EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seenotfälle
Archiv Mai 2015


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Helikopter über Purple Beach
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!
Kein Rauch mehr auf Purple Beach
(31.05.15) Am Abend des 30.5. hat die Analytische Task Force die „Purple Beach“ für Winschmanöver mit reduzierter Schutzkleidung freigegeben. Trotzt der widrigen Wetterbedingungen war es der Crew eines Bundespolizeihubschraubers, den Besatzungen der Schiffe und den BBE-Mitgliedern gelungen, einen erneuten Löschvorgang einzuleiten.
Der Helikopter setzte ein Team der „Mellum“ an Bord ab. Das Havariekommando hatte entschieden, den Laderaum weiter zu fluten. Am Steuerbordvorschiff ging trotz meterhoher Wellen die „Neuwerk“ längsseits, um insgesamt sechs Schlauchverbindungen herzustellen.
eit der Nacht wurden keine Rauchentwicklungen mehr beobachtet. Der Löschvorgang wurde am Morgen des 31.5. gestoppt. Im Laderaum befanden sich nun geschätzte 6000m³ Seewasser. Im Einsatzgebiet führten die „Neuwerk“ und „Mellum“ kontinuierlich Messungen durch. Gesundheitsgefährdende Stoffe konnten bisher nicht entdeckt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Schoner „Down North"
(Bild: Martin Bielecki)   Großbild klick!
Ein Toter bei Untergang eines Schoners in der Ostsee
(31.05.15) Der 23 Meter lange kanadische Schoner „Down North" (MMSI-Nr.: 316024529) sank rund 37 Kilometer nordwestlich von Swinemünde am 30.5. gegen 21 Uhr. Der deutsche Kutter „Palucca“ rettete 12 Mann aus Rettungsbooten, doch ein 54-jähriger, behinderter Reporter des National Geographic aus Torun kam ums Leben. Die Schiffbrüchigen wurden von dem polnischen Rettungskreuzer "Passat" an Land gebracht. Die "Down North" war gegen 15 Uhr nach Spitzbergen ausgelaufen, um an den 35. Geburtstag der polnischen Polarforschungssstation Hornsund-Fjord zu erinnern.
Quelle:Tim Schwabedissen




Gestrandet: Kutter „Phyllis“
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Kutter in Half Moon Bay gestrandet
(31.05.15) Am Abend des 29.5. lief der Kutter „Phyllis“ in der Half Moon Bay auf Grund. Die Coast Guard San Francisco wurde um 23.22 Uhr alarmiert. Das 50 Fuß lange Schiff saß sieben Meilen südlich von Pillar Point Harbor fest. Ein MH-65-Helikopter stieg von der Air Station San Francisco auf, doch der Skipper weigerte sich die ganze Nacht hindurch, sich retten zu lassen.
Der Kutter hatte 500 Gallonen Treibstoff an Bord. Beim ersten Tageslicht am 30.5. untersuchte ein Coast Guard Incident Management Team den Zustand des in der Brandung liegenden Schiffes. Die National Oceanic and Atmospheric Administration, die California Fire Rescue, das California Department of Fish and Wildlife und das San Mateo Sherriff’s Office waren im Einsatz.
Um 19 Uhr hatte der Parker Diving Service alles Öl abgepumpt. Es konnte mit Baggerhilfe nun an die Bergung und das Aufrichten des auf der Seite liegenden Schiffes gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen




"Crown Princess" Archivbild
(Bild: Bernd Baumann)   Großbild klick!
Spezialeffekt verursachte Feuer auf Kreuzfahrtschiff
(31.05.15) Im Backstage-Bereich des Theaters des unter Bahamas-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiffs "Crown Princess", 1113561 BRZ (IMO-Nr. :9293399), brach am Abend des 28.5. ein Feuer aus. Zu der Zeit fand eine Vorstellung statt. Alle Gäste wurden gebeten, in ihre Kabinen zurückzukehren, während die Bordfeuerwehr das Feuer rasch löschte.
Offenbar war ein Teil, das für einen Spezialeffekt in der Showlounge sorgen konnte, in Brand geraten. Die "Crown Princess" war am 23.5. aus Seattle, Washington, zu einer einwöchigen Kreuzfahrt ausgelaufen. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Erschöpfte Yachtcrew eingeschleppt
(31.05.15) Am Morgen des 31.5. geriet die 37 Fuß lange Segelyacht „Andrillot II“ mit einer zweiköpfigen Crew an Bord in Schwierigkeiten, nachdem Maschine und Autopilot ausgefallen war. Die Crew war erschöpft, nachdem sie 48 Stunden gegen fünf Beaufort Wind aus Südwest segelnd von Lymington nach Falmouth unterwegs war. Um 4.55 Uhr wurde das RNLI-Boot des Zielhafens alarmiert und erreichte die Yacht eine halbe Stunde später. Sie wurde sicher in den Hafen geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Longliner sank vor Lorient
(31.05.15) Am frühen Morgen des 30.5. lief der Longliner „Potée de Boeur“ vor der Zitadelle von Port-Louis auf Grund. Er war um 6.30 Uhr aus dem Fischereihafen von Lorient ausgelaufen. Nachdem er auf einen Felsen geriet, erlitt er Wassereinbruch. Der Skipper wurde von der Feuerwehr gesichert. Das Schiff sollte am Nachmittag wieder flottgemacht werden, sank aber beim Versuch, es zu befreien.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ein Toter bei Untergang eines Schleppers
(31.05.15) Am 31.5. beendete die US Coast Guard auf dem Mississippi südlich von Convent die Suche nach einem vermissten Crewmitglied des bei Flussmeile 163 gegen acht Uhr gesunkenen Kutters „Miss Natalie“. Vier Mann konnten sich retten.
Die Coast Guard New Orleans und der Port of South hatten 15 Stunden lang 85 Flussmeilen mit zwei MH-65 Dolphin Helikoptern der Air Station New Orleans, einem 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station New und der „PSL Responder“ des Port of South Louisiana durchkämmt. Auf den Flussmeilen 158 bis 162 herrschte Einbahnverkehr, bis die Bergung durchgeführt ist.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter „Purple Beach“
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!
Wetterverschlechterung vereitelt Arbeiten an Purple Beach
(30.05.15) An der Position des Frachters „Purple Beach“ verschlechterten sich am 30.5. die Wetterbedingungen erneut. Windstärken mit bis zu acht Beaufort und Wellenhöhen über zwei Meter, verhindern ein Übersteigen auf den Havaristen. Der Wind fegte mit bis zu 90 Stundenkilometern über die Nordsee, zudem wurde Gewitter angekündigt.
Eigentlich sollten Experten der Hamburger Feuerwehr den Frachter am 30.5. erneut untersuchen und Proben nehmen. Doch die Männer der Taskforce konnten in ihren schweren Spezialanzügen nicht an Bord des Frachters steigen. Ohne ihre Messungen konnte aber auf dem Schiff nicht gearbeitet werden. Wenn sich die See beruhigt hat, sollte ein weiterer Versuch unternommen werden. Das Havariekommando hat den Sicherheitsbereich unterdessen auf zwei Seemeilen verkleinert.
Am 29.5. waren rund 2000 Tonnen Wasser in den mit 5000 Tonnen Dünger gefüllten Laderaum gepumpt worden. Nachdem zunächst vier Schlauchverbindungen zur „Neuwerk“ hergestellt worden waren, gingen am Nachmittag nochmals BSE-Mitarbeiter an Bord und brachten noch zwei weitere Schläuche an. Abends wurde das Fluten planmäßig unterbrochen. Nur noch die „Nordic“ kühlte den Rumpf weiter mit ihren Löschmonitoren.
Aus dem Laderaum der "Purple Beach" stieg nur noch wenig Rauch auf. Wegen der Rauchentwicklung und den Brandgasen konnte der Frachter allerdings bislang nur mit Atemschutz betreten werden. Ob und wann der Laderaum geöffnet werden kann, war noch nicht abzusehen. Ein sofortiges Öffnen wäre zu gefährlich, weil durch den dann plötzlich eintretenden Sauerstoff unkalkulierbare Reaktionen ausgelöst werden könnten.
Quelle:Tim Schwabedissen




Hospitalschiff "Mercy"
(Bild: US Navy)   Großbild klick!
Arizona-Memorial wurde von Hospitalschiff verschoben
(30.05.15) Das Kommando der US Navy, das die Havarie des Hospitalschiffes "Mercy" am USS Arizona Memorial untersucht, hat Inspektoren nach Hawaii geschickt. Der Operationschief, Captain Dean Vesely, aus dem Hauptquartier in Norfolk war der Leiter der Untersuchung. Die U.S. Coast Guard hat eine eigene Untersuchung gestartet, weil zivile Schlepper in den Vorfall verwickelt waren.
Die beiden Schiffe hatten die “Mercy” aus Pearl Harbor manövriert. Wellen, die der Propeller des Hospitalschiffes erzeigte, drückten das Dock 10 Fuß in Richtung der Gedenkstätte. Die “Mercy” könnte es auch mit dem Heck getroffen haben. Ein Verbindungspunkt zwischen dem Schwimmkörper und deren Ankern löste sich.
Die Anker mussten nun neu ausgelegt und die Ketten dicht geholt werden. Auch die Rampe des Docks und Relings wurden beschädigt. Touren zu der Gedenkstätte wurden ausgesetzt, bis die Reparaturen abgeschlossen sind. Dies sollte bis zum 3.6. geschehen sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Jorker Frachter in Norrköping havariert
(30.05.15) Am 29.5. kollidierte gegen Mittag der zyprische Containerfrachter "Conmar Island", 8032 BZ (IMO-Nr.: 9360996), im Hafen von Norrköping mit einer Tonne, als er von Kopenhagen kommend gegen 10.30 Uhr in den Hafen gekommen war und bei stürmischem Wasser manövrierte, um anzulegen. Das Schiff trieb gegen die Tonne und traf sie mit dem Heck. Dabei geriet der Propeller in deren Ankerkette, und es kam zu einem Antriebsausfall.
Daraufhin wurde Anker geworfen und darauf gewartet, dass das Schiff nach Wetterberuhigung auf den Haken genommen werden könnte. Die Hafenbehörden leiteten eine Untersuchung ein. Am 30.3. um 14.30 Uhr verließ der Frachter den Hafen wieder mit Kurs Hamburg, wo er am 31.5. erwartet wurde.
Die „Conmar Island“ ist 138 Meter lang, 22 Meter breit und hat 6,50 m. Meter Tiefgang bei einer Tragfähigkeit von 9.002 Tonnen. Sie wurde 2008 bei der Peters Schiffswerft in Wewelsfleth erbaut und läuft für die Conmar Shipping GbH & Co. KG in Jork.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre in Den Helder nach Rauchentwicklung evakuiert
(30.05.15) Auf der 110 Meter langen, 1215 Tonnen tragenden holländischen Fähre "Schulpengat", 8311 BRZ (IMO-Nr.: 8802313), kam es am 29.5. gegen 13 Uhr vor Den Helder in einer 400-Volt-Schalttafel in einem Maschinenkontrollraum zu einer Rauchentwicklung. Nachdem die Crew den Qualm bemerkte, wurde die elektrische Versorgung unterbrochen und CO2 in den Raum gepumpt, woraufhin die Rauchentwicklung aufhörte.
Im Hafen war bereits Großalarm gegeben worden, zwei Schlepper eskortierten das Schiff an den Liegeplatz. Alle Passagiere mussten von Bord gehen und wurden im Teso-Terminal untergebracht. Sie hatten ihre Autos an Bord zurücklassen müssen. Die "Schulpengat" wurde dann von dem einzigen Fährliegeplatz in Texel weggeschleppt, um der "Wagenborg" Platz zu machen.
Nachdem die Feuerwehr das Schiff freigegeben hatte, konnten die Fahrgäste ihre Autos von Bord holen. Währenddessen kam es zu Staus auf den Straßen zum Hafen. Die „Doktor Wagemaker“ musste den Fährdienst nun alleine versehen, bis die „Schulpengat“, die sich auf den Weg zum Instandsetzungskai in Texel machte, in rund einer Woche wieder einsatzklar ist.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Personen von brennender Motoryacht auf der Ems gerettet
(30.05.15) Die Feuerwehr Heede hat in der Nacht zum 30.5. zwei Menschen von einem brennenden Sportboot gerettet. Der Brand war im Motorraum der Motoryacht ausgebrochen, die auf der Ems in Höhe der Schleuse Bollingerfähr unterwegs war. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Heede wurden um 22.16 Uhr alarmiert.
Als sie am Einsatzort eintrafen, war das Boot bereits bis auf etwa drei Meter in Richtung Ufer getrieben. Die Besatzung – der Skipper und eine Frau – konnten die Yacht aber nicht aus eigener Kraft verlassen. Die Feuerwehrleute konnten zunächst keinen Brand sehen, allerdings hüllte starker Rauch das Boot ein. Sie retteten die beiden mithilfe einer Steckleiter. Am Ufer wurden sie von Angehörigen in Empfang genommen.
Unter schwerem Atemschutz kontrollierten und löschten die Feuerwehrleute anschließend den Schwelbrand. Offenbar hatte sich das Feuer im Bereich des Motorraumes entwickelt, wodurch es zu starker Rauchentwicklung kam.
Die Feuerwehr Heede zog das Boot am Ufer entlang und sicherte es am nächstgelegenen Anleger. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Dörpen unterstützten sie mit einer Wärmebildkamera.
Dadurch wurde sichergestellt, dass sich keine weiteren Glutnester mehr in der Seitenwand des Bootes befanden. Gegen Mitternacht war der Einsatz beendet. Außer der Feuerwehr Heede, die mit drei Fahrzeugen 23 Einsatzkräften vor Ort war, waren die Feuerwehr Dörpen sowie der Rettungsdienst angerückt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Soltróia
(30.05.15) Der portugiesische Kutter „Praia do Baluarte“ sank am 29.5. rund 500 Meter vor Soltróia in Setúbal. Gegen 13 Uhr wurden die Hafenbehörden von der vierköpfigen Crew des in Sines beheimateten Kutters alarmiert, nachdem es vor dem Strand in Seenot geraten war. Der Hafenkapitän gemeinsam mit dem MRCC Lissabon leitete eine Rettungsaktion ein. Ein Boot der Wasserschutzpolizei rettete die Fischer unversehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf tunesischem Zerstörer
(30.05.15) Am 30.5. brach im Maschinenraum des tunesischen Lenkwaffenzerstörers „Hanon“ ein Feuer aus. Das Schiff befand sich zu der Zeit vor dem Strand von Monastir. Einheiten der Marine Guard aus Teboulba kamen mit der 30 Meter langen “Hamilton” der Crew des Zerstörers zu Hilfe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Soltróia
(30.05.15) Die Stahlyacht “Moonshine” strandete am 29.5. gegen 12.30 Uhr im Sturm auf Felsen nahe Tranmere unweit von Hobart. Sie war auf der Reise von Kettering zur Prince of Wales Bay, als eine von Südwest kommende Kaltfront mit 60 km/h Windgeschwindigkeit sie erfasste und auf die Küste drückte. An Bord waren der Skipper und eine Frau. Helfer stabilisierten die Yacht, und sie konnte gegen 16 Uhr in die Prince of Wales Bay geschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Baxkiste mit Motorschaden eingeschleppt
(30.05.15) Die 12 Meter lange, deutsche Yacht “Baxkiste” (MMSI-Nr.: 211201700) wurde am Abend des 28.5. von dem RNLI-Boot aus Tynemouth auf den Haken genommen, nachdem es acht Meilen südöstlich der Piers von zu einem Motorausfall gekommen war. Die mit sechs Mann besetzte Yacht befand sich auf einer Regatta von Helgoland nach Edinburgh. Die Humber Coastguard alarmierte das Rettungsboot aus Tynemouth um 20.15 Uhr, 20 Minuten später hatte es die “Baxkiste” erreicht.
Nachdem die Situation geklärt war, segelte das Boot ohne Assistenz einen Teil des Wegs zum Tyne, ehe die Segel heruntergenommen und eine Schleppleine übergeben worden war. Ein Einlaufen ohne Motoreinsatz wurde als zu riskant angesehen. Die Yacht wurde dann zur Royal Quays Marina gezogen, und um 21.50 Uhr war der Einsatz beendet.
Erst einen Tag zuvor war das Rettungsboot zu einer anderen deutschen Yacht 85 Meilen vor dem Hafen beordert worden, von der ein Notsignal aufgefangen worden war. Es stellte sich aber heraus, dass es sich um falschen Alarm handelte, und nach 20 Meilen Fahrt konnten die Seenotretter wieder umkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper sank in Cape Girardeau
(30.05.15) Am Morgen des 27.5. sank der Schubschlepper “Little Mike” nahe der Red Star District Ramp in Cape Girardeau, Missouri. Er war mit zwei Bargen unterwegs und ging außerhalb des Fahrwassers unter. An Bord waren 150 Gallonen Öl. Die Coast Guard Paducah überwachte das Gewässer nach dem Untergang.
Erst wenn der hohe Wasserstand im Fluss wieder fällt, können Taucher zum Wrack absteigen. Dies wurde in der kommenden Woche erwartet. Der Schlepper ist 40 Fuß lang und 12 Fuß breit. Er wurde 1963 erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Helikopter über "Neuwerk"
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!
Neuwerk zurück an Purple Beach
(29.05.15) Am 28.5. lief das Mehrzweckschiff „Neuwerk“ gegen 22 Uhr wieder aus Wilhelmshaven zru „Purple Beach“ aus, nachdem dort Reparaturen an der Gasfilteranlage durchgeführt worden waren und ein Austausch von Crew und Material stattfand. An Bord der Flotte aus „Neuwerk“ und der „Mellum“, die wie auch die „Nordic“ am Havaristen geblieben war, befinden sich zwei Brandbekämpfungseinheiten, ein Notarzt, ein Rettungsassistent, drei Mitarbeiter der Analytischen Task Force und neues Einsatzgerät wie Schutzanzüge und Schläuche. Sie war damit für einen weiteren mehrtägigen Einsatz gerüstet.
Die Vorbereitungen für die Reduzierung der Rauchentwicklung und das Kühlen des Rumpfes wurden am 29.5. wieder aufgenommen. Die „Neuwerk“ maß zunächst erneut die Atmosphäre am Havaristen auf mögliche Gefahrstoffe. Die Einsatzkräfte vor Ort wollten versuchen, den in Brand geratenen Laderaum über Schläuche mit insgesamt 2000 Tonnen Seewasser zu befüllen. Bis zur Unterbrechung der Flutung waren gut 500 Tonnen durch Mannlöcher in den Laderaum gepumpt worden.
Die Lage des Havaristen stellte sich unverändert dar. Es stieg weiterhin eine leichte Rauchwolke aus dem Laderaum auf. Die Wetterbedingungen vor Ort verbesserten sich zusehends. Die überwiegend polnischen Besatzungsmitglieder wurden mittlerweile im Seemannsheim in Bremerhaven betreut. Die Männer wurden von dieser zusammen mit der Schiffsagentur mit dem Nötigsten wie Kleidung und Hygieneartikeln ausgestattet. Möglicherweise sollten sie in den nächsten Tagen in ihre Heimat reisen.
Der von Rhenus-Midgard betriebene Nordenhamer Stadthafen sollte als Nothafen nicht zum Zuge kommen. Diese Entscheidung fiel am 28.5., weil die Kapazitäten in den Lagerhallen für die Löschung der etwa 6000 Tonnen Dünger nicht ausreichten. Die Hamburger Macs-Reederei hat bei der J. Müller Agri Terminal GmbH & Co. KG in Brake Hafen angefragt und sich nach den Konditionen erkundigt. Das Braker Hafenunternehmen wäre bereit und in der Lage, die für Mexiko bestimmten Düngemittel der „Purple Beach“ zwischenzulagern. Eine Entscheidung wurde aber nicht vor Anfang kommender Woche erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulker manövrierunfähig vor Bosporus
(29.05.15) Der holländische Bulkcarrier “Zealand Amalia”, 18036 BRZ (IMO-Nr.: 9674921), erlitt am Morgen des 28.5. Maschinenschaden im Schwarzen Meer, als er den Bosporus ansteuerte. Das Schiff warf gegen acht Uhr Anker drei Meilen vor der türkischen Küste östlich der Nordeinfahrt des Bosporus. Es war auf der Fahrt von Mariupol nach Venedig.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht in Wismar auf Grund gelaufen
(29.05.15) Am 28.5. lief gegen Mittag eine Segelyacht beim Tonnenhof in Wismar auf Grund. Der Skipper verständigte über Seefunk die Seenotleitstelle in Bremen. Die Seenotleitung in Bremen alarmierte das Seenotboot "Günther Schöps" der DGzRS aus Timmendorf/Poel. Um 14.30 Uhr wurde das Sportboot freigeschleppt. Der Schiffsführer wurde von Beamten der Wasserschutzpolizei in Wismar befragt. Unaufmerksames Verhalten beim Auslaufen aus dem Wismarer Hafen, hatte zu dem unfreiwilligen Zwischenstopp am Tonnenhof geführt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weiteres Öl der Oleg Naydenov vor Teneriffa beseitigt
(29.05.15) Vor der Südküste von Teneriffa wurden am 26.5. mehrere Ölflecken bei Überwachungsflügen der Seenotflugzeuge und einem Helikopter der spanischen Luftwaffe entdeckt, die von dem gesunkenen russischen Trawler “Oled Naydenov” herrührten. Sie konnten, bevor sie die Küste erreichten, von den Spezialschiffen “Luz de Mar” und “Guardamar Talia” beseitigt werden.
Nachdem sich die Wetterlage gebessert hatte, wurde wieder rund um die Uhr an den noch bestehenden Lecks durch die “Fugro Saltire” mit ihren zwei ROVs gearbeitet. Am 27.5. hat das Repräsentantenhaus der spanischen Regierung für das Entfernen dieser Ölflecken sowie für das Abdichten der Öllecks 10 Millionen Euro für die Maritime Safety Agency bewilligt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker wartet nach Feuer auf Einlaufgenehmigung nach Las Palmas
(29.05.15) Der liberianische Tanker&xnbsp;"Lady M", 61991 BRZ (IMO-Nr.: 9256858), liegt seit dem 27.5. vor dem Hafen von Las Palmas, nachdem ein Maschinenraumbrand in der Straße von Gibraltar auf der Fahrt vom Persischen Golf in die USA erhebliche Schäden verursacht hat. Das Schiff lag 60 Meilen vor dem Hafen mit dem unter Panama-Flagge laufenden Bergungsschlepper "Tsavliris Hellas" (IMO-Nr.: 7518965), auf Standby. Das 250 Meter lange Schiff, das 90.000 Tonnen Erdöl geladen hat, wartete auf die Erlaubnis der zuständigen Behörden, zur Reparatur in den Hafen von Las Palmas einlaufen zu dürfen. Wie lange dies dauern wird, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportboot nach Kollision auf der Maas gesunken
(29.05.15) Am 28.5. um 18.45 Uhr kollidierte das holländische Binnenschiff "Mar Mon" 527 ts (EU-Nr.: 3320138), auf der Maas unweit von Heijen in Nord-Limburg mit einem Sportboot. Die Motoryacht sank, und die zweiköpfige Crew landete im Wasser. Beide wurden von dem Binnenschiff an Bord genommen, das dann in Gennep anlegte.
Hier wurden die beiden Bootsfahrer mit Unterkühlungen medizinisch betreut, ebenso wie der Schiffsführer des aus Gorinchem kommenden Binnenschiffes. Das Wrack der Yacht behinderte den Schiffsverkehr auf der Maas nicht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter bei Kollision in Schleuse beschädigt
(29.05.15) Der russische Frachter “Volgo-Don 5056” kollidierte am 27.5. um 21.15 Uhr mit der Schleuse 1 des Wolga-Ostsee-Kanals. Dabei schlug das Backbordvorschiff gegen die Kaimauer. Im Rumpf entstand ein Riss von 2,8 Metern Länge und ein Loch von 1,5 x 0,4 Metern.
Auch der Liegeplatz in der Schleuse wurde beim Aufprall beschädigt. Das Schiff war mit einer Ladung von 5069 Tonnen Stahl von Cherepovets nach St. Petersburg unterwegs. Die “Volgo-Don 5056”, 6678 tdw (IMO-Nr.: 8937302), wurde 1974 erbaut und hat als Manager die Nevskiy Steamship Co.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter treibt vor Philippinen
(29.05.15) Der italienísche Bulkcarrier “Baltic K”, 30512 BRZ (IMO-Nr.: 9514121), wurde am 27.5. vor den Philippinen manövrierunfähig und trieb auf Position 26 10 N 135 05 O. Der Frachter war unterwegs von Newcastle in Australien nach Kanda in Japan.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker mit Maschinenschaden in Haugesund
(29.05.15) Am 29.5. erlitt der unter Malta-Flagge laufende Tanker "Scali Reali", 3430 BRZ (IMO-Nr.: 9566291),&xnbsp;auf der Fahrt von Le Havre, wo er am 24.5. ausgelaufen war, nach Karto vor Haugesund Maschinenschaden. Das Rettungsboot "Bergen Kreds" kam zur Assistenz herbei und eskortierte das Schiff zu einem Ankerplatz vor Kårstø, wo es um 5.45 Uhr Anker warf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuerlöschboot bei Hilfseinsatz für Kitesurfer gesunken
(29.05.15) Am Abend des 27.5. lief das Löschboot der Feuerwehr von Annecy gegen 22.30 Uhr auf einen unter Wasser liegendes Hindernis und schlug leck. Das Boot war zur Hilfeleistung zu einem Kitesuefer, der vor Menthon-Saint Bernard in Schwierigkeiten geraten war. Nachdem es abgelegt und Marquisats passiert hatte, musste es den Kurs nach Steuerbord ändern, um einem Kayak auszuweichen, das dem Mann ebenfalls helfen wollte. Dabei kam es in flaches Wasser und lief auf die Reste einer alten Pier, die unter Wasser lagen.
Dabei wurde der Rumpf aufgerissen, und es kam zu Wassereinbruch. Es erreichte noch den Liegeplatz in Haute-Savoie, wo es dann aber sank. Wegen auslaufenden Treibstoffs wurde eine Ölsperre ausgelegt. Dann hob ein Mobilkran das halb unter Wasser liegende Boot.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bis zu 20 Tote bei Fährunglück auf Meghna
(29.05.15) Sieben Menschen wurden bislang tot geborgen, nachdem am 28.5. eine Fähre auf dem Meghna in einem Sturm, der über Narsinghdi zog, kenterte. Das Fahrzeug mit bis zu 70 Passagieren sank gegen 13.30 Uhr auf der Fahrt von Narsingdis Puranchar Bazar nach Bogargoth in Sadar. Die meisten Schiffbrüchigen konnten an Land schwimmen. Drei Kinder wurden wenig später tot geborgen, am 29.5. fand der Fire Service and Civil Defence die Leichen zweier weiterer Kinder und zweier Frauen. 13 Personen galten noch als vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucher auf Lake Michigan glauben, Goldschatz gefunden zu haben
(29.05.15) Die beiden Schatzsucher Kevin Dykstra und Frederick J. Monroe aus Muskegon haben nahe Frankfort in 120 Fuß Tiefe das Wrack eines 70 Fuß langen Schleppers, der im amerikanischen Bürgerkrieg sank, auf dem Lake Michigan entdeckt. Sie glauben, dass sich an Bord Gold im Wert von zwei Millionen Dollar befinden könnte, das den Konförderierten einst gestohlen wurde.
Die beiden haben ein Jahr nach dem Schiff gesucht und fanden es mit noch intakten Kajüttüren auf. Dykstra und Monroe machten im Dezember 2014 Schlagzeilen, als sie bekanntgaben, den “Heiligen Gral” der Großen Seen, die “Le Griffon”, entdeckt zu haben.
George Alexander Abbott, Vizepräsident der Hackley National Bank, hatte auf dem Sterbebett die Geschichte von dem Gold preisgegeben.
Es sollte sich nebst Juwelen und Silber in einem Safe im Ruderhaus befinden. Dieses war völlig intakt geblieben, sogar das Ruder war noch an seinem Platz. Nun muss staatlicherseits entschieden werden, ob der Safe geborgen werden soll.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brandneuer deutscher Trawler mit Maschinenschaden vor Kiel
(29.05.15) Auf dem werftneuen deutschen Trawler “Mark – ROS 777", 4300 BRZ (IMO-Nr.: 9690688), der erst am 26.5. in Sassnitz von Angela Merkel getauft wurde, kam es auf der Überführungsfahrt nach Ijmuiden, die er am 27.5. antrat, zu einer technischen Störung am Bugstrahlruder. Das Schiff ging auf der Reede in Kiel-Holtenau vor Anker, wo der Schaden repariert wurde. Der Trawler der Warnemünder Hochseefischerei GmbH hat inzwischen die Klassenbestätigung vom Germanischen Lloyd erhalten.
Das in der Türkei erbaute Schiff sollte noch am 29.5. mit Schlepperassistenz den Nord-Ostsee-Kanal in Richtung der Niederlande passieren. Ob es Forderungen an die Tersan-Werft geben würde, war noch offen.
Quelle:Tim Schwabedissen



USS Arizona Memorial (Archivbild)
(Bild: PMG)   Großbild klick!
Marineschiff kollidierte mit Arizona Memorial Dock
(28.05.15) Ein Hospitalschiff der US Navy, die USNS “Mercy T-AH-19”, 54367 BRZ (IMO-Nr.: 7390454), kollidierte am 27.5. um 7.30 Uhr mit dem Anleger gegenüber des USS Arizona Memorial in Honolulu, Hawaii. Von dort werden täglich über 5000 Besucher zu verschiedenen Zielen gebracht. Der Unfall ereignete sich, als das Schiff von einem Schlepper durch einen schmalen Kanal unweit des Joint Base Pearl Harbor-Hickam, von dem es kam, manövriert wurde. Möglicherweise war es auch der Schlepper, der den Anleger rammte. Die Untersuchung war noch im Gange.
Der Anleger musste nach der Havarie für mehrere Tage gesperrt werden. Er war 10 Fuß in Richtung der Gedenkstätte verschoben worden. Ein Stück Beton, der die Rampe des Anlegers mit dieser verbindet, brach heraus. Auch Geländer wurden beschädigt. Ob die “Arizona” selbst Schaden nahm, war noch unklar. Taucher wurden ins Wasser geschickt, dies zu inspizieren. Auch die Moorings und Verankerungen des schwimmenden Anlegers mussten unter die Lupe genommen werden.
Die USS “Arizona (BB-39)” wurde beim japanischen Angriff auf Pearl Harbor am 7.12.1941 versenkt. Das Wrack ist das Grab von 1,102 der insgesamt 1,177 Seeleute, die an Bord starben. Der weiße Besucherpavillon wurde 1962 erbaut und wird vom U.S. National Park Service unterhalten.
Das Mahnmal, das jährlich von über einer Million Menschen besichtigt wird, überspannt den Rumpf des gesunkenen Kriegsschiffes, ohne diesen zu berühren. Es bietet dem Besucher historische Informationen über den Angriff, Fahrten mit Pendelbooten zum Mahnmal und weitere Besucherdienste.
Die USNS “Mercy” wird vom Military Sealift Command eingesetzt und ist in San Diego stationiert. Sie lief am 25.5. in Pearl Harbor in Vorbereitung der Pacific Partnership 2015 ein.
Jedes Schiff der United States Navy, Coast Guard und Merchant Marine, das in den Hafen von Pearl Harbor einläuft, folgt der Tradition der Ehrenerweisung durch eine Front. Die Besatzung des Schiffes tritt hierbei in Ausgehuniform auf dem Deck an und salutiert dem USS Arizona Memorial, während das Schiff langsam in den Hafen fährt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Im Laufe des Tages stieg immer mehr Rauch auf
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!
Schlauch gerissen – Wassereinleitung auf „Purple Beach“ unterbrochen
(28.05.15) Am frühen Abend des 27.5. gelang es vier Mitgliedern einer Brandbekämpfungseinheit, auf den vor Helgoland ankernden Frachter „Purple Beach“ überzusteigen. Zunächst, solange die Explosionsgefahr nicht vollständig ausgeschlossen werden konnte, war versucht worden, mit leichten Berieselungen die Rauchwolken nieder zu halten. Das blieb zunächst ohne den erwünschten Erfolg. Große Rauchschwaden, die bis nach Norderney sichtbar waren, stiegen am 26. und 27.5. von den Laderäumen auf.
Die intensive Zusammenarbeit mit dem Hersteller des Produktes in Belgien hat dann aber dazu geführt, dass eine Explosionsgefahr ausgeschlossen werden konnte. Mit einem massiven Wassereinsatz aus vier Löschmonitoren der „Nordic“ und „Neuwerk“ wurde die Rauchwolke dann niedergeschlagen.
Brandbekämpfungseinheiten an der „Purple Beach“
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Anschließend konnten die Brandbekämpfungseinheiten auf der „Purple Beach“ abgesetzt werden und bereiteten drei Wasserschläuche vor, um über Mannlochdeckel im betroffenen Laderaum Seewasser einzuleiten. Berechnungen des German Lloyd hatten gezeigt, dass er komplett geflutet werden konnte, ohne die Stabilität des Frachters zu gefährden. In der Luke befanden sich rund 5.000 Tonnen Düngemittel vom Typ Nitrophoska 15+15+15+2 S.
In den folgenden Stunden wurden von der „Neuwerk“ aus rund 500 m³ Seewasser in das Schiffsinnere eingeleitet. Die „Mellum“, der Tonnenleger „Nordergründe“ und der Schlepper „Nordic“ verblieben derweil im Einsatzgebiet. Zwei Hubschrauber der Bundespolizei und ein Marinehubschrauber waren ebenfalls weiterhin in Bereitschaft. Wenige Stunden nach Beginn der Löscharbeiten, musste sich die „Neuwerk“ allerdings aus technischen Gründen vom Havaristen zurückziehen. Einer der drei Schläuche zum Havaristen war gebrochen, und ein Teil der Filteranlage musste überprüft werden. Das bisher eingeleitete Seewasser schien aber seine Wirkung zu entfalten.
Die Rauchentwicklung war vorerst stark zurückgegangen, obwohl die Maßnahmen nach wenigen Stunden beendet werden mussten. Die Wetterbedingungen vor Ort ließen es auch nicht zu, dass ein anderes Schiff die Schläuche übernehmen konnte. Wellenhöhen bis zu 3 Metern und Gewitterböen um sechs Beaufort behinderten die Arbeiten am Havaristen. Das Havariekommando nutzte die Wetterverschlechterung, um aufgebrauchte Ausrüstung zu ersetzen und Einsatzkräfte auszutauschen.
Alle Verletzten wurden mittlerweile aus den Krankenhäusern entlassen. Auf Anforderung des führenden Havariekommandos Cuxhaven wurde am Morgen des 27.5. ein Seaking-Hubschrauber des ursprünglich in Kiel stationierten MFG 5 aus Nordholz für einen Personentransport eingesetzt. Beim Anflug auf den Havaristen wurde das eingesetzte Flugpersonal über die Entstehung giftiger Gase auf der „Purple Beach“ und dem damit verbundenen 36 verletzten Personen informiert.
Unter dem zusätzlichen Einsatz des SAR-Hubschraubers aus Helgoland, einem zivilen Hubschrauber sowie einem Bundespolizeihubschrauber wurden die 24 Crewmitglieder und ein Dutzend Rettungskräfte in Krankenhäuser nach Bremerhaven und Cuxhaven ausgeflogen. Hierbei transportierte die Marine 23 verletzte Personen. Das Havariekommando arbeitete unterdessen an einem Assessment für einen geeigneten Notliegeplatz, um zu einem späteren Zeitpunkt den Havaristen in einen sicheren Hafen zu verschleppen. Ein denkbarer Nothafen wäre Nordenham. Es wurden außerdem 25 Luftmessstellen an der Küste eingerichtet, diese wurden im Zwei-Stunden-Rhythmus kontrolliert. Es gab bisher keine Feststellungen oberhalb der Nachweisgrenze, und es bestand keine Gefahr für die Atemwege und Gesundheit.
Die „Purple Beach“ gehört zur Flotte der in Hamburg ansässigen MACS Maritime Carrier Shipping Company. Eigner ist die Purple Beach Shipping Company, die das Schiff in Majuro auf den Marshall Islands registriert hat. In den vergangenen Jahren wurde die „Purple Beach“ überwiegend in der Frachtfahrt zwischen Europa und Südafrika sowie Nordamerika eingesetzt. Im Rahmen dieser Liniendienste hat das Schiff auch regelmäßig deutsche Häfen angelaufen, meist war es Hamburg. Sie hätte aktuell in Brake Stahlteile laden sollen. Der Dünger selbst war nicht für die Kreisstadt bestimmt. Der Terminalbetreiber, die Müller AG, beauftragte ein anderes Schiff mit dem Abholen der Fracht. Neben Stück- und Schüttgut kann die „Purple Beach“ auch bis zu 1.500 Container laden und verfügt über vier eigene Bordkräne. Sie hat mit der „Amber Lagoon“ und der „Grey Fox“ noch zwei Schwesterschiffe.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter "Tina Adriana–KW 72" bekommt Hilfe
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Wieder Kutter vor Langevelderslag aufgelaufen
(28.05.15) Am Morgen des 27.5. lief der holländische Kutter "Tina Adriana–KW 72", 47 BRZ (IMO-Nr.: 8432699),&xnbsp;auf eine Sandbank vor Langevelderslag zwischen Noordwijk und Zandvoort. Der Skipper alarmierte das Coastguard Center in Den Helder, das daraufhin die KNRM-Station in Noordwijk verständigte. Das Rettungsboot "Paul Johannes" lief aus und stellte eine Schleppverbindung her. Binnen weniger Minuten gelang es, den Havaristen vom Strand zu ziehen. Er lief danach in Den Helder ein.
Die „Tine Adriana“ wurde 1988 bei der Scheepsbouw de Alm in Werkendam als „Johanna - HD 175“ erbaut. Seit 2013“ läuft sie für die Gebr. A. & W. Messemaker aus Katwijk aan Zee. Erst 18.5. war vor Langevelderslag der Kutter „Gerritje - WR181“ aus Den Oever aufgelaufen. Er hatte sich selbst befreien können.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrt mit Eigenbauboot führte in den Tod
(28.05.15) Am 26.5. um 18.52 Uhr wurde die Stornoway Coastguard über ein vermisstes Boot, das um sieben Uhr morgens von der Brevig Pier auf der Isle of Lewis ausgelaufen war, informiert. Eine große Suchaktion mit dem RNLI-Boot aus Stornoway, Coastguard Rescue Teams aus Stornoway, Ness, South Lochs, Miavaig, Tarbert, Bragar, Breasclete, dem Coastguard Helikopter R948, der Hebrides Search and Rescue und der Police Scotland lief an. Es handelte sich bei dem überfälligen Boot um einen drei Meter langen hölzernen Eigenbau. An Bord waren keine Kommunikationsmittel. Am 27.5. um 8.50 Uhr wurde das vollgeschlagene Boot von dem Rettungsboot aus Stornoway vor derIsle of Lewis entdeckt. Unweit davon wurde wenig später auch die Leiche des Skippers gefunden. Er hatte kein Fahrtziel angegeben, als er in See stach.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter im Golf von Mexiko aufgelaufen
(28.05.15) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier “Jian Qiang”, 26790 BRZ (IMO-Nr.: 9123623), lief am 27.5. um 13.30 Uhr in Texas eine Meile von der Westmole vor den Tonnen 33 und 34. Das Schiff war mit einer Ladung Schwefel vom Neches Industrial Park in Beaumont, Texas, nach Marokko unterwegs. Die US Coast Guard, das Texas General Land Office, die Texas Commission on Environmental Quality und der Eigner arbeiteten an einem Bergungsplan.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter kam nach 2,5 Jahren Aufliegezeit nicht weit
(28.05.15) Die Reparaturen an Bord des unter St. Kitts-Nevis-Flagge laufenden Bulkcarriers "Phoenix", 17599 BRZ (IMO-Nr.: 8506529), der seit dem 24.5. am Dock 104 nahe des Brown Basin in Quebec lag, durch die 17-köpfige Crew kamen gut voran. Der Frachter hatte nahe der île d'Orléans Maschinenausfall erlitten und wurde dann dorthin geschleppt. Am 28.5. sollte die Reise nach Dubai fortgesetzt werden, wenn die Freigabe durch Transport Canada erfolgte.
Das Schiff hatte 2,5 Jahre in Sorel gelegen, wo es im November 2012 eingelaufen war. Am 23.5. hatte es den Hafen wieder verlassen, um in Dubai umfassend repariert zu werden. Der in die Kette gelegte Frachter war zuvor auf einer Auktion von der Holborn Shipping auf den Marshall Islands für $680 000 Dollar erworben worden und ist nun für die London Bridge Shipping Ltd., Cayman Islands, die vor Ort von den Inchcape Shipping Services vertreten wird, eingetragen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kaum noch Hoffnung für 10 Vermisste
(28.05.15) 10 Mann des Kutters "Colonel Sébastien" wurden weiterhin vermisst, nachdem das Schiff am 17.5. wenige Stunden nach dem Auslaufen aus Folaha einige Kilometer vor Mahajanga sank. Es gab kaum noch Hoffnungen für sie. Acht Mann überlebten den Schiffbruch.
Quelle:Tim Schwabedissen



Crew von Flüchtlingsschiff verhaftet
(28.05.15) Die Polizei der Insel Nosy Be auf den Malegassen untersuchten den Untergang des Motorbootes "C'mon". Sechs Mann wurden unter dem Vorwurf der Tötnug nach Hell-Ville gebracht. Unter ihnen war auch der Skipper des Bootes, das am 20.5. illegal Migranten nach Mayotte bringen wollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack aus byzantinischer Ära entdeckt
(28.05.15) Eine Gruppe russischer Taucher hat im Schwarzen Meer das Wrack eines Schiffes aus der byzantinischen Ära entdeckt. Es lag vor der Küste von Sewastopol auf der Krim. An der Fundstelle fanden sich auch zahlreiche Amphoren. Im Juni soll die Wrackstelle weiter untersucht werden. Die Krim war einst von vielen Griechen besiedelt, und das Schiff lag auf einer in der damaligen Zeit viel befahrenen Handelsroute.
Quelle:Tim Schwabedissen



Forschungsschiff weiter unter Wasser
(28.05.15) Das Forschungsschiff “Sagar Paschimi” aus Chennai liegt seit dem Taifun Hudhud halb gesunken in der Bucht von Bengalen unweit des Fischereihafens. Eigner des 1996 erbauten, 30.1 Meter langen und 6,6 Meter breiten Fahrzeugs ist das National Institute of Ocean Technology (NIOT), das noch über die “Sagar Purvi” verfügt. Beide Schiffe sollten die Gewässer vor der Küste überwachen.
In dem Wirbelsturm kam die “Sagar Paschimi” ins Treiben und sank, die 12-köpfige Crew konnte sich retten. An Bord waren rund sieben Tonnen Öl. Die Bergung kam seither nicht richtig voran. Doch NIOT-Direktor Atmanand zeigte sich zuversichtlich, dass bald alle Genehmigungen vorliegen müssten. Es sind dabei eine Reihe von Ministerien involviert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Frachter&xnbsp;"Purple Beach"
(Bild: AlfvanBeem)   Großbild klick!
Explosionsgefahr auf Frachter in der Deutschen Bucht – Havariekommando im Einsatz
(27.05.15) Auf dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Frachter "Purple Beach", 23.401 BRZ (IMO-Nr.: 9138135) kam es am Abend des 25.5. in der Deutschen Bucht bei Helgoland zu einer Rauchentwicklung in einem der Laderäume. Das Schiff befand sich mit einer Ladung Düngermittel auf der Reise von Immingham über Antwerpen nach Brake, wo es am Niedersachsenkai eine ergänzende Stahlladung aufnehmen sollte. An Bord waren 6000 Tonnen Düngermittel und 1300 Tonnen Bunkeröl.
Das Einlaufen hatte sich wegen der Bergungsarbeiten an dem Frachter „Maersk Karachi“ am Stromkai in Bremerhaven, wegen derer die Weser zeitweilig gesperrt worden war, verzögert. Die
Frachter&xnbsp;"Purple Beach" brennt
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!
Besatzung setzte daraufhin die bordeigene Kohlendioxid-Löschanlage ein und riegelte den betroffenen Laderaum ab.
Am 26.5. kam es erneut zu einer Rauchentwicklung. Eine Brandbekämpfungseinheit des Havariekommandos und das Mehrzweckschiff „Mellum“ waren seit den frühen Morgenstunden beim Havaristen auf der Tiefwasserreede in der Deutschen Bucht, der rund 30 Kilometer westlich von Helgoland auf Position 4.06109° / 7.463583° Anker geworfen hatte. Um 14 Uhr hat das Havariekommando in Cuxhaven die Gesamteinsatzleitung übernommen.
Zusätzlich alarmierte es die Analytic Task Force (ATF). Die Analytische Task Force (ATF) ist eine Spezialeinheit, die bei chemischen Lagen wie Unglücksfällen mit Gefahrstoffen schnelle Analysen vor Ort durchführen kann. Das Ölüberwachungsflugzeug des Havariekommandos überflog das Schiff und maß die Wärmeentwicklung auf dem Schiff. Das Havariekommando wollte sich so einen Gesamtüberblick verschaffen, um dann das weitere Vorgehen festzulegen.
Mehrzweckschiff Mellum
(Bild: Ein Dahmer)   Großbild klick!
Eine erste Auswertung der Daten zeigte auf, dass es in einem der Laderäume eine Wärmeentwicklung gab. Ob es sich dabei um eine offenes Feuer oder eine Reaktion der Ladung handelte, war unklar, da der betroffene Laderaum geschlossen bleiben musste. Eine abrupte Sauerstoffzufuhr durch das Öffnen des Laderaums hätte einen möglichen Brandherd weiter entfachen können.
Zudem stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Atmosphäre auf dem Schiff gesundheitsgefährdend war. Deshalb hat das Havariekommando das Schiff zunächst vollends evakuiert. Alle 36 Personen an Bord, darunter die 20-köpfige Crew, wurden vorsorglich zur Kontrolle in Krankenhäuser geflogen. Parallel dazu bereitete das Havariekommando, das Fluten des betroffenen Bereiches vor, um die Hitzeentwicklung zu reduzieren. Der Luft- und Seeraum wurde gesperrt, um den Einsatzkräften höchstmöglichsten Handlungsspielraum zu geben. Ein Teil des Verkehrstrennungsgebietes Jade Approach war ebenfalls von der Sperrung betroffen. Die zuständige Verkehrszentrale informierte die Schifffahrt.
Während der Nacht, hatte das Mehrzweckschiff „Neuwerk“ die Luftqualität am Rand des eingerichteten Sicherheitsradius von fünf Kilometern überwacht. Der Seenotkreuzer "Hermann Marwede", der für Crewechsel und Versorgung im 35 Meilen entfernten Cuxhaven lag, lief sofort zum Havaristen aus, auch die Rettungsboote "Hermann Gruben", "Hermann Rudolf Meyer" und "Johann Fidi" sowie die "Nordergründe" und "Vogelsand" machten sich auf den Weg in die Deutsche Bucht.
Die Messung der Analytischen Task Force ergab, dass die Situation an Bord der „Purple Beach“ keinen weiteren Personaleinsatz auf dem Havaristen zuließ, um eine Gefährdung von Menschen auszuschließen. Chemische Reaktionen, wie Explosionen konnten nicht ausschlossen werden.
Am Abend gab es immer wieder Phasen in denen eine eindeutige Rauchentwicklung zu sehen war. Am Morgen stand bereits eine riesige Rauchwolke über dem Frachter, die sogar von Norderney aus zu sehen war. Hunderte Schaulustige kamen an den Strand, um die Entwicklung zu beobachten.
Zwischenzeitlich hatte die Temperatur an der Außenhaut des Havaristen rund 45 Grad Celsius erreicht. Das Fluten des Laderaums mittels Wasser war aufgrund der aktuellen Situation nicht mehr möglich. Insgesamt waren 85 Einsatzkräfte an der Bewältigung der Havarie beteiligt.
Für die Kreise Wittmund, Friesland, Cuxhaven, Ammerland, Wesermarsch und für die Städte Wilhelmshaven und Bremerhaven gab das Havariekommando vorsorglich eine Gefahrenmitteilung heraus. Die Bevölkerung wurde gebeten, die Fenster und Türen geschlossen zu halten, da sich eine geruchsbelästigende Wolke gebildet hatte. Nach ersten Erkenntnissen bestand aber keine unmittelbare gesundheitliche Gefährdung.
Hintergrund der Warnung waren Meldungen aus den Städten Bremerhaven und Cuxhaven über eine Geruchsbelästigung. Bestätigt wurde diese Meldung ebenfalls vom Ölüberwachungsflugzeug des Havariekommandos. Während eines Kontrollfluges zum Havaristen am 27.5. konnte die Besatzung den Geruch von Düngemitteln wahrnehmen.
Um die Geruchsbelästigung zu vermindern, sollten die Mehrzweckschiffe „Mellum“ und „Neuwerk“, die in Lee des Frachters lagen, einen Sprühnebel aus Wasser über die austretenden Dämpfe legen und im Falle einer Explosion sofort Löscharbeiten einleiten. Am Vormittag des 27.5. traf der Notfallschlepper „Nordic“ an der „Purple Beach“ ein. Er sollte sie nötigenfalls weiter auf die offene See hinaus schleppen. Derweil begannen die beiden Behördenschiffe, sich der „Purple Beach“ unter Gasschutzbetrieb bis auf etwa 100 Meter anzunähern. Der Umfang der Rauchwolke wurde seither erkennbar reduziert. Das Ziel des Havariekommandos war es, die Schiffshaut so weit zu kühlen, dass weitere Reaktion des Düngemittels verhindert wreden konnten.
Die „Purple Beach“ wurde 1998 bei der Shanghai Shipyard & Chengxi Shipyard Co., Ltd. erbaut und läuft für die Macs Maritime Carrier Shipping in Hamburg. Sie hat eine Länge von 192,37 Metern, eine Breite von 26,7 Metern, einen Tiefgang von 11,4 Metern und eine Tragfähigkeit von 33.720 Tonnen sowie eine Containerkapazität von 1.486 TEU.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ist es die Sunsail?
(Bild: Andrew Perrins)   Großbild klick!
Kieloben treibend gesichtete Yacht mit großer Sicherheit die Sunsail
(27.05.15) Bei dem kieloben treibenden Wrack, das ein passierender Containerfrachter am 22.5. rund 600 Meilen vor Port Louis an der Küste von Mauritius auf Position 27 26.4 S 064 30 O sichtete, handelte es sich mit fast 100-prozentiger Sicherheit um den vermissten Katamran “Sunsail RC044-978”, eine Luxusyacht der amerikanischen Tui Marine, zu der am 18.1. der letzte Kontakt über Satellitentelefon herrschte.
Seit jenem Tag gab es kein Lebenszeichen mehr von Skipper Anthony Murray, 58, Reginald “Reg” Robertson 59, einem Mitglied von Durbans Royal Natal Yacht Club, sowie dem Segelnovizen Jaryd Payne, 20, aus Kapstadt. Die drei sollten das Boot von Kapstadt nach Phuket in Thailand überführen. Die Behörden auf Mauritius sahen sich aus juristischen Gründen nicht in der Lage, bei der Suche nach dem in der See treibenden Objekt zu assistieren. Die Mauritius Ports Authority würde nur in einem Radius von drei Meilen um den Hafen aktiv. Das Mauritius Maritime Rescue Coordinating Centre teilte den australischen Behörden die bisher bekannten Details mit und bat andere Schiffe, die Position anzusteuern. Ein Kutter traf dort erst bei Dunkelheit ein und musste mangels Treibstoff wieder abdrehen. Zwei andere Schiffe in dem Seegebiet machten keine Sichtung mehr.
Angehörige der Vermissten teilten die Vermutung, bei dem Wrack habe es sich um die “Sunsail” gehandelt. Doch Sicherheit gäbe es nur, wenn jemand es untersuchte und die Rumpfnummer oder den Namen bestätige. Auch die Tui Marine hegte wenig Zweifel, dass es sich angesichts der Rumpfform, der Farbe und der Driftpatterns bei dem Fund um ihre Yacht, die sich zuletzt rund 2190 Meilen nordnordwestlich von Perth befand und am 2.2. in Indonesien hätte eintreffen sollen, handelte. Es gäbe in dem Seegebiet auch kein anderes vermisstes Boot.
Die SA Maritime Safety Authority sagte, die südafrikanische Luftwaffe könnte versuchen, das Gebiet zu erreichen, oder sie könnte einen Bergungsschlepper dorthin entsenden. Als erste Maßnahme könnte bei einer erneuten Sichtung versucht werden, einen Radarreflektor am Rumpf zu befestigen. Für Berger dürfte das Boot allerdings keine Verlockung darstellen. Es war ursprünglich 500000 Rand wert. Inzwischen dürfte bestenfalls der Rumpf noch brauchbar sein
Quelle:Tim Schwabedissen



Die Odyssee der Rebula geht weiter – jetzt vor der holländischen Küste
(27.05.15) Am 26.5. wurde die holländische Coastguard um 3.40 Uhr von der zweiköpfigen Crew der 18 Meter langen schwedischen Yacht "Rebula" (MMSI-Nr.: 265688280) alarmiert, die auf Grund gelaufen war. Der Spanier und sein schwedischer Kollege wussten nicht, wo sie sich befanden, und waren davor, in Panik zu geraten. Sie nahmen an, dass sie sich in der Umgebung von Rotterdam befanden.
Der Notruf wurde um 3.45 Uhr an die KNRM Hoek van Holland weiter geleitet. Die Verkehrszentrale Hoek hatte das Boot nicht auf dem Radarschirm. Nach einigen Bemühungen zeichnete sich ab, dass die Yacht sich südlich von Rotterdam befinden müsste. Nachdem das Rettungsboot “George Dijkstra” der Station Ter Hejde auf See war, konnte der Funkkontakt zur “Rebula” stabilisiert und diese auf der Position 51°.58.50 N 003°57.30 O geortet werden.
Die "George Dijkstra" erreichte das Boot um 4.45 Uhr und setzte einen Rettungsmann an Bord über, mit dessen Hilfe eine Schleppverbindung hergestellt werden konnte. Die Yacht saß auf einer Wassertiefe von 2,4 Metern auf Sandgrund fest. Gegen fünf Uhr wurde sie freigeschleppt und dann auf Schäden und Leckagen untersucht. Die Crew war mit korrekten Seekarten und passender Kleidung gut ausgestattet, alles wurde in Ordnung vorgefunden. Nachdem die Lage unter Kontrolle gebracht war, kehrte die "George Dijkstra" um 5.45 Uhr nach Berghaven zurück. Für die "Regula" wurden starke Leuchten an der Maasvlakte II angestellt, die ihr den Weg in den Hafen wiesen. Das Polizeiboot "RPA 16" eskortierte sie für die weiteren Untersuchungen zu einem Liegeplatz.
Erst am 19.5. war das RNLI-Boot aus Falmouth, die “Richard Cox Scott”, der “Rebula” zu Hilfe gekommen, die nach erheblichen Schäden an mehreren Segeln und Ruderausfall 26 Meilen südöstlich des Hafens um Hilfe gebeten hatte. Sie war auf der Überführungsfahrt von den Kanaren nach Schweden.
Die Crew hatte 30 Stunden mit den Elementen gekämpft, bevor sie stark erschöpft um Hilfe bat. Es gelang es den beiden, eine Schleppleine zu übernehmen, an der das Boot nach Falmouth abgeschleppt wurde. Mit blockiertem Ruder ging es bei acht Beaufort Wind nach Falmouth.
Dort machte sich die “Rebula” am 20.5. selbstständig. Nachdem sie sich losgerissen hatte, trieb sie durch den Hafen, bis sie an einer anderen Mooring hängenblieb. Die Rettungsboote nahmen sie ein weiteres Mal in Schlepp und zogen sie zurück an ihren eigenen Liegeplatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker ging nach Kollision in Flammen auf
(27.05.15) Der chinesische Tanker “Da You 78” (MMSI-Nr.: 412436710), kollidierte am Nachmittag des 25.5. mit einem Frachter in Guangzhou vor der Küste der Guangdong Provinz und geriet in Brand. Gegen 17 Uhr wurde die 16-köpfige Crew evakuiert. Mehrere Löschboote konnten den Brand bis 23 Uhr niederkämpfen, dabei kam es zu einer Ölverschmutzung. Der Tanker war so schwer beschädigt, dass ein Totalverlust erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Penmarc’h aufgegeben
(27.05.15) Am 26.5. um 20.55 Uhr wurde das CROSS Etel von der Crew des 21 Meter langen Kutters "Ge Mi Ma", 50 BRZ (MMSI-Nr.: 228341000), aus Bayonne alarmiert. Das Schiff hatte 160 Meilen vor Penmarc'h Wassereinbruch erlitten. Das CROSS schickte sofort einen Cayman-Helikopter der Marinebase in Lanvéoc, das MRCC Madrid einen EC225 Helikopter von SASEMAR in La Coruña. Beide Hubschrauber mussten dabei an die Grenzen ihrer Operationsradien gehen und hatten nur eine Standzeit von rund 10 Minuten vor Ort.
Von daher war die einzige Option, sofort mit der Abbergung der neunköpfigen Crew zu beginnen. Eine Falcon 50 der Marinebase Lann-Bihoué koordinierte den Einsatz und leitete die beiden Hubschrauber. Der Caiman konnte fünf Mann aufwinschen, ehe e rum 23.25 Uhr abdrehen musste, der EC225 zog einen weiteren an Bord.
Die drei verbliebenen mussten sich angesichts der sich zuspitzenden Lage in eine Rettungsinsel flüchten. Aus dieser wurden sie von dem unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachter “MSC Japan”, 27815 BRZ (IMO-Nr.: 9110975), geborgen, der auf der Fahrt von Sines nach Rotterdam Kurs auf die Unglücksstelle genommen hatte. Die fünf Portugiesen an Bord des Cayman-Hubschraubers wurden nach Lanvéoc, geflogen, ein weiterer Portugiese war an Bord des EC225, bei den Geretteten aus der Insel handelte es sich um einen Franzosen und zwei Spanier, die am 28.5. an Bord des Frachters in Rotterdam erwartet wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nächste Strandung auf Rio Paraná
(27.05.15) Bereits zum dritten Mal binnen 16 Tagen lief auf dem Rio Paraná ein Schiff auf Grund. Dieses Mal erwischte es den unter Panama-Flagge laufenden Frachter "Dubai Energy", 30738 BRZ (IMO-Nr.: 9274587), der mit 41.000 Tonnen Eisenerz beladen war und damit die maximale Tiefe von 7,68 Metern überschritt. Er kam am 26.5. um 3.10 Uhr unweit von San Pedro fest. Die Schlepper "Tumbador 1" und "Argentino 1" kamen ihm zu Hilfe. Der Bulkcarrier war gerade aus San Nicolas de Los ausgelaufen und nach Recalada bestimmt.
Wegen einer Trockenphase in Brasilien führt der Rio Paraná derzeit wenig Wasser. Am 18.5. war der unter Singapur-Flagge laufende Bulkcarrier "Nord Hydra", 40937 BRZ (IMO-Nr.: 9710787), bei Kilometer 290 nahe San Pedro auf Grund gelaufen. Den unter Singapur-Flagge laufende Bulkcarrier "United Fortune", 43012 BRZ (IMO-Nr.: 9461192), hatte es am 10.5. bei Flusskilometer 392,5 erwischt, als er eine Ladung Eisenerz an Bord nahm.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gebrauchter Tag für Sportbootführer in Waren
(27.05.15) Am 25.5. verursachte ein Sportbootführer gleich zwei Unfälle in Waren. Zuerst wurde die dortige Wasserschutzpolizei nach Rechlin zur Marina in den Claassee gerufen. Dort beschädigte der Bootsführer beim Ablegen mit dem Heck seines Mietbootes eine im Hafen festgemachte Yacht.
Einige Stunden später nahmen die Beamten einen weiteren Unfall im Warener Hafen auf. Dort trafen sie denselben Bootsführer an, der dieses Mal beim Anlegen mit seinem Boot einen Stilllieger gerammt hatte. Glücklicherweise blieb es beim Sachschaden. Der Verursacher war Führerscheinneuling. Er stand nicht unter Einfluss von Alkohol oder Drogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler sank vor Nicaragua
(27.05.15) Am 26.5. rettete die Marine von Managua die siebenköpfige Crew des honduranischen Trawlers "Capitán Francisco", der am Vortag wenige Kilometer von Cayo Askill entfernt in der südlichen Karibik gesunken war. Die nicaraguanischen Einsatzkräfte fanden erst sechs Mann, Stunden später auch den siebenten in gutem Zustand, Das Schiff, das autorisiert war, in den Gewässern von Nicaragua auf Fang zu gehen, befand sich auf der Fahrt zu den Corn Islands, als es gegen 14.30 Uhr unterging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Die Wiedergeburt der Vestaswind
(27.05.15) Der Wiederaufbau der Volvo Ocean Race-Yacht "Vestas Wind" (MMSI-Nr.: 319071200) in der Perisco-Werft in Bergamo wurde rechtzeitig zum Start der 8. Etappe der Regatta am 7.6. in Lissabon mit Ziel Lorient abgeschlossen. Das Wrack wurde zu einem voll funktionstüchtigen Rennboot hergerichtet. Am 22.5. wurde das neubaugleiche Boot auf einen Tieflader gehoben und in Setubal am 26.5. auf den Frachter “Gran Bretagna" (IMO-Nr.: 9143702) verladen.
Dadurch, dass die umfassende Reparatur sogar etwas schneller gelang als geplant, könnte die Crew ein bis zwei Extratage auf dem Wasser haben, bevor sie in Lissabon an den Start geht. Die “Vestaswind” ist praktisch ein Neubau. Nur einige Teile der alten Yacht, die im November 2014 auf der Ilé de Sud gestrandet war, wurden wieder verwendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsboot sieben Stunden für havarierte Yacht im Einsatz
(27.05.15) Das RNLI-Boot aus Sennen Cove war am 23.5. sieben Stunden im Einsatz, um der 42 Fuß langen Yacht “Tonic” und deren dreiköpfiger Crew zu assistieren. Diese hatte 20 Meilen vor der Küste von Cape Cornwall Ruderschaden erlitten. Um 20.35 Uhr lief das Rettungsboot aus. Es fand die Yacht trotz Dunkelheit und Nebel, nahm sie auf den Haken und traf am 24.5. um 2.30 Uhr in Newlyn Harbour ein. Um 3.30 Uhr war es zurück auf seinem Slip.
Quelle:Tim Schwabedissen



Longliner lief auf Riff bei Pago Pago
(27.05.15) Am 22.5. lief der taiwanesische Longliner “Seahawk No. 68” auf ein Riff nahe Pago Pago in American Samoa. Er hatte vier Tonnen Treibstoff und 75 Tonnen Fisch an Bord. Inzwischen lag er wrackgeschlagen auf der Backbordseite am Coconut Point, und die Sorge um ein Auslaufen des Öls wuchs.
Im Fiberglas-Rumpf klaffte ein Leck von drei Fuß Länge. Die 22-köpfige Crew hatte mit geringfügigen Verletzungen gerettet werden können. Offenbar war der Skipper am Ruder eingeschlafen. Als er wieder erwachte, lag sein Schiff bereits in der Brandung des Riffs. Die Bewohner von Coconut Point in Nuuli halfen den Schiffbrüchigen.
Die Coastguard rief ihre Kollegen aus Honolulu zu Hilfe, um den besten Weg zu finden, wie das Wrack geborgen werden könnte und was geschehen muss, wenn es auseinanderbricht. Es wurde weiteres schlechtes Wetter mit Wellenhöhen bis zu 15 Fuß erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Überladenes Boot kenterte in Laos – 10 Vermisste
(27.05.15) 10 Schüler wurden vermisst, nachdem in Laos am Morgen des 26.5. ein Boot auf dem Nam Ngum River im Pak Ngum-Distrikt kenterte. Insgesamt befanden sich 35 Schüler, vier Lehrer und der Skipper an Bord, als sich das Unglück 60 Kilometer von Vientiane entfernt ereignete. Das Fährboot hatte nur eine Kapazität von 15 Personen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mast soll wieder versenkt werden
(27.05.15) Der 200 Jahre alte Mast, den der Kutter “Iron Fish” am 8.5. nahe “The Hole” südöstlich von Long Point, fing und nach Port Dover einschleppte, soll wieder dorthin gebracht werden, wo er herkam. Das 23 Meter lange, fast 20 Tonnen schwere Stück hatte sich in einem Netz verfangen und wurde auf der Ostpier des Hafens abgelegt, wo das Ministry of Tourism, Culture and Sport über das weitere Vorgehen entscheiden sollte.
Doch nachdem klar war, dass eine Konservierung und Ausstellung mehrere tausend Dollar kosten würde, entschied es, das Relikt unweit der Fundstelle wieder mithilfe einer Kranbarge im Lake Erie zu versenken. Andernfalls würde es austrocknen und zerfallen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suchaktion nach Crew gekenterten Baggerschiffs eingestellt
(27.05.15) Die SAR-Operation an dem gekenteren Baggerschiff "Ocean Line 208" in Tanjung Punggai wurde durch die Malaysian Maritime Enforcement Agency (MMEA), am 26.5. um 2.30 pUhr beendet. Zuletzt am 25.5. um 12.25 Uhr hatte ein Fischer zwei Meilen von Pulau Pemanggil und 65 Meilen von der Unglücksstelle entfernt ein Opfer entdeckt.
Insgesamt wurden vier Chinesen und ein Malaysier seit Beginn der Aktion am 20.5. geborgen. Neun weitere Männer wurden noch vermisst, es gab nur einen Überlebenden. Die Arbeit wurde fortwährend durch schlechtes Wetter behindert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kranausleger geborgen
(Bild: Wolfgang Raich)   Großbild klick!
Feuer auf Maersk Karachi aus, Ausleger geborgen
(26.05.15) An der Bremerhavener Stromkaje begann am Abend des 25.5. die Bergung des abgebrochenen Kranauslegers einer Containerbrücke aus dem Laderaum der “Maersk Karachi”. Ein Schwimmkran und zwei Mobilkräne an Land waren bis in die Nachtstunden damit beschäftigt, ihn aus dem Schiffsinnern zu heben. Während dieser Arbeiten war die Weser für die gewerbliche Schifffahrt gesperrt, nur Sportboote durften passieren.
Die Schlepper “SD Salvor”, “Bugsier 4”, “Stier” und “Steinbock” stabilisierten den Frachter am Kai, die “WSP 5”, “Lesmona” und “Nordergründe” sicherten die Sperrzone, die gegen Mitternacht aufgehoben werden konnte. Zuvor hatten die Bergungskräfte den Ausleger an der Bruchstelle mit Schweißgeräten getrennt.
Er wurde quer auf dem Deck der "Maersk Karachi" abgesetzt, von wo aus er mit dem Schwimmkran auf den Stromkai abtransportiert werden sollte. Rund 100 Experten waren fast 20 Stunden im Einsatz gewesen. Kleinere Teile der eingestürzten Containerbrücke, die weiterhin im Laderaum lagen, sollten als nächstes geborgen werden.
In den Mittagsstunden des 23.5. hatte das am Vortag ausgebrochene Feuer, das im Zusammenhang mit Brenn- und Schweißarbeiten ausgebrochen war, mit vier Löschbooten mit Schaum und Wasser nach 25 Stunden erstickt werden können. Mehrere tausend Tonnen mit Chemikalien kontaminiertes Löschwasser standen weiterhin im Rumpf des Containerschiffs und müssen fachgerecht entsorgt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter „Selina May – LK 897“: schwierige Bergung
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Kutter unter schwierigen Bedingungen nach Dunbar eingeschleppt
(26.05.15) Die beiden RNLI-Boote aus Dunbar RNLI kam am 22.5. um 11.30 Uhr dem Kutter „Selina May – LK 897“ zu Hilfe, dessen Skipper die Coastguard um Assistenz gebeten hatte, nachdem das Schiff vor der Torness Power Station in einem Sturm Ruderausfall erlitten hatte. Trotz der widrigen Wetterbedingungen gelang es Vormann Gary Fairbairn, den Havaristen auf den Haken zu nehmen.
Doch wegen des niedrigen Wasserstandes musste er vor dem Hafen gehalten werden, bis das Wasser wieder auflief. Nahe der Hafeneinfahrt übernahm deshalb das kleinere der beiden Rettungsboote die Schlepptrosse und zog den Kutter durch die enge Einfahrt in Sicherheit. Bereits am 14.3.2014 war das RNLI-Boot aus Dunbar dem Kutter nördlich von Skateraw zu Hilfe gekommen, als Leinen seinen Propeller blockiert hatten. Das 7,1 Meter lange Schiff wurde 1990 in Workington erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht im Schlepp
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Gestrandete Yacht geborgen und nach Ramsgate eingeschleppt
(26.05.15) Das RNLI-Boot aus Margate kam am 22.5. und 23.5. zwei Sportbooten zu Hilfe, die vor der Küste von Nord-Kent in Schwierigkeiten waren. Im ersten Fall hatte ein Angelboot mit zwei Mann an Bord vor Minnis Bay in Birchington Motorausfall erlitten. Das Boot wurde zurück nach Minnis Bay geschleppt.
Am Morgen des 23.5. wurde die Coastguard in Dover von der dreiköpfigen Crew einer Yacht alarmiert, die auf dem Margate Sand, rund fünf Meilen nördlich von Margate, auf Grund gelaufen war und nicht mehr freikam. Das Rettungsboot kam ihr zu Hilfe und schleppte das Boot mit steigendem Wasserstand wieder frei. Da es danach Probleme mit dem Manövrieren hatte, wurde es dann von den Seenotrettern nach Ramsgate eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff rammte Donaubrücke
(26.05.15) Am Vormittag des 24.5. kollidierte das österreichische Binnenschiff „Kreuzenstein“, 1990 ts&xnbsp;(EU-Nr.: 8557026), auf der Donau mit einem Pfeiler der Ostbahnbrücke in Wien. Um 09.14 Uhr wurde es wegen eines technischen Defektes manövrierunfähig und rammte daraufhin den Brückenpfeiler. Die Bahnstrecke wurde zwei Stunden für den Zugsverkehr gesperrt.
Nachdem festgestellt worden war, dass der Pfeiler nur geringfügig beschädigt worden war, konnte die Bahnstrecke wieder freigegeben werden. Nach einer Vernehmung der Crew durch die Polizei durfte die „Kreuzenstein“ ihre Fahrt fortsetzen. Das 95 Meter lang und 11 Meter breite Schiff war mit 500 Tonnen Mais beladen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kranarm stürzte auf Frachterdeck
(26.05.15) Der unter Hongkong-Flagge laufende Containerfrachter "Maersk Weymouth", 18123 BRZ (IMO-Nr.: 9410260), nahm auf der Fahrt vpm Rotterdam, wo er am 13.5. nach Manzanillo ausgelaufen war, Kurs auf Falmouth, nachdem einer der beiden Deckskräne rund 150 Meilen südwestlich von Cornwall aufs Deck gestürzt war. Der Kapitän entschied, in der Falmouth Bay Schutz zu suchen. Hier ging am 20.5. die Kranbarge "Mortlift II" längsseits und nahm den Kranarm ab, ehe der Frachter seine Reise fortsetzte. Er wurde nun am 1.6. in Panama erwartet.
Die “Maersk Weymouth” ist 175,1 Meter lang, 27,9 Metr breit, hat 9,53 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 22.314 Tonnen. Er läuft für die Univan Ship Management Ltd. in Hong Kong und wurde 2009 bei der CSBC Keelung erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sank vor Gaolan
(26.05.15) Am 21.5. funkte der chinesische Frachter “Yue You Lian 68” (MMSI-Nr.: 412472910) um 19.10 Uhr Notsignale, nachdem es eine Meile südöstlich der Insel Gaolan, südwestlich von Macao, zu einem Wassereinbruch gekommen war. Das Schiff war unterwegs von Hong Kong nach Taishan.
Um 20.12 Uhr wurde die neunköpfige Crew, die kurz zuvor in eine Rettungsinsel gegangen war, von dem Schlepper "Zhugangtuo 8" (MMSI: 413272280) geborgen. Der treibende Frachter sank im Hauptfahrwasser von Gaolan, der Mast blieb noch über Wasser sichtbar. Die Eigner des mit 2,600 Tonnen Schlamm beladenen Schiffes wurden aufgefordert, es zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker in Sirte in Brand geschossen
(26.05.15) Der libysche Tanker “Anwaar Afriqya”, 22184 BRZ (IMO-Nr.: 9275268),wurde am 24.5. nach dem Einlaufen nach Sirte, Libyen, von libyschen Luftstreitkräften in Brand geschossen. Dabei kam ein Crewmitglied ums Leben, ein Hafenarbeiter wurde verletzt. Nach Angaben der GECOL hatte er Öl für das örtliche Kraftwerk an Bord.
Er hatte bis zum 20.5. in Piräus Gasöl geladen und war am 22.5. in Sirte eingetroffen. Das Schiff der staatlichen General National Maritime Transport Co (GNMTC) lief in Charter der libyschen National Oil Corporation. Die Exilregierung in Benghasi gab an, er habe Waffen für rivalisierende Regime in Tripoli geladen. Er habe die Warnungen zu stoppen ignoriert und habe keine Flagge geführt. Daraufhin sei er angegriffen worden. Die Crew konnte das Feuer in den Aufbauten löschen. Der 35.000 Tonnen tragende Tanker wurde 2004 erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sitzt auf Wolga fest
(26.05.15) Der russische Frachter “Professor Katsman”, 4.970 BRZ (IMO-Nr.: 9368261), lief am 24.5. um 23.30 Uhr auf der Wolga bei Flusskilometer 2631 auf Grund. Er war auf dem Weg von Rotterdam über St. Petersburg nach Baku und hatte 2.427 Tonnen geladen. Die Bergung wurde eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölverschmutzung auf Landungsboot
(26.05.15) Die US Coast Guard, das Department of the Interior, der Fish and Wildlife Service, das Alaska Department of Conservation, das Bureau of Indian Affairs und der Cook Inlet Regional Citizen Advisory Council warern im Einsatz, nachdem an Bord des Landungsbootes "Thor's Hammer" (MMSI-Nr.: :367444060) ein Tanklaster im südöstlichen Cook Inlet, südlich von Port Graham, am 23.5. aufgerissen worden war.
Das Boot war von Seward zur Bristol Bay unterwegs, als es in schwere See geriet und der 9,000-Gallonen-Tank aufgerissen wurde. Das Patroullienboot "Mustang" erreichte das Schiff am Abend. Der Eigner "Thor’s Hammer" beauftragte die Alaska Chadux Corporation mit der Entsorgung des ausgelaufenen Öls.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Nantucket in Seenot
(26.05.15) Die US Coast Guard kam am 23.5. rund 130 Meilen östlich von Nantucket, Massachusetts, um 12.45 Uhr dem Kutter “Miss Shauna” zu Hilfe. Die siebenköpfige Crew des 51 Fuß langen Schiffes hatte der Coast Guard Southeastern New England in Woods Hole Wassereinbruch im Maschinenraum gemeldet. Die Pumpen kamen nur leidlich gegen das eindringende Wasser an. Eine HC-144A Ocean Sentry und ein MH-60 Jayhawk Helikopter der Air Station Cape Cod kamen mit Pumpen zu Hilfe.
Die Patroullienboote „Hammerhead” und “Sanibel” nahmen ebenfalls Kurs auf den Havaristen. Nachdem die Ocean Sentry eine Pumpe auf der “Miss Shauna” abgesetzt hatte, gelang es, die Lage zu stabilisieren und Kurs auf New Bedford zu nehmen, wo sie am 24.5. gegen vier Uhr eskortiert von der „Sanibel“ eintraf. Vor Ort waren bis zu fünf Fuß hohe Wellen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Cape Disappointment
(26.05.15) Der 37 Fuß lange Kutter “Four Forty“ sank am 23.5. vor Cape Disappointment, Washington. Er hatte zuvor einen Pfeiler im Ilwaco Channel gerammt und war leckgeschlagen. Fast wäre es noch gelungen, das rettende Ufer zu erreichen, doch dann ging er 100 Yards vor der A Jetty in 40 Fuß Wassertiefe unter.
Die zweiköpfige Crew wurde von einem anderen Schiff gerettet. Ein Ölfilm wurde an der Untergangsstelle sichtbar. Die Eigner beauftragten eine Firma mit der Bergung des Wracks.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter entdeckte gekenterten Katamaran
(26.05.15) Fast vier Monate nachdem der Kontakt mit der südafrikanischen Crew des Katamarans “Sunsail - RC044-978” im Indischen Ozean verloren ging, sichtete eine Frachtercrew jetzt rund 1078 Kilometer östlich von Mauritius am 24.5. ein kieloben treibendes Zweirumpfboot, bei dem es sich um das vermisste Fahrzeug handeln könnte. Es war am 14.12.2014 zur Überführungsfahrt von Kapstadt nach Phuket, Thailand, ausgelaufen. Am 18.1. gab es den letzten Kontakt zu Anthony Murray, Reg Robertson und Jaryd Payne.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepptrosse versenkte Schlepper
(26.05.15) Zwei Crewmitglieder kamen ums Leben, als am 26.5. um 12.30 Uhr der 22-Tonnen-Schlepper “Samyoung 22” vor Busan sank. Das Schiff schleppte ein anderes Fahrzeug, als die Schlepptrosse nahe Dudo Island brach und das Schiff traf. Der Kapitän und sein Decksmann wurden über Bord geschleudert. Nach ihrer Bergung wurden sie in einem Krankenhaus für tot erklärt. Um das Wrack wurde eine Ölsperre ausgelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Yachten nach Enkhuizen abgeschleppt
(26.05.15) Die Rettungsboote der KNRM-Station Enkhuizen, die „Watersport“ und „Corrie Dijkstra-van Elk“ kamen am 23. und 24.5. mehreren Sportbooten zu Hilfe. Die „Robin“ lief am 23.5. auf Grund. Die Yacht “Flyer” erlitt beim Einlaufen Motorschaden, bei einer weiteren Yacht ging ein Mast über Bord, und schließlich bat eine Motoryacht mit Motorproblemen um Hilfe. Alle Boote wurden nach Enkhuizen eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Heli der US Coast Guard und gestrandete Yacht
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Yachtcrew auf Bahamas mit Hubschrauber gerettet
(23.05.15) Die US&xnbsp;Coast Guard kam mit einem MH-60 Helikopter zwei amerikanischen Seglern zu Hilfe, deren 39 Fuß lange Yacht „Boxer“ am 22.5. rund 25 Meilen nördlich von Gibara in Kuba gestrandet war. Am Morgen hatten sie das EPIRB aktiviert. Ein Hubschrauber stieg auf und entdeckte rasch das schwer beschädigte Boot.
Die Schiffbrüchigen wurden unversehrt nach Matthew Town, Great Inagua, geflogen. Sie waren mit ihrer Segelyacht „Boxer“am 18.5. aus Puerto Rico nach Key West, Florida, ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bennende Ölplattform bei Breton Island
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Brennende Ölplattform evakuiert
(23.05.15) Die Coast Guard New Orleans wurde am 22.5. um 2:50 Uhr von dem Offshore-Versorger „Miss Katherine“ alarmiert, nachdem ein Feuer auf einer Ölproduktionsplattform nahe Breton Island im Breton Sound Block 21 ausgebrochen war. Alle 28 Mann an Bord wurden von dem Versorger evakuiert und nach Venice gebracht. Die Ölförderung war zuvor eingestellt worden.
An Bord der Plattform befanden sich 4,000 Barrels Rohöl in Lagertanks. Bei einem Überwachungsflug wurde ein 1.4 Meilen langer dünner Ölfilm gesichtet, der südwestlich der Plattform trieb. Ein Rettungsboot der Coast Guard Station Venice sowie eine HC-144 Ocean Sentry des Aviation Training Center Mobile, Alabama, waren vor Ort. Weitere Hilfsschiffe waren mit Ölsperren und Skimmern unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Opfer der „Ocean Line 208“ entdeckt
(23.02.15) Zwei Opfer des Untergangs des Sandbaggers „Ocean Line 208“ wurden bislang geborggen. Einer wurde am 22.5. um 15.45 Uhr durch die „Handalan“ der malysischen Marine neun Meilen nordöstlich von Tanjung Penawar entdeckt und zur Mole der Tanjung Pengelih Marina gebracht, wo die Polizei bereit stand.
Ein zweiter wurde drei Stunden später von Fischern in der See treibend gefunden. Die SAR-Operation wurde unterdessen von neun auf einen Radius von 15 Meilen ausgeweitet. Es wurden noch 12 Seeleute vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen




Tanker treibt im Atlantik
(23.02.15) Der maltesische Produktentanker Malta „Alsia Swan“, 4001 BRZ (IMO-Nr.: 9400356), wurde am 20.5. im Nordatlantik manövrierunfähig und trieb in nordwestliche Richtung. Das Schiff, das von Eastham nach Puerto Cabello in Venezuela unterwegs war, befand sich am späten Abend des 22.5. auf Position 33 30 N 034 10 W rund 500 Meilen südwestlich von Ponta Delgada.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neuerliche Havarie auf Paraná-River
(23.02.15) Der zyprische Bulkcarrier „Smew“, 23433 BRZ (IMO-Nr.: 9688843), lief am 22.5. um 11.30 Uhr auf dem Paraná River bei Kilometer 288,9, wo bereits der Frachter „Nord Hydra“ festgesessen hatte, auf Grund. Nach zwei Stunden konnte er sich aber selbst befreien und ankerte unterhalb der Strandungsstelle im Gebiet von San Pedro für Untersuchungen. Er war mit 32163 Tonnen Mehl und Soja-Granulat auf der Fahrt von San Lorenzo, Argentinien, nach Callao in Peru.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Ölrig in Belfast
(23.05.15) Rund 1,000 Arbeiter mussten am Nachmittag des 21.5. von dem in Singapur registrierten Halbtaucher „Byford Dolphin“, 11792 BRZ (IMO-Nr.: 8750584), bei der Werft Harland and Wolff in Belfast evakuiert werden, nachdem bei Schweißarbeiten ein Feuer ausgebrochen war. Das Rig lag hier für Überholungs- und Modernisierungsarbeiten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Großbrand auf Maerks Karachi bei Bergungsarbeiten
(23.05.15) Bei den Bergungsarbeiten an Bord des unter&xnbsp;Hongkong-Flagge laufenden Containerfrachters&xnbsp;"Maersk Karachi", 80942 BRZ (IMO-Nr.: 9162215),&xnbsp;brach am 22.5. am NTB Terminal in Bremerhaven gegen 12 Uhr ein Feuer aus. Es entstand vermutlich bei Schweißarbeiten an dem herabgestürzten Containerkranausleger. Der Brandherd war inmitten der Trümmer unzugänglich, und so konzentrierten sich die alarmierten Feuerwehreinsatzkräfte zunächst darauf, eine weitere Ausbreitung in die angrenzenden Laderäume, die mit dem betroffenen verbunden waren, zu verhindern.
Zusätzliche Feuerwehren wurden aus Bremen, Hamburg und Wilhelmshaven angefordert und die Brandstelle mit Schaum und Wasser land- wie seeseitig eingedeckt. Da nicht genug Schaumvorräte vorhanden waren, wurde weiterer Löschschaum von den zu Hilfe kommenden Wehren der Umgebung angefordert. Auch vom Flughafen Hamburg machten sich Rettungskräfte auf den Weg. Während der Löscharbeiten galt es fortwährend die Stabilität des Frachters zu kontrollieren. Die Polizei warnte die Anwohner von Bremerhaven, Langen, Imsum, Weddewarden, Speckenbüttel und Leherheide, die Fenster und Türen der Häuser und Wohnungen wegen der giftigen Rauchgase geschlossen zu halten. Über der Brandstelle stand eine gewaltige Rauchwolke.
Mit einem Messwagen wurden die Konzentrationen von Rauchgasen kontinuierlich gemessen. Im betroffenen Laderaum befand sich zudem Gefahrugt. Die "Bugsier 1", „Bugsier 4“, "Mellum", "Nordergründe", "SD Salvor", "Turm", "Weser", „Geeste“ und "Wilhelmshaven" waren umschichtig an dem brennenden Frachter im Einsatz. In der Nacht zum 23.5. gelang es zwar, den Brand unter Kontrolle zu bekommen, er war aber noch nicht gelöscht.
Mit Wärmebildkameras sollte im Lauf des Tages nach verbliebenen Glutnestern gesucht werden. Wenn der Brand endgültig gelöscht war, galt es den Löschschaum wieder zu entfernen. Eigentlich hatte am 23.5. die Bergung des Kranarms beginnen sollen. Dazu muss auch die Weser gesperrt werden. Wann dies nun tatsächlich angegangen werden kann, war nach dem Großbrand ungewiss.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot sank in The Wash
(23.05.15) Die RNLI Skegness kam am Abend des 19.5. der zweiköpfigen Crew eines Motorbootes zu Hilfe, das in The Wash sank. Die Humber Coastguard alarmierte neben dem Boot aus Skegness gegen 23 Uhr auch das aus Hunstanton, nachdem das Kajütboot Wassereinbruch gemeldet hatte.
Auch der Coastguard Helikopter Rescue wurde vom Humberside Airport in Marsch gesetzt. Als das Rettungsboot “Lincolnshire Poacher” aus Skegness auslief, kam die Iinformation, dass das Motorboot gesunken sei und die Bootsfahrer sich in einer Rettungsinsel befänden. Diese wurde sieben Meilen von der letzten gemeldeten Position entfernt gefunden.
Das Hunstantoner Boot erreichte die Insel als erstes und nahm die Schiffbrüchigen an Bord. Sie wurden nach Hunstanton gebracht und dort medizinisch untersucht, während das Skegness über The Wash zurücklief und am folgendem Morgen um 1.45 Uhr an seiner Station eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Eco40 noch kieloben
(Bild: Matteo Miceli)   Großbild klick!
Aufgegebene Yacht nach zwei Monaten von Skipper geborgen
(22.05.15) Der Segler Matteo Miceli hat vor der Küste von Brasilien seine Yacht “Eco40” geborgen, die am 13.3. im Südatlantik nach Kielbruch gekentert war. Sie hatte am 19.10.2015 den Hafen von Riva di Traiano zu einer Non-Stop-Einhand-Weltumsegelung verlassen und war zu der Zeit 25000 Meilen weit gekommen. Der Skipper wurde von dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Tanker “Aramon” gerettet.
Am 30.3. hatte sich Miceli mit einer Gruppe von Unterstützern auf die vergebliche Suche gemacht. Nach 60 Stunden gaben sie auf. Am 28.4. wurde das Boot von einem brasilianischen Fischer wieder entdeckt. Es trieb kieloben vor dem Fernando de Noronha Archipel im Atlantik, rund 350 Kilometer vor der brasilianischen Küste. Das Boot war stark zerstört, und der Mast war in drei
Yacht “Eco40” wieder aufgerichtet
(Bild: Matteo Miceli)   Großbild klick!
Teile zerbrochen. Ein Foto, das der Fischer aufnahm, gelangte zum spanischen Skipper Iker Martinez, der mit der “Mapfre” am Volvo Ocean Race teilnahm. Von Suape aus machte sich der Skipper, der inzwischen nach Rom zurückgekehrt war, wieder auf den Weg.
Es gelang ihm tatsächlich, mit einem Boot die Yacht aufzurichten und zu lenzen. Nach drei Tagen harter Arbeit war das Werk am 19.5. vollbracht. Ein Frachter von MSC nahm das Boot an Bord und sollte es nach Livorno bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision im Marmara-Meer
(22.05.15) Der kambodschanische Frachter "Verlaine" (IMO-Nr.: 8841694), kollidierte am 20.5. um 21.40 Uhr im Marmara-Meer mit dem türkischen Frachter "Maryam M" (IMO-Nr.: 9103386), der sich am Haken des Schleppers "WJT-3500" (IMO-Nr.: 7719686), befand. Der Unfall ereignete sich um 21.40 Uhr im Marmara-Meer auf Position 40 42 N 027 36 O. Der Konvoi war auf Ostkurs, als die "Verlaine" ihn überholen wollte und dabei rammte.
Die "Verlaine" ankerte danach nördlich von Saraylar, während der Schleppzug auf verschiedenen Kursen mit langsamer Fahrt weiter lief. Die "Verlaine" war auf dem Weg von Abu Qir nach Tuzla, die "Maryam M" unterwegs von Algier zu Ambarli in Istanbul.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischtransporter "Nadir"
(Bild: Hilde Berivk)   Großbild klick!
Inspektoren schockiert über Zustände an Bord russischen Fischfrachters
(22.05.15) Das norwegische Sjøfartsdirektoratet belegte den russischen Fischtransporter "Nadir", 677 BRZ (IMO-Nr.: 8724389), in Kristiansund nach einer Inspektion am Nachmittag des 21.5. mit einem Auslaufverbot. Die Untersuchung des nicht mehr seetüchtigen Schiffes sollte am 22.5. fortgesetzt werden.
Das Schiff hatte keine Klasse mehr, und die Arbeitsbedingungen der 14-köpfigen Crew entsprachen nicht den Vorschriften. Am 6.5. war es im Hafen zu einem Brand in den Aufbauten gekommen. Am 20.5. war ein Inspektor der Seefahrer-Gewerkschaft an Bord gewesen und hatte sich schockiert über die Zustände an Bord gezeigt. Rune Larsen sagte, er habe schon viele Schiffe untersucht, aber nie etwas Vergleichbares gesehen.
Es sei in starkem Maße verrostet, Planken auf dem Boden hatten sich gelöst, die Kajüten seien in furchtbarem Zustand, und das Feuer habe die ohnehin inakzeptablen Bedingungen noch schlechter gemacht. Das Schiff hätte in den kommenden zwei Wochen Kristiansund verlassen sollen. Es darf den Hafen nun aber erst nach umfassenden Reparaturen verlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf Paraná-River wieder flottgemacht
(22.05.15) Der britische Frachter "Nord Hydra", 40937 BRZ (IMO-Nr.: 9710787), der am 19.5. auf dem Paraná River auf Grund gelaufen war, wurde am 21.5. um 16.10 Uhr wieder flottgemacht. Er wurde vor Ramallo von dem argentinischen Schlepper "Ranquel" (IMO-Nr.: 9688702) gehalten. Die Schifffahrtsbeschränkungen konnten danach aufgehoben werden. 48 Schiffe waren blockiert gewesen. Die argentinische Coastguard musste nach der Havarie die Strandungsstelle zunächst noch kartieren und untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker rammte Brücke in Thailand
(22.05.15) Am 20.5. gegen 14 Uhr kollidierte der unter Honduras-Flagge laufende Tanker "Moresby 9", 1321 BRZ (IMO-Nr.: 6657196), mit einer Brücke auf dem Trang River im Kantang Distrikt südlich von Phuket. Der Tanker, der im Öltransport von Singapur nach Myanmar beschäftigt ist, war unterwegs zu einer Werft.
Er wurde durch Maschinenausfall manövrierunfähig und wurde von Wind und Strömung gegen die Brücke gedrückt, die auf einer Länge von 10 Metern schwer beschädigt und Beton einen halben Meter tief herausgebrochen wurde. Der Tanker lief danach auf eine Flussbank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorbootfahrer aus Rettungsinsel geborgen
(22.05.15) Die US Coast Guard rettete die zweiköpfige Crew des Motorbootes “Ella Bella”, das am 21.5. drei Meilen östlich von Port Angeles, Washington, auf Grund gelaufen war. Ein MH-65 Dolphin Helikopter der Air Station Port Angeles winschte die beiden auf und brachte sie zu der Station, wo sie um19.40 Uhr medizinisch gecheckt wurden. Der Skpper des 32 Fuß langen Bootes hatte die Coast Guard Puget Sound in Seattle um 17:15 Uhr um Schlepphilfe gebeten, nachdem das Boot Motorausfall erlitten hatte und der Anker nicht im Grund hielt. Neben dem Hubschrauber kam auch ein 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station Port Angeles zu Hilfe, das aber wegen der geringen Wassertiefe nicht an die “Ella Bella” herankam.
Um 17.57 Uhr meldete der Skipper, dass die Crew in eine Rettungsinsel gegangen sei. Diese trieb bei starkem Wind auf das Ufer zu, woraufhin der Hubschrauber einen Rettungsschwimmer am Strand absetzte und den Bootsfahrern in einen Rettungskorb half. Vor Ort waren drei Fuß hohe Wellen und 12 Meilen Wind.
Quelle:Tim Schwabedissen



Skipper lecken Bootes gerettet
(22.05.15) Die Coast Guard San Diego half dem Skipper des Aluminiumbootes “Spin Drift”, das Wassereinbruch 12 Meilen südlich von Point Loma in mexikanischen Gewässern erlitten hatte. Das 87 Fuß lange Patroullienboot “Haddock” und ein MH-60 Jayhawk Helikopter wurden vom Joint Harbor Operations Center in San Diego um 9:20 Uhr in Marsch gesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Baggerschiff kieloben in flaches Wasser geschleppt
(22.05.15) Die malaysischen Behörden zogen das gekenterte Baggerschiff "Oceanline 208" am 21.5. kieloben in flache Gewässer acht Kilometer vor Tanjung Pungai. Hier sollten Marinetaucher die Suche nach den weiterhin vermissten 14 Besatzungsmitgliedern in den geschützteren Gewässern im Schiffsinnern fortsetzen. Es wurde vermutet, dass sie dort eingeschlossen wurden. Die Suche wurde durch die Malaysian Maritime Enforcement Agency (MMEA), die Marine, das Marine Department und die Polizei durchgeführt.
Starke Strömungen und raue See erschwerten die Bemühungen aber. Nachdem das mit Sand beladene Schiff von hohen Wellen getroffen wurde und vor Tanjung Punggai umschlug, wurde nur der 51-jährige Chefingenieur aus Zhenjiang gerettet, 13 weitere Chinesen und ein malaysisches Crewmitglied aus Selangor blieben seither verschwunden. Die “Oceanline 208” war am 20.5. um 4.20 Uhr gekentert, nachdem sie aus Teluk Ramunia ausgelaufen war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Coastguard übernahm Bergungsarbeiten an Cormorant
(22.05.15) Die kanadische Coast Guard hat in Bridgewater begonnen, das gekentert dort am Kai liegende einstige Taucherschiff “Cormorant” zu bergen. Dem Port of Bridgewater ist der Eginer nicht bekannt, aber eine Firma aus Texas soll das Schiff 2009 erworben haben. Die Hafenbehörde heuerte einen Berger, der nun von der Coast Guard abgelöst wurde. Für mögliche Wasserverschmutzungen wird der Ship Source Oil Pollution Funds zur Verfügung stehen.
Bisher wurden über 31 Tonnen Ölprodukte abgepumpt. Der weitere Austritt von Öl sollte verhindert werden. Die Arbeiten sollen mehrere 100000 Dollar kosten. Die RMI Marine assistierte bei der Operation, während die ursprünglich unter Vertrag genommene Horseshoe Bay Marine nicht länger beteiligt war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Katamaran nach Wassereinbruch evakuiert
(22.05.15) Alle 69 Passagiere und die fünfköpfige Crew des Katamaranbootes "St. Tatiana" (MMSI-Nr.: 367117540) blieben unversehrt, nachdem das Boot der Allen Marine Tours am 21.5. auf der Rückfahrt von einer Exkursion mit Kreuzfahrtpassagieren nach Sitka gegen 15 Uhr zunächst einen Ausfall der Steuerbordmaschine erlitt. Wenig später kam es zu einem Wassereinbruch. Nachdem die Crew den Maschinenraum nach Abzug von entstandenem Rauch inspizieren konnte, fand sie diesen mit Wasser gefüllt vor.
Weil unklar war, ob die Lenzpumpen dagegen ankommen würden, funkte der Skipper um 15.30 Uhr einen Notruf und ließ alle die Rettungswesten anlegen. Zwei andere Schiffe und ein Boot der Coast Guard hielten sich bei der "St. Tatiana", während diese weiter auf Sitka zuhielt. Als ein anderer 100 Fahrgäste fassender Katamaran von der Allen Marine, die "St. Michael", eintraf, wurden die Passagiere übergesetzt und trafen um 15.45 Uhr in Sitka ein.
Von dort brachte sie ein Bus zu ihrem Kreuzfahrtschiff, der "Regatta", am Old Sitka Dock. Die "St. Tatiana" konnte dann die Werft der Allen Marine in Sitka erreichen. Es wurde eine Reparaturzeit von einer Woche erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrackteil in Hongkong könnte von Truppentransporter stammen
(22.05.15) Ein großes Objekt, das 2014 im Hafen von Hong Kong im Wan Chai Distrikt entdeckt wurde, stammt vermutlich von HMS “Tamar”, die im 2. Weltkrieg zerstört wurde, um einer Kaperung durch japanische Truppen zu entgehen. Es wurde im Victoria Harbor durch die Civil Engineering and Development Department (CEDD) gefunden.
Es lag sechs Meter tief im Grund, wo es bei Baggerarbeiten nahe der alten Wan-Fähranlage im Rahmen des Central-Wan Chai Bypass Projekts zum Vorschein kam. Der Fund wurde dem Marine Department and the Antiquities and Monuments Office gemeldet und dann von Unterwasserarchäologen inspiziert.
Das Wrackteil war 40 Meter lang, zwischen zwei und 11 Metern breit und zwei Meter hoch. Es könnte sich um einen Teil des Rumpfes handeln. HMS “Tamar” war ein Truppentransporter der Royal Navy, der 1863 in London erbaut wurde. 1897 wurde er nach einem Umbau nach Hong Kong verlegt. Bis 1941 diente es dort als Lager und wurde dann versenkt. <
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölaustritt an “Miner” effektiv bekämpft
(22.05.15) Am 17.5. kam es im Rahmen der Abbrucharbeiten an dem Bulkcarrier "Miner" vor Scaterie Island zu einer Ölleckage. Die Berger der RJ McIsaac Construction hatten bereits Vorkehrungen gegen eine solche Lage getroffen und konnten so eine Ausbreitung des Öls verhindern. Es wurde frei, als ein Teil von Maschine vier zerschnitten wurde und darunter eine Ölleitung hervorkam, aus der das Öl auslief.
Als es dann angehoben wurde, um einen besseren Einblick in die Maschine zu bekommen, wurden insgesamt 800 Liter Öl in einem Tank entdeckt. Nur geringe Mengen davon waren bis dahin ausgelaufen. Ölsperren wurden ausgelegt, Taucher untersuchten die Lage, und ein Ölbeseitigungsplan wurde aktiviert. Die kanadische Coast Guard und Transport Canada wurden informiert. Die entstehenden Kosten werden auf die des gesamten Bergungsauftrags aufgeschlagen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf einstigem Rheinschiff in Bembridge
(22.05.15) Das Binnenschiff „Rijnstroom IV“ geriet am Abend des 21.5. in Bembridge auf der Isle of Wight in Brand. Die Feuerwehren von Bembridge und Ryde wurden zur Selwyn Marina gerufen. Sie drangen mit Atemschutz in die Barge ein, deren Achterschiff in Flammen stand. Auch die Coastguard traf um 20:30 vor Ort ein. Um 21.20 Uhr war das offene Feuer niedergekämpft, um 21.40 Uhr gelöscht. Das Ruderhaus des Schiffes wurde aber stark zerstört.
Das 90 Fuß lange Schiff diente seit Jahren als schwimmendes Bed & Breakfast sowie als Unterkunft für Selbstversorger. Es handelt sich um ein ursprünglich holländisches Binnenschiff, das 1922 in Rotterdam entstand. Es wurde in der Frachtschifffahrt auf den holländischen Wasserwegen genutzt. Im 2. Weltkrieg beschlagnahmte es die deutsche Wehrmacht und transportierte mit ihm Munition auf dem Rhein.
1982 kam es nach England und lag an der Sunderland Wharf, ehe es 1991 auf den River und 2004 auf die Isle of Wight kam, wo es an der Odessa Marina, Newport, festmachte. Im September 2006 brachte der aktuelle Eigner die „Rijnstroom IV“ in den Island Harbour auf den Medina River und schließlich nach Bembridge Harbour, wo sie umfassend überholt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischkutter wird gesprengt
(Bild: Indonesian Maritime Affairs and Fisheries Ministry)   Großbild klick!
Massenversenkung vor Indonesien
(21.05.15) Am 20.5. ließ die indonesische Regierung insgesamt 41 Fischereifahrzeuge, die beim illegalen Fang in ihren Gewässern aufgebracht worden waren, zerstören. Darunter befand sich auch der chinesische 300-Tonner “Gui Xei Yu 12661”, der bereits 2009 nahe der südchinesischen See aufgespürt wurde.
Das chinesische Stahlschiff wurde in Pontianak, West Kalimantan, mit Sprengstoff versenkt. 11 weitere Schiffe stammten von den Philippinen und wurden in Bitung, Nord-Sulawesi, in die Luft gejagt, zwei aus Thailand und fünf aus Vietnam, andere aus Malaysia und Papua Neu Guinea. 22 Kutter versenkte die Marine vor den Riau Islands. Die Sprengungen wurden mit niedrig dosierten Sprengstoffen durchgeführt, damit die Rümpfe intakt blieben und neue Fisch-Habitate
Kuterversenkung
(Bild: Indonesian Maritime Affairs and Fisheries Ministry)   Großbild klick!
in den Gewässern entstehen können.
Präsident Joko “Jokowi” Widodo hat den illegalen Fischern nach seiner Amtseinführung im Oktober 2014 den Krieg erklärt. Im Dezember kam es zur ersten Versenkung dreier vietnamesischer Kutter, gefolgt von Dutzenden weiteren in den vergangenen Monaten. Das Department of Foreign Affairs hat seit Januar 139 philippinische Fischer auf Heimreise geschickt, allein 17 am 20.5.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Rebula" im Schlepp
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Havarierte Yacht neun Stunden durch Sturm geschleppt
(21.05.15) Das RNLI-Boot aus Falmouth, die “Richard Cox Scott”, lief am 19.5. um 7.30 Uhr aus, um der 18 Meter langen schwedischen Yacht “Rebula” zu assistieren, deren zweiköpfige Crew nach erheblichen Schäden an mehreren Segeln und Ruderausfall 26 Meilen südöstlich des Hafens um Hilfe gebeten hatte. Die Yacht war auf dem Weg von den Kanaren nach Schweden und seit 10 Tagen unterwegs gewesen. Die Crew hatte bereits 30 Stunden mit den Elementen gekämpft, bevor sie die Coastguard anfunkte.
Um 9.30 Uhr hatte das Rettungsboot der Severn-Klasse die Yacht lokalisiert und fand die Crew stark erschöpft vor. Dennoch gelang es den beiden, eine Schleppleine festzumachen, an der das Boot nach Falmouth abgeschleppt wurde. Dabei musste die “Rebula” mit blockiertem Ruder bei acht Beaufort Wind durch die aufgewühlte See gezogen werden.
Gegen 14 Uhr lief das Atlantic 75-Boot “Breamer” der RNLI-Station Falmouth ebenfalls zur Assistenz aus und stieß vor dem Leuchtturm St Anthony’s Lighthouse auf den Schleppzug. Zwei Mann des Bootes wurden auf die “Rebula” übergesetzt und nahmen das zerrissene Hauptsegel herunter. Mit einer zweiten Schleppleine wurde der Kurs stabilisiert, und nachdem das Boot am Gastlieger fest war, konnten die Rettungsmänner nach neun Stunden zu ihrer Station zurückkehren.
Bereits am 20.5. wurden sie um 10.45 Uhr aber erneut gerufen – die “Rebula” hatte sich losgerissen und trieb durch den Hafen, ehe sie an einer anderen Mooring hängenblieb. Die Rettungsboote nahmen sie ein weiteres Mal in Schlepp und zogen sie zurück an ihren eigenen Liegeplatz.
Quelle:Tim Schwabedissen




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Taifunopfer werden amtlich abgeräumt
(21.05.15) Eine Bergungsbarge ist derzeit auf dem Fitzroy River im Einsatz, um mit schwerem Gerät drei Schiffswracks zu räumen, darunter die gekenterte “Scorpio”. Insgesamt sollten in den kommenden Wochen sieben aufgegebene Fahrzeuge aus den Wasserwegen der Region geborgen werden. Die Schiffe waren im Rahmen regelmäßiger halbjährlicher Kontrollen durch den Acting Regional Harbour Master aufgefallen und schlossen einige Boote ein, die nach dem Wirbelsturm Marcia aufgegeben worden waren.
Der Minister for Main Roads, Road Safety and Ports, Mark Bailey, hatte die Eigner in der Zwischenzeit verständigt. Maritime Safety Queensland veröffentlichte Nachrichten zu den Booten im Coorooman Creek, auf dem Fitzroy River und in der Rosslyn Bay. Den Eignern wurde eine Deadline bis zur vergangenen Woche gesetzt, dann würden ihre Boote amtlich geräumt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Trawler vor Kurilen
(21.05.15) Am 19.5. kam das russische Kühlschiff "Pavlovsk", 1846 BRZ (IMO-Nr.: 8613542), dem unter derselben Flagge laufenden Trawler "Mys Zolotoy", 781 tdw (IMO-Nr.: 8730039), zu Hilfe, in dessen Maschinenraum ein Feuer ausgebrochen war. Das Schiff hatte sich auf der Fahrt von Yuzhno auf der Kurilen-Insel Kunashiri zu Fanggründen im Bereich der nördlichen Inseln des Kurilen-Archipels befunden, als es in der Bordelektrik zu einem Brand kam. Die Crew konnte das Feuer löschen, doch wurde das Schiff manövrierunfähig und musste in Richtung des Hafens Iturup abgeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter manövrierunfähig vor Indien
(21.05.15) Der unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier “Zy Hi Sheng”, 18084 BRZ (IMO-Nr.: 9593622), erlitt am 18.5. gegen vier Uhr Maschinenschaden und trieb auf Position 12 51 N 088 27 O in der Bay of Bengal. Das Schiff war unterwegs vom indischen Hafen Kakinada nach Singapur.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maersk-Frachter wird nach Feuer in Südafrika repariert
(21.05.15) Der unter Hongkong-Flagge laufende Contaienrfrachter "Maersk Londrina", 89505 BRZ (IMO-Nr.: 9527037), liegt seit dem 12.5. am Containerterminal in Ngqura zur Reparatur. Damit wurde die Dormac Marine beauftragt. Auf dem Schiff war es am 25.4. rund 620 Meilen vor Port Louis zu einer Explosion in einem Container gekommen, als es von China über Südafrika nach Südamerika unterwegs war.
Die 32-köpfige Crew bekämpfte das dann entstandene Feuer in Laderaum 7 mit CO². Als es unter Kontrolle schien, entschied der Kapitän, Port Louis anzusteuern. Der Schlepper "Ionian Sea Fos" kühlte den Rumpf von außen auf der Fahrt nach Port Louis, wo dann festgestellt wurde, dass der Brand mitnichten gelöscht war. Ein Team von Svitzer Salvage kam zu Hilfe, und weiteres CO² wurde in den Laderaum eingeleitet.
Nachdem das Feuer endgültig aus war, wurde festgestellt, dass der Schaden mit Ausnahme einer Reihe von Containern gering geblieben war. Die ringsum gestaute Ladung musste allerdings untersucht werden, und die Eigner erklärten General Average. Die "Maersk Londrina" nahm dann Kurs auf Ngqura für die notwendigen Reparaturen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Norwegian Dawn freigegeben und auf dem Weg zurück nach Boston
(21.05.15) Am 20.5. um 14.30 Uhr nahm die "Norwegian Dawn” von Bermuda aus den zweiten Anlauf nach Boston, nachdem sie im Anschluss an eine Inspektion am Kai des Royal Naval Dockyard für seetüchtig und strukturell intakt erklärt worden war. Der Fehler an der Ruderanlage, der zu der Kursabweichung führte, bei der das Schiff erst gegen eine Fahrwassermarkierung und dann auf ein Riff lief, war ebenfalls identifiziert und korrigiert worden. Der Schlepper “Powerful” begleitete das Schiff beim zweiten Auslaufen aus dem Hafen hinaus, und am 22.5. gegen Mittag sollte es in Boston eintreffen.
Zwei Untersuchungen waren durch ein Technikerteam von RCL, die Taucherteams von First Division Maritime und Crisson Construction and Marine and Ports sowie örtlichen Inspektoren in der Heritage Wharf durchgeführt worden. Nach dem Auflaufen auf ein Korallenriff am Abend des 19.5. war den Passagieren mitgeteilt worden, dass sie mindestens über Nacht in den Gewässern von Bermuda bleiben würden. Vor Anker liegend wurde eine erste Untersuchung des Rumpfes durch fünf Taucher der First Division Maritime durchgeführt, der die zweite im Hafen am Morgen nach dem Einlaufen folgte.
Gemeinsam mit den Tauchern der Crisson Construction and Marine and Ports ging es 30 Fuß in die dunkle Tiefe. Die Sicht war wegen der aufgewühlten Sedimente extrem schlecht, sodass die Froschmänner den Rumpf förmlich abtasten mussten, um mögliche Risse festzustellen. Eines der Bugstrahlruder fanden sie durch ein darin verfangenes Stück Koralle blockiert vor, und er wurde daraufhin außer Betrieb genommen.
Die 2443 Passagiere hatten derweil Chance auf neuerlichen Landgang bis Mittag. Neben diesen ungeplanten Gästen mussten im Hafen auch noch die 4000 Passagiere der “Norwegian Breakaway”, die in der Grassy Bay ankerte, und weitere 3000 von der “Celebrity Summit” abgefertigt werden. Dabei war ein Tenderboot der Regierung im Einsatz. Die Fahrgäste der “Norwegian Dawn” beschrieben den vor Ort wartenden Reportern, wie sich das Schiff erst zu einer und dann zur anderen Seite geneigt hatte, um dann mit einem kreischenden Geräusch zum Stoppen zu kommen. Es habe einen Moment der Panik gegeben, einige griffen zu Rettungswesten, bevor der Kapitän sich meldete und erklärte, was geschehen sei und sie sich wieder beruhigten. Die Crew setzte dann kleine Boote aus, um eine erste Inspektion des Rumpfes durchzuführen. Währenddessen ging der Bordbetrieb wie gewohnt weiter.
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Quelle:Tim Schwabedissen



Boston Whaler vor Galveston gestrandet
(21.05.15) Ein Helikopter der US Coast Guard rettete einen, die Galveston Island Beach Patrol zwei weitere Männern, nachdem deren Motorboot am 19.5. um 7.50 Uhr auf die Mole von Süd-Galveston getrieben war. Der 27 Fuß lange Boston Whaler hatte zuvor Motorausfall erlitten. Ein 29- und ein 45-Fuß-Boot der Station Galveston sowie ein MH-65 Dolphin-Hbschrauber der Air Station Houston kamen zu Hilfe, ebenso die Galveston Island Beach Patrol. Nachdem diese zwei Mann in Empfang genommen hatte, kam der dritte nicht mehr von Bord, weil das Boot von der Brandung inzwischen weiter über die Felsen getrieben wurde. Er musste von dem Hubschrauber deshalb abgeborgen und zum Galveston Airport gebracht werden. Alle drei trugen Rettungswesten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boot nach Kollision mit Fahrwassertonne auf Strand gesetzt
(21.05.15) Die US Coast Guard rettete am Abend des 12.5. die dreiköpfige Crew der “Midnight Rocket”, die eine Fahrwassertonne gerammt und ihr am Bug aufgerissenes und leckgeschlagenes Boot danach auf einen Strand bei Skamokawa auf dem Columbia River gesetzt hatte. Sie hatten gegen 23 Uhr Mayday gefunkt. Ein MH 60-Jayhawk-Helikopter der Air Station Astoria, der ebenso wie ein 47-Fuß-Boot in Marsch gesetzt worden war, leitete die “Midnight Rocket” dann zum Ufer, wo sie aufgesetzt wurde, um den drohenden Untergang abzuwenden.
Ein 29-Fuß-Rettungsboot der Station Cape Disappointment nahm die Bootsfahrer auf und brachte sie nach Cathlamet. Später fand die Coast Guard ein Loch von 1x8 Inch an der die Jim Crow Lighted Buoy 22A, die bei Flussmeile 30 liegt, und das das Boot gerissen hatte, vor. Sie führte eine provisorische Reparatur durch.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung von Monitor wird vorbereitet
(21.05.15) Ein Team von Tauchern der US Navy war eine Woche damit beschäftigt, die Bergung des Monitors “Georgia” aus dem amerikanischen Bürgerkrieg vorzubereiten. Am 1.6. kommt ein Team der Mobile Diving and Salvage Company 23 nach Savannah, wo das Konföderiertenschiff seit 150 Jahren auf Grund liegt. Binnen zwei Monaten sollen die Wrackteile geborgen werden, erst die vorderen und achteren Armierungen, dann die Maschinenüberreste wie Kessel, Propellerschaft und Propeller, dann die vier Kanonen und Ausrüstung. Zuvor muss der Kampfmittelräumdienst des Mobile Unit 6 Detachment der Naval Submarine Base Kings Bay, Georgia, tätig werden und im Schlamm verbliebene Projektile beseitigen. Sie liegen in 35 bis 50 Fuß Tiefe.
Die CSS “Georgia” wurde 1862 in Savannah erbaut, um die Stadt zu schützen. Doch der Rumpf zog von vornherein wohl wegen des verwendeten Bauholzes stark Wasser. Die Maschine, die auf Zwillingspropeller wirkte, war zu schwach, um mit dem Schiff gegen die Strömung anzukommen. Das Schiff war 160 Fuß lang und 55 Fuß breit bei einem Tiefgang von 10 Fuß. Es verfügte über einen Schornstein. Eine doppelte Lage Eisenbahnschienen mit einem Gewicht von über 1500 Tonnen wurden auf dem Rumpf aufgebracht und mit Zement befestigt.
Am 20.12.1864 wurde das Schiff vor Fort Jackson versenkt, als die Unionisten unter General William T. Sherman die fünf Kilometer entfernte Stadt einnahmen. Die Wrackreste sind im National Register of Historic Places eingetragen. Sie wurden 1968 bei Baggerarbeiten entdeckt. Marinetaucher bargen bereits eine 64 Quadratfuß große Sektion am 12.11.2013 zur weiteren Analyse, an deren Ende das Go des Army Corps of Engineers zur Bergung im Rahmen der Hafenerweiterung von Savannah stand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Cayman Brac aufgelaufen
(21.05.15) Am 18.5. lief gegen 18 Uhr an der Nordseite von Brac der 55 Fuß lange Kutter “Chiquitta” von den British Virgin Islands auf ein Riff. Er war am 15.5. aus Cozumel nach Grand Cayman ausgelaufen. Das mit fünf Personen, dreien aus Ecuador und zwei aus Mexiko besetzte Schiff kam am Westende von Cayman Brac fest, nachdem es sich von seiner Mooring losgerissen und ins Treiben gekommen war.
Eine Bergungsfirma von Grand Cayman sollte den auf ebenem Kiel aufsitzenden Kutter wieder flottmachen. Am Nachmittag des 19.5. lag er weiterhin im Bereich des alten Buccaneer Inn, westlich von Scott’s Dock, auf dem Riff.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkener Kutter mit öffentlichen Mitteln geborgen
(21.05.15) Weniger als 24 Stunden nach der Bereitstellung von kommunalen Mitteln am 18.5. wurde der 35 Fuß lange Kutter “Obesession”, der an seiner Mooring im Februar gesunken war, auf das Ufer des Bass Harbor nahe der Rich’s Wharf gezogen. Am 7.5. war entschieden worden, dass das Wrack ein Schifffahrtshindernis darstellte, und dem Eigner Steve Butler wurde eine Frist bis zum 13.5. gesetzt, es zu entfernen.
Am 19.5. dann machte sich Wid Minctons, Eigner der Barge “Charles Bradley”, mit seiner Crew an die Arbeit und hatte das Wrack am frühen Nachmittag am Ufer. Zuvor war das Fanggeschirr entfernt worden. Ein Taucher legte Hebestropps um den Rumpf, und der Kran der Barge hob das Holzschiff dann vom Grund.
Das Schiff war schwer beschädigt, auf ganzer Linie aufgerissen, und das Ruderhaus lag daneben. Ein Truck sollte es am 20.5. abtransportieren. Die “Obsession” war Mitte der 1970er-Jahre in Boothbay Harbor erbaut worden und seit 10 Jahren im Besitz von Steve Bulter gewesen. Die Bergungskosten betrugen 4,000 Dollar, dazu kamen die Kosten für die Entsorgung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Kreuzfahrtschiff "Norwegian Dawn”
(Bild: Stephan Bleister)   Großbild klick!
Norwegian Dawn vor Bermuda auf Riff gelaufen
(20.05.15) Das unter Bahamas-Flagge registrierte Kreuzfahrtschiff "Norwegian Dawn”, 92250 BRZ (IMO-Nr.: 9195169), lief drei Meilen vor Bermuda kurz nach dem Ablegen von der King’s Wharf nach Boston gegen 17 Uhr des 19.5. auf Grund. An Bord waren 2.443 Passagiere und 1.059 Crewmitglieder. Das Schiff war aus dem Fahrwasser abgekommen nachdem es einen Ausfall der Bordenergie erlitten hatte und kurzzeitig manövrierunfähig geworden war. Dabei war es auf ein Korallenriff geraten.
Zwei Schlepper mühten sich vergebens, das neben einer Fahrwasserbegrenzung aufsitzende Schiff wieder flottzumachen. Nach 6,5 Stunden konnte es sich mit steigendem Wasserstand wieder selbst befreien. Es wurde in tieferes Wasser zurückgebracht und warf dort Anker, um untersucht zu werden. Von kleinen Booten stiegen Taucher ab, um den Rumpf zu inspizieren. Auch ein Boot der Polizei von Bermuda war vor Ort. Das Schiff sollte gründlich unter die Lupe genommen werden, bevor es nach Boston zurückkehrt.
Die “Norwegian Dawn” wurde im Rahmen eines Zwei-Schiff-Auftrages der Reederei Star Cruises bei der Meyer Werft GmbH im Jahre 1998 erbaut. Der ursprünglich für dieses Schiff vorgesehene Name war “Superstar Scorpio”. Durch Übernahme der Norwegian Cruise Line durch Star Cruises im Februar 2000 wurde NCL vor der Auslieferung des Schiffes zum Auftraggeber.
Die Emsüberführung fand in der Nacht vom 2. auf den 3.11.2002 statt, am 4.12. wurde das Schiff an die Reederei abgeliefert. Die offizielle Taufe erfolgte am 16.12.2002. nach der Taufe durch die Schauspielerin Kim Cattrall, die aus der US-Fernsehserie Sex and the City bekannt ist. Nach Einsätzen in der Karibik wurde die “Norwegian Dawn “ seit 2013 von Boston zu den Bermudas, von Kanada und Neuengland zwischen Boston und Québec und von Tampa in die westliche Karibik eingesetzt.
Am 16.4.2005 wurde sie auf der Rückreise von den Bahamas nach New York an der Küste Georgias von drei aufeinander folgenden Wellen getroffen. Die dritte Welle, die 21 Meter) hoch war, richtete schwere Schäden am 9. und 10. Oberdeck an. Sie zerschlug Fenster, riss Whirlpools über Bord und überflutete 62 Kabinen. Vier Passagiere erlitten leichte Verletzungen.
Am 27.11.2009 musste die “Norwegian Dawn” die Rückreise nach Miami aufgrund von Antriebsproblemen unterbrechen. Nachdem knapp sechs Stunden lang weder elektrische Energie noch Antriebsleistung vorhanden war, konnte das Schiff mit stark reduzierter Geschwindigkeit Puerto Rico anlaufen. Von dort wurden sämtliche Passagiere zurück nach Miami ausgeflogen.
Die “Norwegian Dawn” hat eine Länge von 294,13 Metern, eine Breite von 32,20 Metern, einen Tiefgang von 8,50 Metern und eine Tragfähigkeit von 7.500 tdw.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schleppverband rammte Tonne vor Wismar
(20.05.15) Am 19.5. kollidierte vor Wismar ein einlaufender Schleppverbandes mit der Tonne 22 der Wismarer Fahrwasserbegrenzung. Dabei wurde die Tonne beschädigt. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Lübeck/ Außenbezirk Wismar zog die Tonne vorläufig ein. Die Wasserschutzpolizeiinspektion Wismar ermittelte zur Unfallursache.
Quelle:Tim Schwabedissen



Baggerschiff “Ocean Line 208” gekentert
(Bild: Malaysian Maritime Enforcement Agency)   Großbild klick!
14 Mann nach Kentern eines Baggerschiffs vermisst
(20.05.15) Das 98 Meter lange und 16 Meter breite, chinesische Baggerschiff “Ocean Line 208” (MMSI-Nr.: 412206778), das mit einer Ladung Sand an Bord von Teluk Ramunia nach Pengerang unterwegs war, kenterte vor Kota Tinggi, nachdem es am Morgen des 19.5. um 4.20 Uhr von großen Wellen getroffen worden war. Es wurde befürchtet, dass 14 Crewmitglieder bei dem Unglück östlich von Tanjung Punggai ums Leben kamen. Die Malaysia Maritime Enforcement Agency in Tanjung Sedili wurde alarmiert, nachdem ein Überlebender von einem passierenden Schiff gerettet worden war.
Mit vier Schiffen und einem Überwachungsflugzeug leitete sie eine SAR-Operation ein, die von der Marine Operations Force unterstützt wurde. Bei der Crew handelte es sich um 14 Chinesen und einen Malaysier. Ihr Schiff trieb kieloben 8,6 Meilen vor Timur Tanjung Punggai noch in der See.
Quelle:Tim Schwabedissen



Beschädigte Fähre wird in Frederikshavn repariert
(20.05.15) Nachdem der Riss im Backbordbug der norwegischen Schnellfähre "Fjord Cat" im Ostbecken des Hafens von Hirtshals provisorisch abgedeckt worden war, verließ das Schiff den Hafen am 19.5. um 6.45 Uhr mit Kurs auf Frederikshavn, wo es um 11.15 Uhr an der Ørskov-Werft zur endgültigen Reparatur festmachte. Den Schaden hatte sich die Fähre am Vortag bei einer Kollision mit dem Kai beim Auslaufen in Kristiansand zugezogen.
Der Kai selbst blieb unbeschädigt, aber die Halterung eines Fenders wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die 170 Passagiere mit ihren 55 Fahrzeugen wurden auf die Superspeed-Fähren der Color Line ab Kristiansand umgebucht. Die "Fjord Cat" sollte am 20.5. wieder in den Dienst gehen.
Sie ist für 676 Passagiere und bis zu 180 Pkw und vier Busse ausgelegt und erreicht eine Geschwindigkeit von 48 Knoten. Die Fahrt von Kristiansand nach Hirtshals dauert planmäßig 2 Stunden und 15 Minuten. Das Katamaranschiff hat 40000 PS, ist 91 Meter lang und 26 Meter breit.
Quelle:Tim Schwabedissen




Reste des gesunenen Kutters
(Bild: Sara Engmo)   Großbild klick!
Kutter sank in Halden
(20.05.15) Am Morgen des 19.5. wurde ein hölzerner Kutter gesunken an der Mole von Halden entdeckt. Nur noch einige Teile ragten aus dem Wasser, als die Polizei und die Feuerwehr das Wrack am Morgen in Augenschein nahmen. Am Vorabend gegen 20 Uhr war noch alles in Ordnung gewesen. Der Eigner konnte ausfindig gemacht werden. Das Schiff war wohl in schlechtem Zustand gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erste Leckage auf Trawler vor Gran Canaria abgedichtet
(20.05.15) Mehr als einen Monat nach dem Untergang des russischen Trawlers “Oleg Naydenov” 25 Kilometer vor Gran Canaria konnte das erste von acht Lecks trotz rauer See und widriger Bedingungen abgedichtet werden. Nach mehreren erfolglosen Versuchen gelang es dem norwegischen Offshore-Schiff “Fugro Saltire”, mit zwei ROVs zehn Tage nach ihrem Eintreffen das erste Leck mit einem Stahlmantel zu verschließen. Während der Arbeiten herrschten Windgeschwindigkeiten von rund 30 Knoten und Wellenhöhen von bis zu 3,5 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Norwegian Escape in Papenburg
(20.05.15) Am frühen Abend des 19.5. kam es zu einem kleineren Brand auf dem Neubau des unter Bahamas-Flagge registrierten Kreuzfahrtschiffes “Norwegian Escape”, 164600 BRZ (IMO-Nr.: 9677076) auf der Papenburger Meyer Werft. Zunächst sah es so aus, als ob die Werksfeuerwehr Schwierigkeiten damit haben könnte, den Brand im Alleingang zu löschen. Daher wurde eine Meldekette ausgelöst, mit der um 19.30 Uhr die Freiwillige Feuerwehr in Papenburg alarmiert wurde, um die Brandbekämpfer der Werft zu unterstützen.
Der Brand war aber bei deren Eintreffen bereits gelöscht. Ein Dutzend Feuerwehrfahrzeuge und mehrere Rettungswagen waren am Baudock II im Einsatz. Um die entstandenen Rauchgase abziehen zu lassen, wurden alle Möglichkeiten genutzt, um die Halle zu belüften.
Durch den Brand entstand nur geringer Sachschaden, so dass Auswirkungen auf den Zeitplan für den Bau des Schiffes nicht erwartet wurden.
Das Schiff soll Ende August ausgedockt werden und im Oktober an die US-Reederei Norwegian Cruise Line abgeliefert werden. Bei der “Norwegian Escape” handelt es sich um einen Prototypen der sogenannten „Breakaway-Plus“-Klasse, der für 4.200 Passagiere ausgelegt ist. Es hat eine Länge von 325,9 Metern und eine Breite von 41,4 Metern.
Bereits am 5. März 2013 kam es im Baudock II beim Bau der “Norwegian Getaway” zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung, der jedoch ebenfalls keine größeren Sachschäden verursachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gefahrgutalarm im Hamburger Hafen
(20.05.15) Auf dem unter Malta-Flagge laufenden Containerfrachter&xnbsp;"Vancouver Express", 91203 BRZ (IMO-Nr.: 9450387),&xnbsp;kam es am Burchard-Kai im Waltershofer Hafen in Hamburg am 19.5. aus zunächst unbekannten Gründen zu nicht definierbaren, unangenehmen Gerüchen. Das Schiff war am Vortag von Norfolk, USA, kommend nach einem Zwischenstopp in Rotterdam eingelaufen.
Zunächst fuhren zur Kontrolle der Umweltdienst der Technik- und Umweltschutzwache und ein Löschfahrzeug der Feuerwehr Hamburg zum Einsatzort. Nach einer ersten Erkundung auf dem Schiff alarmierte der Einsatzleiter vor Ort weitere Einsatzkräfte und Sonderkomponenten der Feuerwehr Hamburg.
Auf der Kaianlage wurden Vorkehrungen zu einer eventuellen Dekontamination der Einsatzkräfte aufgebaut. Um auf das Schiff zu gelangen, wurden sie mit einem Teleskopmastfahrzeug der Technik- und Umweltschutzwache übergesetzt. Sie machten zwei Tankcontainer als potenzielle Quelle der Emissionen aus. Darin befand sich Valeriansäure, die zur Herstellung von Schmierölen gebraucht wird.
An einem Tankcontainer konnte eine Undichtigkeit festgestellt werden. Der zweite war unbeschädigt. Da die Boxen nicht direkt zugänglich waren, mussten sie mit Containerbrücken gelöscht und in einer Schutzwanne zu weiteren Untersuchungen auf dem Kai abgestellt werden. Abschließende Messungen im Laderaum ergaben eine erhöhte Schadstoffkonzentration in der Luft.
Der Laderaum wurde verschlossen und abgesperrt und ein Arbeitsverbot ausgesprochen. Alle weiteren Maßnahmen wurden mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, der Wasserschutzpolizei, der Bremer Offen-Reederei als Eignerin des Schiffes und Reinigungsfirma abgestimmt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportboot sank an Hitzler-Werft
(20.05.15) In der Nacht zum 19.5. sank in Regensburg an der Hitzler-Werft ein rund 30 Jahre altes, acht Meter langes Motorboot. Es war dort im Tagesverlauf ins Wasser gesetzt und nach einer Probefahrt gegen 19:30 Uhr am Steg befestigt worden. Aus noch unbekannter Ursache lief es über Nacht voll Wasser. Um halb 10 wurde das Malheur entdeckt. Aus dem mit 40 Liter befüllten Treibstofftank und aus den beiden Motoren traten Benzin und Motoröl aus.
Zur Bergung des Sportbootes und der Beseitigung der Umweltschäden waren ein Arbeitsschiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes, die Berufsfeuerwehr Regensburg und ein privater Entsorgungsdienst im Einsatz. Wegen zunächst unklarer Gefährdungslage und zur Absicherung des anschließenden Bergungseinsatzes waren die Rettungsdienste DLRG, Wasserwacht und BRK vor Ort. Der Rumpf ragte noch zu einem Drittel über die Wasseroberfläche, die Kajüte war komplett geflutet.
Nachdem sich ein dünner Ölfilm um das Boot herum gebildet hatte, wurden Ölsperren eingebracht. Zur Bergung des Bootes kam ein Schwimmkran der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes zum Einsatz. Er hob das Wrack so weit an, dass das im Inneren befindliche, mit Öl verunreinigte Wasser mit einem Saugwagen einer Entsorgungsfirma absaugt werden konnte. Dann wurde es an Land gehoben.
Der Ölfilm wurde abgesaugt und mit speziellen Fliestüchern aufgenommen. Der gesamte Einsatz dauerte fünf Stunden. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Wasserwacht, DLRG, Wasserschutzpolizei, dem Wasserwirtschaftsamt, der WSV, des städtischen Umweltamtes und einer Entsorgungsfirma im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden in Kristiansand
(20.05.15) Der unter Färöer-Flagge laufende Frachter "Cometa", 4610 BRZ (IMO-Nr.: 7922166), erlitt nach dem Einlaufen in den Hafen von Kristiansand am 16.5. um 16.30 Uhr Maschinenschaden. Für die notwendigen Reparaturen mussten erst Ersatzteile angefordert werden. Deren Anlieferung dauerte eineinhalb Tage, sodass der Frachtservice nach Westnorwegen sich verzögerte. Am 18.5. um 18.30 Uhr war der Schaden behoben, und der Frachter nahm Kurs auf Sandnes, wo er am Morgen des 19.5. festmachte. <
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler lief in Kai in Hammerfest
(20.05.15) Am 19.5. rammte der russische Trawler "LLV Svetlana", 795 BRZ (IMO-Nr.: 7942154), den Kai von Fuglenes in Hammerfest. Das unbeladene Schiff war offenbar zu schnell, als es in das Hafenbecken einlief, und krachte in die Kaianlage, aus der Betonbrocken herausbrachen und Armierungen freigelegt wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Offshore-Schiff in Peterhead
(20.05.15) Alle 84 Crewmitglieder des unter Bahamas-Flagge laufenden Offshore-Schiffes "Fugro Symphony", 11324 BRZ (IMO-Nr.: 9492581), wurden von Bord evakuiert, nachdem in einem Umschaltraum unter Deck des in Peterhead liegenden Schiffes am 20.5. gegen drei Uhr ein Feuer ausbrach. Sie wurden zur Fishermen's Mission gebracht. Die Einsatzkräfte des Scottish Fire and Rescue Service (SFRS) waren mit 35 Mann, fünf Wasserlöschfahrzeugen, einem Schaumlöschfahrzeug und einem weiteren Wagen vor Ort. Sie brauchten zwei Stunden, um das Feuer zu löschen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffbrüchige der „Kairos“ in Castletownbere eingetroffen
(20.05.15) Am 19.5. gegen 15 Uhr erreichten die fünf Schiffbrüchigen des in Banff beheimateten Kutters “Kairos” an Bord des 25 Meter langen, irischen Kutters “Cu Na Mara” (MMSI-Nr.: 250186000) den Hafen von Casteltownbere. Nachdem das 18 Meter lange Schiff bei sieben Beaufort Wind in Seenot geraten war, war auch das RNLI-Boot aus St Mary’s in Richtung der Position 75 Meilen vor den Scillies gefahren.
Die “The Whiteheads” lief mit 11-14 Knoten in Richtung der Unglücksstelle und hätte sechs Stunden gebraucht. Nachdem es von der Steeples-Tonne aus 31 Meilen weit gekommen war, kam die Nachricht, dass die „Cu Na Mara“ die Fischer aus einer Rettungsinsel geborgen hatte. Daraufhin konnte Vormann Stuart Hitchens in den Hafen zurückkehren.
Nach dem glücklichen Ausgang der Rettungsaktion, an der noch zwei Hubschrauber der irischen Coastguard, zwei Handelsschiffe und ein weiterer Kutter teilgenommen hatten, wies die Coastguard darauf hin, wie wichtig der EPRIB gewesen sei, der die GPS-Daten übermittelt habe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Mann nach Schiffsuntergang aus Rettungsinsel geborgen
(20.05.15) Das RNLI-Boot aus Hunstanton rettete am 19.5. zwei Mann aus einer Rettungsinsel, deren Boot vor der Küste von Nord-Norfolk in der Nacht gesunken war. Es war auf der Fahrt von Wells nach Boston gegen 23 Uhr leckgeschlagen. Das VHF-Gerät an Bord versagte den Dienst, doch die Coastguard konnte mit Mobiltelefon erreicht werden.
Daraufhin liefen die Rettungsboote aus Hunstanton und Skegness aus, außerdem stieg ein Helikopter auf. Dieser entdeckte die Rettungsinsel vor Brancaster Staithe. Nachdem die Männer an Bord des Rettungsbootes genommen und die Insel geborgen worden war, kehrte es nach Hustanton zurück, wo die beiden Männer medizinisch untersucht wurden, ehe sie nach Wells zurückkehrten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker trieb vor Fair Isle
(20.05.15) Der unter Bahamas-Flagge laufende Tanker "Emerald Spirit", 60185 BRZ (IMO-Nr.: 9422005), erlitt am 19.5. im Fair Isle Channel Maschinenausfall auf der Reise von Tranmere in Merseyside nach Strude in Norwegen. Die Shetland Coastguard wurde alarmiert, nachdem die "Emerald Spirit" zwischen North Ronaldsay und Fair Isle um 8.10 auf Drift gegangen war.
Sie befand sich in keiner unmittelbaren Gefahr, doch vorsorglich wurden Ölbekämpfungs- und Bergungskräfte der Maritime and Coastguard Agency informiert. Eine Stunde lang arbeitete die 28-köpfige Crew daran, den Schaden an einem Treibstoffventil zu beheben, ehe der Tanker um 9.20 Uhr wieder Fahrt aufnahm.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sitzt auf Paraná River fest
(20.05.15) Der unter Singapur-Flagge laufende Bulkcarrier "Nord Hydra", 40937 BRZ (IMO-Nr.: 9710787), lief am 18.5. gegen 20 Uhr auf dem Paraná-Fluss bei Kilometer 290 nahe San Pedro auf Grund. Er war auf der Fahrt von Richards Bay nach San Nicolas. Die "Nord Hydra", beladen mit 46.354 Tonnen Kohle und einem Tiefgang von 10,36 Metern, kam auf der rechten Flussseite fest.
Der Schiffsverkehr auf dem Wasserweg musste daraufhin gestoppt werden, 48 Schiffe waren blockiert. Die beiden Schlepper s "Madrugador" und "Tumbador 1" wurden aus Zarate und Rosario gerufen, um den Frachter wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tod bei Flussbestattung in Indien
(20.05.15) Drei Mann kamen ums Leben, nachdem ein Boot mit 18 Personen an Bord am 19.5. bei Allahabad auf dem Sangam River im nordindischen Staat Uttar Pradesh während eines religiösen Rituals kenterte. Das Motorboot war überladen. Die Gruppe hatte es gemietet, um die Asche eines Verstorbenen in den Fluss zu streuen. Die 15 anderen wurden von Tauchern gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Yacht wurde geplündert
(20.05.15) Die 40 Fuß lange Yacht, die am Morgen des 10.5. vor Beachport auf ein Riff gelaufen und dann gestrandet war, wurde ein Opfer von Plünderern, bevor ihr Wrack am 18.5. entdeckt wurde. Die vierköpfige Crew hatte mit einer Rettungsinsel den Strand 16 Kilometer nördlich von Beachport erreicht.
Die Plünderer stahlen Laptops, Navigations- und Kochausrüstung, große Winschen, einen 4-PS-Yamaha-Außenborder, einen 100-Watt-Generator von Honda, Mobiltelefone, einen Anker, das Ruder und wasserfeste Kleidung im Wert von etlichen tausend Dollar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der Galeone von Henry Morgan entdeckt
(20.05.15) Ein Team amerikanischer Unterwasserarchäologen hat an der Karibikküste von Panama das Wrack der spanischen Galeone “Nuestra Señora de Encarnación” entdeckt. Sie wurde in Cartagena de Indias erbaut als Teil der Festland-Flotte des mexikanischen Entdeckers Veracruz und sank1681 in einem Sturm gesunken.
Das Wrack des vom englischen Piraten Henry Morgan kommandierten Schiffes wurde in einer Wassertiefe von knapp 15 Metern in der Mündung des Río Chagres in der Provinz Colón gefunden. Das Expeditionsteam fand u.a. mehr als 100 Holzkisten mit Schwertern, Scheren, Schuhen und Keramik. In der Umgebung wurden noch rund 30 weitere historische Schiffswracks vermutet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historisches Wrackteil vor Kühlungsborn wurde gesichert
(20.05.15) Rund einem Jahr nach der Entdeckung eines Wracks vor Kühlungsborn haben Taucher mit der Sicherung begonnen. En gut sieben Meter langes Wrackteil wurde mit Geotex-Matten und Sandsäcken bedeckt, um es so vor mechanischen Einflüssen und der Schiffsbohrmuschel zu schützen. Die archäologischen Funde drohten ohne qualifizierte Dokumentation durch die Schiffsbohrmuschel, Erosion durch Naturgewalten und menschliche Einflüsse unwiederbringlich zerstört zu werden.
Das nun gesicherte hölzerne Wrackteil stammte offenbar vom Heck eines größeren Schiffes, aus dem es herausgebrochen war. Die Beschläge der Ruderblattaufhängung siwarennd noch vorhanden. Das Schiff könnte eine Länge von rund 30 Metern gehabt haben. Es wurde vermutet, dass das Wrackstück erst kürzlich freigelegt wurde. Es waren sogar noch sogenannte Abbundzeichen auf Planken und Steven vorhanden.
Anhand von Holzproben sollte nun das Alter und die Herkunft des Schiffes untersucht werden. Die Forscher konnten das Wrackteil bisher keinem der bekannten Fundplätze zuordnen. Bislang wurden etwa 1.500 Fundstellen erfasst, die Experten gingen aber von mindestens doppelt so vielen archäologischen Funden im Ostseebereich Mecklenburg-Vorpommerns aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Thalassa” wieder im Hafen
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Hilfeleistung für Yacht im Netz
(19.05.15) Am 16.5. um 16.30 Uhr wurde das RNLI-Boot “Maurice and Joyce Hardy” aus Fowey alarmiert, nachdem die 36 Fuß lange Nauticat-Yacht “Thalassa” mit einem Fischernetz im Ruder auf der Reise von Falmouth nach Fowey manövrierunfähig geworden war. Der Skipper lief wegen der rauen See bei 4-5 Beaufort Wind unter Motor und hatte das Netz zu spät wahrgenommen. Es wickelte sich um das Ruder und zog sich mit jeder Welle fester. Er stoppte die Maschine und nahm die Segel herunter.
Wegen der hohen Wellen konnte er aber nicht sein Beiboot aussetzen, um das Netz zu entfernen, deshalb musste er die&xnbsp; Coastguard um Hilfe bitten. Das Rettungsboot war binnen einer halben Stunde vor Ort, und mit einem Schlauchboot machte sich dessen siebenköpfige Crew daran, die Yacht zu befreien.
Doch es gelang ihr ebenso wenig, das verfangene Netz zu lösen, deshalb stellte das Boot eine Schleppverbindung her und drehte die Yacht so in den Wind und die Strömung, dass sich dieses lockerte und schließlich abriss. Danach schleppte das Rettungsboot die “Thalassa” nach Fowey ab. Um 19.30 Uhr war der Einsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre rammte Kai in Kristiansand
(19.05.15) Am 18.5. gegen 15 Uhr kollidierte die norwegische Katamaranfähre "Fjord Cat", 11238 BRZ (IMO-Nr.: 9176060), mit dem Kai in Kristiansand, als sie nach Hirtshals auslief. Dabei wurde der Backbordbug aufgerissen. An Bord waren 170 Passagiere und 55 Fahrzeuge. Die Fahrgäste wurden auf Fähren der Color Line umgebucht, die von Kristiansand abgingen. Die “Fjord Cat” ging in die Ørskov Skibsværft in Frederikshavn, wo der Schaden bis zum 20.5. behoben werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ruder wiedergefunden
(Bild: Strandwacht Vlissingen)   Großbild klick!
Abgerissenes Ruder von Plattbodenschiff fand den Weg zurück
(19.05.15) Das 1909 erbaute Plattbodenschiff “De Wet” aus Veere lief am Nachmittag des 16.5. bei der Tonne Everingen 16 vor dem Wolphaartsdeich auf Grund und verlor sein Ruder dabei. Das KNRM-Boot “Jan van Engelenburg” aus Hansweert wurde alarmiert, während die fünfköpfige Crew des Schiffes Anker warf. Als die Seenotretter eintrafen, lag die “De Wet” bereits hoch und trocken auf einer Sandbank.
Zwei Rettungsmänner wurden abgesetzt und kontrollierten die Lage. Eine Suchaktion nach dem verlorenen Ruder, das rasch abgetrieben war, verlief erfolglos. Der Schlepper “Bobo” aus Hoofdplaat machte die “De Wet” am 17.5. gegen zwei Uhr wieder flott und zog sie nach Vlissingen, wo sie im Binnenhafen festgemacht wurde.
Am Strand von Vlissingen trieb das verlorene Ruder im Laufe des Tages an. Die Strandwacht entdeckte und barg das Treibgut und fragte bei der Küstenwache nach, zu welchem Schiff es gehören könnte. Nachdem die Herkunft geklärt war, wurde das Ruder gegen Mittag per Auto nach Vlissingen gebracht, wo die Crew der “De Wet” es dankbar in Empfang nahm.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter "Everdina - TX 25" mit Power freigeschleppt
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Zwei holländische Kutter saßen an einem Tag auf Strand
(19.05.15) Am 18.5. lief der holländische Kutter "Everdina - TX 25", 55 BRZ (IMO-Nr.: 8432637) vor Bergen an Zee auf Grund, nachdem er gegen 14 Uhr sein Netz in den Antrieb bekommen hatte und manövrierunfähig geworden war. Das KNRM-Boot "Adriaan Hendrik" aus Egmond wurde von der Landelijk Coastguard alarmiert und konnte den Havaristen in kräftiger Brandung wieder in tieferes Wasser ziehen. Dort übernahmen die Texeler Kollegen des Kutters "Pieter van Aris - TX 21", 342 BRZ, die "Evedina" und zogen sie nach Oudeschild.
In den Mittagsstunden desselben Tages strandete auch der Wieringer Kutter "Gerritje - WR 181", 75 BRZ (MMSI-Nr.: 244042000), auf einer Sandbank am Strand von Langevelderslag nahe Noordwijk. Er war am Vortag aus seinem Heimathafen Den Oever ausgelaufen. Da das Wasser ablief, blieb der Crew nur, auf die folgende Flut zu warten. Gegen 16 Uhr stand das Wasser wieder hoch genug, dass sich der Kutter aus eigener Kraft befreien und tieferes Wasser erreichen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierter Tanker im Oslofjord abgeschleppt
(19.05.15) Der norwegische Tanker "Scorpius", 7636 BRZ (IMO-Nr.: 9318228), der am Morgen des 18.5. Maschinenaufall bei Ellelykt im Oslofjord erlitten hatte, wurde von dem Rettungsboot "Bergesen D.Y" sowie dem Schlepper “Glytingen” des Drøbak Marineservice unter Kontrolle gehalten, nachdem sich das Schiff 200 Meter vom Ufer entfernt südlich von Drøbak um 180 Grad gedreht hatte.
Der Tanker warf Anker und blieb auf dieser Position, bis der Schlepper Bai” gegen 11 Uhr eintraf. Auch der Schlepper "Bruse" wurde in Drøbak einsatzklar gehalten, bis der Tanker den Anker gelichtet hatte und nach Oslo geschleppt wurde, wo er in Sjursøya gegen 17 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Deutsche Freizeitfischer nach 13 Stunden von gekentertem Boot gerettet
(19.05.15) Die drei deutschen Freizeitfischer Horst Hoffman, Jürgen Förster und Detlef Schmitt, alle in den Fünfzigern, hatten einen Schutzengel - 13 Stunden, nachdem ihr Boot gekentert westlich von Averøya in Møre og Romsdal gekentert war, wurden sie am 17.8. um 22.15 Uhr von dem Rettungsboot "Erik Bye" auf dem Kiel sitzend entdeckt und gerettet.
Insgesamt sechs Urlauber hatten zwei Boote von ihrem Ferienhausvermieter gechartert und waren damit seit acht Uhr morgens an der Westseite von Averøya unterwegs. Das eine Boot kehrte wie verabredet in den Hafen zurück. Das 20 Fuß lange Boot mit den drei anderen, die als erfahrene Fischer galten, wurde als vermisst gemeldet, nachdem es nicht zur vereinbarten Zeit am Nachmittag zurückkehrte.
Um 19 Uhr erfuhr ihr Vermieter Terje Starheim von der Sache und lief selbst mit einem kleinen Boot aus. Als er nichts fand, schlug er Alarm, und um 21 Uhr begann eine große Suchaktion. Sie konzentrierte sich auf die Westseite, doch gefunden wurden sie auf der Nordseite. Neben dem Rettungsboot waren auch ein Boot der Küstenwache und ein Seaking aus Ørlandet im Einsatz.
Mit dem letzten Sonnenlicht der langen nördlichen Abende wurden die Schiffbrüchigen entdeckt. Sie winkten auf dem Kiel ihres Bootes sitzend mit letzter Kraft den Rettern zu. Die Männer hatten seit dem Kentern in einer großen Welle, die sich über einem Flach gebildet hatte, um 9.15 Uhr bestmöglich versucht, so wenig wie möglich Wasserkontakt zu haben, wobei ihr Boot trotz der Auftriebshilfen aber mehrfach unter die Oberfläche gedrückt wurde. Da auch das Mobiltelefon nass geworden war, hatten sie keine Möglichkeit gehabt, Alarm zu schlagen.
Sie waren nach 13 Stunden im Meer sehr ausgekühlt, einer bis auf 32,5 Grad, und konnten sich kaum noch bewegen und hatten Hunger. Zu ihrer Rettung trug aber bei, dass alle Schwimmwesten und Wärmeschutzkleidung, darunter hatten sie noch Woll-Unterwäsche getragen hatten.
Nach der Rettung durch die „Erik Bye“ wurden sie von einem Arzt und einem Seenotretter, die von dem Seaking abgewinscht wurden, untersucht. Dann ging es zur Pier in Kristiansund und weiter ins Krankenhaus, von dem aus zwei von ihnen noch in der Nacht ihre Ferienwohnung in der Ferienanlage Vågen Gård in Averøy zurückkehren konnten. Starheim schleppte unterdessen das umgeschlagene Boot ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischer von brennendem Kutter abgeborgen
(19.05.15) Ein Fischer aus Troms wurde am 18.5. unversehrt gerettet, aber sein 25 Fuß langer Kutter sank nach einem Feuer, das kurz vor 19 Uhr in der Maschine ausbrach, auf 100 Metern Wassertiefe bei Skjervøy. Er war zwischen Kågen und Vorterøy auf Südkurs im Maursund unterwegs gewesen. Der Skipper wurde von einem anderen Schiff an Bord genommen. Das Rettungsboot "Oscar Tybring" kam noch zu Hilfe und versuchte, den Kutter zu retten, doch kurz nach 20 Uhr ging er unter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fünf Fischer aus Rettungsinsel geborgen
(19.05.15) Fünf Fischer wurden von der Crew des irischen Kutters "Cu Na Mara" (MMSI-Nr.: 250186000) gerettet, nachdem der schottische Kutter "Kairos - BF 36", 125 BRZ (MMSI-Nr.: 235008200), 75 Meilen westlich der Isles of Scilly bei 50 Meilen Windgeschwindigkeit am 18.5. sank. Die UK Coastguard hatte gegen 23.45 Uhr zwei Signale des EPRIB der “Kairos” aufgefangen.
Die Falmouth Coastguard koordinierte die daraufhin angelaufene Retttungsaktion, an der sich zwei Helikopter der irischen Coast Guard, das RNLI-Boot aus St, Mary’s, Kutter und zwei Handelsschiffe beteiligten. Nachdem der schottische Skipper und seine vierköpfige philippinische Crew aus einer Rettungsinsel aufgenommen wurden, nahm die “Cu Na Mara” Kurs auf Castletownbere.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter trieb vor Andenes
(19.05.15) Am 8.5. wurde das Rettungsboot "Knut Hoem" um Assistenz gebeten, nachdem der 11 Meter lange Kutter "Maja 1" (MMSI-Nr.: 257665700), aus Vestvaagoy nördlich von Andenes manövrierunfähig geworden war. Leinen des Fangnetzes hatten sich um den Antrieb gewickelt. Der Havarist wurde nach Andenes eingeschleppt und in den folgenden zweieinhalb Stunden der Propeller durch Taucher wieder befreit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker manövrierunfähig vor den Azoren
(19.05.15) Am 17.5. wurde der britische Tanker "Energy Conqueror", 42127 BRZ (IMO-Nr.: 9275660), manövrierunfähig und trieb auf Position 39 10 N 038 40 W rund 780 Meilen südwestlich von Ponta Delgada. Das Schiff war auf der Fahrt von Houston nach Malta gewesen und hätte dort am 23.5. eintreffen sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Flusskreuzfahrer nach Feuer evakuiert
(19.05.15) An Bord des 63 Meter langen holländischen Flussfahrgastschiffes "Angela Esmee" (MMSI-Nr.: 244615753), brach in der Nieuwe Diep im Hafen von Den Helder am Abend des 18.5. ein Feuer aus. Es entstand im Ruderhaus. Die 57 Passagiere mussten von Bord gehen.
Vier Fahrgäste, die zunächst vermisst wurden, hatten sich im Stadtzentrum von Den Helder befunden. Mehrere Krankenwagen standen bereit. Der Brand in einem Mülleimer konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden, sorgte aber für eine Verrußung im Ruderhaus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier nach zwei Tagen freigeschleppt
(19.05.15) Am Morgen des 18.5. konnte der Schiffsverkehr auf dem St. Lawrence Seaway wieder freigegeben werden, nachdem der kanadische Bulkcarrier “Algoma Spirit”, 34,685 tdw, wieder flottgemacht worden war. Das 1986 erbaute Schiff war mit einer Ladung Getreide nach einem Maschinenausfall östlich der Seaway International Bridge nahe Cornwall Island am Nachmittag des 16.5. festgekommen. Zwei Schlepper hatten sich seither bemüht, den Havaristen freizuschleppen.
Nachdem dies endlich gelungen war, wurde die “Algoma Spirit” zur St.-Zotique Anchorage nahe der Grenze Quebec-Ontario eskortiert, wo sie einer Inspektion und Untersuchung der Havarie durch Transport Canada unterzogen wurde. Sie bereits das dritte Schiff, das binnen sechs Wochen auf der Wasserstraße auf Grund lief..
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter manövrierunfähig abgeschleppt
(19.05.15) Am 15.5. um 17.30 Uhr wurde das RNLI-Boot “Taylors” aus Thurso alarmiert, nachdem der Kutter “Loch Inchard – UL 44” (MMSI-Nr.: 235005187) vier Meilen nördlich von Holborn Head maövbrierunfähig geworden war. Binnen 20 Minuten hatten die Seenotretter das in Ullapool beheimatete Schiff erreicht und stellten eine Schleppverbindung her. Um 18.50 Uhr wurde der 18 Meter lange Kutter dann nach Scrabster eingeschleppt. ..
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucher am Wrack des Tankers “Haven”
(Bild: Tauchsportteam Walzhagen)   Großbild klick!
Tauchertragödie am Wrack der Haven vor Genua
(18.05.15) Zwei holländische Taucher kamen am 17.5. im Golf von Genua bei einem Tauchgang am Wrack des Tankers “Haven”, 230000 BRZ, ums Leben. Die beiden 46 und 53 Jahre alten Männer gehörten dem in Limburg ansässigen Tauchclub Duurkerkers an. Die Venloer waren erfahrener als die meisten Amateuertaucher des Vereins und machten auch Techtauchen.
Sie hatten offenbar Schwierigkeiten mit dem Gasgemisch in ihren Flaschen bekommen und mussten in einem Notaufstieg schnell auftauchen, sodass sie mangels Dekompression der Taucherkrankheit erlagen. Einer starb vor Ort, der zweite, nachdem er mit Hubschrauber ins San-Martino-Krankenhaus geflogen worden war. Ein dritter, ein 48-jähriger Niederländer, wurde verletzt, war aber nicht in Lebensgefahr, der vierte, ein Deutscher, konnte nach medizinischer Überprüfung das Krankenhaus verlassen.
Die italienische Polizei nahm Ermittlungen auf und konfiszierte die Flaschen der Tauchergruppe. Sie war mit zwei Schlauchbooten aus Arenzano gekommen. Die Expedition wurde durch K-Dive in Stramroy in Limburg organisiert.
Maschinenraum der Haven
(Bild: Haventeam)   Großbild klick!
Das 334 Meter lange Wrack der “Haven” liegt 82 Meter tief, ragt bis zu 34 Metern Tiefe auf und ist ein populärer Tauchspot. Der unter zypriotischer Flagge fahrende Tanker der Reederei Troodos Shipping war am 11.4.1991 explodiert und am 13.4. mit 144.000 Tonnen Rohöl gesunken. Sechs Menschen kamen ums Leben kamen und bis zu 50.000 Tonnen Öl liefen ins Mittelmeer.
Das Schiff wurde als “Amoco Milford Haven” von der Astilleros Espanoles S.A. in Cádiz 1973 erbaut und bediente verschiedene Rohöltransportrouten in Nahost. 1987 wurde das Schiff im Persischen Golf während des Iran-Irak-Krieges von einer Exocet-Rakete getroffen und schwer beschädigt. Nach umfangreichen Reparaturen in Singapur wurde sie an ein Brokerunternehmen verkauft, das sie wiederum an Troodos Shipping verleaste. Sie setzte die “Haven” zwischen der iranischen Insel Charg und dem Mittelmeer ein.
Am Unglückstag war die “Haven” dabei, eine Ladung von 230.000 Tonnen Rohöl an der Schwimmplattform von Multedo vor dem Hafen Genua zu löschen, die sich sieben Meilen vor der ligurischen Küste befand. Nachdem 80.000 Tonnen entladen worden waren, wurde die “Haven” von der Plattform losgeworfen, um den Transfer weiteren Öls aus den Außentanks in den zentralen Haupttank zu ermöglichen, als sich eine starke Explosion ereignete.
Fünf Mitglieder der Crew starben gleich in den ersten Minuten, als ein Feuer ausbrach und Öl aus dem Rumpf auszutreten begann. Als das Feuer das gesamte Schiff erfasst hatte, warenbis zu 100 Meter hohe Flammen zu beobachten. Nach einer Reihe weiterer Explosionen liefen zwischen 30.000 und 40.000 Tonnen Öl aus.
Unter enormen Schwierigkeiten gelang es, eine sechs Meilen lange Ölsperre mit einem Tiefgang von einem Meter zu installieren, um das weitere Ausbreiten des Ölteppichs zu verhindern. Am zweiten Tag des Brandes sollte die “Haven” näher an die Küste geschleppt werden, um die Länge des durch Ölverschmutzung betroffenen Küstenabschnittes zu reduzieren und leichteren Zugang zu dem immer noch brennenden Schiff zu bekommen. Doch dann zerbrach der Tanker. Die Bugsektion sank in einer Wassertiefe von etwa 450 Metern.
Am 14.4. ging auch der verbleibende, 250 Meter lange Rumpf 1,5 Meilen vor der Küste zwischen Arenzano und Varazze unter.
Ein ROV stellte fest, dass ein Großteil der verbleibenden 80.000 Tonnen Öl verbrannt oder an die Wasseroberfläche gelangt waren. Das an der Oberfläche befindliche Öl konnte bis auf kleinere Reste abgesaugt werden. Das Wrack ragte bis auf 24 Metern Wassertiefe auf. Die oberen 10 Meter wurden aus Sicherheitsgründen geräumt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Der massive Kessel der Barn Hill ist ein beliebtes Ausflugsziel
(Bild: Pevensey Bay Sailing Club)   Großbild klick!
Deutsche Yacht drohte nach Kollision mit Weltkriegswrack zu sinken
(18.05.15) Der 12 Meter lange Kutter "Beachy Head" (MMSI-Nr.: 235039652) assistierte am Morgen des 16.5. dem Skipper einer deutschen Yacht, die beim Auslaufen aus Sovereign Harbour in Eastbourne am Morgen auf das Wrack des Frachters "Barn Hill" gelaufen und leckgeschlagen war.
Der Wassereinbruch war so kräftig, dass die Bilgenpumpen nicht dagegen ankamen, und der Einhandsegler funkte um Hilfe. Auf seinen Pan Pan-Ruf über VHF reagierte der in der Nähe befindliche Kutter. Einer der Fischer kam an Bord und half beim Lenzen, während die Yacht zum nahen Hafen zurückgeschleppt wurde.
Das RNLI-Boot aus Eastbourne lief ebenfalls aus und setzte ihre starke Lenzpumpe ein, um die Yacht über Wasser zu halten, bis sie an einem Bootskran an Land gehoben werden konnte. Ihr war ein 390 Fuß langer 5439-Tonnen-Dampfer zum Verhängnis geworden, der mit einer Ladung von Aluminium und Konserven auf dem Weg von Halifax in Nova Scotia nach London am 20.3.1040 auf Position 50 47.38 N 00 20.33 O von einer deutschen Dornier bombardiert und nahe Langney Point brennend auf Grund gesetzt worden war.
Fünf Mann der 34-köpfigen Crew kamen dabei ums Leben. Das ausgeschlachtete Wrack liegt seither auf rund vier Metern Wassertiefe. Für Taucher sind die Wrackreste, darunter der massive Kessel, der bei Ebbe aus dem Wasser ragt, ein beliebtes Ziel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “Fair Fortune” am Haken
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Kutter nach Kirkwall eingeschleppt
(18.05.15) Der Kutter “Fair Fortune” erlitt am 17.5. vor Rerwick Head an der Ostküste von Kirkwall Motorschaden und bat über Funk um Hilfe. Das örtliche RNLI-Boot fand den Kutter eine Viertelstunde nach dem Auslaufen um 10.30 Uhr nahe Tankerhead. Um 10.48 Uhr wurde eine Schleppverbindung hergestellt und das Boot zurück nach Kirkwall geschleppt, wo es um 11.47 Uhr eintraf. Um 12 Uhr war das RNLI-Boot wieder einsatzklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frontalzusammenstoß auf dem Rhein
(18.05.15) Am Morgen des 16.5. kollidierten auf dem Rhein in Basel unterhalb der Dreirosenbrücke der unbeladene belgische Binnentanker „Ventrans 2", 2558 ts (EU-Nr.: 02333127), und das unter gleicher Flagge laufende Binnenschiff "Love Story", 3006 ts (EU-Nr.: 02324193), beim Anlegemanöver des Tankers. Dabei stieß er frontal mit dem rheinaufwärts fahrenden Schiff zusammen.
Auf beiden jeweils 110 Meter langen Schiffen wurde je eine Person durch den Aufprall verletzt. Einer der Männer wurde vor Ort versorgt, der andere in die Notfallstation gebracht. Die Schifffahrt auf dem Rhein wurde nicht beeinträchtigt. Die Baseler Verkehrspolizei leitete eine Untersuchung ein.
Im Einsatz waren die Kantonspolizei Basel-Stadt, der Rettungsdienst von Basel sowie die Schifffahrtspolizei und die Schiffsuntersuchungskommission. Beide Schiffe konnten ihre Fahrt fortsetzen, die „Ventrans 2“ lag am 17.5. mittags in der Schleuse Kembs , die „Love Story“ hatte im Baseler Auhafen festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Binnenschiff drohte in Dörpen zu sinken
(18.05.15) Das deutsche Binnenschiff "Freiheit 1", 1349 ts (EU-Nr.: 05401260), drohte am Morgen des 17.5. im Industriehafen in Dörpen zu sinken. Die Feuerwehr Dörpen konnte die Lage am unter Kontrolle bringen. Um 7.30 Uhr war die Freiwillige Feuerwehr Dörpen alarmiert worden. Als sie mit fünf Fahrzeugen und 32 Mann anrückte, lag das Schiff mit starker Steuerbordschlagseite am Kai und drohte zu sinken.
Wasser war in den Ballasttanks eingedrungen, die für die Feuerwehrleute und ihre Pumpen nur schwer zugänglich waren. Erst als der Schiffseigner eingetroffen war, gelang es, das Ventil der Ballasttanks, das wohl nicht richtig verschlossen war, zu schließen. Das Wasser wurde dann mit den bordeigenen Pumpen gelenzt. Die Feuerwehr rückte wieder ab.
Die 80 Meter lange „Freiheit” aus Elisabethfehn im Saterland war mit Zellstoff für die Dörpener Papierfabrik UPM Nordland beladen. Die Ladung blieb bei der Havarie trocken. Der Frachter hatte am 14.5. festgemacht und sollte am 18.5. gelöscht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Flusskreuzfahrer saß auf Donau fest
(18.05.15) Das 135 Meter lange Schweizer Flusskreuzfahrtschiff "Viking VE" (MMSI-Nr.: 269057517) lief am Morgen des 17.5. gegen fünf Uhr auf der Donau in Bogen auf Höhe des Hafens Straubing-Sand auf Grund. Grund war ein Navigationsfehler. Die 181 Passagieren und 51 Crewmitglieder wurden im Laufe des Tages von Bord geholt und in umliegenden Hotels untergebracht.
Am frühen Abend konnte ein Schlepper das Schiff freischleppen. Es wurde in den Hafen nach Sand gebracht und dort auf Schäden untersucht. Die Schifffahrt auf der Donau wurde gegen 18 Uhr wieder freigegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kieler Salonmotorschiff auf der Schlei aufgelaufen
(18.05.15) Am 15.5. kam der Maasholmer Seenotkreuzer “Nis Randers” dem deutschen Salonmotorschiff „Stadt Kiel“, 253 BRZ (IMO-Nr.: 5337771), zu Hilfe. Es war von Kiel kommend auf der Schlei kurz vor Kappeln fest gekommen und hatte sich nicht aus eigener Kraft befreien können. An Bord waren etwa 90 Passagiere. Nach knapp einer Viertelstunde gelang es dem Seenotkreuzer, das Schiff wieder flottzumachen, und es konnte seine Fahrt fortsetzen.
Am Abend kehrte es in den Heimathafen zurück. Am selben Tag kamen die Seenotretter von Maasholm einer Segelyacht mit Ruderbruch sowie einer Motoryacht mit Maschinenschaden zu Hilfe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker trieb im Oslofjord
(18.05.15) Auf dem Weg von der Statoil-Pier in Kalundborg, wo er am 17.5. um 17.30 Uhr ausgelaufen war, nach Oslo erlitt der norwegische Tanker "Scorpius", 7636 BRZ (IMO-Nr.: 9318228), am 18.5. im Oslofjord bei Ellelykt Maschinenausfall und drehte sich um 180 Grad mit dem Bug nach Süden.
Als erstes war der Schlepper „Glytingen“ des Drøbak Marineservice vor Ort. Das Rettungsboot "Bergesen D.Y" wurde zu dem südlich von Drøbak nur 200 Meter vom Ufer entfernt treibenden, 130 Meter langen Havaristen gerufen, der ihn gemeinsam mit dem Schlepper “Baus”, 214 BRZ (IMO-Nr.: 9706011), der aus Horten in Kristiansand gerufen wurde, von den nahen Felsen der Elleskjær abhielt.
Er sollte die "Scorpius" nach Oslo bringen. Eine Strandung des Chemikalientankers drohte bei einer Wassertiefe von 70-80 Metern nicht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier auf Grund gelaufen
(18.05.15) Der kanadische Bulkcarrier "Algoma Spirit", 23271 BRZ (IMO-Nr.: 8504882), lief am 16.5. um 14.15 Uhr an der Südseite von Cornwall Island auf dem St. Lawrence River auf Grund. Der Frachter war unterwegs von Port Colborne nach Port Cartier und hatte einen Maschinenausfall und Blackout erlitten.
Der Schiffsverkehr an der Unglücksstelle wurde gestoppt. Am 18.5. um 3.30 Uhr waren die beiden Schlepper "Ocean Pierre Julien" und "Ocean Ross Gaudrault" eingetroffen. Der Frachter saß mit dem Bug auf Grund, das Heck befand sich auf tieferem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brennender Trawler auf See geschleppt
(18.05.15) Am Abend des 17.5. brache ein Feuer an Bord des südkoreanischen Trawlers “Dae Sung 9”, 402 tdw (IMO-Nr.: 9751723), in der Luanda Bay in Angola aus. Binnen einer Stunde war der Schlepper “Soyo Tide” (IMO-Nr.: 9371634), vor Ort und begann mit Löscharbeiten.
Er wurde dabei unterstützt von dem Bergungsschlepper “Kwanza” (IMO-Nr.: 9570230) und weiteren Ankerzieh-Schleppern, die die gesamte Nacht ihre Löschmonítore auf das in hellen Flammen stehende Schiff richteten. Der Trawler brannte aus, wurde auf See hinaus geschleppt und dort sich selbst überlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Passagier starb auf gestrandeter Fähre
(18.05.15) Die indoneische Fähre “Mutiara Persada 1”, 9184 BRZ (IMO-Nr.: 7375856), lief mit rund 100 Passagieren an Bord nach einem Blackout eine Meile vor dem Hafen von Bakauheni, Lampung, in der Sunda Straße am späten Abend des 17.5. auf Grund. Die Havarie ereignete sich kurz nach dem Auslaufen aus Bakauheni auf der Fahrt nach Merak in West-Java.
Die Hafenbehörden wurden am 18.5. um 6.35 Uhr informiert. Über Nacht war ein Fahrgast an Bord einem Herzinfarkt erlegen. Ein Schlepper machte die Fähre wieder flott und brachte sie zurück in den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter nach Maschinenausfällen in die Kette gelegt
(18.05.15) Die US Coast Guard legte den unter Panama-Flagge laufenden Frachter "Ikan Sudip", 31236 BRZ (IMO-Nr.: 9339454), in die Kette, nachdem bei einer Inspektion in Astoria am 16.5. erhebliche Mängel entdeckt worden waren. Der Bulker war auf dem Weg von Longview nach Portland, als die Coast Guard Marine Safety Unit in Portland die Mängel aufdeckte. Die Coast Guard Columbia River und der Hafenkapitän von Oregon überwachten die notwendigen Reparaturen.
Beim Einlaufen in US-Gewässer am 11.5. war es binnen 24 Stunden zu zwei Maschinenausfällen gekommen, die das Schiff manövrierunfähig gemacht hatten. Nach provisorischen Reparaturen konnte es mit geringer Fahrt die Hoheitsgewässer, aus denen es verbannt worden war, verlassen. Die Crew konnte die Probleme mit der Brennstoffversorgung bis zum 16.5. beheben, und das Schiff durfte nun in den Columbia River unter Eskorte des Schleppers "Somer S" einlaufen.
Dann gingen Inspektoren der MSU in Astoria an Bord und fanden an der sicherheitsrelevanten Ausrüstung und am Brennstoffmanagement etliche Mängel vor. Rettungsmittel funktionierten nicht, und Feuertüren hatten strukturelle Schwächen. Das Rohrsystem an Bord war stark korrodiert. Der Flaggenstaat und die Klassifizierungsgesellschaft Nippon Kaiji Kyokai, sowie die Grace Hawk Shipping S.A. the und die Manager der EikoKisen Co. Ltd. machten sich an die notwendigen Reparaturen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter im Taifun gesunken
(18.05.15) Der 50 Fuß lange Kutter “Makena” sank im Taifun Dolphin, nachdem er sich am 15.5. von seiner Mooring losgerissen hatte. Die U.S. Coast Guard fand nördlich von Polaris Point einen Dieselölfilm. Mit Sonar konnte das Wrack in 15 Fuß Wassertiefe ausgemacht werden. An Bord waren rund 1500 Gallonen Diesel. Es wurde eine Sicherheitszone eingerichtet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepperbrand auf Ohio River
(18.05.15) Am 13.5. brach im Maschinenraum des 53 Fuß langen Schubschleppers “Robert T. Knuehl”, 85 BRZ, auf dem Ohio River vor Bellaire, Ohio, ein Feuer aus. Das Schiff war mit mehreren Bargen unterwegs, als der Brand entstand. Die Crew konnte ihn zwar löschen, doch erlitten mehrere von ihnen Rauchgasvergiftungen. Zwei Mann kamen ins örtliche Krankenhaus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Sportboote in französischen Häfen verunglückt
(18.05.15) Am 17.5. erlitt gegen 17.30 Uhr das Sportboot “Le Surcouf” in Perros-Guirec Wassereinbruch. Die Feuerwehr pumpte zunächst rund 20 m³ Wasser aus dem Rumpf. Dann wurde das Schiff auf Grund gesetzt.
Am Morgen hatte zu Füßen des Forts Saint-Nicolas im alten Hafen von Marseille das 11 Meter lange Motorboot “Arcoa” erst ein Feuer, dann Wassereinbruch erlitten und sank mit dem Achterschiff ab. 15 Feuerwehrleute waren vor Ort. Taucher untersuchten den unter Wasser liegenden Teil. Ölsperren wurden ausgebracht. Der Eigner, Inhaber des Tauchgeschäfts “Le Vieux Plongeur", muss sich nun um die Bergung kümmern. <
Quelle:Tim Schwabedissen



Keine Rettung für historischen Perlenkutter
(18.05.15) Der australische 28-Tonnen-Kutter “Kestrel Mannina”, der am 3.5. im Sturm in der Koombana Bay gestrandet war und dessen Eigner Dave Thompson der seit 15 Jahren an Bord gelebt und den ehemaligen Perlenfänger restauriert hatte, ist nicht mehr zu retten. Nach einem neuerlichen Sturm ragten nur noch wenige Trümmer aus dem Sand.
Thompson machte dafür das Department of Transport verantwortlich, dass dem Schiff einen Platz in den Hafen von Bunbury verwehrt habe. Am vergangenen Wochenende wurde es nun vollends zerschlagen. Thompson bat das Department of Transport um zwei Wochen, um die Wrackstelle zu räumen. Die “Kestrel Mannina” war 1956 in Broome erbaut worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ehemalige Navy-Pinnasse trieb vor Margate
(18.05.15) Das 45 Fuß lange, einstige Marineschiff “Nuthatch” erlitt am Abend des 17.5. Maschinenausfall zwischen der Herne Bay und Margate. Von der RNLI-Station Whitstable Lifeboat lief die “Lewisco” um 20.11 Uhr aus, um der ehemaligen Pinasse zu assistieren, die 1,5 Meilen nördlich der Reculver Towers trieb.
Es gelang deren Crew, eine Maschine wieder anzubekommen, und das Boot wurde nach Margate eskortiert. Vor der Minnis Bay nahm es das RNLI-Boot aus Margate in Empfang und schleppte es in den Hafen. Dabei fiel die Maschine nochmals aus. Offenbar waren die Filter verstopft. Die 1944 erbaute “Nuthatch” war auf der Fahrt von Chiswick nach Ramsgate gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre lahmte im Sturm
(18.05.15) Am 16.5. erlitt die britische Fähre “Argyle”, 2643 BRZ (IMO-Nr.: 9365178), auf der 8-Uhr-Fahrt von Rothesay nach Wemyss Bay technische Probleme. Der Kapitän entschied wegen des stürmischen Wetters und der reduzierten Maschinenkraft, nach Rothesay zurückzukehren und nicht zu versuchen, in Wemyss Bay anzulegen.
Doch das schlechte Wetter bereitete auch hier Probleme, und erst mithilfe eines Kutters konnte die Fähre an den Kai gebracht werden. Gegen 11 Uhr konnten 64 Passagiere wieder an ihrem Startpunkt an Land gehen und die neun Pkw sowie ein Truck gelöscht werden. Gegen 15 Uhr war das Schiff wieder einsatzbereit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Container auf den Kai gestürtzt
(Bild: Bjoern Halvorsen)   Großbild klick!
Container stürzten von Hamburger Frachter auf Kai in Bergen
(16.05.15) Bei Löscharbeiten stürzte am 15.5. um 17.23 Uhr rund ein Dutzend leerer Container vom Deck des unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Containerfrachters "Pioneer Bay", 4450 BRZ (IMO-Nr.: 9164550), der Quadrant Bereederungsges. mbH & Co. KG in Hamburg auf den Kai des Tyrholm & Farstad Terminal in Skutivka, Bergen.
Der Unfall ereignete sich, als sich der Frachter nach Backbord überlegte und die Laschings der Boxen gelöst wurden. Die Polizei in Sunnmøre leitete eine Untersuchung ein. Die Hafenbehörden machten die Crew für den Unfall verursacht.
Das 101 Meter lange und 19 Meter breite Schiff war am 14.5. aus Tananger gekommen und lief gegen Mitternacht wieder nach Alesund aus.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wrack des deutschen U-Bootes "U 78"
(Bild: JD Contractor)   Großbild klick!
Deutsches U-Boot-Wrack vor Dänemark entdeckt
(16.05.15) Das Wrack des deutschen U-Bootes "U 78" wurde von der dänischen Firma JD Contractor auf dem Grund der Nordsee gefunden. Der Minenleger war mit 40 Mann an Bord am 27.10.1918 von dem britischen U-Boot "G2" versenkt worden. Es war nur eine ungefähre Position bekannt gewesen, bis der Taucher Gert Normann Andersen Mitte April 2015 auf das Wrack stieß. Es sei vermutlich das letzte in der Gegend gewesen, das sie noch nicht gefunden hätten.
Wrackteile von "U-78" sollen ab dem Sommer in einem neuen Museum in Thyborøn ausgestellt werden. Es war 1916 in der Hamburger Vulkan-Werft vom Stapel gelaufen und mit 38 Seeminen ausgerüstet. Insgesamt fuhr es 13 Einsätze in der Nordsee und vor den britischen Inseln, ehe es mit der kompletten Besatzung verloren ging.
Quelle:Tim Schwabedissen




Yacht "Shiraz" und Guardia Civil
(Bild: Guardia Civil)   Großbild klick!
Yacht vor Melilla gesunken
(16.05.15) Die Civil Guard und ein SAR-Team kamen am 14.5. dem 43-jährigen südafrikanischen Skipper der Yacht "Shiraz" zu Hilfe. Sie hatte um 20.30 Uhr Mayday gefunkt. Ein Rettungsboot aus Melilla und ein Taucherboot der Grupo Especial de Actividades Subacuáticas liefen aus und fanden die Yacht mit Schlagseite und sinkend vor. Der Skipper wurde abgeborgen und nach Norte de África gebracht. Die "Shiraz" kenterte wenig später.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter vor Nagoya freigeschleppt
(16.05.15) Der unter Hongkong-Flagge laufende Frachter "Marine Diamond", 2823 BRZ (IMO-Nr.: 9334961), wurde am 14.5. geborgen. Er war am Vortag in Nagoya mit einer Ladung Holz auf Grund gelaufen. Die Behörden warteten über Nacht auf steiendes Wasser, ehe der Schlepper "Kawasaki Kisen" den Havaristen flottmachte, der danach Kurs auf Yokkaichi nahm.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kollision auf dem Rhein
(16.05..15) Auf dem Rhein bei Basel ereignete sich eine Kollision zweier Binnentanker am 16.5. um kurz vor acht Uhr während des Anlegemanövers eines der beiden Schiffe, das mit einem rheinaufwärts fahrenden Schiff zusammenstieß. Auf beiden Schiffen wurde je eine Person verletzt. Einer wurde vor Ort versorgt, der andere ins Krankenhaus gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Untersuchungen an abgestürzter Containerbrücke laufen
(16.05.15) Der Terminalbetreiber NTB hat am 15.5. den Betrieb am Stromkai wieder aufgenommen. Sieben der 18 Containerbrücken wurden noch technisch überprüft, nachdem ein Kranausleger in den Laderaum der "Maersk Karachi" stürzte. Bei Eurogate und der BLG konnte dagegen der Löschbetrieb wieder voll aufgenommen werden. Schiffe durften die Unfallstelle mit langsamer Geschwindigkeit passieren, sich aber nicht überholen.
Die Wasserschutzpolizei hat inzwischen die Einsatzleitung übernommen, Bremerhavener Beamte sicherten Spuren und Beweise, darunter den Datenschreiber der Containerbrücke. Die Ermittler erhofften sich aus den Aufzeichungen Hinweise auf die Last und andere Einstellungen der Anlage.
Die Brücke Nummer fünf stammte aus dem Jahr 2001 und war damit eine der ältesten der etwa 50 Brücken auf dem gesamten Containerterminal. Sie war zuletzt vor etwa acht Monaten überprüft worden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Mobilkran birgt Kutter in Dranske
(16.05.15) Am 15.5. lief die Bergung des zu einem Imbiss umgebauten Fischkutters "Janny" im Hafen von Dranske-Kuhle im Landkreis Vorpommern-Rügen an. Das 17 Meter lange Schiff war am Vortag vollgelaufen und teilweise gesunken, weil vermutlich eine Planke gebrochen war. Einsatzkräfte der Feuerwehr waren damit beschäftigt, das Wasser zu lenzen und das bis zum Oberdeck weggesackte Wrack mit einem landseitig postierten Mobilkran zu heben.
Da auch Öl austrat, wurden rund um das Schiff Ölsperren ausgelegt und das Wasser-Öl-Gemisch abgesaugt. Die Wasserschutzpolizei ging von einer Überlastung des Schiffes, auf dem sich 60 Gäste befunden hatten, aus.
Quelle:Tim Schwabedissen




Junge starb bei Bootsexplosion in Grünau
(16.05.15) Auf dem Langen See in Grünau brannte am 14.5. eine Segelyacht aus. Der Skipper kam mit schweren Brandverletzungen im Unfallkrankenhaus Berlin. Der Köpenicker ist Mitglied im Yachtclub Wendenschloss und hatte das acht Meter lange Boot vor zwei Jahren gekauft. Sein siebenjähriger Sohn kam bei der Explosion ums Leben. Er hatte unter Deck geschlafen.
Das Boot ankerte 40 Meter entfernt vom Ufer in der Nähe der Gaststätte, als eine 20 Meter hohe Stichflamme emporschoss. Acht Rettungsschwimmer und ein Notarzt befanden sich zufällig in der Nähe und kamen mit Rettungsbooten zu Hilfe und retteten den Vater mit Unterkühlungen aus dem Wasser. Die Feuerwehr rückte aus Köpenick mit einem Mehrzweckboot an. Zusammen mit der DLRG löschte sie dann das brennende Boot, aus dem er Junge erst im Laufe des Vormittags geborgen werden konnte.
Das Wrack wurde auf Luftkissen zum Gelände der Wasserschutzpolizei am Baumschulenweg geschleppt. Die Polizei ging von einem technischen Defekt in der Kajüte aus.
Quelle:Tim Schwabedissen




Vom Iran beschossener Tanker war mit Ölplattform kollidiert
(16.05.15) Der unter Singapur-Flagge laufende Tanker "Alpine Eternity", 29130 BRZ (IMO-Nr.: 9430272), der am 14.5. vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate von iranischen Booten beschossen worden war, war am 21.3. mit einer Ölplattform im Iran kollidiert.
Der Eigner, die South Maritime Pte Ltd, und der Manager, die Transpetrol TM, waren seitdem im Dialog mit deren Eignern. Sie sahen keinen Grund, warum der Iran versucht habe, das Schiff aufzubringen. Es liegt inzwischen in Dubai.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter "Novo Vanesa" gestrandet, Crew gerettet
(16.05.15) Die zweiköpfige Crew des Kutters "Novo Vanesa", der am 15.5. vor Cabo Silleiro gestrandet war, wurde gerettet, einer kam ins Hospital Povisa. Das Schiff war auf Tintenfischfang gewesen, als es gegen neun Uhr zwischen Carral und Aguieira auf Felsen lief. Einer der Fischer wurde von einem Hubschrauber nach Vigo gebracht.
Der andere wurde von einem Rettungsboot aufgenommen und in den Fischereihafen von Baiona transportiert. Die galizische Coast Guard hatte ein Rettungsteam aus Val Miñor, die Polizei von Baiona und die Civil Guard alarmiert.
Quelle:Tim Schwabedissen




Feuer auf britischer Fähre
(16.05.15) Im Schornstein der britischen Fähre "Ben-my-Chree", 12747 BRZ (IMO-Nr.: 9170705), brach am 16.5. um 8.45 Uhr auf der Fahrt von Douglas nach Heysham ein Feuer aus. Techniker der Isle of Man Steam Packet Company konnten den Brand rasch löschen, und das Schiff setzte dann die Fahrt fort. Menschen kamen nicht zu Schaden. Um 13 Uhr erreichte die Fähre den Hafen von Heysham.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wrack von Ausflugsboot liegt weiter auf Shela River
(16.05.15) Fast sechs Monate, nachdem das Touristenboot "Shahidoot" auf dem Shela River in Sundarbans kenterte, ist die Bergung noch ncht vorangekommen. Das Schiff war am 24.11.2014 nahe des Harinaghata Camp im Chandpai Range gesunken und ist seither stark versandet. Das Forest Department hatte den Eigner Shamim Hasan aufgefordert, das Wrack zu räumen, doch bislang wurde nichts unternommen. Er bat die Bangladesh Inland Water Transport Authority (BIWTA) bislang auch nicht um Hilfe.
Quelle:Tim Schwabedissen




Luxusyacht "Unbridled" sitzt auf
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Luxusyacht vor Miami auf Grund gelaufen
(15.05.15) Die unter Cayman-Islands-Flagge laufende Luxusyacht "Unbridled", 803 BRZ (IMO-Nr.: 9526318), lief mit 14 Personen an Bord am14.5. gegen 11.05 Uhr im Maloy Channel nahe Miami Beach auf Grund. Die Coast Guard Miami Beach schickte rasch ein Boot, das eine Sicherheitszone um die 59 Meter lange Yacht einrichtete.
Bootsfahrer und Wassersportler mussten eine Distanz von mindestens 20 Fuß einhalten. Der Yachteigner Neptune Ltd. beauftragte Tow Boat U.S. mit der Bergung. Am 15.5. war die Yacht wieder frei und lag in Overtown, Miami.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leuchtfeuer Brunsbüttel
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!
Asian Breeze verzögerte Wiederinbetriebnahme Brunsbütteler Schleuse
(15.05.15) Acht Wochen nach der Kollision der "Saint George" am 20.3. mit einem Tor der Brunsbütteler Schleuse wurden am 14.5. die Reparaturarbeiten an der Anlage abgeschlossen. Am Abend wurde die große Nordschleuse wieder für den Schiffsverkehr freigegeben. Um 19.25 Uhr passierte die "Süderoog" als erstes Schiff die Anlage. Die Arbeit hatte sich allerdings wiederum um einen Tag verzögert, nachdem am 13.5. der Autofrachter "Asian Breeze" an der Mole 3 vom Kurs abgekommen war und das Bauwerk gerammt und erheblich in Mitleidenschaft gezogen hatte.
Dabei wurde auch die Signaleinrichtung der Lichtzeichenanlage auf der Mole zerstört und musste durch eine Tonne vorerst ersetzt werden. Das Schiff durfte nach der Havarie die Reise nach Zeebrugge und weiter nach Southampton fortsetzen. Die Sanierung der großen Südkammer,
Schäden am Leuchtfeuer Brunsbüttel
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!
die fünf Monate dauern soll, wird am 18.5. beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen







Krananlage neben dem Containerfrachter "Maersk Karachi"
(Bild: Polizei Bremen)   Großbild klick!
Kranführer in Bremerhaven starb bei Absturz seiner Kabine
(15.05.15) Bei Verladearbeiten im Hafen von Bremerhaven brach am 14.5. um 00.45 Uhr ein 62,5 Meter langer Ausleger einer Containerbrücke ab und stürzte samt des Kranführers in seiner Gondel mehr als 50 Meter in die Tiefe auf den unter Hongkong-Flagge laufenden Containerfrachter "Maersk Karachi", 80942 BRZ (IMO-Nr.: 9162215), der am Vortag von Antwerpen kommend am NTB-Terminal festgemacht hatte.
Die Kabine des Krans auf dem North Sea Terminals Bremerhaven (NTB) kam auf dem Boden des Laderaums der "Maersk Karachi" zu liegen. Dabei wurde der 52 Jahre alte Mann, ein langjähriger Mitarbeiter so schwer verletzt, dass er nur noch tot geborgen werden konnte. Die Einsatzkräfte brauchten Stunden, um unter schwierigsten Bedingungen zu dem Mann vorzudringen, denn der Arm der Containerbrücke hatte sich zwischen dem Schiff und den Resten der Containerbrücke verkeilt.
An den Rettungsmaßnahmen war neben der Berufsfeuerwehr Bremerhaven auch eine Fachgruppe des Technischen Hilfswerks Achim im Einsatz. Wellenbewegung und Tidenhub stellten für die instabile Containerbrücke eine erhebliche Gefahr dar, da sie den Frachter permanent bewegten. Die Schlepper "RT Rob" und "RT Zoe" versuchten, ihn zu sichern, in dem sie ihn gegen den Kai drückten. Es war auch unklar, ob ein Teil der Brücke in die Weser gestürzt war. Ein Peilschiff sollte dies untersuchen. Zudem wurde ein Schwimmkran angefordert.
Die Polizei sperrte deshalb auch die Weser für den Schiffsverkehr. Auch die Schifffahrtsstraße am Terminal durfte nicht benutzt werden, damit die Helfer in Ruhe arbeiten konnten. 80 Einsatzkräfte, darunter speziell ausgebildete Höhenretter der Feuerwehr, waren im Einsatz. Ein Krisenmanagement-Team und ein Notfallseelsorger kümmerten sich um die Angehörigen des Opfers. Am Nachmittag wurde die Weser wieder für die Berufsschifffahrt freigegeben. Schiffe konnten den Bereich wieder in sehr langsamem Tempo passieren.
Die Sicherung der Anlage ging auch am Abend weiter. Die Verhältnisse seien extrem instabil, hieß es bei der Feuerwehr. Das habe auch die Bergungsarbeiten enorm erschwert. Statiker sollten berechnen, wie der zerstörte Kran-Ausleger gesichert werden kann. Der nördliche Teil der Weser blieb für Schiffe unpassierbar.
Die Be- und Entladearbeiten an anderen Frachtern, die an der Stromkaje liegen, blieben unterbrochen. Damit wollte die Einsatzleitung verhindern, dass die abgestürzten Teile der Containerbrücke im Laderaum der "Maersk Karachi" vollends auseinanderbrechen und die dort tätigen Ermittler gefährdeten. Der abgeknickte Ausleger und das Schiff hatten sich ineinander verkantet.
Auch die Statik der Containerbrücke war beeinträchtigt, doch drohte bei ruhigem Wetter derweil keine Einsturzgefahr mehr. Am Morgen des 15.5. wurden die Bergungsarbeit fortgesetzt. Zunächst galt es zuu klären, wie die Trümmer aus dem Frachter geholt werden können. Gutachter sollten die acht Brücken desselben am Kai Typs jetzt auf Fehler untersuchen. Die betroffene Brücke 5 war im Februar 2014 bereits in einen Unfall verwickelt gewesen. Damals war der Containerfrachter "Maersk Laberinto" an der Stromkaje mit dem Ausleger einer anderen NTB-Containerbrücke kollidiert und hatte dadurch insgesamt drei der Brücken beschädigt. An Brücke 5 war dabei aber nur ein Stromkabel gerissen. Die am schwersten beschädigte Brücke 3, eine der ältesten auf der Anlage, wurde anschließend verschrottet.
Der Terminalbetreiber North Sea Terminal Bremerhaven (NTB ist ein Joint Venture, an dem ursprünglich die BLG, die Reederei Maersk und das Unternehmen Seeland beteiligt waren. Inzwischen wurden zu gleichen Teilen die BLG, Eurogate und Maersk Eigentümer des 1998 gegründeten Unternehmens.
Am Terminal können bis zu sechs Großcontainerschiffe festmachen. Er ist mit 18 Super-Post-Panmax-Containerbrücken bestückt, die überwiegend von der Shanghai Zhenhua Heavy Industries Company Ltd. (ZPMC China) erbaut wurden.
Die "Maersk Karachi" ist 299,90 Meter lang, 42,83 Meter breit, hat 13,53 Meer Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 88.669 Tonnen. Der 6.690-TEU-Frachter läuft für die Maersk House, London, und wurde 1998 bei den Ishikawajima Harima Heavy Industries Co. in Kure als "P&O Nedlloyd Kobe" erbaut, als die sie bis Februar 2006 lief.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Den Oever auf Grund gelaufen
(15.05.15) In den Mittagsstunden des 10.5. wurde die KNRM in Den Oever alarmiert, nachdem die 12 Meter lange Segelyacht "Quadruple" aus Arnhem bei Tonne 9 vor dem Hafen auf Grund gelaufen war. Durch einen Navigationsfehler war sie auf die falsche Seite der grünen Tonne geraten. Bei ablaufendem Wasser konnte zunächst durch das KNRM-Boot "Johanna Margaretha" nichts ausgerichtet werden.
Erst nachts um 1.55 Uhr wurde das nächste Hochwasser erwartet. Bis dahin wurde die Yacht mit einem Anker gesichert und an einem Pfahl festgemacht. Gegen 23 Uhr kehrte die "Johanna Margareta" mit ihrer fünfköpfigen Crew zurück. Der Anker wurde aus de m Grund gezogen, und wenig später kam die Yacht dank des höheren Wasserstandes wieder frei.
Da sie keinen Schaden davon getragen zu haben schien, setzte sie die Fahrt mit eigener Kraft unter Eskorte des Rettungsbootes zum Hafen fort.
Quelle:Tim Schwabedissen




Crew setzte mit Notfeuern eigenes Schiff in Brand
(15.05.15) Der Tiertransporter "Asia Raya" geriet kurz nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Kupang in Timor am 15.5. gegen ein Uhr in Brand. Das überladene Schiff befand sich fünf Meilen vor dem Hafen, als es sich auf einmal auf die Seite legte.
Die Crew entzündete in Panik Notfackeln, deren Funken das Futter in Brand setzten. Wenig später stand der Frachter mit 634 Rindern an Bord in Flammen. Die 37-köpfige Crew wurde gerettet. Auch einigen der Tiere gelang mit einem Sprung über Bord die Rettung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision bei Hilfeleistung
(15.05.15) Ein MH 65 Dolphin-Hubschrauber der US Coast Guard brachte zwei Männer nach Neah Bay, die bei der Kollision zwischen dem Sportboot "Nauti Cat" und einem Boot der Coast Guard 30 Meilen westlich von La Push am 14.5. verletzt worden waren. Die übrigen fünf Bootsfahrer wurden von einem Fahrzeug der Washington State Fish and Wildlife in Obhut genommen, die den Havaristen nach La Push abschleppte.
Die Coast Guard Puget Sound war zunächst von dem Skipper der "Nauti Cat" über eine tote Batterie informiert worden. Er bat um Hilfe für die sieben Männer, die an einem Angelwettbewerb teilnahmen.
Daraufhin lief ein 47-Fuß-Boot von der Coast Guard Station Quillayute River aus, das bei dem Versuch, das Angelboot in Schlepp zu nehmen, mit diesem zusammenstieß. Die "Nauti Cat" erlitt einen Riss oberhalb der Wasserlinie.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ehemaliger Kutter sank in Kuhle
()Am 14.05.2015 ist ein ehemaliger Fischkutter an seinem Liegeplatz an der Nordpier des Hafen Kuhle bei Dranske vollgelaufen und an seinem Liegeplatz teilweise gesunken. Der 17 Meter lange Holzkutter wurde dort als Restaurant betrieben. Zum Zeitpunkt des Wassereinbruches befanden sich zwischen 50 und 60 Gäste an Bord. Sie konnten sich aber rechtzeitig an Land begeben.
Da in der Folge des Volllaufens Öl aus dem Bootsrumpf austrat, wurden durch die Freiwilligen Feuerwehren Dranske und Wiek rund um das Fahrzeug Ölsperren ausgebracht und das Öl- Wassergemisch abgesaugt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht zerbrach vor Es Caló - drei Tote
(15.05.15) Drei Menschen kamen am Morgen des 15.5. ums Leben, drei weitere konnten gerettet werden, nachdem die 11 Meter lange Segelyacht "Finillé" vor bei Es Caló in stürmischer See sank. Nachdem die Körper von Hubschraubern entdeckt und aus dem Wasser gezogen worden waren, konnte im Krankenhaus von Formentera nur noch ihr Tod festgestellt werden. Die Überlebenden, zwei Männer und eine Frau um die 50, wurden mit Unterkühlungen dort behandelt.
Das Boot hatte vor Es Caló geankert, als es in drei Meter hohen Wellen gegen sieben Uhr losgerissen und gegen die Felsen getrieben wurde. Zeugen benachrichtigten Rettungsdienste, und mit Leinen wurden drei Personen an Land gezogen. Wracktrümmer und eine Rettungsinsel trieben als stumme Zeugen des Unglücks in der Brandung.
Quelle:Tim Schwabedissen



b>Mann fiel bei Kollision über Bord
(15.05.15) Ein Mann wurde verletzt, als die philippinische Schnellfähre "Starcraft 9" am 14..5. gegen 17.50 Uhr 20 Minuten nach dem Auslaufen nach Bohol bei Lawis Ledge in Talisay City, Cebu, mit dem Frachter "Our Lady of Faith" der Medallion Transport kollidierte, der mit 1520 Tonnen Zement in Säcken und einer 24-köpfigen Crew an Bord aus Naga City, Cebu, kam und nach Tubigon in der Bohol-Provinz unterwegs war.
Der Mann, bei dem es sich um den Chefingenieur der Fähre handelte und der sich am Heck befunden hatte, fiel beim Zusammenprall über Bord, wurde aber sofort wieder aufgefischt und beim Eintreffen der "Starcraft 9" an Pier 3 um 18.15 Uhr bewusstlos ins Krankenhaus gebracht. An Bord waren 15 weitere Crewmitglieder und 260 Fahrgäste.
Die unversehrt gebliebenen Passagiere wurden auf die "Starcraft 7" gebracht, die gegen 20 Uhr nach Tubigon in Bohol auslief. Die "Our Lady of Faith" setzte die Reise nach Tayud in Consolacion fort. Über beide Schiffe wurde dann ein Fahrverbot verhängt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergungsschiff wird nun selbst versenkt
(15.05.15) Die "Redeemer", ein Bergungsschiff der Western Alaska, solla m Ende ihrer Laufbahn versenkt werden. Das Schiff hatte seinen letzten Einsatz 2013, als die "Arctic Hunter" vor Unalaska auf Grund gelaufen war, und lag seither in Dutch Harbor. Es wurde im 2. Weltkrieg erbaut, diente an der Golfküste als Bohrschiff und lag dort jahrelang auf den Sanddünen des Nome-Felds.
Dann übernahm Dan Magone es und ließ es von Fischern aus Sitka bergen. Es wurde nach Sand Point gebracht, wo es im Hafen sank. Magone reparierte es dann mit Überresten von Schiffen der von ihm selbst betriebenen Werft. Der erste Auftrag war, Pferde, Hunde, Heu und Cowboys zur Chernofski Ranch auf der anderen Seite von Unalaska Island zu bringen. Danach war es in der gesamten Beringsee und den Aleute n im Einsatz. An fast jeder wichtigen Bergung in West-Alaska war sie beteiligt, von kleinen Bargen und Kuttern bis hin zu den großen Schiffbrüchen der "Kuroshima", "Selendang Ayu" und der "Cougar Ace".
2013 suchte Magone ein Ersatzschiff für die alternde "Redeemer". Die Beschaffung der "Makushin Bay" war indes so kostspielig, dass er seine Firma 2014 an die Resolve Marine International verkaufen musste.
Die "Redeemer", die seither einen Liegeplatz blockierte, lohnt keine Verschrottung, deshalb ersuchte Magone die Regierung nach der Genehmigung zur Versenkung auf einer Meile Wassertiefe vor Unalaska Island, wo er bereits in der Vergangenheit Schiffe versenken durfte. Vorher wird das Schiff gereinigt, die Winschen, Kräne und Hydraulikrohre werden ausgebaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Ohio-River
(15.05.15) Im Maschinenraum eines Schleppers entstand am Nachmittag des 13.5. auf dem Ohio River ein Brand. Er konnte von den Feuerwehren von Bellaire und Wheeling sowie einem anderen Schlepper gelöscht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter fischte Mast aus Lake Erie
(15.0515) Ein 25 Meter langes Maststück eines gesunkenen Schoners wurde von dem Kutter "Iron Fish" südöstlich der Spitze von Long Point vom Grund des Lake Erie gefischt. Er stammt wohl aus dem 19. Jahrhundert. Ein Kran der Scruton Marine in Port Dover zog ihn am 13.5. an Land.
Der mit Wasser vollgesogene Mast wog fast 20 Tonnen. Taucher waren der Meinung, der Mast stamme von einem als "C20" bekannten Wrack aus dem 19. Jahrhundert, und er sei der kürzeste von mindestens zwei Masten. Der Mast sollte der archäologischen Abteilung des Ministry of Tourism, Culture & Sport übereignet werden
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der Northern Pride untersucht
(15.05.15) Am 9.5. wurde das Wrack des 82 Fuß langen Fischtenders "Northern Pride",der auf der Fahrt von Seward nach Kodiak am 21.4. in Brand geriet und nordöstlich von Marmot Island kenterte, durch das Chief of Resource Management untersucht. Der Rumpf war kieloben an der Küste von Katmai in der Shelikof Strait angetrieben. Alle Strukturen oberhalb des Rumpfes lagen unter Wasser und waren nur bei Ebbe sichtbar.
Seit der Strandung am 28.4. rissen sich Trümmerteile los und trieben entlang des Strandes an. Auch mehrere Öleimer befanden sich darunter. An Bord befanden sich maximal 4900 Gallonen Diesel, 200 Gallonen Hydraulikflüssigkeit und 200 Gallonen Schmieröl. Wieviel davon noch an Bord war, war unklar.
Es wurden nur geringe Ölspuren am Strand gefunden. Eine Bergungsfirma sollte das Wrack nun vom Strand räumen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht nach gescheiterter Bergung zerbrochen
(15.05.15) Trümmer der 55 Fuß langen Segelyacht "Doubloon" trieben am 12.5. entlang des Strandes von Laie an. Sie war in acht bis zehn Fuß hohen Wellen auseinandergebrochen, nachdem es im Anschluss an die gescheiterte Bergung am Morgen des 11.5. in die Brandungszone getrieben war. Die Coast Guard und das Department of Land and Natural Resources Division of Conservation and Resource Enforcement sowie das Department of Transportation Hazard waren vor Ort im Einsatz, das Treibgut einzusammeln.
Das bei der Hilfeleistung für die Yacht havarierte 45-Fuß-Boot der Coast Guard, das vor Laie Point ankerte, seit es manövrierunfähig wurde, konnte am 13.5. zur Coast Guard Station Honolulu gebracht werden. Ein anderes Boot der Station Honolulu hatte es vom Anker befreit und zum Patroullienboot "Ahi" gezogen, der es nach Honolulu brachte.
Eine Jetski-Crew der Marine Corps Base Hawaii Waterfront Operations assistierte bei der Operation, ein MH-65 Dolphin Helikopter der Air Station Barbers Point überwachte sie aus der Luft.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Mann nach Unfall auf Columbia River gerettet
(15.05.15) Die US Coast Guard rettete die dreiköpfige Crew der "Midnight Rocket" vor Skamokawa, Washington, nachdem diese am 12.5. gegen 23 Uhr mit einer Fahrwassertonne auf dem Columbia River, kollidiert und leckgeschlagen war. Ein 29-Fuß-Boot der Station Cape Disappointment brachte die Bootsfahrer nach Cathlamet.
Auch ein MH-60 Jayhawk Helikopter der Air Station Astoria, sowie ein 47-Fuß-Boot der Station Cape Disappointment waren im Einsatz. Die Helikoptercrew leitete die Bootsfahrer zu einem nahen Strand, wo sie ihr Fahrzeug auf Grund setzen konnten. Die Bootscrews aus Cape Disappointment untersuchten die "Midnight Rocket" dort und gingen eine provisorische Reparatur an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Kutter auf Columbia River
(15.05.15) Die US Coast Guard kam am 13.5. auf dem Columbia River dem 34 Fuß langen Kutter "Sea Nile" zu Hilfe, auf dem um 11.57 Uhr im Maschinenraum ein Feuer ausgebrochen war. Als ein Boot der Station Cape Disappointment eintraf, war der Brand bereits gelöscht.
Das manövrierunfähige Schiff wurde dann von einem 47-Fuß-Boot nach Ilwaco, Washington, geschleppt. Auch ein MH-60 Jayhawk Helikopter der Air Station Astoria stieg ebenfalls auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Plattbodenschiff nach Wassereinbruch nach Bremerhaven eingeschleppt
(15.05.15) Die "Hermann Rudolf Meyer" der DGzRS schleppte am 12.5. ein niederländisches Traditionsschiff nach Wassereinbruch in der Deutschen Bucht nach Bremerhaven. Die zweiköpfige Besatzung kam mit dem Schrecken davon. Nach einem Wassereinbruch hatte die Besatzung des 22 Meter langen, in Zoutkamp beheimateten Plattbodenschiffes 25 Seemeilen nordwestlich von Bremerhaven, wenige Meilen vom Leuchtturm Roter Sand entfernt, Anker geworfen.
Die beiden Männer an Bord versuchten dort, mit einer kleinen Pumpe den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen. Das MRCC alarmierte die Seenotkreuzer der Stationen Bremerhaven und Cuxhaven sowie die umliegende Schifffahrt. Als erstes vor Ort waren ein Fischkutter sowie ein Schiff und ein Hubschrauber der Bundespolizei, die zur Sicherung auf Standby gingen.
Die Seenotkreuzer "Hermann Helms" der DGzRS-Station Cuxhaven und die "Hermann Rudolf Meyer" der Station Bremerhaven halfen der Besatzung, mit ihren eigenen Lenz-Pumpen den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bringen. Zur Zeit der Havarie herrscht Wind aus West mit vier Beaufort bei bis zu einem Meter Wellenhöhe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kran am Nordlandkai in Lübeck wurde abgewrackt
(15.05.15) Der am 5.5. im Sturm Zoran, der über Lübeck hinwegfegte, umgekippte 120 Tonnen schwere Kran am Nordlandkai wurde am 13.5. demontiert. Da durch den Sturz des Krans auch die Kaikante beschädigt wurde, entstand auch der Lübecker Hafen-Gesellschaft ein hoher Schaden. Auch der Frachter "Forest" war in Mitleidenschaft gezogen worden.
Den Hauptschaden hatte allerdings die Firma ATR Landhandel in Ratzeburg erlitten, der der Kran gehört. Eine Spezialfirma wurde zur Räumung des gekippten Riesen angefordert. Während ein zweiter Kran den Verlader in Position hielt, rückte sie mit einer Arbeitsbühne der Firma Rieckermann diesem mit einem Schneidbrenner zu Leibe, um ihn Stück für Stück zu zerlegen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fracher lief bei Nagoya auf Grund
(15.05.15) Am Nachmittag des 13.5. lief der unter Hongkong-Flagge laufende Frachter "Marine Diamond", 7823 BRZ (IMO-Nr.: 9334961), in Nagoya rund 200 Meter von Liegeplatz 98 entfernt auf Grund. Das Schiff hatte dort eine Holzladung gelöscht und wollte nach Yokkaichi auslaufen. Es wurde am Morgen des 14.5. mit einem Schlepper wieder flottgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Australien gestrandet
(Bild: SA Police)   Großbild klick!
Yacht vor Australien aufgegeben und gestrandet
(13.05.15) Vier Segler mussten gerettet werden, nachdem ihre Yacht am 10.5. gegen 1.35 Uhr auf ein Riff bei Beachport an der Südostküste Australiens gelaufen war. Sie waren auf der Fahrt von Adelaide nach Portland gewesen, als sie in stürmischem Wetter in Seenot gerieten und einen Kilometer vor der Küste das EPIRB aktivierten.
Die Polizei leitete daraufhin eine Rettungsaktion ein. Stunden später wurden die Schiffbrüchigen in einem Sanddünengebiet 10 Kilometer nördlich von Beachport entdeckt. Sie hatten in einer Rettungsinsel das Land erreicht. Bis auf kleine Verletzungen, die beim Überschlagen der Insel, als sie auf den Strand trieb, entstanden, waren sie wohlauf und hatten Lichter aufgestellt. Die Männer aus Adelaide und Brisbane wurden zur Behandlung ins Mount Gambier Hospital gebracht. Den glimpflichen Ausgang des Schiffbruchs hatten sie nicht zuletzt ihrer guten Ausrüstung und Vorbereitung zu verdanken.
Ihr Boot war unterdessen in meterhoher Brandung auf den Strand getrieben und am Boden aufgerissen, als es auf das Riff geriet. Es war nun nicht nur voll Wasser gelaufen, sondern auch bereits stark versandet, als die Polizei es inspizierte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rumpfschaden am Containerfrachter "E.R. Tallinn"
(Bild: Tim Schwabedissen)   Großbild klick!
Zwei Frachter rammten Schleuse in Brunsbüttel
(13.05.15) Gleich zu zwei am Ende glimpflich verlaufenen Havarien kam es im Laufe des 12.5. an den Brunsbütteler Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals. Zunächst kollidierte der liberianische Containerfrachter "E.R. Tallinn", 12514 BRZ (IMO-Nr.: 9448671), der sich auf der Reise von Rotterdam nach Gdingen befand, am frühen Morgen des 12.5. gegen 0.20 Uhr beim Einlaufen in die Südschleuse Brunsbüttel mit der Mittelmauer. Dabei wurde der Frachter am Backbordvorschiff oberhalb der Wasserlinie beschädigt.
Nach den notwendigen Untersuchungen setzte er seine Reise gegen zwei Uhr ostwärts fort und ging gegen 10 Uhr in den Kieler Scheerhafen. Hier machte er an der Nordmole zur sofortigen Reparatur des Schadens durch eine örtliche Werft fest. Kurz vor Mitternacht hatten Kieler Werftarbeiter die Einbeulungen so weit ausgebessert, dass das Schiff die Fahrt nach Gdingen fortsetzen konnte und dort am 13.5. gegen 20 Uhr erwartet wurde. Die betroffene Südschleuse, die nach der Rückkehr des beschädigten Schleusentores der Nordkammer in der kommenden Woche zu planmäßigen Reparaturarbeiten außer Betrieb genommen werden sollte, blieb zur allgemeinen Erleichterung einsatzbereit.
Abends dann wurde der unter Singapur-Flagge laufende Autofrachter "Asian Breeze", 29874 BRZ (IMO-Nr: 8202381), beim Auslaufen aus den Schleusen in Brunsbüttel am 12.5. gegen 17 Uhr von einer Windbö erfasst und gegen die Mole 3 gedrückt, wo er anschließend auf Grund lief.
Der Kieler Schlepper "Stein" konnte den Frachter wenig später wieder flottmachen, und gegen 21 Uhr setzte er seine Reise von Malmö nach Zeebrugge fort. Die Schäden am Schleusenbauwerk sollten am 13.5. bei Tageslicht näher begutachtet werden. Offenbar hatte der Autocarrier die Schleuse zu langsam verlassen und war dann vom Wind erfasst und vom Kurs abgebracht worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “Western Crusader”
(Bild: Mera Bains)   Großbild klick!
Gurgeln in den Rohren weckte Skipper sinkenden Kutters rechtzeitig
(13.05.15) Der 26 Meter lange Kutter “Western Crusader” begann am 12.5. auf dem Fraser River an der Shelter Island Marina in Richmond zu sinken. Gegen fünf Uhr früh lag er gekentert weitgehend unter Wasser. Das Department of Fisheries and Oceans wurde alarmiert, nachdem aus dem unweit von Annacis Island liegenden Wrack Öl auszulaufen begann.
Ein Ölfilm erstreckte sich schließlich mehrere Kilometer weit auf dem Fluss bis zum Massey Tunnel. Das unbesetzte Schiff war erst am 11.5. vom Campbell River zu Überholungs- und Reparaturarbeiten nach Richmond geschleppt worden. Deshalb waren die Treibstofftanks auch im Prinzip leer. Das Öl, höchstens 20 Gallonen, dürfte von Rückständen in der Bilge herrühren.
Nur noch ein Teil der Backbordseite und des Ruderhauses des in den 1940er Jahren erbauten Schiffes ragte noch aus dem Wasser. Ein Hovercraft der Coastguard aus Richmond wurde vom Joint Rescue Co-ordination Centre in Victoria verständigt und legte nach seinem Eintreffen gegen sieben Uhr eine 250 Fuß lange Ölsperre um das Wrack aus. Ein Patroullienboot kam zur Unterstützung.
Der Eigner Ronald Gibbs aus Sooke, seit 12 Jahren Besitzer der “Western Crusader”, forderte eine Kranbarge zur Bergung an. Er war gegen 22 Uhr am Vorabend in seine Koje gegangen. Sechs Stunden später erwachte er von gurgelnden Geräuschen in den Rohren und einer starken Steuerbordschlagseite.
Er versuchte eine Pumpe in Gang zu bringen, doch die Schlagseite nahm weiter zu, sodass er sich mit seiner ebenfalls an Bord befindlichen Freundin an Land flüchtete. Wenig später legte sich der Kutter vollends auf die Seite. Gibbs hatte auf dem Schiff gelebt. Er mutmaßte, dass es nach der Übernahme von Frischwasser tiefer im Wasser gelegen habe und dies zum Untergang beigetragen haben könnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kreuzfahrt der Hamburg unter schlechtem Stern
(13.05.15) Das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "Hamburg", 15067 BRZ (IMO-Nr.: 9138329), unter dessen 420 Passagieren der seit langem ausverkauften Tour rund um England sich auch der als Tatort-Kommissar bekannte Schauspieler Dietmar Bär und der Sänger Stefan Gwildis befanden, hatte am Nachmittag des 11.5. auf dem Weg von Dublin nach Tobermory, Isle of Mull, eine Grundberührung. Die Havarie ereignete sich in stürmischer See kurz vor der Einfahrt des kleinen Hafens.
Dabei wurde einer der beiden Propeller des bis zu 5,2 Meter tief gehenden Schiffes beschädigt. Das Schiff steuerte mit eigener Kraft den Hafen von Belfast an, wo am Abend des 12.5. die Passagiere von Bord gingen. Im Trockendock sollte anschließend der Schaden begutachtet und repariert werden.
Damit endete eine Kreuzfahrt vorzeitig, die bereits in der Nacht zum 6.5. erstmals hatte unterbrochen werden müssen. Als das Schiff nach Querung des Englischen Kanals die Themse ansteuerte, beschädigte ein unbekannter Gegenstand bereits einen der beiden Propeller kurz vor Southend-on-Sea.
Die notwendige Überprüfung durch Taucher war aber nicht im Zielhafen London machbar. Deshalb wurde entschieden, das Schiff nach Southampton umzudirigieren. Hier machte es am 7.5. gegen drei Uhr fest. Von dort ging es weiter nach Falmouth, Waterford und Dublin, dem, wie sich herausstellen sollte, letzten planmäßigen Anlaufhafen.
Quelle:Tim Schwabedissen




RNLI für zwei Yachten im Einsatz
(13.05.15) Rettungsteams aus Littlehampton haben am Nachmittag des 12.5. versucht, eine Yacht zu bergen, die am Vorabend gegen 23 Uhr gesunken war. Die RNLI-Station am Fisherman’s Quay war alarmiert worden, kurz nachdem das Boot unweit der Hafeneinfahrt des River Arun gesichtet worden war. Das Boot war menschenleer vorgefunden worden, der Anker aber ausgebracht und die vorderer Kajüte großenteils geflutet.
Die Coastguard teilte den Seenotrettern mit, dass die Yacht bereits um 16.30 Uhr vor Middleton auf dem Weg zum Solent von der Crew aufgegeben worden war. Sie hatte noch den Anker ausgebracht, doch das Boot vertrieb und endete eine Viertelmeile südwestlich des Hafens. Die Seenotretter kehrten daraufhin zurück zu ihrer Station, und das Littlehampton Harbour Board wurde über das Boot informiert, von dem schließlich nur noch der Mast aus dem Wasser ragte.
Die 57 Fuß lange Yacht “Living the Dream” lief am 11.5. südlich von Selsey Bill auf Grund. Die RNLI Selsey wurde um 10.36 Uhr alarmiert und hatte 10 Minuten später ein Boot zu Wasser, das auf Südkurs ging, bis ein Fischer die Seenotretter informierte, dass die Yacht tatsächlich eine Meile südwestlich von Selsey Bill aufsäße. Um 10.59 Uhr war die RNLI vor Ort und fand einen Mann und eine Frau unbeschadet vor. Das Ruder der Yacht war allerdings beschädigt.
Vor Ort waren drei Windstärken aus Südwest. Wegen der Größe des Bootes wurde das große Rettungsboot angefordert, während die “Living the Dream” mit einem Anker gesichert wurde. Um 12.35 Uhr kam sie aber mit der Flut von selbst wieder von der Sandbank frei, und nach einer Kontrolle wurde der Anker geborgen und das Boot zu den Looe-Tonnen eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zahlreiche Hilfe für Yacht mit Wassereinbruch
(13.05.15) Die Yacht "Dolphin of Rhu" erlitt am 12.5. Maschinenschaden und Wassereinbruch vor der Küste von Lincolnshire. Um 7.36 Uhr funkte die Crew Mayday an die Humber Coastguard, nachdem es auch noch Probleme mit dem Rigg gab. Das Boot befand sich zwischen dem Offshore-Windpark Lincs und dem Humber. Auch die Crews zweier Crewversetzer von Centrica Energy, die Techniker zu den Windturbinen brachten, fingen den Notruf auf.
Die Position des Bootes konnte allerdings zunächst nur geschätzt werden, weil sich kein GPS an Bord befand. Dazu wurden auch die RNLI-Boote der Stationen Humber und Skegness hinzugezogen. Als erstes war die 18 Meter lange, britische "Windcat 09" (MMSI-Nr.: 235062747) vor Ort, die die Yacht in Schlepp in Richtung Grimsby nahm, bevor der Konvoi auf die RNLI-Boote zusteuerte.
Die "Windcat 17" traf unterdessen ebenfalls vor Ort ein, und es wurde zudem entschieden, den Rettungshubschrauber der Coastguard Humberside hinzuzuziehen. Das zusätzlich alarmierte Hull Coastguard Rescue Team brauchte allerdings nicht mehr einzugreifen, da es keine Personenschäden gab.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boot der Coastguard geriet bei Hilfeleistung für Yacht selbst in Seenot
(13.05.15) Die US Coast Guard rettete am 12.5. den Skipper der 55 Fuß langen Yacht “Doubloon” ab, die nahe Laie, Oahu, manövrierunfähig geworden war, sowie vier eigene Männer. Ein MH-65 Dolphin Helikopter der Air Station Barbers Point winschte den 72-jährigen ebenso wie die Crew eines 45-Fuß-Bootes auf.
Der Segler hatte am 11.5. um 21.49 Uhr einen Notruf gefunkt, der von der Coast Guard Honolulu aufgefangen wurde, von der um 22.45 Uhr das Retttungsboot auslief. Es war am folgenden Morgen um 1.45 Uhr vor Ort. Die Yacht trieb in 10 Fuß hohen Wellen bei 35 Meilen Wind. Beim Versuch, sie abzuschleppen, wurde das Rettungsboot selbst in der Brandungszone manövrierunfähig.
Die Crew warf Anker und bat um Hilfe. Von der Air Station Barbers Point stieg neben dem Hubschrauber auch eine HC-130 Hercules auf. Außerdem kamen ein Boot und ein weiterer Helikopter der Feuerwehr zu Hilfe. Der Dolphin war um 4:03 Uhr vor Ort und zog alle fünf Personen unversehrt an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fährbrand in der Adria weckt Erinnerung an Feuer auf Norman Atlantic
(13.05.15) Erinnerungen an die Bräne auf der “Norman Atlantic” und “Sorrento” wurden wachgerufen, als am 13.5. gegen ein Uhr im Maschinenraum der italienischen Fähre "Af Francesca", 12523 BRZ (IMO-Nr.: 7602089), in der Adria ein Feuer ausbrach. An Bord befanden sich 203 überwiegend albanische Passagiere, darunter auch 50 Italiener, sowie eine 53-köpfige Crew, von ihnen 20 Italiener.
Das Schiff war am frühen Morgen des 12.5. aus Durrës ausgelaufen und befand sich sieben Meilen vor Bari an der apulischen Küste. Die Passagiere wurden auf die Musterstationen beordert und die Rettungsboote vorsorglich für eine Evakuierung klargemacht. Drei Patroullienboote der Guardia di Finanza und der Feuerwehr sowie der Küstenwache wurden alarmiert, aus Bari und Barletta liefen Schlepper aus.
Um 2.22 Uhr gab es aber weitgehende Entwarnung, denn es war der Crew der Fähre gelungen, das Feuer an Bord zu löschen. Der Schlepper aus Barletta nahm den Havaristen dann gen Bari auf den Haken, wo er gegen sieben Uhr eintraf. Am Kreuzfahrtterminal, gegenüber dem das Wrack der “Norman Atlantic” weiterhin vertäut war, standen Polizei und Feuerwehr beim Einlaufen einsatzklar.
Nachdem die Passagiere von Bord gingen, brachte sie ein Shuttle zum Fährterminal zur Identifizierung durch die Grenzpolizei. Die albanischen Fahrgäste sollten im Laufe des Tages mit einer Ersatzfähre zurück nach Durrës gebracht werden. Nach dem Entladen der Trucks und Pkw musste die “Af Francesca” den Liegeplatz für eine andere Fähre wieder räumen und zur Außenmole verholt werden.
Die “AF Francesca” war das erste der Schiffe der Strade Consolari Romane-Klasse, von der zwischen den 1970ern und 1980er im Auftrag der Tirrenia di Navigazione sechs Einheiten entstanden. Sie lief am 19.4.1978 auf der Werft Italcantiei S.P.A. in Castellammare di Stabia vom Stapel und wurde am 27.6.1979 als „Domiziana” abgeliefert für den Dienst zwischen Genua und Porto Torres. Ursprünglich 136 Meter lang, hatte sie eine Vermessung von 9.485 Tonnen.
Sie vermochte 1.000 Passagiere und 470 Fahrzeuge zu transportieren. Im Winter 1986/87 wurde eine 12 Meter lange Sektion mittschiffs eingebaut und ein weiteres Deck aufgesetzt, wodurch sich die Passagierkapazität auf 2.000 erhöhte, die Fahrzeugkapazität auf 610 Einheiten. Anders als die “Aurelia”, “Nomentana” und “Clodia” bekamen die “Domiziana” wie auch die “Deven” und Emilia” keine weiteren Decks mehr.
2003, als die moderneren Schiffe der Bithia-Klasse kamen, wurde die “Domiziana” an die Adriatica di Navigazione verchartert, die sie seither zwischen Bari und Durrës einsetzte, auch als die Gesellschaft an die Tirrenia ging. 2010 kam sie in den Dienst Genua-Olbia-Arbatax. Am 10.10. wurde sie in Crotone aufgelegt, da sie nicht den verschärften Sicherheitsbestimmungen des Stockholmer Abkommens mehr entsprach.
Im Juni 2011 ging sie dann an die Adria Ferries, die sie in Zypern registrierten und sie auf der Route Bari – Durrës in Fahrt brachten. Am Ende des Sommers wurde sie nach Tuzla in die Werft geschickt, um den aktuellen Sicherheitsregulairien entsprechend umgebaut zu werden und kehrte im Dezember mit dem neuen Namen “Af Francesca” unter die italienische Flagge zurück.
Neben dem Fährdienst nach Bari wurde sie mitunter auch zwischen Durrës und Ancona eingesetzt, wo sie am 6.1.2012 im Sturm mit einer Mole kollidierte. Dabei entstand ein drei Meter langer Riss im Rumpf. Die “Af Francesca” hat eine Länge von 147,97 Metern, eine Breite von 23 Metern, einen Tiefgang von 5,73 Metern und eine Tragfähigkeit von 3.250 Tonnen. Das Management erfolgt durch die Lungomare Luigo Vanvitelli 18 in Ancona.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einsatzkräfte fanden Schiffswrack statt Flugzeug
(13.05.15) Bei der Suche nach dem weiterhin vermissten Flugzeug MH 370 der Malaysia Airlines sind die Einsatzkräfte auf dem Grund des Indischen Ozeans am 12.5. auf Überreste eines bislang unbekannten Wracks gestoßen. Nachdem sie ein Trümmerfeld aufgespürt hatten, untersuchten sie es näher und fanden statt Flugzeugresten in 3900 Metern Tiefe bis zu 20 Fuß lange Trümmerteile, einen Anker,und Kohlenhaufen. Das Wrack lag im südlichen Teil des 120,000 Quadratmeilen großen Suchgebiets zwischen Australien und Madagaskar, das mit Sonar inspiziert wird. Vom Menschen gefertigte Objekte sind hier rar, da das entlegene Gebiet weit weg von den Hauptschifffahrtslinien liegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutterbrand in Suva
() Auf einem aufgegebenen Kutter in Suva Harbour brach am 12.5. unweit des Yacht Club ein Feuer aus. Die National Fire Authority wurde alarmiert, nachdem offene Flammen aus dem Schiff schossen. Bei der Brandbekämpfung und Untersuchung war auch die Fiji Ports Authority beteiligt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Obsession muss beseitigt werden
(13.05.15) Bis zum 13.5. sollte das Wrack des Kutters “Obsession” aus Bass Harbor entfernt sein, andernfalls wollte die Stadt eine Bergung veranlassen. Diese Entscheidung wurde in einem Meeting am 7.5., in der die Lage mit dem Eigner Steve Butler diskutiert wurde, getroffen. Das Schiff war am 22.5. an seiner Mooring gesunken. Butler hatte mehrfach erfolglos versucht, das Schiff seither an die Wasseroberfläche zurück zu bekommen. Doch Gesundheitsprobleme machten ihm dabei zu schaffen. Die Bergung sollte rund 3,000 Dollar kosten. Das U.S. Army Corps of Engineers wurde über die Lage informiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Miner-Räumung an der Rampe
(Bild: MacIsaac Construction Ltd)   Großbild klick!
Zeitrahmen gesprengt: Miner-Räumung wird noch teurer
(12.05.15) Die letzten sichtbaren Teile des Bulkcarriers “Miner” sollten vom Strand von Scatarie Island verschwunden sein, wenn die Hummersaison in dieser Woche beginnt, doch der Abtransport der Ausrüstung vor Ort wird noch warten müssen, bis die Saison vorbei ist. Die in Antigonish ansässige R.J. MacIsaac Construction Ltd. will ihre Tätigkeit am 15.5. beenden, wenn die Fischer erstmals in See stechen.
Noch war die letzte der vier Maschinen nicht geräumt, dann muss das Trümmerfeld, das sich 100 Meter von der Strandungsstelle entfernt befindet, untersucht werden. Große Metallteile, die sich unter Wasser befinden, müssen dann entfernt werden. Dazu ist die verbliebene Ausrüstung notwendig. Auf Scatarie Island wartete derweil ein Schrottberg auf den Abtransport durch eine Barge.
Auch dies musste nun noch warten. Derzeit wird der endgültige Preis für die Bergungsarbeiten verhandelt. Klar ist aber, dass durch die Sprengung des Zeitrahmens auch der Kostenrahmen nochmals deutlich erweitert werden muss.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter trieb im Bosporus
(12.05.15) Der unter Komoren-Flagge laufende Frachter "Victoria", 3043 BRZ (IMO-Nr.: 9365415),&xnbsp;erlitt auf der Fahrt von Marmara Ereglisi nach Nikolayev am 11.5. gegen 14 Uhr im Bosporus bei Bogazi Kiz Kulesi Maschinenschaden. Der türkische Schlepper "Kurtarma 3" kam dem unbeladenen Havaristen zu Hilfe und zog ihn zu einem Ankerplatz vor Zeytinburnu auf der Reede von Istanbul.
Quelle:Tim Schwabedissen



Costa Concordia am Ziel beim Abwracker
(Bild: Carlo Martinelli)   Großbild klick!
Costa Concordia beendete letzte Seereise
(12.05.15) Am 12.5. um 8.30 Uhr endete die 10 Meilen weite, allerletzte Reise des italienischen Kreuzfahrtschiffs “Costa Concordia” zur Molo Ex Superbacino in Genua. Um 16.30 Uhr des 11.5. hatte es sich von der Pier gelöst und gegen 18.30 Uhr den Hafen verlassen. Das Manöver wurde geleitet vom Cheflotsen von Genua, John Gatti, der mit 11 Mann an Bord war. Sechs Schlepper zogen das Wrack aus dem Hafen. Medien begleiteten den Schleppzug mit 11 Fahrzeugen, dabei war auch ein 200-Tonnen-Kran.
In den vergangenen Monaten war die “Costa Concordia” um 5.700 Tonnen erleichtert worden - Möbel und anderes Material wurden aus dem Schiff entfernt und so der Tiefgang um rund zwei auf nun 15 Meter verringert. Drei Schlepper zogen das Wrack um 20.30 Uhr aus dem PràVoltri-Hafen und zogen es binnen der folgenden rund zwölf Stunden über die ruhige See. Mit dem Abwracken wurde das Ship Recycling Conssortium, an dem Saipem zu 51% und San Giorgia del Porto zu 49% beteiligt ist, beauftragt, dem die italienischen Unternehmen Saipem und San Giorgio del Porto angehören.
Ende 2016 sollen die Arbeiten in Trockendock IV abgeschlossen werden, wohin das Schiff Ende 2015 verholt werden soll. Zuvor sollen die Strukturen von Deck 14 bis Deck 2 entfernt werden. In dieser Phase 3 soll das Wrack auch schwimmfähig gemacht werden, damit vor dem Eindocken die 30 Sponsons, die es seit dem Aufrichten über Wasser hielten, entfernt werden können, für die das Dock zu schmal ist. Die gesamte Arbeit soll 22 Monate dauern und zwischen 100 und250 Arbeiter beschäftigen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision auf der Donau
(12.05.15) Am 10.5. gegen 06:25 Uhr kollidierten zwei Schiffe auf der Donau. An einer Engstelle hinter der Schleuse Eichel verständigten sich die beiden Schiffsführer auf eine Backbord-Backbord-Passage. Ein zu Berg fahrendes Fahrgastschiff sollte warten, bis zwei zu Tal laufende Schiffe die Engstelle passiert hatten. Allerdings wartete es nicht lange genug, weshalb es zur Kollision mit dem zweiten zu Tal fahrenden Schiff kam und dieses dabei auf Steine am linken Flussufer geriet. Der Gesamtsachschaden belief sich auf rund 20000 Euro. Die Wasserschutzpolizei Würzburg nahm Ermittlungen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fischfrachter auf Grund gelaufen
(12.05.15) Der koreanische Fischcarrier “Bo Sung No.2010” lief am Morgen des 10.5. vor Yeosu auf Grund, schlug leck und erlitt Wassereinbruch. Das Schiff legte sich stark nach Steuerbord über. Die Küstenwache von Yeosu konnte ein Auslaufen von Öl verhindern. Die “Bo Sung No. 2010”, 236 BRZ (IMO-Nr.: 8351340), wurde 1983 erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



MOL Precision rammte Kai in Vancouver
(12.05.15) Das kanadische Transportation Safety Board of Canada (TSB) schicke am 11.5. ein Untersuchungsteam zum Port Metro Vancouver, nachdem der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter "MOL Precision", 71902 BRZ (IMO-Nr.: 9236470), mit dem Kaid es Vanterm Container Terminal kollidiert war. Der Frachter verließ den Hafen wieder am 12.5. mit Ziel Busan.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter saß auf Rio Paraná fest
(12.05.15) Der unter Singapur-Flagge laufende Bulkcarrier "United Fortune", 43012 BRZ (IMO-Nr.: 9461192), lief auf dem Paraná bei Flusskilometer 392,5 am 10.5. auf Grund, als er eine Ladung Eisenerz an Bord nahm. Der Lotse bestätigte die Havarie, und ein Schlepper wurde gerufen, um den Frachter wieder flottzumachen. Er hatte zu der Zeit 43,000 Tonnen der für Tubarao bestimmten Ladung an Bord. Am 12.5. lag er in Arroyo Seco.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölverschmutzung auf Rio Paraná
(12.05.15) Der unter Singapur-Flagge laufende Tanker "Bunga Lotus", 11925 BRZ (IMO-Nr.: 9499486), der von Buenos Aires kam, kollidierte am 11.5. gegen drei Uhr mit einem Schubverband, der aus drei Bargen und einem Schlepper bestand, auf dem Rio Paraná bei Flusskilometer 207 nahe Ramallo.
Der Tanker war in Ballast flussaufwärts nach San Lorenzo unterwegs, wo er 5,000 Tonnen Biodiesel laden sollte. Dabei wurde der Rumpf im Bereich der Bunkertanks aufgerissen, und 15 Kubikmeter Öl liefen aus. Der Tanker und die Bargen gingen bei Flusskilometer 207,5 vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Manövrierunfähiger Trawler 72 Meilen weit von Rettungsboot abgeschleppt
(12.05.15) Das NSSR-Rettungsboot "Knut Hoem" assistierte am 11.5. dem norwegischen Trawler "Flatskjær N-1-BR", 158 BRZ (IMO-Nr.: 8522573), der 72 Meilen vor Sortland Maschinenschaden erlitten hatte. Binnen der folgenden Stunden wurde das Schiff in den dortigen Hafen eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Oldtimer-Kollision in Hamburg
(12.05.15) Bei einer Pressefahrt zur Hamburger Elbphilharmonie, die künftig von der Barkasse aus besichtigt werden soll, kollidierte die 84 Jahre alte "Lütte Deern - H 05103620" von Barkassen-Meyer am 11.5. mit dem deutschen Dampfer "Schaarhörn", 225 BRZ (MMSI-Nr.: 211227410), der in Steinwerder auf der Elbe lag.
Ursache war ein schadhafter Schalthebel. Während der Schaden an dem 1908 erbauten, einstigen Staatsdampfer und Peilschiff geringfügig blieb, musste der einstündige Törn der „Lütte Deern“ mit einem anderem Schiff fortgesetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ermittler an Bord der Sorrento
(12.05.15) Ermittler der Guardia Civil gingen am 11.5. in Sagunto bei Valencia auf das Wrack der Fähre "Sorrento", nachdem sie gerichtlich beauftragt worden waren, die Ursache für der Brand am 28.4. herauszufinden. Zuvor hatten erst die Schiffsdecks belüftet und dazu die Heckrampe geöffnet werden müssen, was am Wochenende noch nicht gelungen war. Sobald die Ermittlungen beendet sind, sollte der Schiffseigner Grimaldi das Schiff wieder übernehmen und mit der Entladung der 98 zum Teil ausgebrannten Lkw, von denen 25 beladen sind, beginnen. Auch sieben Pkw, vier Lieferwagen und ein Motorrad befanden sich noch auf den Ladedecks.
In Sagunto soll das Schiff, falls es sich als reparaturwürdig erweisen sollte, auch in einer Werft wiederhergestellt werden. Deshalb hatte sich Grimaldi, der die Fähre an die Reederei Trasmediterránea verchartert hatte, trotz der Nähe zu Palma de Mallorca für diesen Hafen entschieden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack tauchte am Strand von Hull auf
(12.05.15) Am Strand von Hull in Massachussetts wurde der Direktor der staatlichen Unterwasserarchäologen, Victor Mastone, in der vergangenen Woche über das Auftauchen eines alten Wrackrests am Strand informiert. Ein Strandgänger hatte bei Nantasket Beach bei Niedrigwasser die Spanten eines Wracks aus dem Sand ragen sehen, das aus dem späten 19. Jahrhundert stammen dürfte.
Es handelte sich wahrscheinlich um einen 100 Fuß langen und 30 Fuß breiten Schoner, der zwei oder drei Masten hatte. Das Heck war nun sichtbar geworden. Das Hull Lifesaving Museum wollte nun gemeinsam mit Mastone herausfinden, um welches Wrack es sich handeln könnte.
Dazu heuerte der Direktor Peter Wild ein Team von Freiwilligen, um es weiter auszugraben und zu dokumentieren. Die Polizei von Hull und die Massachusetts Environmental Police wollten das Wrack überwachen. Es könnte in Kürze schon wieder im Sand verschwinden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Belgische Yacht trieb vor Kent
(12.05.15) Das RNLI-Boot aus Sheerness kam am 11.5. um 17.50 Uhr der 42 Fuß langen belgischen Yacht “Muscadet” zu Hilfe, die acht Meilen von der Station an den Sheerness Docks in der See trieb. Das Boot mit einer achtköpfigen Crew an Bord war nahe der Oaze-Tonne vor der Küste von Kent manövrierunfähig geworden. Nachdem die Seenotretter sie lokalisiert hatten, wurde sie in Schlepp genommen und in den Queenborough Harbour auf der Isle of Sheppey gezogen. Die „Muscadet“ war von Nieuwpoort in Belgien nach London unterwegs gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



120-Tonnen-Kran auf Frachter "Forest" gestürzt
(Bild: Martin Pawils)   Großbild klick!
Forest nach Sturmschaden in Lübeck wieder unterwegs
(11.05.15) Der holländische Frachter "Forest", 2999 BRZ (IMO-Nr.: 9313773), verließ den Vorwerker Hafen in Lübeck am 8.5. um 17.30 Uhr wieder und nahm Kurs auf Turku. In den vergangenen Tagen waren am Nordlandkai die Schäden ausgebessert worden, die er davongetragen hatte, als der 120-Tonnen-Kran des ATR-Silos auf seine backbordseitigen Aufbauten gestürzt war.
An vereinzelt noch fehlender Farbe war die Einschlagstelle noch erkennbar, als er die Trave hinablief. Den Gesamtschaden, den der Sturm am 5.8. verursacht hatte, wurde von der Lübecker Hafen-Gesellschaft mit mehr als 100 000 Euro beziffert. Neben dem Kran wurden auch zwei Hallen in Mitleidenschaft gezogen sowie die Kaikante am ATR-Silo beschädigt.
Großes Glück hatte eine 28-jährige Beamtin, die in einem Bus der Bundespolizei am
Schäden am Frachter "Forest"
(Bild: Martin Pawils)   Großbild klick!
Funkgerät saß, als der Kran einknickte. Die Beamten überprüften gerade die Papiere der Crewmitglieder der “Forest”, als der Kran ihn begrub. Sie kam unversehrt davon, der Wagen hatte allerdings nur noch Schrottwert.
Neben Hamburg hatte sich auch in Rotterdam an dem Sturmtag ein Frachter selbstständig gemacht. Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Zena C", 25504 BRZ (IMO-Nr.: 9087233), riss sich im Waalhfen von Rotterdam von seinen Moorings los. Der Schlepper “Fairplay I" kam gerade rechtzeitig, um ihn vor einer drohenden Kollision wieder einzufangen. Das Schiff verließ Rotterdam am 10.5. wieder und nahm Kurs auf Cartagena.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter havarierte auf dem Nord-Ostsee-Kanal
(11.05.15) Der auf dem Nord-Ostsee-Kanal ostwärts laufende, deutsche Frachter "Bremer Martha" (IMO-Nr.: 9197480), erlitt in der Nacht zum 9.5. einen Totalblackout und lief an der Nordseite der Weiche Breiholz zwischen zwei Dalben in die Böschung. Er war auf der Fahrt von Cagliari nach Liepaja. Nachdem er manövrierunfähig geworden war, touchierte er vor der Grundberührung noch die westwärts von Kotka nach Rotterdam laufende, unter Antigua-Flagge laufende "Pollux", BRZ (IMO-Nr.: 9429194).
Die "Bremer Martha" wurde vom Schlepper Wolf nach Rendsburg gebracht und machte um 00.30 Uhr im Kreishafen fest. Die "Pollux" wurde in Brunsbüttel untersucht und setzte die Reise um 5.25 Uhr nach Rotterdam fort. Die “Bremer Martha” verließ Rendsburg am 9.5. um 17.30 Uhr wieder. Sie sollte am Nachmittag des 11.5. in Liepaja eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker "Industrial Kennedy" am Haken
(Bild: Sydney Sinclair)   Großbild klick!
Tanker Jorker Reederei von Notschlepper auf den Haken genommen
(11.05.15) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Tanker "Industrial Kennedy", 7138 BRZ (IMO-Nr.: 9570656), der Concord Shipping GmbH & Co. KG in Jork erlitt am 7.5. auf der Reise von Algeciras nach Orkanger 170 Meilen nördlich von Foula Maschinenausfall. Das Schiff trieb zwischen den Färöern und den Shetland-Inseln im Atlantik, bis ihm der in Lerwick stationierte Notschlepper "Herakles" zu Hilfe kam und ihn auf den Haken nahm.
Am 9.5. gegen 19 Uhr wurde der Havarist dann in den Hafen von Lerwick eingeschleppt. Dabei assistierte auch die kleinere "Kebister” als Heckschlepper. Der 130,17 Meter lange und 16 Meter breite Tanker, der einen Tiefgang von 11,5 Metern und eine Tragfähigkeit von 7930 Tonnen aufweist, hatte eine 13-köpfige Crew an Bord. Er wurde 2011 bei Dongfang Shipbuilding Co., Ltd. in Zhoushan als „Simone“ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall in Dardanellen
(11.05.15) Der moldawische Frachter "Sotra", 1528 BRZ (IMO-Nr.: 8890401), erlitt auf der Reise von Varna nach Durres mit einer Ladung von 1800 Tonnen Marmor an Bord am Morgen des 9.5. um 5.40 Uhr im südlichen Abschnitt der Dardanellen aus Südkurs laufend Maschinenausfall.
Um 06.15 Uhr kam ihm der türkische Schlepper "Kurtarma 2" zu Hilfe und nahm den Havaristen auf den Haken. Er wurde in Richtung Intepe geschleppt und um 7.15 Uhr bei Karnalik Limana zur Reparatur vor Anker gelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter “Northern Pride” auf dem Sichtgerät dar US-Coastguard
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Kutter mochte nicht sinken
(11.05.15) Der 82 Fuß lange Kutter “Northern Pride”, der am 21.4. vor Kodiak Island, Alaska, in Brand geraten war, als er nach Seward unterwegs war, und von seiner dreiköpfigen Crew vor Marmot Island nach vergeblichen Löschversuchen aufgegeben und von einem MH 60 Jayhawk Helikopter der Küstenwache gerettet worden war, ist, anders als angenommen, nicht gesunken. Am 28.5. wurde das Schiff nahe der Shakun Islets erstmals wieder gesichtet.
Am 7.5. trieb der Rumpf dann kieloben liegend zwischen Cape Chiniak und Kaguyak Point an der Küste des Katmai National Park in der Shelikof Strait an. Das 1943 erbaute Schiff hatte eine maximale Bunkerkapazität von 4900 Gallonen sowie 200 Gallonen Hydraulikflüssigkeit und 200 Gallonen Schmieröl. Wieviel davon noch an Bord war, war unklar.
Am Wochenende sollte versucht werden, das Wrack zu erreichen. Außer dem Rumpf war wohl nicht mehr viel von dem Schiff übrig, dessen Reste nun geborgen werden sollten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierter Hamburger Containerfrachter in Bremerhaven eingetroffen
(11.05.15) Der liberianische Containerfrachter&xnbsp;"Montevideo Express", 66058 BRZ (IMO-Nr.: 9222986),&xnbsp;wurde am 8.5. nach Bremerhaven eingeschleppt. Der damit beauftragten "Boulder” wurde dabei seit Erreichen der Außenweser durch die "Bugsier 4" assistiert, beim Festmachen am Columbuskai gegen 18 Uhr stieß zudem die "Stier" hinzu, um den antriebslosen, hoch aufragenden Frachter festzumachen.
Das Polizeiboot „Visura“ sicherte das Einlaufmanöver ab. Der Frachter hatte am 20.1. zwischen Cartagena und Veracruz einen Brand in einer Hilfsmaschine erlitten und war manövrierunfähig geworden. Die 1039 Container wurden in Tampa gelöscht, und am 24.3. machte sich die "Boulder" mit der "Montevideo Express" auf den Weg nach Deutschland. Auf der Lloyd-Werft in Bremerhaven soll der Frachter der ER Schifffahrt GmbH & Co. in Hamburg nun repariert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker manövrierunfähig im Nordatlantik
(11.05.15) Der unter Singapur-Flagge laufende Chemikalientanker "Chembulk New Orleans", 20033 BRZ (IMO-Nr: 9273387), erlitt auf der Reise nach Searsport, Maine, von Ponta Delgada kommend am 8.5. gegen 14 Uhr auf Position 35 47 N 043 33 W Maschinenausfall und kam auf dem Atlantik ins Treiben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ladungsbrand in Port Said gelöscht
(11.05.15) Die Löscharbeiten auf dem Containerfrachter "Hanjin Green Earth" wurden am 8.5. abgeschlossen. Gegen 15 Uhr nahm er von Port Said aus Kurs auf Algeciras, wo era m 14.5. eintreffen sollte. Nach bisherigen Meldungen wurden bei dem Feuer rund 60 Container zerstört oder beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Landungsboot auf Somber River gekentert
(11.05.15) Das unter Panama-Flagge registrierte Landungsboot "Daniel 8019" (MMSI.Nr.: 353001315), kenterte am Abend des 8.5. gegen 21 Uhr auf dem Somber River in Balikpapan, Ost-Kalimantan. Das Schiff hatte im Hafen Ladung von PT Dian Yusva LPG übernommen. Die "Daniel 8019" war nach Tarakan, Nord.Kalimantan, bestimmt und hatte 37,360 Drei-Kilo-Flüssiggasflaschen an Bord.
Sie geriet nur 200 Meter vom Hafen entfernt um 20.30 Uhr in flaches Wasser. Als sie versuchte, die Untiefe zu überwinden, kenterte sie nach Backbord und blieb kieloben liegen. Die Ladung stürzte in den Fluss. Während sechs Besatzungsmitglieder mit Verletzungen gerettet werden konnten und ins Kampung Baru Health Centre gebracht wurden, blieb der Kapitän vermisst. Er war zuletzt im Maschinenraum tätig gewesen.
Durch die Basarnas National Search and Rescue Agency, die BPBD Disaster Mitigation Agency und die Polizei wurde eine Suchaktion eingeleitet. Die Balikpapan Marketing Operations Division der staatlichen Ölgesellschaft Pertamina schickte am Morgen des 10.5. 10,000 Gasflaschen als Ersatz für die verlorene Ladung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker versenkte Kutter
(11.05.15) Der japanische Tanker "Hamayu", 7409 BRZ (IMO-Nr.: 9134945), kollidierte am 8.5. mit einem koreanischen Drei-Tonnen-Kutter vor Busan. Dieser sank, die dreiköpfige Crew wurde gerettet. Der Tanker lief nach Busan ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kühlfrachter bei General Santos City aufgelaufen
(11.05.15) Der unter Panama-Flagge laufende Kühlfrachter "Tiara 108", 4361 BRZ (IMO-Nr.: 8420763), lief mit einer Ladung von 4000 Tonnen Thunfisch am 5.5. nahe General Santos City, Mindanao, wohl wegen eines Navigationsfehlers auf Grund. Am Morgen des 7.5. wurde er wieder flottgemacht durch Schlepper der Harbor Star Shipping Services. Er war unterwegs von Papua New Guinea nach General Santos City. &xnbsp;
Quelle:Tim Schwabedissen



Betrunkener Bootsfahrer setzte Motoryacht auf Grund
(11.05.15) Eine 43 Fuß lange Motoryacht lief am Abend des 10.5. bei Torvøya vor Sætre gegen 21.10 Uhr auf Grund und schlug leck. Die Polizei nahm den offenbar betrunkenen, etwa 60-jährigen Skipper in Gewahrsam und entnahm eine Blutprobe. Danach wurde er nach Hause geschickt.
Die Feuerwehr sowie ein Boot der NSSR versuchten derweil, die Yacht über Wasser zu halten. Dies gestaltete sich aber schwierig, und es wurde zeitweilig damit gerechnet, dass sie auf vier Metern Wassertiefe sinken würde. Schließlich konnten die Seenotretter den Wassereinbruch aber doch unter Kontrolle gekommen und die Yacht über Wasser halten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Betrunkener Skipper setzte Fischfarmboot auf Grund
(11.05.15) Am 10.5. gegen sieben Uhr wurde das Rettungszentrum Südnorwegen alarmiert, weil ein Fischfarmboot auf Sandøya nördlich von Langøy in Stavanger auf Felsen gelaufen war. Das NSSR-Boot "Sjømann" lief zur Strandungsstelle auf und fand den 20-jährigen Skipper unversehrt vor. Allerdings stellte die Polizei fest, dass er alkoholisiert war, und nahm ihn zur Blutentnehme ins Krankenhaus mit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Freisprüche nach tödlicher Rheinkollision
(11.05.15) Im Fall der Kollision des Binnenschiffes “Deo Favente” mit dem Vermessungsschiff “Level A” am 31.8.2012 auf dem Rhein, das zwei Todesopfer forderte, ista m 8.5. das Urteil gesprochen worden. Die Richterin folgte dem Antrag der Verteidigung und sprach beide Angeklagten, den Lotsen und ein Mitglied der Geschäftsleitung der Schweizer Rheinhäfen, frei.
Den Freispruch für den Lotsen begründete sie damit, dass die von der Anklageschrift mit 400 Meter angegebene Länge des Sichtschattens vor dem Bug nicht belegt sei.
Bei einer Nachprüfung ergab sich eine Länge von lediglich 344 Metern. Mit der größeren Länge des Sichtschattens hatte der Staatsanwalt seinen Vorwurf gegen den Lotsen begründet, dieser hätte auf dem Bug einen Ausguck postieren müssen. Der Hafenvertreter wiederum habe keine Pflicht gehabt, über die Anwesenheit des Messboots zu informieren.
Aus einem Schreiben des Leiters des Messteams sei zu entnehmen, dass sich die Crew selbst verantwortlich sah und davon ausging, es würde zu keiner Beeinträchtigung der Großschifffahrt kommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker saß auf Westerschelde fest
(11.05.15) Am 9.5. lief der griechische Tanker "Skopelos", 41679 BRZ (IMO-Nr.:9254862), von Pointe Noire kommend, auf der Westerschelde gegen 5.55 Uhr vor Zaamslag auf Grund. Schlepper von URS und Multraship wurden zu Hilfe gerufen und konnten den Havaristen wenig später wieder flottmachen. Er wurde auf dem Put van Terneuzen vor Anker gelegt und lief um 21.40 Uhr ins Kanal-Dock B 1&xnbsp;in Antwerpen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



10 Schiffbrüchige vor Punta Licosa gerettet
(11.05.15) Ein 16 Meter langes Boot mit 10 Personen an Bord erlitt zwischen Punta Pagliarolo und Punta Licosa Wassereinbruch. Die Crew kontaktierte die Coastguard von Agropoli, die sofort ein Patroullienboot in Marsch setzte. Privatboote konnten die 10 Schiffbrüchigen unterdessen retten. Bis auf zwei, die leichte Unterkühlungen davongetragen hatten, waren alle unversehrt. Das Boot sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Luftangriff auf Tanker vor Libyen
(11.05.15) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Frachter "Tuna 1", 4276 BRZ (IMO-Nr.: 9148491), kam am 10.5. vor Torbruk unter Artilleriebeschuss. Der Tanker war auf der Fahrt von Castellon nach Malta, als er zwei Mal von unbekannten libyschen Einheiten aus der Luft angegriffen wurde. Dabei wurde der 3. Offizier, ein Türke, getötet, weitere Crewmitglieder erlitten Verletzungen. Der Vorfall ereignete sich in internationalen Gewässern rund 13 Meilen vor Tobruk.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter zum zweiten Mal von RNLI Whitby geborgen
(11.05.15) Das RNLI-Boot aus Whitby barg am 10.5. den 90 Fuß langen 180-Tonnen-Kutter “Chieftain”, der mit 14 Personen an Bord auf Grund gelaufen war. Die “George and Mary Webb” sowie ein weiteres Boot liefen gegen 17 Uhr aus. Der Havarist war nach Ruderschaden an der Ostpier festgekommen. Mitihilfe der Coastguard und Whitbys altem Rettungsboot “Mary Ann Hepworth”, das jetzt für Ausflugsfahrten genutzt wird, konnte der Kutter in Sicherheit gebracht werden.
Bereits 2012 war die “Chieftain”, ein einstiges Marineschiff, von der RNLI geborgen worden, als sie 200 Meter vor dem Hafen gegenüber von The Metropole am Westkliff aufgelaufen war.
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI barg zwei Yachten aus Seenot
(11.05.15) Das RNLI-Boot aus Kilkeel kam am 10.5. gegen 20 Uhr mit seiner vierköpfigen Freiwilligencrew der 25 Fuß langen Yacht “Sundancer” südlich der Hellyhunte-Tonne vor Carlingford Lough zu Hilfe. Diese war mit drei Personen an Bord aus Howth ausgelaufen, als ihr ein Segel riss. Dann fiel auch noch die Maschine aus, und die Crew war bei sechs Windstärken erschöpft.
Als die Seenotretter längsseits gingen, checkten sie als erstes den Zustand der Segler, von denen einer an schwerer Seekrankheit litt. Das gerissene Segel wurde bestmöglich genutzt, den Wind abzuhalten. Währenddessen wurden die übrigen Segel heruntergenommen und eine Schleppverbindung hergestellt. Dann konnte die „Sundancer“ in die Carlingford Marina geschleppt werden.
Am selben Tag um 23.10 Uhr alarmierte die Coastguard die RNLI Amble, weil eine Yacht drei Meilen südlöstlich von Coquet Island zu sinken drohte. Die „The Four Boys” lief zu der “Fancy Free” aus, die mit zwei Mann an Bord Wassereinbruch erlitten hatte. Nach ihrem Eintreffen stiegen zwei Rettungsmänner mit einer Lenzpumpe an Bord über. Eine zweite musste von der RAF Boulmer herbeigeschafft werden.
Ein Sea King-Helikopter winschte sie an Bord ab. Nun konnte der Wassereinbruch unter Kontrolle gebracht und die „Fancy Free” zurück nach Amble zur Reparatur geschleppt werden. Doch wegen des Niedrigwassers musste mit dem Einlaufen noch bis 3.30 Uhr am Morgen des 11.5. gewartet werden, ehe die Schiffe einlaufen konnten. Die Coastguard Amble brachte dann die zweite Lenzpumpe zurück zur RAF.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tacoma mit 500 Passagieren abgeschleppt
(11.05.15) Die 148 Meter lange, amerikanische Fähre "Tacoma" (MMSI-Nr: 366772760) erlitt am Nachmittag des 8.5. gegen 16.20 Uhr auf der Fahrt von Bainbridge Island nach Seattle Maschinenausfall und musste zum Colman Dock abgeschleppt werden. An Bord befanden sich 500 Passagiere und 140 Fahrzeuge.
Die Washington State Ferries zogen die "Issaquah" von der Fauntleroy-Vashon-Southworth-Route ab und brachten sie in den Dienst Seattle-Bainbridge Island, bis die „Tacoma“ am Nachmittag des 9.5. wieder einsatzklar war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sorge um alten Perlenfischer bei Bunbury
(11.05.15) Über 1000 Liter Diesel drohten in die Koombana Bay auszulafuen, nachdem der 59 Jahre alte 28-Tonnen-Kutter „Kestrel Mannina” in einem Sturm am 3.5. auf dem Strand nahe der Einfahrt des Innenhafens von Bunbury auf Grund trieb. Das in Broome erbaute Schiff hatte unweit des Koombana Bay Yacht Club geankert, wurde aber bei 69 km/h Windgeschwindigkeiten losgerissen und auf den Strand gedrückt.
Der Eigner Dave Thompson war nicht versichert und konnte es deshalb nicht in den Casuarina Boat Harbour abschleppen lassen. Seit der Strandung wurde der Kutter durch Vandalismus weiter beschädigt, die Navigationsausrüstung gestohlen. Ein Teil der 1500 Liter Diesel lief seither aus. Die “Kestrel Mannina” lag unweit des Dolphin Discovery Centre, einer großen Touristenattraktion.
Das Department of Transport arbeitete gemeinsam mit dem Bunbury Port an einer Lösung. Die „Kestrel Mannina”, die zeitweilig auch als “Panama” bekannt war, wurde 1956 als Teil einer Perlenkutterflotte für Mary Dakas erbaut und später zu einem normalen Kutter umgerüstet. Seither ging sie durch mehrere Hände, bis sie Thompson im Jahr 2000 für 6000 Dollar kaufte und erst in Fremantle liegen hatte, bevor es nach Bunbury ging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Costa Concordia vor letzter Reise
(11.05.15) Die letzte Reise der "Costa Concordia" sollte am 11.5. gegen 16 Uhr beginnen. Das Schiff sollte von sechs Schleppern vom Kai in Prà-Voltri wegbugsiert und dann die 10 Meilen zum Abwrackhafen mit drei Schleppern verholt werden. Ein vierter Schlepper, Polizeiboote und die italienische Coastguard sollten den Konvoi begleiten.
Mit einer Fahrt von zwei Knoten sollte er am 12.5. um 8.30 Uhr dann bei der Abwrackwerft eintreffen. Die Wellenhöhe durfte auf der Fahrt einen Meter nicht überschreiten, die Windgeschwindigkeit nicht 15 Meter pro Sekunde. Acht Schlepper sollten dann das Wrack zum letzten Mal an einen Kai bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Katamaran „Intermezzo“ am Haken
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Katamaran auf der Nordsee abgeschleppt
(08.05.15) Der holländische Katamaran „Intermezzo“ (MMSI-Nr.: 244070487)geriet am 6.5 in Probleme bei Paal 8 vor West-Terschelling in Schwierigkeiten. Um 18:55 Uhr wurden die Seenotretter der Rettungsstation West-Terschelling alarmiert, nachdem das Schiff Motorprobleme auf der Reise von Bremen nach Sidlesham erlitten hatte und bei Südwestwind in Stärken von neun bis zehn Beaufort mit einer Wellenhöhe von 4 Metern in der Nordsee trieb.
Das erste Rettungsboot vor Ort war die „Frans Hogewind“, von der zwei Seenotretter auf das Boot überstiegen und eine Schleppverbindung herstellten. Wenig später übernahm die „Arie Visser“ den Katamaran und schleppte ihn in den Yacht-Hafen von Terschelling ein. Skipper Grant funkte von dort am 7.5., er habe das technische Problem und dankte für den mutigen Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segler wird an Bord gehievt
(Bild: Portuguese Airforce)   Großbild klick!
Rettungsaktion für fünf Yachten in Seenot auf dem Atlantik
(08.05.15) Portugiesische Einsatzkräfte haben vom 6. bis zum 7.5. eine große Rettungsaktion auf dem Atlantik rund 500 Meilen südlich der Azoren durchgeführt und die Crews von fünf in schwerem Sturm in Seenot geratenen Yachten geborgen. Die SAR-Operation wurde koordiniert durch das MRCC Ponta Delgada und dauerte vom 6.5. um zwei Uhr bis zum 7.5. um 12.25 Uhr.
Tragisch verlief die Rettungsaktion für die französische Yacht "Rêves d'Ô", ein Katamaran vom Typ Lagoon 400 S2. An Bord war ein Ehepaar mit seinen beiden Kindern, einem neunjährigen Jungen und seiner sechsjährigen Schwester. Das Boot war in der Nacht gesunken. Die Frau und ihr Sohn konnten eine Rettungsinsel erreichen und wurden von dem chinesischen Bulkcarrier "Yuan Fu Star", 92050 BRZ (IMO: 9493585), gerettet, der sich auf der Fahrt von Rotterdam nach Puerto Bolivar befand.
Der Mann und seine Tochter trieben mit Rettungswesten in der See und konnten erst nach Tagesanbruch lokalisiert werden. Die portugiesische Marine warf zunächst eine Rettungsausrüstung ab, bevor das spanische Hospitalschiff "Esperanza del Mar" die beiden 7,5 Stunden nach dem Unglück aus dem Meer zog. Gegen Mittag erlag das Mädchen den erlittenen Unterkühlungen.
Der Katamaran hatte am 13.8.2014 den Hafen von La Rochelle zu einer Weltumsegelung verlassen und befand sich jetzt auf dem Rückweg dorthin. Die Familie hatte seit dem Bau des Schiffes 2013 einen Blog verfasst. Die zweiköpfige Crew der amerikanischen Yacht "Manca 3" (MMSI-Nr.: 367641150) wurde von dem griechischen Tanker "Archangelos Gabriel", 40682 BRZ (IMO-Nr.: 9308998), auf dessen Fahrt von Houston nach Malta gerettet.
"Gandul" barg der unter Marshall Islands-Flagge laufende Containerfrachter "Cafer Dede", 19850 BRZ (IMO-Nr.: 9365831), auf seiner Reise von Genlik nach New York. Die vierköpfige Crew der norwegischen Yacht "Kolibri" wurde von einem Helikopter der portugiesischen Marine in 15 Meter hohen Wellen aufgewinscht. Die zweiköpfige Crew der schwedischen Yacht "Missy 32" schließlich konnte eine Notlage unter Kontrolle bekommen und die Reise fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Große Nordschleuse in Brunsbüttel wieder einsatzbereit
(08.05.15) Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) haben am 7.5. in Brunsbüttel ein 1.200 Tonnen schweres Schleusentor in den Torbunker der Nordschleuse des Nord-Ostsee-Kanals eingeschwommen. Die Kieler Werft HDW hatte es in den vergangenen Wochen überholt. Die Kammer sollte ihren Betrieb Mitte kommender Woche wieder aufnehmen.
Sie war seit dem 20.3. außer Betrieb, als der 131 Meter lange Frachter "Saint George" in das vorhandene Schleusentor lief und es beinahe in zwei Teile teilte. Seither stand nur noch eine große Schleusenkammer zur Verfügung. Der Schlepper „Parat“, assistiert durch die hinzugerufene „Butt“, bugsierte das frisch überholte Ersatztor binnen sieben Stunden in den Schleusenbunker.
Wirkliche Erleichterung bringt die Wiederinbetriebnahme der Schleusenkammer aber nicht – nun muss die Südkammer saniert werden. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei zu dem Unfall dauerten unterdessen an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack des Bootes auf dem Meeresgrund
(Bild: Marina Militaire)   Großbild klick!
Stummer Zeuge der schwersten Flüchtlingskatastrophe auf dem Grund des Mittelmeers entdeckt
(08.05.15) Knapp drei Wochen nach dem Kentern eines Flüchtlingsschiffes im Mittelmeer in der Nacht zum 19.4. mit etwa 800 Menschen hat die italienische Marine offenbar das Wrack des Bootes entdeckt. Etwa 85 Seemeilen nordöstlich der libyschen Küste wurde durch die zwei Minensucher „Gaeta“ und „Vieste“ sowie die Korvette „Sfinge“ in 375 Metern Tiefe ein 21 Meter langes und acht Meter breites, blaues Wrack lokalisiert worden. Der Rumpf wies Schäden auf wohl durch die Kollision mit dem portugiesischen Frachter „King Jacob“, 9528 BRZ (IMO-Nr.: 9147215), Der Fund wurde ermöglicht durch Sonarausrüstung sowie das ROV Gigas.
Im Innern und auf dem unteren Deck sowie neben dem Schiff konnte auf den Bildern des ROV etliche Körper ausgemacht werden. Nach dem Untergang waren 24 Tote geborgen worden, aber zwischen 700 und 900 Menschen waren wohl im sinkenden Boot eingeschlossen worden. Nachdem das Schiff einen 50 Kilometer von Tripoli entfernt liegenden Hafen verlassen hatte, waren sie von den Menschenschmugglern unter Deck eingesperrt worden.
Ein Zeuge aus Bangladesh sprach von 950 Menschen an Bord, darunter 40-50 Kindern und 200 Frauen. Nur 28 Menschen überlebten den Untergang. Der tunesische Kapitän des Flüchtlingsschiffs wurde wegen des Verdachts auf vielfachen Totschlag, Verursachen eines Schiffsuntergangs und Beihilfe zur illegalen Einwanderung nach seiner Rettung festgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kampf gegen Öl der Oleg Naydenov vor Gran Canaria dauert an
(08.05.15) Vor den Kanarischen Inseln war auch fast vier Wochen nach dem Untergang des russischen Fischtrawlers „Oleg Naydenov“ der Ölaustritt noch nicht unter Kontrolle. Aus mindestens acht Lecks im Rumpf des gesunkenen Schleppnetzfischers lief weiter Diesel ins Meer. Bergungsexperten gelang es bisher nicht, die Löcher im Wrack rund 28 Kilometer vor der Südspitze Gran Canarias in 2700 Meter Tiefe abzudichten.
Seit Ende April trieben an etlichen Badebuchten immer wieder Ölreste an. Freiwillige und professionelle Reinigungsarbeiter sammelten Ölklumpen von Sand und Steinen. Unterdessen wurde in weiteres Spezialschiff, die norwegische „Fugro Saltire“, zum Unglücksort beordert. Das norwegische Bergungsschiff „Fugro Saltire“, 9603 BRZ (IMO-Nr.: 9377016), lief mit zwei ROVs an Bord am 7.5. aus Lissabon aus, um die Öllecks abzudichten.
Wieviel der 1400 Tonnen Diesel ausgelaufen sind, war unklar. Ein Teil driftete Richtung Süden in den offenen Atlantik, aber ebenso Nordwesten, wo vor allem Gran Canaria und Teneriffa bedroht sind.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Forest" geborgen
(08.05.15) Am 7.5. gegen 17.30 Uhr gelang es, den beschädigten holländischen Frachter "Forest", 2999 BRZ(IMO-Nr.: 9313773), unter dem umgestürzten Verlader des Rautenberg-Silos im Lübecker Vorwerk-Hafen zu befreien und ein Stück am Nordlandkai zu verholen. Der Verlader wurde provisorisch gesichert. Er soll vom Schwimmkran “Enak” geborgen werden. Bei dem Gewittersturm am 5.5. waren auch etliche Container am Siems-Kai umgestürzt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter sank nach Kollision bei Hongkong
(08.05.15) Die chinesischen Frachter "Ming Yang Zhou 179", 3612 tdw (MMSI-Nr. 412434930), und "Suidongfang 332", 818 BRZ (MMSI-Nr.: 413900032), kollidierten am 7.5. um 2.40 Uhr nahe des Dongguan Humen Ferry Terminal in der Mündung des Pearl River im Guangzhou–Hong Kong-Fahrwasser. Die "Ming Yang Zhou 179" wurde oberhalb der Wasserlinie am Bug aufgerissen.
Die "Suidongfang 332" wurde unterhalb der Wasserlinie aufgerissen und sank fünf Minuten nach dem Zusammenstoß. Die siebenköpfige Crew wurde gerettet. Die meisten der 57 Container an Bord fielen aber über Bord und gefährdeten den Schiffsverkehr. Taucher fanden 20 von ihnen auf dem Meeresgrund, bis 20 Uhr konnten acht Davon geborgen werden. Die meisten enthielten Getreide und Kunststoff, aber kein Gefahrgut.
Ölbekämpfungsschiffe wurden vorsorglich zur Untergangsstelle geschickt. Der in der Nähe befindliche Humen Ferry Terminal wurde geschlossen, und der Schiffsverkehr zum Hafen von Guangzhou gesperrt. Schlechte Sicht wegen eines Gewittersturms könnte zum Unfall beigetragen haben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter nach Kollision wieder freigegeben
(08.05.15) Der unter Singapur-Flagge laufende Containerfrachter “Panja Bhum”, 9924 BRZ (IMO-Nr.: 9338321), durfte nach der Kollision mit dem Sandfrachter „Zwe Myint Myat Tun 3“ am 26.4. den Hafen von Yangon am 1.5. wieder gen Singapur verlassen. Der Unfall hatte sich unweit der Ahlone–Werft ereignet, der Sandfrachter zerbrach. Das Vorschiff der „Zwe Myint Myat Tun 3” sank sofort, das Achterschiff trieb noch eine Weile mit der Strömung, ehe es nahe der Pansodan-Mole ebenfalls unterging.
Die Myanmar Maritime Safety, die Security and Environmental Protection Division, die Marine Engineering Division und die Legal and Technical Standards Division des Department of Marine Administration (DMA) leitete eine Untersuchung ein. Schwere Regenfälle hatten die Sicht zum Unfallzeitpunkt herabgesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brücke rasierte Ruderhaus von Schubschlepper ab
(09.05.15) Der deutsche Schubschlepper "Aries", 78 ts&xnbsp;(EU-Nr.: 4002320), der mit mehreren unbeladenen Tankbargen auf dem Main-Donau-Kanal unterwegs war, kollidierte am 7.5. gegen 19.30 Uhr bei der Passage der Wasserstraße in südlicher Richtung kurz vor der Schleuse Nürnberg mit der Brücke Rothenburger Straße. Wegen der niedrigen Durchfahrtshöhe, hätte der 49-jährige ungarische Schiffsführer das Ruderhaus absenken müssen. Vermutlich wegen eines technischen Defektes gelang ihm dies jedoch nicht rechtzeitig, sodass es mit dem Brückenunterbau kollidierte.
Dabei wurde das Steuerhaus abgerissen. Der Schiffsführer blieb unverletzt. Der entstandene Schaden am Schiff wird auf 150000 Euro geschätzt. An der Brücke war wohl kein Schaden entstanden.
Eine Überprüfung durch die zuständige Baubehörde stand aber noch aus. Es gab weder Beeinträchtigungen für den Schiffs- noch für den Fahrzeugverkehr. Die Ermittlungen zur Unfallursache wurden durch die Wasserschutzpolizei Nürnberg geführt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kohlendioxid gefährdet Berger auf Sorrento
(08.05.15) Die Arbeiten an Bord der Fähre "Sorrento" wurden am 7.5. kompliziert durch das Vorhandensein von Kohlenmonoxid, das sich in den Innenräumen des Schiffes angesammelt hatte. Die Berger von Svitzer Salvage platzierten dutzende starker Ventilatoren, die von den zuvor an Bord gebrachten Generatoren mit Strom gespeist wurden, auf den Decks, um die Räume zu entlüften.
Derweil inspizierte ein Team von Tauchern den Rumpf, der das Großfeuer offenbar unbeschadet überstanden hat. Eigner Grimaldi gab bekannt, dass der Brand wohl durch einen Kurzschluss auf einem Lkw auf dem Hauptdeck entstanden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutterwrack muss auf Steuerzahlerkosten geborgen werden
(08.05.15) Am 4.5. wurden Maßnahmen gegen den Eigner des Kutters “Obsession”, der am 22.2. im Hafen von Bass Harbor sank, beschlossen. Fischer haben Probleme, ihre Liegeplätze zu erreichen, nachdem das Schiff an seinen Moorings unterging. Der Eigner unternahm seither mehrfach erfolglose Bergungsversuche.
Aus Sicht der U.S. Coast Guard stellt das Wrack keine Schifffahrtsgefährdung dar. Jedoch war an der Untergangsstelle ein Ölfilm sichtbar, der von dem Kutter herrühren dürfte. Die Stadt will das Holzschiff nun selbst bergen lassen. Es sollte danach verschrottet werden. Ein Erlös aus dem Schrott war aber ebenso wenig zu erwarten wie Geldmittel seitens des Eigners.
Quelle:Tim Schwabedissen



Removal Order für gestrandetes Fahrgastschiff
(08.05.15) Das am 13.3. gestrandete Fahrgastschiff „Mamanuca Cruiser“ der Gotto Go Fiji auf einem Riff vor Lautokas Marine Drive bereitet der Fiji Ports Corporation Ltd. Kopfzerbrechen. Die Bergung muss nach dem Seaports Management Act 2005 erfolgen, weshalb zunächst der Eigner in der Pflicht ist. Die Gotto Go Fiji operiert von Port Denarau aus und bietet Fahrten nach Mamanucas an.
Sie erhielt am 15.4. eine Removal Order mit einer Fristsetzung bis zum 15.5. Die australischen Eigner haben Kontakt mit Bergern aufgenommen, sodass Hoffnung besteht, die Deadline einzuhalten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter "Havbrus F-82-BD" nicht mehr zu retten
(Bild: NSSR)   Großbild klick!
Keine Rettung für die Havbrus
(07.05.15) Am 6.5. um 08.12 Uhr ging beim Rescue Center Nordnorwegen ein Mayday-Ruf ein. Als der Skipper Endre Jacobsen des 18 Meter langen Kutters "Havbrus F-82-BD" (MMSI-Nr.: 257458600) sich auf den Fischgründen zwischen Båtsfjord und Berlevåg befand, hatte er auf einmal festgestellt, dass der Maschinenraum halbvoll Wasser stand. Seine Versuche, es auszupumpen, schlugen fehl, und so blieb ihm nur das Ausstrahlen eines Notrufs. Zunächst war er aber noch zuversichtlich, dass das Schiff gerettet werden könnte, das hecklastig in der rauen See trieb.
Das NSSR-Boot "Reidar von Koss", der Kutter "Soya", von der norwegischen Coast Guard die
Nur noch Sekunden zum Untergang
(Bild: NSSR)   Großbild klick!
"Farm" sowie das in Panama registrierte Offshore-Schiff "NSO Crusader", 1851 BRZ (IMO-Nr.: 8224470), und ein Sea King-Hubschrauber machten sich sofort auf den Weg zum Havaristen. Der Skipper hatte inzwischen seinen Überlebensanzug angelegt und stand klar zur Rettung auf Deck. Er musste dort eine Stunde ausharren, bis die Hilfe eintraf.
Jacobsen wurde, nachdem ein Boot ihn sicher abgeborgen und auf die „Farm“ gebracht hatte, von dort weiter auf die "Reidar Von Koss" übergesetzt und nach Båtsfjord gebracht. Der Sea King konnte eine Viertelstunde vor seinem Eintreffen nach der Meldung über die geglückte Rettung wieder abdrehen. Für den Kutter aber kam die Hilfe zu spät - das Schiff ging wenig später mit dem Heck voran auf 220 Metern Wassertiefe unter. Boote der "Farm" sammelte noch einiges Treibgut an der Untergangsstelle ein.
Bereits in den 80er Jahren hatte Jacobsen ein Schiff verloren. Warum es zum neuerlichen Schiffbruch kam, war unklar, da der Wassereinbruch auf der Ende der 80er Jahre erbauten und später modernisierten „Havbrus“ nicht mehr hatte lokalisiert werden können.
Erfolgreicher war am 30.4. vor Bømlo ein Einsatz des Rettungsbootes „Bergen Kred“. Es kam einem Kutter zu Hilfe, der bei Dyrøya westlich von Bømlo auf Felsen aufsaß. Die Seenotretter konnten den Havaristen wieder freischleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter vor Rhodos manövrierunfähig
(07.05.15) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier “Ibrahim Bey”, 4842 BRZ (IMO-Nr.: 7916997) wurde am 6.5. gegen 13 Uhr im Mittelmeer auf Position 36 25 N 028 20 O manövrierunfähig und trieb südöstlich von Rhodos. Das Schiff war unterwegs von Damietta nach Istanbul. Am 5.5. hatte der Frachter vor Rhodos geankert und war dann in südöstliche Richtung abgelaufen. Die “Ibrahim Bey” hat eine Tragfähigkeit von 7868 Tonnen, wurde 1987 erbaut und hat als Manager die türkische MCD Shipping SA.
Quelle:Tim Schwabedissen



Costa Concordia wird ausgeräumt
(Bild: Guardia Civil)   Großbild klick!
Costa Concordia um 5700 Tonnen erleichtert
(07.05.15) 9,5 Monate nach dem Eintreffen in Genua wurde genug Material aus dem Wrack des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" geholt, dass es durch die Molen des Prà Voltri Port passieren kann, um im Superbacino-Areal verschrottet zu werden. Hier soll es in ein Trockendock gehen. In den vergangenen Monaten wurden 5700 Tonnen Mobiliar und andere Ausrüstung ausgebaut.
Am 10.5. könnte diese allerletzte Reise stattfinden, doch zuvor muss es noch ein Sicherheitstreffen mit den örtlichen Behörden geben. Außerdem muss das Wetter mitspielen. Die 10 Meilen weite Fahrt soll 20 Stunden dauern, weitere vier Stunden wurden für das Festmachmanöver eingeplant.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht “Kolibri” im Sichtgerät der US-Coastguard
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Weltumsegelung endete im Rettungshubschrauber
(07.05.15) Die US Coast Guard assistierte am 6.5. gegen 14 Uhr in einer internationalen Rettungsaktion für die vierköpfige Crew der norwegischen Yacht “Kolibri” vor den Azoren. Eine HC-130 Hercules der Air Station Elizabeth City, North Carolina, hatte an einer internationalen SAR-Übung teilgenommen, als das Rescue Coordination Center Lajes auf Terceira, Portugal, sie um Hilfe bat. Die Crew koordinierte sich mit einem EH 101-Helikopter der portugiesischen Luftwaffe, um die Yacht zu lokalisieren und, nachdem er deren Crew aufgewinscht hatte, ihn nach Flores Island zu eskortieren.
Guttorm Guttormsen, ein erfahrener Segler aus Arendal, hatte zunächst Kontakt mit seiner Familie hergestellt, nachdem die “Kolibri”, eine 44 Fuß lange Swan, am 6.5. um 10.45 Uhr gekentert war. Sie hatte sich danach wieder aufgerichtet und war schwimmfähig geblieben. Die Crew sei guten Mutes, gab der Skipper durch, und warte auf einen Rettungshubschrauber, um sich abbergen zu lassen.
Einige der Crew hätten leichte Verletzungen und einer eine Rippenfraktur erlitten. Das Satellitentelefon wurde, um Energie zu sparen, dann wieder abgeschaltet.
Die “Kolibri” war nach einer Weltumsegelung auf dem Rückweg nach Norwegen und hätte am 5.6. über die Azoren und Irland kommend dort eintreffen sollen. Sie blieb verlassen in der See zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sieben Tote bei Kollsion vor Hongkong
(07.05.15) Ein Containerschiff und ein Frachter kollidierten am 7.5. um 02.40 Uhr unweit des Dongguan Humen Ferry Terminal beim Hong Kong Airport. Der Zusammenstoß ereignete sich in der Mündung des Pearl River. Der Containerfrachter sank. Von der 14-köpfigen Crew konnten nur sieben Mann gerettet werden, die andere Hälfte kam ums Leben. Rund 30 Container trieben in der See. Die Fährdienste wurden eingestellt, bis das Fahrwasser vom Treibgut befreit war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Kabelleger in Honolulu
() Am 4.5. um 19.30 Uhr brach ein Feuer im Generatorenraum des französischen Kabellegers "Ile De Sein" 13978 BRZ (IMO-Nr.: 9247039), in Honolulu aus. Der Brand konnte gegen 22 Uhr von örtlichen Feuerwehrteams gelöscht warden. Die Crew wurde währenddessen evakuiert. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die “Ile de Sein” war am Morgen in den Hafen eingelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht treibt vor Bermudas
(07.05.15) Die unter Barbados-Flagge laufende Luxusyacht “Monaco” wurde mit einer neunköpfigen Crew an Borda m .5. gegen sieben Uhr manövrierunfähig und trieb auf Position 27 58 N 043 53 W rund 1100 Meilen südöstlich von Bermuda. Sie war unterwegs von Antigua nach Horta auf den Azoren. Die “Monaco”, 257 BRZ (IMO-Nr.: 1002691), wurde 1981 erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sorrento traf in Sagunto ein
(07.05.15) Die italienische Fähre “Sorrento", die am 28.4. vor der Küste von Mallorca in Flammen aufgegangen war, traf am späten Nachmittag des 6.5. und damit etwas früher als erwartet im Hafen von Sagunto bei Valencia ein. Die Verschleppung hatte mit vier Knoten durchgeführt werden können. Das Schiff mit den eingesunkenen, schwarz verkohlten Aufbauten, die den Eindruck von Schlagseite vermitteln, wurde zwischen 17.30 und 17.53 Uhr von drei Schleppern in der Hafeneinfahrt gedreht und dann an Liegeplatz II an der Südmole festgemacht.
Zahlreiche Schaulustige verfolgten das Einlaufen der schwer beschädigten Fähre aus nächster Nähe. Tags zuvor hatten 350 Menschen gegen das Schiff protestiert, da es im Hafen keine Werftanlagen gibt und es von daher nach dem Löschen der Ladung wieder verholt werden muss. Auch das Auspumpen der 753 Tonnen Diesel sollte nicht in Sagunto stattfinden.
In Sagunto soll das Schiff maximal zwei Wochen liegen, um die Lastwagen und Autos zu entladen. Damit wurde die Firma Noatum beauftragt. Zunächst musste dazu die Heckrampe am Anleger geöffnet werden. Nach dem Festmachen wurden zunächst Stromgeneratoren an Bord installiert, um eine Versorgung mit Elektrizität zu ermöglichen.
Die Civil Guard, Versicherer und Inspektoren konnten erst dann mit ihren Untersuchungen beginnen, die zwischen einer Woche und 10 Tagen andauern sollten. Danach wird es wohl nach Neapel gehen, wo geeignete Werften zur Verfügung stehen, um ggf. Reparaturarbeiten durchzuführen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Verhandlung um tödliche Rheinkollision in Basel
(07.05.15) Vor dem Basler Strafgericht wurde seit dem 6.5. die Kollsion der Deo Favente” mit dem Vermessungsschiff “Level A” am 31.8.2012 auf dem Rhein verhandelt, bei der deren ‘Skipper sowie ein Vermessungsspezialist der HafenCity Universität Hamburg ums Leben kamen. Das Boot hatte auf dem Rhein Vermessungsarbeiten durchgeführt, als es bei der Schwarzwaldbrücke vom rheinaufwärts fahrenden Binnenschiff “Deo Favente” gerammt wurde und sank. Eine studentische Hilfskraft und der Bordingenieur überlebten.
Der Lotse der “Deo Favente” sowie ein Mitglied der Geschäftsleitung der Schweizer Rheinhäfen mussten sich nun wegen des Vorwurfs der mehrfachen fahrlässigen Tötung vor dem Strafgericht verantworten. Der Bereichsleiter Schifffahrt des Hafens habe nicht über die Vermessungsfahrten informiert und der Lotse habe sich pflichtwidrig verhalten.
Der Lotse sagte, er habe aus der Ferne ein kleines Schiff bei der Schwarzwaldbrücke bemerkt, Die Schleusenmeisterin habe ihm aber freie Fahrt gegeben.
Erst als der Lotse plötzlich zwei Menschen an Land schwimmen sah, bemerkte er, dass die “Level A” unbemerkt vor den Bug der “Deo Favente” geraten war. Diese hatte einen Sichtschatten von mindestens 400 Metern vor dem Bug. Der Lotse ging aber von nur 250 bis 300 Metern aus. Gemäss der Rheinschifffahrts-Polizeiverordnung hätte er maximal 350 Meter betragen dürfen.
Der ehemalige Bereichsleiter Schifffahrt und Hafen der Schweizerischen Rheinhäfen sagte, es habe weder die Pflicht noch die Notwendigkeit bestanden, auf die Anwesenheit des Vermessungsbootes hinzuweisen. Über andere Kleinfahrzeuge werde die Grossschifffahrt auch nicht informiert. Die als Zeugin befragte Schleusenmeisterin der Schleuse beim Kraftwerk Birsfelden sagte, dass sie ausser in einer Gefahrensituation der Grossschifffahrt Kleinfahrzeuge nicht melde. Kleinfahrzeuge müssten selber Ausguck halten.
Der Prozess wurde am 7.5.mit der Befragung eines Experten und den Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung fortgesetzt. Die Urteilseröffnung war für den Nachmittag des 8.5. vorgesehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht riss sich los und sank
(07.05.15) Eine Yacht riss sich am Abend des 5.5. von ihren Moorings los, trieb an der Außenmole von Portland auf Grund und sank. Das Wyke Reis Coastguard RescueTteam sichtete die Yacht, deren Ankerleine gerissen war, und meldete sie dem National Maritime Operations Centre (NMOC). Diese rief das RNLI-Boot aus Weymouth, doch kurz vor dessen Eintreffen hate die Yacht Grundberührung.
Der Versuch, eine Schleppleine festzumachen, schlug fehl. An der geschützten Innenseite der Mole wurde daraufhin ein Rettungsmann abgesetzt und überzeugte sich, dass sich niemand an Bord der Yacht befand und diese abgeschlossen war. Das Coastguard-Team konnte bei stürmischem Wetter auch nichts mehr ausrichten. Deshalb wurde der Rettungseinsatz beendet. Später ging das Boot durch das Arbeiten auf den Felsen aufgerissen dann unter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Costa Concordia um 5700 Tonnen erleichtert
(07.05.15) 9,5 Monate nach dem Eintreffen in Genua wurde genug Material aus dem Wrack des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" geholt, dass es durch die Molen des Prà Voltri Port passieren kann, um im Superbacino-Areal verschrottet zu werden. Hier soll es in ein Trockendock gehen. In den vergangenen Monaten wurden 5700 Tonnen Mobiliar und andere Ausrüstung ausgebaut.
Am 10.5. könnte diese allerletzte Reise stattfinden, doch zuvor muss es noch ein Sicherheitstreffen mit den örtlichen Behörden geben. Außerdem muss das Wetter mitspielen. Die 10 Meilen weite Fahrt soll 20 Stunden dauern, weitere vier Stunden wurden für das Festmachmanöver eingeplant.
Quelle:Tim Schwabedissen



In Bangladesch gesunkener Frachter soll geleichtert werden
(07.05.15) Am 6.5. wurde begonnen, die Düngerladung des am Nachmittag des 5.5. auf dem Mora Bhola River bei Swarankhola in Sundarbans gesunkenen Frachters “Javale Noor” zu leichtern. Das Schiff war mit 500 Tonnen Kaliumchlorid auf der Fahrt von Mongla nach Sirajganj auf dem Fluss gesunken, nachdem es auf eine Untiefe gelaufen und leckgeschlagen war. Nur noch die Aufbauten und Teile des Oberdecks ragten aus dem Wasser, nachdem das Schiff bei Bergungsarbeiten eingeknickt und vollgelaufen war.
Das Leichtern wurde durch das Department of Agriculture Extension (DAE) durchgeführt. Es wurde durch die Bangladesh Inland Water Transport Authority unterstützt. Die Sharankhola Police untersuchte die Havarie. Ein Teil der Ladung war auch schon in die umliegenden Mangrovenwälder getrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Oman aufgegeben
(07.05.15) Die Oman Coast Guard rettete am Nachmittag des 4.5. 10 indische Crewmitglieder eines Frachters vor Ras Al Hadd. Das Schiff hatte Wassereinbruch erlitten, dann war die Maschine ausgefallen. 16 Mann eines Rettungsteams bargen die Seeleute binnen 18 Stunden. Die Crew stammte aus Gujarat, ihr Schiff war am 1.5. von Sharjah nach Djibouti ausgelaufen und mit Autoteilen beladen gewesen. Am 4.5. war es in rauer See leckgeschlagen. Versuche der Crew, das Wasser zu lenzen, schlugen fehl, sodass am Ende die Maschine versagte, und das Schiff trieb hilflos in den Wellen. Ein Boot der Marine Omans versuchte, den Frachter nach Ras Al Hadd einzuschleppen, doch dies schlug fehl. Am 5.5. gegen sechs Uhr ging die Crew an Bord des Bootes.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf russischem Fischereifahrzeug
(07.05.15) Am 6.4. brach gegen 14 Uhr in Messe und Proviantraum des russischen Fischereifahrzeugs "Nadir", 677 BRZ, ein Feuer aus. Das Schiff lag an einem Kai in Norsundet. Die Feuerwehr von Kristiansund konnte das Feuer bis um 15.30 Uhr löschen. Die 33-köpfige Crew wurde unversehrt evakuiert. Eine Brandwache blieb vor Ort. Das Schiff war am 2.5. von Murmansk kommend im Hafen eingetroffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sturm über Hamburg erforderte Einsatz aller Assistenzschlepper
(07.05.15) Während des schweren Unwetters über Hamburg rissen sich am 5.5. insgesamt fünf Containerschiffe los und trieben teilweise quer im Waltershofer Hafen sowie auf der Elbe. Gegen 17 Uhr erreichte den Waltershofer Hafen eine von Südwesten kommende schwere Unwetterfront mit Gewittern, schweren orkanartigen Sturmböen, Starkregen und Hagel. Alle im Hamburger Hafen sofort verfügbaren Assistenzschlepper und sonstige geeignete Fahrzeuge wurden durch die Hamburg Port Authority, der Nautischen Zentrale, alarmiert und eilten den Frachtern zu Hilfe.
Durch die Sturmböen mit einer Stärke von bis zu 120 km/h brachen unter anderem bei dem am Predöhlkai 2/3 festgemachten kuwaitischen Containerschiff "Al Qibla", 141754 BRZ (IMO-Nr.: 9502960), das eine Länge von 366 Metern und eine Breite von 48 Metern hat, zwei Vorleinen. Durch den extremen Winddruck trieb das Schiff quer im Waltershofer Hafen und kollidierte mit seinem Bug mit dem am Burchardkai 2/3 liegenden Hamburger Containerschiff "Kuala Lumpur Express", 1032358 BRZ (IMO-Nr.: 9343730), das eine Länge von 318 Metern und eine Breite von 43 Metern aufweist.
An beiden Schiffen entstanden Sachschäden im Bugbereich. Durch den Bug der "Kuala Lumpur Express" wurde außerdem eine Containerbrücke beschädigt. Der Frachter verließ Hamburg am 6.5. um 13.15 Uhr wieder mit Ziel Southampton, die “Al Qibla” war schon um neun Uhr nach Zeebrugge ausgelaufen und machte am 7.5. gegen Mittag im Albert II-Dock fest.
Zur gleichen Zeit brachen bei vier weiteren Containerschiffen, der "Hanjin Gold" 141754 BRZ (IMO-Nr.: 9502960), aus Douglas mit einer Länge von 366 und einer Breite von 48 Metern, der 124 Meter langen und 23 Meter breiten Hamburger "Bianca Rambow", 9981 BRZ (IMO-Nr.: 9297591), der liberianischen "MSC Margarita", 66500 BRZ (IMO-Nr.: 9238741),&xnbsp;mit einer Länge von 263 und einer Breite von 40 Metern sowie der 160 Meter langen und 27 Meter breiten liberianischen "Barmbek" 6651 BRZ (IMO-Nr.: 9313228), an ihren Liegeplätzen am Predöhlkai und Athabaskakai teilweise mehrere Leinen.
Die "Hanjin Gold" konnte durch ein schnelles Notankermanöver ein Querschlagen aus eigener Kraft stoppen. Sie lag am 7.5. weiter bei Eurogate.
Die "Bianca Rambow" wurde im Waltershofer Hafen von dem zu Hilfe eilenden Polizeiboot "WS 35" in der Mitte des Fahrwasser gehalten und konnte dann mit eigener Kraft und dessen weiterer Unterstützung an ihren Liegeplatz zurückkehren und sicher vertäut werden. Sie verließ Hamburg am 6.5. um 22.30 Uhr mit Kurs Kalundborg wieder. Das am Athabaskakai 8 teilweise losgerissene Feederschiff "Barmbek" konnte mit Hilfe des Funkstreifenbootes "WS 20 - Amerikahöft" an einem weiteren Quertreiben im Hauptfahrwasser der Elbe gehindert werden. Es wurde nach Notankerung mit zwei Ankern mit Unterstützung des Streifenbootes "Hafenaufsicht" der Hamburg Port Authority und einem Assistenzschlepper an den Liegeplatz bugsiert. Der Frachter lief am 6.5. um 1.30 Uhr nach Bremerhaven aus und lag dort inzwischen am Stromkai.
An Bord des "MSC Margarita" brach eine Vorleine, das Schiff konnte jedoch komplett an der Pier gehalten werden. Die „MSC Margarita“ lief am 6.5. gegen sechs Uhr nach Antwerpen aus, wo sie am 7.5. gegen 10 Uhr eintraf. An Bord der beteiligten Schiffe entstanden Sachschäden an den Gangways und durch die gebrochenen Leinen in noch unbekannter Höhe. Die Sicherungsmanöver waren gegen 20.15 Uhr beendet. Einige Schlepper verblieben vorsichtshalber aber noch weiter auf ihrer Position und drückten die hoch aufragenden Schiffe gegen die Kaianlagen.
Wegen des Unwetters mussten im gesamten Hafenbereich Waltershof Umschlagsarbeiten unterbrochen werden. Die großen Containerterminals Eurogate und HHLA-Containerterminal Burchardkai meldeten jeweils Schäden an insgesamt weit über einhundert umgestürzten beladenen und leeren Containern. Nach bisherigen Feststellungen der Wasserschutzpolizei befinden sich darunter keine Gefahrgutcontainer. Die Wasserschutzpolizei richtete eine Ermittlungsgruppe Schiffsunfall ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



RoPax-Fähre "Sorrento" ausgebrannt
(Bild: Guardia Civil)   Großbild klick!
Sorrento unterwegs nach Sagunto
(06.05.15) Die Verschleppung der italienischen RoPax-Fähre "Sorrento" aus mallorquinischen Gewässern begann am 5.5. um 12.45 Uhr bei Andratx. Der italienische Schlepper “Gianemilio C” (IMO-Nr.: 8209913), nahm das Wrack mit Ziel Sagunto auf den Haken. Der Konvoi wurde eskortiert von der “Clara Campoamaor” und der “Rio Cervantes” der Guardia Civil. Er hatte bei unruhiger See eine Fahrt von 3,5 Knoten und wurde am Abend des 6.5. oder dem folgenden Morgen in dem 140 Meilen entfernten Festlandshafen erwartet.
Am 4.5. hatten die Hafenbehörden von Valencia die offizielle Bestätigung von Grimaldi erhalten, das die “Sorrento” dorthin gebracht werden sollte. In Sagunto gibt es eine ausreichende Infrastruktur, um das Schiff dort sicher liegen zu haben. Dennoch gab es Proteste in dem Hafen. An Bord befanden sich 754 Tonnen Treibstoff und 123 ausgebrannte Trucks.
Quelle:Tim Schwabedissen



Jack-up-Rig “Troll Solution”
(Bild: Roman Egocios)   Großbild klick!
Wieder Ölunfall im Golf von Mexiko
(06.05.15) Auf dem unter Vanuatu-Flagge registrierten Jack-up-Rig “Troll Solution”, 7530 BRZ (IMO-Nr.: 8770338), gab am 5.5. um 7.50 Uhr im Campeche Sound im Golf von Mexiko eines der drei Stützbeine nach und brach teilweise. Die Plattform, die 38 Meilen vor der Küste stand, legte sich daraufhin über und geriet teilweise unter Wasser. Zwei Mann kamen ums Leben.
Rettungsschiffe evakuieten die übrigen 101 Arbeiter, 10 von ihnen hatten Verletzungen erlitten. Um das Rig herum breitete sich eine Ölverschmutzung aus. Die beiden Toten waren Arbeiter des Eigners Typhoon Offshore, die zur mexikanischen Grupo Salinas gehört.
Der Unfall richtete erneut den Blick auf die Sicherheit von Mexikos Offshore-Industrie, nachdem bereits am 1.4. ein Feuer auf der “Abkatun A”, einem anderem Rig im Campeche Sound westlich der Yucatan Halbinsel, ausgebrochen war, in dem vier Arbeiter ums Leben kamen und dutzende weitere Verletzungen erlitten. Die 2010 in China erbaute und von Harren & Partners in Bremen gemanagte “Troll Solution” wurde für Instandhaltungsarbeiten an Bohrlöchern genutzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



belgischer Trawler "Flamingo - Z-548"
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Mehrere KNRM-Boote im Einsatz für zwei Kutter in Seenot
(06.05.15) Das zwei Stunden zuvor aus Harlingen als Ersatzboot für die “Joke Dijkstra” in Den Helder eingetroffene Rettungsboot "Dorus Rijkers" wurde am 5.5. gemeinsam mit dem KNRM-Boot "Koen Oberman" aus Callantsoog alarmiert, nachdem der holländische Kutter "Pieter Van Aris - TX 21", 78 BRZ (IMO-Nr.: 8431657), Ruderschaden auf Höhe des Bootshauses von Callantsoog erlitten hatte.
Die "Koen Oberman" war rasch am Havaristen, der in Wellenhöhen von zum Teil über drei Metern im Schulpengat lag. Die raue See verlangsamte auch den Anmarsch der "Dorus Rijkers". Propeller und Bugstrahlruder des Kutters waren noch funktionstüchtig, sodass der Skipper in der Lage war, sein Schiff in ausreichend tiefem Wasser zu halten, während die "Koen Oberman" sich in der Nähe hielt.
Beide Rettungsboote eskortierten den Kutter dann durch das Schulpengat in Richtung des Hafens von Oudeschild auf Texel. Nach Erreichen geschützten Wassers nahm die "Dorus Rijkers" die "Pieter Van Aris" dann auf den Haken und brachte es an den Fischauktionskai.
Weiterhin hielt der belgische Trawler "Flamingo - Z-548", 396 BRZ (MMSI-Nr.: 205333000), der tags zuvor 170 Meilen westlich von Esbjerg Mayday gefunkt hatte, weil er. Wassereinbruch erlitten hatte und in Gefahr zu sinken war, die Seenotretter in Atem. Er war von dem belgischen 37-Meter-Ttrawler „Avatar - Z 333“ (MMSI-Nr.: 5321000) auf den Haken genommen worden, der ihn in südwestlicher Richtung in Richtung Texel zog. Um 19.30 Uhr wurden die Rettungsboote der KNRM in Scheveningen, Hoek van Holland und Ter Heijde alarmiert, nachdem der Wassereinbruch wieder zugenommen hatte.
Das Schiff befand sich zu der Zeit weiter im Schlepp der "Avatar" rund 10 Meilen vor der Küste von Scheveningen. Die siebenköpfige Crew wurde von einem der KNRM-Boote vorsorglich abgeborgen, und zwei Lenzpumpen kamen zum Einsatz, das Wasser auszupumpen. Später wurde auch das Rettungsboot aus Stellendam nachalarmiert.
Nachdem die Lage wieder stabilisiert war, setzte der Konvoi die Fahrt mit langsamer Fahrt auf Südkurs fort. Er erhielt dann die Erlaubnis, die Maasmündung zu passieren. Um 22 Uhr beorderte die holländische Coastguard die KNRM-Boote von Scheveningen und Ter Heijde zu ihrer Station zurück, und das Boot der KNRM in Stellendam übernahm das weitere Geleit.
Auch das Rettungsboot aus Hoek van Holland ging auf Standby. Die Wellenhöhe vor Ort betrug drei Meter bei sechs Beaufort Wind. Bergungsschiffe machten sich auf den Weg zu dem Schleppzug. Gegen sechs Uhr am 6.5. erreichte die "Flamingo" schließlich den Schutz des Hafens von Zeebrugge, wo die "Flamingo" am Fischereikai festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sturm riss mehrere Containerfrachter in Hamburg los
(Datum) In Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern brachen in einem Gewittersturm am Nachmittag des 5.5. mehrere Schiffe im Hamburgr Hafen von ihren Moorings los. Der unter Kuwait-Flagge laufende Containerfrachter "Al Qibla", 141077 BRZ (IMO-Nr.: 9525924), machte sich am Eurogate im Waltershofer Hafen selbstständig, wo er am 4.5. von Rotterdam kommend festgemacht hatte.
Er trieb mit dem Vorschiff gegen den Bug des gegenüber liegenden deutschen Containerfrachters "Kuala Lumpur Express", 1032358 BRZ (IMO-Nr.: 9343730), der am HHLA Terminal am Burchardkai lag und ebenfalls aus Rotterdam gekommen war. Die Schlepper "ZP Bulldog", ZP Boxer" und "Perfect" wurden gerufen, um den Frachter wieder zurück an den Kai zu drücken. Gegen 18 Uhr war er gesichert, und am 6.5. konnte er gegen neun Uhr bereits wieder nach Zeebrugge auslaufen. Der Sachschaden war gering geblieben.
Der britische Containerfrachter "Hanjin Gold" 141754 BRZ (IMO-Nr.: 9502960), der aus Algericas gekommen war und hinter der "Al Quibla“ lag, riss sich ebenfalls los. Die Schlepper "SD Dolphin" und "Bugsier 7" kamen ihm zu Hilfe. Die Polizei rückte mit der "WS 35" an. Am Athabaskakai erwischte es den liberianischen Feeder „Barmbek“, 16324 BRZ (IMO-Nr.: 9313228). Auch ihm kamen drei Schlepper zu Hilfe. Er verließ am 6.5. den Hamburger Hafen wieder gen Bremerhaven.
In Lübeck stürzte die Verladeeinrichtung eines Silos auf einen Kleinbus der Bundespolizei und beschädigte auch den am Nordlandkai liegenden, holländischen Frachter "Forest", 2999 BRZ (IMO-Nr.: 9313773), der aus Rostock an die Trave gekommen war. In dem Transporter saß zum Zeitpunkt des Unglücks eine Beamtin. Sie konnte gerade noch rechtzeitig aus dem Wagen entkommen, bevor die Einrichtung auf den Kai krachte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Feuer auf Frachter vor Kavkaz
(06.05.15) Auf dem griechischen Bulkcarrier “Georgios P”, 33044 BRZ (IMO-Nr.: 9476680), brach am 5.5. ein Feuer in der Straße von Kertsch aus. Das Schiff befand sich von Eregli kommend auf der Reede von Kavkaz im Schwarzen Meer. Es hatte am 4.5. das AIS-Signal abgestellt, wohl weil es für einen der vom Handelsboykott betroffenen Häfen auf der Krim ansteuerte. Das 2010 erbaute Schiff hat eine Tragfähigkeit von 57000 Tonnen und läuft für die Common Progress Comania Naviera S.A.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter brennt weiter vor Port Said
(06.05.15) An Bord des britischen Containerfrachters "Hanjin Green Earth", 141754 BRZ (IMO-Nr.: 9503732), dauerten am 5.5. die Löscharbeiten vor Port Said an. Rund 60 Container wurden bislang vom Feuer zerstört oder beschädigt, das am 1.5. in Brand geraten war. Der Frachter wurde weiter auf einer Position nördlich von Port Said außerhalb der Reede und Schifffahrtsstraßen gehalten mit jeweils ein bis zwei Schleppern und Löschbooten längsseits und zwei weiteren auf Standby.
Insgesamt waren bis zu fünf Schiffe an den Bergungsarbeiten beteiligt. Weiterhin bereitete die Zugänglichkeit des Brandorts auf dem Achterschiff Probleme. Es drohte auch die Gefahr von Explosionen oder Gefahrgutaustritten. Über die Containerladung des 366 Meter langen Schiffes wurde weiterhin von beiden Seiten ein Wasservorhand gelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hamburg unter keinem guten Stern
(06.05.15) Die Saison des unter Bahamas-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiffs "Hamburg", 15067 BRZ (IMO-Nr.: 9138329), steht weiter unter keinem guten Stern. Auf der ersten Reise nach Abschluss der Reparaturarbeiten in Portimãom die ein Maschinenschaden notwendig machte, beschädigte ein unbekannter Gegenstand in der Nacht zum 6.5. einen der beiden Propeller, als das Schiff die Themse ansteuerte.
Der Zwischenfall ereignete sich kurz vor Southend-on-Sea. Die notwendige Überprüfung durch Taucher war aber nicht im Zielhafen London machbar. Deshalb wurde entschieden, das Schiff nach Southampton umzudirigieren. Hier sollte es am Abend eintreffen. Die “Hamburg” befand sich auf einer 12-tägigenKreuzfahrt von Bremerhaven, wo sie am 4.5. ausgelaufen war, rund um England.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schatzschiff in der Ostsee entdeckt?
(06.05.15) Vor Finnland haben Unterwasserarchäologen möglicherweise das Wrack der “Hanneke Wrome” entdeckt, eines von zwei Schiffen, die am 11.11.1468 den Hafen von Lübeck mit Kurs auf Tallinn, verlassen hatten, an Bord 10,000 Goldmünzen und Juwelen in einem heutigen Wert von 150 Millionen Dollar. Beide Schiffe gerieten in einen Sturm, aber nur eines erreichte den Hafen. Die “Hanneke Wrome” sank mit über 200 Menschen an Bord.
Der erfahrene Schatzsucher Koivusaari, der bereits 1999 die “Vrouw Maria” entdeckte, fand das Wrack südlich der Insel Jussarö. Das 130 Fuß lange Schiff hatte bis zu drei Masten.
Der Rumpf ist noch gut erhalten, auch ein Anker wurde entdeckt. Das finnische National Board of Antiquities will im Sommer weitere Untersuchungen durchführen und das Holz dendrologisch testen, um die Identität zu sichern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Geisterschiff vor Südafrika wird endgültig versenkt
(06.05.15) Das am 1.5. vor Cape Point gekentert treibend entdeckte Schiffswrack wurde am Abend des 3.5. wieder entdeckt und am 4.5. von einem Schlepper auf See hinaus gezogen, um endgültig versenkt zu werden. Er hatte vom 2. bis zum 3.5. nach dem Geisterschiff gesucht und es schließlich vor Cape Hangklip gefunden. Weil es kieloben lag und nur ein Teil des Hecks über Wasser lag, konnte es nicht gründlich untersucht werden.
Der flache Rumpf bestand aus Glasfiber. Es handelte sich wahrscheinlich um ein einfaches Transportfahrzeug, das von der Küste Ostafrikas durch den Agulhas-Strom getrieben wurde. Berger bezweifelten, dass sich Menschen an Bord befunden hatten. In dem Fall hätte man von dem Schiff gewusst. Es gab keine Meldungen über ein vermisstes Schiff in den zwei Monaten, in denen es offenbar auf Drift war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fünf Tote bei Schiffsbrand
(06.05.15) Ein Schlepper geriet an der Mole eines Sandhandels in Loli im Banawa Distrikt rund 15 Kilometer von Palu, der Hauptstadt von Zentral-Sulawesi, in Brand. Fünf Menschen kamen ums Leben, drei erlitten schwere Verbrennungen und wurden im Anutapura Hospital in Palu behandelt. Zwei der Toten waren noch vom Schiff gekommen, erlagen aber vor Ort bzw. Acht Stunden später im Krankenhaus ihren Verbrennungen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sank bei Bergungsversuch
(06.05.15) Der Frachter “Jabalenoor” lief mit einer Ladung von 200 Tonnen Dünger am 3.5. auf dem Bhola River in Ost-Sundarban auf Grund und kenterte beim Versuch, ihn durch zwei Rettungsschiffe bei Hochwasser zu bergen, am 5.5. Der Kiel brach gegen Mittag, und das Schiff begann vollzulaufen. Der freiwerdende Dünger färbte das Flusswasser in der Umgebung rot.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter in Iloilo auf Grund gelaufen
(06.05.15) An der Muelle Loney Pier in Iloilo lief am 5.5. die “SF Carrier” auf Grund. Das Schiff war von starker Strömung erfasst und dann bei Ebbe auf eine Untiefe des Iloilo River gesetzt worden. Die philippinische Coast Guard fand keine Hinweise auf Ölverschmutzungen. Die “SF Carrier” hatte eine 17-köpfige Crew an Bord. Sie sollte eine Ladung von 1,787 Tonnen Sojabohnen an der Muelle Loney Pier löschen. Ein Schlepper sollte den Frachter wieder flottmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank in Finnmark
(06.05.15) Am 6.5. um acht Uhr meldete ein rnud 40 Fuß langer Kutter zwischen Berlevåg und Båtsfjord in Finnmark Wassereinbruch. Der Skipper funkte Mayday und wurde von einem anderen Schiff wohlbehalten gerettet. Sein Kutter sank eine Stunde nach der Havarie mit dem Heck voran. Der Mann wurde später von dem Rettungsboot "Reidar Von Koss" in Båtsfjord an Bord genommen. Auch ein Sea King-Helikopter war zunächst aufgestiegen, konnte dann aber wieder zurückkehren. Die norwegische Coastguard schickte die "Farm, um Treibgut aufzunehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Norwegische Yacht vor den Azoren in Seenot
(06.05.15) Eine 44 Fuß lange norwegische Segelyacht mit einer vierköpfigen Crew an Bord kenterte am Vormittag des 6.5. im Atlantik in stürmischer See vor der Küste der portugugiesischen Azoren. Das Boot richtete sich wieder auf und blieb schwimmfähig, hatte aber Probleme mit dem Antrieb und bat deshalb über Satellitentelefon die portuguiesische Coastguard um Hilfe. Sie befand sich 816 Kilometer von der Azorenküste entfernt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ofen setzte Kutter in Brand
(06.05.15) In der Nacht zum 6.5. geriet der 23 Fuß lange Kutter “Svanhild Marie” aus Fjordgård in Brand, nachdem es zu einer Explosion des Ofens im Ruderhaus gekommen war.
Das Rettungsboot “Kaptein Skaugen" der Station Tromsø hatte einen langen Anmarsch, und bei seinem Eintreffen hatte die zweiköpfige Crew das Feuer bereits gelöscht. Weil sie dabei aber Rauch und Löschpulver eingeatmet hatten, wurden sie mit Sauerstoff behandelt und dann an Land medizinisch betreut.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Storebrand" im Schlepp
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Rettungsboot barg einstiges Rettungsboot
(05.05.15) Das norwegische Rettungsboot "Horn Flyer" kam einem ehemaligen Rettungsboot, der "Storebrand" zu Hilfe, die am 4.5. um 11.30 Uhr bei Arisholmen vor Kråkerøy auf Grund gelaufen war. Es handelte sich dabei um eine alte Colin Archer, die nun in Privatbesitz ist.
Die modern “Horn Flyer" zog den Zweimaster von der Schäre, auf der er aufsaß, wieder herunter, und er konnte die Reise danach mit eigener Kraft fortsetzen. Die Untiefe östlich von Arisholmen ist für flach gehende Schiffe kein Problem, für solche mit größerem Tiefgang wie die “Storebrand” aber sehr wohl.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Yacht in Ueckermünde
(05.05.15) Die Ueckermünder und Belliner Feuerwehr waren am Morgen des 4.5. im Einsatz, nachdem die Segelyacht “Lubbe 3” aus Burgtiefe in Brand geraten war, die in der Ueckermünder Lagunenstadt lag. Gegen 7.50 Uhr wurde die Feuerwehr durch die Leitstelle alarmiert. 17 Feuerwehrleute rückten daraufhin zur Brandstelle aus. Vor Ort herrschte starke Rauchentwicklung.
Zunächst wurde mit Schaum gelöscht, weil auch viele Kunststoffe brannten. Wegen der giftigen Gase musste die Feuerwehr mit Atemschutz an Bord gehen. Der Schaden betrug etwa 40 000 Euro. Nach Erkenntnissen der Polizei hat ein technischer Defekt zum Brand geführt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre "Amadeo 1"
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Bergungsflotte in Paso Kirke komplett
(05.05.15) Im Laufe der vergangenen Woche trafen die "Resolve Commander" aus Vanuatu sowie die "Quetro" mit Schleppanhängen am Wrack der chielnischen Fähre "Amadeo 1", 9737 BRZ (IMO-Nr.: 7427752), vor Paso Kirke ein. Bereits im Lauf des Aprils hatten die “Resolve Earl” und “Águila III” von Valparaiso kommend die Untergangsstelle erreicht. Sie schleppten die 90 Meter lange und 40 Meter breite Barge "Marmac 302”.
Nun war die komplette Bergungsflotte vor Ort versammelt, insgesamt handelte es sich um neun Schiffe. Die Bergung der "Amadeo I" soll in sechs Phasen stattfinden. Zunächst müssen die Zugsysteme auf der Barge, den umliegenden Felsen und dem Schiff selbst installiert werden, um es aufzurichten. Dabei kommen 35 Tonnen schwere Anker zum Einsatz.
Wenn die Fähre auf ebenem Kiel gebracht worden ist, gilt es, das Wrack auszupumpen und schwimmfähig zu machen, bevor es endgültig abtransportiert wird. Derzeit legen die Berger die Anker in den zerklüfteten Felsen der Umgebung aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot auf Schäre
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Skipper von der Sonne geblendet – Motorboot auf Schäre gelaufen
(05.05.15) Ein Motorboot lief am 4.5. um 14.45 Uhr Uhr im Andfjord bei Meløyvær vor Senja nördlich von Harstad auf Grund. An Bord befanden sich vier Personen. Küstenwache und Rettungsdienst rückten aus, und um 15.49 Uhr wurden die Bootsfahrer von Bord geholt.
Das Motorboot saß mit starker Schlagseite im flachen Wasser fest. Um 16.15 gelang es dem Rettungsboot “Skomvær III” gemeinsam mit einem Beiboot des Patroullienbootes “Senja” den Havaristen flottzumachen und in den Hafen von Harstad zu bugsieren. Er hatte die Strandung gut überstanden und konnte mit eigener Kraft weiter fahren. Die Havarie hatte sich ereignet, weil der Skipper von der Sonne geblendet worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler drohte in der Nordsee zu sinken
(05.05.15) Am Abend des 3.5. funkte der belgische Trawler "Flamingo - Z-548", 396 BRZ (MMSI-Nr.: 205333000), 170 Meilen westlich von Esbjerg Mayday. Das Schiff hatte Wassereinbruch erlitten und war in Gefahr zu sinken. Die dänische Marine schickte sofort einen Helikopter aus Skrydstrup mit vier Lenzpumpen zum Havaristen. Damit gelang es, das eindringende Wasser unter Kontrolle zu halten.
Es befanden sich allerdings erhebliche Mengen Wasser in den Fischluken. Vor Ort herrschten zudem starker Wind und Wellenhöhen bis zu drei Metern. Durch einen Kurzschluss geriet zu allem Überfluss eine Schalttafel auf dem Havaristen in Brand. Die siebenköpfige Crew arbeitete hart, um das Schiff zu halten, und pumpte Ballastwasser über Bord, um es leichter zu machen.
Die dänischen Patroullienboote "Lyø" und "Vestkysten" sowie der dänische RoRo-Frachter "Begonia Seaways", 37722 BRZ (IMO-Nr.: 9262089), und der dänische Versorger "Maersk Frontier", 2961 BRZ (IMO-Nr.: 9034767), kamen ebenfalls zu Hilfe. Als erstes war die „Maersk Frontier“ vor Ort. Die "Lyø – MHV 904" ging nach ihrem Eintreffen am Havaristen am 4.4. um 2.30 auf Standby. Sie hatte sechs Stunden gegen den Sturm gekämpft.
Am Morgen ging die Wellenhöhe auf 1,5 Meter zurück. Um 08.40 Uhr wurde das Patroullienboot daraufhin aus dem Einsatz entlassen und kehrte in den Hafen von Esbjerg zurück. Der belgische 37-Meter-Ttrawler „Avatar - Z 333“ (MMSI-Nr.: 5321000) nahm den Havaristen unterdessen auf den Haken und schleppte ihn in südwestlicher Richtung nach Den Helder ab. Am Morgen des 5.5. befand sich der Schleppzug oberhalb von Texel.
Die „Flamingo“ wurde 1994 bei der Werft de Graeve in Zeebrugge erbaut. Am 24.6.1994 wurde sie als „Jeanne van Jakoba – Z 97“ in Dienst gestellt. Seit 2003 läuft sie als „Flamingo“. Sie ist 37,72 Meter lang, 8,58 Meter breit und hat 4,80 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter nach Kollision mit Nordic nach Urk gelaufen
(05.05.15) Am 1.5. um 14.15 Uhr lief der 23 Meter lange deutsche Kutter „Vertrauen – SK 42“ in den Hafen von Urk ein, nachdem er am 30.4. von den Emder Behörden wieder freigegeben worden war. Das Schiff hatte auf dem Weg von Cuxhaven nach Eemshaven am 30.4. zwei bis drei Meilen vor Norderney den dort ankernden Notfallschlepper "Nordic" gerammt.
Danach ging ein Ermittlerteam an Bord des Kutters, der dann von einem Zollboot nach Emden eskortiert wurde. Der 50-jährige Skipper musste eine Sicherheitsleistung von 1000 Euro bezahlen. Alkohol oder Drogen spielten bei der Havarie offenbar keine Rolle.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brücke in Göteborg nach Kollision wieder freigegeben
(05.05.15) Auf der Fahrt von Seaham, wo er am 29.4. ausgelaufen war, nach Otterbacken rammte der unter St. Vincent-Grenadines Flagge laufende Frachter "Jongleur", 1999 BRZ (IMO-Nr.: 9001825), am 3.5. gegen Mitternacht die Götaälv-Brücke im Zentralhafen von Göteborg. Als der Mast gegen den Unterbau schlug, wurde dieser beschädigt und der Mast selbst verbogen.
Nach ausführlichen Inspektionen wurde die Brücke gegen 18 Uhr des 4.5. wieder für den Verkehr freigegeben, nachdem keine strukturellen Schäden entdeckt wurden. Die 82 Meter lange "Jongleur" durfte mit ihrem nach achtern geborgenen Mast die Reise ebenfalls fortsetzen und machte gegen 16 Uhr in Otterbacken fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Kutterkapitän abgebrochen
(05.05.15) Die US Coast Guard hat die Suche nach dem vermissten Kapitän des 52 Fuß langen Kutters “Sea Beast” am 3.5. nach über 17 Stunden vor dem Quillayute River, Washington, um 21.30 Uhr ergebnislos abgebrochen. Über 498 Meilen waren abgesucht worden. Dabei waren ein 47-Fuß-Boot der Station Quillayute River, zwei MH-65 Dolphin Helikopter der Air Station Port Angeles, ein MH-60 Jayhawk der Air Station Astoria und das Patroullienboot „Blue Shark“ aus Everett im Einsatz gewesen und hatten das Seegebiet ein Dutzend Mal durchkämmt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölverschmutzung nach Havarie bei Kärsön
(05.05.15) Vor Kärsön in Mälaren lief am 4.5. ein Motorboot auf Grund. Danach begann Diesel aus dem halbgesunkenen Fahrzeug auszulaufen. Das Patroullienboot “KBV 429” versuchte den Ölaustritt einzugrenzen, ehe Personal der Küstenwache den Tank auspumpte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sorrento wird nach Sagunto geschleppt
(05.05.15) Die Regierung der Balearen hat am 4.5. bestätigt, dass die ausgebrannte italienische Fähre "Sorrento", 25984 BRZ (IMO-Nr.: 9264312), in den Hafen von Sagunto geschleppt werden sollte. Die Operation sollte am Morgen des 5.5. starten, und der 100 Meilen weite Transit ungefähr 24 Stunden dauern. Der Eigner Grimaldi hatte zuvor einen überarbeiteten Bergungsplan vorgelegt, in den eine Reihe von Änderungen eingefügt worden war, der ihn genehmigungsfähig machte. Die Berger von Smit Salvage setzten unterdessen an Bord des Wracks ihre Arbeit zur Stabilisierung der “Sorrento” fort.
Das SAR-Schiff “Clara Campoamor”, 3646 BRZ (IMO-Nr.: 9338022), von Salvamar Mariento hielt sich weiter am Havaristen, um im Bedarfsfall sofort eingreifen zu können.
Das Schiff wurde aber unverändert als stabil eingeschätzt und kein Auslaufen von Öl befürchtet. An Bord der Fähre befanden sich weiterhin 753 Tonnen Bunkeröl, die erst nach Erreichen des Hafens dort ausgepumpt werden sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schaftransporter explodiert
(05.05.15) Vor Entre Ríos in der El Espinillo Region explodierte am 3.5. ein Schafstransporter und sank samt seiner Ladung. Zwei Crewmitglieder wurden noch vermisst, darunter der 65-jährige Kapitän. Einer seiner Söhne hatte überlebt und konnte Alarm schlagen. Insgesamt kamen fünf Crewmitglieder ums Leben.
Quelle:Tim Schwabedissen



ROVs sollen Risse in Trawler vor Gran Canaria abdichten
(05.05.15) Ingenieure von Otech haben den Plan zum Abdichten dreier Risse in den Tanks des gesunkenen russischen Fabriktrawlers "Oleg Naydenov", 7765 BRZ (IMO-Nr.: 8607309), vorgelegt, aus dem rund 10 Liter Öl pro Stunde auslaufen. Otech wartet noch auf das Eintreffen eines zweiten ROV aus Norwegen sowie die notwendige Ausrüstung zum Beginn der Arbeiten.
Diese sollte Ende der Woche in Gran Canaria eintreffen. Danach benötigt man noch ein bis zwei Tage Vorbereitungen, sodass die ROVs günstigenfalls um den 9.5. herum den Abstieg in 2700 Meter Tiefe beginnen können.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier in Mombasa wieder flottgemacht
(05.05.15) Der uter Singapur-Flagge laufdende "JS Danube", 35812 BRZ (IMO-Nr.: 9575149), der mit 46,000 Tonnen Kohle eines kenianischen Werkes vor Mombasa auf Grund gelaufen war, wurde am 2.5. wieder flottgemacht. Ein Team südafrikanischer, holländischer und kenianischer Berger führte die Operation unter Aufsicht der örtlichen Hafenbehörde durch.
Am Abend war der Frachter wieder flott und wurde zu einem Ankerplatz in Kilindini geschleppt. An Liegeplatz 10 sollte die Kohle nun gelöscht werden. Die "JS Danube" war am 27.4. einlaufend Kilindini auf ein Korallenriff geraten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kanadische Fähre kollidierte mit Kaianlage
(05.05.15) Die kanadische Fähre "Apollo", 6480 BRZ (IMO-Nr.: 7006314), nahm am 30.4. ihren Dienst wieder auf, nachdem sie am 25.4. bei starkem Wind und kräftiger Vereisung gegen den Kai in of Blanc Sablon geraten war. Über eine Leckage war danach eine provisorische Abdichtung geschweißt worden, und am 26.4. konnte das Schiff so von Blanc Sablon nach St. Barbe auslaufen. Am 28.4. machte sie eine weitere Fahrt, ehe sie in St. Barbe bis zum Abend des 29.4. endgültig repariert wurde. Am 30.4. um acht Uhr lief sie planmäßig wieder aus St. Barbe aus. <
Quelle:Tim Schwabedissen



La Belle wird Mary Rose von Nordamerika
(05.05.15) Planke für Planke wurde das Wrack der “La Belle”, die im Februar 1686 in einem Sturm in der Matagorda Bay, Texas, unterging, wieder ans Tageslicht geholt. Das Schiff des französischen Entdeckers René-Robert Cavelier, Sieur de La Salle, war mit der gesamten Expeditionsausrüstung zur Erforschung der Neuen Welt untergegangen, La Salle wurde von seiner eigenen Crew auf dem 1500 langen Marsch nach Französisch-Kanada in einer Meuterei ermordet, nachdem nur 120 Meilen zurückgelegt worden waren und es zu Streitigkeiten über Nahrung kam, ein weiteres Expeditionsschiff wurde gekapert, zwei sanken, eines kehrte nach Frankreich zurück und die Kolonie wurde von Karankawa-Indianern ausgelöscht.
Die Überreste der “La Belle” sollten im Laufe des Mai ins Bullock Texas State History Museum in Austin gebracht und dort dauerhaft präsentiert werden. Sie waren 1995 nach langer Suche wieder entdeckt worden. Nach 17 Jahren Arbeit wurden der 60 Fuß lange Kiel sowie 1.6 Millionen Artefakte geborgen.
Derzeit sind Restauratoren dabei, 600 Fragmente des Rumpfes wieder zusammenzusetzen. Dies soll 16 Jahre dauern. Dann werden sowohl das Wrack wie auch eine originalgroße Kopie des Schiffes durch einen gläsernen Gang zu besichtigen sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper wird künstliches Riff
(05.05.15) Der ausrangierte amerikanische Schlepper “Ocean Wind”, 141 BRZ (IMO:7215721), wird vor Pensacola Beach als künstliches Riff versenkt. Das Florida Artificial Reef Program will den Schleper in 90 bis 95 Fuß Wassertiefe auf der Escambia Southeast Artificial Reef Site rund 10 Meilen nördlich von Pensacola Pass im Golf von Mexiko auf Grund legen. Sie wird sich dann unweit der „San Pablo“ befinden.
Diese Woche sollen die Arbeiten zur Vorbereitung durchgeführt werden. Dazu müssen die gesamte Elektrik, Glas, Farbe, Ölreste in den fünf Tanks und sonstige umweltgefährdende Stoffe entfernt werden nach den Maßgaben der Florida Fish and Wildlife Conservation. Das Projekt wird mit 45,000 Dollar öffentlicher Mittel gefördert. 100,000 Dollar gibt das Florida Artificial Reef Program zum Erwerb aus. Ende 2015 soll das Projekt abgeschlossen sein.
Die “Ocean Wind” wurde 1952 erbaut und diente überwiegend in Pensacola als Assistenzschlepper, bis sie im September 2013 außer Dienst gestellt wurde. Sie ist 87 Fuß lang und 25 Fuß breit bei einem Tiefgang von 10 Fuß. In Escambia gibt es bereits 198 künstliche Riffe, die meisten einige Meilen vor der Küste an der Escambia Southeast Artificial Reef Site. Jährlich werden 70 bis 100 künstliche Riffe vor Florida geschaffen. Von 1979 bis 2012 wurde das Artificial Reef Program mit über 15 Millionen Dollar öffentlicher Mittel gefördert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kurzschluss könnte tödlichen Brand auf Motorboot in Arenal verursacht haben
(05.05.15) Seit 25 Jahren lebte der 86-jährige Deutsche, der am 3.5. gemeinsam mit seiner 73-jährigen Lebensgefährtin auf der Motoryacht „Otaria“ verbrannte, auf dem Wasser. Erst war er im Winter auf Ibiza und fuhr während des Sommers durchs Mittelmeer. Vor rund zehn Jahren kam er nach Mallorca in den Hafen von Arenal, wo er nun auch zu Tode kam. Das Feuer war gegen sechs Uhr im Heck des Schiffes ausgebrochen, wo sich die Motoren und der Treibstofftank befanden.
Ein Kurzschluss könnte Schuld am Brand haben. Möglicherweise war die Elektronik veraltet, auch wenn sich das Boot generell in gutem Zustand befand. Ermittlungen der Guardia Civil zufolge starb das Paar an einer Rauchvergiftung und verbrannte dann. Die Leiche des Mannes wurde nach Abschluss der Löscharbeiten um 9.30 Uhr mittschiffs gefunden. Er könnte noch versucht haben, die Flammen zu ersticken oder das Boot zu verlassen. Doch nach einer Operation am Knie war er bewegungseingeschränkt.
Die Frau wurde auf dem Niedergang zum Deck gefunden. Sie hatte wohl auch noch versucht, zu fliehen. Die verkohlten Leichen wurden in die Gerichtsmedizin zur Obduktion gebracht. Beamte der Guardia Civil sicherten am 4.5. auf dem völlig ausgebrannten Boot weitere Spuren, der Anlegesteg 1 blieb gesperrt.
Im Juli 2014 war ein holländisches Paar im Hafen von Portocolom auf seinem Segelboot ebenfalls in bei einem Brand an Bord umgekommen war. Der Brand war damals von einer Leuchtrakete entzündet worden, die wegen eines technischen Defekts aber an Bord explodiert war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Algenbewachsenes Wrack kieloben
(Bild: NSRI)   Großbild klick!
Algenbewachsenes Wrack kieloben vor Cape Point
(04.05.15) Die NSRI warnte die Schifffahrt vor der Cape Peninsula und der False Bay Coast vor dem Wrack eines gekenterten Trawlers, der zuletzt 9,8 Meilen südlich von Cape Point am 1.5. gegen 16 Uhr gesichtet wurde. Zwei Stunden zuvor wurde der Rettungsdienst von einem Fischer alarmiert, und schickte die „Spirit of Safmarine III“ und die „Spirit of Surfski II“. Die Seenotretter befestigten eine Schwimmweste mit einem Stroboskoplicht am Heck, das noch aus dem Wasser ragte.
Die Identität und Herkunft des Schiffes waren unklar und konnten nicht ermittelt werden. Es könnte, gemessen an dem am Rumpf vorgefundenen Bewuchs, bereits seit zwei Monaten in der See getrieben haben. Die Telkom Maritime Radio Services strahlten Warnungen vor dem Schifffahrtshindernis aus.
Nachdem das Maritime Rescue Co-ordination Centre in Plattekloof informiert worden war, gelang es nicht mehr, das Wrack des rund 40 Meter langen Schiffes ausfindig zu machen. Die Luftwaffe von Südafrika wurde durch die SA Maritime Authority (Sama) um Hilfe bei der Lokalisierung gebeten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Deutsches Paar starb bei Bootsbrand in Arenal
(04.05.15) Ein deutsches Paar ist am Morgen des 3.5. auf dem 12 Meter langen Motorboot “Otaria” im Hafen von Arenal auf Mallorca bei einem Brand ums Leben gekommen. Gegen 6.30 Uhr war an Bord ein Feuer ausgebrochen. Die alarmierten Feuerwehren aus den Gemeinden Llucmajor und Felanitx und aus Palma konnten den Brand in der Marina des Club Nautico von S'Arenal zwar schnell löschen, entdeckten dann aber an Bord die Leiche eines etwa 75 Jahre alten Mannes.
Wenig später fanden sie auch den Körper einer Frau. Das Paar hatte auf dem Boot gewohnt. Der deutsche Skipper war Mitglied des örtlichen Yachtclub gewesen, bei dem anderen Opfer handelte es sich offenbar um seine Ehefrau.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hilfe durch Rettungsboot „Rotary Endeavour“
(Bild: NSRI)   Großbild klick!
Mastbruch in der Tafelbucht
(04.05.15) Am 27.4. um 13.20 Uhr wurde die NSRI Table Bay alarmiert, nachdem die Yacht “Spirit of Maretek” Mastbruch in der Zufahrt zur Tafelbucht erlitten hatte. Das Rettungsboot „Rotary Endeavour“ lief aus und half, den Mast und das Rigg zu sichern, die über den Bug der Yacht hingen. Sie wurde dann zum Royal Cape Yacht Club abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Dardanellen auf Grund gelaufen
(04.05.15) Am 30.4. um 11.30 Uhr lief auf der Fahrt von Istanbul nach Marmaris der 29 Meter lange türkische Zweimaster “Ako” südlich der Dardanellen auf den Felsen bei Yeniköy auf Grund. Am 1.5. wurde der türkische Rettungsdienst um Hilfe gebeten, und um 10.55 Uhr war die&xnbsp;“Söndüren 7” vor Ort. Es gelang, die Yacht binnen mehrerer Stunden wieder flottzumachen, und um 16.15 Uhr machte sie in Canakkale fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht „Vector“ auf dem Tockenen
(Bild: AMSA)   Großbild klick!
Selbst gebaute Yacht scheiterte nach 20 Jahren im Sturm auf Felsen
(04.05.15) Der 68-jährige Skipper Peter Cook aus Lesmurde wurde von seiner Yacht „Vector“ am 3.5. rund 130 Kilometer östlich von Esperance vor der Südküste Westaustraliens abgeborgen. Er hatte sein EPIRB um 7:30 Uhr nach einem Mastbruch aktiviert. Das Boot wurde dann auf Felsen nahe Miles Island getrieben.
Die Australian Maritime Safety Authority (AMSA) schickte zwei Goodwin-Rettungshubschrauber und ein Suchflugzeug. Auch die Polizei, SES, die Volunteer Marine Rescue und das Departments of Transport and Fisheries waren in die Rettungsaktion eingebunden. Ein Helikopter konnte den Mann gegen 10 Uhr an Bord winschen. Nachdem der Segler in Esperance an Land gesetzt wurde, untersuchten ihn Offiziere der St John Ambulance und fanden ihn wohlbehalten vor.
Er war am 15.4. aus Perth nach Adelaide ausgelaufen. Der erfahrene Segler hatte seit 20 Jahren an Bord des von ihm selbst 1985 erbauten Schiffes gelebt. Als er zwischen zwei Inseln Schutz vor einem aufziehenden Sturm suchen wollte, kam der Mast herunter. Der Anker hielt nicht im Grund, und als er drei bis vier Stunden unter Motor das Boot gehalten hatte, fiel dieser auch noch aus.
Eine Strandung war nun nicht mehr abzuwenden. Bei der ersten Grundberührung wurde zudem das Ruder beschädigt, sodass das Boot hilflos auf den Strand trieb und sich dort auf die Seite legte. Vor Ort herrschten Windgeschwindigkeiten um 125 km/h.
Quelle:Tim Schwabedissen



Deutscher Notschlepper auf der Nordsee gerammt
(04.05.15) Ein 23 Meter langer Kutter, der sich auf dem Weg von Cuxhaven nach Eemshaven befand, rammte den vor Norderney vor Anker liegenden deutschen Notschlepper „Nordic“, 3374 BRZ (IMO-Nr.: 9525962), in der Nacht zum 30.4. Der Sachschaden war auf beiden Schiffen erheblich, der Kutter konnte aber mit eigener Kraft in Begleitung eines Zollkreuzers und mit Beamten der Wasserschutzpolizei an Bord nach Emden einlaufen. Hier wurden weitere Untersuchungen durchgeführt. Alkohol war nicht im Spiel, und der Schlepper hatte vorschriftsmäßig die Positionslaternen gesetzt. Die Staatsanwaltschaft legte für den 50 Jahre alten Skipper des Kutters eine Sicherheitsleistung von 1000,- € fest. Die „Nordic“ lag unterdessen wieder auf ihrer Position ca. 2-3 Seemeilen vor Norderney.
Quelle:Tim Schwabedissen




Feuer auf Containerfrachter in Suezkanal
(04.05.15) Mehrere Container an Deck des britischen Containerfrachters "Hanjin Green Earth", 141.754 BRZ (IMO-Nr.: 9503732), gerieten am 1.5. gegen 02.30 Uhr in Brand, während er auf dem Suez-Kanal in nördlicher Richtung unterwegs war. Der Rettungsdienst des Kanals kam zu Hilfe, während das 13.000-TEU-Schiff die Kanalpassage fortsetzte und am Nachmittag auf der Reede von Port Said ankerte. Hier setzten fünf Schiffe der Kanalbehörden die Löscharbeiten fort.
Der Brand konnte jedoch bis zum 4.5. immer noch nicht gelöscht werden. Mindestens 50 Container waren inzwischen beschädigt oder zerstört, die Flammen hatten auf entzündliche Güter übergegriffen. Über dem Achterschiff stand eine dichte Rauchwolke. Der Kanalverkehr war nicht beeinträchtigt. Der 366 Meter lange Frachter der Hanjin Shipping war von Asien nach Nordeuropa unterwegs, der letzte ‘Anlaufhafen war Jeddah gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kühlfrachter wird nach Maschinenausfall nach Punta Arenas geschleppt
(04.05.15) Der unter Vanuatu-Flagge laufende Kühlfrachter "Frio Athens", 8519 BRZ (IMO-Nr.: 8710340), erlitt am 28.4. im Süd-Pazifik Maschinenschaden auf dem Weg zur Magellanstraße Maschinenschaden und trieb am 1.5. auf Position 51 15 S 081 15 W. An Bord war eine 20-köpfige überwiegend ukrainische Crew. Chilenische Schlepper wurden angefordert, um den Havaristen auf den Haken zu nehmen.
Zunächst aber übernahm dies der "Frio Mogani" (IMO-Nr.: 9184548) derselben Reederei. Am 2.5. um fünf Uhr stellte er 370 Meilen nordwestlich von Punta Arenas eine Schleppverbindung her und zog den Havaristen in südöstlicher Richtung mit einer Geschwindigkeit von 4,5 Knoten. Am 4.5. hatten die Schlepper "Cucao" und "Otway" übernommen und hielten mit dem Schiff am Haken Kurs auf Punta Arenas.
Quelle:Tim Schwabedissen



Manövrierunfähiges Landungsschiff wird nach Belem geschleppt
(04.05.15) Das brasilianische Landungssschiff “Ceara”, 11710 tdw (MMSI-Nr.: 710461000), erlitt am 27.4. bei der Verlegung von Truppen nach Haiti vor der Küste von Französisch-Guyana Maschinenrausfall. Am 2.5. gegen 15 Uhr befand sich das 155 Meter lange Amphibienschiff auf Position 05 52 N 052 43 W etwa 30 Meilen vor der Küste. Zwei Schlepper von Alto-Mar trafen am Morgen des 3.5. vor Ort ein. Sie sollten die “Ceara” nach Belem schleppen. Das Schiff wurde 1955 als USS “Hermitage” erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



48 Touristen von sinkendem Boot gerettet
(04.05.15) 48 Touristen, darunter 12 Kinder, wurden am 2.5. gerettet, nachdem ein Ausflugsboot vor der Ha Long Bay in der Quang Ninh-Provinz nach einer Kollision sank. Die “Don Hien” mit einer vierköpfigen Crew war unterwegs zu der Bucht, als sie um 11.309 Uhr mit einem Steintransporter vor Hon Rom zusammenstieß.
Das Holzboot wurde dabei schwer beschädigt und erlitt Wassereinbruch. Der Kapitän brachte das sinkende Schiff noch in flaches Wasser. Ein Rettungsboot aus Ha Long Bay sowie ein anderes Touristenboot kamen zu Hilfe. Alle Fahrgäste konnten evakuiert werden, 10 Minuten darauf sank die “Don Hien”, nur noch das Ruderhaus blieb sichtbar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach vermisstem Kutterkapitän
(04.05.14) Die US Coast Guard rettete am 3.5. drei Mann des 52 Fuß langen Kutters “Sea Beast”aus Neah Bay und suchte nach dessen Skipper. Das Schiff hatte Wassereinbruch erlitten und war 14 Meilen Quillayute River gekentert und gesunken. Ein 47-Fuß-Boot der Coast Guard Station Quillayute River, ein MH-65 Dolphin Helikopter der Air Station Port Angeles und das Paroullienboot “Blue Shark” waren an der Suchaktion beteiligt, nachdem gegen drei Uhr die Coast Guard Columbia River einen Mayday-Ruf aufgefangen hatte.
Die Küstenwache wies die Fischer an, Überlebensanzüge anzuziehen und das Verlassen des Schiffes vorzubereiten. Als der Kutter kenterte, war der Skipper noch an Bord. Die drei übrigen befanden sich unversehrt in einer Rettungsinsel und wurden zur Pier in Quillayute River gebracht. Weil sich der Unfall im Olympic Marine Sanctuary ereignete, wurde das Washington Department of Ecology verständigt.
Die “Sea Beast” hatte bis zu 1000 Gallonen Öl in den Tanks, doch bislang wurde keine Verschmutzung festgestellt. Vor Ort waren bis zu 10 Meilen Windgeschwindigkeit und vier Fuß hohe Seen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Shilshole Bay Marina gestrandet
(04.05.15) Die US Coast Guard und andere Helfer waren im Einsatz, nachdem die 26 Fuß lange Segelyacht "Leif" am 2.5. um 20.15 Uhr nach einem Motorausfall nahe der Shilshole Bay vor der Außenmole der Marina auf Grund gelaufen war. Fünf Mann der Crew wurden zu einer nahen Marina gebracht, zwei blieben an Bord und warteten auf Hilfe.
Bei Ebbe, als sich das Boot auf die Seite liegen, baten sie auch um Abbergung und wurden von einem 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station Seattle an Land gebracht. Am 3.5. um 4.20 Uhr konnte Vessel Assist die Yacht bergen und in die Shilshole Bay Marina schleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen



LNG-Tanker erlitt Maschinenschäden
(04.05.15) Die US Coast Guard überwachte die Reparaturarbeiten an Bord des belgischen LNG-Tankers "Excel", 93786 BRZ (IMO-Nr.: 9246621), in Homer, Alaska, nachdem diser am 27.4. vor der Kachemak Bay Maschinenausfall wegen einer schadhaften Dichtung erlitten hatte, als er sich auf der Fahrt ins Cook Inlet befand. Die"Excel" was wurde daraufhin am 28.4. von Inspektoren des Marine Safety Detachment Homer am 28.4. inspiziert, nachdem die Dichtung ausgetauscht worden war.
Als das Schiff am 29.4. weiter fahren wollte, gab es eine Maschinenabschaltung, und ein Vertreter des Bureau Veritas (BV) fand einen Schaden am Maschinentelegrafen. Die Coast Guard Anchorage verfügte, dass der Tanker in der Kachemak Bay verbleiben musste. Am 1.5. durfte er seine Reise zur ConocoPhilips in Nikiski fortsetzen, nachdem zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden waren.
Der Schlepper "Stellar Wind" eskortierte ihn von der Kachemack Bay nach Nikiski, und die "Glacier Wind", assistierte nach dem Einlaufen nach Nikiski beim Festmachen. Gegen Mittag war die "Excel" fest an der ConocoPhilips Pie, wo weitere Reparaturen begannen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Umweltalarm vor Costa Rica
(04.05.15) An der Küste von Costa Rica kenterte im Pazifik eine Barge mit 200 Tonnen Dünger an Bord. Die Behörden lösten Umweltalarm aus und untersagten Schwimmen und Fischang im Golf von Nicoya. Das Fahrzeug lag kieloben vor Puntarenas, einem wichtigen Touristenresort. Rund 180 Tonnen Ammoniumnitrat liefen ins Meer. 24 Stunden nach dem Unglück wurde die Gefahr herabgestuft.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportboot drohte vor Strömstad zu sinken
(04.05.15) Am 3.5. lief nachmittags ein Motorboot östlich von Strömstad auf Grund und schlug leck. Die Crew, zwei Erwachsene und zwei, wurden von einem anderen Sportboot abgeborgen. Die “Kosterfergen 2” und das Rettungsboot aus Strömstad hielten das aufgerissene Boot mit Pumpen halb über Wasser, bis es in die örtliche Marina eingeschleppt war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sorrento soll nach Sagunto gebracht werden
(04.05.15) Die italienische Fähre "Sorrento” wurde am 3.5. weiterhin 15 Meilen südwestlich vor Mallorca vom Schlepper "Gianemilio C" auf Position gehalten. Bisher hat die Reederei Grimaldi noch keinen Bergungsplan vorgelegt. Die "Sorrento" sollte inzwischen nach Sagunto, einen Hafen bei Valencia, gebracht werden, wo zwar keine Werftkapazität ist, aber Noatum, die wie Grimaldi im Transport von Fahrzeugen von Ford Almussafes beschäftigt ist, über Kaianlagen verfügt.
Beim Transit muss die Fähre ein Gebiet durchqueren, das einen wichtigen Lebensraum für Meeressäuger und Meeresvögel darstellt. Experten von Smit Salvage" arbeiteten an Bord , um das Schiff für die Verschleppung vorzubereiten. Es war weiterhin stabil. An Bord der Fähre befanden sich 98 zum Teil ausgebrannte Lkw, von denen 25 beladen waren, sowie sieben Pkw, vier Lieferwagen und ein Motorrad. <
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff drohte nach Wassereinbruch zu sinken
(04.05.15) In Nieuwegein drohte am 2.5. gegen Mittag das holländische Binnenschiff „Marjo“ zu sinken. Es lag am Ufer beim Utrechtsestraatweg. Die örtliche Feuerwehr lenzte das eingedrungene Wasser und konnte das Schiff stabilisieren. Schuld am Wassereinbruch war ein leckes Rohr.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiff fuhr gegen Brücke in Göteborg
(04.05.15) Die Götaälv-Brücke in Göteborg wurde in der Nacht zum 4.5. gegen Mitternacht von einem Schiff gerammt. Der Mast schlug gegen das Bauwerk und beschädigte es an der Unterseite. Danach setzte es die Reise fort. Der Schiffsverkehr wurde während der nachfolgenden Inspektionen gesperrt. Ob die Brücke im Laufe des Tages wieder würde freigegeben werden können, war noch unklar. Sie wird im Schnitt von drei bis vier Fahrzeugen pro Tag passiert und dazu geöffnet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler nach Buckie eingeschleppt
(04.05.15) Eine Routinefahrt endete für das RNLI-Boot aus Moray mit einem realen Einsatz, nachdem der 82 Fuß lange Trawler „Artemis Avoch“, 399 BRZ (IMO-Nr.: 9119713), eine Meile nördlich des Hafens Ruderprobleme erlitten und gegen Mittag um Hilfe gebeten hatte, weil er außer Kontrolle war und manövrierunfähig in der See trieb. Das in Inverness beheimatete Schiff wurde gegen 13 Uhr in den Hafen von Buckie eingeschleppt. Die „Artemis Avoch” entstand 1995 auf den Macduff Shipyards.
Quelle:Tim Schwabedissen



Öl soll aus gesunkenem Tanker geleichtert werden
(04.05.15) Das Öl in den Tanks der RFA “Darkdale” in der James’ Bay soll in einer durch das britische Verteidigungsministerium geleiteten Aktion am 1.6. vor Kapstadt beginnen. Drei Schiffe sowie ein Team von Tauchern der Royal Navy sollen am 25.6. in St Helena eintreffen. Bis zum 1.8. sollten die Arbeiten in der James abgeschlossen werden.
Am 2.12.2013 hatte das Ministerium empfohlen, das im Wrack befindliche Öl abzupumpen. Seitdem liefen die Vorbereitungen für die Operation, um die Umwelt von St Helena dauerhaft zu schützen. An Bord sollten sich rund 5.000 Kubikmeter befinden. Die Leitung wird Andy Liddell der Salvage & Marine Operations Division innehaben unter Zuarbeit von Jim Griffiths, MOD und James Brewin der Swire Salvage.
Vor dem Leichtern sollte das Taucherteam unter Leutnant Oliver Shepherd Munitionsreste aus dem kieloben liegenden Schiff räumen. Der Bergungskontrakt hat einen Wert von 6.87Millionen Pfund. Die meiste Arbeit wird von Bord der “Pacific Diligence“, einem großen Offshore-Versorger, aus durchgeführt werden. Weiterhin werden ein Tanker und ein weiteres Offshore-Schiff zur Assistenz vor Ort sein.
An Bord der „Pacific Diligence” wird auch ein ROV sein. Beim Leichtern wird die Hottapping-Methode angewendet. Bei den Arbeiten wird größtmögliche Rücksicht darauf genommen, dass es sich bei dem Schiff um ein Kriegsgrab handelt, in dessen Innern der größte Teil der Crew ertrank.
Die RFA “Darkdale” war ein Flottentanker, der im 2. Weltkrieg in St Helena stationiert war. Im Oktober 1941 wurde er von einem U-Boot in der James Bay angegriffen und versenkt. Seither lief langsam immer wieder Öl aus dem in zwei Teile zerbrochenen Wrack aus. Das Heck liegt auf der Backbordseite und ist schwer beschädigt. Das Vorschiff liegt kieloben und ist in besserem Zustand. Hier werden zwischen 2,326 und 4,952 Kubikmeter Öl vermutet. Da das Wrack weiter korrodiert, würde es über kurz oder lang auslaufen. 2010 kam es erstmals zu einem größeren Ölverlust. Daraufhin wurde 2012 eine Untersuchung organisiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Video enthüllt Geheimnisse von Super-U-Boot
(04.05.15) Erstmals wurden jetzt Videobilder, die das Hawaii Undersea Research Laboratory von dem 400 Fuß langen japanischen U-Bootes “I 400“ aufnahm, veröffentlicht, das 2013 vor Hawaii entdeckt wurde. Dabei wurde auch der große Hangar gezeigt, in dem bis zu drei Aichi M6A Seiran-Bomber mit zusammengefalteten Flügeln Platz fanden. Sie konnten binnen 45 Minuten nach dem Auftauchen durch eine vierköpfige Crew mit einem Pressluft-Katapult gestartet werden.
Das Wrack liegt vor der Südwestküste von Oahu und wurde unlängst erneut untersucht. Das Boot gehörte zu den größten U-Booten vor der Nuklear-Boots-Ära und liegt auf 2300 Fuß Wassertiefe. Die US Navy beschlagnahmte nach Kriegsende fünf dieser Boote und brachte sie nach Pearl Harbor zur Untersuchung. 1956 wurde „I 400“ nach Abschluss der Arbeiten im Pazifik versenkt, um die technologischen Innovationen vor der Sowjetunion geheim zu halten. Die übrigen Boote fanden ihre Ruhestätten ebenfalls vor Oahu und im Japanischen Meer.
Quelle:Tim Schwabedissen



Eingedücktes Fenster
(Bild: Livar Aksnes)   Großbild klick!
Fender drückte Scheibe ein
(01.05.15) Ein Fenster der norwegischen Schnellfähre&xnbsp;"Fjordkatt", 226 BRZ (IMO-Nr.: 9380790),&xnbsp;wurde beim Anlegen in Knarvik am Nachmittag des 29.4. von einem Fender am Kai eingedrückt. Die Splitter der Scheibe verletzten niemanden, da die betroffenen Sitze leer waren. Das Schiff konnte im Dienst bleiben, bis die Scheibe ersetzt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre nach Feuer stabil
(01.05.15) Die 15 Meilen südöstlich von Mallorca liegende Fähre "Sorrento“, die von einem Schlepper auf Position gehalten wurde, wurde am 30.4. weiter gekühlt und die Temperatur von Bergungstrupps an unterschiedlichen Stellen gemessen. Es drang kaum noch Rauch nach außen. Das Schiff war weiter stabil, und Palma als Nothafen sollte nur dann angesteuert werden, wenn die Wetterlage sich unvorhergesehen ändern oder plötzlich doch noch Öl auslaufen sollte.
Am 1.5. gingen vier Bergungsexperten aus den Niederlanden vier Spezialisten an Bord. Im Innern des Schifes herrschten noch immer Temperaturen von 70 bis 200 Grad. Die Fachleuten konnten aber auch feststelllen, dass ungeachtet der gewaltigen Schäden an den Aufbauten die Stahlstruktur und der Rumpf keinen Schaden genommen haben. An Bord befanden sich 98 zum Teil ausgebrannte Lkw, von denen 25 beladen waren, außerdem sieben Pkw, vier Lieferwagen und ein Motorrad.
Die Schlepper "Clara Campoamor", "Punta Mayor" und "Gianemilio C" waren auf Standby, des Weiteren die "Marta Mata", "Guardamar Caliope" und die "Salvamar Acrux“, ein Patrouillenboot der Guardia Civil und zwei Helikopter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter brannte vor Agon Goutainville
(01.05.15) Am 30.4..um 13.25 Uhr meldete der Kutter “Bel Espoir”, dass die sieben Meter lange “Carniquet 2“ 11 Kilometer südwestlich von Agon-Goutainville brenne. Das CROSS Jobourg leitete die Meldung an die Schifffahrt weiter und alarmierte die beiden SNSM-Boote „Roquereuil” aus St. Martin-de-Bréhal und „Notre-Dame de Gonneville“ aus Blainville-sur-Mer.
Die „Marina Flowers” war als erstes vor Ort und barg die zweiköpfige Crew aus einer Rettungsinsel. 16 Minuten nach dem Eintreffen der Seenotretter war der Brand auf dem Kutter gelöscht, und er wurde von der SNSM nach Saint-Martin-de-Bréhal geschleppt, wo die Feuerwehr am Kai bereit stand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Havarien auf dem Rhein
(01.05.15) Am 28.4. geriet das holländische Binnenschiff "Wantij", 1653 ts (EU-Nr.: 02326428), auf dem Rhein bei Rees in Brand. Schuld war ein überhitzter Turbolader. Die Brandbekämpfung war kompliziert, weil das Schiff nicht vom Ufer aus zugänglich war.
Am Abend des 30.4. um 21.50 Uhr lief ein niederländischer Binnentanker auf dem Rhein in Höhe Düsseldorf-Unterbilk auf Grund. Auf dem&xnbsp;Weg in die Niederlande kam es auf Höhe des Flusskilometers 737,3 bei Düsseldorf-Unterbilk am rechtsrheinischen Ufer fest. Es lag außerhalb der Fahrrinne und behinderte nicht die durchgehende Schifffahrt. Am 1.5. kam es aus eigener Kraft wieder frei.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Fahrgastschiff in Kudelstaart
(01.05.15) Das holländische Fahrgastschiff&xnbsp;"Gandalf" (MMSI-Nr.: 244620471) geriet am Vormittag des 1.5. am Westeinderplatz in Kudelstaart in Brand. Ein Generator im Maschinenraum hatte Feuer gefangen. Alle 30 Personen an Bord konnten sich in Sicherheit bringen, ehe die Feuerwehr den Brand löschte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Niedrigwasser erschwert Bergung in Mombasa
(01.05.15) Taucher und Berger aus Südafrika nd den Niederlanden assistierten bei der Bergung des unter Singappur-Flagge laufenden Bulkcarriers "JS Danube" vor Mombasa. Als das Schiff auf Grund lief, war eine Tide von 2,3 Metern, benötigt wurden 3,2 Meter, die seither nicht mehr erreicht wurden.
Am 1.5. sollte das Wasser hoch genug auflaufen. Der Frachter mit 46000 Tonnen Kohle an Bord wurde beim Auflaufen aufs Korallenriff am Vorschiff beschädigt. Er hat eine 24-köfpge ukrainische Crew und kam von Ägypten über Walvis Bay nach Mombasa.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949



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