EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seenotfälle
Archiv Mai 2018


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Baggerschiff “Barlovento Primero"
(Bild: Cruz Roja)   Großbild klick!

Spanische Biskaya: Baggerschiff sank vor Suances
(31.05.18) Zwei Tage nachdem die jährlichen Arbeiten zum Abtragen der Barre vor dem Hafen von Suances begonnen hatten, sank das spanische Baggerschiff “Barlovento Primero", 260 BRZ (IMO-Nr.: 5299486), eines von zweien, das in der Hafeneinfahrt tätig war, am 30.5. um 14.30 Uhr. Nachdem das Baggerrohr gebrochen war, kam es zu einem starken Wassereinbruch, und schnell war klar, dass das Schiff nicht mehr zu halten war. Die dreiköpfige Crew wurde von dem zweiten Baggerschiff unversehrt gerettet.
Die „Barlovento Primero” sackte vor den Augen der Rettungskräfte nach achtern weg. Die Wellen gingen bei deren Eintreffen schon übers Heck. Dann kenterte der Bagger nach Backbord und sank
Baggerschiff sinkt
(Bild: Cruz Roja)   Großbild klick!
eine Stunde nach Eintreten der Notsituation rund 500 Meter vor der Küste. Ein Teil des Bugs des am Ende kieloben liegenden Wracks blieb noch über Wasser sichtbar.
Es kam bislang zu keinen Ölaustritten aus den Tanks. Das Wrack wurde mit einer Leuchtboje markiert. An der Rettungsoperation waren auch Einsatzkräfte von Salvamento Marítimo und des Roten Kreuzes beteiligt. Die ein- und ausgehende Schifffahrt wurde durch das Wrack nicht behindert.
Der Transportminister José María Mazón begab sich am Nachmittag zur Unglücksstelle. Sein Ministerium bot den Einsatz von Helikopter, Drohnen und Ölsperren an, falls dies notwendig würde. Währenddessen wurden erste Gespräche über eine Bergung des Baggerschiffs geführt.
Die letzte Phase
(Bild: Cruz Roja)   Großbild klick!
Die „Barlovento Primero“ ist 42 Meter lang, 7,5 Meter breit, hat 2,8 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 468 Tonnen. Sie läuft für die Pedreguear-Barateguia in Suances und wurde 1962 auf der Leeraner Jansen Schiffswerft als “Rorichmoor” erbaut. 1969 wurde sie zur „Celia“, 1975 zur „Cherie“, 1977 zur „Mary Ann“, 1978 zur „Amelia C“ und zur „Natlie“, 1979 zur „Jaqueline“, 1980 zur „Goldia“, 1982 zur „Nuevor Barlovento“, 1988 wieder zur „Goldia“ und 1991 zur „Barlovento Primero“. Vor zwie Jahren wurde das Baggerschiff für zwei Millionen Euro grundüberholt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker traf mit Maschinenschaden in La Coruña ein
(31.05.18) Der maltesische Tanker “MRC Hatice Ana", 3999 BRZ (IMO-Nr.: 9536935), der mit 2,670 Tonnen Paraffin an Bord von Agio Thedoroi nach Hamburg unterwegs war, erlitt am 25.5. vor La Coruña einen Maschinenausfall. Das Schiff trieb danach in der See, ehe es sich am 27.5. wieder mit rund sechs Knoten Fahrt bewegte. Am 29.5. bat der Kapitän darum, in einem spanischen Hafen einlaufen zu dürfen.
Er erhielt Einlaufgenehmigung nach La Coruña, und das Schiff machte am 30.5. um 4.45 Uhr am Centenario Sur-Kai fest. Nachdem Ersatzteile für die Reparaturen trafen noch am selben Morgen dort ein, und nachdem der Schaden behoben war, konnte die „MRC Hatica Ana“ um 18.50 Uhr die Fahrt fortsetzen. Sie sollte nun am 2.6. um 23 Uhr in Hamburg festmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter “Apostol San Andres" wieder im Hafen
(Bild: Salvamento Maritimo)   Großbild klick!

Kutter nach Cariño / Nordspanien abgeschleppt
(31.05.18) Der spanische Kutter “Apostol San Andres" (MMSI-Nr.: 224033840) wurde am frühen Morgen des 30.5. rund 4,5 Meilen nordwestlich von Cabo Ortegal manövrierunfähig. Dem Schiff war das Fanggeschirr in den Propeller geraten, und es trieb mit seiner 11-köpfigen Crew in der See.
Der Kapitän bat um Assistenz von Salvamento Marítimo, und das SAR-Schiff "Salvamar Shaula" (MMSI-Nr.: 224033840) kam zu Hilfe. Es nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn sicher in dessen Heimathafen Cariño ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vor Kutterbergung Mann aus dem Hafen Pellworm gerettet
(31.05.18) Vor dem Fähranleger der Insel Pellworm rettete die Besatzung des Seenotrettungskreuzers „Eiswette“ am 30.5. einen Arbeiter aus der Nordsee. Bei Umladearbeiten von der Fähre auf ein Auto an Land waren ihm am Fähranleger Waren ins Wasser gefallen. Offenbar hatte er vor, sie schwimmend zu bergen.
Dabei trieb er aber ab und erlitt einen Krampf im Bein. Passanten wählten den Notruf. Glückliche Umstände erleichterten die Rettung des etwa 50-Jährigen: Der auf Nordstrand stationierte Seenotrettungskreuzer befand sich gegen 12.10 Uhr gerade auf dem Weg zum 16 Meter langen Fischkutter „Wencke“ (MMSI-Nr.: 211830000) aus Pellworm, der zwischen Norderoogsand und Süderoogsand Getriebeschaden erlitten hatte. Sofort ging der Seenotrettungskreuzer auf Gegenkurs und lief mit Höchstgeschwindigkeit von gut 22 Knoten den Fähranleger Pellworm an.
Keine zehn Minuten später war das Arbeitsboot „Novize“ zu Wasser gelassen und nahm Kurs auf den Verunglückten. Der Mann hielt sich mühsam an einem Eisendalben fest. Die Seenotretter zogen ihn an Bord und übergaben ihn kurz darauf auf Pellworm an den Landrettungsdienst. Von der Alarmierung bis zur Weiterfahrt zum Fischkutter waren nur rund 20 Minuten vergangen. Der Arbeiter hatte großes Glück gehabt, denn trotz des sommerlichen Wetters hätte ihm in der Nordsee mit ihren aktuell 18 Grad schnell eine Unterkühlung gedroht.
Auch der „Wencke“ konnten die Seenotretter anschließend schnell helfen: Sie schleppten ihn mit der auflaufenden Flut sicher in den Hafen von Pellworm.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker erlitt Maschinenschaden auf Lake St. Pierre
(31.05.18) Der maltesische Produktentanker “Adfines Sky", 13239 BRZ (IMO-Nr.: 9580986), erlitt am 24.5. um 17.12 Uhr einen Maschinenausfall bei Tonne S13 auf dem Lake St. Pierre, Quebec, in Position 46 15 46.7 N, 72 40 34.4 W. Die Crew konnte die Maschine wieder anfahren, und das Schiff verholte mit eigener Kraft nach Pointe-des-Ormes, Quebec-Reede. Hier wurden dauerhafte Reparaturen durchgeführt, ehe dann die Reise nach Milford Haven fortgesetzt werden konnte, wo die „Adfines Sky“ am 2.6. festmachen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Fähre in Jagoh
(31.05.18) Auf der indonesischen Fähre “Paray", 162 BRZ (IMO-Nr.: 8827129), brach am 30.5. im Hafen von Jagoh im Linnga Archipel ein Feuer aus. Das Schiff war gerade von Penarik kommend eingelaufen, und alle Passagiere waren nach dem Festmachen um 17 Uhr gerade von Bord gegangen. An Bord waren 50 Fahrgäste, zwei Autos und 18 Motorräder gewesen. Um 17.45 Uhr machten sich Schiffstechniker an die Reparatur beschädigter Lichtmaschinen. Um 18.10 Uhr stellte einer von ihnen Feuer im oberen Passagiersalon fest. Dieses breitete sich rasch über das gesamte Deck aus.
Erst um 18.50 Uhr traf ein Löschfahrzeug am Hafen ein. Es konnte den Brand dann rasch unter Kontrolle bekommen. Große Teile der Fähre waren aber bis dahin zerstört oder beschädigt. Der Fährdienst Linga - Jagoh – Singkep war entsprechend bis auf weiteres unterbrochen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier lief bei Jagua auf Grund
(31.05.18) Am Nachmittag des 29.5. lief der liberianische Bulkcarrier "Destiny", 18493 BRZ (IMO-Nr.: 9565716), am Fahrwasserrand in der Bahia Sienfuegos unweit von Jagua auf Grund. Er war von starker Strömung erfasst worden, die heftigen Regenfällen des Sturms Alberto verschuldet waren. Der Frachter war am 3.4. mit einer Ladung von 28.000 Tonnen Reis aus Ho Chi Minh Port nach Ceinfuegos in Kuba ausgelaufen.
Nach der Havarie untersuchten Taucher den Rumpf auf Schäden. Nachdem dieser unversehrt vorgefunden wurde, machten Schlepper den Havaristen am Abend des 30.5. wieder flott. Er wurde dann zu einem Ankerplatz in der Bahia Sienfuegos gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter bei Löscharbeiten beschädigt
(31.05.18) Am 29.5. erlitt der unter Sierra-Leone-Flagge laufende Frachter "Emona", 2959 BRZ (IMO-Nr.: 8008101), der am 23.5. aus Varna nach Hereke ausgelaufen war, im dortigen Hafen ein strukturelles Versagen von Luken und Relings auf dem Hauptdeck während der Löscharbeiten. Das Schiff hatte eine Ladung Schrott an Bord.
Nach Abschluss der Entladung sollte durch Teams der Stauereifirma eine Reparatur durchgeführt werden. Am 30.5. um 12.45 Uhr machte das Schiff bei der Diler Demir Celik Endustri ve Ticaret A.S. Liman Tesisleri in Gebze fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Französische Marine half polnischer Segelyacht
(31.05.18) Am 30.5. um 11 Uhr geriet das 14 Meter lange polnische Segelschiff „4 Oceans Breeze“ (MMSI-Nr.: 261036140), das am 29.5. von Jersey nach Frankreich ausgelaufen war, in Schwierigkeiten. Dessen Crew hatte um 11 Uhr das französische Patroullienboot „Pluvier“ um Hilfe gebeten, nachdem es einen Propellerschaden erlitten hatte. Dieses setzte ein Festrumpf-Schlauchboot mit Tauchern der Marine aus, um dem Segelboot zu assistieren.
Gegen 11:40 Uhr konnten die Taue, die den Propeller blockiert hatten, gelöst werden. Die Yacht war wieder manövrierfähig und konnte die Fahrt nach Le Havre fortsetzen, wo sie gegen 16 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Unfall in Schleuse Kochendorf
(31.05.18) Am 29.5. gegen 17 Uhr, kam es im Bereich der landseitigen Kammer der Schleuse Kochendorf zu einem Schiffsunfall mit einer verletzten Person. Im vorderen Teil der Schleuse lag ein Gütermotorschiff und dahinter ein Sportboot. Während des Schleusenvorgangs benutzte der Schiffsführer des Binnenschiffs mehrfach und über einen längeren Zeitraum den Propeller und drückte dadurch das Sportboot gegen das untere Schleusentor.
Beim Versuch, eine drohende Kollision mit dem Schleusentor zu vermeiden verletzte sich ein Passagier des Sportbootes an der Hand. Beide am Unfall beteiligten Schiffe konnte ihre Fahrt nach der Unfallaufnahme durch die Wasserschutzpolizei Heilbronn fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Baggerschiff qualmte in Næstved
(31.05.18) Am Nachmittag des 26.5. wurde die Feuerwehr von Næstved alarmiert, nachdem es zu einem Feuer an Bord des unter Färöer-Flagge laufenden Saugbaggers "Kronos", 407 BRZ (IMO-Nr.: 7338767), im Hafen gekommen war. Eine Maschine, die die Pumpen antreibt, hatte sich überhitzt, und es kam zu starker Rauchentwicklung im Maschinenraum. Einsatzkräfte drangen unter Atemschutz in den Maschinenraum vor und konnten die Lage schnell unter Kontrolle bringen. Danach wurden die verrauchten Teile des Baggerschiffs entlüftet. Vor einem weiteren Einsatz mussten zunächst Reparaturen an Bord durchgeführt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


MISC-Tanker rettete Fischer nach 20 Tagen im Nordpazifik
(31.05.18) Der 39-jährige Fischer Roberto De La Cruz aus Surigao City wurde am 26.5. mitten auf dem Nordpazifik mehr als 400 Meilen von der philippinischen Küste entfernt am 26.5. von der Besatzung des MISC LNG-Schiffes „Seri Begawan“, 105335 BRZ (IMO-Nr.: 9331646), gerettet. Er hatte 20 Tage auf dem Meer getrieben, als er von der Brückenwache des Tankers, der von Gladstone, Australien nach Beihai, China, unterwegs war, entdeckt wurde. Schnell lief eine Rettungsaktion an, und der Mann wurde mit einem Schlauchboot von seinem Auslegerboot gerettet.
An Bord wurde er medizinisch versorgt und sein Gesundheitszustand genau überwacht. Der Fischer war offenbar auf See verloren gegangen, als sein Boot wegen schlechten Wetters von seinem Mutterschiff getrennt worden war. Der Kapitän der „Seri Begawan“, Manjit Lal, kontaktierte das philippinische MRCC, um die Rückführung des Geretteten zu organisieren. Am 27..5. wurde er nahe der philippinischen Küste an die Küstenwache übergeben. Die „Seri Begawan“ setzte dann ihre Reise nach China fort und sollte am 3.6. den Hafen von Beihai erreichen. Das Schiff wird von EagleStar, dem integrierten Schifffahrtsdienst von MISC, betrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Erster Bergungsversuch in Saarbrücken schlug fehl
(31.05.18) Der erste Versuch, das in Saarbrücken gesunkene, frühere Restaurantschiff „Piraterie“ aus der Saar zu bergen, ist am 30.5. gescheitert. Ein Tauchunternehmen sollte nun im Laufe des 31.5. die Lage unter Wasser untersuchen. Danach galt es zu klären, wie das Schiff an Land geholt werden kann. Frühestens am 1.6. war mit einer Bergung zu rechnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungseinsatz für Yacht auf Bodensee
(31.05.18) Am 30.5. gegen Mittag havarierte ein Segelboot beim Sportboothafen in Lindau am Bodensee und löste einen Rettungseinsatz aus. An Bord befand sich eine vierköpfige Familie. Der 52-jährige Skipper war zuvor auf eine Untiefe gelaufen. Er fürchtete größere Schäden, steuerte sofort den Hafen Lindau an und setzte einen Notruf ab. Im Hafen hob ein Kran das Boot aus dem Wasser. Die genaue Schadenshöhe konnte noch nicht beziffert werden. Die vierköpfige Familie blieb unverletzt. Wegen der zunächst unklaren Sachlage waren rund 20 Einsatzkräfte des THW Lindau, der Feuerwehr Lindau, der Wasserwacht Lindau sowie der Wasserschutzpolizei Lindau im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank vor Áncash
(31.05.18) Der peruanische Kutter “Calamar II”, 161 BRZ, sank am 29.5. um 14.30 Uhr vor der Bucht von Samanco an der Küste von Áncash. Die 14-köpfige Crew aus Chimbote und Lima wurde von zwei anderen Schiffen, u.a. der „Don Alonso“, gerettet und am Abend nach Chimbote gebracht. Hier wurde sie medizinisch betreut. Ihr Kutter hatte Steuerbordschlagseite entwickelt, als die Netze aufgeholt werden sollten. Dann legte es sich vollends über und ging mit dem Bug voran auf Tiefe. Er hatte bis dahin 70 Tonnen Anchoveta gefangen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Mindestens vier Tote bei Bootsunglück in Nigeria
(31.05.18) Mindestens vier Menschen kamen am 30.5. ums Leben, al sein mit rund 40 Personen besetztes Boot in Akere im Ogun-Staat sank. Es brach auf halbem Weg zwischen Akere und Apa im Gebiet von Badagry wegen Überladung auseinander. Das Boot hatte auch neun Motorräder und Säcke mit Fracht an Bord gehabt. Die Überlebenden wurden ins Krankenhaus von Ipokia transportiert. Die Polizei, Einheiten der Nigeria Security und des Civil Defence Corps sowie örtliche Taucher beteiligten sich an der Rettungsaktion. Die Suche nach Opfern dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassertaxi bei Kollision beschädigt
(31.05.18) Das Wassertaxi “Channel Cat” kollidierte am 29.5. bei Coline mit einem auf dem Mississippi treibenden Objekt. Danach wurde das Boot auf Felsen getrieben. Ein Propeller war beschädigt worden. Boote der Feuerwehr kamen zu Hilfe. Das Boot der Celebration Cruises hatte 20 Passagiere an Bord. Niemand wurde verletzt. Das Boot konnte mit dem zweiten Propeller zurück zu seinem Liegeplatz kommen und wurde dort noch am selben Tag repariert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack in Bangladesch geborgen
(31.05.18) Am Abend des 30.5. wurde das Wrack der “Bilash” fast sechs Wochen, nachdem sie mit 775 Tonnen Kohle an Bord auf dem Posshur River in Mongla nahe der Sundarbans am14.4. gekentert war, geborgen. Sie hatte einen Riss im unteren Bereich des Laderaums erlitten und brach dann in zwei Teile. Am 20.4. war ein 21-köpfiges Bergungsteam vor Ort eingetroffen.
Am 10.5. hatte es die Arbeit abgebrochen, nachdem 400 Tonnen der Ladung geleichtert waren. Über 300 Tonnen wurden weggespült. Zwei Kräne zogen das Wrack nun in achttägiger Arbeit ans Ufer.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ehemaliges holländisches Tankmotorschiff zerbrach vor Ghana
(31.05.18) Das nigerianische Tankmotorschiff "Alice", 3106 ts (EU-Nr.: 2007252), der mit 1.200 Tonnen leichten Rohöls beladen gewesen war, knickte am 26.5. um 21.42 Uhr auf der Reede von Tema in Gnana liegend, auf einmal mittschiffs ein und brach wenig später vollständig auseinander. Das Heck trieb in Richtung des Ufers ab. Die 11-köpfige Crew, neun Mann aus Nigeria und zwei aus Ghana, wurden von dem in der Nähe ankernden Tankmotorschiff “Colle d Alice” unversehrt gerettet.
Die Ghana Ports sowie die Harbours Authority GPHA, die Ghana Navy, die Ghana Maritime Authority und andere Behörden konnten das verbliebene Öl in Tanklaster leichtern. Dank des raschen Eingreifens der GPHA Marine und der Tema Port Security konnte eine größere Ölverschmutzung so verhindert werden. Der Tanker hatte am 12.5. Anker geworfen.
Er war offenbar in einem schlechten Zustand gewesen. Das Schiff wurde 1974 bei der Vahali-Werft in Ghent für den Mercator Scheepvaartbedrijf (H.A.Theuns) in Zwijndrecht als „Pacific“ erbaut. 1976 wurde es zur „Aldebaran“ des De Haas Damco Scheepvbaartbedrijf in Rotterdam, 1977 zur „Nedlloyd 90“ der Nedlloyd Riijn en Binnenvaart in Rotterdam, 1988 zur „Pacific” der Heuvelman Shipping & Trading in Krimpen an der Lek und 1990 zur „Ino“ der Kooren Scheepvaartbedrijf in Rozenburg.
Nach einem Verkauf an die Heeren - Jansen BV in Rossum ging das Schiff 2012 als „Alice“ nach Nigeria. Es war 109,96 Meter lang, 11,4 Meter breit und hatte 3,52 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suchaktion nach möglichem Schiffbruch
(31.05.18) Unweit von Pacifica trieben am 30.5. Trümmer als Überreste eines möglichen Schiffbruchs an. Auf dem Treibgut waren die Wörter “Barca” und “Rio” zu erkennen. Außerdem wurden Kleidungsstücke und Rettungswesten entdeckt. Die Coast Guard San Francisco leitete unterstützt vom Pacifica Police Department eine Suchaktion ein. Es gab bislang keine Vermisstenmeldungen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier sechs Wochen nach Wassereinbruch gesunken
(31.05.18) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Sheng Ming", 38403 BRZ (IMO-Nr.: 9109392), der mit einer Ladung Eisenerz an Bord auf der Reise von Pepel nach Port Elizabeth am 12.4. vor Namibia einen Wassereinbruch im Maschinenraum erlitten hatte, ist am 28.5. um 16.08 Uhr vor Kapstadt auf Position 33 34.15 S 14 55.8 O gesunken. Am 14.4. war er nach der Havarie zunächst in Schlepp genommen worden, doch am 24.4. stoppte der Schleppzug 40 Meilen nördlich von Kapstadt.
Am 27.4. trafen von dort die "SA Amandla" (IMO-Nr.: 7385215) und "Maersk Tender" (IMO-Nr.: 9388651) ein. Sie zogen den Havaristen zu einem Ankerplatz 12 Meilen vor dem Hafen. Wegen des fragilen Zustandes des Schiffes gab es aber keine Einlaufgenehmigung, wie sich nun zeigte, zu Recht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des Schoners „Daring“
(Bild: Steven Robertson)   Großbild klick!

Plünderer beschädigen historisches neuseeländisches Wrack
(30.05.18) 153 Jahre nach seiner Strandung wurden die Reste des 17 Meter langen Schoners „Daring“ jetzt in Auckland nahe der Einfahrt von Kaipara Harbour freigelegt. Das Schiff war 1863 in Mangawhai erbaut worden und erlitt 1865 im Sturm Schiffbruch, als es mit einer Ladung Grassaat von Taranaki nach Onehunga unterwegs war. Weder die Crew unter Captain Phipps noch zwei mitfahrende Passagiere kamen zu Schaden.
Leider stahlen Plünderer und Souvenirjäger nach der Entdeckung bereits eine Reihe von Planken und einen Teil der Reling. Damit wurde dem bemerkenswert gut erhaltenen Schiffsgerippe, von dem sogar der Bugsprit noch erhalten geblieben war, leider wenig später ein erheblicher Schaden zugefügt, nachdem es eineinhalb Jahrhunderte lang im Sand begraben geschützt gelegen hatte. Der Strand steht unter Kontrolle der New Zealand Defence Force als Teil des Kaipara Air Weapons Range.
Heritage New Zealand Auckland betonte, der Zweimaster sei Teil der Geschichte Neuseelands und dürfte nicht zerstört werden. Von daher war die größte Hoffnung, dass es rasch wieder eingespült wird und in seinem Sandgrab wieder vor dem Zugriff rücksichtsloser Strandgänger geschützt wird. Ihnen droht auch eine Strafe von 60.000 Dollar, falls sie erwischt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Balearen: Kutter bei Bergungsaktion aufgebracht
(30.05.18) Die beiden jeweils rund 25 Meter langen französischen Trawler "Louis Elie II" (MMSI-Nr.: 228172900) und "Juliarth" (MMSI-Nr.: 227317720) aus Grau-du-Roiwurden von den spanischen Behörden wegen des Vorwurfs des illegalen Fangs in den Landesgewässern in die Kette gelegt. Die „Louis Elie II" war mit einer fünfköpfigen Crew auf Thunfischfang gewesen, hatte aber am 20.5. zwischen Spanien und den Balearen Maschinenschaden erlitten. Sie wurde daraufhin von der "Juliarth" auf den Haken genommen und in Richtung Ametlla de Mar, südlich von Tarragona, abgeschleppt.
Am 24.5. wurden beide Schiffe aber von der Guardia Civil aufgebracht und mussten den Hafen von Villanueva y Geltru, südlich von Barcelona, ansteuern. Am 25.5. wurde gegen die "Juliarth" der Vorwurf erhoben, ein illegales Abschleppmanöver in den spanischen Territorialgewässern durchgeführt zu haben und eine Strafe von 30.000 Euro verhängt. Die Eigner der „Louis Elie II" sollten 6.000 Euro zahlen. Am 30.5. lagen beide Schiffe weiter in Villanueva.
Quelle:Tim Schwabedissen


“Flyingcat 4"
(Bild: Lourakis)   Großbild klick!

Maschinenschaden in Folegrandos
(30.05.18) Die griechische Fähre “Flyingcat 4", 886 BRZ (IMO-Nr.: 9206748), konnte ihre Backbord-Hauptmaschine nicht starten, als sie am 26.5. um 12 Uhr planmäßig von Folegandros nach Sikinos, Ios, Naxo, Tinos und Rafina auslaufen sollte. Das Schiff musste im Hafen von Folegandros bleiben, bis eine Reparatur durchgeführt war. Um 20.45 Uhr lief es wieder aus und machte um 21.45 Uhr in Ios fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Restaurantschiff „Piraterie“
(Bild: Tom Becker)   Großbild klick!

Untergang der Piraterie weiter rätselhaft
(30.05.18) Nach dem Untergang des ehemaligen Restaurantschiffs „Piraterie“ am 28.5. kurz vor Mitternacht sperrte die Berufsfeuerwehr den Fluss mit Ölbarrieren ab, nachdem die Helfer bemerkten, dass Öl auslief. Gleichzeitig versuchten sie, mit chemischen Bindemitteln des Ölfilms auf der Saar Herr zu werden.
Erst nachdem gegen 12.30 Uhr die Ölschlängel von einem Feuerwehrboot wieder eingezogen worden waren, gab das Schifffahrtsamt die Passage des Flusses wieder frei. Danach stiegen Polizeitaucher ab, um nach der Ursache für die Havarie zu suchen. Sie inspizierten den Rumpf, um ein eventuelles Leck zu entdecken, konnten aber nichts entdecken. Das Schiff, das seit Jahren an dem Anleger vertäut war, saß in drei Metern Tiefe auf Grund auf, die Aufbauten ragten noch aus dem Wasser. Erst vor drei Wochen hatte es Schlagseite entwickelt, konnte aber wieder auf ebenen Kiel gebracht werden. Bis zur Bergung beließ die Feuerwehr eine zweite Ölsperre um die Unfallstelle herum.
Der Betreiber beauftragte eine Spezialfirma damit, mit weiteren Bindemitteln noch austretendes Heizöl aufzufangen. Auch Vertreter des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) waren am 29.5. vor Ort. Der Betreiber Günther Walter ist hatte erst vor wenigen Tagen dem nahe gelegene Biergarten eröffnet, der ebenfalls zu dem schwimmenden Restaurant gehört. Beides gemeinsam vermarktete er unter der neuen Dachmarke „Die Feierey“.
Er hatte den Gastronomiebetrieb erst am 17.5. im Saarbrücker Rathaus angemeldet und wollte an Bord auf Konzerte durchführen. Bekannt wurde die „Piraterie" als Biergarten. Als 2014 der Vertrag des Pächters endete, sollte eine neue Wirtin das Schiff übernehmen.
Dann wurden rassistische Äußerungen von ihr und ihre Nähe zur NPD bekannt, und die Übernahme platzte. Seitdem wurde das Boot nicht mehr genutzt. THW-Einsatzkräfte waren am 29.5. bis in die Abendstunden dabei, das Wasser wieder aus dem bis zum Oberdeck versunkenen Schiff zu lenzen. Taucher waren ebenfalls wieder im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


"Wilmar - O 154" im Schlepp
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Trawler trieb vor St. Ann’s Head
(30.05.18) Das RNLI-Boot aus Angle wurde am 27.5. von der Coastguard alarmiert, nachdem der 25 Meter lange, belgische Trawler "Wilmar - O 154" (MMSI-Nr.: 205165000) einen kompletten Ausfall der Maschinenanlage vor der Küste von Süd-Pembrokeshire erlitten hatte. Der 207-Tonner trieb mit seiner vierköpfigen Crew rund acht Meilen südsüdwestlich von St. Ann’s Head in der See. Das Rettungsboot "Mark Mason" ging um 7.16 Uhr zu Wasser und traf um 8.02 Uhr vor Ort ein.
Unmittelbar darauf wurde eine Schleppverbindung hergestellt und der Havarist zu den Milford Docks gezogen. Dort musste er zunächst in der East Angle Bay an einem Ankerplatz vermoort werden, da der Tidenstand ein Einlaufen nicht erlaubte. Das Rettungsboot aber konnte schon aus dem Einsatz entlassen werden und war um 11.50 Uhr, nach über viereinhalb Stunden auf See, wieder klar zum Einsatz an seiner Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker "Timgad"
(Bild: Karl Kautz)   Großbild klick!

Schalttafelbrand im Nordatlantik
(30.05.18) Der algerische Tanker "Timgad", 11494 BRZ (IMO-Nr.: 9697337), wurde auf der Fahrt von Antwerpen nach Algier manövrierunfähig, als es in einer elektrischen Schalttafel auf dem Nordatlantik auf Position 49 48 6.72 N, 003 25 21.18 W am 27.5. zu einem Brand kam. Es gab keine Ersatzteile an Bord, um den Schaden zu beheben. Nachdem das Schiff wieder fahrtüchtig war, nahm es Kurs auf Djen Djen, wo es am 1.6. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Tanker "Celtic Gas"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Probleme mit Bunkeröl und Streiks legten dänischen Tanker in Brasilien lahm
(30.05.18) Der dänische Tanker "Celtic Gas", 20151 BRZ (IMO-Nr.: 9682265), erlitt Maschinenausfälle auf der Fahrt nach Trinidad & Tobago. Er war am 12.5. aus Santos ausgelaufen und sollte eine Ladung LPG an Bord nehmen. Dabei gab es Probleme mit zwei Hilfsmaschinen, wahrscheinlich wegen verunreinigten Bunkeröls. Deswegen entschieden die Eigner, das Schiff auf der Reede von Sao Luis zu ankern.
Hier wurden seit dem 18.5. alle Kraftstoffe bis auf ein Minimum zum Betrieb der Funk- und Navigationseinrichtungen von Bord gegeben. Ersatzteile wurden für die betroffenen Maschinen geordert und auch die Hauptmaschine überprüft. Wegen der kritischen Energielage an Bord wurden am 24.5. vier Schlepper gerufen, die den Tanker nach Itaqui zogen. Dort blieb er seither am Kai, weil auch für die Ankerwinschen kein Betrieb mehr möglich war. Wegen eines Lkw-Streiks in Brasilien kamen auch die Ersatzteile nicht an ihren Zielort. Diese lagerten seit dem Eintreffen auf dem Luftweg in Sao Luis.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Besiktas
(30.05.18) Das türkische Fahrgastschiff “Kanuni", 345 BRZ (MMSI-Nr.: 271044640), kollidierte am 26.5. um 19 Uhr auf der Fahrt von Uskudar nach Besiktas mit der Kaimauer des dortigen Fährterminals. Die Havarie ereignete sich beim Einlaufmanöver. Eine Rampe und Betonblocke wurden landseitig in Mitleidenschaft gezogen. Auf der Fähre stürzten vier Passagiere beim Aufprall und kamen ins Krankenhaus. Die übrigen wurden sicher an Land abgesetzt. Die Fähre erlitt Schäden am Rumpf und ihrer Rampe.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter bei Kollision vor Velikaya Kema
(30.05.18) Der russische Kutter "Sanshiro Maru", 314 BRZ (IMO-Nr.: 8632847), kollidierte am 27.5. um 1.15 Uhr mit einem kleinen Motorboot im Japanischen Meer auf Position 45 18 00 N, 137 12 36 O, rund vier Meilen vor der Küstenstadt Velikaya Kema. Die Havarie ereignete sich bei schlechter Sicht. Das Motorboot sank, und ein Bootsfahrer kam ums Leben. Die beiden anderen konnten gerettet werden. Nach der Kollision nahm die „Sanshiro Maru“ Kurs auf den Hafen von Plastun.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker lief auf St. Lawrence River auf Grund
(30.05.18) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Tanker "Chem Norma", 11939 BRZ (IMO-Nr.: 9486192), lief am 29.5. um 4.10 Uhr westlich von Morrisburg Beach, 80 Kilometer südlich von Ottawa, auf dem St. Lawrence River oberhalb von Montreal auf Grund. Das Schiff war um 2.45 Uhr aus Montreal ausgelaufen und nach Sarnia unterwegs. Offenbar durch einen Steuerfehler kam das Schiff mit rund 11 Knoten Fahrt aus dem Fahrwasser ab und wenig später an dessen Rand fest.
Um neun Uhr kam ein Inspektor an Bord, um den Zustand und die Lage des Tankers zu überprüfen. Am 30.5. lag das Schiff weiterhin auf Position 44° 53.57' N 075° 10.53' W. Es hatte Anker geworfen und wartete auf die Assistenz der Schlepper "Ocean K. Rusby" und "Ocean Pierre Julien".
Quelle:Tim Schwabedissen


Briese-Frachter hatte Rohrleitungsschaden vor Selsey-Bill
(30.05.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "BBC Balboa", 6310 BRZ (IMO-Nr.: 9501667), erlitt auf der Fahrt von Antwerpen nach Punta Arenas im Englischen Kanal am 27.5. um 3.30 Uhr eine Leckage einer Treibstoffleitung. Die Havarie ereignete sich beim Transit der Verkehrstrennungszone von Dover rund 20 Meilen südlich von Selsey Bill. Nachdem die Crew eine Reparatur durchgeführt hatte, nahm das Schiff der Leeraner Briese-Schifffahrt seine Fahrt wieder auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kreuzfahrtschiff kollidierte mit Mole in Reykjavík
(30.05.18) Das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "Ocean Diamond", 8282 BRZ (IMO-Nr.: 7325629), hatte am 29.5. große Probleme, bei stürmischem Wind in den alten Hafen von Reykjavík einzulaufen. Das Schiff rollte heftig in der See, und als es gegen 10 Uhr die nur 100 Meter breite Hafenzufahrt passierte, trug es eine Schramme am Rumpf davon, als es von einer Bö vom Kurs abgebracht wurde und gegen die Nordmole stieß. Dennoch konnte der Kreuzfahrer um 22.15 den Hafen wieder verlassen und nahm Kurs auf Stykkisholmur, wo es am 30.5. um 9.30 Uhr eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ehemaliges sächsisches Patroullienboot als Tauchwrack versenkt
(30.05.18) Auf dem Zwenkauer See im Süden von Leipzig wurde am Morgen des 29.5. das ausgediente Patroullienboot „MS Reini“ als Tauchziel versenkt. Knapp neun Monate dauerten die Vorbereitungen der Tauchbasis Zwenkauer See, das in den 1960er Jahren erbaute Boot für die neue Aufgabe vorzubereiten. Am Rumpf wurden zwei Doppel-T-Träger angeschweißt. Dadurch sollte er künftig stabil in 14 Metern Tiefe liegen. Außerdem wurden sämtliche Farbanstriche entfernt und das Schiff wieder mit einem Aufbau versehen. Löcher im Rumpf mussten abgedichtet werden, um die "MS Reini" überhaupt an die Versenkungsposition zu bekommen. Ein Boot der Wasserwacht und ein Schlauchboot der Feuerwehr bugsierten es dorthin.
Nach dem Fluten sackte es binnen weniger Augenblicke wie geplant auf ebenem Kiel weg. Auftriebskörper hatten es stabilisiert, um einen planmäßigen Untergang zu gewährleisten. Das Wrack soll künftig auch die Wasserqualität des Sees und damit die Sicht verbessern.
An dem Schiff sollen sich Muscheln ansiedeln, die das Wasser filtern. In wenigen Tagen kann das Wrack erstmals per Tauchgang besucht werden. Auf der Homepage der Tauchbasis Zwenkauer See bietet sich bis dahin bereits mit einer Webcam der Blick auf das rund elf Meter lange Wrack.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot nach Feuer in Grimsøen gesunken
(30.05.18) Am 29.5. geriet bei Skjebergkilen unweit der Grimsøy Marina in Grimsøen ein Motorboot in Brand. Die Polizei wurde um 16.55 Uhr alarmiert. Ein Seaking stieg zu der Unglücksstelle auf. Die Besatzung, ein Mann und eine Frau sowie ihr Hund, flüchteten mit einem Sprung ins Wasser vor den Flammen.
Sie konnten unversehrt gerettet werden. Das NSSR-Rettungsboot „Horn Rescue“ sowie die „Kystvekteren“ kamen ebenfalls zu Hilfe. Es gelang zwar, das in Vollbrand stehende Boot zu löschen. Es war aber so schwer beschädigt, dass es wenig später sank.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Kutter in Seenot, zwei Vermisste vor Karnataka
(30.05.18) Zwei indische Kutter, die “Angel 1” und “Angel 2” aus Tamil Nadu, gerieten am 29.5. vor Karnataka in Seenot. Die „Angel 1“ kenterte 21 Meilen vor Honnava im Uttara Kannada-Distrikt und trieb kieloben langsam sinkend in den Wellen. Vier Mann der sechsköpfigen Crew wurden gerettet und nach Honnava ins Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Fischer wurden aber noch vermisst.
Die indische Coastguard leitete eine Suchaktion u.a. mit dem Patroullienboot „Samudra Pahari“, einem Schnellboot und Flugzeugen ein, nachdem es vom MRCC in Chennai mobilisiert worden war. Auf der „Angel 2“ war der Propeller blockiert worden. Die Crew warf Anker, und es gelang, den Antrieb wieder klarzubekommen, und das Schiff nahm Kurs auf Malte, nachdem es Assistenz durch die Coast Guard bekommen hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lowestoft: Historischer Gaffelrigger wurde vor Untergang bewahrt
(30.05.18) Am 29.5. um 130.03 Uhr wurde das RNLI-Boot aus Lowestoft alarmiert, nachdem der im Hafen liegende, historische Gaffelrigger “Leila” (MMSI-Nr.: 235099733) gegen 13 Uhr Wassereinbruch erlitten hatte. Das 16 Meter lange Schiff lag am Heritage Quay unweit der Rettungsbootstation. Deshalb konnte eine Lenzpumpe gleich über Land zum Kai gebracht werden, ohne dass das Rettungsboot zu Wasser gehen musste. Auch Teams der Coastguard Lowestoft und Southwold waren im Einsatz.
Die Menge des unter Deck eingedrungenen Wassers war erheblich, und es stand bereits über den Flurplatten in der Kajüte. Mithilfe der Pumpe gelang es aber, das meiste Wasser aus dem Schiff zu holen, das dann mit eigener Kraft zu einer Werft laufen konnte, um die Ursache des Lecks zu erforschen. Das 1892 erbaute Boot dient heute einer Stiftung als Segelschulschiff.
Quelle:Tim Schwabedissen


Arbeiten an Nord Stream 2 nach Havarie von Baggerschiff unterbrochen
(30.05.18) Die Bauarbeiten an der Erdgas-Pipeline „Nord Stream 2“ wurden nach einer Havarie auf dem zyprischen Baggerschiff „Peter the Great“, 1141 BRZ (IMO-Nr.: 9648673), am 23.5. inzwischen eingestellt. Insgesamt fünf Baggerschiffe wurden nun einer Inspektion unterzogen. Die erst vor zwei Wochen gestarteten Baggerarbeiten an der Pipeline im Greifswalder Bodden wurden am Nachmittag des 28.5. unterbrochen.
Wegen eines defekten Baggers war Schmierfett ins Wasser geraten und verschmutzte seit ungefähr einer Woche die Küsten am Greifswalder Bodden. Die Behörden warnten vor Hautkontakt mit den Substanzen, der Pipelinebauer Nord Stream sicherte eine restlose Entfernung der Fette zu. Von dem Unternehmen hieß es allerdings, die Fettklumpen seien nicht gesundheitsschädlich.
Die Reinigungsarbeiten an den Stränden von Ladebow und im Norden der Insel Riems gingen unterdessen weiter, und zuletzt am 29.5. wurde der Fund neuer Fettklumpen gemeldet. Die „Peter the Great” lag seit dem 25.5. im Hafen von Lubmin. Dort wurden technische Untersuchungen eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler "Albacore"
(Bild: Harald Sundal)   Großbild klick!

Trawler saß im Austefjord auf Grund
(29.05.18) Der norwegische Trawler "Albacore", 126 BRZ (IMO-Nr.: 8849414), lief am 29.8. gegen 3.30 Uhr bei Aurstad im Austefjord in Volda, Sunnmøre, auf Grund. Das Schiff lag sechs bis sieben Meter vom Ufer entfernt und hatte Backbordschlagseite. Die Havarie ereignete sich beim Makrelenfang, als der Trawler mit rund zwei Knoten durch den Fjord lief.
An Bord war eine fünfköpfige Crew, die unbeschadet blieb. Um 6.30 Uhr wurde die Polizei verständigt, und neben Rettungskräften kam auch das Rettungsboot „Idar Ulstein“ der NSSR zur Strandungsstelle. Doch mit steigendem Wasser gelang es der „Albacore“, die am 24.5. aus Aalesund ausgelaufen war, sich am Vormittag gegen 8.50 Uhr ohne Assistenz wieder von den Felsen zu befreien.
Der 26 Meter lange Rumpf hatte offenbar keine Schäden davongetragen. Das NSSR-Boot brachte ein Team der Polizei zur Untersuchung an Bord. Auch ein Ambulanzflugzeug mit Tauchern machte sich auf den Weg zum Schiff.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter trieb vor Langeoog
(29.05.18) Am 27.5. gegen 22.30 Uhr wurde der Kutter „Yden“ auf der Nordsee manövrierunfähig und trieb in der Accumer Ee. Das Seenotrettungsboot „Secretarius“ der DGzRS-Station Langeoog wurde vom MRCC in Bremen alarmiert, das einen Mayday-Ruf mit Positionsangabe aufgefangen hatte. Zum, Zeitpunkt der Havarie herrschte Hochwasser, so dass der Kutter im flachen Riffbogen trotz 2,20 Meter Tiefgangs keine Grundberührung erlitt.
Die holländische Besatzung hatte den Kutter in Dänemark gekauft und wollte ihn in ihren Heimatort nach Ijmuiden überführen. Da sie mit dem Kutter noch nicht im Detail vertraut war, kam es zu einer Fehleinschätzung beim Peilen des Kraftstoffvorrats. Als der Kraftstoff ausging, versagte die Maschine ihren Dienst.
Die Seenotretter schleppten den Kutter nach Langeoog ein. Dort musste die Crew nun Kraftstoff bunkern, den Diesel entlüften und konnte dann die Fahrt nach Holland fortsetzen, wo das Schiff künftig für Angelfahrten eingesetzt werden soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


„Coxswain" wird geborgen
(Bild: Rijkswaterstaat)   Großbild klick!

Wrack der „Coxswain“ ging nach Bergung sofort zum Abbruch
(29.05.18) Das schwer beschädigte Wrack des französischen Binnenschiffs „Coxswain", 381 ts (MMSI-Nr.: 226000690), das am 26.5. in der Dordtsche Kil nach der Kollision mit dem holländischen Tankmotorschiff "Somtrans XIII", 6610 ts (MMSI - Nr.: 244660656), gesunken war, wurde am 28.5. von dem Schwimmkran "Matador 2" wieder gehoben. Bei der Bergung, die durch die Firmen Bonn & Mees und HEBO-Maritiem durchgeführt wurde, assistierte auch das Kranschiff „Christiaan Willem“. Um 16.30 Uhr begann die Hebung, während der das Fahrwasser, das am Vortag wieder für den Schiffsverkehr geöffnet worden war, nochmals mehrere Stunden gesperrt werden musste.
Nach zwei Stunden war das Schiff gedreht und wieder an der Wasseroberfläche. Die Steuerbordseite war komplett eingedrückt, auch die Backbordseite beschädigt und das Ruderhaus demoliert. Deshalb wurde das Wrack auch gleich zum Abwrackplatz in ‘s Gravedeel abtransportiert.
Auch das Auto des Skippers, das 150 Meter weit abgetrieben war, ehe es ebenfalls sank, wurde von einem kleineren Kranschiff von Smit Salvage geborgen. Am 29.5. galt es noch, die 70 Lukendeckelsegmente, die noch auf dem Flussgrund lagen, durch Rijkswaterstaat aufzuspüren. Außerdem musste auch die Ladung von 340 Tonnen Kunstdünger geborgen werden. Sie stellte zwar keine Umweltgefährdung dar, könnte aber unter Wasser verklumpen und dann die Schifffahrt gefährden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Richtigstellung
(29.05.18) Richtigstellung zu folgender Meldung: Das deutsche Binnenschiff "Glück Auf", 1130 ts (EU-Nr. 05601630), kollidierte am 26.5. in der Billwerder Bucht in Hamburg-Rothenburgsort mit einem Schleusentor und richtete einen erheblichen Sachschaden an. Es war nach der Freigabe in eine Kammer der Tiefstackschleuse eingelaufen, doch das Schleusentor wurde zu früh geschlossen, woraufhin es trotz eines eingeleiteten Notmanövers mit dem Tor zusammenstieß.
Durch die Kollision wurde der obere Teil des Ruderhauses abgerissen. Die Schleuse, die die Billwerder Bucht mit dem Tiefstackkanal verbindet, blieb funktionsfähig. Trotzdem solle nun überprüft werden, ob sie durch den Zusammenprall beschädigt wurde.
Das zur Illustration der Meldung verwendete Bild zeigt allerdings fälschlicherweise den Koppelverband MS BCF GLÜCKAUF/SL PRIMERO der Börde Container Feeder GmbH. Dieser hatte mit dem geschilderten Vorfall nichts zu tun: http://www.esys.org/news/SOS-Bilder-2018/05-27-BCF-Gluekauf_(Foto%20Olaf%20Kuhnke)-klein.jpg
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot mit vereinten Kräften gerettet
(29.05.18) Die US Coast Guard kam am Abend des 27.5. der dreiköpfigen Crew des 68 Fuß langen Motorboots “Nu Elorer” zu Hilfe, das nahe Port Angeles Wassereinbruch erlitten hatte. Gegen 20 Uhr hatte die Coast Guard Puget Sound einen Notruf aufgefangen. Ein 45-Fuß-Boot lief von der Station Port Angeles aus.
Bei seinem Eintreffen waren die Motoren des Havaristen wegen der Flutung bereits ausgefallen. Auch eine zusätzlich an Bord gebrachte Lenzpumpe kam nicht gegen das eindringende Wasser an. Aus Sicherheitsgründen wurden daraufhin alle Personen von dem Rettungsboot übernommen und auf das Eintreffen des Patroullienboots „Adelie“ gewartet, das von einem anderen Einsatz vor Bainbridge Island zum Havaristen dirigiert wurde.
Mit einer zweiten Lenzpumpe gelang es nach dessen Eintreffen, den Wassereinbruch unter Kontrolel zu bekommen. Die „Nu Explorer“ wurde dann zur Marina in Port Angeles abgeschleppt. Nachdem deren Crew dorthin gebracht worden war, übernahm das 45-Fuß-Boot den Havaristen von der „Adelie“ und übernahm das letzte Stück zum Hafen. Vor Ort waren vier bis sechs Fuß hohe Wellen und 34 Meilen Wind.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter nach Feuer vor Brasilien manövrierunfähig
(29.05.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Panamax-Bulkcarrier "Stellar Samba", 164325 BRZ (IMO-Nr.: 9030967), erlitt am 26.5. vor der brasilianischen Küste ein Feuer im Maschinenraum. Es entstand durch ausgelaufenes Öl, das in Brand geriet, im Generator, und konnte von der Crew gelöscht werden. Der Frachter trieb aber manövrierunfähig im Südatlantik, und der Kapitän informierte die brasilianischen Behörden über die Lage.
Daraufhin schickte die Marine ein Schiff zur Überwachung des Havaristen und zur Sicherheit dessen Crew. Ein Schlepper sollte es auf den Haken nehmen und wurde am 30.5. vor Ort erwartet. Inzwischen konnte die Crew der „Stellar Samba“ aber Reparaturen am Generator durchführen, und der unbeladene Frachter nahm wieder Fahrt auf, sodass er möglicherweise auch ohne Assistenz einen brasilianischen Hafen erreichen könnte. Er war ursprünglich von Singapur nach Itaqui unterwegs und hätte dort planmäßig am 27.5. einlaufen sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff verlor Ruderhaus bei Brückenanfahrung
(29.05.18) Am Abend des 28.5. kollidierte das holländische Binnenschiff „Actief", 650 ts (EU-Nr.: 02311620), von Rotterdam kommend, mit der Albert Schweitzer Brücke in Alphen am Rhein. Dabei wurde das Ruderhaus zerquetscht und schwer beschädigt. Die Feuerwehr ging mit Leitern an Bord des Havaristen. Binnen kurzem waren zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort, auch ein Rettungshubschrauber stieg auf.
Es stellte sich aber vor Ort heraus, dass die zweiköpfige Crew den Unfall unbeschadet überstanden hatte. So konnte der Hubschrauber wieder abdrehen. Die Brücke wurde nicht beschädigt und musste nicht für den Verkehr gesperrt werden. Offenbar lag das unbeladene Schiff höher im Wasser als vom Schiffsführer gedacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hapag Lloyd-Frachter erlitt Maschinenschaden
(29.05.18) Der portugiesische Containerfrachter "Allegoria", 66280 BRZ (IMO-Nr.: 9295945), erlitt nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Caucedo am 15.5. einen Schaden an der Hauptmaschine. Am 18.5. um 12.50 Uhr warf er Anker vor Freeport und wartete auf Reparaturen. Hapag Lloyd hat seitdem seine Schiffe reorganisiert, um einen wöchentlichen Turnus des MGX-Service von Amerika ins Mittelmeer dennoch aufrechterhalten zu können. Die "Allegoria" sollte voraussichtlich am 30.5. in Miami wieder eingefädelt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker kollidierte mit Kai in St. Petersburg
(Datum) Der russische Tanker "Balt Flot 5", 3928 BRZ (IMO-Nr.: 9751925), kollidierte am 25.5. um 21.35 Uhr mit dem Kai von Liegeplatz 16 im Seehafen von St. Petersburg. Er war unterwegs zur Reede von Lesnoy Mole Roads im Korabelny-Fahrwasser und hatte einen Lotsen an Bord. Das Backbordheck stieß gegen die Kaimauer und wurde beschädigt.
Nach einer Inspekton wurde ein Auslaufverbot verhängt, bis eine Reparatur durchgeführt war. Am 27.5. verließ das Schiff St. Petersburg mit Kurs Yaroslav.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ehemaliges Restaurantschiff sank auf der Saar
(29.05.18) Das frühere Restaurantschiff „Piraterie“ ist am 28.5. gegen 23.30 Uhr auf der Saar in Saarbrücken gesunken. Es lag auf Höhe des Staatstheaters vertäut und war als „Die Feierey“ bekannt. Kurz vor Mitternacht ging es aus unbekannter Ursache unter. Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Wasserschifffahrtsamtes, der Wasserschutzpolizei sowie ein Vertreter des Landesamtes für Umweltschutz waren in der Nacht vor Ort.
Rund um das Schiff wurden Ölsperren ausgelegt, um mögliche Umweltverschmutzungen zu vermeiden. Aus dem Wrack, dessen Aufbauten noch aus dem Wasser ragten, lief Diesel aus. Bei Tageslicht sollte über das weitere Vorgehen entschieden und das Schiff durch Taucher der Polizei inspiziert werden. Auch wurden Wasserproben aus dem Fluss gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zweite Yacht binnen zwei Tagen in Port St. Mary gestrandet
(29.05.18) um zweiten Mal binnen zwei Tagen wurde am 27.5. um 23.30 Uhr die RNLI in Port St. Mary alarmiert, nachdem eine 30 Fuß lange Yacht auf Grund liegend entdeckt worden war. Das Boot lag in der Chapel Bay auf der Seite. Zunächst war unklar, ob sich jemand an Bord befand.
Das Rettungsboot lief mit einer dreiköpfigen Crew aus und fand die Yacht verlassen vor. Da der Wasserstand zu flach war, um eine Bergung zu versuchen, setzten die Seenotretter bei ruhiger See lediglich einen Anker aus und schützten das Boot mit Fendern vor dem Tidenstrom.
Quelle:Tim Schwabedissen


Taucher starben in Wrack im Grevelingenmeer
(29.05.18) Zwei Taucher aus Zoetermeer und Zierikzee, die seit dem 26.5. im Wrack der „Le Serpent“ in 23 Metern Tiefe im Grevelingenmeer vermisst wurden, konnten nur noch tot geborgen werden. Die zweite Leiche wurde am 28.5. gegen Mittag im Wrack gefunden. Am Vorabend war bereits einer der beiden tot in dem Schiff entdeckt worden. Am Abend des 26.5. um 22.30 Uhr hatte ein Restaurantbesitzer Alarm geschlagen, bei dem die beiden ihre Autoschlüssel hinterlegt hatten.
Mehrere Boote und Hubschrauber hatten danach erfolglos nach den beiden gesucht. Erst zwei Tage später spürten Taucher der Marine die erste Leiche auf. Sie durchkämmten das Tauchwrack systematisch Stück für Stück. Beide Männer galten als erfahrene Taucher.
Die „Le Serpent“ war am 8.7.2011 westlich des Yachthafens von Scharendijke versenkt worden. Das etwa 1920 aus Beton gebaute Schiff war 60 Meter lang und zum Kohletransport genutzt worden. Unweit davon liegen noch die „Rat“ auf 12 Metern und die „Zeehond“ auf 10 Metern Wassertiefe.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre drohte nach Maschinenausfall im Tysfjord zu stranden
(29.05.18) Die norwegische Fähre "Melshorn", 2299 BRZ (IMO-Nr.: 9210610), erlitt am 28.5. auf der Fahrt von Bognes nach Skarberget im Tysfjord kurz vor Mitternacht einen Maschinenausfall. Bei kräftigem Wind drohte der Havarist auf die Felsenküste getrieben zu werden. An Bord befanden sich sieben Fahrgäste und eine dreiköpfige Crew.
Boote sicherten das Schiff, und die Crew konnte den Anker werfen, bevor es zu einer Grundberührung kam. Zwei der Passagiere wurden an Land transportiert, ehe die „Melshorn“ abgeschleppt wurde. Da der SAR-Seaking-Helikopter in Bodø bei einem anderen Einsatz war, kam die Luftambulanz aus Evenes zu Hilfe. Am 29.5. wurde die Fährroute weiterhin nicht bedient.
Quelle:Tim Schwabedissen


20 Wracks sollen aus Suva verschwinden
(29.05.18) 20 Wracks sollen in Suva und Lautoka durch die Fiji Ports Corporation Ltd (FPCL) geräumt werden. Sie liegen derzeit so, dass sie die Hafenaktivitäten aktuell nicht behindern, aber dies bei zukünftigen Entwicklungen der Fall werden könnte. Die Kosten sollten rund 61.88 Millionen Dollar betragen.
Es handelte sich bei den Schiffen um die „Southern Phoenix“, „Tuka­natuku“, „Degei II“, „Western Pacific“, „Tug 7“, „Shan Yu 16“, „Victory II“, die Barge „Dautukidu­ru“, „Sun Star“ und „Lady Geraldine“. Es sind überwiegend Inselfähren und Fischereifahrzeuge, die vor Anker lagen. Etliche sanken, nachdem örtliche Schrotthändler begonnen hatten, Abbrucharbeiten auf ihnen durchzuführen und sie dabei ihre Schwimmfähigkeit verloren.
Zwischen 2015 und 2016 wurden bereits zwei Wracks entfernt, die „Tovuto“, ein früheres Regierungsschiff, dessen Bergung 220.000 Dollar kostete, sowie die „Sea Love“, für deren Beseitigung über 85.000 Dollar aufgewendete werden mussten. Im August soll die Bergung des Frachters “Southern Phoenix”, der am 6.5.2017 in Suva sank, beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer in Laderaum rasch gelöscht
(29.05.18) Am 28.5. kam es auf dem unter liberianischer Flagge laufenden Bulkcarrier "Phaedra", 44127 BRZ (IMO-Nr.: 9737589), in Portland zu einem Brand. Neben der Portland Port Police war auch die Dorset and Wiltshire Fire and Rescue mit einem Team aus Portland, zwei Weymouth mit ihrer Leiterplattform sowie zwei Temas aus Dorchester und Maiden Newton, vor Ort. In einem Laderaum des an der Kohlepier liegenden Frachters hatte ein Bagger Feuer gefangen.
Acht Feuerwehrleute drangen unter Atemschutz in den Laderaum vor. Es gelang rasch, des Feuers Herr zu werden, Eine Person wurde leicht verletzt von der South Western Ambulance wegen Rauchgasvergiftung behandelt. Am Morgen des 29.5. sollte das beschädigte Gerät aus dem Schiffsinnern geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre rammte Kai in Hongkong
(29.05.18) Am 28.5. kollidierte die 33 Meter lange Fähre “Northern Star” (MMSI-Nr.:477995431) mit dem Ocean Terminal in Tsim Sha Tsui in Hongkong. Das Schiff der Star Ferry Company war auf der Fahrt von Central nach Tsim Sha Tsui und kam kurz vorm Anlegen gegen 17 Uhr vom Kurs ab und rammte dann die Brüstungen vor einem im freien gelegenen Essbereich am Ocean Terminal. Diese lockerten sich und brachen teilweise ab.
Einige Gäste am Ufer nahmen Reißaus. Doch keiner von ihnen oder den 136 Passagieren, von denen einige beim Aufprall stürzten, oder die sieben Crewmitglieder wurden verletzt. Der Kapitän warnte vor dem Aufprall noch mit dem Typhon seines Schiffs, das dann von einer anderen Fähre abgeschleppt wurde. Die Polizei leitete eine Ermittlung ein. Offenbar hatte es ein mechanisches Versagen gegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Berger erstmals auf gesunkenem Ex-Trawler
(29.05.18) Am 28.5. gelang es Bergern von SMIT Salvage Singapore erstmals, das Wrack des drei Tage zuvor gesunkenen Restaurantschiffs “Ark Deck Bar” vor dem Bandra Worli Sea Link zu betreten. Am Vortag war der Einsatz noch an zu stürmischer See gescheitert. Die Berger schätzten die benötigte Zeit, das Schiff wieder schwimmfähig zu machen, auf 10 Tage ein.
In Singapur erstellte unterdessen ein weiteres Team ein Digitalmodell für die Arbeiten. Das Schiff war einen Tag vor dem Verholen zur Bandra Reclamation verunglückt, wo es auf Weisung des Mumbai Port Trust Harbour während der Monsunzeit hätte ankern sollen. In dieser Zeit ist der Betrieb von Restaurantschiffen verboten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Restaurantschiff “Ark Deck Bar” auf Grund
(Bild: Bhartiya Samachar)   Großbild klick!

Bergung gesunkenen Ex-Trawlers vor dem Start
(28.05.18) Am 28.5. sollte die Bergungsoperation an dem gesunkenen indischen Restaurantschiff “Ark Deck Bar” vor Bandra beginnen. Berger von SMIT Salvage verschafften sich am 27.5. zweimal ein Bild der Lage. Das Wrack lag in stürmischer See in flachem Wasser auf der Steuerbordseite.
Es könnte entweder abgedichtet und ausgepumpt oder mit Hebeballons wieder schwimmfähig gemacht werden. Da das Schiff durch einen Riss im Rumpf sank, war es wahrscheinlicher, dass Taucher diesen abdichten und dann Hochleistungspumpen angesetzt würden. Das Bergungsgerät sollte auf einer Plattform längsseits gebracht werden, die dann auch als Basis für die Taucher dient. Wenn starke Strömungen oder andere widrige Bedingungen diese Methode scheitern lassen, würde das Schiff mit Hebesäcken auf ebenen Kiel gebracht und nach der Bergung zur Ferry Wharf geschleppt werden. Hier sollte es ohnehin während der Monsunzeit liegen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Plattbodenschiff in Varel leckgeschlagen
(28.05.18) Am 27.5. gegen 14:45 Uhr, kam es an Bord eines mit vier Personen besetzten Plattbodenschiffes auf dem Binnentief des Vareler Hafens zu einem Wassereinbruch. Der 61 jährige Schiffsführer setzte sofort einen Notruf ab. Das 11,5 Meter lange und 3,6 Meter breite Schiff nahm innerhalb kürzester Zeit so viel Wasser, dass es auf Grund aufsetzte. Zwei Besatzungsmitglieder wurden von der DLRG abgeborgen.
Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Varel mit sieben Fahrzeugen sowie 18 Helfer des DLRG-Wasserrettungszuges Friesland vor Ort. Helfer des Wasserrettungszuges Friesland brachten Einsatzkräfte der Feuerwehr und deren Ausrüstung zur Unglücksstelle. Zum Lenzen des Schiffes setzte die Feuerwehr Varel mehrere Pumpen ein.
Nachdem die Tjalk wieder aufschwamm, konnte es von der DLRG Varel in Schlepp genommen werden. An einer nahegelegenen Werft wurde es auf der Slipanlage aus dem Wasser geholt. Erste Ermittlungen ergaben keine Erkenntnisse die auf die Ursache des starken Wassereinbruches schließen ließen..
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierte Yacht im Schlepp
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Havarierte Yacht nach Neyland abgeschleppt
(28.05.18) Eine 10 Meter lange Segelyacht erlitt am 22.5. Schäden an Motor und Rigg vor der Küste von Pembrokeshire. Sie trieb mit drei Personen an Bord sechs Meilen südwestlich von St. Ann’s Head und bat um Assistenz. Um 9.50 Uhr lief das RNLI-Boot „Mark Mason“ aus Pembrokshire aus und erreichte den Havaristen um 10.26 Uhr. Nachdem sichergestellt war, dass alle an Bord der Yacht wohlauf waren, wurde eine Schleppverbindung hergestellt und Kurs auf Neyland genommen.
Dort traf der Schleppzug um 12.40 Uhr ein. Die Yacht wurde von einem Arbeitsboot der dortigen Marina übernommen und festgemacht. Um 13.20 Uhr war das Rettungsboot zurück an seiner Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wochenend-Einsätze für Seenotretter in Medemblijk und Breskens
(28.05.18) Zwei Einsätze hatten die Seenotretter der KNRM Medemblik am 27.5. Morgens galt es eine aufgelaufene Segelyacht wieder zu befreien, mittags hatte ein Segelboot Motorprobleme. Zunächst waren die „t’Span“ der Station Andikl und die „Bernardine“ aus Medemblik vom Küstenwachzentrum Den Helder alarmiert worden, nachdem eine Yacht mit acht Personen davon bei Het Hop unweit der Vogelinsel Kreupel mitten auf dem Ijsselmeer gestrandet war. Ein Rettungsmann wurde übergesetzt und stellte eine Schleppverbindung zur „'t Span“ her.
Der Versuch, das Boot in tieferes Wasser zu schleppen, schlug aber zunächst fehl. Daraufhin wurde eine Leine am Mast festgemacht, an der die „Bernardine“ die Yacht dann von der Untiefe ziehen konnte. Sie wurde auf Schäden kontrolliert und konnte die Fahrt dann ohne weitere Hilfe fortsetzen. Die Seenotretter kehrten zu ihren Stationen zurück.
Am frühen Abend folgte dann die Meldung, dass ein Boot vor Andijk in Schwierigkeiten war. Eine Segelyacht mit Antriebsproblemen war. Damit sie bei 3-4 Beaufort Wind aus Nordost nicht auf den Deich trieb, wurde sie von einem Motorboot längsseits genommen. Dieses kontaktierte dann die KNRM. Um 18.18 Uhr lief die „‘t Span“ wieder aus und schleppte die Segelyacht zur Marina von Andijk ab.
Gegen Mittag hatte auch die „Zeemannshoop“ aus Breskens einen Einsatz, nachdem eine Motoryacht einen Antriebsschaden bei der Wielingen 9-Tonne erlitten hatte. Es gelang nicht mehr, den Motor zu starten, woraufhin Kontakt mit der Küstenwache aufgenommen wurde. Diese verständigte die KNRM in Breskens, deren Boot Kurs auf den Havaristen nahm und zwei Rettungsmänner auf diesem absetzte. Sie stellten eine Schleppverbindung her und zogen die Yacht zu einer Bootswerft in Breskens.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölplattform vor Nigeria in Flammen – 28 Arbeiter an Bord gefangen
(28.05.18) Auf dem Ölrig “Majestic” von Depthwize Nigeria brach in den Gewässern von Koluama im Bayelsa Staat am 26.5. gegen fünf Uhr bei Tests ein Feuer aus. Rund 100 Arbeiter, die sich auf der Plattform ion dem von ConOil betriebenen Ölfeld befanden, wurden evakuiert und nach Port Harcourt, gebracht. 28 weitere waren noch von den Flammen eingeschlossen.
Die Feuerwehr versuchte, den Helipad vor dem Feuer zu retten, um den Zugang zur Plattform zu gewährleisten. Das Rig wurde schwer beschädigt, u.a. waren die Unterkünfte zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband lief auf Donaubank auf
(28.05.18) Am 27.5. gegen acht Uhr lief am Donauufer bei Reibersdorf im Landkreis Straubing-Bogen ein Schubverband, der von der „Johann Strauss“ (MMSI-Nr.: 211430900) geschoben wurde, auf Grund. Der Verband war in Richtung Passau flussabwärts unterwegs. Offenbar durch einen Fahrfehler des Schiffsführers geriet er nach rechts aus dem Fahrwasser ab und kam auf einer Kiesbank fest.
Ein ungarisches Güterschiff kam zu Hilfe und konnte ihn den Verband die Fahrrinne zurückschleppen. Die Polizei leitete gegen den Schiffsführer Ermittlungen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Qualmendes Motorboot abgeschleppt
(28.05.18) Das Rettungsboot “Veritas” der NSSR-Station Tjøme Røde Kors schleppte am 27.5. ein Boot mit vier Personen ab. Dieses hatte vor Jarlsø gegen Mittag Rauchentwicklung im Motorraum gemeldet und um Assistenz gebeten. Es wurde ans Ufer gezogen, Menschem kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot beim Binger Mäuseturm aufgelaufen
(28.05.18) Ein 44-jähriger Skipper, der sich am 21.5. mit seinem Motorboot samt Ehefrau und seinen zwei kleinen Kindern an Bord auf dem Weg nach Koblenz auf dem Rhein befand, verwechselte auf dem Rhein bei Bingen gegen 18:45 Uhr die Markierungstonne, querte unterhalb der Leitwerks-Markierung das Fahrwasser und kam kurzzeitig auf dem Leitwerk fest. Dadurch fiel der Motor aus, und das Boot trieb im Fahrwasser, nachdem Versuche, beim Binger Mäuseturm zu ankern, scheiterten. Es lief bei Flusskilometer 530,5 auf das Leitwerk, konnte dort aber mit dem Anker gesichert werden.
Auf Wunsch des Bootsführers wurde die Feuerwehr zur Bergung verständigt. Das Boot wurde durch das Feuerlöschboot Bingen freigeschleppt und zur Binger Schiffswerft gebracht. Während der Bergung kam es zu einer kurzzeitigen Behinderung der Schifffahrt. Davon betroffen waren drei Binnenschiffe.
Quelle:Tim Schwabedissen


Verlassenes Unglücksboot rief Seenotretter auf den Plan
(28.05.18) Die RNLI-Boote aus Fraserburgh und Macduff wurden am Abend des 26.5. von der Coastguard alarmiert, nachdem ein Kayakboot-Fahrer ein gekentertes Boot eine Viertelmeile östlich von Crovie Point entdeckt hatte. Wenig später verließ die “Willie and May Gall" die Station Fraserburgh Harbour und ging auf Westkurs. Vor Ort stellten sie fest, dass es sich um ein bereits am Vortag verunglücktes Boot handelte.
Der Skipper war am 25.5. von einem anderen Boot gerettet worden, hatte aber nicht die Coastguard informiert. Das Wrack des Bootes lag in einer schlecht einsehbaren Bucht, nur der Bug ragte aus dem Wasser. Die Anwohner waren davon ausgegangen, dass die Coastguard im Bild gewesen sei.
Gemeinsam zogen die Rettungsboote aus Fraserburgh und MacDuff das Wrack zum Gamrie Harbour at Gardenstown.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre trieb vor Martha’s Vineyard / USA
(28.05.18) Die US-Fähre "Ava Pearl", 275 BRZ (MMSI-Nr.: 367524060), erlitt am 27.5. um 11.45 Uhr vor Martha’s Vineyard mit 75 Passagieren an Bord einen Maschinenausfall vor der Schutzmole von Oak Bluffs. Der Havarist trieb bei 20 Knoten Wind in rauer See eine Viertelmeile vor der Küste. Die Coastguard ging auf Standby, bis das Schiff von dem Schlepper „Sirius“ längsseits genommen und gemeinsam mit Sea Tow zur Packer’s Wharf in Vineyard Haven geschleppt, wo es gegen 14 Uhr festmachte.
Die Passagiere wurden dann zur Steamship Authority gebracht, wo sie Tickets nach Woods Hole erhielten. Von dort wurden sie weiter nach Rhode Island transportiert. Der Fährbetreiber Rhode Island Fast Ferry aus North Kingstown, Rhode Island, leitete eine Untersuchung ein. Das havarierte Schiff lief am Abend nach Rhode Island zurück und sollte nach einer Inspektion durch die Coastguard am 28.5. wieder in Fahrt gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


80 Personen von brennender Fähre evakuiert
(28.05.18) Auf der Flussfähre „Hawkshead“ brach auf dem Lake Windermere am 27.5. um 12.45 Uhr ein Feuer im Maschinenraum aus. Alle 81 Passagiere wurden unversehrt von Bord evakuiert. An der Rettungsaktion waren die Furness Coastguard, Adas rnside and South Lakes Coastguard Rescue Team, das Morecambe Coastguard Rescue Team, die Cumbria Police, der North West Ambulance Service, die Ulverston Inshore Rescue, Windermere Lake Wardens, die Lake District National Park Rangers und der Cumbria County Council beteiligt.
Als die Feuerwehr eintraf, war der Brand schon erloschen. Es herrschte aber noch große Hitze im Maschinenraum, und eine der beiden Maschinen war beschädigt. Die Fahrgäste wurden von dem Ausflugsboot „Silver Home“ ans Ufer gebracht.
Zwei Personen wurden leicht verletzt. Der Brand wurde durch ein Leck in der Hydraulik verursacht. Nachdem ein Ingenieur den Schaden inspiziert hatte und die Kettenfähre ans Ufer bugsiert worden war, konnten auch die 15 Fahrzeuge und acht Fahrräder entladen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zylinderbruch legte Weserfähre lahm
(28.05.18) Am Morgen des 28.5. brach auf der Weser-Fähre "Lemwerder II" (MMSI-Nr.: 211541040) ein Zylinder, mit dem die Hydraulik der Ramoe bedient wird. Das Schiff musste aus dem Betrieb genommen werden, und weil nun nur noch eine Fähre zwischen Vegesack und Lemwerder verkehrte, kam es an den Anlegern zu langen Staus und Wartezeiten. Wie groß der Schaden an der "Lemwerder II" war, konnte die Fährgesellschaft Bremen-Stedingen noch nicht einschätzen. Die Fähre machte bei der Fassmer-Werft fest, wo sie mit einem Kran aus dem Wasser gehoben werden sollte.
Weil auch die "Farge" wegen Problemen mit dem Hybrid-Antrieb nur vorübergehend im regulären Betrieb eingesetzt werden konnte und derzeit ebenfalls in Motzen, gleich neben der "Lemwerder II" lag, sollte die "Rönnebeck" von der Fährstelle Farge-Berne abgezogen werden. Die Probleme der neuen "Farge" sollten noch in dieser Woche endgültig beseitigt sein. Anfang Juni soll sie in den regulären Betrieb gehen,
Quelle:Tim Schwabedissen


Schaufelraddampfer “Oliver Cromwell” sinkt
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Hotelschiff sank vor Holyhead / England
(27.05.18) Das RNLI-Boot „Christopher“ aus Holyhead wurde am 26.5. von der Coastguard alarmiert, nachdem der 36 Meter lange Schaufelraddampfer “Oliver Cromwell” 12 Meilen vor South Stack zu sinken begonnen hatte. Das Schiff war auf der Überführungsfahrt zu einem neuen Eigner in Coleraine und hatte bereits 200 Meilen hinter sich gebracht.
Als das Rettungsboot 40 Minuten nach der Alarmierung gegen 14 Uhr vor Ort eintraf und klar war, dass sich niemand an Bord befand, entschied Vormann Tony Price, wegen der kritischen Lage niemanden an Bord abzusetzen. Das Vorschiff lag bereits unter Wasser. Gegen 16.20 Uhr ging die “Oliver Cromwell“ mit dem Bug voran steil in die Tiefe.
Das Wrack lag nun in 50 Meter tiefem Wasser auf Grund. 20 Minuten nach dem Untergang lief das Rettungsboot ab und war um 17.20 Uhr zurück auf seiner Station. Die „Oliver Cromwell“ hatte keine umweltgefährdenden Stoffe an Bord, als die Verschleppung von Südengland nach Nordirland begann.
Zuvor hatte es mehrere Jahre lang auf dem River Severn gelegen. Am 24.4. begann die Verschleppung des unbemannten Schiffs von dort. Es war von der Sharpness Shipyard, der Griffin Towage und der Marine and Coastguard Agency (MCA) vorbereitet worden, und alle notwendigen Genehmigungen lagen nach letzten Inspektionen im Laufe dieser Woche vor, darunter das Load Line Exemption Certificate. Bei der „Oliver Cromwell“ handelte es sich um das größte Flussschiffhotel in England.
Es wurde 1922 als Frachter erbaut und seit 1993 im Stil eines Mississippi-Dampfers als schwimmende Unterkunft auf dem Severn genutzt. 2014 erfolgte eine Untersuchung des Rumpfes, der als stabil befunden wurde. Die English Holiday Cruises planten, das Schiff als B&B auf dem Gloucester and Sharpness Canal in Moreton Valence zu stationieren.
Anfang 2017 gab es einen neuen Kaufinteressenten, doch er konnte nicht die notwendigen Finanzmittel aufbringen. Nach einer neuerlichen Ausschreibung im Januar 2018 erfolgte der Verkauf für 245.000 Pfund. Was eine aussichtsreiche Zukunft hätte werden sollen, wurde nun die letzte Reise.
Quelle:Tim Schwabedissen



Norderney: Seenotrettungskreuzer kam zwei Sportbooten zu Hilfe
(27.05.18) Auf der Nordsee westlich von Norderney kam es vermutlich über ein Leck am Stevenrohr am Nachmittag des 26.5. zu einem starken Wassereinbruch auf der 10 Meter langen Segelyacht „Ao Tea. Mit Bordmitteln konnte die zweiköpfige Besatzung ihn nicht stoppen. Die Seenotretter der Station Norderney hatten bereits über den internationalen Not- und Anrufkanal 16 von der Notlage der Segelyacht erfahren, als das MRCC sie gegen 15.45 Uhr alarmierte.
Wenig später lief der Seenotrettungskreuzer mit Höchstgeschwindigkeit von 22 Knoten zum Havaristen. Unterdessen war bereits ein Gaffelsegler beim Havaristen angekommen und schleppte ihn in Richtung der Insel. Ebenso bot der Hochsee-Bergungsschlepper „Nordic“ seine Hilfe an, der sich unweit der Unglücksstelle befand.
Seine Unterstützung war jedoch nicht mehr notwendig, da die „Eugen“ inzwischen vor Ort eingetroffen war und eine Lenzpumpe übergab. Damit gelang es schließlich, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen, und langsam sank der Wasserstand im Innern der Segelyacht. Bei leicht kabbeliger See und östlichen Winden der Stärke 4 bis schleppten die Seenotretter die „Ao Tea“ mit den beiden Seglern an Bord mit geringer Geschwindigkeit sicher in den Hafen von Norderney.
Während der gesamten Schleppreise von der Ansteuerungstonne des Seegatts Dovetief bis an die Pier musste die Lenzpumpe ununterbrochen laufen. Ansonsten wäre die Yacht wohl gesunken. Als die Seenotretter gerade gegen 17.30 Uhr beim klar Schiff machen waren, wurden sie erneut alarmiert:
Die Motoryacht „Vasa“ war mit zwei Personen an Bord westlich von Norderney auf einer Sandbank festgekommen. Glücklicherweise verlief dieser Einsatz nicht so dramatisch wie der erste – die Besatzung des Seenotrettungskreuzers zog die „Vasa“ ohne Probleme in tieferes Gewässer. Anschließend konnte die Motoryacht die Fahrt alleine fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff „Glück Auf“
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Binnenschiff kollidierte mit Schleusentor
(27.05.18) Das deutsche Binnenschiff „Glück Auf“, 1130 ts (EU-Nr. 05601630), kollidierte am 26.5. in der Billwerder Bucht in Hamburg-Rothenburgsort mit einem Schleusentor und richtete einen erheblichen Sachschaden an. Es war nach der Freigabe in eine Kammer der Tiefstackschleuse eingelaufen, doch das Schleusentor wurde zu früh geschlossen, woraufhin es trotz eines eingeleiteten Notmanövers mit dem Tor zusammenstieß.
Durch die Kollision wurde der obere Teil des Ruderhauses abgerissen. Die Schleuse, die die Billwerder Bucht mit dem Tiefstackkanal verbindet, blieb funktionsfähig. Trotzdem solle nun überprüft werden, ob sie durch den Zusammenprall beschädigt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brennender Schrott hält Feuerwehr in Southampton in Atem
(27.05.18) Die Hampshire Fire & Rescue Service Control wurde am 25.5. gegen 14 Uhr alarmiert, nachdem in einem Laderaum des maltesischen Frachters "Sirina", 27996 BRZ (IMO-Nr.: 9230127), der in den Southampton Western Docks festgemacht war, ein Feuer ausgebrochen war. Es entstand beim Verladen Metallschrott an Bord. Der Frachter hatte am 21.5. von Terneuzen kommend im Hafen festgemacht. 60 Feuerwehrleute von acht Stationen wurden zum Schiff mobilisiert. Das Southamtpon Coastguard Rescue Team kam ebenfalls zum Unfallort und assistierte der Hampshire Fire and Rescue in den folgenden Stunden und die ganze Nacht zum 26.5. hindurch, den Brand am King George V Dock, von dem dichte Rauchwolken aufstiegen, wieder zu löschen. Die Anwohner von Millbrook und Marchwood wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Von den insgesamt 20.000 Tonnen Schrott waren 10.000 in einem Laderaum vom Brand betroffen. Der Brandherd befand sich 16 Meter tief im Schiffsinnern und war sehr schwer zugänglich. Die Einsatzkräfte versuchten, in demselben Umfang Ladung aus dem Schiff zu holen, wie Löschwasser eingebracht wurde. Nach 24 Stunden war das Feuer weiterhin nicht gelöscht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff „Coxswain"
(Bild: Rijkswaterstaat)   Großbild klick!

Binnenschiff sank nach Kollision auf Dordtse Kil
(27.05.18) Das französische Binnenschiff „Coxswain", 381 ts (MMSI-Nr.: 226000690), kenterte und sank am 26.5. um 17.30 auf der Dordtse Kil, die die Hollands Diep mit der Maas verbindet, nach der Kollision mit dem französischen Tankmotorschiff "Somtrans XIII", 6610 ts (EU-Nr.: 02327684), das von Amsterdam kommend auf gleichem Kurs lief. Nach dem Untergang ragte nur noch ein Teil des Bugs der „Coxxwain“ bei 's Gravendeel Both aus dem Wasser. Der Schiffsführer wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt.
Sportboote retteten die zweiköpfige Crew des Schiffs. Die „KKBW 1910“ der KNRM-Station Dordrecht brachte medizinisches Personal zur Unfallstelle, das den Verletzten versorgte. Dann wurde ein Rettungsmann auf dem Kollisionsgegner abgesetzt. Die "Coxswain" war am Morgen mit einer Ladung Kunstdünger aus Sint Laurenshaven in Pernis ausgelaufen.
Das Wrack lag im Fahrwasser, sodass der Schifffahrtsweg für größere Schiffe blockiert war. Kleinere konnten unter Aufsicht vorsichtig die Unfallstelle passieren. Die „RWS 71“ von Rijkswaterstaat ging an der Position in Stellung. Erste Messungen der Feuerwehr zeigten, dass von der Düngerladung keine Gewässerverschmutzung verursacht wurde.
Allerdings lief Öl aus den Tanks aus. Um es an der weiteren Ausbreitung zu hindern, wurden Ölsperren ausgelegt. Die "Somtrans XIII" steuerte nach dem Zusammenstoß mit eigener Kraft den Hafen in 's Gravendeel an. Die Polizei leitete eine Untersuchung ein.
Die 40 Meter lange „Coxswain“ wurde 1959 erbaut und ist in Douai in Nord-Frankreich beheimatet. Die „Somtrans XIII“ ist einer von etlichen Tankern der Reederei Somtrans von Somers, einer bekannten Schifffahrtsfamilie in Antwerpen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht bei Cartagena auf Grund gelaufen
(27.05.18) Am 26.5. wurde das SAR-Boot “Salvamento Mirfalk” (MMSI-Nr.: 224021970), von Salvamento Maritímo in Cartagena alarmiert, nachdem ein Motorboot mit vier Personen an Bord auf Felsen gelaufen war. Es gelang, den Havaristen wieder in tieferes Wasser zu ziehen. Obwohl er einen Wassereinbruch erlitten hatte, konnte er in den Hafen von El Campello abgeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Frachter "Spaarnegracht"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Azoren: Frachter nach Maschinenschaden abgeschleppt
(27.05.18) Der holländische Frachter "Spaarnegracht", 16641 BRZ (IMO-Nr.: 9202558), erlitt am 19.5. im Nordatlantik nördlich der Azoren Maschinenausfall. Er befand sich auf der Fahrt von Husum in Schweden ins amerikanische Baltimore. Der holländische Schlepper "Dian Kingdom" (IMO-Nr.: 9660944) lief am selben Tag aus Breskens in Richtung des Havaristen aus. Er nahm ihn am 26.5. um 11 Uhr auf den Haken und zog ihn mit rund sechs Knoten Geschwindigkei in östlicher Richtung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Charterkutter vor Oregon Inlet in Seenot
(27.05.18) Die US Coast Guard assistierte der achtköpfigen Crew des 44 Fuß langen Charterkutters “Miss Nell”, der am Morgen des 26.6. Wassereinbruch 30 Meilen südöstlich des Oregon Inlet, North Carolina, erlitten hatte. Das Coast Guard Command Center in Wilmington wurde um 18.40 Uhr alarmiert, nachdem der Kutter mit einem unbekannten Gegenstand kollidiert war, und schickte ein 47-Fuß-Boot der Station Oregon Inlet in Nags Head sowie einen MH-60 Jayhawk Helikopter der Air Station Elizabeth City zu Hilfe.
Noch während diese im Anmarsch waren, kam weitere Assistenz durch ein in der Nähe befindliches Schiff, deren Crew mit einer Lenzpumpe die Menge des eindringenden Wassers reduzieren konnte. Andere Fahrzeuge gingen in der Nähe auf Standby. Nachdem der Hubschrauber die “Miss Nell” erreicht hatte, wurde ein Rettungsschwimmer mit einer weiteren Pumpe abgesetzt, während sich der Kutter langsam auf den Weg in Richtung Küste machte. Nachdem das Rettungsboot ebenfalls vor Ort war, schleppte es die „Miss Nell“ zurück zum Wanchese Harbor.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter durch Netze im Antrieb blockiert
(27.05.18) Am 25.5. um 14.48 Uhr wurde die NSRI Mossel Bay alarmiert, nachdem der südafrikanische Trawler „Vuna Liesa“ durch ein Netz im Propeller vor Vleesbaai manövrierunfähig geworden war. Die Rettungsboote “Rescue 15” und “St Blaze Rescuer” kamen mit Tauchern, die von den Eignern des Havaristen, der Reederei Seavuna, mobilisiert worden waren, zu Hilfe. Vor Ort entfernten die Taucher die Netze, und dann wurde die „Vuna Liesa” zurück nach Mossel Bay eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Skipper tot in gesunkenem Kutter gefunden
(27.05.18) Am 25.5. stiegen Taucher zum Wrack des Kutters “Kelli J” in der Willapa Bay ab und fanden darin die Leiche des bis dahin vermissten Skippers. Personal des Pacific County Sheriff’s Office transportierte ihn am Abend ab. Das Schiff wurde dann geborgen und zur Nachotta Marina gebracht.
Es war am 19.5. vermisst gemeldet worden. Mehrere Versuche, es zu lokalisieren, scheiterten, ehe es am 21.5. entdeckt wurde. Die Coast Guard Columbia River leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht vor Oudeschild geborgen
(27.05.18) Am 26.5. um 9.45 Uhr wurde die KNRM in Oudeschild alarmiert, nachdem bei kräftigem Wind und ablaufendem Wasser eine Segelyacht außerhalb des Fahrwassers des Hafens auf einer Sandbank bei der Scheer gestrandet war. Selbst das nur einen geringfügigen Tiefgang aufweisende Rettungsboot “Cornelis Dito” kam nicht mehr an das Boot heran. Deshalb stieg ein Rettungsmann ins Wasser und stellte zu Fuß eine Schleppverbindung her. Nach einigen Mühen gelang es, diese dann in tieferes Wasser zu ziehen. Das Boot war mit einer zweiköpfigen Crew und deren Bordhund unterwegs von Den Oever nach Oudeschild-Texel gewesen. Die „Cornelis Dito” schleppte die Yacht in den Hafen von Oudeschild, wo sie in der dortigen Marina festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf dem Don gestrandet
(27.05.18) Der russische Frachter "Igarka", 2426 BRZ (IMO-Nr.: 8857863), lief am 24.5. bei Flusskilometer 3.125 auf dem Don unweit von Rostov auf Grund. Die Havarie ereignete sich beim Ankerlichten, als Strömung das Schiff erfasste und in flaches Wasser trieb. Versuche zweier Schlepper, den Havaristen wieder flottzumachen, scheiterten zunächst. Im Laufe des 25.5. aber kam die “Igarka” wieder los und warf auf der Reede von Rostov Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter riss Stromleitung ab
(27.05.18) Nach dem Loswerfen vom Getreideterminal in Toledo am Nachmittag des 25.5. kollidierte der zpyriotische Bulkcarrier "Iryda", 21387 BRZ (IMO-Nr.:9180384), mit Starkstromleitungen, die auf der Eisenbahnbrücke über den Maunee River auf dem Lake Erie verliefen. Dabei wurde eine der Leitungen abgerissen, und die Brücke musste für die notwendigen Reparaturen sechs Stunden lang gesperrt werden. Der Frachter setzte seine Reisen nach Montreal fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht trieb in Port St. Mary auf Felsen
(27.05.18) Am 25.5. um 18.25 Uhr alarmierte die Belfast Coastguard das RNLI-Boot aus Port St. Mary, die “Spirit of Leicester”, nachdem eine 28 Fuß lange Yacht mit einer zweiköpfigen Crew an Bord bei sechs Beaufort Wind auf Felsen zwischen dem Hauptslip und der Schutzmole vor der Isle of Man geraten war. Um 18.30 Uhr lief das Boot aus und war binnen fünf Minuten vor Ort. Nachdem eine Schleppverbindung hergestellt war, gelang es rasch, das Boot wieder abzubringen und zu seiner Mooring zurückzuziehen. Die Seenotretter boten an, die Yacht zum Innenhafen zu bringen. Hier hätte sie bei Ebbe trockenfallen und auf Schäden hin inspiziert werden können. Doch die beiden Segler waren zuversichtlich, dass ihr Boot die Havarie ohne Schäden überstanden hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



24 Personen nach Kollision in Lagos gerettet
(27.05.18) Ein offenes Fiberglasboot mit 22 Personen an Bord kollidierte mit einem anderen, das mit einer zweiköpfigen Crew unterwegs war, bei Ojo vor Lagos am 25.5. um 18.45 Uhr Das eine Schiff der Lagos State Waterways Authority war von Ojo nach Liverpool unterwegs, das andere kam ihm ohne Fahrgäste entgegen. Ein Rettungsteam am Ojo Terminal war rasch vor Ort, und alle Passagiere, die auch Rettungswesten trugen, konnten gerettet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ehemaliger Trawler als Floatel in Mumbai gesunken
(27.05.18) Das Floatel “Ark Deck Bar”, ein ehemaliger Trawler, kenterte und sank am 25.5. gegen 18.20 Uhr beim Bandra-Worli Sea Link in Mumbai rund 300-400 Meter vor der Küste. 24 Stunden lang konnte der Maharashtra Maritime Board (MMB) danach nichts ausrichten, weil das Wetter zu stürmisch war und den Einsatz von Tauchen verhinderte. Die Bergungsfirma SMIT aus Singapur sollte das Wrack bergen.
Das Unglück hatte sich Stunden vor einer geplanten Party ereignet. Die 15-köpfige Crew des Floatels, das auf dem Weg nach Bhaucha Dhakka war, wurde von der durch Zeugen alarmierten Polizei in Bandar gerettet. Das Wrack ragte noch mit den Aufbauten und Oberdeck aus dem flachen Wasser.
Eine Untersuchung sollte eingeleitet werden, warum ein 50 Jahre alter Trawler überhaupt in ein schwimmendes Hotel hatte umgebaut werden können. Zuvor war er als “Avior” von der Ocean Blue beim Gateway of India betrieben worden. Das Schiff war bei Niedrigwasser auf einen Felsen geraten und leckgeschlagen.
Schwimmende Restaurants gehören zur Hauptattraktion, die die Regierung von Maharashtra für den Tourismus bereitet. Drei Floatels waren derzeit beim Bandra-Worli Sea Link im Einsatz, zwei weitere sollten nach der Monsun-bedingten Unterbrechung beim Gateway of India in Dienst gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zementfrachter sank – ein Vermisster
(27.05.18) Der mit Zement beladene Frachter “Nayamat Sokria 2’ kenterte nach einer Frontalkollision am 26.5. gegen Mittag auf dem Shitalakshya River in Bangladesch und sank. Der Kapitän blieb nach dem Unglück im Narail-Distrikt vermisst. Das Schiff war mit 7.500 Säcken Zement von der Akiz Cement Factory in Nabiganj nach Faridpur unterwegs, als sie mit der ihr entgegenkommenden „Prince Latif“ zusammenstieß. Die Bandar Police Station leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Frachter "Vectis Isle"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter mit Maschinenausfall in Ambarli / Türkei
(25.05.18) Der unter Komoren-Flagge laufende Frachter "Vectis Isle", 2237 BRZ (IMO-Nr.: 8903040), erlitt in Ambarli am 22.5. um 21 Uhr einen Ausfall der Hilfsmaschine. Das Schiff verholte zu einem Ankerplatz bei Istanbul, wo sich die Crew an die Reparatur machte.
Am 24.5. lag der Havarist weiter auf Position 40° 57.89' N 028° 55.24' O. Am 25.5. um 1.35 Uhr ging das Schiff wieder ankerauf und nahm Kurs auf Nikolayev, wo es am 28.5. um 17 Uhr eintreffen sollte.
Am 16.5.2011 war das Schiff vor der Insel Kefallos in der Amvrakikos Bucht auf der Fahrt vom Ionischen Meer nach Amfilochia auf Grund gelaufen. Es konnte sich seinerzeit selbst wieder befreien und machte, eskortiert von einem Schlepper, am Abend in Amfilochia fest, wo es einer Inspektion unterzogen wurde.
Die „Vectis Isle“ ist 99,7 Meter lang, 12,62 Meter breit, hat 4,75 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3.222 Tonnen. Der 114-TEU-Frachter läuft für die South River Shipping Co. Ltd. in Kherson und wurde 1990 von den Cochrane SHipbuilders in Selby als „Union Mercury“ erbaut. Später lief sie auch als „Lesley Jane C“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kurzschluss auf Fähre vor Piombino
(25.05.18) Auf der italienischen Fähre "Moby Niki", 9279 BRZ (IMO-Nr.: 7350090), die zwischen Piombino und Porto Ferraio auf Elba verkehrt, kam es am 24.5. um 15 Uhr zu einem Zwischenfall im Maschinenraum. In einer elektrischen Schalttafel ereignete sich ein Kurzschluss, der zwei Crewmitglieder leicht verletzte, kurz nachdem das Schiff mit 300 Fahrgästen aus Piombino ausgelaufen war. Es kehrte um 15.45 Uhr in den Hafen zurück, wo die Passagiere von Bord gehen mussten, um mit anderen Fähren weiter transportiert zu werden.
Die beiden Seeleute kamen ins Krankenhaus von Piombino. Die dortige Coastguard begann gemeinsam mit Technikern der Rina (Registro Italiano Navale) teine Inspektion. Am 25.5. ging die “Moby Niki” nach einer Reparatur wieder in den Liniendienst.
Quelle:Tim Schwabedissen


"Cornucopia Destiny" und Fahrgastschiff "Sundancer"
(Bild: Matt Stallone)   Großbild klick!

Auffahrunfall zweier Fahrgastschiffe in New York
(25.05.18) Als das New Yorker Flussfahrgastschiff "Cornucopia Destiny" (MMSI-Nr.: 367379570) am 24.5. gegen 19.30 Uhr an der 14th Street Pier auf dem Hudson-River in Hoboken, New Jersey, festmachen wollte, konnte sie nicht rechtzeitig aufstoppen. Sie lief dem dort am Kai liegenden Fahrgastschiff "Sundancer" (MMSI-Nr.: 367704620) ins Heck und schob es vor sich her, bis es gegen den Querkai stieß und dort gestoppt wurde, nicht ohne Geländer und eine Lampe umzureißen. An Bord der “Cornucopia Destiny” befanden sich 95 Studenten und 11 Fakultätsangehörige der Weehawken High School, die auf ihr den Abschluss feierten.
Das Hoboken Police Department, Hoboken EMS und die New Jersey State Police waren rasch vor
Achaden an der "Sundancer"
(Bild: Jonathan Otto)   Großbild klick!
Ort. Um 21.50 Uhr konnten die Studenten von Bord gehen. Sie wurden dann zu den Weehawken Elks mit einem Weehawken TSD-Schulbus gebracht, wo sie bis Mitternacht weiter feiern konnten.
Alle hatten den Unfall unbeschadet überstanden. Bei der „Sundancer” wurde der Bug eingedrückt. Insgesamt blieb der Schaden aber überschaubar.
Quelle:Tim Schwabedissen





“Perkredes - RI 450” in Hvide Sande
(Bild: Mads Dalegaard)   Großbild klick!

Kutter in Hvide Sande geborgen – Skipper war für Retter der erste Schiffbrüchige mit trockenen Haaren und angezogenen Schuhen
(25.05.18) Am 24.5. gegen 12.30 Uhr begann die Bergung des dänischen Kutters “Perkredes - RI 450” durch die Storm Marine in Houvig am Kümokai in Hvide Sande. Gegen 13 Uhr war das Schiff wieder zurück am Tageslicht. Es hing in den Stropps eines Mobilkrans des Hvide Sande Ship Yard. Obwohl der Kutter, der normalerweise ein Gewicht von 32 Tonnen hat, nun mit dem Wasser 100 Tonnen schwer war, ging alles glatt.
Von außen sah das Schiff bis auf die verbogenen Antennen auf dem Ruderhaus relativ intakt aus. Doch im Innern war alles von einem schmierigen Ölfilm überzogen, und Eigner Jan Kristensen, dem das 1964 erbaute Schiff seit 37 Jahren gehört, hatte wenig Hoffnung, dass es reparaturwürdig sein würde. Als erstes holte er seine Autoschlüssel und sein Mobiltelefon von Bord.
Er hatte den Schiffbruch zwei Tage zuvor ebenso wie sein Decksmann Arne Olsen unbeschadet überstanden. Sie wurden so schnell gerettet, dass sie noch nicht einmal nasse Haare bekommen hatten. Die Seenotretter der „Emile Robin“ sagten, sie hätten noch nie einen Schiffbrüchigen gesehen, der sogar noch seine Schuhe trug. Die dänische Meeresbehörde verfolgte die Bergungsarbeiten. Sie wird den Untergang untersuchen, ein Bericht dürfte in fünf bis acht Monaten vorliegen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild "Maersk Lima"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Etliche Luxusautos auf Maersk-Frachter im Sturm zerstört
(25.05.18) Neuerlicher Vorfall auf einem Maersk-Frachter: Etliche Containers, die mit Luxusautos, überwiegend vom Typ BMW X2, beladen waren, kollabierten auf dem Achterdeck des unter Hongkong-Flagge laufenden Frachters "Maersk Lima", 89097 BRZ (IMO-Nr.: 9526875), der am Morgen des 23.5. am APM Global Logistic Argentina Container Terminal 4 in Buenos Aires festmachte. Der Schaden betrug etliche hunderttausend US-Dollar. Der Schaden ereignete sich auf hoher See, nachdem das Schiff den Hafen von Paranaguá verlassen hatte, im Sturm vor der brasilianischen Küste.
Zerstörter Container
(Bild: APM Terminals)   Großbild klick!
Das Schiff geriet in raue See, als sie Rio Grande do Sul querte. Etliche Container stürzten um, und die Autos wurden schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nach dem Festmachen am APM Terminal wurde begonnen, die Ladung wieder neu zu stauen. Diese Arbeiten waren am 25.5. noch im Gang. Der Terminalbetreiber betonte, keine Autos zu importieren, mit der Havarie nichts zu tun zu haben und lediglich zu assistieren.
Unterdessen gab die Maersk Line bekannt, dass die "Maersk Honam“ wohl repariert werden soll. Dies war ein Resultat der ersten vorläufigen Untersuchungen, nachdem die letzten Glutnester in der Ladung gelöscht wurden. Der Frachter lag weiter vor Jebel Ali, wo das Löschwasser in den Tanker “Romö Maersk’ (IMO-Nr..: 9251406) abgepumpt wurde. Das geplante Einlaufdatum wurde jetzt mit dem 27.5. angegeben.
Wenn der Havarist am Terminal festgemacht hat, soll er binnen vier bis sieben Tagen entladen werden, wenn alles ohne Zwischenfälle verläuft. Beim Ausbruch des Brandes hatten sich 7.860 Container an Bord befunden. Die „Maersk Honam" war erst 2017 fertiggestellt worden und ist somit eines der jüngsten Schiffe in der Flotte der Reederei.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild "Team Spirit", ex "Thor Ingeborg"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter hatte Maschinenausfall in Hereke / Türkei
(25.05.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Team Spirit", 4822 BRZ (IMO-Nr.: 9137753), erlitt in Hereke am 17.5. einen Maschinenausfall. Der Schlepper „Kurtkulagi" wurde zur Assistenz gerufen und zog den Havaristen zu einer Werft in Tuzla. Das Abschleppen begann am Morgen des 23.5., und um 13.30 Uhr erreichte das Schiff die Werft.
Die “Team Spirit” hat eine Länge von 93,95 Metern, eine Breite von 16,6 Metern, einen Tiefgang von 6,4 Metern und eine Tragfähigkeit von 4.822 Tonnen. Der 364-TEU-Frachter läuft für die Bischoff Schifffahrts-Beteiligungs GmbH in Bremen und wurde 1997 bei der Stocznia Polnocna S.A. in Danzig als „Odin“ erbaut. 1999 wurde er zur „Industrial Unity“ 2004 zur „S. Gabriel“, 2007 zur „BBC Argentina“ und 2013 zur „Thor Ingeborg“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter "Mriya S", ex „Taurus“
(Bild: )   Großbild klick!

Frachter lief auf Don auf Grund
(25.05.18) Der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Frachter "Mriya S", 2975 BRZ (), lief am 23.5. gegen drei Uhr in Rostov am Don auf dem Fluss in Position 47 14 N 039 50 O auf Grund. Das Schiff war ins Treiben geraten, nachdem der ausgebrachte Heckanker nicht mehr im Grund hielt. Zwei Schlepper, die "Ota-876" und "Priboy" sowie der Tanker "Volga-Flot 2" kamen dem Havaristen am 24.5. zu Hilfe und machten ihn wieder flott.
Die “Mriya S” ist 105,.8 Meter lang, 16.5 Meter breit, hat 3,82 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3.983 Tonnen. Der 74-TEU-Frachter läuft für die Sudoservice Shipping Consultancy and Trading Ltd. in Istanbul und wurde 1992 auf der russischen Navashinskiy Oka als “Volzhskiy 51” erbaut. 1994 wurde er zur „Maris Louiza“ und „Island of Inousse“, 1998 zur „Fratzis“, 2011 zur „Dobrogast“ und 2015 zur „Taurus“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Auf Grund gelaufene Fähre blockierte Anleger in Skelten
(25.05.18) Am Nachmittag des 24.5. um 15.30 Uhr wurde die norwegische Fähre "Solskjel", 844 BRZ (IMO-Nr.: 8010544), durch einen Hydraulikschaden manövrierunfähig und geriet beim Anleger in Skelten auf Grund und blockierte diesen. Nach einer Stunde konnte sie sich wieder befreien. Die gerade geladenen Autos mussten wieder an Land fahren.
Die zweite Fähre auf der Route,die "Austevoll", konnte in der Zeit nicht Skelten ansteuern und lief erst Lepsøya, anschließend Haramsøya und dann erst Skelten an. Um 18.30 Uhr lief der Fährbetrieb wieder. Die "Solskjel" machte um 18 Uhr zur Reparatur in Brattvåg fest.
Am selben Tag hatte auch die Fähre "Moldefjord“, 2971 BRZ (IMO-Nr.: 9477115), die auf der Route Molde-Vestnes verkehrt, Probleme. Nach Ausfall eines Strahlruders konnte sie um 15.35 Uhr bei starkem Nordwestwind nicht, wie geplant, in Vestnes festmachen. Sie musste mit Passagieren und geladenen Autos in den Abgangshafen Molde zurückkehren, wo sie um 17 Uhr festmachte und Reparaturen begannen. Der Ausfall des Schiffes führte zu erheblichen Staubildungen auf den Straßen, wo sich hunderte Meter lange Staus bildeten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Segler vor Mauritius gerettet
(25.05.18) Die drei Segler Danny Apave, Bertrand Keoning, Gilbert Perrier und Jean Marie Louis Charles wurden am Morgen des 24.5. um 8.25 Uhr von dem chinesischen Frachter "Ging Seng No. 2" in Mauritius abgesetzt. Er hatte sie 435 Meilen vor der Küste von der Segelyacht "Island Bird" abgeborgen, deren Mast auf der Rückfahrt von Agalega beschädigt worden war. Die National Coast Guard hatte eine Rettungsaktion eingeleitet, und die vier Mauritianer wurden am 22.5. gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband auf Rhein havariert
(25.05.18) Am 23.5. gegen 23:25 Uhr kam es zwischen St. Goar und Oberwesel zu einem Schiffsunfall mit einem zu Berg fahrenden Schubverband. Er befand sich bei Rheinkilometer 553,600 ("Am Betteck"), als es zu einem Ruderausfall kam. Der Verband wurde manövrierunfähig und geriet im Kurvenbereich rechtsrheinisch auf Grund. Der zunächst festliegende Verband konnte sich nach der Passage zweier zu Tal fahrender Fahrzeuge selbst befreien und seine Fahrt mit der Notruderanlage bis Oberwesel fortsetzten. Der Fluss war für die übrige Schifffahrt in dem betroffenen Streckenabschnitt in der Zeit von 23:30 Uhr bis ca. 01:00 Uhr voll gesperrt.
Durch den Strommeister des Wasser- und Schifffahrtsamts wurde die Weiterfahrt unter Zuhilfenahme eines Vorspannbootes bis nach Bingen angeordnet. Hier erfolgte im Laufe des Tages die Sachverständigenprüfung der Ruderanlage durch eine Fachfirma.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker lief auf Don auf Grund
(25.05.18) Der russische Tanker "Optimaflot", 2615 BRZ (IMO-Nr.:7 942881), der mit 2.837 Tonnen Diesel beladen war, lief am 23.5. gegen fünf Uhr nach dem Ankerlichten auf dem Don bei Flusskilometer 2970 auf Grund. Er war von einer starken Strömung erfasst worden und kam außerhalb des Fahrwassers auf Position 48° 18.01' N 045° 57.31' O fest. Der passierende Schiffsverkehr wurde nicht beeinträchtigt.
Der Havarist hob sich mittschiffs 20 Zentimeter aus der Last. Die beiden Schlepper "Uglichanin" und "Kapitan Biryukov wurden von der Azov-Don Basin FBU-Verwaltung zur Strandungsstelle geschickt, um ihn wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bargen machten sich auf Monongahela River selbstständig
(25.05.18) Die Coast Guard Ohio Valley wurde alarmiert, nachdem sich am 24.5. eine Reihe von Bargen auf dem Monongahela River nahe Pittsburgh, Pennsylvania, losgerissen hatten. Sie hatten in der Gulf Materials Fleeting Area bei Flussmeile 10,3 gelegen. Eine der mit Kohle beladenen Bargen sank bei Flussmeile 8,9. Der Fluss musste nach dem Vorfall zwischen den Meilen sieben und 11,3 bis auf weiteres gesperrt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kanadischer Einhandsegler vor Delray Beach gerettet
(25.05.18) Die US Coast Guard rettete am 25.5. rund acht Meilen östlich von Delray Beach den Einhandsegler Jean Dextraze, 65, aus Kanada, dessen 38 Fuß lange Yacht „Saite Paix“ Wassereibruch erlitten hatte. Das 7th District Command Center fing um 18.16 Uhr das EPIRB-Signal des Bootes auf. Der Skipper kontaktierte die Küstenwache zudem über Satellitentelefon, gab seine Position durch und meldete, dass er in ein Schlauchboot hatte gehen müssen, nachdem sein Boot begonnen hatte, sich auf die Seite zu legen.
Von der Air Station Miami stieg ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf, und von der Coast Guard Station Lake Worth Inlet aus nahm ein 33-Fuß-Boot um 18.27 Uhr Kurs auf die Yacht. Zur Unterstützung kamen auch Crews des Palm Beach Sheriff’s Office zu Hilfe. Um 19.03 Uhr trafen Rettungsboot und Hubschrauber zeitgleich ein. Dextraze wurde aus dem Schlauchboot geborgen und nach Boynton Inlet transportiert.
Nach einem ersten medizinischen Checkup wurde er dann weiter ins Bethesda Hospital East gebracht. Keine Rettung gab es für seine leckgeschlagene Yacht, die wenig später sank. Die Untergangsstelle wurde auf mögliche Wasserverschmutzungen oder navigatorische Hindernisse hin anschließend überwacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erlitt Kurbelwellenschaden
(25.05.18) Die dänische Fähre "Bitten Clausen", 445 BRZ (IMO-Nr.: 9237840), die die Häfen von Ballebro in Jütland und Hardeshøj in Nord-Alsen verbindet, musste seit einem Maschinenschaden am 22.5. gegen 13 Uhr in Ballebro am Kai bleiben. Die Kurbelwelle im Vorschiff war beschädigt, und dies schwerwiegender als zunächst angenommen. Seit dem 24.5. waren Techniker dabei, eine Reparatur durchzuführen in der Hoffnung, das Schiff bis zum 26.5. wieder fahrtüchtig zu bekommen.
Bis dahin müssten die Nutzer den längeren Weg über die Alssund-Brücke nehmen. Die Fährlinie ist eine beliebte Abkürzung für Jütländer, die bei Danfoss in Nordborg arbeiten und im Sommer auch bei Touristen beliebt. Täglich werden im Schnitt 500 Fahrgäste übergesetzt, insgesamt pro Jahr an die 110.000 Personen befördert. Am Abend des 26.5. sollte die „Bitten Clausen” bei der jährlichen Alsen Riverboat-Tour als Partyschiff dienen, das durch den Alssund fährt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fluss in Flammen nach Tankerbrand
(25.05.18) Auf dem indonesischen Tanker "Srikandi 511", 2221 BRZ (IMO-Nr.: 9705811), der in Banjamarsin auf dem Barito River im Kuin Cerucuk Village District von Süd-Kalimantan lag, brach am 25.5. um 1.30 Uhr ein Feuer aus. Beim Laden von 4.000 Tonnen Diesel am Banjarmasin Ölterminal sprang es von Tank 3 auf Tank 4 über und sorgte binnen kurzem für ein Flammenmeer. Brennendes Öl lief aus dem Tanker und trieb mehrere hundert Meter weit flussabwärts. Dort ankerten vier Pertamina-Tankers, darunter die "Gonaya III", "Najeha" und "AJB 03” an der SADP-Base. Sie wurden von den Flammen erfasst, kamen aber mit leichten Schäden davon.
Alle mussten eilends ihre Trossen kappen und drifteten stromabwärts, bis sie wieder sicher festgemacht werden konnten. Auch eine Bunkerstation sowie die Schlepper „Mandiri Berau" und „Rimau 208" wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Die „Srikandi 511" selbst trug schwere Schäden davon. Die18 Personen an Bord des Tankers, darunter die 16-köpfige Crew und zwei Wachen, kamen geschockt,, aber unversehrt davon, ebenso eine Aufsichtskraft. Sie wurden zum Hauptquartier der Polair Banjarmasin Police gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Explosion bei Schweißarbeiten
(25.05.18) Am 23.5. kam es zu einer Explosion auf dem 26 Meter langen, russischen Trawler "MRTK-0640", 120 BRZ (IMO-Nr.: 8897368), der seit einigen Wochen zu Reparaturarbeiten am Fischereikai in Kaliningrad lag. Zwei Mechaniker waren dabei, die Hauptmaschine zu zerlegen. Um diese aus dem Maschinenraum herauszubekommen, sollte in das Schott zwischen diesem und dem Laderaum ein Loch gebrannt werden.
Bei den Schweißarbeiten explodierten aber Gase, die sich im Maschinenraum gesammelt hatten. Der assistierende Mechaniker erlitt Verbrennungen und wurde ins Krankenhaus gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden im Bosporus
(25.05.18) Der unter Komoren-Flagge laufende Tiertransporter "Etab", 1809 BRZ (IMO-Nr.: 6609779), erlitt beim Transit des Bosporus von Beirut kommend am 16.5. einen Maschinenschaden. Der Havarist warf Anker auf der Reede von Büyükdere, wo die Crew den Schaden behob. Am 21.5. war das Schiff wieder unterwegs und passierte gegen acht Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Katamaran im Bostalsee geborgen
(25.05.18) Der am 21.5. aus bislang noch unbekannten Gründen auf dem Bostalsee gekenterte Katamaran ist am 24.5. geborgen worden. Knapp vier Stunden dauerte es, bis das Boot den Seehafen in Bosen erreichte. Mit Hilfe von Luftkissen wurde es aufgerichtet und gehoben, so dass es zum Hafen geschleppt werden konnte. Dort hob ein Autokran den 2,8 Tonnen schweren Katamaran aus dem Wasser. Er sollte anschließend von einem Gutachter untersucht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in Havøysund rauchte
(25.05.18) Am 24.5. gegen 21.50 Uhr kam es zu einer Rauchentwicklung auf einem Kutter im Havøysund. Die Polizei Finnmark wurde von Zeugen alarmiert. Neben der Feuerwehr war auch die „Odin“, ein Boot der NSSR, vor Ort. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Mindestens 50 Tote bei Bootsunglück im Kongo
(25.05.18) 50 Menschen kamen in der Nacht zum 24.5. ums Leben, als ein Boot auf dem Momboyo River im Monkoto-Territorium, 750 Kilometer von Mbandaka in Ecuador entfernt, kenterte. 49 Tote wurden am Tag nach dem Unglück, eine weitere Leiche am 25.5. geborgen. Das Boot lief auf der Route Monkoto-Mbandaka und hatte ebenfalls Fracht befördert.
Die Ursache des Unglücks und die Gesamtanzahl Vermisster waren unbekannt. Eigentlich gibt es ein Fahrverbot für private Boote auf den Gewässern des Kongos während der Nachtstunden. Unfälle sind dort sehr häufig.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision von Kutter und Regattayacht vor Guilvinec
(25.05.18) Am 23.5. kollidierte 15 Meilen südwestlich von Guilvinec um 5.30 Uhr ein Trawler mit der „Nano # 816“, einer Mini 6.50 von Laurent Bardinet. Der Kutter kam aus Guilvinec (Finistère),, die Mini 6.50 von La Trinité-sur-Mer (Morbihan), um am Mini Race teilzunehmen. Der Sachschaden blieb gering, doch die Yacht musste die Teilnahme an der Regatta abbrechen und nach Morbihan zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter trieb in Barentssee
(25.05.18) Am 22.5. um 15:50 Uhr wurde der russische Kutter „PM6693N“ in der Kildi-Straße in der Barentssee manövrierunfähig. Die zweiköpfige Crew setzte einen Notruf ab. Um 18.30 Uhr nahm die “TT-0466” den Havaristen auf den Haken. Um 22 Uhr wurde er nach Polyarny eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gerhard Bruns
(Bild: Gerhard Bruns)   Großbild klick!

Seenotretter mussten selbst gerettet werden
(24.05.18) Vor dem Hafen von Fedderwardersiel kam am 21.5. das Gerhard Bruns fest, als es einer Segelyacht zu Hilfe kommen wollte. Das Boot von Ruth und Gerhard Bruns aus Butjadingen war nach Motorproblemen auf Grund gelaufen. Vom nahen Campingplatz machten sich Urlauber mit zwei Schlauchbooten auf und zogen die Yacht wieder in tieferes Wasser. Diese nahm unter Segeln dann Kurs auf den Hafen.
Auf dem Weg dorthin kamen ihnen die zuvor alarmierten Seenotretter mit dem neun Meter langen Rettungsboot „Hermann Onken“ (MMSI-Nr.: 211205680), entgegen. Nach kurzer Besprechung lehnten die Segler ein Hilfsangebot ab, denn der Wind stand günstig, und der Hafen war nicht weit. Dann aber gerieten die Seenotretter selbst aus dem Fahrwasser ab und liefen auf Grund.
Das DLRG-Boot „Butenland“ eilte ebenso wie andere Sportboote herbei. Es gelang ihnen aber nicht, die Seenotretter wieder flottzumachen. Bei Ebbe lag die „Hermann Onken“ hoch und trocken auf der Seite. Mit der nächsten Flut gelang es dem Fischkutter „Seestern“ aus Fedderwardersiel, die "Hermann Onken" unter den Augen zahlreicher Schaulustiger wieder freizuschleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in Hvide Sande wird mit Hebeballons geborgen
(24.05.18) Der dänische Kutter “Perkredes - RI 450", 39 BRZ (MMSI-Nr.: 219001703), der am 22.5. um 21.50 Uhr im Nordhafen von Hvide Sande gesunken war, sollte am 24.5. gehoben werden. Die Koordination der Arbeiten wurde zwischen der Versicherung, der Hafenbehörde und der Storm Marine in Houvig durchgeführt. Mit Hebeballons soll das am Kümokai liegende Wrack voraussichtlich ab 14 Uhr aus gut sieben Metern Tiefe an die Wasseroberfläche gebracht und dann mit einem Mobilkran aus dem Fahrwasser und auf den Kai gesetzt werden.
Am 23.5. hatten Taucher lose Ausrüstungsteile vom Wrack entfernt, um ein sicheres Arbeiten ebenso zu gewährleisten wie die Balance des Schiffes bei der Hebung. Die Wetterlage war perfekt für die Bergungsarbeiten. Während der Nacht hatte das Rettungsboot "Emile Robin" die Untergangsstelle gesichert und ausgeleuchtet, damit kein Schiff in das Wrack hineinlaufen konnte.
Am Morgen konnten die Seenotretter dann eine Pause einlegen. Der holländische Frachter "Bothnia“, 2474 BRZ (IMO-Nr.: 9279408), der zeitweilig innerhalb der von dem Schlepper “Helle” (MMSI-Nr.: 219011224) ausgelegten Ölsperre am Kai liegend blockiert gewesen war, hatte den Hafen bereits am 23.5. um 16.20 Uhr verlassen können, nachdem diese wieder eingezogen wurde, und erreichte am 24.5. um 10.30 Uhr Brake. Bislang kam es zu keinen Ölverschmutzungen im Hafen.
Die „Perkredes“ war aus bislang unbekannter Ursache binnen fünf Minuten gesunken. Die beiden Fischer Jan Kristensen und Arne Olsen hatten von Niels Henrik Bøndergaard, dem Skipper des Garnelenkutters "Avance", aus dem Wasser gerettet werden können, der ebenfalls auf Garnelenfang hatte auslaufen wollen. Sie konnten dank seiner geistesgegenwärtigen Reaktion, sie an der Leine eines Kurrbaums zu retten, schon nach kurzer Zeit aus dem Krankenhaus in Herning wieder entlassen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gekenterter Ausflugs-Katamaran
(Bild: Freiwillige Feuerehr Nohfelden)   Großbild klick!

Katamaran auf Bostalsee war offenbar stark überladen
(24.05.18) Nachdem Kentern eines Ausflugs-Katamarans auf dem Bostalsee im saarländischen Kreis St. Wendel korrigierte die Polizei die Zahl der Verletzten von zunächst 15 auf jetzt 36 deutlich nach oben. Bei vielen der jetzt gemeldeten Verletzten handelte es sich um freiwillige Ersthelfer – Badegäste und Passanten, die beim Unfall zufällig vor Ort waren und Verunglückte aus dem Wasser holten. Das Touristenboot war am 21.5. kurz nach dem Auslaufen zu einer Seerundfahrt umgeschlagen, wobei alle Insassen über Bord stürzten.
Zunächst war nur von 15 Verletzten die Rede gewesen; die meist wegen Schrammen und Unterkühlungs-Erscheinungen in Krankenhäuser gebracht wurden. Vier von ihnen mussten stationär aufgenommen werden. Das für den 23.5. geplante Aufrichten des Boots wurde nun auf den 24.5. verschoben, weil die beauftragte Bergungsfirma größeres Gerät heranschaffen musste als zunächst geplant.
Am 22.5. bargen Polizeitaucher diverse persönliche Gegenstände der Fahrgäste aus dem Wasser; noch immer wurden viele Portemonnaies, Ausweis- und sonstige Papiere sowie Handys vermisst. Die Polizei verfolgte den Verdacht, dass das Boot mit zu vielen Passagieren besetzt gewesen sein könnte und Überladung zum Kentern führte. Der Katamaran war offenbar nur für 12 Passagiere ausgelegt. Die Staatsanwaltschaft hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des Schleppers “Lomax“
(Bild: Tryge Eriksen)   Großbild klick!

100-jähriger Schlepper soll drei Jahre nach Strandung geborgen werden
(24.05.18) Inzwischen stark verrostet, trotzte das 18,7 Meter lange Wrack des 1907 erbauten, norwegischen Schleppers “Lomax“ südlich von Bergen an der Westküste des Landes über drei Jahre nach der Strandung am 1.3.2015 weiterhin den Wellen. In einem Sturm hatte das Schiff seinerzeit Maschinenausfall erlitten. Die norwegische Coastguard und ein Ambulanzboot kamen der zweiköpfigen Crew zu Hilfe und bargen sie mit einem Boot der „Njord“ ab.
Doch der Versuch, den Havaristen abzuschleppen, musste aufgegeben werden, weil dieser inzwischen in zu flachem Wasser trieb. Hier setzte er dann zwischen Felsen auf, und nur noch Bug und Aufbauten ragten seither östlich von Klokkarvik aus dem Wasser, während Türen und Fenster aus dem Ruderhaus von der Brandung längst herausgebrochen wurden. Da die Besitzverhältnisse unklar waren, blieb das Schiff bis zum heutigen Tage an der Strandungsstelle liegen.
Wrack des Schleppers “Lomax“
(Bild: Ronny Smistad)   Großbild klick!
Die M. Hjorteseth Shipping AS gab an, es am Tag vor der Strandung an die beiden Männer verkauft zu haben. Diese hatten es aber nicht versichert, und da der Verkauf auch nicht in den Schiffsregistern manifest war, verlangte die Küstenwache von den vorherigen Besitzern, das Schiff zu beseitigen. Seither war aber nichts Erkennbares mehr geschehen.
Doch nun scheinen die Tage des 50-Tonners bei Buarøy in der Sund-Kommune doch gezählt zu sein. Die M. Hjorteseth Shipping AS, die nach eigenen Angaben mehrere 100.000 Kronen in die Vorbereitungsarbeiten investiert hat und im Frühjahr bereits die 45 Fuß lange „Con Amore“ vor Northeimsund barg, will die „Lomax“ mit einem Eide Lift-Kran von den Felsen heben lassen.
Zuvor müssen noch Löcher in den Rumpf gebrannt werden, an denen Hebeketten angeschlagen werden können, um das Schiff zu bergen.
Bis zum 3.6. sollte die Arbeit erledigt sein, versprach die Firma. Die Küste von Buarøy, wo die "Lomax" strandete, war früher ein militärisches Sperrgebiet. Die Armee betrieb ein Küstenfort auf der benachbarten Insel Visterøy. Doch heute ist es ein beliebtes Gebiet für Wassersportler, die zwar regelmäßig Müll dort einsammeln, aber nichts gegen die Anwesenheit des großen Wracks dort ausrichten konnten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandete Segelyacht “Cuki”
(Bild: Greg Pallone)   Großbild klick!

Gestrandete Segelyacht nun als Nistplatz geschützt
(24.05.18) Die Saga der Segelyacht “Cuki” an der Space Coast, inzwischen auch "Ghost Ship" genannt, im Holland Beach Park in Brevard Countys Spessard dauert an. Das 45 Fuß lange Segelboot war im Herbst 2017 im Hurrikan Irma gestrandet. Seither wurde das Boot gründlich geplündert, und der Eigner sitzt hinter Gittern im Monroe County, beschuldigt, eine Frau auf einem anderen Boot früher in jenem Jahr angegriffen und getötet zu haben.
Das tief im Sand liegende Wrack kann nun vorerst nicht mehr wie geplant geräumt werden, nachdem die Nester zweier Seeschildkröten am Boot entdeckt wurden. Deshalb wird es wohl auf jeden Fall bis zum Ende der Schutzzeit am 31. Oktober bleiben, um das Nest nicht zu zerstören. Seeschildkrötennester sind staatlich geschützt, und Störungen werden mit Gefängnisstrafen belegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Arbeitsschiff legte Stromversorgung von Saarlouis lahm
(24.05.18) Ein Kranschiff, das gemeinsam mit dem angekoppelten Arbeitsschiff "OP 1741" im Einsatz war, hat am 23.5. um 10.30 Uhr unweit des Kraftwerkes in Ensdorf zwei dicke Überlandleitungen abgerissen und damit der kompletten Stadt Saarlouis die Elektrizität gekappt. Bei der betroffenen Leitung handelte es sich um die Hauptversorgungsleitung der Stadt. Den entstandenen Schaden bezifferte der Energieversorger VSE auf 100.000 bis 200.000 Euro, je nachdem, wie stark der Mast beschädigt wurde.
Insgesamt dauerte der Stromausfall etwa 40 Minuten. Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts hatten zunächst an einer Schleuse Arbeiten durchgeführt. Anschließend wurde der Kranarm des Schiffs aus bislang unbekannten Gründen nicht komplett niedergelegt. Deshalb blieb er an der Hauptversorgungsleitung der Stadt hängen und durchtrennte mehrere Kabel der Hauptversorgungsleitung.
Die Folgen waren Ampeln außer Funktion, feststeckende Fahrstühle, schwarze Bildschirme und verschlossene Automatik-Türen in Kaufhäusern. Von Lebach bis Saarbrücken flackerte das Licht kurz, doch Saarlouis war am härtesten betroffen. In der Kreisstadt fiel der Strom für rund 20 Minuten komplett aus, einzelne Stadtteile waren sogar fast eine Stunde ohne Strom.
Insgesamt waren rund 14.500 Haushalte betroffen. Die letzten Arbeiten zur Widerherstellung der Stromversorgung waren erst gegen 22 Uhr abgeschlossen. Die Schifffahrt auf der Saar war nach dem Unfall eingestellt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indonesische Fähre lief auf Grund
(24.05.18) Die 102 Meter lange, indonesische Fähre "Titian Nusantara" (MMSI-Nr.: 525002084) lief in stürmischem Wetter am Morgen des 23.5. rund 1,5 Meilen südlich des Hafens von Bakauheni unweit der Insel Kandang Balak in Süd-Lampung auf Grund. Sie hatte um 4.38 Uhr von Dock 2 des nahen Hafens mit Fahrtziel Merak abgelegt und wurde dann von starken Strömungen erfasst, die sie schließlich aufs Ufer drückte, wo sie mit leichter Steuerbordschlagseite liegenblieb. Alle 111 Passagiere, darunter drei Kinder, wurden von einem Schlepper abgeborgen und dann von der Fähre "Dharma Rucitra 1" (MMSI-Nr.: 525005256) weiter transportiert.
Die 17 Fahrzeuge, darunter neun Trucks, drei Busse, zwei Pickups und ein Pkw, blieben zurück. Später konnte die “Titian Nusantara” wieder abgebracht werden und machte in Merak fest, wo eine Inspektion stattfand.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Havarien in kanadischen Gewässern
(24.05.18) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Bulkcarrier "Federal Ruhr", 22947 BRZ (IMO-Nr.: 9766176), kollidierte am 16.5. gegen vier Uhr mit dem am Kai liegenden Arbeitsboot "VMS 002", als er eine Schleusenkammer in Saint-Lambert, Quebec, ansteuerte. Die Havarie ereignete sich auf Position 45 29 22.0 N, 73 30 52.4 W. Während der Frachter unbeschädigt blieb, wurden das Arbeitsschiff wie auch der der Schleuse angrenzende Sportboothafen in Mitleidenschaft gezogen.
Der kanadische Bulkcarrier "Algoma Sault", 24640 BRZ (IMO-Nr.: 9619282), kollidierte am 17.5. um 2.20 Uhr mit der Conrail-Hubbrücke auf dem Rouge River nahe Detroit, Michigan. Der Zusammenstoß ereignete sich auf Position 42 16 54.0 N, 83 08 08.4 W. Über Schäden wurde nichts bekannt.
Der kanadische Kutter "Sarah Pierre", 146 BRZ (MMSI-Nr.: 316003708) erlitt am 17.5. um 6.30 Uhr einen Ausfall der Hauptmaschine vor Riviere-au-Renard, Quebec, auf Position 49 12 45.7 N, 63 46 55.8 W. Ein anderer Kutter schleppte den Havaristen daraufhin in den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tsavliris schleppte Tanker ab
(24.05.18) Der unter Hongkong-Flagge laufende Tanker "Nave Photon", 156702 BRZ (IMO-Nr.: 9371608), erlitt am 6.5. im Indischen Ozean einen Ausfall der Hauptmaschine und nachfolgend Blackout. Er trieb drei Tage lang in der See südöstlich der British Territories. Die Bergungsfirma Tsavliris Salvage (International) Ltd. wurde unter LOF 2011 mit dem Abschleppen des Havaristen beauftragt.
Der Tanker traf, teilweise wieder mit eigener Kraft laufend, am 16.5. um 3.30 Uhr auf der Reede von Colombo ein. Er setzte nach einer Reparatur am 18.5. die Reise nach Singapur fort, wo er am 24.5. erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierter Kutter nach Avilés abgeschleppt
(24.05.18) Am 23.5. erlitt der 11 Meter lange, spanische Kutter "Benyjor" (MMSI-Nr.: 224319430) einen Maschinenausfall rund 10 Meilen nordnordwestlich von Cabo de Peñas. Die vierköpfige Crew funkte einen Notruf, und das SAR-Schiff "Salvamar Capella" (MMSI-Nr.: 224040360), kam von der Salvamento Marítimo-Station in Avilés zu Hilfe. Die "Benyjor" wurde von den Seenotrettern auf den Haken genommen und sicher in den dortigen Hafen zurückgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Verstopfte Ölfilter verursachten Maschinenausfall
(24.05.18) Die US-Fähre "Nantucket", 2532 BRZ (IMO-Nr.:7334199), erlitt am 22.5. um 19.45 Uhr einen Ausfall einer der Hauptmaschinen. Die Havarie ereignete sich, als sie gerade Brant Point rundete auf der Fahrt von Hyannis nach Nantucket. Das Schiff konnte die Fahrt mit der verbliebenen Maschine fortsetzen. Die US Coast Guard verhängte ein Auslaufverbot über die "Nantucket”, bis die notwendigen Reparaturen durchgeführt waren.
Die Washington Steamship Authority hatte erst am vorangegangenen Wochenende Erprobungen auf See durchgeführt. Die Havarie ereignete sich am ersten Tag zurück im regulären Fahrbetrieb, und es waren noch zwei Chefingenieure an Bord. Sie identifizierten die Ursache als verstopfte Ölfilter. Nach Inspektionen gab die Coast das Schiff am 23.5. wieder frei, und es nahm gegen Mittag wieder den Dienst auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter sank vor China – sieben Vermisste
(24.05.18) Das chinesische Flussschiff „Long Hui Da 6999" sank am Morgen des 22.5. gegen sechs Uhr im Gelben Meer vor Weihai in der Shandong Provinz. Eine SAR-Operation mit fünf Rettungsschiffen und 28 anderen Fahrzeugen sowie einem Helikopter lief in dem Seegebiet an. Von der 11-köpfigen Crew konnten vier Mann gerettet werden. Sieben wurden noch vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter nach Wassereinbruch in der Java-See aufgegeben
(24.05.18) Am Abend des 23.5. erlitt der indonesische Frachter "Citra Mulya 9", 2096 BRZ (MMSI-Nr.: 525015194), auf Position 05.33.571 S 110.57.747 O rund 30 Meilen nordöstlich von den Karimunjawa-Inseln in der Java-See Wassereinbruch im Maschinenraum. Er war um 1.25 Uhr aus Surabaya ausgelaufen. Die 19-köpfige Crew funkte einen Notruf und ging dann in die Rettungsinseln.
Das indonesische Patroullienboot "Kelimutu" kam den Schiffbrüchigen zu Hilfe und traf um 21.58 Uhr vor Ort ein. Um 23.23 Uhr wurde der letzte der Seeleute geschockt, aber ansonsten unversehrt an Bord genommen. Das Boot steuerte dann zunächst Kumai an, wo es am 24.5. gegen 15 Uhr eintraf. Von dort wurden die Geretteten nach Semarang gebracht, wo Angehörige auf sie warteten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Abbau des Stützgerüsts an der Sewol hat begonnen
(24.05.18) Zwei Wochen nachdem die südkoreanische Fähre „Sewol“ von einem Schwimmkran mithilfe eines Stahlgerüsts an der Backbordseite in aufrechte Position gezogen wurde, begann jetzt der Abbau der 66 gewaltigen Stahlträger, an denen sie hochgewuchtet wurde, mithilfe eines Mobilkrans auf dem Kai in Mokpo. Während in der Steuerbordseite, die seit der Bergung nach oben gezeigt hatte, zahlreiche Öffnungen klafften, durch die sich die Suchtrupps Zugang zu den Decks verschafft hatten, war die Backbordseite, auf der das Wrack gelegen hatte, verrostet, aber intakt. Lediglich im Vorschiff klafften mehrere bei der Bergung entstandene Risse, und Scharten.
Am Bug waren diese mit Stahlklammern stabilisiert worden, damit das Schiff nicht auseinanderbricht. Von den Ladekränen waren nur noch Stümpfe übrig, und da die später angefügten achteren Aufbauten fehlten, hat sich die Silhouette der Fähre stark verändert. Sobald sie soweit gesichert ist, dass keine Gefahr für die Suchtrupps an Bord besteht, sollten diese nochmals nach menschlichen Überresten im Schiffsinnern fahnden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hansekogge erlitt Maschinenschaden
(24.05.18) Zwei Wochen nachdem die „Kamper Kogge“ (MMSI-Nr.: 244630925) sich auf eine zweimonatige Tour zu drei Auslandshäfen begeben hatte, kam sie am 19.5. vorzeitig wieder zurück in ihrem Heimathafen. Nach einem Stopp in Blankenberge sollte es weiter nach Bremerhaven gehen mit einer Ladung, die in Kampen, Doesburg und Deventer an Bord genommen wurde. Wegen des Nordwinds, der die ganze Woche andauerte, war es nicht möglich, zu segeln, und die Hilfsmotoren wurden eingesetzt.
Doch kurz vor den Piers in IJmuiden fiel der Steuerbordmotor aus. Da das Schiff aber schon dicht vorm Hafen war, konnte es von seiner Besatzung sicher den Hafen gebracht werden. Bei der Schadensinspektion half auch Personal der örtlichen KNRM-Werkstatt. Schnell wurde klar, dass es keine schnelle Lösung geben würde wegen eines Problems mit der Kühlwasserpumpe der Kogge Mehrere Dichtungen der Zylinder waren undicht, und es gab Korrosionsschäden.
Deshalb wurde beschlossen, nach Kampen zurückzukehren und auf die Meinung von Spezialisten zu warten. Der Steuerbordmotor wurde nach Emmeloord zur Reparatur gebracht. Wenn auch nun das Hafenfest in Bremerhaven nicht besucht werden konnte, bestand noch die Hoffnung, dass es mit der Teilnahme an den Internationalen Hansetagen in Rostock klappen könnte. In ungefähr anderthalb Wochen hoffte die Stiftung, mehr Klarheit darüber zu haben.
Ursprünglich wurde die „Kamper Kogge“ ohne Motoren gebaut, und sie sollte so viel wie möglich segeln. Aber mit Blick auf die Sicherheit beim Festmachen in Häfen, Schleusen und bei der Passage von Brücken sowie fixen Terminen bei Veranstaltungen wurden 2007 zwei Motoren mit 90 PS eingebaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölleckage auf Ostseefähre
(24.05.18) Die planmäßigen Abfahrten der finnischen Fähre “Viking Grace", 57565 BRZ (IMO-Nr.: 9606900), zwischen Stockholm und Turku mussten zwischen dem Abend des 21.5. und dem Abend des 22.5. abgesagt werden, weil es zu einer Ölleckage im Hydrauliksystem gekommen war. Die Fahrtüchtigkeit des Schiffes war zwar nicht beeinträchtigt, und es trat auch kein Öl nach außen aus, doch aus Sicherheitsgründen sollte eine Reparatur des bereits in der vergangenen Woche festgestellten Schadens erfolgen.
Nach dem Einlaufen am 21.5. um 21.45 Uhr blieb die Fähre deshalb am Kai in Turku. Die betroffenen Passagiere waren bereits am 18.5. informiert worden. Am 22.5. um 20 Uhr lief das Schiff erstmals wieder aus und machte am 23.5. um 6.30 Uhr in Stockholm fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre „Castella“ auf Grund
(24.05.18) Die 66 Meter lange schwedische Fähre „Castella“ (MMSI-Nr.: 265546900) mit 25 Autos an Bord erlitt am 23.5. um 17.45 Uhr in Vaxholm einen Schaden in der Bordelektrik auf Grund. Das mit 25 Autos beladene Schiff war nach Rindö unterwegs, musste aber umdrehen, nachdem die Rampe heruntersackte. Auf beiden Seiten der Fährroute von Osarshamn nach Vaxholm kam es nach dem Ausfall zu langen Staus. Die Dauer der Reparatur war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


106 Jahre alter Zweimaster sank vor Gaeta
(24.05.18) Ein 56 und 52 Jahre altes Seglerpaar aus Latina erlitt am späten Nachmittag des 23.5. rund 1,5 Meilen vor der Küste von Serapo Schiffbruch. Die Coast Guard in Gaeta fing einen Notruf des 1912 erbauten Zweimasters auf, der auf dem Weg von dort nach Nettuno Wassereinbruch erlitten hatte. Das Patroullienboot “CP 856” kam bei Wellenhöhen von zwei Metern zu Hilfe und konnte die beiden Segler aus dem Beiboot retten.
Das 16 Meter lange Boot war nicht mehr zu bergen. Es sank mit dem Bug voran auf rund 60 Metern Wassertiefe. Nachdem das Patroullienboot kontrolliert hatte, dass es zu keiner Wasserverschmutzung gekommen war, setzte es die Schiffbrüchigen am Caboto-Kai ab, wo sie medizinisch betreut waren. Sie hatten den Untergang geschockt und leicht unterkühlt, aber ansonsten wohlbehalten überstanden. Ihr Boot war vor dem Untergang gerade in einer örtlichen Werft überholt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Museumsschiff droht der Untergang
(24.05.18) Das mexikanische Museumsschiff "Guanajuato", das seit 10 Jahren vor der Plaza Banderas in Boca del Río vertäut ist, droht an seinem Liegeplatz zu sinken und musste deshalb geschlossen werden. Sogar die Pier der Plaza Banderas hatte schon Risse und sackte weg. Deshalb wurde der gesamte Bereich abgesperrt.
Das Kanonenboot gehörte zu einer Serie von 15 Schiffen, die Mexiko 1932 bei spanischen Werften orderte. Es wurde im Juni 1934 abgeliefert und nahm am 2. Weltkrieg teil. Bei den Olympischen Spielen 1968 diente es als Begleitschiff für die “Durango”, die am 6.10. mit der olympischen Flamme nach Veracruz einlief. In der Zeit von José López Portillo zwischen 1976 und 1982 war es das Präsidentenschiff.
Nach über 60 Jahren Dienst wurde es 2001 außer Dienst gestellt, aber nicht verschrottet. 2008 wurde es der Stadtregierung von Boca del Río übergeben. Doch mangels Instandhaltung droht der “Guanajuato” nun ein unrühmliches Ende.
Quelle:Tim Schwabedissen


Israel bombardierte Kutter in Gaza
(24.05.18) Am Abend des 22.5. haben israelische Kampfflugzeuge einen Kutter im Hafen von Gaza bombardiert. Er soll von der Hamas zum Waffenschmuggel genutzt worden sein. Das Schiff ging in Flammen auf, Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter tireb vor Gioia Tauro
(24.05.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Ades", 1971 BRZ (IMO-Nr.: 9523237), trieb nach einem Maschinenausfall und einem Schaden in der Bordelektrik vor der italienischen Küste, bis die Coast Guard zu Hilfe kam und ein Schlepper den Havaristen schließlich am 22.5. um 15.50 Uhr in den Hafen von Gioia Tauro zog. Das Schiff war am 14.5. aus Odessa nach Salerno ausgelaufen und befand sich 10 Meilen vor der Küste, als die Maschine den Dienst versagte. An Bord war eine 12-köpfige Crew.
Der Kapitän meldete die Lage, und die Coast Guard überwachte den Havaristen, während das MRCC in Rom eine Navigationswarnung herausgab. In der Nacht illuminierte ein Patroullienboot den Havaristen mit Scheinwerfern, damit er nicht gerammt würde. Es gab auch keine Beleuchtung mehr an Bord. Die türkische Reederei beauftragte schließlich einen Schlepper, die „Ades2 auf den Haken zu nehmen. Am 23.5. um 19.40 Uhr war der Schaden behoben, und das Schiff nahm die Fahrt nach Salerno wieder auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Safariboot saß mit 34 Personen an Bord auf Korallenriff fest
(24.05.18) Ein Safariboot mit 17 Touristen und einer Crew derselben Stärke an Bord lief am 24.5. um 4.42 Uhr auf ein Korallenriff vor der Insel Haniifau im maledivischen Baa-Atoll. Ein Team des Northern Area Coastguard Squadron machte sich mit Tauchern auf den Weg zur Unglücksstelle, an der auch ein kleineres Taucherschiff festsaß. Beide Fahrzeuge konnten um 7.58 Uhr wieder flottgemacht werden. Es gab keine Verletzten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Auto Banner nach drei Tagen gelöscht
(24.05.18) Vom Feuer gezeichnet lag der Autofrachter "Auto Banner" am 24.5. am Kai in Incheon, doch nach drei Tagen war es den insgesamt 840 Feuerwehrleuten, die mit 240 Löschfahrzeugen im Einsatz gewesen waren, gelungen, die Flammen endgültig zu löschen. Rund 1.500 Gebrauchtwagen fielen ihm zum Opfer. Insgesamt befanden sich 2.438 Fahrzeuge an Bord, als das Feuer auf Deck 11 im Motorraum eines der Autos entstand.
Es zerstörte auch die Decks 12 und 13. Nun konnte mit der genauen Untersuchung der Brandursache und der Schadenshöhe begonnen werden, aber mit Ergebnissen wurde frühestens in einem Monat gerechnet. Die Coast Guard befragte auch Vertreter der Eigner und einen Bootsmann aus Myanmar, der bestätigte, dass der Brandausbruch auf Deck 11 erfolgte. An der Untersuchung nehmen auch die Feuerwehr und der National Forensic Service teil.
Quelle:Tim Schwabedissen


Strandung bei der Beseitigung von Untiefen
(24.05.18) Das britische Baggerschiff “Selkie” (IMO-Nr.: 235116681), das Untiefen in der Zufahrt der Häfen des Moray beseitigen sollte, kam am 22.5. selbst auf einer Sandbank in Burghead fest, als er tieferes Wasser zum Abladen seiner Fracht ansteuern wollte. Die Crew des in Buckie stationierten 240-Tonners musste den gerade erst ausgebaggerten Schlamm wieder über Bord pumpen, um ihr Schiff zu erleichtern. Es entstanden zwar keine Schäden, weckten aber weitere Zweifel an der Effektivität des Baggers, der nur an 71 Tagen zwischen Januar und Ende November 2017 im Einsatz gewesen war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht nach Milford Haven abgeschleppt
(24.05.18) Am 23.5. um 8.20 Uhr wurde das RNLI-Boot aus St. Davids, die “Norah Wortley” alarmiert, nachdem eine 31 Fuß lange Segelyacht rund 16 Meilen nordwestlich von St. Davids Head Motorausfall erlitten hatte und in der See trieb. Nachdem die Seenotretter vor Ort waren, stellten sie eine Schleppverbindung her und begannen, das Boot in Richtung der Milford Haven Marina zu ziehen. Die Operation dauerte mehrere Stunden.
Nach dem Eintreffen wurde die Yacht sicher an einer Mooring festgemacht. Um 15.30 Uhr war die „Norah Wortley“ wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


"Finlandia Seaways" im Schlepp
(Bild: )   Großbild klick!

Finlandia Seaways wird in Munkebo / Fünen repariert
(23.05.18) Die litauische Fähre "Finlandia Seaways", 11530 BRZ (IMO-Nr.: 9198721), verließ am 17.5. um 21.20 Uhr die Docks von Immingham am Haken des holländischen Schleppers "Viking" (IMO-Nr.: 9431903). Sie hatte dort seit dem Feuer am 16.4. gelegen. Der Schleppzug nahm Kurs auf Odense in Fünen. Am 22.5. um 12.50 Uhr machte der Havarist bei der Lindoe Shipyard in Munkebo fest, wo die erheblichen Brandschäden im Maschinenraum in den kommenden Wochen behoben werden sollen.
Nach bisherigem Stand könnte das Schiff in der 3. Juniwoche wieder einsatzbereit sein. Es wird allerdings nicht auf die zuvor bediente Route Zeebrugge-Rosyth zurückkehren, die nach dem Ausfall der Fähre durch die DFDS mangels Perspektven endgültig eingestellt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandete Yacht bei Almeria abgeschleppt
(23.05.18) Am 22.5. lief die Segelyacht “Rio” im Seegebiet von Almeria auf Grund. Die Crew bat um Assistenz der Rettungskräfte von Salvamento Maritímo. Diese schickte das 21 Meter lange SAR-Schiff „Salvamar Spica“ (MMSI-Nr.: 225987262) der Station Almeria zu Hilfe. Es nahm bei ruhiger See die Yacht auf den Haken und schleppte sie nach Almerimar, wo sie sicher festgemacht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


"Lintas Bahari 8” brennt
(Bild: Yunas Yumasani)   Großbild klick!

Feuer auf Frachter in Pontianak
(23.05.18) Am Nachmittag des 22.5. brach in den Laderäumen des indonesischen Frachters "Lintas Bahari 8”, 1462 BRZ (MMSI-Nr.: 525020059), an der Mujuo Jeruju Warehouse Pier in Pontianak, West Kalimantan, ein Feuer aus. Dutzende Einsatzkräfte der Feuerwehr von Pontianak, unterstützt von Kameraden aus benachbarten Distrikten, wurden alarmiert. Der dichte Rauch, der aus den Laderäumen aufstieg, erschwerte die Löscharbeiten.
Nach fünf Stunden gelang es aber, den Brand niederzukämpfen. Das Personal der West Pontianak Police Station war ebenfalls vor Ort und leitete eine Untersuchung zur Ursache des Großfeuers auf
Hilfskräfte an Deck
(Bild: Yunas Yumasani)   Großbild klick!
dem 79 Meter langen Schiff ein. Der 2.400 Tonnen verdrängende, 1970 erbaute Frachter der Muitara Nasional Line Pt. war von Jakarta kommend nach Pontianak eingelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen






Kreuzfahrtschiff hatte Blackout vor Santorini
(23.05.18) Das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "Vision of the Seas", 78717 BRZ (IMO-Nr.: 9116876), erlitt am frühen Morgen des 22.5. einen Blackout auf dem Weg von Mykonos nach Santorini im Mittelmeer. Nur die Notlichter erhellten das Schiff in den kommenden zwei Stunden, während der es in der See trieb oder die Fahrt stark herabgesetzt hatte. Dann hatte die Crew den Schaden behoben, und es ging mit normaler Fahrt weiter nach Santorini, wo das Schiff am Morgen Anker warf, ehe es nachmittags in Richtung Valletta weiterging, wo es am 24.5. erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Untergangsstelle in Hvide Sande
(Bild: Sebastian Rasch)   Großbild klick!

Kutter kenterte beim Auslaufen aus Hvide Sande
(23.05.18) Beim Auslaufen aus dem Hafen von Hvide Sande kenterte am Abend des 22.5. um 21.53 Uhr der dänische Garnelenkutter „Perkredes – RI 450“, 39 BRZ (MMSI-Nr.: 219001703), nach einem plötzlichen Wassereinbruch. Die zweiköpfige Crew konnte von einem Kollegen aus dem Wasser gerettet werden. Er schwang sein Fanggeschirr aus, an der die beiden sich festhielten, bis das Rettungsboot „Emile Robin“ der DSRS eintraf und sie aus dem Wasser holte.
Alle 13 Mann der Rettungsstation waren im Einsatz, außerdem zwei Helikopter und fünf Fahrzeuge der dänischen Notfallbereitschaft. Die beiden Fischer kamen nach der Rettung und Erstbetreuung durch einen Notarzt ins Krankenhaus in Herning. Einer von ihnen hatte eine Menge mit Diesel vermischten Wassers geschluckt, war aber stabil.
Das Wrack des Kutters wurde mit Bojen markiert, und Ölsperren sollten eine Kontamination des Hafenwassers verhindern. Das auf der Westseite des Fahrwassers liegende Wrack sollte am 23.5. gehoben werden, Gespräche mit der Versicherung begannen unverzüglich. Taucher begannen am Vormittag, Ausrüstungsteile abzubauen.
Bis zum Abend sollte die derzeit blockierte Hafenzufahrt wieder frei sein. Derzeit konnte der holländische Frachter „Bothnia“, der innerhalb der Ölsperre lag, nicht auslaufen. Der dänische Schlepper „Helle“ (MMSI-Nr.: 219011224) befand sich aktuell an der Unglücksstelle. Die dänischen Marinebehörden leiteten unterdessen eine Untersuchung des Unglücks ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach gesunkenem Kutter in Willapa Bay dauert an
(23.05.18) Die US Coast Guard war in die weiteren Maßnahmen nach dem Verlust des 43 Fuß langen Kutters “Kelli J” in Willapa Bay eingebunden. Am 22.5. hatte die Global Diving and Salvage im Auftrag der Versicherung des Schiffs ein Objekt in dem Gebiet lokalisiert, in dem zuvor Öl und Trümmer entdeckt worden waren. Am 23.5. sollte dieses näher untersucht werden.
Am 19.5. um 15.35 Uhr war die Coast Guard Columbia River von der Frau des Skippers Kevin Soule informiert worden, dass der Kutter überfällig sei. Er hätte um 12:30 Uhr zurückkehren sollen. Sein Auto stand verlassen an der Nahcotta Marina, ohne dass es eine Spur von Schiff und Fischer gab.
Versuche, ihn über Funk zu erreichen, schlugen fehl. Daraufhin wurde ein MH-60 Jayhawk -Helikopter von einem Trainingsflug in das Seegebiet dirigiert, in dem der Kutter vermisst wurde, fand aber keine Hinweise trotz eines zweistündigen Einsatzes. Ein 29-Fuß-Boot der Coast Guard Station Grays Harbor lief den Kurs der “Kelli J” ab, und ein Küstenteam der Coast Guard Station Cape Disappointment sowie Einsatzkräfte des Pacific County Sheriff checkten andere Marinas rund um Willapa Bay.
Um 22.40 Uhr dann entdeckte ein Schiff in dem Seegebiet einen Ölfilm und einen Rettungsring, der offenbar an einem unter Wasser liegenden Objekt drei Meilen nordwestlich von Oysterville hing. Auch wurden Hummertöpfe, die von der „Kelli J“ stammen könnten, in der Nähe festgestellt. Ein weiterer Jayhawk stieß hinzu und setzte einen Rettungsschwimmer ab, der den Rettungsring barg, aber keine weiteren Hinweise auf den Kutter fand. Die Hubschrauber setzten die Suche bis zum 20.3. um ein Uhr fort und nahmen sie um acht Uhr früh wieder auf.
Ein Taucherteam aus Clark County machte sich auf den Weg zur Station Cape Disappointment, konnte aber an diesem Morgen wegen starker Strömungen keine Unterwasseruntersuchungen durchführen. Mit Sidescan-Sonar ortete dann ein Boot des Pacific County Sheriff ein Objekt 500 Yards östlich der Position, an der der Rettungsring und der Ölfilm entdeckt worden waren. Bei einem zweiten Anlauf konnten sie dieses aber nicht mehr wiederfinden.
Die Suche wurde um 12.12 Uhr abgebrochen. Am 21.5. scheiterte ein neuerlicher Versuch, das Objekt auf dem Meeresgrund zu finden. Daraufhin wurde eine Warnung an die Schifffahrt in dem Gebiet herausgegeben. Am 22.5. gegen Mittag traf ein weiteres mit Sidescan-Sonar ausgerüstetes Schiff im Auftrag der Versicherung vor Ort ein. Ihm gelang es, ein Objekt westlich von Rhodesia Beach nahe Bay Center in 40 Fuß Tiefe auszumachen. Es befand sich in demselben Gebiet, in dem der erste Kontakt zwei Tage zuvor gemacht worden war. Das weitere Vorgehen sollte resultierend auf den Ergebnissen der Tauchinspektionen am 23.5. erfolgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter mit Wassereinbruch erreichte sicheren Hafen
(23.05.18) Die US Coast Guard assistierte am Nachmittag des 22.5. der dreiköpfigen Crew des 28 Fuß langen Kutters “Clock Work”, der rund 354 Meilen südöstlich des Oregon Inlet, North Carolina, Wassereinbruch erlitten hatte. Um 13 Uhr baten die Fischer das Coast Guard Command Center North Carolina in Wilmington um Hilfe. Eine bereits in der Luft befindliche HC-130 Hercules der Air Station Elizabeth City nahm ebenso Kurs auf den Havaristen wie ein 47-Fuß-Boot der Coast Guard Station Oregon Inlet in Nags Head.
Die Crew der Hercules lokalisierte die “Clock Work” die bereits von einem Sportboot eskortiert wurde. Dieses konnte nach dem Eintreffen der Küstenwache entlassen werden. Ein Mann wurde mit einer Lenzpumpe und Ausrüstung zur Leckbekämpfung an Bord abgesetzt. Die bordeigenen Pumpen vermochten unterdessen den Wassereinbruch unter Kontrolle zu behalten, und das Patroullienboot begleitete die „Clock Work“ nach Wanchese Harbor.
Quelle:Tim Schwabedissen


Freiwillige Seenotretter verbrachten Sonntag auf See
(23.05.18) Am Morgen des 20.5. wurde das Rettungsboot von Montrose alarmiert, nachdem 30 Meilen vor der Küste der 10 Meter lange Kutter “Capella“ Maschinenausfall erlitten hatte und die Crew einen Notruf an die Aberdeen Coastguard absetzte. Die Freiwilligencrew wurde um 9.38 Uhr zur Assistenz gerufen. Wenig später war das Boot zu Wasser und steuerte die gemeldete Position an.
Um 11.25 Uhr hatte sie den Havaristen erreicht. Vor Ort wurde der Kutter auf den Haken genommen und nach Montrose abgeschleppt. Dort machten die beiden Schiffe um 16 Uhr fest. Für die Seenotretter galt es dann noch, ihr Boot wieder einsatzklar zu machen, ehe schon wieder der Beginn der neuen Arbeitswoche nahte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schleusentor wird ein Vierteljahr nach Kollision der Akacia untersucht
(23.05.18) Drei Monate nach der Kollision der „Akacia“ in der Holtenauer Südschleuse begann nun die Untersuchung des ramponierten Tores. Im Trockendock von HDW in Kiel werden die beiden Hälften des Schleusentores in den kommenden Wochen untersucht. Es galt dabei zu klären, ob das Tor überhaupt noch repariert werden kann.
Für die Bergung war das Schleusentor in zwei Hälften geschnitten und am Osterwochenende mit dem Schwimmkran „Matador 3“ gehoben worden. In einem Stück konnte das Tor nicht mehr aus der Torbahn 1 geholt werden, da fünf der 16 Ballasttanks vom Bug der „Akacia“ beschädigt worden waren.
Anschließend waren die beiden Hälften des rund 1.000 Tonnen schweren Schleusentores auf einem Ponton zur Werft geschleppt worden. Dort wurde das Schleusentor jetzt eingerüstet, um mit der Reinigung beginnen zu können. Muscheln, Sand und Sediment müssen entfernt werden. Da es sich dabei um Sondermüll handelt, muss das Tor aus Umweltschutzgründen komplett umschlossen werden.
Erst wenn das Tor gereinigt wurde, kann mit der eigentlichen Überprüfung begonnen werden. Dann wird das Tor vermessen und dabei festgestellt, wie groß der Schaden tatsächlich ist. Bereits jetzt ist klar, dass eine Reparatur mindestens ein Jahr dauern würde. Das Wasser- und Schifffahrtsamt ist aber fest entschlossen, schnellstmöglich wieder ein zweites Reservetor zu haben.
Seit dem Einbau des einen Ersatztores befand sich nur noch ein Ersatztor in Bereitschaft. Der Einsatz eines der beiden Reservetore aus Brunsbüttel wäre in Kiel nicht möglich, da die Tore unterschiedlich schwer sind und unterschiedliche Antriebe haben.
Die „Akacia“ lag weiterhin im Schwimmdock. Auf der Hamburger Norderwerft wurde der für den Unfall verantwortliche Verstellpropeller ausgebaut und zur Untersuchung zerlegt. Wann das Schiff wieder in Fahrt kommt, war derzeit noch offen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht vor Fishguard geborgen
(23.05.18) Das RNLI-Boot aus Fishguard wurde am Morgen des 22.5. alarmiert, nachdem die Segelyacht “Tonkawa” auf einer Sandbank vor dem Hafen gestrandet war. Das Rettungsboot lief um 8.40 Uhr aus. Es setzte das Tochterboot aus, um eine Schleppverbindung zu dem 30 Fuß langen Boot herzustellen, dass unweit der felsigen Küste festsaß. Auch die Coastguard war vor Ort und überwachte die Yacht, bis die Seenotretter vor Ort waren.
Gegen 10 Uhr hatten sie die „Tonkawa“ wieder flottgemacht. Danach steuerte sie ohne weitere Assistenz den Hafen von Fishguard an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Arche wieder fahrtüchtig
(23.05.18) Am Morgen des 23.5. passierte die 70 Meter lange „Arche Noah“ Genemuiden. Das Schiff hatte zuletzt bei der Scheepswerf Geertman in Zwartsluis gelegen zur Reparatur der Schäden, die bei einem Sturm im Hafen von Urk entstanden waren. Außerdem war es im April in Zwartsluis zu einem Feuer an Bord gekommen. Nun ist das Gefährt wieder einsatzklar als schwimmendes Bibelmuseum.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker durch falsches Lotsenkommando fast auf Grund gelaufen
(23.05.18) Der kanadische Tanker “Jana Desgagnes", 6262 BRZ (IMO-Nr.: 9046564), kam am 21.5. um 22.30 Uhr beim Transit des St. Clair River vom Kurs ab und näherte sich gefährlich dicht dem Ufer am Thomas Edison Parkway unter der Blue Water Bridge in Port Huron an. Zuerst lief es parallel zum Ufer in der Mitte des Flusses und hielt auf einmal unmittelbar auf das Ufer zu.
Die Fischer, die meist nach 21 Uhr ihr Gerät südlich von Freighter's Eatery & Taproom und dem DoubleTree beim Hilton Hotel Port Huron aufstellen, flüchteten panisch, als sie den Tanker auf sich zuhalten sahen. Zeugen meinten, einen Kontakt des Rumpfes mit dem Grund gehört zu haben, ehe das Schiff auf einen sicheren Kurs zurückkehrte.
Ursache der Beinahe-Strandung war ein falsches Kommando des Lotsen, der einen Kurs nach Backbord statt Steuerbord angab Der Kapitän befand sich ebenfalls auf der Brücke und korrigierte dieses sofort. Damit verhütete er größeres Ungemach.
Der Tanker war mit Öl beladen und nach Sault Ste. Marie sowie Thunder Bay, Ontario., unterwegs, wo er am 22.5. eintraf. Bei der knapp verhinderten Havarie verlor mindestens einer der Fischer sein Gerät. Das Gebiet, in dem der Lake Huron in den St. Clair River fließt, gilt navigatorisch als Herausforderung wegen der starken Strömung vom See in Kombination mit einer Kurve des Flusses.
Quelle:Tim Schwabedissen


Deck der Auto Banner durch Hitze zusammengebrochen
(23.05.18) Auch wenn das Feuer auf dem Autofrachter "Auto Banner" in Incheon inzwischen fast vollständig niedergekämpft war, dürfte es noch ein bis zwei weitere Tage dauern, es komplett zu löschen, die Ladedecks herunterzukühlen und sicherzustellen, dass es keine Glutnester mehr gab. Derzeit gab es noch einige im Achterschiffsbereich. Am Nachmittag des 22.5. stießen die Einsatzkräfte der Feuerwehr unter Atemschutz auf Deck 10 vor.
Dabei stellten sie fest, dass das Deck 11, in dem das Feuer ausgebrochen war, auf dieses herabgestürzt war. 1.460 der insgesamt 2.438 Gebrauchtwagen, die auf den Decks 11-13 gestaut waren, fanden sie vollkommen zerstört vor. Etliche weitere auf Deck 10 waren ebenfalls ausgebrannt.
Die Feuerwehr hatte zunächst mehrere Löcher in die Schiffswände schneiden müssen, um Zugang zum Schiffsinnern zu bekommen, in dem zeitweise Temperaturen von über 300 Grad Celsius herrschten. Dichter schwarzer Rauch von brennenden Reifen war bis zu 10 Kilometer weit vom Unfallort weggezogen. 13 Löcher wurden durch die 13 Millimeter dicken Stahlplatten gebrannt, um Rauch und Hitze abziehen zu lassen.
Die Brandschäden erstreckten sich auf die Bereiche der Ladedecks neun bis 13. Der Frachter hatte unter dem Gewicht des Löschwassers inzwischen zudem eine leichte Backbordschlagseite entwickelt. Großflächige Farbabplatzungen an Rumpf und Aufbauten zeugten von der gewaltigen Hitze, die sich entwickelt hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter trieb vor Surathkal
(23.05.18) Die indische Coast Guard kam mit der “Savitribai Phule” am 22.5. dem Kutter “St. Jude” und dessen 11-köpfiger Crew zu Hilfe, der mit ausgefallener Maschine 18 Meilen vor Surathkal trieb. Das Küstenwachboot befand sich auf einer Routinepatroullie, als es einen Funkspruch des Havaristen auffing, der seit dem 21.5. auf Drift war und um Hilfe bat. Ein Boardingteam kam mit Technikern an Bord zu Hilfe und reparierte den Schaden an der Maschine.
Außerdem wurden Versorgungsgüter übergesetzt. Nachdem die Maschine erfolgreich wieder gestartet war, konnte der Kutter mit eigener Kraft den Hafen ansteuern.
Quelle:Tim Schwabedissen


"Hephaistus" wird zum Schleppen vorbereitet
(Bild: Cassar Ship Repair)   Großbild klick!

Malta: Bergung gestrandeten Tankers hat begonnen
(22.05.18) Am Morgen des 21.5. begann die Bergung des Bunkertankers "Hephaistus", der am 10.2. bei Ta' Fra Ben in Qawra auf Malta gestrandet war. Die Arbeiten sollten rund 35 Tage dauern. Der Versicherer P&I Club hatte die örtliche Cassar Ship Repair (CSR) damit beauftragt. Zunächst sollte das Schiff gründlich untersucht werden, um ein sicheres Arbeiten an Bord zu gewährleisten.
Dann galt es das Wrack von wenigen Mengen verbliebenen Kraftstoff im Maschinenraum und einem, Ölfilm zu reinigen und zu gewährleisten, dass alle Gastanks frei und ohne Gefahr waren. Anschließend sollten Risse und Löcher, die im Schiffsboden entstanden waren, abgedichtet
Arbeiten an Deck
(Bild: Cassar Ship Repair)   Großbild klick!
werden. Schließlich, so plante die CSR, soll der Tanker mit Schleppern von den Felsen gezogen und zu seiner Reparaturwerft in Marsa verbracht werden. Die gesamte Operation wird von Transport Malta und der ERA überwacht.
Quelle:Tim Schwabedissen





Frachter ankert mit Maschinenschaden vor Datca
(22.05.18) Der unter Sierra Leone-Flagge laufende Frachter "Sky Hope", 1954 BRZ (IMO-Nr.: 7702920), erlitt am 20.5. von Iskenderun kommend auf der Fahrt Richtung Schwarzes Meer einen Maschinenschaden. Das unbeladene Schiff warf gegen 20 Uhr auf der Reede von Datca Anker, wo die Crew mit der Reparatur des Schadens begann. Am 22.5. lag es weiter auf Position 36° 44.68' N027° 43.94' O.
Quelle:Tim Schwabedissen


Verlassener Schlepper “Lumberman”
(Bild: Gregory Philson)   Großbild klick!

Verlassener Schlepper sitz auf Gastineau Channel (Alaska) fest
(22.05.18) Der 107 Fuß lange Schlepper “Lumberman” sitzt seit dem 5.5. auf einer Sandbank inmitten des Gastineau Channel unweit von Douglas Island fest. Eine Bergung wäre Sache des Alaska Department of Natural Resources Division of Mining, Land and Water und nicht der Stadt Juneau. Deren Vertreter hatten erfolglos versucht, Kontakt mit dem Eigner, Brenden Mattson. Aufzunehmen. Das 1941 erbaute Schiff kam 1998 nach Juneau.
Am 6.9.2017 forderten die Docks & Harbors Mattson auf, den Schlepper vom seinem Ankerplatz in Aurora Harbor zu entfernen. Doch dieser war dazu nicht in der Lage. In dieser Zeit war das Schiff bewohnt gewesen und hatte längsseits des Kutters „Ellen C“ gelegen. In der Nacht zum 6.12. kenterte ein 10 Fuß langes Boot mit fünf Personen an Bord, als es zu dem Päckchen unterwegs war.
Schlepper „Challenger“
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Die Coastguard konnte drei der Insassen aus dem eiskalten Wasser des Gastineau Channel retten, doch ein 50- und ein 48-jähriger konnten nicht mehr gefunden werden.
Die US Coast Guard ging im Januar an Bord und fand Ölabfall und andere umweltgefährdende Stoffe, die dann entfernt wurden. Schließlich trieb die “Lumberman” auf ihre jetzige Position. Derzeit lebte wohl niemand an Bord. 2015 war auf dem Kanal bereits der 96 Fuß lange Schlepper „-Challenger“ gesunken. Das 1944 für die U.S. Army erbaute Schiff wurde am 23.1.2016 von der Coastguard geborgen und abgewrackt. Es hatte nach seiner aktiven Zeit als schwimmendes Hotel in Seattle gedient, ehe eine Familie darauf in Juneau ihren Wohnsitz fand.
Quelle:Tim Schwabedissen


"Auto Banner" wird gelöscht
(Bild: Fire Rescue Incheon)   Großbild klick!

Autofrachter dürfte nach Großbrand ein Totalverlust sein
(22.05.18) Erst am 22.5. gegen ein Uhr gelang es, das Großfeuer auf dem Autofrachter "Auto Banner" unter Kontrolle zu bringen. Allerdings gab es weiterhin noch Brandnester an Bord. Der Frachter selbst dürfte ein Totalverlust sein.
An Bod waren 2.100 Gebrauchtwagen für den libyschen Markt, als der Brand auf Deck 11 entstand, wo 200 von ihnen dicht an dicht standen. Insgesamt 398 Feuerwehrleute mit 110 Löschfahrzeugen waren im Einsatz, ebenso wie drei Löschhubschrauber. Etliche Stunden lang quollen dichte Qualmwolken durch die Lüfter und Schotts aus dem Schiffsinnern über das Hafengebiet.
Auch Flammen schlugen durch Öffnungen im Rumpf. Die ganze Nacht über richteten die
Auch Hubschrauber werden eingesetzt
(Bild: Fire Rescue Incheon)   Großbild klick!
Einsatzkräfte von Land und vom Wasser her ihre Löschkanonen auf die Frachtdecks. Auch ein Schiff der Küstenwache war dabei im Einsatz.
Ein großes Problem war, dass der Brandbereich nur über die RoRo-Rampe achtern zugänglich war. Ein Feuerwehrmann musste ins Krankenhaus gebracht werden, nachdem er beim Anbordgehen gestürzt war. Die 28-köpfige Crew hatte unversehrt gerettet werden können.
Die “Auto Banner” ist 199,5 Meter lang, 32,26 Meter breit, hat 10.02 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 23.052 Tonnen. Sie war für die Hyundai Gloves Co. Ltd. in Seoul im Einsatz und wurde 1988 bei der Daewoo Shipbuilding im südkoreanischen Mokpo erbaut. Bei der letzten Hafenstaatskontrolle in Portland, Oregon, gab es im Januar keine Beanstandungen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht mit Motorschaden
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Segelyacht mit Motorschaden nach Andijk geschleppt
(22.05.18) Am 21.5. gegen 14 Uhr wurde das Rettungsboot der KNRM-Station Andijk zu einer Segelyacht, die mit einem Motorschaden vor dem Hafen trieb, gerufen. Der Skipper war bereits seit dem 17.5. unterwegs gewesen, hatte aber erst jetzt bemerkt, dass der Motor nicht mehr ansprang. Er rief zuerst den Hafenmeister von Andijk an, der ihm wiederum die Telefonnummer des Leiters der Rettungsstation gab. Nachdem er mit diesem Kontakt aufgenommen hatte, wurde die Besatzung des Rettungsboots „'t Span“ alarmiert. Innerhalb von 10 Minuten lief das Boot aus und nahm die Segelyacht wenig später längsseits. Bei ruhigem Wetter mit drei Beaufort Wind wurde es kurz darauf sicher im Hafen festgemacht. Der Skipper war bereits ein Spender der KNRM.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht mit Wassereinbruch nach Hilo gebracht
(22.05.18) Die US Coast Guard assistierte am 20.5. dem 73-jährigen Skipper der 44 Fuß langen, kanadischen Segelyacht “Helen Margaret”. Er hatte einen Notruf gefunkt, nachdem sein Boot rund 80 Meilen südöstlich von Big Island Wassereinbruch erlitten hatte. Dank des EPIRB konnte es rasch lokalisiert werden. Die Crew des Patroullienboots „Oliver Berry (WPC 1124)” half dem Segler dabei, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen. Danach wurde er von dem Küstenwachboot nach Hilo eskortiert
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre lief vor Gilimanuk auf Grund
(22.05.18) Die indonesische Fähre “Agung Samudera IX", 1054 BRZ (MMSI-Nr.: 525018104), lief am 19.5. um 21.45 Uhr bei Gilimanuk auf Grund, nachdem sie von starkem Wind und kräftiger Strömung vom Kurs abgebracht worden war. Am 20.5. um 00.25 Uhr konnte sie sich aus eigener Kraft wieder befreien und machte um 00.45 Uhr im Hafen von Gilimanuk fest. Nachdem das Landungsschiff hier auf Schäden untersucht worden war und nichts festgestellt wurde, durfte sie in den Liniendienst zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter lief vor Hongkong auf Grund
(22.05.18) Der unter Hongkong-Flagge registrierte Containerfrachter "Mild Tempo", 9994 BRZ (IMO-Nr.: 9704582), lief beim Verlassen des Hafens von Tokio am 19.5. um 13.40 Uhr auf Grund. Das Schiff konnte sich mit eigener Kraft wieder befreien und kehrte zu den notwenigen Inspektionen in den Hafen zurück. Nachdem keine Schäden gefunden waren, verließ es ihn am 19.5. um 6.50 Uhr wieder mit Kurs Ningbo, wo es am 21.5. um 17.10 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Kavkaz
(22.05.18) Am 20.5. um 13.55 Uhr kollidierte der russische Roro-Frachter "Annenkov", 3038 BRZ (IMO-Nr.: 8841450), der am 19.5. um 20.30 Uhr aus Kertsch ausgelaufen war, mit einer Eisenstruktur auf einer Pier im Hafen von Kavkaz. Als er diese mit der Backbordseite traf, wurde der Kollisionsschutz abgerissen und stürzte ins Wasser. Die Staatsanwaltschaft von Novorossiysk Transport ordnete eine Überprüfung der Fähre an, die die Havarie aber ohne Schaden überstanden hatte und sich nach der Inspektion durch das russische Transportministerium auf die Rückreise nach Kertsch machen durfte.
Der Liegeplatz 5 musste vorerst gesperrt werden. Der Kaibetreiber plante, die unter Wasser liegenden Trümmer zeitnah zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastschiff mit 36 Passagieren auf Bostalsee gekentert
(22.05.18) Am 21.5. gegen 16 Uhr kenterte auf dem Bostalsee in Nohfelden im saarländischen Landkreis St. Wendel ein solarbetriebenes 2,8-Tonnen-Fahrgastschiff mit 36 Passagieren und einer zweiköpfigen Crew an Bord, darunter vielen Kindern. Die Havarie ereignete sich nahe der Anlegestelle beim Ablegemanöver. Gäste des nahen Strandbades sprangen sofort ins Wasser, um die Verunglückten, die ins Wasser gestürzt waren, zu retten.
Um 16:05 Uhr wurden die Rettungskräfte zu der Unglücksstelle in der Nähe des Center Parcs gerufen. Rund 15 Personen kamen in umliegende Krankenhäuser. Sie hatten überwiegend leichte Verletzungen wie Prellungen und Schürfwunden erlitten.
An der Unfallstelle waren neben Feuerwehr und Polizei auch DLRG-Rettungsschwimmer und Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) im Einsatz. Insgesamt waren 91 Kräfte, darunter auch die Notfallseelsorge, bis in die Abendstunden vor Ort. Das THW sollte den im zwei Meter tiefen Wasser auf der Seite liegenden Katamaran am 22.5. wieder auf ebenen Kiel bringen. Danach plante die Polizei ihn zu beschlagnahmen, um eine Untersuchung zur Unfallursache durchführen zu können.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff auf Moselbank gesetzt
(22.05.18) Am 21.5. kam ein 110 m langes, mit 2054 Tonnen beladenes Gütermotorschiff auf der Mosel bei Kilometer 62,500 im Bereich von Poltersdorf am linken Uferbereich fest. Unfallursache waren gesundheitliche Probleme des Schiffsführers, der einen Krampfanfall erlitten hatte und, um Schlimmeres zu vermeiden, sein Schiff auf eine Sandbank setzte.
Er wurde vor Ort notärztlich versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Zeitweise war die Schifffahrt zwischen den Schleusen Fankel und St. Aldegung gesperrt. Das Schiff lag außerhalb der Fahrrinne, so dass der Schiffsverkehr unter Vermeidung von Sog- und Wellenschlag wieder freigegeben werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Expedition soll nach Wrack der Endurance suchen
(22.05.18) Über 100 Jahre nach dem Scheitern Imperial Trans-Antarctic Expedition, der Forschungsreise zur Durchquerung der Antarktis durch Ernest Shackleton in im Januar 1915, bei der die „Endurance“ vom Packeis eingeschlossen wurde und im November sank, wollen Forscher der Universität Cambridge den Dreimaster auf einer 45-tägigen wissenschaftlichen Expedition suchen. Das Wrack vermuteten sie in einer Tiefe von etwa 3200 Metern unter dem Larsen-C-Schelfeis.
Im Zuge der Wendell Sea Expedition 2019 soll dieses Gebiet erstmals im großen Stil zu erforscht werden. Julian Dowdeswell, der Expeditionsleiter, plant, Kameras und Sonar auf autonomen Unterwasserfahrzeugen anzubringen. Die Wissenschaftler werden auf dem südafrikanischen Eisbrecher „Agulhas II“ unterwegs sein.
Sollten die Forscher tatsächlich die „Endurance“ finden, dürfte sich diese in einem verhältnismäßig guten Zustand befinden. Denn in dieser Gegend gibt es kaum Holz und deshalb wohl auch keine Holz zersetzenden Organismen, so die Hoffnung der Wissenschaftler. Im Erfolgfall sollen aber keine Gegenstände an die Oberfläche gebracht werden. Dies wurde mit den Eigentümern des Wracks, den Nachkommen Shackletons, so abgemacht. Stattdessen soll das Wrack zur geschützten historischen Stätte werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Katamaran sank in Französisch-Guyana
(22.05.18) Am 18.5. alarmierte die RCAF in Französisch Guyana ein Boot der SNSM, nachdem Zeugen einen sinkenden Katamaran in der Anse Marcel-Bucht gemeldet hatten. Als die Seenotretter eintrafen, lag die 40 Fuß lange Nautitec Open 40 „Arcadia“ an ihrer Mooring bereits fast vollständig unter Wasser. Das Heck hatte in drei Metern Tiefe aufgesetzt, und der Bug ragte noch in die Höhe.
Das SNSM-Boot konnte angesichts dieser Lage mit seiner Lenzpumpe nichts mehr ausrichten. Berger müssten mit Tauchern, Hebeballons etc. das Schiff wieder an die Oberfläche bringen. Die Seenotretter vergewisserten sich, dass sich niemand an Bord befand und stellten die exakte Position mit GPS fest, ehe sie zur Marina Fort Louis zurückkehrten. Später fand die SNSM heraus, dass der 2015 erbaute Charter-Katamaran bereits im Hurrikan Irma entmastet worden und gesunken war, ehe er nach St. Martin kam.
Er hat eine Länge von 11.98 Metern, eine Breite von 6,5 Metern und einen Tiefgang v on 1,35 Metern sowie eine Segelfläche von 91 Quadratmetern. Das Boot hat 4 Kabinen, 2 Nasszellen und bietet Platz für acht Personen. Liegeplatz der Yacht war Tortola im Revier Kleine Antillen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Wareham gekentert
(22.05.18) Ein Kutter mit drei Personen an Bord kenterte am Nachmittag des 20.5. gegen 15 Uhr vor Wareham. Zunächst meldete das rund 20 Fuß lange Schiff der Southeastern New England nur einen Motorschaden. Beim Eintreffen der Helfer schlug es aber vor deren Augen am Westende des Cape Cod Canal um in dem Seegebiet, wo bereits im Juli 2017 ein Boot mit 11 Personen gekentert war, wobei ein achtjähriger Junge seinerzeit starb.
Jetzt konnte die Crew von einem anderen Kutter gerettet werden. Sie wurden dann von der Wareham Fire und dem Wareham DNR sowie der Coast Guard and Environmental Police betreut und mit leichten Unterkühlungen ins Krankenhaus gebracht. Sechs Stunden nach der Havarie in der Buzzards Bay schleppten TowBoatUS Cape Cod und Sea Tow Cape And Islands das kieloben treibende Schiff zurück nach Wareham.
Dort wurde es bei der Tempest Knob Boat zur Untersuchung durch die Massachusetts Environmental Police an Land gezogen. Noch während der Bergungsaktion kam um 17.30 Uhr ein weiterer Mayday-Ruf von einer in der Nähe befindlichen Yacht. Wie sich herausstellte, hatte diese mit einem Motorschaden zu kämpfen. SeaTow Cape and Islands schleppte die Yacht zur Kingman Marina.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter saß bei Burnt Church auf Sandbank
(22.05.18) Ein kanadischer Hummerkutter lief am Spätnachmittag des 21.5. bei Burnt Church in New Brunswick auf Grund und funkte Mayday. Nachdem die kanadische Coast Guard den Notruf der dreiköpfigen Crew aufgefangen hatte, wurden ein Helikopter und zwei Küstenwachboote zu Hilfe geschickt.
Die Fischer hatten auch eine Lenzpumpe angefordert. Doch noch vor deren Eintreffen konnte sich das Schiff wieder von der Sandbank befreien. Gegen 19 Uhr war es unterwegs in seinen Heimathafen Neguac, wobei es von der „Cap Breton“ der Coastguard eskortiert wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Arbeitsschiff sank vor Balongan
(22.05.18) Am 21.5. sank das Arbeitsschiff „AS Cutter“ in den Gewässern von Balongan, Indramayu, in West-Java. Es war zum Pumpen von Schlamm während der Installation der Unterwasserpipeline der SPL-SBM SPK-Pertamina RU VI Balongan-Anlage eingesetzt. Das Schiff sank bei hohem Seegang, und nur noch das Ruderhaus und Arbeitseinrichtungen blieben über Wasser sichtbar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Nachteinsatz für gefangenen Trawler
(22.05.18) Die Humber Coastguard alarmierte am 21.5. um 21.30 Uhr die RNLI in Filey, nachdem der 25 Meter lange Trawler “Pamela Jill” (MMSI-Nr.: 232005460) manövrierunfähig geworden war. Sein Netz hatte sich in einem Unterwasserhindernis 10 Meilen ostnordöstlich von Filey Brigg verfangen. Das Rettungsboot “The Keep Fit Association” kam dem Havaristen zu Hilfe und ging drei Stnnden lang auf Standby am Havaristen.
In dieser Zeit wurde versucht, den Kutter wieder zu befreien. Diese Arbeit war nicht ohne Gefahr, weil das am Grund gefangene Schiff hätte kentern können. Auch drohten jederzeit Stahldrähte des Fanggeschirrs zu brechen. Doch kurz nach der Nipptide hatte die Crew Erfolg – das Schiff kam wieder frei und konnte seine Fangfahrt fortsetzen. Das Rettungsboot war um 2.30 Uhr des 22.5. wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuerwehreinsatz an der “Auto Banner"
(Bild: Fire Brigade Incheon)   Großbild klick!

Feuer auf Autofrachter in Incheon / Südkorea
(21.05.18) Am 21.5. um 9.40 Uhr brach auf dem unter Panama-Flagge laufenden Autotransporter “Auto Banner", 52422 BRZ (IMO-Nr.: 8608066), im Hafen von Incheon ein Feuer aus. Es entstand durch den überhitzten Motor eines der rund 2.100 Gebrauchtwagen, die auf Deck 11 standen und für Libyen bestimmt waren. Die Flammen sprangen zwischen den eng gestauten Fahrzeugen rasch auf weitere Autos über und entwickelten sich zum rasch zum Großbrand.
Rund 40 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, 150 Feuerwehrleute, Helikopter und Schlepper mit Löschmonitoren bekämpften das Feuer. Der Rumpf, dessen Farbe von der Hitze abzuplatzen
Die Außenwand wird gekühlt
(Bild: Fire Brigade Incheon)   Großbild klick!
begann, wurde von außen gekühlt. Helikopter warfen Wasser ab. Die Feuerwehr bohrte drei Löcher in die Seitenwand, um Zugang zum Feuer zu bekommen.
Die Crew des Frachters wurde unversehrt evakuiert. Das Schiff hatte am 19.5. von Portland, Oregon, kommend am Youngjin Enterprise Pier 1 Multipurpose Terminal festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden im Ärmelkanal
(21.05.18) Der türkische Frachter "Muammer Yagci", 1488 BRZ (IMO-Nr.: 9040962), erlitt am 17.5. einen Maschinenschaden und ein Problem an seiner Nockenwelle auf Position 50 55 N 06 19 W. Reparaturen konnten von der Crew auf See nicht durchgeführt werden. Der Schlepper "Kingston" kam am 18.5. um 21 Uhr zu Hilfe und nahm den Havaristen in Schlepp nach Falmouth.
Das Schiff wurde von Pula für Runcorn bestimmt und hatte 1.472 Zementsäcke mit einem Gewicht von etwa 2213 Tonnen geladen. Es hatte 30 Tonnen Bunkeröl an Bord. Am 20.5. um 10.10 Uhr wurde der Frachter nach Falmouth eingeschleppt und machte beim A&P Falmouth Ltd. Shipyard fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Frachter "Sky Vita"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter mit Blackout nach Rotterdam geschleppt
(21.05.18) Am 17.5. wurde der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Sky Vita", 2497 BRZ (IMO-Nr.: 9014949), als „dead ship” in den Hafen von Rotterdam gezogen. Der Schlepper "Sky Vita" brachte ihn in den Waalhaven-Nord. Beim Einlaufen wurde dem Transport assistiert von der „Expercience“ von Kotug Smit. Die “Sky Vita” war am 9.5. aus Puerto Marin ausgelaufen. Um 17.15 Uhr war sie an den Pfählen fest, wo sie am 21.5. unverändert lag.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht vor Wustrow dürfte Totalverlust sein
(21.05.18) Die vor der Halbinsel Wustrow, Landkreis Rostock, gestrandete Segelyacht dürfte wohl ein Totalverlust sein. Das acht Meter lange Boot lag nun seit mehreren Tagen auf der Seite in flachem Gewässer mit großen Steinen getrieben und konnte von See und von Land aus nicht geborgen werden. Der 72—jährige Skipper aus Chemnitz war mit der Yacht von Lübeck nach Rerik unterwegs. Als er östlich der unzugänglichen Halbinsel Wustrow übernachtete, riss die Ankerleine, und starker Nordostwind trieb das Schiff in das felsige Gewässer.
Um zur Strandungsstelle zu kommen, bräuchte man laut Polizei wohl einen Panzer. Von dem Boot älteren Baujahres ging aber keine Gefahr für die Umwelt aus. Das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt in Wismar hat die „Arkona“ zur Beobachtung zur Unglücksstelle geschickt, um zu prüfen, ob eine Gefahr für die Schifffahrt bestand.
Nur in einem solchen Fall muss das Amt eingreifen. Wustrwo ist in Privatbesitz und gehört dem Immobilienunternehmer Anno August Jagdfeld (71). Zum Betreten des Ufers bedarf es einer Genehmigung.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Kate Pinheiro 3“ auf Grund gesetzt
(Bild: Corpo de Bombeiros)   Großbild klick!

Fahrgastschiff auf Rio Negro sinkend auf Grund gesetzt
(21.05.18) Das Flussfahrgastschiff „Kate Pinheiro 3“ schlug mit 150 Passagieren an Bord bei Praia da Lua, 23 Kilometer von Manaus entfernt auf dem Rio Negro leck, als es mit einem im Fluss treibenden Baum kollidierte. Es war auf der Fahrt nach Praia do Tupé, 30 Minuten von der Hauptstadt entfernt. Das Schiff erlitt Wassereinbruch und wurde sinkend am Ufer auf Grund gesetzt.
Niemand wurde verletzt, und alle Passagiere konnten von der Strandungsstelle aus das nahe Ufer des Flusses erreichen. Das mit dem Bug auf dem Strand liegende Schiff sackte nach achtern ab, das Heck lag unter Wasser. Das Amazonas-Institut für Umweltschutz (Ipaam) wurde wegen eines Öllecks in den Gewässern des Rio Negro aktiviert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in dichtem Nebel
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Lowestoft/GB: Kutter in dichtem Nebel abgeschleppt
(21.05.18) Am 20.5. erlitt ein 28 Fuß langer Kutter mit vier Sportanglern an Bord eine halbe Meile nordöstlich des Hafens von Lowestoft am 20.5. Maschinenausfall. Das Boot trieb hilflos in dichtem Nebel. Um 17.10 Uhr wurde das örtliche RNLI-Boot alarmiert und fand den Havaristen vor der Hafeneinfahrt.
Ein Crewboot für Windparks war bei dem Kutter auf Standby gegangen, bis die Seenotretter eintrafen. Die Sicht betrug nur wenige Meter. Der Havarist wurde längsseits genommen und nach Lowestoft abgeschleppt, wo ein Coastguard-Rettungsteam bereitstand.
Bereits am 18.5. um neun Uhr hatte die Ramsgate RNLI den Kutter “R 11” fünf Meilen nordöstlich des Hafens auf den Haken genommen. Er wurde sicher nach Ramsgate eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Unaufmerksamer Skipper setzte Segelyacht vor Saltstein auf Grund
(21.05.18) Vor Jomfruland lief am 18.5. um 15.30 Uhr eine Segelyacht auf Grund. Sie kam direkt vor Saltstein fest. Offenbar war die Havarie auf eine Unaufmerksamkeit des Skippers zurückzuführen, der sein Boot zu dicht unter die Küste brachte. Nach einer Viertelstunde war das NSSR-Rettungsboot „Stormbull“ vor Ort. Es konnte die Yacht rasch wieder flottmachen und zog sie in östlicher Richtung in tieferes Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht saß auf Galgeplaat fest
(21.05.18) Eine Motoryacht mit vier Personen an Bord kam am Abend des 19.5. auf der Galgeplaat in der Oosterschelde fest. Die Freiwilligencrew der KNRM Rettungsstation Hansweert und die Feuerwehr Stavenisse wurden alarmiert. Die Yacht war bei ihrem Eintreffen bei ablaufendem Wasser fast trockengefallen. Zwei Mann der KNRM gingen auf ein Schlauchboot der Feuerwehr und gelangten mit diesem an Bord der Yacht. Sie vergewisserten sich, dass alle wohlauf waren du brachten dann einen Anker aus, um das Boot auf seiner Position zu sichern. Es konnte mit der nächsten Flut wieder flottgemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden im Ochotskischen Meer
(21.05.18) Der russische Trawler "Svyatogor", 813 BRZ (IMO-Nr.:8834782), erlitt am 20.5. einen Maschinenschaden im Ochotskischen Meer, rund 260 Meilen südwestlich von Magadan. Das Rollenlager auf der Welle der Ölpumpe des Kupplungsantriebs versagte den Dienst. Der Reeder entschied, das Schiff mit Hilfe des Bergungsschleppers "Sibirskiy", der 380 Seemeilen von der „Svyatogor" entfernt lag, zum Hafen von Magadan zu schleppen. In der Zwischenzeit ging das Fischereifahrzeug "Regul" auf Standby am Havaristen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Suda-Bucht
(21.05.18) Der maltesische Tanker "Kithnos", 3472 BRZ (IMO-Nr.: 9371268), kollidierte am Abend des 18.5. mit dem griechischen Schlepper "Christos XXV", 187 BRZ (IMO-Nr.:7501364), beim Anlegemanöver in der Suda-Bucht. Beide Schiffe wurden beschädigt. Die Hafenbehörde von Chania führet eine erste Untersuchung durch und verhängte über die zwei Schiffe ein Auslaufverbot bis zum Abschluss notwendiger Reparaturen. Am 20.5. gegen 17 Uhr verholte die "Kithnos" nach Eleusis und lag seither im Westhafen. Die "Christos XXV" blieb in der Suda-Bucht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden vor Vancouver
(21.05.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier “Soho Mandate", 34614 BRZ (IMO-Nr.: 9729910), erlitt am 19.5. nahe Vancouver auf Position 49 18 N 123 16 W Maschinenausfall. Das Schiff trieb im Bereich der Reede des Hafens, bevor es auf Position 49 17 55 N, 123 14 27 W Anker warf. Dort wurden die notwendigen Reparaturen durchgeführt, bevor es nach Singapur weiterging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden im Suez-Kanal
(21.05.18) Der liberianische LPG-Tanker "Tintomara", 26914 BRZ (IMO-Nr.: 9234599), erlitt auf der Reise von Dumai nach Castellon beim Transit des Suez-Kanals am 19.5. um 18.15 Uhr Maschinenschaden. Es gelang der Crew, diesen binnen einer Stunde zu beheben. Danach konnte der Tanker die Reise fortsetzen. Er sollte am 24.5. in Castellon eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Autofrachter nach Feuer in Danziger Werft
(21.05.18) Am 17.5. um 6.50 Uhr machte der schwedische Autocarrier "Mignon", 67264 BRZ (IMO-Nr.: 9189251), beim Ostrow Shiprepair in Danzig fest. Ende April war es in einem der Ladedecks des Schiffs zu einem Feuer gekommen. Es beendete aber zunächst die Reise über Izmit, Zeebrugge, Amsterdam nach Bremerhaven, bevor es von dort nach Polen auslief.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuerwehr dreieinhalb Stunden für havarierte Yacht auf Rhein im Einsatz
(21.05.18) In der Nacht zum 19.5. fiel gegen Mitternacht auf einer Yacht, die in die Ukraine überführt werden sollte, auf dem Rhein bei Flusskilometer 720 in Höhe von Urdenbach der Motor aus. Um Schlimmeres zu verhindern, ließ der Skipper das Boot rechtsrheinisch an einer kleinen Insel in Höhe „Schöne Aussicht” auf Grund laufen. Zur selben Zeit suchten die Neusser und die Düsseldorfer Feuerwehr auf beiden Rheinseiten auf dessen Notruf hin nach dem Boot.
Die Einsatzkräfte der Feuerwache Frankfurter Straße fanden es schließlich als Erste und sicherten es vom Land her mit Leinen, um ein weiteres Abtreiben zu verhindern. Danach wurde die Yacht von Rettungsbooten freigeschleppt und von einem Löschboot in den Neusser Hafen gezogen. Nach 3,5 Stunden war der Einsatz beendet. 64 Feuerwehr-Kräfte waren daran beteiligt gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot auf Müritz gesunken
(21.05.18) In den späten Nachmittagsstunden des 19.5. sank ein Motorboot des Typs "Ibis" mit einem 15 PS-Außenbordmotor aus bisher ungeklärter Ursache auf dem Müritzarm bei Vipperow. Ein Urlauber meldete über Notruf, dass ein Boot gekentert sei. Nur die Bugspitze ragte noch eine Zeit aus dem Wasser, bis es vollständig unterging.
Die in unmittelbarer Nähe befindlichen Wassersportler retteten eine 19-jährige weibliche und eine 19-jährige männliche Person und brachten die Bootsinsassen an Land zur medizinischen Erstversorgung. Der Rettungsdienst entließ sie nach kurzer Untersuchung. Drei Einsatzboote der Feuerwehr waren zum Einsatzort gerufen worden, um weitere Gefahren für das Gewässer durch auslaufende Betriebsstoffe zu verhindern.
Die Ermittlungen zur Unfallursache vor Ort führte die Wasserschutzpolizei Waren. Die Bergung des Bootes sollte kurzfristig erfolgen. Einschränkungen für den Schiffsverkehr gab es an der Unfallstelle nicht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rhein: Schubverband kollidiert mit Buhne
(21.05.18) Am 20.05. gegen 08:15 Uhr befuhr ein Schubverband mit drei Leichtern den Rhein bei Daxlanden, kurz vor dem Karlsruher Rheinhafen, in nördlicher Richtung. Als der Schiffsführer eine Kurskorrektur durchführen wollte, drehte sich der Verband, vermutlich aufgrund eines Defektes, aus dem Fahrwasser heraus und kollidierte mit einer dort befindlichen Buhne. Die beiden seitlich angehängten Leichter kamen bei Flusskilometer 357 an der Buhne fest, wodurch die Verbindungen zum Schubschiff abgerissen wurden.
An einer weiteren Buhne kam dann auch der vorn angekoppelte Leichter fest und wurde ebenfalls abgetrennt. Das Schubschiff wurde nicht beschädigt und konnte aus eigener Kraft in den Karlsruher Rheinhafen einlaufen. Im Laufe des Nachmittags wurde versucht, die drei Leichter mit zwei anderen Schiffen freizuschleppen.
Andernfalls müssen die Fahrzeuge ab dem 22.5. gelöscht werden, um sie so wieder frei zu bekommen. Der Sachschaden betrug etwa 100.000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Jalata / Tunesien
(21.05.18) Am 20.5. wurden 11 tunesische Seeleute gerettet, nachdem ihr Schiff 13 Kilometer vor der Insel Jalata mit einem unbekannten Handelsschiff kollidiert war. Ein zweites Handelsschiff rettete die Fischer nach sechs Stunden aus dem Meer. Es übergab die Schiffbrüchigen an die Marine. Der Zivilschutz brachte vier Verletzte nach Bizerte, von dort ging es weiter ins regionale Krankenhaus von Bizerte, Habib Bougatfa. Die Nationalgarde leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter gesunken gefunden – Skipper verschwunden
(21.05.18) Die U.S. Coast Guard brach am 20.5. um 12.30 Uhr in der Willapa Bay die Suche nach Kellie Soule, dem Skipper des 43 Fuß langen Kutters „Lelli J“ ab, den seine Frau am 19.5. überfällig gemeldet hatte. Er war am 19.5. mit dem 1977 erbauten Kutter der Shoalwater Seafoods LLC in Long Beach zum Auffischen von Hummertöpfen ausgelaufen, aber nicht wie geplant mittags zurückgekehrt.
Die Retter hatten vormittags zunächst einen Ölfleck und Trümmer in der See gefunden, danach das Wrack des Bootes zwischen den Oysterville Sea Farms und Bay Center, aber keine Spur des Vermissten. Taucher der Global Diving and Salvage sollten am 20.5. die Ölventile des Wracks abdichten, um einen weiteren Ölaustritt zu stoppen. An Bord könnten bis zu 500 Gallonen Diesel sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neues künstliches Riff vor Anse Cochon
(21.05.18) Die St. Lucia Divers Association – Anbaglo hat zusammen mit dem Customs Department, dem Fisheries Department, der St. Lucia Air and Sea Ports Authority, der St. Lucia Hotel, dem Tourism Associations’ Tourism Enhancement Fund, der Marine Police und dem Minister of Tourism am 18.5. den Frachter „Vicky B”, die in Port Castries gelegen hatte, im Gebiet von Anse Cochon als künstliches Riff versenkt. Damit sollte die von Tauchstätten in St. Lucia erhöht und ein neues Habitat geschaffen werden.
Die “Vicky B” folgte der Barge “SK-2”, die vor einigen Monaten in Soufriere nahe des Humming Bird Hotel sank. Die Divers Association, Fisheries Department, SMMA und SLASPA erbaten kurz darauf die Genehmigung zu der Versenkung bei Anse Cochon. Als nächstes soll der Schlepper „Doggers Bank“ folgen, der vor einigen Jahren in Castries Harbor gesunken war und seither halb unter Wasser im Gebiet von Bannan lag.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Frachter "Sea Moon"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Förderband stürzte in Laderaum
(19.05.18) Ein Förderband stürzte am 17.5. um 9.45 Uhr in den Laderaum Nr. 2 des unter Liberia-Flagge laufenden Frachters "Sea Moon", 17431 BRZ (IMO-Nr.: 9228227), der am Terminal 12 des Hafens von Ashdod lag. Hier wurden gerade Düngemittel geladen. Dabei wurde der Backbordsüll der Ladeluke leicht beschädigt. Das Schiff konnte nicht auslaufen, solange sich das Gerät im Laderaum befand. Ein Schwimmkran wurde angefordert, um es am 18.5. zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kein Plan für Bergung von Yacht bei Rerik
(19.05.18) Bislang gab es weiter keinen Plan, wie die am 17.5. vor der Halbinsel Wustrow bei Rerik im Landkreis Wustrow gestrandete Segelyacht geborgen werden kann. Die acht Meter lange Yacht lag mit Schlagseite ungefähr 50 Meter vor dem Strand. Der Meeresgrund vor der Wustrower Steilküste ist in einer Breite von mehreren hundert Metern mit großen Steinen übersät.
Deshalb ist die Strandungsstelle für Schiffe mit ausreichendem Antrieb, um die Yacht freischleppen zu können, unerreichbar, weil deren Tiefgang zu groß wäre. Für das Boot ist nun das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Lübeck zuständig. Von dem Havaristen ging keine unmittelbare Gefahr aus.
Der Eigner war dennoch in der Pflicht, das Boot zu bergen. Die aus Lübeck kommende Yacht hatte am Vormittag des 17.5. vor Wustrow geankert. Starker Nord-Ost-Wind trieb sie in das Steinfeld. Der Skipper blieb unverletzt, an der Yacht entstanden schwere Schäden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild "Flyingcat 6"
(Bild: Andrzej Otrebski)   Großbild klick!

Saronischer Golf: Fähre vor Piräus havariert
(19.05.18) Die griechische Fähre "Flyingcat 6", 466 BRZ (IMO-Nr.: 9164299), musste am 17.5. auf ihrer fahrplanmäßigen Fahrt in den Hafen von Piräus zurückkehren, nachdem sich eine Trosse um einen ihrer beiden Propeller gewickelt hatte und so zum Ausfall der Maschine führte. Die 297 Passagiere wurden abgesetzt und mit anderen Fähren weiter zu ihren Fahrtzielen transportiert. Am19.5. um 9.10 Uhr war der Schaden behoben, und das Schiff konnte in den Liniendienst zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot wird geborgen
(Bild: NSSR)   Großbild klick!

Verunglückte Bootsfahrerin wiederbelebt
(19.05.18) Am Morgen des 19.5. ist an der Südspitze der Insel Selja / Norwegen bei Elshaugneset in der Selje-Kommune ein 30 Fuß langes 9200-Dynamic-Motorboot auf eine Schäre gelaufen und anschließend gesunken. Nur noch der Bug ragte aus dem Wasser, als die Retter eintrafen.
Eine Ambulanz, Rettungshubschrauber, Rettungsboot, Rettungstaucher aus Vågsøy und die Feuerwehr aus Selje wurden von dem Skipper, der sich an Land hatte retten können, alarmiert. Als das Rettungsboot ankam, waren auch ein Frachter und eine Fähre, die zwischen Bergen und Selje, verkehrt, vor Ort, kamen aber in dem flachen Wasser nicht an die Unfallstelle heran. Eine 41-jährige Frau wurde von Tauchern des Rettungsbootes „Halfdan Grieg“ und der Feuerwehr aus der See gezogen.
Sie erhielten erste Hilfe, bevor sie mit dem Hubschrauber ins Haukeland Hospital gebracht wurde. Ihr Zustand war bei der Landung in Bergen gegen neun Uhr kritisch. Beide Bootsfahrer stammten aus Sogn og Fjordane. Das Wrack des Bootes wurde am Vormittag von einem Arbeitsschiff mit einem Kran aus dem Wasser gehoben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Papenburger Fähre in Indonesien auf Grund gelaufen
(19.05.18) Die indonesische Fähre "Bukit Raya", 6022 BRZ (IMO-Nr.: 9032173), lief am 18.5. mit 248 Passagieren an Bord auf ein Riff in der Lapma Strait in der Natuna Regency von Riau. Das Schiff befand sich auf der Fahrt nach Pontianak in West-Kalimantan. Alle Fahrgäste wurden unversehrt abgeborgen und in Hotels in Batu Hitam untergebracht. Das Schiff hatte an Steuerbordseite einen Riss im Rumpf davongetragen. Es kam zu einem geringfügigen Wassereinbruch. Am 19.5. wurde in Jakarta an einem Bergungsplan gearbeitet. Die „Bukit Raya“ wurde 1994 auf der Papenburger Meyer-Werft erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler nach Kapstadt eingeschleppt
(19.05.18) Der 42 Meter lange, südafrikanische Trawler "Forest Lily" (MMSI-Nr.: 601479000) erlitt am 18.5. vor Kapstadt Maschinenschaden. Der manövrierunfähige Havarist wurde von dem Fischereifahrzeug „Fuschia" auf Position 33 56.7 S 18 14 O auf den Haken genommen. Während der Schleppzug den Hafen ansteuerte, wurde die übrige Schifffahrt zur Vorsicht beim Navigieren aufgefordert. Um 14.30 Uhr wurde die „Forest Lily“ im Fischereihafen von Kapstadt festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wassereinbruch auf Tankmotorschiff
(19.05.18) Am Liegeplatz der Auhafen Inrag AG in Muttenz bei Basel wurde am Morgen des 19.5. um 8.45 Uhr auf dem mit Dieselöl beladenen, holländischen Motortankschiff „Fint“, 2332 ts (EU-No.: 04033370 ein geringfügiger Wassereinbruch festgestellt. Um einer eventuellen Verschlechterung der Lage rechtzeitig entgegenzuwirken, wurden Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr alarmiert. Am Vormittag wurde der Inhalt des betroffenen Tanks aus dem Schiff umgepumpt.
Die Lage war von Anfang an stabil und unter Kontrolle. Es liefen keine Flüssigkeiten in den Rhein, und es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Die genaue Ursache für den Wassereinbruch war derzeit noch nicht geklärt und Gegenstand von weiteren Ermittlungen. Im Einsatz waren die Schweizerischen Rheinhäfen, Feuerwehr und Polizei Basel-Landschaft und das Schadenplatzkommando.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor South Bishop in Schwierigkeiten
(19.05.18) Das RNLI-Boot aus St. Davids, die “Norah Wortley, lief am 16.5. um 20.40 Uhr aus, nachdem eine 10 Meter lange Segelyacht mit drei Personen an Bord die britische Coastguard um Hilfe gebeten hatte. Sie kämpfte mit rauer See und starkem Tidenstrom 4,5 Meilen nordwestlich des South Bishop-Leuchtturms. Das Boot kam nicht voran, und die Crew litt unter Erschöpfung. Nachdem die Yacht lokalisiert war, nahm das Rettungsboot sie in Schlepp und brachte sie zur örtlichen Station. Um 00.20 Uhr des 17.5. gab es seeklar zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



24 Thunfischfänger und zwei Hunde vor Mexiko gerettet
(19.05.18) In der Nacht zum 19.5. fing der Thunfischfänger "Adriana" rund 150 Meilen südlich von Chacahua Bay vor der Küste von Oaxaca Feuer. Die 24-köpfige Crew wurde von dem Tanker “Centenario", 29304 BRZ (IMO-Nr.: 9396098), der Petróleos Mexicanos der sich in der Nähe befand, gerettet. Der Tanker war nach Salina Cruz unterwegs und kam von San Carlos, Baja California, als er um 3.30 Uhr einen Notruf auffing. Um 4.02 Uhr sichtete die Crew Notraketen und wenig später den Kutter.
Um 4.30 Uhr begann die Rettungsaktion. Neben den Fischern wurden auch zwei Hunde gerettet. Die Schiffbrüchigen wurden um acht Uhr in Salina Cruz an Land gesetzt. Am 19.5. um 4.20 Uhr lief das Patroullienboot „Mitla“ der SEMAR aus Bahías de Huatulco aus und steuerte ebenfalls die in Flammen stehende „Adriana“ an. Die Ursache des Feuers war unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Tote und zwei Verletzte bei Explosion auf indischem Kutter
(19.05.18) Zwei Fischer kamen ums Leben, zwei weitere wurden gerettet, nachdem es in der Nacht zum 16.5. zu einer Explosion auf dem Kutter „Ekveera Prassanna“ vor dem Harnai Port in Ratnagiri gekommen war. Der in der Nähe befindliche Kutter „Lakshya Vedi“ rettete die beiden Überlebenden mit Verletzungen. Die indische Coast Guard startete eine SAR-Operation, um die beiden Vermissten zu finden.
Mehrere Patroullienboote, ein Schnellboot aus Murud-Janjira und ein Helikopter waren im Einsatz. Am 17.5. um 11 Uhr sichtete dessen Crew eine Leiche vor Harnai, die geborgen und als einer der Vermissten identifiziert wurde. Der Körper des zweiten trieb 30 Kilometer weiter südlich am Abend am Kolthare Beach an. Ein überhitzter Radiator hatte das Unglück verursacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision auf Meghna River
(19.05.18) Am Morgen des 18.5. kollidierte die Fähre “Green Line-3”, die auf der Dhaka-Barisal-Route verkehrt, mit einem mit Sand beladenen Bulkcarrier auf dem Meghna-River in Bangladesch. Nach der Havarie musste die Rückfahrt von Barisal nach Dhaka am Nachmittag abgesagt werden. Der Unfall ereignete sich gegen 10.30 Uhr beim Matlab Point unweit des Chandpur River Port.
Einige der 272 Fahrgäste wurden leicht verletzt. Danach warf die Fähre bei einer Untiefe Anker, und die „Green Line-2“ machte sich aus Dhaka auf den Weg dorthin. Gegen 14 Uhr wurden die Fahrgäste auf diese übergesetzt und nach Barisal gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Frachter "Fluvius Tavy", ex „Abis Antwerpen“
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter kollidierte mit Bohrinsel in Esbjerg
(18.05.18) Am Morgen des 17.5. kollidierte der unter Barbados-Flagge laufende Frachter "Fluvius Tavy", 2876 BRZ (IMO-Nr.: 9501710), von Emde kommend mit der dänischen Bohrinsel „Maersk Giant", 16425 BRZ (IMO-Nr.: 8415768), als er in den Hafen von Esbjerg einlaufen wollte. Beim Manövrieren vor dem Hafen wurde das Kümo von der starken ausgehenden Strömung erfasst und geriet außer Kontrolle. Es wurde herumgedreht und trieb breitseits mit der Backbordseite gegen das im Hafen stehende Rig.

"Fluvius Tavy" an der Bohrinsel „Maersk Giant"
(Bild: Bjarne Andersen)   Großbild klick!
Die „Maersk Giant" befand sich gemeinsam mit zwei weiteren Bohrinseln am Doggerkai. Bei dem Zusammenstoß entstand sowohl an ihr wie auch dem Frachter ein geringfügiger Schaden. Die "Fluvius Tavy" machte gegen acht Uhr am Shetlandkai im Fischereihafen von Esbjerg fest. Das dänische Marinekommando leitete eine Untersuchung der Havarie ein.
Die “Fluvius Tavy” ist 89,9 Meter lang, 13,6 Meter breit, hat 5,35 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 4.200 Tonnen. Sie läuft für die Amasus Shipping BV in Delfzijl und wurde 2009 als „Abis Antwerpen“ auf dem Partner Shipyard in Stettin erbaut. 2016 erfolgte die Umbenennung.
Die “Maersk Giant” ist 89,99 Meter lang, 84,42 Meter breit und hat 4,8 Meter Tiefgang. Sie wird ovn der Maersk Drilling Norge AS in Kopenhagen betrieben und wurde 1986 von der Japan Marine United Corporation auf dem Ariake Shipyard erbaut.
Vor gut einem Jahr, am 10.4.2017, war der Frachter "Rotra Vente" nach einem Maschinenausfall beim Verlassen des Hafens von Esbjerg bei starkem Wind ins Treiben geraten und gegen die beiden dort stehenden Maersk-Bohrinseln "Maersk Resolve" und "Maersk Resolute" geraten, die vorsichtshalber evakuiert wurden. Dort steckte der Frachter dann fest, bis er umgetrimmt werden konnte und von Schleppern befreit wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht vor Wustrow gestrandet
(18.05.18) Vor der Halbinsel Wustrow lief am Morgen des 17.5. eine acht Meter lange Segelyacht vom Typ „Delanta 80“ bei kräftigem Nordwestwind auf Grund. Die Havarie ereignete sich gegen sechs Uhr. Nach dem Auslaufen aus Lübeck hatte der 72-jährige Skipper aus Chemnitz (Sachsen) vor der Halbinsel Wustrow zunächst geankert.
Offenbar schätzte er aber den starken Nord-Ost-Wind falsch ein, sodass seine Segelyacht in Bewegung geriet. Als die Ankerleine riss, trieb das Boot immer weiter Richtung Land und kam schließlich fest. Der Küstenbereich bestand dort überwiegend aus großen Steinen, zwischen denen die Segelyacht strandete. Der Skipper verständigte Feuerwehr und die DGzRS. Wasserseitig war die Segelyacht durch die eingesetzten Rettungskräfte, dem Seenotrettungsboot „Konrad-Otto" aus Kühlungsborn und dem Mehrzweckschiff der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, der „Arkona", nicht zu erreichen und somit ein Freischleppen nicht möglich. Landseitig war die Freiwillige Feuerwehr Rerik im Einsatz.
Die Einsatzstelle konnte nur zu Fuß erreicht werden. Der Skipper erreichte unverletzt das nahe Land. Ein Zeitpunkt der Bergung der Segelyacht war derzeit wegen des ungünstig gelegenen Unfallortes nicht absehbar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter “Big Earl” schwimmt wieder
(Bild: Kirsten Gutierrez)   Großbild klick!

Krabbenkutter nach einer Woche geborgen
(18.05.18) Der Kutter “Big Earl” konnte am 17.5. nach einer Woche vom Holden Beach geborgen werden. Eine Kombination von Baggerarbeiten und ausreichend hoch auslaufendem Wasser ermöglichte es, den Krabbenkutter am Morgen zu befreien. Der 20-Tonner wurde gegen 11 Uhr von der „Aqua Quest” aus Tarpon Springs langsam in Richtung offenen Wassers gezogen. Michael Staley aus Greensboro leitete die Arbeiten und hatte auch den Bagger gemietet, mit dem zur Vorbereitung ein großer Graben zur See ausgehoben wurde.
Als das Schiff vom Strand verschwand, gab es großen Applaus der Schaulustigen, die den erfolgreichen Abschluss der Arbeiten als Wunder bezeichneten. Es war inzwischen befürchtet worden, dass der Havarist mit zunehmender Verweildauer auf dem Strand hätte Schaden nehmen können. Die Coast Guard hatte zudem eine Deadline bis zum 18.5. gesetzt und wäre dann tätig geworden, den Treibstoff abzupumpen.
Nun konnte der Eigner Reese Atkins wieder hoffnungsfroher in die Zukunft als Krabbenfischer schauen. ER hatte das Schiff erst im vergangenen Monat für 30.000 Dollar gekauft und verkauft Shrimp in seiner Heimatstadt Florence, South Carolina. Sein Schiff sollte nun zunächst in Southport aufgeslipt und repariert werden. Der entstandene Schaden samt Bergungskosten dürfte bei rund 20.000 Dolllar liegen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Frederiksværk auf seltsamem Kurs
(18.05.18) Am 16.5. meldete ein dänischer Lotse, dass der von Kaliningrad kommende, russische Frachter “Yashma", 3505 BRZ (IMO-Nr.: 9555357), beim Ansteuern des Hafens von Frederiksværk einen merkwürdigen Kurs gelaufen sei. Er stieß gegen eine grüne Fahrwassertonne und kam in einer Kurve, an der eine Wassertiefe von sechs Metern herrschte, vom Kurs ab. Die dänischen Marinebehörden vermuteten, dass der Frachter, der selbst einen Tiefgang von 5,2 Metern hatte, dabei auf Grund geraten war.
Er machte um 15 Uhr im Hafen von Frederiksværk fest und lief am 17.5. gegen Mittag wieder aus. Neues Fahrtziel war Muuga, wo er am 20.5. gegen drei Uhr eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht on the rocks
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Deutsche Segler beim Rotterdamer Hoek gerettet
(18.05.18) Am Abend des 17.3. wurde um 19.13 Uhr die KNRM Station Lemmers alarmiert, nachdem eine rund acht Meter lange Segelyacht am Rotterdamer Hoek auf Grund gelaufen war. Die „Palace Noordwijk“ und die „Anna Dorothea“ liefen mit einer Lenzpumpe aus. Der Havarist lag mit Steuerbordschlagseite auf den Steinen eines Streckdamms.
Wegen des starken Windes aus Nord war es ihr mit Motor und Segeln nicht mehr möglich, freizukommen. Wegen des Seegangs war es nicht möglich, die zwei Deutschen an Bord direkt abzubergen. Deshalb wurde beschlossen, sie über den Damm zu evakuieren.
Wegen der geringen Wassertiefe auf der Polderseite des Damms war ein vorsichtiges Manövrieren notwendig, sie dort zu erreichen, doch schließlich konnten sie von der „Anna Dorothea“ an Bord genommen und zurück nach Lemmer gebracht werden. Ihre Yacht hatte unterdessen beim Arbeiten auf den Steinen so starke Schäden erlitten, dass sie bei einer Abbergung sinken würde.
Deshalb wurde sie vor Ort zunächst gesichert. Nachdem persönlichen Habseligkeiten von Bord geholt wurden, nahm auch die „Palace Noordwijk“ Kurs auf das Bootshaus. Die beiden Geretteten wurden vorerst in ein Hotel gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter "Maersk Honam“ mit Brandschäden
(Bild: Maersk Line)   Großbild klick!

Maersk Honam soll kommende Woche nach Jebel Ali eingeschleppt werden
(18.05.18) Nachdem er nun bereits drei Wochen vor Jebel Ali gelegen hatte, soll der unter Singapur-Flagge laufende Containerfrachter "Maersk Honam“, 153153 BRZ (IMO-Nr.: 9784271), voraussichtlich in der kommenden Woche in den Hafen geschleppt werden, nachdem zwischenzeitlich die letzten verbliebenen Glutnester abgelöscht werden konnten. Wenn das Schiff an den Kai geschleppt wurde, soll das Entladen von mehreren tausend Containern beginnen, mehr als zwei Monate, nachdem das Feuer am 6.3. auf dem Weg in den Indischen Ozean im Vorschiff ausgebrochen war. Fünf Crewmitglieder fielen dem Brand zum Opfer, und der Schaden konnte sich auf Milliarden Dollar belaufen.
Aktuell lagen der Schlepper “Alice Prima”, die Offshore-Versorger “Maersk Involver“ und „Posh Perseverance“, das Arbeitsschiff „Rebecca S”, sowie der Tanker “Romoe Maersk” bei der „Maersk Honam“ auf der Reede von Jebel Ali. Die Voraussetzung für Ladungseigner, um nach dem Einschleppen des Havaristen an ihr Eigentum zu kommen, wird sein, dass sie eine Garantie ihrer Versicherungen vorlegen können. Im Zuge der Havarie hatte die Maersk Line eine "Havarie Grosse" erklärt, was bedeutet, dass die Kunden einen angemessenen finanziellen Anteil an den Verlusten tragen müssen.
Nach dem Löschen der Fracht werden alle Container zunächst inspiziert, bevor dann die unbeschädigt gebliebenen Boxen mit mehrmonatiger Verzögerung an ihre Ziele gebracht werden. Dies betrifft vornehmlich die Waren achterlich der Aufbauten. Die Container im vorderen Schiffsbereich dürften ausnahmslos dem Feuer zum Opfer gefallen sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht sank vor Maui
(18.05.18) Die US Coast Guard rettete am Abend des 16.5. die zweiköpfige Crew der 44 Fuß langen Segelyacht “Orion” bei Molokini Crater. Sie hatte um 21.30 Uhr einen Notruf aufgefangen, nachdem das Boot auf der zweiten Etappe ihrer Reise von Kalifornien nach Oahu bei 8-9 Meilen Wind und drei Fuß hohem Seegang auf Grund gelaufen war. Daraufhin lief von der Station Maui ein 45-Fuß-Boot aus, und ein MH-65 Dolphin Helikopter stieg von der Air Station Barbers Point auf.
Das Patroullienboot war50 Minuten später vor Ort. Kurz zuvor meldete der Skipper der „Orion“, dass der Rumpf einen Riss habe und Wasser eindringe. Die beiden Segler mussten die Yacht aufgeben und wurden von dem Boot gerettet. Daraufhin drehte der Hubschrauber wieder ab. Die beiden Schiffbrüchigen wurden zur Coastguard-Station im Maalaea Boat Harbor gebracht.
Ihr Boot sank unterdessen auf 70 Fuß Wassertiefe am Nordost-Ende des Kraters. Die Küstenwache informierte die National Oceanic and Atmospheric Association, das State Department of Land and Natural Resources und das State Office of Boating Safety über den Schiffbruch in dem ökologisch sensiblen Gebiet. Trotz der großen Wassertiefe wurde eine Navigationswarnung herausgegeben.
Der Eigner untersuchte gemeinsam mit der Coast Guard Honolulu, Bergern und den zuständigen Behörden Optionen zur Bergung des Wracks. Große Umweltgefahren bestanden nicht, da sich maximal 40 Gallonen Diesel, 10 Gallonen Gasöl und zwei Batterien an Bord befanden.
Eine Verschmutzung war an der Untergangsstelle nicht zu sehen. Am 17.5. wurde sie von der Coast Guard nochmals überprüft.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Fähre vor Ketapang
(18.05.18) Die indonesische Fähre "Labitra Abinda", 687 BRZ (IMO-Nr.: 8652108), die zwischen Gilimanuk in Bali und Ketapang in Java verkehrt, geriet am Nachmittag des 17.5. in der Bali Strait in Brand. Das Feuer brach beim Ansteuern von Ketapang aus und erfasste das obere Deck. An Bord waren zu der Zeit eine 15-köpfige Crew und 18 Fahrgäste sowie 13 Fahrzeuge.
Einige Passagiere gerieten in Panik, doch sie wie auch die Crew konnten abgeborgen werden. Einige Fahrgäste kamen ins Krankenhaus. Ein Schlepper konnte die Flammen nach vier Stunden mit einer Löschkanone ersticken, das Schiff wurde am Strand auf Grund gesetzt. So konnte auch von Land her ein weiterer Löschangriff erfolgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter bei Explosion auf Frachter bei Hong Kong
(18.05.18) auf dem 94 Meter langen, chinesischen Frachter "Chuang Sheng Hai" (MMSI-Nr.: 413323430) kam es am Nachmittag des 16.5. zu einer Explosion im Maschinenraum. Ein anschließendes Feuer breitete sich auf die Aufbauten des mit Zement beladenen Schiffes aus, das sich auf Position 22 06 N 114 00 O westlich von Dangazhen im Wanshan Archipel südlich von Hong Kong befand. Eines der 12 Crewmitglieder kam ums Leben, die anderen wurden von Schiffen, die sich in der Nähe befanden, gerettet.
Das SAR-Schiff “Nanhaijiu 116" (IMO-Nr.: 9607485) wurde zur Assistenz geschickt. Am Morgen des 17.5. konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Als ein fünfköpfiges Boarding-Team auf den Havaristen ging, kam es zu einer zweiten Explosion, als ein Gastank in die Luft flog.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker erlitt Maschinenschaden vor britischer Küste
(18.05.18) Der zyprische Tanker “Bellini", 2195 BRZ (IMO-Nr.: 9157014), erlitt am 17.5. um 2.10 Uhr einen Ausfall der Maschine und des Kühlsystems auf Position 51 07 N 01 31 O. Er war am 14.5. aus Stenungsund nach Dagenham ausgelaufen und hatte eine 11-köpfige Crew an Bord. Der Kapitän ließ Anker werfen, doch dieser hielt nicht im Grund.
Die britische Coastguard überwachte das Schiff, bis die notwendigen Reparaturen ausgeführt waren. Dann wurde der Anker wieder gelichtet, und um 19.30 Uhr machte es in Dagenham fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maledivisches Patroullienboot gestrandet
(18.05.18) Am 6.5. um 19.55 Uhr lief das maledivische Patroullienboot „Meanvilla“ auf das Mulah's Reef, als es von Male nach Laamu Gan unterwegs war. Die Coastguard und ein Hafenboot begannen sofort mit Bergungsarbeiten an dem Havaristen. An Bord waren fünf Malediven und drei weitere Personen, als das Boot strandete. Es kam niemand zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband kollidierte mit Mississippi-Brücke
(18.05.18) Ein Schubverband mit 30 Bargen voller Getreide verunglückte am Nachmittag des 17.5. auf dem Mississippi River bei Vicksburg. Der 43 Meter lange, in St. Louis stationierte Schlepper "Jeffrey G" (MMSI-Nr.: 367505670) der Marquette Transportation Co. aus Paducah, Kentucky, war flussabwärts unterwegs, al seine der vorderen Bargen mit der Old Highway 80 Bridge kollidierte. Mindestens fünf Bargen rissen sich daraufhin los, eine von ihnen begann nach einiger Zeit langsam zu sinken.
Mehrere Schiffe der Ergon Marine halfen beim Einfangen der übrigen losgerissenen Bargen. Das Louisiana Department of Transportation leitete eine Untersuchung ein und inspizierte die Brücke.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter erreicht nach Reparatur von Maschinenschaden Constanta
(18.05.18) Der maltesische Frachter "San Nicolas", 34374 BRZ (IMO-Nr.: 9463580), der am 28.4. im nördlichen Teil der Dardanellen einen Maschinenschaden erlitten hatte, machte am 17.5. im Hafen von Constanta fest. Nach der Havarie hatte das Schiff auf der Reede von Sevketiye rund acht Meilen vor Gelibolu auf Position 40 25 N 26 51 O geankert, wo die Crew die notwendigen Reparaturen durchführte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Taucher schneiden das Netz aus der Schraube
(Bild: SNSM)   Großbild klick!

Trawler trieb vor Dieppe
(17.05.18) Am 16.5. wurde die SNSM zur Assistenz für den französischen Trawler "Saint Marie de la Mer II - DP. 933781", 230 BRZ (IMO-Nr.: 9849411), gerufen, dessen Propeller während der Fangfahrt durch ein Schleppnetz, das sich darin verfangen hatte, blockiert worden war. Das Rettungsboot "Notre-Dame de Bonsecours - SNS 080" kam dem Havaristen um sieben Uhr zu Hilfe.
Zwei Taucher wurden abgesetzt und machten sich daran, den Antrieb zu befreien. Nach zwei Stunden gelang es ihnen, das Netz abzuschneiden, und das Rettungsboot konnte in den Hafen von Dieppe zurückkehren. Der in Tréport beheimatete Trawler ist 24,95 Meter lang, acht Meter breit und wurde erst 2018 von der Socarénam Boulogne sur Mer abgeliefert.
Quelle:Tim Schwabedissen


“Big Earl” wird ausgebaggert
(Bild: Mark Moore)   Großbild klick!

Küstenwache setzte Skipper gestrandeten Kutters Frist
(17.05.18) Virgil Coleman, dem Skipper der am 10.5. gestrandeten “Big Earl” aus Holden Beach, wurde von der U.S. Coast Guard eine Frist bis zum 18.5. um neun Uhr gegeben, das Schiff zu bergen bzw. von ihm ausgehende Umweltgefahren zu beseitigen bevor die Behörde selbst einschreitet und eine Ölbeseitigungsfirma beauftragt, den Kraftstoff zu leichtern. Sie darf aber keine eigenen Bergungsmaßnahmen ergreifen, solange es fest auf dem Strand sitzt.
Die Kommune hat den Skipper seit der Havarie, die durch ein Netz im Propeller verursacht wurde, das das Schiff manövrierunfähig machte, unterstützt, indem Mittel und Gerät bereitgestellt wurden, einen Graben um den Havaristen auszuheben. Bei einem Bergungsversuch am 15.5. brach aber die Trosse eines zum Schleppen eingesetzten Boots. Nachdem auch noch ein Feuer in einem Gebläse der Maschine ausbrach, mussten die Bergungsarbeiten aber ausgesetzt werden.
Am 16.5. arbeitete Coleman an der Reparatur, um am 17.5. einen neuerlichen Versuch starten zu können, sein Schiff zurück auf See zu ziehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


„Riskabuen“ und „Tyra“ gestrandet
(Bild: John Eversen)   Großbild klick!

Zwei historische Repliken im Sturm gestrandet
(17.05.18) Zwei historische Boote strandeten am 16.5. bei Hommersåk im norwegischen Riskafjord. Das eine, die „Riskabuen“, war die Kopie eines hölzernen Frachtseglers aus dem späten 18. Jahrhundert, das in Riska gefunden worden war. Bei dem anderen, der „Tyra“ handelt es sich um die Replik eines Wikingerschiffs. Sie rissen sich bei starkem Wind mit Geschwindigkeiten von 12 Metern pro Sekunde von ihren Liegeplätzen los und landeten auf den Steinen am Ufer.
Bootsbauer Egil Rossavik hatte beide Fahrzeuge konstruiert. Er zeigte sich nach der doppelten Havarie aber optimistisch über das weitere Schicksal der Fahrzeuge, die solide gebaut seien.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsboot nach Leckage in Langeoog repariert
(17.05.18) Das 10 Meter lange Langeooger DGzRS-Rettungsboot „Secretarius“ (MMSI: 211757900), musste am 15.5. durch einen Mobilkran des Inselspediteurs Jan Martin Janssen mit Unterstützung der freiwilligen Seenotretter um Vormann Sven Klette aus dem Wasser gehoben werden. Das Boot hatte eine Leckage an der Propellerwelle erlitten, die dringend einer Überprüfung bedurfte. Ein Monteur von der Fassmer-Werft in Berne, der auch am Bau des Seenotrettungsbootes beteiligt war, war für die notwendigen Arbeiten auf die Insel gekommen.
Er demontierte zunächst den Propeller, um dann die Wellendurchführung durch den Aluminiumrumpf zu untersuchen. Während dieser Zeit hing das Schiff weiter am Haken des Krans, gleichzeitig ruhte der Kiel des Boots auf Holzbohlen auf dem Kai am Langeooger Hafen. In der Nacht zum 16.5. blieb das Boot im Trockenen. Am folgenden Vormittag wurden nochmals die ausgeführten Abdichtungsarbeiten am Propellerschaft inspiziert. Am Nachmittag wurde bei einer Probefahrt das Ergebnis überprüft.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker "Wisby Atlantic" sitzt fest
(Bild: Amapa Divulgacao)   Großbild klick!

Tanker saß auf Amazonas fest
(17.05.18) Am Nachmittag des 15.5. lief der unter Bahamas-Flagge registrierte Tanker "Wisby Atlantic", 29681 BRZ (IMO-Nr.: 9810214), auf einer Sandbank auf dem Amazonas auf Position 00 20 N 050 37 W rund 40 Meilen flussabwärts von Macapá auf Grund. Er war auf dem Weg von Houston nach Manaus mit einer Ladung von 50,000 Tonnen Öl an Bord. Das Schiff saß auf einer Wassertiefe von 14 Metern fest. Es war ohne Lotsen unterwegs und befand sich auf der falschen Seite des Schifffahrtskanals. Allerdings könnten auch wandernde Untiefen die Havarie verursacht haben. Wegen des starken Tidenhubs auf dem Fluss bestand die Befürchtung, dass der Rumpf
Tanker "Wisby Atlantic"
(Bild: Amapa Divulgacao)   Großbild klick!
reißen könnte.
Dich ein Schlepper der Docas-Company aus Macapá vermochte den Havaristen nach sechs Stunden wieder flottzumachen. Er wurde dann auf der Reede von Santana für die notwendigen Inspektionen vor Anker gelegt. Hier lag er am 17.5. weiter auf Position 00° 3.83' S 051° 6.22' W.
Die „Wisby Atlantic“ ist 183,2 Meter lang, 32,26 Meter breit und hat eine Tragfähigkeit von 49.614 Tonnen. Sie läuft für die Wisby Tankers AB in Lidköping und wurde 2017 bei der Guangzhou Shipyard International (GSI) erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter sank in der Straße von Taiwan – sechs Vermisste
(17.05.18) Der chinesische Frachter "Hong Peng" (MMSI-Nr.: 412206917) sank am Morgen des 16.5. rund 1,8 Meilen vor der Küste von Tangyu Island bei Fuzhou City in der Straße von Taiwan. Das MRCC Fuzhou wurde um 06.30 Uhr alarmiert, und eine SAR-Operation lief an. Gegen 16 Uhr waren fünf Crewmitglieder gerettet, sechs weitere wurden noch vermisst. Die Suche mit Schiffen und Hubschraubern dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier erlitt Ausfall der Hauptmaschine
(17.05.18) Der kanadische Bulkcarrier "Whitefish Bay", 24430 BRZ (IMO-Nr.: 9639880), erlitt am 12.5. gegen 16.45 Uhr einen Ausfall der Hauptmaschine bei Thunder Bay, Ontario, auf Position 48 24 N 89 10 W. Der Frachter lag am 13.5. in Thunder Bay zu Reparaturen vor Anker und setzte um 19.40 Uhr die Fahrt Richtung Sault Ste. Marie fort, wo er am 14.5. eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler brannte vor Port Alberni
(17.05.18) Der kanadische Trawler "Viking Enterprise", 519 BRZ (IMO-Nr.: 8802404), erlitt am 12.5. um 2.52 Uhr einen Brand im Maschinenraum im Alberni Inlet auf Position 49 11 N 124 48 W. Es gelang der Crewm den Brand zu löschen. Das danach manövrierunfähige Schiff wurde samt seiner 19-köpfigen Crew von dem Schlepper "Victory 2" nach Port Alberni gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Historisches Schlepperwrack vor Island entdeckt
(17.05.18) Das Wrack des britischen Schleppers "Empire World" wurde unlängst in der Faxaflói-Bucht vor der Südwestküste von Island entdeckt. Es war am 17.11.1944 samt seiner 17-köpfigen Crew verloren gegangen. Die isländische Coast Guard fand das Wrack Ende April, als eines ihrer Schiffe über den Faxaflói lief und Anomalitäten am Meeresrund entdeckte. Da es keine Aufzeichnungen über Wracks in dem Gebiet gab, schickte die Küstenwache später das hydropraphische Forschungsschiff "Baldur", das mit einem ROV ausgestattet war. Beim zweiten Tauchgang gelang es, die "Empire World" zu identifizieren.
Ihr Schicksal ist verbunden mit dem des Frachters "Goðafoss" und des Tankers "Shivan", der von einem deutschen U-Boot versenkt wurde und zu dessen Assistenz der Schlepper auslief. Die "Shivan" war von einem Torpedo schwer beschädigt worden, trieb aber noch eine Zeit brennend in der See. Auf dem Weg zu dem Schiff verschwand der Schlepper und wurde 74 Jahre lang nicht wieder entdeckt. Warum er sank, blieb aber weiter rätselhaft.
Quelle:Tim Schwabedissen


Chartersegler im Ijsselmeer auf Grund gelaufen
(17.05.18) Am Nachmittag des 16.5. lief der 38 Meter lange, holländische Toppsegelschoner „De Vrijheid“ (MMSI-Nr.:244750845), auf der Untiefe Hop auf dem Ijsselmeer auf Grund. Gegen 16 Uhr wurde die Küstenwache Den Helder über die Havarie informiert. Angesichts der Größe des Havaristen und der Wetterlage mit fünf Beaufort Wind aus nördlichen Richtungen wurden sowohl das große Rettungsboot “Watersport” der KNRM Enkhuizen wie auch die Boote „'t Span“ aus Andijk und „Bernardine der Station Medemblik zu Hilfe gerufen.
Die kleineren Einheiten waren als erster vor Ort. Nachdem sie sich vergewissert hatten, dass die Lage stabil und niemand verletzt war, wurde entschieden, das Eintreffen der „Watersport“ für weitere Maßnahmen abziwarten. Diese stellte eine Schleppverbindung zu dem in der Brandung liegenden Schiff her her und vermochte es nach eineinhalb Stunden von der Untiefe zu befreien.
Doch dieses hatte auch keinen Treibstoff mehr, und das Ruder war beschädigt. Deshalb musste es unter Eskorte der Boote aus Andijk und Medemblik, von der „Watersport“ nach Enkhuizen abgeschleppt werden. Mehr als zwei Stunden später wurde der Dreimaster am Gependam festgemacht. Die Seenotretter nahmen noch ein gemeinsames Abendessen im Bootshaus der KNRM Enkhuizen ein, ehe die „‘t Span“ und „Bernardine zu den Stationen in Andijk und Medemblik zurückkehrten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Osaka
(17.05.18) Der unter Belize-Flagge laufende Frachter "Xiang Yuan", 2997 BRZ (IMO-Nr.: 9689550), kollidierte beim Auslaufen aus dem Hafen von Osaka am 14.5. um 1530 Uhr mit einer Kaianlage. Nachdem die notwendigen Inspektionen durch die japanische Küstenwache durchgeführt worden waren, durfte das Schiff den Hafen noch am selben Tag verlasssen. Er machte am 16.5. um drei Uhr in Tokio fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Matsuyama
(17.05.18) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter "Xinghe 9", 1495 BRZ (IMO-Nr.: 9005637), kollidierte am 15.5. um 11.15 Uhr mit einem Kutter vor der Küste von Matsuyama. Über Ursache und Schadenshöhe war derzeit nichts bekannt. Die "Xinghe 9" warf am 16.5. vor dem Hafen von Yanai Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bootsunglück auf Godavari River kostete mindestens 19 Menschen das Leben
(17.05.18) Fast 20 Stunden dauerte, bis das Fährboot, das am Abend des 15.5. auf der Fahrt zwischen Vadapalli und Manturu auf dem Godavari River gekentert war, von Einsatzkräften der National Disaster Response Force (NDRF) und der State Disaster Response Force (SDRF) lokalisiert und aus 40 Metern Wassertiefe hochzuholen, nachdem es mit 44 Passagieren gesunken war. 100 Männer, und ein Kran sowie Stahltrossen von der Baustelle des Polavaram-Projekts waren vonnöten, es aus dem Wasser zu bekommen. Zwei Stunden lang wurde das Wrack dann durchsucht, um die im Innern befindlichen vier Leichen zu bergen.
37 der Fahrgäste kamen aus Ost-Godavari, die übrigen aus West-Godavari. Bislang wurden 19 Tote geborgen, darunter drei Kinder. 22 Personen hatten gerettet werden können, drei wurden noch vermisst. Allerdings könnten sich tatsächlich noch mehr an Bord befunden haben und die Anzahl der Opfer um die 30 sein. An Bord des Schiffes waren auch 50 Zementsäcke gewesen. Rund 10 Boote waren im Einsatz, um Angehörige der Opfer zur Unglücksstelle zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre auf Chilika Lake auf Grund gelaufen
(17.05.18) Eine indische Fähre mit rund 100 Fahrgästen, zwei Bussen und 20 Motorrädern an Bord lief am 16.5. auf dem Chilika Lake auf Grund. Sie hatte zuvor einen Maschinenschaden erlitten und kam 200 Meter vor Satapada fest. Ein anderes Schiff zog den Havaristen ans Ufer. Die Fähre ist die einzige Möglichkeit, das Dorf Janhikuda zu erreichen und hatte schon mehrfach Ausfälle erlitten. Sie ist seit 2008 auf der gut vier Kilometer langen Route zwischen Satapada und Janhikudaim Einsatz und transportiert täglich rund 500 Menschen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter südlich von Primorsk auf Grund gelaufen
(17.05.18) Der holländische Containerfrachter "Njord", 6326 BRZ (IMO-Nr.: 9123805), lief am 17.5. um 2.50 Uhr im Golf von Finnland mit einer Ladung von 626 Containern an Bord auf Grund. Er kam südlich des Hafens von Primorsk auf Position 60 03 N 028 20 O fest. Der Frachter war am 16.5. gegen 21 Uhr aus St. Petersburg ausgelaufen und hätte am 20.5. den Hafen von Rotterdam erreichen sollen.
Versuche, aus eigener Kraft wieder freizukommen, scheiterten. Am 17.5. gegen Mittag saß der Havarist weiter fest, ohne dass sich Schlepper in der Nähe aufhielten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Bulkcarrier “Ince Inebolu”
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Schicksal von Weizenfrachter nach Raketenattacke ungeklärt
(16.05.18) Nach der Raketenattacke vor der Küste des Jemens in der vergangenen Woche lag der türkische Bulkcarrier “Ince Inebolu” weiter mit seiner Ladung von 50.000 Tonnen Weizen vor dem saudi-arabischen Hafen von Jizan im Roten Meer auf Position 16° 53.20' N 042° 32.04' O vor Anker. Der Zwischenfall zeigte, was für Risiken bestehen, wenn ein Hafen, der in die kriegerischen Auseinandersetzungen verwickelt ist, angesteuert werden soll. Das Getreide war von der Ince Shipping Group aus Istanbul in Novorossyisk verladen worden.
Der Jemen, wo eine Koalition unter Führung Saudi-Arabiens die Houthi-Rebellen bekämpft, war im Februar der siebent größte Käufer von russischem Weizen. Rund vier Prozent der russischen Produktion von 3,2 Millionen Tonnen in dem Monat gingen in das Land. Der Frachter lag 113 Kilometer vor der jemenitischen Küste, als sich der Zwischenfall ereignete.
Die Crew blieb glücklicherweise unversehrt, ebenso wie die Ladung. Dennoch war die Ince Shipping unsicher, ob sie weiterhin würde an die jemenitische Fahem-Group abgeliefert werden können. Bevor die Fracht gelöscht ist, kann das Schiff aber auch keine Reparaturwerft ansteuern.
Quelle:Tim Schwabedissen


“GV Ardent”
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Wachschiff liegt nach Generator-Feuer in Ramsgate/Kent
(16.05.18) Nach dem Feuer, das am 10.5. auf dem Offshore-Wachschiff “GV Ardent”, 103 BRZ (MMSI-Nr.: 235003330), nordöstlich von Dünkirchen ausgebrochen war, lag es am 16.5. weiterhin im Hafen von Ardent. Der Brand war im Abgasnachlauf des Generators des Schiffes entstanden und hatte von der Crew selbst gelöscht werden können. Danach hatte das SNSM-Boot „Jean Bart“ aus Dünkirchen den 23 Meter langen Havaristen bis zu einer Position 28 Meilen vor Ramsgate eskortiert.
Das Wachschiff war noch mit eigener Kraft fahrtüchtig geblieben. Als das RNLI-Boot, das die weitere Eskorte in den Hafen übernehmen sollte, eintraf, stellten die Rettungsmänner keine Anzeichen
“GV Ardent” im Hafen
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
eines Brandes mehr fest. Das SNSM-Boot kehrte zu seiner Station zurück, und die „GV Ardent“ wurde in den Vorhafen von Ramsgate begleitet. Hier war bereits die Feuerwehr in Stellung gegangen, um den Maschinenraum des einstigen Trawlers zu kontrollieren.
Quelle:Tim Schwabedissen






Archivbild Frachter "Balkan 1", ex UCF-3
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Maschinenschaden im Bosporus
(16.05.18) Der unter Cook Islands-Flagge laufende Frachter "Balkan 1", 4878 BRZ (IMO-Nr.: 9481908), erlitt auf der Fahrt von Istanbul nach Yeisk während der Passage des Bosporus am 14.5. um 15 Uhr einen Maschinenschaden. Um 16 Uhr warf der Havarist Anker auf der Reede von Büyükdere.
Die Genehmigung zum Transit des Wasserwegs wurde bis zum Abschluss von Reparaturen widerrufen. Am 15.5. um 20 Uhr ankerte der Frachter auf Position 40° 58.84' N 028° 54.97' O vor Istanbul.
Quelle:Tim Schwabedissen


Evakuierung der Fähre “Munic XI”
(Bild: Mataram SAR Office)   Großbild klick!

Fähre bei Gili Nanggu Sekotong gestrandet
(16.05.18) Die indonesische Fähre “Munic XI” lief am 14.5. gegen 22 Uhr nach dem Verlassen des Hafens von Padangbai in Bali nach Pelabuhan Lembar in den Gewässern von Gili Nanggu Sekotong auf Grund. Grund war ein besonders stark ausgefallenes Niedrigwasser. Das Mataram Search and Rescue Office schickte die “Mataram - SAR 220”, um die 108 Fahrgäste von Bord zu evakuieren.
Sie wurden zurück zum Fährhafen gebracht. Dies dauerte bis zum 15.5. um 18.15 Uhr. Ihre Fahrzeuge mussten sie vorerst an Bord zurücklassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


3.100 Kilometern eingefangen ...
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Losgerissene Barge nach Drift von fast 3.100 Kilometern nach einem halben Jahr geborgen
(16.05.18) Die kanadische Barge "Malik 1" trieb über sechs Monate lang in der See, ehe sie am Abend des 14.5. im County Mayo gesichtet wurde. Sie hatte sich im November 2017 in Labrador auf Neufundland von ihrem Liegeplatz losgerissen und war seitdem 3.080 Kilometer weit über den Atlantik gedriftet. Das RNLI-Boot aus Ballyglass wurde von einem Fischer, der die herrenlose Barge entdeckt hatte, alarmiert. Es nahm das 26 Meter lange und 16 Meter breite Gefährt, das die Schifffahrt hätte gefährden können, auf den Haken.
Bei einem Seegang von zwei Metern Höhe stellte dieses Manöver für die Seenotretter eine große Herausforderung dar. Sieben Stunden später konnte es aber sicher an der örtlichen Rettungsbootstation an einer Mooring festgemacht werden, weil in Ballyglass kurzfristig kein anderer Liegeplatz zur Verfügung stand. Um zwei Uhr war der ungewöhnliche Einsatz beendet. Bereits im November 2016 war ein unbemanntes Gefährt von Kanada kommend bei Ballyglass gestrandet. In jenem Fall handelte es sich um ein solarbetriebenes Hausboot, das über den Atlantik gekommen war und am Drum Beach auf der Mullet Peninsula angespült wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter mit Wassereinbruch in Oban Bay
(16.05.18) Das RNLI-Boot aus Oban, die "Mora Edith MacDonald", wurde am 15.5. um 5.17 Uhr alarmiert, nachdem ein Kutter an de Railway Pier in Oban Bay mit drei Mann an Bord Wassereinbruch erlitten hatte.
10 Minuten später lief die Freiwilligencrew aus und erreichte den Havaristen kurz darauf. Eine Lenzpumpe wurde an Bord übergesetzt und mit dem Auspumpen begonnen. Nachdem der Wasserpegel im Schiffsinnern deutlich gesunken war, gelang es, die Ventile im Maschinenraum zu schließen und die Ursache der Leckage zu finden.
Als der Kutter stabil war und kein Wasser mehr nachlief, kehrte das Rettungsboot um 6.40 Uhr zu seiner Station zurück und meldete sich um sieben Uhr wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Viele Tote bei Unglück auf Godavari River
(16.05.18) Fast 30 Insassen eines mit über 40 Personen beladenen Bootes könnten ertrunken sein, nachdem dieses am 15.5. um 18.15 Uhr in einem Sturm auf dem Godavari River zwischen den Grenzen der Ost- und West-Godavari-Distrikte geriet und kenterte. Das Unglück ereignete sich um 16.30 Uhr zwischen den Dörfern Vadapalli und Manturu. An Bord war u.a. eine Hochzeitsgesellschaft. Als sich das Boot Manturu annäherte, schlossen die Fahrgäste die Fenster wegen des starken Windes.
Dieser drückte es dann auf die Seite, ehe es vollends umschlug. Bislang wurden 17 Personen gerettet und 27 vermisst. Teams der National Disaster Response Force (NDRF) ausVijayawada und Visakhapatnam sowie die State Disaster Response Force (SDRF) aus Kakinada und Visakhapatnam suchten nach den Verunglückten. Am 16.5. wurde das Wrack der Fähre gemeinsam von der Marine und der National Disaster Relief Force mit schweren Kränen aus 18 Metern Tiefe gehoben und auf einer Flussbank abgesetzt. Vier Tote wurden bislang geborgen. Mehr als ein Dutzend Boote sowie ein Hubschrauber der Marine hielten auf dem hier eine halbe Meile breiten Fluss Ausschau nach Opfern.
Erst am 10.5. war die "Khaja", die für 53 Personen zugelassen war, mit 80 Passagieren unweit von Pudipalli an der Grenze von Ost- und West-Godavari in Brand geraten und vom Skipper auf Grund gesetzt worden. Es war von Kondamodalu im Osten nach Polavaram im Westen unterwegs gewesen. Der Schiffsführer stellte sich danach in der Polizeistation von Devipatna.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht nach Sturmschäden in den Hafen von Ramsgate geschleppt
(16.05.18) Das RNLI-Boot aus Ramsgate kam am Morgen des 15.5. der 34 Fuß langen Segelyacht “Skullduggery” zu Hilfe, die vor dem Thanet-Windpark Motorausfall und Wassereinbruch erlitten hatte. Der Skipper Don Rawing und seine siebenköpfige Crew vom Burnham Sailing Club bekamen Hilfe von dem Rettungsboot, nachdem die Yacht einen Ausfall der Bordelektrik erlitten hatte. Sie hatte am vergangenen Woche an der North Sea Regatta teilgenommen und war in der Nacht zuvor aus Scheveningen nach Burnham in Essex ausgelaufen.
Bei zunehmendem Wind, hohem Seegang und durch das Eindringen von Wasser blieben den Seglern nur noch ein Handfunkgerät, ein GPS und Papierseekarten. Sie riefen die Coastguard und baten um Assistenz, da sie nicht mehr gegen den Tidenstrom ankamen, vom Kurs abgebracht wurden und das Wasser im Schiff das Kurs halten zusehends erschwerte. Um 10.30 Uhr war das Rettungsboot vor Ort und schleppte das Boot in den Hafen ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dritte Havarie einer IJ-Fähre in Amsterdam binnen weniger als zwei Wochen
(16.05.18) Am Nachmittag des 15.5. gegen 17 Uhr kollidierte die 28 Meter lange, holländische IJ-Fähre "IJveer 52" (MMSI-Nr.: 244750688) vom Nordufer des Flusses kommend mit dem Anleger hinter dem Hauptbahnhof in Amsterdam. Offenbar war das Schiff außer Kontrolle geraten und stieß erst einmal hart gegen den Kai, um danach noch mehrmals an der Ufermauer aufzuprallen. Ein Fahrgast wurde verletzt und von der Besatzung eines alarmierten Krankenwagens vor Ort versorgt.
Die Reederei leitete eine Untersuchung der neuerlichen Havarie ein. Es war der dritte Unfall an dem Anleger in weniger als zwei Wochen, insgesamt gab es 14 Verletzte. Danach war das Personal der Fähren zur besonderen Vorsicht aufgefordert worden. Dennoch ging nun schon wieder ein Anlegemanöver schief.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dänischer Kutter sank vor Liseleje
(16.05.18) Am 11.5. wurde die DSRS von dem Skipper eines dänischen Kutter verständigt, nachdem er Maschinenprobleme vor Liseleje erlitten hatte. Ein Rettungsboot lief um 20.30 Uhr aus Lynæs in Richtung Hundested aus. Doch der Kutter war inzwischen gesunken, und nur noch die Mastspitze ragte auf Position 56.02.14 N 11.57.04 O aus dem Wasser. Der Eigner des Kutters wurde unversehrt geborgen, und um 22.05 Uhr kehrte das Boot über Hundested nach Lynæs zurück.
Bereits zwei Tage zuvor war die DSRS Lynæs auf denselben Kutter aufmerksam geworden. Das Schiff hatte zwar im Kattegat Anker geworfen, doch dieser vermochte das 20-25-Tonnen-Fahrzeug nicht zu halten, sodass es ins Treiben geriet. Die DSRS Lynæs kontaktiete das JRCC und teilte mit, dass sie nicht in der Lage sei, den Kutter nach Hundested abzuschleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen


MSC-Frachter erlitt Maschinen-Blackout in Montreal
(16.05.18) Der liberianische Containerfrachter "MSC Paola", 37579 BRZ (IMO-Nr.: 9161297), erlitt am 11.5. im Hafen von Montreal auf Position 45 34 18.5 N 73 30 47.1 W einen Maschinenblackout. Nachdem die Crew den Schaden repariert hatte, lief das Schiff am 13.5. um 15.20 Uhr wieder aus. Als nächsten Anlaufhafen sollte es am 24.5. Gioia Tauro (Palmi) am 24.5. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tonnenleger erlitt Maschinenausfall bei Trois Rivières
(16.05.18) Der kanadische Tonnenleger " Griffon", 2212 BRZ (IMO-Nr.: 7022887), erlitt am 9.5. rund 6,5 Meilen südwestlich von Trois-Rivières, Quebec, einen Maschinenausfall auf der Position 46 15 54.0 N 72 38 30.0 W. Es gab keine weiteren Schäden am Schiff. Vom 9. bis zum 10.5. lag es in Sorel und seit dem 11.5. in Quebec.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Frachter vor Tobermory
(16.05.18) Am 11.5. um 16.20 Uhr brach auf dem kanadischen Bulkcarrier "Frontenac", 17808 BRZ (IMO-Nr.: 6804848), vor Tobermory, Ontario, in der Georgian Bay auf dem Lake Huron ein Feuer aus. Der Große-Seen-Frachter befand sich zu dem Zeitpunkt auf Position 45 15 N 81 40 W. Die Crew konnte den Brand ohne externe Hilfe löschen. Am 12.5. um 16 Uhr traf das Schiff in Thunder Bay ein und setzte die Reise am 13.5. um 08.30 Uhr nach Sault Ste. Marie fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier erlitt Wassereinbruch in Superior
(16.05.18) Auf dem kanadischen Bulkcarrier "CSL Tadoussac", 20101 BRZ (IMO-Nr.: 6918716), trat am 10.5. um 10.30 Uhr ein Riss im Rumpf ein, durch den es zu einem Wassereinbruch kam. Das Schiff befand sich zu der Zeit in Superior, Wisconsin, auf Position 46 44 37.1 N 92 05 12.6 W. Es machte am 14.5. um ein Uhr in Superior fest und setzte die Reise kurz nach Mittag fort. Am 15.5. erreichte es Sault Ste. Marie.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter nach Maschinenschaden in Las Palmas repariert
(16.05.18) Der unter Färöer-Flagge laufende Frachter “Kubilai Khan", 5996 BRZ (IMO-Nr.: 8913722), der am 13.5. rund 20 Meilen nordöstlich von Punta Sardina einen Maschinenausfall erlitten hatte und von dem Schlepper “"Miguel de Cervantes" (IMO-Nr.: 9320116) der Salvamento Marítimo-Station in Las Palmas zurück in den Hafen gezogen worden war, konnte am 15.5. seine Reise wieder starten. Nachdem der Schaden repariert wurde, verließ das Schiff um 18.40 Uhr den Kanaren-Hafen. Er sollte nun am 21.5. um 14 Uhr im Zielhafen Vlissingen eintreffen.
Die “Kubilai Khan” ist 121,17 Meter lang, 18,6 Meter breit, hat 7,03 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 6.871 Tonnen. Der 543-TEU-Frachter wurde 1996 bei der Remontowa Shipbuilding S.A. in Danzig als „Fortunia“ erbaut und unter Antigua-Barbuda-Flagge von der BBC Burger Bereederung in Burg Dithmarschen, in Fahrt gebracht. Am 12.9.1996 wurde er in Fortunia“ umbenannt und am 15.6.1999 in „Mercosul Brasil“. Seit dem 21.3.2000 lief er wieder als “Fortunia” und wurde am 10.1. als „Kubilai Khan im Faroe Islands International Ship Register eingetragen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre rammte Kai in Pendik
(16.05.18) Die türkische Fähre "Fatih Sultan Mehmet 1", 2942 BRZ (MMSI-Nr.: 271000734), konnte wegen einer technischen Störung nicht mehr rechtzeitig aufgestoppt werden, als sie am 15.5. um 14.45 Uhr von Yalova kommend den Fähranleger in Pendik ansteuerte. Stattdessen nahm das Schiff noch weiter Fahrt auf und kollidierte dann mit dem Kai. Eine Reihe von Passagieren, die auf Deck standen, kamen zu Fall.
Etwa 10 von ihnen erlitten dabei überwiegend leichte Verletzungen. Eine große Anzahl von Rettungspersonal wurde zum Hafen mobilisiert. Ein Teil der Betroffenen wurde vor Ort versorgt, eie Handvoll kam zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre vor Gilimanuk auf Grund gelaufen
(16.05.18) Die 1997 erbaute, indonesische Fähre “SMS Swakarya”, 785 BRZ, wurde bei stürmischem Wetter am Morgen des 15.5. von starken Strömungen erfasst und unweit des Hafens von Gilimanuk in der Straße von Bali nahe Pura Segara Gilimanuk gegen 22.30 Uhr auf Grund getrieben. Das in Jakarta beheimatete Schiff war von Ketapang nach Gilimanuk unterwegs und wollte eine Meile vor der Küste drehen.
Es hatte zwei Trucks und 6 sechs weitere Fahrzeuge geladen und acht Fahrgäste, überwiegend Frachtbegleiter, sowie eine 14-köpfige Crew an Bord.
Die Passagiere wurden im Laufe des Tages über die Heckrampe des Landungsschiffs evakuiert und mit einem Schlauchboot der SAR Bali nach Gilimanuk gebracht. Es wurde gehofft, den auf Position 8° 9.342' S 114° 26.292' O festsitzenden Havaristen mit steigendem Wasserpegel wieder flottmachen zu können.
Quelle:Tim Schwabedissen


Flusskreuzfahrer verursacht Ölverschmutzung auf der Donau
(16.05.18) Das 145 Meter lange Schweizer Flusskreuzfahrtschiff "Avalon Passion" (ENI-Nr.: 02336601), schlug am Morgen des 16.5. auf der Donau in Oberösterreich leck und verlor größere Mengen Dieselkraftstoff. Ein Zeuge entdeckte die Ölverschmutzung um 6.20 Uhr und schlug Alarm. Das Schiff hatte am Anleger Brandstattt in Pupping im Eferding-Bezirk festgemacht.
Die Feuerwehr von Linz, unterstützt von mehreren freiwilligen Wehren, versuchte mit Vlies, der Ölverschmutzung Herr zu werden. Sie erstreckte sich von Pupping bis Asten und hatte bis sieben Uhr eine Länge von 30 Kilometern. Das Öl erreichte die Steyregger Brücke gegen sieben Uhr.
Die „Avalon Passion“ war am 15.5. um 21.45 Uhr aus Wien ausgelaufen und sollte am 24.5. in Amsterdam eintreffen. Die Ursache der Leckage war noch unklar und sollte im Lauf des Vormittags untersucht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Marina nach verheerendem Feuer wieder offen
(16.05.18) Verkohlte Trümmer trieben am Tag nach dem Feuer in der Portman Marina auf dem Lake Hartwell am 15.5. noch im Wasser, und große Bereiche waren abgesperrt, während die Schadenshöhe weiter untersucht wurde. Mindestens 16 Boote wurden zerstört, schwer beschädigt oder sanken. Zwei der Wracks lagen 150 Yards vor der Marina auf Grund.
Etliche Wrackteile waren aber auch zu leicht, um zu sinken, und dümpelten in der Marina umher. Der Skipper, der verletzt wurde, als der Generator seines Bootes in Brand geriet und die Kettenreaktion in Dock 6 auslöste, lag weiter mit Verbrennungen im Joseph M. Still Burn Center in Augusta, Georgia. Bis auf Dock 6 war die Marina wieder geöffnet.
Dock 6 hatte 44 Bootsslips, von denen alle bis auf zwei belegt waren, als das Feuer ausbrach. Die Ermittlungen des Department of Natural Resources dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper als künstliches Riff versenkt
(16.05.18) Nach Monaten ungünstigen Wetters konnte Anfang Mai der ausgediente, amerikanische Schlepper "General Oglethorpe", 147 BRZ (IMO-Nr.: 8971683), endlich als künstliches Riff 30 Meilen vor der Küste von Charleston versenkt werden. Bei spiegelglatter See verschwand er mit dem Heck voran in 105 Fuß Wassertiefe. Dort landete er bei einer Reihe bereits zuvor dort versenkter Schiffe und Gegenstände – neben dem Patroullienboot „Comanche“ der US Coast Guard, nach dem das Riff benannt wurde, ein weiterer großer Schlepper, ein stählerner Krabbenkutter und 50 U-Bahn-Waggons, die alle als Fischhabitat auf dem sandigen Grund dienen.
Die Komplexität des Schleppers wird vielen Arten eine neue Heimat bieten und ihn so für Fischer ebenso wie Taucher attraktiv machen. Die Versenkung der "General Oglethorpe" stellte den Beginn zur Schaffung dreier Tiefwasserriffe durch die Coastal Conservation Association of South Carolina (CCA SC) dar, mit denen der Fischreichtum erhöht werden soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Löscharbeiten an der Motoryacht
(Bild: Thomas Bennelind)   Großbild klick!

Motoryacht bei Nötholmen / Finnland ausgebrannt
(15.05.18) In einer Marina in Strömstad, Nötholmen, geriet am 14.5. um 13.08 Uhr eine Motoryacht nach mehreren Explosionen an Bord in Brand. Der Eigner war nicht vor Ort, als das Feuer ausbrach, das sich rasch auf das gesamte Boot ausbreitete. Es sorgte für die Entwicklung von dichtem, schwarzen Rauch, der in Richtung der Stadt trieb. Die Anwohner wurden von der Polizei aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.
Die Feuerwehr bekämpfte derweil die Flammen von dem Bootssteg aus, an dem die Yacht festgemacht war. Auch mehrere Boote der schwedischen Sjöredningsselskabet sowie auch die
Dichte schwarzer Rauch
(Bild: Thomas Bennelind)   Großbild klick!
norwegische „Horn Rescue“ der NSSR kamen zu Hilfe. Das Feuer war um 14.30 Uhr unter Kontrolle gebracht. Im Anschluss an die Nachlöscharbeiten sollte das Wrack an Land gehoben werden, damit es nicht wegen der entstandenen schweren Schäden sank.
Quelle:Tim Schwabedissen





Skiathos: Wrack griechischen U-Boots identifiziert
(15.05.18) Die exakte Position des Wracks des U-Boots “Katsonis” konnte jetzt mithilfe der Kameras eines ROV des hydrogfraphischen Forschungsschiffs herausgefunden werden. Das Wrack war erstmals am 29.1. mit dem Multibeam- und Sidescan-Sonar entdeckt worden. Es lag sechs Meilen nordwestlich von Skiathos in 253 Metern Wassertiefe. Das griechische U-Boot war 1943 von dem deutschen U-Jäger „UJ-2101“ versenkt worden, als es versuchte, einen deutschen Truppentransporter anzugreifen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter “Big Earl“ gestrandet
(Bild: Mackenzie Holland)   Großbild klick!

Skipper gestrandeten Kutters brauchte Lizenz zum Baggern
(15.05.18) Captain Virgil Coleman aus Calabash, ein Skipper mit 40 Jahren Erfahrung im Krabbenfang, kämpfte weiter um seinen Kutter “Big Earl“, der seit dem 10.5. am Ostende von Holden Beach / North Carolina liegt, seit Netze in den Propeller gerieten und das manövrierunfähige Schiff stranden ließen. Nachdem am Wochenende mehrere Bergungsversuche scheiterten, hatte er mit Helfern begonnen, einen Graben auszubaggern, um das 60 Jahre alte Schiff befreien zu können. Diese Arbeiten wurden aber am 14.5. von der US Coast Guard gestoppt, da Coleman dafür keine Genehmigungen eingeholt hatte.
An Bord des Schiffes sind auch 400 Gallonen Diesel, die entfernt werden müssten, wenn dem Schiff Schäden drohen. Nun wurde auf eine rasche Erteilung der Genehmigungen gehofft, um genug Zeit zu haben, den Sand um den Kutter zu entfernen, solange dies noch möglich war. Tatsächlich konnte das Baggern am Nachmittag weitergehen, und am 15.5. sollte ein neuerlicher Bergungsanlauf starten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kanarische Inseln: Frachter trieb vor Las Palmas
(15.05.18) Der unter Färöer-Flagge laufende Frachter "Kubilai Khan" erlitt am 13.5. gegen 23 Uhr einen Maschinenausfall rund 20 Meilen nordöstlich von Punta Sardina. Er trieb danach manövrierunfähig 29 Meilen nördlich von Las Palmas vor den kanarischen Inseln. Der Kapitän des Schiffes, das gegen 22 Uhr aus dem La Luz-Hafen in Las Palmas nach Vlissingen ausgelaufen war, bat aber erst in den frühen Stunden des folgenden Morgens um Assistenz.
Der spanische SAR-Schlepper "Miguel de Cervantes" (IMO: 9320116) von Salvamento Marítimo lief daraufhin aus dem nahen Hafen aus und nahm den 121 Meter langen Havaristen samt seiner 18-köpfigen Crew am 14.5. um 10.30 Uhr auf den Haken. Gegen 21 Uhr war der Frachter zurück in Las Palmas und machte an der Muelle Grande fest. Dabei wurde ihm durch die Hafenschlepper "VB Adriatico" und "VB Alboran" von Boluda assistiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild "Marella Discovery 2, ex "Legend of the Seas"
(Bild: Olaf Tausch)   Großbild klick!

Kreuzfahrtschiff trieb nach Maschinenausfall vor Venedig
(15.05.18) Das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "Marella Discovery 2", 69472 BRZ (IMO-Nr.:9070620), erlitt beim Auslaufen aus Venedig nach Split am Nachmittag des 14.5. einen Maschinenausfall. Das Schiff trieb im Guidecca Kanal im historischen Zentrum unweit des Dogenpalastes und der Basilika von San Marco. Das Heck des Kreuzfahrers driftete in dieser Zeit dicht an das Ufer von Zattere heran.
Passierender Verkehr musste weite Bogen um das im Kanal liegende Schiff machen. Der Lotse forderte Schlepperassistenz an, und binnen einer halben Stunde waren drei Schlepper vor Ort, die das Schiff auf den Haken nahmen und zurück an den Passagierterminal von Venedig bugsierten. An Bord hatten sich 1,830 Fahrgäste und eine 750-köpfige Crew befunden.
Am 15.5. lag das Schiff weiter in Venedig. Das gegen Kreuzfahrer in dem Hafen agitierende No Grandi Navi-Komitee nahm die Havarie zum Anlass, erneut gegen die nach ihrer Ansicht gefährlichen Anläufe von Kreuzfahrtschiffen in dem Hafen zu protestieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Alicante: Brennender Kutter in Torrevieja gelöscht
(15.05.18) Die Feuerwehr von Vega Sur de Torrevieja, Alicante, bewahrte am Morgen des 15.5. an der Muelle de la Sal gemeinsam mit dem Zivilschutz den spanischen Kutter “Hermanos Valentin” aus Almuñecar, Granada, vor dem möglichen Totalverlust, nachdem in der Bordelektrik ein Feuer ausgebrochen war. Der Kutter war auf dem Rückweg vom Sardinenfang in den Hafen, als das Feuer um 8.50 Uhr im Maschinenraum in einer Schalttafel entstand. Es machte an dem eigentlich größeren Schiffen vorbehaltenen Salzkai fest, wo die Feuerwehr sofort mit dem Löschangriff beginnen konnte.
Um 10.05 Uhr war der Brand gelöscht, und es konnte mit dem Belüften des Schiffsinnern begonnen werden. Durch das schnelle Eingreifen der Rettungskräfte gelang es, den Schaden an dem Fiberglasschiff in Grenzen zu halten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bunkertanker "Hephaestus"
(Bild: Transport Malta)   Großbild klick!

Malta: Ausschreibung zur Bergung bei Qawra gestrandeten Tankers
(15.05.18) Der am 10.2. bei Qawra in der Ta’ Fra Ben-Region auf Malta in einem Gewittersturm gestrandete, togolesische Bunkertanker "Hephaestus", der inzwischen zu einer Touristenattraktion wurde, soll in Kürze geborgen werden. Derzeit lief eine Ausschreibung, von deren Ausgang Methode, Kosten und Zeitplan abhängen. Vorbereitende Arbeiten waren unterdessen bereits angelaufen, doch die eigentliche Bergung kann erst beginnen, wenn die Environment and Resources Authority grünes Licht gegeben hat.
Transport Malta und ERA haben das Schiff seit der Strandung kontinuerlich überwacht. Es muss zur Räumung von den Felsen gehoben und dann abgeschleppt werden. Die Kosten wurden auf rund eine Million Euro geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankerbrand vor Genua
(15.05.18) Am 13.5. brach auf dem japanischen Tanker "Grande Riviere", 21101 BRZ (IMO-Nr.: 9733686), vor dem Petroleumhafen von Genua ein Feuer aus. Das Schiff war am 9.5. aus Aveiro dorthin ausgelaufen. Dichter Rauch stieg von dem Schiff auf und führte zu Anrufen bei der Feuerwehr.
Als diese an Bord des Havaristen ging, war es der Crew bereits gelungen, den Brand zu löschen. Am 14.5. um 6.20 Uhr machte das Schiff dann in Genua fest
Quelle:Tim Schwabedissen


30 Boote bei Feuer in Marina beschädigt oder zerstört
(15.05.18) Am Nachmittag des 14.6. brach in Dock 6 der Portman Marina auf dem Lake Hartwell im Anderson County (Lake Hartwell (auch Hartwell Lake) ist ein Stausee in Georgia und South Carolina/USA) bei Arbeiten an einem Sportboot ein Feuer in einem Generator aus. Es sprang rasch auf weitere Boote über. Das Anderson County Emergency Management löste Großalarm aus, und über 200 Feuerwehrleute versuchten, der Flammen Herr zu werden. Das Feuer sprang von Boot zu Boot, dichter Rauch stieg auf, und es herrschte zeitweilig großes Chaos.
Der Kampf gegen die Flammen dauerte mehrere Stunden. Gleichzeitig wurde versucht, Boote in Sicherheit zu bringen oder in Flammen stehende Wracks aufs offene Wasser zu ziehen, damit sie nicht noch weitere Schiffe entzündeten. Ein Mann wurde verletzt, ein Feuerwehrmann musste wegen Hitzeerschöpfung behandelt werden. Nach zwei Stunden war der Brand unter Kontrolle. 30 Boote waren beschädigt, 16 sanken oder wurden zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen


Explosion auf Werftneubau
(15.05.18) Auf dem vor der Ablieferung noch in Südkorea registrierten Offshore-Support-Schiff "Marshal Vasilevskiy", 118423 BRZ (IMO-Nr.: 9778313), das sich vor der Ablieferung an die russischen Auftraggeber von Gazprom derzeit in der Testphase der südkoreanischen Bauwerft in Ulsan befindet, kam es am 14.5. zu einer Explosion eines der sechs Gasverarbeitungs-Kessel. Das Unglück ereignete sich bei einer Probefahrt vor dem Hafen. Der Kessel, der von Mitsubishi geliefert worden war, wurde dabei zerstört.
Die geplante Ablieferung des 294 Meter langen Schiffs wird sich durch den Vorfall verzögern. Es gab noch weitere Schäden durch die Explosion. Nach der Fertigstellung soll die „Marshal Vasilevskiy“ in der Region von Kaliningrad eingesetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff schlug bei Kollision mit Schleusenbauwerk leck
(15.05.18) Am 11.5. um 22.50 Uhr kollidierte ein Binnenschiff mit der Mittelmole der Moselschleuse in Zeltingen. Es stieß, verursacht durch eine nautische Fehleinschätzung, mit dem Bug gegen die Mole. Dabei wurde die Steuerbordseite der Vorpiek erheblich eingedrückt und auf einer Fläche von 2x1 Metern aufgerissen.
Es kam sofort zu einem Wassereinbruch an der Schadensstelle. Da das unmittelbar hinter der Vorpiek liegende Schott zum Bugstrahlruderraum aber dicht hielt, geriet das Schiff nicht in Gefahr zu sinken. Der Sachschaden am Havaristen betrug 50.000 Euro, der Schaden an der Schleuse Zeltingen wurde auf 2.000 Euro geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Binnenschiff auf der Amer
(15.05.18) Im Maschinenraum eines Binnenschiffes auf der Amer brach am 13.5. bei Geertruidenberg gegen 16 Uhr ein Feuer aus. Das Schiff machte bei der Amer-Zentrale fest. Die Feuerwehr bat um die Genehmigung, von dem Werksgelände aus die Löscharbeiten durchführen zu können. Nachdem sie die Genehmigung zum Zugang von der RWE erhielt, konnte sie erfolgreich einen Löschangriff starten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband kollidierte mit Kaimauer in Sachsenhausen
(15.05.18) Der deutsche Schubverband „Herzogenburg", 1911 ts (EU-Nr.: 04608520), kollidierte am Morgen des 15.5. auf dem Main im Frankfurter Stadtgebiet mit einer Kaimauer. Dabei kam es zu einem Schaden im vorderen Bereich und Wassereinbruch. Die Laderäume blieben unversehrt.
Der mit Zellulose beladene Schubverband konnte seine Fahrt zunächst bis in den Frankfurter Osthafen fortsetzen. Dort wurde das Schiff von Tauchern und Sachverständigen inspiziert. Als Ursache für die Havarie gab die Polizei menschliches Fehlverhalten an. Verletzt wurde niemand.
Durch den Aufprall nahe der Friedensbrücke auf der Sachsenhäuser Mainseite wurde eine Treppe beschädigt, die an der Kaimauer entlang in den Fluss führt. Die Schifffahrt auf dem Main wurde nicht beeinträchtigt. Der Schubverband war von Vlissingen in den Niederlanden nach Orsova in Rumänien unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker bei Kollision vor New York aufgerissen
(15.05.18) Am Abend des 12.5. kollidierte der unter Bahamas-Flagge laufende Tanker "Tofteviken", 62806 BRZ (IMO-Nr.: 9285847), mit dem 84 Fuß langen Kutter "Polaris" aus New Bedford knapp 30 Meilen südöstlich von Bridgehampton, New York. Die beladene "Tofteviken" war auf der Fahrt von Philadelphia nach New York unterwegs. Die „Polaris” war nach einer nächtlichen Fangfahrt auf dem Rückmarsch in den Heimathafen in Massachusetts.
Der 2007 erbaute Kutter wurde am Bug und einem Ausleger beschädigt. Die siebenköpfige Crew blieb unversehrt. Der Havarist konnte sicher den Hafen anlaufen. Im Rumpf der "Tofteviken" klaffte nach dem Zusammenstoß an der Steuerbordseite ein rund 30 Fuß langer Riss oberhalb der Wasserlinie.
Die Crew blieb unbeschadet. Der Havarist warf Anker auf Position 40° 29.12' N 073° 36.45' W vor New York. Hier gingen Inspektoren der Coast Guard an Bord, um den Schaden zu inspizieren und die notwendigen Maßnahmen anzuordnen für ein sicheres Einlaufen des Schiffes in den Hafen von New York.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision bei Kronshtadt
(15.05.18) Am 14.5. um 1.25 Uhr kollidierte der russische Chemikalientanker "Angara", 2002 BRZ (IMO-Nr.: 7427647), vor Kronshtadt mit dem dort stationierten Bunkertanker "Aura", 874 BRZ (MMSI-Nr.: 273315370), in der Nähe von Fahrwassertonne 15. Sie stießen gegeneinander, als sie sich entgegenkommend backbordseitig passieren wollten. Dabei wurde ein Kran der „Angara“ schwer beschädigt.
Die "Aura" trug Schäden am Oberdeck und der Brücke davon. Menschen wurden nicht verletzt. Die beiden Schiffe, die für die russische Balti Star laufen, machten anschließend in St. Petersburg fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker kollidierte mit Kutter vor Japan
(15.05.18) Am 13.5. um 13.18 Uhr kollidierte der unter Panama-Flagge laufende Tanker “Grace Sulphur", 2304 BRZ (IMO-Nr.: 9552678), von Zhenjiang kommend mit einem Kutter in der Kanmon Strait. Der Tanker erlitt keine offensichtlichen Schäden. Er machte nach der Havarie aber in Moji fest, wo Vertreter der japanischen Coast Guard am 14.5. zu Untersuchungen an Bord gingen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht auf Rhein havariert
(15.05.18) Am 10.5. gegen 14:20 Uhr befand sich eine Motoryacht in der Talfahrt auf dem Rhein. Auf Höhe von Eich kam es bei hoher Geschwindigkeit zu einer Grundberührung und nachfolgend starkem Wassereinbruch. Durch ein Notmanöver konnte der Schiffsführer das Boot noch zum Ufer fahren und sich und seine Begleitung an Land retten.
Das Schiff trieb dann wieder vom Ufer ab. Eine in der Nähe befindliche Motorsegelyacht konnte es längsseits nehmen und sicher in den Hafen nach Oppenheim ziehen. Die Wasserschutzpolizeistation Mainz und die Feuerwehr Oppenheim waren vor Ort und konnten die Yacht stabilisieren. Es entstand hoher Sachschaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dramatische Rettungsaktion vor Zeebrugge
(15.05.18) Ein Sea King-Hubschrauber rettete am 14.5. vor der Küste von Zeebrugge zwei Mann der Crew der Segelyacht „Mariposa“ aus Nieuwpoort. Das Boot war vor der östlichen Buhne von Zeebrugge rund einen Kilometer vom Ufer entfernt in der Heist-Bucht gestrandet. Der Vrijwillige Blankenbergse Zeereddingsdienst wurde alarmiert, nachdem die Yacht in stürmischer See auf einer Sandbank aufgelaufen war.
Einer der Segler war gelähmt. Als das Rettungsboot sich annäherte, brach plötzlich der Kiel der Yacht, und sie schlug um. Zwei Segler, darunter der Invalide, landeten im Wasser. Ein Sea King startete in Koksijde und konnte die beiden retten.
Sie wurden mit leichten Unterkühlungen ins Krankenhaus in Veurne geflogen. Das dritte Crewmitglied wurde von dem Rettungsboot „Straffe Hendrik“ aus Blankenberge gerettet. Die Yacht wurde unterdessen von der Brandung überrollt und geflutet.
Das Wrack trieb auf den Strand und wurde von der Polizei inspiziert. Die Feuerwehr von Knokke-Heist sammelte angetriebene Trümmer ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Skipper hatte nur kurze Freude an neuem Motorboot
(15.05.18) Vor der Küste der Palos Verdes Estates ging am Morgen des 14.5. ein 36 Fuß langes Motorboot in Flammen auf. Skipper Rick Jimenez, 55, hatte das 1974 erbaute Fahrzeug gerade für 3,400 Dollar in Wilmington gekauft und wollte es auf die Channel Islands bringen und dort überholen. Er war mit dem 75-jährigen Freund Alfons Von Ben Stemmen auf der Überführungsfahrt, als auf dem Boot vor Malaga Cove auf einmal Rauch aus dem Abgasrohr quoll.
Der Skipper versuchte, den entstehenden Brand mit einem Feuerlöscher zu ersticken, doch binnen kurzem stand das Holzboot komplett in Flammen. Die beiden Männer konnten nicht einmal mehr an ihre Rettungswesten in der Kajüte gelangen, so flüchteten sie aufs Heck und hofften auf Hilfe. Inzwischen explodierten auch die Propangasflaschen im Innern.
Ein Sportfischerboot sah die Notlage und eilte herbei. Sie zogen die Schiffbrüchigen, die mit den Beinen im Wasser versuchten, sich vor der Hitze zu schützen, herüber. Sie wurden zum Redondo Harbor gebracht und dort mit leichten Verletzungen behandelt.
Um 9.36 Uhr war auch die Feuerwehr alarmiert worden. Die Baywatch Redondo und Baywatch del Rey der LA County Fire Department’s Lifeguard Divsionsowie Boote des LA County Sheriffs und die U.S. Coast Guard waren rasch vor Ort und konnte um 9.57 Uhr die Flammen ersticken. Doch beim Versuch, es zum King Harbor in Redondo Beach abzuschleppen, ging es unter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Sandhaven abgeschleppt
(15.05.18) Eine Gruppe von litauischen Sportfischern wurde am 14.5. kurz vor Mittag auf der Nordsee gerettet, nachdem der Kutter “Victory –FR 5“ Maschinenausfall zwischen Sandhaven und Fraserburgh erlitten hatte. Der Mayday-Ruf der Fischer wurde von dem Kutter “Reel Fun“ aufgefangen, der auf Standby ging, bis das RNLI-Boot aus Fraserburgh eintraf. Es schleppte den manövrierunfähigen Havaristen um 12.35 Uhr nach Sandhaven ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch vor Pass Christian Harbor
(15.05.18) Ein Krabbenkutter erlitt am 14.5. unweit des Pass Christian Harbor gegen Mittag Wassereinbruch. Die dreiköpfige Crew funkte Mayday, und die DMR Marine Patrol kam mit Booten zu Hilfe. Es gelang gemeinsam, des Wassereinbruchs Herr zu werden. Eine Stunde später konnte der Havarist den Rückmarsch in den Hafen antreten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Löschboot unter Wasser gesetzt
(15.05.18) Das Löschboot des Huntington Fire Department begann am Abend des 14.5. auf einmal auf dem Ohio River zu sinken. Die Feuerwehr hatte es zum ersten Mal seit längerem eingesetzt, und als die Crew eine Pumpe startete, mit der Löschwasser gefördert werden soll, kam es zu einem Wassereinbruch. Es gelang, das Boot noch auf den Strand zu setzten, bevor es komplett untergehen konnte.
Ein Kran hob es dann aus dem Wasser. Es war 2014 mit 569,000 Dollar staatlicher Zuwendungen gekauft worden und patroulliert auf 64 Flussmeilen in West Virginia und Kentucky.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ausschreibung zur Räumung von Hurrikan-Opfer läuft
(15.05.18) Das australische Charterschiff “Banks”, 260 tdw, aus Ullabulla, das seit dem Durchzug des Hurrikans Debbie im März 2017 am Daniel Point an der Westseite der Whitsunday Islands auf Grund liegt, soll nach der Prüfung der Angebote einer Ausschreibung zur Räumung von den Felsen, auf denen es seither lag, beseitigt werden. Nach dem Sturm hat Maritime Safety Queensland 85 der insgesamt 97 gestrandeten Schiffe bereits geräumt. Von der “Banks” wurden bereits die umweltgefährdenden Stoffe gemeinsam mit dem Department of Environment and Science beseitigt.
Vor einiger Zeit gewann die Pacific Marine Group aus Townsville die Ausschreibung zu der in demselben Sturm gestrandeten „Tateyama Maru“. Bis Ende Juli sollte nun auch die „Banks“ folgen. Seit ihrer Strandung wurde sie auch zum Opfer von Vandalismus und Zerstörung.
Bei der HMAS “Banks” handelte es sich ursprünglich um ein Schiff der Royal Australian Navy, für die es von 1960 bis 1995 im Einsatz war. Es war benannt nach Sir Joseph Banks, einem Botaniker an Bord der Bark HM “Endeavour” bei der Entdeckung Ostaustraliens 1770. Die Kiellegung erfolgte 1959 bei der Walkers Limited in Maryborough, Queensland, am 16.2.1960 wurde die “Banks” in Dienst gestellt und zur Fischereiaufsicht in Nordaustralien eingesetzt.
Danach war es im Bereich des Adelaide River und in Papua Neu-Guinea tätig und kam am 7.7.1967 zur Royal Australian Naval Reserve als Trainingsschiff in Adelaide. Im November 1982 wurde es als solches vom Patroullienboot HMAS “Aware” ersetzt und kam zur Target Services Group in Jervis Bay. Am 17.12.1982 erfolgte die formelle Außerdienststellung, doch sie blieb weiter in Jervis Bay. 1995 kam es bei einer Überholung in Port Macquarie zu einem Feuer, das so schwere Schäden anrichtete, dass die Arbeiten nicht weitergeführt wurden. Sechs Monate danach ging die “Banks” in zivile Hände und wurde für Charterfahrten für die Pleasure Cruises Australasia von Ulladulla, New South Wales, aus hergerichtet. Es ist 90 Fuß lang, 22 Fuß breit und hat acht Fuß Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen


Neun Mann nach Kollision in Bangladesch gerettet
(15.05.18) Die mit 570 Tonnen Flugasche beladene “Asia” kenterte und sank am Morgen des 14.4. auf dem Meghna River, nachdem sie mit der “Titu” im Gebiet von Laggimarar bei den Loggimarar-Untiefen von Sadar kollidiert war. Die neunköpfige Crew wurde von örtlichen Fischern gerettet. Der Frachter war nach Narayanganj bestimmt gewesen. Die Bangladesh Inland Water Transport Authority (BIWTA) war für die Bergung verantwortlich.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierter Kutter während des Abschleppens repariert
(15.05.18) Das RNLI-Boot aus Fishguard kam am 13.5. dem Kutter „Chris Tacha“ und seiner fünfköpfigen Crew zu Hilfe. Dieser hatte einen Ausfall der Ruderhydraulik gemeldet und trieb 12 Meilen nordnordöstlich des Hafens. Das Rettungsboot lief mit seiner siebenköpfigen Crew bei guten Wetterbedingungen um 17 Uhr aus und nahm den Havaristen in Schlepp zurück nach Fishguard.
40 Minuten später war es den Fischern aber gelungen, die Ruderanlage zu reparieren. Das Schiff konnte daaraufhin mit eigener Kraft die Fahrt fortsetzen. Das Rettungsboot war um 19.20 Uhr zurück auf seiner Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler kollidierte mit Windturbine
(15.05.18) Der holländische Trawler "Noorderhaaks - UK 195", 560 BRZ (IMO-Nr.: 9101209), kollidierte am 14.5. um 7.28 Uhr mit der Windturbine 40 im Eneco Princess Amalia-Windpark. Diese steht auf Position 52 34 N 04 15 o. Menschen kamen nicht zu Schaden, doch es entstanden Schäden an Kurrbaum und Radar des Schiffes.
Es kehrte daraufhin nach Ijmuiden zurück, konnte jedoch noch am selben Tag gegen 22 Uhr wieder auf die Nordsee auslaufen. Über die Schäden an der Windturbine war nichts bekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Polizeiboot unter Druck ...
(Bild: Richart Degenhart)   Großbild klick!

Polizeiboot unter einer Brücke in der Klemme
(14.05.18) Am Morgen des 12.5. geriet das 26 Meter lange Polizeiboot “P 44” (MMSI-Nr.: 244418000) aus Delfzijl mit dem Bug unter die Hafenbrücke am Oosterveldweg seines Heimathafens. Das auf Position 53° 19.74' N 006° 55.73' O festgemachte Schiff war bei Niedrigwasser unter das Bauwerk geraten und wurde bei auflaufendem Wasser eingeklemmt. Dadurch hob sich das Heck aus dem Wasser.
Der Besatzung blieb nichts anderes übrig, als auf die nächste Ebbe zu warten, um ihr Schiff dann wieder zu befreien. Über Schäden wurde nichts bekannt.

Kolizei in der Klemme
(Bild: Richart Degenhart)   Großbild klick!
Quelle:Tim Schwabedissen








Beschädigte Container auf der "Gouwenaar II"
(Bild: Politie Gouda) Großbild klick!

Containerbarge kollidierte mit Eisenbahnbrücke
(14.05.18) Am 13.5. um 18.52 Uhr kollidierte das mit Containern beladene, holländische Binnenschiff "Gouwenaar II", 1937 ts (EU-Nr.: 02337312), mit der Gouda-Waddinxveen-Eisenbahnbrücke über die Gouwe bei Alphen. Der Bahnverkehr von Prorail zwischen Gouda und Boskoop musste daraufhin eingestellt werden. Die Brücke war beim Aufprall auf ihren Fundamenten verschoben worden.
Außerdem wurde das Sicherheitsnetz des Bauwerks zerrissen. Monteure wurden gerufen, um Vermessungsarbeiten durchzuführen. Auch am 15.5. blieb die Brücke gesperrt. Sie war erst unmittelbar zuvor nach Reparaturarbeiten, die am 11.5. begonnen hatten, fristgerecht wieder fertiggestellt worden. Mehrere Container, die an Steuerbordseite auf dem Oberdeck der von Alphen am Rhein kommenden „Gouwenaar II“ gestaut waren, wurden eingedrückt, als sie unter der Brücke eingeklemmt wurden.
Das Schiff hatte die Brücke offenbar mit reduzierter Geschwindigkeit angesteuert, was die Wucht des Aufpralls immerhin minderte. Nach der Havarie setzte die Feuerwehr Polizeibeamte an Bord zur Untersuchung des Unfalls mit einem Schlauchboot ab. Später verholte die "Gouwenaar II" nach Gouda und machte dort hinter der Schleuse fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ärmelkanal: Buxtehuder Containerfrachter mit Maschinenausfall
(14.05.18) Der unter Portugal-Flagge laufende Containerfrachter "MSC Alessia", 75590 BRZ (IMO-Nr.: 9225653), erlitt am 13.5. beim Transit der Südwestspur der Verkehrstrennungszone im Englischen Kanal im Gebiet von Caldovrep einen Maschinenausfall. Die Havarie ereignete sich um 00.15 Uhr auf Position 50 44.48 N, 000 57.95 O. Der Frachter war am 12.5. um 19 Uhr aus Felixstowe ausgelaufen und nach Le Havre bestimmt. Er setzte die Reise mit einem Zylinder fort und machte am 13.5. um 10 Uhr am Terminal PorteOceane im Zielhafen fest. Dort lag er auch noch am 14.5. Nächster Anlaufhafen sollte Antwerpen sein.
Am 27.4.2012 hatte er nach dem Auslaufen aus Bremerhaven auf der Nordsee einen Ruderschaden erlitten und trieb in der Deutschen Bucht. Die "MSC Alessia" wurde dann von den Schleppern “Bugsier 5" und "Bugsier 10" auf den Haken genommen und nach Hamburg gebracht, wo sie zur Reparatur bei Blohm & Voss gedockt wurde.
Das 6.750-TEU-Schiff ist 299,99 Meter lang, 40 Meter breit, hat 14.5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 85.891 Tonnen. Es läuft für die NSB Niederelbe Schifffahrtsgesellschaft in Buxtehude und wurde 2001 bei der Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering Co. Ltd. auf deren Okpo-Shipyard in Geoje erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Speedboot in Not
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Motorboot drohte vor Rhyl zu sinken
(14.05.18) Ein 18 Fuß langes Speedboot erlitt am 13.5. Wassereinbruch und Maschinenausfall. Die zweiköpfige Crew konnte auch die Bilgenpumpe nicht starten, da die Batterie zu schwach zum Betrieb war. Sie hatten ebenso wenig ein Funkgerät, um die Coastguard zu kontaktieren. Mit einem Mobiltelefon gelang es ihnen, Alarm in Holyhead zu schlagen.
Die dortige Coastguard verständigte sofort das RNLI-Boot aus Rhyl, das die angegebene Position vor der Kinmel Bay ansteuerte, dort das Boot aber nicht fand. Die Position war zu unpräzise gewesen, tatsächlich befand sich der Havarist inzwischen vier Meilen weiter nordöstlich, wohin ihn Wind und Tide versetzt hatten.
Motorboot wird gelenzt
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Die Seenotretter lokalisierten es visuell und waren wenig später längsseits. Das Heck lag tief im Wasser, und der Motorraum war geflutet. Eine Schleppverbindung wurde hergestellt, und Rettungsmänner stiegen über, um dabei zu assistieren. Rasch zeichnete sich aber ab, dass der Wassereinbruch immer starker wurde, und die beiden Männer sowie ihre zwei Hunde wurden abgeborgen.
Die Lenzpumpe des Rettungsbootes wurde übergesetzt, und nun konnte der Wassereinbruch unter Kontrolle gebracht werden. Danach ging die Schleppfahrt weiter. Das Boot wurde zur RNLI-Station gebracht und dort aus dem Wasser geholt. Die Geretteten wurden nicht ohne Ermahnungen für eine bessere Ausrüstung entlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sportfischer bei Etel hatten viel Glück
(14.05.18) Am 13.5. kenterte gegen Mittag ein 4,8 Meter langer Sportkutter an der Barre von Etel. An Bord waren zwei Fischer aus Rennes im Alter von 33 und 38 Jahren. Sie konnten sich auf eine aus dem Wasser ragende Sandbank retten.
Nachdem Zeugen Alarm geschlagen hatten, rückte die Feuerwehr von Belz mit einem Jetski an und brachte die beiden Gestrandeten an den Strand von Plouhinec. Mit einem RIB und Tauchern der S SNSM wurde nach möglichen weiteren Verunglückten Ausschau gehalten. Dann wurde das gekenterte Boot in den Hafen gezogen und dort aufgerichtet.
Auch die Polizei von Etel und Port Louis war im Einsatz. Die Feuerwehr nahm sich der Schiffbrüchigen an, die das Unglück gut überstanden hatten. Sie waren sich der Barre, die ihr Boot zum Kentern brachte, nicht bewusst gewesen. Ein schwarzer Ball am Semaphor hatte zudem angezeigt, das offene Boote von weniger als acht Metern Länge nicht dort fahren sollten
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierte Motorboote von US Coast Guard abgeschleppt
(14.05.18) Die US Coast Guard assistierte am 12.5. einem havarierten Motorboot 35 Meilen südlich von Dauphin Island, Alabama. Die Coast Guard Mobile fing um 10:04 Uhr einen Notruf des manövrierunfähig im Meer treibenden Bootes auf. Daraufhin kamen ein 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station Dauphin Island sowie eine HC-144 Ocean Sentry des Aviation Training Center Mobile zu Hilfe.
Das Flugzeug war um 12.52 Uhr in dem Seegebiet und lokalisierte das Motorboot. Das Patroullienboot der Coast Guard traf um 14:25 Uhr ein und nahm den Havaristen längsseits. Er wurde dann zur Little Billygoat Hole Ramp auf Dauphin Island geschleppt. Um 18:54 Uhr wurde er dort festgemacht.
Am 13.5. assistierte die Coast Guard dem Motorboot “Fin Seeker”, das mit einer fünfköpfigen Crew 40 Meilen östlich des Oregon Inlet, North Carolina, Maschinenschaden erlitten hatte. Um 10 Uhr fing das Command Center der Coast Guard North Carolina einen Notruf des manövrierunfähigen Boots über VHF-Kanal 16 auf. Ein 47-Fuß-Boot kam von der Coast Guard Station Oregon Inlet zu Hilfe.
Alle 30 Minuten wurde Funkkontakt mit der „Fin Seeker“ hergestellt, bis diese von dem Patroullienboot erreicht und auf den Haken genommen wurde. Sie wurde anschließend zur Oregon Inlet Boat Ramp in Nags Head abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassertaxi versenkte Sloop in Rotterdam – drei Verletzte
(14.05.18) Am 12.5. um 12.30 Uhr kam es zu einer Kollision zwischen einem Wassertaxi und einer hölzernen Sloop mit 11 Touristen aus Limburg an Bord unweit der Erasmus-Brücke in Rotterdam. Dabei wurden drei Menschen verletzt und kamen u.a. mit Frakturen und Unterkühlungen ins Erasmus MC. Rettungsdienste halfen, die Verunglückten aus der Nieuwe Maas.
Die Feuerwehr war mit einem Taucherteam vor Ort, außerdem waren die Polizei und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Die gesunkene Sloop wurde von HEBO Maritiem geborgen. Offenbar war das Wassertaxi sehr schnell unterwegs gewesen und hatte sie mit so großer Wucht gerammt, dass das Holzschiff am Heck überlaufen und unter Wasser gedrückt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


GVB überprüft ihre Abläufe nach Kollision zweier Fähren in Amsterdam
(14.05.18) Die holländische Transportfirma GVB hat ihre Schiffsführer instruiert, bei den Anlegemanövern auf der IJ vorsichtiger und noch aufmerksamer zu sein. Außerdem werden die Inspektionen bestimmter Teile noch intensive durchgeführt, gab GVB am 13.5. bekannt. Hintergrund der Maßnahmen waren zwei Zwischenfälle verschiedener Typen von GVB-Fähren in der vergangenen Woche in Amsterdam.
Am 11.5. war die 28 Meter lange "IJveer 55" (MMSI-Nr.: 244750692) hart gegen den Anleger am Hauptbahnhof geprallt. Dabei gab es keine Verletzten. Ursache der Havarie war offenbar ein defekter Fahrhebel, der danach ausgebaut und auf Herstellungsfehler getestet wurde. Er wurde nach dem Vorfall ersetzt.
Bereits am 5.5. war die 34 Meter lange "IJveer 60" (MMSI-Nr.: 244670766), mit demselben Anleger kollidiert. Beim harten Aufprall wurden 13 Fahrgäste verletzt. Dieser Unfall wurde noch weiter untersucht. Die Fähren transportieren Personen vom Nordufer der IJ ins Zentrum von Amsterdam. Die GVB betreibt sechs Dienste in der Stadt und führt auch den Betrieb auf dem Noordzeekanaal bei Zaandam, Velsen and Assendelft. Durch. Auf der IJ finden jährlich 275,000 Fährbewegungen statt, auf dem Noordzeekanaal sind es 175,000 Fahrten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter bei Harstad leckgeschlagen
(14.05.18) Am 13.5. um 10.40 Uhr sprang der norwegische Lofoten-Kutter "MaJa 2", 42 BRZ (MMSI-Nr.: 257737500), östlich von Bjarkøya in der Harstad-Gemeinde auf dem Weg von Svolvær nach Vardø leck. Die Fähre „Kvernsund”, das Löschboot “Gnist” sowie die Rettungsboote “'Simrad Færder“ und „Dagfinn Paust“ kamen dem Havaristen zu Hilfe. Das Wasser war schneller gestiegen, als die Pumpen es lenzen konnten, und inzwischen war wegen des hohen Wasserpegels im Schiffsinnern die Maschine auch ausgefallen.
Die Fähre nahm die zweiköpfige Crew an Bord. Die „Gnist“ und die „Simrad Færder“ setzten ihre Lenzpumpen ein und hielten den Havaristen schwimmfähig. Die „Dagfinn Paust“ schleppte den Kutter gegen 16.15 Uhr nach Harstad ein, wo er zur Reparatur in eine Werft ging.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leiche nach Bergung von Kutter gefunden
(14.05.18) Nach der Bergung des Wracks des Kutters “Kristine” im Risafjord in Maursund in Nord- Tromsø wurde am 13.5.die Leiche einer Person gefunden. Das Schiff war am 18.7.2016 untergegangen. Es hatte seither auf 30 Metern Tiefe gelegen.
Der 52-jährige Skipper aus Vannvåg in der Karlsøy-Gemeinde bei Tromsø war seit dem Unglück verschwunden gewesen. Die Identifizierung der Leiche dürfte mehrere Tage dauern. Die Angehörigen wurden unterrichtet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fünf Fischer vor Tobruk vermisst
(Dat14.05.18um) Der algerische Kutter “Mohamed Kenzi” sank am 13.5. bei El Tarf, rund 12 Meilen vor Cap Rosa in der El-Kala-Kommune. An Bord waren acht Fischer aus Annaba, von denen bislang nur drei gerettet werden konnten. Sie wurden in ein algerisches Krankenhaus gebracht.
Eine große Suchaktion wurde nach den Vermissten gestartet, an der sich neben der Küstenwache auch fünf andere Kutter beteiligten. In demselben Seegebiet vor Tunesien war am 3.4. auch der Thunfischfänger „Younes II“ verschwunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter am Holden Beach gestrandet
(14.05.18) Der Krabbenkutter “Big Earl” aus Calabash strandete am 9.4. am Holden Beach in North-Carloina auf seiner ersten Fahrt für den neuen Eigner. Ein Netz war in den Propeller geraten und hatte diesen blockiert. Dann wurde das hilflose Schiff in den Nachtstunden vom Wind auf den Strand getrieben. Am Morgen des 13.5. versuchten andere Boote, den Kutter wieder ins tiefere Wasser zu ziehen, doch die Flut lief nicht hoch genug auf. Mit der nächsten Tide wollten sie es erneut versuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



(Bild: Son Guencelleme) Treffer der Rakete
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Türkischer Frachter durch Raketenbeschuss vor Jemen schwer beschädigt
(13.05.18) Am 10.5. wurde der türkische Bulkcarrier "Ince Inebolu", 30011 BRZ (IMO-Nr.: 9254472), durch Raketen der Saudi-Arabischen Streitkräfte getroffen, als er an einem Ankerplatz 70 Meilen vor Saleef nördlich des Hafens von Hodeidah auf das Einlaufen nach Saleef im Jemen wartete. Er hatte 49.770 Tonnen Weizen geladen. Die Geschosse richteten an Backbordseite oberhalb der Wasserlinie und auf dem Hauptdeck schwere Schäden an.
Der Frachter war von dem in Dschubuti ansässigen Büro des UN Verification and Inspection Mechanism for Yemen (UNVIM) nach einer Inspektion autorisiert worden, den Hafen des Bürgerkriegslandes anzusteuern. Das Getreide kam aus Russland und war in Novorossiysk verladen worden. Am 11.5. wurde der angeschlagene Bulkcarrier nach Jizan abgeschleppt. M 5.9.2014 war die "Ince Inebolu" vor Astypalea mit einer 22.köpfigen Crew an Bord auf Grund gelaufen. Dabei kam es zu einem Wassereinbruch in der Vorpiek. Der Havarist saß bis zum 11.9. auf Position 36 34 N 026 27 O am Südwestende von Astypalea fest, bis ihn die Schlepper "Megas Alexandros" (IMO-Nr.: 7351070) und "Aegis I" (IMO-Nr.: 7392957) von Tsavliris wieder flottmachten.
Der Frachter war unbeladen auf der Reise von Ras Isa im Jemen nach Novorossyisk gewesen. Nach der Bergung wurde er vor Skala Astypalea vor Anker gelegt, ehe es zur Reparatur ging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden im Ionischen Meer
(13.05.18) Der holländische Frachter "Marietje Nora", 5904 BRZ (IMO:9481609), wurde am 12.5. im Ionischen Meer durch einen Maschinenschaden manövrierunfähig. Er befand sich auf der Reise von Frederikshavn nach Ravenna. Der Havarist wurde von einem Schlepper auf den Haken genommen und nach Korfu gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hummerkutter “J.M.R. 98“
(Bild: RCMP)   Großbild klick!

Zwei Tote bei Kentern von Kutter
(13.05.18) Der 30 Fuß lange Hummerkutter “J.M.R. 98“ aus Sydney in Nova Scotia kenterte am Morgen des 12.5. Zwei Fischer kamen bei dem Unglück vor der Küste von Colendale im Inverness County ums Leben. Gegen sechs Uhr wurde die Nova Scotia RCMP alarmiert, nachdem der Kutter 100 Meter vor der Küste unweit von Port Hood kieloben auf die Felsen getrieben war.
Offenbar hatte ihn eine hohe Welle zum Kentern gebracht. Die Kajüte wurde abgerissen und das Heck schwer beschädigt. Nur einer der drei Fischer an Bord konnte sich schwimmend an Land retten.
Er wurde von Zeugen des Schiffbruchs am Strand aus dem Wasser gezogen und ins Krankenhaus gebracht. Boote der Coastguard eilten herbei, doch die beiden anderen Fischer konnten nur noch tot geborgen werden. Es handelte sich um den 39-jährigen Skipper und einen 58-jährigen Decksmann. Der Überlebende war 18 Jahre alt und der Sohn des Eigners. Alle drei kamen aus Cape Breton.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutterkollision vor Lampedusa
(13.05.18) Der maltesische Kutter "Hannibal 2", 145 BRZ (IMO-Nr.: 8690162), kollidierte am 11.5. mit einem italienischen Fangschiff vor Lampedusa. Der Schaden blieb gering, Menschen kamen nicht zu Schaden. Das MRCC in Rom wurde über den Vorfall informiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Reyes del Mar 2“
(Bild: Lucio Amavet)   Großbild klick!

Keine Umweltgefahren durch gekenterte Fischfabrik in Concepcion
(13.05.18) Nach dem Untergang der „Reyes del Mar 2“ auf dem Uruguay-River konnte der geringfügige Ölaustritt, der danach stattgefunden hatte, durch die Umweltbehörde unter Kontrolle gebracht werden. Bereits vor dem Kentern waren die Kraftstofftanks des Schiffs ausgepumpt worden. Ein Notfallplan war durch den Präsidenten der Autarchic Ente Puerto de Concepción of the Uruguay, Claudius Camparo; den Präsidenten des Hafens von Entre Ríos, Carlos Schepens, und den technischen Koordinator Mario Serpa ausgelöst worden, nachdem das aufgegebene Schiff in Dock 7 des Hafens von La Histórica am 10.5. zu sinken begonnen hatte.
„Reyes del Mar 2“
(Bild: )   Großbild klick!
Die Präfektur, Feuerwehr und Hafenpersonal hatten vergeblich versucht, die verrottete Fischfabrik vor dem Untergang zu bewahren. Nur noch der Kiel ragte seither aus dem Wasser des Itapé Creek. 2017 hatte aber die Hafenbehörde von Concepción del Uruguay eine Reihe von vorbeugenden Maßnahmen getroffen, um mögliche Umweltgefahren, die von dem Schiff ausgehen konnten, zu minimieren. Die Präfektur hatte damit die Soluciones Ambientales beauftragt, die im November 2017 die umweltgefährdenden Stoffe abpumpte – wie sich jetzt zeigte, aus gutem Grund.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ausflugskatamaran vor Palma de Mallorca auf Grund gelaufen
(13.05.18) Die Berger von Salvamento Marítimo haben in der Nacht zum 12.5. in der Bucht von Palma de Mallorca 70 Fahrgäste des Segelkatamarans „Magic Blu“ gerettet. Er war auf der Höhe der Kathedrale auf Grund gelaufen und hatte in einem der beiden Rümpfe Wassereinbruch erlitten. Das Schiff entwickelte Schlagseite nach Steuerbord. Der Veranstalter "Magic Catamarans" am Paseo Marítimo bietet mit dem Boot Ausflugsfahrten an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Israelischer Einhandsegler strandete in Mapelane Bay
(13.05.18) Am 11.5. um neun Uhr wurde die NSRI Richards Bay alarmiert, nachdem die Segelyacht „Christina“ in der Mapelane Bay, südlich von St. Lucia, gestrandet war. An Bord befand sich ein 26-jähriger Einhandsegler aus Israel. Dieser konnte sich unbeschadet an Land retten.
Die NSRI St. Lucia kam zur Strandungsstelle und nahm sich des Schiffbrüchigen an. Das Boot hatte offenbar Wassereinbruch erlitten, als es von Durban nach Maputo unterwegs war, und wurde dann am Strand von Mapelane auf Grund gesetzt. Es war so schwer in Mitleidenschaft gezogen worden, dass es als kaum möglich eingeschätzt wurde, es zu bergen. Rangers von Ezemvelo Wildlife halfen dabei, persönliche Habseligkeiten von Bord zu retten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hapag Lloyd-Frachter blockierte Hafen von Damietta (Ägypten)
(13.05.18) Der deutsche Containerfrachter "Frankfurt Express", 93750 BRZ (IMO-Nr.: 9450442), erlitt einen Maschinenausfall, als er am 12.5. aus dem Hafen von Damietta auslaufen wollte. Das manövrierunfähige Schiff blockierte den Verkehr im Hafen, bis Schlepper es auf den Haken nahmen und sicherten. Nachdem der Schaden behoben war und die Maschine wieder lief, konnte die Fahrt nach Barcelona wieder aufgenommen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Fähre vor Pico wird abgewrackt
(13.05.18) Am 12.5. trafen die Schlepper "R Hercules" und "Resolve Commander" gemeinsam mit der Bergungsplattform "RMG 280" der Firma Resolve Salvage & Fire in Horta ein. Die Bergungsfirma war damit beauftragt worden, das Wrack der Fähre "Mestre Simao" zu verschrotten. Das Schiff war am 6.1. auf Felsen vor dem Hafen von Madalena auf der Insel Pico gelaufen und zum Totalverlust geworden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre nach Maschinenschaden 36 Stunden verspätet
(13.05.18) Die indonesische Fähre "Umsini", 14501 BRZ (IMO-Nr.: 8303264), erlitt am 10.5. in den Gewässern von Ost-Nusa Tenggara einen Ausfall der Backbordmaschine. Die Fähre setzte ihre Fahrt mit verminderter Fahrt fort und traf mit einer Verspätung von 36 Stunden am 11.5. im Hafen von Lorens Say Maumere ein. Die Reederei organisierte Busse, die von dort die Passagiere zu ihren Fahrzielen transportierten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall in Schleuse
(13.05.18) Der maltesische Tanker "Atlantik Miracle", 7315 BRZ (IMO-Nr.: 9477490), erlitt am 9.5. um 21.30 Uhr einen Ausfall der Ruderanlage in einer Kammer der Schleuse von Cote-Sainte-Catherine, Quebec, auf Position 45 24 29.0 N, 73 33'55.1 W. Der Havarist warf danach auf Position 45 13 50 N, 74 14 1 W, rund sechs Meilen vor Valleyfield, Anker. Der Tanker war unterwegs von Montreal nach Mississauga.
Quelle:Tim Schwabedissen



Riss im Rumpf verursachte Wassereinbruch
(13.05.18) Der kanadische Bulkcarrier "Cuyahoga", 10532 BRZ (IMO-Nr.: 5166392), erlitt am 9.5. um 00.20 Uhr durch einen Riss im Rumpf Wassereinbruch in einen Ballasttank, als er sich in Sarnia, Ontario, auf Position 42 59 10.7 N 82 25 00.1 W befand. Nach Reparaturen konnte der Frachter die Fahrt am 10.5. fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall bei Seven Islands
(13.05.18) Der unter Barbados-Flagge laufende Frachter "Federal Schelde", 20837 BRZ (IMO-Nr.: 9118147), erlitt am 9.5. um 14.30 Uhr einen Ausfall der Hauptmaschine bei Seven Islands auf Position 50 10 N 66 25 W, bei Sept-lles in Quebec. Das Schiff hatte um 23.40 Uhr des Vorabends in Pointe Noire losgeworfen und machte am 11.5. um 14.15 Uhr in Sorel fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tankbarge rammte Brücke
(13.05.18) Im Schlepp der kanadischen "Island Crown", 149 BRZ (IMO:7414092) kollidierte die Tankbarge "ITB Supplier", 2129 BRZ, am 5.5. um 15.50 Uhr mit einem Pfeiler der Hylebos Bridge in Tacoma, Washington, auf Position 47 16 N 122 23 W. Das Bauwerk erlitt geringfügige Schäden. Die fünfköpfige Crew auf der "ITB Supplier" blieb unversehrt. Nach der Havarie machte der Koppelverband in Tacoma fest und setzte die Fahrt nach Vancouver am 6.5. gegen ein Uhr fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision mit Schleusenmauer auf Welland-Kanal
(13.05.18) Die kanadische Fähre "Jiimaan" 2807 BRZ (IMO-Nr.: 9034298), kollidierte am 1.5. gegen 14.40 Uhr beim Auslaufen aus der Schleuse Nr. 1 auf dem Welland-Kanal, Ontario, auf Position 43 13 01 N 79 12 47 W mit der Schleusenmauer. Dabei kam es zu geringen Schäden am Rumpf. Am 2.5. machte das Schiff in Port Colborne fest und setzte am 4.5. die Fahrt fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Frachter vor Kapstadt
(13.05.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Containerfrachter "Navios Lapis", 40542 BRZ (IMO-Nr.: 9431680), erlitt von Durban kommend am 9.5. kurz vor Erreichen des Hafens von Kapstadt einen Maschinenraumbrand. Es gelang, das Feuer im Generator zu löschen und mit eigener Kraft die Jackson Wharf im Zielhafen zu erreichen. Am 11.5. warein Inspektionen im Gang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf HADAG-Fähre in Hamburg
(13.05.18) Auf der HADAG-Fähre "Jan Molsen" (MMSI-Nr.: 211437260) brach am Vormittag des 13.5. ein Feuer aus. Die 23 Passagiere konnten unversehrt gerettet werden, die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Offenbar war eine Filteranlage auf der Fähre in Brand geraten.
Der Kapitän steuerte den nächstgelegenen Anleger Teufelsbrück an. Dort konnten die Passagiere das Schiff verlassen und die Feuerwehr das Feuer mit einem Kleinlöschgerät löschen. Vorsorglich waren aber auch Taucher und weitere Löschzüge vor Ort. Die Polizei nahm zu der Brandursache Ermittlungen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Tjalk in Earnewâld
(13.05.18) Auf der Tjalk „Bliksem Piebe“ brach am 12.5. um 20.40 Uhr ein Feuer aus. Das Schiff befand sich bei Earnewâld und konnte noch am Kai von Eilânspôlle festmachen. Die Feuerwehr von Burgum war als erstes vor Ort, gefolgt von einem Löschboot aus Grou und der Polizei. Das Feuer war in der Maschine achtern entstanden und sorgte für starke Rauchentwicklung.
Wegen Gasflaschen an Bord bestand auch Explosionsgefahr. Einige Personen erlitten Rauchgasvergiftungen. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper wird künstliches Riff
(13.05.18) Am 10.5. übernahm das im St. Lucie County ansässige Sea-Life Habitat Improvement Project, Inc. (SHIP), den ausgedienten Schlepper "Penobscot" (MMSI-Nr.: 367008430). Nach über 50 Jahren will SHIP aus der "Penobscot" das Kerry Dillon Tugboat Reef offshore vor St. Lucie und St. Martin machen. Die Vorbereitungen zur Versenkung, des ersten künstlichen Riffs von SHIP, sollen rund einen Monat dauern.
Das Schiff war von der Sophlex Enterprises in Port Canaveral gespendet worden und soll as Tauchwrack Kerry Dillon ehren, der sich lange für die Schaffung künstlicher Riffe an der Treasure Coast und in Florida verdient gemacht hatte. Er starb 2017 unerwartet mit 58 Jahren in in Stuart. Ihm gehörten die Sea Rover Services, die künstliche Riffe in Florida und der Karibik schufen und überwachten.
Bevor der Schlepper mit einem höchsten Punkt von 60 Fuß unter der Wasseroberfläche zu einem Habitat wird, müssen noch Fenster, Luken, Tanks, Kabel und alles, was Ölreste enthalten könnte, entfernt werden. Nach einer letzten Inspektion durch die U.S. Coast Guard wird der Schlepper dann zur Versenkungsposition gezogen.
SHIP arbeitete dabei mit den CRB Geological & Environmental Services, Inc., der Artificial Reefs International Inc. zusammen. Die “Penobscot” wurde dazu durch die McCulley Marine Services in Fort Pierce von Port Canaveral nach Fort Pierce verholt.
Sie wurde 1959 in Madisonville als “Lainoloc” für die Bronx Towing Line in New York erbaut. 1977ging sie an die Weeks Marine in Cranford, New Jersey, und wurde in „William J. McPhillips“ umbenannt. 1994 erwarb die Hartley Marine Services Incorporated in East Boothbay, Maine, das Schiff und taufte es “Penobscot”. 2014 kauften es ausländische Interessenten, doch es riss sich 2016 in Port Canaveral im Hurrikan Matthew los und richtete einige Schäden an anderen Schiffen und Piers an, als es durch den Hafen trieb.
Die Hafenbehörde versuchte, die Schäden von über 140,000 Dollar vom Eigner Victor Jattan einzutreiben, konnte ihn aber nicht ausfindig machen Im Juni 2017 wurde das Schiff beschlagnahmt und in einer Auktion von den Sophlex Enterprises erworben. Sein letzter Ruheplatz soll in 110 Fuß Wassertiefe 12 Meilen südöstlich des Fort Pierce Inlet und 13 Meilen südöstlich des St. Lucie Inlet sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportkutter hartnäckig manövrierunfähig
(13.05.18) Das RNLI-Boot aus Sheerness, die “The George and Ivy Swanson”, wurde am 12.5. um 17.30 Uhr von der Coastguard alarmiert, nachdem der 28 Fuß lange Sportkutter “Ellie May” mit zwei Personen an Bord Motorausfall erlitten hatte. Es lag vor Anker südlich der Red Sands Towers. Eine Reihe von Hummerkörben hatte sich in den Propellern verfangen, und die Leinen hielten den Havaristen am Meeresgrund fest.
Das Rettungsboot war um 18.07 Uhr vor Ort, und es gelang den Seenotrettern, die Leinen abzuschneiden und den Havaristen zu befreien. Da diese aber immer noch um die Propeller gewickelt waren, musste dieser zu den Sheerness Docks abgeschleppt werden.
Dort machte er um 18.22 Uhr in der Lower Chamber des Docks fest, wo weitere vergebliche Versuche unternommen wurden, den Antrieb zu befreien. Über Nacht blieb der Kutter dann dort festgemacht und sollte am 13.5. nach Gillingham geschleppt werden. Um 20.37 Uhr war die “The George and Ive Swanson” zurück an ihrer Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischfabrik „Reyes del Mar 2”
(Bild: EAPCU)   Großbild klick!

Aufgegebene Fischfarbrik kentert sechseinhalb Jahre nach Feuer
(11.05.18) Am Morgen des 10.5. kam es auf der 55 Meter langen, argentinischen Fischfabrik „Reyes del Mar 2” (MMSI-Nr.: 701000637) am Dock Nº7 im Hafen von Concepción zu einem Wassereinbruch. Das Schiff neigte sich zunächst nach Backbordseite zum Kai hin und sackte mit dem Heck weg. Die Feuerwehr und die Marinepräfektur versuchte mit Pumpen, das eindringende Wasser wieder aus dem Schiff zu bekommen. Dann aber änderte es auf einmal seine Position und legte sich immer starker nach Steuerbord über. Im Laufe des Nachmittags kenterte es endgültig und drehte sich kieloben, ehe es unter der Wasseroberfläche verschwand. Boote der Marinepräfektur legten Ölsperren aus.
Im November 2011 war auf der “Reyes del Mar 2” ein Feuer ausgebrochen. Seitdem lag es in Concepción am Kai. Der Rumpf war geschwächt, und eindringendes Regenwasser machte ihr nun offenbar endgültig den Garaus. Die Puerto Autonomous Municipality of Concepción del Uruguay (EAPCU) traf alle Vorbereitungen gegen Kontaminationen des Uruguay River und zur Sicherheit der Schifffahrt auf dem Fluss.
Die Eigner, die Agua Marina, waren Bankrott gegangen, und auf einer Zwangsauktion hatte ein Mann namens Renato Aleua das Schiff ersteigert. Er ist nun für alle notwendigen weiteren Aktionen auch der Ansprechpartner für die Behörden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ärmelkanal: Feuer auf Trawler vor Dünkirchen
(11.05.18) Am 10.5. um Sieben Uhr wurde der maritime Präfekt für die Nordsee und den Ärmelkanal vom CROSS Gris-Nez informiert, dass die Crew des britischen Trawlers "GV Ardent", 103 BRZ (IMO-Nr.: 7922893), einen Maschinenraumbrand rund 20 Meilen nordöstlich von Dünkirchen bekämpfte. Um 7.25 Uhr hatten sie das Feuer gelöscht. Zwei Fischer, die Rauchgasvergiftungen erlitten hatten, wurden von einem belgischen Hubschrauber, den das MRCC in Ostende alarmiert hatte, abgeborgen und ins Krankenhaus von Brügge geflogen.
Um 7:30 Uhr nahm die “GV Ardent” wieder Fahrt auf und machte sich auf den Weg nach Ramsgate. Sie wurde von dem Rettungsboot "Jean Bart" der SNSM-Station Dünkirchen bis an die britische Seegrenze eskortiert, wo ein RNLI -Boot die weitere Begleitung nach Ramsgate übernahm.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter „Manuela Hauswald“ mit DGzRS
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!

Maschinenraumbrand vor Grömitz
(11.05.18) Am 10.5. gegen 10.20 Uhr alarmierte die Besatzung des 15 Meter langen, Niendorfer Kutters „Manuela Hauswald“, 34 BRZ (MMSI-Nr.: 211259270), über den internationalen UKW-Sprechfunk-Notrufkanal 16 die Seenotretter der DGzRS. Die beiden Fischer meldeten Rauch im Maschinenraum. Sie leiteten CO2 ein und stellten den Verschlusszustand her.
Der in Grömitz stationierte Seenotrettungskreuzer „Hans Hackmack“ nahm mit freiwilligen Feuerwehrleuten des Ostseebades an Bord Kurs auf den Havaristen. Mit abgeschalteter Maschine und ausgebrachtem Fanggeschirr trieb die „Manuela Hauswald“ manövrierunfähig etwa fünf südöstlich von Grömitz in der Lübecker Bucht. Mit ihrem Tochterboot „Emmi“ übergab die „Hans Hackmack“ zwei Feuerwehrleute auf den Havaristen. Ausgerüstet mit schwerem Atemschutz, Gasmessgerät, Belüftungsgerät und Wärmebildkamera stellten sie vor Ort keine Gefahr durch Rauchgase fest. Der Kutter konnte seine Reise aus eigener Kraft fortsetzen und machte um 14.30 Uhr sicher in Niendorf fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der "Sewol"
(Bild: CGTN)   Großbild klick!

Wrack der Sewol wird nach Aufrichten gesichert
(10.05.18) Am 9.5. um neun Uhr begann im Hafen von Mokpo New Port, 410 Kilometer südwestlich von Seoul, mit den zwei Hebebäumen des eingesetzten 10,000-Tonnen-Schwimmkrans der Hyundai Samho Heavy Industries das Aufrichten der im August 2014 gesunkenen „Sewol“ vor den Augen von Angehörigen der Opfer von deren Untergang. In sechs Schritten wurde sie jeweils 10 Grad angehoben, bis sie sich in den mächtigen Krantakeln nach Erreichen von 94,5 Grad erstmals seit dem Schiffbruch auf ebenem Kiel befand.
Dies war der ideale Winkel, um das Wrack auszubalancieren. Nach Abschluss der Sicherungsarbeiten voraussichtlich am 10.6. sollte dann eine nochmalige Suche nach menschlichen Überresten beginnen. Dreimal war das Wrack bislang durchkämmt worden, wobei die Reste von vier der bis dahin neun Vermissten gefunden werden konnten. Erst jetzt können Suchtrupps in die Decks im Bereich des Maschinenraums und einen Raum auf Deck 4 vordringen. Zusammengebrochene Luken hatten dies bislang verhindert. Das Ministry of Oceans and Fisheries will die Suche Mitte Juni beginnen und Anfang August beenden.
Vorher müssten Löcher im Rumpf abgesichert und Stützstrukturen eingezogen werden, damit die Arbeit sicher durchgeführt werden kann. Frühestens im Juli sollen dann weitere Entscheidungen zur Zukunft des Wracks folgen. Dies könnte der Erhalt im gegenwärtigen Zustand sein oder die Bewahrung nur eines Teils des Schiffs. Derzeit werden dazu die Meinungen von Experten eingeholt in Sachen technischer Machbarkeit und Erwartungen der Angehörigen der Opfer.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter mit Maschinenschaden
(11.05.18) Der jamaikanische Containerfrachter"CFS Panjan", 7464 BRZ (IMO-Nr.: 9387607), erlitt von Caucedo kommend am 8.5. gegen zwei Uhr Maschinenausfall auf Position 18 28 42 N, 67 22 54 W. Die Crew machte sich daran, den Schaden zu beheben, und das Schiff konnt am 9.5. wieder Fahrt aufnehmen. Es machte am selben Tag am Luis A. Ayala Colon Container Terminal in San Juan, Puerto Rico, fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Longliner soll binnen drei Wochen verschwinden
(11.05.18) Das Wrack des gestrandeten Longliners “Lu Rong Yuan Yu 168”, der am 12.4. auf ein Riff vor Suva lief, muss binnen drei Wochen geräumt werden. Die Eigner waren derzeit damit beschäftigt, das Öl aus dem Wrack zu pumpen. Danach soll die Wrackräumung durch die Firma SSTL beginnen. Die Schifffahrt von und nach Suva wurde nicht beeinträchtigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



15 Personen von sinkender Motoryacht gerettet
(11.05.18) Die Motoryacht “Abenaki” sank am Abend des 9.5. mit 15 Personen an Bord vor dem Hafen von Charlottetown unweit des Blockhouse Lighthouse. Die Bootsfahrer wurden von der „HMCS Queen Charlotte“ gerettet. Diese lag im Rahmen einer Übung im Hafen und setzte ein RHIB aus.
Es fand sechs Menschen im eiskalten Wasser treibend vor. Sieben weitere klammerten sich an die sinkende Yacht. Alle konnten binnen 20 Minuten gerettet werden.
Ein Mann kam mit leichter Unterkühlung ins Queen Elizabeth Hospital. Das Wrack des Bootes wurde mit Hebesäcken an die Wasseroberfläche gebracht und um 19 Uhr im Hafen am Peakes Quay von einem Kran an Land gehoben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rauch, aber kein Feuer auf Arbeitsschiff
(11.05.18) Am Nachmittag des 9.5. wurde ein Rettungshubschrauber in Visby alarmiert, nachdem auf einem Arbeitsschiff 34 Kilometer nordwestlich von Gotska Sandön zu einer Rauchentwicklung gekommen war. Um 13.27 Uhr hatte die Crew der schwedischen Schifffahrtsbehörde den Notfall gemeldet.
Um 13.50 Uhr stoppte die Rauchentwicklung. Es hatte kein offenes Feuer gegeben. Deshalb konnte die Rettungsaktion auch wieder gestoppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack 180 Jahre nach Untergang identifiziert
(11.05.18) Taucher haben Beweise gefunden, dass es sich bei einem vor der Küste von North Carolina gefundenen Wrack um den 1838 gesunkenen Dampfer „SB Pulaski“ handelt. Ein Kerzenhalter, der durch die Blue Water Ventures International geborgen wurde, trug den Namen auf seiner Unterseite. Das Schiff liegt 40 Meilen vor der Küste, über 10 Meilen weiter seewärts als bislang von Historikern angenommen.
Eine Kesselexplosion hatte es in zwei Teile zerrissen, nachdem es am 13.6. aus Savannah, Georgia, nach Baltimore ausgelaufen war. Am selben Tag ging sie vor Charleston unter, und 100 der 200 Reisenden an Bord starben.
Quelle:Tim Schwabedissen



80 Fahrgäste brennenden Ausflugsschiffs gerettet
(11.05.18) Rund 80 Touristen wurden gerettet, nachdem ihr Boot am 11.5. bei einer Flusskreuzfahrt bei Papikondalu auf dem Godavari River bei Veera Varapu Lanka in Flammen aufging. Ein Kurzschluss in dem Generator hatte 10 Minuten nach dem Ablegen vom Gandi Posamma Tempel den Brand ausgelöst. Rasch breiteten sich Feuer und Rauch aus, und die Passagiere gerieten in Panik.
Anwohner von Veeravarapu Lanka hatten das Feuer ebenfalls bemerkt und kamen zu Hilfe. Auch die Polizei war bald vor Ort. So gelang es, das brennende Boot an das Ufer einer kleinen Insel zu ziehen und alle Menschen an Bord zu retten. Einige hatten leichte Verletzungen. Die Schiffbrüchigen wurden zur Polizeistation Devipatnam gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



„'t Span“ aus Andijk
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Vier KNRM-Boote im Einsatz für havarierte Motoryacht
(10.05.18) Am 9.5. um 18:30 Uhr wurden die KNRM-Boote aus Andijk, Medemblik , Enkhuizen und Hindeloopen alarmiert, nachdem eine Motoryacht auf dem IJsselmeer zwischen Stavoren und Medemblik Rauchentwicklung gemeldet hatte. Die „'t Span“ aus Andijk nahm vor dem Auslaufen Einsatzkräfte der Feuerwehr an Bord. „Corry Dijkstra“ aus Enkhuizen erreichte gemeinsam mit der „Bernardine“ aus Medemblik als erstes den Havaristen.
Von der „Bernardine“ wurden zwei Männer an Bord übergesetzt, um sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen. Dann wurde eine Schleppverbindung mit der „Corry Dijkstra“ hergestellt, um das Boot mit dem Bug in den Wind zu drehen. Nach einer ersten Lageeinschätzung schien die Lage stabil zu sein, und es wurde auf das Eintreffen der Feuerwehr gewartet.
Zwischenzeitlich trafen auch beide Boote der KNRM -Station Hindeloopen vor Ort ein, wenig später gefolgt von der „'t Span“. Von dieser wurden zwei Feuerwehrleute an Bord abgesetzt, die den Motorraum zu einer Inspektion öffneten. Sie stellten keine Rauchentwicklung mehr fest. Inzwischen war auch die „Watersport“ aus Enkhuizen mit Feuerwehrkräften an Bord ausgelaufen, konnte aber wieder zurückkehren.
Die Motoryacht wurde dann gemeinsam von der „Bernardine“ und der „’t Span“ zum Regattahaven in Medemblik abgeschleppt. Um 20 Uhr traf sie dort ein, und der Einsatz konnte beendet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter "NYC Venus"
(Bild: Karl Kautz)   Großbild klick!

Fünf Tage nach Kollision Feuer auf Containerfrachter
(10.05.18) Auf dem unter Hongkong-Flagge laufenden Tanker “SITC Osaka”, 9566 BRZ (IMO-Nr.: 9638329), brach am 9.5. in der Containerladung auf dem Achterschiff ein Feuer aus. Das Schiff lag seit dem 4.5. am Kai des Containerterminals auf Rokko Island im Hafen von Kobe. Hier war er am Einlauftag von dem Containerfrachter "NYC Venus" gerammt worden, als dieser den Hafen verließ und seither verblieben.
Ob der Brand mit dieser Havarie in Zusammenhang stand, war unbekannt. Löschboote bekämpften die meterhoch aus der Ladung am Heck lodernden Flammen. Das Schiff selbst wurde offenbar nicht in Mitleidenschaft gezogen. Am 10.5. gegen 13 Uhr verließ es den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre "Sewol" wird aufgerichtet
(Bild: L. Appino)   Großbild klick!

Sewol in Mokpo aufgerichtet
(10.05.18) Das Wrack der südkoreanischen Fähre "Sewol", die seit der Bergung auf der Backbord-Seite im Hafen von Mokpo, wurde am 10.5. erstmals seit ihrem Untergang wieder in eine aufrechte Position gebracht. Dadurch sollte eine nochmalige gründliche Suche nach Überresten der noch vermissten fünf Opfer ermöglicht werden. Die Entscheidung zum Beginn der Operation fiel durch die Sewol Investigation Commission angesichts günstigen Wetters. Zuvor waren noch intensive Checks durchgeführt worden.
Die Werft Hyundai Samho Heavy Industries Co. hatte 66 Stahlträger unter dem Rumpf eingeführt. Diese wurden mit Drähten mit dem Schwimmkran „Hyundai 10.000“ - verbunden, der das Wrack dann binnen drei Stunden in eine aufrechte Position zog. Die Suche nach den sterblichen Überresten sollte drei Wochen dauern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gebrochene Leitung verursachte Ölverschmutzung
(10.05.18) Am 7.5. um 11.15 Uhr wurde ein Ölfilm von 20 Quadratmetern unweit von Liegeplatz 4 im Hafen von Yeisk entdeckt. Als Quelle der Kontamination wurde der unte Panama-Flagge laufende Frachter "Daylight", 2457 BRZ (IMO-Nr.: 8230352), ausgemacht, der dort gelegen hatte und auf dem es durch den Bruch einer Hydraulikleitung zu einem Ölaustritt gekommen war.
Um 11.30 Uhr war bereits ein Ölbekämpfungsteam mit dem Arbeitsschiff "Eya" und begann, die Verschmutzung mit ölabsorbierendem Material zu bekämpfen. Gegen 13 Uhr waren die Arbeiten abgeschlossen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall auf der Wolga
(10.05.18) Auf dem russischen Tanker “Synergy 2", 5075 BRZ (IMO-Nr.: 9777670), kam es am 8.5. um 20.40 Uhr zu einem Maschinenausfall, als der von Turkmenbashi kommend auf der Wolga flussaufwärts unterwegs war. Die Havarie ereignete sich im Bereich des Hafens von Astrakhan, kurz nachdem das Schiff die dortige Eisenbahnbrücke passiert hatte. Das mit 5.000 Tonnen Schweröl beladene Schiff war nach Azov unterwegs.
Um eine Kollision mit der Brücke zu vermeiden, wurden beide Anker geworfen. Sie vermochten die Drift aber nicht zu stoppen, und das Schiff trieb unter dem Bauwerk hindurch. Erst 150 Meter flussabwärts kam es zum Stoppen, blockierte aber den gesamten Schiffsverkehr. Erst am 9.5. konnte der Tanker aus dem Fahrwasser gezogen werden. Er kehrte nach Astrakhan für die notwendigen Inspektionen zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ruderkontrollverlust auf St. Lawrence River
(10.05.18) Der unter Bahamas-Flagge laufende Bulkcarrier "Juno", 20603 BRZ (IMO-Nr.: 9422378), erlitt wiederholt Ausfälle der Rudersystemkontrolle, als er am 4.5. um 20.20 Uhr auf dem St. Lawrence River unterwegs war. Er befand sich bei Repentigny, Quebec, auf Position. 45 42 N 73 26 W. Schlepper assistierten dem Havaristen, und er wurde in Montreal festgemacht. Hier führte die Crew Reparaturen aus, und am 6.5. setzte der Frachter seine Reise nach Toronto fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Koppelverband kollidierte mit Schleusenmauer
(10.05.18) Ein Binnenschiff kollidierte am Nachmittag des 9.5. an der Donau-Schleuse Jochenstein bei Untergriesbach (Landkreis Passau) mit einer Kaimauer und der Uferbefestigung. Dabei wurden mehr als 10.000 Euro Schaden verursacht. Der Schiffsführer hatte beim Einlaufen in die Schleuse einen Fahrfehler begangen.
Der Koppelverband stieß zunächst gegen die Kaimauer und rammte dann die Uferbefestigung samt Geländer. Verletzt wurde niemand. Die Mauer und Befestigung wurden erheblich beschädigt. Am Schiff entstanden eine Beule und Lackschaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wassereinbruch auf Vierwaldstättersee
(10.05.18) Am 8.5. erlitt das Schweizer Fahrgastschiff „Mythen“ auf dem Vierwaldstättersee einen Schaden an der Welle und Wassereinbruch. Das Schiff war fahrplanmäßig von Brunnen Richtung Beckenried unterwegs. Nach dem Ablegen in Gersau kam es um etwa 16:30 Uhr zu einem Schaden an der Wellenanlage an Backbordseite. Mit der Steuerbordmaschine kehrte das Schiff zurück nach, wo die rund 40 Passagiere das Schiff verlassen konnten.
Sie wurden auf dem Landweg mit einem Bus weitertransportiert. Die Feuerwehr von Gersau und mehrere Techniker der Shiptec waren vor Ort, um das Schiff für den Rücktransport nach Luzern zur die Reparatur vorzubereiten. Insbesondere musste das Wasser gelenzt und das durch die beschädigte Wellenanlage verursachte Leck abgedichtet werden.
Die dieselbetriebene „Mythen“ wurde 1931 und ist täglich zwischen Treib, Brunnen, Seedorf und Flüelen im Einsatz. Sie hat eine Kapazität von 200 Personen und wurde zuletzt 1989 umgebaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wassereinbruch auf verlassenem Fahrgastschiff
(10.05.18) Bei Bañado Tacumbú in Asunción begann am 9.5. das Fahrgastschiff “Crucero Paraguay” auf dem Paraguay River zu sinken. Das Schiff war einst auf der Route Asunción - El Chaco eingesetzt, hatte aber seit Monaten untätig aufgelegen. Nachdem Anwohner die Behörden alarmierten, versuchte die Küstenwache, das eindringende Wasser zu lenzen.
Es stellte sich heraus, dass im Rumpf drei Löcher waren. Taucher dichteten sie ab, während in den oberen Decks Tische, Fernseher, Betten und Karaoke-Ausrüstung von Bord geholt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter “GDF Suez North Sea”
(Bild: Karl Kautz)   Großbild klick!

Schaden an Rettungsbootshydraulik vor Vancouver
(09.05.18) Am 2.5. lief der unter Panama-Flagge registrierte Frachter “GDF Suez North Sea”, 31541 BRZ (IMO-Nr.: 9624031), in Vancouver ein, nachdem auf dem von Shanghai kommenden Schiff ein Hydraulikschaden an einem der Rettungsboote behoben werden konnte. Am 30.4. um 16.35 Uhr konnte dieses auf Position 49 16 N 123 10 W nicht abgefiert werden, als der Frachter vor dem Hafen lag. Während er auf Reede ankerte, machte sich die Crew daran, den Schaden zu beheben. Danach steuerte er einen Liegeplatz bei der Fibreco Export Inc. an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker nach Maschinenschaden wegen Ölschmuggel in Chania in die Kette gelegt
(09.05.18) Der griechische Bunkertanker "Vasiliki, 2983 BRZ (IMO-Nr.: 9344588), der am 3.5 Maschinenschaden rund 3,5 Meilen südwestlich von Chania erlitten hatte und von dem Schlepper "Kapetan Dimitris" nach Kali Limenes gebracht wurde, wo er am 4.5. eintraf, wurde dort in die Kette gelegt.
Bei der der Havarie folgenden Inspektion war nämlich festgestellt worden, dass der Tanker Öl an Bord hatte, das in den Frachtbegleitdokumenten nicht verzeichnet war. Der Kapitän und der Leitende Ingenieur wurden verhaftet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot auf Grund gelaufen
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Motoryacht bei Auke Bay aufgegeben
(09.05.18) Von der Coast Guard Station Juneau lief am 8.5. ein 45-Fuß-Boot aus, nachdem eine 22 Fuß lange Motoryacht auf Grund gelaufen war und Wassereinbruch unweit der Auke Bay, Alaska, erlitten hatte. Drei der vier Crewmitglieder wurden von der zu Hilfe kommenden „Atlin“ an Bord genommen. Der Skipper blieb an Bord und wartete auf das Eintreffen der Coastguard. So lange blieben andere Boote in der Nähe auf Standby.
Das Boot der Station Juneau setzte dann eine Lenzpumpe auf dem Fiberglas-Boot ab. Nach mehreren Versuchen, es auszupumpen, wurde aber entschieden, den Eigner abzubergen, weil der Wassereinbruch zu stark war. Der Skipper wurde dann zum Auke Bay Harbor gebracht. Vor Ort waren 11 Meilen Wind und zwei Fuß hohe Wellen.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Flying Dolphin XXIX" im Saronischen Golf
(Bild: Matti Blume)   Großbild klick!

Saronischer Golf: Kollision legt Tragflächenboot vor Piräus lahm
(09.05.18) Das griechische Tragflächenboot "Flying Dolphin XXIX", 162 BRZ (IMO-Nr.: 8875700), kollidierte nach dem Auslaufen aus Piräus zur fahrplanmäßigen Tour nach Poros, Hydra, Ermioni, Spetses und Porto Cheli mit Treibgut und beschädigte das Antriebssystem am 3.5. Das Schiff kehrte mit konventionellem Antrieb nach Piräus zurück, wo die 125 Passagiere unversehrt ausstiegen und mit der "Flying Dolphin XVIII" weitertransportiert wurden. Die Hafenbehörde belegte den Havaristen bis zum Abschluss von Reparaturen mit einem Auslaufverbot. Am 6.5. machte das Hydrofoil in Perama fest. Erst am 27.4. war der “Flying Dolphin XXIX" auf der Fahrt von Piräus nach Hydra dasselbe Missgeschick widerfahren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Moteryacht wird gelenzt
(Bild: Pascal Hofig)   Großbild klick!

Motoryacht in Würzburg vollgelaufen
(09.05.18) Am Vormittag des 8.5. gegen acht Uhr, rückten die Berufsfeuerwehr Würzburg und die Freiwillige Feuerwehr Unterdürrbach zum Donau-Anleger am Kulturspeicher aus. Eine Motoryacht von rund 15 Metern Länge, die an einem Ponton an der Landzunge befestigt war, lag auf Grund. Sowohl das Ponton wie auch das Schiff hatten Schlagseite.
Auf der Yacht wurde ein Wassereinbruch festgestellt. Von der Feuerwehr wurden mehrere Tauchpumpen eingesetzt, die das Schiff wieder in eine stabile Lage brachten. Um die Yacht aus dem Wasser zu bekommen, wurde sie mit Booten abgeschleppt und mit einem Kran aus dem Hafenbecken gehoben.
Insgesamt waren sechs Mann der Freiwilligen Feuerwehr Unterdürrbach, 10 Mann der Berufsfeuerwehr, die Wasserschutzpolizei sowie Vertreter des Umweltamtes im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mardi Gras Wordl Wharf demoliert
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Schlepper demolierte Mardi Gras Wordl Wharf in New Orleans
(09.05.18) Die US Coast Guard wurde am 7.5. alarmiert, nachdem ein Teil der Mardi Gras World Wharf in New Orleans um 18.50 Uhr zusammengebrochen war, nachdem deer Schubschlepper "Steve Richoux", 262 BRZ (IMO-Nr.: 8992613), sie gerammt hatte. Der Schlepper war mit vier Bargen unterwegs gewesen und hatte einen Ruderausfall erlitten. Daraufhin wurden die Bargen in die Anlage am 1380 Port of New Orleans Place unweit der Mardi Gras World geschoben.
Diese wurde schwer beschädigt, stürzte teilweise ein und musste für die weitere Nutzung gesperrt werden. Die Hafenpolizei sicherte die Anlage in den Nachtstunden. 14 Feuerwehrfahrzeuge mit 32 Einsatzkräften sowie die New Orleans Emergency Medical Services, das New Orleans Police Department und die Homeland Security waren ebenfalls vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schaden an Rettungsbootshydraulik vor Vancouver
(09.05.18) Am 2.5. lief der unter Panama-Flagge registrierte Frachter “GDF Suez North Sea”, 31541 BRZ (IMO-Nr.: 9624031), in Vancouver ein, nachdem auf dem von Shanghai kommenden Schiff ein Hydraulikschaden an einem der Rettungsboote behoben werden konnte. Am 30.4. um 16.35 Uhr konnte dieses auf Position 49 16 N 123 10 W nicht abgefiert werden, als der Frachter vor dem Hafen lag. Während er auf Reede ankerte, machte sich die Crew daran, den Schaden zu beheben. Danach steuerte er einen Liegeplatz bei der Fibreco Export Inc. an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Chaos in New Orleans nach Feuer auf Schlepper auf Mississippi
(09.05.18) Der 26 Meter lange US-Schlepper "Uncle Robert", (MMSI-Nr.: 367725350), der mit sechs mit Schrott beladenen Bargen auf dem Mississippi unterwegs war, geriet am Nachmittag des 7.5. in Brand bei der Poland Avenue Wharf. Als die Crew das Feuer im Maschinenraum bemerkte, versuchte sie sofort anzulegen, rammte dabei aber ein anderes Schiff. Auf diesem wurden drei Mann leicht verletzt und kamen ins Krankenhaus. Als die Feuerwehr um 12.40 Uhr, 10 Minuten nach der Alarmierung, vor Ort eintraf, quoll dichter Rauch aus dem Schiff. Der Port of New Orleans assistierte mit seinem Löschboot. Eine der Bargen des Schleppers riss sich los und kollidierte mit der Poland Avenue Wahrf. Diese wurde erheblich beschädigt, einige Pfeiler brachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf Kama aufgelaufen
(09.05.18) Der 94 Meter lange, russische Frachter „Belgorod" (MMSI-Nr.: 273320580), lief am 5.5. um 22.05 Uhr bei Flusskilometer 1.460 auf dem Kama in der Tatarstan-Region mit 1889 Tonnen Kleide auf Grund. Er war auf der Fahrt von Chistopol nach Rostov am Don. Es gab keine Verletzten oder Umweltschäden. Der Eigner bereitete unterdessen die Bergung vor.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf Don auf Grund gelaufen
(09.05.18) Nachdem am 5.5. der Anker des russischen Frachters "Volgo Don 5038", 4991 BRZ (IMO-Nr.: 8871508), wegen starker Strömungen nicht mehr im Grund hielt, lief das Schiff um 13.36 Uhr auf dem Don auf Grund. Er war mit 4.804 Tonnen Weizen auf der Fahrt von Bogaevskoye nach Kavkaz. Es wurde angenommen, dass die Ladung geleichtert werden müsste, um den Havaristen wieder flottzubekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Tanker vor Busan
(09.05.18) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Tanker "Sunny Orion", 7771 B RZ (IMO-Nr.: 9511143), brach am 8.5. um 09.10 Uhr in der Straße von Tsushima rund 55 Meilen südlich von Busan ein Feuer aus. Das Schiff war mit 4.700 Tonnen hochentzündlichem Xylen beladen und befand sich auf der Reise von Hong Kong nach Ulsan. Das Feuer entstand in einem leeren Ladetank und konnte binnen 30 Minuten gelöscht werden.
Das Schiff wurde von der Küstenwache in Tongyeong eskortiert und warf auf der Reede von Yeosu Anker. Die 21-köpfige philippinische Crew blieb unversehrt. SAR- und Coastguard-Schiffe sowie Helikopter wurden zur Überwachung der Lage in Marsch gesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Offshore-Versorger
(09.05.18) Auf dem norwegischen Offshore-Versorger "Olympic Delta", 5935 BRZ (IMO-Nr.: 9745768), brach bei Arbeiten am Aberdeen Offshore Windpark am 5.5. auf Position 57 14 N 01 59 W um 21.40 Uhr ein Feuer in einer Kabine aus. Es konnte von der Crew rasch gelöscht werden, der Sachschaden blieb gering.
Quelle:Tim Schwabedissen



Container landeten in Hafenbecken von Antwerpen
(09.05.18) Das holländische Binnenschiff "Nero", 3567 ts (EU-Nr.: 02326738), kollidierte am 8.5. mit einem Pfeiler der Lillobrücke in Antwerpen. Dabei stürzten 15 Container ins Wasser. Schlepper konnten ein Dutzend von ihnen ans Ufer ziehen, wo sie ein Kran aus dem Wasser hob. Drei weiter sanken allerdings, deshalb musste das Kanaldock vorerst für den Schiffsverkehr gesperrt werden.
Taucher, Feuerwehr und Peilboote machten sich daran, die Container auf dem Grund zu lokalisieren. Die Brücke wurde beschädigt, aber nicht strukturell beeinträchtigt. Der darüber führende Zugverkehr wurde zeitweilig eingestellt. Die "Nero" kam mit leichten Schäden davon.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht bei Kollision leckgeschlagen
(09.05.18) Am 8.5. gegen Mittag kollidierte der französische Kutter "Mascaret" (MMSI-Nr.: 227314630), mit der 8,6 Meter langen Segelyacht "Hiva Oa" neun Kilometer vor Sain Cast. Die "Hiva Oa" verlor ihren Mast und erlitt Wassereinbruch. Zwei der vier Segler an Bord landeten im Wasser und mussten von den fünf Mann auf dem Kutter gerettet werden.
Sie wurden gegen 13 Uhr nach Sain Cast und dort von der Feuerwehr ins Krankenhaus von Dinan gebracht. Die SNSM-Boote "GMF Laplace" und "L'Etendrée" schleppten die Yacht gegen 15.30 Uhr nach Saint-Cast ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kanadisches Rettungs- und Vermessungsschiff auf Grund gelaufen
(09.05.18) Ein Schiff der Gitga’at Nation, die "Gitga’at Guardian", lief am 6.5. gegen 16.15 Uhr im in Klewnuggit Inlet auf Grund. Ein Schiff der Coast Guard alarmierte ein anderes Rettungsschiff, die "Gitga’at Scout", um die vierköpfige Crew abzubergen. Sie wurde nach Hartley Bay gebracht.
Die "Gitga’at Guardian" gehört dem Guardian Watchman Programm in Hartley Bay und dient für Forschungszwecke ebenso wie zum Notfalltraining. Die "Gordon Reid" der kanadischen Coastguard war auf Stand by im Klewnuggit Inlet, um nötigenfalls einzugreifen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hummerkutter vor Kanada gesunken
(09.05.18) Am Morgen des 8.5. um 6.10 Uhr kenterte und sank der Hummerkutter "Trina Margaret" mit 100 Hummerfallen an Bord rund vier bis fünf Meilen vor der Escuminac Wharf entfernt rund 1,5 Meilen vor der Küste. Die vierköpfige Crew, darunter der Eigner, wurde 10 Minuten nach dem Schiffbruch von anderen Kuttern in der Nähe gerettet. Sie kamen vorsorglich ins Krankenhaus.
Das Transportation Safety Board of Canada leitete eine Untersuchung ein. Taucher sollten versuchen, das Boot und die Fallen zu bergen. Die Feuerwehr, die RCMP, Krankenwagen und Coastguard waren im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kuwaitisches Marineschiff gesunken
(09.05.18) Ein Boot der Marine von Kuwait sank am 5.5. aus ungeklärter Ursache. Die 11-köpfige Crew wurde gerettet. Das Boot befand sich auf einer Routinepatroullie vor Ras al-Ardh, als es Schiffbruch erlitt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden vor Start Point
(09.05.18) Der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter "Vecchio Bridge", 54519 BRZ (IMO-Nr.: 9293454), erlitt auf der Fahrt von Bremerhaven nach New York mit einer 25-köpfigen Crew an Bord am 6.5. um 16 Uhr Probleme mit einer Treibstoffpumpe der Maschine. Er befand sich sieben Meilen westlich von Start Point auf Position 50 10 49.2 N, 003 28 40.2 W.
Die Reparaturdauer wurde auf zwei Stunden geschätzt. Am 7.5. war das Schiff wieder im Nordatlantik unterwegs und wurde am 12.5. im Zielhafen erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Korallenschiff bei Strandung demoliert
(09.05.18) Am 5.5. um 19.15 Uhr lief die "Ghanda Nusantara 15" auf ein Korallenriff vor Pari Island in der Thousand Islands Regency. Sie war auf der Fahrt von Banjarmasin in Süd-Kalimanta nach Tidung Island im Archipel der Thousand Islands. Am 6.5. stellten Anwohner Schäden auf 370 Quadratmetern Rifffläche fest. Das Schiff lag am 7.5. weiter auf dem Riff fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Kerry nach Feuer gesunken
(09.05.18) Am 7.5. ging vor der Küste von Kerry ein Kutter in Flammen auf und sank. Das RNLI-Boot aus Castletownbere Rlief zu der Position südlich von Derrynane, nachdem es von der Valentia Coast Guard um 12.26 Uhr alarmiert worden war. Die zweiköpfige Crew des in Castletownbere beheimateten Schiffs war in eine Rettungsinsel geflüchtet, nachdem Löschversuche fehlgeschlagen waren.
Zur selben Zeit stellten sie einen Wassereinbruch fest. Zwei andere Kutter, die "Orchid" und "Stephanie", befanden sich in der Nähe und kamen zu Hilfe. Nach einer Stunde waren die Seenotretter ebenfalls vor Ort. Auch der Rettungshubschrauber Rescue 115 der Coast Guard in Shannon sowie das Rettungsboot aus Ballinskelligs waren vor Ort. Dieses nahm die Schiffbrüchigen auf und setzte sie aufs Boot aus Castletownbere über, das sie gegen 16 Uhr im Hafen absetzte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Motoryaacht auf IJsselmeer
(09.05.18) Die Boote der KNRM-Stationen Urk und Enkhuizen sowie die Feuerwehr in Enkhuizen wurden am 7.5. alarmiert, nachdem eine Motoryacht zwischen Urk und Enkhuizen auf dem Ijsselmeer in Brand geraten war. Die beiden Bootsfahrer, die von Almelo nach Heerhugowaard unterwegs waren, hatten plötzlich dichten Rauch aus dem Motorraum aufsteigen sehen. Sie wurden unversehrt in Sicherheit gebracht, nachdem ihre eigenen Löschversuche fehlgeschlagen waren.
Sie hatten noch die Gasflaschen gesichert und waren dann aufs Achterschiff geflüchtet. Von dort barg sie die „Marinus Cornelis“ der KNRM Urk ab. Die „Corrie Dijkstra“ der KNRM Enkhuizen stellte eine Schleppverbindung her und drehte die Yacht aus dem Wind. Dann kam auch die „Kapiteins Hazewinkel“ der KNRM Urk an, die die Schiffbrüchigen zum KNRM-Bootshaus in Enkhuizen zur medizinischen Kontrolle brachte.
Inzwischen war auch die „Watersport“ der KNRM Enkhuizen mit der Feuerwehr Enkhuizen an Bord angekommen, die das Feuer unter Kontrolle bringen konnte. Eskortiert von einem Boot von Rijkswaterstaat wurde die Yacht dann nach Enkhuizen abgeschleppt und am KNRM-Pier festgemacht, wo die restlichen Brandherde abgelöscht werden konnten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Kobe/Japan
(09.05.18) Am 4.5. um sieben Uhr kollidierte der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter "NYK Venus", 97825 BRZ (IMO-Nr.: 9312793), mit dem in Kobe am Kai liegenden, in Hongkong registrierten Containerfrachter "SITC Osaka", 11913 BRZ (IMO-Nr.: 9638329). Die “NYK Venus” hatte gerade in Richtung Singapur losgeworfen. Die "SITC Osaka" hätte am 8.5. um 16 Uhr den Hafen wieder verlassen sollen. Am 9.5. lag sie aber weiter am Maersk Sealand Container Terminal RC-3/RC-4/RC-5 in Kobe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kleines Boot sorgte für großen Einsatz
(09.05.18) Ein treibendendes Sportboot mit drei Personen an Bord sorgte am frühen Morgen des 8.5. für einen Großeinsatz der Feuerwehr Düsseldorf. Nach rund 30 Minuten konnte das Schiff gefunden werden, ein Boot der Taucherstaffel brachte die Besatzung sicher an Land. Das Feuerlöschboot schleppte den Havaristen in den Löricker Yachthafen. Die Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf war von einer Frau angerufen worden, die schilderte, dass ihr Mann auf einem defekten Sportboot auf dem Rhein treibe. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften sowohl zu Land als auch auf dem Wasser machte sich auf den Weg zum Rheinkilometer 753.
Wegen der Dunkelheit gestaltete sich die Suche nach dem rund fünf Meter langen Boot sehr zeitaufwendig, sodass es erst nach rund 30 Minuten der Havarist in Höhe von Wittlaer auf dem Rhein-Stromkilometer 758 gefunden wurde. Mit mehreren Rettungsbooten sowie dem Feuerlöschboot wurde es mit Leinen gesichert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr schleppten die Yacht mit dem Löschboot ab.
Die drei Besatzungsmitglieder konnten dann sicher auf ein Rettungsboot der Feuerwehrtaucher übersteigen. Die Feuerwehr brachte das Sportboot in den Löricker Yachthafen, die Taucher brachten die Besatzung ebenfalls dorthin. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwachen Flughafenstraße, Münsterstraße, Hüttenstraße, Posener Straße, die Freiwillige Feuerwehr Wittlaer sowie die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes Düsseldorf vor Ort gewesen.
Von der linken Rheinseite unterstützte die Feuerwehr Meerbusch mit weiteren Einsatzkräften. Nach rund drei Stunden kehrten die letzten Einheiten zu ihren Wachen zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht aufgelaufen
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Segelyacht bei Hansweert (Holland) aufgelaufen
(07.05.18) Am Morgen des 5.5 lief eine Segelyacht auf eine Buhne auf der Höhe der Tonne 85 vor Hansweert. Die Freiwilligen der dortigen KNRM-Rettungsstation waren gerade auf einer Trainingsfahrt, als sie alarmiert wurden. Vor Ort fanden sie die Yacht bei ablaufendem Wasser bereits trocken auf der Seite liegend vor.
Die Crew war erschrocken, aber unversehrt. Es gab auch keinen Schaden am Boot. Daraufhin wurde ein Anker ausgefahren, um es in seiner Position zu sichern, bis das Wasser wieder auflief. Dann galt es nur noch abzuwarten, bis die Flut wieder kam und das Boot aus seiner Lage befreite.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden bei Datca
(07.05.18) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter "Albatross", 3307 BRZ (IMO-Nr.: 7522203), erlitt auf der Fahrt von Saraylar nach Port Said am 5.5. Maschinenschaden. Er ging auf der Reede von Datca vor Anker, wo die Crew sich an die Reparatur machte. Am 6.5. nahm das Schiff wieder Fahrt auf und sollte am Abend Port Said erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wasserrohrbruch ...
(Bild: Mari DeAnn Haase)   Großbild klick!

50 Kabinen auf Karibikkreuzfahrt geflutet
(07.05.18) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Passagierschiff "Carnival Dream", 128251 BRZ (IMO-Nr.: 9378474), kam es auf einer Karibikkreuzfahrt am 3.5. zu einem Wassereinbruch auf Deck 9. Nachdem ein dort verlaufendes Wasserrohr geborsten war, wurde ein Gang samt der 50 angrenzenden Kabinen geflutet. Mit Wassereimern begannen etliche Crewmitglieder, den Bereich wieder trockenzulegen.
Die rund 100 Passagiere der gefluteten Kabinen mussten die Nacht auf Yogamatten verbringen. Am Morgen des 4.5. lief die “Carnival Dream” in Cozumel ein, und bis zum Abend waren alle Kabinen wieder hergerichtet. Am 6.5. gegen acht Uhr ging die Fahrt nach New Orleans weiter, wo der Kreuzfahrer am 7.5. um 12.40 Uhr festmachte. Die Reederei bot den betroffenen Fahrgästen eine Entschädigung an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter “CSCL Indian Ocean"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Containerfrachter musste im Englischen Kanal notankern
(07.05.18) Der unter Hongkong-Flagge laufende Containerfrachter “CSCL Indian Ocean", 187541 BRZ (IMO-Nr.: 9695157), erlitt auf der Fahrt von Felixstowe zum Suez-Kanal am 3.5. gegen Mitternacht einen Maschinenausfall im Englischen Kanal. An Bord befand sich eine 24-köpfige Crew. Der Frachter warf Anker auf Position 50 29 35.4 N, 00 04 00 W in der Verkehrstrennungszone von Dover. Die Hauptmaschine war durch eine Leckage an einer Ölleitung lahmgelegt worden. Es wurde regelmäßiger Funkkontakt mit dem Schiff gehalten, bis die Reparatur abgeschlossen und wieder Fahrt aufgenommen worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter "Froland", ex „NBP Steamer“
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Kollision in Brunsbüttel
(07.05.18) In der Nacht zum 6.5. kollidierte der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Froland", 6668 BRZ (IMO-Nr.: 9505584), bei Auslaufen aus dem Nord-Ostsee-Kanal auf die Elbe gegen zwei Uhr mit der Seitenmauer der Nordschleuse in Brunsbüttel. Dadurch entstand an der Notnischenabdeckung ein Schaden. Ursache für die Havarie war ein Steuerfehler.
Nach Rücksprache mit der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft konnte das Schiff seine Reise von Loviisa nach Mostaganem in Algerien um, 3.10 Uhr fortsetzen und wird dort am 13.5. erwartet.
Die “Froland” ist 106,98 Meter lang, 18,43 Meter breit, hat acht Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 9.271 Tonnen. Der 132-TEU-Frachter läuft für das Schifffahrtskontor Tom Worden in Oldendorf und wurde 2011 bei der Nanjing Huatai Shipyard Co., Ltd. in China als „Baltic Steamer“ erbaut. 2017 lief er als „NBP Steamer“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden im Bosporus
(07.05.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "NS Union", 1543 BRZ (IMO-Nr.: 8502133), der sich unbeladen auf der Fahrt von Iskenderun nach Kherson befand, erlitt beim Transit des Bosporus am 6.5. gegen fünf Uhr Maschinenausfall. Ein Schlepper und ein Technikerteam wurden zum Havaristen geschickt. Dieser wurde gesichert und zur Reede vor Büyükdere geschleppt, wo er gegen acht Uhr Anker warf. Die Genehmigung zur Passage der Straße wurde bis zum Abschluss der Reparaturen und der Wiedererteilung der Klasse widerrufen. Vor der Weiterfahrt muss zudem der Bergelohn gezahlt sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper "AHT Carrier" und Tanker "Order"treiben in Richtung Küste
(Bild: NSRI)   Großbild klick!

Losgerissener Abbruchtanker drohte bei St. Francis Bay zu stranden
(07.05.18) Am 4.5. um 19.30 Uhr wurde die NSRI-Station St. Francis Bay von dem unter Panama-Flagge laufenden Schlepper "AHT Carrier", 443 BRZ (IMO-Nr.: 9573000), alarmiert, der bei der Verschleppung des ausgedienten liberianischen Tankers "Order", 28277 BRZ (IMO-Nr.: 9048093) zu Abbrechern in Maputo havariert war. Die ehemalige “Divine Order” hatte am 26.1. Lagos als letzten Hafen ihrer Laufbahn angesteuert. Im Februar ging es am Haken der “AHT Carrier” von Gabon auf die finale Fahrt zum Schrottplatz.
Doch vor der südafrikanischen Küste brach eine Schlepptrosse. Die Crew der „AHT Carrier“ konnte
Schlepper „SA Amandla"
(Bild: NSRI)   Großbild klick!
sie nicht wieder an Bord bekommen, stattdessen wickelte sie sich um einen der Propeller. Beide Schiffe trieben nun gemeinsam langsam in Richtung der 15 Meilen entfernten Küste.
Die Transnet National Ports Authority (TNPA), die NSRI St Francis Bay, NSRI Jeffreys Bay und NSRI Port Elizabeth wurden in Alarmbereitschaft versetzt, während der Tanker und der Schlepper sich unverändert auf Drift befanden. Zwar waren Taucher aus Kapstadt unterwegs, doch deren Eintreffen würde noch einige Zeit dauern.
Auf der "AHT Carrier" befanden sich 14 Crewmitglieder, die "Order" war unbesetzt. Am 5.5. um fünf Uhr trieben die Schiffe vier Meilen vor der Küste. Der Schlepper „SA Amandla" war ausgelaufen, würde aber erst gegen 14 Uhr vor Ort sein. Um 5.10 Uhr entschied die NSRI, Alarm auszulösen, und von der Station St Francis Bay lief die "Spirit of St Francis II" aus, während von Jeffreys Bay die "Eddie Beaumont II" in See stach.
Als sie den hilflosen Schleppzug erreichten, befand sich dieser rund zwei Stunden vor einer drohenden Strandung. Die Crew der „AHT Carrier“ konnte die Schlepptrosse im Wasser weiterhin mangels Tenderboot nicht aufnehmen. Die Trosse um den Propeller hatte inzwischen gelöst werden können, doch die betroffene Maschine lief weiterhin nicht. Das NSRI-Boot konnte die Schlepptrosse aufholen und mit einer Patentleine verbinden, die dann zum Schlepper hin ausgefahren wurde. So gelang es dessen Crew, seine Trosse wieder an Bord zu bekommen und die Drift der "Order" mit der verbliebenen Maschine um 8.18 Uhr zu stoppen.
Das NSRI-Boot wartete das Eintreffen der "SA Amandla" um 18 Uhr ab und blieb auf standby, bis diese die Schlepptrosse dann übernommen hatte. Danach kehrte es zu seiner Station zurück.
Später am Nachmittag wurde es erneut angefordert, um die Bergungstaucher zur "AHT Carrier" zu bringen. Derweil zog die "SA Amandla" den Tanker weiter auf See hinaus, und der Rettungseinsatz konnte beendet werden. Vorläufiges nächstes Ziel der „Order“ sollte wohl Port Elizabeth werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


AMVER-Schiff rettete drei Segler aus Schweden im Atlantik
(07.05.18) Die dreiköpfige Crew der 36 Fuß langen, schwedischen Segelyacht - "Othilia" wurde am 3.5. von dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Bulkcarrier "Desert Spring", 34886 BRZ (IMO-Nr.: 9543768), im Atlantik gerettet, der sich auf der Fahrt nach San Juan befand. Die Coast Guard San Juan hatte einen Notruf der Yacht aufgefangen, die 460 Meilen nordöstlich von Puerto Rico Wassereinbruch erlitten hatte. Die Coast Guard und das Joint Rescue Coordination Center in Schweden stellten fest, dass die im AMVER-Verbund registrierte "Desert Spring" sich in der Nähe befand.
Der Frachter war gegen 18 Uhr vor Ort und übernahm die drei Schweden von ihrem sinkenden Boot. Sie wurden am 5.5. nach San Juan gebracht. Der Bulkcarrier setzte seine Reise von Owendo nach Southwest Pass fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einhandsegler vor Charleston gerettet
(07.05.18) Die US Coast Guard rettete am 4.5. den Skipper der 56 Fuß langen Segelyacht “Fine Ally”, die 60 Meilen östlich von Charleston gesunken war. Sie hatte zuvor ein unbekanntes Objekt gerammt und war leckgeschlagen. Der Einhandsegler flüchtete in eine Rettungsinsel und alarmierte die Coast Guard mit seinem Satellitentelefon um 20.40 Uhr.
Die Position konnte über das EPIRB ermittelt werden. Von der Air Station Savannah stieg ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf, der den Schiffbrüchigen gegen 22 Uhr an Bord zog und zur Coast Guard Air Facility in Charleston flog. Er war in guter Verfassung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht hatte Wassereinbruch vor Enkhuizen
(07.05.18) Am 5.5. um 14.13 Uhr wurde die KNRM Enkhuizen von der holländischen Küstenwache alarmiert, nachdem die Segelyacht „John Martin“ auf dem Markermeer leckgeschlagen war und Wassereinbruch gemeldet hatte. Sie befand sich vier Meilen vor dem Hafen von Enkhuizen. Beide Rettungsboote der dortigen Station liefen zu der gemeldeten Position.
Die „Corrie Dijkstra-van Elk“ war wenig später als erstes vor Ort und setzte einen Rettungsmann auf der Yacht ab, der die Ursache der Leckage finden sollte. Es stellte sich heraus, dass es an der Propellerwelle eine Undichtigkeit gab. Durch Abstellen des Motors konnte der Wassereinbruch minimiert werden.
Derweil war auch die „Watersport“ vor Ort und nahm die Yacht auf den Haken. Sie wurde nach Enkhuizen abgeschleppt, während der Wasserpegel mit einer Handpumpe gehalten werden konnte. Dank des schnellen Service des De Gier Jachtservice konnte das Boot direkt nach dem Einlaufen von einem Liftkran aus dem Wasser gehoben werden, um den Schaden zu reparieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischfabrik vor Spitzbergen abgeschleppt
(07.05.18) Die russische Fischfabrik “Kapitan Dolgikh", 1693 BRZ (IMO-Nr.: 8612756), erlitt in den Gewässern von West-Spitzbergen am 5.5. einen Ausfall der Hauptmaschine. Die norwegische Coast Guard schickte die "Svalbard" zu Hilfe, die den Havaristen auf den Haken nahm und nach Longyearbyen abschleppte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre erlitt Maschinenausfall vor Alexandroupolis
(07.05.18) Die griechische RoRo-Fähre "Saonisos", 2015 BRZ (IMO-Nr.: 9104627), erlitt am 5.5. einen Schaden an der Steuerbord-Hauptmaschine, als sie fahrplanmäßig von Samothraki nach Alexandroupolis unterwegs war. Die griechische Coast Guard schickte ein Patroullienboot, dessen Crew rasch herausfand, dass ein Zylinder beschädigt war. Nachdem die Fähre eingelaufen war, erließ die Hafenbehörde von Alexandroupolis ein Weiterfahrverbot, bis der Schaden behoben war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf Rostov-Reede
(07.05.18) Der maltesische Tanker "Riroil 5", 4606 BRZ (IMO-Nr.: 9175248), kollidierte auf der Reede von Rostov am Don am 3.5. gegen 19 Uhr mit dem dort vor Anker liegenden, russischen Tanker "Mekhanik Panteleev", 4373 BRZ (IMO-Nr.: 9598385). Beide Schiffe wurden leicht beschädigt. Rund fünf Meter Reling wurden mittschiffs auf der "Riroil 5" eingebeult. Die "Mekahnik Panteleev" trug am Steuerbordbug oberhalb der Wasserlinie eine Beule davon. Während sie weiter vor Anker liegend blieb, lief die "Riroil 5" am 6.5. um 13 Uhr wieder aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker in Rimouski auf Grund gelaufen
(07.05.18) Der kanadische Produktentanker "Jana Desgagnes", 6262 BRZ (IMO-Nr.: 9046564), lief am 4.5. um 21.30 Uhr im Hafen von Rimouski, Quebec, auf dem St. Lawrence River auf Grund. Die Havarie ereignete sich beim Einlaufmanöver. Der auf einer Sandbank sitzende Tanker konnte am 5.5. um 7.30 Uhr mit der Flut wieder abgebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf russischem Passagierschiff
(07.05.18) Der Start der Kreuzfahrtsaison für das russische Fahrgastschiff "Knyaz Vladimir" , 9159 BRZ (IMO-Nr.:7032997), verlief deutlich anders als geplant. Nachdem am 29.4. in Sotschi ein Fehler in einem Kontrollsystem aufgetreten war, sollte das Schiff am 6.5. eigentlich erstmals mit Passagieren zur Krim auslaufen. Doch am 5.5. kam es zu einem Brand im Maschinenraum. Er konnte rasch gelöscht werden, doch ob der Saisonstart wie geplant stattfinden konnte, war nun wieder fraglich.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre rammte Hafenkräne
(07.05.18) Die italienische Fähre "Princess Anastasia", 37583 BRZ (IMO-Nr.: 8414582), kollidierte am 4.5. während des Auslaufens aus St. Petersburg mit zwei Hafenkränen. Sie navigierte in dem engen Fahrwasser nur wenige Meter vom Kai entfernt. Dabei stieß das Backbordbrückennock gegen einen dort stehenden Kran, das Heck kam in Kontakt mit einem weiteren.
Trümmer fielen von den Kränen herab, und es kam zu Schrammen auf der Fähre. Diese wurde zu einem nahen Liegeplatz gebracht und konnte ihre Fahrt nach Helsinki rund eine Stunde darauf fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Deutscher Frachter rammte drei Fähren
(07.05.18) Der deutsche Hapag-Lloyd-Containerfrachter "Santos Express", 118945 BRZ (IMO-Nr.: 9777632), kollidierte beim Einlaufen in den Hafen von Santos am 6.5. um 20.22 Uhr mit drei Fähren, die am Guarujá -Terminal lagen. Eine Minute lang schrammte er mit seiner Steuerbordseite entlang der “FB-18”, “FB-19” und “FB-28” der staatlichen Desarrollo Rodoviário S / A (Dersa), die an der Küste von São Paulo eingesetzt wurden. Während die "FB-18" und "FB-19" aktuell auflagen, hatte die "FB-28" gerade eine fahrplanmäßige Fahrt beendet und Passagiere wie Autos abgesetzt.
Sie wurde bei der Havarie erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die "Santos Express" setzte die Fahrt zu ihrem Ziel, dem DP World Santos Terminal, fort, wo sie um 21.13 Uhr festmachte, um 1.803 Container zu löschen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölabfall geriet in der Bilge in Brand
(07.05.18) Auf dem russischen Tanker "Dialog", 122 BRZ (MMSI-Nr.: 273373120), brach bei Überholungsarbeiten auf den Kuzan-Fluss unweit von Yaksatovo in der Astrachan-Region am 3.5. ein Feuer aus. Es entstand während Schweißarbeiten im Kielbereich, wo die Überreste von Öl durch Funken in Brand gesetzt wurden. Die Feuerwehr und Einsatzkräfte des Notfallministeriums konnten die Flammen rasch ersticken.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kühlwasserprobleme vor Rotterdam
(07.05.18) Die maltesische RoRo-Fähre "Mazarine", 25593 BRZ (IMO-Nr.: 9376696), erlitt am 5.5. gegen sieben Uhr auf der Fahrt von Rozenburg nach Rotterdam mit 22 Personen an Bord Probleme mit dem Kühlsystem der Maschine, nachdem es zu einem Leck in einer Rohrleitung auf Position 49 56.7 N, 003 03.4 W gekommen war. Nachdem der Schaden um 8.30 Uhr wieder behoben war, nahm das Schiff wieder Fahrt auf und machte am 6.5. um 7.40 Uhr in Rotterdam fest. Um 21 Uhr lief es wieder aus und nahm Kurs auf Purfleet, wo es am 7.5. gegen neun Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


13 Verletzte bei Fährkollision in Amsterdam
(Datum) Bei einem Fährunglück wurden am 6.5. um 15.45 Uhr in Amsterdam 13 Menschen verletzt. Zwei von ihnen, darunter eine Schwangere, mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Das Schiff hatte auf der Ij während der Überfahrt von Amsterdam-Nord zum Hauptbahnhof nicht rechtzeitig aufstoppen können und rammte den dortigen Anleger.
Wahrscheinlich war ein technischer Defekt Schuld. Möglicherweise war ein Propeller gebrochen. Der Schiffsführer musste routinemäßig einen Alkoholtest abgeben, der mit negativem Resultat verlief. Der Fährdienst wurde mit einer geringeren Schiffsanzahl aufrechterhalten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kranschiff blieb in Klappbrückenöffnung stecken
(07.05.18) Ein Arbeitsschiff mit einem großen Kran blieb am 6.5. um 15.15 Uhr in der Durchfahrt der Rijnzicht Brücke in Leiden stecken und löste ein Verkehrschaos im Stadtzentrum aus. Auch der Eisenbahnverkehr zwischen Leiden und Utrecht kam zum Erliegen. Das Schiff hatte Instandsetzungsarbeiten an Pollern auf der einen Seite der Klappbrücke durchführen sollen, doch es entpuppte sich als zu breit, um die Brücke passieren zu können.
Indem der Kran es in Bewegung versetzte, konnte es gegen 16 Uhr wieder befreit werden. Danach konnte die aufgeklappte Brücke geschlossen und der Verkehr zwischen Morsweg und Haagweg wieder freigegeben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Folkestone vor dem Untergang bewahrt
(07.05.18) Fünf Stunden lang waren die Coastguard aus Dungeness und Folkestone am Abend des 5.5. im Einsatz, um den drohenden Untergang eines Katamarankutters abzuwenden. Gegen 21 Uhr war gemeldet worden, dass das Schiff vor Folkestone mit einer zweiköpfigen Crew an Bord zu sinken drohte. Ein in der Nähe befindliches Boot assistierte, und ein RNLI-Boot brachte eine Lenzpumpe an Bord.
Bei Niedrigwasser wurde der Kutter zur Hafeneinfahrt von Folkestone gebracht und dort stabilisiert. Danach konnten die Einsatzkräfte der Coastguard es langsam mit der auflaufenden Flut in den Hafen manövrieren, bis das Wasser so hoch aufgelaufen war, dass das RNLI-Boot aus Littlestone den Havaristen zu einem Slip im Außenhafen bugsieren konnte, wo er dann aus dem Wasser gezogen wurde. Um 2.30 Uhr war der Einsatz beendet, an dem neben der Coastguard aus Folkestone und Dungeness auch die RNLI-Boote aus Littlestone und Dover sowie ein Rettungshubschrauber beteiligt waren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gepresste Schrottautos auf Bargen in Flammen
(07.05.18) Die US Coast Guard wurde am 6.5. alarmiert, nachdem ein Bargengespann gegen 10 Uhr auf dem Mobile-River in Südwest-Alabama nördlich der Cochrane-Africatown Bridge in Brand geraten war. Die Bargen, die miteinander gekoppelt waren, hatten eine Ladung von gepressten Schrottautos an Bord, und die Flammen griffen von der einen auf die andere über. Mehrere Schlepper und Löschboote waren im Einsatz, um die hellauf lodernden Flammen unter Kontrolle zu bekommen.
Binnen einer Stunde gelang dies auch, doch weiterhin stieg dichter, schwarzer Rauch aus den Laderäumen auf. Neben der Mobile Fire Rescue waren State Troopers und die Coast Guard Dauphin Island mit einem 45-Fuß-Boot vor Ort. Die Bargen wurden auf einer Sandbank auf Grund gesetzt und der Verkehr an ihnen vorbeigeführt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leckgeschlagene Segelyacht nach Poole eingeschleppt
(07.05.18) Das RNLI-Boot “Atlantic” assistierte am 6.5. den Seenotrettern aus Swanage beim Einschleppen einer 40 Fuß langen Yacht nach Poole. Deren Crew hatte einen Mayday-Ruf gefunkt, nachdem es vor Swanage zu einem Wassereinbruch gekommen war. Die Rettungsboote aus Poole und Swanage trafen sich an der Zufahrt vom Swash Channel direkt vor Poole und brachten den Wassereinbruch unter Kontrolle.
Zwei Seenotretter aus Poole waren dazu auf der Yacht abgesetzt worden. Zwei weitere der Station in Swanage konnten daraufhin mit ihrer Pumpe wieder von dieser abgeholt werden. Als das Rettungsboot aus Poole dann gerade den Schlepp übernehmen wurden, alarmierte sie ein Jetskier, dass ein Motorboot gerade mit Maschinenausfall nach See hin treibe.
Deshalb übernahm das Rettungsboot aus Swanage das Einschleppen der Segelyacht nach Poole, während das dortige Rettungsboot das 28 Fuß lange Motorboot auf den Haken nahm. Die Segelyacht wurde unter kontinuierlichem Lenzen in den Poole Yacht Club gezogen. Das Motorboot erreichte derweil den Poole Quay Boat Haven.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter "Karmate", ex „Dogruyollar V“
(Bild: )   Großbild klick!

Rätselraten um Kollision vor Lesbos
(04.05.18) Der türkische Frachter "Karmate", 1327 BRZ (IMO-Nr.: 8135461), kollidierte am 4.5. gegen ein Uhr mit dem griechischen Kanonenboot "Armatolos" in der Straße von Mytilini zwischen der Insel Lesbos und dem türkischen Festland. Der Zusammenstoß ereignete sich vier Meilen vor der Küste von Lesbos. Der Frachter traf das griechische Schiff an Backbordseite.
Zuvor war “’Karmate" aufgefordert worden, ihren Kurs zu ändern, ignorierte diese Warnungen aber. Sie war auf der Fahrt von Smyrna nach Redestos im Marmara-Meer und querte die Straße in nördlicher Richtung. Nach der Kollision lief der Frachter in türkische Hoheitsgewässer weiter und stoppte dort zunächst.
Nachdem er einige Zeit auf Drift war, nahm er um 6.10 Uhr wieder Fahrt auf und hielt dann auf die Küste von Delios zu. Auf der Reede des türkischen Hafens warf er um 8.50 Uhr schließlich Anker. Die "Armatolos" war als Teil der NATO-Operation Aegean Activity auf Patrouille. Der Schaden an beiden Schiffen blieb begrenzt. Ob der Zusammenstoß absichtlich erfolgte oder einfach wegen Unaufmerksamkeit geschah, war noch unklar.
Die „Karmate“ ist 73,2 Meter lang, 11,5 Meter breit, hat 5,2 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2.180 Tonnen. Sie läuft für die Sahin Denizcilik in Istanbul und wurde 1981 bei der Degas Shipbuilding in Izmir als “Uli Kalkavan” erbaut. Von 1995 bis 2006 lief sie als „Dogruyollar V“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker vor Kreta havariert
(04.05.18) Der griechische Tanker "Vassili", 2983 BRZ (IMO-Nr.: 9344588), erlitt am Abend des 2.5. beladen von Eleusis kommend einen Maschinenausfall vor Palaichora nahe Kreta, als er in südöstlicher Richtung unterwegs war. Am Morgen des 3.5. wurde der Havarist von einem Schlepper auf den Haken genommen und in Richtung Kaloi Limenes gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


"Ocean Jasper" im Hafen von Brest
(Bild: Recycleurs Bretons)   Großbild klick!

Brest: Letzte Reise der "Ocean Jasper" nach 10 Jahren zum Abbrecher
(04.05.18) Am 2.5. endete die letzte, kurze Reise des unter Kiribati-Flagge laufenden Frachters "Ocean Jasper", 1384 BRZ (IMO-Nr.: 7808346), am Kai von Navaléo (Recycleurs Bretons) in Brest. Seit August 2007 hatte das Schiff im Militärhafen in der Kette gelegen, bevor es in einer letzten Auktion für gerade noch 4,070 Euro am 27.4. an Navaléo ging. Keine Woche später nahmen die beiden Schlepper "Saint-Denis" und "Clairvoyant" die fahruntüchtige "Ocean Jasper" auf den Haken und zogen es ins Hafenbecken 5, wo es neben dem ausrangierteen Versorger "VN Partisan" (IMO-Nr.: 7703106) festmachte, der dort bereits zum Verschrotten ausgeschlachtet wird.
Die aktive Laufbahn des 1978 auf der Leeraner Jansen-Werft als "Königssee" erbauten Frachters endete nach knapp 30 Jahren mit einer Kollision am 17.8.2007, als er 50 Meilen nördlich von
"Ocean Jasper" im Schlepp
(Bild: Michel Floch)   Großbild klick!
Ouessant den Krabbenkutter "Sokalique" versenkte und sich von der Unfallstelle entfernte, ohne zu stoppen. Dessen Skipper Bernard Jobard kam deshalb ums Leben. Sieben Mann des in Roscoff beheimateten Kutters überlebten in einer Rettungsinsel. Der Frachter wurde sofort mit einem Fahrverbot belegt, als er in Brest festmachte, doch der Kapitän und der 2. Offizier verschwanden von Bord, bevor sie belangt werden konnten. Sie wurden am 22.1.2013 zu vier und drei Jahren Haft in Abwesenheit verurteilt, die sie nie verbüßten.
Lediglich der Eigner der "Ocean Jasper" konnte belangt werden, die Reederei wurde aber in demselben Jahr bereits liquidiert. Deshalb blieb die Strafe von 300,000 Euro auch unbezahlt. Der Wert der "Ocean Jasper" wurde zunächst auf 500.000 Euro eingeschätzt, doch bei einer Auktion am 26.4.2016 fanden sich keine Bieter. Das Mindestgebot betrug zu der Zeit 100,000 Euro und wurde über 75 000 dann auf 50 000 reduziert, bevor die Auktion beendet wurde. Das Geld hätte den Hinterbliebenen des Skippers zugutekommen sollen.
Nach der Fertigstellung für die Königsee SG mbH&Co KG war der Frachter bis 1995 als „Königssee“ gelaufen. Dann wurde er zur „Eliane Trader“, 2005 zur „Jilly“ und 2007 zur „Ocean Jasper“, als die er den letzten Eignern, der Ocean Jasper Shipping, kein Glück brachte. Der Frachter ist 81,6 Meter lang, 10 Meter breit, hat vier Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2.080 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Spetses
(04.05.18) Am 2.5. erlitt das griechische Tragflächenboot "Flying Dolphin XVII”, 162 BRZ (IMO-Nr.: 8331467), auf der Fahrt von Porto Cheli zur Insel Spetses einen Maschinenschaden. Es erreichte den Inselhafen mit eigener Kraft, und die sieben Passagiere wurden dort abgesetzt. Die Hafenbehörde von Spetses verhängte dann ein Auslaufverbot, bis die Seetüchtigkeit wieder gewährleistet war. Die Fähre steuerte dann zur Reparatur Parama an. Sie verkehrt zwischen Ermioni, Hydra und Poros.
Quelle:Tim Schwabedissen


“Hecate Sparks" auf dem Strand
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Schiffbruch in Pacifica wird zum Drama für die Crew
(04.05.18) Die US Coast Guard sowie die City of Pacifica, das California Department of Fish and Wildlife’s Office of Spill Prevention and Response, die Global Diving and Salvage sowie der Eigner der 33 Fuß langen “Hecate Sparks” waren nach dem ungeplanten Untergang des Stahlschiffs am 3.5. mit dessen Bergung befasst. Die Coast Guard San Francisco war seit dem 30.4. involviert, nachdem die Yacht in Pacifica gestrandet war. Beim Versuch, sie am Nachmittag des 3.5. auf tieferes Wasser zu schleppen, kenterte und sank sie rund 600 Fuß vor der Küste in schwerer Brandung.
Durch Personal der Incident Management Division (IMD) galt es nun die Sicherheit an der Unfallstelle zu gewährleisten und weiter Pläne zur Bergung vor deren Durchführung gemeinsam mit der City of Pacifica zu prüfen. Das Wrack lag nach dem Untergang auf acht bis zehn Fuß Wassertiefe auf Grund. Der Eigner gab an, dass sich keine umweltgefährdenden Stoffe oder Treibstoff an Bord befanden, als das Schiff sank. Dennoch sollten Strandgänger und Surfer von der Untergangsstelle fernbleiben, bis die Situation sicher ist. Derzeit war der Mast nur bei Ebbe sichtbar.
Die “Hecate Sparks” war von San Francisco Bay aus zu einer Weltumsegelung aufgebrochen. Die vierköpfige Crew war allerdings eher segelunerfahren. Tahnee Garver, die Ko-Eignerin, wollte die erste Transsexuelle sein, die dieses Unterfangen bewältigt. Nun war sie mit ihren Mitstreitern mittellos in einem Hotel in Pacifica gestrandet. Die Bergung am Linda Mar Beach könnte zudem mehrere 1.0000 Dollar kosten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild "Mein Schiff 3"
(Bild: giggel)   Großbild klick!

Southampton: Kreuzfahrtschiff nach Tankschaden verspätet
(04.05.18) 19 Stunden lang wurde das Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 3“ wegen eines Schadens an einem Wassertank, der unter schwierigen Bedingungen von Tauchern behoben werden musste, im Hafen von Southampton aufgehalten. Deshalb wurde es erst am späten Nachmittag des 4.5. in Bremerhaven erwartet. Mehr als 2.500 Passagiere gehen dann am Abend von Bord, die meisten von ihnen werden per Bahn die Heimreise antreten.
Deshalb setzt Bremerhaven Bus 17 Fahrzeuge ein, um die Fahrgäste schnellstmöglich zum Hauptbahnhof zu transportieren. Und im Laufe des Tages kommen schon rund 1.000 Gäste per Bahn an. Zudem müssen 200 Tonnen Proviant verladen werden. Deshalb wird am Kreuzfahrtterminal die ganze Nacht durchgearbeitet. Die nächste Reise beginnt voraussichtlich erst am Morgen des 5.5. Es geht nach Großbritannien und Irland.
Quelle:Tim Schwabedissen


Flug MH370, Boeing 777 der Malaysia Airlines
(Bild: Aero Icarus)   Großbild klick!

Alte Wracks auf Suche nach verschollenem Flugzeug entdeckt
(04.05.18) Auf der Suche nach dem seit der 8.3.2014 verschwundenen MH370, einer Boeing 777 der Malaysia Airlines auf einem Linienflug von Kuala Lumpur nach Peking befand, mit 227 Passagieren und zwölf Besatzungsmitgliedern an Bord wurde zwar nicht dessen Wrack gefunden, aber Licht in das Dunkel um zwei verschwundene Schiffe gebracht. Die australischen Behörden haben jetzt Unterwasseraufnahmen eines Wracks veröffentlicht, die bei der Suchaktion im Indischen Ozean entstanden. Experten des Western Australian Museum analysierten Sonar- und Videodaten, die bei der Tiefseesuche bis Januar 2017 aufgenommen wurden.
Schiffswrack im Indischen Ozean
(Bild: Ocean Infinity)   Großbild klick!
Dabei entdeckten sie zwei Schiffswracks, die etwa 2.700 Kilometer vor der australischen Westküste in 3700 und 3900 Meter Tiefe lagen. Es handelte sich um Handelsschiffe aus dem 19. Jahrhundert. Das eine war aus Holz, das andere aus Eisen konstruiert, und beide transportierten offensichtlich Kohle.
Sie lagen etwa 36 Kilometer voneinander entfernt auf dem Meeresgrund. Für die Identifizierung recherchierten die Forscher in den Schiffslisten britischer Reeder, die vor allem diese Route mit dieser Fracht befuhren. Das hölzerne Schiff mit einer Verdrängung von 225 bis 800 Tonnen könnte die „W. Gordon“ sein, die 1876 auf dem Weg von Glasgow nach Adelaide verschwand, oder aber die „Magdala“, die zu jener Zeit von Penarth in Wales nach Ternat in Indonesien unterwegs war.
Das Eisenschiff mit einer Verdrängung von 1.000 bis 1.500 Tonnen könnte die „Kooringa“ sein, die seit 1894 verschollen ist, die „Lake Ontario“, die 1897 verschwand, oder die „West Ridge“, die seit 1883 vermisst wird. Indizien deuteten darauf hin, dass das hölzerne Schiff durch ein katastrophales Ereignis wie eine Explosion zerstört wurde. Dies kam beim Transport von Kohle häufiger vor. Es blieben fast nur noch die Ladung und einige Gegenstände aus Metall wie Anker und Beschläge erhalten.
Ein etwa sechs Meter langes rechtwinkliges Objekt aus Eisen entpuppte sich als Wassertank des Schiffes. Das eiserne Wrack war in besserem Zustand. Es lag aufrecht auf dem Meeresboden, zwei Decks waren deutlich zu erkennen. Noch bis Juni 2018 soll ein Forschungsschiff den Meeresboden nördlich der Zone, in der die beiden Wracks entdeckt wurden, auf Spuren des verschollenen Flugzeugs untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Alter Kutter ging auf dem Luftweg zum Verschrotten
(04.05.18) Am 3.5. um acht Uhr begann das Wrack des alten norwegischen Kutters "Anna" seine letzte Reise in Harstad auf dem Luftweg. Das 31-Tonnen-Schiff soll bei der HRS abgebrochen werden. Der 31-Tonner wurde von einem Kran auf den Felleskjøpet-Kai gehoben und dann mit einem der größten Transporter der Firma K. Simonsen weitergebracht. Wegen der Größe des Schiffs und seiner Fragilität wurde die Straße dazu gesperrt.
Die Vorbereitungen zur Räumung hatten mit Tauchern von Subnor am 2.5. begonnen. Sie brachten Hebestropps am Rumpf an, an denen dieser nun hochgezogen und dann ausgepumpt werden konnte, um nach Stangnesbasen geschleppt werden zu können. In den vergangenen Jahren war der Kutter drei Mal an seinem Liegeplatz in Harstad gesunken.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter rammte Brückenpfeiler
(04.05.18) Am 30.4. kollidierte der russische Frachter "Nevskiy 15", 1938 BRZ (MMSI-Nr.: 273434180), unbeladen auf der Fahrt von Otradnoye nach St. Petersburg, mit dem linken Pfeiler der Volodarsky Brücke. Dabei erlitt er in einem Bereich von 30x40 Zentimetern Schrammen am Heck an Backbordseite. An der linken Seite der Brücke entstand eine 1,5 Meter lange Schramme. Der Frachter machte um 19 Uhr am Bool'shaya Turu in St. Petersburg fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter auf Paraná-River gestrandet
(04.05.18) Der unter Hongkong-Flagge registrierte Bulkcarrier "Pilatus Venture", 36336 BRZ (IMO-Nr.: 9693214), lief am 3.5. um 18.30 Uhr auf dem Paraná River auf Höhe von Ramalla auf Grund. Das beladene Schiff war nach Tauranga bestimmt und lief flussabwärts, als es bei Flusskilometer 325 festkam. Der Havarist behinderte die passierende Schifffahrt in eingeschränktem Umfang. Er versuchte, ohne Assistenz wieder freizukommen, saß aber am 5.3. weiter auf Grund.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Yacht in Aurora
(04.05.18) Im Hafen von Aurora geriet am Morgen des 3.5. die 27 Fuß lange Sun Yacht „Amber“ in Brand. Das Feuer entstand in der Segellast durch einen Schaden in der Elektrik und verursachte einen Schaden von rund 3,500 Dollar. Zeugen hatten Flammen auf dem Boot entdeckt und gegen drei Uhr Alarm geschlagen. Mit Feuerlöschern und Wassereimern konnten sie den Brand ersticken, bevor die Feuerwehr eintraf.
Diese stellte noch einige Glutnester fest, die zu Rauchentwicklung führten, und löschten sie endgültig ab. Der Eigner war nicht vor Ort gewesen, Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Systemkontrollausfall in Montreal
(04.05.18) Der unter Bahamas-Flagge laufende Frachter "Algoma Integrity", 33047 BRZ (IMO-Nr.: 9405162), erlitt einen Ausfall der Kontrolle des Propellersystems, als er am 30.4. um 21.45 Uhr den Hafen von Montreal, Quebec, verlassen wollte. Er befand sich auf Position 45 31 01.9 N, 73 32 43.4 W. Das Schiff blieb für die notwendigen Untersuchungen daraufhin im Hafen und lief startete erst am 2.5. um 11 Uhr ein zweites Mal. Am 7.5. sollte er in Aulds Cove einlaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall vor Port Colborne
(04.05.18) Am 2.5. erlitt der kanadische Bulkcarrier "Capt. Henry Jackman", 19698 BRZ (IMO-Nr.: 8006323), einen Ausfall der Hauptmaschine vor Port Colborne. Die Havarie ereignete sich auf Position 42 46 N 79 16 W. Der Frachter warf Anker, damit Reparaturen durchgeführt werden konnten. Er erreichte den Hafen von Buffalo an demselben Tag um 22.50 Uhr. Am 4.5. machte er in Toronto fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Mariager-Fjord aufgelaufen
(04.05.18) Am 4.5. gegen 22 Uhr lief der holländische Frachter "Sydborg", 2868 BRZ (IMO-Nr.: 9196204), beim Verlassen des Mariager-Fjords auf Grund. Die Havarie ereignete sich trotz der Assistenz eines Lotsen. Das Schiff war auf der Fahrt von Stockvik und am 30.4. aus Kopenhagen ausgelaufen. Er wurde angewiesen, zu den notwendigen Untersuchungen Anker zu werfen. Das Schiff lag seither auf Position 56° 40.34' N 010° 30.66' O.
Quelle:Tim Schwabedissen


„Hecate Sparks“ gestrandet
(Bild: Brian Hancock)   Großbild klick!

Bergungsversuch nahm dramatisches Ende
(03.05.18) Ein dramatisches Ende nahm ein Bergungsversuch an der am Abend des 29.4. gestrandeten. 33 Fuß langen Yacht „Hecate Sparks“ am Linda Mar Beach im Pacifica State. Am 2.5. waren zwei Berger dabei, an Bord beim Abschleppen des zuvor von einem Bagger ausgerichteten Boots zu assistieren und zu versuchen, es aufrecht zu halten. Seeseitig war ein Schlepper am Bug fest und zog den Havaristen durch die Brandung, als eine gewaltige Welle über den Rumpf brach.
Die Männer konnten sich gerade noch an der Reling festklammern und erlitten nur leichte Verletzungen. Das auf dem Grund heftig arbeitende Stahlschiff legte sich aber nun vollends auf die Steuerbordseite über und begann rasch, vollzulaufen. Momente später sackte es unter den beiden weg und sank vollends.
Nur noch die Mastspitze mit zerrissenem Segel zeugte Augenblicke darauf von seiner Position. Die zwei Männer schwammen in der Brandung und wurden von einem RHIB dann gerettet. Die Yacht war gestrandet, nachdem ihr auf dem Weg nach San Diego der Diesel ausgegangen war. Die vierköpfige Crew, eine 20- und eine 24-jährige aus Spokane, Washington, ein 33-jähriger aus Crescent City und ein 49-jähriger aus Long Creek, Oregon, waren mit leichten Verletzungen abgeborgen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Saronischer Golf: Maschinenhavarie entpuppte sich als Explosion
(03.05.18) Die Havarie der zyprischen Katamaranfähre “Champion Jet 2", 5005 BRZ (IMO-Nr.: 9135896), am Morgen des 2.5. vor Fleves war offenbar folgenschwerer als zunächst angenommen. Das Schiff war mit 721 Passagieren und einer offiziell 43-köpfigen Crew an Bord aus Piräus ausgelaufen nach Mykonos, Naxos und Santorini, als e sim Backbord-Maschinenraum zu einer Explosion kam. Dabei wurden zwei darin befindliche Ingenieure an den Händen verletzt, einer erlitt leichte, der andere schwere Verbrennungen an den Händen.
Das Schiff kehrte daraufhin in den Abgangshafen zurück. Wie sich herausstellte, waren die beiden Verletzten gar nicht als Crewangehörige gelistet, sondern Mitarbeiter einer Werft. Die “Champion Jet 2” hatte diese gerade erst am 1.5. verlassen, nachdem sie seit Ende 2017 dort überholt worden war. Möglicherweise sollten die beiden Männer noch Reparatur- oder Wartungsarbeiten durchführen, die nicht mehr hatten erledigt werden können.
Das Schiff könnte aus Termingründen auch bereits eingesetzt worden sein, ohne zuvor Erprobungen durchgeführt zu haben. Dies galt es nun zu untersuchen, während der Havarist in Piräus mit einem Auslaufverbot liegen blieb. Die Passagiere wurden um 11.30 Uhr von dort aus an Bord der Fähre "Naxos Jet" (IMO-Nr.: 8919518) zu ihren Fahrtzielen weiter transportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archicbild „Mein Schiff 3“
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Southampton: Technische Probleme und Todesfall auf "Mein Schiff 3"
(03.05.18) Das für den Abend des 2.5. gegen 20 Uhr geplante Auslaufen des maltesischen Kreuzfahrtschiffs „Mein Schiff 3“, 99526 BRZ (IMO-Nr.: 9641730), aus Southampton hat sich auf eine bislang noch unbestimmte Zeit verzögert. Am 3.5. gegen Mittag lag das Schiff, das am Morgen aus Bilbao gekommen war, weiter am Kreuzfahrtterminal. Der Kapitän Jonas Lyddby hatte eine Stunde vor dem geplanten Loswerfen wegen einer technischen Störung für den späten Abend den Einsatz einer Tauchergruppe angekündigt.
Diese stieg gegen 22 Uhr im vorderen Bereich des Schiffs ins Wasser. Geplant waren eigentlich am 3.5. ein Seetag und das Einlaufen in Bremerhaven am 5.5. um 5.30 Uhr Ortszeit. Die rund 2.500 Passagiere wurden in einer zweiten Durchsage vom Kapitän darüber in Kenntnis gesetzt, dass man seitens der Reederei hoffte, in den frühen Morgenstunden abzulegen, aber noch nicht sagen zu können, wann Bremerhaven erreicht würde.
Dieser Zeitplan war Stunden später bereits wieder Makulatur. Und schon am Nachmittag des 2.5. hatte es einen Zwischenfall an Bord gegeben: In einer Kabine auf dem neunten Deck war eine tote Person aufgefunden worden. Die daraufhin alarmierte Kriminalpolizei ging an Bord und nahm Ermittlungen in der Kabine des Toten auf. Zwei Krankenwagen und mehrere Polizeifahrzeuge standen auf dem Kai. Die „Mein Schiff 3“ befand sich seit dem 23.4. auf einer elftägigen Westeuropa-Kreuzfahrt von Palma de Mallorca nach Bremerhaven.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter "Iris": Loch im Rumpf
(Bild: Dutch Caribbean Coastguard)   Großbild klick!

Neun Mann von Kutter vor Oostpunt gerettet
(03.05.18) Die Kustwacht voor het Koninkrijk der Nederlanden in het Caribisch Gebied (KWCarib) wurde am 27.4. alarmiert, nachdem der Kutter "Iris – NC 1925" mit neun Personen an Bord auf Klippen an der Küste von Oostpunt gelaufen war. Dabei war der Rumpf aufgerissen worden und es zu einem Wassereinbruch gekommen. Die Brandung machte es zu riskant, das Schiff von See her zu erreichen.
Deshalb wurde ein Küstenwachteam zur Strandungsstelle geschickt, das die Schiffbrüchigen samt ihrer Habseligkeiten an Land brachte. Einige von ihnen hatten leichte Verletzungen erlitten. Das Wrack lag inzwischen mit aufgerissenem Rumpf am Strand auf der Seite.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht im Sturm in Porto Lotti in Schwierigkeiten
(03.05.18) Vor Porto Venere auf Palmaria riss sich in der Nacht zum 2.5. eine Yacht bei stürmischem Wind von ihren Moorings los und trieb in eine Muschelfarm. An Bord des 10 Meter langen Boots befand sich eine fünfköpfige italienische Familie, darunter drei Kinder. Die Feuerwehr und die italienische Coast Guard kamen zu Hilfe.
Die Feuerwehr war mit zwei Schlauchbooten vor Ort. Taucher wurden eingesetzt, die Yacht wieder zu befreien. Die Propeller hatten sich allerdings in Tauen verfangen, was einige Probleme bereitete bei dem Versuch, das Boot freizuschleppen. Erst die „CP 865“ der Hafenbehörde von Porto Lotti war in der Lage, die Yacht in Sicherheit zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler saß vor Tromsø fest
(03.05.18) Am 2.5. gegen 15 Uhr lief der norwegische Trawler "Arctic Opilio", 1473 BRZ (IMO-Nr.: 8505472), im Tromsø-Sund unmittelbar vor Nova auf der Tromsdaler Sundseite auf Grund. Die Polizei oder das MRCC wurden nicht informiert, Zeugen meldeten die Havarie nach einer Viertelstunde.
Um 15.35 Uhr gelang es dem 56 Meter langen Schiff, das dazu keine Hilfe anforderte, sich offenbar erst im zweiten Anlauf wieder zu befreien, nachdem es zunächst nochmals aufsetzte. Um 16.10 Uhr machte es im Hafen von Tromsø fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfälle und Kollision in kanadischen Gewässern
(03.05.18) Zu einer Reihe von Havarien kam es in den letzten Tagen des Aprils in den Gewässern von Quebec: Der unter Panama-Bulkcarrier "Bulk Beothuk", 28718 BRZ (IMO-Nr.:9228083), erlitt einen Ausfall des Kühlsystems der Hauptmaschine, als er am 25.4. um 15.40 Uhr die Bay of Sept-Iles in Quebec verließ. Die Havarie ereignete sich auf Position 50 06 16.2 N, 66 12 20.4 W.
Der Frachter steuerte einen Ankerplatz zur Reparatur an. Am 2.5. um 14.15 Uhr hatte er die Sydney-Region verlassen und war auf dem Weg nach Amsterdam, wo er am 11.4. eintreffen sollte.
Das kanadische Patroullienboot "A. Leblanc", 253 BRZ (IMO-Nr.: 9586095), erlitt am 27.4. kurz vor Mitternacht auf dem St. Lawrence River einen Maschinenausfall. Die Havarie ereignete sich vor Mont-Louis, Quebec, auf Position 49 17 N 65 41 W. Das Schiff steuerte anschließend Gaspe zur Reparatur an.
Der kanadische Schubschlepper "Leo A. McArthur", 1299 BRZ (IMO-Nr.: 9473262), erlitt auf dem St. Lawrence Seaway auf Position 44 41 N 75 31 W am 27.4. einen Ausfall der Hauptmaschine. Das Schiff konnte einen Ankerplatz vor Prescott, Ontario, ansteuern, wo die notwendigen Reparaturen durchgeführt wurden.
Schließlich kollidierte der kanadische Frachter "Jean Joseph", 1999 BRZ (IMO-Nr.: 8817382) am 28.4. mit einem Anleger in Pointe-au-Pic, Quebec. Schuld war offenbar ein fehlerhaftes Fahrmanöver, das zu dem Unfall auf Position 47 37 N 70 08 W führte. Der Frachter war unterwegs von Belledune nach Grande-Vallée, wo er am 30.4. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler trieb vor Cabo Touriñan
(03.05.18) Der spanische Trawler "Montelouro", 200 BRZ (IMO: 9192844), wurde am 2.5. im Nordatlantik manövrierunfähig, nachdem ihm Leinen seiner Netze in den Propeller geraten waren. Das 28 Meter lange Schiff trieb rund sechs Meilen vor Cabo Touriñan. Die achtköpfige Crew bat m Assistenz, und Salvamento Marítimo schickte das Rettungsboot "Salvamar Altair" (MMSI-Nr.: 224013350) von der Station Camariñas zur Assistenz. Es nahm den Havaristen dann in Schlepp und zog ihn binnen drei Stunden in den Hafen von Camariñas.
Quelle:Tim Schwabedissen


Finnfellow versenkte Fender
(03.05.18) Am Nachmittag des 2.5. kollidierte die finnische Fähre "Finnfellow", 338724 BRZ (IMO-Nr.: 9145164), mit dem Anleger in Långnäs auf Åland, rund 30 Kilometer östlich von Mariehamn. Dabei wurde ein Fender landseitig beschädigt und sank auf den Hafengrund. Der Hafen wurde für mehrere Stunden gesperrt, um ihn wieder zu bergen. Es entstanden aber keine Verzögerungen für die Schifffahrt, weil die Arbeiten zwischen den fahrplanmäßigen Abfertigungen durchgeführt werden konnten. Die „Finnfellow“ lief zwischenzeitlich wieder aus und lag am 3.5. am Fährterminal in Kapellskar. Berichte über Schäden lagen nicht vor.
Quelle:Tim Schwabedissen


Expedition auf der Suche nach gesunkenen Sowjet-U-Booten
(03.05.18) Wenige Tage nachdem das Wrack des sowjetischen U-Boots “Shtch-405”, das 1942 verloren ging, im Golf von Finnland entdeckt wurde, fand die "Tribute to Great Victory Vessels"-Expedition nun auch die „Shtch-317“ der Baltischen Flotte. Das Boot war fast wieder zurück nach Bolshoï Tyuters gekommen, als es in der letzten Minensperre samt der 41-köpfigen Crew im Juli 1941 sein Ende fand.
Es wurde in 78 Metern Tiefe im Schlamm verborgen gefunden. Das dieselelektrisch getriebene Boot war am 23.7.19334 in Leningrad auf Kiel gelegt und am 1.11.1936 in Dienst gestellt worden. Die Expedition soll bis zum 9.5. andauern und noch ein weiteres Boot aufspüren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Neubau drohte beim Zuwasserlassen zu kentern
(03.05.18) Im Hafen von Anapa in der südwestrussischen Krasnodar-Krai-Region drohte das Zuwasserlassen des brandneuen Fahrgastschiffs „Gorgypia“ gründlich schiefzugehen. Es hing an einem Kran und sollte ins Hafenbecken abgesenkt werden. Doch an Steuerbordseite kam das Schiff durch eine technische Störung auf einmal viel zu schnell herunter, lag unvermittelt 90 Grad auf der Seite und drohte vollends zu kentern.
Im letzten Moment gelang es dem Kranführer, die Kontrolle wieder zu erlangen, und die “Gorgypia” richtete sich auf, wobei sie fast 180 Grad herumschwang. Dabei wurde ein Antennenmast des Neubaus beschädigt. Glücklicherweise war niemand an Bord, als sich das Unglück ereignete. Nun galt es zu untersuchen, warum der Motor auf der einen Seite des Krans versagt hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Tekirdag / Türkei
(03.05.18) Der unter Bahamas-Flagge laufende Tiertransporter "Maysora", 33400 BRZ (IMO-Nr.: 8310542), erlitt am 1.5. gegen 17 Uhr vor Tekirdag einen Maschinenschaden. Er befand sich auf der Reise von Fremantle nach Tekirdag. Der Havarist erreichte den Zielhafen mit langsamer Fahrt und eskortiert von Schleppern. Die notwendigen Reparaturen sollten während der Liegezeit im Hafen stattfinden. Am 3.5. lag das Schiff noch am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Kreuzfahrtschiff "Marella Dream"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Mallorca: Kreuzfahrtschiff verursachte Ölverschmutzung in Palma
(02.05.18) Am 1.5. verursachte das unter Malta-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "Marella Dream", 54763 BRZ (IMO-Nr.: 8407735), eine Ölverschmutzung im Hafen von Palma der Mallorca, die die Rettungsdienste die ganze Nacht über beschäftigt hielt. Das Schiff hatte um 5.5 Uhr im West-Dock festgemacht, wo es gegen 10 Uhr durch einen Schaden im Ballastsystem zu einer Ölleckage am Heck kam.
Die Crew brachte eigene Ölsperren aus, durch die ein Teil des Kraftstoffs vor der weiteren Verbreitung im Hafen bewahrt werden konnte. Binnen zwei Stunden war das meiste hinter den Ölsperren eingefangen, und das Aufnehmen konnte beginnen. Dies erwies sich aber als arbeitsintensive Aufgabe trotz des begrenzten Bereiches, der betroffen war.
Zur selben Zeit legten Boote von Salvamento Maritímo Ölsperren in anderen Hafenbereichen aus, in die ebenfalls ausgelaufenes Öl getrieben war. Am 2.5. gegen 1.50 Uhr durfte die „Marella Dream“ den Hafen wieder verlassen und nahm Kurs auf Citivacecchia, wo sie am 3.5. festmachen sollte. Nun erst konnten auch die von ihr zuvor blockierten Kaibereiche von den Einsatzkräften erreicht und gesäubert werden. Die Behörden haben von der Reederei einen Bericht über den Vorfall angefordert, auf dessen Grundlage über mögliche Sanktionen entschieden werden sollte.
„Marella Dream“ im Mallorca
(Bild: Policia Portuaria Baleares)   Großbild klick!
Bei der „Marella Dream“ handelt es sich um die einstige „Homeric“, die 1985 bei der Jos. L. Meyer-Werft in Papenburg erbaut und am 6.5.1986 an die Home Line, Panama, abgeliefert wurde. Am 27.11.1988 ging sie an die Holland America Line, Nassau, die sie als „Westerdam“ einsetzte. Vom 30.10.1989 bis zum 12.3.1990 wurde sie wiederum bei der Meyer-Werft verlängert und lief dann in der Karibik und in Alaska.
Im April 2002 erwarb Costa Crociere SpA, Genua, das Schiff und setzte es als „Costa Europa“ von Genua aus ein. Am 26.2.2010 kollidierte Sie mit einer Pier in Sharm El-Sheik und trug ein Loch im Rumpf davon. Drei Mann der Besatzung kamen ums Leben.
Im April 2010 wurde das Schiff als „Thomson Dream“ für die TUI UK Ltd, Valletta, eingetragen. Seit November 2017 läuft es als „Marella Dream“. Es ist seit der Verlängerung 243,20 Meter lang, 29,73 Meter breit, hat 6,50 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 5.340 Tonnen. Die Passagierkapazität steigerte sich durch das Einsetzen der rund 40 Meter langen Sektion von 1.132 auf 1.494 Personen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch auf Kutter vor Langeland
(02.05.18) Am 1.5. um 21.50 Uhr wurden ein dänischer Rettungshubschrauber, das Patroullienboot „Rota“, die „Baunen“ des Marinehjemmeværns sowie das Fischereiinspektionsschiff „Havternen“ zur Assistenz eines Kutters geschickt, Dieser hatte vor Langeland Wassereinbruch im Maschinenraum gemeldet. Der Havarist wurde von der „Rota“ auf den Haken genommen und in den Hafen von Korsør eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


“Miss Jessie” mit US-Coastguard
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Kutter in Humboldt Bay abgeschleppt
(02.05.18) Die US Coast Guard assistierte am Abend des 3.0.4. dem 45 Fuß langen Kutter “Miss Jessie” aus Dungeness und dessen vierköpfiger Crew eine halbe Meile westlich von Table Bluff. Diese hatte die Coast Guard Humboldt Bay gegen 17:30 Uhr um Hilfe gebeten, nachdem das Schiff in 10 Fuß hohen Wellen und bei 30 Meilen Wind mit Ruderausfall manövrierunfähig geworden war. Der Havarist trieb vor der Brandungszone. In Humboldt Bay stieg ein MH-65D Dolphin-Helikopter auf, außerdem kam ein 47-Fuß-Rettungsboot zu Hilfe. Der Hubschrauber überwachte die Lage, bis dieses die „Miss Jessie erreicht hatte. Der Havarist wurde in Schlepp genommen und über die Barre zur Woodley Island Marina gezogen. Hier konnte er gegen 21 Uhr sicher festgemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Euböa: Hopperbarge kenterte in Larymnos
(02.05.18) Die griechische Hopperbarge “Marianna XIX”, 571 BRZ, kenterte am 1.5. bei Ladeoperationen im Hafen von Larymnos. Ein Patroullienboot und ein Ölbekämpfungsschiff wurden alarmiert und legten Ölsperren um das kieloben liegende Wrack des 1970 erbauten, 59 Meter langen Leichters der Spanopoulos-Gruppe aus. Die Behörden leiteten eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerfrachter "MSC Ans"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Containerfrachter erlitt Schaden am Kühlwassersystem
(02.05.18) Der unter Panama-Flagge registrierte Containerfrachter "MSC Ans", 54304 BRZ (IMO-Nr.: 9282261), der am 22.4. aus Valencia ausgelaufen war, erlitt am 30.4. um 00.50 Uhr einen Ausfall des Kühlwassersystems der Hauptmaschine vor Saint-Nicholas, Quebec, auf Position 46 43 N 71 21 W. Das Schiff konnte die Fahrt nach Montreal mit reduzierter Geschwindigkeit fortsetzen. Es machte um 20.45 Uhr am Termont Maisonneuve Container Terminal fest, wo der Schaden auch behoben werden sollte.
Die “MSC Ans” ist 294,1 Meter lang, 32,31 Meter breit, hat 13,5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 68.599 Tonnen. Der 4.900-TEU-Frachter läuft für die MSC Shipmanagement Ltd. in Piräus und wurde 2004 von der Hanjin Heavy Industries & Construction Co. Ltd. in Busan erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Mykonos: Fähre erlitt Maschinenschaden
(02.05.18) Die zyprische Katamaranfähre "Champion Jet 2", 5005 BRZ (IMO-Nr.: 9135896), erlitt, als sie mit 721 Passagieren und einer 43-köpfigen Crew an Bord von Fleves nach Mykonos unterwegs war, am 2.5. einen Maschinenschaden. Das Schiff musste zu den notwendigen Reparaturen in den Hafen von Piräus zurückkehren. Hier war es um sieben Uhr ausgelaufen zum fahrplanmäßigen Dienst Mykonos - Naxos - Santorini.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter von Kran beschädigt
(02.05.18) Der unter Hongkong-Flagge laufende Containerfrachter "Xin Shanghai", 108069 BRZ (IMO-Nr.: 9307231), kollidierte am 30.4. beim Anlegemanöver mit einem Kran am Fairview Container Terminal in Prince Rupert. Dabei wurden offenbar die Masten mit den Kommunikationseinrichtungen auf dem Peildeck in Mitleidenschaft gezogen, wo die Crew am 1.5. am Arbeiten war. Am 2.5. lag das Schiff weiter im Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Deutscher Frachter mit Ruderschaden vor Irland abgeschleppt
(02.05.18) Am 28.4. um 13.50 Uhr erlitt der deutsche Frachter "Mia Sophie B", 1596 BRZ (IMO-Nr.: 9113599), der JEB Bereederungs GmbH in Elsfleth, der von Galway kommend mit einer Ladung von 2217 Tonnen Kalkstein unterwegs war, in den Gewässern vor Irland auf s Position 53 59 00 N, 10 23 54 W Ruderausfall. Der Havarist wurde von dem britischen Schlepper "Strahfoyle" (MMSI-Nr.: 232005254), der am 29.4. aus Londonderry auslief, auf den Haken genommen und sollte nach Clyde zur Reparatur gebracht werden.
Während der Verschleppung wurde ein zweistündiger Funkkontakt mit der Coastguard in Belfast festgelegt, die den Schleppzug überwachte. Am 2.5. befand er sich 1,6 Meilen vor Gourock stationär auf Position 55 58 27N, 04 50 44 W.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler trieb im Ochotischen Meer
(02.05.18) Der russische "Russkiy Vityaz", 1898 BRZ (IMO-Nr.: 8522183), wurde am 27.4. manövrierunfähig, nachdem sich seine Schleppnetze um die Propeller gewickelt hatten. Er trieb im nordöstlichen Teil des Ochotischen Meers. Der Schlepper "Sibirskiy" wurde zur Assistenz entsandt, und Taucher stiegen ab, um die Netze wieder aus dem Antriebssystem zu befreien.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot in Hållö in Flammen
(02.05.18) Am 2.5. gegen 11 Uhr wurde ein Brand auf einem Motorboot im Hafen von Hållö bei Smögen gemeldet. Personal der Jugendherberge Utpost Hållö entdeckte das Feuer im Hafen. Es stellte sich heraus, dass das eigene Boot des Hostels in hellen Flammen stand.
Es befand sich niemand an Bord. Wahrscheinlich hatte ein Schaden in der Elektrik beim Aufladen der Batterie das Feuer ausgelöst. Kustbevakningen, Sjöräddningssällskapet und Rettungsdienst waren vor Ort. Es konnte aber nicht mehr verhindert werden, dass das Boot vollkommen zerstört wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerfrachter “Max Producer"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Thessaloniki: Frachter Hamburger Reeder mit Maschinenschaden
(01.05.18) Am 29.4. erlitt der unter Malta-Flagge laufende Containerfrachter “Max Producer", 7464 BRZ (IMO-Nr.: 9433444), der mit einer 14-köpfigen Crew und einer Ladung von 1.991 Tonnen Containern am 28.4. um 18 Uhr aus Piräus ausgelaufen war, einen Ausfall im thermischen Ölsystem der Hauptmaschine. Das Schiff befand sich zu der Zeit auf Position 37 32 54.0 N, 23 41 28.8 O. Nachdem die Crew den Schaden soweit behoben hatte, dass die Maschine wieder einsatzklar war, nahm der Frachter Fahrt auf und ankerte am 30.4. gegen 17 Uhr vor Thessaloniki. Die “Max Producer” ist 129,58 Meter lang, 20,82 Meter breit, hat 7,4 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 8.125 Tonnen. Der 698-TEU-Frachter läuft für die OSM Ship Management GmbH in Hamburg. Er wurde 2008 bei der Fujian Mawei Shipbuilding Ltd. in China als “Manfred“§ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Sirius” aufgelaufen
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Seenotrettertag dauerte in Eemshaven über 24 Stunden
(01.05.18) Sehr früh begann der Seenotrettertag der KNRM am 30.4. für die Crew in Eemshaven, und er endete erst am folgenden Morgen um 3.30 Uhr. Um 1.58 Uhr wurde die „Jan en Titia Visser” alarmiert, nachdem die deutsche Segelyacht „Sirius" beim Ansteuern von Termunterzijl auf einen Streckdamm gelaufen war. Bei ablaufendem Wasser legte sie sich immer weiter nach Steuerbord über, und die Crew fürchtete, das Boot könnte volllaufen, wenn es sich mit der Flut nicht wieder aufrichtete. Als das Rettungsboot vor Ort eintraf, war die “Sirius” bereits so weit trockengefallen, dass an ein Freischleppen für den Augenblick nicht zu denken war.
Die zweiköpfige Crew wurde an Bord der “Jan en Titia Visser” genommen. Um 5.30 Uhr traf sie bei der Rettungsstation ein und wurde mit Kaffee versorgt. Die beiden waren sehr erschöpft und nahmen dankbar die Schlafgelegenheit dort an. Um 7.15 Uhr ging es wieder hinaus in Richtung Termunterzijl.
Jetzt konnte die „Sirius” rasch freigeschleppt werden. Sie war unbeschädigt, und die Segler gingen zurück an Bord und liefen ohne weitere Probleme in den Hafen ein. Das KNRM-Boot kehrte rasch an seinen Liegeplatz in Eemshaven zurück, und mit etwas Verspätung konnte der Rettungsboottag für die Besucher starten.
Allerdings kam nur wenige Stunden später, um 14.45 Uhr, der nächste Einsatz für die „Jan en Titia Visser“. Diesmal war die Yacht “Hunter” auf dem Dollard unweit der Neuen Statenzijl-Schleuse auf Grund gelaufen. In dem anspruchsvollen Revier war die zweiköpfige estnische Crew vom Kurs abbekommen. Als die Seenotretter eintrafen, fanden sie auch dieses Boot hoch und trocken liegend vor.
Die beiden Esten wurden zur Rettungsstation in Eemshaven gebracht und versorgt. Als am Abend das Wasser erneut auflief, kehrte das Rettungsboot zur „Hunter“ zurück und wartete, bis die Flut so weit gestiegen war, um sie sanft vom Grund zu ziehen und zur Marina am Nieuwe Statenzijl zu schleppen. Für die Crew wurde ein Taxi besorgt, das sie von Eemshaven dorthin brachte. Um 3.30 Uhr des 30.4. endete ein langer Rettungstag für die Retter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Offshore-Tender "Offshore Taxi 1"
(Bild: Wolfgang Peetz)   Großbild klick!

Feuer auf Offshore-Versorger in Wesermündung
(01.05.18) Auf dem deutschen Offshore-Tender "Offshore Taxi 1" (MMSI-Nr.:211667160) brach am Nachmittag des 30.4. ein Feuer im Maschinenraum aus. Drei Seenotrettungskreuzer der DGzRS waren in der Außenweser im Einsatz. Gegen 13.30 Uhr alarmierte die Verkehrszentrale Cuxhaven das MRCC in Bremen.
Im Backbord-Maschinenraum des 21 Meter langen Katamaranschiffs, das sich zu diesem Zeitpunkt etwa fünf Seemeilen nördlich von Mellum beim Windpark Nordergründe befand, hatte die dreiköpfige Crew ein Feuer festgestellt. Sofort wurden die Seenotrettungskreuzer „Hermann Marwede“ der Station Helgoland, „Bernhard Gruben“ der Station Hooksiel und „Hermann Rudolf Meyer“ der Station Bremerhaven zu der Position entsandt. Außerdem stieg ein SAR-Hubschrauber der Deutschen Marine mit einem Brandbekämpfungsteam der Berufsfeuerwehr Bremerhaven auf. Ebenfalls an dem Einsatz beteiligt war ein Hubschrauber der Bundespolizei.
Mittlerweile war es der Besatzung des Versorgungsschiffes offenbar gelungen, das Feuer mit Bordmitteln unter Kontrolle zu bringen. Sie hatten die Öffnungen zu dem betroffenen Maschinenraum verschlossen und dem Feuer auf diese Weise die Sauerstoffzufuhr entzogen, auch um eine weitere Ausdehnung des Brandes zu unterbinden. Dank der unbeschädigten Steuerbord-Maschine hielt der Kapitän sein Schiff auf Position, bis der SAR-Hubschrauber vor Ort war, um die fünf Spezialisten der Feuerwehr auf dem Katamaran abzusetzen. Diese prüften, ob das Feuer tatsächlich gelöscht war. Als dies klar war, nahm das Versorgungsschiff Kurs auf seinen Heimathafen Cuxhaven, wohin er von der „Hermann Marwede“ eskortiert wurde. Um 18.40 Uhr machte es im Fischereihafen fest. Zur Unfallzeit herrschten im Revier südwestliche Winde um fünf Beaufort mit bis zu 38 km/h Windgeschwindigkeit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff lief neben Anlegeverbotsschild auf
(01.05.18) Am 30.4. gegen 12 Uhr lief das 64 Meter lange, holländische Binnenschiff "Stern", 691 ts (EU-Nr.: 03250294) auf dem Weg von der Merwede nach Nord-Brabant auf eine Uferböschung in Gorinchem. Es war auf der Linge zwischen Arkel und Gorinchem unterwegs und hatte gerade die Lingebrücke passiert, als sich der Bug auf die niedrige Uferbefestigung schob. Der Schiffsführer versuchte vergeblich, die „Stern“ wieder von dort herunterzubekommen.
Der Bug saß kurioserweise direkt neben einem Anlegeverbotsschild auf dem Trockenen. Gegen 14.30 Uhr konnte ein anderes Binnenschiff den Havaristen wieder freibekommen. Er machte am 1.5. um 14.20 Uhr in Maasbracht fest. Die „Stern“ war von der Sandfabrik Zuiderlinge-Deich gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall in Sorel
(01.05.18) Der maltesische Bulkcarrier "Oborishte", 20491 BRZ (IMO-Nr.: 9415167), erlitt am 21.4. einen Totalausfall der Maschine im Hafengebiet von Sorel auf Position 46 02 N 73 07 W. Der Havarist wurde für weitere Untersuchungen zu einem Ankerplatz geschleppt. Am 28.4. gegen 15 Uhr verließ der Frachter Sorel wieder. Er war unterwegs von Montreal nach Oshawa.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hummerkutter gestrandet und überflutet
(01.05.18) Der kanadische Hummerkutter “Roping The Wind” lief am 30.4. gegen 11 Uhr im Hardy’s Channel vor den Prince Edwards Island auf Grund. Er wollte am ersten Tag der Fangsaison Fallen auslegen, als er im schmalen Kanal auf einer Sandbank festkam. Die Crew versuchte, den Havaristen wieder flottzumachen, doch dieser wurde binnen einer Minute von Wellen überflutet.
Ein anderer Kutter, die “Spring Loaded ’04”, war gerade nach Absetzen seiner Fallen leer auf dem Rückweg in den Hafen, als der Notfall eintrat. Skipper Chris Broome sah, wie das andere Boot querschlug und machte sich zunächst bereit, es abzuschleppen. Doch binnen kürzester Zeit brachen drei Wellen über die „Roping The Wind“, und deren Crew blieb nur, in aller Eile zu versuchen, Rettungswesten anzulegen und eine Leine wahrzunehmen. Zwei von ihnen konnten mit dieser an Bord der „“Spring Loaded Loaded ’04“ herübergezogen werden. Einer der beiden nächsten war in der herrschenden Kälte nicht mehr in der Lage, sich an ihr festzuhalten. Er wurde von einem anderen Kutter mit Skipper David Clements aus dem Wasser gezogen.
Ein weiterer Kutter kam unter Skipper Lyndon Hardy zu Hilfe und barg den letzten Mann ab. Dabei setzte sein Schiff kurzzeitig selbst auf. Alle Schiffbrüchigen waren im 3,5 Grad kalten Wasser bereits unterkühlt. Für eine Bergung des abtreibenden Kutterwracks musste erst eine Wetterberuhigung abgewartet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker manövrierunfähig nach Rotterdam eingeschleppt
(01.05.18) In den Mittagsstunden des 29.4. wurden die beiden Kotug Smit-Schlepper „Smit Cheetah" und „Smit Schelde" zu dem norwegischen Tanker "Nordstraum", 6768 BRZ (IMO-Nr.: 9523548), geschickt. Dieser war nach dem Auslaufen aus Immingham am 28.4. gegen 14 Uhr auf dem Weg nach Rotterdam auf der Nordsee vor der niederländischen Küste manövrierunfähig geworden und benötigte Assistenz. Die Schlepper nahmen ihn auf den Haken, und um 16.10 Uhr wurde er in den Chemiehafen im Botlek gezogen und um 16.10 Uhr am AVR Terminal festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Kutter in Vigra
(01.05.18) Am Morgen des 1.5. wurde die Feuerwehr von Giske alarmiert, nachdem im Gebiet von Roald in Vigra ein Feuer auf einem Kutter ausgebrochen war. Die Crew alarmierte die Feuerwehr, nachdem sie den Brand in der Fischluke festgestellt hatte. Es gelang rasch, die Flammen zu löschen, Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sechs Stauer bei Unfall auf Bulkcarrier verletzt
(01.05.18) Sechs Arbeiter der Stauereifirma ISO wurden durch Kohlenmonoxid bei Löscharbeiten auf dem unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier „Nord Yilan", 17019 BRZ (IMO-Nr.: 9573907), im Hafen von Napier am Abend des 30.4. vergiftet. Die Feuerwehr und Krankenwagen der St. John Ambulance wurden alarmiert, nachdem das Turbosystem der Maschine eines Baggers im Laderaum auf einmal dichten Rauch erzeugte, durch den die Arbeiter betroffen wurden. Andere Stauer konnten das Flurfördergerät aus dem Laderaum räumen, noch bevor die Feuerwehr eintraf.
Möglicherweise war es zeitweilig in Brand geraten, doch es musste nicht mehr gelöscht werden, als die Einsatzkräfte vor Ort waren.
Vier der Arbeiter konnten nach kurzer ärztlicher Betreuung aus dem Krankenhaus entlassen werden, zwei blieben noch bis zum Nachmittag des 1.5. dort. Der Frachter war in Charter der Emslaw One Timber Company dabei gewesen, eine Ladung Baumstämme aufzunehmen, als sich der Unfall ereignete. Maritime New Zealand leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischer in St. Helena Bay vermisst
(01.05.18) Die NSRI suchte nach einem vermissten Fischer, nachdem am 29.4. gegen 16.45 Zhr der Kutter „Normandie“ in der St Helena Bay gekentert war. Die “Gemini Rescuer II” lief zu der 10 Meilen vor der Küste liegenden Position aus, wo der schwer beladene Havarist zunächst von einem anderen Kutter in Schlepp genommen war. Doch dann schlug er um, und die achtköpfige Crew landete im Wasser.
Sieben Mann konnte das Rettungsboot wenig später an Bord ziehen. Sie wurden auf den anderen Kutter gebracht. Der letzte Mann konnte nicht mehr ausgemacht werden. Polizeitaucher begannen ebenfalls die Suche nach ihm.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Vermisste auf dem Nil
(01.05.18) Am 29.4. kenterte gegen 20 Uhr auf dem Nil das Fährboot “Bawo Tatu” in Obongi County im Moyo Distrikt. Es war mit vier Personen und einem Motorrad von der Adjumani-Landestelle nach Sinyanya unterwegs gewesen. Nur einer konnte sich schwimmend retten und wurde am folgenden Morgen von Fischern entdeckt. Die Suche nach den Vermissten blieb am 30.4. erfolglos.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack in Bøtø aufgetaucht
(01.05.18) Ein historisches Wrack wurde in Süd-Falster an Bøtø Strand entdeckt, nachdem mehrere Tage andauernder, starker Wind für Sanderosion gesorgt hatte. Marinearchäologen untersuchten das zwischen 14 und 20 Metern lange und vier bis fünf Meter lange Wrack, das fast intakt war, in den vergangenen Wochen nach der Entdeckung. Viele Wracks in der Gegend stammen aus dem Jahr 1842, als ein Sturm über 400 Schiffe versenkte. Das jetzt aufgetauchte könnte aber noch älter sein. Bisher wurden nur die oberen Planken untersucht und noch keine Verfahren zur Altersbestimmung durchgeführt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dhau vor Kharg Island gesunken
(01.05.18) Sechs Crewmitglieder einer gesunkenen Dhau wurden am 28.4. vor Kharg Island im Persischen Golf gerettet. Das Boot war in einem Sturm auf dem Weg von Dubai nach Abadan in Seenot geraten. Ein Rettungsboot kam den Verunglückten rund 25 Kilometer vor der Küste des Iran zu Hilfe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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