhr den Hafen erreichen und blieb bis dahin am Cronulla Beach vor Gosford an der Küste von Zentral-New-South-Wales vor Anker liegen. Wenn er gelöscht, die Ladung gesichert und neu gestaut ist sowie die Untersuchungen der AMSA abgeschlossen wurden, sollte er als weitere Häfen Melbourne und Brisbane ansteuern, bevor es auf die Rückreise nach Taiwan und China geht.
Unterdessen gingen die Reinigungsarbeiten an den umliegenden Stränden weiter. Mindestens
Treibgut der "YM Efficiency"
(Bild: NSW Maritime)   Großbild klick!
sechs im Gebiet von Port Stephens waren betroffen. Auch Anwohner begannen in Eigeninitiative, den Plastikmüll und anderes Treibgut aufzulesen, obwohl der MidCoast Council am 4.6. davor gewarnt hatte, weil der Müll zum Teil spezielle Entsorgungsmethoden braucht und zudem durch Grenzschutz und Zoll untersucht werden müsse. Geborgenes Treibgut sollte in Müllbehälter in Hawks Nest gebracht werden.
Hier sollten im Lauf der Woche ebenso wie am Jimmys Beach Strandrechen zum Einsatz kommen. Auch Taucher sollten eingesetzt werden, um Müll bei Hawks Nest zu suchen. Doch dies wurde durch das stürmische Wetter vorerst vereitelt. Es wurde gehofft, dass sie am 6.6. absteigen könnten. Die „YM Efficiency“ hat eine Länge von 268,8 Metern, eine Breite von 32,3 Metern, einen Tiefgang von 12,5 Metern und eine Tragfähigkeit von 52.773 Tonnen. Der 4.250-TEU-Frachter läuft für die Yang Ming Marine Transport in Taiwan und wurde 2009 bei der CSBC Corporation in Kaoshiung erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer in Kohleladung in Porto Torres
(05.06.18) In einer Ladeluke des unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarriers "NBA Van Gogh", 50626 BRZ (IMO-Nr.: 9633109), der im Industriehafen von Torres in Sardinien lag, kam es am Nachmittag des 4.6. zu einer Selbstentzündung der dort gestauten Kohleladung, die für die Ep Produzione in Fiume Santo bestimmt war. Der Frachter löschte seine Fracht, der er in Ust-Luga an Bord genommen hatte und dort am 17.5. ausgelaufen war, seit dem 30.5. Rund 66.000 Tonnen waren noch nach, als der Brand am Nachmittag entstand.
Die Temperaturen in dem betroffenen Laderaum stiegen zeitweilig auf bis zu 280 Grad. Die Crew schottete ihn ab, um eine Eskalation der Lage zu verhindern. Es gelang der Feuerwehr, die Temperaturen wieder auf 80 bis 100 Grad abzusenken und die Situation unter Kontrolle zu bringen. Sie kontrollierte aber die ganze Nacht über die Temperaturen in den Laderäumen des Schiffes weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier “Sheng Ming”, ex „Jag Arnav“
(Bild: )   Großbild klick!

Havarierter Bulkcarrier wurde kontrolliert versenkt
(05.06.18) Die Ursache, warum der Bulkcarrier “Sheng Ming”, 38265 BRZ (IMO-Nr.: 9109392) am 28.5. vor Kapstadt auf dem Meeresgrund landete, war nicht vorrangig technischer Natur. Der Wassereinbruch im Maschinenraum war durchaus kontrollierbar. Allerdings wurden von den südafrikanischen Behörden so hohe Sicherheitsleitungen verlangt, dass zusammen mit ebenfalls erheblichen Schleppkosten und den zu erwartenden Reparaturkosten eine Bergung nicht mehr lohnenswert erschien.
Deshalb wurde am 23.6. begonnen, das Schiff nach eineinhalbmonatiger Wartezeit 25 Meilen vor der südafrikanischen Küste aus deren Nähe wegzuziehen. Am Ende wurde es 180 Meilen westlich von Kapstadt kontrolliert versenkt.
Die „Sheng Ming“ war 225 Meter lang, 32,2 Meter breit, hatte 13,63 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 71.122 Tonnen. Sie entstand als „Floral Diego“ bei der Namura Shipbuilding in Imari und lief von 2001 bis 2013 als „Jag Arnav“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Pumpenschaden vor den Scillies
(05.06.18) Der unter Panama-Flagge laufende Tanker "Prime Express”, 28725 BRZ (IMO-Nr.: 9459242), erlitt auf der Fahrt von Huelva nach Amsterdam am 4.6. um 4.15 Uhr einen Schaden an einer Treibstoffpumpe. Das Schiff trieb mit einer Drift von 1,1 Knoten auf Position 49 18 47.4 N, 005 51 38 W rund 40 Meilen südlich der Isles of Scilly.
Der Tanker war mit 1157,9 Tonnen Schweröl beladen und hatte 254 Tonnen Bunkeröl an Bord. Um 5.08 Uhr war der Schaden behoben, und er konnte die Fahrt nach Amsterdam wieder aufnehmen. Hier sollte er am 5.6. einlaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


„YOGN-82“
(Bild: John Campbell)   Großbild klick!

Tankbarge aus dem 2. Weltkrieg wird künstliches Riff
(05.06.18) Vor Powell River soll am 23.6. ein neues künstliches Riff entstehen. Die „YOGN-82“ wird an dem Tag von der Artificial Reef Society of BC (ARSBC) und Catalyst Paper versenkt. Es ist das erste von vier ausgedienten einstigen unmotorisierten Tankbargen, die dort ein neues Habitat bilden sollen. Die Hulken, die seit langem auf dem Powell River verankert lagen, sind zwischen 109 und 128 Metern lang mit einem Gewicht zwischen 6.000 und 8000 Tonnen.
Auch der Tauchtourismus in Powell River soll damit angekurbelt werden. Die vor einigen Jahren in einem Sturm beschädigte “YOGN-82” soll am 23.6. zwischen 11 und 12 Uhr auf die letzte Reise gehen, die vom Willingdon Beach aus beobachtet werden kann. Zuvor wird eine Sperrzone von 1.500 Fuß durch Patroullienboote eingerichtet.
Rund 48 Stunden lang bleibt die Sperre aufrecht erhalten, bis Taucher der Artificial Reef Society of BC das neue Wrack inspiziert haben. Das Projekt wird unterstützt von der Tla’amin Nation, dem Regional District of Powell River und der City of Powell River.
Bei der „YOGN-82“ handelt es sich um eine aus Beton konstruierte Tankbarge, die 1944 mit 21 weiteren B7 A2-Bargen von den Concrete Ship Constructors in National City, Kalifornien erbaut wurde. Sie ist ein Teil des schwimmenden Wellenbrechers auf dem Powell River. Sie hat eine Länge von 366 Fuß, eine Breite von 54 Fuß, einen Tiefgang von 26 Fuß und eine Tragfähigkeit von 4.338 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Poros: Fähre erlitt Maschinenprobleme vor Petrokavara
(05.06.18) Am 4.5. gegen Mittag wurde die Hafenbehörde von Poros informiert, dass während der fahrplanmäßigen Tour der griechischen Schnellfähre „Flying Dolphin XVIII”, 162 BRZ (IMO-Nr.: 8331479), auf der Route Piraeus - Poros - Hydra - Ermioni - Spetses - P. Heli bei Petrokavara ein Schaden an der Steuerbord-Hauptmaschine aufgetreten war. Im Kühlwassersystem wurden steigende Temperaturen festgestellt. Das Schiff setzte die Fahrt bis Poros fort, wo die 112 Passagiere abgesetzt wurden.
Sie mussten mit anderen Schiffen an ihre jeweiligen Fahrtziele gebracht werden. Die "Flying Dolphin XVIII" wurde mit einem Auslaufverbot belegt, bis der Schaden behoben und eine Klasseuntersuchung durchgeführt worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einhandseglerim Hafen Clay Head
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Einhandsegler vor Douglas abgeschleppt
(05.06.18) Das RNLI-Boot aus Douglas wurde am 4.6. gegen 20 Uhr alarmiert, nachdem eine Segelyacht Maschinenausfall erlitten hatte und vier Meilen vor dem Hafen bei Clay Head trieb. Der Einhandsegler auf dem Boot war von Whitehaven gekommen. Das Rettungsboot “Sir William Hillary” konnte die Yacht rasch lokalisieren und nahm sie auf den Haken.
Sie wurde dann zu einem Liegeplatz an der Battery Pier geschleppt. Dort stand die Douglas Coastguard zur weiteren Assistenz für den Skipper bereit.
In Oban war bereits am 3.6. um 15.45 Uhr das RNLI-Boot “Mora Edith MacDonald” von der Coastguard alarmiert worden, nachdem eine Segelyacht in der Oban Bay östlich des Corran Ledge mit vier Personen an Bord auf Grund gelaufen war. Rund fünf Minuten später lief das Rettungsboot aus und hatte den kurzen Weg über die Bucht binnen drei Minuten zurückgelegt. An der Strandungsstelle wurde das XP-Boot ausgesetzt und untersuchte die Situation.
Ein Boot aus der Oban Marina war ebenfalls vor Ort und hatte bereits einen Anker in tieferes Wasser ausgefahren. Das RNLI-Boot blieb auf Standby, bis die Yacht um 16.30 Uhr wieder freikam. Nur sieben Minuten nach Einsatzende war es wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenraumbrand bei Attacke auf Versorger vor dem Jemen
(05.06.18) Der unter Gibraltar-Flagge laufende Versorger "VOS Theia", 1678 BRZ (IMO-Nr.: 9585742), der UN-Hilfsgüter transportiert hatte, wurde am 3.6. um 17.30 Uhr 60 Kilometer vor der jemenitischen Küste gegenüber des Hafens von Hodeidah von einem Boot aus mit Granatwerfern beschossen. Bei den Angreifern handelte es sich wohl um Houthi-Rebellen, die diesen Teil des Jemen kontrollieren. Ein Versuch, an Bord zu kommen, schlug fehl.
Allerdings brach im Maschinenraum der “VOS Theia” ein Feuer aus. Dies konnte aber von der Crew gelöscht werden, und der Versorger blieb fahrtüchtig. Menschen wurden nicht verletzt. Die "VOS Theia" war zuvor aus Hodeidah ausgelaufen, nachdem sie dort UN-Hilfsgüter gelöscht hatte. Danach ging sie unweit der Insel Zubair vor Anker und wartete auf die Auslaufgenehmigung durch die von den Saudis geführte Koalition, die die Houthi bekämpft.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastschiff prallte gegen Rheinbrücke
(05.06.18) Ein Fahrgastschiff ist auf dem Rhein am 2.6. gegen 5.30 Uhr mit einem Pfeiler der Kölner Hohenzollernbrücke kollidiert und anschließend mit einem am Ufer vertäuten Schiff. Kurz zuvor hatte der Schiffsführer vom linken Rheinufer abgelegt. Beim Aufprall zerbrachen Gläser in einer Kabine. Der Smut, der durch Scherben leicht verletzt wurde, kam zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus.
Der Brückenpfeiler blieb unversehrt. Auf dem Fahrgastschiff wurde die Bordwand etwas eingedrückt. Es blieb aber fahrtüchtig.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rost und Wellenschlag sorgten auf zwei Schiffen für Wassereinbruch
(05.06.18) Auf dem Main in Frankfurt erlitt kurz nach 20.00 Uhr ein Schubschlepper einen Wassereinbruch im Maschinenraum. Das Schiff lag im Osthafen und wurde von der Feuerwehr gelenzt. Dabei kam es zu einer leichten Gewässerverunreinigung.
Taucher dichteten das Leck ab. Die Feuerwehr sicherte den betroffenen Bereich ab. Grund für das eindringende Wasser war ein etwa vier Zentimeter großes Leck gewesen, das offenbar durch Korrosion entstanden war.
Wenig später geriet ein am Ufer des Mains vertäutes Imbiss-Boots in Bedrängnis. Ein passierendes Gütermotorschiff verursachte eine so hohe Schwell, dass große Wassermengen in das Imbissschiff gespült wurden. Teile der Bordelektronik und der Gasanlage wurden stark beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Piraterie sank nicht durch Sabotage
(05.06.18) Das Restaurantschiff „Piraterie“ sank offenbar durch einen Schaden an der Frischwasserzuleitung auf der Saar. Ein Leck in der Schiffswand schlossen die Ermittler der Polizei aus. Sie ging davon aus, dass Wasser aus einer Trinkwasserleitung über mehrere Tage in den Rumpf eindrang. Daraufhin entwickelte das Schiff Schlagseite, durch die Wasser aus der Saar durch ein offenes Fenster eindringen konnte und den Untergang verursachte.
Ein Leck konnte die Polizei nicht finden. Das defekte Teil der Wasserleitung wurde von den Ermittlern sichergestellt und wurde nun weiter untersucht. Der Eigentümer hatte Sabotage als mögliche Unglücksursache vermutet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Maschinenausfall bei Kodiak Island abgeschleppt
(05.06.18) Das Patroullienboot “Naushon” der US Coast Guard assistierte am 3.6. der vierköpfigen Crew des 48 Fuß langen Kutters “Soulmate”. Dieser trieb nach einem Maschinenausfall rund 57 Meilen westlich von Kodiak Island südlich der Shelikof Strait, Alaska. Die Coast Guard in Anchorage hatte am 3.6. einen Notruf des Skippers aufgefangen, der meldete, dass sein Schiff auf Drift sei und nicht ankern könne. Der Funkkontakt über VHF war zunächst auch schwierig.
Deshalb wurde ausgemacht, sich alle sechs Stunden über Satellitentelefon zu melden. Währenddessen wurde die „Naushon” zu dem Havaristen geschickt. Nachdem sie den manövrierunfähigen Kutter erreicht hatte, wurde er auf dem auf den Haken genommen und durch die raue See zur Lazy Bay Cannery in der Alitak Bay geschleppt. Vor Ort waren 15 Meilen Windgeschwindigkeit und eine Sicht von 11,5 Meilen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Transatlantikruderer vor Barnegat Light aus Seenot gerettet
(05.06.18) Ein 47-Fuß-Boot der US Coast Guard rettete am Morgen des 4.6. rund 20 Meilen östlich von Barnegat Light den 62-jährigen Duncan Hutchinson, der versucht hatte, den Atlantik mit dem Ruderboot „Sleipnir“ zu queren. Die Coast Guard Delaware Bay hatte um 23:20 Uhr über VHF-FM Kanal 16 einen Notruf des Mannes aufgefangen, der auf dem Weg von New York nach Schottland in einen Sturm geraten war. Ein Boot der Station Barnegat Light lief aus, und die Schifffahrt in der Umgebung wurde informiert.
Vor Ort waren 21 Meilen Wind und 8,5 hohe Seen. Das Küstenwachboot barg den Ruderer von seinem Boot ab und brachte ihn an Land, wo er medizinisch betreut wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Brennender Laptop beschädigte Kabinen
(05.06.18) Auf dem russischen Kühlschiff "Simfoniya", 4298 BRZ (IMO-Nr.: 8516627), kam es am 3.6. zu einem Feuer in der Beringsee. Der Laptop des Smuts hatte in dessen Kabine Feuer gefangen. Nachdem der Feueralarm sich aktiviert hatte, kam ein Brandbekämpfungsteam der Crew zum Einsatz. Der brennende Computer konnte rasch gelöscht werden, doch die Kabine des Kochs wurde ebenso wie die benachbarte vom Brand in Mitleidenschaft gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf Scheksna-Fluss
(05.06.18) Zu einer Kollision zweier russischer Handelsschiffe kam es am 2.6. um 5.30 Uhr auf dme Scheksna-Fluss. Der Tanker "Balt Flot 4", 3928 BRZ (IMO-Nr.: 9751913), der mit 5.276 Tonnen Schweröl beladen war, stieß bei Kilometer 552 mit dem ihm entgegenkommenden, 155 Meter langen Frachter "Volgo-Don 151" (IMO-Nr.: 8938332), zusammen. Dieser hatte 5.191 Tonnen Kies geladen.
Auf dem Tanker wurden Relings und Rohrleitungen beschädigt. Der Frachter trug Beulen im Bugbereich davon. Er kam nach dem Zusammenstoß aus dem Fahrwasser ab und lief am Flussufer auf Grund. Ein Schlepper machte ihn zwei Stunden später wieder flott. Beide Schiffe warfen an der Unfallstelle Anker zu den notwendigen Untersuchungen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter verlor Anker bei Notmanöver
(05.06.18) Der russische Frachter "Sormovskiy 3063", 3048 BRZ (IMO:8702240), verlor am 2.6. seinen Heckanker bei Flusskilometer 3.156 auf dem Don auf der Reede des Azov—Don-Shipping-Canal. Der Kapitän hatte das Werfen des Ankers befohlen, um ein drohendes Vertreiben zu verhindern. Dabei brach die 125 Meter lange Kette, und der Anker, der ein Gewicht von einer Tonne hatte, ging samt der Kette verloren. Inzwischen war der Frachte rauf dem Weg nach Mersin, wo er am 8.6. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bedingungen auf Kea Trader weiter verschlechtert
(05.06.18) Der Durchzug des Zyklons Hola Ende Mai hat die Bedingungen für die Bergung der vor Neukaledonien gestrandeten „Kea Trader“ abermals verschlechtert. Starke Brandung auf dem Durand Reef hat das Vorschiff, das zuvor auf dem Achterschiff gelegen hatte, erneut von diesem fort verschoben, das nun 18 Grad Steuerbord-Schlagseite aufwies. Ein Besteigen beider Teile des Wracks unter akzeptablen Sicherheitsbedingungen wurde seither als schwierig erachtet werde.
Diese Situation führte zu einer Neubewertung der Prioritäten. Die Entfernung von Trümmern, die auf dem Riff verstreut liegen, wurde mit Blick auf die Vermeidung weiterer Umweltverschmutzungen als auch zur Vorbereitung der Ankunft schweren Geräts kurz- und mittelfristig als vorrangige Aufgabe bezeichnet, um die Ressourcen, die von der Bergungsfirma Shanghai Salvage Company (SSC) mobilisiert würden, bestmöglich zu nutzen und die Risiken im Zusammenhang mit den Arbeitsbedingungen am Riff zu begrenzen.
Es war zwar im Prinzip weiterhin möglich, an Bord des Wracks zu gehen, jedoch nur unter besonders günstigen Wetterbedingungen. Der an die veränderten Bedingungen angepasste Plan befand sich aktuell in der Entwicklung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Motorboot vor Swanage
(05.06.18) Das RNLI-Boot aus Swanage wurde am 4.6. alarmiert, nachdem ein Motorboot nahe Ballard Point mit zwei Personen an Bord in Brand geraten war. Flammen schlugen aus dem Außenborder des keinen Bootes, dessen Insassen sich bereit machten, ins Wasser zu springen. Nachdem andere Boote zu Hilfe kamen, warfen sie Anker und schafften noch Tankkanister ins Vorschiff, ehe sie auf eines der Fahrzeuge überstiegen.
Das Rettungsboot übernahm die beiden nach seinem Eintreffen und machte die Löschausrüstung klar. Nachdem kein offenes Feuer mehr sichtbar war, nahmen die Seenotretter das Motorboot längsseits. Dann wurde es abgeschleppt und dem Dorset and Wiltshire Fire Service übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter bei Fosnavåg abgeschleppt
(05.06.18) Am 5.6. wurde das NSSR-Rettungsboot "Idar Ulstein" gegen neun Uhr alarmiert, nachdem ein 11 Meter langer Kutter rund 30 Meilen westlich von Fosnavåg Maschinenprobleme erlitten und um Assistenz gebeten hatte hatte. Gegen 10 Uhr hatte es den Havaristen erreicht und stellte eine Schleppverbindung her. Der Kutter sollte anschließend nach Sandsøy gezogen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sturm verwüstete Küstengebiete in Westaustralien
(06.05.18) Zwei Boote sanken unweit ihrer Moorings vor der Dawesville Bootsrampe in der Harvey-Mündung nahe Dawesville, nachdem ein schwerer Sturm mit Hochwasser und Rekordregenfällen am 5.6. über das Gebiet zwischen Kalbarri und Walpole zog. Die Peel Water Police und der Mandurah State Emergency Service wurden um 9.30 Uhr alarmiert. Ein weiteres Boot riss sich in Rockingham los.
Ein großes Hausboot und ein kleineres Motorboot trieben neben der Leprechaun Bootsrampe. Zwei Yachten strandeten im Sturm am Palm Beach in Rockingham. Anwohner versuchten, sie an Bäumen zu sichern. Für die Freiwilligen der Mandurah Volunteer Marine Rescue waren die Wetterbedingungen zu schwierig, um eingreifen zu können.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Motoryachten durch Brand zerstört
(05.06.18) Eine 69 Fuß lange Motoryacht ging am 4.6. in der Isles of Capri Marina nördlich von Marco Island in Flammen auf. Das Feuer sprang auch auf zwei 28 und 30 Fuß lange Nachbarlieger über. Der Greater Naples Fire Rescue District unf das Marco Island Fire-Rescue Department wurden um 12:15 Uhr alarmiert. Sie konnten den Brand löschen, doch alle drei Boote wurden als Totalverlust angehen. Der Schaden dürfte rund eine Million Dollar betragen. Mit Ölsperren wurde versucht, Ölverschmutzungen zu verhindern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter "Ahmad Prince"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Maschinenschaden vor Finike repariert
(04.06.18) Der unter Komoren-Flagge laufende Frachter "Ahmad Prince", 8205 BRZ (IMO-Nr.: 7800306), der unbeladen von Tripoli nach Istanbul unterwegs war, erlitt am 1.6. einen Maschinenschaden. Er warf kurz darauf auf der Reede von Finike zur Reparatur Anker. Nachdem die Crew den Schaden behoben hatte, nahm er Kurs auf Kalymnos, wo er am 4.6. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erlitt Hydraulikschaden in Skiathos
(04.06.18) Die griechische Fähre “Skiathos Express”, 1982 BRZ (IMO-Nr.: 9064803), konnte am 3.6. nicht aus Skiathos auslaufen, nachdem die Hydraulik der Backbord-Rampe versagt hatte. Von dem Schiff, das die Strecke Volos - Skiathos bedienen sollte, mussten alle 115 Passagiere aussteigen und auf ein anderes Fahrzeug der Reederei gebracht werden, das zu ihren Bestimmungsorten brachte. Die Hafenbehörde von Skiathos verhängte ein Auslaufverbot über die "Express Skiathos", bis der Schaden behoben war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter "Theseus"
(Bild: Karl Kautz)   Großbild klick!

Containerschiff verlor Ladung im Golf von Aden
(04.06.18) Auf dem maltesischen Containerfrachter "Theseus", 148386 BRZ (IMO-Nr.: 9728954), kam es um den 19.5. zu einem Ladungsverlust im Golf von Aden. Das Schiff war auf der Fahrt von Jeddah nach Colombo, als es in den Wirbelsturm Sagar geriet, der den nordwestlichen Indischen Ozean aufwühlte. Der Frachter, der im Ocean Alliance’s Asia-Mediterranean Service der Evergreen Line eingesetzt war, befand sich wie jede Woche auf dem Weg nach Colombo, als eine Reihe von Containern über Bord gerissen, andere zertrümmert wurden oder in den Stacks hingen.
Nach einem Notruf des Frachters begab sich ein Team der Colombo International Container Terminals (CICT) zu einer Vorinspektion zum Schiff, um einen Plan zum Löschen der Fracht nach Erreichen des Hafens zu entwickeln. Nachdem Lotsen den Frachter am 22.5. an den CIC Terminal gebracht hatten, gelang es, die Ladung in nur 36 Stunden zu löschen und neu zu stauen.
Zeitgleich wurden zerstörte Container von Bord geholt, benachbarte Boxen gesichert und neue Ladung an Bord genommen. Bereits am 24.5. konnte der Frachter wieder nach Singapur auslaufen, von wo aus es nach Qingdao weiterging, wo er am 4.6. festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schmorbrand auf Tankmotorschiff „Stolt Mosel“
(Bild: Feuerwehr Lorch)   Großbild klick!

Schmorbrand führte zur Großeinsatz der Feuerwehr
(04.06.18) Am 2.6. um 19.45 Uhr kam es unterhalb von Assmannshausen auf dem holländischen Tankmotorschiff „Stolt Mosel“, 2133 ts (EU-Nr.: 02320501), das von Rotterdam über Amsterdam kommend flussaufwärts unterwegs war, zu einem Schmorbrand im Maschinenraum. Ein Druckluftaggregat war bei Flusskilometer 532,8 in Brand geraten. Das mit 1.500 Tonnen Phosphorsäure beladene Schiff konnte aus eigener Kraft einen Anleger in Assmannshausen erreichen.
Die Bundesstraße 42 wurde vorsorglich gesperrt. Die Feuerwehren aus Assmannshausen, Rüdesheim, Bingen, Oberwesel, St. Goarshausen und weitere waren mit über 100 Einsatzkräften vor Ort. Die hessischen Wehren starteten einen Löschangriff von Land aus.
Die Mehrzweckfähre „RPL 5“ legte an Steuerbord an und unterstützte den Löschangriff. Das Feuer im Maschinenraum konnte schnell gelöscht werden. Im Anschluss wurde der Havarist belüftet und von der „RPL 5“ zum Havarieliegeplatz in Bingen begleitet.
Von dort ging es unter Absicherung durch einen Schlepper nach Bingen weiter. Nach Prüfung durch einen Sachverständigen konnte der Tanker auf Anordnung des Strommeisters der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung bei Tagesanbruch am 3.6. die Weiterfahrt zum Zielhafen antreten. Um 16.20 Uhr machte die „Stolt Mosel“ bei der Reckitt Benckiser Produktion in Ladenburg fest. Da noch ein Redundanzaggregat vorhanden war, sollte sie nach Löschen der Ladung auch die Fahrt zurück in die Niederlande antreten, wo das beschädigte Aggregat ersetzt werden kann.
Quelle:Tim Schwabedissen


Machinenschaden: Motoryacht vor Givan
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Yacht saß vor Marina fest – neues RNLI-Boot hatte ersten Einsatz
(04.06.18) Das RNLI-Boot aus Port Talbot wurde am 1.7. um 23.50 von der Coastguard alarmiert, nachdem eine Segelyacht auf dem River Neath während der Fahrt zur Monkstone Marina auf Grund gelaufen war. Die Seenotretter fanden die Yacht vor der Einfahrt des Hafens mit 45 Grad Steuerbord-Schlagseite im Schlamm liegend vor. Die vierköpfige Crew hatte bei ablaufendem Wasser einlaufen wollen, doch dabei war der Kiel im Grund steckengeblieben.
Die Segler wurden von ihrem Boot abgeborgen. Wegen der Wasserverhältnisse konnte ihr Boot vorerst nur in seiner Lage gesichert werden, bis die Flut wieder auflief. Am 2.6. um 5.56 Uhr lief das Rettungsboot wieder aus, um die Flut zu nutzen. Nach rund einer Stunde richtete sich die Yacht wieder auf, und drei Seenotretter, die an Bord gegangen war, starteten die Maschine, um das restliche Stück in die Marina zu absolvieren. Als die Yacht sicher am Kai lag, kehrte das Rettungsboot zu seiner Station zurück.
Am selben Tag wurde das RNLI-Boot aus Girvan um 15:51 Uhr vom Coastguard Operations Centre in Belfast zu seinem ersten Einsatz gerufen. Eine Motoryacht hatte direkt vor dem Hafen Maschinenausfall erlitten. Die „Elizabeth and Gertrude Allan” lief von ihrer Station aus und nahm mit größtmöglicher Geschwindigkeit Kurs auf die gemeldete Position.
Nachdem die Crew die Lage geprüft hatte, wurde der Havarist von dem Rettungsboot längsseits genommen. Dann schleppte es die Yacht in den Hafen von Girvan ein. Die „Elizabeth and Gertrude Allan“ war am 10.5. getauft worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zementbarge in der Böschung
(Bild: Malte Classens)   Großbild klick!

Zementbarge in Böschung des Nord-Ostsee-Kanals bei Schwartenbek gelaufen
(04.06.18) Der britische Schlepper "MTS Vanquish", 272 BRZ (IMO-Nr.: 9559573), der mit der Zementbarge "Vesper" von Gdingen nach Tilbury unterwegs war, kam am Morgen des 3.6. beim Transit des Nord-Ostsee-Kanals wenige Minuten nach Verlassen der Holtenauer Schleusen unterhalb der alten Levensauer Hochbrücke vom Kurs ab. Die Barge kam auf dem nördlichen Ufer des Kanals fest.
Nach rund 10 Minuten gelang es der als Steuerschlepper eingesetzten Kieler "Holtenau" 204 BRZ (IMO-Nr.: 8200321), die Barge wieder flottzumachen. Danach drehte der gesamte Schleppzug um, und die „Vesper“ wurde zur Untersuchung im Kieler Nordhafen an den Voith-Kai gelegt, wo sie seither gemeinsam mit der „MTS Vanquish“ verblieb. Die „Vesper“ hatte bei Nautas, einer Werft in Gdingen, gelegen, wo Überholungsarbeiten an Rumpf und Maschinen durchgeführt, Aggregate ersetzt und Verladeeinrichtungen inspiziert wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trümmer verlorener Ladung treiben an die Strände in New South Wales
(04.06.18) Der Containerfrachter “YM Efficiency”, der 83 Container rund 30 Kilometer vor Port Stephens im Sturm verlor, wird voraussichtlich am 5.6. in Port Botany in Sydney einlaufen. Anhaltend grobe See verhinderte bislang ein sicheres Ansteuern des Hafens. Nachdem der Sturm jetzt aber nachzulassen begann, drehte der Frachter, der mit der übergegangenen Ladung auf dem Achterdeck möglichst wenig rollen sollte, jetzt herum und machte sich langsam auf den Weg zum Hafen.
Am 4.6. befand er sich auf Höhe von Gerroa in der Illawarra. Wenn er vor Port Botany einen Lotsen an Bord genommen hatte, sollte er vorsichtig in den Hafen gebracht werden. Das Entladen und Sichern der Ladung dürfte mehrere Tage dauern. Unterdessen begann verlorene Ladung an den umliegenden Stränden rings um die Nelson Bay anzutreiben.
Darunter befanden sich Plastiktüten, Flaschen, Kartoffelchips, Ölkannen, Papier- und Schönheitsprodukte. Auch Autoteile und Sanitärbedarf waren in der See gelandet, aber wohl keine Gefahrgüter. Es wurde befürchtet, dass Treibgut über mehrere Monate lang an den Stränden von New South Wales angespült werden könnte.
Freiwillige haben seit dem 3.6. bereits mehrere Autoladungen voller Trümmer von den Stränden zwischen Jimmys und Bennetts beim Hawks Nest geborgen. Vier Container waren am Morgen des 2.6. rund einen Kilometer vor Hawks Nest entdeckt worden. Trümmer fanden sich auch in Port Stephens am Rocky Point nahe der Anna Bay und dem Fingal Head sowie beim Yacaaba Headland.
Die Australian Maritime Safety Authority (AMSA) plante keine Bestrafung der Schiffseigner. Inspektoren der AMSA und des Australian Transport Safety Bureau wollten die “YM Efficiency” aber nach dem Festmachen untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandeter Tanker nach fünf Tagen geborgen
(04.06.18) Der Tanker "Chem Norma" konnte fünf Tage nach der Strandung auf dem St. Lawrence River am Nachmittag des 3.6. um 15.50 Uhr von den zur Bergung eingesetzten Schleppern wieder flottgemacht werden. Das River Board hatte die Strömung auf dem Fluss dazu reduziert, um dessen Wassertiefe zu erhöhen. Der Tanker lag mit deutlicher Backbordschlagseite auf der Untiefe.
Nachdem es gelungen war, den Havaristen zurück ins Fahrwasser zu ziehen, warf er zunächst für erste Untersuchungen in tieferem Wasser Anker. Am 4.6. machte er um drei Uhr in der Schleuse von Iroquios für die notwendigen Inspektionen fest. Wenn keine gravierenden Schäden gefunden werden, sollte er die Reise nach Sarnia in Ontario fortsetzen dürfen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Basilan Strait
(04.16.18) Die mongolische Fähre „Trisha Kerstin”, 320 BRZ (IMO-Nr.: 8608509), erlitt am 2.6. in der Basilan Strait in den Philippinen Maschinenschaden. Die Propellerwelle wurde blockiert, und der Havarist trieb vier Stunden lang in der See. Dann gelang der Crew eine Reparatur, und das Schiff erreichte den Hafen von Basilan.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch vor Campbeltown
(04.06.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Burhou I", 674 BRZ (IMO-Nr.: 7726897), der am 1.6. um 20.55 Uhr aus Belfast nach Furnace mit einer sechsköpfigen Crew und einer Ladung von 850 Tonnen Steinen ausgelaufen war, erlitt am 2.6. um 1.55 Uhr auf Position 55 25 45 N 005 35 58.8 W Wassereinbruch im Maschinenraum. Das RNLI-Boot aus Campbeltown wurde alarmiert und eskortierte den Havaristen nach Campbeltown, wo er am 3.6. um 06. 20 Uhr festmachte. Hier sollte die Ladung zunächst gelöscht werden, um dann die Ursache des Wassereinbruchs zu untersuchen. Nach einer provisorischen Reparatur war geplant, dann ein Trockendock zur dauerhaften Schadensbehebung anzusteuern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Piraterie durch Saboteure versenkt?
(04.06.18) Zwei Mobilkräne hoben am 2.6. die auf der Saar gesunkene „Piraterie“ an deren Liegeplatz unterhalb des Saarbrücker Staatstheaters. Auch am 3.6. hing das zum Restaurant umgebaute Schiff weiter in den Hebestropps an dem drei Meter Wassertiefe aufweisenden jahrelangen Liegeplatz, um einen nochmaligen Untergang durch nachlaufendes Wasser zu verhindern. Doch Eigner Günther Walter, 61, aus Ennsheim fand ebenso wenig wie eine Tauchfirma aus Trier ein Leck im Rumpf und glaubte deshalb, dass sich möglicherweise Saboteure an seinem Schiff zu schaffen gemacht haben. Deshalb wollte die Kriminalpolizei am 4.6. ein weiteres Mal vor Ort ermitteln.
Schon als vor drei Wochen ein Wassereinbruch stattgefunden hatte, konnte kein Leck gefunden werden. Während damals das Wasser rechtzeitig gelenzt werden konnte, kostete diesmal allein die Bergung 100.000 Euro. Zusätzlich dürfte die komplette Inneneinrichtung – Möbel, Heizung und Kaminzimmer zerstört sein, was der Eigner auf weitere 100 000 Euro Kosten taxierte.
Mit seinem Neffen Marc Walter hatte er sich zwei Jahre darauf vorbereitet, den Betrieb auf dem Schiff am vergangenen Wochenende zu starten. 24 Stunden, nachdem auch alles Notarielle geklärt war, sank das Schiff dann. Zuletzt wollte eine Größe aus der saarländischen Neonazi-Szene die Wassergastronomie möglicherweise betreiben, was für Negativ-Schlagzeilen sorgte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter rettete Schiffbrüchige Segler im Atlantik
(04.06.18) Das Patroullienboot “Heriberto Hernandez” brachte am 2.6. die dreiköpfige Crew der Segelyacht “Lost Marbles” nach San Juan. Das Boot war am 305. Rund 22 Meilen nordwestlich von Montecristi vor der Küste der Dominikanischen Republik nach einem Wassereinbruch gekentert. Sie waren von Turks and Caicos dorthin unterwegs gewesen.
Am Morgen des 31.5. wurde die Coast Guard San Juan über Satellitentelefon von dem Kapitän des unter Bahamas-Flagge laufenden Frachters “Jacamar Arrow”, 29369 BRZ (IMO-Nr.: 9007532), darüber unterrichtet, dass dieser nach einem Notruf der Yacht auf dem Weg zu der angegebenen Position sei. Nach sechsstündiger Anfahrt lokalisierte die Crew des Frachters, der sich auf der Reise von Manatee nach Santos befunden hatte, die Schiffbrüchigen nördlich von Haiti im Wasser des Atlantiks.
Alle drei trugen Rettungswesten und wurden in guter Verfassung an Bord geholt. Es handelte sich um ein amerikanisches Paar mit seiner Tochter. Die Coast Guard schickte die “Heriberto Hernandez” zur “Jacamar Arrow”, um von dieser die Segler zu übernehmen und an Land zu bringen. In San Juan wurden sie vom Zoll und Grenzschutz sowie Vertretern des Department of State of Puerto Rico in Empfang genommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker „Chem Nova”
(Bild: John Gleed)   Großbild klick!

Dritter Schlepper unterwegs zur Chem Nova
(02.06.18) Nachdem alle bisherigen Versuche, den Tanker „Chem Nova” wieder flottzumachen, gescheitert sind, war am 2.6. ein dritter Schlepper, die „Ocean Tundra“, auf dem Weg zur Strandungsstelle im St. Lawrence Waterway. Das am 13.12.2013 in Dienst gestellte Schiff isst einer der stärksten Schlepper Kanadas und wurde gebaut, um Eis zu brechen, Tanker zu eskortieren oder im Hafen zu assistieren. Er kann auch Ölabfall aufnehmen.
Seit dem 30.5. waren die beiden Schlepper „Ocean K. Rusby” und “Ocean Pierre Julien” am Havaristen. Die “Chem Norma” war am 29.5. um 4.09 Uhr nach einem Ruderschaden auf Grund gelaufen. Die Ursache des Ruderversagers wurde inzwischen gefunden und eine Reparatur durchgeführt, sodass von technischer Seite das Schiff die Reise nach Sarnia fortsetzen dürfte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Tallas"
(Bild: Deniz Arzali)   Großbild klick!

Bei Istanbul gestrandete Frachter werden versteigert und verschrottet
(02.06.18) Am 24.5. begann der Abbruch des kambodschanischen Frachters "Tallas", 745 BRZ (IMO-Nr.: 7364546), der 2015 wegen Schulden des Eigners in die Kette gelegt worden war und zwei Jahre lang vor Istanbul auf der Ahirkapi-Reede gelegen hatte. Am 4.2. hatte er sich in einem schweren Sturm losgerissen und war an der Küste von Zeytinburnu gestrandet. In einer Auktion ging er am 10.5. an die Firma Marsis, die das Wrack nun binnen 45 Tagen zerlegen wollte.
Weil es zu riskant erschien, den maroden Frachter im Ganzen abzutransportieren, wurde er nun an Ort und Stelle in kleinere Teile zerlegt, die dann zum Recyceln gebracht wurden. Zuvor war das Wrack gründlich gereinigt worden. Derzeit waren bereits die Aufbauten und das Heck verschwunden.
Genauso soll es in Kürze auch dem türkischen Frachter „Mina 1", 1244 BRZ (IMO-Nr.: 8951229), ergehen, der am 9.11.2016 bei Maltepe in Istanbul strandete. Am 4.6. soll auch er in einer Auktion zum Verschrotten versteigert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Coastguard rettete Crew gesunkenen Kutters
(02.06.18) Die US Coast Guard rettete am 1.6. die dreiköpfige Crew des 33 Fuß langen Kutters “Aunt T” aus Jacksonville, Florida, der 45 Meilen östlich von Myrtle Beach gesunken war. Die Coast Guard Charleston fing um 12 Uhr das EPIRB-Signal des Schiffes auf. Dann gelang es, einen der Fischer über Satellitentelefon zu erreichen.
Die drei Männer befanden sich in einer Rettungsinsel. Auf der Air Station Savannah stieg ein MH-65 Dolphin Helikopter auf, der die Schiffbrüchigen um 1:19 Uhr aufwinschte und zum Myrtle Beach International Airport flog.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maersk Honam in Dubai vollständig entladen
(02.06.18) Der teilweise ausgebrannte Containerfrachter "Maersk Honam" wurde seit dem Einschleppen nach Jebel Ali am 27.5. nun vollständig entladen. Die ersten unbeschädigt gebliebenen Container wurden an ihre Eigentümer übergeben und waren bereit zur Weiterverschiffung. Dies betraf ausschließlich Container, die ab Laderaum IV gestaut waren.
Nachdem die Maersk Line General Average erklärt hatte, müssen Eigentümer unbeschädigter Container eine Garantie von 54 Prozent des Wertes der Ladung bezahlen, um diese in Empfang nehmen zu dürfen, zusätzlich wurden Kosten von 750 Dollar pro TEU zur weiteren Verschiffung erhoben. Insgesamt waren 7.860 Container an Bord, als das verheerende Feuer ausbrach.
Alle Container, die sich in den Laderäumen I-III befanden, waren zum Totalverlust geworden. Nachdem das Schiff nun leer ist, wollte die Maersk Line den Schaden genauer untersuchen. Aktuell plante sie, es reparieren zu lassen. Neben den vorderen Laderäumen waren auch die Brückenaufbauten vom Brand zerstört worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier lief vor Wilmington auf Grund
(02.06.18) Der unter Singapur-Flagge laufende Bulkcarrier "Sarocha Naree", 36416 BRZ (IMO-Nr.: 9726449), lief am 1.6. beim Verlassen des Hafens von Wilmington, North Carolina, auf Grund. Er kam vor Bald Head Island in der Mündung des Cape Fear River fest. Zwei Schlepper waren gegen 20 Uhr vor Ort Mit dem nächsten Hochwasser konnte der Havarist am 2.6. gegen zwei Uhr wieder flottgemacht werden. Er ging auf der Wilmington-Reede südwestlich von Bald Head vor Anker, um dort inspiziert zu werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter kollidierte mit Schlepper
(02.06.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Containerfrachter “Cape Nabil", 18257 BRZ (IMO-Nr.: 9436185), kollidierte am 1.6. gegen ein Uhr mit einem Schlepper vor Shimoda in der japanischen Shizuoka Präfektur. Das Schiff war am 31.5. um 11.50 Uhr aus Yokohama nach Kobe ausgelaufen. Nach der Havarie warf es vor Simoda in der Nagoya-Bucht auf Position 34° 38.85' N 138° 56.85' O für Untersuchungen Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier erlitt Maschinenausfall vor Poole
(02.06.18) Der maltesische Bulkcarrier "Fakarava", 106847 BRZ (IMO-Nr.: 9634701), der am 30.5. aus Hamburg nach Kamsar, Guinea, ausgelaufen war, erlitt am 1.6. einen Maschinenausfall auf in Position 50 25 39.3 N, 001 45 15.42 W, rund 17 Meilen nördlich von Poole. Das unbeladene Schiff hatte 3.232 Tonnen Bunkeröl an Bord. Es gelang der Crew, eine Reparatur vor Ort durchzuführen, und es konnte seine Reise ohne Schlepperhilfe fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter von Kollisionsblocker gestoppt
(02.06.18) Der kanadische Bulkcarrier "Manitoulin" 19570 BRZ (IMO-Nr.: 8810918), kollidierte am 28.5. um 16.45 Uhr mit einer Schiffsstoppertrosse in der Schleuse Nr. 1 auf dem Welland Canal vor Port Weller, Ontario, auf Position 43 13 03.3 N, 79 12 48.7 W. Der Frachter blieb unbeschädigt und konnte die Reise fortsetzen. Am 29.5. um 9.20 Uhr machte er in Hamilton fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker auf dem Don aufgelaufen
(02.06.18) Der russische Tanker "Roschem 2", 1904 BRZ (IMO-Nr.: 8862935), der mit einer Ladung von 1.604 Tonnen Gasöl von Samara nach Kavkaz unterwegs war, lief am 30.5. um 1015 Uhr auf der rechten Fahrwasserseite des Don bei Kilometer 3128 auf Grund. Das Schiff blieb unbeschädigt. Es konnte um 15.30 Uhr von zwei Assistenzschleppern wieder flottgeacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Stellar Daisy soll nach Sao Luis abgeschleppt werden
(02.06.18) Der manövrierunfähige Bulkcarrier "Stellar Samba" sollte zur Sao Luís Anchorage Area No. 2 geschleppt werden. Hier war geplant, mit Reparaturen zu beginnen, sobald die dafür benötigten Ersatzteile an Bord eingetroffen waren. Ein Generator des Frachters im Maschinenraum war am 26.5. in Brand geraten, als sich das unbeladene Schiff auf der Fahrt zum Ponta da Madeira Terminal befand, wo es eine Ladung Eisenerz an Bord nehmen sollte. Nach dem Feuer trieb es rund 150 Meilen vor Sao Luis.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Perawang
(02.06.18) Am 30.5. um 16.45 Uhr kollidierte der indonesische Frachter "Hilir Mas" mit der "Teluk Bintuni", als er aus dem Pelindo II Port in Perawang in der Siak Regency auslief. Die am Kai liegende "Teluk Bintuni" erlitt Einbeulungen und Schrammen am Rumpf auf neun Metern Länge, ein Träger bei Bay 21 wurde verbogen, die Reling am Backbordbug auf drei Metern Länge beschädigt. Weitere Schäden wurden noch untersucht. Die Siak Resort Police leitete Ermittlungen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung der "Piraterie" rückt näher
(02.06.18) Die Bergung des Restaurantschiffs „Piraterie“ in Saarbrücken rückte am 1.6. näher Kräne und Ausrüstung zur Hebung wurden bereits aufgebaut. Ein Taucher nahm Arbeiten am Rumpf vor. Am Nachmittag des 2.6. sollte mit dem Heben begonnen werden. Die Ursache der Havarie war weiter unklar. Das Schiff wurde regelmäßig kontrolliert, der Rumpf zuletzt 2017 einer Inspektion unterzogen.
Mängel wurden dabei nicht festgestellt. Auch am 6.5.gab es eine Kontrolle. An dem Tag hatte das Schiff wegen eines Wasserrohrbruchs Schlagseite entwickelt. Von außen drang aber kein Wasser ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank in Nuuk
(02.06.18) In der Nacht zum 1.6. sank ein 53 Fuß langer Kutter im Sturm im Hafen von Nuuk. Nur noch eine Antenne ragte am Liegeplatz neben dem Nuuk Boatyard aus dem Wasser. Einige Trümmer und Leinen waren aufgeschwommen. Das Schiff hatte im Hafen repariet werden sollen. Beim Untergang befand sich niemand an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erste Container der „YM Efficiency“ bei Sydney angetrieben
(02.06.18) An der Küste von Sydney blieb eine Navigationswarnung in Kraft, nachdem 83 Container von der "YM Efficiency" in der Nacht zum 31.5. über Bord gegangen waren, als das Schiff rund 20 Kilometer vor den Sydney Heads in schwere See geraten war. Zu beiden Seiten des Achterschiffs stürzten mehrere Conainerstapel um, und neben den verlorenen Boxen waren 30 weitere schwer beschädigte zu verzeichnen, die zerquetscht und zertrümmert übereinander getürmt lagen oder über die Seiten der Bordwände hingen.
Die Kisten waren u.a. mit Windeln, OP-Masken und Baumaterialien beladen. Die Schifffahrt sollte sorgfältig Ausschau halten, und die Versicherung des Frachters hat Maßnahmen zur Überwachung der Küste eingeleitet.
Zwei Container trieben rund 100 Meter vor Fingal Head und Boondelbah Island unweit von Port Stephens. Teile eines weiteren fanden sich auf Felsen beim Yacaaba Headland. Ein Helikopter flog am 2.6. die Küstenlinie ab. Erstes Strandgut trieb an Jimmys Beach und am Rocky Point an. Die "YM Efficiency", die von Taiwan nach Sydney unterwegs war, dürfte wegen des anhaltenden Sturms wohl erst am 3.6. Einlaufgenehmigung erhalten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Tote bei Untergang von Barge in Hongkong
(02.0.18) Zwei vermisste Crewmitglieder einer gesunkenen Sandbarge wurden am Morgen des 2.6. im Rahmen einer Suchaktion der Marinepolizei, Feuerwehr und einem Helikopter der Regierung in Hongkong tot gefunden. Taucher der Feuerwehr entdeckten sie gegen sechs Uhr in einer Kajüte. Das 50 Meter lange Schiff war vor der Küste von North Ninepin Island in Ost-Hongkong am 1.6. um 21.27 Uhr durch die Einwirkung von Wind und Wellen gekentert. Es war von einem Schlepper gezogen worden. Die geborgenen Leichen wurden zur Marine Police East Police Station in Sai Kung gebracht. Das Marine Department leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tenderboot "Netty"
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Explosion und Feuer auf Tenderboot vor IJmuiden
(01.06.18) Am 15.5. um 14.03 Uhr wurde die KNRM-Station IJmuiden von der holländischen Küstenwache alarmiert, nachdem es auf dem 20 Meter langen, britischen Tenderboot "Netty" (MMSI-Nr.: 235064034) zu einer Explosion mit nachfolgendem Feuer auf der Nordsee gekommen war. Die siebenköpfige Crew flutete den betroffenen Maschinenraum mit CO2 und dichtete die Luke sorgfältig ab, um die Sauerstoffzufuhr zu unterbinden. Mit acht Knoten hielt das Katamaranschiff mit der verbliebenen Backbordmaschine auf den Hafen von IJmuiden zu.
Das Rettungsboot "Koos van Messel" kam ihm von dort mit größtmöglicher Geschwindigkeit entgegen und erreichte den Havaristen eine halbe Stunde nach dem Alarm. Als erstes wurde die Crew überprüft und wohlbehalten vorgefunden. Daraufhin entschied die Küstenwache, einen ebenfalls in Marsch gesetzten SAR-Helikopter, ein Patroullienboot sowie das KNRM-Boot der Station Wijk aan Zee aus dem Einsatz zu entlassen. Die "Koos van Messel" eskortierte das Tenderboot bis zum Fischereihafen von IJmuiden.
Hier stand schon die Feuerwehr auf dem Kai bereit, um den Maschinenraum zu überprüfen. Um 16.35 Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station. Die “Netty” verließ den Hafen am 17.5. um 13.20 Uhr und nahm Kurs auf Den Oever, wo der Schaden während der kommenden 10 Tage repariert wurde. Am 24.5. um 7.30 Uhr kehrte das Boot in den Service IJmuiden-Amsterdam zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erlitt Ruderschaden vor Syros
(01.06.18) Die zyprische Schnellfähre “Andros Jet", 2695 BRZ (IMO-Nr.: 9150987), erlitt am 31.5. vor Syros einen Schaden am Backbordruder und der elektronischen Steuerung (Hydroget Propulsion System) auf der Überfahrt von Kythnos. Die Havarie ereignete sich nur wenige Minuten vor dem Erreichen der Insel. Die Crew warf Anker vor der Felseninsel Gaidouronisi.
Nach dem Eintreffen des zyprischen Schleppers “Lion 1” nahm das Schiff wieder Fahrt auf und setzte unter dessen Begleitung Kurs auf den Hafen von Ermoupolis. An Bord waren sieben Fahrgäste und zwei Fahrzeuge.
Die Hafenbehörde in Syros verhängte ein Auslaufverbot über das Katamaranschiff, bis Reparaturen durchgeführt waren und eine Klassenuntersuchung erfolgreich durchgeführt wurde. Am 1.6. um acht Uhr verließ die „Andros Jet“ den Hafen wieder und nahm ihren Liniendienst Lavrio - Kea - Kythnos – Syros auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Tanker "Chem Norma"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Bergung gestrandeten Tankers bei Morrisburg noch nicht gelungen
(01.06.18) Der Tanker "Chem Norma" saß am 1.6. weiter auf dem St. Lawrence Seaway bei Morrisburg auf Grund. Die Versuche der beiden Schlepper "Ocean K. Rusby" und "Ocean Pierre Julien", das Schiff an den vorangegangenen beiden Tagen wieder flottzumachen, waren gescheitert. Nun sollten weitere Schlepper hinzugezogen und möglicherweise auch ein Teil der Ladung geleichtert werden, um den Havaristen dann so in Bewegung zu versetzen, dass die Saugkraft des Schlamms an der Strandungsstelle zu überwinden.
Bislang wurden keine Ölverschmutzungen oder Schäden festgestellt. Die Lage wurde überwacht durch die kanadische Coast Guard, Vertreter der zuständigen Umweltministerien und Transport Canada. Wenn die "Chem Norma" geborgen ist, soll sie zunächst an einem Ankerplatz in Morrisburg einer Inspektion unterzogen werden, dann in der Schleuse von Iroquois gründlich durch Taucher untersucht werden und bei einer Freigabe die Fahrt nach Sarnia fortsetzen.
Auf dem Weg dorthin war sie nach einem Problem mit dem Ruder am 29.5. um 4.09 Uhr auf Grund gelaufen. Sie kam außerhalb des Fahrwassers fest, sodass der passierende Verkehr nicht behindert wurde. Der mit leichter Schlagseite auf Grund liegende Havarist wurde mit zwei Ankern vor unkontrollierten Bewegungen gesichert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht mit Maschinenausfall
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Nächtlicher Rettungseinsatz für Motorboot vor Douglas
(01.06.18) Das RNLI-Boot aus Douglas wurde am 31.5. um 23.54 Uhr alarmiert, nachdem eine Motoryacht Maschinenausfall erlitten hatte. Das 25 Fuß lange Boot war im Laufe des Abends aus Whitehaven nach Douglas ausgelaufen. Eine Meile vor Erreichen des Ziels versagte der Antrieb, und der Havarist begann mit dem Tidenstrom nordwärts abzutreiben.
Die vierköpfige Crew funkte daraufhin einen Notruf. Bei ruhiger See machte sich das Rettungsboot “Sir William Hillary” wenig später von Douglas aus auf den Weg in die Bucht und konnte die Motoryacht auch rasch lokalisieren. Zwei Seenotretter wurden mit dem Tochterboot auf den Havaristen übergesetzt und machten eine Schleppleine fest. Danach wurde dieser zur Battery Pier gezogen und dort am Gastliegeplatz festgemacht. Hier stand schon die Douglas Coastguard zur Assistenz bereit.
Quelle:Tim Schwabedissen


Versenkung eines Kanalbootes
(Bild: Andrew Cuomo)   Großbild klick!

Bargen und Brückenteile wurden als künstliches Riffe versenkt
(01.06.18) Vor Ocean City wurde am 25.5. eine 60 Fuß lange Barge 10 Meilen vor der Küste von der Ocean City Reef Foundation (OCRF) auf den Bass Grounds versenkt. Sie war der jüngste Neuzugang auf dem Bob Gowar Artificial Reef. Nur wenige Minuten nach Beginn der Versenkung stellte sie sich auf und ging auf Tiefe.
Zwei weitere Bargen sollen noch in diesem Jahr folgen. Eine wird zum Jack Kaeufer’s Memorial Reef. Der im Mai gestorbene Kaeufer war ein Charterkapitän und gehörte zur Fischergemeinschaft von Ocean City.
Vor Long Island wurde am 31.5. damit begonnen, Teile der abgebrochenen Tappan Zee Bridge zu versenken. Gouverneur Andrew Cuomo selbst gab den Startschuss zur neuen Verwendung der alten Hudson River, die durch die Gov. Mario M. Cuomo Bridge ersetzt wird. Insgesamt wurden 1,093.2 Tonnen Stahl am Shinnecock Reef vor der Südküste von Long Island von Bargen aus über Bord geworfen, darunter 885 Tonnen der Tappan Zee Bridge sowie Materialien des New York State Department of Transportation.
Ihnen folgten drei Kanalboote, darunter eine 110 Fuß lange Barge, ein 74 Fuß langer Schlepper und ein 40 Fuß langer Tender, die auf 85 Fuß Wassertiefe künftig ein künstliches Riff bilden sollten. Während des Sommers sollen mit 33 Bargen weitere Teile der Tappan Zee Bridge und 30 weitere Fahrzeuge folgen. Insgesamt werden 43,200 Kubikyards der Brücke, 338 Kubikyards sonstiger Materialien sowie 5.900 Kubikyards Steine ehemaliger Molen an sechs Stellen folgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Walbeobachtungsboot lief bei Seehundbeobachtung auf Grund
(01.06.18) Das Walbeobachtungsboot "St. Maria" lief am Morgen des 30.5. im Favorite Channel unweit des Eagle Rock nördlich von Juneau auf einen Felsen auf, der in den Seekarten verzeichnet war. Hier konnten die 113 Passagiere Seehunde beobachten, da keine Wale in der Nähe waren. Offenbar war die Wassertiefe geringer, als angenommen. Im Backbordrumpf des Katamaranschiffs entstand ein kleiner Riss.
Die bordeigenen Pumpen konnten den Wasserstand halten. Mit der auflaufenden Flut kam der Havarist mit eigener Kraft wieder frei. Die Fahrgäste wurden auf ein anderes Boot der Flotte übergesetzt, ehe die "St. Maria" in den Hafen von Juneau zurückkehrte. Die Coast Guard Juneau leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leck auf gesunkenem Restaurantschiff gefunden
(01.06.18) Nach 18-stündiger Unterwasserinspektion des indischen Floatels "Avior", 465 BRZ (IMO-Nr.: 8416346),, die das schwimmende Restaurant Arc Deck Bar beherbergt, die am 25.5. in der Mahim Bay sank, konnten Taucher das Leck im Schiffsboden am Nachmittag des 31.5. ausfindig machen. Sie entdeckten eine kleine Beule mit einem Riss mittschiffs im Kielbereich und brachten Pumpen an Bord in Stellung. Anschließend begannen sie mit dem Zuschweißen des Lecks. Die Berger von SMIT Salvage erklärten dann dem Maharashtra Maritime Board (MMB) ihren Plan zur Bergung, die in den kommenden drei Tagen durchgeführt werden soll. Erst am 30.5. waren die Berger nach mehrtägiger wetterbedingter Verzögerung an Bord gelang.
Bei der “Avior” handelte es sich um einen 1985 bei der Stocznia Polnocna in Danzig erbauten und beim Maaskant Shipyard BV in Stellendam als “Zuiderhaaks – HD 27” für Jac. Bakker & Söhne aus Den Helder fertiggestellten Trawler. 2005 wurde er nach einer mehrmonatigen Aufliegezeit überholt und im Oktober 2006 nach Indien verkauft, um dort zur Partyyacht umgebaut zu werden. Im Februar 2008 wurde das Schiff als „Jal Palkhi“ registriert. Es ist 40,2 Meter lang und neun Meter breit.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gesunkenes Restaurantschiff wird gelenzt
(01.06.18) Das in Saarbrücken gesunkene frühere Restaurantschiff "Piraterie" stieg am 31.5. langsam aus dem Wasser hoch. Der erste Versuch, es aus der Saar zu bergen, war am 29.5. gescheitert. Am 31.5. beauftragte der Eigner ein privates Tauchunternehmen aus dem Raum Trier mit der Bergung. Taucher dichteten unter der Wasserlinie Türen und Fenster ab. Außerdem begannen sie damit, das Wasser zu lenzen. Das Wasserschifffahrtsamt überwachte die Arbeiten. Wann das Schiff ganz geborgen sein wird, war noch nicht absehbar.
Das vom Rumpf her an eine Tjalk erinnernde Fahrzeug begann seine Laufbahn 1907 nach Betreiberangaben als Fahrgastschiff in den Niederlanden. 1976 wurde es in Pietarsaari in West-Finnland umgebaut und hatte seit 1978 als „Lady R“ den Heimathafen Hamburg. 2004 realisierte eine saarländische Brauerei den Umbau zum Gaststättenschiff „Bonheur“. 2011 wurde es dann zur „Piraterie“. Der 250-Tonner ist 27,95 Meter lang und 4,81 Meter breit. Sie verfügte über eine Kapazität von 85 Personen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Offshore-Schiff on the shore
(01.06.18) Das norwegische Offshore-Schiff "Urter", 1202 BRZ (IMO-Nr.: 7424762), lief am 31.5. um 16.40 Uhr im Storasund aus dem Ruder und kam am Ufer fest. Es entstanden nur geringe Schäden. Nachdem die Crew Ballastwasser ausgepumpt hatte, konnte sich der Havarist mit eigener Kraft wieder befreien und das Schiff auf tieferes Wasser zurückbringen. Im Uferbereich entstanden keine Schäden.
Das MRCC, das wenige Minuten nach der Havarie in Kenntnis gesetzt worden war, bekam um 17.59 Uhr von der Verkehrskontrolle in Kvitsøy die Meldung, dass das Schiff nun in Karmsund eingetroffen sei und in Kürze festmachen würde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker kollidierte mit Kai in St. Petersburg
(01.06.18) Der russische Tanker "Kapitan Ponikarovskiy", 5083 BRZ (IMO-Nr.: 7636614), kollidierte am 30.5. um 23.30 Uhr mit dem Kai am Liegeplatz 34 im Hafen von St. Petersburg. Der Zusammenstoß ereignete sich, als er auslaufen wollte. Dabei entstand ein Riss im Bugbereich oberhalb der Wasserlinie. Der Havarist wurde zu einem Ankerplatz auf der Lesnoy Mole-Reede für die notwendigen Inspektionen und Untersuchungen gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankmotorschiff verlor Ruderhaus
(01.06.18) Das holländische Tankmotorschiff "Endeavour", 2552 ts (IMO-Nr.: 9562312), verlor am frühen Morgen des 1.6. unter noch ungeklärten Umständen sein Ruderhaus im Zevenaar-Hafen in Terneuzen. Das Dach trieb im Ghent-Terneuzen-Kanal neben dem Kai am Franrijkweg. Das Schiff machte um 3.30 Uhr in Sluiskil fest.
Es war erheblich beschädigt, und auch zwei auf den Aufbauten stehende Pkw waren erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Inzwischen wurde ein Segel über das Ruderhaus gezogen.
Das Patroullienboot “RWS 882 überwachte die Bergung der Trümmer. Um 7.20 Uhr zog ein Moblikran von Mammoet das Dach des Schiffes aus dem Wasser. Inspektoren der Behörde gingen zu weiteren Untersuchungen an Bord des Binnenschiffs. Die „Endeavour“ war am 31.5. um 18.30 Uhr aus Rotterdam ausgelaufen und hatte gegen zwei Uhr am folgenden Morgen Hans Weert passiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Luxusyacht in Zeebrügge gesunken
(01.06.18) Im Hafen von Zeebrügge sank am 31.5. eine Luxusyacht. Es war eines der größten Boote im Yachthafen. Nur noch Teile der Aufbauten des 15 Meter langen Schiffs ragten aus dem Wasser. Die Umstände des Untergangs waren noch unklar. Der Eigner ist ein Mann aus Brüssel.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter verlor 83 Container vor Newcastle, Australien
(01.06.18) New South Wales Roads and Maritime Services warnten die Schifffahrt, nachdem 83 Container in der Nacht zum 1.6. von dem liberianischen Frachter "YM Efficiency", 42741 BRZ (IMO-Nr.: 9353280), vor Stockton, rund 30 Kilometer vor der Zentralküste von New South Wales über Bord gingen. Zwei der 40-Fuß-Boxen wurden bereits 100 Meter vor der Küste von Fingal Head und Boondelbah Island nahe Port Stephens im Meer treibend entdeckt. Die Container enthielten keine Gefahrgüter, aber es gab noch kein vollständiges Manifest über die Ladung.
Weitere 30 Container auf dem Oberdeck wurden schwer beschädigt, als die Stacks umstürzten und teilweise über die Seite stürzten. Sichtungen des Treibguts sollten an die AMSA gemeldet werden, die gemeinsam mit den Roads and Maritime Services und den Schiffsagenten daran arbeiteten, die Lage zu kontrollieren. Die "YM Efficiency" war unterwegs von Kaohsiung nach Port Botany und hielt am 1.6. auf Sydney zu mit einer erwarteten Ankunftszeit von 15 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sturm verhindert Arbeiten an Kea Trader
(01.06.18) Die Umweltschutzorganisation Popwadenen und Poindimie haben am 28.5. eine Anzeige gegen die Eigner der “Kea Trader” erstattet, die seit dem 12.7.2017 vor der Insel Maré gestrandet ist. Sie verlangten Informationen über die Fortschritte und sorgten sich um Umweltgefahren, die von Treibgut ausgehen könnten.
Vor Ort mussten die Arbeiten an dem Wrack seit der zweiten Mai-Hälfte wieder unterbrochen werden, weil stürmisches Wetter vor Ort herrschte. Zwischen dem 12. und dem 15.5. war es zuvor gelungen, weitere 12 Tonnen Trümmer aus Laderaum 1 und 2,9 Kubikmeter veröltes Wasser aus Rohren, Tanks und den Hydrauliksystemen zu entfernen. Die Überwachung des Wracks und der Umgebung des Durand Riffs wurde durch die Schiffe und Drohnen vor Ort fortgesetzt.
Bei deren Überflügen zeigten sich keine Spuren von Verschmutzung durch Öl oder Trümmer. Eine vollständige und aktuelle hydrographische Vermessung sowie der Rumpfteile, die in der Nähe des Wracks der „Kea Trader“ sanken, sollte sobald wie möglich durchgeführt werden. Die beiden Hauptsegmente des Wracks bewegten sich derweil unter dem Einfluss von Wellen und Strömung weiter über das Riffdach.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandeter Kutter wurde in Brand gesteckt
(01.06.18) Ein vermutlich aus Sri Lanka stammender Kutter lief am 31.5. gegen sechs Uhr auf ein Korallenriff in Innafinolh im maledivischen Haa Alifu Atoll. Als Seenotretter vor Ort eintrafen, versuchte die achtköpfige Crew das Schiff in Brand zu stecken und zu fliehen. Sie wurden der Polizei übergeben und auf die Insel Ihavandhoo gebracht. Die Schifffahrt wurde vor Trümmern gewarnt, die durch den Brand in der See treiben könnten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierter Kutter nach Kochi abgeschleppt
(01.06.18) Das in Mangaluru stationierte Patrollienboot “Vikram” der indischen Coast Guard kam am 30.5. dem Kutter „St. Antony“ zu Hilfe, der vor Kochi mit Maschinenausfall in der See trieb. Die neunköpfige Crew hatte um 10.30 Uhr einen Notruf gefunkt, den das MRCC in Mumbai auffing. Diese schickte die „Vikram“ zu Hilfe, die sich auf Routinepatroullie befand und den Havaristen um 17.15 Uhr erreichte.
Ein Boardingteam ging mit technischer und medizinischer Ausrüstung an Bord. Doch der Schaden konnte nicht vor Ort behoben werden. Deshalb nahm das Küstenwachboot den Kutter in Schlepp ins 57 Meilen entfernte Kochi. Hier wurde der Havarist am 31.5. um 19.45 Uhr einem anderen Kutter übergeben, der ihn das letzte Stück in den Hafen zog.
Quelle:Tim Schwabedissen


11 Tote auf Volta Lake
(01.06.18) Mindestens 11 Personen, darunter zwei schwangere Frauen, kamen ums Leben, als ein mit über 50 Menschen besetztes Boot auf der Fahrt von Kete Krachi nach Sipom am 30.5. um 13.45 Uhr auf dem Volta-Stausee in Ghana nach Kollision mit einem im Wasser treibenden Baumstumpf kenterte. Bislang wurden 33 Menschen gerettet. Die SAR-Operation der Marine dauerte an. Der Eigner, der bei dem Unglück auch seine Tochter verlor, wurde von der Polizei verhaftet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schleppzug beschädigte Zugbrücke
(01.06.18) Der russische Schlepper “Kapitan Voronov“, 932 BRZ, der eine unbeladene Barge zog, kollidierte am 27.5. um 15.25 Uhr mit dem Geländer von Schleuse 2 auf dem Volgo-Baltic Canal. Der Schleppzug passierte zunächst noch die Schleuse, ehe er zu einer Inspektion festmachte. Das Geländer der Zugbrücke wurde eingedrückt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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