EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seenotfälle
Archiv März 2016


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Trawler "Good Fellowship" im Seitschlepp
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Kutter trieb vor Whitley Bay
(31.03.16) Die dreiköpfige Crew des britischen Trawlers "Good Fellowship", 28 BRZ (MMSI-Nr.: 232004770), bat am Morgen des 30.3. um die Assistenz des RNLI-Bootes aus Tynemouth, nachdem sich sein Schleppnetz 12 Meilen östlich der Whitley Bay um den Propeller gewickelt hatte und das Schiff manövrierunfähig geworden war. Der Skipper informierte die Humber Coastguard gegen acht Uhr, und die "Spirit of Northumberland" verließ um 8.07 Uhr den Hafen.
Es erreichte den Havaristen um 08.39 Uhr und hatte rasch eine Schleppverbindung hergestellt. Der Trawler wurde um 10.20 Uhr an den North Shields Fish Quaygelegt, und die Seenotretter tankten ihr Boot an der Royal Quays Marina auf und waren um 10:45 Uhr wieder klar auf Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Marmara-Meer: Türkische Frachter kollidiert
(31.03.16) Die türkischen Frachter "Halim Savas", 1369 BRZ (IMO-Nr.: 7364314), und "Nazim Imamoglu", 1369 BRZ (IMO-Nr.: 7364314), kollidierten am 23.3. um 18.45 Uhr auf der Reede von Kartal im Marmara-Meer. Beide Schiffe hatten vor Istanbul vor Anker gelegen, doch bei starkem Wind und hohem Seegang hielt der Anker der "Nazim Imamoglu" nicht mehr, und sie trieb mit der Tidenströmung gegen das andere Schiff.
Beide erlitten leichte Scchäden, die "Halim Savar" einige Beulen und gebrochene Verstrebungen, die "Nazim Imamoglu" gebrochene Relings und einen Riss oberhalb der Wasserlinie. Sie warf danach erneut Anker für die notwendigen Inspektionen und machte am 24.3. in Tuzla fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter "Silver Fox"
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Zwei 65-Fuß-Kutter von Coastguard gerettet
(31.03.16) Die Coast Guard Stationen Chatham und Gloucester wurden alarmiert, nachdem am 30.3. zwei jeweils 65 Fuß lange Kutter südöstlich von Monomoy Island, und nahe Gloucester zu sinken drohten. Um 4.30 Uhr fing die Coast Guard Southeastern New England einen Notruf der "Silver Fox" auf, die Wassereinbruch an der Welle sieben Meilen von Monomoy Island entfernt meldete.
Ein 42-Fuß-Boot der Station Chatham lief aus und setzte einen Rettungsmann mit zwei P-6-Lenzpumpen an Bord des Havaristen ab. Nachdem der Wassereinbruch damit unter Kontrolle gebracht worden war, eskortierte das Küstenwachboot die "Silver Fox" nach Hyannis Harbor, wo sie gegen neun Uhr eintraf.
Um 6.45 Uhr setzte die ebenso große "Christina Eleni" einen Notruf an die Coast Guard Station Gloucester ab, weil sie unweit von Gloucester Harbor Wassereinbruch erlitten hatte. Ein 47-Fuß-Boot lief aus, setzte ebenfalls zwei P-6 Pumpen an Bord ab und nahm den Havaristen in Schlepp nach Gloucester, wo er an der staatlichen Fischpier vertäut wurde. Der anhaltend starke Wassereinbruch konnte nur mit einem weiteren Pumpeinsatz unter Kontrolle gehalten werden, bis das Schiff aus dem Wasser gehoben wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Explosion auf deutschem Tanker forderte mindestens zwei Menschenleben
(31.03.16) Mindestens zwei Menschenleben forderte eine Explosion, die sich am 31.3. um 8.40 Uhr im Duisburger Hafen auf dem 110 Meter langen, deutschen Binnentanker "Julius Rütgers", 2415 ts (EU-Nr.: 04803280), ereignete. Das Schiff war am 26.3. aus Millingen ausgelaufen und hatte am 27.3. an der Schiffswerft Meiderich zu Reparaturarbeiten festgemacht, wo es nun zu der Explosion und einem nachfolgenden Brand kam. Die Druckwelle der Explosion war so groß, dass Scheiben in der Umgebung barsten. Mindestens einer der Tanks wurde aufgerissen.
Zwei Männer, Arbeiter einer Vertragsfirma, wurden durch die Wucht der Detonation 100 Meter weit vom Schiff geschleudert. Mindestens ein Mann wurde noch vermisst. Mit Feuerwehrschiffen und einem Hubschrauber suchten Einsatzkräfte einer Hundertschaft und Taucher nach ihm und möglichen weiteren Opfern. Die Suche konzentrierte sich in der Nähe eines etwa 300 Kilo schweren Trümmerteils, das hunderte Meter weit weg geschleudert wurde.
Das Feuer verursachte eine Rauchsäule, die in weiten Teilen der Stadt zu sehen war. Nach einer Stunde hatte die Feuerwehr den Brand im Vorschiff gelöscht. Das Schiff selbst war stark zerstört. Auf dem Wasser im Hafenbecken trieben große Mengen Löschschaum. Die Nachlöscharbeiten waren kurz nach elf Uhr beendet. Während der Löscharbeiten hatte die Feuerwehr kontinuierlich die Schadstoffwerte in der Luft gemessen, es gab jedoch keine Gefahr für die Bevölkerung. Der Tanker war unbeladen, doch die Feuerwehr hielt es für möglich, dass notwendige Gasmessung unterblieben und ein Funke die Explosion ausgelöst haben könnte. Außerdem wurde geprüft, ob für das Schiff ein sogenannter Gasfreiheitsschein vorlag, der eingereicht werden muss, wenn das Schiff im Hafen abgegeben wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter nach Wassereinbruch gerettet
(31.03.16) Der 99 Meter lange chinesische Frachter "Hui Feng 1799" (MMSI-Nr.: 413779346) drohte mit einer Ladung Sand an Bord am 28.3. nach Wassereinbruch auf dem Poyang Lake des Yangtse zu sinken. Berger und die Crew versuchten, das Schiff auf Grund zu setzen, um es vor dem Untergang zu bewahren, doch nachdem mit Schwimmkränen ein Teil der Ladung auf Bargen geleichtert worden war, konnte die Situation unter Kontrolle gebracht und der Havarist geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kohleladung in Rotterdam überhitzt
(31.03.16) Am 29.3. um 22.15 Uhr kam es zu einer Überhitzung in der Kohleladung des unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier "Sea Triumph", 92752 BRZ (IMO-Nr.: 9581760), in Rotterdam. Ein Boot der KNRM aus Hoek van Holland brachte Einsatzkräfte der Feuerwehr an Bord, die den betroffenen Laderaum mit Schaum abdeckten. Auch die"RPA 14" von Rijkswaterstaat vor Ort. Nachdem die Ladung abgekühlt und die Lage unter Kontrolle war, konnte der Einsatz am 30.3. gegen zwei Uhr beendet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre "Manannan" rammt Pier
(31.03.16) Fünf Personen wurden verletzt, als die britische Fähre "Manannan", 5743 BRZ (IMO-Nr.: 9176072), am 23.3. gegen 23 Uhr im Hafen von Douglas die Victoria Pier rammte. Die Kollision wurde offenbar durch ein Systemversagen verursacht, als das Schiff der Isle of Man Steam Packet Company von Liverpool kommend im Hafen der Isle of Man ihr Anlegemanöver durchführte. Der Kapitän informierte die Fahrgäste zuvor, dass es Probleme mit den Stabilisatoren gäbe, die aber behoben seien. Mehrfach traten Vibrationen auf.
Dann aber kam auf einmal die Durchsage: "Passenger announcement: brace, brace, brace". Zunächst hielten manche die Aufforderung, sich festzuhalten, für einen Witz, doch fünf Sekunden später wurde das Schiff schwer erschüttert, Kinder schrien, Türen schlugen zu, und der Inhalt eines Kühlschranks fiel aufs Deck. Augenblicke später aber beruhigte sich die zunächst ausgebrochene Panik wieder.
Die Verletzten wurden an Bord erstversorgt und dann vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, aber niemand war schwer verletzt. Das Schiff allerdings hatte erheblichen Schaden am Bug davon getragen. Erst im vergangenen Jahr war bei der Kollision mit Treibgut ein Schaden von über 100000 Pfund entstanden. Der Fährdienst zur Isle of Man wurde vorerst ausgesetzt, das Schiff lief am 23.3. nach Liverpool zurück und ging am 29.3. zur Reparatur ins Princess Dock von Cammel Laird in Birkenhead.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter manövrierunfähig vor Ameland
(31.03.16) Am 22.3. rief der holländische Krabbenkutter "Ansyl - ZK 23", 43 BRZ (MMSI-Nr.: 245883000), über Funk um Hilfe, da er Probleme mit der Hydraulik hatte und seine Netze nicht mehr einholen konnte. Das Schiff befand sich nördlich von Ameland oberhalb von Ballumer Blinkert. Die KNRM schickte ihre Rettungsboote "Koning Willem 1" und "Anna Margaretha" zu Hilfe.
Die "Anna Margaretha" nahm den Havaristen in Richtung des Westgat von Schiermonnikoog in Schlepp. Zweieinhalb Stunden später übernahm dort die "Koning Willem 1" und brachte den Kutter nach Lauwersoog ein, während die Netze derweil aufgeholt wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Chaos im Hafen von Saint-Quay-Portrieux
(31.03.16) Am 28.3. kam es zu chaotischen Szenen in Saint-Quay-Portrieux, nachdem sich im Sturm um 00.50 Uhr drei Kutter in Böen von über 100 km/h losrissen. Zwei Trawler trieben im Päckchen einige Zeit im Hafen und kollidierten mit drei weiteren am Kai liegenden Fahzreugen. Es kam zu erheblichen Schäden. Die "Percuthé" lief zwischen einem Ponton und Felsen auf Grund. SNSM und Feuerwehr waren im Einsatz. Die "Men Bret - GV.425780", 150 BRZ (MMSI-Nr.: 228028900), und "Condor V - CH.711257", 10,43 BRZ (MMSI-Nr.: 227323110), wurden inzwischen zu einer Werft in Légué, Saint-Brieuc, gebracht und gegen 11 Uhr aus dem Wasser gehoben. Im Bug der "Condor V" klaffte ein zwei Meter großes Loch.
Quelle:Tim Schwabedissen



Alle Passagiere gekenterter Fähre gerettet
(31.03.16) Die indonesische Fähre "Barakat Cangkal" kenterte am Morgen des 30.3. auf einem Fluss in der indonesischen Zentralprovinz Kalimantan. Sie war mit Dutzenden Üassagieren unterwegs nach Limo und sank nach Verlassen der Hauptstadt Cangkal in stürmischer See mit starker Strömung. Alle Personen wurden gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schon wieder Unfall an Krim-Brückenbaustelle
(31.03.16) Der unter St. Kitts-Nevis-Flagge laufende Frachter "Sormovskiy 48", 2466 BRZ (IMO-Nr.: 8226428), hätte am Abend des 29.3. fast die Kertsch-Brückenkonstruktion gerammt, als er auf dem Weg von Gebze nach Azov die Straße von Kertsch passierte. Das Schiff drehte nach Backbord ab zum Enikalskiy Arm und wurde durch Wind und Strömung auf Grund gedrückt. Dabei verfehlte es nur knapp einen im Bau befindlichen Brückenpfeiler.
Derweil lag der unter Panama-Flagge registrierte Frachter "Lira", 1948 BRZ (IMO-Nr.:8516744), weiter in der Kette, bis der Eigner die Schäden, die das Schiff am 19.3. an dem Bauwerk angerichtet hatte und die zwei Millionen Dollar betragen sollen, beglichen hat. Der Hafenkapitän von Taganrog belegte das Schiff mit einen Weiterfahrverbot. Die Crew sagte, die Brücke sei nicht vorschriftsmäßig beleuchtet und mit Navigationswarnungen ausgestattet gewesen. Sie soll die Krim mit dem russischen Festland verbinden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fährrampe abgebogen
(31.03.16) Die Bugrampe der holländischen Flussfähre "Pomona" (MMSI-Nr.: 244870437) wurde am 29.3. herabgebogen und hing im Wasser. Das Schiff musste aus dem Dienst zwischen Tiel und Wame genommen werden. Als Ersatz diente ab dem 30.3. die "Hendrikus", die bis zum Frühjahr 2015 den Dienst versehen hatte und seither zum Verkauf stand, während die "Pomona" zur Reparatur eine Werft in Dodewaard ansteuerte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung gesunkenen Trawlers verzögert sich
(31.03.16) Die Bemühungen, den gesunkenen, 62 Fuß langen Trawler “Patty AJ” in der Coos Bay zu bergen, wurden am 29.3. fortgesetzt. Mit der Arbeit wurden die Northwest Marine Services betraut. Das Wrack liegt 35 Fuß tief. Beim Untergang sechs Tage zuvor war der Skipper Jerry Barkley ums Leben gekommen, drei Mann konnten sich retten.
Die Bergung hatte eigentlich am 28.3. stattfinden sollen mit Hilfe von Hebesäcken, doch es gab technische Probleme, die Strömung und der Propellersog eines Bergungsschleppers rissen sie immer wieder ab. Das Schiff soll in flacheres Wasser verholt und dann mit einer Kranbarge ans Tageslicht gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Untergang auf letzter Reise
(31.03.16) Der 48 Jahre alte, 67 Fuß lange Garnelenkutter „Miss Rosa“ aus Mayport kenterte und sank am 30.3. auf dem Weg zu einer Abwrackwerft in Georgia vor Fernandina Beach. Er war im Schlepp eines anderen Kutters, als er gegen 10 Uhr Wassereinbruch erlitt und über den Bug wegzusacken begann.
Er wurde noch so weit wie möglich aus dem Fahrwasser gezogen, ehe er neun Meilen vor der Küste unterging. Die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission schickte ein Schiff zur Unglücksstelle, auch die Coast Guard war vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Sparna" mit Eskorte
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Bulkcarrier über Columbia River eskortiert
(30.03.16) Die US Coast Guard, die, Columbia River Pilots und die National Response Corporation Environmental Services überwachten den Transit des beschädigten Frachters "Sparna" flussaufwärts beim Transit des Columbia River zur North Kalama Washington Pier am Nachmittag des 23.3. Das Schiff ging um 12.30 Uhr bei Flussmeile 36 ankerauf und wurde von zwei Schleppern assistiert, bis er gegen 18 Uhr fest war.
Ein Ölbekämpfungsschiff des NRC folgte dem Konvoi. Die Küstenwache überwachte eine Sicherheitszone um den Havaristen, bis er vertäut war und der Columbia River für den Schiffsverkehr wieder freigegeben werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Russischer Trawler "Sevryba 1" in schwerer See
(Bild: Kystvakten)   Großbild klick!

Trawler in 10 Meter hohen Wellen abgeschleppt
(30.03.16) Der russische Trawler "Sevryba 1", 1448 BRZ (IMO-Nr.: 8801187), wurde vor Ballstad am 28.3. durch eine Leine im Propeller um 4.40 Uhr manövrierunfähig. Der Trawler trieb mit 36 Mann an Bord auf der Vesterålsbank. Die norwegische Coastguard schickte die "Sortland", die sich auf Patroullie in dem Seegebiet befand, zum Havaristen und erreichte ihn um 7.40 Uhr. Er trieb in hurrikanartigen Winden in bis zu 10 Meter hohen Wellen 45 Kilometer westlich der Lofoten.
Das Herstellen einer Schleppverbindung war entsprechend kompliziert und klappte erst im zweiten Anlauf. Das Trawlnetz trieb vor den Bug der „Sortland“ und musste abgeschnitten werden. Um 9.10 Uhr war das Schiff auf dem Haken, und mit 5,5 Knoten ging es in Richtung des Hadselfjord. Das Rettungsboot "Det Norske übernahm den Schlepp, als ruhigeres Wasser erreicht war, und zog den Trawler gemeinsam mit dem Rettungsboot "Sundt Flyer" nach Sortland.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Forschungsschiff
3(0.03.16) In den Mittagsstunden des 30.3. brach im Maschinenraum des holländischen Forschungsschiffes "Pelagia", 1615 BRZ (IMO-Nr.: 9001461), ein Feuer aus. Das Schiff lag seit dem 7.3. zu Überholungsarbeiten auf einer Werft in Oudeschild im Dock. Der Brand konnte von der Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper nach 100 Jahren wieder aufgetaucht
(30.03.16) Fast hundert Jahre nach dem spurlosen Verschwinden des Schleppers USS "Conestoga" der amerikanischen Marine mit 56 Besatzungsmitgliedern an Bord ist das Wrack vor der Küste von San Francisco gefunden worden. Die National Oceanic and Atmospheric Administration und die amerikanische Marine fanden das Wrack in knapp 60 Metern Tiefe nahe der Farallon-Inseln. Das Schiff war am 25.3. 1921 aus der Bucht von San Francisco nach Hawaii ausgelaufen. Die Navy leitete Wochen später eine große Suche ein, als das Schiff zum planmäßigen Termin nicht dort eingetroffen war. Es wurde jedoch keine Spur von dem Wrack gefunden.
2009 wurden NOAA-Mitarbeiter auf Schiffsreste nahe der Farallon-Inseln aufmerksam. Weitere Nachforschungen ergaben nun, dass es sich tatsächlich um das „Conestoga“-Wrack handelte. Die Wissenschaftler gingen davon aus, dass das Schiff in einen Sturm geraten war und möglicherweise in einer Bucht Schutz suchen wollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportboot vor Untergang bewahrt
(30.03.16) Am 27.3. wurde die Wasserschutzpolizeiinspektion Waren von der Feuerwehr Waren gegen 11:20 Uhr alarmiert, weil im Bereich des Klinker Ufers ein Charterboot voll Wasser lief und zu sinken drohte. Das Boot war mit zwei Personen besetzt, die sich aber noch an Bord befanden. Die Wassergefahrengruppe der Feuerwehr Waren kam mit einem Einsatzboot und mehreren Rettungswagen zum Einsatzort.
Das Streifenboot "Seeadler" befand sich im Rahmen der Streifentätigkeit auf dem Kölpinsee und traf 20 Minuten später ebenfalls ein. Die Feuerwehr barg die beiden Bootsfahrer unverletzt ab, sie wurden zur medizinischen Erstversorgung den Landkräften übergeben. Die Ursache der Havarie war ein Maschinenschaden.
Das Boot wurde manövrierunfähig und erlitt Wassereinbruch im Vorschiff. Um ein Sinken des Bootes zu verhindern, wurde es in den Hafen der Bootsschuppenanlage Klink unterhalb des Müritz-Hotels geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff vor Rotterdam abgeschleppt
(30.03.16) Am 28.3. erlitt der holländische Binnentanker "Imke", 428 ts (EU-Nr.: 03230279), einen Maschinenblackout in der Breeddiep auf dem Nieuw Waterway. Als erstes war die "RPA 3" von Rijkswaterstaat vor Ort, Augenblicke später efolgt von dem Schlepper "Kostra 3", der die manövrierunfähige "Imke" in Schlepp nach Rotterdam nahm, wo sie im Wilhelminahaven festgemacht wurde. I>
Quelle:Tim Schwabedissen


Kutter nach Wanchese Harbor abgeschleppt
(30.03.16) Am 28.3. wurde der 32 Fuß lange Kutter "Miss Lilah" 38 Meilen ostsüdöstlich des The Oregon Inlet manövrierunfähig. Der Skipper informierte die Coast Guard Station Oregon Inlet um10:20 Uhr über die Havarie. Ein 47-Fuß-Boot lief von dort um 11:25 Uhr aus und erreichte den in der See treibenden Kutter gegen 14 Uhr. Er wurde in Richtung des Wanchese Harbor abgeschleppt, wo er gegen 21 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Text
(30.03.16) Die US Coast Guard schleppte den 52 Fuß langen , kanadischen Hummerkutter "Megan and Michael III" mit seiner zweiköpfigen Crew ab, nachdem er zwei Meilen südwestlich des Halfway Rock, Maine, Maschinenausfall erlitten hatte. Um 11.15 Uhr hatte der Skipper die Havarie der Coast Guard Northern New England gemeldet. Das Schiff war gerade an einen amerikanischen Interessenten verkauft worden und befand sich auf der Überführungsfahrt nach Portland, Maine, wo die Übergabe stattfinden sollte.
Von der Station South Portland lief ein 47-Fuß-Boot aus und erreichte den Kutter um 13.30 Uhr. Zwei Stunden später wurde er an die DeMillo’s Pier in Portland, geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Text
(30.03.16) Am 23.3. kenterte der 62 Fuß lange Kutter "Patty A J" zwischen den Molen von Coos Bay Bar, Oregon. Drei der vier Crewmitglieder konnten sich retten, doch einer wurde auf dem sinkenden Schiff eingeschlossen. Die Coast Guard schickte zwei Boote und Taucherteams, die vergeblich nachdem Vermissten suchten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker mit Bulkcarrier kollidiert
(30.03.16) Der indische Tanker "Jag Lyall", 61435 BRZ (IMO-Nr.: 9308443), kollidierte am Morgen des 28.3. mit einem Bulkcarrier vor Tsushima. Das Schiff konnte zwar seine Reise nach Kikuma fortsetzen, wo die Ladung Rohöl am Kozmino Oil Terminal gelöscht werden sollte. Die eigentlich geringen Schäden verursachten aber Probleme bei den Entladungsarbeiten, sodass eine Reparatur des Schadens vor einem Weiterbetrieb des Schiffes notwendig sein könnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter drohte Ölproduktionsschiff zu rammen
(30.03.16) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "HC Lara", 6577 BRZ (IMO-Nr.: 9415064), der IMM International Maritime Management GmbH & Co. KG in Ahrensburg erlitt am 23.3. beim Auslaufen aus Murmansk in der Barentssee Maschinenschaden in der Kolskiy-Bucht. Das manövrierunfähige Schiff driftete auf das Öllagerschiff "FSO Umba" (IMO-Nr.: 9196620) zu und drohte es zu rammen.
Ein Marineschlepper wurde durch den Hafenlotsen und die Verkehrskontrolle alarmiert und konnte den Havaristen rechtzeitig wieder einfangen. Er wurde zu einem Ankerplatz zur Reparatur gezogen und konnte inzwischen seine Reise nach Hamburg wieder aufnehmen, wo er am 29.3. gegen Mittag erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf Paraná River aufgelaufen
(30.03.16) Der Supramax-Bulkcarrier "Eleni M", 28718 BRZ (IMO-Nr.: 9228033), der Thanassis Martinos Company lief am 28.3. auf dem Paraná River mit einer Ladung von 36000 Tonnen Sojabohnen auf der Fahrt von Recalda nach Las Palmas vor Nueva Palmira auf Grund. Das Schiff behinderte den passierenden Verkehr. Am 30.3. lagen die Schlepper "Pampero" und "Candela S" längsseits des Havaristen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter lief bei Balabac auf Grund
(30.03.16) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Tivoli", 17879 BRZ (IMO-Nr.: 9146807) lief am 28.3. unweit der Insel Balabac in philippinischen Gewässern auf Grund. Das Schiff war auf der Fahrt von Port Moresby nach Ho Chi Minh City in Vietnam.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper nach zwei Wochen gehoben
(30.03.16) Am 24.3. wurde das Wrack des Schleppers "Specialist" geborgen, und auch die Leiche des dritten Crewmitglieds Harry Hernandez konnte aus dem Schiff geholt werden, fast zwei Wochen, nachdem das Schiff mit einer Baubarge am 12.3. nahe der Tappan Zee Bridge kollidiert und gesunken war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erzladung ging über
(30.03.16) Der 97 Meter lange chinesische Frachter "Chang Xin 97" (MMSI-Nr.: 413432450) entwickelte am 24.3. in stürmischer See im Ostchinesischen Meer auf der Fahrt von Zhoushan nach Tong Ling Schlagseite. Ein Teil der Ladung von 5000 Tonnen Eisenerz war übergegangen.
Das Schiff funkte einen Notruf und suchte Schutz in Lee der Insel Xugong, nordöstlich von Ningbo, in der Hangzhou Bay. Der Bergungsschlepper "Dong Hai Jiu 117" (IMO-Nr.: 9682631) wurde zum Havaristen entsandt und die Lage unter Kontrolle gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Taiwan auseinander gebrochen
(30.03.16) Am 24.3., gut zwei Wochen nach seiner Strandung vor Shimen in New Taipei, begann der taiwanesische Containerfrachter "TS Taipei", 15847 BRZ (IMO-Nr.: 9348481), zu zerbrechen, und am folgenden Morgen war der achtere Schiffsteil abgerissen und legte sich nach Steuerbord über. Öl begann auszulaufen, und mindestens 12 der 617 Container wurden von Bord gespült. 1,24 Meilen der Küste wurden bislang kontaminiert.An Bord waren noch 242 Tonnen Schweröl, 35 Tonnen Schmieröl und 30 Tonnen Ölabfall und sonstige Gefahrstoffe. Schlechtes Wetter verhinderte bis zum 27.3. die Versuche, das Restöl abzupumpen. Über 100 Arbeiter begannen damit, Ölleitungen zu verlegen, um das Wrack zu leichtern. Die Arbeiten sollten rund eine Woche dauern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Abbruchfrachter ging auf Drift
(30.03.16) Der unter Sierra-Leone-Flagge laufende Frachter "Armor Y" 6483 BRZ (IMO-Nr.: 8216148), erlitt am 26.3. in der Arabischen See auf Position 19 15 N 063 43 O auf der Fahrt zu Abbrechern in Alang Maschinenschaden und trieb zeitweilig im Meer. Am 29.3. erreichte er die Reede von Gadani.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter trieb vor Primorje
(30.03.16) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Helgis", 6638 BRZ (IMO-Nr.: 8513443), erlitt am 25.3. Maschinenschaden auf der Fahrt von Vanino nach China in der nördlichen Primorje-Region. Das Schiff trieb auf Position 45 56 N 137 56 O rund fünf Meilen vor der Küste. Am Morgen des 26.3. war der Schaden behoben, und die Fahrt nach Shanghai wurde wieder aufgenommen, wo das Schiff am 30.3. um neun Uhr auf Reede ankerte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Baggerschiff saß auf Außenmaas fest
(30.03.16) Das zyprische Baggerschiff "Ndurance", 7417 BRZ (IMO-Nr.: 9632466), lief am Morgen des 26.3. von Rotterdam kommend auf der Außenmaas bei Dordrecht vor dem Hafen von Spijkenisse auf Grund, unmittelbar nachdem es die Groene Kruisweg Brücke flussaufwärts laufend passiert hatte. Mit Assistenz eines Schleppers konnte es rasch wieder flott gemacht werden und machte am selben Tag um 13.35 Uhr im Zielhafen Moerdijk im Ostelijke Insteekhaven fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölverschmutzung, Feuer und betrunkener Kapitän im Rostocker Hafen
(30.03.16) Zwei niederländische Schiffe haben am 26.3. die Wasserschutzpolizei und die Feuerwehr in Rostock beschäftigt. Am Vormittag verursachte der Zementfrachter "Gotland" Gotland", 2999 BRZ (IMO-Nr.: 9361366), beim Diesel-Bunkern einen Ölteppich. Der Unfall ereignete sich beim Öltransfer von der "Oslo Tanks". Zur Bekämpfung der Verunreinigung kamen Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Rostock mit dem Ölbekämpfungsschiff "Äsche" und einem Schlauchboot sowie das Küstenstreifenboot "Warnow".
Mehr als 100 Liter Gasöl liefen ins Hafenbecken und bildeten einen 150 mal 850 Meter großen Ölteppich auf der Wasseroberfläche. Ein Ölbekämpfungsschiff der Feuerwehr und weitere Einsatzkräfte beseitigten den Schaden. Möglicherweise war die Füllstandsanzeige defekt oder die Pumpleistung zu groß. Gegen die Schiffsführung des Frachters wurde Strafanzeige gestellt und eine Sicherheitsleistung von 8.000 Euro eingezogen.
Am Abend dann setzte der Kapitän des ebenfalls holländischen Frachters "Abis Bergen", 2978 BRZ (IMO-Nr.: 9544932) sein 85 Meter langes Schiff beim Auslaufen gegen 20.30 Uhr direkt vor der Einfahrt zum Seehafen vor der Insel Pagenwerder auf der Unterwarnow auf Grund. Der Schlepper "Fairplay 6" wurde gerufen, den Havaristen wieder flottzumachen.
Die Wasserschutzpolizei stellte starken Alkoholgeruch beim Kapitän fest und führte einen Atemtest durch, der 1,48 Promille ergab. Er musste eine Sicherheitsleistung von 6000 Euro zahlen. Am 29.3. verließ der Frachter den Hafen wieder mit Kurs Lemwerder, wo er am 30.3. um 20 Uhr eintreffen sollte.
Im Rostocker Fischereihafen kam es am selben Tag zu einem Brand auf einem sieben Meter langen Motorboot. Der 66 Jahre alte Eigner führte Schweißarbeiten durch, bei denen es zu einer solchen Hitzeentwicklung kam, dass die Inneneinrichtung des Bootes in Brand gesetzt wurde. Trotz des Einsatzes der Feuerwehr brannte das Motorboot völlig aus. Der Skipper blieb unverletzt. Die Flammen beschädigten auch eine benachbarte Segelyacht. Die Polizei schätzte den Schaden auf rund 20.000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachterkollision in Mersin
(30.03.16) Am 26.3. um 20.20 Uhr kollidierte der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter "Corona J", 16129 BRZ (IMO-Nr.: 9238686), der Jungerhans Shipmanagement GmbH in Haren/Ems mit dem in Mersin am Kai liegenden, unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Containerfrachter "Taurus", 23722 BRZ ( IMO:9134593) des Bremer Alpha Shipmanagement, während des Einlaufmanövers.
Beide Schiff3e wurden leicht beschädigt. Die "Taurus" lief am 27.3. um 4.20 Uhr mit Kurs Lattakia wieder aus, und am selben Tag verließ auch die "Corona J" den Hafen mit Kurs Beirut wieder.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnentanker auf Rhein havariert
(30.03.16) Am Abend des 27.3. übersah der Schiffsführer eines mit Methanol beladenen Binnentankers auf dem Rhein bei Assmannshausen eine grüne Fahrwassertonne und verfing sich mit dem Propeller in deren Kette, sodass die Maschine ausfiel. Das Schiff schlug quer, und der Schiffsführer warf sofort beide Anker.
Als sich der Havarist nochmals ein anderes Tankschiff nach Ludwigshafen geschleppt, wo die Ladung gelöscht werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Text
(30.03.16) Die norwegische Fähre "Lurøyprinsesse", 58 BRZ, drohte im Tysfjord auf dem Wellenbrecher von Kjøpsvikvågen zu treiben, nachdem sie durch dort im Wasser driftendes Tauwerk am 29.3. gegen 14 Uhr manövrierunfähig geworden war. Diese hatten sich im Propeller verfangen, und die Maschine fiel aus.
Die Fähre "Varderhorn" und ein weiteres Boot assistierten in der Rettungsaktion, kappten die Taue und brachte das Schiff an den nahen Fährkai. Hier entfernten Taucher die Leinen. Danach musste das Expressboot nach Svolvaer zu einer gründlicheren Untersuchung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre rammte Anleger
(30.03.16) Am 27.3. kollidierte die norwegische Fähre "Gloppen", 1984 BRZ (IMO-Nr.: 8304775), von Ranavik in Stord kommend mit dem Fähranleger in Skjersholmane. Es konnte nicht rechtzeitig die Geschwindigkeit reduzieren und rammte mit relativ hoher Geschwindigkeite die Rampe.
Um 12:39 Uhr wurde der Fährdienst Holmane-Ranavik vorläufig eingestellt. Die "Gloppen" lief den Hafen von Valevåg an, wo die unversehrt gebliebenen Passagiere und ihre Fahrzeuge an Land gebracht wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rostocker Kies bleibt in Flora
(30.03.16) Die für Rostock bestimmten 2270 Tonnen Kies aus Seljestokken in Flora wurden vom 23. bis zum 25.3. aus den Laderäumen des unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufenden Frachters "Selvaagsund", 1598 BRZ (IMO-Nr.: 9052678), in Gunnhildvågen in Florø gelöscht. Gleichzeitig nahmen Inspektoren des Sjøfartsdirektoratet und der Klassifizierungsgesellschaft DNV GL den Schaden am Bug unter die Lupe.
Dem Frachter wurde dann gestattet, eine Reparaturwerft in Nordmøre anzulaufen. Am 25.3. machte er in Kvernhusvika fest.
Quelle:Tim Schwabedissen




(Bild: Frank101)   Großbild klick!

„USS Conestoga“ nach 95 Jahren gefunden
(25.03.2016) Vor 95 Jahren war die „USS Conestoga“ spurlos verschwunden, ungewöhnlich für ein Schiff mit einer Länge von 52 Metern. Die als Schlepper konzipierte „USS Conestoga“ lief im März 1921 aus Hafen von San Diego mit Kurs auf Hawaii aus und verschwand kurz darauf samt Besatzung spurlos. Zwar konnte der Suchradius aufgrund der Fahrtroute deutlich eingegrenzt werden, es wurde aber trotz intensiver Suche keine Spur von dem Wrack gefunden.
Die zuständige Behörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) und die US-Marine teilten am Mittwoch mit, dass das Wrack der „USS Conestoga“ knapp 60 Meter tief bei den Farallon-Inseln entdeckt worden sei. Man nimmt jetzt an, dass die der Komandant der „USS Conestoga“ während eines Sturms Schutz zwischen den Inseln gesucht hat.
Der Schlepper wurde 1904 von der Maryland Steel Company für die Philadelphia and Reading Railway gebaut worden und am 14. September 1917 wurde die Conestoga während des
Heck der „USS Conestoga“ mit Seeanemonen
(Bild: Vilhelm.s)   Großbild klick!
1. Weltkriegs aufgekauft. Ihr wurde die Marinenummer SP-1128 zugeteilt. Unter Lieutenant (junior grade) C. Olsen, USNRF, führte die „USS Conestoga“ Schleppaufträge an der amerikanischen Westküste aus, transportierte Marinegüter und Waffen und war auch im Atlantik aktiv: Sie eskortierte Konvoys zu den Bermudas und den Azoren.
Nach Ende des Krieges wurde sie der Naval Base No. 13 auf den Azoren zugeteilt, kehrte aber 1920 wieder an den Pazifik zurück. Am 25. März 1921 lief sie unter dem Kommando von Lt. Ernest Larkin Jones mit einer Ladung Kohle nach Pearl Harbor aus, kam aber dort nie an. Die einzige Spur, die man noch fand, war eins ihrer Rettungsboote, das bei Manzanillo in Mexico antrieb.
Weitere ausführliche Informationen
Quelle: Peter Walter


Motorboot mit Wassereinbruch
(Bild: Trond Thorsen)   Großbild klick!

Motoryacht drohte in Kolltveit zu sinken
(23.03.16) Ein 49 Fuß langes Motorboot drohte am 22.3. in Kolltveit (Norwegen), Sotra, zu sinken. Die Feuerwehr wurde um 13.50 Uhr alarmiert, nachdem es am Kai liegend Wassereinbruch erlitten hatte und über den Bug wegsackte. Mit dem Boot hatten vier Personen einen Ostertörn unternehmen wollen.
Gegen 15 Uhr war die Feuerwehr vor Ort und hatte mit einer Tauchpumpe um 15.30 Uhr das eingedrungene Wasser gelenzt. Wie es zu dem Wassereinbruch am Propellerschaft auf der in der Türkei erbauten Riva 50, die der Eigner 2010 erworben hatte, kommen konnte, war auch nach einer Inspektion noch unklar. Sicher war aber, dass beide Lenzpumpen an Bord ausgefallen waren.
Zuletzt war das Boot am 17.3. in Fahrt gewesen, und es hatte zu der Zeit keine Hinweise auf Probleme gegeben. Am 23.3. sollte ein Rettungsboot der NSSR die Motoryacht nach Askøy zur Inspektion bringen. Der Schaden war dank des raschen Rettungseinsatzes gering geblieben, aber der Starter der Maschine und das Bugstrahlruder sowie Teile der Bordelektrik hatten unter Wasser gestanden. Außerdem muss ein Teil des Parketts in der Kajüte erneuert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Selvaagsund"
(Bild: Kystverket)   Großbild klick!

Frachter in Nord-Fedje nach 28 Stunden freigeschleppt
(23.03.16) Am 23.3. um 10.50 Uhr gelang es dem norwegischen Patroullienboot “Tor” (IMO-Nr.: 9353369) gemeinsam mit dem aus Bergen herbeigerufenen Schlepper "Silex" (IMO-Nr.: 9085194), den unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufenden Frachter "Selvaagsund", 1598 BRZ (IMO-Nr.: 9052678), bei Sumarsøyna wieder freizuschleppen. Es war bis dahin zu keinem Austritt der 54 Tonnen Diesel gekommen. Die Reederei Berge AS aus Hitra hatte am Nachmittag des 22.3. ein Taucherboot angefordert, um zunächst den Schaden am Rumpf zu inspizieren, während gleichzeitig fieberhaft das eindringende Wasser ausgepumpt wurde.
Es gelang, den Wasserstand zu halten und dann die Leckage mit einer Matte so weit abzudichten, dass bei Tagesanbruch ein Bergungsversuch gewagt werden konnte. Die achtköpfige Crew war über Nacht an Bord geblieben, da das Schiff zwar weiterhin Schlagseite hatte, aber nicht zu sinken drohte. Am Abend konnte auch das Rettungsboot „Kristian Gerhard Jepsen" wieder abrücken. Der Havarist wurde nun nach Florø geschleppt, wo die Kiesladung gelöscht und eine umfassende Schadensinspektion durchgeführt werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier "Sparna"
(Bild: Roger Worth)   Großbild klick!

Felsbrocken steckt im Rumpf der Sparna fest
(23.03.16) Eine Untersuchung der Schäden auf dem unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier "Sparna", 31835 BRZ (IMO-Nr.: 9317353), durch die Ballard Marine Construction am 22.3. zeigte erhebliche Schäden am Schiff. Es hatte mehrere Bruchstellen, die größte war 25x5 Fuß groß, und ein Felsstück ragte sichtbar ins Schiffsinnere.
Zwei Abteilungen des Frachters waren geflutet. Neben Einsatzkräften des Washington and Oregon State waren die Coast Guard und Ölbekämpfungseinheiten vor Ort und überwachten den Havaristen rund um die Uhr.
Die „Sparna“ sollte am Morgen des 23.3. auf dem Columbia River flussaufwärts nach Longview geschleppt werden, wenn die Verhältnisse dies erlaubten. Die beiden Schlepper "PJ Brix" (IMO-Nr.: 8972950) und “Kalama” (MMSI-Nr.: 367434360) hielten das Schiff vorerst stabil auf seiner Position. Der Schiffsverkehr auf dem Columbia River blieb vorerst uneingeschränkt, könnte aber zeitweilig beschränkt werden, während die "Sparna" zu einem Reparaturplatz verholt wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubschlepper ohne Ruderhaus auf Fahrerflucht
(23.03.16) Gegen die dreiköpfige Crew des polnischen Schubschleppers, der am 20.3. auf der Havel-Oder-Wasserstraße eine Brücke bei Hohen Neuendorf, Oberhavel, gerammt hat, hat die Polizei wegen gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr und verschiedener Ordnungswidrigkeiten Ermittlungen aufgenommen. Bei der Kollision war das Ruderhaus abgerissen worden. Das Schiff war in den Hafen von Hennigsdorf eingelaufen, wo der Schubverband von der zuständigen Behörde untersucht werden sollte.
Doch die Crew setzte die Fahrt fort, allerdings war an der nächsten Schleuse endgültig Schluss, wo die Wasserschutzpolizei die Weiterfahrt unterband. Zwei der drei Besatzungsmitglieder waren betrunken. Außerdem sprach an Bord niemand deutsch, was im Berufsbinnenschiffverkehr unter anderem wegen des Funkverkehrs Vorschrift ist. Auch war das Logbuch nicht korrekt geführt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Seeleute bei Explosion schwer verletzt
(26.03.16) Azetylengas explodierte am Nachmittag des 21.3. an Bord des chinesischen Tankers "Heng Shun Da 78" (MMSI-Nr.: 412351130), der auf der Außenreede von Shandong Weifang, Longkou, ankerte. Vier Crewmitglieder erlitten Verbrennungen und wurden zunächst auf eine in der Nähe liegenden Frachter verbracht. Ihre Verletzungen waren aber so schwerwiegend, dass sie von dort per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Container stürzten in Yantin über Bord
(23.03.16) Vier 40-Fuß-Container fielen bei Löscharbeiten am Abend des 21.3. auf dem unter Hongkong-Flagge laufenden Containerfrachter "CSCL Indian Ocean", 187541 BRZ (IMO-Nr.: 9695157), am Yantian International Container Terminal über Bord. Ein bis zwei sanken, konnten aber lokalisiert und markiert werden. Die übrige Ladung wurde gesichert. Am Morgen des 22.3. lief der Frachter wieder aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zementfrachter in Indonesien gesunken
(23.03.16) Der unter Panama-Flagge laufende Zementfrachter "KM Bunga Melati XV",1477 BRZ (IMO-Nr.: 8011110), sank von Tarjun Batu Lcin beim Einlaufen nach Tagulandang in der Celebes-See am 22.3. Das Schiff, das 2400 Tonnen Zement in 48000 Säcken geladen hatte, war beim Ansteuern des Inselhafens um 7.15 Uhr auf ein Korellenriff gelaufen und der Rumpf dabei aufgerissen worden.
Gegen 14 Uhr lief der Frachter in den Hafen ein, wo er wegen starken Wassereinbruchs in Laderaum 1 gegen 16 Uhr neben der Südmole auf Position 02'19.80" N 125"23.80" O auf ebenem Kiel absackte. Brücke und ein Deckskran blieben noch über Wasser. Die 18-köpfige Crew konnte sich in Sicherheit bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



400 Schrauben gelöst - Demontage der Schwebefähre beendet
(23.03.16) Am 22.3. um 13.25 Uhr war die Demontage der Rendsburger Schwebefähre abgeschlossen. Zwei schwere Autokräne, die am Südufer des Kanals auf Osterrönfelder Boden in Stellung gegangen waren, hatten das 15-Tonnen-Chassis der Antriebseinheit der Fähre aus 40 Metern Höhe trotz böigen Windes sicher zu Boden gebracht. An dem 41 Tonnen wiegenden Oberwagen war die Fähre an zwölf Stahlseilen aufgehängt gewesen. Vier Elektromotoren sowie Getriebe und Schaltschränke mussten abgebaut werden.
Der restliche Antriebswagen, immer noch 19 Tonnen schwer, wurde in zwei Teile getrennt. Dazu mussten die Arbeiter der Firma Rohwer Stahl- und Metallbau aus Nortorf nicht weniger als 400 Schrauben lösen. Der kleinere Teil des Antriebswagens wurde von einem Kran an den Haken genommen und auf einen Ponton auf dem Nord-Ostsee-Kanal verladen. Um das verbliebene 15-Tonnen-Segment sicher zu Boden zu bekommen, kam ein zweiter Kran zum Einsatz.
Die vier Kettenzüge wurden gelöst, die Last anschließend langsam abgesenkt und am Ufer abgelegt. Die Verschleppung durch die „Butt“ musste aber auf den 23.3. verschoben werden, weil die Gewichtsverteilung auf dem Ponton noch berechnet werden musste. Dann sollte die Stahlkonstruktion ebenfalls auf den Bauhof der Kanalverwaltung in gebracht werden. Nach Ostern beginnen dann die Vermessungsarbeiten sowie die Feststellung der Schäden an Schwebefähre und Oberwagen. Als Ersatz könnte ab Juni eine Personenfähre zum Einsatz kommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre verlor Propeller
(23.03.16) Die norwegische Fähre "Oksøy", 94 BRZ (MMSI-Nr.: 257137700), verlor am 20.3. ihren Propeller beim Ansteuern des Anlegers in Sandøya. Plötzlich hatte das Schiff an Fahrt verloren, obwohl die Maschine normal arbeitete. Nachdem sie am Kai gesichert war, wurde festgestellt, dass der Propeller fehlte. Das Schiff wurde dann zur Werft Hansen & Arntzen in Ekstrand geschleppt, während sich ein Taucher auf die Suche nach dem Propeller machte.
Nachdem er diesen unversehrt am Grund fand und er geborgen wurde, konnte er rasch wieder anmontiert werden und die Fähre am 21.3. um 19.20 Uhr in den Liniendienst Brevik - Sandøya - Bjørkøy zurückkehren. Bis dahin hatten die "Dikkon" "Synnøve" im Auftrag der Fährgesellschaft Brevik IKS den Personenverkehr aufrechterhalten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einhandsegler binnen sechs Stunden gerettet
(23.03.16) Ein Einhandsegler musste am 19.3. Mayday funken, nachdem seine 25 Fuß lange Yacht “Colette” westlich von Watchet Harbour nach Querung des Bristol Channel von Penarth in Süd-Wales gegen 20 Uhr auf Grund gelaufen war. Dem Boot war der Treibstoff ausgegangen, und Wind und Tiden drückten es auf Felsen nahe des Watchet Beach, wo es sich 45 Grad auf die Seite legte. Die Milford Haven Coastguard alarmierte die Boote des Watchet’s Coastguard Search and Rescue Team und der Minehead’s RNLI sowie einen Helikopter der RAF St Athen Coastguard aus Wales.
Coastguard und RNLI waren rasch vor Ort, und während der Scheinwerfer des Helikopters die Szene ausleichtete, nahmen die Seenotretter Kontakt mit dem Skipper auf. Die Rettungsboote der RNLI konnten wegen nicht ausreichender Wassertiefe nicht an die Yacht herankommen. Die Coastguard-Teams sicherten die “Colette”, indem sie Anker ausbrachten und die Wellen sie nicht weiter auf die Felsen drücken konnten.
Eine Felsspitze bewahrte die Yacht vor dem vollständigen Kentern, und als die Tide wieder hoch genug aufgelaufen war, konnte eines der Rettungsboote eine Schleppverbindung herstellen und das Boot freischleppen. Es wurde vorsichtig durch die Untiefen navigiert und dann zur Watchet Marina gezogen, wo es am Ende einer sechsstündigen Rettungsaktion 20.3. um 03:30Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Museum für Artefakte aus Kreuzerwrack soll in Dangong entstehen
(23.03.16) In Dangong in Nordost-China soll ein Museum errichtet werden, in dem Funde, die Archäologen am Wrack des chinesischen Kreuzers „Zhiyuna“ ausgestellt werden, der im Krieg gegen Japan im September 1894 im Gelben Meer vor dem Hafen versenkt wurde. Das Schiff wurde beim Versuch, das Flaggschiff der japanischen Schlachtflotte zu rammen, vernichtet.
Der Kommandant Deng Shichang starb mit seiner 250-köpfigen Crew. Aus dem Schiff wurden seit 2013 über 150 Stücke geborgen, darunter Waffen und persönliche Habe der Crew. Die Archäologen hoffen, am Ende das gesamte Wrack bergen zu können, doch dafür gibt es noch keinen Zeitplan.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rasche Hilfe rettete Crew brennender Motoryacht
(23.03.16) Das RNLI-Boot aus Eastbourne wurde am 21.3. durch den Mayday einer Yacht alarmiert, die ein in Vollbrand stehendes Motorboot gesichtet hatte. Das Rettungsboot lief kurz nach Mittag aus und rettete das Paar am Bord des 37 Fuß langen Bootes, das kurz zuvor aus Sovereign Harbour nach Brighton ausgelaufen war. Nachdem an Bord ein Feueralarm auslöste, hatten sie auf der Suche nach der Ursache eine Luke geöffnet und damit unbeabsichtigt dem Schwelbrand Sauerstoff zugeführt.
Eine Stichflamme schoss hoch, und binnen kurzem stand das ganze Boot in Flammen. Ohne eine Chance, das Feuer zu löschen, mussten die beiden von Bord fliehen. Zu ihrem Glück waren die Yacht, die die Seenotretter verständigte, wie auch mehrere Angelboote in nächster Nähe, die allesamt zu Hilfe kamen. Das Paar wurde von einem Angelkutter aufgenommen, und dessen Skipper schaffte es, den Anker des brennenden Motorbootes noch auszubringen, sodass dieses nicht mit der Tide in Richtung der Eastbourne Pier driften konnte.
Nachdem das RNLI-Boot vor Ort war, übernahm es die Schiffbrüchigen, die an Land gebracht und dort einer bereitstehenden Krankenwagenbesatzung zu einem medizinischen Check übergeben wurden. Die beiden waren wohlauf. Das Rettungsboot kehrte dann zu dem Motorboot zurück, konnte aber wegen der Gefahr explodierender Gasflaschen nur den Brandort sichern, bis das heruntergebrannte Wrack gegen 14.30 Uhr sank. Danach lasen die Rettungsmänner aufgetriebene Trümmer auf und waren um 15 Uhr im Hafen zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler "Ariadne - L 303" mit Schlagseite
(Bild: DSRS-station Thyboroen)   Großbild klick!

Limfjord: Trawler drohte in Thyborøn zu kentern
(22.03.16) Am 21.3. um 18..40 Uhr entwickelte der dänische Trawler "Ariadne - L 303", 1188 BRZ (IMO-Nr.: 9298002), am Svanholm-Kai im Hafen von Thyborøn plötzlich starke Steuerbordschlagseite, sodass das Hauptdeck unter Wasser geriet. Glücklicherweise waren alle Luken geschlossen, sodass es zu keinem Wassereinbruch kam. Die Krängung wurde wohl durch das plötzliche Übergehen von 450 Kubikmetern Wasser durch Probleme mit dem Trimmsystem ausgelöst.
Es befand sich zu der Zeit keine Crew an Bord. Die "Ariadne" war zeitweilig in akuter Gefahr zu kentern. Dank der raschen Reaktion des Personals der örtlichen Seenotstation mit starken Pumpen konnte das 53 Meter lange und 13 Meter breite Schiff aber wieder auf ebenen Kiel gebracht werden, und es entstand kein großer Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier "Sparna" aufgelaufen
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Bulkcarrier auf Columbia-River auf Grund gelaufen und leck geschlagen
(22.03.16) Am 21.3. um 00.15 Uhr kollidierte der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Sparna", 31835 BRZ (IMO-Nr.: 9317353), im Hauptfahrwasser des Columbia River mit einem unter Wasser liegenden Objekt und schlug leck. Der Frachter war mit einer vollen Ladung Getreide mit einem Flusslotsen an Bord westwärts unterwegs vom zum Zeitpunkt der Havarie 1,5 Fahrtstunden entfernten Portland nach Otaru. Er lief anschließend in einer Flussenge bei Cathlamet auf Grund. Das Schiff hatte 218,380 Gallonen Schwefelkraftstoff und 39,380 Gallonen Diesel in den Tanks. Die Schlepper "PJ Brix" und "Pacific Escort" stabilisierten die "Sparna", die leichte Backbordschlagseite hatte. Personal der Coast Guard, des Washington Department of Ecology und Oregon Department of Environmental Quality kam zur Unglücksstelle an der Mündung des Elochoman.
Die Maritime Fire & Safety Association und die Clean Rivers Cooperative stellten Ölbekämpfungsgerät bereit, das in Zusammenarbeit mit der Coast Guard Columbia River zum Einsatz gebracht werden kann. Ein Hubschrauber überwachte die Strandungsstelle.
Die "Sparna" ist 189, 99 Meter lang, 32,26 Meter breit, hat 12.52 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 54881 Tonnen. Sie läuft für die Santoku Shipping Co. Ltd. in Osaka und wurde 2006 bei der Oshima Shipbuilding Co. Ltd. in Oshima erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “Charisma”
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Kutter erlitt Wassereinbruch vor West Bay
(22.03.16) Am Morgen des 21.3. um 7.51 Uhr fing die britische Coastguard einen Mayday-Ruf des Kutters “Charisma” auf, der Wassereinbruch eine Dreiviertelmeile vor Westbay erlitten hatte. Sie alarmierte die Lyme Regis RNLI, und um acht Uhr lief das Rettungsboot aus. Die “Spirit of Loch Fyne” erreichte den Havaristen um 8.15 Uhr, als der Skipper des Kutters bereits dabei war, das in den Maschinenraum eindringende Wasser zu lenzen.
Zwei Rettungsmänner stiegen mit einer weiteren Pumpe über, und die „Charisma“ nahm mit eigener Kraft, eskortiert von den Seenotrettern, Kurs auf West Bay , wo sie von der Coastguard bereit erwartet wurde. Das Rettungsboot meldete um 9.09 Uhr wieder einsatzklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Selvaagsund"
(Bild: NSSR)   Großbild klick!

Frachter bei Sumarsøyna auf Grund gelaufen
(22.03.16) Am 22.3. um 2.54 Uhr lief der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge registrierte Frachter "Selvaagsund", 1598 BRZ (IMO-Nr.: 9052678), vor Sumarsøyna in Ytre Solund mit einer Ladung Kies auf der Fahrt von Florø, wo er am 21.3. um 15.40 Uhr ausgelaufen war, nach Rostock auf Grund. Dabei wurde das Vorschiff aufgerissen, und es kam zu Wassereinbruch in zwei Ballastwassertanks. Das Schiff entwickelte daraufhin Backbordschlagseite.
Die achtköpfige Crew konnte den Wassereinbruch unter Kontrolle bekommen. Das JRCC, das um 3.20 Uhr verständigt wurde, schickte das NSSR-Rettungsboot "Kristian Gerhard Jepsen", von dem aus Taucher den Schaden untersuchten. Die Leckage erwies sich als unzugänglich für Lenzpumpen. Um 8:15 Uhr machte sich die „Tor“ der norwegischen Coast Guard auf den Weg zur Unglückstelle.
Sie sollte gegen 14 Uhr vor Ort eintreffen, eines ihrer Boote lief voraus und war bereits um 11 Uhr vor Ort. Ein Bergungsversuch sollte voraussichtlich erst am Morgen des 23.3. unternommen werden. Die Ursache der Havarie war noch unbekannt.
Die “Selvaagsund” ist 81,7 Meter lang, 11,1 Meter breit, hat ,5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2246 Tonnen. Sie läuft für die Berge Rederi A/S in Knarrlagsund und wurde 1993 auf der Scheepswerf Bijlsma B.V.in Wartena als „Michel“ für die L. Switynk, Delfzijl, erbaut. Von 2002 bis 2005 lief sie als „Sea Rhine“, bis 2006 wieder als „Michel“ und bis 2007 als „Aurora“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubschlepper bei Oranienburg gegen Brücke gefahren
(22.03.16) Ein polnischer Schubschlepper fuhr am 21.3. auf der Havel-Oder-Wasserstraße bei Oranienburg im Havelland mit seinem Ruderhaus gegen die Havelhausener Brücke gefahren. Es war vor dem Passieren nicht ausreichend abgesenkt worden war. Die blieb beim Aufprall unversehrt. Das Ruderhaus des Schiffes wurde teilweise abgerissen, dem Fahrzeug vorläufig die Weiterfahrt untersagt.
Es machte nach der Kollision im Hafen von Hennigsdorf bis zur weiteren Klärung fest. Es waren drei Mann Besatzung an Bord, von denen ein 35-Jähriger mit 0,8 Promille und ein 53-Jähriger mit 1,5 Promille alkoholisiert waren. Der 47 Jahre alte Schiffsführer war hingegen nüchtern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Albis unterwegs nach Tschechien
(22.03.16) Nach der erfolgreichen Bergung der „Albis“ wird Reeder Lukas Hradsky der Schifffahrtsgesellschaft Evropská Vodní Doprava noch Monate mit der Havarie beschäftigt sein. Er sicherte zu, die gesamte Bergungsaktion zu bezahlen, von dem Leichtern der 800 Tonnen Salz bis hin zum Einsatz der beiden tschechischen Bergepanzer. Er rechnete damit, dass die Bergung mehrere 10 000 Euro kosten würde. Die Versicherung würde nicht alles decken, so muss die Zwischenlagerung des Salzes im Alberthafen von der Reederei bezahlt werden.
Die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Schifffahrtsamt und dem Reeder, der u.a. die Bergepanzer von der tschechischen Feuerwehr organisierte, wurde als erfolgreich bezeichnet.
Rund 180 Polizisten, Feuerwehrleute sowie Mitarbeiter des Ordnungs- und Schifffahrtsamtes waren bei der Bergungsaktion im Einsatz.
Zuvor wurde bereits ein Loch von etwa fünf Zentimetern Durchmesser im Rumpf entdeckt, durch das geringe Mengen Wasser eindrangen. Kaum dass die „Albis“ wieder flott war, machte sie sich auf den Weg nach Decín/Teschten, wo der technische Zustand überprüft werden sollte. Bereits in den vergangenen Tagen hatte die verbliebene Crew die Maschine repariert, deren Ausfall ursächlich für die Havarie gewesen war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schneesturm verzögert Bergung der Specialist
(22.03.16) Der Schlepper “Specialist”, 41 BRZ, der nach Kollision mit einer Barge bei der Tappan Zee Bridge sank, soll voraussichtlich am 24.3. gehoben werden. Das Wrack des 84 Fuß langen Schiffes liegt in 40 Fuß Wassertiefe. Die Anreise des Schwimmkrans „Chesapeake“, dem größten Kran an der US-Ostküste, von Virginia verzögerte sich durch einen Schneesturm. Er wurde am Abend des 22. oder dem Morgen des 23.3. vor Ort erwartet.
Wenn das Schiff gehoben ist, sollte auch die Leiche von Harry Hernandez geborgen werden. Die beiden anderen Crewmitglieder, Paul Amon aus Bayville, New Jersey, und Timothy Conklin, aus Westbury, Long Island, waren bereits kurz nach dem Unglück tot aus dem Wasser gezogen worden.
Der Schlepper lief für die Specialist LLC in Montauk. Zuvor war er für die Lake Michigan Contractors Inc. als „The Chief“ im Einsatz gewesen. 1956 wurde er als „Waverly“ bei den Parker Bros., Houston, erbaut, und lief später als „Brother Collins“ und „Curly B“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer bei Reparatur von Kollisionsschaden
(22.03.16) Bei Reparaturarbeiten auf der H. Poppen-Werft am Sommerdeich in Zwartsluis brach am 21.3. ein Feuer auf dem holländischen Binnenschiff "Cosmopolite", 1465 ts (EU-Nr.: 02315182) aus. Werftarbeiter versuchten, den Brand zu löschen, mussten aber vor der starken Rauchentwicklung kapitulieren und die Feuerwehr alarmieren. Einsatzkräfte aus Zwartsluis und Hasselt waren rasch vor Ort und gingen mit Wasser und Schaum gegen den Brand vor, der beim Maschinenraum und dem Kajütbereich entstanden war.
Dazu mussten sie auch Teile des Bugs aufreißen, der ohnehin bereits aufgeschnitten war. Das Schiff hatte bei einer Kollision auf dem Markermeer am 15.3. im Fahrwasser zwischen Lelystad und Amsterdam vor Almere schweren Schaden am Vorschiff erlitten. Der Frontalzusammenstoß war so heftig gewesen, dass der Schiffsführer durch eine Scheibe des Ruderhauses flog und schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden musste. Beide beteiligten Schiffe wurden anschließend zur Oranjeschleuse in Amsterdam geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rauchentwicklung auf Travemünde-Fähre
(22.03.16) Auf der schwedischen Fähre "Nordlink", 45923 BRZ (IMO-Nr.: 9336256), kame s nach dem Auslaufen aus Malmö nach Travemünde am 21.3. um 23.25 Uhr zu einer Rauchentwicklung im Frachtdeck. Der Rauch kam aus einem mit Holzschnitzeln beladenen Lkw auf Deck 3. Es entstand aber kein offenes Feuer. Die Crew konnte die Ladung mit Wasser herabkühlen.
Die Passagiere waren zunächst ins Restaurant beordert worden, konnten aber später wieder in ihre Kabinen zurückkehren, nachdem die Situation unter Kontrolle war. Das Schiff machte planmäßig gegen sieben Uhr in Travemünde fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kalliopi R.C. auf mutmaßlich letzter Reise
(22.03.16) Der unter Liberia-Flagge laufende Containerfrachter "Kalliopi R.C.", 53833 BRZ (IMO-Nr.: 8902565), durfte den Hafen von Le Havre am 17.3. wieder verlassen, wo er seit mehreren Wochen repariert worden war. An Bord war noch ein Untersuchungsteam, als er eine Testfahrt unter Begleitung des Schlkeppers „VB Gascogne“ unternahm und dann, nachdem diese störungsfrei verlaufen war, Kurs auf Piräus nahm.
Das unbeladene Schiff war am 1.3. nach einem Totalblackout mit seiner 24-köpfigen Crew in den Hafen eingeschleppt und dort später wegen Mängeln in die Kette gelegt worden. Seither waren Reparaturen am Kai durchgeführt worden. Die letzte Reise des einstigen Hapag-Lloyd-Frachters wird wohl zu Abbrechern in Indien gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



New Mykonos wird abgedichtet
(22.03.16) Die Bergungsarbeiten an Bord des unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarriers "New Mykonos", 81152 BRZ (IMO-Nr.: 9135688), der seit dem 29.2. beim Faux Cap in Madagaskar auf Grund liegt, gingen langsam voran. Techniker waren damit beschäftigt, den Auftrieb des Frachters mit allen verfügbaren Mitteln zu vergrößern. Während sich die Ladung von 160,000 Tonnen Kohle noch an Bord befand, waren die 2 500 Tonnen Kraftstoff durch einen Bunkertanker geleichtert worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Eastbourne in Flammen
(22.03.16) Am 21.3. gegen 12.30 Uhr geriet ein Kutter vor Sovereign Harbour in Brand. Die zweiköpfige Crew wurde von einem anderen Kutter gerettet und vom Rettungsboot aus Eastbourne an Land gebracht, wo sie medizinisch betreut wurde. Der Kutter stand in Vollbrand, und Treibstofftanks drohten zu explodieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Auch Rettungsinsel und Notsender gesunkenen Kutters geborgen
(22.03.16) Das RNLI-Boot aus Clogherhead lief am 20.3. um 11.50 Uhr aus, nachdem das EPIRB-Signal eines Kutters 25 Meilen östlich des Hafens aufgefangen worden war. Nachdem ein Rettungshubschrauber der irischen Coastguard die dreiköpfige Crew aus einer Rettungsinsel aufgewinscht und ins Krankenhaus gebracht hatte, traf das Rettungsboot um 13.38 Uhr vor Ort ein, lokalisierte die verlassene Rettungsinsel und den Notsender und barg beide.
Quelle:Tim Schwabedissen



Crew gekenterten Trawlers war für Sicherheit ihres Schiffes verantwortlich
(22.03.16) Die Crew des französischen Trawlers "Saint Christophe 1" kannte die Risiken beim Festmachen im Hafen von Dartmouth nach Angaben des Hafenkapitäns Rob Giles. Es sei ihr klar gesagt worden, dass das Schiff bei Ebbe aufsetzen würde. Es hatte, nachdem ein Sturm das Anlaufen von Brixham vereitelte, von der Dart Harbour Navigation Authority ein Angebot zur Hilfe erhalten. Zwei Trawler, die “Sagittaire” und “Maranatha II”, machten am Stadtkai fest, die "Saint Christophe I am South Embankment.
Sie trafen am 9.3. um 15.30 Uhr ein und wollten wieder auslaufen, sobald sich das Wetter besserte. Es war dann die Verantwortung der Crew, das Schiff sicher und stabil zu vertäuen. Aktuell lag das Wrack weiter auf der Seite, und Berger wie Taucher haben es untersucht in Vorbereitung der Bergung, die in den Händen der Versicherer liegt.
Mit Ölschlängeln wurde auslaufendes Dieselöl aufgefangen und geskimmt, die Ölleitungen wurden dichtgesetzt. Dennoch lief wegen schwacher Tankkonstruktionen weiter in geringen Mengen Öl aus, bisher wurden zwei Tonnen in der Ölsperre aufgenommen. Die "Sagittaire" und "Maranatha II" haben den Hafen wieder verlassen, während der Eigner der "Saint Christophe I", Wilfried Roberge, und sein jüngerer Sohn nach Dartmouth anreisten, um die Bergung zu überwachen. Der Marine Accident Investigation Branch hat eine Untersuchung eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot vor Atlantic Highlands gestrandet
(22.03.16) Nahe des Hafens von Atlantic Highlands strandete am 21.3. um 20.30 Uhr das Motroboot „Jo-Lyn IV“ auf der Westseite der Hafenmole. Es wurde hart gegen die Steine der Außenmole geschlagen. Das Holzboot ist in New York beheimatet, wurde 1958 erbaut, ist 38,1 Fuß Meter lang und 12,5 Fuß breit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fluss in Bangladesch nach drittem Schiffbruch in zwei Jahren gesperrt
(22.03.16) Nach dem Untergang der mit 1200 Tonnen Kohle beladenen Barge “Sea Horse” aus Bangladesch auf dem südlichen Shela River, die am 20.3. auf dem Weg von Chittagong nach Nowapara im Jessore-Distrikt sank, wurde das Wrack durch die Bangladesh Inland Water Transport Authority in 35 Fuß Wassertiefe entdeckt, konnte jedoch nicht geborgen werden. Es war bereits das dritte Schiff, das in weniger als zwei Jahren in dem ökologisch sensibilen Mangrovengebiet sank. Eines mit Kolhe und ein anderes mit Öl gingen im Oktober 2015 und Dezember 2014 unter.
Beim Tankerunglück wurden 359 Quadratkilometer der Küstenwälder von Sundarbans verseucht. Die Regierung sprach nach dem jüngsten Unglück ein Fahrverbot für Frachtschiffe aus. Langfristig soll eine neue Schifffahrtsroute über den Ghasiakhai führen, der dazu ausgebaggert werden muss.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Ratnagiri vor Untergang bewahrt
(22.03.16) Am 21.3. wurde die siebenköpfige Crew des Kutters “Mahez” vor der Küste von Ratnagiri durch die indische Coast Guard gerettet. Gegen Mittag hatte ein anderer Kutter, die „Durga Ambika”, über Funk gemeldet, dass die “Mahez” 45 Kilometer nordwestlich von Ratnagiri nach Wassereinbruch am Sinken war.
Die Coast Guard schickte eine Dornier sowie das Patroullienboot “C 402” aus Angre Port, das die Schiffbrüchigen gegen 16 Uhr an Bord nahm. Der Wassereinbruch konnte mit einer Tauchpumpe unter Kontrolle gebracht und der Havarist zur Reparatur nach Ratnagiri abgeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fracher sank vor Kerala
(22.03.16) Am 21.3. sank der indische Frachter "Selvamatha" (MMSI-Nr.: 419801380) auf Position 10 57 N 074 37 O in der E in der Lakkadivensee rund 70 Meilen westlich der Küste von Kerala. Die Crew des 40 Meter langen und acht Meter breiten Schiffes wurde gerettet
Quelle:Tim Schwabedissen



Mit vereinten Kräften ...
(Bild: Anton Launer)   Großbild klick!

Kettenfahrzeuge und Heckradschlepper machten die Elbe wieder frei
(21.03.16) Die Vorbereitungen dauerten etliche Tage, die eigentliche Bergung der „Albis“ in Dresden war binnen weniger Minuten vorbei. Am Wochenende war es zunächst gelungen, fast die gesamte Ladung des Binnenschiffes zu leichtern. Die Arbeit wurde seit dem 19.3. beschleunigt durch das Eintreffen eines Baggerschiffs, das die Fracht direkt in einen Leichter schaufelte.
Die „Albis“ hatte am Ende ohne Ladung ein Gewicht von noch 1.200 Tonnen und am Bug nur noch einen Tiefgang von 40 Zentimetern - beladen waren es 1,90 Meter gewesen.
Bergepanzer zieht an Land
(Bild: Anton Launer)   Großbild klick!
Am Morgen des 21.3. ging die Bergung dann in die heiße Phase. Zwei tschechische Kettenfahrzeuge gingen auf Position am rechten Ufer in Höhe des Rosengartens bei Elbe-Kilometer 54, das andere am linken Ufer bei Elbe-Kilometer 54,25. Die starken Winden der beiden Fahrzeuge wurden über Stahltrossen mit dem Bug der „Albis“ verbunden.
Wasserseitig unterstützte der Heckradschlepper „Beskidy“ die Aktion. Um 11.30 Uhr wurde das Elbufer gesperrt, die Straßenbahnen, die über die Albertbrücke führen, wurden umgeleitet. und überpünktlich um 11.58 ging die „Beskidy“ auf Position. Die Trossen strafften sich, und bereits nach fünf Minuten kam Bewegung in die „Albis“.
Um 12.08 Uhr war sie frei von der Brücke und um 12.17 Uhr lag sie oberhalb der Brücke im Fahrwasser. Um 12.25 Uhr rollten wieder Straßenbahnen über die Brücke. Um 12.39 Uhr war die „Albis“ noch am Haken des Schleppers. Untersuchungen hatten zuvor ergeben, dass der Rumpf unbeschädigt geblieben war.
Nach dem Freischleppen galt es sicherzustellen, dass auch die Maschine und Ruderanlage keine Schäden erlitten hatten, sodass die „Albis“ ihre Fahrt mit eigener Kraft fortsetzen könnte. Unmittelbar nach der Bergung wurde zudem der Elbgrund auf Veränderungen hin gepeilt. Dazu kamen die Peilschiffe „Biela“ und „Domfelsen“ gegen 12.30 Uhr zum Einsatz. Bei einem positiven Verlauf der Verkehrssicherungspeilung könnte die internationale Bundeswasserstrasse Elbe für den Schiffsverkehr in Kürze wieder frei gegeben werden.
Für das Wasser- und Schifffahrtsamt war es schwerste und schwierigste Havarie seit 1978 auf der Elbe in Sachsen. Damals schlug ein Schiff vor der Marienbrücke in Dresden quer und versperrte die Durchfahrtsöffnungen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sardinien: Fähre fing Feuer auf Fahrt nach Golfo Aranci
(21.03.16) Im Maschinenraum der italienischen Fähre "Sardinia Regina", 13004 BRZ (IMO-Nr.: 7205910), brach am 18.3. um 2.30 Uhr auf der Fahrt von Livorno nach Golfo Aranci in Sardinien ein Feuer aus. Es gelang der Crew, den Brand in einem der insgesamt sechs Antriebsmotoren rasch zu löschen, und das Schiff erreichte mit rund einstündiger Verspätung den Hafen von Golfo Aranci.
Dort wurde es Kontrollen und technischen Prüfungen durch die Hafenbehörden unterzogen. Auch die Feuerwehr untersuchte den betroffenen Maschinenraum. Am 19.3. um 13.20 Uhr machte das Schiff zur Reparatur des Schadens bei Sporgente E. Bricchetto in Vado Ligure fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Abgebrannte Liegeplätze
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Sechs Boote in Port Orchard Yacht Club bei Feuer gesunken
(21.03.16) Die US Coast Guard, das Washington Department of Ecology und das Kitsap County Fire Department wurden am Morgen des 20.3. zum Port Orchard Yacht Club an der Bay Street in Port Orchard alarmiert, wo um 3.50 Uhr ein Feuer ausgebrochen war. Etliche Boote und Bootshäuser standen in Flammen. Als erstes war ein 45-Fuß-Boot der Station Seattle vor Ort, auch ein MH Dolphin-Helikopter der Air Station Port Angeles überwachte die Lage aus der Luft.
Die Löscharbeiten wurden durch das Bremerton Fire Department, die North Mason Regional Fire Authority und die Puget Sound Federal Fire unterstützt durch Boote des Bainbridge Fire Department, der North Kitsap Fire and Rescue und des Kitsap County Sheriff's Office. Es gelang der Feuerwehr mit 50 Einsatzkräften, den Brand bis um fünf Uhr zu löschen und 38 Boote und Bootshäuser zu retten. Sechs Sportboote aber sanken, 10 Bootshäuser wurden zerstört oder beschädigt.
Die Coast Guard Puget Sound Incident Management Division beauftragte die National Response Corporation Environmental Services mit der Beseitigung ausgelaufenen Öls. In der Zufahrt zum Hafen wurden 3000 Fuß Ölsperren ausgelegt. Taucher untersuchten die Lage unter Wasser, und bis 17 Uhr konnten 350 Gallonen Diesel aufgefangen werden.
Insgesamt waren 2,000 Gallonen Diesel an Bord der gesunkenen Boote. Für gefährdete Gebiete in Ross Creek, Blackjack Creek und Ross Point wurden Schutzmaßnahmen eingeleitet. Das Bergen von Trümmern und Aufnehmen von Öl wurde die ganze Nacht zum 21.3. hindurch fortgesetzt. Wegen der Schäden waren bislang nur zwei der Bootswracks zugänglich, deren Treibstoff abgepumpt wurde. Erst nach weiterer Trümmerräumung sollte es am 21.3. mit einer Kranbarge weitergehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wolgast: Boot im Kleinen Haff in Seenot
(21.03.16) Am 20.3.gegen 09:15 Uhr wurde die Wasserschutzpolizei Wolgast von der Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Greifswald über ein in Seenot befindliches Sportmotorboot informiert, das auf der Fahrt von Karnin nach Stettin über das "Kleine Haff". nach dem Passieren der Tonne H6 in polnischen Hoheitsgewässern Opfer einer plötzlichen Wetteränderung wurde.
Das Boot nahm Wasser über und drohte zu kentern. Das MRCC Bremen und die DGzRS in Ueckermünde wurden durch die Leitstelle ebenfalls benachrichtigt. Das Seenotrettungsboot "Doonkart" eskortierte die Saga 27 in den Hafen Ueckermünde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Crew der Kon tiki beim Umladen
(Bild: Crew Hokuetsu Ushaka)   Großbild klick!

Kon Tiki 2-Expedition abgebrochen, Crew von Frachter an Bord genommen
(21.03.16) Die 14-köpfige Crew der aus zwei Balsa-Flößen bestehenden Kon-Tiki 2-Expedition wurde am 18.3. von dem unter Vannuatu-Flagge laufenden Bulkcarrier „Hokuetsu Ushaka“, 49186 BRZ (IMO:9355537), im Indischen Ozean gerettet. Sie waren 114 Tage lang unterwegs gewesen und hatten 4500 Meilen auf dem südöstlichen Pazifik zurückgekehrt, hatten dann aber wegen aufziehenden Sturms die Reise aufgegeben und Hilfe von der chilenischen Marine angefordert.
Die Expeditionsteilnehmer waren am 7.11.2015 in Lima in Peru gestartet, Sie wollten von Südamerika zu den Ostinseln und zurück reisen. Sie erreichten die Osterinseln nach 43 Tagen und machten sich am 6.1.2016 auf den Rückweg, doch wegen ungewöhnlichen Windrichtungen im El Niño-Jahr wurde die Rückreise erschwert und dauerte länger als geplant.
900 Meilen vom Ziel entfernt wurde deshalb beschlossen, die Expedition aus Sicherheitsgründen abzubrechen. Bereits zuvor war sie in Stürme mit bis zu sechs Meter hohen Wellen geraten, die zu Schäden an den Flößen und Wassereinbruch in Lagerräume führte. Die „Hokuetsku Ushaka“ nahm die Crew von Kapitän Ola Bordfjord unversehrt an Bord, wo sie sich zwei Tage lang erholten, ehe sie auf die „Pilot Pardo” der chilenischen Coastguard übergeben wurden. Am 21.3. sollte die „Kon Tiki2“-Crew den Hafen von Talcahuano 450 Kilometer südlich von Santiago erreichen. Zwei Tage lang hatte sie der südkoreanische Kapitän Yun Sun Gug bestens versorgt.
Er war selbst vor 41 Jahren am Anfang seiner Seefahrtskarriere im Indischen Ozean nach dem Untergang seines damaligen Schiffes gerettet worden und konnte die Gefühle der Expeditionsteilnehmer gut nachvollziehen. Damals mussten die Angehörigen 20 Tage lang bangen, ehe sie von der Rettung erfuhren. Heute ging dies mit modernen Kommunikationsmitteln in Echtzeit. Die beiden Flöße der Expedition, die „Tupac Yupanqui” und “Rahiti Tane, waren aus 11 Balsastämmen aus Equador in einer Werft der peruanischen Marine gebaut worden, die mit 10 Kreuzverbindungen und 2000 Metern Naturfaser zusammengehalten wurden.
Durch die ständige Welleneinwirkung waren diese geschwächt worden. Rund 150 Knoten konnten unter schwierigsten Bedingungen ersetzt werden, doch das Rigg war nach 115 Tagen so instabil, dass ein Abbruch der Fahrt entschieden wurde, solange eine kontrollierte Evakuierung bei gutem Wetter und bei Tageslicht möglich war.
Nachdem das Maritime Rescue Coordination Center kontaktiert worden war, hielt dieses Ausschau nach dem am nächsten befindlichen Schiff in dem nur wenig befahrenen Seegebiet. Der Holzfrachter “Hokuetsu Ushaka” befand sich nur 20 Fahrstunden entfernt auf der Reise von Japan to Calbuco nach Chile. Erst nahm er die Crew der “Rahiti Tane” an Bord, einige Stunden später erreichte er die „Tupac Yupanqui“.
Der 210 Meter lange, hoch aufragende Rumpf gab den Flößen Lee, nachdem er mit hervorragender Seemannschaft so dicht heran manövriert worden war, dass die Expeditionsteilnehmer über Fallreeps die 16 Meter hohe Bordwand erklimmen konnten. Auch wurde so viel Ausrüstung wie möglich geborgen, ebenso natürlich das Maskottchen, der Affe Balsa. Am Ende wurden die Flöße kontrolliert zerlegt, um die Schifffahrt nicht zu gefährden. Ein Flugzeug der chilenischen Armada sicherte die Aktion aus der Luft ab.
Trotz des vorzeitigen Endes wurde die Expedition, die durch die NIVA, NTNU, Kongsberg Maritime, das Norwegian Meteorological Institute, Nortek, das Thor Heyerdahl Institute, 3A Composites, AirexBaltekBanova, das norwegische Außenministerium sowie die NASA und NOAA unterstützt wurde, als wissenschaftlicher Erfolg angesehen. Es wurden große Mengen Daten zu Klimaveränderungen und Meeresverschmutzung gesammelt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachterneubau durch Explosion und Feuer schwer beschädigt
(21.03.16) Zwei Werftarbeiter fielen dem Feuer auf dem im Bau befindlichen Bulkcarrier „Atlas Limassol“, 64000 tdw, beim CSSC Chengxi Shipyard am 17.3. zum Opfer. Der Brand war durch Austreten von Dieselöl entstanden, als in der Nähe geschweißt wurde und das Öl durch die hohen Temperaturen in Brand geriet und eine Explosion verursachte. Die beiden Arbeiter erlitten schwere Verbrennungen und wurden sofort ins Krankenhaus gebracht. Beide verstarben aber auf dem Transport dorthin.
Mehrere Löschteams der örtlichen Feuerwehr brauchten fünf Stunden, die Flammen zu löschen. Der Frachter, der im Auftrag der griechischen Reederei Dalnave entstand und sich bereits in der Endausrüstung befand, wurde erheblich beschädigt. Alle Arbeiten auf dem CSSC Chengxi Shipyard wurden bis zum Abschluss von Sicherheitsprüfungen eingestellt. Die Fertigstellung der „Atlas Limassol“ könnte sich durch das Feuer verzögern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fünf Fischer von sinkendem indischen Kutter gerettet
(21.03.16) Die "Arinjay" der indischen Coast Guard rettete vor Okha im Gujarats Jamnagar Distrikt in der Nacht zum 19.3. die fünfköpfige Crew des Kutters "Madhav Krushna". Dieser hatte 110 Kilometer vor Okha starken Wassereinbruch erlitten. Der Havarist wurde vom Patroullienboot längsseits genommen, und die Fischer wurden abgeborgen. Der Versuch, ihr Schiff danach zu lenzen, schlug fehl, und der in Porbandar beheimatete Kutter sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Fischer nach Kutterbrand aus Rettungsinsel geborgen
(21.03.16) Die Coast Guard New London rettete am 20.3. um 6:45 Uhr nahe Cerberus Shoal auf halbem Weg zwischen Fisher‘s Island und Montauk die dreiköpfige Crew des 50 Fuß langen Kutters "Long Shot", der in Brand geraten war. Die Coast Guard Long Island Sound schickte je ein 45-Fuß-Boot der Stationen Montauk und New London sowie einen Helikopter der Air Station Cape Cod.
Das Boot aus New London war um 7:15 Uhr vor Ort und barg die unversehrt gebliebenen Schiffbrüchigen aus der Rettungsinsel, in die sie sich geflüchtet hatten. Der Kutter sank eine Stunde nach Brandausbruch.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yachtskipper im Sturm gerettet
(21.03.16) Die US Coast Guard rettete am 19.3. den 65-jährigen Skipper der 24 Fuß langen Segelyacht "Patty Kate" im Sturm 25 Meilen östlich von Hobucken. Um 17.30 Uhr war bei der Station North Carolina ein Notruf eingegangen. Um 18 Uhr lief ein 45-Fuß-Boot von der Station Hobucken aus. Es war eine Stunde später vor Ort und schleppte die Yacht zum R. E. Mayo Seafood Docks in Hobucken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter kollidierte mit Brücke
(21.03.16) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Lira", 1948 BRZ (IMO-Nr.: 8516744), kollidierte am 19.3. um 20.30 Uhr mit der im Bau befindlichen Kerch Strait Brücke beim Transit der Straße von Kertsch in nördlicher Richtung auf der Fahrt vom Schwarzen Meer in die Azow-See. Nachdem der Frachter wieder ab war, ankerte er vor der Zufahrt der Straße von Kertsch und setzte die Fahrt am folgendem Morgen fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Donetsk auf Grund gelaufen
(21.03.16) Der russische Frachter "Sormovskiy 3063", 3048 BRZ (IMO-Nr.: 8702240), lief am 19.3. auf der Reede von Donetsk bei Rostov-on-Don auf Grund. Am 20.3. lag er weiter fest und wartete auf einen steigenden Wasserpegel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter saß auf Wellenbrecher vor Harlingen
(21.03.16) Der holländische Frachter "Pacific Dawn", 2981 BRZ (IMO-Nr.:9558464), erlitt am Nachmittag des 19.3. kurz nach dem Auslaufen aus Harlingen um 16.45 Uhr Maschinenausfall und geriet manövrierunfähig auf die Mole des Pollendamm. Um zu verhindern, dass der Havarist weiter hinaufgeriet, notankerte er und rief Schlepper der Reedereien Tuinman und Noordgat zu Hilfe.
Nachdem sie das unbeladene Schiff wieder befreit hatten, ankerte es im Kimstergat nördlich von Harlingen, wo die Maschine wieder angefahren werden konnte. Am Abend setzte die "Pacific Dawn", sicherheitshalber zunächst unter Schleppereskorte, die Fahrt fort und nahm dann Kurs auf Mongstad, wo sie am 21.3. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ems war binnen 24 Stunden zwei Mal zu eng
(21.03.16) Mit zweistündiger Verspätung und leichten Schäden erreichte der Schleppzug mit einer 4500 Tonnen-Maschinenraumsektion für das künftig unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff „Norwegian Joy“, 164600 BRZ (IMO-Nr.: IMO 9703796), der Breakways-Plus-Klasse am 19.3. die Papenburger Meyer Werft. Die Sektion war am 16.3.als Sonderschleppzug durch den Nord-Ostsee-Kanal gegangen. Das 102 Meter lange und 41,4 Meter breite Bauteil war fast zehn Meter breiter als für den Nord-Ostsee-Kanal erlaubt, dessen Höchstbreite für Schiffe bei 32,2 Meter liegt.
Für den Transport hatte das Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau der Schlepperreederei eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Im Vorfeld der Überführung hatte die Besatzung des Schleppverbandes das Manöver an einen Schiffsimulator bei der Firma Nautitec in Leer trainiert. Die Sektion wurde auf dieser Etappe von den niederländischen Schleppern "RT Innovation" und "RT Pioneer“ gezogen.
Für den sicheren Transit waren mehrere Lotsen an Bord der Schlepper im Einsatz. Außerdem stellte die Kieler Firma Sartori & Berger eine Besatzung für die Sektion. Sie war in der vergangenen Woche an der Neptun Werft in Rostock-Warnemünde, einem Tochterunternehmen der Meyer Werft, auf den Weg gebracht worden.
Nach einem Zwischenstopp in Emden, wo die Hochseeschlepper gegen Flussschlepper getauscht wurden, machte sich der Transport auf den Weg nach Papenburg. Beteiligt waren die „Adriaan“ „Waterstad“, Tyfoon“ und später die „Gruno II“ und „Gruno VI“. Im Gegensatz zur Kanalpassage ging es drei Tage später auf der Ems jedoch gleich zwei Mal schief.
Sowohl in Höhe des Hafens Ditzum als auch vor der Jann-Berghaus-Brücke in Leer rammte der Schleppverband jeweils einen Dalben. Die Havarie bei Ditzum ereignete sich gegen sechs Uhr. Der auch hier unter Lotsenberatung fahrende Verband konnte seine Fahrt nach Papenburg erst nach Order eines vierten Schleppers fortsetzen. Dennoch kollidierte er vor der Jann-Berghaus-Brücke in Leer erneut mit einem Dalben.
Die Schiffssektion wurde dabei auf einer Länge von etwa drei Metern beschädigt, der Dalben blieb ohne größere Schäden. In Papenburg wurde das Bauteil, zusätzlich assistiert von der „Adriaan“, direkt in die Baudockhalle der Werft geschleppt. Zuvor war die Ems für den Schleppverband zwischen Leer und Papenburg für den übrigen Schiffsverkehr gesperrt worden.
Beim Passieren der Dockschleuse kamen dabei sogenannte Schiffsleitanlagen zu Hilfe, die vor drei Jahren an der Dockschleuse installiert worden waren. Diese Stahlkonstruktionen sind an der Wasserseite mit orangefarbenen Kunststoffrollen ausgestattet, sodass die Kreuzfahrtschiffe bei der Überführung an ihnen entlang bgleiten und so kein Schaden am Schiffsrumpf entsteht. Anfang April soll die „Norwegian Joy“ dann für die US-Reederei Norwegian Cruise Line auf Kiel gelegt und im Frühjahr 2017 abgeliefert werden. Sie wird 325 Meter lang, 41,4 Meter breit und hat dann Platz für rund 4200 Passagiere.
Bereits am 18.3 gegen 17 Uhr war es auf der Ems bei Emden in Höhe der Emspier beim gleichzeitigen Auslaufen bzw. Ablegen zweier Autotransporter zu einer Kollision gekommen. Als die „Schelde Highway“, 8659 BRZ (IMO-Nr.:9065405), wegen eines Ruderversagers mit dem gerade einlaufenden, unter Faröer-Flagge laufenden Frachter „Vitin“, 2449 BRZ (IMO-Nr.: 9006289), kollidierte, wurde dieser an Backbordseite schwer beschädigt, die unter Panama-Flagge fahrende „Schelde Highway“ kam mit leichten Blessuren davon und konnte noch am selben Tag nach Grimsby auslaufen.
Die „Vitin“ wurde durch die Aufsichtsbehörde mit einem Auslaufverbot belegt. Sie war am Backbordvorschiff eingedrückt worden und lag seither am Emder Zungenkai. Der an der Kollision nicht beteiligte und unter Bahamas-Flagge fahrende zweite Autotransporter „Jasper Arrow“, 57692 BRZ (IMO-Nr.: 9267912), setzte seine Reise gen Jacksonville, USA, fort. Der genaue Ablauf der Geschehnisse und der und daraus resultierenden Verantwortlichkeiten wird sich erst nach Auswertung des sog. VDR (Voyage Data Recorder) rekonstruieren lassen, die dazu von der Polizei gesichert wurden.
Die “Vitin” ist 87.83 Meter lang, 12,8 Meter breit, hat 5,49 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3710 Tonnen. Sie läuft für die Sandgrevstur Reederei in Fuglafjordur und wurde 1992 auf der Peene Werft GmbH & Co. KG in Wolgast als „Castor“ erbaut. Nach der Ablieferung lief sie zunächst als „Stadt Wilhelmshaven“, dann bis 2005 als „Sunrise“ und bis 2013 als „Black Sea“.
Die “Schelde Highway” ist 99,9 Meter lang, 20,5 Meter breit, hat 5,6 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3222 Tonnen. Sie läuft für die Stargate Shipmanagement GmbH in Bremen und wurde 1993 bei Uskuki Zosensho in Japan unter dem Namen “Feederchief” erbaut, als die sie bis 2004 lief.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper sank auf Intracoastal Waterway
(21.03.16) Der 11 Meter lange US-Schlepper "Ally Cat" (MMSI-Nr.: 367617330) sank am 20.3. auf dem Intracoastal Waterway nahe Barataria, Louisiana, bei Meile 10. Dabei liefen etwa 200 Gallonen verölten Bilgenwassers aus. Eine Ölsperre wurde um das halb aus dem Wasser ragende Wrack der "Ally Kat" ausgelegt.
Die 1,000 Gallonen Diesel blieben in den Tanks. Der Schiffsverkehr wurde nicht beeinträchtigt. Die Coast Guard New Orleans Incident Management Division leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Holländische Trawler von Irland nach Holland geschleppt
(21.03.16) Der holländische Trawler "Willem Van der Zwan - SCH 302", 9375 BRZ (IMO-Nr.: 9187306), erlitt vor der irischen Küste Maschinenausfall und wurde von dem kleineren Trawler "Alida - SCH 6" (IMO-Nr.: 8224418) auf den Haken genommen. Der Schleppzug steuerte die holländische Küste an und traf am 13.3. vor Ijmuiden ein. Am 16.3. machte die „Willem Van der Zwan“ bei Shipdock Amsterdam zur Reparatur fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge brachte Brücke in Vietnam zum Einsturz
(21.03.16) Eine mit 600 Tonnen Sand beladene Barge, die vom Schlepper “SG 3745” gezogen wurde, kollidierte am 20.3. um 11.35 Uhr mit der Ghenh-Brücke über den Dong Nai River in Dong Nai, Vietnam. Die Barge stieß gegen den mittleren Betonpfeiler der Eisenbahnbrücke und kenterte. Zwei Sektionen der Brücke stürzten ein und fielen ins Wasser. Drei Personen wurden anschließend aus dem Wasser gerettet, nach möglichen weiteren Opfern wurde noch gesucht.
Die Polizei der Provinz Dong Nai verhaftete am 21.3. den Schiffsführer. Er hatte sich ebenso wie der Lotse in der Mekong Delta Provinz Soc Trang versteckt. Beide wurden nach Dong Nai überstellt. Alle Züge von der Saigon Railway Station waren auf unbestimmte Zeit verspätet, die Züge aus Hanoi mussten in der Bien Hoa Railway Station in Dong Nai stoppen, wo ein Busersatzverkehr eingerichtet wurde. Es kam zu Chaos an beiden Stationen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwimmkran an Untergangsstelle der "Specialist" eingetroffen
(21.03.16) Am 21.3. traf an der Untergangsstelle des Schleppers “Specialist” auf dem Hudson River nahe der Tappan Zee Bridge ein 1000-Tonnen-Kran am Haken eines Schleppers ein. Am 22.3. sollte das Wrack gehoben und die immer noch darin befindliche Leiche eines der drei beim Untergang ertrunkenen Crewmitglieder geborgen werden. Der 90 Fuß lange Schlepper war am 12.3. mit einer Baubarge kollidiert und binnen Minuten gesunken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Fischer aus Iriischer See gerettet
(21.03.16) Am 20.3. kenterte und sank ein Kutter in der Irischen See. Die dreiköpfige Crew wurde durch einen Helikopter der Dublin Coast Guard am 21.3. gegen 11.30 Uhr vor Louth, zwischen Carlingford und der Isle of Man, aus einer Rettungsinsel geborgen. Sie wurde mit starken Unterkühlungen ins Our Lady of Lourdes Hospital in Drogheda geflogen. Die irische Coast Guard war durch das EPIRB des Kutters alarmiert worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sehla River nach Schiffbruch gesperrt
(21.03.16) Nach dem Untergang der mit 1235 Tonnen Kohle beladenen Barge „Sea Horse 1“ auf dem Sehla River in Sundarban hat die Bangladesh Inland Water Transport Authority (BIWTA) den Fluss zeitweilig für den Schiffsverkehr gesperrt. Zwei Tage nachdem ein Wrack den Schiffsboden am 19.3. aufriss, haben noch keine Bergungsarbeiten begonnen. Die vorhandenen Bergungsschiffe in Khulna und Barisal haben nur 250 Tonnen Hebekapazität.
Die Bagerhat’s Sharankhola Polizei leitete Ermittlungen gegen sechs Personen, darunter den Eigner, ein. Im Dezember 2014 war auf dem Fluss ein Tanker gesunken, wobei rund 358 Tonnen Öl ausliefen und das Ökosystem der Mangrovenwälder schädigten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gefahrgutunfall auf Schwedenkai in Kiel
(21.03.16) Ein Gefahrgutunfall hat in der Nacht zum 21.3. zu einem größeren Einsatz der Kieler Feuerwehr auf dem Schwedenkai geführt. Der Fahrer eines Lkws hatte zunächst den Wachdienst auf dem Hafengelände alarmiert. Aus einem 200-Liter-Fass, das am Morgen auf die schwedische Fähre „Stena Germanica“, 51837 BRZ (IMO-Nr.: 9145176), verladen werden sollte, kam es zu einem Austritt der Chemikalie Diethylentriamin. Gegen ein Uhr rückte die Berufsfeuerwehr zusammen mit Kräften der freiwilligen Feuerwehr Gaarden, Elmschenhagen und Suchsdorf an. Insgesamt waren sie mit 35 Einsatzkräften vor Ort. Hinzu kamen noch Polizei, Rettungsdienst und Personal des Seehafens Kiel.
Die Wasserschutzpolizei sperrte Teile des Hafengebiets weiträumig ab. Feuerwehrmännern in Chemikalienschutzanzügen gelang es, das Fass mit Hilfe eines Gabelstaplers von der Ladefläche zu bergen und in ein Überfass zu bugsieren. Dadurch konnte der Austritt weiterer Gefahrstoffe vermieden werden.
Bis dahin waren nur geringe Mengen der Flüssigkeit ausgelaufen. Die betroffenen Stellen wurden mit einem Bindemittel behandelt. Am Morgen konnte die Einsatzstelle geräumt werden und die Sperrung wurde wieder aufgehoben. Die Abfertigung der „Stena Germanica“ nach ihrem Einlaufen aus Göteborg wurde durch den Unfall nicht beeinträchtigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Reste der Schwebefähre in Rendsburg abmontiert
(21.03.16) Am 21.3. ließ das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) auch den Antriebswagen der Schwebefähre, der sich auf der Rendsburger Eisenbahnhochbrücke in rund 40 Metern Höhe befand, abbauen. Neben Kränen war ein Schwimmponton am Osterrönfelder Ufer des Nord-Ostsee-Kanals im Einsatz. Fahrwerke, Motoren und Getriebe hatte die Firma Rohwer Stahl- und Metallbau aus Nortorf in den letzten Tagen bereits von dem Antriebswagen abgebaut.
Mit Lkws wurden Motoren und Getriebe in den WSA-Bauhof auf der anderen Seite des Kanals transportiert. Jetzt warteten neben der Eisenbahnhochbrücke noch die vier Fahrwerke. Den restlichen Fahrwagen sicherten Kettenzüge und Spannbänder auf der Brücke. In zwei Teilen wurde der Rest des Wagens von der Brücke geholt.
Das erste Stück wurde um 8.30 Uhr herunterlassen. Für das zweite Teil waren zwei Kräne nötig. Danach wurden die beiden Teile zusammen mit den Fahrwerken auf den Schwimmponton verladen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schaden am Containerfeeder "Empire"
(Bild: Rick Hellmann)   Großbild klick!

Kollision auf Nord-Ostsee-Kanal
(19.03.16) In der Nacht zum 19.1. kollidierte auf dem Nord-Ostsee-Kanal gegen 0.07 Uhr in der Ausweichstelle Breiholz westlich von Rendsburg der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter „Paula Anna", 4102 BRZ (IMO-Nr.: 9507142),&xnbsp;mit dem holländischen Containerfeeder "Empire", 15924 BRZ (IMO-Nr.: 9387425). Zum Unglückszeitpunkt herrschte auf dem Kanal streckenweise dichter Nebel. Die „Empire“ war auf der Reise von Bremerhaven nach Gdingen.
Sie hatte in der Ausweichstelle gegen 23.30 Uhr ein Stoppsignal bekommen und musste auf die
Schaden an der „Paula Anna“
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!
ihr entgegenkommende „Paula Anna“ warten. Diese geriet aus bislang noch ungeklärter Ursache vor den Bug der „Empire“. Beide Schiffe konnten nach kurzer Untersuchung ihre Fahrt bis Kiel und Brunsbüttel fortsetzen. Eine Sperrung des Kanals war nicht erforderlich.
Die „Paula Anna“ machte gegen fünf Uhr mit erheblichen Schäden an der Brücke am Südkai in Brunsbüttel fest und setzte um 17 Uhr die Reise fort. Die „Empire“, deren Steuerbordvorschiff eingedrückt worden war, erreichte um 4.15 Uhr den Kieler Voithkai, wo sie durch die Wasserschutzpolizei untersucht wurde. Sie hatte nur leichte am Vorschiff davongetragen und machte sich um 11.30 Uhr auf die Weiterreise.
Die „Empire“ war bereits am 2.3.2013, in Brunsbüttel im dichten Nebel mit dem Containerfrachter "Herm Kiepe" kollidiert. Damals stürzten drei Container der "Empire" ins Wasser, ein weiterer landete auf dem Deck der "Herm Kiepe". Um die Container zu bergen, hatte die Zufahrt zum Kanal zeitweise für große Schiffe gesperrt werden müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nordfriesische Inseln: Kutter nach Amrum eingeschleppt
(19.03.16) Nach einem Maschinenausfall vor Amrum trieb am Abend des 17.3. ein Krabbenkutter manövrierunfähig in der Nähe des Fahrwassers südlich der Insel Amrum. Gegen 23.30 Uhr alarmierte der Skipper die DGzRS, nachdem er seine Fangfahrt wegen Problemen mit der Maschine bereits abgebrochen hatte und versuchte, den nächsten Hafen zu erreichen. Südlich von Amrum fiel die Maschine jedoch ganz aus.
Der Seenotrettungskreuzer „Ernst Meier-Hedde“ der Station Amrum lief sofort aus. Etwa 40 Minuten später erreichte er den Havaristen, und die Besatzung konnte bei relativ geringem Wind und Seegang mit dem Tochterboot eine Leinenverbindung herstellen. Die Seenotretter brachten den 16 Meter langen Kutter und seine Besatzung sicher nach Wyk auf Föhr.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack des Minensuchers HMS „Bronington – M 1115“ gesunken
(Bild: Barry Graham)   Großbild klick!

Historischer Minensucher gesunken
(19.03.16) Am 17.3. sank der britische Minensucher HMS „Bronington – M 1115“, 420 ts, der 1976 von Prinz Charles kommandiert wurde, an seinem Liegeplatz in Birkenhead's West Float. Er war jahrzehntelang Teil der Historic Warships Collection gewesen. Das Boot der Ton-Klasse der Royal Navy war am 30.5.1951 0 bei Cook, Welton and Gemmel in Beverley, Yorkshire, auf Kiel gelegt worden und am 19.3.1953 vom Stapel gelaufen.
Nachdem es außer Dienst gestellt wurde, ging es im März 1989 an den Bronington Trust und lag einige Zeit auf dem Manchester Ship Canal im Trafford Park, Greater Manchester, bis er 2002 Teil der Sammlung des Warship Preservation Trust wurde und nach Birkenhead, Merseyside kam. 2006 wurde dieser aufgelöst, und seitdem kam das Schiff zusehends herunter. Seit geraumer Zeit hatte die „Bronington“ bereits Steuerbordschlagseite. Nach dem Untergang ragten nur noch die Aufbauten aus dem Wasser. Eine Ölpserre wurde um das Wrack herum ausgelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwerer Seegang
(Bild: Kystvakten)   Großbild klick!

Trawler in acht Meter hohen Wellen auf den Haken genommen
(19.03.16) Am Nachmittag des 17.3. erlitt der norwegische Trawler "Kvalstein", 640 BRZ (IMO-Nr.: 9168104), einen kompletten Maschinenausfall 300 Meilen nördlich der norwegischen Küste in der Barentssee. Das Patroullienboot "Svalbard" wurde zu dem in sieben bis acht Meter hohen Wellen treibenden Havaristen in Marsch gesetzt.
Wegen des Sturms war es zunächst unmöglich, eine Schleppverbindung herzustellen. Erst am Nachmittag des 18.3. konnte ein Anlauf gewagt werden. Im ersten Versuch schlug das Manöver fehl, doch dank guter Seemannschaft konnte beim zweiten Mal erfolgreich eine Trosse übergeben werden. Am Morgen des 20.3. sollte der Konvoi die Küste von Finnmark erreichen.
Leine wird abgeschossen
(Bild: Kystvakten)   Großbild klick!

Quelle:Tim Schwabedissen










Elbe bleibt auch am Wochenende gesperrt
(19.03.16) Bis zum Nachmittag des 19.3. waren 350 der insgesamt 800 Tonnen Salz aus der „Albis“ geleichtert Die beiden Sauglaster pumpten auch über Nacht weiter mit einer Kapazität von acht Tonnen pro Stunde. Neben der „Vera“ und „Beskydy“ traf unterdessen auch der Schwimmbagger „MVTR1“ aus Decin vor Ort ein.
Er sollte aus dem dritten Laderaum das Salz in eine Barge verladen, während die beiden Sauger den verbleibenden mittleren Laderaum löschten. Wenn voraussichtlich am 20.3. die Fracht entladen ist, sollen mit Schwerlasttransportern zwei kettengetriebene Fahrzeuge der Feuerwehr mit starken Windenvon je 20 Tonnen Zugkraft rechts- und linkselbisch postiert werden. Für die Bergungsaktion werden Elbufer- und Radweg dann gesperrt.
Die Stadt Dresden ging davon aus, dass an der Albertbrücke durch den hohen Druck des Schiffskörpers mit Schäden zu rechnen sein könnte. Wenn die „Albis“ geborgen ist, sollte die Brücke genauer untersucht werden. Die Sächsische Dampfschiffahrt musste wegen der Elbsperrung ihren Fahrplan ändern. Die geplanten Schlössertouren und Stadtrundfahrten können aktuell nicht durchgeführt werden, stattdessen fährt ein Dampfer nach Radebeul. Ein Salonschiff bietet Rundfahrten zum Alberthafen. In den Elbehäfen warteten mehrere Schiffe auf Weiterfahrt, darunter ein Flusskreuzfahrer mit US-amerikanischen Passagieren an Bord. Statt Melnik am Zusammenfluss von Elbe und Moldau bekamen die Reisenden ein Besichtigungsprogramm rund um Dresden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubschlepper sank in Termunterzijl
(19.03.16) Der holländische Schubschlepper&xnbsp;"Antje 8" (MMSI-Nr.: 244780828)&xnbsp; sank am 13.3. in Termunterzijl. Er war dort bei Ausbaggerungsarbeiten im Zufahrtskanal im Einsatz. Die Baggerarbeiten wurden durch eine andere Firma fortgesetzt, die dazu den Schlepper "Woest" zum Einsatz brachte. Am 18.3., mit nur zwei Tagen Verzögerung, wurden sie rechtzeitig zur Saison abgeschlossen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Kollisionen in Emden
(19.03.16) Am 18.3. gegen 17 Uhr kollidierte der unter Panama –Flagge laufende Autocarrier "Schelde Highway", 8659 BRZ (IMO-Nr.: 9065405),&xnbsp;als er aus Emden nach Grimsby auslaufen wollte, mit dem unter Färöer-Flagge registrierten Frachter "Vitin", 2449 BRZ (IMO-Nr.: 9006289),&xnbsp;der von Sandnes kommend in den Hafen einlief. Die "Schelde Highway" kehrte nach dem Zusammenstoß um und machte gegen 18 Uhr zu Untersuchungen am Emskai fest, während die erheblich beschädigte "Vitin“ zur selben Zeit am Zungenkai anlegte. Der nur geringfügig in Mitleidenschaft gezogene Autofrachter verließ Emden wieder am 19.3. um 5.30 Uhr.
Am Morgen des 19.3. gegen 06:00 Uhr kam es zu einer weiteren Havarie auf der Ems in Höhe des Hafens Ditzum. Dabei beschädigte ein unter Lotsenberatung fahrender Schleppverband, bestehend aus drei Schleppern „Gruno 2“, „Gruno 4“ und „Waterstad“ sowie einem Schiffsbausegment für die Meyer-Werft - einen Dalben sowie das für die Werft bestimmte Kasko. Nach Order eines vierten Schleppers setzte der Verband seine Fahrt nach Papenburg fort. Bei der Schiffssektion handelte es sich um eine 4500 Tonnen schwere Maschinenraumsektion für das Kreuzfahrtschiff „Norwegian Joy“. Für die Passage des Schleppverbands war die Ems zwischen Leer und Papenburg für den Schiffsverkehr gesperrt worden.
Am 17.3. gegen 22 Uhr hatte er in Emden einen Zwischenstopp eingelegt, wo die Hochseeschlepper gegen Flussschlepper getauscht wurden. Die Sektion war auf der Neptun Werft in Rostock-Warnemünde, einem Tochterunternehmen der Meyer Werft, gebaut worden. Sie ist 102 Meter lang und 41,4 Meter breit. Am 16.3. war der Konvoi durch den Nord-Ostsee-Kanal gegangen. Da das Bauteil fast zehn Meter breiter als für den Nord-Ostsee-Kanal sonst erlaubt, musste das Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau eine Ausnahmegenehmigung erteilen.
Die „Norwegian Joy“ soll im Frühjahr 2017 an die US-Reederei Norwegian Cruise Line bestimmt. Der Ozeanriese wird im Frühjahr 2017 abgeliefert werden und ist nach der „Norwegian Escape“ das zweite Schiff der „Breakaway-Plus“-Klasse. An Bord sollen rund 4000 Passagiere Platz finden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Schnellfähre
(19.03.16) Auf der Fahrt von Waiheke nach Auckland brach in der Islington Bay bei Rangitoto Island im Maschinenraum der 37 Meter langen, neuseeländischen Katamaranfähre "Jet Raider" (MMSI-Nr.: 512001260) am 20.3. um 11.55 Uhr ein Feuer aus. Das CO2-Löschsystem aktivierte sich automatisch und erstickte das Feuer binnen Sekunden.
Alle 73 Fahrgäste und die Crew stiegen auf eine andere Fullers-Fähre, die "Tiri Kat", um, die sie nach Auckland brachte. Der Havarist wurde von fünf Booten der Coastguard gesichert, während sie auf einen Schlepper warteten, ihn in den Hafen zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Saint-Valéry-en-Caux gesunken
(19.03.16) Am Abend des 15.3. koordinierte das CROSS Gris-Nez die Rettung der zweiköpfigen Crew des 10 Meter langen Kutters „Cereluna“, der vor Saint-Valéry-en-Caux bei stürmischer See leckgeschlagen war und rasch sank. I>
Quelle:Tim Schwabedissen


Fish Bone abgeschleppt
(19.03.16) Die US Coast Guard rettete am 18.3. den 51-jährigen Skipper der 24 Fuß langen „Fish Bone“, die eine Meile von der Great Neck Bridge enfernt havariert war und in der Brandung trieb. Um 17.10 Uhr wurde die Küstenwache in Hampton Roads alarmiert und schickte ein 45-Fuß-Boot der Station Little Creek, das die „Fish Bone“ zum Yacht Club in Marina Shores in Virginia Beach schleppte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Boliver Halbinsel abgeschleppt
(19.03.16) Am Morgen des 19.3. kam die US Coast Guard der 41 Fuß langen Yacht „Homer Odyssey“ zu Hilfe, die mit zwei Erwachsenen und einem Teenager an Bord 40 Meilen südlich High Island, Bolivar Peninsula, in Texas trieb, nachdem sie um 6.30 Uhr in schwerer See Motorausfall und Mastbruch erlitten hatte.
Von der Coast Guard Station Sabine lief ein 45-Fuß-Boot aus. Nachdem der Funkkontakt zur Yacht abriss, wurde um 9.16 Uhr zudem von der Air Station Houston ein MH-65 Dolphin Helikopter mobilisiert. Das Boot der Station Sabine erreichte die Yacht um 10:19 Uhr und nahm sie nach Galveston in Schlepp.
Quelle:Tim Schwabedissen



Acht Verletzte bei Flugunfall auf Flugzeugträger
(19.03.16) Acht Crewmitglieder der USS „Eisenhower“ wurden am 18.3. bei der Landung eines 2C Hawkeye-Hubschraubers an Deck verletzt, als die Haltevorrichtungen brachen. Das Schiff befand sich zu der Zeit nahe Norfolk, Virginia. Vier der Verletzten kamen per Helikopter ins Sentara Norfolk General Hospital, zwei weitere ins Portsmouth Naval Medical Center. Zwei konnten an Bord behandelt werden. Der E-2C Hawkeye stieg wieder auf und kehrte zur Norfolk Naval Station Station Chambers Field zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker rettete Crew sinkender Dhau
(19.03.16) Am 19.3. um 02.10 Uhr leitete der Tanker „Hafina Asia“ einen Notruf der Dhau „Selvamatha“, die zwischen Beypoore und Androth verkehrte, weiter, die 125 Kilometer westlich von Beypore mit acht Mann an Bord nach Bruch einer Planke Wassereinbruch erlitten hatte und zu sinken drohte. Das Patroullienboot „Abhinav“, das sich bei Kochi befand, kam zu Hilfe. Die „Hafina Asia“ wurde vom MRCC Mumbai ebenfalls angewiesen, auf die Unglücksstelle Kurs zu nehmen.
Sie rettete alle acht Mann des Schiffes. Der Tanker war zu der Zeit unterwegs von Singapur nach Fujiara. Die „Abhinav“ war gegen vier Uhr vor Ort und übernahm die Schiffbrüchigen, die nach Kochi gebracht wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Landungsboot sank vor Quezon
(19.03.16) Das philippinische Landungsboot „Marc Jason 2“ sank am 17.3. mit einer Ladung von 1120 Tonnen Nickelerz vor der Pier in Berong, Quezon Town, Palawan. Es kam zu keiner Wasserverschmutzung in Quezon, und die philippinische Coastguard legte eine Ölsperre aus. Die „Marc Jason 2“ der Jomalia Shipping Corp. war von hohen Wellen zum Sinken gebracht worden, als sie vor dem Hafen annkerte. Die 13-köpfige Crew wurde unversehrt gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter „Sea Horse“ nach Kollision mit einem Wrack gesunken
(19.03.16) Auf dem Shela River in Harintana, Bangladesch, sank am Abend des 19.3. auf dem Weg nach Khula der mit Kohle beladene Frachter „Sea Horse“ nach Kollision mit dem Wrack eines dort vor mehreren Jahren untergegangenen Schiffes, das den Boden aufriss. Alle 14 Crewmitglieder konnten sich schwimmend an Bord des Tankers „Noorjahan-1” retten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler "Kristin - GK 457" am Haken
(Bild: Iceland Coastguard)   Großbild klick!

Trawler nach Reykjavik eingeschleppt
(18.03.16) Der isländische Trawler "Kristin - GK 457", 300 BRZ (IMO-Nr.: 6618031), erlitt am 16.3. Maschinenausfall und trieb rund 44 Meilen westlich von Látrabjarg an der Westspitze Islands in der See. Das Patroullienboot "Thor" der isländischen Coast Guard, die sich 68 Meilen entfernt befand, wurde zum Havaristen geschickt. Das Schiff nahm ihn am Abend auf den Haken. Der Schleppzug nahm Kurs auf Reykjavik, wo der 42 Meter lange Trawler am Abend des 17.3. gegen 22 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Yun Hai“ on the rocks
(Bild: Environmental Protection Administration)   Großbild klick!

Öl wird aus zwei vor Taiwan gestrandeten Schiffen abgepumpt
(18.03.16) Am 17.3. begannen die Vorbereitungen zum Leichtern des Treibstoffs von zwei vor der taiwanesischen Küste gestrandeten Schiffen. Es handelte sich um die "TS Taipei", die am 10.3. vor dem Shimen Township in New Taipei auf Grund gelaufen war, sowie die „Yun Hai“, die bereits seit dem 25.2. vor dem Penghu County auf Felsen gelandet war. Die Environmental Protection Administration begann am Morgen mit dem Abpumpen des Öls von dem 250 Meter vor dem Strand aufsitzenden Containerfrachter, gegen Mittag folgten die Arbeiten an der „Yun Hai“.
Während diese binnen zwei Tagen geleichtert werden sollte, wurde im Fall der „TS Taipei“ von 12 Tagen Arbeit rund um die Uhr ausgegangen, um die 407 Tonnen Schweröl von Bord zu bekommen. Stürmisches Wetter hatte in beiden Fällen bisher einen Start der Pumptätigkeit verhindert, doch nun beruhigten sich die Wellen so, dass dem Beginn nichts mehr im Weg stand. Am 7.3. war ein Ölaustritt auf der 116 Meter langen und 21 Meter breiten Fähre aus Niue festgestellt worden. An Bord der „Yun Hai“ befanden sich 145 Tonnen Diesel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ruderhaus platt gemacht
(Bild: Matthias Schrief)   Großbild klick!

Ruderhaus bei Altenrheine abgefahren
(18.03.16) Auf dem Dortmund-Ems-Kanal in Altenrheine kollidierte am Vormittag des 17.3. das niederländische Binnenschiff "Seaftinge", 1076 ts (EU-No.: 2315206), mit der Brücke an der Bergstraße. Es war unbeladen auf der Fahrt von Spelle nach Bergeshövede. Vermutlich aufgrund einer Fehleinschätzung der Brückenhöhe stieß das Ruderhaus gegen die Brücke an der Offerbergstraße.
Es wurde beim Aufprall zerdrückt und nach achtern verschoben. Die Brücke am Rheiner Offerbergweg, die das Binnenschiff gerammt hatte, wurde durch die Havarie nicht beschädigt, auch blieb das Binnenschiff blieb nach dem Unfall manövrierfähig. Es war auf dem Weg vom niedersächsischen Spelle nach Bergeshövede, wo der Schiffsführer festmachen und auf neue Ladung warten wollte. Wenn der Gutachter seine Arbeit erledigt hatte, sollte es vermutlich auch nach Bergeshövede fahren dürfen und sich dort das Ruderhaus zumindest provisorisch reparieren lassen.
Schon im August 2015 war es in Altenrheine zu einem ähnlichen Unfall gekommen. Damals warein mit Betonteilen beladenes Binnenschiff mit einer Eisenbahnbrücke kollidiert.
Die „Saeftinge“ entstand 1957 bei der VEB Rosslauer Schiffswerft, Rosslau, für die Reederei Schwarzloze & Sohne in Hamburg als „Hammonia“. Als solche fuhr sie auch für die Thiel Reederei GmbH in Neuwied, ehe sie zur „Heidi“ wiederum mit Heimathafen Hamburg wurde und 1974 als „Acali“ für die Haran AG in Basel in Fahrt kam.
1978 wurde sie zur „Alpha“ der B. & O. Timmerman in Rotterdam und 1989 zur „Saeftinge“ der Firma Appeldoorn in Sas van Gent. Seit 2009 ist sie für die Vof. Saeftingen (A.J. Appeldoorn) in Terneuzen registriert. Das Schiff ist seit einer Verlängerung um rund 15 Meter 81,99 Meter lang, 8,23 Meter breit und hat 2,55 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter Hamburger Reeder erlitt Maschinenausfall im Åsværfjord
(18.03.16) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Marmolokai", 7767 BRZ (IMO-Nr.: 9294977), der Marconsult Schifffahrt GmbH & Co. KG in Hamburg erlitt am 16.3. gegen 15 Uhr im Åsværfjord Maschinenausfall, kurz nachdem er aus Mosjoen in Richtung Kristiansund ausgelaufen war. Das Schiff trieb bei starkem Südwestwind unweit des Leuchtturms Åsvær und bat über VHF um Hilfe.
Ein Rettungsboot und der Seløy Undervannsservice machten sich klar zum Einsatz, doch nach einer Viertelstunde konnte die Crew die Maschine wieder anfahren. Dann drehte die "Marmolokai" und nahm Kurs auf einen geschützten Ankerplatz bei Nesna, wo weitere Reparaturen durchgeführt wurden. Am frühen Morgen des 17.3. ging er ankerauf und nahm Kurs auf Gjemnes bei Kristiansund.
Quelle:Tim Schwabedissen



Albis könnte mit Panzer geborgen werden
(18.03.16) Das Binnenschiff „Albis“ wird noch bis zum Wochenende an der Dresdner Albertbrücke liegen. Zwar funktioniert das Absaugen des für eine Chemiefabrik in Usti nad Labem bestimmten Salzes inzwischen, dauert jedoch länger als gedacht. Rund 15 Tonnen Ladung konnten bislang pro Stunde durch die Firma Berndt Rohr- und Kanalservice gesaugt werden.
Allerdings waren am 17.3. gegen Mittag noch 750 der ursprünglich 800 Tonnen an Bord. Immerhin klappte es im zweiten Anlauf, der gegen acht Uhr begann, überhaupt, denn beim ersten Versuch verklumpte das Salz bei kalter und feuchter Witterung in den Schläuchen. Der Fortschritt war indes deutlich langsamer als geplant.
Derzeit wurde geplant, bis zum 19.3. gegen Mittag alle Fracht aus den Luken zu haben. Aktuell waren noch drei der vier Crewmitglieder der „Albis“ an Bord, die beim Löschen halfen. Um das Entladen zu beschleunigen, machten sich zusätzlich aus Tschechien ein Schwimmbagger mit Schubschlepper und ein Leichterschiff auf dem Weg nach Dresden, die am 18.3. eintreffen sollten. Anschließend soll das weitere Vorgehen geplant werden.
Die Vorbereitungen für das Freischleppen liefen aber bereits auf Hochtouren. Dabei könnte auch Berge- und Räumtechnik von Land aus zum Einsatz kommen, die Rede war von einem Bergepanzer der Bundeswehr oder einer speziellen Konstruktion, bei der eine starke Winde in der Elbwiese verankert werden sollte.
Derzeit wartete auch die „Beskydy“ - der letzte Heckradschlepper auf der Elbe – auf ihren Einsatz. Sie gehört, wie auch die an der Bergung beteiligte „Rio 2“ und die „Vera“, alle im Besitz der Prager Reederei Evropska Vodni Doprava Sped (EVD), deren Chef Lukas Hradsky vor Ort die Arbeiten beaufsichtigte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier auf der Loire auf Grund gelaufen
(18.03.16) Der von Gibraltar kommende, unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Lidia", 22414 BRZ ((IMO-Nr.: 9571624), lief am 17.3. gegegn 22 Uhr auf Grund, als er die Loire gen Nantes aufwärts lief. Das Schiff kam im Gebiet von Basse-Indre fest, konnte aber gegen 23 Uhr bereits wieder mit Assistenz dreier Schlepper wieder flottgemacht werden und machte wenig später am Quay de Roche Maurice fest.
Der Frachter ist 179 Meter lang, 28 Meter breit, hat einen Tiefgang von 6,5 Metern und eine Tragfähigkeit von 34,931 Tonnen. Er entstand 2013 auf dem Shanghai Shipyard in China und läuft für die griechische Nordstrang Maritime and Trading.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollison beim Bolivar Cut
(18.03.16) Die US Coast Guard hat den Schiffsverkehr auf dem Intracoastal Waterway nahe Bolivar Cut eingeschränkt, nachdem zwei Schlepper mit einem 230 Fuß langen Baggerschiff kollidierten. Der Bagger erlitt Schäden an seinem Ankerdraht und wurde aus dem Houston Ship Channel gezogen. Die Sperre sollte gegen 19 Uhr wieder aufgehoben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht nach Monterey eingeschleppt
(18.03.16) Die US Coast Guard schleppte die 26 Fuß lange Segelyacht “Mimsy” ab, die am Morgen des 16.3. rund 30 Meilen südwestlich von Monterey havariert und manövrierunfähig geworden war. Die Coast Guard San Francisco wurde von dem Skipper des Bootes gegen 10 Uhr alarmiert, nachdem er sein Rigg im Sturm verloren hatte. Um 11.40 Uhr wurde ein regelmäßiger Funkkontakt hergestellt, und ein 47-Fuß-Boot lief von der Station Monterey aus, das die „Mimsy“ um 14.30 Uhr erreichte und am 17.3. um 2.30 Uhr nach Monterey einschleppte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach Andenes eingeschleppt
(18.03.16) Das NSSR-Rettungsboot „Dagfinn Paust“ nahm am Morgen des 15.3. einen Kutter auf den Haken, der vor Andenes Maschinenausfall erlitten hatte. Der Havarist wurde sicher in den Hafen eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Öl aus Trawler in Dartmouth ausgelaufen
(18.03.16) Aus dem französischen Trawler "Saint Christophe" sind zwei Tonnen Öl in den Dart ausgelaufen. Die Ölverschmutzung wurde von der Dart Harbour and Navigation Authority bekämpft. An Bord wurden noch mehr als 10 Tonnen Kraftstoff vermutet. Eine dritte Ölsperre wurde um das Wrack ausgelegt, um den Diesel auffangen zu können. Die Hafenbehörde wollte den Trawler stabil halten, bis die Versicherung einen Bergungsplan fertig hat.
Quelle:Tim Schwabedissen



GPS-Ausfall in der Nacht - Luxusyacht auf Lake Norman auf Grund gelaufen
(18.03.16) Die 50 Fuß lange Motoryacht “Shamrockin” lief am Morgen des 12.3. auf eine Untiefe vor Governor’s Island nahe Denver, einer der flachsten Stelle auf dem Lake Norman. Das Boot war spät in der Nacht unterwegs, als die Bordelektronik ausfiel. Ohne die Informationen des GPS setzte der Skipper den 24-Tonner auf Grund.
Es wurde nur geringfügig beschädigt, doch die Bergung gestaltete sich schwierig. Berger wurden aus Beaufort angefordert. Eine Kranbarge sollte die Motoryacht wieder in tieferes Wasser heben. Auf dem Lake Norman fehlte es an geeignetem Bergungsgerät. Noch nie war dort ein so großes Schiff auf Grund gelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Verletzter bei Feuer auf FPSO
(18.03.16) Am 17.3. gegen 13 Uhr brach auf dem unter Panama-Flagge registrierten Ölproduktionsschiff "P 48", 135729 BRZ (IMO-Nr.:7326908), im Barracuda-Caratinga-Ölfeld im Campos Basin nordöstlich von Rio de Janeiro ein Feuer aus. Der Brand auf dem Produktions-Lager- und Verladeschiff startete in Modul 4 an Steuerbord-Seite gegen 13.45 Uhr, als es gerade heruntergefahren wurde. Flammen schlugen 20 Meter an Steuerbord empor, und es kam zu starker Rauchentwicklung.
Ein Offshore-Arbeiter, der dem Löschtrupp angehörte, wurde bei der Brandbekämpfung verletzt. Es gelang den Einsatzkräften binnen kurzer Zeit, den Brand zu löschen, doch er richtete erhebliche Schäden an.
Wann die Produktion wieder angefahren würde, war noch unklar. Die von der staatlichen brasilanischen Ölgesellschaft Petrobras arbeitete auf einer Wassertiefe von 1,040 Metern und hat eine Produktionskapazität von 1500000 Barrel pro Tag. Die Produktion begann im Februar 2005 mit einer durchschnittlichen Rate von 50000 Barrel täglich.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Pope’s Island Marina gesunken
(18.03.16) Am Morgen des 15.3. sank um 7.30 Uhr vor der Pope's Island Marina der 37 Fuß lange Kutter „Elizabeth & Jessica“ aus Scituate. Um 12.15 Uhr begannen Arbeiter der Tucker Roy Marine Towing & Salvage, das Schiff zu lenzen. Am Nachmittag zog ein Kran es aus dem Wasser. Eine geringfügige Ölverschmutzung wurde durch Einsatzkräfte der New Bedford Fire Rescue und dem Department of Environmental Protection beseitigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre "Virak": Ruder- und Maschinenschaden
(18.03.16) Die norwegische Fähre "Virak", 1532 BRZ (IM-Nr.: 7805162), musste am 18.3. aus dem Kjerringøy-Service genommen werden, nachdem es zu Ruder- und Maschinenschaden gekommen war. Am Vortag waren an diesen Überholungsarbeiten durchgeführt worden, doch als die Crew am folgenden Morgen aus Misten ablegen wollte, fielen sie wegen Schäden aus. Das Schiff konnte auch nicht mehr vom Anleger fortbewegt werden, sodass auch die Ersatzfähre "Kjerringøy" nicht in den Dienst gebracht werden konnte.
Um die "Virak" wegzubekommen, brauchte es einen Schlepper, der auf die Schnelle nicht zu haben war. Aus Dønna wurde einer angefordert, der aber nicht vor 18 Uhr vor Ort sein konnte. Bis dahin war der Fährdienst nach Festvaag unterbrochen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier sitzt weiter am Faux Cap fest
(18.03.16) Seit nunmehr 19 Tagen sitzt der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "New Mykonos", 81152 BRZ (IMO-Nr.: 9135688), an der Südspitze von Madagaskar acht Kilometer vor der Küste am Faux Cap fest. Er war wegen veralteter Seekarten auf 17 Metern Wassertiefe mit seiner Ladung von 160000 Tonnen Kohle hart aufgelaufen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Bug aufgerissen, und es war zu starken Wassereinbrüchen gekommen.
Kohlestaub aus dem aufgerissenen Rumpf gefährdete sensible ökologische Gebiete. Die Berger versuchten weiterhin, die Leckagen zu flicken, um das Schiff abschleppen zu können. Es war am 26.1. aus Richards Bay in Südafrika ausgelaufen und drei Tage darauf gestrandet. Immerhin konnten die 2500 Tonnen Diesel und andere umweltgefährdende Stoffe binnen vier Tagen auf einen Bunkertanker geleichtert und nach Madagaskar gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hekla nach drei Tagen vor Kolding freigeschleppt
(18.03.16) Am Abend des 17.3. verließ der dänische Schlepper "Fenja", 453 BRZ (IMO-Nr.: 9192076), von Svitzer Salvage den Hafen von Kalundborg und machte sich auf den Weg zum Koldingfjord, wo seit dem Abend des 15.3. der holländische Frachter "Hekla", 2281 BRZ (IMO-Nr.: 9356505), bei der Drejens Odde auf Grund saß. Am Morgen machte der Schlepper am leckgeschlagenen Havaristen fest und hatte ihn wenig später abgebracht.
Um 10.30 Uhr machte der Frachter am Nordkai in Kolding fest, wo er nun entladen und auf die entstandenen Schäden hin untersucht werden sollte. Die Havarie war darauf zurückzuführen gewesen, dass die Brückencrew die Fahrwassertonnen verwechselt hatte und so auf deren falscher Seite in zu flaches Wasser geriet.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Capt. Thomas Paul" löscht Ölplattform
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Feuer auf Ölplattform gelöscht
(17.03.16) Der Schlepper "Capt. Thomas Paul", 129 BRZ, der Marian Maritime LLC aus Morgan City unterstützte am 16.3. die US Coast Guard und die weiteren vor Ort tätigen Einsatzkräfte bei der Bekämpfung des Feuers auf der Berry Lake Platform nahe Bayou Sorre1. Es gelang ihnen gemeinsam, gegen 13 Uhr den Brand zu löschen. Es gab nur eine geringe Ölverschmutzung, und es wurde davon ausgegangen, dass der dünne Ölfilm sich rasch auflösen würde.
Der Coast Guard Captain von New Orleans richtete eine Sicherheitszone um die Plattform ein. Das Personal der MSU Baton Rouge war am 15.3. um 9.15 Uhr alarmiert worden, nachdem es bei Abbrucharbeiten auf der Plattform zu einer Explosion gekommen war. Die beiden Arbeiter an Bord entkamen dem nachfolgenden Brand unversehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Albis“ blockiert immer noch die Elbe
(Bild: Anton Launer)   Großbild klick!

Salz der Albis verstopfte Saugrohre
(17.03.16) Weiterhin blockierte die „Albis“ die Elbe bei Flusskilometer 54,45 und lag quer zur Strömung an der Dresdner Albertbrücke fest. Ein Vakuumlaster mit einem starken Sauger sollte vom Ufer aus die 800 Tonnen Salz aus den Laderäumen saugen und in seinem Tank bunkern. Anschließend sollte die Fracht auf Container verladen werden und im Alberthafen zwischengelagert werden, um dann per Lkw weiter transportiert zu werden.
Am 16.3. gegen 18 Uhr traf das Spezialfahrzeug aus Niederau bei Meißen an der Unglücksstelle ein, und die Montage des langen Saugrüssels begann. Die Einsatzkräfte wollten die ganze Nacht durcharbeiten. THW und Feuerwehr leuchteten die Szenerie aus. Um Mitternacht aber war aber schon wieder Schluss. Die Aktion musste abgebrochen werden, weil sich das feuchte Salz verklumpte und die Saugrohre verstopfte. Bis dahin waren erst 1,5 Tonnen geleichtert worden. Am Vormittag des 17.3. kam ein zweites, leistungsfähigeres Saugfahrzeug zum Einsatz. Experten von Polizei und dem Schifffahrtsamt trafen sich am Vormittag zu einem Krisengespräch vor Ort. Nur wenige Kratzer hatte immerhin die 1877 fertiggestellte Sandsteinbogenbrücke durch das gegen das Bauwerk drückende Schiff davongetragen. Die Pfeiler in der Elbe stehen auf Schwergewichtsfundamenten. 1875 wurden dazu stählerne Hohlkästen errichtet und in den Elbgrund abgesenkt, die die Brückenbauer mit einer meterdicken Schicht Zementbeton verfüllten.
Parallel zum Entladen wurden verschiedene Varianten des Freischleppens untersucht, die durch andere Schiffe oder schwere Berge- und Räumtechnik von Land aus durchgeführt werden können. Die Entscheidung sollte in Abstimmung mit den verantwortlichen Behörden der Stadt Dresden erfolgen.
Die Wasserschutzpolizei ermittelte weiter wegen des Unfallhergangs. Ein technischer Defekt war offenbar schuld daran, dass dem Schiff die Passage der Brücke misslang. Wie viele Schiffe auf dem Weg zwischen Hamburg und Tschechien von der Sperrung betroffen waren, war nicht bekannt. Die betroffenen Schiffe warteten in Häfen ober- und unterhalb von Dresden. Auch die Elbdampfer für die Touristen und ein Flusskreuzfahrtschiff liegen am Dresdner Kai fest. Allerdings nahmen viele Fahrzeuge wohl auch andere Wege.
Die „Albis“ wurde 1973 auf der Ceske Lodenice, Melnik, für die Reederei Klaus Peter Offen in Hamburg erbaut als „Offen 11“. 1977 wurde sie zur „MN 11619“ der CSPLO in Decin, 1990 erfolgte die Umbenennung in „Labe 19“, und seit 2001 läuft das Schiff unter dem jetzigen Namen für die Unileasing/EVD in Decin. Es ist 79. 90 Meter lang, 9,29 Meter breit und hat 2,40 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Positive Energy" im Vollbrand
(Bild: Harriet Mallinson)   Großbild klick!

Luxusyacht durch Feuer in St. Thomas zerstört
(17.03.16) Am Nachmittag des 15.3. geriet im großen Yachthafen der Charlotte Amalie-Marina in St. Thomas auf den Virgin die 26 Meter lange amerikanische Luxusyacht "Positive Energy" (MMSI-Nr.: 367650590) in Brand. Die Feuerwehr brauchte fünf Stunden, um das Feuer, das mit einer heftigen Rauchentwicklung verbunden war, gegen 18 Uhr zu löschen. Vor Ort im Einsatz waren u.a. das Virgin Islands Fire Department, das Virgin Islands Police Department, SeaTow und die U.S. Coast Guard.
Die Löscharbeiten wurden durch Brandbekämpfungsteams der in der Nähe festgemachten Kreuzfahrtschiffe „Norwegian Escape“, „MSC Divina“ und „Carnival Valor“ unterstützt. Die 2.5 Millionen Dollar werte Yacht, die 2004 als „Pomboo“ auf dem Monte Fino Yard in Taiwan entstand und 2014 den Besitzer wechselte wurde völlig zerstört. Das Wrack wurde noch während der Löscharbeiten aus dem Hafen an einen entlegeneren Platz geschleppt. Die Nachlöscharbeiten dauerten dort weiter an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Barge wird entladen
(Bild: Dennis Dubinsky)   Großbild klick!

Gestrandete Barge in Victoria wird geleichtert
(17.03.16) Das Wetter spielte am 16.3. mit, sodass das Leichtern der am 2.3. in Victoria an der Dallas Road auf Grund getriebenen Barge beginnen konnte, die mit einem Kranschiff zusammen von dem Schlepper „HM Scout” losgeworfen worden war, um dessen Strandung zu verhindern. Die Kranbarge war bereits am 3.3. freigeschleppt worden, während die mit Schrott und Baumaterial beladene Frachtbarge unweit der Cook Street antrieb.
Die Heavy Metal Marine war nun mit einem Kran an der Strandungsstelle tätig, während gleichzeitig Wasser aus dem Rumpf gepumpt wurde. Die Arbeiten sollten, solange das Wetter es zuließ, fortgesetzt werden. Sie würden je nach Wetterlage rund zwei Tage dauern.
Wenn das Deck leergeräumt ist, soll das Fahrzeug wieder flottgemacht und abgeschleppt werden. Taucher sollten dann den Seegrund nach Trümmern absuchen. Diese Arbeiten finden in Kooperation mit Transport Canada statt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Thekla sitzt weiter vor Kolding fest
(17.03.16) Der holländische Frachter "Hekla", 2281 BRZ (IMO-Nr.: 9356505), saß am 17.3. unverändert auf der Drejens Odde im Koldingfjord fest. Das dänische Verteidigungsministerium wartete darauf, dass die holländische Reederei Wagenborg Shipping einen Bergungsplan zur Genehmigung vorlegte, was im Laufe des Tages erwartet wurde. Entweder sollte der Havarist geleichtert oder mit einem Schlepper wieder flottgemacht werden.
Die Havarie am Abend des 15.3. hatte sich gegen 20 Uhr ereignet, weil die Brückencrew offenbar die Fahrwassertonnen falsch erkannt hatte und ins flache Wasser geriet. Es gab keine Gefahr einer Ölverschmutzung.
Der Kasko des Schiffes wurde 2008 bei der Lodenice Nova Melnik s.r.o., Melnik, erbaut, die Ausrüstung erfolgte beim Bijlsma Shipyard B.V. Die „Hekla“ ist 88,97 Meter lang, 11,80 Meter breit, hat einen Tiefgang von 6,75 Metern und eine Tragfähigkeit von 3150 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter mit Wassereinbruch in Hanöbucht
(17.03.16) Ein Kutter erlitt in der Hanöbucht am 16.3. Wassereinbruch im Maschinenraum. Der Skipper, der allein an Bord war, alarmierte den schwedischen Seerettungsdienst. Ein Hubschrauber aus Ronneby, die “Jacob Hägg“ der Rettungsstation Hanöbuktens, die „Adam Johan“ aus Sölvesborg und die „Lovisa Åstrand“ aus Hörvik kamen zu Hilfe. Vor Ort blies der Wind mit Geschwindigkeiten von fünf Metern pro Sekunde.
Die „Lovisa Åstrand” ging längsseits und begann, den Kutter zu lenzen. Wenig später traf auch die “Adam Johan” ein. Es gelang, einen gebrochenen Schlauch als Ursache des Wassereinbruchs zu identifzierien. Die „Lovisa Astrand” schleppte den Havaristen nach Nogersund.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Segler von Katamaran in Galveston gerettet
(17.03.16) Die US Coast Guard rettete zwei Segler von einem 45 Fuß langen Katamaran, der am Morgen des 15.3. bei den Galveston Jetties auf Grund gelaufen und leckgeschlagen war. Um 00:30 Uhr alarmierte die Galveston Police die Coast Guard Houston-Galveston , nachdem ein Lotsenboot Leuchtsignale im Dunkeln gesehen hatte.
Von der Coast Guard Station Galveston lief ein 45-Fuß-Boot aus, von der Air Station Houston stieg ein MH-65 Helikopter auf. Die Bootscrew stellte vor Ort fest, das seine erhebliche Menge Wasser durch ein großes Leck im Steuerbordbug in den Katamaran eingedrungen war. Die beiden Segler wurden abgeborgen und zur Station Galveston gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack von U 864 wird mit Sand stabilisiert
(17.03.16) Im Frühjahr 2016 soll damit begonnen werden, die Umweltgefahren, die von dem im 2. Weltkrieg mit einer Quecksilberladung gesunkenen deutschen U-Boot „U-864“ ausgehen, zu beseitigen. Zunächst soll das Vorschiff mit einer Unterfütterung stabilisiert werden. Es liegt auf instabilem Grund mit Gefahr von Bodenbewegungen.
Seit 2003 waren die Gefahren, die von dem Wrack vor Fedje ausgehen, analysiert worden. Die nun anstehenden Arbeiten werden von der holländischen Firma Van Oord durchgeführt. Dabei werden 100 000 Tonnen Sand abgeladen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter einen Monat nach Havarie wieder auf See
(17.03.16) Einen Monat nachdem der norwegische Frachter "Loyalty Express", 1074 BRZ (IMO-Nr.: 7007514), nach Måløy eingeschleppt wurde, durfte er am 16.3. den Hafen wieder verlassen und nahm Kurs auf den portugiesischen Hafen Porto. Am 16.2. hatte er auf dem Weg zu den kapverdischen Inseln Maschinenschaden im Sturm vor Bremangerlandet erlitten und war von dem Rettungsboot "Halfdan Grieg" samt seiner achtköpfigen Crew nach Måløy gezogen worden.
Als dort eine Hafenstaatskontrolle durchgeführt wurde, fanden die Inspektoren so gravierende Schäden am Rumpf, dass der Havarist mit einem Fahrverbot belegt wurde, bis Reparaturen durchgeführt waren. Nach einer neuerlichen Untersuchung wurde das Schiff nun freigegeben und lief unmittelbar darauf aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff rammte Brücke in Altenrheine
(17.03.16) Ein holländisches Binnenschiff kollidierte am Vormittag des 17.3. auf dem Dortmund-Ems-Kanal in Altenrheine mit der Brücke an der Offenbergweg. Dabei wurde das Ruderhaus des Schiffes, das auf dem Weg von Spelle nach Bergeshövede war, erheblich beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wassereinbruch auf Binnenschiff in Terneuzen
(17.03.16) Die Feuerwehr in Terneuzen wurde am Morgen des 17.3. alarmiert, weil die Crew des deutschen Binnenschiffes "Ursula Klaus", 1500 ts (EU-Nr.: 04502190), gegen sieben Uhr einen starken Wassereinbruch festgestellt hatte. Das 85 Meter lange Schiff lag hundert Meter von der Ostschleuse entfernt am Schependeich, nachdem es am 16.3. gegen 18 Uhr von Ghent gekommen war.
Die Feuerwehr setzte eine Tauchpumpe ein und brachte so den Wassereinbruch unter Kontrolle, ehe Rijkswaterstaat die Berger von Multraship Salvage and Towage übernahmen und das restliche Wasser lenzten, bevor der Havarist von dem Schlepper "Multrasalvor 3" (IMO-Nr.: 9635975) zu einer Werft gezogen wurde. Ein Kran leichterte einen Teil der Fracht auf den Deich.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Sveggen auf Grund getrieben und zerbrochen
(17.03.16) Ein Sportkutter wurde am Morgen des 17.3. manövrierunfähign nachdem eine Leine den Propeller blockiert hatte, und strandete bei Kråknakken vor Sveggen. Der Versuch von Skipper Alf Kristian Worpvik, einen Anker auszubringen, scheiterte, weil sein Schiff zu schnell aufs Ufer zutrieb. Das Rettungsboot "Erik Bye" barg ihn mit seinem MOB-Boot eine halbe Stunde nach dem Notruf ab und brachte ihn um neun Uhr unversehrt an Land.
Bei starkem Westwind wurde der Kutter hart auf Grund geschlagen und schlug leck. Die 23 Fuß lange Grimsøy, die erst vor kurzem eine neue Maschine bekommen hatte, brach in den hohen Wellen rasch auseinander und sank. Eine Kranbarge der Marine Harvest in Ekkilsøy, die bereits angefordert worden war, kehrte deshalb unverrichteter Dinge wieder um. Der Schiffbruch ist nun ein Versicherungsfall.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergungsplan für Specialist vorgelegt
(17.03.16) Am 16.3. wurde ein Bergungsplan vorgelegt, wie der Schlepper "Specialist" vom Grund des Hudson River geholt werden soll. Dazu wird ein 1000-Tonnen-Kran aus Virginia nach Westchester kommen. Es handelt sich um den größten Kran an der Ostküste, und er wurde am 21.3. vor Ort erwartet. Wenn er dann aufgeriggt ist und Taucher Hebestropps am Schlepper angebracht haben, sollte die Bergung am 22.3. erfolgen. Beteiligt waren die Tappan Zee Bridge Authority, die US Coast Guard und die Westchester County Police.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rainmaker nach 14 Monaten wieder im Hafen
(17.03.16) Das Wrack des Katamarans “Rainmaker”, der ersten je gebauten Gunboat 55, wurde am Abend des 13.3. von den Bermuda Yacht Services in Empfang genommen, nachdem Fischer es einige Meilen ostnordöstlich der Insel in Schlepp genommen hatten. Nur noch der schiere Rumpf des Bootes, das 14 Monate über den Nordatlantik getrieben war, war noch übrig. Er wurde an einer Mooring in St George’s Harbour festgemacht.
Das Boot ist ein Totalschaden und wird Eigentum des Receiver of Wrecks oder des Collector of Customs in Bermuda. Die Versicherung muss entscheiden, ob sie die „Rainmaker“ zurück haben möchte, die am 30.1.2014 200 Meilen südöstlich von Cape Hatteras durch eine Bö entmastet wurde und aufgegeben werden musste.
36 Stunden zuvor war sie von der Bauwerft in North Carolina nach St. Martin in der Karibik ausgelaufen. Die fünfköpfige Crew schnitt noch den Karbonmast und das Rigg ab, ehe das 2,5 Millionen Dollar teure Boot aufgegeben wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler in Dartmouth soll endlich geborgen werden
(17.03.16) Die Hafenbehörde in Dartmouth hat die Versicherer des Trawlers "Saint Christophe" kritisiert, weil bislang nichts zur Bergung veranlasst wurde und es weiterhin unklar ist, wann das Schiff wieder aufgerichtet wird. Die Behörde drängte die Versicherung, mit einem Bergungsplan voranzukommen. Derzeit werden offenbar Angebote eingeholt.
Die Arbeiten, das Öl zu sichern, dauerten unterdessen an. Aus schlecht geschweißten Tanks lief Treibstoff aus. Von den neun Tonnen wurden bislang zwei abgepumpt. Taucher haben den Zustand des Rumpfes untersucht und sich daran gemacht, die Tanks zu sichern.
Der überwiegende Teil der fünfköpfigen Crew ist inzwischen nach Frankreich zurückgekehrt. Der Marine Accident Investigation Branch muss untersuchen, warum sich der Trawler, nachdem er mit der Ebbe auf die Seite kippte, sich nicht wieder aufrichtete.
Quelle:Tim Schwabedissen



Baggerschiff "Horst Felix" und "Energy 4"
(Bild: Freiwillige Feuerwehr Haid)   Großbild klick!

Feuer auf Binnentanker mit Wasser aus Baggerschaufel gelöscht
(16.03.16) Auf der Donau brach in der Hafeneinfahrt in den Ennshafen zwischen Enns und Mauthausen am späten Vormittag, des 15.3. auf dem mit 340 Tonnen Diesel beladenen, holländischen Bunkertanker "Energy 4", 351 ts (EU-No.: 02311412), ein Feuer aus. Er war zu der Zeit unterwegs von Bratislava nach Straubing. Das Feuer entstand im Maschinenraum um kurz nach 11 Uhr. Durch die Landeswarnzentrale wurde aufgrund der Alarmmeldung Alarmstufe II ausgelöst und acht freiwillige Feuerwehren aus Mauthausen, Haid, Langenstein, Au/Donau, Naarn/Machland, Mitterkirchen, Holzleiten und Enns mobilisiert.
Kreativer Baggerführer
(Bild: Werner Kerschbaumayr)   Großbild klick!
Die dreiköpfige ukrainische Besatzung des Bunkertankers wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Haid mit deren zu Wasser gebrachtem Rettungsboot, das einen Atemschutztrupp an Bord hatte, vom Bug des Havaristen abgeborgen. Einer der Männer hatte eine leichte Rauchvergiftung erlitten. Er wurde dem Roten Kreuz übergeben.
Die Männer hatten noch versucht, die Flammen mit Feuerlöschern zu bekämpfen, bevor sie auf das Ruderhaus übergriffen. Das 86 Meter lange, deutsche Baggerschiff "Horst Felix", 1400 ts (EU-Nr.: 02317407), der Magdeburger Firma Felbermayr, das sich in der Nähe befand, ging längsseits des qualmenden Tankers und schüttete mit der Baggerschaufel große Mengen Wasser auf das brennende Schiff. So konnte mit einem Dutzend Ladungen der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf die Ladung verhindert werden, das zu einer erheblich schlimmeren Situation hätte führen können.
Gegen Mittag war das Feuer endgültig gelöscht. Die Freiwillige Feuerwehr Haid blieb zu Nachlöscharbeiten und als Brandwache noch vor Ort. Offenbar war ein gerissener Keilriemen schuld daran, dass eine Wasserpumpe ausfiel und die Maschine überhitzte. Der Maschinenraum brannte vollkommen aus, das Ruderhaus wurde stark beschädigt.
Die „Energy 4“ aus Rotterdam ist 43,02 Meter lang, 6,29 Meter breit und hat 2,41 Meter Tiefgang. Sie wurde 1962 auf der Werft Timmer in Delft erbaut und lief in der Vergangenheit als „Patrick“ und „Rick“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kleiner Belt: Frachter vor Kolding auf Grund gelaufen
(16.03.16) Am 15.3. lief gegen 20 Uhr der holländische Frachter "Hekla", 2281 BRZ (IMO-Nr.: 9356505), an der Drejens Odde im Koldingfjord auf der Fahrt von Ijmuiden nach Kolding auf Grund. Dabei wurde der Rumpf aufgerissen, und das Schiff schlug leck. Am Morgen des 16.3. war das SAR-Boot "Hercules - MHV 812" vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucher am Wrack der “Esmeralda”
(Bild: Oman Ministry of Heritage and Culture)   Großbild klick!

Wrack der Esmeralda von Vasco da Gama entdeckt
(16.03.16) Vor der Küste von Oman wurde offenbar das Wrack der “Esmeralda”, die zur Flotte des portugiesischen Entdeckers Vasco da Gama auf seiner vierten Indienreise von 1502 bis 1503 gehörte, entdeckt, gab das omanische Kulturministerium am 15.3. bekannt. Das Wrack wurde zwischen 2013 und 2015 nahe der Insel Al Hallaniyah ausgegraben und wäre das älteste aus dem Zeitalter der Entdeckungen.
Es war 1998 nahe gefunden worden. Die Exploration erfolgte gemeinsam mit dem Bergungsunternehmen Bluewater Recoveries und dem National Geographic Society Expeditions Council unterstützte die Arbeiten. Kommandant der „Esmeralda“ war der Onkel von Vasco da Gama, Vicente Sodré.
Die Identifizierung erfolgte dank verschiedener Artefakte, so einer bronzenen Glocke mit einer Aufschrift, die angab, dass das Schiff aus dem Jahr 1498 stammte und einer goldenen Cruzado-Münzen, die in Lissabon zwischen 1495 und 1501 geprägt wurden, einer seltenen Silbermünze namens Indio, die König Manuel I. 1499 eigens für den Handel mit Indien herstellen ließ. Es war erst die zweite ihrer Art, die bis jetzt gefunden wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Raubfischer "Lu Yan Yuan Yu 010" im Fadenkreuz der argentinischen Küstenwache
(Bild: Argentine Naval Command)   Großbild klick!

Fischwilderer vor Puerto Madryn versenkt
(16.03.16) Die „Prefecto Derbes – GC 28“ der argentinischen Küstenwache versenkte am 13.3. im Südatlantik das 66 Meter lange chinesische Fischereischiff "Lu Yan Yuan Yu 010" (MMSI-Nr.: 412331038), beim Versuch, es aufzubringen. Die Argentinier hatten es bei einer illegalen Fangfahrt in argentinischen Gewässern vor der Küste Patagoniens aufgespürt. Der Trawler ignorierte mehrere Anweisungen zum Beidrehen.
Die Chinesen reagierten weder auf Aufrufe per Funk in spanischer und englischer Sprache noch auf akustische und optische Signale. Sie versuchten vielmehr, das Küstenwachboot zu rammen und in internationale Gewässer zu entkommen. Daraufhin wurde zunächst ein Schuss vor den Bug abgegeben.
Als sich "Lu Yan Yuan Yu 10" auch dadurch nicht stoppen ließ, wurde sie gezielt beschossen und dabei so schwer beschädigt, dass sie rund 1460 Kilometer südlich von Buenos Aires, zu sinken begann. Nun erst stoppte das Schiff, und die Crew ging von Bord. Die meisten Besatzungsmitglieder wurden von einem anderen chinesischen Trawler übernommen.
Der Kapitän und vier weitere Besatzungsmitglieder wurden von den Argentiniern an Bord genommen und auf Anweisung eines Bundesrichters nach Puerto Madryn gebracht, wo ein Strafverfahren droht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Elbe in Dresden möglicherweise noch tagelang gesperrt
(16.03.16) Die Elbe zwischen den Flusskilometern 52 und 58 bleibt möglicherweise bis zum 18.3. gesperrt, nachdem am 15.3. ab 14.00 Uhr zwei Freischleppversuche durch den Heckradschlepper „Beskidy“, der Koppelverband „Vera“ und das Schubschiff „Rio 2“ fehlschlugen. Die ersten beiden Schiffe kamen aus Tschechien von Oberstrom und die „Rio 2“ von Unterstrom. Auch der aus Richtung Hamburg kommende Schubverband „TR14“ war an den Arbeiten beteiligt.
Der Schubschlepper "Biela" diente derweil dem Wasser- und Schifffahrtsamtes Dresden als mobile Anlegestelle, damit man auf die havarierte "Albis" kommt. Um 15.30 Uhr wurde der zweite Anlauf ergebnislos abgebrochen Nun wurde überlegt, die Ladung der "Albis", die aus 800 Tonnen Salz besteht, zu leichtern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwere Kollision auf Markermeer
(16.03.16) Auf dem Markermeer zwischen Marken und Almere kolliderten am 15.3. gegen 19.30 Uhr zwei Binnenschiffe. Dabei flog einer der beiden Schiffsführer durch eine Scheibe und wurde schwer verletzt. Ein KRNM-Boot brachte ihn nach Uitdam, von wo aus er weiter ins Krankenhaus transportiert wurde. Insgesamt waren fünf Personen an Bord der beteiligten Schiffe, die beiden übrigen blieben unversehrt.
Beide Schiffe wurden im Bugbereich schwer beschädigt, eines verlor die Anker. Sie wurden nach der Havarie zur Oranjeschleuse in Amsterdam geschleppt. Vor Ort im Einsatz waren das Patroullienboot „P 87“ aus Muiden und die „RWS 25“ von Rijkswaterstaat.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Bangkok
(16.03.16) Das südkoreanische Kühlschiff “Ocean Jin”, 5286 BRZ (IMO-Nr.: 8904068), kollidierte am 13.3. gegen 20.30 Uhr mit dem thailändischen Bunkertanker „Smooth Sea“ drei Meilen vor Bangkok. Beide Schiffe wurden beschädigt. Die “Ocean Jin” lief nach Bangkok zurück. Am 16.3. lagen die Kollisionsgegner in Laem Chabang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht brennend aufgegeben
(16.03.16) Zwei Australier, ein Südafrikaner und drei U.S.-Bürger mussten gerettet werden, nachdem die 36 Meter lange, unter Marshall-Islands-Flagge laufende Motoryacht “Miracle” (MMSI-Nr.: 538070079) auf dem Weg von Fort Lauderdale, Florida. nach Antigua am Abend des 14.3. rund 70 Meilen nördlich von Mona Island, Puerto Rico, in Brand geriet.
Die Coast Guard San Juan fing einen Mayday-Ruf auf, die Crew meldete, in ein 32-Fuß-Beiboot zu gehen, das die Yacht im Schlepp hatte. Das Patroullienboot “Joseph Napier” kam zu Hilfe und eskortierte das Tenderboot nach Anasco, Puerto Rico. Auch eine HC-144 Ocean Sentry war im Einsatz und lokalisierte die brennende Yacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandetem Frachter droht Totalverlust
(16.03.16) Der japanische Frachter “Tatsu Maru No. 61”, 1500 tdw (IMO-Nr.: 9036399), lag am 16.3., zwei Wochen nach seiner Strandung am 3.3., weiter auf Grund an der Küste von Kashiwajima in der Kochi Präfektur auf Shikoku Islan. Das Achterschiff lag inzwischen unter Wasser, und Öl lief aus dem Wrack, das ein Totalverlust sein dürfte.
Der Frachter war mit einer Ladung Kalkstein in der Bungo Strait unterwegs gewesen von der Oita Präfektur in die Chiba Präfektur, als er im Sturm strandete. Die fünfköpfige Crew wurde gerettet. Das 1991 erbaute Schiff lief im Management von Mitsushio Bussan, Chiba.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Ölplattform bei Bayou Sorrel
(16.03.16) Auf einer Ölproduktionsplattform nahe Bayou Sorrel brach am 15.3. ein Feuer aus. Um 9.15 Uhr wurde die Coast Guard Marine Safety Unit Baton Rouge alarmiert. Das Unglück ereignete sich bei Abbrucharbeiten, als ein Tank in Brand geriet. Einsatzkräfte der Marine Safety Unit Baton Rouge, der Coast Guard New Orleans, des Louisiana Oil Spill Coordinator’s Office, des Louisiana Department of Environmental Quality, der Louisiana State Police, der Louisiana Wildlife and Fisheries, des Iberville Sheriff’s Office, der Iberville Fire Department und des Gulf Strike Team wurden zur Brandbekämpfung hinzugezogen.
Die zwei Arbeiter auf der Plattform, die maximal 33000 Gallonen Rohöl lagern konnte, blieben unversehrt. 300 Yards Ölsperren wurden ausgebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schleppzug vor Vancouver Island auf Grund gelaufen
(16.03.16) Der amerikanische Schlepper “Ocean Eagle”, 337 BRZ (IMO-Nr.: 7047239), der mit einer Barge, die mit Fracht beladen war, nach Alaska unterwegs war, lief am 15.2. gegen zwei Uhr in den Seymour Narrows beimCampbell River, Vancouver Island, auf Grund. Die Campbell River Coast Guard wurde nach der Havarie bei Chatham Point alarmiert und eskortierte den Schleppzug, nachdem er wieder frei war, nach Menzies Bay zur Untersuchung. Die fünfköpfige Crew blieb unversehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Container gingen im Hafen von Gdingen über Bord
(16.03.16) Am 13.3. kam es bei Verladearbeiten am griechischen Containerfrachter "MSC Mandraki", 52191 BRZ (IMO-Nr.: 8613310), zu einem Unfall. Drei Container brachen am Helskiekai in Gdingen zusammen und gingen über Bord. Sie konnten an den Kai gezogen und dort mit einem Kran geborgen werden. Der Frachter verließ den Hafen wieder um 22.30 Uhr und steuerte Klaipeda als nächsten Hafen an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack verschollener Gunboat 55 nach 14 Monaten geborgen
(16.03.16) 14 Monaten, nachdem die Crew des Gunboat 55 “Rainmaker”, der Millionär und Pinterest-Investor Brian Cohen, sein Sohn und drei weitere Mitsegler, von ihrem Katamaran am 30.1.2014 vor North Carolina abgeborgen wurde und das 25 Millionen Dollar werte Boot verlassen und leckgeschlagen im Atlantik davontrieb, wurde es nun wieder gefunden und nach Bermuda eingeschleppt. Acht Windstärken und sechs Meter Wellenhöhe herrschten an jenem Tag, und der Mast war gebrochen, hatte die Frontscheibe eingeschlagen, und die Maschine sowie das Navigationssystem waren ausgefallen. Das Rigg war mit über Bord gegangen und musste abgeschnitten werden, bevor es Löcher in den Rumpf schlagen konnte.
Die fünfköpfige Crew wurde von einem Helikopter aufgewinscht, während der Schwergutfrachter “Ocean Crescent” Lee machte. Die „Rainmaker” hatte sich auf der Reise von Progresso, Mexiko, nach Halifax, Kanada, befunden. Am 16.6.2015 wurde das verlassene Boot auf Position 35°36.28' N, 062°17.18' W von der Crew des Containerschiffs „Chicago Express“ erstmals im Golfstrom driftend wieder gesichtet.
Und nun, nochmals ein Dreivierteljahr später, wurde es weiterhin in einem Stück, knapp über der Wasseroberfläche aufragend, vom Oracle Team USA auf einem Angel-Ausflug vor Bermuda gefunden. Das Wrack wurde von dem 40 Fuß langen Charterkutter “Tenacious” auf den Haken genommen und Richtung Küste gezogen.
Zwar hat das Boot zwei Winter überstanden und blieb schwimmfähig, doch die Gunboat Werft, die mit Fahrtenyachten in leichter Kohlefaser-Bauweise technisches Neuland betreten hatte, war in der Zwischenzeit Pleite gegangen. Nach dem Schiffbruch der „Rainbow“ kam es zu Vorwürfen, dass schnelle Multihulls zu unsicher zum Fahrtensegeln seien. Was nun mit dem ausgehöhlten Wrack passiert, war noch nicht klar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rendsburger Schwebefähre schwebte auf Ponton
(16.03.16) Die Rendsburger Schwebefähre wurde am 15.3. in einer rund sechsstündigen Aktion demontiert und auf einem Ponton vom Schlepper „NOK 1“ in den Bauhof des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) in Rendsburg gebracht. Dort soll die nach der Kollision mit der „Evert Prahm“ am 8.1. schwer beschädigte Fähre untersucht werden. Der Abtransport hatte sich verzögert, weil der Schlepper mit dem Ponton bei dem herrschenden dichten Nebel den Kanal nicht befahren und Arbeiter die Eisenbahnhochbrücke wegen der schlechten Sicht nicht betreten durften.
Die mit der Arbeit betraute Firma Rohwer Stahl- und Metallbau aus Nortorf hatte aber einen ausreichenden Zeitpuffer, und nachdem sich gegen neun Uhr der Nebel gelichtet hatte, machte der Schleppzug unter der Eisenbahnbrücke fest. Der 37 Tonnen schwere Fährkörper wurde mit vier Kettenzügen um wenige Zentimeter angehoben und dann der Fahroberwagen Zentimeter für Zentimeter mit Seilzügen in Richtung der Plattform verschoben.
Um 9.20 Uhr wurden die Pallhölzer aufgestapelt, auf denen die Schwebefähre aufgebockt werden sollte. Um 9.50 Uhr war das letzte von acht Schrägseilen, die jeweils 350 Kilogramm wiegen und mehr als 30 Meter lang sind, mit einem Schneidbrenner gelöst. Um 10.05 Uhr schwebte die Fähre über den vier Stapeln aus jeweils elf Pallhölzern und wurde langsam herabgelassen, bis sie fest auflag.
Zusätzlich wurde sie für den Transport mit Ketten gesichert. Die Verkehrsleitzentrale des Wasser- und Schifffahrtsamtes hatte den Schiffsverkehr so reguliert, dass während der Arbeiten zwischen kein Schiff den Bereich passierte. Bevor der Ponton wieder ablegen konnte, galt es den Oberwagen der Fähre wieder mit Seilzügen an das Südufer zu ziehen.
Um 11.30 Uhr war diese Arbeit beendet, und die Stelzen des Pontons, die ihn auf dem Kanalgrund verankert hatten, wurden eingezogen. Um 11.38 Uhr legte der Schleppzug ab, drehte auf dem Kanal und machte sich auf den Weg zum wenige hundert Meter entfernten Bauhof des WSA, wo er um 11.57 Uhr eintraf. Hier ging ein 220-Tonnen-Kran der Firma Sünkler aus Kiel in Stellung, und um 13.58 Uhr begann nach dem Abschlagen der Sicherungsketten die zweite Flugreise der Schwebefähre.
Um 14.10 Uhr lag sie auf dem Freigelände des WSA-Bauhofs. Ab Mitte kommender Woche sollen hier die Untersuchungen beginnen. Zuvor muss noch der Antrieb, der 41 Tonnen schwere Fähroberwagen, von der Kanalhochbrücke abmontiert und ebenfalls zum Bauhof gebracht werden. Dies soll am 22. oder 23.3. geschehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Tankerneubau in Fengshun
(16.03.16) Ein 17,000-Tonnen-Ethylentanker, der sich bei dem Sinopacific Offshore & Engineering’s Qidong Fengshun Shipyard im Bau befindet, geriet am 15.3. in Brand. 10 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr waren vor Ort, und binnen zwei Stunden wurde das Feuer gelöscht. Das Schiff war kurz vor der Fertigstellung. Die Schäden wurden noch untersucht. Es handelt sich um einen von vier Tankern, den die Sinopacific für Odfjell Gas zwischen Oktober 2015 und Mai 2016 erbaute.
Quelle:Tim Schwabedissen



Berichte über Untergang nordkoreanischen U-Boots
(16.03.16) Nach Berichten aus den USA und Süd-Korea hat Nord-Korea vor seiner Küste eines seiner U-Boote verloren. Nachdem es verschwand, leitete die nordkoreanische Marine eine SAR-Operation ein. Die meisten der U-Boote der Flotte sind veraltet. Die Konstruktion der 50 Boote der Romeo-Klasse basiert auf einem Sowjetdesign der 1950er-Jahre, das wiederum aus den XXI-Booten der deutschen Kriegsmarine im 2. Weltkrieg hervorging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergen am Strand von Bellingham Bay abgewrackt
(16.03.16) Die letzten Reste des gestrandeten Kutters “Bergen” wurden am 15.3. von Bergern in der Bellingham Bay aus dem Wasser gezogen und der Strand zum Abschluss der Arbeiten gereinigt. Rund 1500 Gallonen Diesel waren an Bord gewesen, von denen rund zwei Drittel ausliefen. In den Tagen nach der Strandung hatte starker Ölgeruch über der Gegend gelegen. Der Kutter war am 10.3. von einem Sturm auf Grund getrieben worden und südlich der Seaview Avenue gesunken.
Weitere Stürme hatten dem Schiff dann den Garaus gemacht. Deshalb konnten die Bergungsarbeiten auch erst am 15.3. fortgesetzt werden. Zwei große Container wurden mit den Resten des Kutters gefüllt, als die Global Diving and Salvage die „Bergen“ stückweise aus dem Wasser zog.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler vor dem Untergang bewahrt
(16.03.16) Am 15.3. erlitt der irische Trawler "Atlantic - N 258" (MMSI-Nr.: 235061018) in schwerer See Wassereinbruch 18 Meilen südöstlich von Kilkeel Harbour im County Down. Die Lenzpumpe kam nicht mehr gegen das eindringende Wasser an, und die Fischluke lief zu drei Vierteln voll und begann die Stabilität des Schiffes zu beinträchtigen. Die Crew machte sich schon bereit, in eine Rettungsinsel zu gehen, als gegen neun Uhr die Rettungsboote aus Kilkeel und Newcastle eintrafen.
Die beiden Boote konnten den drohenden Untergang noch einmal abwenden. Vorsichtig in der hohen See manövrierend ging das Boot aus Kilkeel längsseits, sodass zwei Rettungsmänner mit einer Pumpe übersteigen konnten. Dann wurde eine weitere von dem Boot aus Newcastle übergeben, und nun gelang es, den Wassereinbruch zu kontrollieren. Die "Atlantic" machte sich dann mit Eskorte der Rettungsboote mit eigener Kraft auf den Weg nach Kilkeel, wo sie um 12.45 Uhr eintraf und aufgeslippt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leiche dritten Mannes nicht zu bergen
(16.03.16) Die Leiche des dritten Mannes an Bord des auf dem Hudson River gesunkenen Schleppers "Specialist" kann nicht vor der Bergung des Wracks aus dem Schiff gezogen werden. Polizeitaucher versuchten am 15.3. stundenlang, den Körper von Harry Hernandez zu bergen, mussten aber aufgeben, weil er in dem schwer beschädigten Bugbereich eingeklemmt ist, wo der Schlepper gegen die Barge schlug, bevor er sank. Große Teile des Rumpfes dort waren eingedrückt. Die Bergung des Schiffes soll am 22.3. beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Frachter vor China
(16.03.16) Auf dem kambodschanischen Frachter "Haoda 6", 1496 BRZ (IMO-Nr.: 8864282), brach bei Ningbo in China am Nachmittag des 15.3. ein Feuer aus. Das Schiff war auf der Fahrt von Yokohama in Japan nach Taizhou in Zhejiang. Die sechsköpfige, chinesische und bengalische Crew wurde gerettet, der Brand bis zum folgenden Morgen gelöscht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre auf Grund geschlagen und beschädigt
(16.03.16) Die 61 Meter lange, jamaikanische Fähre "Sili" (MMSI-Nr.: 339086545) wurde am 12.3. bei der letzten Tagesüberfahrt nach Mau’a in American Samoa beschädigt, als sie in Faleasao Harbor von hohen Wellen auf Grund geschlagen wurde. Taucher untersuchten das Schiff, konnten aber den Umfang der Schäden nicht feststellen. Die Fähre verließ die Manu'a-Inseln, um aufgeslippt und repariert zu werden. Bis dahin versieht ein privates Boot, die V "Adventurer", zweimal wöchentlich den Dienst nach Manu'a.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vietnamesischer Kutter von chinesischem Kontrahenten gerammt
(16.03.16) Ein offenbar chinesisches Schiff rammte und versenkte vor Vietnam am 7.3. den Kutter “KH 96640 TS” an der Küste der Khanh Hoa-Provinz. Das Boot war vor dem Hoang Sa (Paracel) Archipel am Abend auf Fang, als es von einem erheblich größeren Schiff attackiert wurde. Es nahm mit hoher Fahrt Kurs auf den Kutter, der nicht mehr ausweichen konnte, und rammte die Backbordseite.
Sofort lief das Schiff durch Risse voll. Die fünf Fischer retteten sich mit letzter Not in ein Beiboot. Am 9.3. fand ein Suchschiff die Schiffbrüchigen gegen 10 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff „Albis" quer vor der Brücke
(Bild: Wasser- und Schifffahrtsamt Dresden)   Großbild klick!

Quergeschlagenes Binnenschiff blockiert Elbe in Dresden
(15.03.16) Auf der Fahrt von Magdeburg nach Tschechien schlug am 14.3. gegen 21 Uhr das tschechische Binnenschiff „Albis", 1177 ts (EU-Nr.: 8455001), auf der Elbe in Bergfahrt an der Dresdner Albertbrücke quer und blockierte seither drei Durchfahrten des 316 Meter langen Bauwerks. Die 80 Meter lange „Albis“ hatte 800 Tonnen Salz geladen. Der Unfall ereignete sich, als das aus Decin stammende Schiff durch die Brücke fuhr.
Während der Passage stellte der Schiffsführer fest, dass die Maschinen nicht mehr die Volllast brachten. Das Heck driftete da bereits auf einen der Brückenpfeiler zu. Um eine Kollision zu vermeiden, begann er gegenzusteuern, wobei die "Albis" aber von der Strömung erst zur Seite und schließlich komplett vor die Brücke gedrückt wurde. Die Brückenbögen der Albertbrücke waren nach der Havarie sowohl für die Berg - als auch für die Talfahrt nicht mehr passierbar.
Am Morgen des 15.3 stabilisierte der Schlepper „Biela“ der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung den Bug gegen die Strömung. Zeitgleich inspizierten Fachleute den Unfallort, um zu entscheiden, wie das Binnenschiff aus seiner misslichen Lage befreit werden kann. Die Elbe musste vorerst von Saloppe bis zum Außenbezirk Dresden durch das Wasser - und Schifffahrtsamt Dresden für jeglichen Schiffsverkehr gesperrt werden. Gegen 12 Uhr sollte ein Bergungsversuch durch drei Schiffe stattfinden.
Erst am 27.12. war der Schubschlepper „TR 14“ mit einem Verband auf der Elbe an der Marienbrücke nahe dem Neustädter Ufer in Dresden auf Grund gelaufen. Mehr als 30 Stunden saß der Schubverband fest, nachdem der Versuch, ihn mit dem Schwesterschiff „TR 15“ zu befreien, gescheitert war. Zunächst hatte nur ein Leichter abgekoppelt werden können und wartete danach bei Flusskilometer 58 auf den Rest des Verbandes.
Das Wasser- und Schifffahrtsamt in Dresden bat die Kollegen in Tschechien um Unterstützung. In der Nacht zum 28.12. öffneten diese die Wehre in der Elbe-Staustufe bei Usti nad Labem und schickten eine Flutwelle von 25 Zentimeter Höhe auf den Weg nach Dresden. Rund 100 Kilometer musste sie zurücklegen, verlor dabei zwar etwas an Höhe, doch es reichten schon wenige Zentimeter, um die „TR 14“ nach Ansteigen des Wasserpegels von der Kies- und Sandbank zu befreien.
Der Schubverband fuhr danach weiter zum Wasserwerk Saloppe. Die Elbe war noch bis zum Nachmittag des 28.12. im Bereich von Dresden für den Schiffsverkehr gesperrt geblieben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Limfjord: Schleppzug kollidierte mit Brücke
(15.03.16) Nach dem Auslaufen aus Osthavnen am 15.3. um 04.45 Uhr nach Aalborg kollidierte eine Barge, die der dänische Schlepper "Goliat Vig", 39 BRZ (MMSI-Nr.: 219012382), auf dem Haken hatte, mit einem Fender der Limfjordbrücke. Sowohl der Kollisionsschutz des Bauwerks wie auch die Barge erlitten nur kosmetischen Schaden. Der Schleppzug machte um 6.40 Uhr in Aalborg fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachtfähre "Stena Scotia": Verschrammt
(Bild: Hannes van Rijn)   Großbild klick!

Fähre bei Kollision großflächig aufgeschrammt
(15.03.16) Mit gewaltigen Schrammen an der Steuerbordseite erregt derzeit die holländische Frachtfähre "Stena Scotia", 13017 BRZ (IMO-Nr.: 9121625), auf der Route Rotterdam-lmmingham Aufmerksamkeit. Fast über die gesamte Flanke verunzieren über mehrere Meter Höhe breite Schleifspuren den Rumpf, zudem sind alle vorstehenden Teile eingedrückt, angerissen oder zumindest deutlich abgeschliffen. Grund dieses ungewöhnlichen Anblicks war die Kollision mit einem Dalben im Hafen von Killingholme am 7.3. Da allerdings die Seetüchtigkeit des Schiffes durch die Vernarbungen nicht beeinträchtigt ist, konnte es weiterhin seinen Liniendienst versehen.
Seit dem 2.9.2014 setzte die Stena Line das Schiff zwischen Hoek van Holland und Killingholme in Englanddrei Mal wöchentlich ein und verstärkte damit die Frachtkapazität auf der Linie, die bis dahin von der „Stena Transit“ und der „Stena Transporter“ versehen wurde. Die 1996 in Shimizu, Japan, erbaute “Stena Scotia” lief bis 2010 als “Maersk Exporter” und bis 2011 als “Scotia Seaways“. Sie hat eine Tragfähigkeit von 5,928 Tonnen, ist 143 Meter lang, 23 Meter breit und hat 4,8 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “Hope & Sydney”
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Kutter vor Cape May abgeschleppt
(Datum) Das 270 Fuß lange Patroullienboot “Tampa” der US Coastguard in Portsmouth, Virginia, assistierte am 11.3. der Crew des manövrierunfähig gewordenen Kutters “Hope & Sydney” 70 Meilen östlich von Cape May, New Jersey. Das Schiff hatte Maschinen- und Ruderausfall erlitten. Die „Tampa” erreichte den Havaristen am selben Tag, stellte am 12.3. eine Schleppverbindung zur „Hope & Sydney” her und befand sich am 13.3. mit dem Kutter auf dem Haken nahe Cape May. Hier übernahm ein Boot der Coast Guard Station Cape May die “Hope & Sydney” und schleppte sie das letzte Stück in den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Istanbul
(15.03.16) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Platres", 1598 BRZ (IMO-Nr.: 9055187), was kollidierte am Morgen des 14.3. auf der Außenreede von Istanbul mit dem unter Palau-Flagge registrierten Bulkcarrier "Tashin", 8847 BRZ (IMO-Nr.: 8209080). Der Zusammenstoß ereignete sich auf Position 40 58 N 028 55 O. Beide Schiffe trugen Schäden davon.
Die "Platres", die nach Mariupol unterwegs war, machte sich am Nachmittag mit langsamer Fahrt auf den Weg Richtung Senkoy. Die "Tashin", die auf der Reise nach Constanta war, warf unweit der Kollisionsstelle Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Saugbagger "Alexander von Humboldt"kracht in Kai
(15.03.2016) Der unter Luxemburg-Flagge laufende Saugbagger "Alexander von Humboldt", 10451 BRZ (IMO-Nr.: 9166845), havarierte bei dichtem Nebel am 14.3. um 4.38 Uhr im Fischereihafen in Hamburg-Ottensen. Der 37-jährige Kapitän lief unter Lotsenberatung aus dem Köhlbrand kommend die Elbe stromabwärts. In Höhe des Fischereihafens kam es zu einem Maschinenausfall, wodurch der Bagger zwischen Schlepperbrücke und Leitdamm auf den Mittelkai zufuhr.
Er kollidierte dann mit dem Mittelkai, riss ein 10 Meter breites Loch, und beschädigte mit seinem Saugkorb das Vordach eines alten Getreidelagerhauses, das heute als Bürogebäude genutzt wird. Dort sitzt auch die niederländische Schleppreederei Kotug. Die "Alexander von Humboldt" konnte anschließend mit eigener Kraft rückwärts aus dem Fischereihafen manövrieren und verholte unter Schlepperbegleitung zum Kronprinzenkai. Der Saugbagger wurde im Bugbereich erheblich eingedrückt und aufgerissen.
Der geschädigte Bereich am Kai und am Gebäude wurde von Polizeibeamten gesichert und abgesperrt. Die Wasserschutzpolizei war mit drei Schiffen und einem Funkstreifenwagen vor Ort. Außerdem waren ein Funkstreifenwagen des Polizeikommissariats 21 und ein Löschzug eingesetzt. Ein Sachverständiger und ein Statiker untersuchten am Nachmittag den Unfallort, um die Höhe des Sachschadens zu ermitteln.
Die „Alexander von Humboldt“ hat eine Länge von 120,53 Metern, eine Breite von 24,4 Metern, einen Tiefgang von 7,7 Metern und eine Tragfähigkeit von 14063 Tonnen. Sie läuft für die Del Nul, Jan N.V. im belgischen Aalst und wird von der Dredging and Maritime Management S.A. in Capellen gemanagt. Bauwerft war 1998 die Krupp Fördertechnik GmbH in Lübeck.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack aus dem 18. Jahrhundert vor Finnland identifziert
(15.03.16) Am Grund des Golfs von Finnland wurde ein zwischen Finnland und Estland liegendes und außerordentlich gut erhaltenes Wrack, das bereits 2006 entdeckt worden war, nun mit großer Wahrscheinlichkeit als die holländische Fregatte "Huis te Warmelo" aus dem Jahr 1708 identifiziert. Es liegt in 62 Metern Tiefe und blieb durch die dort herrschende Kälte und große Wassertiefe über die Jahrhunderte praktisch intakt. Sogar die Kanonen befanden sich noch in ihren Lafetten ruhend an Deck.
Das Schiff wurde einst in Medemblik, West Friesland, erbaut. Es ist 35 Meter lang und hat drei Masten, von denen einer noch steht. Wahrscheinlich lief die "Huis te Warmelo" 1715 auf einen Unterwasserfelsen und sank.
Als das alte Kriegsschiff 2006 erstmals entdeckt wurde, war schnell klar, dass es den ehemals mächtigen Marinen Schwedens und Russlands nicht gehörte. 2014 folgten weitere Untersuchungen. Der Medembliker Lokalhistoriker Peter Swart fand dann eine alte Seekarte, auf dem die Position eines Schiffbruchs gezeigt wurde mit dem Text: "Hier ist ein Nordholländisches Kriegsschiff 1715 gesunken.
Swart fand in den Archiven, dass im selben Jahr die „Huis te Warmelo“ gesunken war, und fügte die beiden Puzzleteile zusammen. Weitere Erkundungen durch Taucher der finnischen Firma Subzone speziell am reich verzierten Heckbereich des Wracks sollen in diesem Sommer endgültigen Aufschluss bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwebefähre wird abgehängt
(15.03.16) Nach eintägigen Vorbereitungen für das Abhängen der Schwebefähre in Rendsburg begannen am 15.3. um halb neun die konkreten Arbeiten. Zuvor waren u.a. die vier Verschraubungen geprüft und gelöst worden. Nun galt es, die Fähre vom Anleger über das Wasser zu ziehen und auf einem am Ufer positionierten Ponton abzusetzen. Dafür brachte die mit der Arbeit betraute Nortorfer Firma am 14.3. vier Kettenzüge an, an denen die Fähre nun hing.
Die Verladung sollte in einer Verkehrspause erfolgen, sodass die Schifffahrt auf dem Nord-Ostsee-Kanal nicht beeinträchtigt wird. Anschließend wurde die Fähre auf dem Wasserweg zum Bauhof des Wasser- und Schifffahrtamtes auf dem gegenüberliegenden Ufer transportiert.
In mehr als 40 Metern Höhe mussten zudem die Reste des Oberwagens abgebaut werden. Auch sie sollten später zum Bauhof gebracht werden. Dort wollten Experten den Schaden an der Schwebefähre genau überprüfen. Ob die Fähre wieder repariert werden kann oder ob eine neue gebaut werden muss, war entsprechend noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischer vor Anglet gekentert
(15.03.16) Am14.3. um 15.34 Uhr wurden mehrere Menschen Zeugen, wie 500 Meter von der Küste entfernt vor dem Cavaliers-Strand in Anglet der 12 Meter lange Kutter „Aita“ durch eine hohe Welle zum Kentern gebracht wurde. An Bord war ein Mann, der dabei über Bord ging. Das CROSS Etel wurde alarmiert und schickte das Rettungsboot „SNS 079“ der Rettungsstation in Bayonne und ein Boot der Feuerwehr Bayonne.
Zur gleichen Zeit entdeckten Surfer den Fischer und halfen ihm, den Strand zu erreichen. Er wurde dort von der Feuerwehr betreut und war bei guter Gesundheit. Kurz nach 17:00 Uhr schleppte das SNSM-Boot den Kutter in den Hafen von Bayonne. Das zurückgebliebene Fischernetz wurde von anderen Fischern in geborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Kommetje havariert
(15.03.16) Am 12.3. um 19.42 Uhr wurde die NSRI Kommetjie alarmiert, weil Zeugen mehrere Notraketen vier bis fünf Meilen vor Kommetjie bemerkt hatten. Das Rettungsboot „Spirit of the Vines” sowie die “Nadine Gordimer” liefen aus, und von Land aus wurde beobachtet, wie ein weiteres Fahrzeug auf die festgestellte Position zulief. Vor Ort fanden die Seenotretter der NSRI Kommetjie den 12 Meter langen Kutter “Nuweland”, der mit einer vierköpfigen Crew an Bord manövrierunfähig geworden und bereits von dem in der Nähe befindlichen Trawler „Boetie Bert“ auf den Haken genommen worden war.
Die „Nuweland” hatte Maschinenschaden und einen Ausfall der Bordelektrik erlitten. Das NSRI-Boot aus Kommetjie eskortierte den Schleppzug, bis das Boot der NSRI Hout Bay eintraf und den Havaristen übernahm. Er wurde dann ohne weitere Zwischenfälle nach Hout Bay eingebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Angeltour drohte zur Tragödie zu werden
(15.03.16) Am 13.3. um 12.40 Uhr wurde die NSRI Shelly Beach alarmiert, nachdem Zeugen Notraketen, die von einem gekenterten Boot zwei Meilen vor Margate Beach abgefeuert wurden, gesichtet hatten. Die Rettungsboote „Spirit of Dawn”und “Caltex Challenger” liefen aus und fanden das Charterboot “Sosume” mit neun Personen an Bord gekentert vor. Alle Schiffbrüchigen wurden an Bord genommen, sie hatten leichte Unterkühlungen erlitten.
Ein 31-jähriger aus Pretoria hatte zudem eine Verletzung durch einen Angelhaken erlitten. Acht Sportfischer wurden auf das Sportboot “Mama Mia” übergesetzt, während die Hibiscus Medivac Ambulance Services sich des Pretorianers annahmen, der ins Krankenhaus kam. Der Skipper der „Sosume“ blieb auf dem Rettungsboot, und gemeinsam mit der „Mama Mia“ und der „Isabelle” wurde versucht, die kieloben im Meer treibende “Sosume” aufzurichten. Nachdem dies fehlschlug, wurde sie zum Margate Beach geschleppt und dort in der Brandungszone umgedreht und auf einem Trailer abtransportiert..
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung der Jana Lin gestaltet sich kompliziert
(16.03.16) Die US Coast Guard überwachte die Vorbereitungen, den gekenterten Kutter „Jana Lin“, der halb unter Wasser an der südlichen Galveston Jetty lag, zu bergen. Das Fahrzeug hatte 2500 Gallonen Diesel an Bord. Ein Bergungsplan wurde am 15.3. vorgelegt. Die Coast Guard arbeitete zusammen mit dem Eigner, den Bergern, dem Texas General Land Office und dem Galveston Country Office of Emergency Management. Nach der Strandung der “Jana Lin” am Morgen des 6.3. war das Wetter anhaltend zu schlecht gewesen, um das Schiff zu bergen.
Es hatte am 6.3. gegen drei Uhr die Coastguard Houston-Galveston alarmiert, nachdem es zu Wassereinbruch gekommen war. Ein 45-Fuß-Boot der Station Galveston hatte die dreiköpfige Crew abgeborgen, die ihr Boot auf Grund gesetzt hatte, um es nach Ausfall der Lenzpumpen absichtlich auf Grund gesetzt hatte, um einen Untergang zu verhindern. Allerdings wurde ihr Kutter wenig später von der Brandung auf die Steuerbordseite gelegt, und derzeit ragten nur noch wenige Teile aus dem Wasser. Die Galveston Beach Patrol war für den Fall eines Auslaufens von Öl einsatzbereit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Quergeschlagenes Binnenschiff blockiert Elbe in Dresden
(15.03.16) Auf der Fahrt von Magdeburg nach Tschechien schlug am 14.3. gegen 21 Uhr das tschechische Binnenschiff „Albis", 1177 ts (EU-Nr.: 8455001), auf der Elbe in Bergfahrt an der Dresdner Albertbrücke quer und blockierte seither drei Durchfahrten des 316 Meter langen Bauwerks. Die 80 Meter lange „Albis“ hatte 800 Tonnen Salz geladen. Der Unfall ereignete sich, als das aus Decin stammende Schiff durch die Brücke fuhr.
Während der Passage stellte der Schiffsführer fest, dass die Maschinen nicht mehr die Volllast brachten. Das Heck driftete da bereits auf einen der Brückenpfeiler zu. Um eine Kollision zu vermeiden, begann er gegenzusteuern, wobei die "Albis" aber von der Strömung erst zur Seite und schließlich komplett vor die Brücke gedrückt wurde. Die Brückenbögen der Albertbrücke waren nach der Havarie sowohl für die Berg - als auch für die Talfahrt nicht mehr passierbar.
Am Morgen des 15.3 stabilisierte der Schlepper „Biela“ der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung den Bug gegen die Strömung. Zeitgleich inspizierten Fachleute den Unfallort, um zu entscheiden, wie das Binnenschiff aus seiner misslichen Lage befreit werden kann. Die Elbe musste vorerst von Saloppe bis zum Außenbezirk Dresden durch das Wasser - und Schifffahrtsamt Dresden für jeglichen Schiffsverkehr gesperrt werden. Gegen 12 Uhr sollte ein Bergungsversuch durch drei Schiffe stattfinden.
Erst am 27.12. war der Schubschlepper „TR 14“ mit einem Verband auf der Elbe an der Marienbrücke nahe dem Neustädter Ufer in Dresden auf Grund gelaufen. Mehr als 30 Stunden saß der Schubverband fest, nachdem der Versuch, ihn mit dem Schwesterschiff „TR 15“ zu befreien, gescheitert war. Zunächst hatte nur ein Leichter abgekoppelt werden können und wartete danach bei Flusskilometer 58 auf den Rest des Verbandes.
Das Wasser- und Schifffahrtsamt in Dresden bat die Kollegen in Tschechien um Unterstützung. In der Nacht zum 28.12. öffneten diese die Wehre in der Elbe-Staustufe bei Usti nad Labem und schickten eine Flutwelle von 25 Zentimeter Höhe auf den Weg nach Dresden. Rund 100 Kilometer musste sie zurücklegen, verlor dabei zwar etwas an Höhe, doch es reichten schon wenige Zentimeter, um die „TR 14“ nach Ansteigen des Wasserpegels von der Kies- und Sandbank zu befreien.
Der Schubverband fuhr danach weiter zum Wasserwerk Saloppe. Die Elbe war noch bis zum Nachmittag des 28.12. im Bereich von Dresden für den Schiffsverkehr gesperrt geblieben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sorge um Öl in gesunkenem Schlepper auf Paraná-River
(15.03.16) Der 42 Meter lange paraguayanische Schubschlepper „Cavalier III“, 451 BRZ (IMO-Nr.: 8950811), liegt bereits seit dem 19.2. auf dem Grund des Paraná-Flusses bei Flusskilometer 1002 zwischen den Städten Goya und Bella Vista in Corrientes, Argentinien. Die Aufbauten des Wracks ragen weiterhin aus dem Wasser.
Nun aber wuchs die Sorge, dass die 20 Tonnen Öl, die sich noch an Bord des auf der Fahrt nach Encarnación in einem schweren Sturm gekenterten Schiffes befinden, auslaufen und für eine Umweltverschmutzung sorgen könnten. Versuche zur Bergung der “Cavalier III verliefen bislang erfolglos. Die Schifffahrtsbehörde in Argentinien wurde nun in Alarmbereitschaft versetzt, und örtliche Einsatzkräfte versuchten, den Kraftstoff abzupumpen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ehemaliger Hapag Lloyd-Frachter nach Havarie in Brest in der Kette
(15.03.16) Der liberianische Containerfrachter "Kalliopi R.C", 53833 BRZ (IMO-Nr.: 8902565), wurde an seinem Liegeplatz am Quay de l'Asie in Brest wegen Sicherheitsmängeln in die Kette gelegt und darf erst nach einigen Reparaturen wieder in See stechen. Die letzte Reise dürfte das Schiff ohnehin nur noch auf einen Abwrackstrand in Asien führen.
Bevor diese losgeht, wird es aber einer neuerlichen Inspektion durch Vertreter der Sicherheitskommission unterzogen. Das Schiff, die ehemalige „Hoechst Express“ von Hapag Lloyd, hatte am 1.3. vor Le Havre am 1.3. einen Blackout gemeldet und trieb 26 Meilen vor der Küste mit einer Crew von 23 Indern und zwei Griechen an Bord. Am 3.3. hatte der maritime Präfekt dann das Einschleppen in den Hafen von Le Havre angeordnet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Autos auf Fähre umhergeworfen
(15.03.16) Am 13.3. geriet die Fähre “San Juan” der Washington State Ferries bei der Überfahrt in der San Juan Bay bei 66 Meilen Windgeschwindigkeit in schweren Seegang. Ein Auto wurde von den überkommenden Wellen losgerissen und gegen andere Fahrzeuge geschleudert. Am Ende erreichte das gebeutelte Schiff mit erheblichen Schäden an der Decksladung sein Ziel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler liegt weiter im Dart auf der Seite
(15.03.16) Der französische Trawler "Saint Christophe" liegt weiter gekentert auf dem Grund des Dart am Stadtkai in Dartmouth und wird von jeder Flut erneut versenkt. Das Schiff hat noch neun Tonnen Treibstoff in den Tanks. Bisher wurde erst eine Tonne abgepumpt, weshalb mit andauernder Zeit die Sorge vor einer Ölverschmutzung wächst. Französische Versicherer und holländische Berger sind sich über die beste Methode, das Schiff aufzurichten, bislang noch nicht einig geworden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Harrington gesunken
(15.03.16) Am frühen Morgen des 13.3. sank der 42 Fuß lange Hummerkutter “Relentless” an seiner Mooring in Harrington in Washington County. An Bord waren bis zu 250 Gallonen Öl. Die US Coast Guard und das Maine Department of Environmental Protection konnten nicht genau einschätzen, wieviel Öl in den Pleasant River ausgelaufen war. Der ausgelaufene Diesel konnte mit einer Ölsperre aufgefangen und beseitigt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung der Bergen zieht sich
(15.03.16) Die Bergung des inzwischen vollständig gesunkenen Kutters “Bergen” am Squalicum Beach in der Bellingham Bay durch das Washington State Department of Ecology sollte am 15.3. fortgesetzt werden. Die dreiköpfige Crew war von der U.S. Coast Guard am Morgen des 10.3. gerettet worden, nachdem sich das 52 Fuß lange Schiff bei 70 Meilen Wind von seiner Mooring losgerissen hatte und nach einer Drift von 300 Yards auf den Wellenbrecher südlich der Seaview Avenue getrieben war.
Das 1939 erbaute und in Gig Harbor stationierte Schiff hatte nahe des Bellingham Cold Storage gelegen und sich auf eine dreimonatige Fangfahrt in die Bristol Bay vorbereitet. Nach der Strandung waren die Windgeschwindigkeiten nie unter 20- 30 Knoten gefallen, sodass jeder Bergungsversuch zum Scheitern verurteilt war. Global Diving and Salvage war mit der Räumung beauftragt worden.
Nur mit einer kleinen Kranbarge kann die Unglücksstelle wegen des flachen Wassers erreicht werden. Ein Bagger könnte größere Teile abreißen. Von den 1500 Gallonen Öl an Bord sind bis zu 1000 Gallonen ausgelaufen. Taucher entfernten zwei Öltanks, zwei weitere waren leer, sodas nun kein weiteres Öl auslaufen kann.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Quanzhou gesunken
(15.03.16) Der 54 Meter lange chinesische Frachter "Shenzhou 33" (MMSI-Nr.: 413355270) kenterte und sank nahe Quanzhou in Fujian in einem schweren Sturm am 13.3. Die örtlichen Rettungskräfte konnten die gesamte Crew aus Booten bergen. Die Behörden warnten die Schifffahrt in dem Seegebiet vor dem Wrack und leiteten eine Untersuchung zum Untergang ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leiche dritten Schlepperfahrers in Wrack entdeckt
(15.03.16) Die beiden bislang geborgenen Crewmitglieder des Schleppers "Specialist", der auf dem Hudson River am 12.3. sank, starben durch Ertrinken. Dies stellte sich bei der Obduktion heraus. Es handelte sich um of Timothy Conklin, 29, aus Westbury, und den Kapitän Paul Amon, 62, aus Bayville, New Jersey. Dies wurde am 14.3. bekannt gegeben.
Bergungstaucher untersuchten inzwischen das Wrack in Vorbereitung der Bergung. Auch das Beseitigen ausgelaufenen Öls ist angelaufen. Der dritte Mann an Bord, Harry Hernandez, 56, aus Staten Island, wurde bislang noch nicht geborgen, doch glauben Taucher, ihn entdeckt zu haben und wollten am 15.3. in das entsprechende Teil des Schiffes vordringen, wenn dies die Bedingungen erlaubten.
Dieser war wegen starker Zerstörungen aber bislang für die Taucher unzugänglich. Die Sicht vor Ort ist gleich null, und die Strömung, die den Einsatz nur bei Nipptide möglich macht, sowie die Trümmer gefährdeten die Einsatzkräfte so, dass die Versuche, den Toten zu bergen, unterbrochen wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Frachter "Alesia"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Nord-Ostseee-Kanal: Frachter lief in Böschung
(14.03.16) Der portugiesische Frachter "Alesia", 4723 BRZT(IMO-Nr.: 9433339), lief am 13.3. gegen drei Uhr auf dem Weg von Kalmar nach Lissabon auf dem Nord-Ostsee-Kanal bei Kilometer 58 in die Böschung. Das Schiff war nach Ausfall der Ruderanlage manövrierunfähig geworden. Da der Havarist den Schiffsverkehr behinderte, ordnete die Revierzentrale Brunsbüttel im Unfallbereich aus Sicherheitsgründen eine halbseitigige Kanalgesperrung an.
Alle Schiffe wurden angewiesen, den in der Kurve zwischen der Ausweichstelle Schülp und dem Rendsburger Kreishafen festsitzenden Havaristen mit langsamer Geschwindigkeit und ausreichendem Abstand zu passieren. Da die Besatzung der "Alesia" ihr Schiff selbst nicht mehr flott bekam, wurden um sechs Uhr aus Kiel die Schlepper "Stein" und "Kitzeberg" in Marsch gesetzt. Nachdem sie den Havaristen befreit hatten, wurde er im Laufe des Vormittags nach Rendsburg in den Kreishafen gezogen, wo er um 10.30 Uhr eintraf.
Die Wasserschutzpolizei Kiel nahm dort Ermittlungen auf. Am Morgen des 14.3. lief die „Alesia“ wieder aus. Sie ist 116 Meter lang, 16 Meter breit, hat 6,5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 7,574 Tonnen. Das Schiff wurde 2008 bei dem Bodewes Shipyard in Hoogezand erbaut und läuft für die Reederei Erwin Strahlmann GmbH & Co.KG in Brunsbüttel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hitzeentwicklung in Kohleladung in Brindisi
(14.03.16) in Am Abend des 12.3. wurden steigende Temperaturen im Laderaum des unter Singpur-Flagge laufenden Bulkcarriers "Sunny Putney", 40350 BRZ (IMO-Nr.:9651280), festgestellt, der im Enel Dock in Costa Morena, Brindisi, eine Ladung von 60,800 Tonnen Kohle löschte. Es handelte sich wohl um eine Selbstentzündung. Die Feuerwehr wurde alarmiert und Lage war rasch unter Kontrolle.
Die Einsatzkräfte waren von Mitternacht bis sechs Uhr morgens vor Ort. Im Laderaum wurden aber nie mehr als 55 Grad Celsius gemessen.
Die „Sunny Putney” ist 225 .Meter lang, 32,25 Meter breit und hat 12 Meter Tiefgang bei einer Tragfähigkeit von 74,940 Tonnen. Sie wurde 2013 bei den Sasebo Heavy Industries in Japan erbaut und läuft für die japanische Noma Shipping.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sprenung des Trawlers “Viking”
(Bild: Indonesian Navy)   Großbild klick!

Letzter der sechs Banditen versenkt
(14.03.16) Die indonesischen Behörden haben am 14.3. den wegen illegalen Fischfangs aufgebrachten Trawler “Viking” vor Pangandaran, West Java, gesprengt und versenkt. Hohe Flammen und Rauch stiegen hoch auf, als die Sprengkörper, die die Marine angebracht hatte, in die Luft flogen. Die Marine hatte das Schiff am 25.2. vor Tanjung Berakit in der Riau Islands Provinz südlich von Singapur gestellt.
Es war eines von einem halben Dutzend solcher Schiffe, bekannt als die "Bandit 6", die von der Sea Shepherd Conservation Society gejagt worden waren. Die “Viking” war das letzte Schiff des Sextetts. Sie hatte immer wieder den Namen und die Registrierung gewechselt und keine Satellitensignale gesendet, sodass die Position geheim gehalten wurde.
13 Jahre lang war sie in der Arktis unterwegs, wurde 18 Mal gesichtet, konnte aber stets entkommen. Seit 2013 suchte Interpol das Geisterschiff. 13 Länder waren insgesamt hinter ihm her. Kapitän und Crew sitzen nun in Indonesien im Gefängnis.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter "Allegro"
(Bild: Salvador de la Rubia)   Großbild klick!

Container gingen auf Frachter Heider Reeder über
(14.03.16) Am 13.3. gingen auf dem unter Antigua Barbuda-Flagge laufenden Containerfrachter "Allegro", 9962 BRZ (IMO-Nr.:9246554), der Reederei Eicke GmbH & Co. KG in Heide/Holstein, in Algericas auf Gibraltar eine Reihe von Containern über. Das Schiff lag an der Muelle de la Isla Verde, wo die Boxen nach Backbord kippten und die untersten der betroffenen Stacks eindrückten. Das Schiff war am 3.3. aus Bilbao ausgelaufen und nach Vado Liguare bestimmt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kran kollabierte auf Ölplattform
(14.03.16) Am 9.3. brach ein Kran auf dem Rig “Murchison” in der Nordsee östlich der Shetlands gegen drei Uhr zusammen. Keiner der 102 Arbeiter auf der Plattform der CNR International wurde verletzt, aber der Kran war schwer beschädigt. Der Unfall ereignete sich bei einer Hebeoperation. Die “Murchison” beendete die Ölproduktion 2014.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter rettete acht Fischer nach Kollision
(14.03.16) Der unter Singapur-Flagge laufende Frachter "Kota Harmuni", 13272 BRZ (IMO-Nr: 9151319), kollidierte am 11.3. mit em Kutter "Chok Pi Pat - NI 333"im Golf von Siam auf Position 11 54 N 101 07 O rund 45 Meilen südlich von Sattahip. Der Kutter kenterte, ging aber nicht unter.
Der Frachter verständigte die Laem Chabang Traffic Control und rettete die achtköpfige Crew unversehrt. Die "Kota Harmuni", die auf der Fahrt von Laem Chabang nach Singapur war, kehrte zur Untersuchung der Havarie auf die Reede von Laem Chabang zurück, ehe sie am Abend die Reise fortsetzte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sorrento verließ Sagunto zum Abbruch
(14.03.16) Am Morgen des 10.3. begann die letzte Reise der am 28.4.2015 ausgebrannten italienischen Fähre "Sorrento", 25994 BRZ (IMO-Nr.: 9264312), in Sagunto. Das Auslaufmanöver dauerte eine Stunde. Das Schiff wird nach Aliaga gebracht. Es hing am Haken des Offshore-Schleppers "Agat" (IMO-Nr.: 8206961) und sollte den türkischen Hafen am 21.3. erreichen. Die Hafenbehörde, Vertreter von Grimaldi, der Zivilschutz, die Hafenpolizei und der Hafenkaipitän von Sagunto wohnten dem Auslaufen bei. Vorher waren die Tanks komplett geleert und Ausrüstung von Bord geholt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler vor Sandtorgholmen auf Grund gelaufen
(14.03.16) Der norwegische Trawler "Aege", 229 BRZ (MMSI-Nr.: 257522500), lief am Nachmittag des 11.3. vor Sandtorgholmen im Tjeldsund auf Grund, nachdem er von starken Strömungen erfasst worden war. Das Schiff mit einer fünfköpfigen Crew an Bord war zunächst mit einer Pier kollidiert und kam um 16.55 Uhr unmittelbar vor dem Ufer fest.
Die Hålogaland and und Rettungsdienste wurden alarmiert. Die "Senja" der Küstenwache sowie die Rettungsboote "Kjøpstad" und "Dagfinn Paust" kamen zu Hilfe. Nachdem der Trawler wieder flottgemacht worden war, machte er in Rost fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf der Wolga leckgeschlagen
(14.03.16) Der turkmensiche Frachter "Magtymguly", 3086 BRZ (IMO-Nr.: 8863006), kollidirte am 12.3. kurz nach Mitternacht mit einem Unterwasserhindernis auf der Wolga, rund 15 Kilometer vor dem Hafen von Olya. Der Unfall ereignete sich bei einem Ankermanöver. Das Schiff erlitt ein Leck in der Ruderabteilung. Es war mit einer Ladung Weizen unterwegs von Olya nach Nowshahr.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Bulkcarrier bricht auseinander
(14.03.16) 12 Tage nach der Strandung des Bulkcarriers "New Mykonos" vor Madagaskar began das Schiff auseinanderzubrechen. Der Bug lag unter Wasser, und Kohlestaub trieb auf der Wasseroberfläche. Die 2500 Tonnen Öl waren noch in den Tanks im Heck, die noch heil blieben. Es wurde keine Ölverschmutzung beobachtet. Am 11.3. sollte das Auspumpen beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hubschrauber stürzte bei Rettungsaktion ab
(14.03.16) Ein SAR-Helikopter stürzte am 10.3. um 13.18 Uhr beim Einsatz an dem gestrandeten Frachter "T.S. Taipei" in Taiwan ab. Er wurde von einer Windbö erfasst und krachte landseitig beim Bug ins Wasser. Dabei kam ein Coastguard-Offizier ums Leben. Der 35-jährige Tsai Chung-ta wurde von einem Rotor getroffen. Der Pilot kam schwer verletzt ins Taipei Veterans General Hospital, wo er später verstarb.
Die weiteren drei Personen an Bord wurden binnen 90 Minuten nach dem Crash gerettet. Der Hubschrauber hatte einen Ingenieur und zwei Experten der Coast Guard an Bord. Das Wrack des Helikopters trieb wenig später am Ufer an.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Somtrans XXV" sitzt auf Grund
(14.03.16) Auf der Fahrt von Hansweert nach Dormagen lief der holländische Binnentanker "Somtrans XXV", 7162 ts (EU-Nr.: 02333652) am Morgen des 12.3. auf dem Rhein auf Höhe Flusskilometer 737 in Düsseldorf-Hamm auf Grund. Um das Schiff bergen zu können, musste ein Teil der Ladung von 5600 Tonnen Naphta geleichtert werden. Dazu wurde die "Somtrans X" aus Düsseldorf herbeigerufen, die am Havaristen längsseits ging und um 14.30 Uhr mit dem Umpumpen begann. Der Rhein wurde an der Unfallstelle für diese Zeit gesperrt.
Nachdem 2000 Tonnen Naphtha geleichtert waren, schwamm die „Somtrans XXV“ auf und konnte von der "Onderneming IV" zurück ins Fahrwasser gezogen werden. Feuerlöschboote und zwei Boote der Wasserschutzpolizei hatten bis dahin die Rheinsperrung überwacht. Um 17.20 Uhr wurde die Schifffahrtssperre aufgehoben, kurz zuvor war auch die Frings-Brücke für den Verkehr wieder freigegeben worden. Nach einer Untersuchung konnte das Schiff die Weiterreise nach Dormagen antreten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Fischer aus Rettungsinsel geborgen
(14.03.16) Der 13 Meter lange Kutter "Vicious Cycle" (MMSI-Nr.: 367504380) sank am 11.3. Die dreiköpfige Crew wurde um 14.47 Uhr von einem Helikopter des Maritime Strike Squadron 37 gerettet und traf um 16.16 Uhr an der Air Station Barbers Point ein, wo sie ins Queen’s Medical Center in West Oahu gebracht und wegen leichter Unterkühlung behandelt wurde. Die Männer waren in eine Rettungsinsel gegangen, nachdem ihr Schiff 161 Meilen südwestlich von Kailua-Kona am Abend des 10.3. leckgeschlagen war.
Um 19.53 Uhr aktivierten sie den Notsender, dessen Signal vom Joint Rescue Coordination Center in Honolulu aufgefangen wurde. Eine HC-130 Hercules stieg von der Air Station Barbers Point auf, und das Patroullienboot "Alex Haley" aus Kodiak, Alaska, nahm Kurs auf die Position, ebenso wie der Kutter "Princess K.“.
Die HC-130 lokalisierte die Schiffbrüchigen dank eines Blinklichtes und Notfackeln trotz schlechter Sicht. Dann musste sie zum Auftanken abdrehen. Vor Ort waren bis zu 10 Fuß hohe Seen und 28 Meilen Windgeschwindigkeit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach vermissten Schlepperfahrern eingestellt
(14.03.16) Fünf Tage nach der Kollision des Schleppers "Ayu Lestari" mit dem Tanker "Mare Tirrenum", wurde die Suche nach den vermissten Crewmitgliedern am 12.3. vor Rupat gestoppt. Am 7.3. war die "Mare Tirrenium" mit der "Ayu Lestari" auf Position 01 57N 101 51 O an der Ostseite von Pulau Rupat Island kollidiert, und der Schlepper sank fünf Meilen östlich der Insel. Er war mit der Barge "Malioboro 1", die mit Palmöl beladen war, unterwegs gewesen. Die Barge trieb daraufhin an Land.
Das Lotsenboot "Pandu Selat Morong" rettete den Kapitän und einen weiteren Mann, der Marineschlepper "Tedungund ein Patroullienboot suchten nach den beiden anderen Männern. Der Tanker – in Charter der Pertamina-Chevron und mit einer indonesischen Crew besetzt - war in Ballast von Hutan Ayu nach Dumai unterwegs gewesen, wo er am selben Nachmittag Anker warf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schleppercrew starb bei Untergang ihres Schiffes auf dem Hudson
(14.03.16) Der 30 Meter lange US-Schlepper "Specialist", 121 BRZ (MMSI-Nr.: 367311610), kollidierte am 12.3. mit einer Barge und sank um 05.20 Uhr auf dem Hudson River unweit der Tappan Zee Bridge, New York. Der Unfall ereignete sich, als drei Schlepper eine Barge von Albany nach Jersey City, New Jersey, bugsierten. Die "Specialist" war an der rechten Seite und stieß mit einer an der Baustelle der neuen Tappan Zee Bridge liegenden Barge zusammen.
Die beiden anderen Schlepper blieben unversehrt. Binnen Minuten versank die "Specialist" auf 40 Fuß Wassertiefe direkt unterhalb der Barge, auf der sich 21 Arbeiter befanden, die unversehrt blieben. Zwei Crewmitglieder kamen bei dem Untergang ums Leben, eines wurde noch vermisst. Die State Police, U.S. Coast Guard und die Feuerwehr suchten bis zum 13.3. nach dem Vermissten, der im Innern des Wracks vermutet wurde.
Den Tauchern gelang es nicht, in den stark zerstörten Bereich des Schiffes vorzudringen, wo der Körper vermutet wurde. Am 14.3. nahmen die County Police mit einem Helikopter und Booten die Suche an der Wasseroberfläche wieder auf, falls Harry Hernandez, 56, aus Staten Island, doch vom Schiff geschleudert worden sein sollte.
Zuvor hatten die Taucher die Leiche von Timothy Conklin, 29, aus Westbury, Long Island, gegen 11 Uhr im Schiffsinnern gefunden. Am 12.3. wurde Paul Amon, 62, aus Bayville, New Jersey, tot im Wasser entdeckt. Rund 5000 Gallonen Öl liefen aus dem Wrack aus. Ein Team war zur Bekämpfung der Verschmutzung vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff drohte zum zweiten Mal binnen eineinhalb Jahren zu sinken
(14.03.16) Das deutsche Binnenschiff "Nawatrans VI", 1302 ts (EU-Nr.: 04401160), drohte am 12.3. gegen 18 Uhr auf dem Mittellandkanal bei Lübbecke nach Wassereinbruch zu sinken. Die Feuerwehren aus Lübbecke und Espelkamp waren im Einsatz, nachdem der Schiffsführer einen Wassereinbruch in den Bugstrahlraum gemeldet hatte. Das mit 1450 Tonnen Konverterkalk beladene Schiff war nach Minden unterwegs.
Nachdem es Wassereinbruch erlitten hatte, machte es östlich von Lübbecke an der Spundwand in der Nähe der Brücke Heuweg fest. Die Feuerwehren aus Espelkamp und Lübbecke konnten durch den Einsatz von fünf Pumpen das Schiff zu halten. Mit einem Boot wurde vorsorglich eine Ölsperre um das Schiff ausgelegt, doch gab es keinen Austritt von Betriebsstoffen.
Ab 18.15 Uhr wurde die Wasserstraße gesperrt. Eine Fachfirma mit Tauchern aus Hille wurde angefordert, um die Leckage abzudichten. Es wurde zunächst vermutet, dass die Leckage durch eine defekte Abdichtung am steuerbordseitigen Bugstrahlruder entstanden war. Ein Taucher stellte aber fest, dass der Rumpf im Vorschiffsbereich eingedrückt war.
Durch einen 20 Zentimeter langen und fünf Zentimeter breiten Riss drang Wasser ein. Möglicherweise war das Schiff über einen Stein gefahren. Gegen Mitternacht konnten die Feuerwehrkräfte teilweise abrücken. Die Fachfirma konnte das Leck von innen mit Dichtmaterial und einer Versteifung durch eine Stütze abdichten.
Der Kanalabschnitt blieb bis zum 13.3. um 8 Uhr gesperrt. Die Feuerwehr rückte gegen 10 Uhr erneut aus, um die Ölsperre einzuziehen. Die „Nawatrans VI“ sollte am Morgen des 14.4. die Fahrt in Richtung Minden fortsetzen. Vor der Reparatur in einer Mindener Werft muss das Schiff dort gelöscht werden. Die Wasserschutzpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Bereits am 13.8.2014 hatten 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DLRG, Rettungsdienst und Polizei hatten das Binnenschiff in einer gemeinsamen Aktion, die die ganze Nacht andauerte, in Nienburg vor dem Untergang retten müssen. Es hatte durch einen Defekt in der Ruderanlage oder einen Bedienungsfehler einen Dalben, und durch ein 40 mal 10 Zentimeter großes Leck lief Wasser in den Laderaum.
Ein erster Versuch, das Leck mit einer Folie abzudichten, scheiterte. Schließlich gelang es, das Loch mit Sandsäcken und Holzkeilen weitgehend abzudichten. Die Feuerwehren aus Etelsen, Cluvenhagen, Langwedel, Verden und Achim sowie das THW waren mit mehreren Pumpen im Einsatz, Taucher der DLRG waren von außen im Einsatz. Noch in der Nacht wurde begonnen, 1200 Tonnen Kohle von der „Nawatrans VI“ auf zwei andere Binnenschiffe umzuladen. Der Sachschaden betrug seinerzeit rund 70.000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter bei Kronshtadt auf Grund gelaufen
(14.03.16) Das russische Kühlschiff "Sirius", 1728 BRZ (IMO-Nr.: 7700099), lief kurz nach dem Auslaufen aus Kronshtadt am 13.3. nach einem Ruderversager am Ufer einer kleinen Insel auf Grund. Das unbeladene Schiff saß mit dem Bug auf dem Ufer fest. Die 18-käöpfige Crew blieb unversehrt, und der Havarist beeinträchtigte außerhalb des Fahrwassers liegend nicht die passierende Schiffffahrt. Taucher wurden gerufen, den Rumpf zu untersuchen. Am 14.3. war der Schlepper "Brest (IMO-Nr.: 7523283) vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Tankerneubau in Westerbroek
(14.03.16) Am Morgen des 14.3. um 8.20 brach auf dem Neubau des holländischen LPG-Tankers "Sundowner", 2950 gt (IMO-Nr.: 9715713), der sich auf der Ferus Smit Yard in Foxhol, Westerbroek, im Bau befindet, ein Feuer aus. Weil nicht ausgeschlossen war, dass sich Menschen im Schiffsinnern befanden, wurde Großalarm ausgelöst. Zwei Löschfahrzeuge waren rasch vor Ort, doch es stellte sich heraus, dass keine Menschen in Gefahr waren. Auch das Feuer am Schiffsboden selbst konnte rasch durch die Einsatzkräfte gelöscht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fünf indische Fischer dank rascher Hilfeleistung gerettet
(14.03.16) Fünf Fischer wurden gerettet, nachdem ihr Kutter “Nadiya” vor dem Hafen von Thalayi naheThalassery am Morgen des 13.3. gegen drei Uhr gekentert war. Sie verdanken ihr Überleben dem Eigner V.K. Hamza aus Muzhappilangad, der nach einem Hilferuf über Mobiltelefon um 2.23 Uhr sofort mit seiner „Sea Pearl“ aus Thalayi auslief und die Schiffbrüchigen um 3.30 Uhr an Kühlboxen und Ölfässer geklammert entdeckte. Die Polizei von Kannur City alarmierte Krankenwagen, und die Fischer wurden dann um 4.30 Uhr ins General Hospital in Thalassery gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Fähren in Tsawassen havariert
(14.03.16) Die kanadische Fähre "Spirit of Vancouver Island", 18747 BRZ (IMO-Nr.: 9030682), erlitt am 10.3. leichte Schäden, als sie im Sturm mit Dalben kollidierte. Mehrere Abfahrten von Swartz Bay und Tsawwassen mussten abgesagt werden nach dem Unfall, der sich beim Einlaufen nach Tsawwassen ereignete. Die in Flensburg erbaute "Coastal Celebration" übernahm dann den Dienst, bis die "Spirit of Vancouver Island" Mitte dieser Woche repariert ist.
Am Nachmittag des 13.3. erwischte es dann die "Queen of Westminster", 8785 BRZ (IMO-Nr.: 6413663), die in schwerer See beim Versuch, aus Tsawassen auszulaufen, gegen die Kaianlage gedrückt wurde. Die 16-Uhr-Abfahrt wurde daraufhin ausgesetzt, bis das Wetter günstiger war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter „Rix Pacific“ mit ominöser Delle am Schanzkleid
(Bild: Rick Hellmann)   Großbild klick!

Nord-Ostsee-Kanal: Rätselraten über Kollisionsschaden der Rix Pacific
(11.03.16) Rätselraten herrscht an der Küste darüber, was dem lettischen Frachter „Rix Pacific“, 2039 BRZ (IMO-Nr.: 9167978). Am 9.3. wurde er in der Holtenauer Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals mit einer ordentlichen Beule am Backbord-Vorschiff abgelichtet. Das Schiff war von Hamburg nach Gdingen unterwegs, wo es inzwischen eingetroffen ist.
Der Schaden war auch schon am 6.3. in Hamburg wahrgenommen worden, als das Schiff vom Dradenauhafen in den Kaiser-Wilhelm-Hafen verholte. Dorthin war es am 1.3. aus Aalborg ausgelaufen. Da die Schadstelle auch schon Rostspuren aufwies, kann die Kollision, von der sie herrührt, auch schon etwas zurückliegen. Da die Seetüchtigkeit aber offenbar nicht beeinträchtigt war, fährt die „Rix Pacific“ ihre Narben weiter spazieren und sorgt für Gesprächsstoff.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwerlastfrachter "Papenburg" mit Schiffssektion
(Bild: Erich Kaestner)   Großbild klick!

Papenburg wieder auf der Ems havariert
(11.03.16) Auf der Fahrt von Rostock nach Papenburg mit einer Neubausektion für die Meyer-Werft an Deck musste der portugiesische Schwerlastfrachter "Papenburg", 5952 BRZ (IMO: 8500599), am Vormittag des 10.3. auf der Ems bei Tonne 98 notankern, nachdem er Maschinenprobleme erlitten hatte. Unmittelbar darauf kamen das Behördenschiff "Friesland" (IMO: 9031387) zur Verkehrssicherung und der Schlepper "Gruno 4" (IMO: 9342669) zu Hilfe. Der Schlepper zog die "Papenburg" zurück nach Emden, wo sie gegen 15 Uhr am Südkai festmachte.
Es war nicht die erste derartige Havarie des Schiffes: Erst am 27.12.2015 war es, ebenfalls auf der Fahrt von Rostock nach Papenburg, infolge eines Ruderversagen zwischen den Tonnen 44 und 46 auf der Ems festgekommen. Die Schlepper "Radbod" und "Friedrich Wessel" hatten es am selben Tag wieder abgebracht und nach Emden gezogen. Am 29.12. wurde die seinerzeit verfrachtete Schiffssektion am dortigen Südkai auf eine Barge umgeladen, die die Schlepper "Gruno 3" und "Gruno 4" anschließend zur Meyer-Werft brachten.
Am 8.12.2014 war es bei Überholungsarbeiten an Bord der "Papenburg" auf der Mützelfeldt-Werft in Cuxhavenzu einem Feuer gekommen, das von 40 Einsatzkräften binnen zwei Stunden niedergekämpft wurde.
Noch unter dem Namen „Condock II“ war sie am Abend des 27.11.2013 mit einer 71 Meter langen Luxusyacht an Deck bei Otterøya auf der Fahrt von Archangelsk nach Ancona auf Grund gelaufen. Sie hatte in einem Sturm vor Skomsvoll Anker werfen müssen, doch dieser hielt nicht, und binnen 10 Minuten trieb der Frachter auf Felsen. Das Schiff konnte sich nach Anfahren der Maschine mit eigener Kraft wieder befreien und lief nach Brasov ein, wo Taucher der Namsos Diving Company den Rumpf untersuchten. Am 29.11. konnte die Reise weitergehen.
Die “Papenburg” ist 104,02 Meter lang, 20,5 Meter breit, hat 4,87 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 4.244 Tonnen. Sie läuft für das Harren & Partner Ship Management in Bremen und wurde 1986 auf der Yssel Werft B.V. in Capelle an den Ijssel als „Gruz“ erbaut. 1997 wurde sie zur „Clipper Cheyenne“, 2004 zur „Cheyenne“, 2007 zur „Blac Rhino“, 2008 zur „Black Rhino“ und im selben Jahr zur „Condock II,2 als die sie bis Juli 2014 im Einsatz war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter in Valletta auf Grund gelaufen
(11.03.16) Der unter Sierra Leone-Flagge laufende Frachter "Falkvag", 290 BRZ (IMO-Nr.: 5266013), der an der Barriera Wharf in Valletta gelegen hatte, lief am 10.3. um 12.24 Uhr auf Grund. Nachmittags wurden Schlepper und Lotsen angefordert, den Havaristen wieder flottzumachen. Er wurde dann im French Creek festgemacht und hatte die Havarie offenbar ohne gravierende Schäden überstanden. Das Schiff war am 8.3. von Zuara kommend in den maltesischen Hafen eingelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “Shiloh”
(Bild: Cayman Island Customs)   Großbild klick!

Guter Beifang: Nach Maschinenschaden erschnüffelten Spürhunde Drogen auf Kutter
(11.03.16) Am 8.3. wurde der 90 Fuß lange jamaikanische Kutter “Shiloh” nach einem Maschinenschaden abgeschleppt und in den Hafen von George Town eingebracht. Als bei einer Inspektion Drogenspürhunde des Zoll anschlugen, wurde das Schiff beschlagnahmt und gründlich durchsucht. In einem Lautsprecher fand sich dann ein Plastikbeutel mit Marihuana.
Gegen zwei der insgesamt 32 Crewmitglieder von den Cayman Islands wurden Ermittlungen eingeleitet. Weiterhin wurde noch untersucht, ob der Kutter in den Hoheitsgewässern der Grand Cayman Islands zudem illegal auf Fang gewesen war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Vietnam gesunken
(11.03.16) Die fünfköpfige Crew des chinesischen Kutters "Khanh Hoà - TS 96640" wurde in der Nacht zum 9.3. im Archipel von Hoàng San gerettet, nachdem ihr Schiff gesunken war. Vietnamesische Kutter hatten eine Suchaktion gestartet, als das Schiff 41 Meilen südöstlich der Insel Con Linh vor der Küste Vietnams am Morgen des 8.3. sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter vor Nord-Taiwan gestrandet
(11.03.16) Das taiwanesische National Airborne Service Corps rettete am 10.3. alle 21 Crewmitglieder des taiwanesischen Containerfrachters "TS Taipei", 15487 BRZ (IMO-Nr.: 9348481), der am Morgen 300 Meter vor der Küste des Shimen Township in New Taipei gestrandet war. Wegen des stürmischen Wetters konnten Boote der Coastguard von Taiwan nicht an die Strandungsstelle, an der hohe Brandung herrschte, herankommen und forderten deshalb Helikopter an, die die Crew unversehrt aufwinschten.
Das Schiff hatte auf der Fahrt von Keelung nach Hong Kong Maschinenausfall erlitten und wurde dann auf die Küste gedrückt. Der Maschinenraum wurde aufgerissen, lief voll, und Öl lief in die See. Ölsperren wurden daraufhin ausgebracht. Die “TS Taipei” ist 168.00 Meter lang, 24 Meter breit, hat acht Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 20,615 Tonnen. Sie wurde 2006 auf dem Jiangsu Yangzijiang Shipyard in China erbaut und läuft für die taiwanesische TS Lines.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierter Kutter nach Yaquina Bay geschleppt
(11.03.16) Die Coast Guard Depoe Bay kam am 10.3. der dreiköpfigen Crew des Kutters “Ms. Nicani” zu Hilfe, der nahe Yaquina Bay beim Versuch, die Barre zu queren, in 25 bis 30 Fuß hohen Wellen in Seenot geraten war. Eine Welle hatte die Fenster des Ruderhauses eingedrückt und die elektronischen Systeme zerstört. Zwei 47-Fuß-Boote gingen auf Standby, bis das Wetter sich soweit besserte, dass das Schiff in den Hafen gebracht werden konnte.
Gegen zwei Uhr wurde der Havarist zwei Meilen vor der Küste von Oregon in Schlepp genommen. Das erste Boot brachte den Havaristen bis auf 15 Meilen an die Einfahrt zur Yaquina Bay heran, das zweite Boot löste es gegen 15 Uhr ab. Windgeschwindigkeiten vor Ort waren bis zu 23 Meilen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leben dreier Fischer unter schwierigen Umständen von der US Coastguard gerettet
(11.03.16) Die Coast Guard Bellingham rettete am Morgen des 10.3. die dreiköpfige Crew des 57 Fuß langen Kutters “Bergen“, der auf Felsen in Squalicum Harbor gestrandet war. Der Skipper hatte um 5.30 Uhr Mayday gefunkt, nachdem sich das Schiff um fünf Uhr losgerissen hatte. Es trieb 300 Yards westwärts und wurde südlich der Seaview Avenue nahe Squalicum Harbor auf die Felsen der Schutzmole geworfen.
Beim Versuch, die Neopren-Anzüge anzulegen, wurden zwei von ihnen von Wellen aus einer Kiste gerissen und drohten ans Ufer abzutreiben. Einer der Fischer sprang rasch über Bord, sicherte sie und zog sich wieder auf das Schiff zurück, sodass nun genügend Anzüge für alle da waren. Diese Maßnahme rettete ihnen möglicherweise das Leben.
Die Fischer klammerten sich dann an die Reling des Kutters, dessen Planken in den harten Grundstößen lossprangen und der von den Wellen auf die Seite geworfen wurde. Von der Station Bellingham liefen zwei 45-Fuß-Boote zu ihrer Rettung aus. Sie wurden schließlich bei schwierigen Bedingungen in flachem Wasser in drei Anläufen abgeborgen und um 7.15 Uhr zur Station Bellingham gebracht.
Während der Rettungsaktion wurde das Rettungsboot wiederholt gegen das Heck des auf der Seite liegenden Kutter geschlagen. Der Fischer, der über Bord gesprungen war, kam mit Unterkühlungserscheinungen und einer Fußverletzung ins PeaceHealth St. Joseph Medical Center. Teams der Coast Guard Puget Sound Incident Management Division und des Washington Department of Ecology wurden gerufen, um mögliche Ölverschmutzungen durch die 1,500 Gallonen Diesel an Bord zu bekämpfen.
Der Kutter wurde in der Brandung völlig überflutet und auf der Backbordseite liegend auf den Felsen zerschlagen. Trümmer trieben bereits an den Squalicum Beach, und ein Dieselfilm war auf den Felsen erkennbar. Die Global Diving and Salvage wurde mit der Bergungsarbeit beauftragt. Vor Ort waren fünf Fuß hohe Seen und 40 Knoten Windgeschwindigkeit mit Spitzen von 50 Knoten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Longliner vor Seychelleninsel geborgen
(11.03.16) Am 10.3. gegen 15 Uhr konnte der Longliner "Oriental Kim" nach mehreren vergeblichen Versuchen bei L’ilot, Glacis, mit der Flut von zwei Schleppern geborgen werden. Der Havaist wurde dann in Richtung von St. Anne gezogen und auf seine Seetüchtigkeit hin geprüft, ehe er in den Hafen von Victoria gebracht wurde. Vorangegangen waren erfolglose Bergungsversuche am 9.3. und dem Morgen des 10.3.
Auch der Versuch, 250 Tonnen Diesel abzupumpen, war nur teilweise gelungen. 100 Tonnen konnten abgepumpt werden. Die Seychelles Port Authority koordinierte die Bergungsoperation an dem mit 700 Tonnen Fisch beladenen Schiff vor der Nordküste von Mahé. Die Seychelles Coast Guard hatte eine Ölsperre ausgelegt, nachdem Diesel aus dem Vorschiff ausgelaufen war.
Taucher flickten Lecks im Bugbereich. Die Küste von Glacis über Beau Vallon bis Belombre wurde vorsorglich überwacht und Fischerei in dem Seegebiet eingeschränkt. Die “Oriental Kim” war mit einer 25-köpfigen Crew an Bord nach Victoria unterwegs gewesen, als sie aus bisher unbekannter Ursache strandete. Bis auf 10 waren sie zwischenzeitlich abgeborgen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierter Kutter nach Saint-Vaast abgeschleppt
(11.03.16) Am 10.3. gegen 16 Uhr wurde das CROSS Jobour von dem französischen Trawler “Le Kévin -CH.407018”, 23 BRZ (MMSI-Nr.: 227318050), aus Saint-Vaast alarmiert. 12 Meilen westlich von Barfleur hatte er Wassereinbruch und Maschinenausfall erlitten und trieb nun manövrierunfähig in der See. Das CROSS Jobourg schickte das Patroullienboot “Themis” aus Cherbourg-en-Cotentin zu Hilfe.
Vor Ort wurde ein Zodiac mit einer Motorpumpe ausgesetzt, und ein Boardingteam brachte den Wassereinbruch unter Kontrolle. Der Trawler “Le Retour”, der kurz nach der Havarie auf Standby gegangen war, nahm die “Le Kévin” dann auf den Haken und schleppte die „Le Lévin“ nach Saint-Vaast, eskortiert von der “Themis”.
Quelle:Tim Schwabedissen



Blockadebrecher vor Wilmington wahrscheinlich identifiziert
(11.03.16) Nach ersten Tauchgängen am 9.3. vermuteten Unterwasserarchäologen des Underwater Archaeology Branch of the Office of State Archaeology, dass es sich bei dem vor der Küste von North Carolina nahe Wilmington entdeckten Schiffswrack um die “Agnes E. Fry” handeln könnte, einen Blockadebrecher, der am 27.12.1864 nahe Fort Campbell beim fünften Versuch, die Blockade der Unionisten zu passieren, versenkt wurde. Die Taucher stellten fest, dass beide Maschinen und das Schaufelrad fehlten, aber mindestens ein Kessel noch vorhanden war. Der lange, vorspringende Bug und die Rumpfform deuteten auf die „Agnes E. Fry“ hin. Der Stahlrumpf war 225 Fuß lang, die Länge der „Fry“ betrug in der Tat 236 Fuß, sie war 25 Fuß breit und hatte 13 Fuß Tiefgang. Das Wrack war am 27.2. bei einer Sonarexpedition entdeckt worden. Weil es stark versandet war, blieb es gut erhalten. Die „Agnes E. Fry” war das einzige von den drei bekannten Wracks in dem Gebiet, die als Blockadebrecher konstruiert war, die beiden anderen, die 190 Fuß lange „Spunkie“ und die 179 Fuß lange „Georgianna McCaw“, waren ältere Schiffe, die nur zu diesem Zweck genutzt wurden. Sie wurde 1864 auf dem Clyde in Schottland erbaut und lief im November 1864 von Bermuda nach Wilmington.
In Bermudas Hafen St George wurden Handelsgüter aus Europa angeliefert, die dann zu den Konföderierten durchgebracht werden mussten. Zwei Fahrten von Nassau im September und die zweite von Bermuda nach Wilmington gelangen dem Kapitän, die dritte am 26.12.1864 schlug fehl. Das Schiff wurde entdeckt und bei Fort auf Grund gesetzt, um es nicht in Feindeshand fallen zu lassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Springtide wurde Trawlern in Dartmouth zum Verhängnis
(11.03.16) Stephane Andre, der Skipper der "Sagittaire", dankte am Tag nach dem Fast-Kentern seines Schiffes und dem Untergang des Schwesterschiffes "Saint Christophe" am Stadtkai in Dartmouth den Rettern und Bewohnern der Stadt für ihre rasche und umfassende Hilfe. Stephane und seine vierköpfige Crew waren über das Heck ihres Schiffes auf das RNLI-Boot aus Dart geklettert, das dort in Stellung gegangen war.
Simultan rettete die Feuerwehr die Crew der „Saint Christophe“ über eine 10 Meter lange Leiter, mit der die Kluft zwischen der Bordwand und dem Kai überbrückt wurde. Während sich die "Sagittaire" mit steigendem Wasser wieder aufrichtete, blieb die "Saint Christophe“ auf der Seite liegen und lief voll. Der Unfall ereignete sich während der Springtide, als der Wasserpegel auf dem River Dart von extrem hoch auf extrem niedrig umschlug. Andre will nun in Dartmouth bleiben, bis die "Saint Christophe" wieder schwimmfähig gemacht worden ist.
Nach dem Untergang wurde eine Ölsperre vorsorglich ausgelegt und das Wrack seither rund um die Uhr überwacht. Ob es gehoben oder aufgerichtet wird, um dann wieder aufzuschwimmen, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Versorger sank in Port Blair
(11.03.16) Der unter Kiribati-Flagge laufende Offshore-Versorger "King Jesus", 1461 BRZ (IMO-Nr.: 9656591), der seit über drei Monaten an der Junglighat-Mole im indischen Port Blair gelegen hatte, ist dort am 10.3. um 9.30 Uhr gesunken. Das Schiff war in der Vergangenheit regelmäßig ausgepumpt, in den letzten Wochen aber sich selbst überlassen worden. Als es sank, war von der sechsköpfigen Crew niemand in der Nähe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwimmdock gehoben und versenkt
(11.03.16) Das Schwimmdock „Kapilipono“, das am 9.9.2015 nach Problemen mit der Elektrik im Hafen von Honolulu gesunken war, ist durch das Hawaii Department of Transportation wieder schwimmfähig gemacht und anschließend versenkt worden. In den Folgemonaten waren Bergungspläne entwickelt und alle ölhaltigen Produkte abgepumpt worden, ehe sämtliche Luken, Tanks, Spalten und Bilgen unter Leitung der U.S. Coast Guard ausgepumpt wurden.
Am 20.2. ergab sich ein günstiges Wetterfenster. Die „Kapilipono” wurde 12 Meilen vor die Südküste von Oahu geschleppt und an einer durch die Environmental Protection Agency (EPA) genehmigten Stelle auf Position 21° 6’0.00?N 157°58’45.00?W auf tiefem Wasser versenkt. Nun sind die Piers 40 und 41 in Honolulu wieder uneingeschränkt nutzbar.
Die „Kapilipono” wurde 1974 erbaut und gehörte der Pacific Shipyards International LLC. Sie war 375 Fuß lang, 105 Fuß breit und konnte bis zu 400 Fuß lange Schiffe aufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Kutter sollen mit Springflut geborgen werden
(11.03.16) Die Fiji Ports Corporation Limited ist dabei, zwei Kutter zu bergen, die im Taifun Winston am 20.2. bei Lami gestrandet waren. Dazu müssten Schlepper aus Natovi geholt werden. Im April wird eine Springtide erwartet, die dazu genutzt werden soll, die beiden Schiffe wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler "Saint Christophe" im Hafen gesunken
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Schutz des Hafens erwies sich als trügerisch
(10.03.16) Am 10.3. um kurz nach Mitternacht kam es zu einer dramatischen Situation im Hafen von Dartmouth, als die beiden französischen Trawler "Saint Christophe - CN.666535", 10 BRZ (MMSI-Nr.: 227938000), und “Sagittaire - CN. 674603” 104 BRZ (IMO-Nr.: 8918033), sich am Stadtkai auf dem Dart-River bei fallendem Wasser auf Grund aufsetzten und sich immer stärker nach Steuerbord überlegten. Insgesamt drei Trawler aus Cherbourg hatten vor einem Sturm auf See Schutz im Hafen gesucht – wie sich nun herausstellte, war es ein trügerischer.
"Saint Christophe"
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Um 00.35 Uhr wurden die Feuerwehren von Dartmouth, Paignton, Kingsbridge und Totnes sowie die RNLI alarmiert. Zunächst war auch die Reede von einem Feuer. Die fünfköpfige Crew der "Saint Christophe" wurde mit einer Leiter gerettet und sichergestellt, dass es kein Feuer gab. Das RNLI-Boot nahm drei Männer der "Sagittaire", die sich vom Heck abseilten, an Bord, brachte sie an Land und rettete dann die übrigen zwei. Alle wurden zur RNLI-Station zum Aufwärmen gebracht und mit warmen Getränken versorgt.
Während die “Sagittaire” aber schwimmfähig blieb, kippte die “Saint Christophe” beim niedrigsten Wasserstand um 00.33 Uhr auf die Seite. Die Seenotretter stellten massiven Wassereinbruch fest, und das Schiff sank bei der nachfolgenden Flut fast vollständig. Die Dart Harbour Authority schickte die "Hercules" zur Untergangsstelle, die eine Ölsperre auslegte. Die "Saint Christophe" hatte zwischen 10 und 15 Tonnen Bunkeröl an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht im Sturm auf Felsen geworfen
(10.03.16) Die 30 Fuß lange Motoryacht “The Sea Thrift” wurde im Sturm am 9.3. gegen die Küste von Rhos on Sea in Nordwales gedrückt. Skipper Jack Thomas, der von Rhos on Sea aus Angelfahrten anbietet, entdeckte das Boot, das sich losgerissen und dann auf Felsen geworfen wurde. Es lag unterhalb der Uferpromenade in der Brandung auf der Seite.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter trieb vor Normandie-Küste
(10.03.16) Das CROSS Jobourg wurde am 9.3. alarmiert, nachdem der französische Trawler "Fabral - CN.730417", 35 BRZ (MMSI-Nr.: 228921000) durch eine Leine im Propeller manövrierunfähig geworden war. Das zwischen Fécamp und Honfleur treibende Schiff wurde dann von dem Trawler "Notre Dame de Foy" gegen 22 Uhr auf den Haken genommen. Am 10.3. gegen 7.30 Uhr erreichte der Schleppzug die Einfahrt des Hafens von Honfleur, und eine gute Stunde später war er durchgeschleust, und im La Morèlle-Hafen konnte die „Fabral“ aufgeslippt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsboot im Sturm ausgerissen
(10.03.16) Am 9.3. um 08:30 Uhr wurde das CROSS Corsen alarmiert, nachdem die Crew der SNSM-Station Molène festgestellt hatte, dass sich ihr Rettungsboot "Jean Cam" (MMSI-Nr.: 227004410) im Sturm losgerissen hatte und im Dunkel der Nacht aufs Meer getrieben war. Das CROSS leitete eine Suchaktion ein, wobei der Einsatz von SNSM-Rettungsbooten durch den anhaltenden Sturm unmöglich war.
Deshalb stieg ein Cayman-Helikopter von der Marinebasis Lanvéoc um 10:01 Uhr auf, um den Ausreißer zu lokalisieren. Tatsächlich entdeckte der das 17 Meter lange Boot um 10:45 a.m am Südwestzipfel von St. Matthew, acht Meilen vor der Küste, südwärts driftend. Der Notfallschlepper "Abeille Bourbon" wurde daraufhin von seiner Sturmposition vor Ouessant gerufen und erreichte die “Jean Cam” um 11:50 Uhr.
Zwei Mann der Crew stiegen an Bord über, und um 12:37 wurden zwei Crewmitglieder des Rettungsbootes auf die "Abeille Bourbon" geflogen und von dort auf ihrem Boot abgesetzt. Sie sollten die Seetüchtigkeit und Manövierfähigkeit überprüfen. Nachdem sie herausfanden, dass das Boot selbstständig operieren konnte, wurde es von der Crew zur Moulin Blanc Marina in Brest gebracht, und die "Abeille Bourbon" kehrte auf ihre Position vor Ouessant zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Begonia Seaways kollidierte mit Fahrwassertonne
(10.03.16) Am 9.3. um 17.15 Uhr kam die dänische RoRo-Fähre "Begonia Seaways", 37722 BRZ (IMO-Nr.: 9262089), vor Vlissingen vom Kurs ab und kollidierte dicht unterhalb des Badestrandes mit einer roten Fahrwassertonne. Offenbar blieb der Schaden aber in Grenzen, denn das Schiff, das um 16.30 Uhr aus Terneuzen ausgelaufen war, durfte die Reise nach Göteborg, wo sie am 10.3. um 20 Uhr einlaufen soll, fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Tjalk in Zaandam
(10.03.16) Auf einer Tjalk an der Gerrit Bolkade in Zaandam brach am Abend des 9.3. im Vorschiff ein Feuer aus. Das Schiff lag zu Reparaturarbeiten auf Slip. Die Brandbekämpfung war schwierig, weil Isolation zwischen dem Holz der Innenverkleidung und dem Stahlrumpf Feuer gefangen hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kampener Kogge wird vermessen und untersucht
(10.03.16) Die IJsselmeer Kogge, die jetzt in einer von Rijkswaterstaat eigens erbauten Konservierungshalle in Batavialand in Lelystad liegt, wird in den kommenden Monaten intensiv untersucht und vermessen werden, um eine Blaupause für die Rekonstruktion zu erhalten. In vier Containern lagerten auch vom Flussgrund geborgene, lose Trümmerteile. Die Forschungsarbeit wird von dem Unterwasserarchäologen Wouter Waldo geleitet.
Im Schiffsinnern befand sich auch noch eine große Menge Sand, der entfernt werden muss. Dabei kann es zu weiteren archäologischen Funden kommen. Das Schiff wird mit 24 Sprinklern ständig feucht gehalten. Konservierungsexperten müssen nun herausfinden, wie das aus Eiche gebaute Schiff am besten getrocknet werden kann.
Dieser Prozess wird mindestens drei Jahre dauern. Dies ist eine gute Zeit, sich in Kampen zu überlegen, wie das Wrack danach in der Stadt präsentiert werden kann. Am 24.4. soll am Museumstag eine begrenzte Anzahl von Besuchern einen direkten Blick auf das Schiff werfen können.
Quelle:Tim Schwabedissen



Stau im Black Bayou nach Kollision
(10.03.16) Die Coast Guard sperrte am 7.3. den Intracoastal Waterway für den Schiffsverkehr an der Black Bayou Bridge in Lake Charles, nachdem ein Schleppverband, der mit einem Schubschlepper und drei Hopperbargen unterwegs gewesen war, den Fenderwall, der die Ponton-Brücke schützt, um 22.27 Uhr nach einem Ruderausfall gerammt und beschädigt hatte. Die Küstenwache in Port Arthur hatte das Umfeld der Brücke gesperrt, damit Trümmer beseitigt werden konnten.
Da der Intracoastal Waterway stark befahren ist, bildete sich rasch ein Schiffsstau. Deshalb wurde am 8.3. begonnen, eine begrenzte Durchfahrt zu ermöglichen, und 50 % der wartenden Schleppzüge konnten bis zum folgenden Morgen passieren. Nachdem geeignetes Bergungsgerät vor Ort eintraf, konnten die Fender beseitigt und der Verkehrsweg am 9.3. um 12.26 Uhr wieder voll freigegeben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Oregon Inlet vor Untergang bewahrt
(10.03.16) Die US Coast Guard rettete am 9.3. drei Personen von einem 43 Fuß langen Kutter, der am Morgen rund sechs Meilen östlich des Oregon Inlet Wassereinbruch erlitten hatte. Die Coast Guard North Carolina wurde um 23.30 Uhr alarmiert und schickte von der Station Oregon Inlet ein 47-Fuß-Boot zur Assistenz. Es setzte zwei Männer mit einer Lenzpumpe an Bord ab, dann konnte der Kutter stabilisiert und nach Wanchese eskortiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Bulkcarrier könnte im Sturm zerbrechen
(10.03.16) Große Sorge herrscht um den am 29.2. fünf Kilometer südlich des Faux Cap auf Position 25 39 S 045 29 O gestrandeten, unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier "New Mykonos", 81152 BRZ (IMO.Nr.: 9135688). Weil das Leichtern des Bunkeröls durch stürmisches Wetter nicht wie geplant durchgeführt werden konnte, warnte die Agence Portuaire, Maritime et Fluviale (APMF) am 10.3., das im Falle eines Auseinanderbrechens des Schiffes eine Ölverschmutzung drohte.
Das Ministry of Tourism, Transport and Meteorology, die APMF und die Ölbekämpfungsorganisation OLEP, deren Vertreter am 11.3. eintreffen sollten, sowie lokale Behörden machten sich zu Kampf gegen eine Küstenverschmutzung bereit, Das Personal der Behörden von Madagskar und die Crew wurden von Bord des Havaristen geholt, nur ein Team von SMIT Salvage, die mit der Bergung beauftragt worden war, harrte weiter auf dem Frachter aus in der Hoffnung, doch noch einen Versuch starten zu können, die 2500 Tonnen Bunkeröl zu leichtern.
Das Schiff war mit 160000 Tonnen Kohle aus Richards Bay nach Vizag unterwegs, als es strandete. Es hat einen Tiefgang von 17 Metern und kam auf 13 Metern Wassertiefe fest. Der Schlepper "Raptor" (IMO-Nr.: 8107048) war am 7.3. aus Taolagnaro mit fünf Bergungsexperten an Bord ausgelaufen, die den Rumpf untersuchen sollten.
Der Schlepper "Mermaid Vanquish" (IMO-Nr.: 9425576) sowie die "Peridot" (IMO-Nr.: 9427885), stießen später ebenso hinzu wie der Bunkertanker "Anuket Topaz" (IMO-Nr.: 9395721) Die "New Mykonos" ist 280 Meter lang, 45 Meter breit und hat eine Tragfähigkeit von 161,121 Tonnen. Der Capesize-Bulker wurde 1997 bei den Hyundai Heavy Industries in Ulsan erbaut und läuft für die New Shipping Ltd. in Piräus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Keilriemen machte ordentlich Rauch
(10.03.16) Am 9.3. gegen 20.30 Uhr kam es zu einer Rauchentwicklung im Motorraum das acht Meter langen norwegischen Rettungsbootes "Bjarne Kyrkjebø" (MMSI-Nr.: 258150500) im Byfjord. Offenbar hatte sich ein Keilriemen überhitzt und sorgte für die Verqualmung. Das Boot konnte aber mit der verbliebenen zweiten Maschine in den Hafen zurückkehren. Die Feuerwehr wurde verständigt, brauchte aber nicht mehr eingreifen, da die Lage unter Kontrolle war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter nach Kollision beschlagnahmt
(10.03.16) Der Qingdao Maritime Court beschlagnahmte am 9.3. den chinesischen Frachter "Xin Ri 6" (MMSI-Nr.: 413553610), als er den Hafen von Qingdao verlassen wollte. Er stand im Verdacht, am 27.2. mit einem Kutter im Gelben Meer kollidiert zu sein. Dieser hatte am Morgen des 26.2. rund 40 Meilen südlich von Chaolian Island den Hafen verlassen und tags daraufh gesunken.
Das Qingdao Maritime Search and Rescue Center wurde an jenem Tag um 12:50 Uhr alarmiert und startete eine Suchaktion nach der 120-köpfigen Crew. Die Retter konnten nur noch fünf Leichen aus dem Meer bergen. Die Rettungsaktion für die übrigen fünf verlief ergebnislos, die Männer galten als tot.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre “Yunhai” gestrandet
(Bild: Liu Yu Ching)   Großbild klick!

Öl lief aus gestrandeter Fähre aus
(09.03.16) Die in Niue-registrierte Fähre “Yunhai”, 8575 BRZ (MMSI-Nr.: 542213110die am 25.2. unweit der Penghu Islands gestrandet war, leckte am 7.3. Öl. Das Schiff lag rund 4,6 Meilen südöstlich der Insel in der Straße von Taiwan auf Felsen, nachdem sie in stürmischer See auf die Küste gedrückt worden war. Die 11-köpfige indonesische Crew hatte von der Coastguard mit einem Helikopter abgeborgen werden können.
Die Fähre hatte auf ihrer Überführungsfahrt von China nach Indonesien 145 Tonnen Bunkeröl an Bord. Nun entdeckten Mitglieder der Penghu Ocean Citizen Alliance einen Ölfilm rund um das Schiff. Es handelte sich wohl um Dieselkraftstoff.
Die Coast Guard schickte zwei Boote zur Strandungsstelle, die aber nichts finden konnten. Ein Kutter aber konnte den Ölfilm südlich der Strandungsstelle ausmachen und brachte ölabsobierende Blätter aus. Am 8.3. fand ein Treffen des indonesischen Eigners, des Maritime and Port Bureau, der Coastguard und der Environmental Protection Administration (EPA) statt, um das Leichtern des Bunkeröls zu organisieren. Dieses sollte dann am 11.3. beginnen, und die Arbeiten sollten bis zum 15.3. abgeschlossen werden, wenn das Wetter mitspielt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutters „Condor“ wird geborgen
(Bild: Baltic Taucherei- und Bergungsbetrieb Rostock)   Großbild klick!

Fokus auf Rettungsinsel der Condor
(09.03.16) Am 8.3. begannen die Untersuchungen am Wrack des Burgstaakener Kutters „Condor“, nachdem dieser vom Deck des Bergungsschiffes „Mira A“ gehoben und auf dem Gelände des Tonnenhofs in Hohe Düne in Warnemünde aufgepallt und gesichert worden war. Das Ermittlerteam der BSU wird das Schiff dort in den nächsten Tagen genau inspizieren. Dabei sollte unter anderem der Zustand des Schiffes und der Netze geprüft werden, ob es offene Luken an Bord gab und ob der Vorwärts- oder der Rückwärtsgang eingelegt war.
Der Rumpf des Kutters selbst wies nur geringe Schäden auf, ein Mast war aus dem Holz gerissen und ein Riss an Steuerbordseite im Bereich der Wasserlinie sichtbar. Besonderes Augenmerk galt auch der Rettungsinsel, die sich beim Untergang nicht vollständig geöffnet und am Mast verfangen hatte. Sie wurde von den Tauchern vor der Bergung als Beweismittel in dieser Situation festgebunden.
Ebenso war zu klären, wieso die Notfunkboje versagte. Ohne Rettungsinsel und Notsignal war das Schicksal der beiden Fischer im kalten Wasser rasch besiegelt. Sie starben beide an Unterkühlung. Der Kapitän hatte sich noch einen Rettungsring schnappen können, und sie streiften die Stiefel ab. Letztlich konnte ihnen das keine Rettung bringen. Die Untersuchung des Wracks in Rostock würde nach Einschätzung des BSU bis zum Ende der Woche dauern. Der Untersuchungsbericht soll voraussichtlich in einem Jahr veröffentlicht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierter Frachter nach Istanbul geschleppt
(09.03.16) Der maltesische Frachter "Khorsov Bey", 4109 BRZ (IMO-Nr.: 9437347), erlitt am 3.3. Maschinenausfall in der Straße von Kertsch auf der Fahrt von Berdyansk nach Chalkis. Der Schlepper "Socar" (IMO-Nr.: 9107320) wurde beauftragt, den Havaristen nach Tuzlazu schleppen. Am 9.3. lag der Schleppzug auf der Außenreede von Istanbul.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leichter kenterte bei Kollision zweier Frachter
(09.03.16) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier "Sainty Valliant", 36294 BRZ (IMO-Nr.: 9663104), und der unter Hongkong-Flagge registrierte Massengutfachter "Great Scenery", 27176 BRZ (IMO-Nr.: 9264049), der am 5.3. von Nantong auf der Reede von Chittagong eingetroffen war, kollidierten am 7.3. gegen 22.15 Uhr.
Längsseits der "Sainty Valiant", die aus Salalah gekommen war, lag zu der Zeit der Leichter „Khan Sons", um Ladung zu übernehmen. Der Leichter kenterte, und die Coastguard von Bangladesh konnte bislang nur 10 der 12 Mann Besatzung retten. Zwei der Seeleute wurden noch vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kühlschiff trieb in Kurilenstraße
(09.03.16) Das russische Kühlschiff "Kronshtadtskiy", 2461 BRZ (IMO-Nr.: 8826577), erlitt am Abend des 7.3. von Dalian kommend in der Ochotischen See Maschinenausfall und trieb auf Position 49 10 N 152 15 O rund 95 Meilen westlich der Insel Onekotan Island in der Kurilenstraße. Am Morgen des 8.3. wartete der Havarist auf das Eintreffen des Bergungsschleppers "Sibirskiy“, der ihn zu einem sicheren Ankerplatz bringen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



New Katerina schwimmt wieder
(09.03.16) Der Bulkcarrier "New Katerina" konnte im Suez-Kanal am 7.3. wieder flottgemacht werden, nachdem so viel Ladung geleichtert worden war, dass er aufschwamm. Der Havarist wurde danach 11 Kilometer in nördlicher Richtung zu einer Position bei Kanalkilometer 58 geschleppt, wo Notreparaturen und Abdichtungsarbeiten stattfinden sollten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kran räumte Teile historischer Fähre ab
(09.03.16) Ein Kran begann am 8.3. damit, Teile der historischen neuseländischen Doppelendfähre “Kestrel” in Auckland abzuheben. Teile der Holzkonstruktion hatten sich beim Untergang gelöst und trieben nun im Wasser. Es handelte sich um Bereiche des Oberdecks und des Ruderhauses. Die Kestrel Preservation Society wollte nun sehen, wie sich retten lässt, was noch zu retten ist, und wie das Wrack abgedichtet und gehoben werden kann.
Warum das Schiff so schnell versank und kein Alarm ausgelöst wurde, war weiterhin rätselhaft. Über das weitere Vorgehen wollte die Versicherung Vero entscheiden, sobald die Unglücksursache geklärt ist. Eine Reparatur des Schiffes war in jedem Fall nicht in die Versicherung mit eingeschlossen, sodass der Weg der 111 Jahre alten Fähre an der Wynyard Wharf beendet sein dürfte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerkran brach über Frachter zusammen
(09.03.16) Am 8.3. brach ein Containerkran über dem chinesischen Fracher "Zhong Hai 016" (MMSI-Nr.: 413555910) im Huangshi Port auf dem Yangtse-Fluss zusammen. Er war gerade dabei, Container zu löschen, als der Arm kollabierte und der gesamte Kran über das Schiff stürzte. Der Kranführer wurde beim Fall aus 20 Metern Höhe lebensgefährlich verletzt. Auch die "Zhong Hai 016" trug erhebliche Schäden davon. Sie war von Huangshi Port nach Shanghai bestimmt gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Mazarón gesunken
(09.03.16) Am 7.3. funkte der spanische Kutter „Mar 2“ vor der Küste von Mazzarón Mayday. Das Schiff hatte Wassereinbruch erlitten und war drei Meilen südlich des Leuchtturms Mazzarón im Sinken begriffen. Die “Las Palmas” der spanischen Marine, die gerade auf einer Minenräumübung war, wurde von der Seenotrettung in Cartagena alarmiert und konnte die drei Männer von ihrem förmlich unter ihnen mit dem Heck voran wegsackenden Schiff retten. Sie wurden anschließend nach Mazzarón gebracht, wo ein Krankenwagen bereitstand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer in Bordelektrik rasch gelöscht
(09.03.16) Im Maschinenraum der amerikanischen Fähre "Yakima", 2705 BRZ (IMO-Nr.: 8835360), brach am 8.3. um 10:30 Uhr kurz nach Beginn der Verladearbeiten in Friday Harbor ein Feuer aus. Das Feuer in der Elektrik wurde entdeckt, als Rauch aus einem Lüfter auf dem Autodeck drang. Ein Schaltkasten war in Brand geraten.
Die Crew konnte die Flammen binnen weniger Minuten noch vor Eintreffen der alarmierten Feuerwehr löschen. Die wenigen Pasagiere, die schon an Bord gewesen waren, wurden von Bord gebracht. Der Schlepper "Garth Foss" zog die Fähre um 14.30 Uhr von ihrem Liegeplatz weg, den sie seit dem Feuer blockiert hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Longliner auf Seychelleninsel gestrandet
(09.03.16) Der südkoreanische Fischfänger "Oriental Kim", 102 BRZ (IMO-Nr.: 7827495), lief am Morgen des 9.3. bei L’ilot, Glacis, an der Nordküste von Mahé, der Hauptinsel der Seychellen, auf Grund. Er war unterwegs mit 700 Tonnen Fisch nach Port Victoria, als er mit dem Bug auf die Felsen lief und sich auf die Backbordseite legte. Die Coast Guard wurde gegen drei Uhr alarmiert.
Alle Ventile wurden abgedichtet für den Fall einer Ammoniakleckage. Kapitän und Chief pumpten den Diesel aus den vorderen Tanks in Innentanks. Es befanden sich insgesamt 250 Tonnen an Bord, deren Leichtern für die Coast Guard oberste Priorität hat. Eine Ölsperre wurde ausgelegt. Der Wulstbug des Longliners hatte erkennbaren Schaden genommen, das Heck befand sich noch über freiem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler nach Eyemouth eingeschleppt
(09.03.16) Am 2.3. gegen 19 Uhr kam das RNLI-Boot aus Eyemouth dem in Leith beheimateten Trawler “Bright Ray” (MMSI-Nr.: 235004076) zu Hilfe, die um Assistenz beim Schleppen des havarierten Trawlers "Stronsay Lad" (MMSI-Nr.: 235105844) gebeten hatte. Dieser hatte Antriebsschaden erlitten und trieb in stürmischer werdendem Wetter in der See. Das Rettungsboot war rasch vor Ort und machte am Heck der "Stronsay Lad" als Steuerschlepper fest, während die "Bright Ray" weiter Eyemouth ansteuerte.
Als gerade der Hafen erreicht war, brach die Schleppleine zwischen der „Bright Ray” und der “Stronsay Lad”, doch es gelang dem Skipper der „Bright Ray“ in dem engen Raum so zu manövrierenn dass sie wieder festgemacht werden konnte. Danach wurde die "Stronsay Lad" längsseits des Rettungsbootes genommen und in Eyemouth festgemacht. Nach einer Stunde war der Einsat beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mumifizierter Segler trieb erheblich länger im Meer als angenommen
(09.03.16) Der Fall des mumifizierten Seglers Bajorat auf der deutschen Yacht “Sayo” gibt weiter Rätsel auf. Bereits am 31.1. war das Boot von der “LMAX Exchange”, die am Clipper 2015-16 Round the World Yacht Race teilnahm und von Airlie Beach in Australien nach Da Nang in Vietnam unterwegs war, entdeckt. Um 6.24 Uhr ging die Yacht aus dem Rennen, um die auf Position 11 38N 137 46 O rund 650 Meilen östlich der Philippinen bzw. 470 Meiilen westlich von Guam treibenden, entmastete „Sayo“ zu untersuchen.
Sie trieb scheinbar verlassen in der See. Ein Crewmitglied der Rennyacht sprang, mit Kopfkamera und Handy bewaffnet, ins Wasser und enterte die „Sayo“ über die Heckleiter. Zu seinem Schrecken fand er dann den toten Segler auf dem nur scheinbar menschenleeren Boot am Kartentisch sitzend. Die Crew verständigte die US Coast Guard in Guam und die Falmouth Coast Guard über den Fund.
Nach drei Stunden wurde die “LMAX Exchange” entlassen und durfte das Race fortsetzen, da sie keine Hilfe mehr leisten konnte, während die USCG Guam die weitere Untersuchung übernahm. Clipper Race-Direktor Justin Taylor verständigte auch noch die deutsche Botschaft in London, die wiederum die deutsche Polizei und Küstenwache informierte. Über die Bootsregistrierung konnten dann Angehörige ausfindig gemacht werden.
Ansonsten sollte Stillschweigen über den toten Seemann bewahrt werden. Damit war es nach dem erneuten Fund der Yacht endgültig vorbei. Zweifelhaft ist nun aber auch das Obduktionsergebnis, das einen Tod rund eine Woche vor der neuerlichen Entdeckung vermutete.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischkutter "Condor" wird geborgen
(Bild: J.A. Rederiet)   Großbild klick!

Fehmarnbelt: Condor könnte überladen gewesen sein
(08.03.16) Die Bergung des Burgstaakener Fischkutters "Condor" im Fehmarnbelt musste am 7.3. mehrfach verschoben werden, weil schlechtes Wetter nach dem Anbringen der beiden Hebegurte mit Böen der Windstärke 5 und hohen Wellen eine Verlegung der "Sanne A" notwendig machte. Am Abend stiegen nochmals Taucher des Baltic Taucherei- und Bergungsbetrieb Rostock GmbH zum Wrack ab. Trotz der Dunkelheit wollten die Bergungsexperten auch am Abend weiter machen und die Aktion zum Abschluss bringen. Zunächst wurde das auf der Steuerbordseite liegende Wrack aufgerichtet und etwa einen Meter über Grund angehoben, um festzustellen, ob am Rumpf noch Netze hingen. Nachdem die „Condor“ um 20.30 Uhr wieder an der Wasseroberfläche erschien, wurde sie aufs Deck des Schwimmkrans gehoben und die Fahrt nach Rostock angetreten. Hier trafen die „Sanne A“ und die „Mira A“ gegen 10 Uhr am Warnemünder Tonnenhof ein.
Sofort begannen dann die aufwendigen Untersuchungen, bei dem u.a. die Maschinenanlage und die Fangausrüstung von Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) in Hamburg, die bereits von Beginn der Bergung an Bord eines Polizeiboots vor Ort war, begutachtet werden sollten. Rasch verdichteten sich dabei Hinweise, dass der Kutter stark überladen gewesen war, Schlagseite bekam und dann sehr schnell sank.
Die Rettungsinsel, die normalerweise durch eine Reißleine automatisch aufgeblasen wird, verhakte sich dabei am Mast und öffnete sich dadurch nicht vollständig. Die beiden Fischer, die zum Zeitpunkt des Unterganges wahrscheinlich auf Deck standen, verloren so wohl ihre einzige Rettungsmöglichkeit. Das Wrack war äußerlich fast unbeschädigt.
Die "Condor" war am 6.2. etwa drei Seemeilen östlich von Fehmarn bei gutem Wetter und ruhiger See ohne Notruf gesunken. Viele Fischerkollegen der Burgstaakener Fischereigenossenschaft, Angehörige und Fehmaraner rätselten seither, warum der Kutter untergegangen war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Abbruch der Challenger
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Abbruch der Challenger hat begonnen
(08.03.16) Am 7.3. begann der Abbruch des Ruderhauses des Wracks des Schleppers “Challenger”, nachdem er zum Rock Dump verholt worden war. Die Global Diving and Salvage, Inc. leitete den Abbruch und die Entsorgung der Wrackteile des Schiffes, die von den Southeast Underwater Services aus Juneau durchgeführt wurde. Nach dem Untergang des Schiffes im September 2015 und bis zur Entsorgung der umweltgefährdenden Stoffe von Bord in der vergangenen Woche wurden 437 Gallonen Ölprodukte, 140 Gallonen veröltes Wasser, 550 Pfund Farbe, Ölabfall, Polyester und Schmierstoffe, ein Kühlschrank, ein Gefrierschrank, 2467 Pfund Batterien und 2893 Pfund Asbest von Bord geholt.
Die Ölprodukte wurden von der Southeast Alaska Lighterage entsorgt. Umweltgefährdende Stoffe wurden zum City & Borough in Juneau gebracht, und recycelbare Metalle zur Skookum Sales & Recycling. Alle verbliebenen Materialien kommen auf die Müllkippe von Juneau. Die Abbrucharbeiten wurden rund um die Uhr fortgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Manövrierunfähiger Tanker nach Cadiz geschleppt
(08.03.16) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Benedito", 8604 BRZ (IMO-Nr.: 9549669), erlitt westlich von Gibraltar am 5.3. auf Position 36 44 N 009 08 W auf der Fahrt von Castellon nach Bayonne Maschinenausfall. Der portugiesische Schlepper "Montenevo" (IMO-Nr.: 9276119) nahm den Havaristen am 7.3. auf Position 36 06 N 008 19 W auf den Haken und schleppte ihn nach Cadiz, wo er am 8.3. gegen 14 Uhr eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkenes Motorboot
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Motorboot vor Richmond Beach gesunken
(08.03.16) Die Coast Guard Puget Sound und das Washington Department of Ecology waren im Einsatz, nachdem ein 26 Fuß langes Motorboot rund 50 Fuß vom Ufer nahe Richmond Beach am Nachmittag des 7.3. sank. Es befand sich eine unbekannte Menge Treibstoff an Bord, und deshalb wurde die Global Diving and Salvage beauftragt, den Tankinhalt zu leichtern.
Ein Boot der Coast Guard Station Seattle war zu einem Einsatz unterwegs, als es das sinkende und verlassene Boot nahe Richmond Beach treibend entdeckte. Vertreter des Washington Department of Ecology waren um 11:40 Uhr vor Ort. Es herrschten zwei bis drei Fuß hohe Seen und 15 Meilen Windgeschwindigkeit.
Quelle:Tim Schwabedissen



73 Passagiere von brennendem Fahrgastboot gerettet
(08.03.16) Auf dem philippinischen Passagierboot “Jaylann 2” brach am Nachmittag des 7.3. ein Feuer im Maschinenraum aus, eine Viertelstunde nachdem es um 16.30 Uhr mit 73 Fahrgästen und einer achtköpfigen Crew an Bord den Hafen von Siquijor mit Kurs Dumaguete auf Negros Island verlassen hatte. Die Passagiere gerieten zum Teil in Panik und wollten schon über Bord springen.
Gerade noch rechtzeitig kam die Fähre „Maria Josefa“, 212 BRZ (IMO-Nr.: 8125612) herbei und nahm alle Fahrgäste an Bord. Um 17.30 Uhr war der Brand gelöscht. Die Crew war an Bord geblieben, und Personal der Coast Guard Station Larena kam an Bord des Schwesterschiffes “Jaziel” zu Hilfe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Tote und drei Verletzte bei Explosion auf Tanker
(08.03.16) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Produktentanker "Al Saada", 1358 BRZ (IMO-Nr.: 8877423), kam es am 6.3. zu einer Kesselexplosion mit anschließendem Feuer vor Khalfut im Golf von Aden unweit der Seegrenze des Oman. Zwei indische Crewmitglieder starben, drei weitere wurden verletzt. Sie kamen ins Krankenhaus von Salalah. Einer war noch in kritischem Zustand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Mann von sinkendem Kutter gerettet
(08.03.16) Ein Boot der Coast Guard Houston-Galveston rettete am 5.3. die dreiköpfige Crew des Krabbenkutters „Jana Lynn”. Diese hatte gegen drei Uhr einen Wassereinbruch gemeldet. Von der Station Galveston lief ein 45-Fuß-Boot aus, das die Männer von Bord abbarg. Sie berichteten, dass die Lenzpumpe des Kutters ausgefallen sei, dann hätten sie ihn aufs Ufer gesetzt, um ihn vor dem Untergang zu bewahren.
Die Coast Guard Marine Safety Unit Texas City überwachte das Wrack, das sich in der Brandung auf die Seite legte und von den Wellen überspült wurde. An Bord waren 3,000 Gallone. Frühestens am 10.3. sollte eine Bergung des Schiffes versucht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kreuzfahrtschiff hatte Blackout im Sognefjord
(08.03.16) Das unter Bermuda-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "Oriana", 69840 BRZ (IMO-Nr.: 9050137), erlitt am 5.3. einen Blackout im Sognefjord. Das Schiff war von Flåm kommend auf den Sognefjord gelaufen und näherte sich Sæleneset an als um 20.10 Uhr die Bordenergie ausfiel. Nur Notbatterien waren zunächst noch verfügbar.
Mit dem verbliebenen Ruderdruck wurde das Schiff in die Mitte des Fjords navigiert und die Küstenwache von den beiden Lotsen informiert. Nachdem die Geschwindigkeit unter fünf Knoten gesunken war, verlor das Schiff die Manövrierfähigkeit und drehte nach Steuerbord, obwohl die Ruder noch in Hart Backbord-Lage waren.
An Bord befanden sich 2,695 Personen. Der Kapitän informierte die Passagiere über die Situation. Nachdem die Crew einen Generator wieder gestartet hatte, war genug Energie vorhanden, um die minimale Vorausfahrt zu stoppen. Nach einer Viertelstunde konnten die Hauptmaschinen wieder angefahren werden und das Schiff wieder Fahrt aufnehmen.
Ein Bruch in einer Treibstoffleitung hatte zu dem Ausfall gesorgt. Am 8.3. um 18.45 Uhr machte die „Oriana“ am Mayflower Cruise Terminal in Southampton fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot bei Sandøya ausgebrannt
(08.03.16) Am 7.3. um 11.42 Uhr wurde der Polizei ein Brand auf einem 35 Fuß langen Motoroboot bei Sandøya in Roan gemeldet. Ein Mann um die 70 hatte das Feuer entdeckt und versuchte noch, die Flammen mit einem Pulverlöscher und dann mit einem Wasserschlauch zu bekämpfen. Doch die immense Hitzeentwicklung führte dazu, dass er schließlich selbst auf der Flucht vor dem Feuer ins Wasser springen musste.
Möglicherweise hatte eine Kaffeemaschine das Feuer verursacht. Der Mann konnte sich unversehrt retten, das Boot qualmte um 12.40 Uhr immer noch. Es wurde total zerstört. Ein Militärboot half, es abzulöschen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Batz
(08.03.16) Am Morgen des 8.3. um 3.10 Uhr kollidierte der in Saint Brieuc beheimatete Trawler "Pors Moguer", 110 BRZ (IMO-Nr.: 8713782), 30 Meilen nordwestlich der Insel Batz mit dem in Panama registrierten Bulkcarrier „Proteas“, 39964 BRZ (IMO-Nr.: 9288459). Er war auf dem Rückmarsch nach Bloscon in Roscoff, als sich der Unfall ereignete. Trotz erheblicher Schäden konnte der Trawler mit eigener Kraft den Hafen erreichen, wo er um 7.40 Uhr festmachte.
Der Frachter war unterwegs von China nach Vlissingen, wo er am 9.3. um zwei Uhr einlaufen soll. Inspektoren der Coastguard Brest machten sich auf den Weg nach Roscoff, um die Crew der “Pors Moguer” zu befragen. Zum Unglückszeitpunkt herrschten sechs Beaufort Wind und raue See, aber gute Sicht.
Quelle:Tim Schwabedissen



US-Fregatte bei Raketentest versenkt
(08.03.16) Bereits am 18.1. wurde, wie jetzt erst bekanntgegeben, die ausrangierte US-Fregatte USS “Reuben James (FFG-57)”, 4100 tdw, im Rahmen eines Tests einer neuen Rakete, einer Variente der Raytheon Standard Missile 6 (SM-6), versenkt. Sie wurde von dem Lenkwaffenzerstörer USS “John Paul Jones (DDG-32)” in der U.S. Pacific Missile Range Facility vor Hawaii abgefeuert. Die Rakete soll über sehr große Distanzen von über 200 Meilen einsetzbar sein. Nach dem erfolgreichen Test soll sie nun auf den Zerstörern der „Arleigh Burk“-Klasse eingeführt werden.
Die 138 Meter lange „Reuben James” wurde nach ihrer Indienststellung im Juni 1987 der zur Pazifikflotte gehörenden Destroyer Squadron 31 zugeteilt und lag zunächst im Hafen von Long Beach. Sie nahm an der kurz darauf beginnenden und bis in den September 1988 hinein andauernden Operation Earnest Will zum Schutz von kuwaitischen Öltankern während des Ersten Golfkrieges teil. Während dieser Operation fuhr sie insgesamt 22 Geleitzug-Eskorten, wovon sie zehn Mal das Flaggschiff des jeweiligen Verbandes darstellte.
Im August 1991 wurde das Schiff von Long Beach nach Pearl Harbor, Hawaii verlegt. Von Juli 2002 bis April 2003 wurde die „Reuben James“ im Rahmen von Operation Iraqi Freedom sowie Operation Enduring Freedom, an denen sie als Teil der Abraham Lincoln Battle Group teilnahm, in den Persischen Golf verlegt. Zwischen Februar und April 2004 unterstützte sie im östlichen Pazifik verschiedene Einsätze zur Drogenbekämpfung.
Zwischen Februar und August 2006 kehrte das Schiff in den Persischen Golf zurück und nahm als Teil der Expeditionary Strike Group 3 ein weiteres Mal an Iraqi Freedom und Enduring Freedom teil. Während dieses Einsatzes rettete ein Bordhelikopter zwei kenianische Seeleute, die in Seenot geraten waren.
2010 wurde die „Reuben James“ im Pazifik eingesetzt, um humanitäre Hilfe für die Philippinen zu leisten und mit der United States Coast Guard Fischereirechte durchzusetzen. Im Juni begann die Fregatte mit der multinationalen Übung RIMPAC.
In dem Film „Jagd auf Roter Oktober“ nach dem gleichnamigen Bestseller von Tom Clancy war die „Reuben James“ das Schiff, das die „Roter Oktober“ stellt. Im Film wurde sie von der „Gary“ und der „Wadsworth“ dargestellt. In dem Roman „Im Sturm“ von Tom Clancy kam die Reuben James ebenfalls vor: Ed Morris, einer der Hauptcharaktere, wurde von der USS „Pharris“ auf die „Reuben James“ versetzt, nachdem die „Pharris“ bei einem Angriff schwer beschädigt wurde. 2013 wurde die Fregatte nach 27 Jahren Dienst außer Dienst gestellt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brücke drohte nach Kollision einzustürzen
(08.03.16) Der Fraachter „Thanh Luan 2“ kollidierte am Nachmittag des 6.3. mit der An Thai-Brücke in der vietnamesischen Provinz Hai Duong. Nachdem das 3,200-Tonnen-Schiff darunter stecken geblieben war, drohte sie einzustürzen. Sie hatte große Risse davongetragen, die über 10 Meter lang waren. Beton stürzte an einigen Stellen herab und legte die Stahlkonstruktion des 290 Meter langen Bauwerk, das den Kinh Mon River überspannt und die Hai Duong Provinz mit Hai Phong City und der Quang Ninh Provinz verbindet, bloß.
Es wurde befürchtet, dass beim Herausziehen des Frachters, dessen eigene Kommandobrücke beim Aufprall eingedrückt wurde, weitere Schäden entstehen können, und so musste er vorerst bleiben, wo er war. Später könnte er mit Ballastwasser so weit abgesenkt werden, dass er befreit werden kann.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mindestens sechs Tote bei Bootsunglück in Indien
(08.03.16) Mindestens sechs Personen wurden vermisst, nachdem ein Boot mit 60 Menschen an Bord auf dem Brahmani River in Odishas Dhenkanal Distrikt am Nachmittag des 7.3. kenterte. Es war vom Dorf Surapratappur zum Daudeswar Shiva Tempe lin Gondia unterwegs, um am Mahashivratri Festival teilzunehmen. Es schlug wegen Überladung aber schon kurz nach dem Ablegen in Chandipal Ghat um. Zwei gerettete Frauen befanden sich in kritischem Zustand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Alfred Nobel in Darwin auf dem Grund
(08.03.16) In der Francis Bay in Darwin sank im Mooring Basin in der Nacht zum 8.3. das 25 Meter lange Charterschiff „Alfred Nobel“. Nur noch das Heck rage aus dem Wasser, und Diesel lief aus dem Wrack aus. Ölsperren wurden um die Untergangsstelle ausgelegt. Im Australian Register of Historic Vessels wird die “Alfred Nobel” gelistet als unbewaffneter Munitionsleichter, der 1951 in New South Wales im Regierungsauftrag erbaut wurde.
In den 1970ern ging sie an private Eigner in Tasmanien als Hai- und Lachsfänger, später zum Schwertfischfang vor Victoria. 2004 war sie im Fischfang in Mooloolaba in Queensland eingesetzt, ehe sie von den Darwin Harbour Cruises erworben und als Dreimaster umgebaut wurde. Vor kurzem erst war sie ein weiteres Mal verkauft worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank im Golf von Mexiko
(08.03.16) In der Tampa Bay wurde am Morgen des 7.3. die zweiköpfige Crew des 37 Fuß langen Kutters “Ruby D” im Golf von Mexiko gerettet. Die beiden Männer aus St. Petersburg waren 52 Meilen nordwestlich von Boca Grande in Seenot geraten und hatten um 2.27 Uhr Mayday gefunkt. Zu der Zeit lag das Heck des Kutters nach Verlust des Ruders bereits unter Wasser, wenig später sackte das Schiff komplett weg. Der Notruf wurde von der Coast Guard St. Petersburg aufgefangen.
Ein MH-60 Jayhawk Helikopter stieg von der Air Station Clearwater auf, und ein 45-Fuß-Boot lief von der Station Cortez, Florida, zu der Position, wo nun ein EPIRB-Signal aufgefangen wurde. Es war um 4.25 Uhr vor Ort, die Crew sichtete ein Stroboskop-Licht und wenig später eine Rettungsinsel, in die sich die zwei Männer geflüchtet hatten, als ihr Kutter sank. Sie wurden zur Station Cortez gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge könnte noch länger auf Strand von Victoria bleiben
(08.03.16) Die zweite der beiden am 2.3. vor der Dallas Road in Victoria gestrandeten Bargen wird offenbar noch einige Zeit die Schaulustigen anziehen. Zunächst muss ein Bergungsplan von Transport Canada genehmigt werden. Der Eigner der beiden Bargen, die Heavy Metal Marine, hat einen Experten mit einer Schadensanalyse beauftragt, auf deren Basis die Bergung geplant werden soll. Wenn dann ruhiges Wetter herrscht, soll das Fahrzeug abgeschleppt werden.
Sie war mit schweren Schrottteilen und Bauresten wie Beton und Pfeilern beladen, als sie strandete. Die mit ihr gestrandete Kranbarge, die zwei Tonnen Öl an Bord gehabt hatte, war nach ihrer Bergung bereits am 6.3. beim Point Hope Shipyard aus dem Wasser geholt worden. Das Transportation Safety Board untersuchte derweil, warum sich die Bargen vom Schlepper “HM Scout“, 24 BRZ, der Heavy Metal Marine beim Finlayson Point nahe Clover Point losgerissen haben. Dazu sollte die „HM Scout” einer Inspektion unterzogen und der Betreiber befragt werden in Hinblick auf mögliche Verstöße gegen den Canada Shipping Act.
Quelle:Tim Schwabedissen



Italienischer Tanker kollidiert mit Kümo
(Datum) Der italienische Tanker "Mare Tirrenium", 59574 BRZ), kollidierte am 5.3. mit dem indonesischen Küstenfrachter "Ayu Lestari" in der Straße von Malacca fünf Meilen östlich der Insel Pulau Rupat. Der Zusammenstoß ereignete sich bei gutem Wetter und ebensolcher Sicht. Das kleinere Schiff kenterte und sank bei der Riau Bay. Die Tankercrew, Fischer und die "Tedung" der Marine sowie ein Patroullienboot starteten eine SAR-Operation.
Nach wenigen Minuten waren der Kapitän und ein weiteres Crewmitglied von der "Pandu Selat Mordong" geborgen, zwei weitere wurden noch vermisst. Die "Ayu Lestari" war unterwegs von Hutan Ayu nach Bengkalis.
Die "Mare Tirrenum" ist 245,53 Meter lang, 42 Meter breit, hat acht Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 89,999 Tonnen. Der Aframax enstand 2004 bei der Mitsui Tamano Engineering and Shipbuilding in Japan und wird von der Fratelli d’Amico Armatori bereedert. Er war an Pertamina-Chevron. verchartert und zum Zeitpunkt der Kollision unterwegs von Sriracha, Thailand, nach Dumai, Indonesien.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historischer Wrackfund vor Oak Island
(08.03.16) Amerikanische Marinearchäologen haben einen großen Dampfer nahe Oak Island vor North Carolina entdeckt, der aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs stammen dürfte. Das Wrack lag seit 150 Jahren auf dem Grund des Atlantiks. Es könnte einer von drei Blockadebrechern der Südstaaten sein, mit denen sie die Kette der Unionisten-Schiffe vor Wilmington durchbrechen wollten. Es waren die "Agnes E. Fry", "Spunkie" und "Georgianna McCaw".
Das Stahlschiff wurde gut erhalten vorgefunden. Die Forscher des Underwater Archaeology Branch of the North Carolina Office of State Archaeology und dem Institute of International Maritime Research machten die Entdeckung am 27.2. bei Sonaroperationen mit der „Atlantic Surveyor“ 27 Meilen vor Wilmington nahe Fort Caswell bei Cape Fear.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ende eines historischen Schiffes
(08.03.16) Das historische neuseeländische Fahrgastschiff "Kestrel" sank in der Nacht 7.3. an seinem Liegeplatz in Auckland an der Wynyard Wharf. Nur die Mastspitze und ein Teil des Ruderhauses der Doppelendfähre blieb bei sechs bis sieben Metern Wassertiefe noch über Wasser sichtbar. Einige Trümmer rissen sich los und wurden mit einer Schwimmsperre aufgefangen.
Die "Kestrel" war die letzte Doppelendfähre aus Waitemata Harbour und hat nach dem Bau 1905 über 100 Jahre lang Passagiere zwischen Devonport und Auckland transportiert. Die Kestrel Preservation Society hatte sich vorgenommen, das Schiff zu restaurieren, die kleine Gruppe wartete aber noch auf finanzielle Unterstützung. Nun dürften bestenfalls einige Relikte noch zu retten sein. Taucher untersuchten das Wrack erstmals am Nachmittag.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Tanker in Dalian
(08.03.16) Auf dem 61 Meter langen chinesischen Tanker "Bo Feng You 10" (MMSI-Nr.: 413373840), brach am Morgen des 7.3. ein Feuer aus. Das Schiff lag in der Bucht von Dalian mit 600 Tonnen Diesel an Bord. Der Brand entstand in einer der Kajüten und breitete sich auf die Aufbauten aus, sodass der Kapitän das MRCC Dalian um eine Evakuierung der fünfköpfigen Crew bat.
Bergungsschiffe und Löschschlepper kamen zu Hilfe. Nachdem die Crew von Bord war, brauchten sie mehrere Stunden, das Feuer niederzukämpfen. Die Ladung blieb unbeeinträchtigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Autocarrier lief vor Buenaventura auf Grund
(08.03.16) Der unter Bahamas-Flagge laufende Autofrachter "Platinum Bay", 57772 BRZ (IMO-Nr.: 9210438), lief mit 500 Fahrzeugen an Bord am 7.3. um 10 Uhr beim Ansteuern von Buenaventura weniger als eine Meile vor dem Hafen auf Grund. ER war auf der Fahrt von Yokohama nach Buenaventura. Sieben Stunden darauf schleppten zwei Schlepper den Havaristen gegen 17 Uhr wieder frei und brachten ihm um 18.30 Uhr an den SPRBUN Container Terminal. Schuld an der Havarie war ein Navigationsfehler. Die „Platimun Ray” ist 200 Meter lang, 32 Meter breit, hat 8,9 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 57,772 Tonnen. Sie wurde 2000 beim Gdynia Shipyard in Gdingen erbaut und läuft für das griechische Stamco Shipmanagement.
Quelle:Tim Schwabedissen



Geistesgegenwärtiger Binnenschiffer rettete drei Männern vielleicht das Leben
(08.03.16) Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdiensten hat am Abend des 6.3. gegen 23.15 Uhr ein Feuer auf dem mit 1250 Tonnen Sojaschrot beladenen Würzburger Binnenschiff „Rezat“, 1669 ts (EU-Nr.: 04401240), auf dem Main-Donau-Kanal auf Höhe der Gronsdorfer Schleuse gelöscht. Das Schiff war mit 1250 Tonnen Sojaschrot, der sehr ölhaltig ist, beladen. Das Feuer war im Maschinenraum des 105 Meter langen Frachters ausgebrochen. Ein Generator war dort in Brand geraten. Die dreiköpfige Crew war nach dem Festmachen im Unterwasser der Gronsdorfer Schleuse bereits zu Bett gegangen. Das Feuer blieb deshalb von ihr unbemerkt.
Der Schiffsführer eines passierenden holländischen Binnenschiffs entdeckte die Flammen, die aus dem Heck schlugen, und alarmierte geistesgegenwärtig sorofrt die Feuerwehr, die Schleusenaufsicht und die Besatzung der "Rezat". Es gab an Bord bereits eine starke Rauchentwicklung, und zumindest eine der Kajüten grenzte direkt an den Maschinenraum an. Ohne die Geistesgegenwart und Umsicht des Holländers hätte die Sache schlimmer ausgehen können.
So musste nur ein Besatzungsmitglied der "Rezat" wegen einer leichten Rauchvergiftung von den drei Notärzten vor Ort behandelt werden. Insgesamt waren 128 Helfer vor Ort, darunter Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DLRG, Wasserwacht, Wasserschutzpolizei und Rettungsdienst. Sie arbeiteten unter erschwerten Bedingungen, denn der Havarist lag an der Mittelmole, und das Löschwasser und weiteres Material musste über einen weiten Weg und steile Treppen und per Boot herangeschafft werden.
Frosttemperaturen im Freien ließen es an der Schleuse spiegelglatt werden, während im Inneren des Schiffes eine starke Hitzeentwicklung war. Das Eindringen war nur mit schwerem Atemschutz möglich. Der Brand war um kurz vor ein Uhr gelöscht. DLRG und THW sicherten den Brandort wasserseitig mit Booten ab. Versicherung, Reederei, Wasserschutzpolizei, Wasser- und Schifffahrtsamt sowie Schiffsuntersuchungskommission machen sich auf den Weg zur Schleuse, auch um die Dauer eines mögliches Fahrverbots zu entscheiden. Im Maschinenraum standen noch Schaum und Wasser. Das Fahrverbot für den Schiffsverkehr auf dem Kanal wurde nach gut zwei Stunden Vollsperre wieder aufgehoben. Im Laufe des 7.3. wurde nach der Brandursache gesucht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack des Frachters "Telamon"
(Bild: Wiki05)   Großbild klick!

Lanzarote: Ikonisches Wrack droht zu verschwinden
(07.03.16) Anfang 2017 könnte das Wrack des Frachters "Telamon" vor der Küste Arrecifes auf Lanzarote verschwunden sein. Für den Sommer war geplant, die Abbruchgenehmigung durch die Hafenbehörde von Las Palmas zu unterzeichnen. Die eigentlichen Verschrottungsarbeiten könnten vier Monate dauern.
Diese Arbeit sollte die Recuperadora Lanzaroteña ausführen, der Schrott dann durch die spanische Firma Hermanos entsorgt werden. Im März war noch von zwei Monaten Dauer ausgegangen worden, doch die Abbrucharbeiten unter Wasser werden erheblich mehr Zeit in Anspruch nehmen.
Verrottete Brücke der "Telamon"
(Bild: Frank Vincentz)   Großbild klick!
Fallende Schrottpreise könnten zudem dazu führen, dass die „Telamon“ noch eine Gnadenfrist erhält.
Das Schiff war seit dreieinhalb Jahrzehnten ein Wahrzeichen des Hafens, doch weil es als Drogenversteck und Unterkunft von Obdachlosen missbraucht wurde und weil wiederholt Schwimmer am Wrack verunglückten, wurde beschlossen, das Schiff zu räumen, das seit Jahrzehnten die Bucht des Industriehafen Los Mármoles dominierte und unzählige Fotografen und Maler, aber auch Taucher anzog und zum Landschaftsbild der Küstenstraße von Arrecife nach Costa Teguise gehörte.
Die „Telamon“ war 139,6 Meter lang ,17,89 Meter breit und hatte 8,21 Meter Tiefgang. Sie wurde 1953 von der Caledon Shipbuilding & Engineering Company Ltd. in Dundee in Schottland als „Temple Hall‘ für die Temple Steam Ship Company mit Heimathafen Dundee erbaut. 1969 ging sie an Demetrios P. Margaronis & Sons wurde in „Pantelis“ umbenannt und kam unter griechische Flagge. 1970 wurde sie an die Cia. Naviera Para Viajes SA weiterverkauft. Ab 1977 war sie für K. Mitsotakis & Sons als „Telamon“ in Fahrt.
Das alternde Schiff erlitt am 31.10.1981 auf der Reise von San Pédro an der Elfenbeinküste nach Thessaloniki mit einer Ladung Baumstämmen Wassereinbruch. Ein schwerer Sturm, der über die Kanarischen Inseln fegte, hatte die „Telamon“ in der Meerenge von Bocaina zwischen Lanzarote und Fuerteventura erwischt. Wegen der schlechten Wetterlage konnte die Crew den Schaden nicht selbst beheben.
Zudem befürchtete der Kapitän, die geladenen Baumstämme könnten übergehen und den Rumpf durchschlagen. Manuele Avtigromm kontaktierte den Hafenmeister von Arrecife und bat um Hilfe. Das Schiff war in einem sehr schlechten Zustand und drohte zu sinken. So wurde entschieden, das Schiff mit einem Thunfischfänger an die Küste von Lanzarote zu ziehen.
Die „Telamon“ sollte aber nicht in den Puerto de los Mármoles, den Hafen von Arrecife, gebracht werden, denn wäre sie dort gesunken, hätte sie den kleinen Hafen blockiert, über den der Großteil des Handels der Insel lief. Aus diesem Grund wurde der Frachter an das Ufer von Las Caletas ,einem kleinen Dorf bei Costa Teguise, das ein paar hundert Meter vom Hafen entfernt ist, auf Position 28° 58' 38? N, 13° 31' 24? W sanft auf den Strand aufgesetzt. Danach konnten alle 29 Crewmitglieder, hauptsächlich Griechen, aber auch Seeleute aus Ghana, Mali und der Elfenbeinküste, wohlbehalten an Land gebracht werden. Sie wurden im Hotel Casa del Mar und in Unterkünften am nahe gelegenen Charco de San Ginés untergebracht.
Zwei Tage nach der Havarie reiste der Eigner Ninnos, nach Lanzarote, um den Schaden und das Schiff selbst in Augenschein zu nehmen. Den Rumpf ließ er von Werfttauchern aus Puerto Naos untersuchen. Hierbei stellte sich aber heraus, dass der Laderaum inzwischen zu zwei Dritteln mit Wasser geflutet war. Außer den Baumstämmen, die ohne Probleme geborgen und dann nicht weiter beachtet wurden, befanden sich noch 260 Tonnen Schweröl und 60 Tonnen Diesel an Bord des Frachters.
Eine Bergungsfirma aus London legte zunächst einen Schutzring aus Luftreifen, der auf der Meeresoberfläche schwamm, aus, der möglicherweise austretendes Öl am Ausbreiten hindern sollte. Danach wurden im Wasser Dispergatoren ausgebracht.Schließlich konnte die „Mayorga“, 851 BRT, der spanischen Compañía Española de Petróleos – CEPSA das Öl ohne Zwischenfälle abpumpen.
Nachdem die Reederei K. Mitsotakis & Sons die „Telamon“ aufgab, zeigte sich einige Zeit später ein anderes Unternehmen daran interessiert, das Schiff wieder instand zu setzen und zu bergen, jedoch legte sich das Interesse schnell wieder, als man sich über die ungefähren Kosten von damals über 100 Millionen Peseten, was heute etwa 600.000 Euro entspricht, klar wurde.
So blieb der Frachter dort, wo er auf Grund gesetzt worden war. Bei einem späteren Sturm brach er in zwei Hälften, das Achterschiff wurde mit dem Heck zur Küste gedreht, während das Vorschiff unter Wasser verschwand. Einige Zeit besiedelten Hausbesetzer das Wrack. Wegen der unkomfortablen Bedingungen an Bord zogen sie sich jedoch rasch wieder zurück und suchten ein neues Quartier.
Das Schiff wurde aber seither zu einem Anziehungspunkt für Taucher, Fischer und Touristen. Denn wegen der geringen Wassertiefe ist es auch für Tauchanfänger sehr gut geeignet. Für manche Besucher ist die „Telamon“ sogar einer der Orte auf Lanzarote, die man unbedingt gesehen haben muss. Auch Rettungsdienste übten an Bord des vor sich hin rostenden Wracks.
2009 geriet die Ladung nochmals ins öffentliche Augenmerk. Denn die Baumstämme wurden zwar aus dem Schiffsbauch geborgen, jedoch wurde ihnen danach lange keine Beachtung geschenkt und sie lagen jahrelang, Wind und Wetter ausgesetzt, unweit des Schiffes an Land. José María Pérez Sánchez, ein spanischer Stadtplaner, wurde auf die Stämme aufmerksam.
Aus dreien von ihnen erbaute er eine Skulptur in einen Kreisverkehr in Costa Teguise, an der Promenade in der Nähe des Strandes Las Cucharas. Sein Kunstwerk nannte Sánchez „La Hoguera de San Juan“, auf Deutsch Johannisfeuer, das in der Nacht vom 23. auf den 24. 6.2009 in der Johannisnacht, den Gedenktag an Johannes den Täufer, eingeweiht wurde.
Ob und wann auch immer die „Telamon“, die den Zeitläuften zwar zusehends verrostet, aber ansonsten wenig verändert ein Bild der vergangenen Frachterepoche zeigend, verschwindet, wird dieser Teil von ihr sicher noch lange an sie erinnern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fehmarn: Bergung der Condor hat begonnen
(07.03.16) Die Bergung des Kutters "Condor" östlich von Fehmarn aus 22 Metern Tiefe lief am 6.3. an. Am Vormittag erreichten die dänischen Bergungsschiffe "Sanne A" und "Mira A" von Horsens kommend die Unglücksstelle. Fünf Taucher bereiteten die Bergung vom Mehrzweckschiff "Mira A" aus vor und zogen den ersten von zwei jeweils einem Meter breiten Hebegurten unter dem mehr als 30 Tonnen schweren Wrack hindurch. Die Taucher schnitten auch die Fangnetze im und am Wrack ab. In einigen Netzen lebten die Fische noch, und nach dem Aufschneiden schwammen sie davon.
Der 45 Meter hohe Schwimmkran "Sanne A", der unlängst in Bagenkop das Crewboot "Umoe Ventus" barg, sollte den Holzkutter dann ans Tageslicht zurück bringen. Dies wird wohl am 7.3. der Fall sein. Die „Condor“ hat mit dem Wasser im Innern ein Gewicht von 60 Tonnen, ohne etwa die Hälfte. Nach der Hebung wird das Wrack zu Untersuchungen nach Rostock-Warnemünde gebracht, wo das beauftragte Rostocker Bergungsunternehmen Baltic Taucherei- und Bergungsbetrieb seinen Sitz hat.
Es sollte für die weiteren Untersuchungen zur Unglücksursache am Tonnenhof in Rostock-Höhe Düne abgesetzt werden. Das Schiff war am 6.2. drei Seemeilen vor Staberhuk untergegangen. Dabei waren zwei Fischer aus Burg auf Fehmarn, ums Leben gekommen. Die "Staberhuk" der Wasserschutzpolizei und das Ölbekämpfungsschiff "Scharhörn" aus Kiel, das das on-scene-command innehatte, sicherten eine 1000 Meter umfassende Sperrzone um die Bergungsstelle.
Quelle:Tim Schwabedissen



Persistence birgt Juno
(Bild: Kyle Stubbs)   Großbild klick!

Mutterschiff wurde zum Kutterberger
(07.03.16) Der ehemalige amerikanische Küstentanker “Esso Dispatch”, 393 BRZ (IMO: 8949317), der später zum Mutterschiff „Juno“ für Krabbenfischer umgebaut wurde, wurde zu einem provisorischen Bergungsschiff umgerüstet, das in Grays Harbor zur Bergung des am 7.12.2015 an seinem Liegeplatz gesunkenen, 67 Fuß langen Krabbenkutters „Persistence“, 79 BRZ, genutzt wurde.
Nur noch der Mast des Wracks ragte aus dem Wasser der Westport Marina. Der Kutter war 1927 bei der Los Angeles Shipbuilding entstanden und in der Vergangenheit als „St. Nicholas“ und „Sea Rider“ im Einsatz gewesen. Mit der Bergung war die Express Diving beuaftragt worden, mit der Entsorgung die Brumfield Construction.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter trieb in Dardanellen
(07.03.16) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Mom Rayme", 2986 BRZ (IMO-Nr.: 9148233), erlitt am 6.3. gegen Mittag im südlichen Bereich der Dardanellen vor Guzelyali Maschinenausfall. Das Schiff war von Odessa nach Bejaia unterwegs. Das Vessel Traffic Control Center schickte Schlepper, die den Havaristen auf die Reede von Guzelyali zogen, wo er Anker warf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Tote bei Kollision auf Meghna River
(07.03.16) Auf dem Meghna-River bei Chandpur kollidierte am 6.3. gegen ein Uhr dienach Dhaka bestimmte "Samrat-1" mit der in Richtung Patuakhali laufenden "Jahid-4", die dem anderen Boot in die Seite fuhr. Dabei kamen zwei Erwachsene und ein siebenjähriges Mädchen, alles Angehörige einer Familie, ums Leben. Eine weitere 14-jährige wurde im National Institute of Traumatology and Orthopaedic Rehabilitation (NITOR) in Dhaka behandelt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsaktion an Rafelia 2 abgeschlossen
(07.03.16) Am 6.3. um 11.55 Uhr bargen Rettungskräfte nach dem Untergang der indonesischen Fähre "Rafelia 2" in der Bali Strait eine fünfte vermisste Person. Die Person, konnte allerdings nicht, wie zunächst gemeldet, als Kapitän Bambang Adi identifiziert werden. Die übrigen Opfer waren der Navigator sowie zwei Passagiere. Auf dem Manifest der “Rafelia 2” waren 85 Personen gelistet.
81 Menschen wurden insgesamt lebend oder tot geborgen. Sechs Familien hatten Angehörige als vermisst gemeldet, fünf Körper wurden geborgen. Die Taucher der National Search and Rescue Agency (Basarnas) waren mit mehreren Gruppen im Wrack unterwegs. Günstiges Wetter begünstigte ihre Arbeit. Die SAR-Operation wurde nunmehr abgeschlossen und der Fall der örtlichen Regierung übergeben.
Wie es mit dem Wrack nun weiter gehen würde, war noch unklar. Unglücksursache könnte ein Wassereinbruch oder Überladung gewesen sein. An Bord waren vier Pick-up Trucks, vier mittelgroße Laster und 18 Tieflader. Auf Videos ist zu erkennen, wie das Schiff schon einige Zeit mit erheblicher Backbord-Schlagseite die Küste entlang fuhr und dann wendete, möglicherweise, um in den Hafen zurückzukehren.
Doch dann schlug sie binnen einer Minute um und sackte übers Heck weg. Etliche Menschen retteten sich auf den noch einige Zeit kieloben treibenden Rumpf, während andere Schiffe sofort Kurs auf die Unglücksstelle nahmen und sie zeitnah retten konnten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Schlepper in Kaliningrad
(07.03.16) Am Abend des 4.3. brach auf dem russischen Schlepper "Kapitan Beklemishev", 1160 BRZ (IMO-Nr.:8724080), der gerade zu Überholungsarbeiten in Dock 442 in Kaliningrad lag, Feuer aus. Isolationsmaterial war in einem Deck der Aufbauten in Brand geraten. Die Kaliningrader Feuerwehr wurde alarmiert und löschte die Flammen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Omar allzu schnell
(07.03.16) Die 156 Meter lange Luxusyacht „Omar“ (IMO-Nr.: 9661792) war am 6.3. auf dem Rückweg von einer Erprobungsfahrt auf der Nordsee mit 22 Knoten auf der Jade unterwegs. Die dadurch erzeugte Schwell beschädigte Baufahrzeuge im Schlepperhafen des Containerterminals Wilhelmshaven. Die Höhe der Schadenssumme stand noch nicht fest. Gegen den 55-jährigen deutschen Kapitän wurde durch die Polizei Wilhelmshaven ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Indonesische Fähre gestrandet
(07.03.16) Die indonesische Fähre "Napan Wainami", 560 gt (IMO: 9641039), lief am 6.3. kurz nach Mittag auf Felsen in der Wondama Bay in Nord-Papua. Einige Zeit später kam das Schiff durch hohe Brandungswellen wieder ab, trieb dann aber auf den Strand. Die Havarie wurde offenbar durch einen Navigationsfehler verschuldet. Die 39 Passagiere und Crewmitglieder konnten unversehrt das Land erreichen. Die Fähre war zum Zeitpunkt der Strandung unterwegs von Nabire nach Wondama Bay.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter und drei Verletzte bei Brandbekämpfung auf Flugzeugträger
(07.03.16) Ein Mann kam ums Leben, drei weitere wurden verletzt, nachdem auf dem indischen Flugzeugträger INS „Viraat“, 28700 tdw, in Goa am Nachmittag des 6.3. ein Feuer nach einer Dampfleckage in einem der Kesselräume ausbrach. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden, doch dabei erlitten vier Mann Rauchvergiftungen.
Der Chefingenieur Ashu Singh wurde in kritischem Zustand ins Naval Hospital in Goa gebracht, wo er einen Herzstillstand erlag. Die 1953 erbaute „Viraat“ soll in Kürze nach Mumbai zurückkehren. Sie hatte 30 Jahre in der britischen Marine gedient, ehe sie 1987 in Indien ihre zweite Karriere begann. In Kürze soll sie aber ausrangiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mutterschiff wurde zum Kutterberger
(07.03.16) Der ehemalige amerikanische Küstentanker “Esso Dispatch”, 393 BRZ (IMO: 8949317), der später zum Mutterschiff „Juno“ für Krabbenfischer umgebaut wurde, wurde zu einem provisorischen Bergungsschiff umgerüstet, das in Grays Harbor zur Bergung des am 7.12.2015 an seinem Liegeplatz gesunkenen, 67 Fuß langen Krabbenkutters „Persistence“, 79 BRZ, genutzt wurde.
Nur noch der Mast des Wracks ragte aus dem Wasser der Westport Marina. Der Kutter war 1927 bei der Los Angeles Shipbuilding entstanden und in der Vergangenheit als „St. Nicholas“ und „Sea Rider“ im Einsatz gewesen. Mit der Bergung war die Express Diving beuaftragt worden, mit der Entsorgung die Brumfield Construction.
Quelle:Tim Schwabedissen



Keine Sonntagsruhe für Seenotreter der „Sundt Flyer“
(07.03.16) Nicht weniger als dreimal war das NSSR-Boot “Sundt Flyer” am 6.3. für havarierte Kutter im Einsatz. Erstmals wurde es am Morgen alarmiert, weil ein 30 Meter langer Kutter in Gimsøystraumen in Barstrand auf Grund gelaufen war, wo dieser seine Ladung gelöscht hatte. Beim Auslaufen kam er dann fest und rief die Seenotretter aus Svolvær zu Hilfe.
Bei ihrem Eintreffen hatte sich das Schiff aber schon wieder selbst befreien können. Taucher inspizierten dann den Rumpf auf Schäden. Während sich die Havarie bei ruhigem Wetter ereignete, erfolgte die Rückfahrt zur Station dann im Schneetreiben. Am selben Tag mussten die „Sundt Flyer“ einem Kutter mit Netzen im Propeller vor Henningsvaer helfen und schleppte beim dritten Einsatz des Tages ebenfalls einen Kutter manövrierunfähig in den Hafen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zähe Verhandlungen um Bergung historischer Ketsch
(07.02.16) Bergungsmeister Brett Devine will die historische tasmanische Ketsch „Defender“ rette, die in Townsville seit März auf Grund liegt. Ein Kranbetreiber aus Townsville, Tony O’Connor, der mit Devine bereits in der Vergangenheit wiederholt zusammen arbeitete, halt die Hebung des Wracks aus vier Metern Tiefe im Ross Creek zwar für machbar, doch die Lage mache die Arbeit kompliziert.
Devine war vor zwei Jahren mit seiner eigenen Firma, der Devine Marine Group, Bankrott gegangen. Doch er hat die notwendige Expertise und steht drezeit in Gesprächen mit dem Australian National Maritime Museum und anderen Interessenten, die sich einen Verbleib der „Defender“ in Sydney anstelle von Tasmanien vorstellen könnten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter binnen eines Monats zum zweiten Mal in Not
(Datum) Am 6.3. brach um 3.30 Uhr ein Feuer möglicherweise durch Funkenflug bei Schweißarbeiten auf dem 65 Fuß langen Kutter “Ocean One”, 135 BRZ, aus Point Pleasant Beach vor der Baltimore Avenue aus. Das Schiff lag am Kai der Laurelton Welding Services am Channel Drive. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste waren im Einsatz, nachdem dichter Rauch und Flammen aus dem Schiff schlugen.
Es gelang ihnen, den Brand rasch unter Kontrolle zu bekommen und auf das Ruderhaus zu beschränken. Der schlechte Zustand der Kaianlage und aufgestapelte Trümmer hatten dabei den Einsatz der Brandbekämpfer erschwert. Nachdem sie sich einen Weg an Bord gebahnt hatten, kamen die Löscharbeiten aber gut voran. Der Ocean County Fire Marshall leitete eine Untersuchung ein.
Erst am 8.2. war der Kutter bei starker Tidenströmung gegen eine Eisenbahnbrücke getrieben. Er hatte auf dem Manasquan River und driftete am Morgen gegen die NJ Transit Railroad Bridge, die sich zwischen Point Pleasant Beach und Brielle befindet und über die der Verkehrt der North Jersey Coast Line läuft. Das Schiff hatte zwei Wochen lang in einer Bucht in der Nähe geankert. Es hatte sich niemand an Bord befunden.
Die U.S. Coast Guard schleppte den Havaristen dann ab. Die „Ocean One“ wurde 1979 bei der Quality Marine Inc. erbaut. 2013 hatte die Coast Guard, die das Schiff mehrfach abschleppen musste, 21 Mängel an Bord festgestellt, u.a. auch bei der Brandbekämpfungsausrüstung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter drohte bei Chicken Key zu sinken
(Datum) Der Krabbenkutter “Minnie Pearl” erlitt am 5.3. gegen Mitternacht nahe Chicken Key Wassereinbruch. Es gelang der zweiköpfigen Crew nicht, das eindringende Wasser zu lenzen, sodass die Miami-Dade Fire Rescue alarmiert wurde und mit einem Löschboot und einem Helikopter zu Hilfe kam. Auch die Coast Guard war bereit zum Einsatz. Es gelang, de Kutter zu lenzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Tote und drei Verletzte bei Schiffsbrand
(Datum) Zwei indische Seeleute, Mahesh Kumar Rajagopal und Deepu Lathika Mohan, kamen ums Leben, nachdem auf der „Al Sadaa“ in Salalah am 7.3. ein Feuer ausbrach. Drei weitere Verletzte wurden ins Krankenhaus in Salalah gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter wird kieloben abgeschleppt
(7.03.16) Am 5.3. wurde gegen 16 Uhr damit begonnen, den kieloben im Meer treibenden Kutter “Dongkyeong 201” von seiner Position 28 Kilometer östlich des Hafens Wonpo in Pohang nach Guryongpo zu schleppen, wo er untersucht werden sollte. Koreanische Rettungskräfte hatten vier Tage lang die See nach der vermissten sechsköpfigen Crew aus Vietnam abgesucht, nachdem ihr Schiff 110 Kilometer östlich von Hmoigot entdeck worden war.
Aus Pohang, Ulsan und Busan waren 10 Boote der Coastguard im Einsatz, weiterhin zwei Fischereifahrzeuge und drei Flugzeuge. Es gelang ihnen aber nicht, eine Spur der Crew zu finden. Der Kontakt zu dem 29-Tonner “Dongkyeong 201” war am 29.2. um 21:30 Uhr abgerissen, nachdem das Schiff am 28.2. gegen 14 Uhr aus dem Hafen von Chuksan im Yoengdeok-Distrikt der Kyeongbuk Provinz ausgelaufen war.
Am 3.3. gegen Mittag war das Wrack in japanischen Gewässern entdeckt worden. Am selben Tag wurde eine Leiche, bei der es sich wohl um den koreanischen Kapitän handelte, im Meer gefunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler nach Rosslare eingeschleppt
(07.03.16) Das RNLI-Boot aus Rosslare schleppte am Morgen des 6.3. den 22 Meter langen Trawler „Eblana“, 101 BRZ (MMSI-Nr.: 250000054), der unweit des Leuchtturms Tuskar Rock Maschinenausfall erlitten hatte, ab. Es war um 5.30 Uhr alarmiert worden und hatte den Havaristen mit seiner vierköpfigen Crew gegen sechs Uhr zwei Kilometer nordwestlich des Leuchtturms treibend vorgefunden. Bei moderater See konnte der Havarist um 7.15 Uhr in den Rosslare Europort gezogen und dort um 7.15 Uhr vertäut werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter „Tahiti Nui“
(Bild: Matt Elb)   Großbild klick!

Kutter bei Papeete gestrandet
(05.03.16) Am 29.2. erlitt der Kutter „Tahiti Nui“ vor der Küste von Französisch-Polynesien Maschinenschaden. Das manövrierunfähige Schiff trieb wenig später auf den Strand bei Papeete, wo es in der Brandungszone festkam.
Quelle:Tim Schwabedissen



Norderney: Fähre trieb im ostfriesischen Wattenmeer
(05.03.16) Das deutsche Fährschiff „Frisia III", 1786 BRZ (IMO-Nr.: 9732450), erlitt kurz nach dem Auslaufen aus Norderney am 3.5. um 16.45 Uhr einen kompletten Blackout und trieb im Wattenmeer südlich der Insel. Einige Zeit später konnte die Maschine des voll besetzten Schiffes wieder gestartet werden, und es kehrte um 17.30 Uhr in den Abgangshafen zurück. Hier stiegen die Fahrgäste auf die "Frisia I", die sie dann nach Norddeich braachte. Die "Frisia III" verließ den Hafen von Norderney wieder am 4.3. um 11.50 Uhr und nahm Kurs aufs Festland.
Quelle:Tim Schwabedissen



Die Feuerwehr rückt an
(Bild: Max Liet)   Großbild klick!

Feuer auf Binnentanker in Gorinchem
(05.03.16) Im Kajütbereich des Schweizer Binnentankers "Idris", 1583 ts (EU-Nr.: 04607630;), der am Ufer in Gorinchem auf dem Merwede-Kanal festgemacht war, brach am 4.3. um 11.40 Uhr ein Feuer aus. Zeugen bemerkten starke Rauchentwicklung und alarmierten die Feuerwehr, die mit mehreren Fahrzeugen anrückte. Da niemand sich an Bord befand, mussten sie mit Äxten die Fenster der Aufbauten einschlagen, um den Brandort zu erreichen.
Um 12.10 Uhr hatten sie das Feuer unter Kontrolle, es konnte auf den Wohnbereich beschränkt werden. Dieser war allerdings erheblich beschädigt. Um 12.30 Uhr wurde mit dem Entlüften der Räume begonnen. Inzwischen war auch der Eigner des Schiffes verständigt worden und auf dem Weg nach Gorinchem.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter lag vor Madagaskar
(05.03.16) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "New Mykonos", 81152 BRZ (IMO-Nr.: 9135688), lief am Nachmittag des 29.2. auf Position 25 39 S 045 29 O rund fünf Meilen südlich von Faux Cap in Süd-Madagaskar auf Grund. Er befand sich auf der Fahrt von Richards Bay nach Vizag in China und hatte eine Ladung Kohle an Bord.
Smit Salvage wurde mit der Bergung beauftragt. Am 5.3. lagen die beiden Offshore-Schleppversorger "Mermaid Vanquish" (IMO-Nr.: 9425576) und "Raptor" (IMO-Nr.: 8107048) am Havaristen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölverschmutzung auf Mississippi beseitigt
(05.03.16) Am 4.3. konnte der Mississippi wieder für die Schifffahrt bei Granite City freigegeben werden, nachdem die Ölverschmutzung, die am Vortag der 50 Meter lange Schubschlepper "Gregory David" (MMSI-Nr.: 366983290) beim Passieren der Schleuse 27 verursacht htte, als er sich einen Tank aufriss, beseitigt war.
Das Öl konnte innerhalb der Schleuse gehalten und dort aufgenommen werden. Eine Ersatzschleuse war während dieser Zeit in Betrieb genommen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Keine Umweltschäden mehr von Challenger zu befürchten
(05.03.16) Das Ausschlachten des Wracks des Schleppers „Challenger“ durch die Absolute Services wurde am A.J. Dock im Laufe dieser Woche abgeschlossen. Alles Öl, Asbest, bleihaltige Farbe und sonstige umweltschädliche Substanzen wurden entsorgt. Als nächstes sollte dann die Global Diving and Salvage, Inc. mit Reinigungsarbeiten beginnen, Lüftungslöcher in die Tanks schneiden und Trümmer entsorgen. Anfang kommender Woche soll die Hulk dann an Land gezogen und gänzlich abgebrochen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



67 Verletzte bei Explosion auf Wassertaxi
(05.03.16) Bei einer Explosion auf einem Wassertaxi in Bangkok wurden am 5.3. mindestens 67 Menschen verletzt. Insgesamt waren etwa 80 Fahrgäste an Bord. Etliche Passagiere flogen durch die Wucht der Detonation in den Kanal und auf den Landungssteg. Viele erlitten leichte Verbrennungen, zwei Personen wurden durch umherfliegende Trümmer schwer verletzt. Unter den Verletzten waren ein Japaner und zwei Personen aus Myanmar.
Ein Leck in einer Treibstoffleitung wurde als Unglücksursache vermutet. Kurz vor der Explosion machte das Wassertaxi an der Wat Thep Leela Pier auf dem Khlong Saen Saep-Kana in Ost-Bangkok fest, vom Heck stieg bereits sichtbar Rauch auf. Das Schiff lief sowohl mit Diesel wie auch mit Erdgas.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Tote und ein Vermisster bei Fährunglück in Bali
(05.03.16) Beim Untergang der Fähre „Rafelia II“ am 4.3. vor Bali kamen vier Menschen ums Leben. Eine weitere Person wurde noch vermisst. Mindestens 71 weitere Menschen konnten gerettet werden. Die Toten wurden von der National Search and Rescue (SAR) Agency am 5.3. aus dem Wrack geborgen, darunter ein 18 Monate altes Kleinkind im Arm seiner Mutter. Im Einsatz waren auch Polizeitaucher.
Die weiteren Toten waren der Rudergänger und ein Lkw-Fahrer. Der zweite Mann auf der Brücke war der noch Vermisste. Die Ladung bestand aus 25 Fahrzeugen, darunter sechs große Trucks, 18 normalgroße und vier kleinere. Die Fähre war um 12.30 Uhr ausgelaufen und sank um 13:09 Uhr auf Höhe des Beach Hotel in Banyuwangi.
Der Reederei PT Darma Bahari Utama wurde die Lizenz entzogen und sie aufgefordert, das Wrack zu räumen. Ein fünfköpfiges Team des National Transportation Safety Committee (NTSC) untersuchte die Unglücksursache.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung der Condor steht bevor
(05.03.16) Voraussichtlich am 6.3. soll vor Fehmarn die Bergung des Kutters "Condor" beginnen. Er war am 7.2. etwa drei Seemeilen östlich der Insel untergegangen. Das Wrack liegt in 22 Meter Tiefe. Fischerkollegen, Angehörige und die Fehmaraner erhoffen sich wie auch die Ermittler durch die Bergung die Antwort auf die Frage, warum das Schiff bei ruhiger See ohne Notsignal so plötzlich sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwebefähre wird abgehängt
(05.03.16) Die Rendsburger Schwebefähre soll Mitte März abgehängt werden. Das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) hat den Auftrag dafür jetzt an eine Firma aus Schleswig-Holstein vergeben. Die Staatsanwaltschaft Kiel hatte die nach der Kollision mit der „Evert Prahm“ beschlagnahmte Fähre vor zwei Wochen freigegeben. Zwei Unternehmen hatten sich um die aufwändigen Arbeiten beworben.
Die Fähre soll von einem Kran abgebaut und dann auf den nahegelegenen Bauhof des WSA transportiert werden. Dort soll sie genau vermessen werden, um herauszufinden, wie stark sie wirklich verzogen ist. Erst danach können Fachleute die Reparaturkosten und die Dauer der Arbeiten einschätzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ruderhaus von Binnenschiff abgerissen
(05.03.16) In Zutphen kollidierte am Vormittag des 5.3. das ungarische Binnenschiff “Tokaj 2", 1138 ts (EU-Nr.: 04403140), mit der Alten Ijssel Brücke. Dabei wurde das Ruderhaus abgerissen und nach achtern geschoben. Menschen kamen nicht zu Schaden. Der Zugverkehr wurde vorsorglich unterbrochen, während ProRail den Schaden begutachtete, der sich aber als geringfügig herausstellte. Der bulgarische Schiffsführer wurde von der Polizei vernommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf kanadischer Fregatte
(05.03.16) Durch ein Treibstoffleck kam es im Hafen von Halifax im Maschinenraum der kanadischen Fregatte HMCS " Ville de Québec" am 4.3. gegen 15 Uhr zu einem Feuer. Ein Generator geriet in Brand. Das Brandbekämpfungsteam der 120-köpfigen Crew konnte die Flammen rasch löschen. Drei Ingenieure wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Der Schaden blieb gering.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sechs Fischer weiter vermisst
(05.03.16) Die siebensköpfige vietnamesische Crew des koreanischen Kutters “Dongkyeong 201“, wurde vermisst, nachdem das kieloben treibende Wrack vor der japanischen Küste entdeckt wurde. Der Kontakt zum Kontrollcenter in Pohang City in der Gyeongsang Provinz in Südkorea war am 29.2. um 21.30 Uhr abgerissen. Sechs Schiffe der Coastguard von Pohang und ein Suchflugzeug machten sich in das Seegebiet 28 Kilometer östlich von Wonpo Port auf, von wo das letzte Signal gekommen war.
Die „Dongkyeong 201“ trieb 96 Kilometer östlich von of Homigot Port in Pohang. Im Schiffsinnern fand sich eine Leiche, möglicherweise der Skipper. Die übrige Crew war von den vietnamesischen Firmen International Manpower Supply and Trade Company und der Tourist, Trade and Labour Export JSC.gestellt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Auslegerboot vor Culasi gekentert
(05.03.16) Am Morgen des 5.3. rettete das philippinische Patroullienboot „Enrique Jurado“ das vor Culasi in Capiz gekenterte Auslegerboot „John Delmar“ und die acht Personen darauf. Sie wurden versorgt und untersucht, das Boot an die Pier der Coastguard-Station Roxas geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler bei Wicklow von Felsen gezogen
(05.03.16) Drei RNLI-Rettungsboote liefen a, 5.3. gegen fünf Uhr aus Wicklow und Arklow aus, nachdem ein 20 Meter langer Fischtrawler auf dem Wolf Rock nahe Brittas Bay Beach gestrandet war. Vor Ort waren bis zu fünf Beaufort Wind. Der Rumpf des Trawlers war intakt geblieben und eine Schleppverbindung zum Boot aus Wicklow hergestellt. Es gelang, ihn von den Felsen zu ziehen. Die Boote schleppten ihn gegen 11 Uhr nach Wicklow ein, wo er an der Ostpier vertäut wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung von Barge unterbrochen
(05.03.16) Die in Victoria unweit der Dallas Road gestrandete Barge bleibt noch mindestens einen weiteren Tag bei Clover Point auf Grund liegen. Stürmisches Wetter verursachte eine Unterbrechung der Berugngsarbeiten für 48 Stunden. Das . Department of Fisheries and Oceans sagte daraufhin am 4.3. die Arbeiten ab. An Bord war Baumaterial für den neuen Fährterminal im Innenhafen von Victoria gewesen.
Eine Kranbarge war bereits am Tag nach der Strandung freigeschleppt und zum Point Hope Shipyard gezogen worden. Vom Deck der Transportbarge wurden Teile durch die Brandung über Bord gerissen und trieben in der Umgebung an. Eine Schwimmsperre wurde um das Fahrzeug ausgelegt. Das Transportation Safety Board schickte zwei Inspektoren nach Victori,a, die die Schleppercrew befragten.
Quelle:Tim Schwabedissen



gestrandete Barge
(Bild: DFO Pacific)   Großbild klick!

Eine von zwei gestrandeten Bargen stark beschädigt geborgen
(04.03.16) Die Kranbarge, die am 2.3. bei Victoria unweit der Dallas Road gestrandet war, konnte am 3.3. gegen 10.30 Uhr freigeschleppt und in den Hafen gezogen werden. Dabei mussten permanent erhebliche Mengen Wasser aus dem Fahrzeug gelenzt werden, das kaskadenartig über die Bordwände floss. Sie wurde an den Kai des Point Hope Shipyard gebracht. Die rasche Bergung wurde durch einen hohen Wasserstand begünstigt.
Die zweite, erheblich größere Barge, die mit Baumaterialen und Schrott beladen war, lag weiterhin unterhalb der Cook Street auf dem Strand. Die City of Victoria sperrte die Strandungsstelle ab. In der Brandung fielen bereits Baumaterialien ins Wasser, und am Nachmittag des 3.3. wurden Schwimmsperren ausgelegt.
Beide Fahrzeuge gehören der Heavy Metal Marine in Victoria und waren bei starkem Wind beim Verholen am Abend des 2.3. gegen 20 Uhr losgeworfen wurden, als sie von der Baustelle des Coho-Fährterminals kamen und ihr Schlepper zu stranden drohte. Das Victoria Rescue Co-ordination Centre war über Funk in Kontakt mit der Crew, die Coast Guard schickte ein Schiff aus Standby, musste aber nicht mehr eingreifen.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Kalliopi R.C.” mit Schlepper-Assistenz
(Bild: Mylene Pelicane)   Großbild klick!

Alle Havariefälle im Englischen Kanal glücklich beendet
(04.03.16) Alle drei Bergungsfälle vor der französischen Küste konnten bis zum 3.3. abgeschlossen werden. Der holländische Frachter "Amadeus Amethist", 1898 BRZ (IMO-Nr.: 9223435), der nach einem Maschinenschaden vor der Küste der Normandie hatte repariert werden können, war aus Sicherheitsgründen gegen 11.30 Uhr zunächst seewärts gelaufen, ehe er am Nachmittag nach Fécamp, seinem Zielhafen, zurückkehrte und um 17.30 Uhr schließlich in den Hafen einlief. Der maritime Präfekt schickte ein Inspektionsteams.
Die Schlepper "Abeille Languedoc" aus Boulogne-sur-Mer und "Gascogne" von Boluda aus Le Havre waren auf Standby gesetzt worden, bis der Schaden so nachhaltig behoben war, dass einem sicheren Einlaufen nach Fécamp nichts mehr im Wege stand. Der Eigner hatte seinerseits den Schlepper „Rasant“ unter Vertrag genommen.
Die “Amadeus Amethist” ist 88 Meter lang, 11,41 Meter breitm hat 4,09 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 26889 Tonnen. Sie läuft für die Shipcom Bereederungs GmbH in Haren-Ems und wurde 2000 auf der Bodewes Scheepswerf Volharding Foxhol B.V. in Hoogezand als „Crescent Seine“ erbaut. Als "RMS Lagona" laufend erlitt sie am 7.4.2010 beim Ansteuern von Bristol Maschinenschaden und wurde zur Reparatur nach Utterford geschleppt. Am 12.2.2010 musste sie nach technischen Problemen nach Plymouth geschleppt werden.
Der unbeladene Containerfrachter „Kalliopi R.C.”, 53833 BRZ (IMO-Nr.: 8902565), der mehrere Tage unbeladen nach einem Maschinenschaden in Le Havre gelegen hatte und kurz nach dem Auslaufen erneut manövrierunfähig wurde, konnte am 4.3. um 8.30 Uhr zurück in den Hafen geschleppt werden und machte dort am Quay de l'Asie fest, assistiert vom Schlepper "La Heve VB 3" (MMSI-Nr.: 227006810).
Das CROSS Jobourg hatte nach der Havarie angesichts von Westsüdwestwind von bis zu 45 Knoten in Böen den Notfallschlepper „Abeille Liberté“ zum vor Anker liegenden Frachter geschickt. Mit einem EC 225-Marinehubschrauber war ein Inspektionsteam an Bord abgesetzt worden, um sich ein Bild des Zustands an Bord zu machen.
Die “Kalliopi R.C.” der König & Cie. GmbH in Hamburg wurde 1991 als “Hoechst Express” für Hapag Lloyd erbaut. Sie hat eine Tragfähigkeit von 67.751 Tonnen. Sie hat eine Länge von 294,11 Metern, eine Breite von 32,25 Metern und einen Tiefgang von 10,15 Metern. Sie war am 18.12.1991 von der Samsung Shipbuilding & Heavy Industries Co., Ltd. abgeliefert worden und lief bis 2015 für die Hamburger Reederei.
Sie gehört zum Schiffstyp der „Hannover-Express“-Baureihe, einer Weiterentwicklung der „Bonn-Express“-Klasse, den die Howaldtswerke-Deutsche Werft in Kiel mit der Hapag-Lloyd innerhalb des Projekts Schiff der Zukunft entwickelten.
Der britische Tanker "Lizrix", 1343 BRZ (IMO-Nr.: 9428188), schließlich lag nach seinen Maschinenproblemen, die er unterwegs von den Kanalinseln nach Immingham erlitten hatte, seit dem Nachmittag des 3.3. im Kreuzfahrthafen von Dover. Die Schlepper „Doughty“ und „Dautless“ hatten den Havaristen gegen 16 Uhr durch die Osteinfahrt in den Hafen gezogen.
Die „Lizrix“ ist 76,47 Meter lang, 10,6 Meter breit, hat 4,42 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 1942 Tonnen. Sie läuft für die Rix Shipping Co. Ltd. in Hull und wurde 2008 bei der Selahattin Telci Gemi Yapim San. Ve Tic Ltd. Stl. im türkischen Null erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ehemaliges Passagierschiff „Ocean Dream“ gekentert
(Bild: Transport Ministry)   Großbild klick!

Thailändische Behörden suchen nach Ocean Dream-Untergang nach weiteren Seelenverkäufern
(04.03.16) Am 1.3. inspizierte der stellvertretende Transportminister Thailands, Omsin Chivapruek, die Untergangsstelle des Passagierschiffs „Ocean Dream“ vor Sri Rache und befragte das Marine Department zu dem Vorfall. Das Marine Department wurde angewiesen, herauszufinden, ob sich weitere vor der Küste liegende Schiffe befanden, die aus Sicherheitsgründen entfernt werden müssten, um vergleichbare Unglücke zu verhindern.
Das Shanghai Eastime Ship Management hatte den thailändischen Behörden im März 2014 zugesichert, die “Ocean Dream” zur Reparatur in den Unithai Shipyard zu bringen. Tatsächlich überließen sie das Schiff sich selbst, bis es wohl durch Korrosionsschäden nicht mehr schwimmfähig war und kenterte. Eine Umweltgefahr besteht durch den Luxusliner nicht mehr, nachdem ausgelaufenes Öl mit Chemikalien aufgelöst wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Zhanjiang auf Grund gelaufen
(04.03.16) Der unter Singapur-Flagge laufende Bulkcarrier "Yannis Gorgias", 47984 BRZ (IMO-Nr.: 9423293), geriet am Nachmittag des 3.3. aus dem Fahrwasser ab, als er den Hafen von Zhanjiang in der südchinesischen Guangdong-Provinz ansteuerte. Zwei Schlepper konnten den Havaristen gegen 15 Uhr wieder flottmachen, und das von Klaipeda mit einer Ladung Pottasche gekommene Schiff machte am Zhanjiang Getreide-Terminal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter nach Maschinenausfall mit Fahrverbot belegt
(04.03.16) Nachdem der norwegische Frachter "Loyalty Express", 1074 BRZ (IMO-Nr.: 7007514), in Måløy festgemacht hatte, wohin er nach einem Maschinenausfall vor Bremanger am 16.2. eingeschleppt worden war, fanden Inspektoren bei einer Hafenstaatskontrolle derartige Mängel auf dem Schiff, dass es mit einem Weiterfahrverbot belegt wurde. Es wies solche Schäden am Rumpf auf, dass es erst repariert werden muss, um wieder seetüchtig zu werden.
Das Rettungsboot „Halfdan Grieg" hatte das 70 Meter lange Schiff vier Meilen westlich von Bremangerlandet in stürmischer See mit seiner achtköpfigen Crew auf den Haken genommen und nach zweistündiger Fahrt in den Hafen von Måløy gezogen. Auch ein Hubschrauber des 330. Geschwaders in Florø war alarmiert worden, um dem Havaristen bei Windgeschwindigkeiten von 32 Metern pro Sekunde beizustehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



China barg philippinischen Kutter
(04.03.15) Ein philippinischer Kutter, der Ende 2015 auf einem Riff des Wufang Jiao Atolls bei den Nansha Inseln gestrandet war, konnte am 2.3. abgeschleppt werden. Während der Bergungsarbeiten durch die chinesische Marine war philippinischen Fischern der Zugang zu dem Seegebiet verwehrt worden. Der Eigner hatte nach der Havarie mehrere erfolglose Abschleppversuche unternommen und dann die meiste Ausrüstung abgeborgen.
Das gestrandete Schiff stellte aber eine Gefährdung für die Schifffahrt und die die maritime Umwelt dar. Deshalb beschloss das chinesische Verkehrsministerium, das Wrack vom Riff zu entfernen. Beobachter hielten es für möglich, dass Manila das Schiff möglicherweise benutzen wollte, um den eigenen Anspruch auf das Territorium zu unterstreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre sank in Bali-Straße
(04.03.16) Am 4.3. kenterte und sank die indonesische Fähre "Rafelia II", 999 BRZ (IMO-Nr.: 9079690), eine Viertelstunde nach dem Auslaufen aus Gilimanuk Port in Bali auf der Fahrt nach Ketapang in Banyuwangi, Ost-Java. Das Schiff hatte Gilimanuk in Bali um 12:50 Uhr verlassen. Bei ruhiger See legte sie sich wenig später nach Backbord über und lag binnen weniger als einer Minute kieloben.
Nach der Passagierliste waren 51 Personen an Bord, darunter eine 14-köpfige Crew. Etwa 10 Menschen wurden vermisst, die Anzahl von Geretteten variierte zwischen 41 und 71. Neben schweren Maschinen waren auch 32 Autos an Bord, die mit dem Schiff versanken. Das Bali Search and Rescue Office und die Indonesian National Armed Forces (TNI AL) leiteten eine Suchaktion mit zwei Patroullienbooten und einem Hubschrauber ein.
Bei ihrem Eintreffen hatten Fischer bereits viele Menschen gerettet, die ins Büro der Reederei gebracht wurden. Nach ersten Ermittlungen war das Schiff kurz nach Verlassen des Hafens leckgeschlagen. Bereits am 13.7.2015 hatte die "Rafelia II" vor Celukan Bawang, Buleleng im Sturm Notrufe gesendet. Die damals rund 500 Passagiere gerieten in Panik, und das Schiff ankerte vor Celukan Bawang, wo Polizei und Fischer sie an Land brachten. Die “Rafelia II” war 65 Meter lang, 14 Meter breit, hatte 2,7 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 246 Tonnen. Sie war für 490 Passagiere zugelassen und lief für die Daram Bahari Utama in Tanjungpandan. Sie wurde 1994 als „Sanuki“ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Beschädigter Eisbrecher darf nach Australien zurück
(04.03.16) Der Eisbrecher “Aurora Australis" darf nach Australien zurückkehren, allerdings ohne Wissenschaftler an Bord. Die Untersuchung der Schäden am Rumpf hat vier Tage gedauert. Alle Tanks an Steuerbordseite, die in Mitleidenschaft gezogen worden waren, wurden gründlich inspiziert, mit Unterwasserkameras wurde der Rumpf auch von außen unter die Lupe genommen. Die Untersuchung ergab nur geringe Schäden am Rumpf, Ruder und Propeller waren intakt geblieben.
Einige Tanks müssen bei der Heimfahrt kontinuierlich kontrolliert werden. Während der 11-tägigen Reise wird nur die Stammcrew an Bord sein. Die Wissenschaftler, die bei der Strandung an Bord waren, befanden sich weiter in der Mawson Station. Die Australian Antarctic Division (AAD) arbeitete an einem Plan, sie nach Hause zu bekommen.
30 Wissenschaftler der Davis Station, die auch mit der “Aurora Australis” heimkehren sollten, wurden am Abend des 2.3. nach Hobart gebracht. Zunächst waren sie zur amerikanischen McMurdo Station transportiert worden und kehrten mit einer A-319 in die Heimat zurück. Wann die „Aurora Australis“ ihre Fahrt antritt, war noch nicht klar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Torpedo von U 47 in Scapa Flow entdeckt
(04.03.16) Ein nicht explodierter Torpedo, der vermutlich am 14.10.1939 vom deutschen U-Boot “U 47” auf das Schlachtschiff “Royal Oak” abgefeuert wurde, bei deren Untergang 833 britische Seeleute ums Leben kamen, wurde bei einer routinemäßigen Sonaruntersuchung durch die Sula Diving, die im Auftrag des Orkney Islands Council tätig war, auf dem Meeresgrund der Bucht gefunden.
Taucher der Royal Navy wurden daraufhin aus Faslane gerufen, um die Videobilder anzusehen und das sieben Meter lange Geschoss dann selbst zu inspizieren. Schiffe wurden gewarnt, dort Anker zu werfen. Die Position wurde von den Tauchern zunächst markiert. Wenn der Torpedo entsorgt wird, soll nach Möglichkeit eine Flosse oder ein Propellerblatt gesichert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölverschmutzung auf Mississippi
(04.03.16) Die US Coast Guard wurde am 3.3. alarmiert, nachdem es bei Schleuse und Damm 27 auf dem Mississippi nahe Granite City, Missouri, zu einer Ölverschmutzung gekommen war. Ein Schiff hatte sich beim Passieren der Schleuse einen Tank mit rund 20000 Gallonen Öl aufgerissen. Das ausgelaufene Öl konnte innerhalb der Schleuse aufgefangen werden. Der Fluss wurde während der Reinigungsarbeiten für den Schiffsverkehr gesperrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leinenverbindung wird hergestellt
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Langer Schlepp in Heimathafen
(03.03.16) Das Patroullienboot „Harriet Lane“ kam am 27.2. dem 95 –Fuß langen Kutter „Megan Marie“ zu Hilfe, der 200 Meilen südöstlich von Cape Cod manövrierunfähig geworden war. Um 22 Uhr hatte dessen fünfköpfige Crew das Coast Guard Command Center verständigt, dass der Prpepper ihres in New Bedford beheimateten Schiffes blockiert sei. Um 22.15 Uhr war die „Harriet Lane“ unterwegs und erreichte den Havaristen am 28.2. um fünf Uhr.
Eine Leine wurde zum Trawler abgeschossen und eine Schleppverbindung hergestellt. Dann begann der lange Schlepp nach Cape Cod. Am Nachmittag des 2.3. hatte der Schleppzug Küstennähe erreicht, wo ein kommerzielles Bergungsunternehmen die „Megan Marie“ übernah, und sie das restliche Stück nach New Bedford brachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter „Kalliopi R.C." und Schlepper "Abeille Liberté"
(Bild: Marine Nationale)   Großbild klick!

Frachter im Sturm vor Le Havre abgeschleppt
(03.03.16) Der liberianische Frachter „Kalliopi R.C.", 534833 BRZ (IMO-Nr.: 8902565), erlitt am Abend des 1.3. kurz nach dem Auslaufen aus Le Havre um 20.30 Uhr einen Maschinenblackout. Das unbeladene Schiff befand sich in dem Moment mit enier 24-köpfigen Crew an Bord 14 Meilen vor dem Hafen. Es warf Anker und wurde von den französischen Behörden überwacht.
Der maritime Präfekt alarmierte vorsorglich den Notfallschlepper "Abeille Liberté" aus Cherbourg und wies den Eigner des Frachters an, die Gefahr durch Annahme eines Schleppkontraktes oder eine Reparatur zu beseitigen. Am Nachmittag des 2.3. setzte ein EC 225 Helikopter of der Marine ein Interventionsteam aus Le Havre an Bord des Frachters ab, der in schwerer See seine Position nicht mehr halten konnte.
Die Notwendigkeit einer Schlepphilfe wurde nun dringlich, und die "Abeille Liberté", die bis dahin auf Standby gewesen war, machte sich daran, die "Kalliopi R.C" nach Le Havre einzuschleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter mit Maschinenschaden vor Fécamp
(03.03.16) Der holländische Frachter "Amadeus Amethist", 1898 BRZ (IMO-Nr.: 9223435), erlitt am 3.3. in Wellenhöhen von vier bis fünf Metern und Windgeschwindigkeiten von bis zu 75 km/h Maschinenausfall vor der französischen Normandie-Küste. Das aus Antwerpen kommende Schiff hatte eine achtköpfige Crew an Bord und war nach Fécamp bestimmt.
Nachdem der Havarist Anker geworfen hatte, wurden vom maritimen Präfekten zwei Schlepper zu Hilfe geschickt, ein weiterer kam im Auftrag des Eigners. Die Marine schickte einen Helikopter. Am späten Vormittag konnte die Maschine wieder gestartet werden, und am Nachmittag lief das Schiff in Fécamp ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker mit Maschinenschaden im Englischen Kanal abgeschleppt
(03.03.16) Am 2.3. gegen 18 Uhr erlitt der britische Tanker on "Lizrix", 1343 BRZ (IMO-Nr.: 9428188), mit einer achtköpfigen Crew an Bord Maschinenschaden in der Verkehrstrennungszone von Pas De Calais und informierte das a CROSS Gris Nez. Das unbeladene Schiff trieb neun Meilen vor Calais. Es war von St. Helier auf Jersey nach Immingham unterwegs gewesen.
Da es der Crew nicht gelang, den Schaden zu reparieren, entschied der maritime Präfekt, den Notfallschlepper "Abeille Languedoc" aus Boulogne-sur-Mer zu entsenden. Ein Bergungskontrakt wurde angesichts sich weiter verschlechternden Wetters abgeschlossen und der Havarist um 16.30 Uhr des 3.3. in den Hafen von Dover gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler trieb brennend im Sturm
(03.03.16) Auf dem belgischen Trawler "Francine - Z 90", 311 BRZ (IMO-Nr.: 5369036), bracht am Nachmittag des 2.3. rund 32 Meilen südlich von Lizard Point im Englischen Kanal ein Feuer im Maschinenraum aus. Das RNLI-Boot aus Lizard wurde um 13.30 Uhr alarmiert, die Coastguard schickte einen Rettungshubschrauber. Dieser winschte drei verletzte Crewmitglieder auf, die nach Truro ins Krankenhaus geflogen wurden. Das Rettungsboot blieb auf Standby, während der Trawler mit den verbliebenen drei Mann an Bord Kurs auf Newlyn nahm.
Vor Ort waren Windsrärke 8-9 bei sehr rauer See und schlechter Sicht. Nachdem die Trawlercrew den Brand gelöscht und ihr Schiff in den Hafen gebracht hatte, war um 16.45 Uhr auch der Einsatz des Rettungsbootes beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



New Katerina wird geleichtert
(03.03.16) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Bulkcarrier "Steven C" (IMO-Nr.: 9450791) verließ am 2.3. um 3.15 Uhr den Hafen von Port Said und nahm Kurs auf den im Suez-Kanal auf Grund gesetzten Frachter "New Katerina“, um dessen Ladung in den kommenden Tagen zu leichtern. Er soll so viel der Fracht an Bord nehmen, bis der Havarist in den Großen Bittersee gebracht werden kann, wo eine provisorische Reparatur stattfinden soll.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bargen in Victoria gestrandet
(03.03.16) Zwei Bargen mit Baustellenmaterial und einem Kran rissen sich am Abend des 2.3. um 19.50 Uhr von ihrem Schlepper vor Finlayson Point los, als sie von Sidney zur Coho Ferry Terminal-Baustelle gezogen wurden und dieser in stürmischer See in Schwierigkeiten geriet. Sie strandeten im Hafen von Victoria. Die Victoria Police, das Victoria Fire Department, Vertreter der City of Victoria und die Royal Canadian Marine Search and Rescue Victoria waren im Einsatz, nachdem die Bargen vor der Dallas Road antrieben.
Die Kranbarge landete auf Felsen zwischen der Dallas Road und der Olympia Avenue. Die andere trieb auf den Strand zwischen Dallas Road und Cook Street. Die Coast Guard is und die Seaspan Towing Co. machten sich bei Flut an die Bergung der Kranbarge.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge wird künstliches Riff
(03.03.16) Die Long Bay Artificial Reef Association, die bereits sechs künstliche Riffe an der Küste von Brunswick schuf, beschaffte sich eine Barge, die das siebente werden soll. Sie gehörte zuvor dem U.S. Army Corps of Engineers und hatte monatelang am Kai gelegen. Am 1.3. wurde sie der Gruppe übereignet, Zu einem Preis von 15,000 Dollar soll das 85 Fuß lange Gefährt vom Cape Fear River in Wilmington zur Versenkungsposition 2,5 Meilen vor der Küste geschleppt werden, wo bereits im Dezember 2013 Betonröhren versenkt wurden.
Die Aktion wird im Frühjahr oder frühen Sommer, wenn eine längere Schönwetterperiode herrscht, durchgeführt. Das Department of Marine Fisheries wird die Aktion überwachen, bei der das U.S. Marine Corps als Übung Löcher in den Rumpf sprengt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weiter Rätsel um toten Segler
(03.03.16) Im Fall des mumifizierten Seglers Manfred Fritz Bajorat gab die Polizei bekannt, dass der Mann sieben Tage bevor er gefunden wurde, an einem Herzinfarkt gestorben war. Die schnelle Mumifizierung der Leiche soll durch die große Luftfeuchtigkeit und den hohen Salzgehalt der Luft in Verbindung mit der Wärme zur schnellen Konservierung erfolgt sein. Der genannte Todeszeitpunkt des 59-Jährigen stand aber im Widerspruch zu Berichten der Organisatoren des Clipper Round The World Races über eine deutlich frühere Sichtung der “Sayo“.
Am 31.1. entdeckte die Crew der “LMAX Exchange” das Boot südlich von Guam mehr als 1000 Meilen vom späteren Fundort Mindanao entfernt. Die Yacht unterbrach das Rennen auf der Etappe von Australia nach Vietnam, bei dem sie sich auf Rang drei befand und kontaktierte die US Coast Guard in Guam, die den Bericht an die Coast Guard im britischen Falmouth weitergab. Ein Mann der “LMAX Exchange” war an Bord der “Sayo” gegangen, hatte den toten Skipper gefunden und äußerte die Vermutung, dass der Tod schon vor einem längeren Zeitpunkt eingetreten sei.
Die Information der Sichtung wurde an die zuständigen Behörden weitergegeben. Diese erklärten der Crew, dass sie das Rennen weitersegeln könne. Sie würden die Untersuchungen fortführen und die Angehörigen informieren. Warum aber offenbar nichts unternommen wurde, ist nicht bekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der Andrea Doria
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Expedition zur Andrea Doria geplant
(02.03.16) Im Juni 2016 will OceanGate eien Expedition zum Wrack der „Andrea Doria“, die seit numehr 60 Jahren 50 Meilen vor Nantucket auf dem Meeresgrund liegt, durchführen, wo es seit 1956 in einer Tiefe von 240 Fuß liegt. Binnnen sieben Tagen soll das gesamte Äußere des legendären italienischen Ozeanliners mit Video und Multi-beam 3D Sonar dokumentiert werden. 10 Tauchgänge von insgesamt 30 Stunden Dauer sind geplant, um fast 50 Soncarscans zur Kartierung des Wracks und seines Trümmerfelds zu erstellen.
Danach soll daraus ein virtuelles 3-D-Model entstehen, um den Zustand des Wracks darzustellen. Partner der Expedition werden OceanGate und iXBlue sein, die das PHINS Inertial Navigation System zur Verwendung an Bord der Tauchroboter stellt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter "Tina" mit Backbord-Schlagseite
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Frachter nahm Kurve beim Ansteuern des Nord-Ostsee-Kanals zu eng – Schaden blieb überschaubar
(02.03.16) Der holländische Containerfrachter "Tina", 7519 BRZ (IMO-Nr.: 9277383), ließ den geplanten Anlauf von Bremerhaven aus, nachdem er am Morgen des 28.2. in Kiel vor der Einfahrt der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals auf Grund gelaufen war, und steuerte stattdessen den Hafen von Hamburg an, wo er am 29.1. um 6.45 Uhr am Athabaska-Kai festmachte und den Hafen am 1.3. um 15.30 Uhr mit Ziel Stockholm wieder verließ. Das Schiff hatte seine Havarie glimpflich überstanden, obwohl es einige Zeit mit erheblicher Backbord-Schlagseite am Ufer der Schleuseninsel in Kiel-Holtenau festgesessen hatte, ehe es die Schlepper „Kiel“ und „Stein“ der Schlepp- und Fährgesellschaft wieder flottmachten.
Nachdem es auf die Holtenauer Reede gezogen und dort vor Anker gelegt worden war, stellte sich heraus, dass außer Schrammen und Beulen, die eine Mole der Schleuseninsel am Achterschiff hinterlassen hatte, keine nennenswerten Schäden am Rumpf entstanden waren, sodass drei Stunden später der nächste und nun erfolgreiche Versuch erfolgte, den Nord-Ostsee-Kanal anzusteuern. Offenbar hatte der Frachter die Kurve beim Anlaufen der Nord-Schleuse zu eng genommen und war dadurch zu dicht unters Ufer geraten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach Montauk eingeschleppt
(02.03.16) Am 28.2. schleppte die “Sitkinak” der U.S. Coast Guard in Miami Beach den 58 Fuß langen Kutter “Bookie” nach Montauk ab, nachdem er 50 Meilen südlich des Shinnecock Inlet am 27.2. gegen 19 Uhr Maschinenschaden erlitten hatte und mit vier Mann an Bord in der See trieb. Nur ein Generator versorgte das Schiff noch mit Bordstrom. Die Coast Guard Long Island Sound beauftragte die “Sitkinak” mit der Bergung, da der Kutter zu weit vor der Küste driftete, um von einem Bergungsunternehmen erreicht zu werden.
Die “Sitkinak” nahm den Havaristen am 28.2. gegen 15 Uhr auf den Haken und erreichte am folgenden Morgen gegen sieben Uhr Montauk, wo ein 47-Fuß-Boot ihn übernahm und zur Fort Pond Bay brachte, wo er sicher verankert wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Verlassene Barge an ghanaischen Strand getrieben
(02.03.16) Am 1.3. wurde die Barge “Barca Lome” auf den Strand von Aflao in der ghanaischen Volta Region getrieben. Das unbemannte Fahrzeug driftete gegen 11 Uhr mit Flutwellen, die mit heftigen Niederschlägen einhergingen, auf die Küste und kam 100 Meter vom Ufer entfernt fest. Wo das verlassene Schiff herkam, war unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Pfannkuchenboot außer Kontrolle auf der Waal
(02.03.16) Am 1.3. gegen 17 Uhr kollidierte das 32 Meter lange, holländische Fahrgastschiff "Pannenkoekenboot 3" (MMSI-Nr.: 244690404), was mit einem mit Gas beladenen Binnentanker auf der Waal in Nijmegen. Zuvor war es zu einem Maschinenausfall an Bord gekommen, der das Schiff manövierunfähig machte. Mit dem Bugstrahlruder vermochte der Kapitän noch Schlimmeres zu verhindern, sodass die Wucht des Aufpralls abgemildert wurde.
Die 50 Passagiere der Ausflugsfahrt blieben beim Zusammenstoß unversehrt. Sie wurden von einem Patroullienboot von Rijkswaterstaat übernommen und an Land gebracht. Während der Rumpf nur geringfügig beschädigt wurde, sah es in der Kombüse des “Pfannkuchenschiffes” hinterher wie ein Schlachtfeld aus, und es waren erhebliche Schäden an der Inneneinrichung zu beklagen. Der Tanker konnte die Reise nach Millingen am Rhein fortsetzen, die "Pannekoekenboot 3" wurde in den Waalhafen in Nijmegen geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Küstenwache im Einsatz für eigenes Schiff
(02.03.16) Der norwegische Offshore-Schlepper "Strilborg", 2957 BRZ (IMO-Nr.: 9158666), der erst im März in den Dienst der norwegischen Küstenwache übernommen wurde, lief am 1.3. gegen 14 Uhr bei Finnsnsesrenna zwischen Harstad und Tromsø im südlichen Fahrwasser auf Grund. Das Schiff hatte gerade die Gisundbrücke passiert, als es offenbar auf die linke und somit falsche Seite der Fahrwassermarkierungen geriet und außerhalb der Fahrrinne festkam.
Die Küstenwache schickte das Patroullienboot "Sortland" und den Schlepper "Lupus" zur Unglücksstelle, doch bereits eine halbe Stunde vor dem für 17.30 Uhr erwarteten Höchstwasserstand kam die „Strilborg“ aus eigener Kraft wieder frei und steuerte zu Untersuchungen den Hafen von Finsnes an. Sie war bis Sommer 2015 auf dem russischen Schelf im Einsatz gewesen, nachdem die Charter gekündigt worden war, dann von den Eignern in Stavanger aber aufgelegt worden, bis sich im Küstenwachdienst eine neue Verwendung fand.
Die „Strilborg“ ist 74,9 Meter lang, 18,03 Meter breit, hat 6,69 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2.750 Tonnen. Sie läuft für die Simon Mokster Shipping AS in Stavanger und wurde 1998 bei Vard Aukra erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Titel
(Datum) Der russische Frachter "Vicount", 2613 BRZ (IMO-Nr.: 7611212), lief am 1.3. auf der Wolga bei Flusskilometer 3053 um 05.45 Uhr auf Grund. Er kam 400 Meter von der Außenreede von Astrakhan auf einer Sandbank fest und mit eigener Kraft nicht wieder herunter. An Bord waren 10 Mann Besatzung.
Eine Entscheidung der Eigner über eine Bergung stand noch aus. Das Fluss-See-Schiff ist 119 Meter lang, 14 Meter breit, hat drei Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3,373 Tonnen. Es entstand 1975 auf der Kama Shipyard in Perm und läuft für die russische Metship.
Quelle:Tim Schwabedissen



Stör nach Ruderhausverlust am Kai in Itzehoe
(02.03.16) Nach dem Verlust des Ruderhauses auf der „Stör“ lag das Binnenschiff der Gesellschaft Trede & von Pein in Itzehoe. Hier hatte die „Stör“ eigentlich eine Ladung Getreide aufnehmen sollen. Beim Wendemanöver nahm die Maschine aber einen Steuerbefehl nicht an, und dass Schiff lief mit dem Heck voran den Fluss hinauf, bis es unter einer Eisenbahnbrücke steckenblieb. Bei diesem Unglück blieben der 46-jährige Schiffsführer und ein 25-jähriges Besatzungsmitglied unverletzt geblieben und konnten den Havaristen am 29.2. gegen 22.30 Uhr, drei Stunden nach der Havarie, bei ablaufendem Wasser mit Handsteuerung zurück an den Kai bringen.
Im Dezember 2015 war der damalige 69-jährige Schiffsführer „Stör“ bei Beidenfleth in den Fluss gefallen und ertrunken. Der aus Glückstadt stammende Mann war offenbar auf einer Leiter ausgerutscht und ins Wasser gestürzt.
Die „Stör“, neben der „Steinburg“ das zweite Schiff von Trede und von Pein, verkehrt zwischen Itzehoe/Beidenfleth und Hamburg und transportiert Getreide und Futtermittel. „Das 48 Jahre alte Schiff wurde 1994 übernommen und soll auf jeden Fall wieder repariert werden. Wie hoch der Schaden war, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wann starb der mumifizierte Skipper der „Sajo“?
(02.03.16) Als Geisterschiff macht die 40 Fuß lange Yacht „Sajo“ nun Schlagzeilen, nachdem der Fischer Christopher Rivas y Escarten den mumifizierten Körper des Skippers am 25.2. zusammengesunken am Kartentisch auffand, auf seinen rechten Arm gestützt, als würde er schlafen. Der 23-jährige Fischer aus Barobo in der philippinischen Provinz Surigao del Sur hatte die Yacht am Nachmittag jenen Tages knapp 100 Kilometer vor der Küste der südphilippinischen Insel Mindanao auf dem Pazifik treibend entdeckt.
Er war allein an Bord gestiegen und entdeckte bei der Untersuchung des halb unter Wasser stehenden Schiffsinnern die Männerleiche am Tisch vor dem Funkgerät. Nach dem ersten Schrecken vertäute der Fischer gemeinsam mit der restlichen Besatzung seines Kutters die "Sajo" an ihrem Heck und schleppte bis zum folgenden Tag bis kurz vor Barobo. Über sein Handfunkgerät rief er dann Freunde an Land an, die wiederum die Polizei verständigten.
Am 26.2. gegen 15 Uhr erreichte der Schleppzug bei Ebbe das Ziel. Weil das Wasser nicht tief genug war, wurde die Yacht auf der Backbordseite liegend auf Grund gesetzt. Küstenwache und die Polizei nahmen dann Ermittlungen auf. Nachdem persönliche Gegenstände gefunden wurden, konnte die Identität des Toten festgestellt werden.
Es handelte sich um Manfred Fritz Bajorat, 59, aus Velbert, der jahrzehntelang mit seiner Frau Claudia über die Meere gekreuzt war. Die Ermittler fanden auch vergilbte Fotos, u.a. mit der 1984 geborenen, gemeinsamen Tochter Nina und dem Text: „Das erste Mal mit unserem kleinen Knopf auf See.“ Nina Bajorat ist heute Frachterkapitänin.
Seit wann die "Sajo" führungslos war und wann Bajorat starb, war weiterhin ein Rätsel. Ein Team der Küstenwache untersuchte das Schiff, im Krankenhaus der Stadt Butuan City wurde die Autopsie der Leiche durchgeführt. Die Pathologen fanden keine Hinweise auf ein Verbrechen. Meereswind, das salzige Klima und die Wärme haben den Körper wohl konserviert.
Da Radio, GPS und andere Dinge von Wert noch an Bord waren, kam auch kein Raubüberfall in Frage. Wahrscheinlich starb der Einhandsegler plötzlich und ohne Vorwarnung, als er gerade versuchte, mit jemandem über Funk Kontakt herzustellen. Vielleicht ereilte ihn ein Herzinfarkt in dem Moment. Ob der Mast des Bootes davor oder danach gebrochen war, ließ sich bislang nicht rekonstruieren.
Wahrscheinlich war der tote Segler seit Wochen, Monaten oder noch länger übers Meer getrieben. 20 Jahre lang war er bis dahin um die Welt gesegelt, hatte eine halbe Million Meilen unter den Kiel gebracht, davon viele Jahre gemeinsam mit seiner Frau, die er 1980 geheiratet hatte. Sie waren auf dem Atlantik, dem Pazifik, dem Mittelmeer, der Ägäis und dem Indischen Ozean wie auch der Karibik unterwegs gewesen, nachdem er seinen Beruf als Versicherungskaufmann in Wuppertal aufgegeben und für 200.000 Euro verkauft hatte und mit der Familie 2004 auf das Hausboot „Nina“ auf der Maas gezogen war, sodass seine Tochter eine Ausbildung machen konnte.
Nach vierjähriger Vorbereitung war das Paar dann 2008 zu einer Weltumsegelung gestartet, es ging zunächst über den Atlantik und nach Martinique. 2009 gingen er und seine Frau Claudia, die sich in die Insel verliebt hatte, dann getrennte Wege, und sie starb 2010 in Martinique 53-jährig an Krebs. In einem Online-Seglerforum fand sich ein Brief des Mannes an seine tote Frau: “30 Jahre waren wir auf demselben Weg zusammen.
Dann war die Kraft der Dämonen stärker als dein Lebenswille. Du bist gegangen. Möge deine Seele ihren Frieden finden, dein Manfred.” Im Oktober lief er alleine wieder aus und war zwischen Europa und dem Pazifik unterwegs. 2015 hatte zuletzt ein Freund über soziale Medien mit ihm Kontakt gehabt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre hatte Ruderschaden vor Festvåg
(02.03.16) Am 2.3. kurz vor acht Uhr erlitt die norwegische Fähre "Virak", 1532 BRZ (IMO-Nr.: 7805162), einen Wassereintritt an einem der Ruder und drehte vor Festvåg auf dem Fjord Kreise, während die Crew daran arbeitete, die Leckage abzudichten. An Bord waren vier Passagiere. Nachdem das Schiff achteraus zurück an den Kai manövriert war, mussten sie mit ihren Fahrzeugen auf die Fähre "Kjerringøy" (IMO-Nr.: 7825588) wechseln, um nach Misten zu kommen. Der Fährbetreiber Torghatten Nord AS sagte die Fahrten der “Virak” auf der Route Festvåg - Misten bis auf weiteres ab.
Quelle:Tim Schwabedissen



Verwirrung um Zuständigkeit in Bergungsangelegenheit
(02.03.16) Die Verantwortlichkeit für die Bergung des historischen Zweimasters “Defender”, der am 5.1. in Ross Creek, wird zum Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen. Am 28.2. soll das Wrack für einen Dollar verkauft worden sein. Der in Launceston ansässige bisherige Eigner Les Dick hatte trotz mehrfacher Verlängerungen die Fristsetzungen für eine Bergung missachtet. Nun sagte die Bergungsfirma Devine Marine Group, sie habe das Schiff erworben, doch dies war dem Queensland Department of Transport and Main Roads nicht bekannt.
Eigentlich hatte das Adelaide Nautical College das Wrack übernehmen sollen. Berger Devine wollte nun einen mindestens fünfwöchigen Aufschub von Maritime Safety Queensland erwirken, um zu verhindern, dass das Schiff vorher geräumt wird. Er habe die Erfahrung für eine solche Aktion und wolle die „Defender“ nach Tasmanien zurückbringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter barg vier Segler aus Seenot
(02.03.16) Die vierköpfige Crew der 11 Meter langen Yacht "Kiss" wurde nach fünftägiger Drift von dem unter Singapur-Flagge laufenden Frachter "Kota Teguh", 7683 BRZ (IMO-Nr.: 9247302 ), der nach Kolkata unterwgs war, am 28.2. an Bord genommen. Das Vessel Traffic Control and Maritime Security Centre des Phuket Marine Office hatte Royal Thai Navy um 20.04 Uhr alarmiert, nachdem die Yacht eine Notlage gemeldet hatte. Das Patroullienboot HTMS "Klaeng" lief zur der Position 52 Meilen südlich von Phuket aus und übernahm dort die Segler von der "Kota Teguh“.
Dann nahm sie die “Kiss” nach Phuket in Schlepp, wo sie am 29.2. um 18.20 Uhr an der 3rd Area Command Pier in Cape Panwa festgemacht wurde. Die Segler, der Brite Colin David Osmond, 37, sowie die drei Kanadier Maryse Doyes, 69, Jacques Doyes, 64, und Andre Belzile, 74, kamen ins Vachira Hospital in Phuket zur Untersuchung ihrer Gesundheit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht aufgegeben und gestrandet
(02.03.16) Die Coast Guard Port Angeles rettete am 1.3. zwei Segler von einer 49 Fuß langen Yacht, die eine Meile östlich des New Dungeness Lighthouse in stürmischer See am Nachmittag in Probleme gereaten war. Ein 40-jähriger Mann und eine 26-jährige Frau waren seekrank und unterkühlt, als sie von einem MJ 65 Dolphin-Helikopter der Air Station Port Angeles geborgen und zur John Wayne Marina in Sequim geflogen wurden, wo sie um 12:50 Uhr medizinisch betreut wurden.
Ein 45-Fuß-Boot nahm die Yacht gegeen 11 Uhr in Schlepp, doch in der aufgewühlten See riss sie sich wieder los und trieb eine Meile von dem Leuchtturm entfernt an der Küste der Strait of Juan de Fuca an. Vor Ort waren bis zu 10 Fuß hohe Wellen und 35 Knoten Wind.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier vor Shanghai gesunken
(02.03.16) Der 96 Meter lange chinesische Bulkcarrier “Bao Jiang 88”, 2937 BRZ (MMSI-Nr.: 413350270), kenterte und sank am 1.3. zwei Meilen vor Yangshan Port, Shanghai im Jinshan-Fahrwasser. Der Frachter war auf der Fahrt von Ningbo nach Nanjing gewesen, als die Ladung von 4,600 Tonnen Eisenerz überging und eine zunehmende Schlagseite verursachte. Die 12-köpfige chinesische Crew ging in eine Rettungsinsel, Minuten darauf ging ihr Schiff unter. Sie wurde von der "Feng Yi 1" wenig später unversehrt gerettet. Die Shanghai Maritime Safety Administration warnte die Schifffahrt vor dem Hindernis, eine Wracktonne wurde ausgelegt.
Die “Bao Jiang 88” war 94 Meter lang, 14 Meter breit und hatte einen Tiefgang von fünf Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rostfraß legte werftneue Fähren lahm
(02.03.16) Die Washington State-Fähre "Samish" (MMSI-Nr.: 367649320) könnte am 10.3. auf die Anacortes/San Juan Islands-Route zurückgebracht werden. Sie hatte am 14.2. aus dem Dienst genommen werden müssen, nachdem ein Leck 10 Fuß unter der Wasserlinie entdeckt worden war, das wohl durch Korrosion entstand. Das Schiff ging daraufhin in ein Trockendock der Dakota Creek Industries in Anacortes, wo noch mehr Rostfraß im Bereich beider Maschinenräume am Kiel entdeckt wurde.
Die "Kitsap", die sonst auf der Bremerton-Seattle-Route läuft, ersetzte seither die „Samish", die von einem Korrosionsexperten untersucht wurde. Gewährleistungsansprüche wurden daraufhin gegen die Bauwerft, die Vigor Shipyards, geltend gemacht. Am 26.2. entdeckten Taucher vergleichbare Problemstellen am Schwsterschiff "Tokitae", das auf der Mukilteo-Clinton-Route läuft. Ein drittes Schiff der Olympic-Klasse, die "Chimacum", war noch im Bau und soll in rund einem Jahr in den Dienst Bremerton-Seattle gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rätselraten, ob und wo HMAS Tobruk Tauchwrack wird
(02.03.16) Die ausgediente HMAS “Tobruk”, die nach 35 Jahren Dienst von der Royal Australian Navy ausrangiert wurde, soll ein Tauchwrack vor Tasmanien oder Queensland werden. Der Break O'Day Council an Tasmaniens Ostküste möchte das Schiff in der Skeleton Bay naheSt Helens versenken, wo es tausende von Tauchern anziehen könnte. Auch eine Gruppe in Süd-Queensland ist an dem Schiff interessiert und würde es zwischen Bundaberg und Hervey Bay auf Grund schicken.
Unklar ist derzeit die Haltung von Verteidigungsminister Marice Payne, sodas die Befürchtung laut wurde, das Schiff könnte am Ende auf einem indischen Abwrackstrand landen. Es liegt derzeit in Garden Island. Das bislang letzte Schiff der australischen Marine, das versenkt wurde, war 2011 die HMAS „Adelaide“. Nun wartet man auf die Entscheidung der Regierung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier "Sandnes" wieder unterwegs
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!

Sandnes nach Inspektion in Cuxhaven wieder unterwegs
(01.03.16) Der Rumpf des unter Antigua Barbuda-Flagge laufenden Bulkcarriers "Sandnes", 17357 gt (IMO-Nr.: 9306029), wurde am 29.2. an Liegeplatz 9.4 in Cuxhaven von Tauchern auf mögliche Schäden, die bei der spektakulären Strandung vor der Estemündung am Vortag entstanden sein könnten, untersucht. Gleichzeitig nahmen Inspekteure das Schiff unter die Lupe.
Da der Frachter seine Havarie offenbar ohne Schäden überstanden hatte, wurde er dann wieder freigegeben und lief gegen 17 Uhr aus mit Kurs auf Jelsa, wo er ab dem 2.3. eine Kiesladung übernehmen soll. Nach bisherigen Ermittlungen haben Verständigungsprobleme zwischen Kapitän und Lotsen offenbar dazu beigetragen, dass es zur Strandung des Massengutfrachters im Mühlenberger Loch kam.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung der „Elsava“
(Bild: THW)   Großbild klick!

THW beteiligt an Bergung der „Elsava“
(01.03.16) Das THW aus Lohr am Main war ebenfalls im Einsatz, nachdem am Morgen des 26.2. das Binnenschiff „Elsava“ auf Grund gelaufen war und den Fluss blockierte. Zusammen mit der Feuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz und der örtlichen Wasserwacht erörterten die Einsatzkräfte mögliche Optionen. Mit dem THW-Arbeitsboot erkundeten die THW-Kräfte die Lage vom Wasser aus und verschafften sich einen Eindruck über die Bedingungen: Es herrschte leichtes Hochwasser und eine verstärkte Strömung, was eine zeitnahe Bergung begünstigte.
Die Einsatzkräfte entschieden daraufhin, dass der 600 PS starker Eisbrecher „Angermünde“, der aus Würzburg geholt wurde, den Havaristen wieder in die Fahrrinne zu schleppen. Am Nachmittag gegen 15.20 Uhr gelang die Bergung unter Koordination des Wasser- und Schifffahrtsamtes das Schiff wieder freizuschleppen. Am Einsatz waren rund 20 Helfer beteiligt. Die „Elsava“, die am 25.2. aus Würzburg ausgelaufen war, liegt inzwischen im kleinen Hafen von Dorfprozelten.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Presto“ hoch und trocken
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Zwei Yachten in der Exe-Mündung aufgelaufen
(01.03.16) Das RNLI-Boot “George Bearman” kam am 28.2. um 12.35 zwei in der Exe-Mündung auf Grund gelaufenen Yachten zu Hilfe. Um 12.42 erreichte es zunächst die 27 Fuß lange „Presto“ direkt vor Cockwood. Sie lag samt seiner zweiköpfigen Crew so fest auf einer Sandbank, dass die Seenotretter von einer Bergung zunächst absahen und sich zunächst einer 39 Fuß langen Ketsch weiter flussaufwärts zuwandten.
Diese lag mit ebenfalls zwei Personen an Bord hoch und trocken, und die erfahrene Crew hatte bereits Anker ausgebracht, um das Boot vor einem Vertreiben bei höherem Wasserstand zu bewahren, es wurde angenommen, dass die nächste Flut gegen 19 Uhr das Boot wieder befreien würde.
Dann kehrte die „George Bearman“ zum kleineren Boot zurück, sicherte es mit einem Anker, und ein Berger wurde beauftragt, es wieder flottzumachen. Hier wurde gegen 18.15 Uhr ein dazu ausreichender Wasserstand erwartet. Das Paar an Bord der „Presto“ wurde zum Aufwärmen von den Seenotrettern nach Exmouth transportiert. Ihr Boot war wegen eines Motorschadens havariert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Saputi in schwerer See
(Bild: Forsvaret)   Großbild klick!

Nach der Sturmfahrt der „Saputi“: Verrottender Fisch muss entsorgt werden
(01.03.16) Garnelen, Heilbutt, und Verpackungsmaterial müsse nach der Havarie des kandischen Trawlers "Saputi", 2634 BRZ (IMO-Nr.: 8516809), entsorgt werden. Die Gemeinde von Sermersooq hat gemeinsam mit der Werft in Nuuk und der Masik begonnen, sich dieses Problems anzunehmen. Rund 400 Tonnen Fisch und 1600 Tonnen Wasser standen nach wie vor im aufgerissenen Laderaum des in Nuuk am Kai liegenden Schiffes. Der Fisch hatte inzwischen bereits zu verrotten begonnen.
Der Laderauminhalt musste nun getrennt und entsorgt werden. Das Verpackungsmaterial sollte in der örtlichen Müllverbrennungsanlage vernichtet werden, der Fisch vor der Küste entsorgt werden. Der Eigner der „Saputi“, die Qikiqtaaluk Fisheries Corporation, sprach von einem Verlust von zwei Millionen Dollar, weitere 1,5 Millionen wird die Reparatur des Schadens kosten.
Das Gemisch im Laderaum stellte die Behörden aktuell aber vor Probleme. Solange er sich darin befindet, kann der Havarist auch nicht auf ebenen Kiel gebracht werden. Momentan wurde er durch den längsseits vertäuten Bagger "Masik Sioraq" am Kai stabilisiert.
Derweil hat die 30-köpfige Crew die Heimreise angetreten. Sie wurden am 27. und 28.2. mit Charterflügen zum Iqaluit Airport gebracht, wo sie von Angehörigen erwartet wurden. Der erste Flug mit Männern, die nicht in Nunavut leben, traf um 9:30 Uhr ein, die übrigen landeten um 15:30 Uhr. Sie standen immer noch unter dem Eindruck der dramatischen Stunden in der Davis Strait, wo der Trawler am 28.2. gegen 22 Uhr von einem Eisberg leckgeschlagen worden war.
Im Laderaum hatten sie verzweifelt gegen den Wassereinbruch gekämpft und 30 Stunden gelenzt, um den drohenden Untergang abzuwenden. Die beiden bordeigenen Pumpen hatten das Wasser aber nicht bewältigen können, erst mit den zusätzlichen fünf Pumpen der Rettungskräfte gelang es, ihn zu kontrollieren.
Dabei verstopfte der Fisch immer wieder die Pumprohre. Eine Evakuierung aus der Luft war wegen des Sturmes nicht möglich, so war die einzige Option, durchzuhalten, bis der Trawler den rettenden Hafen erreicht hatte. Zeitweilig waren dabei die Wellen bis an die Fenster der Brücke geschlagen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht sank nach Feuer vor Neuseeland
(01.03.16) Eine 12 Meter lange Motoryacht geriet am 27.2. vor Maud Island in Brand und sank. Der New Zealand Fire Service wurde um 10.40 Uhr alarmiert, nachdem das Boot im Marlborough Sound Feuer gefangen hatte. Bei ihrem Eintreffen stand das Boot in Vollbrand. Es ankerte an der Südseite der Insel.
Sechs Personen, die sich an Bord befunden hatten, wurden rechtzeitig auf ein anderes Boot übergesetzt. Die Motoryacht brannte bis zur Wasserlinie herunter und sank dann.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht im Barker Inlet Raub der Flammen
(01.03.16) Die unversicherte, 100000 Dollar werte, 326 Fuß lange Motoryacht von Graham Narr, 64, einem australischen Marineoffizier im Ruhestand, wurde am 28.2. ein Raub der Flammen. Er war mit sechs Freunden seiner Familie mit dem 36 Fuß langen Boot auf den Port River ausgelaufen, als Holz im Maschinenraum Feuer fing, als er sich beim Barker Inlet unweit des St. Kilda Channel nördlich von Adelaide befand. Die Coastguard fing gegen Mittag einen Notruf auf, und der Metropolitan Fire Service (MFS) schickte ein Patroullienboot zu Hilfe.
Narr warf sofort Anker, brachte alle von Bord und versuchte vergeblich, mit Bordfeuerlöschern die Flammen zu ersticken. Während die Schiffbrüchigen auf Rettung warteten, fuhren mehrere Boote vorbei, ohne einzugreifen. Sie wurden von der Küstenwache zurück zum Garden Island Yacht Club gebracht. Eine Ölsperre wurde um das ausgebrannte Wrack herum ausgelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Kilkeel in Brand geraten
(01.03.16) Das RNLI-Boot aus Kilkeel kam am Abend des 24.11. um 17.20 Uhr einem 124 Meter langen Kutter zu Hilfe, in dessen Maschinenraum ein Feuer ausgebrochen war. Das Schiff mit einer zweiköpfigen Crew an Bord befand sich 11 Meilen südöstlich von Kilkeel. Beim Eintreffen der Seenotretter war der Brand zwar gelöscht, doch es gab nun ein Problem mit dem Ruder. Es gelang, auch dieses zu reparieren, und der Kutter nahm Kurs auf den Hafen.
Doch nach zwei Meilen fiel das Ruder wieder aus und blieb in Backbordlage. Daraufhin nahmen die Seenotretter den Havaristen auf den Haken und zogen ihn die fünf Meilen nach Kilkeel. Ein andere Kutter, die "Oceanus" und der Rettungshubschrauber Rescue 116 eskortierten den Schleppzug. Auch das RLNI-Boot aus Clogherhead war ausgelaufen, konnte aber wieder zurückkehren, als die Lage unter Kontrolle war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fünf Tote und fünf Vermisste nach Kollision vor Ostchina
(01.03.16) Zunächst 10 Menschen wurden im Gelben Meer vermisst, nachdem am Morgen des 26.2. rund 40 Meilen südlich von Chaolian Island, Qingdao City vor der Ostchinesischen Shandong Provinz ein Kutter nach Kollision mit einem Frachter sank. Das Qingdao Maritime Search and Rescue Center wurde um 12:50 Uhr alarmiert und startete eine Suchaktion. Sie konnten fünf Leichen aus dem Meer bergen.Die Rettungsaktion wurde durch raue See behindert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fährunglück auf den Philippinen
(01.03.16) Drei Personen kamen ums Leben, nachdem die philippinische Fähre "Lady Aime" am 26.2. gegen 16.40 Uhr auf der Fahrt von Gumaca in der Quezon-Provinz nach Alabat Island rund 117 Kilometer von Manila sank. Das Unglück ereignete sich 200 Meter vom Ufer entfernt. Fischer, die Zeugen wurden, retteten viele Passagiere und vier Crewmitglieder wegen hoher Wellen und möglicher Überladung, Das Schiff war für 50 Personen zugelassen. An Bord waren aber 173 Passagiere und 14 Mann Besatzung. 134 wurden bislang gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kuttercrew nach Kollision vermisst
(01.03.16) Die zweiköpfige Crew eines taiwanesischen 18-Tonnen-Kutters wurde vermisst, nachdem er von dem unter Hongkong-Flagge laufenden Containerfrachter „Shin Chun“,9965 BRZ (IMO-Nr.: 8611790), am 28.2. gegen 13 Uhr vor Kezailiao im Ziguan Distrikt in Kaohsiung gerammt wurde. Das Boot trieb kieloben neun Kilometer vor dem Hafen in der See. Die "Shin Chun", die keine ernsthaften Schäden davongetragen hatte, beteiligte sich an der Suchaktion.
Sie war am Unglücksmorgen gegen sechs Uhr aus Fuzhou ausgelaufen und befand sich auf der Fahrt nach Kaoshiung. Hier machte sie am 1.3. um 2.40 Uhr am Wan Hai Container Terminal fest. Als gegen neun Uhr auch das Wrack des Kutters in den Hafen gezogen wurde, fand die chinesische Coastguard die Leiche des taiwanesischen Skippers im Ruderhaus. Die Suche nach seinem indonesischen Decksmann dauerte noch an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bukcarrier auf Suez-Kanal hat mindestens acht Lecks
(01.03.16) Der Bulkcarrier "New Katerina" saß weiter auf dem Suezkanal fest und muss wohl teilweise entladen werden. Derweil versuchten die Berger, das bis zu den Ankerklüsen weggetauchte Schiff abzudichten, um das Wasser lenzen zu können. Im Rumpf waren beim Auflaufen mindestens acht Löcher entstanden.
An Backbordseite entstand ein Riss von 12 Metern Länge. Der Verkehr auf dem Kanal wurde derweil nur noch geringfügig beeinträchtigt. Der südgehende Verkehr musste mit leichten Verspätungen rechnen, wenn er am Havaristen vorbeigeführt wird. Vier Schlepper und 12 Trossen sicherten den Frachter am Kanalufer.
Quelle:Tim Schwabedissen



Übergehende Ladung brachte Küstenfrachter zum Kentern
(01.03.16) Übergehende Ladung hat offenbar das Landungsschiff “LC Mahalia” aus Vanuatu am 29.1. um 4.30 Uhr zwischen den Inseln Efate und Erromango zum Kentern gebracht. Dank des EPIRB wurde das MRCC Noumea auf den Unfall, der sich bei ruhiger See ereignete, aufmerksam und konnte eine Rettungsaktion einleiten. In Tontoute stieg ein Flugzeug der Luftwaffe von New-Caledonia auf.
Alle 13 Mann konnten schließlich von dem Containerfrachter “Forum Pacific“ unversehrt aus einer Rettungsinsel aufgenommen und nach Port Vila gebracht werden. Die Behörden leiteten eine Untersuchung ein. Die „LC Mahalia“, ein Schiff von 42 Metern Länge, sieben Metern Breite und einem Tiefgang von drei Metern, trieb derweil kieloben im Meer.
Die „Forum Pacific“ war selbst, damals unter dem Namen "Captain Tasmane", im Zentrum eines Seenotfalls gewesen. Sie war am Abend des 17.12.2012 an der Ostseite der Hafenzufahrt von Suva an der Ostseite der Fijis im Tropensturm Evan auf Grund gelaufen, nachdem der Anker nicht mehr gehalten hatte. Das 146 Meter lange Schiff konnte am 18.12. wieder flottgemacht werden. Es war mit einer Ladung Containern von Suva nach Lautoka unterwegs gewesen, als es havarierte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Glückliches Ende einer Suchaktion
(01.03.16) Die US Coast Guard barg am 29.2. die zweiköpfige Crew des 48 Fuß langen Kutters “Tina H” unweit von Chandeleur Islands in Louisiana von ihrem Schiff ab. Das Schiff war zwischen Abbeville, Louisiana and Biloxi, Mississippi vermisst gemeldet worden. Ein MH-65 Dolphin Helikopter stieg von der Air Station New Orleans auf und fand die “Tina H” westlich der Chandeleur Islands vor Anker liegend vor.
Der letzte Kontakt zu dem Schiff hatte am 25.2. bestanden. Auch eine HC-144 Ocean Sentry des Aviation Training Center Mobile hatte sich an der Suchaktion beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Stör rammte Störbrücke
(01.03.16) Das deutsche Binnenschiff „Stör“, 1190 ts (EU-Nr.: 04013130), kollidierte am 29.2. gegen 19.30 mit einer Bahnbrücke über die Stör und hat den Zugverkehr von Hamburg-Altona nach Itzehoe stundenlang lahmgelegt. Das auf der Stör fahrende Schiff wollte rund 200 Meter vor der Brücke anlegen, als während des dazu notwendigen Drehmanövers die Ruderanlage ausfiel und der Schiffsführer nicht mehr gegensteuern konnte. Daraufhin fuhr die „Stör“ mit sechs Knoten auf die Bahnbrücke zu.
Der 46-jährige Schiffsführer und sein 25-jähriger Decksmann konnten sich mit einem Sprung aus dem Ruderhaus vor der drohenden Gefahr retten. Das Ruderhaus krachte gegen die Brücke und riss etwa auf halber Höhe ab. Erst mit ablaufendem Wasser konnte sich das Schiff um 21.24 Uhr wieder befreien und wurde mit dem Notruder an den Anleger verholt. Da die Eisenbahnbrücke durch den Aufprall augenscheinlich beschädigt war, sperrte die Bundespolizei sie für den Bahnverkehr. Nach der Inspektion durch einen Baugutachter konnte der Verkehr am Abend wieder freigegeben werden, denn die Schäden waren nicht betriebseinschränkend.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gemeinde Butjadingen soll Kutter nach Bergung übernehmen
(01.03.16) Die Gemeinde Butjadingen soll den Kutter „Orion“ retten, der am 10.10.2015 im Fedderwardersieler Hafen sank. Geprüft werden soll dazu die Möglichkeit für einen Förder- oder Trägerverein. Scheitert dies, soll die Gemeinde das 55 Jahre alte Schiff selbst übernehmen, beschloss am 29.2. der Gemeinderatsausschuss für Familie, Jugend, Sport und Kultur. Nach dem Untergang war die Idee entwickelt worden, das Schiff als neues Wahrzeichen des Kutterhafens zu erhalten und in ein touristisches oder museales Konzept einzubinden.
Die Kosten für die Bergung würden sich auf 12?000 Euro belaufen, 15?000 Euro müsste die Gemeinde investieren, um das Schiff mit einem Fundament und Stahlgerüst an Land so aufzustellen, dass es im Fall einer Überflutung nicht aufschwimmen kann. Die Untere Deichbehörde würde einem Standort binnendeichs in Höhe des Sieltores nicht zustimmen, bei einem Standort außendeichs auf der Nordwestseite des Hafens jedoch einverstanden sein. Der II. Oldenburgische Deichband hingegen hielt den Standort außendeichs für kritisch, dafür die Fläche binnendeichs beim Sieltor für geeignet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Betrunkener Kapitän setzte russischen Trawler auf Grund
(01.03.16) Am 29.2. warf um kurz vor Mitternacht der russische Trawler "Kapitan Naumov", 1104 BRZ (IMO-Nr.:7502083), von seinem Liegeplatz in der Hansjordnes Bucht in Tromsø los, um nach Eemshaven auszulaufen. Doch er kam nicht weit – kurz nach Mitternacht lief er bei Tønsnes auf Felsen. Der Kapitän warnte über Funk andere Schiffe vor dem Havaristen.
Diesen fiel dabei seine Sprechweise auf, und sie verständigten die Polizei. Als diese an Bord kam, stellte sie fest, dass der Russe offenkundig betrunken war. Er wurde daraufhin festgenommen. Der Trawler konnte um 4.30 Uhr wieder abgebracht werden und verholte mit eigener Kraft zum Kai in Breivika.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949



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