EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seenotfälle
Archiv Januar 2018


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Holländische Fregatte rettete Schiffbrüchige in der Karibik
(01.02.18) Die Crew der holländischen Fregatte Zr.Ms. "Van Speijk" rettete am 27.1. neun Schiffbrüchige von einem panamaischen Schiff in der Karibik. Ein Patrouillenflugzeug der karibischen Küstenwache hatte das Schiff in der Nacht entdeckt. Es hatte einen Wassereinbruch erlitten und war manövrierunfähig, wie die Crew über Funk meldete. Die Fregatte war in der Nähe für eine routinemäßige Patroullie, und als sie vor Ort eintraf, brach auf dem Havaristen auch noch ein Feuer aus.
Der NH-90-Bordhubschrauber und Boote der Fregatte retteten die sechs Venezolaner, zwei Kolumbianer und einen Dominikaner, die auf der Flucht vor den Flammen über Bord gesprungen war. Das Schiff sank wenig später. Die Fregatte hielt noch nach Trümmern Ausschau, die die Schifffahrt hätten gefährden können. Die Geretteten wurden dann an die lokalen Behörden von Aruba übergeben, die den Unfall untersuchte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wir der Fjord Cowboy aus dem Hardangerfjord geholt?
(01.02.18) Am 1.2. sollte das Wrack der"Con Amore", ein 45 Fuß langer Kutter, der im norwegischen Fernsehen durch die Serie "Fjorden Cowboys" bekannt wurde, eigentlich gehoben sein. Das 1933 erbaute Schiff war im Winter 2016/2017 in Norheimsund zu Überholungen bei der Djupevåg Båtbyggeri AS geslippt gewesen. Als es wieder ins Wasser kam, stellte sich heraus, dass der Holzrumpf Wasser machte. Es wurde vom Dock weggezogen und sank in der Mitte des Fjords.
Mehrere Versuche, es zu heben, waren seither fehlgeschlagen. Nun haben die Behörden den Eigner ultimativ aufgefordert, das Schiff zu bergen, und warteten auf seine Reaktion. Dieser bat zunächst um eine Verschiebung der Frist. Nun prüfte die Gemeinde, ob sie darauf eingeht.
Wenn der Besitzer der Bergungsverfügung nicht Folge leistet, kann die Gemeinde die Hebung auf seine Kosten selbst in die Wege leiten. Der letzte Eigner war Joar Førde, der in der Fernsehserie der Partner von Lothepus war. Danach ging das Schiff an Espen Koldal, der mehrmals ohne Erfolg daran arbeitete, die "Con Amore" wieder ans Tageslicht zu bekommen. Er hat eine mündliche Übereinkunft mit Joar Førde, dass er das Eigentum übernehme, wenn das Boot geborgen wird.
Vor einiger Zeit war versucht worden, das Wrack in tieferes Wasser im Hardangerfjord zu ziehen, offenbar, um sich des Problems auf diese Weise zu entledigen. Ob und wann das Wrack tatsächlich zurück ans Tageslicht kommt, scheint derzeit schwer abschätzbar zu sein.
Im Kvam- und Samnanger-Distrikt hat die Sache keine hohe Priorität. Nachdem kurz nach dem Untergang etwas Öl ausgelaufen war, scheint das Wrack inzwischen keine Umweltgefahr mehr darzustellen. Inzwischen hat sich auch schon Bewuchs auf dem Rumpf und Aufbauten angesiedelt und den Kutter zu einem Stück marinen Lebensraum gemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Krabbenkutter nach Newlyn eingeschleppt
(01.02-18) Am 30.1. um 18.40 Uhr alarmierte die Coastguard Falmouth das RNLI-Boot "Ivan Ellen" aus Newlyn, um dem Rettungsboot "City of London III" aus Sennen Cove dabei zu assistieren, den 15 Meter langen Garnelenkutter "Harriet Eve - TO50" (MMSI-Nr.: 232007788) in den Hafen zurückzubringen. Dieser hatte mit einer fünfköpfigen Crew an Bord Maschinenausfall erlitten. Die "Ivan Ellen" erreichte den eine Meile südlich von Mousehole treibenden Havaristen gegen 19 Uhr.
Sie eskortierte das Rettungsboot, nachdem es den Havaristen auf den Haken genommen hatte, zurück nach Newlyn. Beim Einlaufen half die "Ivan Ellen" als Steuerschlepper am Heck der "Harriet Eve", bis diese sicher im Hafen war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Keine Rettung für die Sunnfjord
(01.02.18) Die US Coast Guard kam am 31.1. der fünfköpfigen Crew des 87 Fuß langen Kutters “Sunnfjord” zu Hilfe, der Wassereinbruch westlich von Cape Alava erlitten hatte. Ein 47-Fuß-Boot der Station Quillayute River barg die Fischer ab und brachte sie zur Station Neah Bay, nachdem sie um 13.14 Uhr einen Notruf gefunkt hatten, der von der Coast Guard Puget Sound aufgefangen worden war. Zu der Zeit hatte die Crew des Havaristen alle Pumpen laufen, konnte aber den weiteren Anstieg des Wassers nicht verhindern.
Die Patroullienboote “Cuttyhunk” und “Swordfish” aus Port Angeles sowie ein MH-65 Dolphin-Helikopter der Air Station Port Angeles und die Rettungsboote der Stationen Quillayute River und Station Neah Bay kamen zu Hilfe. Weiterhin assistierten die Crews der in der Nähe befindlichen „Island Voyager“, „Equinox“ und „Eclipse“. Während die Rettungskräfte auf dem Weg zur „Sunnfjord“ waren, meldeten die Fischer, dass sie Überlebensanzüge und Rettungswesten angelegt hätten und der Skipper sein Mobiltelefon in eine wasserdichte Tüte deponiert habe, falls es Probleme mit dem Handfunkgerät gäbe.
Das Wasser im Maschinenraum stünde inzwischen bereits über den Flurplatten. Der Hubschrauber, der sich gerade auf einem Trainingsflug befunden hatte, sollte eigentlich erst eine Lenzpumpe in Port Angeles aufnehmen, doch angesichts der sich verschlechternden Situation wurde der Plan geändert, und nach einem Tankstopp an der Station Neah Bay nahm er direkten Kurs auf den Havaristen. Als die „Cuttyhunk” diesen erreichte, sagte der Kutterskipper, dass er sein Schiff nicht aufgeben, sondern versuchen wolle, es zu lenzen.
Von der „Cuttyhunk“ wurde eine Pumpe an Bord übergeben. Doch als das Wasser weiter stieg, fiel die Hauptmaschine der “Sunnfjord“ aus. Während die „Island Voyager“ und „Eclipse“ aus dem Einsatz entlassen wurden, bat die Coastguard die Crew der „Equinox“, einem Schiff derselben Reederei wie die „Sunnfjord“, auf Standby zu bleiben. Unterdessen versuchte deren Crew ohne Erfolg, die an Bord übergebenen Lenzpumpen zu starten, sodass der Versuch, den Wassereinbruch zu kontrollieren, zusehends zum Scheitern verurteilt war.
Die Männer machten sich nun bereit, ihr Schiff zu verlassen. Auf der “Cuttyhunk” machte sich ein Rettungsschwimmer klar, doch brauchte er letztlich nicht ins Wasser zu gehen, da das Rettungsboot der Station Quillayute River nun eintraf und die fünf Fischer direkt übernahm. Während diese an Land gebracht wurden, blieb die „Cuttyhunk” noch vor Ort und überwachte den Untergang der “Sunnfjord“. Sie sank sechs Meilen vor der Küste auf 300 Fuß Wassertiefe mit rund 800 Gallonen Diesel an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper auf Mississippi geborgen
(02.01.18) Die US Coast Guard überwachte die Überführung des 21 Meter langen Schleppers “Virginia Renee” (MMSI-Nr.: 366987790) von seiner Untergangsstelle bei Flussmeile 823 auf dem unteren Mississippi River bei Blytheville, Arkansas, im Schlepp der "John Wepfer" zur National Maintenance Repair in Paducah, Kentucky, auf dem Tennessee River. Das Schiff war am 27.1. gehoben und ausgepumpt worden. Die Okie Moore Diving and Marine Salvage hatte Lenzpumpen an Bord der "Virginia Renee” während des Transits.
Am 28.1. begann die Verschleppung der „Virginia Renee“. Zuvor waren die Tanks des Havaristen ausgepumpt worden. Rund 4.000 Gallonen Diesel waren nach dem Untergang in den Fluss ausgelaufen, von denen die Enhanced Environmental and Emergency Services etwa 3,400 Gallonen mit Ölsperren und Pads wieder auffangen konnten.
Am 24.1. war die Coast Guard Lower Mississippi River um 5.35 Uhr vom Terral River Service informiert worden, nachdem der Schlepper an seinem Liegeplatz an der Hickman Landing gesunken war. Insgesamt hatten sich zu der Zeit etwa 10,000 Gallonen Diesel in den Tanks befunden. An der Ölbekämpfung waren die Coast Guard Lower Mississippi River, die Enhanced Environmental and Emergency Services, die Budwine & Associates, Inc. sowie die Okie Moore beteiligt gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter drohte in finnischen Gewässern auf Grund zu laufen
(01.02.18) Der russische Frachter "Mekhanik Kottsov", 2489 BRZ (IMO-Nr.: 8904410), drohte am 30.1. im Golf von Finnland auf Grund zu laufen. Das Schiff war um 18.15 Uhr aus Hamina nach Shoreham ausgelaufen. Nach Verlassen des Hafens wurde der Lotse abgesetzt, doch keine 50 Kilometer von Hamina entfernt kam das Schiff deutlich vom Kurs ab und hielt auf die Küste südlich von Orrengrund im Bereich von Kotka und Porvoo zu.
Es war nur noch eine Meile vom Ufer entfernt,, als es dem Maritime Transport Center in Kotka über Funk gelang, den Frachter zu kontaktieren und vor seinem verhängnisvollen Kurs zu warnen. Daraufhin drehte er in ausreichend tiefes Wasser zurück. Es wurde eine Untersuchung der Beinah-Havarie eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in Breskens vor dem Untergang bewahrt
(01.02.18) Die KNRM und die Feuerwehr von Breskens haben am 30.1. einen kleinen Kutter im Yachthafen vor dem vollständigen Untergang bewahren können. Gegen 10 Uhr wurden die Seenotretter alarmiert, nachdem das Boot am Fischereiverein De Honte Schlagseite entwickelt hatte und zu sinken drohte. Diese baten sofort die Feuerwehr um Pumpassistenz.
Der Kutter lag inzwischen halb unter Wasser, und mit schnellstmöglichem Tempo wurden die Pumpen einsatzklar gemacht. Dann stiegen einige Retter ins Wasser, um ihn mit vereinten Kräften wieder aufzurichten, sodass die Pumpen ihr Werk verrichten konnten. Nach einiger Zeit gelang es, den größten Teil des eingedrungenen Wassers wieder außenbords zu befördern. Nun konnte der Kutter zum Kran einer Yachtwerft geschleppt und dort zur Reparatur aus dem Wassre geholt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Balearen: Kutter nach L'Ametlla de Mar eingeschleppt
(01.02.18) Der 24 Meter lange, spanische Kutter “Nova Marisin" (MMSI-Nr.: 224070170), erlitt am 31.1. in den Balearen einen Maschinenausfall und trieb manövrierunfähig in der See. Das Rettungsboot "Marina Fomalhaut" von Salvamento Maritimó wurde zur Assistenz geschickt und nahm den Havaristen auf den Haken. Er wurde nach L'Ametlla de Mar eingeschleppt. Die Operation wurde koordiniert durch das MRCC in Tarragona.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter im Ärmelkanal havariert
(01.02.18) Der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Containerfrachter "Greta", 2936 BRZ (IMO-Nr.: 9234422), erlitt auf der Reise von Dublin nach Avonmouth am 30.1. um 23.18 Uhr einen Ausfall der Hauptmaschine auf Position 51 34 40.2 N, 005 08 39 W, rund sieben Meilen von St Annes Head entfernt. Die beiden Schlepper "Svitzer Caldey" und "Svitzer Ramsey" wurden beauftragt, den Havaristen zu sichern und zur Reparatur nach Pembroke zu bringen. Am 31.1. um 8.40 Uhr machte der Frachter am Milford Haven Ship Repairers North Yard fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Isle of Wight
(01.02.18) Der holländische Frachter "Jade", 2281 BRZ (IMO-Nr.: 9411769), erlitt am 31.1. auf dem Weg von Kaliningrad nach Foynes mit einer Besatzung von sechs Mann an Bord Probleme mit den Kolben der Hauptmaschine. Das Schiff driftete gegen Mitternacht mit 1,6 Knoten 11 Meilen südöstlich von St. Catherine's Point vor der Isle of Wight auf Position 50 24 53,0 N, 001 07 39,8 W. Der notwendige Austausch des Kolbens war um 01.34 Uhr abgeschlossen.
Das Schiff hatte 2.975 Tonnen Soja sowie 70 Kubikmeter Gasöl und zwei Kubikmeter Schmieröl. An Bord. Schlepphilfe war nicht erforderlich, und das Schiff setzte die Reise fort, nachdem der Defekt von der Besatzung behoben worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden im Bosporus
(01.12.18) Der dänische Tanker "Torm Gyda”, 23332 BRZ (IMO-Nr.: 9425502), erlitt auf der Reise von Novorossiysk nach Marsaxlokk am 31.1. um 3.30 Uhr Maschinenschaden. Das beladene Schiff hatte kurz zuvor die Gewässer von Istanbul verlassen. Es ankerte auf der West-Marmara-Reede, wo die Crew sich an die Reparatur des Schadens machte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ölrig musste Bosporus-Transit abbrechen
(01.02.18) Die unter Panama-Flagge registrierte Ölplattform "GSP Saturn", 5235 BRZ (IMO-Nr.: 8767666), musste den Transit des Bosporus auf dem Weg vom Marmara-Meer nach Constanta am 31.1. abbrechen. Das Rig, das sich am Haken des norwegischen Schleppers "GSP Antares" befand, konnte wegen eines technischen Schadens die 110 Meter hoch aufragenden Beine nicht, wie erforderlich, absenken. Deshalb passte sie nicht unter der Märtyrer-Brücke hindurch.
Fünf Stunden nach dem Einlaufen in den Bosporus um 10.45 Uhr musste der Schleppzug unverrichteter Dinge wieder umkehren und wieder ins Marmara-Meer verholen. Der Transport war von vier Schleppern von Coastal Safety eskortiert worden. Wann ein neuer Anlauf gestartet würde, nach Constanta zu kommen, war aktuell noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fähre bei Kaikollision in Puerto la Cruz / Karibik beschädigt
(01^.02.18) Die unter Venezuela-Flagge laufende Fähre "La Caranta", 1550 BRZ (IMO-Nr.: 9542972), erlitt am 31.1. beim Einlaufen nach Puerto la Cruz einen Maschinenausfall. Das manövrierunfähige Schiff kollidierte daraufhin mit dem Kai. Dabei entstand am Vorschiff an Backbordseite ein mehrere Meter langer Riss. Das Schiff musste aus dem Betrieb genommen werden, sodass nur noch eine Fähre zwischen Puerto la Cruz und Margarita Island im Einsatz blieb.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter in Krim-Gewässern aufgerissen
(01.02.18) Der moldawische Frachter "Berg", 2516 BRZ (IMO-Nr.: 8896039), lief am 31.1. in den Gewässern der Krim-Halbinsel auf Grund und trug einen Riss im Rumpf davon. Er befand sich auf der Fahrt von Kertsch nach Bandirma. Danach änderte der Havarist seinen Kurs und ging in der Feodosia-Bucht vor Anker. Hier gingen die 12 Crewmitglieder aus der Ukraine und Aserbaidschan von Bord. Taucher wurden gerufen, um den Schaden am Rumpf zu untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gesunkene Fähre hatte 22 Schulkinder an Bord
(01.02.18) Beim Untergang der Fähre „Butaroi“auf dem Weg von Nonputi nach South Tarawa am 18.1. im Pazifik sind vermutlich auch mehr als 20 Kinder ums Leben gekommen. Unter den 88 Passagieren waren auch 22 Schüler. Sie waren nach den Ferien auf dem Weg zurück in die Schule. Bislang wurden nach dem Schiffbruch lediglich sieben Personen gerettet.
Von den übrigen fehlte trotz der großangelegten Suche weiterhin jede Spur. Trotz der immer geringeren Chancen, noch Überlebende zu finden, lief die Suche auf einer Fläche von 350.000 Quadratkilometern weiter. Es gab mit der Fähre in der Vergangenheit offenbar schon mehrfach Probleme.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter überladen in Brunsbüttel
(01.02.18) Am 31.1. um 6.05 Uhr haben Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel den augenscheinlich zu tief im Wasser liegenden, zyprischen Frachter „Reymar“ 3500 BRZ (IMO-Nr.:9552032), in der Großen Südschleuse einer Freibordkontrolle unterzogen. Der Verdacht der Einsatzkräfte bestätigte sich - sie stellten eine Freibordunterschreitung von elf Zentimetern fest. Gemäß der hydrostatischen Daten des Schiffes entsprach dieses einer Überladung von etwa 122 metrischen Tonnen.
Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft erließ daraufhin ein Weiterfahrverbot und die Einziehung einer Sicherheitsleistung an. Das Schiff war mit 5.000 Tonnen Kalkstein an Bord auf der Reise von Bilbao nach Tornio. Durch die Wasserschutzpolizei wurde gegen den Kapitän eine Ordnungswidrigkeitsanzeige gefertigt. Das Schiff durfte Brunsbüttel um 19.45 Uhr verlassen und machte am 1.2. um 2.15 Uhr im Kieler Ostuferhafen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Kreklingan abgeschleppt
(01.02.18) Ein Kutter wurde durch eine Leine im Propeller am 31.1. in Svinnstibukta zwischen Kolvereid und Foldereid manövrierunfähig. Nachdem der Motor blockierte, musste ein NSSR-Rettungsboot dem Havaristen assistieren und ihn auf den Haken nehmen. Er wurde anschließend nach Kreklingan eingeschleppt. Hier stand schon die Feuerwehr für weitere Hilfeleistungen bereit.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Prvic
(01.02.18) Am 31.1. gegen 18.30 Uhr kollidierte die kroatische Fähre “Tijat", 191 BRZ (IMO-Nr.: 5261350), auf der Fahrt von Prvic Šepurina nach Prvic Luke mit dem 28 Meter langen Sandtransporter "Plavi Jadran". Das Unglück ereignete sich rund 200 Meter vor der Insel Prvic. Der Sandfrachter wurde so schwer beschädigt, dass er auf einer Wassertiefe von 20 bis 25 Metern sank. Die zweiköpfige Crew wurde unversehrt von Fischern gerettet. Die Fähre wurde anschließend für die notwendigen Untersuchungen mit einem Fahrverbot belegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bargen in Naples geborgen
(01.02.18) Die beiden bei Lowdermilk Park in Naples am Abend des 29.1. auf dem Weg nach Doctor's Pass gestrandeten Bargen konnten am 31.1. geborgen werden. Nach einem fehlgeschlagenen Versuch, die größere der beiden, die 200 Fuß lang und 40 Fuß breit war, gegen Mitternacht mit der Flut freizuschleppen, mussten im Tagesverlauf 300 Tonnen Felsgestein, das sie geladen hatte, geleichtert werden.
Die kleinere Barge kam gegen 11 Uhr wieder frei. Nach zweistündigen Bemühungen konnte gegen 16 Uhr dann auch die zweite in Bewegung versetzt werden. Beide wurden anschließend nach Doctor's Pass gebracht, wo sie beim Bau einer Mole eingesetzt werden sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen


16 Vermisste nach Schiffbruch vor Mosambik
(01.02.18) Mindestens 16 Menschen wurden vor Quelimane in der mosambikanischen Zentralprovinz Zambezia vermisst, nachdem am Morgen des 1.2. ein Boot auf dem Weg vom Madal-Distrikt nach Quelimane in einem Sturm gesunken war. Es war nicht lizensiert, um Passagiere zu befördern. Meist sind Bauern und Marktbeschicker, die von nahen Inseln aus ihre Güter nach Mosambik bringen, an Bord solcher nicht seetüchtiger Gefährte im Indischen Ozean.
Quelle:Tim Schwabedissen


Korsika: Fähre nach Rauchentwicklung in der Werft
(01.02.18) Am 27.1. drang auf einmal dichter, schwarzer Rauch aus dem Schornstein der italienischen Fähre "Excellent", 39777 BRZ (IMO-Nr.: 9143441),als diese sich auf der Fahrt von Genua nach Tunesien auf Höhe von Korsika befand. Vorsorglich kehrte der Kapitän in den Abgangshafen zurück, wo das Schiff gegen Mitternacht eintraf.
Dort wurden alle Passagiere und Fahrzeuge auf die Fähre „Superba" um geladen, mit der sie dann am 28.1. gegen zwei Uhr die Weiterreise antraten. Die “Excellent” ging in Genua ins Trockendock.
Quelle:Tim Schwabedissen


Beschädigtes Motorboot
(Bild: CROSS Etel)   Großbild klick!

Biskaya: Quiksilver-Geschäftsführer Opfer eines Sportbootunfalls
(31.01.18) Pierre Agnes, der CEO der Firma Quiksilver, ist offenbar einem Unfall mit seinem 11 Meter langen Speedboat „Mascaret III“ zum Opfer gefallen. Es wurde am 30.1. verlassen und beschädigt am Strand von Hossegor gefunden. Daraufhin begann eine Suchaktion mit Booten und Helikoptern. Der 54-jährige Familienvater war zuletzt am 7.30 Uhr gesehen worden, als er mit seinem Boot durch unruhige See mit acht Fuß hohen Wellen unweit von Biarritz steuerte.
Er wollte am Cap Breton in der Mündung der Flüsse Boudigau und Bourret angeln. Dichter Nebel hatte seine Rückkehr dann zunächst verzögert, wie er über Funk meldete. Sechs Stunden lang wurde nach der Entdeckung des gestrandeten Bootes nach ihm gesucht. Am 31.1. schickte das CROSS Etel das SNSM-Boot "Cap Breton" erneut zur Suche aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schaden am Binnenschiff „Saeftinge"
(Bild: Feuerwehr Koblenz)   Großbild klick!

Schiffe drohten nach Kollision auf der Mosel zu sinken
(31.01.18) Am 30.1. um 12:13 Uhr kam es auf der Mosel unterhalb der Schleuse Lehmen in Höhe der Ortschaft Niederfell zu einer schweren Kollision. Das flussaufwärts laufende, holländische Binnenschiff „Saeftinge", 1076 ts (EU-Nr: 2315206), stieß mit dem holländischen Schubverband "Albatros", 1307 ts (EU-Nr.: 02307415), mit der vorgekoppelten Schubleichter „Idefix", 1002 ts (EU-Nr.: 02310814), zusammen. Der Schubverband hatte mit einer Ladung von 1.600 Tonnen Koks gegen 11 Uhr in Koblenz losgeworfen und war nach Wageningen unterwegs.
Er stieß nach dem Auslaufen aus der Schleuse in Lehmen, Kreis Mayen-Koblenz, frontal mit der talfahrenden „Saeftinge“ zusammen, die von Trier kam und mit 1.000 Tonnen Weizen beladen war. Der Zusammenstoß war so heftig, dass an beiden Fahrzeugen der Rumpf beschädigt wurde und die Schwimmfähigkeit bedroht war. Der Schiffsführer der „Saeftinge“ setzte diese in Höhe der Ortschaft Lay bereits stark vorlastig am rechten Ufer auf Grund, um ein weiteres Absinken zu verhindern. Maßnahmen der Besatzung, sie mit den eigenen Pumpen zu lenzen und damit schwimmfähig zu halten, scheiterten an der erheblichen Menge des am eingedrückten Bug eindringenden Wassers.
Unter Aufsicht des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Koblenz wurde die Ladung des Fahrzeugs am Dienstag auf ein anderes Schiff geleichtert. Erst danach konnten weitere Maßnahmen am beschädigten Rumpf wie das Ausbringen von Lecksegeln vorgenommen werden. Die Lage des Fahrzeugs wurde über Nacht von der Feuerwehr sowie von einem Arbeitsboot des WSA Koblenz mittels Pumpen stabilisiert.
Gegen 17 Uhr des 31.1. wurde die „Saeftinge“ in Koblenz festgemacht. Der Schubverband konnte im Bereich der Schleuse Lehmen unter Einsatz mehrerer Tauchpumpen der umliegenden Feuerwehren schwimmfähig gehalten werden. Dessen Schäden waren aber weniger stark, sodass eine Reparatur noch am Abend von einem Tauchunternehmen erfolgte.
Die Freigabe zur Weiterfahrt erfolgte am 31.1. nach einer Begutachtung durch das WSA. Am Nachmittag war der Verband mit vier Knoten in Richtung Wageningen unterwegs.
Die Schifffahrt auf der Mosel musste nach der Kollision im Bereich der Stauhaltung Koblenz zeitweilig gesperrt werden. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war menschliches Fehlverhalten beim Schiffsführer des Schubverbandes ursächlich für die Havarie. Gegen ihn wurden entsprechende Ermittlungen eingeleitet.
Am 17.3.2016 war die “Saeftinge" mit einer Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal in Altenrheine kollidiert. Das unbeladene Schiff befand sich auf der Reise von Spelle nach Bergeshövede. Wegen einer Fehleinschätzung der Durchfahrtshöhe krachte das Ruderhaus gegen das Bauwerk und wurde zerstört.
Die zweiköpfige Crew blieb seinerzeit unversehrt und konnte den Havaristen unweit der Unfallstelle anlegen. Später ging es nach Bergeshövede für provisorische Reparaturen. Die Brücke erlitt keine signifikanten Schäden bei der Kollision.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schleppverband kollidierte mit Huntebrücke
(31.01.18) Bei der Fahrt die Hunte aufwärts kollidierte am 30.1. gegen Mittag ein Schleppverband mit einer Eisenbahndrehbrücke. Dabei wurde das Leitwerk der Brücke beschädigt. Der Verband bestand aus zwei Schleppern und einem Schwimmponton.
An einem der Fahrzeuge entstanden bei dem Zusammenstoß leichte Schäden. Die Schwimmfähigkeit wurde aber nicht beeinträchtigt, der Schleppverband konnte die Fahrt zum Hafen von Oldenburg fortsetzen. Die Eisenbahnbrücke musste für Inspektionen rund eine Stunde lang gesperrt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kein Schiff mehr im Suchgebiet der San Juan
(31.01.18) Zum ersten Mal seit Beginn der Suchaktion nach dem argentinischen U-Boot ARA “San Juan” waren derzeit keine Schiffe mehr in dem Seegebiet, in dem es verloren ging. Die russische “Yantar” wurde derzeit gerade in Buenos Aires und Montevideo versorgt. Wegen schlechten Wetters wurden die Korvetten ARA „Robinson“ und ARA „Spiro“, auf der sich auch drei Angehörige der Crew des gesunkenen U-Boots befanden, abgezogen. Wann und mit wie vielen Schiffen die Operation fortgesetzt würde, war derzeit unbekannt. Vor 70 Tagen waren fast 30 Schiffe und ein Dutzend Flugzeuge im Einsatz gewesen. Doch der gesamte Einsatz blieb bislang ohne greifbares Resultat.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischfrachter vor Oban / Schottland in Seenot
(31.01.18) Der norwegische Lebendfischtransporter "Inter Caledonia", 2811 BRZ (IMO-Nr.: 9745756), funkte nach einem Maschinenausfall am 31.1. gegen ein Uhr eine Viertelmeile vor der Küste des Sound of Luing südwestlich von Oban Mayday. Um 1.06 Uhr alarmierte die Coastguard das RNLI-Boot aus Oban. Der Fischcarrier trieb mit acht Mann Crew an Bord in stürmischer See.
Wenig später lief das Rettungsboot mit sieben Mann an Bord aus, und aus Prestwick kam ein Hubschrauber der Coast Guard zu Hilfe. Außerdem wurde das Coastguard Rescue Team aus Oban mobilisiert. Auch ein anderer Fischfrachter, die ebenfalls norwegische “Ronja Challenger”, 1750 BRZ (IMO-Nr.: 9765067), hatte auf die Bitte der Coastguard um Assistenz reagiert.
Er ging bei der “Inter Caledonia” auf Standby, bis diese einen Generator wieder in Betrieb nehmen konnte. Nachdem eine Maschine wieder lief, lichtete sie den Anker und steuerte geschütztere Gewässer an.
Die Seenotretter erreichten die Szene um 2.22 Uhr und eskortierten den Havaristen nach Craobh Haven, Argyll, wo er vor Anker ging. Um 2.48 Uhr wurde das Rettungsboot aus dem Einsatz entlassen und war um 3.50 Uhr zurück an seinem Liegeplatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Longliner in Vanuabalayu bei den Fidschi-Inseln gestrandet
(31.01.18) Der Longliner “Solander XI”, 59,5 BRZ (IMO-Nr.: 8653188), aus Suva, der zu einer Flotte von sieben Schiffen gehörte, lief am Nachmittag des 30.1. auf ein Riff in der Lomaloma Bay in Vanuabalavu, Northern Lau. Das Schiff saß hoch und trocken, als ein Team der Baufirma Pacific Building Solutions, die 200 Meter von der Strandungsstelle entfernt tätig war, zur Untersuchung der Lage kam. Die Crew des Havaristen war wohlauf.
Das Schiff hatte einen Fang für den Export an Bord, der auf ein anderes Schiff von Solander umgeladen werden sollte, das sich auf den Weg nach Vanuabalavu machte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nach 16 Tagen Geretteter überlebte bereits den zweiten Schiffbruch in einem Jahr
(31.01.18) Am 30.1. hat der Samuel Moss Jr., der Motorbootfahrer, der nach 16 Tagen von der US-Coastguard von seinem kaum noch aus dem Wasser ragenden, 21 Fuß langen Kajütboot gerettet worden war, über seinen Schiffbruch erstmals berichtet. Der 23-jährige war im St. Mary’s Medical Center in West Palm Beach in Obhut seiner Verwandten. Er hatte das verunglückte Boot gerade erworben und wollte es nach Nassau überführen.
Am 13.1. steuerte Moss das Boot zunächst nach Bimini und übernachtete dort. Am nächsten Morgen machte er sich auf den 14 Meilen weiten Weg, eigentlich ein Törn von vier Stunden. Doch auf der Fahrt kam es zu einer Wetterverschlechterung, der Motor fiel aus, und Moss trieb in die entgegengesetzte Richtung seines Ziels. Er zählte die Tage mit Markierungen, die er am Heck anbrachte. Nach einer Woche ging die Nahrung aus. Er hatte noch einen Wasservorrat, den er bei Wal-Mart gekauft hatte und den er sich streng rationierte.
Doch am 26.1. brach eine große Welle über das Boot und riss den Behälter davon. Er musste noch vier Tage aushalten, bis ihn am 29.1. ein Schiff entdeckte und die US Coastguard alarmierte. Als er schließlich nach über zwei Wochen vor der Küste von Süd-Florida 10 Meilen östlich von Palm Beach gerettet wurde, war er hunderte Meilen vom Kurs abgekommen in exakt der entgegengesetzten Richtung seines Ziels auf den Bahamas.
Er war bei der Rettung so erschöpft und dehydriert, dass er nicht alleine stehen oder gehen konnte. Die gesamte rechte Körperhälfte funktionierte nicht mehr. Ein Boot der Coast Guard brachte Moss an Land, wo die Riviera Beach Fire Rescue ihn übernahm und ins St. Mary’s Medical Center in West Palm Beach brachte. Es war nicht der erste Schiffbruch von Moss: Bereits im Februar 2017 hatte er ein Boot in Miami übernommen, das dann vor Grand Bahama strandete. Er wurde drei Tage lang gesucht, ehe ihn die Royal Bahamas Defence Force fand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker rettete Yachtcrew in 10 Fuß hohen Wellen
(31.01.18) Am 18.1. rettete der britische LNG-Tanker "Stena Crystal Sky", 109949 BRZ (IMO-Nr.: 9383900), ein amerikanisches Paar von ihrer Segelyacht „Jaunt“ im Ost-Pazifik. Don Spitler und Elizabeth Anderson waren von Cabo San Lucas über die Marquesas zu den Cook Islands unterwegs. Am 18.1. als sie sich 850 Meilen südwestlich des Abgangshafens befanden, gerieten sie in schwere See.
Dabei wurden Ruder und Autopilot beschädigt. Sie funkten einen Notruf ans Garmin inReach Notrufcenter, das die U.S. Coast Guard kontaktierte. Diese nutzte das AMVER-System, um das nächststehende Schiff zu identifizieren.
Dies war die 240 Meilen entfernte “Stena Crystal Sky“, das Kurs auf die Yacht nahm. Beim Eintreffen vor Ort trieb die “Jaunt” in 20 Knoten Wind und über 10 Fuß hohen Wellen. Dennoch machten sich vier Mann des Tankers in einem Boot auf den Weg hinüber und retteten die Segler.
Die Yacht musste aufgegeben werden. Bis zum 27.1. blieben die Schiffbrüchigen auf dem LNG-Tanker, ehe sie in Balboa an Land gingen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Im Pazifik gesunkene Fähre hätte keine Passagiere befördern dürfen
(31.01.18) Die Behörden in Kiribati haben bestätigt, dass rund 80 Passagiere und eine fünfköpfige Crew auf der Fähre „Butiraoi“ waren, als diese sank. Bislang wurden nur sieben Überlebende gefunden. Anders als dargestellt soll das Schiff aber im Prinzip seetüchtig gewesen sein.
Allerdings durfte es keine Passagiere befördern, nachdem Navigationssystem, Ruder und Rumpf bei einer Havarie schwer beschädigt worden waren. Die Regierung war scharf kritisiert worden, dass sie die Öffentlichkeit nicht informierte, bis die Ankunft in Tarawa auf Nonouti eine Woche überfällig war und sich nicht frühzeitiger an die neuseeländischen Rettungsbehörden gewandt habe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter versenkte Kutter vor China
(31.01.18) Der unter Singapur-Flagge laufende Containerfrachter "Satsuki", 14089 BRZ (IMO-Nr.: 9153068), kollidierte am 21.1. mit einem chinesischen Kutter auf Position 21 07 N 113 19 O. Das Fischereifahrzeug sank.
Der Kollisionsgegner warf nach dem Zusammenstoß 13,6 Meilen von Jiuzhou entfernt auf Position in 22 07 N 113 47 O Anker. Er hatte sich auf der Reise von Keelung nach Guangzhou befunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tankerkollision vor Südkorea
(31.01.18) Zwei unter Marshall-Islands-Flagge laufende Tanker kollidierten am 31.1. vor der Küste von Südkorea. Der von Karachi kommende LPG-Tanker "Passat", 30042 BRZ (IMO-Nr.: 9337315) stieß um 12.55 Uhr mit der "New Confidence", 41994 BRZ (IMO-Nr.: 9298301), zusammen, die auf der Außenreede von Pyontaek vor Anker lag. Dabei wurde die "Passat" am Rumpf beschädigt. Menschen wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Die Hafenbehörden wurden verständigt, und die südkoreanische Coastguard war vor Ort. Die „Passat" hatte 40,935 Tonnen LPG geladen und eine 24-köpfige Crew aus Lettland, Rumänien, Polen, Indien, Russland und England an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkener Schlepper bei Kenova/USA wird jetzt gehoben
(31.01.18) Die US Coast Guard und die West Virginia and Kentucky Departments of Environmental Protection begannen am 30.1. auf dem Big Sandy River bei Kenova mit der Bergung des gesunkenen Schleppers „Gate City.” Zuvor waren 1.300 Gallonen Öl aus dem Flusswassser und vier Tonnen verölte Trümmer aus dem Wrack entsorgt worden. Die River Salvage Company Inc. aus Pittsburgh, Pennsylvania, schickte zwei Schwimmkräne zur Untergangsstelle, die das Schiff wieder an die Wasseroberfläche bringen sollten.
Am 10.1. war die Coast Guard Marine Safety Unit Huntington informiert worden, dass der Schlepper der Gate City River Transportation aus Catlettsburg, Kentucky, an seinem Liegeplatz gesunken war und Öl verlor. Die Untergangsstelle bei Flussmeile 8 unweit von Butler am alten Kohledock von Wayne County war schlecht zugänglich. Vorsorglich wurde nach dem Ölaustritt die Wasserentnahmestelle geschlossen. 3.700 Menschen waren davon betroffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Rix Partner" sitzt fest
(Bild: Klaus Roengaard)   Großbild klick!

Vordingborg: Bremer Frachter aufgelaufen
(30.01.18) In der Nacht zum 30.1. lief der portugiesische Frachter „Rix Partner", 2446 BRZ (IMO-Nr.: 9195212), der gegen 20 Uhr aus Avedore ausgelaufen war, beim Anlaufen von Vordingborg im Masnedsund gegen drei Uhr auf Grund. Er war bei langsamer Fahrt von rund zwei Knoten von einer Strömung erfasst und dann auf eine Schlammbank westlich der Masnedsund-Brücke getrieben worden. Deshalb wurde allerdings auch nicht erwartet, dass der Rumpf Schaden genommen hatte.
Der dänische Schlepper "Loke" (MMSI-Nr.: 219001619) assistierte der Crew des Havaristen am Morgen des 30.1., wieder freizukommen. Der Frachter machte um 12.30 Uhr am Kai in Masnedo fest. Dort wurde er mit einem Weiterfahrverbot belegt, bis die Untersuchungen auf mögliche Schäden abgeschlossen waren.
Die „Rix Partner“ ist 88 Meter lang, 13 Meter breit, hat 5,5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3.723 Tonnen. Sie läuft für das Grimpe Shipmanagement GmbH in Bremen und wurde 1998 bei der Slovenske Lodenice in Komarno.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre in Kiribati
(Bild: GuideWithMe)   Großbild klick!

Hoffnung für Vermisste im Pazifik schwindet
(30.01.18) Die Hoffnung für rund 100 Vermisste nach dem Schiffbruch der Fähre „Butiraoi“ auf der Fahrt von Nonouti Island nach South Tarawa am 18.1. schwand, und die Suche nach Schiffbrüchigen war wie die nach einer Stecknadel im Heuhaufen. Die Überlebenden sagten inzwischen aus, das Schiff sei schon kurz nach Verlassen der Insel auseinandergebrochen. Es habe zwei Boote und eine Rettungsinsel gehabt. Eines der Boote sei gekentert und wahrscheinlich gesunken.
Die RNZAF Orion hat inzwischen bereits 385,000 Kilometer abgesucht und sollte am 30.1. von einer C-130 Hercules der US Coast Guard sowie einem Flugzeug aus Australien verstärkt werden. Das Suchgebiet lag 500 Meilen westlich von Kiribati. Das Wetter vor Ort war gut. Die Flugzeuge haben modernste Suchausrüstung an Bord und werden von Driftmodellen geleitet, die Wind und Strömungen berücksichtigen.
Das Kiribati Government sagte, der Katamaran sei nach einer vorangegangenen Havarie nicht seetüchtig gewesen und habe keinen Notsender und auch kein Funkgerät an Bord gehabt. Auch der Eigner war nicht bekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer bei Schweißarbeiten in Zaandam
(30.01.18) Auf einem am Sluispolderweg im Amsterdamer Stadtteil Zaandam liegenden Binnenschiff brach am 29.1. gegen Mittag ein Feuer aus. Bei Schweißarbeiten war Isolationsmaterial in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Niemand wurde verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Seit dem 13.1. vermisster Mann am 29.1. von halb gesunkenem Boot gerettet
(30.01.18) Die US Coast Guard rettete am 29.1. einen Mann von einem 21 Fuß langen Motorboot, das rund 10 Meilen östlich von West Palm Beach, Florida, trieb und Wassereinbruch erlitten hatte. Die Coast Guard Miami wurde von einem Schiff verständigt, dessen Crew das in Not befindliche Fahrzeug entdeckt hatte, und das Patroullienboot „Cochito“ wurde zu der Position geschickt.
Es traf um 15.30 Uhr an dem halb unter Wasser liegenden Havaristen ein. Der Skipper wurde mit einem ausgesetzten Boot abgeborgen und zur Revere Beach Fire Rescue gebracht. Er litt offenbar an den Folgen einer chemischen Reaktion. Der von den Bahamas stammende Mann war zuvor bereits gesucht worden, nachdem er am 13.1. vermisst gemeldet worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Themsefähre kollidierte mit Anleger
(30.01.18) Am 29.1. um 8.55 Uhr kollidierte die 38 Meter lange, englische Katamaranfähre “Cyclone Clippper" (MMSI-Nr.: 235056993) auf der Themse mit der Greenland Pier in Limehouse Reach. Ein Passagier wurde beim Aufprall verletzt. Der Kapitän verständigte die Port of London Authority. Sanitäter kamen zum Anleger, um den Verletzten zu versorgen, und die Vertreter der Hafenbehörde leiteten eine Untersuchung des Vorfalls ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden im Bosporus
(30.01.18) Der unter Barbados-Flagge laufende Frachter "Talia H", 9938 BRZ (IMO-Nr.: 9359947), erlitt beim Transit des Bosporus am 28.1. um 11.30 Uhr auf der Fahrt von Volos nach Tuzla Maschinenschaden. Das unbeladene Schiff warf Anker auf Position 40 02 30.02 N, 26 19 2.95 O auf der Reede von Karanlik Liman zur Reparatur. Nach Behebung des Schadens und Wiedererteilung der Fahrgenehmigung erreichte es Tuzla am 30.1. um 8.30 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suchaktion nach Crew gesunkenen Frachters
(30.01.18) Der mongolische Frachter "Jian Hong 1", 497 BRZ (IMO-Nr.: 7914183), geriet auf der Reise von Taichung, wo er am 27.1. ausgelaufen und dann entlang der nordwestlichen Küste Taiwans mit einer Ladung Zucker nach Südkorea unterwegs war, am Abend des 28.1. in Seenot. Das Schiff funkte einen Notruf 80 Meilen nordwestlich von Taipei auf halbem Wege zwischen nord-Taiwan und Wenzhou, China, in der Ostchinesischen See. Taiwanesische und chinesische Rettungskräfte wurden um 22.03 Uhr alarmiert und schickten Helikopter zu der Position. An Bord des Frachters waren 10 oder 11 Crewmitglieder, darunter ein Chinese, fünf Indonesier und vier Seeleute aus Myanmar. Bis zum 30.1. gelang es lediglich, zwei von ihnen, einen Taiwanesen und einen Indonesier, zu retten. Die SAR-Operation dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter mit Maschinenausfall nach Vlissingen abschleppt
(30.01.18) Der holländische Frachter "Lady Ann-Lynn", 2544 BRZ (IMO-Nr.: 9760392), erlitt am Abend des 28.1. um 17.22 Uhr im Englischen Kanal Maschinenausfall. Er war am 26.1. aus Brake nach Greenock ausgelaufen. Er erlitt eine Ölleckage im Maschinenraum auf Position 50 54 47.4 N, 1 08 35.2 O, rund 7,3 Meilen von Dungeness.
Das Schiff war beladen mit 2.160 Tonnen Holzschnitzeln und hatte 38,5 Tonnen Gasöl und 2,8 Kubikliter Schmieröl an Bord, als es in der Verkehrstrennungszone von Dover havarierte. Der Schlepper "Multratug 20" (IMO-Nr.: 9572006), wurde gegen 20 Uhr aus Rotterdam zur Assistenz gerufen. Er nahm den Havaristen am 29.1. gegen Mittag auf den Haken und brachte ihn am 30.1. nach Vlissingen, wo er am 30.1. um 4.30 Uhr festgemacht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre erlitt Maschinenschaden vor Philippinen
(30.01.18) Die philippinische Supercat-Fähre "St. Sealthiel" erlitt am 27.1. Maschinenprobleme auf der Fahrt von Bredco Port in Bacolod City nach Iloilo City. An Bord befanden sich 203 Passagiere. Das Schiff kehrte in den Abgangshafen zurück, wo es einer Inspektion durch die philippinische Maritime Industry Authority (Marina) Western Visayas in Iloilo City unterzogen wurde. Die Coast Guard Station-Bacolod verhängte ein Fahrverbot über die Fähre von 2GO Travel. Marina leitete auch eine Untersuchung der Kollision der "Ocean Jet 7" mit einem Fender in Bredco am 25.1. ein, bei der 4ß Fahrgäste verletzt wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Aufgegebenes Offshore-Schiff vor Carmelite gekentert
(30.01.18) Das seit Dezember 2017 von seinem Eigner sich selbst überlassene, unbemannte mexikanische Offshore-Schiff "Caballo Eclipse", 2906 BRZ (IMO-Nr.: 8404331), kenterte und sank am 27.1. bei stürmischem Wetter vor der Insel Carmelite. Das Wrack legte sich auf die Backbordseite, die Steuerbordseite ragte noch aus dem Wasser. Die Oceanografie S-A. DE E.V. in Campeche war im vergangenen Jahr in finanzielle Probleme gekommen.
Bereits 2016 hatte das Schiff am 5.2. vor Ciudad del Carmen Wassereinbruch erlitten, war aber zunächst wieder ausgepumpt worden. Seit es vor Carmelite lag, entwickelte es immer mehr Schlagseite.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bargen im Doppelpack bei Naples gestrandet
(30.01.18) Zwei zu Bauarbeiten eingesetzte Bargen strandeten am 29.1. um 22.30 Uhr am Lowdermilk Park in Naples. Das erste, 200 Fuß lange und 40 Fuß breite Gefährt war mit 300 Tonnen Felsgeröll beladen und wurde von Marco Island zum Doctor's Pass in Naples verschleppt, als in stürmischer See die Trosse brach und sie auf den Strand getrieben wurde. Eine zweite, kleinere Barge sowie ein Schubschlepper kamen zu Hilfe, doch nach einem Elektronikausfall strandete die zweite, kleinere Barge unweit der ersten ebenfalls.
Die Arbeiter an Bord konnten sich unversehrt an Land retten. Durch Ausfahren der Stelzen bewahrten sie die kleinere Barge vor einem weiteren Hinauftreiben auf den Strand. Die Eigner, die Firma EarthTech, plante, am 30.1. um 23 Uhr mit der Flut einen neuerlichen Bergungsversuch zu starten. Die US Coast Guard unterstützte die Bergungsbemühungen.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Meridian Express" wird in den Hafen geschleppt
(Bild: Salvador de la Rubia)   Großbild klick!

Tanker mit Rumpfschäden nach Gibraltar eingeschleppt
(29.01.18) Am 26.1. gegen 11 Uhr zogen mehrere Schlepper den unter Panama-Flagge laufenden Tanker "Meridian Express", 29289 BRZ (IMO-Nr.: 9596272), an die Südmole des Hafens von Gibraltar. Er war am 23.1. u 22.40 Uhr mit dem Bulkcarrier "Southern Light", 36321 BRZ (IMO-Nr.: 9744063), auf der West-Reede in der Bucht von Algeciras kollidiert. Das unbeladene Schiff war von Lagos gekommen und hatte gerade die Gewässer von Gibraltar verlassen wollen, als es mit der mit Mais beladenen "Southern Light“ zusammenstieß, die dort vor Anker lag.
Rumpfschäden an der "Meridian Express"
(Bild: Salvador de la Rubia)   Großbild klick!
Während diese ihren Steuerbordanker verlor und am Bug eingedrückt wurde, erlitt die "Meridian Express" ober- und unterhalb der Wasserlinie mehrere Risse von jeweils mehreren Metern Länge. Der Tanker muss vor einer Weiterreise repariert werden. Die „Southern Light” hingegen hatte bereits am 26.1. Vila do Conda erreicht und war von dort aus weiter nach Alexandria gelaufen, wo sie am 29.1. eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fahrgastschiff erlitt Maschinenschaden in Fethiye
(29.01.18) Das türkische Fahrgastschiff “Aegean Queen", 571 BRZ (IMO-Nr.: 9116462), erlitt am 23.1. in Fethiye Maschinenschaden. Der Schlepper "Kurtkulagi" wurde zur Assistenz geschickt und zog den Havaristen zu einer Werft in Tuzla. Das Verschleppen begann am 26.1., und am 30.1. wurde das Schiff in Tuzla erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Kolding freigeschleppt
(29.01.18) Zwei Tage nach seiner Strandung im Koldingfjord wurde der zyprische Frachter "Frakt Fjord" am Abend des 28.1. von dem dänischen Schlepper "Obelix" (IMO-Nr.: 9691448), der aus Aarhus zur Assistenz gerufen worden war, wieder freigeschleppt. Mit der Bergungsaktion war erst begonnen worden, nachdem der Wasserstand im Fjord ausreichend gestiegen war. Um 19.40 Uhr machte der Havarist in Kolding fest, wo er nun auf Schäden untersucht wurde, ehe das Löschen der Kies- und Sandladung begann.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Lomalo” rettet Schiffbrüchige
(Bild: Maritime NZ)   Großbild klick!

Schiffbruch der Butiraoi könnte sogar 100 Menschenleben gefordert haben
(29.01.18) Möglicherweise hatte die gesunkene Katamaran-Fähre „Butiraoi“ viel mehr Menschen an Bord, als bisher bekannt war. So könnte ihr Untergang möglicherweise bis zu 100 Menschen das Leben gekostet haben. Am 29.1. gab der Präsident des Inselstaates Kiribati, Taneti Mamau, bekannt, dass sich auf der Fähre vermutlich doppelt so viele Menschen befanden wie bisher angenommen worden war.
Trotz der immer geringeren Chancen, weitere Überlebende zu finden, wurde die Suche am 29.1. fortgesetzt. Die Einsatzkräfte flogen bisher ein Gebiet von 350.000 Quadratkilometern ab. Auch ein australisches Flugzeug und die US Coast Guard beteiligten sich seit dem 29.1. an der Suchaktion. Die Maschine der Australian Maritime Safety Authority hob in einen Suchstreifen westlich von Kiribati ab, die US Coast Guard schickte eine C-130 Hercules wird am 30.1. vor Ort erwartet. Die Operation wird von Fiji aus durch das neuseeländische RCC geleitet.
Ein Patroullienboot aus Kiribati mit medizinischem Personal an Bord machte sich unterdessen auf den Weg zur “Lomalo”, die am 28.1. die einzigen bislang sieben Überlebenden gerettet hatte. Sie waren trotz der Woche in dem offenen Holzrettungsboot in einem zufriedenstellenden Zustand. Es handeltet sich um zwei Männer in den 20er Jahren, einen 34-jährigen, sowie vier Frauen, drei um die 20 und eine 14-jährige, die zum Zeitpunkt der Rettung bereits bewusstlos gewesen war. Sie waren an Bord der „Butiraoi“ am 18.1. von der Insel Nonouti nach Betio im 250 Kilometer entfernten Süd-Tarawa ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision zweier Tankschiffe auf dem Rhein
(29.01.18) Am 28.1. um 03:45 Uhr kam es auf dem Rhein im Zuständigkeitsbereich der Wasserschutzpolizei Andernach zur Kollision zweier Tankmotorschiffe. Ein zu Tal fahrendes, unbeladenes Tankschiff kollidierte nach einem Überholmanöver mit einem entgegenkommenden, mit 1.499 Tonnen Heizöl beladenen Tankschiff. An beiden Fahrzeugen blieb es bei Schrammen im Bugbereich.
Zur Zeit des Unfalls war die Schifffahrt auf dem Rhein wegen Hochwassers eingeschränkt. Nach ersten Ermittlungen ließ das talfahrende Tankmotorschiff dem Entgegenkommenden beim Begegnen zu wenig Platz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden im Bosporus
(29.01.18) Der türkische Frachter "Hilmi K.", 1923 BRZ (IMO-Nr.: 8101628), erlitt auf der Reise von Tekirdag nach Varna am 28.1. um 7.30 Uhr Maschinenschaden bei Anadolukavagi im Bosporus. Der Schlepper "Kurtarma-3" wurde sofort zur Assistenz geschickt. Der unbeladene Frachter steuerte einen sicheren Ankerplatz an, wo die Crew mit der Reparatur des Schadens begann.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter riss sich in Zonguldak los
(29.01.18) Am 21.1. riss sich der unter Singapur-Flagge laufende Frachter "Kota Bahagia", 18189 BRZ (IMO-Nr.: 9593672), in einem Sturm mit schwerem Seegang von seinem Liegeplatz in Zonguldak los und kollidierte mit einer Kaianlage. Dabei erlitten sowohl der Rumpf des Frachters wie auch die Hafeneinrichtung Schäden. Der Hafenbetrieb wurde während des Sturms dann eingestellt.
Der Havarist verholte zunächst auf einen Ankerplatz vor Zonguldak. Am 28.1. machte sich die "Kota Bahagia" von dort auf den Weg zu einer Werft in Yalova, wo sie um neun Uhr zur Reparatur festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden vorm Bosporus
(29.01.18) Am 27.1. um 22 Uhr erlitt der unter Panama-Flagge laufende Tanker “New Dawn", 30042 BRZ (IMO-Nr.: 9365362), der am 24.1. unbeladen aus Novorossiysk nach Genua ausgelaufen war, einen Maschinenschaden an der Nordzufahrt des Bosporus. Daraufhin wurde die Transitgenehmigung widerrufen, bis Reparaturen durchgeführt waren. Diese wurden an einem Ankerplatz am Eingang der Wasserstraße durch die Crew begonnen, und am 29.1. war das Schiff wieder unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre erlitt Maschinenausfall vor Jayapura
(29.01.18) Die indonesische Fähre “Cantika Lestari” erlitt am Morgen des 28.1. auf der Fahrt von Jayapura nach Kasonaweja in Borneo in der Philippinischen See Maschinenausfall. Das Schiff, das 189 Fahrgäste an Bord hatte, trieb in rauer See 30 Meilen nordwestlich von Jayapura. Ein Schlepper wurde zur Assistenz geschickt und zog den Havaristen zurück nach Jayapura.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach neun Vermissten vor China
(29.01.18) Die „Jinan“ der chinesischen Marine rettete am 28.1. zwei Crewmitglieder eines sinkenden mongolischen Schiffes in den Gewässern vor Wenzhou in der ostchinesischen Zhejiang Provinz. Gegen 23 Uhr hatte es einen Notruf gefunkt, als es mit einer Ladung Zucker von Taichung in Taiwan nach Korea laufend in Seenot geraten war. Insgesamt befanden sich 11 Personen an Bord.
Die „Jinan“ setzte die SAR-Operation fort, konnte aber bislang lediglich eine Reihe in der See treibender Rettungswesten entdecken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Sri Lanka abgeschleppt
(29.01.18) Die Marine von Sri Lanka kam am 27.1. der dreiköpfigen Crew des Kutters "Dileeka" zu Hilfe. Dieser war am 24.1. aus Gurunagar auf Fangfahrrt vor Nayanativu Island ausgelaufen, hatte dann aber Maschinenausfall erlitten. Zwei Schnellboote des Northern Naval Command kamen zu Hilfe. Die SLNS “Wickrama II” entdeckte den vor Delft Island treibenden Havaristen und schleppten ihn dorthin ab.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Crew der Vostok eingestellt
(29.01.18) Die russischen Einsatzkräfte haben nach fünf Tagen die Suche nach den 21 Crewmitgliedern des vermissten Fischverarbeitungsschiffs „Vostok“ eingestellt. Mangels Hoffnung auf Überlebende beendeten sie die Operation am 29.1. um 20 Uhr Ortszeit. Schiffe in dem Seegebiet sollten weiterhin nach Hinweisen Ausschau halten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trainingsyacht in Queensborough geborgen
(29.01.18) Das Boot der RNLI in Sheerness, die “The George and Ivy Swanso” wurde am 27.1. um 16.51 Uhr von der Coastguard alarmiert, nachdem die 35 Fuß lange Schulyacht “Spirtfire” mit einer vierköpfigen Crew an Bord nördlich des Anlegers von Queenborough vom Kurs abgekommen und auf Grund gelaufen war. Vor Ort waren zu der Zeit 6-7 Beaufort Wind.
Die Seenotretter waren um 17 Uhr vor Ort und stellten eine Schleppverbindung her. Danach wurde das Boot vom Ufer gezogen und am Landungsplatz festgemacht. Um 17.50 Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Frakt Fjord"
(Bild: Soeren Gulling)   Großbild klick!

Frachter vor Kolding auf Grund gelaufen
(28.01.18) Am 26.1. um 22.08 Uhr lief der zyprische Frachter "Frakt Fjord", 2999 BRZ (IMO-Nr.: 9356581), im Kolding-Fjord auf Grund. Ein erster Bergungsversuch am 27.1. schlug fehl, und nun wurde bis zum Abend des 28.1. gewartet, wenn günstigere Wasserstände herrschen sollten. Das dänische Verteidigungsministerium schickte das Patroullienboot “Nymfen” zur Strandungsstelle, inzwischen war auch der dänische Schlepper „Obelix“ (IMO-Nr.: 9691448) von Aarhus kommend vor Ort eingetroffen.&xnbsp;
Ölverschmutzungen wurden nach der Strandung bislang nicht festgestellt. Die Havarie ereignete sich, als das Schiff unter Lotsenberatung durch das enge Fahrwasser des Hafens von Kolding manövrierte. Es war mit einer Ladung Kies aus Mo I Rana gekommen.
Es handelte sich nicht um die erste Strandung der "Frakt Fjord". Am 8.12.2012 war sie bei Torvik in Herøy auf der Fahrt von Haugesun nach Buvika aufgelaufen. Das norwegische Rettungsboot "Emmy Dyvi" versuchte vergeblich, den Havaristen mit seiner achtköpfigen Crew wieder flottzumachen. Um 8.15 Uhr wurde ein Ölaustritt aus dem Kielbereich festgestellt.
Die Bergungsfirma Ødegaard Berging aus Ålesund wurde mit dem Freischleppen des Havaristen beauftragt. Am Nachmittag gelang es den Schleppern Max Mammut", "Mini Mammut" und "Luca“, den mit Getreide beladenen Frachter wieder flottzumachen. Er hatte erhebliche Schäden an Bug, Ruder und Propeller davongetragen. Die „Frakt Fjord“ ist 89,95 Meter lang, 14,4 Meter breit, hat 6,3 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 4.500 Tonnen. Sie läuft für die K. Sætre og Sønner AS in Austrheim und wurde 2008 bei der Veka Shipyard Lemmer B.V. als „Noorderkroon“ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter kurz nach Arrestende gesunken
(28.01.18) Am Morgen des 27.1. sank der indonesische Frachter "Canci Ladjoni 3" ,2026 BRZ (IMO-Nr.: 8127311), zwischen den Inseln Kayuadi und Jampea südlich von Selayar in Süd- Sulawesi, auf der Fahrt von Maumere nach Birigkassi. Er hatte einen Wassereinbruch erlitten, den die 20-köpfige Crew nicht unter Kontrolle zu bringen vermocht hatte. Die Schiffbrüchigen wurden nach ihrer Rettung geschockt, aber wohlbehalten, von den Anwohnern von Ujung Jampea betreut.
Das Schiff hatte von Dezember 2017 bis zum 14.1. mit einer Ladung Düngermittel an Bord in Lembak gelegen und war mit einem Fahrverbot belegt worden, weil die Schiffsdokumente nicht korrekt waren. Erst nachdem Crew und Schiff mit korrekten Dokumenten ausgestattet waren, durfte es den Hafen verlassen – kam allerdings nicht weit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter erlitt Maschinenschaden im Bosporus
(28.01.18) Am 26.1. gegen 15 Uhr erlitt der unter Tansania-Flagge laufende Frachter "Maxal Zita", 2584 BRZ (IMO-Nr.: 8109101), auf der Fahrt von Kherson nach Tuzla am Nordeingang des Bosporus Maschinenschaden. Die Genehmigung zum Transit der Straße wurde daraufhin widerrufen, und der Havarist war Anker auf der Reede von Kilyos, wo die Crew sich an die Reparatur des Schadens machte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Fähren mit Maschinenschaden in Piräus
(28.01.18) Die griechische Hydrofoil-Fähre "Flying Dolphin XXIX", 162 BRZ (IMO-Nr.: 8875700), erlitt am Nachmittag des 26.1. an ihrer Backbord-Hauptmaschine einen Schaden, als sie gerade aus dem Hafen von Piräus auslief, um fahrplanmäßig Poros, Hydra, Ermioni, Spetses und Portocheli anzusteuern. Mit herabgesetzter Fahrt ging es in den Hafen zurück, wo die 92 Passagiere aussteigen mussten. Sie wurde mit einem anderen Schiff zu ihren Bestimmungsorten gebracht.
Die Hafenbehörde von Piräus verhängte ein Auslaufverbot über das Schiff, bis der Schaden behoben war. Am 28.1. um acht Uhr lief es zur ersten planmäßigen Fahrt nach Ägina wieder aus.
An diesem Tag wiederum erwische es die griechische Fähre "Poseidon Hellas", 1802 BRZ (IMO: 8966963), die während der Überfahrt von Ägina nach Piräus einen Schaden an der Backbord-Hauptmaschine erlitt. Das Schiff erreichte um 10.20 Uhr mit 149 Passagieren an Bord sicher den Zielhafen mit der verbliebenen Steuerbord-Maschine. Dann wurde die Fähre mit einem Auslaufverbot belegt, bis der Schaden repariert war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank in Ikonio Keratsini
(28.01.18) Am Morgen des 26.1. wurde die Hafenbehörde informiert, dass der Kutter “Kapetan Isidoros Foteini” an der Ichthoskala-Pier im Hafen von Ikonio Keratsini Wassereinbruch erlitten hatte. Das Schiff war an seinem Liegeplatz halb gesunken. Das Ölbekämpfungsschiff “El Act” wurde zum Unfallort geschickt und eine Ölsperre ausgelegt.
Es gab eine Ölverschmutzung von 5x2 Metern. Gegen die zweiköpfige Crew wurden Ermittlungen eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Phoenix" mit Maschinenschaden
(28.01.18) Der bulgarische Frachter "Phoenix", 11927 BRZ (IMO-Nr.: 9558490), erlitt auf der Fahrt von Nikolayev nach Amsterdam Maschinenschaden, als er sich am 27.1. gegen acht Uhr auf Höhe von Ambarli befand. Das Schiff war wenige Stunden zuvor aus Istanbul ausgelaufen. Es erreichte mit eigener Kraft die Reede von Ambarli, wo es Anker warf und die Crew sich daran machte, den Schaden zu beheben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden bei Ambarli
(28.01.18) Der türkische Frachter "Yuksel Imamoglu" 1923 BRZ (IMO-Nr.: 7702425), erlitt am 25.1. einen Maschinenschaden bei Ambarli. Der Schlepper "Yumurtalik" wurde beauftragt, den Havaristen auf den Haken zu nehmen und nach Tuzla zu einer Reparaturwerft zu bringen. Die Überführung begann gegen sieben Uhr, und am 26.1. erreichte der Schleppzug Tuzla. Nach einer Klasseinspektion sollte dann die Reparatur beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportboot gesunken, Skipper von Insel gerettet
(28.01.18) Die US Coast Guard rettete einen Mann, dessen 38 Fuß langes Sportboot am 26.1. vor Smith Island in der Nähe von Whidbey Island gesunken war. Die Frau des Skippers hatte die Coast Guard Puget Sound alarmiert. Ein MH-65 Dolphin-Helikopter der Coast Guard Air Station Port Angeles fand ihn durchnässt und unterkühlt auf Minor Island. Sein Boot war auf 258 Fuß Wassertiefe untergegangen.
Der Hubschrauber brachte den Schiffbrüchigen zur Naval Station Whidbey Island, von wo aus er ins Whidbey Island General Hospital transportiert wurde. Die Rettungsaktion wurde unterstützt durch das Patroullienboot “Mellon”, ein 45-Fuß-Boot der Station Port Angeles und das Patroullienboot „Wahoo“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nach über einer Woche sieben Überlebende der Butiraoi gefunden
(28.01.18) Mehr als eine Woche nach dem Verschwinden der unter Fiji-Flagge laufenden Fähre „Butiraoi“ im Pazifik haben Rettungskräfte 300 Kilometer südöstlich von Nauru. sieben Überlebende, davon sechs Erwachsene Passagiere und ein Baby, gefunden. Eine P-3K2 Orion der Royal New Zealand Air Force, die bei der Suchaktion im Einsatz war, entdeckte am 28.1. gegen 10 Uhr ein fünf Meter langes Rettungsboot im Meer, zwei Stunden nachdem sie das Suchgebiet erreicht hatte.
Die Crew warf sofort Versorgungsmittel wie Wasser, Nahrung und ein Funkgerät ab, um dann die Suchaktion mit dem verbleibenden Treibstoff fortzusetzen. Zuvor berichteten die Schiffbrüchigen, dass die Fähre sehr schnell gekentert und gesunken sei. Sie hätten sich ohne Motor und Wasser in dem kleinen, offenen Boot wiedergefunden und konnten sich nur mit einer Plane vor der Sonne schützen.
Ob es weitere Überlebende gab, war unbekannt. Der 92 Kilometer entfernte, unter Marshall-Islands-Flagge laufende Kutter “Lomalo”, 1344 BRZ (IMO-Nr.: 9588665), wurde schnellstmöglich zu der Position dirigiert und erreichte das kleine Boot am Nachmittag. Mit einem Tenderboot wurden die Schiffbrüchigen an Bord geholt.
Sie hatten sich in einem der beiden Beiboote der 17 Meter langen Inselfähre retten können, die vor über einer Woche den 250 Kilometer entfernten Hafen von Betio, Tarawa, hätte erreichen sollen. Die „Butiraoi“ war am 18.1. mit 50 Menschen an Bord vom Atoll Nanouti ausgelaufen und sollte zwei Tage später den Zielhafen erreichen, wo sie aber nie eintraf. RCCNZ war am 26.1. um Hilfe gebeten worden und hatte gemeinsam mit Air Kiribati aund anderen Einheiten eine Suchaktion gestartet, die von der Fiji SAR Authority koordiniert wurde.
Die Besatzung ließ Wasser, Lebensmittel und ein Funkgerät fallen, und alarmierte ein Fischerboot, um die Schiffbrüchigen zu bergen. in See gestochen. Zwei Tage später hätte sie die 250 Kilometer entfernte Insel Betio erreichen sollen, die zu Kiribatis Hauptstadt South Tarawa gehört. Dort kam das Schiff aber nie an. Vor dem Auslaufen war der Holz-Katamaran nach einer vorangegangenen Grundberührung in Nanouti repariert worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht von Goodwin Sands geborgen
(28.01.18) Das RNLI-Boot aus Ramsgate wurde am 27.1. um 15.35 Uhr von der Coastguard alarmiert, nachdem eine 45 Fuß lange Segelyacht auf den Goodwin Sands gestrandet war. Um 15.52 Uhr lief auch das zweite der beiden Rettungsboote der Station aus und stellte nach dem Eintreffen an der Untiefe eine Schleppverbindung her.
Zuvor war ein Seenotretter auf der Yacht abgesetzt worden, um dabei zu assistieren. Dann wurde der ausgebrachte Anker gelichtet, und das Boot konnte wieder flottgemacht und nach Ramsgate gezogen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Grundberührung in Weekeborger Bucht
(28.01.18) Am Morgen des 26.1. hatte auf der Seeschifffahrtstraße Ems auf Höhe der Weekeborger Bucht ein deutsches Binnenmotorschiff eine Grundberührung. Es war auf der Reise von Emden nach Ibbenbüren. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte auf der gesamten Ems dichter Nebel mit Sichtweiten unter 100 Metern.
Durch die Verkehrszentrale Ems wurde vorübergehend ein Weiterfahrverbot ausgesprochen. Es kam zu keinen Sach-, Personen- oder Umweltschäden. Ermittlungen wurden durch die Wasserschutzpolizei Emden aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsinseln waren leer
(28.01.18) Die "Spasatel Zaborshchikov" hat im Zuge der Suche nach der Crew des russischen Fischverarbeitungsschiffs "Vostok" im Japanischen Meer die beiden aus der Luft gesichteten Rettungsinseln geborgen. Sie trieben in einer Distanz von drei Meilen zueinander. Beide Inseln waren leer, lediglich Wasser befand sich in ihrem Innern.
Bislang wurden 7,286 Quadratkilometer abgesucht und lediglich der Notsender, ein Fass, ein paar Ausrüstungsgegenstände, zwei Rettungswesten, zwei Bojen und etwas Abfall gefunden. Am 27.1. trat nach stürmischen Tagen eine Wetterbesserung im Suchgebiet ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Letztes der Blue Boats versenkt
(28.01.18) Die Royal Solomon Islands Police Force (RSIPF) hat am 26.1. das letzte der verbliebenen sogenannten “Blue Boats” im Iron Bottom Sound in Brand gesetzt und versenkt. Zuvor hatte das Ministry of Fisheries die Anweisung dazu gegeben. Die drei Holzkutter waren am 26.3.2017 beim illegalen Fischfang am Indispensable Reef, 50 Kilometer südlich von Rennell Island, aufgebracht worden.
Die Renbel Province und der High Court of Solomon Islands hatten ihre Zerstörung angeordnet. Die Versenkung wurde durch das RSIPF Maritime durchgeführt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot saß auf Riff vor Ely’s Harbour
(28.01.18) Am 22.1. lief die 52 Fuß lange “Prinses Mia” auf einem Riff in Ely’s Harbour auf Grund. Das Bermuda Maritime Operations Centre wurde um 17 Uhr von der “Frolic” über die Havarie informiert. Es stellte Funkkontakt mit dem Skipper her.
Dieser meldete, dass sein Boot intakt sei und er auf die Flut wartete, um es wieder flottzumachen. Tatsächlich schwamm es mit steigendem Wasser wieder auf und wurde sicher in Mills Creek festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Iranischer Zerstörer 18 Tage nach Strandung gesunken
(28.01.18) Der iranische Zerstörer “Damavand”, 1500 ts, der am 10.1. im Kaspischen Meer auf einem Wellenbrecher vor Anzali in der nordiranischen Provinz Gilan gestrandet war, ist am 28.1. gekentert und gesunken. Bei der Strandung stürzten sechs Seeleute über Bord, vier konnten gerettet werden, zwei kamen ums Leben. Die Leiche des zweiten wurde erst am 27.1. gefunden.
Das auf der Mole liegende Schiff hatte zunächst nach offiziellen Angaben nur geringe Schäden davongetragen. Tage später hieß es, die Schäden seien erheblich, und das Schiff müsste komplett überholt werden. Doch nun machte ein starker Sturm mit vier Meter hohen Wellen ihm vollends den Garaus.
Nur noch wenige Teile ragten nach dem Untergang aus der Brandung an der Mole. Die “Damavand” der Jamaran-Klasse lief im März 2013 vom Stapel und wurde am 9.3.2015 in Dienst gestellt worden. Sie diente der Marine auch als Schulschiff. Der Zerstörer war 94,5 Meter lang, 11,1 Meter breit und hatte 3,25 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Baggerschiff „Hansita“
(Bild: Jimmy Jose)   Großbild klick!

Gestrandetes Baggerschiff wird verschrottet
(27.01.18) Zwei Jahre nach seiner Strandung auf dem Mundakkal Beach bei Kollam wird das Baggerschiff „Hansita“, 3668 BRZ (IMO-Nr.: 9097020), der Megha Dredging Private Limited in Mumbai nun verschrottet. Mit den Arbeiten wurde die Firma Ferro Rolls and Metals aus Kannur beauftragt, die Arbeiter aus Alang in Gujarat dazu holte. Die Arbeiten sollen mindestens vier Monate dauern.
Im März 2013 war die “Hansita” nach Karwar unterwegs, als sie einen Maschinenschaden erlitt und zur Reparatur nach Kollam ging. Doch wegen ausbleibender Liegeplatzgebühren wurde es arrestiert und lag viele Monate im Hafen, bevor es drei Meilen vor der Küste verankert wurde.
Während noch Rechtsstreitigkeiten ausgetragen wurden, riss es sich los und landete unweit von Eravipuram auf dem Strand, wo seither eine Erosion der Küste eintrat. Deshalb wuchs der Druck, das Schiff zu beseitigen. Anfang Januar erhielt die Ferro Rolls and Metals die Genehmigung, es abzubrechen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall in der Biskaya
(27.01.18) Der französische Trawler "Julien Coleou", 260 BRZ (MMSI-Nr.: 226158000), der am 22.1. von Lorient aus auf Fangfahrt ausgelaufen war, erlitt am 26.1. um 3.25 Uhr mit einer achtköpfigen Crew an Bord Maschinenausfall. Das Schiff trieb auf Position 55 46 53 N, 09 24 44 W in der Biskaya und bat um Assistenz.
Der Kutter Corail" (MMSI-Nr.: 228106800) nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn zurück nach Lorient. Das CROSS Gris-Nez bat um Überwachung des Schleppzugs auf dem Weg in die französischen Hoheitsgewässer.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter „Fishhunter“
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Kutter vor Hatteras Inlet geborgen
(27.01.18) Die US Coast Guard assistierte am Morgen des 26.1. dem 32 Fuß langen Kutter „Fishhunter“, der Wassereinbruch im Pamlico Sound unweit des Hatteras Inlet, North Carolina, erlitten hatte. Die Coast Guard North Carolina hatte über VHF-Kanal 16 den Notruf der zweiköpfigen Crew des Schiffes, das im Barney Slough eine Meile vor der Mündung des Hatteras Inlet lag, aufgefangen. Zwei 47-Fuß-Boote wurden daraufhin von der Coast Guard Station Hatteras Inlet in Marsch gesetzt.
Nachdem das erste der beiden vor Ort eingetroffen war, wurde eine mobile Lenzpumpe übergesetzt und begonnen, das Wasser auszupumpen. Dann wurde der Kutter in Schlepp genommen. Nach Eintreffen des zweiten Bootes setzte dieses einen weiteren Rettungsmann an Bord ab, der eine weitere Pumpe in Gang setzte. Anschließend zogen die zwei Boote den Havaristen zur Hatteras Landing Marina.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischverarbeitungsschiffes „Akutan“ im Schlepp
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Akutan vor Unalaska versenkt
(27.01.18) Die US Coast Guard assistierte am 25.1. dem Alaska Department of Natural Resources bei der Versenkung des 166 Fuß langen Fischverarbeitungsschiffes „Akutan“ nahe Dutch Harbor, Alaska. Das Patroullienboot “Alex Haley” schleppte die “Akutan” zur geplanten Versenkungsposition drei Meilen außerhalb der Territorialgewässer der USA. Hier übernahm Personal der Resolve Marine im Auftrag des DNR die Versenkung und das anschließende Einsammeln aufgetriebener Trümmer.
Anfang Januar hatte das DNR die Coast Guard um Hilfe im Rahmen der EPA-Regularien bei der Entsorgung des Schiffes gebeten. Das aufgegebene Fahrzeug stellte eine Gefährdung für Umwelt und Lebensräume dar, da es den Wetterbedingungen der Beringsee ungeschützt ausgesetzt war. Seit August 2017 hatte die „Akutan“ in der Captain‘s Bay gelegen. Seither waren umweltgeährdende Stoffe von Bord geholt worden.
33,000 Gallonen Öl-Wasser-Gemisch, 12,400 Gallonen Diesel und andere Öle sowie flüssiges Ammoniak, 14 Tonnen ölverschmutzten Abfalls, acht schwere Batterien und zwei 100-Pfund-Chlorflaschen wurden dabei entsorgt. Nun ist jegliche Gefährdung durch den Seelenverkäufer ein für allemal ausgeschlossen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper “George King“ ausgebrannt
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Schlepper auf Mississippi komplett ausgebrannt
(27.01.18) Das Feuer, das unweit von Vicksburg auf dem Schlepper “George King“ am Abend des 24.1. bei Flussmeile 390 auf dem Mississippi ausgebrochen war, konnte inzwischen gelöscht werden. Die neunköpfige Crew hatte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Der Schlepper „C. Michael Reeves“ kam zu Hilfe und drückte den Havaristen samt der angekoppelten Bargen ans linke Flussufer.
Es gab bei dem Feuer keine Gewässerverschmutzung, allerdings wurde der Schlepper selbst bei dem Brand komplett zerstört. Die US Coastguard überwachte das Wrack. Die Beschränkung für die Schifffahrt zwischen Flussmeile 395 und 380 wurde um 12.30 Uhr aufgehoben.
Ölsperren und Pads wurden um das Wrack der “George King” ausgebracht. Insgesamt waren rund 65,000 Gallonen Diesel an Bord. Im Einsatz vor Ort waren das Coast Guard Marine Safety Detachment Vicksburg, das Mississippi Department of Wildlife and Fisheries, die Budwine & Associates, Inc. sowie die United States Environmental Services (USES). Die Coast Guard und das National Transportation Safety Board leiteten eine Untersuchung des Schiffsunfalls ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler bei Harlingen gestrandet
(27.01.18) Der holländische Trawler "Gertjan - UK 189”, 312 BRZ, (IMO-Nr.: 8521725), lief am 26.1. an der Ostseite von Pollendam nur wenige hundert Meter vom Harlinger Hafen entfernt auf Grund. Ein erster Bergungsversuch durch drei Schlepper der Bergungsfirmen Tuinman und Noordgat schlug fehl, weil das Wasser bereits zu stark abgelaufen war, als sie am Havaristen fest waren. Der Kutter wurde während der Abendstunden durch das Patroullienboot “RWS 76” von Rijkswaterstaat gesichert, während auf die folgende Flut gewartet wurde.
Diese wurde am 27.1. gegen zwei Uhr erwartet, und rechtzeitig zum Hochwasser begann der zweite Bergungsanlauf mit dem Multicat „Odin“. Gegen drei Uhr wurde die „Gertjan“ wieder in tieferes Wasser gezogen und machte um 3.40 Uhr in Harlingen fest. Es wurden keine Leckagen festgestellt. Schlechte Sicht könnte eine Ursache der Strandung gewesen sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper auf Mississippi soll gehoben werden
(27.01.18) Dei US United States Coast Guard bereitete die Bergung des Schleppers "Virginia Renee" auf dem Mississippi bei Blytheville vor, der bei Meile 823 auf dem Mississippi gesunken war und aus dem Öl auslief. Am 26.1. traf Bergungsgerät an der Untergangsstelle ein. Die Enhanced Environmental and Emergency Services haben unterdessen 1,000 Gallonen Diesel abgepumpt.
Insgesamt könnte die "Virginia Renee" bis zu 10,000 Gallonen in den Tanks gehabt haben. Deshalb wurde das Wrack mit Ölsperren umgeben, und es wurden Pads zum Aufsaugen des Kraftstoffs ausgelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Frachter brach auseinander
(27.01.18) Der taiwanesische Frachter “Chia Ming Lun”, 588 BRZ, der am Morgen des 11.1. zwischen Longmen und Chiayi in Huxi an der Nordostküste von Dongji Island gestrandet war, brach am 26.1. in schwerer Brandung auseinander. Das Achterschiff wurde abgerissen und auf die Seite geworfen. Da alles Öl zuvor abgepumpt worden war, bestand keine Gefahr einer Meeresverschmutzung. Das Schiff galt als Totalverlust.
Quelle:Tim Schwabedissen



Turboladerschaden auf der Nordsee
(27.01.18) Am 24.1. um 00.43 Uhr erlitt der liberianische Tanker "Odergas", 4201 BRZ (IMO-Nr.: 9135793), der sich auf der Reise von Rafnes in Norwegen nach Tees befand, Auf Position 56 35 44 N, 01 51 32 O einen Schaden am Turbolader. Dies hatte einen Verlust an Maschinenkraft zur Folge. Auf dem weiteren Weg wurde der Tanker durch die Humber Coastguard überwacht, bis er am 27.1. um zwei Uhr auf der Reede von Teesport Anker warf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weitere Trümmer gesunkener Luxusyacht geborgen
(27.01.18) Weitere Trümmerteile der Luxusyacht “P6T2” aus Jersey, die am 27.1. nach Kollision mit der Ruaudière-Navigationstonne in der St Aubin’s Bay gesunken war, wurden bei Ebbe am 25.1. vom Strand von Tocquebœuf Cove in Fermanville geräumt. Teile der Yacht waren bereits am 23.1. nahe Fermanville angetrieben. Die Trümmer wurden in mehrere Teile zerlegt, weil sie 1,2 Tonnen schwer und 5x6 Meter groß waren.
Ein Bagger verlud die zerkleinerten Stücke dann in Behälter, die zur Entsorgung zur Firma Sarens gebracht wurden. Da noch weitere Trümmer antreiben konnten, blieb Wachsamkeit in dem Seegebiet geboten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suchaktion nach Fährboot im Pazifik
(27.01.18) Im Pazifik wird derzeit nach der Fähre “Butiraoi” gesucht, die am 18.1. mit rund 50 Personen an Bord aus Nonouti, einer Insel in Kiribati in Mikronesien ausgelaufen war, gesucht. Das Schiff hätte am 20.1. in Betio auf der Hauptinsel Tarawa, die rund 260 Kilometer entfernt liegt, einlaufen sollen. Doch dort kam der 17,5 Meter lange Holzkatamaran nie an. Nun waren Rettungsdienste aus Neuseeland und den Fjis östlich von Papua Neu Guinea im Einsatz, das Schiff ausfindig zu machen. Am 27.1. sollte ein Flugzeug der neuseeländischen Airforce im Suchgebiet eingetroffen. An der Fähre waren kurz vor dem Auslaufen Arbeiten an einem Propeller durchgeführt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter bei Mers-les-Bains aufgelaufen
(27.01.18) Am 27.1. gegen sieben Uhr lief der Kutter “La Marina - BL.384579”, 21,18 BRZ (MMSI-Nr.: 227318270) aus Tréport mit einer zweiköpfigen Crew auf dem Strand von Mers-les-Bains auf Grund. Zuvor hatte er offenbar ein technisches Problem erlitten. Das SNSM-Boot aus Tréport wurde vom CROSS Gris-Nez alarmiert.
Die „President JC Fortini” war rasch vor Ort, und wegen ablaufenden Wassers war auch Eile geboten. Es gelang den Seenotrettern, den Kutter noch rechtzeitig wieder freizuschleppen und in den Hafen zu bekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Seenotretter drei Stunden für Kutter im Einsatz
(27.01.18) Am 26.1. wurde das RNLI-Boot aus Scarborough alarmiert, nachdem der 15 Meter lange Kutter “Nordstjernen - GY1477” (MMSI-Nr.: 235061167) aus Scarborough 18 Meilen östlich von Filey Brigg Maschinenausfall erlitten hatte. Das Rettungsboot lief um 10.50 Uhr aus und erreichte den Havaristen binnen einer Stunde. Eine Schleppverbindung wurde hergestellt, und der Kutter erreichte den Heimathafen gegen 16 Uhr bei Niedrigwasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Fähre droht Hafen zu blockieren
(27.01.18) Das Cook Islands Ministry of Transport verlangte von der Taio Shipping, tätig zu werden, nachdem ihre „Moana Nui” nun seit Januar 2017 auf einem Riff liegend eine Passage bei Nassau Island auf den Northern Cook Islands blockert. Das Schiff hat sich nun gedreht und ragt mit dem Heck in den Hafenbereich. Wenn es weiter ins Fahrwasser kommt, könnte es den Hafen ganz blockieren und so die Insel isolieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Möglicherweise Rettungsinsel der Vostok entdeckt
(27.01.18) Ein Suchflugzeug hat in dem Seegebiet, in dem der russische Trawler "Vostok" vermisst wird, ein Objekt gesichtet, bei dem es sich um eine Rettungsinsel handeln könnte. Die Suchschiffe "Kunashir" und "Spasatel Zaborshchikov" wurden dorthin dirigiert. Die Helikopter mussten unterdessen zum Auftanken ausgetauscht werden.
Vor Ort waren neben zwei Suchflugzeugen vom Typ Beriev Be-200 und einer Antonov An-26 zwei Mil Mi-8 Helikopter. Das Suchgebiet war 7,286 Quadratkilometer groß. Bislang wurden nur ein Notsender, ein halb gesunkenes Fass, einige Ausrüstung, zwei Rettungswesten und Abfall entdeckt, aber keine Spur von Schiff oder Crew.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gefahrstoffe aus Phantom of the Aqua entsorgt
(27.01.18) Ein Team der U.S. Coast Guard in Panama City machte sich am 25.1. auf den Weg zur gestrandeten Segelyacht “Phantom of the Aqua”, um umweltgefährdende Stoffe von Bord zu entfernen. Ab 13.30 Uhr begann es, Batterien, Öl und Diesel aus dem 45 Fuß langen Boot, das seit Oktober 2017 am Strand hinter dem Royal Palm Grille liegt, zu entsorgen. Im Innern fanden sie ein Öl-Wasser-Gemisch vor.
Würde der Rumpf brechen, könnte eine Ölverschmutzung die Folge sein. Deshalb wurde eine Entsorgungsfirma mit dessen Beseitigung beauftragt. Mit einem Schlauch saugte ein Tankwagen den Kraftstoff ab. Auch das Florida Department of Environmental Protection war vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



ROV soll gesunkene Lady Glen untersuchen
(27.01.18) Die “Pharos” des Northern Lighthouse Board soll am 29.1. eine Multi-beam-Sonar-Untersuchung des Wracks des am 18.1. gesunkenen, 40 Fuß langen Kutters “Nancy Glen“ für das Maritime Accident Investigation Board durchführen. Damit soll eine Inspektion durch ein ROV am Wrack, das auf 140 Metern Tiefe liegt, vorbereitet werden. Mögliche Hindernisse und die Beschaffenheit des Meeresgrunds in der Umgebung können so untersucht werden.
Eine Hebung des im Loch Fyne liegenden Schiffs ist aus ihrer Sicht nicht notwendig. Die Angehörigen der beiden Fischer, die noch in seinem Innern sein könnten, hatten bei einer Fundraising-Kampagne über 150.000 Pfund zusammengetragen. Sie wollen die Leichen von Duncan MacDougall und Przemek Krawczyk bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter “FWN Ruby"
(Bild: Salvamento Maritimo)   Großbild klick!

Gran Canaria: Frachter trieb vor La Isleta
(26.01.18) Auf der Reise von Antwerpen, wo er am 17.1. nach Ambriz ausgelaufen war, erlitt der holländische Frachter “FWN Ruby", 3603 BRZ (IMO-Nr.: 9521370), mit einer siebenköpfigen Crew an Bord Maschinenschaden rund 5,6 Meilen nordöstlich von La Isleta (Gran Canaria) und bat um Assistenz.
Salvamento Maritimo schickte den Offshore-Schlepper "Miguel de Cervantes" (IMO-Nr.: 9320116) aus Las Palmas zu Hilfe. Um 13.30 Uhr wurde der Havarist in den Hafen geschleppt. Nach Reparaturarbeiten setzte er am 26.1. um 12.50 Uhr die Reise nach Angola fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter "Jamila"
(Bild: Marina de Guerra)   Großbild klick!

Hamburger Frachter nach Kollision vor Peru in Paita eingelaufen
(26.01.18) Nach der Kollision des liberianischen Containerfrachters "Jamila", 16137 BRZ (IMO-Nr.: 9477359), der am 24.1. mit dem peruanischen Kutter "Señor de la Misericordia - PL-41363-LM" wurde 21 Meilen vor der Küste der Provinz von Sechura weiter nach vermutlich fünf vermissten Fischern gesucht. Der Kutter hatte ohne Genehmigung den Hafen von Paita verlassen, deshalb gab es auch keine Dokumentation zur Crewstärke. Nach dem Zusammenstoß trieb das in Santa Rosa Caleta de Chiclayo beheimatete Wrack kieloben in der See.
Die peruanische Coastguard schickte Patroullienboote und Helikopter sowie Tauch- und Rettungsausrüstung und koordinierte die SAR-Operation, an der auch ein privater Schlepper
Kutter "Señor de la Misericordia" kieloben
(Bild: )   Großbild klick!
teilnahm. Gegen 18 Uhr wurde sie unterbrochen und am 26.1. morgens wieder fortgesetzt. Die “Jamila”, die im Management der Ernst Russ Reederei GmbH & Co. KG in Hamburg läuft und nach der Havarie zunächst auch Suchschleifen an der Unglücksstelle gefahren hatte, lief am 26.1. in Paita ein, wo eine Untersuchung der Kollision eingeleitet wurde.
Das Schiff war am 23.1. von Callao nach Paita ausgelaufen. Es ist 161,31 Meter lang, 25,05 Meter breit, hat 9.5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 16.137 Tonnen. Eigner ist die MS JAMILA Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG in Hamburg, erbaut wurde der Frachter 2010 bei der Jiangsu Yangzijiang Shipbuilding Co. Ltd. in China.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter „Radiant“ manövrierunfähig
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Kutter trieb manövrierunfähig vor Filey
(26.01.18) Das RNLI-Boot aus Filey kam am Abend des 25.1. dem 16 Meter langen Kutter „Radiant“ sieben Meilen nordöstlich von Filey Brigg zu Hilfe. Um 18 Uhr alarmierte die Humber Coastguard die Seenotretter, nachdem der Muschelkutter Maschinenprobleme gemeldet hatte. Wenige Minuten später lief die Freiwilligencrew mit der „Keep Fit Association” aus und erreichte den Havaristen 40 Minuten später.
Es wurde dann entschieden, die “Radiant” nach Scarborough abzuschleppen, wo sie repariert werden könnte. Bei frischen Südwestwind ging es in Richtung des Hafens, wo der Schleppzug um 22 Uhr eintraf. Eine Stunde später war das Rettungsboot wieder einsatzklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden vor Newport
(26.01.18) Der britische Tanker "Stolt Fuji", 5539 BRZ (IMO-Nr.: 9468528), erlitt am 25.1. einen Ausfall der Hauptmaschine wegen Problemen mit der Treibstoffversorgung auf Position 50 17 11 N 01 05 29 W, als er sich 26,04 Meilen von Newport in England befand. Er war auf der Fahrt von Rotterdam nach Mohammedi in Marokko und trieb zeitweilig mit 2.9 Knoten. Es gelang der Crew, den Schaden am selben Tag zu beheben, sodass die Reise fortgesetzt werden konnte und das Schiff am 29.1. den Zielhafen erreichen dürfte. Es hatte eine Ladung von 4754 Tonnen Bitumen, 149 Tonnen Schweröl und 98 Tonnen Diesel an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



40 leicht Verletzte bei Kollision in Bacolod
(26.01.18) Die philippinische Coast Guard legte das Fährschiff „Oceanjet 7“, 275 BRZ, am 25.1. still, nachdem es auf der Fahrt von Iloilo City nach Bacolod beim Ansteuern des Hafens 50 Meter vor dem Anleger um 18.10 Uhr zu einem Maschinenschaden kam, durch den es nicht rechtzeitig aufstoppen konnte. Das mit 240 Passagieren besetzte, 1979 erbaute Schiff kollidierte daraufhin mit dem Dock des Bacolod Real Estate Development Corporation in Bacolod. Rund 40 der Fahrgäste wurden verletzt, überwiegend erlitten sie Schrammen und Schürfungen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall vor Vancouver
(26.01.18) Der norwegische Bulkcarrier "Fermita", 30053 BRZ (IMO-Nr.: 9223992). erlitt einen Totalausfall der Maschine, als er am 19.1. gegen Mitternacht unter Lotsenberatung von Ankerplatz 11 auf der Reede in der English Bay in den Innenhafen von Vancouver, British Columbia, verholen wollte. Das Schiff trieb auf Position 49 17 32.4N, 123 11 22.8W. Es brach das Einlaufmanöver ab und kehrte am Haken zweier Schlepper zu seinem Ankerplatz zurück, wo er seither wieder lag.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision im Eis vor St. Petersburg
(26.01.18) Am 25.1. um 9.30 Uhr kollidierte der liberianische Bulkcarrier "S-Bronco", 21385 BRZ (IMO-Nr.: 9311050), der am 13.1. aus Studstrupværkets nach St. Petersburg ausgelaufen war, bei Eisfahrt mit dem russischen Eisbrecher "Mudyug", 6954 BRZ (IMO-Nr.: 8009181), im Morskoy-Fahrwasser in der Ansteuerung des Zielhafens. Dabei erlitt der Frachter Schäden zwei Meter oberhalb der Wasserlinie. Auf der „Mudyug“ gab es keine sichtbaren Schäden.
Beide Schiffe konnten die Fahrt fortsetzen, und die “S-Bronco" machte in den Morgenstunden am Gutuevs-Kai in St. Petersburg fest. Die "Mudyug" warf Anker auf der Reede von Kronstadt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach 21 Mann der Vostok ausgeweitet
(26.01.18) Das russische Notfallministerium hat am Morgen des 25.1. ein Rettungsteam in das Seegebiet, in dem die “Vostok" rund 200 Kilometer vor Primorsky Krai im Japanischen Meer weiter vermisst wurde, geschicht. Eine Be-200 der Khabarovsk Aviation and Rescue Center brachte 10 Retter einer SAR-Einheit nach Primorje. Drei Hubschrauber waren in dem Suchgebiet aktuell im Einsatz, darunter ein Mi-8-Helikopter des Khabarovsk Aviation Rescue Center, und ein Einsatzhauptquartier wurde eingerichtet.
Bislang wurden in dem 4.100 Quadratkilometer großen Suchgebiet nur zwei Rettungswesten und ein paar Trümmerteile entdeckt. 102 Menschen waren an der SAR-Operation beteiligt. Die russische Coast Guard schickte Patroullienboote, das Verteidigungsministerium ebenfalls Mi-8-Helikopter
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler “Petit Roger Christian”
(Bild: SNSM)   Großbild klick!

Keine Rettung für brennenden Kutter vor Sète
(25.01.18) Am 24.1. um 16.21 Uhr sank der 19 Meter lange, französische Trawler “Petit Roger Christian”, der um 12.38 Uhr 14 Meilen südöstlich von Sète in Brand geraten war. Glücklicherweise waren diverse andere Schiffe in der Nähe, u.a. der vier Meilen entfernte Trawler „Louis-Gaetane II“, dessen Skipper die Rauchsäule selbst sah und sofort Kurs dorthin nahm. Eine halbe Stunde später traf er vor Ort ein und fand Skipper Thomas Liguori und seine zweiköpfige Crew 500 Meter entfernt vom Havaristen in einem Rettungsboot vor.
Sie machten mit einer Notrakete auf sich aufmerksam. Ein Dragon 34-Hubschrauber sicherte ihre Rettung ab und kehrte dann zu seiner Base zurück. Eine Stunde später machte die “Louis-Gaetane II“ am Fischauktionshaus in Sète fest und setzte die Schiffbrüchigen um 14.30 Uhr am Quai de la
Nicht mehr zu retten: Trawler “Petit Roger Christian”
(Bild: SNSM)   Großbild klick!
Criée ab.
Auf dem Weg dorthin war ihr das SNSM-Rettungsboot „Amiral Leenhardt” begegnet, dass gerade ein Team der Feuerwehr zum Havaristen hinausbrachte. Beim Eintreffen an der “Petit Roger Christian” war es bereits zu spät, die Löschpumpe einzusetzen. Das im Meer treibende Wrack wurde gesichert, während auf Weisungen des CROSS Med gewartet wurde.
Ein Schlepper war klar zum Auslaufen, doch der Holzrumpf des Trawlers war bereits so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass er knapp vier Stunden nach Ausbruch des Feuers auf 85 Metern Wassertiefe sank. Erst vor wenigen Monaten war das Schiff aus der Bretagne kommend zur Fischereiflotte von Sète gestoßen, wo seine Karriere kurz blieb.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Bucht von Algeciras
(25.01.18) Der unter Panama-Flagge laufende Tanker "Meridian Express", 29289 BRZ (IMO-Nr.: 9596272), kollidierte am 23.1. um 22.40 Uhr mit dem norwegischen Bulkcarrier "Southern Light“, 36321 BRZ (IMO-Nr.: 9744063), auf der West-Reede von Gibraltar in der Bucht von Algeciras. Der Tanker stieß mit dem Frachter, der gerade nach Alexandria aufbrechen wollte, offenbar zusammen, als er von Lagos kommend manövrierte, um einen Ankerplatz aufzusuchen. Beide Schiffe wurden beschädigt.
Die "Meridian Express" war in Lagos Opfer eines Überfalls geworden. Am 5.1. entdeckte die Crew zwei potentielle Piraten an Deck und schlug Alarm. Daraufhin sprangen die verhinderten Räuber über Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht in Vollbrand
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Segelyacht ging bei San Pedro in Flammen auf – Skipper gerettet
(25.01.18) Die US Coast Guard, Lifeguards dreier Stationen und die LA County Fire kamen am Nachmittag des 23.1. einer Segelyacht zu Hilfe, die unweit des San Pedro Channel in Flammen aufgegangen war. Gegen 11 Uhr hatte ein Zeuge den Brand auf dem Boot gemeldet, das sich Sieben Meilen nordwestlich von Isthmus auf Catalina Island und 11 Meilen südwestlich von Point Fermin in San Pedro befand, dem Coast Guard Los Angeles-Long Beach Command Center gemeldet.
Die Coast Guard schickte einen MH-65 Dolphin-Helikopter der Forward Operating Base Mugu, das Patroullienboot “Halibut (WPB-87340)” sowie ein 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station Los Angeles-Long Beach zu Hilfe. Der Skipper der Yacht flüchtete derweil in ein kleines Beiboot. Nachdem die Einsatzkräfte ihn aus diesem retteten, wurde er nach Halibut gebracht. Die Crews der Baywatch Isthmus, Avalon und Redondo löschten unterdessen das Feuer auf seinem Boot.
Quelle:Tim Schwabedissen



Aufgegeben: Fischverarbeitungsschiff "Akutan"
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Aufgegebener Kutter soll versenkt werden
(25.01.18) Das aufgegebene Fischverarbeitungsschiff "Akutan" (MMSI-Nr.: 367545050), der seit September 2017 aufgegeben in der Captain‘s Bay ankerte, könnte seine Laufbahn auf dem Meeresgrund beenden. Der Staat Alaska hat das Schiff übernommen, und der Unalaska City Council wird bei der Entsorgung helfen.
Das Schiff war nach einer schlechten Fangsaison in Bristol Bay sich selbst überlassen worden. Der Eigner ging pleite, die Crew blieb unbezahlt, und die Lachsladung wurde als ungeeignet für den menschlichen Verzehr erklärt. Die Coastguard entsorgte Gefahrstoffe und die Ladung von Bord. Es gab keine Kaufinteressenten für das Schiff, und so ging es an den Staat über.
Die letzte Reise wird voraussichtlich aus den Gewässern von Unalaska zu einer Versenkungsposition gehen. Das Department of Natural Resources hielt derzeit nach Partnern zur Beteiligung an den Kosten Ausschau. Diese werden zwischen 35.000 und 30.000 Dollar betragen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter “Diana” in der Bucht von Haifa
(Bild: Fred Erzwan)   Großbild klick!

Diana liegt weiterhin in Sturmfalle bei Haifa
(25.01.18) Die Bergung des Frachters “Diana” in der Haifa-Bucht könnte nach Einschätzung der Peter Döhle Schifffahrts-KG in Hamburg noch zwei Wochen dauern. Das Schiff lag seit dem 21.1. südlich von Acre rund 150 Meter vor der Küste auf flachem Wasser. Anhaltendes stürmisches Wetter vereitelte bislang jeden Versuch, es dort wieder aus der Falle zu bekommen.
Nun sollte zunächst die siebenköpfige Crew mit frischem Wasser versorgt werden, das an Bord inzwischen knapp wurde. Immerhin war der Frachter bereits am 28.12. aus Dünkirchen ausgelaufen, hatte am 9.1. einen Stopp in Gibraltar gehabt, bevor es am 14.1. erst nach Ashdod und dann Richtung Haifa ging, ohne dort letztlich anzukommen. Die Havarie wurde durch die Shipping and Ports Authority gemeinsam mit der National Environmental Protection Unit of the Ministry of Environmental Protection in Israel behandelt.
Die “Diana” ist 138,07 Meter lang, 21 Meter breit, hat acht Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 13.450 Tonnen. Der 1.850-TEZ-Frachter wurde 2007 bei der Jiangsu Yangzijiang-Werft in Jiangyin erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Teil der Luxusyacht “P6T2”
(Bild: Bertrand Sciboz)   Großbild klick!

Zerbrochene Luxusyacht kommt stückweise aus dem Meer zurück
(25.01.18) Mehr als zwei Monate nach dem Schiffbruch der 62 Fuß langen Luxusyacht “P6T2” aus Jersey nach Kollision mit der Ruaudière-Navigationstonne in der St Aubin’s Bay am 17.11.2017 ist am 23.1. ein weiteres Stück des Wracks angetrieben. Diesmal handelte es sich um ein Stück des Hecks, das in Ceres an der Normandie gefunden wurde.
Erst am 5.1. war der Bug des Bootes bei Portbail an der Westküste der Normandie angespült und am 7.1. mit einem Tieflader abtransportiert worden. Dutzende kleinerer Trümmerteile wurden an verschiedenen Stränden Frankreichs und in Jersey entdeckt. Nachdem die Bergung des ganzen Schiffes abgebrochen wurde, weil es sich selbst zerlegte, scheint es sich nun auch noch selbst bergen zu wollen.
Vor wenigen Tagen war die Lizenz des Skippers auf der Basis eines Unfallberichts eingezogen worden. Er hatte die Yacht mit 26 Knoten Fahrt auf die Tonne gesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper „Bourne“
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Schlepper sank bei Fort Eustis
(25.01.18) Ein Ölbekämpfungsteam der US Coast Guard war im Skiffes Creek, nördlich von Fort Eustis, im Einsatz, nachdem dort ein Schlepper gesunken war. Bereits am 19.1. hatte der Kapitän eines passierenden Schleppers dem Hampton Road’s Command Center gemeldet, dass der 100 Fuß lange Schlepper „Bourne“ teilweise gesunken war und Öl aus dem Wrack auslief. Neben der Coast Guard war auch das Virginia Department of Emergency Management und das Newport News Hazardous Materials Team vor Ort und legte noch am selben Tag eine Ölsperre aus.
Die “Bourne” könnte maximal rund 21,000 Gallonen Diesel in den Tanks gehabt haben. Maximal fünf bis 10 davon liefen aus. Eine Ölsperre und Pads wurden an der Untergangsstelle ausgebracht. Da die Coast Guard den Eigner noch nicht kontaktieren konnte, wurden Mittel aus dem Oil Spill Liability Trust Fund zur Finanzierung der Maßnahmen bereitgestellt. Die Schifffahrt wurde angehalten, sich in ausreichender Entfernung zu halten, bis die Maßnahmen abgeschlossen wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper bei Blytheville gesunken
(25.01.18) Die US Coast Guard wurde am 24.1. alarmiert, nachdem bei Flussmeile 823 auf dem unteren Mississippi River nahe Blytheville, Arkansas, ein Schlepper gesunken war. Der Coast Guard Sector Lower Mississippi River war vom Terral River Service um 5:35 Uhr gemeldet worden, dass die 21 Meter lange “Virginia Renee” (MMSI-Nr.: 366987790) an ihrem Liegeplatz am Hickman Landing auf Grund lag. Nur noch die obersten Teile ragten aus dem Wasser.
An Bord der “Virginia Renee” waren etwa 10,000 Gallonen Diesel. Neben der Küstenwache waren die Enhanced Environmental and Emergency Services (E3), die Budwine & Associates Inc. sowie die Big River Shipbuilders im Einsatz. Ölsperren und Pads wurden ausgelegt, um die Wasserverschmutzung zu minimieren, und Taucher untersuchten das Wrack in Vorbereitung der Entwicklung eines Bergungsplans.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper auf Mississippi in Brand
(25.01.18) Auf dem Lower Mississippi brach am 24.1. gegen 20.50 Uhr im Maschinenraum des 42 Meter langen Schubschleppers „George King“ (MMSI-Nr.: 367638220) bei Flussmeile 390 unweit von Vicksburg ein Feuer aus. Die U.S. Coast Guard und andere Rettungsdienste waren vor Ort im Einsatz. Die neunköpfige Crew konnte sich auf den angekoppelten Schubleichtern in Sicherheit bringen.
Der Schlepper “C. Michael Reeves” konnte den Schubverband auf eine Flussbank auf der linken Seite des Mississippi River bugsieren. Die „George King” hatte 65,000 Gallonen Diesel an Bord, vorsorglich wurde eine Ölsperre um das Schiff ausgelegt. Am Rettungseinsatz waren das Coast Guard Marine Safety Detachment Vicksburg, das Mississippi Department of Wildlife and Fisheries, die Budwine & Associates, Inc. sowie die United States Environmental Services beteiligt.
Zwischen den Flussmeilen 395 und 380 wurden Verkehrsbeschränkungen in Kraft gesetzt. Neun flussaufwärts und drei flussabwärts laufende Schiffe waren davon betroffen. Am Morgen des 25.1. konnten die Beschränkungen wieder aufgehoben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sinkend auf Grund gesetzt
(25.01.18) Die Coast Guard Jacksonville wurde alarmiert, nachdem am 25.1. der 62 Fuß langer Garnelenkutter „Russell Lee“ gegen sieben Uhr östlich von Little Talbot Island Wassereinbruch erlitten hatte. Die dreiköpfige Crew entschied, ihn auf Grund zu setzen, nachdem es nicht gelang, das Wasser zu lenzen. Er wurde auf vier Fuß Wassertiefe eine Viertelmeile vor der Küste von Little Talbot Island aufgesetzt.
Dort lag das Schiff bei Sonnenaufgang mit leichter Backbordschlagseite in der Brandungszone. Die Fischer gelangten von dort mit einem Rettungsfloß unversehrt an Land, wo sie von der Jacksonville Fire Rescue betreut wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler mit 21 Mann an Bord vermisst
(25.01.18) Am Morgen des 25.1. gegen 5.30 Uhr wurde das EPIRB des russischen Trawlers "Vostok", 666 BRZ (IMO-Nr.:8504791), der mit einer 21-köpfigen Crew aus Russland, Moldawien und Aserbaidschan in der Japanischen See von Donghae in Südkorea nach Kholmsk auf Sachalin unterwegs war, aktiviert. Das Schiff befand sich zu der Zeit 90 Meilen südlich von Wladiwostok, die letzte bekannte AIS-Position war 41 50 N 131 31 O.
Ein MI-8-Militärhubschrauber flog in das Seegebiet 200 Kilometer südlich von Kap Gamov, musste aber zu seiner Base zurückkehren, als der Treibstoff knapp wurde, ohne Spuren des Schiffes entdeckt zu haben. Auch eine Beriev Be-200 sowie zwei Schiffe wurden in Marsch gesetzt. Bislang wurde beim Absuchen eines 4.100 Quadratkilometer großen Seegebiets lediglich eine Boje und zwei Rettungswesten gesichtet, ohne verifizieren zu können, ob das Treibgut von der „Vostok“ stammte. Möglicherweise war das 77 Meter lange, 1985 erbaute Schiff der DV Flot Ltd in Nevelsk durch Vereisung gekentert.
In der Region herrschte zu dieser Zeit Sturm mit Temperaturen von -20-25 Grad, was kleineren Schiffen wie der „Vostok“ gefährlich werden kann. Die Wellenhöhe betrug derzeit fünf Meter, die Wassertiefe 3.000 Meter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter Hamburger Reederei vor Peru in Kollision verwickelt
(25.01.18) Am 24.1. um 8.30 Uhr kollidierte der unter Liberia-Flagge laufende Containerfrachter “Jamila" vor der Küste von Peru mit einem Kutter. Er war tags zuvor aus Callao nach Paita, Peru, ausgelaufen. Nach dem Unfall lief der Frachter der MS JAMILA Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG in Hamburg in Suchschleifen in dem Seegebiet, möglicherweise auf der Suche nach vermissten Fischern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker mit Maschinenschaden vor Slite abgeschleppt
(25.01.18) Auf der Fahrt von Aarhus, wo er am 22.1. ausgelaufen war, nach Turku erlitt der zyprische Tanker "Kaprifol", 1845 BRZ (IMO-Nr.: 9200081), am 24.1. Maschinenprobleme vor Slite an der schwedischen Küste. Der Versuch, den treibenden Havaristen durch Werfen des Ankers zu stoppen, scheiterte. Bei Windgeschwindigkeiten von 18-20 Metern pro Sekunde und rauer See hielt der Anker nicht im Grund.
Der Kapitän bat deshalb um Schleppassistenz. Die schwedische Küstenwache schickte ihr Patroullienboot "Triton - KBV 002" (IMO-Nr.: 9380453). Diesem gelang es, den Tanker auf den Haken zu nehmen und zu einem sicheren Ankerplatz vor Aminne unweit von Slite zu bugsieren. Am 25.1. wurde ein Abnehmen des Windes vorhergesagt. Dann sollte ein Techniker sich des Schadens annehmen und versuchen, die “Kaprifol” wieder fahrtüchtig zu bekommen. Die “Triton” lag unterdessen weiter auf Standby unweit des Schiffes.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker kollidierte mit Kanalschleuse in Brunsbüttel
(25.01.18) Am 24.1. gegen 14 Uhr kollidierte der türkische Tanker "Düzgit Endeavour", 10276 BRZ (IMO-Nr.: 9581007), beim Einlaufen in die Brunsbütteler Schleusen des Nord-Ostseekanals mit einem Schleusentor. Beim Festmachmanöver stieß er mit dem Wulstbug gegen die gummierte Scheuerleiste am binnenseitigen Schleusentor III der Großen Südschleuse. Die Halteeinrichtung der Gummileiste erlitt dabei eine Beschädigung über eine Länge von etwa einem Meter und musste erneuert werden.
Am Schiff entstanden keine erkennbaren Beschädigungen. Daher konnte die "Düzgit Endeavour" nach Rücksprache mit der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft ihre Fahrt fortsetzen. Sie befand sich auf der Reise von Rotterdam nach Klaipeda, wo sie am 26.1. gegen 12 Uhr eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Azov manövrierunfähig
(25.01.18) Am 20.1. erlitt der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Naci Atabey", 1382 BRZ (IMO:9006435), kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Azov nach Izmir mit einer Getreideladung an Bord Probleme mit der Hauptmaschine. Das Schiff wurde zwischenzeitlich manövrierunfähig im Bereich der Reede von Azov.
Der Vessel Traffic Services in Taganrog und Azov informierte alle Schiffe in dem Gebiet über den Havaristen. Nach ungefähr einer halben Stunde konnte die Crew den Schaden aber beheben und die Fahrt nach Izmir fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Versorger "Ocean Spirit I"
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Versorger bei Charlotte Amalie aufgelaufen
(19.01.18) Der unter Togo-Flagge laufende Versorger "Ocean Spirit I", 882 BRZ (IMO-Nr.: 8213160) lief am 23.1. unweit von Charlotte Amalie in St. Petersburg auf den US Virgin Islands auf die Felsenküste. Die US Coast Guard in San Juan wurde gegen fünf Uhr verständigt, nachdem das 1982 erbaute, 59 Meter lange Schiff direkt außerhalb der Zufahrt des East Gregory Channel festgekommen war. Inspektoren wurden zur Strandungsstelle geschickt.
Die Crew der "Ocean Spirit" untersuchte derweil die Treibstoff- und Ballastwassertanks, während Sea Tow-St. Thomas das Unterwasserschiff unter die Lupe nahm. Die Coast Guard arbeitete mit dem Kapitän, den Bergern und dem Eigner zusammen, um bestmöglich Gefährdungen der Umwelt abzuwenden. Der East Gregory Channel blieb für die Schifffahrt offen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker erlitt Maschinenausfall am Bosporus
(24.01.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Tanker "Nave Qquinox", 30119 BRZ (IMO-Nr.: 9351634) erlitt vor Kumkapi Point im Bosporus am 23.1. Maschinenausfall. Der beladene Tanker war unterwegs von Bourgas nah Malta und kam um 5.30 Uhr am südlichen Ende der Straße zu liegen. Sofort wurden die beiden Schlepper "Kurtarma-3" und "Kurtarma-7" zu Hilfe geschickt.
Sie sicherten den Havaristen und begannen, ihn auf die Tankerreede von Istanbul zu ziehen. Gegen 11 Uhr warf das Schiff hier Anker, und es wurde durch den Hafenkapitän ein Weiterfahrverbot ausgesprochen, bis Reparaturen ausgeführt wurden. Auch eine Strafe erwartete den Kapitän wegen Verstößen gegen die Sicherheit beim Transit des Verkehrswegs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker „Sanchi“
(Bild: 10th Regional Coast Guard Headquarters)   Großbild klick!

Rätselraten nach Untergang der Sanchi
(24.01.18) Nach dem Untergang der „Sanchi“ zeichnete sich ab, dass der in 115 Meter Tiefe auf dem Meeresgrund liegende Tanker kein alleiniges Problem der Chinesen darstellte. Da die „Sanchi“ seit dem 6.1. in Richtung Südosten abgetrieben war, sank sie schließlich 530 Kilometer von Schanghai und 310 Kilometer von Naha – der größten Stadt in der südjapanischen Präfektur Okinawa – entfernt im Ostchinesischen Meer. Neben China und Japan muss sich auch Südkorea mit den möglichen Folgen einer Umweltkatastrophe auseinandersetzen.
Anlass zur Sorge bereiten die Satellitenaufnahmen, die zeigten, dass sich der Ölteppich innerhalb weniger Tage auf mehr als 330 Quadratkilometer Fläche verdreifacht haben soll. Der Tanker hatte 136.000 Tonnen ultraleichtes Rohöl geladen. Die Ladung hatte einen Wert von 60 Millionen Dollar. Das Kondensat enthielt Komponenten wie farblosen, hochgiftigen, brennbaren und leicht entzündlichen Schwefelwasserstoff sowie Merkaptan. Es war unklar, wie viel davon verbrannt und verdampft war.
Sorgen bereitete auch der an Bord verbliebene Treibstoff. Während der Kollision mit dem Frachter könnten sich noch 1.000 Tonnen in den Treibstofftanks befunden haben. Eigentlich sollte sich das Öl auf dem Meeresgrund abgekühlt haben, wodurch wegen der daraus resultierenden Dickflüssigkeit des Treibstoffs weniger austritt oder dadurch gar undichte Stellen verschlossen werden könnten. Allerdings wurde der sich ausweitende Ölteppich als Indiz gewertet, dass es mehr Lecks gab, aus denen der Treibstoff austritt, als bisher angenommen.
Um sich einen Überblick über die Schäden zu bekommen, begannen am 22.1. ROVs das Wrack unter die Lupe nehmen. Sie fanden ein 35 Meter großes Leck im Vorschiff an Steuerbordseite vor. Würde es versucht, den Tanker zu bergen, wären damit Risiken verbunden, weil es während der Arbeiten zu weiteren Explosionen kommen oder das lange Schiff auseinanderbrechen könnte.
Als Alternative könnte das Kondensat und der Treibstoff, der zunächst erwärmt werden müsste, abgepumpt werden. Andernfalls müsste in der Region in den kommenden Monaten mit wiederkehrenden starken Verschmutzungen gerechnet werden. Kondensat ist ein Erdölprodukt, das viele kurze Moleküle enthält und daher leicht verdunstet und sich schnell entzündet.
Aus ihm wird unter anderem Benzin hergestellt. Fast alle Bestandteile sind für Lebewesen hochgiftig. Da sich Leichtöle besser mit Wasser vermischen als Rohöl und Schweröl, geraten die Schadstoffe auch besser in die Umwelt und gehen in die Wassersäule.
Experten hofften nun, dass diese Art von Leichtöl-Verschmutzung nicht allzu lange andauern wird. Zum einen verdunsten die Verbindungen recht schnell, auch können Bakterien leichte Öle besser abbauen. Noch nie ist ein Tanker mit solchen großen Mengen Leichtöl verunglückt. Daher weiß derzeit auch niemand, welche Maßnahmen nun am besten zu ergreifen sind. Ein solcher Ölfilm ist nur schwer aus dem Wasser herauszubekommen.
Wie es weitergehen könnte, hängt von vielen Faktoren ab, wie etwa der Windrichtung oder wie schnell das Öl verdunstet und ob es eventuell erneut zu brennen beginnt. Wissenschaftler am National Oceanography Centre in Großbritannien haben errechnet, dass der Ölteppich ungünstigenfalls auch Japan binnen eines Monats erreichen könnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Southampton: Mekhanik Yartsev hat weiterhin kein Glück
(24.01.18) Kein Glück hatte weiterhin der russische Frachter “Mekhanik Yartsev”, der in Southampton wieder auf ebenen Kiel gebracht worden war, nachdem ein Teil der Ladung übergegangen war. Kaum dass er nach Neustauen und Beseitigung von Schäden am 22.1. den Hafen verlassen hatte, um die unplanmäßig unterbrochene Reise nach Warrenpoint mit noch 2.580 Tonnen Holz an Bord fortzusetzen, brach eine Ölleitung der Hauptmaschine.
Diese fiel daraufhin aus, und der Frachter trieb in den Nachtstunden auf Position 50 37 33 N, 01 34 34 W. um 00.36 Uhr hatte die Crew die Reparatur beendet, und es gelang, die Maschine zu starten. Mit 10 Knoten ging die Fahrt anschließend weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Crew der Born Again wie neugeboren
(24.01.18) Die Crew des Kutters “Alex Shea” rettete am Nachmittag des 23.1. die zweiköpfige Crew des Kutters “Born Again“, der nach einem Wassereinbruch in der Cobscook Bay nahe Pembroke, Maine, zu sinken begonnen hatte. Der Untergang ging zu schnell, um einen Notruf abzusetzen. Um 11.54 Uhr funkte der Skipper der „Alex Shea” aber einen Notruf, nachdem er auf den Seenotfall aufmerksam geworden war.
Ein 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station Eastport kam daraufhin ebenfalls zur Assistenz. Die Crew der “Alex Shea” zog inzwischen die beiden verunglückten Muschelfischer aus dem Wasser und übergab sie nach dessen Eintreffen dem Boot der Station Eastport. Um 12.33 Uhr wurden sie zur Station gebracht und dort medizinisch betreut, ehe es ins Krankenhaus von Calais, Maine, weiterging. Sie waren mit Unterkühlungen davongekommen. Ohne die Aufmerksamkeit der „Alex Shea“ hätte die Sache ein schlimmeres Ende nehmen können.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler nach Strandung abgeschleppt
(24.01.18) In der Nacht zum 24.1. um 4.46 Uhr lief der norwegische Trawler „Slettholmen", 486 BRZ (IMO-Nr.: 9485875), an der Nordostseite der Insel Fedje zwischen Rognsneset und Flundrevågen auf Grund. Zwar konnte er sich mit eigener Kraft wieder befreien, bat aber wegen anschließender Probleme mit der Maschine um Assistenz. Das NSSR-Rettungsboot "Kristian Gerhard Jebsen II" (MMSI-Nr.: 257952600) sowie ein Lotsenboot aus Fedje kamen ihm zu Hilfe.
Die Seenotretter nahmen den Havaristen nach einer Inspektion auf den Haken und zogen ihn gegen sieben Uhr in den Hjeltefjord. Die "Slettholmen" wurde nach Ågotnes geschleppt, wo Taucher den Rumpf auf mögliche Schäden hin untersuchen sollten. Am Nachmittag lag er in Vindenes.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter saß in Kanmon fest
(24.01.18) Der 78 Meter lange japanische Frachter "Shorei" (MMSI-Nr.: 431007895) lief in flachem Wasser im Bereich des Hafens von Kanmon am 22.1. u 22.10 Uhr auf Grund. Bereits eine Stunde später gelang es dem Havaristen, sich aus eigener Kraft wieder zu befreien.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter erlitt auf der Nordsee Maschinenschaden
(24.01.18) Der unter Luxemburg-Flagge laufende Containerfrachter "MSC Seattle", 83133 BRZ (IMO-Nr.: 9285689), der E.R. Schifffahrt GmbH & Cie. KG in Hamburg erlitt am 23.1. auf Position 51 28.33N, 01 53.18 O in der Nordsee Maschinenausfall. Das Schiff war am Morgen um 2.30 Uhr aus dem britischen Hafen Croyton ausgelaufen und nach Antwerpen unterwegs. Es trieb bei zunächst 5-7, später sogar 9 Beaufort Wind in der See. Es gelang der Crew, den Schaden zu beheben, und es nahm wieder Fahrt auf. Am 24.1. um 2.30 Uhr machte es im Durchgangsdock von Antwerpen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf Brakam-Schäre aufgelaufent
(24.01.18) Am 24.1. um 6.34 Uhr lief der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge registrierte Frachtter "Havbris", 1524 BRZ (IMO-Nr.: 8800157), der am 23.1. um 21 Uhr aus Trondheim ausgelaufen war, in stürmischer See auf die Brakam-Schäre westlich von Hestskjæret Feuer nördlich von Langøya in der Averø-Gemeinde. Das Schiff war nach Åheim in Vanylven bestimmt. Das NSSR-Rettungsboot "Erik Bye" war rasch vor Ort, um der sechsköpfigen Crew zu assistieren.
Die norwegische Coastguard schickte die KV “Njord", und gegen acht Uhr traf auch der Schlepper "BB Lifter" vor Ort ein. Um 08:30 Uhr gelang es ihm, den Havaristen wieder von den Felsen herunterzubekommen. Der Frachter hatte einen leichten Wassereinbruch erlitten, den die Crew aber halten konnte. Ein Test der Maschine verlief problemlos, und um 10.20 Uhr machte die "Havbris" in Kristiansund fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiff blockierte Elbe-Seitenkanal
(24.01.18) Am 24.1. gegen 5.30 Uhr erlitt auf dem Elbe-Seitenkanal im Bereich des Lüneburger Hafens ein mit Düngemittel beladenes Schiff beim Einlaufen in den Hafen einen technischen Defekt erlitt. Es wurde dadurch manövrierunfähig und blockierte sowohl die Hafeneinfahrt als auch den Elbe-Seitenkanal. Der Elbe-Seitenkanal wurde daraufhin einseitig gesperrt.
Der Havarist kam gegen acht Uhr nach notdürftiger Reparatur aus eigener Kraft wieder frei und die Sperrung wurde aufgehoben. Ihm wurde daraufhin bis zur ordnungsgemäßen Reparatur der Ruderanlage die Weiterfahrt durch die Wasserschutzpolizei untersagt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Fairline Squadron 55 in Cala Galera
(24.01.18) eine 18 Meter lange Luxusyacht geriet am Nachmittag des 23.1. in einer Marina in Cala Galera (Monte Argentario) in Brand. Ein Team der Feuerwehr Orbetello, die argentinische Coastguard sowie Hafenpersonal war vor Ort und konnte den Brand löschen, ehe er Schäden an anderen Booten anrichtete. Es kam zu starker Rauchentwicklung. Bei dem Boot handelte es sich um eine Fairline Squadron 55.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Sète in Flammen
(24.01.18) Der französische Trawler "Petit Roger Christian", 34 BRZ (MMSI-Nr.: 227318120), geriet am 24.1. rund 14 Meilen vor Sète in Brand. Um 13.15 Uhr lief das SNSM-Rettungsboot "Amiral Leenardt" mit Feuerwehrleuten an Bord aus. Bereits von Land her war eine große Rauchwolke am Horizont zu erkennen.
Die dreiköpfige Crew musste in eine Rettungsinsel flüchten. Der Frachter "Evedoki-L" und zwei andere Trawler nahmen Kurs auf den Havaristen und brachte sie in Sicherheit. Der Trawler "Louis Gaetane II" nahm Kurs auf Sète, um weitere Feuerwehrleute an Bord zu nehmen. Ein Dragon 34-Helikopter des Zivilschutzes überwachte den brennend im Meer treibenden Kutter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach San Juan dauert an
(24.01.18) Auch wenn es aus den Schlagzeilen verschwunden ist, suchen weiterhin fünf Schiffe nach dem verschwundenen argentinischen U-Boot ARA “San Juan“, das am 15.11. im Südatlantik mit seiner 44-köpfigen Crew verloren ging. Darunter waren die “Yantar” und die ARA “Robinson” mit Angehörigen an Bord, die dem russischen Forschungsschiff folgen. Die ARA “Islas Malvinas” untersuchte in den vergangenen Tagen mit dem russischen ROV “Panther Plus” fünf Kontakte, die die ARA „Spiro“ ausgemacht hatte, von denen es sich aber in keinem Fall um das Boot handelte.
Im Laufe der zwei Monate waren insgesamt 25 Schiffe, darunter 16 aus ARgentinien, 14 Flugzeuge und über 4.000 Menschen an der Suchaktion beteiligt gewesen und untersuchten auf über 1.000 Quadratkilometern Seefläche ein Gebiet von 6.700 Quadratkilometern in der Tiefe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Döhle-Frachter liegt weiter 150 Meter vor Kiryat Yam fest
(24.01.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter "Diana", 13450 tdw (MMSI-Nr.: 305042000), der Peter Döhle Schifffahrts-KG in Hamburg lag am 24.1. weiterhin nordnordöstlich von Haifa auf Position 32 53 4.2 N, 35 04 24 O nur 150 Meter vor dem Strand nördlich von Kiryat Yam mit Maschinenschaden vor Anker.
Die Hafenbehörde koordinierte die Lage gemeinsam mit dem Umweltministerium. Inzwischen kam es zu einer Wasserverschmutzung, als rund 100 Liter Schmieröl am Achterschiff ausliefen. Das Leck wurde sofort abgedichtet, nachdem es entdeckt worden war. Der Eigner wurde angewiesen, die Verschmutzung zu beseitigen. Wegen der stürmischen See konnte es nicht auf dem Wasser abgeschöpft werden, sondern konnte erst entfernt warden, nachdem es bei Kiryat Yam auf den Strand getrieben war.
Am 21.1. war die von Dünkirchen kommende “Diana” in stürmischer See in der Bucht von Haifa ins Treiben gekommen. Der Sturm vereitelte ein Einschleppen, sodass die siebenköpfige Crew vorerst Anker werfen musste. Die Reise hatte zuvor bereits unter keinem guten Stern gestanden:
Am 3.1. war es erstmals auf Position 50 37 N 00 40 E zu einem Maschinenausfall gekommen. Es gelang, den Schaden zu beheben und wieder Fahrt aufzunehmen, doch wenig später versagte der Antrieb erneut seinen Dienst. Am 9.1. erreichte der Frachter Gibraltar und stoppte dort für acht Stunden, ehe es weiter Richtung Israel ging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bád Eddie soll County Donegal erhalten bleiben
(24.01.18) Erneut wurden Sicherheitsbedenken in Hinblick auf eine der bekanntesten Landmarken des County Donegal geäußert. Es handelte sich um das Wrack des Kutters „Bád Eddie”, der in den 1970er Jahren am Magheraclogher Beach strandete. Er wurde berühmt durch das Musikvideo von „In a Lifetime”, einer Zusammenarbeit der irischen Band Clannad und U2-Frontmann Bono aus dem Jahr 1985. Doch inzwischen hat sich der Zustand des Schiffes erheblich verschlechtert. Im vergangenen Jahr brachte der Donegal County Council Schilder am Rumpf an, die vor einem Betreten warnten. Nägel und scharfe Kanten könnten Menschen gefährden.
Die stärker werdenden Stürme könnten das Schiff vollends zerbrechen lassen. 2016 hatte der Donegal County Council sogar vorgeschlagen, das Wrack zu räumen und durch eine Statue zu ersetzen. Doch dieser Plan ist inzwischen vom Tisch.
Der in Frankreich erbaute Kutter war von dem Fischer Eddie Gillespie einst gekauft worden. In den 40 seither vergangenen Jahren wurde er zu einem der meistfotografierten Objekte in Nordwest-Irland. Deshalb soll die „Bád Eddie“ auch bleiben, wo sie ist, unabhängig von möglicherweise notwendig werdenden anderen Maßnahmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter „Schwalbe“
(Bild: Perston Mulligan)   Großbild klick!

Letzter Ritt der Schwalbe endete in Lunenburg
(23.01.18) Die Frustration in der Gemeinde von Feltzen South wuchs, nachdem das Wrack des in Southampton beheimateten Kutters „Schwalbe“ nun schon drei Jahre an ihrer Küste vor sich hinrostet. Die „Schwalbe” machte 2014 in Halifax fest, nachdem sie auf ihrer Transatlantikreise im Mai fast Schiffbruch erlitten hatte. Auf dem Weg nach Bermuda geriet der Kutter in 60 Knoten Wind und wurde 1.600 Meilen vom Kurs abgebracht.
Dank des zwischenzeitlich bereits verschrotteten, in Singapur registrierten Containerschiffs “APL Tourmaline”, 52086 BRZ (IMO-Nr.: 9082336), das den Kutter über eine Lifeline mit Treibstoff und Versorgungsgütern ausstattete, erreichte dieser mit knapper Not und beschädigt den Hafen von Halifax.
Eigentlich sollte es hier repariert werden, doch tatsächlich verließ es die Hoheitsgewässer seither nicht mehr. Der Eigner brachte die „Schwalbe“ 2015 nach Lunenburg und wurde seither nicht mehr gesehen. In einem Sturm riss sich das Schiff später los und trieb quer über den Hafen nach Feltzen South im Distrikt von Lunenburg, wo es seither auf der Seite liegen blieb. Für einige ist es nun ein Schandfleck, für andere ein romantischer Ort. Immerhin gingen keine Umweltgefahren mehr von der „Schwalbe” aus, nachdem die kanadische Coastguard alles Öl von Bord holte. Über die Jahre wurde das Schiff immer stärker zerstört und Opfer von Vandalismus.
Carolyn Bolivar-Getson, Bürgermeisterin der Municipality of the District of Lunenburg, hoffte nun auf den im Herbst 2017 erlassenen Wrecked, Abandoned or Hazardous Vessels Act, nach dem es illegal ist, Schiffe einfach aufzugeben und dieses Verhalten mit Strafen zwischen 300.000 Dollar zuzüglich Gefängnisstrafe für Einzelpersonen und bis zu sechs Millionen für Firmen ahndet.
Doch sie scheute sich, Transport Canada um Hilfe zu bitten, weil zuvor die Gemeinde das Eigentum übernehmen müsste und damit auch für Kosten der Bergung aufzukommen hätte. Es sieht so aus, als würde die „Schwalbe“ so bald keine Flügel bekommen. Das 80 Fuß lange Schiff wurde 1927 in Deutschland erbaut und in der Fischerei eingesetzt. 2008 wurde e smit einem Schonerrigg ausgestattet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre kehrte mit Schaden nach Patras zurück
(23.01.18) Die griechische Fähre "Superfast 1" musste in der Nacht zum 22.1. nach Patras zurückkehren, nachdem sie mit 76 Passagieren an Bord drei Meilen südöstlich des Kap Dukato bei Lefkada Maschinenschaden erlitten hatte. Sie war von Patras nach Igoumenitsa und Bari ausgelaufen und hatte neben den Fahrgästen 58 Trucks und acht Pkw an Bord. Gegen ein Uhr machte das Schiff wieder im Abgangshafen fest.
Dort wurde es von der Hafenbehörde mit einem Auslaufverbot belegt, bis der Schaden behoben und die Klasse wieder erteilt wurde. Die Passagiere wurden mit anderen Schiffen der Superfast Ferries weiterbefördert. Am 21.1. um 18,30 Uhr lief die „Superfast 1“ nach erfolgter Reparatur wieder aus Patras aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Phantom of the Aqua”
(Bild: Danielle Ellis)   Großbild klick!

Phantom of the Aqua auf dem Weg zum Strandphantom
(23.01.18) Die 45 Fuß lange Segelyacht “Phantom of the Aqua” von den Virgin Islands, die am 21.10.2017 am Miramar Beach strandete, liegt dort unverändert im weißen Sand und entwickelt sich immer mehr zu einer Touristenattraktion. Viele hoffen, das Boot möge immer dort liegen bleiben. Hunderte Touristen nehmen jeden Tag Fotos auf und tragen sie in die Welt, sehr zum Vergnügen des Royal Palm Grille in Miramar Beach, das so neue Kundschaft und Popularität erfährt.
Der Skipper John Hale aus Ohio war seinerzeit von der U.S. Coast Guard im Hurrikan Nate in im Golf von Mexiko gerettet worden. Sein Boot aber trieb verlassen weiter, bis es in Destin landete. Im November kam Hale und versuchte, mit einem Fundraising und dem Einsatz von Freiwilligen das Boot wieder flottzumachen. Doch nach etlichen Tagen harter Arbeit scheiterte der Versuch. Am 5.12. gab Hale sein Scheitern bekannt. Er übereignete den Zweimaster einen Freund vor Ort, der die Ressourcen haben sollte, sie zu bergen. Das Geld der Spender gab er unterdessen an diese zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrackrest bei Glowe auf Rügen aufgetaucht
(23.01.18) Reste eines alten Schiffsrumpfs wurden jetzt auf der Insel Rügen zwischen Glowe und Juliusruh am Strandabschnitt Schaabe entdeckt. Fest mit dem Sand verbunden und vom Wasser umspült, ist das vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammende Wrack zurzeit am Strand vor Glowe sichtbar. Geborgen werden sollte es aber nicht.
Mehr als 200 Wracks sollen allein an Rügens Küsten liegen. Bei dem aktuellen Fund handelte es sich um sogenannte Bodenwrangen, mit denen das Schiff stabilisiert wurde. Der flache Schiffsboden ließ darauf schließen, dass es sich nicht um ein auf Schnelligkeit gebautes Schiff handele, sondern um einen Frachtsegler, wie er im 18. und 19. Jahrhundert im Küstenhandel mit den baltischen Staaten verwendet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Aufräumarbeiten an Untergangsstelle der Costa Concordia vor Giglio gehen weiter
(23.01.18) Am 23.1. ging die Kranbarge “Micoperi 30”, 7764 BRZ (IMO-Nr.: 8757831), wieder an der Untergangsstelle des italienischen Kreuzfahrtschiffs “Costa Concordia” vor Giglio in Stellung. Sie soll hier die Arbeiten zur Wiederherstellung des Meeresgrunds in Punta Gabbianara fortsetzen.
Die Arbeit war am 1.12.2017 unterbrochen worden, weil weitere Verhandlungen zwischen Auftragnehmer Micoperi und der Reederei Costa Crociere zu Vertragsanpassungen notwendig geworden waren. Das Ziel war, die Arbeiten je nach Wetterlage möglichst bis Ende März abgeschlossen zu haben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Döhle-Frachter trieb in der Bucht von Haifa
(23.01.18) Der von Dünkirchen kommende, unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter "Diana", 9556 BRZ (IMO-Nr.:9370082), der Hamburger Peter-Döhle-Reederei erlitt am 21.1. vor Haifa Maschinenschaden und trieb am Morgen mit seiner siebenköpfigen Crew vor der Küste. Die israelischen Behörden schickten Schlepper, um den Havaristen in den Hafen zu ziehen, doch verhinderte anhaltendes stürmisches Wetter dieses Manöver. Gegen Mittag ankerte der Frachter 5,17 Meilen nordnordöstlich von Haifa auf Position 32 53 4.2 N, 35 04 24 O.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zweite schwere Havarie auf der Donau binnen zweier Tage
(23.01.18) Bei Bogen kollidierte bei Flusskilometer 2311,270 am 22.1. gegen 16 Uhr ein in Richtung Passau laufender, rumänische Koppelverband, bestehend aus dem rumänischen Gütermotorschiff "Allonso", 857 ts (MMSI-Nr.: 264163287) sowie dem Schubleichter "Iohana" mit der dortigen Eisenbahnbrücke über die Donau. Der Verband hatte nach dem Entladen seiner Fracht den Hafen in Straubing-Sand gegen 14.30 Uhr mit dem Ziel Linz verlassen, blieb kurz darauf aber mit dem Ruderhaus an der Brücke hängen. Dieses wurde in mehrere Stücke gerissen und zerstört.
Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 35.000 Euro geschätzt. Auch an der Eisenbahnbrücke entstand ein Schaden von rund 1.000 Euro. Der Zugverkehr wurde nicht beeinträchtigt.
Die vierköpfige Crew des Schubverbands blieb unversehrt. Es gelang dem 53-jährigen rumänischen Schiffsführer, am linken Donauufer zu ankern. Deshalb wurde auch der übrige Schiffsverkehr nicht beeinträchtigt.
Gegen den Schiffer wurde ein Verfahren wegen Gefährdung des Bahn-, Schiffs- und Luftverkehrs eingeleitet. Er hatte nach dem Entladen übersehen, dass der Verband nun weniger Tiefgang hatte und auch der Pegel der Donau zwischenzeitlich angestiegen war. Er hätte entsprechend das Ruderhaus absenken müssen. Querströmungen in der Donau vor dem Pfaffensteiner Wehr waren der Grund für die Havarie der „Dunav 3“ (MMSI-Nr.: 264162585) am Vortag bei Winzer. Das Schiff war von der Strömung erfasst und gegen eine Steinaufschüttung getrieben worden, die den Europakanal von der Donau trennt. Die Felsen der Trennmole rissen dabei zwei faustgroße Löcher in den Bug.
Bis das Schiff repariert und wieder fahrtüchtig war, musste es im Europakanal unter der Oberpfalzbrücke beim Dultplatz in Regensburg bleiben. Es war von Holland gekommen und in Richtung Krems in Österreich unterwegs gewesen. Am 21.1. gegen 18 Uhr wollte es die Schleuse bei Pfaffenstein passieren.
Unmittelbar nach dem Unfall lief es noch etwa 1.000 Meter flussaufwärts, wo es zunächst an einem Holzsteg vertäut wurde. Bis 20 Uhr wurde es mit starken Einsatzkräften der Feuerwehr und Wasserrettung gelenzt, ehe es soweit stabilisiert war, dass es zu seinem jetzigen Liegeplatz unter der Oberpfalzbrücke laufen konnte. Die Donau wurde in diesem Bereich von 18:15 bis 21 Uhr für die übrige Schifffahrt gesperrt.
Am 22.1. um 9.30 Uhr konnte die Feuerwehr endlich abrücken. Zu diesem Zeitpunkt war so viel Wasser gelenzt, dass der Havarist mit den eigenen Pumpen stabil gehalten werden konnte. In den Nachmittagsstunden nahmen sich Spezialtaucher des Schadens an.
Ob die Reparaturmaßnahmen erfolgreich waren, sollte sich erst im Laufe des 23.1. herausstellen. Dann musste eine Entscheidung getroffen werden, ob das Schiff seine Fahrt fortsetzen oder erst gelöscht werden musste, um dann in einer Werft repariert zu werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



In Nemrut-Bucht gestrandeter Frachter erlitt strukturelle Schäden
(23.01.18) Der türkische Frachter "Sinan Naiboglu", 972 BRZ (IMO-Nr.: 7721976), der am 18.1. gegen vier Uhr in der Bucht von Nemrut in Izmir gestrandet war, nachdem er sich vom Anker losgerissen hatte, wurde am Wochenende von Tauchern untersucht, nachdem seit dem 19.1. eine Wetterbesserung eingetreten war. Sie fanden diverse strukturelle Schäden und mehrere Leckagen am Rumpf vor.
Mehrere Versuche von Schleppern, den Havaristen wieder vom Strand zu ziehen, schlugen am Wochenende fehl. Der Frachter hatte seit Februar 2015 in der Bucht aufgelegen, nachdem er arrestiert worden war. Es hatten sich weder eine Crew noch eine Wache an Bord befunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zementtanker auf Westerschelde aufgelaufen
(23.01.18) Der 66 Meter lange, holländische Zementtanker "Rozengracht", 669 ts (EU-Nr.: 02312415), lief am 23.1. auf der Westerschelde bei Valkenisse auf Grund. Der sonstige Schiffsverkehr wurde von dem unbeladenen Havaristen nicht beeinträchtigt. Rijkswaterstaat schickte das Patroullienboot "RWS 79" zur Unfallstelle.
Es wurde gehofft, dass das Tankschiff gegen Mittag mit der Flut mit eigener Kraft wieder loskommen würde. Es war um 9.30 Uhr aus Terneuzen nach Maastricht ausgelaufen. Um 16.30 Uhr machte es nach erfolgreichem Flottkommen in Hans Weert fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Letztes Sklavenschiff der USA könnte in Mobile gefunden worden sein
(23.01.18) Der Reporter Ben Raines hat möglicherweise die “Clotilda“, das letzte Schiff, das Sklaven in die USA brachte, gefunden. Die Reste des Schiffes entdeckte er im Schlamm begraben am Ufer einer Insel des unteren Mobile-Tensaw Delta, wenige Meilen nördlich der Stadt Mobile. Der Rumpf fand sich nach Backbordseite geneigt im Schlamm, sodass diese fast vollständig darin begraben ist.
Die Steuerbordseite blieb auf ganzer Länge sichtbar. Allerdings liegt das Schiff normalerweise komplett unter Wasser. Extrem niedrige Tidenstände durch ein Sturmtief hatten den Wasserpegel aber 2,5 Fuß unter Normal fallen lassen. Dies machte sich Ben Raines zunutze. Der ablegende Ort im Mobile-Tensaw Delta ist nur per Boot erreichbar.
Er dokumentierte den Platz mit Fotos und Luftbildern einer Drohne. Danach brachte er Zimmerleute, die sich in Konstruktionstechniken auskannten, und ein Team von Archäologen der University of West Florida zu der Stätte.
Das Wrack stammte aus der Mitte des 19. Jahrhunderts – die „Clotilda“ wurde 1855 erbaut – und die Konstruktionsweise war die der Schoner an der Golfküste, mit denen Holz und andere Fracht transportiert wurde. Zu diesem Zweck war auch die “Clotilda” erbaut worden. Das Wrack zeigte Brandspuren auf, so wie auch die „Clotilda“ am Ende ihrer Laufbahn 1860 in Flammen aufging, um Spuren auf Sklavenhandel zu zerstören.
Das Team der Archäologen der University of West Florida unter Leitung von Greg Cook und John Bratten war bereits vor Jahren von der National Oceanic and Atmospheric Administration kontaktiert worden, um nach der „Clotilda“ zu suchen, doch daraus wurde nichts. Als sie die Wrackreste in Augenschein nahmen, kamen sie zum Schluss, es gäbe nichts, was dagegen spräche, dass es die „Clotilda” sei und vieles, was dafür spräche. Weitere Untersuchungen könnten größere Klarheit bringen.
Das Wrack lag genau dort, wo sein letzter Kapitän William Foster es als versenkt und verbrannt gemeldet hatte. Zuvor waren 110 Sklaven aus Dahomey, dem heutigen Benin, in die USA gebracht worden. Zu der Zeit war Sklaverei noch legal, aber der Import war bereits seit 52 Jahren verboten, nachdem Präsident Thomas Jefferson 18008 das entsprechende Gesetz unterzeichnet hatte.
Der Dampferkapitän Timothy Meaher aus Alabama wettete aber, er könnte Sklaven unter den Augen der förderalen Truppen in Mobile Bay ins Land bekommen. Die 110 Männer wurden fünf Jahre später befreit, doch Meaher weigerte sich, ihnen die Rückreise zu bezahlen. Danach wandten sie sich ohne Erfolg an die US-Regierung.
Schließlich kauften einige von ihnen ein Stück Land von Maeher und gründeten die Africatown-Community, wo Nachfahren von ihnen bis heute leben, nach traditionellen afrikanischen Methoden Landwirtschaft betreiben und eine eigene Schule haben. Der letzte der Gründergruppe starb 1935. Africatown wurde 2012 ins nationale historisch Register eingetragen.
Weder William Foster noch Meaher wurden je wegen Sklavenhandels belangt. Ein Park ist aber nach ihm benannt, nachdem seine Familie das Land gespendet hat. Ausgerechnet von einer Bootsrampe im Meaher State startete Ben Raines nun zu seinen Erkundungsfahrten. Bisher wurde vom mutmaßlichen Sklavenschiff nur eine visuelle Untersuchung durchgeführt. Die Entnahme von Material ist nach den Gesetzen von Alabama ohne Genehmigung strikt verboten. Was sich im Innern befinden könnte, war derzeit noch völlig unbekannt.
Der Schiffsboden lag bis zu 10 Fuß tief im Schlamm. Ausgrabungen benötigen viel Geld und viele Genehmigungen. Beides gab es aktuell nicht, so könnten die letzten Geheimnisse der „Clotilda“ noch einige Zeit buchstäblich begraben bleiben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Segelyachten drangen in Schulgelände ein
(23.01.18) Ungebetenen Besuch gab es bei der Glenlyon Norfolk School dank ihrer Wasserlage am Beach Drive in Victoria. Ein Sturm trieb in der Nacht zum 21.1. zwei Segelyachten auf das Gelände. Der Eigner des einen Bootes wurde von der Polizei verständigt und kümmerte sich selbst um sein Eigentum.
Das andere Boot aber galt als herrenlos, deshalb verständigte die Integrated Marine Unit Transport Canada. Großer Schaden war nicht zu beklagen – lediglich der Zaun der Glenlyon Norfolk School wurde in Mitleidenshaft gezogen. Am 22.1. wurden die beiden Boote wieder vom Schulgelände entfernt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Skipper vor Jersey gesunkener Luxusyacht darf keine Charterfahrten mehr machen
(23.01.18) Während die aufgetauchten Wrackreste der einstigen Luxusyacht “PT62” mittlerweile von Jersey abtransportiert wurden, hat der Hafenkapitän das Local Knowledge Endorsement des Skippers, das ihm erlaubte, Boote mit bis zu 12 Fahrgästen kommerziell in Jersey zu führen, als Konsequenz der Untersuchung des Schiffbruchs in St Aubin’s Bay eingezogen. Nun hatte die Jersey Maritime Administration den Bericht, um zu prüfen, ob er angeklagt und unter den Harbours Inshore Safety Jersey Regulations 2012 bestraft wird.
Die Yacht war am 17.11.2017 nach Kollusion mit der Raudière Buoy gesunken, der Skipper und der Eigner wurden von der Feuerwehr gerettet. Die Yacht trieb in tieferes Wasser in der St Brelade’s Bay, wo eine Bergungsaktion im Dezember abgebrochen wurde, weil das Boot selbst zerbrach.
Ein großes Stück vom Vorschiff trieb später kieloben an einem Strand in der Normandie an und wurde mit einem Tieflader geborgen. Kleinere Trümmerteile fanden sich rings um Jersey.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung der Bargen
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Bergung der Bargen begann
(22.01.18) Ein Einsatzstab aus Coast Guard, dem United States Army Corps of Engineers und Industriepartnern begann am 21.1. mit der Räumung losgerissener Bargen auf dem Ohio River nahe Pittsburgh, Pennsylvania, und Moundsville, West Virginia. Am Emsworth Lock and Dam wurde mit der Bergung gesunkener Bargen begonnen. Zwei wurden inzwischen erfolgreich oberhalb des Damms geräumt. Nach bisherigen Erkenntnissen haben Schleuse und Damm keine Schäden davongetragen. Eine genaue Untersuchung wird erst nach Räumung aller Bargen möglich sein. Die Coast Guard Marine Safety Unit Pittsburgh wurde auch vom Monongalia County Homeland Security Emergency Management und der Morgantown Police sowie der Feuerwehr unterstützt.
Bergung der Bargen
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Eine Drohne überwachte Eisbildung auf den Flüssen, und mit Sidescan-Sonar lokalisierten die Morgantown Police und die Feuerwehr gesunkene Bargen in den oberen Becken bei Emsworth. Die Arbeiten wurden von einer Operationsbasis des Bellaire Harbor Service gesteuert. Sicherheitszonen wurden von Flussmeile 95 bis 105 und Flussmeile 2 bis 20 auf dem Ohio River eingerichtet.
Quelle:Tim Schwabedissen






Taucher bei Kollision in Güllük verletzt
(22.01.18) Im Hafen von Güllük im Milas-Distrikt von Mugla verunglückte am 20.1. der Taucher Guven Balkan, 40, der gerade dabei war, das Unterwasserschiff des türkischen Schleppers "Mandalaya" (MMSI-Nr.: 271010672) zu reinigen. Der in den Hafen einlaufende, ebenfalls türkische Schlepper "Güllük" 224 BRZ (IMO-Nr.: 9670884), stieß um 13.30 Uhr gegen diesen, wobei der Taucher verletzt wurde.
Er konnte aber aus dem Hafenwasser gezogen werden und kam dann ins Hospital Ambulansla Milas 75 zur Behandlung. Beide Schlepper wurden leicht beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper „William E. Strait“
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Ermittlungen nach Explosion auf Schubschlepper
(22.01.18) Die Kentucky State Police setzte ihre Untersuchung zur der Explosion auf dem 67 Meter langen Schlepper „William E. Strait“ auf dem Gelände der First Marine Dry Dock Boat & Barge bei Calvert City fort. Sie konnte noch nicht sagen, bei welcher Art von Arbeit sie sich ereignet hatte. Neben der KSP waren auch die U. S. Coast Guard und die OSHA an den Ermittlungen beteiligt. Die Opfer waren Timothy L. Wright, 52, aus Calvert City Jerome A. Smith, 56, aus Thibodaux und Quentin J. Stewart, 41, aus Opelousas.
Ihre Leichen wurden am Morgen des 20.1. einer Autopsie unterzogen. Sechs Personen kamen mit leichten bis schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Zwei wurden auf dem Luftweg ins Vanderbilt University Medical Center in Nashville, Tennessee gebracht.
Der Schlepper der Smithland Towing, Paducah, selbst erlitt diesmal keine massiven Schäden bei dem Unglück. Ein kleines Feuer konnte rasch gelöscht werden. 41 Arbeiter hatten sich zum Zeitpunkt der Explosion dort aufgehalten, allerdings nicht alle an Bord.
Am Rettungseinsatz nahmen das Calvert City Fire Department, Gilbertsville Fire Department, East Marshall Fire Department sowie das Palma-Briensburg Fire Department, das Marshall County Rescue Squad, das Marshall County Office of Emergency Management, das Marshall County Sheriff's Office, das Calvert City Police Department, das Kentucky Department of Fish and Wildlife, die Marshall County Ambulance, die Livingston County Ambulance, die Murray-Calloway County Ambulance, die Mercy Ambulance und Air Evac teil. Als das Schiff am 14.12.2016 auf dem Mississippi River südlich der I-55 Brücke in Memphis, Tennessee, auf 20 Fuß Wassertiefe gesunken war, hatte es eine Kollision mit dem Schlepper "Margaret Ann" bei Flussmeile 727 bei einem missglückten Passiervorgang gegeben. Die „William E. Strait“ sank danach auf 20 Fuß Wassertiefe. Erst 2016 wurde sie im Frühjahr geborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lotsenschiff mit Frachter auf falschem Kurs vor Holland kollidiert
(22.01.18) Am 21.1. um 4.25 Uhr kollidierte das holländische Lotsenschiff "Pollux", 2501 BRZ (IMO-Nr.: 9496953), auf der nördlichen Steenbank-Reede mit dem unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier "Nord Taurus", 43471 BRZ (IMO-Nr.: 9782182). Dieser war am 20.1. um 21 Uhr aus Gent ausgelaufen und hatte um 22.30 Uhr Terneuzen passiert auf der Reise nach Murmansk.
Nachdem die "Nord Taurus" ihren Lotsen abgesetzt hatte, nahm sie rund 10 Knoten Fahrt auf. Der Lotsentender des Dutch Pilotage Service, der nördlich von Westkapelle lag, sollte backbordseitig passiert werden. Doch etwas ging schief, und der Frachter lief in die Backbordseite der „Pollux“, die dabei eingedrückt wurde.
Um 13.14 Uhr machte die "Pollux" um 13.45 Uhr im Außenhafen fest. Es hatte keine Verletzten gegeben. Aber vor einem weiteren Einsatz würden die Schäden an der Außenhaut und dem Ruderhaus erst in einer Werft behoben werden müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank nach Feuer in Hovden
(22.01.18) Im Hafen von Hovden sank an seinem Liegeplatz am 20.1. ein 25 Fuß langer Holzkutter, kurz nachdem er an seinem Liegeplatz in Brand geraten war. Die Feuerwehr in Bø wurde gegen 12 Uhr alarmiert und rückte zum Hafen aus. Sie konnte aber nicht mehr verhindern, dass der Kutter kenterte.
Er hatte vorn an einer Schwimmpier gelegen. Es gab keine Gefahr, dass die Flammen auf andere Schiffe übergreifen könnten. Es gab auch keine Verletzten oder Gefahren größerer Kontaminationen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Restöl der Manolis L wird abgepumpt
(22.01.18) Am 17.1. wurde bekanntgegeben, dass in diesem Jahr alles erreichbare Öl aus dem Wrack des 1985 gesunkenen, liberianischen Frachters “Manolis L” vor Neufundland abgepumpt werden soll. Es befanden sich noch zwischen 115 und 150 Tonnen im Wrack, das zwischen Fogo Island und Change Islands liegt. Im Frühjahr sollte der Auftrag erteilt und im Sommer nach Möglichkeit abgeschlossen werden.
Seit das Wrack 2013 in Bewegung geriet, war Öl in die Notre Dame Bay ausgelaufen. Mehrere Versuche, es auch mit einem Kofferdam unter Kontrolle zu halten, verliefen nicht befriedigen. Deshalb gaben Wade Spurrell, der kanadischen Coast Guard und der Ministerpräsident Scott Simms jetzt die im Dezember 2016 von der Küstenwache empfohlene große Lösung bekannt.
Damit wurde den Sorgen der Anwohner stattgegeben. Es ging hierbei allerdings nicht um eine Bergung des gesamten Schiffes.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff bei Regensburg leckgeschlagen
(22.01.18) Das rumänische Binnenschiff "Dunav 3", 1065 ts (EU-Nr.: 02312678), erlitt auf der Reise von Nürnberg nach Krims am 21.1. um 18.30 Uhr auf der Donau bei Winzer Wassereinbruch. Es war flussabwärts unterwegs und hatte 1.000 Tonnen Dünger geladen. Beim Einlaufen in den Schleusenkanal bei Regensburg-Pfaffenstein kollidierte die „Dunav 3“ mit einer Trennmole, nachdem es von einer starken Seitenströmung erfasst worden war.
Bei dem Aufprall wurden zwei kleinere Lecks in die Außenhaut gerissen, durch die Wasser in das Schiffsinnere eindrang. Die Laderäume waren aber nicht betroffen. Der 54-jährige rumänische Schiffsführer und sein Decksmann konnten in Sicherheit gebracht werden. Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz, koordinierte den Einsatz. Schiffsführer vermutete, dass mehrere kleine Löcher im Schiff die Ursache für das Eindringen des Wassers waren. Zunächst wurde der Frachter am nördlichen Donauufer bei Winzer von den alarmierten Einsatzkräften der Feuerwehr vertäut. Dort versuchte die Feuerwehr, das Wasser abzupumpen.
Gegen 19.45 Uhr wurde der Havarist, eskortiert von Booten der Feuerwehr und der Wasserrettung, in den Bereich der Schleuse bei Pfaffenstein geschleppt und unter der Oberpfalzbrücke vertäut. Dort wurde der Einsatz mit den Lenzpumpen in deutlich reduzierter Mannschaftsstärke bis in die Morgenstunden des 22.1. fortgesetzt.
Die Feuerwehr war zeitweilig mit 70 Mann vor Ort. Hinzu kamen die Rettungsdienste, die Polizei und die Wasserrettung. Auch ein Rettungstaucher war einsatzbereit, musste aber nicht mehr eingreifen. Die Bundesstraße B8 war stadteinwärts auf einer Fahrspur gesperrt. Gegen 20 Uhr hob die Feuerwehr die Sperrung wieder auf. Zu diesem Zeitpunkt war der Frachter in Richtung Oberpfalzbrücke unterwegs, und der Großteil der Einsatzkräfte rückte zu diesem Zeitpunkt wieder ab.
Am 22.1. lag er an der Schleuse Regensburg und wurde weiter gelenzt. Der Sachschaden wurde auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Erst nach einer Reparatur würde die Reise weitergehen dürfen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubleichter im Hollands Diep gekentert
(22.01.18) Im Hollands Diep kenterte bei Moerdijk am Morgen des 19.1. ein Schubleichter. Die Ladung aus Spundwandprofilen landete auf dem Boden des Gewässers. Da der Schubschlepper schnell loswerfen konnte, wurde dieser nicht beeinträchtigt. Rijkswaterstaat war rasch an der Unglücksstelle bei Tonne 13.
Die übrige Schifffahrt konnte diese problemlos passieren. Gegen Mittag begannen die Bergungsarbeiten, die mehrere Tage andauern dürften. Dazu wurde ein Kranschiff angefordert, das den Leichter wieder aufrichten und am Ende auch die Ladung wieder bergen sollte. <
Quelle:Tim Schwabedissen



Versorgungsfrachter hatte Schlagseite
(22.01.18) Am Nachmittag des 21.1. entwickelte der unter der Flagge von Ecuador laufende Frachter "Baltic Betina", 2644 BRZ (IMO-Nr.: 8215601), der zur Versorgung der Galapagos-Inseln eingesetzt wird, nachmittags vor San Cristobal Island in der Bucht von Puerto Baquerizo Moreno starke Backbordschlagseite. Nachdem die Behörden den Notfall ausgerufen hatten, gelang es, den Havaristen zu stabilisieren. Bereits im November 2017 hatte er Schäden am Bordkran erlitten, wodurch die Reise von Guayaquil nach Galapagos ausfallen musste.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rumpfschaden “Vestas 11th Hour Racing“
(Bild: Volvo Ocean Race)   Großbild klick!

Volvo Ocean Racer mussten vor Hongkong Slalom fahren
(21.01.18) Beim Volvo Ocean Race-Team gab es am 21.1. noch keine Erklärung für die dramaitsche Kollision der “Vestas 11th Hour Racing“ mit einem Kutter 30 Meilen vor Hong Kong, die das Leben eines chinesischen Fischers forderte. Die von Melbourne kommende Yacht hatte den Kutter, auf dem zweiten Platz des Rennens segelnd, um 1.23 Uhr Ortszeit gerammt und versenkt, kurz bevor sie den Hafen erreichte. Neun der 10 Mann des Kutters wurden von einem Handelsschiff gerettet, das die Unglücksstelle ansteuerte.
Ein 50-jähriger kam mit Hubschrauber ins Krankenhaus, wo er starb. Ob der Kutter seine Navigationslichter anhatte oder ein AIS benutzte, war noch nicht geklärt. Die Crew der "Vestas 11th Hour Racing” und das Volvo Ocean Race kooperierten mit den Behörden bei der Untersuchung. Der französische Seglers Franck Cammas, der sich an Bord der chinesischen Segelyacht “Dongfeng “ im Kampf um den 2. Platz mit dem Vestas-Team befand, berichtete, dass die Yachten am Ende der Etappe einen Slalom inmitten einer unkalkulierbaren Anzahl von Kuttern, die auf Hongkong zugelaufen waren, hatten vollführen müssen.
Für Vestas, den dänischen Hersteller von Windkraftanlagen, ist es bereits der zweite Vorfall beim Volvo Ocean Race: Im November 2014 war die „Vestas Wind“ auf den Riffen von Cargados Carajos in St. Brandon, 240 Meilen nordöstlich von Mauritius, gestrandet. Grund war damals ein Navigationsirrtum gewesen. Das Wrack der Yacht wurde geborgen und wiederaufgebaut, um im Juni 2015 wieder ins Rennen einzusteigen. In der 2017er-Auflage des Volvo Ocean Race müssen die 45,000 Meilen zurücklegen. Die an Backbordseite aufgerissene „Vestas 11th Hour Racing“ wurde allerdings in Hongkong vorerst aus dem Wasser gehoben.
Quelle:Tim Schwabedissen



USS „Fitzgerald“ auf dem Schwergutfrachter „Transshelf“
(Bild: US Navy)   Großbild klick!

Transshelf brachte US-Zerstörer zur Reparatur nach Pascagoula
(21.01.18) Mit Flaggengrüßen wurde am 19.1. die USS „Fitzgerald“ auf dem Mississippi erwartet, als sie auf Deck des Schwergutfrachters „Transshelf“ am Morgen den Pascagoula River hinauflief. Am 17.6. war sie bei einer Kollision vor Japan schwer beschädigt worden. Bei der Verladung auf die “Transshelf” im November entstanden zwei weitere Löcher im Rumpf. Die Entladung von der “Transshelf” wird mehrere Tage dauern.
Dann machen sich die 11,600 Arbeiter der Ingalls Shipbuilding, die zu den Huntington Ingalls Industries in Virginia gehören, an den langen Prozess, den Zerstörer binnen zweier Jahre wiederherzustellen. Während dieser Zeit werden sich 58 Crewmitglieder an Bord befinden. Sie sollen in Pascagoula die Reparatur und Modernisierung begleiten.
Im Dezember 2017 hatte Ingalls den 63-Millionen-Dollar-Auftrag zum Ausbau der beschädigten Bereiche erhalten. Insgesamt 600 Millionen Dollar kostet die Reparatur der USS “Fitzgerald” und USS „John S. McCain“ zusammen, die im August vor Singapur mit einem Tanker kollidiert war, wobei 10 Seeleute starben. Die Wiederherstellung der USS “Cole”, die im Jahr 2000 im Jemen Opfer eines Bombenanschlags geworden war, hatte seinerzeit 16 Monate gedauert und 250 Millionen Dollar gekostet. Nachdem 1987 die Fregatte USS “Stark” von irakischen Raketen getroffen worden war, hatten die 10 Moonate währenden Reparaturen 90 Millionen Dollar erfordert.
Auf der USS “Fitzgerald” müssen die elektronischen Kriegsführungskomponenten samt Radar wie auch die Turbinen und die Klimaanlage repariert und mit einem Update versehen werden. Außerdem müssen der Rumpf, die Waffensysteme, die Bordmechanik und die Elektrik überholt werden. Dies war eigentlich für 2019 geplant gewesen.
Nun sollen die Arbeiten bis Mitte 2019 dauern, gefolgt von mehrmonatigen Tests und Erprobungen. Gegen vier Offiziere des Zerstörers wurde derzeit ermittelt, darunter Commander Bryce Benson.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawlwer „Nancy Glen – TT100“
(Bild: Jonathan Allen)   Großbild klick!

Heldenhafter Einsatz einer Fährcrew konnte eingeschlossene Fischer nicht retten
(21.01.18) Die Crew der britischen Fähre "Loch Riddon", 206 BRZ (MMSI-Nr.: 232003371), hatte am 18.1. ihr Möglichstes getan, den Skipper Duncan MacDougall, 46, des gekenterten Trawlwers „Nancy Glen – TT100“, 26,5 BRZ, und seinen polnischen Decksmann Przemek Krawczyk auf dem Loch Fyne zu retten. Sie waren beim Kentern des 40 Fuß langen Schiffes vor Barmore Island eingeschlossen worden. Die Crew der Calmac-Fähre, die von Portavadie nach Tarbert unterwegs war, machte eine Trosse an dem kieloben treibenden Schiff fest, die aber brach, bevor die Rettungsmission beginnen konnte.
Ein Kran der Royal Navy war bereits im Anmarsch gewesen. Doch bevor er den Einsatzort erreichte, verschwand der Bug des Kutters unter Wasser, und als letztes blieb noch für einen Augenblick das Heck sichtbar, ehe der Kutter in 160 Metern Tiefe verschwand. Die Rettungsaktion für die beiden Fischer wurde nun zu einer Bergungsaktion - es gab im eiskalten Wasser keine Hoffnung auf ein Überleben der zwei.
Nur John Miller, 34, konnte von einem passierenden Schiff gerettet und ins Krankenhaus in Lochgilphead gebracht werden. RNLI-Crews hielten am 19.1 weiter auf dem Loch Fyn Ausschau, andere Rettungsteams suchten die umliegenden Küstenabschnitte von Cowal und Kintyre ab. Auch die “Destiny”, “Catriona”, “Caledonia”, “Silver Fern” und –“Northern River” sowie die „Loch Riddon“ beteiligten sich bis zum Abend an der Suchaktion.
Das RNLI-Boot aus Campbeltown koordinierte die Operation auf dem Loch Fyne, an der sich zwischen neun und 14 Schiffe beteiligte. Ein Coastguard-Helikopter setzte sein Infrarot-Gerät ein, ohne dass eine der Maßnahmen zum Auffinden der Vermissten führte. Die Fischereigemeinden von Tarbert, Argyll und dem Clyde standen derweil unter Schock.
Eine Kirche wurde geöffnet, in der Anwohner für die Vermissten beten konnten. Die Church of Scotland und die Free Church of Scotland arbeiteten eng mit der Fishermen’s Mission in Argyll zusammen, um die Fischereigemeinschaft und die Retter, die an der Suche beteiligt waren, zu unterstützen. Der Untergang der "Nancy Glen," die erst unlängst mit einem neuen Bordkran ausgestattet worden war, sollte nun Gegenstand einer Untersuchung werden. Eine Bergung könnte aus der großen Tiefe nur mit Hilfe der Royal Navy durchgeführt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gekenterter Kutter vor Südkorea entdeckt
(21.01.18) Ein vermutlich aus China stammender Kutter wurde am 20.1. gegen Mitternacht vor der Westküste von Südkorea kieloben treibend entdeckt. Die Incheon Coast Guard sagte, das Wrack wurde nahe Baengnyeong Island, unmittelbar südlich der Seegrenze der beiden Staaten, entdeckt. Coast Guard und Marine schickten sechs Schiffe, zwei Flugzeuge und ein Rettungsboot zum Fundort.
Schlechtes Wetter erschwerte aber ein Eindringen von Rettungskräften in das Wrack. Die Coast Guard plante, es in flacheres Wasser nahe Baengnyeong Island zu schleppen. Der 12 Meter lange Kutter wurde derzeit von der Tidenströmung dichter an die Insel getrieben. Er lag fast vollständig unter Wasser, und der Name konnte zunächst nicht ausgemacht werden. Deshalb fehlten auch noch wichtige Informationen, um mehr über die Anzahl der Crew herauszufinden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähren in Perama kollidiert
(21.01.18) Beim Einlaufen in den Hafen von Perama kollidierte am Morgen des 18.1. die Fähre "European Express", 15074 BRZ (IMO:7355272), mit der griechischen Fähre "Ano Hora II", 2109 BRZ (IMO-Nr.: 9095979), die zu Reparaturarbeiten gerade im Hafen am Kai lag. Die beiden Schlepper "Christos XXXIII" und "Christos XLI" wurden zur Assistenz geschickt. Die Fähren hatten leichte Materialschäden davongetragen Die Hafenbehörde von Piräus leitete eine vorläufige Untersuchung ein.
Sie verhängte ein Weiterfahrverbot, bis die notwendigen Reparaturen und Klasseinspektionen durchgeführt waren. Bereits am 1. und 13.8. war due “European Express” in Perama in Kollisionen verwickelt gewesen, als sie sich jeweils losriss und mit der “Aqua Jewel” am Perama Ship Repair Yard kolliderte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter riss sich in Zonguldak los
(21.01.18) In stürmischer See brachen die Trossen, die den unter Tansania-Flagge laufenden Frachter "Matrona", 1610 BRZ (IMO-Nr.:8509038), im Innenhafen von Zonguldak am 18.1. am Kai hielten. Einsatzteams brachten zusätzliche Trossen aus, und das Schiff konnte wieder gesichert werden. Am 19.1. ankerte es auf der Reede des türkischen Hafens.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre trieb vor Prawle Point
(21.01.18) Die maltesische RoRo-Fähre "Palatine", 25593 BRZ (IMO-Nr.: 9376701), erlitt mit 21 Personen an Bord am 19.1. auf der Fahrt von Rotterdam nach Santander Maschinenausfall. Sie trieb 10,5 Meilen südsüdwestlich von Prawle Point auf Position 50 02.66N 03 48.08 W um 10.30 Uhr mit einem Knoten Drift in der See. Im Lauf des Tages gelang es der Crew, den Schaden zu reparieren, und das Schiff setzte die Fahrt nach Santander fort. Hier machte sie am 20.1. gegen 22 Uhr fest. Am Folgetag ging es gen Leixoes weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bagerschiff kenterte vor Armona
(21.01.18) Ein 80 Meter langes, portugiesisches Baggerschiff kenterte am 16.1. vor der Insel Armona beim Aufnehmen einer Ladung von Sand. Vier Arbeiter wurden verletzt. Nachdem gegen acht Uhr Alarm geschlagen worden war, schickte die National Maritime Authority die Maritime Police und ein Rettungsboot aus Olhão zu Hilfe. Da gerade Schichtwechsel gewesen war, befand sich auch das zum Transport der Arbeiter eingesetzt Wassertaxi noch in der Nähe.
Die Arbeiter zeigten trotz der raschen Rettung Anzeichen von Unterkühlung. Das Baggerschiff hatte rund 12 Tonnen Diesel an Bord. Eine kleine Menge lief aus, und Ölschlängel wurden ausgelegt, die aus Portimão, Faro und Olhão mobilisiert worden waren. Maximal dürften 300 Lier ausgelaufen und überwiegend verdunstet sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Berra G"
(Bild: Ana Sayfa)   Großbild klick!

Frachter bei Eregli gestrandet und zerbrochen
(20.01.18) In Zonguldaks Eregli-Distrikt geriet in der Nacht zum 19.1. der unter Komoren-Flagge laufende Frachter "Berra G", 2995 BRZ (IMO-Nr.: 8721349), in stürmischer See ins Treiben und strandete im Werftenbereich von Eregli-Alapli. Die 12-köpfige Crew, davon fünf Aserbaidschaner, drei Georgier, ein Ukrainer und drei Türken wurden von der Feuerwehr der Gemeinde Eregli gerettet. Die Schiffbrüchigen wurden mit Seilen an Land gezogen.
Die Rettungsaktion dauerte eineinviertel Stunden. Danach waren alles sicher an Land und konnten den Rettungsdiensten übergeben werden. Das Schiff, das auf der Reise von Izmir nach Rostov-on-Don war, brach mittschiffs auseinander, als es auf die Felsen trieb.
Die türkische Coast Guard und die Hafenbehörde wollte nun ein Auslaufen der 26 Tonnen Diesel aus den Bunkertanks verhindern. Sie sollten mit Tankwagen geleichtert werden.
Bereits am 9.9.2010 war die “Berra G” vor der Insel Balikci im ostnordöstlichen Marmara-Meer gestrandet. Diese Havarie endete aber nicht so fatal wie die jüngste. Der Frachter war 115,68 Meter lang, 13,43 Meter breit, hatte vier Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3.159 Tonnen. Er lief für Sim Denizcilik in Gebze und wurde 1985 auf der tschechischen Werft ZTS als „Volgo Balt 256“ erbaut. Danach lief er als „Amur 2508“, „Apollo“, Hermes“, „Geraklea“ und „Sphere“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Kardak-Inseln
(20.01.18) Ein türkisches Patroullienboot der Küstenwache ist am 17.1. mit der griechischen Fregatte „Nikiforus“ kollidiert. Die Schiffe hatten sich zuvor gefährlich einander angenähert. Die „Nikiforos“ war in der Nähe der Kardak-Inseln innerhalb der türkischen Hoheitsgewässer gesichtet worden. Trotz mehrmaliger Warnung der Küstenwache zog sich die Fregatte nicht zurück.
Als sie abgedrängt wurde, kam es zu einem leichten seitlichen Aufprall. Keines der Schiffe nahm dabei Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall im Marmara-Meer
(20.01.18) Der russische Tanker "Abrau", 2693 BRZ (IMO:9422964), erlitt auf der Fahrt von Novorossiysk nach Derince mit einer Ölladung an Bord am 18.1. gegen 11 Uhr Maschinenausfall im Marmara-Meer auf Position 40 50.4 N, 28 58 O. Die Crew begann mit Reparaturen, während das Schiff mit Wind und Strömung weiter trieb.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Fähre "Festos Palace"
(Bild: Wisniowy)   Großbild klick!

Fähre kollidierte mit Mole in Heraklion
(20.01.18) Am 18.1. um 11 Uhr kollidierte die griechische Fähre "Festos Palace", 24352 BRZ (IMO-Nr.: 9204568), als sie gerade von Heraklion nach Piräus auslaufen wollte, in stürmischer See mit Windgeschwindigkeiten bis 132 km/h mit einer der Hafenmolen. Aus Sicherheitsgründen kehrte das Schiff in den Hafen zurück und machte westlich der Pier II assistiert von den Schleppern "Minotaur" und "Mentor" wieder fest. Die 281 Passagiere mussten während der nachfolgenden Untersuchung zunächst von Bord gehen.
Außerdem befanden sich 50 Pkw. 74 Trucks, fünf Motorräder und zwei Busse auf dem Schiff. Es wurde ein rechteckige Einbeulung des Wulstbugs und ein kleiner Riss am Heck über einen Meter oberhalb der Wasserlinie festgestellt. Deshalb musste die "Festos Palace" vorerst im Hafen bleiben.
Während der Nachtstunden fanden die zur Wiederherstellung der Seetüchtigkeit notwendigen Reparaturen durchgeführt. Am Morgen des 19.1. wurde dann der nächste Anlauf in Richtung Piräus genommen, diesmal ohne Blessuren. Die Rückfahrt fand planmäßig um 21 Uhr statt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ärmelkanal: Flugabwehrraketen im Sturm beschädigt
(20.01.18) In der Nacht zum 3.1. geriet der Frachter "Nifikor Begichev", 7949 BRZ (IMO-Nr.: 9014896), der am 30.12. aus Ust-Luga nach China ausgelaufen war, im Englischen Kanal in einen Sturm und erlitt Schäden an der Decksladung. Das Schiff trieb für einige Zeit und drehte dann gegen fünf Uhr um. Seit dem 9.1. lag es wieder vor Ust-Luga, wo die Schäden untersucht wurden.
Die Fracht beinhaltete die erste Teilladung von S-400-Flugabwehrsystemen, die 2014 von China in Russland bestellt worden war. Nun wurden die beschädigten Ladungsteile zurückgeschickt, während der Rest erneut auf den Weg gebracht werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht vor Gravelines gesunken
(20.01.18) Am 19.1. gegen 14 Uhr wurde das SNSM-Boot aus Gravelines alarmiert, nachdem die acht Meter lange Segelyacht “Foune” vor dem Hafen beim Versuch, nach Dünkirchen auszulaufen, in Schwierigkeiten geraten war. Sie wurde im Zufahrtskanal auf Felsen gedrückt und erlitt Wassereinbruch. Der Skipper wurde von den Seenotrettern geschockt, aber anderweitig unversehrt abgeborgen und der Feuerwehr im Hafen übergeben.
Sein Boot sank allerdings über den Bug weg, und bei Flut ragte nur noch der Heckspiegel und die Mastspitze aus dem Wasser. Bei Ebbe sollte geprüft werden, wie es zu bergen wäre.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Tote bei Explosion auf Schlepper
(20.01.18) Auf dem Tennessee River in Kentucky kam es am 19.1. um 9.17 Uhr zu einer Explosion auf dem Schlepper "William E. Strait“ (MMSI-Nr.: 367535290), bei der drei Menschen ums Leben kamen und sechs schwer verletzt wurden. Das Schiff lag zur Reparatur an einer Werft vor Calvert City, Kentucky, als es zu der Explosion mit einem Blitzfeuer kam. Rettungsdienste aus 15 Staaten waren vor Ort im Einsatz. Die schwer Verletzten wurden in ein Krankenhaus in Nashville gebracht. Die U.S. Coast Guard und OSHA leiteten eine Untersuchung auf der Werft der First Marine in Calvert ein. Zum Unglückszeitpunkt waren 41 Arbeiter vor Ort. Die 67 Meter lange, 1955 erbaute "William E. Strait“ war erst im am 14.12.2015 nach einer Kollision mit der „Margaret Ann“ bei Memphis gesunken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Keine Chance für Fischer der Nancy Glen
(20.01.18) Die Suche nach den zwei vermissten Fischern des Kutters „Nancy Glen - TT100“, 26,5 BRZ, in Loch Fyne in Argyll and Bute wurde im Laufe des 19.1. zurückgefahren. Die ganze Nacht über hatten etliche Schiffe, darunter auch die CalMac-Fähre “Loch Riddon”, nach den beiden Männern Ausschau gehalten, auch nachdem die offizielle Suche um ein Uhr beendet worden war. Es wurde befürchtet, dass die Fischer im Heck des Kutters eingeschlossen wurden, als dieser kenterte.
Das Schiff war bei Versuchen, den kieloben treibenden Rumpf abzuschleppen, auf 160 Metern Wassertiefe gesunken. Die Coastguard versuchte es auf dem Meeresgrund mit einem ROV zu inspizieren, scheiterte aber an der schlechten Sicht in der Tiefe. Der Schiffbruch war bekannt geworden, nachdem der einzig Überlebende am Abend des 18.1. von einem passierenden Schiff aus dem Wasser gezogen wurde.
Die Versuche, die 40 Fuß lange “Nancy Glenn“ dann über Wasser zu halten, scheiterten in der Nacht. Rettungsboote der RNLI-Stationen Tighnabruaich, Arran und Cambeltown, ein Coastguard-Helikopter aus Prestwick sowie weitere Rettungsteams aus Tarbert, Kames, Inverary und Crinan und die gesamte Kutterflotte aus Tarbert waren während der Nachtstunden im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusdampfer Pulaski könnte auf dem Meeresgrund wiederentdeckt worden sein
(20.01.18) Der Luxusdampfer “Pulaski”, der 1838 im Atlantik sank, könnte jetzt 40 Meilen vor North Carolina von einer Expedition aus Florida in 115 Fuß Wassertiefe entdeckt worden sein. Silbermünzen aus Spanien und den USA weisen auf die Identität des Schiffes hin. Es war einst von Savannah nach Baltimore unterwegs, als es am 13.6.1838 gegen 23 Uhr explodierte.
Rund 100 der 200 Menschen an Bord kamen um Leben, etliche durch austretenden Dampf. Nach vier Stunden war das Schiff gesunken, Menschen trieben an Trümmern in alle Richtungen davon. Blue Water Ventures International und die Endurance Exploration Group arbeiteten nun an dem Projekt, das Schiff wiederzufinden.
Ein Hinweis sind die 25 Münzen und die von ihnen gefundenen Kessel. Zeugen sagten, einer sei zerrissen worden der andere an der Seite gerissen. Dazu passten die aufgefundenen Wrackteile. Das Schiff lag mit 58 Grad Schlagseite auf Grund, die Sicht am Borden betrug 70-90 Fuß.
Von ihm waren aber nur ein 30 bis 60 Fuß hoher Haufen von Kupfer, von den Kesseln bis zu den Kupferwänden, die die Kessel umgaben, über. Sie waren übereinander gestürzt. Die Taucher fanden haben Bolzen, Nieten, Messingbeschläge und jede Menge 5-Zoll dicke Feuersteine, aber kein Holz mehr und nichts von der Schiffsstruktur.
Quelle:Tim Schwabedissen



Blockierter Frachter blockierte Randers
(20.01.18) Der norwegische Frachter "Lill", 1843 BRZ (IMO-Nr.: 8209743), wurde beim Versuch, am 19.1. gegen 12 Uhr in den Hafen von Randers einzulaufen, von einer Windbö erfasst. Als danach der Propeller noch von einem Gegenstand blockiert wurde, schlug der Frachter im Südhafen quer und blockierte diesen für die nächste halbe Stunde.
Das Schiff war am Vortag aus Rostock ausgelaufen. Nachdem es schließlich an den Kai gebracht werden konnte und um 14.15 Uhr sicher festgemacht war, entfernte ein Taucher den Gegenstand, bei dem es sich um ein Tau handelte, das sich im Antrieb verfangen hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre kollidierte mit Kai in Stavanger
(20.01.18) Am 19.1. um 13.25 Uhr kollidierte die norwegische Gasfähre "Hardanger", 3999 BRZ (IMO-Nr.: 9662722), mit dem Fischereikai in Stavanger. Beim Aufprall kamen Menschen an Deck zu Sturz, jedoch verletzte sich niemand. Eine runde Viertelstunde später öffneten sich auch die Fährtore, und die Autos konnten auf den Kai fahren. Allerdings ließen sich die Tore nicht mehr vollständig öffnen. Eine halbe Stunde später war das Schiff aber wieder einsatzbereit und kehrte in den Dienst zwischen Stavanger und Tau zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Chinesischer Frachter nach Kollision gesunken
(20.01.18) Am 16.1. sank der chinesische Frachter "Hui Feng" nach einer Kollision mit dem 113 Meter langen, ebenfalls chinesischen Tanker "Feng Hai 18", 8.100 tdw (MMSI-Nr.:413464380) auf der Reede von Baoshan. Die "Feng Hai 18" war mit 4.500 Tonnen Natronlauge unterwegs. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weitere Friederike-Sturmschäden vor Holland und in Belgien
(20.01.18) Der norwegische Autofrachter "Hoegh Beijing", 47232 BRZ (IMO-Nr.: 9431836) riss sich am 18.1. um 7.45 Uhr im Sturmtief Friederike im Vrasene-Dock in Antwerpen von seinem Liegeplatz los. Vier Schlepper hatten versucht, ihn zu halten. Um 13.50 Uhr konnte das Schiff an Liegeplatz 1237 festgemacht werden.
Zwei Schlepper blieben auf Standby. Die “Hoegh Beijing” war um 1.30 Uhr aus Halifax kommend nach Antwerpen eingelaufen.
In demselben Sturm verlor der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter "NYK Rigel", 55487 BRZ (IMO-Nr.:9416977), um 14.34 Uhr einen leeren 40-Fuß-Container 27 Meilen nordwestlich von Hoek van Holland auf Position 52 18 05 N, 003 32 09 O. Er war von Savannah nach Rotterdam unterwegs, als sich Teile der Ladung vor Scheveningen lösten. Zwei weitere Container stürzten aufs Deck. Nach dem Festmachen am ECT Delta Container Terminal im Amazonehafen von Rotterdam am 19.1. um 12.15 Uhr begann eine Schadensinspektion.
Im Hafen von Lelystad machte sich der 37 Meter lange, holländische Chartersegler "Bounty" (MMSI-Nr.: 244090014) nach dem Brechen der Achterleine selbstständig und trieb durch den Bataviahafen. Auf ihrer Drift beschädigte sie einen Steiger und eine Laufbrücke. Nachdem die "Bounty“ gesichert war, musste die Crew des KNRM-Boots "Bert and Anneke Knape" noch einem anderen Segelschiff helfen, das durch das Hochwasser halb auf einen Molenkopf gehoben worden war. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Chiba
(20.01.18) Am 17.1. um 15.40 Uhr kollidierte der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Emma", 1941 BRZ (IMO-Nr.: 9221449), beim Auslaufen aus dem Hafen von Chiba mit dem dort am Kai liegenden, südkoreanischen Frachter "St. Glory", 1998 BRZ (IMO-Nr.: 9257204). Dabei erlitt er einen zwei bis drei Meter langen Schaden am Rumpf. Die “Emma" lag am 19.1. rund 5,68 Meilen vor Ichihara auf Position 35 35 25.08 N, 139 58 24.85 O vor Anker und kehrte am 20.1. nach Chiba zurück. Die "St. Glory" war am 19.1. nach Gwangyang unterwegs, wo sie am 22.1. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall auf der Themse
(20.01.18) Der maltesische Tanker "Northsea Rational", 3991 BRZ (IMO-Nr.: 9334296), erlitt am Abend des 19.1. bei Gravesend auf der Themse einen Maschinenausfall. Er war flussauwärts zur Thunderer Jetty, Dagenham, unterwegs. Die Crew warf Anker, und die beiden Schlepper "ZP Bear" und "RT Ambition" kamen zur Assistenz. Der Tanker wurde dann um 23.40 Uhr zum Kreuzfahrt-Anleger in Tilbury bugsiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tödlicher Unfall beim Volvo Ocean Race
(20.01.18) Am 19.1. um 1.23 Uhr kollidierte die auf den Cayman-Islands registrierte Rennyacht "Vestas 11th hour" (MMSI-Nr.: 319119600) des dänischen Volvo Ocean-Race-Teams mit einem Kutter rund 30 Meilen vor dem Ziel in Hongkong. Die Crew der Yacht blieb unversehrt und schlug Alarm beim Volvo Ocean Race Race Control Center, das wiederum das Hong Kong Marine Rescue Coordination Center (HKMRCC) verständigte. Während neun Mann des Kutters gerettet werden konnten, wurde ein weiterer so schwer verletzt, dass er mit Helikopter ins Krankenhaus kam, dort aber wenig später starb.
Die holländische Yacht „AkzoNobel" wurde vom Rennteam zur ruderlosen "Vestas" geschickt, um ihr zu assistieren. Dennoch erreichten die Dänen, die zum Unfallzeitpunkt zweite waren, mit ihrem schwer beschädigten Boot nicht das Ziel. Sie liefen unter Motor ein, und die „Vestas 11th hour“ wurde dann mit einem großen Loch im Backbordbug aus dem Wasser gehoben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Crew gesunkener Yacht tot aufgefunden
(20.01.18) Die 52 Fuß lange Segelyacht “Cruz” sank am 7.1. vor Baja California in stürmischer See. Die mexikanische Marine und die US Coast Guard wurden durch einen Mayday-Ruf alarmiert. Das Boot befand sich bei Punta China, rund 50 Meilen südlich des Hafens von Ensenada. Eine Suchaktion verlief zunächst ohne Erfolg.
Am Morgen des 11.1. wurde die Leiche einer Frau auf den Klippen von La Bocana de Santo Tomas in Santa Clara Beach gefunden. Am 12.1. fand man einen Mann unweit davon in der See treibend. Es handelte sich um den Skipper der Yacht, den 52-jährigen Patrick John Wolfang.
Er war mehrere Wochen zuvor von Panama nach Los Angeles ausgelaufen. Bei seiner Parterin handelte es sich um die 56-jährieg Sandra Foree.
Quelle:Tim Schwabedissen



Patroullienschiff erlitt Maschinenschaden
(20.01.18) Der Eisbrecher “Biscayne Bay” der US Coast Guard erlitt am 19.1. Maschinenschaden, als es unterwegs war, fünf Schiffen, die in der Straits of Mackinac von Eis eingeschlossen waren, zu assistieren. Es nahm daraufhin Kurs auf St. Ignace, wo es repariert werden sollte. Als Ersatz wurde die „Mackinaw“ in Marsch gesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brennender Tanker nach 28 Stunden gelöscht
(20.01.18) Das Feuer auf dem indischen Tanker "Genessa" konnte nach 28-stündiger Löscharbeit am Abend des 18.1. gelöscht werden. Am 19.1. gingen Feuerwehrkräfte an Bord und dichteten den Aufbautenbereich ab. Ein Spezialschiff aus Kandla sollte das Löschwasser nun wieder abpumpen.
Der Maschinenraum war geflutet, deshalb hatte der Tanker Backbordschlagseite entwickelt. Das Wasser war mit Öl und Löschschaum vermischt. Die 31,000 Tonnen Diesel in den Tanks blieben unversehrt. Diese galt es als nächstes zu leichtern. Dies war wegen der Schäden an den Rohrleitungen des Tankers nicht unkompliziert und sollte vorzugsweise im Schiff-Schiff-Transfer stattfinden.
Auch die 600 Tonnen Bunkeröl galt es zu leichtern. Die Arbeiten könnten mehrere Wochen in Anspruch nehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge bei Mondsville
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Einsammeln losgerissener Bargen dauert an
(19.01.18) Der Einsatzstab aus US Coast Guard, dem United States Army Corps of Engineers und Industriepartnern setzte die Bergung losgerissener Bargen auf dem Ohio River nahe Pittsburgh, Pennsylvania, und Moundsville, West Virginia, am 18.1. fort. Das U.S. Army Corps of Engineers schloss einen Bergungskontrakt mit der in Pittsburgh ansössigen River Salvage Company Inc. ab, die bei der dazu notwendigen Eisräumung an den Schleusentoren des Emsworth Lock and Dam beteiligt wird. Erst wenn diese wieder arbeiten, können Bergungsschiffe die Schleusen passieren.
Die River Salvage verstärkte die Army Corps’ Reparautur- und Schleppflotte. Schwerer Eisgang herrschte bis eine Meile oberhalb dess Damms. 25 der 27 Bargen von Jack’s Run bei Flussmeile vier des Ohio River wurden nahe Pittsburgh eingesammelt. Zwei weitere lagen oberhalb des Damms. Alle 34 Bargen aus dem Bereich bei Flussmeile 94 auf dem Ohio River nahe Moundsville wurden ebenfalls lokalisiert. Zwei befanden sich im Fahrwasser. Das U.S. Army Corp of Engineers war mit Sidescan-Sonar auf der Suche nach weiteren möglichen Hindernissen darin.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Moby Baby Two" ex Moby Lally
(Bild: Valentino1)   Großbild klick!

Portoferraio: Fähre "Moby Baby Two" im Unglück
(19.01.18) Die italienische Fähre "Moby Baby Two", 5225 BRZ (IMO-Nr.: 7360681), hatte am 18.1. gleich zwei Mal Pech. Zunächst blieb sie um 9.15 Uhr kurz nach dem Auslaufen aus Portoferraio für rund eine halbe Stunde vor der Küste liegen. Dann ging die Reise ohne weitere Erklärungen weiter. Als sie aber um 12.45 Uhr wieder nach Portoferraio einlaufen wollte, rammte sie den Kai des Terminals mit dem Bug. Passagiere und Ladung blieben unversehrt, doch die Fähre musste zunächst technischen Untersuchungen unterzogen werden und verblieb vorerst in Portoferraio. Als Ersatz sprang die "Moby Kiss" (IMO-Nr.: 7358755) ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Kea Trader"
(Bild: FANC)   Großbild klick!

Ausschreibung zur Räumung der Kea Trader
(19.01.18) Während das Abbergen von Containern weiterging, hat Lomar, Eigner des unter Malta-Flagge registrierten Containerfrachters "Kea Trader", 25145 BRZ (IMO-Nr.: 9701281), der nun seit fast 200 Tagen vor Maré gestrandet lag, eine internationale Ausschreibung zur Wrackräumung gestartet. Die eingehenden Angebote wurden derzeit geprüft, dies sollte bis Ende Januar abgeschlossen sein und das Ergebnis dann den von Neukaledonien vorgelegt werden.
Die Bergungsoperationen an Bord der "Kea Trader" blieben derweil weiter von den Wetterverhältnissen abhängig. Zuletzt hatte eine höhere Brandung mit einer Winddrehung von Südost auf Südwest das Absetzen von Bergungsteams an Bord verhindert. Auch wurde der Bug durch die Wellenbewegungen weiter verschoben. Es gab dabei aber keine Ölaustritte.
Zwei weitere Container hatten bis dahin auf die Barge "Hibiscus" abtransportiert werden. Nun befanden sich noch 97 Boxen an Bord. Auch Dinge, die sich losreißen könnten, wurden Stück für Stück demontiert. Die Aufbauten waren fast vollständig ausgeräumt, und die Demontage von Verkleidungen hat begonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Explosionsgefahr: Tanker "Genessa”
(Bild: Indian Coastguard)   Großbild klick!

Brennender Tanker könnte explodieren
(19.01.18) Das Feuer auf dem indischen Tanker "Genessa”, 27645 BRZ (MMSI-Nr.: 419001260), auf der Außenreede von Kandla breitete sich in der Nacht zum 19.1. weiter aus. Es drohte die Gefahr, dass nun auch die 26.000 Tonnen Gasöl erfasst werden könnten. An Backbordseite schlugen Flammen hoch, und die eingesetzten Löschfahrzeuge wurden angewiesen, eine sichere Distanz zum Tanker zu halten, falls dieser explodierte.
Der gesamte nach Kandla bestimmte Schiffsverkehr wurde gestoppt, und nur wenige Schiffe durften auslaufen. Alle auf der Außenreede von Kandla liegenden Schiffe wurden angewiesen, ankerauf zu gehen und eine sichere Seeposition mit einem Minimalabstand von fünf Meilen einzuhalten.
Der Tanker hatte 14 Meilen vor dem Deendayal Port von Kandla liegend unter dem Gewicht des Löschwassers inzwischen etwas Backbordschlagseite. Der Brand war im Maschinenraum entstanden. Alle 26 Mann wurden abgeborgen, doch der 35-jährige Chefingenieur starb später im Krankenhaus, ein Elektriker aus Borivli wurde schwer verletzt.
Die “Genessa” ist 183,2 Meter lang, 32,24 Meter breit, hat 12,22 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 46.145 Tonnen. Sie läuft für die V Ships Chennai PVT Ltd. in Chennai und wurde 2000 bei der Hyundai Heavy Industries Co. Ltd. in Ulsan als „Hellas Symphony” erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sturm brachte Schifffahrt in Holland Probleme
(19.01.18) Der Sturm, der am 18.1. über Teile Europas zog, brachte in Rotterdam den Containerumschlag zum Erliegen. Containerstacks wurden umgeweht, und Boxen landeten im Hafenbecken. In Ijmuiden machten sich ein Frachter selbstständig. Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Pretty Ivy", 22402 BRZ (IMO-Nr.: 9502817), der am Vortag von Dublin kommend festgemacht hatte, riss sich von Liegplatz 3 im Außenhafen los.
Drei Schlepper wurden zur Assistenz gerufen. Im Hoogoven Port versuchte die "Triton" das Schiff zu sichern. Um 18.30 Uhr war es unter Kontrolle im Außenhafen.
In Antwerpen riss sich der unter Liberia-Flagge laufende Containerfrachter "MSC Vaishnavi R.", 45803 BRZ (IMO-Nr.: 9227340), der am 17.1. aus Rotterdam gekommen war, los und trieb im Deurganck Dock quer zum Fahrwasser. Fünf Schlepper kämpften am Nachmittag gegen den Sturm, um den Ausreißer zurück an seinen Liegeplatz zu bekommen.
Das KNRM-Boot “Tjepke Ekkelboom” der Station Dordrecht half einem Binnenschiff, das Schäden am Ruderhaus erlitten hatte, zurück in den Schutzhafen von 's-Gravendeel. Das Patroullienboot “RWS73” kam einem anderen Binnenschiff mit Problemen zu Hilfe. Die Wellen waren so hoch, dass sie über die Ruderhäuser der Schiffe schlugen..
Quelle:Tim Schwabedissen



Abbruchfrachter strandete vorm Beachen
(19.01.18) Der türkische Frachter "Sinan Naiboglu", 972 BRZ (IMO-Nr.: 7721976), der seit Februar 2015 arrestiert war und auf der Reede der Aliaga Ship Recycling Zone darauf wartete, eines Tages zum Verschrotten auf Strand gesetzt zu werden, strandete am Morgen des 17.1. unplanmäßig. Bei starkem Wind hielten die Anker nicht mehr im Grund, und der Frachter driftete auf den Strand von Nemrut.
Es hatte sich keine Crew an Bord mehr befunden. Nach Wetterberuhigung sollte der 1979 erbaute Frachter inspiziert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ladung der Sanchi verdunstet, Schweröl läuft aus
(19.01.18) Bunkeröl könnte nun aus dem Tanker "Sanchi" auslaufen, gab Chinas State Oceanic Administration (SOA) am 18.1. bekannt. Etliche vorher nicht gesichtete Flecken trieben unweit der Untergangsstelle und wurden von Flugzeugen, Schiffen und Satelliten überwacht. Einer, der 2.5 Kilometer vom Wrack entfernt gegen 18 Uhr gesichtet wurde, schien Schweröl zu sein.
Wieviel davon sich noch an Bord befand, als der Tanker sank, war unklar. Es könnte sich um rund 1.000 Tonnen handeln. Das meiste der 136,000 Tonnen Kondensat war verbrannt oder verdunstet. Drei Flecken von insgesamt 20,7 Quadratkilometer Fläche wurden von einem Satelliten beobachtet, der umfangreichste war 17,4 Quadratkilometer groß. Die Gesamtfläche war so 80,3 Quadratkilometer kleiner als tags zuvor. An vier der insgesamt 22 Ölfkächen wurden Proben gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Vermisste nach Kutterunglück im Loch Fyne
(19.01.18) Im Loch Fyne in Argyll and Bute kenterte und sank vor dem Stonefield Castle Hotel, Tarbert, am 18.1. gegen 18 Uhr ein 40 Fuß langer Kutter. Ein anderes Schiff fing einen Notruf auf, und ein Mann konnte gerettet werden. Er kam in stabilem Zustand ins Mid Argyll Hospital in Lochgilphead.
Die beiden anderen wurden noch vermisst. Die RNLI-Boote aus Tighnabruaich, Campbeltown und Arran machten sich, unterstützt von einem Coastguard-Hellikopter aus Prestwick und Coastguard-Teams aus Tarbert, Kames, Inveraray und Crinan auf die Suche.
Auch Handelsschiffe beteiligten sich daran. Das Rettungsboot aus Campbeltown blieb die ganze Nacht auf See. Ein ROV untersuchte das Wrack, dans nahe Barmore Island nördlich von Tarbert auf Grund lag. Die Suche der übrigen Einsatzkräfte ging am 19.1. gegen acht Uhr weiter. Sie wurde durch schlechte Sicht behindert. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre „Panagia Agiasou“
(Bild: Giwrgos Merkis)   Großbild klick!

Salamis: Fähre trieb ohne Mannschaft vor Piräus
(18.01.18) Durch stürmische Winde, die teilweise eine Stärke von bis zu 9 erreicht haben, riss sich unweit des Hafens von Piräus am Morgen des 18.1. die aufgelegte griechische Fähre „Panagia Agiasou“, 5719 BRZ (IMO: 7351848), vom Anker los. Das Schiff trieb ohne Mannschaft an Bord in der aufgewühlten See. Vier Schlepper und ein Boot der Küstenwache wurden eingesetzt, um das Schiff wieder an seinen Ankerplatz zu bringen und dort zu sichern.
Das Schiff hatte bereits 2003 aufgelegen. 2007 wurde es aus Piräus abgeschleppt und eigentlich zu Abbrechern in Aliaga hätte gebracht werden sollen, wozu es aber bisher nicht kam. Es wurde 1973 als „Hankyu No. 17“ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Teen Spirit“
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!

Rügen: Seenotretter halfen Teen Spirit
(18.01.18) Auf ihren Wintertörn von Greifswald nach Gedser hatten sich die vier Segler der „Teen Spirit“ sehr gut vorbereitet. Doch trotz akribischer Planung kamen sie in ihrem dänischen Zielhafen nicht an. Ein Maschinen- und Ruderschaden nördlich der Insel Rügen machte ihnen am 17.1. einen Strich durch ihre Törnrechnung.
In den frühen Morgenstunden mussten sie die DGzRS alarmieren. Die Besatzung des Seenotrettungskreuzers „Harro Koebke“ wollte sich gerade an den Frühstückstisch setzen, als das MRCC der DGzRS sie gegen 6.30 Uhr alarmierte: Der Skipper der rund dreizehn Meter langen Segelyacht „Teen Spirit“ hatte auf dem internationalen Anruf- und Notrufkanal 16 Ruderschaden und Maschinenausfall gemeldet.
Acht Seemeilen nördlich von Kap Arkona trieb die vierköpfige Crew mit ihrer manövrierunfähigen Yacht auf der Ostsee. Dies war bei zwei bis drei Grad Lufttemperatur, Schneeschauern und mäßigem bis frischem Westwind eine sehr ungemütliche und vor allem ausweglose Situation. Die Seenotretter verloren keine Minute und liefen mit dem Seenotrettungskreuzer unter Höchstgeschwindigkeit von 25 Knoten zur Segelyacht.
Vor Ort stellten sie ohne Probleme eine Leinenverbindung zum Havaristen her. Anschließend schleppten sie die „Teen Spirit“ nach Sassnitz. Kurz vor der Hafeneinfahrt setzten die Seenotretter das Tochterboot „Notarius“ aus und nahmen die Segelyacht längsseits, um sie besser in den Hafen und an einen Liegeplatz bugsieren zu können. Gegen 11.30 Uhr war die „Harro Koebke“ wieder „klar P 3“ – einsatzbereit auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Die beschädigten Trucks
(Bild: Jessica Parker)   Großbild klick!

Feuer auf Stena-Fähre auf der Nordsee
(18.01.18) Auf der britischen Fähre „Stena Britannica", 64039 BRZ (IMO-Nr.: 9419175), brach drei Stunden nach dem Auslaufen aus Hoek van Holland zum Harwich International am Morgen des 17.1. gegen 2.30 Uhr in einem Truck auf dem Ladedeck 1 ein Feuer aus. Von dem Kühllaster breitete er sich rasch auf weitere Fahrzeuge aus. In der Enge des geschlossenen Decks gestaltete sich die Brandbekämpfung schwierig.
Um drei Uhr wurde die Coastguard verständigt, als die Fähre 6,5 Meilen östlich von Orford Ness in Suffolk war. Die Passagiere wurden zur Musterstation im vorderen Bordrestaurant beordert. Rauch zog durch die Gänge und war in den Kabinen wahrnehmbar.
Die Bordfeuerwehr ging unterdessen bereits gegen das Feuer vor. Der Essex County Fire and Rescue Service wurde um 4.20 zum Parkeston Quay alarmiert. Gegen fünf Uhr wurde die Fähre im Hafen erwartet. Schon vor dem Hafen gingen die ersten Einsatzkräfte an Bord.
Auch der East of England Ambulance Service war um 6.20 Uhr alarmiert worden und war mit zwei Ambulanz- und Hazmat-Teams vor Ort. Um Sieben Uhr war der Brand gelöscht. Dann galt es, die Fähre zu belüften und verbliebene Glutnester aufzuspüren.
Um 10.15 Uhr begann die Entladung der Fähre. Die beschädigten Trucks wurden auf dem Vorfeld aufgereiht. Dann wurde die Untersuchung der Brandursache eingeleitet. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Strahlmann-Frachter auf River Trent aufgelaufen
(18.01.18) Am 16.1. gegen 19.30 Uhr lief der unter Antigua-Barbuda-Flagge registrierte Frachter "Norderau", 2461 BRZ (IMO-Nr.: 9313670), auf der Fahrt von Derince nach Flixborough mit einer Ladung von 2957,5 Tonnen Stahl mit eineer siebenköpfigen Crew und zweo Lotsen an Bord gegen 19.30 Uhr auf dem River Trent auf Grund.
Das Schiff der Reederei Erwin Strahlmann GmbH & Co. KG in Brunsbüttel saß rund eine Meile west-nordwestlich von Alkborough, auf Position 53 41 37 N, 000 41 43 W. Zwei Schlepper wurden am 17.1. vor Ort erwartet, um dem Havaristen wieder in tieferes Wasser zu verhelfen. a.m
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Tanker vor Indien
(18.01.18) Auf dem indischen Tanker “Genessa”, 27645 BRZ (IMO-Nr.: 9183647), brach am 17.1. vor Kandla in Gujarat ein Feuer aus. Die indische Coast Guard rettete die 26-köpfige Crew von Bord, zwei von ihnen verletzt. Einer der beiden starb später im Krankenhaus.
Mit großem Einsatz wurde dann begonnen, den Brand zu bekämpfen. Das Schiff hatte eine Ladung von 30.000 Tonnen Diesel an Bord und ankerte 15 Meilen vor dem Deendayal Port in Kandla.
Dichter Rauch drang aus den Aufbauten. Vor Ort waren drei Boote der Coastguard, neun Scjhlepper der KPT, Reliance, Essar und Adani sowie eine Dornier zur Überwachung der Lage aus der Luft. Mit dem Schnellboot “C-403” wurden Wasserproben gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölunfall im Nord-Ostsee-Kanal
(18.01.18) Beim Bebunkern des unter Antigua Barbuda-Flagge laufenden Frachters "Frontera", 3870 BRZ (IMO: 9312705), kam es am 18.1. um kurz vor 5 Uhr bei der Bominflot in der Wik im Kieler Nordhafen zu einem Ölunfall. Etwa 2.000 Liter Marinediesel liefen von dem Frachter in den Nord-Ostsee-Kanal. Die Mitarbeiter der Bunkerstation im Binnenhafen alarmierten sofort die Feuerwehr und leiteten erste Maßnahmen ein.
Der Löschzug der Berufsfeuerwehr Kiel rückte mit einem Schlauchboot und Spezialgeräten zur Eindämmung von Ölverschmutzungen an. Da sich der Kraftstoff nicht wirkungsvoll bekämpfen lässt, rückten die Einsatzkräfte nach dem Auslegen der Ölsperre wieder ab. Die Wasserschutzpolizei hat die Weiterfahrt der „Frontera“, die von Gibraltar nach Helsingborg unterwegs war, untersagt.
Sie befragte die Besatzung am Kai in Kiel zu den Ursachen des Unfalls. Das Öl gelangte offenbar durch ein Entlüfterrohr ins Freie.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Halland"
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!

Kalmarsund: Frachter Oldendorfer Reeder gestrandet
(17.01.18) Der unter Zypern-Flagge laufende Frachter "Halland", 5335 BRZ (IMO-Nr.: 9436238), der am 15.1. aus Riga mit einer Ladung von 5.000 Tonnen Holz ausgelaufen war, lief am 16.1. gegen 17 Uhr im Kalmarsund vor Mönsterås in Småland mit rund sechs Knoten Fahrt auf Grund. Der Grund war offenbar ein technischer Fehler. Die schwedische Küstenwache schickte das Patroullienboot „KBV 033" (MMSI-Nr.: 266335000), zur Strandungsstelle, dessen Crew vor Ort Alkoholtests mit negative Resultat durchführte.
Es ging unweit des Havaristen auf Standby und überwachte die Lage. Der Frachter hatte rund 320
Ladung der "Halland"
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
Tonnen Diesel an Bord. Der Rumpf blieb aber derzeit offenbar intakt, und die Bunkertanks mit 300 Tonnen Öl lagen achtern und nicht im aufsitzenden Bereich. Am Morgen des 17.1. wurden Inspektoren der Transportagentur vor Ort erwartet.
Taucher der Küstenwache sollten eigentlich den Schiffsboden im Laufe des Tages untersuchen und der Eigner dann einen Bergungsplan zur Genehmigung vorlegen. Zum Zeitpunkt der Havarie waren vor Ort 15 m/s Windgeschwindigkeit aus Südost, die in den Nachtstunden abnahm. Am Morgen des 17.1. lag das Lotsenboot "Pilot 748" (MMSI-Nr.: 265514860) an der Strandungsstelle.
Dann entwickelten sich die Dinge aber günstiger als gedacht. Der Frachter begann auf Grund zu arbeiten, und der Kapitän hatte nun Sorge, dass der Propeller Schaden nehmen könnte. Deshalb wurde der Plan, nach Untersuchungen erst Ladung zu leichtern und dann mit der Bergung zu beginnen, fallengelassen.
Ohne Fremdhilfe gelang es, den Havaristen nach Auspumpen der Ballasttanks von den Felsen wieder herunter zu manövrieren. Antrieb und Ruder arbeiteten ohne Probleme, und die “Halland” warf unweit der Strandungsstelle Anker. Die „KBV 033“ blieb in der Nähe, und im Laufe des Tages sollten die Taucheruntersuchungen am Ankerplatz stattfinden.
Die “Halland” ist 119,26 Meter lang, 16,54 Meter breit, hat 6,28 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 6.805 Tonnen. Der 331-TEU-Frachter läuft für die Schifffahrtskontor Tom Wörden GmbH & Co. KG in Oldendorf und wurde 2008 von der Sainty Shipbuilding (Jiangdu) Co., Ltd. in China erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Probleme mit Rampe in Myrina
(17.01.18) Am 13.1. erlitt die griechische Fähre “Nissos Chios", 13955 BRZ (IMO-Nr.: 9215555), einen Ausfall am Hydrauliksystem der RoRo-Rampe. Sie wollte gerade den Hafen von Myrina auf Lemnos in Richtung Kavala verlassen. Nachdem Reparaturen durchgeführt und die Klasse wieder erteilt worden war, konnte das Schiff noch am selben Tag einen zweiten Anlauf nehmen. Es machte schließlich um 16.08 Uhr in Kavala fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter "Burhan Dizman 3"
(Bild: Prefet maritime de la Mediterranee)   Großbild klick!

Frachter in schwerem Sturm vor Propriano in Schwierigkeiten
(17.01.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Burhan Dizman 3", 5510 BRZ (IMO-Nr.: 9648843), erlitt, als er mit einer Ladung Stahl auf der Fahrt von Fos-sur-Mer (Bouches-du-Rhône) nach Gemlik war, drei Kilometer vor Propriano am 16.1. um 7.30 Uhr Maschinenschaden. Weil das Schiff im Sturm unweit der Küste trieb, wurde es angewiesen, sofort notzuankern. Der Notfallschlepper “Abeille Flandre" (IMO-Nr.: 7710513), der wegen der Wetterlage bereits vor die Küste von Korsika verlegt worden war, wurde zur Assistenz in Marsch gesetzt und erreichte den Havaristen um 9.30 Uhr.
Vor Ort erreichte die Windgeschwindigkeit inzwischen 100 km/h, die Wellen gingen 3,5 Meter hoch. Angesichts dieser Bedingungen wurden zusätzlich zwei Hubschrauber der Marinebase Hyères, ein Puma SAR-Helikopter der Luftwaffe in Solenzara sowie ein Dragon-Helikopter des Zivilschutzes zum Frachter entsandt. Ein Team der französischen Marine gemeinsam mit einem Inspektor aus Ajaccioa sowie der Hafenlotse von Bonifacio wurden aus der Luft auf dem Frachter abgesetzt.
Dieser hatte inzwischen langsame Fahrt aufnehmen können und machte sich, eskortiert von der „Abeille Flandre“, auf den Weg in Richtung des Hafens von Ajaccio. Dort machte der Frachter gegen 19 Uhr am Kreuzfahrtterminal fest, sodass Inspektionen und Reparaturen beginnen konnten. Die „Burhan Dizman 3“ ist 120,39 Meter lang, 17 Meter breit, hat 6,37 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 7.371 Tonnen. Sie läuft für die Dizman Shipping & Trade Co. Ltd. in Istanbul und wurde 2013 von Gisan in Istanbul erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden bei Marmaris
(17.01.18) Der unter Tansania-Flagge laufende LPG-Tanker"Golden Sea", 3643 BRZ (IMO-Nr.: 8800298), erlitt auf der Reise von Tripoli nach Temryuk in Ballast laufend am 15.1. gegen drei Uhr einen technischen Schaden vor Marmaris. Das Schiff setzte mit langsamer Fahrt seine Fahrt zu einem geeigneten Reparaturplatz fort. Es war schließlich im nordwestlichen Bereich der Reede von Marmaris Anker, wo sich die Crew daran machte, den Schaden zu beheben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einsammeln von Bargen geht weiter
(17.01.18) Das Einsatzkommando aus US Coast Guard, United States Army Corps of Engineers und Industriepartnern setzte am 16.1. den Einsatz zur Bergung losgerissener Bargen auf dem Ohio River bei Pittsburgh, Pennsylvania, and Moundsville, West Virginia fort. Das U.S. Army Corps of Engineers brach das Eis an Emsworth Lock and Dam, um das Gebiet für die Berger zu öffnen. Allerdings strömten immer neue Eisschollen nach.
25 der 27 Bargen, die sich von der Jack’s Run Fleeting Area bei Meile 4 auf dem Ohio River bei Pittsburgh losgerissen hatten, wurden inzwischen gesichert. Zwei zunächst vermisste Bargen konnten mit Überwachungsvideos oberhalb des Emsworth Dam ausfindig gemacht werden. 34 der the 35 Bargen, die sich bei Meile 94 auf dem Ohio River unweit von Moundsville selbstständig gemacht hatten, wurden ebenfalls lokalisiert. Das U.S. Army Corp of Engineers setzte Sidescan-Sonar ein, um mögliche Schifffahrtsgefährdungen ausfindig zu machen.
Diese Arbeit sollte am 17.1. weitergehen. Am Emsworth Lock and Dam wurden keine Schäden eingestellt. Zwischen Flussmeile 93 und 110 sowie 2 bis 20 wurden auf dem Ohio River Sperrzonen eingerichtet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Kanmon
(17.01.18) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter "Wen Cheng", 2423 BRZ (IMO-Nr.: 8896819), kollidierte von Yingkou kommend am 15.1. gegen 20.40 Uhr mit der Koppelbarge "Shinto No.1" vor Kanmon. Das Ausmaß der Schäden war zunächst unklar. Die "Shinto No.1" wurde am 16.1. um 7.30 Uhr in Kanmon festgemacht, die "Wen Cheng" steuerte den Hafen von Moji an, wo sie um sechs Uhr eintraf und Untersuchungen durch die japanische Coastguard eingeleitet wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer in Traforaum von Ölproduktionsschiff
(17.01.18) Am Morgen des 16.1. brach in einem Traforaum des unter Panama-Flagge laufenden FPSO “Cidade de Marica", 168407 BRZ (IMO-Nr.: 9200847), im Lula-Ölfeld im Santos Becken vor Brasilien ein Feuer aus. Es konnte von der Crew mit Bordmitteln rasch gelöscht werden. Der Schaden blieb entsprechend gering, doch die Ölproduktion wurde gestoppt, bis alle Sicherheitsüberprüfungen an Bord abgeschlossen waren. Dass Produktions- und Lagerschiff liegt rund 270 Kilometer vor der Küste auf einer Wassertiefe von 2.120 Metern. Die tägliche Produktionskapazität liegt bei 150,000 Barrel Öl und sechs Millionen Kubikmeter Gas.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Hareid
(17.01.18) Bei stürmischem Wind misslang am 15.1. um fünf Uhr das Einlaufmanöver der norwegischen Fähre "Tidefjord", 2979 BRZ (IMO-Nr.: 9419204), in Hareid im Sulesund. Sie konnte nicht mehr rechtzeitig aufstoppen, als sie den Fähranleger ansteuerte, und stieß gegen die Nordseite der Pier. Dabei wurden Fender, Rumpf und durch Bodenkontakt auch ein Propeller des Schiffes in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden war so begrenzt, dass die Fähre nicht sofort aus dem Verkehr gezogen werden musste, aber zur Reparatur später ins Dock gehen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision auf Norderelbe
(17.01.18) Am 16.1. um 16.15 Uhr kollidierte der deutsche Schubschlepper "Schub 2407" (MMSI-Nr.: 211518770), der mit unbeladenen Bargen auf der Norderelbe unterwegs war, mit der Freihafenelbbrücke. Der Schiffsführer hatte wohl die Höhe des Wasserpegels falsch eingeschätzt, als er bei Hochwasser die Brücke passieren wollte. Das Ruderhaus wurde beim Anprall eingedrückt, der Mann erlitt leichte Verletzungen am Kopf.
Die Wasserschutzpolizei nahm den Schaden auf. Ein Sachverständiger prüfte nach der Havarie die Brücke. Da an ihr keine Schäden festgestellt wurden, konnte sie anschließend wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der Schlepper wurde in den Peutehafen verholt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Barge kollidierte mit Haus
(17.01.18) Die indonesische Barge „Intan 7504“, 3162 BRZ, kollidierte am 16.1. mit einem Speedboot und einem Abfertigungsgebäude im Hafen von Tengkayu in Tarakan City. Der Schlepper, der die Barge gezogen hatte, war außer Kontrolle geraten, sodass sein Anhang ins Treiben kam und gegen das Terminaldach stieß, das beschädigt wurde. Danach stieß sie noch gegen das Speedboot, das aber fahrtüchtig blieb.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ruderer landeten bei Kollision im Rhein
(17.01.18) Am 16.1. kollidierte auf dem Rhein vor der Mülheimer Brücke gegen 11 Uhr ein Tankmotorschiff mit einem flussabwärts fahrenden Ruderboot, das daraufhin kenterte. Mit einem Achtungssignal hatte das Tankschiff das in der Strommitte fahrende Ruderboot zunächst aufgefordert, auszuweichen, doch dann kam es zum Zusammenstoß oder zur Kenterung durch die Bugwelle mit nachfolgendem Anprall ans bergfahrende Tankschiff. Zeugen sahen die Bootsinsassen im Wasser treiben und alarmierten um 11.11 Uhr die Feuerwehr.
Der 27 Jahre alte Schiffsführer alarmierte ebenfalls sofort die Revierzentrale und die nachfolgenden Schiffe. Seine Crew warf den schnell vorbeitreibenden Ruderern noch Rettungsringe zu. Zur Erkundung aus der Luft wurde der Rettungshubschrauber Christoph Rheinland eingesetzt.
Die Retter der Feuerwehr fanden die verunglückten Senioren im Bereich zwischen Mülheim und Stammheim und zogen sie an Bord der „Ursula“. Binnen 20 Minuten waren sie gerettet.
Nach einer Erstversorgung an Bord erfolgte die Übergabe der Verletzten im Alter zwischen 67 und 84 Jahren an Land.
Dies gestaltete sich wegen des nach wie vor erhöhten Rheinpegels von rund 4,70 Meter schwierig. Ein Anleger, der üblicherweise als Übergabepunkt in diesem Bereich genutzt wird, war wegen des hohen Wasserstandes nicht nutzbar. Mitglieder des Mülheimer Wassersportvereines boten Hilfe an und öffneten ihr Vereinsheim, von dem aus ein direkter Zugang zum Wasser bestand.
Drei Notärzte sowie drei Rettungswagen stellten die weitere notärztliche Versorgung der Verletzten sicher. Alle drei konnten in einem stabilen Zustand in umliegende Krankenhäuser transportiert werden. Eine Person wurde bei dem Unfall schwer verletzt, die beiden anderen Ruderer erlitten leichte Verletzungen.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 14 Fahrzeugen, je einem Lösch- und Rettungsboot sowie einem Rettungshubschrauber im Einsatz. Über 50 Einsatzkräfte trugen zum erfolgreichen Rettungseinsatz bei. Die Einheiten stammten von Feuer- und Rettungswachen aus Mülheim, Deutz, Weidenpesch, Altstadt-Süd, der Löschbootstation im Deutzer Hafen sowie von der Löschgruppe Flittard der Freiwilligen Feuerwehr Köln. Die Wasserschutzpolizei barg im Anschluss noch das beschädigte Ruderboot. Die Polizei Duisburg nahm Ermittlungen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rätsel um gestrandete Yacht gelöst
(17.01.18) Die belgische Segelyacht “Elysion”, die auf der Fahrt von Phuket nach Langkawi, Malaysia bei Sabang, Indonesien, antrieb, war zuvor von ihrem Skipper Paul Van Isacker aufgegeben worden. Nachdem das Boot auf Pulau Weh, einer kleinen Insel vor Banda Aceh, gestrandet war, wurde zunächst über das Schicksal von Boot und Skipper gerätselt. Nun wurde bekannt, dass dieser es bereits am 1.1. rund 40 Meilen westlich von Koh Lipe wegen eines gebrochenen Baums, Maschinenausfall und anderer Schäden verlassen hatte und von einem passierenden Frachter gerettet wurde. Das Boot lag am 13.1. vor dem Resort Sabang Anoi Itam in der Brandung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Ölflecken nach Untergang der Sanchi
(Datum) Zwei Ölflecken von insgesamt 109 Quadratkilometern Fläche wurden am Abend des 16.1. von den chinesischen Behörden mit Satelliten an der Untergangsstelle der “Sanchi” festgestellt. Einer war 69, der andere 40 Quadratkilometer groß. Schiffe nahmen 31 Wasserproben an der Untergangsstelle, in denen offenbar auch Schweröl enthalten war. Es wurde als unwahrscheinlich eingeschätzt, dass das auf dem Wasser treibende Öl die Küsten Japans erreichen würde.
China bereitete nun den Einsatz eines ROV vor, dem eventuell auch Taucher folgen sollen, um das in 115 Metern Tiefe südöstlich von Shanghai liegende Wrack zu untersuchen und Lecks darin abzudichten. Das Shanghai Maritime Search and Rescue Centre wollte sich mit Bergungsschiffen an der Operation beteiligen. Es wäre auch denkbar, Teile der Ladung abzupumpen, damit sie nicht den Meeresgrund kontaminieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


12 Fischer vor Beypore gerettet
(17.01.18) Die indische Coast Guard rettete am 16.1. die 12-köpfige Crew des Kutters “Stenny”, der 35 Meilen vor Beypore halb unter Wasser im Meer trieb. Das Schiff war nach Munambam im Ernakulam-Distrikt unterwegs, als es durch einen Riss Wassereinbruch erlitt. Das Schnellboot „C-144“ lokalisierte es gegen ein Uhr und nahm die 12 Fischer aus Tamil Nadu an Bord.
Die “Akshara” und “Thadeyus” schleppten das Wrack, eskortiert vom Boot der Coast Guard, dann nach Beypore. Hier traf es um 17.45 Uhr ein. Die Schiffbrüchigen wurden dem Marine Enforcement Wing des State Fisheries Department übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter ging vor Ghana in Flammen auf
(17.01.18) Das Eastern Naval Command der Ghana Armed Forces (GAF) rettete am 14.1. die sechsköpfige Crew des Kutters “Synagogue”, der vor der Küste in Flammen aufgegangen war. Ein Mann, der sich im Maschinenraum aufgehalten hatte, wo der Brand entstand, wurde mit schweren Brandverletzungen erst ins Tema General Hospital und von dort ins 37 Military Hospital gebracht.
Um 9.20 Uhr lief die Sampa Nunoo“ zur Unglücksstelle aus und traf um 10.15 Uhr dort ein. Die Crew war zwischenzeitlich von einem anderen Kutter, der „Nataraj“, an Bord genommen worden. Dort ging die „Sampa Nunoo” längsseits und übernahm die Ghanaer.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tote und Vermisste vor Myanmar
(17.01.18) Mindestens eine Person kam ums Leben, eine weitere wurde verletzt und vier Mann wurden vermisst, nachdem im Pauktaw Township im Rakhine-Staat von Myanmar am 15.1. um 15 Uhr der Frachter "Thawara Myita," auf der Fahrt von Yangon nach Sittwe mit einem zwischen Kywi Pyin und Phaung Gar vor Anker liegenden, hölzernen Kutter kollidierte. Dessen Brückenwache kam sofort ums Leben, als dieser kenterte. Sieben Crewmitglieder des Kutters blieben unversehrt. Die Suche nach den Vermissten dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Schaufelraddampfer auf dem Ohio River gesunken
(17.01.18) Die U.S. Coast Guard sah keine Gefahr einer Umweltverschmutzung, nachdem auf dem Ohio River am vergangenen Wochenende die Raddampfer „Blennerhassett” und „Centennial“ auf der Belpre-Seite des Flusses bei Sturm mit schweren Regenfällen gesunken waren. Sie hatten beide keinen Kraftstoff an Bord gehabt. Die zwei Schiffe, die Dave Ruble gehören, hatten dort schon mehrere Jahre gelegen, nachdem eine andere Reederei den Auftrag, von Mai bis Oktober Besucher auf dem Ohio River nach Blennerhassett Island zu bringen, erhalten hatte.
Die Schiffe hatten einst auch regelmäßig am Ohio River Sternwheel Festival in Marietta teilgenommen. Nach dem Untergang ragten nur noch die Aufbauten und Schornsteine der beiden Schiffe mit Steuerbord-Schlagseite im Uferbereich des Flusses liegend aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision im Suez-Kanal
(17.01.18) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende LPG-Tanker "Ethane Opal", 57494 BRZ (IMO:9752292), kollidierte am 15.1. gegen 12 Uhr beim Manövrieren in geringer Distanz zu vier anderen Schiffen mit zwei Fähren bei Qantara. Die Havarie ereignete sich während des Transits des Suez Kanals in südlicher Richtung. Der Tanker konnte die Reise fortsetzen und befand sich gegen 20 Uhr rund 14 Meilen von Ismailia entfernt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kreuzfahrtpassagiere bei Bootskollision verletzt
(17.01.18) Vor der Royal Phuket Marina kollidierten im Ao Sapam Channel in der Lagune des Zufahrtskanas, am 16.1. um 16.30 Uhr die beiden Ausflugsboote „Pimracha”’und „Sattakamol“, Dabei wurden fünf italienische Touristen und ein Thailänder verletzt. Zwei der Urlauber kamen schwer verletzt in die Vachira und Phuket International (Siriroj)-Krankenhäuser.
Die achtköpfige Toruistengruppe war mit dem italienischen Kreuzfahrtschiff “Costa Victoria” (IMO-Nr.: 9109031) nach Phuket gekommen und hatte den Tag über vor Patong Beach mit der „Satakamol“ geankert. Als es zurück zur RPM-Pier ging, kam ihnen die “Pimracha 5” mit einer dreiköpfigen Crew entgegen, und es kam zur Kollision. Beide Bootsführer wurden für die laufenden Untersuchungen verhaftet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Shuttleboot "Island Breeze" in Vollbrand
(Bild: Pasco County Fire Rescue)   Großbild klick!

Brand auf Shuttleboot forderte nachträglich ein Menschenleben
(16.01.18) Der Brand auf dem Shuttleboot "Island Breeze", das mit rund 50 Passagieren an Bord am 14.1. gegen 16 Uhr in Brand geraten war, forderte nachträglich noch das Leben einer Frau. Sie starb gegen 22 Uhr, einige Stunden nach der Flucht von dem Boot, kurz nach dem Eintreffen im Regional Medical Center Bayonet Point. Offenbar war sie zunächst heimgekehrt, dann aber Beschwerden bekommen.
Acht andere Passagiere, die im Krankenhaus behandelt wurden, konnten inzwischen entlassen werden. Insgesamt waren 15 Personen überwiegend leicht verletzt worden. Das Boot der Tropical Breeze Casino hatte bereits kurz nach dem Auslaufen aus Port Richey Maschinenprobleme gehabt.
Als der Skipper in den Hafen, der 55 Kilometer nordwestlich von Tampa liegt, umkehren wollte, brach auf einmal offenes Feuer aus. Glücklicherweise konnte er das Boot noch ans nahe Ufer bugsieren. Die Passagiere sprangen dann im flachen Wasser über Bord.
Larry Santangelo, 57, sah den Brand, als er in der Nachbarschaft war, und dachte zunächst, sein eigenes Haus brenne. Als er zurückfuhr, sah er das Boot keine 100 Meter in Vollbrand vor dem Ufer im hüfttiefen Wasser liegen. Von Bord geflüchtete Menschen liefen bereits verwirrt am Strand umher, nass und kalt, eine Frau brach nach Erreichen des Lands zusammen und erbrach sich. Santangelo brachte 30 der Schiffbrüchigen zum Aufwärmen in seiner Garage unter.
Sie drohten bei kräftigem Wind Unterkühlungen zu erleiden. Das Boot brannte derweil komplett herunter. Nur die amerikanische Flagge am Bug hielt Hitze und Flammen stand.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker vor Kea auf Grund gelaufen
(16.01.18) Der russische Tanker "VF Tanker 1", 5075 BRZ (IMO-Nr.: 9640499), lief am 14.1. um 01.30 Uhr auf einen Unterwasserfelsen südöstlich der Insel Kea Island auf Position 37 34 N 24 16 O. Dabei kam es zu einem kleinen Riss in einem Ballasttank des Vorschiffs. Nachdem er sich wieder befreit hatte, wurde er von der "Aegaias" der Küstenwache zu einem Ankerplatz auf der Reede von Lavrion eskortiert.
Bis zur Untersuchung und Reparatur wurde ein Weiterfahrverbot ausgesprochen. Die 12-köpfige Crew war unversehrt geblieben. Am 15.1. setzte der Tanker die Reise Tanger-Istanbul bereits wieder fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter „Chia Ming Lun”
(Bild: Penghu County Fire Station)   Großbild klick!

Treibendes Netz: Frachter mit 1000 Postsendungen verloren
(16.01.18) Am 10.1. lief der chinesische Frachter „Chia Ming Lun”, 588 BRZ, der zwischen Longmen und Chiayi in Huxi verkehrte, an der Nordostküste von Dongji Island auf Grund, nachdem er zuvor durch ein aufgegebenes, im Meer treibendes Fischernetz im Antrieb manövrierunfähig geworden war. Das Schiff trieb fünf Meilen südöstlich von Penghu. Es hatte eine achtköpfige Crew, vier Taiwanesen und vier Indonesier, an Bord.
Der Versuch, die Drift durch Ankerwurf zu stoppen, misslang in stürmischer See. Die Marine Patrol Administration schickte vier Boote sowie Helikopter zu Hilfe. Am 11.1. um 4.25 Uhr gelang es, die Seeleute aus der Luft zu evakuieren, bevor das Schiff auf den Felsen der Insel strandete.
Die Schiffbrüchigen wurden unversehrt zum Ma Gong Airport gebracht. Am 15.1. gelang es nach Wetterberuhigung erstmals, das auf Felsen in der Brandung liegende Schiff, das 930 Briefe und 231 Pakete, überwiegend von Studenten der National Penghu University of Science and Technology, die von Magong im Penghu fürs chinesische Festland bestimmt waren, an Bord hatte, zu untersuchen. An Backbordseite wie auch an Steuerbord auf Höhe des Maschinenraums entstanden Risse im Rumpf.
Das Schiff lag mit 15 Grad Steuerbordschlagseite auf Grund, und der Maschinenraum war geflutet. Ölsperren wurden ausgelegt und die 4,5 Tonnen Diesel und 1,3 Tonnen sonstiger ölhaltiger Stoffe abgepumpt. Das Wrack selbst sollte nicht mehr geborgen und die Postempfänger entschädigt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Dreifachkollision in Brake
(16.01.18) Am 15.1. gegen 14.30 Uhr kam es zu einer Havarie mit drei Schiffen, als der zyprische Frachter "Peikko", 1521 BRZ (IMO-Nr.: 8324684), nach Löschen seiner von Rostock nach Brake bestimmten Hafen dort den Liegeplatz wechseln wollte. Der 55-jährige russische Kapitän unterschätzte dabei den mit 5 km/h fließenden Tidenstrom und den kräftigen Wind, sodass sein Schiff außer Kontrolle geriet. Es kollidierte daraufhin mit dem unter Bahamas-Flagge laufenden Bulkcarrier "Aracari Arrow", 29369 BRZ (IMO-Nr.: 9008706), der von Vlissingen kommend am Voretag an der Südpier festgemacht hatte, sowie dem unweit davon vertäuten, deutschen Schlepper "Mistral", 274 BRZ (IMO-Nr.: 6923888).
Der Bulkcarrier wurde dabei so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dass die Dienststelle Schiffssicherheit der Berufsgenossenschaft Verkehr ein Auslaufverbot über das eigentlich noch in der Nacht nach Rouen bestimmte Schiff verhängte. An der „Peikko“ entstand ein Riss im Rumpf, der im Lauf des Tages geschweißt wurde. Um 19.30 Uhr durfte sie die Weiterreise nach Aarhus antreten, wo sie am 17.1. eintreffen sollte.
Gegen den Unfallverursacher wurde durch die Beamten der Wasserschutzpolizeistation Brake ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Auf Anordnung der Hafenbehörde Brake erhoben sie eine Sicherheitsleistung in Höhe von 225 €.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker "Sanchi"
(Bild: Ministry of Transport)   Großbild klick!

Ist Sanchi eine tickende Zeitbombe?
(16.01.18) Der Ölteppich aus dem gesunkenen Tanker "Sanchi" vor Japan war nach Angaben der japanischen Coast Guard am 15.1. rund 13 Kilometer lang und 11 Kilometer breit. Durch die Bekämpfungsmaßnahmen durch die eingesetzten Patroullienboote schrumpfte er aber zunächst. Das Feuer auf der Wasseroberfläche wurde am Morgen gelöscht.
Die schwarze Rauchwolke stand noch mehrere Stunden lang über der Untergangsstelle. Dann wurde ein 15 Kilometer langer Ölteppich im Südwesten der Untergangsstelle festgestellt. Ein zweiter, der 18 Kilometer lang war, wurde östlich der Position entdeckt, wo das Wrack des Tankers auf rund 100 Metern Tiefe rund 300 Kilometer östlich von Shanghai nun auf dem Meeresgrund lag.
Vom 14. bis zu den Mittagsstunden des 15.1. breitete er sich von zuvor 3,9 auf 52 Quadratmeilen aus. Umweltschätzer forderten, das darin verbliebene Öl nach Möglichkeit abzupumpen. Da die meisten Tanks durch Brand und Explosionen beschädigt wurden, war derzeit unklar, wieviel Kondensat sich noch darin befand.
Quelle:Tim Schwabedissen


Containerfrachter lief vor Chittagong auf Grund
(16.01.18) Der maltesische Containerfrachter "Tzini", 20239 BRZ (IMO-Nr.: 9625906), lief am Morgen des 15.1. auf einer Seite des Zufahrtskanals nach Chittagong auf Position 22 13 N 091 48 O auf Grund. Er hatte einem Kutter ausweichen wollen, der plötzlich aus dem dort herrschenden, dichten Nebel auftauchte, als er von der Außenreede zu einem Liegeplatz im Hafen verholen wollte.
Mit dem Abendhochwasser gelang es, Schiff wieder freizubekommen. Es hatte den übrigen Verkehr vom und zum Hafen nicht behindert, da es außerhalb des Fahrwassers mit leichter Steuerbordschlagseite festsaß. Nach der Bergung wurde es wieder vor Anker gelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Serviceboot im Sturm in Schwierigkeiten
(16.01.18) Das NSSR-Rettungsboot "Harald V" assistierte am Morgen des 15.1. gegen sieben Uhr dem norwegischen Serviceboot "Holmtun" (MMSI-Nr.: 257771600), dass vor Rørvika in Trøndelag in stürmischer See und bei starkem Wind in Schwierigkeiten geraten wurde. Es erreichte den 15 Meter langen Katamaran bei Folda, südlich von Gjæslingen, und eskortierte ihn in den Hafen von Rørvik, wo beide Schiffe gegen 13.15 Uhr eintrafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff lief auf dem Main auf Grund
(16.01.18) Infolge eines Fahrfehlers lief am 14.1. ein 110 Meter langes Binnenschiff auf dem Main in Unterfranken auf Grund. Vier Stunden saß es am Vormittag zwischen den Schleusen Viereth und Limbach am Ufer auf Grund, bevor es mit Hilfe eines Eisbrechers des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes wieder befreit werden konnte. Der 56-jährige deutsche Schiffsführer hatte bei Dunkelheit in der Engstelle am Eschenbacher Eck, wo sich einige Buhnenfelder im Main befinden, bei seiner Fahrt stromabwärts falsch navigiert und wollte eine kleine Insel rechts passieren.
Erst im letzten Augenblick erkannte er seinen Fehler, konnte jedoch das mit 1.700 Tonnen Stahlblech beladene Gütermotorschiff nicht mehr stoppen. Da ein Schleppversuch mit Hilfe eines nachfolgenden Güterschiffes fehlschlug, musste die Besatzung des Eisbrechers von der Schifffahrtsverwaltung den Havaristen vier Stunden nach der Havarie aus seiner Lage befreien.
Die Beamten der Wasserschutzpolizei überprüften anschließend das Schiff auf Schäden, es war aber kein Leck entstanden. Es konnte die Fahrt im Laufe des Tages fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


250 Passagiere auf hoher See vor Bangladesch gestrandet
(16.01.18) Das unter Bangladesch-Flagge laufende Fahrtgastschiff “Kajal”, 480 tdw (IMO-Nr.: 8012762), erlitt mit 250 Passagieren an Bord am Nachmittag des 15.1. nahe Saint Martin’s Island im südlichen Bangladesch Maschinenausfall.
Sie befand sich auf der Fahrt von Saint Martin’s zum Festlandhafen Teknaf. Am Abend trieb es immer noch in der See und wartete auf das Eintreffen der „Kutubdia“ (IMO-Nr.: 8012712) derselben Reederei, die Hilfe leisten sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Versorgungstanker bei Chios aufgelaufen
(16.01.18) Am 16.1. lief der griechische Tanker "Eko 2", 2978 BRZ (IMO-Nr.: 9393955), vor der Küste von Psara, einer kleinen Insel nordwestlich von Chios in der östlichen Ägäis, auf Grund. Er hatte eine 17-köpfige Crew an Bord und war unterwegs mit einer Ladung Gasöl von Lesbos nach Chios, als er im flachen Wasser bei 5-6 Beaufort Wind vor dem Hafen von Psara auf Sandgrund auflief. Die griechische Coastguard überwachte den Havaristen, und ein Schlepper wurde aus Chiosangefordert, um ihn wieder flottzumachen.
Die "Eko 2" war das erste Mal unterwegs nach Psara, um die einzige Servicestation für Gasöl zu versorgen. Sie lag rund 30 Meter vor dem Gebiet von Spitalia fest. Auf Psara wurde nun gehofft, den Tanker rasch freizubekommen, damit der Insel nicht das Öl ausgeht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trümmer thailändischen Ausflugsboots entdeckt
(16.01.18) Taucher fanden Trümmer des gesunkenen Ausflugsbootes „King Poseidon 959“ vor der Viking Cave. Ein Team des Hat Noppharat Thara–Mu Ko Phi Phi National Park, Offiziere der Krabi Marine, Forensische Polizei und Taucher waren am 15.1. vor Ort, um die angetriebenen Reste zu untersuchen. Sie befanden sich rund 200 Meter von der Stelle entfernt, an der das Boot explodiert war. Lediglich der Bug, der Schiffsboden und die drei Maschinen blieben übrig. Die Wrackreste wurden zum Ufer gezogen und mit Bojen versehen. Sie sollten auf die Ursache der Explosion hin untersucht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motorboot gestrandet auf Siri-Schäre
(Bild: Terese Torgesen)   Großbild klick!

Motorboot landete auf Siri-Schäre
(15.01.18) Ein Motorboot strandete am Abend des 13.1. auf der Siri-Schäre zwischen Bjørnøy und Langøy. Es handelte sich um eine 24 Fuß lange NB-750. Die Polizei wurde um 19.15 Uhr verständigt. Der Skipper wollte das Boot am 14.1. bergen lassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden im Englischen Kanal
(15.01.18) Der holländische Frachter "Frisian River", 1862 BRZ (IMO-Nr.: 9421623), erlitt am 14.1. auf Position 51 09 N 01 26 O im Englischen Kanal Probleme mit den Öleinspritzdüsen der Maschine. Er befand sich mit einer Ladung Düngermittel und einer sechsköpfigen Crew an Bord auf der Fahrt von Sas van Ghent nach Le Legue.
Es verließ die Verkehrstrennungszone bei der südwestlichen Leuchttonne von Goodwin und ankerte auf Position 51 09 15N, 001 26 57.6 O zur Reparatur. Die Dover Coastguard wurde über den Schaden und die voraussichtliche Reparaturdauer von erwarteten vier bis fünf Stunden informiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schaden am Containerfrachter "Cap San Tainaro"
(Bild: Juan Carlos)   Großbild klick!

Containerkran kappte Mast
(15.01.18) Nach dem Eintreffen in Valparaiso wurde der am 10.1. von Angamos gekommene, unter Singapur-Flagge laufende Containerfrachter "Cap San Tainaro", 118938 BRZ (IMO-Nr.: 9633965), während der Ladungsoperationen von einem Containerkran des Pacifico Sur Container Terminal beschädigt. Er traf einen Mast auf dem Peildeck des 333 Meter langen Frachters und brach diesen ab.
Die geplante Weiterreise des Frachters nach Callao, wo, er am 16.1. hätte eintreffen sollen, verzögerte sich wegen der notwendigen Reparaturarbeiten. Am 15.1. lag die “Cap San Tainaro” weiter am Kai in Valparaiso.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall vor Linosa
(15.01.18) Am 14.1. erlitt die italienische Fähre "Sansovino", 10977 BRZ (IMO-Nr.: 8705709), die zwischen Porto Empedocle, Linosa und Lampedusa verkehrt, einen Ausfall einer ihrer Maschinen. Sie befand sich bereits drei Meilen vor Linosa, kehrte aber zum Unmut der 65 Passagiere an Bord, um 19.20 Uhr in den Abgangshafen Porto Empedocle zurück.
Hier sollte sie repariert werden. Die italienische Fähre "Pietro Novelli" (IMO-Nr.:7717339) nahm am 15.1. den Ersatzbetrieb auf. Sie sollte auch 4.000 Kisten frischen Fischs an Bord nehmen, die in Lampedusa auf die Verschiffung nach Porto Empedocle warteten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden stoppte Fähre in Igoumenitsa
(15.01.18) Am Abned des 13.1. erlitt die Fähre "Euroferry Olympia", 33588 BRZ (IMO-Nr.: 9010175), einen Schaden an einem Kessel, durch den es zu einem Ausfall der Hauptmaschine kam, als sie gerade von Igoumenitsa nach Ancona auslaufen wollte.
Die Hafenbehörde erteilte ein Weiterfahrverbot, bis der Schaden repariert und die Klasse wieder erteilt worden war. Die eingeschifften 111 Passagiere mussten wieder von Bord gehen und wurden mit einer anderen Fähre weiter transportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsschwimmer im Einsatz für havarierten Kutter
(15.01.18) Am 14.1. wurde der südafrikanische Kutter “Derek 1” manövrierunfähig, weil ihm eine Leine in den Propeller geraten war. Das in Saldanha beheimatete Schiff trieb zwischen Hartenbos und Dias Beach und bat über Funk um Hilfe. Zunächst sollten private Taucher das Hindernis entfernen, standen jedoch nicht kurzfristig zur Verfügung.
Deshalb schickte die NSRI Mossel Bay die “Rescue 15”. Vor Ort gingen Rettungsschwimmer ins Wasser, die die Leine abschneiden konnten. Danach war der Kutter wieder fahrtüchtig.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einsammeln losgerissener Bargen geht voran
(15.01.18) Das Einsatzkommando aus ÄUS Coast Guard, dem United States Army Corps of Engineers und Partnern konnte nach dem massenweisen Losreißen von Bargen bei Flussmeile 94 auf dem Ohio River nahe Pittsburgh, Pennsylvania, und Moundsville, West Virginia, am 14.1. insgesamt 38 der 45 Gefährte bergen und sichern. 25 der 27 Bargen, die sich in der Jack’s Run Fleeting Area auf dem Ohio River nahe Pittsburgh bei Flussmeile 4 selbstständig machten, wurden bislang wiedergefunden. Fünf von ihnen waren über den Emsworth Lock & Dam getrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Fischfrachter
(15.01.18) Auf dem russischen Fischtransporter "Gutsul", 3212 BRZ (IMO-Nr.: 6900068), brach am 12.1. gegen 20 Uhr im Hafen von Nachodka an Liegeplatz 5 ein Feuer im Kabinenbereich aus. Die Feuerwehr war mit sechs Fahrzeugen und 23 Mann binnen einer Viertelstunde vor Ort und hatte den Brand um 23.40 Uhr unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch länger.
Ein Bereich von rund 150 Quadratmetern wurde vom Feuer beschädigt. Eine Person erlitt Verletzungen im Gesicht und musste vor Ort behandelt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden bei Newhaven
(15.01.18) Der finnische Frachter "Link Star", 5627 BRZ (IMO: 8805602), erlitt mit einer neunköpfigen Crew und einer Ladung von 3.726 Tonnen Papierrollen an Bord am 12.1. gegen 23 Uhr Maschinenprobleme rund 18 Meilen südlich von Newhaven auf Position 50 32.600 N, 000 07.467 W. Er war von Rauma nach El Ferrol unterwegs. Nachdem es der Crew gelungen war, den Schaden zu beheben, nahm er wieder Fahrt auf und erreichte am 15.1. um 7.20 Uhr den Zielhafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Portland Bill
(15.01.18) Am 13.1. um 18.20 Uhr erlitt der Frachter "Scheldegracht", 16639 BRZ (IMO-Nr.: 9202510), mit einer 15-köfpigen Crew und einer Ladung von 12.263 Tonnen Papier an Bord Probleme mit dem Zylinder der Hauptmaschine rund 20 Meilen südsüdöstlich von Portland Bill auf Position 50 12.8321 N, 02 10.7870 W.
Es gelang den Bordingenieuren, den Schaden noch am selben Tag zu beheben, und das Schiff setzte seine Reise fort. Es kam von Eemshaven und sollte am 23.1. den Hafen von Baltimore, USA, erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper erlitt Propellerschaden
(15.01.18) Der unter Panama-Flagge laufende Schlepper "Nas Pathfinder", 224 BRZ (IMO-Nr.: 7312402), erlitt am 13.1. gegen 21 Uhr beim Verschleppen eines Fahrzeugs von Harlinen nach Messia einen Propellerschaden sechs Meilen von der Dover Coastguard Station TSS und trieb auf Position 51 03.483 N, 01 27.667 O. Der Eigner suchte Schleppassistenz aus eniem französischen Hafen
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff auf Ijsselkopf aufgelaufen
(15.01.18) Das holländische Binnenschiff "Gooiland", 1000 ts (EU-Nr.: 02203973), das am 9.1. mit einer Ladung Sand von Rotterdam nach Looward ausgelaufen war, trieb am 10.1. beim IJsselkopf quer in der Flutströmung und lief dann auf Grund. Der Frachter war von der Gelder-IJssel gekommen und wollte in den unteren Lauf des Rhein eindrehen, als sich die Havarier ereignete. Am 11.1. lag das Schiff beim Pannerdensch-Kanal.
Quelle:Tim Schwabedissen


Welle stieg auf Brücke ein
(15.01.18) Am Nachmittag des 12.1. wurde der unter Färöer-Flagge laufende Trawler "Nyborg", 1198 BRZ (IMO-Nr.: 9202455), von einer großen Welle getroffen, als er sich zwischen den Färöern und den Shetlands auf dem Weg in ein Fanggebiet befand. Zwei Scheiben des Ruderhauses wurden eingeschlagen, und der Rudergänger stand zeitweilig kniehoch im Wasser. Er wurde von den Scherben getroffen und durch die Wucht der Welle zu Boden geschlagen. Dabei brach er sich einen Arm und erlitt weitere Verletzungen.
Das Wasser strömte durch die Brücke in die darunterliegenden Räume. Praktisch die gesamte Elektronik wurde lahmgelegt. Zwar riegelte der Bordingenieur sofort die Brückenversorgung ab, doch konnte er nicht verhindern, dass auch die Hauptmaschine zunächst ausfiel. Es gelang der Crew aber wenig später, sie wieder zu starten. Die beiden Trawler "Eysturbúgvin" und "Westbúgvin", die sich in der Nähe der "Nyborg" befanden, alarmierten nach einem Funkkontakt einen Rettungshubschrauber.
Dieser barg den Verletzten ab und flog ihn ins Krankenhaus von Thorshavn. Trotz der starken Schäden blieb die „Nyborg“ manövrierfähig. Die "Eyjafjörgvin" nud "Westbúgvin" eskortierten sie in Richtung der Färöer-Inseln, wo die Patroullienboote "Brimil" und "Vædderen" den weiteren Geleit übernahmen. Die "Nyborg" erreichte schließlich den Hafen von Runavík, wo die Schäden repariert wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Glücksspieler hatten Pech mit Shuttleschiff
(15.01.18) Vor der Küste Floridas geriet das Shuttleschiff „Island Breeze“ der Sun Cruz Casino Company mit 50 Menschen an Bord am 14.1. gegen 16.15 Uhr in Brand. Es war in der Tampa Bay unterwegs zu dem Casinoschiff "Tropical Breeze Casino“, als nach einem Problem am Motor Feuer ausbrach. Das Boot hatte von Port Richey im Pasco County abgelegt, kehrte aber gegen 16 Uhr um, als die Crew den Schaden bemerkte.
Doch bevor es den Hafen erreichte, breiteten sich die Flammen auf dem ganzen Schiff aus. Alle Passagiere sprangen ins flache Wasser knapp 100 Meter vor der Küste, um sich in Sicherheit zu bringen, und konnten selbstständig die Küste erreichen. Ein Anwohner nahm etwa 30 Unterkühlte auf und brachte die Schiffbrüchigen in seiner Garage zum Aufwärmen unter. 15 Verletzte mussten anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Die US Coast Guard und das Florida Fish and Wildlife Commission wurden alarmiert. Das Sheriff’s Office der Port Richey-Polizei nahm Ermittlungen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastschiff fuhr gegen Brückenpfeiler
(15.01.18) Am späten Nachmittag des 14.1. kollidierte ein Flussfahrgastschiff mit der Alten Mainbrücke in Marktheidenfeld im Main-Spessart-Landkreis. Als es an einem Pfeiler der Brücke entlangschrammte, wurde ein Stück des historischen Sandsteinpfeilers herausgebrochen. Das Schiff hatte keine Passagiere an Bord und konnte seine Fahrt fortsetzen.
Die Marktheidenfelder Brücke wurde für den Autoverkehr gesperrt. Ein Gutachter sollte die Brücke am 15.1. genauer inspizieren. Die Sperrung der Brücke sorgte für Behinderungen im Berufsverkehr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Weiterhin Rauch an Untergangsstelle der Sanchi
(15.01.18) Nach dem Untergang der „Sanchi“ im Ostchinesischen Meer hat sich ein zehn Seemeilen langer und bis zu vier Seemeilen breiter Ölteppich. Das Schiff war am 14.1. um 8.40 Uhr rund 315 Kilometer westlich von Sokkozaki auf der Insel Amami Oshima, die zur nördlichen Ryukyu –Inselkette gehört, brennend gesunken. Die Einsatzkräfte haben damit begonnen, Öl an der Meeresoberfläche aufzufangen und zu binden. Die Suche nach Überlebenden wurde indes eingestellt.
Über der Unglückstelle, an der unverändert brennendes Öl trieb, stieg weiterhin dichter Rauch auf. Der Tanker transportierte 136.000 Tonnen Ölkondensat, ein flüssiges und leicht brennbares Erdölprodukt. Größere Sorgen bereiteten aber die rund 1.000 Tonnen Schweröl geladen, die sich in den Bunkertanks befanden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kreuzfahrtschiff assistierte bei Rettung von Seglern
(15.01.18) Die 40 Fuß lange Segelyacht „Claire de Lune“ mit einer 51-jähigen Frau und einem 54-jährigen Mann an Bord, beide aus Noumea in New Caledonia, strandete am 14.1. bei Cape Raoul. Der Westpac Rettungshubschrauber sowie das australische Kreuzfahrtschiff “Coral Discoverer”, 1779 BRZ (IMO-Nr.:9292747), kamen den beiden zu Hilfe. Die tasmanische Polizei koordinierte die Rettungsaktion.
Die raue See erschwerte die Hilfe für die beiden, die um 4.30 Uhr über VHF einen Notruf abgesetzt hatten. Das AMSA Rescue Co-ordination Centre in Canberra fing das Notsignal der südlich von Port Arthur gestrandeten Yacht auf. Das Kreuzfahrtschiff steuerte geschütztes Wasser an der Ostseite von Cape Raoul und setzte das Tenderboot “The Explorer” sowie eines seiner Zodiacs aus.
Beide Boote gingen unweit der Yacht auf Standby, bis die beiden Segler gegen sieben Uhr von den Felsen von Shipstern Bluff, auf die sie hatten flüchten können, gerettet worden waren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Hartlepool auf Grund gelaufen
(15.01.18) Das RNLI-Boot aus Hartlepool wurde am 14.1. um 18.55 Uhr alarmiert, nachdem der britische Kutter "Nereus - INS 172" (MMSI-Nr.: 235096106) mit einer sechsköpfigen Crew an der Zufahrt zum Hartlepool-Channel auf Grund gelaufen war. Um 19.10 Uhr lief die Freiwilligencrew aus und erreichte den Havaristen wenige Minuten später. Vor Ort wurde entschieden, den Kutter abzuschleppen, wenn das Wasser ausreichend gestiegen war.
Dies war um 21.50 Uhr der Fall. Nachdem die “Nereus” wieder flottgemacht war, wurde sie um 22.20 Uhr am Hartlepooler Fischereikai festgemacht. 20 Minuten später war das Rettungsboot zurück an der Ferry Road Station und wurde um 22.50 Uhr wieder einsatzklar gemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Schiffe suchen weiter nach gesunkener San Juan
(15.01.18) Das Patroullienboot ARA “Islas Malvinas” hat jetzt von Ushuaia kommend das Suchgebiet, in dem das argentinische U-Boot ARA “San Juan” am 15.11.2017 verschwand, erreicht und sollte gemeinsam mit der russischen „Yantar” und der argentinischen Korvette ARA „Spiro“ weiter versuchen, die Untergangsstelle aufzuspüren. Eine Reihe von Kontakten, die die „Yantar” prüfte, haben sich als nicht zielführend erwiesen.
Die Freunde und Verwandeten der 44-köpfigen U-Bootscrew beklagten sich unterdessen, dass sich nur zwei argentinische Schiffe vor Ort befänden und forderten mehr Unterstützung der Marine.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tod dreier Teenager vor Dahanu war fahrlässig
(15.01.18) Nach dem Tod dreier Teenager wurden die Betreiber eines Kutters, der am 13.1. überladen vor Dahanu Beach gekentert war, verhaftet. Sie hatten gehofft, mit Ausflugsfahrten mehr als mit der Fischerei zu verdienen. Jedoch war ihr Kutter “Dahanu chi Rani” dafür weder zugelassen noch ausgelegt.
Das Brüderpaar aus Nani Dahanu hatte jahrelang in der Fischerei sein Geld verdient, entschied am 10.1. aber, nun lieber Ausflugsfahrten anzubieten. Dies wurde drei 17-jährigen nun zum Verhängnis, während 35 Schulkollegen gerettet werden konnten. Einige Schwimmschläuche und bestenfalls ein paar Rettungswesten waren die einzigen Rettungsmittel an Bord, als die Schüler der KL Ponda High School und des Junior College in Dahanu an Bord gingen.
Als der Kutter zwei Meilen vor der Küste zu kentern begann, versuchten sie verzweifelt, die Knoten von drei Schwimmhilfen, die an der Reling hingen, zu öffnen, doch dies gelang ihnen nicht. Der Kutter hatte sich auf die Seite gelegt, als zu viele der Fahrgäste auf dem oberhalb der Brücke aufgesetzten Aussichtsdeck waren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Untergang bewahrt
(15.01.18) Am 15.1. gegen fünf Uhr funkte der Kutter „La P'tite Elsa”, 5,92 BRZ (MMSI-Nr.: 227688030), nach einem Wassereinbruch Mayday. Die zweiköpfige Crew konnte die Leckage weder finden noch das Wasser, das in einer Luke 60 Zentimeter hoch stand, auspumpen. Das CROSS Jobourg schickte die beiden Patroullienboote “Pluvier” und “Cormoran” zu dem Havaristen, der sich drei Meilen östlich der Saint-Marcouf-Inseln in der Seine-Bucht befand.
Um 5.30 Uhr setzten diese ihre schnellen Hilfsboote aus. Drei Mann gingen mit einer Pumpe an Bord der „La P'tite Elsa”. Die “Pluvier” übernahm das On-Scene-Command. Nachdem der Wassereinbruch unter Kontrolle war, nahm die “La P'tite Elsa” um 7.30 Uhr Kurs auf Grandcamp-Maisy.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gütermotorschiff "Dorothea"
(Bild: Coen van der Kammen)   Großbild klick!

Kollision auf der Waal
(14.01.18) Am Morgen des 13.1. kollidierte das holländische Gütermotorschiff "Dorothea", 1062 ts (EU-Nr.: 3170176), von Brake kommend auf der Waal bei Pannerden/Millingen mit einem Tankmotorschiff. Dieses lief ihm in die Steuerbordseite, wobei der Rumpf eingedrückt und schwer beschädigt wurde.
Die “Dorothea” blieb aber schwimmfähig und konnte, von dem Feuerlöschboot „Gelderland" gesichert und eskortiert von der Wasserschutzpolizei, den Vorhafen von Weurt erreichen. Hier ging sie an die Dalben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter ankerte mit Maschinenschaden bei Bozcaada
(14.01.18) Der unter Togo-Flagge laufende Tiertransporter "Elbeik", 2867 BRZ (IMO-Nr.: 6718427), erlitt am 12.1. auf der Fahrt von Tripoli nach Tuzla an der Südzufahrt des Bosporus Maschinenschaden. Das unbeladene Schiff warf daraufhin Anker auf der Reede der Insel Bozcaada. Die Genehmigung zum Transit der Wasserstraße wurde zurückgezogen, bis Reparaturen durchgeführt worden waren. Nachdem die Crew den Schaden behoben hatte, war das Schfif am 14.1. wieder in Fahrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper “Gate City”
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Kampf gegen Öl auf Big Sandy River dauert an
(14.01.18) Die US Coast Guard, das West Virginia Department of Environmental Protection und die Kentucky Department of Environmental Protection setzten am 13.1. den Einsatz an dem am 10.1. gesunkenen Schlepper “Gate City” auf dem Big Sandy River nahe Butler, West Virginia, fort. Der Fluss blieb für den Schiffsverkehr geöffnet. Bislang wurden vom Wasser rund 800 Gallonen Öl geborgen.
Die Reinigungsarbeiten dauerten am Wochenende an. Schweres Gerät wurde aus Cincinnati angefordert, um die „Gate City“ zu bergen. Die Wasserentnahmestelle Kenova auf dem Big Sandy River blieb vorsorglich geschlossen. Aus dem Schlepper waren offenbar deutlich weniger als die zunächst befürchteten maximal 5.000 Gallonen Öl und Diesel, nämlich lediglich 1.300 Gallonen ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker "Sanchi" kurz vor dem Untergang
(Bild: Minstry of Transport)   Großbild klick!

Sanchi über eine Woche nach Kollision gesunken
(14.01.18) Nachdem er über eine Woche in Brand gestanden hatte, ist der Tanker "Sanchi" am 14.1. gesunken. Gegen 12 Uhr war es auf einmal zu weiteren schweren Explosionen an Bord gekommen, sodass sich die vor Ort befindlichen Einsatzschiffe zurückziehen mussten. Flammen schossen bis zu 200 Meter hoch in die Luft. Der Tanker entwickelte dann rund 25 Grad Steuerbordschlagseite und verschwand schließlich auf Position 28 22 N 125 58 O n einem Flammenmeer, eine kilometerhohe Rauchwolke in den Himmel sendend. Nach dem Untergang trieb eine riesige brennende Öllache auf dem Meer.
Mit dem Untergang endete auch jegliche Resthoffnung, dass von dem Schiff noch Überlebende der 32-köpfigen Crew hätten gerettet werden können. Erst am Vortag hatte ein Bergungsteam zwei Leichen vom Achterdeck geborgen und hatte im letzten Moment den VDR von der Brücke holen können, ehe giftige Gase und Hitze sie wieder zum Rückzug zwangen.
13 Schiffe und eine iranische Kommandoeinheit hatten trotz schwerer See an der Rettungsaktion teilgenommen. Die „Sanchi“ war in den vergangenen Tagen mit rund 1,4 Knoten südwärts auf die japanische Insel Amami Oshima zugetrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen



72 Bargen trieben auf Ohio River
(14.01.18) Ein Kommandostab aus US Coast Guard, dem United States Army Corps of Engineers und Partnern aus der Industrie wurde gebildet, nachdem sich insgesamt 72 Bargen auf dem Ohio River bei Pittsburgh, Pennsylvania und Moundsville, West Virginia, losgerissen. Die Coast Guard Marine Safety Unit Pittsburgh wurde alarmiert, nachdem sich 45 Bargen bei Flussmeile 94 auf dem Ohio River bei Moundsville selbstständig gemacht hatten. Weitere 27 Bargen risen sich von der Jack’s Run Fleeting Area bei Flussmeile 4 auf dem Ohio River nahe Pittsburgh los. Vier von ihnen gingen bei Hochwasseru und Eisgang über den Emsworth Lock & Dam.
Der Schaden am Bauwerk blieb gering. Bislang wurden 38 Bargen wieder eingefangen. Zwei Sicherheitszonen wurden eingerichtet und Schifffahrtssperren ausgesprochen zwischen den Flussmeilen 94 bis 110 und 2 bis 20.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier trieb mit Maschinenschaden vor Lowestoft
(14.01.18) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrrier "Akson Sara", 28647 BRZ (IMO-Nr.: 9228150), erlitt am 13.1. um 8.30 Uhr Probleme mit einem Zylinder der Hauptmaschine, als er sich im Englischen Kanal rund 47 Meilen von Lowestoft entfernt auf Position 52 38 N 02 58 O befand. Die Crew machte sich an die Reparatur des Schadens, und nachdem dieser behoben und ein Maschinentest durchgeführt worden war, nahm das Schiff um 16.50 Uhr wieder Fahrt auf. Es war auf der Reise von Mukran nach Conakry, Guinea, mit 35.200 Tonnen Weizen und einer 23-köpfigen Crew an Bord. Es hatte 597 Tonnen Schweröl, 75,5 Tonnen Gasöl und 32,7 Tonnen Schmieröl an Bord. Vor Ort waren 4-5 Beaufort Wind und eine moderate See.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maersk-Frachter saß auf Suez-Kanal fest
(14.01.18) Der dänische Containerfrachter "Marstal Maersk", 194849 BRZ (IMO-Nr.: 9619971), lief beim Verlassen des Ausweichkanals während des Transits des Suez-Kanal mmit einem nordgehenden Konvo in am 13.1. um 15.35 Uhr auf Position 31 15 N 32 21 O auf Grund. Der Konvoi verspätete sich daraufhin. Das havarierte Schiff lag am 13.1. 2,47 Meilen von Port Said West auf Position 31 15 49.62 N, 32 21 18.6 O vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall im Englischen Kanal
(14.01.18) Am 13.1. um 11.43 Uhr erlitt der holländische Frachter "Patron“, 4106 BRZ (IMO-Nr.: 9376464), auf der Fahrt von Antwerpen nach Santander mit einer Ladung von 5.000 Tonnen Dünger an Bord, im Englischen Kanal Maschinenausfall. Es warf rund 16 Meilen südöstlich von Beachy Head in der Dover-Verkehrstrennungszone auf Position 50 36 56.9 N, long 000 37 15.5 W Anker zur Reparatur. Um 13.20 Uhr war diese abgeschlossen, und nach einem Maschinentest setzte der Frachter seine Fahrt fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall vor Portland
(14.01.18) Am 13.1. um 08.17 Uhr erlitt der Frachter "Salahuddin", 153148 BRZ (IMO-Nr.: 9708796), auf der Fahrt von Shanghai nach Rotterdam mit einer 26-köpfigen Crew an Bord, einen Schaden in der Elektrik der Hauptmaschine und trieb mit drei Knoten auf Position 50 06 51N, 001 55 51W, rund 30 Meilen südöstlich von Portland. Neben der Ladung hatte er 955,8 Tonnen Schweröl, 371 Tonnen Gasöl an Bord. Es gelang binnen 45 Minuten, den Schaden zu beheben. Das Schiff nahm wieder Fahrt auf und erreichte am 14.1. um drei Uhr den ECT Delta Container Terminal im Amazonehafen in Rotterdam.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden vor Ambarli
(14.01.18) Der türkische Containerfrachter "Vento di Zefiro", 17665 BRZ (IMO-Nr.: 9305893), erlitt, von Istanbul kommend, am 12.1. bei Ambarli Maschinenschaden und konnte seine Fahrt nicht mehr fortsetzen. Der Schlepper "Marintug II" wurde zur Assistenz gerufen, um den Havaristen nach Tuzla zu ziehen, wo er auf einer Werft repariert werden sollte. Er warf am 13.1. um 11 Uhr auf der Reede des Hafens Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rennyacht vor Tasmanien gesunken
(14.01.18) Die Rennyacht von Ray Roberts erlitt am 14.1. gegen 11 Uhr auf dem Rückweg vom Sydney-Hobart-Race, wo sie 9. geworden war, vor Flindes Island im Nordosten Tasmaniens plötzlich starken Wassereinbruch. Die Marine Rescue Eden fing einen Mayday-Ruf der 16 Meter langen „Hollywood Boulevard“ auf. Die sechsköpfige Crew hatte plötzlich den Karbonfiberrumpf krachen hören, dann drang Wasser ein. Bei starken Wind und hohen Wellen war die Rettung der Segler aus der Luft durch zwei Hubschrauber kompliziert. Sie mussten zunächst noch auf Flinders Island zum Tanken zwischenlanden. Drei der Segler wurden nach Latrobe Valley und drei nach Essendon geflogen.
Das Boot sank 150 Meilen vor Flinders Island. Ihm war wohl ein Sonnenfisch zum Verhängnis geworden, der über drei Meter lang werden kann.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ausflugsboot vor Thailand explodiert
(14.01.18) Das Ausflugsboot „Poseidon King“ mit 27 chinesischen Touristen und einer vierköpfigen thailändischen Crew an Bord geriet vor der thailändischen Insel Koh Phi Phi in der Andamanensee in Brand und explodierte dann. 16 Personen wurden verletzt, ein Thailänder kam ums Leben. Der Skipper und mindestens zwei weitere Menschen erlitten schwere Verbrennungen.
Das Feuer war bei der Viking Cave, einer Kalksteinhöhle in der Krabi-Provinz, ausgebrochen, offenbar nachdem eine Ölleckage aufgetreten war. Nach der Explosion sprangen die meisten über Bord und wurden von anderen Booten aus dem Wasser gerettet. Die „Poseidon King“ brannte völlig aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wetter vereitelt Bergungsversuch für Dianne
(14.01.18) Die Bergung des Trawlers “Dianne” in der Bustard Bay musste in der vergangenen Woche erneut unterbrochen werden. Windgeschwindigkeiten von 37 km/h vereitelten den Versuch einer Kranbarge, das Wrack aus 30 Metern Tiefe hochzuholen. Das Schiff war am 16.10.2017 gesunken und war am 4.12. auf ebenen Kiel gebracht worden. Es hatte kieloben fünf Meilen vor Round Hill Headland gelegen. Die Bargeu und ihr Schlepper warteten nun in Bundaberg auf ein geeignetes Wetterfenster. Die vier Crewmitglieder Adam Bidner, Zachary Feeney, Chris Sammut und Eli Tonks wurden weiterhin vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter in Not – Crewmitglieder im Koma
(14.01.18) Zwei Crewmitglieder des Frachters "Wise SW", 8435 BRZ (IMO-Nr.: 9568457), wurden in der Nacht zum 12.1. schwer verletzt, als das Schiff vor Vung Tau in Südvietnam in schwere See geriet und sie beim Arbeiten des Schiffes wegrutschten. Die beiden Chinesen wurden vom vietnamesischen MRCC abgeborgen. Sie kamen im Koma ins Krankenhaus. Das Schiff wurde von vietnamesischen Rettungskräften in Sicherheit geschleppt. Es war mit einer Ladung Zellstoff von Singapur nach China unterwegs gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker "Sanchi"
(Bild: Minstry of Transport)   Großbild klick!

Zwei Tote von Sanchi geborgen
(13.01.18) Am 13.1. wurden zwei weitere Tote von dem Tanker "Sanchi" geborgen. Vier Mitgliedern eines chinesischen SAR-Teams war es gelungen, an Bord zu kommen. Sie waren mit eniem Kran des Offshore-Schlepperversorgers "Shen Qian Hao" (IMO-Nr.: 9648570), auf dem Achterdeck abgesetzt worden. Wenig später entdeckten sie die beiden Leichen auf dem Bootsdeck in einem Rettungsboot.
Sie bahnten sich mit Sauerstoffflaschen ausgestattet über die Außenleitern entlang der völlig ausgebrannten Aufbauten den Weg zur Brücke. Auf dem Hauptdeck loderten derweil unverändert meterhohe Flammen. Danach bargen sie den Voyage Data Recorder von der Brücke.
Hier fanden sich keine weiteren Opfer. Weiter ins Schiff vorzudringen auf der Suche nach den übrigen 29 Seeleuten war wegen der großen Hitze nicht möglich. Es wurden 89 Grad gemessen. Um 09.03 Uhr kehrten sie auf den Schlepper zurück und nahmen die beiden Toten mit.
Weiterhin erschütterten Explosionen das Schiff, in dessen Rumpf gewaltige Risse klafften und der in der Dünung arbeitete und rollte. Die Wellenhöhe vor Ort betrug aktuell zwei Meter, die Windgeschwindigkeit 10 Meter pro Sekunde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Barcelona
(13.01.18) Die italienische Fähre "Fantastic", 35222 BRZ (IMO-Nr.: 9100267), geriet beim Ablegemanöver in Barcelona am Nachmittag des 12.1. außer Kontrolle und trieb gegen 14 Uhr in Richtung des gegenüberliegenden Kreuzfahrtterminals B, an dem u.a. die norwegische „Viking Star", 47842 BRZ (IMO-Nr.: 9650418), vertäut war.
Trotz eines Notankermanövers konnte die Fähre nicht mehr aufgestoppt werden und stieß unter Typhonsignalen mit langsamer Geschwindigkeit gegen die Backbordseite des Passagierschiffs. Danach ging die "Fantastic" an ihren Liegeplatz zurück, wo ebenso wie auf der „Viking Star“ die Schäden untersucht wurden.
Der Zusammenstoß war aber glimpflich ausgegangen. Um 17.30 Uhr konnte die "Fantastic" den zweiten, diesmal zwischenfallfreien Auslaufversuch nach Genua starten. Die "Viking Star" verließ Barcelona um 18 Uhr nach Marseille, wo sie am 13.1. um 7.30 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker "Elsa Essberger"
(Bild: Ulf Kornfeld)   Großbild klick!

Elsa Essberger wird zur Reparatur vorbereitet
(13.01.18) Nach der Kollision mit dem unbemannten Ölrig „Unocal Q1“ am 31.12. um 18.20 Uhr rund 20 Meilen südwestlich von Den Helder verließ der portugiesische Tanker "Elsa Essberger", 4824 BRZ (IMO-Nr.: 9481001), die Dalben im Europoort Caland-Kanal in Rotterdam am 13.1. gegen 14 Uhr. Zuvor waren bei ATM Ölabfälle von Bord gegeben worden.
Gegen 16 Uhr machte das Schiff in Moerdijk fest. Es sollte nun gasfrei gemacht und in der kommenden Woche bei der Ship Repair Rotterdam seetüchtig gemacht werden. Wenn es eine Fahrterlaubnis hat, soll es dann zu vollständigen Reparaturen der Kollisionsschäden an Bug, Vorschiff und Brücke in eine Werft gehen. Im Gespräch waren derzeit Hamburg und Rotterdam. Die Überführungsfahrt sollte frühestens am 19.1. stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Foca: Feuer auf Korvette “Beykoz – F 503“
(13.01.18) Im Maschinenraum der türkischen Korvette “Beykoz – F 503“, 1325 ts, brach am 13.1. in der Foca Marinebase in der Izmir Provinz ein Feuer aus. Kabel in der Bordelektrik waren in Brand geraten. Bei der Brandbekämpfung wurden 11 Crewmitglieder verletzt, drei so schwer, dass sie ins Krankenhaus kamen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision bei der Loreley
(13.01.18) Am 12.01.18 gegen 18:27 Uhr kollidierten auf dem Rhein im Bereich der Loreley, das deutsche Tankmotorschiff „Eiltank 232“, 2596 ts (IMO-Nr.: 8647165) und das holländische Tankmotorschiff „Ocean“ (ENI-Nr.: 02332734). Durch einen Fahrfehler der flussabwärts laufenden „Eiltank 232“ kam es während der Begegnung mit der „Ocean“, die von Niehl in Richtung Kehl unterwegs war, zu der Havarie. Wegen der Hochwassersituation befuhr der Schiffsführer der mit 1.000 Tonnen Biodiesel beladenen und von Mannheim kommend zur Nordsee laufenden „Eiltank 232“ den Rhein im mittleren Drittel.
Die mit 1.283 Tonnen schwerem Heizöl beladene, zu Berg fahrende „Ocean“ kam ihr entgegen. Die „Eiltank 232“ führte die für die bevorstehende Begegnung notwendige Kurskorrektur nicht rechtzeitig aus und stieß an Backbordseite mit dem Heck gegen den Bug des Bergfahrers. Hierdurch entstand Sachschaden, es kam jedoch weder zu einem Ladungsaustritt noch zu einer Beeinträchtigung der Schifffahrt. Die "Eiltank 232" erreichte am 12.1. Vlissingen über Duisburg und Hans Weert, die "Ocean" machte am 12.1. in Kehl fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision bei St. Goar
(13.01.18) Am Morgen des 12.1. kam es auf dem Rhein bei St. Goar im Rhein-Hunsrück-Kreis zu einer Havarie, an der drei Schiffe beteiligt waren. Während eines Überholvorganges zwischen zwei bergfahrenden Gütermotorschiffen kam es zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden Tankmotorschiff. An einem der Schiffe entstand erheblicher Sachschaden, die anderen beiden konnten weiterfahren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Schwimmplattform im Nord-Ostsee-Kanal – ein Toter
(13.01.18) Auf einer schwimmendem Plattform im Nord-Ostsee-Kanal brach am Abend des 12.1. um 22.40 Uhr ein Feuer aus. Am 13.1. wurde ein Bauarbeiter tot in seinem ausgebrannten Wohncontainer durch die Feuerwehr gefunden. Sie entdeckte die Leiche des 47-jährigen Mannes nach Abschluss der Löscharbeiten auf der Plattform in Brunsbüttel. Wie es zu dem Feuer kam, war noch unklar.
In der Nacht hatte der Bauarbeiter Besuch von seiner gleichaltrigen Freundin gehabt. Es kam zu Alkoholgenuss. Kurz vor dem Ausbruch der Flammen geriet das aus Cuxhaven stammende Paar in einen Streit.
Daraufhin verließ die Frau den Container und ging in einen Aufenthaltscontainer wechselte. Nach kurzer Zeit nahm sie dort intensiven Brandgeruch wahr und begab sich zum Wohncontainer zurück, um ihren Freund zu alarmieren. Die Tür des Containers war jedoch verschlossen, und der Mann öffnete trotz Klopfens nicht.
Daraufhin rief die Frau die Feuerwehr. Sie wurde anschließend mit einem Schock ins Krankenhaus gebracht. Die Löscharbeiten gestalteten sich indes schwierig für die Brunsbütteler Feuerwehr.
Die Brandstelle war schwer zu erreichen, da sie sich mittig auf der Schleuseninsel zwischen den Schleusenkammern befand. Um alle Rettungskräfte schnellstmöglich zum Brandherd zu bringen, forderten die Einsatzkräfte die kleine Autofähre aus Ostermoor an, da die großen 100-Tonnen-Fähren nicht an der Schleuseninsel anlegen können. Dadurch verstrich aber wichtige Zeit, sodass die ersten Feuerwehrleute von der Südseite aus über Zäune zum Brandort kletterten.
Schwierig gestaltete sich auch die Wasserversorgung. Auf der Baustelle waren noch keine Löschwasserhydranten verfügbar, sodass das Wasser mit Pumpen aus dem Nord-Ostsee-Kanal abgepumpt werden musste. Während des Einsatzes blieb die Schleuse für den Schiffsverkehr gesperrt. Erst am 13.1. um ein Uhr konnte mit dem unter Singapur-Flagge laufenden Tanker „Bro Alma“, 12162 BRZ (IMO-Nr.: 9356610) das erste Schiff die Schleusen gen Nordsee passieren.
Die Feuerwehr war noch bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. Alle drei Wohncontainer brannten aus Der Sachschaden belief sich auf mehr als 10.000 Euro. Die Brandursache ist zurzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei Heide hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler geriet bei Schweißarbeiten in Brand
(13.01.18) Auf dem argentinischen Trawler "Mar de Oro", 140 BRZ (IMO-Nr.: 8904343), brach am 12.1. im Escollera Norte-Bereich in Mar del Plata ein Feuer aus. Das Schiff lag außen in einem Päckchen und war deshalb schwer zu erreichen. Dank des schnellen Löscheinsatzes von Schleppern, die es wasserseitig erreichten, konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden, bevor er sich ausweiten konnte.
Auch Einheiten der Prefectura Naval waren im Einsatz. Zwei Arbeiter, die an Bord beschäftigt gewesen waren, wurden mit Atemproblemen behandelt. Ansonsten gab es keine Verletzten. Sie waren mit Schweißarbeiten im Maschinenraum beschäftigt gewesen und hatten den Brand dabei mit Schweißfunken ausgelöst.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter wird nach Selbstentzündung der Ladung in Sevilla repariert
(13.01.18) Die Werft Astilleros del Guadalquivir in Sevilla wurde unter Vertrag genommen, um den holländischen Frachter "Amber", 3990 BRZ (IMO-Nr.:9361378), zu reparieren, dessen Ladung am 31.12.12017 durch Selbstentzündung in Brand geraten war. Am 13.1. ging das Schiff ins Armament Dock. Die notwendigen Reparaturen sollten bis zum 16.1. dauern.
Außerdem sollte der Laderaum gereinigt und neu gestrichen werden. Der Brand am Silvestertag war von sieben Feuerwehrleuten der Stadt Sevilla zusammen mit dem Kapitän mithilfe des bordeigenen Löschsystems erstickt worden, das den Laderaum mit Kohlendioxidgas flutete. Nach einer Wartezeit etwa 30 Minuten hatten Kräne begonnen, die betroffene Ladung zu entfernen und auf dem Kai zur weiteren Abkühlung zu verteilen.
Die „Amber“ transportierte fermentiertes Zuckerrübenprodukt, das der Herstellung von Tierfutter dient. Möglicherweise war aufgrund der Feuchtigkeit eine Selbstentzündung aufgetreten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter mit 40 Schülern an Bord gekentert – Tote und Vermisste
(13.01.18) Ein Kutter mit 40 Schülern an Bord kenterte im Arabischen Meer am 13.1. gegen Mittag vor der Küste des westindischen Staats Maharashtra bei Dahanu, einer Küstenstadt im Palghar-Distrikt. Bislang wurden 32 der Jugendlichen gerettet. Drei Mädchen, zwei von ihnen 17, wurden bislang tot geborgen.
Die indische Coastguard war mit einem Schiff, einem Flugzeug und Hubschraubern im Einsatz. Die Schüler gehörten zum Babubhai Junior College nahe Par Naka in Dahanu udn waren zu einem Picknick in Parnaka Beach gewesen, als sie entschieden, einen Törn mit dem Kutter zu machen. Dieser war mit den Kindern aber überladen, legte sich auf die Seite und kenterte dann.
Quelle:Tim Schwabedissen



11 Gerettete und zwei Vermisste nach Schiffbruch vor Singapur
(13.01.18) 11 Crewmitglieder eines gesunkenen Schiffes wurden am 12.1. in der Südchinesischen See gerettet, zwei weitere wurden noch vermisst. Um 15.50 Uhr hatten drei Schiffe gemeldet, die Überlebenden in der Singapore Maritime Search and Rescue Region gefunden zu haben. Die Republic of Singapore Air Force (RSAF) schickte einen Super Puma Helikopter und eine Fokker-50 in das Suchgebiet.
Die Rettungsaktion wurde durch die Maritime and Port Authority of Singapore (MPA) gemeinsam mit den malaysischen und indonesischen Behörden durchgeführt. Das verunglückte Schiff war 46 Meilen vor Pedra Branca gesunken, das nächste Festland war Tanjung Sedili im Kota Tinggi Distrikt in Johor.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ausrüstung und Ladung kommt auf dem Luftweg von der Kea Trader herunter
(13.01.18) Die Bergungsarbeitetn auf dem gestrandeten, maltesischen Containerfrachter “Kea Trader”, 25293 tdw, auf dem Durand Reef, New Caledonia, dauerten an. Acht der 88 Container in Laderaum II konnten in den vergangenen Tagen geborgen werden. Jede Box wurde dann in drei Teile zerschnitten und diese per Helikopter auf eine in der Nähe verankerte Barge abtransportiert. Diese Arbeit gestaltete sich naturgemäß langsam und zeitaufwändig. Am 12.1. waren insgesamt noch 99 Container an Bord, die meisten von ihnen leer. Die Berger von Arden Global haben seit der Strandung fast 4.800 Tonnen Ladung geleichtert. Außerdem wurde das Bunkeröl abgepumpt, sodass auch keine signifikante Wasserverschmutzung mehr drohte.
Wie es die Wetterbedingungen zuließen, gingen die Arbeiten an Bord weiter voran. Die beiden Schiffshälften lagen inzwischen annähernd in einem 90-Grad-Winkel zueinander ein halbes Jahr, nachdem die “Kea Trader“ sechs Monate nach ihrer Ablieferung von dem Guangzhou Wenchong Shipyard in China am 12.7.2017 auf Grund gelaufen und im November zerbrochen war.
24 Berger und Ölbekämpfer waren vor Ort, um letzte Gefahrstoffe zu bergen. Sie reinigten Tanks, entfernten Schweröl, darunter 40 Kubikmeter nicht pumpbare Stoffe, 150 Quadratmeter Material aus den Aufbauten, darunter elektronische Ausrüstung, Matratzen, Möbel und Deckenteile. Alles wurde in den vergangenen acht Wochen auf dem Luftweg vom Wrack weggeschafft.
Eine Flotte von Schiffen unterstützte die Arbeiten, darunter zwei Offshore-Basen als Unterkunft und Lagerplatz wie Ölsperren. Zwei weitere Lagerbargen und zwei flachgehende Schlepper mit weiterer Ölbekämpfungsausrüstung und drei RHIBs zum Transport von Ausrüstung, Material und Personal gehörten ebenfalls dazu.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Baltimore
(13.01.18) Am 6.1. um 4.50 Uhr kollidierte der unter Panama-Flagge laufende Autofrachter "Orion Highway”, 76299 BRZ (IMO-Nr.: 9728071), beim Ansteuern des Dundalk Marine Terminal, Baltimore, mit dem in Singapur registrierten Containerschiff "Ever Laurel", 98830 BRZ (IMO-Nr.: 9595474), das am am Seagirt Marine Terminal lag. Beide Schiffe erlitten leichte Schäden. Die "Orion Highway" lief aus Baltimore wieder am 7.1. um 02.10 Uhr aus mit Kurs Barcelona, die "Ever Laurel" verließ um 21.15 Uhr den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Schlepper in Wilmington
(13.01.18) Der 18 Meter lange, amerikanische Schlepper "Cape Fear" (MMSI-Nr.: 367044360) geriet am Morgen des 12.1. am Smith Creek Boatyard in Wilmington in Brand. Die Feuerwehr von Wilmington rückte um 7.15 Uhr zur Brandbekämpfung am 805 Cornelius Harnett Drive an. Als sie eintrafen, schlugen offene Flammen aus den Aufbauten. Um 8.30 Uhr war das Feuer aber gelöscht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Landungsboot LC "Urata"
(Bild: Maritime Regulator)   Großbild klick!

Landungsboot vor Emae Island am Sinken – Passagiere gerettet
(12.01.18) Das unter Vanuatu-Flagge laufende Landungsboot LC "Urata" begann am Nachmittag des 10.1. 25 Meilen von Emae Island entfernt zu sinken, nachdem es durch den Wellentunnel zu einem Wassereinbruch in den Maschinenraum gekommen war. Es war am 9.1. von Santo nach Malekula ausgelaufen. Das Schiff trieb auf Position 17 00 S 167 37 O rund 70 Meilen nordwestlich von Port Vila.
Die 60 Passagiere und 15 Crewmitglieder wurden von dem Frachter "Young Blood" gerettet und nach Port Vila gebracht. Die "Young Blood" war auf dem Weg nach Malekula gewesen, als sie gegen fünf Uhr den Notruf der LC "Urata" auffing. Ein Team des Office of the Maritime Regulator (OMR) flog mit einem Helikopter von Port Vila zu dem inzwischen 46 Meilen von Emae entfernt driftenden, stark achterlastigen Schiff.
Ingenieure gingen an Bord und stellten fest, dass die acht Ballasttanks, die das Fahrzeug stabilisieren konnten, es wegen der darin eingeschlossenen Luft vor einem schnellen Untergang bewahrten, obwohl das Achterschiff schon unter Wasser lag. Zunächst wurde eine Bergungsaktion erwogen, doch nach einem zweiten Flug zur Überwachung des Schiffszustands sah der Eigner davon ab. Am Morgen des 11.1. war das Landungsboot immer noch nicht untergegangen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hovercraft bei Kollision vor Borkum beschädigt
(12.01.18) Am 10.1. gegen 15 Uhr wurde das britische Offshore-Crewboot "Umoe Rapid", 117 BRZ (IMO-Nr.: 9822774), bei den NG Shipyards in Lauwersoog gedockt. Im Vorschiff des Steuerbordrumpfes fehlte ein großes Stück. Auf der Nordsee war es beim Einsatz für einen deutschen Windpark vor Borkum zu einer Kollision mit einem unbekannten Gegenstand gekommen, und ein großer Teil des Bugs brach heraus und verschwand.
Die dänische Crew bemerkte den Zwischenfall, als das Seeverhalten des Hovercraft sich veränderte. As Luftpolster unter dem Rumpf entwich, und mit sehr langsamer Fahrt gelang es, den Hafen von Lauwersoog noch zu erreichen. Hier hoben zwei Mobilkräne das 25 Meter lange Schiff aus dem Wasser. Bevor der Schaden ausgebessert werden kann, mussten erst passgenaue Stücke in Norwegen und China gefertigt und nach Holland transportiert werden.
Das Katamaranschiff wird entsprechend mehrere Wochen ausfallen. Es handelt sich um einen Schiffstyp, von dem drei gebaut wurden und der eigentlich für die norwegische Armee konzipiert wurde. Mit dem Prototyp werden nun Mitarbeiter von Windparks von Eemshaven zu den Turbinen gebracht. Das Boot fährt 85 Kilometer pro Stunde und wird als Alternative für Helikoptertransporte zwischen Festland und Windparks gesehen. Es kann 24 Passagiere befördern, während ein Helikopter maximal acht Personen aufnehmen kann.
Quelle:Tim Schwabedissen


Surfer-Paradies
(Bild: Alex Dantin)   Großbild klick!

Gestrandete Kohlebarge vor Fort Pickens wurde Surfer-Dorado
(12.01.18) Der Schlepper „Ocean Atlas“ aus Bayou Chico versuchten am Abend des 11.1. eine gestrandete Kohlebarge von einer Sandbank bei Fort Pickens zu ziehen. Zwei weitere Schlepper wurden als Verstärkung erwartet. Die Barge gehörte zu einem Verband aus vier Schubleichtern, die sich am 8.1. bei schlechtem Wetter auf dem Intercoastal Waterway aus einem Schubverband gelöst hatten, der von Mobile, Alabama, zum Gulf Power Plant Crist in Pensacola unterwegs war.
Drei der Bargen wurden bereits am 9.1. geborgen, doch die vierte saß weiter fest. Die in Alabama ansässige Parker Towing war von der Marquette Transport in Paducah, Kentucky, beauftragt worden, den Kohletransport durchzuführen. Wenn die Bergung nicht kurzfristig gelingt, sollte eine Kranbarge aus Mobile geholt werden, um die Fracht zu leichtern.
Am 9.1. waren bereits Surfer beobachtet worden, die sich das gestrandete Gefährt als Absprungschanze zunutze machten. Je länger es aber im Sand liegt, so die Sorge, desto tiefer könnte es unter der Last einsinken und Kohle aus dem Laderaum herausgespült werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Brennender Tanker “Sanchi”
(Bild: Ministry of Transport)   Großbild klick!

Tanker treibt brennend auf Japan zu
(12.01.18) Der brennende Tanker “Sanchi” trieb derzeit durch starken Wind von der chinesischen Küste weg. Seit dem 10.1. driftet das schwer angeschlagene Schiff in der japanischen Wirtschaftszone. Am Nachmittag des 11.1. befand es sich rund 300 Kilometer nordwestlich von Sokkozaki auf der Insel Amami Oshima, einer der nördlichen Inseln der Ryukyu Kette, zu der auch Okinawa gehört.
Der Tanker war binnen zwei Tagen am Morgen des 12.1. um 25 Meilen vertrieben. Die japanische Coastguard bot den Chinesen Hilfe an, die aber zurückgewiesen wurde. Japan schickte aus Kagoshima mehrere Patroullienboote und Überwachungsflugzeuge.
Rund 14 Rettungsschiffe aus China befanden sich weiterhin in dem Seegebiet. Die Suche nach der vermissten Crew wurde auf über 1.000 Quadratmeilen ausgedehnt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kampf gegen Öl aus gesunkenem Schlepper – tausende Anwohner ohne Trinkwasser
(12.01.18) Die Arbeiten zur Eindämmung des Öls, das aus dem gesunkenen Schlepper "Gate City" bei Flussmeile 8 auf dem Big Sandy River an der Grenze von West Virginia und Kentucky auslief, dauerten am 11.1. an. Die Coast Guard’s Huntington Marine Safety Unit war am 10.1. um 7.45 Uhr informiert worden, dass das Schiff der Gate City River Transportation of Catlettsburg, Kentucky, an seinem Liegeplatz südlich von Kenova in Wayne County teilweise gesunken war und Öl auslief. Wieviel der bis zu 5.000 Gallonen dabei ins Wasser gerieten, war noch unklar.
Das Schiff lag an einer engen Flussbank mit minimalem Zugang unweit von Butler, West Virginia, am alten Wayne County-Kohledock. Auf dem Fluss herrschte Eisgang, was die Zugänglichkeit übers Wasser zusätzlich erschwerte. Die Wasserentnahmestelle des lokalen Wasserwerks Kenova Water Works wurde vorsorglich geschlossen. Deshalb wurden zwei Tanklaster mit je 8,000 Gallonen Wasser vom West Virginia Department of Transportation zu Hilfe geschickt. Betroffen waren 3,777 Kunden des City of Kenova Water System. Die Reinigungsarbeiten können zwischen einigen Tagen bis zu mehreren Wochen dauern.
Die Eigner haben bereits Firmen damit beauftragt. Die Coast Guard führte gemeinsam mit der West Virginia Department of Environmental Protection und der Kentucky Department of Environmental Protection eine Untersuchung durch.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter deutscher Reederei in Kollision vor Ostende verwickelt
(12.01.18) Am 11.1. um 12.45 Uhr kollidierte der unter Antigua Barbuda-Flagge laufende Frachter "Elke W", 2409 BRZ (IMO-Nr.: 9279070), der am 10.1. von Southampton nach Antwerpen ausgelaufen war, mit dem belgischen Lotsenschiff "Wandelaar", 2462 BRZ (IMO-Nr.: 9569011). Das Unglück ereignete sich in dichtem Nebel mit annähernder Nullsicht rund 11 Meilen vor Ostende in der Nordsee, als die „Wandelaar" gerade ein Manöver zum Absetzen eines Lotsen durchführte. Die sechsköpfige Crew des Frachters wie auch die Besatzung des Lotsenschiffs blieben unversehrt. Beide Schiffe wurden aber oberhalb der Wasserlinie beschädigt.
Die „Wandelaar" steuerte zur weiteren Untersuchung den Hafen von Ostende an und machte um 16 Uhr am Wandelaar-Kai fest. Auch die "Elke W" konnte mit eigener Kraft die Fahrt nach Antwerpen fortsetzen und traf dort um 23 Uhr ein.
Am 2.9.2017 war die "Elke W" in der Verkehrstrennungszone des Golfs von Vyborg fast auf die Felsen der Halli Rock-Insel gelaufen, weil sie eine notwendige Kursänderung nicht durchführte. Erst in letzter Minute und nach etlichen Versuchen der Verkehrsüberwachung änderte das Schiff seinen gefährlichen Kurs. Keine fünf Minuten später wäre es auf Grund gelaufen. Es befand sich zu der Zeit auf der Fahrt von Stettin nach La Coruna. Die "Elke W" läuft für die André Wieczorek-Reederei in Hamburg.
Quelle:Tim Schwabedissen


28 Vermisste vor Curaçao
(12.01.18) 28 Menschen wurden vermisst, vier kamen ums Leben, als ein wohl überladenes Boot aus Venezuela auf dem Weg nach Curaçao in hohem Wellengang auseinanderbrach und sank. Zwei Frauen und zwei Männer wurden am Morgen des 10.1. tot am Strand entdeckt.
Das Boot war trotz eines Fahrverbots wegen Sturmwarnung am 10.1. ausgelaufen und hatte versucht, den Hafen von Willemstad zu erreichen. Insgesamt befanden sich 34 Fahrgäste an Bord, nur zwei erreichten lebend den Strand.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Oita
(12.01.18) Am 11.1. kollidierte der unter Panama-Flagge registrierte Frachter "Hui Tong", 3317 BRZ (IMO-Nr.: 9537599), mit dem am Kai liegenden chinesischen Containerfrachter "Chang Hai", 4061 BRZ (IMO-Nr.: 8878867), als er den Hafen von Oita verlassen wollte. Der Umfang der Schäden war unbekannt.
Die "Hui Tong" kehrte nach der Havarie gegen sechs Uhr an die Sumiyoshi Wharf zurück, wo sie seither verblieb. Die "Chang Hai" verließ den Hafen mit Fahrtziel Changshu am 12.1. um sechs Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler nach Maschinenausfall nach Killybegs eingeschleppt
(12.01.18) Der irische Trawler "Father McKee” erlitt am 10.1. um 14.30 Uhr von Killybegs kommend einen Maschinenausfall rund 35 Meilen nordwestlich von Cape Wrath auf Position 59 11N 005 11W. Der Havarist wurde von dem irischen Fischtransporter "Brendelen" (IMO-Nr.:9295880) auf den Haken genommen. Mit 8.5 Knoten Fahrt ging es bei moderaten Wetterverhältnissen zurück nach Killybegs, wo der Schleppzug am 11.1. um 22.30 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Tanker in Taman
(12.01.18) Auf dem russischen Frachter “Tigran Martirosyan" entstand am 8.1. durch den Bruch einer Ölleitung ein Feuer im Maschinenraum. Das Schiff war gerade beim Bebunkern des griechischen Tankers "Minerva Sophia" (IMO-Nr.: 9382762) an Liegeplatz 6 im Hafen von Taman. Der Brand konnte durch die Crew gelöscht werden. Allerdings war der Havarist danach nicht mehr fahrtüchtig und brauchte Schlepperhilfe, um zu einer Reparaturwerft zu kommen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Mascinenschaden auf Frachter in Mersin
(12.01.18) Auf dem moldawischen Frachter "Malaga", 2196 BRZ (IMO-Nr.: 7514440), kam es am 9.1. zu einem Schaden an einer Hilfsmaschine und einem damit verbundenen Ausfall von Notsystemen. Das Schiff lag zu der Zeit im Hafen von Mersin. Es wurde mit einem Auslaufverbot belegt, bis die Crew den Schaden behoben hat. Bis dahin ankerte der Frachter auf der Hafenreede.
Quelle:Tim Schwabedissen


Glücklose Maersk Karachi vor Durankulak in Kollision verwickelt
(12.01.18) Am 9.1. um 7.20 Uhr kollidierte der unter Hongkong-Flagge laufende Containerfrachter "Maersk Karachi", 80942 BRZ (IMO-Nr.: 9162215), mit dem unter Panama-Flagge registrierten Frachter "Oguz Sofuoglu", 2740 BRZ (IMO-Nr.: 8420672). Beide Schiffe waren auf dem Weg nach Constanza und befanden sich 14 Meilen vor der Küste in der Nähe von Durankulak. Sie konnten ihre Fahrt fortsetzen, sodass eine genaue Schadensuntersuchung nach dem Einlaufen in Constanza durchgeführt werden konnte.
Die “Maersk Karachi”, die am 7.1. aus Chornomorsk ausgelaufen war, machte am 9.1. um 17 Uhr am CSCT Constanta Terminal fest. Die "Oguz Sofuoglu" war am 7.12. aus Diliskelesi nach Constanta ausgelaufen und erreichte den Zielhafen am 9.1. um 13 Uhr.
Die "Maersk Karachi" hatte im Frühjahr 2015 in Deutschland Schlagzeilen gemacht, als am NTB Terminal in Bremerhaven der Ausleger eines Containerkrane kollabierte und in den Laderaum stürzte. Der 52-jährige Kranführer fiel mit in die Tiefe und kam ums Leben. Am 22.5. brach bei den Aufräumungsarbeiten im Laderaum während Schweißarbeiten ein Feuer aus, das erst am 23.1. durch Flutung unter Kontrolle gebracht werden konnte. Erst am 20.7. verließ der Havarist den Liegeplatz und kam am 22.10. wieder in Fahrt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker nach Maschinenschaden unter Eskorte nach Hawaii
(12.01.18) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Tanker "BV Var", 47384 BRZ (IMO-Nr.: 9748227), erlitt am 9.1. Maschinenprobleme auf Position 30 55 N 162 29 W. Das Schiff setzte aber mit eigener Kraft die Fahrt von Bilbao nach Hawaii fort. In Absprache mit den Versicherern von H&M und zur Gewährleistung der Sicherheit beauftragte der Reeder BW LPG den amerikanischen Schlepper "Montana" (IMO-Nr.: 9748227), ihr Schiff nach Honolulu zu eskortieren, wo der Konvoi am 13.1. erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Kaliningrad
(12.01.18) Der russische Offshore-Schlepper "Errie", 2430 BRZ (IMO:9474462), kollidierte am10.1. um 12.30 Uhr beim Verholen im Fischereihafen von Kaliningrad mit dem am Kai liegenden, italienischen Tanker "Sapphire", 9914 BRZ (IMO-Nr. 9114969). Dieser erlitt auf drei Metern Länge Schäden an Oberdeck und einem Deckskran für Tankschläuche. Am 11,1, lief er wieder aus dem Hafen aus und machte um 23.30 Uhr in Klaipeda fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Spender für Bergung der Main-Königin gesucht
(12.01.18) Nachdem das 20-Tonnen-Hausboot „Main Queen“ von Richard Kling gesunken war, versuchte dieser am 11.1. zu retten, was noch zu retten ist. Das Gefährt war sein Lebenswerk. In jahrelanger Arbeit hatte der 58-Jährige sich sein eigenes kleines Reich gebaut mit Küche, Esszimmer, sogar einem Kamin. Als Kling es wegen des Hochwassers in den Offenbacher Osthafen verholen wollte, ging die Königin nach Kollision mit einem unbekannten Hindernis unter.
Mit dem Arbeitsboot „WSC Kaiserlei“ gelangte Kling zurück an Bord des bis übers Oberdeck gefluteten Hausboots. Neben seinen Papieren barg der Eigner auch Benzinkanister und drehte die Lithium-Akkus ab, sodass weder die Gefahr einer Explosion oder Umweltverschmutzung noch gegeben war.
Die Bergung soll in der kommenden Woche stattfinden und bis zu 50.000 Euro kosten. Damit Kling, der nur eine Hausratsversicherung hatte, nicht auf dem Betrag sitzen bleibt, hat seine Familie eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um ihn zu unterstützen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Trawler in Kirkenes
(12.01.18) Am 12.1. um 4.30 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr in Kirkenes alarmiert, nachdem es zu einer Rauchentwicklung in einem Kühlraum des russischen Trawlers "Nerey", 769 BRZ (IMO-Nr.: 8138891), der am Kimek-Kai lag, gekommen war. Die 15-köpfige Crew wurde unversehrt evakuiert und kam auf einem Nachbarlieger unter. Die Feuerwehr schien zunächst Kontrolle über den Brand erlangt zu haben.
Wegen toxischer Gase sollte das Schiffsinnere zunächst belüftet werden, ehe der Brandherd ermittelt wurde. Doch zwischen sieben und acht Uhr kam es plötzlich zu einer neuerlichen verstärkten Rauchentwicklung. Deshalb mussten nun Einsatzkräfte unter Atemschutz in das verqualmte Schiffsinnere vordringen, in den engen Räumen und der großen Hitze ein riskantes Unterfangen.
Die Sicht betrug kaum einen Meter. Es gelang den Feuerwehrleuten, die sichtbaren Flammen zu löschen, doch der Brandherd musste nach wie vor lokalisiert werden. Mit einer Pumpe wurde versucht, Rauch aus dem Schiffsinnern zu saugen.
Auch Wasser wurde eingesetzt, um den Brand zu ersticken, doch die Stabilität des Trawlers dadurch nicht beeinträchtigt. Einige der Crewmitglieder kehrten auf ihr Schiff zurück und besetzten die Brücke. Wenn der Brand komplett gelöscht ist, wird es einen Tag lang belüftet werden müssen, ehe es an die Untersuchung der Brandursache gehen kann. Der Kimek-Kai wird häufig von russischen Fischereifahrzeugen genutzt, die von der Werft Kimek AS überholt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trümmer gestrandeten Zweimasters an Land gezogen
(12.01.18) In Le Port wurde am 12.1. das Wrack des Zweimasters „Kuandeka“, der an der Zufahrt des Westhafens von Plaine-des-Galets am 8.1. gestrandet und gesunken war, mit Kränen aus La Réunion und Baggerschaufeln aus dem Wasser gezogen. In der Strandungszone wäre der Einsatz von Tauchern, die Hebestropps hätten anbringen können, zu riskant gewesen. Die Trümmer sollten nun verschrottet werden. Der Eigner, der keine Versicherung hatte, hatte keine Einwände erhoben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandeter Kutter könnte Riff in Rarotonga beschädigen
(12.01.18) Der ehemals in der Eastern Bay of Plenty eingesetzte Kutter „Ocean Fresh” könnte eine Umweltgefährdung in Rarotonga darstellen, nachdem er am Abend des 5.1. auf den Cook Islands bei Aroko Ra'ui strandete. Er war einst als „Zambucca“ für Eigner in Whakatane als Charterschiff in der Eastern Bay eingesetzt. Nachdem er aus Australien gekommen war, hatte ihn ein Fischer in Eastern Bay 18 Jahre lang besessen, bevor er ihn 2017 an die Ocean Fresh Limited in Rarotonga verkaufte.
Das Ministry of Marine Resources Cook Islands hatte befürchtet, dass aus dem Schiff Öl auslaufen könnte. Das meiste wurde allerdings inzwischen abgepumpt. Nun galt das Augenmerk möglichen Riffschäden. Die Bergungsaktivitäten sollten entsprechend intensiv überwacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker ließ nach fünfjähriger Aufliegezeit Anker vor Rotterdam zurück
(12.01.18) Fünf Jahre lang lag der unter Panama-Flagge laufende Tanker "Mongolia", 79001 BZ (IMO-Nr.: 9041069), im Waalhaven von Rotterdam, ehe er am 6.1. am Haken der Schlepper "Fairplay 23", "Multratug 4", "Multratug 5" und "Fairplay 27" zunächst auf die Reede von Hoek van Holland gezogen wurde.
Von hier sollte es weiter nach Lagos gehen. Doch ein Stück des Tankers blieb zurück – am 8.1. verlor er seinen Steuerbord-Anker und 13 Kettenglieder auf der Reede auf Position 52 09 N 03 33 O. Inzwischen ist er unterwegs nach Nigeria und passierte am 10.1. die Straße von Dover.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall im Golf von Korinth
(12.01.18) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "NS Union", 1543 BRZ (IMO-Nr.:8502133 ), der mit einer achtköpfigen Crew und einer Ladung hydratisiertem Aluminiumoxid nach Savona unterwegs war, erlitt am 10.1. gegen 15 Uhr im Golf von Korinth auf Position 38 19.3 N, 22 08.7 O Maschinenausfall. Am selben Tag noch warf er Anker vor Patras und wurde bis zur Reparatur mit einem Fahrverbot belegt. Am Morgen des 11.1. lief er in den Hafen ein. Am 9.8.2016 war dem Schiff von der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Schwergutfrachter "Maria"(IMO-Nr.: 9266566), an der Laboratory Wharf in Valletta ins Heck gelaufen und hatte schwere Schäden verursacht.
Erst am 28.9. verließ es Malta und nahm Kurs auf Rostov-on-Don. Am 28.12.2011 war es noch als „Union Topaz" mit der Seeschleuse in Terneuzen kollidiert, als es nach Boston auslaufen wollte, und erlitt Schäden am Bug.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall im Bosporus
(12.01.18) Der griechische Tanker "Platinum", 31330 BRZ (IMO-Nr.: 9075008), erlitt bei der Passage des Bosporus am 3.1. Maschinenausfall. Er warf danach Anker auf der Reede von Sarica. Inzwischen ging er wieder ankerauf und traf am 10.1. um 23 Uhr in Varna ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Mutmaßliches Wirbelsturmopfer vor Malediven entdeckt
(12.01.18) Die maledivische Coastguard entdeckte am 10.1. gegen 13.15 Uhr ein gekentertes Fischerboot aus Sri Lanka. Es trieb 73 Meilen vor der Küste des Shaviyani Atoll. Nur noch die Bugspitze des kieloben im Meer driftenden Wracks ragte aus dem Wasser.
Die Coastguard versuchte nun, den Kutter zum Raa Atoll Maduvvaree Island zu schleppen. Etliche Kutter aus Sri Lanka und Indien waren seit dem Wirbelsturm Ockhi Ende 2017 vermisst worden. Es könnte sich um einen von ihnen handeln.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schaden am Landungsschiff "Yamal"
(Bild: Zloy Odessit)   Großbild klick!

Rhodos: Containerfrachter rammte russisches Landungsschiff
(11.01.18) Am 4.1., sechs Tage nach seiner Kollision mit dem russischen Landungsschiff "Yamal", 4800 tdw, am 30.12., machte der unter Sierra-Leone-Flagge laufende Frachter "Orka 2", 7676 BRZ (IMO-Nr.: 8914544), in seinem Zielhafen Gemlik fest, wo er seither verblieb. Er war am 30.12. gegen sieben Uhr beim Transit der Straße von Karpathos von Alexandria kommend acht Meilen südlich des Hafens von Rhodos mit dem Schiff der Schwarzmeerflotte, das am 23.12. mit Munition für den russischen Luftstützpunkt Hmeimim nach Syrien ausgelaufen war, zusammengestoßen.
Nach Angaben der russischen Marine hatte es die "Yamal" zunächst überholt und war dann, ohne sich abzusichern, dass der Überholvorgang abgeschlossen war, eingedreht und dem parallel laufenden Russen in dessen Backbordseite gelaufen. Diese wurde dabei erheblich beschädigt. Die "Orka 2" ging danach vor Rhodos vor Anker und setzte am 4.1. die Fahrt fort.
Die "Yamal" lief zwischenzeitlich in Sewastopol ein. Das Schiff der Ropucha-Klasse wurde in den 1970er Jahren in Polen erbaut und ist mit Geschützen sowie Raketenwerfern ausgestattet und kann 10 Panzer sowie 340 Personen transportieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Brunsbüttel
(11.01.18) Während des Einlaufmanövers in Brunsbüttel kollidierte das portugiesische Containerschiff "Svendborg Strait", 12514 BRZ (IMO-Nr.: 9454230), am 9.1. gegen 18.50 mit dem Leitwerk der Große Südschleuse. Es stieß mit dem Bug gegen den Kopf des Mittelleitwerks der Neuen Schleusen. Am Schiff entstand lediglich Farbabrieb.
Am Leitwerk fiel hingegen die Beleuchtung aus, und ein Holzdalben wurde zerstört. Ein Fehlverhalten der Schiffsführung war nicht feststellbar. Der Frachter war unterwegs von Hamburg nach Kopenhagen. Gegen 20.30 Uhr durfte er nach den Untersuchungen die Reise fortsetzen und erreichte am 10.1. um 18 Uhr den Zielhafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


„Gate City“ gesunken
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Ölverschmutzung auf Big Sandy River nach Schiffsuntergang
(11.01.18) Die US Coast Guard wurde am 10.1. um 7.40 Uhr alarmiert, nachdem bei Flussmeile 8 auf dem Big Sandy River unweit Butler, West Virginia, die „Gate City“ an ihrem Liegeplatz gesunken war. Die Marine Safety Unit Huntington kam zum Einsatz, nachdem aus dem Fahrzeug Öl in den Fluss auszulaufen begann.
Es hatte maximal 5,000 Gallonen an Bord. Ein Ölbekämpfungsteam machte sich gemeinsam mit der Weavertown-Organisation daran, Ölsperren auszulegen und das Öl zu beseitigen. Die Neptune Marine Survey war ebenfalls vor Ort und inspizierte das gesunkene Schiff, um einen Plan entwerfen zu können, wie jegliches verbliebenes Öl abgepumpt werden könnte. Die Coast Guard leitete gemeinsam mit dem West Virginia Department of Environmental Protection und der Kentucky Department of Environmental Protection eine Untersuchung des Vorfalls ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Keine Ende abzusehen: Feuer auf Tanker “Sanchi”
(Bild: Ministry of Transport)   Großbild klick!

Explosion auf brennendem Tanker “Sanchi”
(11.01.18) Die Bemühungen, den Brand auf dem Tanker “Sanchi” zu löschen, erlitten am 10.1. einen Rückschlag. Beim Versuch, Löschschaum auf dem Deck auszubringen, kam es gegen 13.40 Uhr auf dem Vorschiff zu einer Explosion. Diese zwang die Rettungskräfte, darunter das japanische Löschschiff „Koshiki“, sich vorerst in eine sichere Distanz zurückzuziehen und ihre Arbeiten vorläufig einzustellen.
Unterdessen erhob die National Iranian Tanker Company, die die “Sanchi” bereedert, gegen China Vorwürfe, sich weder an den Rettungs- noch den Löscharbeiten zu beteiligen. Obwohl Feuerlöschkräfte vor Ort seien, würden diese nicht aktiv eingesetzt. Unterdessen erreichte der schwer beschädigte Kollisionsgegner „CF Crystal“ am 10.1. gegen 12 Uhr den Hafen von Zhoushan.
Quelle:Tim Schwabedissen


Uups – she did it again
(11.01.18) Zum zweiten Mal binnen acht Tagen havarierte das Schweizer Tankmotorschiff "Vierwaldstättersee", 2509 ts (MMSI-Nr.: 269056211), auf der Mosel. Kurz nachdem der Hochwasser führende Fluss für die Schifffahrt wieder freigegeben worden war, stieß das Schiff beim Durchfahren der Autobrücke Thörnich mit dem linken Brückenpfeiler. Erst am 02.01. hatte es in Schweich eine Bogenbrücke über die Mosel beschädigt.
Dem Wiederholungstäter wurde durch die Wasserschutzpolizei ein vorläufiges Weiterfahrverbot ausgesprochen, welches durch das zuständige Wasserschifffahrtsamt Trier bestätigt wurde. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten noch an. Am Brückenbauwerk entstanden Betonabplatzungen. Das Tankmotorschiff erlitt an Backbordseite Schäden am Rumpf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fregatte trieb auf Wellenbrecher
(11.01.18) Die iranische Fregatte “Damavind”, 1500 tdw, trieb am 10.1. auf einen Wellenbrecher vor dem Hafen von Bandar Anzali im Kaspischen Meer. Das Unglück ereignete sich bei starkem Wind und hohem Wellengang. Sechs Crewmitglieder gingen bei der Strandung über Bord.
Vier von ihnen konnten gerettet werden, zwei wurden vermisst. Es gelang noch am selben Tag, den mit Steuerbordschlagseite auf den Steinen inmitten der Brandung aufsitzenden Havaristen mit mehreren Schleppern wieder von der Mole herunterzubekommen.
Die Fregatte der Moudge-Klasse wurde 2013 erbaut und ist mit Raketen, Torpedos und Geschützen ausgestattet. Die Crewstärke liegt zwischen 120 und 140 Mann.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Tanker vor Busan
(11.01.18) Am Morgen des 8.1. brach auf dem russischen Tanker "Skazochnyj Most", 27526 gt (IMO: 9149263), auf der Reede von Busan ein Feuer aus. Abfall am Heck war in brand geraten. Der Kapitän meldete den Vorfall der Hafenbehörde und bat um Hilfe. Nach 25 Minuten waren Feuerwehr und Boote der Coastguard vor Ort.
In der Nähe liegende Schiffe wurden aufgefordert, eine sichere Distanz einzuhalten. Nach eineinhalb Stunden war das Feuer gelöscht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden vor Torshavn
(11.01.18) Der unter Färöer-Flagge laufende Trawler "Hoyvik", 2056 BRZ (IMO-Nr.: 7719985), erlitt am 7.1. gegen 21 Uhr von Torshavn kommend den Bruch eines Kolbens und eines Zylinders in der Hauptmaschine. Das Schiff trieb manövrierunfähig auf Position 59 41 00N 004 44 00W. Die Coastguard schickte die "Brimil", die den Havaristen nach Torshavn zurückschleppte.
Die eingeleiteten SAR-Operationen wurden daraufhin wieder eingestellt. Gegen 22 Uhr machte der Havarist im Hafen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Fahrgastschiff vor Bakauheni auf Grund gelaufen
(11.01.18) Am 7.1. gegen 14 Uhr lief das 112 Meter lange, indonesische Fahrgastschiff "Wira Kencana" (IMO-Nr.: 9819478), nahe Bakauheni beim Einlaufen in den Hafen auf Grund. Zwei Versuche, den Havaristen wieder flottzumachen, schlugen fehl. Daraufhin wurde entschieden, für den nächsten Bergungsversuch auf Hochwasser zu warten. Es befanden sich keine Passagiere zum Zeitpunkt der Havarie an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter nach Kollision in Terneuzen repariert
(11.01.18) Am 4.1. gegen acht Uhr kollidierte der unter Barbados-Flagge laufende Frachter "Shetland Trader", 1512 BRZ (IMO-Nr.: 9030486), der in Ballast mit einer sechsköpfigen Crew an Bord unterwegs war, mit einer Mauer, die die Flüsse Trent und Ouse auf Position 53 42.02 N 00 41.46W trennt, zusammen. Der Lotse und der Kapitän untersuchten das Schiff und fanden leichte Schäden vor, die auch den Propeller betrafen.
Der Havarist warf auf der Holme Hook-Reede auf dem Humber Anker, bis ein Reparaturplatz gefunden war. Am 5.1. machte er in Kingston upon Hull fest und lief am 7.1. nach Terneuzen aus, wo ein Dockplatz zur Verfügung stand. Dort traf er am 9.1. ein und verließ den Hafen am 11.1. wieder mit Fahrtziel Ayr.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hovercraft mit Schürzenschaden
(11.01.18) Am 7.1. erlitt das 22 Meter lange, britische Hovercraft "Island Flyer" (IMO-Nr.: 973779720), das mit 20 Passagieren und einer vierköpfigen Crew unterwegs war, einen Schaden an der Schürze auf Position 50 44 43N 001 08 75W. Die Fahrgäste wurden bei den Ryde Sands von einem anderen Hovercraft on Ryde übernommen. Dann kehrte die „Island Flyer“ zur Reparatur nach Ryde zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden bei Reydharfjordur
(11.01.18) Der holländische Frachter "Samskip Hoffell", 4454 gt (IMO-Nr.: 9196943), erlitt am 7.1. einen Maschinenschaden, nachdem er am Vortag aus Akureyri ausgelaufen war, und trieb nahe Reydharfjordur. Das Schiff funkte einen Notruf, und Rettungsschiffe machten sich auf den Weg zum Havaristen. Gegen 21 Uhr konnte die Maschine wieder angefahren werden, und der Havarist nahm, eskortiert von Rettungskräften, Kurs auf Reydharfjordur. Am 11.1. um 5.30 Uhr machte er in Eskifjordur fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden bei Istanbul
(11.01.18) Am 6.1. erlitt der unter Tansania-Flagge laufende Frachter “Amr R", 5370 gt (IMO-Nr.: 7646750), Maschinenschaden auf der Fahrt von Alexandria nach Istanbul. Das unbeladene Schiff ging auf der Bodrum-Reede vor Anker, wo die Crew bis zum 8.1. Reparaturen ausführte. Am 11.1. war der Frachter unterwegs nach Novoro, wo er am 15.1. einlaufen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Großeinsatz in Verden nach Schiffsuntergang
(11.01.18) Der Untergang eines Sportboots im Verdener Bauhafen sorgte am Vormittag des 10.1. für einen Großeinsatz von 33 Einsatzkräften der Wasserschutzpolizei der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, der Verdener Ortsfeuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW). Gegen 11.20 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Verden alarmiert, nachdem die Wasserschutzpolizei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle im Verdener Kreishaus eine Ölverschmutzung im Hafen gemeldet hatte. Vorher war das Holzschiff vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) in den Hafen geschleppt worden.
Die WSA-Mitarbeiter hatten es sichergestellt, weil es herrenlos am Aller-Ufer lag und wegen des drohenden Hochwassers eine Gefahr dargestellt habe. Mit Hilfe des THW legten die Helfer der Ortsfeuerwehr eine Ölsperre aus, die verhinderte, dass die ausgetretenen Betriebsstoffe sich auf der Aller weiter ausbreiten konnten. Die Brandschützer waren gemeinsam mit vier Mitarbeitern der Feuerwehrtechnischen Zentrale an die Allerstraße im Einsatz. Zur Unterstützung kamen Kräfte des THW-Ortsverbandes Achim hinzu.
Gegen 12.45 Uhr war das Wrack soweit gesichert, dass keine Gefahren mehr ausgingen. Der Bootseigner traf gegen Mittag vor Ort ein. Mit ihm wurden die Einzelheiten der Bergung des Havaristen festgelegt. Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen ihn ein, da der Verdacht vorlag dass er eine fahrlässige Gewässerverunreinigung begangen hat. Die auch auf der Aller zuständigen Beamten der Nienburger Wasserschutzpolizei nahm dazu die Ermittlungen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter im Tjeldsund aufgelaufen
(11.01.18) Der knapp 11 Meter lange, norwegische Kutter "Fiskenes - T-30-TK" lief am 10.1. nördlich von Rødskjær im Tjeldsund auf Grund. Der Skipper hatte um 09.45 Uhr einen Notruf ans Kystradio Nord abgesetzt. Wie es zu der Havarie kam, war noch unklar.
Es bestand keine Gefahr, dass das Schiff sinken könnte, da es unweit des Selfa-Kraftwerks in Harstad stabil auf Grund lag. Bei höherem Wasserstand sollte es wieder flottgemacht und nach Selfa gebracht werden. Hier könnten Reparaturen durchgeführt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Recovery geborgen
(11.01.18) Taucher der Underwater Marine Contractors haben am 10.1. auf dem Cuyahoga River in Cleveland den Kutter “Recovery” geborgen, der dort zwei Tage zuvor gesunken war. Das Schiff hatte seit 30 Jahren gegenüber von Tower City gelegen. Die U.S. Coast Guard verlangte eine schnelle Bergung, weil Betriebsstoffe ausliefen.
Bei Nullsicht zogen die Taucher Hebestropps im eisigen Wasser unter dem Rumpf hindurch. Das Aufrichten und Heben des Schiffs dauerte den ganzen Tag über an. Dann konnte es ausgepumpt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter vor Youghal in Seenot
(11.01.18) Das RNLI-Boot aus Youghal RNLI kam einem Fischer zu Hilfe, dessen Boot am 10.1. um 13.30 Uhr in der Whiting Bay vor Ardmore im County Waterford gegen 13,.30 Uhr leckgeschlagen war. Er meldete einen starken Wassereinbruch. Zwei Seenotretter stiegen nach ihrem Eintreffen mit einer Lenzpumpe an Bord über und begannen, ihn zu lenzen.
Eile war geboten, da sich das Wetter zu verschlechtern drohte. Der Hubschrauber Rescue 117 der irischen Coast Guard-Station in Waterford blieb vor Ort, bis der Kutter ausgepumpt war und nach Youghal zurückkehren konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Schiff der indischen Marine
(11.01.18) Auf der INS “Shivalik” der indischen Marine brach am 10.1. in Visakhapatnam ein Feuer aus. Das Schiff lag am Kai des Eastern Naval Command, als der Brand im Maschinenraum entstand. Es gelang, ihn binnen sechs Stunden zu löschen. Die Marine leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ankerketten zweier Binnenschiffe verhedderten sich
(11.01.18) Die beiden holländischen Binnenschiffe „Baltimax“, 1558 ts (MMSI-Nr.: 244740188) und „Caesar“, 2651 ts (MMSI-Nr.: 244620823), hingen am 11.1. auf dem Rhein bei Leverkusen fest, nachdem ihre Ankerketten sich ineinander verfangen hatten. Sie hatten über Nacht zwischen Leverkusen-Rheindorf und Hitdorf geankert. Als es am Morgen weitergehen sollte, wurde das Malheur festgestellt.
Der übrige Schiffsverkehr auf dem Rhein wurde durch die festliegenden Schiffe nicht beeinträchtigt. Die Arbeitsschiffe „Köln“ (MMSI-Nr.: 211534880) und „Gereon“ (MMSI-Nr.: 211664930), des WSA kamen zu Hilfe, um die bei Rheinkilometer 705 zwischen der Hitdorfer Fähre und der Autobahnbrücke zu befreien. Mit dem Deckskran der „Köln“ sollten die Ketten entwirrt werden.
Einer der miteinander verhakten Anker konnte schon am Morgen gelöst werden, gegen Mittag dauerten die Arbeiten, die durch das Streifenboot „WSP 6“ abgesichert wurden, aber noch an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter trieb vor Port-en-Bessin
(11.01.18) Am Morgen des 11.1. wurde der Propeller des französischen Trawlers "Jade II - CH.735002", 50 BRZ (MMSI-Nr.: 227146500), aus Saint-Vaast-la-Hougue von einem ausgebrachten Netz blockiert. Das Schiff trieb manövrierunfähig 10 Meilen nördlich von Port-en-Bessin. Um 7:30 Uhr alarmiert die fünfköpfige Crew das CROSS Jobourg.
Die beiden Patroullienboote "Thémis" und "Pluvier" boten ihre Hilfe an. Die „Pluvier“ befand sich fünf Meilen entfernt und wurde gebeten, dem Havaristen zu Hilfe zu kommen. Es nahm Kurs auf die „Jade II“ und setzte nach dem Eintreffen Taucher ab.
Diesen gelang es, den Propeller wieder freizubekommen. Nach einem Maschinentest konnte die „Jade II“ um 9.45 Uhr ihre Fahrt fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Drei Vermisste auf Ghora Utra River
(11.01.18) Auf dem Ghora Utra River in Nikli, Kishoreganj, kenterte am 11.1. ein mit Steinen beladenes Frachtschiff am 11.1. um 7.30 Uhr. Drei Mann der vierköpfigen Besatzung wurden seither vermisst. Das Schiff war nach Narayanganj unterwegs gewesen, als es verunglückte. Ein 35-jähriger wurde von Anwohnern aus dem Wasser gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kreuzfahrtschiff wegen Leckage verspätet
(11.01.18) Auf der Fahrt von den Freeport auf den Bahamas, wo es am 6.1. ausgelaufen war, zurück nach Baltimore kam es zu einem Maschinenschaden auf dem unter Bahamas-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiff “Grandeur of the Seas”, 73817 BRZ (IMO-Nr.: 9102978),. Die Leckage in einem Hydraulikschlauch zwang das Schiff, am 10.1. zur Reparatur nach Port Canaveral einzulaufen. In der Nacht zum 11.1. war der Schaden behoben, und die „Grandeur“ lief wieder aus. Die Passagiere werden nun erst am 13.1. nach Baltimore zurückkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Umgestürzter Kran
(Bild: Wu Jushun)   Großbild klick!

Hamburger Containerfrachter stieß Containerkran um
(10.01.18) Am 8.1. um 18.55 Uhr rammte der deutsche Containerfrachter "Hansa Meersburg", 18327 BRZ (IMO-Nr.: 9373462), einen Containerkran im Hafen von Keelung, als er von Xiamen kommend den Liegeplatz 11 an der Ostpier des United Logistics Container Terminal ansteuerte. Das Schiff lief in die Kaianlage und hinterließ in der Pier ein drei Meter langes, zwei Meter breites und 2,8 Meter tiefes Loch.
Der glücklicherweise zum Unglückszeitpunkt vor dem Beginn der Ladeoperationen noch unbemannte Kran wurde vom Bug des Frachters umgestürzt. Der Gantry-Kran begrub dabei über 50 der drei Lagen hoch am Kai gestapelten 20-Fuß-Container unter sich, die entweder zerstört oder
Bugschaden "Hansa Meersburg"
(Bild: Wu Jushun)   Großbild klick!
beschädigt wurden. Der Kran der taiwanesischen United Logistics International, die im Hafen fünf weitere identische Kräne betreibt, hatte einen Wert von über 200 Millionen Dollar.
Glück hatte der 62-jährige Hafenarbeiter Chen Lin-tsang - er war das einzige Opfer des Unfalls, kam aber mit leichten Verletzungen davon, als der Riese mit einem weithin hörbaren Krachen auf die Stellfläche fiel. Die "Hansa Meersburg" wurde ebenfalls erheblich beschädigt - auf Höhe der Wasserlinie wurde der Bug eingedrückt und aufgerissen.
Es kam dort auch zu einem geringfügigen Wassereinbruch. Außerdem verursachte der Kran Schäden im Heckbereich, als er kippte. Vorsorglich wurde eine Ölsperre um den Frachter ausgelegt, dessen 22-köpfige Crew mit dem Schrecken davongekommen war.
Das Marine Port Bureau (MPB), das dem Transport- und Kommunikationsministerium untersteht,
Bugschaden an der Wasserlinie
(Bild: Wu Jushun)   Großbild klick!
leitete eine Untersuchung ein. Dazu wurde auch der VDR des Frachters gesichert, um dessen Daten auszuwerten.
Die “Hansa Meersburg” ist 175,52 Meter lang, 27,65 MEtr breit, hat 10,91 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 23.388 Tonnen. Der 1.740-TEU-Frachter läuft für die Leonhardt & Blumberg Shipmanagement GmbH & Co. KG in Hamburg und wurde 2007 bei Guangzhou Wenchong erbaut. Er lief zwischenzeitlich auch unter dem Charternamen „Niledutch Hongkong“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Longliner “Cheburi” gekentert
(Bild: Kritsada Mueanhawong)   Großbild klick!

Beschlagnahmter Longliner gestrandet und gesunken
(10.01.18) Der vor Phuket liegende Longliner “Cheburi” kenterte am 9.1. vor der Insel Tapao Yai bei Cape Panwa, nachdem er 2017 von seinen Eignern aufgegeben worden war. Gegen diese waren Ermittlungen wegen Verstoßes gegen Thailands Fisheries Act eingeleitet worden. Nachdem das im Päckchen mit der „Hung Chi Fu 68“ und „Yu Long 125“ aus Bangkok vertäute Schiff sank, begann Öl aus dem auf der Backbordseite halb aus dem Wasser ragend liegenden Wrack auszulaufen.

„Cheburi“ mit Ölsperre
(Bild: Kritsada Mueanhawong)   Großbild klick!
Eine 100 Meter lange Ölsperre wurde ausgelegt, und mit Einsatz von Chemikalien sollte der Treibstoff auf den Grund absacken. Es handelte sich bei der „Cheburi“ um eines von sechs Schiffen, die seit 2017 dort verankert wurden, nachdem die thailändischen Behörden sie mit einem Auslaufverbot belegt hatten. Seit der Verurteilung von deren Eignern wurden sie alle sich selbst überlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Southampton: Russen haben keine Schlagseite mehr
(10.01.18) Der russische Frachter "Mekhanik Yartsev", 2489 BRZ (IMO-Nr.: 8904367), der am 26.12. im Solent nach einem Ladungsverlust 20 Grad Backbordschlagseite entwickelt hatte, ist in den vergangenen Tagen am Kai in Southampton, wohin er zwei Tage später geschleppt worden war, wieder aufgerichtet worden. Dazu ließ man die Decksladung kontrolliert über Bord gehen. Danach wurde sie wieder aufgenommen und der Havarist durch zusätzliches Gewicht an Steuerbordseite wieder auf ebenen Kiel gebracht.
Eine Reihe von Paletten, die auf den Ladeluken gestaut waren, war über Bord gegangen, als der Frachter von Riga nach Warrenpoint im County Down unterwegs war. Daraufhin kam es zu einem Wassereinbruch in Tanks an der Backbordseite. Nachdem das Schiff nun vollständig unter Kontrolle gebracht war, sollte es von der Maritime and Coastguard Agency gründlich auf Schäden hin untersucht werden.
Die 13-köpfige Crew war die ganze Zeit, in der ihr Schiff heftige Schräglage hatte, an Bord geblieben. Nun kann sie wieder ohne Schlagseite leben und arbeiten. Wenn alles nach Plan läuft, könnte der Frachter in der kommenden Woche freigegeben werden und die Reise nach Nordirland fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Öl wird geleichtert
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!

Öl von leckem Kutter geleichtert
(10.01.18) Ein einstiger Kutter, der seit dem Frühjahr im schwedischen Hamburgsund auflag, hat unlängst Wassereinbruch erlitten. Um eine drohende Ölverschmutzung zu vermeiden, schickte die Küstenwache die „KBV 048“, die am 6.1. an dem an einer vollgelaufenen Barge vertäuten Schiff längsseits ging und den Treibstoff und andere Ölprodukte von Bord holte. Insgesamt wurden 1,200 Liter Ölprodukte und sieben Tonnen Öl entfernt und an Land gebracht. Sollte der Wassereinbruch sich verstärken, könnte die Coastguard weitere Maßnahmen anordnen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Aufgelaufener Schubverband wird nicht vor dem Frühjahr geborgen
(10.01.18) Der Schubverband aus dem kanadischen Schlepper "Wilf Seymour" und der vorgekoppelten Barge "Alouette Spirit", die seit dem 25.12.2017 auf dem Lake St. Pierre bei Louiseville festsitzen, wird erst im Frühjahr geborgen. Diese Entscheidung wurde jetzt durch die Reederei McKeil Marine getroffen.
Hintergrund war, dass der Eisgang inzwischen an der Strandungsstelle zu stark ist, um dort andere Schlepper und Bargen einzusetzen, die Teile der Ladung von 13.000 Aluminiumbarren leichtern und dann die Havaristen wieder flottmachen könnten.
Der Schubverband war beim Auflaufen mit diesen von Sept-Iles nach New York State unterwegs gewesen. Es bestand aktuell weder ein Risiko für die Umwelt noch von Schäden für die festsitzenden beiden Fahrzeuge oder Navigationsprobleme für die übrigen Schifffahrt in dem Seegebiet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Nächster Versuch für Baby Leeyn
(10.01.18) Der unter Curacao-Flagge laufende Fracher "Baby Leeyn", 6301 BRZ (IMO-Nr.: 9255725), der im November 2017 nach Argentia zurückgeschleppt werden musste, verließ den Hafen am Morgen des 9.1. wieder. Er hatte zuvor fast zwei Monate am Kai gelegen, nachdem er beim bislang letzten Auslaufversuch erst mit der Marine-Atlantic-Pier kollidiert war und mehrere 100.000 Dollar an Schaden verursachte, um wenig später vor Cape St. Mary's ins Treiben zu geraten. Der Argentia-Terminal war zu der Zeit bereits geschlossen gewesen.
Die durch die Kollision notwendig gewordenen, umfangreichen Reparaturen sollten bis zur Wiedereröffnung des saisonalen Fährservice durchgeführt worden sein. Die Versicherungen der Marine Atlantic und die türkischen Eigner der "Baby Leeyn" arbeiteten noch an den Details der offenen Fragen zum Ablauf und der Verantwortlichkeit. Die "Baby Leeyn" war, seinerzeit noch als "Jana", 2014 nach Argentia eingeschleppt worden, nachdem sie Maschinenschaden erlitten hatte. Auf der ersten Reise danach versagte der Antrieb aber erneut seinen Dienst auf der Fahrt nach Rumänien zur Überholung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Einstürzender Portalkran in Schiedam verfehlte Installationsschiff nur knapp
(10.01.18) Der schwere Sturm, der am 3.1. über Teile Europas zog, hat den gigantischen Portalkran des Damen Shipyard & Conversion in Schiedam zum Einsturz gebracht. Zwischen 3.00 und 3.45 Uhr begann sich der Kran trotz der Sturmsicherung und festgestellten Bremsen in den taifunartigen Böen zu bewegen und verwinden. Schließlich brachen Beine und Portal des Krans auseinander, um dann vollends einzustürzen.
Dabei verpasste er nur knapp das holländische Installationsschiff "Aeolus", 16700 BRZ (IMO-Nr.: 9612636), das seit August 2017 zu Umbauarbeiten bei der Werft gedockt war. Eines der Beine stürzte ins Trockendock. Die Aufräumarbeiten werden auf jeden Fall drei bis vier Wochen dauern.
Der betriebliche Nachbar, die Bergungsfirma Mammoet Salvage, wollte dabei helfen. Der riesige Kran war seit Jahrzehnten ein Wahrzeichen von Schiedam gewesen. Die ausgefallene Krankapazität muss nun mit Mietkränen abgedeckt werden.
Es dürfte rund ein Jahr dauern, ihn zu ersetzen. Der Schaden wurde auf rund 10 Millionen Euro geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband kollidierte mit Rheinbrücke
(10.01.18) Am 10.1. um 4.10 Uhr kollidierte das niederländische RoRo-Binnenschiff „Vera“ 1452 ts (EU-Nr.: 2104810;), das mit dem vorgekoppelten Schubleichter "Roro 1", 986 ts (ENI-Nr.: 2317261), von Gorinchem nach Mannheim unterwegs war, auf dem Rhein in Köln mit der dort den Fluss querenden Südbrücke. Die RoRo-Rampe stieß gegen ein Fahrgestell für Wartungswagen an der Unterseite der Bahnbrücke. Sie war auf dem Hochwasser führenden Fluss offenbar zu hoch gewesen, um unter der Brücke hindurchzupassen.
Erst kurz zuvor war der Pegelstand von 8,30 Meter unterschritten worden, sodass der Rhein im Abschnitt Köln nach tagelanger Sperrung wieder für die Schifffahrt freigegeben werden konnte. Die Eisenbahnbrücke wurde kurz nach dem Unfall für etwa zwei Stunden gesperrt. Nachdem ein Sachverständiger der Deutschen Bahn AG keine Schäden an dem Bauwerk feststellen konnte, wurde sie wieder für den Bahnverkehr freigegeben.
Da hier nur Güterzüge verkehrten, wurde der Personenverkehr nicht beeinträchtigt. Die Schifffahrt wurde durch den Unfall nicht beeinträchtigt. Der Schubverband steuerte kurz nach der Havarie den Kölner Rheinauhaufen zu weiteren Untersuchungen an.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter liegt nach Übergehen von Ladung seit Jahresbeginn in Celeiro
(10.01.18) Der unter Malta-Flagge laufende Frachter "Wilson Avonmouth", 2451 BRZ (IMO-Nr.: 9313747), liegt seit dem 1.1. im Hafen von Celeiro am Viveiro, nachdem auf der Fahrt von Newport in England nach Gemlik in der Biskaya in stürmischer See ein Teil der 20-Tonnen-Stahlspulen, die das Schiff geladen hatte, in Bewegung geraten war. Zwar löste das Übergehen der Fracht keine Schlagseite aus, doch hätte die Verlagerung die übrige Ladung ebenfalls in Bewegung bringen können bei weiterer Fahrt durch hohe Wellen. Deshalb wurde aus Sicherheitsgründen entschieden, einen Schutzhafen anzusteuern und die Ladung dort neu zu stauen.
Nachdem der Havarist zwei Tage vor San Román in der Mündung des Viveiro geankert hatte, machte er am 4.1. in Celeiro im Handelshafen fest. Ein großer Mobilkran wurde angefordert, um die Ladung neu zu stauen, doch aus verschiedenen Gründen kam er zunächst nicht zum Einsatz. Deshalb warf die "Wilson Avonmouth" am 7.1. unverrichteter Dinge wieder los, weil ein anderer Frachter den Liegeplatz zum Aufnehmen einer Ladung Quarz benötigte, und ging wieder vor San Román vor Anker.
Nachdem die Umschlagsoperationen abgeschlossen waren, kehrte die "Wilson Avonmouth" am Abend des 8.1. in den Hafen zurück. Am 9.1. ging wieder ein Kran in Stellung und begann nun tatsächlich mit den notwendigen Arbeiten. Doch angesichts der Wettervorhersage, die für den 10. und 11.1. neuerlichen Sturm prophezeite, wurde erwartet, dass der Frachter nicht vor dem 12.1. wieder in See stechen würde.
Die “Wilson Avonmouth” ist 88,24 Meter lang, 12,5 Meter breit, hat 5,14 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3.595 Tonnen. Sie läuft für die Vertom-Bojen Bereederungs GmbH & Co. KG in Moormerland-Neermoor und wurde 2010 bei der Slovenske Lodenice Komarno A.S. erbaut. Das Schiff machte am 10.10.2012 Schlagzeilen, als es nördlich von Helsingør gegen Mitternacht auf dem Weg nach Polen vom Kurs abkam und auf Grund zu laufen drohte.
Der Vessel Traffic Service Øresund versuchte daraufhin vergeblich, über VHF Kontakt aufzunehmen. Ein Rettungshubschrauber und die schwedische Küstenwache wurden daraufhin alarmiert. 10 Minuten vor der drohenden Strandung gelang es, die Aufmerksamkeit der Brückenwache zu erlangen.
Der Frachter wurde dann angewiesen, südlich von Helsingør vor Espergærde Anker zu werfen. Als dort die Polizei mit einem Patroullienboot des Marinehjemmeværnets Fænø längsseits kam und die Offiziere an Bord gingen, fanden sie den ukrainischen Kapitän betrunken vor. Der 44-jährige hatte 2,0 Promille Alkohol im Blut. Er wurde zu einem Monat Gefängnis verurteilt, erhielt ein Jahr Berufsverbot und ein Einreiseverbot nach Dänemark für sechs Jahre.
Am 20.3.2016 verunglückte ein ukrainisches Crewmitglied vor Yara. Der Mann stürzte in einen Laderaum. Der Frachter ging danach vor Herøya in Porsgrunn vor Anker, wo der schwer Verletzte mit einem Rettungshubschrauber abgeborgen und ins Krankenhaus geflogen wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Seenotretter assistierten einstigem Rettungsboot
(10.01.18) Am 9.1. wurde der norwegische SAR-Schlepper "Falkungen", 136 BRZ (IMO-Nr.: 7334113), bei dem es sich um den vormaligen NSSR-Rettungskreuzer "Platou" handelt, manövrierunfähig, nachdem eine Leine in den Propeller geraten war und diesen blockiert hatte. Das Schiff war zu diesem Zeitpunkt unterwegs von Fosnavåg nach Kristiansund. Das NSSR-Rettungsboot "Idar Ulstein" der Station Fosnavåg kam dem Havaristen zu Hilfe.
Taucher stiegen ab und befreiten den Antrieb von der Blockade. Danach konnte die “Falkungen” ihre Fahrt fortsetzen und machte gegen 23 Uhr im Zielhafen fest, von wo es am Morgen des 10.1. weiter in Richtung Roervik ging.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Blankenberge eingeschleppt
(10.01.18) Am 6.1. um 16.11 Uhr meldete der Skipper des belgischen Kutters „Shark“ den Seenotrettern der VBZR in Blankenberge Maschinenausfall. Bereits um 16.18 Uhr war ein Rettungsboot vor Ort. Ein Seenotretter stieg auf den Kutter über und half beim Herstellen einer Schleppverbindung. Danach wurde der Havarist in Richtung des Heimathafens Blankenberge gezogen und machte um 16.47 Uhr an seinem Liegeplatz fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision unter Alkoholeinfluss
(10.01.18) Auf dem Kanal von Gent nach Terneuzen kollidierte am 9.1. ein Sportboot mit einem Schubverband mit vier Schubleichtern auf der Höhe von Sas van Gent. Der Skipper der Yacht wurde dabei leicht verletzt. Bei der Unfallaufnahme stellte die Wasserschutzpolizei fest, dass er unter dem Einfluss von Alkohol am Ruder gestanden hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker könnte noch wochenlang weiterbrennen
(10.01.18) Der Tanker “Sanchi” könnte nach Einschätzung des südkoreanischen Fischereiministeriums möglicherweise noch mehrere Wochen oder auch einen Monat lang weiterbrennen. Eine Flottille von 13 Schiffen operierte derzeit in einem Gebiet von 3,100 km² um den Havaristen. Weiterhin wurden sie von stürmischem Wetter mit kräftigem Wind und hohen Wellen sowie toxischen Gasen bei den Versuchen behindert, die noch vermissten 31 Seeleute aufzuspüren.
Die Hoffnung auf Überlebende wurde weiterhin nicht aufgegeben. So könnte der Maschinenraum des Tankers noch Zuflucht bieten – er lag aber 14 Meter unterhalb der Wasserlinie. Die Größe des derzeitigen Suchgebiets rührte von der Drift der “Sanchi” her. Sie war seit der Kollision mit der “CF Crystal”, die sich 300 Kilometer vor der Küste von Shanghai ereignet hatte, rund 100 Kilometer in südöstlicher Richtung weitergetrieben und befand sich am 9.1. auf Position 29 45 N 126 00 O.
Bislang kam es unterdessen noch nicht zu einer größeren Ölverschmutzung durch die Ladung. Das meiste Kondensat dürfte nach Ansicht von Experten wie auch der Umweltschützer von Greenpeace verbrennen. Die 136,000 Tonnen des extrem leichten Rohöls hatten einen Wert von 60 Millionen US-Dollar. Der Bulkcarrier „CF Crystal“ erreichte unterdessen am 10.1. um 12.05 Uhr den Hafen von Zhoushan.
Quelle:Tim Schwabedissen


Keine neuen Kontakte zur San Juan
(10.01.18) Die argentinische Armee hat mitgeteilt, dass die letzten Kontakte, die im Rahmen der Suche nach dem gesunkenen U-Boot ARA „San Juan“ untersucht wurden, nicht mit diesem zusammenhingen. Derzeit waren der Zerstörer ARA “Sarandi”, der von der Korvette ARA „Spiro“ abgelöst werden sollte, die am Morgen des 9.1. die Marinebase in Puerto Belgrano verließ, sowie die „Yantar“ vor Ort. Die ARA “Islas Malvinas” mit dem russischen ROV “Panther Plus” lag derzeit in der Marinebase von Ushuaia,
Quelle:Tim Schwabedissen


Feuer auf Amazonas
(10.01.18) Am Nachmittag 9.1. kam es in Porto do Grego in Santana, Amapá, zu einer Explosion mit anschließendem Feuer auf der „Rio Jordão 4“ aus Gurupá rund 17 Kilometer von Macapá entfernt. Es lag an einer Bunkerstation, die aber in Sicherheit gebracht werden konnte, bevor der Brand auf diese übergriff. Insgesamt wurden sieben Menschen verletzt.
Die Feuerwehren von Fazendinha und Macapá waren vor Ort. Fünf wurden von der Feuerwehr ins Santana Hospital gebracht, zwei Schwerverletzte ins Notfallkrankenhaus von Macapá. Der Amazonas wurde nach möglichen Vermissten abgesucht. Die Brandbekämpfung wurde durch eine Reihe von Gas- und Dieselbehältern erschwert, die in die Flussregion von Pará gebracht werden sollte. Das Schiff selbst sank an der stark zerstörten Liegestelle.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tauchausflug endete mit unfreiwilligem Tauchgang
(10.01.18) Am 3.1. sank ein Tauchboot mit 10 Passagieren der zwei Kreuzfahrtschiffe „Celebrity Equinox“ und „Navigator of the Seas“ vor Cozumel, Mexiko. Die Touristen waren bereits mit einstündiger Verspätung wegen unruhiger See gerade zu einem Tauchausflug ausgelaufen. Das Boot konnte auch nicht das Tempo der anderen halten und brauchte 20 statt 30 Minuten.
Dann kam es zu einem Wassereinbruch, und die Fahrgäste wurden angewiesen, sich aufs Vorschiff zu begeben, um ein Gegengewicht zu bilden. Der Skipper forderte die Taucher auf, ihre Gewichte über Bord zu werfen. Nichts half – binnen einer knappen Minute lag das Boot fast vollständig unter Wasser.
Nur die Bugspitze ragte noch über die Wasseroberfläche empor. Wenige Minuten später war ein anderes Boot der Ausflugsfirma Sand Dollar Sports vor Ort und zog die verhinderten Taucher an Bord. Sie hatten am Ende lediglich die Verluste ihrer mitgeführten Habseligkeiten wie Mobiltelefonen oder Brieftaschen zu beklagen.
Bereits im Dezember war ein Glasboden-Tourboot in Cozumel gesunken, nachdem das Glas zu Bruch gegangen war. Auch damals wurden alle Fahrgäste gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Longliner auf Raratonga gestrandet
(10.01.18) Die Regierung der Cook Islands sorgte sich, dass der am 7.1. auf Raratonga gestrandete Longliner “Zambucca” die Umwelt des Gebiets gefährden könnte, indem er das Riff beschädigt. Das meiste Öl wurde inzwischen abgepumpt. Die Arbeiten zur Bergung des Schiffes dauerten mit schwerem Gerät an. Es sollte von der Untiefe der Lagune wieder heruntergeschoben werden. Das unter Cook-Islands-Flagge laufende Schiff ist 20 Meter lang und operierte seit 2016 von Rarotonga aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ehemaliger Kutter in Tauranga gestrandet
(10.01.18) Am 5.1. strandete im Sturm ein umgebauter Kutter gegenüber von The Strand in Tauranga, nachdem er sich losgerissen hatte. Der Bug war beschädigt worden, und eine scharfe Kante, die sich gebildet hatte, scheuerte die Leine zur Mooring durch. Dann trieb der Wind das Gefährt auf den Strand. Vorsorglich wurde eine Ölsperre ausgelegt.
Das mit unförmigen Aufbauten ausgestattete Schiff hatte viele Jahre in der Tauranga Bridge Marina gelegen, bevor es verkauft wurde und nach Omokoroa kam. Wegen seines geringen Freibords musste es während der Verschleppung zum neuen Liegeplatz am Town Reach ausgepumpt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen


96 Menschen von havariertem Fährboot gerettet
(10.01.18) 96 Menschen wurden am 9.1. von dem Passagierboot “Anika” abgeborgen, das auf hoher See vor Mataha Island in Basilan Maschinenschaden erlitten hatte. Die philippinische Coast Guard schickte das Patroullienboot “Boat 4402” nach einem Notruf des Fährbootes, das nach Tandubas auf Topaan Island in Tawi-Tawi unterwegs gewesen war.
Es trieb nach dem Bruch des Propellerschafts weiter auf die See hinaus. Um 22.30 Uhr erreichte das Patroullienboot den Havaristen. Alle 86 Passagiere, darunter 19 Kinder, und die 10-köpfige Crew wurde von Bord geholt und am 10.1. um 1.30 Uhr in Zamboanga City an Land gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ehemaliger Weltkriegs-Minensucher sank in Wiscasset
(10.01.18) Vor Birch Point sank 100 Yards vom Wiscasset Yacht Club entfernt am 4.1. ein 66 Fuß langer, ehemaliger Minensucher in einem Schneesturm. Das Waterfront Committee war bereits seit einem Jahr besorgt, weil das Schiff in schlechtem Zustand war. Der Hafenkapitän hatte mit Eigner Chris Morrison über faustgroße Löcher oberhalb der Wasserlinie im Holzrumpf reden sollen.
Das Boot war im 2. Weltkrieg in England erbaut worden. Der Plan, es nach Kriegsende als Trawler zu nutzen, wurde nach dem Krieg nicht realisiert. Der letzte Eigner hatte es dann in Irland erworben und selbst über den Atlantik gebracht.
Vor etlichen Jahren wurde es dann von Boothbay nach Wiscasset verschleppt und lag seitdem im Hafen. Nun ragte nur noch bei Ebbe ein nachträglich angebauter Mast zum Segeln aus dem Wasser. Das Wrack lag in rund 35 bis 40 Fuß Tiefe.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler nach East Dunmore eingeschleppt
(10.01.18) Am 9.1. kam das RNLI-Boot aus East-Dunmore dem 23 Meter langen, irischen Trawler “Alma Amy - W 271”, 115 BRZ (MMSI-Nr.: 250000908), zu Hilfe, der Maschinenschaden erlitten hatte und eine Meile nordöstlich des Dunmore East Harbour auf Felsen zu treiben drohte. Die „Windsor Runner“ lief um 13.58 Uhr aus und lokalisierte den Havaristen Minuten später mit seiner vierköpfigen Crew dicht unter der Küste treibend. Bei starkem Seegang und kräftigem Wind gelang es, eine Schleppverbindung zu dem heftig arbeitenden Schiff herzustellen.
Um 14.40 Uhr wurde es in den Dunmore East Harbour eingeschleppt. Die irische Coast Guard hatte auch den Helikopter R117 zu Hilfe geschickt und die örtliche Küstenwache alarmiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter von Schleppnetz an Meeresgrund genagelt
(10.01.18) Die RNLI-Boote der Stationen Padstow und Newquay kamen am Morgen des 8.1. dem Katamarankutter “Catherine Ann - SM 700” zu Hilfe, der von einem treibenden Schleppnetz blockiert worden war, das sich vier Meilen nordwestlich von Newquay auf dem Meeresgrund verhakt hatte. Die Freiwilligencrew aus Newquay wurde um 9.30 Uhr alarmiert und lief mit der “Martin Frederick Whitehouse” zum Havaristen, gefolgt um 9.45 Uhr von der „Spirit of Padstow“ aus Padstow, die zeitgleich alarmiert worden war.
Der 10 Meter lange Kutter hatte zwei Mann Besatzung, Vater und Sohn, die Hummerkörbe aufgeholt hatten, als sich der Propeller und Fanggeschirr im ausgebrachten Schleppnetz verfingen. Ein anderer Kutter, auf dem sich ein Seenotretter aus Newquay befand, assistierte beim Entfernen der verfangenen Körbe, während das Boot aus Padstow eine Schleppverbindung herstellte.
Bei schwachem Ostwind konnte die „SM 700“ in die Einfahrt von Newquay gezogen werden, wo die dortige RNLI-Crew übernahm und den Kutter sicher an den Kai brachte. Um 12.30 Uhr war das Boot aus Newquay wieder zurück auf seiner Station, um 13.15 Uhr das aus Padstow. Mit der 16-Uhr-Ebbe lag der Kutter hoch und trocken auf dem Sand, sodass die Fischer das Schleppnetz aus dem Antrieb befreien konnten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision in Merak
(10.01.18) Am 1.1. kollidierte das 106 Meter lange, indonesische Fahrgastschiff "Als Elisa" (IMO-Nr.: 9819272) mit dem unter Belize-Flagge laufenden Passenger-RoRo-Schiff "Dorothy", 7331 BRZ (IMO-Nr.: 9821251) im Hafen von Merak. Die Havarie ereignete sich wegen starken Windes und kräftiger Strömung. Es kam zu Schrammen an den Schiffen. Die "Dorothy" verließ Merak am 8.1. wieder.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden bei Cagliari
(10.01.18) Am 9.1. erlitt die maltesische RoRo-Fähre "Eurocargo Istanbul", 29303 BRZ (IMO-Nr.: 9165310), Maschinenschaden und musste vor dem Golf von Orosei Anker werfen. Nach einem Mayday-Ruf kam der Schlepper "Falisca" aus Trapani zu Hilfe und schleppte den Havaristen nach Cagliari ein. Das Schiff war aus Leghorn gekommen und hatte Trailer sowie 27 Personen an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker im Bosporus havariert
(10.01.18) Am 31.12. erlitt der russische Produktentanker "Marshalo Tukhachevsky", 3722 BRZ (IMO-Nr.: 9035541), einen technischen Schaden beim Transit des Bosporus und warf Anker auf der Reede von Buyukdere. Hier machte sich die Crew an die Reparatur. Am 3.1. ging das Schiff um 18.40 Uhr wieder ankerauf und machte am 5.1. um 5.24 Uhr in Tekirdag fest.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ärmelkanal: Frachter vor England havariert
(10.01.18) Der algerische Frachter "Saoura", 8161 BRZ (IMO-Nr.: 9557800), erlitt im Ärmelkanal vor der britischen Küste einen Pumpenschaden. Am 1.1. nahm er Kurs auf die Bucht von Douarnenez, um dort Reparaturen auszuführen. Er war am 23.12.2017 aus Antwerpen nach Algiers ausgelaufen.
Da die Reparaturen nicht mit Bordmitteln behoben werden konnten, ging der Frachter am 1.1. nach Brest in die Werft. Am 8.1. um 16.38 Uhr setzte er die Reise nach Algiers fort, wo er am 13.1. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenschaden auf der Schelde
(10.01.18) Am 9.1. erlitt der liberianische Frachter "Wigeon", 22790 BRZ (IMO:9358395), Maschinenprobleme bei Bath auf der Schelde. Er hatte gerade die Zandvliet-Schleuse mit Kurs Vlissingen verlassen, als der Schaden um 2.35 Uhr auftrat. Bei Tonne 71 warf das Schiff Anker, und ein Schlepper ging auf Standby am Havaristen. Es gelang der Crew, das Problem noch am selben Tag zu beheben, und der Frachter ging ankerauf und setzte die Reise in Richtung des Panama-Kanals fort, wo er am 26.1. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Motoryacht “Mayama”
(Bild: Nikos Christofakis)   Großbild klick!

Yacht sank brennend vor Saronikos
(09.01.18) Am Nachmittag des 5.1. kam es zu einem Feuer auf der englischen Yacht “Achilleas of London” in der Alimos Marina. Zwei Fahrzeuge der Feuerwehr und die Hafenbehörde von Saronikos waren vor Ort, doch der Skipper konnte die Flammen selbst mit einem Feuerlöscher ersticken. Die Hafenbehörden von Flisvos und Saronikos leiteten eine Untersuchung ein.
Weniger glimpflich endete ein Brand, der am 8.1. um 14.40 Uhr auf der 15 Meter langen Motoryacht “Mayama” an Pier 7 in der Alimos Marina ausbrach. Vier Löschfahrzeuge und 10 Einsatzkräfte der Feuerwehr gingen zunächst gegen das Feuer vor. Aus Sicherheitsgründen wurde das Boot gegen 16 Uhr aus der dicht belegten Marina geschleppt, um ein Übergreifen der Flammen auf andere Fahrzeuge zu verhindern.
Vor dem Hafen setzte ein Löschboot der Feuerwehr die Brandbekämpfung fort, doch schließelich sank das Schiff. Es wurden keine Verschmutzungen beobachtet, vorsorglich wurden aber von dem Personal der Alimos Marina eine schwimmende Ölsperre und ölabsorbierende Materialien ausgebracht. Das Wrack wurde mit Ankern gesichert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Hilfsschiffe können nicht näher kommen
(Bild: China Ministry of Transport)   Großbild klick!

Tanker „Sanchi“ ist nicht zu löschen
(09.01.18) 10 Schiffe wurden inzwischen aus China zum brennenden Tanker „Sanchi“ 300 Kilometer östlich von Shanghai geschickt. 48 Stunden, nachdem er in Flammen aufging, war es den Löschmannschaften weiterhin nicht gelungen, das gewaltige Feuer an Bord unter Kontrolle zu bekommen. Der Einsatz war vor allem deshalb so schwierig, weil die Crews der Löschschiffe nicht nur mit den viele Meter hohen Flammen zu kämpfen hatten, sondern auch giftige Gase und die schlechten Wetterbedingungen sowie starker Seegang mit 13 Fuß hohen Wellen die Bemühungen, das Inferno einzudämmen, erschwerten.
Zwei Schiffe waren im Einsatz, um das Öl einzudämmen. Die Einsatzkräfte haben eine Sperrzone von 18 Kilometern um das Schiff eingerichtet, um zu vermeiden, dass andere Schiffe zu nahe kommen. Zwar wurden die Umweltrisiken durch das austretende Kondensat als relativ gering eingestuft. Da die Ladung aber hochexplosiv war und sich giftige Dämpfe gebildet haben, ist war Gefahr von Explosionen und einem Austritt der noch nicht verbrannten oder bereits ausgelaufenen Ladung noch nicht gebannt.
Dass jemand von der 32-köpfigen Besatzung das Unglück überlebt haben könnte, galt derweil als unwahrscheinlich. Insgesamt suchten 13 Schiffe ein Gebiet von 900 sm² ab. Neben der chinesischen Marine hatten sich auch die südkoreanischen Küstenwache und ein US-Aufklärungsflugzeug an der Suche nach den Vermissten beteiligt. Nachdem die P-8A Poseidon ein Gebiet von 12.000 Quadratkilometern abgesucht hatte, musste sie allerdings ohne einen Hinweis auf Überlebende zum Stützpunkt in der japanischen Hafenstadt Okinawa zurückkehren.
Aktuell war weiterhin rätselhaft, wie der Tanker so schnell und umfassend in Brand geraten konnte. In den Medien waren bislang nur Fotos der Backbordseite zu sehen, auf Videos gewaltige Flammenbündel zu erkennen, die explosionsartig immer wieder in die Höhe schossen. Ebenso unklar war angesichts der dürftigen Faktenlage hinsichtlich der Frage, ob die Crew überhaupt versuchen konnte, sich zu retten, ob sie sich noch innerhalb der Aufbauten und Maschinenanlage befindet und wieso die Lage des Schiffes sich offenbar binnen kürzester Zeit so verschlechterte, dass die komplette Außenhaut ausgeglüht zu sein scheint, ebenso wie die Aufbauten.
Derweil befand sich der Kollisionsgegner, die „CF Crystal“, auf dem Weg nach Machong, wo er am 10.1. erwartet wurde. Er wurde dabei eskortiert von dem chinesischen SAR-Schiff „Dong Hai Jiu 118“ (MMSI-Nr.: 413046150). Der Frachter hatte erhebliche Schäden vor allem am Backbord-Vorschiff, das auch Brandspuren aufwies, die er erlitt, als sich wohl unmittelbar beim Aufreißen des Rumpfes der „Sanchi“ Gase entzündeten. Nach der Kollision hatten Löschboote entsprechend auch den Bug unter das Feuer ihrer Löschkanonen nehmen müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Ausflugsboot "Tohitika"
(Bild: JRCC Tahiti)   Großbild klick!

14 Touristen von sinkendem Ausflugsschiff gerettet
(09.01.18) Das polynesische Ausflugsboot "Tohitika" geriet am 5.1. gegen 16 Uhr nördlich von Tahiti nach einem Wassereinbruch im Achterschiff in Seenot. Es war drei Stunden zuvor von Tahiti nach Tetiraroa ausgelaufen. Nachdem die Pumpen aussetzten, lief der Maschinenraum voll. Nachdem dadurch die komplette Elektrizität und Bordenergie samt Funk ausfielen und das Wasser weiter stieg, wurde dem Skipper klar, dass er sein Schiff aufgeben musste und seine 25 Gäste in Gefahr waren.
Glücklicherweise war das Schiff noch in Reichweite von Mobiltelefonnetzen, was den Ausfall der Funkanlage wettmachte. Der Kapitän wies die Fahrgäste an, Rettungswesten anzulegen und machte einige mitgeführte Zodiac-Schlauchboote und Kayaks als behelfsmäßige Rettungsinsel klar. Außerdem aktivierte er den Notsender.
Das Ausflugsschiff dümpelte derweil immer achterlastiger in der See. Es gelang, den Havaristen zu lokalisieren, und um 17 Uhr traf ein Dauphin-Helikopter der 35. Flotte ein. Er begann sofort mit der Evakuierung des Havaristen, die zügig und ohne Probleme vonstattenging.
Um 18.10 Uhr waren alle in der Obhut der Feuerwehren von Faa'a und Papeete. Am Abend gegen 20 Uhr sank die „Tohitika“ offenbar auf Wassertiefen zwischen 2.000 und 3.000 Metern, zu diesem Zeitpunkt ging das ausgestrahlte Signal verloren. Am 6.1. konnten Hubschrauber und Marineboote das Schiff nicht mehr entdecken.
Vorsorglich wurde die Untergangsstelle durch ein Evaluationsteam aus Papeete an Bord des Schleppers „Manini“, der aus der dortigen Marinebase ausgelaufen war, nach etwaigen Wasserverschmutzungen abgesucht. Die "Tohitika" war für bis zu 30 Fahrgäste zugelassen gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff stieß gegen Hubbrücke in Neuss
(09.01.18) Ein 110 Meter langen, belgischen Gütermotorschiff kollidierte am 5.1. gegen 18 Uhr mit der Hubbrücke im Hafen von Neuss, weil diese zu früh heruntergelassen wurde und es nicht mehr rechtzeitig aufstoppen konnte. Das Schiff stieß daraufhin mit seinem Ruderhaus gegen das Bauwerk. Das Beiboot sowie Teile des Ruderhauses wurden ins Wasser gerissen.
Durch umherfliegende Glassplitter verletzte sich der acht Jahre alte Sohn des Schiffsführers leicht. Auch zwei auf den Aufbauten stehende Autos wurden in Mitleidenschaft gezogen. An der Hubbrücke entstanden ebenfalls Schäden.
Nach rund einer Stunde Sperrung für den Bahn- und Schiffsverkehr konnten Züge und Schiffe die Unfallstellewieder passieren. Mit einer Sondererlaubnis schleppte ein anderes Gütermotorschiff den beschädigten Frachter bis zum Löschort nach Niehl bei Köln, wo es am 6.1. festmachte. Insgesamt entstanden durch die Havarie Schäden in Höhe von rund 300.000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen


Anzeige gegen Binnenschiffer wegen unterlassener Hilfeleistung
(09.01.18) Zwei Männer und eine Frau mussten am 6.1. nach einem Schiffsunfall ins Krankenhaus gebracht worden. Ihr Ruderboot kenterte auf dem Kalksee bei Woltersdorf, Oder-Spree-Kreis, nachdem es mit einem Gütermotorschiff kollidierte. Anwohner retteten die drei, sie erlitten aber einen Schock und wiesen Unterkühlungen auf. Der Schiffsführer des Binnenschiffs erhielt eine Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung.
Quelle:Tim Schwabedissen


Traum vom Wohnschiff liegt weiter auf dem Main auf Grund
(09.01.18) Der Frankfurter Bäcker Richard Kling (58) wollte sein Hausboot vor dem steigenden Main-Hochwasser in den Osthafen retten. Auf dem Weg dorthin sank das Boot, das dem Sachsenhäuser als Wohnstätte diente, aber bei Ostend in Frankfurt auf dem Main. Weil die Bergung sich kostspielig gestaltet wird, hat Klings Tochter nun eine Spendenkampagne gestartet.
Am 5.1. gegen 13 Uhr waren Kling und sein Freund Oliver Dehm vom Wasser-Sport-Club Kaiserlei zum Osthafen unterwegs, als es plötzlich einen lauten Schlag gab. Kling verließ den Steuerstand auf dem Oberdeck und eilte die Leiter zum offenen Vorderdeck hinunter. Doch der 20-Tonnen-Katamaran neigte sich unvermittelt und legte sich nach Steuerbord über.
Als dem Skipper der Pizzaofen, der Grill und andere Sachen entgegenrutschten, fand er sich unversehens unter Wasser wieder. Nachdem er wieder auftauchte, kam ihm Dehm schnell zu Hilfe, um ihn aus dem Wasser zu ziehen. Die beiden Männer retteten sich auf die hochliegende Backbordseite des Gefährts und warfen Anker, damit der Katamaran nicht abtreiben konnte.
Dann stiegen sie auf ein herbeigeeiltes Begleitboot über, das sie an Land brachte. Vermutet wurde inzwischen, dass das Boot den Kaiserleifelsen rammte und dabei einer der zwei Schwimmkörper aufgerissen wurde und voll Wasser lief. Der 15 Meter lange und fünf Meter breite Katamaran, den Kling 2010 zu bauen begonnen hatte und den er seit mehreren Jahren als Wohnsitz nutzte, richtete sich in den ersten beiden Stunden nach der Havarie wieder auf und lag seither ein kurzes Stück oberhalb der Kaiserleibrücke unweit des nördlichen Mainufers nur mit den Aufbauten aus dem Wasser ragend auf Grund.
Das Wasser- und Schifffahrtsamt sicherte ihn am Morgen des 8.1. mit einem Stahlseil gegen ein mögliches Abtreiben. Mit Feuerwehrleuten und einem Motorboot fuhr Kling am 8.1. zu seinem Boot hinüber, konnte aber nur ein paar Werkzeuge bergen. Den Katamaran zu betreten, war zu gefährlich, weil er sich jeden Moment losreißen oder kentern könnte.
Er soll nun vom Ufer aus mit einem 500-Tonnen-Kran geborgen werden. Der Zeitpunkt dafür stand noch nicht fest. Kling hat nur eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen, die wohl nicht für diesen Einsatz aufkommen wird. Der Kraneinsatz dürfte rund 50 000 Euro kosten.
Familie und Freunde haben deshalb eine Spendenaktion gestartet. Kling fand unterdessen bei seiner Freundin Quartier – doch seinen Traum vom Wohnschiff hat er trotz des Schiffbruchs nicht aufgegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen


Wassereinbruch auf Fähre in Keratsini
(09.01.18) Am Morgen des 7.1. kam es auf der zyprischen Katamaranfähre "Champion Jet 2", 5005 BRZ (IMO-Nr.: 9135896), zu einem Wassereinbruch im Backbordrumpf. Das Schiff lag am Neuen Kai von Drapetsona in Keratsini. Die örtliche Hafenbehörde wurde alarmiert, nachdem es Schlagseite entwickelt hatte. Wie sich herausstellte, war es zu einer Leckage im linken Hauptmaschinenraum gekommen.
Zwei Feuerwehrfahrzeuge kamen zum Hafen und begannen, das eindringende Wasser zu lenzen. Ein Taucher machte sich daran, die Leckstelle provisorisch abzudichten. Auch der Schlepper „Christos XLIII" war vor Ort, und ein anderes Schiff legte eine Ölsperre um die Fähre aus.
Es war zu einer Ölverschmutzung durch die Havarie gekommen. An Bord der „Champion Jet 2“ befanden sich rund 30 Tonnen Öl. Mit zwei Tankwagen wurde begonnen, den Kraftstoff abzupumpen. Die Arbeiten dauerten am 8.1. noch an.
Die Fähre, die zu Überholungsarbeiten in Keratsini gelegen hatte, wurde mit einem Fahrverbot belegt, bis die Klasse wieder erteilt worden ist. Die zentrale Hafenbehörde in Piräus leitete eine Untersuchung ein. Der Kapitän und der 1. Ingenieur wurden verhaftet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandete Yacht geplündert und gesunken
(09.01.18) Die 17 Meter lange Segelyacht „Kuandeka“, die am Morgen des 8.1. an der Zufahrt zur Marina in Pointe-des-Galets auf La Réunion gestrandet war, wurde über Nacht geplündert, dann sank sie. Nur noch die Kajüte und die beiden Masten ragten am Morgen des 9.1. aus dem Wasser. Treibgut driftete in der Nähe an den Strand.
Die Polizei hat unterdessen eine Untersuchung des Schiffbruchs eingeleitet. Sie stellte vor allem die Frage, warum die acht Crewmitglieder aus Mauritius trotz des extrem schlechten Wetters ausgelaufen waren. Eine Stunde nach Verlassen des Hafens war die Maschine ausgefallen, und der Skipper entschied, umzukehren. Doch das Boot erreichte den Hafen nicht mehr. Einer der Segler erlitt bei der Strandung einen Beinbruch.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandetes Baggerschiff soll verschrottet werden
(09.01.18) Die Abwrackfirma Ferro Rolls and Metal aus Kannur will das gestrandete Baggerschiff “Hansita” vor Kakkathoppu verschrotten. Dazu wurde nach mehreren vergeblichen Bergungsversuchen jetzt die Genehmigung erteilt. Das Schiff hat an der Küste zu Stranderosion geführt, wodurch mehrere Hütten von Fischern bereits verloren gingen.
Für die Räumungsarbeiten sollen keine Bauarbeiten am Strand stattfinden, und auch verschmutzte Teile des Wracks dürfen nicht vor Ort gereinigt werden. Die „Hansita“ war am 25.6.2016 auf Grund gelaufen. Seither waren alle Versuche, sie wieder wegzubekommen, gescheitert.
Zuvor hatte es unweit von Kollam geankert, weil die Eigner die Liegeplatzgebühren im Hafen nicht mehr hatten bezahlen können. Im März 2013 hatte die indische Megha Shipping es in China gekauft.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Motoryachten nach Feuer gesunken
(09.01.18) Zwei Motoryachten wurden am frühen Morgen des 8.1. durch ein Feuer in der James Creek-Marina im Südwesten von Washington zerstört. Bei der Brandbekämpfung durch die DC Fire and EMS kam auch das Löschboot „John Glenn“ zum Einsatz. Es gelang aber nicht, die lichterloh brennenden Boote vor der Zerstörung zu bewahren.
Auch der Treibstoff der Motoryachten fing Feuer. Die Boote wurden mit Löschschaum abgedeckt. Sie sanken schließlich im flachen Wasser der vereisten Marina. Auch die Pier, an der sie lagen, wurde durch Flammen und Hitzeeinwirkung erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Die Ursache des Brandes wurde untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen


War gesunkener Frachter Kokaintransporter?
(09.01.18) Die taiwanische Botschaft auf den Philippinen hat abgestritten, dass 25 Kilogramm Kokain, die am 3.1. vor Sorsogon entdeckt wurden, aus ihrem Land kam oder auf einem Schiff ihres Landes transportiert worden sei. Der Kapitän habe gefälschte Schiffspapiere vorgezeigt. Tatsächlich sei der Frachter im Jahr 2000 nach Togo verkauft worden.
Hintergrund war, dass am 2.1. der taiwanesische Frachter “Jin Ming No. 16” (MMSI-Nr.: 416036325), im Sturm Agaton vor Pambuian in Nord-Samar in Seenot geraten und später gesunken war. Am 3.1. fanden Fischer vor Matnog einen Plastikcontainer mit Kokain. Ein Crewmitglied des gesunkenen Schiffes soll gesagt haben, dass es die Drogen transportiert habe.
An Bord war eine neunköpfige Crew aus sechs Chinesen, einem Taiwanesen und zwei Mann aus Hongkong gewesen, die nach ihrer Rettung in Polizeigewahrsam genommen wurden. Ihr Schiff war von der Hainan-Provinz in China nach Chile unterwegs gewesen. Nun überlegen die Behörden, das Wrack zu bergen, um herauszufinden, ob sich tatsächlich Drogen an Bord befanden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bulkcarrier “Pacific Huron”
(Bild: Michael Folson)   Großbild klick!

Pacific Huron verlässt als letztes Schiff den St. Lawrence Seaway
(08.01.18) Am 7.1. konnte sich der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Bulkcarrier “Pacific Huron”, 20535 BRZ (IMO-Nr.: 9546796), nach tagelangem Zwangsaufenthalt als letztes Schiff der Saison einen nach Montreal gehenden Konvoi auf dem St. Lawrence Seaway anschließen. Nach seiner Strandung bei Clayton am 27.12. und der drei Tage später erfolgten Bergung am 30.12.2017 hatte er beim Iroquios-Dam in Lisbon warten müssen als eines von mehreren Schiffen, die auf dem weiteren Weg durch den unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Massengutfrachter "Federal Biscay" 20789 BRZ (IMO-Nr.: 9697856), blockiert worden waren. Dieser war am 2.1. in der
Massengutfrachter "Federal Biscay"
(Bild: Laura Grandis)   Großbild klick!
Snell Lock in Massena eingefroren und hatte tagelang nicht befreit werden können. Am Ende wurde 24 Stunden lang daran gearbeitet, das Schiff zu befreien. Dazu wurde mit Hochdruck-Dampf das Eis in der Schleuse zum Schmelzen gebracht, während eine Reihe von Schleppern den Frachter letztlich erfolgreich in Bewegung versetzen. An der Befreiungsaktion waren Arbeiter des Saint Lawrence Seaway Development Corporation (SLSDC), technische Experten der Canadian St. Lawrence Seaway Management Corporation (SLSMC), der Schiffsbetreiber Fednav Ltd. und etliche weitere Einsatzkräfte beteiligt.
Der Bulkcarrier war von Port Weller, Ontario, nach Montreal unterwegs, als ihn massive Eisbildung in der Schleuse und um den Rumpf aufhielt. Vier weitere Schiffe, die sich im Seaway-System befanden, mussten daraufhin ebenfalls ihre Fahrt stoppen. Es waren die holländischen Frachter "Mitiq" und "Beatrix", der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter „Billesborg“ und eben die kurz zuvor geborgene "Pacific Huron".
Die Zeit drängte, denn eigentlich sollte die Wasserstraße bereits am 31.12. für den Winter bis zum März schließen. Doch wegen des Schiffsstaus wurde die Frist in den Januar hinein verlängert, bis alle betroffenen Schiffe den U.S.-Sektor des St. Lawrence Seaway durch die Eisenhower- und Snell-Locks mit Schlepperassistenz verlassen hatten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker „Sanchi“ droht zu explodieren
(Bild: Korean Coastguard)   Großbild klick!

Erstes Opfer der Sanchi entdeckt
(08.01.18) Der unter Panama-Flagge laufende Tanker „Sanchi“ stand am 8.1. weiter in Flammen und drohte zu explodieren. Bisher gab es auch kein Lebenszeichen von der Besatzung des Schiffs. Beim Versuch, an Bord zu gelangen, schlugen den Rettungskräften giftige Rauchwolken entgegen. Ein Toter wurde am Nachmittag des 7.1. gefunden und nach Shanghai zur Identifizierung gebracht.
Zehn von China entsandte Schiffe sowie viele Fischerboote waren bei der laufenden Rettungsaktion beteiligt. Am Morgen des 7.1. waren die "Sea Patrol 01" sowie die Rettungsboote "East China Sea Rescue 101" und "East China Sea 117" und die "China Maritime Police 31240"vor Ort. Auch drei Ölbekämpfungsschiffe und Brandbekämpfungsexperten des Shanghai Fire Department wurden mobilisiert.
Die südkoreanische Marine Police Agency schickte ein Boot und ein Flugzeug, die US Navy am 8.1. eine P-8A aus Okinawa, die ein Gebiet von 3,600 Quadratmeilen absuchte, bevor sie zurück zur Kadena-Luftwaffenbasis in Japan flog. Derweil dauerten die Bemühungen, den gewaltigen Brand auf dem Tanker einzudämmen, an. Allerdings ist das Kondensat in Verbindung mit Wasser hoch explosiv, sodass befürchtet wurde, dass das Schiff jederzeit in die Luft fliegen und auf rund 50 bis 60 Metern Wassertiefe sinken könnte. Zudem behinderte schlechtes Wetter den Einsatz der Berger.
Dafür sind die Umweltrisiken geringer. Das Öl ist extrem leicht und verdunstet schnell. Außerdem dürfte auch schon ein Großteil der 136.000 Tonnen, die die „Sanchi“ an Bord hatte, verbrannt sein.
Der Tanker der nationalen iranischen Tankergesellschaft NITC wird von der iranischen Firma Glory Shipping betrieben. Ein anderer Tanker der Staatsreederei, der ebenfalls in Panama registrierte Tanker “Dream II”, 164241 BRZ (IMO-Nr.: 9356593), war am 3.8.2016 vor Singapur mit dem Containerfrachter “MSC Alexandra“ kollidiert. Auf diesem gingen 10 Container über Bord. Es kam zu keinen Ölaustritten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Touristenboot "Libertad II"
(Bild: Armada de Chile)   Großbild klick!

Suche nach Vermissten bei Hornopirén dauert an
(08.01.18) Die Suche nach zwei Frauen, die seit dem 4.1. bei Hornopirén vermisst wurden, nachdem in der Cahuelmo-Mündung das Touristenboot "Libertad II" kenterte, dauerte an. Die chilenische Marine war zu Wasser und aus der Luft sowie mit Tauchern im Einsatz, um Carolina Irrarazabal, 23, und Matillde Gingo Guillisati, 21, zu finden. Auch zivilie Boote hielten am Ufer Ausschau nach den beiden. Das Wrack des Holzbootes war unterdessen angetrieben und sollte von der Staatsanwaltschaft im Hinblick auf die Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen untersucht werden.
Ein Kommissar der Brigada de Homicidios de Puerto Montt wurde dazu nach Hornopirén entsandt. Die "Libertad II" war von Estero Cahuelmó nach Hornopirén in der Los-Lagos-Region mit 16 Personen an Bord, darunter acht Chilenen und sechs Nordamerikanern sowie der zweiköpfigen Crew, ausgelaufen. Wenig später war es in schwerer See umgeschlagen und dann auf Felsen getrieben worden. 14 Menschen gelang es, nach dem Schiffbruch an Land zu schwimmen.
Einer der beiden Tourguides, Colyn Josey, gelang es, mit einem Kayak von der Unglücksstelle nach Caleta Bai aim Cahuelmó-Sektor zu kommen und mit der Marine Kontakt aufzunehmen. Das Patroullienboot „Micalvi” brachte die Schiffbrüchigen dann nach Hornopirén.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor China gesunken
(08.01.18) Der chinesische Kutter “Minxia You 1829" kollidierte in der Nacht zum 7.1. mit dem 90 Meter langen, chinesische Frachter "Jiarong 36" (MMSI-Nr.: 413474860), der beladen von Huangpu kam, vor Wenzhou in der Ostchinesischen See. Während der Kutter mit Schäden am Bug davonkam, wurde der Frachter so schwer beschädigt, dass er kenterte und sank. Die 12-köpfige Crew wurde von anderen Schiffen, die sich in der Nähe befanden, gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler im Atlantik vor den Færøern beschädigt
(08.01.18) Das dänische Inspektionsschiff „Vædderen“ nahm am 5.1. an einer Rettungsaktion vor den Færøern teil. Ein Trawler war beschädigt worden, und ein Crewmitglied hatte Verletzungen dabei erlitten. Ein Rettungshubschrauber barg den Verletzten ab. Der Trawler wurde von der „Vædderen“ gemeinsam mit dem Rettungsfahrzeug „Brimil“ in einen Hafen auf den Færøern eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schiff vor Randers aufgelaufen
(08.01.18) Am 5.1. um 00.17 Uhr lief der maltesische Frachter „Kaisa", 3183 BRZ (IMO-Nr.: 9333462), beim Ansteuern des Randers-Fjords auf Grund. Es wurde von der dänischen Seefahrtsbehörde mit einem Weiterfahrverbot belegt, bis eine Taucheruntersuchung des Rumpfes durchgeführt worden war. Nachdem bei dieser festgestellt wurde, dass das Schiff keinen Schaden erlitten hatte, wurde es wieder freigegeben. Es wurde ohne Assistenz wieder flott und konnte seine Reise, die am 3.1. in Ventspils begonnen hatte und es am 8.1. um 11 Uhr nach Rostock führte, fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Angelkutter trieb auf Westerschelde
(08.01.18) Die KNRM in Breskens wurde am 6.1. gegen 16.20 Uhr alarmiert, nachdem der Sportkutter „Warnow“ bei Ritthem Maschinenausfall erlitten hatte und im Hauptfahrwasser der Westerschelde trieb. Das Rettungsboot „Koos van Messel“ kam den 10 Anglern an Bord zu Hilfe und war eine Viertelstunde nach der Alarmierung vor Ort. Nachdem der Anker des Havaristen gelichtet war, wurde er nach Vlissingen abgeschleppt, wo er eine halbe Stunde später festgemacht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zweimaster vor Pointe des Galets gestrandet
(08.0.118) Am Morgen des 8.1. lief um 10.45 Uhr eine 17 Meter lange Segelyacht auf Felsen vor der Marine von Pointe-des-Galets auf La Réunion. Es handelte sich um eine amerikanische Yacht, die mit acht Crewmitgliedern und drei Hunden an Bord auf dem Weg nach Mauritius war. Nachdem es eine Stunde nach dem Auslaufen ein Problem mit dem Motor gegeben hatte, versuchte der Skipper, in den Hafen zurückzukehren.
Doch dann geriet das Boot ins Treiben und kam am Ufer fest. Ein Mann sprang ins Wasser, schwamm an Land und alarmierte das CROSS Réunion. Ein Polizeiboot, die Feuerwehr und ein Helikopter wurden mobilisiert. Drei Mann wurden von der Polizei gerettet, die übrigen konnten sich selbst an Land retten. Wegen der schweren Brandung konnte die SNSM noch keinen Versuch starten, dem Zweimaster zu bergen. Die Strandungsstelle wurde abgesperrt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Entscheidung über Bergung der Seikongen rückt näher
(08.01.18) Am 7.1. gab der Gouverneur der Provinz Chiloé, René Garcés, bekannt, dass in dieser Woche entschieden werden soll, welche Bergungsfirma das Wrack des chilenischen Fischfrachters "Seikongen" (IMO-Nr.: 9793985), heben soll. Das Schiff war am 18.10.2017 mit 2145 Tonnen Fisch und 67 Tonnen Kraftstoff vor Pilpilehue gekentert und gesunken. Bis zum 24.11. waren das Öl und ein größerer Teil der Ladung abgepumpt worden.
Doch noch immer stellt das Schiff eine Umweltgefährdung dar. Die Eigner, die CPT Empresa Marítima SA, warteten nun auf die Entscheidungen der chilenischen Marine im Rahmen des Genehmigungsverfahrens zur Bergung. Sieben Firmen kamen dafür in Frage. Der Zustand des Schiffes wurde täglich vor Ort überwacht.
Quelle:Tim Schwabedissen


Zwei Schiffe auf der Suche nach der San Juan
(08.01.18) Das russische Forschungsschiff “Yantar” war auch am 7.1. weiter auf der Suche nach Spuren des am 15.11.2017 gesunkenen argentinischen U-Boots ARA “San Juan“ im Südatlantik. Außerdem war der Zerstörer ARA „Sarandi“ vor Ort. Der Schlepper ARA “Islas Malvinas” machte unterdessen in der Marinebase in Ushuaia fest. Er sollte von der ARA „Puerto Argentino“ abgelöst werden, sobald dieses das russische ROV Panther Plus an Bord hat.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter trieb vor Lancashire
(08.01.18) Vor der Küste von Lancashire erlitt am 7.1. gegen 15.30 Uhr ein Kutter mit 10 Mann an Bord wegen Treibstoffproblemen Maschinenausfall. Das Schiff trieb dicht unter der Küste, und das RNLI-Boot aus Fleetwood wurde von der HM Coastguard alarmiert und nahm den Havaristen um 16.30 Uhr auf den Haken. Er wurde dann sicher in den Hafen geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schubverband sitzt seit zwei Wochen im Eis fest
(08.01.18) Der 159 Meter lange Schubverband aus dem kanadischen Schlepper “Wilf Seymour” (IMO-Nr.: 5215789) und der vorgekoppelten “Alouette Spirit”, der am 25.12. auf dem St. Lawrence Seaway auf Grund lief, saß zwei Wochen später unverändert auf dem Lac-Saint-Pierre vor Louisville fest. Die Barge hatte 13.000 Tonnen Aluminumbarren, die von den Sept-Îles nach Oswego, New York, bestimmt waren, an Bord. Die Eigner der McKeil Marine arbeiteten weiter daran, den im Eis festsitzenden Koppelverband wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker “Sanchi” in Vollbrand
(Bild: Korea Coastguard)   Großbild klick!

32 Vermisste nach schwerer Kollision vor China
(07.01.18) Der unter Panama-Flagge laufende Tanker “Sanchi”, 85462 BRZ (IMO-Nr.: 9356608), kollidierte am 6.1. gegen 18 Uhr mit dem unter Hongkong-Flagge laufenden Bulkcarrier “CF Crystal”, 42618 BRZ (IMO-Nr. :9497050), 160 Melen östlich des Yangtse-River-Delta in der Ostchinesischen See. Die “Sanchi” der National Iranian Tanker Company (NITC) war mit 136.000 Tonnen leichtem Rohöl – sogenanntem Kondensat - von Kharg im Iran nach Korea unterwegs. Die “CF Crystal” hatte 64.000 Tonnen Getreide an Bord und war auf der Reise von Kalama nach Maching in der Guandong-Provinz in China.
Die 32 Crewmitglieder der “Sanchi” wurden nach der Kollision vermisst. Es handelte sich um 30 Iraner sowie zwei Bangladeshis. Die 21 Crewmitlieder der “CF Crystal” – allesamt Chinesen – blieben unversehrt, ihr Schiff kam mit leichteren Schäden davon. Nach dem Zusammenstoß brach auf dem Tanker ein Feuer aus. Er trieb seither in dichten Rauch gehüllt mit Steuerbordschlagseite m Meer. Um das Wrack, aus dem gewaltige Flammenbündel emporschossen, bildete sich ein Ölteppich.
Die chinesischen Rettungsbehörden schickten acht Schiffe zur Unglücksstelle, einige von ihnen mit Ölbekämpfungsgerät. Das Maritime Search and Rescue Centre entsandte ein Boot der Coastguard und ein Flugzeug. Der Tanker war in Charter der südkoreanischen Hanwha Total im Einsatz, eine 50-50 Partnerschaft zwischen der Hanwha Group in seoul und dem französischen Ölmulti Total.
Die “Sanchi” ist 274,18 Meter lang, 50 Meter breit, hat 17,02 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 164.154 Tonnen. Sie läuft für die National Iranian Tanker Company in Teheran und wurde 2008 bei der Hyundai Samho Heavy Industries Co., Ltd. als “Seahorse” erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre “Mestre Simão” halb gesunken
(Bild: Lino Borges)   Großbild klick!

Fähre nach Evakuierung halb gesunken
(07.01.18) Nach der Rettung der 61 Passagiere und neun Crewmitglieder von Bord der portugiesischen Fähre “Mestre Simão”, 748 BRZ (IMO-Nr.: 9690482), die am Morgen des 6.1. bei Magdalena nach Ausfall einer Maschine in schwerem Sturm auf Felsen gelaufen war, lag das Schiff am folgenden Tag halb unter Wasser. Nach der Strandung war es stundenlang auf den Felsen der Insel Pico in schwerer Brandung herumgeworfen und dabei überflutet worden. Die Gestrandeten stiegen durch eine Luke an der Seite über eine aufblasbare Gangway in eine Rettungsinsel, mit der sie das Land unter dramatischen Umständen in meterhohen Wellen, aber unversehrt eine halbe Stunde nach dem Schiffbruch erreicht hatten.
Nur einige Personen mussten wegen Schocks im Krankenhaus behandelt werden. Nun galt das Hauptaugenmerk des Abpumpens des Kraftstoffs. Vorher würde keine Bergung anlaufen können. Zusätzlich zu den Schleppern der Portos dos Açores müssen dazu wohl weitere Bergungsfahrzeuge mobilisiert werden.
Das mit dem Heck unter Wasser liegende Schiff wurde nach Wetterberuhigung am 7.1. erstmals inspiziert. Es war am Unglückstag von Horta auf Faial gekommen, als es im Dreiecksdienst Faial-Pico-São Jorge lief. Es herrschte Sturmwarnung, und meterhohe Brecher gingen über Felsen und Schiff, nachdem es auf diese geworfen worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Verbogen: Binnenschiff "Ewa"
(Bild: Rijk)   Großbild klick!

Binnenschiff trotz Faltenwurf wieder flottgemacht
(07.0.11.8) Das polnische Binnenschiff "Ewa", 801 ts (MMSI - Nr.: 261186294), das am Morgen des 6.1. auf einen Deich an der Westpier des Süd-Bevevland-Kanals bei Hansweert aufgelaufen war, konnte trotz der zwischenzeitlich erlittenen Schäden mit dem Nachmittagshochwasser gegen 17.15 Uhr im ersten Anlauf wieder geborgen werden. Vor Ort waren die „RWS 79” von Rijkswaterstaat, das Patroullienboot „P 41“ und von der Bergungsfirma Multraship die “Multraship Responder,” “Multratug 22” und “Multrasalvor 3” sowie von Polderman Berging die „Bravo“ und „Charlie“. Während der Niedrigwasserstunden war der durchhängende Rumpf gründlich inspiziert worden.
Mit fallendem Wasserstand wurde die „Ewa“ immer instabiler und legte sich nach Backbord auf die Seite. Um 12 Uhr lag der Havarist dann komplett trocken auf den Steinen und hatte sich deutlich sichtbar durchgebogen. Mit steigendem Wasser gelang es aber, ihn ohne Probleme wieder in tieferes Wasser zu ziehen.
Er wurde dann an eine Pier im Süd-Beveland-Kanal bei Schorle bugsiert und dort am Abend festgemacht. Hier sollten weitere Untersuchungen stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter versenkte Kutter – vier Vermisste
(07.01.18) Der thailändische Kutter “Chok Chu Chai” wurde am Morgen des 6.1. auf Position 12.3.28 N 101.12.10 O rund 38 Meilen vor der Küste von Sattahib von dem unter pakistanischer Flagge laufenden Frachter “Hyderabad”, 29365 BRZ (IMO-Nr.: 9278789), südöstlich von Laem Chabang gerammt und sank. Nur noch der Bug des Kutters ragte wenig später noch aus dem Wasser. Von der achtköpfigen Crew, fünf Kambodschaner und drei Thailänder, wurden vier Mann von dem in der Nähe befindlichen Kutter „Suwit Kan Pramong“ gerettet, die übrigen vier wurden noch vermisst.
Eine SAR-Operation lief mit Rettungsbooten und Helikoptern an. Um 12.30 Uhr entdeckte das Patroullienboot 995 die Körper der Vermissten, zwei Thailänder und zwei Kambodschaner, und barg sie aus dem Wasser. Die Behörden von Pattaya Harbour gemeinsam mit dem Marine Traffic and Safety Monitoring Centre der Marine konnten später die „Hyderabad“ als Unfallverursacher identifizieren. Sie war am Morgen von Rayong nach Indonesien ausgelaufen. Am Bug fanden sich bei einer Inspektion an Backbordseite Kollisionsspuren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter versenkte Kutter und beging Unfallflucht
(07.01.18) Der vietnamesische Kutter “BD 97619 TS", der mit einer 15-köpfigen Crew an Bord auf Fang in den Gewässern der Binh Dinh Provinz in der Südchinesischen See war, sank nach einer Kollision mit dem ebenfalls vietnamesischen Frachter "Xuan Thanh 10" (MMSI-Nr.: 574013284), am Nachmittag des 5.1. Der Frachter stoppte nach dem Unfall nicht und setzte seine Fahrt fort. Die Fischer konnten mit einem Rettungsboot die Küsste erreichen. Dort fand sie die Crew eines anderen Kutters und brachte sie zur nächsten Grenzschutzstation.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bargen trieben gegen Brückenpfeiler
(07.01.18) Der holländische Schlepper "En Avant 9", 134 BRZ (IMO-Nr.: 9163910), kam in der Nacht zum 6.1. zum Einsatz, nachdem sich vier Bargen von einem Ankerplatz am Bergsche Veld in der Hollandsch Diep bei Moerdijk losgerissen hatten. Sie trieben aneinandergekoppelt gegen einen Pfeiler der alten Eisenbahnbrücke zwischen Dordrecht und Moerdijk. Hier blieben sie hängen.
ProRail stoppte zeitweilig den Bahnverkehr. Auch der Schiffsverkehr wurde beeinträchtigt, da die Brücke nicht mehr in voller Breite zu unterfahren war. Es gelang, die Bargen mithilfe des aus Dordrecht gerufenen Schleppers unter Kontrolle zu bringen, und am 7.1. war das Fahrwasser wieder frei.
Quelle:Tim Schwabedissen



NSSR rettete Fähre und Holzhaus im Sturm
(07.01.18) Am 7.1. um 10.30 Uhr erlitt die norwegische Fähre "Tingvoll", 743 BRZ (IMO-Nr.: 7220180), zwischen Smøla und Tustna. einen Ausfall der Hauptmaschine im Edøyfjord. Vor Ort herrschte stürmische See mit Windgeschwindigkeiten von 42 Metern pro Sekunde und mehrere Meter hohen Wellen. Die Drift des Schiffes wurde durch Werfen des Ankers dicht unter Land gestoppt.
Um 11.50 Uhr lag der Havarist 500 Meter vor dem Fähranleger von Edøya in Smøla. Das Rettungsboot "Erik Bye" ging dort auf Standby und wartete auf die "Horn Flyer" zur Verstärkung. Um 13 Uhr hatten beide Rettungsboote ihre Schlepptrossen fest. Nachdem die Anker gelichtet waren, ging es, assistiert von der "Njård" der Küstenwache, in Richtung des Anlegers von Edøya.
Auch das Patroullienboot "HPB 3" (MMSI-Nr.: 258008200) war vor Ort im Einsatz. Um 13.42 Uhr lag die Fähre sicher am Kai. Das 1972 erbaute Schiff lief zuvor in den Diensten Sølsnes-Åfarnes sowie Solholmen-Mordalsvågen und war nun als Ersatzfähre zwischen Smøla und Tustna im Einsatz.
Zur selben Zeit wurde das Rettungsboot "Bjarne Kyrkjebø" zu einem Hausboot gerufen, das im Fanafjord trieb. Es handelte sich um einen Stahlrumpf mit einem daraufgesetzten Holzhaus. Es gelang, den Ausreißer in Schlepp zu nehmen und an einen Kai zu ziehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffsbrand in Maasvlakte
(07.01.18) Am 6.1. um 20.05 Uhr wurde die KNRM-Station Hoek van Holland alarmiert, nachdem auf einem Binnenschiff im Hartelhafen auf der Maasvlakte ein Feuer im Maschinenraum ausgebrochen war. Das Rettungsboot „Jeanine Parqui“ sowie die Feuerwehr rückten an, und es gelang, den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Um 21.05 Uhr war das Rettungsboot zurück im Berghafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mega-Containerfrachter verlor Ladung vor Finisterre
(07.01.18) Der liberianische Containerfrachter "MSC Eloane", 193489 BRZ (IMO-Nr.: 9755957), verlor am 5.1. gegen 22 Uhr zwischen 30 und 45 40-Fuß-Container, als er sich rund 40 Meilen vor der galizischen Küste nordwestlich von Finesterre am Beginn der Verkehrstrennungszone befand. Er war auf der Reise von Rotterdam, wo er am 2.1. ausgelaufen war, nach Tanger.
Salvamento Marítimo in Finisterre wurde vom Ladungsverlust in Kenntnis gesetzt. Es befanden sich keine Gefahrgüter in den verlorenen Boxen, von denen etliche unter ihrem Gewicht rasch gesunken sein dürften. Die Schifffahrt in dem Seegebiet wurde vor dem möglichen Treibgut gewarnt.
Bei Sturm mit meterhohen Wellen war zunächst keine Suchaktion möglich. Die "MSC Eloane" warf am 7.1. m 4.20 Uhr auf der Reede von Tanger Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Halbe gesunkene Luxusyacht wieder aufgetaucht
(07.01.18) Ein Teil des Rumpfes der 1,8 Millionen Pfund teuren Luxusyacht “P6T2”, die im November 2017 nach Kollision mit einer Tonne in der St. Aubin’s Bay gesunken war, trieb am 5.1. am Strand von Portbeil, südlich von Carteret, an der französischen Küste an. Kleinere Trümmerteile waren zuvor schon in Jersey angespült worden. Eine Bergungsaktion war im Dezember eingestellt worden, nachdem Taucher das Wrack zerbrochen auf dem Meeresgrund gefunden hatten.
Das Vorschiff wurde nun auf einmal aber kieloben eine halbe Meile vor dem Strand liegend bei Niedrigwasser von einem Spaziergänger entdeckt. Zwei Tage lang waren Stürme über die Küste gegangen. Die Jersey Coastguard stellte daraufhin einen Kontakt zwischen der Versicherung und den französischen Behörden her.
Quelle:Tim Schwabedissen



Überlebende der Neri kehrten zwei Wochen nach Schiffbruch heim
(07.01.18) Vier Mann des am 23.12.2017 im Tropensturm Vinta gesunkenen Kutters “Neri” aus Navotas, die den Untergang überlebt hatten, wurden am 3.1. auf den Turtlle Islands in Tawi-Tawi den philippinischen Behörden übergeben. Das Rettungsschiff BRP “Tubbataha” holte sie ab und brachte sie am 5.1. um 21.30 Uhr nach Zamboanga City. Die malaysiasche Marine hatte den Skipper, den Chief und zwei weitere Männer der insgesamt 23-köpfigen Crew sechs Tage nach dem Untergang am 29.12. retten können.
Sie wurden nahe Billean Island, Malaysia, in einer Rettungsinsel entdeckt. Wo die übrigen 19 geblieben waren, war unklar. Die Männer hatten sechs Tage lang mit Regenwasser und Kokosnüssen überlebt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf U-Boot-Neubau in Devonshire
(07.01.18) Die Devonshire Dock Hall musste evakuiert werden, nachdem auf dem U-Boot HMS „Anson“ am 5.1. um 10.55 Uhr ein Feuer ausbrach. Der Cumbria Fire and Rescue Service und die eigene Feuerwehr der BAE Systems gingen gegen den Brand vor, der beim Schweißen an Rohren in einem Generatorraum ausgebrochen war. Im Einsatz waren die Wehren aus Ulverston, Barrow und Walney.
Gegen Mittag konnten die Arbeiter wieder in die Halle zurückkehren. Die “Anson” ist das fünfte Boot, das auf dem Barrow Shipyard entsteht und folgt der HMS „Astute“, HMS „Ambush“ und HMS „Artful“ sowie der „Audacious“, die im April im Devonshire Dock vom Stapel lief.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter vor Shekou aufgelaufen
(07.01.18) Am 5.1. lief der unter Hongkong-Flagge registrierte Containerfracher m/v "COSCO Shipping Kilimanjaro", 154300 BRZ (IMO-Nr.: 9757852), einlaufend nach Chiwan/Shekou, zwischen der Ma Wan Bridge und dem Hong Kong Airport nach einem Ruderausfall auf Grund. Schlepper assistierten dem Havaristen. Er machte um 20.10 Uhr am Kai in Shekou fest. Am 6.1. gegen 15 Uhr ging es weiter nach Hong Kong, wo der Frachter am folgenden Morgen gegen zwei Uhr eintraf, bevor es nach Singapur weiterging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff "Ewa"
(Bild: Harmen van der Werf)   Großbild klick!

Aufgelaufenes Binnenschiff droht zu zerbrechen
(06.01.18) Am 6.1. um 7.30 Uhr lief das polnische Binnenschiff "Ewa", 801 ts (EU-Nr.: 8348099), auf eine Kribbe an der Westpier des Vorhafens vom Süd-Beveland-Kanal bei Hansweert. Das Schiff kam auf der Uferbefestigung gegenüber des Verkehrspostens Hansweert auf der Westerschelde fest. Ein erster Versuch, es mit dem Schlepper “Bravo” (MMSI-Nr.: 244700654), wieder freizubekommen, schlug fehl.
Inzwischen waren die Feuerwehr, Rijkswaterstaat mit dem Patroullienboot "RWS 79" sowie Berger
Binnenschiff "Ewa"
(Bild: Harmen van der Werf)   Großbild klick!
mit den Schleppern "Multratug 22" (IMO-Nr.: 8662787), und der „Multrasalvor 3“ (MMSI-Nr.: 245489000) von Multraship aus Terneuzen sowie nebst der „Bravo“ noch die „Charlie“ (MMSI-Nr.: 244700658) vor Ort, und es wurde aktuell überlegt, wie eine Bergung vonstattengehen könnte. Das Problem war, das bei ablaufendem Wasser das Heck frei in der Luft hing, und der 67 Meter lange Rumpf nach dem Trockenfallen bereits deutliche Zeichen eines Einknickens aufwies.
Der nächste Bergungsversuch würde erst am Spätnachmittag gegen 17 Uhr beginnen können, denn um 18 Uhr wurde die Flut erwartet. Der übrige Schiffsverkehr wurde derweil nicht behindert, und die Crew war in Sicherheit. Die “Ewa” war mit einer Ladung Schrott unterwegs von Vlaardingen nach Dünkirchen und wohl wegen eines Navigationsfehlers auf Grund gelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ponta Delgada: Rettungsbootunfall auf Kreuzfahrtschiff
(06.01.18) Auf dem unter Bermuda-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiff "Arcadia", 84342 BRZ (IMO-Nr.: 9226906), kam es am 5.1. zu einem Rettungsbootunfall im Hafen von Ponta Delgada. Offenbar riss ein Teil des Bootes ab und landete im Wasser, ein anderer hing noch in den Davits. Von den fünf Insassen kam einer verletzt ins Krankenhaus.
Das Rettungsboot wurde später aus dem Wasser gezogen und auf dem Kai abgelegt. Am 6.1. verließ das Schiff den Hafen mit Kurs Southampton.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rohbau des Tankers “Uros Z”
(Bild: Diario Epoca)   Großbild klick!

Tanker machte sich nach 20 Jahren auf den Weg zum Meer
(06.01.18) Der Rohbau des Tankers “Uros Z” machte sich an seinem Liegeplatz an der Corrientes SA-Werft bei Flusskilometer 1.200 selbstständig und trieb auf dem Paraná-River 58 Kilometer weit von Corrientes nach Empedrado. Das 107 Meter lange und 14,5 Meter breite Schiff driftete ohne Besatzung mit der Strömung den Fluss hinab, bis es auf einer der vielen Sandbänke auf dem Paraná festkam.
Vermutlich hatte das Schiff vom Warten genug, hatte es seit dem Stapellauf doch bereits 20 Jahre auf die Fertigstellung warten müssen. Es wurde 1993 als Einhüllen-Chemikalientanker auf Kiel gelegt, die Arbeiten an ihm wurden 2000 eingestellt. Die erste Reise führte nun bis Flusskilometer 1.142.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bootsbergung nach Hurrikan Maria
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Bislang 375 Bootswracks nach Hurrikan Maria geräumt
(06.01.18) Die Emergency Support Function 10 (ESF-10) Puerto Rico hat die Bergung von Booten, die dem Hurrikan Maria zum Opfer fielen, auch im neuen Jahr fortgesetzt. Die Berger waren am 4.1. in La Parguera, Piñones, und Sardinera tätig und versuchten, Bootseigner in Cabo Rojo und La Isleta ausfindig zu machen. Bislang wurden 375 Boote geborgen, 188 Fälle wurden abgeschlossen.
Die Teams hatten Kontakt mit 217 Bootseignern und waren bei 35 Fällen von Verschmutzungen im Einsatz. Ölbekämpfungsexperten haben 7.850 Gallonen Öl-Wasser-Gemisch und 4,3 Kubikmeter verölte Trümmer beseitigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision auf dem Rhein
(06.01.18) Am 4.1. gegen 19 Uhr kollidierten auf dem Rhein bei Rhens während eines Überholvorganges ein Gütermotorschiff und ein zu Tal fahrendes Tankmotorschiff. Der Grund war eine nautische Fehleinschätzung des überholenden Schiffsführers. Es entstand Sachschaden an beiden Schiffen.
Der übrige Schiffsverkehr wurde nicht beeinträchtigt. Nach der Schiffsunfallaufnahme und Feststellung der Fahrtüchtigkeit konnten beide Fahrzeuge ihre Fahrt fortsetzten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff rammte Eisenbahnbrücke
(06.01.18) Das holländische Binnenschiff „Eben Haezer", 1059 ts (EU-No.: 04007960), kollidierte von Hannover kommend am 5.1. um 12.05 Uhr mit einer Eisenbahnbrücke im Rhein-Herne-Kanal in Herne Der Schiffsführer hatte das Ruderhaus nicht weit genug abgesenkt. Beim Aufprall wurde ein Teil des Führerhauses abgerissen und die Beschilderung der Brücke beschädigt.
Der Unfall ereignete sich in Höhe der Hertener Straße an der Grenze zu Recklinghausen. Verletzt wurde niemand. Allerdings musste der Kanal für den Verkehr gesperrt werden, weil Trümmer des Ruderhauses dort gesunken waren. Andere Teile lagen auf dem Achterschiff, wo auch ein dort stehendes Auto beschädigt wurde.
Das Binnenschiff konnte noch am Mittag an den Kai eines Schrottplatzes gebracht werden. Die Eisenbahnbrücke war am Mittag gesperrt, bis die notwendigen Inspektionen stattgefunden hatten. Der Verkehr auf der Hertener Straße floss normal weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hausboot auf dem Main gesunken
(06.01.18) Auf dem Main bei Offenbach lief in den Mittagsstunden des 5.1. ein Hausboot auf Grund gelaufen und sank. Nur noch Teile der Aufbauten ragten aus dem Wasser. Der Bootsführer konnte sich unversehrt retten.
Wegen der aktuellen Hochwassersituation auf dem Main bei Frankfurt hatten sich mehrere Boote auf den Weg in den Hochwasserschutzhafen in Offenbach gemacht. Bei einem Pegel von mehr als drei Metern war das die Vorschrift. Unter ihnen befand sich auch ein Hausboot des Wassersportclubs Kaiserlei.
Während der Fahrt, rund 100 Meter flussaufwärts von der Kaiserleibrücke auf Höhe der Diskothek MTW, hörte der Schiffsführer gegen 13 Uhr einen lauten Schlag. Das Boot fing sofort an zu sinken. Er war noch den Anker, um das Boot vor einem Abtreiben zu sichern, und schwamm dann ans Ufer.
Das Boot lag etwa hundert Meter östlich der Kaiserlei-Brücke auf Grund. Es konnte derzeit nicht geborgen werden. Die Strömung war sehr stark, außerdem war Hochwasser im Anmarsch. An eine Bergung mit Kränen und Spezialschiffen war deshalb im Moment nicht zu denken.
Stattdessen wollten die Rettungskräfte das Boot zunächst an der Untergangsstelle sichern. Wie hoch der Schaden ist, ließ sich noch nicht beziffern. Auch die Unfallursache war unklar. Durch das Hochwasser trieben momentan allerdings zahlreiche größere Objekte im Main, darunter ganze Baumstämme.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kea Trader wird stückchenweise ausgeräumt
(06.01.18) Dank derzeit besserer Wetterbedingungen wurde die Bergung des gestrandeten und zerbrochenen maltesischen Containerschiffs „Kea Trader“ 25145 BRZ (IMO-Nr.: 9701281), auf dem Duran-Riff vor Noumea in der vergangenen Woche fortgesetzt. Wegen der instabilen Lage müssen Ladung und Ausrüstung stückweise von Bord gebracht werden. Die Bergungsfirma Ardent konnte die Entladung der Container aus Laderaum Nummer zwei wiederaufnehmen.
Bisher wurden acht der 88 im Laderaum verbliebenen Boxen geleichtert. Sie wurden in jeweils drei Teile zerschnitten und diese dann per Helikopter auf eine Barge geflogen. Diese Arbeit ist zeitaufwändig und wird gefolgt von der Säuberung des Laderaums.
Insgesamt befanden sich an Bord des Wracks noch 99 Container, 86 davon waren leer. Nach drei Wochen konnten nun auch die Schweröltanks, die bereits im August leergepumpt worden waren, von den letzten Kraftstoffresten befreit werden. Die Gefahr einer größeren Verschmutzung durch Kohlenwasserstoffe bestand nun nicht mehr.
Kleinere, schwer einzuschätzende Restmengen von Betriebsstoffen blieben jedoch in unzugänglichen Bereichen des Schiffs eingeschlossen. Das Risiko von geringfügigen Verschmutzungen blieb entsprechend bestehen. Mit den ununterbrochen im Einsatz befindlichen Pumpen und Skimmern wurde aber bestmöglich versucht, dies zu vermeiden, soweit die Wetterbedingungen es zuließen.
Das Unternehmen Briggs war mit Spezialgerät vor Ort, um eine Wasserverschmutzung zu verhindern. Sie wurde nun neu kalibriert und verstärkt, um für die Freisetzung kleinerer Mengen gewappnet zu sein und auch schwimmende Trümmerteile aufnehmen zu können. Trotz der Zeichen für weitere Bruchstellen im Rumpf der „Kea Trader“, deren Teile sich immer mehr in einem 90-Grad-Winkel wurde im Rahmen der täglichen Hubschrauberüberflüge und die Beobachtungen durch die Crews von Schleppern nahe am Schiff bislang keine weiteren Spuren von Verschmutzungen festgestellt.
Auch wurden in den vergangenen Tagen 150 m³ an Schiffsausrüstung und Mobiliar von Bord geholt. Einen Zeithorizont für die restliche Bergung des Wracks gab es aktuell nicht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter verlor im Sturm vor Devon Ladung
(06.01.18) Der holländische Frachter "Lady Ariane", 2544 BRZ (IMO-Nr.: 9760366), verlor am 3.1. im Sturm Eleanor vor der Küste von Nortd-Devon rund acht Tonnen Schnittholz. Das Schiff war am 28.12. von Varberg nach Newport ausgelaufen. Größere Mengen der Holzpakete, die in den Wellen aufbrachen, trieben inzwischen bei Westward Ho! An die Strände.
Strandgänger wurden gewarnt, sich nicht in Gefahr zu bringen beim Versuch, das Treibgut zu bergen. Die Maritime & Coastguard Agency (MCA) informierte die Distriktregierungen von North Devon und Torridge über die möglichen Anlandungen. Die Coastguard überwachte die Drift der verlorenen Ladung. Der Frachter machte am 4.1. um 22.15 Uhr in Newport fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Segler auf Nansha Islands gestrandet
(06.01.18) Die chinesische Coast Guard (CCG) rettete am 2.1. die dreiköpfige Crew der 28 Meter langen Yacht „Pangaeo“. Das Schiff war auf dem Weg von Brasilien auf den Nansha Islands in der Südchinesischen See gestrandet. Ein Patroullienboot wurde von der Coastguard auf den Notruf am 1.1. hin in Marsch gesetzt und fand es in flachem Wasser liegend vor.
Es war nicht möglich, es freizuschleppen. Die Crew aus der Schweiz, Frankreich und Polen wurde 27 Stunden nach der Strandung abgeborgen. Die „Pangaea“ war in stürmischer See und mit schadhaftem Navigationssystem havariert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnentanker auf dem Rhein auf Grund gelaufen
(06.01.18) Das holländische Tankmotorschiff "Noortstroom", 2006 ts (EU-Nr.: 02326315), lief auf der Fahrt von Emmerich nach Nijmegen/Arnheim am 6.1. u 7.45 Uhr auf eine Kribbe im Rhein bei Pannerden auf Höhe der Wienerberger Steenfabrik. Die Feuerwehr rückte mit dem Löschboot "Gelderland" aus Nijmegen an, Rijkswaterstaat war mit dem Patroullienboot "P 94" (MMSI-Nr.: 244030067), vor Ort. Das Löschboot aus Arnheim konnte wieder abdrehen.
Wegen des hohen Wasserstandes waren die unmarkierten Kribben schwer auszumachen, doch war unklar, ob dies die Ursache der Havarie war. Möglicherweise musste der Tanker auch einem vorausfahrenden Schiff ausweichen, das in seinen Kurs geriet. Gegen Mittag planten die Vertreter von Rijkswaterstaat mit den anderen Beteiligten, wie eine Bergung vonstattengehen könnte. Gegen 13 Uhr dann machte die "Waalplus" (MMSI-Nr.: 244180626) den mit 1.600 Tonnen Gasöl beladenen Havaristen wieder flott und zog ihn gegen 14.30 Uhr an eine Pier in Millingen.
Quelle:Tim Schwabedissen



14 Touristen vor Tahiti gerettet
(06.01.18) Am 5.1. startete das JRCC Tahiti eine Rettungsaktion für 14 Fahrgäste eines polynesischen Touristenbootes, das nördlich von Tahiti einen totalen Maschinenausfall erlitten und seinen Notsender aktiviert hatte. Ein Dauphin-Helikopter der Flottille 35F sowie der Schlepper “Manini” kamen den Gestrandeten zu Hilfe. Um 17 Uhr begann der Hubschrauber, sie aufzuwinschen, und um 18.10 Uhr nahmen die Feuerwehren Faa'a und Papeete sie in Empfang. Von der Marinebase in Papeete lief die “Manini” aus, um den Zustand des Havaristen zu untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Vermisste nach Schiffbruch vor Patagonien
(06.01.18) Zwei Frauen wurden am 5.1. vor Patagonien vermisst, nachdem das Touristenboot “Libertad II” im Sturm Schiffbruch im Quintupeu Fjord, 100 Kilometer südlich von Puerto Montt bzw. 1,200 Kilometer von Santiago entfernt, erlitt. 12 Insassen, drunter zwei Crewmitglieder, konnten sich schwimmend an den Strand von Punta Calamaco retten. Das Unglück ereignete sich bei Hornopirén, der Hauptstadt von Hualaihué in der Los Lagos-Region auf der Rückfahrt vom Cahuelmó-Fluss. Die Marine startete eine groß angelegte Suchaktion. An Bord des Bootes waren auch sechs Amerikaner.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter ausgebrannt und gesunken
(06.01.18) Am 4.1. gegen 22 Uhr brach ein Feuer auf dem 18,5 Meter langen Kutter “Fundy Commander” an der Lobster Rock Wharf in Yarmouth, Nova Scotia, aus. Rund 20 Feuerwehrleute aus Port Maitland,&xnbsp;Wedgeport und Lake Vaughn, die meisten davon Freiwillige, waren die ganze Nacht über mit Löscharbeiten beschäftigt. Als sie eintrafen, gab es bereits eine starke Brand- und Rauchentwicklung aus dem Maschinenraum.
Zunächst gingen die Einsatzkräfte an Bord, doch sie kamen nicht an den Brandherd heran. Deshalb mussten sie sich wieder zurückziehen, als die Hitzeentwicklung zu intensiv wurde. Bei Windgeschwindigkeiten von 60-80 km/h breiteten sich die Flammen rasch aus. Auch der Diesel geriet in Brand. An Bord waren 900 Liter Öl und Hydrauliköl.
Am Morgen des 5.1. sank das wie eine Fackel brennende Schiff an seinem Liegeplatz, als die Tide stieg. Die kanadische Coast Guard schickte ein Ölbekämpfungsteam. Der Garnelenfänger war wohl ein Totalverlust, der Schaden betrug rund eine Million Dollar.
Quelle:Tim Schwabedissen



70 Personen von gestrandeter Fähre gerettet
(06.01.18) Alle 61 Passagiere und neun Crewmitglieder wurden am 5.1. von der Fähre “Mestre Simao” evakuiert, die nach Ausfall einer Maschine um 9.30 Uhr auf Felsen an der Zufahrt von Madalena auf der Insel Pico gestrandet war. Das Schiff der Atlantico Line kam von Horta auf der Insel Faial und war unterwegs nach Madalena. Coastguard und Marinepolizei wurden ebenso mobilisiert wie Krankenwagen.
Binnen 30 Minuten konnten alle in einer Rettungsinsel an Land gezogen werden. Die Fähre war leckgeschlagen und der Rumpf schwer beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter „Lady Patricia“ eingfangen
(Bild: Michael Bonner)   Großbild klick!

Arrestierte Kutter in New Bedford im Sturm losgerissen
(05.01.18) Am 4.1. riss sich in New Bedford der Kutter „Lady Patricia“, der im Oktober in die Kette gelegt worden war, im Sturm los und trieb auf die Hurrikan-Barriere zu. Die Harbor Development Commission wurde um 15.30 Uhr alarmiert. Als sie am New Bedford Marine Commerce Terminal eintraf, war auch eine der Trossen, die den ebenfalls beschlagnahmten Kutter „Southern Crusader“ am Kai hielt, gebrochen.
Die Männer der HDC konnten sie sichern, während der Schlepper „Roy Boys“ loswarf, um die „Lady Patricia“ einzufangen. Beide Schiffe waren um 17 Uhr gesichert. Der Eigner Carlos Rafael sitzt wegen der Fälschung von Fangquoten derzeit im Gefängnis.
Quelle:Tim Schwabedissen


„Circe“ in der Klemme
(Bild: Timo Sass)   Großbild klick!

Zähe Circe hielt der Helgoland stand
(05.01.18) Das deutsche Fahrgastschiff "Helgoland", 2256 BRZ (MMSI-Nr.: 211208450), bleibt vorerst in der Mützelfeldt-Werft in Cuxhaven, wo es nach seiner Havarie am 3.1. gedockt wurde. Wegen eines technischen Defekt war es am 31.12. bei starkem Wind auf den Helgoländer Seglersteg getrieben. Derzeit werden in Cuxhaven Beulen und Lackschäden am Schiff sowie der verbogene Propeller am Backbord-Antriebsstrang repariert.
In der nächsten Woche soll das Schiff wieder in Fahrt gehen. Bis dahin hat die kleinere "Funny Girl" den Winterbetrieb nach Helgoland übernommen. Schäden am Steg und an zwei dort liegenden Yachten werden derzeit von der Versicherung der Reederei bearbeitet.
Seenotretter mit Tochterboot „Verena“
(Bild: Timo Sass)   Großbild klick!
Eine von ihnen war die „Circe“, die an der Pier in Helgoland von dem Fahrgastschiff um ein Haar versenkt wurde. Eigner Timo Sass aus Braunschweig befand sich bei dessen Einlaufen gerade auf dem Steg und wollte an Land gehen. Doch schon als sie die Einfahrt passierte, schien etwas nicht zu stimmen. Offenbar berührte die Fähre mit der Steuerbordseite bereits die Pier, an der der auf der Insel stationierte Seenotrettungskreuzer „Hermann Marwede“ lag.
Die "Helgoland" wollte auf der anderen Seite des Hafens anlegen und hatte auch schon eine Luv-Leine ausgebracht. Anscheinend funktionierte das Umsetzen dieser Leine aber nicht, sodass das Schiff plötzlich unkontrolliert und schnell durch den Hafen trieb. Im Laufe des Dreh- und Anlegemanövers fiel dann auch noch das Bugstrahlruder aus.
Zunächst drückte das außer Kontrolle geratene Schiff die "Circe" mit dem Bug gegen den Schwimmsteg. Da waren auch die Seenotretter der "Hermann Marwede" machtlos, die hervorragend reagiert hatten und unverzüglich ihr Tochterboot "Verena" ausgesetzt hatten und mit diesem versuchten, die „Helgoland“ aus der Gefahrenzone zu schieben. Die Seenotretter scheuchten Sass vom gefährdeten Steg, und er musste seine Yacht ihrem Schicksal überlassen und alles tatenlos von der Pier aus mitansehen.
Wenig später musste auch die „Verena“ sich selbst in Sicherheit bringen, weil sie der Masse des größeren Schiffs zu wenig entgegenzusetzen hatte. Nachdem die "Helgoland" mit ihrem Bug die Pier gerammt hatte und zunächst von der "Circe" abrutschte, schob sie sich weiter vorwärts, wobei sie die massiven, rund einen halben Meter dicken Poller auf der Ostmole mit dem Bug verbog. Das Heck rasierte derweil die Dalben im Wasser ab.
Dann schwenkte das Schiff auf die Yachten zu und traf die „Circe" nun so, dass sie etwa 45 bis 50 Grad überholte und mit voller Wucht auf und gegen den Schwimmsteg gedrückt wurde. Der Steg stellte sich für nun kurze Zeit aufrecht, und das rettete die "Circe", da er so den Druck, der auf die Yacht ausgeübt wurde, abfederte. Danach rutschte noch ein auf dem Heck der "Helgoland" liegender, massiver T-Träger, den diese losgerissen hatte, direkt neben der Yacht ins Wasser und verfehlte sie nur knapp.
Als die "Helgoland" die Oberwanten des Bootes berührte, hielt das Rigg Stand. Auf der vor ihr liegenden Segelyacht wurde der Radarmast durch den Stahlträger auf dem Heck der Fähre beschädigt. Allein der stabilen Bauart mit zwei Zentimeter starkem Volllaminat und genauso starken einlaminierten Stringern war es zu verdanken, dass die "Circe", eine von Sparkman und Stephens designte IW 40 mit Baujahr 1976, nicht bei der Kollision zerdrückt wurde. So blieb die "Circe" nicht nur schwimmfähig, sondern konnte sogar vom Skipper einhand zurück nach Hooksiel in die Kähler-Werft gebracht werden.
Dort wartete sie nun auf die Schadenbegutachtung. Es musste auch untersucht werden, ob das Schiff nicht doch gestaucht wurde und neben den kaputten Püttingen noch Schäden erlitten hat, die mit bloßem Augenschein nicht zu erkennen waren.
Die „Helgoland“ wurde für rund 31 Millionen Euro auf der Fassmer-Werft in Berne erbaut und erst im Dezember 2015 in Dienst gestellt. Sie wird mit verflüssigtem Erdgas angetrieben und läuft für die Reederei Cassen Eils im Helgoland-Dienst. Das Schiff ist rund 83 Meter lang, 12,8 Meter breit und hat einen Tiefgang von 3,6 Metern. Die gasbetriebene Antriebsmaschine erzeugt eine Leistung von 5.000 kW, damit erreicht das Schiff 20 Knoten Höchstgeschwindigkeit.
Es hat rund 1.040 Sitzplätze, eine 12-köpfige Crew und einen Laderaum für zehn 10-Fuß-Container, die mit einem bordeigenen Kran verfrachtet werden können. Sie ist der erste Neubau unter deutscher Flagge, dessen Verbrennungsmotoren mit LNG betrieben werden. Ende 2014 kam der auf einer polnischen Werft gebaute Kasko zur Fassmer-Werft an der Weser, die die technischen Einrichtungen und den Innenausbau vornahm.
Der Bau des Schiffs wurde im Rahmen des TEN-T-Programms der Europäischen Kommission zum Bau und Ausbau von Verkehrsinfrastruktur gefördert. Ziel war die ganzjährige Anbindung der Randlagenregion Helgoland in der Europäischen Union durch eine Fähre mit LNG-Antriebssystem für den kombinierten Personen- und Frachtverkehr.
Die ursprünglich für Juli 2015 geplante Taufe und Übergabe der neuen „Helgoland“ an die Reederei Cassen Eils musste auf den Dezember verschoben werden. Dafür waren unterschiedliche Gründe verantwortlich, die im Wesentlichen mit der Antriebstechnik zusammenhingen. Daraus resultierten zeitaufwendige Änderungen. Dies galt unter anderem auch für die notwendige Sensorik für den Gasbetrieb und die schiffsspezifische Regelungstechnik einschließlich der Programmierung der Systeme.
Teilweise waren bauliche Anpassungen und aufwendige Änderungen die Folge. Am 11.12. dann taufte Christa Eils, ehemalige Geschäftsführerin und Witwe des Reedereigründers, das Schiff an der Alten Liebe in Cuxhaven.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankmotorschiff „Dolfijn"
(Bild: SPW)   Großbild klick!

Binnentanker bei Kollision schwer beschädigt
(05.01.18) Am Abend des 3.1. kollidierte das unter einem tschechischen Schiffsführer laufende, holländische Tankmotorschiff „Dolfijn", 2066 ts (EU-Nr.: 02324337), mit einem Pfeiler der Baudouin-Brücke in Huy. Es war auf der Meuse in Richtung von Liège unterwegs. Die Brücke wurde danach für den Verkehr gesperrt und dieser über die Europa-Brücke umgeleitet, bis eine Inspektion durch den Service Public de Wallonie (SPW) stattgefunden hatte.
Dessen Arbeit wurde durch die Dunkelheit und die starke Strömung auf dem nach heftigen Regenfällen angeschwollenen Fluss behindert. Doch am Morgen des 4.1. konnte die Brücke wieder freigegeben werden, nachdem die Inspektoren festgestellt hatten, dass nur einige Steine der Brückenpilaster herausgebrochen werden. Dieser Schaden musste nicht sofort behoben werden.
Abgerissene Poller
(Bild: SPW)   Großbild klick!
Der Tanker hingegen wurde bei dem mit großer Wucht erfolgten Zusammenstoß schwer beschädigt. Das Ruderhaus wurde abgerissen, und etliche Deckseinrichtungen wie Poller und Lüfterrohre vor allem an Steuerbordseite waren beschädigt oder aus dem Deck gebrochen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Der 86 Meter lange Havarist konnte unterhalb der Unfallstelle an der Ampsin Damm-Brücke am Ufer festgemacht werden, wo ein Mobilkran am folgenden Tag begann, die auf Deck verstreuten, abgerissenen Trümmer wegzuräumen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Touristenboot vor Cozumel gesunken
(05.01.18) Ein Boot mit 10 Touristen an Bord sank am 3.1. vor der Küste von Cozumel, nachdem es eine Viertelstunde nach dem Auslaufen dort Wassereinbruch erlitten hatte. Die Havarie ereignete sich auf Höhe von Curva Tormentos. Die Passagiere wurden angewiesen, sich zum Bug zu begeben, doch das Boot ging so schnell unter, dass ihnen wenig später nichts anderes übrig blieb, als ins Wasser zu springen. Die mexikanische Marine war ebenso wie andere Boote rasch vor Ort, sodass alle Schiffbrüchigen unversehrt gerettet werden konnten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tanker auf Amokfahrt auf Yangon-River
(05.01.18) Am 2.1. richtete der indonesische Tanker "Au Virgo", 3483 BRZ (IMO-Nr.: 9181871), auf dem Yangon River in Myanmar Chaos an. Er war durch starke Strömung vom Kurs abgekommen und trieb durch eine Flotte von Fischerbooten auf das Ufer nahe der NGJ Wharf an dem Strand Road-Markt bei Flusskilometer 1,12 zu. Das Schiff hatte nahe der Sinmalaik-Mole gelegen und driftete nun außer Kontrolle flussabwärts. Die Boote versuchten aus dem Weg zu kommen, und Menschen am Ufer rannten um ihr Leben. Erst nachdem der Tanker ein Holzboot unter Wasser gedrückt und die Uferbefestigung beschädigt hatte, konnte er wieder auf Kurs gebracht werden. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen


Seenotretter brauchten Schlepphilfe
(05.01.18) Am 3.1. wurde die KNRM-Station Andijk in Medemblik im schweren Sturm zwei Mal alarmiert, Einmal ging es in die Marina in Andijk, wo das Retungsboot „‘t Span“ Hilfe brauchte, einen losgerissenen Ponton wieder einzufangen und an der Mole festzumachen. Gegen 16 Uhr meldete die Coastguard, dass das Rettungsboot „Bernardine“, das gemeinsam mit der „'t Span” die Station Medemblijk besetzt, einen Maschinenausfall auf dem IJsselmeer unweit der Vogelinsel Kreupel erlitten hatte.
Die „‘t Span“ kam den Kollegen zu Hilfe und nahm sie in Schlepp. Nach einstündiger Sturmfahrt wurde die „Bernardine“ im Bootshaus in Medemblik festgemacht. Sofort machte sich dort ein KNRM-Mechaniker an die Reparatur. Die “'t Span” nahm derweil Kurs auf Andijk, wo die Crew dann ihr wohlverdientes Abendessen einnehmen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kreuzfahrtschiff im Wirbelsturm losgerissen
(05.01.18) Am 3.1. gegen 14 Uhr riss sich in den Ausläufern eines Nordost-Wirbelsturms, der westlich der Bahamas passierte, das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "Grand Celebration", 47263 BRZ (IMO-Nr.: 8314134),von seinem Liegeplatz in Freeport los, trieb durch den Hafen und kollidierte mit einer Kaimauer. Dabei wurde das Heck an Steuerbordseite leicht beschädigt, auch die Betonmauer wurde in Mitleidenschaft gezogen. Mehrere Schlepper konnten den Ausreißer bis 15 Uhr an einem anderen Liegeplatz sichern.
Passagiere auf Landgang begannen zu der Zeit gerade, an Bord zurückzukehren. Sie fanden ihr Schiff entsprechend an einem anderen Platz im Hafen vor. Sie konnten auch erst auf ihr Schiff zurück, nachdem es sicher festgemacht war.
Bei dem starken Wind wurde auch ein Zelt, das die Passagiere vor dem Regen schützen sollte, zerstört. Die Fahrgäste standen in langen Warteschlangen außerhalb des Terminals, bis ihr Schiff wieder freigegeben war. Am 4.1. war es bereits wiedre unterwegs vor West Palm Beach auf dem Weg zu den Bahamas.
Quelle:Tim Schwabedissen


12 Tote und ein Vermisster nach Unfall vor Sumatra
(05.01.18) Beim Untergang einer Fähre vor Indonesien am 3.1. sind inzwischen 12 Tote zu beklagen. Ein Mensch wurde am 5.1. noch vermisst. Das Boot war ni rauer See vor Sumatra auf der Fahrt von Banyuasin nach Palembang gekentert. Zwei Menschen waren am selben Tag tot geborgen worden, die übrigen Opfer am 4. und am Morgen des 5.1.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kollision vor Talisay City
(05.01.18) Alle 54 Passagiere der philippinischen Fähre “Lite Ferry 20” blieben unversehrt, als ihr am 5.1. um 13.30 Uhr in Lawis Ledge, Talisay City, das Landungsboot LCT “Seamine 8” in die Seite fuhr. Bei der Kollision wurde das Sonnendeck der Fähre beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bootswracks sollen von Shell Island verschwinden
(05.01.18) Die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission (FWC) arbeitet an der Räumung der Wracks zweier aufgegebener aus der Mündung des Crystal River. Sie liegen unweit von Shell Island auf rund vier und sechs Fuß Wassertiefe. Beide Boote stellten keine Gefährdung für die Schifffahrt dar. Das eine liegt nordöstlich von Shell Island, das 28 Fuß lange, andere direkt auf dem Strand der Insel. Das Vorhandensein der Wracks wurde der FWC am 16.11. und im Dezember gemeldet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Jahrhundertealte Wracks vor Sisal entdeckt
(05.01.18) Taucher haben die Wracks zweier britischer und holländischer Kriegsschiffe vor der Küste der kleinen Stadt Sisal auf der mexikanischen Yucatan Peninsula entdeckt. Sie fanden große Kanonen, die von einem holländischen Schiff aus dem 18. Jahrhundert stammen dürften, sowie die Überreste eines Dampfbootes, der aus dem 19. Jahrhundert stammen könnte und zwischen 1807 und 1870 erbaut wurde.
Es hatte eine Maschine und Schaufelräder und könnte für die Royal Mail Steam Packet Company im Einsatz gewesen sein. An Bord fanden sich auch Überreste von Porzellan, Keramikfliesen und sogar Bestecke. Zu jener Zeit war Sisal ein belebter Hafen, und die insgesamt über 300 Tonnen schweren Kanonen wurden wohl von einem Schiff über Bord geworfen im Versuch, es schwimmfähig zu halten. Unweit davon lagen noch weitere Trümmer und Kanonenkugeln. Die Artefakte wurden von Unterwasserarchäologen unter einer 15 Zentimeter dicken Korallenschicht entdeckt.
Quelle:Tim Schwabedissen


Erstes Opfer von Chang Ping geborgen
(05.01.18) Am 4.1. wurde ein Opfer des Untergangs der “Chang Ping” am Abend des 2.1. vor Shanghai in der Yangtse-Mündung geborgen. Die Identität konnte noch nicht festgestellt werden. Die Suche nach den übrigen neun Mann dauerte mit sieben Patroullienbooten, drei Bergungsschiffen sowie fünf weiteren Fahrzeugen an. Nur drei Mann der 13-köpfigen Crew konnten gerettet werden. Li Weilin, einer der Überlebenden, sagte, die Kollision habe sich bei einem Wachwechsel ereignet, und das Schiff sei in nur drei bis vier Minuten gesunken. Er und ein anderes Crewmitglied riefen um Hilfe und wurden von einem anderen, in der Nähe befindlichen Schiff gerettet. Der dritte Überlebende, Jiang Yuzhao, konnte auf ein weiteres Schiff springen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Mary Celeste auf Geisterfahrt
(05.01.18) Das RNLI-Boot aus Sheerness wurde am 3.1. von der Coastguard alarmiert, nachdem sich die 40 Fuß lange Stahlyacht „Mary Celeste“ von ihrer Mooring zwischen der Gillingham Marina und dem Gillingham Dock losgerissen hatte und auf Drift gegangen war. Um 14 Uhr lief das Rettungsboot “The George and Ivy Swanson” aus und machte sich bei Windstärken zwischen sieben und 10 Beaufort aus West auf den Weg zu dem Ausreißer.
Der Skipper war an Bord der Segelyacht. Die Seenotretter gingen auf Standby, während die Crew des Polizeiboots “Sea Horse” aus Kent, das ebenfalls ausgelaufen war, das Boot zurück an seine Mooring schleppte. Um 16 Uhr war der Einsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Letzte Reise der Med Star endete in Aliaga
(05.01.18) In Aliage wird derzeit die zyprische Fähre "Med Star", 16776 BRZ (IMO-Nr.: 7528659), verschrottet, auf der am 15.6.2017 kurz nach dem Auslaufen aus Rhodos nach Santorini ein Feuer zwei Meilen nordwestlich der Insel ausgebrochen war. An Bord hatten sich zu der Zeit 32 Personen befunden, darunter zwei griechische Trucker und eine 30-köpfige Crew sowie 33 Fahrzeuge. Der Brand breitete sich vom Maschinenraum auf die Aufbauten aus.
20 Menschen gingen in ein Rettungsboot, das nach Rhodos geschleppt wurde. Am folgenden Morgen trieb der Havarist östlich von Rhodos, und es stieg weiterhin Rauch aus dem Achterschiff auf. Allerdings hatte das bordeigene Löschsystem wohl das offene Feuer ersticken können.
Vier Crewmitglieder, die zunächst evakuiert worden waren, kehrten zusätzlich zu dem Dutzend, das an Bord ausgeharrt hatte, wieder mit einem Super Puma-Helikopter auf ihr Schiff zurück. Aus Kreta kam ein Löschboot zu Hilfe, und aus der Luft wurden zusätzliche Feuerwehreinsatzkräfte an Bord abgesetzt. Später brachten Schlepper das erheblich beschädigte Schiff nach Perama. Dort lag es seither auf, bis im Dezember 2017 der Verkauf an die türkischen Abbrecher erfolgte.
Es handelte sich bei ihm um die einstige „Merzario Hispania“, die 1978 bei den Hyundai Shipbuilders & Heavy Industries, Ulsan, erbaut und am 31.7. an die Stena Container Line Ltd, London, abgeliefert wurde. Im August begann eine Charter der Merzario Lines. Im Januar 1980 kam sie als “Nordic Ferry” in Charter der Townsend Thoresen European Ferries, Dover, auf der Route Felixstowe – Europort zum Einsatz.
Vom 16.12. bis 7.2.1981 erfolgte ein Umbau bei der Hapag Lloyd Werft GmbH, Bremerhaven, wobei neue Passagierkabinen und ein zusätzliches Wetterdeck entstanden. Im Aril 1982 wurde sie von der Royal Navy für den Einsatz im Falklandskrieg requiriert. Am 25.8. ging es zurück in den Dienst Felixstowe - Europort. Im April 1984 erwarb die Monarch Steamship Co Ltd, London, die Fähre. Im März 1986 erfolgte ein weiterer Umbau zur Passagierfähre bei der Wilton Feyenoord B.V. Rotterdam, und im Juni ging es in den Dienst Felixstowe - Zeebrugge. Am 4.2.1987 kollidierte das Schiff mit dem Kühlfrachter “San Salvador“ vor Harwich. Am 31.12.1987 wurde es für die P&O European Ferries Ltd., Felixstowe, registriert, und 1989 für die P&O European Ferries, Felixstowe. Am 18.3.1991 erwarb es die Natwest Finance, London, England, und es lief fortan in Bareboat-Charter der P&O European Ferries Ltd., Felixstowe.
Im Februar 1992 erfolgte die Umbenennung in „Pirde of Flanders“ und vom 22.10.1995 an ein Einsatz im Passagierdienst Felixstowe - Zeebrugge. Im November wurde das Schiff bei Harland & Wolf, Belfast, wieder zur Frachtfähre umgebaut und dann auf der Linie Felixstowe - Europoort (Rotterdam) in Fahrt gebracht. Im Juli 2002 ging es an die Stena Line AB, Göteborg, und wurde am 24.7. in Flanders umgetauft für den Einsatz auf der Harwich – Europoort-Route. Vom 24.9. bis Oktober 2002 lief das Schiff in Charter der Scandlines zwischen Trelleborg und Travemünde. Nach einer Werftzeit beim Remontowa Shipyard, Danzig, erfolgte im November die Umbenennung in “Stena Transporter” und in den folgenden Jahren der Einsatz auf den Linien Harwich – Rotterdam, Hoek Van Holland – Killingholme, Dublin – Holyhead. Hoek Van Holland – Harwich und Rotterdam - Harwich.
2009 wurde die Fähre am 1.3. aufgelegt und ging im Juni an die Strade Blu S.rl, Genua, die sie als „Strada Corsa“ mit Heimathafen London seit Juli auf der Route Livorno – Olbia einsetzte. 2011 begann eine Charter der Moby Lines, im Oktober 2013 erfolgte der Verkauf an die Baja Ferries SA, La Paz, die sie „La Paz Star“ taufte. Am 10.10. lief sie nach La Paz aus. Im Dezember 2016 fand dann der letzte Verkauf statt an die Fabrilo Holdings Ltd, Athen, die sie als „Med Star“ in Fahrt brachte und 2017 an die Blue Star Ferries vercharterte. Nur kurze Zeit später besiegelte das Feuer das Schicksal des betagten Schiffes. Am 6.12. begann die finale Fahrt von Salamis nach Aliaga, wo sich die Schweißbrenner nun von vorn nach achtern vorarbeiteten, nachdem das Schiff gebeacht wurde und wenig später das Recyceln begann.
Die “Med Star” war 151,94 Meter lang, 21,67 bzw. nach Umbau 23,5 Meter breit und hatte 6,45 zw. 7,27 Meter Tiefgang. Die Tragfähigkeit lag erst bei 8.672 Tonnen, später bei 8.704 Tonnen und zuletzt bei 10.578 Tonnen. Die Passagierkapazität wuchs von 12 auf zuletzt 258 Personen, zuletzt hatte das Schiff 1.650 Spurmeter.
Quelle:Tim Schwabedissen


Katamaran „Vamos“ gestrandet
(Bild: Maurizio Lamborgese)   Großbild klick!

Katamaran beim Auslaufen aus Ostia verunglückt
(04.01.18) Am 2.1. um 8.20 Uhr geriet der 12 Meter lange Katamaran „Vamos“ beim Auslaufen aus Roms Hafen Ostia in schweren Grundseen in Seenot. An Bord waren drei Brasilianer, zwei Männer und eine Frau. Bereits kurz nach dem Loswerfen war klar, dass schwere Brecher in die Einfahrt des Hafens rollten. Zunächst gelang es noch, das Schiff unter Motor mittig zwischen den Molenköpfen zu halten, doch dann schlug es quer, und die eineinhalb Meter hohen Wellen schlugen ins Cockpit und über das Boot.
Vermutlich fiel dabei auch der Motor aus. Die Crew konnte das Schiff nun nicht mehr von den Hafenmolen abhalten, und es wurde binnen weniger Augenblicke auf die Mole geworfen. Zunächst vermochte sie es wieder zu befreien, doch dann musste das Rettungsboot „CP 834“ des Porto di Roma die Segler unter gefährlichen Bedingungen abbergen.
Die Yacht hatte zu der Zeit, ein Stück vor der Hafeneinfahrt treibend, bereits erkennbar Schlagseite, weil es durch den ersten Kontakt mit den Steinen wohl auch zu einem Wassereinbruch gekommen war. Das verlassene Schiff wurde später halb gesunken, mit großflächig aufgerissenem Rumpf, gebrochenem Mast und völlig zerstört an der Küste angespült. Die Eigner wurden aufgefordert, das Wrack zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Maschinenausfall in Thessaloniki
(04.01.18) Am 31.12.2017 erlitt der maltesische Containerfrachter "Max Venture", 10609 BRZ (IMO-Nr.: 9356658), im Hafen von Thessaloniki einen Maschinenausfall. Das Schiff wurde nach einem Schaden in der Elektronik manövrierunfähig, weil der Antrieb versagte. Die Hafenbehörde von Thessaloniki belegte das Schiff mit einem Weiterfahrverbot, bis seine Fahrtüchtigkeit wiederhergestellt und durch eine Klassifizierungsgesellschaft zertifiziert war. Am 2.1. lag das Schiff weiter im Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Bibelmuseum Arche Noah
(Bild: Wils van Eilt)   Großbild klick!

Arche Noah verwüstete Hafen von Urk
(04.01.18) Eine Schneise der Verwüstung zog die im Sturmtief Burglind bei 11 Beaufort losgerissene Nachbildung Verahalen Ark der biblischen Arche Noah am 3.1. seit 13.10 Uhr im Hafen des niederländischen Fischerdorfes Urk. Der Schaden, den das Gefährt mit seinen 1000 Quadratmetern Fläche vor dem Wind breitseits durch den Hafen treibend anrichtete, nachdem sie ganze Poller aus dem Kai gerissen hatte, war immens. Etliche Boote und Stege wurden schwer beschädigt, als sie gegen verschiedene Segelschiffe trieb. Zuvor war sie mit dem 37 Meter langen Fahrgastschiff „De Zuiderzee“ (MMSI-Nr.: 244740232), das im Sommer auf der Route Urk-Enkhuizen verkehrt, kollidiert und hatte dessen Rumpf auf ganzer Länge eingebeult und schwer beschädigt.
Die Arche ist das erste schwimmende Bibelmuseum der Welt und sollte bis zum 28.2.2018 im Hafen von Urk bleiben, einer der berühmtesten Gemeinden des sogenannten holländischen Bibelgürtels, in dem viele Bewohner streng religiös durchs Leben gehen. Die Poller der Liegeplätze, an denen die Arche vertäut war, wurden bi 10 Beaufort mit Böen von mehr als 110 km / h losgerissen. Es waren zu der Zeit fünf Gäste und zwei Besatzungsmitglieder an Bord.
Diese mussten durch zwei Boote der KNRM von Bord geholt werden, während ein Schlepper versuchte, das Schiff unter Kontrolle zu bekommen. Es befanden sich auch Tiere an Bord. Gegen 15 Uhr war die Arche unter Kontrolle. Vorsorglich wurden Taucher gerufen, um mögliche Opfer aus den betroffenen Segelschiffen zu holen, was sich jedoch als unnötig herausstellte.
Steg F wurde durch die Arche komplett zerstört. Die Boote, die dort lagen, haben zum Teil schwere Beschädigungen erlitten. An Steg E wurden die letzten Boote zusammengeschoben. Im Hafen sprachen Bootseigner von einem Millionenschaden. Bereits am 9.12.2017 hatte die Arche sich erstmal loszureißen gedroht. Nach der neuerlichen Havarie gab es Kritik, dass das Schiff viel zu groß für den kleinen Hafen sei und in einen Seehafen gehört hätte.
Quelle:Tim Schwabedissen


Trawler nach A Coruña abgeschleppt
(04.01.18) Am 3.1. erlitt der französische Trawler "Glorieuse Immacule", 180 BRZ (MMSI-Nr.: 228195800), nordwestlich von Prioriño Maschinenausfall. Die Crew alarmierte die Seenotretter von Salvamento Maritimo, und das SAR-Schiff "Salvamar Betelgeuse" (MMSI-Nr.: 225986508) kam von der Station in A Coruña zu Hilfe. Nachdem eine Schleppverbindung hergestellt war, wurde der Havarist achteraus am Nachmittag in den Oza-Hafen in A Coruña gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Peildeck der "Chang Ping"
(Bild: East China Sea Rescue Bureau)   Großbild klick!

Vier Quadratmeter großes Loch im Rumpf gesunkenen Stahlfrachters endeckt
(04.01.18) Nach der Kollision der "Chang Ping" und der "Xinwang 138", in der Nacht zum 3.1. auf der Wusong Kou-Reede vor Shanghai gab es kaum noch Hoffnungen auf Überlebende. 10 Mann der "Chang Ping", die mit möglicherweise durch 5.000 Tonnen Stahl überladen von Yingkou in der Liaoning-Provinz nach Shanghai unterwegs gewesen war und vor Anker gelegen hatte, wurden noch vermisst. Die Kollision hatte um 23.35 Uhr stattgefunden, und bis ein Uhr des folgenden Morgens waren der 1. Offizier, ein Ingenieur und ein weiteres Crewmitglied gerettet worden.
Nach dem die Wusong Maritime Safety Administration binnen 10 Minuten einen Alarmplan ausgelöst hatte, waren am Morgen des 3.1. insgesamt 10 Boote der Shanghai Maritime Safety Administration, ein Rettungsschiff des East China Sea Rescue Bureau sowie ein Polizeiboot der Shanghai Coast Guard und sechs Abfallbeseitigungsschiff vor Ort. Im Laufe des Tages gelang es Tauchern erstmals, trotz starker Strömungen zum Wrack abzusteigen. Sie fanden in dessen Achterschiff an Steuerbordseite ein vier Quadratmeter großes Loch, das den Frachter binnen kürzester Zeit zum Sinken gebracht hatte.
Wegen der Strömung vermochten sie allerdings bisher nicht in das Wrack einzudringen, in dessen Innern beim raschen Untergang die vermissten Crewmitglieder eingeschlossen worden sein dürften. Nur das Peildeck mit dem Radarmast ragte noch aus dem Wasser. Drei Bergungsschiffe gingen in der Nähe auf Position. Die weniger schwer beschädigte „Xingwang 138“ lief unterdessen nach Shanghai ein.
Die 1994 erbaute “Chang Ping” war in Sierra Leone registriert und gehört einer kleinen Reederei in Hong Kong. Sie war in den vergangenen drei Jahren zwei Mal wegen Mängeln stillgelegt worden, darunter Problemen mit der Dichtigkeit der Lukendeckel und der Maschine. Die letzte Inspektion hatte am 30.10.2017 in Osaka stattgefunden. Im Juli waren strukturelle Schwächen, Korrosion an den Schotten und mangelnde Dichtigkeit der Ventilationssysteme bemängelt worden. Das letzte AIS-Signal wurde am 30.12. östlich von Shanghai gesendet.
Quelle:Tim Schwabedissen


Elsa Essberger mit deutlichen Spuren ihrer Kollision an den Dalben im Caland-Kanal
(04.01.18) Nach seiner Kollision mit der unbemannten Halfweg-Produktionsplattform "Unocal Q1" rund 16 Meilen südwestlich von Den Helder am 31.12. um 19.15 Uhr lag der Tanker „Elsa Essberger“, 4824 BRZ (MMSI-Nr.: 255805470), am 2.1. weiter im Caland-Kanal in Rotterdam. Sowohl das Backbord-Vorschiff, das Ruderhaus und Peildeck und der Mast auf der Back trugen deutliche Spuren des Zusammenstoßes auf der Nordsee. Schanzkleid wie Rumpf waren auf mehreren Metern Länge aufgerissen und eingedrückt worden, als das von Antwerpen kommende Schiff in die Beine der seit 2010 stilgelegten Plattform lief.
Heruntergerissene Teile des Mastes waren unterwegs notdürftig mit Seilen gesichert worden. Nach der Havarie hatte der Havarist zunächst Kurs auf Amsterdam genommen, wurde dann aber nach Rotterdam umdirigiert. Hier traf er mit eigener Kraft am Morgen des 2.1. ein. Beim Ansteuern des Liegeplatzes erhielt er Assistenz durch den Kotug-Smit-Schlepper „Smit Seine“, 285 BRZ (IMO-Nr.: 9476393).
Die „Elsa Essberger“ ist 99,4 Meter lang, 16,5 Meter breit, hat sieben Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 5.297 Tonnen. Sie läuft für die Essberger JT GmbH in Hamburg und wurde 12013 beim Eregli Shipyard in Istanbul erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen


Daisy machte sich selbstständig
(04.01.18) Am 3.1. wurde der Kutter “Daisy” von zwei kleinen Booten der schwedischen Küstenwache zurück zu dem Anleger geschleppt, von dem er sich am 24.12.2017 losgerissen hatte. Das einstige Street Friends-Schiff war bei starkem Wind von der Dampfbootbrücke in Mörudden abgetrieben, an die es ein SAR-Schiff gelegt hatte, nachdem beim Verschleppen eines anderen Fahrzeugs von Karlstad nach Grums Maschinenprobleme aufgetreten waren. Nun sollten Öl und Diesel vorsorglich abgepumpt werden. Das weitere Schicksal war unklar.
Die Probleme hatten am 16.12. begonnen, als der Kutter, der gerade ein Motorboot verschleppte, zwischen Karlstad und Grums den Anhang wegen eigenen Maschinenschadens hatte treiben lassen müssen. Ein Boot der SRSS sicherte den Kutter, der dann nach Skoghall eingebracht wurde. Die schwedische Küstenwache nahm sich des unbemannt in der See treibenden Schleppanhangs in der Nacht zum 17.12. an.
Das Boot hatte 200 Liter Diesel und Schmieröl an Bord und hätte so zu einer Umweltgefahr werden können. Das Ölbekämpfungsschiff „KBV 051” nahm bei schlechter Sicht und bei Schneefall sowie Eisgang die Suche auf. Es gelang, das Motorboot in den Gewässern von Värmland im östlichen Vänern während der Nachtstunden zu lokalisieren.
Wegen des hohen Seegangs war es nicht möglich, das Boot auf den Haken zu nehmen, doch es wurde bis zum Tagesanbruch von der Crew der „KBV 051“ überwacht. Danach gelang es, den Havaristen längsseits zu nehmen und um 13.50 Uhr in den Sportboothafen von Otterbäcken zu ziehen.
Die “Daisy” hatte bereits zuvor in Karlstad für Kontroversen gesorgt, weil das über 20 Meter lange Schiff heruntergekommen war, als nicht seetüchtig galt und es unter Deck stank. Der lecke Rumpf wurde nur mit konstantem Pumpen über Wasser gehalten.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandete Yacht vor Cozumel von russischem Eigner aufgegeben
(04.01.18) Der russische Skipper der 52-Tonnen-Yacht "Lady Arisha", die am 9.12.2017 vor Cozumel gestrandet war, hat Mexiko verlassen und überließ den Behörden die Aufgabe, das Wrack zu beseitigen, ohne weitere Schäden am Schiff anzurichten. Ultramar und andere Firmen haben bereit Unterstützung zugesagt. Einen externen Schlepper zu holen, wäre zu teuer. Ein Risiko einer Ölverschmutzung bestand nicht mehr, doch das Boot könnte auseinanderbrechen. Der Zweimaster liegt mit schwerer Backbordschlagseite halb unter Wasser dicht unter der Küste.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor Pambujan gesunken
(04.01.18) Der taiwanesische Frachter “Jin Ming No. 16“, dessen neunköpfige Crew, darunter sechs Chinesen, zwei Mann aus Hongkong und ein Taiwanese, am 2.1. vor der philippinischen Küste durch die „BRP Capones (MRRV 4404)“ gerettet worden war, ist 300 Meter vor Nord-Samar gesunken. Die Schiffbrüchigen wurden im Haus des Bürgermeisters von Pambujan untergebracht, nachdem sie im örtlichen Krankenhaus untersucht worden waren.
Das Schiff war am 12.12. aus China nach Chile ausgelaufen und war dann in stürmische See geraten. Am Rumpf traten dabei Risse auf, und es kam zu Wassereinbruch in Maschinenraum und Unterkünfte. Die Maschinenkraft wurde durch Schäden an zwei Kompressoren beeinträchtigt.
Dann fiel der Antrieb 5,86 Meilen nordöstlich von Marubay Island, Laoang, ganz aus, und das Schiff trieb an die Küste von Pambujan, wo es Anker warf. Weiterhin drang Wasser ein. Am Morgen des 3.1. lagen Teile des Oberdecks bereits unter Wasser, und die „Jin Ming No. 16” hatte Steuerbordschlagseite. Das Marine Environment Protection Unit in Catarman legte Ölsperren aus.
Quelle:Tim Schwabedissen


Gestrandeter Schubverband im Eis eingeschlossen
(04.01.18) Der Schlepper “Wilf Seymour" und die Barge “Alouette Spirit”, die seit dem 25.12.2017 auf dem Lake St. Pierre auf der Höhe von Louiseville festsitzen, werden dort wohl noch einige Zeit bleiben. Der Eigner, die McKeil Marin, brauchte mehr Zeit, um die Situation vor Ort zu prüfen. Die extrem kalten Wetterbedingungen und der Eisgang machten die Arbeiten sehr schwierig.
Vor einer Bergung muss wohl ein Teil der Ladung geleichtert werden. Auf der Barge befanden sich 13.000 Tonnen Aluminiumbarren. Dadurch liegt sie zu tief im Wasser, um flottgemacht zu werden. Die "Wilf Seymour" samt der vorgekoppelten "Alouette Spirit" waren auf dem Lake Saint-Pierre am Morgen des 25.12. bei schlechter Sicht und schwierigen Wetterverhältnissen festgekommen, als sie von Sept-Îles nach Oswego, New York, unterwegs waren.
Ein Fehler in der Bordelektrik hatte die Navigationsinstrumente zudem beeinträchtigt. Die Havarie wurde aber noch weiter untersucht. Die Versuche, den Schubverband zu bergen, waren seither gescheitert. Schiffsverkehr wurde nicht behindert, musste ihn aber mit langsamer Fahrt passieren.
Quelle:Tim Schwabedissen


Lady Di brannte in Dania Beach
(04.01.18) In der Dania Beach Marina auf dem Miami River ging am Morgen des 3.1 die 43 Fuß lange Motoryacht „Lady Di“ in Flammen auf. Rund 60 Feuerwehrleute der Broward Sheriff Fire Rescue waren im Einsatz, um das Boot in der Dania Beach Municipal Marina zu löschen und andere Boote vor Schaden zu bewahren. Das Paar, das auf dem Boot lebte, konnte sich unversehrt retten, nachdem es von Nachbarn alarmiert wurde.
Die beiden hatten geschlafen und konnten noch einige Habseligkeiten sowie den Bordhund Cocoa in Sicherheit bringen. Rund ein Dutzend Anwohner der Marina wurden zeitweilig evakuiert. Nach zwei Stunden war das Feuer gelöscht, doch die 40.000 Dollar werte Criss Craft wurde total zerstört.
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter in Brancaster geborgen
(04.01.18) Am 3.1. riss sich der Kutter “Valkyrie” im Sturm Eleanor von seinem Liegeplatz in Brancaster los und lief auf Grund. Um 19.10 Uhr wurde das RNLI-Boot aus Wells von der Coastguard alarmiert. 30 Minuten später hatte es die Hafeneinfahrt erreicht und konnte den 27 Fuß langen Kutter gerade noch rechtzeitig vor dem vollen Einsetzen der Ebbtide bergen.
Die zweiköpfige Crew hatte sich zuvor bereits in Sicherheit bringen können. Um 20.40 Uhr war die „Valkyrie“ gesichert, und um 21.12 Uhr kehrten die Seenotretter nach Wells zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen


Archivbild "Pilsum"
(Bild: Olaf Kunhke)   Großbild klick!

Ärmelkanal: Frachter endlich im Hafen von Goole
(03.01.18) Am 2.1. gegen 10 Uhr machte der Frachter "Pilsum" im Hafen von Goole fest, zwei Tage, nachdem er am Nachmittag des 31.12. Maschinenausfall südlich von Weymouth im Englischen Kanal erlitten hatte auf der Reise von Antwerpen nach Truro. Der Versuch, zur Reparatur bei Portland Bill Anker zu werfen, scheiterte bei stürmischem Wind. Das Schiff trieb stattdessen in nordöstlicher Richtung ab und auf St Albans Head zu.
Kurz nach 18 Uhr alarmierte die britische Coastguard das RNLI-Boot in Swanage und informierte die Crew über die Situation bei Lulworth. Um 18.28 Uhr ging das Boot zu Wasser und war eine halbe Stunde später vor Ort. Der Sturm Dylan fegte mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 76 Meilen über das Seegebiet. Um 18.20 Uhr lief auch das RNLI-Boot aus Weymouth aus. Der Schlepper "Kingston" (MMSI-Nr.: 235013963) nahm aus Poole Kurs auf den Havaristen. Bei der aufgewühlten See hatte dessen Crew aber große Probleme, eine Verbindung zur “Pilsum” herzustellen. Daraufhin musste der Schlepper erst wieder eine günstige Position ansteuern, doch auch beim zweiten Versuch gelang es der Frachtercrew nicht, die schwere Schlepptrosse einzuhieven.
Es dauerte noch eine geschlagene weitere Stunde und mehrere Fehlversuche, bis der Frachter endlich auf dem Haken war. Mit langsamer Fahrt ging es nun in Richtung Poole Bay. Daraufhin konnten die Seenotretter aus Weymouth aus dem Einsatz entlassen werden. Das Boot aus Swanage eskortierte den Schleppzug bis zum Erreichen eines sicheren Ankerplatzes. Um 23 Uhr trafen die Schiffe vor Poole ein. Die Fahrt wurde nochmals herabgesetzt und der Anker dann fallengelassen. Am folgenden Morgen wurde die „Pilsum“ dann in den Hafen eingeschleppt. Der Frachter ist 81,59 Meter lang, 11,3 Meter breit, hat 4,35 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2.372 Tonnen. Er läuft für die Reederei Erwin Strahlmann GmbH & Co. KG in Brunsbüttel und wurde 1992 auf den Elbewerften Rosslau als “Heiko B“ erbaut. Zwischenzeitlich lief er auch als “Saar Rotterdam”.
Quelle:Tim Schwabedissen


Binnenschiff "Poznan"
(Bild: Vim Naert)   Großbild klick!

Binnenschiff nach 8,5 Stunden wieder freigeschleppt
(03.01.18) Das belgische Binnenschiff "Poznan", 1337 ts (MMSI-Nr.: 205357990), konnte 8,5 Stunden nach dem Auflaufen auf der Schelde bei der Mellebrücke wieder flottgemacht werden. Es hatte zwischen einem Dalben und der Flussbank festgesessen, nachdem es von den Merelbeke-Schleusen kommend gegen 10 Uhr die Flusskurve zu weit genommen und aus dem Fahrwasser abgekommen war. Vor der Passage der Mellebrücke nahe der St. Martin's-Kirche kam es nach dem Zusammenstoß mit dem Dalben, der die Flussbank markierte, mit dem Vorschiff fest.
Gegen 15 Uhr traf das belgische Binnenschiff "Ludivine" von Dendermonde ein. Der Plan, die Container mit Bier und Zucker umzuladen, ließ sich aber nicht umsetzen. Stattdessen stabilisierte es den Havaristen, der sich beim Niedrigwasser nach Steuerbord überlegte. Die Strompolizei rief einen Schlepper zu Hilfe. Doch noch vor dessen Eintreffen gelang es der "Ludivine" um 18.20 Uhr, zehn Minuten vor Hochwasser, die "Poznan" selbst wieder zu befreien. Diese setzte dann mit eigener Kraft die Fahrt nach Wetteren fort.
Quelle:Tim Schwabedissen


Schlepper "Brooklyn"
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Schlepper im Eis in Schwierigkeiten
(03.01.18) Die US Coast Guard assistierte zu Jahresbeginn zwei Schleppern, die im Eis auf dem Hudson River in Schwierigkeiten geraten waren. Die Coast Guard New York hatte bereits am 31.12. einen Funkspruch der "Brooklyn" 335 BRZ (IMO-Nr.: 7412109), aufgefangen, die auf der Fahrt nach Albany manövrierunfähig und dann im Eis eingeschlossen worden war. Am 1.1. erwischte es dann auch die "Stephanie Dann", 240 BRZ (IMO-Nr.: 8968600).
Der 140 Fuß lange Eisbrecherschlepper "Penobscot Bay” erreichte die nahe Saugerties, New York, eingeschlossene "Brooklyn" am Altjahrsabend. Nachdem er sie befreit hatte, konnte sie die Fahrt nach Albany fortsetzen. Dabei wurde sie von dem 65 Fuß langen Hafenschlepper "Hawser" eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Frachter vor den Philippinen evakuiert
(03.01.18) Am 2.1. geriet der taiwanesische Frachter “Jin Ming No. 16” (MMSI-Nr.: 416036325) vor Barangay Poblacion, Pambujan in Nord-Samar in stürmischer See in Seenot. Um 12.30 Uhr fing die Pambujan Municipal Police Station einen Notruf der neunköpfigen Crew auf. Das Schiff trieb 300 Meter vor der Küste. Der Frachter war am 12.12. aus China nach Chile ausgelaufen und in den Sturm Agaton geraten.
Das Municipal Disaster Risk Reduction and Management Office (MDRRMO) und die philippinische Coast Guard in Nord-Samar wurden alarmiert und begannen um 18 Uhr, das Schiff zu evakuieren. Es lag unweit der Küste vor Anker. Die Crew war von dem unablässigen Kampf gegen den Sturm erschöpft, und binnen weniger als einer halben Stunde waren alle abgeborgen und wurden medizinisch betreut. Anschließend wurden sie in der Residenz des Bürgermeisters Felipe Sosing einquartiert.
Quelle:Tim Schwabedissen


Tankmotorschiff kollidierte mit Moselbrücke
(03.01.18) Am 2.1. gegen 15.15 Uhr kollidierte das Schweizer Tankmotorschiff "Vierwaldstättersee", 2509 ts (EU-Nr.: 06002943), mit der Schweicher Moselbrücke. Am Schiff entstand dabei beträchtlicher Schaden. Es war wegen der durch Hochwasser schwierigen Strömungsverhältnisse mit der Steuerbordseite aus der Fahrrinne abgekommen und gegen die Brücke geprallt. Das 110 Meter lange Schiff stieß in Talfahrt gegen die Unterseite der Brücke.
Das erste Drittel kam noch durch, die achteren zwei Drittel schrammten aber mit der Steuerbordseite an den Brückenbogen entlang. Ein Großteil der Steuerbordseite wurde beschädigt, die Tanks blieben jedoch unversehrt. Den Sachschaden schätzte die Polizei auf mehrere tausend Euro. An der Brücke entstanden Betonabplatzungen.
Ursache der Havarie waren laut Wasserschutzpolizei eine nautische Fehleinschätzung des Schiffsführers und die durch den hohen Wasserstand herrschenden schwierigen Strömungsverhältnisse. Das vom Hafen Trier ausgelaufene Schiff durfte nicht weiterfahren und machte an Dalben unweit der Unfallstelle fest. Die Ermittlungen der Polizei dauerten noch an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Desorientierter Segler in ernsthaften Schwierigkeiten
(03.01.18) Die US Coast Guard assistierte am 31.12. einem 62-jährigen australischen Segler auf einem selbstgebauten Boot 3,5 Meilen westlich von Keehi Harbor, Maui. Ein 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station Maui schleppte die 30 Fuß lange „Kehaar Darwin“ nach Sugar Beach, Maui, ab, wo Zoll und Grenzschutz sich des Skippers annahmen. Er war desorientiert und hatte keine Kommunikationseinrichtungen an Bord.
Der Einsatz hatte gegen 15 Uhr begonnen, als das Fahrgastschiff „Trilogy V“ der Küstenwache in Maui über Funk meldete, dass der Skipper es gestoppt und um Hilfe gebeten habe. Er war sich über seine Position im Unklaren und hatte Probleme, einen Hafen zu erreichen.
104 Tage zuvor war er in Panama nach Australien ausgelaufen, doch ungünstiges Wetter hatte ihn in die Gewässer von Hawaii verschlagen. Ohne Funk, mit Motorproblemen und Segeln, die sich in schlechtem Zustand befanden, hatte er ernsthafte Probleme. Vor Ort waren 17 bis 23 Meilen Wind und vier Fuß hohe Wellen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bislang 2.366 Wracks bei Bergungsarbeiten in Florida geräumt
(03.01.18) Auch um den Jahreswechsel herum dauerte die Räumung von Bootswracks an, die der Hurrikan Irma vor 16 Wochen in den Gewässern der Florida Keys beim Landfall versenkt oder losgerissen und auf Land geworfen hatte. Unablässig sind Berger dabei, mit Kränen die Wracks aus dem Wasser zu ziehen.
Die Emergency Support Function 10 (ESF-10) Florida, die aus der U.S. Coast Guard und der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission zusammengesetzt ist, hat bislang nicht weniger als 2.366 Boote und Yachten geräumt. 145 Menschen waren aktuell an der gewaltigen Bergungsaktion beteiligt. Die Abfolge der Bergungsarbeiten ist priorisiert nach der möglichen Gefahr für die Umwelt.
Quelle:Tim Schwabedissen



10 Vermisste nach Kollision vor Shanghai
(03.01.18) Die beiden chinesischen Frachter "Chang Ping", 1799 tdw (MMSI-Nr.: 412328470) und "Xinwang 138", 4047 BRZ (MMSI-Nr.: 413355140), beide mit Stahl beladen, kollidierten in der Nacht zum 2.1. auf der Wusong Kou-Reede vor Shanghai. Die "Chang Ping", die auf der Fahrt von Yingkou nach Shanghai war, sank nach dem Zusammenstoß. Um 23.35 Uhr lief eine SAR-Operation zur Rettung der 13 Crewmitglieder an. Am 2.1. um ein Uhr wurden drei Mann, darunter der 1. Offizier, gerettet. Die übrigen 10 Seeleute wurden noch vermisst. Rettungsboote und Helikopter waren im Einsatz.
Von dem Wrack ragte noch der Antennenmast auf dem Peildeck aus dem Wasser. Da es außerhalb des Fahrwassers lag, behinderte es die übrige Schifffahrt nicht. Die "Xinwang 138" machte nach dem Unfall in Shanghai fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Jüngerhans-Frachter assistierte Einhandsegler bei sieben Metern Wellenhöhe
(03.01.18) Am 2.1. um 19:43 Uhr fing der unter zyprischer Flagge laufende Containerfrachter "Pictor J.", 10965 BRZ (IMO-Nr.: 9371426), der Jüngerhans Maritime Services GmbH & Co. KG in Haren/Ems, auf der Fahrt von Agadir nach Bremerhaven in der Verkehrstrennungszone der Casquets laufend einen Notruf einer Segelyacht auf, die um Hilfe bat. Der Frachter verständigte sofort das CROSS Jobourg. Trotz der Versuche sowohl des CROSS wie auch der "Pictor J." gelang es nicht, den Skipper wieder über Funk zu erreichen.
Deshalb bat das CROSS den Frachter, Kurs auf die Yacht zu nehmen, um als Funkrelay dienen zu können. Derweil stieg ein Cayman-Helikopter von der Marinebase in Maupertus auf. Die "Pictor J." hatte die Yacht inzwischen erreicht und machte ihr Lee. Vor Ort waren Wellenhöhen, die zum Teil Sieben Meter überschritten, und Windgeschwindigkeiten von 50 Knoten aus West.
Nachdem der Cayman ebenfalls vor Ort war, setzte er einen Taucher ab, um bei der Rettung des Skippers zu helfen. Nach fast 35 Minuten im Wasser konnten beide an Bord des Hubschraubers gezogen werden. Gegen 22 Uhr wurde der Einhandsegler, geschockt und mit Unterkühlungen, von der Feuerwehr in Cherbourg erstversorgt, bevor es weiter ins Krankenhaus ging.
Die Yacht, deren zerrissene Segel ins Wasser hingen, trieb in östlicher Richtung südlich der Casquets davon. Eine Navigationswarnung (AVURNAV) wurde durch die Maritime Präfektur des Englischen Kanals und der Nordsee ausgestrahlt. Trotz etlicher Versuche gelang es dem CROSS bislang nicht, die Yacht wieder aufzuspüren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Schiffe suchen weiter nach San Juan
(03.01.18) Die Suche nach dem gesunkenen argentinischen U-Boot ARA „San Juan“ wurde derzeit mit drei Schiffen fortgeführt. Beteiligt waren noch zwei argentinische Schiffe, der Zerstörer ARA „Sarandí“ und die ARA „Islas Malvinas“ sowie das russische Forschungsschiff „Yantar“. Dieses hatte am 31.12. einen neuen Kontakt gemacht, der nun weiter untersucht werden sollte in der Hoffnung, das Wrack der „San Juan“ zu finden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sturm riss Schiffe in Holland los
(03.01.18) Das holländische Flusskreuzfahrtschiff "Henry Dunant" (EU-Nr.: 02322387) riss sich am Morgen des 3.1. von seinem Liegeplatz im Hafen von Tiel los. Gegen vier Uhr wurden die Rettungsdienste alarmiert, nachdem das Vorschiff in den Hafen hineintrieb. Das Heck war noch fest am Kai.
Das Löschboot "Batouwe" der Feuerwehr in Tiel, ein Patroullienboot von Rijkswaterstaat sowie eine Bergungsfirma waren vor Ort, um das Schiff wieder an den Kai zurückzubekommen. Zunächst war auch unklar, ob sich Besatzung oder Passagiere an Bord befanden. Dies war aber nicht der Fall. Es gelang in einer gemeinsamen Anstrengung dann, das 97 Meter lange Schiff wieder zurück an den Kai zu drücken.
Im Hafen von Urk machte sich derweil das Ausstellungsschiff „De Verhalen Ark“, ein Nachbau der Arche Noah, auf der die Bibelgeschichte inszeniert ist, selbstständig. Ein Boot der KNRM musste an Bord befindliche Besucher durch eine Seitenluke von Bord evakuieren. Wegen der starken Windböen hatte die Feuerwehr zunächst auch große Probleme, das hoch aufragende, antriebslose Gefährt wieder unter Kontrolle zu bekommen.
Es richtete auf seiner Drift zur anderen Hafenseite erhebliche Schäden an, als es dort liegende Segelboote rammte. Auch am Liegeplatz hinterließ der Ausreißer Spuren in der Kaimauer. Die Arche lag seit Ende Januar 2017 im Hafen.
Sie ist 70 Meter lang, ragt 13 Meter hoch auf und hat vier Decks. Das Gefährt sollte planmäßig bis Ende Februar im Hafen bleiben, ehe die Ausstellung wieder auf Reisen geht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiffe bei Brückenanfahrungen beschädigt
(03.01.18) In Oberhausen schätzte der Schiffsführer eines Binnenschiffs am 2.1. gegen 14:45 Uhr auf dem Rhein-Herne-Kanal laufend die Höhe seines Schiffs samt auf eines dem Dach abgestellten Autos falsch ein: Sein Mercedes krachte gegen die Sterkrader Straßenbrücke. Während an der Brücke keine Beschädigungen entstanden sind, erlitt der Wagen einen Totalschaden.
Etwas früher um 07:20 Uhr rückte die Wasserschutzpolizei bereits zu einem ähnlichen Einsatz auf dem Rhein-Herne-Kanal in Duisburg aus. Hier hatte der Schiffsführer sein Ruderhaus beim Passieren einer Eisenbahnbrücke nicht weit genug heruntergefahren und prallte dagegen. Während am Schiff Schäden in Höhe von 20.000 Euro zu verzeichnen waren, blieb die Brücke unversehrt. In beiden Fällen wurde niemand verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Gerasimos" kieloben
(Bild: Dimitri Mentakis)   Großbild klick!

Salamis: Frachter in Astakos nach 8 Jahren gehoben
(02.01.18) Am 2.1. lag die unter Panama-Flagge registrierte Schwergutbarge "Atlantis 1" mit einer bizarren Ladung vor Salamis: Auf ihrem Deck lag kieloben das Wrack des griechischen Frachters "Gerasimos", 1371 BRZ (IMO-Nr.: 7011230), der jahrelang gekentert im Hafen von Astakos gelegen hatte. Zwischen dem 4. und dem 7.12. wurde er dort durch die Berger der Spanopoulos Group geräumt.
Am 1.3.2012 war die 69,8 Meter lange “Gerasimos” an Liegeplatz 4 des Platygiali Port Terminal von Astakos mit einer Teilladung von 1,000 Tonnen Olivenkernen gekentert und hatte seitdem kieloben liegend den Liegeplatz blockiert. Fünf Jahre später gab es eine Ausschreibung zur Beseitigung des Schiffes, aus der die Spanopoulos Group als Sieger hervorging. Sie mobilisierte die Halbtaucherbarge “Atlantis I”, die mit vier Kettenzügen mit einer Gesamtzugkraft von 1.800 Tonnen ausgestattet war, den Schwimmkran „Ignatios X“ mit einer Hebekapazität von 120 Tonnen, den Ankerziehschlepper „Christos XXII“ mit 67 Tonnen Pfahlzug und einen Assistenzschlepper.
Um die Untergangsstelle wurden Ölsperren ausgelegt. Dann ging die „Atlantis 1“ an der Steuerbordseite des Frachterhecks auf Position und wurde abgesenkt, bis sie auf dem Hafengrund aufsetzte. Das Wrack wurde weiterhin kieloben liegend mithilfe der “Ignatios X” über deren Deck gebracht und die Barge dann angehoben. Nachdem es sicher an Deck fixiert war, verließ der Schleppzug den Platygiali Terminal und nahm Kurs auf Salamis, wo er am Gelände der Spanopoulos Group festmachte, bis ein Ort zur Verschrottung der „Gerasimos“ feststeht.
Der Frachter war 65,46 Meter lang, 11,51 Meter breit, hatte 3,6 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 1.280 Tonnen. Er war für die Kampiotis NE in Zakynthos im Einsatz gewesen und entstand 1970 bei der Bayerischen Schiffbau GmbH in Erlenbach/Main als „Bianca“ für die Reederei Bianca & Co KG, A. Kirsten in Hamburg, 1975 wurde sie zur „Estestrom“ der Julius Hauschildt Beteiligungs-GmbH & Co. in Hamburg, 1989 wieder zur „Bianca“ der E. Slobben BV, Essen, die sie unter Limassol-Flagge brachte. 1989 wurde sie zur „Sea Bianca“ der Plaza Corporation, Honduras, 1989 zur „Alsena“ der Deep Blue Shipping Ltd. auf Malta und lief von 1999 bis 2008 als "Christina K“ der griechischen West Coast Marit Company.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild "Elsa Essberger"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Essberger-Tanker rammte Ölplattform vor Den Helder
(02.01.18) Am Abend des 31.12. kollidierte der portugiesische Tanker "Elsa Essberger", 4824 BRZ (IMO-Nr.: 9481001), mit der unbemannten Öl-und Gasplattform "Unocal Q1" rund 20 Meilen vor Den Helder. Sie befand sich mit Öl auf der Reise von Antwerpen nach Malmö, als sie aus noch ungeklärter Ursache kurz nach 19 Uhr mit voller Fahrt in die fest im Meer verankerte Plattform lief. Die 1995 dort errichtete Anlage ist Teil eines Öl- und Gasfelds im niederländischen Teil der Nordsee vor Den Helder.
Die Betreibergesellschaft legte die unbesetzte Plattform von einem Kontrollzentrum an Land aus
Gasplattform "Unocal Q1"
(Bild: Kustwacht)   Großbild klick!
sofort still. Die niederländische Küstenwache schickte den Notfallschlepper "Guardian" (IMO-Nr.: 9637363) zur Unglücksstelle und sicherte den Havaristen. Eine Ölverschmutzung wurde nicht festgestellt.
Die am Bug schwer beschädigte "Elsa Essberger" konnte sich aus den Beinen der Plattform mit eigener Kraft wieder befreien und ging neben dieser auf Anweisung der niederländischen Küstenwache vor Anker. Bei der Kollision wurden mindestens zwei der vier stählernen Beine der Plattform "Unical Q1" beschädigt und zum Teil eingedrückt.
Die "Elsa Essberger" erlitt erhebliche Schäden am Vorschiff. Der vordere Mast wurde teilweise abgebrochen, und der Rumpf sowie das Deck wurden an mehreren Stellen aufgerissen. Die „Guardian“ eskortierte den Havaristen“, nachdem er eine Fahrgenehmigung bekommen hatte, mit etwa vier Knoten Fahrt nach Rotterdam, wo er am 2.1. um 12.30 Uhr an den Dalben des Europoort Caland Canal festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Fischer und zwei Hunde von Kutter gerettet
(02.01.18) Die US Coast Guard rettete am 1.1. zwei Menschen sowie zwei Hunde von dem 40 Fuß langen Trawler “Addicted”, der in der Nähe von Cudjoe Key Wassereinbruch erlitten hatte. Die beiden setzten einen Notruf an die Coast Guard Key West ab, die ein 45-Fuß-Boot der dortigen Station sowie von der Air Station Miami MH-65 einen Dolphin-Helikopter zu Hilfe schickte. Beide trafen gegen 19 Uhr vor Ort ein. Sie fanden den Kutter auf Grund sitzend vor. Der Hubschrauber winschte die Fischer samt der Bordhunde an Bord. Sie wurden allesamt unversehrt zum Key West International Airport geflogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter trieb am Großen Vogelsand
(02.01.18) Die Cuxhavener Seenotretter wurden am 31.12. zu einem manövrierunfähigen Fischkutter gerufen. Die rund 24 Meter lange „Maria – Cux 17“ 88 BRZ (IMO-Nr.: 8431487), hatte beim Großen Vogelsand Maschinenschaden erlitten. Er trieb unweit der berüchtigten Sandbank in der Elbmündung.
Nachdem zunächst das in der Nähe fahrende Wasserschutzpolizeiboot „Bürgermeister Brauer“ standby am Havaristen gemacht hatte, nahm der Seenotrettungskreuzer „Anneliese Kramer“ den Kutter mit zwei Fischern an Bord auf den Haken und brachte ihn sicher nach Cuxhaven. Die „Maria“ ist 24 Meter lang, sechs Meter breit und wurde 2014 erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rübenladung entzündete sich in Sevilla
(02.01.18) Am 31.12. um 13.15 Uhr brach im Laderaum des holländischen Frachters "Amber", 3990 BRZ (IMO: 9361378), der im Hafen von Sevilla am Terminal Esclusa lag, ein Feuer aus. Sowohl die Hafenbehörde wie auch sieben Feuerwehrleute der städtischen Brigade kamen zum Einsatz. Sie schotteten die betroffene Abteilung ab und fluteten sie mit Karbondioxid des bordeigenen Löschsystems. Vorsorglich wurden Ölsperren um das Schiff ausgelegt.
Nach einer halben Stunde wurde die Luke geöffnet, und Kräne begannen, die beschädigte Ladung herauszuholen und auf dem Kai abzuladen, wo sie weiter gekühlt wurde. Das Schiff war mit 5.500 Tonnen Rüben beladen, und es wurde angenommen, dass ein Vergärungsprozess die Ursache für die Selbstentzündung war, die jedoch nur einen kleinen Teil der Ladung betraf. Der Frachter war am 30.12. von Liepaja kommend in Sevilla eingetroffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Wladiwostok
(02.01.18) Der nordkoreanische Frachter "Ryonyong", 498 BRZ (IMO-Nr.: 8989795), kollidierte am Morgen des 1.1. beim Ablegemanöver von Liegeplatz 44 im Hafen von Wladiwostok mit dem russischen Schwerguttransporter "Bogatyr", 4962 BRZ (IMO-Nr.: 9085730). Der russische Frachter wurde am Backbordheck beschädigt, es entstanden Beulen und Schrammen. Die "Ryongyong" machte nach der Havarie vorerst wieder am Femsta General Cargo Terminal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Strahlmann-Frachter vor Weymouth abgeschleppt
(02.01.18) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Pilsum", 1662 BRZ (IMO-Nr.: 9015448), der Reederei Reederei Erwin Strahlmann GmbH & Co. KG in Brunsbüttel erlitt am Nachmittag des 31.12. im Englischen Kanal südlich von Weymouth Maschinenschaden und versuchte zu ankern. Er war auf der Fahrt von Antwerpen nach Truro, Cornwall. Doch der Anker hielt nicht im Grund, und bei starkem Ostvessel trieb der Havarist östlich von Portland Bill in nordöstlicher Richtung auf St Albans Head zu.
Die RNLI-Boote aus Weymouth und Swanage sowie ein Schlepper aus Poole kämpften sich durch die stürmische See zum Havaristen, und es gelang nach mehreren Fehlversuchen, eine Schleppverbindung herzustellen. Er wurde dann zunächst in den Schutz der Poole Bay gebracht, wo er ankerte. Am 2.1. um 10 Uhr machte das Schiff im Hafen von Poole fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter in Gresik außer Kontrolle
(02.01.18) Beim Anlegemanöver am Terminal der PT Petrokimia in Gresik am 1.1. um 8.45 Uhr geriet der unter philippinischer Flagge laufende Bulkcarrier "Action Trader", 25189 BRZ (IMO-Nr.: 9808663), außer Kontrolle und rammte eine Anlegebrücke. Dabei wurden ein Dalben beschädigt und ein Catwalk zerstört, bevor der Frachter gestoppt werden konnte. Am 2.1. lag er weiter in Gresik.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler treibt vor Kamtschatka
(02.01.18) Das MRCC Petropavlovsk Kamtschatka fing am 2.1. um 05.55 Uhr einen Notruf des russischen Hochseetrawlers "Yogo Yostok 1", 3097 BRZ (IMO-Nr.: 8001969), auf, der mit 84 Crewmitgliedern an Bord manövrierunfähig war und vor Kamtschatka in der Ochotischen See trieb. Der Propeller war durch eine Leine blockiert worden, als der Trawler von dem Kühlschiff „Tambov" (IMO-Nr.: 8225723) loswerfen wollte. Der Trawler wartete nun auf das Eintreffen des SAR-Schleppers "Predanny" (IMO-Nr.: 7831898), der ihn auf den Haken nehmen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubverband verlor im Sturm Container
(02.01.18) Ein Schubschlepper mit einer angekoppelten Containerbarge geriet in der Nacht zum 30.12. auf der Fahrt von Jacksonville in Florida nach Puerto Rico in stürmische See. Dabei gingen zwischen 25 und 30 Containern über Bord, etliche weitere Stacks stürzten um, und etliche Boxen wurden beschädigt. Der Schubverband kehrte daraufhin um und wurde beim Transit des St. Johns River auf dem Weg zurück nach Jacksonville von der US Coastguard eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hohe Schwell und starke Strömung warfen Lotsenboot auf die Seite
(02.01.18) Starke Strömungen und die hohe Heckwelle des norwegischen Tankers "Sten Nordic", 11935 BRZ (IMO-Nr.: 9351567), haben das Kentern des finnischen Lotsenbootes "L 242" (MMSI-Nr.: 230079670) am 8.12. bei Porvoo verursacht. Es gab hingegen keine Kollision. Der Unfall ereignete sich, kurz bevor der Tanker den Lotsen unweit der Station vor Emsalö absetzen konnte. Offenbar wurde das Boot erst 90 Grad auf die Seite geworfen und kenterte dann endgültig.
Nach der Bergung am 18.12. hatte eine Untersuchung des Wracks in Porvoo begonnen. Bislang gab es keine Anzeichen, dass mit dem bei der Kewatec Aluboat in Karleby erbauten Aluminium-Boot etwas nicht in Ordnung gewesen war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf historischem Eisbrecher
(02.01.18) Am Brandenburger Heinrich-Heine-Ufer brach am Nachmittag des 2.1. auf dem historischen Eisbrecher „Professor Otto Lidenbrock“ ein Feuer aus. Der Hilfsdiesel des an einem Steg vertäuten Schiffs ging gegen 15.30 Uhr in Flammen auf, und schnell zogen dichte Qualmwolken über den Anleger. Mehrere Löschfahrzeuge der Brandenburger Berufsfeuerwehr eilten zur Unglücksstelle. Doch als die Rettungskräfte eintrafen, hatte der Schiffseigner den Brand bereits gelöscht. Der Mann blieb unverletzt. Nach einer Kontrolle wurde der Maschinenraum durch die Einsatzkräfte belüftet.
Die „Professor Otto Lidenbrock“ fuhr früher als Eisbrecher „Tümmler“ über Havel und Elbe und ist jetzt in Privatbesitz. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, war noch unklar. Vermutlich hat ein technischer Defekt das Unglück ausgelöst. Experten suchten nach der Ursache.
Quelle:Tim Schwabedissen



Helgoland nach Kollision in Cuxhaven repariert – Yachten schwer beschädigt
(02.01.18) Helgoland über die Silvester-Feiertage als Törnziel ausgesucht zu haben erwies sich für die Besatzungen zweier Yachten als falsche Entscheidung. Ihre Boote wurden am 31.12. von der Fähre „Helgoland“ an der Pier eingequetscht und schwer beschädigt. Auf einem der Schiffe bracht der Mast.
Das 83 Meter lange Schiff rasierte vor der Kollision mit den Sportbooten die massiven Stahlpfähle, an denen in der Saison die Schwimmstege liegen, ab, nachdem das Bugstrahlruder ausgefallen war und die Fähre vom Wind durch den Hafen getrieben wurde. Ein Dalben stürzte um, weitere Teile der Pier wurden aufgefaltet und beschädigt, ehe es gelang, die Fähre an der Ostkaje festzumachen.
Alle 78 Menschen an Bord der "Helgoland" blieben unverletzt, der Liniendienst wurde seit dem 2.1. mit der kleineren „Funny Girl" fortgesetzt. Die „Helgoland“ durfte mit einer Sondergenehmigung durch die Berufsgenossenschaft Verkehr nach Cuxhaven zurückkehren. Dort machte sie am selben Abend noch bei der Mützelfeldt-Werft zur Reparatur der am Heck entstandenen Schäden fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff auf der Schelde auf Grund gelaufen
(02.01.18) Auf der Schelde in Melle lief am Morgen des 2.1. das belgische Binnenschiff „Poznan“, 1337 ts (ENI-Nr.: 06003734), auf Grund. Es war mit 28 Containern Zucker und vietnamesischem Bier beladen und sollte mit der 18-Uhr-Flut am Abend wieder flottgemacht werden. Zuvor hatte ein anderes Schiff versucht, ohne Erfolg den Havaristen zu befreien.
Die „Poznan“ war von den Schleusen in Merelbeke gekommen, kollidierte dann auf der Höhe der Scheldebrücke mit einem Dalben, nachdem sie vom Kurs abgekommen war, und lief am linken Ufer auf Grund. Polizei und Feuerwehr waren schnell zur Stelle, um das Schiff, das Steuerbordschlagseite hatte und zu kentern drohte, schwimmfähig zu halten.
Ein anderes Schiff, die „Ludivine“ aus Brügge, stabilisierte den Havaristen den Tag über. Der übrige Schiffsverkehr wurde vorerst nicht behindert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Expeditionsschiff durch Feuer schwer beschädigt
(02.01.18) Das Feuer auf dem belgischen Expeditionsschiff "Commandant Fourcault", 489 BRZ (IMO-Nr.: 7304675), in der Nacht zum 31.12. in Antwerpen hat einen Schaden von geschätzt 100,000 Euro verursacht, sagte Eigner Pim De Rhoodes. Der kurze, aber intensive Brand zerstörte die meisten Lagerräume und das Studio, in dem das meiste Tauchgerät verstaut war, dessen Teile zumeist erhebliche Werte darstellten. Alles wurde verbrannt oder schmolz durch die große Hitze.
Zu den Opfern gehört auch eine Dekompressionskammer, die komplett neu gebaut werden muss. Die Ursache des Brandes war offenbar ein überhitztes Batterieladegerät, das explodierte. Pim De Rhoodes war mit drei Gästen an Bord, als sie von einem Knall geweckt wurden.
Sie versuchten noch, das Feuer mit einem CO2-Löscher zu bekämpfen. Doch die Flammen wurden als gigantisch bezeichnet, zudem gab es eine starke Rauchentwicklung und das Risiko der Explosion von Gasflaschen in dem Lagerraum. Deshalb wurde die Feuerwehr alarmiert, die mit großer Umsicht verhindern konnte, dass noch größere Schäden entstanden. Da die ersten Einsätze des Schiffes, das u.a. auch an der „Costa Concordia“ im Einsatz war, aber auch archäologische Expeditionen unternimmt, erst im März oder April sein sollen, ist noch Zeit, die Schäden zu beheben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mindestens acht Tote bei Fährunglück in Indonesien
(02.01.18) 42 Überlebende wurden gerettet, nachdem das indonesische Fährboot “Anugrah Express” zwischen Tanjung Selor in Nord-Kalimantan und Tarakan am 1.1. unweit des indonesischen Teils von Borneo sank. Mindestens acht Personen kamen ums Leben, eine wurde noch vermisst. Im Manifest waren 48 Passagiere, darunter fünf Kinder, aufgelistet, sowie drei Besatzungsmitglieder.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter verlor Container vor Pointe du Raz
(02.01.18) Auf der Reise von Tanger, w oer am 29.12. ausgelaufen war, nach Southampton verlor der unter Hongkong-Flagge laufende Containerfrachter "MSC Algeciras", 94402 BRZ (IMO-Nr.: 9605243), im Sturm Carmen in der Nacht zum 1.1. rund 45 Meilen östlich von Pointe du Raz drei Container über Bord. Am Morgen des 1.1. stieg trotz des starken Windes eine Falcon 50 auf und versuchte, die verlorene Fracht zu lokalisieren. Trotz dreier Überflüge des Seegebiets fand sich aber keine Spur der Boxen.
Es wurde angenommen, dass sie gesunken waren. Es befanden sich auch keine Kühlcontainer darunter, die nicht untergehen, und keiner der Container enthielt Gefahrgut. Eine Navigationswarnung wurde durch die französischen Behörden an die Schifffahrt ausgestrahlt. Der Frachter setzte die Reise nach Southampton fort, wo er am 2.1. um ein Uhr nach einem vorangegangenen, vierstündigen Stopp in Portsmouth festgemacht hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949

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Schlagwörter: Archiv, Schifffahrt, Bilder, Fotos, in Seenot, SOS Alarm, Unfälle, Mayday, Versicherung Schiff, Segeln, Seenot, Unglück, Seenotfälle, Schiffsuntergang, Seenotarchiv, Archiv, Schiffsunglück, schiffsunfall, unfall, ertrinken, untergehen, untergegangen, sinken

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