EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seenotfälle
Archiv Mai 2017


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KNRM richtet Trimaran auf
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Trimaran machte Kopfstand vor Lemmer
(31.07.17) Am 30.7. wurde die KNRM-Station Lemmer alarmiert, nachdem ein Trimaran auf dem Ijsselmeer gekentert war. Der Skipper hatte der Küstenwache mit panischer Stimme gemeldet, dass er gefangen sei, dann brach der Kontakt ab. Das Boot wurde bei den letzten Windkraftanlagen von Lemmer vermutet.
Dort wurde von dem Rettungsboot „Noordwijk Palace“ die deutsche Segelyacht „Offline“ gesichtet, die ein Objekt im Schlepp hatte. Wie sich herausstellte, handelte es sich um den über Kopf stehenden Trimaran. Dessen zweiköpfige Crew wollte zunächst nicht von Bord gehen.
Da die Situation offenkundig unter Kontrolle war, wurde entschieden, zunächst auf das größere Rettungsboot “Anna Dorothea” mit weiteren Rettungsmännern zu warten. Nach deren Eintreffen wurden die Trimaran-Segler an Bord genommen, damit die “Offline” entlassen werden und das kopfstehende Boot aufgerichtet werden konnte. Dazu wurden Leinen um das Schiff ausgebracht, zwei Mann sprangen ins Wasser, und nach mehreren Fehlversuchen drehte es tatsächlich wieder auf ebenen Kiel. Dann wurden lose Leinen gesichert, und die „Noordwijk” schleppte den Trimaran in Marina von Lemmer ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Livorno: zweite Havarie der Cruise Smeralda in 4 Wochen
(31.07.17) Am 29.7. gegen sechs Uhr kollidierte die italienische Fähre "Cruise Smeralda", 29968 BRZ (IMO-Nr.: 9144811), mit einem Betonpfeiler in der Einfahrt des Hafens von Livorno. Das Schiff hatte zuvor durch einen Ausfall der Elektrik einen Ruderversager gehabt. Es war von Olbia gekommen und wurde nach der Havarie in den Hafen geschleppt. Es machte am Grimaldi-Dock fest, wo trotz erheblicher Schäden zunächst 900 Passagiere für die Rückfahrt an Bord gingen.
Sie harrten stundenlang ohne Klimaanlage aus, ehe sie um 12.30 Uhr das Schiff wieder verlassen mussten, als Grimaldi die Fahrt offiziell absagte. Sie wurden entweder entschädigt oder erhielten Tickets für andere Reedereien. Am 31.7. lag die “Cruise Smeralda” weiter am Terminal Darsene Toscana in Livorno.
Erst am 1.7. war das Schiff beim Anlegen mit dem Kai von Liegeplatz 4 in Olbia kollidiert. An Bord waren zu der Zeit rund 800 Passagiere.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boot auf Grund gesetzt
(Bild: Oyevind Eidsvik)   Großbild klick!

Betrunkener Skipper setzte sein Boot auf Grund und verschwand
(31.07.17) Ein Motorboot wurde in Ullensvang am 29.7. um 23.42 Uhr von seinem Skipper aufs Ufer gesetzt. Nachdem die Polizei alarmiert worden war, fand sie das Boot direkt vor der Kirche fünf bis sieben Meter weit auf Land liegend vor. Es war unbesetzt, deshalb wurden Rettungsdienst und Taucher der Feuerwehr in Bergen alarmiert, um nach möglichen Opfern zu suchen.
Doch kurz nachdem diese ausgerückt waren, konnten sie schon wieder zurückgerufen werden, weil der Skipper des Bootes aufgefunden worden war. Er bestätigte, allein an Bord gewesen zu sein, so konnte die Operation binnen einer Stunde beendet werden.
Der Bootsführer, ein Mann in den 50ern, war betrunken und musste beim Arzt eine Blutprobe abgeben. Er hatte zudem eine Schnittwunde am Kopf erlitten. In derselben Nacht meldete sich noch ein weiterer Bootsfahrer bei der Polizei, der angab, gerammt worden zu sein. Ob die beiden Fälle zusammenhingen, wurde nun von der Polizei in Odda geprüft.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einhandsegler vor Noirmoutier vermisst
(31.07.17) Am 30.7. um 14.05 Uhr wurde das CROSS Etel informiert, dass die 7,8 Meter lange Segelyacht “Peirao" vermisst wurde, die nicht wie geplant in der Nacht nach Fromentine eingelaufen war. Ihr Skipper war am 29.7.. um 21 Uhr aus Joinville auf der Ile d'Yeu ausgelaufen. Der letzte Telefonkontakt bestand am 30.7. um drei Uhr nordwestlich von Noirmoutier. Das CROSS Etel strahlte eine PAN-Meldung aus, und die Vendée Gendarmerie startete eine landseitige Suche.
Das CROSS schickte die “SNS 298 - Océan Marais de Monts" aus Fromentine und “SNS 084 - President Louis Bernard" aus Yeu auf See, landseitig war eine Patroullie der Gendarmerie aus Beauvoir eingesetzt, und in Lann Bihoué stieg eine Falcon 50 auf. Nachdem die letzte Bootsposition bekannt war, wurde das Suchgebiet auf die Mündung der Loire ausgeweitet. Die Rettungsboote „SNS 069 - Georges Clémenceau II" aus Noirmoutier, “SNS 200 - Pays de Retz" aus Pornic und „SNS 628 - Ar Poulgwenn" aus Pornichet wurden nachalarmiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wustrow: Gewitterböen brachten Schiffe in Not
(31.07.17) In einem Gewitter mit starken Sturmböen geriet am Abend des 30.7. ein Zeesboot mit 14 Menschen in Seenot, das auf dem Saaler Bodden bei im Kreis Vorpommern-Rügen sank. Das Ausflugsboot wurde wenig später bereits wieder geborgen. Vor dem Hafen von Breege auf Rügen erlitt ein Segler Mastbruch und musste abgeschleppt werden.
Die Passagierfähre „Hansestadt Stralsund“ (MMSI-Nr.: 211537310), wurde im Fahrwasser vor Hiddensee etwa 50 Meter weit abgetrieben und lief auf Grund. Es musste von einem Boot der DGzRS freigeschleppt werden. Danach wurde es in Neuendorf festgemacht, um dort auf Schäden untersucht zu werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Langeoog: Tag der Retter begann mit Ernstfall
(31.07.17) Der „Tag der Retter“ der DGzRS begann in Neuharlingersiel am 29.7. anders als geplant: Das Rettungsboot „Neuharlingersiel“ musste unter Vormann Wolfgang Gruben zunächst zu einem Ernstfall ausrücken. Vor Langeoog war bei heftigen Winden und unruhiger See eine englische Yacht manövrierunfähig geworden.
Die „Neuharlingersiel“ nahm den Havaristen auf den Haken. Mit Ruderschaden schleppte es das Boot in den Hafen. Nach 3,5 Stunden machte der Schleppzug dort fest. Die Wasserschutzpolizei war bei der Aktion ebenfalls im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht nach Kollision mit Treibgut gesunken
(31.07.16) Die US Coast Guard rettete am 29.7. den 67 Jahre alten Skipper der 45 Fuß langen Yacht “Sea Crest”, die mit einem unbekannten Objekt neun Meilen vor Leadbetter Point State Park, Washington, kollidiert und gesunken war. Ein MH-60 Jaywhawk-Helikopter der Air Station Astoria winschte ihn an Bord und flog ihn an Land. Die Coast Guard Columbia River hatte um 22.17 Uhr einen Notruf des Seglers aufgefangen.
Er gab an, bei dem Zusammenstoß mit dem Kopf aufgeschlagen und eine ihm unbekannte Zeit bewusstlos gewesen zu sein. Als er wieder erwachte, stellte er einen Wassereinbruch fest und flüchtete im Überlebensanzug auf sein 17 Fuß langes Beiboot. Wenig später konnte er die Lichter seiner Yacht nicht mehr sehen und hörte Sinkgeräusche.
Der Hubschrauber war um 23.06 Uhr vor Ort und sichtete kleine Gegenstände auf dem Wasser. Um 23.35 Uhr war der Segler an Bord. Das Rettungsboot wurde mit einem Stroboskoplicht versehen.
Um 23.56 Uhr landete der Hubschrauber wieder an seiner Base, und der Gerettete wurde medizinisch betreut. Ein 47-Fuß-Boot der Coast Guard Station Grays Harbor in Westport, Washington, war ebenfalls ausgelaufen und erreichte die Unglücksstelle um 00:04 Uhr am 30.7. Es lokalisierte das Beiboot und schleppte es zur Station ab.
Am Vormittag stieg ein weiterer Jayhawk auf und überflog die Untergangsstelle. Die Crew sichtete zwei Ölflecken auf dem Wasser und warf eine Datumsboje ab. Die Coast Guard strahlte eine Navigationswarnung vor einem möglichen Hindernis aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Von Taifun losgerissene Fähre rammte zwei Fregatten
(31.07. 17) Der Taifun Nesat, der am 29.7. über Taiwan zog, riss die taiwanesische Schnellfähre "Natchan Rera", 10841 BRZ (IMO-Nr.: 9294238), um 23.41 Uhr von ihrem Anleger in Keelung los. Sie trieb gegen die vor ihr festgemachten Fregatten "Lan-Yang (??)" und "Huai-Yang (??)", der Knox-Klasse, die dort im Päckchen lagen. Auf der "Lan-Yang" entstand ein ein Meter langer Riss im Heck an Backbordseite.
Es kam zu einem Wassereinbruch, der von der Crew binnen einer halben Stunde provisorisch abgedichtet wurde. Am Heck der "Huai-Yang" entstand eine große Beule, und fünf Relingsstützen auf dem Hauptdeck an Backbordseite wurden abgerissen. Die Reparaturarbeiten wurden auf zwei Wochen geschätzt. Beide Fregatten gehörren zur 168. Flotille der taiwanesischen Marine und sind in Su'ao stationiert.
Bei einer Taifunwarnung werden sie routinemäßig aber nach Keelung verlegt. Die "Natchan Rera", die zwischen Suao und Hualien sowie Taipei Port und Pingtan in der chinesischen Fujian-Provinz verkehrt, wurde erheblich mehr beschädigt. In ihren Aluminiumrumpf wurden mehrere Löcher gerissen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historisches Segelboot bei Rüdesheim gekentert
(31.07.17) Ein historisches Holzsegelboot wurde am 30.7. auf dem Rhein bei Rüdesheim durch eine Windböe erfasst und kenterte. Es lief mit Wasser voll und trieb in dann im Rüdesheimer Fahrwasser zu Tal. Ein Aufrichten war wegen des Wasserdruckes, der auf das Boot und dessen Segel wirkte, nicht möglich.
Nachdem die Segel und der Segelmast vom Bootsführer gekappt wurden, konnte das Boot mit Hilfe des Polizeibootes wieder aufgerichtet und in den Rüdesheimer Hafen geschleppt werden. Der Gesamtschaden wurde auf rund 20.000 Euro geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Motoryacht in Leangbukta
(31.07.17) Am Nachmittag des 30.7. brach um 14.45 Uhr auf einer Motoryacht an einer Schwimmpier in Leangbukta ein Feuer aus. Die Feuerwehren von Asker und Bærum wurden alarmiert und konnten den Brand binnen eineinviertel Stunden löschen. Er war offenbar im Bugstrahlpropeller ausgebrochen. Die Löscharbeiten waren schwierig, weil die Yacht in einer Marina lag und die Flammen auf andere Boote hätten übergreifen können.
Deshalb wurde sie von ihrem Anleger weggeschleppt. Um 16.04 Uhr war die Lage unter Kontrolle. Neben der Feuerwehr waren auch Krankenwagen und Polizei im Einsatz. Ein Löschboot assistierte wasserseitig bei den Arbeiten.
Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung medizinisch betreut. An Bord der Motoryacht waren zwei Personen gewesen, die auf einmal Rauchentwicklung feststellten und Alarm schlugen. Die Motoryacht hatte Brand- und Rauchschäden sowie einen Wassereinbruch erlitten und wurde zu einer Werft in Leangbukta geschleppt, nachdem die Löscharbeiten abgeschlossen waren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Fährboot vor Mahajanga
(31.07.17) Auf dem unter der Flagge der Komoren laufenden Fährboot „Babou Salama“ brach am Abend des 29.7. ein Feuer vor Mahajanga aus. Es hatte 40 Passagiere von den Komoren und Malegassen an Bord, die sofort evakuiert wurden. Außerdem befand sich eine LAdung Zement an Bord. Um 18.50 Uhr war das Schiff aus Mahajanga ausgelaufen. Keine Stunde später entstand der Brand im Maschinenraum, als es gerade die Hafenbucht in Richtung von Katsepy verlassen wollte, durch ein Leck in den Einspritzdüsen. Ausspritzendes Öl entflammte sich, als es auf heiße Teile traf.
Es gelang der Crew, den Brand unter Kontrolle zu bringen, doch das Schiff wurde schwer beschädigt. Die Hafenpolizei von Mahajanga und die Maritime and Inland Harbor Agency (MFPA), brachten die Passagiere an Land. Danach wurde der Havarist in den Hafen zurückgeschleppt, wo er nun repariert werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Massenstrandung auf Bramble Bank
(31.07.17) Als die beiden RNLI-Boote aus Calshot zu Trainingsübungen am 30.7. gerade auslaufen wollten, wurden sie von der Coastguard wegen einer Reihe von PAN PAN-Rufen zur Bramble Bank geschickt. Hier waren mehrere Sportboote auf Grund gelaufen. Beim Eintreffen der Seenotretter hatten sich die meisten bereits wieder befreien können.
Eine 40 Fuß lange Yacht saß aber weiterhin fest. Wegen der stürmischen Wetterbedingungen entschieden die Seenotretter, am Heck eine Leine festzumachen und sie freizuschleppen. Nachdem dies erfolgreich gelungen war, stieg ein Rettungsmann an Bord über, um diese auf Schäden oder eindringendes Wasser zu überprüfen.
Danach wurde sie zum Hafen von Cowes eskortiert. Beim Passieren der West Knoll-Tonne stellten die Seenotretter eine weitere 40-Fuß-Yacht fest, die ohne Segel in Richtung der Bramble Bank driftete. Das RNLI-Boot aus Cowes wurde deshalb mit der weiteren Eskorte beauftragt, und ein Boot aus Calshot zog nun die zweite Yacht von der Bank. Auch dieses Boot wurde freigeschleppt, auf Schäden kontrolliert und dann nach Cowes begleitet.
Hier sollte sie aus dem Wasser gehoben werden, um den Kiel auf mögliche Schäden zu überprüfen. Als das Rettungsboot nach Einsatzende gerade aus Cowes auslief, wurde es sofort zu einer 20 Fuß langen Yacht gerufen, die auf dem Shrape, einem Flachwassergebiet östlich von Cowes, festgekommen war. Wenig später war auch diese Yacht wieder flott und setzte die Fahrt nach Cowes fort.
Damit war noch kein Feierabend für die Seenotretter. Noch vor der Rückkehr nach Calshot wurde unweit des Hafens ein gekentertes Boot mit drei Personen darin gemeldet. Beide Boote der Station liefen mit Höchstfahrt zu der Position. Sie fanden einen Jetski und zwei Personen vor, die aber das Gefährt bereits wieder hatten aufrichten können und keine weitere Hilfe brauchten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff brachte THW-Boot zum Kentern
(31.07.17) Am Nachmittag des 30.7. kollidierte das Binnenschiff „Opal“ auf dem Mittellandkanal zu mit dem THW-Boot „Friedel“. Zwei THW-Helfer und acht Fahrgäste, die in Rahmen eines Hafenfestes in Bad Essen an einer Rundfahrt im THW-Boot teilnahmen, sprangen noch rechtzeitig vor dem Zusammenstoß ins Wasser.
Das Boot des THW-Ortsverbandes Bad Essen hatte wie üblich für Gäste des Hafenfestes Rundfahrten angeboten. Zusammen mit dem THW-Bootsführer und einem weiteren Helfer waren acht Fahrgäste an Bord. Das Boot befand sich gegen 15.15 Uhr am Südufer des Mittellandkanals zwischen Harpenfeld und Wehrendorf, als wegen Treibstoffmangels der Motor ausfiel.
Zur gleichen Zeit befuhr die „Opal“ den Mittellandkanal von Bad Essen kommend in westliche Richtung. Sie wich aus bisher ungeklärten Gründen vom Rechtsfahrgebot ab und fuhr nicht am Nordufer entlang, sondern steuerte auf die „Friedel“ zu. Deren Bootsführer sah den 84 Meter langen Frachter auf sich zukommen.
Gerade noch rechtzeitig sprangen alle zehn Personen ins Wasser. Da das Boot in Ufernähe war, konnten sich alle schwimmend an Land retten. Wenige Augenblicke später stieß der Frachter mit dem Boot zusammen, das daraufhin kenterte.
Sofort wurden Rettungskräfte zu Land und zu Wasser alarmiert. Mit zwei Booten der DLRG Obere Hunte eilten Helfer, die beim Hafenfest im Einsatz gewesen waren, zur Unfallstelle. Auch DRK-Helfer, die dort den Sanitätsdienst stellten, rückten mit Fahrzeugen aus.
Die Bootsfahrer wurden betreut und in Decken gehüllt. Bis auf eine Person, die leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht wurde, hatten alle den Unfall unbeschadet überstanden. Das Stromaufsichtsboot „Oesper“ (MMSI-Nr.: 211635720),, das m Mittag an der Marina angelegt hatte, um Besucher über die Arbeit des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts zu informieren, lief ebenfalls zur nahe gelegenen Unfallstelle.
Die Crew fand das THW-Boot kieloben treibend vor. Der Schiffsführer der „Olga“ setzte nach der Kollision entgegen seiner Verpflichtung die Fahrt in westliche Richtung fort. Inzwischen war eine Polizeistreife aus Bohmte vor Ort. Die Wasserschutzpolizei wurde sofort eingeschaltet. Der Schiffsführer reagierte auch nicht auf Anrufe über Schiffsfunk.
Schließlich gelang es der Polizei, das Schiff in Kalkriese zu stoppen. Dort wurde der Schiffsführer vernommen. Die Helfer der DLRG richteten unterdessen die „Friedel“ wieder auf.
Mit einer Tauchpumpe wurde das Wasser gelenzt. Dann schleppte ein DLRG-Boot das an der Seite beschädigte Boot nach Bad Essen ab.
Quelle:Tim Schwabedissen



Aechivbild Frachter "Bilal Bal"
(Bild: Frachter "Bilal Bal")   Großbild klick!

Marmara-Meer: Frachter vor Büyükada auf Grund gelaufen
(29.07.17) Der türkische Frachter "Bilal Bal", 1863 BRZ (IMO-Nr.: 7358664), lief am 28.7. vor Adalar auf der Insel Büyükada im Marmara-Meer auf Grund. Er kam von einer Werft in Tuzla und war nach Samsun unterwegs. Nachdem der Havarist fünf Stunden lang vergeblich versucht hatte, mit eigener Kraft wieder freizukommen, wurde ein Schlepper zur Assistenz geschickt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht mit 39 Migranten vor Bozcaada gestrandet
(29.07.17) Die türkische Segelyacht „Doganay”, eine Vandested-36, lief am 28.7. gegen 15 Uhr auf Felsen vor der Insel Bozcaada im Çanakkale-Distrikt in der Ägäis. Die Yacht schlug leck und sank auf den Küstenfelsen in flachem Wasser. Der Propeller war zuvor durch Leinen blockiert worden.
An Bord des Bootes hatten sich 39 Migranten auf dem Weg nach Lesbos befunden. Sie wurden alle gerettet und festgesetzt, mehrere Menschen wurden wegen des Verdachts des illegalen Menschenhandels verhaftet. Auf der Yacht befanden sich zwei Türken und fünf Ukrainer.
Die Küstenwache stellte auch fest, dass die 11 Meter lange Yacht „Voyager” kurz vor dem Schiffbruch Kontakt mit der „Doganay” gehabt hatte. Sie wurde angewiesen, nach Bozcaada zu laufen. An Bord waren drei weitere Ukrainer, die ebenso verhaftet wurden wie zwei Landsmänner und zwei Türken in der Bucht von Akvaryum, die per Fähre nach Geyikli Iskelesi kommen wollten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild: Frachter "Anda"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter sank in schwerem Sturm im Schwarzen Meer – ein Vermisster
(29.07.17) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter "Anda", 2723 BRZ (IMO-Nr.: 8027638), kenterte und sank am Morgen des 29.7. vor Sewastopol im Schwarzen Meer, rund 40 Kilometer südlich von Kalupka bei Kap Sarych. Das Schiff war mit einer Ladung von 2.400 Tonnen Weizen unterwegs vom Krim-Hafen Kertsch nach Tripoli gewesen und trotz Sturmwarnung in See gestochen. Die neunköpfige Crew bestand aus Syrern und Indern.
Während der um 6.40 Uhr gestarteten SAR-Operation des Sevastopol Marine Rescue Center durch vier Handelsschiffe, drei Marineboote und einen Mi-8-Helikopter konnten zunächst drei Männer aus einem Rettungsboot, wenig später fünf weitere aus einer Rettungsinsel geborgen werden. Sie sollten in ein Krankenhaus auf der Krim gebracht werden.
Wellen von drei Metern Höhe behinderten die Arbeit. Ein Mann, der keine Rettungsweste getragen hatte, wurde noch vermisst. Das Schiff war kurz nach dem Auslaufen aus Kertsch in den Sturm mit Windgeschwindigkeiten von 20 Metern pro Sekunde geraten.
Die „Anda“ der Bia Shipping Co. in Constanta war 95,61 Meter lang, 13,5 Meter breit, hatte 4,29 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2.860 Tonnen. Sie wurde 1981 bei der Martin Jansen Schiffswerft & Maschinenfabrik in Leer als „Vela“ erbaut. 1991 wurde sie zur „Odin“, 1997 zur „Stadt Papenburg“ und 2003 zur „Anda“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden vor La Coruna
(29.07.17) Der unter Bahamas-Flagge laufende Chemikalientanker "Njord Cloud", 11191 BRZ (IMO-Nr.: 9291066), erlitt vom 25. zum 26.7. vor der spanischen Küste im Atlantik Maschinenschaden. Er war auf der Reise von Ashdod nach Rotterdam.
Der Tanker bat um Einlaufgenehmigung nach La Coruna für eine Notreparatur. Mit einer Schleppereskorte erreichte er mit eigener Kraft Langosteira, wo er seither lag.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Nancy Blackett” im Schlepp
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Ehemalige Yacht von Arthur Ransome nach Lowestoft abgeschleppt
(29.07.17) Die 28 Fuß lange Yacht “Nancy Blackett”, die dem Autor von "Swallows and Amazons", Arthur Ransome, gehörte, erlitt am 28.7. auf dem Weg von Vlissingen nach The Orwell vor Kessingland einen Motorausfall. Das RNLI-Boot „Reg“ aus Lowestoft lief um 12.30 Uhr aus, um dem 4,5 Meilen südöstlich des Hafens treibenden Boot zu assistieren. An Bord der Yacht war eine vierköpfige Crew.
Sie hatte einige Wochen in Holland gesegelt und war auf dem Rückweg nach Suffolk, als es Probleme mit der Treibstoffleitung gab, woraufhin die Maschine ihren Dienst versagte. Das Boot trieb in rauer See bei 4-5 Beaufort Wind aus Südwest. Die Seenotretter stellten eine Schleppverbindung her und zogen die Yacht um 14.15 Uhr in den Hafen. Hier wurde sie vom Lowestoft und Southwold Coastguard Rescue Team erwartet.
Die “Nancy Blackett” wird vom Nancy Blackett Trust eingesetzt, die sie als lebendigen Teil des Vermächtnisses von Arthur Ransome erhält und pflegt. Viele Ransome-Fans haben bereits auf ihr gesegelt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht sank nach Kollision vor Noirmoutier
(29.07.17) Am 28.7. um 14.33 Uhr wurde das CROSS Etel vom Skipper des Trawlers "Manbrisa - LS 918519", 65 BRZ (MMSI-Nr.: 228229900), informiert, dass dieser mit der 11 Meter langen Segelyacht "Grenifaal IV" rund neun Kilometer nordwestlich der Insel Noirmoutier kollidiert war. Der Kutter begann sofort damit, sein Fanggeschirr einzuholen, um der Yacht zu assistieren. Um 14.39 Uhr meldete der Skipper, dass diese am Sinken sei.
Um 14.46 Uhr wurde die zweiköpfige Crew unversehrt an Bord der “Manbrisa” gezogen. Das Boot sank aber auf 18 Metern Wassertiefe. Der Trawler nahm Kurs auf Pornichet, um die Schiffbrüchigen dort abzusetzen.
Das vom to CROSS Etel alarmierte SNSM-Boot der Station Pornichet lief ihm entgegen und übernahm sie von den Fischern. Gegen 17 Uhr erreichten sie den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Antonia II" liegt quer
(Bild: Feuerwehr Kelheim)   Großbild klick!

Donau bei Poikam nach Havarie gesperrt
(29.07.17) Am Nachmittag des 28.7. havarierte auf der Donau bei der Eisenbahnbrücke Poikam der deutsche Schubverband „Antonia", 2370 ts (EU-Nr.: 04805550), und "Antonia II", 1733 ts (EU-Nr.: "04805560). Um 16.07 Uhr war der mit Stahl beladene Verband bergwärts in Richtung Kelheim unterwegs. Als eines der beiden seitlichen Führungsseile riss, knickte der Schubleichter v-förmig ein und kam vor den Pfeilern an der Poikamer Brücke quer zum Fluss zu liegen.
Ein Großaufgebot zu Lande und zu Wasser half zunächst dabei, den Schubverband vor dem Abdriften zu sichern. 147 Einsatzkräfte der Feuerwehren Lengfeld, Bad Abbach, Teugn, Poikam, Kelheim, Saal und Kapfelberg, das THW, die Wasserrettung, die DLRG und 30 weitere Kräfte waren vor Ort. Das Wasser- Straßen- und Schifffahrtsamt und die Wasserschutzpolizei der Verkehrspolizei Regensburg waren ebenfalls im Einsatz.
Die Straße zwischen der Kapfelberg-Marina und Poikam wurde gesperrt. Auch die Eisenbahnbrücke war bis zur Sicherung um 18.09 Uhr dicht und der Bahnverkehr auf dieser Strecke damit behindert. Während die „Antonia“ sicher lag, bereitete der Leichter den Einsatzkräften Sorge, da er voll in der Strömung des Poikamer Wehrs lag. Wäre das zweite Stahlseil gerissen, hätte er gegen das Wehr und die Brücke treiben können.
Gegen 19.30 Uhr traf der aus Kelheim gerufene, bulgarische Schubschlepper "Mercur 104" (MMSI-Nr.: 264163285), am Unglücksort ein und versuchte, die „Antonia II“ in Schlepp zu nehmen. Dabei galt es zu verhindern, dass die Coils im Laderaum verrutschten. Erschwert wurde die Klärung der Frage der Ladungssicherung durch die Verständigungsprobleme mit der Besatzung.
Am Rumpf war oberhalb der Wassergrenze eine leichte Leckage entstanden. Um 21.15 Uhr konnte der Schubleichter nach einigen Komplikationen werden. Eine Weiterfahrt zum Hafen Kelheim war möglich. An den Brückenpfeilern entstand offensichtlich kein Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Binnenschiff in Zwartsluis rasch gelöscht
(29.07.17) Am 24.7. gegen Mittag brach auf dem holländischen Binnenschiff "Samara", 1192 ts (EU-Nr.: 02319100), das auf einer Werft bei Het Bosch in Zwartsluis zur Reparatur aufgeslippt war, ein Feuer aus. Es entstand bei Schweißarbeiten im Vorschiff. Mehrere Kabel und eine Batterie schmolzen, sodass es zu einem Kurzschluss kam.
Die Feuerwehren aus Zwartsluis und Hasselt wurden alarmiert und konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bekommen. Im Schiffsinnern war es derweil zu einer starken Rauchentwicklung gekommen, die auch die Löschbemühungen der Werftarbeiter vereitelt hatten. Nachdem das Schiff belüftet war, wurden Messungen vorgenommen, ob sich noch gefährliche Werte fanden. Da dies nicht der Fall war, konnten die Überholungsarbeiten wenig später wiederaufgenommen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkener Frachter nach einem halben Jahr aus der Nordsee geborgen
(29.07.17) Der unter Barbados-Flagge laufende Frachter "Fluvius Tamar", 2876 BRZ (IMO-Nr.: 9501708), der am 13.1. rund 35 Meilen nordöstlich von Ramsgate auf der Reise von Eemshaven nach Pasajes mit 3.800 Tonnen Magnesiumoxid gesunken war, tauchte am Abend des 26.7. schlammverkrustet und nur noch rudimentär erkennbaren Resten der einst blauen Farbe wieder aus der in der dortigen Verkehrstrennungszone nördlich von Calais 40 Meter tiefen Nordsee auf. Das Bergungsunternehmen Ardent Salvage war beauftragt worden, das auf Position 51º 40.200’ N. 002º 13.580’ O liegende Wrack zu heben. Ardent erhielt dabei Assistenz von Koole Mammoet Salvage.
Das Wrack wurde dann in Richtung der holländischen Küste abgeschleppt. Es sollte bei der Scheepssloperij Nederland in 's-Gravendeel in Rotterdam verschrottet werden. Am Abend des 27.7. traf es am Haken des Schleppers "MTS Vigilant" (IMO-Nr.: 9533969) auf der Außenmaas ein. Da der Schleppanhang sich aber als zu störrisch für die Flusspassage erwies, wurde die "Buizerd" als Steuerschlepper hinzubeordert. Gegen Mitternacht war das Ziel schließlich erreicht.
Die „Fluvius Tamar” hatte auf der ersten Reise für den neuen Eigner Quai Marine Service Wassereinbruch erlitten. Unmittelbar nach dem Mayday-Ruf sank er, ohne dass die Crew die Rettungsinseln hätte erreichen können. Um 23.54 Uhr lief eine große SAR-Operation mit Helikoptern aus Lydd und Lee-on-Solent, dem RNLI-Boot aus Ramsgate, einem holländischen SAR-Hubschrauber und mehreren Handelsschiffen an.
Die Fähre "Norstream" war als erstes vor Ort, konnte aber wegen der stürmischen See ihr eigenes RIB nicht aussetzen. Vor Ort herrschten neun Windstärken. Die Rettung von vier Seeleuten gelang durch die Lotsenpforte. Drei weitere wurden durch den Hubschrauber der Coastguard in Lydd mit Unterkühlungen ins Krankenhaus geflogen.
Die “Fluvius Tamar” ist 89,9 Meter lang, 13,6 Meter breit, hat 5,35 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 4.200 Tonnen. Sie lief zuvor für die Abis Shipping in Harlingen als „Abis Albufeira“ und wurde 2009 in Stettin erbaut und in Groningen ausgerüstet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suledrott lief mal wieder auf Grund
(29.07.17) Der dänische Frachter "Suledrott", 1525 BRZ (IMO-Nr.: 8318063), lief am 28.7. gegen drei Uhr bei Kragerø vor Galeioddåå auf Grund. Das Schiff war von Tønsberg nach Kragerø unterwegs, wo eine Steinladung für dänische Empfänger geladen werden sollte. So war der Frachter unbeladen, als er auf Felsen lief.
Ein Taxiboot konnte den Havaristen einige Zeit später wieder flottmachen, und er lief um 7.15 Uhr in Kragerø ein. Hier sollten Taucher den Rumpf im Laufe des Tages inspizieren. Die Polizei leitete ebenso wie die norwegische Meeresbehörde eine Untersuchung ein. Es gab keinen Verdacht auf Drogenmissbrauch.
Am 16.9.2012 war die „Suledrott“ bereits einmal auf der Reise Haugesund-Averøy vor Sunnmøre im Bøfjord, Herøy, auf Grund gelaufen. Sie kam um 5.36 Uhr auf dem Kirkholm-Felsen auf Höhe des Hurtigruten-Kais in Torvika mit einer fünfköpfigen Crew an Bord fest. Das Rettungsboot "Halfdan Grieg" konnte den Havaristen gegen acht Uhr mit steigendem Wasserstand wieder flottmachen.
Danach setzte die "Suledrott" die Fahrt nach Averøy mit eigener Kraft fort, wo von der "Halfdan Grieg" ein Taucher abstieg und ein Leck im Wulstbug fand, durch das es zu einem Wassereinbruch kam. Nachdem er unter Kontrolle war, verholte der Frachter um 10.24 aUhr zum ISPS-Terminal in Torvika.
Am 23.7.2010 war die "Suledrott" fünf Meilenn südöstlich der Torbjørnskjær von Horsens kommend mit einer Segelyacht kollidiert. Diese verlor dabei ihren Mast. Rettungskreuzer "Horn Flyer" kam aus Skjærhalden zu Hilfe.
Die „Suledrott“ ist 76,45 Meter lang, 11,5 Meter breit, hat 3,86 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 1. 837 Tonnen. Sie läuft für die Nye Sulevaer A/S in Helgoysund und wurde 1984 auf der Husumer Schiffswerft als „Ute“ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack in Little Burnt Bay soll über provisorische Straße geborgen werden
(29.07.17) Ein Ausflugsanbieter in Little Burnt Bay zeigte sich erstaunt, dass eine Firma mitten in der Touristensaison eine temporäre Straße auf einem beliebten Strand bauen durfte, um den 55 Fuß langen Kutter “Straits Foam” (MMSI-Nr.: 316001848) zu bergen. Der Kutter war in der Notre Dame Bay bei Eisgang beschädigt worden und hatte sieben Wochen lang halb gesunken in der Bay of Exploits gesunken.
Um das Wrack an Land zu bekommen, musste eine provisorische Straße ins Wasser gebaut werden, nachdem es am Abend des 23.7. in die Bucht geschleppt worden war und seitdem dort auf der Seite lag. Die Royal Canadian Marine Police sperrte den Strand dann, damit schweres Gerät zur Wrackposition gebracht werden konnte. Die Arbeiten wurden durch die Town of Embree genehmigt.
Die meiste Ausrüstung war bereits von Bord geholt, und auch die Tanks waren ausgepumpt worden. Es gab aber keine Gewissheit, dass nicht noch umweltgefährdende Stoffe an Bord verblieben waren. So nahmen Anwohner auch einen Dieselgeruch in der Luft wahr.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trümmer der Tina treiben weiter auf den Strand
(29.07.17) Drei Monate, nachdem die 76 Fuß lange Luxusyacht “Tina” auf dem Lake Michigan bei Big Sable Point auf Grund gesetzt worden und später zerbrochen war, trieben nun bis zu 30 Fuß lange Wrackteile an den Stränden von Ludington an. Wegen des derzeit hohen Wasserstandes, der diese weitgehend verschwinden ließ, konnte eine Bergung der Trümmer aber nicht durchgeführt werden. Dazu müsste schweres Gerät auf dem Sand in Stellung gebracht werden können.
Mitarbeiter des Ludington State Park überwachten den Küstenabschnitt aber kontinuierlich. Vor drei Wochen trieb ein Geschirrspüler an. Nachdem die alte Broward-Yacht am 15.4. aufgesetzt hatte, war sie rasch in der Brandung zerbrochen, und die Parkbediensteten rechneten gleich damit, dass Treibgut noch monatelang auf den Strand kommen könnten.
In diesem Gebiet ist eine starke Bewegung von Sand und Wellen, durch die Objekte rasch versanden, aber auch wieder freigesoült werden. Bereits kurz nach der Havarie waren Teile des Wrack mehrere Fuß tief begraben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Großeinsatz nach Bootshavarie auf der Unterelbe
(29.07.17) In der Nacht zum 28.7. rückten rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DLRG aus, um der Besatzung eines 10 Meter langen Motorbootes zu helfen, das auf der Elbe auf einem Steindamm gestrandet war. Der Einsatz dauerte bis vier Uhr morgens. Das Kajütboot war am Nordufer auf einem Stack auf Höhe der Tonne 108 gegenüber dem stillgelegten Atomkraftwerk Stade gestrandet.
Die Besatzung eines Saugbaggers hatte den Havaristen in der Dunkelheit entdeckt und Alarm geschlagen. Auf niedersächsischer Seite wurden die DLRG-Ortsgruppen aus Stade, Buxtehude und Horneburg/Altes Land sowie die Ortsfeuerwehren aus Stade, Grünendeich und Borstel mit ihren Booten und Tauchern in Marsch gesetzt, weil zunächst auch eine Person im Wasser gemeldet worden war.
Die Bootsfahrer hatten im Starkregen die Orientierung verloren und waren auf einen Steindamm gelaufen. Bei ablaufendem Wasser bekamen Freizeitskipper ihr Kajütboot nicht mehr frei. Sie mussten bis zum Hochwasser warten, um weiterfahren zu können.
Gegen 8.30 Uhr war es soweit. Das Streifenboot „Bürgermeister Wiechmann“ hatte das Boot bis dahin überwacht. Auf den Skipper kam nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren zu.
Quelle:Tim Schwabedissen



30 Verletzte auf Wassertaxi in Manhattan
(29.07.17) Das Wassertaxi “Ed Rogowsky” kollidierte am 28.7. gegen 16 Uhr beim Anlegemanöver mit der Pier 79 auf dem Hudson River unweit des Lincoln-Tunnels am Westside-Fährterminal in Manhattan. Die Maschine des Bootes der New York Water Taxi war zu spät auf Rückwärtsfahrt gegangen. Rund 30 Passagiere wurden beim Aufprall verletzt. Die NYPD leitete am Abend eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Chiogga: Schweißfunken entzündeten Holzladung
(29.07.17) Am Nachmittag des 28.7. brach auf dem russischen Frachter „Phobus“, 2442 BRZ (IMO-Nr.: 8888094), in Chiogga ein Feuer aus. Es wurde durch Funkenflug bei Schweißarbeiten entzündet. Bevor die Crew in der Lage war, die Ladeluken zu schließen, hatten die Flammen bereits die Holzladung erreicht. Der alarmierten Feuerwehr gelang es aber rasch, den Brand zu löschen. Er hatte aber auch einen Teil der Fracht in Mitleidenschaft gezogen. Der Frachter hatte am a24.7. in Chioggia festgemacht nach einer Reise von Azov über Istanbul und Barletta.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölfilm in Stathelle nach Bootsuntergang
(29.07.17) Die Feuerwehr von Bamble in Porsgrunn wurde am Morgen des 29.7. alarmiert, nachdem ein Motorboot in einer Marina in Stathelle gesunken war. Rund 150 Liter Diesel liefen ni das Wasser des Fjords aus. Mit Ölsperren wurde die Verschmutzung unter Kontrolle gebracht. Von dem Boot ragte nur noch das Dach der Kajüte aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Landungsboot bei Mariveles gestrandet
(29.07.17) Das in Panama registrierte Landungsboot “Blue Hawk 88", 1875 BRZ (IMO-Nr.: 8657990), strandete mit einer 16-köpfigen Crew und vier weiteren Personen an Bord am Abend des 27.7. in Mariveles, Bataan. Der Inselversorger war am 24.7. aus Cebu nach Subic ausgelaufen und hatte sich seither durch schweren Sturm gekämpft. Die Crew schloss die Schotten und die Treibstoffventile. Dann rettete sie sich an einem Tau an Land und suchte auf einem Abschnitt der Felsküste Schutz.
Die philippinische Coastguard schicte ein Rettungsschiff und einen Schlepper, die gegen Mitternacht vor Ort waren, aber wegen des hohen Seegangs zunächst nichts ausrichten konnten.
Die Schiffbrüchigen trampten daraufhin ins Landesinnere und wurden dort von Coast Guard, Polizei und Behördenvertretern in Empfang genommen. Ihr Schiff hatte ein 1,5x2,5 Meter großes Leck an Steuerbordseite und einem Ballasttank erlitten. Der Eigner, das Marinebest Shipping Service in Binondo, Manila, traf am 28.7. vor Ort ein, um sich um seine Crew zu kümmern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Tanjong Po vermisst
(29.07.17) Die Malaysian Maritime Enforcement Agency (MMEA) im Kuching Distrikt leitete am 28.7. eine SA-Operation ein, nachdem der Kutter “Sea Wonder“ nordöstlich von Tanjong Po vermisst gemeldet wurde. Die Eignerin Alice Lim hatte vergeblich versucht, es um 16 Uhr zu erreichen. Um 20.15 Uhr schlug sie Alarm.
Der Kutter war gegen 13 Uhr mit einer dreiköpfigen Crew und 12 Fischern an Bord aus Kampung Goeblit ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



117 Jahre altes Wrack wurde kurzzeitig sichtbar
(29.07.17) Der vor 117 Jahren zu Weihnachten in der Severn Estuary gesunkene Dampfer “The Brunswick” wurde jetzt erstmals bei einer Sonar-Suche durch die „Isambard Brunel“ wiederentdeckt. Das 210 Fuß lange und 30 Fuß breite Schiff war in dichtem Nebel gekentert, nachdem es auf eine Sandbank gelaufen war. Sie war zwei Jahre lang regelmäßig zwischen Bristol und Liverpool gelaufen bis zu ihrem Untergang im Jahr 1900.
Acht Männer konnten sich in einem Boot retten, die Maschinencrew unter Deck ertrank. Die Schiffbrüchigen ruderten nach Black Nore Point, von wo ein Schlepper sie nach Portishead brachte. Drei der Toten wurden einige Tage später aus ihren Kabinen geborgen, die Maschinisten konnten nicht mehr erreicht werden.
Das Schiff wurde rasch vom Sand verschlungen, und daran änderte sich nichts, bis das Team der Port Marine es entdeckte. Inzwischen ist das Wrack schon wieder versandet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter strandete in Morro Bay
(29.07.17) Am Morgen des 28.7. lief der Kutter “Point Estero” auf dem Rückweg in den Hafen Point Estero in der Morro Bay auf Grund. Er kam gegen acht Uhr in der Estero Bay nahe Point Estero bei Cayucos fest. Vertreter von California State Parks sowie die Coast Guard Morro Bay waren vor Ort. Offenbar war das Schiff in dichtem Nebel bei ruhiger See vom Kurs abgekommen.
Als erstes wurde das Öl ausgepumpt und in Containern gelagert. Dann sollte der Kutter gesichert werden, um ihn dann bei Hochwasser zurück in den Hafen zu ziehen. Doch die Mooringleine brach, und nun sollten Berger den Havaristen am 29.7. wieder flottmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht mit zwei Rissen vor Dover abgeschleppt
(29.07.17) Das RNLI-Boot aus Walmer, “The Drayton Manor”, lief am 28.7. um 7.25 Uhr aus, um dem Boot aus Dover zu assistieren. Dieses war der leckgeschlagenen Segelyacht “Tonin” und deren zweiköpfiger Crew zu Hilfe gekommen, die von Nieuwpoort zur Isle of Wight unterwegs war. Sie wurde südwestlich von den Goodwin Sands in Schlepp genommen.
Doch der Wassereinbruch war so stark, dass eine weitere Pumpe vonnöten war. Bei einem Meter Wellenhöhe ging das Rettungsboot aus Walmer längsseits und setzte einen Rettungsmann samt Pumpe an Bord ab. Es blieb auch sicherheitshalber längsseits, bis die Yacht in Dover eingetroffen war.
Im Rumpf wurde dort ein drei Fuß langer Riss am Bug entdeckt. Ein weiterer fand sich an Backbordseite. Um 9.55 Uhr kehrte das Walmer-Boot zu seiner Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Chartersegler "Johanna"
(Bild: Hans Torgersen)   Großbild klick!

Segler von 1892 in letzter Minute gerettet
(28.07.17) Der 1892 erbaute Chartersegler "Johanna", der am 10.7.2016 mit 156 Fahrgästen an Bord vor Nesoddtangen im Oslofjord auf Grund gelaufen und gesunken war, soll eine Zukunft als Sightseeing- und Walsafarischiff und schwimmendes Restaurant in Tromsø erhalten. Das Schiff war seit 1993 im Oslofjord eingesetzt gewesen, als eine plötzliche Kursänderung des Skippers, der wegen nachlässiger Navigation danach bestraft wurde, fast zum Ende der Karriere des Veteranen geführt hatte.
Die Eigner, die Norway Yacht Charter (NYC), waren zunächst optimistisch gewesen, das Schiff nach der Bergung zu reparieren und wieder in Fahrt zu setzen, doch der Schaden hatte sich als größer herausgestellt als zunächst gedacht, und die Versicherung sah das Schiff als Totalverlust an. Deshalb gab die NYC ihre Pläne auf, weil die Kosten der Reparatur den Betrieb der anderen sieben Schiffe hätte gefährden können.
In letzter Minute konnte Kontakt mit der Torhus-Familie in Molde hergestellt werden, die die "Johanna" 1992 verkauft hatte. Sie war erst der dritte Eigner seit dem Bau des Salz- und Fischfahrers gewesen und hatte diesen 1980 übernommen. Zum weiteren Betrieb wurde nun die SS Johanna AS gegründet, die die Reparatur und Überholung der “Johanna” finanzieren und den Schiffsbetrieb fortführen soll.
Zunächst wird sie dazu von Oslo nach Fredrikstad gebracht und mit neuer Schiffstechnik samt Maschine und Propeller ausgestattet. Im November soll es dann mit eigener Kraft weiter nach Tromsø gehen. Hier wird die „Johanna“ etwas Einzigartiges darstellen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Teneriffa: Brigantine mit Wassereinbruch abgeschleppt
(28.07.17) Am 26.7. funkte der britische Zweimaster "Jean de La Lune" (MMSI-Nr.:235002210), einen Notruf auf dem Atlantik rund 90 Meilen nördlich von Teneriffa. Die Brigantine hatte Wassereinbruch erlitten und bat um zusätzliche Pumpen. An Bord befand sich eine achtköpfige Crew.
Die Berger von Salvamento Maritimo schickten den Helimer 207-Helikopter mit einer Lenzpumpe, die über dem Schiff abgeworfen wurde. Mit deren Hilfe konnte der Wassereinbruch unter Kontrolle gebracht werden. Der spanische Offshore-Schlepper "Punta Salinas" (IMO-Nr.: 7931894) lief um 13.30 Uhr aus Santa Cruz aus. Er schleppte den Havaristen anschließend in den Hafen auf Teneriffa ein.
Bei der “Jean de la Lune” handelt es sich um ein ehemaliges Fischereifahrzeug aus Douarnenez, einem der letzten reinen Segelkutter, das 1993 zum Charterschiff umgebaut wurde. Sie ist 32 Meter lang, 6,4 Meter breit, hat 3,3 Meter Tiefgang und eine Segelfläche von 400 Quadratmetern. Sie entstand 1957 bei den Chantiers Navales de Cornouille in Lorient, ist in Leith beheimatet und läuft für die JDL Marine Ltd. in Edinburgh.
Der ehemalige Toppsegelschoner ist seit 1993 als Brigantine getakelt und wurde seit 1988 von der JDL Marine Ltd. als Segelschulschiff in den Hebriden eingesetzt. Bei einer Generalüberholung 1997-98 wurde das Deckshaus ersetzt. Das Schiff kann 19 Personen transportieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der Kathryn Spirit
(Bild: Andrew Clark)   Großbild klick!

Keine Lösung für Wrack der Kathryn Spirit in Sicht
(28.07.17) Das Wrack des aufgegebenen kanadischen Frachters "Kathryn Spirit", 9261 BRZ (IMO-Nr.:6717069), verfällt weiter an seinem Langzeitliegeplatz in Beauharnois. Während der vergangenen Monate hat die Schlagseite von 11 Grad auf 18 Grad nach Backbord zugenommen. An Bord befinden sich umweltgefährdende Stoffe wie Asbest, PCB, Chemikalien von Reinigungsmitteln, Öl, Schmieröl und sogar radioaktive Materialien wie Blei, Quecksilber, Cadmium oder Chrom. Marc Garneau, der kanadische Minister für Verkehr, hatte im vergangenen Herbst versprochen, dass das Schrottschiff bis Juni 2017 beseitigt sein sollte, als er Beauharnois besuchte.
Tatsächlich ist seither nichts geschehen, und es könnte möglicherweise auch weiterhin Stille herrschen. 17 Firmen haben in den vergangenen Tagen das Wrack besichtigt, die für ein Abwracken in Frage kämen, doch kein Angebot wurde gemacht. Der mögliche Abbruch wurde bereits auf 2019 veschoben.
Aus dem Rumpf liefen schon lange Flüssigkeiten aus, und der Kofferdamm, der um den Frachter gerammt wurde, hat sich als nicht wasserdicht erwiesen. Die Trinkwasserentnahmestelle von Montral ist nur 20 Kilometer entfernt. Die "Craig Spirit", die den Frachter eigentlich zum Abwracken nach Mexiko bringen sollte, wurde am 18.12.2012 n Halifax in die Kette gelegt.
Seitdem vergammelte ihr Anhang nahe Bauharnois, und die Abbrecher der Reciclajes Ecologicos Maritimos haben ihre Rechte bereits vor vier Jahren aufgegeben. Im Juni 2016 begann sich der Frachter auf die Seite zu legen. Im Dezember begann der Bau des Kofferdamms, und im Juni 2017 wurde der Abbruch öffentlich ausgeschrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht in Antalya ausgebrannt
(28.07.17) Die unter US-Flagge laufende Luxusyacht "Hermes" (MMSI-Nr.:338157681) wurde am Abend des 27.7. durch ein Feuer in der alten Kas Marina bei Antalya komplett zerstört. Der Brand auf dem 1,5 Millionen Euro werten Schiff entstand im Maschinenraum und breitete sich binnen Minuten an Bord aus. Die einzige Person an Bord konnte sich unversehrt an Land retten.
Die Feuerwehr von Antalya rückte mit fünf Einsatzfahrzeugen an und bekämpfte die Flammen, die noch in Griechenland zu sehen waren. Als das Feuer unter Kontrolle war, hatten sie das 25 Meter lange Schiff aber komplett zerstört. Die türkische Polizei leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht “Saorsa” wird eingeschleppt
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Erschöpftem Segler ging der Sprit aus
(28.07.17) Das RNLI-Boot aus Peterhead wurde am 27.7. alarmiert, nachdem der sieben Meter langen Segelyacht “Saorsa” der Treibstoff ausgegangen war und der Skipper unter Erschöpfung litt. Das Boot trieb 17 Meilen östlich von Peterhead. Das Rettungsboot „The Misses Robertson of Kintail” lief gegen 13 Uhr aus.
Die Yacht war unterwegs von Dänemark zum Firth of Tay gewesen. Doch tagelanges schlechtes Wetter hatte den Segelplan zunichte gemacht. Nun wurde sie in Schlepp genommen und binnen drei Stunden zur Peterhead Marina gezogen. Die Wellenhöhe betrug bis zu zwei Metern bei Westsüdwestwind von an die 20 Knoten. Um 18.35 Uhr war das Rettungsboot zurück an seiner Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kuttter sank vor Grays Harbor
(28.07.17) Die US Coast Guard kam zum Einsatz, nachdem am 26.7. der 42 Fuß lange Kutter “Perwyn” an seinem Liegeplatz auf dem Hoquiam River vor Grays Harbor, Washington, gesunken war. Um 15.40 Uhr meldete das Hoquiam Police Department den Untergang des Schiffes, das maximal 800 Gallonen Diesel an Bord hatte und von einem Ölfiilm umgeben war. Die Global Diving and Salvage legte eine Ölsperre um das Wrack aus und pumpte am Morgen des 27.7. rund 200 Gallonen Diesel aus den Tanks.
Die Coast Guard Columbia River Incident Management Division stellte aus dem Oil Spill Liability Trust Fund 50,000 Dollar zur Verfügung, mit denen die Ölbekämpfungsarbeiten finanziert werden konnten. Das Washington Department of Ecology setzte die Überwachung der Unglücksstelle fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier vor Kalimantan auf Grund gelaufen
(28.07.17) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier "Melite", 39964 BRZ (IMO-Nr.: 9284881), lief am 21.7. am südlichsten Punkt der Insel Pulau Laut in der Java-See auf Grund. Dabei wurde der Rumpf des beladenen Schiffes beschädigt. Am 27.7. saß der Frachter weiter auf Position 04 08 S 116 07 O fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht losgerissen und auf Felsen getrieben
(28.07.17) Am 28.7. um 8.20 Uhr wurden beide RNLI-Boote aus Tenby von der Milford Haven Coastguard alarmiert, nachdem eine 35 Fuß lange Yacht gesichtet worden war, die sich von ihren Moorings losgerissen hatte und auf Felsen bei First Point zutrieb. Nachdem das kleinere Rettungsboot vor Ort war, wurde das größere wieder zurückgerufen, weil es nichts mehr hätte ausrichten können. Die Yacht lag inzwischen auf den Felsen.
Ein Rettungsmann wurde an Bord abgesetzt, nachdem sich das Rettungsboot durch die Brandung an die Strandungsstelle herangetastet hatte. Er durchsuchte die Yacht, und nachdem diese leer vorgefunden wurde, entließ die Coastguard das Rettungsboot aus dem Einsatz. Nachdem die Flut wieder auflief, kehrte es zum First Point zurück, um Bergungsarbeiten an der Yacht abzusichern.
Es gelang, diese wieder flottzumachen und an einer Mooring festzumachen, bis sie mit der Tide in den Hafen gezogen wurde zu einer Untersuchung des Rumpfes auf Schäden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Yacht vor Knightstone Island geborgen
(28.07.17) Die Milford Haven Coastguard wurde am 27.7. um 07.51 Uhr alarmiert, nachdem eine Segelyacht sich von ihrer Mooring in Weston Bay losgerissen hatte und auf Felsen vor Anchor Head nahe des Marine Lake auf Knightstone Island getrieben war. Die RNLI-Boote aus Coventry und Warwickshire waren binnen 10 Minuten nach der Alarmierung auf See und liefen bei unruhiger See mit höchstmöglicher Fahrt zur Strandungsstelle. Nach dem Eintreffen vor Ort wurde gemeinsam mit dem Skipper entschieden, eine Schleppverbindung herzustellen und mit Auflaufen der Flut die Bergung anzugehen.
Es gelang mit steigendem Wasserstand, die auf der Seite liegende Yacht wieder flottzumachen und zu einer Mooring auf dem River Axe in Uphill zu ziehen. Die Bergung wurde gemeinsam mit der Weston-super-Mare Coastguard zu einem glücklichen Ende gebracht, und um 10.45 Uhr kehrten die Rettungsboote wieder zu ihren Stationen zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yachtcrew beim Bremangerlandet gerettet
(28.07.17) Das HRS Süd-Norwegen wurde am 28.7. um 00.31 Uhr alarmiert, nachdem eine 30 Fuß lange, norwegische Segelyacht westlich von Grotle in Bremangerlandet auf der Fahrt nach Bergen auf Grund gelaufen und leckgeschlagen war. An Bord befanden sich drei Personen. Ein Sea King-Rettungshubschrauber stieg in Florø auf, um die Segler zu retten.
Doch er konnte wieder zurückbeordert werden, nachdem der Fischtransporter "Langsund", 499 BRZ (IMO-Nr.: 9255995), eine halbe Stunde nach dem Mayday ebenfalls vor Ort eintraf und die Schiffbrüchigen an Bord nehmen konnte. Sie hatten in einem Schlauchbot bei Iglandsvik getrieben. Das Schiff machte um sieben Uhr im Hafen von Eggesbønes fest.
Der ebenfalls alarmierte Rettungskreuzer „Halvdan Grieg“, der die Segler zuvor von dem Fischfrachter übernommen und nach Måløy gebracht hatte, versuchte nach seiner Rückkehr noch, die Yacht zu bergen. Sie hatte aber bereits tief im Wasser gelegen, als die „Langsund“ sie erreichte, und war nun nicht mehr zu retten. Das Boot sank auf 12 Metern Wassertiefe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Großalarm im Trondheimsfjord schnell aufgehoben
(28.07.17) Am Nachmittag des 26.7. um 14.20 Uhr funkte ein Sportboot in Stadsbygd, Rissa, dass es 100 Meter vom Ufer des Trondheimfjords entfernt ivor Stadsbygd zu sinken drohe. Das Rettungsboot „Horn Flyer”, die Schnellfähre “Trondheimsfjord 1”, 199 BRZ (IMO-Nr.: 9432177), die Feuerwehr von Trondheim und eine Luftambulanz wurden alarmiert. Der Skipper konnte sein Boot aber ans Ufer und sich selbst in Sicherheit bringen. Um 15.07 Uhr wurde gemeldet, dass die Situation unter Kontrolle sei.
Quelle:Tim Schwabedissen



Cherbourg: SNSM-Boote schleppten zwei Yachten ab
(28.07.17) Die 10 Meter lange, deutsche Yacht “Aglaia” funkte am 26.7. kurz vor 20 Uhr einen Notruf vor Cherbourg. Die Maschine war weniger als eine Meile vor der Hafeneinfahrt ausgefallen. Das CROSS Jobourg schickte das Rettungsboot "Cap Levy 2" der SNSM in Fermanville imt einer fünfköpfigen Freiwilligencrew zu Hilfe. Um 20.30 Uhr lokalisierte diese die Yacht.
Wegen des hohen Seegangs wurde entschieden, keinen Seenotretter an Bord abzusetzen. Stattdessen wurde eine Schleppleine per Hand übergeben, und um 20.45 Uhr war der Schleppzug auf dem Weg zum Hafen. Um 21.15 Uhr machte die „Aglaia“ in Chantereyne fest, und um 22 Uhr war das SNSM-Boot auf dem Rückweg zu seiner Station.
Bereits am Vortag war das SNSM-Boot „Note Dame du Risban – SNS 077“ aus Calais vom CROSS Gris Nez zur Hilfeleistung für einen britischen Segler vor dem Hafen gerufen worden. Sein unter belgischer Flagge laufendes Boot hatte Schäden an Motor und Propeller. Es war nur unter der Fock unterwegs. Das Rettungsboot nahm die Yacht auf den Haken und schleppte sie nach Calais ein. Wie sich herausstellte, hatte ein Stück Netz den Propeller blockiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wieder Bootsunglück in Tansania
(28.07.17) 30 Personen wurden gerettet, nachdem ein Boot auf der Fahrt von der Nkhata Bay nach Usisya am 26.7. auf dem Lake Malawi im Gebiet von Chisu leckgeschlagen, vollgelaufen und gesunken war. Anwohner konnten alle Schiffbrüchigen aus dem Wasser retten. Seit dem Ostersonntag wurden im Rumphi-Distrikt nach einem Bootsunglück 20 Personen vermisst. Fünf kamen ums Leben, und 54 überlebten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper sank vor Salomonen
(28.07.17) Ein Schlepper sank am 27.7. gegen 18.30 Uhr nahe Buguna Island auf den Salomonen. Er war mit einer Barge von Honiara nach Malaita unterwegs gewesem. Das Unglück ereignete sich nach dem Brechen der Schlepptrosse, als das Schiff leckschlug und Wassereinbruch erlitt.
Sechs Crewmitglieder konnten sich schwimmend an den Strand von Bungana retten, ein Mann wurde vermisst. Die Polizei brachte die Schiffbrüchigen nach Tulgi. Offiziere der RSIPF der Central Islands Province leiteten eine Untersuchung ein. Taucher des RSIPF Explosive Ordnance Device Team aus Honiara sollten nach dem Wrack suchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ermittlungen nach Tod von fünf Personen vor Thailand
(28.07.17) Nach dem Untergang des 15 Meter langen thailändischen Speedbootes “Chok Thara 2” am 26.7. hat die Polizei gegen den Eigner Ermittlungen eingeleitet. Es war auf dem Weg zur Chumphon Bay gewesen, als es sank und fünf thailändische Touristen in den Tod riss. Ihre Leichen wurden am 27.7. zur Autopsie ins Pak Nam Hospital in Chumphon gebracht.
Bei hohem Seegang und starkem Wind war die Maschine des Tauchbootes ausgefallen, und es ging gegen 19 Uhr zwischen Koh Ngam und Koh Kalok unter. Acht Touristen und die dreiköpfe Crew wurden gerettet. Helfer fanden vier Frauen und einen Mann im Wrack eingeschlossen und bargen sie gegen drei Uhr.
Die “Chok Thara 2” hatte Maschinenschaden erlitten und war von der größeren „Thapana“ in Schlepp genommen worden. Dann aber kenterte und sank sie in kurzer Zeit, sodass mehrere Personen sich schwimmend zum anderen Boot retten mussten. Offenbar hatte das Ausflugsboot schon zuvor Probleme mit dem Antrieb gehabt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Das Ende der Farley Mowat-Saga
(Datum) Am 27.7. traf das ausgeschlachtete Wrack des einstigen Sea Shepherd-Schiffes “Farley Mowat” in Liverpool, Nova Scotia, ein. Hier soll es nun emdgültig abgebrochen weden. Die Sea Shepherd Conservation Society hatte das Schiff 2008 in den Gulf of St. Lawrence verlegt, um dort die Seehundjagd zu stören.
Zweimal kam es dabei zu Kollisionen mit dem Patroullienboot „Des Groseilliers“. Daraufhin wurde die „Farley Mowat“ beschlagnahmt und die Schiffsführung verhaftet. Am 13.4.2008 machte sie in Sydney, Nova Scotia, fest. Der Versuch, sie über eine Auktion loszuwerden, schlug fehl, und 2014 wurde sie auf Abbruch verkauft.
Der Schrotthändler Tracey Dodds erwarb die Hulk, doch nach einer Havarie des Schleppers nach dem Auslaufen aus Sydney musste als Nothafen Shelburne angesteuert werden. Dort überließ Dodds das Schiff sich selbst und landete 2016 seinerseits im Gefängnis. Das verrottende Schiff sank 2015, und es musste eine aufwändige Ölentsorgung und Bergung stattfinden. 2016 geriet es zudem in Brand.
Wegen der Umweltgefahren, die von dem einstigen Umweltschützerschiff ausgingen, verfügte die kanadische Coast Guard die endgültige Entfernung. Am 26.7. zogen Schlepper die “Farley Mowat” aus dem Hafen. Die Finanzierung erfolgte über den Oceans Protection Plan, die Kosten sollen auf juristischem Weg von Dodds zurückgeholt werden.
Nun jubelte Sea Shepherd, Kanada tue etwas gegen aufgegebene Schiffe. Einst war die Beschlagnahmung noch als kriegerischer Akt beklagt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht nach St. Georges eingeschleppt
(28.07.17) Am 24.7. gegen 19 Uhr erlitt die Segelyacht “Aventura Azul” beim Einlaufen nach Bermuda 20 Meilen südlich der Insel Motorschaden. Der Skipper trieb vor St George’s Harbour und bat um Schlepphilfe. Das Bermuda Maritime Operations Centre kontaktierte die Bermuda Yacht Services, die die “Line 2” zur Assistenz schickten. Kurz nach Mitternacht erreichte der Schleppzug den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischkutter „KÜH 4“ gesunken
(Bild: Polizei MV)   Großbild klick!

Kutter sank in Kühlungsborn
(27.07.17) In den frühen Morgenstunden des 27.7. ist in der Marina Kühlungsborn der Fischkutter „KÜH 4“ aus noch nicht geklärter Ursache gekentert und gesunken. Gegen 5.15 Uhr erfuhr das MRCC in Bremen, dass im Kühlungsborner Hafen ein Boot gekentert sein sollte. Umgehend alarmierten die Wachleiter das in Kühlungsborn stationierte Seenotrettungsboot „Konrad Otto“. Als Vormann Rainer Kulack und seine Freiwilligen-Besatzung wenige Minuten später eintrafen, lag der etwa zehn Meter lange Kutter „Maischolle“ bereits auf dem Grund.
Nur Teile des Bugs, des Mastes und des Radars waren noch zu sehen, Diesel trat aus. Die drei Fischer hatten sich von Bord retten können und schwimmend das Ufer erreicht. Ein Seenotretter ging im Überlebensanzug von Bord der „Konrad Otto“, da nur so eine Schleppverbindung zum Havaristen hergestellt werden konnte.
In Absprache mit dem Hafenmeister schleppte das Seenotrettungsboot den Fischkutter zum Hafenkran. Die Freiwillige Feuerwehr Kühlungsborn brachte Ölsperren aus. Am Vormittag wurde der Kutter geborgen und an Land gesetzt. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker vor Ceuta abgeschleppt
(27.07.17) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Tanker "Gizemdeniz Sultan", 3934 BRZ (IMO-Nr.: 9327310), erlitt kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Ceuta am 26.7. gegen 13 Uhr Maschinenschaden und trieb in der See. Salvamento Maritímo wurde alarmiert und schickte ihren Offshore-Schlepper "Luz de Mar" (IMO-Nr.: 9320104) aus Algeciras gegen 14 Uhr zur Assistenz. Er nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn zurück zur Nord-Reede vor Ceuta.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der „Lusitania”
(Bild: Ken Marshall)   Großbild klick!

Maschinentelegraph der Lusitania im zweiten Anlauf geborgen
(27.07.17) Taucher haben vom Wrack des britischen Passagierdampfers „Lusitania” vor dem Old Head of Kinsale einen Maschinentelegraphen geborgen, der schon verloren geglaubt war. Sie konnten ihn nach einer gescheiterten Operation im vergangenen Jahr, als der Hebesack aufriss und das Gerät wieder auf Grund absackte, wieder lokalisieren. Sie markierten seine Position und holten ihn am 24.7. zurück an die Wasseroberfläche.
Die Arbeit wurde im Unterschied zum ersten Anlauf von einem Archäologen des National Monuments Service überwacht. Sie fand in Absprache mit dem Wrackeigentümer Gregg Bemis und dem Department of Heritage, zu dem der National Monuments Service gehört, statt. Das Schiff gilt als Kriegsgrab.
Der Maschinentelegraph hat die Jahrzehnte unter Wasser in hervorragendem Zustand überstanden. Er wurde bei Ein- und Auslaufmanövern eingesetzt und war einer der wichtigsten Telegraphen an Bord. Die „Lusitania“ wurde am 7.5.1915 von dem deutschen U-Boot „U 20“ von Amerika kommend torpediert.
Maschinentelegraph der Lusitania
(Bild: Eoin McGarry)   Großbild klick!
Bei ihrem Untergang starben 1.198 Menschen, darunter 114 Amerikaner. Der Vorfall war ein Grund für den späteren Kriegseintritt der USA. Allerdings könnte der rasche Untergang durch die Explosion mitgeführter Munition im Schiff verursacht worden sein. Der Telegraph soll künftig in einem “Lusitania”-Museum ausgestellt werden, dessen Bau am Old Head of Kinsale geplant ist.
Quelle:Tim Schwabedissen







Rørvik: Fischer trieb eine Stunde im Wasser
(27.07.17) Am 26.7. um 14.38 Uhr meldete ein Kutter in Rørvik Wassereinbruch. Das Rettungsboot „Harald V" wurde alarmiert, und noch vor seinem Eintreffen wurde der Skipper des Schiffesvon der „Toppskarv“ aus dem Wasser gerettet und am Land gebracht. Er hatte eine Stunde im Überlebensanzug im Wasser getrieben. Der Kutter sank unterdessen zwischen Leka und Sklinna, nördlich von Rørvik.
Quelle:Tim Schwabedissen



12 Menschen nach Kenterung von Yacht aus dem Wasser gerettet
(27.07.17) Die US Coast Guard, doe Buzzard’s Bay Task Force und andere Helfer haben am 26.7. 12 Menschen von einer gekenterten Segelyacht nahe des Hog Island Channel gerettet. Die Coast Guard Southeastern New England wurde um 16.40 Uhr alarmiert, nachdem das 18 Fuß lange Boot umgeschlagen war. Es war offenbar überladen gewesen und bei starkem Seegang dann gekentert.
Ein MH-60 Jayhawk Helikopter stieg von der Air Station Cape auf, und ein 45-Fuß-Boot lief von der Coast Guard Station Cape Cod Canal aus. Zu der Zeit hatte die Crew der “Disco Volante” bereits neun der 12 im Wasser schwimmenden Menschen gerettet.
Die Coast Guard und die Task Force bargen die anderen drei. Ein Kind wurde ins Tobey Hospital gebracht. Das 45-Fuß-Boot eskortierte die “Disco Volante” dann zur Massachusetts Maritime Academy.
Quelle:Tim Schwabedissen



21 Verletzte bei Kollision vor Puerto Rico
(27.07.17) Die U.S. Coast Guard untersuchte die Kollision zwischen dem 33 Fuß langen Sportboot “Hydra” und dem Fahrgastschiff “La Nena II”, die sich am Aben des 25.7. vor Isla Magueyes in Lajas, Puerto Rico, ereignete. Die Coast Guard San Juan wurde um 21.50 Uhr alarmiert. 21 Personen wurden von beiden Schiffen abgeborgen.
An Bord der “Andrea” befanden sich 10 Menschen, auf der “La Nena II” 28 Fahrgäste. 21 Personen hatten Verletzungen erlitten. Die Coast Guard kontaktierte die Puerto Rico Police Joint Forces, die ein Boot zur Assistenz schickte. Beide Schiffe erreichten mit eigener Kraft La Parguera, wo die Puerto Rico Police, Puerto Rico Emergency Management-Personal und Notdienste bereit standen und die Verletzten in Krankenhäuser brachten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgäste der A Rosa Riva auf Heimreise
(27.07.17) Die Ursache des Feuers auf der „A Rosa Riva“ auf der Donau war ein defekter Saunaofen. Durch die Hitze hatten Handtücher sowie die Holzverkleidung sofort Feuer gefangen. Schlimmeres konnte verhindert werden, weil Crewmitglieder sofort reagierten und versuchten, die Flammen zu löschen. Das Passagierschiff befand sich auf Höhe von Aggsbach im Bezirk Melk.
Nachdem die Brandermittlungen an der Anlegestelle Melk durchgeführt wurden, steuerte der Havarist in der Nacht zum 26.7. der Österreichischen Schiffswerften AG, ÖSWAG, in Linz an. Dort wurde er am Ausrüstungskai nach Tagesanbruch von Versicherungssachverständigen und Reederei-Mitarbeitern begutachtet.
Ein Teil der Besatzung war noch an Bord. Der beschädigte Teil des Schiffs wurde mit Planen abgerdeckt. Die 150 Fahrgäste aus Spanien, die nach dem Unfall in Wien einquartiert wurden, traten am 27.6. die Heimreise in einem Flugzeug an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Shuttle-Fähre rammte Navigationshilfe – 14 Verletzte
(27.07.17) Eine Frau wurde bewusstlos, 14 weitere Personen erlitten Verletzungen, als das Fährboot „Bay Shuttle“ am 26.7. um 21.30 Uhr eine Navigationshilfe für Flugzeuge unweit des Kobe Airport in der Osaka Bay in Japan rammte. 29 Fahrgäste waren an Bord des Schiffes unterwegs zum Flughafen. Eine 80-jährige fiel in Ohnmacht. Die zweiköpfige Crew blieb unversehrt.
Der 84-Tonnner war um 21 Uhr vom Kansai International Airport in der benachbarten Osaka-Präfektur zum Kobe Airport ausgelaufen, wo er 30 Minuten später hätte festmachen sollen. Das Schiff mit einer Kapazität von 110 Passagieren war 500 Meter von seiner Route abgekommen und wurde an Backbordseite beschädigt.
Es kam auch zu einem Wassereinbruch. Die japanische Coastguard leitete eine Untersuchung ein. Offenbar hatte der Kapitän die Orientierung verloren. Er navigierte ohne Instrumente und war seit 14 Uhr am Ruder. Es war seine vierte Rundfahrt an diesem Tag.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lotsenboot sank vor Santa Marta
(27.07.17) Das kolumbianische Lotsenboot "El Griego" (MMSI-Nr.: 730152264), sank am Morgen des 26.7. auf der Fahrt von Barranquilla nach Santa Marta. Es hatte im Bereich der Ruderanlage um 5.30 Uhr rund 25 Kilometer nördlich von Bocas de Ceniza Wassereinbruch im Maschinenraum erlitten. Die Coast Guard of Santa Marta fing einen Notruf der vierköpfigen Crew auf und barg die Männer, die aus Cartagena stammten.
Sie wurden unversehrt nach Santa Marta gebracht. Die "El Griego" sank auf einer Wassertiefe von 290 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einhandsegler landete auf Wellenbrecher
(27.07.17) Die Newcastle RNLI wurde am 26.7. um 3.34 Uhr alarmiert, nachdem ein Einhandsegler vor der Ardglass Marina auf Grund gelaufen war. Das Rettungsboot „Eleanor and Bryant Girling” war um 3.55 Uhr unterwegs und erreichte die Unglücksstelle 45 Minuten später. Die Yacht lag auf dem Wellenbrecher auf Grund und hatte starke Steuerbordschlagseite.
Der Wasserstand war inzwischen so gefallen, dass die Seenotretter nicht dicht genug an das Boot herankamen, um den Skipper abzubergen. In Absprache mit der Newcastle Coastguard zog sich das Boot in tieferes Wasser zurück und überwachte die Lage, während Angehörige der Coastguard sich von Land her näherten und den Skipper unversehrt von seinem Boot holen konnten. Danach kehrte das Rettungsboot zu seiner Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ehemaliger Kutter trieb vor Ardnamurchan Point
(27.07.17) Am Morgen des 26.7. kam der britische Fischfarm-Versorger "Voe Jarl", 255 BRZ (IMO-Nr.: 9429974), einer Yacht zu Hilfe, die nach einem Maschinenausfall Mayday gefunkt hatte. Der 12 Meter lange, ehemalige Kutter trieb vor dem Ardnamurchan Point, dem westlichsten Punkt des britischen Festlands. An Bord waren drei Personen.
Wegen des Ausfalls war auch der Funkverkehr mit der Coastguard und anderen Schiffen schwierig. Die RNLI in Tobermory schickte die "Elizabeth Fairlie Ramsey" um 08.45 Uhr zu Hilfe. Sie versuchte bei schlechter Sicht, so schnell wie möglich zur Position der Yacht zu kommen. Die Crew der „Voe Jarl“ hatte diese inzwischen in Schlepp genommen.
Nachdem die Seenotretter vor Ort waren, ging deren Boot längsseits und übergab ein Handfunkgerät, um die Kommunikation zu erleichtern. Dann löste die "Voe Jarl" die Schleppleine, damit das RNLI-Boot die Yacht auf den Haken nehmen konnte. Sie wurde dann nach Tobermory Bay geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fünf Tote auf Tauchboot vor Thailand
(27.07.17) Bei einem Tauch-Ausflug im Golf von Thailand kamen am Abend des 26.7. fünf Menschen ums Leben gekommen. Sie befanden sich an Bord eines Tauchbootes, das 15 Kilometer vor der Küste in Seenot geriet und unterging. Bei den Toten handelte es sich um vier Frauen und einen Tauchlehrer, die alle aus Thailand kamen.
Das Boot war zwischen den Inseln Ngam und Kalok in der Chumphon-Provinz rund 400 Kilometer von Bangkok entfernt in einen Sturm geraten und hatte versucht, den Schutz der Inseln zu erreichen, um von dort abgeschleppt zu werden. Doch es kam bei diesem Manöver zu einem Wassereinbruch. 11 der 16 Personen an Bord, darunter die dreiköpfige Crew, kamen noch rechtzeitig von Bord, fünf wurden im Innern eingeschlossen.
Das Boot kam aus der Stadt Chumphon, von der aus viele Schiffe zu Taucherausflügen starten. Der Skipper gab in einer ersten Vernehmung zu, dass er gewusst habe, dass es Problee mit der Maschine gäbe. Trotzdem hatte er sich dazu entschieden, aufs offene Meer hinauszufahren. Gegen ihn wurde nun ermittelt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rauch, aber kein Feuer auf Katamaranfähre
(27.07.17) Die norwegische Schnellfähre “Hardangerprins”, 138 BRZ (IMO-Nr.: 9018828) musste am Abend des 26.7. am Bratthalmen-Kai in Sotra evakuiert werden. Es befanden sich 44 Passagiere und drei Crewmitglieder an Bord. Es war zu einer starken Rauchentwicklung aus dem Maschinenraum gekommen, weshalb der Kapitän sofort den nächsten Anleger ansteuerte.
Dort ging die Feuerwehr unter Atemschutz in den Backbord-Maschinenraum. Die Rauchentwicklung war bereits weniger geworden, und wie sich herausstellte, hatte es keinen offenen Brand gegeben, sondern der Rauch kam von einem überhitzten Keilriemen. Um 17.45 Uhr war die Lage unter Kontrolle. Die Fähre konnte wenig später wieder in Betrieb genommen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Tote nach Untergang von Kutter vor Itaipava
(27.07.17) Am 26.7. sank der brasilianische Kutter “Kairós”, der am 26.7. aus Itaipava in der Espírito Santo-Region ausgelaufen war nach einem starken Wassereinbruch 150 Meilen vor der Küste. Von der sechsköpfigen Crew wurden drei Mann gerettet. Sie wurden am 27.7. zurück an Land erwartet. Die Fischer hatten gegen ein Uhr Mayday gefunkt, und nach mehrstündiger Suche fand ein Hubschrauber der brasilianischen Marine das Wrack des Kutters, dessen Bugspitze noch aus dem Wasser ragte.
Der Kutter „Lavinia II” entdeckte gegen 14.30 Uhr die drei Überlebenden, die berichteten, dass die übrigen Männer wohl ertrunken seien. Acht Kutter hatten sich an der Suchaktion beteiligt. Die Schiffbrüchigen sollten ins Baby Jesus Hospital gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Öl der Kea Trader wird mit Hubschraubern geleichtert
(27.07.17) Am Morgen des 27.7. hat das Abpumpen der insgesamt 750 Tonnen Öl von dem unter Malta-Flagge laufenden Containerfrachter "Kea Trader", 25145 BRZ (IMO-Nr.: 9701281), der seit dem 12.7. vor Maré auf dem Durand Reef liegt, begonnen. Es wurde mit Hubschraubern in Behältern auf eine in der Nähe verankerte Barge transportiert, da der Seegang zu hoch war, dass diese längsseits hätte vertäut werden können. Die gesamte Operation könnte auf diese Weise mindestens 20 Tage dauern.
Am Wochenende war eingedicktes Öl in rauer See am Havaristen entdeckt worden. Es handelte sich um höchstens 100 Liter. Wegen seiner leichten Natur verdunstete es binnen kurzem, ohne dass es hätte aufgenommen werden können. Vorsorglich war Ölbekämpfungsausrüstung vor Ort, weiteres lagerte in der Marinebasis von Noumea. Seit dem 24.7. waren rund drei Dutzend Personen mit der Bergungsarbeit beschäftigt, darunter zwei Experten des Brest Center for Expertise in Pollution Control (CEPPOL). Fünf Schiffe und drei Bargen der Berger von Ardent Salvage waren vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Helfer brauchten Hilfe
(27.07.17) Der Versuch des norwegischen Trawlers "Kjelsvik", 321 BRZ (IMO-Nr.: 8603951), den Kollegen von der "Starlight Rays", 320 BRZ (IMO-Nr.: 8965440), zu assistieren, ging am 25.7. schief und endete damit, dass beide Fangschiffe manövrierunfähig vor Fraserburgh trieben.
Um 20.10 Uhr hatte die "Kjelsvik" versucht, die "Starlight Rays" nach einem Maschinenschaden in Richtung von Fraserburgh in Schlepp zu nehmen, doch dabei wickelte sich die Trosse um den Propeller, sodass auch die Helfer Hilfe brauchten. Das RNLI-Boot sowie ein Lotsenboot kamen zu Hilfe. Die Seenotretter waren binnen weniger Minuten vor Ort und schleppten die bewegungsunfähigen Trawler in den Hafen von Fraserburgh ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack des Kutters “Lirio”
(Bild: TEMS)   Großbild klick!

Wrack in Las Palmas geräumt
(26.07.17) In Las Palmas sollten am 26.7. die letzten Sektionen des Wracks des Kutters “Lirio” an der Reina Sofia Pier geborgen warden. Die Bergung an der Dock Repairs Reina Sofía war am 23.12.2016 an ein Konsortium der Técnicas y Montajes Subacuáticos und Perforaciones Trujillo (UTE Extracción Buque Lirio) vergeben worden. Die Arbeiten sollten im August beendet werden, nun standen sie einen Monat schneller vor dem Abschluss.
Der 793-Tonner war in acht Stücke auf dem Hafengrund zerlegt worden. Dabei kam eine Diamantsäge auf einem Ponton zum Einsatz. Neun Sektionen mit einem Gewicht zwischen 14 und 180 Tonnen wurden seit dem 6.4. nacheinander gehoben und zur Reina Sofia Pier gebracht. Hier hob sie ein 400-Tonnen-Kran aus dem Wasser. Die “Lirio” wurde 1972 erbaut, war 50 Meter lang und neun Meter breit. Sie sank vor sieben Jahren im Port de La Luz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter trieb vor Almería
(26.07.17) Der spanische Kutter „José y Fernanda“ erlitt am 25.7. drei Meilen vor dem Hafen von Almería Maschinenschaden und trieb manövrierunfähig in der See. Das Rettungsboot „Salvamar Spica” (MMSI-Nr.: 225987262) von Salvamento Maritímo wurde von den Fischern von dort zur Assistenz gerufen. Der Havarist wurde auf den Haken genommen und zurück nach Almería geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tjalk "Alberdina"
(Bild: KNRM)   Großbild klick!

Mastbruch auf Charterklipper auf dem IJsselmeer
(27.07.17) Am 25.7. um 11.51 Uhr brach der vordere Mast auf der 27 Meter langen, holländischen Tjalk "Alberdina" (MMSI: 244710635), südlich von Stavoren nördlich der Vogelinsel Kreupel auf dem IJsselmeer. Ein Stück von vier Metern Länge brach bei fünf Beaufort Wind aus Nordnordwest herunter und blieb im Rigg hängen. Das Großsegel konnte nun nicht mehr bedient werden, und das Charterschiff trieb manövrierunfähig in der See.
Glücklicherweise blieben die 12 Fahrgäste und zwei Crewmitglieder unversehrt. Die Boote der KNRM-Stationen Enkhuizen, Andijk und Medemblijk wurden alarmiert und setzten Einsatzkräfte auf dem Havaristen ab. Die "Watersport" der Station Enkhuizen schleppte den Havaristen dann in Richtung des Hafens.
Es musste niemand abgeborgen werden, weil Crew und Gäste auf dem Achterdeck sicher waren. Die beiden anderen Boote halfen beim Festmachen des schwer manövrierbaren Schiffes in Enkhuizen. Der gebrochene Mast war zuletzt im Februar mit einem Kran und einem Inspektionskorb von zwei Experten untersucht worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht lief auf Hafenmole von Roses
(26.07.17) Eine Motoryacht mit neun Franzosen an Bord lief am Abend des 23.7. auf die Hafenmole von Roses in Katalonien. Das 15 Meter lange Boot raste auf die Steinmole, doch die Insassen blieben unversehrt. Es handelte sich um fünf Erwachsene und vier Kinder, die mit Rettungsbooten evakuiert wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Proteste gegen Abbruch von Kutterwrack
(26.07.17) Pläne, den auf einem Privatgelände zwischen Embree und Little Burnt Bay im Faulkes Dock auf Grund gesetzten, halb gesunkenen Kutter "Straits Foam" vor Ort abzuwracken, wurden am 25.7. gestoppt, nachdem die Royal Canadian Marine Police aus Lewisporte alarmiert werden musste, um 50 bis 60 Anwohner unter Kontrolle zu halten. Diese hatten sich am Strand versammelt, um gegen das Vorhaben zu protestieren. Am 2.6. war der Kutter bei Eisgang in der Notre Dame Bay in schwerem Eisgang leckgeschlagen und musste von der fünfköpfigen Crew aufgegeben werden.
Die Fischer wurden von dem Kutter "Fisherman’s Dream" unversehrt gerettet. Das Eis verhinderte aber zunächst auch das Abpumpen von Öl aus dem Wrack, das bei Exploits Island halb unter Wasser auf der Backbordseite lag. Der Eigner barg zunächst die Fangausrüstung und alle umweltschädigenden Stoffe, die zugänglich waren. Doch erst am 20.6. gelang es einer Atlantic Environmental Response Crew der kanadischen Coastguard gemeinsam mit Bergern, sieben Tonnen Öl, Diesel und kontaminiertes Wasser aus dem schwer beschädigten Wrack zu entfernen.
Danach wurde es mit Hebesäcken schwimmfähig gemacht und ins Faulkes Dock geschleppt, um dort die Entsorgung zu vollenden. Nun sollte das Abwracken nach dem Willen der Gemeinde aber an einem anderen Ort stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Biologe bei Kodiak aus der Brandung gerettet
(26.07.17) Von der Coast Guard Air Station Kodiak stieg am 25.7. ein MH-60 Jayhawk Helikopter auf, nachdem der Skipper des 43 Fuß langen Kutters “Transit” 14 Meilen nördlich von Port Moller nahe Kodiak Island Wassereinbruch gemeldet hatte. Der Biologe des Alaska Department of Fish and Game war mit dem Schiff in die Brandung geraten und dieses daraufhin manövrierunfähig geworden. Er schoss Notraketen ab, doch zwei Schiffe, die zu Hilfe kamen, konnten ihn in den hohen Wellen nicht erreichen.
Er legte einen Überlebensanzug an und wurde von dem Hubschrauber schließlich aufgewinscht und nach Port Moller geflogen. Er hatte den Schiffbruch unversehrt überstanden. Vor Ort waren 23 Meilen Wind und fünf Fuß hohe Seen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Trawler in Urk
(26.07.17) Bei Überholungsarbeiten brach auf dem britischen Trawler "Soli Deo Gloria - PH 63", 557 BRZ (IMO-Nr.: 8701428), im Hafen von Urk ein Feuer im Fischraum aus. Die Crew versuchte vergeblich, es selbst zu löschen. Dann wurde die Feuerwehr alarmiert, die den Brand rasch löschen konnte und die Räume des Schiffes dann belüftete. Einige Arbeiter wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ambulant behandelt. Niemand musste ins Krankenhaus. Die Ursache des Feuers war zunächst unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht in Bryggja ausgebrannt und gesunken
(26.07.17) Am 25.7. gegen 13.30 Uhr wurde die Polizei in Sogn og Fjordane alarmiert, nachdem eine Motoryacht in Bryggja in der Vågsøy-Kommune in Brand geraten war. Mehrere andere Fahrzeuge waren rasch zur Hilfeleistung vor Ort. Der Skipper wurde von den anderen Bootsfahrern im letzten Augenblick, bevor das Boot vollends in Flammen aufging, gerettet und mit einem Seaking-Hubschrauber ins Krankenhaus von Førde gebracht.
Ein Rettungskreuzer der NSSR und die Feuerwehr machten sich daran, das in Vollbrand stehende Boot zu löschen. Dabei drohte zeitweilig durch unter Druck stehendes Gas eine Explosion, die auch die Helfer hätte gefährden können. Zwar wurden die Flammen gegen 14 Uhr auch erfolgreich bekämpft, doch das Boot war nicht mehr zu retten und sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht hatte Wassereinbruch bei Still Pond
(26.07.17) Die US Coast Guard assistierte am Morgen des 25.7. der zweiköpfigen Crew der Motoryacht “Clothilde”, die nahe Still Pond Wassereinbruch erlitten hatte. Die Coast Guard Maryland-National Capital Region fing einen Funknotruf des Bootes auf, und von der Station Still Pond wurde ein 29-Fuß-Boot zur Hilfeleistung geschickt. Es setzte vor Ort eine Lenzpumpe an Bord ab, mit der das eingedrungene Wasser wieder außenbords gebracht werden konnte. Die Küstenwache blieb so lange vor Ort, bis kommerzielle Berger sich des Havaristen annahmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ehemaliger Sietas-Frachter vor Haiti in Seenot
(26.07.17) Die US Coast Guard kam am 22.7. dem unter St. Vincent-Grenadines-Flagge registrierten Frachter “Grace”, 844 BRZ (), aus Sansibar mit 16 Personen an Bord zu Hilfe, der 35 Meilen südlich von Haiti ein Notsignal gesendet hatte. Eine HC 130 Hercules stieg auf, lokalisierte den Havaristen gegen 15 Uhr und stellte Funkkontakt her. Wie sich herausstellte, hatte das Kümo Wassereinbruch erlitten und war manövrierunfähig.
Die Hercules warf eine Lenzpumpe, Nahrungsmittel und Wasser ab. Gegen Mitternacht steuerte eine HC-144 Ocean Sentry der Coast Guard Air Station Miami die Position ab und warf eine weitere Pumpe ab, da der Wassereinbruch sich als zu stark für die Leistung nur einer Pumpe erwiesen hatte. Drei Handelsschiffe, die “Pegasus Highway”, “Oslo Bulk 8” und „Tampa Trader“, änderten ihren Kurs in Richtung des Frachters.
Das Patroullienboot “Dauntless” war am 23.7. um 10.15 Uhr vor Ort und setzte ein Boardingteam auf der “Grace” ab, um der Crew beim Lenzen zu assistieren. Es gelang ihm auch, die Leckage zu lokalisieren. Dann wurde das Schiff in Schlepp nach Las Calderas, Dominikanische Republik, genommen.
Dabei assistierte die „Canopus“ der dortigen Marine. Der Schleppzug wurde am Nachmittag des 25.7. in Les Calderas“ erwartet.
Die „Grace“ hat eine Tragfähigkeit von 1.041 Tonnen, ist 61,5 Meter lang und 9,59 Meter breit bei 3,94 Metern Tiefgang. Sie entstand 1960 bei J.J. Sietas in Hamburg als „Zodiac Jim“. 1974 wurde sie zur „Melonie“, 1976 zur „Rony“, 1979 zur „Lucky Sea“, 1984 zur „Abou Abdo“, 1986 zur A“Joe“, 1988 zur „Panos Th. II“ und 1990 zur „Calma“. Von 1997 bis 2005 lief sie als „Mari I“, eingetragener Manager ist die Grace Holdings International in Miami.
Quelle:Tim Schwabedissen



Skipper sprang nach Schiffbruch ins Wasser und rettete einen seiner Männer
(26.07.17) Von der Coast Guard Air Station Kodiak stieg am 24.7. ein MH-60 Jayhawk Helikopter auf, um die vierköpfige Crew des Kutters „Grayling“ zu retten, der in der Kupreanof Strait nahe Raspberry Island gekentert war. Als erstes war der Kutter “Calista Marie” vor Ort und rettete zwei Mann. Er nahm um 15.25 Uhr mit der Coast Guard Anchorage auf und meldete den Schiffbruch.
Der Skipper der „Grayling“ sprang dann ins Wasser und zog den letzten auf ein Beiboot, wo er Wiederbelebungsmaßnahmen durchführte. Der MH-60 Jayhawk brachte diesen dann zum Kodiak Municipal Airport. Vor Ort waren 17 Meilen Wind und fünf Fuß hohe Wellen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge mit 7.500 Tonnen Kohle geriet in Brand
(26.07.17) Die Barge “Sukowati 206”, die sich am Haken des indonesischen Schleppers “Harlina 7”, 235 BRZ (IMO-Nr.: 8677304), befand, geriet um den 25.7. in Brand. Das mit 7.500 Tonnen Kohle beladene Gefährt war unterwegs von Banjarmasin, Kalimantan. Der Schleppzug wurde angewiesen, den nächstgelegenen Hafen anzusteuern.
Die Barge wurde daraufhin zur Leppe’E Pier in Bulukumba, Süd- Sulawesi gebracht. Hier stand die Feuerwehr bereit und konnte das offene Feuer ablöschen. Allerdings stieg immer noch Rauch aus den Kohlebergen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Saunaofen Schuld an Feuer auf Flusskreuzfahrer
(26.07.17) Das Feuer auf der „A Rosa Riva“ auf der Donau ging von einem Saunaofen aus. Durch Hitzeübertragung fing dann die Holzverkleidung in der Umgebung Feuer. Möglicherweise hatte sich auch ein Handtuch in der Nähe befunden, das sich entzündete. Das lasse sich aber nicht mehr feststellen.
Der Donau-Alarm-Plan hat sich bewährt, und die Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte hat bestens funktioniert. Das Rote Kreuz versorgte bis in die Abendstunden des 24.7. in Dürnstein die Passagiere und die unverletzt gebliebenen Crew-Mitglieder. Dann wurden die spanischen Touristen mit Autobussen nach Wien gebracht, nachdem sie ihr Gepäck vom Schiff geholt hatten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vergessener Schlauch verursachte Wassereinbruch
(26.07.17) Das polnische Binnenschiff „Nawa 10“, das am 24.7. im Schüttguthafen in Bohmte- Leckermühle angelegt hatte, weil es einen Wassereinbruch im Vorschiff hatte, konnte seine Reise nach Hannover nun fortsetzen. Nach der Havarie waren die Ortsfeuerwehr Herringhausen, der Einsatzleitwagen des Landkreises Osnabrück sowie das DRK aus Bohmte und Bad Essen alarmiert worden.
Das eindringende Wasser konnte mit Tauchpumpen soweit abgepumpt werden, dass keine Sinkgefahr mehr bestand. Eine Taucherfirma aus Hille wurde angefordert, um die Leckage zu orten und dann abzudichten. Auf Veranlassung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes in Bad Essen wurde der Mittellandkanal halbseitig gesperrt.
Die Schiffsführer der passierenden Fahrzeuge wurden zur Langsamfahrt angewiesen. Die Wasserschutzpolizei traf vor Ort ein. Da das abgepumpte Wasser aus dem Schiff leicht verunreinigt war, wurde es in einem Güllebehälter aufgefangen, um später umweltgerecht entsorgt werden zu können. Nachdem mehr als 20 Tonnen Wasser aus dem Vorschiff abgepumpt waren, untersuchte ein Taucher das Schiff. Er fand aber keine Leckage: Ursache für den Wassereintritt war vielmehr eine vergessene Schlauchleitung, die vom Ankerauge in den Innenraum führte.
Nach der Beladung mit Steinkohle drang durch diese unbemerkt Wasser ein. Gegen 17 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehrkräfte beendet. Da kein Schaden am Schiff entstanden war, konnte es die Fahrt zum Entladehafen antreten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Trawler in Yerseke
(26.07.17) Am Nachmittag des 26.7. brach ein Feuer auf dem belgischen Trawler "Warrior - N 79", 70 BRZ (MMSI-Nr.: 205291000) aus, der beim Van Os Shipyard in Yerseke auf Slip lag. Der Brand entstand gegen 11.20 Uhr im Vorschiff. Zunächst kühlten die Einsatzkräfte den Rumpf von außen, ehe sie direkt gegen den Brand vorgingen.
Um 11.55 Uhr wurde der Alarm auf “großes Feuer” hochgestuft. Vier Einsatzfahrzeuge waren vor Ort und pumpten Schaum ins Schiffsinnere. Die Attacke zeitigte Wirkung – um 12.30 Uhr war das Feuer unter Kontrolle.
Quelle:Tim Schwabedissen



Familie von sinkender Motoryacht gerettet
(26.07.17) Am 22.7. sank das Motorboot “Eliza Gray” aus Holden Beach im Shallotte Inlet. An Bord war eine vierköpfige Familie. Gegen 11 Uhr fiel der Motor aus, und das Boot nahm Wasser übers Heck. Als klar war, dass es untergehen würde, funkte der Skipper Mayday, und wenig später waren Sea Tow Ocean Isle und das Ocean Isle Beach Fire Department unterwegs.
Nach 30 Minuten mussten die vier das Boot aufgeben. Nur zwei Minuten später waren die „Sea Tow 8” und “Sea Tow 6” vor Ort. Alle vier, darunter die vier- und fünfjährigen Töchter, wurden von einem Boot des Ocean Isle Beach Fire Department zur Ocean Isle Beach Boat Ramp gebracht, wo sie vom Brunswick County EMS gecheckt und dann zum Hauptquartier der Feuerwehr transportiert wurden. Die Coast Guard, Sea Coast und das North Carolina Wildlife Resources Commission prüften, ob die “Eliza Gray” zu bergen war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsaktion für Yacht vor Island
(26.07.17) Am Morgen des 26.7. fing die isländische Coast Guard ein Notsignal einer amerikanischen Yacht im Nordatlantik südwestlich von Island auf. Der Notsender war offenbar manuell aktiviert worden. Am nächsten zu der Position war das Forschungsschiff „Árni Friðriksson”, das Kurs dorthin nahm, gefolgt vom Patroullienboot “Þór“.
Ein Flugzeug der Icelandic Airport Management Authority mit Suchausrüstung und ein Flugzeug der dänischen Luftwaffe in Kangerlussuaq stiegen ebenfalls auf. Der Kapitän der „Árni Friðriksson” meldete gute Sicht, aber hohe Wellen. Er hatte inzwischen ein Objekt auf dem Radar, dass die Yacht sein könnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Familie bei Lyme Regis gerettet
(26.07.17) Eine vierköpfige Familie und ihr Labrador wurden am Abend des 25.7. vom RNLI-Boot aus Lyme Regis gerettet, nachdem ihre 5,5 Meter lange Yacht „Llewellyn“ bei hohem Seegang in der Charlton Bay, westlich von Lyme, sank. Skipper Joe Coles, 56, aus East Coker, Yeovil war mit seiner Frau und den neun und 19 Jahre alten Söhnen unterwegs, als zwei hohe Wellen das Boot versenkten.
Alle vier konnten sich durchnässt ans Ufer retten. Wenig später war das Rettungsboot vor Ort und brachte sie nach Lyme Regis. Die halb gesunkene Yacht wurde eine Viertelmeile vor Pinhay Bay gesichert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler „Thomas Bach – SH 4“
(Bild: Polizei SH)   Großbild klick!

Helgoland: Illegaler Fischer vor Helgoland aufgebracht
(25.07.17) Am 21.7. hat die Besatzung des Küstenstreifenbootes "Helgoland" gegen 15.30 Uhr etwa sechs Seemeilen südlich der Insel Helgoland den deutschen Trawler „Thomas Bach – SH 4“ (MMSI-Nr.: 211410690) gestellt, der augenscheinlich im schleswig-holsteinischen Küstenmeer der illegalen Industriefischerei nachging. Zwei Beamte der "Helgoland" kontrollierten den 40 Meter langen und in Heiligenhafen beheimateten Kutter. An Bord bestätigte sich der Verdacht, dass eine nicht zulässige Art der Schleppnetzfischerei betrieben wurde.
Der Kapitän musste daraufhin unverzüglich das Netz an Bord nehmen und die weitere Fischerei beenden. Weiterhin stellten die Beamten fest, dass neben anderen Unterlagen auch die für das befahrene Seegebiet erforderlichen Seekarten nicht an Bord vorhanden waren. Nach Abschluss der Kontrolle erhielt der Kapitän die Anweisung, das Seegebiet zu verlassen und einen Hafen anzulaufen, um die rund 340 Tonnen illegal gefangenen Fisch zu löschen.
Er steuerte daraufhin den Hafen von Thyborøn zum Löschen an. Wegen der Verstöße wurden entsprechende Anzeigen durch die Polizei gefertigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Abfließendes Wasser beschädigte Sportboote in Bensersiel
(25.07.17) Am 23.7. gegen 17.50 Uhr, wurden mindestens drei Sportboote im Hafen von Bensersiel beschädigt. Sie lagen seeseitig an einer Steganlage unmittelbar vor dem dortigen Siel. Durch die Regenfälle der vergangenen Tage bestand zwischen dem Benser-Tief und dem Hafen von Bensersiel zur Niedrigwasserzeit ein erheblicher Pegelunterschied.
Als sich das Siel automatisch zur Entwässerung des Benser-Tiefs öffnete, kam es zu einer starken Strömung durch das abfließende Wasser aus dem Tief. Ein Segelboot kenterte unter dem Druck der Wassermassen, eine Steganlage wurde aus ihrer Verankerung gerissen, und zwei weitere Sportboote wurden ebenfalls beschädigt.
Personen wurden nicht verletzt, die Schadenshöhe war aber erheblich. Durch Beamte der Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven wurden in Zusammenarbeit mit weiteren Gefahrenabwehrbehörden Maßnahmen getroffen, um unmittelbare Gefahren beim nächsten Sielgang auszuschließen. So wurden einige Boote aus dem unmittelbaren Sielbereich verlegt sowie die dadurch frei gewordenen Anleger für Gastlieger bis auf weiteres gesperrt. Außerdem sollte fortan der automatische Sielgang durch geeignetes Personal überwacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Flusskreuzfahrtschiff "A-Rosa Riva" in Budapest
(Bild: Brian Harrington Spier)   Großbild klick!

Acht Verletzte bei Großbrand auf deutschen Flusskreuzfahrer auf der Donau
(25.07.17) Auf dem deutschen Flusskreuzfahrtschiff "A-Rosa Riva", 3542 BRZ (IMO-Nr.: 8979295), brach am 24.7. aus noch unbekannter Ursache gegen Mittag ein Feuer in der Sauna aus. Das Schiff befand sich auf der Donau bei Schönbühel im österreichischen Bezirk Melk auf der Reise von Linz nach Budapest. Die Flammen breiteten sich unter Deck rasant aus. Löschversuche durch die Crew schlugen fehl. An Bord befanden sich 150 Passagiere und 39 Crewmitglieder.
Diese wurden durch ein gerade passierendes, anderes Kreuzfahrtschiff, das längsseits ging, evakuiert. Der Havarist hatte nach Brandausbruch auf dem Fluss Anker geworfen,
Feuerwehr im Einsatz
(Bild: Steyrer Einsatzdoku)   Großbild klick!
und Rauch stieg aus dem Schiffsinnern auf. Die österreichische Notrufzentrale rief die höchste Alarmstufe "B4" aus. 17 Feuerwehrzüge, das Bundesheer mit mehreren Sturmbooten, die Wasserrettung, Mitarbeiter der Schifffahrts- und der Strompolizei sowie das Rote Kreuz und die ÖAMTC-Flugrettung rückten aus.
Acht Personen mussten mit Verletzungen behandelt werden. Es handelte sich dabei um die mit den Löscharbeiten betrauten Crewmitglieder, die Rauchgasvergiftungen unterschiedlicher Schweregrade erlitten hatten. Zwei von ihnen mit Notarzthubschraubern abtransportiert worden.
Der „Christophorus 15“ flog ein Opfer nach Amstetten, der „Christophorus 2“ eine verletzte Person nach Krems, die auch leichte Brandverletzungen erlitten hatte. Da die Feuerwehr mit sehr vielen Booten in Bereitschaft war, konnte sie rasch Einsatzkräfte an Bord absetzen, die unter Atemschutz
Ruheraum im Saunabereich
(Bild: Steyrer Einsatzdoku)   Großbild klick!
den Brand im Bereich des Wellnesszentrums bekämpfte. Beim Atemluftfahrzeug Melk wurde ein Atemschutzsammelplatz errichtet.
Es waren acht Atemschutztrupps abwechselnd im Einsatz. Diese wurden von den Schiffsführern mit Arbeitsbooten zum Einsatzort gebracht, um dort die Löscharbeiten durchzuführen. Nach etwa einer Stunde konnte "Feuer aus" gemeldet werden, und das Schiff wurde in Melk festgemacht.
Durch das österreichische Bundesheer, 25 Pioniere der Biragokaserne Melk, wurde die Arbeit der Feuerwehr ebenfalls mit 2 A-Booten und einer Landungsbrücke unterstützt. Vom Bezirk Melk waren die Freiwilligen Feuerwehren Melk, Gossam, Emmersdorf, Schönbühel, Aggsbach/Dorf, Pöchlarn, Marbach, Ybbs und vom Bezirk Krems die FF Aggsbach/Markt, Weißenkirchen und Spitz im Einsatz.
Einsatz mit Atemschutzgerät
(Bild: Steyrer Einsatzdoku)   Großbild klick!
Die Rettungskräfte waren mit 11 Fahrzeugen, 2 ÖAMTC Notarzthubschaubern und die Exekutive mit mehreren Fahrzeugen und einem Helikopter vor Ort. Bei dem Feuer wurden der Wellnessbereich ebenso wie der Salon und etliche Kabinen komplett zerstört. Der Schaden war erheblich.
Die evakuierten Passagiere und Crewmitglieder wurden mit dem zweiten Flussfahrgastschiff nach Dürnstein im Bezirk Krems gebracht. An Bord wurden sie auf Verletzungen untersucht. Gegen 15.30 Uhr machte das Schiff an der Anlegestelle in Dürnstein fest.
Dort war ein Großaufgebot an Helfern im Einsatz. Die Passagiere wurden mit einem Bummelzug ins Feuerwehrhaus Dürnstein gebracht. Der Reiseveranstalter kümmerte sich derweil um Hotelkapazitäten. Für die Passagiere stand zudem ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes
Brandschäden an der "A Rosa Riva"
(Bild: Steyrer Einsatzdoku)   Großbild klick!
bereit.
Die "A Rosa Riva" kann maximal 242 Passagiere in 100 Außenkabinen befördern. Sie hat eine Länge von 124,50 Metern, eine Breite von 14,5 Metern, einen Tiefgang von maximal 1,85 Metern und eine Wasserverdrängung von 2.035 Tonnen. Das Schiff wurde 2004 bei der Neptun Stahlbau GmbH; Rostock, als viertes Schiff einer Serie für die A-ROSA Flussschiff GmbH in Rostock erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen





Polizistin ging bei Hilfeleistung nach Kollision auf Kieler Bucht über Bord
(25.07.17) Am 22.7. kam es um 14:53 auf der Kieler Förde vor Bülk zwischen einer unter deutscher Flagge fahrenden Segelyacht und einem niederländischen Fahrgastsegelschiff zu einer Kollision. Offenbar wurden die Ausweichregeln für Fahrzeuge unter Segeln nicht beachtet. Die Segelyacht stieß gegen den Backbordanker des Charterschiffes.
Durch dessen Klüverbaum wurde der Mast der Segelyacht aus dessen Verankerung gerissen. Dabei wurde der 79-lährige Skipper der Segelyacht verletzt. Zur Übernahme des Verletzten ging das Streifenboot "Olsborg" des Wasserschutzpolizeirevieres Kiel bei der Segelyacht länggseits, während die Yacht im Schlepp der "Steppke", dem Tochterboot des Seenotrettungskreuzers "Berlin", genommen wurde.
Während des Einsatzes stürzte eine Polizistin von der „Olsborg“ ins Wasser Sie wurde an Bord des Seenotrettungskreuzers "Berlin" gezogen und dort mit trockener Kleidung versorgt. Der verletzte Segler wurde derweil von der "Olsborg" mit Unterstützung des Küstenstreifenbootes "Staberhuk" nach Strande zur ärztlichen Versorgung gebracht.
Die Segelyacht wurde vom Tochterboot der "Berlin" nach Laboe geschleppt. Sie würde wohl ein Totalverlust werden, während der Kollisionsgegner unversehrt blieb.
Noch während der Hilfeleistung wurde die "Berlin" bereits zu einem weiteren Einsatz für eine Segelyacht mit Mastbruch gerufen. Dabei konnte die noch an Bord befindliche Polizistin bei diesem Rettungseinsatz die Seenotretter unterstützen. Nach dem Einsatz wurde sie von den Seenotrettern an Bord ihres eigenen Bootes wieder abgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “Island Joye 1” auf dem Trockenen
(Bild: Sean Smith)   Großbild klick!

Kutter auf Willow Point Reef gelaufen
(25.07.17) Am Morgen des 23.7. lief um 9.30 Uhr der 65 Fuß lange, kanadische Kutter “Island Joye 1” (MMSI-Nr.: 316002913) auf die Felsen des Willow Point Reef. Die Strandungsstelle befand sich dicht unter der Küste unweit des Campbell River in British Columbia. Mit dem Ablaufen des Wassers fiel der Havarist weitgehend trocken und legte sich stark nach Steuerbordseite über.
Aus dem Havaristen begann danach Dieselöl auszulaufen. Die kanadische Coast Guard brachte zunächst die Crew in Sicherheit und begann dann mit dem Kampf gegen die Wasserverschmutzung. Vor Ort waren das Patroullienboot “Cape Palmerston” sowie die “Coastguard 509” von Cortes Island und das schnelle Einsatzboot „Campbell River 1“. Es gelang,
Niedrigwasser ...
(Bild: Sean Smith)   Großbild klick!
den Ölaustritt zu stoppen.
Um den Kutter herum wurden Ölschlängel ausgelegt. Nachdem die Flut wieder auflief, gelang es einem Schiff von Sea Tow, ihn wieder flottzumachen und ihn in die Discovery Harbour Marine zu schleppen. Die Havarie wurde offenbar durch einen Navigationsfehler verschuldet. Das Schiff wurde seit 2005 von der Kitasoo/Xai’xais Nation zur Versorgung der Fischfabrik der Kitasoo Seefood eingesetzt- Es läuft für den Kitasoo Band Council in Klemtu.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Cork in Seenot
(25.07.17) Eine französische Yacht geriet am Morgen des 22.7. auf halbem Wege zwischen der irischen du der englischen Küste in Seenot. Um 9.30 Uhr fing die Falmouth Coastguard ein Notsignal auf und alarmierte die RNLI-Boote aus Ballycotton in Cork, Sennen Cove sowie Coast Guard-Helikopter aus Newquay in England und Rescue 117 aus Irland. Die Yacht mit drei Personen an Bord hatte Wassereinbruch erlitten.
Der Crew gelang es aber, diesen unter Kontrolle zu bekommen, und nachdem das Rettungsboot aus Ballycotton und der irische Hubschrauber vor Ort eingetroffen waren, konnten die beiden anderen Einheiten zurückbeordert werden. Weil der Yacht auch der Treibstoff ausging, nahm das RNLI-Boot sie in Schlepp. Mit fünf Knoten Fahrt ging es in Richtung der 60 Meilen entfernten Küste von Cork. Nach 14 Stunden Schleppfahrt war diese erreicht, und von dort konnte die Yacht selbstständig in den Hafen einlaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Cape May-Fähre wird als künstliches Riff versenkt
(25.07.17) Die Delaware River and Bay Authority (DRBA) will die Fähre "Twin Capes" (MMSI-Nr.: 366914160) an das Delaware’s Department of Natural Resources and Environmental Control (DNREC), verkaufen, die es 2018 als künstliches Riff vor der Atlantikküste versenken soll. Der Vertragsnehmer der DNREC Coleen Marine in Virginia Beach, zahlte der DRBA in der vergangenen Woche 200,000 Dollar. Das Schiff wird Teil des Del-Jersey-Land Artificial Reef 26 Meilen vor der Küste von Delaware und New Jersey.
Auf der Cape May-Lewes-Route verbleiben dann drei Fähren. Ausrüstung im Wert von 230,000 Dollar, darunter die Elektronik und Maschinenteile, werden vor der Versenkung ausgebaut und weiterverkauft, ebenso die Propeller, Rettungsboote, Bugstrahlruder, Generatoren, Pumpen u.a. Das 320 Fuß lange Schiff konnte 895 Fahrgäste und 100 Fahrzeuge befördern. Sie war eines von drei Schiffen, die 1974 für die Fährroute bei den Todd Shipyards in Houston, Texas, erbaut wurden und lag seit 2013 wegen zu hoher Betriebskosten in Cape May auf. Bei der Cape May-Lewes Ferry verbbleiben damit noch die "Delaware", "New Jersey" und "Cape Henlopen".
Quelle:Tim Schwabedissen



Arbeitsreiche Woche für Seenotretter in Dordrecht
(25.07.17) Eine arbeitsreiche Woche hatten die Seenotretter der KNRM-Station Dordrecht-Süd. Am 17.7. kam die "KBW 1910" einer Motoryacht auf der Amer zu Hilfe, die einen Motorschaden erlitten und im Fluss Anker geworfen hatte. Das zweite Boot der Station, die "Tjepke Ekkelboom" schleppte am 19.6. eine gestrandete Yacht mit ihrer zweiköpfigen Crew von einer Buhne auf der Außenmaas frei.
Am Abend des 21.7. rückte wiederum die "KBW 1910" zur Hilfeleistung zu einer Yacht bei der Haringvlietbrücke aus. An Bord waren sechs Personen. Da die genaue Position nicht bekannt war, wurde der Skipper angewiesen, Lichtsignale zu geben, wenn er das blaue Blinklicht der "KBW 1910" sieht. Bei Tonne HV 54 wurde das Boot gefunden und in den Yachthafen von Numansgors geschleppt.
Eineinhalb Stunden darauf kam der nächste Alarm. Im Hafen von Strijensas war eine Person ins Wasser gestürzt. Auch die Feuerwehr und Krankenwagen eilten herbei. Der Verunglückte war inzwischen aus dem Wasser geholt worden. 12 Stunden später kollidierten zwei Binnenschiffe bei Beneden auf der Merwede. Beide Schiffe steuerten danach den Hafen von Gorinchem tan. Die "Tjepke Ekkelboom" war rasch vor Ort und setzte einen Rettungsmann zur Untersuchung ab. Beide Schiffe hatten Schäden oberhalb der Wasserlinie erlitten, und Rijkswaterstaat übernahm die weiteren Maßnahmen.
Am 23.7. gegen 14 Uhr kam der nächste Alarm - auf der Außenmaas bei Rhoon lag eine Yacht mit Motorschaden. Die "Tjepke Ekkelboom" lief zur Hilfeleistung aus, erhielt jedoch noch während der Anfahrt die Nachricht, dass der Schaden behoben sei. Sicherheitshalber nahm das Boot dennoch eine Untersuchung vor.
Es stellte sich heraus, dass die Yacht bei der Kupplung eine Leckage erlitten hatte. Der Skipper konnte den Wassereinbruch stoppen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Schiff in Brouwershaven
(25.07.17) Am 23.7. gegen 21 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Schiffsbrand in Brouwershaven alarmiert. Im Yachthafen Den Osse war auf einer ehemaligen Tjalk, die jetzt mit Unterkünften ausgestattet war, ein Feuer ausgebrochen. Zwei Löschfahrzeuge konnten es löschen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht bei Trier nach Grundberührung leckgeschlagen
(25.07.17) Am Nachmittag des 22.7. um 14.20 Uhr kam es auf der Mosel bei Trier zu einem starken Wassereinbruch auf einer zu Tal fahrenden Motoryacht bei der Schleuse Trier. Grund für die Leckage war vermutlich eine Grundberührung im Bereich der Konrad-Adenauer-Brücke durch einen Fahrfehlers des Bootsführers gewesen. Glücklicherweise befand sich das Boot bereits in der Nähe des Hafens Trier-Zurlauben, wo mit Hilfe der eigenen Lenzpumpe ein Steiger erreicht werden konnte.
Die neben der Wasserschutzpolizei Trier ebenfalls alarmierte Berufsfeuerwehr Trier konnte das eindringende Wasser anschließend mit einer leistungsfähigeren Tauchpumpe lenzen und das Boot stabilisieren. Versuche der Einsatzkräfte, das Leck im Heckbereich des Rumpfes abzudichten, schlugen jedoch fehl. Daher war es erforderlich, die Motoryacht in den Hafen Schweich zu überführen, um sie dort aus dem Wasser heben.
Die Überführung gelang mit tatkräftiger Unterstützung der Feuerwehr Trier, da die Tauchpumpe, unter Verwendung eines Generators während der Fahrt weiter in Betrieb bleiben musste. Im Hafen Schweich konnte die Motoryacht aus dem Hafenbecken getrailert werden. Von der dreiköpfigen Crew wurde niemand verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brigg lief bei Washington auf Grund
(25.07.17) Der amerikanische Zweimaster “Lady Washington”, 210 tdw, lief am Morgen des 24.7. gegen acht Uhr in der Sequim Bay, nordwestlich von Washington, in der Strait of Juan de Fuca, auf Grund. An Bord befanden sich 14 Crewmitglieder und fünf Passagiere. Am Nachmittag gelang es gegen 15.10 Uhr, den an der Travis Spit festsitzenden Havaristen freizuschleppen.
Vor den Augen der Coastguard unternahm dieser danach eine Probefahrt. Das Schiff lief danach mit eigener Kraft unter Eskorte der Küstenwache den Hafen von Port Townsend an. Hier ging es ins Trockendock zu einer Untersuchung des Rumpfes.
Die „Lady Washington“ hatte die Havarie aber offenbar mit nur geringen Schäden überstanden. Sie wurde 1989 als Replik einer Brigg aus dem 18. Jahrhundert erbaut und ist in Aberdeen, Washington, beheimatet. Sie wird von der Grays Harbor Historical Seaport Authority betrieben und kann bis zu 45 Fahrgäste aufnehmen. Das Schiff spielte auch schon in etlichen Filmen mit, darunter „Pirates of the Caribbean“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter "Seatrade Blue" mit Maschinenschaden
(25.07.17) Der liberianische Containerfrachter "Seatrade Blue", 24905 BRZ (IMO-Nr.: 9756107), erlitt am 21.7. rund 280 Meilen ostsüdöstlich von Noumea, Neu-Kaledonien, Maschinenschaden. Er befand sich auf der Reise von Papeete nach Noumea. Die Crew des brandneuen Schiffes konnte den Schaden mit Bordmitteln beheben.
Der Kühlfrachter lief gegen Mitternacht in Noumea ein. Am Vormittag des 22.7. verließ er den Hafen wieder. Nächstes Ziel war der neuseeländische Hafen Nelson, wo es am 25.7. erwartet wird.
Das Schiff war erst am 28.10.2016 in Yangfan bei der Zhoushan Group vom Stapel gelaufen und 2017 an die Reederei Seatrade Shipmanagement. Abgeliefert worden. Das Unternehmen mit Sitz in Groningen ist das größte Reedereiunternehmen im Bereich der Kühlschifffahrt. Das Schiff läuft im Management der Deutsche Afrika Linien in Hamburg und traf am 28.3. erstmals in Rotterdam ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerverlust vor indischer Küste
(25.07.17) Am 20.7. verlor der indische Containerfrachter "Lal Bahadur Shastri", 21963 BRZ (IMO-Nr.: 9045534), 20 Container auf Position 20 50 N 069 33 O, rund 40 Meilen vor der indischen Küste. Das Schiff war am 19.7. aus Mundra ausgelaufen und war nach Pipavav bestimmt. Am 21.7. warf es dort auf der Reede Anker und verblieb seither hier. Die Container trieben zunächst noch in der See, nachdem sie über Bord gegangen waren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Skipper gestrandeter Segelyacht gerettet
(25.07.17) Am 24.7. um 05.04 Uhr fing der Semaphor Point du Grave Point einen Mayday-Ruf über VHF auf. Er kam von der 7,6 Meter langen Segelyacht „Huggy Bear”, die gestrandet auf einer Sandbank lag, deren Skipper aber keine Position angeben konnte. Das CROSS Etel funkte sofort einen Mayday Relay und alarmierte einen Dauphin-Helikopter der Marine-Base in La Rochelle sowie das SNSM-Boot “Madeleine Dassault - SNS 085“ der Station in Verdon.
Der Helikopter startete seine Suche gegen sechs Uhr und konnte die Yacht wenig später auf einer Untiefe vor Cordouan lokalisieren. Der Skipper, der sich allein an Bord befunden hatte, wurde unversehrt von dem Boot, das in einer drei Meter hohen Brandung lag, aufgewinscht und zum Semaphor geflogen. Nachdem es dem Rettungsboot nicht gelang, bei fünf Beaufort die Yacht wieder flottzumachen, kehrte es auf seine Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kiste im Post-Raum des Wracks der Minden entdeckt
(25.07.17) Britische Schatzsucher haben im Post-Raum des Wracks des Frachters „Minden“ vor der Küste Islands eine Kiste gefunden. Darin könnten bis zu vier Tonnen Edel-Metalle lagern. Nun wurden die isländischen Behörden angefragt, die Kiste öffnen zu dürfen. Die Genehmigung wurde aber noch nicht erteilt.
Der Frachter wurde am 24.9. 1939 mehr als 200 Kilometer vor der Küste versenkt. An Bord könnte Gold im Wert von mehr als 100 Millionen Euro sein. Das Schiff fuhr aus Brasilien nach Deutschland, nachdem die Mitarbeiter von Banco Germanico, einer Tochtergesellschaft der Dresdner Bank, beim Beladen geholfen hatten. Für die Existenz des Goldes an Bord des Frachters gab es bislang aber keinen historischen Nachweis.
Die Schatzsucher waren bereits im April mit dem Offshore-Schiff „Seabed Constructor“ vor der Küste Islands unterwegs. Der isländischen Küstenwache war es damals aufgefallen, weil es für Tage an derselben Position gelegen hatte, und es musste nach Reykjavik zur Untersuchung einlaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sturm bescherte Wasserschutzpolizei Einsätze auf Bodensee
(25.07.17) Bei einem Sturm, der am Abend des 22.7. über den Bodensee zog, sind drei Boote in Eriskirch und Seemoos (Friedrichshafen) gestrandet. Außerdem rissen sich mehrere Segelyachten losgerissen und mussten wieder eingefangen werden. Der Sturm erreichte eine Stärke sieben bis acht Beaufort.
Die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen war zusammen mit der DLRG um Mitternacht im Einsatz, um zwei Segelyachten ohne Mannschaft an Bord sowie ein Motorboot mit zwei Menschen an Bord zu sichern. Dabei kam zu geringen Sachschäden, Personen wurden nicht verletzt.
Am 23.7. gegen Mittag kam es zu einem weiteren Einsatz für die Wasserschutzpolizei Langenargen: Ein Schweizer Motorboot, das mit zwei Personen unterwegs war, drohte nach einem Maschinenausfall auf die steinige Uferböschung zu treiben. Auch dieses Boot konnte rechtzeitig geborgen und in den Hafen geschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zweimaster saß im Calf Sound fest
(25.07.17) Eine Segelyacht mit drei Mann an Bord lief am 23.7. zwischen der Isle of Man und der Calf of Man auf Grund. Die neun Meter lange Ketsch saß auf Felsen vor der kleinen Insel Kitterland im Calf Sound. Im Rumpf waren zwei Löcher gerissen worden.
Zwei Crewmitglieder hatten leichte Verletzungen erlitten, eines kam ins Krankenhaus. Das RNLI-Boot aus Peel, die „Mary Margaret“, eskortierte den Zweimaster in den dortigen Hafen, wo das Wasser gelenzut und der Schaden untersucht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tote und Vermisste nach Bootsunglück vor Borneo
(25.07.17) Das Motorboot “Rejeki Baru” kenterte am 25.7. mit 47 Personen an Bord vor Borneo in der indonesischen Provinz Nord-Kalimantan. Es war unterwegs nach Tanjung Selor im Bulungan-Distrikt und schlug 10 Minuten nach dem Ablegen einen Kilometer vor der Küste von Pelabuhan Tengkayu bei Tarakan City plötzlich um, als es von einer Welle getroffen wurde. Eine SAR-Operation durch Marine und Polizei lief an.
Mindestens 10 Menschen, darunter ein zweijähriges Kind, kamen ums Leben. 22 Personen wurden bislang gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Blanes ausgebrannt und gesunken
(25.07.17) Am Nachmittag des 24.7. geriet eine sechs Meter lange Segelyacht vor der Küste von Blanes in Brand. Das Rettungszentrum wurde um 18.15 Uhr alarmiert, und das Ausflugsboot „Neptune“, das zufällig in der Nähe war, rettete die dreiköpfige Crew und brachte sie in den Fischereihafen. Die Schiffbrüchigen sagten, dass ihnen beim Öffnen der Maschinenluke Flammen entgegengeschlagen seien.
Zuvor hatten sie Unregelmäßigkeiten kurz nach dem Auslaufen wahrgenommen. Ein Boot der Civil Guard, die “Sirius” von Salvamento Maritimo und ein Boot des Zivilschutzes von Blanes kamen zu Hilfe und löschten das Feuer. Als die „Sirius“ das Wrack danach abschleppte, sank es im Felsgebiet von Sa Palomera.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht in Dana Point gestrandet und gesunken
(25.07.17) Eine 30 Fuß lange Segelyacht lief am 24.7. vor dem Salt Creek Beach in Dana Point auf Grund. Das Boot kam um 4.30 Uhr auf drei Fuß Wassertiefe fest. Ein Mann alarmierte das Orange County Sheriff's Office. An Bord befanden sich zwei Personen, die angaben, aus Dana Point Harbor gekommen zu sein. Dann fiel der Motor aus, und das Boot ging auf Drift. Offiziere fanden an Bord etliche leere Alkohlbehälter.
Weil die Yacht Wassereinbruch erlitten hatte, war es schwierig, sie abzuschleppen. Als eine Schleppfirma versuchte, das Boot weiter auf den Strand zu ziehen, riss der Rumpf auf, und es sank. <
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht in Dana Point gestrandet und gesunken
(25.07.17) Vor Sullivan's Island sank am Nachmittag des 22.7. das Motorboot „The Last Desperado“, nachdem es bei Charleston Harbor mit einer Mole kollidierte. Ein Charterboot war zwei Meilen entfernt, als er das Boot, das nach einem Maschinenschaden manövrierunfähig geworden war, auf die Molen hinter Fort Sumter zutreiben sah. Es legte sich auf die Seite und drehte sich herum.
Er wies seine Fahrgäste an, sich festzuhalten und hielt mit voller Fahrt auf das Boot zu. An Bord des 54 Fuß langen Hatteras-Kutters befanden sich zwei Personen. Sie hatten sich aufs Heck geflüchtet. Er sollte von Florida zum Sitz des Eigners in Charleston überführt werden.
Durch einen Schaden in der Treibstoffversorgung fiel plötzlich der Motor aus. Als der Kutter auf unter Wasser liegende Felsen vor der Mole im sogenannten Dynamite Hole getrieben wurde, riss der Rumpf auf, und der Kiel wurde abgerissen. Sofort kam es zu einem starken Wassereinbruch.
Kurz nachdem die beiden Crewmitglieder abgeborgen waren, rollte die „The Last Desperado“ auf die Seite und kenterte an der Südseite von Sullivan's Island. Nur noch die Steuerbordseite ragte aus dem Wasser. Tow Boats U.S. wollte sich der Bergung annehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einsatzreiche Tage für RNLI Oban
(25.07.17) Die “Mora Edith MacDonald” der RNLI-Station Oban wurde von der Coastguard am 24.7. alarmiert, nachdem ein Boot westlich der Tralee Bay in Seenot geraten war. Um 6.54 Uhr war die Maschine des ehemaligen Kutters vor Camas Nathais ausgefallen. An Bord befanden sich vier Personen.
Das Rettungsboot war um 7.11 Uhr vor Ort und nahm den Havaristen auf den Haken. Danach wurde der Kutter nach Oban eingeschleppt. Um 8.23 Uhr war die “Mora Edith MacDonald” wieder klar auf Station.
Es war der letzte einer ganzen Reihe von Einsätzen für das Boot. Zuletzt am 18.7. hatte es einer Yacht assistiert, die am Südende von Kerrera auf Grund gelaufen war. Um 17.52 Uhr rief die Stornoway Coastguard das Boot zur Assistenz für die Yacht, die mit einem Mann an Bord in der Castle Bay festsaß. Die Seenotretter waren um 18.17 Uhr vor Ort und fanden die Yacht mit schwerer Schlagseite vor.
Das Tochterboot ging zu Wasser und nahm eine Lageuntersuchung vor. Da der Wasserstand noch fiel, wurde entschieden, die Yacht zu sichern und auf die Flut zu warten. Um 21.30 Uhr kehrte die „Mora Edith MacDonald” zurück, setzte erneut das Tochterboot aus und einen Mann auf der Yacht ab, der dem Einhandsegler assistierte.
Um 22.45 Uhr war die Yacht wieder flott und wurde nach Oban geschleppt. Um 23.50 Uhr war der Segler sicher an Land und sein Boot an einer Mooring.
Am 19.7. gab es eine Suchaktion, nachdem ein EPIRB-Signal von der Stornoway Coastguard aufgefangen worden war. Die “Mora Edith MacDonald” lief um 21.44 Uhr in Richtung der Südöst-Seite von Mull aus. Es suchte die Küste beim Loch Buie ab, während das RNLI-Boot aus Tobermory an der Westseite der Insel unterwegs war. Auch das Craignure Coast Rescue Team half bei der Suche. Dieses lokalisierte auch einen Notsender, der sich offenbar selbstständig gemacht hatte. Die Suchaktion wurde daraufhin beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter an Manhattan Beach gestrandet
(25.07.17) Lifeguards des Los Angeles County waren im Einsatz, nachdem am Abend des 23.7. ein 45 Fuß langer Kutter auf Manhattan Beach gestrandet war. Es war auf den Strand getrieben, als der Skipper schlief. Er wurde nicht verletzt.
Zwei Boote der Baywatch waren vor Ort und machten eine Schleppleine fest. Danach warteten sie auf ausreichend hohen Wasserstand. Dieser wurde für den 24.7. um 22 Uhr erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach vier Tagen vom Strand gehoben
(25.07.17) Der am 20.7. am Sandown Beach gestrandete Kutter „Barracuda III“ konnte am 24.7. endgültig geborgen werden. Die Sandown Esplanade wurde am Morgen gesperrt, und ein Mobilkran der Island Cranes ging in Stellung. Auch die Kingswell Haulage war an der Aktion beteiligt.
Um 10 Uhr wurde das 36 Fuß lange Schiff von Sand auf einen Tieflader gehoben. Der fragile Zustand des Rumpfes zeigte sich, als auf einmal ein Riss auftrat, aus dem Wasser auslief. Das Schiff sollte nun zu einer Werft nahe Rookley transportiert werden. Der Eigner war an dem Kutter aber nicht mehr interessiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Aufgegebene Motoryacht sank in Bella Coola
(25.07.17) Die “Sundowner”, der Kutter eines Eigners aus Quesnel, sank am 24.7. an der Bella Coola Wharf in British Columbia. Vertreter von Environment Canada waren vor Ort, um den Treibstoff aus dem Wrack, dessen obere Teile noch aus dem Wasser ragten, abzupumpen. Wieviel zuvor ausgelaufen war, war unbekannt.
Das Holzschiff hatte bereits einige Zeit an dem Dock gelegen. Im Rumpf war ein Loch sichtbar gewesen. Offenbar war die „Sundowner” aufgegeben worden. Die Coast Guard war auf dem Weg nach Bella Coola, um das Wrack zu untersuchen und einen Bergungsplan zu entwickeln.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tödlicher Tauchunfall auf der Andrea Doria
(25.07.17) Ein Sporttaucher musste am Nachmittag des 24.7. aus dem Wrack des ehemaligen italienischen Luxusliners „Andrea Doria“ 60 Meilen südöstlich von Nantucket gezogen werden. Crewmitglieder des in Belmar beheimateten, 62 Fuß langen Tauchschiffs “Ol' Salty II” der Nick Caruso Enterprises Inc. führten fast zwei Stunden lang Wiederbelebungsmaßnahmen durch, hatten aber keinen Erfolg.
Ein Helikopter stieg von der Air Station Cape Cod auf, doch der Taucher wurde nicht abgeborgen. Das Boot nahm am Abend Kurs auf Montauk, New York.
Die “Andrea Doria”, die am 26.7.1956 nach Kollision mit dem Fahrgastschiff “Stockholm” sank, liegt in 240 Fuß Wassertiefe. Das Tauchen am Wrack gilt wegen der großen Tiefe und dem Zustand des Schiffes als zusehends gefährlich. Die Nick Caruso Enterprises Inc. bietet nur einmal im Jahr eine Exkursion an.
Seit 2005 starben sieben Taucher an der „Andrea Doria“. 2015 kehrte Thomas Pritchard, ein 64-jähriger Sporttaucher, der von der 50 Fuß langen “John Jack” aus Point Pleasant, New Jersey, abgestiegen war, nicht mehr aus dem Wrack zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter „Rebecca Rousing“ sitzt fest
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!

Limfjord: "Rebecca Rousing" auf Grund gelaufen
(24.07.17) Der dänische Frachter „Rebecca Rousing“, 1645 BRZ (IMO-Nr.: 8321656), lief am 22.7. gegen 17 Uhr 200 Meter vor dem Hafen von Skive auf Grund. Offenbar hatte er beim Einlaufmanöver zu spät eingedreht und kam, da der Wasserstand nur vier Meter betrug, bei einem eigenen Tiefgang von 3,6 Metern fest. Zunächst wurde der Hafenschlepper „Krabbe“ zur Assistenz gerufen, musste aber nach einer Stunde unverrichteter Dinge aufgeben.
Daraufhin holte der Eigner Carsten Rousing am 23.7. um 8.30 Uhr den Schlepper "Nadir" (IMO-Nr.: 7401277) aus Thyborøn, der gegen 15 Uhr an der Strandungsstelle eintraf. Binnen einer halben Stunde konnte er den Havaristen wieder flottmachen. Danach machte er in Skive fest.
Offenbar hatte das Schiff bei dem Auflaufen einen Ruderschaden davongetragen. Es brauchte auch beim Anlegen Asssistenz. Die "Rebecca Rousing" war aus Stenungsund gekommen und hatte 1,500 Tonnen Kies geladen. Weihnachten 2013 war das Schiff mit fünf Mann an Bord vor Öland in Seenot geraten, als auf der Reise von Wolin nach Gotland die Maschine ausfiel. Die schwedische Küstenwache setzte das Patroullienboot "Triton - KBV 002" in Marsch, nachdem die Reederei, die Maritime Supply APS in Frederiksvaerk, um Hilfe gebeten hatte. Der Frachter trieb in meterhohen Wellen bei Südwind von 15-20 Metern pro Sekunde.
Um 10.30 Uhr war die “Triton” vor Ort und konnte eine Stunde später den Havaristen auf den Haken nehmen. Er hatte zu dieser Zeit bereits sieben Stunden im Sturm getrieben. Das Navigationsgerät war ebenso ausgefallen wie die Bordelektrizität, und die dänisch-polnische Besatzung hatte weder Heizung noch warmes Essen. Es wurde in nördliche Richtung abgeschleppt, um Windschutz in Lee von Öland zu finden.
Am frühen Morgen des 25.12. konnte dort Anker geworfen werden. Der Eigner hatte sich bereits mit einem Reparaturteam auf den Weg dorthin gemacht und ging in den Nachtstunden an Bord, sodass unverzüglich mit der Schadensbeseitigung begonnen werden konnte. Um 9.20 Uhr wurden die Maschinen wieder angefahren, und gegen 11 Uhr wurde die Fahrt nach Storugns in Kappelshamn fortgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ärmelkanal: Frachter mit Maschinenschaden vor Cape Gris-Nez
(24.07.17) Am 23.7. um sechs Uhr informierte der unter Barbados-Flagge laufende Frachter "Rover", 2810 BRZ (IMO-Nr.: 9167356), das CROSS Gris-Nez, dass er sieben Meilen südöstlich des Kaps in der Verkehrstrennungszone von Pas-de-Calais einen totalen Maschinenausfall erlitten habe. Er war mit einer Ladung Sand von Nador nach Rotterdam unterwegs. Während die Crew versuchte, den Schaden zu reparieren, warnte das CROSS die passierende Schifffahrt und strahlte Navigationswarnungen aus.
Vorsorglich schickte das Maritime Operations Center (COM) der maritimen Präfektur des Englischen Kanals und der Nordsee in Cherbourg-en-Cotentin um 7.15 Uhr den Schlepper "Abeille Languedoc" zum Havaristen. Um 08:50 Uhr genehmigte das CROSS Gris-Nez der "Rover" die Genehmigung, auf der Position sechs Meilen vor der Küste zu ankern. Die "Abeille Languedoc" traf um 09:15 Uhr ein und ging auf Standby.
Zwei Mal erbat die Crew der "Rover" eine Verlängerung der Ankerliegezeit, da die Reparatur länger als erwartet dauerte. Doch gegen 14 Uhr lief die Maschine wieder, und der Frachter nahm Fahrt auf. Aber vier Meilen vor Cape Gris-Nez musste er schon wieder stoppen. Das CROSS Gris-Nez gab erneute Ankergenehmigung, und das COM Cherbourg schickte ein Inspektionsteam an Bord.
Es bestand aus dem Chefingenieur der "Abeille Languedoc" und einem Inspektor des Ship Safety Center (CSN) in Boulogne. Sie wurden um 15.40 Uhr von einem Dauphin-Helikopter der Marinebase in Le Touquet an Bord abgesetzt. Rasch gelang es, die Ursache des Ausfalls zu finden – die Qualität des Kraftstoffs war zu schlecht. Nach einer umfassenden Untersuchung nahm die "Rover" gegen 19 Uhr erneut die Fahrt nach Rotterdam auf, nachdem um 18.30 Uhr das Team wieder aufgewinscht worden war. Am Vormittag des 24.7. erreichte der Frachter den Zielhafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gekentertes Spoertboot
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Tankercrew rettete Motorbootfahrer vor Galveston
(24.07.17) Der amerikanische Tanker "Overseas Texas City", 29242 BRZ (IMO-Nr.: 9353553), rettete am Nachmittag des 22.7. fünf Personen aus dem Wasser, deren Sportboot 12 Meilen östlich von Galveston gekentert war. Um 12:43 Uhr informierte die Tankercrew die Coast Guard Houston/Galveston, dass sie ein kieloben treibendes Boot gesichtet habe. Daneben trieben mehrere Menschen im Wasser.
Der Tanker setzte rasch ein Rettungsboot aus und konnte alle fünf Schiffbrüchigen an Bord nehmen. Ein Boot der Coast Guard Station Galveston übernahm sie dann vom Tanker und brachte sie an Land. Von dem Motorboot ragte nur noch der Bug aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandetes Casinoschiff "Lucky Seven"
(Bild: Joe Hive)   Großbild klick!

Gestrandetes Casinoschiff löst Küstenerosion aus
(24.07.17) Am 23.7. drehte sich das gestrandete Casinoschiff "Lucky Seven" herum und lag nun mit dem Bug auf dem Strand von Miramar in Goa. Der Eigner, die Golden Globe Hotels Pvt Ltd. sowie die Berger der Arihant Ship Breakers aus Mumbai mussten nun ihre Pläne neu schmieden. Nicht vor dem 28.7. würde nun ein Bergungsversuch stattfinden können. Offenbar hatte das Gewicht des Ballastwassers nicht gereicht, das Schiff auf seiner Position zu halten.
Eine Woche nach der Strandung waren bereits Zeichen von Stranderosion sichtbar. Ein 100 Meter langer Abschnitt südlich des Havaristen in Richtung Caranzalem ging durch starken Wellengang verloren. Seit dem 16.7. lag die “Lucky Seven” diagonal auf dem Strand und sorgte so für Veränderungen der Strömung.
Nun wurden Erinnerungen an das Schicksal des 360 Meter langen Bulkcarriers “River Princess”, 82.000 tdw, wach, der für einen Landverlust von 80 Metern am Strand von Sinquerim verursacht hatte, als er 10 Jahre lang dort auf Grund lag. Zwar ist die „Lucky Seven“ mit rund 5.000 Tonnen erheblich kleiner, doch hat.Miramar das dynamischste Strandsystem in Goa. Pro Jahr gibt es Veränderungen von 150 bis 200 Metern Breite.
Quelle:Tim Schwabedissen



Viel Rauch und etwas Feuer auf Containerfrachter
(24.07.17) Die KNRM-Station Hoek van Holland wurde am 22.7. gegen 13 Uhr alarmiert, weil auf dem liberianischen Containerfrachter "Maersk Kokura", 81488 BRZ (IMO-Nr.: 9085560) im Europahafen in Rotterdam ein Feuer ausgebrochen war. 12 Minuten später ging das Rettungsboot "Jeanine Parqui" längsseits des Schiffes, das nach dem Einlaufen aus Antwerpen am 21.7. am Löschen von Containern war. Das Feuer war bereits unter Kontrolle gebracht. Wie sich herausstellte, waren ölgetränkte Lappen in der Nähe einer heißen Maschine in Brand geraten. Es war zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Der Frachter verließ den Hafen noch am selben Tag wieder um 16.40 Uhr und ankerte am 23.7. um 23.15 Uhr auf der Außenweser. Er wartete hier auf die Einlaufgenehmigung nach Bremerhaven.
Quelle:Tim Schwabedissen



12 Mann nach Untergang chinesischen Frachters gerettet
(24.07.17) Der chinesische Frachter "Nan Hui 68" (MMSI-Nr.: 41244489012) sank am Morgen des 23.7. mit einer Ladung von 3.200 Tonnen Kies 5,6 Meilen südöstlich von Daxingshan östlich von Hong Kong. Er war auf der Reise von Zhongshan, Guangdong, nach Fujian, Quanzhou, gewesen, als er durch einen Brand im Maschinenraum manövrierunfähig wurde. Das antriebslose Schiff geriet in stürmischer See ins Rollen, wodurch die Ladung überging.
Die Crew konnte keine Boote mehr aussetzen. 10 Mann landeten im Wasser, zwei erreichten eine Rettungsinsel. Eine SAR-Operation lief, koordiniert durch das örtliche MRCC, an, an der sich ein Helikopter, zwei Rettungsschiffe und fünf Offshore-Schiffe der CNOOC sowie ein Hubschrauber des Government Flying Service in Hongkong beteiligten. 10 Mann wurden durch die Helikopter gerettet, die übrigen beiden von den Offshore-Versorgern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Verletzte bei Explosion auf Polaris-Frachter
(24.07.17) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier “Stellar Young”, kam es am Nachmittag des 22.7. zu einer Explosion im Maschinenraum. Das Schiff lag in Gwangyang in der Süd-Jeolla-Provinz. Zwei philippinische Crewmitglieder wurden verletzt und kamen ins Krankenhaus. Einer blieb wegen einer Augenverletzung in stationärer Behandlung.
Die Explosion ereignete sich bei Wartungsarbeiten. Der Frachter hatte am 19.7. von Point Samson kommend am Gwangyang Bulkterminal festgemacht. Er verließ den Hafen wieder am 23.7. und nahm Kurs auf den australischen Hafen Auphe, wo er am 3.8. erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sank in Bohai-See
(24.07.17) Der chinesische Frachter "Fugang 1" MMSI:150203836) sank am Morgen des 21.7. in der Bohai-See auf Position 38 18 N 118 02 O, nachdem er in stürmische See geraten war, unweit einer Ölplattform. Die Crew wurde von den Offshoreversorgern "Hai Yang Shi You 615" (IMO-Nr.: 9745134) und "Binhai 264" (IMO-Nr.: 8219657) gerettet. Mindestens ein Dutzend Container trieb nach dem Untergang in der See und wurde von SAR-Schiffen sowie der Coastguard überwacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier vor Hainan auf Grund gelaufen
(24.07.17) Der maltesische Bulkcarrier "Samatan", 40437 BRZ (IMO-Nr.: 9236171), lief mit einer Ladung Kohle an Bord am Nachmittag des 22.7. beim Ansteuern des Kohleterminal des Kraftwerks in Huaneng Dongfang an der Westküste der Insel Hainan auf Grund. Am 23.7. gegen 23 Uhr machten sich Schlepper daran, den Frachter wieder flottzumachen. Im Laufe der Nacht wurde er der Kohlepier festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter hatte Wassereinbruch vor Port Mansfield
(24.07.17) Die US Coast Guard kam am Morgen des 22.7. dem Kutter “Little Joseph” zu Hilfe, der mit sechs Mann an Bord rund 30 Meilen östlich der Molen von Port Mansfield Wassereinbruch erlitten hatte. Um 1.27 Uhr hatten die Fischer die Coast Guard Air Station Corpus Christi über ihre Notlage informiert. Daraufhin nahmen das Patroullienboot „Alligator“ und ein Boot der Station South Padre Island Kurs auf den Havaristen und erreichten ihn gegen drei Uhr.
Die “Alligator” setzte mehrere Crewmitglieder mit zwei Lenzpumpen auf dem Kutter ab, eine weitere brachte das Boot der Station South Padre Island. Es gelang, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen und die Ursache, ein Problem mit dem Bilgenwassersystem, zu finden und dieses zu reparieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsinsel macht sich selbstständig
(24.07.17) Die NSRI Durban kam am 22.7. gegen 10 Uhr dem maltesischen Tanker "Bow Lind", 26327 BRZ (IMO-Nr.: 9388314), zu Hilfe, der von Durban nach Rotterdam unterwegs war und eine Rettungsinsel für 35 Personen 50 Meilen vor der Küste der Transkei verloren hatte. Sie hing aber noch an Seilen am Schiff fest. Die "Bow Lind" wurde gebeten, dichter an Port St Johns heranzukommen, wo das Offshore Africa Charterboot “Offshore 1” gegen 11.30 Uhr auslief.
Es traf den Tanker 12 Meilen vor dem Hafen, und die Mitglieder der NSRI stiegen auf die Rettungsinsel über, die beschädigt worden war. Ein Crewmitglied des Tankers stieg ebenfalls ab und assistierte der "Offshore 1" dabei, die Insel loszuschneiden und zum Heck zu verholen. Ein weiterer Mann ging an Bord der "Offshore 1" und wurde auf die Insel gebracht.
Dann wurden Seile vom Tanker herabgelassen und diese dann gesichert. Danach wurde die Hilfe der Seenotretter nicht mehr benötigt. Der Tanker wollte entweder Durban oder East London ansteuern, um die Insel wieder an Bord zu holen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tank leer – Motoryacht manövrierunfähig auf dem Rhein
(24.07.17) Eine Motoryacht erlitt am Abend des 22.7. auf dem Rhein bei Millingen Maschinenausfall und geriet ins Treiben. Der Skipper schlug Alarm und meldete, er habe keinen Treibstoff mehr. Sofort kam die Feuerwehr aus Millingen mit einem Löschboot zu Hilfe.
An Bord der Motoryacht befand sich ein Paar mit zwei Kindern. Das Bunkerboot “Martina” nahm den Havaristen längsseits und brachte ihn zu einer Bunkerstation. Der Skipper sagte, er habe bereits nach einer Tankstelle Ausschau gehalten, diese sei aber geschlossen gewesen. Mit vollem Tank konnte die Reise weiter gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Touristenboot vor Untergang bewahrt
(24.07.17) Die indische Marine kam vor der Küste von Hurghada am 3.7. einem Touristenboot zu Hilfe. Die „Mayday“ drohte vier Meilen vor der Küste zu sinken, nachdem sie in stürmische See geraten war. Ein Boot der Marine evakuierte 10 Personen, darunter die dreiköpfige Crew, von Bord. Dann wurde der Havarist nach Hurghada abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper mit acht Mann weiter vermisst
(24.07.17) Ein SAR-Team des Pontianak-Distrikts in der West Kalimantan-Provinz setzte am 24.7. die Suche nach dem seit 10 Tagen überfälligen Schlepper „Mega Sukses VII“ in der Karimata Strait zwischen den indonesischen Inseln Sumatra und Kalimantan fort. Er war aus Dwikora auf Pontianak nach Tanjung Priok in Jakarta unterwegs. Das Rettungsboot “RB 214” hielt in dem Seegebiet nach der achtköpfigen Crew Ausschau.
Das Suchgebiet wurde inzwischen in vier Quadranten von insgesamt 225 Quadratmeilen aufgeteilt. Auch die “RB 201” der SAR-Station Pangkal Pinang beteiligte sich an der Suche, weitere Kräfte sollten von der Sintete SAR sowie von den Stationen Pontianak, Pangkal Pinang und Ketapang hinzustoßen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mastbruch vor "The Needles"
(24.07.17) Am 22.7. um 11:58 Uhr alarmierte die englische Coastguard die RNLI-Station in Yarmouth, nachdem sie einen Mayday-Ruf der neun Meter langen Segelyacht „Mako“ und deren sechsköpfiger Crew aufgefangen hatte. Die Yacht hatte 2,4 Meilen nördlich von The Needles Mastbruch erlitten. Das Rettungsboot setzte einen Mann auf der Yacht ab, der beim sicheren Verzurren des Masts half.
Danach eskortierte es die „Mako“ zurück nach Yarmouth und nahm sie vor Hurst Point auf den Haken, um sie gegen den Ebbstrom einzuschleppen. Um 14.55 Uhr war das Rettungsboot zurück auf seiner Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Zugvogel“ wieder sicher inWeymouth Harbour
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Zugvogel mit Kontrollverlust
(22.07.17) Das RNLI-Boot aus Weymouth kam am 21.7. um 16.05 Uhr der sieben Meter langen Yacht „Zugvogel“ zu Hilfe. Diese war direkt vor dem Chequered Fort an der Mole von Portland Harbour in Schwierigkeiten geraten. Die zweiköpfige Crew war unterwegs von Poole nach Falmouth, als ein Ruder abbrach.
Zwar hatte die Yacht ein Zwillingsruder, doch die Crew hatte Probleme, das Boot zu kontrollieren. Vor Ort checkte die Freiwilligencrew der RNLI, dass die beiden wohlauf waren, und stellte dann eine Schleppverbindung her. Um 17.15 Uhr wurde die “Zugvogel” am Gastliegerponton in Weymouth Harbour festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Hit-and-Run-Kollision vor Ceuta
(22.07.17) Am Nachmittag des 21.7. rammte und versenkte ein unidentifiziertes Handelsschiff den marikkanischen Kutter "Chahid M" in den Gewässern von Esttrecho, 17 Meilen nördlich von Ceuta. Der Kutter war etliche Stunden zuvor aus Tanger ausgelaufen. Der italienische Tanker „Ginostra M“, 5573 BRZ (IMO-Nr.: 9321419) auf der Reise von Carteya Guadarranque nach Cadic war als erstes vor Ort und rettete drei Schiffbrüchige aus dem Wasser.
Ein weiterer Fischer befand sich noch im Wasser, der Kapitän trieb tot im Meer. Das SAR-Schiff "Salvamar Atria" von Salvamento Marítimo in Ceuta wurde alarmiert und nahm alle fünf, darunter den Sohn des Skippers an Bord. Auch der Helikopter Helimer 220 aus Jerez de la Frontera (Cádiz) wurde von der Base in Tarifa mobilisiert.
Die Fischer wurden nach Ceuta gebracht, wo sie um 19.30 Uhr eintrafen. Sie wurden dort vom psychosozialen Dienst des Roten Kreuzes betreut. Die Leiche des Skippers wurde der Staatsanwaltschaft zur Durchführung einer Autopsie übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Frachter
(Bild: Xa Hoi)   Großbild klick!

Taifun setzte mehrere Frachter auf Strand
(22.07.17) Vier Frachter wurden von dem Taifun Talas am 17.7. auf Strand gesetzt. Darunter befanden sich die vietnamesischen "Thai Ha 26", 2546 BRZ (IMO-Nr.: 9405356), die 300 Fuß vor dem Strand landete, die "Truong Than 88" (MMSI-Nr.: 574013416), die hoch und trocken am Ufer in Cue Lo lag, die „Minh Khanh 09“, die auf einer Flussbank des Lam River lag, sowie der Salzfrachter „Viet Dung 36“ ebenfalls auf dem Lam. Beide hatten vor Cua Lo Beach geankert, als Talas durch das Seegebiet zog. 26 Kutter sanken zudem in Quang Binh.

Frachter "Thai Ha 26"
(Bild: Van Nguyen)   Großbild klick!
In demselben Taifun war auch der Frachter "VTB 26” vor Cua Lo Town in der Nghe An Provinz gesunken. Der Frachter hatte mit 5.000 Tonnen Kohle vor Hon Ngu, Cua Lo geankert und erhielt wegen der Sturmwarnung keine Einlaufgenehmigung. Am 17.7. gegen zwei Uhr kenterte er.
Von den 12 Crewmitgliedern und einem Angehörigen der Kohlefirma konnten nur sieben lebend und zwei tot geborgen werden. Zwei weitere Leichen wurden im Lauf der Woche gefunden, einer von Bergungstauchern im Innern des kieloben vor der Küste liegenden Wracks. Nguyen Van Chieu, ein Offizier, sowie Nguyen Hai Quyet, wurden am 21.7. noch vermisst. Rund 15 Schiffe waren weiter auf der Suche.
Quelle:Tim Schwabedissen



Flottenaufmarsch an Strandungsstelle der Kea Trader
(22.07.17) Das Auspumpen des Öls aus den Tanks des gestrandeten Frachters "Kea Trader" bei Maré soll nun am 24.7. starten. Rund 750 Tonnen Schweröl und 60 Tonnen Maschinenöl, insgesamt über 800 Tonnen, müssen geleichtert werden, um die Umweltrisiken zu minimieren. Die Arbeiten könnten bis Ende August andauern.
Derzeit warten die Empfänger der 130 geladenen Container, die Medizin, dutzende von Autos und sogar Steine für die KNS enthalten, weiter auf die Fracht. Sowohl Privatpersonen wie auch Firmen und Organisationen wie z.B. Médipôle, waren betroffen. Am 21.7. wurden Inspektionen des Rumpfes durch Marinetaucher der Fregatte "Vendémiaire" und weitere Einsatzkräfte durchgeführt.
Sie zeigten, dass der Rumpf weniger schwer beschädigt wurde als befürchtet, und dass der Havarist stabil auf dem Durand-Reef aufsaß. Das Risiko eines Auslaufens von Öl war aktuell zwar weiter vorhanden, aber nicht unabsehbar. Die Schlepper “Marcel Viratelle" und "Emile Viratelle" von REVISO waren mit 25 Tonnen Ölbekämpfungsgerät vor Ort. Dieses war am 16.7. von einem Frachtflugzeug herantransportiert worden, gefolgt von weiteren 12 Tonnen aus Singapur am 20.7.
Jeden Tag flogen Hubschrauber von Helicocean Gerät zur Strandungsstelle und setzten sie an Bord der "Kea Trader“ ab. Der Schlepper "Tamanou" von SORECAL war mit drei Tauchern an Bord als Unterstützung vor Ort, und seit dem 18.7. auch das Mehrzweckschiff "D'Entrecasteaux" mit Ölbekämpfungsgerät der Marine-Basis in Noumea. Das Maritime Crisis Treatment Center (CTCM)-Team kcoordinierte alle Operationen.
Die Crew der "Kea Trader" war weiter an Bord des Schiffes, gemeinsam mit neun Bergungsexperten von Ardent Oceania Salvage sowie einem Vertreter des Columbia Shipmanagement. Der Eigner hat außerdem das hydrographische Forschungsschiff "Louis Henin" der Pacific Oceanographic Group (GOP) beauftragt, den Meeresgrund in der Umgebung zu untersuchen in Vorbereitung der Leichterarbeiten und der späteren Bergung des Frachters.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandetes Casinoschiff soll kommende Woche geborgen werden
(22.07.17) Die Bergung des gestrandeten Casinoschiffs “Lucky Seven" soll kommende Woche anlaufen. Die in Mumbai ansässigen Arihant Ship Breakers wurden damit von der Golden Globe Hotels Pvt Ltd. beauftragt. Sie begannen bereits mit dem Transport von Bergungsgerät aus Mumbai zur Strandungsstelle.
Die „Lucky Seven“ soll später zurück zum Mormugao Port Trust (MPT) geschleppt werden. Wenn alles nach Plan läuft, könnte die eigentliche Bergung am 24.7. anlaufen, ist aber von der Tidenhöhe und dem Wetter abhängig. Die Aktion sollte rund 10 Tage dauern.
Inzwischen wurde das Öl aus den Tanks des Havaristen abgepumpt. Eine geringe Menge verblieb an Bord zum Betrieb der Generatoren und der Beleuchtung. Das Goa State Pollution Control Board überwachte die Situation vor Miramar, wo das Schiff seit dem 17.6. festsaß.
Zuvor waren drei Versuche, es zu seinem geplanten Ankerplatz vor Campal zu schleppen, fehlgeschlagen. Die mit der Aktion beauftragte Firma hatte trotz Sturmwarnung am 13.7. mit der Verschleppung der “Lucky Seven” begonnen, die zunächst vor Cabo Raj Bhavan gelegen und dort das Fahrwasser blockiert hatte. Später trieb sie auf den Strand von Miramar, nachdem die Schlepptrossen brachen. .
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter manövrierunfähig nach Hamburg abgeschleppt
(22.07.17) Der türkische Frachter "Mistral", 5469 BRZ (IMO-Nr.: 9045651), erlitt am Nachmittag des 20.7. im Englischen Kanal Maschinenausfall auf der Reise von Constanta nach Hamburg. Der Havarist warf Anker, und der Schlepper "Lingestroom" (IMO-Nr.: 9819404) wurde beauftragt, ihn zum Zielhafen zu bringen. Er nahm den Frachter am 21.7. um 14 Uhr auf den Haken, und der Schleppzug befand sich am 22.7. querab der holländischen Küste.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandetes Casinoschiff soll kommende Woche geborgen werden
(22.07.17) Der russische Hafenschlepper “MB-348” kenterte und sank am Morgen des 21.7. in der Olga Bay, Primorje. Der Schlepper assistierte gerade dem russischen Frachter „Stepan Geyts“, 2875 BRZ (IMO-Nr.: 8308939) bei dessen Auslaufmanöver. Probleme mit dem Schleppgeschirr führten dazu, dass der Schlepper umschlug. Die dreiköpfige Crew konnte gerettet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historische Yacht sank in Fort Lauderdale
(22.07.17) Die 1919 erbaute Motoryacht “Momosa” sank am Morgen des 21.7. in Fort Lauderdale. Aus dem Wrack begann Dieselöl auszulaufen. Die Fort Lauderdale Fire Rescue und die U.S. Coast Guard kamen zur Unglücksstelle. TowBoatU.S. sollte die sogenannte Trumpie-Yacht bergen. Der Eigner machte sich aus Palm Beach auf den Weg.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor dem Untergang bewahrt
(22.07.17) Die US Coast Guard kam am 21.7. dem 95 Fuß langen Kutter “Miss Tina II” und seiner vierköpfigen zu Hilfe, der 30 Meilen nordöstlich von Port Aransas Wassereinbruch erlitten hatte. Um 4.27 Uhr hatte das Schiff um Hilfe gebeten. Von der Air Station Corpus Christi stieg ein MH-65 Dolphin-Helikopter auf, und von der Coast Guard Station Port Aransas lief ein Boot aus, beide mit zusätzlichen Lenzpumpen an Bord.
Insgesamt wurden vier Pumpen an Bord abgesetzt, mit denen der Wassereinbruch unter Kontrolle gebracht werden konnte. Ein Boot der Coast Guard Station Port O’Connor löste das Boot aus Port Aransas später im Einsatz ab. Ein Schwesterschiff des Kutters, die „Tin Can”, nahm die “Miss Tina II” in Schlepp und zog sie nach Palacios. Das Boot der Station Port O’Connor eskortierte den Schleppzug dorthin.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Rettungsboote suchten leckgeschlagene Yacht auf dem IJsselmeer
(22.07.17) Mehrere Rettungsboote der KNRM waren am Nachmittag des 21.7. im Einsatz, nachdem eine Yacht auf unklarer Position auf dem Ijsselmeer Wassereinbruch gemeldet hatte. Die Crew hatte den Notruf 112 gewählt und gemeldet, sie befände sich nördlich der Tonne KR-A, die auf Position N52 ° 49.543 'O005 ° 13.538' im nördlichen Ijsselmeer liegt. Das Coast Guard Center in Den Helder alarmierte mehrere KNRM-Stationen.
Die Boote aus Hindeloopen, Den Oever, Andijk und Medemblik liefen zur Suche aus, auch kommerzielle Seedienste assistierten, und es gelang, die Yacht zu lokalisieren und eine Lenzpumpe an Bord abzusetzen. Nachdem die Situation unter Kontrolle war, nahm die Yacht Kurs auf das Regatta-Center in Medemblik. Das KNRM-Boot “Johanna Maria” blieb mit einer Pumpe auf Standby, während die anderen Einheiten zurückkehrten.
Im Hafen von Medemblik, assistierten die Seenotretter dabei, die Yacht an einen Kran zu bringen, der das Boot aus dem Wasser hob. Dann kehrte auch die „Johanna Maria“ auf ihre Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper vor Indonesien vermisst
(22.07.17) Der indonesische Schlepper “Mega Sukses III”, 286 tdw (IMO-Nr.: 9590541) wurde am 20.7. vermisst gemeldet. Am 14.7. hatte es den letzten Kontakt auf Position 02 21S 109 11 O in der Karimata Strait gegeben. Der Schlepper war unterwegs von Pontianak in West-Kalimantan, nach Jakarta.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff auf Donau auf Grund gelaufen
(22.07.17) Auf der Donau bei Metten lief am 21.7. gegen neun Uhr auf Höhe der Autobahnbrücke das bulgarische Gütermotorschiff „Sveti Ilia“ (MMSI-Nr.: 207261313) auf Grund. Es war talwärts in Richtung Passau unterwegs. Aufgrund eines Fahrfehlers lief das Schiff auf der linken Uferseite außerhalb der Fahrrinne auf Grund. Die Verkehrspolizei erstattete Anzeige gegen den Schiffsführer, weil er einen nicht genehmigten Versuch unternahm, den Havaristen mit eigener Kraft wieder flottzumachen. Der übrige Schiffsverkehr wurde nicht beeinträchtigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segler kämpfen im Pazifik um ihre Yacht
(22.07.17) Die norwegische Winco 37-Segelyacht „Restless“ drohte am 21.7. rund 1.920 Meilen westlich von Peru im Pazifik zu sinken, nachdem sie einen 60 Zentimeter langen Riss im Rumpf beim Mastansatz am Kiel erlitten hatte. Die zweiköpfige Crew, der Norweger Jorgen Emmerik Andersen und die Französin Anna Viera, versuchte, das Boot schwimmfähig zu halten, bis Hilfe eintraf. Er befand sich am 21.7. um 00.30 Uhr zwischen Galapagos und den Gambier Islands auf Position 11'19.876 S 112'23.973 W.
Es handelte sich um ein in den 80er Jahren in Schweden erbautes Boot. Der Skipper hatte versucht, unter das Boot zu tauchen, um den Schaden an einer verstärkten Stelle zu reparieren, doch dies war misslungen. Mit Kleidung, die in die Leckage gestopft wurde, versuchten die Segler, die Menge des eindringenden Wassers, das mit 200 Litern pro Stunde durch das Leck drang, zu reduzieren.
Die Bilgenpumpen waren nicht effektiv genug. Deshalb verband der Skipper die Kühlwasserleitung für die Maschine mit einem Schlauch, wodurch mehr Wasser ausgepumpt werden konnte. Auf den Notruf hin, den das Rettungszentrum in Sola um 23.10 Uhr auffing, konnte ein Schiff in 600 Meilen Entfernung ausfindig gemacht werden.
Bis dahin galt es die Yacht über Wasser zu halten. Die Crew hielt derweil auf das Les Marquises-Archipel rund 1.565 Meilen entfernt war, zu. Am 22.7. um 13 Uhr konnte vorläufige Entwarnung gegeben werden. Mithilfe örtlicher Fischer konnte die Situation offenbar unter Kontrolle gebracht werden. Der Skipper hatte das Boot 2015 gekauft und ging im September 2016 auf Langreise.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nobiskrug-Luxusyacht vor Antibes gesunken
(22.07.17) Die unter Cayman-Islands-Flagge laufende Luxusyacht “ "Triple Seven", 1393 BRZ (IMO-Nr.: 9374894), wurde am 21.7. gegen Mittag vor Antibes unweit des Hafens Salis auf der Reise von Monte Carlo nach Olbia beschädigt und schlug leck. Das sinkende Boot stellte sich auf das Heck. Nachdem das CROSS Med Die Sûreté Maritime de Villeneuve alarmiert, konnte der 21-jährige australische Skipper um 13.08 Uhr gerettet werden.
Ein Boot der Seenotretter der SNSM-Station Antibes sicherte das senkrecht im Wasser dümpelnde Wrack 500 Meter vor dem Hafen. Die Yacht wurde 2006 bei der Nobiskrug-Werft in Rendsburg erbaut. Sie ist 66,65 Meter lang, 12,78 Meter breit, hat 3,55 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 250 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weitere Opfer von Schiffbruch angetrieben
(22.07.17) Ein weiteres Crewmitglied des gekenterten Kutters “Maredon” wurde am 21.7. gefunden. Die Leiche trieb unweit des Beachview-Campingplatzes 103,6 Kilometer vom Cape St Francis entfernt, an. Dort war der Tintenfisch-Fänger am Morgen des 16.7. im Sturm gekentert. Bereits am 19.7. war die Leiche von Mbongeni Gift Zulu, 43, aus Jeffreys Bay unweit der Blue Horizon Bay, Port Elizabeth, im Wasser treibend aufgefunden worden. Am selben Tag meldete die NSRI den Fund einer nicht identifizierten Leiche am Strand des Wolfgat Nature Reservats nahe der False Bay.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barracuda III liegt weiter auf dem Strand
(22.07.17) Die endgültige Räumung der gestrandeten Motoryacht “Barracuda III” musste am 22.7. wegen schlechten Wetters auf den 24.7. verschoben worden. Das Boot war am Morgen des 20.7. am Sandown Beach gestrandet und hatte für eine Ölverschmutzung gesorgt. Wenn das Boot auf einen Tieflader gehoben wird, muss die Esplanade zwischen der Pier Street und dem Avenue Slipway gesperrt werden.
Dasselbe Boot mit derselben Crew war an derselben Stelle bereits vor sieben Monaten in Schwierigkeiten geraten. Damals musste die RNLI, eine Woche, nachdem der letzte Eigner sie gekauft hatte, die Yacht 10 Meilen von der gemeldeten Position retten.
Am 20.7. war der 81-jährige Skipper mit zwei Crewmitgliedern nach Dorset unterwegs, als er in der Sandown Bay endete.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lady Philomena erhält auf dem Meeresgrund Gesellschaft eines Schleppers
(22.07.17) Das Volusia County’s Artificial Reef Program hat zwei Schiffe zur Versenkung akquieriert. Neben dem Frachter “Lady Philomena” genehmigte am 20.7. der Volusia County Council 125,000 Dollar zur Reinigung und Vorbereitung des 90 Fuß langen Schleppers “Everglades”, dieselbe Summe, die auch für den Frachter bereitsteht.
Beide Schiffe sollen im Herbst rund neun Meilen vor der Küste in 80 Fuß Tiefe zu künstlichen Riffen werden. Damit steigt die Anzahl künstlicher Riffe dort auf 140. Die “Lady Philomena” stand über ein Programm des U.S. Customs Service zur Entsorgung beschlagnahmter Schiffe zur Verfügung. Beide Schiffe wurden Volusia County kostenfrei überlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper nach zwei Wochen geborgen
(22.07.17) Der Schlepper "Eric Haney", der am 9.7. gegen Mitternacht bei Flussmeile 9,7 auf dem Mississippi gesunken war, konnte am 21.7. geborgen werden. Er lag auf der rechten Flussbank nahe Cairo, Illinois. Alle neun Personen an Bord hatten sich nach dem Schiffbruch retten können. Ein Krisenstab aus Coast Guard, dem Eigner Tennessee Valley Towing sowie dem Missouri Department of Natural Resources hatte danach daran gearbeitet, eine Ölverschmutzung zu verhindern.
106,000 Gallonen Diesel und 6,000 Gallonen Schmieröl, verölter Abfall und kontaminiertes Wasser wurden abgepumpt. 1.700 Fuß Ölsperren schützten derweil den Fluss. Nachdem die "Eric Haney" wieder schwamm, wurde sie in ein trockendock der James Marine Inc., Wickliffe, zu einer provisorischen Reparatur verholt. Die endgültige Wiederherstellung erfolgt später bei der James Marine-Werft in Paducah.
Quelle:Tim Schwabedissen




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Isle of Wight: Motorboot in Sandown Bay auf dem Landweg geborgen
(21.07.17) Die Motoryacht “Barracuda III”, die in Sandown Bay gesunken war, wurde noch am 20.7. geborgen, nachdem die dreiköpfige Crew am Morgen gerettet worden war. Den ganzen Tag über arbeiteten Teams daran, das 38 Fuß lange Boot zu sichern, da aus dem Achterschiff Öl auslief. Die Coastguard aus Ventnor und Bembridge fing es am Strand auf.
Der Strand wurde abgesperrt und das gesunkene Motorboot nach Ablaufen des Wassers von einem 1939 Matador 4×4 Gun Traktor zunächst an Land gezogen und dann am Haken eines Lasters die Küste entlang abtransportiert. An der Sandown Pier wurde es von einem Kran auf einen Truck gesetzt. Der 81-jährige Eigner, der das Boot für 10.000 Pfund erworben hatte, verließ inzwischen die Isle of Wight. Die Maritime and Coastguard Agency und der Isle of Wight Council leiteten eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre bei Wendemanöver nach medizinischem Notfall vor Harlesiel beschädigt
(21.07.17) Ein medizinischer Notfall an Bord der Inselfähre „Wangerooge“, 621 BRZ (IMO-Nr.: 8417247), zwang diese am Vormittag des 20.7., die Reise von Harlesiel nach Wangerooge abzubrechen und nach Harlesiel zurückzufahren. Ein währenddessen alarmierter Rettungshubschrauber nahm die Patientin in Harlesiel auf. Für sie hatte Lebensgefahr bestanden, zum Glück hatte die Fähre der Schifffahrt und Inselbahn Wangerooge (Deutsche Bahn) einen Arzt an Bord.
Allerdings wurde beim Wendemanöver im engen Fahrwasser die Ruderanlage der „Wangerooge“ beschädigt, sodass ein Werftaufenthalt zur Reparatur unerlässlich war. Am 21.7. um 10.15 Uhr nahm der Schlepper "Jade Tug" (MMSI-Nr.: 211226440) den Havaristen auf den Haken, um ihn zur Mützelfeldt-Werft in Cuxhaven zu bringen. Der Ausfall kam in der Hauptferienzeit ungelegen. Deshalb wurde ab dem 21.7. neben der „Harlingerland“ auch der Ausflugsdampfer „Jens Albrecht“ im Linienverkehr nach Wangerooge eingesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsaktion für die 11-köpfige Crew
(Bild: Indian Coastguard)   Großbild klick!

Crew gesunkenen Frachters im Indischen Ozean gerettet
(21.07.17) Am 20.7. sank der indische Frachter "ITT Panther", 1042 BRZ (IMO-Nr.: 8222800). Er war mit einer Ladung von 29 Containern, 500 Tonnen Sand, 200 Tonnen Stahl und einem Fahrzeug auf der Reise von Kolkata, wo er am 15.7. ausgelaufen war, nach Port Blair, wo er am Abend des 20.7. hätte eintreffen sollen. Um 6.25 Uhr meldete die Crew im Indischen Ozean rund 120 Meilen vor Digplipur, dass das 1985 erbaute Schiff Schlagseite sowie Wassereinbruch erlitten habe nach Übergehen der Ladung im Monsunsturm.
Die indische Coast Guard leitete eine Rettungsaktion für die 11-köpfige Crew ein, die aber von stürmischer See behindert wurde. Eine Dornier wurde zur der gemeldeten Position entsandt und sichtete um 9.25 Uhr sowohl im Meer treibende Container, einen Ölfleck und eine Rettungsinsel, deren Insassen ihr zuwinkten. Die indische Patroullienboot "Rajkamal" aus Port Blair und „Bhikaji Cama“ aus Diglipur liefen zu der Position aus.
Die „Rajkamal“ war um 16.10 Uhr vor Ort und konnte alle Schiffbrüchigen bis 16.45 Uhr unversehrt an Bord nehmen. Sie wurden versorgt, nach Port Blair gebracht und medizinisch betreut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Pornic
(21.07.17) Am 20.7. sank der 6,2 Meter lange Freizeitkutter „Aumelie II“ bei Caillou vor dem Strand von La Birochère in Pornic. Alle drei Bootsfahrer konnten unversehrt gerettet werden. Das CROSS Etael war um 9.48 Uhr alarmiert worden, nachdem der Kutter 1,6 Meilen vor der Küste in Schwierigkeiten gekommen war, nachdem ihm ein Netz in den Propeller geraten war.
Der Helikopter der Gendarmerie in Montoir-de-Bretagne, ein Austernkutter, das SNSM-Boot „SNS 45“aus Pornic, die „SNS 200“ aus Pays de Retz und in der Nähe befindliche Sportboote kamen zu Hilfe. Um 10.15 Uhr nahm eines von diesen eine Person aus dem Wasser auf. Um 10.30 Uhr rettete die „SNS 645” einen weiteren Schiffbrüchigen, der Austernfischer dann den letzten. Die Feuerwehr betreute die Schiffbrüchigen nach ihrer Rettung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht bei Olbia auf Felsen gestrandet
(21.07.17) Am Abend des 20.7. lief eine Segelyacht unweit der Isola bei Capo Ceraso auf Felsen und begann zu sinken. An Bord war ein Ehepaar in den 60er Jahren. Der Skipper rief sofort die Coastguard, und unter dem Kommando des Hafenkapitäns von Olbia begann eine Rettungsaktion.
Das Patroullienboot “CP 894” lief aus, kam aber wegen starken Windes und rauer See nicht an die Strandungsstelle heran. Die beiden Segler hatten sich inzwischen auf den Felsen geflüchtet. Ein Helikopter der Feuerwehr von Alghero barg sie dort gegen 20 Uhr ab.
Sie wurden nach Olbia geflogen und dort medizinisch betreut. Sie waren aber beide wohlauf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden vor Camariñas
(21.07.17) Der britische Frachter "Tina C", 3391 BRZ (IMO-Nr.: 9416331), der mit einer Ladung Kleie am 15.7. aus Plymouth nach Gibraltar ausgelaufen war, erlitt am 20.7. auf der Höhe von Camariñas unweit der spanischen Küste Maschinenausfall. Der Schlepper "Ría de Vigo" wurde aus Vigo zur Assistenz entstand und nahm den Havaristen gegen Mittag auf den Haken. Er machte um 13 Uhr in Vigo fest. Die Reparatur sollte rund vier Tage dauern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter erlitt Maschinenschaden auf St. Lawrence River
(21.07.17) Der zyprische Frachter “Mandarin”, 18311 BRZ (IMO-Nr.: 9239812) erlitt am 20.7. Maschinenprobleme, als er den St. Lawrence River hinauf lief. Die Havarie ereignete sich zwischen Snell und den Eisenhower-Schleusen auf dem Abschnitt Cornwall–Massena. Das Schiff erreichte noch die Eisenhower-Schleuse, wo es gegen 10 Uhr zur Reparatur festmachte. Am 21.7. lag der 2003 erbaute, 26.735 Tonnen tragende Frachter der griechischen Navarone dort weiterhin am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden auf dem Nordatlantik
(21.07.17) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier “Navios Orbiter”, 39727 BRZ (IMO-Nr.: 9286865) erlitt am 12.7. auf dem Nordatlantik auf der Fahrt von Lissabon nach Amsterdam Maschinenschaden und wurde manövrierunfähig. Die Berger von Tsavliris Salvage wurden mit der Assistenz für das Schiff beauftragt.
Sie schleppten es zurück nach Lissabon, wo es am 17.7. Anker warf und seither verblieb. Der Frachter hat eine Tragfähigkeit von 76.602 Tonnen, wurde 2004 erbaut und läuft für die griechische Navios Shipmanagement Inc.
Quelle:Tim Schwabedissen



Öl-Wasser-Gemisch aus gesunkenem Kutter abgepumpt
(21.07.17) Bis zum Nachmittag des 17.7. hatte die U.S. Coast Guard das meiste Öl, das aus dem gesunkenen Kutter "Western Skies" in der Warrenton Marina ausgelaufen war, beseitigt. Über 1,000 Gallonen Öl-Wasser-Gemisch entfernte die Global Diving and Salvage, die dafür von der Coast Guard geheuert worden war, aus dem Wrack. Die Kosten von 40,000 Dollar wurden dem Oil Spill Liability Trust Fund entnommen.
Auf den Bergungskosten wird die Stadt Warrenton allerdings wohl sitzen bleiben, da der Eigner des Schiffes nicht ausfindig gemacht werden konnte. Wenn die Aufgaben des Gewässerschutzes beendet sind, endet auch die Zuständigkeit der Coast Guard. Der 70 Jahre alte Holzkutter war zuletzt 2004 für Michael Riddell eingetragen worden und lag seit 2010 in der Warrenton Marina.
Riddell zahlte bis 2015 Liegeplatzgebühren. Danach brach der Kontakt ab, und er blieb verschwunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack in Alaska verschollenen Kutters auf Meeresgrund aufgespürt
(21.07.17) Zwei Schiffe der National Oceanic and Atmospheric Administration haben bei wissenschaftlichen Untersuchungen in den Gewässern von Alaska das Wrack des Kutters "Destination", 196 BRZ (IMO-Nr.: 8853116), der am 11.2.2017 nahe Saint George verschwand, auf dem Meeresgrund entdeckt. Tagelang war nach dem Schiff gesucht worden, nachdem die Coastguard ein Notsignal aufgefangen hatte. Doch der Kutter und seine sechsköpfige Crew blieben verschwunden.
Nun haben die NOAA-Schiffe mit einem Echosounder und Multibeam-Sonar das Wrack in 250 Fuß Tiefe lokalisiert. Erstmals war vom 30.4. bis zum 1.5. die „Oscar Dyson“ vor Ort und konnte das Suchgebiet eingrenzen, ohne das Wrack aber positiv identifizieren zu können. Dies gelang erst dem hydrographischen Forschungsschiff „Fairweather“ zwischen dem 8. und 9.7. mit noch speziellerem Gerät.
Die Coastguard wollte noch im Laufe des Monats ein ROV mit der USS „Healy“ hinabschicken, um das Wrack näher zu inspizieren. Von der Crew der „Destination“ wurde bislang weiterhin keine Spur entdeckt. Am 7.8. sollte eine Untersuchung des Untergangs durch das Marine Board in Seattle beginnen, die bis zum 18.8. andauert.
Hierbei dürfte das nun und in den kommenden Wochen gewonnene Material hilfreich sein. Der 33.53 Meter lange und 9,81 Meter breite Kutter wurde 1981 bei den J & S Marine Services, Brazoria, als „Compass Rose“ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack gesunkenen Landungsboots vor Debunscha entdeckt
(21.07.17) Das gesunkene kamerunische Landungsboot "Mudemba" des Rapid Intervention Battalion in Limbe and Isongo, BIR, das am 16.7. auf dem Weg nach Bakassi kenterte und sank, wobei 34 Menschen starben, ist in 35 bis 40 Metern Tiefe vor Debunscha entdeckt worden. Rettungskräfte, Soldaten aus Limbe und Feuerwehr begannen am 19.7. gegen Mittag mit der Bergung von Leichen. Dauz musste der Rumpf aufgeschnitten werden, was bei schlechtem Wetter eine schwierige Aufgabe war. Vier Tote konnten bis zum 20.7. aus dem Wrack gezogen und in Rettungssäcken an Land gebracht werden. Die Einsatzkräfte arbeiteten von einem Schlepper, der aus Doula geschickt worden war, aus. Die Bergungsarbeiten an der "Mudemba" werden noch länger andauern. Sie hatte fünf Trucks, zwei Öltanks und 37 Personen an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der Gina in Minden gehoben
(21.07.17) Im Mindener Hafen am Mittellandkanal wurde am 20.7. das Wrack der Motoryacht "Gina" gehoben, die in der vergangenen Woche explodiert war, wobei 16 Feuerwehrleute sowie ein Polizisten verletzt wurden. Ein Mobilkran begann am Vormittag die Reste des Bootes aus dem Wasser zu ziehen. Das Anschlagen der Hebestropps gestaltete sich allerdings schwierig, weil der Rumpf sehr stark beschädigt war.
Erst gegen 12:30 Uhr konnte das Wrack an Land gehievt werden. Noch war nicht geklärt, warum sich auf dem Boot erst Rauch entwickelt hatte, und es dann zu der Explosion kam, als die Feuerwehr zum Einsatzort kam. Drei der Einsatzkräfte befanden sich immer noch im Krankenhaus. Am 21.7. wurden noch einmal Gutachter und Ermittler an der Unglücksstelle erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Seenotretter verhinderten drohende Kollision im Nord-Ostsee-Kanal
(21.07.17) Auf dem Nord-Ostsee-Kanal hat das Rettungsboot "Crempe" der DGzRS, das auf dem Weg von Brunsbüttel nach Schilksee den Nord-Ostsee-Kanal durchlief, am 20.7. eine 11 Meter lange Segelyacht vor der Kollision mit dem portugiesischen Containerschiff "Svendborg Strait", 12514 BRZ (IMO-Nr.: 9454230), bewahrt. Die Yacht hatte offenbar nach einer Grundberührung einen Ruderschaden erlitten und trieb danach im engen Nord-Ostsee-Kanal. An Bord befanden sich vier Erwachsene und drei Kinder.
Auf der Höhe von Schafstedt im Kreis Dithmarschen entdeckte das Rettungsboot die manövrierunfähige Yacht und in Sichtweite das von Osten her herannahende Containerschiff, das unterwegs von Aarhus nach Bremerhaven war. An dieser Stelle hätte die 158 Meter lange und 24 Meter breite "Svendborg Strait" auch kaum ausweichen können. Lediglich ein Aufstoppen wäre unter Umständen möglich gewesen, sofern die Besatzung des Containerschiffes die Notsituation der Yacht überhaupt wahrgenommen hätte.
Die freiwilligen Seenotretter zögerten keine Sekunde: Sie stellten eine Leinenverbindung her und schleppten die in Wedel beheimatete Segelyacht aus der Gefahrenzone. Anschließend brachten sie den Havaristen mit drei Kindern und vier Erwachsenen an Bord nach Hochdonn.
Der Nord-Ostsee-Kanal gehört normalerweise nicht zum Einsatzgebiet der DGzRS. Die "Crempe" befand sich zufällig auf dem Weg von der DGzRS-Werft in Bremen zurück nach Schilksee an der Kieler Förde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Yacht bei Lübeck
(21.07.17) Auf dem Elbe-Lübeck-Kanal kam es am Abend des 18.7. nahe Lübeck zu einem Brand auf einer Segelyacht. Verletzt wurde niemand, der dänische Skipper und seine beiden Kinder wurden über Leitern von Bord geholt. Das Feuer war auf dem Weg von Kopenhagen nach Hamburg im Motorraum der Yacht ausgebrochen.
Dem Skipper gelang es, die Flammen mit Bordmitteln zu ersticken. Rettungskräfte zogen das manövrierunfähige Boot dann ans Ufer.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportboot auf dem Rhein havariert
(21.07.17) Ein ortsunkundiger Sportbootfahrer lief auf dem Rhein am 19.7. gegen 14 Uhr in aus Richtung Ingelheim in Richtung Lorch. Auf Höhe von Flusskilometer 540 bei Lorch wollte er den dortigen Sportboothafen zur Übernachtung ansteuern. Beim Passieren der Insel Lorcher Werth, unterhalb der Inselspitze, kam sein Sportboot in der schmalen Zufahrt vom Kurs ab.
Nach einer Grundberührung verdriftete das Kajütboot unkontrolliert weiter zu Tal, drehte sich um 180 Grad und kam dann erneut auf einer Untiefe fest. Dabei legte sich das Boot 45 Grad nach Steuerbordseite über, und es kam zu einem leichten Wassereinbruch. Die Bergung des Sportbootes solle am Vormittag des 20.7. stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Schiff bei Restaurationsarbeiten in Hamburg
(21.07.17) Bei Restaurationsarbeiten in einer Lagerhalle fing ein Schiff in einer Halle in Hamburg-Finkenwerder am 20.7. Feuer. Zwei Menschen wurden dabei verletzt. Der Eigentümer der Halle zog sich beim Versuch, die Flammen selbst zu löschen, eine Rauchvergiftung zu und kam in ein Krankenhaus.
Ein weiterer Arbeiter wurde ambulant behandelt. 26 Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten mit zwei Löschbooten und mehreren Fahrzeugen aus. Der Brand war schnell gelöscht. Die Brandursache und Schadenshöhe waren zunächst nicht bekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Kutter von Bagger zerlegt
(21.07.17) Der gestrandete Krabbenkutter „Matahari“ wurde am 21.7. am Mooloolaba Beach abgewrackt. Zuerst wurde das Ruderhaus von der damit beauftragten Clayton's Towing abgenommen, dann wurde der Rumpf Stück für Stück von Baggern zerlegt. Zuvor wurde ein Graben zum Wasser hin ausgehoben, damit kein Öl dorthin fließen konnte, wenn es an das Entfernen der Maschinen und des Tanks ging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergungsarbeiten an 180 Jahre altem Wrack sollen im August beginnen
(21.07.17) Die in Florida ansässige Swordfish Partners and Deep Blue Exploration hat die Blue Water Ventures International beauftragt, potentiell wertvolle Artefakte und Münzen aus dem Wrack des 1838 vor North Carolina gesunkenen Raddampfers „Pulaski“ zu bergen. Die Arbeiten sollen Mitte August beginnen.
Die Erlöse gehen zu 50 Prozent an Deep Blue, zu 50 Prozent an Endurance, die das Wrack entdeckten, und zu weiteren 25 Prozent an Blue Water. Die „Pulaski” war am 14.6.1838 rund 30 Meilen vor der Küste gesunken, nachdem der Kessel an Steuerbordseite explodiert war. 59 Personen überlebten den Schiffbruch, 128 Menschen starben.
Quelle:Tim Schwabedissen




(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Ärmelkanal: Containerfrachter kollidiert mit Schlepper
(20.07.17) Am 19.7. gegen drei Uhr kollidierte der portugiesische Containerfrachter "Samskip Courier", 7852 BRZ (IMO-Nr.: 9322578), im Englischen Kanal 30 Meilen nordwestlich von Dünkirchen mit dem unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufenden Schlepper "MTS Viscount", 369 BRZ (IMO-Nr.: 7610012). Dieser zog an einer 1.100 Meter langen Trosse eine Ladung schwimmender Röhren hinter sich her, die von Rotterdam nach Arzew bestimmt waren.
Beide Schiffe wurden nur leicht beschädigt, allerdings brach die Schlepptrosse der „MTS Viscount“. Während der Containerfrachter seine Reise von Tilbury nach Rotterdam fortsetzte und dort um 11.30 Uhr festmachte, versuchte die Crew der "MTS Viscount" den verlorenen Anhang wieder auf den Haken zu bekommen. Das Dover MRCC, das die Rettungsaktion koordinierte, kontaktierte den Eigner, die MTS Group in Falmouth, die Hilfe organisierte. Um 4.15 Uhr lief bereits der Schlepper "MTS Taktow" (IMO-Nr.: 8133827), aus Great Yarmouth aus, um der „MTS Viscount“ zu assistieren. Die französische maritime Präfektur verfolgte den Fortgang der Operation.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter trieb in Straße von Messina
(20.07.17) Beim Transit der Straße von Messina erlitt der portugiesische Frachter "Sider Mariel", 5630 BRZ (IMO-Nr.: 9421128), am 19.7. gegen 10.30 Uhr einen Maschinenblackout. Er war von Civitavecchia nach Ravenna unterwegs und hatte das Gebiet von Tremestieri passiert, als die Maschine versagte. Das VTS Center in Messina wurde verständigt und warnte die übrige Schifffahrt in der Straße von Messina.
Der Hafenkapitän von Messina koordinierte die notwendigen Aktionen und schickte das Patroullienboot "CP 852", den Hafenschlepper"Macistone" und einen Lotsen zum Havaristen. Um 11.30 Uhr gelang es dessen Crew, die Maschine wieder in Gang u bekommen. Die “Sider Mariel" wurde dann noch bis zum südlichen Ausgang der Straße von Messina von den beiden Hilfsschiffen begleitet..
Quelle:Tim Schwabedissen



Schleppverbindung wird hergestellt
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Bei Peterswerft erbauter Frachter nach Cartagena zurückgeschleppt
(20.07.17) Seit dem 14.7. liegt der unter Komoren-Flagge laufende Frachter "Tiona", 4251 BRZ (IMO-Nr.: 9193824), mit Maschinenschaden im Hafen von Cartagena. Dort war er am 13.7. in See gestochen, wurde dann aber am folgenden Vormittag um 11 Uhr vor Cabo de Paloa manövrierunfähig. Der Bergungsschlepper "Clara Campoamor", 3646 BRZ (IMO-Nr.: 9338022), wurde aus Cartagena zur Assistenz gerufen und nahm den unbeladenen Havaristen auf den Haken. Um 20.45 Uhr wurde er wieder an der Hafenmole festgemacht.
Die „Tiona“ ist 99,65 Meter lang, 17 Meter breit, hat 7,3 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 6.246 Tonnen. Sie läuft für die Dream Land Maritime Co. auf den Komoren und wurde 1999 bei der Peters-Werft Wewelsfleth als „Rhine Trader“ für den Scheepvaartbedrijf ms "Rijn Trader" C.V. erbaut und ging als „Industrial Future“ in Fahrt. Von 2003 bis 2004 lief sie als „Rhine Trader“, von 2004 bis 2005 als „UAL Europe“, 2005 als „Rijn Trader“, bis 2012 als „Christina Scan“ und bis 2014 wieder als „Rijn Trader“ im Management der Hermann Buss GmbH & Cie. KG, ehe sie zur „Tiona“ wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Highport Marina brennt
(Bild: Kimberly Noel)   Großbild klick!

Feuer zerstörte 17 Boote in Marina auf Lake Texoma
(20.07.17) Am 19.7. brach ein Feuer in der Highport Marina auf dem Lake Texoma aus, dem 17 Boote zum Opfer fielen. Die Feuerwehren aus Collinsville, Denison, Gunter, Locust, Preston und Sherman wurde gegen neun Uhr zum U Dock der Highport Marina alarmiert. 10 dort liegende Boote standen bei ihrem Eintreffen bereits in hellen Flammen, und es dauerte bis 15 Uhr, den Brand unter Kontrolle zu bringen und bis 16.30 Uhr, ihn zu löschen. Dabei war auch Personal des Texas State Fire Marshal’s Office sowie das North Texas Regional Airport — Perrin Field Fire Department im Einsatz.
Ein Arbeiter wurde verletzt, als das Feuer auf einem der Boote ausbrach. Insgesamt lagen 20 Boote in dem Bootsunterstand, der 22 Liegeplätze hat. Nur drei Boote konnten gerettet werden. Es gelang immerhin, ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Bootshäuser zu verhindern.
Der Brand entwickelte eine enorme Hitze. Mehrere Feuerwehrleute litten entsprechend an Überhitzung. Zwei Löschboote von Towboat U.S. versuchten vom Wasser her die Löscharbeiten zu unterstützten. Sie hatten Einsatzkräfte des Sherwood Shores Fire Department und der Preston Firefighters an Bord. Das U.S. Army Corps of Engineers legte Ölsperren aus, um eine Gewässerverschmutung zu verhindern.
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI schlepp Yacht in Hafen
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Yacht vor aufkommendem Sturm gerettet
(20.07.17) Die “R and J Welburn” der RNLI-Station Exmouth wurde am 18.7. um 10.08 Uhr alarmiert, nachdem eine 37 Fuß lange Yacht mit einer zweiköpfigen Crew an Bord 14 Meilen südlich von Seaton manövrierunfähig geworden war. Binnen einer Stunde erreichte das Rettungsboot der Shannon-Klasse das Boot, das bei kräftigem Ostwind und aufkommendem Sturm in rauer See driftete. Schnell wurde eine Schleppverbindung hergestellt und die Yacht nach Exmouth abgeschleppt.
An Bord befanden sich ein Mann und eine Frau, die auf der Reise von Poole nach Brixham gewesen war. Um 13.40 Uhr erreichte der Schleppzug die Exmouth Marina, und die “R and J Welburn“ war um 15 Uhr wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre in Lochaber nach Havarie außer Betrieb
(20.07.17) Der Service der Fähre “Maid of Glencgoul” der Corran Ferry in Lochaber musste am 15.7. auf unabsehbare Zeit eingestellt werden, nachdem die Fähre unweit des Slipps auf Felsen lief. Das Schiff war zwar nicht schwer beschädigt, musste aber vor einer Fahrtfreigabe gründlich untersucht werden. Die Havarie wurde durch ein Problem mit der Ruderanlage verursacht.
Für die Reparatur muss zunächst ein Ersatzteil konstruiert werden. Die Back-up-Fähre „Maid of Coul” ist derzeit auch nicht verfügbar. Die Corran Ferry vebindet die Gemeinden Ardgour, Morvern und Ardnamurchan durch einen Abschnitt des Loch Linnhe und wird von Anwohnern und Firmen in Mull genutzt, nachdem sie mit der Fähre Fishnish-Lochaline aufs Festland gekommen sind. Die Corran Ferry- und Fishnish-Lochaline-Services bieten auch Touristen eine Alternative zur Oban-Mull-Route.
Quelle:Tim Schwabedissen



Unglücksfrachter Mosvik verließ Kieler Hafen
(20.07.17) Am 19.7. um 18.30 Uhr konnte die Reise, die am 14.7. fast auf dem Grund der Kieler Förde geendet hatte, weitergehen. Diesmal ohne Umsteuerungsprobleme verließ der Unglücksfrachter „Mosvik“ den Liegeplatz 1 im Ostuferhafen und drehte in Richtung Holtenauer Schleusen ein. Auf Deck befanden sich die neu und stabil gestauten Reste der Holzladung, von denen etliche Tonnen am vergangenen Freitag eilends hatten geslippt werden müssen, nachdem ein technischer Fehler im Ballastsystem zu einer gefährlichen Schlagseite geführt hatten.
Zurück blieb ein möglicher Millionenschaden an dem von der „Mosvik“ am Abend des 17.7. beim Verholen im Hafen demolierten Schwimmpontons, der für die Abfertigung der Fähren der Reederei SCA eigens im Jahr 2013 gebaut worden war. Deren Abfertigung war zwar nicht beeinträchtigt, da sie auch über andere RoRo-Anleger im Hafen erfolgen kann. Doch die Struktur mit Ponton und Rampe war ebenso wie deren Befestigungseinrichtung beim Rammstoß durch die „Mosvik“ schwer beschädigt worden.
In der Folge war das Auslaufverbot für den Frachter verlängert worden, während eine eingehende Untersuchung der Schäden stattfand. Als das Schiff nun seine angeschrammte Nase gen Nord-Ostsee-Kanal drehte und Fahrt aufnahm, dürfte ein gewisses Aufatmen an der Förde zu spüren gewesen sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Komplexe Bergungsoperation vor Lugo dauert an
(20.07.17) Vor der Küste von Lugo dauerte die Bergung von Rotorblättern, die der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "BBC Ontario", 9611 BRZ (IMO-Nr.: 9312157), am 30.6. verloren hatte, an. Taucher, die von dem spanischen Offshore-Schlepper "SAR Gavia" (IMO-Nr.: 9525742) abstiegen, konnten bis zum 19.7. vier der Blätter sowie einen Transportkäfig lokalisieren. Sie wurden dann mit Bojen markiert und mit dem Hebegerät des Schleppers an die Wasseroberfläche gebracht.
Die mehr oder weniger schwer beschädigten Rotorblätter wurden dann in den Hafen von Celeiro geschleppt, wo sie am Kai im Wasser aufgereiht liegen. An der Bergungsoperation sind Taucher der Basis in Fene sowie die Rettungsboote "Salvamar Alioth" und "Salvamar Shaula" beteiligt. Die Bergungsarbeiten sind nicht unkompliziert – jedes der geborgenen Elemente ist 40 Meter lang und wiegt 10 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf aufgelegtem Frachter
(20.07.17) Am 18.7. gegen 23 Uhr brach auf dem unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufenden Frachter "Roksolana 2", 1698 BRZ (IMO-Nr.: 8874079), im Hafen von Novorossiysk ein Feuer aus. Die dreiköpfige Crew, die sich zur Instandhaltung an Bord befand, konnte sich unversehrt von Bord retten. Der Brand wurde um 23.0 Uhr gelöscht. Der Frachter lag bereits seit geraumer Zeit im Hafen von Novorossiysk, nachdem er auf einen Gerichtsbeschluss hin in die Kette gelegt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Opfer des Maredon-Unglücks gefunden
(20.07.17) Ein SAR-Team der südafrikanischen Polizei suchte auch am fünften Tag nach der Kenterung des Kutters “Maredon” nach dessen vermissten Crewmitgliedern. Am Abend des 18.7. wurde die Leiche eines 43-jährigen aus Jeffreys Bay von dem Kutter „Gambit“ im Meer treibend entdeckt. An der Suche beteiligte sich neben Freiwilligen auch ein Helikopter, und das Suchgebiet wurde auf die Küstenlinie in Ashton Bay and Paradise Beach, rund 30 Kilometer von Thyspunt, wo die „Maredon“ verunglückte, ausgedehnt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Polizeiboot verursachte kleine Ölverschmutzung
(20.07.17) Am Nachmittag des 19.7. erlitt ein Boot der Wasserschutzpolizei auf dem Rhein-Herne-Kanal einen technischen Defekt. Dadurch traten kleinere Mengen Öl und Schmierstoff in den Kanal aus. Zum Schutz der Umwelt wurde durch die Feuerwehr in Herne ein Ölschlängel um das Schiff ausgelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Turbolader-Schaden legte Fähre lahm
(20.07.17) Alle Abfahrten auf der Route Hofles-Geisnes-Lund mussten am 19.7. abgesagt werden, nachdem die norwegische Fähre "Olav Duun", 987 BRZ (IMO-Nr.: 9189328), am 19.7. auf dem Weg nach Hofles einen Turbolader-Schaden erlitten hatte. Dichte Rauchwolken stiegen danach aus dem Schiff auf, das mit reduzierter Fahrt den Hafen noch erreichte. Passagiere waren nicht gefährdet gewesen. Der Fährbetreiber FosenNamsos Sjø machte sich umgehend daran, einen neuen Turbolader zu beschaffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischer von brennendem Kutter ins Wasser gesprungen
(20.07.17) Am 20.7. um 2.45 Uhr brach auf einem Kutter im Laksefjord bei Henriksholmen ein Feuer aus. Der Skipper konnte noch einen Notruf absetzen, dann brach der Kontakt ab. Er musste auf der Flucht vor den Flammen mit angelegtem Überlebensanzug ins Wasser springen und von dort in eine Rettungsinsel klettern. Ein zum 330. Geschwader gehörender Seaking stieg vom Banak Airport in Lakselv auf.
Er erreichte die Unglücksstelle um 3.32 Uhr und zog den Mann an Bord. Da er das Unglück gut überstanden hatte, wurde er nach einem Check zu seinem Haus am Laksefjord gebracht. Ein Patroullienboot sollte die verlassene Rettungsinsel aufnehmen. Der Kutter stand in Vollbrand, schwamm aber noch.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barracuda vor dem Sandown Beach unter Wasser
(20.07.17) Das 36 Fuß lange Motorboot “Barracuda III” sank in der Nacht zum 20.7. vor Sandown Beach, nachdem es auf Grund getrieben und dann leckgeschlagen war. Die Bembridge Coastguard bereitete Aktionen vor, um das Boot zu bergen und zum Sundial Cafe an der Esplanade zu bringen. Die „Barracuda III“ war am Abend des 19.7. von Hayling in Richtung Sandown Bay ausgelaufen.
Dort warf die Crew Anker, der allerdings nicht im Grund hielt. Das Boot strandete und schlug leck. Mit der auflaufenden Flut lief es voll. Trümmer trieben auf See hinaus. Das Bembridge Coastguard Rescue Team wollte mit der Ebbe am Nachmittag eine Bergung versuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI-Boot über sechs Stunden mit gestrandeter Yacht befasst
(20.07.17) Am 18.7. um 17.52 Uhr alarmierte die Stornoway Coastguard das RNLI-Boot in Oban, nachdem eine Yacht mit einem Mann an Bord in Castle Bay am Südende der Isle of Kerrera gestrandet war. Das Rettungsboot war um 18.17 Uhr vor Ort und fand das Boot mit schwerer Schlagseite auf Grund liegend vor. Das Tochterboot wurde ausgesetzt, um die Lage zu sondieren. Da der Wasserpegel weiter fiel, wurde entschieden, die Yacht zu sichern und dann erst mit der nächsten Flut wieder zurückzukehren.
Die Seenotretter liefen zu ihrer Station zurück und stachen um 21.30 Uhr wieder in See, als der Wasserstand hoch genug schien. Mit dem Tochterboot wurde ein Seenotretter auf der Yacht abgesetzt, um dem Einhandsegler zu assistieren. Um 22.45 Uhr schwamm dessen Boot wieder auf und wurde nach Oban geschleppt. Hier lag es um 23.50 Uhr sicher an einer Mooring, und der Skipper ging an Land. Gegen Mitternacht war das RNLI-Boot auch wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht nach Feuer nach Brixham abgeschleppt
(20.07.17) Am 14.7. um 13.41 Uhr wurde die RNLI in Dart von der Solent Coastguard alarmiert, nachdem auf einer 10 Meter langen Segelyacht in der Lyme Bay ein Motorbrand entstanden war. Auch das Rettungsboot aus Torbay kam der Yacht, die 8,5 Meilen südöstlich von Brixham trieb, und ihrer zweiköpfigen Crew zu Hilfe. Ein Rettungsmann wurde an Bord abgesetzt.
Zu der Zeit war der Brand bereits gelöscht, doch die Yacht hatte keinen Antrieb mehr und konnte nicht in den Hafen zurückkommen. Um 14 Uhr trafen die Seenotretter aus Torbay ein und nahmen den Havaristen auf den Haken, um ihn nach Brixham zu schleppen. Das Boot aus Dart wurde aus dem Einsatz entlassen und war um 15.45 Uhr wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter "Heinrich Schepers"
(Bild: Juergen Braker)   Großbild klick!

Frachter blockiert Nord-Ostsee-Kanal
(19.07.17) Am 18.7. um 13.20 Uhr erlitt der unter Zypern-Flagge laufende Containerfrachter "Heinrich Schepers", 10318 BRZ (IMO-Nr.: 9584475), während des Transits des Nord-Ostsee-Kanals auf der Reise von Hamburg nach Kotka bei Kanalkilometer 28 Maschinenschaden und lief aus dem Ruder in die Böschung. Die Havarie ereignete sich einen Kilometer westlich der Grünentaler Hochbrücke. Durch eine Notankerung konnte ein harter Aufprall am Ufer gerade noch vermieden werden.
Das Schiff legte sich bei dem Manöver aber quer zum Fahrwasser, so dass der Kanal für den gesamten Schiffsverkehr gesperrt werden musste. Gegen 14.15 Uhr gelang es der Besatzung, die Maschine wieder zum Laufen zu bekommen. Dass Schiff konnte seine Reise ostwärts bis zur Weiche Fischerhütte fortsetzen und wartete dort dann auf das Eintreffen der Wasserschutzpolizei und erhielt im Lauf des Nachmittags die Genehmigung, die Reise bis Kiel fortzusetzen.
Um 21.30 Uhr machte die „Heinrich Schepers“ dort am Voith-Kai fest ein und setzte nach den notwendigen Untersuchungen am 19.7. gegen drei Uhr schließlich die Reise gen Finnland fort. Hier wurde sie nun am Morgen des 22.7. erwartet.
Am 21.5.2016 hatte die "Heinrich Schepers" gegen Mittag beim Verlassen des Hafens von St. Petersburg im Morskoy-Kanal bereits Maschinenausfall erlitten und war auf Grund gelaufen. Schlepper machten sie eine Stunde später wieder flott und brachten sie zur Untersuchung zurück in den Hafen. Noch am selben Abend konnte sie die Reise nach Bremerhaven wieder angehen.
Die “Heinrich Schepers” ist 151,74 Meter lang, 23,4 Meter breit, hat 7,6 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 13.031 Tonnen. Der 1.036-TEU-Frachter läuft für die HS Schifffahrts GmbH & Co. KG in Haren/Ems und wurde 2012 bei Sainty in Yangzhou erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker "Kriti Sea"
(Bild: Coastalsafety)   Großbild klick!

Tanker beim Transit der Dardanellen auf Grund gelaufen
(19.07.17) Der griechische Tanker "Kriti Sea", 28553 BRZ (IMO-Nr.: 9252400), lief nach einem technischen Schaden am Morgen des 18.7. während des Transits der Dardanellen vor Kap Nara bei Nagara Pt. auf Grund. Das unbeladene Schiff war am 2.7. aus Marsaxlokk ausgelaufen und sollte am 20.7. in Batumi eintreffen. Der Kapitän warf Anker und bat zunächst nicht um Hilfe.
Er hoffte, mit eigener Kraft wieder loszukommen. Dennoch schickte die Verkehrsleitzentrale den Schlepper "Kurtarma 4" (IMO-Nr.: 9335941) und den Seenotkreuzer "Kiyi Emniyeti 9" (MMSI-Nr.: 271010037) zur Unfallstelle. Am 19.7. saß der Havarist weiter auf Grund, nun waren neben dem Rettungsboot die beiden Schlepper „Kurtarma 1“ (IMO-Nr.: 9598581) und „Kurtarma 9“ (IMO-Nr.: 9598581) an der Unfallstelle. Im Laufe des Vormittags setzte sich der Havarist mit Kurs Sevketine wieder in Bewegung, eskortiert von der „Kurtama 4“.
Die „Kriti Sea“ ist 182,5 Meter lang, 32,2 Meter breit, hat 12,67 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 47.045 Tonnen. Sie läuft für die Avin International Ltd. in Athen und wurde 2002 in Onomichi als „Freja Ocean“ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht “Tiara” ausgbrannt
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Motoryacht nach Feuer bei Big Sable Point gesunken
(19.07.17) Die. Coast Guard Station Ludington wurde am 18.7. alarmiert, nachdem die 31 Fuß lange Motoryacht “Tiara” nahe Big Sable Point, Michigan, in Brand geriet. Ein als erstes zu Hilfe kommendes Schiff barg die fünfköpfige Crew des Bootes ab, das binnen kurzem in Vollbrand stand. Als ein Boot der Coast Guard eintraf, stand bereits eine weithin sichtbare Rauchwolke über der Motoryacht, aus der meterhohe Flammen loderten.
Eines der Crewmitglieder, das Atemprobleme hatte und möglicherweise unter einer Rauchvergiftung litt, wurde auf das Boot der Küstenwache übergesetzt und zur weiteren medizinischen Betreuung an Land transportiert. Ein Löschboot der Feuerwehr aus Ludington traf unterdessen an der Unglücksstelle ein. Die „Tiara“ brannte aber komplett aus und sank dann auf 75 Fuß Wassertiefe. Die Coast Guard Lake Michigan überwachte die Untergangsstelle anschließend.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht sank vor Granville
(19.07.17) Die 10 Meter lange Segelyacht „Avel Mor“ sank am 18.7. gegen 15 Uhr kurz vor Einlaufen in den Hafen von Granville unweit von Hérel, Granville. Sie war unter Segeln und wurde von einer Bö von rund 50 Knoten erfasst. Das Boot kenterte, es kam zu einem Wassereinbruch und nachfolgendem Untergang. Nur noch die Mastspitze ragte aus dem Wasser.
An Bord waren ein Ehepaar von 58 und 57 Jahren und seine 21-jährige Tochter, die im Wasser landeten. Ein Zollboot war als erstes vor Ort, konnte die Schiffbrüchigen aber nicht an Bord nehmen, weil die Bordwand sich als zu hoch erwies. Daraufhin sprang ein Crewmitglied über Bord und eskortierte die drei zum mehrere hundert Meter entfernten Strand von Hérel. Die Feuerwehr betreute sie, nachdem sie das Land erreicht hatten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “Matahari”
(Bild: Warren Lynam)   Großbild klick!

Matahari ein Totalverlust
(19.07.17) Der 15 Meter lange Kutter “Matahari” wurde am Nachmittag des 16.7. durch einen Durchlass in den Felsen der Küste von Mooloolaba zum Ufer gezogen, um eine Umweltgefahr abzuwenden. Die Pläne, ihn mit einem Schlepper zu bergen, mussten aufgegeben werden, nachdem Risse im Fiberglas-Rumpf aufgetreten waren und das Schiff vollgelaufen war. Am 19.7. half Eigner Jason Simpson der Crew, die es auf dem Strand entlud und Ausrüstung von Bord holte.
Der Kutter ist ein Totalverlust und sollte in den kommenden Tagen vor Ort zerlegt und mit einem Kran abtransportiert werden. Die Ursache des Schiffbruchs war, dass ein 19-jähriges Crewmitglied am Ruder eingeschlafen war. Der Skipper hatte den Autopiloten zuvor eingeschaltet und machte eine Pause. Doch dann landete der Kutter direkt auf dem Strand der Sunshine Coast und lief mit rund 20 Knoten auf.
Erst fünf Stunden später erlaubte der fallende Wasserpegel, die zwei Fischer und eine mitfahrende Frau von Bord zu holen. Zuvor hatte der Kutter zu stark gearbeitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Oops - she did it again - Mosvik erneut im Kieler Hafen havariert
(19.07.17) Zu einem echten Problembären entwickelt sich der in der vergangenen Woche wegen technischer Probleme beim Ballastwasserpumpen fast auf der Kieler Woche gekenterten Frachter „Mosvik“. Am 17.7. kam es zu einem erneuten Zwischenfall: Er kollidierte im Ostuferhafen vermutlich wegen eines weiteren technischen Defektes mit einer RoRo-Rampe.
Gegen 19:00 Uhr sollte die Decksladung des Frachters neu positioniert werden. Da der Kran am bisherigen Liegeplatz dazu nicht geeignet war, sollte das Schiff mit eigenem Antrieb von seinem Liegeplatz 4 auf die andere Seite des Hafenbeckens zu Liegeplatz 1 verlegen. Nachdem der Frachter dort ankam, versuchte der Kapitän die Vorwärtsfahrt zu reduzieren, indem er die Maschine rückwärts laufen lassen wollte.
Vermutlich wegen eines erneuten technischen Defektes gelang der Umschaltvorgang aber nicht. Das Schiff lief deshalb mit ca. 1,5 bis 2 Knoten Fahrt gegen eine Laderampe. Es entstand ein erheblicher Sachschaden, der möglicherweise Millionenhöhe erreicht.
Sowohl Struktur wie auch Befestigung des Pontons wurden heftig in Mitleidenschaft gezogen. Die dort verkehrenden SCA-Frachter müssen deshalb vorerst einen anderen Liegeplatz nutzen. Das Auslaufverbot für die „Mosvik“ verlängerte sich auf unbestimmte Zeit. Immerhin scheint inzwischen alles Treibholz aus der Kieler Förde entfernt worden zu sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall auf der Weser
(19.07.17) Der britische Containerfrachter „Ever Lissome“, 99946 BRZ (IMO-Nr.: 9629079) erlitt am 9.7. gegen 23 Uhr kurz nach dem Auslaufen aus Bremerhaven auf der Weser einen Maschinenschaden bei Tonne 39. Das Schiff warf bei Tonne 39 Anker und wurde dann von zwei Schleppern auf Position gehalten, ehe es nach einer Reparatur nach Le Havre weiterging. Hier traf das Schiff am 11.7. ein und machte sich am 12.7. auf die Weiterreise über den Atlantik nach New York, wo es am 19.7. eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kurzschluss führte zu Feuer
(19.07.17) Auf dem russischen Ölskimmer “Sudoremntnik”, 323 tdw (IMO-Nr.: 8726650) brach am 18.7. gegen neun Uhr in einem der Tanks des Schiffes ein Feuer aus. Es lag zu der Zeit im Hafen von Petropavlovsk in Kamtschatka. Der Unfall ereignete sich bei Tankreinigungsarbeiten, als eine Pumpe einen Kurzschluss hatte und sich Gas entzündete.
Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr und mehrere Löschfahrzeuge wurden zur Brandbekämpfung gerufen und konnten das Feuer löschen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter lief auf St. Mary’s River auf Grund
(19.07.17) Der kanadische Bulkcarrier "CSL Laurentien", 24024 BRZ (IMO-Nr.: 7423108), lief am Morgen des 18.7. auf Grund, als er gerade den Hafen von Sault Ste. Marie, Ontario, verlassen hatte und auf dem St. Mary's River flussabwärts zum Lake Superior lief. Mehrere Stunden später gelang es zwei Schleppern, den Havaristen wieder flottzumachen. Er wurde zu einem Ankerplatz in der Mündung des St. Mary's River gebracht, wo die notwendigen Inspektionen stattfanden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Pax drohte in Arnheim zu sinken
(19.07.17) Die „Pax“ der Freiwilligenorganisation Zeekadetkorps Willem Ruys aus Oosterbeek erlitt am Abend des 18.7. am Rheinkai in Arnheim Wassereinbruch. Das Wasser stand einen bis 1,5 Meter hoch, sodass das Schiff zu sinken drohte. Die Feuerwehr konnte es aber noch rechtzeitig auspumpen und das Leck abdichten.
Um 212.20 Uhr war der Einsatz beendet. Wie hoch der Schaden war, musste noch untersucht werden. Das Schiff liegt normalerweise in Oosterbeek, musste aber wegen des niedrigen Wasserstands verlegt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsboot kam Rettungsboot zu Hilfe
(19.07.17) Am Abend des 17.7. wurde das NSSR-Rettungsboot "Eivind Eckbo".zu Hilfe gerufen, nachdem ein Angelboot vor Kaldnes in Tønsberg auf Grund gelaufen war. Doch das Wasser an der Unglücksstelle war so flach, dass die Rettungsmänner fürchteten, Sand in die Wasserdüsen ihres Bootes bekommen zu haben. Deshalb riefen sie das Rettungsboot „Stormbull” aus Stavern herbei, das einen Taucher an Bord hatte.
Dieser stieg ab und untersuchte den Antrieb der „Eivind Eckbo“, fand ihn aber entgegen der Befürchtungen unbeschadet vor. Danach nahm das größere Boot den Kutter selbst in Schlepp.
Quelle:Tim Schwabedissen



Eventide in Bremerton geborgen
(19.07.17) Die 80 Fuß lange Motoryacht “Eventide”, die am 8.7. in der Bremerton Marina gesunken war, wurde am Abend des 17.7. von Global Diving and Salvage geborgen. Ein Kran hob das Wrack aus 50 Fuß Wassertiefe und setzte es auf einer Barge ab. Die gesamte Operation dauerte 15 Stunden und war um 22 Uhr beendet.
Das Wrack wurde dann zum Duwamish Waterway abtransportiert, es sollte nun verschrottet werden. Die Bergungskosten betrugen rund 200,000 Dollar. Ein schadhafter Wassereinlass am Bug wurde als Auslöser des Untergangs gefunden.
Die 1942 für die Küstenwache erbaute “Eventide” war vor einigen Monaten in der Marina aufgegeben worden. Der Eigner stoppte die Zahlung von Liegeplatzgebühren und kündigte die Versicherung. Die Hafenbehörde wollte das Schiff beschlagnahmen und versteigern, doch zuvor ging es unter. 10 Gallonen Diesel liefen dabei ins Sinclair Inlet. Die Coast Guard und das Department of Ecology pumpten danach die Tanks der “Eventide” aus, Hafenarbeiter legten Ölsperren aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neun Fischer von brennendem Kutter gerettet
(19.07.17) Die indische Coast Guard rettete am Abend des 17.7. neun Fischer eines Kutters aus Pachivalliamman, der nahe Mypadu Beach im Nellore Distrikt in Brand geraten war. Um 19.30 Uhr fing sie einen Notruf auf, dass das Schiff bei Mayapadu Beach in Flammen stünde. Das Patroullienboot “C-423” sowie die „Abheek” wurden zu der Position geschickt. Es gelang, gemeinsam mit einem anderen Kutter die Crew in Sicherheit zu bringen.
Die Rettungsaktion wurde durch raue See beeinträchtigt. Es gelang zwar, den Brand zu löschen, doch das schwer beschädigte Schiff sank. Eine explodierte Gasflasche hatte zu dem Unglück geführt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ehemaliger Lotsenkutter abgeschleppt
(19.07.17) der 45 Fuß lange ehemalige Lotsenkutter “Mischief” wurde am 18.7. rund sieben Meilen vor der Küste von Devon manövrierunfähig, nachdem um 11.45 Uhr der Propellerschaft gebrochen war. Die Ilfracombe RNLI wurde alarmiert, und das Rettungsboot “The Barry and Peggy High Foundation” lief bei 5-6 Beaufort Wind aus östlichen Richtungen aus, um das Schiff auf den Haken zu nehmen. Es wurde samt seiner fünfköpfigen Crew nach Ilfracombe abgeschleppt, wo es repariert werden sollte. Um 14.20 Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack gestrandeter Luxusyacht geräumt
(19.07.17) Die Berger von Koole-Mammoet haben am 11.7. die letzten Reste der gestrandeten Luxusyacht "Elsa" in der Ladder Bay auf Saba geräumt. Koole-Mammoet war von Rijkswaterstaat mit der Beseitigung des im März gestrandeten Schiffes beauftragt worden. In der vergangenen Woche wurden auf dem Meeresgrund und am Strand liegende Trümmer beseitigt.
Am 15.7. inspizierte die Saba Conservation Foundation (SCF) die Strandungsstelle, dann wurde der Ladder Bay Trail wieder freigegeben, und die Taucherbojen, die eingezogen worden waren, konnten wieder ausgelegt werden. Die Public Entity Saba dankte Rijkswaterstaat, Koole-Mammoet, SCF, dem Harbour Office, örtlichen Fischern und anderen Helfern für ihren Einsatz nach der Strandung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Montauk geborgen
(19.07.17) Der 73 Jahre alte Kutter “Sylvia S” wurde am 17.7. an seinem Liegeplatz an einer Pier im East Hampton Town Dock in Montauk an Land gezogen. Seit zwei Wochen war Wasser in den Kutter eingedrungen, sodass er langsam abgesackt war. Die Bergung durch Gone Fishing Marina kostete rund 15,000 Dollar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Großyacht brennt
(Bild: Heli Securite)   Großbild klick!

Luxusyacht ging bei St. Tropez in Flammen auf
(18.07.17) Auf einer rund 20 Meter langen, belgischen Luxusyacht brach in St Tropez am 17.7. gegen 18.30 Uhr ein Feuer aus. Dichte Rauchentwicklung war vom Plage de Pampelonne aus sichtbar. Von der SNSM-Station Saint-Tropez lief ein Rettungsboot zu der Yacht, die in Tamaris, zwischen Moorea und L‘Eden, lag. Das Boot wurde binnen kurzem vollständig von den Flammen erfasst. Ein Hubschrauber der Héli Securité überwachte die Unglücksstelle aus der Luft.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter im Kalmarsund gestrandet
(18.07.17) Am Abend des 17.7. gegen 20 Uhr lief ein Kutter im Kalmarsund auf Grund und erlitt einen Wassereinbruch. Die Seenotrettungsgesellschaft in Kalmar wurde wenig später von der zweiköpfigen Crew alarmiert. Der Havarist saß südlich der Öland-Brücke fest, und es lief Treibstoff aus.
Der Kutter wurde freigeschleppt und in den neuen Hafen in Kalmar geschleppt. Hier hob der Kalmar Rescue Service das Fahrzeug aus dem Wasser, um den drohenden Untergang abzuwenden. Um 22.45 war die Gefahr des Sinkens und einer Ölverschmutzung abgewendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Im Schlepp der DGzRS
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!

Familie im Greifswalder Bodden aus Seenot gerettet
(18.07.17) Bei einem Bootstörn ist eine Familie aus Dänemark auf dem Greifswalder Bodden am 17.7. in Seenot geraten. Das Boot war auf einer steinigen Untiefe aufgelaufen und leckgeschlagen. Das Wasser stand innerhalb kürzester Zeit einen halben Meter hoch im Schiffsinnern. Die Seenotretter baten zunächst das in der Nähe befindliche Gewässerüberwachungsschiff "Strelasund" um Hilfe, das aber aufgrund des größeren Tiefganges nicht an das Motorboot heranfahren konnte.
Zunächst wurden die Mutter, die fünfjährige Tochter und der achtjährige Sohn mit dem Tochterboot des Seenotkreuzers "Eugen" abgeborgen. Der Vater blieb an Bord und navigierte sein Boot mit Hilfe der Seenotretter wieder von der Untiefe herunter. Am Haken des Seenotkreuzers erreichte sein Schiff nach zweistündiger Fahrt den Hafen von Kröslin.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre demolierte Sportboote in Patras
(18.07.17) Die griechische Fähre "Nikolaos A", 494 BRZ (IMO-Nr.: 8652861), riss sich in der Nacht zum 16.7. von ihrem Liegeplatz im Rio Portin-Hafen in Patras los und ging auf Drift. Sie trieb mit ins Wasser herabhängender Bugrampe rund 500 Meter weit durch den Hafen, ehe sie unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Bis dahin hatte sie allerdings bereits 15 Boote demoliert, die sich auf ihrem Weg befunden hatten. Einige wurden aufs Ufer gedrückt, zwei sanken, etliche mehr erlitten Schäden. Schuld an dem Zwischenfall war starker Wind.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter "Kea Trader"
(Bild: Heliocean)   Großbild klick!

Bergung der Kea Trader wird langwierige Angelegenheit
(18.07.17) Die rund 750 Tonnen Schweröl, die der unter Malta Flagge laufende Containerfrachter "Kea Trader", 25145 BRZ (IMO-Nr.: 9701281), der vor einer knappen Woche auf dem Durand Reef strandete, an Bord hat, sollen geleichtert werden. Die Lomar Shipping hat dazu den Schlepper "Marcel-Viratelle" von Reviso gechartert, der am 17.7. vor Ort eintraf. Er hatte eine Barge auf dem Haken, die mit Ölbekämpfungsausrüstung der Marine beladen war.
Bereits am 15.7. waren 25 Tonnen Bergungsausrüstung mit einem Flugzeug in Tontouta eingetroffen, die per Hubschrauber und der Barge zur Strandungsstelle zu transportieren waren. Ein weiteres Flugzeug mit Ausrüstung wurde am 20.7. aus Singapur erwartet. Zwei Experten von CEPPO machten sich aus Frankreich auf den Weg.
Die "Louis-Hénin" der Pacific ODE Group, unternahm hydrographische Untersuchungen an der Strandungsposition. Am 18.7. wurde die "D'Entrecasteaux" vor Ort erwartet. Die Bergung dürfte Wochen, wenn nicht Monate dauern.
Die Crew war weiter an Bord und seit dem 13.7. verstärkt durch ein Interventionsteam aus militärischen und zivilen Experten, die ein Puma-Helikopter an Bord gebracht hatte, gefolgt am 14.7. von Bergern der Ardent Oceania Salvage, die Ölleichterung und Bergung durchführen soll.
An Bord des brandneuen Frachters waren mehrere hundert Container, 130 davon für Kaledonien bestimmt und u.a. mit Frischwaren, Gefriergut, Medikamenten für Medipôle, Fahrzeugen, Spielzeug beladen. Der Ausfall wird auch Auswirkungen auf die lokale Ökonomie haben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Tanker vor jemenitischer Küste
(18.07.17) In den Aufbauten des Tankers "Sea Dragon", der auf der Reede von Brega in Aden vor Anker lag, brach am 16.7. ein Feuer aus. Die Crew wurde mit anderen Fahrzeugen von Bord evakuiert. Der Tanker gehört einem örtlichen Geschäftsmann, der das Monopol für die Ölversorgung von Aden innehat. Eine Brandbekämpfung fand nicht statt. Der Tanker war in Ballast, als das Feuer entstand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Russische Crew vor Vasilikos von Yacht gerettet
(18.07.17) Drei Russen wurden am Abend des 17.7. von der Yacht "Ayia Fotini" gerettet, die vier Meilen vor Vasilikos Wassereinbruch erlitten hatte und in akuter Sinkgefahr war. Das JRCC fing um 19 Uhr einen Mayday-Ruf auf, aktivierte einen Rettungsplan und schickte ein Speedboot zu der Position. Die Segler wurden abgeborgen und zur Marinebasis Evangelos Florakis gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierte Motoryacht nach Kake abgeschleppt
(18.07.17) Die Coast Guard Juneau schickte am 16.7. das Patroullienboot “John McCormick” und die „Kake SAR“ zur Assistenz der Crew der 36 Fuß langen Motoryacht „Viking Queen“. Diese war in der Elena Bay, 50 Meilen südwestlich von Kake, manövrierunfähig geworden. Über VHF meldete die vierköpfige Crew, dass sie Anker geworfen und Überlebensanzüge angelegt hätte.
Die „John McCormick” setzte nach Erreichen des Havaristen zunächst ein Boot aus, das die “Viking Queen” zunächst in tieferes Wasser zog. Dann wurde die Schlepptrosse auf “John McCormick” übergeben. Später über nahm die „Kake SAR” für den Transit nach Kake. Vor Ort waren 11,5 Meilen Windgeschwindigkeit und zwei Fuß hoher Seegang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Finale jüngster Brand einer Serie von Bootsbränden in Vineyard
(18.07.17) Nach der Rettung ihrer fünfköpfigen Crew wurde das ausgebrannte Wrack der 32 Fuß langen Motoryacht “Finale” von Tow Boat US Falmouth auf dem Lake Tashmoo abgeschleppt und am Morgen des 17.7. auf eine Barge der RM Packer Co. gehoben. Auf Deck der Barge wurde es zum Terminal der Firma gebracht und an Land gehoben, wo auch die Wracks zweier zuvor ausgebrannter Boote, die „Stinger“ und „Sundowner“, lagerten. Das in Falmouth beheimatete Boot war 18 Meilen südlich von Nomans Land am 16.7. gegen 10 Uhr in Flammen aufgegangen.
Von der Coastguard Station Menemsha war ein 47-Fuß-Boot ausgelaufen, das die Schiffbrüchigen, die bereits von einem anderen Boot unversehrt gerettet worden waren, zurück nach Woods Hole brachte. Das Feuer auf der „Finale” ist das jüngste Unglück in einer Reihe von Feuern auf Booten in Vineyard und Umgebung. Die “Governor” geriet am 2.6. am Terminal der Steamship Authority in Vineyard Haven in Brand, die “Witch of Endor” am 6.6. an ihrer Mooring in Vineyard Haven Harbor, die “Charlotte Anne” am 23.6. an der Lake Tashmoo Pier, die “Stinger” und “Sundowner” am 5.7. im Päckchen im Lagoon Pond.
Die Reste der “Sundowner” fingen am 12.7. erneut Feuer, als sie zur Untersuchung am R.M. Packer Co. Terminal lagen, und die “Best Revenge 5” geriet am 11.7. in Falmouth Harbor in Brand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Bulkcarrier in Hakodate
(18.07.17) Am Nachmittag des 17.6. brach auf dem unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier "Pacific Cypress", 23273 BRZ (IMO-Nr.: 9605097), der im Hafen von Hakodate, Hokkaido, festgemacht war, ein Feuer aus. Die philippinische Crew wurde von Bord evakuiert. Die Feuerwehr konnte den Brand bis zum Morgen des 18.7. löschen. Die Höhe des Schadens war noch unbekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Propellerblockade bei Bäreninsel binnen einer Stunde gelöst
(18.07.17) Der norwegische Trawler "Stangnestind - F-12 TN", 108 BRZ (IMO-Nr.: 8850425), wurde am 17.7. in der Barentssee unweit von Bjørnøya manövrierunfähig. Sein Netz war ihm in den Propeller geraten und hatte ihn blockiert. Das Schiff bat um Assistenz der norwegischen Coastguard. Diese schickte das Patroullienboot "Andenes" zu Hilfe.
Taucher gingen ins Wasser und konnten den Antrieb binnen einer Stunde wieder freibekommen. Dann konnte die „Stangnestind“ ihre Fangreise fortsetzen. Das 24 Meter lane Schiff war am 2.7. aus Honningsvåg ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segler trieben acht Stunden in arktischen Gewässern
(18.07.17) Zwei Menschen wurden am 14.7. gerettet, nachdem sie mit ihrer Jolle über acht Stunden in der Disko Bay getrieben hatten. Sie waren am Morgen aus Aasiaat ausgelaufen und funkten später eine Pan-Pan-Meldung, die von Aasiaat Radio weiter verbreitet und am Vormittag zur einer SAR-Operation hochgestuft wurde, nachdem es nicht gelang, Kontakt mit den Seglern zu bekommen.
Gegen 13 Uhr übernahm das Arctic Command die Koordination der Suche. In dem Seegebiet befanden sich ein deutsches Forschungsschiff und eine amerikanische Yacht sowie das Inspektionsschiffe„Tulugaq“, ein S-61-Helikopter, der Polizeihubschrauber „Sisak IV“ und ein Lynx-Helikopter des Inspektionsschiffes “Vædderen” sowie private Fahrzeuge.
Eines von diesen meldete um 16:34 Uhr dem Arctic Command, das vermisste Boot gefunden zu haben. Die Segler waren unterkühlt, aber ansonsten wohlbehalten, nachdem sie über acht Stunden ohne Kraftstoff und einer ausgefallenen Batterie für das Funkgerät in der See getrieben waren. Sie wurden von der „Sisak IV“ an Bord genommen und samt ihres Bootes an Land gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht in Prince Rupert von Feuer zerstört
(18.07.17) Ein Feuerball stieg am Morgen des 17.7. aus der Motoryacht „Striker III“ aus Prince Rupert auf, die im Prince Rupert Rowing and Yacht Club vertäut war. Das Prince Rupert Fire Department wurde um kurz vor fünf Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr stieg dichter Rauch auf, wenig später brachen Flammen aus dem Schiff.
Es erschien entsprechend zu riskant, zur Brandbekämpfung ins Schiffsinnere vorzudringen. Das Wrack der Yacht wurde zur anderen Seite der Insel geschleppt, wo man sie ausbrennen ließ. Auch die kanadische Coast Guard und ein Patroullienboot der Prince Rupert Port Authority waren vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Anwohner von Barra de Navidad sorgen sich um Öl der Los Llanitos
(Datum) Seit nunmehr bald 21 Monaten sitzt der mexikanische Bulkcarrier "Los Llanitos", 38105 BRZ (IMO-Nr.: 9045912), in Punta Graham auf Grund. Gewaltige Löcher klaffen inzwischen in den Laderäumen an Backbordseite, die von den unablässig heranbrandenden Wellen geschlagen wurden. Das Achterschiff ist abgeknickt und nach hinten weggesackt, Ladeluken liegen verschoben auf dem Oberdeck. Die zunehmend geschwächte Struktur des Wracks bereitet den Anwohnern der Stadt Barra de Navidad in Jalisco zunehmend Sorgen.
Jederzeit könnte das angeschlagene Schiff vollends auseinanderbrechen und möglicherweise dann auslaufendes Öl das Ökosystem, die Fischerei und den Tourismus gefährden. Die Strandungsstelle befindet sich nur 16 Kilometer von Barra de Navidad, einem der beliebtesten Touristengebiete an der Küste von Jalisco, entfernt.
Die mexikanische Umweltbehörde PROFEPA hatte am 11.7. die sofortige Errichtung einer Ölsperre und das Einbringen ölabsorbierender Mittel empfohlen, nachdem bei einer Kontrolle neuerliche Ölaustritte festgestellt worden waren. Die dafür zuständige Firma Marine Solutions hat aber bis zum 17.7. noch nichts unternommen.
Der Frachter war am 23.10.2015 im Hurrikan Patricia auf die Felsen geworfen worden. Bei der späteren Beseitigung des Öls an Bord waren offenbar Reste in den Tanks zurückgeblieben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zukunft der Matahari ungewiss
(18.07.17) Der 15 Meter lange, australische Krabbenkutter “Matahari” strandete am 15.7. in Mooloolaba an der Sunshine Coast. Seitdem überlegten die Versicherung, der Eigner Jason Simpson und die mit der Bergung beauftragte Claytons Towing, ob das 40-Tonnen-Schiff intakt auf einem Truck abtransportiert oder auf dem Strand abgebrochen werden sollte. In mehreren Meetings wurde noch kein Ergebnis darüber erzielt, da es versicherungsseitig noch Klärungsbedarf gab.
Die Option, das Schiff auf See zurückzuziehen, wurde als zu riskant eingeschätzt. Zunächst müssten zuvor die Schäden am Rumpf untersucht werden. Inzwischen traten Risse darin auf, durch die Wasser eindrang. Die Stromversorgung an Bord fiel danach aus. Seit ihrer Strandung hat die auf der Seite liegende “Matahari” auch viele Schaulustige angezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach vermissten Fischern in St. Francis geht weiter
(18.07.17) Die Suche nach den weiter vermissten acht Crewmitgliedern des südafrikanischen Tintenfischfängers “Maredon” wurden am 17.7. um 12.30 Uhr in Cape St Francis wieder aufgenommen, nachdem sich die Rettungsteams etwas erholt und versorgt hatten. Beteiligt waren die Polizei, das NSRI, die SA National Defence Force‚ die SA Navy und örtliche Einsatzkräfte. Die Suche wurde einen Kilometer weit in jeder Richtung vom Wrack durchgeführt, wo sich auch die meisten angetriebenen Trümmer befanden.
Vor Ort waren rund 30 Knoten Wind, was den Einsatz des SANDR-Helikopters erschwerte, der unter diesen Umständen nicht langsam genug fliegen kann, wie es für die Suche vonnöten wäre. Die Chance, noch Überlebende zu finden, sanken aber mit jeder Stunde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Containerfrachter "Containerships VI"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Brunsbüttel: Frachter trieb nach Blackout im Binnenhafen
(17.07.17) Auf der Reise von Rotterdam nach Helsinki erlitt der deutsche Containerfrachter "Containerships VI", 9953 BRZ (IMO-Nr.: 9188518), kurz nach dem Verlassen der Brunsbütteler Schleusen im Binnenhafen des Nord-Ostsee-Kanals am 15.07.17 um 13.10 Uhr einen Blackout. Das Schiff trieb im Binnenhafen und wurde dann vom Schlepper "Luchs" zu den Marinedalben Nord in Brunsbüttel gezogen.
Dort blieb der Havarist bis 18.15 Uhr, dann kamen die beiden Schlepper „Wal" und "Wolf" und
"Containerships VI" an den Marinedalben Nord
(Bild: Lutz Schleich)   Großbild klick!
zogen ihn Richtung Kiel. Hier traf der Schleppzug am 16.7. um 3.40 Uhr in der Schleuse Holtenau ein. Während des Transits gelang es der Crew offenbar, den Schaden zu beheben, denn anders als geplant warf der Frachter nicht Anker auf Holtenau-Reede, sondern warf die Schlepper nach Passieren der Schleuse los und setzte die Reise gen Osten fort. Am 17.7. um 17 Uhr wurde er nun in Helsinki erwartet.
Bereits am 24.11.2012 war die „Containerships 6" in eine Havarie in Brunsbüttel verwickelt, als sie mit der neuen Nordschleuse des Nord-Ostsee-Kanals kollidierte. Sie befand sich an jenem Tag auf der Reise von Terneuzen nach Riga. Die Havarie ereignete sich in dichtem Nebel.
Die Containerships 6“ ist 154,98 Meter lang, 21,7 Meter breit, hat 8,9 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 13.520 Tonnen. Sie läuft für die Wegener Bereederungs GmbH & Co. KG in Jork und wurde 1999 auf der J.J. Sietas KG Schiffswerft GmbH & Co. in Hamburg-Neuenfelde als Atria“ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen
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Tintenfischfänger “Maredon” kieloben in der Brandung
(Bild: NSRI)   Großbild klick!

Dramatische Rettungsaktion nach Schiffbruch vor St. Francis
(17.07.16) Die NSRI wurde am 16.7. alarmiert, nachdem der südafrikanische Tintenfischfänger “Maredon” am frühen Morgen des 16.7. unweit der St Francis Bay gekentert war. Um 3.30 Uhr verständigte das MRCC die NSRI St Francis Bay, dass Notsignale von dem Kutter „Silver Eagle“ vor Thyspoin gesichtet worden waren. Seine Crew informierte die Telkom Maritime Radio Services und das MRCC.
Dieses fing auch das Signal des EPIRB auf und empfing weitere Meldungen über Notraketen. Die beiden Kutter „Silver Eagle“ und „Megalodon“ wurden zur der Position gescickt. Die „Megalodon“
Heli über der “Maredon”
(Bild: NSRI)   Großbild klick!
sichtete dann die gekenterte „Maredon“, die „Silver Eagle“ entdeckte eine Rettungsinsel.
Diese war aber zu dicht an die Felsen der Bucht herangetrieben worden, als dass sie sie hätte erreichen können. Dann meldete die „Megalodon“, einen Überlebenden gerettet zu haben. Von der NSRI-Station lief die „Spirit of St. Francis II“ in die sechs Meter hohe Brandung aus, die ein Weestwind von 50 Knoten aufgebaut hatte.
Die „Maredon“ hatte insgesamt 16 Mann an Bord gehabt. Die SA Police Services, Krankendienste, Sicherheitsfirmen, Personal der NSRI-Stationen Jeffreys Bay und Oyster Bay, die EC Government Health EMS, eine Tauchereinheit der Polizei und das ASR-Team der NSRI Port Elizabeth an Bord eines BK-117-Hubschraubers des 15. Luftgeschwaders der Air Force beteiligten sich an der Rettungsaktion.
Der Überlebende wurde von der „Megalodon” auf die “Spirit of St Francis II” übergeben und zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Die Sucheinheiten fanden am Strand bei den Sunset Rocks fünf weitere Schiffbrüchige und einen Toten. Dieser wurde den Forensic Pathology Services übergeben.
Das Wrack der “Maredon” wurde ebenfalls bei den Sunset Rocks kieloben in der meterhohen Brandung entdeckt, doch bei Hochwasser waren die Seen, die über den Rumpf gingen, zu hoch, um Rettern einen Zugang zu erlauben. Als die Wellen das Wrack einige Male umherrollten, wurde ein Mann beobachtet, der aus dem Rumpf kletterte.
Rettungsschwimmer der NSRI kämpften sich zum Schiff durch und retteten ihn. Er wurde von einem Helikopter des SAAF 15 Squadron ins Krankenhaus geflogen. Die Suche nach den acht noch vermissten Fischern dauerte an. Polizeitaucher waren später in der Lage, den Rumpf des Wracks aufzuschweißen, fanden im Innern aber keine weiteren Schiffbrüchigen an.
Quelle:Tim Schwabedissen
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„Rose of the Shires” schleppt den Havaristen
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Verhinderte Fischer setzten ihr Boot bei Southerndown auf Grund
(17.07.17) Am 15.7. um 19:02 Uhr alarmierte die britische Coastguard Agency die Freiwilligenstation der RNLI Porthcawl, weil ein kleines Boot Motorprobleme erlitten hatte. Weil es nicht gegen die Tidenströmung ankam, entschied die zweiköpfige Crew, es bei Southerndown auf Strand zu setzen. Beide Rettungsboote aus Porthcawl liefen mit sieben Mann an Bord zur Hilfeleistung aus.
Sie fanden das Sportboot auf dem Strand sitzend vor. Nach Diskussionen zwischen der Rettungsbootscrew und der Llantwit Major Coastguard Unit, die ebenalls vor Ort war, wurde entschieden, das Fischerboot abzuschleppen. Mit dem für flaches Wasser geeigneten Rettungsboot “Jean Ryall” wurde eine Schleppleine zur größeren „Rose of the Shires“ ausgefahren, an der das Boot in tieferes Wasser gezogen werden konnte.
Starker Regen und Nebel mit Sichtweiten von iener Viertelmeile in Verbindung mit sieben Beaufort Wind machten die Bergungsaktion zu einer Herausforderung. Die Seenotretter mussten sich durch hohe Brandung von bis zu sechs Fuß Höhe arbeiten. Als die „Rose of the Shires” den Havaristen nach Porthcawl abschleppte, brach die Schleppleine in rauer See zweimal vor Ogmore.
Die beiden Bootsfahrer waren aus Cardiff gekommen und wollten im Bristol Channel fischen, bevor es über Nacht in die Porthcawl Marina gehen sollte. Als das Wetter so schlecht wurde, dass sie die Kontrolle verloren, hatten sie aus Sicherheitsgründen entschieden, auf den Strand zu laufen. Die Llantwit Coastguard Unit transportierte die beiden auf dem Landweg nach Porthcawl, wo es an der örtlichen Marina ein Wiedersehen mit ihrem Boot gab.
Quelle:Tim Schwabedissen
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Kutter “Western Skies“ gesunken
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Gesunkener Kutter in Warrenton Marina verliert Öl
(17.07.16) Die US Coast Guard wurde am 16.7. um 5.30 Uhr zur Warrenton Marina unweit der Mündung des Columbia River, Oregon, alarmiert, nachdem der 43 Fuß lange Kutter “Western Skies“ dort gesunken war und Öl auszulaufen begann. Nur noch die Masten und der obere Teil des Ruderhauses ragten aus dem Wasser. Personen hatten sich beim Untergang nicht an Bord befunden.
Die Incident Management Division der Coast Guard Columbia River stellte aus dem Oil Spill Liability Trust Fund 40,000 Dollar zur Ölbeseitigung zur Verfügung. Die Global Diving and Salvage wurde mit den Reinigungsarbeiten beauftragt. Personal der Warrenton Marina hatte bereits Ölsperren um das Wrack ausgebracht, um den auslaufenden Dieselkraftstoff aufzufangen.
Wieviel Öl sich in den Tanks der „Western Skies“ befand, als sie sank, war unbekannt. Versuche, den Eigner des Kutters zu kontaktieren, schlugen bislang fehl.
Quelle:Tim Schwabedissen
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Fünf Personen von kieloben treibendem Boot gerettet
(17.07.17) Die US Coast Guard rettete am 15.7. fünf Personen von einem gekenterten Sportboot drei Meilen westlich des Alligator Reef Light. Um 14.22 Uhr wurde die Coast Guard Key West alarmiert, dass ein Boot Wassereinbruch erlitten habe. Ein 33-Fuß-Boot lief von der Coast Guard Station Islamorada aus und war um 14.30 Uhr vor Ort.
Es barg alle fünf Personen von dem inzwischen gekenterten und kieloben im Wasser treibenden Boot ab, die dann Crews der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission übergeben wurden. Sie hatten den Schiffbruch ohne weiteren Schaden überstanden. Der Eigner wollte sein Boot nun bergen lassen.
Quelle:Tim Schwabedissen
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Trawler in stürmischer See auf den Haken genommen
(17.07.17) Der norwegische Trawler "Klondyke", 235 BRZ (IMO-Nr.: 8331821), bekam am 16.7. vor Oseberg ein Netz in seinen Propeller und wurde in stürmischer See manövrierunfähig. Die norwegische Coastguard wurde um Assistenz gebeten und entsandte das Patroullienboot "Bergen". Diesem gelang es trotz der widrigen Wetterbedingungen, den Havaristen auf den Haken zu nehmen und zum Selbjørnsfjord abzuschleppen.
Die „Klondyke“ ist 25,2 Meter lang, sieben Meter breit, hat 3,3 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 215 Tonnen. Sie läuft für die Aamodt Fiskeri AS und wurde 1984 von den Strandby Skibs in Dänemark als „Lindesnes“ erbaut. Von 1990 bis 2008 war sie als „Nicoline, danach als "Hunter" im Einsatz.
Als solche erlitt sie am 13.9.2011 gegen zwei Uhr früh Wassereinbruch und drohte am Kai des Fischmarkts von Langenes in Søgne zu kentern. Es setzte mit dem Heck auf Grund auf. Das Rettungsboot "Ægir" kam aus Farsund und drückte sie mit dem Bug gegen den Kai, um sie zu stabilisieren. Gegen 14 Uhr gelang es, den gefluteten Maschinenraum wieder auszupumpen.
Wie sich herausstellte, hatte ein Bolzen eine Kühlwasserleitung beschädigt. Die Reparatur dauerte sechs Wochen.
Quelle:Tim Schwabedissen
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Frachter rammte Brücke auf Fox River
(17.07.17) Der amerikanische Bulkcarrier “Kaye E. Barker”, 1198 BRZ,(IMO-Nr.:5097450), kollidierte am Nachmittag des 16.7. gegen 15.30 Uhr mit der geöffneten Ray Nitschke Memorial Bridge auf dem Fox River in Green Bay City auf dem Lake Michigan. Außerdem zertrümmerte er ein rund 18 Fuß langes Sportboot und sorgte dafür, dass Kayaks vom Kai ins Wasser stürzten. Der Frachter hatte zuvor eine Ladung Kohle an der C. Reiss Coal Company südlich der Don A. Tilleman Bridge gelöscht.
Die Brücke war danach in geöffneter Position verklemmt. Der Verkehr musste über die Walnut Street Bridge umgeleitet. Gegen 18 Uhr wurde die Brücke mehrmals geööfnet und geschlossen, und um 19.12 Uhr konnte der Verkehr über den Fox-River wieder über sie rollen.
Die U.S. Coast Guard war vor Ort im Einsatz und entfernte einen Ölbehälter von dem zerstörten Sportboot. Sein Skipper war gerade in der Nähe Essen gewesen. Ein größeres Boot, das am City Deck vertäut war, entkam dem Frachter knapp. Am Morgen des 17.7. lag die „Kaye E. Barker“ weiter in der Nähe am Kai.
Quelle:Tim Schwabedissen
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Ein Toter und fünf Vermisste nach Schiffbruch im Taifun
(17.07.17) Der vietnamesische Frachter "VTB 26", 2989 BRZ (IMO-Nr.: 9664081), der mit einer Ladung Kohle von Quang Ninh nach Cua Lo, Nghe An unterwegs war, sank in der Nacht zum 17.7. im Gulf of Tonkin auf der Reede von Cua Lo. Er war in den Taifun Talas geraten. Wegen des Wirbelsturms hatte er nicht in den Hafen einlaufen dürfen. Der Kontakt mit dem Schiff ging um kurz nach Mitternacht verloren.
Es hatte als letztes einen Notruf gesendet. Acht der 13 Crewmitglieder wurden geborgen, eines von ihnen tot. Fünf Mann wurden noch vermisst. Der Taifun ließ auch eine Kranbarge nördlich von Cua Lo an der Küste der Thanh Hoa-Provinz stranden. Sie war unbesetzt gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen
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Nord-Ostsee-Kanal entging nach Havarie der „Mosvik“ nur mit Glück einer Sperrung
(17.07.17) Am 16.7. wurde die DGzRS erneut alarmiert, weil Ladungsteile des Frachters „Mosvik“ auf der Kieler Förde treibend gesichtet worden waren, um diese zu bergen. Besonders die Sportschifffahrt wurde weiter zur Vorsicht gemahnt, weil noch Holz der Decksfracht im Wasser treiben könnte. Der Frachter selbst lag mit deutlich erkennbaren Spuren der Havarie weiter im Ostuferhafen.
Offenbar hatte ein Fehler beim Auspumpen von Ballastwasser ihn fast kentern lassen. Vor dem Ansteuern der Holtenauer Schleuse hatte der große Tiefgang korrigiert werden sollen. Durch technisches oder menschliches Versagen legte sich das Schiff dann auf die Seite. Vor der Weiterfahrt muss die Ladung neu gesichert und möglicherweise auch zum Teil gelöscht werden.
Für die Bergung des Schnittholzes hatte am Unglückstag nur ein Kran, die „Griep To II“, zur Verfügung gestanden. Auch dieser ist erst seit April im Dienst der Schifffahrtsverwaltung im Dienst. Ohne ihn hätten die Trümmer nicht aus der Schleusenzufahrt geborgen werden können, eine Kanalsperrung hätte gedroht. Der Bundesrechnungshof hatte in der Vergangenheit mehrfach die Anschaffung kritisiert und auf private Reedereien verwiesen. Allerdings wäre der nächste verfügbare private Schwimmkran in Hamburg gewesen, und bis zu seinem Eintreffen hätte der Nord-Ostsee-Kanal für mindestens 24 Stunden gesperrt werden müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen
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Bei Bootsbrand eingeklemmte Frau überlebte Unglück nicht
(17.07.17) Die Frau, die beim Brand einer Motoryacht vor Hvitsten im Oslofjord erst nach Stunden geborgen werden konnte, hat das Unglück nicht überlebt. Sie wurde kurz nach ihrer Befreiung aus dem Bootsantrieb für tot erklärt. Sie war wohl zwischen Badeplattform und Propeller eingeklemmt worden, als sie über Bord sprang.
Die Frau in den 50ern war mit dem 60-jährigen Skipper, beide Norweger, gegen 18 Uhr von Bord geflüchtet, als das Boot am 15.7. in Flammen aufging. Taucher hatten sie nach langen Bemühungen um 19.35 Uhr mit Verletzungen aus dem Wasser gezogen, bevor das Boot sank. Sie war offenbar ertrunken.
Die Ursache des Brandes war noch unklar, aber er entstand in der Maschine und breitete sich explosionsartig aus. Die Hitzeentwicklung war so intensiv, dass sich die Retter zeitweilig hatten zurückziehen müssen. Zwei Rettungsboote, ein Seaking, ein Löschboot aus Oslo und Taucher waren u.a. im Einsatz gewesen. Eine Unfalluntersuchungskommission wurde zur Klärung eingesetzt.
Das Wrack des Bootes, das herunterbrannte, kenterte und sank, soll geborgen werden. Es liegt zwischen Hvitsten in Vestby und Hurum in Buskerud auf Grund.
Quelle:Tim Schwabedissen
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Motoryacht drohte in Nieuwersluis zu sinken
(17.07.17) Am 16.7. wurde die Feuerwehr zu einem sinkenden Sportboot auf dem Amsterdam Rijnkanaal an der Angstelkade in Nieuwersluis gerufen. Das Boot war leckgeschlagen und drohte zu sinken. Inspektoren von Waternet waren zunächst auf einen Dieselölfilm aufmerksam geworden.
Dann stellten sie einen Wassereinbruch fest. Die Feuerwehr aus Nieuwersluis war mit mehreren Pumpen stundenlang im Einsatz. Der Schiffsverkehr wurde in dem Bereich gesperrt.
Nach drei Stunden war die Lage unter Kontrolle. Mit Holzpatschen wurde das Leck dichtgesetzt. Rijkswaterstaat in Kooperation mit Waternet machten sich a n die Beseitigung der Ölverschmutzung. Der Eigner wurde informiert.
Quelle:Tim Schwabedissen
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34 Tote bei Untergang kamerunischen Marineboots befürchtet
(17.07.17) Ein Boot der Marine von Kamerun, die “Mundemba”, sank am 16.7. gegen sechs Uhr vor der Bakassi-Halbinsel. Das Boot der Rapid Response Brigade (BIR) war eine Stunde zuvor aus Douala nach Bakassi zum Bunkern von Kraftstoff ausgelaufen. An Bord waren 37 Personen.
Plötzlich geriet das Boot in stürmische See und ging zwischen Limbe und Bakassi unter. Bislang wurden nur drei Soldaten gerettet, 33 weitere noch vermisst. Eine SAR-Operation wurde zu Wasser und aus der Luft eingeleitet. Bislang wurde ein Toter geborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen
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27 Tote und 54 Vermisste bei Untergang auf Kasaï River im Kongo
(17.07.17) 27 Personen kamen ums Leben, weitere 54 wurden vermisst, nachdem in der Nacht zum 14.7. ein Boot auf dem Kasaï River bei d 'Idiofa im Südwesten der Republik Kongo sank. Die meisten waren Urlauber. Wahrscheinlich war das Boot überladen gewesen. Zwei der Toten wurden am 15.7. in Idiofa beigesetzt.
Das Boot war am Morgen des 13.7. in Dibaya in der Kasaï-Zentralprovinz ausgelaufen und war nach Idiofa in der Inongo-Provinz unterwegs. Der 2,361 Kilometer lange Kasaï River fließt durch die Provinzen Kasai-Central, Inongo und Kasai.
Quelle:Tim Schwabedissen
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Glücksspielschiff Lucky 7 ging das Glück vor Goa aus
(17.07.17) Die indische Coast Guard rettete vier Besatzungsmitglieder des in Panama registrierten Offshore-Kasino-Schiffs “Lucky 7”, 5570 BRZ (IMO-Nr.: 8943703), des einstigen Ministers Gopal Kanda aus Haryana, das am 16.7. gegen drei Uhr auf der Aguada-Sandbank vor dem Strand von Miramar bei Panaji strandete. Einer der Geretteten war beim Brechen einer Schlepptrosse verletzt worden, die anderen litten an Seekrankheit. Die „Lucky 7“ war mit 12 Tonnen Kraftstoff in den Tanks unterwegs von Mormugao zum Mandovi River in Panaji, wo sie vor Anker gehen sollte.
Die Coast Guard schickte einen Helikopter zu Hilfe. An Bord waren insgesamt rund 15 Personen. Die übrigen waren nicht unmittelbar gefährdet. Zwei Schlepper, die von der SS Offshore Private Limited gechartert worden waren, hatten versucht, die “Lucky 7” am 15.7. den Fluss hinauf zu schleppen, doch nachdem die Schlepptrosse brach, war sein Schicksal besiegelt.
Während der Monsunzeit ist das Seegebiet eigentlich für Schiffe gesperrt wegen der hohen Risiken der Navigation im Bereich der Aguada-Sandbank vor dem Mandovi River. Erst im September wird es wieder für den dorthin bestimmten Schiffsverkehr freigegeben. Eine Gruppe von NGOs in Goa opponiert generell gegen Offshore-Kasinos auf dem Mandovi River wegen der Gefährdung der übrigen Schifffahrt. Die „Lucky 7“ sollte von der Golden Globe Hotel Private Limited betrieben werden. Sie wäre das sechste Kasinoschiff auf dem River Mandovi und sollte den Namen „Big Daddy“ erhalten.
Quelle:Tim Schwabedissen
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Fünf Personen von brennender Motoryacht gerettet
(17.07.17) Fünf Personen wurden am Morgen des 16.7. vor Cape Cod von der US Coast Guard gerettet. Ein Schiff hatte zuvor gegen 10 Uhr einen Notruf der 32 Fuß langen Motoryacht „Finale“ aufgefangen, die in Brand geraten war. Es übernahm die Bootsfahrer unversehrt und übergab sie an ein Boot der Küstenwache. Dieses brachte sie zurück nach Woods Hole in Falmouth, Massachusetts, wo sie von Angehörigen erwartet wurden. Die „Finale“ kenterte rund 18 Meilen südlich von Noman's Land.
Quelle:Tim Schwabedissen
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Mast Confusion in Port Royal festgelegt
(17.07.17) In Port Royal wurde die Segelyacht “Mast Confusion“ mit einem Auslaufverbot belegt. Die Jamaica Defence Force (JDF) hatte den Skipper aus Antigua, den 47-jährigen Winston Williams, gemeinsam mit Romaine Willocks aus Montserrat sowie Courtney Monroe und Winston Lloyd aus Jamaika am 12.7. gerettet, nachdem sie in Seenot geraten war.
Die Coastguard hatte die Yacht südöstlich von Kingston manövrierunfähig in der See treibend aufgefunden und abgeschleppt. Sie war am 2.7. aus Jamaika nach Antigua ausgelaufen. Auf derselben Route war sie bereits 2015 wegen zahlreicher Sicherheitsmängel zurückgehalten worden. Bevor sie wieder in See stechen kann, müssen Inspektoren der Maritime Authority of Jamaica ihre Zustimmung geben.
Quelle:Tim Schwabedissen
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Kutter von Fanggeschirr lahmgelegt
(17.07.17) Zwei RNLI-Boote aus Porthdinllaen und Holyhead kamen am 16.7. gegen Mittag einem Kutter in der Caernarfon Bay zu Hilfe. Das 16 Meter lange Schiff war mit einer vierköpfigen Crew an Bord 15 Meilen nordwestlich von Porthdinllaen manövrierunfähig geworden, nachdem Fanggeschirr Ruder und Propeller blockiert hatte. Aus Porthdinllaen lief um 11.50 Uhr die “John D Spicer” aus und erreichte den Havaristen binnen 55 Minuten.
Da es aber nicht gelang, das Fanggeschirr aus dem Antrieb zu entfernen, wurde entschieden, dass der Kutter nach Holyhead abgeschleppt werden sollte. Das Boot aus Porthdinllaen stellte eine Schleppverbindung her und machte sich daran, den Kutter zum 18 Meilen entfernten Hafen zu ziehen. Drei Meilen westlich von South Stack wurde die Schlepptrosse den Seenotrettern aus Holyhead übergeben, die den Kutter in den Hafen brachten. Das Boot aus Porthdinllaen war um 16:55 Uhr wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen
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Kutter nach Blyth abgeschleppt
(17.07.17) Das RNLI-Boot aus Newbiggin wurde am 15.7. alarmiert, nachdem die britische Coastguard um 21.45 Uhr einen Notruf des 22 Fuß langen Angelkutters „Rodbender“ aufgefangen hatte. Das Rettungsboot “Richard Wake Burdon” war rasch vor Ort und lokalisierte das in der See treibende Fahrzeug vor Church Point. Es gelang, eine Schleppverbindung herzustellen und den Havaristen nach Blyth zu ziehen.
An Bord der “Rodbender” waren drei Personen, derer sich das Blyth Coastguard Team annahm. Der Kutter wurde am Royal Northumberland Yacht Club in Blyth an einem Gastliegeplatz festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen
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Frachter "Mosvik" mit Schräglage
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!

Kieler Förde: Frachter droht zu kentern – Ladung geslippt
(15.07.17) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Mosvik", 2236 BRZ (IMO-Nr.: 8710998), drohte am 14.7. auf der Kieler Förde zu kentern. Das Schiff war mit einer Ladung Schnittholz von Riga nach Creeksea unterwegs und wollte um 14.44 Uhr gerade die Holtenauer Schleusen ansteuern, als es plötzlich zunächst Schlagseite nach Steuerbord entwickelte. Nachdem der Lotse an Bord ging, nahm er dennoch Kurs auf die Schleuse. Doch dann legte er sich auf einmal nach Backbord über.
Ladung wird geslipt
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!
Der Kapitän brach den Anlauf daraufhin ab und drehte in Richtung Ostufer. Vor Heikendorf drehte die „Mosvik“ erneut. Inzwischen betrug die Backbordschlagseite 30 Grad. In höchster Not befahl der Kapitän, die Decksladung zu slippen, um ein Kentern seines Schiffes zu verhindern.
Zwischen 60 und 80 Bündel wurden gelöst und rutschten über Bord. Daraufhin richtete sich der Havarist gegen 15Uhr langsam wieder auf. Rudn 40 Kubikmeter Holz trieben inzwischen in der Förde umher. Der Schiffsverkehr vom und zum Kanal musste unterbrochen werden.
Um 15:45 Uhr übernahm das Havariekommando die Gesamteinsatzleitung vor Ort auf Ersuchen der Verkehrszentrale Lübeck Travemünde und koordinierte die weiteren Maßnahmen zur Bergung der Ladung.
Das Mehrzweckschiff „Scharhörn“ und die Seenotrettungskreuzer „Berlin“ und „Vormann Jantzen“ mit ihren Tochterbooten „Steppke“ und „Buttscher“, das Lotsenboot „Laboe“ sowie die Schlepper
Verlorene Ladung wird geborgen
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!
„Stein“. „Bülk“, „Falckenstein“ und „Holtenau“ waren vor Ort und unterstützen die „Kormoran“ und das Kranschiff „Griep To II“ bei der Bergung der Ladung. Ein Helikopter der Bundespolizei überflog das Gebiet, um die Verteilung des Holzes im Wasser zu überwachen.
Die „Msovik“ konnte durch Aufnahme von Ballastwasser unterdessen stabilisiert werden und steuerte am Nachmittag mit eigener Kraft einen Liegeplatz im Kieler Ostuferhafen an. Dabei wurde sie von der „Bülk“ eskortiert. Gegen 21 Uhr war der größte Teil der treibenden Holzpakete geborgen.
Das Havariekommando beendete seinen Einsatz um 21:45 Uhr. Einzelne noch treibende Hölzer wurden aber weiterhin von den Schiffen vor Ort aufgenommen. Die Wasserschutzpolizei sicherte den Bereich für die Schifffahrt ab. Der Havarist wurde unterdessen im Ostuferhafen untersucht.
Zu dem Unfall war es offenbar gekommen, als zur Verringerung des Tiefgangs bei der Schleusenpassage von der 12-köpfigen Crew Ballastwasser ausgepumpt werden sollte. Wann die "Mosvik" ihre Reise fortsetzen durfte, hing nun von den Behörden ab. Möglicherweise würden im Ostuferhafen noch größere Mengen Holz abgeladen werden müssen, um die Stabilität des Schiffes zu gewährleisten.
Die „Mosvik“ ist 82,34 Meter lang, 12,5 Meter breit, hat fünf Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2.850 Tonnen. Sie läuft für die Bulkship Management AS in Oslo und wurde 1987 auf der Peters Werft in Wewelsfleth als „Pia“ erbaut und lief von 2005 bis 2007 als „Star Vita“.
Zu einem ähnlichen Vorfall war es auf der Kieler Förde im November 2013 gekommen, als der Frachter „Roseburg“ fast 1.500 Tonnen seiner Ladung vor Friedrichsort verlor. Auch in dem Fall hatte es Probleme mit der Stabilität des Schiffes gegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht im Vollbrand
(Bild: Olaf Olsen)   Großbild klick!

Dramatische Rettungsaktion an brennender Motoryacht im Oslofjord
(15.07.17) Am 15.7. um 17.50 Uhr geriet eine 45 Fuß lange Motoryacht im Oslofjord in Brand. Die Rettung der zwei Personen an Bord gestaltete sich als schwierig. Das Boot stand in Vollbrand bei Hvitsten in Akershus Ein Mann konnte rasch gerettet werden, eine Frau allerdings hing im Wasser am Propeller des Bootes fest. Taucher, ein Seaking-Hubschrauber, das Rettungsboot „Elias“ und ein Löschboot aus Oslo sowie die Feuerwehr aus Hurum arbeiteten fieberhaft an ihrer Befreiung, die letztlich auch gegen 19.20 Uhr endlich gelang. Über den Zustand der Frau war nichts bekannt.
Die Löscharbeiten wurden wenig später aufgegeben. Die Motoryacht war mittschiffs heruntergebracht und kurz vor dem Zerbrechen. Sie kenterte und sank um 19.35 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff rammte Brücke – zwei Verletzte
(15.07.17) Am 15.7. kollidierte das holländische Binnenschiff „Oleander“ 2837 ts (EU-Nr.: 02327017) auf dem Neckar mit einer Eisenbahnbrücke. Das Schiff war gegen 12:45 Uhr unterwegs mit einer Ladung Schrott in Richtung Mannheim, als es wegen eines technischen Defekts in der Ruderanlage manövrierunfähig wurde und gegen die Brücke prallte. Dabei wurde das Ruderhaus abgerissen, ein Teil landete auf dem Achterschiff, weitere Teile gingen über Bord.
Deshalb musste der Schiffsverkehr auf dem Neckar in diesem Bereich komplett eingestellt werden. Taucher machten sich auf die Suche nach den versunkenen Trümmerteilen, damit der Schiffsverkehr wiederaufgenommen werden konnte. Auch die Wasserschutzpolizei und die Feuerwehr waren vor Ort. Der Bahnverkehr auf der Eisenbahnbrücke musste ebenfalls unterbrochen werden, weil erst die Statik der Brücke überprüft werden musste.
Der 67-jährige Schiffsführer und ein 34-jähriges Besatzungsmitglied wurden leicht verletzt. Auch zwei Autos wurden bei dem Aufprall beschädigt. Um 17.30 Uhr konnten Schiffs- und Bahnverkehr wieder freigegeben werden. Der Havarist war am Ufer gesichert. Der Schaden wurde auf 120.000 Euro geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bitumentanker trieb vor Nantucket
(15.07.17) Die US Coast Guard assistierte 210 Meilen vor Nantucket dem unter Marshall Islands-Flagge laufenden Asphalttanker „Asphalt Sailor“, 6292 BRZ (IMO-Nr.: 9263954), der mit einer 17-köpfigen Crew an Bord Maschinenausfall erlitten hatte. Die holländische Coastguard informierte ihre Counterparts in Amerika am 13.7. um 17.30 Uhr über die Notlage. Das Patroullienboot “Rollin Fritch” aus Cape May, New Jersey, das sich auf Patroullie vor der Küste befand, erreichte als erstes Schiff den unbeladenen Havaristen am 14.7. um fünf Uhr.
Es stellte sich heraus, dass die Crew des Tankers nicht in unmittelbarer Gefahr war, und die Suche nach der Ursache des Maschinenausfalls begann. Das Patroullienboot „Legare“ aus Portsmouth, Virginia, das sich vor der Küste von New England befand, löste die “Rollin Fritch” gegen 16.30 Uhr ab. Die Eigner des Bitumentankers schickten einen Schlepper aus New York City, der den Havaristen zurück in den Hafen schleppten sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Crewmitglieder von Fischfabrik starben an Rauchgasvergiftung bei Schwelbrand
(15.07.17) Am Morgen des 13.7. kam es zu einer Rauchentwicklung im Fabrikationsraum des russischen Trawlers "Kapitan Sulimov", 4407 BRZ (IMO-Nr.: 9120293), in der südlichen norwegischen See, wo sich das Schiff auf Fangfahrt befand. Vier Crewmitglieder begaben sich in den verqualmten Raum, um das vermeintliche Feuer zu löschen. Tatsächlich gab es dort aber kein offenes Feuer, sondern einen Schwelbrand in dort gestautem Verpackungsmaterial.
Alle vier hatten kein Atemschutzgerät und erstickten binnen kurzem in dem Rauch. Nachdem die Lage unter Kontrolle gebracht war, steuerte der Trawler Tórshavn zur Untersuchung an, wo er am 14.7. um 11 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Frachter auf Pearl River
(15.07.17) In einer Kabine des 98 Meter langen, chinesischen Frachters "Jia Yuan 19" (MMSI-Nr.: 413487670) brach am späten Abend des 14.7. ein Feuer aus und breitete sich weiter auf die Aufbauten aus. Der Frachter, der auf dem Weg zu einer Reparatur und unbeladen war, lag auf der Guishan-Reede in der Mündung des Pearl River vor Anker. Die sechsköpfige Crew wurde von Bord evakuiert.
Das SAR-Schiff "Nanhaijiu 116" begann mit Löscharbeiten, die die ganze Nacht hindurch andauerten. Erst am 15.7. konnte der Brand gelöscht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht saß auf Ryde Sands fest
(15.07.17) Die Yacht „Strider” lief am 15.7. auf den Ryde Sands auf Grund. Das Ryde Inshore Rescue wurde von der Solent Coastguard gegen 15 Uhr alarmiert, nachdem die Ycht um Assistenz gebeten hatte. Binnen Minuten war das Rettungsboot „Ryde Rescue 1” gewassert und erreichte die Strandungsstelle. Die Yacht wurde auf den Haken genommen und in den Hafen geschleppt, wo das Bembridge Coastguard Rescue Team bereitstand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maersk-Frachter drohte bei Akutan zu stranden
(15.07.17) Der dänische Containerfrachter "Laura Maersk", 50721 BRZ (IMO-Nr.: 9190731), wurde am 14.7. gegen 20 Uhr durch ein Feuer im Maschinenraum sieben Meilen nördlich von Akutan Island unweit der Aleuten manövrierunfähig. Das Schiff, das von Vancouver nach Busan unterwegs war, trieb antriebslos in der See und befand sich um 12.30 Uhr so dicht vor der Küste, dass es vier Stunden später bei Akutan gestrandet wäre.
Drei Schlepper, davon zwei aus Dutch Harbor, sowie das Patroullienboot "Midgett" der Coastguard kamen zu Hilfe und nahmen den Frachter auf den Haken. Gegen sechs Uhr näherte sich der Schleppzug Dutch Harbor. Die „Laura Maersk" hatte eine Crew von 24 Mann an Bord und rund 200 Tonnen Bunkeröl in den Tanks. Sie warf vor Unalaska Anker, gesichert vom Schlepper „Millenium Falcon“ (IMO-Nr.: 9219575).
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker bei Kollision beschädigt
(15.07.17) Die Barisal District Administration leitete eine Untersuchung ein, nachdem am 14.7. auf dem Kirtonkhola River der von Chittagong nach Barisa laufende Tanker „Fazal“ mit dem mit Klinkern von Indien nach Narayanganj bestimmten Frachter „Maa Babar Doa“ kollidiert war. Durch einen Riss im Rumpf des Tankers liefen rund 200 Liter Öl aus. Dank der schnellen Reaktion der Crew konnten weitere Austritte vermieden werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierte Yacht abgeschleppt
(15.07.17) Die Jamaica Coast Guard rettete am 12.7. vier Menschen, darunter zwei Jamaikaner, ein Antiguaner und ein Mann aus Montserrat, von der 30 Fuß langen Yacht “Mast Confusion”, die südöstlich von Kingston manövrierunfähig in der See trieb. Die HMJS “Cornwall”, eines von zwei neuen Patroullienschiffen der Coast Guard, wurde zu der Position beordert und nahm das Boot nach Port Royal in Schlepp.
Das Boot war am 2.7. aus Jamaika nach Antigua ausgelaufen, hatte dann aber Motorschaden erlitten, und da auch die Segel nicht einsatzfähig waren, driftete sie dann in der See. Auch das GPS funktionierte nicht richtig. Bereits 2015 war die Yacht wegen diverser Mängel aufgefallen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre nach Strandung evakuiert
(15.07.17) Die indonesische Fähre "Madani Nusantara", 4300 BFZ (IMO-Nr.: 8010972), lief am Nachmittag des 15.7. auf Position 03 27N 116 02 O in der Straße zwischen Südost- Kalimantan Island und Suwangi Island kurz nach dem Auslaufen aus Batulicin in der Kotabaru Provinz auf Grund. Die 116 Passagiere wurden mit Rettungsinseln von Patroullienbooten und anderen Schiffen aus Rettungsinseln aufgenommen. Die Fähre hatte außerdem sieben Fahrzeuge geladen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Autofrachter „Siem Cicero“
(Bild: Siem Car Carriers)   Großbild klick!

Softwarefehler: Brandneuer Autofrachter Grundberührung
(14.07.17) Wegen eines Softwarefehlers lief der liberianische Autofrachter „Siem Cicero“, 56677 BRZ (IMO-Nr.: 9762534) am 13.7. um 00.35 Uhr in der Dollartbucht auf der Ems kurz auf Grund. Zunächst legte der Fehler die Rudermaschine lahm, dann hatte das Schiff außerhalb des Fahrwassers Grundberührung auf dem Flussabschnitt zwischen der Radarstation und der Emder Knock. Der Frachter war erst 10 Tage zuvor in Dienst gestellt worden.
Er hatte am 1.7. die Bauwerft in Pula verlassen und am 11.7. in Emden erstmals zur Aufnahme einer Autoladung festgemacht. Nur wenige Minuten nach dem Loswerfen am 13.7. um 00.15 Uhr kam es dann zu der Havarie. Der 53-jährige Kapitän forderte zwei Schlepper zur Assistenz an, die den Frachter zurück nach Emden zogen. Dort wurde er zunächst mit einem Fahrverbot belegt.
Nachdem Taucher den Rumpf untersucht hatten und keine Schäden feststellten und der Software-Fehler behoben war, gaben die Behörden gegen 18 Uhr das Schiff wieder frei, und Die „Siem Cicero“ war am 29.6. in Uljanik an die Siem Car Carriers übergeben worden, wo sie am 13.11.2016 vom Stapel gelaufen und getauft worden war. Sie hat 13 Decks für den Transport von 7.000 Fahrzeugen. Die Tragfähigkeit beträgt 17.416 Tonnen, die Länge 199,99 Meter lang und die Breite 32,26 Metern bei einem Tiefgang von 8,8 Metern.
Die M.A.N - B/W Hauptmaschine hat eine Gesamtleistung von 11.200 kW bei 117 Umdrehungen pro Minute und kann 19,43 Knoten Fahrt erzeugen. Der Frachter wurde für reduzierte Emissionen von Schwefeloxiden in Übereinstimmung mit den neuesten Umweltanforderungen konstruiert und zum Teil aus leichten Verbundwerkstoffen gefertigt. Wie auch das Schwesterschiff wurden neue Technologien kombiniert, die die Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren sollen, wie z.B. sauberere Abgasanlage für Ballastwasser
Quelle:Tim Schwabedissen



Herrenlose Yacht am Zingst gestrandet – Leiche im Wasser entdeckt
(14.07.17) Am 13.7. gegen 12:30 Uhr erhielten die Beamten des Polizeirevieres Barth den Hinweis, dass im Bereich der Küste des Nationalparks Zingst eine männliche leblose Person im Wasser treibend aufgefunden wurde. Urlauber sahen die leblose Person in dem für Fahrzeuge schwer zugänglichen Bereich, in der Nähe der Aussichtsplattform "Hohe Düne". Acht Kilometer westlich vom Fundort der männlichen Leiche auf Höhe des Strandübergangs 1 von Zingst wurde zudem eine herrenlose Segelyacht am Strand angespült.
Kräfte der Wasserschutzpolizei, des Polizeireviers Barth, des Rettungsdienstes sowie der DGZRS waren im Einsatz eingesetzt. Der eingesetzte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Ein Polizeihubschrauber wurde angefordert, der den entsprechenden Küstenbereich nach möglichen weiteren Verunglückten absuchen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen



Reste des schottischen Frachtseglers “Hyderabad”
(Bild: Horowhenua Historical Society Inc)   Großbild klick!

Dünen begruben historisches Wrack bei Wellington unter sich
(14.07.17) Viele Jahre lang waren die Reste des schottischen Frachtseglers “Hyderabad” eine Landmarke an der Küste von Horowhenua vor dem Waitarere Beach unweit von Levin. Unzählige Stürme überstanden die rostenden Spanten des Eisenrumpfes, seit das 68 Meter lange 1.350-Tonnen-Schiff am 24.6.1878 im Sturm strandete. Es war von Lyttelton nach Adelaide unterwegs, als Kapitän Holmwood es auf den Strand setzte, um die Überlebenschance von Crew und Passagieren in den hurrikanartigen Winden zu erhöhen.
Tatsächlich wurden alle 35 Menschen von Bord gerettet. Drei Mal wurde bis 1881 vergeblich versucht, das Schiff, das in der Frachtfahrt zwischen England, Australien und Indien tätig gewesen war, zu bergen. Als es im Februar 1881 Feuer fing und anfing, sich durchzubiegen, wurde es aber endgültig aufgegeben.
Seither lag das Wrack auf dem Strand und zerfiel allmählich. Am Levin-Waitarere Surf Llife Saving Club wurde ein Monument, das an den Schiffbruch erinnert, errichtet. 1978 fand eine Gedenkfeier in Waitarere statt, und das Wrack wurde von Heritage New Zealand mit einer Plakette versehen. Doch der Treibsand begrub das Schiff langsam, und nun haben die Dünen die Reste gänzlich verschlungen. Eine blaue Stele weist nun auf die Stelle hin, unter der die „Hyderabad“ im Sand begraben ist.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandet ...
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Yacht in Dwyfor-Mündung mit vier RNLI-Booten geborgen
(14.07.17) Die RNLI-Boote aus Pwllheli, die “Lilly & Vincent Anthony” und Leslie and Peter Downes” liefen am 13.7. um 16.45 Uhr aus, um einer 28 Fuß langen Yacht zu helfen, die in der Mündung des Dwyfor River auf Grund gelaufen war. Nachdem die beiden Boote vor Ort waren, lief das kleinere so schnell wie möglich an die Yacht heran, die schwere Backbordschlagseite hatte. Doch das Wasser war zu flach, um sie zu erreichen.
30 Meter von dem Boot entfernt wateten die Seenotretter das letzte Stück durchs Wasser zu der Yacht, die eine zweiköpfige Crew hatte. Sie brachten einen Anker zum Rettungsboot, das diesen so auslegte, das die Yacht auf Position gehalten wurde.
Die beiden Segler blieben an Bord und warteten dort auf die Flut. Um 18.45 Uhr kamen die Seenotretter der Station Criccieth ebenfalls mit zwei Booten herbei, um bei dem Flottmachen zu assistieren. Ein Rettungsmann stieg von der “Margaret a Nantw” auf die Yacht hinüber, da das Wasser immer noch zu flach für die größeren Boote war. Er brachte eine Schleppleine zu der „Doris Joan” hinüber, die die Yacht dann freischleppen konnte.
Sie nahm dann mit eigener Kraft Kurs auf Pwllheli, wurde aber von dem RNLI-Boot sicherheitshalber eskortiert, bis sie sicher im Hafen war.
Quelle:Tim Schwabedissen


Rettungsaktion für Yacht vor La Réunion
(14.07.17) Am 12.7. gegen 20 Uhr wurde das CROSS Réunion von der Notlage einer Yacht, die sich nördlich von La Réunion in Schwierigkeiten befand, informiert. Einer der beiden Segler an Bord hatte sich verletzt. Es gab keinen direkten Funkkontakt, und die Position war auch nur ungefähr bekannt. Mehrere Handelsschiffe, die sich in der Nähe befanden, wurden um Assisstenz gebeten.
Der liberianische Bulkcarrier "Shinyo Brilliance", 87363 BRZ (IMO-Nr.: 9224635), der sich auf der Reise von Richards Bay nach Singapur befand, änderte um 21.15 Uhr seinen Kurs, um die Yacht zu lokalisieren. Um 22.40 Uhr lief das SNSM-Rettungsboot "Vincent Bosse" von der Station Saint-Gilles aus.
Am 13.7. um 00:34 Uhr gelang es, Telefonkontakt mit der Yacht aufzunehmen und sie so 27 Kilometer nordnordöstlich von Sainte-Suzanne einzupeilen. Der Skipper hatte sich bei einem Sturz verletzt und litt große Schmerzen, das zweite Crewmitglied hielt mit sehr geringer Fahrt Kurs auf die Küste von La Réunion. Nach einer medizinischen Beratung mit dem SAMU wurde entschieden, dass die "SNS 459" den Skipper abbergen sollte.
Um 2:10 Uhr wurde er von Bord geholt, und ein freiwilliger Seenotretter stieg auf die Yacht über. Um fünf Uhr erreichte der Verletzte auf dem Rettungsboot den Westhafen und wurde mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus transportiert. Nach einem Crewwechsel lief das Rettungsboot um 05:25 Uhr wieder aus und nahm erneut Kurs auf die Yacht, die es um 07:28 Uhr erreichte. Dann wurde sie ebenfalls zum Westhafen von La Réunion gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hummerkutter sank in eigener Leine verfangen
(14.07.17) Am 11.7. gegen 13 Uhr wurde der Hafenkapitän von Marblehead vom Skipper eines Hummerkutters alarmiert, dass sein Boot vor Tinkers Island in drei bis vier Fuß hohen Wellen in Problemen sei. Die 31 Fuß lange "Stacey H. Clark" und die 27 Fuß lange "Metal Shark" mit Hafenkapitän Souza und seiner Crew liefen sofort aus. Der Skipper des Kutters sagte, dass der Propeller seines Bootes sich in der Leine eines Hummerkorb verfangen habe, sodass es nun nicht mehr die Wellen abreiten könne.
Die überkommenden Wellen brachten das schwer beladene Boot schließlich zum Kentern. Der Skipper schwamm zu der rund 50 Yard entfernten Felsküste von Tinkers Island. Nur noch der Bug seines 22 Fuß langen Kutters ragte wenig später noch aus dem Wasser. Als Souza vor Ort eintraf, nahm er den Fischer an Bord, der beim Klettern auf den Felsen leichte Verletzungen davon getragen hatte.
Sein Boot wurde später geborgen und nach dem Abschleppen in den Hafen gelenzt. Der Schaden blieb überschaubar, nur etwas Fangausrüstung war verloren gegangen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Verletzter bei Feuer auf Frachter in Java-See
(14.07.17) Auf dem indonesischen Frachter "KM Pekan Fajar", 4324 BRZ (IMO-Nr.: 9664392), brach am 12.7. auf Position 06 18 S 112 50 O rund 60 Meilen nördlich von Surabaya in der Java-See ein Maschinenraumbrand aus. Es konnte von der Crew gelöscht werden, doch einer der Seeleute erlitt dabei schwere Verbrennungen. Er wurde auf die passierende Fähre "Kirana III" (IMO-Nr.: 7374539) 30 Meilen südlich von Bawean Island übergeben.
Der Havarist erreichte mit eigener Kraft den Hafen von Sampit pin Süd-Kalimantan. Er sollte dutzende Container transportiert haben. Seit 2015 ist das AIS des Schiffes ausgeschaltet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht bei Martha’s Vineyard vor Untergang bewahrt
(14.07.17) Die US Coast Guard rettete am 13.7. fünf Personen von der 30 Fuß langen Motoryacht “Cila”. Das Boot hatte eine Meile südlich von Squibnocket Point bei Martha’s Vineyard, Wassereinbruch erlitten. Der Skipper kontaktierte die Coast Guard Southeastern New England um 15.30 Uhr auf VHF-Kanal 16 und meldete die Lage. Daraufhin wurden ein 47-Fuß-Boot der Station Menemsha sowie ein MH-60 Jayhawk-Helikopter der Air Station Cape Cod, das Barnstable County Sheriff’s Office sowie ein Schleppdienst in Falmouth alarmiert.
Nach seinem Eintreffen vor Ort übernahm das Rettungsboot aus Menehmsha vier der fünf Personen auf der „Cila“ und startete mit der Assistenz für das Boot. Gemeinsam mit dem Skipper gelang es, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen und das Motorboot zu stabilisieren. Es konnte danach mit eigener Kraft die Fahrt zurück nach Menemsha Harbor antreten. Dabei wurde es von der Küstenwache eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ardent Salvage an Bord gestrandeter Kea Trader
(14.07.17) Experten der Ardent Salvage Oceania, die mit der Bergung des unter Malta-Flagge laufenden Containerfrachter "Kea Trader", 25145 BRZ (IMO-Nr.: 9701281), auf dem Durand Reef 50 Meilen südöstlich von Maré beauftragt wurden, gingen am 13.7. an Bord des Schiffes, um die Situation und Risiken zu evaluieren.
Außerdem waren seit dem 12.7. bereits vier militärische und zivile Experten an Bord, die von einem Puma-Helikopter abgesetzt worden waren. Schiffe, die von der Reederei gechartert wurden, machten sich auf den Weg zur Strandungsstelle, um Tauchuntersuchungen und Inspektionen durchzuführen.
Das MRCC, das die Bergung koordinierte, blieb in Alarmbereitschaft. Die Fregatte "Vendémiaire" war in der Nähe auf Standby und überwachte die Strandungsstelle in Hinblick auf mögliche Kontaminationen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Le Havre
(14.07.17) Am 13.7. gegen 11 Uhr kollidierte der französische Trawler „Atlantis - BL.925621“, 26 BRZ (MMSI-Nr.: 227065980), mit dem maltesischen Chemikalientanker „Chelsey“, 7218 BRZ (IMO-Nr.: 9392250), vor Le Havre. Der Tanker war aus Teesport gekommen und lag vor dem Hafen auf Reede vor Anker. Er erlitt dabei eine Beule, der Trawler wurde am Heck an Backbordseite oberhalb der Wasserlinie leicht beschädigt. Die „Esteron“ der französischen Polizei eskortierte ihn nach der Havarie nach Honfleur.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Cabo Udra geborgen
(14.07.17) Bei Cabo Udra wurde am 13.7. der Kutter "Alikates" geborgen, der dort am 10.7. gesunken war. Er wurde anschließend in den Hafen von Bueu geschleppt. Die Bergungsoperation wurde im Beisein von Skipper Jesus Barros und dem Chef der Fischergilde von Bueu, José Manuel Rosas, durchgeführt. Er war mit der “Alikates” allein auf Fang gewesen, als gegen 21 Uhr der Wind auffrischte und Wasser über das Schiff schlug. Die Bilgenpumpen kamen nicht mehr dagegen an, und 300 Meter vor der Küste sackte der Kutter weg.
Jesus Barros hatte sich schwimmend an Land retten können und mit einem von Passanten geliehenen Mobiltelefon um Hilfe gebeten. Die Bergung drei Tage später dauerte nur eine gute Stunde. Taucher hatten das Wrack am 12.7. in 30 Metern Tiefe lokalisiert und Hebestropps angeschlagen. Um 7.30 Uhr des folgenden Morgens erschien das Schiff wieder mit dem Bug voran an der Wasseroberfläche, wurde ausgepumpt und hatte um 11 Uhr die Bootsrampe im Hafen erreicht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht ging in Fort Lauderdale in Flammen auf
(14.07.17) Die Fort Lauderdale Fire Rescue wurde am 13.7. alarmiert, nachdem eine 63 Fuß lange Motoryacht gegen 19 Uhr bei der Tangelo Isle in Brand geraten war. Der Nachbar des Eigners war gerade nach Hause gekommen, als er dichten, schwarzen Rauch aufsteigen sah. Er alarmierte sofort die Feuerwehr, die den Brand löschen konnte. Der Sachschaden an dem Kunststoffboot war aber erheblich. Die Behörden leiteten eine Untersuchung zur Brandursache ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Berger auf Shoalhaven River gesucht
(14.07.17) Die Roads and Maritime Services haben eine Ausschreibung zur Bergung des Anfang Februar auf dem Shoalhaven River gesunkenen Fahrgastschiffes „Christine J” gestartet, nachdem der Eigner sich nicht um dessen Hebung gekümmert hatte. Am 7.2. hatte das hölzerne Schiff östlich der Nowra-Brücken auf einmal starke Schlagseite entwickelt und war dann in rund drei Metern Tiefe gesunken.
Im Juni kooperierten die RMS mit dem Eigner, der Bergungsgerät zusammentrug. Dann aber ging es nicht weiter voran, deshalb wurde nun die Behörde selbst aktiv. Bereits Anfang Januar war das Ausflugsschiff einmal gesunken, damals aber wenig später wieder gehoben worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge auf Mississippi gehoben
(Datum) Die Okie Moore Diving & Salvage barg am 13.7. eine Barge, die am 5. April nach einer Kollision mit dem Schlepper „Gregory David“ zwischen der Schleuse und Dam 22 auf dem Mississippi gesunken war. Die Berger aus St. Charles waren vier Tage lang beschäftigt. Die Schlepperreederei hatte die Okie Moore Diving & Salvage mit der Räumung beauftragt, die mit einer Kranbarge und Tauchern anrückte.
An beiden Enden der Barge wurden Löcher ins Deck geschweißt, an denen die Hebestropps angebracht werden konnten, dann wurde sie angehoben und gelenzt. Die Arbeit begann am 10.7. und war vier Tage darauf gegen Mittag beendet. Die Getreideladung der Barge war nach dem Untergang aus dem Laderaum gespült worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weltkriegspanzer aus Wrack in Barentssee geborgen
(14.07.17) Taucher der russischen Nordmeerflotte haben zwei Sherman-Panzer in der Barentssee geborgen. Sie befanden sich an Bord des US-Frachters “Thomas Donaldson”, der 1945 versenkt worden war. Bereits zuvor waren zwei Panzer aus dem Schiff geholt worden. Die Taucher setzten die Untersuchungen in den Laderäumen fort, um herauszufinden, ob noch mehr aus diesen geborgen werden könne. Die „Thomas Donaldson” dient dabei den Tauchern als Trainingsobjekt für U-Boots-Unfälle und andere Einsatzlagen, die Tieftauchexpertise erfordern.
Als Taucherbasis diente die “KIL-143”, die von zwei Taucherschiffen unterstützt wurde und sich seit dem 3.7. an der Untergangsstelle befand. Die Taucher arbeiteten in über 50 Metern Tiefe. Sie bargen auch kleinere Artefakte wie AA-Geschützkästen. Der Kommandeur der Nordflotte plante, mit einem Kranschiff noch größere Teile wie Maschinen und Panzerfahrzeuge zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Verletzte werden geborgen
(Bild: Vigili del Fuoco)   Großbild klick!

Fähre brannte vor Filicudi
(13.07.17) Am 11.7. gegen 16 Uhr brach im Maschinenraum der italienischen Fähre "Bridge", 1396 BRZ (IMO-Nr.: 7817830), ein Feuer aus. Das Schifff war unterwegs von Lipari nach Milazzo und befand sich vier Meilen vor Filicudi. Die italienische Coast Guard kam mit einem AB 412 Helikopter sowie den Patroullienbooten "Cf 818" und "Cp 2203", das ein fünfköpfiges Team der Feuerwehr in Lipan an Bord hatte, zu Hilfe.
Auch Schlepper assistierten dem Havaristen, der eine zehnköpfige Crew, drei Autos, fünf Passagiere und offenbar auch Gefahrgut an Bord hatte, zu Hilfe. Auch die Fähre "Ulysses" nahm von Milazzo kommend Kurs auf die "Bridge", ebenso die Schnellfähre "Isola di Stromboli", 4460 BRZ (IMO-Nr.: 9157296), die wie der Havarist zur C&T Isole Minori-Flotte gehört. Das Boot des Hafenkapitäns von Milazzo übernahm die Passagiere. Es gelang, den Brand mit dem bordeigenen CO2-System zu ersticken, und die auf derselben Route verkehrende "Ulisse", 1396 BRZ (IMO-Nr.: 7817828), schleppte die "Bridge" nach Messina ab.
Währenddessen wurde der Rumpf weiter von außen gekühlt. Nach dem Festmachen im Hafen wurde mit einer Wärmebildkamera nach verbliebenen Glutnestern gesucht. Die "Isola di Stromboli" verließ Lipari um 19 Uhr mit den geretteten Passagieren an Bord. Die "Bridge" sollte später zur Reparatur nach Milazzo geschleppt werden.
Die “Bridge” ist 94,19 Meter lang, 17 Meter breit, hat 3,81 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 1.452 Tonnen. Sie läuft für die NGI Navigazione in Messina und wurde 1979 bei Visentini in Porto Viro erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Katamaran in Falmouth ausgebrannt und gesunken – ein Verletzter
(13.07.17) Ein Crewmitglied des 60 Fuß langen Katamarans "Best Revenge 5", der am 12.7. in Falmouth in Flammen aufging, musste schwer verletzt in ein Krankenhaus in Boston geflogen werden. Die "Best Revenge 5" stand beim MacDougalls’ Cape Cod Marine Service an der Falmouth Heights Road in Flammen. Die örtliche Feuerwehr wurde um 1:43 Uhr alarmiert und fand zwei Personen am Brandort vor.
Die verletzte Frau kam erst ins Krankenhaus von Falmouth , bis ein Flug nach Boston möglich war. Der Katamaran wurde völlig zerstört und sank teilweise an seinem Liegeplatz auf flachem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper "SAR Gavia" birgt Rotorlügel
(Bild: Salvamento Maritimo)   Großbild klick!

Rotorblätter der BBC Ontario vor Viveiro geborgen
(13.07.17) Am 11.7. wurde einer der Rotoren einer Windkraftanlage, die der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "BBC Ontario", 9611 BRZ (IMO-Nr.: 9312157), am 30.6. im Mittelmeer verloren hatte, am Eingang der Bucht von Viveiro geborgen. An der Operation waren der Offshore-Schlepper "SAR Gavia", 907 BRZ (IMO-Nr.: 9525742), mit Tauchern von Salvamento Marítimo in Fene sowie die "Salvamar Alioth" (MMSI-Nr.: 224300690) beteiligt. Das Rotorblatt war 40 Meter lang und hatte damit dieselbe Länge wie die "SAR Gavia".
Das Gewicht betrug über 10 Tonnen, und es galt, den Rotor aus 40 Metern Tiefe emporzuziehen. Er wurde dann in den Hafen von Celeiro gebracht. Am 13.7. sollte ein weiteres Rotorblatt gehoben werden, das am 11.7. geortet und mit Warntonnen versehen worden war. Die „BBC Ontario“ hatte, nachdem die Restladung gesichert und die Untersuchung abgeschlossen worden war, am 10.7. den Nothafen El Ferrol wieder verlassen und machte sich auf den Weg nach Gibraltar, wo sie am 13.7. eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung Greetsieler Kutters musste abgebrochen werden
(13.07.17) Die Bergung des in Greetsiel beheimateten Trawlers "Emilly Sophia - GRE 34", 48 BRZ (MMSI-Nr.: 211415000), am Schleusenkai in Hoogezand musste am 12.7. abgebrochen werden, nachdem dabei erneut Öl aus dem Wrack auszulaufen begann. Der Kutter wurde mit weiteren Ölsperren umgeben, um eine Ausbreitung der Verschmutzung zu verhindern. Bereits zuvor waren Ölschlängel um den Holzrumpf ausgelegt worden.
Ein Spezialteam der Feuerwehr aus Bedum war vor Ort, um die Kontamination zu untersuchen und, wenn nötig, die Ölsperren umzulegen. Wann der nächste Bergungsversuch stattfinden würde, war noch unklar. Vor zwei Wochen war der Kutter bereits einmal ausgepumpt worden, unglücklicherweise jedoch tags darauf, am 1.7., erneut weggesackt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kommt nicht wieder weg ...
(Bild: Lex de Meester)   Großbild klick!

Landungsboot sitzt fest
(13.07.17) Ein Manöver des Marine Korps auf der Westerschelde verlief am Abend des 12.7. nicht wie geplant. Das Landungsboot „L 9527“ wurde für die Evakuierung zweier Fahrzeuge gegen 20 Uhr auf den Strand bei Vlissingen gefahren, saß danach aber fest. Wohl unter dem Gewicht der beiden Fahrzeuge war es zu schwer geworden, um vom Strand wieder abzukommen.
Eines der beiden wurde daraufhin um 21.15 Uhr wieder von Bord gefahren. Die Evakuierung war Teil einer Übung mit einer angreifenden Extremistengruppe. Mit dem Nachthochwasser sollte das Landungsboot wieder flottgemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Notankerung vor Ancona
(13.07.17) Unmittelbar nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Ancona nach Bari kam es am 12.7. um 00.42 Uhr zu einem Ausfall der Hauptmaschine auf dem unter Malta-Flagge laufenden Containerfrachter "Reecon Whale", 10689 BRZ (IMO-Nr.: 9372585). Das Schiff, das einen Hafenlotsen an Bord und Assistenz durch einen Schlepper hatte, wurde durch ein Notankermanöver aufgestoppt. Nachdem die Maschinen wieder liefen, setzte der Frachter die Reise fort und traf um 17 Uhr in Bari ein.
Dort wurden weitere Untersuchungen und Tests durchgeführt, um sicherzustellen, dass der Antrieb einwandfrei funktioniert. Danach lief die „Reecon Whale“ am 13.7. um 10.15 Uhr wieder aus und nahm Kurs auf Gioia Tauro (Palmi).
Quelle:Tim Schwabedissen



Der Schaden ist gewaltig
(Bild: US Navy)   Großbild klick!

Dockung enthüllt gewaltige Schäden an der USS Fitzgerald
(13.07.17) Neue Fotos, die die US Navy freigegeben hat, zeigen bisher unbekannt gewesene Schäden an Rumpf und Aufbauten des Zerstörers USS „Fitzgerald“, die erst beim Auspumpen des Trockendocks 4 in der Base der 7. US-Flotte in Yokosuka offenkundig wurden. Im Rumpf klaffte ein großes Loch an Steuerbordseite, das mit Metallplatten und Stahlträgern mehr schlecht als recht abgedichtet wurde. Durch dieses war es Augenblicke nach der Kollision mit der „ACX Crystal“ zu einem massiven Wassereinbruch gekommen.
Das Loch war so groß, dass es mit regulärem Abdichtmaterial nicht gestopft werden konnte, so musste aus verschiedenen Quellen genug Material zusammengesucht werden, damit ein sicheres Docken möglich wurde. Außerdem erlitt das Schiff umfangreiche Schäden an den Aufbauten, und auch das AN/SPY-1D(v)-Radar, ein Teil des Aegis Combat System, wurde erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
Am schlimmsten ist allerdings der Umstand, dass der Rumpf des Zerstörers bei dem Aufprall des Containerfrachters im Ganzen verbogen wurde und eventuell sogar der Kiel gebrochen ist. Dies ist kompliziert zu reparieren und kann auch langfristige Folgen für die Lebensdauer des Rumpfes haben. Allein dieser Schaden beträgt wohl mehrere hundert Millionen Dollar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter bei Rio Ospo geborgen
(13.07.17) Am Morgen des 10.7. barg die NSSA gemeinsam mit einem Team aus Muggia einen gesunkenen Kutter bei Rio Ospo. Die gemeinsame Arbeit von Bergern und Tauchern des Nucleo Soccorso Acquatico Subacqueo dauerte mehrere Stunden. Dann konnte das Wrack mithilfe eines Krans der Feuerwehr von Trieste an Land gehoben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dritter Bergungsversuch für Peniche auf der Rhône
(13.07.17) Am 11.7. wurde damit begonnen, das gesunkene Flussfahrgastschiff "Soleo" auf der Rhône in Arles zu bergen. Es war am 8.5. dort leckgeschlagen. Zwei Bergungsversuche waren seither fehlgeschlagen. Wenn auch der neue Anlauf, das Schiff auszupumpen, fehlschlagen sollte, muss über eine andere Methode nachgedacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Tanker nach über drei Wochen vor Mombasa geborgen
(13.07.17) Der unter Tuvalu-Flagge laufende Tanker "Theresa Arctic", 43414 BRZ (IMO-Nr.: 8715508), wurde 22 Tage nach seiner Strandung vor Bofa Beach in Kilifi am 12.7. geborgen. Zwei Mal hatten die Bergungsarbeiten wegen schlechten Wetters und unzureichender Ausrüstung unterbrochen werden müssen. Der Tanker mit seiner Ladung von 46.000 Tonnen Speiseöl gefährdete die nur 200 Meter entfernte Trinkwasserentnahmestelle.
Er war auf der Fahrt von Port Keelang in Malaysia nach Mombasa am 20.6. wohl wegen Maschinenausfalls in stürmischer See gestrandet. Danach wurden Ölsperren ausgelegt. Fünf Schlepper, die "Nyangumi", "Simba", "Comarco Prince", "Alpha Granada" und "Alpha Pina" sowie Taucher waren an der Operation beteiligt.
Diese stellten lediglich einen beschädigten Ballasttank fest. Nachdem die Bergung in einer gemeinsamen Arbeit von Smit International, Alpha Logistics, Cormaco und KPA Salvors gelungen war, machte der Tanker um 14.15 Uhr in Mombasa fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Verletzter bei Kollision von Sportboot und Kutter
(13.07.17) Ein 65-jähriger Mann wurde am Morgen des 12.7. am Kopf verletzt, als sein 19 Fuß langes Motorboot "Marta and Gina" mit dem Kutter "Reflection" vor New Bedford kollidierte. Die Havarie ereignete sich um 9:50 Uhr bei Phinney’s Ledge im Fahrwasser vor New Bedford. Der Skipper wurde vom Löschboot New Bedford Fire Department zur Pier 3 und von dort mit Krankenwagen weiter ins St. Luke’s Hospital gebracht.
Der dort auch beheimatete Kutter hatte die Coast Guard nach der Havarie informiert. Die Sicht zur Zeit der Kollision betrug weniger als 100 Yards. Der Kutter nahm das Motorboot anschließend längsseits. Die Environmental Police und die Coast Guard nahmen Ermittlungen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rena-Retter selbst havariert
(13.07.17) Der neuseeländische Bunkertanker "Awanuia", 2747 BRZ (IMO-Nr.: 9458042), erlitt von Marsden Point kommend am 13.7. beim Anlegemanöver in Auckland durch einen Maschinenausfall und kollidierte mit der Kaimauer der Wynyard Wharf. Dabei wurde die Kaianlage geringfügig beschädigt. Auch der Bug des Tankers wurde bei dem Aufprall, der mit geringem Tempo erfolgte, oberhalb der Wasserlinie in Mitleidenschaft gezogen und aufgerissen. Es kam aber zu keinen Ölaustritten.
Der Tanker machte anschließend mit Schlepperhilfe am Bledisloe Container Terminal fest. Der Port of Auckland leitete eine Untersuchung der Havarie ein. Die „Awanuia“ war vom 8.10. bis zum 13.11.2011 am Leichtern des Bunkeröls aus den Tanks des gestrandeten Containerfrachters “Rena” auf dem Astrolabe Reef beteiligt gewesen und hatte so einen wesentlichen Anteil am Abwenden einer damals drohenden Umweltkatastrophe gehabt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ursache der Explosion in Minden weiter rätselhaft
(13.07.17) Experten suchten am 12.7. weiter nach der Ursache der schweren Explosion auf der „Gina“ im Mindener Yachthafen. Dies gestaltete sich kompliziert, weil von der Motoryacht nur noch Trümmer übrig waren. Ein Brandsachverständiger wurde angefordert und soll bei der Ermittlungsarbeit helfen. Mit ersten Ergebnissen rechneten die Ermittler erst in einigen Tagen.
Brandstiftung schlossen sie nach bisherigem Stand aus. Nachdem die Yacht angefangen hatte, zu qualmen, rückte die Feuerwehr an. Zwei Einsatzkräfte waren gerade auf dem Schiff, als es explodierte. Sie wurden von den Trümmerteilen verschüttet. Beide Männer sowie ein dritter Feuerwehrmann, der sich am Steg befunden hatte, kamen mit schweren bzw. lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus.
Ihr Zustand war inzwischen aber stabil. Auch 13 weitere Einsatzkräfte wurden bei der kilometerweit zu hörenden Explosion verletzt, drei von ihnen hatten sich erst am Morgen des 12.7. gemeldet, sodass die ursprünglich angegebene Zahl von 13 Verletzten in der Nacht auf 16 korrigiert wurde, darunter auch ein Polizist. Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), und Dr. Jan Heinisch, Vorsitzender des Verbands der Feuerwehren in Nordrhein- Westfalen (VdF NRW), zeigten sich erschüttert von dem Vorfall, der die Risiken aufzeige, die manchmal auch mit der besten Ausbildung nicht zu beherrschen seien.
Quelle:Tim Schwabedissen



Expeditionsschiff lief auf Grund
(13.07.17) Rund 30 Passagiere des neuseeländischen Ausflugsschiffs “Milford Wanderer” wurden in Port Pegasus, Stewart Island, evakuiert, nachdem das Schiff der Real Journeys am 13.7. gegen neun Uhr bei Ebbe auf Felsen gelaufen war. Außerdem waren drei Angehörige des Department of Conservation (DOC) und eine sechsköpfige Crew an Bord. Die Fahrgäste hatten in einer Bucht abgesetzt werden sollen, um eine Wandung nach Bald Cone zu unternehmen. Sie wurden nun stattdessen von der „Foveaux Express“ zurück nach Oban auf Stewart Island gebracht.
Währenddessen wurde eine Inspektion der „Milford Wanderer“ auf mögliche Schäden durchgeführt. Dazu schickte Real Journeys einen Manager und Taucher mit einem Helikopter zur Unfallstelle, die aber nur Schrammen feststellten. Mit dem auslaufenden Wasser kam das Schiff wieder frei.
Maritime New Zealand wurde informiert. Bei Stewart Island ist die Navigation derzeit wegen herrschender Königstiden kompliziert. Am Abend sollte die “Milford Wanderer” im Paterson's Inlet noch gründlicher inspiziert werden. Wenn das Ergebnis der ersten Untersuchung sich bestätigt, könnte das Schiff am 14.7. wieder in Fahrt gehen.
Die „Milford Wanderer” wurde 1992 für mehrtägige Trips in die entlegenen Gewässer zwischen Fiordland und Stewart Island erbaut und kann 36 Fahrgäste aufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Arbeitslose Barge auf Zuari River wird geborgen
(13.07.17) Eine gesunkene Barge unweit der Rasaim-Fährrampe auf dem Zuari River wird derzeit geborgen. Die Arbeiten begannen vor rund zwei Wochen. Das Fahrzeug hatte an der Rasaim-Seite der Flussbank nahe der Rasaim-Durbhat-Rampe geankert und war am 29.5. wegen Korrosionsschäden gesunken. Das Verbot von Bergbau seit September 2012 hatte den Erztransport auf dem Fluss zum Erliegen gebracht, seither war die Barge arbeitslos gewesen.
Das Achterschiff mit der Maschine wurde jetzt aus dem Wasser geholt. Dies war der schwierigste Teil der Arbeit. Zunächst mussten die Trümmer im verschlammten Wasser lokalisiert und dann mit schnell bindendem Zement gefüllt werden, mit dessen Hilfe dann die Hebung von statten geht. In den kommenden Tagen sollten auch die noch unter Wasser liegenden zwei Drittel der Barge geborgen werden. Der Fährdienst auf der Rasaim-Durbhat-Route wurde durch die Arbeiten nicht behindert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähren in Bodø und Lødingen ausgefallen
(13.07.17) Zwei Fährausfälle gab es auf norwegischen Fährrouten – auf der Linie Bodø-Moskenes musste die "Tranøy", 3997 BRZ (IMO-Nr.: 8917340), am 12.7. gegen 18 Uhr aus dem Betrieb genommen werden. Durch ein Problem mit dem Kühlsystem hatte sich eines der Bugstrahlruder überhitzt. Das Schiff war erst am 7.7. von einem Werftaufenthalt zurückgekehrt und hatte am 10.7. bereits wegen technischer Probleme in Bodø am Kai bleiben müssen.
Am Morgen des 13.7. gab Fährbetreiber Torghatten Nord bekannt, dass die "Barøy", 5695 BRZ (IMO-Nr.: 9607394), wegen technischer Probleme aus dem Dienst Bognes-Lødingen genommen werden musste. Als Ersatz wurde die "Hamarøy" aus einem anderen Dienst abgezogen, sodas mehrere Abfahrten ausfielen, bis sie erstmals von Lødingen aus um 10:30 Uhr ablegte. Die Barøy" lag derweil zur Reparatur am Kai in Lødingen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter „Ever Diadem“
(Bild: NSRI)   Großbild klick!

Longliner treibt weiter im Indischen Ozean
(12.07.17) Der taiwanesische Longliner “Hsiang Fuh 6", 489 BRZ (CS: BH3320), der am 9.7. rund 350 Meilen östlich von Richards Bay in Brand geraten war, trieb weiter verlassen im Indischen Ozean. Am 11.7. waren die beiden Frachter „Ever Diadem“ und „SBI Antares“ mit den geretteten 30 Schiffbrüchigen auf der Reede von Durban eingetroffen. Der unter Malta-Flagge laufende Bulkcarrier "Hampton Bay", 42702 BRZ (IMO-Nr. :9376373), der auf seiner Reise von Richards Bay nach Indien ebenfalls Kurs auf die Unglücksstelle genommen hatte, konnte seinen Kurs wieder aufnehmen, nachdem die Crew des Longliners in Sicherheit war.
Die Rettungsaktion war durch das Maritime Rescue Co-ordinating Centre in Kapstadt gemeinsam mit der SAMSA koordiniert worden. Die NSRI Durban wurde um 10.05 Uhr alarmiert und schickte die "Eikos Rescuer II", gemeinsam mit einem dreiköpfigen medizinischen Team von Netcare 911 an Bord eines Oryx-Hubschraubers des. 15. Geschwaders der südafrikanischen Luftwaffe zu der sechs Meilen vor dem Hafen ankernden „Ever Diadem". Seenotretter und Mediziner gingen an Bord des Frachters, um zwei verletzte Seeleute zu versorgen. Ein Philippino hatte Verbrennungen 2. und 3. Grades auf 40% der Haut erlitten und musste stabilisiert werden.
Ein 63-jähriger Chinese hatte eine Knieverletzung erlitten. Nachdem die Mediziner aus der Luft auf dem Frachter abgesetzt worden waren, bereiteten sie beide Patienten zum Abtransport vor, dann wurden sie in einem Rettungskorb an Bord des Hubschraubers gezogen und in ein Krankenhaus in Durban geflogen. Für die übrige Crew von den Philippinen, Indonesien, Taiwan und Vietnam wurden die Einreisevorbereitungen nach Südafrika getroffen. Am Nachmittag des 11.7. warteten beide an der Rettung beteiligten Frachter noch auf die Einlaufgenehmigung nach Durban.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ausflugsschiff nach Vannes abgeschleppt
(12.07.17) Das französische Ausflugsschiff “Meaban” der Reederei Navix erlitt am 11.7. um 9.50 Uhr einen Maschinenausfall. Die Crew alarmierte das CROSS Etel, das das SNSM-Boot “SNS 205 - Nohic” zu Hilfe schickte. Dieses nahm die „Meaban” auf den Haken und schleppte es um 11 Uhr nach Vannes ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der Motoryacht „Gina“
(Bild: Feuerwehr Minden)   Großbild klick!

16 Verletzte bei Explosion einer Motoryacht in Minden
(12.07.17) Am 11.7. kam es zu einer Explosion auf der Motoryacht „Gina“ im Hahler Hafen in Minden, Nordrhein-Westfalen, die 16 Verletzte forderte, davon 15 Feuerwehrleute und ein Polizist. Die Feuerwehr wollte am Abend einen Schwelbrand auf dem Schiff löschen. Sie gingen mit Atemschutzmasken über den Steg auf das Boot. Dann gab es eine starke Explosion.
Das Boot wurde mehrere Meter in die Luft geschleudert. Mehrere Feuerwehrleute waren zu dem Zeitpunkt an Bord. Andere wurden durch die Druckwelle und herumfliegende Trümmer verletzt. Möglicherweise waren durch die Hitze des Brandes Batterien explodiert. Einer der verletzten Feuerwehrmänner schwebte zunächst in Lebensgefahr, konnte aber im Krankenhaus stabilisiert werden.
Vor Ort waren auch Taucher und ein Hubschrauber. Sie suchten nach möglichen weiteren Verletzten, fanden aber niemanden. Die „Gina“ selbst sank schwer beschädigt auf flachem Wasser, der Schaden betrug etwa 500.000 Euro. Zwei andere Boote wurden ebenfalls beschädigt, und ein am Hafen abgestelltes Auto hatte nur noch Schrottwert.
Nachdem der Verkehr auf dem Kanalhafen in der Nacht vorübergehend gesperrt war, wurde er am Morgen des 12.7. wieder freigegeben. Nun lief eine Untersuchung durch die Wasserschutzpolizei in Duisburg, wieso das Feuer an Bord ausbrach und was die anschließende Explosion ausgelöst hat. Da das Schiff aber stark zerstört war, dürfe es kompliziert werden, die Brandursache zu ermitteln.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hafendampfer trieb auf Kieler Förde
(12.07.17) Am 11, 2017 gegen 12 Uhr kam es auf dem SFK-Hafendampfer "Heikendorf", 278 BRZ (IMO-Nr.: 8308733), auf der Kieler Förde zu einem Maschinenausfall während der fahrplanmäßigen Fahrt vom Hauptbahnhof nach Laboe. Der Havarist wurde von dem Schlepper "Stein" (IMO-Nr.: 9241243) längsseits genommen und wurde zunächst zum Anleger in Falckenstein bugsiert. Hier gingen die Passagiere von Bord, um mit einer anderen Fähre weiter transportiert zu werden.
Danach zog der Schlepper den Havaristen in die Hörn, wo am Ponton der SFK der Schaden inspiziert wurde. Eine gebrochene Ölleitung war Schuld an dem Ausfall gewesen. Der Fahrplan der "Heikendorf" wurde vom Schwesterschiff "Strande" (IMO-Nr.: 8400074) vorerst übernommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter "Kea Trader" sitzt fest
(Bild: FANC)   Großbild klick!

Containerfrachter lief mit fast 20 Knoten auf Riff
(12.07.17) Am 12.7. um 1.18 Uhr lief der unter Malta-Flagge laufende Containerfrachter "Kea Trader", 25145 BRZ (IMO-Nr.: 9701281), das von Papeete nach Noumea unterwegs war, mit rund 18 Knoten Fahrt auf das Durand-Riff rund 50 Meilen südöstlich der Insel Maré im Loyauté-Archipel. Es kam auf Position 22 02 S 168 38 O fest. Die 18-köpfige Crew blieb unversehrt und konnte an Bord bleiben, da der Havarist stabil aufsaß.
Ein Erkundungsteam wurde von einem Puma-Helikopter der Armee von Neukaledonien an Bord abgesetzt. Es bestand aus vier zivilen und militärischen Experten. Es gab aktuell keine Ölleckagen von dem Schiff. Ein Überwachungsflugzeug, ein Helikopter und eine Fregatte nahmen Kurs auf das Riff, das in den Seekarten verzeichnet ist.
Die “Kea Trader” ist 184,92 Meter lang, 30 Meter breit, hat 9,5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 25.000 Tonnen. Der 2.194-TEU-Frachter läuft im Management der Columbia Shipmanagement (Deutschland) GmbH und wird von der Lomar Shipping Ltd. in London bereedert. Der Frachter wurde erst 2017 von der Guangzhou Wenchong Shipyard Co. Ltd in China abgeliefert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht saß vor Vlissingen auf Grund
(12.07.17) Die belgische Segelyacht „Aquila“ lief am Morgen des 11.7. auf der Nolleplaat vor Vlissingen auf Grund. An Bord war eine sechsköpfige Crew. Die Yacht steckte mit dem Kiel fest, und es entstand eine potentiell gefährliche Situation. Die holländische Küstenwache schickte das KNRM-Boot „Zeemannshoop“ der Station Breskens zur Assistenz.
Noch während dieses auf dem Weg war, kam die Yacht wieder frei. Die Seenotretter liefen dennoch weiter auf die Yacht zu, denn diese hatte Schäden an Spanten und Kiel davongetragen. Sie wurde von den Seenotrettern nach Breskens eskortiert, wo sie am Kai einer Yachtwerft von einem Kran aus dem Wasser gehoben wurde. Nun wurde der Schaden am Kiel deutlich sichtbar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre hatte Maschinenausfall vor Bali
(12.07.17) Die indonesische Fähre "Tri Sakti Elfina", 721 BRZ (IMO-Nr.: 9482328), erlitt am 11.7. in der Straße von Bali Maschinenausfall, als sie von Gilimanuk in Bali nach Ketapang, Ost-Java, unterwegs war. Die Fähre wurde zurück nach Gilimanuk gebracht, wo die Passagiere wieder von Bord gehen mussten. Danach erfolgte die Reparatur des Schadens.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Motoryacht in Rhoon
(12.07.17) Die Feuerwehr von Rhoon wurde am 11.7. gegen Mittag alarmiert, weil ein Feuer auf der Motoryacht „Semifinca“ aus Dordrecht, die am Albrandswaardsedijk in Rhoon lag, ausgebrochen war. Zwei Löschfahrzeuge rückten aus, und mit dem Cobra-Löschsystem gelang es, den Brand bis 14 Uhr zu ersticken. Die 12 Personen, die sich an Bord des Bootes befunden hatten, konnten sich unversehrt an Land retten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zerbrechender Bulkcarrier verliert wieder Öl
(12.07.17) Die Federal Environmental Protection Agency (Profepa) führte am 11.7. eine Erkundungsfahrt zum Bulkcarrier "Los Llanitos" durch, der seit dem 23.10.2015 in Punta Graham, Jalisco, auf Grund saß, wo er im Hurrikan Patricia strandete. Die Inspektoren fanden vor Ort Ölspuren auf dem Wasser vor. Das Öl war bei den Reinigungsarbeiten offenbar in den Tanks zurückgeblieben.
Da der Frachter schwere strukturelle Schäden aufwies und sich unter dem Ansturm der Wellen intensiv bewegte, wurde das Öl wohl aus den Tanks gedrückt. Der Rumpf war in akuter Gefahr, gänzlich zu zerbrechen. An den umliegenden Stränden wurden keine Ölreste entdeckt.
Nach der Inspektion verlangte die Profepa, Ölsprren auszulegen. Der Hafenkapitän von Manzanillo sollte die für die Reinigung der Tanks verantwortliche Firma beauftragen, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, dass die verbliebenen Ölreste nicht weiter in die See laufen könnten.
Quelle:Tim Schwabedissen



11 Touristen von brennendem Ausflugsboot bei Hurghada gerettet
(12.07.17) Die Maritime Rescue Association im Roten Meer rettete am 11.7. 22 Touristen, die sich auf dem ägyptischen Ausflugsboot “Blue Dolphin” befanden. Dieses geriet im Gebiet von Sahl Hasheesh südlich von Hurghada. Sowohl die Fahrgäste wie auch die Crew wurden unversehrt von Bord abgeborgen. Ein Rettungsboot versuchte, die Flammen zu löschen. Dichter Rauch und Flammen waren weithin zu sehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



11 Ausflügler vor Steveston gerettet
(12.07.17) Ein amerikanisches Ausflugsboot mit 21 Personen an Bord erlitt am 11.7. gegen 19 Uhr eine Meile nordwestlich von Point Roberts Wassereinbruch. 11 Personen konnten von der Marine Search and Rescue gerettet. Die US Coast Guard koordinierte die Operation. Boote, die sich in der Nähe befanden, kamen dem Havaristen zu Hilfe. Alle Passagiere wurden auf zwei Tourboote übergesetzt. Zwei Crewmitglieder blieben an Bord und lenzten das Wasser aus. Das Boot wurde dann zurück nach Steveston eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge bei San Francisco wird geborgen
(12.07.17) Über drei Monate nach dem Untergang der 112 Fuß langen Barge “Vengeance” am 7.4. in der San Francisco Bay südlich der Bay Bridge hat eine Kranbarge nun mit der Räumung des Wracks begonnen. Das Wrack liegt in 40 Fuß Wassertiefe. Am 12.7. zogen Taucher gegen 10.30 Uhr das Führerhaus eines Krans aus dem Wasser, der auf dem Deck der Barge gestanden hatte.
Es wurde auf dem Deck der Kranbarge abgelegt. Die komplizierten Bergungsarbeiten wurden durch die Global Diving & Salvage durchgeführt. Das Wrack war unter Wasser in zwei Teile zerschnitten worden, die einzeln gehoben werden. Die jeweils rund 300 Tonnen schweren Sektionen liegen im Schlamm über dem Tunnel der Transbay Tube, durch die die BART-Züge von San Francisco nach Oakland verkehren.
Bis spätestens am 14.7. sollte die gesamte Barge geborgen sein. Zuvor waren 2.700 Gallonen Öl aus dem Wrack abgepumpt worden. An der Bergungsaktion waren die U.S. Coast Guard, das California Department of Fish and Wildlife’s Office of Spill Prevention and Response, das San Francisco Department of Emergency Management, die Vortex Marine Construction und BART ebenfalls beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Southern Phoenix in Suva soll gehoben und versenkt werden
(12.07.17) Die Global Salvage Consultancy hat eine Ausschreibung herausgegeben zur Räumung des Wracks des am 6.5. in Suva gekenterten Containerfrachters “Southern Phoenix”, 3113 BRZ (IMO-Nr.: 8520434). Die Frist für interessierte Berger läuft bis zum 14.7. Die Angebote sollten dann vier Wochen lang geprüft und dann der Versicherung und der Reederei des Schiffes übergeben werden, damit dann der Bergungsauftrag vergeben werden kann.
Die mit der Räumung beauftragte Firma wird dann schweres Bergungsgerät und Personal nach Fiji mobilisieren, was ungefähr zwei Monate dauern dürfte. Darunter werden sich schwere Kräne und Bargen befinden, die nach Suva geschleppt werden müssen.
Dann soll das Schiff aufgerichtet werden, um die Container aus den Laderäumen holen zu können. In der letzten Phase wird die „Southern Phoenix“ schleppfähig gemacht, um zu einer Versenkungsposition gezogen werden zu können. Die letzte Phase wird rund drei Monate dauern, und bis Anfang 2018 könnte die gesamte Operation abgeschlossen und ein weiterer Frachter der Sietas-Werft in Hamburg von den Weltmeeren verschwunden sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Containerfrachter "Perseus"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Brechende Spring zerschmettert Lampenkasten in Brunsbüttel
(11.07.17) Auf der Reise von Rotterdam nach Helsinki kam es zu einem Unfall, als der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter "Perseus", 11550 BRZ (IMO-Nr.: 9412529), am 8.7. um 6.40 Uhr in der Brunsbütteler Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals einlief. Beim Festmachmanöver brach die Spring des Schiffes, und das zurückschnellende Ende zerschmetterte den Schutzkasten eines Beleuchtungskörpers auf dem Schleusentor. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Um 8.10 Uhr warf der Frachter wieder los und setzte die
Beschädigter Lampenkasten
(Bild: Willi Thiel)   Großbild klick!
Reise gen Osten fort und machte am 10.7. um 8.40 Uhr in Helsinki fest.
Die “Perseus” hat eine Länge von 157,65 Metern, eine Breite von 23,54 Metern, einen Tiefgang und 8,6 Metern und eine Tragfähigkeit von 14.883 Tonnen. Sie läuft für die Buss Shipping GmbH & Co. KG in Hamburg und wurde 210 als “Delia” bei der Fujian Mawei Shipbuilding Ltd. in China erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen





Motoryacht “Eventide” gesunken
(Bild: Ted Sooter)   Großbild klick!

Ehemaliges Küstenwachboot aus dem 2. Weltkrieg in Bremerton gesunken
(11.07.17) Die 80 Fuß lange Motoryacht “Eventide” sank am Abend des 8.7. in der Bremerton Marina. Dabei liefen etliche Gallonen Diesel ins Wasser. Das Holzschiff lag an einem Slip driekt hinter der Schutzmole der Marina, als sie gegen 17 Uhr unterzugehen begann. Von anderen Booten kamen Helfer mit Lenzpumpen, ebenso Einsatzkräfte des Bremerton Fire Department und Personal der Marina.
Das Wasser im Innern der „Eventide” schwappte während der Bemühungen, sie zu lenzen, nach achtern, und das Schiff sackte mit dem Heck zuerst weg. Nur noch der Bug ragte schließlich aus dem Wasser. Die U.S. Coast Guard, das Department of Ecology und Mitarbeiter der Global Dive and Salvage aus Seattle waren nach dem Untergang vor Ort. Ein Taucher versuchte am 9.7. den Ölaustritt aus dem Wrack zu stoppen. Doch die Untersuchung der Tanks war zu riskant, weil das Schiff noch nicht zur Ruhe gekommen war und weiter wegsank.
Insgesamt waren bis dahin rund 10 Gallonen Diesel ausgelaufen. Ölschlängel wurden an der Untergangsstelle ausgebracht, um das Öl aufzufangen und das Abtreiben von Trümmern zu verhindern. Rettungswesten, Müllsäcke und Regale trieben auf der Wasseroberfläche. Die Bremerton Marina hat eine Versicherung für Bergungskosten, außerdem könnten Mittel aus dem Programm zur Räumung aufgegebener Schiffe des Department of Natural Resources zur Verfügung gestellt werden.
Die “Eventide” hatte seit etlichen Jahren in der Bremerton Marina gelegen. Sie hatte kürzlich den Eigentümer gewechselt, nachdem der alte Eigner gestorben war.
Sie wurde 1942 bei der Wheeler Shipbuilding Corp. in New York für die US Coast Guard erbaut worden. Das Schiff war auch während der Invasion der Normandie durch die Alliierten im Einsatz gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Nord Nightingale" und Rettungsboot
(Bild: US Air Force)   Großbild klick!

Tanker Nord Nightingale wurde bei Long Range-Rettungsaktion für deutsche Segler zum dritten Mal rettender Engel
(11.07.17) Der 48-Jährige deutsche Segler, der mit seinem Vater in einer aufwändigen SAR-Operation im Atlantik 500 Meilen vor Florida gerettet wurde, befand sich wegen seiner schweren Brandverletzungen derzeit weiterhin in Intensivbehandlung in Orlando. Nach seinen Aussagen könnte das Feuer am 7.7. im Maschinenraum der 12 Meter langen Segelyacht, die von Jamaika nach Europa unterwegs war, ausgebrochen sein. Das Schiff habe innerhalb kürzester Zeit in Flammen gestanden, und die beiden Männer waren in eine Rettungsinsel geflüchtet.
Über Satellitentelefon riefen sie Familienangehörige in Bremerhaven an und meldeten, dass ihr Boot lichterloh brenne, ehe die Verbindung abbrach. Diese wählten in ihrer Not die 112, und über diesen Umweg landete die Notmeldung bei der Integrierten Regionalleitstelle Unterweser-Elbe (IRLS) der Feuerwehr in Bremerhaven, die kurz nach 15 Uhr das MRCC der DGzRS alarmierte.
Das MRCC setzte sich umgehend mit der amerikanischen Küstenwache, dem für das Seerevier zuständigen Siebten Distrikt in Miami, in Verbindung. Diese empfing nahezu zeitgleich einen automatisierten Alarm der Notfunkbake der Segelyacht. Während die Rettungsaktion in den USA anlief, versuchten die Wachleiter in der Bremer Seenotleitung noch ununterbrochen, die beiden Schiffbrüchigen zu erreichen. Alle Versuche der Kontaktaufnahme blieben jedoch bereits ergebnislos.
Das Suchgebiet befand sich im Nordatlantik, irgendwo zwischen Bremerhaven und Florida. Die Küstenwache in Miami empfängt nahezu zeitgleich einen automatisierten Alarm der Notfunkbake der brennenden Segelyacht.
Durch den automatisierten Notruf erhielten die amerikanischen Retter die Position der Yacht, die sich auf 29°07 N 70°42.0 W befand. Sie fanden heraus, dass sich der Tanker "Nord Nightingale" in der Nähe befand und dirigierten ihn zum Unglücksort. Wegen der großen Entfernung zum Festland bat die Küstenwache auch die US Air Force um Unterstützung. Diese schickte ein Flugzeug des 920. Rescue Wing, einer Abteilung, die normalerweise für die Suche und Rettung von Soldaten in Kriegsgebieten zuständig ist, zu der Position. Beim Eintreffen des Flugzeuges gegen Mitternacht (MESZ) – Stunden nach der Erstalarmierung – war die "Nord Nightingale" bereits am Unglücksort und hatte die Rettungsinsel der Schiffbrüchigen in Sichtweite. Die Besatzung konnte selbst jedoch nichts unternehmen.
Die Rettung kam dann in Gestalt von fünf Fallschirmspringern mit Tauch- und medizinischer Ausrüstung sowie Schlauchbooten sprangen 800 Kilometer vor der US-Küste aus der Lockheed HC-130 in den Atlantik. Sie zogen die beiden Schiffbrüchigen aus der Rettungsinsel in ihr Schlauchboot und brachten sie zum Tanker.
Zwei Hubschrauber der Air Force, die während des Fluges in der Luft an der inzwischen zurückkehrenden HC 130 aufgetankt wurden, flogen unterdessen zur "Nord Nightingale", winschten die zwei Norddeutschen sowie die Retter vom Tanker auf und flogen sie nach Orlando. Dort landeten die Hubschrauber in einem Baseballstadion, um den kürzesten Transportweg zu einer Spezialklinik zu haben, wo der 48-Jährige, der schwerste Brandverletzungen erlitten hatte sofort intensivmedizinisch betreut wurde.
Sein 66-jähriger Vater hatte den Schiffbruch unverletzt überstanden. Sein Sohn sollte voraussichtlich in einigen Tagen die Intensivstation wieder verlassen können. Vater und Sohn drückten ihren tiefen Dank gegenüber ihren Rettern und den beteiligten Organisationen aus.
Die "Nord Nightingale" war nicht zum ersten Mal rettender Engel für Schiffbrüchige. Am 22.10.2012 konnte ihre Crew 19 Mann eines abgestürzten Offshore-Helikopters vor Shetland retten. Er war von Aberdeen zu einem Ölrig 86 Meilen vor der Küste unterwegs, als er eine Notlandung auf dem Wasser durchführen musste.
Das Notsignal wurde von dem nur einige Meilen entfernten Tanker aufgefangen, der sofort Kurs auf die Unglücksstelle nahm. Mit dem MOB-Boot wurden die Insassen des Hubschraubers binnen 45 Minuten unversehrt an Bord geholt. Von hier übernahmen sie zwei Rettungshubschrauber und flogen sie an Land.
Am 23.3.2010 rettete die "Nord Nightingale" die Crew der Yacht “California”, die am Robin Knox-Johnston's Clipper Race teilgenommen hatte und bei einer 120-Grad-Rolle ihren Mast verloren hatte. Beide Segler konnten unversehrt an Bord genommen werden, nachdem die US Coast Guard den Tanker, der von Yokohama nach Los Angeles unterwegs war, zu der Unglücksposition dirigiert hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Shuya" wird freigeschleppt
(Bild:
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Shuya nach Bergung festgesetzt
(11.07.17) Nachdem der unter Antigua-Barbuda-Flagge registrierte Frachter "Shuya", 2889 BRZ (IMO-Nr.: 9105841), im Anschluss an seine Bergung vom Scharhörn-Riff bei der Cuxhavener Mützelfeldt-Werft zur Schadensuntersuchung festgemacht war, wurde er dort vorerst festgesetzt. Der ukrainische Reeder, das Profy Ship Management in Odessa, hat noch keine Garantie für die Übernahme von Bergungskosten abgegeben. Deshalb wurde diese Maßnahme durch Havariekommando des Bundes ausgesprochen. Derzeit lag der Frachter längsseits des Schwimmdocks der Werft.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportboot brannte in Leeuwarden
(11.07.17) Die Leeuwardener Feuerwehr verhinderte am 10.7., dass die Yacht "Fortuna" sank. Das Schiff, das in Eemnes beheimatet ist, hatte an der Stadtburg De Harmonie gelegen und war unterwegs zum Franeker Oldtimer en Schepen Festival.
Der Skipper versuchte zunächst, das Wasser selbst mit einer Tauchpumpe zu lenzen, kam aber nicht gegen den Wassereinbruch an. Daraufhin rief er die Feuerwehr, die mit ihrer Pumpe erfolgreicher war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barbecue ging in Flammen auf - Pfadfinder retteten 20 Jugendliche von brennendem Boot
(11.07.17) 22 Personen wurden am Abend des 10.7. von einem brennenden Boot im Biesbosch gerettet und von einem in der Nähe befindlichen Pfadfinderboot gerettet und bei Amaliehoeve an Land gesetzt. Es handelte sich um Mitarbeiter des Bauernhofs Jqacobushoeve in Dorst im Alter um 17 und 18 Jahren, sie befanden sich auf einem Ausflug. Niemand von ihnen wurde verletzt.
Einige der Bootsfahrer waren auf der Flucht vor den Flammen ins Wasser gesprungen. Das Feuer war gegen 19:30 Uhr während eines Barbecue ausgebrochen, als aus der Gasflasche eines Grills plötzlich eine Stichflamme emporschlug. Die „KBW 1910“ der KNRM-Station Dordrecht-Zuid, das Löschboot aus Drimmelen sowie die „P 901“ der Polizei und die „RWS 21“ von Rijkswaterstaat wurden alarmiert und eilten zum Sloot van Sint Jan, wo das Boot auf Höhe von Amaliahoeve trieb.
Der Brand konnte 20 Minuten später von einem Löschboot unter Kontrolle gebracht werden. Bei Amaliahoeve wurden die Jugendlichen, die praktisch unversehrt geblieben waren und mit einem großen Schrecken davonkamen, von der Crew der „KBW 1910“ und Medizinern gecheckt und anschließend nach gebracht und fort im Bootshaus der Feuerwehr weiter betreut.
Quelle:Tim Schwabedissen



30 Mann von gesunkenem Longliner gerettet
(11.07.17) Der taiwanesische Longliner “Hsiang Fuh 6” , 489 BRZ, sank am 8.7. rund 350 Meilen östlich von Richards Bay im Indischen Ozean. Alle 30 Crewmitglieder wurden am 9.7. aus Rettungsinseln von zwei Handelsschiffen, die sich in der Nähe befanden, geborgen.
Der aus Singapur kommende, maltesische Containerfrachter “Ever Diadem”, 52090 BRZ (IMO-Nr.: 9134270), nahm 16 Schiffbrüchige an Bord, der unter Marshall-Islands-Flagge registrierte Bulkcarrier “SBI Antares”, 34447 BRZ (IMO-Nr.: 9705299) die weiteren 14. Er warf am 11.7. auf der Reede von Durban Anker, die „Ever Diadem“ wurde dort am 12.7. erwartet, um die Schiffbrüchigen abzusetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



US-Zerstörer ging nach Kollision im Pazifik ins Trockendock
(11.07.17) Der amerikanische Lenkwaffenzerstörer USS “Fitzgerald (DDG 62)” wurde am 11.7. ins Trockendock 4 der Fleet Activities (FLEACT) Yokosuka geschleppt, wo die Untersuchungen der Schäden durch die Kollision mit der “ACX Crystal” am 17.6. 64 Meilen südwestlich des Hafens mehrere Wochen lang fortgesetzt und Reparaturen durchgeführt werden sollten. Zuvor musste der Rumpf abgedichtet, eingedrungenes Wasser aus den beschädigten Abteilungen gelenzt und die Munition sowie das Öl von Bord geholt werden. Die FLEACT Yokosuka ist für die Instandhaltung der U.S. 7th Fleet zuständig und beschäftigt 26.000 Arbeiter und Militärpersonal.
Bei den Inspektionen soll festgestellt werden, ob das Schiff mit eigener Kraft in die USA überführt werden kann oder verschleppt werden muss. Die „Fitzgerald” wurde sowohl ober- wie auch unterhalb der Wasserlinie an Steuerbordseite unweit der Brücke beschädigt Der Schaden war größer als der, den die USS „Cole“ beim Bombenattentat im Oktober 2000 erlitt, das 17 Crewmitglieder tötete und 39 verletzte.
Der Kommandeur der 7. Flotte, Vizeadmiral Joseph Aucoin, und der Kommandeur der Pazifikflotte, Admiral Scott Swift, gingen aber davon aus, dass das Schiff reparaturfähig sei und in weniger als einem Jahr wieder in Dienst gestellt werden könnte. Bis dahin sollte ein Ersatzschiff ihren Platz einnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack gesunkenen Schleppers gehoben
(11.07.17) Der 14 Meter lange Schlepper "Crosby Commander" (MMSI-Nr.: 367028890) der am 29.5. rund 30 Meilen südlich von Marsh Island gesunken war, wurde am 11.7. gehoben und auf dem Deck einer Kranbarge abgesetzt. Bei dem Untergang hatten sich drei Crewmitglieder in eine Rettungsinsel flüchten können und waren von der „Andi Nicole“ an Bord genommen worden, der vierte Mann blieb trotz einer groß angelegten SAR-Operation vermisst.
An der Suchaktion waren eine HC-144 Ocean Sentry des Coast Guard Aviation Training Center Mobile, ein MH 65 Dolphin-Helikopter der Air Station New Orleans, die Patroullienboote “Razorbill”, “Skipjack” und “Vigilant”, die Handelsschiffe “Andi Nicole”, “GIS Christina”, “Dustin Danos” und “Son River’”, die Schlepper “Crosby Trinity” und “Crosby Trojan” sowie ein Hubschrauber des Eugene Island Block 158 beteiligt gewesen.
Bis zum 1.6. war eine Fläche von 3.753 Quadratmeilen abgesucht worden, ehe die AKtion nach 98 Stunden ergebnislos eingestellt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Mastbrüche beim Vineyard Cup
(11.07.17) Beim 12. Vineyard Cup kam es am 9.7. zu mehreren Havarien beteiligter Yachten. Die „Encore“ der Etchell-Klasse von Skipper Don Cohan verlor den Mast in rauer See östlich von East Chop kurz vor Ende der Regatta. Die Hafenkapitäne von Oak Bluffs und Vineyard Haven kamen dem Boot zu Hilfe und schleppten es zur Küste ab. Auch auf der 91 Fuß langen „Sophie“, einer Klassikyacht von Will Duffell aus Portsmouth R.I., kam der massive Karbonfibermast herunter.
An Bord waren 20 Personen. Die US Coast Guard kam dem Boot zu Hilfe, und zwei Bergungsschiffe schleppten sie nach New Bedford ab. Bereits am 9.7. war der Yacht der 25 Fjuß langen Yacht „Myfanwy“ von Skipper Jim Pringle aus Vineyard Haven vor Edgartown am äußersten Punkt des 15-Meilen-Kurses gebrochen und stürzte ins Wasser. Bei keiner der Havarien kamen Menschen zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Niedriger Wasserstand ließ zwei Yachten bei Mumbles stranden
(11.07.17) Das RNLI-Boot aus Mumbles kam am 10.7. zwei Segelyachten zu Hilfe. Es war gerade auf einer Trainingsfahrt, als es zu dem Boot einer Familie, das auf einer Sandbank in der Mitte der Swansea-Bay gestrandet war, gerufen wurde. Rasch wurde eine Schleppverbindung hergestellt, und das 24 Fuß lange Boot wurde in tieferes Wasser zurückgezogen.
Eine Stunde später wurde das Rettungsboot zur Assistenz einer Yacht gerufen, die in der Caswell Bay auf Grund gelaufen war. Die zweiköpfige Crew wurde an Land gebracht und kam in der Rettungsstation der RNLI unter, ehe der Havarist abgeschleppt wurde.
Danach segelten zwei an Bord abgesetzte Rettungsmänner ihn zu einer sicheren Mooring in Mumbles. Beide Havarien waren durch eine außergewöhnlich niedrige Ebbe, die einer hoch aufgelaufenen Flut gefolgt war, verursacht worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportboot auf dem Rhein gesunken
(11.07.17) Am Vormittag des 10.7. stellte die Wasserschutzpolizei Gernsheim am rechten Ufer des Rheins auf Höhe von Biblis-Nordheim ein havariertes Sportboot fest. Der Bootsführer oder weitere Personen konnten nicht mehr am Unfallort angetroffen werden. Das Sportboot war mit zwei Tampen an Ufersteinen festgemacht, und nur noch die Kajüte und ein Teil des Bugs ragten aus dem Wasser. Der Außenbordmotor lag abgebaut auf den Ufersteinen, wodurch eine geringe Menge an Benzin ausgetreten war.
In unmittelbarer Nähe waren leichte Ölschlieren auf der Wasseroberfläche zu erkennen. Wegen der Spuren am Bootsrumpf war davon auszugehen, dass das Boot eine Grundberührung erlitten hatte und der Motor dabei beschädigt wurde. Der Bootseigner wurde ermittelt, gab aber an, das Sportboot bereits vor zwei Wochen verkauft zu haben.
Es wurde aus dem Wasser gezogen und an Land gesichert. Der Schaden betrug rund 3.000 Euro. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zum Bootsführer dauerten noch an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Polizeiboot auf Rhein havariert
(11.07.17) Als die beiden Polizeiboote „BP 61 – Prignitz“ (MMSI-Nr.: 211178860) und „BP 65 - Rhön II“ (MMSI-Nr.: 211179240) zur Trauerfeier des Alt-Bundeskanzlers Helmut Kohl nach Speyer delegiert waren, kam es zu einer Havarie. Die Reise der beiden Boote ging über Cuxhaven nach Amsterdam und weiter den Rhein hinauf. In Duisburg und Köln wurden zwei Beamte der örtlichen Wasserschutzpolizei als Lotsen an Bord genommen.
Entweder schon auf der Hinreise oder auf Rückreise erlitt die „Prignitz“ offenbar eine Grundberührung und erlitt Schäden am Unterwasserschiff. Sie musste deshalb am 4.7. in Köln auf den Slip gehen. Dort wurde auch der Propeller abgebaut. Die Reparatur dauerte bis zum 9.7. Nach deren Abschluss kehrten die beiden Boote am 10.7. gemeinsam durch den Nord-Ostsee-Kanal in ihr Neustädter Revier zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Trawler vor Durban
(11.07.17) Die Seenotretter der NSRI wurden am 11.7. alarmiert, nachdem ein Feuer auf einem Trawler ausgebrochen war. Von der Station Durban lief ein Boot zur Rettung aus. Einige Crewmitglieder des Havaristen wurden von einem Containerfrachter gerettet. Ein Mann hatte schwere Verbrennungen erlitten. Die Operation dauerte noch an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler "Cap en Baie - DP.734636"
(Bild: SNSM)   Großbild klick!

Trawler vor Dieppe manövrierunfähig
(10.07.17) Am 7.7. kam die "SNS 080" der SNSM-Station in Dieppe dem Trawler "Cap en Baie - DP.734636", 10 BRZ (MMSI-Nr.: 227318870), zu Hilfe, der vor Penly östlich von Dieppe durch ein Netz im Propeller manövrierunfähig geworden war. Das Schiff trieb gegenüber dem dortigen Atomkraftwerk. Um den Antrieb zu befreien, mussten zwei Taucher ins Wasser gehen. Danach konnte der Trawler seine Fahrt fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Sundowner“
(Bild: Ryde Inshore Rescue)   Großbild klick!

Solent: Motorboot brannte auf dem Ryde
(10.07.17) Die Ryde Inshore Rescue kam am 9.7. einem Motorboot zu Hilfe, auf dem unmittelbar vor Ryde Harbour am Morgen ein Feuer ausgebrochen war. Das Rettungsboot wurde um kurz vor 11 Uhr von der Solent Coastguard alarmiert, die einen Mayday-Ruf der “Sundowner“ aufgefangen hatte. Das Boot befand sich rund 200 Meter vor dem Hafen.
Ein anderes Sportboot nahm den Havaristen auf den Haken und schleppte ihn westwärts den Solent hinauf. Dabei eskortierte die „Ryde Rescue 1“ den Schleppzug und sicherte ihn ab. Die Assistenz des Isle of Wight Fire and Rescue Service war nicht notwendig. Nachdem der Einsatz beendet war, kehrte das Rettungsboot zum Bootshaus in Appley zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



DGzRS und DLRG retteten sieben Bootsfahrer vor Otterndorf
(10.07.17) Bei einem gemeinsamen Einsatz haben die Seenotretter der DGzRS-Station Cuxhaven und die DLRG Cuxhaven am 9.7.drei Erwachsene und vier Kinder im Alter von elf bis fünfzehn Jahren von einer Motoryacht auf der Elbe vor Otterndorf gerettet. Auf Höhe der Tonne 44, etwa drei Kilometer nördlich von Otterndorf, war die etwa zehn Meter lange Motoryacht auf dem Weg von Neuhaus nach Cuxhaven auf einer Sandbank aufgelaufen. Dabei erlitten mehrere der neun Personen an Bord Verletzungen.
Die sofort alarmierten Seenotretter liefen mit dem Seenotrettungskreuzer „Anneliese Kramer“ aus Cuxhaven aus. Ebenfalls alarmiert wurde die DLRG Cuxhaven, die mit einem Rescue Jet und dem Fast Rescue Boat „Hermann Schrader“ sowie drei Fahrzeugen an Land in den Einsatz ging. Beim Eintreffen um kurz vor 17 Uhr war das Wasser bereits extrem niedrig. Der Havarist konnte von den Schiffen nicht mehr erreicht werden.
Die vier Kinder und drei Frauen wurden von zwei Strömungsrettern der DLRG mit dem Rescue Jet an der Sandbank aufgenommen und zum Tochterboot „Mathias“ des Seenotrettungskreuzers gebracht. Erst dort stellte sich heraus, dass sowohl die Erwachsenen als auch Kinder beim Auflaufen verletzt worden waren. Die Seenotretter alarmierten daraufhin Rettungswagen, die die Verletzten um 19.45 Uhr in Cuxhaven in Empfang nahmen.
Zwei Männer verblieben an Bord des Havaristen. In der Nacht zum 10.7. sollte bei auflaufendem Wasser versucht werden, die Yacht mithilfe der „Annelise Kramer“ wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper “Eric Hany”
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Neunköpfige Crew von sinkendem Schlepper auf Mississippi gerettet
(10.07.17) Am 8.7. gegen Mitternacht sank der 48 Meter lange US-Schlepper “Eric Hany” (MMSI-Nr.: 367771860) auf dem oberen Mississippi bei Flusskilometer 9,7 nahe Cairo, Illinois. Die Coast Guard Marine Safety Unit Paducah, Kentucky wurde gegen Mitternacht alarmiert, nachdem das Schiff auf der rechten Flussbank unterging. Die neunköpfige Crew konnte unversehrt evakuiert werden.
An Bord waren 79,000 Gallonen Diesel und 1,600 Gallonen Schmieröl. Es wurde ein Krisenstab aus Coast Guard, dem Missouri Department of Natural Resources und dem Schiffseigner, der Tennessee Valley Towing, eingerichtet. Eine unbekannte Menge von Diesel lief aus dem auf flachem Wasser mit den Aufbauten und dem Heck noch aus dem Fluss ragenden Wrack aus. Es wurde durch einen Ölschlängel, den die SWS Environmental Services auslegten, aufgefangen.
Tauchern gelang es dann, die Ölleckagen abzudichten. Danach wurden auf dem Wasser und am Ufer keine weiteren Kontaminationen mehr festgestellt. Die Schifffahrt wurde auch nicht beeinträchtigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



80 Angehörige der US-Luftstreitkräfte an Rettung deutscher Segler beteiligt
(10.07.17) 80 Angehörige der US-Luftstreitkräfte waren am Morgen des 7.7. an der Rettung zweier deutscher Segler vor Florida auf dem Atlantik beteiligt. Es handelte sich um einen Vater mit seinem Sohn, deren Yacht in Brand geraten war. Der Tanker "Nord Nightingale", 24066 BRZ (IMO-Nr.: 9376816), hatte auf seiner Reise von Houston nach Aktrotiri die Yacht 500 Meilen vor der Küste entdeckt und die US Coast Guard alarmiert, die wiederum die Air Force einschaltete. Das 920th Rescue Wing wurde vom Air Force Rescue Coordination Center der Tyndall Air Force Base, Florida, zu einer Langstreckenrettungsaktion eingeschaltet.
Eine HC-130P/N “King” stieg um 14.30 Uhr mit sechs GA-Rettern auf. Im Zuge der Aktion stellte sich heraus, dass nur einer der beiden Segler, ein 48-jähriger, Englisch sprach. Er hatte schwere Verbrennungen an den Beinen erlitten. Master Sgt. Isabelle Kleirgraham des 920th RQW stieß daraufhin zum Team, da sie fließend Deutsch sprach. Zwei Stunden später war das Flugzeug vor Ort, während das King Ops des 39th Rescue Squadron in Patrick die Kommunikation mit der zwei Meilen entfernten "Nord Nightingale" leitete. Fünf Fallschirmretter wurden abgesetzt, während der Tanker ein Boot zur Yacht schickte.
Der Verletzte und sein 66-jähriger Vater wurden dann an Bord des Tankers gebracht, während andere Fallschirmretter von der HC 130 abgeworfene medizinische Versorgungsgüter auflasen. Zur selben Zeit starteten zwei HH-60G Pave Hawk Helikopter in Patrick, um die Segler ins Orlando Regional Medical Center zu bringen. Um die Distanz zu überbrücken, mussten sie von einer HC-130 auf dem Rückflug aufgetankt werden.
Die Fallschirmretter versorgten die Schiffbrüchigen, die dann zur „Nord Nightingale" gebracht und dort um 20.20 Uhr aufgewinscht wurden. Nachdem die Segler wie die Retter an Bord waren, wurde Kurs auf Florida genommen. Am 8.7. um 1.30 Uhr erreichten die Hubschrauber ein Fußballfeld der Orlando High School, wo die Schiffbrüchigen weiter versorgt wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Norwegischer Trawler vor Bäreninsel manövrierunfähig
(10.07.17) Der norwegische Trawler "Leander", die ehemalige "Solværskjær", 494 BRZ (IMO-Nr.: 9514133), erlitt nach dem Auslaufen aus Båtsfjord am Abend des 6.7. Maschinenschaden und trieb am 8.7. südöstlich von Bjørnøya (Bäreninsel) manövrierunfähig in der See. Die norwegische Coastguard schickte das Patroullienboot "Harstad" zur Assistenz, das den Havaristen in Schlepp nahm und ein Boardingteam mit einem RIB schickte. Gegen 21 Uhr lief außerdem das Rettungsboot "Gjert Wilhelmsen" der NSSR-Station Sørvær aus und verstärkte den Konvoi, der Kurs auf den Hafen von Tromsø hielt. Am 9.7. um 23 Uhr machte die „Leander“ in Hammerfest fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrire nach Port Louis abgescleppt
(10.07.17) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Iris II", 33871 BRZ (IMO-Nr.: 9286906), erlitt auf der Reise von Südafrika nach Qasim am 3.7. rund 140 Meilen westlich von La Réunion im Indischen Ozean Maschinenausfall. Die Berger von Five Oceans Salvage wurden mit der Assistenz für den Havaristen beauftragt. Der maltesische Offshore-Schleppversorger "Ionan Sea Fos", 2270 BRZ (IMO-Nr.: 8110796) lief aus Port Louis, aus und erreichte am 6.7. den Havaristen.
Nachdem er ihn auf den Haken genommen hatte, ging der Schleppzug mit rund vier Knoten Fahrt auf Ostkurs und sollte am 10.7. den Hafen von Port Louis erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Kutter stellt keine Umweltgefahr mehr dar
(10.07.17) Die US Coast Guard und das Alaska Department of Environmental Conservation beendeten am 7.7. ihren Einsatz an dem gestrandeten Kutter "Deceptive C" in der Stikine Strait, rund 17 Meilen von Wrangell entfernt. Das Coast Guard Marine Safety Detachment Ketchikan leitete die Arbeiten, die gemeinsam mit der Coast Guard Juneau und dem ADEC durchgeführt wurden, um negative Umweltfolgen zu vermeiden. Der Kutter war am Abend des 3.7. auf Grund gelaufen, leckgeschlagen und vollgelaufen.
Rund drei Gallonen veröltes Bilgenwasser waren danach aus dem mit Backbordschlagseite auf Grund liegenden Havaristen ausgetreten, sodass ein dünner Dieselfilm um ihn herum trieb. Das MSD Ketchikan stellte Mittel aus dem Oil Spill Liability Trust Fund zur Verfügung, mit denen die Power Systems and Supplies beauftragt wurden, die Verschmutzung und alle ölhaltigen Produkte vom Schiff zu entfernen. Rund 3.000 Pfund Ölabfall und Trümmer wurden anschließend von der Ölbeseitigungsfirma vom Kutter entsorgt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Verletzter bei Feure auf Kutter vor Mayport
(10.07.17) Die U.S. Coast Guard barg einen 44-jährigen Fischer von Bord des Kutters "Charlotte Marie" ab, der bei einem Feuer auf dem in Mayport beheimateten Schiff Verbrennungen erlitten hatte. Die Coast Guard Jacksonville wurde am 7.7. um 21.40 Uhr alarmiert und schickte einen MH-65 Dolphin-Helikopter der dortigen Air Station zu Hilfe.
Dieser hob um 22.45 Uhr ab und erreichte den Kutter, der sich 40 Meilen östlich von Mayport befand, um 23.15 Uhr. Der Verletzte wurde aufgewinscht und ins UF Health in Jacksonville geflogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Coos Bay gesunken
(11.07.17) Der 40 Fuß lange Kutter "New Faith" sank am Morgen des 8.7. rund 52 Meilen vor dem Heimathafen Coos Bay. Um 5.10 Uhr meldete der Skipper einen Wassereinbruch. Ein MH-65 Dolphin-Helikopter der Coast Guard North Bend und ein weiterer der Air Facility Newport wurden zur Hilfeleistung entsandt.
Der Hubschrauber aus North Bend war um 5.50 Uhr in der Luft und erreichte den Havaristen um 6.23 Uhr. Ein Rettungsschwimmer wurde abgesetzt, um die beiden Fischer auf der "New Faith" beim Lenzen zu unterstützen. Der Hubschrauber aus Newport startete um 6.30 Uhr und war um 6.54 Uhr vor Ort.
Nachdem die Versuche, das Schiff zu stabilisieren, fehlschlugen, wurden der Skipper um 7.13 Uhr und sein Decksmann um 7.34 Uhr von den beiden Hubschraubern aufgewinscht. Der Kutter sank mit weniger als 300 Gallonen Diesel und einer Tonne gefangenen Thunfischs an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Tankre in Changzhou nach Kollision
(10.07.17) Als der chinesische Bulkcarrier "Tian Sheng 18" (MMSI-Nr.: 413775641) am Abend des 9.7. flussaufwärts auf dem Yangtse lief, rammte er den Produktentanker "Shuang Long Hai", 2974 BRZ (IMO-Nr.: 9406740), der am Petrochemical Terminal in Changzhou vertäut war. Der Tanker wurde am Rumpf beschädigt, eine Rohrleitung brach, und es kam zu einem Feuer an Bord.
Die 15-köpfige Crew konnte das Schiff unversehrt verlassen. Am Morgen des 10.7. war das Feuer gelöscht und der Havarist stabilisiert. Ölsperren wurden um den Tanker und den Lipegeplatz ausgebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Chinesische Fregatte auf dem Weg in die Ostsee havariert
(10.07.17) Die chinesische Fregatte “Changsha – DDG 173” des Typs 052D erlitt im Indischen Ouean am 26.6. einen Maschinenausfall, als sie zur Ostsee unterewegs war, um dort an dem gemeinsamen chinesisch-russischen Manöver Joint Sea 2017 teilzunehmen. Das Schiff trieb danach in der See, mit dem Versorger „Luomahu“, 23.400 ts, der Qiandaohu-Klasse in der Nähe. Die „Changsha“ gehörte zu einem aus drei Schiffen bestehenden Geschwader, zu dem auch die Fregatten „Hefei“ und Yuncheng“ gehörte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungseinsatz für Kutter auf Drift
(10.07.127) Am 9.7. um 14.02 Uhr wurde die NSRI Mossel Bay alarmiert, nachdem der Angelkutter “Just 4 Play” mit sechs Personen an Bord unweit der Bohrplattform „Orca“ manövrierunfähig geworden war. Dem Schiff war der Treibstoff ausgegangen. Das Rettungsboot “Rescue 15”, das sich zu einer Routinefahrt in der Nähe befand, nahm Treibstoff für den Kutter an Bord.
Als es diesen erreichte, wurden zwei Personen abgeborgen, ein Mann hatte eine Sturzverletzung, ein weiterer litt an Unterkühlung. Sie wurden zur Mossel Bay und von dort weiter ins Krankenhaus gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht vor der Algarve abgeschleppt
(10.07.17) Am Abend des 7.7. geriet eine spanische Segelyacht mit einer zweiköpfigen Crew vor der Algarve in Seenot. Die beiden Segler alarmierten die portugiesische Coastguard, nachdem sie 1,5 Kilometer vor Cabo Sao Vicente Maschinenausfall erlitten hatten. Die Küstenwache schleppte das Boot in den Hafen von Baleeira in Sagres ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht erlitt Wassereinbruch bei Sandnessjøen
(10.07.17) Eine 48 Fuß lange Motoryacht erlitt am 9.7. gegen 16 Uhr vor Tjøtta, südlich von Sandnessjøen, Wassereinbruch und sendete einen Notruf, der von Bodø Radio aufgefangen wurde. Die zweiköpfige Crew wurde von einem anderen Boot abgeborgen. Das NSSR-Boot „Uni Helgeland“ (MMSI-Nr.: 258276500) nahm den bei Alstahaug im Brønnøysund treibenden Havaristen auf den Haken.
Zuvor war es gelungen, den Wassereinbruch, der von einer gebrochenen Kühlwasserleitung herrührte, zu stoppen. Um 17.30 Uhr machte sich der Konvoi auf den Weg nach Sandnessjøen. Hier traf er um 20.30 Uhr ein, eineinhalb Stunden darauf war das Rettungsboot wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Treibgut vermissten Kutters entdeckt
(10.07.17) Am 9.7. wurden Objekte, die zu der seit der vergangenen Woche vermissten “Miss Johanna Betsey” gehören könnten, in der Karibik vor der Nordostküste von Nikaragua entdeckt. Es handelte sich um Leinen, eine Tonne, ein Ölfass, Reusen und einen Farbeimer. Schlechtes Wetter mit drei Meter hohen Seen hatte die Suchaktion verkompliziert.
13 Boote der Coast Guard vessels, acht Speedboote aus Nikaragua, eine Hercules der US-Coastguard und eine weitere aus Honduras sowie Schiffe aus Costa Rica und Kolumbien unterstützten die Suchaktion der Marine von Nikaragua. Insgesamt waren 83 Personen daran beteiligt. Die "Miss Johanna Betsey" war am 29.6. mit Kurs Corn Island in See gestochen, dann brach der Kontakt im Sturm ab.
Quelle:Tim Schwabedissen



Beschlagnahmter Frachter wird Taucherwrack
(10.07.17) Das Volusia County will für 100,000 Dollar den beschlagnahmten, unter Tansania-Flagge laufenden Frachter "Lady Philomena", 376 BRZ (IMO-Nr.: 5146419), reinigen und zu einer Position 10 Meilen vor Ponce Inlet schleppen, wo er dann als künstliches Riff im Atlantik versenkt wird. Dort wird er Teil eines bereits bestehenden Unterwasserparks aus Betontrümmern, die dort über die Jahre versenkt wurden, um Fische, Fischer und Taucher anzulocken.
Seit in Volusia County Ende der 1970er Jahre damit begonnen wurde, künstliche Riffe aufzubauen, wurden mit verschiedenen Schiffen, Bargen, Flugzeugen, Betonstücken, Brücken des Intracoastal Waterway, Straßenbarrieren und anderen Betonstücken schon über 60 künstliche Riffe geschafen. Die "Lady Philomena" wurde Ende März von der U.S. Coast Guard beschlagnahmt, nachdem Drogenfahnder in Miami-Dade 47 Kilogramm Kokain an Bord gefunden hatten. Detektive hatten drei Männer aus Haiti über Stunden beobachtet, die am Miami Shipping Terminal auf dem Miami River Eimer aus dem Laderaum in ein Lagerhaus brachten.
Es ist nicht unüblich, konfiszierte Schiffe als künstliche Riffe zu versenken. So wurde vor einem Jahr, am 13.7.2016 in Palm Beach County der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge registrierte Frachter "Ana Cecilia“, 513 BRZ (IMO-Nr.:7237547), auf 85 Fuß Wassertiefe zum Sinken gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Totem Sporttaucher wird mit Tauchwrack ein Denkmal gesetzt
(10.07.17) Dem in seiner Heimat sehr angesehenen Sporttaucher Brian Davis, 21, der bei einem Tauchunfall beim Speerfischen am 22.6. ums Leben kam, soll durch ein künstliches Riff ein Denkmal gesetzt werden. Bei einer Spendenkampagne der Tauchcommunity in Wilmington, in der Davis als Tauchmeister eine große Rolle spielte, kamen bislang 38,000 Dollar zusammen, die Hälfte der benötigten Gesamtsumme, und ein Spender aus Florida stellte einen 120 Fuß langen Schlepper zur Verfügung. Am 22.8. wird eine weitere Fundraising-Aktion an der Wrightsville Beach Brewery stattfinden.
Der dann in “Brian Davis” umbenannte Schlepper soll auf den Frying Pan Shoals nordöstlich des Lieblingswracks von Davis, der „MicKey“ rund 38 Meilen vor Bald Head Island seinen letzten Liegeplatz finden. Das Genehmigungsverfahren durch das N.C. Artificial Reef Program dürfte rund zwei Wochen dauern. Der nächste Schritt wird dann sein, den Schlepper auszuschlachten und zu reinigen, bevor er einer finalen staatlichen Inspektion unterzogen wird.
Dann geht er auf die letzte Reise von Florida nach North Carolina für die letzten Vorbereitungen. Wenn alles nach Plan läuft, findet die Versenkung im kommenden Sommer statt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tauchboot landete auf dem Trockenen
(10.07.17) Das Schnorchel-Charterboat “Mary Girl” lief am Abend des 8.7. mit hoher Fahrt auf die Küste von Vista Del Mar am westlichen Ende des North Sound. An Bord befanden sich sieben Personen, als es um 21.15 Uhr auf das Ufer des Governors Creek Channel krachte und komplett auf dem Trockenen landete. Der 27-jährige Skipper erlitt beim Aufprall Verletzungen im Gesicht.
Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die anderen sechs Personen an Bord, darunter vier Teenager, kamen mit Schürfwunden und Prellungen davon und brauchten keine weitere ärztliche Betreuung.
Quelle:Tim Schwabedissen



10 Mann von sinkendem Angelkutter gerettet
(10.07.17) Der 55 Fuß lange Angelkutter “Sportsmann” sank am 8.7. bei einem Fangwettbewerb vor Charleston Harbor. Die US Coastguard wurde gegen 16 Uhr alarmiert, nachdem das Motorboot Wassereinbruch erlitten hatte. An Bord hatten sich 10 Personen befunden, die bereits von einem anderen Schiff, der „Voodoo Child“ abgeborgen worden waren, als die Einheiten der Küstenwache aus Charleston und North Charleston eintrafen.
Deren Versuche, die „Sportsmann“ vor dem Untergang zu bewahren, scheiterten wegen hohen Seegangs und der Menge an Wasser, die bereits eingedrungen war. Die “Sportsmann”, die von Kiawah Island kam, hatte am MegaDock Billfishing Tournament teilgenommen, das am 8.7. den letzten Tag hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Partyboot rammte Kutter
(10.07.17) Auf dem Lake Hamilton kollidierten am Abend des 8.7. ein Partyboot und ein Kuter. Der Skipper des Kutters musste ins Krankenhaus gebracht werden, ein Gast auf der Partybarge erlitt leichte Verletzungen, als die Fahrzeuge gegen 22 Uhr in der Sam's Pizza Cove zusammenstießen. Dabei wurde der Kutter am Bug überlaufen und erheblich beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Mindestens 70 Tote bei Fährunglück in Bangladesch
(10.07.17) In Zentral-Bangladesch kostete ein Fährunglück am Nachmittag des 9.7. rund 70 Menschen das Leben. Die Fähre “Mosta” hatte 140 Passagiere an Bord, als sie auf dem Padma River rund 40 Kilometer nordwestlich von Dhaka von einem Frachter gerammt wure und kenterte. Taucher suchten in sechs Metern Wassertiefe nach Opfern der Kollision und bargen am Unglückstag 48 Tote, am folgenden Morgen nochmals 22.
Am Vormittag des 10.7. wurde das Wrack dann gehoben und ans Ufer gezogen. Die Suche nach Opfern ging weiter, da es noch Vermisste gab. Die Leichen von 58 Toten wurden bislang von der Polizei an die Angehörigen übergeben, darunter befanden sich mindestens neun Kinder. Viele kamen ums Leben, weil sie unter Deck eingesperrt waren, als das Boot sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Stinger” und „Sundowner“
(Bild: Rich Saltzberg)   Großbild klick!

Ausgebrannte Yachten aus Lagune geborgen
(08.07.17) Sea Tow US barg am 6.7. das Wrack der ausgebrannten Segelyacht “Stinger”, die am Vortag ebenso wie die Yacht „Sundowner“ in Flammen aufgegangen war. Das Boot wurde mit Hebesäcken gehoben und dann unter Wasser liegend durch die Lagoon Pond Bridge und von dort weiter nach Vineyard Haven Harbor geschleppt. Dort wurde die „Stinger“ auf die RM Packer’s Wharf zur Inspektion durch das Oak Bluffs Fire Department gezogen.
Die „Sundowner” war bereits am 5.7. zur Packer’s Wharf geschleppt worden. Sie war schwer beschädigt worden, aber nicht gesunken. Die Masten beider Boote waren gebrochen, als die Decks nachgaben.
Die Yachten wurden durch das Feuer komplett zerstört. Sie lagen nun Seite an Seite als Wracks auf dem Gelände der Packer’s Wharf.
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI-Boot „R and J Welburn“ mit Kutter im Schlepp
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Seenotfall unterbrach Maschinentest
(08.07.17) Am 5.7. kam das RNLI-Boot „R and J Welburn“ einem Kutter zu Hilfe, der neun Meilen südlich der Exe-Mündung manövrierunfähig geworden war. Das 27 Fuß lange Boot wurde längsseits genommen und samt seiner dreiköpfigen Crew an seine Mooring auf dem Exe geschleppt. Danach setzte das Rettungsboot seine Maschinenerprobung fort, während der es von der Coastguard angefunkt worden war, und beendete den Einsatz um 21.30 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Ulsan
(08.07.17) Der unter Singapur-Flagge laufende LPG-Tanker "Buena Reina", 2999 BRZ (IMO-Nr.: 9643984), kollidierte am Abend des 7.7. mit dem südkoreanischen Produktentanker "Keun Sul 3", 5819 BRZ (IMO-Nr.: 9191761), auf der Außenreede von Ulsan. Die beiden Schiffe kamen sich entgegen, die "Keun Sul 3" auf dem Weg nach Ulsan, die "Buena Reina" von dort auslaufend. Der koreanische Tanker traf den LPG-Tanker am backbordseitigen Heck, das beschädigt wurde. Die "Keun Sul 3" erlitt Schäden am Vorschiff. Sie machte am Morgen des 8.7. in Ulsan fest, während die "Buena Reinar" unweit der Unfallstelle Anker warf. Ein philippinisches Crewmitglied musste mit Verletzungen medizinisch betreut werden. Nachlässige Navigation auf beiden Schiffen wurde für den Zusammenstoß verantwortlich gemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach Digby abgeschleppt
(08.07.17) Der kanadische Kutter „Nancy Lee” aus Yarmouth, die in Kürze in “Big Tink” umbenannt werden soll, musste am 7.7. von einem Schiff der Coast Guard an die Digby Wharf in Nova Scotia geschleppt werden. Skipper Danny LeBlanc aus Yarmouth war mit zwei Mann unterwegs, als der Generator ausfiel und es zu einem Blackout in der Bordelektrik kam. Nach eindreiviertel Stunden traf die Coast Guard aus Westport ein und nahm den manövrierunfähigen Havaristen auf den Haken. Das Einschleppen dauerte eine weitere Stunde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter kam beim Ankerlichten fest
(02807.17) Der iranische Frachter "Taradis", 2842 BRZ (IMO-Nr.:9245304), life am 6.7. gegen vier Uhr auf dem Wolga-Kaspischen Seekanal bei Kilometermarke 143 auf Grund. Die Havarie ereignete sich beim Ankerlichten auf der Reise nach Amirabad mit einer Ladung Kleie. Die Crew wartete auf einen höheren Wasserstand, um mit eigener Kraft wieder freizukommen. Am 7.7. saß das Schiff noch fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Katamaran sank vor Wellington
(08.07.17) Die “Lady Elizabeth IV” der Wellington Police Maritime Unit kam am 8.7. der Crew eines gesunkenen Katamarans vor Wellingtons Somes Island zu Hilfe. Das sechs Meter lange Boot ging bei relativ ruhiger See gegen 11.45 Uhr 300 Meter vom Ufer entfernt westlich der Insel unter. Die Schiffbrüchigen trieben mit Rettungswesten in der See. Eine passierende Yacht nahm sie an Bord, bevor die Polizei eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Costa Concordia ist verschwunden
(08.07.17) Das Verschrotten und Recyceln der "Costa Concordia", das nach den neuesten europäischen Umweltregeln durchgeführt wurde, konnte jetzt in Genua durch San Giorgio del Porto und Saipem abgeschlossen. Weniger als drei Jahre vergingen, seitdem das Wrack am 27.7.2014 in den Hafen eingeschleppt wurde. Die Genova Industrie Navali, eine Holding aus T. Mariotti und den San Giorgio del Porto Shipyards, bezeichnetete den Abbruch al seines der wichtigsten Green Ship Recycling-Projekte, das je in Europa durchgeführt wurde.
Über 350 Arbeiter von 78 Firmen, 98 Prozent davon aus Italien, waren an der Arbeit beteiligt. Rund 90 Prozent des Schiffs wurden recycelt, das entspricht über 53.000 Tonnen. Sie wurden in 4.000 Touren in Recycling-Anlagen gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter in der Elbmündung nach fünf Tagen geborgen
(08.07.17) Am Abend des 7.7. ging an der auf Scharhörn-Riff gestrandeten "Shuya" ein Leichter längsseits, der rund 500 Tonnen, also ein Achtel der 4.000 Tonnen Salz in den Laderäumen leichterte. Die Schlepper "Bugsier 19" (IMO-Nr.: 9158472), "Hans" (IMO-Nr.: 9173977) und "Wulf 9" (IMO-Nr.: 8714243) sowie das Mehrzweckschiff "Neuwerk" waren vor Ort. Nachdem das Leichtern abgeschlossen war, konnte der Frachter am Morgen des 8.7. erfolgreich wieder flottgemacht werden.
Er wurde durch die "Wulf 9" und "Bugsier 19" am Vormittag elbaufwärts geschleppt, eskortiert von der „Neuwerk“. Um 13 Uhr erreichte der Konvoi Cuxhaven, wo die “Shuya” an der Mützelfeldt-Werft zur Inspektion und Reparatur festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker "Argent Cosmos"
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Tanker auf Columbia-River auf Grund gelaufen
(07.07.17) Der unter Panama-Flagge laufende Tanker "Argent Cosmos", 19440 BRZ (IMO-Nr.: 9393010), lief am 6.7. um 6.28 Uhr Columbia River unweit von Skamokawa, Washington, auf Grund. Der Tanker war um 14 Uhr aus Clatskanie ausgelaufen und hatte durch einen Ausfall in der Treibstoffzufuhr einen Maschinenversager erlitten und kam trotz eines Notankermanövers rund 33 Meilen unterhalb von Longview bzw. 45 Meilen von der Mündung des Columbia River fest. Ein MH-60 Jayhawk-Helikopter der Coastguard Columbia River überflog den Havaristen um neun Uhr, ohne Spuren von Leckagen zu finden.
Der Tanker war mit 6.170 Tonnen Ethanol und 25.170 Tonnen Monoethylenglykol beladen. Ein 29-Fuß-Boot lief von der Coastguard Station Cape Disappointment mit einem Inspektor an Bord aus. Außerdem waren die Schlepper "Mule" (MMSI-Nr.: 367767410), "Sommer S" (IMO-Nr.: 9669811) und "Willamette" (IMO-Nr.: 8972998) sowie das Ölbekämpfungsschiff "Mark O. Hatfield" (MMSI-Nr.: 338085242) und das Patroullienboot "CG 29230" (MMSI-Nr.: 369990230) vor Ort.
Es gelang den Schiffen, den Havaristen gegen 14 Uhr wieder flottzumachen, der danach an den Longview Port Authority General Cargo Terminals festmachte. Es handelte sich nicht um die erste Havarie des Tankers: Am 27.2.2012 erlitt die „Argent Cosmos“ einen Maschinenausfall aus der Reise von Zhangjiagang nach Shanghai. Am 1.3. erreichte das Schiff die Reede des Hafens.
Die “Argent Cosmos” ist 170 Meter lang, 26,6 Meter breit, hat 11,32 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 33.609 Tonnen. Sie läuft für die Tokya Marine Asia Pte. Ltd. in Singapur und wurde 2009 bei Kitanihon in Hachinohe erbaut. Der Columbia River bei Skamokawa hat schon eine Reihe von Strandungen erlebt. Zuletzt kam "Nenita", ein unter Marshall Islands-Flagge laufender Bulkcarrier, im November 2016 mit einer Ladung Getreide ebenfalls nach Maschinenausfall dort fest. Die "Rosco Palm", ein unter Hong Kong-Flagge laufender Frachter, lief im August gleich zwei Mal dort auf Grund. Der Bulkcarrier "Sparna" strandete im März 2016 unweit des Julie Butler Hansen National Wildlife Refuge zwischen Cathlamet und Skamokawa in dem engen Fahrwasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuerwehr bei Bulkcarrier "Ojibway"
(Bild: Point Edward Fire Department)   Großbild klick!

Große-Seen-Frachter durch Feuer erheblich beschädigt
(07.07.17) Am 6.7. , 2017, brach in der Kombüse auf dem Achterschiff des kanadischen Bulkcarriers "Ojibway", 12296 BRZ (IMO-Nr.: 5105831), der in Sarnia auf dem Lake Huron an der Exmouth Street vertäut war, ein Feuer aus. Um 16.37 Uhr wurden die Sarnia Fire and Rescue sowie die Point Edward Fire and Rescue alarmiert. Mehr als 20 Einsatzkräfte eilten zum Brandort.
Es gelang den Feuerwehren, das Feuer in den Aufbauten rasch unter Kontrolle zu bekommen. Dennoch richtete es einen Schaden zwischen 80.000 und 100.000 Dollar an. Ein Feuerwehrmann wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Sein Zustand war allerdings nicht bedrohlich.
Die 29-köpfige Crew des Große-Seen-Frachters blieb unversehrt. Die Ursache des Feuers wurde noch untersucht. Es gab aber keinen Verdacht auf Brandstiftung.
Im Oktober 2015 lag das Schiff mehrere Tage lang mit Maschinenschaden bei Ogdensburg fest, ehe es am 23.10. nach Johnstown, Ontario, einlief. Es hatte unweit von Prescott auf dem St. Lawrence Seaway vor Anker gelegen, ehe es die fünf Meilen flussabwärts nach Johnstown lief.
Der Frachter ist 194,44 Meter lang, 20,42 Meter breit, hat 7,59 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 18.602 Tonnen. Er läuft für die Lower Lakes Towing Ltd. in Ontario und wurde 1952 in Bay City als „- Charles L. Hutchinson“ erbaut. 1962 wurde er zur „Ernest R. Breech“, 1988 zur „Kinsman Independent“ und lief von 200 bis 2008 als „Voyageur Independent“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot "Samurai" wird gelenzt
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Motorboot vor Noyo River vor Untergang bewahrt
(07.07.17) Am 6.7. kam die US Coast Guard eine Meile vor Westport dem 32 Fuß langen Motorboot "Samurai" zu Hilfe. Die achtköpfige Crew alarmierte um 12.30 Uhr die Coast Guard Humboldt Bay, nachdem das Boot Wassereinbruch erlitten hatte. Die Küstenwache schicke ein 47-Fuß-Boot der Station Noyo River sowie einen MH-65D Dolphin-Helikopter aus Humboldt Bay. Auch die "Ambush", die sich in der Nähe befand, kam zu Hilfe und übernahm sechs Personen von Bord.
Zwei Mann blieben an Bord, um die Lenzbemühungen zu unterstützten. Nachdem das Boot der Station Noyo River vor Ort war, wurde ein Rettungsmann an Bord übergesetzt. Nachdem die Lage an Bord unter Kontrolle war, konnte die "Samurai" zurück zum Noyo River eskortiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Shuya muss geleichtert werden
(07.07.17) Der Frachter „Shuya“ liegt noch immer vor der Insel Scharhörn fest. Am 6.7. wurden die 40 Tonnen Dieselöl, die sich in den Tanks befanden, von der „Taurus“ (IMO-Nr.: 6620149), einem Bunkertanker der Cuxhavener Firma Bröring, abgepumpt. Im Falle des Auseinanderbrechens des Frachters hätte das Öl ein großes Risiko für die Region dargestellt.
Überflüge mit einem Ölüberwachungsflugzeug aus Nordholz zeigten keine Spuren einer Gewässerverunreinigung Wann der nächste Versuch gestartet würde, die „Shuya“ zu bergen, war derzeit noch nicht klar. Zunächst wurde entschieden, nun einen Teil des Salzes, von dem die „Shuya“ 4.000 Tonnen für die dänische Fischindustrie geladen hatte, zu leichtern. Voraussichtlich 500 Tonnen sollen durch ein niederländisches Unternehmen von Bord geholt werden. Die elfköpfige Besatzung die aus Russen und Ukrainern bestand, blieb unterdessen weiter vollzählig an Bord. Auch ein Experte des Havariekommandos befand sich inzwischen auf dem Schiff. Über die Ursachen der Havarie lagen weiterhin keine Erkenntnisse vor.
Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) wird eine Untersuchung durchführen. Bei der Strandung bei Tonne 3, eine Seemeile östlich der Versetzstation, war der Elblotse bereits an Bord gegangen. Kurze Zeit nach dem Lotsenmanöver saß das Schiff aber bereits auf Grund.
Es hatte seit der Aufnahme des Lotsen etwa eine Seemeile zurückgelegt. Es kam mit seinen Tiefgang von gut fünf Metern dann rund 200 Meter entfernt vom Fahrwasserrand fest. Offenbar war es mit knapp 10 Knoten Fahrt auf die an dieser Stelle sehr steile Kante aus hartem Sand aufgelaufen.
Zum Unfallzeitpunkt war die aufgrund des starken Südwestwindes mit 5-6 Beaufort ungewöhnlich hoch aufgelaufene Flut am höchsten Punkt angelangt. Zweimal hatten danach Schlepper der Reederei Taucher Wulf, zunächst die „Wulf 9“ und später die „Wulf 7“ und „Wulf 9“ versucht, den Havaristen flottzumachen. Beim ersten Versuch brach die Schlepptrosse.
Zusätzlich hatten die Berger an der Unfallstelle mit starkem auflandigem Seegang zu kämpfen. Wegen hohen Seegangs gestaltete es sich zudem als schwierig, die Trossen an der „Shuya“ festzumachen. Auch ein Schleppversuch des Mehrzweckschiffes „Neuwerk“ des Wasser- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven schlug fehl.
Als es mit nahezu voller Leistung anzog, brach ein Poller aus dem Deck des Havaristen. Zusammen mit der Reederei wurde am 5.7. ein Bergungskonzept erarbeitet. Zur Absicherung der Unfallstelle waren der Notfallschlepper, der neue Cuxhavener Rettungskreuzer und die Wasserschutzpolizei vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Eisenbahnfähre rammte Schlepper in Kavkaz
(07.07.17) Die russische Eisenbahnfähre "Petrovsk", 3084 BRZ (IMO-Nr.: 8841474), die mit 18 leeren Tankwagen beladen war, kollidierte am 5.7. um 21.45 Uhr beim Einlaufen nach Kavkaz mit dem dort am Kai liegenden Schlepper "Dobrynya". Die Fähre lief mit ihrem Bug gegen das Schiff, das Schäden an der Reling des Ruderhauses und am Schanzkleid erlitt. Die "Petrovsk" blieb bei dem Zusammenstoß unversehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucherboot hatte Wassereinbruch
(07.07.17) Die US Coast Guard rettete am 6.7. acht Personen, nachdem das Chartertauchboot “Narcosis” rund 12 Meilen westlich von Anclote leckgeschlagen war. Um 11:50 Uhr wurde die Coast Guard St. Petersburg über VHF-FM informiert, dass das Schiff Wassereinbruch erlitten habe und Hilfe brauche. Ein MH-60 Jayhawk Helikopter stieg von der Air Station Clearwater auf, und ein 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station Sand Key nahm Kurs auf die Position des Schiffes.
Nach dem Eintreffen wurden zwei Lenzpumpen auf die „Narcosis“ übergesetzt, und mit Unterstützung der Rettungsleute begann das Auspumpen. Nachdem die Lage unter Kontrolle war, eskortierte das Rettungsboot die „Narcosis“ zur Tarpon Springs City Marina.
Quelle:Tim Schwabedissen



In Wismar erbauter Containerfrachter kollidierte mit Kai in Kaoshiung
(07.07.17) Der unter Singapur-Flagge laufende Containerfrachter "APL Jeddah", 25305 BRZ (IMO-Nr.: 9234111), erlitt am 7.7. um 6.30 Uhr einen Maschinenausfall, als er gerade aus dem Hafen von Kaohsiung mit Kurs Osaka auslaufen wollte. Es befand sich bereits ein Lotse an Bord, als der Frachter manövrierunfähig wurde und gegen die Kaimauer von Liegeplatz 58 stieß.
Bei der Kollision wurden sowohl die Kaianlage wie auch der Wulstbug des Frachters erheblich beschädigt. Das Schiff kehrte in den Hafen zurück, wo die Schäden mit Tauchern untersucht wurden. Glücklicherweise blieb die Gaspipeline einer nahegelegenen petrochemischen Einrichtung bei der Havarie unversehrt.
Die “APL Jeddah” ist 207,4 Meter lang, 29,88 Meter breit, hat 10,4 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 34.183 Tonnen. Sie läuft für die Neptune Shipmanagement Services (Pte.) in Singapur und wurde 2001 bei der MTW Schiffswerft GmbH in Wismar erbaut. Von 2003 bis 2004 lief sie als „Indamex Malabar“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Keine Lenzpumpe – Kutter Stunden nach der Bergung erneut gesunken
(07.07.17) Seit dem 21.6. um 12.30 Uhr lag der deutsche Trawler "Emilly Sophia - GRE 34", 48 BRZ (MMSI-Nr.: 211415000), gesunken am Kai im Hafen von Martenshoek. Nur noch die Aufbauten und Teile des Schanzkleids ragten aus dem Hafenwasser. Die Feuerwehr hatte wegen auslaufenden Dieselkraftstoffs eine Ölsperre um das Wrack ausgelegt. Am 30.6. gingen zwei Mobilkräne von Wagenborg auf dem Kai in Stellung. Außerdem waren ein Taucher und drei Lenzpumpen im Einsatz, um den Kutter durch die Bergungsfirma Nautechnics aus Kiel-Windeweer wieder an die Wasseroberfläche zu bekommen. Wie sich herausstellte, hatten sich die Planken des Holzkutters durch große Temperaturunterschiede offenbar so verzogen, dass es zu einem Wassereinbruch gekommen war.
Da der Eigner keine Lenzpumpe an Bord in Betrieb hatte, konnte das Schiff ungehindert volllaufen und sinken. Nachdem es nun wieder schwamm, machte sich Berger Kalverboer auf den Heimweg, nur um am Morgen des 1.7. zu erfahren, dass die „Emilly Sophia“ erneut auf dem Hafengrund lag. Der Grund war, dass der Eigner auch nach der Bergung nicht dafür gesorgt hatte, dass das nachfließende Wasser gelenzt wurde.
Der in Greetsiel beheimatete Kutter wurde 1963 bei der Scheepswerf Westerdijk in Terhorne als „WR 147 – Amsteldiep“ für W. Veling und F. Koster erbaut. 1970 wurde W. Veling alleiniger Eigner. Am 15.3.1973 verkaufte der das Schiff an Hans Werner Martens, der es als „ST 19 – Fürchtenicht“ einsetzte.
1987 wurde Hans Jürgen Feeken aus Borkum neuer Besitzer, und das Schiff lief fortan als „BOR 2 – Insulaner“. 1990 ging es an die Emder Fischereigesellschaft GmbH, 1995 wurde es zur „NG 9 – Haiije“ der Küstenjäger & Euro Seafish in Emden, 1996 zur „NG 9 – Nordsee“ der Fischereibetrieb Rousant GmbH, 2013 und zur „NG 9 – Emily Sophia“ der Seefischereibetrieb Nordsee GmbH in Emden und wurde-2014 als „GRE 34 - Emily Sophia“ für Harry Bottema in Zoutkamp registriert. Der Kutter ist 19 Meter lang und 5,1 Meter breit. Ob er noch reparaturwürdig ist, wurde inzwischen bezweifelt.
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI im Einsatz für Schleppzug vor Eyemouth
(07.07.17) Der in Leith registierte Muschelkutter “Immanuel IV”, 118 BRZ (IMO-Nr.: 7404762), erlitt am 6.7. südlich des Hafens von Eyemouth mit einer dreiköpfigen Crew an Bord Maschinenausfall und bat um Assistenz. Das Taucherschiff „Oceanic“ nahm den Havaristen auf den Haken. Das RNLI-Boot aus Eyemouth RNLI wurde gebeten, beim Einlaufen zu helfen.
Es war kurze Zeit später vor Ort und eskortierte den Schleppzug auf dem Weg zum Hafen. Vor dem Einlaufen ging es auf Position und übergab eine Leine, um am Heck als Manövrierhilfe zu fungieren, während die „Oceanis“ den 1974 erbauten Havaristen in den Hafen zog. 90 Minuten nach der Anforderung war das Rettungsboot zurück auf seiner Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Katamaran vor Port Penrhyn im Vollbrand
(07.07.17) Am 5.7. alarmierte die britische Coastguard die RNLI in Beaumaris , nachdem um 21.25 Uhr ein Feuer auf einem Katamaran bei Port Penrhyn ausgebrochen war. Das Atlantic 85-Boot lief um 21.31 Uhr aus. Das Bangor Mobile Coastguard Rescue Team sowie die North Wales Police und die North Wales Fire & Rescue waren ebenfalls vor Ort. Beim Eintreffen der Seenotretter stand das Boot in Vollbrand.
Wie sich herausstellte, hatte sich niemand an Bord befunden. Das Rettungsboot ging auf Standby, während die Feuerwehr das nun auf den Strand gesetzte Fahrzeug ablöschte. Nachdem der Brand unter Kontrolle war, konnte das Rettungsboot um 22.30 Uhr zu seiner Station zurückkehren und war um 23 Uhr wieder klar zum Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Das Wasserschif liegt immer in der Hafeneinfahrt
(Bild: gilly242)   Großbild klick!

Ägina: Opfer der Kollision waren Nichtschwimmer
(06.07.17) Am 4.7. um 7.30 Uhr kollidierte der griechische Wassertanker "Aegina", 387 BRZ (IMO-Nr.: 8989329), rund 2,5 Meilen nordwestlich von Souvala vor Nord-Ägina mit dem Kutter "Panagiotis". An Bord des Kutters waren zwei Brüder im Alter von 62 und 74, die gerade die Netze aufholten. Sie hatten offenbar nicht auf die Schallsignale des herannahenden Tankers geachtet.
Als dieser versuchte, den Kurs im letzten Moment zu ändern, war es bereits zu spät, und die Warnrufe von Deck erreichten die Berufsfischer nicht mehr rechtzeitig. Der 51 Meter lange Tanker rammte das Holzschiff ins Heck, und dieses zerbrach und sank fast unmittelbar darauf. Die beiden Fischer stürzten ins Wasser.
Die Männer, beide Nichtschwimmer, wurden bewusstlos von der Tankercrew an Bord gezogen und an Bord des Schiffes nach Ägina gebracht. Hier stand ein Krankenwagen bereit, doch im örtlichen Hospital wurden die zwei für tot erklärt.
Taucher der griechischen Coastguard versuchten, das Wrack der „Panagiotis“ zu lokalisieren. Sie wurden von der “El Akt 607” unterstützt, allerdings herrschte in dem Seegebiet raue See, die die Arbeit behinderte.
Die Küstenwache inspizierte den Tanker, nachdem er festgemacht hatte. Die griechische Schiffsunfalluntersuchungskommission ELYDNN leitete eine Untersuchung ein, ebenso wie die Hafenbehörde von Ägina. Die sechs Crewmitglieder der „Aegina“ wurden zunächst verhaftet.
Vier von ihnen wurden aber nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Kapitän und ein Crewmitglied blieben wegen des Verdachts auf nachlässige Navigation und der dadurch herbeigeführten tödlichen Kollision hingegen in Haft.
Die “Aegina” ist 51 Meter lang, acht Meter breit und hat 2,7 Meter Tiefgang. Sie läuft für die Hydrodotiki Ltd. in Piräus und wurde 1957 als „BP Le Rove“ erbaut. 1967 wurde sie zur „Maritime 4“ und lief von 1977 bis 1986 als „Chasse Marée“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter erlitt Maschinenausfall in Ceuta
(06.07.17) Der spanische Frachter "Ezaro", 4938 BRZ (IMO-Nr.: 9263540), erlitt Maschinenschaden, als er am 4.7. gerade aus dem Hafen von Ceuta auslaufen wollte. Es gelang dem Schiff, ohne Assistenz zurück an den Kai zu kommen. Der Chefingenieur fand ein Ventilproblem als Ursache des Ausfalls heraus.
Es wurde entschieden, im Hafen auf Techniker zur Reparatur zu warten. Am 5.7. um 17.50 Uhr lief die “Ezaro” erneut aus und nahm, diesmal ohne Zwischenfälle, Kurs auf Essag, wo sie am 7.7. erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Frachter „Shuya“
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Elbe: Gestrandete Shuya soll nun geleichtert werden
(06.07.17) Die Bergung des Frachters „Shuya“ auf der Elbe vor Scharhörn gestaltete sich schwieriger als angenommen. Der Frachter konnte auch beim dritten Bergungsversuch mit dem Hochwasser in der Nacht zum 5.7. nicht von der Sandbank zurück ins Fahrwasser gezogen werden. Nachdem ein erster Bergungsversuch kurz nach dem Unglück scheiterte, sollten am Morgen des 4.7. zunächst die Schlepper „Wulf 7“ und „Wulf 9“ aus Cuxhaven den Havaristen wieder befreien.
Doch auch dieser Versuch scheiterte. Im Laufe des Tages wurde dann Ballastwasser aus den Tanks der „Shuya“ in die Elbe gepumpt. In der Nacht zum 5.7. folgte der nächste Anlauf mit dem Mehrzweckschiff „Neuwerk“, verlief aber gleichfalls ohne Erfolg.
In der Nähe des Havaristen lag weiterhin auch der Notschlepper „Nordic“ in Bereitschaft. Ob dieses Schiff zum Einsatz kommen würde, stand noch nicht fest. Das Havariekommando in Cuxhaven prüfte nun eine Leichterung der Treibstoffvorräte, die aus 40 Tonnen Marinediesel bestanden, und der Salzladung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Großyacht „Elsa“ gestrandet
(Bild: Steve Lamischief)   Großbild klick!

Gestrandete Superyacht wird stückweise aus Ladder Bay entfernt
(07.06.17) Seit dem 9.6. sind eine Kranbarge und ein Schlepper der Bergungsfirma Koole Mammoet aus Holland vor Saba dabei, das Wrack der unter Bermuda-Flagge laufenden Luxusyacht „Elsa“, 353 BRZ (IMO-Nr.: 9219886), zu räumen. Sie war von Rijkswaterstaat mit den Arbeiten beauftragt worden. Das Schiff sollte mit möglichst geringen Umweltschäden aus der Ladder Bay, wo das Schiff am 22.3.gestrandet war, beseitigt werden.
Derzeit waren die Berger mit dem Zerlegen des Rumpfs beschäftigt. Seit Arbeitsbeginn wurden die oberen Decks abgeschnitten und auf die Barge gehoben. Am 30.6. wurde der Bug des Schiffes aus dem Wasser gezogen.
In Abhängigkeit von Wetterverhältnissen und Seegang sollte die Räumung in den kommenden zwei Wochen beendet werden. Danach soll der Ladder Bay Trail wieder freigegeben werden, und die vorübergehend eingezogenen Taucherbojen werden wieder ausgelegt. Die „Elsa“ war im Mai zum Totalverlust erklärt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölverschmutzung nach Untergang eines Kutters bei Hoquiam
(06.07.17) Die Coast Guard Columbia River und Washington Department of Ecology wurden alarmiert, nachdem am Abend des 4.7. der 48 Fuß lange Kutter “Donna”auf dem Hoquiam River nahe Hoquiam, Washington, Tuesday sank. Das Schiff hatte 150 Gallonen Öl an Bord, als es an seinem Liegeplatz unterging. Ein Ölfilm war danach um das Wrack, dessen Masten noch aus dem Wasser des Hoquiam River ragten, sichtbar.
Die Coast Guard in Seattle wurde durch die Aktivierung des Notsenders alarmiert und schickte ein 47-Fuß-Boot der Station Grays zu dem Schiff. Nachdem es nicht gelang, des Eigners habhaft zu werden, stellte die Coast Guard Columbia River Mittel aus dem Oil Spill Liability Trust Fund zur Beseitigung der Ölverschmutzung bereit. Die Global Diving and Salvage wurde mit der Arbeit betraut.
Sie legte zunächst eine Ölsperre um das Wrack aus. Danach wurde begonnen, die Tanks des Kutters auszupumpen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leckgeschlagenes Binnenschiff in Lelystad mit Matratze abgedichtet
(Datum) Am Morgen des 6.7. kollidierte das holländische Binnenschiff "Furore", 642 ts (EU-Nr.: 03170633), von Amsterdam kommend unweit der Houtenrib-Schleuse in Lelystad. Das Schiff wurde im Heck getroffen und schlug leck. Es kam dadurch zu einem Wassereinbruch im Achterschiff.
Das Leck wurde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr von Lelystad mit Unterstützung der KNRM in Urk und Lelystad provisorisch mit einer Matratze abgedichtet. Danach wurde damit begonnen, das eindringende Wasser zu lenzen. Auch die „RWS 25“ von Rijkswaterstaat war vor Ort. Die Ursache der Kollision war noch unbekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischer trieben fünf Tage vor Paradip
(06.07.17) Sieben indische Fischer wurden von der indischen Coast Guard am 5.7. rund 54 Meilen östlich von der Paradip in Bay im Golf von Bengalen gerettet. Sie hatten fünf Tage lang mit dem Kutter „Nirman 5“ in der See getrieben. Das Patroullienboot „Sucheta Kripalani” kämpfte sich durch schwere See zu dem Havaristen, nachdem die Küstenwache von der Trawlers’ Association of Paradip in Odisha alarmiert worden war.
Sie startete daraufhin eine SAR-Operation mit Schiffen und Flugzeugen. Die “Sucheta Kripalani” wurde zu dem Havaristen geleitet, nachdem eine Dornier der Coast Guard das Boot 65 Meilen vor Paradip lokalisiert hatte. Es war am 30.6. auf Fangfahrt von dort ausgelaufen und hatte dann Maschinenschaden erlitten. Das Patroullienboot nahm es auf den Haken und schleppte es zurück nach Paradip.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vermisste Fischer tot in Kajüte der Miss Destinee entdeckt
(06.07.17) Die Leichen zweier vermisster Crewmitglieder des Kutters „Miss Destinee“ wurden am 4.7. in der Kajüte des Wracks entdeckt. Um 7.45 Uhr war das Schiff von Bergern aufgerichtet und dann ausgepumpt worden. Anschließend wurde es nach Kodiak abgeschleppt.
Nachdem es dort eingetroffen war, gingen Vertreter von AST, der Kodiak City Fire Rescue und des USCG Marine Safety Detachment an Bord und begannen, das Schiffsinnere zu durchsuchen. Dort fanden sie die Körper von Joshua Osborne, 18, und Abigail Osborne, 22, aus Wasilla. Sie wurden dem State Medical Examiner’s Office in Anchorage zur Autopsie übergeben.
Die Coastguard war am 29.6. um 8.54 Uhr alarmiert worden, nachdem das Schiff gekentert war. Zwei Crewmitglieder hatten lebend gerettet werden können. Sie hatten sich im Ruderhaus befunden, als eine hohe Welle den Kutter auf die Steuerbordseite drückte. Dann rollte es komplett über und trieb kieloben in der See. Ihr Überleben verdankten die beiden einem auf Deck vertäuten Beiboot, das sich dabei vom Schiff losriss und in das sie sich flüchten konnten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Withernsea verheddert
(06.07.17) Das RNLI-Boot aus Withernsea RNLI vkam am Morgen des 5.7. dem Kutter “Jason A – R 106” und dessen dreiköpfiger Crew zu Hilfe. Mehrere Leinen von Fischernetzen hatten den Propeller blockiert. Nachdem es den Männern nicht gelang, diese selbst zu entfernen, funkten sie einen Notruf.
Das Rettungsboot “Henley Eight” lief um 11.40 Uhr aus und erreichte das vor dem Hafen treibende Boot binnen fünf Minuten. Ein Rettungsmann ging ins Wasser, um die verhedderten Leinen abzuschneiden. Danach konnte die Maschine des Kutters ohne Probleme wieder gestartet werden.
Die „Jason A“ wurde dann zurück nach Withernsea eskortiert. Die Rettung kam genau zur richtigen Zeit, weil sich die Wetterverhältnisse verschlechterten und die Flut auflief, wodurch sich eine unangenehme Schwell aufbaute, als der Kutter zurück nach Withernsea lief.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brandspuren an der „Jürgensby“
(Bild: Brigitte Spier)   Großbild klick!

Flensburg: War das Feuer auf der „Jürgensby“ Brandstiftung?
(05.07.17) Mit rußgeschwärzten Bordwänden und geplatzten Scheiben lag das betagte Fahrgastschiff „Jürgensby“ am 5.7. an der Schiffbrücke an der Hafenspitze in Flensburg. Das Großfeuer am frühen Morgen des 4.7. stellte den traurigen Höhepunkt einer siebenjährigen Misserfolgsgeschichte des einstigen Butterkreuzers dar. Dienstag am frühen Morgen meldeten Passanten ein Feuer auf der „Jürgensby“. Nach Abschluss der Löscharbeiten hat die Kriminalpolizei das Schiff beschlagnahmt und ermittelte. Eine mögliche Brandursache war Brandstiftung.
Eigner Karl-Peter Ketelsen wartete derweil auf Vertreter der Versicherung und einen Gutachter, die am 5.7. eintreffen sollten. Er selbst hat aber nicht vor, das Schiff noch einmal zu reparieren und wollte sich auf die „Möwe“ konzentrieren, die er auf der Flensburger Innenförde einsetzt. Das wollte er eigentlich auch mit der „Jürgensby“ machen, als er sie 2011 aus Eckernförde zurück an die Flensburger Förde holte.
Hier war das Schiff einst als Butterdampfer unterwegs. Ketelsen wollte mit ihr die Linie Flensburg – Langballigau – Sonderburg wiederbeleben. Gegen die geplante Route nach Sonderburg sperrte sich die dänische Seite. Das dann anvisierte Ziel Langballigau wurde von Urlaubern und Flensburgern überhaupt nicht angenommen. Deshalb blieb es seit 2010 bei Rundfahrten um die Ochseninseln.
Bereits 2011 kam es dabei zu einem Maschinenschaden. Der MAN-Diesel gab auf einer Rückfahrt von den Ochseninseln den Geist auf. Die Beschaffung von Ersatzteilen gestaltete sich als schwierig und teuer. Reeder und Kapitän Ketelsen musste derweil mit der kleinen „Möwe“ sein Geld verdienen.
Erst 2014 ging die „Jürgensby“ wieder in Fahrt. Ihren letzten Einsatz hatte sie 2016 bei der Kieler Woche. Seither versuchte Ketelsen mehrmals, das Schiff zu verkaufen. Zuletzt wurde es vor drei Wochen für 150.000 € einem Dänen angeboten.
Versichert ist es auf 385.000 Euro bei einer Versicherung aus Emden. Hafenkapitän Frank Petry möchte das Schiff nun möglichst bald an einen anderen Liegeplatz im Hafen verlegen. Ob es jemals wieder in Fahrt gehen würde, erschien am Tag nach dem Feuer eher zweifelhaft.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Tote bei Kollision vor Ägina
(05.07.17) Zwei Menschen kamen ums Leben, als am 4.7. ein Wassertanker im Saronischen Gold vor Ägina mit dem Kutter „Panayiotis” kollidierte. Dieser sank nach dem Zusammenstoß. Bei den Opfern handelte es sich um ein Brüderpaar. Die Behörden leiteten eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gekentert nach Kielbruch
(Bild: VBZR)   Großbild klick!

Warum kenterte die Capella?
(05.07.17) Die niederländischen Schiffsunfalluntersuchungsbehörde FOSO hat eine Untersuchung des tödlichen Unfalls der Bresker Segelyacht “Capella” in Ostende eingeleitet. Bei dem Kentern des Bootes kamen drei Crewmitglieder ums Leben. Die Arbeit konzentriert sich auf die technische Seite des Unglücks, insbesondere das Brechen des Kiels, aber auch auf die Frage, warum erst nach sechs Stunden Alarm ausgelöst wurde.
Die Untersuchung soll binnen eines Jahres abgeschlossen werden. Der bei dem Kentern am 1.7. ums Leben gekommene Skipper Maas (79), hatte den Kiel der von ihm konstruierten, 20 Jahre alten Yacht erst kürzlich untersucht. Er war ebenso wie Mitsegler Freddy Franssens (70) tot aus der See gezogen worden. Hannes Goegebeur (18) aus Terneuzen wurde weiterhin vermisst.
Die drei anderen Segler waren noch im Krankenhaus in Brügge. Das Wrack der Yacht war derzeit auf dem Gelände der Schifffahrtspolizei in Ostende aufgepallt. Weil kein Verdacht auf ein Verbrechen vorlag, leitete die Polizei in Brügge keine eigenen Ermittlungen ein. Über den Verbleib der Yacht müssen die belgischen Behörden entscheiden.
Quelle:Tim Schwabedissen




(Bild: Glen Dratte)   Großbild klick!

Neun Personen von gestrandeter Segelyacht in St. Croix gerettet
(05.07.17) In St. Croix lief eine Segelyacht mit einer neunköpfigen Crew am 2.7. um 19.20 Uhr auf ein Riff und schlug leck. Das Boot war unterwegs von Christiansted Harbor zum örtlichen Yacht Club, und der Skipper versuchte, eine betonnte Abkürzung zu nehmen. Dabei aber geriet das Boot bei starkem Wind auf Grund.
Die gestrandeten Segler wurden unversehrt durch das Virgin Islands Police Department, das Department of Planning and Natural Resources, das die Leitung der Aktion innehatte, sowie ein zu Hilfe gekommenes Schiff von Bord gerettet.
Nachdem die neun Personen an Bord abgeborgen worden waren, wurden sie auf ein Patroullienboot des D.P.N.R. übergesetzt und an Land gebracht.
Die Yacht selbst konnte am 3.7. um 13 Uhr vom Riff abgeborgen werden und wurde in die Green Bay Marina geschleppt. Das D.P.N.R. leitete eine Untersuchung der Havarie ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sitzt auf Scharhörn-Riff fest
(05.07.17) Am 3.7. gegen 18 Uhr lief der unter Antigua-Barbuda-Flagge registrierte Frachter „Shuya“ 2889 BRZ (IMO-Nr.: 9105841), aus noch ungeklärter Ursache in der Elbmündung unweit der Insel Scharhörn auf einer Sandbank auf Grund. Das Schiff war mit 4.000 Tonnen Salz unterwegs von Gibraltar nach Fredericia. Die Havarie ereignete sich kurz nach Aufnahme des Elblotsen, der es nach Brunsbüttel bringen sollte. Alle Versuche, den Havaristen mit Schleppern zurück ins Fahrwasser zu ziehen, scheiterten bislang.
Die „Shuya“ hatte 40 Tonnen Dieselöl in den Treibstofftanks. Am Morgen des 4.7. übernahm das Havariekommando in Cuxhaven die Gesamteinsatzleitung für die Bergung. Vor Ort waren der Notfallschlepper „Nordic“ und zunächst auch der Rettungskreuzer „Hermann Rudolf Meyer“ aus Bremerhaven. Am 5.7. gesellte sich das Mehrzweckschiff „Neuwerk“ hinzu, um bei der Bergung des Havaristen zu assistieren, der mittags aber weiterhin am Fahrwasserrand festsaß.
Erst am 18.4. war die "Shuya", in Brake in eine Havarie verwickelt gewesen. Der Kapitän wollte sein Schiff am Abend zu einem anderen, rund 100 Meter entfernten Liegeplatz verholen. Bei der Durchführung dieses Manövers unterschätzte er wohl die Kraft des zu diesem Zeitpunkt herrschenden Ebbstroms, der das Heck des Schiffes in Richtung Fahrwasser versetzte. Bei dem Versuch, das Schiff wieder auf Kurs zu bringen, kam es erst zu mehreren Kollisionen mit der Kaimauer.
Dann stieß der Frachter mit einem in unmittelbarer Nähe an der Mittelpier liegenden, niederländischen Frachter zusammen. Durch diesen Aufprall wurden die Rümpfe beider Seeschiffe oberhalb der Wasserlinie aufgerissen und beschädigt. Der entstandene Sachschaden an der Mittelpier belief sich auf etwa 25.000 Euro. Gegen den Kapitän des Frachters wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eröffnet.
Die “Shuya” ist 96 Meter lang, 13,4 Meter breit, hat 5,13 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 4.143 Tonnen. Sie läuft für das Profy Ship Management in Odessa und wurde 1994 auf der Schiffswerft und Maschinenfabrik Cassens GmbH in Emden für die Onegoship im russischen Petrozavodsk erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter mit 13 Mann an Bord vor Nikaragua vermisst
(05.07.17) Der kleine Küstenfrachter “Miss Johana Betsey” mit einer 13-köpfigen Crew an Bord wird seit dem 29.6. in der Karibik vor der Küste von Nikaragua vermisst. Der letzte Kontakt bestand an jenem Tag, als sich das Schiff im Gebiet der Corn Islands östlich von Bluefields befand.
Das Schiff hatte ein EPIRB an Bord, das aber nicht aktiviert wurde. Die nikaraguanischen Behörden starteten mit Marineschiffen eine SAR-Operation.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Werftlieger in Woudsend
(05.07.17) Am 4.7. gegen Mittag brach auf einem Schiff, das auf einer Werft an der Zwaan in Woudsend lag, ein Feuer im Maschinenraum aus. Ein Arbeiter befand sich zu dieser Zeit darin. Als das automatische Löschsystem sich aktivierte und den Raum mit Löschpulver füllte, verlor er zeitweilig die Orientierung. Weil der Mann das Pulver auch eingetamet hatte, kam er ins Krankenhaus.
Immerhin wurde der Brand durch das Löschsystem erstickt. Die Feuerwehr musste nur noch eine Nachkontrolle durchführen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre rammte nach Maschinenausfall Kai in Valset
(05.07.17) Die norwegische Fähre "Frafjord", 739 BRZ (IMO-Nr.: 7728508), erlitt am 4.7. um 12.30 Uhr einen Maschinenblackout vor Selva in Agdenes auf der Überfahrt von Brekstad nach Valset. An Bord waren 21 Personen und 13 Fahrzeuge. Das Schiff warf zwar den Anker, stieß aber noch gegen die Fender des Anlegers in Valset.
Danach trieb es auf den Fjord zurück, und es dauerte eine halbe Stunde, bis die zweite Fähre der Route, die „Ytterøyningen", den Havaristen auf den Haken nahm und assistiert von einem NSSR-Rettungsboot nach Brekstad zurückschleppte. Menschen kamen bei der Havarie nicht zu Schaden.
Der Fährdienst war aber mehrere Stunden lang komplett unterbrochen. Um 15.30 Uhr meldete NRK Trafikk, dass er wieder mit einem Schiff bedient würde. Derweil untersuchte ein Taucher den Boden der „Frafjord“, die auch kurz auf Grund aufgesetzt hatte.
Auch die Maschine und die technischen Einrichtungen wurden überprüft. Nachdem keine Folgeschäden entdeckt wurden, konnte das Schiff nach einer abschließenden Inspektion durch die norwegischen Behörden am 5.7. wieder in Fahrt gehen. Mit einer Abfahrt von Brekstad um 10 Uhr wurde es wieder in den Fahrplan eingespleißt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Argentinischer Zerstörer kollidierte mit Kai
(05.07.17) Der argentinische Zerstörer “La Argentina - D-11”, 3600 ts, rammte am 30.6.beim Auslaufen aus der Marinebasis Punta Alta eine Mole und wurde am Bug beschädigt. Er sollte an einem internationalen Seemanöver im Pazifik teilnehmen und auf dem Rückmarsch mehrere Helikopter in Peru an Bord nehmen. Der Zerstörer erlitt strukturelle Schäden und musste nun zunächst repariert werden.
Dabei kam es bei Schweißarbeiten am Bug auch noch zu einem Feuer. Ob ein Ausfall des Bugstrahlruders oder menschliches Versagen Schuld an der Havarie war, musste noch geklärt werden. Das Schiff wurde 1984 bei Blohm & Voss in erbaut und gehört zur MEKO-Klasse.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergungsarbeiten nach Massenhavarie in Bristol Bay angelaufen
(05.07.17) Zwei der insgesamt vier Kutter, die am 3.7. in der Nushagak Bay havariert und teilweise gesunken waren, konnten bis zum nächsten Tag wieder geborgen werden. Auch die Bergung der beiden anderen Schiffe war unter Leitung der U.S. Coast Guard gemeinsam mit den Schiffseignern im Gange. Schlechtes Wetter in der Nushagak Bay und Dillingham beeinträchtigte in Kombination mit Treibsand die Arbeiten.
Vor Ort waren fünf Fuß hohe Wellen und Westwind von 20 Knoten Geschwindigkeit. Das Alaska Dept. Environmental Conservation Central Alaska Response Team bestätigte unterdessen, dass geringe Mengen Diesel ausgelaufen waren. Am 3.7. um neun Uhr wurde das Department of Fish and Game und die Bristol Bay Native Association informiert.
Der größte Teil des Kraftstoffs verdunstete inzwischen. Es war aus dem Wrack der „Ketok“, die nahe Ekuk halb unter Wasser lag, ausgelaufen. An Bord hatten sich ursprünglich 150 Gallonen Diesel und 25 Gallonen Hydrauliköl befunden. Um den Kutter wurden dünne Ölfilme beobachtet.
Das verbliebene Öl wurde aus dem halb unter Wasser liegenden Schiff abgepumpt. Die übrige Fischerei in der Region wurde durch die Massenhavarie nicht beeinträchtigt. Neben der „Ketok“ sanken auch die „N 11“, die „Bunchie“ unterhalb von Ekuk sowie die “Ora“ nahe Clark's Point.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre mit 53 Fahrgästen brannte auf Chindwin River
(05.07.17) Zwischen den Dörfern Maedin und Saphogyi geriet am Nachmittag des 4.7. auf dem Chindwin River in Myanmar eine Fähre in Brand. Sie befand sich auf halbem Wege zwischen den beiden Ortschaften sechs Meilen von Kani entfernt, als durch eine gebrochene Treibstoffleitung Feuer an Bord ausbrach. Es gelang, die Flammen zu löschen, ohne dass die 53 Passagiere verletzt wurden. Einige sprangen ins Wasser, andere flüchteten auf den Bug. 20 Sitze, Habseligkeiten der Reisenden und die Maschine wurden ein Opfer der Flammen. Die Passagiere wurden in Maedin von einer anderen Fähre aufgenommen. Der Havarist war auf dem Weg von Monywa nach Mautekataw und hatte auch Ölfässer an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weiterer Schlepper zur Bergung der Theresa Arctic entsandt
(05.07.17) Ein 14.000 PS starker Schlepper lief aus Salalah aus, um bei der Bergung des Tankers "Theresa Arctic" vor Kilifi zu assistieren. Er wurde am 9.7. vor Ort erwartet. Der Tanker war von Port Keelang in Malaysia nach Mombasa unterwegs gewesen, als er am 20.6. rund 55 Meilen nordöstlich des Zielhafens auf Grund lief. In den Tanks befanden sich 46,000 Tonnen Pflanzenöl.
15.000 Tonnen der Ladung mussten vor der Bergung auf ein anderes Schiff, die "Theresa Dumai" (IMO-Nr.: 8618889), geleichtert werden, die dazu am Havaristen längsseits ging. Bergungsversuche durch zwei Schlepper der Kenya Ports Authority (KPA), die „Alpha Granada“ und „Alpha Kirawira” mit ihren jeweils 4 PS schlugen bislang fehl.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hobbyberger räumten Hurrikanoper aus Paradise Lake
(05.07.17) Am 1.7. machten sich die beiden Freunde Martijn Dijkstra und Chris Fortnum daran, das Wrack der 28 Fuß langen Segelyacht „Cloud“ mit Kettenzügen vom Grund des Paradise Lakes in Bermuda zu heben. Das Boot war dort im Hurrikan Nicole im Oktober 2016 gesunken. Nur noch die beiden Masten ragten mit Schlagseite aus dem Wasser, und das Wrack gefährdete die übrige Schifffahrt.
Nachdem Fortnum, der beim Golfplatz in Turtle Hill arbeitet, mit Dijkstra, der selbst ein Boot besitzt, mit dem Eigner sprachen, machten sie sich Morgen auf den Weg zu den Paradise Lakes. An Bug und Heck wurden Hebestropps festgemacht, und mit Ketten wurde die „Cloud“ dann angehoben. Nachdem die Luken über Wasser lagen, konnte das Boot mit einer elektrischen Pumpe gelenzt werden.
Dann lokalisierte Martijn die Lecks und dichtete sie provisorisch ab. Nachdem die Yacht wieder schwamm, holte der Eigner einige Habseligkeiten von Bord. Die „Cloud“ wurde längsseits des Bootes von Dijkstra gesichert. Was die beiden Hobbyberger damit nun machen wollten, war noch unklar. Es könnte auch als Tauchziel im See endgültig versenkt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht erlitt Wassereinbruch vor St. Agnes
(05.07.17) Am 3.7. um 22.45 Uhr wurde das RNLI-Boot aus St. Ives, die “Nora Stachura”, von der Falmouth Coastguard angefordert, die einen Mayday-Ruf zweier Segler aufgefangen hatte. Dieser befand sich an Bord der neun Meter langen Yacht „Kotuk“ sieben Meilen nordwestlich von St. Agnes. Mit Vormann Robert lief die “Nora Stachura” wenig später bei 3-4 Beaufort Wind zu der Position.
Ein SAR-Helikopter war ebenfalls aufgestiegen, konnte aber wieder zurückkehren, nachdem die Seenotretter vor Ort eingetroffen waren. Die „Kotuku“, die einen Wassereinbruch erlitten hatte, wurde längsseits des Rettungsbootes gezogen und gesichert. Dann stiegen zwei Crewmitglieder über und assistierten beim Abdichten der Leckage. Danach wurde das Boot zurück nach St. Ives eskortiert, wo es knapp drei Stunden später eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter „Act“ und Griechische Küstenwache
(Bild: Coastalsafety)   Großbild klick!

Rhodos: Türkischer Frachter beschossen
(04.07.17) Die griechische Küstenwache beschoss am 3.7. den türkischen Frachter „Act“, 2553 BRZ (IMO-Nr.:8206791), in der Ägäis. Sie hatte einen anonymen telefonischen Hinweis bekommen, nach dem auf dem Schiff Drogenschmuggel stattfände. Doch Kapitän Haluk Sami Kalkavan stoppte sein Schiff trotz Aufforderung, zur Überprüfung nach Rhodos einzulaufen, im Golf von Izmit nicht. Daraufhin gab die griechische Küstenwache Warnschüsse auf das Schiff, das sich drei Meilen vor Rhodos in internationalen Gewässern befand, ab.

Einschusslöcher auf dem türkischen Frachter „Act“
(Bild: Coastalsafety)   Großbild klick!
16 Geschosse trafen die Aufbauten des Frachters, Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Küstenwache räumte ein, zunächst Warnschüsse vor den Bug des Frachters abgefeuert zu haben. Als der Kapitän nicht stoppte, wurde gezielt auf Stellen des Schiffes gefeuert, wo keine Menschenleben gefährdet waren. Kapitän Kalkavan seinerseits sagte nicht, weshalb er eine Kontrolle ablehnte.
Es gelang dem Frachter und seiner 13-köpfigen Crew, in türkische Gewässer zu entkommen. Die türkische Küstenwache entsandte zwei Boote an den Ort des Zwischenfalls. Die „Act“ wurde dann von diesen in den Hafen von Marmaris eskortiert. Das Schiff war mit einer Ladung Stahl auf dem Weg vom südtürkischen Iskenderum nach Izmit im Nordwesten der Türkei gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lisa von Lübeck von Reparatur in Svendborg zurück im Heimathafen
(04.07.17) Die Kraweel „Lisa von Lübeck“, 198 tdw (MMSI-Nr.: 211136000), machte am Vormittag des 2.7. wieder an ihrem Stammplatz an der Nördlichen Wallhalbinsel in Lübeck fest. Seit dem 27.6. war sie in einer Werft in Svendborg repariert worden, nachdem bei einem Sturm-Manöver in der Elbmündung zwei Wochen zuvor die Ankerkette unter das Schiff geraten war. Als der Anker wieder gelichtet werden sollte, drückte die Kette die Rohre der Hydraulik für das Bugstrahlruder platt.
In Lübeck hatten Taucher von den Beschädigungen nur Fotos unter Wasser machen können. Für die Reparaturarbeiten musste das Schiff aber ins Trockendock. Am 1.7. um 10.30 Uhr ging es auf die Rückreise und brauchte für die 220 Meilen rund 24 Stunden. Rechtzeitig zur Eröffnung der Travemünder Woche am 21.7. war das Schiff nun wieder einsatzbereit. Anschließend geht es nach Stralsund und zur Rostocker Hanse Sail.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Ausflugsschiff „Jürgensby“
(Bild: Soenke Rahn)   Großbild klick!

Bekannter Butterkreuzer in Flensburg teilweise ausgebrannt
(04.07.17) Dichter Qualm und Flammen schlugen am frühen Morgen des 4.7. aus den Fenstern des ehemaligen Ausflugsschiffes „Jürgensby“, 214 BRZ (IMO-Nr.: 6706864), an der Schiffbrücke unweit der Flensburger Hafenspitze vertäut lag. Um kurz nach drei Uhr wurde das Feuer bemerkt. Als die alarmierte Feuerwehr eintraf, stand der Salon im Unterdeck bereits in Vollbrand.
Gegen 3.15 Uhr meldeten Passanten den Brand der Rettungsleitstelle, die sofort die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Klues sowie einen Rettungswagen zum Hafen schickte. Die Flammen schlugen schon aus dem Unterdeck, als die ersten Einsatzkräfte wenig später eintrafen. Da zunächst nicht klar war, ob sich noch Personen an Bord befanden, wurde das Schiff zunächst unter schwerem Atemschutz abgesucht, ohne jemanden anzutreffen.
Die ebenfalls sofort aufgenommenen Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der engen Bauweise des Schiffes und der großen Hitze als schwierig. Zudem wurde auch auf dem Oberdeck eine starke Rauchentwicklung festgestellt. Um dorthin zu gelangen, mussten Löschkräfte mit der Drehleiter auf dem Oberdeck abgesetzt werden und die Tür zum dortigen Salon aufbrechen. Nach rund 1,5 Stunden konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Der Salon im Unterdeck war vollkommen ausgebrannt, und weitere Teile des Schiffes waren durch den Rauch schwer in Mitleidenschaft gezogen worden.
Wie es zu dem Feuer kam, war noch unklar. Eine Brandstiftung konnte zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Brandursache zu klären. Nach ersten Einschätzungen der Polizei betrug die Schadenshöhe etwa 100.000 Euro.
Die „Jürgensby“ ist ein Ausflugs- und Butterschiff der Reederei Ketelsen in Flensburg. Sie wurde 1966 für die Flensburger Personenschiffahrt bei der Husumer Werft erbaut und 1971 von der Förde-Reederei übernommen. 1996 erwarb die Flensburg-Ekensunder Dampfschiffs-Gesellschaft das Schiff, gab es aber 1998 an die Reederei B/S Schiffahrtsgesellschaft in Eckernförde weiter, die es unter dem Namen Seebad Borby bis 2010 betrieb und dann an den heutigen Eigner weitergab.
Von diesem, der Flensburger Reederei Ketelsen, erhielt das Schiff den vorherigen Namen „Jürgensby“ zurück, wurde bis 2011 vom Flensburger Hafen aus eingesetzt und nach einem Maschinenschaden 2014 aufgelegt. Es war über die Jahre immer wieder in Charter für andere Reedereien eingesetzt gewesen. Im Jahr 1971 lief es für die Reederei Union Eils & Co. (Reederei Cassen Eils) und 1974 für die Centrumlinjen der Rederi AB Sundfart aus Malmö, an der die HADAG mit 50 Prozent beteiligt war.
Von April 1982 bis November 1983 charterte die Harle-Reederei Warrings aus Carolinensiel das Schiff und 1984 fuhr es in Charter für die Seetouristik aus Flensburg. 1991 folgte eine Charter für die Flensburger Viking Reederei. Zuletzt war es zum Verkauf angeboten worden, da sich die geplanten Dienste im Flensburger und dänischen Raum wegen der verschärften Auflagen nicht realisieren ließen. Die “Jürgensby” ist 35,69 Meter lang, 6,9 Meter breit und hat 1,55 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre trieb auf Tetrapoden in Bastia
(04.07.17) Die italienische Fähre "Pascal Lota", 36277 BRZ (IMO-Nr.: 9365398), kollidierte am 1.7. gegen 20 Uhr beim Auslaufen aus Bastia mit den Tetrapoden der Hafenmole. Das Schiff war kurz nach dem Loswerfen von einer starken Windbö erfasst und vom Kurs abgebracht worden. Zwei Propellerblätter wurden beschädigt, als sie auf den Betonkörpern aufschlugen. Das Schiff musste in den Hafen zurückkehren.
Die Passagiere wurden mit anderen Fähren weiter befördert. Die “Pascal Lota" blieb am 2.7. im Hafen und lief am 3.7. um acht Uhr nach Genua aus. Hier wurde sie bei der Drydock Genova am 3.7. um 14.45 Uhr zur Reparatur des Antriebs gedockt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “Whimsea” ausgebrannt im Kran
(Bild: Alaska Department of Environ...)   Großbild klick!

Wrack geborgenen Kutters in Juneau soll Aufschluss über Brandursache geben
(04.07.17) Das schwer zerstörte Wrack des 42 Fuß langen Kutters “Whimsea”, der am 27.7. in Juneau nach einem Feuer gesunken war, wurde am 30.6. in Statter Harbor aus 150 Fuß Wassertiefe gehoben und auf dem Deck der von der Global Diving & Salvage Inc. eingesetzten Kranbarge abgesetzt.
Hier wurden rund 600 Gallonen Öl-Wasser-Gemisch in mobile Tanks gepumpt. Die Arbeiten wurden vom Department of Environmental Conservation überwacht.
Vier Tage zuvor war das Schiff in Flammen aufgegangen, der Eigner musste lebensgefährlich verletzt ins Providence Alaska Medical Center gebracht werden. Inzwischen konnte er bereits wieder entlassen werden. Von ihm erhoffte sich die Juneau Fire Brigade Aufschluss über die Brandursache, die sowohl in einem technischen Fehler wie auch Brandstiftung liegen könnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter versenkte Fahrwassertonne vor Lubmin
(04.07.17) Am 30.06.2017 gegen 06:10 Uhr, kam es in der Zufahrt zum Landtieffahrwasser südöstlich der Insel Rügen zu einer Kollision zwischen dem finnischen Schwerlasttransportschiff „Aura“, 3259 BRZ (IMO-Nr.: 9395276), und der Fahrwassertonne "L2". Das Schiff war unbeladen am 29.6. aus Gdingen ausgelaufen, um im Industriehafern Lubmin Kranteile zu laden. Nach Aussage der Schiffsführung passierte dieser Unfall durch starken Wind und Strömungsversatz im achteren Backbordbereich.
Die Fahrwassertonne "L2" wurde durch die Kollision beschädigt und sank. Der Unfall wurde gegen Mittag durch Beamte der Wasserschutzpolizei Wolgast aufgenommen, eine Sicherheitsleistung in Höhe von 228,50 Euro zur Sicherung des Ordnungswidrigkeiten-Verfahrens wurde vor Ort eingezogen. Am 1.7. um 10.15 Uhr lief die “Aura” aus Lubmin nach Rostock aus, wo sie um 20.30 Uhr festmachte und sich inzwischen auf der Weiterreise nach Antwerpen befand, wo sie am 4.7. um 22 Uhr eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Assistenz für Havaristen endete in gemeinsamen deutsch-holländischen Seenotretter-Barbecue
(04.07.17) Der 24 Meter lange, holländische Trawler "Jacob Marcel - WR 129", 79 BRZ (IMO-Nr.:8432065), wurde am 1.7. manövrierunfähig auf der Osterems, nachdem ihm sein Netz in den Propeller geraten war und diesen blockiert hatte. Das Rettungsboot "Alfried Krupp" der DGzRS-Station Borkum kam zu Hilfe und nahm den Havaristen bei ruhiger See in Schlepp. Er wurde in Richtung von Eemshaven gezogen.
Auf der letzten Etappe assistierten die Kollegen der dortigen KNRM, die sich gerade auf einer Übung befanden, den deutschen Seenotrettern dabei, den Havaristen in den Hafen zu bringen. Da am selben Abend auch das jährliche Barbecue der Rettungsstation stattfand, wurde die Crew der „Alfried Krupp“ gleich hinzugebeten, und der Abend wurde von den deutschen und holländischen Seenotrettern gemeinsam beschlossen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor China aufgelaufen und gesunken
(04.07.17) Der 86 Meter lange, chinesische Frachter “Xin Bao Tai 1" (MMSI-Nr.: 413462450) lief mit 3250 Tonnen Erz an Bord am Nachmittag des 3.7. an der Nordostküste der südchinesischen Insel Weizhou, die zur Guangxi-Provinz gehört, im Golf von Tonkin auf Grund und schlug leck. Die fünfköpfige Crew konnte mit einer Rettungsinsel unversehrt die Inselküste erreichen und wurde vom Beihai Martine and Rescue Center von dort an Land gebracht. Ihr Schiff sank auf den Felsen, wo die Bugspitze und der Mast noch aus dem Wasser ragten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zu guter Fang – vier Kutter überladen gesunken
(04.07.17) Die US Coast Guard und andere Einsatzkräfte kamen in der Nacht vom 2. zum 3.7. nicht weniger als vier Kuttern zu Hilfe, die in der Nähe der Nushagak Bay unweit von Dillingham in Seenot geraten waren.
Gerade war in der Bristol Bay im Nushagak Distrikt die Lachsfangsaison gestartet. Einer der Kutter, die „N 11“, kenterte und sank unter dem Gewicht ihrer Ladung.
Die „Run Out” kam zu Hilfe und rettete die vierköpfige Crew. Gegen zwei Uhr erlitt die „Bunchie“ Wassereinbruch unterhalb von Ekuk. In diesem Fall kam die “Anne Louise” herbei und rettete die gleichfalls vierköpfige Crew. Dann zog es die „Bunchie” in Richtung des Strandes, wo der Kutter auf flachem Wasser sank.
Das Alaska Department of Fish and Game assistierte drei weiteren Kuttern, die wegen Überladung zu sinken drohten. Darunter befanden sich die „Ketok”, die am Ekuk Beach auf flachem Wasser sank, sowie die “Ora“ nahe Clark's Point. Bei einem Überwachungsflug wurden keine Ölverschmutzungen festgestellt. Nun galt es durch die Eigner den Kraftstoff abzupumpen und die Lachsfänge zu entsorgen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Sainte-Cécile gesunken
(04.07.17) Die französische Segelyacht "Abyce" geriet am 3.7. mit einer zweiköpfigen Crew an Bord südlich von Boulogne auf dem Weg nach Saint-Valéry-sur-Somme in Seenot und informierte das CROSS Gris-Nez. Nach einer Notreparatur nahm das Boot Kurs auf den nächstgelegenen Hafen Etaples. Währenddessen wurde regelmäßiger Kontakt mit dem CROSS gehalten.
Um 18.20 Uhr funkte das Boot einen Notruf, als es sich vor Sainte-Cécile befand. Das CROSS verständigte sofort die dortige Strandstation, die Sichtkontakt mit der Yacht bekam, und schickte ein Boot zur Assistenz. Um 18.30 Uhr kam ein Kitesurfer zu Hilfe, und die beiden Segler wurden zum Strand gebracht, wo sie von einem Rettungsfahrzeug aus Pas-de-Calais erwartet wurden. Nach einem medizinischen Check kehrten sie heim. Ihr Boot sank und sollte am 4.7. bei Ebbe geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier rammte Shooter’s Dock
(04.07.17) Der amerikanische Bulkcarrier "Great Republic", 12158 BRZ (IMO-Nr.:7914236), kollidierte am 2.7. kurz nach 18 Uhr mit dem Shooters’s Dock auf dem Cuyahoga River. Der Unfall ereignete sich bei einem Drehmanöver. Dabei wurde ein Sportboot von dem Frachter getroffen, das ein einem für Boote gesperrten Gebiet lag, das großen Schiffen genug Raum auf dem engen Fahrwasser geben soll.
Weder das Boot noch der Frachter wurden bei der Havarie beschädigt, Menschen wurden ebenfalls nicht verletzt. Allerdings entstand einiger Schaden am Shooter's Dock und dem benachbarten Riverside Restaurant. Am 3.7. kam ein Offizier der US Coast Guard zu Ermittlungen. Der Selbstlöscher verließ Cleveland am 3.7. und nahm Kurs auf Detroit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Verhinderte Lachsfischer durch Schiffbruch nicht eingeschüchtert
(04.07.17) Der in Ilwaco beheimatete Lachskutter “Pacific Dream“ kam am frühen Morgen des 3.7. einem Mann und zwei Teenagern zu Hilfe, nachdem das Sportboot “Aggi K” im Pazifik vor Cape Disappointment gesunken war. Um 7:16 Uhr fing die Coast Guard Columbia River received einen Notruf der “Aggi K” auf, nachdem diese Wassereinbruch erlitten hatte, gegen den die Lenzpumpen nicht ankamen. Die Crew der “Pacific Dream” reagierte auf den Mayday-Relay, und das Schiff der Pacific Salmon Charters unter Skipper Brian Cable begann das Seegebiet abzusuchen.
Als sie sich der Unglücksstelle näherten, waren bereits Hilferufe zu hören. Wenig später befanden sich alle drei Schiffbrüchigen, den Skipper, seinen Neffen und einen Freund von diesem, die Rettungswesten trugen, an Bord des Charterkutters. Sie hatten leichte Unterkühlungen davongetragen.
Die „Aggi K” ragte kaum noch aus dem Wasser. Die “Pacific Dream” traf sich mit einem 47-Fuß-Boot der Coast Guard Station Cape Disappointment, die die Geretteten zur Station transportierte. Ein MH-60 Jayhawk-Helikopter überflog das Seegebiet, fand aber keine Anzeichen einer Wasserverschmutzung. Die drei verhinderten Fischer aber wollten schon am 4.7. wieder in See stechen – diesmal auf einem Boot der Pacific Salmon Charters.
Quelle:Tim Schwabedissen



Retter steigen auf die “Quokka” über
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Zwei Verletzte bei Yachthavarie im Solent
(03.07.17) Am Morgen des 1.7. kam das RNLI-Boot aus Yarmouth im westlichen Solent der Yacht „Quokka“ zu Hilfe, die am jährlichen Round the Island Race teilgenommen hatte. Das Boot war um 7.18 Uhr auf einen unter Wasser liegenden Gegenstand direkt östlich von The Needles aufgelaufen. Dabei hatte ein Crewmitglied eine gebrochene Schulter, ein weiteres leichte Verletzungen erlitten.
Das Rettungsboot aus Yarmouth erhielt bei seinem Einsatz Unterstützung der Kameraden des Bootes aus Lymington. Zwei Seenotretter des Bootes aus Yarmouth stiegen auf die “Quokka” über, um die Verletzten zu untersuchen. Sie wurden dann auf das Rettungsboot übergesetzt und zum Hafen gebracht, wo schon ein Krankenwagen bereit stand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht sank vor Valle Gran Rey
(03.07.17) Die 11,5 Meter lange Yacht “Bocinegro” sank am 29.7. an der Küste von Valle Gran Rey vor La Gomera. Die vierköpfige Crew konnte von anderen Booten gerettet werden. Nachdem sie um 14.20 Uhr Wassereinbruch gemeldet hatte, kamen u.a. der Helikopter Helimer 207, die „Salvamar Canopus“ (MMSI-Nr.: 224027330) der Station von von Salvamento Maritimo in San Sebastian de La Gomera, und der Angelkutter „Dentex“ zu Hilfe. Eine kleine Flotte umrundete das sinkende Schiff, von dem nur noch der Bug aus dem Wasser ragte, als der Helimer es nach erfolgreichem Abschluss der Rettungsaktion überflog.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler “Endrick 2” und RNLI
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Ehemaliger Trawler hatte Wassereinbruch vor Dartmouth
(03.07.17) Die „Spirit of the Dart“ der RNLI Dart sowie die “Alec and Christina Dykes” der RNLI Torbay liefen am 30.6. aus, nachdem der 54 Fuß lange ehemalige Trawler “Endrick 2” mit einer dreiköpfigen Crew an Bord vor Dartmouth Wassereinbruch erlitten hatte. Das Schiff war unterwegs von Plymouth nach Swanage, als die Coastguard einen Notruf auffing. Um 15 Uhr lief das Rettungsboot aus Dart aus.
Mit einer mobilen Lenzpumpe saugte es den Maschinenraum aus und verhinderte so, dass der Antrieb der “Endrick 2” ausfiel. Wie sich dann herausstellte, rührte der Wassereinbruch von einem Rohr im Heck her, und keine der eigenen Lenzpumpen des einstigen Fischereifahrzeugs hatte gearbeitet.
Mit langsamer Fahrt bewegte sich die „Endrick 2“ auf Dartmouth Harbour zu, wo sie vom RNLI-Boot aus Torbay längsseits genommen und in den Hafen gebracht wurde.Vor Ort waren 11-16 Knoten Wind und eine Wellenhöhe von einem halben Meter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre liegt mit Maschinenschaden in Aarhus
(03.07.17) Die dänische Fähre "Express 2", 1000 BRZ (IMO-Nr.: 9561356), erlitt am 28.6. den Ausfall einer ihrer insgesamt vier Hauptmaschinen und musste zur Reparatur seither am Pier 3 in Aarhus bleiben. Die Molsen Line musste den Fährdienst Ebeltoft - Sjællands Odde zeitweilig einstellen. Als Ersatz wurde die "Express 3" auf die Route verlegt, und die "Max Mols" übernahm deren Dienst auf der Linie Aarhus-Odden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkenes Ausflugsschiff “El Almirante”
(Bild: Municipio de Guatape)   Großbild klick!

Bergung gesunkenen Ausflugsschiffs ist angelaufen
(03.07.17) Das kolumbianische Ausflugsschiff “El Almirante”, das am 25.6. auf einem Stausee in Guatapé gesunken war, wurde am 2.7. zunächst teilweise wieder an die Oberfläche gebracht. Die kolumbianische Marine, das Dapard Management und die Polizei und Feuerwehr aus Guatapé waren an der Bergungsaktion beteiligt. Taucher befestigten dazu an verschiedenen Teilen des Schiffes Hebesäcke. Schließlich ragten 20 Prozent des Wracks aus dem Wasser.
In den folgenden Stunden sollte das Schiff weiter stabilisiert und dann in flacheres Wasser gebracht werden, um es dort ganz zu heben. Anschließend können die Untersuchungen zur Unglücksursache beginnen. Überladen war das Schiff offenbar nicht, vielleicht hat sich aber ein Rumpf gelöst.
Quelle:Tim Schwabedissen



Chemikalientanker 23 Tage nach Strandung vor Vietnam geborgen
(03.07.17) Am 2.7. wurde der unte rCayman-Islands-Flagge laufende Tanker "Chemroad Journey", 20108 BRZ (IMO-Nr.: 9414254), 23 Tage nach seiner Strandung im Gebiet von Hon Da im südöstlichen Vung Tau wieder flottgemacht. Die Bergung wurde durch das Vietnam Maritime Bureau, Ministry of Transport sowie das Vietnam SAR Coordination Center geleitet. Das Flottmachen gelang, nachdem rund 8.000 Tonnen der insgesamt 30.000 Tonnen Chemikalien auf den unter Panama-Flagge laufenden Tanker "Sun Mercury", 5359 BRZ (IMO-Nr.: 9291444), der am 1.7. längsseits gegangen war, umgepumpt worden waren.
In der Zeit vom 15. bis 26.6. waren zunächst 826 Tonnen aus dem beschädigten, auf dem Riff sitzenden Vorschiff in geschützter gelegene Zentraltanks gepumpt worden, um das Vorschiff zu erleichtern und das Risiko eines Auslaufens von Öl zu verhindern. Zwei Ballasttanks waren bei der Havarie aufgerissen worden. Der Tanker lag seither auf Position 10-02.90N; 108-58.40 O 120 Meilen vor Binh Thuan mit 15,5 Grad Backbordschlagseite fest. Nachdem das Leichtern erfolgreich abgeschlossen war, gelang es am 2.7. um 15.37 Uhr der "CN-09 BP 11.19.01" des Grenzschutzes der Binh Thuan-Provinz, der "CSB 6008" der Coast Guard, der "SAR 413" des Joint Search Center Trabajador 1 der Philippinen, der "Minh Hoang 06", den Schleppern "Sea Boxer" und "Sea Tiger" aus Vietnam sowie der „Lam Hong" aus Panama, den angeschlagenen Tanker wieder ins tiefere Wasser zu ziehen. Danach wurde er in Richtung Phu Quy (Binh Thuan) abgeschleppt.
Die „Chemroad Journey“ hat eine Länge von 174,39 Metern, eine Breite von 27,7 Metern, einen Tiefgang von 10,99 Metern und eine Tragfähigkeit von 33.526 Tonnen. Sie läuft für die Cobald Blue Shipping SA in Tokio und wurde 2009 von Shin Kurushima in Onishi erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Vermissten gekenterten Kutters vor Kodiak abgebrochen
(03.07.17) Die US Coast Guard, Alaska Air National Guard und Hilfsschiffe, darunter der Schlepper "St. Michael" (MMSI-Nr.: 367097840), waren in die Suche nach den beiden vermissten Crewmitgliedern des Kutters "Miss Destinee" eingebunden, der am 29.6. in der in Marmot Bay gekentert war. Beteiligt waren von der Coast Guard Air Station Kodiak ein MH-65 Dolphin- sowie ein MH-60 Jayhawk-Hubschrauber, eine Bootscrew des Coast Guard Aids to Navigation Team in Kodiak, die beiden Patroullienboote "Sherman" und "Chandeleur" sowie neun Fallschirmretter des AK ANG 212th Rescue Squadron.
Sie suchten Tag und Nacht unweit der Position, an der die “Miss Destinee" 23 Meilen nördlich der Air Station Kodiak kieloben in der See treibend lokalisiert worden war, nach einem Mann und einer Frau. Die Fallschirmretter, die von der "Sherman" zur Unglücksstelle gebracht wurden, versuchten, in das Wrack des Kutters vorzudringen, um sie dort zu suchen. Die anderen Einheiten hielten in dem umliegenden Seegebiet Ausguck.
Die Tauchoperationen in und um das Wrack verliefen aber ergebnislos. Nur zwei Überlebende der "Miss Destinee" waren kurz nach dem Unfall in der Nähe des Wracks gefunden worden. Sie sagten aus, dass eine große Welle ihr Schiff zum Kentern gebracht habe. Vor Ort waren schwache Winde und zwei Fuß hohe Wellen.
Nachdem ein 10x15 Meilen großes Seegebiet in der Marmot Bay über 35 Stunden durchkämmt worden war, wurde die Suche abgebrochen. Ein Vertreter der Coastguard Anchorage war auf dem Weg, um die Bergung des Wracks zu koordinieren. Die "Sea Strike" sollte in der Nacht zum 1.7. vor Ort eintreffen mit Tauchern an Bord, die dabei assistierten sollten. Die "Chandeleur" verblieb in der Nähe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tödliches Seglerdrama vor der belgischen Küste
(03.07.17) Ein tragisches Unglück überschattete auf der Nordsee das am 30.6. gestartete Domus Team Light Vessel Race: Die Segelyacht “Capella” aus Breskens, die an der 100 Meilen langen Langstreckenregatta, die in Zeebrügge begonnen hatte und dort auch endete, teilnahm, kenterte am 1.7. um 8.20 Uhr nach einem plötzlichen Kielverlust. Es gab kein Notsignal des Bootes, sodass Retter erst um 14.30 Uhr Kenntnis bekamen.
Das Unglück forderte offenbar drei Menschenleben – der Yachtdesigner Frans Maas (79) sowie sein Teamkollege Freddy Franssens (70) wurden tot geborgen. Der 18-jährige Hannes Goegebeur wurde noch vermisst.
Insgesamt waren sechs Segler an Bord, gerettet wurden Andreas Zwanenburg (17), der Enkel von Maas, Robert Tan (53) aus Zeeuws-Vlaanderen und der Belgier Jannes Toussein (37). Sie hatten sich am Rumpf der mit dem Boden nach oben treibenden Yacht festhalten können. Der Rennorganisator RBSC hatte längere Zeit keinen Funkkontakt mit der „Capella“ gehabt, dies aber auf einen technischen Defekt zurückgeführt. Doch als das Boot nicht ins Ziel kam, kam der Verdacht auf, dass ein Unglück geschehen sein könnte.
Doch erst Stunden nach dem Kentern bemerkte die Crew des holländischen Hopper-Baggerschiffs „Reynaert“, 5005 BRZ (IMO-Nr.: 9360726), das Wrack um 14.45 Uhr an der Nippon-Tonne 10 Meilen vor der Küste und rettete die Segler, die ins Krankenhaus in Brügge gebracht wurden. Die Crew barg auch zwei Tote und alarmierte den Vrijwillige Blankenbergse Zeereddingsdienst (VBZR). Um 14.54 Uhr lief das Rettungsboot “Sterke Dries” aus und erreichte die Position um 15.26 Uhr.
Auch das Rettungsboot “Brandaris” aus Nieuwpoort, das KNRM-Boot „Zeemannshoop“ aus Breskens sowie ein Boot aus Cadzand, ein Seaking und ein Suchflugzeug der holländischen Küstenwache sowie der Bagger beteiligten sich an der Suchaktion. Die “Brandaris” nahm die “Capella” nach Ostende in Schlepp, wo sie an Land gehoben wurde.
Derweil setzte die VBZR einen Drifter aus, um das Vertreiben von Personen im Wasser nachverfolgen zu können. Mit Einbruch der Dunkelheit um 22 Uhr wurde die Suche eingestellt. Vor Ort waren sechs Beaufort Wind mit Windgeschwindigkeiten bis zu 32 Knoten und zwei Meter hohen Wellen.
Die Überlebenden sagten aus, dass die „Capella“ unmittelbar nach dem Kielbruch umgeschlagen sei. Deshalb gab es keine Chance, noch einen Notruf zu senden.
Frans Maas war international als Bootsdesigner bekannt. Er war u.a. für die Zaadnoordijk Yachtbuilders / C-Yacht tätig. Er entwarf auch die Standfast Yacht und hatte in seiner Branche einen legendären Ruf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ehemalige Franco-Yacht abgeschleppt
(03.07.17) Die norwegische Küstenwache assistierte am 2.7. der Motoryacht „La Loba“, die in einem Fjord bei Kristiansand Maschinenausfall erlitten hatte. Das Patroullienboot „Nornens“ nahm das Boot auf den Haken und brachte es in den Hafen. Die Yacht wurde 1940 als Geschenk des spanischen Diktators Franco für seine Tochter erbaut. Sie ist heute in Kristiansand stationiert und bietet Ausflugs- und Eventfahrten an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportbootfahrer mit Unterkühlungen vor Saint Brieux gerettet
(03.07.17) Am 2.7. um 8.40 Uhr fing das CROSS Corsen den Notruf des Motorbootes “Orka” auf, das Wassereinbruch vier Meilen vor der Küste in der Bucht von Saint-Quay-Brieux erlitten hatte. An Bord des 6,5 Meter langen Bootes befanden sich drei Personen. Das CROSS strahlte einen "Mayday Relay" aus, und das Rettungsboot “SNS 156” der SNSM-Station Saint-Quay-Portrieux, ein Dragon 50-Hubschrauber des Zivilschutzes in Grandville sowie ein Cayman-Helikopter der Marine kamen den Schiffbrüchigen zu Hilfe.
Um 10 Uhr meldete ein Boot, zwei Personen gerettet zu haben, um 10.12 Uhr waren alle drei in Sicherheit. Sie befanden sich 13 Meilen von der zunächst gemeldeten Position entfernt. Das SNSM-Boot übernahm sie, anschließend wurden sie an Bord des Cayman gezogen.
Zwei hatten leichte, einer eine schwere Unterkühlung erlitten. Sie wurden um 11.25 Uhr ins Krankenhaus Saint-Brieux geflogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



DGzRS half zwei Schiffen vor Ostfriesland
(03.07.17) Am 2.7. drohte vor Norderney eine 12 Meter lange Segelyacht im Seegatt zu stranden. Die zweiköpfige Besatzung war von See kommend bei nahezu höchstem Wasserstand mit Hilfe des Motors auf dem Weg in den Norderneyer Hafen gewesen. Als die Maschine ausfiel, konnte nur ein schnelles Ankermanöver die Strandung der Yacht verhindern.
Bei starkem Wind und extrem aufgewühlter See drohte der Anker jedoch nicht zu halten. Nach einem Notruf der beiden schleppte der Seenotrettungskreuzer „Bernhard Gruben“ die Yacht, die auf der Reise von der Ostsee in die Niederlande war, in den Norderneyer Hafen ein.
Bei einem zweiten Einsatz vor Borkum assistierte der Seenotrettungskreuzer „Alfried Krupp“ einem niederländischer Fischkutter, der in der Osterems sein Netz in den Propeller bekommen hatte und dadurch manövrierunfähig geworden war. Der Seenotkreuzer schleppte das 24 Meter lange Schiff nach Eemshaven ab.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht nach Lerwick abgeschleppt
(03.07.17) Am 1.7. wurde die norwegische Segelyacht “Escape” nach Lerwick Harbour eingeschleppt, nachdem sie Propellerprobleme erlitten hatte. Das boot befand sich östlich von Troswickness, als um 14.10 Uhr die Crew Kontakt mit der Coastguard aufnahm. Diese schickte das RNLI-Boot aus Lerwick zu Hilfe.
Als die Seenotretter um 15.30 Uhr alarmiert wurden, trieb die “Escape” östlich von Mousa. Das Rettungsboot nahm sie längsseits und schleppte sie um 17.45 Uhr sicher in den Hafen von Lerwick ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yachtcrew vor Alghero gerettet
(03.07.17) Am Morgen des 2.7. um acht Uhr fing das CROSS Med das Signal eines Notsenders westlich von Alghero in Sardinien auf. Er kam von einer 12 Meter langen Segelyacht, die sich in der französischen Zuständigkeitszone befand. Um 8.30 Uhr gelang es einem Falcon-Jet der Marine, der sich auf einer anderen Mission in der Nähe befunden hatte, das Boot zu lokalisieren und die Position zu bestimmen.
Das Boot hatte Ruderschaden erlitten und war manövrierunfähig. Wegen der Position bat das CROSS die Behörden in Italien um Hilfe. Währenddessen hielt der Falcon Jet Kontakt mit dem Boot und seiner dreiköpfigen Crew.
Es war allerdings wegen hohen Seegangs einem Boot der Küstenwache in Oristano nicht möglich, die Segler abzubergen. Schließlich fiel deshalb die Entscheidung, sie aus der Luft zu retten. Gegen 17 Uhr traf ein italienischer Helikopter vor Ort ein und winschte binnen einer halben Stunde die Segler an Bord.
Sie wurden zu medizinischen Checks ins Krankenhaus nach Cagliari geflogen. Einer der Geretteten hatte eine Verletzung an der Hand erlitten. Ein Kutter nahm unterdessen die aufgegebene Yacht auf den Haken und schleppte sie nach Alghero ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Korsika: 12-jährige als Heldin beim Schiffbruch einer Yacht
(03.07.17) Eine 12-jährige hat maßgeblich an der Rettung einer Yachtcrew 13 Meilen südlich von Imperia mitgeholfen. Das Boot hatte 13 Meilen vor der Küste am Abend des 2.7. einen Wassereinbruch erlitten und um 21.10 Uhr Mayday gefunkt. An Bord waren der 57-jährige Vater des Mädchens und dessen 14 und 11 Jahre alten Brüder.
Die Milanesen waren aus Korsika gekommen. Das Mädchen gab der Coastguard die Position durch und übermittelte auch die GPS-Daten. Währenddessen versuchten ihre Geschwister und der Vater, das außer Kontrolle geratene Boot bestmöglich zu manövrieren. Die italienische Coastguard schickte einen Helikopter und ein Rettungsboot.
Das Mädchen aktualisierte regelmäßig die Position. Als das Küstenwachboot die Yacht fast erreicht hatte, musste die Familie in eine Rettungsinsel flüchten. Wenig später wurden sie unversehrt aus dieser gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der Repunte vor Rawson gefunden
(03.07.17) Zwei Wochen nach dem Untergang des argentinischen Trawlers "Repunte", 191 BRZ (IMO-Nr.: 6603024), hat die argentinische Marinepräfektur am 17.7 das Wrack in 53 Metern Wassertiefe rund 16 Meilen vor Rawson lokalisiert. Allerdings wurde nicht davon ausgegangen, an Bord noch Opfer des Untergangs zu finden. Sieben Seeleute wurden seit dem Schiffbruch vermisst, aber nach Aussagen der Überlebenden hatten alle Crewmitglieder das sinkende Schiff verlassen.
Die Coastguard setzte die "SB-15 - Tango" mit einem ROV bei der Suche ein. Als nächstes sollten Taucher mit einer Glocke und unterstützt vom Tauchroboter in die Tiefe absteigen. Die Coastguard setzte die Suchaktion über Wasser mit den Booten "La Plata", "Río Paraná", "Martín García" und "Thompson" fort, unterstützt von einem Flugzeug, einem Helikopter, Schlauchbooten und Strandpatroullien der Präfektur zwischen Punta Ninfas und Punta León.
Auch die Trawler "Patagonia", "Mara I", "Lunes Santo" und "Sfida" hielten weiter Ausschau in dem Suchgebiet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre rammte Gangway – drei Verletzte
(03.07.17) Drei Passagiere an Bord der amerikanischen Fähre"Martha's Vineyard", 1297 BRZ (IMO-Nr.: 9103881), wurden verletzt, als diese am Abend des 1.7. beim Auslaufen aus Woods Hole mit einer Gangway des Terminal kollidierte. Die Fähre der Martha’s Vineyard and Nantucket Steamship Authority verließ diesen achteraus um 19.30 Uhr auf der fahrplanmäßigen Fahrt nach Oak Bluffs, als sie mit einer der beiden manuell betriebenen Gangways, die über die Plattform hinausragen, zusammenstieß.
Dabei zerbrachen drei Scheiben auf dem Mezzanindeck der "Martha’s Vineyard". Splitter verletzten drei Fahrgäste leicht. Die Fähre stoppte, bis die Lage untersucht war, und setzte dann die Fahrt nach Oak Bluffs fort. Sie absolvierte auch die beiden letzten Tagesfahrten, kehrte dann aber unbeladen nach Woods Hole zurück, wo über Nacht die zerstörten Scheiben durch Holztafeln ersetzt wurden.
Am 2.7. fiel die Morgenfahrt um sechs Uhr von Vineyard Haven nach Woods Hole entsprechend aus. Die Abfahrt um 5:30 Uhr von Vineyard Haven wurde durch die "Nantucket" mit Verspätung durchgeführt, um die Reservierungen für die 6-Uhr-Fahrt aufzunehmen. Andere Passagiere wurden mit der "Governor". Um 6.30 Uhr transportiert.
Die Gangways in Woods Hole wurden inspiziert und repariert, sodass sie am 2.7. beide genutzt werden konnten. Die Ursache des Unfalls war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Kaštela-Marina ausgebrannt und gesunken
(03.07.17) In der Kaštela-Marina ging am 1.7. um 11 Uhr die 14 Meter lange Yacht "Lavsa" der "OTP Leasinga", die für die Adriatic Yacht Charter Company lief, nach einem technischen Fehler in Flammen auf. Es gelang, das Boot aus der Nähe anderer Boote zu ziehen, um ein Übergreifen des Feuers zu verhindern. Zum Unglückszeitpunkt hatte sich niemand auf der „Lavsa“ gefunden.
Hunderte von Schaulustigen konnten von den Marinas und den nahen Stränden aus beobachten, wie die Feuerwehr den Brand 300 Meter vor der Küste mit 16 Mann bekämpfte. Dabei drohte eine Gasflasche zu explodieren. Als das Feuer nach 45 Minuten unter Kontrolle war, war die „Lavsa“ zu einem kleinen Klumpen zusammengeschmolzen, der wenig später auf den Grund der Kaštela-Bucht sank. Am Strand trieb wenig später der eingesetzte Löschschaum an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schaden an der "Seafrontier"
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Schwere Kollision im Englischen Kanal
(02.07.17) Der unbeladen aus Ijmuiden kommende, unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier "Huayang Endeavor", 41605 BRZ (IMO-Nr.: 9591492), kollidierte am 1.7. gegen zwei Uhr im Englischen Kanal mit dem unter derselben Flagge registrierten Tanker "Seafrontier", 30241 BRZ (IMO-Nr.: 9457268), der mit 37,953 Tonnen Öl an Bord am 30.6. um 16.45 Uhr aus Antwerpen ausgelaufen war. Der Unfall ereignete sich im südwestlichen Hauptfahrwasser 15 Meilen östlich von Dover auf Position 1 14 N 001 45 O. Der Tanker hatte eine 27-köpfige Crew an Bord, die "Huayang Endeavour" 22 Mann.
Niemand der 49 Seeeleute aus Indien und China wurde verletzt. Um 2.37 Uhr bzw. 2.42 Uhr wurden die Rettungsboote aus Dover und Ramsgate mit 15 freiwilligen Seenotrettern an Bord alarmiert. Neun Mann liefen mit der "City of London 2" aus Dover und sechs auf der "Esme Anderson" aus Ramsgate aus. Das Boot aus Ramsgate war um 03.15 Uhr vor Ort, das aus Dover traf um 03.59 Uhr ein.
An der Unfallstelle war moderater Wind und ruhige See. Das Boot aus Ramsgate ging bei der "Seafrontier" längsseits, die mit stark beschädigten Aufbauten und einem Loch im Rumpf an Backbordseite oberhalb der Wasserlinie Anker geworfen hatte. Das Boot aus Dover assistierte der "Huayang Endeavour". Sie hatte weniger starke Schäden und lag in der Nähe ebenfalls vor Anker. Die Coastguard überwachte die Lage mit dem Helikopter 163.
Alle Rettungseinheiten konnten entlassen werden, nachdem ein Schlepper aus Boulogne at 5.44 Uhr eingetroffen war und den Tanker in Richtung Antwerpen abschleppte, wo er auf der Reede vor Anker ging. Die "Huyang Endeavour" steuerte mit eigener Kraft Dünkirchen an und machte am Quay de Douvres um 21.30 Uhr fest. Sie war nach Lagos unterwegs gewesen, die "Seafrontier" von Antwerpen nach Puerto Barrios.
Die “Huayang Endeavour” ist 224,9 Meter lang, 32 Meter breit, hat 14,25 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 75.492 Tonnen. Sie läuft für die Huayang Maritime Center (HMC) in Beijing und wurde 2013 bei der Rongsheng H. I. erbaut.
Die “Seafrontier” ist 183,2 Meter lang, 32,2 Meter breit, hat 12,28 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 48.580 Tonnen. Sie läuft für die Valles Steamship (Canada), Ltd. In Vancouver, B.C., und wurde 2010 bei der Guangzhou Shipyard International Company Ltd. erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Frachter "BBC Ontario"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Frachter Leeraner Reeder verlor 27 Rotorblätter im Sturm
(02.07.17) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "BBC Ontario", 9611 BRZ (IMO-Nr.: 9312157), verlor in der Biskaya am 30.6. gegen ein Uhr Teile seiner Ladung. Er war mit je 40 Meter langen Rotorblättern von Windkraftanlagen beladen, von denen jeweils drei in einem Gestell befestigt waren, und war unterwegs von Bilbao, wo er am 28.6. um 15.30 Uhr ausgelaufen war, nach Gibraltar. Nachdem Teile der Ladung im Sturm übergingen, risen die Laschings der Decksfracht zwischen San Cibrao (Cervo) und Viveiro, in Mariña de Lugo, und neun Gestelle gingen über Bord.
Salvamento Martítimo machte sich an die Bergung von Treibgut. Die 27 Rotorblätter waren durch ihr Gewicht gesunken, doch Teile der zerstörten Gestelle trieben in der See zwischen San Cibrao und Viveiro. Die "Salvamar Alioth" sowie die Schlepper "Sertosa 30" und "Sertosa 23" aus Alco brachten geborgene Teile nach Moran. Die Trümmer waren so klein, dass sie keine Gefährdung für die Schifffahrt darstellten.
Die "BBC Ontario" steuerte den Hafen von El Ferrol an, um die verbliebene Ladung neu zu stauen. Sie machte dort am 30.6. um 14.25 Uhr fest. Die Schlagseite, die sie zwischenzeitlich entwickelt hatte, war bis dahin korrigiert worden.
Der 665-TEU-Frachter ist 138,07 Meter lang, 21,34 Meter breit, hat acht Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 12.711 Tonnen. Er läuft für die Krey Schifffahrts GmbH & Co. KG in Leer und wurde 2004 beim CSC Qingshan Shipyard, in Wuhan als „Grad Edzard“ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack des Ausflugsboots "Elizabet"
(Bild: B. Rodovi)   Großbild klick!

Ausflugsschiff in Crikvenica gesunken
(02.07.17) Ein zwei Tage über die Region fegender Sturm versenkte das kroatische Ausflugsboot "Elizabet" in der Nacht zum 29.6. im Hafen von Crikvenica am Kai von Vali Pada. Bereits vor gut sechs Jahren, im März 2011, war das Schiff an demselben Liegeplatz ebenfalls gesunken, konnte aber repariert werden. Im aktuellen Fall scheint der Schaden allerdings erheblich höher ausgefallen zu sein.
Ein Kran machte sich daran, abgerissene Trümmer des nur noch mit den oberen Teilen aus dem Wasser des Hafenbeckens ragenden Wracks zu bergen. Sie wurden mit Lastern abgefahren. Etliches aufgeschwommenes Treibgut driftete um die Reste der „Elizabet“ herum.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht saß vor Altenbruch fest
(02.07.17) Die Segelyacht "Avatar" kam mit Motorschaden am 30.6. auf ihrem Weg von Hamburg nach Belgien in Höhe von Altenbruch dicht unter Land fest. Der Vormann Holger Wolpers des Seenotkreuzers „Anneliese Kramer“ schickte das Tochterboot „Mathias“ in den Einsatz. Trotz des ablaufenden Wassers gelang es den Seenotrettern noch rechtzeitig, die Segelyacht „Avatar“ freizuschleppen. Hierbei wurden sie von Wasserschutzpolizisten der „Bürgermeister Brauer“ unterstützt. Die Yacht mit zwei Personen an Bord wurde nach Cuxhaven geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Fähre vor Kalimantan
(02.07.17) Auf der 41 Meter langen malaysischen Fähre "Tawindo No. 2" (MMSI-Nr.: 533109455) brach am Morgen des 30.6. ein Feuer im Maschinenraum aus. Das Schiff war unterwegs von Malaysia nach Tarakan City in Nordost-Kalimantan, als der Brand auf Position 03 50 N 117 59 O ausbrach. An Bord waren 80 indonesische Arbeiter sowie eine sechsköpfige Crew.
Dieser gelang es, die Flammen durch Unterbrechung der Treibstoffleitung zu löschen. Das Schiff war danach allerdings manövrierunfähig, und alle Passagiere mussten auf ein anderes Schiff evakuiert warden, das sie nach Tarakan City brachte. Die Fähre wurde dann abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht durch Feuer in Bermuda zerstört
(02.07.17) Die verbrannten Reste der 51 Fuß langen Yacht “Sum Girl” wurden am Nachmittag des 30.6. aus dem Hafen von Spanish Point in Bermuda gebracht, Das Boot war am 27.6. in Brand geraten und gesunken. Neun Feuerwehrfahrzeuge waren stundenlang im Einsatz.
Das Department of Environment and Natural Resources war mit Netzen, Skimmern und Ölpads vor Ort im Einsatz, um Kraftstoff aufzunehmen, außerdem wurden zwei Ölsperren ausgelegt. Boote in der Nähe wurden in Sicherheit gebracht. Teile der Hafeneinrichtungen wurden durch die Hitze beschädigt.
. Die Bergung der „Sum Girl” dauerte über zwei Stunden, weil das Wrack unter seinem eigenen Gewicht zerbrach, als es angehoben wurde. Der Bermuda Fire and Rescue Service untersuchten die Wrackreste, die dann entsorgt wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Kollision vor Südkorea
(02.07.17) Der unter Belize-Flagge laufende Frachter "Tong Mao 1", 2565 BRZ (IMO-Nr.: 9397561), kollidierte am Nachmittag des 1.7. mit einem südkoreanischen Neun-Tonnen-Kutter 25 Meilen von Seoqwipo entfernt vor Jeju Island. Der Kutter sank, die sechsköpfige Crew wurde von dem Frachter gerettet. Einer war so schwer verletzt, dass er mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen wurde, wo er später aber starb. Die "Tong Mao 1" war unterwegs von Qingdao nach Yatsushiro.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall auf Fähre vor Matane
(02.07.17) Auf der kanadischen Fähre "F.A. Gauthier", 15901 BRZ (IMO-Nr.: 9669861), kam es auf der Fahrt nach Baie-Comeau kurz nach dem Auslaufen aus Matane in der Mündung des St. Lawrence gegen 14 Uhr zu einem Maschinenausfall. An Bord waren 202 Passagiere. Die Fähre warf eine Meile vor der Küste Anker.
Sechs Stunden später kehrte sie nach Matane zurück. Die Abfahrten nach Baie Comeau am 2.7. wurden abgesagt, weil erst der Schaden in der Bordelektrik repariert werden musste.
Quelle:Tim Schwabedissen



Antriebsschaden vor Piräus
(02.07.17) Die griechische Fähre "Apollon Hellas", 1821 BRZ (IMO.: Nr. 8807105), die auf der Linie Ägina – Piräus verkehrt, erlitt am 1.7. kurz vor dem fahrplanmäßigen Einlaufen in Piräus um 21 Uhr einen Generatorausfall. An Bord waren 457 Passagiere, 36 Pkw, zwei Trucks und zwei Scooter. Einer der drei Generatoren versagte beim Ansteuern des Hafens den Dienst.
Die beiden Schlepper "Armadores II" und "Ifisistos I" wurden zur Assistenz gerufen und zogen den Havaristen in den Haupthafen. Er wurde mit einem Auslaufverbot belegt, bis eine Reparatur durchgeführt war und die notwendigen Klassenzertifikate vorlagen. Die Hafenbehörde untersuchte den Vorfall. Am 2.7. um neun Uhr lief die Fähre wieder nach Ägina aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949



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Schlagwörter: Archiv, Schifffahrt, Bilder, Fotos, in Seenot, SOS Alarm, Unfälle, Mayday, Versicherung Schiff, Segeln, Seenot, Unglück, Seenotfälle, Schiffsuntergang, Seenotarchiv, Archiv, Schiffsunglück, schiffsunfall, unfall, ertrinken, untergehen, untergegangen, sinken

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