EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seenotfälle
Archiv November 2015


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Verlorene Container des Kühlfrachters "Star First"
(Bild: Premar Manche)   Großbild klick!

Frachter verlor im Sturm vor Frankreich Container
(30.11.15) Auf der Fahrt von Almirante nach Sheerness gingen auf dem liberianischen Kühlfrachter "Star First", 14030 BRZ (IMO-Nr.: 9330056), am 28.11. um 21.30 Uhr bei bis zu neun Beaufort Wind und vier Meter hohen Wellen über Bord. Das CROSS Gris-Nez schickte den Notfallschlepper "Abeille Languedoc" aus Boulogne-sur-Mer, um die die Schifffahrt gefährdenden Boxen zu orten.
Am Morgen des 29.11. stieg eine Falcon 50 der Marine auf, die gegen Mittag 12 Container ausgemacht hatte. Um 15 Uhr folgte ein EC 225 Helikopter der Marinebase in Maupertus, der Sender auf einem der Container abwerfen sollte, um die Drift so zu überwachen. Am frühen Abend trieben mehrere Container nahe Calais an.
Die "Abeille Languedoc" lief am späten Nachmittag in Dünkirchen ein, blieb aber in Alarmbereitschaft. Einiges des Treibguts driftete in nordöstliche Richtung in belgische Gewässer. Bergungsoperationen wurden durch das anhaltend stürmische Wetter vorerst unmöglich gemacht. Die "Star First" machte am 29.11. um 6.20 Uhr in Sheerness fest.
Quelle:Tim Schwabedissen




Gekenterte Segelyacht auf dem Humber
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Segler bei 60 Meilen Wind gekentert
(30.11.15) Am 29.11. um 12.25 Uhr kenterte eine Segelyacht mit zwei Personen an Bord auf dem Humber. Die Coastguard alarmierte die RNLI Tynemouth, die mit beiden Booten auslief. Die Yacht trieb nahe der South Shields Pier, die beiden Segler waren im Wasser.
Vor Ort waren 60 Meilen Windgeschwindigkeit. Noch während der Anfahrt kam die gute Nachricht, dass die Segler bereits von anderen Sportbootfahrern in Sicherheit gebracht worden waren.
Doch ihr umgeschlagenes Boot trieb weiterhin zwischen den Piers und gefährdete die Schifffahrt. Es wurde in Schlepp genommen, riss sich dann aber wieder los. Erst im zweiten Anlauf konnte zum South Shields Sailing Club gebracht und dort in Empfang genommen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Tanker "Nadezhda" gestrandet
(Bild: Sergey Krasnokov)   Großbild klick!

Gestrandeter Tanker bei Nevelsk wird geleichtert
(30.11.15) Am 29.11. schickten die russischen Behörden nach Wetterberuhigung rund 100 Einsatzkräfte und zwei Schiffe zur Strandungsstelle des Tankers "Nadezhda", 708 BRZ (IMO-Nr.: 8827715). Das ausgelaufene Öl sollte beseitigt werden, ebenso wie kontaminierter Strandboden. Die Verschmutzung erstreckte sich landseitig auf 500 Meter und eine Tiefe bis zu einem Meter. Auf See trieb ein drei Kilometer langer Ölfilm. Am Ufer wurden deshalb Ölsperren ausgelegt. Tankschläuche wurden derweil vom 150 Meter vom Ufer entfernt aufsitzenden Havaristen, der im Maschinenraum und einem Tank ein Leck erlitten hatte, zum Land hin ausgebracht, um das Öl von Bord des Schiffes auf Tanklaster zu pumpen, die es dann nach Nevelsk bringen sollten.
Taucher machten sich daran, die Schäden am Rumpf zu untersuchen. An Bord waren 426 Tonnen Dieselkraftstoff und 360 Tonnen Öl gewesen, als der Tanker sich am 27.11. auf der Fahrt von Vanino nach Korsakov vom Anker losriss und strandete. Von dort lief der Schlepper "Rubin" tags darauf mit Bergungsausrüstung an Bord aus.
Der Offshore-Schlepper "Otto Shmidt" (IMO-Nr.: 8418590) bereitete sich auf das Abschleppen des Havaristen vor. Sieben Mann der achtköpfigen Crew blieben unverändert an Bord, einer wurde an Land gebracht.
Die "Nadezhda" ist 58,2 Meter lang, 9,12 Meter breit und hat 4,55 Meter Tiefgang bei einer Tragfähigkeit von 599 Tonnen. Sie läuft für die Rostorg Joint Stock Co. in Nakhodka und wurde 1986 in Korea als "Kwang Myung" erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen




Motoryacht auf Ijsselmeer offenbar überlaufen - ein Toter geborgen
(30.11.15) Das 32 Meter lange holländische Kranschiff "Hebo Cat 15" (MMSI-Nr.: 244045000) barg am 28.11. gegen Mittag das Wrack der 11 Meter langen Motoryacht aus Sneek, die im Ijsselmeer nahe Lemmer tags zuvor gesunken war. Das Schiff war mit zwei Männern aus Randstad auf dem Weg von Lelystad nach Lemmer gewesen, als es in Sichtweite des Hafens plötzlich von Radar verschwand. Die beiden hatten das Boot ein Jahr zuvor von Centerpoint Charters Sneek erworben.
Sie haben das Unglück offenbar nicht überlebt. Anscheinend war ihr Schiff im Kanal zwischen Lemmer und Urk gegen 17.30 Uhr von einem anderen, noch unbekannten Fahrzeug überlaufen und versenkt worden. Das Wrack wurde nach Lelystad zur weiteren Untersuchung gebracht.
Nach Wiederaufnahme der Suchaktion wurde am 29.11. gegen Mittag eine Leiche im Ijsselmeer geborgen. An der Suchaktion waren die KNRM-Stationen Lemmer, Urk und Enkhuizen sowie etliche Arbeitsschiffe, die beim Bau eines Windparks in der Nähe tätig waren, sowie die Polizei, Rijkswaterstaat und ein SAR-Hubschrauber beteiligt gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Chaos bei Rettungsaktion vor Nongsapura
(30.11.15) Am 29.11. um 21.45 Uhr kollidierte die unter Singapur-Flagge laufende Fähre "Sea Prince", 115 BRZ (IMO-Nr.: 8883408), kurz nach dem Ablegen vom Nongsapura-Terminal in Batam mit einem treibenden Gegenstand und schlug leck. Der Unfall ereignete sich in indonesischen Gewässern. An Bord waren 97 Passagiere, 51 von ihnen aus Singapur, sowie eine siebenköpfige Crew.
Nach dem Unfall inspizierte diese das Schiff zunächst eine gute halbe Stunde. Zwei Rettungsinseln wurden dann ausgebracht. Die erste wurde sofort überladen, und die Insassen, darunter zwei Babies, landeten im Wasser. Ein Kutter näherte sich an, kam aber nicht dicht genug an die Schiffbrüchigen heran.
Erst als Passagiere auf der Fähre ihn mit Leinen näher heranzogen, konnte er sie retten. Mit einer zweiten Rettungsinsel lief es nicht besser, auch sie erwies sich als löchrig. Boote und Kutter bargen schließlich dennoch alle Personen. Zwei Fahrzeuge, die der Fährbetreiber Batamfast geschickt hatte, waren zu groß für den schmalen Schifffahrtskanal, sodass kleinere hinterher gesandt wurden. Der Havarist wurde später stabilisiert und zum Nongsapura-Fährterminal zurückgebracht und eine Untersuchung eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Freak-Welle traf Kreuzfahrtschiff - zwei Verletzte
(30.11.15) Das unter Panama-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "MSC Divina", 139072 BRZ (IMO-Nr.: 9585285), wurde am 27.11. um 23.40 Uhr auf dem Weg von San Juan in Puerto Rico msvj Nassau auf den Bahamas von einer Riesenwelle getroffen. Dabei wurde ein Bulleye einer Kabine beschädigt. Ein mexikanischer Passagier wurde leicht verletzt, ebenso in einer anderen Kabine ein Argentinier, als er die Balkontür schloss.
Techniker dichteten das Bullauge sofort an und brachten die Bewohner der betroffenen und angrenzenden Kabinen in anderen Räumen unter. Das Schiff kehrte am Morgen des 28.11. planmäßig nach zurück. Die einwöchige Kreuzfahrt hatte nach St. Thomas, San Juan und Nassau geführt.
Quelle:Tim Schwabedissen




DFDS-Fähre trieb durch North Shields
(30.11.15) Die dänische Fähre "Princess Seaways", 31356 BRZ (IMO-Nr.: 8502391), riss sich am Nachmittag des 29.11. im Sturm von ihrem Liegeplatz in North Shields los und trieb auf den Tyne hinaus. Das Schiff hatte eigentlich um 17 Uhr nach Ijmuiden auslaufen sollen. Bei Windgeschwindigkeiten von 65 Meilen war sie aber bereits eine Dreiviertelstunde zu spat in den Hafen gekommen.
Nachdem ein Baggerschiff vergeblich versucht hatte, die Fähre zu sichern, konnte sie schließlich doch mit Ankerwurf unter Kontrolle gebracht werden und kehrte an den Kai zurück. Erst am 30.11. um 3.12 Uhr erlaubten die Wetterbedingungen ein Verlassen des Hafens von North Shields.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fünf Vermisste vor brasilianischer Küste
(30.11.15) Nahe Rio de Janeiro wurden fünf Seeleute vermisst, nachdem die "Minas Gerais" am Abend des 28.11. mit 13 Mann an Bord unweit von Ilha dos Meros beim Touristenresort Angra dos Reis sank. Acht Personen konnten von der "Garamar" gerettet werden. Drei Schiffe der brasilianischen Marine hielten Ausschau nach dden Vermissten.
Quelle:Tim Schwabedissen




Acht Vermisste nach Kutterunglück in der Karibik
(30.11.15) Acht Mann der Crew des Kutters "Miss Adenis" der Blue Sea wurden vermisst, nachdem das Schiff am Nachmittag des 28.11. rund 50 Meilen nordöstlich von Miskito Keys in Nord-Nicaragua sank. An Bord waren 14 Mann. Sechs von ihnen rettete der Kutter "Miss Abi" aus Honduras. Marine und Kutter aus Kolumbien, Honduras und den USA suchten nach den übrigen Schiffbrüchigen. Der Untergang wurde durch ein plötzliches Kentern bei ruhiger See verursacht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Zwei weitere Überlebende der Fortune Life gerettet
(30.11.15) Insgesamt acht von 11 Mann wurden bislang gerettet, nachdem der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Fortune Life" vor Vigan, Ilocos Sur, am 27.11. kenterte und sank. Am 28.11. wurden zwei Chinesen von der "Nord Delphinus" und der "Tal Tal" gerettet. Kurz nach dem Untergang hatte bereits der Tanker "Ashley" sechs Mann auf der Reise nach Japan gerettet.
Das Suchflugzeug Rescue 44 aus Hong Kong setzte die Suchaktion fort. Am 27.11. gegen 11 Uhr hatte das Hong Kong Maritime Rescue Coordination Center einen Notruf des Schiffes, das mit 7500 Tonnen Feldspat von Kaohsiung nach Kuching, Sarawak, unterwegs war, aufgefangen. Offenbar war die Ladung übergegangen und hatte es zum Kentern gebracht. An Bord waren 18 Chinesen und ein Vietnamese.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter vor Stonington geborgen
(30.11.15) Vor Stonington, Maine, wurde am Nachmittag des 28.11. der 42 Fuß lange Kutter "Marley Gabriella" aus 70 Fuß Wassertiefe gehoben. Er war dort an seiner Mooringboje tags zuvor gesunken. An Bord waren zu der Zeit 700 Gallonen Öl. Nach der erfolgreichen Bergung wurde das Schiff zur Reparatur zur Billings Marina geschleppt. Die US Coast Guard, die Maine Marine Patrol und das Department of Environmental Protection überwachten die Bergungsarbeiten.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wrack in Picton positiv identifiziert
(30.11.15) Das Wrack auf dem Grund von Picton Harbour ist definitiv die "Black Prince, geb die tasmanische Polizei bekannt. Es wurde beim Manöver Southern Katipo am 30. Oktober dort entdeckt. Es war einst als Kutter "Jean" im Einsatz, dann zu einem Sportboot umgebaut und in den 1980ern in "Black Prince" umbenannt. Der letzte Eigner konnte nicht mehr ausfindig gemacht werden.
Für die Polizei war die Sache damit erledigt. Da das Wrack auch keine Gefährdung für die Schifffahrt darstellt, war auch keine Bergung des 400 Meter östlich von Wedge Point liegenden Wracks geplant. Die Polizei hatte zuerst angenommen, dass das Boot die "Sioux", eine 150,000 Dollar werte, unversicherte Yacht sein könnte, die 2010 in der Waikawa Bay verschwand und von der Größe her passte. Allerdings stellten Polizeitaucher dann fest, dass das Wrack vor Picotn erheblich älter war als diese.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter "Leah" mit Maschinenausfall
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Frachter trieb im Pentland Firth
(28.11.15) Der 99 Meter lange holländische Frachter "Leah", 5930 BRZ (IMO-Nr.: 9113202), erlitt am 27.11. im Pentland Firth zwischen Caithness und Orkney mit einer 10-köpfigen Crew an Bord auf der Fahrt von Rotterdam nach Straumsvik. Er erlitt eine Meile nördlich von Stroma gegen 07:45 Uhr Maschinenausfall und trieb in der stürmischen See. Beim Versuch, die Drift durch Ankern zu stoppen, ging einer der Anker verloren.
Die beiden RNLI-Boote aus Wick und Thurso wurden daraufhin gegen 08:00 Uhr alarmiert. Als sie, gegen bis zu drei Meter hohe Wellen und sechs Beaufort Wind aus Nordwest ankämpfend, den Havaristen erreichten, befand er sich zwei Meilen südöstlich von Duncansby Head. Es gelang der Crew der "Leah" dann aber, die Maschinen wieder zu starten und Fahrt aufzunehmen. Die Rettungsboote eskortierten den Frachter dann weiter durch den Pentland Firth, bis er die offenen Gewässer des Atlantiks erreichte und Kurs auf Island nahm.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Contship Ace": Container wird gelöscht
(Bild: Nomh Chomb Nhan)   Großbild klick!

Container ging beim Löschen in Flammen auf
(28.11.15) Am 27.11. gegen 15 Uhr kam es in Hai Phong beim Entladen von Containern vom zypriotischen Frachter "Contship Ace", 7170 BRZ (IMO-Nr.:9367853), der Vega-Reederei Friedrich Dauber KG in Hamburg zu einem Unfall, als ein Container mit phosphorhaltigen Chemikalien beim Löschen abrutschte. Die leicht entflammbaren Stoffe liefen aus und wurden durch Funken, die beim Sturz des Containers entstanden, in Brand gesetzt.
Die lichterloh brennende Box blieb am Kran hängen, während eilends 10 Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr anrückten. Rund 100 Feuerwehrleute hatten die Flammen bis 19 Uhr unter Kontrolle gebracht. Die "Contship Ace", die am 26.11. im Hafen festgemacht hatte, lief unterdessen wieder nach Qinzhou aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre saß auf Schäre fest
(28.11.15) Am 27.11. lief die norwegische Katamaranfähre "Rypøy", 121 BRZ (IMO-Nr.: 9168661), auf Schärenfelsen vor Herøy nahenear Sandværodden. Die vier Passagiere wurden unversehrt evakuiert, die gleichstarke Crew blieb an Bord.
Der Schlepper "Nautilus Balder" (IMO-Nr.: 7334113) wurde zur Unglücksstelle geschickt, wo er um 18.15 Uhr eintraf und auf Standby ging, während das Wasser wieder auflief. Um 21.50 Uhr war der Wasserstand hoch genug, dass die Fähre von den Felsen gezogen und nach Sandnessjøen eingeschleppt werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Obelix auf der Donau weggeschoben
(28.11.15) Am 27.11. um 11.30 Uhr kollidierte das belgische Binnenschiff "Cymba", 2690 ts (EU-Nr.: 06004275), auf der Donau mit der deutschen "Obelix", 748 ts (EU-Nr.: 04007070), unterhalb der Fähre Niederalteich.
Als das größere Schiff die "Obelix", die mit 600 Tonnen Dünger an Bord von Linz nach Bamberg überholte, wurde diese von der "Cymba" die von Krems nach Holland mit 1000 Tonnen Zuckerrübenpellets unterwegs war, aus dem Fahrwasser gedrückt.
Sie kam dadurch zeitweilig quer zum Fluss zu liegen, und der Bug setzte am gegenüber liegenden Ufer auf. Dabei wurde das Schiff an mehreren Stellen beschädigt. Beide Havaristen konnten anschließend den Hafen von Deggendorf ansteuern, wo die notwendigen Untersuchungen durchgeführt wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schweißfunken verursachen Frachterbrand
(28.11.15) Am Morgen des 24.11. geriet in Barangay Opao, Mandaue City, der philippinische Frachter "Seaford 7" der Seaford Shipping Corporation in Brand. Er lag im Trockendock. Die Feuerwehr löste zunächst Großalarm aus, konnte das Feuer, das bei Schweißarbeiten im Laderaum entstanden war, aber binnen 10 Minuten unter Kontrolle bekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank in Stonington
(28.11.15) Der 42 Fuß lange Kutter "Marley Gabriella" sank am 27.11. an seiner Mooringboje in Stonington, Maine. Die Coast Guard in Portland wurde alarmiert, nachdem das Schiff mit fast 700 Gallonen Öl an Bord auf 70 Fuß Wassertiefe verschwunden war. Zum Zeitpunkt des Untergangs befand sich niemand an Bord. Das Coast Guard Marine Safety Detachment aus Belfast überwachte vor Ort einen kleinen Ölfilm durch Treibstoff, der aus den Rohren sickerte.
Taucher versuchten, den Austritt zu stoppen, doch schlechtes Wetter verhinderte dies. Auch das Auslegen einer Ölsperre scheiterte. Das Schiff sollte am 28.11. gehoben werden, um dann zur Reparatur zur Billings Marine geschleppt zu werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsaktion nach Schiffbruch auf dem Ijsselmeer
(28.11.15) Am Abend des 27.11. wurde auf dem IJsselmeer bei Lemmer eine Suchaktion nach einer verschwundenen, rund 11 Meter langen Charteryacht gestartet, die auf dem Weg nach Lemmer gewesen war. Gegen 17 Uhr hatte ein Zeuge das sinkende Boot beobachtet und eine Frau schreien hören in der Mündung des Prinses Margriet-Kanal, der ins Ijsselmeer führt.
Die KNRM startete eine Suche, die von der Küstenwache in Den Helder koordiniert wurde. Zwei Teams aus Lemmer und zwei aus Urk sowie ein SAR-Helikopter waren im Einsatz. Im Verlauf des Abends fanden sie ein Wrack und Treibholz. Nun wurde geprüft, ob es sich um das Boot handeln könnte. Um 21.30 Uhr wurde die Suche abgebrochen. Sie sollte nach Tagesanbruch weiter gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker vor Nevelsk gestrandet
(28.11.15) Am 28.11. um 8.30 Uhr strandete der russische Tanker "Nadezhda", 708 BRZ (IMO-Nr.: 8827715), in einem Sturm an der Küste der Sakhalin-Insel unweit des Hafens von Nevelsk in der Tatarskiy-Straße. Der Rumpf wurde im Bereich des Maschinenraums aufgerissen.
Der Tanker hatte 400 Tonnen Diesel geladen und war auf der Fahrt von Vanino nach Korsakov. Der Schlepper "Rubin" (IMO-Nr.:8033883) wurde um 10.30 Uhr zum Havaristen in Marsch gesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



13 Vermisste nach Schiffbruch vor Luzon
(28.11.15) Am 27.11. gegen 20 Uhr kenterte und sank der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Fortune Life", 4852 BRZ (IMO-Nr.: 9041722), vor Vigan in Ilocos Surin auf Position 17 14 N 118 01 O, rund 130 Meilen vor der Nordwestküste der philippinischen Insel Luzon. Drei Handelsschiffe, die "Great Tang", "Yue Dian" und der Tanker "Ashley", beteiligten sich an der nachfolgenden SAR Operation der philippinischen Coastguard.
Die "Ashley" rettete in deren Verlauf sechs Überlebende und setzte dann die Fahrt nach Japan fort. Die Suche nach noch vermissten 13 Mann wurde durch zwei SAR-Schiffe in stürmischer See fortgesetzt. Die "Fortune Life" war unterwegs von Kaohsiung nach Kuching gewesen, als sie sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanks der Suilven halten dicht
(28.11.15) Taucher inspizierten am 27.11. das Wrack der Fähre "Suilven". Sie fanden nach Beschreibungen des Eigners auch zwei Tanks mit leichtem Dieselöl, die sie an jeweils drei Stellen anbohrten und feststellten, dass sich der Inhalt noch an Ort und Stelle befand. Kein Öl war bislang ausgelaufen. Die Schifffahrt sollte beim Ansteuern von Suva weiter wachsam sein, falls Container vom Wrack abtrieben. Das Schiff hatte neben einigen Trucks auch 25 Kühlcontainer geladen, als es sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gullet "Kalender"
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!

Gullet mit Flüchtlingen dreht vor Lesbos manövrierunfähig Kreise
(27.11.15) Am 24.11. kam das schwedische Küstenwachboot "KBV 477" (MMSI-Nr.: 265603540) im Rahmen der Operation Poseidon im Mittelmeer der Segelyacht "Kalender" zu Hilfe, die Ruderausfall erlitten hatte und vor der Südspitze der Insel Lesbos nur noch im Kreis fahren konnte. Das Schiff war mit Flüchtlingen voll besetzt. An Bord befanden sich 130 Menschen, darunter 63 Kinder.
Die Yacht war komplett manövrierunfähig, an Bord drohte Panik auszubrechen. Es wurde entschieden, sie zum Inselhafen Mytilini abzuschleppen. Obwohl das Ruder der “Kalender” in Hart-Steuerbord-Lage verklemmt war, gelang es, den Havaristen ohne große Schwierigkeiten nach Mytilini in Sicherheit zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen




„Asterix“ gekentert
(Bild: )   Großbild klick!

Vier Mann von gekentertem Skiboot gerettet
(27.11.16) Am 26.11. um 09.21 Uhr wurde die NSRI Richards Bay von der Transnet National Ports Authority alarmiert, nachdem das Skiboot, „Asterix“ mit einer vierköpfigen Crew fünf Kilometr vom Hafen Richards Bay entfernt gekentert war. Von der dortigen Station liefen die “Spirit of Round Table” und “Spirit of Richards Bay” aus, und ein Hubschrauber der Transnet National Ports Authority Portnet stieg mit einem Rettungsschwimmer der NSRI an Bord auf. Auch ein Boot der Grenzpolizei kam zu Hilfe.
Als erstes war das Motorboot „Missile“ vor Ort und rettete einen der vier Männer, die sich an den Rumpf der gekenterten „Asterix“ klammerten. Der Rettungsschwimmer sicherte dann die verbliebenen drei Schiffbrüchigen, bis sie von den Rettungsbooten aus dem Wasser geborgen wurden. Ihr Boot, das von einer großen Welle zum Kentern gebracht worden war, wurde von den Einsatzkräften der NSRI dann aufgerichtet und in den Hafen geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ursache der Kollision auf Unterelbe noch unklar – Transcapricorn in der Werft
(27.11.15) Nach der Kollision des holländischen Frachters "Eendracht", 2981 BRZ (IMO-Nr.: 9512783), mit dem unter Gibraltar-Flagge laufenden Frachters "Transcapricorn", 4871 BRZ (IMO-Nr.: 9187928), am 26.11. konnte dieser nach einer Inspektion noch am selben Abend Cuxhaven wieder verlassen und seine Reise mit einer Projektladung nach Harlingen fortsetzen. Beide Schiffe hatten nach dem Zusammenstoß gegen 05:30 Uhr auf der Unterelbe im Bereich der Ostemündung zunächst Anker geworfen, ehe sie gegen 14.:30 Uhr nach Cuxhaven abliefen. Hier machte die überwiegend mit Schrott beladene „Transcapricorn“ zur Reparatur der Schäden bei der Mützelfeldt-Werft fest.
Warum es zu dem Zusammenstoß kam, war noch unklar. Die mit einem Lotsen besetzte "Eendracht" war auf der Elbe in Richtung Nordsee unterwegs. In Höhe der Leuchttonne 52 behielt sie aus bisher ungeklärten Gründen den bisherigen Kurs bei und überquerte die Fahrwassermitte.
Die ebenfalls mit einem Lotsen besetzte "Transcapricorn" befuhr die Elbe einkommend. In Höhe der Ostemündung kam es dann zu einer Annäherung der beiden Schiffe. Die "Eendracht" änderte daraufhin ihren Kurs nach Backbord.
Die Schiffsführung der "Transcapricorn" behielt ihren Kurs zunächst bei und änderte ihn dann deutlich nach Steuerbord. Eine Kollision der Fahrzeuge konnte aber nicht verhindert werden, und sie stießen mit den Achterschiffen gegeneinander. Zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes befanden sie sich bereits außerhalb des Fahrwassers.
Die "Transcapricorn" drehte sich durch das Manöver, lief am südlichen Elbufer unterhalb der Oste mit dem Bug neben einer Buhne mit leichter Schlagseite auf Sand auf und musste von mehreren herbeigerufenen Schleppern wieder flottgemacht werden. Sie ging danach auf Neufeld-Reede vor Anker. Die „Eendracht“ erreichte dort selbstständig einen sicheren Ankerplatz.
Für beide Schiffe wurde durch die Verkehrszentrale Cuxhaven vorerst ein Weiterfahrverbot ausgesprochen. Das zum WSA Cuxhaven gehörende Mehrzweckschiff „Neuwerk“ wurde an den Unfallort verlegt und war mit der Koordination der Einsatzkräfte vor Ort betraut. Die Gesamteinsatzleitung oblag dem WSA Cuxhaven. Eine Sperrung der Elbe für den Schiffsverkehr wegen der Kollision war nicht erforderlich. Die Schifffahrt konnte die Unfallstelle mit besonderer Rücksichtnahme sowie unter Radarberatung durch die Verkehrszentrale Cuxhaven und die Elblotsen weiter passieren.
Die „Eendracht“ ist 105 Meter lang, 15,6 Meter breit, hat 5,81 Meter Tiefgang und eine und wurde 2009 von der Hartman Marine Shibuilding BV ebenda erbaut.
Die “Transcapricorn” ist 118,55 Meter lang, 15,2 Meter breit, hat 6,3 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 6.663 Tonnen. Sie läuft für die Rederi AB Transatlantic in Göteborg und wurde 2000 vom Bodewes Shipyards B.V. in Hoogezand als „Capricorn“ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen




25 Fischer im Sturm aus Rettungsinseln geborgen
(27.11.15) Am 26.11. gegen 14 Uhr wurde die NSRI Port Elizabeth von der Transnet National Ports Authority (TNPA) alarmiert, nachdem der 29 Meter lange Kutter “Baratz” Wassereinbruch und nachfolgend Maschinenausfall 25 Meilen südöstlich von Cape Recife, Port Elizabeth, erlitten hatte. Das Schiff trieb mit einer Crew von 25 Mann in vier bis fünf Meter hohen Wellen und bis zu 20 Knoten Wind aus Südost hilflos im Meer. Von der NSRI-Station Port Elizabeth lief das Rettungsboot “Eikos Rescuer IV” aus, und ein Schwesterschiff der “Baratz”, die “Helena Marie” sowie die “Scar Face” von Xtreme Projects hielten sich ebenfalls zum Eingreifen bereit.
Als die Seenotretter eintrafen, hatten die Fischer den Maschinenraum abschotten können, und die „Helena Marie” versuchte, den Kutter in Schlepp zu nehmen. Doch dieser legte sich zusehends auf die Seite und begann zu sinken, sodass die Crew in Rettungsinseln flüchten musste. Zwei BK-117 Helikopter mit Rettungsschwimmern der NSRI stiegen auf, und auch der Schlepper „Mkuze“ kam zu Hilfe.
Das Boot der NSRI und die “Helena Marie” starteten eine Suchaktion nach zwei zunächst vermisst gemeldeten Crewmitgliedern. Einer wurde von einem Rettungsschimmer der „Eikos Rescuer IV“ geborgen. Er hatte es nicht in die Rettungsinsel geschafft hatte und war abgetrieben worden.
15 weitere Schiffbrüchige befanden sich in der einen, neun in der zweiten Rettungsinsel. Damit war klar, dass alle Fischer es geschafft hatten. Sie von einem Schiff aufzunehmen, erschien allerdings in der stürmischen See zu riskant. Deshalb wurde ein Rettungsschwimmer bei den Inseln abgesetzt und assistierte ihnen dabei, von einem Hubschrauber aufgenommen zu werden.
Sie wurden dann zum Pollock Beach in Port Elizabeth geflogen, wo Einsatzkräfte der NSRI und Personal der EC Government Health sie in Empfang nahmen. Danach wurden sie vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, und der „Mkuze“ blieb nur noch das Einsammeln der leeren Rettungsinseln.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter sank vor Key West
(27.11.15) Zwei Mann wurden am Abend des 25.11. von der US Coast Guard gerettet, nachdem der Kutter “Hawaii Five 1” rund 256 Meilen westlich von Key West, Florida, gesunken war. Die Coast Guard in New Orleans hatte einen Notruf an das Kommandozentrum in Miami weitergeleitet. Die zweiköpfige Crew der “Hawaii Five 1” hatte gemeldet, dass ihr Schiff mit Schlagseite in der See treibe und sich Maschinenteile an Bord losgerissen hätten.
Von der Air Station Clearwater stiegen ein MH-60 Jayhawk-Helikopter und eine HC-130 Hercules auf. Nachdem die “Hawaii Five 1” gesunken war, hatten sich die beiden Fischer in eine Rettungsinsel geflüchtet, aus der sie unversehrt aufgewinscht und dann zum Key West International Airport geflogen wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Bagger befreite nach Kollision Autos auf Fähre
(27.11.15) Die norwegische Fähre "Ullensvang", 2871 BRZ (IMO-Nr.: 8513596), kollidierte am 26.11. gegen 14 Uhr mit dem Anleger in Hareid. Zwar entstand kein großer Schaden, doch die Tore des Wagendecks ließen sich nach dem Aufprall nicht mehr öffnen. Hilfe kam von Land durch einen Bagger, dem es gelang, mit seiner Schaufel den Zugang zum Deck zu öffnen und so die transportierten Fahrzeuge zu befreien. Die Fähre konnte noch am selben Tag ihren Dienst wieder aufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Binnentanker bei Ausweichmanöver auf dem Rhein festgekommen
(27.11.15) Ein niederländischer Binnentanker mit 1.600 Tonnen Diesel an Bord kollidierte am 26.11. um 9:40 Uhr auf dem Rhein bei Flusskilometer 491,3 mit einem Arbeitsboot des Wasser- und Schifffahrtsamtes. Der Tanker lief unmittelbar am Tonnenstrich des linken Ufers bei Ginsheim zu Berg, wo sich außerhalb des Fahrwassers das Arbeitsboot auf Parallelkurs befand. Als der Tanker dem Arbeitsboot immer näher kam, erhöhte dieses die Geschwindigkeit, geriet dabei aber in dessen Kurs.
Ein Ausweichen war aufgrund der Fahrwasserverhältnisse nicht möglich. Der Schiffsführer des Tankers verringerte die Geschwindigkeit und legte das Ruder nach Steuerbord. Dabei kam sein Schiff aber bei Rhein-Kilometer 491 fest. Es gelang ihm jedoch, bereits ersten Versuch mit eigener Kraft wieder freizukommen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Aufgegebenes Binnenschiff drohte zu sinken
(27.11.15) Am Morgen des 26.11. drohte das 99 Meter lange Binnenschiff „Asinara“ bei Halage in Bauvin in einer Biegung der Deûle zu sinken. Die Feuerwehr von La Bassée und Seclin legte vorsorglich eine Ölsperre aus. Das Schiff hatte dort bereits drei Wochen gelegen, und es befanden sich nach starken Regenfällen erhebliche Wassermengen im Rumpf.
Die Feuerwehren forderten Ölbekämpfungskräfte in Tourcoing an. Auch die Polizei von Bauvin und die Flussbrigade von La Bassée waren vor Ort. Es stellte sich heraus, dass die „Asinara“ von ihrem Eigner nach einem Schaden zurückgelassen worden war. Sie sollte nun verschrottet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter vor mexikanischer Küste vor Untergang bewahrt
(27.11.15) Der 60 Fuß lange Kutter “Capitán W” drohte am 26.10. gegen 15 Uhr mit einer zehnköpfigen Crew vor der Küste von Telchac zu sinken. Andere Kutter sowie die “Melquesidec”, ein Boot der mexikanischen Marine, das mit Spezialausrüstung von Ophion zu Hilfe kam, konnten den Havaristen über Wasser halten. Die „Capitán W“ war am 25.10. zur letzten Fahrt der Saison aus Yucalpetén ausgelaufen, um Tintenfisch zu fangen.
10 Meilen nördlich von Puerto Telchac ging eine große Welle über das Schiff und drohte es zu versenken. Der Bug geriet unter Wasser, während sich die Crew aufs Heck flüchtete und einen Satellitennotruf auslöste. Gegen 14 Uhr nahm die "Melquesidec" den Kutter auf den Haken und brachte ihn gegen 16 Uhr nach Ophion ein.
Quelle:Tim Schwabedissen




Mehrere Tonnen Öl soll aus Fähre vor Suva geleichtert werden
(27.11.15) Das Ministry of Infrastructure and Transport der Fijis hat Gespräche mit den Eignern der gesunkenen Fähre "Suilven" aufgenommen, um Operationen zum Auspumpen des Treibstoffs voranzubringen. Die Venu Shipping stellte Zeichnungen der Tankarrangements zur Verfügung. Das MSAF-Ölbekämpfungsteam nahm vor Ort weitere Untersuchungen vor, und Ölfirmen wie Mobil, Total und Pacific Energy boten Hilfe an.
Auf der Marinebasis der Royal Fiji Navy in Stanley Brown sollte Ölbekämpfungsgerät bereit gestellt werden. An Bord der Fähre waren rund acht Tonnen Öl, als sie am 24.11. aus Ovalau nach Suva auslief. Taucher sollten als nächstes den Zustand des Rumpfes des in 40 Metern Tiefe liegenden Wracks und seine bislang nur durch Sonar erkundete Lage feststellen sowie die Restmengen von Öl in den Tanks herausfinden. Danach sollte das Abpumpen beginnen. Bislang gelang es aber noch nicht, zu dem Wrack vorzudringen. Es wurden lediglich Tonnen an der Untergangsstelle ausgebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter bei Plymouth gestrandet
(27.11.15) Am 26.11. lief ein Kutter auf Felsen vor Drake's Island. Ein anderes Boot kam zu Hilfe, bei der Coastguard in Falmouth wurde kein Notruf registriert. Es wurde angenommen, dass der Kutter mit der Flut wieder aufschwimmen und in den Hafen von Plymouth einlaufen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Alte Tjalk sank in historischem Hafenbecken von Bute
(27.11.15) Die Tjalk “Eben Haezer” der Brains Brewery sank am Abend 23.11. an seinem Liegeplatz am Pub The Wharf in Bute, Cardiff, im Osthafen. Bei schlechtem Wetter war es während laufender Restaurierungsarbeiten zu einem Wassereinbruch gekommen. Nur noch die Masten und Teile des Oberdecks des Zweimasters ragten aus dem Wasser. Die Natural Resources Wales (NRW) wurden alarmiert, nachdem ein Dieselölfilm auf dem Wasser sichtbar wurde und Ölgeruch in der Luft lag.
Taucher untersuchten inzwischen das Schiff, und es wurde eine Ölsperre ausgelegt. Nach der Bergung durch die Brauerei und NRW sollte die marode Tjalk nun wohl verschrottet werden. Sie war zwar lange Zeit ein Wahrzeichen in dem nun vom offenen Wasser abgeschlossenen Dock gewesen, aber über die Jahre auch zusehends heruntergekommen und verrottet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Tierfrachter „Haidar“ gesunken, keine Rinderverladungen mehr
(Datum) Die Rancher aus Pará sitzen derzeit auf 51,000 Rindern, die nach Venezuela und den Libanon exportiert werden sollten, aber derzeit nicht verschifft werden können, weil im Hafen von Vila do Conde in Barcarena, nordöstlich von Pará, nach dem Untergang des Tierfrachters „Haidar“ am 7.10. derzeit keine Verladungen stattfinden. Das Schiff war mit 5.000 Rinder an Bord, die für Schlachthöfe in Venezuela bestimmt waren, gekentert. 51 Tage später hat erst das Abpumpen der 700 Tonnen Diesel begonnen.
Die Kadaver von rund 3,000 Rindern befanden sich noch im Schiffsinnern. Mitte Oktober waren mehrere hundert tote Tiere über die Absperrungen um das Wrack und an die umliegenden Touristenstrände getrieben. Mit der Bergung des Wracks und seiner grausigen Fracht wurde Mammoet Salvage beauftragt. Sie soll rund vier Monate dauern.
Quelle:Tim Schwabedissen




Le Boréal wird in Chile repariert
(27.11.15) Die Reederei Le Ponant hat zwei weitere Kreuzfahrten ihres durch einen Maschinenraumbrand lahmgelegten Schiffes "Le Boréal" am 30.11. und 10.12. absagen müssen. Der Havarist wurde nach Punta Arenas gebracht, wo der Schaden repariert werden soll.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter "Sardius" auf der Uferbefestigung
(Bild: Erwin Willemse)   Großbild klick!

Frachter lief auf Uferböschung in Ijmuiden
(26.11.15) Am Morgen des 25.11. lief der holländische Frachter "Sardius", 3739 BRZ (IMO-Nr.: 9518256), auf die Uferböschung des Nordseekanals in IJmuiden. Rijkswaterstaat war rasch vor Ort, den der Kanal ist eine wichtige Schifffahrtsstraße. Der 99 Meter lange Havarist war auf der Fahrt von Rostock nach Amsterdam, als er vom Kurs abkam und frontal auf die Steine der Uferbefestigung lief.
Der Hafenschlepper "Sirius" (IMO-Nr.: 7700180) wurde zu Hilfe gerufen und konnte ihn wieder befreien. Er durfte nach der erfolgreichen Bergung die Reise zum Zielhafen fortsetzen, wo die notwendigen Untersuchungen des Rumpfes durchgeführt werden sollten. Gegen 13 Uhr machte die 2011 erbaute „Sardius“, die für die De Bock Maritiem BV in Alkmaar fährt, ohne weitere Zwischenfälle im Amsterdamer Westhafen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen




Gorch Fock hatte Karambolage bei Rückkehr von Ausbildungsfahrt
(26.11.15) Beim Einlaufen des Kieler Segelschulschiffs „Gorch Fock“, 1499 BRZ (MMSI-Nr.: 211210280), in den Marinestützpunkt Wilhelmshaven kam die Bark am 15.11. vom Kurs ab und lief mit dem Bug auf eine Mole. Offenbar wegen schwieriger Strömungsverhältnisse war der Dreimaster 90 Grad vom Kurs abgekommen. Bei der Havarie splitterte aber lediglich Farbe am Bug ab.
Die „Gorch Fock“ kam aber nach wenigen Augenblicken wieder frei. Menschen kamen nicht zu Schaden. Das Schiff kehrte gerade von einer Ausbildungsreise aus der Biskaya zurück. Es war vor drei Monaten mit 226 Offiziersanwärtern an Bord aus Kiel zu der 5 590 Seemeilen langen Ausbildungsfahrt ausgelaufen. Nach dem ungeplanten Zwischenstopp machte das Segelschulschiff am Bontekai fest. Es sollte am 30.11. ins Marinearsenal verlegen, ehe es zu einer Werftüberholung geht.
Quelle:Tim Schwabedissen




"Falcon Explorer"
(Bild: Christer Holte)   Großbild klick!

Luftalarm in Esbjerg wegen Feuer auf Abbruchschiff
(26.11.15) Am 25.11. um 13.10 Uhr brach an Bord des unter Panama-Flagge registrierten seismischen Forschungsschiffes "Falcon Explorer", 3649 BRZ (IMO-Nr.: 8404551), der zum Abbruch im Hafen von Esbjerg liegt, ein Feuer aus. Das Schiff wurde seit dem 29.10. bei der Smedegaarden A/S im Hafenbecken 6 verschrottet. Der Brand führte zu starker Rauchentwicklung, und weil die toxischen Gase in Richtung Innenstadt und weiter in nördliche Richtungen trieben, wurde um 14.25 Uhr mit Sirenen Luftalarm in der Stadt ausgelöst.
Die Polizei forderte die Bevölkerung auf, die Türen und Fenster geschlossen zu halten und die Häuser nicht zu verlassen. Um 15.30 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle, und die Warnung konnte wieder aufgehoben werden. Das Feuer wurde durch einen schadhaften Wasserkocher verursacht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter bei Izmir aufgelaufen
(26.11.15) Von Iskenderun kommend lief der türkische Frachter "Hilmi K", 1923 BRZ (IMO-Nr.: 8101628), am 24.11. um 07.45 Uhr im Gebiet von Izmir-Yenikale auf Grund. Rund zwei Stunden später konnte er sich mit eigener Kraft wieder befreien und warf nahe der Unfallstelle Anker für eine Inspektion. Um 17.55 Uhr lief er dann nach Izmir ein.
Quelle:Tim Schwabedissen




Lotty eine Woche nach Bergung auf Slip
(26.11.15) Am 11.11. wurde das schwedische Forschungsschiff "Lotty" (MMSI-Nr.: 265515440), das am 5.11. auf Felsen einer Schäre in Örefjärden vor Nordmaling gestrandet war, zur Reparatur beim Umeå Marine Research Center aufgeslippt. Zuvor hatte der Schlepper "Kronö" bei der Bergung des Havaristen assistiert, der durch ein Schiff von KFM übernommen und in den Hafen geschleppt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen




North Star wieder unter Dampf
(26.11.15) Am 24.11. gegen 22 Uhr gelang es der Crew des Containerfrachters "North Star", die ausgefallenen Maschinen wieder anzufahren. Das Schiff trieb zu der Zeit 45 Meilen vor Haida Gwaii. Ein Fehler in der Elektrik hatte den Vorfall verursacht, nach dem der Frachter stundenlang parallel zur Küste trieb, woraufhin Schlepper aus Prince Rupert und ein Schiff der kanadischen Coast Guard zur Assistenz ausgelaufen waren. Der Frachter nahm seine Reise nach Tacoma, Washington, wieder auf.
Quelle:Tim Schwabedissen




Containerverlust nach Maschinenschaden der „Wehr Singapore“ im Nordpazifik
(26.11.15) Der Frachter "Wehr Singapore", die am 24.11. gegen 13 Uhr auf Position 42 32 N 155 43 O rund 310 Meilen östlich der Kurilen auf der Fahrt von Balboa nach Busan Maschinenausfall erlitten hatte, konnte am folgenden Morgen die Fahrt wieder aufnehmen, nachdem die Crew den Schaden repariert hatte. Während das ohne Antrieb in der See treibende Schiff in den Wellen rollte, gingen aber mindestens sechs an Deck gestaute Container über Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen




Angelika beim Abschleppen auf Grund gegangen
(26.11.15) Am 25.11. kehrte der holländische Schlepper "Searider" (MMSI-Nr.: 244770834) von Ubels Offshore aus Bedum zur Untergangsstelle des deutschen Krabbenkutters "Angelika - GRE 16", 33 BRZ (MMSI-Nr.: 211507000), zurück, um das Wrack bei Niedrigwasser zu inspizieren. Es lag bei Tonne 26 vor Eemshaven in der Ems auf Grund. Eine Rettungsinsel lag über der Wrackposition, die sich aufgeblasen hatte, als das Schiff versank.
Der deutsche Tonnenleger „Norden“(IMO-Nr.: 9157129), der aus Borkum gekommen war, legte an der Untergangstelle eine Warntonne aus. Am Vorabend gegen 22 Uhr hatte der Schlepper "Watergeus" (IMO-Nr.: 9110860) von Wagenborg das kieloben in der Nordsee treibende Wrack auf den Haken genommen, assistiert von der "Searider". Um 22.25 Uhr begann er, die "Angelika" mit 0,4 Knoten Fahrt in Richtung Eemshaven zu ziehen.
Vor Ort waren sieben Beaufort Wind aus Südwest. Der Schleppzug hielt sich außerhalb des Fahrwassers, damit im Falle eines Untergangs der Kutter nicht die Schifffahrt behindern würde. Am folgenden Morgen gegen 10 Uhr geschah es dann – die „Angelika“ ging endgültig unter. Die "Watergeus" kehrte eine Stunde darauf nach Delfzijl zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen




Motoryacht in Zündorf gesunken
(26.11.15) Im Rheinhafen nahe der Groov in Zündorf sank in der Nacht zum 25.11. die Motoryacht „Petras“. Nur noch ein Teil ragte am Morgen aus dem Wasser. Der Eigner war seit 10 Jahren mit ihr auf Rhein und Mosel unterwegs. Etwa 30 Liter Diesel liefen aus. Einsatzkräfte der Feuerwehr verhinderten mit Filzmatten und Ölschlängeln, dass der Kraftstoff sich weiter ausbreitete.
Die 45 Boote im Zündorfer Yachthafen durften erst wieder auslaufen, wenn der Diesel so gut wie möglich aus dem Wasser entfernt war. Die Bergung der Motoryacht dauerte bis zum Abend. Das Wrack wurde zuerst mit Luftkissen angehoben und dann mit Hilfe eines Krans aus dem Wasser gehoben.
Quelle:Tim Schwabedissen




Breakfast Club-Crew landete im Wasser vor Long Beach
(26.11.15) Vier Meilen vor Long Beach Harbor kenterte in bis zu acht Fuß Wellen in der Nacht zum 25.11. der 18 Fuß lange Kutter "Breakfast Club". Zunächst nahm er beim Versuch, gegen die Tidenströmung anzukommen Wasser über, und der Motor fiel aus, als Wellen über das Heck brachen. Dann kenterte er, und die vier Fischer an Bord landeten im Wasser. Sie klammerten sich an den kieloben in der See treibenden Aluminiumrumpf und versuchten, sich bis zum Anbruch des Tages gegenseitig aufzumuntern.
Erst als um 6.20 Uhr die Sonne aufging, sichtete die Crew eines Tankers die Schiffbrüchigen und schlug Alarm. Die Lifeguard von Long Beach eilte zur Unglücksstelle, und es gelang ihr gemeinsam mit der Coastguard, alle Verunglückten unversehrt aus dem Wasser zu ziehen. Das umgeschlagene Boot wurde eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Erste Untersuchungen am Wrack der Suilven
(26.11.15) Am 25.11. hat ein Team der Maritime Safety Authority das Wrack der Fähre "Suilven" vor Suva untersucht, um das Risiko möglicher Umweltschäden einzuschätzen. Sie prüften entsprechend auch die vor Ort vorhandene Ausrüstung zur Ölbekämpfung. Die Fiji Navy Hydrographic Unit inspizierte ebenfalls das Wrack.
Taucher nahmen Bilder des Schiffes auf dem Meeresgrund auf. Zwei Inspektoren der MSAF sollten umgehend mit der Untersuchung des Untergangs beginnen. Das Regierungsboot "Rogovoka" blieb auf Standby, um Treibgut sofort bergen zu können. Die Fiji Police Force und Fiji Navy überwachten die Untergangsstelle.
Quelle:Tim Schwabedissen




Sorgen um herrenlose Bargen in der Flushing Bay
(26.11.15) Seit einem Sturm im Januar 2015 lagen zwei unidentifizierte Bargen gestrandet unweit der World’s Fair Marina in der Flushing Bay. Nun hat sich eine wieder losgerissen und die Sorgen der Anwohner vergrößert. Das U.S. Army Corps of Engineers und die U.S Coast Guard waren seit deren Auftauchen mehrfach informiert worden, konnten aber nicht einschreiten, weil der Besitzer der Bargen unbekannt war.
Im März zerbrach eine der Bargen, und das Army Corps legte die beiden Teile vor Anker. Sie rissen aber weiter auf, und Styroporschaum wurde aus den Rümpfen gespült. Am 19.11. trieben ein halbes Dutzend schrankgroße Styroporbrocken in der Flushing Bay.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter "Transcapricorn" kollidiert mit Frachter "Eendracht"
(26.11.15) Am Morgen des 26.11. um 5.30 Uhr kollidierte der unter Gibraltar-Flagge laufende Frachter "Transcapricorn", 4871 BRZ (IMO-Nr.: 9187928), auf der Fahrt von Rotterdam nach Tornio mit dem holländischen Frachter "Eendracht", 2981 BRZ (IMO-Nr.: 9512783), in der Oste-Mündung. Dabei drehte sich die "Transcapricorn" herum und kam bei ablaufendem Wasser am Fahrwasserrand der Elbe unterhalb der Oste-Mündung fest.
Die "Wulf 7" und zwei weitere Schlepper wurden zu Hilfe gerufen und konnten den Havaristen wieder abbringen. Er wurde auf der Neufeld-West-Reede vor Anker gelegt. Auch die „Eendracht“, die von Hamburg nach Harlingen unterwegs war, warf dort Anker. Nach dem Unfall waren auch der Rettungskreuzer „Hermann Helms“ und das Ölbekämpfungsschiff "Neuwerk" vor Ort im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kühlfrachter "Crown Emma"
(Bild: Coastalsafety)   Großbild klick!

Kühlfrachter lief im Bosporus auf Grund
(25.11.15) Am 24.11. um 21.40 Uhr lief der unter Barbados-Flagge registrierte Reefer "Crown Emma", 10519 BRZ (IMO-Nr.: 9128037), auf das Ufer bei Kireçburnu. Er war während des Transits des Bosporus in Nord-Süd-Richtung auf der Reise von Varna nach Algericas aus dem Hauptfahrwasser abgekommen und hatte auf keinen Versuch des Istanbul Ship Traffic Services, ihn über Funk zu warnen, reagiert, bis es in flachem Wasser vor der Ufermauer nahe einer Gasstation festsaß.
Sofort wurden das Rettungsboot "Kiyiemniyet-8" sowie die Schlepper "Kurtarma 3" und "Kurtarma 10" alarmiert. Doch um 23.55 Uhr gelang es dem Kühlschiff mit eigenen Manövern, wieder freizukommen, und warf am 25.11. um 0:08 Uhr Anker vor Büyükdere.
Am 10.4.2013 war die "Crown Emma in der Mündung des Leon River in der Uraba Region von Nord-Antioquia mit einem Schlepper kollidiert. Damals liefen rund 1,000 Gallonen Öl aus dem Schiff aus, die von kolumbianischen Einsatzkräften bekämpft wurden.
Die “Crown Emma” ist 151,99 Meter lang, 23 Meter breit, hat 8,67 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 10.351 Tonnen. Sie wurde 1996 bei der Iwagi Zosen Co. Ltd. in Iwagi erbaut und läuft für die Amalia Shipping in Stockholm.
Quelle:Tim Schwabedissen




Räumung des Wracks der "Baltic Ace"
(Bild: Rijkswaterstaat)   Großbild klick!

Baltic Ace schneller als gefordert geräumt
(25.11.15) Die Räumung des Wracks des unter Bahamas-Flagge laufenden Autofrachters "Baltic Ace", 23498 BRZ (IMO-Nr.: 9386213), aus 35 Metern Tiefe wurde über einen Monat vor der Fristsetzung an der Untergangsstelle 65 Kilometer vor Schouwen-Duiveland durch das Bergungskonsortium Boskalis Nederland BV/Mammoet Salvage B.V. abgeschlossen.
Am 24.11. wurde das Fahrwasser offiziell von Rijkswaterstaat vollständig wieder für den Schiffsverkehr freigegeben worden. Das Recycling des am 5.2.2012 nach Kollision mit dem Containerfrachter “Corvus J” gesunkenen Schiffs und seiner Fracht von 1200 Autos in Vlaardingen wird aber noch Monate andauern. Die Gefahren für Schifffahrt und Umwelt bestehen aber nun nicht mehr.
Quelle:Tim Schwabedissen




Rettungskräfe und Frachter "Skog"
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Frachter im Sturm in Seenot – Chronologie eines geglückten Rettungseinsatzes
(25.11.15) Zwei RNLI-Boote, der Notfallschlepper "Herakles" und ein Helikopter waren im Einsatz, nachdem der unter Barbados-Flagge laufende Frachter "Skog" am 24.11. um 3.10 Uhr vor den Orkneys rund 10 Meilen nordöstlich der Insel Westray auf der Reise von Ijmuiden nach Clydeport mit 10 Mann an Bord in Seenot geraten war. Das Schiff hatte durch einen Schaden im Kühlwassersystem zunächst Maschinenausfall und nachfolgend Wassereinbruch erlitten. Rund eine halbe Tonne Wasser drang zeitweilig pro Stunde in den Maschinenraum ein, und an Bord blieben nur noch die Notsysteme aktiv.
Die Shetland Coastguard alarmierte um 03.30 Uhr das RNLI-Boot aus Stromness, das mit 14 Knoten durch den Hoy Sound lief und sich durch fünf Meter hohe Wellen und bei sechs Beaufort Wind zum Havaristen durchkämpfte. Als es um sechs Uhr dort eintraf, lag dieser quer zum Wind und rollte schwer in der See, während er mit drei Knoten in nordöstlicher Richtung trieb.
Um 5.30 Uhr wurde der maltesische Notfallschlepper "Herakles" (IMO-Nr.: 7725805), aus Kirkwall mobilisiert. Um 7:16 Uhr forderte die "Skog" dringlich einen Helikopter mit einer Notlenzpumpe an. Der Status des Havariefalles wurde von der Maritime and Coastguard Agency (MCGA) nun auf Mayday heraufgesetzt. Um 7.45 Uhr war von Sumburgh aus ein Hubschrauber unterwegs und setzte um 8:30 Uhr die angeforderte Pumpe auf der "Skog" ab. Um 8:45 Uhr traf der britische Offshore-Versorger "Vos Hera" (IMO-Nr.: 9570709), vor Ort ein und ging auf Standby, gefolgt von einem Frachter.
Um 9:20 Uhr war auch die "Herakles" am Havaristen. Um 10:00 Uhr wurde der eingesetzte Hubschrauber beauftragt, vom Schlepper zunächst eine 150-Kilogramm-Pumpe auf die “Skog” überzusetzen. Eine Viertelstunde darauf wurde das RNLI-Boot aus Kirkwall ebenfalls hinzu alarmiert. Das Boot aus Stromness stellte eine weitere Lenzpumpe, die um 10:30 Uhr vom Hubschrauber auf die "Skog" geflogen wurde.
Dieser kehrte um 10:45 Uhr zum Auftanken und dem Transport zweier weiterer Pumpen nach Kirkwall zurück. Um 10:50 Uhr hatte die "Herakles" eine Schlepptrosse an der "Skog" fest. Um 11:10 Uhr erreichte das Boot aus Kirkwall mit zwei weiteren Pumpen den Havaristen. Um 11:45 Uhr wies die Coastguard die "Herakles" an, in nordöstlicher Richtung Kurs auf Kirkwall zu nehmen.
Um 11:50 Uhr war die Lage dann soweit unter Kontrolle, dass die Coastguard das Rettungsboot aus Stromness entlassen konnte, das bei 30 Knoten Wind von Westen eine raue Fahrt zurück hatte und um 14.30 Uhr zurück an der Station war. Am Morgen des 25.11. hatten auch die “Herakles” mit der “Skog” am Haken den Hafenschutz vor der Mole des Hatston Industrial Estate in Kirkwall erreicht. Am Vormittag stieß noch der Schlepper „C Salvor“ (MMSI-Nr.: 235096211) hinzu.
Die "Skog" ist 99,43 Meter lang, 17.03 Meter breit, hat 5,83 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 3728 Tonnen. Sie wurde 1991 als "Lys Skog" von der Brodogradiliste Kraljevica d.d. in Sremska Mitrovica erbaut und läuft seit 2009 unter dem jetzigen Namen für die Lorentzens Skibs AS in Oslo. Am 7.7.2011 war um 21.30 Uhr an Bord ein Maschinenraumbrand ausgebrochen. Während der eineinhalbstündigen Löscharbeiten hatten vier Crewmitglieder Rauchvergiftungen erlitten und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Tanker und Trawler vor Texel kollidiert
(25.11.15) Am Morgen des 24.11. kollidierte der norwegische Tanker "Stavfjord", 11935 BRZ (IMO-Nr.: 9401544), 90 Kilometer nordwestlich von Texel mit dem holländischen Trawler "Helena Elisabeth - TX29", 348 BRZ (IMO-Nr.: 8413772), der im Fahrwasser auf Fang war. Die Havarie ereignete sich wohl wegen einer unerwarteten Kursänderung des Chemikalientankers. Er war in Ballast von Terneuzen nach Göteborg unterwegs gewesen.
Beim Zusammenstoß kam es zu Schäden am Fanggeschirr und Netzbaum sowie dem Steuerbordbug des Trawlers, der zur Reparatur gegen 22 Uhr den Hafen von Oudeschild anlief, während der Tanker seine Reise fortzusetzen vermochte. Die Polizei in Den Helder nahm Ermittlungen auf.
Die “Stavjord" war am 24.10.2014 bereits in eine Havarie verwickelt gewesen, als sie vor Vlissingen zwischen dem Boulevard Bankert und dem Boulevard De Ruyter mit einer Ladung Naphta vom Botlek in Rotterdam kommend auf dem Weg nach Terneuzen auf Grund lief. Nachdem Bergungsversuche durch Schlepper fehlgeschlagen waren, kam der Tanker mit steigendem Wasserstand am selben Abend mit eigener Kraft wieder frei.
Quelle:Tim Schwabedissen




Containerbrand auf Northern Volition
(25.11.15) Der portugiesische Tanker "Northern Volition", 27437 BRZ (IMO-Nr.: 9304978) meldete am 23.11. Feuer in seiner Containerladung vor der chinesischen Küste und bat um Assistenz. Es wurden ihm Löschschlepper entgegen geschickt, mit deren Hilfe der Brand gelöscht werden konnte. Der Kapitän bat danach, die Container in Vung Tau entladen zu dürfen, um sicher zu stellen, dass es keine weiteren Schwelbrände in benachbarten Boxen gab.
Am 24.11. gegen 21 Uhr machte er dazu am Tan Cang-Cai Mep Internatinal Terminal in Phu My - Vung Tau fest, wo die brandgeschädigten Container von Bord geholt wurden. Das Schiff war von Ho Chi Minh City nach Shanghai unterwegs und hatte über 900 Container geladen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Feuer auf Schiff in Rotterdam
(25.11.15) In der Nacht zum 24.11. brach ein Feuer auf einem Frachtschiff im Rotterdamer Waalhafen aus. Dabei erlitt eines der beiden Besatzungsmitglieder eine Rauchvergiftung. Das unbeladene Schiff lag am Kai einer Firma in der Pannerden-Straße, als eine Rauchentwicklung im Vorschiff beobachtet wurde. Die Feuerwehr und ein Löschfahrzeug des Hafenmeisters konnten das Feuer bis um zwei Uhr löschen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Schubverband auf Rhein auf Grund gelaufen
(25.11.15) Am 23.11. lief gegen 01:30 Uhr ein Schubverband bei Rheinkilometer 518 auf Höhe von Oestrich-Winkel am rechten Rand des Fahrwassers auf Grund. Um ihn wieder flott zu bekommen, musste ein Teil der Ladung geleichtert werden. Ein Schleppboot wurde angefordert und gegen 14:00 Uhr erfolglos versucht, den Schubverband zu befreien. Bis dahin waren rund 700 Tonnen Kies gelöscht worden.
Um 18:15 Uhr wurden die Verbindungsdrähte zwischen dem Schubschiff und dem Schubleichter teilweise gelöst um die starre Verbindung zu lockern. Erst danach gelang es gegen 19:00 Uhr, das Schubschiff flottzumachen. Anschließend wurde es mit einem Schlepper samt dem dann längsseits festgemachten Leichter nach Budenheim bugsiert. Hier wurde der Schubverband in die ursprüngliche Zusammenstellung umgekoppelt.
Dann konnte die Fahrt zu Tal fortgesetzt werden. Die geleichterte Fracht musste zwischengelagert werden, weil der Tiefgang bei dem derzeitig fallenden Wasserstandes zu groß geworden wäre. Während der gesamten Bergungsarbeit kam es mehrmals zur Sperrung der Schifffahrt im Bereich der Havariestelle. Das derzeitige Niedrigwasser des Rheins hat auch wieder einen archäologischen Fund zum Vorschein, der aus der frühen Neuzeit stammen könnte. Am Ufer zwischen Remagen und Oberwinter wurden die Steuerbordseite, der Bug und der Boden sichtbar. Es könnte sich um einen 16 bis 20 Meter langen Schwerlastkahn handeln, der zum Transport von Trachytgestein vom Drachenfels genutzt wurde.
Hierauf könnten Verstärkungen des Schiffsbodens hindeuten. Bereits 2013 wurde das Wrack durch die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) untersucht und vermutet, dass es wegen der Bauweise aus der Neuzeit stammt. Dendrochronologische Untersuchungen zur Altersbestimmung, für die vor zwei Jahren eine Probe genommen wurde, konnten mangels Ressourcen noch nicht durchgeführt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Abschleppen gekenterten Greetsieler Kutters vorerst gescheitert
(25.11.15) Am 24.11. wurden gegen Mittag die beiden holländischen Schlepper "Searider" (MMSI-Nr.: 244770834) von Ubels Offshore aus Bedum und "Watergeus" (IMO-NNr.: 9110860) von Wagenborg aus Eemshaven zu dem deutschen Krabbenkutter "Angelika - GRE 16", 33 BRZ (MMSI-Nr.: 211507000), gerufen, um ihn vor dem Untergang zu bewahren. Das am Vortag 700 Meter nordwestlich von Tonne 26 auf der Ems möglicherweise wegen eines Netzhakers gekenterte Schiff trieb weiterhin vor Borkum in der Nordsee, nachdem es sich zuvor von dem Behördenschiff “Leyhörn“ losgerissen hatte.
Die beiden Schlepper sollten den Kutter nun nach Eemshaven ziehen, was ihnen aber vorerst auch nicht gelang. Die Bergung wurde verschoben.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wehr-Frachter hatte Maschinenprobleme im Pazifik
(25.11.15) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Frachter "Wehr Singapore", 54193 BRZ (IMO-Nr.: 9301328), der Oskar Wehr KG (GmbH & Co) in Hamburg erlitt am 25.11. gegen ein Uhr Maschinenausfall auf Position 42 32 N 155 43 O, rund 310 Meilen östlich der Kurilen im Nordpazifik. Das Schiff war auf der Fahrt von Bilboa nach Busan, wo es planmäßig am 29.11. würde eintreffen sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen




RoRo-Frachter treibt auf kanadische Küste zu
(25.11.15) Der amerikanische RoRo-Frachter “Northstar”, 65314 BRZ (IMO-Nr.: 9232280), erlitt am 24.11. gegen 10 Uhr einen Ausfall der Bordelektrik und des Antriebs rund 50 Meilen vor der Westküste von Haida Gwaii, British Columbia, und trieb im Nordpazifik. Ein Schlepper aus Prince Rupert sowie die “Gordon Reid” der kanadischen Coast Guard, die am 25.11. gegen vier Uhr vor Ort sein sollte, liefen zum Havaristen aus, ebenso ein Schlepper aus Neah Bay, Washington.
Beim Eintreffen der „Gordon Reid“ würde der Frachter bei der gegenwärtigen Drift noch 20 Meilen von der kanadischen Küste entfernt sein. Die “North Star” war von Anchorage, Alaska, nach Tacoma, Washington, unterwegs, als sie havarierte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Containerausleger stürzte auf Frachter in Ho Chi Minh City
(25.11.15) Am 24.11. gegen 23 Uhr brach bei Verladearbeiten der Ausleger eines Containerkrans im Ta Thuan Port in Ho Chi Minh City ab und stürzte auf das Deck des vietnamesischen Frachters "Fortune Navigator", 6543 BRZ (IMO-Nr.: 9181637). Dabei wurden etliche Arbeiter unter Trümmern des Krans und im Laderaum des Frachters gefangen. Die Anzahl von Verletzten oder Toten war noch unbekannt.
Das Hafengebiet wurde von der Polizei abgesperrt, Soldaten rückten mit Schweißgerät an, und zahlreiche Krankenwagen waren im Einsatz. Die Rettungsarbeiten gingen bis zum 25.11. um vier Uhr früh. Die “Fortune Navigator” war am 23.11. um 22.15 Uhr von Hai Phong kommend in Ho Chi Minh City eingelaufen. Die “Fortune Navigator” ist 119,16 Meter lang, 18,2 Meter breit, hat 7,85 Meter Tiefgangu nd eine Tragfähigkeit von 8.515 Tonnen. Sie läuft im Management der Vosco in Haiphong und wurde 1998 bei der Murakami Hide Shipbuilding Co. Ltd. in Naruto als „Grandeur“ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter sank am Kai in Brasøy
(25.11.15) Ein Kutter sank in der Nacht zum 25.11. am Kai in Brasøy in der Herøy-Gemeinde. Am Vorabend war noch alles in Ordnung gewesen, am Morgen war das Boot gesunken. Die Polizei wurde durch einen Zeugen alarmiert und der Besitzer kontaktiert.
Es gab keinen Anhaltspunkt dafür, dass eine strafbare Handlung vorlag, so waren die weiteren Abläufe eine Sache zwischen dem Eigentümer und der Versicherung. Die Feuerwehr war vor Ort, um zu überprüfen, ob es eine Ölgefährdung gab, aber der Besitzer erklärte, dass nur wenig Diesel an Bord gewesen sei.
Quelle:Tim Schwabedissen




Bagger sank in La Turballe
(25.11.15) Ein Baggerschiff, das im Hafen von La Turballe Schlamm absaugte, sank am Abend des 23.11. bei Ebbe. Es legte sich stark auf die Seite und schwamm mit der Flut nicht mehr auf. Am 24.11. kam ein Mobilkran zur Bergung, und am 25.11. wurde das Schiff gehoben. Ausgelaufener Diesel wurde mit Ölsperren aufgefangen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wrack einstigen Sea Shepherd-Schiffes weiter in Shelburne
(25.11.15) Nach über einem Jahr liegt das Wrack des einstigen Trawlers und Umweltaktivistenschiffes „Farley Mowat“ weiter an der Shelburne Wharf. Vor über einem halben Jahr hatte die Town of Shelburne das Schiff wegen nicht bezahlter Liegeplatzgebühren beschlagnahmt. Wochen später sank es im Hafen und musste unter erheblichem Aufwand von der kanadischen Coast Guard geborgen werden.
Das in Lunenburg halb abgewrackte Schiff war im vergangenen Herbst nach Shelburne gekommen, als der Schlepper, der es auf dem Haken hatte, einen Notfall erklärte. Jedoch wurden seither niemals Liegeplatzgelder bezahlt, und die Coast Guard hat keine Neigung, für die Kosten der Bergung und der Beseitigung von über 140 Tonnen mit Öl kontaminierten Wassers aufzukommen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Übergehende Ladung verursachte Untergang einstiger CalMac-Fähre
(25.11.15) Die Maritime Safety Authority von Fiji teilte mit, dass die Hafeneinfahrt von Suva nach dem Untergang der einstigen Caledonian-MacBrain-Fähre “Suilven” ohne Einschränkungen frei sei. Die Fiji Ports Corporation überwachte die Untergangsstelle, eine Leuchttonne wurde an der Stelle, an der das Schiff Stunden zuvor in einem Schwall austretender Luft unter der Wasseroberfläche verschwunden war, ausgelegt.
Die "Suilven" war am 25.11. auf der Fahrt von Levuka nach Suva in Schwierigkeiten geraten, als sie nahe Naselai bei starkem Wind in raue See geriet. Die Ladung ging nach Steuerbord über, nachdem sich die Laschings von Containern gelöst hatten. An Bord waren neben Trucks und Lastern auch 25 Kühlcontainer. Nach einer Stunde kenterte das Schiff an der Westseite der Hafeneinfahrt von Suva auf Position 18° 08.433’ S 178o 23.69’ O. An Bord waren 27 Crewmitglieder, darunter fünf Ingenieurstudenten der Maritime School der Fiji National University, sowie vier Truckfahrer. Der Schlepper "Tanunda" in Charter der Fiji Ports Corporation Ltd (FPCL), sowie das Lotsenboot "Murimai" waren als erstes vor Ort und begannen mit der Rettung der Schiffbrüchigen, die sich auf einer Seite der „Suilven“ versammelt hatten. Sie konnten unversehrt in Sicherheit gebracht werden, hatten allerdings zum Teil nichts mehr als das, was sie auf dem Leib trugen.
Ein Emergency Operations Centre wurde von der Marine der Fijis eingerichtet, um die Arbeit der Fiji Ports Corporation Limited zu unterstützen. Das MSAF brachte Ölbekämpfungsausrüstung der Government Shipping Services in Bereitschaft. Das Regierungsfahrzeug "Rogovoka" ging auf Standby, um mögliches Treibgut aufzusammeln, das die Schifffahrt gefährden könnte. Die Maritime Safety Authority leitete eine Untersuchung des Schiffsunfalls ein.
Der Untergang der "Suilven" kam auch die Pacific Fishing Company (PAFCO) teuer zu stehen. An Bord hatten sich u.a. Thunfischfilets für den Export, Thunfisch in Dosen, Fischöl und andere Produkte, die für den lokalen Markt bestimmt waren, im Wert von über fünf Millionen Dollar befunden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fähre “Suilven” mit Schlagseite
(Bild: Michael Field)   Großbild klick!

Ehemalige Schottland-Fähre vor Fiji gesunken
(24.11.15) Die auf den Fijis registrierte Fähre “Suilven”, 3638 BRZ (IMO-Nr.: 7383487), kenterte und sank am Nachmittag des 24.11. vor Suva. Direkt vor dem Hafen begann sie sich plötzlich nach Steuerborg überzulegen, als es von der Northern Division kam. Sie legte sich binnen einer Stunde vollends auf die Seite und sank dann übers Heck. Die 27-köpfige Crew wurde von mehreren zu Hilfe kommenden Schiffen, darunter dem Frachter "Sinu-I-Wasa" (IMO-Nr.: 7206031), einem Schlepper und einem Patroullienboot der fijianischen Marine gerettet.
Zunächst war Großalarm ausgelöst worden, weil es hieß, dass sich auch Passagiere an Bord befänden, doch war das Schiff seit einiger Zeit nur noch zum Frachttransport genutzt worden. Am Hafen warteten zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr, als die Schiffbrüchigen dort abgesetzt wurden. Die Fiji Maritime Safety Authority leitete eine Untersuchung ein.
Das Schiff hatte seine Karriere 1974 begonnen, als es von der A/S Alpha in Moss unter dem Namen „Bastø IV“ geordert wurde bei der Moss Rosenberg Verft A/S in Moss zum Einsatz im Oslofjord. Dann wurde sie aber noch im Bau an die Caledonian MacBrayne Holdings Ltd, Glasgow, verkauft und am 19.8. abgeliefert für den Einsatz zwischen Stornoway und Ullapool als Ersatz für die 1964 in Dienst gestellte „Clansman“. Hier verblieb sie bis Juli 1995, als sie von der größeren „Isle of Lewis“ ersetzt wurde, und lief bis dahin zwei Mal pro Tag auf der Route hin und her.
Dann wurde sie an die Strait Shipping in Wellington für den Service zwischen der Nord- und der Südinsel Neuseelands verkauft. Am 13.10. traf sie dort ein und versah fortan den Liniendienst von dort nach Picton. 2002 lief sie von Wellington nach Nelson.
Im April 2004 ging sie an die Bligh Water Shipping in Fiji und operierte fortan zwischen Suva, Savusavu auf Vanua Levu und Taveuni. Im August 2012 wurde die “Suilven” zum Verkauf angeboten, und es wurde erwartet, dass sie abgebrochen würde, doch Ende 2012 kaufte Ben Naidu, Besitzer der Venu Shipping, die Fähre.
Die “Suilven” war 86,52 Meter lang, 16,03 Meter breit, hatte 4,96 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 1.920 Tonnen. Als sie noch im Passagiertransport eingesetzt war, konnte sie 500 Personen und 120 Fahrzeuge befördern. Das 1973 abgelieferte Schwesterschiff „Bastø V“ wurde nach langem Einsatz auf norwegischen Routen 1981 nach Indien verkauft und dort als „Bharat Seema“ eingesetzt. 2004 ging es an die M/S Admin of Union Territory in Lakshadweep.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter vor Borkum gekentert – Crew vom Kiel abgeborgen
(24.11.15) Am Nachmittag des 23.11. kenterte der Greetsieler Krabbenkutter "Angelika - GRE 16", 33 BRZ (MMSI-Nr.: 211507000), im Fahrwasser vor dem Südstrand von Borkum aus noch ungeklärter Ursache. Das Schiff schlug mit ausgebrachten Netzen plötzlich um und blieb kieloben liegen. Die zweiköpfige Besatzung hatte keine Zeit mehr, einen Notruf abzusetzen, das Unglück wurde jedoch von zwei anderen Schiffen aus bemerkt, deren beide Besatzungen unmittelbar einen Notruf absetzten.
Der 50-jährige Decksmann des Kutters konnte sich sofort auf den Rumpf retten. Der 38-jährigeKapitän tauchte aus dem Schiffsinneren heraus und zog sich ebenfalls hinauf. Die Wassertemperatur bei Borkum betrug sieben Grad Celsius, der Wind eine Stärke von drei bis vier Beaufort. Das britische Offshore-Schiff „MCS Maestro“ (MMSI-Nr.: 235087484), das sich auf dem Weg von Esbjerg nach Borkum in der Nähe befand, rettete die beiden Männer ungefähr zwanzig Minuten nach der Kenterung und brachte sie in den Hafen von Borkum, wo sie medizinisch versorgt wurden.
Sie erholten sich dann bei heißem Kaffee an Bord des Seenotrettungskreuzers „Alfried Krupp“, der ebenfalls ausgelaufen war, bevor sie von einem Fischerkollegen abgeholt wurden. Der gekenterte Kutter wurde derweil durch das Behördenschiff „Leyhörn“ des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden gesichert. Eigner der „Angelika“ ist Carsten Willems, das bei L. Voss in Aurich-Ihlow für Harm Siebrands in Greetsiel erbaute Schiff der Örtlichen Erzeugergemeinschaft der Kutter- und Küstenfischer „Emsmündung“ e.V. hat eine Länge von 16,5 Metern, eine Breite von 5,03 Metern und eine Seitenhöhe von 2,3 Metern. 1976 ging es an Hermann Willems aus Greetsiel, 2006 übernahm es Carsten Willems.
Quelle:Tim Schwabedissen




Vier Vermisste nach Kollision in China
(24.11.15) Der chinesische Produktentanker "Zi Yun 1" (MMSI-Nr.: 413401540) und der unter derselben Flagge registrierte Sandfrachter "Guoliang 399" (IMO-Nr.: 3365118) kollidierten am 22.11. um 18.30 Uhr vor Zhoushan. Die "Zi Yun 1" überholte das andere Schiff, als es durch die Strömung und Ansaugkräfte gegen dieses gedrückt wurde und ein großes Loch unterhalb der Wasserlinie an Steuerbordseite riss. Der Frachter erlitt Wassereinbruch und kenterte binnen kurzem, sodass die Crew keine Zeit hatte, Rettungsmittel klar zu machen.
Vier der acht Mann, die ins Wasser gesprungen waren, wurden zum Teil schwer verletzt durch örtliche Behörden und Fischer gerettet. Weitere vier wurden noch vermisst. Der größte Teil der Ladung der "Guoliang 399" landete im Wasser.
Wegen der Gefahr auslaufenden Treibstoffs wurden Ölbekämpfungsschiffe zur Untergangsstelle gerufen. Der Tanker, der in Ballast gelaufen war, wurde mit einem Fahrverbot belegt.
Die „Guoliang 399” ist 70 Meter lang, 13 Meter breit, hat fünf Meter Tiefgang und läuft für die Anhui Wuhu Sea Shipping Company. Die „Zi Yun 1” ist 91 Meter lang, 14 Meter breit, hat 5,5 Meter Tiefgang und läuft für die Shanghai Long-Fuel Corporation.
Quelle:Tim Schwabedissen




Binnenschiffe nach mehrwöchiger Zwangspause auf der Donau befreit
(24.11.15) Mehrere Wochen lang lagen zwei Binnenschiffe auf der Donau fest. Erst nach ergiebigen Regenfällen kamen sie in den vergangenen Tagen wieder frei. Die bulgarische "Sveti Apostel Andrey", 1197 ts (EU-Nr.: 02314095), hatte seit dem 16.10. auf der Donau bei Flusskilometer 2268,6 nahe Osterhofen festgesessen, bis sie am 22.11. gegen ein Uhr wieder Wasser unter den Kiel bekam. In der Zwischenzeit hatte die Wasserschutzpolizei in Deggendorf den Havaristen, der mit einer Ladung von 700 Tonnen Eisenrohren an der Mühlhamer Schleife auf eine Kiesbank aufgelaufen war, versorgt.
Eine Woche später war nur wenige Kilometer entfernt die Reise für ein mit 880 Tonnen Weizen beladenes kroatisches Schiff vorerst beendet. Seit dem 23.10. es unterhalb der Fähre Niederalteich vor Anker. Das mit 880 Tonnen Weizen beladene Schiff hatte einen zu großen Tiefgang für den anhaltend niedrigen Wasserstand des Flusses. Bereits am 21.11. war der Donaupegel für dieses Schiff dann soweit angestiegen, dass es seine Fahrt Richtung Regensburg nach einem Monat Zwangspause fortsetzen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Stelzenboot auf Schwielowsee geborgen
(24.11.15) Ein Arbeitsschiff samt Bagger, Notstromaggregat und anderem Zubehör der Firma Wasserbau Friedrich aus Töplitz wurde am Morgen des 23.11. auf dem Schwielowsee in Caputh geborgen. Ein Sturm in der vergangenen Woche hatte eine Befestigungsstütze des Fahrzeugs abgerissen, so es sich in den Wind drehte und von 1,5 Meter hohen Wellen überspült und zum Sinken gebracht wurde. Nur noch der Bagger ragte danach teilweise aus dem Wasser.
Der Schaden wurde auf bis zu 90.000 Euro geschätzt, weil sowohl der Bagger sowie das Zubehör wegen des Wassers und Schlamms, das die Elektronik in zerstört hatte, nicht mehr nutzbar waren. Das Stelzenboot selbst konnte weiter genutzt werden. Es war zum Bau eines Steges im Seebad Caputh eingesetzt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wracks im Emmeer untersucht
(24.11.15) Im Eemmeer in Bunschoten wurden bei Sonaruntersuchungen durch die Firma Periplus Archeomare rund vierzig alte Wracks gefunden. Viele Boote sanken in den letzten hundert Jahren im Gebiet von Eemmeer und Nijkerkernauw. Spakenburg war im späten Mittelalter ein wichtiger Hafen. Bei Niedrigwasser sind einige Wracks, die jetzt kartiert wurden, noch sichtbar.
Durch die neuen Forschungen wurden aber auch Wracks in tieferen Bereichen des Eemmeers erfasst, ebenso wie Fragmente eines Flugzeugs, das im Zweiten Weltkrieg in der Nähe von Bunschoten abgestürzt war. Der Bericht wurde in dieser Woche dem Stadtrat von Bunschoten vorgelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter vor Aglapsvik auf Grund gelaufen
(24.11.15) Am Morgen des 23.11. lief bei Lenvikhalvøya vor Aglapsvik (Norwegen) in der Lenvik-Gemeinde ein Kutter auf Grund. Es gab keine größeren Schäden am Schiff. Die zweiköpfige Crew blieb unversehrt. Das NSSR-Rettungsboot "Gideon" versuchte bislang vergeblich, den Havaristen von den Felsen am Ufer zu ziehen. Auch die norwegische Küstenwache auch überwachte die Situation.
Quelle:Tim Schwabedissen




350 Fährpassagiere bei Kolkata in großer Gefahr – Kapitän musste beschützt werden
(24.11.15) Am 23.11. waren 350 Passagiere einer Fähre auf dem indischen Muri Ganga River nahe Sagar Island, südlich von Kolkata, in großer Gefahr. Drei Tanker aus Bangladesch waren unterwegs von Kolkata, als die Fähre versuchte, vor dem dritten Tanker zu passieren. Dieser setzte seine Fahrt herab, signalisierte aber mehrmals drohende Gefahr. Die Fähre aber blieb auf Kurs und rammte den Tanker, nachdem ihr Kapitän seinerseits die Fahrt heraufgesetzt hatte.
Wegen der raschen Reaktion des Tankers wurde die Fähre nur leicht beschädigt, allerdings stürzten einige Habseligkeiten der Passagiere in den Fluss. Die Eigentümer gingen auf den Kapitän los, der von anderen daraufhin beschützt werden musste. Nach dem Erreichen des Anlegers auf Sagar Island wurde er von den Behörden vom Dienst suspendiert. Er hatte offenbar zum Unfallzeitpunkt Alkohol getrunken.
Quelle:Tim Schwabedissen




30 Tonnen Öl aus Wrack der Arrow abgepumpt
(24.11.15) Rund 30 Tonnen Schweröl wurden binnen eines Monats vor der Küste von Cape Breton von Tauchern aus dem Wrack des griechischen Tankers “Arrow”, 11379 BRT, der am 4.2.1970 auf den Cerberus Rock in der Chedabucto Bay bei Arichat gelaufen, auseinandergebrochen und auf 20 Metern Tiefe gesunken war, abgepumpt. Unter Leitung der kanadischen Coastguard entfernte ein Team von Tauchern der RMI Marine Ltd. das Bunker-C-Öl mit einem Vakuum-System. Ein Truck der Atlantic Industrial Cleaners wurde auf einer Barge zur Untergangsstelle gebracht und nahm das per Hot-Tapping hochgepumpte Öl auf.
In acht Tanks des Wracks wurde Öl entdeckt. Die Arbeiten zum Leichtern hatten im Oktober begonnen und endeten am 19.11. Das Auspumpen war organisiert worden, nachdem am 28.8. bei einem Überwachungsflug ein Ölfleck entdeckt worden war. Zunächst hatten Taucher geschätzt, dass sich noch 20 Tonnen an Bord befanden. Beim Schiffbruch der mit 10.000 Tonnen Öl beladenen „Arrow” waren 120 Kilometer Küstenlinie durch auslaufendes Öl verschmutzt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Erster Tank der Argo ausgepumpt
(24.11.15) Der erste von acht Tanks der Ölbarge “Argo” wurde bis am 21.11. ausgepumpt. 10,000 Gallonen Benzol wurden zwischen Mitternacht und 5:30 Uhr an die Wasseroberfläche gebracht. Insgesamt waren bis zu 197.400 Gallonen an Bord, als sie 1938 unterging. Seit einem Monat hatten die Coast Guard und die Ohio Environmental Protection Agency die Arbeit an der “Argo”, die in rund 45 Fuß Wassertiefe acht Meilen östlich der Kelley's Island Shoal auf dem Grund des Lake Erie lag, vorbereitet.
Ein Amateurtaucher hatte sie im August entdeckt. Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) bezeichnete die “Argo” als die größte Umweltbedrohung eines Wracks auf den Großen Seen. Daraufhin brachte die Coast Guard sechs Tanks, die je 21,000 Gallonen fassen können, zur Untergangsstelle.
Während heißes Wasser durch einen Schlauch in den Tank eingedrückt wurde, floss das Benzol durch einen zweiten nach oben, wo es gefiltert und analysiert wurde. Ein zweiter Tank könnte noch im Laufe dieser Woche folgen. Bei den Arbeiten wurden 23 Mann der Coast Guard und 22 Zivilisten eingesetzt, 10 davon waren Taucher der T&T Marine Salvage in Roseville, Michigan.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter „Lysblink Seaways“ auf den Felsen
(Bild: MCGA)   Großbild klick!

Betrunkener Wachoffizier setzt Frachter auf Grund
(23.11.15) Ein 36-jähriger russischer Offizier, der auf dem britischen Frachter „Lysblink Seaways“, 7409 BRZ (IMO-Nr.: 9197313), auf Wache war, hatte einen halben Liter Rum getrunken, als das Schiff auf der Reise von Belfast nach Skogn am 18.2. frontal auf die Felsen bei Kilchoan auf der Ardnamurchan Halbsinsel auflief, stellte ein Report des Marine Accident Investigation Branch jetzt heraus. Dabei wurden der Rumpf und einige Tanks schwer beschädigt, 25 Tonnen Öl liefen aus. Das Schiff erwies sich nach seiner Bergung als Totalverlust.
Der Russe hatte den Rum vor Wachantritt um Mitternacht in seiner Kabine konsumiert. Er schlief dann auf der Brücke ein, sodass bei der Passage des Sound of Mull die notwendige Kursänderung unterblieb. Da es keinen zusätzlichen Ausguck gab, konnte niemand das sich anbahnende Unglück dann noch verhindern, zumal das Alarmsystem auch abgeschaltet gewesen war.
Die „Lysblink Seaways“ hatte am 17.2. Belfast verlassen, und wegen schlechten Wetters durch den Sound of Islay und Sound of Mull Mull. Neben der Trunkenheit haben mangelhafte Navigationspraxis und die fehlenden Kontrollsysteme entscheidend zu der Havarie beigetragen. Da der Eigner DFDS danach Konsequenzen zog, enthielt der Report keine Empfehlungen für künftiges Handeln.
Auf einigen Schwesterschiffen wurden Alkohollager aufgelöst. Der russische Offizier wurde nach dem Unfall von der Reederei entlassen. Die „Lysblink Seaways“ wurde in Rosneath abgebrochen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Stena Nautica in Grenaa im Sturm von Offshore-Schiff gerammt
(23.11.15) Am Morgen des 22.11. riss sich das dänische Windpark-Installationsschiff "Sea Worker", 3776 BRZ (IMO-Nr.: 8769705), der A2SEA von seinem Liegeplatz im Hafen von Grenå los und trieb bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 30 Metern pro Sekunde und zwei bis drei Meter hohen Wellen zum Fährkai hinüber. Hier rammte das Stelzenschiff die dort festgemachte schwedische Fähre "Stena Nautica", 19104 BRZ (IMO-Nr.: 8317954). Deren Kapitän orderte vorsorglich zusätzliche Lenzpumpen, doch gab es keine gravierenden Schäden am Schiff.
Allerdings waren im Hafen auch keine Schleppkapazitäten vorhanden, um die beiden Fahrzeuge wieder voneinander zu trennen. Deshalb wurde um 9.40 Uhr der dänische Schlepper "Svitzer Thor", 635 BRZ (IMO-Nr.: 9548366), aus Frederikshavn zu Hilfe gerufen, der um 15 Uhr eintraf und die 136 Meter lange Fähre um 18:45 Uhr aus ihrer Lage befreite. Bis dahin hatten die Abfahrten um 14:20 Uhr von Grenå und um 19.45 Uhr von Varberg abgesagt werden müssen. Am 23.1. nahm die "Stena Nautica" ihren Dienst wieder auf und verließ den Hafen mit Kurs Varberg.
Am 24.3.2013 war es auf der Fähre auf der Fahrt von Grenå nach Varberg im Kattegat ein Feuer ausgebrochen. Damals waren 77 Passagiere und eine 40-köpfige Crew an Bord. Eine groß angelegte Rettungsaktion lief an, doch das bordeigene Sprinklersystem konnte den Brand auf dem Wagendeck unter Kontrolle bringen, und die Fähre lief mit eigener Kraft das 10 Meilen entfernte Varberg an.
Am 8.7.2014 um 12.40 Uhr kollidierte die "Stena Nautica" beim Auslaufen aus Grenå mit der Hafenmole und erlitt Wassereinbruch durch einen fünf Meter langen Riss im Maschinenraum. An Bord waren 156 Fahrgäste und eine 68-köpfige Crew. Das Schiff kehrte in den Hafen zurück und wurde evakuiert. Taucher dichteten den Riss, durch den 800 Tonnen Wasser eingedrungen waren, ab, und das Schiff wurde im bis zum 28.7. beim Odense Steel Yard repariert.
Quelle:Tim Schwabedissen




Baggerschiff „Adelaar" wird gelüftet
(Bild: Dick den Boer)   Großbild klick!

Feuer auf Baggerschiff in Harlingen
(23.11.15) In den Mittagsstunden des 22.11. wurde die Feuerwehr in Harlingen zu einem Brand an Bord des holländischen Baggerschiffs „Adelaar", 928 ts (MMSI-Nr.: 244690118), gerufen. Es lag an der hölzernen Südpier im Hafen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang dichter, schwarzer Rauch aus den Ventilationsöffnungen des Schiffes.
Sie gingen sofort im Schiffsinnern gegen das Feuer vor und konnten es binnen kurzer Zeit löschen. Nachdem der Rauch aus der betroffenen Abteilung des 54 Meter langen Baggers, der zum Halten der Wassertiefen in Harlingen im Einsatz war, gelüftet war, rückten die Feuerwehrkräfte wieder ab.
Quelle:Tim Schwabedissen




11 Tote nach Kollision auf indischem Fluss
(23.11.15) Am Morgen des 22.11. kollidierten die indonesischen Schlepper "MBP 3212", 499 BRZ (IMO-Nr.: 9676826), und "Entebe Megastarb 56", 288 BRZ (IMO-Nr.: 9422469), auf dem Sungai Barito River in Süd-Kalimantan. Der Unfall ereignete sich unterhalb der Brücke von Marabahan Kabupaten Kuala.
Drei Motorboote, die an dem kleineren Schlepper längsseits mitgeführt wurden, wurden eingeklemmt und sanken. Dabei kamen auf ihnen 11 Personen ums Leben, 10 weitere konnten sich retten. Die Sat Pol Air Polres Polizei leitete eine Suchaktion ein.
Quelle:Tim Schwabedissen




Sechs Mann von sinkender Yacht gerettet
(23.11.15) Am 22.11. um 20.54 Uhr wurde die NSRI Mykonos von der Transnet National Ports Authority (TNPA) alarmiert, nachdem die 48 Fuß lange Yacht “Clifton” mit einer 6-köpfigen Crew an Bord eine Meile vor Jutten Island Wassereinbruch gemeldet hatte. Im fünf Meilen entfernten Mykonos wurde die „Spirit of Freemasonry” zu Wasser gelassen.
Beim Eintreffen an der Yacht fanden die Seenotretter diese teilweise unter Wasser liegend und mit Schlagseite vor. Die Crew, alle zwischen 50 und 60 Jahre alt, wurde unversehrt von Bord gerettet. Zwei Mann kamen aus London, die anderen aus Kapstadt. Telkom Maritime Radio Services warnte vor dem nun verlassen in der See treibenden Navigationshindernis.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fünf indische Fischer nach Explosion gerettet
(23.11.15) Am 21.11. wurden fünf Mann der sechsköpfigen Crew des Kutters “Sankeshaari” aus Nani Danti gerettet, nachdem ihr Schiff 15 Meilen vor Valsad in der Nacht zuvor gesunken war. Das Schiff war am Morgen auf Fangfahrt gegangen und auf der Rückfahrt in den Hafen gegen ein Uhr in Brand geraten. Ein Kersoinkocher, auf dem einer der Fischer Tee zubereitete, explodierte und setzte Dieselbehälter an Bord in Brand. Die Fischer mussten ins Wasser springen und wurden bis auf einen von anderen Kuttern, die sich in der Nähe befanden, gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Yachttrümmer am Redcar Beach angetrieben
(23.11.15) Die Humber Coastguard suchte nach Informationen, nachdem am Morgen des 22.11. am Redcar Beach an der Nordostküste Englands Wrackteile einer blauen Oday 22 antrieben. Am Heck der Trümmer stand Hartlepool. Rettungsteams der Hartlepool und Skinningrove Coastguard suchten die Umgebung ab.
Quelle:Tim Schwabedissen




Mann nach Bootsbrand vor Australien gerettet
(23.11.15) Ein 55-jähriger Mann wurde in der Moreton Bay am 23.11. gerettet, nachdem sein Motorboot rund 7,5 Kilometer südöstlich von Wellington Point in Flammen aufgegangen war. Nachdem ein anderes Boot ihn an Bord genommen hatte, wurde er mit leichten Verbrennungen an den Beinen ins Royal Brisbane Hospital gebracht.
Die Queensland Fire and Emergency Services kamen mit zwei Crews zur Unglücksstelle bei Brisbane. Um 10.15 Uhr schlugen immer noch Flammen aus dem völlig zerstörten Boot.
Quelle:Tim Schwabedissen




Vier Monate altes Baby hatte ersten Schiffbruch
(23.11.15) Fünf Menschen, darunter ein viermonatiges Baby, entkamen einem Feuer auf einem 40 Fuß langen Motorboot vor Venice Beach, Kalifornien. Es war am 22.11. kurz nach 15 Uhr in Brand geraten. Die Bootsfahrer mussten auf der Flucht vor den Flammen über Bord springen. Binnen kurzem waren Retter des Los Angeles County Fire Department vor Ort, während das Feuer das 200 Meter vor der Küste treibende Boot während weniger Minuten vollständig erfasste.
Ein Rettungsschwimmer brachte das Baby auf ein in der Nähe befindliches Boot. Es wurde wie auch die Mutter vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, hatte den Schiffbruch aber gut überstanden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Löschboot unter Wasser
(23.11.15) Das Löschboot aus Milford sank am Abend des 21.11. an seinem Liegeplatz in der Rogers Avenue nach Wassereinbruch binnen 20 Minuten. Ein Taucherteam der State Police barg das Wrack inzwischen. Zuvor war vorsorglich eine Ölsperre ausgelegt wurden. Bei dem Löschboot handelt es sich um eine 27 Fuß lange, 1995 erbaute Winninghoff.
Quelle:Tim Schwabedissen




Berger gegen weitere Inspektionen auf der Sewol
(23.11.15) Sechs Taucher, die das südkoreanische Fischereiministeriums beauftragt hatte, beendeten am 22.11. eine fünftägige Unterwasserinspektion des Wracks der Fähre "Sewol". Sie drangen dabei ins Ruderhaus vor, konnten aber wegen schlechter Sicht dort keine Fotos machen. Sie prüften auch den Zustand der Propeller und des Bugankers.
Das Komitee wollte nun beraten, ob für die laufenden Untersuchungen weitere Inspektionen notwendig wären. Das chinesische Konsortium unter Leitung der Shanghai Salvage hat sich vehement dagegen ausgesprochen, weil dadurch die Bergungsoperationen verzögert würden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Trawler "Tranquility" brennt
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Verdächtiger wegen Brandstiftung auf Trawler in Peterhead festgenommen
(22.11.15) Nach dem Großfeuer an Bord des 22 Meter langen britischen Trawlers "Tranquility – PD 35" (MMSI-Nr.: 235000250) am 19.11. in Aberdeenshire wurde am 21.11. ein 35-jähriger Mann festgenommen, der unter dem Verdacht der Brandstiftung auf dem Schiff stand. Er sollte am 23.11. dem Peterhead Sheriff Court vorgeführt werden. Das Feuer hatte zu einem Großeinsatz von Rettungskräften geführt, in dessen Verlauf das RNLI-Boot aus Peterhead, die „The Misses Robertson of Kintail" auf Anforderung der Aberdeen Coastguard ab 22.30 Uhr nach bis zu zwei möglicherweise im Wasser gelandeten Personen gesucht hatte.
Einen Mann zog ein Lotsenboot tatsächlich aus dem Hafen, weitere Menschen konnten trotz stundenlanger Suche nicht entdeckt werden. Daraufhin hatte sich das Rettungsboot an den Löscharbeiten im Hafen beteiligt, indem es das glühend heiße Deck mit Wasser kühlte. Insgesamt waren 25 Feuerwehrleute mit zwei Löschzügen im Einsatz, die mit drei Löschrohren gegen die Flammen angingen.
Auch Polizei und Hafenkapitän waren vor Ort. Gegen vier Uhr früh am 20.11. konnten die Rettungskräfte nach Ende der Löscharbeiten wieder abrücken. Der Trawler war durch den Brand schwer beschädigt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Uribe-P 121“
(Bild: Notimex)   Großbild klick!

Patroullienboot erstes Objekt neuen Unterwasserparks in Mexiko
(22.11.15) Die 220 Fuß lange „Uribe-P 121“ wurde das erste speziell zu diesem Zweck geschaffene künstliche Riff von Baja California in Mexiko. Die Vorbereitungen dauerten acht Jahre und kosteten 600.000 Dollar. Das ehemalige mexikanische Patroullienboot, dem Namensgeber der sechs Boote umfassenden Klasse, sank am 21.11. um 12.11. mit dem Heck voran vor den Augen der des Gouverneurs von Baja California, Francisco Vega de Lamadrid und Admiral Victor Uribe Arevalo an Bord zweier Marineschiffe in Puerto Descanso 600 Meter vor der Küste von Rosarito Beach zwischen den Dörfern Primo Tapia und Puerto Nuevo.
Am Morgen war das Patroullienboot verankert worden. Seit neun Uhr hatten sich Menschen in Los Arenales versammelt, um der Versenkung beizuwohnen. Der Untergang auf 30 Metern Wassertiefe begann dann mit einem Knall, als Sprengladungen den Rumpf aufrissen, und dauerte nur rund 10 Minuten. Mit dem Wrack und weiteren drei Schiffen sowie Skulpturen sollen jährlich 40.000 Taucher aus aller Welt in den Rosarito Underwater Park gelockt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zementfrachter in den Dardanellen geborgen
(22.11.15) Am 20.11. wurde der türkische Frachter "Antakya", 1369 BRZ (IMO-Nr.: 7364338), nahe Adatepe im Sevketiye Lapseki Distrikt zu Inspektionen vor Anker gelegt. Das Schiff war am Vortag um 18.25 Uhr nach einem Ruderversager vom Kurs abgekommen und vor Nara Burnu auf Grund gelaufen. Der türkische Schlepper "Söndüren 7" konnte den Havaristen am folgenden Abend um 21.45 Uhr wieder flottmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Treibendes Motorboot wird geborgen
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Treibendes Motorboot löste Seenoteinsatz aus
(22.11.15) Am 21.11. wurde das RNLI-Boot aus Portsmouth um 09:24 Uhr alarmiert, weil vor dem Hafen ein Boot mit dem ausgehenden Tidenstrom und bei sechs Beaufort Wind trieb. Rasch lief die „Norma T“ aus, um das nun eine Meile vor dem Hafen driftende Boot zu untersuchen. Beim Eintreffen vor Ort fanden sie ein im Kajütbereich erheblich beschädigtes, 25 Fuß langes Motorboot vor. Seenotretter stiegen an Bord über, um festzustellen, ob sich jemand an Bord befand oder vor kurzem gewesen war. Das Boot war leer, aber am Bug waren noch die Reste einer Mooring-Boje vertäut, sodass klar war, dass es sich in stürmischer See losgerissen hatte und unbesetzt gewesen war. Die Seenotretter nahmen das Boot in Schlepp und verständigten die Coastguard. Sie baten sie, den Schleppzug am Hayling Ferry-Ponton in Langstone Harbour zu erwarten und den Eigner zu verständigen. Um 10:30 Uhr war das Boot in Sicherheit und der Einsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre riss sich in Marseille los
(22.11.15) Die französische Fähre "Paglia Orba", 29718 BRZ (IMO-Nr.: 9050826), riss sich am Abend des 20.11. in Marseille bei stürmischem Wind los. Das Schiff kollidierte mit einer Kaianlage, wobei der Rumpf oberhalb der Wasserlinie eingedrückt wurde. Danach wurde die Fähre zu dem geschützteren Liegeplatz 7 im Léon Gourret-Becken verholt, wo am 21.11. weitere Inspektionen erfolgten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubschlepper stand auf der Maas in Flammen
(22.11.15) Am 21.11. brach im Wohnbereich des holländischen Schubschleppers "Barkentijn" (EU-Nr.: 06003668), der mit zwei mit Kohle beladenen Bargen auf der Außenmaas unterwegs war, um 12.45 Uhr zwischen Dordrecht und Zwijndrecht ein Feuer aus. Das Schiff ankerte auf der Krabbengeul. Das KNRM-Boot von Dordrecht, die "RWS 71" von Rijkswaterstaat, die "RPA 1" des Havendienst Rotterdam und ein Löschboot kamen zu Hilfe.
Als die Retter eintrafen, standen die Aufbauten achterlich des Ruderhauses bereits in hellen Flammen, die aus den zerborstenen Scheiben loderten. Das KNRM-Boot barg die zweiköpfige Crew unversehrt ab. Es gelang, den Brand bis um 13.10 Uhr unter Kontrolle zu bringen und binnen rund eine Stunde zu löschen. Währenddessen wurde der passierende Schiffsverkehr von Post Dordt aus geregelt an den Schiffen vorbei geleitet. Am Nachmittag wurde die schwer beschädigte „Barkentijn“ zum Kai von Rijkswaterstaat auf Duivelseiland geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnentanker demolierte Wasserbus-Anleger
(22.11.15) Der Anleger von Waterbus in Ridderkerk wurde am 21.11. um 15.30 Uhr von dem holländischen Binnentanker "My Way", 6034 ts (EU-Nr.: 02329893) bei einer Kollision so schwer beschädigt, dass er außer Betrieb genommen werden musste. Der unbeladene Tanker passierte den Zusammenfluss von Nieuwe Maas, der Lek und der Noord, als sie die Schwimmpier von Water Bus bei De Schans in Ridderkerk rammte.
Zwischen Ridderkerk and Hendrik-Ido-Ambacht wurde ein Shuttleservice eingerichtet als Ersatz, bis am 22.11. gegen Mittag eine Notreparatur durchgeführt und der Steiger wieder in Betrieb war. Rijkswaterstaa wies den Tanker, der nur Schrammen davon getragen hatte, nach der Havarie an, zu weiteren Untersuchungen in Dordrecht festzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker drohte in der Maas-Mündung zu stranden
(22.11.15) Am 21.11. bewahrten mehrere Schlepper den unter Malta-Flagge laufenden Tanker "Key Marmaris", 3753 BRZ (IMO-Nr.: 9268239), vor der Strandung in der Maasmündung auf der Mole des Nieuw Waterway von der Nordsee nach Rotterdam. Das Schiff hatte um 14.20 Uhr Maschinenausfall erlitten und zwar die Anker geworfen, drohte bei bis zu zwei Meter hohem Wellengang und sechs Beaufort Wind aber dennoch auf die Südmole der Schutzanlage zu treiben.
Schlepper, die gerade die „Stena Hollandica“ zur Nordsee geleiteten, sowie der Lotsentender „Aquila“ kamen rasch zu Hilfe und konnten den Havaristen um 14.34 Uhr auf Position 51°.59.01 N 004°.02.03 O sichern, als er sich nur noch 10 Meter vom Steindamm enfernt befand. Auch das KNRM-Boot der Station Hoek van Holland, die „Jeanine Parqui”, kam zu Hilfe. Der Tanker wurde dann nach Vlaardingen geschleppt, wo er um 14.25 am Vopak-Kai zu Untersuchungen festgemacht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Treibendes Motorboot löste Seenoteinsatz aus
(22.11.15) Am 21.11. wurde das RNLI-Boot aus Portsmouth um 09:24 Uhr alarmiert, weil vor dem Hafen ein Boot mit dem ausgehenden Tidenstrom und bei sechs Beaufort Wind trieb. Rasch lief die „Norma T“ aus, um das nun eine Meile vor dem Hafen driftende Boot zu untersuchen. Beim Eintreffen vor Ort fanden sie ein im Kajütbereich erheblich beschädigtes, 25 Fuß langes Motorboot vor.
Seenotretter stiegen an Bord über, um festzustellen, ob sich jemand an Bord befand oder vor kurzem gewesen war. Das Boot war leer, aber am Bug waren noch die Reste einer Mooring-Boje vertäut, sodass klar war, dass es sich in stürmischer See losgerissen hatte und unbesetzt gewesen war.
Die Seenotretter nahmen das Boot in Schlepp und verständigten die Coastguard. Sie baten sie, den Schleppzug am Hayling Ferry-Ponton in Langstone Harbour zu erwarten und den Eigner zu verständigen. Um 10:30 Uhr war das Boot in Sicherheit und der Einsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leichtern der Argo hat begonnen
(22.11.15) Am 20.11. begann das Leichtern des Wracks der vor 78 Jahren gesunkenen Tankbarge „Argo“ auf dem Lake Erie bei ruhigem Wetter mit dem Hottappen des ersten der acht Ladetanks. Das darin enthaltene Öl wird in einen Spezialcontainer auf einer Arbeitsbarge von T & T Marine Salvage gepumpt und dort durch eine Reihe von Filtern von entflammbaren Gasen befreit.
Dann sollten weitere Tests durchgeführt werden, um die Art der Substanz zu analysieren. Tank für Tank wird dann abhängig vom Wetter weiter so verfahren. Die Arbeit wird durch die U.S. Coast Guard und die Ohio EPA durchgeführt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Containerfrachter „MSC Katrina“
(Bild: Hans Esveldt)   Großbild klick!

"Barbecue" auf MSC Katrina beendet
(21.11.15) Der Containerfrachter „MSC Katrina“ machte am 20.11. gegen 23:30 Uhr am Eurogate im Hamburger Hafen fest. Dort wurden zunächst der mit Holzkohle beladene, vom Feuer beschädigte als auch vorsorglich einige umliegende Boxen auf den Kai entladen. Das Einlaufen erfolgte unter Begleitung einer Brandbekämpfungseinheit mit Löschausrüstung.
Die Fahrt in den Hamburger Hafen verlief reibungslos. Mit dem Festmachen des Containerfrachters im Hafen beendete das Havariekommando seinen Einsatz. Gut 40 Einsatzkräfte der Hamburger Feuerwehr waren noch vor Ort, um mögliche Brandnester zu bekämpfen, mussten allerdings keine weiteren Brände löschen. Deren Einsatz endete am 21.11. gegen 1.35 Uhr. Die Polizei hat unterdessen Ermittlungen aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens war noch unklar.
Am Morgen des 20.11. hatte das Schiff der Verkehrszentrale (VKZ) Cuxhaven eine starke Rauchentwicklung an Bord gemeldet, die von einem mit Holzkohle beladenen Container in Laderaum II herrührte. Am frühen Nachmittag öffneten Brandbekämpfungseinheiten den rauchenden Container und fluteten ihn. Mit Atemschutzgeräten öffneten die beiden Rettungsteams den Container und prüften regelmäßig die als unkritisch eingeschätzte Temperatur.
Währenddessen trat der Frachter die Weiterfahrt Richtung Hamburg an. Vorsorglich blieben vier Mitglieder einer Brandbekämpfungseinheit und ein Arzt aus Bremerhaven an Bord des Containerfrachters, bis er in Hamburg festmacht. Alle anderen Einsatzkräfte wurden aus dem Einsatz entlassen.
Am Einsatz beteiligt waren das Mehrzweckschiff „Neuwerk“ vom Wasser- und Schifffahrtsamt Cuxhaven, der Seenotkreuzer „Hermann Helms“ der DGzRS, Brandbekämpfungseinheiten der Berufsfeuerwehren Cuxhaven und Bremerhaven mit insgesamt 17 Einsatzkräften, unter ihnen ein Arzt zur Eigensicherung, sowie ein Hubschrauber der Bundespolizei.
Die „MSC Katrina“ war das erste ULCS-Containerschiff, das in deutschen Gewässern einen Brand an Bord hatte. Es gehört zum MSC-Beryl-Typ, einer Baureihe, die im August 2007 von der der Athener Reederei Niki Shipping in Auftrag gegeben und von Ende 2009 bis 2012 von der in Changwon, Südkorea, ansässigen Werft STX Offshore & Shipbuilding Company, gefertigt wurde.
Von den neun Schiffe des Typs, die in Auftrag wurden, entstanden nur sieben Einheiten. Eingesetzt werden sie von der Mediterranean Shipping Company in Genf. Die Schiffe zählten beim Bau zu den größten Containerschiffen weltweit. Sie haben eine maximale Containerkapazität von 12.400 TEU.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler "Olivia Ribau"
(Bild: Antonio Augustino)   Großbild klick!

Olivia Ribau zur Werft geschleppt
(21.11.15) Das Wrack des portugiesischen Trawlers "Olivia Ribau" (MMSI-Nr.: 263434000) wurde auf dem Mondego-Fluss am 19.11. endgültig schwimmfähig gemacht. Während der Nachtstunden wurde das mit Hebesäcken stabilisierte Schiff dann zur Mondego-Werft geschleppt. Hier sollte es untersucht werden, um zu einer Entscheidung über Reparatur oder Abwracken zu kommen.
In den vorangegangenen Tagen waren große Mengen Sand und Trümmer, die sich im Rumpf befanden, aus diesem herausgeholt worden, um ihm den genügenden Auftrieb zu verschaffen. Es hatte in dieser Zeit im flachen Wasser unweit von Figueira da Foz innerhalb einer Ölsperre gelegen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter „Jolly Roger“
(Bild: Linda Aitkin)   Großbild klick!

Jolly Roger hat wieder Oberwasser
(21.11.15) Am Wochenende des 14.11. wurde das Wrack des zum Piratenschiff umgebauten Kutters „Jolly Roger“ im Wet Dock in Penzance, das in der Nacht zum 2.11. gesunken war, mit Hebesäcken wieder an die Wasseroberfläche gebracht. Die Berger der Seawide Services aus Falmouth hatten mit dem Landungsboot „Terramare“ und der Danmark Maritime aus Penzance, zunächst 330 Liter ausgelaufenes Öl von der Wasseroberfläche geskimmt und dann mit Tauchern die Hebesäcke mittels Ketten am Wrack befestigt.
Die Bergung kostete mehrere zehntausend Pfund. Zuvor hatte die „Vega“, ein 151 Fuß langer schwedischer Eisbrecher, der im Hafen zur Luxusyacht umgebaut werden sollte und dort aber nach dem Abbruch der Arbeiten bereits seit Jahren auflag, von seinem Liegeplatz verholt werden müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Letztes Opfer von Bootsunglück in British Columbia entdeckt
(21.11.15) Das letzte von sechs Opfern des Untergangs des Walbeobachtungsbootes „Leviathan II“ westlich von 27 Vargas Island, der australische Tourist Raveshan Morgan Pillay,wurde am 20.11. entdeckt. Surfer fanden den Körper am Strand von Vargas Island. Neben ihm fielen die Briten Katie Taylor, 29, Jack Slater, 76, David Thomas, 50, und sein 18-jähirger Sohn Stephen Thomas dem Unglück zum Opfer.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gase führten zu Explosion auf Tanker
(21.11.15) Am Pertamina-Terminal in Sekong, Silegon, kam es am Nachmittag des 20.11. auf dem indonesischen Tanker "Nusa Bintang", 11321 BRZ (IMO-Nr.: 9005508), bei Reparaturarbeiten zu einer Explosion im Maschinenraum. Zwei Arbeiter kamen mit schwerern Verletzungen ins Krankenhaus. Offenbar hatte ein Kurzschluss Gase im Maschinenraum zur Entzündung gebracht. Es kam indes zu keinem Feuer.
Quelle:Tim Schwabedissen



Heimflüge für Passagiere der „Le Boréal“ organisiert
(21.11.15) Für die gestrandeten Passagiere der "Le Boréal" wurden zwei Heimflüge am 21.11. und 22.11. arrangiert. Die Compagnie du Ponant organisierte zwei Charterflüge auf die Falklands. LAN Flight LA1302 sollte am 21.11. um 23.30 Uhr von Mount Pleasant nach Santiago de Chile über Punta Arenas abgehen, Hifly Flight HFY66 am 22.11. um 22 Uhr it Ziel Paris abheben. Die Passagiere waren seit dem 19.11. in Port Stanley und 60 Personen auf der "L’Austral" untergebracht.
Währenddessen lag die „Le Boréal“ mit einer Rumpfcrew in Mare Harbor. Du Ponant wollte sie zur Reparatur in einen passenden Hafen schleppen. Die Reederei hat auch eine Untersuchung zur Brandursache eingeleitet, und eine kleine Grußße von Ingenieuren war in ihrem Auftrag unterwegs mit der RAF Airbridge. Auch die französische Schiffsunfalluntersuchungskommission wollte eine Untersuchung durchführen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kaum Chancen für vier vermisste Seeleute
(21.11.15) Nachdem der chinesische Frachter "Huachun 19" am 19.11. gegen 15 Uhr 70 Meilen vor Lianyungang sank, konnten während der folgenden SAR-Operation fünf Mann mit Unterkühlungen gerettet und ins Krankenhaus gebracht werden. Später fanden die Retter noch zwei Tote.
Die Chancen, die übrigen vier zu finden, wurden als gering eingeschätzt. Der Frachter war so schnell gekentert, dass weder Zeit blieb, Rettungsmittel klarzumachen noch für einige aus dem Schiffsinnern zu entkommen. Binnen einer Minute war das mit 4000 Tonnen Stahl beladene Schiff gesunken. Ein Ölbekämpfungsschiff wurde zur Unglücksstelle geschickt, nachdem dort Treibstoff aus dem Wrack auslief.
Quelle:Tim Schwabedissen



Habschrauber bei der „Le Boréal“
(Bild: Ministry of Defence)   Großbild klick!

Rettung der Passagiere der „Le Boréal“ war extrem schwierig
(20.11.15) „Wir haben alles eingesetzt, was wir zur Verfügung hatten", sagte der Kommandeur der britischen Streitkräfte auf den Südatlantikinseln nach der Evakuierung von 347 Passagiere und Crewmitgliedern des französischen Kreuzfahrtschiffes „Le Boréal“. Es habe sich um eine gefährliche und extrem schwierige Rettungsaktion gehandelt. Das Schiff trieb nach dem Feuer am 18.11. mit Backbordschlagseite manövrierunfähig in meterhohen Wellen und drohte zeitweilig zu stranden.
Gerettete Passagiere
(Bild: Ministry of Defence)   Großbild klick!
Die Passagiere wurden von den Einsatzkräften auf eine Militärbasis in Mount Pleasant gebracht und dort versorgt. 79 Menschen hatten Militärhubschrauber direkt von Bord des Kreuzfahrtschiffes geholt. Mehr als 200 Menschen gingen in Rettungsboote und -inseln und wurden von HMS „Clyde“ übernommen.
Die Royal Navy beauftragte die in ihren Diensten stehenden zwei niederländischen Bergungsschlepper "Dintelstroom" (IMO-Nr.: 9556612) und "Giessenstroom" (IMO-Nr.: 9411109) damit, die „Le Boréal“ von der Felsenküste bei Cape Dolphin wegzuschleppen. Das Schiff hatte bei dem Feuer so schwere Schäden davongetragen, dass eine Notreparatur oder ein Weiterfahren kurzfristig ausgeschlossen war. Es sollte auf Anordnung der britischen Behörden in einem Hafen untersucht werden. Am 19.11. erreichte der Kreuzfahrer eine Ankerposition vor East Cove, die beiden Schlepper liefen in den Hafen ein.
Die „Le Boréal“ hatte am 15.11. den Hafen Ushuaia verlassen und befand sich auf einer 16-tägigen Expeditionskreuzfahrt, die das Schiff bis in die Antarktis führen sollte. Der günstigste Preis für diese Reise lag bei 9180 Euro pro Person. Die Reederei Le Ponant bietet ausschließlich Kreuzfahrten im oberen Luxussegment an.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter in Dardanellen auf Grund gelaufen
(20.11.15) Am 19.11. lief der türkische Frachter "Antakya", 1369 BRZ (IMO-Nr.: 7364338), auf der Fahrt von Marmara Ereglisi nach Yalova mit einer Ladung von 2500 Tonnen Zement in den Dardanellen auf Grund. Das Schiff erlitt einen Ruderausfall und kam um 18.24 Uhr vor Nara Burmu auf Grund. Der türkische Schlepper "Söndüren-7" (IMO-Nr.: 7531656), das Rettungsboot "Kegm-9" und das Lotsenboot „Pilot 68“ kamen zu Hilfe. Am 20.11. saß der Havarist weiter an der Landspitze fest.
Quelle:Tim Schwabedissen




“Scampo” auf Grund gelaufen
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Skipper, Hund und Katze von gestrandeter Yacht gerettet
(20.11.15) Die US Coast Guard rettete den 68-jährigen Skipper und sowie Bordhund und -katze am 19.11. von der 36 Fuß langen Yacht “Scampo”, die nahe Raccoon Island auf Grund gelaufen war. Ein 45-Fuß-Boot der Station Hobucken war um 13 Uhr vor Ort. Eineinhalb Stunden später wurde der Segler am Oriental Marina & Inn in Oriental abgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Maschinenschaden im Bosporus
(20.11.15) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Tanker "North Fighter", 11662 BRZ (IMO-Nr.: 9352597), erlitt am 18.11. Maschinenschaden, als er den Bosporus in nördlicher Richtung passierte. Nach der Havarie wurde er zu einem Ankerplatz vor Bakirkoygebracht und konnte seine Reise von Istanbul nach Yuzhniy am 19.11. fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Trawler “Tranquility” brennt
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Feuer auf Trawler – Suche nach Personen im Wasser
(20.11.15) Am Abend des 19.11. brach auf dem in Peterhead beheimateten Trawler “Tranquility”, 218 BRZ (IMO-Nr.: 8965426), am Kai in Aberdeenshire ein Feuer aus. Polizei, Feuerwehr und ein Boot der RNLI wurden gegen 22.30 Uhr alarmiert. Vier Löschfahrzeuge der Scottish Fire and Rescue Service eilten zum Hafen, wo sich der Brand schon über das Schiff ausgebreitet hatte. Es dauerte bis nach Mitternacht, bis die Flammen gelöscht wurden.
Das RNLI-Boot aus Peterhead suchte im Auftrag der Coastguard Aberdeenshire im Wasser nach womöglich über Bord gegangenen Personen. Tatsächlich rettete ein Lotsenboot einen Menschen, der auf der Flucht vor den Flammen offenbar ins Wasser gesprungen war und nach seiner Bergung in einem Krankenwagen versorgt wurde. Hinweise auf eine zweite Person bestätigten sich bei der mehrstündigen Suche des Rettungsbootes nicht, das anschließend das Deck der „Tranquility“ mit Wasser kühlte. Der Trawler hatte seit dem 4.11. zu Überholungsarbeiten im Hafen gelegen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fischer vor Altwarp aus Seenot gerettet
(20.11.15) Im Stettiner Haff trieb am 18.11. ein Fischer mit seinem neun Meter langen Kuttter „Altwarp 4“ bei stürmischem Wind nach einem Maschinenschaden manövrierunfähig im deutsch-polnischen Grenzgebiet. Gegen 10.15 Uhr hatte ein Berufsfischer per Mobiltelefon einen Notruf abgesetzt, nachdem er vier Seemeilen nordöstlich des Hafenortes Altwarp bei Nordwestwind der Stärke 8 und zwei Meter hohen Wellen immer wieder Wasser übernahm. Das Seenotrettungsboot „Gerhard Ten Doornkaat“ aus Ueckermünde kam zu Hilfe und schleppte das Boot sicher in den Hafen von Altwarp.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kollision in Azov
(20.11.15) Am 19.11. um 2.55 Uhr kollidierte der kambodschanische Frachter "Alnilam", 2457 BRZ (IMO-Nr.: 8230314), in Azov mit dem am Kai liegenden, unter Palau-Flagge registrierten Frachter "Sun Unicorn", 2990 BRZ (IMO-Nr.: 9178422). Der Unfall ereignete sich, als er im Hafen manövrierte. Die „Alnilam“ war aus Samsun gekommen und wollte nach Famagusta auslaufen. Er warf nach der Kollision Anker auf dem Don. Die "Sun Unicorn" war am 18.11. aus Istanbul gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kollision vor Torvastad
(20.11.15) Das norwegische Trainingsschiff "Karm Frøya", 331 BRZ (IMO: 5192872), kollidierte am 19.11. um 19.10 Uhr mit dem Fischfarmversorger "Ingunn" der Moen Marin A/S, der erst am 9.11. in Kristiansand, getauft worden war. Die Havarie ereignete sich nördlich von Torvastad, Haugesund. Der Katamaran wurde erheblich beschädigt, die "Karm Frøya" nur geringfügig.
Die Kollision ereignete sich, als ein anderes Schiff die auf Südkurs laufende "Ingunn" passierte, sodass die nordwärts laufende "Karm Frøya" den Kurs ändern musste, um ihm auszuweichen, dadurch aber mit der "Ingunn" zusammenstieß. Das Rettungsboot "Kristian G. Jebsen" wurde gerufen und untersuchte mit Tauchern die Rümpfe der beiden Schiffe, nachdem diese am Garpaskjærs-Kai in Storasund festgemacht hatten.
Quelle:Tim Schwabedissen




Zwei Tote und vier Vermisste nach Frachteruntergang vor China
(20.11.15) Der 90 Meter lange chinesische Frachter "Huachun 19" (MMSI-Nr.: 412591160), sank am 19.11. gegen 15 Uhr aus bislang unbekannter Ursache vor Lianyungang, südloich von Qingdao. Der Bulkcarrier war von Qingdao nach Guangdong unterwegs und hatte 4000 Tonnen Stahl geladen. Zwei Mann der 11-köpfigen Crew wurden tot geborgen, vier noch vermisst und fünf lebend gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wrack in Mainzer Baugrube entdeckt
(20.11.15) Bei den Bauarbeiten für das Gebäude „Dock 1“, das neben der Kunsthalle im Mainzer Zollhafen entsteht, wurde ein historisches, rund 15 Meter langer Schiffsrest gefunden. Die LBBW Immobilien, die das Wohn- und Bürohaus errichtet, informierte unverzüglich die Landesarchäologie, die inzwischen Holzproben des recht gut erhaltenen Schiffes zur dendrochronologischen Altersbestimmung nach Trier schickte. Dabei stellte sich heraus, dass das Schiff vermutlich aus dem 17. oder 18. Jahrhundert stammte.
Um 1860 wurde der Bereich des heutigen Hafengeländes aufgeschüttet. Das Schiff lag im früheren Uferbereich des Rheins. Spätestens bis Ende dieser Woche sollten die Dokumentation der Fundstelle fertig und Teile des Schiffes geborgen sein.
Komplett geborgen oder ausgestellt werden sollte das Wrack nicht. Im nördlichen Bereich des Hafengeländes war es nicht ausgeschlossen, dass noch mehr alte Wracks ans entdeckt werden könnten, denn hier lag einst der römische Hafen „Dimesser Ort“.
Quelle:Tim Schwabedissen




Verletzter Einhandsegler von Containerfrachter gerettet
(20.11.15) Der liberianische Containerfrachter "CMA CGM Corneille", 73779 BRZ (IMO-Nr.: 9409170), rettete einen 63 Jahre alten, kanadischen Einhandsegler, der am 19.11. seine Yacht “Ekaterina” 200 Meilen nördlich von Bermuda aufgeben musste, nachdem er Schnitt- und Schürfwunden an den Beinen erlitten und Fieber bekommen hatte. Außerdem hatte sein Boot Motor- und Stromausfall. Das Bermuda Maritime Operations Centre war vom MRCC Norfolk verständigt worden.
Ursprüngliche Pläne der U.S. Coast Guard, eine C-130 Hercules und einen MH-60 Helikopter zu Hilfe zu schicken, wurden aufgegeben, nachdem der Containerfrachter, der sich auf der Reise von Charleston nach Port Said befand, den Segler an Bord nahm und Kurs auf Bermuda nahm. Um 10.54 Uhr wurde der Patient vom Lotsenboot "St. David" übernommen und dann ins King Edward VII Memorial Hospital gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Feuer auf Frachter in der Elbmündung
(20.11.15) In einem Container auf dem unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachter "MSC Katrina", 139439 BRZ (IMO-Nr.: 9467445), brach in der Elbmündung am Morgen des 20.11. ein Feuer aus. Das Havariekommando in Cuxhaven wurde kurz nach 9 Uhr alarmiert und übernahm die Einsatzleitung. Die Besatzung der „MSC Katrina“ hatte den Brand um 3.49 Uhr gemeldet, als das Schiff von Antwerpen kommend nach Hamburg einlaufen wollte.
Nach der ersten Erkundung wurde in einem Laderaum im vorderen Teil des Frachters in einem Container Hitze- und Rauchentwicklung entdeckt. Bis zu sieben weitere sollten ebenfalls betroffen sein. Sie waren mit Holzkohle beladen.
Die Besatzung hat in einem ersten Löschangriff das Fluten des Laderaums mit CO2 vorbereitet. Der Rettungskreuzer „Herman Helms“ brachte Einsatzkräfte aus Cuxhaven zur Unterstützung an Bord. Ein Hubschrauber holte zwei Verletzte ab und flog sie in ein Krankenhaus.
Der Seenotkreuzer und ein Hubschrauber der Bundespolizei brachten jeweils eine Brandbekämpfungseinheit aus Cuxhaven zum Havaristen. Ihre Aufgabe war es, die Temperatur in dem Holzkohlecontainer zu senken. Dafür sollte der Container mit Wasser geflutet werden.
An Bord des Schiffes waren zum Zeitpunkt des Alarms 26 Besatzungsmitglieder und zwei Lotsen für das Einlaufen nach Hamburg. Die Verkehrszentrale für die Deutsche Bucht wies den Kapitän des 366 Meter langen und 48 Meter breiten Schiffes an, das Einlaufen abzubrechen und Kurs auf ein Wartegebiet südlich von Helgoland zu nehmen.
Dort sollte das Eintreffen von weiteren Einheiten abgewartet werden. Inzwischen ging das Mehrzweckschiff „Neuwerk“ (IMO-Nr.: 9143984) dort in Stellung. Die 2012 in Korea erbaute „MSC Katrina“ der Schweizer Reederei MSC kann bis zu 12400 Standardcontainer laden und verkehrt zwischen Europa und Fernost.
Quelle:Tim Schwabedissen




Mann über Bord vor Hirtshals auf Fregatte Sachsen
(20.11.15) Auf der 143 Meter langen, deutschen Fregatte „Sachsen“ (MMSI-Nr.: 211210150) ging am 19.11. gegen Mitternacht ein Crewmitglied westlich von Skagen über Bord. Sie war in rauer See unterwegs von Stavanger nach Kiel. An der Suchaktion beteiligten sich auch die Minenräumer "Siegburg" und "Herten", das dänische Patroullienboot "Diana" und das Rettungsboot "Gaardbo" aus Hirtshals, mehrere Kutter und zwei Helikopter aus Aarhus. Die Wassertemperatur lag bei 10 Grad.
Quelle:Tim Schwabedissen




Archivbild Kreuzfahrtschiff "Le Boréal"
(Bild: Pjotr Mahhonin)   Großbild klick!

Kreuzfahrtschiff „Le Boréal“ nach Feuer im Südatlantik evakuiert
(19.11.15) Am Morgen des 18.11. brach gegen zwei Uhr im Maschinenraum des französischen Kreuzfahrtschiffes "Le Boréal", 10944 BRZ (IMO-Nr.: 9502506), unweit von Cape Dolphin nördlich der Falkland Inseln ein Feuer aus. Das Schiff war zu der Zeit unterwegs von Grave Cove nach Südgeorgien. Es war am 15.11. aus Ushuaia zu einer zweiwöchigen Kreuzfahrt im Südatlantik ausgelaufen.
Der Kapitän ordnete vorsorglich die Evakuierung von 347 Passagieren und Crewmitgliedern an. 90 von ihnen gingen in offene Boote und wurden von Rettungshubschraubern aus Bristows, die am Stanley Airport stationiert waren, sowie SAR Seaking-Helikoptern des Mount Pleasant Complex, die binnen Minuten nach dem Notruf um 2.04 Uhr vor Ort waren, aufgewinscht. Über 200 weitere Fahrgäste wurden von dem Schwesterschiff "L´Austral" (IMO-Nr.: 9502518) aufgenommen, das sich ebenfalls auf Arktiskreuzfahrt befand.
Sie wurden gegen drei Uhr in Rettungsinseln von Bord evakuiert, die in 30 Fuß hohem Seegang zunächst in geschütztes Seegebiet gebracht werden mussten. Gegen 15.30 Uhr waren alle der durchnässten Fahrgäste an Bord der „L’Austral“, die sie zum White Rock Harbour brachte. Am frühen Morgen des 19.11. erreichten sie nach fünfstündiger Fahrt mit Bussen Port Stanley.
Weitere 78 Personen, darunter 66 Crewmitglieder, wurden von SAR-Helikoptern nach Mount Pleasant geflogen und um 15.15 Uhr mit Bussen nach Port Stanley gebracht. Von dort ging es in die Falkland Islands Defence Force Hall. An der Rettungsaktion beteiligten sich auch die FIG Emergency Services und die British Forces South Atlantic Islands Emergency Services sowie HMS "Clyde", die gemeinsam mit den beiden Schleppern "Dintelstroom" und "Giessenstroom" die Restcrew an Bord der „Le Boreal“ bei der Brandbekämpfung unterstützte.
Die Schiffbrüchigen, die die Havarie mit Ausnahme einiger geringfügiger Verletzungen gut überstanden hatten, erhielten nach einer medizinischen Untersuchung Hygieneartikel, die das Falkland Islands Government stellte. Die Gemeinde wurde aufgerufen, warme Kleidung an die Seemannsmission zu spenden und Unterkünfte zu stellen, bis voraussichtlich im Laufe des 19.11. der Rückflug beginnen sollte. Die Aktion wurde koordiniert durch die örtlichen Schiffsagenten, Sulivan Travel und das Falkland Islands Tourist Board. Am 19.11. hatten die zwei holländischen Schlepper die “Le Boréal” auf den Haken genommen und hielten mit 3,5 Knoten auf East Cove zu.
Die „Le Boréal“ läuft für das französische Kreuzfahrtunternehmen Compagnie du Ponant.Sie wurde unter der Baunummer 6192 auf der Werft Fincantieri - Cantieri Navali Italiani in Ancona erbaut. Die Kiellegung war am 6.5.2009, ausgedockt wurde sie am 1.10.2009 und am 27.4. abgeliefert. Die Taufe erfolgte am 3.5.2010 in Marseille, Taufpatin war die französische Finanzministerin. Das Schiff wurde im selben Jahr von der European Cruiser Association (EUCRAS) als das beste neue Kreuzfahrtschiff des Jahres ausgezeichnet.
Eine voll gebuchte Kreuzfahrt in Charter von Abercrombie & Kent, die am 4.1.2011 in Ushuaia hätte starten sollen, musste wegen technischer Probleme abgesagt werden. Normalerweise hätte die Crew den Schaden unterwegs reparieren können, doch in dem entlegenen Seegebiet erschien dies als zu riskant. Am 19.1. konnte die nächste Fahrt beginnen, nachdem in der Zwischenzeit die benötigten Ersatzteile auf dem Luftweg nach Ushuaia gebracht und gegen die schadhaften Teile ausgetauscht worden waren.
Die „Le Boréal“ hat eine Länge von 142,10 Metern, eine Breite von 18 Metern und einen Tiefgang von 4,8 Metern bei einer Tragfähigkeit von 1441 Tonnen. Die Crewstärke beträgt 139 Personen, die Anzahl der Passagierplätze 264.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter "Agan Proviyas - SS225" mit Hilfskräften
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Fang zu schwer – Kutter überschwemmt
(19.11.19) Die beiden RNLI-Boote aus Ives kamen am 17.11. gegen 17 Uhr dem Kutter "Agan Proviyas - SS225" zu Hilfe, dessen zweiköpfige Crew vor der Hayle Bar Mayday gefunkt hatte. Auf dem Kutter waren die Bordpumpen ausgefallen, nachdem sie durch Fischreste verstopft wurden. Nachdem zwei große Wellen über das offene Boot hinwegschlugen, fiel dessen Motor aus. Beim Eintreffen der Seenotretter hatte der Kutter "Keira – SS 61" bereits begonnen, den Fang der “Agan Proviyas” zu übernehmen, um deren Gewicht zu reduzieren.
Danach wurde der Kutter bei starkem Wind und hohem Seegang vorsichtig nach St. Ives zurückgeschleppt. Bis er in Sicherheit war, blieb auch ein SAR-Helikopter der RNAS Culdrose, auf Standby. Da nach Ende der Rettungsaktion der Wasserstand im Hafen zu hoch war, um das große RNLI-Boot wieder an Land zu bekommen, wurde es an einer Mooring in der Bucht festgemacht, und das kleinere Rettungsboot brachte dessen Crew dann an Land zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen




Suchaktion nach vermisstem Fischer beendet
(19.11.15) Am 17.11. gegen 18 Uhr ordnete der Maritime Präfekt Atlantik die Einstellung der Suchaktion nach dem noch vermissten Crewmitglied des gesunkenen, 16 Meter langen französischen Kutters "Ar Louarn" (MMSI-Nr.227420000) an, da es keine realistische Chance mehr gab, es lebend zu retten.
Um 15.15 Uhr hatte ein Kutter, der an der Suche teilnahm, einen der Fischer tot in der See treibend entdeckt. Er wurde von einem Rettungsboot nach Cotinière gebracht. Nur ein Mann hatte den Untergang überlebt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Vermisster Bootsfahrer tot entdeckt
(19.11.15) Nach vier Tagen endete am 18.11. die Suchaktion der US Coast Guard nach dem vermissten Skipper des Bayliners “Thalassa”, nachdem Alaska State Troopers und die Wrangell Search and Rescue die Leiche des Mannes nahe Wrangell entdeckten. Er lag unweit von Earl West Cove südlich der Madan Bay. Das Patroullienboot „Anacapa”, MH-60 Jayhawk Helikopte der Air Station Sitka und 45-Fuß-Boote der Coast Guard Station Ketchikan hatten seit dem 15.11. nach dem Mann gesucht und binnen 83 Stunden 3040 Quadratmeilen durchkämmt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Trawler trieb im Sturm auf Nordseeplattform zu
(19.11.15) Der holländische Trawler "Ieke Cornelis - UK 47", 436 BRZ (IMO-Nr.: 9018610), erlitt am Abend des 17.11. 60 Meilen nordöstlich von Den Helder auf der Nordsee Getriebeschaden und drohte manövrierunfähig gegen die Bohrplattform „L10-A“ (MMSI-Nr.: 245644000), zu treiben. Der Havarist trieb bei Wellenhöhen von zum Teil mehr als fünf Metern und Windböen in Spitzen von 12 Beaufort bis auf 1,5 Meilen an die Plattform heran.
Die holländische Küstenwache rief den Notfallschlepper "Ievoli Amaranth" zu Hilfe, der den 42 Meter langen und neun Meter breiten Trawler binnen einer Stunde erreichte und trotz der stürmischen See auf den Haken nehmen konnte. Er wurde in den Hafen von Den Helder eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Flinterstar im Sturm weiter aufgebrochen, weiterer Ölaustritt
(19.11.15) Im Sturm, der vom 17. auf den 18.11. über die Nordsee zog, wurden auf dem vor Seebrügge gesunkenen Frachter „Flinterstar“ weitere Schäden angerichtet, und ein Riss im Rumpf vergrößerte sich. Dadurch liefen weitere geringfügige Ölmengen aus, die allerdings keine Gefahr für die Küste darstellten. Es wurde davon ausgegangen, dass das leichte Öl in der stürmischen See aufgerissen würde und weitgehend verdunstet.
Im Wrack waren nur noch geringe Ölreste vorhanden, nachdem das Konsortium Multraship aus Terneuzen und Smit aus Rotterdam das meiste Öl nach dem Untergang am 6.10. abgepumpt hatten und sich nur noch etwas Gasöl an Bord befand. Es wurde angenommen, dass die „Flinterstar“ aber noch nicht gänzlich durchgebrochen ist. Das Achterschiff sackte tiefer in den Sand, das Vorschiff wurde nicht verschoben.
Quelle:Tim Schwabedissen




Zwei Vermisste bei Bootsunglück auf Paraná
(19.11.15) Zwei Crewmitglieder wurden vermisst, sechs gerettet, nachdem ein Boot auf dem Paraná River gegenüber von Terminal 6 in San Lorenzo, in einem Regensturm kenterte. Das Unglück ereignete sich 18 Kilometer nördlich von Rosario am 18.11. gegen 17 Uhr bei Flusskilometer 460. Die Überlebenden wurden von der Marinepräfektur und dem Rettungcenter Poruarias geborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Vermeintliche Robbe war schiffbrüchiger Fischer
(19.11.15) Südlich von Amble kenterte und sank am Morgen des 18.11. der 21 Fuß lange Hummerkutter „Rising Sun“. Die Maritime and Coastguard Agency (MCA) fing um 8.40 Uhr das Signal eines Notsenders bei Coquet Island, eine Meile vor der Küste von Northumberland, auf. Ein anderer Hummerkutter, die “Boy Liam”, verständigte sie ebenfalls, nachdem einer der beiden Fischer, der sich an eine Boje, die Hummertöpfe markiert, geklammert hatte, gerettet worden war. Die Crew hatte ihn zunächst für eine Robbe gehalten, ehe klar wurde, dass ein Schiffbrüchiger im Wasser trieb.
Beide RNLI-Boote aus Amble sowie die örtliche Coastguard , die Rettungsboote aus Seahouses und Newbiggin und ein SAR-Helikopter vom Humberside Airport machten sich auf die Suche nach dem zweiten Mann, während der Gerettete in den Hafen zurückgebracht und dann ins Krankenhaus eingeliefert wurde.
Der Vermisste wurde eine Stunde später vom Rettungsboot aus Amble am Strand von Coquet Island entdeckt, wohin er sich nach dem Schiffbruch schwimmend hatte retten können, und per Hubschrauber ins Royal Victoria Infirmary in Newcastle transportiert. Beide Männer hatten Unterkühlungen erlitten.
Quelle:Tim Schwabedissen




Schlepper ziehen Fährwrack aus Fahrwasser
(19.11.19) Am 18.11. begannen Arbeiten, das Wrack der indonesischen Fähre "Wihan Sejahtera" aus dem Fahrwasser von West Surabaya zu ziehen. Vier Schlepper sollten es zu einer sicheren Position bringen, an der es die Schifffahrt nicht gefährdet. Das Wrack komplett zu bergen, dürfte ein bis zwei Monate brauchen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Jann Nilsson und das gefundene Boot
(Bild: Mark Hanlon)   Großbild klick!

Strandspaziergänger entdeckte gestrandetes Boot
(18.11.15) Am Morgen des 17.11. entdeckte Jann Nilsson, als er mit seinem Hund einen Spaziergang am Nybrostrand machte, eine gestrandete Motoryacht. Er verständigte die Seerettung, diese wiederum die Polizei. Vorsorglich stieg auch ein Hubschrauber auf, um nach möglichen Schiffbrüchigen Ausschau zu halten.
Es stellte sich dann aber heraus, dass es sich um die dänische „Limulus“ handelte, eine 8,5 Meter lange Minor 27, die am 16.11. in Vordingborg in Süd-Seeland gestohlen worden war. Wahrscheinlich war den Dieben der Treibstoff ausgegangen, und das Boot trieb in den Nachtstunden auf den Strand. Gegen 22 Uhr hatte der Hund von Nilsson angeschlagen.
Die Diebe könnten mangels GPS auch falsch navigiert haben, als sie in der Dunkelheit in Richtung Norden liefen. Die zuständige Versicherung Pandenius wurde nach dem Fund verständigt, um das Boot zu sichern und die Bergung zu arrangieren. Die „Limunus“ hatte einen Wert von 700,000 dänischen Kronen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Neues Offshore-Schiff verursacht Ölverschmutzung in Norddeich
(18.11.15) Eine großflächige Dieselverschmutzung auf der Wasseroberfläche im Norddeicher Osthafen hat am Vormittag des 17.11. einen mehrstündigen Umwelteinsatz der Freiwilligen Feuerwehr Norden ausgelöst. An Bord des 26 Meter langen, britischen Offshore-Schiffes "Njord Magin" (IMO-Nr.: 9751808) waren offenbar durch einen technischen Fehler rund 200 Liter Dieselkraftstoff bei einem internen Umfüllvorgang ausgetreten und größtenteils ins Hafenbecken gelaufen. Das Schiff war erst vor wenigen Wochen in Dienst gestellt worden.
Noch bevor die Norder Feuerwehr eintraf, hatten die Crew, der Charterer und die Hafenbehörde NPorts erste Maßnahmen zur weiteren Schadensausbreitung ergriffen. Die Feuerwehrleute brachten weitere Ölsperren aus und trieben den Ölfilm zusammen. Dieser hatte sich mit Wind und Strömung bereits weit ausgebreitet.
Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Aurich beauftragte eine Fachfirma mit der Absaugung des ausgelaufenen Kraftstoffes von der Wasseroberfläche. Während die Schiffsbesatzung den Decksboden reinigte, wischten die Feuerwehrleute den Schiffsrumpf von ihrem Mehrzweckboot aus ab. Nachdem die Ermittlungen von der Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven und die Reinigungsarbeiten abgeschlossen waren, konnte der Einsatz am späten Nachmittag beendet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Gesunkene Barge “Argo”
(Bild: NOAA)   Großbild klick!

Vorbereitungen zum Leichtern gesunkener Ölbarge laufen
(18.11.15) Die U.S. Coast Guard gemeinsam mit der Ohio EPA kommt dieser Tage langsam, aber sorgfältig voran mit den Vorbereitungen, bis zu 200.000 Gallonen Benzin aus der Barge “Argo”, die in 45 Fuß Tiefe seit über 70 Jahren auf dem Grund des Lake Erie liegt, zu pumpen. In diesem Sommer war sie von Wrackforschern neun Meilen vom Ufer entfernt auf dem Grund des Sees entdeckt worden. Bei späteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass vier der Tanks offen waren, weitere acht aber noch verschlossen, ohne dass es genaue Kenntnisse gab, was sich darin befand.
Aber genau wegen dieser Unklarheit sollte die Art des Tankinhalts genauer geklärt werden, um eine Ölverschmutzung auf den Großen Seen zu vermeiden. Im Herbst gelang es Tauchern gemeinsam mit der Coast Guard, ein stecknadelgroßes Loch ausfindig zu Machen und abzudichten. Am 9.11. gezogene Proben zeigten, dass sich in den Tanks Benzol befand vermischt mit etwas Toluol, Xylol und Spurenelementen von Petroleum.
Das Benzol kann zwar eine Gesundheitsgefährdung darstellen, allerdings in diesem Fall weniger für die Öffentlichkeit als für die vor Ort eingesetzten Kräfte. An der Wasseroberfläche verdunstet es rasch. Dennoch soll der Tankinhalt in einigen Tagen mit der Hot-Tap-Methode in eine über der Wrackposition liegende Barge gepumpt werden. Parallel zum Abpumpen des Öls wird dieses durch Seewasser ersetzt, um die Druckverhältnisse zu erhalten. Ende dieser Woche war geplant, mit den Arbeiten zu beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Schlepper tauchte auf der Maas unter, alte Wracks tauchten auf
(18.11.15) Am 17.11. gegen Mittag kenterte und sank ein holländischer Schubschlepper auf der Maas bei der Schleuse von Linne. Die zweiköpfige Crew sowie die Bordhunde konnten sich retten, vom Schiff ragten anschließend nur noch die Aufbauten und Teile eines an Deck mitgeführten Fahrzeugs aus dem Wasser. Um 15.13 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, die untersuchte, ob Öl auslief. Die Bargen, die der Schlepper transportierte, wurden abgekoppelt und in Sicherheit gebracht.
Derweil führte der aktuell niedrige Wasserstand auf der Waal dazu, dass ein 165 Jahre altes Holzschiffswrack bei Gendt über Wasser sichtbar wurde. Es war noch teilweise mit Ziegeln beladen. Auch das sogenannte Dynamitschiff „Reinier“ tauchte bei Doornspijk auf. Es explodierte im Jahr 1895, wobei es 13 Tote gab. Wie es zu der Katastrophe kam, konnte nie aufgeklärt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter nach Kollision vor Vietnam gesunken – 10 Mann gerettet
(18.10.15) Der vietnamesische Kutter "BTh 98738" kollidierte am 16.11. um 23.20 Uhr mit dem unter Marshall-Islands-Flagge registrierten Tanker "Silver Bridge", 57944 BRZ (IMO-Nr.:9200756), im Bereich des Bach Ho Offshore Port südöstlich von Vung Tau. Der Kutter sank, die 10-köpfige Crew wurde von anderen Fischern gerettet.
Die “Silver Bridge" selbst hatte erst am 10.11. auf der Fahrt von Rayong nach Su Tu Den unweit von Saigon im Golf von Siam Maschinenschaden erlitten, als sie sich 65 Meilen südlich von Rayong befand. Der Tanker lief nach dem Zusammenstoß am 17.11. in den Offshore-Hafen ein und verließ ihn wieder am 18.11. um 3.30 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen




An der Küste von Hawaii gestrandete Yacht durch Coastguard evakuiert
(18.11.15) Die US Coast Guard und die Marine Corps Waterfront Operations retteten am 17.11. die vierköpfige Crew der 38 Fuß langen Yacht “Gypsy Runner”, die nahe der Kaneohe Bay, Oahu, auf ein Riff gelaufen war. Der Skipper hatte die Coast Guard Honolulu am Vorabend um 23.15 Uhr über die Notlage informiert. Das Boot hatte vor der Strandung Maschinenausfall erlitten und drohte nun bei Niedrigwasser zu kentern.
Von einem MH-65 Dolphin-Helikopter, der um 00.38 Uhr von der Air Station Barbers Point aufstieg, wurde ein Rettungsschwimmer abgesetzt, der den Seglern half, zu einem Boot der Marine Corps Base Hawaii zu gelangen. Gegen ein Uhr wurden sie zum He'eia Kea Boat Harbor gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter in Akershus gesunken
(18.11.15) In Akershus sank am 17.11. an der Lehmannsbrücke ein Kutter. Der Eigner, der an Bord lebte, alarmierte noch die Feuerwehr, doch diese konnte nur noch prüfen, ob Öl auslief, um gegebenenfalls Sperren auszulegen. Vom dem mit Steuerbordschlagseite auf Grund liegenden Kutter ragten nur noch die Masten und Teile des Ruderhauses sowie der Back aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ein Toter nach Untergang französischen Kutters gefunden
(18.11.15) Am 17.11. gegen 19 Uhr wurde eines der beiden noch vermissten Besatzungsmitglieder des französischen Kutters "Ar Louarn" tot in der See vor Cotinière (Saint-Pierre-d'Oléron) entdeckt. Eine Stunde zuvor war die Suchaktion wegen Dunkelheit abgebrochen worden. Vom zweiten Vermissten fehlte weiter jede Spur. Offenbar war es zu einem Wassereinbruch in den Maschinenraum gekommen und das Schiff dann so schnell gesunken, dass es keine Zeit mehr gab, Rettungsmittel einzusetzen. Nur ein Mann hat das Unglück überlebt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Nach Bergung der Perla bleiben noch Fragen offen
(18.11.15) Nachdem 700 Tonnen Wasser binnen mehrerer Stunden aus dem zuvor abgedichteten Rumpf des isländischen Baggerschiffs “Perla” gepumpt worden waren, lag dieses am 17.11. mit leichter Steuerbordschlagseite am Kai des Faxaflóa –Hafens in Reykjavik. Um das Wrack wurde eine Ölsperre ausgelegt. Die Arbeiten zum Auspumpen des Öls an Bord und der Reinigung des Schiffsinnern würden aber noch mehrere Tage in Anspruch nehmen. Das weitere Schicksal war noch unklar, allerdings schien es nicht unwahrscheinlich, dass es zu einem konstruktiven Totalverlust erklärt werden muss.
Das Schiff war nach umfangreichen Baggerarbeiten um die Westman Islands eine Woche auf Slip gewesen, um überholt zu werden. Als sie am 2.11. wieder zu Wasser gelassen worden war, kam es zu einer Leckage. Um 10.42 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, doch binnen weniger als einer halben Stunde lag das Schiff auf dem Hafengrund. Möglicherweise war vergessen worden, die Bodenventile zu schließen, die endgültige Ursache des Untergangs war aber noch Gegenstand von Untersuchungen durch die Polizei, und zuletzt wurde diese Theorie eher in Frage gestellt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Aus Übung wurde Ernstfall in Poole
(18.11.15) Das RNLI-Boot aus Poole befand sich gerade auf einer Trainingsfahrt, als es am Abend des 17.11. alarmiert wurde, weil unweit von South Haven Point ein Motorboot auf den Felsen entdeckt worden war. Es hatte sich wohl von seiner Mooring losgerissen und war an der Südseite des Anlegers der Kettenfähre an der Hafeneinfahrt auf Grund getrieben. Wegen des dort sehr niedrigen Wassers hatten die Seenotretter Probleme, dicht an das Boot heranzukommen, deshalb ging einer von ihnen an Bord der Fähre, von dessen Deck er den 28 Fuß langen Bayliner näher in Augenschein nehmen konnte.
Auch die Coastguard aus Swanage war inzwischen vor Ort. Wäre das Boot auf den Felsen belassen worden, wäre es bei zusehends schlechter werdendem Wetter mit Böen von bis zu acht Beaufort wohl zerschlagen worden. Deshalb wurde entschieden, es abzuschleppen und bei der Parkstone Bay Marina aus dem Wasser zu holen.
Ein Seenotretter kletterte auf die Felsen und machte eine Schleppleine klar, und dann wurde das Motorboot ins tiefere Wasser gezogen. Es war zwar beschädigt, aber schwimmfähig. Ein Mann ging mit einer Lenzpumpe an Bord, sodass das eindringende Wasser gehalten werden konnte. Um 22.15 Uhr war das Boot in Sicherheit und der Rettungseinsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Muschelkutter nach Maschinenausfall abgeschleppt
(18.11.15) Das RNLI-Boot aus Kirkcudbright, die “Sheila Stenhouse”, kam am Abend des 6,11, dem Muschelbagger “Kayleigh M – K 970“, 34 BRZ, zu Hilfe, der mit einer dreiköpfigen Crew an Bord fünf Meilen östlich der Isle of Whithorn gegen 16.50 Uhr Maschinenausfall erlitten hatte. Gegen 17 Uhr liefen die Seenotretter und gingen 40 Minuten später an dem Schiff längsseits. Bei fünf Windstärken war das Abschleppen eine Herausforderung, da der Havarist auch in dem Seegang rollte.
Beim Eintreffen im Hafen stand die Coastguard von Isle of Whithorn bereit und assistierte dabei, die “Kayleigh M” an den Kai zu bringen. Wahrscheinlich war Seewasser in den Brennstofftank geraten und hatte den Maschinenausfall verursacht. Das Schiff wurde 1989 als “Germount” bei Herd & Mackenzie, Buckie erbaut und läuft seit 2009 für die Islay Crab Exports.
Quelle:Tim Schwabedissen




Baggerschiff "Perla" sinkt
(Bild: Gisli Gislason)   Großbild klick!

Perla hat wieder Oberwasser
(17.11.15) Am Nachmittag des 16.11. begann gegen 15 Uhr das Auspumpen des unter Island-Flagge laufenden Baggerschiffs "Perla", 410 BRZ (IMO-Nr.: 6423137), im Ægisgarð –Hafen von Reykjavik. Das Schiff wurde dabei durch eine an der Backbordseite festgemachte Barge sowie einen Mobikran landseitig stabilisiert, nachdem es bei vorangegangenen Bergungsversuchen zu Problemen mit der Stabilität gekommen war, als sich der Rumpf vom Boden löste.
Auch diesmal verliefen die Arbeiten kompliziert, und das Auspumpen des Wassers durch meterlange Zylinderschächte, die auf dem Deck oberhalb der Wasserlinie montiert worden waren, dauerte länger als geplant. Schließlich aber hob sich das Schiff an und konnte in der Nacht zum 17.11. schwimmfähig gemacht werden. Wenn die Untersuchungen an Bord abgeschlossen sind, war es an der Versicherung, über das weitere Schicksal des direkt nach einer Werftüberholung wohl wegen offen stehender Öffnungen im Rumpf vollgelaufenen Schiffes zu entscheiden.
Quelle:Tim Schwabedissen




"Sabre 2" mit Schlagseite auf Grund
(Bild: RNLI)   Großbild klick!

Tauchboot bei Bergungsaktion abgetaucht
(17.11.15) Das RNLI-Boot der Station Kyle of Lochalsh wurde am 15.11. um 14.24 Uhr von der Stornoway Coastguard alarmiert, nachdem das 9,45 Meter lange, 1971 erbaute Taucherschiff "Sabre 2 – BRD 628", 4,02 BRZ, aus Newhaven auf Felsen unweit der Zufahrt des Loch Kishorn aufgelaufen war. Um 14.30 Uhr lief die "Spirit of Fred. Olsen" aus und war um 14.50 Uhr in Kishorn. Als die Seenotetter eintrafen, lag die "Sabre 2" bei ablaufendem Wasser mit starker Backbordschlagseite auf Grund.
Ein Mann wurde von dem Rettungsboot übernommen, zwei weitere blieben vorerst an Bord, um mögliche Schäden rechtzeitig zu entdecken. Nach einer Diskussion mit den Seenotrettern wurde entschieden, dass das Rettungsboot bis zur nächsten Flut vor Ort bleiben würde, um das Taucherboot dann zu bergen. Gegen 16 Uhr, als das Wasser wieder auflief, ging ein RNLI-Mann an Bord und half, eine Schleppverbindung herzustellen.
Tatsächlich gelang es, die "Sabre 2" wenig später wieder flottzumachen, doch diese hatte nun Wassereinbruch. Eine Lenzpumpe wurde an Bord übergeben, kam aber nicht gegen das nun eindringende Wasser an. Nach nur zwei Minuten legte sich das Fiberglas-Boot in rauer See auf die Steuerbordseite und sank. Es hatte offenbar starke, zuvor nicht erkennbare Bodenschäden erlitten. Das Rettungsboot kehrte mit den Schiffbrüchigen nach Kyle of Lochalsh zurück und meldete sich gegen 18 Uhr wieder einsatzbereit.
Quelle:Tim Schwabedissen




Passagiere bringen sich in Sicherheit
(Bild: Polda Jatin)   Großbild klick!

Weiter Unklarheit über Anzahl von Passagieren auf gesunkener indonesischer Fähre
(17.11.15) Am Vormittag des 16.11. ragte nur noch ein Teil des Unterbodens der indonesischen Fähre "Wihan Sejahtera" in der Lamong Bay aus dem Wasser, nachdem das Schiff rund 200 Meter vom Anleger entfernt endgültig auf 16 Metern Tiefe gesunken war. Zahlreiche Retter kletterten auf den einem Walfisch gleich auf der Seite liegenden Rumpf, um nach möglichen Eingeschlossenen zu suchen.
Nach letzten Erkenntnissen waren 179 Passagiere an Bord gewesen, als das Schiff 15 Minuten nach dem Auslaufen aus Surabaya um 09.30 Uhr und nur wenige hundert Meter vom Terminal Lamong Bay plötzlich starke Schlagseite entwickelte. Passagiere hatten zuvor einen Schlag wahrgenommen. Ob dieser von einer Kollision herrührte oder an Deck die Ladung übergegangen war noch unklar.
Binnen Minuten aber neigte sich das Schiff heftig nach Steuerbord über. Passagiere sprangen ins Wasser oder versuchten, über die hochliegende Backbordseite rutschend auf die zahlreichen schnell zu Hilfe gekommenen Schiffe zu gelangen. Etliche kletterten über Fallreeps auf den Schlingerkiel und warteten dort in Trauben auf ihre Rettung. Am Ende waren 179 Passagiere und 29 Crewmitglieder lebend gerettet. Rund 100 von ihnen wurden von den Helfern aus dem Wasser gezogen. Es hieß, dass von den 25 Personen, die anschließend ins Tanjung Perak Hospital kamen, 15 lebensbedrohliche Verletzungen erlitten hätten.
Da die Anzahl der Geretteten die auf dem Manifest ausgewiesenen 153 Fahrgäste überschritt, war die genaue Anzahl von Menschen, die sich an Bord befunden hatten, noch unklar. Es wurden bislang aber keine Vermissten gemeldet.
Die Rettungsaktion wurde im Laufe des Tages eingestellt. Klarheit konnte aber nur eine Durchsuchung des Wracks durch Taucher ergeben. Die Behörden gingen davon aus, dass die Ladung auf dem Schiff ungleich verteilt gewesen war und dieses deshalb instabil wurde. Zuletzt war es vor zwölf Tagen untersucht worden, ohne dass es Auffälligkeiten gegeben hätte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Pauline Russ nach Travemünde eingeschleppt
(17.11.15) Kurz nach dem Auslaufen aus Lübeck am 14.11. gegen 14 Uhr nach Kotka kam es zu einem Maschinenschaden auf der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Ror-Fähre "Pauline Russ", 10488 BRZ (IMO-Nr.: 9198989). Das Schiff stoppte erst vor Rostock und nahm dann wieder Fahrt auf, ehe die Reise vor Rügen endete.
Am 16.11. kehrte es mit halber Fahrt in den Abgangshafen zurück und warf gegen neun Uhr vor der Travemündung Anker. Hier nahmen es der Kieler SFK-Schlepper „Holtenau“ und die „Simson“ am Abend auf den Haken und brachten es an den Seelandkai-Kai zurück. Hier sollte das Schiff vor der notwendigen Reparatur wieder entladen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Suche nach Datenrekorder der El Faro ergebnislos beendet
(17.11.15) Die “Apache” beendete am 16.11. die Suche nach dem Voyage Data Recorder der vor den Bahamas gesunkenen “El Faro”, ohne das Datenaufzeichnungsgerät gefunden zu haben. Es wurde allerdings im Auftrag des U.S. National Transportation Safety Board (NTSB) eine Videodokumentation der Schiffstrümmer durchgeführt, mit deren Hilfe die Ursache des Untergangs aufgeklärt werden soll.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kreuzfahrtschiff im Arktiseis beschädigt
(17.11.15) Das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "Ocean Endeavour", 12907 BRZ (IMO-Nr.: 7625811), erlitt unweit der südlichen Shetland-Inseln am 15.11. gegen 3.30 Uhr Eisschaden. An Bord waren 167 Passagiere aus 24 Ländern. Durch provisorische Reparaturen konnte die Reise fortgesetzt werden.
Am 17.11. gingen alle Fahrgäste nach dem planmäßigen Einlaufen in Ushuaia von Bord. Nach einer Inspektion durch die Behörden war aber klar, dass der Schaden am Rumpf zunächst substantiell repariert werden müsste. Die nächste Reise wurde entsprechend abgesagt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Suche nach vermisstem Motorboot in Alaska
(17.11.15) Die US Coast Guard, Alaska State Troopers und die Wrangell Search and Rescue suchten am 16.11. nach dem 38 Fuß langen Bayliner „Thalassa“ mit seinem Skipper in der Gegend von Wrangell. Das Patroullienboot „Anacapa”, ein MH-60 Jayhawk-Helikopter der Air Station Sitka, die AST und die Wrangell SAR hielten in der Berg Bay, dem Blake Channel und um Deer Island Ausschau nach Kenneth Trammel, 53, aus Wrangell, der von seiner Familie den Alaska State Troopers als überfällig gemeldet worden war. Diese kontaktierte die Coast Guard Juneau, nachdem eine erste Suchaktion durch die Wrangell SAR erfolglos verlaufen war.
Quelle:Tim Schwabedissen




Das erste Öl von der Los Llanitos wurde abgepumpt
(17.11.15) Das Abpumpen des Öls aus dem mexikanischen Bulkcarrier "Los Llanitos" hat begonnen. Im Laufe des vergangenen Wochenendes wurden die ersten 150 Kubikmeter auf eine Tankbarge aus Panama geleichtert. Der 223 Meter lange Frachter war am 23.10. vor Barra de Navidad in Jalisco gestrandet, als er den Hurrikan Patricia auf hoher See abreiten wollte, aber von diesem auf die Küste gedrückt worden war.
Er hatte 11,484 Liter Öl, 489 Kubikmeter Diesel und andere umweltgefährdende Stoffe an Bord. Seit der Strandung ist nichts mehr ausgelaufen. Der mit der Bergung beauftragte Marítimas S.A. wurde von den Behörden 90 Tage Zeit gegeben, die Arbeit abzuschließen, deren Verlauf aber stark vom Wetter abhängig war.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fahrgastschiff von Vandalen beschädigt und in Brand gesteckt
(17.11.15) Bereits zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit haben sich Vandalen auf dem Schweizer Fahrgastschiff "Stadt Laufenburg" der Firma Tourismus Laufenburg ausgetobt. Der Sachschaden belief sich auf 20.000 Franken, als sie in der Nacht zum 10.11. die Türen aufbrachen, Getränke, stahlen, Gegenstände über Bord warfen, Inventar beschädigten und Feuer legten, indem sie Putzlumpen anzündeten. Dadurch entstand starker Rauchschaden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Teal hätte nicht dort sein sollen, wo sie sank
(17.11.15) Die "Teal", ein früher in Kingston stationiertes Charterboot, hätte definitiv nicht dort sein sollen, wo ihm am 4.11. die US Coast Guard zu Hilfe kam und zumindest die Crew zu retten vermochte. Das Boot befand sich weit draußen auf dem Atlantik 175 Meilen vor der Küste von Cape Hatteras, North Carolina, als es zu einem Wassereinbruch kam.
Das 60 Fuß lange Boot war zuvor von der North River Charters in Kingston, die es in der Gegend des Rondout Creek eingesetzt hatte, verkauft worden und befand sich vom einstigen Heimathafen auf dem Weg nach Moorhead City, als es am Morgen des 4.11. in Seenot geriet.
Um sieben Uhr verständigte die Crew die North Carolina Coast Guard, die ein Boot von der Station Oregon Inlet alarmierte. Dieses war um 7:50 Uhr ebenso wie das Patroullienboot "Nantucket vor Ort.
Trotz des Einsatzes aller verfügbaren Lenzpumpen der beteiligten Schiffe konnte die "Teal" nicht gehalten werden. Die Runner-Crew wurde von der "Nantucket" nach Morehead City gebracht. Die North River Charters suchten unterdessen ein neues Schiff für ihre Charterfahrten.
Quelle:Tim Schwabedissen




Theorien über Kampener Kogge in Frage gestellt
(17.11.15) Die Kampener Hansekogge ist in besserem Zustand als erwartet. Archäologen fanden an Bord sogar die Kombüse mit Fliesen, was gegen die These spricht, dass das Schiff vor dem Untergang ausgeschlachtet wurde. Das 20 Meter lange Wrack aus dem 15. Jahrhundert liegt unweit des Stadtzentrums und wurde bei Vorbereitungsarbeiten zum Ausbaggern des Flusses entdeckt. Es war bislang angenommen worden, dass es teilweise ausgeschlachtet worden und dann versenkt worden war, um die Flussströmung zu beeinflussen.
Viele Schiffsteile waren gut erhalten geblieben, darunter ein Teil des Hecks samt Innenverkleidung Die Unterwasser-Archäologen stießen unerwartet auch Werkzeuge und Ausrüstungsteile. Nach derzeitigem Zeitplan soll das Schiff im Januar wieder über Wasser sein.
Quelle:Tim Schwabedissen




Suchaktion nach vermissten Fischern vor Cotinière
(17.11.15) Am 17.11. um 2.13 Uhr wurde das CROSS Etel von der nationalen französischen Fischereiüberwachung in Etel alarmiert, nachdem die Crew des in Marennes beheimaten Trawlers "Ar Louarn - MN 594494", 29,9 BRZ (MMSI-Nr.: 227420000), Wassereinbruch gemeldet hatte. Das Schiff befand sich mit drei Mann an Bord rund 25 Kilometer vor dem Hafen von Cotinière, Saint Pierre d'Oléron. Um 2:15 Uhr wurde auch das EPIRB aktiviert, was auf den Untergang hindeutete.
Sofort wurde das Mayday an Schiffe in der Umgebung weiter geleitet. Außerdem stiegen ein Dragon 33 Helikopter des Zivilschutzes in Merignac sowie ein Hubschrauber der Cazaux Air Base auf. Das Rettungsboot "SNS 070" der SNSM-Station La Cotinière und die "SNS 085" der Station Verdon liefen aus, und sechs Kutter, die sich in der Nähe befanden, hielten ebenfalls nach den Schiffbrüchigen Ausschau.
Um 3.41 Uhr konnte der Kutter "Yann Devi" einen der Männer unversehrt aus der See retten. Um 6:43 Uhr hob eine Falcon 50 von der Marinebasis in Lann Bihoue ab und erreichte um 7:14 Uhr das Suchgebiet, um die beiden anderen Lufteinheiten zu entlasten.
Die „Ar Louarn“ wurde 1983 auf der Union & Travail in Sables d’Olonne erbaut. Sie war 16,30 Meter lang und 5,3 Meter breit.
Quelle:Tim Schwabedissen




Longliner in Sperrzone gestrandet
(17.11.15) Die Anwohner der Außenbezirke von Lami Town hoffen, dass der am Nachmittag des 13.11. nach einem Maschinenausfall gestrandete Longliner „Win Full 102“ rasch geborgen wird. In Navakavu, Muaivuso Village, wurde befürchtet, dass die in den vergangenen 15 Jahren durch ein Schutzgebiet wieder gestärkten Fischbestände durch das Schiff gefährdet würden.
Es lag mitten in dem seit 15 Jahren eingerichteten Sperrgebiet. Der Maritime Safety Authority in Fiji ist es bisher nicht gelungen, das Schiff der Win Full Fishing Co., Ltd. aus der Brandung zu bekommen. Sie hat Schlepper in Marsch gesetzt, die versuchen sollen, es wieder vom Riff zu ziehen. Vorher sollte das Öl abgepumpt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ölplattform wegen drohender Kollisionsgefahr evakuiert
(17.11.15) Fünf Arbeiter wurden am 16.11. von der Ölplattform “Island Esther” vor Seal Beach abgeborgen, nachdem eine mit Holz beladene Barge sich von ihrer Mooring nahe Island Chaffee vor Long Beach losgerissen hatte und auf diese zutrieb. Das Long Beach Fire Department wurde um 11:07 Uhr alarmiert und war um 11:15 Uhr vor Ort. Die 400 Fuß lange und 100 Fuß breite Barge trieb innerhalb der Schutzmole südlich der Ölinsel Island Chaffee.
Es gelang dem Boot der Feuerwehr, sie langsam in sicheres Gewässer zu schieben, dann nahmen sie drei Schlepper auf den Haken und brachten sie an ihren Ankerplatz zurück. Die Coast Guard koordinierte die Rettungsaktion, die um 12 Uhr erfolgreich beendet war.
Quelle:Tim Schwabedissen




Autofrachter “Viking Emerald"
(Bild: Amy Wang)   Großbild klick!

Autofrachter bei Woodland auf Grund gelaufen
(16.11.15) Der unter Singapur-Flagge registrierte Autofrachter “Viking Emerald", 39454 BRZ (IMO-Nr.: 9514987), lief am 14.11. gegen 16.30 Uhr nahe Woodland, Washington, am Ufer des Columbia River auf Grund. Er war zu der Zeit von Tacoma nach Portland unterwegs gewesen. Schlepper von Foss Maritime wurden gerufen, um das Schiff wieder flottzumachen.
Gegen 19.30 Uhr kam erstmals Bewegung in den Havristen. Der Bug konnte vom Ufer abgebracht und in Richtung tieferes Wasser bewegt werden. Nachdem der Frachter endgültig befreit war, wurde er am 15.7. gegen sieben Uhr am Terminal 6 in Portland festgemacht.
Die „Viking Emerald“ ist 167 Meter lang, 28 Meter breit, hat 7,9 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 10,600 Tonnen. Sie wurde 2012 bei der Mingde Heavy Industry Nantong, China, für die Gram Car Carriers in Oslo als “Viking” erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen




Yacht in Hooksiel gesunken
(16.11.15) Eine neun Meter lange Yacht sank am 13.11. an einem Steg in Hooksiel. Gegen 10 Uhr wurde die örtliche Feuerwehr alarmiert. Da schnell klar war, dass die Yacht trotz des Einsatzes von Pumpen nicht zu retten war, forderte sie die Ortswehr Hohenkirchen mit dem Rettungsboot an.
Die etwa 25 Einsatzkräfte legten mit Booten Ölsperren um die gesunkene Yacht aus. Im Einsatz waren auch die Wasserschutzpolizei, die DLRG Ortsgruppe Wangerland, die untere Wasserbehörde des Landkreises und Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven. Diese suchten das Boot im Inneren ab und bargen mehrere Kanister mit Diesel. Nach rund drei Stunden war der Einsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Rettung der Schiffbrüchigem
(Bild: Royal Canadian Marine SAR)   Großbild klick!

Neun Taucher nahmen unfreiwilliges Bad
(16.11.15) Am 15.11. um 13:50 Uhr wurden die kanadischen Rettungsboote “RCM-SAR 35 Victoria” und RCM-SAR 37 Sooke” verständigt, nachdem ein sieben Meter langes, offenes Aluminiumboot mit neun Tauchern an Bord 300 Meter südöstlich der Race Rocks in British Columbia in rund drei Meter hohen Wellen gekentert war. Acht von ihnen trugen Trockenanzüge, einer nicht. Sie konnten mit einem Funkgerät Alarm schlagen.
Die Schiffbrüchigen klammerten sich an den Rumpf des Bootes. Fünf waren auf den Rumpf geklettert, vier trieben im Wasser, als sie durch die Einheiten der Royal Canadian Marine Search and Rescue gerettet wurden.
Ein Boot der Springtide Whale Watching und ein Kutter lagen während der Aktion auf Standby. In der Pedder Bay nahe Victoria wurden sie von Krankenwagen und einem Hubschrauber zur weiteren Behandlung leichter Unterkühlungen erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Havarie im Bosporus
(16.11.15) Der unter Bahamas-Flagge laufende Bulkcarrier "Makra", 26040 BRZ (IMO-Nr.: 9106730), erlitt beim Transit des Bosporus am Morgen des 15.11. Maschinenschaden vor Yenikoy. Der Frachter wurde auf einen Ankerplatz vor Istinye gebracht. Er war nach Dneprobugsky unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen




Rotter Schlepper braucht Spenden zum Überleben
(16.11.15) Der US-Schlepper “Retriever” hat es am 13.11. knapp zur Jacksonville Landing in Florida geschafft, wo dann eine Pressekonferenz zur schwierigen Lage des Schiffes stattfand. Das Schiff wurde der MAD DADS und das Maritime License Training Center gespendet, hatte aber Lecks und war in steter Gefahr, zu sinken.
Captain Nate Wilson und seine studentische Crew haben es knapp geschafft, das Schiff von Key West zu überführen. Sie erlitten Maschinenschaden und Wassereinbrüche. Die Reparaturen sind für die Organisatoren des Programms kaum zu leisten. Das Schiff sollte als Klassenraum für kriminelle Jugendliche dienen, wenn sie eine Ausrüstung zum Seemann machen – vorher aber wird es viele Spenden brauchen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Schwere Kollision vor Shantou
(16.11.15) Die beiden jeweils rund 100 Meter langen, chinesischen Frachter “Guang Jun" (MMSI-Nr.: 413328690) und "Ji Xin 9" (MMSI-Nr.: 413506590) kollidierten am 14.11. gegen drei Uhr unweit der Insel Nanpeng vor Shantou in der Straße von Taiwan. Die "Ji Xin 9" rammte die “Guang Jun” am Vorschiff an Backbordseite. Sie erlitt Wassereinbruch und sackte über den Bug weg.
Die 26-köpfige Crew wurde zunächst von der "Ji Xin 9" übernommen, ehe die "Coast Guard 0920", die vom Shantou MRCC alarmiert worden war, sie an Bord nahm. Die Rettungsoperation wurde koordiniert durch die "South China Sea Rescue 113". Bergungsteams gingen an Bord der "Gunag Yun" und konnten den Wassereinbruch auf dem Frachter, der von Zhoushan nach Dong Guan unterwegs gewesen war, unter Kontrolle bringen. Die "Ji Xin 9"konnte Shantou mit eigener Kraft anlaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter nach Generatorausfall notgeankert
(16.11.15) Der moldawische Frachter "Catrin 1", 2457 BRZ (IMO-Nr.: 8866943), erlitt am Abend des 14.11. einen Generatorausfal und musste zwei Meilen vor dem Hafen von Diafani unweit der Insel Karpathos notankern. Nach der notwendigen Reparatur sollte der Havarist einer Klasseuntersuchung unterzogen werden, ehe er die Reise von Azov nach El Dikheila mit Getreide an Bord fortsetzen durfte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Trawler in vier Meter hohen Wellen evakuiert
(16.11.15) Der irische Trawler "Saint Clair" MMSI-Nr.: 250002776) lief am Abend des 15.11. in Glandore Harbour an der Küste von Cork auf Grund. Das RNLI-Boot von Union Hall wurde um 21.26 Uhr von der Valentia Coastguard alarmiert. Der Trawler saß bei bis zu sieben Beaufort Wind in vier Meter hohen Wellen vor den Perches auf Grund.
Binnen Minuten waren die Seenotretter unterwegs und konnten die siebenköpfige Crew unversehrt abbergen. Um 22 Uhr kehrten sie zur Union Hall Pier zurück. Auch das Rettungsboot “Alan Massey” der RNLI-Station Baltimore sowie die Glandore Toe Head Coast Guard waren vor Ort. Nachdem sich der Trawler wieder von den Felsen löste, konnte er von der "Alan Massey" nach Union Hall eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen




150 Passagiere von sinkender Fähre gerettet
(16.11.15) Die indonesische Fähre "Wihan Sejahtera", 9786 BRZ (IMO-Nr.: 8512358), kenterte und sank am 16.11. gegen 9.30 Uhr in der Lamong Bay, Surabaya. An Bord waren rund 150 Passagiere gewesen, als plötzlich ein Ruck durch das Schiff ging, das gerade aus Lambong ausgelaufen war. Möglicherweise war es mit einem Hindernis kollidiert.
Sofort legte es sich stark nach Steuerbord über. Rasch waren aber Kutter, Schlepper und Patroullienboote vor Ort, um die Schiffbrüchigen abzubergen. Rund 25 Personen kamen mit Frakturen oder Schürfwunden ins Krankenhaus. Dann rollte das Schiff gänzlich auf die Seite und ging unter. Es war von Tanjung Perak Surabaya nach Bajo in Ost-Nusa Tenggara unterwegs gewesen.
Die „Wihan Sejahtera“ wurde 1995 als „Hiryu 3“ bei der Fukuoka Shipbuilding in Japan erbaut. 1997 wurde sie zur „Semo Express Ferry 2“ und 1999 zur „Cozy Island“, ehe sie 2013 an die Trimitra Samudra Surabaja ging. Das Schiff ist 120,6 Meter lang, 23,12 Meter breit und hat eine Tragfähigkeit von 3716 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Feuer auf Frachter in Tanjung Perak
(16.11.15) Auf dem südkoreanischen Frachter "New Glory", 2354 BRZ (IMO-Nr.: 8717881), brach während des Entlanden von Containern im indonesischen Tanjung Perak, Surabaya, am 15.11. ein Feuer auf dem Hauptdeck aus. Die Crew flüchtete vom Schiff, während Löschboote und Schlepper sich daran machten, die Flammen zu löschen. Nach einer Stunde war der Brand aus.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter wurde vor Vietnam manövrierunfähig
(16.11.15) Der vietnamesische Frachter “Thien Anh 07”, 971 tdw (IMO-Nr.: 9023134) erlitt in der Südchinesischen See am 14.11. Maschinenschaden auf Position 15 00 N 109 05 O etwa 80 Meilen südöstlich von Da Nang, Vietnam. Berger wurden beauftragt, den manövrierunfähigen Havaristen nach Da Nang einzuschleppen, wo er am 16.11. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Luxusyacht brannte in Hasseløy
(16.11.15) Am Morgen des 14.11. geriet in Hasseløy die Luxusyacht "Blue C Star" in Brand. Die Polzei in Sunnhordaland wurde um 8.45 Uhr alarmiert, nachdem Rauchentwicklung an Bord des unbesetzten Schiffes entdeckt worden war. Die Feuerwehr traf wenig später vor Ort ein und hatte den Brand bis 10 Uhr gelöscht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter auf Yangtse gesunken
(16.11.15) Der 109 Meter lange chinesische Frachter “Ning Lian Hai 987” (MMSI-Nr.: 413827496) sank am 15.11. auf dem Yangtse-Fluss nahe Wuhan. Der Frachter war von Yueyang nach Shanghai unterwegs und hatte 700 Tonnen Sand geladen, als er auf ein Riff lief und aufgerissen wurde.
Die dreiköpfige Crew wurde gerettet, eine Kranbarge zur Untergangsstelle in Marsch gesetzt. Die Aufbauten des Wracks ragten noch aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter bei Kiberg auf Grund gelaufen
(16.11.16) Vor Kvaløya lief bei Kiberg am 15.11. ein 26 Fuß langer norwegischer Kutter auf Grund. Die zweiköpfige Crew konnte sich unversehrt an Land retten. Rettungsboote machten sich zur Unglücksstelle auf, um den Kutter zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Norwegische&xnbsp;Segelyacht "Kolibri"
(Bild: Portuguese Coastguard)   Großbild klick!

Aufgebebene Yacht nach Monaten auf dem Atlantik entdeckt
(14.11.15) Die&xnbsp;aufgegebene norwegische&xnbsp;Segelyacht "Kolibri" wurde&xnbsp;von einem&xnbsp;passierenden Tanker 635 Meilen südsüdöstlich von Bermuda im Nordatlantik gesichtet. Sie war eine von fünf Yachten, die Anfang Mai in einem Sturm 500 Meilen südlich der Azoren in Seenot geraten waren. Bei der SAR-Operation, die in Portugal seinerzeit anlief, waren fünf Flugzeuge und vier Rettungsboote aus&xnbsp;Ponta Delgada auf Sao Miguel zur Hilfeleistung für die "Kolibri",&xnbsp;"Manca 3",&xnbsp;"Gandul",&xnbsp;"Missy 32" und&xnbsp;"Rêves D’ô" ausgelaufen.
Während die Crew der ersten drei Yachten gerettet wurden und die "Missy 32" die Reise fortsetzen konnte, kenterte die&xnbsp;"Rêves D’ô" und sank.&xnbsp;An Bord war ein Familie mit zwei Kindern, die Frau und ein Junge wurden von einem Frachter aus einer Rettungsinsel geborgen, der Vater und seine Tochter trieben sieben Stunden im Meer, bevor sie&xnbsp;ein&xnbsp;Flugzeug sichtete und das spanische Hospitalschiff "Esperanza del Mar" sie aus dem Wasser zog. Das Mädchen starb an Bord an Unterkühlung.
Die vierköpfige Crew der Swan 44 "Kolibiri" von Skipper Guttorm Guttormsen war von einem Helikopter der portugiesischen Küstenwache abgeborgen worden. Da die portugiesische Marine die Rettungsaktion auf Video festgehalten hatte, kam hinterher die Frage auf, warum die sehr erfahrene norwegische Crew ihr augenscheinlich weitgehend intaktes Schiff freiwillig verlassen hatte.&xnbsp;Der Skipper sagte nach seiner Rettung, das&xnbsp;Schiff sei mehrfach gekentert, Wasser eingedrungen, und es habe Chaos an Bord geherrscht. Ob Guttormsen das Boot nun bergen wird, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Patras
(14.11.15) Am 13.10. kollidierte die maltesische Fähre "Eurocargo Patrasso", 26536&xnbsp;BRZ (IMO-Nr.: 9131527),&xnbsp;beim Einlaufen nach Patras&xnbsp;beim Manövrieren im Hafen gegen 22 Uhr mit dem Kai. Das Schiff war am Vortag aus Ravenna ausgelaufen. Es entstanden nur leichte Schäden, doch zur Klasseuntersuchung musste die Fähre vorerst im Hafen bleiben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwesterschiffe im Eiskonvoi kollidiert
(14.11.15) Zwei Tanker, die beiden russischen Schwesterschiffe&xnbsp;"Svytoy Petr", 6441 BRZ (IMO-Nr.: 9035838)&xnbsp;und "Svyatoy Pavel" (IMO:-Nr.9035826),&xnbsp;kollidierten in der Laptev-See am 12.11. um 23.34 Uhr uaf Position 74 53 N 133 50 O in einem Eiskonvoi, der vom Nukleareisbrecher "Vaygach" angeführt wurde. Die "Svytoy Petr" erlitt auf 20 Metern Länge Schäden am Schanzkleid an Backbordseite, als ihr in dickem Eis die "Syvatoy Pavel"&xnbsp;ins Heck lief.
Diese wurde am Steuerbordbug auf fünf Metern Länge und einer Breite von 20-50 Zentimetern vier Meter oberhalb der Wasserlinie aufgerissen. Sie wurde an der Unfallstelle zunächst zurückgelassen, während die&xnbsp; "Syvatoy Petr" von der "Syvatoy Vaygach" in Richtung der Temp-Bucht abgeschleppt wurde. Sie war unterwegs von Murmansk nach Pevek, die "Syvatoy Petr" war zur Insel Kotelniy unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Manövrierunfähiger Kutter im Kampf mit den Elementen in Hafen gebracht
(14.11.15) Der britische Kutter&xnbsp;"Genesis Enigma" (MMSI-Nr.: 235113355) mit einer siebenköpfigen Crew an Bord erlitt am 12.11. Maschinenausfall, nachdem eine Leine in den Propeller geraten war. Das Schwesterschiff "Genesis Rose" assistierte und begann, den Havaristen ins 70 Meilen entfernte Bridlington zu schleppen. Der Skipper bat die Humber Coastguard um Unterstützung durch ein Rettungsboot. Das RNLI-Boot aus Bridlington lief um 17.59 Uhr aus. Wegen der Größe der "Genesis Enigma", die 70 Tonnen größer als das Rettungsboot war, machte das RNLI-Boot am Heck fest, während die&xnbsp; "Genesis Rose"&xnbsp;weiter schleppte.
Der&xnbsp;erste Einlaufversuch schlug bei starkem Wind fehl, und die&xnbsp;Schiffe wurden in Richtung der Nordpier getrieben. Sie kehrten zurück auf See und machten einen zweiten&xnbsp;Anlauf. Vom Rettungsboot wurden acht Raketen abgefeuert, um die Zufahrt zu beleuchten.&xnbsp;Es gelang, die "Genesis Enigma" zwischen die Molen zu bugsieren. Dann aber brach die Hecktrosse, und beide Kutter&xnbsp;schlugen gegen die Hafenmolen.&xnbsp; Obwohl viele Fischer und die&xnbsp;Coastguard zu helfen versuchten, waren die Schiffe den Elementen ausgeliefert. Das Rettungsboot versuchte, die Schleppverbindung wieder herzustellen und manövrierte dabei in der Enge der Hafenmolen. Dann gelang es dem Skipper der&xnbsp;"Genesis Rose", die "Genesis Enigma" fast in Spuckweite der Mole weiter in den Hafen zu bringen, und konnte er sie zu einem sicheren Liegeplatz zu bringen. Hier musste ein Crewmitglied der "Genesis Enigma" wegen Atemproblemen behandelt werden und wurde mit einem Krankenwagen abtransportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vermisstes Wassertaxi gestrandet – Skipper weiter vermisst
(14.11.15) Das vermisste Wassertaxi aus Portland, Oregon, wurde am 13.11. gegen sieben Uhr von einem Strandgänger am Parsons Beach in Kennebunk gefunden. Vom Skipper Adam Patterson, der am 11.11. mit dem Boot ausgelaufen war, fehlte jede Spur. Das Wassertaxi lag kieloben und teilweise in den Strand eingesunken am Ufer.
Die Kajüte war zerstört, Trümmer fanden sich entlang des Brandungssaums. Die Wrackteile wurden geborgen und zur Untersuchung sichergestellt. Es wurde keine kriminelle Handlung vermutet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter in Antwerpen aufgerissen
(14.11.15) Am 11.11. um 19.12 Uhr kollidierte der liberianische&xnbsp;Containerfrachter "MSC Gemma", 66289&xnbsp;BRZ (IMO-Nr.: 9214202),&xnbsp;mit einem Fender der Zandvliet-Schleuse in Antwerpen. Das Schiff wurde gerade von zwei Hafenschleppern in die Kammer gezogen, als es den Hafen mit nur 400 Containern an Bord verlassen wollte. Es hatte entsprechend nur acht Meter Tiefgng, weshalb es bei fünf Beaufort Wind ins Treiben kam und mit hohem Druck gegen die großen Reifen an der Schleuseneinfahrt getrieben wurde.
Diese wurden zusammengequetscht und rissen an Steuerbordseite auf rund drei Metern Länge und einer Breite von 1,5 bis zwei Metern auf. Es wurde entschieden, das Schiff&xnbsp;auf die Schelde zu schleppen, dann an der&xnbsp;Schaar van Ouden Doel zu drehen und an den Churchill-Kai in Antwerpen zu ziehen, wo an Liegeplatz 408 mit der Reparatur begonnen wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff legte Stromversorgung lahm
(14.11.15) Am 13.11. geriet das holländische Binnenschiff&xnbsp;"Kamperzand", 1381 ts (EU-Nr.: 02323627), als es von Lünen mit einer Ladung Kohle zum Kraftwerk Heil unterwegs war, auf dem Rhein-Herne-Kanal einige hundert Meter vor dem Kraftwerkshafen mit dem&xnbsp;Aufliegerkran des Schiffes gegen eine Hochspannungsleitung. Der Kran war zu früh ausgefahren worden und beschädigte eine über den Kanal führende Stromleitung. Dadurch wurde der Kopf eines Gitterstrommasten am Ufer abgeknickt, wodurch die&xnbsp;Leitungen durchhingen und es&xnbsp;zu zeitweisem Stromausfall in Rünthe, Oberaden und Heil kam.
Der Kran wurde durch die Kollision aus seinem Fundament gerissen und hing über Bord, als&xnbsp;das Schiff kurz vor dem Kraftwerk stoppte. Die Feuerwehren Rünthe und Heil wurden gerufen, um die Umgebung weiträumig zu sichern. Mitarbeiter der für die Versorgung zuständigen Gemeinschaftsstadtwerke sorgten dafür, dass die Stromzufuhr der Ortsteile wieder hergestellt wurde. Noch am Abend wurden die beschädigten Leitungen gekappt, damit der Schiffsverkehr wieder freigegeben werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Finnkraft rasch unter Kontrolle
(14.11.15) Am Morgen des 13.11. brach an einer Treppe im Vorschiff der finnischen RoRo-Fähre "Finnkraft", 11671 BRZ (IMO-Nr.: 9207883),&xnbsp;im Vuosaari-Hafen von Helsinki ein Feuer aus. Das Schiff war um 5.20 Uhr aus Gdingen gekommen. Während starke Einsatzkräfte der Feuerwehr, die um 11.06 Uhr alarmiert&xnbsp;worden war,&xnbsp;wegen irrtümlicherweise an Bord vermuteter 40 Passagiere anrückten, gingen Einsatzkräfte der 14-köpfigen Schiffscrew unter Atemschutz gegen den Brand vor und hatten diesen beim Eintreffen der Wehren bereits unter Kontrolle.
Allerdings waren alle Decks der Fähre bis hoch zur Brücke verraucht, sodass die Bereiche gelüftet werden mussten. Um 20 Uhr trat das Schiff die Rückreise nach Gdingen an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre von Windbö gegen Mole gedrückt
(14.11.15) Am Nachmittag des 13.11. gegen 15 Uhr wurde die holländische Fähre "Friesland", 3583&xnbsp;BRZ&xnbsp;(IMO-Nr.: 8801058), beim Auslaufen aus Harlingen nach Terschelling von einer kräftigen Windbö erfasst und gegen die Hafenmole gedrückt. Das Unglück ereignete sich bei einem Wendemanöver, als das Ruder wenig Wirkung hatte.
Sowohl Schiff wie auch Kai wurden beschädigt. Die Fähre konnte aber nach einer Inspektion die Reise nach Vlieland wieder aufnehmen. Die Passagiere wurden mit einem warmen Freigetränk für den Schrecken entschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff "Con Celo" wird flottgemacht
(Bild: Maurice Miltenbrug)   Großbild klick!

Binnenschiff vor Harlingen auf Grund
(13.11.15) Am 12.11. kam das 110 Meter lange, holländische Binnenschiff "Con Celo", 2167 ts (EU-Nr.: 2318505), aus dem Fahrwasser Harlingen-Kornwerderzand (Boontjes) ab und lief zwischen den Tonnen BO44 und BO42 auf Grund. Das Schiff war mit einer Ladung Salz von Amsterdam nach Gent unterwegs. Das Ausflugsschiff "Regina Andrea", das Bergungsschiff "Hurricane" von Noordgat, zwei Schlepper von Tuinman sowie das Rettungsboot "Wiecher" der KNRM-Station Harlingen waren rasch vor Ort.
Sie versuchten vergeblich, den Havaristen wieder flottzumachen. Daraufhin wurde beschlossen, bis zum Abendhochwasser zu warten. Die "Hurricane" blieb bis dahin auf Standby, außerdem war ein Boot von Rijkswaterstaat vor Ort. Mit steigendem Wasserstand gelang es der "Hurricane" in den Abendstunden, die "Con Zelo" wieder flottzumachen. Am 13.11. befand sie sich auf dem Amsterdam-Rhein-Kanal.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wrack des Schleppers “William B”
(Bild: Steve Barrett)   Großbild klick!

Wrack historischen Schleppers gehoben
(13.11.15) Das Wrack des Schleppers “William B” wurde jetzt von der Muldoons Diving aus of Long Beach geborgen. Seit 28 Jahren hatte Eigner Gary Hill das einst auf dem Columbia River zum Verholen von Holzbargen genutzte Schiff, das 1943 seinen Dienst in der US Navy begonnen hatte, penibel instand gehalten. Am 31.10. hatte das letzte Stündlein des 77 Fuß langen Holzschiffes geschlagen, als es unweit des Newport Harbor Yacht Club in den Morgenstunden gegen 2.45 Uhr in Brand geriet.
Fünf Stunden hatte die Feuerwehr gebraucht, die Flammen bis 7.45 Uhr niederzukämpfen. Doch das Schiff war so schwer beschädigt worden, dass es schließlich sank. Nur noch das Ruderhaus hatte seither aus dem Wasser geragt. Für den ramponierten Schleppveteranen dürfte es keine Rettung mehr geben.
Quelle:Tim Schwabedissen




Olivia Ribau aufgerichtet
(Bild: Pedro Agosthino)   Großbild klick!

Olivia Ribau aufgerichtet – weiterer Schiffbruch drohte vor Figueira da Foz
(13.11.15) Genau einen Monat nach seinem Kentern vor Figueira da Foz wurde der portugiesische Trawler "Olívia Ribau A-3288-C", 159 BRZ (MMSI-Nr.:263434000), auf dem Mondego-Fluss aufgerichtet und lag seither in flachem Wasser unweit der Mole auf Grund. Bevor er endgültig gehoben werden kann, galt es noch etliche Kubikmeter Schlamm aus dem Rumpf zu entfernen. Das Wrack lag nun von Ölsperren umgeben und bar seiner Aufbauten unweit des Ufers.
Wenn es endgültig schwimmfähig gemacht war, sollte es zur Mondego-Werft zur Schadensuntersuchung geschleppt werden, wo eine Entscheidung über Reparatur oder Abwracken gefällt werden sollte. Auch die Trümmer des abgerissenen Ruderhauses wurden am 10.10. aus dem Fahrwasser gezogen.
Derweil kam es am 12.11. zu einer weiteren gefährlichen Situation in der Zufahrt von Figueira da Foz. Der spanische Trawler "Catrua", 258 BRZ (IMO-Nr.: 9212618), hatte mit einer Crew von neun Mann an Bord Maschinenschaden erlitten und wollte gegen 1.30 Uhr in den Hafen einlaufen. Dabei drohte er in dichtem Nebel gegen die Nordmole zu geraten.
Er war bereits vollkommen aus dem Fahrwasser abgekommen, als ein anderer Trawler, die gerade auslaufende "Scorpius", den Kapitän vor der drohenden Gefahr warnte. Dieser gab sofort voll zurück und konnte so das Auflaufen auf die Mole vermeiden. Danach trieb das Schiff aber antriebslos in Richtung der Südmole.
Helfer in höchster Not wurde der 13 Meter lange Kutter "Marco Flavio" mit seinen 150 PS, der eine Schlepptrosse übergab und die “Catrua” vor der unmittelbaren Strandungsgefahr bewahrte. Da er dabei aber selbst auf Grund zu laufen drohte, musste er die Schleppleine slippen. Der Trawler „Neptune“ kam nun zu Hilfe und brachte die „Catrua“ in den Fischereihafen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Forschungsschiff rammte Kai in Eemshaven
(13.11.15) Am 12.11. um 14.15 Uhr kollidierte das unter Panama-Flagge laufende Forschungsschiff "Atlantic Enterprise", 6414 BRZ (IMO-Nr.: 7202554), mit einem Kai im Beatrix-Hafen in Eemshaven, als es den Liegeplatz wechseln wollte. Neben der Polizei wurde auch die Feuerwehr alarmiert, konnte aber wieder zurückbeordert werden, nachdem sich herausgestellt hatte, dass sowohl am Kai wie auch dem Schiff nur geringer Schaden entstanden war.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fischer in letztem Augenblick vor den Philippinen gerettet
(13.11.15) Die 19-köpfige Crew des kambodschanischen Frachters "Sea Stellar", 7498 BRZ (IMO-Nr.: 9364875), rettete am 7.11. gegen 17 Uhr das Leben zweier philippinischer Fischer in der Südchinesischen See vor Manila. Kapitän Teerawut Thaipakdee änderte sofort den Kurs, als die beiden 45 Meilen vor der Küste auf einem sinkenden, von ihnen selbst improvisierten Rettungsfloß. Etliche Schiffe hatten sie passiert, seit ihr Kutter am 5.11. gesunken war.
Das von ihnen mit einer kleinen Fahne ausgerüstete Floß sackte buchstäblich unter ihren Füßen weg, als sie verzweifelt winkend die Aufmerksamkeit der Frachtercrew erregten. Die "Sea Stellar" setzte ein Boot aus und nahm die beiden erschöpften Männer an Bord. Sie hätten nicht mehr lange überlebt. Nach der Rettungsaktion nahm die "Sea Stellar" Kurs auf Manila, wo die beiden von einem anderen Schiff übernommen wurden, ehe der Frachter seine Reise gen Japan fortsetzte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Brücke der El Faro doch gefunden
(13.11.15) Das National Transportation Safety Board gab am 12.11. um 2.45 Uhr bekannt, dass das ROV des US-Schleppers “Apache” die vermisste Brücke des gesunkenen Containerfrachters "El Faro" gefunden hat. Das Wrackteil befand sich in einer Meile Entfernung vom restlichen Rumpf in 15000 Fuß Tiefe. Damit stieg die Hoffnung, auch den zur Aufklärung des Unglücks wichtigen Voyage Data Recorder, der auf dem Brückendeck vermutet wird, zu finden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Manövrierunfähige Yacht vor den Bermudas geborgen
(13.11.15) Das Lotsenboot “St David” kam am Abend des 12.11. der Yacht „Laura Mae” zu Hilfe, die gegen 18 Uhr ihr Ruder nach Erreichen der Seetonne zwei Meilen vor der Einfahrt nach St. Georges verloren hatte und manövrierunfähig geworden war. Das Boot des Department of Marine and Ports Services nahm die Yacht mit ihrer zweiköpfigen Crew auf den Haken und schleppte sie zu einem Ankerplatz in der Convict Bay.
Quelle:Tim Schwabedissen




Hummerkutter in Stonington geborgen
(13.11.15) Das Wrack des Kutters „Lindy“ wurde am 12.11. im Hafen von Stonington geborgen. Mit der Hebung des am Vortag ausgebrannten, 43 Fuß langen Hummerkutters waren die Gwenmor Marine Contractors und Shoreline Diving von den Madeira Boys beauftragt worden. Taucher befestigten Hebestropps an einem Kran, der das durch den Brand völlig zerstörte Schiff dann aus dem Hafenbecken hob.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wassertaxi vor Portland vermisst
(13.11.15) Seit dem Nachmittag des 11.11. wurde ein in Portland beheimatetes, 24 Fuß langes Wassertaxi samt seinem Skipper vermisst. Die Maine Marine Patrol, die US Coast Guard und das Portland Police Department suchten nach dem Motorboot der Portland Express Water Taxi und dessen Kapitän Adam Patterson Er hatte zuletzt um 1:30 Uhr Telefonkontakt mit seiner Frau gehabt.
Um 5:50 Uhr wurde er vermisst gemeldet. Beide Telefone von Patterson wurden allerdings an Bord einer Yacht an der Long Wharf in Portland gefunden, auf der er sich seit 10 Tagen befunden hatte. Dort fand sich auch sein Auto. Das vermisste Wassertaxi war mit rund 30 Gallonen Öl an Bord am Vorabend gegen 23 Uhr im Hafen festgemacht worden.
Ein 28-Fuß-Boot der Marine Patrol lief am Morgen des 12.11. zur Suche aus, gefolgt von einem weiteren Fahrzeug. Ein Suchflugzeug der Küstenwache stieg am Morgen in Cape Cod auf. Die Suche wurde durch schlechtes Wetter behindert. Der Portland Express Water Taxi Service arbeitet seit 2003. Die Boote können im Dienst zu den Inseln der Casco Bay bis zu sechs Fahrgäste transportieren.
Quelle:Tim Schwabedissen




Barge vor Cook Islands gesunken
(13.11.15) Die einzige Barge der neuseeländischen Cook Islands, die “Waimarie” ist vor Mauke auf der Fahrt nach Atiu nach Wassereinbruch gesunken. Das Schiff der Cook Islands Towage hatte zuvor in Mauke Container und andere Ladung gelöscht. Neun Kilometer vor dem Hafen stellte die Crew des Schleppers “Tirotu II” auf einmal fest, dass der Trimm der Barge sich veränderte.
Sie versuchten, sie zurück in den Hafen zu ziehen, doch dies war in der Dunkelheit der Nacht so riskant, dass die Schlepptrosse geslippt werden musste, und die „Waimarie“ versank. Möglicherweise war sie mit Treibgut kollidiert und leckgeschlagen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Viel Arbeit und wenig Ruhe für Seenotretter in Lowestoft – brandneues Crewboot trieb in meterhohen Wellen
(13.11.15) Das RNLI-Boot aus Lowestoft wurde am 11.11. um 18.30 Uhr alarmiert, nachdem der brandneue Windparkversorger „Challenger“ 31 Meilen östlich des Hafens Maschinenausfall erlitten hatte. Das 22 Meter lange Katamaranboot trieb hilflos in drei Meter hohen Wellen. Die zweiköpfige Crew hatte zwar noch Elektrizität an Bord, aber keine Motorkraft mehr.
Die Seenotretter stellten eine Schleppverbindung zur “Patsy Knight” her, die den Havaristen dann mit fünf Knoten bei sechs bis sieben Beaufort Wind in Richtung des Hafens schleppte. Sechs Stunden später, am 12.11. gegen 2.30 Uhr, wurde die “Challenger” nach Lowestoft eingeschleppt. Es befand sich gerade auf der Überführungsfahrt nach Blyth in Northumberland, nachdem es von der Werft Piriou in Vietnam gemeinsam mit der “Excalibur” für die North Sea Logistics zum Einsatz in der Nordsee erbaut worden war. Beide Schiffe können maximal 25 Knoten laufen und 12 Personen sowie acht Tonnen Fracht befördern.
Nur 20 Stunden nach dem Einsatz wurde die “Patsy Knight” erneut gerufen. Gegen 14.30 Uhr hatte der 10 Meter lange Kutter “Four Daughters” mit drei Mann Besatzung neun Meilen ostsüdöstlich von Lowestoft Maschinenausfall erlitten. Das Schiff hatte daraufhin geankert. Bei moderaten Seen und gleichwohl frischem Wind wurde der Havarist binnen zwei Stunden in den Hafen zurück gezogen und um 16.30 Uhr mit dem letzten Tageslicht dort vertäut.
Quelle:Tim Schwabedissen




Rettungsboot "Bill - RS 157" auf den Felsen
(Bild: NSSR)   Großbild klick!

Rettungsboot landete mit 24 Knoten auf Felsen
(12.11.15) Das norwegische Rettungsboot "Bill - RS 157" (MMSI-Nr.: 257565700) lief während einer Erprobungsfahrt nach einer Maschinenreparatur mit 24 Knoten Fahrt am Abend des 11.11. bei Ottersteinen westlich von Mandal zwischen Hille und dem Festland auf Felsen. Das Boot wurde beim Aufprall auf beiden Seiten schwer beschädigt. Es kam zu Wassereinbruch und einem Auslaufen von Öl. Die um 19.44 Uhr alarmierte Feuerwehr legte Ölsperren um den auf der Seite liegenden Havaristen aus.
Das MRCC schickte das Rettungsboot "Ægir" zur Assistenz. Notfallärzte und die Polizei wurden nach Sjøbodvik mobilisiert. Eines der beiden Crewmitglieder der "Bill" hatte Schürfwunden
Rumpfschaden
(Bild: NSSR)   Großbild klick!
beim harten Aufprall erlitten. Gegen 22 Uhr traf eine Kranbarge an der Unfallstelle ein und machte sich daran, die “Bill” von den Felsen zu heben, während die "Ægir" auf Standby blieb.
Am 12.11. gegen sieben Uhr war die Bergungsarbeit abgeschlossen, als die „Bill“ auf der Ballastbrücke in Mandal abgesetzt wurde. Ein Inspektor machte sich zur Untersuchung des Schadens von Oslo aus auf den Weg nach Mandal.
Die erst 2014 von der NSSR in Dienst gestellte „Bill“ gehört zur Bergesen-Klasse. Sie wurde bei der Swede Ship Marine AB erbaut, hat eine Länge von 13,85 Metern, eine Breite von 4,2 Metern und einen Tiefgang von 0,7 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wrack der "Costa Concordia" wird verschrottet
(Bild: Ship Recycling Consortium)   Großbild klick!

Costa Concordia nun eine riesige Schrottbonanza
(12.11.15) Derzeit sind rund 200 Arbeiter damit beschäftigt, das Wrack der "Costa Concordia" in Genua zu zerlegen, nachdem zuvor alle Ausrüstungsteile von Bord geholt wurden. Inzwischen wurde der Rumpf so weit erleichtert, dass der erste der gigantischen Sponsons, den Schwimmkörpern, die ihm seit der Bergung im Juli 2014 Auftrieb verschafften, durch einen Schwimmkran entfernt werden konnte. Der Abbruch des Schiffes hatte auf den oberen Decks begonnen, und derzeit waren die Arbeiten zum Zerschneiden auf den Decks 8 und 7 angelangt.
Wrack der "Costa Concordia" wird verschrottet
(Bild: Ship Recycling Consortium)   Großbild klick!
Das Ausschlachten des Interieurs hat derweil die Decks 2 und 1 erreicht. Zurück blieben gewaltige, rostige Stahlstrukturen, die in manchen Bereichen nun an ausgeräumte Fabrikhallen erinnerten, während andernorts geschwungene Treppen und Bühnen noch an die längst vergangene Pracht erinnerten. Wenn der Abbruch der Aufbauten vollzogen und der Rumpf abgedichtet ist, sollen alle der insgesamt 30 Auftriebskörper von beiden Seiten des Rumpfes abmontiert werden, sodass dieser dann zum endgültigen Verschrotten in ein Schwimmdock gezogen werden kann.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter “Lindy”
(Bild: Harriet Jones)   Großbild klick!

Kutter durch Feuer in Stonington schwer beschädigt
(12.11.15) Zwei amerikanische Hummerkutter gerieten am frühen Morgen des 11.11. im Stonington Town Dock in Brand. Als die Feuerwehr um 4.30 Uhr vor Ort eintraf, stand die “Lindy” der Firma The Lobster Boys bereits vollständig in Flammen und sank wenig später. Es liefen geringe Mengen Öls in den Hafen aus.
Auch die Piers, an denen die Schiffe vertäut gewesen waren, erlitten Brandschäden. Der benachbarte Kutter “Martha Elizabeth” wurde schwer beschädigt. Von der 1997 erbauten “Lindy” war bekannt, dass sie häufiger Probleme mit der Bordelektrik hatte. Es wurde geschätzt, dass die Bergung ein bis zwei Tage dauern könnte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Schaden am Schubverband
(Bild: Wasserschutzpolizei)   Großbild klick!

Kollision auf Rhein verursachte sechsstelligen Schaden
(12.11.15) Nicht ganz so schwer wie zunächst befürchtet war der Schaden am Rumpf der zwischen Nierstein und Kornsand eingesetzten Rheinfähre „Kornsand“, 60 ts (EU-Nr.: 04807740), der am Morgen des 11.11. entstanden war. Zwei Löcher klafften in der Bordwand des Schiffes, als ein Schubverband in seine Seite geschoben wurde. Der reguläre Fährbetrieb, der durch das Rhein-Niedrigwasser seit Wochen massiv erschwert war, konnte mit der zweiten Fähre uneingeschränkt fortgesetzt werden.
Zu dem Unfall war es gekommen, als bei Flusskilometer 48 um 1.35 Uhr im Begegnungsverkehr ein talfahrender Schub- mit einem zu Berg fahrendem Koppelverband seitlich kollidiert war. Der Bergfahrer wurde hierbei soweit ans linke Rheinufer geschoben, wo er die dort vertäute Fähre rammte. Ein ebenfalls am Fähranleger liegendes Arbeitsboot wurde teilweise unter Wasser gedrückt.
Aus dem Kraftstofftank des gesunkenen Arbeitsbootes kam es zu einem geringfügigen Austritt vom Diesel. Durch die Feuerwehr wurde eine Ölsperre ausgelegt. Die Bergung des Arbeitsbootes durch die Feuerwehr wurde im Tagesverlauf unter Einsatz eines Kranschiffes abgeschlossen. Die beschädigte, aber noch fahrtüchtige „Kornsand“ steuerte eine Werft bei Bingen an. Das Schiff der Landskrone GmbH, Rüdesheim, ist 35 Meter lang, hat eine Breite von 12,25 Metern und einen Tiefgang von 0,76 Metern. Sie vermag 250 Passagiere und 18 Pkw zu befördern.
Der talfahrende Schubverband kam am rechten Rheinufer zum Liegen. Er kam bei einem um 09.30 Uhr durchgeführten Abschleppversuch wieder frei.Während die Schäden beim talfahrenden Schiff nur geringfügig waren, kam es an den anderen Fahrzeugen zu erheblichen Schäden. Die Schadenshöhe im sechsstelligen Bereich wurde noch ermittelt. Beide Schiffe hatten Container geladen. Sie konnten ihre jeweiligen Reisen noch in den Morgenstunden fortsetzen.
Mit ursächlich für die Havarie dürfte sein, dass der Rhein an dieser Stelle derzeit extrem wenig Wasser führte. Grundsätzlich haben nach dem Schifffahrtsrecht Bergfahrer eine Art Vorfahrtsrecht, müssen entgegenkommenden Talfahrern aber genug Platz lassen. Möglicherweise hatte die Funkabsprache der Schiffsführer nicht funktioniert.
Quelle:Tim Schwabedissen




Niedrigwasser sorgt für Havarien auf der Donau
(12.11.15) Die Schifffahrt auf der niederbayerischen Donau blieb am 11.11. zwischen Deggendorf und Straubing gesperrt nach der Havarie des holländischen Binnenschiffes "Onix", 1158 ts (EU-Nr.: 08023059), unweit von Deggendorf. Das Schiff war am 10.11. gegen 6 Uhr wegen zu großen Tiefgangs bei extremen Niedrigwasser festgekommen. Der Schiffsführer konnte es zwar wieder flottmachen, durch die Grundberührung war aber ein größerer Kieshaufen im Fahrwasser entstanden, der dieses blockierte. Um das Hindernis zu beseitigen, musste es zunächst ausgebaggert werden. Bis dahin blieb die Donau an dieser Stelle für die Schifffahrt gesperrt.
Gegen 15 Uhr bekam in der Einfahrt Straubing-Sand gegen 15 Uhr ein holländisches Binnenschiff, das mit 350 Tonnen Kohle beladen war, aufgewirbelten Kies in das Bugstrahlruder. Der Schiffsführer musste daraufhin notankern. Ein deutscher Schubverband, der in den Hafen einlaufen wollte, wurde durch den Holländer behindert und von der starken Strömung an die Kaimauer gedrückt. Ein slowakisches Schubboot brachte den mit 760 Tonnen Sojaschrot beladenen Schubverband dann sicher in den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Schrottladung auf Frachter geriet in Brand
(12.11.15) Der kambodschanische Frachter „Hong Yan“, 1514 BRZ (IMO-Nr.: 8511225), geriet am 12.11. gegen zwei Uhr nach dem Anlaufen des Kawasaki-Hafens im japanischen Yokohama, wo er von Kisarazu kommend eingelaufen war, in Brand. Das Schiff war mit Schrott beladen, der Feuer gefangen hatte. Feuerwehren gingen von Land und See her gegen den Laderaumbrand vor.
Das Schiff legte sich dabei unter dem Gewicht des eingebrachten Löschwassers aber stark nach Steuerbord über und lehnte sich dabei gegen den Kai. Es kam auch zu starker Rauchentwicklung. Die 10-köpfige Crew aus Vietnam, China und Bangladesch wurde unversehrt evakuiert.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wirbelsturm trug Schiff 21 Meilen weit ins Land
(12.11.15) Das unter Panama-Flagge laufende Landungsboot “Emerald Express”, 494 BRZ (IMO-Nr.:9248332), liegt 21 Meilen weit vom Land entfernt, seit es samt seiner achtköpfigen Crew auf der Fahrt von Great Inagua nach Fort Lauderdale vom Hurrikan Joaquin, der auch den Containerfrachter „El Faro“ versenkte“, am 1.10. nahe Acklins und Crooked Island erfasst und in den Mangrovensumpf Horse Pond getragen wurde. Die „Emerald Express“ hatte sich zu jener Zeit 25 Meilen hinter der im Sturm aber nicht sichtbaren “El Faro” befunden und hörte die Funksprüche zwischen ihr und der US Coast Guard amit. Als die “Emerald Express” selbst Kontakt aufzunehmen versuchte, bekam sie keine Antwort, hörte aber, dass die Crew sich bereit machte, das Schiff zu verlassen.
Die „Emerald Express“ selbst hatte mit ihren beiden 750-PS-Hauptmaschinen keine Chance gegen den mit 135 Meilen übers Meer fegenden Hurrikan. Deshalb beschloss die Crew, sich mit dem Wind treiben zu lassen. Am 3.10. geriet das Schiff in flaches Wasser in der Lovely Bay.
Hier stand das Wasser so hoch, dass sich die Crew immer noch auf dem Meer wähnte. 20 Fuß hoch rollten die Wellen über das Riff. Mehrfach wäre das Schiff fast gekentert. Ein unbeladener Container ging über Bord.
Die Ballasttanks wurden mit Wasser gefüllt, um für mehr Stabilität zu sorgen. Die Crew machte sich zum Aufgeben des Schiffes bereit, doch dann ließ der Sturm nach, und das Schiff fand sich auf dem Land wieder. Ein Wasserflugzeug nahm nach der Strandung die andere Hälfte der Crew an Bord. Vier der Männer sind jetzt als Wache noch auf dem Landungsboot zurückgeblieben.
Am 12.11. hatte das Warten ein Ende. Vertreter der Reederei trafen vor Ort ein, ebenso ein Boot mit Ausrüstung, darunter speziellen Luftsäcken, die für den Weg gen Meer genutzt werden sollen. Die vorhandene Straße muss für die Arbeiten mit Hilfe der Bahamas Electricity Corporation (BEC) erweitert werden. In rund einem Monat soll das 2001 erbaute Schiff der G-G Marine wieder in seinem Element sein.
Quelle:Tim Schwabedissen




Niedrigwasser führt zu Strandungen auf Amazonas
(12.11.15) Der unter Panama-Flagge registrierte Bulkcarrier "Takeshi", 23855 BRZ (IMO-Nr.: 9526162), lief am Abend des 10.11. auf dem Amazonas vor Santarem auf der Fahrt flussaufwärts nach Manaus auf einer Sandbank auf Grund. Das mit Weizen beladene Schiff kam nur drei Meilen von dem maltesischen Bulkcarrier "Nilos", 40033 BRZ (IMO-Nr.: 9311153), fest, der bereits am 27.10. auf halbem Wege zwischen Obidos und Santarem auf der Fahrt von Itacotiara nach Macapa festgekommen war. Er war am 7.11. flottgemacht worden.
Am frühen Morgen des 10.11. kam es zu einem weiteren Unglück: Auf dem Tapajós River kenterte eine brasilianische Fähre mit 39 Personen an Bord offenbar nach einer Grundberührung. Alle konnten sich retten.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter vor Boulogne-sur-Mer in Seenot
(12.11.15) Der französische Kutter “Saint Bernadette”, 13 BRZ (MMSI-Nr.: 227319460) erlitt am 11.11. gegen 8.30 Uhr starken Wassereinbruch im Verkehrstrennungsgebiet von Pas-de-Calais acht Meilen vor Boulogne-sur-Mer. Die Crew alarmierte das CROSS Gris-Nez, das das SNSM-Boot “Président Jacques Huret” aus Boulogne-sur-Mer in Marsch setzte. Auch die beiden Kutter “Lady Camille” und “Mère Louise” reagierten auf den Notruf und kamen den vier Fischern zu Hilfe.
Ein Dauphin-Helikopter der Marine, der sich in der Nähe auf einem Übungsflug befand, setzte eine Lenzpumpe auf dem 11 Meter langen Trawler ab, der stabilisiert werden konnte, ehe ihn das Rettungsboot um 11 Uhr nach Boulogne-sur-Mer einschleppte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Tanker schleppte Einhandsegler 300 Meilen weit ab
(12.11.15) Der griechische Tanker "Chance", 28546 BRZ (IMO-Nr. 9178068), assistierte dem Skipper des 40 Fuß langen Trimarans "Fearless" und schleppte ihn 300 Meilen durch den Golf von Mexiko nach Galveston, wo die US Coast Guard und Towboat US übernahmen. Die "Fearless" war am 5.11. aus Port Aransas nach Key West ausgelaufen und hatte unterwegs Ruderschaden erlitten. Der Skipper kontaktierte am 9.11. die Costguard Houston-Galveston auf einer Position 300 Meilen südöstlich von Galveston.
Diese bat in der Nähe befindliche Schiffe um Hilfe, woraufhin die "Chance" sich meldete und ihren Kurs in Richtung des manövrierunfähigen Trimarans änderte. Als der Tanker sich am 11.11. mit seinem Anhang dem Ziel näherte, kam ihm ein 45-Fuß-Boot der Station Galveston entgegen und übernahm die „Fearless“ 16 Meilen vor der Küste. Den letzten Weg in den Hafen half zusätzlich TowBoat US.
Quelle:Tim Schwabedissen




Niedrigwasser legt historisches Wrack auf der Waal frei
(12.11.15) Auf der Waal bei Gendt wurde durch extremes Niedrigwasser ein Wrack aus dem 14. Jahrhundert freigelegt. Das Holzschiff wurde in der vergangenen Woche entdeckt. Teile des Holzes samt pyramidenartig geformten Nägeln ließen Rückschlüsse auf das ungefähre Alter zu.
Quelle:Tim Schwabedissen




Longliner weiter auf Riff in Samoa
(12.11.15) Der Longliner “Seahawk No.68” liegt weiter auf einem Riff vor Pago Pago, wo er im Mai an der Küste von American Samoan gestrandet war. Die bereits angelaufene Bergung durch Berger aus Houston war wegen fehlender Finanzierung wieder abgebrochen worden. Die American Samoa Climate Change Task Force kontaktierte die US Coral Reef Task Force in der Hoffnung, dass es hier Mittel gäbe. Die Coast Guard hatte nach der Strandung alles Öl bereits abgepumpt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ausflugsboot vor Koh Khai gesunken
(12.11.15) Acht chinesische Touristen und drei Crewmitglieder wurden am Abend des 11.11. in Krabi gerettet, nachdem die thailändische “Nong Hongtae” aus Nong Talay in Klon Muang auf einen Unterwasserfelsen vor Koh Khai aufgelaufen und gesunken war. Die Touristen waren auf der Rückfahrt nach Klong Muang in Krabi nach einem Tagesausflug auf Phi Phi Island, als es zu dem Unglück kam.
Der Skipper setzte das Schiff auf den Strand und alarmierte um 18.20 Uhr die Krabi Marine Police. Diese kam mit einem Boot zu Hilfe und brachte alle Schiffbrüchigen nach Nopparathara Beach, wo sie im Holiday Inn in Ao Nang einquartiert wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Untergang von Frachtbarge wird untersucht
(12.11.15) Der Untergang der auf den Virgin Islands registrierten Barge “Isabel V” nahe Setting Point, Anegada, am 6.11. wird von den Behörden untersucht. Das Vorschiff ragt auf dem flachen Sandgrund unweit des Anegada Fähranlegers noch aus dem Wasser. Die letzte Inspektion erfolgte 2010. Die Polizei, das Conservation and Fisheries Department und das Department of Disaster Management waren an der Untersuchung beteiligt.
Das Schiff war auf dem Weg von Tortola nach Anegada nach starkem Wassereinbruch rund drei Meilen vor Tortola achterlastig geworden. Die Crew versuchte vergeblich, die Pumpen zu starten, sodass die letzte Chance war, die „Isabel V“ in flachem Wasser auf Grund zu setzen. Sie war offenbar nicht überladen. Die vierköpfige Crew wurde unversehrt gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Seglerpaar erlitt bei Darwin Schiffbruch
(12.11.15) Unweit der Tiwi Islands nördlich von Darwin lief eine 14 Meter lange australische Yacht am 11.11. in einem Sturm mit 60 Knoten Windgeschwindigkeit auf Grund. Die Crew, ein Paar aus Cairns in den 60ern, war in den Sturm geraten, als es am Nachmittag vor Cape Keith auf Melville Island ankerte. Das Boot riss sich los, wurde auf eine Untiefe getrieben und sank teilweise.
Die Australian Maritime Safety Authority alarmierte ein Schiff in der Nähe, das aber nicht dicht genug an das Boot herankommen konnte. Daraufhin stieg gegen ein Uhr von einem Strand auf Melville Island ein CareFlight-Helikopter auf, der die beiden Segler aus einem Beiboot rettete, nachdem sie Notraketen abgeschossen hatten. Sie wurden unversehrt nach Darwin gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Versorgungsschiff “Endeavour” wird gehoben
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Humanitäre Hilfsaktion endet auf dem Schrotthaufen
(11.11.15) Am 10.10. wurde das 60 Fuß lange Versorgungsschiff “Endeavour” im St. Lucie Inlet endgültig geborgen. Am Morgen wurde es binnen vier Stunden von der Untergangsstelle bei South Fork zu der Bootswerft der American Custom Yachts am Jack James Drive geschleppt. Bevor dort der Travelift das Wrack aus dem Wasser hob, wurde alles verbliebene Öl aus den Tanks und Rohren entfernt.
Nachdem es an Land abgesetzt war, sollte es verschrottet werden. Der Transport des Schiffes kostete 20,000 Dollar. Die U.S. Coast Guard war für die Ölentsorgung zuständig, die aus dem Oil Spill Liability Trust Fund mit maximal 500,000 Dollar finanziert wird.
Das Schiff war am Nachmittag des 26.10. im Gebiet von The Crossroads vor Rocky Point auf Grund gelaufen, leck geschlagen und gesunken. Die fünfköpfige Crew konnte sich retten. Es gehörte den Cuban Relief Services Inc. in Indiantown und sollte im Rehmen einer humanitären Aktion Versorgungsgüter nach Haiti bringen. An Bord befanden sich neben Nahrungsmitteln auch Stühle und Wasserflaschen sowie ein kleines Boot und Fässer mit Dieselöl.
Quelle:Tim Schwabedissen




Weltumsegelung der Witte Walrus endete auf Felsen vor La Gomera
(11.11.15) Am 31.10. endete die geplante Weltumsegelung der holländischen Yacht “Wiite Walrus” ungeplant vor La Gomera. Das Boot lief auf Felsen und sank. Die Crew, Rea Abermann und Nicolaas Heyning, ihr Baby und eine weitere Person wurden von der “Alphecca” von Salvamente Maritimo unversehrt gerettet und nach San Sebastian auf La Gomera gebracht. Das Paar war im August aufgebrochen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter „Sirius – FRI 86“ am Haken
(Bild: Kai Saathoff)   Großbild klick!

Streit um Wrack geborgenen Kutters blockiert Gelände von Abwrackwerft
(11.11.15) Das Wrack des Kutters „Sirius – FRI 86“, 16 BRZ, blockiert seit Ende 2013 einen Teil der DA-Schiffsverwertung in Papenburg. Der Eigner des Schiffes, Hans-Jürgen Quell, wurde zwar aufgefordert, es zu entfernen, fühlte sich dafür aber nicht zuständig. Die „Sirius“, die als schwimmender Fischimbiss in Leer genutzt worden war, war im Oktober 2013 gesunken.
Da der Eigner eine Frist zur Bergung verstreichen ließ, übernahmen die Stadtwerke in Leer die Bergung. Mit einem Kran wurde das Wrack im November gehoben und nach Entscheidung von Vorstand Claus-Peter Horst nach Papenburg transportiert. Dort wartete man seither auf einen Auftrag zum etwa 15000 Euro teuren Abwracken.
Weil das Unternehmen nun Renovierungsmaßnahmen plante, die auch die Fläche betrafen, auf der die „Sirius“ aufgepallt war, erging die Aufforderung, sie entsprechend zu entfernen. Eigner Quell plant aber weder, sie abwracken noch abholen zu lassen, weil sie als Beweismittel im juristischen Verfahren mit den Stadtwerken dienen sollte wegen möglicher Schäden, die erst bei der Bergung entstanden sein sollen.
Die Stadtwerke hatten für Hebung und Transport der „Sirius“ rund 80.000 Euro von Quell eintreiben wollen. Weil der 62-jährige aber nicht zahlte, haben sie Klage beim Landgericht Aurich eingereicht. Das Gericht schaltete zunächst einen Gutachter ein. Quell hält das Eingreifen der Stadtwerke für nicht rechtens.
Als das Schiff unterging, seien Öl und Kraftstoff bereits abgepumpt gewesen, so dass eine Umweltgefährdung nicht bestanden habe. Der Einsatz eines großen Mobilkrans war seiner Ansicht nach auch unverhältnismäßig gewesen. Der ehemalige schwimmende Fischimbiss „Sirius“ war aber schon lange vor dem Untergang nicht mehr gern gesehen im Hafen von Leer, weil Quell notwendige Nachweise zum Schiffszustand nicht erbracht hat.
Bevor allerdings die Stadtwerke Leer Anträge auf eine Räumungsklage stellen konnten, trat bereits ein, was sie befürchtet hatten: Der marode Kutter sank am 30.10.2013. Seit 2005 hatten Hanna Albers und Hans-Jürgen Quell Fischbrötchen, Matjes und Krabben von Bord des Schiffes verkauft, nachdem sie ihn zum Imbiss umgebaut hatten.
Das Schiff entstand 1957 auf der Schiffswerft Bieritz in Friedrichskoog, Es war ursprünglich 12,29 Meter lang, 4,70 Meter breit und hatte 1,47 Meter Tiefgang und lief bis 2004 für Herbert Rohwedder, Peter Kock, Stefan Kock aus Friedrichskoog und S. Dierks aus Neuharlingersiel. Zwischenzeitlich war es auf eine Länge von 13,15 Meter und eine Breite von 4,80 Meter gebracht worden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Rumpfschaden an der Fähre „Kornsand“
(Bild: Wasserschutzpolizei)   Großbild klick!

Hoher Sachschaden bei Kollision auf dem Rhein
(11.11.15) Bei einer Kollision auf dem Rhein zwischen Nierstein und Oppenheim entstand in der Nacht zum 11.11. Sachschaden von über 100000 Euro. Bei dem Unfall wurden auch die Ersatzfähre „Kornsand“ für den Verkehr zwischen Nierstein und Kornsand. Das Arbeitsboot, das hinter der Fähre lag, wurde ans Ufer und unter Wasser gedrückt. Außerdem wurde der Laufsteg, der den Ponton des Anlegers mit dem Ufer verbindet, aus seiner Verankerung gerissen.
Am Vormittag begannen die Arbeiten zur Hebung des gesunkenen Arbeitsbootes, hierfür wurde ein Kranschiff aus Niederwalluf angefordert. Feuerwehrtaucher begannen damit, den 400-Liter-Tank, der zur Hälfte gefüllt war, abzudichten. Ein Versuch, den Inhalt abzusaugen, war zuvor fehlgeschlagen. Die Havarie ereignete sich gegen 1.50 Uhr nördlich der 90-Grad-Biegung des Flusses, als ein von Süden kommendes, mit Containern beladenes Schiff mit einem mit zehn Containern beladenen Entgegenkommer zusammenstieß. Es drehte sich um 180 Grad und wurde ans hessische Ufer geschoben. Der Kollisionsgegner geriet ans linke Rheinufer, wo er gegen die dort vertäute Fähre und das Arbeitsboot stieß. Das Binnenschiff konnte seine Fahrt in Richtung Wörth später fortsetzen.
Die Kollision wurde durch fehlende Absprache in Verbindung mit Fahrfehlern der beteiligten Schiffsführer verursacht. Der Ausfall der Fähre „Kornsand“ war beim derzeitigen Niedrigwasserstand auf dem Fluss deshalb auch ein bespmderes Problem, weil die verbliebene, größere Fähre „Landskrone“, mit der der Regelbetrieb gefahren wird, einen größeren Tiefgang hat.
Quelle:Tim Schwabedissen




Zweites tödliches Feuer binnen drei Monaten auf Okpo Shipyard in Südkorea
(11.11.15) Am 10.11. brach auf einem LPG-Tanker, der sich auf der Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering’s Okpo Shipyard auf der Insel Geoje im Bau befand, ein Feuer aus. Ein etwa 50-jähriger Arbeiter starb an Rauchvergiftung, sieben weitere wurden verletzt, einer von ihnen lebensgefährlich. Der Brand entstand durch Funkenflug bei Schweißarbeiten auf dem 85,000 Tonnen-Schiff.
Erkonnte von der Feuerwehr binnen einer Stunde gelöscht werden. 130 Menschen hatten auf dem Tanker gearbeitet, als sich das Unglück ereignete. Erst im August waren zwei Werftarbeiter bei einem Feuer auf einem Tanker auf der Werft getötet worden, sieben weitere hatten damals Verletzungen davon getragen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wrack der „Hanneke Vrome“ gefunden?
(11.11.15) Mitarbeiter von Museiverket untersuchen derzeit ein Wrack, bei dem es sich um die über 500 Jahre alte „Hanneke Vrome“ handeln könnte. Es liegt auf dem Ostseegrund vor Jussarö in Tammisalo. Das Schiff wurde im Juni 2015 von Rauno Koivusaari und Micke Agren entdeckt. Vom Wrack genommene Holzproben sollten nun dendrologisch untersucht werden, um herauszufinden, wann die beim Bau verwendeten Bäume gefällt wurden, wo sie wuchsen und welcher Gattung sie waren.
Die „Hanneke Vrome” war unterwegs von Lübeck nach Reval, dem heutigen Tallinn, als sie im November 1468 im Sturm im Ekenäs-Archipel sank. Sie war, um sich vor dänischen Piraten zu schützen, mit vier anderen Schiffen im Konvoi gefahren. Zwei waren nach Stockholm bestimmt, von denen eines ebenfalls sank.
An Bord der „Hanneke Vrome” waren zwischen 180 und 220 Personen und eine wertvolle Fracht, unter der sich auch Goldmünzen, Diamanten und einige Gemälde befanden. Die meisten Menschen kamen beim Schiffbruch ums Leben. Etliche Güter wurden später geborgen, und das Unglück ist für damalige Zeiten gut dokumentiert. Händler in Lübeck und Reval forderten später ihre Güter zurück.
In Lübeck und der St. Katarina-Kirche in Karis gibt es Gedenkstätten, die an den Untergang erinnern. Nach dem Schiffbruch der “Hanneke Vrome” wurde die Fahrtzeit der Schiffe in der Wintersaison verkürzt, um derlei Unglücke zukünftig zu verhindern.
Quelle:Tim Schwabedissen




Havarierter Kutter nach Val-de-Saire eingeschleppt
(11.11.15) Am 9.11. erlitt gegen 14 Uhr der 17 Meter lange, französische Trawler "Jean Renet - CH 274045" (MMSI-Nr.: 227573130) Maschinenausfall 25 Meilen östlich des Hafens von Saint-Vaast, nachdem der Propeller blockiert worden war. Der Kutter "Nounoute" nahm den Havaristen auf den Haken und zog ihn in Richtung von Val-de-Saire, wo er um 20.30 Uhr von dem SNSM-Rettungsboot "Président Jules-Pinteaux" übernommen und an den Kai gebracht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen




Opfer deutschen U-Bootskriegs vor Kanada identifiziert
(11.11.15) Drei griechische und ein kanadisches Schiff , die in der sogenannten Battle of the St. Lawrence zwischen Mai und Oktober 1942 sanken, wurden vom Centre for Interdisciplinary Development of Ocean Mapping (CIDCO) in Quebec identifiziert. Sie lagen in 215 Metern Tiefe auf dem Grund des St. Lawrence River rund 34 Kilometer vor Cape Gaspé an der Ostspitze der Gaspé-Halbinsel in der Quebec-Provinz.
19 deutsche U-Boote hatten seinerzeit in dem Bestreben, den Transport kriegswichtiger Güter von St. Lawrence zu den Alliierten in Europa zu behindern, insgesamt 23 Schiffe versenkt, wobei 250 Menschen ums Leben kamen. Bei den nun gefundenen Wracks handelte es sich um die griechischen Frachter „Mount Pindus“ und „Mount Taygetus“ sowie die kanadische „Oakton“, die von „U 517“ im Frühjahr 1942 torpediert wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen




Überladenes Fährboot sank vor Madagaskar – bis zu sechs Menschen tot
(11.11.15) Am 8.11. sank das Fährboot “Mavitrika” in der Bambetoka Bay zwischen Katsepy und Mahajanga im Westen von Madagaskar. 13 Passagiere überlebten, fünf kamen ums Leben, einer wurde noch vermisst. Das Boot sank eineinviertel Stunden nach dem Auslaufen gegen sieben Uhr in stürmischer See nach einem Maschinenschaden vor der Mündung des Betsiboka.
Während die Crew noch versuchte, den Schaden zu beheben, ließ eine Welle das Schiff umschlagen. Eine halbe Stunde nach dem Schiffbruch trafen Retter ein. Die Schiffbrüchigen wurden ins University Hospital in Androv gebracht. Der Kapitän floh nach seiner Rettung, die Polizei in Mahajanga leitete eine Untersuchung ein. Sein Boot war nur für 12 Personen zugelassen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wieder Kutter in Fécamp gesunken
(11.11.15) Ein 10 Meter langer Trawler sank am Morgen des 10.11. im Hafen von Fécamp. Die Feuerwehr legte eine Ölsperre aus. Das Schiff hatte am Kai liegend Wassereinbruch erlitten. Es hatte 700 Liter Diesel an Bord. Erst am 30.10. war die “L’Ockeloos” in Fécamp in Brand greaten und gesunken. Das Wrack wurde noch nicht geborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Dicky ist wieder da
(11.11.15) 15 Arbeiter waren zwei Tage lang beschäftigt, die aus dem Sand ragenden Überreste des Dampfschiffes „Dicky“ vom gleichnamigen Strand im australischen Queensland zu entfernen. Weniger als sechs Monate später ist das Schiff wieder da. Am 7.11. entdeckten Strandgänger, das wieder einige Teile rostigen Stahls aus dem Sand ragten.
Offenbar waren die Spanten in zu geringer Tiefe gekappt worden, sodass ihre Spitzen durch Sandbewegungen nun wieder sichtbar wurden und sofort wieder große Aufmerksamkeit erregten. Das Schiff war vor 122 Jahren gestrandet und seither zur Ikone geworden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Britisches Schatzschiff wird vor Uruguay geborgen
(11.11.15) Vor der Küste von Uruguay werden derzeit Bergungsarbeiten an dem britischen Kriegsschiff „Lord Clive“ durchgeführt, dass durch spanische Schiffe 1763 versenkt wurde. Der argentinische Schatzjäger Ruben Collado rechnete damit, dass die Arbeiten 350 Meter vor der Küste von Colonia del Sacramento, einer Stadt 180 Kilometer westlich von Montevideo liegt, ein Jahr dauern würden. Eine 200 Meter große Sperrzone wurde eingerichtet.
Wegen starker Unterströmungen war der Einsatz der Taucher aber gefährlich und kompliziert. Das Wrack soll in den kommenden Monaten mit einem komplexen Kransystem an die Wasseroberfläche gebracht und dann zu einem Lagerschuppen transportiert werden. An Bord wurden Gold, Waffen, Rum und Quecksilber vermutet. Die Schatzsucher teilen sich mögliche Schatzfunde mit der Regierung Uruguays. Das Wrack soll später in einem Themenpark ausgestellt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Mistique saß auf Loch Ness fest
(11.11.15) Von Whitehaven, Cumbria, commend, lief am 6.11. um 10.15 Uhr die Yacht “Mistique” auf dem Loch Ness unweit des Aldourie Castle auf dem Weg zum Caledonian Canal auf Grund. Der Notruf der dreiköpfigen Crew wurde vom Coastguard Operations Centre in Aberdeen aufgefangen. Die Yacht saß rund 10 Meter vom Ufer entfernt am Nordende des Loch Ness fest.
Das RNLI-Boot aus Loch Ness machte sich von der 6,5 Meilen entfernten Rettungsstation auf den Weg zum gestrandeten 20-Tonner. Es gelang, ihn mit voller Kraft freizschleppen und ins tiefere Wasser zu verholen. Nachdem die Maschine wieder gestartet worden war, eskortierten die Seenotretter die “Mistique” zu einer sicheren Mooring in Dochgarroch, wo ein Team der Inverness Coastguard und ein Vertreter von Scottish Canals den Seglern assistierten.
Quelle:Tim Schwabedissen




Perla weiter auf Grund in Reykjavik
(11.11.15) Nachdem es immer noch nicht gelungen ist, den Zufluss von Wasser in den Rumpf des isländischen Baggerschiffs “Perla”, 410 BRZ (IMO-Nr.: 6423137), das nach dem Abslippen in Reykjavik gesunken war, vollständig zu stoppen, wurde nun nicht mehr ausgeschlossen, dass bei dessen Untergang eine große Stahlplatte im Schiffsboden herausgebrochen wurde. Die eingesetzten Taucher konnten zwar kein Leck entdecken, aber den Boden auch nicht untersuchen, weil das Wrack auf ebenem Kiel in acht Metern Wassertiefe auf Grund lag.
In den ersten Tagen nach dem Untergang waren mehrere Versuche, den abgedichteten Rumpf mit Pumpen, die Wasser aus großen, auf Deck oberhalb der Wasseroberfläche endenden Stahlzylindern förderten, fehlgeschlagen. An Bord des Schiffes befanden sich auch 12 Tonnen Öl und 800 Liter Hydraulikflüssigkeit, die aber nicht auszulaufen drohten.
Das Baggerschiff entstand 1964 bei der Husumer Dock und Reparatur-GmbH & Co. KG als “Susan”. 1967 wurde es zur „Anne Sobye“, 1971 zur „Jorpeland“, 974 zur „Griotjotunn“ und 1976 zur „Perla“. Es hat eine Tragfähigkeit von 569 Tonnen, ist 47,19 Meter lang, 8,67 Meter breit, hat 3.59 Meter Tiefgang und läuft für die Glitnir HF in Reykjavik.
Quelle:Tim Schwabedissen




"Los Llanitos" gestrandet
(Bild: PROFEPA)   Großbild klick!

Bergung der "Los Llanitos" hat begonnen
(10.11.15) Die mexikanischen Umweltbehörde PROFEPA hat am 9.11. die Arbeiten zum Reinigen und späteren Versenken des Bulkcarriers "Los Llanitos", der im Hurrikan Patricia bei Barra de Navidad in Jalisco strandete, begonnen. Es galt, 11,484 Liter Öl, 489 Kubikmeter Diesel und andere umweltgefährdende Stoffe wie Batterien, Lösungsmittel oder Farben zu entfernen. Seit der vergangenen Woche waren dazu bereits ein Helikopter und eine Barge vor Ort.
Das Öl sollte auf ein in Panama angefordertes Schiff gepumpt werden. Die genaue Dauer der auf drei bis vier Wochen veranschlagten Arbeiten hing letztlich vom Wetter ab. Weitere Stürme könnten das Wrack zusätzlich beschädigen, dessen Achterschiff abgeknickt ist und in dessen Steuerbordbug die Felsen ein gewaltiges Loch gerissen haben. Unter Mitwirkung der Universität von Guadalajara sollte für die Entsorgung des Schiffes unterdessen ein passender Versenkungsplatz ausgewählt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Gestohlene Luxusyacht vor Lesbos mit Flüchtlingen aufgelaufen
(10.11.15) Mit einer gestohlenen Luxusyacht haben Schlepper am 9.11. 345 Flüchtlinge aus der Türkei nach Griechenland gebracht. Vor der Ortschaft Sykamia im Norden der Insel Lesbos lief das Boot dann auf Grund. Die Menschen wurden alle unversehrt an Land gebracht.
Von den Schleppern fehlte jede Spur. Die Yacht wurde freigeschleppt und in den Hafen von Lesbos gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter "Lakshan" manövrierunfähig
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Dockschiff assistierte Kuttercrew in lebensbedrohlicher Lage
(10.11.15) Die Crew des amphibischen Transportschiffes USS "Anchorage" der San Antonio-Klasse nahm am 5.11. die Reise nach San Diego fort, nachdem sie tags zuvor im Indischen Ozean dem unter Sri Lankan-Flagge laufenden Kutter "Lakshan" assistiert hatte. Dieser hatte eine Kurbelwellenexplosion erlitten und war manövrierunfähig geworden. Der Havarist trieb einen Tag lang hilflos 300 Meilen vom Land entfernt ohne Wasser und Essen, was eine potentiell lebensbedrohliche Situation hätte werden können.
Die sechs schiffbrüchigen Crewmitglieder winkten verzweifelt mit Kleidung, um die Aufmerksamkeit des Kriegsschiffes zu erregen. Kommandant J.J. Cummings schickte ein Rettungs- und Assistenzteam, das sie mit Nahrungsmitteln und Autobatterien zur Energieversorgung ausstattete, und lotste ein anderes Schiff, die 165 Meilen entfernte "Beyanara", zum Havaristen.
Nachdem diese am Nachmittag des 5.11. eingetroffen war und den Kutter in Schlepp genommen hatte, verließ die "Anchorage" die Szene.
Sie gehört zur Essex Amphibious Ready Group unter Kommando von Capt. Clint Carroll. The Essex ARG, sowie die 15th Marine Expeditionary Unit dienen der Sicherheit der Operationen der 7th US Fleet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter trieb vor Istanbul
(10.11.15) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge registrierte Containerfrachter "Corsa", 3999 BRZ (IMO-Nr.: 9183427), geriet am 9.11. vor Bakirkoy im Marmara-Meer ins Treiben, wo er nach einem technischen Schaden Anker geworfen hatte, und bat um Assistenz. Der Schlepper "Kurtama 7" nahm den Havaristen auf den Haken und legte ihn auf einen sicheren Ankerplatz vor Istanbul. Das Schiff war auf der Reise von Gemlik nach Novorossiysk.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter „Gökbel“ wird aufgerichtet
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Ravenna: Letztes Opfer des „Gökbel“-Untergangs kehrt heim
(10.11.15) Am 5.11. wurde die Leiche des türkischen Seemanns Kucukbiyik Yigit, 36, der zur Crew des Frachters „Gökbel“, 2126 BRZ (IMO-Nr.: 9605712), gehört hatte und dessen Körper in fortgeschrittenem Verwesungszustand am Strand von Fano entdeckt worden war und in dessen Kleidungsresten sich keine Dokumente befanden, durch die Analyse seiner DNA im Rahmen der Untersuchung durch den Staatsanwalt von Pesaro identifiziert. Die Leiche sollte nun in die Türkei überstellt werden. Damit konnten alle Leichenfunde nun zugeordnet werden.
Die “Gökbel” war am 28.12.2014, mit der unter Belize-Flagge laufenden "Lady Aziza" zwei Meilen vor Ravenna kollidiert und auf 14 Metern Wassertiefe gesunken. Von der 11-köpfigen Crew hatten nur fünf den Untergang überlebt. Das Wrack des Frachters war bereits am 6.8. von einem Schwimmkran von Smit Salvage und Fratelli Neri aus Livorno geborgen worden. Die Operation zur Räumung hatte am 7.5. mit dem Abpumpen des Öls begonnen.
Nachdem die Tanks am 4.8. leer waren, musste der Rumpf gedreht und dann gehoben werden. Besondere Bedingungen erschwerten die Arbeit, denn die Aufbauten des Wracks hatten sich auf dem Meeresboden durch Wellen und Strömung mit Sediment gefüllt. Wegen des dadurch vergrößterten Gewichts wurde durch die Smit Salvage BV einen neuer Plan erarbeitet, bei dem die Aufbauten vom Rumpf mit Kettensägen abgetrennt wurden.
Mit der komplexen Arbeit, die häufig durch schlechtes Wetter behindert wurde, waren 50 Mann beschäftigt, darunter 15 Taucher. Der 1000-Tonnen-Kranponton "Italia" richtete unter Assistenz des Schleppers "Nos Aries" von Fratelli Neri anschließend den amputierten Rumpf auf, der am Haken des Krans „Dario D“ der hängend schließlich in die Türkei verbracht wurde.
Die „Gökbel“ war 2011 erbaut worden und 87 Meter lang bei einer Breite von 13 Metern. Sie hatte eine Ladung von 1500 Tonnen an Bord gehabt, als sie sank.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter nach Mayday sicher im Hafen aufgefunden
(10.11.15) Die Suchaktion der US Coast Guard nach dem vermissten Kutter “Interlude” wurde am 9.11. abgebrochen, nachdem das Schiff in Somers Point, New Jersey, unversehrt entdeckt wurde. Der Skipper hatte am Vortag um 12.45 Uhr Mayday nach Wassereinbruch gefunkt, woraufhin ein 47-Fuß- und ein 25-Fuß-Boot der Station Atlantic City, das Patroullienboot „Ibis“ aus Cape May, ein MH-65 Dolphin-Helikopter der Air Station Atlantic City sowie eine C-130 Hercules der Air Station Elizabeth City, North Carolina, alarmiert wurden.
Im Zuge der Suchaktion erhielt die Coast Guard dann einen Hinweis, dass das Schiff bereits sicher in der Smith's Marina in Somers Point vertäut lag, und stellte ihre Operationen daraufhin ein.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fähre lief bei Hatteras auf Grund
(10.11.15) Im Hatteras Inlet lief am 9.11. um 11.30 Uhr die 45 Meter lange Fähre "Roanoke", 248 BRZ (IMO-Nr.: 8645258), des North Carolina Department of Transportation auf Grund. An Bord waren 16 Autos, 23 Passagiere und sieben Crewmitglieder. Das Schiff kam im Barney Slough bei ablaufendem Wasser fest. Der Kanal führt in einem langen Schwung dort in den Pamlico Sound und wurde von den Fähren zum Hatteras Inlet genutzt, seit das alte Fahrwasser zusehends versandet war.
Ein 29-Fuß-Boot der US Coast Guard-Station Hatteras Inlet brachte die Fahrgäste gegen 14.30 Uhr zum Hatteras Ferry Terminal in Hatteras. Danach sollte die "Roanoke" von der „Albemarle“ wieder flottgemacht und zum Hatteras Terminal geschleppt werden. Sie kam aber bereits vor Eintreffen des Schleppers mit eigener Kraft frei und steuerte den Fährhafen an, wo die Autos entladen wurden und der Rumpf untersucht werden sollte.

Quelle:Tim Schwabedissen




Barge sank vor Tortola
(10.11.15) Am 6.11. sank die Barge "Isabel V" auf dem Weg von Tortola nach Anegada nach einem Wassereinbruch drei bis vier Meilen vor Tortola. Das Schiff wurde achterlastig, und wenig später sackte das Heck weg. Eine Lenzpumpe versagte den Dienst, und rasch lagen Teile des Schiffes unter Wasser. Es wurde dann in flachem Wasser auf Grund gesetzt, wo es sich auf die Seite legte und die Ladung sich vollständig vom Wrack löste.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter sank bei Kap Fréhel
(10.11.15) Der Kutter "Korrigan", 12,67 BRZ (MMSI-Nr.: 227624020), der von Saint Brieuc aus auf Fang ging, sank am Nachmittag des 9.11. nahe Kap Fréhel. Die zweiköpfige Crew des in Saint-Cast-le-Guildo beheimateten Schiffes konnte sich auf einen anderen Kutter, die "Sagittaire" retten, nachdem ihr Schiff bei ruhiger See auf ein Riff gelaufen und leck geschlagen war. Sie versuchten noch, ihr Schiff am nahen Strand auf Grund zu setzen, doch gegen 13 Uhr sank es auf 12 Meter Tiefe. Die Schiffbrüchigen wurden vom SNSM-Boot aus Saint Cast übernommen und in den Hafen gebracht. Das SNSM-Boot aus La Place sammelte die Netze ein. Die „Korrigan“ wurde 1971 bei Daniel in Paimpol erbaut. Sie war 10,98 Meter lang und 4,46 Meter breit.
Quelle:Tim Schwabedissen




Einhandsegler im Golf von Mexiko vermisst
(10.11.15) Die US Coast Guard suchte nahe Main Pass im Golf von Mexiko am 9.11. nach einem 61-jährigen Einhandsegler aus Tucson, Arizona. Seine Freundin hatte der Coast Guard Corpus Christi gemeldet, dass er mit seiner 38 Fuß langen Yacht "Carpe Noctem" seit dem 4.11. überfällig war. Er hatte Biloxi am Vortag gen Corpus Christi verlassen. Vom Coast Guard Aviation Training Center Mobile stieg eine HC-144 Ocean Sentry auf und von der Air Station Clearwater eine HC-130 Hercules.
Quelle:Tim Schwabedissen




Sturmschaden auf Containerfrachter
(10.11.15) Der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter "MSC Flavia", 140096 BRZ (IMO-Nr.: 9467433), erlitt auf dem Pazifik nach dem Auslaufen aus Xiamen am 20.10. nach Los Angeles erhebliche Sturmschäden. Am 9.11. erreichte das Schiff Los Angeles und machte gegen 16 Uhr an den APM Terminals fest.
Quelle:Tim Schwabedissen




Haiti-Versorger wird gelöscht und gehoben
(10.11.15) Das am 26.10. nahe des St. Lucie Inlet gestrandete, 59 Fuß lange Versorgungsschiff "Endeavour" wurde in den vergangenen Tagen von der Coast Guard um 2000 Gallonen Diesel geleichtert, teilweise entladen, abgedichtet und am 6.11. aufgerichtet. 70 Tonnen Ladung. u.a. Säcke voller Reis, lagen aber noch unter Deck. Die Arbeiten zum Löschen dauerten noch an. Am 10.11. um 7:45 Uhr sollte je nach Wasserstand die eigentliche Bergung beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Schoner trieb vor Kopenhagen
(10.11.15) Am 2.11. erhielt das Rettungsboot „Lynetten“ der DSRS einen Notruf des Schoners "Anne Elise", 38 BRZ, der mit einem Knoten südlich der Prøvestenen bei Kopenhagen trieb. An Bord befanden sich 16 Personen. Das örtliche Rettungsboot lief aus und stellte Kontakt mit der "Anne Elise” her. Sie wurde dann sicher zum Amerikakai unweit des Anlegers der Oslo-Fähre geschleppt.
Die “Anne Elise” wurde 1932 bei J. Christoffersen auf Fanø als Nordseekutter „Niels Rud – E 454“ für Ole Jensen Rud in Esbjerg erbaut. Von 1980 – 1984 wurde sie zur Privatyacht umgebaut. Sie ist 25 Meter lang, 5,02 Meter breit, hat 2,35 Meter Tiefgang und eine Segelfläche von 240 qm und wird heute für bis zu 18 Personen genutzt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Orientierungsloser „Blanker Hans“ auf der Elbe
(10.11.15) Einsatzkräfte der Feuerwehr und der DLRG aus Drochtersen, Dornbusch und Stade wurden am 7.11. um 23.47 Uhr alarmiert, nachdem gegen 22 Uhr die zehn Meter lange Segelyacht "Blanker Hans" einer Eignergemeinschaft aus Hamburg auf der Elbe in Höhe der Rhinplatte mit vier Mann Besatzung auf Grund gelaufen war. Sie war unterwegs vom Yachthafen Wedel nach Norderney, als sie im Glückstädter Nebenfahrwasser festkam.
Nach Angaben der Crew war das GPS ausgefallen, und der Skipper hatte im Dunkel der Nacht daraufhin die Orientierung verloren.
Die Besatzung nahm telefonisch zunächst Kontakt mit dem Störsperrwerk auf, weil sie sich in der Nähe der Störeinfahrt wähnte. Da die Sperrwerkswärter aber dort kein Boot ausmachen konnten, verständigten sie die Wasserschutzpolizei in Hamburg. Diese setzte das Polizeiboot „WS 20 - Amerikahöft" ein, um die Position des Havaristen ausfindig zu machen.
Kurz vor dessen Ankunft wurden dann durch die Feuerwehr in Stade die Wasserrettungseinheiten der DLRG Drochtersen und Stade sowie der Freiwilligen Feuerwehr Dornbusch und Stade alarmiert. Die Drochterser Einheiten rückten Richtung Wischhafen aus, um im Yachthafen ihr kleines Boot zu slippen, und der Drochterser Gerätewagen ging am Fähranleger Wischhafen in Bereitschaft zur Übergabe möglicherweise benötigter Bergungsmaterialien. Alle übrigen Einheiten fuhren den Löschplatz am Krautsander Ruthenstrom an, wo auch das Feuerwehrboot "Ruthenstrom" durch die Drehleiter der Stader Feuerwehr zu Wasser gebracht wurde.
Die „WS 20“ war als erstes Boot bei der Yacht, die entgegen der erwarteten Position auf dem nördlichen Stack der Rhinplatte oder kurz vor der Einfahrt zur Stör, nördlich des Fähranlegers Glückstadt auf der Schleswig Holsteinischen Landseite lag. Kurz nach der „WS 20“ erreichten das Mehrzweckboot aus Drochtersen, die "Kiek Ut" der DLRG Stade und das Feuerwehrboot "Ruthenstrom" den Einsatzort. Zuerst wurden zwei Besatzungsmitglieder zur „WS 20“ übergesetzt und eine Schleppverbindung von der Yacht zur "Kiek Ut" hergestellt.
Nachdem diese wieder flottgemacht worden war, wurde sie nach Glückstadt geschleppt. Da keine Beschädigung festgestellt werden konnte, konnte auf den Einsatz der am Fähranleger Wischhafen bereitgestellten Pumpen und Hebekissen verzichtet werden. Auch das Feuerwehrboot "Brunshausen" drehte daraufhin wieder ab. In Glückstadt wurde der Havarist vertäut, und die eingesetzten Einheiten begaben sich zurück zum Krautsander Ruthenstrom, wo die Boote wieder aus dem Wasser gekrant wurden. Die Wasserschutzpolizei hat die weiteren Ermittlungen zur Ursache der Havarie aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Binnenschiff auf Donau geleichtert und geborgen
(10.11.15) Das 80 Meter lange, deutsche Binnenschiff „Sven“, 1042 ts (EU-Nr.: 04011840), das am 5.11. mit 514 Tonnen Plastikabfall an Bord auf der Donau auf Höhe Bogen auf Grund gelaufen war, wurde am 07.11.2015 durch das WSA Straubing geleichtert und konnte dann wieder flottgemacht werden. Das Binnenschiff „Vale“ nahm es längsseits und schleppte es in den Straubinger Hafen.
Dort wurden durch die Polizei bei ihren Untersuchungen Mängel an der Ruderanlage, Bugstrahlruder und Heckanker festgestellt und das Schiff deshalb mit einem Weiterfahrverbot belegt, bis alle Mängel beseitigt sind. Das Fahrwasser an der Havariestelle wurde freigebaggert und am 08.11. gegen 15:20 Uhr für die Schifffahrt wieder frei gegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen




Forschungsschiff wird künstliches Riff
(10.11.15) In Cartagena soll am 13.11. das einstige Forschungsschiff „Quindío“ des Centro de Investigaciones Oceanográficas e Hidrográficas der kolumbianischen Marine als künstliches Riff versenkt werden an der Einfahrt der Ciénaga de los Vasquez in Isla Barú am Ende einer 69-jährigen Laufbahn, in deren Zeit die erste hydrographische Kartierung der Tumaco-Bucht 1968 durchgeführt wurde. Das Wrack wird Teil eines Taucher-Themenparks, zu dem auch die „Tolú“ und die „Atlas“ gehören.
Das Projekt wird vom kolumbianischen Vizepräsidenten Germán Vargas Lleras geleitet und begleitet von der Marine, der Dirección General Marítima, der Comisión Colombiana del Océano, dem Bürgermeister von Cartagena, dem Parques Nacionales Naturales de Colombia, der Fundación Eduardoño und dem Museo de Arte y Medio Ambiente in Cartagena. Vor der Versenkung wurde die Farbe des Rumpfes ebenso wie sämtliches Öl und elektrische Leitungen, die eine Umweltgefährdung darstellen könnten, entfernt.
Das Schiff wurde 1945 für die US Navy erbaut und diente 20 Jahre als Versorungsschiff zwischen Grand Cayman, der Marinebase in Guantanamo und Florida. Am 12.9.1963 wurde es an die kolumbianische Marine übergeben, der es 51 Jahre lang diente.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fischer entdeckte Leiche vermissten Seemanns
(11.10.15) Das letzte vermisste Crewmitglied der vor Ho Chi Minh City gekenterten “Hoang Phuc 18” wurde am Abend des 7.11. in den Gewässern der vietnamesischen Ca Mau Provinz entdeckt. Ein Fischer sah den Körper 170 Meilen von der Untergangsstelle entfernt im Meer treiben und alarmierte die Behörden, die ihn später bergen konnten. Der Mann wurde inzwischen identifiziert. Die „Hoang Phuc 18” war mit 17 Mann am Bord am 30.10. gegen 19 Uhr auf dem Soai Rap River im Can Gio Distrikt gekentert. 13 Mann wurden lebend gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Letztes vermisstes Wrack aus „großem Sturm“ auf Großen Seen (USA) entdeckt
(10.11.15) Wrackforscher unter Leitung von David Trotter haben auf dem Lake Huron 32 Meilen vom Ufer entfernt ein Wrack entdeckt, bei dem es sich um den im sogenannten Great Storm von 1913 gesunkenen Dampfer „Hydrus“ handeln dürfte. Seit 35 Jahren arbeitete das Team daran, den Grund des Lake Huron mit Sonar zu scannen und hat dabei bereits etliche Wracks entdeckt.
Bei der 436 Fuß langen “Hydrus” handelte es sich um das letzte noch vermisste Schiff aus dem Sturm, in dem über 250 Menschen ums Leben kamen. Bei mehreren Tieftauchgängen wurde seit dem ersten Kontakt im Sommer das Wrack näher untersucht und festgestellt, dass es dieselbe Anzahl von Luken hat und von der Größe her übereinstimmte. Im Maschinenraum fand sich eine teilweise lesbare Inschrift, auf der „Hydrus“ gestanden zu haben schien.
Quelle:Tim Schwabedissen




Taucher an der „Argo“ nach Ladungsaustritt ins Krankenhaus gebracht
(10.11.15) Auf dem Lake Erie wurden Taucher, die mit der Vermessung der gesunkenen Barge „Argo“ beschäftigt war, ins Krankenhaus gebracht, nachdem durch ein plötzlich aufgetretenes Leck eine unbekannte Substanz ausgetreten war. Es handelte sich nach Angaben der US-Küstenwache dabei um eine reine Vorsichtsmaßnahme, und alle haben bereits wieder das Krankenhaus verlassen.
Der Vorfall ereignete sich bei der Untersuchung des Schiffes, als sich plötzlich eine Niete löste und es zu einem kleinen Leck kam. Es wurde noch abgedichtet, bevor die Taucher aufstiegen. Am 9.11. waren sie wieder am Wrack, um eine Probe des lösungsmittelsartigen Materials zu nehmen, bei dem es sich um das Erdöldestillat Benzol handeln könnte.
Die „Argo“ war mit 4800 Barrel Rohöl geladen, als sie in einem Sturm im Jahr 1937 etwa 12 Meilen nordöstlich von Sandusky, Ohio, sank. Sie liegt jetzt 44 Meter tief und ist im Sediment eingesunken. Zur Erforschung des Wracks und möglicherweise von ihm ausgehenden Gefahren waren 60 Mann der US-Küstenwache und 57 weitere Personen der Fisheries and Oceans in Kanada und der US Environmental Protection Agency eingesetzt.
Die verbliebene Ladung der Barge sollte mit Hot Tapping erhitzt und dann abgepumpt werden. Dies sollte wahrscheinlich im Frühjahr 2016 stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Suche nach Brücke der El Faro wegen Wirbelsturms Kate unterbrochen
(10.11.15) Die Sucharbeiten an der Untergangsstelle des Frachters “El Faro” mussten wegen des Tropensturms Kate zeitweilig eingestellt werden. Der Marineschlepper „Apache“ hielt mit Sidescan-Sonar ORION sowie dem ROV CURV 21 weiter Ausschau nach der fehlenden Brücke des Wracks, auf der der für die Ermittlungen wichtige Voyage Data Recorder vermutet wurde.
Kate befand sich am 9.11. rund 90 Meilen südöstlich von Great Abaco Island auf den Bahamas und hatte durchschnittliche Windgeschwindigkeiten von 45 Meilen. Es wurde erwartet, dass sich der Sturm in nordöstliche Richtung bewegt und keinen Landfall machen würde.
Quelle:Tim Schwabedissen




„Smitbarge 8“ vor Rügen gestrandet
(Bild: Wasserschutzpolizei)   Großbild klick!

Rügen: Barge vor Dranske gestrandet
(09.11.15) Die 84 Meter lange holländische Barge „Smitbarge 8“, 2922 BRZ (IMO-Nr.: 9492555), riss sich am 8.11. vor Dranske von dem deutschen Schlepper „Aaron", 147 gt (IMO: 7434054),&xnbsp;los und trieb an die Küste zwischen Dranske und der Halbinsel Bug, bevor sie vor der Nordwestküste von Rügen strandete. Der Schlepper hatte die Arbeitsplattform samt Maschinen und Containern bei starkem Westwind mit acht Beaufort westlich von Hiddensee, wo sie für Sandaufspülungen gelegen hatte, in ruhigeres Gewässer ziehen.
Dabei machte sich der Ponton aber selbstständig und trieb bei Dranske an. Er wurde in der Nacht zum 9.11. mit drei Schleppern wieder geborgen und in den Fährhafen Mukran geschleppt. Dort sollten Taucher die Barge auf Schäden untersuchen. Auch die „Aaron“ lief in den Hafen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen




Schwimmdock in Hirtshals /Dänemark gesunken
(09.11.15) Ein überdachtes Schwimmdock der Hirtshals Yard A/S sank in der Nacht zum 8.11. im Sturm Freja mit einem Ende auf den Hafengrund. Ein Schiff von Esvagt, das sich darin befand, blieb unbeschädigt. Nachdem die ganze Nacht daran gearbeitet wurde, das Dock zu sichern, war die Lage inzwischen unter Kontrolle.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter “Giumar“ gehoben
(Bild: Guardia Costiera)   Großbild klick!

Kutter vor Viareggio geborgen
(09.11.15) Der am 28.10. vor Viareggio /Italien mit zwei Mann gesunkene, 13 Meter lange Kutter “Giumar“ konnte am 8.11. am späten Abend nach einer langwierigen Operation gehoben und im Hafen am Sandorino-Kai an Land gesetzt werden. Das Wrack hatte in 18 Metern Tiefe gelegen und wurde um 21.15 Uhr vom Baggerschiff “Alfredo“ in den Hafen gebracht.
Gegen vier Uhr des 7.11. hatte dieser an der Untergangsposition Stellung bezogen. Taucher hatten dann Hebegurte angelegt, doch ein Versagen einer Winsch verzögerte die Hebung. Vom Decksmann Fabrizio Simonetti fehlte weiter jede Spur, der Skipper war tot vor Portofino aus der See gezogen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Partyschiff „T‘ Schip“
(Bild: Brandweer Beverdijk)   Großbild klick!

"Pfannkuchenschiff" drohte zu sinken
(09.11.15) In der Nacht zum 5.11. wurde die Feuerwehr von Beverwijk alarmiert, nachdem das sogenannte Pfannkuchenschiff „T‘ Schip“, 1743 BRZ (EU-Nr.: 02318529) am Südkai leckgeschlagen war und zu sinken drohte. Um 1.30 Uhr rückten die Einsatzkräfte an, und es stellte sich rasch heraus, das schwere Ausrüstung vonnöten war, weil bereits erhebliche Mengen an Wasser eingedrungen waren. Der Eigner, der an Bord lebte, hatte das Malheur entdeckt.
Mehrere Einsatzfahrzeuge waren vor Ort und eine Unterwasserpumpe wurde angesetzt. Das Leck wurde nach drei Stunden am Boden des Achterschiffs entdeckt. Es gelang, den Wassereinbruch zu kontrollieren, der Sachschaden war allerdings erheblich. Rostfraß könnte schuld gewesen sein. Ein Bergungsbetrieb in Zaandam mit einem Taucherteam sollte das Leck nun endgültig verschließen.
Das Schiff wurde 1913 bei Meijer in Beneden-Leeuwen als Binnenschiff erbaut. Es ist 86.42 Meter lang, 10.69 Meter breit und hat 2.64 Meter Tiefgang. Eigner der damaligen „Thyssen 17“ war die A. Thyssen GmbH & Co KG in Hamburg. 1927 ging es als „Semeroe“ für die Vulcaan Handels & Transport Maatschappij NV in Rotterdam in Fahrt. 1940 wurde es zur „Vulcaan 17“, 1949 zur „Engelina“ von E. Sinzig Hirschmann in Rotterdam und 1984 zur „Mariho II“ von J.L. Bloemen in Zwijndrecht. Zuletzt lag es, mit Aufbauten versehen, als Partyschiff in Beverwijk.
Quelle:Tim Schwabedissen




Trawlerbergung lässt auf sich warten
(09.11.15) Der 20 Meter lange Trawler “L‘Ockeloos” lag weiter im Hafen von Fécamp auf Grund, nachdem mehrere Bergungsversuche zuvor gescheitert waren. Am 29.10. war dem Eigner Bruno Dehais eine Verfügung zugestellt worden, das Schiff aus dem Freycinet Becken binnen 24 Stunden zu räumen. Dazu sollte das Becken leergepumpt werden, was aber mit dem Schiffsverkehr koordiniert werden muss.
Quelle:Tim Schwabedissen




Lity wird stückweise geräumt
(09.11.15) Der gesunkene Kutter "Lity" wird jetzt stückweise im Hafen von La Maria geborgen. Am 2.11. haben Taucher Teile der Maschine und des Rumpfes zerschnitten. Zuvor wurden das Ruderhaus und andere Stücke aus dem Wasser gezogen und auf dem Kai abgelegt. Eine Hälfte des Rumpfes wurde mit Hebesäcken an die Wasseroberfläche gebracht. Auch ein mehrere Meter langes Netz musste noch geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Foschungsschiff vor Nordmaling auf Felsen gestrandet
(09.11.15) Am 6.11. lief das schwedische Forschungsschiff "Lotty" (MMSI-Nr.: 265515440) auf Felsen in Örefjärden vor Nordmaling und schlug leck. Es kam zu einem Austritt von Öl. Bei einem Kontrollflug durch ein Überwachungsflugzeug der schwedischen Coast Guard wurde geschätzt, dass rund 350 Liter Diesel ins Meer gelaufen sind. Das Küstenwachboot "KBV 409" legte Ölsperren aus.
Das Ölbekämpfungsschiff "KBV 181" wurde in Marsch gesetzt, um die in den Tanks verbliebenen Dieselmengen abzupumpen. Am 7.11. wurden 700 Liter Öl und eine kleine Menge Hydrauliköl geleichtert. Nachdem am 8.11. keine Ölverschmutzung mehr beobrachtet wurde, kehrte die "KBV 181" in den Heimathafen Umeå zurück. In dieser Woche sollte die 16 Meter lange "Lotty" geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Seeenotkreuzer Berlin barg Yacht aus Hauptschifffahrtsweg
(09.11.15) In der Nacht zum 8.11. wurde in der Kieler Bucht einen Einhandsegler mit seiner manövrierunfähigen Yacht „Virus“ bei stürmischem Wetter in Sicherheit gebracht. Das Boot nach einem Maschinenausfall trieb sie etwa viereinhalb Seemeilen nordöstlich von Kiel Leuchtturm im Hauptschifffahrtsweg. Der Skipper aktivierte um 22.15 Uhr das EPIRB. Sofort alarmierte das MRCC in Bremen den Seenotrettungskreuzer „Berlin“ der Station Laboe und die umliegende Schifffahrt.
Als erstes traf der Lotsenversetzer „Schilksee“ bei der Segelyacht ein und blieb bis zum Eintreffen der „Berlin“ vor Ort, um notfalls direkt eingreifen zu können. Als der Seenotrettungskreuzer kurze Zeit später bei der „Virus“ ankam, setzte die Besatzung das Tochterboot „Steppke“ aus, um mit ihm die Segelyacht in Schlepp zu nehmen.
Bei Windstärken von sieben bis acht, in Böen neun Beaufort aus südwestlicher Richtung und etwa drei Meter Seegang schleppten die Seenotretter die acht Meter lange Segelyacht in den Hafen von Schilksee.
Quelle:Tim Schwabedissen




Feuer in Schrottladung
(09.11.15) Auf dem unter Belize-Flagge laufenden Frachter “Soya Maru”, 1924 BRZ (IMO-Nr.: 8907462), brach am 8.11. um 09.25 Uhr zwei Meilen westlich von Matsuyama im Japanischen Meer ein Feuer in der Schrottladung aus. Der Frachter war unterwegs von Osaka nach Haimen in China. Die 10-köpfige Crew ging in die Boote. Die Küstenwache kam dem brennenden Schiff zu Hilfe, über dem am Nachmittag noch dichte Rauchwolken standen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Suchaktion nach Kutter vor New Jersey
(09.11.15) Die US Coast Guard startete am 8.11. vor New Jersey eine Suchaktion nach dem Kutter „Interlude“. Die Coast Guard Delaware Bay in Philadelphia hatte um 12.45 Uhr ein Mayday aufgefangen, nachdem der Kutter Wassereinbruch erlitten habe und einen Hafen zu erreichen suchte.
Ein MH-65 Dolphin Helikopter der Air Station Atlantic City, New Jersey, das Patroullienboot “Ibis” und weitere Einheiten der Station Atlantic City machten sich auf die bislang ergebnislose Suche nach dem Havaristen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Leck auf Ölbarge verschlossen
(09.11.15) Taucher sollten am 9.11. eine Abdichtung, die auf dem Wrack der Ölbarge “Argo” auf Position 41-38'21" N, 082-29'35" W neun Meilen nordöstlich von Kelleys Island auf dem Lake Erie installiert worden war, öffnen, um eine Probe des Tankinhalts zu nehmen. Dazu wurde die Sperrzone auf eine Meile um die Untergangsstelle erweitert. Bei Tauchgängen am 3.11. war ein stecknadelgroßes Leck in einem der Tanks entdeckt und abgedichtet worden.
Ein Coast Guard Helikopter der Air Station Detroit überflog das Gebiet am 4.11. T&T Marine Salvage hatten am 1.11. ihre Untersuchungen abgeschlossen. Sie hatten 12 Tankluken entdeckt, von denen acht verschlossen und vier ungesichert waren. Aus dem Sediment in den offenen Tanks wurden Proben genommen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Yacht trieb in der Brandungszone
(09.11.15) Die US Coast Guard kam am 7.11. der 45 Fuß langen Yacht “Summer Breeze” zu Hilfe, die mit 14 Personen an Bord drei Meilen westlich von - Diamond Head, Oahu, manövrierunfähig geworden war. Ein 45-Fuß-Boot lief von der Coast Guard Station Honolulu aus und schleppte die “Summer Breeze” nach Ala Wai Harbor ein, nachdem sie bei Sand Island zu stranden gedroht hatte. Nachdem ihre Batterien ausgefallen waren, hatte sie versucht, unter Segeln nach Ala Wai zu kommen, war dabei aber in die Brandungszone getrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen




Sorge um Schoner von Kutter-Max
(09.11.15) Der Zweimast-Gaffelschoner "Thomas MacDonath" soll von der HPA-Spundwand am Süderelbeufer bei Neuland verschwindet. Die dem Eigner gesetzte Frist läuft jetzt ab. Er will das Schiff nach Wismar bringen. Der Skipper wurde als "Kutter-Max" bereits über die Grenzen Harburgs hinaus bekannt. Im Oktober lief sein Kutter "Hecht 6" bei einem Abschleppmanöver auf der Unterelbe bei Wischhafen auf Grund und legte sich auf die Seite.
Im Dezember 2011 sank sein Fischkutter "Saparua" im Harburger Überwinterungshafen. Die Bergung hatte der 61 Jahre alte Metallbaumeister aus Hannover nie bezahlen können. Den Schoner musste er vom Kanalplatz im Harburger Binnenhafen entfernen, weil er dort die Liegeplatzgebühr nicht bezahlt hatte. Daraufhin war er nach Neuland umgezogen. Dort löste im Sommer ein Unbekannter die Leinen, und das Schiff strandete auf der Uferböschung gelandet.
Dort lag der Schoner seither an einer als Liegeplatz nicht ausgewiesenen Spundwand neben dem Sportboothafen des Neulander Yachtclubs, dessen Vereinsmitglieder sich vor einer Havarie des Schiffes in ihrem Hafen sorgen. Eine dann notwendige Bergung könnten sie nicht bezahlen.
Die „Thomas MacDonagh“ wurde 1969 als Fischereifahrzeug in Irland erbaut. 2006 baute sie ein deutscher Eigner zum Segelschoner für Fahrten auf der Ostsee um. 2009 wurde sie nach Spanien für Delphin-Beobachtungsfajrten verkauft. Dort kam es aber rasch fast zum Wrack herunter und landete schließlich in Hamburg.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fähre drohte vor Fiskebøl zu stranden
(09.11.15) Am Morgen des 9.11. erlitt die norwegische Fähre "Tysfjord", 3695 BRZ (IMO-Nr.: 9056301), vor Kalvøy auf der Fahrt von Melbu nach Fiskebøl mit 16 Passagieren und einer siebenköpfigen Crew an Bord einen Ausfall der Hauptmaschine. Da das Schiff auf Grund zu treiben drohte, wurde zeitweilig eine Evakuierung erwogen. Neben dem NSSR-Rettungsboot "Sundt Flyer" kamen auch zwei Boote von Norlense und zwei weitere von Nordlaks zu Hilfe, um den Havaristen zu sichern.
Es gelang, die Drift zu stoppen und Anker zu werfen. Ein Schlepper von Norlense in Fiskebøl nahm die Fähre, assistiert von deren MOB, auf den Haken und brachte sie in den nahen Hafen, wo die Fahrgäste von Bord gehen konnten. Nun galt es zu untersuchen, ob die Fähre auf ihrer Drift Bodenkontakt erlitten hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Tanker auf verhängisvollem Kurs
(09.11.15) Der türkische Tanker "Simay G", 4825 BRZ (IMO-Nr.: 9502661), drohte am 9.11. um 3.30 Uhr vor Gjeterøya in Dypingen auf Grund zu laufen. Der Lotse war gerade von Bord gegangen und befand sich nördlich von Fugløya, als er feststellte, dass der von Rafnes nach Grenaa bestimmte Tanker auf dem Weg aus dem Helgeroafjord eine verhängnisvolle Kursänderung vorgenommen hatte. Er hatte sich fast 180 Grad gedreht und steuerte auf Nordkurs aus dem Fahrwasser heraus auf Dypingen zu.
Das Schiff war mit 3000 Tonnen Ätznatron beladen. Der Lotse kontaktierte sofort die Verkehrsaufsicht in Brevik, die bei der Schiffsführung anfragte, ob sie sich über ihren Kurs im Klaren sei, und wies sie an, sofort diesen zu ändern. Außerdem wurde in Brevik ein Schlepper alarmiert. Doch am Ende ging alles gut – wenige Minuten vor der drohenden Strandung drehte der Tanker wieder und verließ die Bucht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Charterboot in Not
(09.11.15) Am 8.11. gegen 16 Uhr erlitt das Charterboot “Strelitz” im Hafen von Pont-à-Mousson Wassereinbruch. Der Skipper legte sein Boot sofort an eine ins Wasser führende Rampe, und die alarmierte Feuerwehr konnte mit Lenzpumpen das eingedrungene Wasser auspumpen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Überhitzte Holzpellets wieder abgekühlt
(09.11.15) 43 Feuerwehrleute und ein Löschboot, die am 5.11. um 8.26 Uhr wegen eines Brandes in der Ladung des holländischen Frachters "Flevoborg", 8911 BRZ (IMO-Nr.: 9419292), alarmiert worden waren, konnten den Schwelbrand nach Stunden in Tyne unter Kontrolle bringen.
Die Überhitzung war beim Öffnen der Ladeluken festgestellt worden. Nachdem rund 100 Tonnen gelöscht worden waren, wurden diese auf dem Kai abgelegt, wo sie abkühlten. Gegen 17 Uhr konnten die meisten Einsatzkräfte wieder abrücken.
Quelle:Tim Schwabedissen




Baggerschiff weiter gesunken
(09.11.15) Mehrere Versuche, den in Reykjavik (Island) gesunkenen Bagger "Perla", 410 BRZ (IMO-Nr.: 6423137), auszupumpen, sind in den vergangenen Tagen fehlgeschlagen, sodass weiterhin nur die Aufbauten aus dem Wasser des Faxaflóhafna ragten. Schlechtes Wetter und starker Regen erschwerte den Einsatz der Berger.
Eine Sorge, dass die 12 Tonnen Diesel und 800 Liter Hydrauliöl ausfließen könnten, bestand indes nicht. Vier Kräne waren eingesetzt worden, um das Schiff anzuheben, doch als sich das Heck vom Grund löste, wurde es instabil, sodass es wieder abgesetzt werden musste. Nun musste ein neuer Plan entwickelt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter in Angle nicht mehr zu retten
(09.11.15) Der Kutter “CKS – M 99”, der von Englands jüngstem Skipper Jake Bowman-Davies, 17, auf Felsen in der Iriischen See gesetzt worden war, ist nur noch Schrott. Sein Vater Tim hatte gehofft, dass das 300,000 Pfund werte Schiff noch geborgen werden könnte, doch die Berger konnten es nur in Stücken auf den Strand von Angle, Pembrokeshire, ziehen.
Der Rumpf war gebrochen und eine Bergung im Ganzen nicht mehr möglich gewesen. Mit Baggern wurden die auf den Strand gezogenen Trümmer dann abtransportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen




Sportboot in Picton Harbor war früher ein Kutter
(09.11.15) Das Wrack, das in 36 Metern Tiefe im neuseeländischen Marlborough Sound entdeckt wurde, könnte vorsätzlich versenkt worden sein. Die „Black Prince” war in den 1970er Jahren als Kutter “Jean” gefahren, ehe sie in den 80ern zum Sportboot umgebaut wurde. Zuletzt hatte sie in der Shakespeare Baygelegen. Taucher hatten es auf dem Grund des Picton Harbour rund 400 Meter östlich von Wedge Point entdeckt. Möglicherweise hatten die Abwrackkosten des zuletzt heruntergekommenen Schiffes gespart werden sollen. Am 30.10. hatten Marinetaucher es entdeckt, als die den Hafengrund untersuchten.
Quelle:Tim Schwabedissen




Stundenlanger Einsatz der Seenotretter für Einhandsegler
(09.11.15) Das RNLI-Boot aus Lizard kam am 5.11. der 38 Fuß langen Yacht “Golden Morn” zu Hilfe, die 19 Meilen vor Lizard Point in stürmischer See Motorausfall erlitten hatte. Bei vier Metern Wellenhöhe kämpfte sich das Rettungsboot zu der Yacht, die sie 14 Meilen ostsüdöstlich von Lizard Point aufspürte und dem Skipper eine Schleppleine übergeben konnte. Danach wurde die Yacht binnen drei Stunden in die Port Pendennis Marina, Falmouth geschleppt und dort sicher festgemacht. Nach fast sechs Stunden auf See kehrten die Seenotretter gegen 18 Uhr zu ihrer Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen




Hummerkutter "Dawn Breaker" brennt nieder
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Hummerkutter ging in Flammen auf
(07.11.15) Crews der Coast Guard-Stationen Merrimack River und Gloucester (USA) sowie die Feuerwehren von Ipswich und Gloucester kamen am 6.11. dem 28 Fuß langen Hummerkutter "Dawn Breaker" zu Hilfe, dessen Skipper um 9:30 Uhr das Boston Command Center alarmiert hatte: Sein Schiff war in Brand geraten, und er musste es aufgeben, nachdem eigene Löschversuche fehlgeschlagen waren.
Er gab seine Position durch, legte einen Überlebensanzug an und sprang dann mit einem Signalgeber ins Wasser. Nach knapp 15 Minuten wurde er geborgen und von einem Boot des Ipswich Fire Department an Land gebracht und dort medizinisch betreut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Briese-Frachter in Dardanellen auf Grund gelaufen
(07.11.15) Der unter Gibraltar-Flagge laufende Frachter "Schillig", 2415 BRZ (IMO-Nr.: 9505405), der Leeraner Briese-Schifffahrt lief auf der Fahrt von Constanta, wo er am Morgen des 4.11. ausgelaufen war, nach Casablanca beim Transit der Dardanellen in Nord-Süd-Richtung auf der falschen Seite des Fahrwassers um 1.31 Uhr auf Grund.
Die Havarie ereignete sich in der Nara-Region am felsigen Zipfel von Kepez Dalyan. Der Schlepper "Kurtarma 4" und das Rettungsboot "Kiyi Emniyeti 9“ wurden zur Unglücksstelle entsandt. Am 7.11. saß das Schiff aber weiter fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Bienville"
(Bild: Brian Brady)   Großbild klick!

Frachter saß auf Ouse-River fest
(07.11.15) Der 88 Meter lange, polnische Frachter "Bienville", 1960 BRZ (IMO:9073854), lief am frühen Morgen des 4.11. auf dem Ouse River vor Goole von Riga kommend am Flussufer auf Grund. Wenig später waren die Schlepper "Lashette", "Shovette" und "Little Shuva" vor Ort und versuchten zunächst vergeblich, das Schiff mit steigendem Wasser wieder flottzumachen. Nachdem er am erfolgreichen Ende längerer Bemühungen wieder flottgemacht und inspiziert war, nahm der inzwischen Kurs auf Wismar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fanø: Fähre lief auf Grund
(07.11.15) Am 6.11. um 15.40 Uhr lief die dänische Fähre "Fenja", 751 BRZ (IMO-Nr.: 9189378), rund 50 Meter außerhalb des Fahrwassers eine halbe Meile von Nordby vor der Insel Fanø auf Grund. Die Fähre, die gemeinsam mit der „Menja“ die Insel mit Esbjerg verbindet, konnte sich mit der nächsten Flut gegen 19 Uhr mit eigener Kraft wieder befreien. Es hatten sich 110 Fahrgäste an Bord befunden. Die Havarie wurde verursacht durch eine Kombination von überdurchschnittlichem Niedrigwasserstand und schlechter Sicht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff auf Donau aufgelaufen
(07.11.15) Auf der niederbayerischen Donau lief am 5.11. das bulgarische Binnenschiff „Dunav 6“, 1143 ts (EU-Nr.: 02104693) gegen 8.30 Uhr bei Bogen auf Grund. Das in Richtung Österreich laufende Schiff war mit 514 Tonnen Plastikabfall beladen und kam wegen zu großen Tiefgangs fest. Die Schifffahrt wurde an der Unfallstelle bis auf weiteres gesperrt. Die Reederei des Schiffs versuchte, ein weiteres Schiff zur Unfallstelle zu schicken, das die Ladung übernehmen konnte, um dann den Havaristen frei zu schleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Thetis D zur Norderwerft geschleppt
(07.11.15) Am 5.11. gegen sieben Uhr verließ der liberianische Containerfrachter "Thetis D", 17488 BRZ (IMO-Nr.: 9372274), den Kieler Ostuferhafen am Haken der "Wulf 9", 429 BRZ (IMO-Nr.: 8714243), als Steuerschlepper sowie des stärksten Bugsier-Schleppers "Bugsier 3", 430 BRZ (IMO-Nr.: 9350135), in Richtung Hamburg.
Hier konnte nach dem Eintreffen um 21.40 Uhr nun endlich die Containerladung gelöscht werden, ehe der Havarist am 6.11. an den Kai der Norderwerft gebracht wurde, wo in den kommenden Wochen die umfangreichen Schäden, die bei der Explosion im Maschinenraum am 26.10. in der Kieler Bucht entstanden waren, beseitigt werden sollten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision auf Elbe-Havel-Kanal
(07.11.15) Am 3.11. gegen 15 Uhr kollidierten zwei Binnenschiffe auf dem Elbe-Havel-Kanal. Beteiligt waren ein deutsches Güterschiff und ein niederländischer Binnentanker. Der Unfall ereignete sich bei Kanal-Kilometer 346,7 nahe der Ortschaft Güsen. Der auf Leerfahrt befindliche Tanker wurde so stark beschädigt, dass die Polizei ein vorläufiges Weiterfahrverbot verhängte. Der mit 700 Tonnen Schrott beladene Frachter konnte seine Fahrt fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker bei Kollision stark beschädigt
(07.11.15) Der 96 Meter lange chinesische Tanker "Hu You 8" (MMSI-Nr.: 412373510) kollidierte am Nachmittag des 4.11. mit dem 15 Meter langen Kutter "Min Shi Yu 6867" (MMSI-Nr.: 412450966) auf Position 24 35 N 118 53 O, rund 20 Meilen von Quanzhou entfern in der Straße von Taiwan Strait. Der Tanker, der 2976 Tonnen Benzin geladen hatte, wurde am Bug beschädigt, der Ladetank 5 an Backbordseite aufgerissen.
Er entwickelte 20 Grad Schlagseite, konnte aber durch Abpumpen von Ladung und Umverteilen von Ballastwasser stabilisiert werden, sodass er die die Meizhou Bucht unter Eskorte der Coast Guard ansteuern konnte. Am 6.11. lief er nach Fengqiancun ein. Der Kutter erreichte mit Schäden am Bug den Hafen von Shishi, wo eines seiner Crewmitglieder ins Krankenhaus gebracht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter mit brennender Holzladung in Tyne
(07.11.15) Brennende Holzpellets wurden am 5.11. in den Laderäumen des holländischen Frachters „Flevoborg“, 8911 BRZ (IMO:9419292), entdeckt, als nach dem Einlaufen in Tyne von Tallinn kommend die Ladeluken geöffnet wurden. Das Schiff war mit 11000 Tonnen beladen. Mehrere Löschzüge und ein Feuerlöschboot waren vor Ort im Einsatz. Mehrere hundert Tonnen wurden entladen, um an den Brandherd heranzukommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter verursachte nach Grundberührung Ölverschmutzung auf der Weser
(07.11.15) Als Beamte der Wasserschutzpolizei am Nachmittag des 3.11. den an der Stromkaje in Bremerhaven liegenden, unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Containerfrachter "Sylt", 9983 BRZ (IMO-Nr.: 9429273), betraten, stellten sie fest, dass im Bugbereich Öl austrat und in die Weser lief.
Das 140 Meter lange Containerschiff hatte am Morgen des 2.11. eine Grundberührung im Hamburger Hafen erlitten. Wegen einer erst später in Hamburg sichtbaren Gewässerverunreinigung erfolgten daraufhin in Bremerhaven Ermittlungen an Bord des Schiffes. Im Rahmen dieser Ermittlungen stellten die Beamten der Polizei Bremen die Gewässerverunreinigung fest. Ein Ölfilm erstreckte sich vom Bug ausgehend auf einer Fläche von ca. 800 m². Durch sofortige Maßnahmen an Bord des Schiffes konnte verhindert werden, dass weiteres Öl auslief.
Die Schiffsführung hatte bereits während des Anlegemanövers an der Stromkaje Beschädigungen am Bugstrahlruder sowie Ölverlust im Hydrauliksystem festgestellt. Daher wurde gegen den 37 Jahre alten philippinischen Kapitän eine Strafanzeige wegen Gewässerverunreinigung gefertigt und durch die Staatsanwaltschaft Bremerhaven eine Sicherheitsleistung in Höhe von 7000 Euro angeordnet.
Da sich das Öl im Flutstrom sehr schnell verteilte, entschied sich die zuständige Wasserbehörde vor Ort gegen Reinigungsmaßnahmen. Ob die Grundberührung in Hamburg im Zusammenhang mit den Beschädigungen am Bugstrahlruder und der Gewässerverunreinigung in Bremerhaven standen, war noch Gegenstand der Ermittlungen.
In deren Zuge stellten die Wasserschutzpolizisten zudem fest, dass das Containerschiff unterbesetzt war. Ein weiterer Mann hätte sich an Bord befinden müssen. Am 4.11. um 2.45 Uhr durfte der Frachter Bremerhaven wieder verlassen und nahm Kurs auf Kopenhagen.
Quelle:Tim Schwabedissen



p align="justify"> Maschinenschaden in Iskenderun
(07.11.15) Der liberianische Frachter „Seraphima“, 4878 BRZ (IMO-Nr.: 9481908), erlitt beim Auslaufen aus Iskenderun (Türkei) am 4.11. Maschinenschaden. Dieser erwies sich als so gravierend, dass das Schiff im Hafen bleiben musste, um durch eine örtliche Werft repariert zu werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter rammte Wolga-Schleuse
(07.11.15) Der russische Frachter „Neva Leader 5“, 5686 BRZ (IMO-Nr.: 9598854 ), kollidierte am 5.11. mit dem oberen Tor der Kammer 22 im Hafen von Tolyatti auf der Wolga. Während das Schleusenbauwerk unbeschädigt blieb, wurde das Schanzkleid und das Deck des Vorschiffes auf zwei Metern Länge aufgerissen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter rammte Schleuse
(07.11.15) Der russische Frachter "Zelenga", 1522 BRZ (IMO-Nr.: 8862856), kollidierte am 5. oder 6.11. mit dem oberen Tor von Schleuse 6 auf dem Wolga-Don-Kanal. Sowohl am Bauwerk wie auch am Schiff entstanden Schäden, der Kanalverkehr wurde zeitweilig gesperrt. Der Frachter war unterwegs von Novgorod nach Kertsch.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Mann von sinkendem Motorboot gerettet
(07.11.15) Am 4.11. kam die US Coast Guard östlich von Cape Hatteras (USA) dem 60 Fuß langen Motorboot „Teal“ zu Hilfe, das gegen sieben Uhr Wassereinbruch gemeldet hatte. Ein 47-Fuß-Boot lief von der Station Oregon Inlet aus und traf ebenso wie das Patroullienboot „Nantucket“ um 7:50 Uhr vor Ort ein.
Mit zwei Lenzpumpen wurde versucht, des Wassereinbruchs Herr zu werden, was aber fehlschlug. Die Pumpen wurden wieder von Bord geholt, und die „Teal“ sank. Die drei Schiffbrüchigen wurden von der „Nantucket“ nach Morehead City gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter “Hoang Phuc 18” gekentert
(Bild: MRCC Vungtau)   Großbild klick!

Gekenterter vietnamesischer Frachter aufgerichtet
(04.11.15) Der 350-Tonnen-Kran “Y?t Kiêu” hat am 3.11. das Wrack des am Abend des 30.10. in Soai Rap in hohen Wellen unvermittelt gekenterten vietnamesischen Frachters “Hoang Phuc 18” aufgerichtet, nachdem es zuvor ins Gebiet von Sao Mai geschleppt und vor Vung Tau City verankert worden war. Um 10.30 Uhr erschienen die Aufbauten wieder über Wasser.
Die Bergung hatte zeitweilig wegen schwerer See unterbrochen werden müssen. Zeitweilig verhakten sich die Aufbauten auch an der zur Bergung eingesetzten Kranbarge. Von der
“Hoang Phuc 18” wird aufgerichtet
(Bild: MRCC Vungtau)   Großbild klick!
17-köpfigen Crew hatten sich 13 Mann retten können, zwei wurden tot geborgen, zwei wurden weiter vermisst. Sie hatten sich auch nicht mehr im Innern des Wracks befunden.
Quelle:Tim Schwabedissen







Maschinenschaden vor Westsahara
(04.11.15) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Artova", 3230 BRZ (IMO-Nr.: 8618059), wurde am 1.11. um 13.30 Uhr in den spanischen Hafen Santa Cruz de Tenerife eingeschleppt. Das Schiff hatte am 22.10. auf dem Atlantik vor der West-Sahara-Küste auf der Reise von Algeciras nach Nouakchott Maschinenschaden erlitten und musste von einem Schlepper auf den Haken genommen werden. Die Reparatur des Schadens wurde auf rund einen Monat Dauer geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter „Margrieta“
(Bild: VBZR)   Großbild klick!

Kutter nach Blankenberge eingeschleppt
(04.11.15) Am 2.11. um 15.53 erlitt der belgische Kutter „Margrieta“ Motorschaden vor der Küste von Blankenberge. Seenotretter der örtlichen Freiwilligenstation, die gerade bei einer Übung waren, brachen diese sofort ab und waren fünf Minuten später bei dem Havaristen, um eine Schleppverbindung herzustellen. Das manövrierunfähige Boot wurde dann sicher zurück in den Hafen von Blankenberge gezogen. Um 16.35 Uhr war der Einsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen




“Hugo Boss” gekentert
(Bild: Salvamento Maritimo)   Großbild klick!

Hugo Boss eingeschleppt – weiterer Ausfall bei Transat-Race
(04.11.15) Ein weiterer Ausfall bei der Transat, bei der nun 17 von 42 Yachten bereits ausgeschieden sind - der polnische Skipper Radek Kowalczyk wurde von seiner sinkenden “Calbud” gerettet Am Heck der “Calbud” war ein Riss aufgetreten, durch den es zu Wassereinbruch kam. Möglicherweise hat Kollision mit einem Wal zu dem Leck geführt. Kowalczyk wurde durch die Crew des Sicherungsschiffes “Tauranga” abgeborgen und auf einen Frachter gebracht, der Las Palmas ansteuerte.
Unterdessen konnte die “Hugo Boss” in den Hafen von La Coruna (Spanien) geschleppt werden. Hier sollte untersucht werden, wie groß der strukturelle Schaden ist. Das Trainingsprogramm sollte so schnell wie möglich wieder aufgenommen werden, um sich auf die Vendée Globe zu konzentrieren.
Quelle:Tim Schwabedissen




Bulker sitzt auf Amazonas fest
(04.11.15) Der maltesische Bulkcarrier "Nilos", 40033 BRZ (IMO-Nr.: 9311153), lief am 28.10. auf dem Amazonas auf halbem Wege zwischen den brasilianischen Häfen Obidos und Santarem auf Grund. Das teilbeladene Schiff war auf dem Weg von Itacotiara nach Macapa. Derzeit saß es immer noch fest.
Quelle:Tim Schwabedissen




Maschinenschaden in der Ostsee
(04.11.15) Der zyprische Containerfrachter "Astrorunner", 7720 BRZ (IMO-Nr.: 9349227), der am 29.10. aus Rotterdam ausgelaufen war, erlitt auf der Ostsee auf dem Weg nach St. Petersburg Maschinenschaden. Das Schiff der Astromare Bereederungs GmbH in Drochtersen wurde im Finnischen Meerbusen am 3.10. von dem Schlepper "Viikari" (IMO-Nr.: 8006828) auf den Haken genommen. Am 4.11. um zwei Uhr wurde es nach Kotka eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Feuer in Futtersilo
(04.11.15) In der Nacht zum 3.11. brach ein Feuer in einem Getreidespeicher des unter Panama-Flagge laufenden Tiertransporters "Awassi Express", 40347 BRZ (IMO-Nr.:8901860), in Portland, Australien, aus. Es enstand in einem Futtersilo mit rund 800 Tonnen Getreide. Tiere befanden sich zu der Zeit nicht an Bord.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, während die Crew an Bord blieb. Es wurde eine Selbstentzündung des als Futtermittel genutzten Getreides vermutet als Brandursache.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter versenkte Kutter
(04.11.15) Am Abend des 2.11. kollidierte der maltesische Bulkcarrier "Baltia", 38849 BRZ (IMO-Nr.: 9286920), mit einem japanischen 6-Tonnen-Kutter rund 12 Meilen westlich von Kodomari Misaki, Honshu. Der Frachter war unterwegs von Kalama nach Busan. Der Kutter sank, der Skipper wurde verletzt gerettet. Am Abend des 4.11. wurde die "Baltia" im koreanischen Busan erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter nach Gloucester eingeschleppt
(04.11.15) Am 31.10. erlitt der 79 Fuß lange Kutter “Orion” aus Gloucester mit einer fünfköpfigen Crew an Bord vor Cape Ann, Massachusetts, Maschinenschaden und sendete um 10.40 Uhr einen Notruf. Die US Coast Guard schickte das Patroullienboot “Key Largo” der Station Gloucester zu Hilfe, das gegen 16 Uhr vor Ort eintraf.
Es schleppte den Trawler in Richtung Gloucester ab. Um 19.45 Uhr wurde die Schlepptrosse auf den ebenfalls in Gloucester beheimateten Kutter “Captain Joe” übergeben, der den Havaristen das letzte Stück in den Hafen zog.
Quelle:Tim Schwabedissen




35 Touristen vor Kolumbien gerettet
(04.11.15) Die kolumbianische Marine und Küstenwache rettete am 2.11. 35 Touristen, darunter sieben Ecuadorianer und ein US-Amerikaner, nachdem das Ausflugsboot „Isabel Cristina“ auf der Fahrt von Cartagena zu den Islas del Rosario im Karibischen Meer Motorausfall erlitten hatte. Schwierige Wetterbedingungen und hohe Wellen brachten das Schiff fast zum Kentern. Unter den Geretteten befanden sich auch sieben Kinder, die in Cartagena ärztlich versorgt wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ijssel-Kogge soll in Kampen ausgestellt werden
(04.11.15) Kampen wurde jetzt als definitive Ausstellungsort für die Ijsselmeer-Kogge benannt. Mit der Benennung wurden Rivalen Harderwijk aus dem Feld geschlagen. Kampen ist eine richtige Hansestadt und damit der richtige Ort für die Präsentation. Das Konsortium Isalacogghe, das aus Baars Cipro, Hebo Maritime Service und ADC Archeo Projects besteht, will bis Mitte Dezember die Kogge als drittes der drei in der Ijssel versenkten Schiffe wieder über Wasser haben.
Alle Schiffe lagen unter bis zu vier Metern Sand auf dem Flussgrund und waren einer Vertiefung im Wege. Im Zuge der Bergungsarbeiten wurden auch alte Kaianlagen entdeckt, die darauf hindeuteten, dass der Fluss einst erheblich schmaler war. Hebo hat für die Bergungsarbeiten einen Spezialkäfig gebaut, der die Taucher vor der Flussströmung, die bis zu 1,5 Meter pro Sekunde betragen kann, zu schützen.
Wenn die Kogge gehoben ist, soll sie in einem Stahlrahmen zur Batavialand-Stiftung in Lelystad zur Konservierung gebracht werden. Ein entsprechendes Gebäude ist dort bereits im Bau. Bis diese abgeschlossen ist, werden weitere drei Jahre vergehen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Brücke der El Faro fehlt
(04.11.15) Einen Rückschlag mussten die Einsatzkräfte des NTSB am 3.11. hinnehmen, als sich herausstellte, dass die Brücke und das darunter liegende Deck vom Wrack des Containerfrachters “El Faro” abgerissen waren, als dieser sank. Auf dem Brückendeck befand sich der für die Untersuchung des Untergangs wichtige Voyage Data Recorder.
Das ROV “Curve 21” hatte das Wrack 30 Fuß tief im Sediment sitzend vorgefunden. Sonarscans der Umgebung wiesen auf keine Objekte hin, die der vermissten Brücke ähnelten. Deshalb hat die Marine nun entschieden, wieder ein Sonarscansystem einzusetzen, das das Umfeld des Wracks sorgfältig kartieren sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Baggerschiff soll abgedichtet und ausgepumpt werden
(04.11.15) Am Morgen des 3.11. haben Taucher begonnen, Ventile und Öffnungen im Wrack des isländischen Baggerschiffs "Perla", 410 BRZ (IMO-Nr.: 6423137), abzudichten, dessen Mast und Peildeck noch aus dem Wasser des Hafens von Reykjavik ragten. Sie sollten auch den Gesamtzustand des Schiffes untersuchen in Vorbereitung der Bergung, und ein Auslaufen der 12 Tonnen Diesel und 800 Liter Ölabfall verhindern.
Die Hebung sollte in den kommenden Tagen beginnen, je nachdem, wie schnell die dafür notwendige Ausrüstung vor Ort eingetroffen ist. Der Rumpf soll so weit abgedichtet werden, dass starke Pumpen ihn lenzen können, während ein Kran das Schiff anhebt.
Dieselbe Methode war erst am 27.10. an dem Kutter „Láru Magg - ÍS 86” angewenndet worden, der am 22.10. in Njarðvíkurhafnar gesunken war. Das Schiff war, nachdem es aufschwamm, von der Barkasse “Keflavik” zu einer Werft zum Abwracken geschleppt worden. Es hatte seit Juni 2009 im Hafen gelegen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Großbrand in Marina in Pompano
(04.11.15) Ein Feuer richtete einen Schaden von über einer Million US-Dollar im Hillsboro Inlet Fishing Center in Pompano an. Ein Charterkutter der Sticks and Stones Charter Fishing brannte bis zur Wasserlinie herunter, insgesamt wurden drei Kutter zwischen 45 und 50 Fuß Länge zerstört. Die alarmierte Pompano Beach Fire Rescue traf um 00.15 Uhr an den Docks am Ocean Boulevard ein.
Sie konnte nicht mehr verhindern, dass die beiden Charterkutter „Bolo Intoxication“ und „Reel Bandit“ sanken. Am 4.11. sollten die Wracks geborgen werden. Nach dem Feuer waren nur noch drei der insgesamt ursprünglich acht Charterboote der Marina einsatzfähig. Neben den drei zerstörten wurden zwei weitere erheblich beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ehemaliger Trawler sank auf Medina
(04.11.15) Ein umgebauter Trawler sank am Morgen des 4.11. auf dem River Medina und führte zu einer Alarmierung der RNLI in Cowes um sieben Uhr. Die Seenotretter waren ebenso wie der Hafenkapitän von Cowes binnen Minuten vor Ort. Sie fanden nur noch Trümmer an der Untergangsstelle. Das 20 Meter lange Schiff war an der Westseite des Flusses nahe Kingston gesunken, das Heck ragte noch aus dem Wasser.
Die Einsatzkräfte schlugen gegen die Fenster, um festzustellen, ob sich jemand im Schiffsinnern befand. Nachdem klar war, dass niemand an Bord gewesen war, rückte die ebenfalls alarmierte Newport Coastguard wieder ab.
Quelle:Tim Schwabedissen




Vermisste Yacht vor Picton entdeckt?
(04.11.15) Eine jahrelang vermisste Yacht wurde bei Untersuchungen am 29.10. auf dem Grund des Hafens von Picton in Kanada entdeckt. Es lag 400 Meter östlich von Wedge Point. Sonarbilder, die die Marine mit einem ROV bei der Übung xercise Southern Katipo, aufnahm, zeigten ein 9,8 Meter langes Wrack in 36 Metern Tiefe, dessen Größe konsistent war mit der 150000-Dollar-Yacht „Sioux”, die sich in einem Wintersturm 2010 von ihrer Mooring in der Waikawa-Bay losgerissen hatte und seither verschwunden war.
Teile des Riggs der Yacht waren unweit des jetzt gefundenen Wracks seinerzeit entdeckt worden. Die Polizei sollte nun mit Tauchern das Boot untersuchen. Es gab auch kein anderes Boot, das im Queen Charlotte Sound vermisst wurde. Die Polizei nahm Kontakt zum Eigner Paul Sugrue auf, der 5000 Dollar für Informationen, die zu einem Auffinden der Yacht führten, ausgesetzt hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Motoryacht auf gesunkene Fähre aufgelaufen
(04.11.15) Die Motoryacht “Ivana” lief am 31.10. gegen 18 Uhr auf das knapp aus dem Wasser ragende Wrack einer gesunkenen Fähre in Puerto La Cruz. Einsatzkräfte der Küstenwachstation Pozuelos der bolivianischen National Guard, Personal einer nahen Marina und die Polizei bargen alle fünf Personen an Bord, darunter zwei Frauen, unversehrt von dem Boot ab, das vor der Promenade von Paseo de La Cruz nach El Mar, 200 Meter nördlich des örtlichen Terminals, aufsaß.
Bei Untersuchungen durch Taucher stellte sich heraus, dass der Rumpf der Motoryacht beim Aufprall gebrochen war. Das Boot wurde mit Trossen und Seilen gesichert, bis die notwendigen Reparaturen durchgeführt waren. Drei Mann blieben dazu an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen




“Nibani” gestrandet
(Bild: Charle von Rooy)   Großbild klick!

Luxusyacht bei Ostia gestrandet
(03.11.15) Die italienische Luxusyacht “Nibani”, 300 BRZ (IMO-Nr.: 1008229), lief am 31.10. in Ostia auf Grund. Beim Auslaufen hatte das Schiff Maschinenausfall erlitten, als es gerade die Hafenmolen passierte, und trieb dann auf die Küste. Am folgenden Morgen wurden durch die römische Hafenbehörde zwei Schlepper gerufen, um das mit Steuerbordschlagseite vor dem Strand sitzende Schiff mit der Flut wieder flottzumachen.
Schwere Teile wie Anker waren von Bord gegeben worden, um das Gewicht zu reduzieren. Taucher inspizierten den Rumpf auf Schäden, und vorsorglich lag ein Ölbekämpfungsschiff bereit. Es gelang, den Havaristen mit dem Heck voran in tieferes Wasser und dann zu einer nahegelegenen Werft zur Untersuchung und Reparatur zu bugsieren.
Das Schiff wurde 1971 bei der Maritima de Axpe als “Les Girls Delfino” erbaut und kann bis zu 10 Gäste und eine neunköpfige Crew beherbergen. Es ist 37,32 Meter lang, 7,32 Meter breit und hat eine Tragfähigkeit von 120 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Zwei Fischer vor Viareggio vermisst
(03.11.15) Fünf Meilen vor Viareggio sank am 28.10. der Kutter “Giumar”. Von der Crew im Alter von 52 und 48 Jahren fehlte trotz einer Suche an der Küste von Versilia seither jede Spur. Das Patroullienboot „CP 563“ hatte das Meer abgesucht. Taucher suchten 20 Meilen vor Calambrone nach den Vermissten. Die Coast Guard Viareggio prüfte eine mögliche Hebung des Wracks. Es wurde erwogen, es durch das Baggerschiff “Alfredo” mit Unterstützung von Tauchern des Underwater Service zu heben. Die Operation könnte am 4. oder 5.11. durchgeführt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fähre "Petter Dass"
(Bild: )   Großbild klick!

Fähre drohte vor Tau aufzulaufen
(03.11.15) Die norwegische Fähre "Petter Dass", 2167 ‘BRZ (IMO-Nr.: 9165334), erlitt am Morgen des 3.11. vor dem Fähranleger in Tau einen technischen Schaden und schien auf Grund gelaufen zu sein. Doch der Fährbetreiber Norled teilte mit, dass es zu keener Grundberührung gekommen sei.
Das Schiff habe aber einen zeitweiligen Maschinenausfall erlitten. Die Fähre "Rygerprins" kam zu Hilfe und assistierte dem Schiff dabei, aus der Landnähe und an den Kai zu kommen. Am Vormittag machte die “Petter Dass” dann in Stavanger fest.
Quelle:Tim Schwabedissen




Nicht mehr viel zu sehen von der "Perla"
(Bild: Paul Fontaine)   Großbild klick!

Ventile offen gelassen – Baggerschiff sank nach Werftüberholung
(03.11.15) Ein fataler Fehler unterlief am 2.11. beim Ausdocken des isländischen Baggerschiffs "Perla", 410 BRZ (IMO-Nr.: 6423137), nach einer Werftüberholung im Hafen von Reykjavík. Es war vergessen worden, Wassereinlassventile zu schließen, als das Schiff am Morgen das Trockendock verließ. Wenig später begann es sich stark nach Steuerbord überzulegen und über den Bug wegzusacken.
Um 10.42 Uhr alarmierte der Kapitän die Feuerwehr. Er hatte die „Perla“ noch an einen Kai bringen können, doch gelang es nicht mehr, Pumpen effektiv zum Einsatz zu bekommen. Während sich die zweiköpfige Crew unversehrt an Land retten konnte, sackte der Bagger binnen einer Stunde auf den Hafengrund, sodass nur noch der Mast aus dem Wasser ragte.
Die Feuerwehr von Reykjavik legte mithilfe des Schleppers "Leynur" eine Ölsperre aus. An Bord waren 12 Tonnen Diesel und 800 Liter Hydraulik- und anderes Öl. Ein dünner Ölfilm
war an der Untergangsstelle sichtbar. Als Ursache des Unglücks wurde menschliches Versagen genannt. Das Baggerschiff wurde 1964 bei der Husumer Schiffswerft als “Susan” erbaut. 1967 wurde sie zur „Anne Sobye“, 1971 zur „Jorpeland“, 1974 zur „Grjototunn“ und 1976 zur “Perla”. Es hat eine Tragfähigkeit von 569 Tonnen, ist 48 Meter lang und acht Meter breit. Eigner ist Glitnir in Reykjavik.
Quelle:Tim Schwabedissen




Containerfrachter rettete schiffbrüchige Segler
(03.11.15) Die 23-köpfige, aus Estland, Russland und der Ukraine stammende Crew des unter Hongkong-Flagge laufenden Containerfrachters "MOL Growth", 59176 BRZ (IMO-Nr.: 9535204), der Mitsui O.S.K. Lines, Ltd. rettete am 23.10. rund 55 Kilometer vor der brasilianischen Küste vier schiffbrüchige Segler.
Um 11 Uhr war das Schiff auf der Reise von Santos nach Itaguai vom MRCC gebeten worden, den Seglern zu Hilfe zu kommen, und änderte sofort den Kurs in Richtung der angegebenen Position. Um 12.28 Uhr wurden die Männer aus einer Rettungsinsel aufgenommen und um 19.26 Uhr den Behörden in Itaguai.überstellt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fund der El Faro bestätigt
(03.11.15) Die U.S.-Behörden bestätigten am 2.11., dass es sich be idem vor den Bahamas gefundenen Wrack tatsächlich um den Containerfrachter "El Faro“ handelte. Das National Transportation Safety Board hatte das ROV “CURV-21” eingesetzt, um das Schiff zu identifizieren. Es befand sich in aufrechter Lage und intakt in rund 4500 Metern Wassertiefe unweit der letzten bekannten Position bei Crooked Island. Die Marine hatte eine Woche lang nach dem Schiff gesucht. Nun sollte versucht werden, den Datenrekorder zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Trawler nach Feuer nach Mandal eingeschleppt
(03.11.15) Am frühen Morgen des 3.11. kam das norwegische Rettungsboot "Ægir" (MMSI-Nr.: 257234500) dem unter derselben Flagge laufenden, 20 Meter langen Trawler "Rosenvoll", 78 BRZ (MMSI-Nr.: 257898500), zu Hilfe. Er war nach einem Maschinenraumbrand manövrierunfähig geworden. Es gelang, den Havaristen sicher in den Hafen von Mandal einzuschleppen. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fähre trieb mit Blackout nach Wassereinbruch im Sturm
(03.11.15) Am 2.11. wurde die norwegische Katamaranfähre "Nordfolda", 244 BRZ (IMO-Nr.: 9014494), auf der Fahrt von Sandhornøy nach Bodø im Sturm beschädigt und erlitt vor Bliksvær Wassereinbruch. In Erwartung einer rauen Überfahrt hatte der Kapitän seine beiden Passagiere bereits vorsorglich angewiesen, sitzen zu bleiben. Zehn Minuten später schlugen Wellen zwei Scheiben ein, und Wasser flutete ins 2. Deck.
Die Maschine und Bordelektrizität brachen zusammen, der Feueralarm ging an, und die Fahrgäste wurden angewiesen, Überlebensanzüge anzulegen. Um 17.43 Uhr funkte der Kapitän Mayday. Nach einer halben Stunde war Hilfe da – die beiden "Salten" und "Ofoten" sowie das Rettungsboot "Ruth Opsahl" hatten auf den Notruf reagiert. Das Re
ttungsboot schleppte die "Nordfolda" dann in Richtung Bodø unter Eskorte der "Ofoten". Um 20.20 Uhr lag der Havarist vor dem Hafen und konnte um 21.15 Uhr nach leichter Wetterbesserung an den Kai gebracht werden. Hier standen bereits Polizei, Ärzte und Vertreter der Hafenbehörde bereit. Alle Personen wurden dann einer Befragung unterzogen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kollision vor Constanta
(03.11.15) Am 1.11. kurz nach Mitternacht kollidierte der türkische Containerfrachter "Matilde A", 14106 BRZ (IMO-Nr.: 9292448), vor Constanta mit dem maltesischen Produktentanker "Akdeniz", 7366 BRZ (IMO-Nr.:9488839). Beide Schiffe hatten Lotsen an Bord, vor Ort herrschte allerdings stürmisches Wetter. Die “Matilde A" wurde auf 2,5 x 2 Metern vier Zentimeter unterhalb der Wasserlinie an Steuerbordseite im Bereich der Ballasttanks aufgerissen.
Das Schiff kehrte in den Hafen von Constanta zurück und machte am Socep Terminal fest. Auch die "Akdeniz", die um 22 Uhr aus Constanta ausgelaufen war, steuerte den Hafen nach der Havarie wieder an.
Quelle:Tim Schwabedissen




Feuer durch Kerze machte Bootsfahrer schlaflos in Seattle
(03.11.15) Durch eine unbeaufsichtigte Kerze auf einem 40 Fuß langen Wohnschiff kam es am 1.11. kurz nach ein Uhr zu einem Großbrand in der Westlake Marina auf dem South Union Lake. Als die Feuerwehr eintraf, standen bereits vier Sportboote in Flammen, und das Feuer griff auf ein Gebäude an der Wasserfront über. Dutzende von Menschen flohen in Panik von benachbarten Booten.
Fünf Personen mussten von Booten evakuiert werden. 70 Einsatzkräfte des Seattle Fire Department gingen gegen das flammende Inferno vor. Am Ende waren sechs Boote gesunken und sieben weitere beschädigt, doch es war kein Mensch zu Schaden gekommen. Unweit der Brandstelle lag auch das aus "Schlaflos in Seattle" bekannte Hausboot, das aber nicht beschädigt wurde.
Die Coast Guard Puget Sound und das Washington Department of Ecology arbeiteten nach Abschluss der Lösch arbeiten daran, auslaufendes Dielöl aufzufangen. Eine 1000 Fuß lange Ölsperre wurde durch die National Response Corporation ausgelegt. Taucher machten sich daran, die Tanks der gesunkenen Boote zu sichern. Die Global Diving and Salvage und die Ballard Marine Construction wurden beauftragt, Umweltgefahren zu beseitigen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Luxusyacht vor São Paulo gesunken
(03.11.15) Am 2.11. sank vor São Paulo in Brasilien in der Brandungszone des Strandes von Enseada eine 14 Meter lange Luxusyacht. Sie hatte mit zwei Personen an Bord gegen 10 Uhr die Marina Supmar in Guaruja verlassen und lief entlang der Küste von Bertioga in Richtung des Forts von São João, als es am frühen Nachmittag zu starkem Wassereinbruch am Heck kam. Die beiden entschieden, das Boot aufzugeben und retteten sich unversehrt an Land. Das 1,5 Millonen Dollar werte Boot legte sich auf die Seite und verschwand weitgehend unter Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter in Rockland gestrandet
(03.11.15) In Rockland Harbor riss sich am 1.11. der Hummerkutter “Rockland Golf” von seiner Mooring los und strandete bei Jameson Point. Das Schiff der J&J Lobster sollte am 2.11. nachmittags mit Unterstützung der Fields Dive Service aus Hope mit Auftriebskörpern wieder flottgemacht werden. Die Coast Guard hatte zuvor festgestellt, dass der Rumpf intakt geblieben war.
Unter Aufsicht des Maine Department of Environmental Protection, des Hafenkapitäns von Rockland Harbormaster, der Maine Marine Patrol und der Küstenwache wurde dreimal erfolglos versucht, das Schiff zurück ins tiefe Wasser zu bekommen. Nun sollte am Morgen des 3.11. bei Ebbe zunächst aller Kraftstoff abgepumpt werden, ehe ein neuerlicher Bergungsversuch beginnt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ende eines Piratenschiffes
(03.11.15) In Penzance sank am Morgen des 2.11. ein früherer Kutter, der früher zu einem Piratenschiff hatte umgebaut werden sollen und der längsseits der seit etlichen Jahren im derzeit stockenden Umbau zu einer Luxusyacht befindlichen “Vega”, einem ehemaligen schwedischen Regierungsschiff, an den Penzance Dry Docks lag. Nur noch die tweilweise gebrochenen Masten ragten aus dem Wasser. Damit besiegelte sich das Schicksal des seit Jahren vor sich hin rottenden Schiffes, das bereits zuvor als nicht mehr seetüchtig eingeschätzt worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen




Luxusyacht im Masonboro Inlet durch TowBoat U.S. geborgen
(03.11.15) Die am 31.10. im Masonboro Inlet gesunkene 60-Fuß-Motoryacht “Somewhere in Time” wurde von TowBoat U.S. aus Wrightsville Beach binnen 27 Stunden geborgen und in eine Marina in Wilmington geschleppt. 19 Stunden dauerte es, das Boot wieder mit Hebesäcken an die Wasseroberfläche zu bekommen. Taucher hatten dabei mit starken Strömungen zu kämpfen.
Nachdem es gesichert war, wurde es binnen drei Stunden in den Hafen gezogen. Die Yacht war am Unglückstag um 9:57 Uhr auf eine Mole gelaufen, an mehreren Stellen leckgeschlagen und übers Heck weggesackt. Ein Patroullienboot der U.S. Coast Guard hatte den Skipper John Wampler unversehrt gerettet. Als es den Mann an Land abgesetzt hatte und zu seiner Yacht zurückkehrte, war sie bereits gesunken. Ein Teil der 900 Gallonen Öl lief anschließend aus, wurde aber mit einer Ölsperre aufgefangen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Taucher bereiten Auspumpen gesunkener Ölbarge vor
(03.11.15) Taucher der T & T Marine Salvage Inc. sind am 2.11. von zwei Schiffen aus zu der gesunkenen Tankbarge “Argo” auf Position 41-38'21"N, 082-29'35"W rund 12 Meilen nordöstlich von Sandusky, acht Meilen von Kelleys Island entfernt, abgestiegen, um den Zustand des Fahrzeugs zu untersuchen. Sie lokalisierten bislang acht Ladetanks, von denen vier offen standen, die anderen aber noch verschlossen waren.
Was sich darunter befand, war noch unklar. Leckagen fanden sich nicht. Die Taucher bereiteten das Anschweißen eines Rohres vor, durch das die Tanks ausgepumpt werden sollten und ihr Inhalt von einer Barge an der Wasseroberfläche aufgenommen werden kann. Außerdem musste das Sediment in der Umgebung durch Bohrungen auf mögliche Kontaminationen untersucht werden.
Vor Ort waren auch ein Boot der kanadischen Coast Guard und ein Rettungsboot des Sandusky Fire Department. Flugzeuge der Coast Guard und der National Oceanic and Atmospheric Administration überflogen wiederholt die Wrackposition, doch konnten Verfärbungen auf dem Wasser nicht zweifelsfrei der “Argo” zugeordnet werden, um die eine Sperrzone von 1,000 Fuß eingerichtet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen





(Bild: Samos Divers Association)   Großbild klick!

Stürmisches Herbstwetter: Flüchtlingstragödie vor Samos
(02.11.15) Am 1.11. kam es gegen neun Uhr zu einem neuerlichen Untergang eines Flüchtlingsbootes vor Samos. Dabei kamen mindestens 11 Menschen, darunter zwei Kinder und vier Babys, ums Leben. Taucher fanden 10 Tote in der Kajüte des Kunststoff-Sportbootes, das auf dem Weg von der türkischen Küste in stürmischer See nur 20 Meter vom Ufer entfernt gekentert und gesunken war.
Ein weiteres Opfer trieb am Strand an. Zwei weitere Menschen wurden noch vermisst. 15 Überlebende konnten gerettet werden. Seit dem 26.10. sind damit über 60 Menschen vor Lesbos, Kalymnos und Rhodos auf Flüchtlingsbooten tödlich verunglückt, darunter 28 Kindern.
Allein am 30.10. kamen 22 Menschen, darunter 17 Kinder, ums Leben. Am 28.10. fielen 24 Migranten, darunter 11 Kinder, fünf Schiffbrüchen vor Lesbos, Samos und Agathonisi zum Opfer. Einige Leichen trieben in Farmakonisi, südlich von Samos, sowie vor Lesbos an.
Quelle:Tim Schwabedissen




Feuer auf Serviceschiff vor Norderney
(02.11.15) Auf dem britischen Windpark-Serviceschiff vor Norderney „Beaumaris Bay" (MMSI-Nr.: 235102965) brach in der Nacht zum 31.10. ein Feuer aus. Gegen 3.20 Uhr löste die Besatzung des Transportschiffes über Funk einen automatischen Seenotruf aus, auf den die Seenotküstenfunkstelle Bremen Rescue Radio der DGzRS umgehend antwortete. Der Seenotkreuzer „Bernhard Gruben“ lief sofort aus. Die „Beaumaris Bay“ befand sich zu diesem Zeitpunkt vor dem Norderneyer Nordstrand, kurz vor dem Fahrwasser des Dovetiefs, das zwischen Juist und Norderney verläuft.
Das Schiff war mit zwölf Passagieren und zwei Besatzungsmitgliedern auf dem Weg vom Windpark „Borkum Riffgrund 1“ nach Norddeich. Das Feuer in einem der beiden Maschinenräume des 21 Meter langen Katamarans konnte von dessen Besatzung mit Bordmitteln bekämpft werden. Zur Unglückszeit herrschten im Seegebiet vor Norderney südliche Winde um vier Beaufort.
Die „Bernhard Gruben“ traf bereits zwölf Minuten nach der Alarmierung beim Havaristen ein. Da der Brand unter Kontrolle war, mussten die Seenotretter nicht unmittelbar eingreifen. Der Seenotrettungskreuzer begleitete die „Beaumaris Bay“ nach Norddeich. Dort trafen die beiden Schiffe kurz nach vier Uhr ein. Gegen 5.15 Uhr meldeten sich die Seenotretter wieder „klar P3“ – einsatzbereit auf Station Norderney.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter “Hoang Phuc 18” gekentert
(Bild: Nguyen Long)   Großbild klick!

Seeleute in kenterndem Frachter in Vietnam eingeschlossen
(02.11.15) Der 60 Meter lange und 10 Meter breite Frachter “Hoang Phuc 18” aus Phu Quoc Island kenterte am Abend des 30.10. gegen 19.30 Uhr in stürmischer See acht Meilen vor Ho Chi Minh, Vietnam. Das Schiff hatte war am 28.10. aus Cuong Hong inm Long Thanh Distrikt in Dong Nai mit einer Ladung von 700 Tonnen Steinen, Baggern und Trucks ausgelaufen und hatte vor dem Soai Rap River, der durch die Distrikte von Can Gio und die Tien Giang-Provinz im Mekong-Delta fließt, geankert.
Sie wollte dort gemeinsam mit einer begleitenden Barge Schutz vor dem Sturm finden, als Teile der
Crew wird geborgen
(Bild: Nguyen Long)   Großbild klick!
Fracht übergingen und das Schiff sich rasch auf die Steuerbordseite legte und binnen fünf Minuten umschlug. 10 der 18 Mann Besatzung konnten anschließend von passierenden Kuttern gerettet werden. Fünf weitere konnten im Verlauf des Abends vor Ort eintreffende Rettungseinheiten lebend bergen.
Sie hatten sich zum Teil an den Rumpf und die Propeller geklammert. Zwei wurden inzwischen tot geborgen, zwei wurden zunächst vermisst, zwei weitere waren im gekenterten Rumpf eingeschlossen. Taucher versuchten, an sie heranzukommen. In den Rumpf wurden drei Löcher gebohrt, um Luft ins Innere zu pressen. Die Bemühungen waren vergebens - am 1.11. wurden sie tot geborgen und an Bord der „SAR 413“ nach Can Gio gebracht.
Rettungskräfte wurden mit Patroullien- und Rettungsbooten und Helikoptern zu dem kieloben im Meer liegenden Schiff transportiert. Auch der Meeresgrund wurde abgesucht. Gegen neun Uhr wurden zwei Vermisste rund fünf Meilen von der Unglücksstelle entfernt tot geborgen. Das 350-Tonnen-Kranschiff „Visal 8” ging am Wrack ins Stellung. Das Wrack sollte vor dem Abtreiben gesichert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter trieb im Sturm vor Andros
(02.11.15) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Blue Note", 3845 BRZ (IMO-Nr.: 9491915), der Meyering Verwaltungs GmbH in Haren/Ems erlitt am Abend des 31.10. in stürmischer See vor der Nordostspitze von Andros (Griechenland) Maschinenausfall und begann, auf die Küste zuzutreiben. Die Crew warf Anker, um die Drift zu stoppen, und konnte die Maschine wieder reparieren. Am 1.11. war der von Haifa kommende Frachter wieder in Fahrt mit Kurs auf Almyros.
Quelle:Tim Schwabedissen




US-Schuber "Miss Gill" sitzt fest
(Bild: USCG)   Großbild klick!

Schubverband vor Wilmington auf Grund gelaufen
(02.11.15) Der 33 Meter lange US-Schuber "Miss Gill", 333 BRZ (IMO-Nr.: 7114109) lief am 30.10. vor Wilmington gemeinsam mit der Tankbarge "Delaware", am Morgen auf Grund. Die Barge hatte rund 1.3 Millionen Gallonen Asphalt geladen.
Die Coast Guard Delaware Bay in Philadelphia und die Kirby Offshore Marine als Eignerin der Barge erarbeiteten einen Bergungsplan, und es gelang, den Schubverband wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Patroullienboote, Tanker und Lufteinsatzkräfte zu Yacht in Seenot mobilisiert
(02.11.15) Am 31.10. um 20.28 Uhr kam das Patroullienboot “Manowar” der US Coastguard im Golf von Mexiko der zweiköpfigen Crew der Yacht „Money Maker“ zu Hilfe, deren Segel im Golf von Mexiko zerrissen waren. Die Ehefrau eines der beiden Segler hatte die Küstenwache in Corpus Christi am 30.10. gegen 14 Uhr alarmiert, nachdem sie ein Notsignal ihres Ehemanns über SPOT Satelliten rund 110 Meilen vor Rockport erhalten hatte.
Sofort wurden das in Corpus Christi stationierte Küstenwachboot “Steelhead”, von der dortigen Air Station ein MH-65 Dolphin Helikopter und eine HC-144 Ocean Sentry in Marsch gesetzt. Diese war binnen einer Stunde vor Ort und konnte eine Funkverbindung herstellen. Die beiden Männer auf der Yacht wollten ihr Boot nicht verlassen. Sicherheitshalber wurde eine Rettungsinsel abgeworfen und ein zweistündiger Funkkontakt verabredet. Dann kehrten die Einsatzkräfte zu ihren Stationen zurück.
Als der liberianische Tanker „Pelican State”, 29527 BRZ (IMO-Nr.: 9408102), von Corpus Christi kommend die Yacht am 31.10. gegen 18.30 Uhr passierte, nahm er Funkkontakt auf und blieb einige Stunden in der Nähe des Bootes. Dann traf die “Manowar” ein und nahm die Yacht gen Freeport in Schlepp.
Quelle:Tim Schwabedissen




Yacht im Golf von Mexiko leckgeschlagen
(02.11.15) Ein 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station Venice schleppte am 31.10. die 37 Fuß lange Yacht “Lunar Eclipse” nach Venice nachdem diese im Golf von Mexiko um 11:46 Uhr Wassereinbruch gemeldet hatte. Von der Air Station New Orleans stieg zusätzlich ein MH-65 Dolphin Helikopter auf. Zwei Handelsschiffe, der britische Rohrleger „Normand Clipper”, 11742 BRZ (IMO-Nr.: 9236200), und der unter Vanuatu-Flagge laufende Versorger „Islander Performer“, 12983 BRZ (IMO-Nr.: 9682045), kamen der Yacht ebenfalls zu Hilfe.
Der Hubschrauber setzte eine Lenzpumpe an Bord ab. Um 14.18 Uhr nahm das Küstenwachboot die “Lunar Eclipse” in Schlepp. Gegen 21 Uhr machte sie in der Venice Marina fest.
Quelle:Tim Schwabedissen




Luxusyacht im Masonboro Inlet gesunken
(02.11.15) Die US Coast Guard rettete mit einem 29-Fuß-Boot der Station Wrightsville Beach am 31.10. einen 59-jährigen Segler von der sinkenden Motoryacht “Somewhere in Time”. Diese war im Masonboro Inlet auf eine Felsmole aufgelaufen und leckgeschlagen. Um 9:37 Uhr funkte der Skipper der 60-Fuß-Yacht Mayday.
Um 9.40 Uhr war das Rettungsboot, das sich gerade in der Nähe auf Patroullienfahrt befunden hatte, vor Ort und barg den Mann ab. Sein Boot, eine 1050 PS starke Sea Ray Sundancer allerdings sackte übers Heck weg, bis nur noch die Brücke über Wasser lag. TowBoat U.S. aus Wrightsville wurde nach dem Untergang verständigt. Die “Somewhere in Time” wurde unlängst für 699,000 Dollar zum Verkauf angeboten.
Quelle:Tim Schwabedissen




Feuer auf Fischtransporter
(02.11.15) Die Polizei in Nord-Trøndelag wurde am 31.10. um 10:53 Uhr alarmiert, nachdem auf dem 15 Meter langen norwegischen Lebendfischfrachter "Æge" (MMSI-Nr.: 257933900) der AQS in Flatanger Rauchentwicklung festgestellt wurde. Das mit zwei Mann besetzte Schiff war zu der Zeit unterwegs von Flatanger nach Bodø. Es lief daraufhin den Hafen Rørvik in der Gemeinde Vikna mit der verbleibenden Backbordmaschine an.
Die Feuerwehr von Rørvik sowie das Rettungsboot "Harald V" kamen dort zu Hilfe und gingen gegen den Brand im Steuerbordmaschinenraum vor. Das Schiff wurde anschließend zur Reparatur zum Moen Slip in Kolvereid geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Thetis D bereitet nach Explosion Kopfzerbrechen
(02.11.15) Der Explosionsschaden auf dem Frachter „Thetis D“ hat sich als so groß erwiesen, dass eine Reparatur im Kieler Ostuferhafen ausgeschlossen wurde. Die Ursache war weiterhin unbekannt. Die Ermittlungen dauerten an.
Hapag-Lloyd hatte die „Thetis D“ von der Reederei Drevin aus Cuxhaven gechartert und im Russia-Express-Service (REX) eingesetzt. Das Schiff hatte vor der Havarie in Helsinki, St. Petersburg und Gdingen Ladung für Hamburg und Bremerhaven an Bord genommen. Nun wurde geprüft, ob zumindest die etwa 30 Kühlcontainer mit verderblicher Ladung gelöscht werden und dann per Lkw oder Zug nach Hamburg oder Bremerhaven gebracht werden konnten.
Es wurden auch Gespräche mit einer Hamburger Schleppreederei geführt, um den Havaristen von mindestens zwei Schleppern nach Hamburg zu bringen, wo die Container in der kommenden Woche entladen werden und auf die Weiterreise gebracht werden könnten. Die „Thetis D“ würde danach zur Begutachtung und Reparatur in eine Werft gebracht werden.
Hapag-Lloyd hat die „Thetis D“ inzwischen aus dem Fahrplan genommen. Das gerade in Emden liegende maltesische Containerschiff „Frederik“, 14072 BRZ (IMO-Nr.: 9328637), der Reederei Schepers hat nun den Platz im REX-Fahrplan eingenommen. Am Abend des 31.10. nahm die „Frederik“ Kurs auf Hamburg. Von dort ging es am folgenden Morgen weiter durch den Nord-Ostsee-Kanal mit Kurs auf Gdingen, Helsinki und St. Petersburg.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutterwrack vor Quiberon stark zerstört
(02.11.15) Taucher aus Lorient untersuchten nach den vergeblichen Bergungsversuchen vor Quiberon das Wrack des Kutters "Lity“. Das Wrack lag nun auf der Seite, und Teile waren komplett abgerissen. Alles Treibgut, das die Schifffahrt gefährden könnte, wurde geborgen. Einiges war an den Strand von Goviro gespült worden. Am 2.11. sollten je nach Wetterlage die Bergungsarbeiten fortgesetzt werden. Eine Barge lag als Taucherbasis an der Untergangsstelle.
Quelle:Tim Schwabedissen




Gesunkener Trawler geriet bei Bergungsversuch in Brand
(02.11.15) Der französische Trawler "L‘ Ockeloos - F 176260", 81 BRZ, erlitt beim Versuch, ihn im Hafen von Fécamp auf einen Slip im Freycinet-Becken zu ziehen, am Nachmittag des 30.10. Wassereinbruch und lief binnen Minuten voll. Beim Versuch, das Schiff bei Niedrigwasser zu lenzen, geriet die dazu eingesetzte Pumpe am 31.10. um 20.30 Uhr in Brand.
Die Flammen griffen auf das Schiff über, und die zweiköpfige Crew musste sich mit einem Sprung ins Wasser retten. Der Skipper wurde mit leichter Unterkühlung gerettet und ins Quai de Verdun-Krankenhaus gebracht, sein Decksmann blieb unversehrt. 60 Feuerwehrleute gingen gegen das Feuer vor. Der Kutter wurde 1973 bei der Chantier Naval Lastennet Camaret als „Lydie“ erbaut, ist 19.70 Meter lang und sechs Meter breit. I>
Quelle:Tim Schwabedissen




Viel Besuch am Wrack der “Flinterstar”
(02.11.15) Am 31.10. lief das KNRM-Rettungsboot “Zeemanshoop” zu einer Übung am Wrack der “Flinterstar“ vor Seebrügge aus. An Bord waren auch Mitarbeiter der Luteijn Hydraulics. An der Untergangsstelle trafen sich die Seenotretter mit der “HEBO Cat 7”, die mit der Ölbekämpfung beschäftigt gewesen war.
Gemeinsam mit den Männern der Luteijn Hydraulics wurde in Sichtweite des Wracks, von dem nur noch die Kräne und die oberen Teile der Aufbauten über Wasser sichtbar waren, ein Mann-über-Bord-Manöver gefahren. Der Anblick der „Flinterstar” wird wohl noch bis zum Frühjahr 2016 erhalten bleiben.
Die belgische Regierung versucht derzeit auf juristischem Wege, Geld für die Bergung einzutreiben. Dies sagte der belgische Premierminister Charles Michel, als er am 30.10. dem Wrack an Bord eines Minensuchers einen Besuch abstattete.
Am 27.11. wird ein Gerichtsurteil über die finanzielle Verantwortlichkeit bei der Bergung erwartet. Potentielle Berger stehen dafür Gewehr bei Fuß. In den kommenden Wochen sollen noch verbliebene Ölreste ausgepumpt und lose Teile abmontiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Holländischer Katamaran vor Marseille gesunken
(02.11.15) Am 30.10. gegen 12:20 Uhr wurde das CROSS Med alarmiert, nachdem eine Maschine der Air France auf dem Flug von Dessus nach Lyon eine Rauchwolke auf dem Meer gemeldet hatte. Eine Falcon 50 der Marine wurde zu der Position 160 Kilometer südsüdwestlich von Marseille geschickt und entdeckte um 12:56 Uhr einen brennenden Katamaran. Das 14 Meter lange, holländische Schiff war von Hyères nach Spanien unterwegs gewesen, als es in Brand geriet.
Die beiden Crewmitglieder mussten in eine Rettungsinsel gehen, nachdem dieser außer Kontrolle geraten war. Als die Falcon 50 eintraf, sank der Katamaran gerade auf einer Wassertiefe von 2000 Metern. Ein Dauphin Helikopter der Marinebase in Hyères erreichte die Unglücksstelle nach 45 Minuten Flug um 14:30 Uhr und winschte die Schiffbrüchigen auf. Sie wurden um 15.20 Uhr am Sainte-Musse Hospital in Toulon zur Untersuchung abgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Mehrere Rettungsaktionen und viel Bruch beim Transat-Race
(02.11.15) Der 24 Meter lange Trimaran “Prince de Bretagne” musste bei der Transat- Jacques Vabre-Regatta von Lionel Lemonchois und Roland Jourdain aufgegeben werden, nachdem er auf dem Weg von Le Havre nach Italien am 26.10. gegen 19 Uhr 140 Meiklen nordwestlich von La Coruna gekentert war. Eigentlich hatten die beiden Segler an Bord ausharren wollen.
Doch bei vier Metern Wellenhöhe und 30 Knoten Wind mussten sie sich von einem Rettungshubschrauber aus Madrid abbergen lassen. Am Abend des 1.11. wurde begonnen, die Maxi80 abzuschleppen. Dazu war die “JiSs Xplorer” gechartert worden. Am 5.11. sollte der Schleppzug Lorient erreichen.
Der 18 Meter lange Trimaran "Hugo Boss" von Alex Thomson und Guillermo Altadill kenterte am 31.10. rund 82 Meilen vor der spanischen Küste. Die beiden Segler wurden von einem Helikopter abgeborgen. Der Brite und der Spanier hatten zuvor schon Kurs auf den Hafen A Coruña genommen, weil auf der rund sechs Millionen Euro teuren Yacht mit Schwenkkiel Strukturprobleme aufgetreten waren, die auf See nicht reparabel waren. In den folgenden 36 Stunden in extrem hartem Wetter verschlimmerte sich die Lage so weit, dass Wasser einbrach und “Hugo Boss” zu sinken drohte.
Die Segler hatten schon das Tempo gedrosselt und warteten darauf, dass sich das Wetter beruhigte, als eine riesige Welle das Boot umkippte. Es strömte viel Wasser in die Luke, bis die Segler sie endlich schließen konnten. Erst als Alex Thomson den Neigekiel per Knopfdruck auf eine Seite bewegte, richtete sich das Schiff wieder auf. Den Seglern gelang es, alle Luken zu schließen. Um 13.25 Uhr setzten sie einen Notruf ab. Der Helikopter Helimer 401 von Salvamento Marítimo barg sie dann ab.
Der Multi 50 “French Tech Rennes Saint Malo” von Gilles Lamire und Yvan Bourgnon kollidierte mit einem in der See treibenden Container und wurde beschädigt. Die Situation an Bord war unter Kontrolle. An Backborseite wurde der Schwimmer auf rund fünf Metern Länge abgerissen, an Steuerbord auf einem Meter. Mit sechs Knoten Fahrt ging es auf Brest als Nothafen zu.
Auch Morgan Lagravière, Skipper der “Safran”, mussste das 150 Meilen entfernte Brest nach einem Leck an Steuerbordseite ansteuern. Sie kamen mit 13-15 Knoten voran.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wrack der El Faro offenbar gefunden
(02.11.15) Die US-Marine hat offenbar das Wrack des vor den Bahamas verschollenen Containerfrachters „El Faro“ gefunden. Die Besatzung des Hochseeschleppers USNS „Apache“ entdeckte am 31.10. mit einem Sonar ein Wrack in einer Tiefe von mehr als 4500 Metern. Es lag in einem Stück aufrecht auf dem Meeresgrund. Die Größe des Objekts stimmte mit der des Frachters überein.
Um den Fund zu bestätigen, sollte das Wrack mit den ROV Curv 21, das mit einer Videokamera ausgestattet ist, nun genauer untersucht werden. Die Arbeiten könnten bis zu zwei Wochen dauern. Das Ziel war, das Wrack zu erkunden und den Voyage Data Recorder zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter ging in Flammen auf
(02.11.15) Der 36 Fuß lange Kutter “Good Grief” geriet am frühen Morgen des 1.11. in Rands Harbor, North Falmouth, Massachusetts, in Brand. Die Flammen griffen auch auf ein benachbartes, 24 Fuß langes Boot über. Während es der Feuerwehr gelang, den Brand auf der „Good Grief“ zu löschen, sank das kleinere Fahrzeug.
Quelle:Tim Schwabedissen




Motoryacht sank vor Bréhat
(02.11.15) Am Abend des 31.10. begann eine 15 Meter lange Motoryacht vor Loguivy gegen 17 Uhr zu sinken. Das SNSM-Boot „Ivy Zant“ der Station Loguivy de la Mer wurde vom CROSS Corsen zu der Position mehrere Meilen nordöstlich von Bréhat in Barnouic mobilisiert.
Der Kutter "Le Brave” aus Paimpol hatte die beiden Bootsfahrer aber schon vorher aus einer Rettungsinsel aufgenommen. Die Crew des Rettungsbootes versuchte noch, den Wassereinbruch auf der Yacht zu stoppen, doch konnte sie deren Untergang nicht mehr verhindern.
Quelle:Tim Schwabedissen




Bergung des Versorgungsschiffes “Endeavour” verzögert
(Datum) Die Bergung des Versorgungsschiffes “Endeavour”, das Güter für Haiti an Bord hatte, könnte sich noch einige Tage hinziehen. Die U.S. Coast Guard setzte am 1.11. ihre Arbeit an dem am 26.10. südlich des St. Lucie Inlet bzw. östlich des Sandsprit Park gesunkenen, 60 Fuß langen Schiff fort. Bis zum Abend des 1.11. wurde aller Kraftstoff ausgepumpt.
Vor Ort war auch die Titan Marine aus Fort Lauderdale mit einer großen Kranbarge. Als nächstes sollte die Fracht von Bord geholt werden. Die Kleidungsstücke, Reis und Bohnen hatten sich inzwischen mit Wasser vollgezogen, was das Bergen extrem erschwert. Wenn alles gelöscht ist, sollte vielleicht am 3.11. mit dem Heben begonnen werden.
Nachdem zunächst angenommen worden war, das Schiff gehörte der Cuban Relief Services Inc. in Indiantown, stellte sich inzwischen heraus, dass Bezana Jean-Baptiste aus Lauderdale Lakes der Besitzer war, der allerdings nicht zu erreichen war. Nach der Bergung sollte das Wrack in den St. Lucie Canal geschleppt und dann ganz aus dem Wasser gehoben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Historischer Schlepper in Flammen aufgegangen und gesunken
(02.11.15) Der 1942 erbaute Schlepper “William B” geriet am 31.10. in Newport Beach unweit des Newport Harbor Yacht Club um 2.33 Uhr in Brand. Als das Orange County Sheriff's Department vor Ort war, stand das aus Holz konstruierte Schiff vollständig in Flammen.
Gegen 7.45 Uhr gelang es den Einsatzkräften, das Feuer zu löschen. Allerdings konnten sie nicht verhindern, dass das Schiff durch die entstandenen Schäden allmählich sank. Als es auf Grund lag, ragten nur noch die verkohlten Aufbauten und ein Stück des backbordseitigen Schanzkleids aus dem Wasser.
An Bord waren mindestens 60 Gallonen Kraftstoff. Der Schlepper gehörte seit 1988 Gary Hill des Hill’s Fuel Dock und war zwischen Portland und La Paz unterwegs. Das ausgediente Schiff war früher als „Roger Foss“ und „Coast Pilot“ im Einsatz. Es ist 77 Fuß lang und 20 Fuß breit.
Quelle:Tim Schwabedissen




Longliner auf Riff gelaufen
(02.11.15) In der auf den Fiji-Inseln gelegenen Waidroka Bay lief am Abend des 31.10. der chinesische Longliner „Zhong Rong - FT-100055”, 157 BRZ, auf ein Riff. Das Schiff schlug leck, und erhebliche Treibstoffmengen liefen aus. Die Crew befand sich am 1.11. noch an Bord des in der Brandung liegenden Fahrzeugs der Rongcheng Deep-Sea-Fisheries Co. Ltd. aus Shandong.
Das 2007 erbaute, 31,93 Meter lange Schiff hat eine 12-köpfige Crew. Die Strandung ereignete sich unweit eines vor fünf Jahren in der Waidroka Bay aufgelaufenenen Schiffes, das immer noch auf dem Riff sitzt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Tote und Vermisste bei Fährunglück in Myanmar
(02.11.15) Mindestens sechs Menschen kamen ums Leben, über 80 wurden vermisst, nachdem die Fähre „Ya Zar Tun“ am 1.11. um 5.30 Uhr auf dem Chindwin River in der Mandalay Region unweit von Kalaywa kenterte. Das Schiff war von Monywa nach Homalin in der Sagaing-Region unterwegs. Rettungskräfte konnten 53 Passagiere aus dem Wasser ziehen.
Unter den Vermissten waren auch der Kapitän, seine Frau und sein einjähriger Sohn. Etliche der Überlebenden waren durch zerbrochenes Glas auf dem Oberdeck verletzt worden, als die Fähre nach einer Grundberührung kenterte. An Bord waren insgesamt etwa 100 Menschen.
Im März kamen vor der Küste des Rakhine-Staats 72 Menschen ums Leben, als die „Aung Takon “ mit mindestens 214 Menschen an Bord kenterte. Sie war für 176 Personen zugelassen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wrack der „Leviathan II“ abgeschleppt
(02.11.15) Das Wrack des vor Vancouver Island gekenterten Walbeobachtungsbootes “Leviathan II” wurde, nachdem es aufgerichtet war, in sichere Gewässer geschleppt. Das Oberdeck war verwüstet, Metallteile und Relings abgerissen oder verbogen, Türen herausgebrochen und Sitze zerstört. Alle neu angefügten Aufbauten wie ein Ausguck oberhalb des Ruderhauses und ein Unterstand achtern wurden abrasiert.
27 Menschen hatten das Kentern überlebt, fünf kamen ums Leben. Kapitän Wayne Dolby, der seit 18 Jahren für die Jamie's Whaling Station gearbeitet hatte, zeigte sich erstmals nach dem Unglück in Tofino und bekundete den Angehörigen der Toten sein Mitgefühl. Möglicherweise wurde nach jüngsten Zeugenaussagen das Boot auch bei der Kollision mit einem Wal umgeworfen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949



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