EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seenotfälle
Archiv April 2018


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Yacht auf Grund gelaufen
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Yacht vor Cowes auf Grund gelaufen
(30.04.18) Das RNLI-Boot aus Cowes RNLI kam am 29.4. einer 40 Fuß langen Yacht zu Hilfe, die am Nachmittag westlich von Egypt Point auf Grund gelaufen war. Das Rettungsboot lief um 16.42 Uhr aus und stabilisierte nach dem Eintreffen vor Ort zunächst den Havaristen in seiner Situation, indem der Anker ausgebracht wurde. Dann gingen die Seenotretter auf Standby und warteten die auflaufende Flut ab.
Gegen 18 Uhr schwamm die Yacht, die eine siebenköpfige Crew an Bord hatte, mit steigendem Wasserpegel wieder auf. Sie wurde dann in den Yachthafen von Cowes eskortiert und hatte die Havarie offenbar ohne Schäden überstanden. Das Rettungsboot kehrte um 18.45 Uhr zu seiner Station zurück. Auch die Needles Coastguard war an der Küste einsatzklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot “La Bella” sinkt
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Fünf Mann von sinkendem Motorboot gerettet
(30.04.18) Die US Coast Guard rettete am 28.4. fünf Personen von dem sinkenden Motorboot “La Bella” rund 13 Meilen nordwestlich von Cat Cays auf den Bahamas. Die Coast Guard Miami fing einen Mayday-Ruf des Bootes auf, nachdem es Wassereinbruch erlitten hatte, und schickte das Patroullienboot „Robert Yered“ zu Hilfe. Auch ein privates Fahrzeug, die „Troy“, reagierte auf die Weiterleitung des Notrufs und nahm drei der Bootsfahrer an Bord.
Währenddessen versuchten die beiden anderen Crewmitglieder, die „La Bella“ zurück nach Cat Cays zu bekommen. Als die “Robert Yered” eintraf, begann sie aber übers Heck wegzusacken. Ein Rettungsboot wurde vom Küstenwachboot ausgesetzt, um die zwei abzubergen. Alle fünf wurden anschließend unversehrt nach Cat Cays gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Containerfrachter "Maike D"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter Cuxhavener Reederei trieb vor Varne Bank-Feuerschiff
(30.04.18) Der liberianische Containerfrachter "Maike D", 6326 BRZ (IMO-Nr.: 9226372), der Drevin Bereederungs-GmbH & Co. KG in Cuxhaven erlitt auf der Fahrt von Dünkirchen nach Rotterdam mit 1.459 Tonnen Ladung an Bord einen Schaden im Kühlsystem, als er sich am 28.4. um 1.45 Uhr auf Höhe des Varne Bank-Feuerschiffs befand. Der Havarist trieb mit 1,7 Knoten unweit der Untiefe mit einem Kurs von 36 Knoten und war ankerbereit, falls er sich ihr zu weit annähern sollte.
Binnen rund einer Stunde konnte der Schaden aber so weit repariert werden, dass der Frachter wieder Fahrt aufnehmen konnte. Er steuerte dann den Hafen von Le Havre an, wo er am selben Tag um 18.15 Uhr festmachte.
Die “Maike D.” ist 133,24 Meter lang, 18,7 Meter breit, hat 7,28 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 7.944 Tonnen. Der 660-TEU-Frachter wurde 2000 bei der J.J. Sietas-Werft in Hamburg-Neuenfelde als „Maike“ erbaut und lief zwischenzeitlich auch als „Katherine Borchard“.
Quelle:Tim Schwabedissen


"Mega Express 2"
(Bild: Karl Kautz)   Großbild klick!

Korsika: Riss im Rumpf führte zu Wassereinbruch in Toulon
(30.04.18) Die italienische Fähre "Mega Express 2", 26024 BRZ (IMO-Nr.: 9203186), musste am 27.4. im Hafen von Toulon aus dem Liniendienst genommen werden, nachdem ein Riss im Rumpf entdeckt worden war, durch den es zu einem geringfügigen Wassereinbruch kam. Rund 1.000 Passagiere, die nach Porto Torres bestimmt waren, verbrachten die Nacht an Bord, ehe sie am Morgen des 28.4. auf die "Mega Express 3", 29637 BRZ (IMO-Nr.: 9208083), umstiegen, die sie mit einem Umweg auf ihrem fahrplanmäßigen Weg von Toulon nach Ajaccio am 28.4. um 19 Uhr an ihr Ziel brachte. Am späten Nachmittag hatte auch die "Mega Express 2" den Hafen von Toulon verlassen und steuerte den Hafen von Genua an, wo sie am 29.4. um 2.10 Uhr zur Reparatur festmachte. Sie wurde bis auf weiteres von ihrem Schwesterschiff „Mega Express“, 26024 BRZ (IMO-Nr.: 9203174), ersetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Versenkter Transporter wird geborgen
(Bild: Polizei Harburg)   Großbild klick!

Elbfähre kollidierte mit versenktem Auto
(30.04.18) Am Anleger in Hoopte bei Winsen rammte am 28.4. gegen 12.30 Uhr die Elbfähre „Hoopter Möwe 2“ einen dort versenkten VW-Transporter. Die Fähre verkehrt vom niedersächsischen Hoopte im Landkreis Harburg und dem Zollenspieker Hauptdeich auf der anderen Elb-Seite. Bei einsetzendem Niedrigwasser stieß sie gegen den Transporter, dessen Dach abgerissen wurde. Nachdem zunächst Taucher geprüft hatten, ob sich noch Personen in dem Fahrzeug befanden, zog die Feuerwehr den Transporter mit Hilfe einer Winde am Hoopter Anleger aus dem Wasser.
Im Innern des durch die Kollision mit dem Schiff stark beschädigten Wagens fanden die Beamten dann einen geöffneten Geldwechselautomat. Die Polizei ging davon aus, dass der Wagen und der Automat gestohlen worden sind.
Die Fähre selbst wurde bei dem Zusammenstoß nur leicht beschädigt und konnte in Betrieb bleiben. Die Polizei im Landkreis Harburg hat die weiteren Ermittlungen dazu übernommen, auch die Wasserschutzpolizei ermittelte wegen der Kollision der Fähre mit dem -Transporter. Das 52,65 Meter lange Schiff kann bis zu 26 Fahrzeuge und 200 Personen befördern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsbootstag mit mehreren praktischen Demonstrationen
(30.04.18) Am 27.4. um 23.45 Uhr wurde die holländische Coast Guard von dem Schoner „Gypsy Girl“ verständigt, dass sie mit gebrochenem Rigg acht Kilometer vor den Pier von Hoek van Holland auf Position 51 ° 58.30 N 003 ° 46.50 O treibe. Daraufhin wurde das 18,5 Meter lange Schiff in den Berghaven eingeschleppt und dort um 2.15 Uhr festgemacht. Am 28.4. um 14.30 Uhr machte es sich auf die Weiterreise nach Edam.
Doch direkt vor dem Berghaven in Hoek van Holland fiel die Maschine aus. Der Schoner geriet auf Höhe der Lotsenstation auf Legerwall und kollidierte dann mit dem Kai. Die zwei Rettungsboote „Jeanine Parqui” und “Royal Flush”, die gerade von einer Gästefahrt im Rahmen des Rettungsbootstags zurückkehrten, wurden zum Berghaven alarmiert. Die „Royal Flush” war als erstes vor Ort, setzte die Mitreisenden einer Gästefahrt an Land und stellte eine Schleppverbindung zum Schoner her, um ihn von der Steinmauer wegzubekommen.
Doch ihre Maschine war nicht stark genug, das schwere Schiff gegen Strömung und Wellenschlag zu bugsieren. Deshalb setzte auch die „Jeanine Parqui” ihre Gäste auf der Mole ab und half dann, die “Gypsy Girl” längsseits an den Kai zu bekommen. Diese hatte inzwischen offenbar auch Probleme mit einer Treibstoffpumpe erlitten. Sie wurde dann zurück in den Berghaven geschleppt, und die KNRM-Seenotretter konnten ihre Spendensammlung nach dieser praktischen Demonstration fortsetzen.
An demselben Tag kamen die Einsatzkräfte auch der Segelyacht „KiMola“ zu Hilfe, die auf dem Enkhuizer Sand unweit von Trintelhaven auf dem Ijsselmeer auf Grund gelaufen war. Das Rettungsboot „Watersport” war gerade von einer Gästefahrt mit Spendern zurückgekehrt und lief direkt wieder aus, ebenso wie die „Corrie Dijkstra van Elk“. 13 Minuten später waren beide Boote längsseits der Charteryacht, die mit Schlagseite hart auf Grund saß. Es gelang den KRMM-Booten, sie wieder in tieferes Wasser zu schleppen. Nach einer Inspektion auf mögliche Schäden konnte sie ihre Reise fortsetzen, und die Rettungsboote setzten ihre Fahrten zum Rettungsboottag fort. Noch am selben Nachmittag meldete eine weitere Charteryacht Maschinenprobleme, woraufhin beide Rettungsboote aus Enkhuizen assistierten und sie zur örtlichen Marina abschleppten.
Weitere Einsätze gab es auch am 27. Und 30.4.: Am Nachmittag des 27.4. alarmierte die Crew des 10 Meter langen, holländischen Kutters "Cornelis Sr. - UK 3" (MMSI-Nr.: 244670929) die holländische Coast Guard, dass ihr Schiff vier Meilen vor Scheveningen treibe, nachdem es Maschinenprobleme erlitten hatte. Das KNRM-Rettungsboot "Kitty Roosmale Nepveu" kam dem Havaristen zu Hilfe. Vor Ort wurden zwei Crewmitglieder übergesetzt und halfen, eine Schleppverbindung herzustellen. Dann wurde der Kutter in den Hafen von Scheveningen gezogen.
Am 30.4. um 04.13 Uhr gab es Alarm für die KNRM auf Texel. Die Rettungsboote „Zalm“ der Station De Koog und „Beursplein 5“ von De Cocksdorp liefen aus, um der deutschen Segelyacht „Hydalog“ zu assistieren, die von Belgien kommend auf dem Weg nach den Helder Motorprobleme gemeldet hatte. Die „Zalm“ wurde vom Strand aus eingesetzt, und die „Beursplein 5“ steuerte von Cocksdorp die letzte bekannte Position an, die aber nicht mehr korrekt war.
Tatsächlich befand sich die Yacht beim Razende Bol südlich von Texel. Die Coastguard bat die Crew, eine Notrakete abzuschießen, damit die Yacht geortet werden konnte. Zuvor aber sichtete die “Beursplein 5“ aber bereits das Boot und setzte einen Rettungsmann an Bord ab. Dann wurde die „Hydalog“ in Schlepp nach Den Helder genommen, und die „Zalm“ konnte aus dem Einsatz entlassen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Cabo de Gata
(30.04.18) Das französische Fischereifahrzeug "Cap Horizon" (MMSI-Nr.: 228128700) erlitt am 28.4. rund 14 Meilen vor Cabo de Gata Maschinenschaden. Das SAR-Boot "Guardamar Polimnia" (IMO-Nr.: 9541679) der Station Almeria von Salvamento Marítimo wurde zur Assistenz beordert, um den Havaristen auf den Haken zu nehmen. In der Zwischenzeit konnte die Crew der „Cap Horizon“ die Maschine aber wieder starten Das Rettungsboot eskortierte den Havaristen dann in den Hafen von Almeria, wo er gegen 22 Uhr festmachte. Der 41 Meter lange Fischfänger lief am 30.4. um 1.20 Uhr wieder aus und nahm Kurs auf Concarneau, wo er am 2.5. um 20 Uhr eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Treibender Frachter kollidierte mit Ankerliegern auf der Wolga
(30.04.18) Der iranische Frachter “Pars Khazar 2", 1839 BRZ (IMO-Nr.: 8869921), ging am Nachmittag des 28.4. im Bereich des Hafens von Astrakhan auf der Wolga auf Drift und kollidierte mit zwei anderen dort liegenden Schiffen. Zunächst traf er den dort ankernden, russischen Frachter “Baltiyskiy 40", 1948 BRZ (IMO-Nr.: 6703771), der sich von seiner Mooring losriss. Danach trieb er gegen den ebenfalls iranischen Frachter „Nardis", 2842 BRZ (IMO-Nr.: 9137246). Auf der "Pars Khazar 2" entstand ein Riss von 1x1.5 Metern im Ballasttank Nr. 6.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker Hamburger Reederei mit Filterproblemen
(30.04.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Tanker “STI Wembley", 24162 BRZ (IMO-Nr.: 9691735), der Offen-Tankers in Hamburg erlitt am 28.4. um 22.55 Uhr Probleme mit den Treibstofffiltern, als diese auf Position 49 39.8 N, 004 28.8 W vor Lizard Point gewechselt werden sollten. Das Schiff war mit 1.975 Tonnen Styrol-Fischöl, 4.906 Tonnen Fischöl, 958 Tonnen Palmöl und 273,1 Tonnen Palmkanalöl beladen von Ijmuiden nach Rotterdam unterwegs. Der Schaden konnte von der Crew behoben werden, und am Morgen des 30.4. erreichte der Tanker den Hafen von Rotterdam, wo er von den Schleppern „Union 11“ und „Fairplay 21“ zu seinem Liegeplatz bugsiert wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ausflugsschiff kollidierte mit Swanage Pier
(30.04.18) Das britische Ausflugsschhiff “Solent Scene", 131 BRZ (MMSI-Nr.: 235003665), kollidierte am 28.4. um 10.40 Uhr mit der Swanage Pier mit 34 Passagieren an Bord und lief anschließend auf Grund. Das Taucherschiff „Spike“ assistierte dabei, den Havaristen anzulegen. Danach blieb er in Rücksprache mit dem Eigner an der Swanage Pier. Die Polizei unternahm einen Routine-Atemalkoholtest beim Skipper.
Ein Ingenieur wurde in Marsch gesetzt und stellte einen Getriebeschaden fest. Es hatte sich in einer Position festgesetzt, sodass die Kollision unvermeidlich geworden war. Nach einer Reparatur und einem Test war das Schiff wieder fahrbereit und kehrte am 29.4. um 16.15 Uhr nach Poole zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlafender Skipper setzte Schlepper auf Strand
(30.04.18) Am Morgen des 29.4. wurde das Turku Rescue Center in Turku alarmiert, nachdem gegen 10 Uhr ein 15Meter langer Schlepper auf dem Strand von Omenasaari bei Tövsala aufgelaufen war. Das Patroullienboot der Marine aus Susiluotos befreite den Havaristen wieder und brachte ihn nach Hakkenpää. Der Skipper war am Ruder eingeschlafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dhau trieb über eine Woche hilflos im Golf von Aden
(30.04.18) Die pakistanische Fregatte “Alamgir” der Oliver Hazard Perry Klasse assistierte im Golf von Aden der havarierten indischen Dhau “St. Marys”. Die auf dem Weg von Colochel unweit von Salalah Maschinenausfall erlitten hatte. Das Schiff trieb mit seiner 12-köpfigen Crew mindestens acht Tage lang in der See, ehe es Hilfe durch ein Boarding-Team der Fregatte erhielt. Dieses reparierte den Getriebeschaden und weitere Defekte. Die Crew der Dhau war zudem dehydriert und brauchte medizinische Hilfe. Nachdem diese erfolgt war, nahm das Fischereifahrzeug Kurs auf einen indischen Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht strandete am Linda Mar Beach
(30.04.18) Am späten Abend des 29.4. wurden vier Personen von der 33 Fuß langen Yacht „Hecate Sparks“ abgeborgen, der am Linda Mar Beach im Pacifica State nach Maschinenproblemen auf dem Pazifik gestrandet war. Das Boot hatte auf der Fahrt nach San Diego um 23.05 Uhr einen Notruf gefunkt. An Bord befanden sich zwei Männer und zwei Frauen im Alter von 20 bis 9 Jahren aus Spokane in Washington, Crescent City und Long Creek. Sie wurden nach der Rettung mit leichten Verletzungen durch Polizei und Feuerwehr vor Ort betreut und dann ins Krankenhaus gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter "Byward" im Bosporus
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter passierte ein halbes Jahr nach Havarie wieder den Bosporus
(28.04.18) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter "Byward", 3086 BRZ (IMO-Nr.: 8721363), passierte am 25.4. die Region von Istanbul, nachdem er monatelang nach einem Maschinenschaden ausgefallen war. Die erste Reise nach der Reparatur erfolgte nach Azov, wo er am 30.4. eintreffen sollte. Mitte Oktober 2017 hatte das Schiff im Hafen von Haydarpasa einen technischen Schaden erlitten.
Danach lag es monatelang dort fest, weil der Eigner, die MD Shipping Co. in Odessa, zunächst finanzielle Schwierigkeiten hatte und die notwendigen Reparaturen nicht finanzieren konnte. Erst Ende März war der Engpass beseitigt, und die Instandsetzung der Maschine konnte beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre trieb im Kattegat
(28.04.18) Die dänische Fähre “Prinsesse Isabella" 5478 BRZ (IMO-Nr.: 9692806) erlitt am Nachmittag des 27.4. technische Probleme und trieb rund 15 Minuten lang von Sælvig auf Samsø kommend vor dem Hafen von Hou. Nachdem sie wieder Fahrt aufnehmen konnte, erreichte sie Hou mit eigener Kraft. Die Reederei Samsø Shipping Company sagte aber alle Fahrten für den Rest des Tages ab.
Um 18.30 Uhr sollte ein Techniker an Bord gehen und den Schaden untersuchen. Fahrgäste, die nicht weiterkamen, wurden in Hotels Odder und Samsø untergebracht. Reisende, die weiter nach Jütland und Fünen wollten, erhielten Fahrgeld, um die Fähre von Seeland nach Samsø nehmen zu können. Die Samsø Shipping Company hoffte, dass die Fähre am 28.4. um 5.45 Uhr wieder planmäßig von Sælvig aus den fahrplanmäßigen Dienst würde aufnehmen können, ohne dafür garantieren zu können.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ausgebranntes Motorboot
(Bild: NSSR)   Großbild klick!

Motoryacht vor Enkøya ausgebrannt und gesunken
(28.04.18) Auf einer Motoryacht brach am Morgen des 28.4. unweit der Insel Enkøya im Hvaler Archipel ein Feuer aus. Um 7.41 Uhr wurde die Polizei alarmiert. An Bord des 41 Fuß langen Bootes, das bei Ballen auf Singleøya in Skjebergkilen lag. befanden sich keine Personen.
Das NSSR-Rettungsboot “Horn Rescue” und die RSRK Skjeberg wurden gerufen, um der Feuerwehr bei den Löscharbeiten zu assistieren. Der Rauch, der von dem Schiff aufstieg, war zu der Zeit weithin sichtbar. Es gelang, die Flammen zu ersticken, jedoch sank das schwer beschädigte, heruntergebrannte Motorboot am Ufer im flachen Wasser von Skjærhalden.
Deshalb musste die „Skjærgårdskjenesten“ den verbliebenen Kraftstoff aus dem Wrack abzupumpen und so eine mögliche Ölverschmutzung zu verhindern. Es sollte im Laufe des Tages gelenzt und geborgen werden. Der Eigner und Zeugen wurden von der Polizei vernommen, jedoch gab es noch keine Hinweise auf die Brandursache.
Quelle:Tim Schwabedissen



Île de Ré: Zwei Crewmitglieder einer Ketsch gingen über Bord
(28.04.18) Am 27.4. um 20.10 Uhr wurde das CROSS Etel vom Semaphor in Baleines informiert, dass ein Mayday-Ruf der 14 Meter langen Ketsch "Joulupukki“ aufgefangen worden war. Eine Welle hatte sie bei der Île de Ré auf die Seite geworfen, und zwei Crewmitglieder, eine Mutter mit ihrer 12-jährigen Tochter, waren über Bord gegangen. Ein Mann konnte sich an Bord halten und Alarm schlagen.
Sofort stieg ein Dragon 17-Helikopter des Zivilschutzes auf, und das Rettungsboot „SNS 002“ stach von der SNSM Station Les Sables d'Olonne in See. Um 8.48 Uhr rettete der Helikopter die zwei Verunglückten und flog sie nach La Rochelle ins Krankenhaus. Ihr Boot wurde von dem Rettungsboot nach Sables d'Olonne abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter "Kuala Mas" wird gelöscht
(Bild: Kantor SAR Jakarta)   Großbild klick!

Frachter nach Feuer nördlich von Jakarta evakuiert
(28.04.18) Auf dem indonesischen Containerfrachter "Kuala Mas", 6007 BRZ (IMO-Nr.: 9555632), brach am 27.4. um 07.55 Uhr nahe der indonesischen Insel Pulau Norwana in der Thousand Islands Regency kurz nach dem Auslaufen aus Jakarta ein Feuer aus. Das Schiff trieb auf Position 05 ° 59.37 S 06 ° 52.31 O, wo die 18-köpfige Crew unversehrt evakuiert wurde. Sieben Schiffe kamen zu Hilfe, um sie abzubergen und den Brand zu bekämpfen.
Die Jakarta Search and Rescue Agency brachte die Seeleute, nachdem ihre Identität geklärt worden war, zum Hafen Tanjung Priok in Nord-Jakarta. Gegen 10.30 Uhr konnte auch das Feuer in
Die Evakuierung läuft
(Bild: Kantor SAR Jakarta)   Großbild klick!
den Aufbauten von den SAR-Schiffen "Jakarta" und "Ditpolair Polda Metro" gelöscht werden. Der Frachter war nach Malahayati, Banda Aceh, bestimmt gewesen, wo er am 30.4. mit einer Ladung von 45 Containern an Bord hätte eintreffen sollen.
Die “Kuala Mas” ist 127,73 Meter lang, 18 Meter breit, hat 6,2 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 8.753 Tonnen. Der 538-TEU-Frachter läuft für die Tempuran Emas in Jakarta und wurde 2009 als “Hong Jia 5“ bei der Jiangsu Zhenjiang Fuxing in China erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wrack der „Rigel“
(Bild: Flavio Raina)   Großbild klick!

Wrack wird nach 16 Jahren in Santa Fe geborgen
(28.04.18) Im Hafen von Santa Fe begannen jetzt die Bergungsarbeiten an dem argentinischen Sandfrachter „Rigel“, der dort am 11.1.2002 am Westende der Zufahrt von Dock I gesunken war. Das Schiff war zu der Zeit unbeschäftigt und unbeaufsichtigt gewesen. Wahrscheinlich erlitt es damals Wassereinbruch durch Einlässe im Maschinenraum, als der Flusspegel rapide stieg.
Seitdem lag das 46,56 Meter lang, neun Meter breite und 3,23 Meter Tiefgang aufweisende Schiff mit sieben Grad Steuerbordschlagseite vier Meter neben der Kaianlage unter Wasser.
Nun wurde Luft in den Rumpf eingepresst, sodass sich der muschel- und schlammverkrustete Bug bereits aus dem Wasser hob. Am 29.4. sollte ein Schwimmkran aus Buenos Aires das Wrack vollends anheben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Saronischer Golf: Tragflächenboot bei Kollision beschädigt
(28.04.18) Am Abend des 27.4. wurde der Hafenkapitän von Argosaronikos vom Kapitän der griechischen Fähre "Flying Dolphin XXIX", 162 BRZ (IMO-Nr.: 8875700), über die Kollision des Schiffes mit einem in der See treibenden Gegenstand auf der fahrplanmäßigen Fahrt von Piräus nach Hydra informiert. Dabei war eine der Tragflächen des Fahrzeugs, das eine sechsköpfige Crew und 126 Passagiere an Bord hatte, beschädigt worden. Es konnte mit eigener Kraft in den Abgangshafen zurückkehren.
Die Passagiere stiegen dort auf die "Flying Dolphin XVIII" um, die sie an ihr Fahrtziel brachte. Die Hafenbehörde von Piräus verhängte über den Havaristen ein Auslaufverbot, bis der Schaden repariert und die Klasse wieder erteilt war. Am 28.4. um 11.15 Uhr lief das Schiff wieder nach Ägina aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Bucht von Piriapolis gestrandet
(28.04.18) Der portugiesische Kutter „Albamar“, 249 BRZ (IMO-Nr.: 9201267) erlitt in stürmischer See auf dem Weg zu Fischgründen in den Gewässern von Uruguay am Abend des 11.4. Maschinenschaden und strandete vor dem Sommerresort von Piriapolis, Maldonado. Er hatte mit einer neunköpfigen Crew an Bord vor Piriapolis Schutz gesucht, doch dann hielt der Anker nicht im Grund. Am 14.4. begann der Schlepper “Matrero" mit den Bergungsarbeiten.
Zweimal brach dabei die Schlepptrosse, doch dann konnte der Havarist vom Strand und nach Montevideo gezogen werden. Dort stellte sich heraus, dass der Rumpf die Strandung ohne Schäden überstanden hatte. Am 26.4. war die “Albamar” wieder zurück auf See.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Frachter erlitten Hauptmaschinenausfälle in Kanada
(28.04.18) Der britische Bulkcarrer "Berge Shari", 21530 BRZ (IMO-Nr.: 9713208), erlitt einen Ausfall der Hauptmaschine, als er am 24.4. um 1.45 Uhr unweit von Orleans Island, Quebec unterwegs war, auf Position 46 58.7 N 70 49.02 W. Das Schiff erreichte den Hafen von Quebec um 10.45 Uhr und lief um 22.30 Uhr wieder aus.
Ebenfalls auf den Großen Seen erwischte es am selben Tag um 19.38 Uhr den unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachter "MSC Sandra", 43575 BRZ (IMO-Nr.: 9203954). Auch er erlitt einen Ausfall der Hauptmaschine auf Position 46 20 N, 072 31.96 7W im Lotsenaufnahmegebiet von Trois-Rivières, Quebec. Er machte am 25.4. um 15.10 Uhr im Hafen von Montreal fest.
Ebenfalls in kanadischen Gewässern hatte der zypriotische Bulkcarrier "Necklace", 51208 BRZ (IMO-Nr.: 9548225), am 24.4. gegen 20 Uhr Probleme mit der Hauptmaschine, als er mit Lotsenassistenz am Ankern in der English Bay, Vancouver, British Columbia, auf Position 49 17.783 N, 123 12.417 W war. Am 26.4. um 13 Uhr erreichte er den Hafen von Vancouver und ankerte am 27.4. westlich davon.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tankmotorschiff auf Rhein havariert
(28.04.18) Am 27.4. gegen 19:30 Uhr befand sich ein niederländisches Tankmotorschiff, beladen mit 2136 Tonnen Gasöl, auf Bergfahrt zwischen den Ortslagen Geisenheim und Oestrich-Winkel auf dem Rhein, als es einen elektronischer Defekt der Ruderanlage erlitt. Dieser führte dazu, dass das Schiff bei Flusskilometer 521,5 vom linksrheinischen in den rechtsrheinischen Fahrwasserbereich geriet, eine rote Fahrwassertonne abriss und die Tonne am Rumpf hängenblieb, ehe es mit dem Bug an Backbordseite außerhalb der Fahrrinne festkam. Es kam zu keinen Behinderungen oder Beeinträchtigungen der übrigen Schifffahrt.
Die Gefahr eines Ladungsaustritts bestand zu keinem Zeitpunkt. Auf Weisung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung verblieb das havarierte Fahrzeug nach Ende der polizeilichen Maßnahmen unter Auflagen einer Bordwache, Havarie-Kennzeichnung und ausgebrachten Anker vor Ort. Die Bergung und Verschleppung des Havaristen sollte am 28.4.. erfolgen
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter saß im Southwest Pass fest
(28.04.18) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Bulkcarrier "Federal Tweed", 31590 BRZ (IMO-Nr.: 9658898), erlitt am 26.4. im Southwest Pass auf der Fahrt von St. Petersburg nach New Orleans Maschinenausfall und kam am Ende einer dort gelegenen Mole fest. Wegen der Lage des Schiffes sprachen die örtlichen Lotsen eine Empfehlung aus, dort nur Schiffe bis 36 Fuß Tiefgang fahren zu lassen. Schlepper kamen dem Havaristen zu Hilfe.
Nachdem er wieder flottgemacht worden war, ging er auf der Southwest Pass Anchorage vor Anker. Danach konnte der Verkehr wieder ohne Einschränkungen durchgeführt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kreuzfahrtschiff assistierte havarierter Segelyacht
(28.04.18) Am 27.4. gegen 15 Uhr kam das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff “Navigator of the Seas”, 139570 BRZ (IMO-Nr.: 9227508), rund 3.000 Kilometer südwestlich von Cork einer Segelyacht zu Hilfe, die Ruderschaden erlitten hatte und der der Treibstoff ausging. Sie war von Miami nach Ponta Delgada auf den Azoren unterwegs, als die 12 Meter lange, norwegische Yacht mit drei Mann an Bord einen Notruf funkte. Sie hatte in rauer See Schäden am Rigg erlitten und war nun manövrierunfähig.
Das Kreuzfahrtschiff setzte ein Rettungsboot aus und versorgte die Segler mit Diesel, sodass sie mit Motor ihre Fahrt nach Portugal fortsetzen konnten. Außerdem checkte die Bootscrew die Gesundheit der Segler, ehe sich die Wege der beiden Schiffe unter Applaus von Passagieren und Seglern wieder trennten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter aus Lambeau vermisst
(28.04.18) Drei Fischer aus Tobago, alle aus dem Lambeau-Distrikt, wurden seit dem 24.4. vermisst. Sie waren am Vortag um 15.30 Uhr mit der Pirogge „Global Sunshine – TFT 1971“ von Lambeau Beach nach Parlatuvier ausgelaufen und sollten am folgenden Nachmittag zurückkehren. Seither fehlte von ihnen aber jede Spur.
Eigner Jessie James informierte die Coast Guard und die Polizei, nachdem er die Fischer nicht über Mobiltelefon erreichte. Das Boot war noch nicht mit GPS ausgestattet. Die Suche dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kleinkreuzer “Leefdag" wird geborgen
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Grömitz: Ganz schlechter Tag für Leefdag
(27.04.18) Nach einem Ruderbruch auf See machte der Kleinkreuzer “Leefdag" an der Seebrücke Kellenhusen fest. Die zwei frisch gebackenen Bootseigner wollten Anfang April ihr zuvor gebraucht gekauftes Schiff bei moderaten Bedingungen von Laboe nach Boltenhagen überführen. Doch unterwegs brach das Ruder, und das Boot ließ sich nicht mehr richtig manövrieren.
Es gelang der Crew noch, die eigentlich nur für Erholungszwecke gedachte Seebrücke in Kellenhusen anzusteuern, die am Strandabschnitt zwischen Dahme und Grömitz 300 Meter in die Ostsee ragt. Sie verließen das Boot, das unbeaufsichtigt zurückblieb, um eine Reparatur zu
Kiel abgebrochen
(Bild: Sea Help)   Großbild klick!
organisieren. In den darauffolgenden Tagen kam aber starker auflandiger Wind aus Nordost auf, der Welle mit sich brachte.
Das Boot riss sich dadurch los und wurde unter die Seebrücke gedrückt. Der Mast brach, und als die kleine Yacht immer weiter an den Strand getrieben wurde, riss auch der Kiel ab. Als die "Leefdag" schließlich in ihrer misslichen Lage entdeckt wurde, war sie bereits schwer beschädigt. Das Heck lag unter Wasser, der Rumpf war aufgeplatzt, die Kajüte vollgelaufen und das Heck aufgerissen.
Das zum Wrack gewordene Boot, eine 6,50 Meter lange Golif, wurde von den Bergern von Sea Help mithilfe eines Treckers aus dem Wasser gezogen. Auf der Ladefläche eines Kranlasters wurde es anschließend nach Grömitz abtransportiert.
“Leefdag" wird abtransportiert
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Quelle:Tim Schwabedissen








Archivbild Frachter “Temel Reis"
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Maschinenschaden in Trabzon / Türkei
(27.04.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter “Temel Reis", 1473 BRZ (IMO-Nr.: 8505642), erlitt am 24.4. in Trabzon einen Maschinenschaden. Er war dort am 23.4. von Samsun kommend eingelaufen. Die Auslaufgenehmigung wurde daraufhin von der Hafenbehörde widerrufen, bis die Crew Reparaturen durchgeführt hatte. Am 26.4. war der Schaden behoben, und das Schiff verließ das Gebiet von Trabzon um 10.20 Uhr. Es nahm Kurs auf Sotchi, wo es am 27.4. um 14 Uhr eintreffen sollte.
Am 4.1.2012 kam der Frachter, noch als “Nemo”, in die Medien, nachdem sieben ukrainische Seeleute im Polizeigefängnis von Derince in einen Hungerstreik traten. Der Frachter war am 11.1.2011 beschlagnahmt worden, nachdem der Eigner bankrott gegangen war. Es wurde dann wegen Schulden an den Swedbank Estonia übertragen, doch die Crew der "Nemo" weigerte sich, das Schiff zu verlassen, ohne die ausstehenden Heuern erhalten zu haben. Im August 2011 hatten die Behörden der Ukraine Kenntnis über die Notlage der Seeleute erhalten, war aber nicht in der Lage, sie nach Hause zu holen. An Bord der „Nemo“ waren Treibstoff und Nahrung schon lange ausgegangen. Am 28.11.2011 wurde die Crew von Bord geholt und bei der Polizei in ihren Arrestzellen untergebracht.
Am 2.1.2012 kam die Ausreisegenehmigung aus Ankara, doch der Hafenkapitän von Gebze verweigerte den Seeleuten die Freigabe. Am 4.1.2012 traten die Männer, die bereits 15-20 Kilogramm Gewicht verloren hatten, in den Hungerstreik. Tags darauf erhielt die Hafenpolizei von Kocaeli die offizielle Anweisung aus Ankara, den Ukrainern Visa auszustellen, sodass sie endlich heimkehren konnten.
Die “Temel Reis” ist 79,1 Meter lang, 10,91 Meter breit, hat 3,99 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2.097 Tonnen. Sie läuft für die Özer Gida Sanyani in Trabzon und wurde 1987 bei der niederländischen Werft Van Eijk als „Meise“ erbaut. Danach lief sie als „Scotia“, Feed Star“ und „Nemo“.
Quelle:Tim Schwabedissen


„Serenia“ wird gekrant
(Bild: Maerike von Gerpen)   Großbild klick!

Zukunft gesunkener Segelyacht in Osloß noch ungewiss
(27.04.18) Die auf dem Elbe-Seiten-Kanal bei Osloß nach Kollision mit dem Binnenschiff „Imago“ gesunkene Segelyacht „Serenia“ war nach ihrer Bergung jetzt an Land aufgepallt und düfte wohl reparabel sein. Ob sich das lohnt, musste nun allerdings der Eigner entscheiden. Die vier Besatzungsmitglieder des Sportboots, die von Schweden nach Griechenland unterwegs waren, haben die Nacht zum 26.4. in einem Hotel verbracht.
Am Tag nach der Bergungsaktion schauten sie sich das Schiff genau an. Wenn es nach einer Reparatur wieder seetüchtig ist, würden sie von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung eine Fahrgenehmigung erhalten. Die Kollision hatte sich ereignet, als das Boot zum Anlegen auf dem Kanal wenden wollte und die Crew bei dem Manöver davon ausgegangen war, dass das Binnenschiff nicht in Fahrt war.
Dies entpuppte sich aber als eine Fehleinschätzung, und die herannahende „Imago“ rammte das Sportboot, das leckschlug und sank. Die vier Männer an Bord wurden von der Besatzung eines Schubschiffs gerettet, auf dem sie auch die erste Nacht verbringen konnten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fast 80-jähriger Thunfischfänger auf Luftreise zum Abbruch
(27.04.18) In der vergangenen Woche trafen Dutzende Arbeiter mit Trucks, Booten und einer Barge in Ilwaco ein, um den gesunkenen, 79 Jahre alten Longliner "Lihue II" aus der Marina zu räumen. Das Schiff war bereits von seinem Eigner aufgegeben gewesen, als es im November 2017 in einem Sturm sank. Durch rasches Eingreifen von Hafenarbeitern und der Coast Guard konnte eine größere Ölverschmutzung verhindert werden. Mithilfe von Mitteln des Department of Natural Resources konnte die Global Diving and Salvage aus Seattle für die Räumung, die rund 188,000 Dollar kostet, unter Vertrag genommen werden.
Taucher schlugen Hebestropps an, und dann hob ein Kran das Wrack, das zwei Slips blockierte, an. Ölsperren verminderten das Risiko von Verschmutzungen. Eine Barge der Advanced American Construction mit einem Millennium-Kran bugsierte das Wrack dann zum Dock.
Mit Dieselpumpen wurde es dort gelenzt. Danach ging es auf eine Luftreise, um auf der Barge abgesetzt zu werden. Dann wurde sie an Land abgesetzt, wo der Stahl und andere Komponenten zum Recycling ausgebaut wurden. Der Rest des alten Thunfischfängers endete in einer Landauffüllung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Große-See-Frachter durch Eisgang beschädigt
(27.04.18) Der kanadische Bulkcarrier "Cuyahoga", 10532 BRZ (IMO-Nr.: 5166392), erlitt am 17.4. um 13.26 Uhr leichte Schäden durch Eisgang, als er das Thunder Bay Terminal Dock in Thunder Bay, Ontario, ansteuerte. Die Havarie ereignete sich auf Position 48 23 27N, 89 12 48 W. Am 20.3. um drei Uhr lief der Frachter wieder nach Sault Ste. Marie aus, woher er zuvor auch gekommen war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ausgediente syrische Fregatte durch russische Raketen versenkt
(27.04.18) Am 15.4. wurde bei einem russischen Raketentest im östlichen Mittelmeer eine ausgediente leichte Fregatte der syrischen Petya-I-Klasse versenkt. Zuvor war sie ausgeschlachtet, so fehlten beide 76-Millimeter-Geschptztürme. Syrien hatte zwei Schiffe der Klasse, beide bei der sowjetischen Khabarovsk Zavod-Werft erbaut und Mitte der 70er exportiert.
Eine war seit 2016 außer Dienst gestellt, der Status der anderen war aktuell unbekannt. Zwei Raketen trafen das Zielschiff am Heck, auf dem schwerste Schäden entstanden. Binnen weniger Minuten sackte es nach achtern weg, stellte sich mit dem Bug auf und ging dann auf Tiefe.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tenderboot in Stephens Passage abgeschleppt
(27.04.18) Von der Coast Guard Station Juneau in Alaska kam am 25.4. ein 45-Fuß-Boot dem 28 Fuß langen Tenderboot “Mini B” in der Stephens Passage nahe der Holkham Bay zu Hilfe. Es war 38 Meilen von Juneau um 6.30 Uhr manövrierunfähig geworden und trieb hilflos im Bereich der Bucht. Das Boot aus Juneau nahm den Tender samt seines Skippers in Schlepp und zog ihn zu Harris Harbor in Juneau.
Vor Ort waren 17 Meilen Wind und zwei Fuß hohe Wellen bei sieben Meilen Sicht. Auch wenn die Lage nicht unmittelbar gefährlich für die „Mini B“ und ihren Skipper war, so können sich die Wetterverhältnisse in dem Gebiet so schnell ändern, dass rasches Eingreifen geboten war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier mit geflutetem Maschinenraum vor Kapstadt
(27.04.18) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Sheng Ming", 38403 BRZ (IMO-Nr.: 9109392), geriet auf der Fahrt von Pepel nach Kapstadt mit einer Ladung Eisenerz an Bord in Seenot. Das Schiff hatte seine Ladung in der Pepel Transshipment Area, Sierra Leone an Bord genommen und war am 30.3. nach Port Elizabeth ausgelaufen, wo es planmäßig am 17.4. hätte einlaufen sollen. Doch am 12.4. kam es vor Namibia zu einem Wassereinbruch im Maschinenraum.
Am 14.4. wurde der Havarist in Richtung Kapstadt in Schlepp genommen. Doch am 24.4. stoppte der Schleppzug rund 40 Meilen nördlich des Hafens. Am 27.4. waren zwei Bergungsschlepper vor Ort, die „SA Amandla" und die "Maersk Tender". Offenbar hatte sich die Situation an Bord des Frachters verschlechtert, und er durfte nicht mehr Kapstadt oder dessen Reede ansteuern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier war vor Vancouver manövrierunfähig
(27.04.18) Der liberianische Bulkcarrier "Aquasurfer", 92921 BRZ (IMO-Nr.: 9482940), wurde wegen eines Problems mit einem Ölfilter am 14.4. u 11.55 Uhr in der Strait of Georgia, British Columbia, auf Position 49 02 06.8 N, 123 17 47.9 W zeitweilig manövrierunfähig. Nachdem die Maschine wieder angefahren worden war, setzte das Schiff die Reise mit langsamer Fahrt fort und ankerte um 22.20 Uhr auf der Reede von Vancouver. Am 16.4. lief es in den Hafen ein und verließ ihn wieder am 20.4. mit Kurs Hadong.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch auf russischem Schlepper
(27.04.18) Der 50 Meter lange, russische Schlepper "MB 1214", 713 BRZ (MMSI-Nr.: 273447260), erlitt am 25.4. um 16.15 Uhr am Liegeplatz 167 im Hafen von Archangelsk Wassereinbruch an Steuerbordseite. Einsatzkräfte des Rosmorrechflot Rescue and Coordination Centre begannen das eingedrungene Wasser mit zwei Tauchpumpen von je 100 Kubikmetern Pumpkapazität zu lenzen. Danach sollte das Leck ausfindig gemacht und abgedichtet werden.
Außerdem sollten mögliche Ölverschmutzungsrisiken geprüft werden. Es befand sich keine Crew an Bord des Schleppers, der schon seit einem knappen halben Jahr im Hafen lag.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier mit Ruderschaden
(27.04.18) Der kanadische Bulkcarrier „Kaministiqua", 22388 BRZ (IMO-Nr.: 8119285), erlitt am 24.4. gegen 19 Uhr einen Ruderschaden, als er sich an Liegeplatz 16 in Port Colborne, Ontario, auf dem Welland Canal auf Position 42 52 N 79 14 W befand. Nachdem die Probleme behoben waren, verließ das Schiff den Hafen wieder am 25.4. um 8.55 Uhr und nahm Kurs auf Sorel, wo es um 21 Uhr festmachen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht vor Trelleborg in Seenot
(27.04.18) Am Nachmittag des 26.4. gerieten zwei dänische Segler südwestlich von Trelleborg in Seenot, nachdem es Probleme mit Motor und den Segeln gab. Sie hatten keine Signalmöglichkeit außer zu winken. Zum Glück für die Segler wurden sie von der „Elisabeth“ gesichtet, die sie an Bord nahm und in Gdingen an Land setzte. Das treibende Boot wurde von den Seenotrettern aus Falsterbo geborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schiffe sanken in Shuaiba
(27.04.18) Im Hafen von Shuaiba in Kuwait sanken im Sturm die “C Carrier” und die “Rabe’e 10“ am 22.4. Die “Rabe’e 10” erbat gegen 23 Uhr Einlaufgenehmigung, um dort Schutz vor dem Sturm zu finden, der mit 60 km/h über das Seegebiet zog. Es gelang, die Crew zu retten.
Die “C Carrier” befand sich unweit der Ölplattform im Hafen und begann gegen acht Uhr zu sinken. Taucher und Feuerwehrkräfte wurden zum Havaristen gebracht, um zu versuchen, das Wasser mit Pumpen zu lenzen. Doch das Vorschiff lag bereits unter Wasser, und so misslang der Bergungsversuch. Die Crew konnte gerettet werden. Nun waren Taucher dabei, das Leck abzudichten, um den Havaristen wieder schwimmfähig machen zu können.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Schiff vor Thousand Island Regency
(27.04.18) Am 27.4. gegen 7.55 Uhr geriet das Fährboot “Kuala Mas” vor der Thousand Islands Regency zwischen Nirwana Island, Bidadari Island und Kelor Island in Brand. Einem SAR-Team gelang es, die Flammen um 10.330 Uhr zu löschen. Alle 18 Personen an Bord wurden unversehrt gerettet und nach Tanjung Priok gebracht.
Erst am 23.4. hatte in dem Seegebiet ein Schiff mit Studenten von der Thousand Islands Regency an Bord nach einer Explosion Feuer gefangen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Alter Walfänger 150 Jahre nach Untergang wiederentdeckt
(27.04.18) Das Wrack des Walfängers “Wildfire” aus Dundee wurde in Grönland 150 Jahre nach seiner Versenkung wiederentdeckt. Es konnte mit Satellitenbildern in Queqetarsuaq Harbour auf Disko Island lokalisiert werden. Das in Kanada erbaute Schiff, Teil der Walfangflotte aus Dundee, sank am 18.7.1868, nachdem Eisschollen den Propeller in der Davis Strait beschädigt hatten und es zu einem Wassereinbruch kam.
Drei Taucher identifizierten das Wrack nach der Entdeckung. Es lag in drei bis vier Metern Wassertiefe und war relativ gut erhalten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Indische Marineyacht nach Notreparatur auf letzter Etappe von Weltumsegelung
(27.04.18) Die 17 Meter lange Segelyacht INSV “Tarini" (MMSI-Nr.: 419001247) der indischen Marine mit einem sechsköpfigen Team weiblicher Offiziere an Bord verließ den Hafen von Port Louis zur letzten Etappe ihrer Weltumsegelung am 26.4. um 10 Uhr. Die Yacht war am 18.4. zu einer Notreparatur der beschädigten Ruderanlage dort eingelaufen. Die High Commission of India, Mauritius, in Koordination mit der National Coast Guard unterstützte die Seglerinnen bei einer schnellen Reparatur, wozu Taucheinsätze, Beschaffung von Ersatzteilen und technischer Support gehörte.
Nachdem die Ruderanlage instandgesetzt war, unternahm die „Tarini" eine Probefahrt vor Port Louis, um die Funktionalität zu testen, und machte sich dann auf den Weg nach Goa, wo sie Mitte Mai eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen


Baggerschaufel als Lebensretter
(Bild: Rosario Rubi)   Großbild klick!

Baggerschaufel rettete Hafenarbeiter das Leben
(26.04.18) Die Kollision des 229 Meter langen, unter Hongkong-Flagge laufenden Bulkcarriers “Ocean Treasure“, 50725 BRZ (IMO:9437414), mit dem Getreideterminal in General San Martín in Sante Fe auf dem Paraná River am 24.4. hätte weitaus schlimmer verlaufen können. aus Rotterdam kommende Frachter, der mit 24.000 Tonnen Mais und 27.000 Tonnen Sojamehl beladen werden sollte, hatte nicht rechtzeitig aufstoppen können, als er von Rotterdam kommend den Fluss hinaufkam und rammte die Verladeeinrichtungen. Da gerade Schichtwechsel war, befanden sich aber nur wenige Arbeiter auf der Anlage.
Besonders viel Glück hatte Emanuel Lopéz, der sich gerade in einem Container auf der Pier befand, der als Werkstatt diente. Der Container stürzte ins Wasser, wurde aber von einem geistesgegenwärtigen Baggerführer vor dem Untergang bewahrt. Die Feuerwehr konnte den Verunglückten durch ein in das Eisen geschnittenes Loch retten, während der Container mit einer Baggerschaufel, deren Backen ihn einklemmten, an der Wasseroberfläche gehalten wurde. Der Arbeiter kam mit einem Armbruch ins Mapaci Sanatorium in Rosario.
Während die Südpier von Terminal 6, der von AGD and Bunge betrieben wird, einsatzbereit blieb, war einer der Getreideverladetürme auf der Nordpier zerstört, ebenso wie die ein Förderband und die Festmachevorrichtungen. Sie hingen zertrümmert ins Wasser herab. Der in der Nähe der Unfallstelle ankernde Frachter behinderte zudem die Zugänglichkeit der übrigen Liegeplätze.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drogenschmugglerboot brennt
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Feuer auf Drogenschmugglerboot gelöscht, Wrack versenkt
(26.04.18) Die Crew eines Bootes, das unter dem Verdacht des Drogenschmuggels stand, wurde von der U.S. Coast Guard gerettet, nachdem diese es in Brand gesteckt hatten. Crews der Coast Guard, der Customs and Border Protection, der Air and Marine Operations (AMO), der USS “Zephyr” und der ARC "07 de Agosto" der kolumbianischen Marine hatten das Schnellboot am 7.4. im östlichen Pazifik entdeckt.
Als sich das U.S. Coast Guard Law Enforcement Detachment vorbereitete, es zu stoppen, um es zu untersuchen, sprang dessen Crew von dem inzwischen brennenden Schiff. Alle vier wurden aus dem
US-Cooastguard löscht das Schnellboot
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Wasser gerettet, ehe binnen vier Stunden die Flammen gelöscht wurden, um mögliche Beweise zu sichern. Es gelang dann in der Tat, 1.080 Pfund Kokain aus dem Wrack zu bergen.
Die mutmaßlichen Drogenschmuggler kamen in die Arrestzelle der USS „Zephyr“. Das schwer beschädigte Boot wurde als Schifffahrtsgefährdung versenkt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuerwehr bei der "Berra G. Moroni"
(Bild: Mustafa Bektas)   Großbild klick!

Schwarzes Meer: Feuer bei Abbrucharbeiten auf gestrandetem Frachter bei Eregli
(26.04.18) Am 24.4. gegen 10 Uhr brach bei Wrackräumungsarbeiten ein Feuer im Maschinenraum des bei Eregli gestrandeten, unter Komoren-Flagge laufenden Frachters "Berra G. Moroni", 2995 BRZ (IMO-Nr.: 8721349), aus. Die Feuerwehr von Eregli Belediyesi begann mit Löscharbeiten. Dabei wurde das glühend heiße Achterschiff, von dem die Farbe bis zu den Schornsteinen verschmorte, von einer Drehleiter aus gekühlt.
Ein Tanklöschfahrzeug versorgte die Einsatzkräfte an der unwegsamen Stelle mit Wasser. Die Aufbauten waren verqualmt, sodass der Löschangriff vornehmlich von außen erfolgen musste.
Löscharbeiten erfolgreich
(Bild: Mustafa Bektas)   Großbild klick!
Einige Ölflecke wurden auf dem Wasser in der Umgebung der Strandungsstelle festgestellt, der auslaufende Kraftstoff trieb aber in Richtung Meer.
Das Schiff war am 18.1. auf der Fahrt von Izmir nach Rostov am Don im Bereich der Werften von Eregli-Alapli im Sturm gestrandet und wenig später mittschiffs auseinandergebrochen. Die 12-köpfige Crew, fünf Aserbaidschaner, drei Georgier, ein Ukrainer und drei Türken konnten eineinviertel Stunden nach der Strandung durch die Einsatzkräfte des Eregli Belediyesi Itfaiye Müdürlügü mit Leitern an Land geholt werden. Sorge bereiteten zunächst die 26 Tonnen Kraftstoff.
Deshalb wurde der Diesel seit dem 20.1. mit Tanktrucks geleichtert. Vor einigen Wochen begannen dann die Abbrucharbeiten am Wrack. Das Feuer entstand durch den Flug von Schweißfunken im Maschinenraum. Die „Berra G“ war 115,68 Meter lang, 13,43 Meter breit, hatte vier Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3.159 Tonnen. Sie lief für die Sahin Denizcilik in Istanbul und wurde 1985 von der tschechoslowakischen ZTS-Werft als “Volgo Bolt 256” erbaut.
1986 wurde sie zur „Amur 2508“, 1999 zur „Apollo“, 2000 zur „Hermes“, 2003 zur „Geraklea“ und 2007 zur „Sphere“, bevor die letzte Einsatzzeit als „Berra G. Moroni“ begann. Unter diesem Namen strandete sie bereits einmal am 9.9.2010 vor der Insel Balikci im nordöstlichen Marmara-Meer, konnte aber wieder flottgemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Kühlschiff "Andalucia Star"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Kühlschiff lief in St. Petersburg auf Grund
(26.04.18) Am 25.4. um 7.45 Uhr Moskauer Zeit lief das unter Bahamas-Flagge registrierte Kühlschiff "Andalucia Star", 11658 BRZ (IMO-Nr.: 8816170), das am 6.4. von Colon nach Russland ausgelaufen war, an der Einfahrt des Novokanonerskaya-Hafens in St. Petersburg auf Grund. Um 08:35 Uhr gelang es drei Schleppern der ZAO Portovoye Flotte, den Frachter wieder flottzumachen. Er machte wenig später an Liegeplatz KSZ-15 am Kanonerskiy Ship Repair Yard zu Inspektionen fest.
Die “Andalucia Star” ist 158,5 Meter lang, 23,52 Meter breit, hat 9,12 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 12.714 Tonnen. Sie läuft für die Star Reefers Poland SP Z OO in Gdingen und wurde 1991 bei der Astilleros Espanoles S.A. in Sevilla als “Del Monte Spirit” erbaut. Bis 2005 lief sie als „Tundra Princess“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter “Lago Icalma”
(Bild: Armada de Chile)   Großbild klick!

Treibstofftank von Frachter vor Isla de Pascua
(26.04.18) 50 Liter Öl liefen vor der Isla de Pascua in die Bucht von Hanga Roa, nachdem am 25.4. gegen 14 Uhr die Barge “Rano Aroi II” der Sociedad Agrícola y Servicios Isla de Pascua bei Löscharbeiten mit dem vor Anker liegenden, chilenischen Frachter “Lago Icalma” 997 BRZ (IMO-Nr.: 8421872), kollidierte. Dabei schlug dieser leck. Der Hafenkapitän aktivierte daraufhin die Unfallprotokolle, und der Fokus der Maßnahmen bestand darin, das Öl aufzunehmen, soweit möglich.
Die „LSR Tokerau“ der chilenischen Marine und andere Boote waren vor Ort im Einsatz. Es wurden Ölsperren und absorbierende Pads um den Havaristen herum ausgebracht. Der mögliche Schaden am Ökosystem sollte durch Entnahme von Wasserproben untersucht werden.
Archivbild “Danica Brown”
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!
Die „Lago Icalma“ ist 62,6 Meter lang, 10,3 Meter breit, hat 4,5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 1.563 Tonnen. Sie läuft für die GV Naviera in Quilpué und wurde 1986 auf der Sakskøping Maskinfabrik & Skibsværft A/S erbaut. Am 14.12. wurde sie als “Danica Brown” an die Partrederiet Invest IV, Kopenhagen abgeliefert. Am 18.5.2015 erlitt sie einen Hauptmaschinenschaden rund 200 Meilen vor Gibraltar, als sie mit Munition, Bomben und leichten Waffen von England nach Jeddah unterwegs war, und sollte zur GibDock in Gibraltar zur Reparatur abgeschleppt werden. Nach einer Inspektion durch die örtliche Feuerwehr wurde angeordnet, dass der Havarist zunächst auf Reede vor Anker gehen sollte in sicherer Entfernung von Wohngebieten auf der Insel.
Am 21.5. trafen dort Ersatzteile ein, doch fand letztlich keine Reparatur statt. Stattdessen wurde die “Danica Brwon” am Abend des 22.11. in Richtung Algerien abgeschleppt. Im September 2015 erfolgte der Verkauf an die G. V. Naviera S.A., Quilpué und die Umbenennung in „Lago Icalma“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ausgediente Brücken und Fahrzeuge landen bei Leuchtturm auf dem Meeresgrund
(26.04.18) Vier Bargen mit mehreren hundert Tonnen Stahlschrott der abgebrochenen alten Tappan Zee Bridge und weiterer Stahlschrott sowie vier ausgediente Kanaldienstboote werden in der kommenden Woche im Atlantik vor Shinnecock und Moriches versenkt als erste große Expansion des künstlichen Riffs vor South Fort im New York State seit über 15 Jahren. Das Riffgebiet liegt in 80 Fuß Wassertiefe zwei Meilen südlich des Einlasses wird Ort der ersten Versenkung im Rahmen eines großen Expansionsprojekts vor der Küste von Long Island und im Long Island Sound sein.
Die ersten Versenkungen finden am 2.5. in tieferen Klüften der existierenden Riffe vor Hampton Bays statt. Eine Barge mit Brückenteilen und Stahlrohren sowie zwei Kanalboote werden vor Shinnecock, zwei weitere Bargen mit Brückenschrott und zwei Kanalboote vor Moriches Inlet versenkt. Tausende Tonnen von Material werden vor Fire Island und Hempstead gemeinsam mit 22 Bargen voller Brückenteile und ebenfalls 22 Kanalbooten auf dem Meeresgrund landen, gemeinsam mit weiteren Stahlrohren und Bargen voller Molengestein. So sollen neue Habitate für Fische entstehen und die Sportfischerei sowie den Tauchtourismus ankurbeln.
Das Projekt wird geleitet vom State Department of Environmental Conservation. Der Bau des Shinnecock Reef begann 1969 zwei Meilen vor Shinnecock Inlet.Seither wurden dort diverse Schiffe und Teil der alten Ponquogue Bridge, Betontrümmer und ein ganzer Leuchtturm versenkt. Örtliche Fischer hatten vor einem Jahr die fehlende staatliche Aktivität beim Riffaufbau beklagt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot auf Elbe-Seiten-Kanal gehoben
(26.04.18) Am 25.4. wurde das 11 Meter lange Motorboot "Serenia" im Hafenbecken von Osloß auf dem Elbe-Seiten-Kanal geborgen. Taucher der Feuerwehr hatten Hebestropps an dem Wrack angeschlagen, das dann von einem Kran am Kanalufer aus dem Wasser gezogen und gelenzt wurde. Die 80 Meter lange "Imago" (MMSI-Nr.: 244750413), der das ihr entgegenkommende Boot vor den Bug gelaufen war, setzte ihre Reise am selben Tag in Richtung Uelzen fort.
Nur eine große Schramme unterhalb des Steuerbordankers zeugte bei ihr von dem Zusammenstoß in der vorangegangen Nacht. Dieser hatte sich in Höhe der Hafenstelle Osloß durch einen Fehler des Sportbootführers ereignet. Die „Serenia“ wollte ein Wendemanöver einleiten, um dann an der Hafenstelle festzumachen. Dabei nahm der Skipper nicht wahr, dass die „Imago“ ebenfalls in Bewegung war. Grundsätzlich ist es auch gar nicht erlaubt, dass kleinere Boote nachts auf dem Elbe-Seitenkanal fahren.
Während des Wendemanövers stieß das Boot gegen den Anker und den Bug des Binnenschiffes, schlug leck und sank. Die leicht alkoholisierte, rumänische Besatzung konnte sich gerade noch auf ein anderes Schiff retten, das bereits an der Anlegestelle lag. Dort konnten sie auch die Nacht verbringen. Der Schaden wurde auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt.
Die „Imago“ wurde 1959 als „Rhenus 100“ auf der Weserwerft Minden für die Fendel Schiffahrt AG in Mannheim erbaut. 1965 ging sie an die Rhenus AG in Basel und wurde 1980 zur „Jolles“ von L.C.A. Janssen in Nijmegen. Seit 2017 läuft sie unter dem aktuellen Namen für R. Kuipers in Terneuzen. Sie ist 80 Meter lang, 8,2 Meter breit und hat 2,65 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Vermisste nach Schiffbruch in Südchinesischer See
(26.04.18) Der 105 Meter lange, chinesische Frachter "Sheng Song 168" (MMSI-Nr.: 413364090) sank in der Mündung des Yangtse am 24.4. Das Schiff ging auf ebenem Kiel unter und ragte mit der Brücke noch aus dem Wasser. Von der dreiköpfigen Crew sprangen drei ins Wasser und wurden seither vermisst. Sie sind vermutlich ertrunken. Die anderen drei wurden durch einen Hubschrauber vom Peildeck unversehrt abgeborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastschiff kollidierte mit Segelbooten auf Chiemsee
(26.04.18) Während einer Probefahrt auf dem Chiemsee kollidierte am 24.4. in Bernau ein Fahrgastschiff mit einem Anlegesteg in Felden und beschädigte dabei zwei Segelboote, die am benachbarten Steg vertäut waren, leicht. Menschen kamen nicht zu. Die Wasserschutzpolizei Prien hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Vermutlich lag die Ursache der Havarie in einem technischen Defekt der Bordelektrik.
Quelle:Tim Schwabedissen


Leere Rettungsinsel könnte von in Seenot geratener Yacht stammen
(25.04.18) Am 24.4. wurde bei Petten eine Yacht so schwer beschädigt, dass sie zum Totalverlust wurde. Am Morgen des 25.4. sichtete die Crew der Fähre “Texelstroom“ eine Rettungsinsel im Marsdiep und meldete dies dem Traffic Center Den Helder. Der Vormann des KNRM-Bootes “Joke Dijkstra” war gerade mit dem Museumskreuzer “Javazee” durch die Schleuse gegangen und wurde gebeten, auf die Position Kurs zu nehmen.
Er nahm noch rasch einen weiteren KNRM-Mann beim Küstenwach-Center an Bord. Ein RHIB der niederländischen Marine hielt derweil die Rettungsinsel in Position, bis die “Javazee” vor Ort war. Das Coast Guard Center versuchte inzwischen, deren Herkunft herauszubekommen.
Die Bergung der unbemannten Insel war nicht einfach. Sie war zum Teil mit Wasser gefüllt, als sie an Bord der „Javazee“ gezogen wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rätselhafte Strandung der Yashma vor Frederiksværk
(26.04.18) Der russische Frachter “Yashma” lag am 26.4. weiter vor dem Hafen von Frederiksværk fest. Die “Askø” der Marine aus Hundested wurde zur Assistenz der dänischen Polizei bei ihren Ermittlungen zur Ursache der Havarie geschickt. Sie befand sich auf einer Routinepatroullie im Isefjord.
Mit einem Schlauchboot wurde der Frachter umrundet und auf mögliche Ölaustritte geprüft. Auch die exakte Strandungsposition wurde in Vorbereitung der Bergung mit Sonar vermessen. Ein Boardingteam begab sich auf das Schiff und befragte die Crew.
Der Kapitän erklärte, dass der starke Wind sein Schiff erfasst habe, als es am 24.4. um 18.45 Uhr aus Frederiksværk nach Kaliningrad auslief. Doch es könnte auch ein Navigationsfehler vorgelegen haben. Doch völlig geklärt war der Unfallhergang bislang nicht: Nach den Ermittlungen der Marine hatte das Schiff zunächst Anker geworfen, dann die Maschine in Gang und anschließend den Frachter auf Grund gesetzt.
Die „Yashma“ ist 89,96 Meter lang, 14,58 Meter breit, hat 6,4 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 5.025 Tonnen. Sie läuft für die Volga Shipping JSC in Novgorod und wurde 2012 bei Hyundai in Qingdao erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Boot kenterte auf Chetco River – Mann überlebte in Luftblase
(26.04.18) Zwei Inspektoren des U.S. Army Corps of Engineers wurden gerettet, nachdem ihr 26 Fuß langes Boot “Graham” nahe der Mündung des Chetco River in Brookings, Oregon, am 25.4. kenterte. Es unternahm eine Routineuntersuchung am Nordufer südlich der Chetco River Jetty, als es plötzlich umschlug. Ein Zeuge entdeckte das kieloben rund 30 Fuß vom Ufer entfernt treibende Wrack und alarmierte die Crew eines Bootes der Coast Guard, das sich in der Nähe befand.
Einer der Verunglückten war ins Wasser geschleudert worden und schwamm ans Ufer. Retter der Coast Guard-Crew der Station Chetco River schwammen zur “Graham” und konnten hören, wie der zweite Mann, der in der Kajüte eingeschlossen war, gegen den Rumpf hämmerte. Sie waren auch in der Lage, ein Tau am Bug des Boots festzumachen, doch gelang es den vereinten Kräften der Männer der Harbor Fire and Rescue, des Sheriffs, SAR-Freiwilligen, Cal-Ore, Küstenwache und Hafenarbeitern nicht, es auf den Strand zu ziehen.
Dann wurde es an einem Truck festgemacht, brach aber, als dieser anzog. Erst ein stärkeres Tau, das an der Winde eines Jeeps befestigt wurde, war in der Lage, das Boot weit genug aufs Ufer zu ziehen, dass die Retter der Coastguard, gemeinsam mit George Edwards, einen SAR-Taucher des Curry County Sheriff, den Eingeschlossenen nach einer Stunde aus dem Wrack befreien konnten.
Er begab sich mit Unterstützung der Helfer zu einem Parkplatz und sah erschöpft und durchfroren aus, war aber ansonsten wohlauf.
Die beiden Bootsfahrer wurden als Marshall Tildon und William Stringer aus Coos Bay identifiziert. Beide Inspektoren kamen ins Hospital in Gold Beach, 28 Meilen nördlich von Brookings, wurden inzwischen aber wieder entlassen. Zum Unglückszeitpunkt waren bis zu vier Fuß hohe Wellen in dem Flussgebiet. Ein Bulldozer zog das Wrack der „Graham“ vollständig aufs Ufer, und eine Untersuchung des Unglücks wurde eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack von Motoryacht wird in La Manga geräumt
(26.04.18) Die Räumung der Motoryacht “Manitou Enterprise” durch Taucher der spanischen Marine vor Puerto Deprtivo Tomás Mastre in La Manga wurde am 25.4. durch Vizeadmiral Manuel de la Puente Mora-Figueroa und einen Delegierten der Zentralregierung der Region von Murcia inspiziert. Die Wrackräumung begann im vergangenen Jahr, nachdem zuvor mehrere gesunkene Boote in der Lagune festgestellt wurden, deren Wracks die Schifffahrt gefährdeten.
Neben den Bootswracks sollen auch 81 weitere Objekte wie aufgegebene Mooring-Blöcke geräumt werden. Die „Manitou Enterprise“ war ursprünglich ein 20 Meter langer britischer Kutter, der an der Evakuierung von Dünkirchen 1940 teilnahm. Als er vor der Küste von La Manga del Mar Menor sank, war er aber zu einem Sportboot umgebaut worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter trieb brennend bei Neyland
(26.04.18) In Neyland geriet am 24.4. kurz nach Mitternacht ein Kutter in Brand. Um 00.13 Uhr wurde die Feuerwehr von Pembroke Dock und Milford Haven zum Brunel Quay alarmiert. Sie fanden den Kutter in hellen Flammen stehend unter der Cleddau Bridge auf dem Milford Haven Waterway treibend vor.
Um 00.38 Uhr wurde auch das RNLI-Boot „Mark Mason“ aus Angle zu Wasser gelassen, um die Küste nach möglichen Schiffbrüchigen gemeinsam mit der Coastguard abzusuchen. Löschboote konnten gemeinsam mit der Milford Haven Port Authority und der RNLI den Brand auf dem sieben Meter langen, in Milford beheimateten Schiff mit der Kenn-Nummer „M 50“ bekämpfen.
Es wurde dann zurück nach Neyland geschleppt. Auf dem Weg dorthin flammte der Brand erneut auf, doch mit einer Pumpe der RNLI konnte er ein weiteres Mal erstickt werden. Nachdem der Kutter an einem Ponton festgemacht war, konnten restliche Glutnester abgelöscht und das Schiff mit einer Wärmebildkamera untersucht werden. Der Einsatz endete um 3.15 Uhr, und um 3.40 Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hurrikanopfer sollen bis Juni beseitigt sein
(26.04.18) Rund 50 Boote, die im September 2017 sanken oder in den Gewässern des Virgin Island National Park in den Hurrikans Irma und Maria strandeten und noch nicht von der Resolve Marine geborgen wurden, sollen in Kürze geräumt werden. Ein Team von Bergungsexperten der U.S. Navy beendete am 19.4. eine dreitägige vorbereitende Inspektion jedes einzelnen Bootes in den Gewässern von St. John und St. Thomas. Bis zum Juni sollen alle geborgen sein.
Derzeit wird die Operation in Washington durch den National Park Service und den Secretary of Defense vorbereitet. Diese Arbeit konnte nicht beginnen, ehe der Kongress die Mittel dazu freigegeben hatte, was im Januar der Fall war. y
Quelle:Tim Schwabedissen


Untergang einer Kranbarge ging Streit zwischen Eigner und Coastguard voraus
(26.04.18) An der Lage der 100 Fuß langen Kranbarge, die im Oktober 2017 auf dem Providence River sank und von der seither nur noch der Kranausleger von dem Wrack zeugte, hat sich nichts geändert. Das Gefährt war aber seit Jahren Gegenstand von Problemen zwischen der U.S. Coast Guard und dem Eigner Mark Ginalski, der nun sagte, sie habe den Untergang nicht verhindert, sondern ihm drei Stunden lang zugesehen, ohne vorhandene Pumpen einzusetzen. Das Department of Environmental Management (DEM) stellte keine Gewässergefährdung fest, und nach Auskunft der Coast Guard gefährdet das Wrack nicht die Schifffahrt, sodass sie keine Räumung veranlassen müsste.
2011 hatte Ginalski Strafen in Höhe von mehr als 67,000 Dollar für eine Reihe von Zwischenfällen zahlen sollen, darunter den Betrieb eines Schleppers mit schadhafter Treibstoffleitung und ohne gültige Lizenz sowie das Verlegen eines beschädigten und halb gesunkenen Schiffs, wodurch es zu einer Ölleckage kam. Ginalski kam den Zahlungsverpflichtungen durch die Coast Guard aber nie nach. Er gab an, seine Barge bergen zu wollen, wenn es wärmer wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier "Ever Judger"
(Bild: Antara Sheravim)   Großbild klick!

Bulkcarrier als Verursacher von Ölpest beschlagnahmt
(25.04.18) Die Polizei in Ost-Kalimantan hat am 24.4. den unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier "Ever Judger", 44060 BRZ (IMO-Nr.: 9632844), beschlagnahmt, der verantwortlich für eine Ölverschmutzung in der Balikpapan Bay sein soll, die beim Versuch, den Teppich in Brand zu setzen, zum Tod von fünf Fischern führte.
Die mit Kohle beladene "Ever Judger" hatte vor Balikpapan City Anker geworfen und dabei eine Unterwasserpipeline der indonesischen Pertamina aufgerissen. Es wurde entschieden, das Schiff zu einer genauen Untersuchung festzuhalten.
Gleichzeitig wurden der Kapitän und seine 20-köpfige chinesische Crew festgesetzt. Der Verdacht
Beschädigte Pipeline
(Bild: Pertamina)   Großbild klick!
fiel auf den Frachter, nachdem drei Teile der Pipeline geborgen worden waren, die Spuren eines Ankers aufwiesen, der der „Ever Judger“ zugeordnet werden konnte. Die Trümmer wurden am Pertamina’s Jeti Port in Balikpapan gesichert, wo sie Forensiker der indonesischen Polizei weiter inspizieren sollen.
Die Pipeline war eine von fünf der Pertamina zur Versorgung eines Kraftwerks in Balikpapan mit 260,000 Barrel Öl pro Tag. Das Umweltministerium hält Pertamina als Betreiber primär verantwortlich für den Umweltschaden in der Balikpapan Bay.
Quelle:Tim Schwabedissen


Eben Haezer- GV 57"
(Bild: Erwin Willemse)   Großbild klick!

Ijmuider Trawler wird Jahre nach Untergang in Kampen verschrottet
(25.04.18) Am Abend des 23.4. zogen die beiden holländischen Schlepper "Princess H" und "Iris" den unter britischer Flagge registrierten Trawler "Eben Haezer- GV 57", 418 BRZ (IMO-Nr.: 8211772), zum letzten Mal aus dem Hafen von Ijmuiden. Das Fahrtziel war eine Abwrackwerft in Kampen, auf der sie nun abgebrochen werden soll. Das vorzeitige Ende ihrer Laufbahn vollzog sich am 27.8.2017 in Ijmuiden während eines Werftaufenthalts.
Dort kam es zu einem Wassereinbruch durch ein schadhaftes Toilettenventil, und das Schiff lief trotz der Versuche der philippinischen Crew, es zu lenzen, voll und sank in flachem Wasser. Am folgenden Morgen konnten die Feuerwehren von Kennemerland und Haarlemmermeer das Schiff zwar auspumpen, und man ging von einer mehrwöchigen Reparaturdauer aus.
Doch die anfangs auf 700.000 bis 800.000 Euro geschätzten Schäden steigerten sich im Laufe der Untersuchungen auf rund zwei Millionen Euro, insbesondere weil die Maschine unter Wasser gestanden hatte. Am Ende wurde der Trawler zum Totalverlust erklärt, und da sich keine Käufer fanden, fiel der Beschluss der Eignerfamilie, ihn verschrotten zu lassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht im Solent abgeschleppt
(25.04.18) Am 24.4. geriet eine 40 Fuß lange Segelyacht im Solent in Schwierigkeiten. Sie lag mit Motorausfall und Problemen mit den Segeln in der Stokes Bay nahe Gosport vor Anker. An Bord befand sich eine zweiköpfige Crew. Ein Boot des Gosport and Fareham Inshore Rescue Service (GAFIRS) wurde von der Coastguard alarmiert und kam gegen acht Uhr zu Hilfe. Zwei Rettungsmänner wurden an Bord abgesetzt. Binnen weniger Minuten hatte das Rettungsboot die Yacht auf den Haken genommen und schleppte sie zur Royal Clarence Marina, wo das Hill Head Coastguard Rescue Team bereit stand, um beim Festmachen zu assistieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hummerkutter „Gail’s Force II“ wird gelöscht
(Bild: Tina Comeau)   Großbild klick!

Fischer halfen der Feuerwehr bei Brandbekämpfung
(25.04.18) An der Town Point Wharf in Rockville, Yarmouth County, wurde der Hummerkutter „Gail’s Force II“ am Nachmittag des 24.4. durch ein Feuer zerstört. Es war um 14.55 Uhr an Bord ausgebrochen. Andere Fischer brachten ihre Schiffe in Sicherheit und unterstützten dann den Einsatz der Feuerwehr.
Als das Yarmouth Fire Department eintraf, stand der Kutter schon in hellen Flammen, und dichter Qualm stieg auf. Auch Teile der Pier, an der er lag, fingen Feuer. Autos, die auf dieser geparkt hatten, ergriffen eilends die Flucht.
Die Feuerwehr brachte zunächst das Feuer auf dem Kutter unter Kontrolle. Dazu wurde er zunächst zu einem besser zugänglichen Liegeplatz geschleppt. Dann bekämpfte sie den Brand auf der teergesättigten Pier, die mit Einsatzfahrzeugen nicht befahren werden konnte. Dabei waren die assistierenden Fischer eine große Hilfe, als sie die Einsatzkräfte auch in unzugängliche Bereiche darunter brachten.
Neben der Feuerwehr aus Yarmouth waren auch Wehren aus Wedgeport, Port Maitland, Eel Brook und Lake Vaughn vor Ort. Die Pier wurde ebenso wie der Hummerkutter stark in Mitleidenschaft gezogen. Die dort sonst vertäuten sieben Schiffe mussten sich vorerst andere Liegeplätze suchen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Brest: Unfallfrachter für 4.070 Euro versteigert
(25.04.18) Der unter Kiribati-Flagge laufende Frachter "Ocean Jasper", 1384 BRZ (IMO-Nr.: 7808346), der für den Untergang des Kutters "Sokalique" am 17.8.2017 vor Ouessant verantwortlich war, wurde am Morgen des 24.4. auf einer Auktion für nur 4.070 Euro von den Recycleurs Bretons in Brest ersteigert worden. Dieses Gebot lag noch deutlich unterhalb des Einstiegspreises von 15.000 Euro. Nach der Kollision war der Wert der "Ocean Jasper" auf 500,000 Euro taxiert worden.
Die Auktion war vom Tribunal de Grande Instance in Brest angeordnet worden. Damit findet das Drama um die „Sokalique“ aus Roscoff ein unbefriedigendes Ende für die Hinterbliebenen der Opfer. Der Skipper des Kutters hätte gerettet werden können, wenn die „Ocean Jasper“ reagiert hätte. Stattdessen floh sie vom Unfallort, und die Crew alarmierte keine Rettungskräfte.
Danach wurde der Frachter im Militärhafen von Brest arrestiert. 2016 gab es erstmals den Versuch einer Auktion mit einem Mindestgebot von 100,000 Euro. Doch es fand sich kein Käufer. Der zweite Versuch wurde von der Enim (Établissement national des invalides de la marine) angestrengt, die das Geld erhalten soll, um die Hinterbliebenen zu unterstützen.
Quelle:Tim Schwabedissen


10 Fischer rechtzeitig vor aufziehendem Sturm gerettet
(25.04.18) Am 23.4. gegen 17 Uhr wurde die NSRI Lamberts Bay gerufen, nachdem der sieben Meter lange Kutter “Major Dad” mit einer 10-köpfigen Crew an Bord einen Maschinenschaden sieben Meilen südwestlich von Lamberts Bay erlitten und um Hilfe gebeten hatte. Das Rettungsboot “Douglas Murray” lief aus, und wegen eines aufziehenden Sturms wurde auch die NSRI Mykonos in Alarmbereitschaft versetzt.
Vor Ort konnte der Havarist auf den Haken genommen werden, während die Seenotretter der NSRI Mykonos ihr Boot Richung Lamberts Bay verholten. Nachdem die “Douglas Murray” mit der “Major Dad” sicher und vor dem Sturm dort eintraf, konnte die Crew der NSRI Mykonos zu ihrer Base zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Bootsfahrer vor Blount Island gerettet
(25.04.18) Die US Coast Guard und die Crew des Schleppers "Sewells Point", 237 BRZ (IMO-Nr.: 7517856), retteten am 23.4. drei Bootsfahrer, deren Motorboot unweit von Blount Island gekentert war. Die Coast Guard wurde um 18.03 Uhr von der Crew der "Grand Mercury" verständigt, dass sein 15 Fuß langes Boot verunglückt sei und sich drei Menschen im Wasser befänden. Von der Coast Guard Station Mayport lief daraufhin ein 29-Fuß-Boot aus, das um 18.25 Uhr vor Ort war.
Es zog einen der Bootsfahrer aus dem Wasser. Die beiden übrigen wurden an Bord der "Sewells Point" geholt, die von ihrem Liegeplatz am Dames Point Bulk Aggregate Terminal zu Hilfe kam. Alle drei wurden auf dem Boot der Coast Guard nach Blount Island gebracht, wo sie medizinisch betreut wurden. Das Boot des Jacksonville Fire and Rescue Department schleppte derweil das aufgerichtete Unglücksboot zur Arlington Road Public Boat Ramp ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Jetskifahrer trieb 20 Stunden auf der Ostsee
(25.04.18) Ein Jetski-Fahrer musste in der Nacht zum 21.4. rund 20 Stunden lang auf seinem defekten Wassermotorrad auf der Ostsee ausharren. Sein unfreiwillig ausgedehnter Ausflug nahm am Nachmittag an Bord des Seenotrettungskreuzers „Harro Koebke“ der DGzRS-Station Sassnitz ein glückliches Ende.Der 33-jährige Insulaner war am 20.4. gegen 17.40 Uhr am Strand von Mukran südlich von Sassnitz zu einer kurzen Tour aufgebrochen. Doch auf See fiel plötzlich der Motor des Jetskis aus und ließ sich nicht wieder starten.
Ohne jegliche Möglichkeit, auf seine Notlage aufmerksam zu machen, richtete sich der Mann darauf ein, die Nacht auf See zuzubringen. Seine Füße wärmte er notdürftig im Motorraum, während nordwestliche Winde von bis zu vier Beaufort Jetski und Fahrer immer weiter auf die offene See hinaustrieben. Erst am 21.4. gegen Mittag entdeckte die Besatzung des unter Vanuatu-Flagge laufenden Kabeltrassen-Wachschiffes „Emanuel“, 1882 BRZ (IMO-Nr.: 7902439), den nur leicht bekleideten, aber immerhin mit einer Rettungsweste ausgerüsteten Mann gut vier Seemeilen östlich des Thiessower Hakens, bereits elf Seemeilen von seinem Startplatz entfernt.
Die „Emanuel“ nahm den leicht verletzten Mann an Bord, wo er umgehend versorgt wurde. Wenig später übernahm ihn die „Harro Koebke“. Die Seenotretter brachten ihn auf eigenen Wunsch zu seinem Ausgangsstrand zurück. Der Mann sorgte sich vor allem um seine zwei Hunde: Sie warteten ganz in der Nähe in seinem Auto auf ihn.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuerlöschboot assistierte havarierter Fähre
(25.04.18) Der Fährdienst Molde-Vestnes musste am 24.4. um 11.30 Uhr eingestellt werden, nachdem die norwegische Fähre "Fannefjord", 2971 BRZ (IMO-Nr.: 9477127), einen Ausfall eines seiner Strahlruder erlitten hatte. Das Schiff trieb in kurzer Distanz zum Anleger in Molde, konnte sich aber nicht an ihn heranmanövrieren und bat um Assistenz. Das Feuerlöschboot von Molde kam dem Havaristen zu Hilfe und drückte ihn an den Kai.
Dort konnten die Passagiere und ihre Fahrzeuge die Fähre verlassen. Sie musste dann aber zur Reparatur aus dem Betrieb genommen werden. Am 25.4. lag sie weiter in Molde am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre auf Korallenriff gelaufen
(25.04.18) Die philippinische Fähre “Jack Daniel" (MMSI-Nr.: 548026300), lief am 24.4. gegen fünf Uhr auf Position 13 10 N 123 17 O in den Gewässern von Süd-Luzon im Ragay Gulf in der Albay-Provinz auf Grund. Sie war nach einer routinemäßigen Reparatur ohne Passagiere auf dem Weg von Pantao nach Piodouran, um von dort ihren Fährdienst nach Masbate wieder aufzunehmen. An Bord befand sich nur die 24-köpfige Crew.
Am 26.4. sollte ein Taucherteam des BFAR das Korallenriff, auf dem die Fähre saß, auf Schäden hin untersuchen. Das Schiff selbst saß am 25.4. unverändert fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter demolierte Hafeneinrichtung
(25.04.18) Der chinesische Bulkcarrier “Ocean Treasure", 50725 BRZ (IMO-Nr.: 9437414), kollidierte auf der Fahrt von Rotterdam nach San Lorenzo am 24.4. mit einer Pier im Hafen von General San Martin auf dem Paraná River.
Dabei stürzte ein Teil der dortigen Verladeeinrichtungen des Santa Fe Terminal 6 ein, und ein Container, auf dem sich mehrere Arbeiter befanden, stürzte ins Wasser. Es gelang, alle von ihnen zu retten.
Einige hatten leichte Verletzungen erlitten. Der Frachter ankerte unweit der Unfallstelle. Die Schadenshöhe war noch nicht bekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Frederiksværk auf Grund gelaufen
(25.04.18) Am 24.4. um 18.45 Uhr lief der russische Frachter "Yashma", 3505 BRZ (IMO-Nr.: 9555357), von Kaliningrad kommend vor dem Hafen von Frederiksværk auf Grund. Der Kapitän meldete die Havarie allerdings nicht sofort. Deshalb erwartete ihn nun eine Strafe. Die dänische Polizei ging an Bord und nahm Alkoholtests, die ohne Resultat verliefen.
Das Schiff wurde mit einem Fahrverbot belegt. Zunächst musste ein Taucher den Rumpf untersuchen. Am 25.4. lag der Havarist weiter auf Position 55° 57.13' N 011° 59.78' O.
Am 3.5.2016 war die “Yashma” mit der Segelyacht “V and B” des französischen Einhandseglers Maxime Sorel während des Transat Bakerly Solo Transatlantic Race von Plymouth nach New York kollidiert. Der Frachter war auf dem Weg von " Figueira da Foz nach Gavle, als er 160 Kilometer westlich der Spitze von Penmarc'h zusammenstieß und Schäden am Bugsprit davontrug. Deshalb musste der Segler die Etappe aufgeben und den Hafen von La Trinité sur Mer ansteuern.
Der Frachter hatte zunächst seine Fahrt fortgesetzt, wurde aber Stunden später von einem Flugzeug lokalisiert und in den Hafen von Brest beordert. Die Schiffsführung räumte den Zusammenstoß daraufhin ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Betrunkene Crew: Sportboot sank auf der Fahrt von Schweden nach Griechenland bei Osloß nach Kollision
(25.04.18) Am 24.4. um 23.50 Uhr kollidierte ein 11 Meter langes Sportboot auf dem Elbe-Seitenkanal bei Osloß im Landkreis Gifhorn mit dem niederländischen Gütermotorschiff „Imago", 1165 ts (EU-Nr.: 02315924). An Bord befanden sich vier angetrunkene Rumänen im Alter von 39, 45, 50 und 61 Jahren, die von Schweden nach Griechenland unterwegs waren. Die „Imago“ war mit einer zweiköpfigen Crew an Bord um 15 Uhr von Haldensleben nach Uelzen ausgelaufen.
Bei Osloß lief das Sportboot durch einen Fahrfehler des Skippers im Begegnungsverkehr gegen den Steuerbordbug des Binnenschiffes, schlug leck und fing an zu sinken. Die Insassen konnten sich unversehrt retten, ihr Boot, das einen Wert von mehreren zehntausend Euro hatte, ging aber unter. Am 25.4. zeugten nur noch Inventar, ein Mast und mehrere Beiboote, die an der Unfallstelle trieben, von dem Untergang.
Das Binnenschiff kam mit Kratzern und Einbeulungen oberhalb der Wasserlinie davon. Es machte nach der Havarie in Osloß fest. Neben der Polizei aus Gifhorn waren auch Vertreter des Wasser- und Schifffahrtsamts Wolfsburg vor Ort. Die vier Männer des Sportbootes konnten vor Ort auf einem anderen Schiff übernachten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Jura forderte fünftes Todesopfer
(25.04.18) Bei einem Tauchgang zum Wrack des Raddampfers „Jura“ ist am 22.4. auf dem Bodensee ein Schweizer ums Leben gekommen. Der Mann war bereits der fünfte Taucher, der seit 2005 beim Tauchen an dem Wrack gestorben ist. Der 56-jährige war am Nachmittag alleine zum 154 Jahre alten Wrack vor Bottighofen abgestiegen.
Aus bisher ungeklärten Gründen kehrte der erfahrene Taucher dann nicht mehr an die Oberfläche zurückgekehrt. Ein Kollege alarmierte gegen 15.45 Uhr die Kantonale Notrufzentrale. Taucher der Seepolizei orteten den leblosen Mann kurz vor 18 Uhr in rund 38 Meter Tiefe neben dem Wrack und brachten ihn an die Wasseroberfläche. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Staatsanwaltschaft Kreuzlingen hat eine Untersuchung zur Klärung der genauen Todesursache eingeleitet. Der Schweizer war bereits der fünfte Taucher, der seit dem Jahr 2005 einen Tauchgang zur „Jura“ mit dem Leben bezahlt hat.
2015 starben ein 47-jähriger Deutscher, ein 35-jähriger Österreicher und ein 54-jähriger Deutscher kurz nacheinander, 2008 ein 34-jähriger Aargauer.
Die 1854 von der Maschinen-Fabrik Escher-Wyss in Zürich erbaute „Jura“ gilt heute als eines der bekanntesten Süßwasserwracks in Europa. Sie war zunächst auf dem Neuenburgersee eingesetzt und wurde 1861 von der Lindauer Dampfschiffahrts-Inspektion erworben. Am 12.2.1864 sank der 46 Meter lange Raddampfer, nachdem er im dichten Nebel mit dem Bodensee-Dampfschiff „Stadt Zürich“ kollidierte, binnen weniger Minuten. Drei Menschen kamen ums Leben, die restlichen Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten sich auf die „Stadt Zürich“ retten.
Diese war kein glückhaftes Schiff - bereits zuvor war sie mit dem Bodenseeschiff „Königin von Württemberg“ kollidiert, versenkte später die bayerische Schiff „Ludwig“ und stieß im Lindauer Hafen mit der „Stadt Lindau“.
Die für 400 Passagiere ausgelegte „Jura“ lag seit der Kollision rund 1,3 Kilometer vor Bottighofen in einer Tiefe von knapp 40 Metern. Im Februar 1953 wurde das Wrack auf der Suche nach einem im Zweiten Weltkrieg abgestürzten Flugzeug zufällig entdeckt, geriet aber bis zu seiner Wiederentdeckung im Jahr 1976 in Vergessenheit.
Für Taucher ist die “Jura” heute ein begehrtes Ziel. Der Tauchgang gilt als körperlich und psychisch anspruchsvoll und von daher für körperlich fitte und erfahrene Taucher geeignet. Bei einer Tauchtiefe von rund 40 Metern hat man vom Eintritt ins Wasser bis zum Beginn des Aufstiegs sieben Minuten Zeit. Der Auf- und Abstieg erfolgt im Freiwasser ohne Fixpunkte wie ein nahes Ufer.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Luxusyacht in Fort Lauderdale
(25.04.18) In einer Marina in Fort Lauderdale brach am 24.4. ein Feuer auf einer 110 Fuß langen Luxusyacht aus, die sich dort gerade zur Reparatur befand. Sie lag nahe der Southwest 23rd Avenue und des Marina Bay Drive vertäut. Dichter Rauch stieg aus dem Vorschiff des Bootes auf. Rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr brachten eine Stunde, den Brand unter Kontrolle zu bekommen.
Auch das Löschboot „Fireboat 49“ war vor Ort im Einsatz. Ein Mann wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung medizinisch behandelt. Das Feuer war während Arbeiten an Bord entstanden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor New Quay abgeschleppt
(25.04.18) Am 24.4. kam das RNLI-Boot aus New Quay kurz nach 11 Uhr einem Kutter zu Hilfe, der einen Total-Blackout erlitten hatte. Das Schiff trieb fünf Meilen nördlich vom New Quay Head mit einem Mann an Bord. Das Rettungsboot lief aus und nahm den Havaristen in Schlepp, um ihn zurück nach New Quay zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Brand in Sauna auf Schiff in Kirkenes
(25.04.18) In der Nacht zum 25.4. kam es zu einem Brand auf einem russischen Schiff im Hafen von Kirkenes. Die um 3.22 Uhr alarmierte Feuerwehr konnte ihn unter Kontrolle bringen, es gab keine Verletzten. Offenbar war das Feuer in der Elektrik einer Sauna entstanden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sunseeker vor Untergang bewahrt
(25.04.18) Am Abend des 24.4. erlitt in Stamsneset in Bergen eine Motoryacht starken Wassereinbruch. Die Feuerwehr wurde um 20.35 Uhr alarmiert. Das Boot vom Typ Sunseeker 60 war auf der ersten Fahrt der Saison, als auf einmal Wasser eindrang.
Es lag zu der Zeit an einem Steg und war unbesetzt. In Zusammenarbeit mit den NSSR-Booten „Bjarne Kyrkjebø“ und „Kristian Gerhard Jebsen“ sowie KNM „Morvik“ und KNM „Halten“ der norwegischen Marine und der Feuerwehr gelang es, den Untergang zu verhindern und das Boot zu stabilisieren. Wenig später kam die Feuerwehr einem 55-Fuß-Boot zu Hilfe, das in der Nähe ebenfalls Wassereinbruch hatte. Um 21.12 Uhr war die Lage unter Kontrolle.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schulschiff fuhr nur noch im Kreis - abgeschleppt
(25.04.18) Das norwegische Trainingsschiff "Fru Inger" (MMSI-Nr.: 257518800 ), das am 24.4. um 8.20 Uhr mit Studenten der Guri Kunna High School in Siholmen zu einer Fangfahrt vor Sistranda ausgelaufen war, erlitt drei Meilen vor Inntian Maschinenprobleme. Eine Maschine des 15 Meter langen Katamaranschiffs blockierte in Rückwärtsfahrt, und da die andere vorwärts lief, konnte das Schiff nur noch im Kreis fahren.
Um 11 Uhr wurde das NSSR-Rettungsboot "Horn Flyer" zu Hilfe gerufen. An Bord der “Fru Inger” waren fünf Seefahrtsschüler und zwei Lehrer. Das Rettungsboot erreichte den Havaristen binnen 20 Minuten und nahm ihn in Schlepp. Um 12.17 Uhr wurde die "Fru Inger" zurück in den Hafen von Siholmen gezogen.
Dort stellte sich heraus, dass sich ein Bolzen an einem Schlauch gelöst hatte, der zu der Maschinensteuerung gehörte. Dadurch konnte eine Maschine nicht mehr in Vorausfahrt gehen und verursachte so das Problem. Zunächst war ein Schaden in einer elektrischen Schalttafel vermutet worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach vermissten Fischern im Wrack gesunkenen Kutters beendet
(25.04.18) Die Suche nach sechs seit dem Untergang des peruanischen Kutters “María Esperanza II” am 11.4. vermissten Fischern wurde jetzt ergebnislos eingestellt. Das Schiff war mit der „Malena“ (MMSI-Nr.:760015724) der Austral Group fünf Meilen vor Chimbote kollidiert und gesunken. 25 Taucher der Marine und 14 private Taucher hatten 10 Tage lang an dem 40 Meter tief liegenden Wrack gesucht.
Zu Wasser und aus der Luft sowie an der Küste sollte weiter Ausschau gehalten werden. In Chimbote stellte die Austral Group dazu geeignete Autos. Auch in der La Libertad-Region sollten weitere Patroullien stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Baumstamm setzte Fähre matt
(25.04.18) Die Washington-States-Fähre "Yakima", 2705 BRZ (IMO-Nr.: 8835360), sollte in Kürze nach einer Seeerprobung wieder in den Liniendienst zurückkehren. Die Reparaturarbeiten an dem verbogenen Propeller wurden am Morgen des 24.4. beendet. Anschließend galt es bei der Probefahrt herauszufinden, ob es noch Vibrationen oder andere Probleme gab.
Am 22.4. war das Schiff mit einem Unterwasserhindernis – vermutlich einem Baumstamm – kollidiert, als sie sich nahe Lopez Island befand. Sie wurde dann zur Werft der Washington State Ferries auf Bainbridge Island gebracht. Während der Reparatur war der Fährverkehr zu den Anacortes- und San Juan Islands eingeschränkt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ausgediente Fähre wird künstliches Riff
(25.04.18) Die ausgediente Fähre “Twin Capes” (MMSI-Nr.: 366914160) soll voraussichtlich im Mai zu einem künstlichen Riff im Atlantik werden. Sie verkehrte einst zwischen Cape May und Lewes, Delaware. Ihr letzter Liegeplatz wird das Del-Jersey-Land-Reef rund 26 Meilen vor Cape May, Indian River, werden, wo sie sich zu anderen Tauchwracks gesellt, gab das Delaware Department of Natural Resources and Environmental Control bekannt.
2010 hatte die Delaware River and Bay Authority das 160 Meter lange Schiff außer Dienst gestellt. Seine letzte Fahrt unternahm es 2013. Der Verkauf an andere Interessenten scheiterte, deshalb wurde gemeinsam mit dem DNREC der Plan entwickelt, das Schiff der Fischerei und der marinen Diversität vor Delaware, New Jersey und Maryland zugutekommen zu lassen. Dazu wurde sie 2017 vom Cape May Ferry Terminal zu einer Werft in Virginia geschleppt und dort seither auf den finalen Tauchgang vorbereitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack auf Lake Erie könnte eines der ältesten Schiffe der Region sein
(25.04.18) In diesem Sommer sollen Grabungen an einem Wrack auf dem Lake Erie stattfinden, bei dem es sich um die Reste des Schoners „Lake Serpent“, der dort 1829 sank, handeln könnte, gab das National Museum of the Great Lakes am 23.4. bekannt. Es wäre eines der ältesten Wracks, die je in den Gewässern entdeckt wurden.
Zunächst sollten nun Taucher einen ersten Blick auf die Untergangsstelle werfen und Sedimente beseitigen, unter denen Teile des Schiffs begraben sind. Erstmals war es im Sommer 2015 mit einem Sonar entdeckt worden. Die Cleveland Underwater Explorers und das Museum hatten seither historische Aufzeichnungen durchstöbert, um es zu identifizieren. Von den drei, die übrig blieben, war die “Lake Serpent” am wahrscheinlichsten.
Sie wurde 1821 in Clevleand erbaut zum Transport von Produkten wie Mehl, Whisky oder Kalkstein auf den Großen Seen. Acht Jahre später sank sie mit einer Ladung von Steinen nahe Kelleys Island vor der Küste von Ohio. Die Crew kam ums Leben.
Das Schiff hatte eine ungewöhnliche Schlangenschnitzerei am Bug. Das Museum hofft, den Schlangenkopf zu finden, wenn die Sedimente entfernt sind. Außerdem soll das Wrack vermessen und seine Konstruktionsart untersucht werden. Die Taucher sollen zudem nach Artefakten Ausschau halten, die der Identifizierung dienen könnten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Systemausfall in schwerer See
(25.04.18) Der kanadische Große-Seen-Frachter "Algosteel", 18423 BRZ (IMO-Nr.: 6613299), erlitt am 15.4. um 13.20 Uhr ein Leck in der Hydraulik der Ruderanlage, aus dem Öla austrat, als er sich in schwerer See vor Cape Hurd auf dem Northern Lake Huron, Ontario, auf Position 45 13.4 N 082 17 W befand. Ein totaler Systemausfall war die Folge. Nachdem der Schaden repariert war, setzte der Frachter seine Fahrt nach Ile Parisienne fort, wo er am 23.4. um 0154 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen


"Saffet Bey" vor Vaitka
(Bild: Ana Seyka)   Großbild klick!

Havarierte Fähre durch die Dardanellen geschleppt
(24.04.18) Die türkische RoRo-Fähre "Saffet Bey", 19689 BRZ (IMO-Nr.: 8417118), erlitt am 18.4. einen Maschinenschaden in Cesme. Der türkische Schlepper "Marintug II", 224 BRZ (MMSI:271010078) lief am 19.4. aus Gemlik aus, um den Havaristen von Cesme zu einer Reparaturwerft in Tuzla zu ziehen. Am Morgen des 23.4. erreichte der Schleppzug die Dardanellen.
Während des Transits der Meerenge zwischen Ägäis und Marmara-Meer wurde ein Schlepper von Coastal Safety als Eskorte gestellt, um die Sicherheit zu gewährleisten. Am 24.4. sollte die “Saffet Bey" in Tuzla eintreffen. Am 3.9.2016 war die “Saffet Bey” in der Bucht von Vaitka vor dem Dorf Prophet Elias in Agios Nikolaos auf Lakonia gestrandet. Es war auf der Fahrt von Trieste nach Cesme vom Kurs abgekommen und mit voller Fahrt aufgelaufen. An Bord waren 22 Crewmitglieder und vier Frachtbegleiter.
Am 6.9. konnte die "Saffet Bey" von den Schleppern "Apollon" (IMO-Nr.: 7431806) und "Pantanassa" (IMO-Nr.: 9332561), wieder flottgemacht werden. Vom 20.9. bis 18.10. erfolgte die Reparatur der Schäden in Tuzla. Die “Saffet Bey” ist 163,8 Meter lang, 23,51 Meter breit, hat 8,8 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 14.107 Tonnen. Das 826-TEU-Schiff läuft für die Ulusoy Ro/Ro Isletmeleri in Istanbul und wurde 1987 beim Danyard in Frederikshavn als „Mercandian Pacific II“ erbaut. Bis 1989 lief sie als „Caracas“, bis 1995 als „N.D.S. Atlantic“ und bis 2003 als „UND Saffet Bey“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden auf Kanaren
(24.04.18) Die spanische Fähre "Volcán de Tijarafe", 19976 BRZ (IMO-Nr.: 9398890) erlitt am 23.4. gegen 15 Uhr auf halbem Wege zwischen Las Palmas auf Gran Canaria nach Santa Cruz in Teneriffa einen Ausfall der Hauptmaschine und trieb mehrere Stunden manövrierunfähig in der See. Um 19.45 Uhr lief der spanische Offshore-Schlepper „Punta Salinas“, 1171 BRZ (IMO:7931894), von der Salvamento Marítimo-Base in Santa Cruz aus, um den Havaristen nötigenfalls auf den Haken zu nehmen. Es gelang der Crew der „Volcán de Tijarafe“ aber, den Schaden so weit zu beheben, dass das Schiff mit einer Maschine um 20.18 Uhr wieder eigenständig Fahrt aufnehmen konnte.
Es machte schließlich mit rund zwei Stunden Verspätung um 23.15 Uhr im Zielhafen fest. Hier begannen Techniker mit der Reparatur des Schadens. Die Hoffnung war, schon eine Stunde später wieder auslaufen zu können. Am Ende war es aber 8.40 Uhr am 24.4., als die Fähre sich auf den Rückweg nach Las Palmas machte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht “Mahana”
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Kombinierter Rettungseinsatz für leckgeschlagene Motoryacht
(24.04.18) Das Docklandungsschiff USS “Pearl Harbor (LSD 52)” assistierte am 20.4. der in Seenot geratenen, 24 Meter langen Motoryacht “Mahana” (MMSI-Nr.: 367542610) im Pazifik vor der südkalifornischen Küste. Sie hatte um 10.33 Uhr Wassereinbruch gemeldet. Die “Pearl Harbor” befand sich zu der Zeit neun Meilen entfernt.
Die folgende Rettungsaktion wurde von der Coast Guard San Diego und den Mission Bay Lifeguards koordiniert. Auf der „Pearl Harbor“ wurde binnen 10 Minuten ein RHIB zu Wasser gelassen, das mit Lenzpumpen und medizinischer Ausrüstung ausgestattet war. Mit einer achtköpfigen Crew steuerte es die „Mahana“ an.
Ein Boot der Coast Guard San Diego sowie ein MH-60T-Helikopter waren ebenfalls vor Ort. Ein Rettungsschwimmer wurde abgesetzt und stabilisierte den Havaristen. Das Boot der “Pearl Harbor” ging für weitere Assistenz auf Standby. Dann eskortierte das Boot der Lifeguard Mission Bay die “Mahana” nach San Diego zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Pointe à Port-Louis
(24.04.18) Das 22 Meter lange, französische Fahrgastschiff "Talhouant" (MMSI-Nr.: 227001170), einer der Wasserbusse von Lorient, erlitt am Abend des 23.4. einen Schaden an der Steuerbordmaschine. Es erreichte mit langsamer Fahrt den Hafen Pointe à Port-Louis, wo es um 18.30 Uhr festmachte. Dort wurde mit Reparaturen begonnen, sodass die „Talhouant“ am Morgen des 24.4. wieder fahrplanmäßig die Rotationen zwischen Sainte Catherine in Locmiquelic, Keroman im Fischereifhafen von Lorient und La Pointe du Port Louis aufnehmen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler trieb vor Scrabster
(24.04.18) Der britische Trawler "Sparkling Line", 119 BRZ (MMSI-Nr.: 235040121), erlitt am 23.4. um 10.18 Uhr einen Maschinenausfall und trieb auf Position 58 40 03 N, 04 50 00 W. Ein Boot der RNLI und ein Coastguard-Team wurden beauftragt, das Schiff in einen Hafen zu bringen. Doch zuvor nahm bereits der Kutter "Horizon" die Sparkling Line" auf den Haken und schleppte sie um 18.30 Uhr nach Scrabster ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölverschmutzung auf Mississippi
(24.04.18) Ein gemeinsames Kommando aus Coast Guard, Louisiana Oil Spill Coordinators Office, Louisiana Department of Environmental Quality und Iver Ships arbeitete gemeinsam am 23.4. an der Beseitigung einer Ölverschmutzung auf dem Mississippi, die der holländische Tanker „Iver Exporter“, 29289 BRZ (IMO-Nr.: 9207728), bei Norco, Louisiana, verursacht hatte. Rund 1,400 Gallonen Öl liefen in den Fluss. Die Austrittsstelle wurde gesichert.
Das Schiff lag derzeit am Shell Norco Manufacturing Complex. Es wurden Kontrollflüge und Inspektionen der Küste zwischen den Flussmeilen 126 bis 122 durchgeführt. 40 Mann und sechs Schiffe waren im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maersk Honam liegt vor Jebel Ali
(24.04.18) Der dänische Containerfrachter "Maersk Honam" erreichte am Morgen des 24.3. die Reede von Jebel Ali am Haken der „Alice Prima“, „Amazon Chieftain Z”, „Maersk Involver“, „Posh Perseverance“, Posh Perseverance“ und „Zwerver 2“. Hier sollten nun die verbliebenen Glutnester abgelöscht werden. Die extrem hohen Temperaturen im Schiffsinnern sorgten dafür, dass es auch mehrere Wochen nach Ausbruch des Feuers an Bord weiterhin Hotspots gab.
Dann soll der Frachter stabilisiert und schließlich in den Hafen gebracht werden. Maersk schätzte, diese Arbeiten würden vier bis fünf Wochen dauern. Dann erst kann die übrige Ladung gelöscht werden. Als das Feuer am 6.3. ausbrach, befanden sich 7,860 Container mit eine Äquivalent von 12,416 TEU an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fährlinie nach Feuer komplett eingestellt
(24.04.18) Nach dem Feuer auf der “Finlandia Seaways” hat die Reederei DFDS die von ihr versehene Fährroute Zeebrügge-Rosyth eingestellt. Der Havarist lag seit dem 20.4. am DFDS-Terminal in Immingham, wo die Ladung gelöscht und eine Inspektion des Schiffes durchgeführt wurde. Der Maschinenraum hatte bei dem Feuer erheblichen Schaden davongetragen.
Die Reparatur wird mehrere Monate dauern. Die Suche nach Ersatztonnage für die Linie verlief ergebnislos, und da sie ohnehin nicht den Erwartungen entsprach und absehbar weitere Kunden abwandern würden, fiel die Entscheidung, sie ganz einzustellen. Wo die "Finlandia Seaways" nach der Reparatur eingesetzt würde, war derzeit unbekannt. Als zwei Schlepper den Havaristen am Morgen des 20.4. den Humber hinaufschleppten, gingen Spezialeinheiten der Feuerwehr an Bord. Zuvor hatte ein Crewmitglied, das sich bei Ausbruch des Feuers am 16.4. um 22.13 Uhr zwischen Zeebrügge und Rosyth im Maschinenraum befunden hatte, aus der Luft evakuiert werden müssen. Der Mann wurde mit Verletzungen an Lunge und Augen ins Krankenhaus geflogen. Die übrigen 17 Mann hatten den Brand schnell unter Kontrolle.
Nachdem die Feuerwehrkräfte sichergestellt hatten, dass es keine Hotspots mehr gab, konnte die Fähre in den Hafen geschleppt und am DFDS Nordic Terminal in Immingham festgemacht werden. Hier begannen die Untersuchungen zur Brandursache.
Neben dem Humber Fire and Rescue Service asssistierten ABP, die Maritime and Coastguard Agency und Personal von DFDS. Neben der Feuerwehr aus Immingham waren auch Kameraden der Peaks Lane Grimsby vor Ort. Nachdem der Maschinenraum als sicher erklärt wurde, begann der Marine Accident Investigation Branch (MAIB) seine Untersuchung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierte Yacht nach Santa Cruz de La Palma abgeschleppt
(24.04.18) Salvamento Marítimo kam am 23.4. der Segelyacht "Camino" zu Hilfe. Diese hatte mit einer dreiköpfigen Crew an Bord sowohl Probleme mit der Maschine wie auch beim Segeln gehabt. Das Boot trieb 17 Meilen südöstlich von Santa Cruz und funkte einen Notruf. Es wurde dann von dem SAR-Boot “Salvamar Alphard“ (MMSI-Nr.: 224157670), das von seiner Station in Santa Cruz de La Palma zu Hilfe kam, auf den Haken genommen und in den dortigen Hafen eingeschleppt.
Bereits am 21.4. hatte das SAR-Boot “Salvamar Saiph” (MMSI-Nr.: 224556340) die deutsche Motoryacht „Juliet“ freigeschleppt, nachdem diese vor der Son Serra de Marina in der Alcudia-Bucht auf Grund gelaufen war. Nachdem ein erster Bergungsversuch fehlgeschlagen war, barg das Boot zunächst den Skipper ab. Am 20.4. gelang es dann, das Motorboot freizubekommen und nach Alcudia einzuschleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierte Yacht nach Boulogne abgeschleppt
(24.04.18) Am 23.4. gegen 19:30 Uhr bat die Segelyacht “Flora II” um Assistenz, nachdem fünf Meilen vor Boulogne der Motor ausgefallen war. Das Patroullienboot "Jacques Oudart Fourmentin" wurde vom CROSS Gris Nez alarmiert und lief aus dem Hafen von Boulogne aus, um der zweiköpfigen Crew zu Hilfe zu kommen. Auch das SNSM-Boot "Le Président Jacques Huret - SNS 076 " der dortigen Station lief aus.
Die “Jacques Oudart Fourmentin” nahm die “Flora II” dann auf den Haken. Vor der Marina von Bopulogne übernahm das SNSM-Boot die Yacht, die zum Manövrieren im Hafenbecken besser geeignet war. Um 21.20 Uhr wurde die „Flora II“ sicher festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter sank vor Malediven
(24.04.18) Am 22.4. sank der 100 Fuß lange Frachter „Maavaa Star“ im Indischen Ozean vor de, Vaavu Atoll auf den Malediven. Das voll beladene Schiff war auf ein Riff nahe Fulidhoo Island gelaufen und leckgeschlagen. Die fünfköpfige Crew funkte einen Notruf und wurde unversehrt gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kritik an Bundesverkehrsministerium nach Schleusensperrung in Brunsbüttel dauert an
(24.04.18) Am 23.4. gegen 15 Uhr wurde die große Südschleuse der Schleusenanlage Brunsbüttel wieder in Betrieb genommen. Am Vormittag bargen Bauarbeiter einen großen Granitblock aus der Schleusenkammer, nachdem der chilenische Frachter „Rauli N“ eine Mauer der Kammer beschädigt hatte, die daraufhin gesperrt werden musste. Warten hieß es dann auf dem Kreuzfahrtschiff „Viking Sea“ der norwegischen Reederei Viking Ocean Cruises. Ursprünglich sollte das 227 Meter lange Kreuzfahrtschiff aus Ijmuiden kommend am 22.4. gegen Mittag in Brunsbüttel einschleusen. Wegen der defekten Südschleuse konnte sie aber erst am Abend einlaufen. Von dort nahm das Kreuzfahrtschiff dann Kurs auf Kiel und passierte die Schleuse in Kiel-Holtenau am frühen Morgen des 23.4. mit Ziel Rostock-Warnemünde. Der Anlauf von Kopenhagen musste gestrichen werden. Scharfe Kritik kam vom Kapitän.
Als Konsequenz werden Kanalpassagen von der Reederei vielleicht aus dem Programm genommen. Die „Aidacara“ strich die Kanalpassage gleich ganz und nahm von Kiel aus Kurs auf den Skagerrak, um nach Stavanger zu kommen. Betroffen von der Sperrung waren auch mehrere Containerschiffe, die mit Ladung aus Hamburg und Bremerhaven vor der Schleuse in Brunsbüttel die Nacht vor Anker lagen. Ein Frachter musste sogar acht Stunden auf einen Platz in der Schleuse warten. Das bedeutet für die Reeder erhebliche Mehrkosten für Treibstoff und Verspätungen. Jens-Broder Knudsen, Geschäftsführer der Agentur Sartori & Berger, erinnerte an die vom Bundesverkehrsministerium zugesagte Bereitstellung einer Task Force für derartige Notfälle. Es müsse jetzt gehandelt werden, damit die Behörden vor Ort endlich in die Lage versetzt werden, solche Probleme schnell zu lösen.
Zuvor hatte es bereits deutliche Kritik der Lotsen an den sehr langen Planungszeiten bei Bauprojekten gegeben. Aus Sicht der Lotsen ist es für den Kanal lebenswichtig, dass in Brunsbüttel und Kiel stets vier Schleusenkammern verfügbar sind. In Kiel sind seit 2014 die kleinen Schleusen wegen Baufälligkeit gesperrt. Der Ersatzbau wird seit zwei Jahren geplant. Der Baubeginn soll irgendwann ab 2020 erfolgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Explosion auf Kutter in Hanstholm
(24.04.18) Ein Schmied erlitt Verbrennungen bei einer Explosion auf einem Kutter im Hafen von Hanstholm am 23.4. gegen 14 Uhr. Der 32-jährige war mit Schweißarbeiten beschäftigt. Er erlitt Verletzungen an Gesicht und Arm und musste mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Wie es zu dem Unglück kam, wurde jetzt untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schaden von 100.000 Euro bei Untergang von Motoryacht
(24.04.18) Die 14 Meter lange Motoryacht, die am Morgen des 23.4. gegen 6.40 Uhr in der der Jaich-Marina im Neuen Hafen von Bremerhaven sank, dürfte ein Totalverlust sein. Der Schaden wurde auf mindestens 100.000 Euro geschätzt. Bis klar ist, warum die Yacht untergegangen ist, dürfte noch einige Zeit vergehen.
Taucher suchten zunächst das Boot nach möglicherweise darin eingeschlossenen Menschen ab, fanden aber niemanden. Dann sorgte die Feuerwehr dafür, dass Öl und andere Betriebsstoffe sich nicht im Hafen verteilen konnten. Auf der Wasseroberfläche rund um das Boot, von dem nur noch die Bugspitze und ein Teil der Kajüte sichtbar geblieben waren, hatte sich bei der Ankunft der Feuerwehr bereits ein Ölfilm gebildet.
Die Untergangsstelle wurde mit Ölschlängeln gesichert. Vor Ort waren 24 Einsatzkräfte und ein Notarzt der Feuerwehr Bremerhaven. Ihr Einsatz endete um acht Uhr. Nun musste die Versicherung entscheiden, wie und wann das Boot geborgen wird.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff verließ Lelystad nach Kollision wieder
(24.04.18) Nach der Kollision mit der Houtrib-Brücke am 21.4. um 13.30 Uhr durfte die holländische Containerbarge “Sulomaro", 2903 ts (EU-Nr.: 02325484), den Hafen von Lelystad am 24.4. um 10.30 Uhr wieder verlassen und nahm Kurs auf Rotterdam. Das am 22.4. um 11 Uhr in Amsterdam ausgelaufene Schiff war mit den auf dem Oberdeck gestauten Containern gegen die Unterkante der Brücke gestoßen.
Mehrere Container wie auch die Brücke trugen Schäden davon. Der Havarist musste daraufhin in der Nähe festmachen, während Rijskwaterstaat seine Untersuchung begann. Der Verkehr über die Brücke zwischen Lelystad und Enkhuizen musste zeitweilig unterbrochen werden, der Schiffsverkehr wurde nicht beeinträchtigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter drohte in Nordvågen zu sinken
(24.04.18) In der Nacht zum 24.4. drohte ein norwegischer Kutter, der an der Fischfarm von Nordvågen festgemacht war, nach einem starken Wassereinbruch zu sinken. Die Feuerwehr von Nordkapp konnte das Schiff mit Lenzpumpen vor dem Untergang bewahren. Am Morgen war es stabilisiert und sollte zur Untersuchung später aufgeslippt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank vor Piñeira
(24.04.18) Am Morgen des 23.4. sank nach einem Wassereinbruch der portugiesische Kutter “Leixón” vor der Küste von Piñeira. Die zweiköpfige Crew wurde von dem Kutter “José Antonio 2º” gerettet und in den Fischereihafen von Ribadeo gebracht. Hier wurden sie mit Symptomen von Unterkühlung behandelt. Eienr von ihnen, ein Fischer aus Figueras, kam ins Hospital de Jarrio.
Quelle:Tim Schwabedissen


Longliner in Waipaoa River gestrandet
(24.04.18) Der Longliner “Jay Patricia” lief in der Nacht zum 24.4. gegen zwei Uhr in der Mündung des Waipaoa River auf Grund. Ein Versuch, das Schiff zu bergen, sollte mit der Flut im Laufe des Tages unternommen werden. Es saß auf ebenem Kiel auf einer Sandbank auf.
Der Eastland Port arbeitete für die Bergung mit der Versicherung zusammen. Dabei sollte möglichst ein Hafenschlepper assistieren. Eigner Tony Magner aus Hamilton wollte die Havarie anschließend untersuchen. Ein Schaulustiger, der mit seinem Auto auf den Strand fuhr, blieb ebenfalls stecken. Er konnte bereit erfolgreich abgeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Baggerschiff gesunken – zwei Mann aus dem Wasser gerettet
(24.04.18) Am Morgen des 23.4. sank auf dem Lough Neagh östlich von Ballyronan ein Baggerschiff. Die Coastguard fing gegen 10 Uhr einen Notruf der zweiköpfigen Crew auf, dass es einen Wassereinbruch auf ihrem Pontonschiff gebe und das Fahrzeug südlich des Skady Towers sinke. Boote der Lough Neagh Coastguard und die RNLI-Boote aus Kinnego sowie Ardboe kamen zu Hilfe.
Die beiden Schiffbrüchigen wurden von einer Sandbarge und zwei Fischern aus dem Wasser gezogen. Sie wurden dann auf das RNLI-Boot aus Ardboe übergesetzt, das sie zur Ballyronan Marina brachte. Von dort ging es wegen Unterkühlungserscheinungen weiter ins Antrim Area Hospital. Vom Wrack des Pontonschiffs wurden zwei Tanks geborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trimaran “Deka”
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Trimaran kopfüber an Kai in Cowes
(23.04.18) Die Coastguard und die RNLI Cowes wurden am 21.4. um 20.30 Uhr alarmiert, nachdem der Trimaran “Deka” kopfüber an den Venture Quays hängend gesichtet worden war. Die Crew einer Red-Funnel-Fähre entdeckte das Boot in seiner prekären Lage und nahm Kontakt mit der Küstenwache auf. Der Renntrimaran war in der Nacht von stürmischem Wind von seinem Trolley am Kai in den Hafen von Cowes geworfen worden.
Dort hing er nun an einer Pier auf der Seite. Da er andere Boote hätte gefährden können, wenn er von dort weitergetrieben wäre, wurde entschieden, ihn zu bergen. Das RNLI-Boot aus Cowes sowie Einheiten der Coastguard von Ventnor und Bembridge rückten aus.
Doch dann zeichnete sich ab, dass der Wind stark nachließ. Deshalb bestand auch keine unmittelbare Gefahr mehr, und das Rettungsboot kehrte nach gut zwei Stunden zu seiner Station zurück. Ein Kran hob den Trimaran am 22.4. zurück auf den Venture Quay.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter "Geert K"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Nur Stunden nach der Rauli N: Neuerliche Havarie in Brunsbüttel
(23.04.18) Nur kurze Zeit nachdem die "Rauli N", die jetzt im Bremer Industriehafen liegt, am 21.4. mit der Mauer der großen Südschleuse in Brunsbüttel kollidiert war, stieß der holländische Frachter "Geert K", 2545 BRZ (IMO-Nr.: 9195705), der sich auf der Fahrt von Puerto Marin nach Stettin befand, um 16.50 Uhr desselben Tages mit dem Leitwerk der kleinen Südschleuse zusammen. Beim Einlaufen wurde er vermutlich vom Elbstrom erfasst, schlug quer und wurde dann gegen das Stahlleitwerk im Vorhafen gedrückt.
Dabei entstanden leichte Schäden an dem Frachter wie auch an dem Leitwerk. Die Schleuse musste, anders als die von der “Rauli N” beschädigte, aber nicht gesperrt werden. Um 17.15 Uhr konnte die “Geert K” nach Abschluss der Untersuchungen die Fahrt fortsetzen und machte am 22.4. um 23.40 Uhr in Stettin fest.
Die “Geert K” ist 88,78 Meter lang, 12,6 Meter breit, hat 5,42 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3.400 Tonnen. Sie läuft für die Flagship Management Co. BV in Farmsum und wurde 2001 bei der B.V. Scheepswerf Damen in Bergum als „Osterstraat“ erbaut. Von 2004 bis 2007 lief sie auch als „HC Hanna“.
Die große Südschleuse der Schleusenanlage in Brunsbüttel sollte unterdessen im Laufe des Nachmittags des 23.4. wieder in Betrieb genommen werden. Am Vormittag bargen Bauarbeiter einen großen Granitblock aus der Schleusenkammer. Sobald diese Arbeiten abgeschlossen waren, sollte der Schiffsverkehr die Schleuse wieder regulär passieren können.
Zuvor hatte unter anderem das Kreuzfahrtschiff „Viking Sea“ der norwegischen Reederei Viking Ocean Cruises auf die Passage warten müssen. Ursprünglich sollte das 227 Meter lange Kreuzfahrtschiff aus Ijmuiden kommend, am 22.4. gegen Mittag in Brunsbüttel einschleusen. Wegen der defekten Südschleuse konnte es aber erst am Abend einlaufen und passierte die Schleuse in Kiel-Holtenau am frühen Morgen des 23.4. mit Ziel Rostock-Warnemünde. Die „Aidacara“ hingegen strich die Kanalpassage von Kiel aus und nahm durch den Skagerrak Kurs auf den nächsten Zielhafen Stavanger. Aber auch viele Containerschiffe aus Hamburg und Bremerhaven ankerten in der Elbe und warteten über Stunden auf einen Platz für das Einschleusen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden im Bosporus
(23.04.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Albany", 3086 BRZ (IMO-Nr.: 8721404), erlitt auf der Fahrt von Nemrut Bay nach Azov Maschinenschaden bei der Passage des Bosporus. Er warf am 21.4. um 20 Uhr Anker bei Karanlik Liman, wo die Crew mit der Reparatur begann. Am 23.4. war das Schiff wieder im Marmara-Meer unterwegs und sollte am 28.4. den Zielhafen erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Kardamena
(23.04.18) Die griechische Fähre "Kalymnos Star", 101 BRZ (MMSI-Nr.: 239083700), konnte am Nachmittag des 22.4. ihre Backbord-Hauptmaschine nicht starten, als sie den fahrplanmäßigen Dienst von Mastichari nach Kalymnos versehen wollte. Daraufhin wurde sie von der Hafenbehörde in Kardamena mit einem Auslaufverbot versehen, bis die Reparatur durchgeführt war. Die 67 Passagiere mussten von Bord gehen und mit einem anderen Schiff die Weiterreise antreten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei indonesische Fähren havariert
(23.04.18) Zwei indonesische Fähren havarierten am 22.4. Erst erwischte es das Landungsschiff "Trisna Dwitya", 876 BRZ (IMO:7397294), das um 09.45 Uhr einen Ausfall der Backbord-Hauptmaschine erlitt. Es war von a Ketapang nach Gilimanuk unterwegs und hatte neben acht Fahrgästen vier Trucks, einen Trailer und zwei Pkw an Bord. Es trieb eine Weile vor Gilimanuk, ehe es an den Kai manövriert werden konnte. Nachdem Fracht und Passagiere von Bord waren, setzte das Schiff die Fahrt nach Ketapang mit der Steuerbordmaschine fort.
Um 11:30 Uhr kam es dann auf der "Pancar Indah", 649 BRZ (IMO-Nr.: 8670772), auf der Fahrt von Ketapang nach Gilimanuk zu einem Ausfall der Ruderanlage. Das Landungsschiff hatte sieben Motorräder, einen Pkw, zwei Trucks und drei Trailer an Bord. Es trieb eine Weile mit der Strömung der Bali Strait rund 500 Meter vor dem Anleger in Gilimanuk. Um 13.30 Uhr erreichte die "Pancar Indah" mit Handsteuerung den Hafen von Gilimanuk.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schweizer Dampfschiff mit Maschinenschaden abgeschleppt
(23.04.18) Missglückter Saisonstart in die Dampfschiff-Saison für die „Uri“ der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees: Der 1901 erbaute, 60 Meter lange Dampfer musste nach einem technischen Defekt am 22.4. vom Fahrgastschiff „Gotthard“ längsseits genommen und in eine Werft geschleppt werden. Das Schiff hätte fahrplanmäßig um 9.12 Uhr in Luzern ablegen sollen. Sie wurde durch ein Motorschiff ersetzt, das den Dienst übernahm.
Die „Uri“ ist eines von fünf Dampfschiffen der SGV. Am 23.4. sollte sie untersucht und anschließend repariert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht in Bremerhaven gesunken
(23.04.18) Im Neuen Hafen in Bremerhaven ist am frühen Morgen des 23.4. eine Motoryacht gesunken. Das 14 Meter lange Boot lag in der Lloyd Marina. Es befanden sich zum Unglückszeitpunkt keine Personen an Bord.
Die Feuerwehr wurde um 6.40 Uhr alarmiert, nachdem eine Mitarbeiterin des Jaich-Hotels das gesunkene Schiff gesehen hatte, von dem noch die oberen Teile aus dem Wasser ragten. Die Einsatzkräfte brachten Ölsperren aus und informierten den Eigner. Der Bremerhavener Bootsbesitzer war schnell vor Ort. Er wollte das Boot mit einem Kran heben lassen. Wahrscheinlich hatte ein technischer Defekt zum Untergang geführt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Container und Brücke bei Kollision beschädigt
(23.04.18) Eine Reihe von Containern sowie die Unterkante der Houtrib-Brücke wurden beschädigt, als ein Binnenschiff am 22.4. um 13.30 Uhr mit dem Bau, über den die N302 zwischen Lelystad und Enkhuizen verläuft, kollidierte. Der Verkehr über die Brücke musste für kurze Zeit gesperrt werden, da sie zunächst in halb geöffneter Position blockiert war.
Am 23.4. wollten Inspektoren von Rijkswaterstaat weine gründliche Untersuchung der Brücke durchführen. Das havarierte Containerschiff machte nach der Anfahrung außerhalb der Schleusen von Lelystad fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre verlor Propellerblatt
(23.04.18) Die norwegische Fähre "Kistefjell", 332 BRZ (IMO-Nr.: 9563160), verlor in der Nacht zum 20.4. ein Blatt eines Propellers. Sie musste daraufhin in Tromsø zur Reparatur aus dem Betrieb genommen werden. Vor weniger als zwei Wochen hatte die Fähre "Fløyfjell" (IMO-Nr.: 9563172) ebenfalls wegen eines Propellerschadens außer Dienst gestellt werden müssen. Die Fähre "Jernøy" (IMO-Nr.: 9429766) sollte die "Kistefjell" auf der Tromsø-Harstad-Route bis zum Abschluss der Reparatur ersetzten. Da sie aber deutlich kleiner ist, war die Kapazität erheblich eingeschränkt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Toter durch Kohlegasvergiftung, zwei Verletzte im Krankenhaus
(23.04.18) Drei chinesische Crewmitglieder des unter Hongkong-Flagge laufenden Frachters “ Feng Hui Hai", 36378 BRZ (IMO-Nr.: 9727649), erlitten am 22.4. im Hafen von Jamnagar in Gujarat eine Gasvergiftung, einer kam ums Leben. Das Schiff war am 21.4. in den Golf von Kutch eingelaufen mit einer Ladung Kohle vom Muara Pantai Offshore Coal Terminal an Bord. Das Schiff warf vor Jamnagar Anker.
Ein Mann der Besatzung war in einen Laderaum gestiegen und dort von Kohlegas ohnmächtig geworden. Als zwei andere ihn retten wollten, wurden sie auch vergiftet. Alle drei wurden mit einem Schlepper an Land und dann weiter ins Krankenhaus gebracht.
Für einen von ihnen kam die Rettung aber zu spät. Die beiden anderen wurden weiter behandelt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack der Dicky wieder aufgetaucht
(23.04.18) Durch Sanderosion ist offenbar das Wrack des Frachters “Dicky” an der Sunshine Coast wieder aufgetaucht, drei Jahre, nachdem die meisten Teile entfernt worden waren. Das 226-Tonnen-Schiff war 1893 an der Küste von Caloundra gestrandet. 2015 hatte der Sunshine Coast Council die verrosteten, scharfkantigen Reste ausgraben lassen, weil sie Menschen hätten gefährden können.
Bis dahin war es eine große Attraktion am Strand gewesen. Doch es wurde nur so viel abgeräumt, wie mit der vorhandenen Ausrüstung möglich war, sodass Reste des Schiffs im Sand zurückblieben. Diese scheinen nun wieder aufgetaucht zu sein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlechtes Wetter behindert Bergungsarbeiten auf Pashur River
(23.04.18) 150 Tonnen Kohle konnten bisher aus dem Laderaum des gesunkenen Leichterschiffs “Bilash” geborgen werden. Beteiligt an der Bergungsaktion waren ein Bagger, ein Bergungsschiff und 31 Mann, davon 11 Taucher. Das Schiff war auf dem Pashur River in den Sundarbans am 14.4. wegne Überladung gesunken.
Doch starke Strömungen und stürmisches Wetter behinderten am 22.4. den Fortgang der Arbeiten. Während der Hochwasserperioden kamen sie praktisch zum Erliegen. Rund zwei Wochen, schätzten die Berger der Hossain Salvage Enterprise, könnte es dauern, das Wrack komplett zu heben.
Das Leichterschiff war auf dem Weg zum Hafen vom Kurs abgekommen und auf eine nicht gekennzeichnete Untiefe aufgelaufen, ehe es sank. Mindestens acht Schiffe waren in den vergangenen fünf Jahren auf dem Fluss untergegangen. Am 14.3.2013 kenterte die “Motahar”, am 24.11.2014 sank die “Shahidut”, gefolgt von der “Southern Star-7” am 9.12., der “Jabalenoor” am 5.5.2015, der “Zia Raj” am 28,.10., der “Sea Horse-1“ am 19.3.2016, der „Aichgati“ am 13.1.2017 und nun der „Bilsah“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge auf Malediven-Riff aufgelaufen
(23.04.18) Am Morgen des 23.4. lief eine Barge auf ein Riff nahe Dhangethi Island im Alif Dhaal-Atoll. Als der Präsident der Regierung der Insel, Mohamed Thaufeeq, seinen Dienst um acht Uhr antrat, saß das Frachtschiff bereits fest. Es sah zunächst so aus, als hätte es angelegt, doch dann stellte sich heraus, dass es festsaß. Von der Maldives National Defence Force gab es noch keine Reaktion.
Quelle:Tim Schwabedissen


Können neue Bilder des Microsoft-Mitgründers Allen das Rätsel der AE 1 lösen?
(23.04.18) Am 23.4. äußerten Forscher die Hoffnung, dass nach der neuerlichen Untersuchung des Wracks des australischen U-Boots HMAS “AE 1” durch die “Petrel” von Paul Allen vor Papua New Guinea neue Erkenntnisse zum Untergang gewonnen werden könnten. Es war das erste von zwei Booten der E-Klasse, die für die Royal Australian Navy erbaut wurden. Es sank am 14.9.2015 unweit der Duke of York Islands mit seiner 35-köpfigen Crew aus Australien, England und Neuseeland.
Im Dezember 2017 wurde es auf der 13. Suchexpedition gefunden. Im April schoss ein ROV der “Petrel” über 8.500 hochauflösende Foots und nahm mehrere Stunden Video auf. James Hunter des Australian National Maritime Museum, ein marinearchäologischer Begleiter der gemeinsamen US-australischen Expedition war guter Hoffnung, dass diese Bilder zeigen könnten, was mit dem Boot geschah.
Er wird unterstützt von Forschern der Royal Australian Navy, der Curtin University, des Western Australian Museum und des Submarine Institute of Australia. Bislang hatte es nur unscharfe Bilder des Wracks gegeben. Bislang zeigten die Bilder, dass die Abdeckung des achteren Torpedorohrs offen stand.
Die „AE 1“ liegt in über 300 Metern Wassertiefe und war der erste U-Bootsverlust der Alliierten im 1. Weltkrieg. Es war bei der Beschlagnahmung deutscher Kolonien im Pazifik eingesetzt und verschwand nach einem Treffen vor mit dem Zerstörer HMAS „Parramatta“ vor Herbertshohe – dem heutigen Kokopo – bei den Duke of York Islands wahrscheinlich durch einen Tauchunfall.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter "Volga 4009"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Maschinenschaden im Bosporus
(22.04.18) Der unter Cook-Islands-Flagge laufende Frachter "Volga 4009", 4966 BRZ (IMO-Nr.: 8829294), erlitt auf der Fahrt von Rostov am Don nach Diliskelesi einen Maschinenschaden beim Transit des Bosporus am 20.4. gegen sieben Uhr. Das Schiff erreichte mit eigener Kraft die Reede von Gebze und ankerte vor Buyukdere. Die Genehmigung zum Transit des Bosporus wurde widerrufen, bis der Schaden behoben war. Am 22.4. lag der Frachter weiter auf Position 40° 45.65' N 029° 26.66' O vor Anker
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier „Rauli N“
(Bild: Wolfgang Peetz)   Großbild klick!

Ramsauers Rache: Mangels Geld aus Berlin bleibt Südschleuse in Brunsbüttel nach Kollision am Wochenende gesperrt
(22.04.18) Beim Auslaufen aus der neuen Südschleuse am 21.4. gegen 14 Uhr geriet der aus Kolding kommende, chilenische Bulkcarrier „Rauli N“, 18070 BRZ (IMO-Nr.: 9116149), mit dem Backbord-Heck in die Seitenmauer der Schleusenkammer nahe des elbseitigen Tors im Bereich einer Tornische. Teile des Mauerwerks brachen ab und stürzten ins Wasser.
Es entstanden zudem Schäden an der Schutzkante und den Betonfundamenten des Schleusenübergangs. Aus Sicherheitsgründen ließ das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel deshalb am Nachmittag die Schleusenkammer sperren. Die Wasserschutzpolizei Brunsbüttel nahm Ermittlungen aufgenommen. Als Ursache kam möglicherweise eine Windböe in Betracht, die den Frachter beim Ausschleusen aus der Kammer erfasste.
Der Frachter erlitt bei der Havarie Einbeulungen und einen Riss in der Bordwand. Es wurde ein Frischwassertank auf einer Fläche von 30x30 Zentimetern aufgeschlitzt. Der Havarist durfte aber um 15 Uhr die Reise nach Bremen fortsetzen und machte dort am 22.4. um vier Uhr fest. Im Industriehafenwurden die Untersuchungen fortgesetzt. Die in der Schleusenkammer versunkenen Teile der Schleusenmauer sollten erst am 23.4. aus dem Wasser geborgen werden. Eine Bergung am Wochenende war aus Mangel an Personal nicht möglich, da die dafür nötigen Fahrzeuge und Taucher nicht zur Verfügung standen. Eigentlich war der Schaden in der Südschleuse nur leicht.
Da aber die gelösten Steine auf die Schienen des Schleusentores fallen könnten, müssen sie wieder zurückgeschoben und gesichert werden. Extra für solche Einsätze wurde im vergangenen Jahr der Schwimmgreifer ‚SG1353‘ mit großem Aufwand modernisiert. In Kiel wurde mit ‚Griep To II' sogar der stärkste Schwimmkran der Schifffahrtsverwaltung in Dienst gestellt.
Doch am Wochenende bestand keine Rufbereitschaft bei der Behörde. Für die Schifffahrt standen in Brunsbüttel deshalb nur noch die große Nordkammer sowie die beiden kleinen Schleusen zur Verfügung. Da aber die großen Schiffe nur durch die Nordschleusen passen, gab es bereits am Abend wieder mehrstündige Wartezeiten für die Schifffahrt.
Neben zahlreichen Containerschiffen und Tankern waren auch zwei Kreuzfahrtschiffe betroffen, die „Royal Viking Sea“ auf der Elbe, die deshalb Besuch in Warnemünde am 23.4. ausfallen lassen musste. Das Schiff hätte am 22.4. um 12 Uhr in Brunsbüttel einschleusen.
In Kiel war es fraglich, ob am Abend das Kreuzfahrtschiff „Aidacara“ in den Kanal einschleusen wird. Der Kapitän wollte sich je nach Wartezeit vor der Schleuse entscheiden. Sollten die Wartezeiten sich weiter steigern, fährt das Schiff am Abend über Skagen nach Norwegen.
Eigentlich war vom Bundesverkehrsministerium bereits 2013 zugesichert worden, dass auch am Wochenende und an Feiertagen eine Rufbereitschaft für Notfälle eingerichtet werden könne. Die dazu notwendigen Mittel hatte der damalige Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) zugesagt. Geschehen war seither aber nichts.
Die „Rauli N“ ist 175 Meter lang, 26 Meter breit, hat 9.8 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 27.348 Tonnen. Sie läuft für die Naviera Chilena Del Pacifico S.A. (Nachipa) in Valparaiso und wurde 1996 bei der Hudong-Werft in Shanghai als „Spring Venture“ erbaut. 1997 wurde sie zur „Asteriks“, 2004 zur „Ocean Premier“ und lief von 2006 bis 2010 als „Idefix Bulker“.
Erst am 20.4. hatte in Kiel die „BF Timaro“ das seeseitige Schleusentor der Südschleuse gerammt. Zum Glück entstanden dabei nur leichte Schäden, und die Schleuse konnte nach zwei Stunden wieder freigegeben werden. Der Frachter warf am Morgen des 22.4. vor Danzig Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper “Gladys B” wird versenkt
(Bild: Alabama Marine Resources)   Großbild klick!

Neue Tauchwracks in Alabama
(22.04.18) Mit der Versenkung des 35 Meter langen Schleppers “Gladys B” (IMO-Nr.: 5111311) am 12.4. hoffte Alabama weiter in der Liga der Top-Ziele für Wracktourismus aufzusteigen. Das betagte Schiff wurde in der Tatum-Winn North Reef Zone rund 22 Meilen südlich von Fort Morgan in 100 Fuß Wassertiefe auf Position 29 53.635’N and 87 56.071’W versenkt. Die Aufbauten ragten, nachdem es übers Heck in die Tiefe ging, bis 62 Fuß unter die Wasseroberfläche auf.
Die “Gladys B”, die 1937 erbaut wurde, wurde dem MRD Artificial Reef Program vom Steiner’s Shipyard in Bayou la Batre gestiftet. Als nächstes soll das ehemalige Forschungsschiff “New Venture” folgen, das im Mai 2018 die finale Inspektion erhält. Das Schiff soll nach Venice geschleppt und 20 Meilen südlich von Orange Beach auf 120 Fuß Wassertiefe zu liegen kommen. Die Aufbauten ragen dann 55 bis 60 Fuß unter die Wasseroberfläche auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht „Persistent“ ausgebrannt
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Motoryacht brennt auf Sandplate bei Terneuzen aus
(22.04.18) Die KNRM-Boote aus Breskens und Hansweert wurden am 20.4. um 10.28 Uhr alarmiert, nachdem die holländische Motoryacht „Persistent“ (MMSI-Nr.: 244730444) im Fahrwasser von Süd-Everingen auf der Westerschelde in Brand geraten war. Beide Rettungsboote nahmen Kurs in Richtung Terneuzen. Von Rijkswaterstaat kamen das Patrouillenboot „RWS 78“ und die „Multraship Rescue 2“ zu Hilfe.
Bei ihrem Eintreffen lag die Yacht qualmend und trockengefallen unweit der Tonne ZE-4 zwischen Terneuzen und Ellewoutsdijk.auf einer Plate. Die zweiköpfige Crew befand sich in sicherem Abstand auf der Untiefe. Zwei Mann der „Zeemanshoop“ wurden ebenfalls dort abgesetzt, um sich ihrer anzunehmen. Sie wurden dann auf die „RWS 78“ gebracht. Derweil breitete sich das Feuer rasch auf ihrem Boot aus.
Das Rettungsboot „Jan van Engelenburg“ lief zurück nach Hansweert, um ein Team der MIRG (Maritime Incident Response Group), einer auf Schiffsbrände spezialisierten Einheit der Feuerwehr, aufzunehmen und zum Brandort zu bringen. Rijkswaterstaat koordinierte den Rettungseinsatz. Die „Persistent“ wurde trotz des Einsatzes schließlich völlig zerstört.
Die Berger von Multraship aus Terneuzen sollten nach der Brandbekämpfung die Yacht abschleppen. Zuvor wurde sie auf mögliche Leckagen hin untersucht werden. Dann wurde sie durch den Gent-Terneuzen-Kanal zur Aricom-Werft gebracht und dort zur Untersuchung an Land abgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff durch Feuer schwer beschädigt
(22.04.18) In der Nacht zum 21.4. geriet ein Binnenschiff am Junokai in Leeuwarden in Brand. Das Feuer wurde um 2.30 Uhr entdeckt. Es befand sich zu der Zeit niemand an Bord. Das Achterschiff brannte vollkommen aus, ehe die Feuerwehr es ablöschen konnte. Bei ihrem Eintreffen schlugen die Flammen bereits aus den Aufbauten heraus. Der Sachschaden war erheblich, die Brandursache noch unbekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sieben Personen aus Seenot gerettet
(22.04.18) Die US Coast Guard assistierte der siebenköpfigen Crew der 80 Fuß langen “Mahana”, die am 20.4. rund 14 Meilen westlich von La Jolla Wassereinbruch erlitten hatte. Um 10:25 Uhr hatten sie die Coast Guard San Diego kontaktiert und gemeldet, dass die Pumpen nicht gegen das eindringende Wasser ankämen. In San Diego stieg ein MH-60 Jayhawk Helikopter auf, außerdem nahmen ein Schiff der U.S. Navy und die San Diego Lifeguards an der Rettungsaktion teil.
Um 11.Uhr war der Jayhawk vor Ort und setzte einen Rettungsschwimmer samt Lenzpumpe an Bord der „Mahana“ ab. Nachdem so der Wassereinbruch unter Kontrolle gebraacht werden konnte, nahm das Schiff Kurs auf den nächsten Hafen. Um 13.45 Uhr machte es in Mission Bay fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht im letzten Moment vor Untergang bewahrt
(22.04.18) Am 20.4. gegen 19 Uhr wurde in einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit eine sinkende Motoryacht von rund 30 Tonnen vor Strømstad vor dem Untergang bewahrt. Die “Horn Rescue” der NSSR kam aus Skjærhalden zu Hilfe, nachdem das Boot zwischen Koster und Strømstad auf eine unmarkierte Schäre gelaufen und leckgeschlagen war. Da das Boot gemeinsam mit einem anderen aus Sand Marina unterwegs war, mussten die vierkpfige Familie an Bord, darunter zwei Kinder, nicht ins Wasser springen.
Sie wurden unversehrt an Bord genommen. Neben der „Horn Rescue“ kamen auch Boote der schwedischen Küstenwache und der Sjøredningsselskapet mit Lenzpumpen zu Hilfe. Von Strömstad liefen die “Kersti Hydén” sowie ein Boot der schwedischen Coast Guard aus und waren binnen einer Viertelstunde vor Ort. Das 19 Meter lange Boot lag mit dem Heck bereits unter Wasser und war am Sinken.
Doch mit drei Pumpen konnte es stabilisiert werden. Dann wurde es langsam in den am nächsten gelegenen Hafen von Strömstad gezogen und erreichte schließlich Kebalviken. Hier war eine Crew der Marine mit einem Kran bereit, das angeschlagene Boot, das wegen eines abgebrochenen Ruders ein großes Loch im Schiffsboden hatte, aus dem Wasser zu heben. In letzter Minute gelang die Rettungsaktion.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker von Eisscholle beschädigt
(22.04.18) Der russische Tanker "Bakar", 2032 BRZ (IMO-Nr.: 9066411) wurde am 19.4. u, 6.30 Uhr bei der Kollision mit einer Eisscholle in der Strait of La Perouse beschädigt. Das in Ballast laufende Schiff wurde am Wulstbug beschädigt und erlitt Wassereinbruch in die Vorpiek. Es wurde nach achtern umgetrimmt, um das Leck aus dem Wasser zu bekommen. Dann setzte es die Reise Wladiwostok nach Nachodka fort. Am 21.4. machte es zur Reparatur bei der dortigen Werft fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper zieht havarierten Frachter nach Bremerhaven
(22.04.18) Der portugiesische Frachter "Annamaria D", 5629 BRZ (IMO-Nr.: 9384186), erlitt in der Nacht zum 20.4. auf der Nordsee vor Ijmuiden Maschinenschaden und wurde manövrierunfähig. Er war um 18.40 Uhr aus Rotterdam nach Bremerhaven ausgelaufen. Der Havarist wurde am Nachmittag des 21.4. von dem deutschen Schlepper "Arion" (IMO-Nr.: 7726902), auf den Haken genommen. Der Schleppzug sollte Bremerhaven im Laufe des 23.4. erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kreuzfahrer saß vor Kuba fest
(22.04.18) Das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "Hebridean Sky", 4200 BRZ (IMO-Nr.: 8802882) lief in den Gewässern von Kuba am 2.14. um 10 Uhr vor der kleinen Insel Cayo Media Luna auf Grund. Es saß auf Position 22 37 N 078 40 W auf flachem Sandgrund fest. Es gelang, das Schiff um 17.10 Uhr mit eigener Kraft wieder freizubekommen.
Es tastete sich dann in tieferes Wasser vor und setzte gegen 19.30 Uhr die Fahrt fort. Es kam von Havanna und war nach Antilla unterwegs, wo es am 22.4. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff setzte Klappbrücke matt
(22.04.18) Ein Containerschiff kollidierte am 22.4. gegen 13 Uhr mit der Houtribbrücke in Lelystad. Sie musste danach für den Autoverkeer auf dem Houtribdijk (N302) zwischen Enkhuizen und Lelystad gesperrt werden, da sie halb offen stehend blockiert war. Inzwischen konnte sie wieder geschlossen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter saß vor Melville Island fest
(22.04.18) Am 11.4. lief das australische Landungsboot "Lauren Hansen", 490 BRZ (IMO-Nr.: 9580869), vor der Küste von Tiwi auf der Fahrt von Darwin nach Elcho Island auf Grund. Offenbar hatte der Autopilot versagt, das Schiff vollführte eine unkontrollierte Drehung und kam um 2.30 Uhr vor Melville Island fest. Mit steigendem Wasserstand kam es um 14.40 Uhr wieder frei.
Danach kehrte es nach Darwin zu einer Untersuchung des Rumpfes zurück. Das Australian Transport Safety Bureau leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Acht Verletzte bei Explosion
(22.04.18) Ein Boot der Jakarta Transportation Agency explodierte am 22.4. an der Pier von Panggang Island im North Thousand Islands-Subdistrikt, wobei mindestens acht Personen verletzt wurden. Das Boot hatte gegen acht Uhr angelegt. Eine Gruppe wollte nach Pramuka Island fahren, die geplante Auslaufzeit war 10:20 Uhr. Doch dann explodierte die Maschine. Die Verletzten wurden ins Pramuka Island Hospital gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leichtern der Bilahs hat begonnen
(22.04.18) Das Leichtern der “Bilahs” auf dem Pashur River in den Sundarbans bei Mongla ging am 21.4. den zweiten Tag weiter. Ein Bagger, ein Leichter und 31 Mann, darunter 11 Taucher der Hossain Salvage Enterprise waren vor Ort im Einsatz. Wenn die Kohle geborgen ist, sollte das Wrack in flacheres Wasser gezogen werden. Die gesamte Aktion sollte 25 Tage dauern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sloop verlor bei Windstille Propeller
(22.04.18) Das RNLI-Boot aus Fowey, die “Maurice and Joyce Hardy” wurde am Morgen des 21.4. alarmiert. Die Sloop „Eglantine” hatte eine Meile südlich von Pencarrow Head den Propeller verloren. Mangels Wind konnte sie auch nicht unter Segeln in den Hafen kommen. Sie wurde von den Seenotrettern auf den Haken genommen und sicher zurück nach Fowey geschleppt. Um 9.25 Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter „Benamahoma" wird abgeschleppt
(Bild: Salvamento Maritimo)   Großbild klick!

Kutter nach Barbate abgeschleppt
(20.04.18) Der 17 Meter lange, spanische Kutter „Benamahoma" (MMSI-Nr.: 224134950) erlitt am 17.4. Maschinenschaden vor Asilah. Das Schiff trieb bei neun Beaufort Wind hilflos in schwerem Seegang. Das SAR-Boot "Salvamar Arcturus" (MMSI-Nr.: 225986507) der Salvamento Maritimo-station in Tarifa wurde zur Assistenz gerufen. Es gelang den Seenotrettern, den Havaristen auf den Haken zu nehmen. Bei schwierigen Bedingungen konnte er um 19.15 Uhr in den Hafen von Barbate eingeschleppt und dort sicher festgemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankmotorschiff „Admiral“
(Bild: Jan Been)   Großbild klick!

Tankmotorschiff verlor Ruderhaus bei Kollision
(20.04.18) Auf dem Van Starkenborgh-Kanal zwischen Zuidhorn und Noordhorn nahe Groningen stieß das 110 Meter lange, holländische Tankmotorschiff „Admiral“, 2780 ts (EU-Nr.: 2331666), am 19.4. gegen die dortige Klappbrücke. Dabei wurde das Ruderhaus des Schiffes zerstört und nach achtern geschoben. Der Skipper blieb unversehrt und konnte den Tanker noch am Ufer sichern.
Rijkswaterstaat sperrte die Wasserstraße danach für den Schiffsverkehr für die notwendigen Untersuchungen. Nach ungefähr vier Stunden konnte er wieder freigegeben werden. Der Fahrzeugverkehr über die Brücke war nicht beeinträchtigt. Sie war erst im August 2017 fertiggestellt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild „BF Timaru“
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Südschleuse in Kiel-Holtenau erneut gerammt
(20.04.18) Zwei Wochen nach der Freigabe der Südschleuse in Kiel-Holtenau hat am Morgen des 20.4. erneut ein Schiff ein Schleusentor gerammt. Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter „BF Timaru“, 8407 BRZ (IMO:9346421), konnte beim Einlaufen in die Schleusenkammer nicht mehr rechtzeitig aufstoppen und prallte mit dem Bug gegen die Innenseite des Schleusentors. Er traf ausgerechnet das am 6.4. nach der Kollision des portugiesischen Containerfrachters „Akacia“, 11662 BRZ (IMO-Nr.: 9315020), der aktuell weiter bei der Norderwerft in Hamburg gedockt war, neu eingebaute Ersatztor.
Um neun Uhr begann die Untersuchung des Schleusentores mit einem Tauchroboter. Die übrige Schifffahrt wurde derweil durch die Nordschleuse umgeleitet. Über Wasser waren lediglich Einbeulungen sichtbar. Da das Schiff aber einen Tiefgang von über acht Metern hatte, musste auch der Bereich unter Wasser mit dem Roboter erkundet werden. Um 9.30 Uhr war der Einsatz beendet. Unter Wasser hatte die „BF Timaru“ keine Schäden angerichtet.
Sie musste zunächst für die notwendigen Untersuchungen in der Schleusenkammer bleiben. Um 10 Uhr durfte das Schiff die Reise fortsetzen. Es war am 12.4. aus Las Palmas ausgelaufen und nach Danzig bestimmt, wo es am 21.4. um acht Uhr eintreffen sollte. Wie hoch der Schaden war, ließ sich noch nicht beziffern.
Die „BF Timaru“ ist 129,5 Meter lang, 19 Meter breit und hat eine Tragfähigkeit von 11.142 Tonnen. Der 669-TEU-Frachter läuft für die BF Shipmanagement GmbH & Co. KG in Stade und wurde 2006 bei der Daehan Shipbuilding Co. Ltd in Yeosu erbaut. Sie lief zunächst als „Normed Bremen“ und „Team Bremen“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler "Urabain"
(Bild: Prefectura Naval)   Großbild klick!

Trawler nach Feuer als künstliches Riff versenkt
(20.04.18) Der argentinische Trawler "Urabain", 1421 BRZ (IMO-Nr.: 7388243), wurde am Morgen des 19.4. als künstliches Riff im Golfo Nuevo versenkt und gesellte sich zu anderen dort bereits liegenden Tauchwracks. Der Eigner Iberconsa hatte für das Schiff keine Verwendung mehr gehabt, nachdem es am 7.9.2017 an der Almirante Storni-Pier in Puerto Madryn in Brand geraten und schwer beschädigt worden war. Erst am 10.9. konnte das Feuer gelöscht werden, danach hatte das Wrack aber nur noch Schrottwert.
In den vergangenen Monaten wurden alle Flüssigkeiten aus dem Schiffsinnern beseitigt und die Inneneinrichtung, soweit sie die Umwelt hätte gefährden können, ausgebaut. Es wurde von dem Trawler „Avisi“ an eine Versenkungsposition bugsiert und legte sich dort nach Öffnen der Ventile zunächst stark nach Backbord über. Um 10.50 Uhr ging es mit dem Bug voran in einer Lust- und Wasserfontäne unter.
Die Operation wurde unter Aufsicht der Prefectura Naval Argentina von den Firmen Raúl A Negro und Cía. y Mar Limpio SRL durchgeführt. Die „Urabain“ kam schließlich unweit eines im Januar versenkten chinesischen Kutters zu liegen. Nun stand das 79 Meter lange und 12 Meter breite Schiff, das 1976 erbaut wurde, vor einer neuen Karriere als Tauchziel im künftig größten Unterwasserpark Argentiniens.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter lief auf Korallenriff
(20.04.18) Der unter Singapur-Flagge registrierte Containerfrachter "NYK Joanna", 27003 BRZ (IMO-Nr.: 9387449), lief am frühen Morgen des 19.4. in der Subic Bay auf ein Korallenriff auf, während er versuchte, die drohende Kollision mit einem Fischkutter zu vermeiden. Der vom Hanjn Subic Shipyard kommende Frachter war kurz nach Mitternacht in Richtung Manila ausgelaufen, als er vom Kurs abweichen musste und im Flachwassergebiet vor McMany’s Point festkam.
Ein Inspektionsteam der philippinischen Coast Guard und einer Bergungsfirma konnten keine großen Schäden oder Lecks am Rumpf entdecken. Der Havarist wurde gegen 11 Uhr wieder flottgemacht und ging unweit der Unglücksstelle für weitere Untersuchungen vor Anker. Am 20.4. lag er vor dem Gelände des Hanjin Subic Shipyard.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trainingsyacht mit überhitztem Motor abgeschleppt
(20.04.18) Am 18.4. um 19 Uhr wurde die NSRI Hout Bay um Assistenz für die Trainingsyacht „Doninia“ gebeten. Sie hatte eine sechsköpfige Crew an Bord, neben dem Skipper aus Kapstadt drei Segler aus Colorado, einen aus Pretoria und einen aus Kathu, an Bord. Das Boot hatte Motorprobleme erlitten und kam bei Windstille deshalb nicht mehr in Richtung der Hout Bay weiter.
Es war einige Stunden zuvor aus Kapstadt bei besseren Segelbedingungen in Richtung Cape Point ausgelaufen. Doch dann brach der Wind zusammen, und die Yacht wurde bekalmt. Der Motor überhitzte sich beim Versuch, in den Hafen von Hout Bay zu gelangen und ließ sich auch nicht reparieren.
Das Rettungsboot „Nadine Gordimer” lief aus und erreichte die “Doninia” drei Meilen vor Noordhoek. Sie wurde dann ohne Probleme nach Hout Bay eingeschleppt, wo die Seenotretter für Verpflegung und Unterkunft für die Segler sorgten. Kurz nach Mitternacht war die Operation beendet.
Am 19.4. sollten die notwendigen Reparaturen durchgeführt sein. Die Segler wollten sich auf dem Landweg zur nächsten Trainingsetappe nach Saldanha begeben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter wurde nach Feuer nach Humboldt Bay geschleppt
(20.04.18) Die U.S. Coast Guard koordinierte die Bergungsaktion für den am 18.4. gegen neun Uhr rund 12 Meilen westlich von Trinidad vor der Nordküste von Kalifornien in Brand geratenen Kutter „Midori“. Die Coast Guard Humboldt Bay hielt es am 19.4. für machbar, den 47 Fuß langen “ Havaristen zu den Eureka Municipal-Docks schleppen sollte, um dort die 1,500 Gallonen Diesel abzupumpen. An Bord waren noch restliche Schwelbrände, die von der Feuerwehr nach dem Vertäuen des Wracks im Fischereihafen von Humboldt Bay am Ende der C Street ablöschte.
Die vorherige Rettung der fünfköpfigen Crew war durch einen anderen Kutter, die „Charlie D“, initiiert worden, die die Küstenwache informierte, dass auf der „Midori“ ein Feuer ausgebrochen war.
Diese hatte über Mobiltelefon die Notlage bekannt gemacht. Die Fischer gingen in Überlebensanzügen in eine Rettungsinsel und wurden von einem weiteren Kutter, der „Pacific Bully”, aufgenommen, noch bevor die Einheiten der Coast Guard vor Ort eintrafen. Das Ruderhaus stand zu der Zeit komplett in Flammen. Der Schlepper „Michelle Sloan“, 175 BRZ (MMSI-Nr.: 367661930), der sich auf der Fahrt von Oakland nach Seattle in der Nähe befand, änderte seinen Kurs auf die „Midori“ und konnte das Feuer an Bord löschen.
Bevor das Wrack dann in den Hafen gezogen wurde, überflog ein Helikopter der Air Station Humboldt Bay das Seegebiet am Abend, stellte aber keine Ölaustritte fest. Daraufhin wurde die Erlaubnis erteilt, den Kutter nach Eureka einzubringen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter bei Vengsøy und Børve gestrandet
(20.04.18) Am Morgen des 20.4. lief bei Vengsøy ein Kutter auf Grund. Er lag mit schwerer Steuerbordschlagseite auf den Felsen. Das NSSR-Rettungsboot „Skomvær III“ kam von der Station in Husøy zu Hilfe und konnte den Havaristen mit steigendem Wasserstand wieder freischleppen.
Um sieben Uhr wurde der Polizei in Hordaland gemeldet, dass ein 30 Fuß langer Kutter bei Ullensvangvegen in Hardanger unweit von Børve gestrandet sei. Zunächst wurden nur zwei Hunde an Bord ausgemacht. Bei näherer Inspektion fand die Polizei aber drei Personen zwischen 20 und 30 Jahren an Bord vor, die betrunken waren. Sie hatten seit vier Uhr festgesessen. Alle drei wurden für Alkoholtests zur Polizeistation Odda gebracht. Der Kutter blieb vorerst auf rund 20 Zentimetern Wassertiefe zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Briese-Frachter nach Reparatur von Maschinenschaden wieder in Fahrt
(20.04.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "BBC Skysails", 6312 BRZ (IMO-Nr.: 9399129), der am 9.3. Maschinenschaden erlitten hatte und am 12.3. zum East Containers Terminal in Colombo geschleppt worden war, machte am 15.4. in Mombasa fest. Die Fracht des Schiffes der Briese Schifffahrts-GmbH & Co. KG in Leer war nach der Havarie auf die „BBS Olympus“, 8255 BRZ (IMO-Nr.: 9508457), derselben Reederei umgeladen worden. Diese nahm damit Kurs auf Shanghai, wo sie am 19.4. festmachte.
Nach den notwendigen Reparaturen in Colombo verließ die „BBC Skysails“ den Hafen am 27.3. wieder und nahm Kurs auf Mombasa. Von dort ging es am 19.4. nach Beira weiter, wo sie am 24.4. erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker erlitt Maschinenschaden auf Großen Seen
(20.04.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Tanker "Falstria Swan", 39333 BRZ (IMO-Nr.: 9367217), erlitt einen Schaden an der Hauptmaschine, als er am 14.4. unterwegs von der Reede von Pointe-Aux-Trembles nach Montreal, Quebec, war. Das Schiff ankerte auf Position 45 37 57 N 73 29 04 W, wo der Schaden repariert wurde. Am 15.4. um 18.40 Uhr verließ es die Region von Montreal und nahm Kurs auf Hamilton, wo sie am 17.4. gegen 13 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Antifer havariert
(20.04.18) Am 19.4. wurde das CROSS Jobourg alarmiert, nachdem gegen 17 Uhr der französische Kutter “Marie Galante” durch einen blockierten Propeller vor Antifer manövrierunfähig geworden war. Das Rettungsboot "President Pierre Huby" der SNSM-Station Le Havre sowie das Patroullienboot “Pluvier” kamen dem Havaristen zu Hilfe. Um 17.30 Uhr war diese vor Ort, und um 18 Uhr hatten Taucher den Propeller wieder befreit. Das Schiff konnte dann unter Eskorte des SNSM-Bootes den Hafen von Le Havre ansteuern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubschlepper nach Kollision nicht mehr fahrtüchtig
(20.04.18) Am 19.4. gegen Mittag konnte der Oder-Havel-Kanal wieder für den Verkehr freigegeben werden, nachdem am Vorabend um 19.45 Uhr der 24,9 Meter lange, polnische Schubschlepper „Karibu-0-01“ (EU-Nr.: 08355172) ein Wassertor in Eberswalde gerammt hatte. Er lag weiter manövrierunfähig am Stadtbollwerk in Nordend. Die Wasserschutzpolizei war am Vormittag noch vor Ort. Gutachter von der Zentralen Schiffsunfallkommission wurden ebenfalls auf dem Schiff erwartet. An der Unfallstelle liefen die Untersuchungen durch das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Eberswalde.
Der 114 Meter lange Schubverband hatte von Niederfinow kommend das Sicherheitstor in Nordend gerammt. Das Ruderhaus wurde dabei stark beschädigt und nach achtern umgeklappt. Der 64-jährige Schiffsführer und der 68-jährige Maschinist, beide aus Polen, zogen sich Verletzungen zu.
Sie konnten aber nach ambulanter Behandlung ihre Platzwunden im Krankenhaus dieses inzwischen wieder verlassen. Da aus einer zerstörten Hydraulikleitung Öl in den Kanal auslief, wurde die Berufsfeuerwehr Eberswalde alarmiert, um eine Ölsperre auszulegen. Ob ein technischer Defekt vorlag oder menschliches Versagen zu der Kollision geführt hat, war noch unklar.
Nach der Havarie war für die „Karibu-0-01“ die Schiffszulassung erloschen. Die Weiterfahrt wurde durch die Behörde untersagt. Ohnehin muss erst eine Reparatur durchgeführt werden. Der Schubverband war mit einer Ladung Roheisen von Stettin nach Berlin unterwegs, als es zu der Havarie kam.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein halbes Dutzend Menschen nach Strandung von Katamaran gerettet
(20.04.18) Sechs Personen, darunter zwei Kinder, mussten sich in einem Schlauchboot an Land retten, nachdem ihr Katamaran am 19.4. vor der Küste von Whangarei gesunken war. Die Polizei wurde gegen fünf Uhr alarmiert, nachdem das neun Meter lange Boot auf Felsen vor den Mokohinau Islands, rund 100 Kilometer nordöstlich von Auckland, gelaufen und leckgeschlagen war. Er war von Wahngaparaoa nach Great Barrier Island unterwegs.
Der Auckland Rescue Helicopter wurde um 5.20 Uhr alarmiert mit der Meldung, dass sich die Schiffbrüchigen im Wasser befänden. Dann kam die Information, dass sie sich auf Felsen unweit ihres Bootes gerettet hatten. Zwei wurden dann von dem Hubschrauber des Northland Emergency Services Trust aufgewinscht, die übrigen, darunter die beiden Kinder, vom Northland Rescue Helicopter.
Alle wurden danach ins Whangarei Hospital gebracht. Sie waren geschockt und ausgekühlt, ansonsten aber wohlauf. Von dem Boot ragte nur noch der Mast aus dem Wasser. Die HMNZS “Hawea” und das Lotsenboot “Whakatere” aus Auckland untersuchten nach Abschluss der Rettungsaktion die Strandungsstelle.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einhandsegler bei Flamborough Head gerettet
(20.04.18) Am 19.4. wurde die Bridlington Coastguard von der CGOC Humber alarmiert, die um 00.09 Uhr den Mayday-Ruf einer Yacht, die vor Flamborough Head ankerte und Wassereinbruch erlitten hatte, auffing. Auch das RNLI-Boot aus Flamborough wurde gerufen, konnte aber bei ablaufendem Wasser nicht dicht genug an die Yacht herankommen, um zu helfen. Deshalb wurden Einsatzkräfte der Coastguard von den Klippen abgeseilt.
Die Yacht lag aufrecht auf ihrem Doppelkiel, als die Retter sie erreichten. Der Skipper wurde abgeborgen und die Klippen hochgebracht. Er war ausgekühlt, aber ansonsten wohlbehalten. Schließlich gelang es dem Rettungsboot gegen acht Uhr, doch noch an die Yacht heranzukommen, um eine Schleppverbindung herzustellen.
Doch unglücklicherweise führten der Seegang und das eingedrungene Wasser dazu, dass das Boot kenterte. Gegen vier Uhr wurde der Rettungseinsatz beendet. Um 8.02 kehrte das Küstenrettungsteam aus Bridlington nochmals zurück zur Strandungsstelle. Nur noch ein kleines Stück eines Kiels war sichtbar, aber keine Anzeichen einer Ölverschmutzung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Binnenschiff in IJzendoorn
(20.04.18) Am 19.4. gegen 17.30 Uhr brach auf dem holländischen Binnenschiff „Werchina“, 3243 ts (EU-Nr.: 02328970), auf Höhe von IJzendoorn auf der Waal ein Feuer im Maschinenraum aus. Das Schiff lag an einer Übernachtungspier. Die Einsatzkräfte aus Ochten nahmen den ersten Löschangriff vor.
Später erhielten sie Unterstützung durch das Löschboot aus Tiel. Durch das schnelle Eingreifen blieb der Schaden durch Feuer und Löschwasser auf den Maschinenraum begrenzt. Die Ursache des Brandes war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsboot in Seenot
(20.04.18) Vor der Küste von Little Haven kenterte am 19.4. ein von dem dänischen Tanker "Else Marie Theresa", 2788 BRZ (IMO-Nr.: 9237864), ausgesetztes Rettungsboot, als es ein Crewmitglied von den Philippinen an Land bringen wollte. Er hatte vom Tod eines Angehörigen in der Heimat erfahren und wollte am Nachmittag vom Cardiff Airport den Heimflug antreten.
Als das Boot sich der Küste näherte, kenterte es in der Brandung. Die vier Insassen konnten sich auf Felsen retten. Um 13 Uhr wurde das RNLI-Boot aus Little and Broad Haven alarmiert und rettete die Gestrandeten von den Felsen. Später barg es auch das Rettungsboot des Tankers, der von Rotterdam nach Pembroke unterwegs war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung in Sundarbans angelaufen
(20.04.18) Vier Tage nach dem Untergang des Leichters “Bilash” auf dem Pashur River bei Mongla traf am Nachmittag des 19.4. ein 40-köpfiges Bergungsteam vor Ort ein, um das Wrack zu heben. Die Eigner haben die Hossain Salvage Enterprise für die Arbeiten unter Vertrag genommen. Vom 20.4. an sollten bei Niedrigwasser zunächst die 775 Tonnen Kohle geleichtert werden.
Die Bergung soll binnen 15 Tagen beendet sein. Das Schiff war am 14.4. in den Sundarbarns gekentert, nachdem es vom Kurs abgekommen und auf eine nicht sichtbare Untiefe aufgelaufen war. Es war der achte Untergang eines Schiffs in den Gewässern binnen fünf Jahren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Versenkungsposition der Tobruk bekanntgegeben
(20.04.18) Das ehemalige australische Landungsschiff HMAS “Tobruk” wird im Juni 1,5 Fahrstunden von Hervey Bay entfernt in den Gewässern zwischen der Fraser Coast und Bundaberg versenkt werden. Dies wurde jetzt bekanntgegeben. Die Position liegt 25 Meilen von Hervey Bay und 22 Meilen von Bundaberg entfernt.
Bereits im Februar haben Taucher Zugangslöcher in den Rumpf geschnitten, durch die später die tiefer gelegenen Räume für Taucher zugänglich sein sollen. Vom 5. bis 7.5. kann das Schiff noch einmal besichtigt werden, bevor es auf die letzte Reise geht. Dabei stellt die Birdon Pty Ltd ihre Arbeit vor, aus dem Kriegsschiff ein Tauchwrack zu machen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Künstliche Riffe im Long Island Sound erhalten Zuwachs
(20.04.18) Das System künstlicher Riffe rund um New York State wird in den kommenden Monaten um etliche Zugänge bereichert. Darunter befinden sich über 43,000 Kubikyards gereinigten Stahls der of Tappan Zee Bridge 338 Kubikyards Stahlrohre und über 30 alte Schiffe, die rund um Long Island in Shinnecock, Moriches, Fire Island, Hempstead und Rockaway sowie dem Smithtown Reef im Long Island Sound versenkt werden sollen.
Allein am Fire Island Reef werden 10 Bargen mit Brückenmaterial, 11 Kanalschiffe, eine Barge mit Stahlrohren und vier Bargen mit Gestein am 28.6. versenkt. Am Hempstead Reef werden ein Dutzend Bargen mit Brückenmaterial und 11 Kanalschiffe im August versenkt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölgefahr der Thorco Cloud beseitigt
(20.04.18) Über 440 Tonnen Schweröl wurden aus dem Wrack des unter Antigua-Barbuda-Flagge registrierten Frachters “Thorco Cloud“, 7813 BRZ (IMO-Nr.: 9290050), ausgepumpt, die in zwei Teile, die 1.730 Meter voneinander entfernt liegen, zerbrochen ist und in 70 Metern Tiefe inmitten der östlichen Verkehrszone der Straße von Singapur liegt. Sie war am 16.12.2015 dort nach einer Kollision mit dem Tanker „"Stolt Committment" gesunken. In beiden Sektionen befanden sich Öltanks, die ausgepumpt werden mussten.
Der Eigner, die Marship GmbH, unterstützt von der P&I-Versicherungsgesellschaft Standard Club, beauftragte die Jaya Salvage Indonesia Anfang 2017 mit der Arbeit. Die Bumi Subsea stellte ROVs, und die dynamisch positionierbare “Surf Allamanda“ der Bourbon Offshore, die als Arbeitsplattform diente. Das Öl wurde mit dem Moskito-Hottap-Werkzeug, das die norwegische Miko Marine entwickelte, verflüssigt.
Ein hochaufgelöster Sonarscan des Wracks ermöglichte es, die präzise Lage jeden Tanks und die optimalen Positionen für die Löcher zum Entleeren zu finden. Jeder Punkt wurde mit dem ROV gereinigt und markiert. Dann wurde der Moskito angesetzt, um die Tanks anzubohren und dabei mit Elektromagneten gehalten. Mit Schläuchen wurde dann das Öl in Tanks auf dem Deck der „Surf Allamanda“ gepumpt. Auf diese Weise wurden 12 Tanks der “Thorco Cloud” angebohrt und mit einer Leistung von 10 – 15 Kubikmetern pro Stunde entleert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild "Atlantic"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter beim Manövrieren in Rønne festgekommen
(19.04.18) Der unter St. Kitts-Nevis-Flagge laufende Bulkcarrier "Atlantic", 2195 BRZ (IMO-Nr.: 8002731), der am 17.4. um 1.45 Uhr aus Kaliningrad nach Bornholm ausgelaufen war, lief beim Ansteuern des Hafens von Rønne gegen 22 Uhr desselben Tages beim Kühlkai auf Grund. Der Grund für die Havarie war nach Polizeiangaben ein relativ niedriger Wasserstand zu der Zeit im Hafen. Allerdings hieß es aus anderer Quelle, der Kapitän habe den Frachter absichtlich auf Grund gesetzt, um eine Kollision mit dem Kai zu vermeiden, nachdem er mit zu hoher Fahrt in den Hafen eingelaufen sei.
Das Schiff konnte sich anschließend aus eigener Kraft wieder befreien. Es wurde von den
"Atlantic" mit Ölperre
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
dänischen Behörden mit einem Auslaufverbot belegt, bis die Seetüchtigkeit nachgewiesen und die Klasse erneuert worden war. Ein Drogentest verlief negativ. Am 19.4. lag der Frachter weiter am Skærve-Kai des Inselhafens.
Bereits am 23.9.2017 war die "Atlantic" zwei Kilometer vor Stångehamn südlich von Oskarshamn von Kalmarsund kommend auf Grund gelaufen. In dem Fall waren sowohl der Kapitän wie auch der 1. Offizier betrunken am Ruder gewesen. Beide wurden anschließend verhaftet.
Vor der Bergung wurden zunächst 24 Tonnen Treibstoff abgepumpt. Am 27.9. wurde die „Atlantic" dann freigeschleppt und zum Damen Shipyard in Oskarshamn gebracht. Nach Reparatur und Beseitigung von Mängeln kam sie am 4.10. wieder in Fahrt.
Die „Atlantic“ hat eine Länge von 79,79 Metern, eine Breite von 12,81 Metern, einen Tiefgang von 4,46 Metern und eine Tragfähigkeit von 3.041 Tonnen. Sie läuft für die EP Shipping SP/F in Torshavn und wurde 1980 auf der J.J. Sietas-Werft in Hamburg-Neuenfelde als „Melton Challenger“ erbaut. 1988 wurde sie zur „Allgard“, 1989 zur „Libra“ und lief von 2003 bis 2006 als „Skulte“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ärmelkanal: Jungerhans-Frachter mit Maschinenschaden bei Land’s End
(19.04.18) Der zypriotische Frachter "BG Jade", 12831 BRZ (IMO-Nr.: 9803687), erlitt am 17.4. gegen zwei Uhr auf der Reise von Rotterdam nach Belfast mit einer 15-köpfigen Crew an Bord einen Schaden an der Hauptmaschine. Das Schiff befand sich auf Position 50 03 42 N, 05 52 54 W in der Verkehrstrennungszone zwischen Lands's End und den Isles of Scilly in Nordrichtung, als der Systemalarm sich aktivierte. Nachdem Reparaturen durchgeführt wurden, war es sehr schnell wieder unterwegs. Um 23 Uhr machte die "BG Jade" am Victoria Container Terminal 3 in Belfast fest.
Der Frachter ist 152,81 Meter lang, 24,6 Meter breit, hat acht Meter Tiefgang und läuft für die Jungerhans Maritime Services GmbH & Co. KG in Haren-Ems. Er wurde 2018 bei der Zhoushan Changhong International Shipyard Co. Ltd. erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild "CT Cork"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Maschinenschaden in Yalova behoben
(19.04.18) Der maltesische Tanker "CT Cork", 6764 BRZ (IMO-Nr.: 9393060), der südwestlich der Azoren am 28.11.2017 Maschinenschaden erlitten hatte und am 2.12. vom Schlepper "Alp Winger" auf den Haken genommen war, lag vom 23.12. bis zum 9.4. in einer Reparaturwerft in Yalova. Nun unter dem Namen "Derg" laufend verließ er die Werft mit Kurs Istanbul, wo er am 9.12. um 23 Uhr eintraf und von dort über Gibraltar weiter nach Yabucoa lief, wo er am 28.4. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper bugsieren die "Cheshire"
(Bild: El Faro de Motril)   Großbild klick!

Motril: Bulkcarrier wird nach Ladungsbrand verschrottet
(19.04.18) Der britische Bulkcarrier "Cheshire", 33042 BRZ (IMO-Nr.: 9593646), verließ am Nachmittag des 18.4. nach sieben Monaten den Hafen von Motril am Haken von vier Schleppern, um in der Türkei verschrottet zu werden. Aus Sicherheitsgründen sperrte der Hafenkapitän den Hafen für die übrige Schifffahrt zwischen 15 und 21 Uhr, während der Frachter auf hohe See gebracht wurde. Die "Cheshire" war am 12.8.2017 mit 42,000 Tonnen Stickstoff, Phosphor und Kalium an Bord auf der Fahrt von Norwegen nach Thailand vor den kanarischen Inseln in Brand geraten.
Die Spuren des Brandes sind deutlich zu sehen
(Bild: Javier Martin)   Großbild klick!
Das Schiff trieb wochenlang auf See, bevor es gelöscht war und eine Einlaufgenehmigung in einen Hafen erhielt. Am 14.9. wurde es nach Motril eingeschleppt, weil die Eigner hier Kapazitäten zur Lagerung der Fracht hatten. Bis zu 200 Arbeiter waren 20 Tage lang beschäftigt, die Ladung aus dem Schiff zu holen.
Danach wurde es untersucht und für seine letzte Reise seeklar gemacht. Diese Arbeiten brachten den Hafenbetrieben Einnahmen von acht Millionen Euro. Um 18 Uhr dann verließ der zum gewohnten Anblick gewordene Havarist den Hafen zu seiner letzten Reise.
Quelle:Tim Schwabedissen


Baggerschiff “Jonathon King Boyd”
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Baggerschiff setzte Gaspipeline in Port O’Connor in Brand
(19.04.18) Ein gemeinsames Kommando aus Coast Guard, Texas General Land Office und RLB Contracting Inc., wurde gebildet, nachdem eine Gaspipeline bei Port O’Connor, Texas, am Abend des 17.4. in Brand geriet. Die Coast Guard Corpus Christi fing zunächst einen Mayday-Ruf des Baggerschiffs “Jonathon King Boyd” (MMSI-Nr.: 367482830) der RLB Contracting Inc aus Port Lavaca.auf, das in Brand geraten war, nachdem es bei seinen Arbeiten die Leitung der Genesis Energy mit dem Ankergeschirr beschädigt hatte, die daraufhin Feuer fing. Die Flammen auf dem Bagger konnten inzwischen gelöscht werden.
Das Schiff wurde aber weiter überwacht, falls der Brand wieder aufflammen sollte. Die 10-köpfige Crew konnte von der „First State“, die als erstes vor Ort eintraf, unversehrt abgeborgen werden. Dann trafen das Port Lavaca Fire Department und ein Löschboot ein. Die Horizon Environmental legte Ölsperren um die “Jonathon King Boyd” gegen eine möglich Treibstoffleckage aus. Eine Sicherheitszone von einer Meile wurde um das Schiff eingerichtet und der Intracoastal Waterway zwischen den Meilen 468 und 474 samt des Matagorda Ship Channel von dessen Molen bis sieben Meilen weit in die Bucht hinaus gesperrt.
Naturgas brannte weiter aus der Pipeline ab, wobei der Druck in dieser allmählich abnahm. Die Leitung wurde abgedichtet, das nun abfackelnde Gas hatte sich bereits zuvor darin befunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fischtrawler “Horizon” mit Hebesäcken
(Bild: Robbie Cox)   Großbild klick!

Ehemaliger Trawler in Dublin geborgen
(19.04.18) Am 6.4. wurde der ehemals französische Fischtrawler “Horizon” mit Hebesäcken und einem Kran wieder an die Wasseroberfläche gebracht. Das Schiff war am 2.3. in der Poolbeg Marina im Hafen von Dublin im Sturm Emma, der über die irische Küste hinwegfegte und schwere Schäden angerichtet hatte, gesunken.
Nur noch der Mast und einige Teile der Aufbauten ragten danach noch aus dem Wasser. Die „Horizon“ war nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn zu einem Wohnschiff umgebaut worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter scheint Ölpipeline in Borneo aufgerissen zu haben
(19.04.18) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Ever Judger", 44060 BRZ (IMO-Nr.: 9632844), stand bei den indonesischen Behörden jetzt im Verdacht, die Ölverschmutzung in Borneo, der fünf Fischer zum Opfer fielen und im Zuge derer er beim Versuch, das Öl abzufackeln, selbst in Brand geriet, verursacht zu haben. Er war der einzige Frachter, der sich zu der Zeit in dem Seegebiet befand, und der 12-Tonnen-Anker dürfte eine dort verlaufende Ölpipeline auf dem Meeresgrund auf fast 500 Metern Länge aufgerissen haben. Taucher fanden entsprechende Spuren an der Leitung.
Es war nicht bekannt, ob den chinesischen Kapitän oder seine 22-köpfige Crew eine Strafe erwartete. Das fragliche Seegebiet war für Schiffe nicht gesperrt, sie dürfen dort aber nicht ankern. Die Leckage entstand unweit der Stadt Balikpapan und verschmutzte über 24 Kilometer Küstenlinie. Fünf Fischer kamen in den Flammen um, als versucht wurde, das Öl in Brand zu setzen und so zu bekämpfen.
Die Pipeline gehört der nationalen indonesischen Ölfirma Pertamina. Die "Ever Judger" lag weiter auf Position 01° 15.72' S 116° 47.29' O auf der inneren Reede von Balikpapan.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hafenfähre von New Yorker Feuerwehr evakuiert
(19.04.18) Die 26 Meter lange, New Yorker Hafenfähre "Lunchbox" (MMSI-Nr.: 367776270), wurde am Anleger an der 34th Street auf dem East River am 18.4. um 8:40 Uhr manövrierunfähig. Das Schiff geriet in unerwartete, starke Strömungen, als sie dort anlegen wollte, und wurde gegen das Ufer gedrückt. Sie musste vom FDNY dort gesichert und evakuiert werden.
Die Passagiere konnten am ungeplanten Liegeplatz aber zunächst nicht von Bord kommen. Sie wurden schließlich einer nach dem anderen von den Einsatzkräften der Feuerwehr an Land gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenprobleme vor Grimsby
(19.04.18) Der maltesische Tanker "Northsea Logic", 3981 BRZ (IMO-Nr.: 9334301), erlitt am 15.4. gegen 20 Uhr auf der Fahrt von Rotterdam nach Tees mit einer Crew von 14 Mann an Bord ein Problem mit der Hauptmaschine. Es war im Kühlwassersystem zu einer Leckage gekommen. Das Schiff warf auf Position 53 48 12 N, 000 31 42 O rund 25 Meilen von Grimsby entfernt bei Humber zur Reparatur Anker.
Es hatte eine Ladung von 621 Tonnen Öl sowie 43 Tonnen Diesel an Bord. Vor Ort waren 4-5 Beaufort Wind aus Südsüdost und moderate See. Am 17.4. um 00.40 Uhr machte die "Northsea Logic" in Tees fest und lief um 14.40 Uhr wieder aus und machte am 19.4. bei Calding in Antwerpen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden in Samsun / Türkei
(19.04.18) Der unter Komoren-Flagge laufende Frachter "Viktor Taratin", 4997 BRZ (IMO-Nr.: 8872538), erlitt am 13.4. an einer Hilfsmaschine zusammen mit einem Notfallsystem in Samsun einen Schaden. Daraufhin wurde das Schiff mit einem Auslaufverbot belegt, bis die Crew ihn repariert und eine Inspektion stattgefunden hatte. Am 14.4. verließ der Frachter den Hafen mit Kurs Rostov am Don, wo er am 19.4. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter mit Maschinenschaden in Lakkadivensee
(19.04.18) Der unter Singapur-Flagge laufende Containerfrachter "Tokyo Triumph", 150709 BRZ (IMO-Nr.: 9737474) musste am 14.4. in der Lakkadivensee zwischen Sri Lanka und den Malediven wegen eines Maschinenschadens stoppen. Er lag auf Position 13-2 3 N 057-54 O. Nachdem der Schaden behoben war, konnte er seine Reise von Rotterdam, wo er am 30.3. ausgelaufen war, nach Colombo wieder fortsetzen, wo er am 19.4. festmachte.
Die “Tokyo Triumph” ist 365,9 Meter lang, 51,2 Meter breit, hat 15,5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 146.792 Tonnen. Der 13.870-TEU-Frachter läuft für die Fleet Ship Management Pte. Ltd. in Singapur und wurde 2017 bei Imabari in Hiroshima erbaut. Am 9.1.2018 war der in Charter von Evergreen laufende Frachter in Hamburg bei einer Inspektion aufgefallen, weil nicht der für den Schiffsbetrieb in der Nordsee vorgeschriebene Diesel mit niedrigem Schwefelgehalt verwendet wurde.
Eine Strafe von 21,843 Euro wurde dafür fällig. Bereits im November 2017 war auf dem Frachter bei einer Kontrolle ebenfalls in Hamburg moniert worden, dass die Verbrauchslisten für Kraftstoffe und Ballastwasser nicht ordnungsgemäß geführt wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter bei Rohukula auf Grund gelaufen
(19.04.18) Der finnische Kutter „Shemara", 275 BRZ (IMO-Nr.: 7904750), lief am 17.4. auf Position 59 55 N 20 13 O auf dem Weg nach Rohukula auf Grund. Der finnische Kutter "Roxen", 416 BRZ (IMO-Nr.: 8912778), ebenfalls von Grenaa kommend, schleppte den Havaristen wieder frei. Er traf am 18.4. um 3.40 Uhr in Rohukula ein. Die „Shemara“ war am 13.4. aus Grenaa ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband auf Ohio River auseinandergebrochen
(19.04.18) Am 18.4. wurde die US Coast Guard alarmiert, nachdem sich um 13.10 Uhr sechs Bargen auf dem Ohio River bei Cairo, Illinois, von einem Schlepper losgerissen hatten. Fünf konnten gesichert werden, eine mit Roheisen beladene Barge sank bei Flussmeile 964 auf rund 30 Fuß Wassertiefe.
Die exakte Untergangsposition war zunächst unbekannt, und das Army Corps of Engineers schloss die Olmsted Schleuse, bis sie lokalisiert wurde. Mit Tauchern und Sidescan-Sonar sollte nach ihr gefahndet werden, sobald die Wetterbedingungen dies zuließen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schiffbruch in Straße von Singapur
(19.04.18) Ein traditionelles indonesisches Fahrgastschiff mit 106 Personen an Bord, darunter 102 Passagieren, sank am 19.4. offenbar nach schweren Seeschlagschäden um 2.53 Uhr bei der Insel Pedra Branca in der Straße von Singapur beim Horsburgh Leuchtfeuer. Das Schiff war zwischen Bandar Penawar, Johor, in Malaysia, und Bintan auf den Riau Islands in Indonesien unterwegs.
Es sank an der breitesten Stelle der Wasserstraße. An der SAR-Operation beteiligten sich Einsatzkräfte aus Malaysia, Indonesien und Singapur. Die meisten Menschen waren indonesische Arbeiter, die in Malaysia tätig waren, auf der Heimreise. Bei der Rettungsaktion landeten vier Menschen im Wasser. Eine Person wurde noch vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schiffbruch vor Peru
(19.04.18) Der peruanische Kutter “Kalamara II” trieb kieloben an der Punta de Bombón in der Islay-Provinz an. Der Hafenkapitän von Puerto de Mollendo startete daraufhin eine Suchaktion nach den zwei Fischern, die nach dem Schiffbruch zunächst vermisst wurden. Die Rettungsoperation wurde mit Booten und Jet-Skis sowie einem Patroulllienboot durchgeführt. Stunden später wurde Francisco Chambi Meza, 30, als einziger Überlebender gerettet. Er hatte schwimmend die Küste erreicht und wurde ins Mollendo-Krankenhaus gebracht. Der Kutter war am 15.4. aus Ilo (Moquegua) ausgelaufen.
Hohe Wellen brachten ihn am 17.4. um 6.30 Uhr zum Kentern. Die Fischer Edgar Mamani Palomino, Oswaldo Huari Mamani und Néstor Quenta Chanchaco kamen ums Leben. Einer trieb tot an, die beiden anderen wurden noch vermisst.
Derweil dauerten die Versuche, sechs vermisste Fischer der “María Esperanza II“ vor Chimbote zu bergen, durch die peruanische Marine an. Das Rettungsteam nutzte die „Morales“ als Taucherbasis, und insgesamt 39 Taucher, darunter 25 der Marine, waren jeden Tag von sechs Uhr morgens bis 21 Uhr abends in 40 Metern Tiefe im Einsatz. Doch gerade diese Tiefe in Verbindung mit einer Sicht von Null und starken Strömungen und Seegang machten die Arbeit auch sehr gefährlich.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Trinidad in Flammen aufgegangen
(19.04.18) Die U.S. Coast Guard kam am 8.4. rund 12 Meilen westlich von Trinidad vor der Nordküste von Kalifornien der Crew des Kutters „Midori“ zu Hilfe, der in Brand geraten war. Ein MH-65-Dolphin-Helikopter der Air Station Humboldt Bay sowie ein 47-Fuß-Boot der Station Humboldt Bay wurden zur Assistenz für den in dichte Rauchwolken gehüllten Havaristen geschickt. Das Boot war als erstes vor Ort und barg die fünfköpfige Crew des Schiffes unversehrt ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsboot stürzte ab
(19.04.18) Zwei Crewmitglieder der kanadischen Fähre "Queen of Cumberland", 2885 BRZ (IMO-Nr.: 9009360), verunglückten am 18.4. um 12.50 Uhr bei einer Rettungsübung am Swartz Bay Terminal. Als das Rettungsboot, in dem sie sich befanden, wieder aufgefiert wurde, versagte einer der Bootsdavits. Es stürzte ins Wasser mit den beiden Männern darin.
Sie hatten Schutzausrüstung und Überlebensanzüge an. Dennoch wurde einer von ihnen verletzt. Mitarbeiter des Terminalbetriebs retteten sie mit einem Arbeitsboot aus dem Wasser. Die „Queen of Cumberland" wurde mit einem Auslaufverbot belegt, bis die Ursache des Versagens geklärt war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderschaden in Ontario
(19.04.18) Am 9.4. erlitt der dänische Chemikalientanker “Tasing Swan", 7232 BRZ (IMO-Nr.: 9403891), einen Schaden an der Ruderanlage, als er sich in Port Weller, Ontario, auf Position 43 12.8 N 79 12.57 W befand. Die Crew führte die notwendigen Reparaturen durch, sodass das von Port Huron kommende Schiff seine Reise fortsetzen konnte. Es machte am 13.4. um 2.30 Uhr in Sarnia fest und lief um 22 Uhr wieder aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband verlor Ruderhaus
(19.04.18) Am Abend des 18.4. kollidierte ein 114 Meter langer Schubverband auf der Havel-Oder-Wasserstraße bei Eberswalde in Barnim mit einem stillgelegten Wassertor. Das Ruderhaus des Schubbootes wurde komplett abgerissen. Der 64-jährige Schiffsführer und sein 68 Jahre alter Maschinist wurden leicht verletzt..
Sie mussten mit Platzwunden ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Aus zerstörten Hydraulikleitungen lief Öl ins Wasser aus. Daher legte die Feuerwehr eine Ölsperre aus und machte den Schubverband an einem Anleger fest.
Das Wassertor, ein älteres Sperrwerk zum Schutz des Schiffshebewerks Niederfinow, wurde bei dem Unfall stark beschädigt. Die Havel-Oder-Wasserstraße musste komplett gesperrt werden. Am 19.4. nahm die zuständige Naturschutzbehörde den Schaden in Augenschein. Experten nahmen die Ermittlungen zur Unfallursache auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter "Rix Partner"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Großer Belt: Betrunkener Russenkapitän kam vom rechten Weg ab
(18.04.18) Auf der Fahrt von Frederiksvaerk, wo er am 17.4. um 15.15 Uhr ausgelaufen war, nach Papenburg, fiel der portugiesische Frachter "Rix Partner", 2446 BRZ (IMO-Nr.: 9195212), der dänischen Verkehrsüberwachung im Großen Belt am 17.4. gegen 23 Uhr durch einen ungewöhnlichen Kurs und Kursabweichungen auf. Als die Wache versuchte, mit dem russischen Kapitän Kontakt aufzunehmen, stellte sich dies als schwierig heraus, weil er offenkundig betrunken war.
Daraufhin wurde der Frachter in Kooperation mit der dänischen Marine und Polizei gestoppt, und der Kapitän wurde an Bord des Patroullienboots „Freja“ zu einem Bluttest an Land gebracht.
Das Ergebnis wurde erst im Laufe des Tages erwartet, doch war er ohne Zweifel betrunken gewesen. Bevor er wieder an Bord eines Schiffes gehen durfte, musste er auf jeden Fall ausgenüchtert sein. Bis dahin blieb er in Haft.
Außerdem erwartete ihn ein Verfahren und eine Strafe. Das Management der dänischen Baltic Shipping Company in Hundested, die die „Rix Partner“ einsetzte, sagte, er würde nicht mehr an Bord eines ihrer Schiffe zurückkehren. Der Frachter musste südlich der Große-Belt-Brücke auf Position. 55° 14.75' N 011° 2.81' O unweit von Nyborg vor Anker gehen, bis das weitere Vorgehen geklärt war.
Die “Rix Partner” ist 88 Meter lang, 13 Meter breit, hat 5,5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3.723 Tonnen. Sie läuft für die Rix Shipmanagement SIA in Riga und wurde 1998 bei der Slovenske Lodenice im slowakischen Komarno erbaut. Am 30.1. lief sie gegen drei Uhr an der Zufahrt nach Vordingborg im Masned-Suund auf Grund, nachdem sie bei niedriger Fahrtstufe von einer Strömung erfasst und auf eine Untiefe gedrückt wurde.
Der Schlepper „Loke" (MMSI-Nr.: 219001619) assistierte dem Havaristen dabei, wieder freizukommen, und um 12.30 Uhr machte er in Masnedo fest. Der russische Kapitän, der von der lettischen Reederei zunächst gelobt worden war für sein umsichtiges Handeln, wurde wenig später entlassen. Dabei stellte sich heraus, dass er zuvor noch nicht einmal genügend Heuer bekommen hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


"HEBO Lift 2"
(Bild: Erik Lemmert)   Großbild klick!

Kranausleger brachen bei Verladeoperation ab
(18.04.18) Bei der Stahlbaufirma Hollandia am Schaardeich in Krimpen an der Ijssel kam es am Morgen des 17.4. zu einem Unfall, als beide Ausleger des holländischen Schwimmkrans "HEBO Lift 2", 1531 BRZ (IMO-Nr.: 9829019), kollabierten, als eine Brückensektion auf die Barge "Lastdrager 35" verladen werden sollte. Vier Personen, darunter der Kranführer, landeten im Wasser. Die Feuerwehr leitete mit Tauchern eine große Rettungsaktion ein. Alle vier Personen konnten gerettet werden. Zwei waren leicht verletzt und wurden auf dem Kai behandelt. Die Seehafenpolizei war vor Ort, und die "RWS 71" von Rijkswaterstaat und die „RPA 2“ des Rotterdamer Hafens leitete die Schifffahrt an der Unfallstelle vorbei. Der Schwimmkran war erst vor kurzem von einer Überholung
"HEBO Lift 2"
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zurückgekommen.
Offenbar brach jetzt durch einen technischen Defekt der Ankerpoint der Leittrosse ab. Das SZW Inspektorat leitete eine Untersuchung des Unfalls ein. Der Schwimmkran „Matador 2“ begann am Morgen des 18.4. mit den Bergungsarbeiten an den heruntergekrachten Kranarmen.
Quelle:Tim Schwabedissen





Containerfrachter "Delphis Gdansk"
(Bild: Joerg Dietrich Kuhnke)   Großbild klick!

Horsens: Ladungsreste der Delphis Gdansk werden verbrannt
(18.04.18) Während der unter Hong Kong-Flagge laufende Containerfrachter "Delphis Gdansk", 25715 BRZ (IMO-Nr.: 9780653), weiter am Kai der Gdanska Stocznia Remontowa in Danzig und der liberianische Bulkcarrier “BBC Neptune", 24050 BRZ (IMO-Nr.: 9537264), bei der Lloyd-Werft in Bremerhaven zur Reparatur der am 27.3. bei ihrer Kollision im Großen Belt
entstandenen Schäden lagen, musste die Gemeinde von Horsens sich weiter mit den angetriebenen Hinterlassenschaften befassen. Große Mengen von Bananen, Kartons und Plastik waren nach dem Zusammenstoß an den Stränden der kleinen Insel Endelave angetrieben. Es war ein zeitaufwändiges Unterfangen, das Treibgut von dort zu beseitigen.
Durchschnittlich sieben Service-Arbeiter waren mit Schaufeln und anderem Gerät im Einsatz gewesen, es einzusammeln. Insgesamt reinigten sie an die 30 Kilometer Küste und sammelten dabei 20 bis 25 Tonnen Ladungsreste vom Strand. Diese wurden nun zum Wärmekraftwerk in Horsens gebracht, wo sie verbrannt werden sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Ruderschaden gestrandet
(18.04.18) Auf dem Rivière-au-Renard strandete in der Nacht zum 15.4. bei Gaspé der kanadische Garnelenfänger "Joneve". Ein Helikopter der National Defense barg die vierköpfige Crew gegen drei Uhr früh ab und flog sie aufs Festland. Die Aktion war bei Dunkelheit und der Vereisung des von der Brandung überschütteten und heftig arbeitenden Havaristen nicht ungefährlich.
Er hatte am Morgen einen Ruderschaden erlitten und war einem anderen Kutter, der "JD Caroline-Christine", auf den Haken genommen und abgeschleppt worden. Beim Einlaufen in den Hafen brach bei hohem Seegang die Trosse, und der Havarist trieb dann auf Grund. Die Coast Guard war am 16.4. vor Ort, und der Treibstoff wurde abgepumpt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Finlandia Seaways nach Maschinenraumbrand abgeschleppt
(18.04.18) Am Morgen des 18.4. befand sich die litauische Fähre "Finlandia Seaways", 11530 BRZ (IMO-Nr.: 9198721), auf dem Haken des holländischen Schleppers "Multratug 14" (IMO-Nr.: 9360594), der aus Esbjerg zur Assistenz gerufen worden war. Die Fähre hatte seit dem 16.4. auf Position 52° 28.42' N 002° 3.09' O vor Lowestoft vor Anker gelegen. Der Schleppzug war mit rund vier Knoten Fahrt auf dem Weg nach Immingham, wo er am 19.4. gegen 10 Uhr einlaufen sollte.
Am 16.4. war es gegen 22.15 Uhr zu einem Brand im Maschinenraum gekommen, fünf Stunden nach dem Auslaufen aus Zeebrügge nach Roysth. Der Humber Rescue Service wurde daraufhin alarrmiert und assistierte dem Havaristen. Ein Crewmitglied, das sich beim Ausbruch des Feuers im Maschinenraum befunden hatte, hatte Verletzungen erlitten und musste abgeborgen werden.
Der Mann wurde in ein Krankenhaus in England transportiert. Die übrigen 18 Crewmitglieder aus Litauen und die vier Frachtbegleiter an Bord blieben unversehrt. Nachdem die Situation unter Kontrolle war, wurde die Assistenz eines in der Nähe befindlichen Schiffes der englischen Marine nicht weiter benötigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker vor Singapur bei Kollision beschädigt
(18.04.18) Der unter Singapur-Flagge laufende LPG-Tanker "Crystal Sunrise", 46885 BRZ (IMO-Nr.: 9631682), kollidierte am 16.4. gegen 2.30 Uhr mit dem griechischen Tanker "Astro Saturn", 57022 BRZ (IMO-Nr.: 9235725), vor der Küste von Singapur. Die "Crystal Sunrise" lief in Charter der japanischen Gyxis und hatte Flüssiggas geladen, die "Astro Saturn" war von der Trafigura gechartert und mit Öl beladen. Der Zusammenstoß ereignete sich, als die "Crystal Sunrise" eine Meile südlich der Tuas Extension einen Lotsen aufnahm.
Bei dem Zusammenstoß wurde ein Tank der "Crystal Sunrise" beschädigt, und 1.796 Tonnen verflüssigtes Butangas traten aus. Außerdem wurden ein Ballasttank aufgerissen und der Bug sowie der Backbord-Anker in Mitleidenschaft gezogen. Die Crew der "Crystal Sunrise" konnte den Gasaustritt unter Kontrolle bringen. Beide Schiffe waren stabil.
Es gab keine Verletzten. Das ausgetreten Butangas verflüchtigte sich rasch, und der Wind trieb es von der Küste Singapurs weg. Beide Schiffe ankerten auf der Kupu-Reede.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestohlener Kutter bei Trouville auf Sandbank gesetzt
(18.04.18) Am 13.4. um 5..50 Uhr stahl ein Mann den französischen Trawler "Le Kiff - CN.636674", 4,43 BRZ (MMSI-Nr.: 227627190), in Trouville-sur-Mer. Er brach eine Tür auf und machte das Schiff los, doch er kam nicht weit, weil es zwei Kilometer weiter auf einer Sandbank strandete, nachdem das Schleppnetz den Propeller blockiert hatte. Das CROSS Jobourg alarmierte die SNSM-Station La Touques-Tourville, nachdem das Schiff im Hafen vermisst wurde.
Die Seenotretter fanden es dann verlassen auf Grund liegend vor. Der Dieb hatte es zu Fuß verlassen und wurde auf dem Weg nach Deauville entdeckt und von der Polizei um 8.20 Uhr festgenommen und arrestiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Mindestens vier Tote bei Bootsunglück auf Kongo
(18.04.18) Das kongolesische Fährboot "Madeleine" aus Ubundu sank am 15.4. gegen zwei Uhr auf dem Kongo River bei Muchaliko, einer Stadt 300 Kilometer von Kindu entfernt. Dabei ertranken mindestens vier Menschen, deren Leichen später aus dem Fluss geborgen wurden, und mehrere Tonnen Fracht gingen verloren.
Das überladene, private Fährboot war in völliger Dunkelheit gegen den Rumpf eines alten Bootes gelaufen und schlug leck. Dadurch kam es zu einem starken Wassereinbruch. Es sank dann bei den Muchaliko Falls.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper beschädigte Strom- und Ölleitungen in Mackinat Strait
(18.04.18) Der US-Schlepper “Clyde S. Vanekevort”, 1241 BRZT (MMSI-Nr.: 338888000), konnte als Verursacher eines Schadens an Ölpipelines und Stromkabeln auf der Wasserstraße, die den Lake Huron und den Lake Michigan verbindet, der am 1.4. entstanden war, identifiziert werden. Das Schiff hatte in einer Sperrzone geankert, und der über den Grund schleifende Anker riss die Leitungen auf. Dies gab Rechtsanwalt General Bill Schuette am 17..4 bekannt. Die Reederei Vanenkevort Tug and Barge war von ihm darüber informiert worden, dass sie für die Havarie in der Straits of Mackinac zur Verantwortung gezogen werden sollte, ebenso wie die Crew des Schiffes. Sie hatte die Markierungen auf dem Kanal und die Eintragungen der Sperrzone in den Seekarten ignoriert. Aus zwei Elektrokabeln liefen 600 Gallonen Isolationsflüssigkeit, die Mineralöl und Benzinnanteile enthielten, aus.
Die Zwillingspipelines der Enbridge Inc., durch die Rohöl und Flüssiggas transportiert wurde, waren von dem Anker zwar eingedellt, aber nicht aufgerissen worden. Nach den Gesetzen von Michigan kann die Verursachung eines Lecks bis zu 25,000 Dollar pro Tag der Leckage Strafe kosten, zuzüglich der Aufwendungen für Schäden an der Umwelt und Gerichtskosten. Am 16.4. gab Enbridge bekannt, ihre Line 5, die über das Wochenende geschlossen worden war, wieder zu öffnen.
Täglich transportiert die 1953 eröffnete Line 5 rund 23 Millionen Öl zwischen Superior, Wisconsin, und Sarnia, Ontario. Die von dem Schlepper zerstörten Stromkabel gehörten der American Transmission Company. Sie sollten mit einem ROV gründlich untersucht werden, sobald die Wetterlage dies zuließ.
Dazu nahm ATC die Durocher Marine und T&T Subsea unter Vertrag. Schlepper und eine Barge sollten neben dem ROV vor Ort eingesetzt werden. Ein Schlepper verfügte über Sidescan-Sonar-Technologie, die ergänzend zu der visuellen Untersuchung durch das ROV eingesetzt werden sollte. Dadurch erhoffte man sich mehr Klarheit über den Reparaturbedarf.
In den vergangenen Tagen wurde durch einen Krisenstab das Mineralöl aus den beschädigten Leitungen entfernt, bislang mehr als 300 Gallonen. Der Department of Agriculture’s Animal and Plant Health Inspection Service (USDA-APHIS) überwachte an Land die angrenzenden Naturräume, konnte bislang aber keine Auswirkungen feststellen. Auch aus der Luft und zu Wasser sollte das Gebiet von Umweltexperten und der Coast Guard weiter kontrolliert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Forschungsschiff lief auf Grund und kollidierte mit Mauer
(18.04.18) Beim Transit des Montlake Cut in Seattle lief das amerikanische Forschungsschiff "Rainier", 1591 BRZ (IMO-Nr.: 6711003), der National Ocean Atmospheric Agency kurzzeitig auf Grund und kollidierte mit einer Betonmauer des Lake Washington Ship Canal am Morgen des 16.4. Die Wasserstraße zwischen Seattles Montlake und dem University District verbindet den Lake Washington mit dem Lake Union. Bei der Havarie wurde einer der Propeller beschädigt sowie der Rumpf eingebeult und verschrammt.
Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Schadenshöhe war noch unklar. Die NOAA leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Neues Ungemach für Arche Noah
(18.04.18) Auf der Geertman-Werft in Zwartsluis zu Reparaturarbeiten liegenden Arche Noah brach am 18.4. gegen sechs Uhr ein Feuer aus. Das schwimmende Bibelmuseum hatte im Januar in einem Sturm in Urk eine Reihe von Sportbooten beschädigt, als es sich von seinen Vertäuungen losgerissen hatte. Nun ereilte es wieder Ungemach.
Dichte Rauchwolken drangen aus dem Achterschiff, nachdem im Zuge der Arbeiten zur Beseitigung der Schäden das Feuer ausbrach. Die Feuerwehr hatte den als mittelgroß eingestuften Brand um 8.30 Uhr unter Kontrolle. Dabei kamen auch Löschboote zum Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergungsarbeit in Fyrisån vorerst abgebrochen
(18.04.18) Die Bergung des Restaurantschiffs “Skeppet” in Fyrisån wurde am 17.4. unterbrochen. Vor rund einer Woche hatten die Vorbereitungen, das im März gesunkene Schiff zu heben, begonnen. Doch während der Arbeiten wurden etliche Löcher im Rumpf entdeckt.
Daraufhin musste der Versuch in der bislang geplanten Form abgebrochen werden. Durch den Druck, der beim Absinken des Wasserpegels im Schiffsinnern beim Lenzen entstand, gaben Teile des Rumpfes nach, zwei Fenster und eine Tür wurden zerstört. Deshalb sollte nun auf einen niedrigeren Wasserstand in Fyrisån gewartet werden, um einen neuen Versuch zu starten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schoner sank in Guarapari
(18.04.18) Am 16.4. sank im Canal de Guarapari unweit des Ortszentrums der brasilianischen Küstenstadt im Bundesstaat Espírito Santo gegen acht Uhr der Schoner "Marta Helena" bei schweren Regenfällen. Versuche der Feuerwehr, ihn mit Lenzpumpen über Wasser zu halten, schlugen fehl, und binnen einer Stunde ragten nur noch die beiden Masten und ein Stück der Bordwand aus dem Wasser. Das 20 Meter lange Schiff wurde unter Wasser zu einer Sandbank gezogen, wo es ausgepumpt werden sollte, sobald der Wasserpegel wieder gesunken ist.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vermisstes Crewmitglied der Geos tot an Bord entdeckt
(18.04.18) Die SAR-Operation der Malaysian Maritime Enforcement Agency (MMEA) für das vermisste Crewmitglied Mohamad Saiful Ashnar der „Geos“ wurde am Morgen des 18.4. auch an Bord des schwer beschädigten Schiffs fortgesetzt. Die Suche nach ihm wurde aber verkompliziert durch ein Gasleck an Bord. Die Bomba Miri Zone stationierte vier Gasexperten an Bord des fünf Meilen vor Tanjong Baram, Kuala Baram, liegenden Schiffs.
Vor Ort waren auch die KM "Siakap", die "Pengalang 2" der Coastguard, die "Neo Petro 18", die MP "Perdana Frontier" und die MP "Nautical Aleesya" der Petronas Carigali Sdn Bhd. Der Fokus der Suchaktion lag auf dem Schiffsinnern, weil Saiful nicht erschienen war, als der Kapitän die Crew vor der Evakuierung musterte. Doch auch die Suche auf dem Wasser wurde durch die MCG "Petras" und die KD "Paus" der malaysischen Royal Navy sowie Flugzeuge von Petronas gemeinsam mit Einheiten der Royal Malaysia Air Force sowie der PDRM Air Unit fortgesetzt, bis die traurige Gewissheit kam:
Um 13.30 Uhr wurde die Leiche von Mohamad Saiful Ashnar im Innern des Schiffs von vier Mann des Miri Zone Fire and Rescue Department entdeckt. Sie wurde zur Labuan Marina gebracht und dort der Polizei übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer in Timaru nach neun Tagen wohl aus
(18.04.18) Die Feuerwehr in Timaru hoffte, den Einsatz auf der "Dong Won 701" Am Abend des 18.4. beenden zu können, neun Tage nach Ausbruch des Brandes. Die Fire and Emergency New Zealand (Fenz) war noch mit rund 20 Mann vor Ort. Bis zum Nachmittag waren alle verbliebenen Hotspots abgelöscht, und der Fokus lag nun darauf, das Schiff der Transport Accident Investigation Commission (TAIC) übergeben zu können.
Es war zwar nicht 100 Prozent sicher, dass es nicht noch Glutnester gab, aber es sah aktuell nicht danach aus. Die Feuerwehr wollte nun das Löschwasser aus dem Schiff lenzen und zur Entsorgung in Containern lagern. Das Schiff war rund zur Hälfte zerstört.
Sein weiteres Schicksal war ebenso unklar wie die Schadenshöhe. Ende der Woche wollte die TAIC an Bord gehen. Bereits seit letzter Woche war sie mit drei Inspektoren vor Ort, die die Crew befragten und andere Untersuchungen durchführten. In 18 Monaten sollte ihr Bericht fertig sein
Quelle:Tim Schwabedissen


Unbekanntes Binnenschiff nach Buhnenanfahrung gesucht
(18.04.18) Am 17.4. lief ein bislang unbekanntes Binnenschiff auf Talfahrt mit nahezu voller Fahrt aus bislang unbekannter Ursache auf eine Buhne bei Rheinkilometer 485,1 auf Höhe Nierstein und verursachte dabei einen erheblichen Schaden. Die Buhne wurde auf fünf Metern Länge und zehn Metern Breite in Mitleidenschaft gezogen. Der Buhnensteg wurde dabei ebenfalls beschädigt.
Nach der Spurenlage muss es sich um ein Binnenschiff mit einem V-Förmigen Bug gehandelt haben. Der Schiffsverkehr wurde nicht beeinträchtigt. Die Ermittlungen dauerten an, und die Polizei suchte Zeugen des Vorfalls.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hochseekat „Dawn Treader“ brennt
(Bild: Manuel Lorenzo)   Großbild klick!

Alicante: Katamaran durch Feuer schwer beschädigt
(17.04.18) Am 16.4. ging der 15 Meter lange Segel-Katamaran „Dawn Treader“ aus Mallorca bei einem Batteriewechsel in Alicante in Flammen auf. Neun Personen zwischen 18 und 62 Jahren mussten gerettet werden. Ein 32-jähriger Arbeiter erlitt Verletzungen und Verbrennungen.
Ein weiterer Mann musste mit Schrammen und Rauchgasvergiftung vom SAMU behandelt werden. Die übrigen sieben wurden ambulant versorgt. 20 Feuerwehrleute waren vor Ort im Einsatz.
Der Katamaran wurde von seinem Ponton an einen anderen Liegeplatz verholt, um ein Übergreifen der Flammen auf andere Boote zu verhindern. Das halb gesunkene Schiff wurde nach Abschluss der Löscharbeiten von einem Mobilkran an Land gehoben-
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild "Finlandia Seaways"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

DFDS-Fähre im Ärmelkanal havariert
(17.04.18) Die litauische Frachtfähre "Finlandia Seaways" erlitt am Abend des 16.4. Maschinenschaden im Englischen Kanal. Das Schiff war um 17.20 Uhr planmäßig aus Zeebrügge ausgelaufen und nach Rosyth bestimmt. Der Havarist warf zur Reparatur Anker vor Lowestoft. Am 17.4. lag er dort weiter auf Position 52° 28.42' N 002° 3.09' O.
Die „Finlandia Seaways“ wurde als „Finnmaid“ 1999 beim Jinling Shipyard, Nanjing, auf Kiel gelegt und am 28.8.2000 an die Nordic Forest Terminals AB, London, abgeliefert. Am 21.9. traf sie in Finnland ein und begann im selben Monat als „Finnreel“ eine Charter der Finncarriers Oy AB, Helsinki, für den Liniendienst Helsiniki - Rauma - Hull. Am 14.3.2001 lief sie 2,5 Meilen vor Rauma nach einem technischen Fehler auf Grund.
Die Reparatur der entstandenen Schäden erfolgte in Göteborg. Am 13.5.2005 wurde das Schiff an die Parline RoRo KS, Norwegen verkauft, blieb aber unter englischer Flagge. Am 17.3.2008 erfolgte der Verkauf an die DFDS Tor Line. Am 16.1. wurde in Rauma ein Propellerschaden entdeckt und dort auch repariert.
Am 23.1.2009 begann alls „Tor Finlandia“ ein Liniendienst von Rauma nach Hull für die Finnlines. Das Schiff wurde nun registriert für die Tor Finlandia Shipping Ltd., Klaipeda. Im Februar 2009 verlegte sie auf die Linie Rotterdam - Immingham. Am 27.11.2012 wurde es für die AB DFDS Seaways, Klaipeda, registriert und am 20.12. in „Finlandia Seaways“ umbenannt. Es ist 162,6 Meter lang, 20,6 Meter breit, hat 6,7 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 8.702 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht “Klaskino II” unbemannt gestrandet
(Bild: Wolf Depner)   Großbild klick!

Zweimaster in Cadboro Bay / USA gestrandet
(17.04.18) Die Segelyacht “Klaskino II” strandete am 14.4. in Saanich, Victoria, in der Cadboro Bay. Das Boot landete auf der Oak Bay-Seite des Strandes. Es hatte zuvor in der Cadboro Bay vor Anker gelegen.
Bis zum 16.4. kam niemand zur Strandungsstelle, dem das Boot hätte gehoören können. Die Dead Boat Society wollte nun die Lage weiter erkunden. Der Zweimaster machte keinen aufgegebenen Endruck. Anfang Januar war auf der Seite von Saanich bereits ein anderes verlassenes Boot gestrandet. Es sollte, sobald die bürokratischen Voraussetzungen gegeben waren für eine Räumung, zur Hartland Landfill geschleppt werden. Zwei weitere Boote lagen in der Bucht unter Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung schwierig ...
(Bild: Asa Wistedt)   Großbild klick!

Bergung der Skeppet in Uppsala komplizierter als erhofft
(17.04.18) Es schäumte und blubberte rund um das mit starker Schlagseite im Wasser liegende Wrack, doch die Arbeit zur Bergung des Restaurantschiffes “Skeppet”, das sich weiterhin halb unter Wasser in Fyrisån in Uppsala befand, hat sich als schwieriger erwiesen als gedacht. Der Rumpf ist offenbar an mehreren Stellen gebrochen, und so lief immer mehr Wasser nach, als die Pumpen fördern konnten.
Nachdem die Berger ein Leck abdichteten, brach an anderer Stelle wieder ein Stück heraus, sodass bislang kein Fortschritt beim Lenzen erzielt werden konnte. Ein weiteres Problem ist, dass der Kai selbst nicht tragfähig genug ist, um Mobilkräne zur Hebung des Wracks einzusetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper "Saint Christopher"
(Bild: Wikimedia)   Großbild klick!

Rettungsplan für seit 64 Jahren gestrandeten Schlepper
(17.04.18) Der vor 64 Jahren vor Ushuaia (Kap Hoorn) auf Grund gesetzte, argentinische Schlepper "Saint Christopher", heute eine der bekanntesten Ansichten der Stadt am Ende der Welt, soll zukünftig ein Naturreservat für die Vogekwekt des Beagle Channel sein. Wegen des vorangeschrittenen Verfallszustands des Schiffes sollte ein mehrstufiger Plan dazu abgearbeitet werden. Eine der ersten Maßnahmen war eine Überprüfung des Schiffsinnern.
Der Schlepper lag seit Jahrzehnten rund 30 Meter vom Ufer entfernt, der Holzrumpf krängte 15 Grad Schlagseite nach Steuerbord. Die Vertreter des Provincial Department of Sanitary Works (DPOSS) und des Museum of the End of the World erstellten eine fotografische Dokumentation und untersuchten die Nutzung des Wracks durch Vögel. Diese haben das Schiff über die Jahrzehnte in Beschlag genommen und nisten zum Teil direkt an Bord, andere machen dort Zwischenstation.
Dies ist auch für Touristen interessant, die die Vögel täglich beobachten können. Einige Spezies kommen jedes Jahr im September und nutzen die "Saint Christopher" als Rückzugsort, andere trocknen ihr Gefieder auf den Leinen sitzend. Wieder andere bauen ihre Nester an Bord.
Das Holz an Bord zeigte sich verrottet, gesplittert oder verrutscht und überwiegend mit Gras und Moos bewachsen. Das Metall im Innern war korrodiert, während die Gänge und Decken, der Hauptmast und der Schornstein einen stabilen Eindruck machten. In den Betriebsgängen gab es noch Reste alter Verkabelungen, und im Maschinenraum stand eine große Lache mit Öl-Wasser-Gemisch.
Im oberen Teil des Rumpfes klaffte ein großer Riss, und die Flächen, die mit Wasser im direkten Kontakt waren, waren praktisch zerstört. Andere Bereiche im Innern zeigten sich sehr gut erhalten, als ob die Zeit stehengeblieben sei. Durch die Besichtigung konnte der Umfang der notwendigen Arbeiten abgeschätzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsboot schleppte Trawler ab
(17.04.18) Am 15.4. wurde das NSSR-Rettungsboot „Idar Ulstein" der Station Ålesund zur Assistenz für den norwegischen Trawler "Storvig", 207 BRZ (IMO-Nr.: 9206841), gerufen. Das Schiff hatte Maschinenschaden erlitten und trieb rund 30 Meilen nordwestlich von Ålesund. Bei ruhiger See konnte das Rettungsboot den Havaristen ohne Probleme auf den Haken nehmen und ihn in den Hafen von Måløy abschleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kenterung der Banque Populaire IX wirft Fragen auf
(17.04.18) Nachdem das aktuell vermutlich schnellste Boot unter Segeln, der Trimaran “Banque Populaire IX”, am 14.4. vor der Küste von Marokko gekentert und schwer beschädigt wurde, versuchte das Shore Team mit zwei Tauchern und drei Technikern am 15.4., das durchgekenterte Boot mit einem Schlepper nach Casablanca zu bringen. Teile des gebrochenen Profil-Mastes waren zuvor gesichert worden. Die Havarie war für den Vendée Globe-Sieger Armel Le Cleac’h mit seinem neuen Ultime-Trimaran ein schwerer Rückschlag.
Der Foiler-Multihull verunglückte auf einer der ersten längeren Shorthand-Testfahrt. Die dreiköpfige Crew, neben Skipper Le Cleac’h der Technische Direktor Pierre-Emmanuel Hérissé und ein Kameramann, wurden mit einem Helikopter abgeborgen und nach Casablanca geflogen. Der Einhand-Spezialist hatte sich mit dem Neubau auf die nonstop-um-die-Welt-Regatta Ende Dezember 2019 vorbereiten wollen.
Er war am 9.4. in Lorient ausgelaufen, um einen wichtigen Einhand-Langfahrt-Test vor dem Höhepunkt in dieser Saison, der Route du Rhum über den Atlantik, zu absolvieren. Er segelte entlang der portugiesischen Küste Richtung Cadiz, um dort Mitsegler für weitere Tests aufzunehmen. Zum Zeitpunkt des Kenterns wehte es mit 18 bis 20 Knoten, und der Seegang hatte sich nach starken Winden bei den Kanaren relativ hoch aufgebaut.
Die Besegelung bestand aus dem einfach gerefften Groß und kleiner Fock. Die Vorhersagen hatten abnehmende Winde versprochen, und es gab keine Zeichen von einem stärker werdenden Wind. Die drei Segler waren unter Deck, und der Skipper hatte sich für einen fünfminütigen Kurzschlaf in einem der Außenrümpfe hingelegt.
Plötzlich aber hob sich das Boot in einer Böe an. Le Cleac’h fierte noch das Großsegel, aber das Manöver reichte nicht aus, um das Boot zu stabilisieren. Es kenterte, und Wasser drang in die Kajüte. Die Segler konnten sich aus den verschiedenen Rümpfen hören.
Le Cleac’h schaffte es, in den Mittelrumpf zu kommen und befand sich dort mit den anderen in Sicherheit. Niemand hatte sich verletzt, und es kam schnell eine Antwort auf den ausgelösten Notruf. Die Sicherheitsausrüstung war griffbereit, und per Mobiltelefon aus dem wasserdichten Sack gelang der Kontakt zum Direktor des Banque Populaire Teams.
Zwei Stunden später traf ein Frachter bei der Yacht ein, und Le Cleac’h sprach mit dessen Kapitän über die Rettungsmöglichkeiten. In der Nacht erwies sich eine Abbergung aber nicht als machbar. Am 14.4. traf gegen Mittag ein Hubschrauber der marokkanischen Marine aus Casablanca ein und winschte die Crew ohne Probleme auf.
Le Cleac’h glaubte, dass die plötzliche Böe Schuld am Kentern gewesen war. Die Rümpfe und Beams waren intakt, als die drei Männer das Boot verließen. Der Mast war aber in mehrere Teile zerbrochen. Nun sollte das Schiff geborgen und alles möglich gemacht werden, um im November die Route du Rhum noch zu ermöglichen. Dabei soll es zum ersten Duell mit Le Cleac’hs Widersacher und Einhand-Weltrekordler Francois Gabart und dessen Boot „Macif“ kommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Forschungsschiff vor Malaysia in Flammen – ein Vermisster und zwei Verletzte
(17.04.18) Auf dem malaysischen Forschungsschiff “Geos", 1069 BRZ (IMO-Nr.: 9511399), kam es am 17.4. um drei Uhr zu einer Explosion im Maschinenraum. Dadurch entstand ein Feuer auf dem 10 Kilometer vor Kuala Baram in Nordwest- Kalimantan unweit der malaysischen Seegrenze operierenden Schiffs, das dieses in kürzester Zeit vollständig erfasste. Der 38-köpfigen Crew blieb nach einem hastigen Notruf nur der Sprung ins Wasser.
Um 3.15 Uhr lief eine SAR-Operation an. 37 Schiffbrüchige wurden gerettet, davon zwei mit Brandverletzungen. Sie kamen ins Miri Hospital zur Behandlung. Ein Mann wurde vermisst. Fünf der Crewmitglieder waren Indonesier, einer kam aus Thailand, die übrigen waren Malaysier.
Ihr Schiff trieb derweil in Flammen gehüllt in der See. Offshore-Versorger, die sich in der Nähe befanden, kamen herbei und begannen mit Löscharbeiten. Der Miri District Maritime Director schickte die APMM "Nabawang Nabed 23", die KM "Siakap“, die"Hisyam 8" und die „Neoptro 18" zur Unglücksstelle Das offene Feuer konnte inzwischen gelöscht werden, doch im Schiffsinnern brannte es weiter. Deshalb war es auch für Lösch- und Suchmannschaften gefährlich, zu versuchen, an Bord vorzudringen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungs- und Umweltschutzaktion nach Bootunglück vor Stockholm
(17.04.18) Am 14.4. wurde das schwedische JRCC alarmiert, nachdem eine Motoryacht in der Nähe von Enskär und Tärnskär in den Außenbereichen der Stockholmer Schären, Wassereinbruch gemeldet hatte. Der Skipper meldete, dass er allein an Bord sei und mit Rettungsweste ausgestattet in ein Schlauchboot gehe. Die Position war zunächst unbekannt.
Daraufhin schickte das JRCC den SAR-Hubschrauber Lifeguard 003 der Base in Norrtälje, das Lotsenboot “Pilot 439“ aus Landsort und die „KBV 303“ der Küstenwache in das Seegebiet bei Enskär/Tärnskär. Der Hubschrauber lokalisierte dann den mit Steuerbordschlagseite auf Grund liegenden Havaristen. Der Skipper konnte wenig später unversehrt von der „KBV 303“ gerettet und an Land gebracht werden.
Am 15.4. traf die “KBV 050” von Södertälje an der Unglücksstelle vor Oxelösund ein, um den Kraftstoff aus den zwei Tanks an Bord zu lenzen. Es war im Vogelschutzgebiet von Enskär in Södermanland havariert. Das ruhige Wetter erleichterte die Arbeiten.
Das Öl wurde in leere Fässer gefüllt, die dann von einem kleinen Arbeitsboot abtransportiert und der Inhalt dann in Container umgefüllt wurde, die eine Tonne zu fassen vermochten. Weil einer der Tanks aber unzugänglich am Schiffsboden war, musste zunächst das in die Motoryacht eingedrungene Wasser gelenzt werden.
Die „KBV 313“ aus Oxelösund hatte zuvor Ölschlängel rund um das Boot ausgelegt. Eine kleine Menge Diesel, die ausgelaufen war, konnte schnell aufgefangen werden. Ölabsorbierende Pads wurden innerhalb der Ölsperre ausgelegt, sodass die Vogelwelt nicht gefährdet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandete Yacht in Whangara geborgen
(17.04.18) Am 16.4. gelang es, die Segelyacht “Erojca”, die am Abend des 14.4. auf den Felsen von Whangara Beach gestrandet war, zu bergen. Die zweiköpfige, von Auckland kommende Überführungscrew konnte sich nach dem Schiffbruch am Nordende von Whangara trotz rauer See unversehrt an Land retten. Das Boot hatte einen Riss an einer Seite des Rumpfes und ein Leck an der anderen davongetragen.
Es wurde freigebaggert, dann mit einem Kran angehoben und auf einem am Strand positionierten Tieflader von Dave McIntosh abgesetzt. Dieser transportierte es nach Gisborne, wo es am Hiabs Yard abgesetzt wurde. Das weitere Vorgehen hängt jetzt von der Versicherung ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


RNLI in Teenby barg ein- und dieselbe Yacht zweimal binnen 24 Stunden
(18.04.18) Zweimal binnen 24 Stunden war das RNLI-Boot aus Tenby vom 13. bis zum 14.4. im Eisnatz. Am 13.4. um 14 Uhr wurde es von der Milford Haven Coastguard angefordert, die den Notruf einer Segelyacht aufgefangen hatte, die in der Carmarthen Bay Wassereinbruch erlitten hatte. Nach einer kurzen Suche lokalisierten die freiwilligen Seenotretter das Boot sieben Meilen östlich von Tenby.
Sie gingen bei der Yacht längsseits, und deren Crew bat, nach Tenby abgeschleppt zu werden. Zwei Rettungsmänner stiegen auf das Boot über und stellten fest, dass deren Lenzpumpe kaputt war. Es gelang ihnen, die Pumpe während der Verschleppung nach Tenby zu reparieren. Zurück im Hafen, wurde die Yacht dort sicher vor Anker gelegt, und um 15.15 Uhr war der Einsatz beendet.
Am 14.4. um 13.30 Uhr kam dann die Meldung, dass eine Segelyacht in dichtem Nebel auf Tenbys Whiteback gestrandet war. Rasch war das Rettungsboot vor Ort und erkannte die Yacht als dieselbe, die tags zuvor bereits geborgen worden war. Die Tenby Coastguard teilte mit, dass der Skipper der Yacht bereits von einem Windsurfer an Land gebracht war und sich in ihrer Obhut am Südstrand befand.
Der Vormann des Rettungsbootes entschied, das zweite, größere Boot der Station anzufordern. Dieses stellte eine Schleppverbindung her und zog die Segelyacht dann von der Sandbank herunter. Erneut wurde sie nach Tenby geschleppt und dort an der Hafenpier festgemacht. Um 15.15 Uhr waren die Rettungsboote zurück an ihrer Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach vermissten Fischern dauert an
(17.04.18) Der Hafenkapitän von Chimbote in der Áncash-Region, Carlos Diaz Honores, gab bekannt, dass die Suche nach den sechs vermissten Fischern der „María Esperanza II“, die am 11.4. nach der Kollision mit dem 224-Tonner „Malena“ (MMSI-Nr.: 760015724) gesunken war, weiterhin andauere. Es sei aber kompliziert, weil das Wrack in 40 Metern Tiefe lag und mit Schlamm bedeckt sei. Von den acht Männern an Bord des Kutters kamen sieben aus Chiclayo und einer aus Venezuela.
Die peruanische Marine war mit dem Patroullienboot „Matarani“, einer Fokker F-60, dem Schlepper „Morales“ und 24 Tauchern vor Ort im Einsatz. Zwei Tote waren am 14.4. geborgen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Löscharbeiten in Timaru kurz vor Abschluss
(17.04.18) Vier Löschzüge aus Wellington, Ashburton und Timaru waren am 17.4. weiter dabei, den Brand auf der Fischfabrik "Dong Won 701" endgültig zu löschen. Über das Wochenende war es gelungen, das Schiff zu betreten und die verbliebenen zwei Brandherde direkt anzugreifen. Am 17.4. sollten erneut Löschtrupps an Bord gehen.
Die Feuerwehr hoffte, am 17. oder 18.4. den Brandort der Transport Accident Investigation Commission zur weiteren Untersuchung übergeben zu können. Das Schiffsinnere wurde belüftet und Löschwasser abgepumpt, um das zu rund 50 Prozent zerstörte Wrack vor dem Untergang zu bewahren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gesunkener Leichter soll binnen zwei Wochen geleichtert und geborgen werden
(17.04.18) Die Bergung des Leichterschiffes “Bishal” auf dem Pasur River in den Sundarbans ist bislang noch nicht angelaufen. Es war mit 775 Tonnen Kohle offenbar überladen gewesen. Der Unfall ereignete sich im Gebiet des Poshur Channel Hathbaria im Hafen von Mongla. Eine Delegeation des Divisional Forest und des Khulna Department of Environment war am 16.4. vor Ort.
Das mit den Aufbauten noch sichtbare Schiff lag bei Ebbe 12 Fuß tief unter Wasser unweit des Öko-Tourismus-Zentrums und des Sundarbans Chadpai Range Patrol Outpost auf Grund. Derzeit gab es keine Hinweise auf Umweltschäden. Das Team des Environment Department nahm Wasserproben.
Die Eigner haben das Wrack inzwischen markiert, damit es nicht die Schifffahrt gefährdet. Ihm wurde eine Frist von 15 Tagen zur Bergung gesetzt. Zwei Schiffe waren derzeit unterwegs, um die Ladung zu löschen. Dies sollte nach Beginn der Arbeiten rund eine Woche dauern.
Die “Bilash war mit einer Ladung Kohle aus Indonesien, die der liberianische Frachter “Observator“ angeliefert hatte, auf dem Kanal unterwegs. Empfänger der Kohle war die Sahara Enterprise in Chittagong.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge machte sich im Sturm selbstständig
(17.04.18) Die Barge “BIG 695” aus St. Louis kollidierte am späten Nachmittag des 15.4. mit der Panama City Marina, nachdem sie sich bei stürmischem Wind von ihrem Liegeplatz losgerissen hatte. Sie riss Stücke aus dem Bauwerk heraus, dann trieb sie weiter Richtung Tarpon Dock Bridge, wo sie nicht nur die Brücke, sondern auch dort liegende Sportboote hätte beschädigen können, ehe sie nach zwei Stunden von zwei ihr hinterhereilenden Schleppern endlich wieder eingefangen werden konnte.
Sie war zu dem Zeitpunkt in Richtung der Appartements in Cove Harbor auf Drift, wurde aber 20 Fuß vor dem Ufer wegen niedrigen Wasserstands durch eine Sandbarre gestoppt, sodass die Schlepper sie nun einzuholen vermochten. Die Barge ist im Kohletransport zwischen Mobile und Tampa eingesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Cherry Venture tauchte wieder auf
(17.04.18) 11 Jahre nach der teilweisen Räumung hat Sanderosion Teile des 1973 am Teewah Beach gestrandeten Frachters “Cherry Venture” wieder zum Vorschein gebracht. Spantenreste ragten rund 300 Meter südlich des Leisha Track Entrance aus dem Sand. Das Wrack hatte bis 2007 eine Touristenattraktion dargestellt, dann wurde es wegen Asbest an Bord zum größten Teil verschrottet. Die unteren Bereiche des Rumpfes blieben aber vor Ort und wurden in der vergangenen Woche freigespült.
Der 1.600-Tonnen-Frachter wurde 1945 als „Scania“ bei der Lindholmens Varv in Göteborg erbaut und lief später als „Slott“ und „Timor Venture“. 1973 war er für die Sea Tankers Pty. Ltd. in Singapur als „Cherry Venture“ im Einsatz. Auf der letzten Reise am 6.7. jenes Jahres war sie von Auckland nach Brisbane unterwegs und geriet in einen Sturm mit Wellenhöhen von 12 Metern.
Das unbeladene Schiff ragte hoch aus dem Wasser und wurde weit auf den Strand gedrückt. Die 25-köpfige Crew konnte ebenso wie zwei Bordaffen abgeborgen werden. Alle Versuche, den Frachter wieder flottzumachen, scheiterten. Ein Unternehmer namens Peter Vagellas wollte ihn wieder flottmachen und zu einem Luxusliner umbauen.
Als schwimmendes Casino hätte er vor dem Great Barrier Reef liegen sollen. 1977 fand der letzte von insgesamt neun Bergungsversuchen statt. Das Wrack wurde zu einem populären Touristenstopp auf der Fahrt von Noosa nach Fraser Island. Im Dezember 1985 wurde der Propeller abmontiert, von der Rainbow Beach Business and Tourism Association restauriert und als Monument in Rainbow Beach aufgestellt. Ende 2006 wurden erstmals Pläne laut, das rostende Schiff zu verschrotten, weil es zusehends eine Gefahr darstellte und Asbest im Maschinenraum vorhanden war. Am 13.2.2007 begann der Abbruch. Die verbliebenen Schiffsreste wurden dann begraben. 2013 legte der Wirbelsturm Oswald erstmals wieder die Reste des Rumpfes frei.
Dies führte erneut zu einem Anstieg des Tourismus. Strandfahrer wurden jetzt vor den Gefahren einer Kollision mit dem stählernen Hindernis im Sand gewarnt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Unbekanntes Wrack vor Karratha entdeckt
(17.04.18) 120 Kilometer vor der Küste von Karratha fand ein Team von Wissenschaftlern des Forscher des Australian Institute of Marine Science an Bord des australischen Forschungsschiffs "Solander", 384 BRZ (IMO-Nr.: 9423463), bei einer Routinekartierung des Gebiets ein bislang unbekanntes Wrack. Es war am 16.4. aus Broome in den Pazifik ausgelaufen. Zunächst hatte der Kapitän eine ungewöhnliche Formation mit dem Echosounder festgestellt.
Bei einer näheren Untersuchung wurde dann ein 37 Meter langes Schiff in 60 Metern Tiefe ausfindig gemacht. Es war aus Stahl gebaut und stammte wohl aus dem 20. Jahrhundert. Bislang konnte es noch nicht identifiziert werden. Aufgenommenes Videomaterial wurde dem West Australian Museum übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trecker mit Anhänger holt Passagiere vom Schiff
(Bild: Juegern Dumnitz)   Großbild klick!

Passagiere mit Traktor vom Schiff geholt
(16.04.18) Das deutsche Fahrgastschiff „Hessen“ (EU-Nr.: 4201320) erlitt am Nachmittag des 15.4. bei der Saison-Eröffnungsfahrt auf der Weser bei Lippoldsberg einen Hydraulikschaden und wurde manövrierunfähig. Gegen 15.30 Uhr schaffte das Schiff mit Verspätung wegen Hochwassers aus Bodenfelde kommend noch bis an den Anleger. Doch es lag dort drei Meter vom Ufer entfernt, sodass die Distanz nicht zu überbrücken war, und die örtliche Feuerwehr war für so einen Fall nicht ausgerüstet.
Deshalb rückte ein Trecker mit Anhänger an und begann zusammen mit der Besatzung des Fahrgastschiffes mit der Evakuierung der 150 Fahrgäste. Der Getreideanhänger wurde wenige Zentimeter vom Schiff entfernt positioniert, dann stiegen die Fahrgäste auf den Hänger um. Helfer standen bereit, als die Fahrgäste 50 Meter entfernt an einem Wohnmobilstellplatz mit einer Leiter wieder abstiegen.
Eigentlich sollte die „Hessen“, die gegen 10 Uhr in Bad Karlshafen ausgelaufen war, bis nach Oedelsheim laufen und dort drehen und zum Abgangshafen zurückkehren. Nun lag sie aber erst einmal in Lippoldsberg, bis geklärt war, ob sie an Ort und Stelle repariert werden kann oder abgeschleppt werden muss.
Das „Hessen“ wurde 1992 in bei der Luxwerft in Oberwinter am Rhein erbaut. Sie hat eine Länge von 33 Metern, eine Breite von 8,80 Metern und einen Tiefgang von 0,58 Metern. Angetrieben wird das Schiff der der Personenschifffahrt K & K Söllner in Kassel von zwei Dieseln mit je 251 PS. Es kann 250 Passagiere befördern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler "Ann Marie – BM 218" und RNLI
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Ärmelkanal: Ruderschaden führte zu Strandung vor Brixham
(16.04.18) Beide Rettungsboote der RNLI-Station Torbay waren nach der Strandung des Trawlers "Ann Marie – BM 218", 150 BRZ (IMO-Nr.: 7508960), auf Felsen in Brixham im Einsatz. Das Schiff hatte am 14.4. einen Ruderschaden erlitten und war um 11.15 Uhr vor Shoalstone bei Berrhead aufgelaufen. Um 12.20 Uhr liefen die "Leslie & Mary Daws" und "Alec & Christina Dykes" zur Assistenz aus und waren wenig später vor Ort.
Ein Rettungsmann wurde auf der 29 Meter langen „Ann Marie“ abgesetzt, um beim Herstellen einer Schleppverbindung zu assistieren. Um 13.30 Uhr gelang es dann, den Havaristen mit der auflaufenden Flut sanft von den Felsen herunterzuziehen. Das ruhige Wetter begünstigte den Verlauf der Bergungsaktion. Danach machte sich die „Ann Marie“ mit eigener Kraft auf den Weg in den Hafen von Brixham, wobei sie von den RNLI-Booten eskortiert wurde.
Schleppverbindung wird hergestellt
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Gegen 14 Uhr waren die Rettungsboote wieder klar auf Station, nachdem sie bebunkert worden waren. Der Ruderschaden war offenbar durch einen Fehler am Rudersystem hervorgerufen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen








Frachter "Royal 09"
(Bild: Tin Tuc)   Großbild klick!

Frachter kollidierte mit Brücke
(16.04.18) Der vietnamesische Frachter "Royal 09", 1296 BRZ (IMO-Nr.: 9560807), erlitt am 15.4. am unterhalb der Dong Nai Bridge auf dem Ð?ng Nai River in Bien Hoa City Maschinenschaden und warf Anker. Doch mit der auflaufenden Flut kam er in Kombination mit starkem Wind ins Treiben und driftete rund 100 Meter flussaufwärts. Um 16.20 Uhr kollidierte er mit der Brücke und blieb mit dem Heck an ihr hängen.
Nach einer halben Stunde gelang es drei Schleppern, den unbeladenen Havaristen wieder zu befreien und an einen sicheren Ankerplatz zu bugsieren. Die neunköpfige Crew blieb unversehrt. Die Brücke erlitt beim Aufprall leichte Schäden.
Sie war nach dem Zusammenstoß zunächst für den gesamten Verkehr gesperrt werden, konnte nach einer Inspektion aber wieder freigegeben werden. Die Hafenbehörde leitete eine Untersuchung ein.
Die „Royal 09“ ist 75,14 Meter lang, 11 Meter breit, hat 5,06 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2.368 Tonnen. Sie läuft für die Royal Maritime JSC in Haiphong City und wurde 2011 bei der Werft Hoang Gia erbaut. Quelle:Tim Schwabedissen


Schwimmkran „Eide Lift 8“
(Bild: Karen Klepper)   Großbild klick!

Ehemaliger Magnus-Schwimmkran drohte zu sinken
(16.04.18) Am 14.4. um 10.39 Uhr meldete der unter Panama-Flagge registrierte Schwimmkran „Eide Lift 8“, 904 BRZ (IMO-Nr.: 6725212), Wassereinbruch im Maschinenraum in Høylandsbygd auf Halsnøy. Das längsseits der „Eide Lift 7“ (IMO-Nr.: 8757099) am Reparaturkai liegende Fahrzeug sackte binnen 10 Minuten zwei Zentimeter tiefer. Die Feuerwehr von Kvinnherad wurde alarmiert und begann, das eindringende Wasser zu lenzen.
Um 12.30 Uhr war der Kran soweit stabilisiert, dass er nicht mehr zu sinken drohte und hatte sich um 13 Uhr wieder einen halben Meter gehoben. Mit Pressluft gelang es um 14 Uhr auch, das Leck zu lokalisieren und abzudichten. Die Feuerwehr war mit fünf Einsatzfahrzeugen und 15 Mann vor Ort. Auch die Küstenwache und die Polizei waren vor Ort, insgesamt waren 35 Personen im Einsatz.
Der Wassereinbruch ereignete sich während des Befüllens von zwei Ballastwassertanks an Backbord zur Stabilisierung des Fahrzeugs vor dem Anheben des Kranauslegers. Das Wasser lief dann aber durch ein Leck in achtern liegende Tanks, die zum Maschinenraum hin geöffnet waren.
Die “Eide Lift 8” ist 46,86 Meter lang, 19,97 Meter breit, hat 1,82 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 937 Tonnen. Sie wurde bei den Kieler Howaldtswerken 1967 als „Magnus V“ erbaut. Sie war von 1982 bis 2005 als „Taklift 3“ und bis 2014 als „GPS Atlas“ im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht hatte Ölleckage
(16.04.18) Am 15.4. um 10 Uhr wurde die NSRI Port Edward alarmiert, nachdem die Segelyacht “Chinook” mit einer zweiköpfigen Crew an Bord auf dem Weg von East London nach Durban eine Ölleckage gemeldet hatte. Sie befand sich 40 Meilen südlich von Port Edward. Die Telkom Maritime Radio Services assistierten bei der Abwicklung des Funkverkehrs.
Um 14 Uhr meldeten die Segler, dass sie Reparaturen durchgeführt hätten, aber Treibstoff benötigten. Von der NSRI-Station Port Edward lief die “Wild Coast Sun Rescuer” aus und traf sich nördlich von Port St Johns mit dem Boot. Die Seenotretter übergaben Treibstoff auf die „Chinook“ und vergewisserten sich, dass die Weiterreise sicher sei.
Quelle:Tim Schwabedissen


Segelyacht kollidierte nach Treibstoffproblemen mit Fahrwassertonne
(16.04.18) Die Segelyacht “Saudade” geriet in der Nacht zum 15.4. in Schwierigkeiten auf der Westerschelde. Auf Höhe von Tonne 47 gab es ein Problem mit der Treibstoffzufuhr, woraufhin die Crew Anker werfen wollte. Doch dieser hielt nicht im Grund, und die Yacht ging auf Drift.
Daraufhin wurde die KNRM-Station Hansweert alarmiert. Auf ihrer Treibfahrt kollidierte die „Saudade“ unterdessen mit einer Fahrwassertonne und verfehlte eine weitere um ein Haar. Endlich fand der Anker Halt auf Höhe von Tonne 51. Nach dem Eintreffen vor Ort vergewisserten sich die freiwilligen Seenotretter zunächst, dass das Boot keinen Wassereinbruch erlitten hatte. Dann wurde sie in Schlepp genommen und nach Hansweert abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wasserbus steckte unter Brücke fest
(16.04.18) Am 14.4. um 16.15 Uhr blieb das Fahrgastschiff “Brigantia”, einer von zwei Wasserbussen der Bristol Ferries, unter der Pero’s Bridge stecken. Das Schiff saß rund 10 Minuten lang fest, ehe der Skipper es wieder herausmanövrieren konnte. Es war offenbar zu weit zur rechten Seite gekommen, wo die Brücke nicht mehr so hoch ist.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre kollidierte mit Kai in Neapel
(16.04.18) Am Morgen des 15.4. kollidierte die Fähre "Porfyrousa" beim Anlegen in Neapel mit dem Kai, als sie von Diakofti Kythira kam. An Bord befanden sich148 Passagiere, die unversehrt blieben, vier Trucks und 46 Pkw. Die Fahrgäste wurden abgesetzt und die Fähre dann mit einem Auslaufverbot belegt, bis die Schäden repariert und die Klasse erneuert waren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht auf Überführungstörn gestrandet
(16.04.18) Die Segelyacht “Erojca” strandete am Abend des 14.4. gegen 20.30 Uhr auf der Überführungsfahrt am nördlichen Ende von Whangara in stürmischer See. Die zweiköpfige Crew konnte sich an Land retten. Die Yacht war in Auckland wenige Tage zuvor verkauft worden. Der Skipper und ein jüngerer Mitsegler wollten sie dann in die neue Heimat bringen, als sie an der Spitze der Südinsel in Schwierigkeiten gerieten.
Zunächst wurde die neuseeländische Coastguard alarmiert, konnte aber ihren Einsatz beenden, als die Yacht auf dem Strand lag und die Crew gerettet war. Personal von Gisborne Hiabs wollte das Boot am 16.4. bergen. Die Crew wurde in Whangara Marae untergebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Patroullienboot schleppte Segelyacht ab
(16.04.18) Das Patroullienboot SLNS “Savurala” der Marine von Sri Lanka assistierte am 14.4. der Segelyacht “Sandetie", die 72 Meilen vor dem Galle Lighthouse Maschinenschaden erlitten hatte und einen Notruf funkte. Das Marineschiff nahm die Yacht auf den Haken und schleppte sie in den Hafen von Galle ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sportboot in Schwerin in Seenot
(16.04.18) Am Nachmittag des 14.4. gegen 15:20 Uhr meldete sich ein Sportbootführer bei der Wasserschutzpolizei in Schwerin und teilte mit, dass auf einer Probefahrt auf dem Schweriner Heidensee wenige Augenblicke nach Ablegen einen Wassereinbruch erlitten hatte und das Boot zu sinken droht. Er schaffte es noch, sein Boot in Richtung des Ufers zu steuern und rettete sich dann an Land. Aus dem Boot begann danach Öl auszulaufen.
Sowohl die Feuerwehr wie auch die untere Wasserbehörde wurden alarmiert. Der Feuerwehr gelang es, durch das Ausbringen einer Ölsperre eine Verbreitung der auslaufenden Flüssigkeiten zu verhindern. Warum das Boot volllief, war noch unklar. Die Bergung des Sportbootes dauerte mehrere Stunden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht am Jensen Beach gestrandet
(16.04.18) Die beiden Sportboote „Peace & Plenty“ und „Pine Nut“ wurden am Nachmittag des 15.4. auf die Uferbefestigung des Jensen Beach Causeway getrieben. Skipper Geoffrey Leonard hatte auf der Motoryacht “Pine Nut” gelebt und war gerade bei einem Freund zu Besuch, als er vom Martin County Sheriff's Office über das Ungemach informiert wurde. Sein Boot hatte bereits mehrere Wirbelstürme, darunter den Hurrikan Irma, überstanden.
Doch dieses Mal war die Lage ernst. Die Felsen hatten zwei Lecks in den Rumpf gerissen, sodass das Boot sinken würde, schleppte man es frei. Zunächst wurden die Bordkatze und Herzmedikamente von Bord geholt. Das Boot lag mit schwerer Backbordschlagseite am Ufer.
Quelle:Tim Schwabedissen


Glückliche Rettung dreier Sportbootfahrer
(16.04.18) Die Crew der 30 Meter langen, amerikanischen Fähre "J.J. Callies" (MMSI-Nr.: 367107990), rettete am Abend des 14.4. im Plum Gut drei Männer einer 34 Fuß langen Cris Craft, die im Greenport Canal auf dem Weg nach Port Jefferson an der Westseite des Plum Gut Lighthouse auf Felsen gelaufen und gesunken war. Die Southold and Shelter Island Polizei vom Land her und die North Ferry am Wasser hielten nach einem Notruf Ausschau zwischen Greenport und Shelter Island, ohne etwas zu entdecken. Nachdem die Southold Polizei weitere Informationen erhalten hatte, konnte die Suche in den Long Island Sound beim Plum Gut vor dem Orient Point eingegrenzt werden.
Von dem Holzboot ragte nur noch der Bug aus dem Wasser. Der Eigner Michael C. Cigna, 36, aus Shirley, trieb eine Viertelmeile nordwestlich davon auf einem Kissen im Wasser, ein zweiter Mann, Mr. DiStefano hielt sich an der Bugspitze fest, und der 50-jährige Patrick Brinker aus Shirley trieb vom Wrack weg und war in der rauen See bei Windgeschwindigkeiten von 30-35 Meilen nicht zu sehen. Die Polizei forderte ein Suchflugzeug vom Suffolk County sowie die "J.J. Callis” an, die das nächststehende Schiff war.
Das Orient Fire Department beteiligte sich mit einem Boot ebenfalls an der Rettungsaktion und konnte Cigna aus dem Wasser ziehen. Als die "J.J. Callis" am Wrack des Motorboots eintraf, konnten zwei Crewmitglieder Mr. DiSteffano retten. Dann wurde nach Mr. Brinker gesucht, den Captain Crowe tatsächlich wenig später im Wasser entdeckte. Er manövrierte die Fähre so, dass auch er an Bord gezogen werden konnte. Alle drei kamen mit Unterkühlungen ins Eastern Long Island Hospital in Greenport.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter „Nazareno“ im Schlepp
(Bild: Salvamento Maritimo)   Großbild klick!

Kutter nach Barbate eingeschleppt
(15.04.18) Am 14.4. wurde der Kutter „Nazareno“ vor dem Hafen von Barbate durch Maschinenausfall manövrierunfähig und bat hilflos in der See treibend gegen neun Uhr um Assistenz. Das SAR-Boot „Salvamar Gadir“ (MMSI-Nr.: 224022000) der dortigen Station von Salvamento Marítimo kam zu Hilfe und nahm den Havaristen auf den Haken. Er wurde dann bei kräftigem Wind sicher in den Hafen abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Port Deauville abgeschleppt
(15.04.18) Am 12.4. kurz vor Mitternacht wurde die SNSM-Station Trouville-sur-Mer vom CROSS Corsen zur Assistenz für einen Trawler gerufen, der durch ein Netz im Propeller manövrierunfähig geworden war. Er war zunächst von einem anderen, in der Nähe befindlichen Schiff auf den Haken genommen und der Notfall vorerst aufgehoben worden. Doch um 00.30 Uhr wurde dem CROSS gemeldet, dass das Abschleppmanöver gescheitert sei.
Daraufhin lief das Rettungsboot „SNSN 264 - Michel d'Ornano” zur Assistenz des Kutters und seines Skippers aus. Wegen der schlechten Sicht vor Deauville-Trouville musste der Havarist zunächst mit Infrarot und Wärmebildkamera aufgespürt werden. Nachdem dies gelungen war, wurde ein Seenotretter an Bord des Kutters abgesetzt, um diesen mit mehr Beleuchtung auszustatten. Nachdem dann ein Teil des Netzes abgeschnitten war, konnte er in den Hafen von Trouville-sur-Mer abgeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Port-en-Bessin: Zollboot half havariertem Kutter
(15.04.18) Am 14.4. hatte der Kutter "Désiré - CN.644770", 10 BRZ (MMSI-Nr.: 227300640) einen schlechten Start in den Tag. Der Propeller wurde blockiert, und ein Stein landete im Netz vor Port-en-Bessin (Calvados). Um 8.20 Uhr bat die Crew um Hilfe, und das CROSS Jobourg schickte das Zollboot "Jacques Oudart Fourmentin" zur Assistenz. Es erreichte den Havaristen um 8:45Uhr.
Zwei Taucher stiegen ab und hatten den Propeller um 10:30 Uhr wieder befreit. Doch es war noch ein weiterer Tauchgang, und beide Schiffe steuerten flacheres Wasser an, wo um 11.10 Uhr der Stein aus dem Netz geholt wurde. 20 Minuten später konnte der Trawler seine Fangfahrt fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden im Marmara-Meer
(15.04.18) Der türkische Fracher "Guluzar Isik”, 2806 BRZ (IMO-Nr.: 7905649), erlitt auf der Fahrt von Bartin nach Bandirma am 12.4. Maschinenausfall im Marmara-Meer. Der Schlepper „Turkuaz 2" (IMO-Nr.: 8655576) nahm den Havaristen auf den Haken und zog ihn nach Bandirma, wo er am 16.4. eintreffen sollte. Während der Passage wurden die beiden Schiffe vorsorglich von Schleppern der Coastalsafety eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden auf der Fahrt nach Nemrut Bay / Türkei
(15.04.18) Der Frachter "Ugur Dadayli”, 2976 BRZ (IMO-Nr.: 9554145), erlitt auf der Fahrt von Fos nach Nemrut Bay Maschinenschaden im Mittelmeer und wurde manövrierunfähig. Der Schlepper "Marintug II" wurde damit beauftragt, den Havaristen auf den Haken zu nehmen. Der Schleppzug wurde am 15.4. in Nemrut Bay erwartet.
Dasselbe Schiff hatte am 30.5.2017 südöstlich der Insel Elafonisos auf dem Weg von Istanbul nach Torre Annunziata Maschinenschaden gehabt. Die 11-köpfige Crew hatte den Schaden zwar beheben können, doch wurde der Frachter danach von der griechischen Küstenwache zur Elafonissos – Neapoli Reede in der Vatican Bay zu Inspektionen und Klassenerneuerung eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler bei Berrhead auf Grund gelaufen
(15.04.18) Der 70 Fuß lange, britische Trawler "Ann Marie - BM 218", 150 BRZ (IMO-Nr.: 7508960), lief am 14.4. nahe Berrhead am 14.4. um 11.15 Uhr auf Grund. Er hatte zuvor einen Ruderausfall erlitten. Das RNLI-Boot aus Torbay konnte den Havaristen gegen 13 Uhr mit der auflaufenden Flut wieder flottmachen. Er wurde dann nach Brixham geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwimmkran rammte Tanker
(15.04.18) Der unter Hongkong-Flagge laufende Tanker "Tian E Zuo", 43718 BRZ (IMO-Nr.: 9538476), wurde am 13.4. im irakischen Hafen Khor al Zubayr von einem Schwimmkran gerammt. Dieser hatt sich zuvor von seinem Schlepper losgerissen und trieb hilflos auf den unbeladenen Tanker zu. Er traf ihn dann am Steuerbord-Vorschiff, in das ein Loch gerissen wurde.
Aus dem Leck trat Ballastwasser aus. Nach der Kollision lief der Tanker den Hafen von Rashid Dubai zur Reparatur an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot in Vogelschutzgebiet gestrandet
(15.04.18) Die schwedische Coast Guard überwachte am 14.4. ein Motorboot, das im Vogelschutzgebiet von Enskär im Oxelösund in Södermanland auf Grund gelaufen und leckgeschlagen war. Ein Mann wurde nach der Havarie abgeborgen worden. Er hatte sich mit seinem Mobiltelefon bemerkbar gemacht, und neben der Küstenwache kamen ihm ein Lotsenboot und ein SAR-Hubschrauber zu Hilfe.
Das Ölbekämpfungsschiff 050 ging am Havaristen längsseits, um den Dieselkraftstoff aus dem mit starker Schlagseite auf der Steuerbordseite liegenden Havaristen abzupumpen. Ein Überwachungsflugzeug beobachtete die Lage aus der Luft. Nur geringe Mengen Öl von den insgesamt rund 1.000 Litern waren nach der Strandung ausgelaufen. Die Bergung des Havaristen musste mit der Versicherung abgeklärt werden, sobald die Umweltschutzarbeiten abgeschlossen waren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Blackout bei Notstoppmanöver
(15.04.18) Die norwegische Fähre "Romsdalsfjord", 2971 BRZ (IMO-Nr.: 9477139), die auf der Route Molde-Vestnes verkehrt, erlitt am Abend des 14.4. einen Maschinenblackout. Als die Crew um 21.10 Uhr einen Notstopp übte, kam es zu einem Totalausfall vor Molde. Das Schiff bat um Assistenz und wurde von der in der Nähe befindlichen Fähre "Fannefjord" (IMO-Nr.: 9477127) auf den Haken genommen.
Das Schwesterschiff war gerade auf der Überfahrt von Vestnes nach Molde und nahm kurz vor dem Festmachen dort Kurs auf den Fjord zurück, um die "Romdalsfjord“ auf den Haken zu nehmen. Diese wurde dann sicher in den Hafen von Molde eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter Hamburger Reederei erlitt Maschinenschaden im Bosporus
(15.04.18) Der unter Singapur-Flagge laufende Frachter "Asiatic Wind", 9878 BRZ (IMO-Nr.: 9366495), der Atlantic Lloyd GmbH & o. KG in Hamburg erlitt auf der Fahrt von Tuzla, wo er am 12.4. ausgelaufen war, nach Kingston, wo er am 1.5. eintreffen sollte, während des Transits des Bosporus am 14.4. Maschinenschaden.
Der Havarist warf gegen drei Uhr Anker auf der Reede von Karanlik Liman. Die Genehmigung zur Passage wurde widerrufen, bis die Crew die notwendigen Reparaturen durchgeführt hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fährboot auf dem Amazonas verunglückt
(15.04.18) Am Abend des 14.4. kenterte das Fährboot „Amazônia de Deus“ auf der Fahrt von Anori nach Anamã in Manaus unweit der Comunidade Vila Nova. Derzeit war noch nicht bekannt, wie viele Personen sich an Bord befunden hatten. Die brasilianische Marine wurde alarmiert und leitete eine Rettungsaktion ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler nach zwei Tagen vor Piriápolis geborgen
(15.04.18) Der portugiesische Trawler "Albamar", 249 BRZ (IMO-Nr.: 9201267), konnte rund 48 Stunden nach seiner Strandung an der Küste von Piriápolis de Maldonado von einem Schlepper geborgen werden. Die Aktion gelang, nachdem zuvor die Schlepptrosse zwei Mal gebrochen war. Der 28 Meter lange Havarist wurde dann in den Hafen von Montevideo gezogen.
Die Crew hatte seit der Strandung an Bord ausgeharrt. Am 11.4. gegen Mitternacht hatte das Schiff, das Schutz vor einem Sturm suchte, Anker vor Piriápolis geworfen. Doch dieser hielt nicht im Grund, und die „Albamar“ landete auf dem Strand. Der Subpräfekt von Piriápolis hatte das Schiff und die Entwicklung seither überwacht und war mit Einsatzbooten vor Ort präsent gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler in El Musel gehoben
(15.04.18) Der spanische Trawler "Saramago", 188 BRZ (IMO-Nr.: 9055773), der am Abend des 6.4. in El Musel nach Kollision mit dem Kopf der Ingeniero Moliner Pier leckgeschlagen und gesunken war, konnte am Nachmittag des 14.4. von den Bergern der Firma Canteli wieder schwimmfähig gemacht werden. Das sinkende Schiff war in die flacheren Hafengewässer der La Osa-Pier bugsiert worden, bevor es volllief. Hier konnten Arbeiter in den vergangenen Tagen das Leck im Rumpf abdichten.
Dann gelang es, das Wasser auszupumpen und den Havaristen mit Hebesäcken aufschwimmen zu lassen und an die La Osa-Pier zu schleppen. Er wurde vorsorglich von einer Ölsperre umgeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dreimaster drohte nach Werftaufenthalt zu stranden
(15.04.18) Der gut 30 Meter lange Dreimaster “Unita Navale” konnte seine Maschine nicht starten, nachdem er bei einer Werft in Torre del Greco zu Wasser gelassen wurde und drohte am nahen Fischerstrand zu stranden. Hier hätte er beschädigt werden und kentern können. Werftarbeiter und örtliche Fischer konnten das Schiff noch rechtzeitig einfangen und abschleppen. Es wurde am West-Kai festgemacht. Die Polizei der General Viale Carlo Alberto Station war vor Ort im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischfabrik in Timaru wird weiter gekühlt und überwacht
(15.04.18) Am 16.4. wollte die Feuerwehr an Bord der "Dong Won 701" im Hafen von Timaru gehen, eine Woche nach Ausbruch des Feuers auf der Fischfabrik. Am 13.4. war das Schiff abgeschottet worden, und die Hoffnung war, dass der Brand nun erstickt werden konnte. Das Wochenende über war der Rumpf weiter mit Wasser gekühlt worden.
Vor Ort waren die Feuerwehren von Timaru, Dunedin, Invercargill und Wellington. Die Transport Accident Investigation Commission hat eine Untersuchung eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leichterschiff sank in Mongla
(15.04.18) Das mit 775 Tonnen Kohle beladene Leichterschiff „Bilash“, 1000 ts, sank am 14.4. gegen 22 Uhr in Bagerhat in Mongla. Das Schiff war 60 Meilen vor Harbaria auf eine Sandbank gelaufen. Der liberianische Frachter “Observator”, 32986 BRZ (IMO-Nr.: 9553244), hatte mit 24.500 Tonnen Kohle bei Haribaria – 6 geankert, wo der Leichter im Auftrag der Sahara Enterprise eine Teilladung übernahm und nach Mirpur in Dhaka ablegte.
Starker Tidenstrom ließ das Schiff kentern, nachdem es festgekommen war. Die “Shib Sha” war noch zu Hilfe geschickt worden, konnte aber nicht mehr eingreifen, bevor die „Bilash“ unterging. Ein Teil des Leichters ragte noch aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Franzosen vor Casablanca gerettet
(15.04.18) Die marokkanische Marine kam am 14.4. der französischen Yacht “"Banque Populaire 9" vor Casablanca zu Hilfe. Ein Patroullienboot und ein Helikopter assistierten dem Multihull 250 Kilometer vor der Küste. Der Hubschrauber barg die drei Franzosen ab, die dann von einem Arzt der Royal Marine betreut wurden, ehe sie dem Konsul in Casablanca übergeben wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einhandsegler lief binnen sechs Stunden zwei Mal auf Grund
(15.04.18) Eine Yacht lief am 14.4. gleich zwei Mal binnen weniger Stunden auf dem Lough Derg auf Grund. Die RNLI hatte das 30 Fuß lange Boot zunächst freigeschleppt, nachdem es gegen 18 Uhr auf Felsen in der Scarriff Bay unweit von Clare aufgelaufen war. Die Coastguard Killaloe und das Rettungsboot aus Dromineer waren nach der Havarie alarmiert worden. Ein Mann der Coast Guard ging an Bord und checkte den Einhandsegler wie auch das Boot.
Dann wurde es von den Felsen gezogen und in Mountshannon Harbour festgemacht. Doch kurz darauf lief es von dort bereits wieder aus und kam in flachem Wasser einige Stunden darauf erneut fest. Um 23.15 Uhr wurde die Killaloe Coast Guard ein zweites Mal alarmiert und schleppte das Boot wieder nach Mountshannon Harbour. zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sandwichte Schlepper in Durban
(15.04.18) Beim Manövrieren im Hafen von Durban rammte der unter Bahamas-Flagge laufende Autofrachter "CSCC Asia, 57692 BRZ (IMO-Nr.: 9391581), am 13.4. gegen neun Uhr den 30 Meter langen, südafrikanischen Hafenschlepper "Umhalali" (MMSI-Nr.: 601161000) und drückte ihn gegen die Mole. Der einlaufende Autocarrier konnte nicht rechtzeitig aufstoppen und traf den festgemachten Schlepper an Steuerbordseite. Er wurde gegen die Pier gedrückt und eingeklemmt.
Dabei erlitt er erhebliche Schäden. Die “CSCC Asia” wurden nicht weiter in Mitleidenschaft gezogen und verließ den Hafen von Durban am 14.4. wieder mit Fahrtziel Luanda, wo sie am 20.4. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter "AS Floretta"
(Bild: Pascal Bredel)   Großbild klick!

Ahrenkiel-Frachter bei Kollision beschädigt
(14.04.18) Der portugiesische Containerfrachter "AS Floretta", 15375 BRZ (IMO-Nr.: 9395056), kollidierte am 9.4. mit dem Kai des Radicatel Terminal auf der Seine, als er von Rotterdam kommend den Fluss hinauflief. Im Unterwasser-Vorschiff des Frachters entstand ein Riss von mehreren Metern Länge und Breite. Der Havarist machte am 13.4. gegen 15 Uhr am Bougainville-Kai im Hafen von Le Havre für weitere Untersuchungen fest.
Die „AS Floretta” ist 166,15 Meter lang, 25,26 Meter breit, hat einen Tiefgang von 9,5 Metern und eine Tragfähigkeit von 18.279 Tonnen. Der 1.284-TEU-Frachte läuft für die Ahrenkiel Steamship GmbH & Co. in Hamburg und wurde 2006/7 bei der Zhejiang Ouhoua Shipbuilding Co. Ltd. in Zhoushan City als „TS Xiamen“ erbaut.
Rupfschaden an der "AS Floretta"
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Quelle:Tim Schwabedissen









(Bild: Stefano Martorella)   Großbild klick!

Fünf Verletzte bei Fährkollision in Ägina
(14.04.18) Die von Piräus kommende, griechische Fähre "Achaeos", 4307 BRZ (IMO-Nr.: 9411903), die 198 Passagiere an Bord hatte, kollidierte am 13.4. um 12.40 Uhr mit einer Pier im Hafen von Ägina auf der Insel Agistri im Saronischen Golf. Die Havarie ereignete sich beim Anlegemanöver. Fünf Fahrgäste stürzten beim Aufprall und wurden verletzt.
Vier von ihnen konnten nach ambulanter Versorgung wieder entlassen werden. Die Fähre kam auch glimpflich davon. Sie verließ den Hafen wieder um 18.40 Uhr mit Kurs Piräus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der „U 3523“
(Bild: Seawarmuseum)   Großbild klick!

Letztes im 2. Weltkrieg versenktes, deutsches U-Boot im Skagerrak entdeckt
(14.04.18) Dänische Forscher haben 10 Kilometer von Skagen entfernt auf dem Grund des Skagerrak das Wrack von "U 3523" gefunden. Das U-Boot war am 2.5.1945 gemeinsam mit „U3523“ und „U 534“ aus Kiel ausgelaufen und am 6.5. vor Dänemark versenkt worden. „U 3523“ war das letzte bei Kampfhandlungen im Zweiten Weltkrieg versenkte deutsche U-Boot.
„U 3523“ gehörte zu den modernsten deutschen U-Booten des Typs XXI. Doch bevor es andere Schiffe angreifen konnte, machte ihm ein britischer Bomber dem Garaus. Unter Leitung von Gert Normann Andersen, dem Direktor des Seekriegs-Museums Jütland, untersuchen Forscher des Museums für ein Kulturprojekt in Dänemark derzeit alle Wracks in der Nordsee.
Beim Absuchen des Meeresbodens mit einem Sonar wurde „U 3523“ etwa zehn Seemeilen nördlich von Skagen in 123 Metern Tiefe entdeckt, teilte das Museum am 13.4. mit. Das 76 Meter lange U-Boot steckte mit dem Bug tief im Grund, während das Heck gut 20 Meter in die Höhe ragte. Bei der Suche nach dem Namen des Bootes stießen die Forscher auf Positionsangaben einer Bomberbesatzung des 86. Squadron der Royal Air Force aus Schottland.
Sie hatte am Abend des 6.5.1945 nördlich von Skagen ein Seerohr gesichtet und das Ziel mit Wasserbomben angegriffen. Es handelte sich um „U 3523“, bei dessen folgendem Untergang alle 58 U-Bootfahrer starben. Einen Tag zuvor hatten die deutschen Truppen in Dänemark, Norddeutschland und den Niederlanden bereits kapituliert. Deshalb gingen die Museums-Experten davon aus, dass das U-Boot nicht im Kriegseinsatz, sondern auf der Flucht war.
Nach dem Krieg gab es viele Gerüchte, dass Nazis mit U-Booten und wertvoller Fracht wie Gold und Gemälden in Richtung Südamerika geflüchtet seien. Doch ob das auch das Ziel dieses U-Bootes war, war ebenso unbekannt wie das Vorhandensein von Wertgegenständen oder Passagiere an Bord. "U 3523" gehörte zu den 118 Booten des Typs XXI. Sie waren die ersten größeren U-Boote, die durch neue Batterietechnologie über eine längere Zeit unter Wasser bleiben konnten. Es hätte entsprechend ohne Zwischenstopp bis nach Südamerika fahren können. Das Boot wurde in Danzig erbaut und im Januar 1945 in Dienst gestellt.
Im Februar 1945 kam es über Travemünde nach Kiel. Als am 2.5.1945 britische Truppen Hamburg erreichten, verließ das von Oberleutnant Willi Müller kommandierte U-Boot Kiel. Ziel war gemäß Befehl Horten in Norwegen. Für die Fahrt durch Skagerrak und Kattegat schloss sich „U 3523“ einem Konvoi mit drei anderen U-Booten an. Von dem Quartett kam aber nur eines heil in Horten an.
Eines der Boote war „U 534“. Dieses U-Boot ließ ein dänischer Verleger 1993 in der Erwartung, Nazi-Gold, Juwelen und Kunstwerke darin zu finden, heben. Doch an Bord fanden sich nur Munition, Papiere, Uniformen und Kondome. Das Boot liegt heute als Museumsboot in Birkenhead bei Liverpool. Ein anderes U-Boot des Typs XXI, die „Wilhelm Bauer“, wurde selbstversenkt und liegt heute als Museumsboot in Bremerhaven. Das Seekriegs-Museum in Jütland hat bisher 450 Wracks in Nordsee und Skagerrak gefunden, darunter drei britische und neun deutsche U-Boote.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper sank auf Ohio River
(14.04.18) Die US Coast Guard wurde am 13.4. alarmiert, nachdem auf dem Ohio River nahe Cairo, Illinois, bei Flussmeile 980 der 17 Meter lange Schubschlepper „Charley Wallace“ (MMSI-Nr.: 367654280) gesunken war. Die Coast Guard Ohio Valley wurde um 15.50 Uhr informiert, dass das Schiff komplett unter Wasser lag. Daraufhin wurde der Schiffsverkehr zwischen den Flussmeilen 979 und 981 eingeschränkt.
Das Schiff lag komplett unter Wasser. Es hatte maximal 1,048 Gallonen Diesel an Bord. Es gab einen Ölfilm auf der Wasseroberfläche. Vor Ort im Einsatz war Coast Guard Marine Safety Unit Paducah.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölverschmutzung bei Bergungsversuch
(14.04.18) Die Bergungsoperationen an der indonesischen Fähre "Dharma Kencana VIII", 4734 BRZ (IMO-Nr.: 8807428), die am 14.10.2016 nahe Labuan Bajo auf Position 08 28 S 119 49 O nach dem Auflaufen auf ein Riff gesunken war, wurden in der 13. Kalenderwoche unterbrochen. Zuvor war ein Ölaustritt aus dem Wrack festgestellt worden. Die Behörden vermuteten einen technischen Fehler beim Versuch, es anzuheben. Wieviel Öl auslief war unklar, eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Longliner vor Fiji gestrandet
(14.04.18) Der chinesische Longliner “Lu Rong Yuan Yu 168”, 206 BRZ (IMO-Nr.: 8647452), lief am Abend des 11.4. in der Suva Harbour Passage, Fiji, auf Grund. Vom 12.4. bis zum 13.4. wurde die Crew durch das Fiji Maritime Surveillance Rescue Coordination Centre (FMSRCC), die Volunteer First Responder (VFR) und die Polizei abgeborgen. Die National Fire Authority brachte die Schiffbrüchigen zur Versorgung ins Krankenhaus.
Inzwischen lag das 41 Meter lange Schiff halb gesunken mit schwerer Backbordschlagseite und auf Grund. Die Maritime Safety Authority of Fiji (MSAF) forderte vom Eigner, der Weihai Hengyuan Fishery Company Limitedm eine Räumung binnen 21 Tagen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter bei Kinnarodden gesunken
(14.04.18) Am 13.3. gegen acht Uhr funkte ein norwegischer Fischkutter Mayday, als er 3,5 Kilometer südöstlich von Kinnarodden in Gamvik zu sinken drohte. Das NSSR-Rettungsboot „Peter Henry von Koss“ kam aus Mehamn zu Hilfe. Von dem Boot ragte nur noch der Bug in die Höhe, als ein andere Kutter nach 20 Minuten vor Ort war.
Der Skipper wurde von diesem wohlbehalten aus dem Wasser gezogen. Nach 25 Minuten war die Rettungsaktion beendet. Das Rettungsboot fischte anschließend noch Wrackreste und der Notpeilsender auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Schlepper am Werftkai
(14.04.18) Der russische Schlepper "Khasanets", 187 BRZ (IMO-Nr.: 8876778), geriet am 12.4. um 6.40 Uhr bei Schweißarbeiten unter Deck an Dock Nr.1 des Slavyanka Shipyard in Vanino Brand. Um Sieben Uhr trafen Einsatzkräfte der Feuerwehr des Ministry of Emergency Situations an Bord eines Schleppers vor Ort ein. Um 7.35 Uhr war das Feuer gelöscht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter erlitt Strukturschäden bei Hereke
(14.04.18) Der unter Tansania-Flagge laufende Frachter "Spania", 2265 BRZ (IMO-Nr.: 8027664), erlitt am 10.4. bei Hereke Strukturschäden an den Lukensülls und den Handläufen auf dem Hauptdeck. Das Schiff hatte eine Ladung Stahlschrott aus Gebze an Bord. Die Reparaturen sollten nach Beendigung der Löscharbeiten durchgeführt werden. Das Schiff warf am 13.4. vor Tuzla Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorbootscrew vor Quiberon aus Seenot gerettet
(14.04.18) Am 13.4. um 11:05 Uhr wurde das CROSS Etel von der Polizei Lorient über einen Notruf des fünf Meter langen Motorboots „Jhon Nils“ informiert, das 6,5 Meilen von Port Maria (Quiberon) entfernt Wassereinbruch erlitten hatte. An Bord waren vier Personen. Das CROSS Etel schickte sofort ein Mayday Relay und alarmierte das Rettungsboot „SNS 142 - La Teignouse“ der SNSM-Station Quiberon sowie die Kutter „Reine des Anges II“ und „Yulvat II“.
Eine Falcon 50 stieg von der Marinebase in Lann-Bihoué auf und lokalisierte die “Jhon Nils” um 11:24 Uhr. Mit farbigem Rauch wurde die Position markiert, und um 11.33 Uhr traf die “Reine des Anges II” vor Ort ein und nahm die Schiffbrüchigen an Bord. Sie wurden dann auf das Rettungsboot übergeben, das um 12.12 Uhr in Port Maria eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tote aus Kutterwrack geborgen
(14.04.18) Zwei Leichen wurden am 13.3. aus dem Wrack des Kutters „Nancy Glen“ geborgen, knapp drei Monate, nachdem er auf dem Loch Fyne nahe Tarbert am 18.1. sank. Duncan MacDougall, 46, und Przemek Krawczyk, 38, waren seit dem Schiffbruch verschollen. Die Identität der Toten musste nun durch eine Autopsie geklärt werden. Die Crown's Scottish Fatalities Investigation Unit (SFIU) leitete die Untersuchung, die gemeinsam mit Police Scotland und forensischen Pathologen durchgeführt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nur Baggerwrack zeugt von gesunkener Barge
(14.04.18) Seit dem 13.4. war ein Schlepper auf dem Lake Norman dabei, eine teilweise gesunkene Barge zu räumen. Die Firma Beaufort Towboat plante die Operation unweit des Endes der Torrence Chapel Road bis zum 18.4. zu beenden. Das Cornelius Police Department forderte die übrige Schifffahrt auf, mindestens 500 Yards von der Barge entfernt zu bleiben, da die Schwell anderer Fahrzeuge die Arbeiter gefährden könnte. Nur ein Bagger ragte nach dem Untergang noch aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Fähre "Nissos Chios"
(Bild: Insel Chios)   Großbild klick!

Fähre erlitt Hydraulikschaden in Paros
(13.04.18) Die griechische Fähre "Nissos Chios", 13955 BRZ (IMO-Nr.: 9215555), erlitt am 11.4. einen Schaden an der Hydraulik ihrer Rampe, als sie mit 235 Passagieren, 18 Autos und sechs Motorrädern an Bord aus dem Hafen von Paros auslaufen wollte. Das Schiff blieb daraufhin am Kai, während die notwendigen Reparaturen durchgeführt wurden. Mit achtstündiger Verspätung konnte sie nach Abschluss der Arbeiten und einer Klasseinspektion die fahrplanmäßige Reise noch am selben Tag antreten.
Erst am 27.3. hatte das Schiff einen Schaden an einer Rampe in Karlovasi auf Samos erlitten, ebenso am 13.1. beim Auslaufen aus Myrina auf Lemnos. Am 23.6.2012 war die "Nissos Chios" bei Tinos auf ein Riff gelaufen. Sie steuerte, nachdem sie wieder flottgemacht worden war, mit Schlagseite und achterlastig den Hafen von Syros unter Eskorte der Fähren "Blue Star Naxos" und "Theologos P" an.
Noch am selben Tag kollidierte die Schnellfähre "Highspeed 5", als sie in den Hafen von Syros einlief, mit der am Kai liegenden "Nissos Chios“. Dabei gingen die Fenster auf der Brücke des einlaufenden Schiffes an Backbordseite zu Bruch.
Quelle:Tim Schwabedissen


Grimaldi-Frachter machte mit Maschinenschaden in Vigo fest
(13.04.18) Am 12.4. um 17 Uhr machte der italienische Autofrachter “Grande Colonia", 38651 BRZ (IMO-Nr.: 9318527), mit Schlepperhilfe im Hafen von Vigo fest. Das Schiff hatte nach dem Auslaufen aus Antwerpen am 9.4. um 00.15 Uhr erneut Maschinenprobleme erlitten. Diese sollten nun am Transatlantik-Kai behoben werden.
Wie lange die Reparatur dauern würde, war noch unklar. Das Schiff hatte erstmals am 5.4. auf dem Weg von Portbury, Bristol, nach Antwerpen, Probleme mit der Bordelektrik gehabt. Es befand sich zu der Zeit auf Position 49 57.638 N, 005 42.250 W fünf Meilen von Runnel Stone entfernt vor dem Gwenapp Head. Nachdem die Crew das Öl einer Einspritzdüste ausgetauscht hatte, konnte der mit 2.177 Fahrzeugen beladene Frachter die Fahrt gegen 21 Uhr zunächst fortsetzen. Doch am 6.4. um 22 Uhr trat dasselbe Problem erneut auf. Diesmal ging es um 23.15 Uhr weiter, und am 7.4. um fünf Uhr machte die „Grande Colonia“ am Antwerp Euroterminal NV fest.
Am 26.3.2013 war es auf der "Grande Colonia", als sie am Verrebroek-Dock in Antwerpen lag, zu einem Feuer auf einem Frachtdeck gekommen. Das Schiff war mit Gebrauchtwagen beladen gewesen. Mit der Sprinkleranlage wurde der Brand binnen zwei Stunden unter Kontrolle gebracht, während der Rumpf von außen von der Feuerwehr und einem Hafenschlepper gekühlt wurde.
Am Morgen des 3.5.2012 war die "Grande Colonia" beim Einlaufen nach Emden mit einem Schlepper kollidiert. Dieser hatte ihr beim Festmachen assistiert. Bei der Übergabe der Schlepptrosse stieß er gegen das Schiff und wurde beschädigt.
Die „Grande Colonia“ ist 176,52 Meter lang, 31,1 Meter breit, hat 8,75 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 12.292 Tonnen. Sie läuft für die Grimaldi Compagnia Di Navigazione S.P.A. (Grinavi) in Neapel und wurde 2007 bei der Uljanik Brodogradiliste D.D. in Pula erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter "Chrisdul"
(Bild: Kil Mara)   Großbild klick!

Nord-Zypern: Abbruch gestrandeten Frachters in Famagusta geht weiter
(13.04.18) Ende April soll die Räumung des gestrandeten, unter Tansania-Flagge registrierten Frachters "Chrisdul", 438 BRZ (IMO-Nr.: 8935794), am Palm Beach in Famagusta fortgesetzt werden. Das Schiff hatte sich am 22.12.2016 auf Position 35°07'25"N 033°57'21"O auf der Reede von Famagusta in stürmischer See vom Anker losgerissen und war an der felsigen Küste gestrandet. Dabei kam es zu strukturellen Schäden an beiden Seiten des Rumpfes und Wassereinbruch.
Eine Bergung erschien nicht mehr lohnenswert. Vor dem Winter hatte der Abbruch des Wracks begonnen. Während der vergangenen Monate war die Arbeit aber witterungsbedingt unterbrochen worden. Die “Chrisdul” war 49,9 Meter lang, 8,2 Meter breit, hatte 2,7 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 500 Tonnen. Sie wurde 1977 im albanischen Durres als „Bruno“ erbaut. 2001 wurde sie zur „Griseld“, 2002 zur „Klemar“ und lief von 2007 bis 2010 als „Bella 1“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild Frachter "Leda"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter sitzt auf dem Don fest
(13.04.18) Der moldawische Frachter "Leda", 3086 BRZ (IMO-Nr.: 8721442), lief am 11.4. um 04.10 Uhr auf dem Don bei Tonne 121 vor Azov auf Grund. Es war flussabwärts unterwegs und hatte einen Lotsen an Bord. Das Schiff hatte eine Ladung von 2.436 Tonnen Schrott an Bord und war von Rostov nach Samsun bestimmt.
Mehrere Versuche zweier Schlepper, die "Leda" wieder flottzumachen, schlugen in den folgenden Stunden fehl. Daraufhin sollte ein stärkerer Schlepper zur Strandungsstelle geschickt werden, um den Havaristen wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandet: Frachter “Tallas“
(Bild: Yorum Yazin)   Großbild klick!

Marmarameer: Gestrandeter Frachter in Zeytinburnu von Tauchern inspiziert
(13.04.18) Am 12.4. führten Taucher Unterwasserinspektionen am Rumpf des kambodschanischen Frachters “Tallas“, 745 BRZ (IMO-Nr.: 7364546), durch, der weiterhin gestrandet in Zeytinburnu lag. Damit sollte die letzte Position des Schiffes herausgefunden werden, um den Bergungsplan entsprechend anzupassen, bevor es wieder flottgemacht wird. Die „Tallas“ hatte sich am 4.2. im Marmara-Meer in stürmischem Wetter mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h vom Anker losgerissen.
Sie kollidierte dann mit dem Zeyport-Fährterminal, ehe sie breitseits auf dem Ufer vor Zeytinburnu landete. Der russische Eigner war bereits 2015 Bankrott gegangen und hatte das Schiff sich selbst überlassen. Am 1.2.2017 erlitt es einen Wassereinbruch und musste mithilfe des Schleppers "Kurtarma 4" und des Rettungsbootes "Kiyi Emniyeti 4" stabilisiert werden. Dabei stellte sich heraus, dass die fünfköpfige Crew sich nicht mehr an Bord befand.
Quelle:Tim Schwabedissen


Polarexpeditionsschiff "Endurance"
(Bild: Frank Hurley)   Großbild klick!

Forschungsschiff soll Shackleton-Expeditionsschiff in Antarktis suchen
(13.04.18) Im kommenden Jahr soll das südafrikanische Forschungsschiff "S.A. Agulhas", 6122 BRZ (IMO-Nr.: 7628136), eine Suche nach dem gesunkenen Polarexpeditionsschiff "Endurance" durchführen, das 1915 in der Weddell-See bei dem gescheiterten Versuch einer Transantarktisquerung von Ernest Shackleton zerquetscht wurde. Ein Team von Wissenschaftlern wird versuchen, das Wrack im Larsen C-Eisschelf zu lokalisieren, nachdem ein Mega-Eisberg im Juli 2017 abbrach. Im Januar oder Februar soll die "S.A. Agulhas II" im Rahmen der Weddell-Sea Expedition 2019 erreichen.
Die Suche nach der “Endurance” soll starten, wenn die Crew Gelegenheit hat, ein autonomes Unterwasserfahrzeug (AUV) einzusetzen. Es ist mit abwärts gerichteten Multibeam-Echosoundern ausgestattet, die den Meeresgrund kartieren können. Die letzte Position der „Endurance“, als sie
Crew der "Endurance" bei der Arbeit im Eis
(Bild: Frank Hurley)   Großbild klick!
am 21.11.1915 sank, war 100 bis 150 Meilen vom Larsen C-Schelf entfernt.
Die „Endurance“-Expedition, offiziell Imperial Trans-Antarctic Expedition, war eine Antarktisexpedition in den Jahren 1914 bis 1917 und die letzte große Expedition des Goldenen Zeitalters der Antarktis-Forschung, bevor der Fortschritt auf den Gebieten von Transport und Kommunikation die Art der Expeditionen grundlegend änderte. Die von Ernest Shackleton geleitete Unternehmung hatte das Ziel, als erste den antarktischen Kontinent zu durchqueren. Die Expedition scheiterte, bleibt aber besonders bekannt, weil alle Expeditionsmitglieder der Gruppe unter Shackleton unter äußerst widrigen Umständen überlebten.
Die Expedition bestand aus zwei Gruppen, die auf zwei Schiffe verteilt waren. Die „Endurance“, die Shackleton mit der Hauptgruppe beförderte, sollte in die Weddell-See segeln, um dort anzulanden. Die „Aurora“ mit der sogenannten Ross Sea Party sollte in der Zwischenzeit zur gegenüberliegenden Seite des Kontinents laufen und vom McMurdo-Sund aus eine Reihe von Depots anlegen.
Doch die „Endurance“ blieb bereits im Packeis der Weddell-See stecken, bevor sie ihr Ziel, die Vahsel-Bucht, erreichte. Nachdem sie im Eis zerdrückt wurde und sank, gelang es der Mannschaft, mit Rettungsbooten Elephant Island zu erreichen. Eine kleine Gruppe fuhr weiter nach Südgeorgien, um dort Hilfe zu organisieren.
Alle Mitglieder der Hauptgruppe konnten gerettet werden. Die Ross Sea Party legte die geplanten Depots unter großen Schwierigkeiten an. Dabei starben drei Männer.
Das Wrack der „Endurance“ könnte bis heute perfekt erhalten sein, weil der Schiffsbohrwurm in dem Gebiet nicht vorhanden ist. Falls sie gefunden wird, würde sie zu einem geschützten historischen Monument erklärt. Das Wrack würde vermessen, untersucht und dokumentiert.
Wenn es Tiefwasserspezies am Wrack gibt, würden Proben mit einem ROV genommen. Es sollten aber keine Artefakte geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter "Nancy Glen" wird geborgen
(Bild: MAIB)   Großbild klick!

Menschliche Überreste auf Nancy Glen entdeckt
(13.04.18) An Bord des Wracks des Kutters "Nancy Glen" wurden bei ersten Inspektionen am 12.4. menschliche Überreste gefunden. Das Schiff war in der Nacht von einer Kranbarge, die von dem 65 Fuß langen Schlepper "Handfast" (MMSI-Nr.: 235082707) zur Unglücksstelle gebracht worden war, soweit gehoben worden, dass erstmals Berger an Bord gelangten. Das Schiff war aber noch nicht so weit gesichert, dass es für die Experten von Police Scotland und der Scottish Fatalities Investigation Unit sicher war, an Bord zu gehen.
Dies sollte am 13.4. der Fall sein. Das Wrack war inzwischen auf dem Deck der Kranbarge abgesetzt worden. Das Forschungsschiff "Severn Seas" hatte in Vorbereitung der Bergungsoperation Trümmer mit ROVs von dem in 140 Metern Tiefe im Loch Fyne zwischen Barmore Island und Rubha Preasach liegenden Wrack entfernt.
Das Fischereischutzschiff "Mina" patroullierte rund um die Untergangsstelle, und ein RIB der Polizei wurde in der Tarbert Bay vom CalMac Fährterminal aus zu Wasser gebracht, sobald das Wrack über der Wasseroberfläche erschienen war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sewol soll aufgerichtet werden
(13.04.18) Das Wrack der südkoreanischen Fähre "Sewol", das im südwestlichen Hafen von Mokpo liegt, soll im Mai in eine aufrechte Position gebracht werden, die es den Suchteams erlaubt, eine detaillierte Inspektion des Schiffsinnern auf der Suche nach menschlichen Überresten durchzuführen. Dies gab das Ministry of Oceans and Fisheries am 12.4. bekannt. Die Arbeiter haben nach der Hebung Wasser und Schlamm aus dem Rumpf entfernt und die Strukturen verstärkt.
Am 31.4. soll die Fähre auf ebenem Kiel stehen. Die anschließende Durchsuchung dürfte etwa zwei Wochen dauern. Danach folgt eine Untersuchung des Wracks in Hinblick auf die Ursache des Untergangs. Außerdem sollen Vorschläge zum weiteren Umgang mit dem Schiff gesammelt werden. Es könnte als Ganzes oder teilweise als Mahnmal erhalten bleiben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier erlitt Wassereinbruch
(13.04.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bullkcarier „Banos A.", 33044 BRZ (IMO: 9548653), erlitt, nachdem er am 1.3. von Gwangyang nach Gemlik mit einer Ladung Stahlrollen ausgelaufen war, Wassereinbruch in Laderaum III. Nachdem er am 2.4. in Gemlik festgemacht hatte, wurde am 4.4. festgestellt, dass ein Teil der Ladung beschädigt war. Der Frachter verholte am 8.4. vom Rota Port in Gemlik nach Izmit Kocaeli.
Hier sollte erst die verbliebene Ladung gelöscht und dann eine detaillierte Untersuchung durch P&I Versicherer und Frachtinspektoren durchgeführt werden, um die Hintergründe der Beschädigung aufzuklären.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubschlepper hatte Pumpenausfall
(13.04.18) Der kanadische Schubschlepper "Salvor", 407 BRZ (IMO-Nr.: 5427019), erlitt am 7.4. um 17.20 Uhr den Ausfall einer der beiden Pumpen für die Ruderanlage auf Position 47 59.757 N, 065 13.545 W. Das 1963 erbaute Schiff konnte die Fahrt nach Port Daniel, Quebec, fortsetzen. Dabei wurde es eskortiert von dem Schlepper "Wyatt M". Danach sollte die „Salvor" zur Reparatur den Hafen von Belledune ansteuern.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei schiffbrüchige Segler vor St. Croix gerettet
(13.04.18) Die US Coast Guard rettete am 12.4. die zweiköpfige Crew der Segelyacht “Summer Star” rund 32 Meilen südlich von St. Croix bei den U.S. Virgin Islands. Die beiden Segler hatten um 6.48 Uhr die Coast Guard San Juan informiert, dass sie ihr sinkendes Boot hatten aufgeben müssen. Sie trieben auf einer Rettungsinsel in der See.
Von der Coast Guard Air Station Borinquen stieg wenig später ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf. Nachdem er die Insel mit den zwei Schiffbrüchigen lokalisiert hatte, wurde ein Rettungsschwimmer abgesetzt. Nachdem mit seiner Assistenz die Männer aufgewinscht und an Land gebracht worden waren, erfolgte noch eine medizinische Untersuchung. Sie hatten den Unfall aber ohne Blessuren überstanden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht auf Torbjørnskjær gestrandet
(13.04.18) In der Nacht zum 13.4. geriet gegen Mitternacht eine 30 Fuß lange Segelyacht in Seenot – sie war bei der Torbjørnskjær auf Grund gelaufen. Das Rettungsboot „Horn Flyer“ wurde auf einen Mayday-Ruf der Crew hin alarmiert. Es gelang, die Yacht in der Dunkelheit zu lokalisieren und von der Schäre herunterzuziehen.
Sie wurde anschließend nach Skjærhalden eingeschleppt. Die Crew war hatte die Havarie des Bootes wohlbehalten überstanden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölverschmutzung nach Kollision auf Mississippi
(13.04.18) Am 12.4. um 10.30 Uhr kollidierte der unter Singapur-Flagge laufende Bulkcarrier "Pac Antares", 20471 BRZ (IMO-Nr.: 9262962), mit einer Pier bei Flussmeile 100 auf dem Mississippi bei New Orleans. Die Havarie ereignete sich beim Festmachmanöver an der Nashville Avenue Wharf. Dabei wurde der Rumpf aufgerissen, und rund 4,200 Gallonen Öl liefen aus einem beschädigten Tank in den Fluss.
Die US Coast Guard und andere Einsatzkräfte wurden alarmiert. Die OMI Environmental Solutions legten Ölschlängel und Saugsperren sowie Pads aus. Mit einem Skimmer wurde begonnen, das Öl von der Wasseroberfläche aufzunehmen. Das Center for Toxicology and Environmental Health und das Louisiana Department of Environmental Quality überwachten die Ufer des Mississippi, der zwischen Meile 91 und 101 gesperrt wurde.
12 Handelsschiffe waren davon betroffen. Die “Pac Antares” lag unterdessen am Napoleon Avenue Container Terminal.
Quelle:Tim Schwabedissen


Suche nach vermissten Fischern dauert an
(13.04.18) Nach der Kollision des Fischereifahrzeugs „Xing Yue“, 498 BRZ, mit dem südkoreanischen Kutter „2007 Yeon Heung“ wurde dessen gekentertes Wrack weiterhin auf Position 34 30 N 125 35 P gehalten. Das kieloben liegende Schiff wurde mit Leinen gesichert, während die Suche der Coastguard nach den drei vermissten Crewmitgliedern weiterging. Die 1980 erbaute „Xing Yue“ lief am Morgen des 13.4. nach Mokpo ein.
Nach dem Festmachen wurde mit der Befragung des Kapitäns zum Unglückhergang begonnen. Vor der Kollision hatte das Jindo Marine Traffic Control Center mehrfach vergeblich versucht, Kontakt aufzunehmen, um vor dem drohenden Zusammenstoß mit dem Kutter zu warnen, und ihn zu einer Kursänderung aufgefordert. Die “Xing Yue” war in Ballast auf der Fahrt von Busan nach China gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre lief im Kirke Pass auf Grund
(13.04.18) Am frühen Morgen des 12.4. lief die chilenische Fähre "Crux Australis", 690 BRZ (IMO-Nr.: 9471161), mit 61 Passagieren an Bord im Kirke Pass bei Merino Island auf Grund. Sie war auf der Fahrt von Puerto Natales nach Tortel. Zwei Personen wurden leicht verletzt, darunter eine Passagierin, die beim Aufsetzen auf Grund zu Fall kam.
Das Schiff erlitt einen Riss von acht Zentimetern Länge, durch den es zu Wassereinbruch kam. Es kehrte daraufhin nach Puerto Natales zurück. Es hatte auch 60 Tonnen Fracht, darunter Autos, an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler in Piriápolis gestrandet
(13.04.18) Der portugiesische Trawler "Albamar", 249 BRZ (IMO-Nr.: 9201267), erlitt auf dem Weg zu Fanggründen vor Portugal am 12.4. Maschinenschaden. Das Schiff wurde manövrierunfähig und trieb hilflos vor der Küste, bis es schließlich auf dem Rambla de los Argentinos in Piriápolis strandete. Die “Albamar” war am 9.4. aus Aveiro ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sturm riss Maersk-Frachter in Tauranga los
(13.04.18) Windböen von über 110 km/h, die in Tauranga über den Sulphur Point Containerterminal fegten, rissen in der Nacht zum 13.4. den dänischen Containerfrachter "Carsten Maersk“, 92198 BRZ (IMO-Nr.: 9219795), von seinem Liegeplatz los. Das Achterschiff des voll beladenen Schiffes wurde in das angrenzende Hafenbecken getrieben. Drei Schlepper des Port of Tauranga konnten den Ausreißer wieder zurück an den Kai ziehen und hielten ihn dort, bis er wieder sicher vertäut war.
Schaden an Schiff oder Kaianlagen wurde nicht bekannt. Der Hafenkapitän und Maritime New Zealand wurden über den Vorfall informiert und das Schiff kontrolliert, bevor es eine Auslaufgenehmigung erhielt. Deshalb wurde das für 10 Uhr geplante Auslaufen nach Kaoshiung auf 18 Uhr verschoben. Die Umschlagstätigkeiten am Tauranga Container Terminal wurden eingestellt, bis der Wind nachgelassen hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wracks auf dem 18. Jahrhundert bei Bauarbeiten entdeckt
(13.04.18) Die Wracks dreier Schiffe aus dem 18. Jahrhundert wurden in 15 Fuß Tiefe in Alexandria, Virginia, bei Bauarbeiten freigelegt. Sie wurden 1798 versenkt, um bei der Landgewinnung für den Hafen zu dienen. Archäologen bezeichneten den Fund als einen der wichtigsten in Virginia in Hinblick auf die Urbanisierung der Region. Sie wurden im März in Zusammenarbeit mit dem Grundstücksentwickler beim Robinson Landing am Ufer des Potomac River entdeckt.
Das größte Schiff wurde am 29.3. ausgegraben. Die Reste sind 46 Fuß lang und 25 Fuß breit. Die beiden anderen wurden noch nicht vollständig freigelegt.
Sie sind je 12,5 Fuß breit und waren bereits am 16. und am 9.3. gefunden worden. Am 14.4. wird die Öffentlichkeit mehrere Stunden Gelegenheit haben, einen Blick auf die Grabungsstelle zu werfen und Fragen von Archäologen beantwortet zu bekommen. Auf dem Gelände sollen später Villen und Townhouses entstehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Dong Won 701 brennt weiter
(13.04.18) Das am 9.4. ausgebrochene Feuer auf der Fischfabrik "Dong Won 701" brannte im Hafen von Timaru auch am vierten Tag weiter. Die Fire and Emergency New Zealand (FENZ) South Canterbury hatte auch überlegt, das Schiff aus dem Hafen zu ziehen. Die Genehmigung dazu war auch erteilt worden.
Allerdings wurde von dieser Option Abstand genommen. Da das Feuer im Vorschiff brannte, wäre es nicht möglich gewesen, dort eine Schleppverbindung herzustellen. Das Schiff mit dem Heck voraus abzuschleppen hätte das Risiko bedeutet, es so in den Wind zu drehen, dass der Brand sich weiter nach achtern ausweiten könnte. Schließlich hätte der Havarist, würde er im Fahrwasser sinken, den Hafen blockieren können. Deshalb sollte die Brandbekämpfung am Kai fortgesetzt werden. Es gab noch zwei Brandherde im Schiffsinnern, mit deren Bekämpfung am 13.4. begonnen werden sollte. Einer befand sich im Laderaum, der andere im Vorschiff. Bulleyes und Schotts sollten so abgedichtet werden, dass das Feuer keine Sauerstoffzufuhr mehr hat.
Dazu wurde ein sich stark ausdehnender Spezialschaum verwendet. Der Aufbautenblock und die Hälfte des Schiffsinnern waren in den vergangenen Tagen bereits ausgebrannt. Das Achterschiff war aber noch intakt.
20 Feuerwehrmänner waren vor Ort. Die Environment Canterbury (ECan) überwachte die Entwicklung und könnte im Bedarfsfall eingreifen. Bisher war es wegen der großen Hitze noch nicht möglich, dicht am Schiff tätig zu werden.
Erst wenn die Temperaturen sinken, sollten auch Ölsperren um die „Dong Won 701“ ausgelegt werden, um die Risiken von Ölverschmutzungen zu begrenzen. Der Eigner, die Dong Won Fisheries, kümmerte sich gemeinsam mit den Hafenbehörden um das Wohlergehen der Crew. Der Hafenbetrieb lief inzwischen wieder normal.
Quelle:Tim Schwabedissen


Öl aus der Manolis L soll in diesem Sommer ausgepumpt werden
(13.04.18) Im Juli 2018 soll mit dem Abpumpen des Öls aus dem Wrack des Frachters “Manolis L“ bei den Change Islands in der Notre Dame Bay begonnen werden, teilte die kanadische Coastguard jetzt mit. Der Kontrakt über 15 Millionen Dollar wurde jetzt vom Department of Fisheries and Oceans mit der Ardent Global LLC abgeschlossen. Der Frachter war 1985 nach dem Auslaufen aus Botwood im Hamilton Sound gesunken.
In den vergangenen Jahren begann Öl aus den Tanks auszulaufen. Es wurde versucht, es mit einem Kofferdamm aufzufangen, doch dies führte zu keinem endgültigen Stopp des Austritts. Das Manolis L Citizen’s Response Committee zeigte sich erfreut über die Neuigkeiten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht bei Mackay gestrandet
(13.04.18) Am Town Beach in Mackay strandete am Morgen des 12.4. der Zweimaster „Karishama“. Das Schiff hatte in der Nacht Maschinenschaden erlitten. Versuche der zweiköpfigen Crew, sie zu reparieren, schlugen fehl, und schließlich kam ihr Boot mit der auflaufenden Flut auf dem Strand fest.
Die Volunteer Marine Rescue Mackay wurde am 12.4. um 17.20 Uhr von der “Karishama” um einen Schlepp zum Vines Creek gebeten, konnte sie aber wegen der Wassertiefen nicht erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter nach Maschinenschaden auf Erprobungsfahrt
(13.04.18) Am 11.4. lief der russische Containerfrachter "Kholmogory". 2986 BRZ (IMO-Nr.: 9109081), von Scheveningen zu Seeerprobungen vor der holländischen Küste aus. Das Schiff hatte am 22.2. einen Maschinenschaden auf Position 50 37.46 N 00 17 O erlitten. Am 25.2. hatte es Rotterdam erreicht und war dort bis zum 11.4. verblieben. Um 10.30 Uhr lief es von dort nach Scheveningen aus, wo es gegen 16 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht “Ebel” wird geborgen
(Bild: Kuwait Diving Team)   Großbild klick!

Gesunkene Luxusyacht nach drei Jahren in Kuwait gehoben
(12.04.18) Das Kuwait Dive Team (KDT) und die Environmental Voluntary Foundation (EVF), bargen am 11.4. die 40-Tonnen-Luxusyacht “Ebel” aus dem Al-Shamlan Hafen. Sie kooperierten dabei mit der Kuwait Municipality, der Kuwait Ports Authority (KPA), der Environment Public Authority (EPA), sowie der Kuwait Fishermen Federation and Souk Sharq Administration. Das Boot war vor drei Jahren gesunken und stellte eine Gefährdung für die Schifffahrt wie auch die Umwelt dar. Fischernetze, Leinen, Trümmer und Schlamm machten die Arbeit kompliziert.
Die Yacht wurde in Teile zerbrochen, um sie mit Luftsäcken aus dem Wasser zu bekommen. Der
Wrck der “Ebel”
(Bild: Kuwait Diving Team)   Großbild klick!
Rest wurde dann mit einen Kran gehoben.
Quelle:Tim Schwabedissen








Algeciras: 83 Kilometer Windgeschwindigkeit waren zu viel für Too Much
(12.04.18) Nomen est omen – too much wurde es am 11.4. der Segelyacht “Too Much” in den Gewässern vor Algeciras. Das Boot war in einen Sturm mit bis zu 44,9 Knoten Windgeschwindigkeiten geraten und funkte einen Notruf. Das 21 Meter lange Rettungsboot “Salvamar Denébola” (MMSI-Nr.: 224161930) warf vom Liegeplatz Darsena de El Saladillo in Algeciras los und kam den Seglern zu Hilfe. Es gelang, die Segelyacht bei tobenden Wellen und kaum Sicht auf den Haken zu nehmen und in den sicheren Hafen zu schleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen


„Thomas Hardy“ und „Viking Bragi“
(Bild: Mike Wolf)   Großbild klick!

Fahrgastschiffe in Linz kollidiert
(12.04.18) Am 12.4. gegen 4:55 Uhr kollidierten in der Nähe der Ernst-Koref-Promenade auf der Donau die beiden je 135 Meter langen, Schweizer Fahrgastschiffe „Thomas Hardy“ (EU-Nr.: 07002048) und „Viking Bragi“ (EU-Nr.: 07001961). Die „Thomas Hardy“ lief von Melk kommend auf der Fahrt nach Budapest flussaufwärts und stieß beim Anlegemanöver in Lentos wegen des starken Windes mit dem Heck gegen die "Viking Bragi", die dort auf dem Weg von Wien in der Nacht festgemacht hatte. Auf dieser wurden dabei drei Glasscheiben eingedrückt.
Die „Thomas Hardy“ blieb unversehrt und machte nach der Havarie längsseits der „Crystal Mozart“ fest. Die insgesamt 350 Passagiere und 91 Crew-Mitglieder der beiden Schiffe blieben unverletzt. Die Polizei nahm Ermittlungen gegen den 41-jährigen kroatischen Schiffsführer der „Thomas Hardy“ auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Yacht in Schwierigkeiten
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Ärmelkanal: Skipper verbrachte unerwartet Nacht an Land
(12.04.18) Am 9.4. kam die RNLI in Bantham Beach in Süd-Devon dem Skipper einer Yacht zu Hilfe, die auf einer Sandbank vor Bigbury gestrandet war. Er war gegen 16 Uhr in Schwierigkeiten geraten, als er den River Avon hinauflief. Das kleine Rettungsboot der Station wurde rasch von drei Mann besetzt, als sie die Probleme des Seglers erkannten.
Binnen weniger Minuten waren sie vor Ort, checkten ihn und begannen damit, sein Boot zu bergen. Da die Ebbe eingesetzt hatte, war es aber nicht mehr möglich, die Yacht von der Untiefe zu drücken. Deshalb wurde entschieden, sie über Nacht vor Ort zu belassen. Der Skipper wurde nach Bantham gebracht, wo er Unterkunft fand.
Am nächsten Morgen brachten die Seenotretter ihn zu seinem Boot zurück. Mit der Hilfe eines Motorbootes konnte die Yacht dann freigeschleppt werden und ihre Fahrt fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



(Bild: U.S. Navy photo)   Großbild klick!

Paul Allen-Team entdeckte wieder ein US-Kriegsschiff aus dem 2. Weltkrieg
(12.04.18) Die USS “Helena (CL 50)” ist die jüngste einer Serie von Entdeckungen der Expeditionscrew von Paul G. Allen auf dem Forschungsschiff „Petrel“. Der leichte Kreuzer der St. Louis-Klasse begann seine Laufbahn in Pearl Harbor, wo er auch bei dem japanischen Angriff beschädigt, aber nicht zerstört wurde. Nach der Reparatur nahm an drei Schlachten, der Battle of Guadalcanal (1942), der Battle of Cape Esperance (1942) und der Battle of Kula Gulf (1943) bei den Solomon Islands teil, bevor er von japanischen Torpedos am 6.7.1943 in der Battle of Kula Gulf versenkt wurde.
Wrack der USS “Helena (CL 50)”
(Bild: Navigea Ltd)   Großbild klick!
Von der 900-köpfigen Crew kamen 168 Mann ums Leben. Allen's Team fand das Wrack Ende März in 860 Metern Tiefe im New Georgia Sound vor der Küste der Solomon Islands. Neben der USS “Helena” hat es zuvor auch die USS „Indianapolis“, USS „Ward“, USS „Cooper“, USS „Lexington“, USS „Juneau“ sowie mehrere japanische Kriegsschiffe entdeckt und dokumentiert.
Quelle:Tim Schwabedissen






gekentertes Boot
(Bild: )   Großbild klick!

Zwei Kinder und vier Erwachsene von gekentertem Boot gerettet
(12.04.18) Zwei Teenager aus Islamorada und ihr Onkel retteten am Nachmittag des 7.4. zwei Familien, darunter eine Mutter mit ihren zwei Kindern, die in großer Gefahr, als deren Boot in unruhiger See nahe der Florida Keys auf einmal kieloben im Meer trieb. Mason Baker, 17, Will Coffin, 18, und Coffins Onkel Dave Tolhurst, 54, waren mit dem 25 Fuß langen Center-Konsolen-Boot „Quality Time“ zum Fischen ausgelaufen. Um 13.46 Uhr sahen sie, wie ein 23 Fuß langes Boot nahe Conch Reef südöstlich von Plantation Key kenterte.
An Bord waren vier Erwachsene und ein vier Jahre altes Kind. Außerdem hatte eine der beiden Frauen ein 3,5 Monate altes Baby im Wickeltuch. Die Angler alarmierten die Coast Guard Station Islamorada, von der ein 33-Fuß-Boot zu Hilfe eilte. Nachdem alle sechs auf den beiden Booten in Sicherheit waren, wurden sie zur medizinischen Betreuung nach Tavernier Creek gebracht. Das kieloben treibende Boot wurde von Towboat Islamorada zu Harry Harris Boat Ramp geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler mit Maschinenschaden kollidierte mit Yacht
(12.04.18) Am 11.4. um 6.25 Uhr wurde die NSRI Hout von den Telkom Maritime Radio Services verständigt, dass der südafrikanische Trawler "Boloko 1" (MMSI-Nr.: 601860000) unweit des Hafens von Hout Bay bei der Rückkehr von den Fanggründen offenbar einen Maschinenschaden erlitten habe. Das Rettungsboot “Nadine Gordimer" lief aus und fand das Schiff, das eine 23-köpfige Crew an Bord hatte, bereits im Bereich des Hafens vor. Es war mit einer Segelyacht kollidiert, die an ihrer Mooring lag. Der Skipper, der unter Deck geschlafen hatte, war unversehrt geblieben, und sein Boot war auch glimpflich davongekommen.
Die 19 Meter lange „Boloko 1“ wurde von dem Rettungsboot auf den Haken genommen, und mit Unterstützung eines günstigen Windes konnte die kleinere "Nadine Gordimier" sie sicher an einen Liegeplatz bringen, ohne dass weitere Assistenz nötig wurde. Um 7.22 Uhr war sie wieder klar auf Station.
Am selben Tag wurde die NSRI Lamberts Bay um 18.30 Uhr zu dem Kutter “3 Coins” mobilisiert, der mit einer sechsköpfigen Crew 3,5 Meilen nordwestlich des Hafens auf den dortigen Fanggründen Motorprobleme erlitten hatte. Das Rettungsboot “Douglas Murray” lief aus, und beim Eintreffen vor Ort fand es die Fischer wohlbehalten vor. Eine Schleppverbindung wurde hergestellt und der Kutter in Richtung Hafen gezogen.
1,5 Meilen vor Lamberts Bay übernahm ein anderer Kutter, die “Alcana”, die Schleppleine, und das Rettungsboot eskortierte die beiden Schiffe weiter in den Hafen. Um 20.30 Uhr war es wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ehemaliger Rickmers-Frachter sank vor Port Sudan
(12.04.18) Der unter Sierra-Leone-Flagge registrierte Frachter "Shahin", 4759 BRZ (IMO-Nr.: 8207848), begann nach einem Wassereinbruch auf der Reede von Port Sudan am 8.4. zu sinken. Das Schiff lag dort bereits seit April 2016 auf und hatte nur eine vierköpfige Instandhaltungs-Crew an Bord. Die Männer konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden, doch für ihr Schiff gab es keine Rettung - trotz aller Bemühungen ging es am 10.4. unter.
Die „Shahin“ ist 95,52 Meter lang, 18,2 Meter breit, hat 4,6 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3.548 Tonnen. Der 260-TEU-Frachter lief zuletzt für die Elite Way Marine Services EST in Dubai und wurde 1984 bei der Companhia Comercio E Navegacao Estaleiro Maua S.A. in Nieroi, Brasilien, als „Apody“ erbaut. In den späteren Jahren lief er als „Marcantil Vassouras“, „Mai Rickmers“, „Nour“, „Anamcara 4“ und „Luci“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Tote und drei Vermisste nach Kollision vor Südkorea
(12.04.18) Der südkoreanische 15-Tonnen-Kutter “2007 Yeongheung" kollidierte am 12.4. um 00.42 Uhr mit dem unter Tansania-Flagge laufenden Fangschiff "Xing Yue", 431 BRZ (IMO:8007705), das auf der Fahrt von Busan nach China war. Der Zusammenstoß ereignete sich südlich von Jeolla rund 9,9 Kilometer nordwestlich von Sinan County in der Gyeongnam-Provinz. Das kleinere Schiff kenterte unmittelbar darauf.
Wenig später begannen Küstenwachboote und in der Nähe befindliche Schiffe mit einer Rettungsaktion. Zunächst fehlte von der sechsköpfigen Crew des Kutters jede Spur. Um 1.25 Uhr fand eines der an der Suche beteiligten Schiffe einen Mann bewusstlos in der See treibend. Er wurde geborgen, konnte aber nicht wiederbelebt werden.
Die Leiche wurde um neun Uhr nach Mokpo zur Autopsie gebracht. Das Wrack der „2007 Yeongheung” trieb weiter kieloben an der Unglücksstelle. 19 Taucher der Mokpo Marine Police begannen am und im Wrack mit der Suche nach den fünf vermissten Fischern.
Sie wurden allerdings dabei durch im Wasser treibende Netze, Taue und Styroporteile behindert. Dennoch gelang es ihnen um 8.26 Uhr und um 8.37 Uhr, zwei weitere Crewmitglieder tot zu bergen. Die Suche nach den nun noch drei Vermissten dauerte an.
Bei Tagesanbruch waren vier Helikopter, vier Suchflugzeuge und 37 Schiffe vor Ort im Einsatz, darunter 17 der Küstenwache und drei der südkoreanischen Marine. Die "Xing Yue" war nach der Kollision nicht mehr fahrtüchtig und ankerte an der Unfallstelle.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerschiff hatte Glück im Unglück
(12.04.18) Glück im Unglück hatte das holländische Containerschiff "Sophie Deymann", 3526 ts (EU-Nr.: 02332312), als ihm am 9.4. gegen sieben Uhr ein anderes Binnenschiff in die Backbordseite lief, während es am Frankenbach-Containerterminal bei Rheinkilometer 501 in Mainz lag. Zwar richtete dieses, als es rheinaufwärts laufend plötzlich nach Steuerbord abdrehte und ihn auf Höhe des Ruderhauses an Backbordseite rammte, erheblichen Sachschaden an. Doch das größere Schiff wurde nicht mit einem Fahrverbot belegt, sodass es die Fahrt nach Antwerpen am 10.4. um 14.15 Uhr antreten konnte, um die Ladung zu löschen.
Es wurde dort am 13.4. um 1.40 Uhr erwartet. Dann allerdings musste es in eine Werft zur Reparatur gehen. Der Rumpf war, als er gegen den Kai gedrückt wurde, an beiden Seiten auf mehreren Metern Länge eingedellt worden. Der Schaden war erheblich, lag allerdings oberhalb der Wasserlinie, sodass die Seetauglichkeit erhalten blieb. Ursache der Havarie war nach derzeitigem Ermittlungsstand menschliches Fehlverhalten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sorge um zweimal gesunkenes Restaurantschiff in Travemünde
(12.04.18) Das Restaurantschiff „Nautilus“, einst ein uriger Anziehungspunkt im Fischereihafen von Travemünde, ist nach zwei Untergängen inzwischen zu einem Schandfleck geworden. Da im Fischereihafen derzeit neue Läden und Wohnungen mit Flussblick entstehen, wurde im Zuge der Vorbereitungen die Fischbrücke nun abgerissen, an der das Schiff gelegen hatte. Da der Eigner nicht greifbar war, wurde sie im Rahmen einer Ersatzvornahme am Morgen des 11.4. von der Lübeck Port Authority (LPA) an einen anderen Liegeplatz verholt.
Während das Schiff bis dahin zumindest provisorisch abgeriegelt war, wurde es nun an einem öffentlich zugänglichen Steg des Fischereihafens festgemacht. Dies führte zu Sorgen vor Ort, denn genau diesem Steg war vor einigen Jahren ein Freizeitskipper ums Leben gekommen, als er nachts durch eine brechende Planke zwischen Boot und Steganlage ins Wasser stürzte.
Die LPA steht mit dem Besitzer des Schiffes zwar in Kontakt, doch dieser ignorierte die ihm gesetzten Fristen bisher. Er war aufgefordert worden, das Schiff vollständig aus dem öffentlichen Hafengebiet zu entfernen. Falls auch dies nicht erfolgt, wollte die LPA auch hier im Wege der Ersatzvornahme handeln. Die „Nautilus“ war am 29.1.2016 im Anschluss an einen Werftaufenthalt und am 8.1.2017 gesunken. Es handelt sich bei ihr um ein ehemaliges Fahrgastschiff der DDR, das sich seit vielen Jahren als Restaurantschiff im Travemünder Fischereihafen großer Beliebtheit erfreut hatte. Von diesem Glanz ist allerdings nichts mehr nach.
Quelle:Tim Schwabedissen


Acht Vermisste nach Kollision vor Peru
(12.04.18) Nahe der Küste von Chimbote kollidierte am 11.4. um 2.30 Uhr der Kutter „Maria Esperanza II” der Corporación Segjona SAC sechs Meilen vor dem Hafen von Ancash mit der „Malena“(MMSI-Nr.: 760015724), einem 224-Tonner der Austral Group, der von Chancay kommend auf der Fahrt nach Coishco war. Nur vier der 12 Mann an Bord des 47-Tonners konnten von der „Malena“ gerettet werden, acht wurden vermisst. Die Geretteten wurden zur Robles Klinik gebracht.
Sechs Taucher der Marine wurden aus Lima angefordert, um die Rettungsaktion zu unterstützen. Auch Hubschrauber und ein Küstenwachboot aus Chimbote waren vor Ort im Einsatz. Das Heck der „Maria Esperanza II“, die kieloben in der See trieb, ragte noch aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack der Nancy Glen gehoben
(12.04.18) Das Wrack des Kutters “Nancy Glen” wurde am 12.4. mit einer Kranbarge drei Monate nach dem Untergang auf dem Loch Fyne bei Tarbert aus 140 Metern Tiefe wieder ans Tageslicht gebracht. Sie war am 11.4. in Stellung gegangen. In den Nachtstunden dann wurde mit der Hebung begonnen.
Es wurde gehofft, die Leichen der beiden vermissten Crewmitglieder Duncan MacDougall, 46, und Przemek Krawczyk, 38, im Schiffsinnern zu finden. Sobald das Wrack gesichert war, sollten Polizeitaucher an Bord gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Mooloolaba auf Grund gelaufen
(12.04.18) Maritime Safety Queensland leitete eine Untersuchung ein, nachdem der Trawler “Sea Breeze” am Morgen des 12.4. am Mooloolaba Spit auf Grund lief. Das Lotsenboot „Spitfire“ kam rasch zu Hilfe und konnte den Havaristen wieder in tieferes Wasser ziehen. Danach kehrte er nach Mooloolaba zurück. In der Mündung des Mooloolah River haben sich Untiefen aufgebaut, und aktuell waren Baggerarbeiten im Gang.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gesunkener Kutter verliert Öl
(12.04.18) Aus dem Wrack des am 9.4. in der Hecate Strait unweit des Triple Island Lighthouse gesunkenen, kanadischen Kutters „Western Commander“, 99 BRZ (MMSI-Nr.: 316007244), begann Öl auszulaufen. Nach Informationen der kanadischen Coast Guard waren beim Untergang 2.000 Liter Öl an Bord des 23 Meter langen Schiffs. Zunächst war keine Verschmutzung aufgetreten. Am 11.4. stellte ein Boot der Coast Guard aber bei einer Nachkontrolle einen 40 Meter breiten Ölfilm fest. Er wurde in nordwestliche Richtung von der Küste weggetrieben. Die Untergangsstelle sollte weiter überwacht werden.
Ein 70-jähriger Fischer aus Prince Rupert war trotz der schnellstmöglichen Behandlung im dortigen Krankenhaus nach dem Schiffbruch einem Herzinfarkt erlegen. Die anderen drei, jüngeren Kollegen konnten unversehrt gerettet werden. Vor Ort waren die Küstenwachboote CCGS "Tanu", CCGS "Captain Goddard" und CCGS "Cape Dauphin" sowie die in Prince Rupert stationierte Royal Canadian Marine Search and Rescue 64 mit drei Mann im Einsatz gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Künftiges Tauchwrack hat Open Ship
(12.04.18) Anwohner von Wide Bay haben Anfang Mai die letzte Chance, das australische Landungsschiff HMAS “Tobruk” zu besichtigen, bevor es im Juni versenkt wird. Vom 5. bis 7.5. hat das State Government ein Open Ship organisiert, bevor es zu einem Tauchwrack in den Gewässern der Fraser Coast und Bundaberg wird. Über 2.000 Tickets wurden am 12.4. ausgegeben.
Das Schiff soll nach der Versenkung eine der Hauptattraktionen von Queensland werden. Zuvor hat die Birdon Pty Ltd. einige Abteilungen so hergerichtet, dass die Vorarbeiten vorgestellt werden können. Bereits im Februar hatte sie Löcher in den Rumpf geschnitten, durch die in einigen Wochen Taucher die unteren und tiefer im Schiff gelegenen Bereiche erkunden können.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre “Flying Dolphin XVII"
(Bild: M. Argosaronikos)   Großbild klick!

Porto Cheli: Flying Dolphin mit Maschinenschaden
(11.04.18) Am Morgen des 10.4. erlitt die griechische Fähre “Flying Dolphin XVII", 162 BRZ (IMO-Nr.: 833146), einen Schaden an der Steuerbord-Hauptmaschine, als sie zwischen den Häfen von Porto Cheli und Spetses im Rahmen ihres fahrplanmäßigen Dienstes von Porto Heli nach Spetses, Ermioni, Hydra, Poros und Piräus unterwegs war. Das Hydrofoil konnte mit der verbliebenen Maschine in den Hafen von Piräus zurückkehren.
Hier wurden die beiden Passagiere abgesetzt und mit anderen Transportmöglichkeiten der Reederei Hellenic Seaways an ihr Fahrtziel gebracht. Die „Flying Dolphin XVII“ wurdeam Kai in Perama mit einem Fahrverbot belegt, bis eine Reparatur durchgeführt und die Klasse wieder erteilt worden ist. Am 11.4. lag das 35 Meter lange und sechs Meter breite, 1994 erbaute Schiff weiter im Hafen.
Ein ähnliches Missgeschick war ihm bereits am 20.5.2016 widerfahren: Auf dem Weg von Piräus nach Poros mit 134 Passagieren an Bord war die Steuerbord-Maschine ebenfalls ausgefallen. Damals war wohl die Kollision mit Treibgut die Ursache. Auch in jenem Fall kehrte der Havarist nach Piräus zurück, von wo die Passagiere die Reise mit anderen Schiffen fortsetzen mussten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sète: Erste Fahrt mit neuem Boot führte in den Tod
(11.04.18) Am 10.4. gegen 19 Uhr leitete das CODIS 34 das Hilfeersuchen eines Skippers an das CROSS Med weiter, der Schleppassistenz erbeten hatte. Er war mit einem gerade gekauften, fünf Meter langen Motorboot aus Frontignan in Richtung des Kanals von Rhône à Sète unterwegs, als dessen Motor ausfiel. Das CROSS Med verständigte die SNSM-Station in Frontignan. Deren Rettungsboot lief aus, fand den Mann trotz direkten Telefonkontakts aber nicht an der übermittelten Position.
Dann reagierte der Gesuchte nicht mehr auf Anrufe. Nun beteiligten sich auch die SNSM in Sète und Mèze sowie die Feuerwehr von Rhône à Sète an der Rettungsaktion. Ein Dragon 34 des Zivilschutzes stieg auf, musste aber wegen der 800 Meter tief hängenden Wolkendecke wieder abdrehen. Am 11.4. um zwei Uhr wurde die Suche unterbrochen.
Bei Sonnenaufgang stieg der Helikopter wieder auf, und die SNSM von Frontignan und Sète sowie die Feuerwehr setzten die Suche ebenfalls wieder fort. Die Hubschraubercrew entdeckte dann das Boot gekentert auf Felsen liegend, wenig später auch die Leiche des Skippers unweit davon. Sie wurde von dem SNSM-Boot aus Sète gemeinsam mit der Polizei geborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wrack des Frachters "Kathryn Spirit"
(Bild: Christopher Krajewski)   Großbild klick!

Zähes Feuer auf Frachterwrack in Beauharnois (Kanada)
(11.04.18) Auf der Hulk des kanadischen Frachters "Kathryn Spirit", 9261 BRZ (IMO-Nr.: 6717069), brach an seinem Langzeitliegeplatz auf dem Lake Saint-Louis in Beauharnois am Morgen des 10.4. gegen 10 Uhr ein Feuer im Maschinenraum aus. Es entstand wahrscheinlich bei Schweißarbeiten, als Funken mit Öl getränktes Material wie Isolationen trafen und in Brand setzten. Es kam zu einer sehr starken Rauchentwicklung.
Die Feuerwehr von Beauharnois wurde von den Kameraden der Gemeinden Châteauguay, Léry, Mercier und Salaberry-de-Valleyfield sowie einem Tanklöschfahrzeug aus Saint-Étienne-de-Beauharnois unterstützt. Das mobile Laboratorium (TAGA) des Umweltministeriums aus Quebec war ebenfalls vor Ort, um die Luftbelastung zu messen. Es kam für die Umgebung aber nicht zu kritischen Werten.
Gegen Mittag hatten die Feuerwehren den Brand unter Kontrolle, doch ihn endgültig zu löschen stieß noch auf Komplikationen. Das Isolationsmaterial im Maschinenraum war getränkt mit Motorenöl, und der Einsatz von Wasser erwies sich als nicht effektiv. Erst mit Löschschaum konnte das Feuer am Nachmittag erstickt werden.
Wegen des Kofferdamms, der um das Wrack errichtet worden war, gab es keine Gefahr einer Verschmutzung des Lake St. Louis durch Löschwasser. Das Abwracken des Frachters hatte im Februar begonnen und soll bis Ende des Sommers abgeschlossen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderhaus des Tankmotorschiffs "Rodort 8"
(Bild: Polizei Duisburg)   Großbild klick!

Ruderhaus in Herne bei Kollision demoliert
(11.04.18) Das unbeladene, niederländische Tankmotorschiff "Rodort 8", 724 ts (EU-No.: 02315694 kollidierte am 9.4. um 20.30 Uhr mit einer Brücke über den Rhein-Herne-Kanal. Rund 100.000 Euro Schaden entstanden, als es gegen die Wanne-Herner-Eisenbahnbrücke in Herne stieß. Das Dach des Ruderhauses wurde komplett zerstört und nach achtern auf die dort gestauten beiden Pkw geschoben.
Der 60-jährige Schiffsführer wurde verletzt und kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der Tanker wurde am Kai mit einem Weiterfahrverbot belegt. Die Brücke musste nicht gesperrt werden. Die Wasserpolizei in Duisburg hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölplattform "Sabratha Platform"
(Bild: National Oil Corporation)   Großbild klick!

Versorger kollidierte mit Ölplattform vor Libyen
(11.04.18) Das unter Bahamas-Flagge laufende Offshore-Versorgungsschiff "Safe Swift", 16562 BRZ (IMO-Nr.: 8302894), kollidierte am 9.4. um 18.38 Uhr mit der libyschen Ölplattform "Sabratha Platform" (MMSI-Nr.: 642115005), die auf einer Wassertiefe von 190 Metern 110 Kilometer vor der libyschen Küste im Bahr Essalam-Feld operierte. Der Zusammenstoß wurde durch einen starken Sturm verursacht. Während die Plattform nur leicht beschädigt wurde, trug die "Safe Swist" an mehreren Stellen des Oberdecks und an den Ausrüstungseinrichtungen Schäden davon.
Der große Bordkran wurde ebenso in Mitleidenschaft gezogen wie ein Außenaufgang am Aufbautenblock. Auch das Schanzkleid am Backbordbug wurde auf mehreren Metern Länge eingedrückt, ehe sich das Schiff in sichere Distanz zurückziehen konnte. Die National Oil Corporation leitete gemeinsam mit Experten der Mellitah Oil and Gas Company eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Flussfahrgastschiff bei Rastatt auf Grund gelaufen
(11.04.18) Das 110 Meter lange, Schweizer Fluss-Kreuzfahrtschiff „Rhein Prinzessin“ (MMSI-Nr.: 269057632) lief in der Nacht zum 10.4. auf dem Rhein bei Rastatt nördlich von Straßburg auf Grund. Es hatte um 21.40 Uhr in Straßburg losgeworfen. Nach der Havarie evakuierte die französische Feuerwehr die 148 Fahrgäste, die von einer 37-köpfigen Crew betreut wurden, und brachte sie auf der deutschen Rheinseite an Land.
Neben den französisch/deutschen Einsatzkräften in Kehl war auch die Wasserschutzpolizei Karlsruhe den Vormittag über im Einsatz. Die Rheinschifffahrt wurde durch den Havaristen und die Operation nicht beeinträchtigt. Am frühen Nachmittag kam das Schiff, das mit dem Vorschiff auf einer Buhne aufgesessen hatte, mit eigener Kraft wieder frei.
Es wurde anschließend an einer Anlegestelle im elsässischen Beinheim auf mögliche Schäden kontrolliert. Dann setzte es die Fahrt nach Mannheim fort, wo es am 11.4. um 1.30 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rumpfschaden in Eisfahrt
(11.04.18) Der kanadische Bulkcarrier "Algoma Spirit", 23271 BRZ (IMO-Nr.: 8504882), wurde in Eisfahrt am 5.4. um 15.20 Uhr sechs Meilen von Sweets Point entfernt auf dem St Mary's River, Michigan, am Steuerbordheck beschädigt. Die Havarie ereignete sich auf Position 46 02.586 N, 083 56.219 W, als das Schiff von Port Colborne kommend auf dem Fluss unterwegs war. Am 7.4. um 8.10 Uhr machte der Frachter in Sarnia fest, wo es seither am Kai verblieb.
Quelle:Tim Schwabedissen


Neuer Bergungsplan für gestrandete Fähre
(11.04.18) Die portugiesische Fähre "Mestre Simão", 748 BRZ (IMO-Nr.: 9690482 ), die am 6.1. auf der Insel Pico auf Position 38 32.08 N 28 31.97 W vor dem Hafen von Madalena strandete, soll nun von der Resolve Salvage & Fire geborgen werden. Diese hat bereits das Öl und andere umweltgefährdende Stoffe aus dem halb gesunkenen Wrack abgepumpt. Die letzten Vertragsbedingungen mussten noch ausgearbeitet werden.
Bei erfolgreichem Abschluss könnten die Arbeiten noch im April beginnen und möglicherweise bis Ende Mai abgeschlossen werden. Ein erster Bergungsplan hatte den Einsatz einer Barge vorgesehen, deren Beschaffung in Europa aber vier bis fünf Monate gedauert hätte. Deshalb wurde nach neuen Optionen gesucht, wie das Schiff von den Felsen zu bekommen sei. Nun sollen vor Ort vorhandene Ressourcen besser genutzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kreuzfahrtschiff rammte Kai in Roatán
(11.04.18) Das Kreuzfahrtschiff "MSC Armonia", 65542 BRZ (IMO-Nr.: 9210141), rammte mit 11,5 Knoten Fahrt am Morgen des 10.4. eine Kaianlage in Roatán, Honduras. Das von Cozumel kommende Schiff konnte nicht mehr rechtzeitig aufstoppen, als es um die Westspitze der Insel herum lief, um an der Kreuzfahrtpier in der Gravel Bay festzumachen. Aus noch ungeklärter Ursache gelang nicht, die Geschwindigkeit aus dem Schiff zu nehmen.
Auch ein Notwurf der Anker konnte den Aufprall nicht verhindern. Das Schiff rammte die aus Beton-Elementen und Stahldalben bestehende Pier und schob sich neben einem Restaurant auf den Strand. Das Vorschiff der "MSC Armonia" wurde bei der Havarie auf beiden Seiten beschädigt.
Mit einer kleinen Verzögerung konnte die Ausschiffung aber durchgeführt werden und alle Gäste, die an Land gehen wollten, konnten ihre Landausflüge oder sonstigen Aktivitäten antreten. Die „MSC Armonia“ wurde derweil von den Hafenbehörden vor Ort untersucht und für die Weiterfahrt freigegeben. Sie lief am 11.4. gegen zwei Uhr aus dem Hafen von Roatán aus und machte gegen 10 Uhr in Belize fest.
Die „MSC Armonia“ wurde ursprünglich für die Reederei Festival Cruises gebaut und 2001 unter dem Namen „European Vision“ in Dienst gestellt. Das Schiff hatte eine Länge von 251 Metern und eine Tonnage von 58.625 BRZ. Es bot 2.223 Passagieren in 777 Kabinen Platz.
Nach dem Konkurs von Festival Cruises kaufte der ehemalige Konkurrent MSC das Schiff und taufte es auf den Namen „MSC Armonia“. Sie verkehrte im dem europäischen Sommer im Mittelmeer, im europäischen Winter in Südamerika. Im Jahre 2001 fand an Bord das Treffen der G8-Staatsoberhäupter während des G8-Gipfels im Hafen von Genua statt.
Vom 31.8. bis 17.11.2014 wurde die „MSC Armonia“ bei der italienischen Werft Fincantieri in Palermo auf 275 Meter verlängert und mit modernerer Technik und neuen Möglichkeiten zur Unterhaltung der Gäste ausgestattet. Bei ihr wie auch bei allen anderen Schiffen der Lirica-Klasse wurde die maximal zulässige Passagierzahl durch 200 zusätzliche Kabinen auf 2.680 angehoben. Am 8.11.2014 lief das Schiff zu Werfterprobungsfahrten aus.
Im Winter befährt die „MSC Armonia“ von der kubanischen Hauptstadt Havanna aus die westliche Karibik mit Stops in Jamaika, Grand Cayman, Mexiko, Belize und Honduras. Im Sommer ist das Schiff ab Genua im westlichen Mittelmeer unterwegs mit Stopps in Spanien, Frankreich, Italien und Malta.
Quelle:Tim Schwabedissen


Autofrachter hatte Blackout auf der Westerschelde
(11.04.18) Der italienische Autofrachter “Grande Spagna", 37726 BRZ (IMO-Nr.: 9227924), erlitt am Morgen des 10.4. einen Maschinenblackout auf der Westerschelde auf Höhe von Terneuzen und wurde manövrierunfähig. Er war auf der Fahrt von Southampton, wo er am 8.4. um 17.20 Uhr ausgelaufen war, nach Antwerpen. Der Havarist konnte rasch von den Schleppern "Wulf 7", "Multratug 9" und "Union 5" gesichert werden, die ihn aus dem Bereich des Fahrwassers zogen, sodass die übrige Schifffahrt nicht behindert wurde.
Dort warf der Frachter Anker, und um 10.30 Uhr war die Situation unter Kontrolle. Um 14.50 Uhr wurde die 177 Meter lange und 31 Meter breite “Grande Spagna” dann zum Kai der Antwerp Euroterminal NV gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf dem Rhein
(11.04.18) Am 9.4. gegen sieben Uhr wurde an der Verladestelle der Firma Frankenbach auf dem Rhein in Mainz ein dort festgemachtes Gütermotorschiff der Reederei Deymann seitlich angefahren. Der Schiffsführer eines bergfahrenden Gütermotorschiffes wechselte plötzlich seinen Kurs und stieß seitlich in Höhe des Ruderhauses gegen das andere Schiff und schrammte an dessen Backbordseite entlang. Es wurde menschliches Fehlverhalten als Unfallursache angenommen werden. Bei der Havarie entstand ein hoher Sachschaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank vor Irland – ein Fischer starb
(11.04.18) Ein 57-jähriger Fischer aus Erris kam ums Leben, als der Kutter „Aisling Patrick“ am Nachmittag des 10.4. vor der Küste von Nord-Mayo kenterte und sank. Zwei weitere Crewmitglieder wurden gerettet und kamen ins Krankenhaus in Sligo. Sie waren auf Garnelenfang mit dem Katamaranschiff, als es 16 Meilen nordwestlich von Eagle Island auf einmal rasch zu sinken begann.
Es gelang nur noch, um 12.30 Uhr einen verstümmelten Mayday-Ruf mit unvollständiger Positionsangabe abzusetzen, bevor die Männer das Schiff verlassen mussten. In Sligo stieg der Rescue 118-Helikopter auf, in Ballyglass stach das RNLI-Boot in See, und ein Patroullienflugzeug des Air Corps Casa assistierte ebenfalls in dem Rettungseinsatz. Die drei Fischer wurden um 13.20 Uhr unweit des noch kieloben im Meer treibenden Wracks in einer Rettungsinsel entdeckt, nachdem sie Notfackeln entzündet hatten.
Alle drei wurden an Bord des Hubschraubers gezogen, doch für einen kam die Hilfe zu spät. Alle drei litten an Unterkühlungen. Der Marine Casualty Investigation Board leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderausfall im Nordpazifik
(11.04.18) Am 9.4. um 5.30 Uhr erlitt der russische Trawler "Svyatogor", 813 BRZ (IMO-Nr.: 8834782), im Ochotischen Meer einen Totalausfall der Ruderanlage. Der russische Bergungsschlepper “Predannyy" wurde zur Assistenz geschickt, und bis zu seinem Eintreffen sicherte das Fischereifahrzeug "Seawind" den Havaisten. Am 10.4. um 3.50 Uhr stellte die "Predannyy" eine Schleppverbindung zur "Svyatogor" und begann, sie nach Petropavlovsk-Kamchatskiy zu ziehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kühlsystemschaden vor Laurium
(11.04.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Sveti Dujje", 2654 BRZ (IMO-Nr.: 7919781), erlitt einen Schaden am Kühlsystem der Hauptmaschine, als er sich am 7.4. um sieben Uhr rund 12 Meilen vor Laurium auf Position 37 50 N 23 27 O befand. Das Schiff hatte eine 12-köpfige Crew an Bord und befand sich auf der Fahrt von on Korinth nach Volos Am 9.4. war der Schaden wieder behoben und der Frachter in Fahrt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild “Baltic Madonna" Ex "Nordic Chantal"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter vor Falster auf Grund gelaufen
(10.04.18) Der finnische Frachter “Baltic Madonna", 2854 BRZ (IMO-Nr.: 9100138), lief mit einem Tiefgang von 4,9 Metern am 9.4. um 18.45 Uhr im Grønsund-Fahrwasser vor Nord-Falster unweit von Stubbekøbing auf Grund. Die dänische Marine schickte aus dem nahen Vordingborg das mit acht Freiwilligen besetzte Patroullienboot “Aries” zu einer ersten Lageeinschätzung. Der Havarist blockierte das Fahrwasser für jegliche größere Schiffe.
Am Morgen des 10.4. gelang es ihm, sich mit steigendem Wasserstand wieder selbst zu befreien. Er lief dann in die Nähe von Vordingborg und warf dort Anker. Hier sollten die Inspektionen durch die Polizei von Sydsjælland und Lolland-Falster sowie eine Untersuchung des Rumpfes stattfinden. Das SAR-Boot "MHG 016" (MMSI-Nr.: 219019034) ging am Havaristen in Stellung. Die "Baltic Madonna" war am 9.4. um 11 Uhr aus Kopenhagen nach Nyborg ausgelaufen und hatte eine Ladung Container und Stahlrollen an Bord. Im Laufe des Vormittags ging der Frachter wieder ankerauf und nahm, eskortiert von dem Ölbekämpfungsschiff „Marie Miljø", Kurs auf Nyborg, wo er um 14.30 Uhr eintreffen sollte.
Am 9.5.2012 war das Schiff, damals noch als "Nordic Chantal" laufend, um 1.30 Uhr mit dem Tor der alten Südschleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel kollidiert, als er auf der Reise Antwerpen–Hallstavik in die Wasserstraße einlief. Sowohl Schleusentor wie auch Schiff wurden dabei erheblich beschädigt.
Die “Baltic Madonna” ist 89,72 Meter lang, 13,8 Meter breit, hat 5,71 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 4.033 Tonnen. Sie läuft für die Prima Shipping OY AB in Porvoo und wurde 1994 bei der Scheepswerf Bodewes Volharding Foxhol B.V. in Hoogezand als “Bremen Saturn” erbaut. Von 1996 bis 2016 lief sie als „Nordic Chantal“.
Quelle:Tim Schwabedissen


"Britannica Hav" wird bugsiert
(Bild: Fabien Montrieul)   Großbild klick!

Le Havre: Hat Britannica Hav letzte Station erreicht?
(10.04.18) Am Abend des 9.4. wurde das Wrack des unter Malta-Flagge laufenden Frachters "Britannica Hav", 1521 gt (IMO: 8506440), vom Oskaka-Kai in Le Havre von den beiden Schleppern "VB Barfleur" und "VB Octeville" weggezogen. Seit seiner Bergung am 7.4. war das Schiff soweit stabilisiert und abgedichtet worden, dass dieses Manöver durchgeführt werden konnte. In der Steuerbordseite war dabei das gewaltige Loch sichtbar, dass der Trawler "Deborah - Z 121", 385 BRZ (IMO-Nr.: 8871766), am 20.3. in den Frachter gerissen hatte.
Die „Britannica Hav“ wurde in der einsetzenden Dunkelheit durch die François Ier-Schleuse zu den
Ein gewaltiges Loch im Rumpf
(Bild: Fabien Montrieul)   Großbild klick!
Chantiers Gardet und Bezenac gezogen. Dies deutete darauf hin, dass dies die Endstation der Laufbahn des Schiffes sein könnte, weil dort Abwracktätigkeiten möglich sind.
Quelle:Tim Schwabedissen







Segelyacht “Pumpkin” und RNLI-Boot
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Isle of Wight: Zweimaster nach Ryde abgeschleppt
(10.04.18) Am Abend des 9.4. kam ein Boot der RNLI-Station in Ryde der Segelyacht “Pumpkin” zu Hilfe. Diese hatte um 18.20 Uhr mit Motorausfall einen Notruf an Solent Coastguard abgesetzt. Die „Ryde Rescue 1” nahm den Zweimaster längsseits, der westlich der Ryde-Pier trieb. Er wurde in den Hafen eingeschleppt und dort sicher festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler stand in Christchurch in Flammen
(10.04.18) Fünf Löschzüge aus Christchurch, eine Kommandoeinheit und drei Ambulanzen waren am Abend des 9.4. im Hafen von Timaru im Einsatz, nachdem auf dem neuseeländischen Trawler "Dong Won 701", 1497 BRZ (IMO-Nr.: 7114513), um 21.25 Uhr ein Feuer ausgebrochen war. Zunächst zogen dichte Qualmwolken über das Hafengebiet, doch den Einsatzkräften kam ein Regen zu Hilfe, der diese herunterdrückte. Die Aufbauten des Schiffes und Einrichtungen auf dem Oberdeck standen in hellen Flammen.
Vom Vorschiff her begannen ein Schlepper und weitere Einsatzkräfte den Löschangriff auf dem nahe der San Won-Kühlhäuser liegenden Schiff, das zuvor evakuiert worden war. Insgesamt waren schließlich 11 Löschzüge aus ganz Canterbury mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Drei Crewmitglieder kamen mit leichteren Verletzungen bzw. Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Timaru Hospital, wurden später aber wieder entlassen.
Gegen 23.50 Uhr war das Feuer innerhalb des Schiffs eingedämmt. Die Löscharbeiten dauerten aber noch die ganze Nacht und den 10.4. über an. Dabei galt es sicherzustellen, dass nicht zu viel Löschwasser eingesetzt wurde, damit das Schiff nicht sinkt. Ansonsten sollte im Wesentlichen abgewartet werden, dass das Feuer ausbrennt.
Einsatzkräfte aus Christchurch und Dunedin lösten am 10.4. die Kameraden ab, die die ganze Nacht durchgearbeitet hatten. Ein Teil des Hafens von Timaru wurde am Morgen abgesperrt wegen Sorgen über austretendes Ammoniak-Gas. Es strömte aus kleinen Rohren, die mit dem Haupt-Ammoniaktank verbunden waren, der die Kühleinrichtungen an Bord versorgt. Es gelang, die Rohre abzudichten und so den Gasaustritt zu stoppen.
Da nur geringe Mengen aus den entstandenen Leckagen ausgeströmt waren, bestand keine größere Gefahr für die Allgemeinheit. Das Gas wurde vom Wind zur See hin verteilt, und so konnte die Absperrung des Hafengebiets zurückgefahren werden. Mehrere zunächst gesperrte Straßen wurden wieder freigegeben. Die Hafenarbeiten sollten bis zum 11.4 um 10 Uhr gestoppt bleiben, da der Brand einen geordneten Betrieb vorerst weiter behinderte. PrimePort arbeitete mit der ECan und der Feuerwehr zusammen, um die Sicherheit der übrigen Schiffe im Hafen zu gewährleisten und sicherzustellen, dass das Feuer keine Gefährdung für Hafenoperationen darstellte.
Die „Dong Won 701“ war am Morgen des 9.4. nach Timaru eingelaufen und hätte am 10.4. wieder auslaufen sollen. Daraus wird angesichts der schweren Schäden vorerst nichts werden. Im Laufe des 10.4. trafen drei Inspektoren der Transport Accident Investigation Commission zur Untersuchung des Feuers ein. 2014 war das Schiff in ein arbeitsgerichtliches Verfahren verwickelt gewesen, weil die Crew weniger als die Mindestheuer erhalten hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper drohte in Gig Harbor zu sinken
(10.04.18) In Gig Harbor drohte am 9.4. ein Schlepper in der Downtown-Marina zu sinken. Als die Polizei und Feuerwehr vor Ort eintrafen, war das Achterschiff bereits überflutet, und das Schiff war im Begriff, abzusacken. In einem stundenlangen, intensiven Lenzeinsatz gelang es, den Havaristen zu stabilisieren und seinen Untergang sowie damit einhergehende Umweltgefährdungen abzuwenden.
Inzwischen trafen auch die Eigner des Schiffes ein, um weitere Maßnahmen zur Sicherung zu ergreifen. Zuletzt war Ende 2016 ein Privatboot in dem Hafen gesunken, wobei fünf Gallonen Öl ausliefen. Damals konnte die US Coast Guard es an einer weiteren Ausbreitung hindern.
Quelle:Tim Schwabedissen


14 Schiffbrüchige in El Nido gerettet
(10.04.18) Die philippinische Coast Guard rettete am 8.4. vor Hidden Beach in El Nido, Palawan, 14 Personen aus dem Wasser. Ihr Fährboot „Tame Boy“ war bereits gesunken, als sie vor Ort eintraf. Die 10 Mitreisenden und die vierköpfige Crew hatte sich an den nahen Strand retten können.
Nachdem sie an Bord eines Patroullienbootes genommen worden waren, berichtete der Skipper der „Tame Boy“, er habe bei rauer See Anker geworfen. Doch die Ankerleine brach, und das Boot trieb auf die felsige Küste, wo es sank. Dann schwammen die Insassen ans Ufer und harrten dort der Retter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Thunfischfänger vor Tunesien vermisst
(10.04.18) Der 30 Meter lange, algerische Longliner “Younès 2“ (MMSI-Nr.: 605022217) wird seit dem 3.4. vor der tunesischen Küste vermisst. Der letzte Kontakt bestand an jenem Tag um 00.33 Uhr. Das Schwesterschiff “Younès 1“ erreichte seither den Hafen von Bizerte.
Ein italienischer Hubschrauber suchte inzwischen die gesamte Küstenlinie bis zur Annaba-Region ab, ohne eine Spur des Schiffes zu entdecken. An Bord der „Yunès 2“ waren neben Skipper Abdellatif Benslama, 53, der auf 30 Jahre Berufserfahrung zurückblickte, noch fünf weitere Fischer. Sie waren am 2.4. aus Licata ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Notfallschlepper nach Feuer nicht mehr fahrbereit
(10.04.18) Am 8.4. brach auf dem norwegischen Offshore-Schlepper “Strilborg", 2957 BRZ (IMO-Nr.: 9158666), der als Notfallschlepper des Rettungsdienstes bereitgehalten wird, ein Feuer aus. Das Schiff lag zu der Zeit im Hafen von Sortland. Der Brand entstand in einer elektrischen Schalttafel.
Da das Schiff durch die dabei entstandenen Schäden vorerst nicht mehr einsatzfähig war, stellte die norwegische Küstenwache als Ersatz ihr Patroullienboot "Harstad", 3132 BRZ (IMO-Nr.: 9312107), bis die „Strilborg" wieder klar zum Einsatz ist. Es lief am 9.4. gegen 11 Uhr in den Hafen von Sortland ein.
Für die "Strilborg" war es nicht das erste Missgeschick: Am Nachmittag des 1.5.2016 lief sie in der Finnsnsesrenna zwischen Harstad und Tromsø auf Grund, nachdem sie auf die falsche Seite der Fahrwasserbetonnung geraten war. Das Patroullienboot „Sortland“ und der Schlepper „Lupus“ machten den Havaristen gegen 17 Uhr mit steigendem Wasserstand wieder flott, der dann nach Finnsnes einlief.
Quelle:Tim Schwabedissen


Landungsboot mit Maschinenschaden vor Philippinen
(10.04.18) Das 76 Meter lange, chinesische Landungsboot "Aviva 5" (MMSI-Nr.: 413436090), das eine 17-köpfige Crew sowie eine Ladung Kohle und Kies an Bord hatte, erlitt am 7.4. unweit von Fortune Island in der Batangas-Provinz bei der Manila Bay Maschinenschaden. Es war auf der Fahrt von Nasugbu in Batangas, nach Coron in Palawan. Die PCG Islander 251 der philippinischen Coastugard entdeckte den Havaristen am 9.4. um 15.15 Uhr.
Es war der Crew gelungen, die Maschine wieder in Gang zu bekommen, und das Schiff nahm dann mit langsamer Fahrt Kurs auf Batangas. Es wurde dabei von der Küstenwache eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Straße von Kurushima
(10.04.18) Der südkoreanische Frachter "Heung-A Tokyo", 4914 BRZ (IMO-Nr.: 9129005), kollidierte am 7.4. von Busan kommend gegen 1.30 Uhr mit einem unbekannten Schiff in der Straße von Kurushima. Um 6.15 Uhr machte er im Hafen von Imabari fest. Er stach am 10.4. gegen zwei Uhr wieder in See und erreichte um 7.30 Uhr den Matsuyama Container Terminal.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sandfrachter kenterte auf Pearl River
(10.04.18) Am 7.4. kollidierten zwei mit Salz bzw. Sand beladene Frachtschiffe auf dem Pearl River in Guangzhou, China. Der Sandfrachter kenterte unweit der Hedong Bridge. Die vierköpfige Crew landete im Wasser und wurde von anderen, in der Nähe befindlichen Fahrzeugen gerettet.
Sie kamen ins Krankenhaus. Ein Schwimmkran ging in der Nähe in Stellung, um das kieloben treibende Wrack wieder aufzurichten. Über die Schäden am anderen Schiff wurde nichts bekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gesunkenes Restaurantschiff wird ausgepumpt
(10.04.18) Am 9.4. begann die Bergung des am 20.3. gesunkenen Restaurantschiffs „Graceland“ in Fyrisån in Uppsala. Pumpen mit einer Kapazität von 22 Tonnen pro Minute wurden mit einem Kran vom Ufer aus an Bord abgesetzt. Sie sollten mehr Wasser fördern als nachlaufen konnte, um das Schiff wieder schwimmfähig zu bekommen. Die Hoffnung war, dies binnen eines Tages hinzubekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Kutter vor Santa
(10.04.18) Auf dem peruanischen Kutter “Luis Rodrigo” brach am Nachmittag des 9.4. ein Feuer aus, als er sich in den Gewässern vor Stadt Santa in der Ancash-Region befand. Das Holzschiff war im Gebiet von Cola de Santa auf Sardellenfang. Das Feuer entstand im Maschinenraum durch einen Kurzschluss.
Dichter Rauch quoll aus den Aufbauten auf dem Vorschiff. Die 10-köpfige Crew aus Piura flüchtete nach achtern. Von dort wurde sie mit Booten, die zu Hilfe kamen, gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter sank in Hecate Strait – ein Crewmitglied starb
(10.04.18) Am 9.4. um 9.34 Uhr funkte der kanadische Kutter “Western Commander” Mayday nahe der Triple Islands, nachdem er im nördlichen Bereich der Hecate Strait, südwestlich von Dundas Island, Wassereinbruch erlitten hatte. Das rund 70 Jahre alte Schiff entwickelte starke Steuerbordschlagseite.
Einer der drei Fischer an Bord hatte zudem ernsthafte Gesundheitsprobleme mit Verdacht auf Herzinfarkt. Drei Boote der Coast Guard und eines der Royal Canadian Marine Search and Rescue aus Prince Rupert kamen zu Hilfe. Es gelang zunächst, den erkrankten Fischer zu stabilisieren und nach Prince Rupert zu bringen, von wo aus er in ein Krankennaus gebracht wurde. Dort starb er allerdings trotz aller Bemühungen.
Keine Rettung gab es auch für den 23 Meter langen Holzkutter, der kurz nach der Evakuierung der Crew sank. Die Patroullienboote “Tanu” und “Goddard” der Coast Guard überwachten danach die Untergangsstelle, um mögliche Ölaustritte festzustellen. Vor Ort waren Windgeschwindigkeiten von 25 bis 35 Knoten und zwei bis drei Meter hohe Wellen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter "Mercy God", 2014 gestrandet
(Bild: Can Yilmaz)   Großbild klick!

Inselattraktion von Bozcaada wird verschrottet
(9.04.18) Das türkische Umweltministerium hat eine Wrackräumungsverfügung für den am 29.12.2014 in Bozcaada in der türkischen Provinz Çanakkale gestrandeten, unter Sierra-Leone-Flagge laufenden Frachter "Mercy God", 2250 BRZ (IMO-Nr.: 7704289), erlassen. Inzwischen haben die Abbrucharbeiten an dem in der Beylik-Bucht am Ufer liegenden, über die Jahre Ziel von zahlreichen Graffiti-Sprühern gewordenen Schiff begonnen. Der mit 1.267 Tonnen Zwiebeln beladene, von Alexandria nach Novorossiysk bestimmte Frachter hatte sich einst im Sturm vom Anker losgerissen und war am Strand der Insel auf Grund getrieben, wo er seither verblieben war.
Die Efekan Shipbreaking Company in Izmir Aliaga, wurde nun für die Arbeiten zur Beseitigung des Schiffs ausgewählt, die bis Anfang Mai abgeschlossen werden sollen. In den vergangenen vier Jahren war das Wrack zu einer Attraktion für Einheimische und Touristen geworden. Es entstand auch die Tradition, an der Strandungsstelle zu picknicken.
Doch weil der Frachter allmählich verfiel, überwogen die Sicherheitsrisiken schließlich den Bonus für die Insel, sodass der Beschluss gemeinsam mit dem Transportministerium und der Hafenbehörde fiel, das marode Wrack zu beseitigen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ketsch nach Cherbourg abgeschleppt
(9.04.18) Am 7.4. wurde die 14 Meter lange, britische Ketsch “Kestrel” nach Cherbourg eingeschleppt und im Port-Chantereyne festgemacht. Der Skipper hatte gegen 20 Uhr das CROSS Jobourg um Assistenz gebeten. An Bord befanden sich drei Personen, als das Schiff Motorschaden im Hauptfahrwasser erlitten hatte. Von der SNSM-Station in Fermanville lief das Rettungsboot „Cap Lévy 2“ aus und erreichte den Havaristen gegen 21 Uhr. An Bord waren auch ein Arzt und ein Rettungstaucher.
Nachdem die Sicherheit von Crew und Boot festgestellt worden war, wurde es auf den Haken genommen und gegen 22 Uhr an einem Paonton beim Hafenkapitän festgemacht. Die „Cap-Lévy 2” kehrte um 23.45 Uhr nach Fermanville zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


herrenlos gestrandet
(Bild: Scott Schaefer)   Großbild klick!

Zwei herrenlose Motorboote zum zweiten Mal in Burien gestrandet
(9.04.18) Am Morgen des 9.4. wurden zwei 45 und 35 Fuß lange Motorboote auf den Strand von Three Tree Point in Burien (USA) in einer Distanz von 100 Metern zueinander getrieben. Dieselben Boote waren bereits am 2.4. in Burien beim 2500-2600 Block der SW 172nd Street gestrandet. Niemand befand sich an Bord, aber die Coast Guard schickte einen Helikopter, der das Gebiet zwischen Burien und Vashon Island absuchte.
Auch die Burien Police und King County Sheriff’s Offiziere waren vor Ort. Beide Boote hatten ‘Vessel of Concern’-Warnschilder am Rumpf, die die Coast Guard am 3.4. angebracht hatte. Die Registrierungsmarken beider Boote datierten von 2001 und 2007.
Sie könnten im Puget Sound vielleicht bei einer Verschleppung zu einer Restaurierung verlorengegangen sein. Derzeit lagen sie nahe der Hochwassermarke zwischen den Blocks 3500 und 3700 er SW 172nd Street. Die beiden Boote stammten geschätzt aus den 1940er bis 1960er Jahren. Ob sie Gefahrstoffe enthalten und wann sie geborgen werden, war derzeit unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Langer Tag für Seenotretter in St. Helier
(9.04.18) Am Nachmittag des 6.4. wurde das RNLI-Boot “George Sullivan” aus St Helier zu einem Kutter gerufen, der in den Small Roads direkt vor dem Hafen in Brand geraten war. Die nächsten Einsatz folgten am 8.4., als die Jersey Coastguard die Seenotretter drei Mal anforderte.
Um 10.30 Uhr musste ein Motorboot mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern an Bord vor der St. Brelade’s Bay mit Antriebsproblemen nach St. Helier eskortiert werden. Um 16.20 Uhr wurde eine französische Segelyacht südöstlich des Hafens manövrierunfähig, nachdem der Motor ausgefallen war und sie bei schwachem Wind und starkem Tidenstrom Probleme hatte, voranzukommen. Sie wurde rasch lokalisiert und um 18 Uhr nach St. Helier geschleppt. Das RNLI-Boot “David Page” bugsierte sie an einen Gastliegeplatz.
Um 23.50 Uhr dann forderte die Jersey Coast Guard erneut die “George Sullivan“ an, um einer 15 Meter langen, Schweizer Yacht zu assistieren. Diese hatte sich auf der Fahrt von St. Helier nach Holland in einer Tonne rund 2,5 Meilen nördlich der Bouley Bay verfangen. Die Seenotretter halfen der dreiköpfigen Crew, ihr Boot wieder zu befreien, doch danach war es manövrierunfähig und musste zurück in den Hafen geschleppt werden. Gegen fünf Uhr am 7.4. wurde sie unweit der französischen Yacht vertäut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Great Laker durch Eisgang beschädigt
(9.04.18) Am 6.4. wurde der amerikanische Große-Seen-Frachter "Calumet", 9639 BRZ (IMO-Nr.: 7329314), durch Eisgang oberhalb der Soo-Schleusen in Sault St. Marie auf dem St. Marys River beschädigt. Er befand sich zwischen dem Lake Superior und den unteren Great Lakes und war flussaufwärts unterwegs. Der Bulkcarrier kehrte zur Schleusenanlage von Soo zurück, wo provisorische Reparaturen durchgeführt wurden. Am 8.4. verließ er Sault St. Marie und nahm Kurs auf Toledo, wo die Arbeiten ab dem 9.4. abgeschlossen werden sollten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ein Verletzter bei Tankerexplosion
(9.04.18) Am 8.4. gegen 10 Uhr ereignete sich eine Explosion auf dem südkoreanischen Tanker "Golden Sunny Hana", 2990 BRZ (IMO-Nr.: 9808857), in Ichinada, 12 Kilometer vor Kunisato City in der Oita Präfektur. Das Schiff hatte eine 15-köpfige Crew aus Südkoreanern und Indonesiern an Bord. Ein 28-jähriges, indonesisches Crewmitglied erlitt Verbrennungen am Bein und musste in ein Krankenhaus in Oita gebracht werden.
Der Tanker war auf der Fahrt von Yeosu nach Ichihara gewesen. Er warf zu der Untersuchung durch die Maritime Security Division vor Oita Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ersatzteile da: Frachterreparatur in Tuzla mit einjähriger Verzögerung fortgesetzt
(9.04.18) Am 8.4. wurden endlich die benötigten Ersatzteile auf dem zypriotischen Frachter „Alfonsito", 1010 BRZ (IMO-Nr.: 7808619), abgeliefert, der seit einem Jahr an der Pier der Hidrodinamik-Werft in Tuzla lag. Die Lieferung hatte zuvor wegen finanzieller Probleme des Eigners nicht durchgeführt werden können. Das Schiff hatte bereits im Dezember 2016 in Leghorn Maschinenschaden erlitten.
Der manövrierunfähige Havarist wurde am 6.3. in Schlepp genommen und zur Reparatur nach Tuzla gebracht. Die Crew konnte dort jedoch mangels der nun eingetroffenen Teile die Maschine seither nicht wieder zum Laufen bekommen. Nun sollte es endlich wieder vorangehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Yachten in zwei Tagen in Südnorwegen auf Grund gelaufen
(9.04.18) Am 9.4. um 17.50 Uhr lief bei Papperøy in Südnorwegen eine 40 Fuß lange Segelyacht mit einer zweiköpfigen Crew an Bord auf Grund. Nachdem das MRCC einen Notruf aufgefangen hatte, wurden die beiden NSSR-Rettungsboote „Elias“ und „Horn Rescue“ zur Unglücksstelle im Hvalerskjærgården entsandt. Die „Elias“ war gegen 18 Uhr als erstes vor Ort und hatte die Yacht wenig später von der Schäre geschleppt.
Diese konnte dann mit eigener Kraft die Fahrt zu einem Hafen fortsetzen. Bereits tags zuvor war die „Horn Rescue“ zu einer bei Granholmen in Skjeberg aufgelaufenen Yacht gerufen worden. Auch in diesem Fall blieben Boot und Crew unbeschadet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter qualmte in Honningsvåg
(9.04.18) Am 9.4. um 10:25 Uhr wurde die Feuerwehr von Nordkapp alarmiert, nachdem auf einem Kutter im Binnenhafen von Honningsvåg offenbar ein Feuer ausgebrochen war. Dichter Rauch drang aus dem an der Scandic Bryggen liegenden Schiff.
Zwei Batterien im Maschinenraum waren explodiert. Es gab jedoch keine offenen Flammen. Nachdem die Lage unter Kontrolle gebracht worden war, rückten die Feuerwehrleute um 11 Uhr wieder ab.
Quelle:Tim Schwabedissen


Russische Fischtouristen aus höchster Not gerettet
(9.04.18) Die Crew des norwegischen Fischfangversorgers „Jens” (MMSI-Nr.: 257667800), von Grieg Seafood rettete am 8.4. zwei russische Touristen, die auf Angeltour vor Repvåg im Porsangerfjord in Seenot geraten waren. Der Motor ihres Kutters versagte in stürmischer See am Nachmittag den Dienst. Das Boot trieb bei starkem Wind und dichtem Schneefall hilflos in den hohen Wellen.
Die beiden Russen kontaktierten das örtliche Rettungszentrum, das wiederum das MRCC alarmierte. Die beiden hatten zwar Rettungswesten und russische Mobiltelefone, aber keinen Funk und keine Möglichkeit, die Position festzustellen. Ein Rettungsboot lief aus Havøysund aus, und ein Sea King-Helikopter stieg vom Lakselv Airport in Banak auf.
Außerdem kontaktierte das Kystradio Nord das Arbeitsschiff „Jens“, dessen zweiköpfige Crew sofort Kurs auf den Sportkutter nahm. Eine Schleppleine konnte übergeben werden und der Kutter in Sicherheit geschleppt werden. Die Männer auf der „Jens“ bezweifelten, dass das Rettungsboot aus Havøysund rechtzeitig hätte helfen können.
Der kleine Kutter trieb direkt auf die offene See hinaus. Die Wassertemperatur betrug 1,8 Grad. Im Falle eines Schiffbruchs hätten die beiden Russen nur wenige Minuten Überlebensdauer gehabt.
Quelle:Tim Schwabedissen


129 deutsche Fahrgäste von maltesischem Flusskreuzfahrer auf der Rhône evakuiert
(9.04.18) In der Nacht zum 8..4. kollidierte das 114 Meter lange, in Valletta beheimatete Flussfahrgastschiff „Bijou du Rhône“ (MMSI-Nr.: 249358000) mit einem Pfeiler der A 7-Brücke in Givors, südlich von Lyon, auf der Rhône. Dabei wurde der Rumpf beschädigt, und es kam zu einem starken Wassereinbruch. Der Kapitän setzte die Fahrt noch nach Loire-Sur-Rhône fort, wo der Havarist festgemacht wurde.
Die Feuerwehr, Polizei und AUS-Teams evakuierten dort die 129 überwiegend älteren Passagiere und die 37-köpfige Crew. Die deutschen Fahrgäste waren auf der Rhone in Lyon and Ardèche unterwegs und wurden nach ihrer Rettung in örtlichen Hotels untergebracht. Nur ein 80-jähriger Mann wurde beim Aussteigen leicht verletzt, und einer Hostess wurde durch den Stress unwohl.
Die Feuerwehr machte sich nach der Evakuierung des Schiffes daran, das Leck abzudichten und es zu stabilisieren. Die Havarie wurde wohl durch starke Strömung auf der Hochwasser führenden Rhône verursacht. Ermittler aus Givors leiteten eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierter Kutter nach Karwar abgeschleppt
(9.04.18) Die indische Marine assistierte am 7.4. der neunköpfigen Crew des Kutters “Jay Vittal” rund 20 Meilen nordwestlich von Karwar. Die INS “Subhadra” sichtete den Kutter, der manövrierunfähig nach Maschinenausfall in der See trieb, auf einer Routinepatroullie. Die tamilische Crew bat darum, abgeschleppt zu werden, und der Kutter wurde auf den Haken genommen.
Er wurde später der Coastal Security Police in Karwar für die Koordination der weiteren Maßnahmen übergeben. Nachdem er im Fischereihafen von Karwar festgemacht wurde, begann die Crew mit der Reparatur.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter bei Reparatur zerstört
(9.04.18) Der indische Kutter “Arjunan”, der in dem kleinen Hafen von Munambom zur Reparaturarbeiten lag, geriet am 9.4. gegen 11.30 Uhr in Brand. Der Treibstofftank fing Feuer, und die rasch um sich greifenden Flammen zerstörten das Schiff komplett. Es war nicht mehr reparabel.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vietnamesische Schnellfähre gesunken
(9.04.18) Eine vietnamesische Fähre war mit 42 Passagieren an Bord am Morgen des 9.4. unterwegs von Vung Tau City zum District 1 in Ho Chi Minh City, als sie 300 Meter vom Tac Suat Dock im Can Gio District mit einem unbekannten Objekt kollidierte. Der Kapitän stellte einen Maschinenschaden fest, und dann floss Wasser in die Fahrgasträume. Er konnte das Schiff der Greenlines DP Technology Company Ltd noch an das Tac Suat Dock manövrieren, bevor es zu sinken begann.
Alle Passagiere samt ihrem Gepäck konnten zuvor sicher an Land abgesetzt werden. Dann setzte das Schiff auf dem Grund auf, und nur noch die Aufbauten ragten teilweise aus dem Wasser. 12 Stunden später wurde das Wrack von der Marine Rescue wieder schwimmfähig gemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havariertes Motorboot im Nebel verschwunden
(9.04.18) Am Nachmittag des 8.4. wurde das RNLI-Boot “Keep Fit Association” aus Filey um 16.40 Uhr von der Humber Coastguard alarmiert, nachdem das sieben Meter lange Motorboot „Jess“ mit Motorschaden zwei Meilen nördlich von Filey Brigg einen Notruf gefunkt hatte. Bei schlechter Sicht lief das Rettungsboot mit einer achtköpfigen Crew wenig später aus, konnte aber an der angegebenen Position nichts finden. Die Coastguard koordinierte eine Suchaktion, in deren Verlauf das Boot drei Meilen nordöstlich davon schließlich entdeckt wurde.
Die Seenotretter nahmen es dann auf den Haken und schleppten es nach Scarborough Harbour, wo das örtliche Coastguard Rescue Team zur weiteren Hilfe bereitstand. Gegen 20 Uhr war das Rettungsboot wieder zurück auf seiner Station.
Quelle:Tim Schwabedissen


Vandalen ließen Rettungsboot stranden
(9.04.18) Durch Vandalismus wurde das australische Rettungsboot “PH 30” der Marine Rescue NSW einsatzunfähig gemacht. Es wurde in der Nacht zum9.4. von Unbekannten von seiner Mooring am Hungry Point beim Marine Rescue NSW Hauptquartier an der Nicholson Parade losgeschnitten und trieb dann unbemerkt flussabwärts. Es driftete bis zum Darook Park, wo es strandete. Die Marine Rescue Botany Port Hacking barg das Boot, als der Wasserstand es zuließ.
Ein Sprecher der Marine Rescue NSW Greater Sydney nannte den Zwischenfall frustrierend und ärgerlich. Durch solchen Vandalismus würden die Rettungsmöglichkeiten im Notfall reduziert. Es sei schrecklich, wenn einem Freiwilligenservice so mitgespielt würde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zestörte historische Villa
(Bild: Umit Bektas))   Großbild klick!

Frachter ankert nach Kollision mit Villa (Bild) im Marmara-Meer
(08.04.18) Der Bulkcarrier "Vitaspirit" wurde nach seiner Kollision mit einer historischen Villa am Bosporus am 7.4. ins Marmara-Neer geschleppt. Hier sollte er weiter untersucht werden. Er war zum Unglückszeitpunkt auf dem Weg von Kavkaz nach Jeddah in Saudi-Arabien gewesen.
Der Frachter warf um 19.30 Uhr auf der Reede von Ahirkapi nahe Istanbul Anker. Es gab bei dem Unfall zwar keine Umweltschäden. Als der Frachter sich aus dem Haus befreite, verfing sich aber sein Anker aber zu allem Überfluss noch in einer Starkstromleitung.
Stunden nach der Havarie wurde er von einer ganzen Flotte – zwei Rettungsbooten, fünf Schleppern und dem SAR-Schiff „Nene Hatun“ zum Ankerplatz gezogen. Hier sollte er nun
Bis ins Wohnzimmer ...
(Bild: Umit Bektas)   Großbild klick!
gründlich untersucht und dabei auch das Unterwasserschiff von Tauchern inspiziert werden.
Bis zur Wiedererteilung der Klasse und der Bezahlung der Bergungskosten wurde dem Schiff ein Weiterfahrverbot erteilt. Es hatte zum Zeitpunkt der Havarie unter Lotsenberatung gestanden. Doch als die Hauptmaschine ausfiel, trieb es hilflos in das dreigeschossige Holzgebäude am Ufer.
Beim Aufprall brachen das Dach und die beiden oberen Etagen in einer großen Staubwolke zusammen. Ein Teil des Basements rutschte ins Wasser. Die Familie, der das Haus gehört, beklagte den Verlust vieler historischer Gegenstände. Die Hekimbasi Salih Efendi-Villa war von den Ottomanen im 19. Jahrhundert erbaut worden.
"Vitaspirit" ankert im Bosporus
(Bild: Umit Bektas)   Großbild klick!

Quelle:Tim Schwabedissen







Archivbild Frachter "Aasnes", ex "CSL-Clyde"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter erlitt Probleme mit Treibstoffpumpe
(08.04.18) Auf dem unter Malta-Flagge laufenden Frachter "Aasnes", 4783 BRZ (IMO:9101546), der am 5.4. aus Bremen nach Dublin ausgelaufen war, kam es am 7.4. zu Problemen mit einer Treibstoffpumpe. Das Schiff befand sich zu der Zeit auf Position 50 20.4780 N, 01 38.5690 W, 19 Meilen südöstlich von St. Albans Head. Es transportierte eine Ladung Schlacke und hatte eine neunköpfige Crew an Bord. Nachdem die Pumpe ausgetauscht worden war, konnte der Frachter die Reise fortsetzen. Er sollte am 8.4. um 23 Uhr den Zielhafen erreichen.
Vor knapp einem Jahr, am 24.4.2017, war es zu einem Zwischenfall mit der "Aasnes" gekommen, als ein Lotse, der vom Tender "Explorer" vor dem Elbe-Port in Brunsbüttel an Bord kommen wollte, von der Lotsenleiter zurück auf sein Schiff fiel und dort zwei Meter tiefer auf dem Hauptdeck landete. Er musste anschließend ins Krankenhaus gebracht werden. Gebrochene Sprossen der Leiter waren Schuld an dem Unfall.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Taklift 4" hebt "Britannica Hav"
(Bild: Pascal Bredel)   Großbild klick!

Britannica Hav in Le Havre aufgerichtet
(08.04.18) Der holländische Schwimmkran “Taklift 4" (IMO-Nr.:8010506) von Boskalis, der aus Norwegen angefordert wurde, um den maltesischen Frachter "Britannica Hav", 1521 BRZ (IMO-Nr.: 8506440), zu bergen, traf am 6.4. um 14 Uhr im Osaka-Hafen von Le Havre ein. Am 7.4. waren die Hebestropps angeschlagen, und die Drehung des Frachters begann. Binnen 45 Minuten schwamm er wieder auf ebenem Kiel, zwei Wochen, nachdem er am 23.3.gekentert in den Hafen geschleppt worden war. Nun sollte das Wrack inspiziert werden, wahrscheinlich war aber eine Verschrottung.



“Taklift 4" hebt "Britannica Hav"
(Bild: Pascal Bredel)   Großbild klick!

Quelle:Tim Schwabedissen









Trawler "Saramago" gesunken
(Bild: Jose Rodeiro)   Großbild klick!

Trawler sank in Gijón
(08.04.18) Am Abend des 7.4. sank der spanische Trawler "Saramago", 188 BRZ (IMO-Nr.: 9055773), im La Osa-Dock in Gijón. Beim Einlaufen in den Hafen war er wegen eines fehlerhaften Autopiloten mit dem Molenkopf des Moliner-Docks kollidiert. Dabei kam es zu einem Wassereinbruch, und die Crew bat über Funk um Hilfe.
Die Feuerwehr gemeinsam mit Bergern von Salvamento Marítimo versuchte, den Wassereinbruch mit einer Tauchpumpe unter Kontrolle zu bekommen. Dies blieb aber vergeblich, der Wasserpegel stieg weiter an. Daraufhin wurde entschieden, den nach Backbord krängenden Havaristen ins Osa Dock zu bringen. Dies war der flachste und sicherste Teil des Hafens. Hier versank der Trawler bis über das Oberdeck und legte sich mit Backbordschlagseite auf Grund. 75 Meter Ölsperre wurden ausgelegt, bisher aber kein Ölaustritt wahrgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Luzon gestrandet
(08.04.18) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Crystal Bay", 5762 BRZ (IMO-Nr.: 9519559), strandete am Morgen des 7.4. an der Nordwestküste der Insel Luzon in der Südchinesischen See. Er war auf der Fahrt von Port Klang nach Niigata gewesen. Das Schiff hatte versucht, vor einem herannahenden Sturm Schutz zu finde, wurde dabei aber im Gebiet von Barangay Pantoc auf den Strand gedrückt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwere Kollision vor China
(08.04.18) Zwei chinesische Schiffe, der Containerfrachter "Hong Yang", 28148 BRZ (IMO:9131216), und die Fähre "Jian Feng Ling", 10940 BRZ (MMSI-Nr.: 413523230), kollidierten am 5.4. um 3.50 Uhr in der Hainan-Straße. Der Frachter traf die Fähre an Steuerbordseite, diese wurde dabei erheblich beschädigt. Der Rumpf wurde eingedrückt und aufgerissen, Rettungsinseln wurden beschädigt oder abgerissen, und Trucks und Pkw auf dem Oberdeck wurden in Mitleidenschaft gezogen, einige zerstört.
Eine Reihe von Passagieren erlitten leichte Verletzungen. Der Havarist steuerte nach dem Unfall zunächst Hainan an und machte denn in Zhanjiang fest. Der Frachter wurde am Vorschiff beschädigt, verlor aber keine Container. Er war am 8.4. von Haikou nach Qinzhou ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierter Frachter zum Steubenhöft geschleppt
(08.04.18) Am 7.4. um 4.30 Uhr erlitt der unter Zypern-Flagge laufende Frachter "Wilson Limerick", 2589 BRZ (IMO-Nr.: 9617301), der am 5.4. um 23.40 Uhr aus Dünkirchen nach Danzig ausgelaufen war, Maschinenausfall auf der Nordsee auf Höhe der Ostfriesischen Inseln. Er trieb manövrierunfähig nördlich von Norderney, bis er um 15.30 Uhr von dem deutschen Schlepper "Wulf 9" (IMO-Nr.: 8714243), in Richtung Cuxhaven auf den Haken genommen wurde. Am 8.4. gegen zwei Uhr machte der Havarist am Steubenhöft fest. Erst am 3.2. dieses Jahres war die "Wilson Limerick" havariert, als sie beim Ansteuern von Hobro im Mariager-Fjord auf Grund lief. Sie konnte sich mit eigener Kraft wieder befreien und durfte nach einer Inspektion des Rumpfes durch Taucher die Reise fortsetzen. Sie machte am 5.2. in Varberg fest.
Weniger glimpflich war eine Kollision am 5.9.2014 verlaufen, als der Frachter, damals noch unter dem Namen "RMS Bremen“, in Kiel auf der Fahrt von Aveiro nach Stettin mit dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter "Francisca" (IMO-Nr.: 9148166), kollidierte, der von Klaipeda nach Honfleur unterwegs war. Die "RMS Bremen" hatte gerade die Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals verlassen, als die herannahende "Francisca" in ihre Backbordseite lief. Sie schrammte danach entlang der gesamten Flanke und hinterließ erhebliche Schäden.
Die "RMS Bremen” verholte zunächst an die Nordmole in Kiel, gefolgt von der "Francisca". Am 9.9. verließ sie den Hafen und steuerte die Flint-Werft in Hamburg zur Reparatur der Schäden an. Der Frachter ist 9,88 Meter lang, 12,91 Meter breit, hat 5,55 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3.812 Tonnen. Er wurde 2012 bei der Slovenske Lodenice Komarno A/S erbaut und lief bis 2017 als „RMS Bremen“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter erlitt bei Buland Wassereinbruch
(08.04.18) Der norwegische Schleppnetzkutter "Fanøyvåg - SF-25-F", 392 BRZ (IMO-Nr.: 9696022), aus Flora erlitt am Abend des 6.4. Wassereinbruch. Das Schiff, das auf Fangfahrt war, fischte acht Meilen südwestlich von Buland. Das Rettungsboot “Halfdan Grieg" der NSSR wurde zu Hilfe gerufen. Es nahm den Trawler auf den Haken und zog ihn in die geschützten Gewässer des Vågsfjords zur Reparatur.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historisches Schlepperwrack soll erhalten bleiben
(08.04.18) Der argentinische Schlepper "Saint Christopher", der seit 1954 an der Küste des Beagle Channel in Feuerland auf flachem Grund liegend allmählich verrottet und eines der bekanntesten Fotomotive in Ushua geworden ist, droht endgültig unterzugehen, wenn der Destabilisierung des Rumpfes nicht Einhalt geboten wird. Die Regierung hat deshalb einen Plan erarbeitet, das Schiff vor dem weiteren Verfall zu bewahren. Die “Saint Christopher" ist eine Ikone, seit sie in den 50er Jahren am Versuch, den 1930 gekenterten, deutschen Passagierdampfer “Monte Cervantes”, der kieloben vor dem Leuchtturm Les Eclaireurs lag, zu bergen, beteiligt war.
Sie gehörte zu einer Flotte von vier Schleppern, die anderen waren die „Chiriguano“, „Guarani“ und „Sanaviro“ der argentinischen Marine. Die “Monte Cervantes”, bekannt als die argentinische “Titanic", war seinerzeit beim Auslaufen aus Ushuaia auf Grund gelaufen und leckgeschlagen. Sie konnte mit schwerer Schlagseite auf Grund gesetzt werden, und niemand der 1,500 Passagiere kam zu Schaden.
Das einzige Opfer wurde der Kapitän, der auf dem schwer angeschlagenen Schiff zu lange ausharrte. Als er es endlich verlassen wollte, kenterte es endgültig, und er stürzte beim Versuch, an der Bordwand entlang ins Wasser zu rutschen, durch eine Öffnung ins Schiffsinnere. Seine Leiche wurde nie gefunden. Die Passagiere kamen eine Woche in den Privatunterkünften der 800 Einwohner unter, ehe sie abtransportiert werden konnte. 24 Jahre später ragte das Wrack immer noch kieloben aus dem Wasser. Nun wurde ein Plan entworfen, es schwimmfähig zu machen und zum Verschrotten abzuschleppen. Dazu wurden die Aufbauten abgetrennt, und tatsächlich gelang es, den Koloss noch einmal schwimmfähig zu machen.
Doch auf der Reise zum Abwracker versank die „Monte Cervantes“ dann endgültig auf großer Wassertiefe. Die “Saint Christopher” konnte nicht mehr repariert werden, nachdem sie Schäden an Ruder und Maschine hatte, und da die Eigner bankrott gingen, wurde sie auf dem Ufer des Beagle Channel zurückgelassen, wo sie mehr und mehr ein Stück des Landschaftsbildes wurde.
Während das Äußere des Schiffs immer wieder mit Farbe aufgefrischt wurde, drohte inzwischen der zuletzt rasch schwächer werdenden Holzrumpf zu kollabieren. Deshalb wurde von Wirtschaft und touristischen Einrichtungen sowie der Provinzregierung Alarm geschlagen. Der Gouverneur von Tierra del Fuego, Rosana Bertone, vergab die Arbeiten zum Erhalt des Wracks an die Dirección Provincial de Obras y Servicios Sanitarios.
Begonnen hatte die Karriere des Schleppers 1943 als Bergungsschlepper in Boston. 1944 ging er an die Royal Navy und wurde als HMS “Justice" in Dienst gestellt. Nach dem Krieg wurde er nicht mehr benötigt und ging dann nach Argentinien.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Vitaspirit” im Haus
(Bild: Coastalsafety)   Großbild klick!

Frachter brachte Villa am Bosporus zum Einsturz
(07.04.18) Der Bosporus wurde am 7.4. für den Schiffsverkehr gesperrt, nachdem der Bulkcarrier “Vitaspirit”, 38732 BRZ (IMO-Nr.: 923137), unter der Fatih Sultan Mehmet Bridge auf der asiatischen Seite von Istanbul im Gebiet von Anadolu Hisari gegen 16 Uhr in die Hekimbasi Salih Efendi-Villa krachte. Das Schiff war unterwegs vom ägyptischen Hafen Alexandria in die Ukraine, als es gegen 16 Uhr einen Ruderversager hatte und nach Backbord vom Kurs abkam. Mit hoher Fahrt hielt sie aufs Ufer zu und zerstörte dann das mehrstöckige, historische Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, das für Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Konzerte genutzt wurde.
Das markante Haus stürzte teilweise ein. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Nach der Havarie eilten die Rettungsboote „Kiyem-1 und „Kiyem-2“ zu der Unfallstelle.
Zerstörte Villa
(Bild: Coastalsafety)   Großbild klick!
Der voll beladene Havarist wurde von den Schleppern „Kurtarma-3“, „Kurtarma 6“, „Kurtarma 7“ und „Kurtarma 8“ ins Fahrwasser des Bosporus zurückschleppt und dort gehalten. Auch die „Nene Hatun“ der türkischen Coastguard war vor Ort.
Die „Vitaspirit” ist 225 Meter lang, 32,3 Meter breit, hat 13,92 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 74,269 Tonnen. Sie läuft für die Vita Management SA in Piräus und wurde 2001 bei der Oshima Shipbuilding Co. Ltd. in Oshima als „Chorus“ erbaut. Unter diesem Namen lief sie bis 2009.
Quelle:Tim Schwabedissen





Skipper gerettet
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Skipper aus Notlage vor Worms Head gerettet
(07.04.18) Am 5.4. fing die britische Coastguard einen Funkspruch des Kapitäns eines Ausflugsschiffs auf, der eine 32 Fuß lange Yacht, die vor Worms Head in Schwierigkeiten war, gesichtet hatte. Der Skipper der Yacht war völlig erschöpft und brauchte Hilfe. Um 15 Uhr lief das RNLI-Boot von Mumbles aus und nahm die Yacht mit Kurs Swansea Marina in Schlepp. Um 20 Uhr wurde das kleinere Rettungsboot hinzugeholt, um beim Festmachen zu assistieren.
Wie sich herausstellte, war die Yacht vier Tage auf See gewesen, und Nahrung, Wasser und Treibstoff waren knapp geworden. Dank der Sorgfalt des Kapitäns des Fahrgastschiffes, der die Lage der Yacht unter die Lupe nahm, konnte noch rechtzeitig Hilfe geleistet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sie sanken vor Madagaskar
(07.04.18) Der Frachter "La Sagesse" sank am Morgen des 5.4. vor der Westküste von Madagaskar. Das Schiff hatte Versorgungsgüter wie Reis und Zucker für örtliche Märkte und 8,000 Liter Öl für das Wasser- und Elektrizitätswerk Jirama geladen. Es ging in der Zufahrt von Besalampy in der Mündung des Amongobe am Zufluss des Maningoza-River unter.
Das Schiff hatte versucht, die Barre trotz stürmischer See zu queren, war dabei aber auf einen Felsen gelaufen, der den Holzrumpf aufriss und zu schwerem Wassereinbruch führte. Die 10 Personen an Bord wurden gerettet. Die Ladung aber ging verloren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Autofrachter hatte zweimal Probleme mit der Elektrik
(07.04.18) Der italienische Autofrachter "Grande Colonia", 38651 BRZ (IMO-Nr.:9318527), erlitt am 5.4. Probleme mit der Bordelektrik auf Position 49 57.638 N, 005 42.250 W, rund fünf Meilen vor Runnel Stone und 5,86 Meilen vom Gwenapp Head entfernt. Durch den Austausch des Öls in einer Einspritzpumpe konnte die Bordenergieversorgung wiederhergestellt werden. Der Frachter war mit 2.177 Fahrzeugen an Bord auf der Fahrt von Portbury, Bristol, nach Antwerpen.
Um 21 Uhr testete die Crew die Hauptmaschine, und um 21.15 Uhr war die Reparatur abgeschlossen. Doch am 6.4. gegen 22 Uhr trat dasselbe Problem erneut auf. Diesmal dauerte es bis 23.15 Uhr, ehe die Reise fortgesetzt werden konnte. Am 7.4. gegen fünf Uhr machte die „Grande Colonia“ schließlich am Antwerp Euroterminal NV fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



23 Container aus weiter aufbrechender Kea Trader gespült
(07.04.18) Schlechtes Wetter und raue See setzte dem Wrack des maltesischen Containerfrachters "Kea Trader" auf dem Durand-Reef vor Neukaledonien in den vergangenen Tagen weiter zu. Nun wurde die vordere Seite des bislang geschlossen gebliebenen Laderaums II aufgerissen. Die noch darin befindlichen 23 Containers wurden herausgespült und sanken. Dies stellten Berger der Shanghai Salvage Company und Ardent bei einer Untersuchung des Zustands des Wrack fest. Suchteams hielten die ganze Woche über Ausschau nach möglichem Treibgut. Bislang wurde aber nichts gesichtet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischfrachter abgeschleppt
(07.04.18) Am 6.4. um 15.06 Uhr wurde das JRCC Südnorwegen von dem norwegischen Fischfrachter "Starfrakt", 191 BRZ (IMO-Nr.: 5009673), alarmiert. Dieser hatte unweit von Lepsøyrevet mit einer dreiköpfigen Crew an Bord Maschinenausfall erlitten. Die Mannschaft warf Anker, damit das Schiff nicht auf Grund treiben konnte. Als erstes war das Ambulanzboot "Nordskyss" vor Ort und ging auf Standby, bis das NSSR-Rettungsboot "Idar Ulstein" eingetroffen war. Dieses nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn zu einem sicheren Platz zur Reparatur.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Wohnschiff in Harburg
(07.04.18) Am 6.4. kurz nach 21 Uhr wurde der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg ein Feuer im Harburger Binnenhafen gemeldet. Als die Feuerwehr eintraf, hatten sich die Flammen bereits in dem 27 Meter langen und über 100 Jahre alten ehemaligen Fischlogger „Rambler Rose“ bereits ausgebreitet. Die Bewohner, ein 71-Jähriger, seine 63-jährige Frau und ihre Hunde, hatten sich in Sicherheit bringen können.
Das Schiff lag direkt gegenüber der Flüchtlingsunterkunft Transit. Die Feuerwehr brauchte über eine Stunde, um den Brand, der sich über mehrere Räume ausgebreitet hatte, unter Kontrolle zu bekommen. Er konnte mit zwei C-Rohren unter Atemschutz gelöscht werden.
Das Wohnschiff wurde dann mit Druckbelüftern entraucht. Die Aufräum- und Nachlöscharbeiten gestalteten sich wegen der Enge auf dem Schiff als äußerst schwierig und dauerten längere Zeit an. Eingesetzt waren der Löschzug der Feuer- und Rettungswache Harburg, ein Gerätewagen, B-Dienst Süd, ein Rettungswagen, ein Wechsellader mit Abrollbehälter Atemschutz, das Löschboot 31, die Freiwilligen Feuerwehren Neuland und Harburg, der Bereichsführer Harburg, insgesamt 42 Einsatzkräfte.
Das Wohnschiff, dass bereits seit Jahren im Binnenhafen liegt, war durch den Brandschaden unbewohnbar. Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt. Ermittler des Landeskriminalamtes haben den Fall übernommen.
Die “Rambler Rose“ wurde 1910 als Dampftrawler „Chris“ von Smith’s Dock Co. Ltd. in Middlesborough erbaut. 1932 wurde er nach Schottland und 1947 nach Norwegen verkauft und 1951 zum Frachter umgebaut. Nach mehreren Namens-, Maschinen-, und Eignerwechseln kam das Schiff 1993 nach Hamburg und sollte dort zum Segelschiff umgebaut werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf 109 Jahre altem Kutter
(07.04.18) Am Nachmittag des 6.4. brach auf dem 44 Fuß langen Kutter “Hakonen” aus Romsdal auf Fangfahrt ein Feuer im Maschinenraum aus. Der Skipper alarmierte um 17.35 Uhr die NSSR, die mit den Rettungsbooten „Oscar Tybring IV“ aus Farsund und der Bill“ aus Mandal dem Havaristen, der sich zwischen Sandøy und Skjernøya vor Mandal befand, zu Hilfe kam. Zuvor gelang es dem Skipper die Lage bereits teilweise unter Kontrolle zu bekommen.
Er steuerte das Schiff ans Ufer einer kleinen Insel, wo seine Freundin an Land sprang und den Kutter festmachte. Dann ging er mit einem Pulverlöscher im Maschinenraum gegen das Feuer vor. Beim Eintreffen der Seenotretter war das Feuer auf dem 1909 erbauten Schiff so bereits gelöscht worden. Der Sachschaden war allerdings beträchtlich.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot bei Vågnes gesunken – vier Männer gerettet
(07.04.18) Am 7.4. um 1.46 Uhr wurde die Polizei alarmiert, nachdem ein 39 Fuß langes Motorboot mit vier Männern an Bord in Måsnesholmen an der Nordwestküste von Atløy in der Askvoll.Gemeinde auf Grund gelaufen war und Wassereinbruch erlitten hatte. Die Schiffbrüchigen konnten sich mit einem Schlauchboot an Land retten und wurden dort von einem Seaking-Hubschrauber aus Florø aufgenommen. Ein 54-jähriger hatte eine schwere Kopfverletzung davongetragen und wurde ins Førde Hospital gebracht.
Das NSSR-Rettungsboot “Halfdan Grieg" kam aus Måløy zu Hilfe, konnte aber nichts mehr ausrichten. Als er nach eindreiviertel Stunden vor Ort eintraf, war das Motorboot bereits um 4.18 Uhr gesunken. Es gab keinen Verdacht auf Trunkenheit am Ruder.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sank auf Zhujiang River
(07.04.18) Ein mit Zement beladener Frachter sank am 7.4. um 8.18 Uhr Uhr nach der Kollision mit einem anderen Frachter auf dem Zhujiang River bei Guangzhou City in Südchina. Die Crew wurde gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubverband kollidierte mit Brücke
(07.04.18) Die U.S. 41 North Twin Bridge über den Ohio River bei Henderson, Kentucky, wurde gesperrt, nachdem am 6.4. um 19.28 Uhr der 35 Meter lange Schubschlepper "Debi Sharp" (MMSI-Nr.: 367402530) mit 15 leeren Bargen gegen den mittleren Pfeiler stieß. Beim Aufprall brachen einige Verbindungen, die den Schubverband zusammenhielten, doch keines der Gefährte riss sich los.
Der Schlepper war bei starker Strömung außer Kontrolle geraten, die durch das Hochwasser verursacht worden war. Die Brücke wurde eine Stunde lang von Inspektoren unter die Lupe genommen und dann wieder freigegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “Ocean Blue" im Vollbrand
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Jersey: Kutter in St. Aubin’s Bay ausgebrannt
(06.04.18) In der St. Aubin's Bay brach am Nachmittag des 5.4. ein Feuer auf dem Kutter “Ocean Blue – J67” aus, der sich unweit der Hafeneinfahrt befand. Das Rettungsboot des Fire and Rescue Service sowie das RNLI-Boot „George Sullivan“ aus St. Helier und die States Police wurdenum 16.23 Uhr alarmiert. An Bord des Kutters, der in Flammen stehend östlich von Elizabeth Castle trieb, war eine zweiköpfige Crew.
Sie konnte sich unversehrt retten. Aber Treibstoff und Gasflaschen stellten ein Risiko für die Retter dar. Als sich die “George Sullivan” näherte, gab es eine Reihe von Explosionen auf dem Kutter Das Rettungsboot musste in sicherer Distanz bleiben und auch andere Fahrzeuge von zu großer Annäherung abhalten.
Die Flammen schlugen zeitweilig 40 Meter hoch. Das Löschboot konnte mit seiner Pumpe den Brand schließlich niederkämpfen. Sicherheitshalber wurde der Kutter in tieferes Wasser gezogen, und gemeinsam mit dem RNLI-Boot wurde die Brandbekämpfung dann abgeschlossen.
Um 18.40 Uhr wurde der völlig zerstörte Kutter als sicher eingeschätzt und zurück zu einer Position gezogen, an der es aus dem Wasser gehoben werden konnte. Dann übernahm die Coastguard die Sache, und die “George Sullivan“ meldete sich um 19.10 Uhr wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Frachter „Transforza"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Transforza macht bei Reparaturwerft in Tallinn fest
(06.04.18) Der maltesische Frachter „Transforza", 3244 BRZ (IMO-Nr.: 9199402), der am 20.3. bei der Insel Kihnu kurz nach dem Auslaufen aus Pärnu um 13.20 Uhr nach Kaskinen bestimmt auf Grund gelaufen war, wurde am 5.4. um 15 Uhr im Vene-Balti-Hafen von Tallinn an die Eigner zurückgegeben. Nach der Bergung des am 20.3. bei Kihnu gestrandeten Frachters am 1.4. waren Unterwasserinspektionen des Rumpfes durchgeführt worden, danach gestattete der DNV-GL eine Fahrt zum Löschen der verbliebenen Ladung und danach direkt zu einer Werft in Tallinn.
Auf dem Weg zum Tallinn Shipyard machte der Frachter im Südhafen von Paldiski fest, wo die restliche Ladung an Land gegeben wurde. Danach machte der Havarist im Bekker-Port in Tallinn bei der Werft fest und wartete auf die notwendige Dockung, die am 12.4. beginnen sollte.
Am 16.2.2015 war der polnische Schlepper "Kuguar", 115 BRZ (IMO-Nr.: 7020932) im Hafen von Swinemünde mit der "Transforza“ kollidiert, als diese gerade von Stettin kommend in den Hafen einlief. Der Schlepper kenterte und sank, die fünfköpfige Crew konnte aber gerettet werden. Wie sich herausstellte, war diese betrunken gewesen und hatte eine plötzliche Kursänderung durchgeführt, durch die der Schlepper vor den Bug des Frachters lief.
Die „Transforza“ ist 99,95 Meter lang, 16,3 Meter breit, hat 4,6 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 4.276 Tonnen. Sie läuft für die Rederi AB Transatlantic in Göteborg und wurde 2000 bei der Severnav SA, Drobeta Turnu Severin, als “Forza“ erbaut. Von 2006 bis 2013 lief sie als „Gouwediep“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild "Mississagi"
(Bild: Geo Swan)   Großbild klick!

Oldtimer-Frachter in Eisfahrt beschädigt
(06.04.18) Die erste Frachtfahrt des kanadischen Bulkcarriers "Mississagi", 10588 BRZ (IMO-Nr.: 5128467), nach der Wiederöffnung des St. Lawrence Seaway am 25.3. ging gründlich schief. Das unbeladene Schiff wurde auf der Fahrt vom Lake Superior zum St. Mary’s River erheblich an der Backbordseite beschädigt, als Eis am 29.3. ein Loch in den Bug riss. Die Crew dichtete es provisorisch ab und machte dann einen unplanmäßigen Stopp in Port Monroe, wo eine Reparatureinrichtung zur Verfügung stand.
Die 189 Meter lange "Mississagi" war nach Toledo unterwegs gewesen, um dort eine Ladung Kohle an Bord zu nehmen. Am 30.3. machte das Schiff dort fest und konnte am 2.4. nach Sault Ste. Marie auslaufen. Der 1943 erbaute Frachter ist einer der ältesten in der Große-Seen-Fahrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Beide Kanalschleusen in Kiel wieder in Betrieb
(06.04.18) Am Nachmittag des 6.4. waren nach langen Wochen endlich wieder beide Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel-Holtenau nutzbar. Das Absenken des Reservetores durch Ablassen von Luft aus den Ballasttanks war Routinearbeit gewesen. Die Aktion, die um sieben Uhr morgens begonnen hatte, konnte nach letzten Restarbeiten schließlich mit Erfolg beendet werden. Zuvor waren in einem wochenlangen Prozess erst die von der „Akacia“ verbogenen Stahlteile durch die Rendsburger Werft Nobiskrug abgetrennt worden.
Es folgten das Zerlegen des Tores mit Sägeseilen und Schneidbrennern und dessen spektakuläre Bergung durch die „Matador III“. Zuletzt konnte nach Tauchuntersuchungen grünes Licht gegeben werden: Am Schleusenbauwerk und den Torschienen waren die befürchteten Schäden ausgeblieben.
Was mit den ausgebauten Torhälften passiert, war noch unklar. Sie waren im Baudock der German Naval Yards abgesetzt worden. Dort sollte sich entscheiden, ob eine Reparatur möglich oder die Anschaffung eines neuen Tores nötig ist. Der Gesamtschaden beläuft sich nach derzeitigen Schätzungen auf 27 Millionen Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Ausflugsschiff in Vancouver
(06.04.18) Am 5.4. gegen sieben Uhr brach auf dem 33 Meter langen, kanadischen Fahrgastschiff “Magic Charm", 192 BRZ (MMSI-Nr.: 316030812) ein Feuer aus. Dichte Rauchwolken stiegen aus dem in der Westin Bayshore Resort & Marina am 1600 Block der West Georgia Street in Coal Harbour liegenden Schiff. Die Vancouver Fire & Rescue Services drangen unter Atemschutz ins Innere der Fahrgasträume vor. Es gelang ihnen rasch, den Brand unter Kontrolle zu bekommen und ein Ausbreiten auf andere am Steg liegende Schiffe zu verhindern. Danach stellten sie sicher, dass es keine Glutnester mehr gab. Auch ein Löschboot war bei der Brandbekämpfung im Einsatz. Die Ursache des Feuers wurde noch untersucht. Die “Magic Charm” wurde von der Skipperliner Industries erbaut und kann bis zu 215 Gäste aufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kran von Tankmotorschiff kollidierte mit Brücke
(06.04.18) Das deutsche Tankmotorschiff "Sonja", 2105 ts (EU-Nr.: 04801450), kollidierte am Vormittag des 5.4. gegen 11 Uhr mit der Friedrich-Ebert-Bridge über den Rhein in der Mühlenweide in Duisburg-Ruhrort. Der aufgestellte Arm eines Krans auf dem Achterschiff stieß gegen die Brücke und wurde verbogen, als er am Unterbau entlanggezogen wurde.
Das Schiff war von Neuss nach Antwerpen unterwegs, musste seine Fahrt nach der Havarie aber unterbrechen und am Ufer festmachen.
Da nach der Havarie ein Kabel von der Brücke herunterhing, sperrte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt die rechtsrheinische Durchfahrt für Schiffe bis 12:30 Uhr. Der Autoverkehr auf der Brücke wurde nicht beeinträchtigt. Die Polizei hat nun die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffsbrand mit Wassereimern gelöscht
(06.04.18) Die US Coast Guard assistierte drei in Seenot geratenen Fischern am Morgen des 5.4. Ihr 45 Fuß langer Kutter “Advance” hatte gegen 8.30 Uhr Feuer gefangen und nahe Table Bluff Wassereinbruch erlitten. Nachdem der Brand im Maschinenraum entstanden war, verständigte einer der Seeleute die Coast Guard Humboldt Bay über Mobiltelefon.
Die Fischer versuchten, das Feuer mit Wassereimern zu bekämpfen, die sie in die Maschine schütteten. Von der Coast Guard-Station Humboldt Bay lief ein 47-Fuß-Boot aus, und ein MH-65 Dolphin-Helikopter stieg auf. Als die Helfer eintrafen, war es der Crew der “Advance” tatsächlich gelungen, die Flammen mit ihren begrenzten Mitteln zu ersticken.
Die Küstenwache half mit einer Lenzpumpe, und es gelang, auch den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen. Danach schleppte das Boot der Coast Guard die “Advance” zur Woodley Island Marina.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wassereinbruch im Maschinenraum
(06.04.18) Der 84 Meter lange, indonesische Frachter "KM Dewi Bulan 88" (MMSI-Nr.: 525018071) erlitt am 5.4. Wassereinbruch im Maschinenraum, als er im Südchinesischen Meer in der Bangka Strait, die Süd-Sumatra von Bangka Island trennt, unterwegs war. Er war mit einer Ladung von 2.000 Tonnen Düngermittel unterwegs von Palembang nach Riau. Auf den Notruf der Crew hin kam ein SAR-Team an Bord der „Cengkeh 8“ zu Hilfe, dem es gelang, den Maschinenraum abzuschotten, in dem das Wasser einen Meter hoch stand, und weiteren Wassereinbruch zu verhindern.
Die Crew des Frachters blieb an Bord. Er wurde, nachdem das Leck mit einer Holzpatsche abgedichtet war, auf den Sembilang River, Palembang, geschleppt.
Ein anderer indonesischer Frachter, die 1997 erbaute “Lestari Maju”, 749 BRZ, erlitt auf der Reise von Biro nach Pamatata am 2.4. Maschinenschaden. Er musste zur Reparatur ins Dock einer Werft gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



RoPax-Schiff saß auf Hooghly-River fest
(06.04.18) Das indische Ro-Pax-Schiff "Nicobar", 14195 BRZ (IMO-Nr.: 8606161), das zwischen Kalkutta und Port Blair auf den Andamanen eingesetzt ist, lief am Morgen des 4.4. kurz nach dem Auslaufen aus Kalkutta auf dem Hooghly River auf Grund. Der Havarist blockierte zeitweilig das Fahrwasser, konnte aber binnen kurzem wieder flottgemacht werden und kehrte an seinen Liegeplatz im Hafen zurück. Am 5.4. setzte er die unterbrochene Fahrt fort, da er den Zwischenfall ohne Schäden überstanden hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Schiffbruch vor Zhoushan
(06.04.18) Das MRCC in Zhoushan fing am 6.4. gegen vier Uhr einen Notruf des 97 Meter langen, chinesischen Frachters "Da Pu Jiang" (MMSI-Nr.: 413352720) auf. Dieser war in den Gewässern von Zhoushan südlich von Shanghai im Sinken begriffen. Als er kenterte, flüchtete die 13-köpfige Crew in Rettungsinseln.
12 der Männer wurden lebend gerettet, einer kam ums Leben. Teile der Aufbauten und der Back ragten noch aus dem Wasser. Der Frachter war von Caofeidian nach Wuhu unterwegs gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden vor Vancouver
(06.04.18) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "HL Passion", 94879 BRZ (IMO-Nr.: 9693563), erlitt am 4.4. um 14.30 Uhr Probleme mit der Hauptmaschine, als er den Roberts Bank Coal Terminal in Vancouver, British Columbia, ansteuerte. Er wurde auf Position 49 00 73 N, 123 09 15 W manövrierunfähig. Dem Lotsen gelang es dann aber, das Schiff sicher an den Kai zu bringen. Es verließ den Hafen von Vancouver wieder am 6.4. um 1.20 Uhr und warf auf der Reede Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker vor Vancouver manövrierunfähig
(06.04.18) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Tanker "Zao Galaxy", 16408 BRZ (IMO-Nr.: 9566150), wurde unter Lotsenassistenz laufend am 2.4. um 14 Uhr in der Georgia Strait, British Columbia, auf Position 49 17.9 N, 123 18 36 W durch einen Maschinenschaden manövrierunfähig. Er ging auf der Reede von Vancouver mit Schlepperassistenz vor Anker, wo Reparaturen durchgeführt wurden. Am 3.4. setzte er die Reise mit Kurs Los Angeles fort, wo er am 7.4. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter “Wes Finja” ex "Paganini"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter saß im Öresund fest
(05.04.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter “Wes Finja”, 2971 BRZ (IMO-Nr.: 9413341), lief am 3.4. um 17.55 Uhr vor Avedore auf Grund. Es konnte sich nach rund 20 Minuten mit eigener Kraft wieder befreien und warf unweit des Hafens Anker. Hier sollte es auf Schäden untersucht werden. Das Schiff der Wessels Reederei GmbH & Co. KG in Haren/Ems war unbeladen nach Rostock unterwegs. Am 4.4. um 21.30 Uhr machte es in Køge fest.
Die “Wes Finja” ist 89,88 Meter lang, 15,4 Meter breit, hat 5,64 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 4.252 Tonnen. Sie wurde 2007 bei der Rousse Industry A.D. in Ruse als “Paganini” erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre bei Kollision in Søby beschädigt
(05.04.18) Die dänische Fähre "Skjoldnæs", 986 BRZ (IMO-Nr.: 7925649), musste ihre Fahrten zwischen Søby und Fåborg vom 3. bis mindestens zum 6.4. ausfallen lassen, nachdem sie am 30.3. bei einer Kollision mit einer Mole beim Ansteuern des Hafens auf Ærø beschädigt worden war. Das Schiff war von starken Windböen erfasst und vom Kurs abgebracht worden. Beim Aufprall auf die Mole wurde ein außen liegender Tank beschädigt.
Da der Rumpf selbst nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde, durfte das Schiff noch bis zu einem Docktermin bei der Søby Værft in Fahrt bleiben. Erst am 20. und 21.3. hatte es mehrere fahrplanmäßige Überfahrten nicht durchführen können wegen technischer Probleme.
Quelle:Tim Schwabedissen


Restaurantboot „Svalan“
(Bild: Mattias Persson)   Großbild klick!

Gesunkenes Restaurantschiff soll kommende Woche geborgen werden
(05.04.18) Das am 20.3. in Fyrisån vollgelaufene Restaurantboot „Svalan“, bekannt als „Restaurang Skeppet“ lag seit dem Untergang weiter relativ stabil auf Grund. Es soll zwischen dem 10. und 11.4. nun geborgen werden. Der Plan war, es mit zum Ufer ausgebrachten Trossen aufzurichten und dann auszupumpen. Während der Bergungsarbeiten wird der Uferweg gesperrt werden.
Die „Svalan” wurde 1908 in Norwegen erbaut und lag als “Graceland” in Visby, bevor es nach Uppsala kam. Bereits 2001 war es einmal gesunken. 2007 entschied die Gemeinde, dass das seit 2003 als „Svalan“ in Stockholm eingetragene Schiff aus dem Hafen verschwinden müsste.
Es wurde dann von der Küstenwache in die Schären von Stockholm gezogen, nachdem sich am 14.4.2007 zunächst ein kleines Motorboot an diese Aufgabe gemacht hatte. Nachdem die „Svalan“ in Fyrisån festmachte, gab es wie auch in Visby Vorwürfe der Schwarzarbeit an Bord. 2017 wurde die Betriebsgenehmigung als Restaurant und Nachtclub widerrufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Saronischer Golf: Tragflächenboot erlitt Maschinenschaden
(05.04.18) Am 5.4. erlitt das griechische Hydrofoil "Flying Cat 6", 466 BRZ (IMO-Nr.: 9164299), einen Schaden an der Hauptmaschine vor Tourlos. Das Schiff hatte um acht Uhr den Hafen von Piräus verlassen und war mit 332 Passagieren und einer 11-köpfigen Crew an Bord auf dem Weg nach Hydra. Es konnte mit langsamer Fahrt in den Abgangshafen zurückkehren, wo die Fahrgäste von Bord gehen mussten.
Die Reederei hatte sieben Busse gechartert, um sie zu ihren Zielorten zu bringen. Die ersten vier fuhren nach Metohi und Costa ab, drei weitere sollten nach Porto Heli fahren. Da auch die weiteren fahrplanmäßigen Touren um 13.30 Uhr und 19.30 Uhr ausfielen, wurde die Katamaranfähre "Flying Cat 4" (IMO-Nr.: 9206748), als Ersatz auf der Route nach Poros und Hydra eingesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler nach Helgoland abgeschleppt
(05.04.18) In der Nacht zum 3.4. erlitt der holländische Trawler "Aldert van Thijs - ZK 37", 43 BRZ (MMSI-Nr.: 244529000), einen Getriebeschaden und trieb manövrierunfähig vor Helgoland. Der DGzRS-Rettungskreuzer "Hermann Marwede" wurde zum Havaristen beordert. Er nahm den Kutter auf den Haken und schleppte ihn um 12.20 Uhr in den Südhafen der Nordseeinsel ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rauchentwicklung auf Baggerschiff
(05.04.18) Auf dem russischen Baggerschiff "Trofa", 999 BRZ (IMO-Nr.: 6604573), kam es am 2.4. um 8.45 Uhr zu einer Rauchentwicklung im Ruderraum. Der Kapitän des Schiffes entschied sich, nach Sewastopol zum Liegeplatz Nr. 220 zurückzukehren. Der Grund für die Rauchentstehung war der Ausfall eines Elektromotors für die Ruderanlage. Der Bagger wurde von der Hafenbehörde bis zum Abschluss der notwendigen Reparaturen mit einem Auslaufverbot belegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker setzte nach Raketentreffer Reise im Roten Meer fort
(05.04.18) Am frühen Nachmittag des 3.4. wurde der Saudi-arabische Supertanker "Abqaiq", 159990 BRZ (IMO-Nr.: 9247182), im Roten Meer von einer Rakete der jemenitischen Houthi-Rebellen getroffen. Das Schiff war in internationalen Gewässern rund 48 Meilen westsüdwestlich des jemenitischen Haupthafens Hodeidah (al Hudaydah) unterwegs. Es entstand nur ein leichter Schaden, und dank des Eingreifens eines Kriegsschiffs der Koalitions-Streitkräfte konnte Schlimmeres verhütet werden. Der Tanker setzte seine Reise von Ju’aymah in Saudi-Arabien nach Ain Sukhna in Ägypten fort, wo er am 7.4. festmachen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Rafina
(05.04.18) Die griechische Fähre "Ekaterini P”, 3250 BRZ (IMO-Nr.: 9000443), erlitt auf der Fahrt von Rafina nach Andros mit 304 Passagieren an Bord am Morgen des 3.4. einen Schaden an der Steuerbord-Hauptmaschine. Die Crew führte Reparaturen durch, dank derer das Schiff den Hafen von Andros erreichen konnte. Dort mussten alle Passagiere von Bord gehen und jene, die nach Tinos und Mykonos wollten, erhielten alternative Transportmöglichkeiten angeboten.
Die Hafenbehörde von Andros belegte die "Ekaterini P." mit einem Auslaufverbot, bis die Maschine komplett repariert und eine Klassenuntersuchung absolviert worden war. Dann kehrte sie nach Rafina zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Havarierter Tanker im Schlepp von Dakar nach Tuzla
(05.04.18) Der unter Panama-Flagge laufende Tanker "Gannet S", 11438 BRZ (IMO-Nr.: 9407031), befand sich am Haken des unter Marshall-Islands-Flagge registrierten Offshore-Schleppers "CM Brit" (IMO-Nr.: 9376971) derzeit auf dem Weg nach Tuzla. Hier sollte er am 7.4. beim Yalova Shipyard festmachen, wo ein Schaden an der Hauptmaschine repariert werden muss. Der Schaden war Ende Februar in Dakar aufgetreten. Zunächst hatte die Crew versucht, die Maschine selbst zu reparieren.
Nachdem sich herausstellte, dass dies nicht möglich war, nahm der Schlepper am 6.3. den Havaristen auf den Haken. Während der Passage der Dardanellen sollte den beiden Schiffen sicherheitshalber eine Eskorte der Coastal Safety gestellt werden. Am 30.3. erreichte der Schleppzug Piräus und lag dort aktuell noch vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen


Makedonia auf letzter Reise
(05.04.18) Die nach einem abgebrochenen Umbau seit etlichen Jahren aufgelegte, griechische Fähre “Makedonia”, 6309 BRZ (IMO-Nr.: 8822052), die am 17.12.2017 im Sturm bei Kap Kynosoura auf Salamis auf Grund getrieben und am 18.12. zur Kato Pounta Werft geschleppt worden war, soll nun abgewrackt werden. Am 30.1. war sie nach Tuzla geschleppt worden und verließ den Hafen am 30.3. mit Kurs Aliaga, wo sie nun verschrottet werden soll.
Der Schlepper „Yumurtalik” (IMO-Nr.:7 531761) wurde mit der letzten Reise beauftragt. Im Bosporus wurde ein weiterer Schlepper zur Sicherheit als Eskorte gestellt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor den Dardanellen
(05.04.18) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter "Randa”, 2831 BRZ (IMO-Nr.: 8414283), erlitt auf der Reise von Kavkaz nach Beirut am 3.4. an der nördlichen Zufahrt der Dardanellen einen Maschinenschaden und warf zur Reparatur Anker in der Nähe von Gelipolu. Die Genehmigung zum Transit der Straße wurde widerrufen, bis der Schaden durch die Crew wieder behoben war. Am 5.4. lag das Schiff weiter vor Anker auf Position 40° 25.34' N 026° 50.79' O.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre mit Maschinenschaden ausgefallen
(05.04.18) Am 2.4. erlitt die indonesische Fähre “Lestari Maju”, 808 BRZ (IMO-Nr.: 8720541), auf der Fahrt von Bira nach Pamatata um 23:45 Uhr Maschinenschaden. Am 3.4. übernahm die “Bontoharu” den Dienst vorerst auf der Route. Für die Reparatur der “Lestari Maju” mussten erst Ersatzteile beschafft werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Aufgelegte Fähre erlitt Wassereinbruch in Perama
(05.04.18) Die unter Zypern-Flagge laufende Fähre "European Express", 15074 BRZ (IMO-Nr.: 7355272), die seit dem 17.8.2016 vor einer Werft in Perama auflag, erlitt am 4.4. einen Wassereinbruch und entwickelte daraufhin etwas Steuerbord-Schlagseite. Die Hafenbehörde von Piräus schickte zwei Patroullienboote und ein Ölbekämpfungsschiff. Ein Boarding-Team konnte das Leck ausfindig machen und erfolgreich abdichten.
Die Hafenbehörde leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein. Zur selben Zeit gab sie eine weitere Ausschreibung, die nunmehr vierte, heraus und bat um Angebote, das Schiff zu verkaufen und vom Aufliegeplatz zu entfernen. Die Ausschreibung sollte bis zum 26.4. laufen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bergung gestrandeten Longliners aufgegeben
(05.04.18) Der japanische Longliner „Fukuseki Maru No.7“, 577 BRZ (IMO-Nr.: 9141223), der am 22.3. bei der Durissa-Bucht in Namibia auf ein Riff aufgelaufen war, kann nicht mehr geborgen werdden. Ein letztes Mal wurde am Abend des 3.4. mit dem aus Kapstadt stammenden Schlepper „SA Amandla“ versucht, den Havaristen freizubekommen, doch ohne Erfolg. Der Longliner war vor gut zwei Wochen auf dem Weg von Angola nach Walvis Bay gestrandet.
Zunächst wurden kurz nach der Havarie 11 Mann von der 24-köpfigen Crew an Land gebracht. Als der Maschinenraum volllief und der Strom ausfiel ist, barg die Bay Air Aviation, die beauftragt worden war, täglich Personal und Ausrüstung mit einem dem Zwei-Turbinen-Helikopter Bell 212 von und zur „Fukuseki Maru No.7“ zu bringen, die letzten Crewmitglieder ab. Die „Fukuseki Maru No.7“ lag etwa 1,5 Kilometer vom Strand auf dem Riff und war wegen des hohen Seegangs nur auf dem Luftweg erreichbar. Die Bergungscrew schweißte in der vergangenen Woche spezielle Schleppvorrichtungen am Havaristen an. An diesen wurde am 1.4. eine mehrere hundert Meter lange Schlepptrosse zur „SA Amandla“ ausgefahren. Seitdem versuchte der Schlepper den Longliner bei jedem Hochwasser zu befreien.
Dieser bewegte sich zwar auf dem Riff, aber es konnte nicht ganz heruntergezogen werden. Beim letzten Versuch am Abend des 3.4. wurde es mit einer Zugkraft von 200 Tonnen probiert. Am Morgen des 4.4. wurde bekanntgegeben, dass die Bergungsarbeiten aufgegeben werden sollten. Der Maschinenraum der „Fukuseki Maru No.7“ stand inzwischen unter Wasser. Außerdem waren mindestens die Hälfte der neun Dieseltanks leckgeschlagen.
Wie viel Diesel sich noch an Bord befand, war derzeit unklar. Da die Kühlräume versiegelt waren, können sie noch bis zu zehn Tage lang die Temperatur halten. Der Umfang der darin befindlichem Fangmenge war ebenfalls unbekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ehemaliger Wassertanker weiter am Schleiufer gestrandet
(05.04.18) Seit dem 16.3. liegt das 30 Meter lange Wohnschiff „Aquarius“, das sich beim Schlei-Hochwasser am 16.3. von seinem Ankerplatz bei Schleswig losgerissen und vom starken Ostwind ans Ufer der Freiheit getrieben war, auf dem Sand unterhalb der Mühle Nicola fest. Vom Bug hängt ein kleiner Anker herab, daneben ein Stahlseil, an dem offenbar der größere Anker befestigt war, der nun auf dem Grund der Schlei liegt.
Das Schiff strandete nur 20 Zentimeter neben einer Steinbuhne, als der Sturm den Schleipegel etwa 1,5 Meter über Normal anhob. Das Wohnschiff lag seither zu mehr als drei Vierteln auf dem Sandgrund. Es handelt sich um einen 1910 erbauten, ehemaligen Wasserbunkertanker. Der Eigner Peter Reith hat dem Wasser- und Schifffahrtsamt bereits Nachweise über die Stabilität des Schiffes gebracht. Ihm wurde eine Frist von drei Monaten gesetzt, innerhalb derer er einen Plan vorlegen muss, wie er das Schiff bergen will. Auch den Anker, der außerhalb der Fahrrinne liegt, muss er vom Grund der Schlei bergen.
Seit September 2013 lag die „Aquarius“ an verschiedenen Stellen in der inneren Schlei vor Anker, vorwiegend in der Kleinen Breite vor der Freiheit und später zwischen Möweninsel und Wikingturm, dann direkt vor dem ehemaligen Kasernengelände auf der Freiheit. Peter Reith erwarb das Schiff 1996 in Emden und baute es in Eigenarbeit zum Wohnschiff um. Reith steuerte danach schon einige Stationen von Usedom bis Emden an.
Über die Ochseninseln und zuletzt Maasholm kam das Schiff dann nach Schleswig. Die „Aquarius“ ist mit einem großen Wassertank, Holzheizung und Solarstrom und Windkraftanlage ausgestattet. Die alte V12-Deutz-Maschine funktioniert auch wieder reibungslos. Zur Ausstattung gehörte auch die ebenfalls von Reith selbst gebaute Segelyacht „Blue Whale“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker erlitt Maschinenausfall
(05.04.18) Der kanadische Chemikalientanker "Mia Desgagnes", 12061 BRZ (IMO-Nr.: 9772278), erlitt von Rotterdam kommend sieben Meilen westlich von Cacouna, Quebec, auf Position 47 55 00N, 69 43 00W am 1.4. um 23 Uhr einen Totalausfall der Hauptmaschine. Das Schiff ankerte vor Cacouna zur Reparatur. Am 3.4. machte es in Pointe aux Trembles fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


"BBC Neptune" im Schlepp
(Bild: Hans W-Tiedemann)   Großbild klick!

"BBC Neptune" nach Kollision im Großen Belt in Bremerhaven
(04.04.18) Fünf Tage nach der Kollision der "BBC Neptune" mit der Delphis Gdansk"| am 27.3. im Großen Belt machte der Briese-Bulkcarrier "am 1.4. bei der Lloyd-Werft in Bremerhaven zur Reparatur des gewaltigen Schadens fest. Die Schlepper „Bugsier 1“ und „Bugsier 4“ waren dem Havaristen auf der Weser entgegengekommen und assistierten dabei, ihn in den Werfthafen zu bringen.
Hier machte er gegen 15 Uhr mit deutlich sichtbaren Spuren des Zusammenstoßes mit dem Containerfrachter am Backbord-Vorschiff fest, dessen Stahl zum Teil eingeknüllt, zum Teil metertief
Bugschaden der "BBC Neptune"
(Bild: Hans W-Tiedemann)   Großbild klick!
eingebeult wurde, als der Bug die entgegenkommende "Delphis Gdansk“ mittschiffs traf. Diese warf am 2.4. auf der Reede von Kronstadt vor St. Petersburg Anker. Am 3.4. um 21.50 Uhr machte sie am Kai von Bol´shaya Turu im Hafen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen





Gekenterte "Britannica Hav" im Hafen
(Bild: Pascal Bredel)   Großbild klick!

Kran aus Norwegen soll gekenterten Frachter drehen
(04.04.18) In der letzten Märzwoche führte die Bergungsfirma Ardent eine umfassende Inspektion des Wracks des unter Malta-Flagge laufenden Frachters "Britannica Hav", 1521 BRZ (IMO-Nr.: 8506440), am Kai in Le Havre durch. Dabei wurden Methoden zum Abpumpen aller umweltgefährdenden Stoffe wie Diesel, Maschinenöl, Lösungsmittel oder Farben, die sich im Innern des gekenterten Rumpfes befanden, erarbeitet. Bis zum 1.4. waren diese Stoffe vollständig aus dem Rumpf entfernt.
Dies war eine Voraussetzung, um als nächstes das Schiff wieder auf ebenen Kiel zu bekommen. Dazu wurde ein Schwimmkran mit einer Barge aus Norwegen angefordert. Dieser wurde in Der Woche vom 2. bis 8.4. in Le Havre erwartet. Unmittelbar darauf sollte die Bergung beginnen, die mehrere Tage dauern dürfte. Das weitere Schicksal des Frachters würde sich erst entscheiden, wenn er wieder in aufrechte Lage gebracht worden ist und inspiziert werden kann.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter Hamburger Reederei in Algeciras repariert
(04.04.18) Am 30.3. machte der zypriotische Containerfrachter "Strauss", 25406 BRZ (IMO-Nr.: 9306471), am Dique de Abrigo Ingeniero in Algeciras fest, wo ein Kollisionsschaden, der am Steuerbord-Achterschiff oberhalb der Wasserlinie entstanden war, von der Mole aus behoben wurde. Das Schiff war am 21.3. aus Antwerpen ausgelaufen und hätte am 2.4. in Tanger einlaufen sollen. Stattdessen machte es am 30.4. um 10.30 Uhr in Algeciras fest.
Am 2.4. um 14.20 Uhr war der Schaden ausgebessert, und am 3.4. um 5.10 Uhr erreichte die „Strauss” schließlich mit eintägiger Verspätung den Eurogate Terminal Tanger-Med. Am selben Tag lief er nach Apapa aus, wo er am 11.4. eintreffen soll.
Das Schiff ist 207,4 Meter lang, 29,83 Meter breit, hat 11,42 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 33.900 Tonnen. Der 2.478-TEU-Frachter läuft für das Thomas Schulte Shipmanagement in Hamburg und wurde 2005 von der MTW Schiffswerft GmbH in Wismar als „Antonia Schulte“ erbaut. Es kam als „P&O Nedlloyd Mariana“ in Fahrt und lief bis 2009 als „Maersk Navia“.
Weiterhin in Algericas lag unterdessen der unter Liberia-Flagge laufende Containerfrachter "HSL Paraty" (IMO-Nr.: 9311830), 25406 BRZ, zur Reparatur der Schäden, die er am 3.3. bei der Kollision mit dem unter Panama-Flagge laufenden Autofrachter "MSC Immacolata", 59835 BRZ (IMO-Nr.: 9463205), in Conakry erlitten hatte. Dieser hatte erhebliche Schäden entlang der Backbordseite angerichtet. Aktuell lag die zerquetschte Brückennock auf dem Kai der Carneval Group Shipyards, die von dem Frachter zerquetscht worden war. Er war am 7.4. aus Conakry ausgelaufen und hatte am 15.3. an der Werft festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter “Anina“
(Bild: Tony Hisgett)   Großbild klick!

Ehemaliger DSR-Frachter vor Grenada versenkt
(04.04.18) In Grenada gibt es seit einigen Tagen ein neues Tauchwrack: Der in Kingstown beheimatete Frachter “Anina“, 885 BRZ (IMO-Nr.: 7023831), wurde unlängst am Purple Rain Reef versenkt. Das Schiff hatte zuvor mehrere Jahre lang beim Fischmarkt in St. Georges aufgelegen, ehe der Eigner es der Grenada Tourism Authority zur Versenkung anbot. Das Team von Aquanauts Grenada untersuchte das auf einer Wassertiefe zwischen 20 und 30 Metern auf der Steuerbordseite liegende Schiff unmittelbar nach dem Untergang, danach konnte es für Tauchtouristen freigegeben werden.
Die „Anina“ entstand 1970 als „Trinwillershagen“ für die VEB Deutfracht/Seereederei Rostock auf den VEB Elbewerften Boizenburg/Rosslau. Sie gehörte zu den Küstenmotorschiff-Baureihen der Serien Boltenhagen, Hagenow und Warin der VEB Elbewerft Boizenburg in Roßlau. Das Typschiff „Boltenhagen“ war das erste in der DDR gebaute Containerschiff.
Es wurden insgesamt 24 Schiffe in drei Einzeltypen gebaut. Den Serien lag jeweils der gleiche Grundentwurf zugrunde, der durch Anpassung des Laderaums und Verlängerung weiterentwickelt wurde. Die Serie begann mit der„Boltenhagen“, die am 23.1. 1970 mit der Baunummer 271 abgeliefert wurde, gefolgt von der „Trinwillershagen“ mit der Baunummer 272. Die „Rechlin beschloss am 28.10.1972 die Serie.
Seit 1990 war die „Trinwillershagen“ für die Deutsche Seereederei Rostock GmbH eingetragen. Am 31.3.1992 ging sie eigentlich zum Abbruch an die Brugse Scheepssloperij N.V. in Brügge. Im Dezember des Jahres erfolgte aber der Weiterverkauf an die Ridgeville N.V. Kingstown, die sie als „Anina“ in der Karibik einsetzte. 1994 kaufte die Petalan Shipping in Kingstown das Schiff. Nach einer Neuvermessung hatte sie 907 BRZ und eine Tragfähigkeit von 780 Tonnen. 1997 erfolgte der Verkauf an die Redgeville NV., Kingstown. Am 18.1.2010 traf der Frachter in St. George's, Grenada, ein und wurde im September an die Frank's Shipping Agency Ltd., Kingstown, verkauft. Er war 55,24 Meter lang, 10,14 Meter breit und hatte 3,68 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen


Reparatur von Schleuse in Kiel-Holtenau im Zeitplan
(04.04.18) Die Vorbereitungen für den Einbau des Ersatz-Schleusentores in Kiel-Holtenau haben begonnen. Wenn alles nach Plan verläuft, kann es am 5.4. eingeschwommen werden. Am 30.3. war die Bergung des von dem Containerfrachter „Akacia“ zerstörten Schleusentores beendet worden. Es wurde in zwei Teile geschnitten und durch den inzwischen abgerückten Schwimmkran „Matador 3“ aus der Torbahn der Südschleuse gehoben.
Inzwischen begannen Taucher die Schienen zu untersuchen. Bis zum 3.4. hatte die Arbeitsplattform „Lift 100 TK 9“ der Hamburger Firma Taucher Knoth letzte Räumungsarbeiten vorgenommen. Auf dem Boden der Schleusenkammer und der Zufahrt wurden Wrackteile geborgen, die sich bei der Kollision in der Nacht zum 20.2. sowie bei der Bergung der „Akacia“ vom Schleusentor gelöst hatten und versunken waren.
Den Metallschrott lieferte die Besatzung der Arbeitsplattform anschließend in Holtenau ab, danach trat sie ihre Rückreise in den Heimathafen Hamburg an. Kurz vor 14 Uhr bugsierten die beiden Schlepper „Holtenau“ und „Saatsee“ eines der beiden Reservetore vom Liegeplatz am Wiker Kanalufer ab. Sie zogen das rund 1.000 Tonnen schwere Tor durch die Nordschleuse in die Förde und anschließend über die gereinigte Torbahn in die Südkammer, wo es an der Kaimauer vertäut wurde.
Vor dem Einschwimmen galt es noch vorbereitende Arbeiten zu erledigen. Die Torunterwagen mussten in Position gebracht und die Antriebe und Schienen einer Überprüfung unterzogen werden. Anhaltspunkte auf Schäden hatten sich aber bei den Überprüfungen am Schleusengrund bislang nicht gezeigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter bei Pärnu geborgen
(04.04.18) Der maltesische Frachter „Transforza" , 3244 BRZ (IMO-Nr.: 9199402), der am 20.3. bei der Insel Kihnu kurz nach dem Auslaufen aus Pärnu um 13.20 Uhr nach Kaskinen bestimmt auf Grund gelaufen war, konnte von den Bergungsfirmen Alfons Hakans und Smit Salvage, die unter LOF gemeinsam im Einsatz waren, am 2.4. gegen 14 Uhr mithilfe des estnischen Schleppers "Atlas" (IMO-Nr.: 7330337) wieder flottgemacht werden. Zuvor war ein Teil der Decksladung von Espenholz auf Bargen geleichtert und nach Pärnu zurückgebracht worden. Nach der Bergung ging der Havarist zunächst bei Kihnu für eine Unterwasserinspektion des Rumpfes vor Anker.
Zur Reparatur der Schäden am Rumpf könnte der Tallinn Shipyard genutzt werden. Dies war aber noch nicht bestätigt. Die Hälfte der Ladung befand sich auch noch an Bord und müsste zuvor wohl gelöscht werden. Die Hafenbehörde von Pärnu hatte die Einlaufgenehmigung verweigert wegen der Umweltrisiken, die bestehen könnten. Das Gebiet ist eine geschützte Natura 2000-Region. Am 4.4. war der Havarist gemeinsam mit dem Schlepper unterwegs nach Paldiski, wo er am Nachmittag eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter erlitt Maschinenschaden vorm Bosporus
(04.04.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Burak", 3660 BRZ (IMO-Nr.: 9195913), erlitt am 29.3. um 15.45 Uhr auf der Fahrt von Mariupol nach Diliskelesi einen Maschinenschaden an der nördlichen Zufahrt des Bosporus. Daraufhin wurde die Transitgenehmigung bis zum Abschluss von Reparaturen durch die Crew widerrufen. Das Schiff warf 4,79 Meilen vor Büyükdere auf Position 41 15 35.96 N, 29 04 44.82 O Anker. Am 2.4. um 13 Uhr lief es nach Gebze ein und verließ den Hafen wieder am 3.4. um 18.40 Uhr mit Kurs Burgas.
Quelle:Tim Schwabedissen


Taucher entdeckten vermisste Yacht vor Formentor auf dem Meeresgrund
(04.04.18) Auf der Suche nach einem verschollenen Segelboot hat ein Flugzeug der Seenotrettung vor Formentor zunächst Segelreste entdeckt. Ein Boot der Seenotrettung machte sich auf den Weg zum Fundort. Die Segel könnten von der elf Meter langen "Semental III" stammen, nach der seit dem 31.3. gesucht wurde. Sie war am frühen Morgen des 30.3. von Salou (Taragona) in Richtung der Balearen ausgelaufen. An Bord befand sich ein 37-jähriger Argentinier. Er verließ um vier Uhr morgens bei widrigen Wetterbedingungen und heftigen Sturmböen den Hafen. Der letzte Kontakt bestand nach Angaben der Seenotrettung gegen 23 Uhr.
Am folgenden Nachmittag setzte er einen Notruf ab. Seitdem wurde nach dem Boot mit einem Hubschrauber und zwei Flugzeugen gesucht. Sie überflogen sowohl den Kanal von Ibiza als auch von Menorca und weiteten das Suchgebiet um weitere 50 Meilen bis zum Norden Mallorcas aus.
An der Suche waren außerdem die balearische Katastrophenhilfe und die Guardia Civil beteiligt. Am 2.4. untersuchten Taucher der Spezialeinsatztruppe GEAS der Guardia Civil in neun Metern Tiefe drei Meter vom Ufer entfernt die Trümmer eines Segelboots, das ein Speerfischer zuvor in der Nähe von Cala Sant Vicenç im Nordwesten Mallorcas entdeckt hatte. Dabei stellte sich anhand der Lizenznummer auf einem Schild heraus, dass es sich tatsächlich um den Rumpf der "Semental III" handelte. Vom Skipper fehlte dagegen noch jede Spur.
César Alberto C. aus Córdoba war ursprünglich gemeinsam mit einem Freund unterwegs gewesen. Doch dieser ging in Sitges von Bord, nachdem die Batterie des Boots zuvor ausgefallen war. Am 2.4. hätte es nach Denia weitergehen sollen. Doch der argentinische Skipper war in Eile, um einen Flug in Ibiza zu erreichen, und lief trotz mangelnder navigatorischer Fähigkeiten und Sturmvorhersage aus Aiguadolç aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Atlantic City abgeschleppt
(04.04.18) Die US Coast Guard assistierte am 1.4. dem 90 Fuß langen Kutter “Margaret Rose”. Dieser war 40 Meilen östlich von Atlantic City, New Jersey, manövrierunfähig geworden. Um 22.30 Uhr bat der Skipper über VHF um Hilfe, nachdem die Maschine seines Schiffes ausgefallen war. Es trieb mit einer siebenköpfigen Crew an Bord in der See.
Die Coast Guard Delaware Bay warnte die übrige Schifffahrt vor dem Havaristen und schickte das Patroullienboot „Dolphin“ aus Hampton Roads, Virginia, zu der Position. Das Küstenwachboot nahm den Kutter auf den Haken und schleppte ihn nach Cape May, New Jersey, wo er Anker warf und auf kommerzielle Berger für die weiteren Hilfeleistungen wartete.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Haiti auf Grund gelaufen
(04.04.18) Der unter Zypern-Flagge laufende Bulkcarrier "UBC Sagunto", 21018 BRZ (IMO-Nr.: 9426867), lief am 2.4. beim Ansteuern von Port-au-Prince vor der Küste Haitis auf Grund. Das Schiff war unterwegs nach Fond Mombin, nördlich von f Port-au-Prince. Es war am 1.4. um 18 Uhr aus Kingston, Jamaika, ausgelaufen. Mit der Bergung wurde Ardent Salvage beauftragt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter vor Kapstadt auf Grund gelaufen
(04.04.18) Der unter Malta-Flagge registrierte Containerfrachter "CMA CGM Samson", 91498 BTRZ (IMO-Nr.: 9436379), lief am 3.4. beim Ansteuern des Hafens von Kapstadt um 11.30 Uhr an der südlichen Schutzmole auf Grund. Das Schiff kam aus Port Réunion und saß mit dem Bug fest. Zum Zeitpunkt der Havarie herrschte Niedrigwasser.
Drei Schlepper der Transnet National Ports Authority wurden zur Assistenz geschickt und machten sich in Zusammenarbeit mit der South African Maritime Safety Authority (SAMSA) daran, den Havaristen wieder flottzumachen. Gegen 15 Uhr konnten sie ihn freischleppen und zum Liegeplatz 604 des Cape Town Container Terminal bugsieren. Hier wurde der Rumpf auf mögliche Schäden untersucht.
Seit 19 Uhr war die Schifffahrt in und aus dem Duncan Dock und dem Cape Town Container Terminal wieder vollständig freigegeben. Die „CMA CGM Samson“ hatte eine 23-köpfige Crew an Bord und war beladen mit 1.000 Containern. Der nächste planmäßige Anlaufhafen war am 9.4. Pointe Noire im Kongo.
Die “CMA CGM Samson” ist 334,91 Meter lang, 42,84 Meter breit, hat 14,65 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 101.383 Tonnen. Sie läuft für die Danaos Shippping Co. Ltd. in Piräus und wurde 2011 bei der Shanghai Jiangnan Changxing Heavy Industry Co. Ltd. erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler auf Wolga-Don-Kanal auf Grund gelaufen
(04.04.18) Der russische Trawler Tyulen-10“, 340 BRZ (IMO-Nr.: 8727317), erlitt am 1.4. um 13.40 Uhr einen Ausfall der Hauptmaschine und lief manövrierunfähig auf dem Wolga-Don-Kanal bei Kilometer 1498 auf Grund. Ein Versuch, wieder mit eigener Kraft freizukommen, scheiterte. Daraufhin wurde Schlepperhilfe angefordert, um den Havaristen wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Berger von SSC gingen an Bord der Kea Trader
(04.04.18) Die Shanghai Salvage Company (SSC) hat dieser Tage mit den Vorarbeiten zur Räumung des Wracks der „Kea Trader“ begonnen. Ein Team der chinesischen Bergungsfirma ging bereits an Bord. Die staatliche chinesische Bergungsfirma Shanghai Salvage Company hatte sich vor Wochen bereits den Auftrag für die Wrackbeseitigung im Südpazifik gesichert und übernahm das Schiff nun von dem ursprünglich beauftragten Bergungsunternehmen Ardent, einem Joint Venture von Maersk mit der US-Gruppe Crowley. Bis Ende des Monats soll die nötige Ausrüstung zum Durand-Riff südöstlich von Neukaledonien gebracht werden.
Bereits im Vorweg der Auftragsvergabe an die SSC wurde ein Bergungskonzept mit den lokalen Behörden vereinbart, an dass sich der Auftragnehmer halten muss. Demnach soll die „Kea Trader“ in zwei Teilen geborgen werden. Weiteren Einzelheiten wurden bislang nicht genannt.
Die Berger haben begonnen, den Zustand des Schiffes zu bewerten. Erstmals seit Wochen konnten sich die Einsatzkräfte jetzt wieder Zugang zum Wrack verschaffen. Mitte April sollte ein Supplier Engagement Day von der SSC organisiert werden, um lokale Unternehmen und auch die Behörden auf Neukaledonien in die Arbeiten einzubinden.
Vier Schiffe suchten nach den Wirbelstürmen der vergangenen Wochen noch nach Trümmerteilen und über Bord gespülten gegangenen Containern. Auch an Land gingen die Aufräumarbeiten weiter. An den Stränden Neukaledoniens wurden verschiedenste Teile angespült wie Metalltrümmer, Isoliermaterial und Kunststoff, aber auch eine kleinere Menge Teer. Insgesamt ging das Aufkommen aber mit der Zeit deutlich zurück. Die Räumung der „Kea Trader“ gilt schon heute als eine der teuersten Bergungsaktionen in der modernen Schifffahrt. Versichert war sie bei Skuld aus Norwegen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Supertanker von Rebellenrakete beschädigt
(04.04.18) Am 3.3. wurde der saudi-arabische Tanker "Abqaiq", 159990 BRZ (IMO-Nr.: 9247182), von einer Rakete der jemenitischen Huthi-Rebellen getroffen. Das Schiff lag vor der größten Hafenstadt des Landes, Hodeidah. Der saudische Energieminister Khalid al-Falih sagte am 3.4., die Attacke habe keine Auswirkungen auf die Ölversorgung und Wirtschaftslage.
Die Operationen im Hafen würden normal weitergehen und die Sicherheitslage sei unverändert. Es habe sich um eine kleine Attacke gehandelt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff „Montanara“
(Bild: Bryan Derks)   Großbild klick!

Kollision auf der Waal
(03.04.18) Das mit Kohle beladene, holländische Binnenschiff „Montanara“, 3208 ts (EU-Nr.: 02331045), kollidierte am 2.4. auf der Waal bei Gendt mit dem unter Luxemburg-Flagge laufenden Tankmotorschiff „Hermann Burmeister“, 1320 ts (EU-Nr.: 08043013). Die „Montanara“ erlitt plötzlich aus unbekannten Gründen einen Blackout und trieb manövrierunfähig flussabwärts. Schließlich stieß sie gegen die „Hermann Burmester“, die am 1.4. aus Amsterdam ausgelaufen war und an
„Hermann Burmeister“
(Bild: Marcel Vink)   Großbild klick!
deren Vorschiff beim Zusammenprall ein Leck entstand.
Die Feuerwehr Millingen brachte den Wassereinbruch mit Lenzpumpen unter Kontrolle. Unter der Leitung der Feuerwehr und Rijkswaterstaat wurde der Havarist in den Nothafen in Lobith gebracht. Ein Mechaniker behob unterdessen den Stromausfall auf der „Montanara“. Sie machte noch am selben Abend um 22.45 Uhr in Rotterdam fest.
Quelle:Tim Schwabedissen




Containerfrachter "Strauss, Reparaturarbeiten
(Bild: )   Großbild klick!

Frachter Hamburger Reederei in Algeciras repariert
(03.04.18) Am 30.3. machte der zypriotische Containerfrachter "Strauss", 25406 BRZ (IMO-Nr.: 9306471), am Dique de Abrigo Ingeniero in Algeciras fest, wo ein Kollisionsschaden, der am Steuerbord-Achterschiff oberhalb der Wasserlinie entstanden war, von der Mole aus behoben wurde. Das Schiff war am 21.3. aus Antwerpen ausgelaufen und hätte am 2.4. in Tanger einlaufen sollen. Stattdessen machte es am 30.4. um 10.30 Uhr in Algeciras fest.
Am 2.4. um 14.20 Uhr war der Schaden ausgebessert, und am 3.4. um 5.10 Uhr erreichte die „Strauss” schließlich mit eintägiger Verspätung den Eurogate Terminal Tanger-Med.
Das Schiff ist 207,4 Meter lang, 29,83 Metr breit, hat 11,42 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 33.900 Tonnen. Der 2.478-TEU-Frachter läuft für das Thomas Schulte Shipmanagement in Hamburg und wurde 2005 von der MTW Schiffswerft GmbH in Wismar als „Antonia Schulte“ erbaut. Es kam als „P&O Nedlloyd Mariana“ in Fahrt und lief bis 2009 als „Maersk Navia“.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Salamis
(03.04.18) Am 31.3. erlitt die griechische Schnellfähre "Flying Dolphin Athina", 162 BRZ (IMO-Nr.: 8859184), einen Schaden an der Backbord-Hauptmaschine, kurz nachdem sie aus Piräus fahrplanmäßig nach Ägina ausgelaufen war. Das Schiff kehrte mit seinen 64 Passagieren und einer sechsköpfigen Crew an Bord in den Hafen zurück, wo ein Fahrverbot ausgesprochen wurde, bis der Schaden behoben und die Klasse bestätigt war.
Die Passagiere wurden mit einem anderen Schiff nach Ägina gebracht. Am 1.4. um 17.10 Uhr nahm das Schiff seinen Dienst wieder auf und machte am 2.4. um sechs Uhr erstmals wieder in Ägina fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


“Lazy Bear”
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

RNLI assistierte mehreren Yachten
(03.04.18) Die 22 Fuß lange Segelyacht “Lazy Bear” lief am 31.3. auf ein Riff bei Selsey Bill. Die RNLI-Station aus Selsey wurde von der UK Coastguard um 18.25 Uhr auf einen Notruf der Crew hin alarmiert, die über Mobiltelefon ihre Lage geschildert hatte. Von der Rettungsstation aus war das Boot 1,5 Meilen vor Selsey mit bloßem Auge zu sehen. Es wurde entschieden, mit beiden Booten auszulaufen.
Um 18.25 Uhr verließen sie die Station, und während das kleinere Boot direkt die Yacht ansteuerte, ging das größere in tieferem Wasser auf Position und machte sich klar, sie abzuschleppen. Vor Ort waren 2-3 Beaufort Wind. Ein Rettungsmann wurde auf die “Lazy Bear” übergesetzt, um das Abschleppen vorzubereiten.
Wenig später wurde sie erfolgreich von der UIntiefe gezogen. Um 19.20 Uhr kehrte das kleinere Rettungsboot zur Station zurück. Das größere Rettungsboot übernahm den Havaristen und schleppte ihn nach Chichester ab. Da die beiden Segler über Unwohlsein und Kälte klagten, wurden sie von ihrem Boot abgeborgen. Um 21.10 Uhr erreichte der Schleppzug den Hafen.
Der Skipper der Yacht ging mit einem Rettungsmann zusammen zurück an Bord, und dann machte das Boot sich ohne Fremdhilfe auf den Weg zur Sparkes-Marina, wo es um 21.40 Uhr vertäut wurde. Um 22.22 Uhr machte sich das Rettungsboot auf den Rückmarsch, erreichte die Station um 23 Uhr und war um 00.05 Uhr wieder klar zum Einsatz.
Sloop “Avalon”
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Am demselben Tag kam das RNLI-Boot aus Whitstable der 33 Fuß langen Sloop “Avalon” zu Hilfe. Das Atlantic 85-Boot “Lewisco” lief um 15.20 Uhr aus, nachdem die Yacht im Swale östlich des Conyer Creek in Schwierigkeiten geraten war. Dort lag sie mit Motorschaden vor Anker.
Ein Crewmitglied wurde an Bord übergesetzt und assistierte dabei, das Boot zu einer nahen Mooring zu schleppen. Die zweiköpfige Crew, die unterwegs von Queenborough nach Conyer gewesen war, blieb über Nacht an Bord, um am Morgen des 1.4. in den Conyer Creek abgeschleppt zu werden.
Ei´ne 39 Fuß lange Yacht kollidierte am 2.4. eine Meile südlich des Beaulieu River mit einer Fahrwassermarkierung und erlitt ein Leck am Bug. Die RNLI-Boote aus Yarmouth und Hamble kamen der zweiköpfigen Crew zu Hilfe. Mit einer Lenzpumpe wurde der Wassereinbruch unter Kontrolle gebracht und das Boot dann zum Hamble Rover eskortiert. Von dort schleppte die Crew aus Hamble die Yacht zu einem Hebedock in der Hamble Point Marina.
Am selben Tag kam das RNLI-Boot aus Freshwater Leiner Yacht, die in stürmischer See bei St Catherine’s Point in Schwierigkeiten geraten war, zu Hilfe. Die „Spirit of the West Wight III” wurde von den Seenotrettern abgeschleppt. Da deren Boot dabei selbst Schaden nahm, musste es nun repariert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter trieb vor Kea
(03.04.18) Der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter "CS Tina" , 11987 BRZ (IMO-Nr.: 9117650), der Container Shipping A/S in Lyngby erlitt am 2.4. gegen 15 Uhr nordöstlich der griechischen Insel Kea Maschineausfall und trieb einige Stunden bei vier Beaufort Wind im Mittelmeer. Der Kapitän forderte aber keine Hilfe an. Die griechische Küstenwache überwachte die Drift des Havaristen, bis die Crew den Schaden behoben hatte.
Gegen 20 Uhr konnte die Maschine wieder angefahren werden, und das Schiff setzte seine Reise fort. Es war am 1.4. aus Gemlik ausgelaufen und sollte am 4.4. gegen sechs Uhr den maltesischen Hafen Marsaxlokk erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ungetauftes Rettungsboot hatte ersten Einsatz bei Wustrow
(03.04.18) Die Seenotretter der Freiwilligen-Station Timmendorf/Poel in Mecklenburg-Vorpommern der DGzRS retteten am 31.3. einen lebensgefährlich unterkühlten Seekajakfahrer aus der Ostsee.
Durch die Wasserschutzpolizei Wismar wurde gegen 13.40 Uhr das MRCC in Bremen alarmiert. Sowohl das derzeit noch ungetaufte Seenotrettungsboot mit der internen Baunummer SRB 70 der Station Timmendorf/Poel wie auch das Seenotrettungsboot „Konrad Otto“ der Station Kühlungsborn und das Polizeiboot „Hoben“ sowie ein Hubschrauber waren bei dem Notfall im Einsatz.
Landseitig wurde die Suche durch Einsatzkräfte der Feuerwehr unterstützt. Vier Seekajakfahrer waren bei der Halbinsel Wustrow zwischen der Insel Poel und Rerik durch Starkwind von sechs bis sieben Beaufort in Seenot geraten. Zwei kenterten, zwei weiteren gelang es, sich an Land zu retten und die Polizei zu verständigen. Eine Meile südwestlich von Kieler Ort entdeckte das Polizeiboot „Hoben“ an der Südspitze der Halbinsel Wustrow einen der Vermissten.
Die zeitgleich eintreffenden Seenotretter fanden den Mann an den Bug seines aufrecht treibenden Seekajaks geklammert vor. Er war mit einem Nassneoprenanzug und einer orangefarbenen Wollmütze bekleidet und bereits so stark im zwei bis drei Grad kalten Wasser unterkühlt, dass er nicht ansprechbar war und die Seenotretter ihn nur schwer von seinem Boot lösen konnten. Durch die Bergepforte des Rettungsbootes holten sie ihn an Bord.
Der Mann war so verkrampft, dass er sich zunächst nicht aus seiner Haltung mit angezogenen Knien lösen konnte. Es gelang nur mit Mühe, ihn in trockene Sachen zu kleiden und in wärmende Decken zu hüllen. Die Seenotretter brachten den Verunglückten nach Rerik, wo alles für die weitere medizinische Behandlung vorbereitet worden war.
Mit der Rettungstrage übergaben sie ihn dort an den Rettungsdienst. Der vierten vermissten Person war es zwischenzeitlich gelungen, das Land zu erreichen. Auch sie wurde in ärztliche Behandlung gegeben. Für die Seenotretter Steffen Hartig, Martin Thegler und Andreas Lembcke war es der erste Einsatz mit dem neuen 10-Meter-Seenotrettungsboot, das erst vor gut einer Woche auf der Station eingetroffen war. Das SRB 70 soll am 21. April auf seiner Station getauft werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff trieb durch Hafen von Brake
(03.04.18) Das deutsche Binnenschiff „Sero", 907 ts (EU-Nr.: 02316481), trieb am 1.4. gegen 18.30 Uhr führerlos im Binnenhafenbecken des Hafens von Brake, nachdem es von Unbekannten offenbar losgeworfen wurde. Es driftete vom seinem Liegeplatz quer gegen die Schleuse, wo es durch die Wasserschutzpolizei Brake gesichert werden konnte. Nach ersten Erkenntnissen entstand bei der Geisterfahrt kein Schaden.
Der Ausreißer wurde dann quer vor dem binnenseitigen Schleusentor festgemacht, blockierte dort aber die Schleuse. Bis zum Nachmittag des 2.4. konnte der Eigner noch nicht erreicht werden. Die Wasserschutzpolizei ermittelte nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Deutscher Frachter wird nach Rotterdam abgeschleppt
(03.04.18) Der deutsche Frachter "Lily- B", 1596 BRZ (IMO-Nr.: 9066069), wurde auf der Reise von Port Penrhyn nach Rotterdam mit einer sechsköpfigen Crew an Bord manövrierunfähig, nachdem der Propeller bei Holyhead auf Position 53 16.38 N, 004 04.79 W am 31.1. um 02.25 Uhr durch eine darum gewickelte Kette einer Fahrwassertonne blockiert worden war. Das Schiff der JEB Bereederungs GmbH & Co. KG in Elsfleth hatte eine Ladung von 2.120 Tonnen Schiefer an Bord und 24,8 Tonnen Gasöl in den Tanks. Der Schlepper "Afon Alaw" (IMO-Nr.: 9298935) der Holyhead Towing Company lief zur Assistenz aus. Er nahm den Havaristen am 1.4. um 07.30 Uhr auf den Haken, um ihn zum Zielhafen zu ziehen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre trieb auf Riff vor Naigani
(03.04.18) Die unter Fiji-Flagge laufende Fähre "Spirit of Altruism", 3474 BRZ (IMO-Nr.: 7215290), trieb am Morgen des 2.4. auf ein Riff in Lomaiviti. Sie war um 7.30 Uhr aus dem Hafen von Natovi nach Nabouwalu ausgelaufen. Eine Stunde darauf erlitt sie Maschinenschaden und kam um neun Uhr auf einem 200 Meter vor der Insel Naigani liegenden Riff fest.
Die Passagiere wurden mit Rettungswesten ausgestattet und auf eine Evakuierung vorbereitet. Zwei andere Schiffe der Patterson Brothers Shipping Company Ltd., die “Spirit of Love” und “Spirit of Harmony”, gingen in der Nähe auf Standby. In den folgenden zwei Stundn wurden die Fahrgäste mit drei Fiberglasbooten auf die “Spirit of Harmony“ übergesetzt und zurück nach Natovi gebracht.
Das Fiji Martitime Surveillance Rescue Coordination Centre überwachte die Situation. Zwei Schiffe waren auf dem Weg, dem Havaristen, die 1972 erbaute, ehemalige Limhamn – Dragör-Fähre „Scania“ der Svenska Rederi AB Öresund, Malmö, zu assistieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter kollidierte mit Schiffsstopper
(03.04.18) Der kanadische Bulkcarrier "CSL Welland", 22597 BRZ (IMO-Nr.: 9665279), kollidierte auf der Fahrt von Port Colborn nach Quebec beim Einlaufen in die Schleuse 7 des Welland Canal zwischen dem Lake Ontario und dem Lake Erie, Ontario, am 1.4. um 14.15 Uhr mit dem dort installierten Schiffsstopper. Der Verkehr auf dem Kanal musste gestoppt werden, bis das Schiff wieder befreit war und am 2.4. um 1.50 Uhr seine Reise fortsetzte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre stieß mit 28 Knoten gegen Treibgut
(03.04.18) Die südkoreanische Fähre "Eldorado", 668 BRZ (IMO-Nr.: 9194256), kollidierte mit 403 Passagieren an Bord am Abend des 31.3. um 19.35 Uhr mit einem unbekannten Objekt in der Japanischen See. Das Schiff war mit 28 Knoten Fahrt unterwegs von Dokdo zur Insel Ulleundo. Beim Aufprall 22 Kilometer südöstlich der Insel wurde der Rumpf aufgerissen, und es kam zu einem Wassereinbruch im Maschinenraum.
Das Wasser stand bis zu 60 Zentimeter hoch, doch die Crew konnte den Wassereinbruch schließlich mit den bordeigenen Lenzpumpen unter Kontrolle bringen. Mit reduzierter Fahrt, aber eigener Kraft nahm das Schiff dann Kurs auf Ulleungdo. Es wurde auf dem Weg dorthin vorsorglich von einem koreanischen Patroullienboot eskortiert und machte um 23.37 Uhr im Hafen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Crew gekenterten Kutters vor Rockaway Beach gerettet
(03.04.18) Die US Coast Guard rettete am Abend des 31.3. die vierköpfige Crew des 54 Fuß langen Kutters „MT Tamgas“, der vor Rockaway Beach gekentert war. Das Command Center Columbia River fing um 16.17 Uhr das Mayday des Kutters auf, dessen Crew in eine Rettungsinsel ging. Zwei 47-Fuß-Boote liefen von der Station aus, und ein MH-60 Jayhawk-Helikopter stieg von der Air Station Columbia River auf.
Er war um 16.51 Uhr vor Ort und winschte die Schiffbrüchigen auf. Er brachte sie zu einem Landepunkt der Station Tillamook Bay zur weiteren Betreuung. Einer der Männer hatte eine leichte Unterkühlung erlitten, die übrigen waren wohlauf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker trieb auf Jungfernfahrt vorm Nordkap
(03.04.18) Der unter Hongkong-Flagge laufende, brandneue LNG-Tanker "Vladimir Rusanov", 128806 BRZ (IMO-Nr.: 9750701), trieb am 2.4. mehrere Stunden lang manövrierunfähig in der Barents-See rund 190 Meilen nordöstlich des Nordkap in Norwegen. Er befand sich auf seiner Jungfernfahrt von Sabetta nach Rotterdam. Der Tanker nahm um 7.30 Uhr wieder Fahrt auf und sollte am 7.4. um zwei Uhr den Zielhafen erreichen.
Der eisbrechende Tanker hatte vom 27. bis 27.2.3. bei der Yamal-Raffinierie in Sabetta die erste Ladung aufgenommen. Er ist das erste von drei Schiffen für MOL und die COSCO im Rahmen des Yamal LNG Projekts, das im Juli 2014 angekündigt wurde. Er hatte nach Erprobungen und der Taufe am 21.12.2017 von der Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering Co., Ltd. (DSME) in Okpo losgeworfen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter nach Pumpenschaden vor Tongue repariert
(03.04.18) Der holländische Containerfrachter "Endurance", 7642 BRZ (IMO-Nr.: 9312200), der von Antwerpen, wo er am 1.4. um 2.30 Uhr ausgelaufen und nach Belfast unterwegs war, erlitt um 10.55 Uhr einen Schaden an einer Schmierölpumpe auf Position 51 17 N 01 50 O. Er verließ die Verkehrstrennungszone und trieb einige Zeit in der See, ehe er auf der Reede von Tongue zur Reparatur Anker warf.
Von Dover aus wurden die dafür benötigten Ersatzteile zum Havaristen geschafft, und um 20.30 Uhr lief die Pumpe wieder. Das Schiff nahm seine Fahrt auf und sollte am 3.4. um 17 Uhr in Belfast eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vorm Bosporus
(03.04.18) Der holländische Frachter "Edenborg", 7196 BRZ (IMO-Nr.: 9463449), erlitt auf der Fahrt von Unye nach Moerdijk, an der Nordzufahrt des Bosporus am 1.4. gegen fünf Uhr Maschinenschaden. Der Havarist warf Anker auf der Reede von Turkeli, und die Transitgenehmigung wurde bis zum Abschluss der Reparatur aufgehoben. Am 3.4. um 2.25 Uhr machte das Schiff in Istanbul fest und warf um 6.30 Uhr wieder los, um die Reise fortzusetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor den Dardanellen
(03.04.18) Der äthiopische Frachter "Mekele", 21.024 BRZT (IMO-Nr.: 9617416), der unbeladen von Djibouti nach Odessa unterwegs war, erlitt am 1.4. gegen neun Uhr einen Maschinenschaden vor der Südzufahrt der Dardanellen. Die Transitpassage wurde bis zum Abschluss von Reparaturen widerrufen, und das Schiff ging 5,03 Meilen vor Bozcaada auf Position 39 53 57.62 N, 25 59 57.78 O vor Anker. Hier war die Crew am 3.4. weiter mit der Reparatur beschäftigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Nur noch ein Schiff auf Suche nach ARA San Juan
(03.04.18) Am 2.4. wurden die Angehörigen der 44-köpfige Crew des argentinischen U-Boots ARA “San Juan” informiert, dass das letzte internationale Schiff der Suchflotte, die russische “Yantar”, ihren Einsatz beendet hat und mit ihren zwei bis zu 6.000 Metern Tiefe einsetzbaren ROVs das Suchgebiet verließ und über Uruguay nach Buenos Aires ablief. So blieb nur noch ARA "Islas Argentinas" vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Stürmisches Wetter vereitelte Bergung von Longliner
(03.04.18) Stürmisches Wetter hat die Bergungsarbeiten an dem gestrandeten Longliner "Fukuseki Maru No. 7" nahe der Skelettküste in Namibia über das Osterwochenende behindert. Die Berger hatten rund um die Uhr gearbeitet, um das Freischleppen vorzubereiten und vor allem auch Umweltrisiken zu minimieren. Deshalb wurden inzwischen die mit Diesel gefüllten Tanks ebenso wie im Maschinenraum aufgetriebenes Öl von Bord abgepumpt.
Da das Schiff weiter auf dem Riff arbeitete, haben sich die Schäden inzwischen ausgeweitet. Von den neun Tanks wurden bislang sieben aufgerissen. Auch im Maschinenraum kam es zu einem Wassereinbruch. Die Maschinen und Kühlanlagen waren nun nicht mehr betriebsfähig.
Die an Bord verbliebenen 13 Crewmitglieder wurden abgeborgen. 11 waren bereits kurz nach der Strandung von Bord geholt worden, die übrigen hatten die Bergung unterstützen sollen.
Die Schleppeinrichtungen waren bereits verstärkt worden, und die Haupttrosse war bereit, zu der "SA Amandla" ausgefahren zu werden. Der erste Abschleppversuch hatte am 29.3. beginnen sollen. Hohe Wasserstände drückten den Havaristen über das Riff in Richtung der Küste. Die Hoffnung war, dass er sich dort vom Riff lösen würde und durch einen tieferen Kanal in Richtung offenes Wasser gezogen werden könnte. Doch sowohl am 30. wie auch am 31.3. erlaubte die stürmische See keinen Bergungsversuch.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schaden an der Bordwand
(Bild: Woloch)   Großbild klick!

Kollision bei Amsterdam
(01.04.18) Am frühen Morgen des 31.3. kollidierte das deutsche Flussfahrgastschiff "Vista Classica" (MMSI-Nr.:211796410), von Nieuwegein kommend, mit dem holländischen Binnentanker "Onyx", 2979 ts (MMSI-Nr.: 211513320) an der Oranje-Schleuse zwischen der Nescio-Brücke und der Zufahrt zum Amsterdam-Rhein-Kanal. Dabei wurden Crewmitglieder auf dem 107 Meter langen Fahrgastschiff leicht verletzt. Poller wurden abgerissen und das Schanzkleid eingedrückt.
Das Schiff wurde zunächst mit einem Weiterfahrverbot belegt und machte bei der Schleuse gegen sechs Uhr fest. Die „Onyx“ setzte ihre Fahrt von Amsterdam nach Nieuwegin fort, wo sie gegen 15 Uhr festmachte.
Flussfahrgastschiff "Vista Classica"
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Quelle:Tim Schwabedissen










Einhandsegler wird aufgewinscht
(Bild: Westpac Rescue Helicopter)   Großbild klick!

Einhandsegler bei 120 km/h Wind vor Neuseeland gerettet
(01.04.18) Am 31.3. gegen 10 Uhr geriet eine Yacht rund 15 Kilometer südlich von Cape Palliser bei Wellington in Seenot. Nach dem Notruf des Einhandseglers wurde der Westpac Rescue Helicopter vom New Zealand Rescue Coordination zu dem Boot mobilisiert. Es trieb außer Kontrolle in vier Meter hohen Wellen in Windgeschwindigkeiten, die 120km/h erreichten.
Der Segler musste beim Eintreffen der Retter, sein Boot, mit dem er morgens in See gestochen war, aufgeben, weil er es nicht in einer Weise navigieren konnte, die seine Rettung ermöglicht hätte. Er sprang in die tobende See, nachdem ein Rettungsschwimmer abgefiert worden war. Binnen weniger als einer Minute hatte er den Mann, der dann zu dem aus Sicherheitsgründen in ungewöhnlich großer Höhe von 35 bis 40 Metern darüber hovernden Hubschrauber gezogen wurde. In stabiler Verfassung wurde er nach Wellington geflogen und dort nochmals medizinisch untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nächster Unfall beim Volvo Ocean Race
(01.04.18) Nach dem tödlichen Unfall von John Fisher auf der Yacht „Scallywag“ am 26.3. hatte die Flotte der führenden sechs Boote des Volvo Ocean Race am 29.3. gerade Kap Hoorn passiert, als am 30.3. die „Vestas 11th Hour Racing“ etwa 100 Seemeilen südöstlich der Falklandinseln Mastbruch erlitt. Die Crew blieb unverletzt, doch der über der ersten Saling gebrochene Mast musste abgeschnitten worden, um weiteren Schaden für den Rumpf zu vermeiden.
Zum Zeitpunkt der Havarie segelte das Boot des Teams Vestas 11th Hour Racing in nördlichen Winden zwischen 25 und 30 Knoten und etwa drei Meter hohen Wellen. Das Team war nach der schweren Kollision mit einem Fischerboot vor Hongkong am 19.1., bei der kurz vor Ende der vierten Etappe ein Fischer ums Leben gekommen war, nach der Reparatur der erheblichen Schäden gerade erst für diese siebte Etappe von Auckland aus ins Rennen zurückgekehrt. Ob der Mastbruch womöglich eine Spätfolge der Kollision war, mussten nun eingehende Untersuchungen im nächsten Hafen ergeben.
Das Boot machte sich auf den Weg, die Falklandinseln unter Motor anlaufen, wo der Schaden untersucht und über die nächsten Schritte entschieden werden musste, vor allem einen Weg zu finden, das Boot schnellstmöglich in den brasilianischen Etappenhafen Itajaí zu bringen. Die Crew ging derzeit nicht davon aus, dass sie auf dem Weg in den Hafen Hilfe der anderen Boote im Volvo Ocean Race oder des Maritme Rescue Coordination Centers (MRCC) benötigen würde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff bei Mittelheim aufgelaufen
(01.04.18) Durch die Sogwirkung zweier entgegenkommender Schiffe wurde einem Gütermotorschiff auf dem Rhein bei Flusskilometer 518,8 am 30.3. das Wasser unter dem Kiel weggezogen, sodass es bei Mittelheim auf Höhe eines Fahrwassertonnenpaars festkam. Nachdem eines von diesen erfolglos versuchte, das festsitzende Schiff freizubekommen.
In Absprache mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt blieb der Havarist vorerst vor dem Ufer liegen, da im Laufe des 31.1. das Wasser soweit steigen sollte, dass er aus eigener Kraft wieder flottgemacht werden konnte. An der Unfallstelle wurde ein Begegnungs- und Überholverbot ausgesprochen, um Risiken durch Sog- und Wellenschlag zu vermeiden. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schärendampfer auf Extrafahrt havariert
(01.04.18) Das 27 Meter lange, schwedische Fahrgastschiff „Rex“ (MMSI-Nr.: 265768380) der Reederei Blidösund erlitt am 30.3. auf der Strecke Östernäs-Gräskö einen technischen Defekt. Alle Passagiere mussten in Gräskö aussteigen und auf die „Riddarfjärden“ warten, die sie weiter nach Norröra, Söderöra, Rödlöga und Svartlöga brachte.
Die „Rex“ sollte nun in einer Werft repariert werden. Das Schiff, das im Someer von Norrtälje aus verkehrt, war wegen der vielen Reisenden auf der Strecke nach Svartlöga zusätzlich eingesetzt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Russentrawler in Sula
(01.04.18) Am 31.3. gegen 12 Uhr brach auf dem russischen Trawler "Nordkap", 1929 BRZ (IMO-Nr.: 8913241), ein Feuer aus. Das Schiff lag zu der Zeit an der Fiskerstrand-Werft in Sula. Es gab keine Verletzten, aber einige Crewmitglieder, die Rauch ausgesetzt gewesen waren, wurden von medizinischem Personal untersucht. Die Feuerwehr von Sula machte sich an die Brandbekämpfung und schickte Einsatzkräfte unter Atemschutz dazu ins verrauchte Schiffsinnere.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportboot sank vor Sainte-Suzanne
(01.04.18) Vor Sainte-Suzanne erlitt am Morgen des 31.3. das 10 Meter lange Sportboot “Les Iles Mya” gegen neun Uhr starken Wassereinbruch. Das CROSS Réunion wurde von der dreiköpfigen Crew alarmiert, die vor Bois Rouge in eine Rettungsinsel gehen musste. Der Kutter „Fisherman“ lief um 9.46 Uhr aus Sainte-Marie zu der angegebenen Position aus, ebenso wie das SNSM-Boot aus Sainte-Marie.
Um 10:35 Uhr konnte die “Fisherman" die Schiffbrüchigen 10 Kilometer nördlich von Sainte-Suzanne unversehrt retten. Auch die Rettungsinsel wurde aus der See gezogen. Eine halbe Stunde später wurden die Geretteten im Hafen an Land abgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Baywatch rettete Segelyacht
(01.04.18) Lifeguards retteten am frühen Abend des 31.3. in Rosecrans die Crew einer 28 Fuß langen Yacht, die bei 20 Knoten Wind bei Rosecrans durch Motorausfall manövrierunfähig geworden war. Das Boot trieb kurz nach 18 Uhr hilflos in die Brandungszone von Manhattan Beach und lief zeitweilig auf Grund. Zwei Rettungsschwimmer gingen zu Wasser, um es zunächst weiter zum Ufer zu bekommen. Dann kam ein Boot der Baywatch, das die Yacht mit einem anderen Rettungsboot gemeinsam abschleppen konnte. Niemand kam bei dem Zwischenfall zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kranbarge ging über Nancy Glen in Stellung
(01.04.18) An der Untergangsstelle des Kutters “Nancy Glen – TT100“ ging am 30.3. im Loch Fyne eine Kranbarge in Position. Die Hoffnung war, dass mit ihrem Einsatz die Leichen zweier vermisster Fischer geborgen werden können. Seitdem der Kutter im Januar auf 137 Metern Tiefe sank, wurden Duncan MacDougall, 46, und Przemek Krawczyk, 38, die im Wrack eingeschlossen sein könnten, vermisst.
Nur John Millar aus Tarbert überlebte den Untergang und wurde von einem passierenden Schiff gerettet. Inzwischen wurden Trümmer rund um das Wrack entfernt, und im Auftrag der schottischen Regierung sollte dieses nun so weit angehoben werden, dass Taucher es durchsuchen können. Die Arbeiten sind technisch anspruchsvoll und ohne eine Erfolgsgarantie.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack nach 75 Jahren wieder aufgetaucht
(01.04.18) In Colombo hat ein 98-köpfiges Taucherteam der Marine Sri Lankas 75 Jahre nach seinem Untergang die SS “Sagaing” der Royal Navy in Trincomalee vorübergehend wieder schwimmfähig gemacht. Das 138 Meter lange Kombischiff, das am 24.121924 vom Stapel gelaufen war, wurde am 9.4.1942 von Bombern eines japanischen Flugzeugträgers auf der Reede von Trincomalee angegriffen und geriet in Brand.
Nachdem dieser sich außer Kontrolle ausbreitete, musste das Schiff aufgegeben werden. Am 24.8.1943 wurde das ausgebrannte Wrack als Pier für Marineschiffe auf 35 Fuß Tiefe versenkt. Nun lag es dort aber einer geplanten Hafenerweiterung im Weg.
Die Aufgabe, das Wrack zu räumen, wurde am 11.9.2017 ans Eastern Naval Command vergeben. Danach wurde ein umfangreicher Bergungsplan entwickelt. Es galt, den Rumpf abzudichten und zu verstärken, indem eine weitere Hülle in dessen Innern eingebaut wurde. Dadurch wurde es erst möglich, das Wasser auszupumpen. Nach fünfmonatiger Vorbereitung begann das Wrack am 22.3. mithilfe einer Kranbarge der Tokyo Cement Company an die Wasseroberfläche zu kommen. Acht Tage darauf verschwand das Wrack allerdings schon wieder – es wurde in ausreichender Distanz vor dem Hafen ein zweites Mal versenkt, was als beste Methode für den Erhalt angesehen wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maersk Honam könnte kommende Woche Jebel Ali erreichen
(01.04.18) Die "Maersk Honam" könnte in der ersten Aprilwoche den Hafen von Jebel Ali erreichen. Die AIS-Daten des Bergungsschleppers "Amazon Chieftain Z", der das Schiff auf dem Haken hat, weisen den 7.4. als Ankunftstermin aus. Die Maersk Line hatte bislang keine präzisen Daten gegeben.
Der sehr langsame Schleppvorgang deutet allerdings darauf hin, dass die Löscharbeiten immer noch im Gange sind, auch wenn vor einigen Tagen das Feuer als unter Kontrolle bezeichnet wurde. Experten gingen davon aus, dass es keine Einlaufgenehmigung nach Jebel Ali gäbe, wenn noch Rauch aus dem Schiff aufsteigt. Nach dem Festmachen im Hafen sollen nicht nur die vorderen drei, vom Brand betroffenen Laderäume gelöscht werden, sondern die gesamte Ladung auch aus den übrigen sechs Laderäumen aus dem Schiff geholt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brennender Ölteppich drohte Kohlefrachter zu erfassen
(01.04.18) Am Morgen des 31.3. geriet gegen drei Uhr der unter Panama-Flagge registrierte Bulkcarrier "Ever Judger", 44060 BRZ (IMO-Nr.: 9632844), im Hafen von Balikpanan in größte Bedrängnis. Beim Chevron Terminal in Balikpanan in Ost-Kalimanta war es zu einer Ölverschmutzung gekommen. Als Arbeiter den Ölteppich vor Borneo in Brand setzten, um ihn unschädlich zu machen, breiteten sich brennende Ölflecken unkontrolliert in der Bucht aus.
Zwei Fischer kamen in dem Flammenmeer ums Leben. Rauchwolken stiegen bis zu 2.000 Meter hoch. In der Bucht lag auch auslaufbereit die mit 70.000 Tonnen Kohle für Lumur bestimmte „Ever Judger”, die von dem Feuer erfasst zu werden drohte. Mehrere Löschboote eilten herbei und kühlten den Rumpf von außen.
Die 20-köpfige chinesische Crew wurde evakuiert. Ein Mann erlitt dabei Brandverletzungen. Trotz aller Bemühungen wurde die Backbordseite des Frachters schwer in Mitleidenschaft gezogen, ebenso der Aufbautenblock. Die gesamte Flanke war schwarz verkohlt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter nach gut zwei Wochen Strandung wieder freigekommen
(01.04.18) Der liberianische Bulkcarrier "Harriett", 17665 BRZ (IMO: 9239458), vermochte sich am Morgen des 31.3. mit eigener Kraft von der Strandungsstelle bei der Insel Mudyug zu befreien. Er ging danach in der Nähe für Inspektionen vor Anker. Vorangegangene Taucheruntersuchungen hatten aber bereits gezeigt, dass der auf Sand aufsitzende Rumpf keine erkennbaren Schäden genommen hatte.
Der Frachter war am Abend des 14.3. festgekommen, kurz nachdem er den Hafen von Archangelsk mit einer Ladung von 20.000 Tonnen Kohle für Terneuzen verlassen hatte. Er folgte einen Eisbrecher, der einen Blackout erlitt, und trieb dann in einem Eisfeld auf Grund.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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