EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seenotfälle
Archiv März 2015


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Zweimastketsch “Bør” in schwerem Wetter
(Bild: KV Harstad)   Großbild klick!
Die Bør segelte dem Teufel ein Ohr ab
(31.03.15) Auf Patroullie in Vernesonen, südwestlich von Sørkapp auf Spitzbergen, stieß das norwegische Patroullienboot “Harstad” auf die holländische Zweimastketsch “Bør”, die unterwegs zur 160 Meilen entfernten Longyearbyen war. Sie kämpfte sich durch vollen Sturm mit Wellenhöhen von acht Metern. Das 1992 erbaute, 18,2 Meter lange und sechs Meter breite Schiff hatte eine siebenköpfige Crew an Bord, die wohlbehalten war.
Angesichts der harten Bedingungen, in denen das Schiff sich befand, überwachte die “Harstad” den weiteren Weg, nachdem sich vergewissert worden war, dass es sich in keinen Schwierigkeiten befand.
Am Morgen des 31.3. beruhigte sich das Wetter, und der Zweimaster befand sich nun 100 Meilen vor Bjørnøya auf dem Weg nach Svalbard, wo es im Sommer auf Chartertörns gehen soll. Er war am 27.3. aus Sortland ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter “Sea Land Meteor"
(Bild: Ron van de Felde)   Großbild klick!
Containerfrachter saß auf Westerschelde fest
(31.03.15) Auf der Fahrt von Rotterdam nach Antwerpen lief der unter Hongkong-Flagge registrierte Containerfrachter “Sea Land Meteor", 49985 BRZ (IMO-Nr.: 9106209), am 31.3. um 5.05 Uhr vor Vlissingen auf Grund. DasSchiff kam auf Höhe des Commandovej nahe der Damen Shipyard rund 100 Meter vor dem Ufer fest, als der Seelotse von und der Flusslotse an Bord gehen sollte. Durch anderen Schiffsverkehr wurde die Manörierfähigkeit eingeschränkt, und in stürmischen Winden wurde der Frachter trotz eines Notankermanövers auf Grund gedrückt.
Die Schlepper "Multratug 4", "Multratug 6", "Multratug 28" und "Union 6" waren rasch vor Ort und stabilisierten den Havaristen. Den Bergernn kam entgegen, dass sich der Frachter bei Niedrigwasser festfuhr und der Sturm die Flut höher auflaufen ließ. So gelang es bereits gegen 10 Uhr vor dem Scheitelpunkt der Flut, das Schiff wieder loszubekommen.
Die “Sea Land Meteor” wurde 1996 für die Kopenhagener Maersk Line bei der Japan Marine United Corp. in Chita erbaut. Sie ist 273 Meter lang, 32 Meter breit und hat einen Tiefgang von 11.5 Metern bei einer Tragfähigkeit von 59.940 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Sportkutter “Snooper”
(Bild: Nelson Sigerman)   Großbild klick!
Sportkutter auf Lake Tashmoo gesunken
(31.03.15) Der 33 Fuß lange Sportkutter “Snooper” kenterte in der Nacht zum 30.3. auf dem Lake Tashmoo am Nordufer von Martha’s Vineyard. Die Feuerwehr von Tisbury und Hafenpersonal versuchten nach der Alarmierung gegen 10 Uhr fieberhaft, auslaufenden Dieselkraftstoff aufzufangen. Am Nachmittag wurde der Schellfischfang in der Umgebung bis auf weiteres untersagt. Tashmoo ist über einen Kanal mit dem Vineyard Sound verbunden und ein beliebtes Fanggebiet.
Die “Snooper”, die Ronald Barry aus Falmouth seit 2012 gehört, hatte den Winter über in Tashmoo gelegen und rund 150 Gallonen Diesel in den Tanks. Wahrscheinlich war ein Rohr während der Frostperiode geplatzt und hat zu Wassereinbruch geführt. Die Ölleckage konnte abgedichtet werden. Die R.M. Packer Co. aus Tisbury rückte aus Menemsha Harbor am Abend mit einer Kranbarge nach Tashmoo an, um das Wrack, von dem nur noch Teile des Ruderhauses sichtbar geblieben waren, zu heben.
Bis dahin wurde eine 1000 Fuß lange Ölsperre ausgelegt. Um 15 Uhr rückte die Feuerwehr wieder ab. Die Coast Guard, das Department of Environmental Protection und die Division of Marine Fisheries waren informiert worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper “Lady Jodi”
(Bild: Dirk Septer)   Großbild klick!
Schlepper und Yacht in British Columbia gesunken
(31.03.15) Der kanadische Schlepper “Lady Jodi”, 47,4 BRZ, sank am 29.3. in der Kelsey Bay in British Columbia. Nur noch die obersten Schiffsteile ragten an dem Liegeplatz aus dem Wasser des Hafens. Da Öl aus dem Wrack auslief, wurde eine Sperre an der Pier ausgelegt.
Bei dem Schiff handelt es sich um die 1943 bei der Star Shipyards (Mercer's) Ltd. erbaute, ehemalige “Malaspina Voyageur”. 1959 wurde sie gründlich umgebaut. Das Schiff ist 16,70 Meter lang, 4,91 Meter breit, hat 2,13 Meter Tiefgang und als Eigner William James Brandon aus Campbell River, die es 2003 erwarben.
Nur vier Tage zuvor war es zu einer anderen Havarie auf dem Campbell River gekommen, als die Yacht „Agate“ am Flussufer strandete und dann volllief. Nur noch die Backbordseite ragte aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sandtransporter auf der Westerschelde gekentert
(31.03.15) Auf der Westerschelde bei der Hougplate kenterte am Abend des 30.3. das holländische Binnenschiff "Willem" (EU-Nr.: 6002707). Der 80 Meter lange Frachter meldete um 19.30 Uhr Wassereinbruch und legte sich eine Viertelstunde später auf die Seite. Die zweiköpfige Crew des Sandtransporters wurde unversehrt von dem daneben liegenden, holländischen Baggerschiff "Interballast I", 2082 BRZ (IMO-Nr.: 7382457), gerettet und zur KNRM-Station in Breskens gebracht. Auch das Rettungsboot “Christien” war vor Ort.
Rijkwaterstaat schickte das Patroullienboot "RWS 79" zur Überwachung der Unglücksstelle auf Ölverschmutzungen. Am 31.3. wurde der Schwimmkran “Cormorant” von Multraship vom Ghent-Terneuzen-Kanal am Haken der Schlepper "Hendrik 7" und "Multratug 22” in Marsch gesetzt, um den Havaristen zu bergen.
Bei der "Willem" handelt es sich um eine ehemalige Barge, an die das Achterschiff des Binnentankers "Paxi" bei der Werft in Dodewaard angefügt wurde. Es handelte sich hierbei um die einstige.”Maracaibo”, die 1972 bei Vahali in Gendt erbaut wurde und eine Länge von 104,82 Metern, eine Breite von 9,55 Metern, einen Tiefgang von 3,50 Metern und eine Vermessung von 2506 Tonnen hat.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dramatische Rettungsaktion für Schlepperfahrer in Fawley
(31.03.15) Am 30.3. um 19.15 Uhr wurde die britische Coastguard von einer Segelyacht alarmiert, dass der 13 Meter lange Schlepper “Asterix“ am Fawley Terminal gekentert sei. Eine SAR-Operation lief im Southampton Water an, an der sich Schiffe der Red Funnel ferries, die RNLI-Boote aus Cowes, Lymington und Calshot, Polizeiboote, der Fawley-Schlepper „Ibex“ und ein Rettungshubschrauber der Coastguard aus Lee-on-Solent beteiligten.
Vor Ort herrschten stürmische See und schlechte Sicht. Ein Mann konnte rasch geborgen werden. Er war vom kenternden Schiff ins Wasser gesprungen. Der zweite Mann wurde zunächst vermisst. Um 20.10 Uhr meldete der Kapitän der Fähre “Red Eagle”, dass er umgedreht sei, als er sich in Anfahrt auf Southampton war, und ein Boot mit zwei Mann ausgesetzt habe.
Um 20:20 Uhr lief das RNLI-Boot „Sheena Louise“ aus Cowes aus, um dem bereits eingetroffenen Boot „Max Walls“ der Calshot RNLI und der „Doug Bradley“ aus Lymington zu assistieren. Um 21 Uhr meldete die Red Funnel, dass auch die "Red Jet 4" sich an der Rettungsaktion beteiligte. Der zweite Mann war in einer Luftblase im Ruderhaus eingeschlossen worden, als der Schlepper kenterte, und konnte um 20.29 Uhr durch eine eingeschlagene Scheibe von einem Arbeiter von Fawley, der an Bord sprang, ins Freie gezogen werden.
Dazu sprangen auch zwei Rettungsleute der „Max Walls“ ins Wasser, um zu helfen. Sie wurden ebenso wie der Schlepperfahrer an Land und später ins Southampton General Hospital gebracht. Wenig später schlug der Schlepper gänzlich um. Um 21.30 Uhr steuerte die "Red Eagle" Southampton an. Die Abfahrten um 21 Uhr und um 22.30 Uhr von East Cowes verzögerten sich um rund eine Stunde. Das Wrack der „Asterix“ wurde zur Mole der Esso-Ölraffinerie von Fawley geschleppt. Um 22.15 Uhr rückte das RNLI-Boot aus Cowes ab.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Brunsbüttel
(31.03.15) Beim Einlaufen in den Kleinen Schleusenvorhafen in Brunsbüttel ist der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Roro-Frachter "Parida", 5801 BRZ (IMO-Nr.: 9159933), am Morgen des 31.3. um 2.30 Uhr mit dem Lotsenversetzboot "Kapitän Stoewahse" (MMSI-Nr.:211630310) kollidiert, der am Kai vertäut gelegen hatte. Der Lotsenversetzer wurde dabei im Bereich der Aufbauten erheblich beschädigt. Durch den Aufprall brachen die Festmacherleinen, und die "Kapitän Stoewahse" trieb kurzfristig im Kleinen Vorhafen.
Das Schiff wurde durch einen Bugsierschlepper zunächst gesichert und dann an denSüdkai geschleppt. Der Schiffsführer und der Matrose blieben unverletzt. Sie befanden sich zum Kollisionszeitpunkt im Aufenthaltsraum. Der Frachter wurde am Wulstbug und am Vorschiff unterhalb des Ankers an Steuerbordseite beschädigt. Das Schiff durfte die Reise erst nach Besichtigung durch eine Klassifikationsgesellschaft fortsetzen und verlegte nach der Kollision in den Binnenhafen an die Bahnhofsdalben. Er befand sich auf der Reise von Gibraltar in die Ostsee und war unter Lotsenberatung bei Ebbstrom in den Kleinen Schleusenvorhafen eingelaufen.
Nach Angaben des Lotsen und des Kapitäns wurde er plötzlich von einer Windböe aus Nordwest erfasst und nach Steuerbordseite gegen den Lotsenversetzer gedrückt. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tallschiff vor Gloucester im Sturm evakuiert
(31.03.15) Die Coast Guard der Station Gloucester, der Air Station Cape Cod und das Patroullienboot "Ocracoke" retteten am 30.3. die neunköpfige Crew des kanadischen Zweimasters "Liana's Ransom" (MMSI-Nr.: 316024862) rund 58 Meilen östlich von Gloucester. Das Boston Command Center war um 00:35 Uhr alarmiert worden, nachdem das Schiff Maschinenausfall erlitten hatte und sich die Segel um die Masten wickelten.
Bei schlechter werdendem Wetter mit 30 Knoten Wind und bis zu 10 Fuß hohen Wellen kämpften sich zwei 47-Fuß-Boote der Station Gloucester zu dem Schiff durch, um es auf den Haken zu nehmen. Zwar gelang es auch, eine Schleppverbindung herzustellen, doch bei der stürmischen See brachen die Trossen.
Deshalb wurden die Segler angewiesen, Überlebensanzüge anzuziehen und das Verlassen des Schiffes vorzubereiten. Ein MH-60 Jayhawk Helikopter der Air Station Cape Cod kam zur Assistenz. Die neun Personen an Bord der "Liana's Ransom" sprangen dann auf die Rettungsboote über. Einer von ihnen erlitt dabei eine Kopfverletzung und wurde vom Jayhawk aufgewinscht und ins Massachusetts General Hospital geflogen.
Die anderen acht wurden zur Station Gloucester gebracht. Ein Peilsender wurde auf der "Liana's Ransom" zurückgelassen, und die "Ocracoke" nahm Kurs auf das verlassene Schiff, um zu versuchen, es abzuschleppen. Die “Liana's Ransom” ist ein 85 Fuß langer, 21 Fuß breiter und 6,5 Fuß tief gehender Stahlschoner, der von 1998 bis 2005 bei der Quick Marine Repair in Houston, Texas, erbaut wurde.
2006 wurde er binnen 20 Tagen ins 2500 Meilen entfernte Nova Scotia überführt. Ursprünglich als Staysail-Schoner im Stil des 17. und 18. Jahrhunderts getakelt, wurde er im Winter 2006/7 zur Gaffelrigger umgetakelt. 2013 nahm er an der Great Lakes Tall Ship Challenge teil. Das Schiff kann bis zu 70 Personen befördern und hat eine 3-5-köpfige Crew.
Quelle:Tim Schwabedissen



Autofrachter treibt im Pazifik
(31.03.15) Der unter Panama-Flagge laufende Autotransporter "Aegean Leader", 48319 BRZ (IMO-Nr.: 9054119), erlitt am 28.3. Maschinenschaden im Nordpazifik und trieb seither rund 1,200 Meilen nordöstlich von Tokio. Am 29.3. befand er sich auf Position 33 56 N 164 11 O. Das Schiff war auf der Fahrt von Toyohashi nach Balboa gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Taganrog
(31.03.15) Der unter St. Kitts-Nevis-Flagge laufende Frachter "Mekhanik Kovalenko", 4182 BRZ (IMO-Nr.: 9433690), kollidierte beim Ankerlichten am 28.3. um 23.55 Uhr mit dem russischen Frachter "Volgo-Don 213", 4963 BRZ (IMO-Nr.: 8959192), auf der Außenreede von Taganrog in der Azov See. Vier Meters des Schanzkleids der "Mekhanik Kovalenko" wurden dabei abgerissen, an der "Volgo-Don 213" entstand ein 0,5 Quadratmeter großes Loch oberhalb der Wasserlinie.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Harburg auf Steuerzahlerkosten gehoben
(31.03.15) Nach drei Wochen wurde der Kutter „Sassnitz“, der im Harburger Lotsekanal unterhalb der Klappbrücke gesunken war, wieder geborgen. Zuvor hatte das Bezirksamt vergeblich versucht, dem vermeintlichen Eigentümer die Aufgabe zu übertragen, doch bei dem ehemaligen Fischer war nichts zu holen. Deshalb beauftragte die Behörde das Unternehmen Taucher Knoth mit der Bergung.
Am Morgen des 30.3. rückte das Unternehmen Taucher Knoth mit zwei Bergungsschiffen an. Den ganzen Tag zogen Taucher Stahltrossen unter dem Kutter durch, bis er am Abend gehoben werden konnte. Danach wurde die Aktion unterbrochen. So blieb zunächst unklar, ob der Kutter schwimmfähig war und aus dem Binnenhafen zum Abwracken weggezogen werden konnte, oder ob er vor Ort zerlegt werden muss.
Am 31.3. sollte die Bergung beendet werden. Es war bereits die zweite derartige Aktion, die im Harburger Binnenhafen innerhalb kurzer Zeit mit Steuergeldern bezahlt werden musste.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergungsvorbereitungen für Amadeo angelaufen
(31.03.15) In der vergangenen Woche hat sich der erste Konvoi auf den Weg von Valparaiso nach Paso Kirke gemacht, um die Bergungsarbeiten der Resolve Salvage & Fire Company an der dort gekenterten, chilenischen Fähre "Amadeo I", 9737 BRZ (IMO-Nr.: 7427752), rund 50 Kilometer südwestlich von Puerto Natales vorzubereiten.
In Valparaiso wurde alles notwendige Gerät gesammelt, das dazu notwendig ist, darunter zwei große Bargen. Mitte April soll ein zweiter Konvoi mit den Bergungscrews starten. Die Bargen sollen längsseits des Wracks gehen und dann Kettenzüge ausgefahren werden, an denen das Schiff aufgerichtet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bargenfangen auf Mississippi
(31.03.15) Fast zwei Dutzend Bargen trieben am Abend des 29.3. auf dem Mississippi bei Natchez, nachdem ein Schlepper mit der Mississippi River Bridge zwischen Natchez und Vidalia kollidiert war. Er war gegen 18 Uhr mit dem Heck gegen die Brücke geschlagen, woraufhin sich 21 Bargen losrissen.
Arbeiter der nahen Vidalia Dock and Storage halfen, die Ausreißer wieder einzufangen, die in Natchez über Nacht vertäut wurden. Die U.S. Coast Guard und das Mississippi Department of Transportation leiteten eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Success mit Vormann Eric Stanwix
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Success erfolgreich abgeschleppt
(30.03.15) Das RNLI-Boot aus Seahouses in Northumberland wurde am 29.3. um 12.133 Uhr von der Humber-Coastguard alarmiert, um dem havarierten Kutter “Success - WY 212”, 174 BRZ (MMSI-Nr.: 235008670), zu assistieren. Das 21 Meter lange Schiff war mit einer sechsköpfigen Crew an Bord 18 Meilen östlich von Seahouses manövrierunfähig geworden und trieb in rauer See in zunehmendem Wind.
Die “Lifetime Care” unter Vormann Eric Stanwix lief wenig später aus und nahm mit größtmöglicher Fahrt Kurs auf die Position des Kutters.
Während des Anmarschs wurden die Möglichkeiten zur Hilfeleistung geprüft, und wegen der Größe des Kutters und der Tidenströmung schieden die Optionen, ihn nach Seahouses oder Amble zu schleppen, aus.
Damit blieben nur Blyth oder North Shields als praktikabel über. Es wurde entschieden, dass das Rettungsboot den Havaristen südwärts zu einer Position vor Amble schleppen sollte, wo das größere Boot der Severn Klasse aus Tynemouth die weitere Verschleppung nach North Shields übernehmen sollte.
Das kleine Boot konnte die “Success” nur mit fünf bis sechs Knoten gegen den Tidenstrom ziehen. Um 16.45 Uhr übernahm nach mühseligem Sturmritt das RNLI-Boot aus Tynemouth die “Success”, und das Boot aus Seahouses kehrte zu seiner Station zurück, wo es um 18.10 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Dongfeng” fällt mit gebrochenem Mast zurück
(Bild: www.meteoearth.com)   Großbild klick!
Mastbruch auf Volvo Ocean Racer
(30.03.15) Am Morgen des 30.3. brach auf der am Volvo Ocean Race teilnehmenden, chinesischen Yacht “Dongfeng” unter Skipper Charles Caudrelier der Toppmast. Menschen kamen bei der Havarie 240 Meilen westlich von Kap Hoorn um 3.15 Uhr nicht zu Schaden. Der Mast knickte bei 30 Knoten Wind völlig überraschend am dritten Spreader ab.
Das Boot schied daraufhin aus dem Rennen aus und nahm Kurs auf Ushuaia, wo die Optionen zur Weiterfahrt nach Itajai geprüft werden sollten. Das Maritime Rescue Coordination Centre (MRCC) überwachte die Lage bis zum Erreichen des Hafens.
Quelle:Tim Schwabedissen



Crew polnischer Forschungsyacht gerettet – Boot abgeschleppt
(30.03.15) Am 28.3. um 22.45 Uhr gelang es, die gesamte fünfköpfige Crew der bei Sotra in Seenot geratenen, polnischen Yacht "Magnus Zaremba" (MMSI-Nr.:261025570) durch zwei Seaking-Hubschrauber abzubergen. Dabei erlitten zwei der Segler leichte Verletzungen. Sie wurden nach Sula geflogen, wo bereits ein Krankenwagen bereit stand. Danach wurden die Schiffbrüchigen nach Stavanger gebracht und dort einquartiert.
Nachdem am 29.3. der Sturm nachgelassen hatte, startete das norwegische Küstenwachboot “Ålesund" eine Suchaktion nach dem aufgegebenen Aluminiumboot. Es wurde dabei unterstützt von einem Flugzeug. Tatsächlich gelang es, das entmastet in der See treibende Schiff nach sechs Stunden 40 Meilen westlich von Marsteinen ausfindig zu machen.
Das Patroullienboot nahm es auf den Haken und zog es in Richtung Korsfjord, wo es gegen Mitternacht einem Rettungsboot übergeben wurde. Die „Magnus Zaremba“ hat eine Länge von 17,3 Metern, eine Breite von 5,72 Metern und eine Segelfläche von 180 m2.
Quelle:Tim Schwabedissen



Raddampfer sitzt auf Lake Conroe fest
(30.03.15) Der amerikanische Raddampfer “Southern Empress”, der auf dem Lake Conroe Dinnerfahrten unternimmt, lief am Abend des 28.3. mit 115 Fahrgästen auf eine Sandbank. Der Nachbau eines historischen Schiffes aus dem 19. Jahrhundert könnte mehrere Tage lang festsitzen, bis eine Bergung möglich würde. Er war gegen 23 Uhr vor Bird Island, einige hundert Meter vom Stammliegeplatz an der Seven Coves Marina entfernt, festgekommen.
Die Passagiere wurden von Booten der Marinedivision und des North Montgomery County Fire Department zurück an Land gebracht. Die 131 Fuß lange und 40 Fuß breite “Southern Empress” hatte bereits 2005 mit 50 Fahrgästen auf einer Weihnachtsfahrt für vier Stunden festgesessen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack bei Bauarbeiten in Swinemünde entdeckt
(30.03.15) Bauarbeiter, die ein Strandhotel in Swinemünde errichten, haben am 23.3. in einer Tiefe von 10 Metern den Rumpf eines wahrscheinlich über 100 Jahre alten Wracks gefunden. Die Arbeiten wurden sofort durch den herbeigerufenen Konservator Tomasz Wolender gestoppt. Das Luxushotel entsteht auf einem künstlich aufgeschütteten Landstück. Der gefundene Wrackrest war rund 10 Meter lang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack in Hongkong beim Bau einer Umleitung gefunden
(30.03.15) Überreste eines großen Wracks wurden bei Baggerarbeiten für den Central-Wan Chai Bypass bei Wan Chai in Hongkong gefunden. Das Wrack lag sechs Meter tief nahe der alten Fährpier von Wan Chai. Das Civil Engineering and Development Department gab die Entdeckung am 27.3. bekannt.
Bei weiteren Grabungen und Vermessungen stellte sich heraus, dass das Objekt 40 Meter lang, 20 Meter breit und zwei Meter hoch war.
Taucher stiegen zu der Fundstelle hinab. Weitere Details und Auswirkungen auf die Bauarbeiten waren noch nicht bekannt. Es könnte sich um ein britisches Wrack aus dem 2. Weltkrieg, das durch Sabotage in der 18-tägigen Schlacht um Hongkong sank, oder ein in einem Taifun gesunkenes Schiff handeln. Der Baubereich gehörte früher zum schiffbaren Hafen mit einem Arsenal, einer Werft und Militäranlagen.
Das berühmteste Wrack jener Zeit war das von HMS “Tamar”, nach dem die Gegend benannt wurde. Viele Schiffe sanken in Hong Kong auch in Wirbelstürmen 1874, 1906 und 1937. Wenn das Wrack aus Stahl und von keinem historischen Wert ist, könnten die Abbrucharbeiten bereits einige Monate dauern. Wenn es aber historischen Wert hat und erhalten werden soll, dann könnte dies Jahre benötigen. Die Arbeiten für die Umleitung begannen 2009 und sollen 2017 abgeschlossen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergungsauftrag für Kogge von Kampen vergeben
(30.03.15) Das aus dem 15. Jahrhundert stammende Koggenwrack, das vor drei Jahren bei Kampen in der Ijssel gefunden wurde, soll von drei Unternehmen geborgen werden, ebenso wie zwei weitere alte Wracks von Flussschiffen. Zu dem Joint Venture 'Isalacogghe' gehören die ADC ArcheoProjecten Baars-Cipro und Hebo Maritiemservice. Die Bergungsarbeiten sollen am 1.9. beginnen und voraussichtlich bis zum Winter 2015/2016 dauern.
Die mittelalterlichen Wracks liegen derzeit an die vier Meter unter dem Sand im Flussboden und sind einer Fahrwasservertiefung im Weg. Sie werden nach der Bergung der Stiftung Batavialam in Lelystad übertragen. Wenn der Erhalt der Kogge im Ganzen möglich ist, sollen Archäologen sie etwa drei Jahre lang konservieren, ehe sie in ein Museum kommt. Andernfalls wird sie im schiffsarchäologischen Depot in Nijkerk des Rijksdienst durch das Cultureel Erfgoed ausgewertet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter sank bei Kollision vor Sile
(30.03.15) Der kambodschanische Frachter "Sibirskiy 2132", 3978 BRZ (IMO-Nr.: 8211136), kollidierte am 29.3. gegen neun Uhr mit dem 16 Meter langen türkischen Kutter "San Aga" (MMSI-Nr.: 271072252), vor der Küste von Sile. Der Kutter kenterte und sank, die vierköpfige Crew wurde von dem Kollisionsgegner an Bord genommen und um 11 Uhr einem Rettungsboot übergeben. Der Frachter wurde angewiesen, für die notwendigen Untersuchungen Istanbul anzusteuern. Die Havarie ereignete sich bei unsichtigem Wetter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weiter zeitweilig lange Wartezeiten auf Kanalpassage in Brunsbüttel und Kiel
(30.03.15) Bis Ostern soll die Reparatur des Frachters “Saint George” nach der Kollision mit einem Tor der Brunsbütteler Schleuse am 20.3. abgeschlossen werden. Ein Teil des Bugs muss am Kai der Nobiskrug-Werft in Rendsburg erneuert werden. Nobiskrug reparierte in Kiel weiterhin auch das einzig verbliebene Reservetor der Schleuse Brunsbüttel. Es soll voraussichtlich im Mai von Schleppern wieder dorthin gebracht werden.
Der Ausfall der betroffenen Schleusenkammer hatte am letzten Märzwochenende erneut zu langen Wartezeiten für die Schifffahrt geführt. Teilweise betrug die Wartezeit am 28.3. an die zehn Stunden. In der Nacht zum 30.3. gingen sie wieder auf ein bis zwei Stunden zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Meiyu No. 18” gesunken
(Bild: Coast Guard Kyodo)   Großbild klick!
Schlepperfahrer überlebte Untergang in Luftblase
(29.03.15) Die japanische Coast Guard rettete am 28.3. einen Mann von dem gekenterten Schlepper “Meiyu No. 18”, 19 BRZ, vor Hakodate in der Tsugaru Strait zwischen Hokkaido und der Aomori Präfektur. 15 Stunden nachdem es gesunken war, wurde Katsuyuki Nagata, 64, aus Nagasaki gegen 5:40 Uhr aus dem Wasser gerettet.
Er hatte in einer kleinen Luftblase in dem nur wenige Meter tief auf der Seite liegenden Wrack überlebt. Insgesamt hatte das Schiff eine vierköpfige Crew gehabt. Coastguard und Feuerwehr fanden zwei Tote unweit der Untergangsstelle, darunter auch den Skipper. Die “Meiyu No. 18” einer Firma aus Kami-Amakusa in der Kumamoto Präfektur hatte eine Barge mit Schiffssektionen gezogen, als sie sank.
Um 15.10 Uhr wurde das Wrack 1.5 Kilometer vor der Küste entdeckt. Wenig später barge die Coastguard die erste Leiche. Am folgenden Morgen dann gelang die Rettung des wohl einzigen Überlebenden aus der nicht vollkommen mit Wasser gefüllten Kajüte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter "Sigurd" mit Luftkissen gehoben
(Bild: Frode Adolfsen)   Großbild klick!
Sigurd wieder sichtbar
(29.03.15) Der kleine norwegische Kutter "Sigurd" der am 18.3. vor Svolvær auf den Lofoten auf eine Schäre gelaufen und gesunken war, ist eine gute Woche später geborgen worden. Gehalten von einer Reihe von Hebesäcken wurde das Wrack zunächst bis knapp unter die Wasseroberfläche gehoben, wo es mit der Oberkante des Ruderhauses sichtbar wurde. Der Kutter war beim Einlaufen nach Osan auf eine Schäre gelaufen und aufgerissen worden. Anschließend sank er auf rund 10 Metern Wassertiefe, stellte aber ein Navigationshindernis dar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff bei Lahnstein aufgelaufen
(29.03.15) Ein mit 2035 Tonnen Kohle beladenes Binnenschiff, das in der Nacht zum 27.3. auf der Reede Lahnstein vor Anker lag, begann gegen Mitternacht trotz der beiden ausgebrachten und mit ca. 20 Metern Kette versehenen Anker zu treiben und kam mit dem Vorschiff am rechten Ufer fest. Erste Versuche, den Havaristen noch in der Nacht mit Hilfe eines Schubverbandes freizuschleppen, scheiterten, da die beiden Schlepptrossen brachen.
Erst im Laufe des Morgens konnte der Havarist mit Hilfe eines herbeigerufenen Schleppers sowie eines weiteren Binnenschiffes freigeschleppt werden. Nachdem keine Schäden festgestellt wurden, konnte das Schiff seine Fahrt zu Berg fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter saß vor St. Peter fest
(29.03.15) Die freiwilligen Seenotretter der Station Eiderdamm kamen in der Nacht zum 2.7.3 dem Kutter „Odin 1“ (MMSI-Nr.: 211863000) aus Tönning samt seiner dreiköpfigen Crew südlich von St. Peter-Ording zu Hilfe gekommen. Gegen ein Uhr hatte der Krabbenkutter aus Tönning gemeldet, dass die Kühlwasserpumpe ausgefallen war
. Weil sich deshalb die Maschinenanlage nicht mehr bedienen ließ, konnten die Fischer auch keinen Anker werfen. Südöstliche Winde um vier Beaufort und der Tidenstrom drückten den Havaristen in die Nähe der Sandbänke, die der Küste südlich von St. Peter-Ording vorgelagert sind. Dort kam der Kutter wenig später auch fest. Das Seenotrettungsboot „Paul Neisse“ benötigte etwa eine Stunde, um die Fischer zu erreichen.
Sie stellten eine Leinenverbindung her und nahmen die 17 Meter lange „Odin I“ auf den Haken. Um 4.20 Uhr war das Schiff fest am Eiderdamm und der Einsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettung von sinkender Yacht vor Monterey
(29.03.15) Die US Coast Guard rettete am Nachmittag des 27.3. die zweiköpfige Crerw eines sinkenden Segelbootes 17 Meilen vor der Küste südlich von Monterey . Um 16:38 Uhr wurde die Coast Guard San Francisco über VHF-FM von der Crew des 55 Fuß langen Bootes alarmiert, nachdem es starken Wassereinbruch erlitten hatte. Die Lenzpumpe kam nicht gegen das Wasser an.
Die Position wurde mit 60 Meilen südlich Monterey in der Monterey Bay National Marine Sanctuary angegeben. Von der Coast Guard Station Monterey und der Station Morro Bay liefen zwei Boote aus, und ein SAR-Helikopter stieg von der Air Station San Francisco auf. Vor Ort waren bis zu acht Fuß hohe Wellen und Windgeschwindigkeiten bis 25 Meilen.
Die Yachtcrew war mit Überlebensanzügen, EPIRB und einer Rettungsinsel ausgestattet. Um 18.40 Uhr wurde die Yacht dank des Senders geortet, und ein Rettungsschwimmer half beiden Seglern an Bord des Hubschraubers.
Quelle:Tim Schwabedissen



Patroullienboot nach 87 Jahren in Auflösung begriffen
(29.03.15) Das frühere kanadische Patroullienboot „Pursepa“ ist einige Tage nach seiner Strandung in der Mündung des Campbell River in British Columbia nur noch ein Trümmerhaufen. Bei Flut weitgehend unter Wasser liegend, wird bei Ebbe das ganze Ausmaß der Zerstörung sichtbar.
Die Reste der Aufbauten lagen inzwischen in Trümmer zerborsten über die Steuerbordseite und auf der Kiesbank, die Masten sind gebrochen, der Schornstein hat sich gelöst, und auch der Rumpf des erst unlängst überholten Oldtimers war in deutlicher Auflösung begriffen. Jede Flut bringt mit ihrer Strömung weitere Verwüstung, lässt die Strömung an den Planken zerren. Nach 87 Jahren endet damit die Laufbahn des bis dahin gut gepflegten Bootes letztlich doch vorzeitig.
Quelle:Tim Schwabedissen



Prinsesse Benedikte muss nach Dockunfall bis Juni in der Werft bleiben
(29.03.15) Die beschädigte dänische Scandlines-Fähre „Prinsesse Benedikte“ wird in der Remontowa-Werft in Danzig repariert und voraussichtlich im Juni den Dienst wieder aufnehmen. Nach umfangreichen Aufräumungs- und Inspektionsarbeiten arbeitet die Werft gemeinsam mit einem Scandlines-Team nun an der Beseitigung der Schäden, die am 11.3. angerichtet wurden.
An jenem Tag hatte sich nach einem dreiwöchigen Werftaufenthalt, bei der ein neuer Diesel, ein neues Radarsystem und ein neues Belüftungssystem sowie ein Scrubber eingebaut worden war, krängte das Schwimmdock beim Ausdocken der Fähre. Dies führte dazu, dass das Schiff ungefähr zwei Meter tief von den Pallen fiel und mit einer Krängung von 13 Grad zur Dockwand zu liegen kam.
Dabei wurden Löcher in die Seite des Rumpfes gerissen, und Wasser drang auf ganzer Länge ein. Scandlines erwartete, dass die Reparaturarbeiten von den dabei angerichteten umfangreichen Schäden und die anschließende Testphase etwa drei Monate dauern würden.
Die drei verbliebenen Fähren, die „Deutschland“, „Schleswig-Holstein“ und „Prins Richard“ bieten bis Ende Juni im 40-Minuten-Takt Abfahrten von und nach Puttgarden bzw. Rødby an. Die fünfte Fähre, die „Holger Danske“, die hauptsächlich spezielle Fracht transportiert, hat die Anzahl ihrer täglichen Überfahrten erhöht. Außerdem haben Scandlines die „Mercandia VIII“ von HH-Ferries gechartert. Ab dem 8.4. soll sie an den verkehrsreichsten Zeiten von Dienstag bis Freitag Lkws abtransportieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Polnische Yacht vor Norwegen aufgegeben
(29.03.15) Am 28.3. um 19.09 Uhr funkte die 18 Meter lange polnische Yacht "Magnus Zaremba" (MMSI-Nr.: 261025570) Mayday vor Marstein, 88 Kilometer westlich von Bergen. Das Schiff trieb mit fünf Personen an Bord in bis zu 11 Meter hohen Wellen und 60 Knoten Wind. Es hatte den Mast verloren, war mehrfach umgeschlagen und hatte Wassereinbruch erlitten.
Das südnorwegische MRCC konnte die Position ermitteln und ließ zwei Sea King-Hubschrauber aufsteigen. Auch das Küstenwachboot "Ålesund", die binnen 3-4 Stunden vor Ort sein sollte, sowie ein zweites Schiff nahmen Kurs auf die Aluminiumyacht, die extra für Eismeerfahrten verstärkt ist.
Die Crew war zwar unversehrt geblieben, bat aber darum, abgeborgen zu werden. Der erste Sea King begann damit um 21.30 Uhr. Die Yacht war unterwegs von . Øygarden in Hordaland in die Nordsee gewesen. <
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter schleppte havarierte Fähre ein
(29.03.15) Die norwegische Fähre&xnbsp;"Fykan", 592 BRZ (IMO-Nr.: 9081966),&xnbsp;erlitt mit 29 Passagieren an Bord auf der Fahrt von Kilboghamn nach Jektvik in Rødøy am Nachmittag des 27.3. Maschinenschaden. Erst fiel eine der beiden Hauptmaschinen aus, gefolgt von der zweiten, bevor noch der Hafen erreicht werden konnte. Als Helfer in der Not erschien der Kutter "Sjåviknes", der die erheblich größere Fähre an den Kai brachte. Während die Schadensuntersuchung erfolgte, wurde die "Rødøy" als Ersatzfähre eingesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach Bergung gesunken
(29.03.15) Der in Arzew beheimatete, sieben Meter lange Sardinenkutter "Sardinia", funkte am 25.3. gegen Mitternacht Mayday, nachdem er Wassereinbruch erlitten hatte. Die algerische Coastguard ermittelte die Position des Schiffes nordwestlich von Kap Carbon Cap, und ein Schlepper zog es nach Abbergung seiner neunköpfigen Crew zurück nach Arzew.
Es war schwer beschädigt und ging nach Erreichen des Hafens unter. Am 26.3. wurde das Wrack gehoben und ins Trockendock zur Reparatur gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Floreana im Sturm wieder geflutet
(29.03.15) Die Bergungsarbeiten an dem equadorianischen Frachter "Floreana", 1475 BRZ (IMO-Nr.: 8306474),&xnbsp;mussten am 28.3. vor San Cristobal wegen starken Sturms unterbrochen werden. Die T & T Marine Salvage zog aus Sicherheitsgründen ihr Personal ab. Daraufhin liefen die Laderäume wieder voll, was allerdings den Vorteil hatte, dass das Schiff ausbalanciert blieb.
Allerdings wurden durch die neuerliche Flutung das Schweißgerät der Berger, ein Bagger, Generatoren und Beleuchtung unter Wasser gesetzt. Mit ihnen waren bereits Container und Kisten mit Getränken geleichtert und zur Entsorgung gebracht worden. Die restliche Ladung stellte kein Umweltrisiko dar und sollte mit dem Schiff versenkt werden.
Zunächst galt es nun aber nach Wetterberuhigung die Schäden an der Ausrüstung zu reparieren. Die Berger waren trotz des Rückschlags zuversichtlich, in rund 10 Tagen den Havaristen aufschwimmen und zur Versenkung bringen zu können. Er hatte keine strukturellen Schäden durch die Wellen davongetragen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rickmers-Frachter trieb vor Essex
(29.03.15) Drei Rettungsboote aus Essex wurden alarmiert, nachdem der unter Marshall-Islands-Flagge registrierte Containerfrachter "ANL Warringa", 39906 BRZ (IMO-Nr.: 9324837), am 28.3. in einer Hauptschifffahrtsstraße nach Maschinenschaden ins Treiben gekommen war.
Die RNLI-Boote aus Walton, Frinton und Harwich liefen gegen Mittag aus. Die "ANL Warringa" trieb 20 Meilen vor der Küste von Essex in der Schifffahrtsroute zwischen Hamburg und den Häfen an der englischen Ostküste. Nachdem es der Crew des Frachters gelungen war, die Drift durch Werfen eines Ankers unweit eines Windparks zu stoppen, blieb das Rettungsboot 16-01 zur Sicherung vor Ort, bis Schlepperhilfe eingetroffen war. Der Frachter des Rickmers Shipmanagement in Singapur war unterwegs von Tilbury nach Hamburg gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier auf Columbia River aufgelaufen
(29.03.15) Am Morgen des 27.3. lief der liberianische Bulkcarrier "Turquoise Ocean", 24020 BRZ (IMO-Nr.: 9618501), auf dem Columbia River vor Longview nach Maschinenausfall auf Grund. Er kam von Longview und hatte Pottasche geladen. Der Versuch, ihn durch Ankerwurf zu stoppen, schlug fehl, und er lief auf sanften Sandgrund. Nachdem die Bordenergie wiederhergestellt war, konnte er einen Liegeplatz im Südwesten von Washington City ansteuern. Die 21-köpfige Crew war unversehrt geblieben, das Schiff musste aber von der Coastguard auf Seetüchtigkeit hin überprüft werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rauchentwicklung auf Kreuzfahrtschiff in St. Maarten
(29.03.15) Rauch stieg am 27.3. von dem unter Panama-Flagge registrierten Kreuzfahrtschiff "Carnival Liberty", 110320 BRZ (IMO-Nr.: 9278181), auf, als er im Hafen von St. Maarten lag. Mehrere Besatzungsmitglieder und Passagiere wurden evakuiert, und die Feuerwehr kam zum Hafen. Wie sich herausstellte, hatte ein überhitztes Lager zu der Rauchentwicklung im Vorschiff geführt. Nachdem das Problem gelöst war, verließ der Kreuzfahrer am Nachmittag St. Maarten wie geplant wieder.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf dänischer Schnellfähre
(29.03.15) Die dänische Fähre&xnbsp;"Leonora Christina", 10371 BRZ (IMO-Nr.: 9557848),&xnbsp;erlitt am Abend des 27.3. einen Maschinenraumbrand, als sie von Ystad nach Rønne unterwegs war. Das Feuer brach in einer der vier Hauptmaschinen aus. Es wurde Generalalarm ausgelöst, und die Fahrgäste wurden informiert, dass sie sich für eine mögliche Evakuierung bereit machen sollten.
Doch es gelang der Crew dann, das Feuer rasch zu löschen, und die Fähre erreichte Rønne mit nur 30 Minuten Verspätung. Sofort gingen Vertreter der Reederei zur Untersuchung des Brandes dort an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neue Schnellfähre havarierte am zweiten Einsatztag
(29.03.15) Die unter Panama-Flagge laufende Schnellfähre „Condor Liberation“, 6307 BRZ (IMO-Nr.: 9551363), die erst am 27.3. im Dienst zwischen Poole und den Kanalinseln in Dienst gestellt worden war, kollidierte am Nachmittag des 28.3. mit der Kaianlage in St. Peter Port auf Guernsey. Die Havarie ereignete sich nach dem Eintreffen in St Peter Port, als die Fähre an Liegeplatz 2 gehen wollte, doch von starkem Wind behindert wurde. Deshalb wurde entschieden, Liegeplatz 1 angesteuert.
Beim Manövrieren im Sturm stieß die Fähre hart gegen die Befenderungen und trug selbst Schäden an der Scheuerleiste davon. Die Reparatur in Goole sollte mehrere Tage dauern. Derweil hielt die „Commodore Clipper” den Verkehr zwischen den Kanalinseln und England aufrecht.
Die 102 Meter lange „Condor Liberation“ war von den Austal Shipbuilders in Australien erbaut worden und kann bis zu 880 Passagiere und 245 Fahrzeuge transportieren. Sie ist die einzige Schnellfähre nach Guernsey und Jersey , da die „Viking“ und „Express“ an die griechische Reederei Seajets verkauft wurde. Die „Condor Liberation” kostete 50 Millionen Pfund.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre in Kasos wieder frei und nach Rhodos zur Reparatur
(29.03.15) Am Abend des 27.3. konnte sich gegen 19.30 Uhr die griechische Fähre&xnbsp;"Vitsentzos Kornaros", 6387 BRZ&xnbsp;(IMO-Nr.: 7358327), selbst von den Steinen der Außenmole von Kasos befreien. Dabei wurde ihr von dem Fahrgastschiff "Kasos Princess" assistiert.
Danach konnte der Havarist endlich in den Hafen einlaufen, wo ungefähr 80 Passagiere, die auf die Insel wollten, von Bord gehen konnten. Die anderen mussten weiter ausharren, während die Fähre von der Klassifizierungsgesellschaft auf mögliche Schäden und ihre Seetüchtigkeit hin untersucht wurde und auch Taucher dazu den Rumpf unter die Lupe nahmen.
Am 28.3. um 1.45 Uhr verließ das Schiff Kasos mit noch 163 Passagieren wieder. Einige kleinere Schäden sollten in Rhodos ausgebessert werden. Hier traf die Fähre gegen 13 Uhr ein, und nach drei Tagen konnten die Fahrgäste erstmals wieder an Land gehen. Sie sagten, dass sie bestmöglich betreut worden seien. Nach der Wiederherstellung sollte die Fähre als nächstes nach Piräus auslaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre "Vitsentzos Kornaros"
(Bild: Diamantdidis Claus)   Großbild klick!
Fähre sitzt weiter vor Kasos fest
(27.03.15) Die 227 Passagiere und 55 Besatzungsmitglieder der griechischen Fähre "Vitsentzos Kornaros", 6387 BRZ (IMO-Nr.: 7358327), mussten sich weiter in Geduld üben, nachdem das Schiff am 26.3. an der Außenmole von Kasos auf Grund gelaufen war. Die griechische Küstenwache schickte zwar einen Schlepper aus Mykonos, nachdem der Versuch zweier Kutter, das Schiff von den Steinen zu ziehen, gescheitert war, doch dieser musste bei stürmischem Wetter mit an die neun Beaufort Wind zunächst selbst in Astypalea Schutz suchen, bis sich die Lage beruhigte. Für den 27.3. war eine allmähliche Wetterberuhigung vorhergesagt.
Die Fähre lag immerhin stabil auf Grund, und es bestand keine Gefahr für die Menschen an Bord. Ein Super Puma-Helikopter der griechischen Luftwaffe startete in Rhodos und flog nach Kasos mit Inspektoren der Küstenwache und zwei Tauchern samt Ausrüstung an Bord, die die Lage und den Zustand des Schiffes vor weiteren Maßnahmen untersuchen sollten.
Die „Vitsentzos Kornaros” ist 128,71 Meter lang, 19,81 Meter breit, hat 4,5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 1.616 Tonnen. Die Passagierkapazität liegt bei 1100 Personen, die Fahrzeugkapazität beträgt 260.
Sie ist in Aghios Nikolaos beheimatet und entstand 1975/6 bei der Aalborg Værft A/S als “Viking Viscount” für Townsend Thoresen. Sie verkehrte vom 18.5.1976 bis Mai 1986 auf der Route Felixstowe – Zeebrugge, vom 7.5.1986 bis September 1989 auf der Route Southampton – Cherbourg.
Am 31.12.1987 wurde sie für die European Ferries Ltd., Dover, registriert, und lief bis Ende des Jahres im Fährdienst Dover – Calais. 1989 wurde sie zur “Pride of Winchester” und lief bis zum 9.7.1992 zwischen Portsmouth und Cherbourg. Seit dem 15.3.1991 war sie für die Howill Shipping Ltd., London, registriert. 1994 wurde sie an die Anonymi Naftiliaki Eteria (LANE), in Athen verkauft, die sie von 1994 bis 2007 zwischen Piräus und Agios Nikolaos einsetzte und seither im Verkehr Piräus - (Milos) - Agios Nikolaos - Sitia - (Kasos) - (Karpathos) - (Rhodos).
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht “Hummingbird”
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Yacht saß vor Eastbourne im Schlamm fest
(27.03.15) Das RNLI-Boot aus Eastbourne kam am Morgen des 26.3. der 18 Meter langen Yacht “Hummingbird” (MMSI-Nr.: 235009170) aus Plymouth zu Hilfe, das beim Auslaufen aus dem Sovereign Harbour gegen acht Uhr auf Grund gelaufen war. Die Yacht steckte im Schlamm des Zufahrtskanals zur Marina fest. Da es nicht möglich war, sie ohne Gefahr von Beschädigungen flottzumachen, wurde sie vorn und achtern zunächst mit Ankern gesichert und auf die Flut gewartet.
Die sechsköpfige Crew entschied, an Bord zu bleiben, während das Rettungsboot vorerst zu seinem Anleger zurückkehrte und dort in Bereitschaft blieb. Als die Flut hoch genug aufgelaufen war, lief es wieder aus, holte die Verankerungen wieder ein und schleppte die Yacht in tieferes Wasser. Nachdem sichergestellt war, dass sie keine Schäden davongetragen hatte, setzte sie ihre Reise nach Ramsgate fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre "Hammerodde" gedockt
(Bild: Mie Moelbak)   Großbild klick!
Dänische Fähre "Hammerodde" gedockt
(27.03.15) Die 39 Passagiere der dänischen Fähre "Hammerodde", 14551 BRZ (IMO-Nr.: 9323699), mussten sich in Geduld üben, nachdem das Schiff beim Verlassen von Køge auf ein Unterwasserhindernis gelaufen und beschädigt worden war. Sie wurden mit Essen und Trinken versorgt, bis die beiden Schlepper "Svitzer Mars" und "Svitzer Bjørn" den Havaristen um 9.30 Uhr zurück in den Hafen von Køge zogen.
Derweil machte sich die Fähre "Povl Anker" (IMO-Nr.: 7633143) um 10 Uhr aus von Rønne auf den Weg nach Køge, um die “Hammerodde” zu ersetzen. Nachdem sie um 15 Uhr eingetroffen war, wurden etliche Waren vom Havaristen auf das Ersatzschiff gebracht, das dann wieder gen Rønne auslief und dort um 22 Uhr eintraf. Ebenfalls auf der Route Køge - Bornholm machte die Fähre "Leonora Christina" von Ystad kommend einen Zusatzanlauf.
Die “Hammerodde” lief, eskortiert von den Schleppern, am späten Nachmittag nach Landskrona aus, wo sie um 19.30 Uhr eintraf und am 28.3. zur Reparatur gedockt werden sollte. Vor der Überführung hatten Taucher den Rumpf untersucht und neben Schäden dort auch festgestellt, dass zwei der Blätter des Steuerbordpropellers abgerissen waren.
Deshalb musste das Schiff, das ohnehin am 7.4. zur Überholung sollte, dort nun gedockt werden. Wie lange die gesamte Reparatur dauern würde, war derzeit noch ungewiss. Es könnte sich aber um einen Zeitraum von mehreren Wochen handeln.
Die “Hammerodde” entstand 2004/5 bei der B.V. Schps & Mfbk De Merwede v/h van Vliet & Co. in Hardinxveld. Am 11.4. ging sie auf Probefahrt und wurde am 20.4. an die Bornholmstrafikken, Rønne, übergeben. Seit dem 30.4. verkehrte sie auf der Route Køge - Rønne - Ystad. Vom 23.1. bis 24.3.2010 wurde ein weiteres Deck bei der STX Europe, Helsinki, aufgesetzt, und am 26.3. ging sie wieder in Fahrt. Am 1.10. änderte die Reederei ihren Namen in Bornholmerfærgen. Am 14.1.2011 wurde das Schiff für die Danske Færger A/S registriert.
Am 29.4.2012 um 14.45 Uhr riss sich die "Hammerodde" im Sturm von ihren Moorings in Rønne los und kollidierte, durch den Hafen treibend, mit dem Rettungsschiff "Mads Jakobsen", dessen Rumpf dabei aufgerissen wurde, und einer Steinmole der Rettungsstation von Rønne. Erst nach mehreren Stunden gelang es, die "Hammerodde" wieder zu vertäuen. Am 4.5. verholte das Schiff zur Reparatur wie auch im aktuellen Fall nach Landskrona. hAm 29.10.2013 hatte sie Probleme, den Hafen von Køge anzusteuern, nachdem sie durch einen Tampen im Propeller manövrierunfähig geworden war, und musste auf einen Schlepper warten. Auch in diesen beiden Fällen sprang als Ersatz die „Povl Anker“ ein.
Die „Hammerodde“ ist 124,90 Meter lang, 23,40 Meter breit, hat 5,30 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 5.142 Tonnen. Die Passagierkapazität beträgt 400 Personen in 168 Kabinen, die Fahrzeugkapazität 200 Autos auf 1500 Spurmetern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre kollidierte mit Rampe in Levang
(27.03.15) Der Fährverkehr Nesna-Levang musste eingestellt werden, nachdem die norwegische Autofähre "Petter Dass", 2167&xnbsp;BRZ (IMO-Nr.: 9165334),&xnbsp;am 26.3. um 19 Uhr mit dem Kai in Levang kollidiert war. Autoverkehr wurde über Mo i Rana umgeleitet, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die Roro-Rampe des Anlegers beschädigt worden war.
Die Zylinder der Brücke wurden beim Aufprall beschädigt, und die Reparatur dürfte mehrere Tage dauern.&xnbsp;Der Linienetreiber&xnbsp;Boreal Transport führte gemeinsam mit der zuständigen Behörde in Sandnessjøen und der Crew eine Untersuchung durch. Ein Shuttleboat transportierte wenigstens Fußgänger zwischen Nesna und Levang.
Quelle:Tim Schwabedissen




Trawler zu beschädigt zur Unfalluntersuchung
(27.03.15) Der norwegische Trawler&xnbsp;"Scombrus Junior" (MMSI-Nr.: 259113000), der am 22.2. in Haugesund durch ein Feuer verwüstet und zum Untergang gebracht worden war, wird derzeit abgebrochen, nachdem die Polizei die Bemühungen, die Brandursache zu erforschen, eingestellt hat. Das Schiff war zu stark zerstört, um untersucht zu werden, und weder Polizeioffiziere noch Versicherungsvertreter hielten die Arbeit an Bord für ausriechend sicher.
Beim Versuch, nach der Bergung durch einen Schwimmkran aufs Schiff zu gelangen, rutschte das Ruderhaus ins Schiffsinnere, und der Rumpf gab nach, weil dessen strukturelle Integrität nach der Bergung nicht mehr gegeben war. Deshalb zahlte die Versicherung Havtrygdtook, die das Schiff nach dem Feuer von der&xnbsp;Tollevik AS übernommen hatte, ohne weitere Nachforschungen aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hilfeleistung für zwei havarierte Kutter in Norwegen
(27.03.15) Ein Kutter vom Typ Viknes 1030 sank am 26.3. nach de Kollision mit einem anderen Boot vor Svolvær unweit von Helle. Der Skipper wurde unversehrt vom Kollisionsgegner gerettet. Das Rettungsboot "Sundt Flyer" kam zu Hilfe und schleppte den weitgehend&xnbsp;unter Wasser liegenden Kutter zum Kai der&xnbsp;Lofoten Sveiseindustri.
Am selben Tag benötigte auch der 16 Meter lange norwegische Trawler "Olav Nilsen" (MMSI-Nr.: 257152520) Hilfe, dessen Antrieb blockiert worden war. Ihm kam das Rettungsboot "Knut Hoem" der NSSR-Station in Oslo zu Hilfe, ein Taucher stieg ab und befreite den Propeller wieder.
Quelle:Tim Schwabedissen



Freiwillige Feuerwehr Landesbergen im Dauereinsatz für havarierte Binnenschiffe
(27.03.15) Kaum Zeit zum Atemholen gab es für die Feuerwehr Landesbergen in den vergangenen beiden Tagen: Bei dem Wassereinbruch auf einem Binnenschiff&xnbsp;auf der Weser in Landesbergen am 25.3. um sechs Uhr konnte ein größerer Einsatz der Feuerwehr Schlimmeres verhindern. Da sich im betroffenen vorderen Laderaum einige Generatoren und Kraftstoff befanden, drohte ein Gemisch aus Flusswasser und Kraftstoffen in die Weser auszulaufen. Die Feuerwehr Landesbergen und eine Spezialtruppe der Leitstelle Nienburg machten sich daran, das kontaminierte Wasser aus dem Laderaum beseitigen.
Diess gestaltete sich kompliziert, weil&xnbsp;der vordere Schiffsbereich nur sehr schlecht zugänglich und vom Land aus nicht mit schwerem Gerät erreichbar war. Während&xnbsp;die Feuerwehr das Wasser lenzte, dichteten&xnbsp;Industrietaucher aus Hannover das Leck ab. Zwei Arbeitsschiffe der Wasserbaubehörde Hoya, die&xnbsp;zufällig im Hafen der Landesberger Schleuse lagen, halfen einen Auffangcontainer an Bord des havarierten Schiffes zu bekommen, in die das kontaminierte Wasser gepumpt wurde.
Der Einsatz dauerte&xnbsp;bis in die Mittagsstunden. Vorsorglich angeforderte Ölsperren wurden aber nicht gebraucht. Der Binnenschiffsverkehr war zeitweise beeinträchtigt, konnte aber an der Einsatzstelle vorbei geleitet werden.
Am 26.3. um 9.30 Uhr wurde die Feuerwehr abermals zur Schleuse nach Landesbergen gerufen, nachdem es nun zu einem Wassereinbruch im Bug eines Binnenschiffes, das Metallschrott geladen hatte, gekommen war. Dessen alkoholisierter Kapitän hatte zuvor mehrere Grundberührungen verursacht. Da zunächst unklar war, ob die bordeigenen Pumpen reichen würden um das eindringende Wasser zu lenzen, wurde vorsorglich die Feuerwehr Landesbergen alarmiert.
Neun Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mit einer Tauchpumpe und Schlauchmaterial vor Ort. Unterstützt wurden sie&xnbsp;von einem kleinen Motorboot, das von einem Fischereibetrieb zur Verfügung gestellt wurde. Der Leiter der Außenstelle des Wasser- und Schifffahrtsamtes Nienburg forderte einen Sachverständigen an um die Situation besser beurteilen zu können. Das Schiff wurde daraufhin als fahruntüchtig eingestuft.
Schiffe des Wasser- und Schifffahrtamtes kamen zu Hilfe, um den Havaristen im Schleusenvorhafen an die Dalben zu bugsieren. Dazu ging eines längsseits und verholte den Havaristen an den vorgesehenen Platz. Dort wurde die Suche nach der Leckage fortgesetzt. Eine Tauchergruppe kontrollierte den Rumpf des Schiffes. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach drei Stunden beendet.
Bereits am Vortag&xnbsp;um 18 Uhr verursachte ein&xnbsp;anderer alkoholisierter Schiffsführer auf der Weser bei Landesbergen eine Havarie. Der Schiffsführer eines talfahrenden&xnbsp;Binnenschiffs meldete der Polizei, dass es bei der Begegnung mit einem bergfahrenden Schiff am Nienburger Bogen zu einer Kollision gekommen sei. Auf dem Weg zum nächsten Liegeplatz fuhr das unfallverursachende Binnenschiff in Schlangenlinien, und es gab Probleme beim Festmachen.
In Landesbergen gingen dann Beamte der Wasserschutzpolizei an Bord und stellten beim Schiffsführer, einem 55-jährigen Polen, starken Alkoholeinfluss fest. Er verhielt sich gegenüber den Ordnungshütern äußerst renitent und weigerte sich,&xnbsp;zum Polizeirevier zu kommen. Er&xnbsp;musste mit einem Feuerwehr-Bootes an Land geholt werden. Auch bei der Entnahme der Blutprobe leistete er Widerstand und blieb bis zum folgenden Morgen im Gewahrsam der Polizei.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff manövrierunfähig auf dem Main
(27.03.15) Am Nachmittag des 25.3. wurde&xnbsp;ein ungarisches Binnenschiff gegen 16.00 Uhr auf dem Main bei Aschaffenburg mit einem Schaden an der Dieselpumpe manövrierunfähig und blieb am Rand des Fahrwassers liegen. Beamte der Wasserschutzpolizei waren gerade mit einem Streifenboot zu Untersuchungen vor Ort, als sich&xnbsp;der Schiffsführer eines zu Berg fahrenden deutschen Binnenschiffs bereit erklärte, den Havaristen&xnbsp; längsseits zu nehmen und bis zum Unterwasser der Schleuse Obernau zu schieben.
Dort konnte das havarierte Schiff&xnbsp;einige Zeit später zur Reparatur des Schadens an der Schleuse sicher festmachen. Das Wasser- und Schifffahrtsamt konnte den Fluss gegen 18.30 Uhr wieder für die Schifffahrt freigeben.&xnbsp;
Quelle:Tim Schwabedissen



Überstunden auf Werft in Frederikshavn zur Reparatur der Samsø
(27.03.15) Die Orskov-Werft in Frederikshavn arbeitete rund um die Uhr, um die dänische Fähre&xnbsp;"Samsø", 5478 BRZ (IMO-Nr.: 9692806), zu reparieren, sodass das Schiff am 27.3. mit einer ersten Abfahrt von Hou um 9:45 Uhr nach Sælvig wieder ihren Dienst aufnehmen und die Ersatzfähre "Ane Læsø" aus der Charter gehen konnte. Die Fährgesellschaft hat im Rahmen der Unfalluntersuchung die Daten analysiert und Verbesserungen am Schiffsbetriebssystem vorgenommen.
Der Hersteller hat die Konfigurationen verändert, um Kollisionen wie in der vergangenen Woche zukünftig zu vermeiden. Die dänischen Marinebehörden haben dem Schiff daraufhin eine Fahrgenehmigung erteilt. Nach einigen zusätzlichen Fahrten zum Abbau des aufgestauten Verkehrs sollte die "Samsø" vom 28.3. an mit ihrer Morgenabfahrt um 08:15 Uhr aus Sælvig wieder normal verkehren.&xnbsp;
Die Fähre entstand 2014/5 bei der Gdanska Stocznia Remontowa in Danzig. Die geplante Ablieferung im Dezember 2014 verzögerte sich wegen Antriebsproblemen. Vom 23.-28.11.2014 fanden Probefahrten in der Danziger Bucht statt, nach weiteren Tests erfolgte am 10.2.2015 die Übergabe an die Samsø Rederi, Tranebjerg. Erst seit dem 3.4.2015 verkehrte sie auf der Route Sælvig – Hou.
Die „Samsø“ ist 99,91 Meter lang, 18,49 Meter breit, hat 5,21 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 1.644 Tonnen. Sie vermag 600 Passagiere und 160 Fahrzeuge zu befördern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Frachter in Tokio
(27.03.15) Auf dem kambodschanischen Frachter “Totai Maru”, 1495 BRZ (IMO-Nr.: 9005637) brach am Morgen des 25.3. in Tokio ein Feuer im vorderen Laderaum aus. Das Schiff war gerade dabei, eine Ladung Schrott an Bord zu nehmen. Die Tokioter Feuerwehr konnte den Brand löschen. Am 26.3. lag der Frachter noch im Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in La Push gesunken
(27.03.15) Die Coast Guard Puget Sound wurde am 26.3. alarmiert, nachdem in La Push am 26.3. der 35 Fuß lange Kutter “Nellie M” in der örtlichen Marina gesunken war und Dieselkraftstoff austrat. Der Hafenkapitän ließ eine Ölsperre um die Untergangsstelle auslegen, während siche in Team der Coast Guard auf den Weg dorthin machte.
Personal der Coast Guard Station Quillayute River hatte das Unglück bei einer morgendlichen Kontrolle entdeckt. Dank ihrer Aufmerksamkeit konnte eine größere Ölverschmutzung vermieden werden. Der Kutter hatte bis zu 600 Gallonen Diesel an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht gestrandet
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Yacht vor Dublin gestrandet
(26.03.15) Eine Segelyacht wurde vom RNLI-Boot aus Dun Laoghaire am Nachmittag des 25.3. geborgen, nachdem es auf Felsen am South Bull Wall an der Einfahrt des Hafens von Dublin gestrandet war. Die dreiköfige Crew des 31 Fuß langen Bootes konnte sich nach der Havarie gegen 15 Uhr retten. Zwei der Segler kletterten an Land, einer blieb an Bord, bis ein Lotsenboot und andere Schiffe eintrafen. Das Rettungsboot wurde um 15.43 Uhr angefordert durch die irische Coast Guard und war gegen 16 Uhr vor Ort. Ein Rettungsmann wurde übergesetzt und schnitt den Anker los, den die Yachtcrew nach Ausfall des Motors ausgebracht hatte. Das Boot wurde dann freigeschleppt und nach Poolbeg geschleppt, wohin auch die Crew gebracht worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hafen von Kasos (aus den Revieführer Griechenland)
(Bild: Google Earth / Bearbeitung: Walter)   Großbild klick!
Fähre mit 227 Passagieren vor Kasos aufgelaufen
(26.03.15) Die griechische Fähre "Vitsentzos Kornaros", 6387 BRZ (IMO-Nr.: 7358327) lief am Abend des 25.3. mit 227 Passagieren an Bord an der Hafenmole von Kasos auf Grund. Sie hatte Sitia gegen 19 Uhr verlassen und wurde beim Versuch, den Hafen gegen 22 Uhr anzusteuern, bei stürmischer See und bei Windstärken von 7-8 Beaufort auf die Steinschüttung getrieben, wo sie mit der Steuerbordseite aufsetzte.
Ein Versuch zweier Kutter, den Havaristen am Morgen des 26.3. freizubekommen, scheiterte. Daraufhin hat die griechische Coastguard einen Schlepper angefordert, der das Schiff nach Wetterberuhigung von den Steinen ziehen sollte. Die Fähre saß stabil auf Grund, und für die Passagiere gab es keine unmittelbare Gefahr.
Die “Vitsentzos Kornaros” wurde 1976 erbaut und ist eines von zwei Schiffen der in Piräus ansässigen Lasithiotiki AE (Lane Lines), die auf der Route Milos - Thira - Anafi - Heraklion - Sitia - Kasos - Karpathos - Diafani - Halki – Rhodos verkehren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker "Scan Master"
(Bild: John Oeystein Berg)   Großbild klick!
Tanker nach Leichtern problemlos geborgen
(26.03.15) Am 25.3. gegen 13 Uhr wurde das Abpumpen der Ladung aus dem norwegischen Tanker "Scan Master", 1093 BRZ (IMO-Nr.: 7224277), vor Hemneskjela im Snillfjord abgeschlossen. Um 14.15 Uhr lagen die drei Schlepper "Øyvåg", "Abramis" og "Squalus""Squalus" und "Abramis" bereit, das Schiff wieder flottzumachen. Nachdem das Wasser hoch genug gestiegen war, konnten sie es binnen fünf Minuten wieder in tieferes Wasser ziehen.
Dort startete der Tanker nach viertägiger Zwangspause erfolgreich die eigene Maschine und nahm Kurs auf Sandstad, wo Taucher eine erste Untersuchung des sichtbar eingebeulten Rumpfes vornahmen. Danach wurde dem Schiff erlaubt, mit eigener Kraft Kristiansund für eine detaillierte Inspektion anzusteuern, wo es um 23.35 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Radarmast stieß gegen Brücke
(26.03.15) Am Morgen des 25.3. schlug ein Binnenschiff mit seinem Radarmast auf dem Neckar gegen die Ernst-Walz-Brücke. Das Schiff war am neckarabwärts unterwegs, als es gegen 10 Uhr gegen die Brücke stieß. Es entstanden rund 10.000 Euro Sachschaden. Der Schiffsführer bemerkte den Schaden zunächst nicht, konnte jedoch direkt nach der Schleuse gestoppt werden.
Die Brücke blieb weiter befahrbar, musste jedoch vom Tiefbauamt begutachtet werden. Nach Feststellung der Personalien und einer Belehrung durfte der 49-jährige Schiffsführer die Fahrt fortsetzen. Ihn erwartete nun eine Anzeige bei der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt/Außenstelle Südwest.&xnbsp;
Quelle:Tim Schwabedissen




Wassereinbruch auf der Weser
(26.03.15) Am Morgen des 25.3.erlitt auf der Weser unterhalb der Schleuse Landesbergen ein Binnenschiff Wassereinbruch. Ins Vorschiff des mit Weizen beladenen Schiffes drang durch einen ca. 20 Zentimeter langen Riss Wasser ein und beschädigte dort Aggregate. Die beteiligten Behörden, die Wasserschutzpolizei Nienburg, das Wasser- und Schifffahrtsamt Verden, sowie die untere Wasserbehörde Landkreis Nienburg und die örtliche Feuerwehr waren im Einsatz.
Eine Firma wurde mit Reparatur der Leckage beauftragt. Die Feuerwehr hat dann mit dem Abpumpen des eingedrungenen Wassers in einen Auffangbehälter begonnen. Die Schifffahrt wurde kurz beeinträchtigt, eine Schifffahrtsperre war aber nicht erforderlich. Eine Gefahr für die Umwelt bestand nicht.
Nach Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit konnte des Schiff seine Fahrt zum Zielhafen Brake fortsetzen. <
Quelle:Tim Schwabedissen




Binnenschiff notankerte auf Rhein
(26.03.15) Am 25.3.gegen 09:00 Uhr kam es auf dem Rhein bei Flusskilometer 532,60 bei Aßmannshausen zu einem Maschinenausfall auf dem Binnenschiff „Kevin“ (EU-Nr.: 0402006). Es konnte durch ein Ankermanöver aber in der Fahrrinne gehalten werden. Wegen der Lage des Havaristen wurde eine Schifffahrtssperre angeordnet. Nach etwa einer Stunde wurde der Havarist durch einen Schlepper nach Bingen gebracht und an der Kaimauer vertäut. Bei Lichten des Ankers war jedoch dessen Wirbel gebrochen, so dass der Anker in Höhe des Rhein-Kilometers 532,50 ca. 30 Meter vom roten Tonnenstrich entfernt innerhalb der Fahrrinne verloren ging.
An dieser Stelle wurde ein Wahrschaufloß ausgebracht und ein Begegnungs- und Überholverbot eingerichtet. Die Suche und Bergung des verlorenen Ankers sollte am 26.3. erfolgen. Der Strommeister des Wasser- und Schifffahrtsamtes Bingen/Außenbezirk St. Goar ordnete ein Weiterfahrverbot für die „Kevin“ bis zur Reparatur der Antriebsmaschine und Ersatz des Ankers an.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fähre rammte Unterwasserhindernis in Køge
(26.03.15) Die dänische Fähre "Hammerodde", 14551 BRZ (IMO-Nr.: 9323699),&xnbsp;rammte kurz nach dem Auslaufen aus Køge am 26.3. um 00:30 Uhr einen Gegenstand auf dem Hafengrund und erlitt Schäden am Propellerschaft. Sie musste in den Hafen zurückkehren, und die beiden Schlepper "Svitzer Bjørn" und "Svitzer Mars" wurden angefordert, um den Havaristen nach Hammerodde zu bringen.
Im Hafen von Køge fanden derzeit Bauarbeiten statt, die im Zusammenhang mit der Havarie stehen könnten. Die "Hammerodde" sollte am 7.4. ohnehin zu Routinearbeiten in die Werft gehen. Nun wurde überlegt, die Ersatzfähre "Povl Anker" vorzeitig auf die Route von Rønne nach Køge zu verlegen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre manövrierunfähig abgeschleppt
(26.03.15) Die vietnamesische Fähre “Que Huong 2” erlitt am Abend des 25.3. vor der Insel Phu Quy östlich von Vung Tau, Vietnam, auf der Fahrt nach Phan Tiet Maschinenausfall. Das Schiff hatte 73 Passagiere und Ladung an Bord. Ein Schlepper brachte den Havaristen nach Phu Quy, wo er am Morgen des 26.3. eintraf. Die “Que Huong 2”, 184 BRZ (IMO-Nr.: 9024401), wurde 2002 erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Vermissten vor Villa Gsell beendet
(26.03.15) Der Maritime Präfekt bestätigte, dass die Suche nach den vermissten Crewmitgliedern des argentinischen Kutters "San Jorge I" (MMSI-Nr.:701006201), der am 25.2. vor Villa Gsell sank, nun beendet wurde. Alle Lagerräume im Vorschiff wurden inzwischen auch untersucht und keine Hinweise auf den Verlbeib der fünf Fischer gefunden.
Insgesamt wurden durch die Präfektur 44 Tauchgänge und durch die Marine acht Tauchgänge mit Grundzeiten von jeweils 20-25 Minuten durchgeführt. Das gesamte Schiff wurde für die anstehenden Untersuchungen mit Video dokumentiert, die nun vom Gericht in Dolores durchgeführt wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Menschliches Versagen führte zum Untergang taiwanesischen Forschungsschiffes
(26.03.15) Der Untergang des taiwanesischen Forschungsschiffes “Ocean Reseaarcher V”, 2967 BRZ (IMO-Nr.: 9614098), vor der Insel Penghu am 10.10.2014 wurde durch menschliches Versagen verursacht, gab das Maritime and Port Bureau am 25.3. bekannt. Das Schiff war an jenem Tag von Anping nach Kinmen mit 45 Mann ausgelaufen, drehte aber wegen schlechten Wetters um. Es lief aber um 4.44 Uhr und 4.52 Uhr nacheinander auf zwei Unterwasserriffe und ging in meterhohen Wellen mit dem Heck voraus unter, zwei Forscher kamen dabei ums Leben. Das Maritime Appraising Committee wertete bei seiner Untersuchung die Aufzeichnungen des Datenrekorders aus und begutachtete auch Fotos des Wracks unter Wasser.
Es kam zu dem Schluss, dass das Schiff um 4.155 Uhr vor der Ostküste von Jibei nahe Penghuim Sturm vom Kurs abkam. Doch trotz der rauen See hätte die Navigationsausrüstung die Brückencrew warnen und diese zu einer Kurskorrektur veranlassen sollen. Aber der Kapitän und der 1. Offizier reagierten nicht.
Das Schiff wurde beim Aufprall auf die Felsen aufgerissen und sank binnen kurzer Zeit auf eine Wassertiefe zwischen 40 und 50 Meter. Am Rumpf wurden lange Risse mittschiffs und achtern festgestellt, die zu dem Wassereinbruch geführt hatten. In den Tanks sind noch rund 100 Tonnen Kraftstoff. Die National Applied Research Laboratories (NARL) wurden aufgefordert, das Wrack zu bergen, doch dies war wegen der schwierigen Bedingungen vor Ort problematisch.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Jakhau gehoben
(26.03.15) Ein vor drei Jahren nahe Jakhau in Gujarat gesunkener Frachter aus Goa wurde in dieser Woche nach zweiwöchiger Vorarbeit mit Kränen gehoben und in den Hafen gebracht. Das Wrack hatte eine Zufahrt in den Hafen blockiert. Es war mit 2300 Tonnen Zemen fünf Meilen vor Jakhau nach Maschinenschaden auf flachem Wasser gesunken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung gesunkener Barge in Chattanooga angelaufen
(26.03.15) Am 26.3. wurde begonnen, die Casey Barge am Ross's Landing zu heben. Vier Pumpen, zwei des Public Works Department, eine der from Friends of the Festival und weitere wurden an Bord einer Arbeitsbarge gebracht, um das Gefährt des in Chattanooga ansässigen Geschäftsmanns Allen Casey wieder schwimmfähig zu machen.
Wie lange die Arbeit dauern würde, war noch unklar, es wurde aber mit einer mehrtägigen Lenztätigkeit gerechnet. Die in Mississippi basierte Bergungsfirma Gulf Stream Enterprises sollte anschließend das Wrack für 195,000 Dollar bis zum 15.5. enfernen. Wenn Anfang Juni das Riverbend Festival beginnt, soll sie Vergangenheit sein.
Damit endeten auch die jahrelang gehegten Pläne, ein Restaurant und eine Bar auf der Barge einzurichten. Das U.S. Army Corps of Engineers stellte am 25.3. kein großes Risiko fest, dass Trümmer beim Untergang in den Fluss gefallen sein könnten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Altes Wrack ist wieder da
(26.03.15) Das Wrack der “Jennie & Annie” ist wieder einmal am Sleeping Bear Dunes National Lakeshore aufgetaucht. Der Schoner, der am 12.11.1872 vor Empire sank, war zuletzt 2012 aus dem Sand freigespült worden. Seinerzeit hatten nur drei der 10 Crewmitglieder, die sich in die Masten geflüchtet hatten, den Schiffbruch überlebt, als das Schiff unter ihnen auseinanderbrach.
Das 40 Fuß lange Rumpffragment, das nun nördlich der North Bar Lake nahe Empire bzw. Südlich vom Sleeping Bear Point durch Strömung, Wind und Wellen freigelegt wurde, gehört zum Kielbereich und ist eines von mehreren Wrackstücken, die immer mal wieder sichtbar werden.
1995 war die “Jennie & Annie” untersucht worden, als die Manitou Passage zur Eignung als Schutzgebiet geprüft wurde. Die Gewässer zwischen dem Dünensaum und den Manitou Islands sind gespickt mit Wracks überwiegend aus dem 19. Jahrhundert und versunkenen Hafenanlagen früherer Ansiedlungen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Thunfischfänger "Marginella"
(Bild: Robin Hood)   Großbild klick!
Ende von und Sorge um zwei Seelenverkäufer in Frankreich
(25.03.15) Am 23.3. verließ der russische Thunfischfänger "Marginella", 944 BRZ (IMO-Nr.: 8725498), den Hafen von Cherbourg, in dem er seit 2007 in der Kette gelegen hatte. Das heruntergekommene Schiff sollte in Klaipeda abgewrack werden. Am 24.3. befand es sich vor der Küste der Normandie zwischen Caen und Le Havre am Haken des unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufenden Schlepers "Serval" (IMO-Nr.: 7636365).
Auf diesem 1977 erbauten Schiff wurden im Januar 11 Mängel bei einer Inspektion in Gdingen festgestellt. Diese Kombination versetzte die Umweltschützer von Robin Hood in Sorge, dass der Konvoi auf seiner Reise havarieren könnte und durch die Netze, Trossen, Bojen und andere schwimmfähige Gegenstände sowie die Farben und Öle an Bord in einem solchen Falle große Umweltschäden drohten.
Die "Marginella" hatte 2007 im Hafen von Cherbourg zwei Maschinenraumbrände erlitten und ihn seither nicht mehr verlassen. Vor dem Auslaufen hatte die Hafenbehörde den Rumpf durch Taucher untersuchen lassen.
Ebenfalls Umweltsorgen wurden im Fall des unter Togo-Flagged registrierten Frachters "Zortürk", 2976 BRZ (IMO-Nr.: 8881682), geäußert, der in den kommenden Wochen im Hafen von Saint-Nazaire bei Penhoët abgewrackt werden soll. Er war dort am 25.7.2009 unter dem Namen "Aspet" eingeschleppt worden, nachdem er Wassereinbruch und starke Backbordschlagseite erlitten hatte.
Seitdem hatte er zwar den Besitzer gewechselt, doch die angekündigten Reparaturen hatten sich nie realisiert. In der Nacht zum 10.2. war an Bord ein Feuer ausgebrochen. Anwohner sorgten sich um eine sichere Entfernung des Asbests, das im Schiff verbaut wurde. Die Hafenbehörde versprach dass alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen würden.
Quelle:Tim Schwabedissen



gestrandeter Tanker&xnbsp;"Scan Master"
(Bild: John Oeystein Berg)   Großbild klick!
Tanker&xnbsp;"Scan Master" wird im Wettlauf gegen die Zeit ausgepumpt
(25.03.15) Der norwegische Fischtransporter "Hedda"&xnbsp;(IMO-Nr.: 8304787) wurde kurzfristig engagiert, um den vor Hemnskjela gestrandeten norwegischen Tanker&xnbsp;"Scan Master", 1093 BRZ (IMO-Nr.: 7224277), zu leichtern. Dadurch kann der Havarist schneller ausgepumpt werden als wenn dies, wie zuvor geplant, mit Trucks am Ufer hin geschehen würde. Die Strandungsstelle war landseitig nur schwer zugänglich.
Die “Hedda” ging am Morgen des 25.3. an der Unglücksstelle vor Anker. Sie sollte zwei Mal fahren, um die Ladung von 670 Tonnen flüssigen Fischabfalls zu leichtern. Die Arbeit sollte 18 Stunden dauern. Auch der Tanker "Hordafor III" (IMO-Nr.: 6721034) war vor Ort. Der Schlepper "Abramas" (IMO: 8112196) blieb in Sandstad einsatzbereit.
Die Grøntvedt Shipping AS befand sich bei den Leichterarbeiten in einem Wettlauf gegen die Zeit. Die Flut sollte am 26.3. rund 16 Zentimeter tiefer auflaufen, und am 27.3 sogar 53 Zentimeter. Erst am 5.4. würde sie wieder in maximaler Höhe eintreten. Deshalb sollte ein Bergungsversuch nach Möglichkeit am 26.3. durchgeführt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden legt Autofrachter lahm
(25.03.15) Der britische Autofrachter “Tortugas”, 61321 BRZ (IMO-Nr.: 9319765), erlitt beim Auslaufen gen Japan im Hafen von Lazaro Cardenas am24.3. Maschinenschaden. . Das Schiff musste im Hafen bleiben und auf Experten warten, die das Problem lösen. Dies sollte mehrere Tage dauern.
Quelle:Tim Schwabedissen




Neun Vermisste nach Untergang vor Belawan
(25.03.15) Der indonesische Frachter “Kumala Endah” sank am Abend des 24.3. vor Belawan in der Straße von Malakka, nachdem er zuvor auf ein Wrack gelaufen und aufgerissen worden war. Fünf Crewmitglieder erreichten schwimmend das Ufer, neun weitere wurden noch vermisst. Eine Suchaktion wurde eingeleitet. Der Frachter war mit 700 Tonnen Stahl beladen von Belawan nach Kalimantan in West-Borneo unterwegs gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter in Mälaren auf Grund gelaufen
(25.03.15) Am 25.3. um 3:28 Uhr wurde die schwedische Coastguard alarmiert, nachdem der lettische Frachter "Unistar", 2997 BRZ (IMO: 9505687),&xnbsp;in Mälaren auf der Reise von St. Petersburg. Wo er bis zum 19.3. im Severnaya Verf Shipyard gelegen hatte, nach Hasselby auf Grund gelaufen war.
Der Frachter hatte gerade die Schleusen in Södertälje passiert. Die Coastguard schickte die Patroullienboote "KBV 315" und "KBV 031" mit Tauchern. Nachdem die "Unistar" wieder frei war, steuerte sie Södertälje mit eigener Kraft an, wo sie inspiziert werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kommunikationsprobleme Schuld an Crash der “Saint George”?
(25.03.15) Die Ermittlungen zur Schleusenkollision des griechischen Frachters „Saint George“ konzentrierten sich jetzt auf die Besatzung. Hans-Herrman Lückert, ein Kieler Kapitän und Vorsitzender der Bundeslotsenkammer, die die Interessen der 750 deutschen Seelotsen vertritt, beklagte, dass die Qualität der Besatzungen auf den Schiffen in der internationalen Fahrt in den vergangenen 20 Jahren stark abgenommen habe.
Eine Schwachstelle sei die Kommunikation. Die Besatzungsmitglieder hätten oft Probleme, die Ratschläge der Lotsen zu verstehen. Es gebe zwar inzwischen eine vereinfachte Fachsprache auf Englisch, doch bereits damit klappe es oft nicht, wenn der Lotse erste Tests an Bord durchführte.
Besonders problematisch sei es, wenn sich auf der Brücke Besatzungsmitglieder aus vier Nationen befänden. Denn nach einem Kommunikationsproblem sah es auch im Fall der „Saint George“ aus. Die Untersuchung der Maschinenanlage des Frachters ergab keine Anhaltspunkte für ein technisches Versagen. Der ukrainische Kapitän des Frachters und der Lotse machten bislang noch keine Angaben zur Unglücksursache.
Am 23.3. hatten Beamte der Wasserschutzpolizei den Voyage Data Recorder ausgelesen. Die so gewonnenen Daten werden für die weitere Untersuchung herangezogen. Der Kapitän oder der Wachoffizier könnten das Unglück ausgelöst haben. Es wurde nun geprüft, ob durch einen Verständigungsfehler ein zu schnelles Umschalten der Fahrhebel von Voraus- auf Rückwärtsfahrt erfolgte. Dabei kann es vorkommen, dass der Fahrhebel auf der Brücke zwar auf Rückwärtsfahrt steht, die Maschine aber weiter auf Vorausfahrt läuft. Diese Hebel bedient die Besatzung selbst.
Da die Sachverständigen der Klassifikationsgesellschaft (Schiffs-TÜV) ebenfalls keine Schäden an der Technik ermitteln konnten, durfte das Schiff die Weiterfahrt zur Reparatur auf der Nobiskrug-Werft in Rendsburg aus eigener Kraft und ohne Schlepper antreten. Derweil gingen die Schätzungen zur Schadenshöhe von etwa 2,5 Millionen Euro aus.
Als am 17.1. der von See in den Nord-Ostsee-Kanal einlaufender Offshore-Versorger “Red 7 Alliance” mit dem Schleusentor der Neuen Südschleuse in Brunsbüttel kollidierte, war ein Schaden von rund 1,5 Millionen Euro entstanden. Auch in diesem Fall war nach dem aktuellen Stand der Untersuchung eine Fehlbedienung der Maschinenanlage die Ursache der Havarie.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre trieb wegen technischer Kommunikationsprobleme vor Ulesund
(25.03.15) Am Morgen des 25.3. erlitt die norwegische Fähre "Ullensvang", 2871 BRZ (IMO-Nr.: 8513596), auf der Fahrt von Hareid nach Ulesund technische Probleme und trieb 45 Minuten lang manövrierunfähig im Fjord, ohne anlegen zu können. Ein Fehler im Kommunikationssystem zwischen Maschine und Brücke hatte zu dem Ausfall geführt. Um 9.30 Uhr war das Schiff wieder fahrtüchtig.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsboot leistete drei manövrierunfähigen Kuttern an einem Morgen Hilfe
(25.03.15) Am 24.3. wurde gegen vier Uhr der 11 Meter lange norwegische Kutter "Elnesfisk" (MMSI-Nr.: 257487700) manövrierunfähig, nachdem ihm ein Netz in den Propeller geraten war, und bat das in Ballstad stationierte Rettungsboot "Sundt Flyer", das zwei Taucher an Bord hat, um Hilfe. Ein Taucher befreite den Antrieb von dem Netzgarn.
Um acht Uhr folgte bereits der nächste Hilferuf – diesmal hatte die genauso große "Havsula", 12 BRZ (MMSI-Nr.: 257328520), ein ebensolches Problem im Stamsund vor Oddvær. Noch während die Crew des Rettungsbootes dabei war, deren Propeller von dem darin verfangenen Netz zu befreien, funkte der Kutter "Texas" im Austnesfjord um Hilfe.
Da dessen Fall vordringlicher war, ließ das Boot die “Havsula” zunächst zurück und nahm die "Texas" auf den Haken. Sie wurde bei O. Marhaug in Svolvær abgeliefert, ehe die "Sundt Flyer" sich nun gemeinsam mit der "Det Norske Veritas" den anderen beiden Havaristen wieder widmen konnte. Danach hatten sich die Rettungsmänner ihr Frühstück mehr als reichlich verdient.
Quelle:Tim Schwabedissen



Siben Vermisste nach Kutterunglück vor China
(25.03.15) Sieben Crewmitglieder wurden vermisst, nachdem ein Kutter am Morgen des 25.3. in der Mündung des Luanhe-Flusses in der nordchinesischen Hebei Provinz kenterte. Nur ein Mann konnte gegen acht Uhr von einem passierenden Schiff gerettet werden. Das North China Sea Maritime Rescue Center schickte 11 Schiffe und einen Helikopter zur Suche nach den Vermissten. Taucher untersuchten die Kajüte des gesunkenen Schiffes, ohne Lebenszeichen zu finden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Tanker in Kirkdale
(25.03.15) Die Feuerwehr von Merseyside wurde am Morgen des 25.3. gegen sechs Uhr alarmiert, nachdem an Bord des zyprischen Tankers “Julia”, 2918 BRZ (IMO: 9486207), ein Maschinenraumbrand in Kirkdale ausgebrochen war. Die Crew wurde von dem an der Regent Road liegenden Schiff evakuiert.
Ein Generator hatte Feuer gefangen, und fünf Einsatzfahrzeuge aus Kirkdale, Crosby, Liverpool City, Croxteth und Kensington sowie ein Search and Rescue Team waren im Einsatz. Sie prüften auch, ob sich der Brand auf weitere Bereiche des Schiffes ausgebreitet hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Personen von Sportboot abgeborgen
(25.03.15) Vier Menschen wurden am Nachmittag des 24.3. von der US Coast Guard gerettet, nachdem im Golf von Mexiko rund 65 Meilen südöstlich von Freeport das 32 Fuß lange Spoortboot “Special K III” in Seenot geraten war. Rettunghubschrauber wurden von der Air Station Houston und der Air Station Corpus Christi in Marsch gesetzt. Eine der Hubschraubercrews sichtete drei Notraketen und konnte das Boot so lokalisieren.
Ein Rettungsschwimmer wurde abgesetzt und half zunächst drei der Bootsfahrer an Bord. Sie wurden zum Scholes International Airport in Galveston geflogen. Der Rettungsschwimmer blieb bei dem Skipper, der noch an Bord ausharren musste, während der Hubschrauber auftankte und dann zurückkehrte und auch die beiden an Bord winschte. Das Boot konnte von dem Patroullienboot “Manta” dann nach Freeport geschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Chinese Gybe setzte Volvo Ocean-Racern zu
(25.03.15) Vier der sechs Boote, die sich noch im Volvo Ocean Race befanden, darunter die “Azzam” aus Abu Dhabi, hatten am 24.3. 12 dramatische Stunden beim Round-the-World Race zu überstehen, nachdem sich Riesenwellen entwickelten, die als “Chinese gybe” bekannt sind. Dabei werden die oberen Teile der Hauptsegel über das Boot gedrückt, während die untere Hälfte in seiner ursprünglichen Lage bleibt.
Alle Boote legten sich dabei auf die Seite. Das Dongfeng Race Team erwischte es als erstes. 300 Liter Wasser drangen durch ein Luftrohr ein, und es dauerte an die drei Stunden, das Boot aufzuklaren. Auch die Frauencrew des Team SCA fand sich auf der Seite liegend wieder, und es dauerte mehrere Minuten, bis sich ihr Boot wieder aufrichtete.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schrottreife Barge durch Vandalen in Chattanooga versenkt
(25.03.15) Die heruntergekommene Casey-Barge an der Waterfront von Chattanooga sank in der Nacht zum 23.3. durch Sabotage. Am Wochenende hatte e sein Treffen mit der Biloxi Company in Mississippi geben sollen in Hinblick auf eine Entfernung der Barge vom Ross's Landing und anschließendem Abwracken. Nun aber saß sie vier Fuß tiefergelegt auf Grund, nachdem ein Schlauch, aus dem Wasser aus der Barge gepumpt werden sollte, ins Innere gelegt worden war, wodurch sie volllief.
Als das Malheur entdeckt wurde, war sie bereits gesunken. Binnen zwei Tagen sollte die Barge nun ausgepumpt werden. Das U.S. Army Corps of Engineers überwachte die Lage und warnte die Schifffahrt vor möglicherweise abtreibenden Trümmern. Auch das Public Works Department, die Polizei von Chattanooga, die Tennessee Wildlife Resources Agency sowie das Friends of the Festival, das eine eigene Pumpe hat für ihre Barge, die sie beim Riverbend Festival verwendet, wurden eingebunden.
Die Casey-Barge hatte eigentlich zu einem Flussrestaurant ausgebaut werden soll, doch Eigner Allen Casey und seine Firma gingen 2014 pleite. 2009 hatte er die Barge nach Downtown Chattanooga gebracht. 2011 sank sie auf dem Tennessee River erstmals und wurde Mitte 2012 gehoben. 2013 konstatierte das U.S. Army Corps of Engineers, dass die Barge nicht zulassungsfähig sei. Seither verkam sie weiter und wurde mit Schmierereien auf den Decks zusehends zu einem Schandfleck.
Zum Abschleppen und Verholen zum Abwracken sollte ein 350,000 Dollar-Kredit der Southern Community Bank in Tullahoma dienen. Der Schrottwert sollte rund 225,000 Dollar betragen. Der Kredit sollte aus Landverkäufen auf den Grundstücken, an denen die Barge vertäut war, zurückgezahlt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Saint George": Bugschaden
(Bild: Juergen Braker)   Großbild klick!
Saint George wird bei Nobiskrug repariert
(24.03.15) Am 24.3. um 3.30 Uhr verließ der Frachter "Saint George" die Nordschleuse in Brunsbüttel mit Schlepperhilfe wieder achteraus und schleuste von der Elbe-Reede dann in die Südschleuse ein, um sich auf den Weg zur Reparatur bei der Nobiskrug-Werft in Rendsburg, wo sie gegen 10 Uhr eintraf. Zuvor hatte die Wasserschutzpolizei die Ermittlungen an Bord zusammen mit der Berufsgenossenschaft Verkehr beendet. Dabei konnten nach Auswertung der Aufzeichnungsgeräte der Maschinenanlage und auf der Brücke keine Anzeichen für ein Versagen der Technik gefunden werden. Deshalb durfte der Frachter die Reise von Brunsbüttel nach Rendsburg auch ohne Schlepperhilfe durchführen.
Die Untersuchungen der Ermittler konzentrierten sich jetzt auf die Kommandos, die von der Besatzung auf der Kommandobrücke und im Maschinenraum unmittelbar vor der Havarie veranlasst und ausgeführt wurden. Der Lotse und der ukrainische Kapitän haben sich bislang bei den Befragungen nicht zu den Abläufen geäußert. Sachverständige konnten am 23.3. die Aufzeichnungsgeräte an Bord auslesen und haben dabei neue Erkenntnisse gewonnen. Die Protokolle wurden aber noch weiter ausgewertet.
Die Wartezeiten für Schiffe über 125 Metern Länge auf die Kanalpassage konnte unterdessen auf ein bis zwei Stunden reduziert werden, weil weniger Kanalverkehr herrschte. Inzwischen ist klar, dass die „Saint George“ einen der größten Schleusenschäden in der Geschichte des Nord-Ostsee-Kanals verursacht hat.
Die ersten Schätzungen der Versicherungen gingen von über 2,2 Millionen Euro Reparaturkosten allein für das Schleusentor aus. Der komplette Oberbau des Tores wurde verbogen und um mehr als einen Meter durchgedrückt. Der Schaden könnte sich nach Abschluss der Taucheruntersuchung noch weiter erhöhen, denn bei einem Totalschaden müsste für 12 Millionen Euro ein neues Tor gebaut werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter „More Misery”
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Kutter drohte vor Newport zu sinken
(24.03.15) Die US Coast Guard rettete 10 Meilen südlich von Newport, Rhode Island,&xnbsp;am 23.3. die zweiköpfige Crew des 38 Fuß langen Kutters „More Misery”. Sie hatte gegen Mittag die Coast Guard in Woods Hole, Massachusetts alarmiert, nachdem der Kutter Wassereinbruch erlitten hatte. Ein MH-60 Jayhawk Helikopter der Air Station Cape Cod und zwei 45-Fuß-Boote der Coast Guard Stationen Castle Hill und Point Judith kamen den Fischern zu Hilfe.
Das Rettungsboot der Station Castle Hill nahm die beiden Männer an Bord. Wenig später begannen die Retter mit dem Auspumpen der “More Misery”, die dann nach Newport zurückgeschleppt werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter nach Rio Grande abgeschleppt
(24.03.15) Am 19.3. kam es auf dem maltesischen Bulkcarrier "Agria", 33044 BRZ (IMO-Nr.: 9584140), zu einer Maschinenraumexplosion östlich von Rio Grande. Der Havarist wurde manövrierunfähig und musste von einem Schlepper auf den Haken genommen werden. Er erreichte die Reede von Rio Grande am 22.3. Der Bulkcarrrier war mit Weizen nach Bangladesch bestimmt gewesen und war am 15.3. aus Rio Grande ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker saß vor Inverness fest
(24.03.15) Der unter Gibraltar-Flagge laufende Tanker "Mersey Fisher", 2760 BRZ (IMO-Nr.: 9170420), lief in den frühen Morgenstunden des 23.3. bei Carnac Point unweit der Kessock Bridge auf Grund. Er kam von Grangemouth und wollte nach Inverness einlaufen. Die Coastguard wurde um 1.30 Uhr informiert, und wenig später kam der Havarist wieder frei.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sitzt vor kubanischer Küste auf Grund
(24.03.15) Der unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier "Northern Light", 16951 BRZ (IMO-Nr.: 9412945), der am 13.3. auf Position 20 22 N 078 06 W rund 55 Meilen westlich von Manzanillo im südwestlichen Kuba auf Grund gelaufen war, saß über eine Woche nach der Havarie weiterhin fest.
Das Schiff war aus Kingston in Jamaika mit einer Ladung von 25155 Tonnen Rohzucker nach Litauen ausgelaufen. Die kubanische Bergungsfirma Antillana de Salvamento wurde damit beauftragt, den Frachter wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neun Mann von gestrandetem Frachter abgeborgen
(24.08.13) Der vietnamesische Frachter “Binh Duong 688”, 1970 tdw (IMO-Nr.: 8665973) lief am Morgen des 23.3. auf Position 12 34 N 109 28 O rund zwei Meilen östlich des Südzipfels der Hon Gom Halbinsel in der Khanh Hoa-Provinz nördlich von Saigon auf Grund. Das Schiff war mit 1900 Tonnen Kohle beladen.
Die neunköpfige Crew wurde abgeborgen, der Havarist lag mit Steuerbordschlagseite achterlastig fest. Die Bergung sollte inzwischen angelaufen sein. Das 2008 erbaute Schiff läuft für die 688 Trading Services Co. Ltd.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Gironde in Brand geraten
(24.03.15) Am 24.3. wurde um 4:35 Uhr das CROSS Etel alarmiert, nachdem auf dem 8,3 Meter langen Kutter “Bretagne” aus Marennes Oléron vor Montalivet les Bains südlich des Pointe de Grave, Gironde, ein Feuer ausgebrochen war. Er ankerte rund drei Kilometer vor der Küste. Der Skipper sprang über Bord, um den Flammen zu entkommen. Das CROSS schickte einen Dauphin 35-F-Helikopter der Marinebasis in La Rochelle, auch Feuerwehr und Rettungsdienst wurden alarmiert.
Der Skipper wurde derweil unversehrt von dem Kutter „Keelung II“ gerettet, nachdem er 15 Minuten im Wasser getrieben war. Er wurde vor Ort medizinisch untersucht und konnte an Bord bleiben. Gegen sechs Uhr war das SNSM-Boot 085 aus Verdon vor Ort und konnte den Brand eine halbe Stunde später löschen. Anschließend wurde versucht, den Havaristen bei 20 Knoten Wind abzuschleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Katamaranoot drohte bei Buavåg auf Grund zu treiben
(24.03.15) Am 23.3. wurde der 14 Meter lange, norwegische Schlepper "Skolten" (MMSI-Nr.: 257688700) durch eine Leine im Propeller vor Buavåg manövrierunfähig und funkte um Hilfe. Das Rettungsboot "Bergen Kreds" lief gegen 6.30 Uhr aus.
Der Havarist drohte bei starkem Wind auf die Küste zu treiben. Die Fähre "Ulstein“ und das Fahrgastboot "Espeværekspressen" blieben auf Standby, bis das Rettungsboot um 7.15 Uhr eintraf und das Katamaranboot nach Buavåg abschleppte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre rammte Kai in Årvika
(24.03.15) Der Fährverkehr Årvik-Koparnes in Süd-Sunnmøre war unterbrochen, nachdem am 24.3. die norwegische Fähre "Ølen", 904 BRZ (IMO-Nr.: 7633698), mit dem Kai in Årvika auf dem Rovdefjord kollidierte. Sie war mit zu hoher Fahrt herangelaufen, riss Fender ab und erlitt selbst Propellerschaden.
Ihr Ausfall wurde zunächst durch häufigere Abfahrten zwischen Larsnes und Åram kompensiert. Gegen 11 Uhr wurde dann die Fähre "Høgsfjord" als Ersatz zwischen Årvik und Koparnes in Fahrt gebracht, bis die "Ølen" repariert ist.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Offshore-Verarbeitungsschiff
(24.03.15) Am 24.3. brach auf dem unter Bahamas-Flagge laufenden Offshore-Verarbeitungsschiff "Petrojarl Knarr", 95418 BRZ (IMO-Nr.: 9630987),&xnbsp;auf dem Knarr 2 Ölfeld rund 63 Meilen westlich von Florø ein Feuer aus. An Bord waren 100 Arbeiter. Ein Rettungshubschrauber mit einem Feuerwehrteam an Bord landete um 2:45 Uhr auf der Plattform und blieb für den Fall, dass eine Evakuierung nötig würde, vor Ort.
Doch es gelang, das Feuer bis fünf Uhr zu löschen. Der Hubschrauber verließ das Schiff daraufhin wieder, doch ein anderer auf einer Nachbarplattform blieb in Bereitschaft, falls es noch Probleme geben sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Arbeitsboot bei Kristiansund gestrandet
(24.03.15) Am 24.3. kurz vor 10 Uhr wurde gemeldet, das ein Arbeitsboot bei Kopparholman auf Bolgsvaet in Kristiansund gestrandet sei. Es lag fast vollkommen trockengefallen aufdem Ufer. Die Crew eines Versorgers auf dem Weg nach Vestbase hatte die Havarie am Morgen entdeckt.
Das Rettungsboot "Erik Bye” untersuchte die Lage und fand das Arbeitsschiff an Land liegend vor. Der Eigner war aber sicher, es auch bei niedrigem Wasserstand wieder flottmachen zu können.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Tanker soll am 25.3. geborgen werden
(24.03.15) Ein Tanker lief aus Oslo aus, um mit 250 Meter langen Schläuchen den Fischabfall von der „Scan Master“ abzupumpen. Die Arbeit sollte rund einen halben Tag dauern. Die Ladung sollte dann zu einer Pier in Hemnskjela oder Sandstad gebracht werden. Die Stürme, die am 23.3. noch vor Ort geherrscht hatten, waren am 24.3. abgeflaut.
Es wurde damit gerechnet, dass es noch zwei Tage dauern würde, bis der Tanker wieder flottgemacht werden konnte. Am 25.3. könnte ein Bergungsversuch beginnen. Inzwischen haben Taucher der Stokkøyskjell AS den Rumpf untersucht und sowohl an diesem wie auch dem Ruder und dem Propeller des Havaristen Schäden entdeckt. Sie brachten auch die Kapitäne der beiden Bergungsschlepper auf den Tanker, wo sie dessen Zustand und Bergungsmöglichkeiten prüften.
Quelle:Tim Schwabedissen



Longliner gesunken – neun Vermisste
(24.03.15) Ein marokkanischer Longliner sank am 24.3. 25 Meilen vor Jebha. Einheiten der Polizei und der Marine konnten gemeinsam mit der spanischen Salvamar Mariento, die den Hubschrauber Helimer 5 in das Einsatzgebiet 32 Meilen östlich von Ceuta schickte, fünf Mann retten. Drei wurden vom Hubschrauber geborgen, zwei weitere von einem Patroullienboot.
Neun weitere Crewmitglieder wurden aber noch vermisst. Die Überlebenden wurden in die Universitätsklinik von Malaga gebracht. Nachmittags musste die Suchaktion nach den vermissten Marokkanern wegen schlechten Wetters mit 22 Knoten Wind unterbrochen werden.Das Rescue Coordination Centre in Tarifa (Cadiz) koordinierte die Suchaktion.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Kutter nach Kollision gestrandet
(24.03.15) In der Nacht zum 20.3. strandeten gleich zwei Kutter nahe Alejandro Selkirk Island im Juan Fernandez Archipel. Es handelte sich dabei um die “Estefania Carolina” und “Cristina S”, die erst kollidierten und dann in schwerer See nebeneinander auf den Küstenfelsen landeten.
Die chilenische Marine koordinierte am Morgen des 23.3. die Operation Langosta, bei der der Kraftstoff aus den Schiffen abgepumpt werden sollte. Das Patroullienschiff “Piloto Pardo” überwachte die Lage. Die “LSG Arcángel” der Marine und zwei Kutter waren ebenfalls vor Ort. Ölsperren wurden in Bereitschaft gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwierige Löscharbeiten bei Eisgang
(24.03.15) Am Morgen des 24.3. geriet in Bonavista der Kutter “Jessica and Jean II” gegen sechs Uhr in Brand. Die Feuerwehr von Bonavista und die freiwilligen Einheiten aus Trinity Bay North waren den überwiegenden Teil des Tages damit beschäftigt, das Feuer im Ruderhaus zu löschen.
Wegen Eisgangs konnte der Kutter nicht von der Pier weggebracht werden, und es kostete einige Mühe, stattdessen gefährdete Schiffe in der Nähe in Sicherheit zu bringen. Auch flackerte das Feuer mehrmals wieder auf. Dichter Rauch zog über den Hafen, und wegen giftiger Gase wurden Anwohner aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Patroullienboot “Pursepa”
(Bild: Dirk Septer)   Großbild klick!
Gestrandetes einstiges Patroullienboot bricht auf Sandbank auseinander
(23.03.15) Keine Rettung mehr gibt es offenbar für das einstige kanadische Patroullienboot “Pursepa”, 21,42 BRZ, das am 5.3. in der Mündung des Campbell River in British Columbia auf Grund gelaufen war. Ein Versuch, das auf der Seite liegende Boot am 19.3. durch die DCD Pile Driving von der Sandbank zu bekommen, scheiterte. Nun lag es mit Rissen im Rumpf, abgesprungenen Planken und über Bord hängenden Aufbauten schwer beschädigt auf der Untiefe und sieht nicht so aus, als könnte es noch einmal repariert werden.
Es wurde 1928 für das Canadian Department of Fisheries von der Hoffar-Beeching Shipyards Ltd., Vancouver, erbaut und war vor der Südküste von Vancouver Island bis 1960 auf Paroullie, ehe es weitere 30 Jahre im Barcly Sound und vor Queen Charlotte Island Dienst tat. Der aktuelle Eigner Donald Henry aus Victoria kaufte es 1998 und restaurierte es binnen fünf Jahren. Es ist 14,33 Meter lang, 3,35 Meter breit und hat 1,89 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Katamaranfähre "Highspeed 5"
(Bild: Alexandros Tsavliris)   Großbild klick!
Ein Toter bei Großbrand auf Fähre in Keratsini
(23.03.15) Der 40-jährige Chefelektriker der griechischen Katamaranfähre "Highspeed 5", 4913 BRZ (IMO-Nr.: 9329095), kam am 23.3. in einem Großbrand um, der gegen Mittag auf dem an der Werft von Drapetsona in Keratsini zu routinemäßigen Überholungsarbeiten liegenden Schiff ausbrach. Genährt durch größere Mengen brennbarer Materialien breitete sich das Feuer rasch über mehrere Aufbautendecks aus. 21 Arbeiter konnten sich unversehrt an Land retten.
30 Feuerwehreinsatzkräfte mit 10 Fahrzeugen und einem Löschboot wurden um 13.30 Uhr alarmiert und gingen gegen die Flammen vor und hatten sie binnen einer Stunde niedergekämpft. Sie konnten allerdings nicht verhindern, dass die Aufbauten großflächig zerstört wurden und auch die Brücke ausbrannte. Nachdem sie an Bord vordrangen, fanden sie den verbrannten Körper des Besatzungsmitgliedes an Deck.
Hellenic Seaways kooperierte mit den zuständigen Behörden bei der Untersuchung zur Ursache des Großfeuers auf dem Schiff, das 2005 bei der Austal Ships Pty. Ltd. in Fremantle erbaut wurde und 40 Knoten Fahrt machen kann. Es trug vor dem aktuellen grünen Anstrich einen leuchtend roten Rumpf mit der Aufschrift Vodafone.
Die „Highspeed 5“ wurde 2004 von der Flying Dolphins, Piräus, in Auftrag gegeben und am 13.7. an die Hellenic Seaways Maritime SA abgeliefert. Nach der Ankunft in Piräus am 27.7. wurde sie zunächst vorgestellt und ging am 4.8. auf der Route Piräus-Naxos-Paros in Fahrt. Bereits am 10.4.2009 war es zu einem Feuer im Maschinenraum gekommen, als sie sich vor Kythnos befand. Es gelang, den Hafen von Serifos zu erreichen, Die Fähre ist 85,00 Meter lang, 21,20 Meter breit, hat 3,08 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 470 Tonnen. Vier Caterpillar 3618 Diesel von 28800 kW bringen sie auf 37 Knoten Fahrt. Es können 809 Passagiere und 154 Fahrzeuge befördert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter "Sigurd"
(Bild: Gullik Pedersen)   Großbild klick!
Gesunkener Kutter in Bewegung geraten
(23.03.15) Schemenhaft ist das Wrack des norwegischen Kutters "Sigurd", der am 18.3. vor Svolvær auf eine Schäre lief und sank, unter Wasser zu erkennen. Es liegt in relativ geringer Tiefe, hat sich aber am vergangenen Wochenende von seiner Untergangsstelle beim Riff weiter ans Fahrwasser nach Osan heranbewegt.
Hier kommt die Fähre "Stetinden" acht Mal pro Tag vorbei. Die Crew der Fähre ist der Gefahr bewusst. Doch für größere Schiffe könnte der Kutter beim Ein- und Auslaufen ein Problem darstellen, speziell wenn sie von dem Hindernis nichts wissen. Am Tag sind die Bojen, die die Untergangsstelle markieren, gut sichtbar, doch sie sind nachts nicht beleuchtet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff nach Wassereinbruch nach Deventer geschleppt
(23.03.15) Durch einen Materialschaden schlug am 21.3. auf der IJssel in Höhe von Gorssel ein Flussfahrgastschiff leck. Wegen eines Ruderproblems kam es zu einer Leckage, durch die das Schiff nicht mehr weiter fahren konnte. An Bord waren deutsche und Schweizer Passagiere. Das Schiff wurde am 22.3. bis Deventer geschleppt, wo die Passagiere auf ein anderes Schiff umstiegen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Verkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal könnte bis September beeinträchtigt sein
(23.03.15) Die Nordschleuse in Brunsbüttel wurde bei der Kollision der „Saint George“ offenbar noch schwerer beschädigt worden als erwartet. Der Nord-Ostsee-Kanal wird bis Ende September nur eingeschränkt passierbar sein, und es war unklar, ob das Schleusentor überhaupt repariert werden konnte.
Die Wartezeiten vor dem Nord-Ostsee-Kanal betrugen am 22.3. bis zu acht Stunden, am 23.3. entspannte sich die Lage angesichts des etwas schwächeren Verkehrsaufkommens etwas. Auf der Kieler Förde gab es aber immer noch Wartezeiten von bis zu fünf Stunden, auf der Elbe mussten die Schiffe ankern, bevor sie geschleust wurden.
Der Ausbau des schwer beschädigten Schleusentores soll bis Ende April abgeschlossen sein. Im Mai soll die Kammer dann wieder mit dem derzeit in Kiel in Überholung befindlichen Tor wieder in Betrieb gehen. Danach soll die Südschleuse außer Betrieb genommen werden. An dieser Schleuse müssen beim elbseitigen Tor die Schienen des Schiebetores gewechselt werden.
Dabei sollte dann auch versucht werden, ein Schiebetor aus dem Torbunker zu bekommen und in eine Werft zu bringen. Es wurde vor Jahren in den Torbunker geschleppt und war dort seit geraumer Zeit durch Schlick und Sand blockiert. Ein erster Versuch, es dort wieder herauszubekommen, scheiterte im Winter. Um dieses Tor aus dem Bunker zu bekommen, müsste die große Südschleuse über Wochen gesperrt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung gestrandeten Tankers in Snillfjord verschoben
(23.03.15) Bevor der gestrandete norwegische Tanker&xnbsp;"Scan Master", 1093 BRZ (IMO-Nr.: 7224277),&xnbsp;an der Küste von Hemnskjela geborgen werden kann, musste erst ein Teil der aus Fischabfall bestehenden Ladung geleichtert werden. Dazu bedurfte es geeigneten Geräts, was zunächst herbeigeschafft werden musste. Möglicherweise würde es reichen, einen Teil der mehrere 100 Tonnen Tankinhalt abzupumpen.
Das Schiff lag mit dem vorderen Drittel auf dem Geröllstrand auf. Die Operation könnte binnen einiger Stunden abgeschlossen sein. An Bord befanden sich auf 15 Kubikmeter Öl. Die Gefahr eines Austretens war gering. Wenn die Bergungsarbeiten am Nachmittag des 23.3. wie geplant voran gekommen sein sollten, könnte beim folgenden Hochwasser in der Nacht zum 24.3. ein Bergungsversuch durch die Schlepper "Squalus" und "Abramis" erfolgen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Deutscher Frachter zog Pickup ins Wasser
(23.03.15) Am Abend des 21.3. nahm ein Pickup ein unfreiwilliges Bad im Hafen von Baltomore, als er beim Loswerfen des deutschen Containerfrachters “MSC Ilona“, 75590 BRZ (IMO-Nr.: 9225641), an Terminal 4 assistierte. Der Truck sollte eine Trosse vom Poller ziehen. Als dies geschehen war, setzte er zurück, damit sie losgeworfen werden konnte.
Doch an Bord der „MSC Ilona“ wurde sie durch ein Missverständnis schon eingeholt, und der Pickup wurde über die Kaikante gezogen. Als er wieder aus dem Wasser gehievt wurde, erlitt der Fahrer eine leichte Beinverletzung. Der Frachter legte, nachdem das Auto wieder auf dem Trockenen war, gen Portsmouth ab.
Quelle:Tim Schwabedissen



Künftiges Tauchwrack vorzeitig auf Tauchstation gegangen
(23.03.15) Am Abend des 21.3. wurde die schwedische Küstenwache alar$iert, weil ein brennendes Motorboot bei Edö östlich von Ljusterö trieb. Einheiten der Küstenwache und des SRSS kamen zu Hilfe. Das Boot trieb glühend im Wasser, der Skipper wurde von SSRS-Mitarbeitern an Land gebracht und von Sanitätern in Boda Brygge untersucht. Dann wurde er von der „KBV 310“ nach Hause transportiert.
Die Küstenwache beobachtete einen Kraftstoffaustritt aus dem Wrack, das inzwischen auf Grund getrieben und in flachem Wasser gesunken war. Das Boot hatte rund 300 Liter Dieselkraftstoff und 40 Liter Motorenöl an Bord. Die „KBV 310“ nahm Ölbekämpfungsmaßnahmen vor.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper drohte im Bømlafjord zu stranden
(23.03.15) Ein Schlepper einer Fischfarm in Sveio wurdeam 23.3. manövrierunfähig, nachdem ein Hindernis in den Propeller geraten war, als sich das Schiff im Bømlafjord vor Buavåg befand. Das Rettungsboot “Bergen Kreds” wurde um 6.30 Uhr alarmiert, weil der Schlepper auf die Küste zu treiben drohte.
Vor Ort herrschte kräftiger Wind. Die Fähre "Ulstein» und der Espeværekspress, die sich in der Nähe befanden waren, hielten den Havaristen von der Küste ab, bis die Seenotretter um 7.15 Uhr vor Ort eintrafen. Eine Strandung auf einem Riff hatte nur knapp abgewendet werden können. Die "Bergen Kreds" schleppte den Havaristen in den Hafen. .
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter brannte in Repvåg
(23.03.15) Am 23.3. um 10.25 Uhr geriet in Repvåg ein Kutter, der nahe der alten Fährpier vertäut lag, in Brand. Die Feuerwehr wurde alarmiert und löschte das Feuer. Es bestand keine Gefahr, dass die alte Pier niederbrennen könnte. Gegen Mittag war die Lage unter Kontrolle.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schneelast mit Löschkanone weggespritzt
(23.03.15) Ingenieure und Marineexperten arbeiteten nach dem Untergang des einstigen Marineschiffes HMCS „Bridgewater“ an einem Plan zur Bergung des Schiffes, das sich in einem Schneesturm auf die Seite gelegt hatte. Während des Wochenendes wurde mit einer Wasserkanone der auf dem Deck liegende Schnee weggespritzt, um das Schiff etwas zu erleichtern und das Risiko, dass es sich weiter überlegt, zu verringern.
Das 1997 außer Dienst gestellte Schiff lag seit 10 Jahren in Bridgewater. Da es nur 200 Liter Öl an Bord hatte, gab es keine großen Umweltrisiken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Mann saßen in Motorboot auf Sandbank bei Howth
(23.03.15) Das RNLI-Boot aus Howth lief am 22.3. um 18.30 Uhr aus, nachdem ein Motorboot mit Wassereinbruch an der Einfahrt zur Malahide-Mündung gemeldet worden war. Es hatte drei Mann an Bord. Das Rettungsboot war binnen 12 Minuten vor Ort und lokalisierte das auf Grund sitzende Boot.
Die Nacht war klar und ruhig. Das bordeigene RIB wurde ausgesetzt und nahm mit zwei Mann Kurs auf die Unglücksstelle. Die Gestrandeten waren mit passender Schlechtwetterkleidung und Rettungswesten ausgerüstet. Ihr fünf Meter langes Boot war bei Ebbe auf der Sandbank festgekommen, und es war Wasser eingedrungen.
Es gelang, dieses wieder auszupumpen und das Boot freizuschleppen. Die drei Männer wurden an Bord des Rettungsbootes genommen, während es zur Howth Marina ging, wohin die umgestiegenen Seenotretter auch das geborgene Motorboot überführten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Spätes Opfer von Sturm Nina
(23.03.15) In Nordåsvannet wurde am Nachmittag des 22.1. die Feuerwehr alarmiert, weil ein 28 Fuß langes Motorboot in der Skjoldbucht Wassereinbruch erlitten hatte. Als die Einsatzkräfte vor Ort waren, lag es seit einer Viertelstunde auf dem Hafengrund. Nur noch das Ruderhaus und ein Teil der Backbordseite ragten aus dem Wasser, und es kam zu einem Ölaustritt. Aus Laksevåg kamen ein Expertenteam, das gemeinsam mit den Kameraden der Fana-Station die Lage untersuchte und mit einem Boot eine Ölsperre um das Wrack auslegte.
Gleichzeitig wurde versucht, dessen Eigner ausfindig zu machen. Es befanden sich keine Menschen an Bord, als die Motoryacht unterging. Sie lag seit dem Sturm Nina am 11.1. an einer schmalen Mole und hatte schon länger Sorgen bereitet. Gegen 17 Uhr war das Wrack von der Feuerwehr wieder gehoben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker&xnbsp;"Scan Master"
(Bild: Magne Gjoennes)   Großbild klick!
Tanker in Snillfjord auf Grund gelaufen
(22.03.15) In der Nacht zum 22.3. lief der norwegische Tanker "Scan Master", 1093 BRZ (IMO-Nr.: 7224277), von Averøy kommend gegen Mitternacht im Snillfjord auf Grund. Das Schiff kam auf einem kleinen Geröllstrand zwischen zwei Felsnasen fest. Der Schlepper "Abramis" lief zur Strandungsstelle bei Straumsnesset in Hemnskjela aus. Als erstes war das Rettungsboot "Askerbæringen" vor Ort.
Die sechsköpfige Crew des mit Ölprodukten beladenen Schiffes war unversehrt geblieben, auch hatte es keine Leckage gegeben. Am Vormittag wurde auf das Eintreffen eines weiteren Schleppers gewartet in der Hoffnung, den Tanker mit der Flut um 12.30 Uhr wieder freischleppen zu können.
Doch angesichts stürmischer werdenden Wetters und einem kräftigen Wind, der das Wasser aus dem Fjord drückte, wurde entschieden, auf die folgende Flut am Morgen des 23.3. zu warten. Nach Mitternacht sollte sich das Wetter beruhigen und ein günstigerer Wasserstand die Bergung erleichtern.
Die „Scan Master“ ist 71,16 Meter lang, 11.52 Meter breit, hat 3,59 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 1.242 Tonnen. Sie läuft für die Grøntvedt Shipping AS in Brekstad und wurde 1972 von der Gutehoffnungshütte Sterkrade AGG Rheinwerft Walsum in Duisburg als „Rose Marie S“ erbaut. Von 1994 bis 2009 lief sie als „Norsel“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zertörte Schleuse Brunsbüttel
(Bild: Willi Thiel)   Großbild klick!
Saint George verursachte größten Schaden in Kanalschleusen seit über 20 Jahren
(22.03.15) Der Ausfall der großen Nordschleuse in Brunsbüttel durch den Rammstoß der „Saint George“ hat der Schifffahrt auf dem Nord-Ostsee-Kanal erhebliche Wartezeiten beschert. Der Aufprall war so heftig gewesen, dass der Wulstbug des Frachters das Tor 3 gänzlich durchbohrte und sogar Stahlplatten auf der gegenüberliegenden, zum Kanal weisenden Seite zerteilte.
Eine Notreparatur des Schiebetors war angesichts der immensen Schäden nicht mehr möglich. Das beschädigte Tor kann frühestens Anfang Mai, wenn das einzig verfügbare Reservetor von der Überholung bei HDW Kiel zurück kommt, ausgebaut werden. Am 23.3. sollten Taucher das 1.200 Tonnen schwere Tor untersuchen.
Für die größeren Schiffe mit einer Länge von über 125 Metern stand deshalb in Brunsbüttel fortan nur noch eine große Schleusenkammer zur Verfügung. Die Folgen waren am 22.3. bereits Wartezeiten von bis zu sieben Stunden in Kiel und Brunsbüttel. In Kiel wurden aus Sicherheitsgründen nur so viele Schiffe in den Kanal gelassen, wie in Brunsbüttel Warteplätze vorhanden waren.
Der Frachter blieb nach einem Fahrverbot durch die zuständige Berufsgenossenschaft BG Verkehr in der Schleusenkammer liegen.&xnbsp;Die Anker hingen noch aus den Klüsen. Der Bug war aufgerissen, die Maschinenanlage wurde untersucht und es musste die Regulierung des Schadens geklärt werden.
Bugschaden der Saint George
(Bild: Willi Thiel)   Großbild klick!
Als Ursache der Havarie schied nach bisherigen Erkenntnissen ein technisches Versagen offenbar aus. Eine Überprüfung der Maschinenanlage ergab keine Auffälligkeiten. Die Ermittlungen konzentrieren sich jetzt auf mögliche Bedienungsfehler durch die Mannschaft.
Der Schaden an der Schleuse und Schiff belief sich auf mindestens 2,2 Millionen Euro. Es handelte sich damit um den größten Havarieschaden in einer Kanalschleuse seit über 20 Jahren.
Die „Saint George“ hatte als "Lehmann Forester" seit dem 5.8.2010 auf der Norderelbe in Hamburg in der Kette gelegen. Am 17.11.2010 wurde sie für drei Millionen Euro auktioniert. Der Neubaupreis hatte 14 Millionen Euro betragen. Nach der Versteigerung mussten noch Sturmschäden, die in einem Hurrikan entstanden waren, für rund zwei Millionen Euro beseitigt werden.
Bereits am 15.3.2010 war sie am Møllekai in Nakskov festgelegt worden, nachdem bei einer Inspektion verschiedene Zertifikate nicht vorgelegt werden konnten. Am 11.1.2010 erfolgte eine Arrestierung in Morehead City in North Carolina wegen verschiedener Mängel u.a. an der Feuerlöschausrüstung.
Quelle:Tim Schwabedissen



HMCS “Cormorant” noch schwimmend
(Bild: Sandy Mclearn)   Großbild klick!
Künftiges Tauchwrack vorzeitig auf Tauchstation gegangen
(23.03.15) In Bridgewater ist das ehemalige Taucherschiff HMCS “Cormorant”, 2174 BRZ, der Royal Canadian Navy durch Eisgang und Schneelast instabil geworden und legte sich an seinem Liegeplatz auf dem LeHave River am 19.3. rund 40 Grad nach Steuerbord über. Bereits vor einigen Wochen hatte es begonnen, Schlagseite zu entwickeln. Grund waren große Schneemassen auf dem Deck.
Nachdem durch die Krängung Wasser ins Schiffsinnere eindrang, begann es zu sinken. An Bord waren 200 Liter Dieselöl und etwas Hydrauliköl sowie Ölgemische im Maschinenraum. Die Feuerwehr wurde vom Eigner gebeten, Schnee und Eis vom Deck zu räumen, damit man Zugang ins Schiffsinnere erhalten kann. Die Bergung wird aber eine aufwändige Aktion.
Die “Cormorant” wurde 1956 als bei den Birdland Boat Works in Midland, Ontario, erbaut und war bis 1963 als Patroullienboot im Einsatz. Dann wurde sie zum italienischen Trawler „Aspa Quarto“ umgebaut und diente seit Mitte der 1970-er Jahre als Taucherschiff der kanadischen Marine. Sie nahm 1994 an der Expedition zum Wrack des Bulkcarriers „Edmund Fitzgerald“ teil, der 1975 auf dem Lake Superior untergegangen war, bei der dessen Schiffsglocke geborgen wurde.
Auch bei der Erforschung der britischen Bark „Breadalbane“, die 1853 in der Arktis vom Eis zerdrückt wurde, war sie beteiligt, außerdem bei der Unterstützung bei der Suche nach der HMS „Terror“ und „Erebus“ der Franklin-Expediton. Sie war mit Tauchbooten vom Typ Pisces IV und SDL-1 ausgerüstet. 1997 wurde sie außer Dienst gestellt und in die USA verkauft für Tauchoperationen.
Sie blieb aber seither in Bridgewater liegen und ging durch mehrere Hände, bis sie zuletzt ein Schicksal als Taucherwrack erwartete. Nicht geplant war, dass sie in Bridgewater vorzeitig auf Tauchstation gehen würde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter versenkte Kutter vor Vietnam
(22.03.15) Am Abend des 203. kollidierte der vietnamesische Frachter “Anh Duy 168”, 1934 tdw (IMO-Nr.: 8746492), mit dem Kutter “QNg - 98879TS“ auf der Fahrt von Hah Trang nach Hai Phong vor der Küste der Quang Ngai-Provinz.
Der Kutter, der 15 Tonnen Fang an Bord hatte, wurde an Backbordseite aufgerissen, kenterte und sank. Die neunköpfige Crew wurde vom Kollisionsgegner gerettet und an Land gebracht. Die “Anh Duy 168” wurde 2009 erbaut und hat als Mmanager die Anh Duy Co. Ltd.
Quelle:Tim Schwabedissen



Doppelter Einsatz vor dem Frühstück
(22.03.15) Am 22.3. gegen acht Uhr wurde das Rettungsboot "Sundt Flyer" in Svolvær alarmiert, dass der Kutter "Rubicon" wegen eines blockierten Propellers vor . Vaterøya unweit des Flugplatzes von Svolvaer manövrierunfähig geworden war und zu stranden drohte. Ein anderes Schiff hielt den Havaristen bis zum Eintreffen der Seenotretter von der Küste ab.
Dann stieg ein Taucher ab und befreite den Propeller von dem darum gewickelten Netz. Kaum dass die "Rubicon" wieder fahrtüchtig war, meldete ein Kutter im Austnesfjord dasselbe Problem. Da das Wetter hier aber ruhiger war, konnte der Einsatz in Ruhe durchgeführt werden. Danach gab es erst einmal Frühstück für die Crew der „Sundt Flyer“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Frachter vor Galapagos jetzt geruchsfrei
(22.03.15) Am 20.3. gaben das Consejo de Gobierno de Galápagos(CGG) und das Comité de Operaciones de Emergencia bekannt, dass das Abpumpen von kontaminiertem Wasser aus dem equadorianischen Frachter "Floreana", 1420 BRZ (IMO-Nr.: 8306474),&xnbsp;der seit fast zwei Monaten vor San Cristobal auf Grund saß, im zweiten Anlauf erfolgreich durchgeführt worden war.
Am Nachmittag des 19.3. hatte die Barge "Tatita" mit dem Abpumpen begonnen. Auch wurde verrotteter Abfall, der stinkende Gase erzeugt hatte, die Baquerizo Moreno herüber zogen, beseitigt. Das Wasser wurde in internationalen Gewässern dann verklappt. 200 Tonnen Zement blieben an Bord. In etwa 10 Tagen soll der Frachter dann flottgemacht und vor das Galapagos Marine Reservat geschleppt werden, wo er, sobald es die Wetterlage zulässt, versenkt wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer bei Werftaufenthalt von Fähre
(22.03.15) Die malaysische Fähre „Pulau Rimau“, 486 BRZ (IMO-Nr.: 7911076&xnbsp;), geriet am 22.3. gegen 10.30 Uhr in Brand. Während eines Werftaufenthalts für Routinearbeiten in Penang brach bei Schweißarbeiten ein Feuer im Maschinenraum aus. Um 10.35 Uhr wurde das Penang Fire and Rescue Department alarmiert und konnte den Brand binnen einer Stunde löschen.
Rund 30 Prozent des Maschinenraums wurden beschädigt. Bereits im Januar musste die „Pulau Payar” nach Rauchentwicklung im Maschinenraum auf der Fahrt nach Georgetown nach Butterworth umdrehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Keine Hoffnung mehr für vermisstes Fischereifahrzeug
(22.03.15) Die US Coast Guard hat am 21.3. die Suche nach dem vermissten, 83 Fuß langen mikronesischen Fischereifahrzeug “Clearwater 02” und seiner neunköpfigen Crew vor den Marshall Islands ergebnislos abgebrochen. Ein Flugzeug hatte insgesamt 49,837 Quadratmeilen binnen 44 Flugstunden abgesucht. Außerdem nahmen 10 Schiffe, eine P 3 Orion der 7. US-Flotte, die am 19. und 20.3. nochmals 8,747 Quadratmeilen abflog, an der Operation teil.
Am 15.3. waren 34 Fischkisten mit der Aufschrift “CW02” 224 Meilen östlich von Majuro entdeckt worden. Ein Kutter fand am 17.3. und 20.3. zwei Rettungsringe mit der Aufschrift “Clearwater 02” 114 Meilen südöstlich von Kwajalein. Das Schiff war am 12.3. dem Joint Rescue Coordination Center in Honolulu als überfällig gemeldet worden. Am 12.3. um 20.40 startete daraufhin eine HC-130 Hercules von der Coast Guard Air Station Barbers Point in das Seegebiet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker zerstörte Pipeline bei Nyborg
(22.03.15) Am 21.3. um 9.12 Uhr kollidierte der norwegische Tanker "Tarco Sea", 1300 BRZ (IMO-Nr.: 7038680), von Liepaja kommend nach einem Maschinenversager mit der Mole 2 der Firma Koppers in Avernakke südlich von Nyborg. Dabei wurde eine Pipeline landseitig aufgerissen, und 300 Liter Öl liefen aus.
Ölsperren wurden rund um die Unglücksstelle ausgelegt. Am Nachmittag wurde der Tanker, der sich nicht selbst befreien konnte, von der "Enø” der dänischen Marine, die nach Svendborg unterwegs gewesen war und Kurs auf den Havaristen genommen hatte, wieder freigeschleppt. Sie war um 9.40 Uhr eingetroffen. Nach der erfolgreichen Bergung wurde der Havarist in den Hafen von Nyborg gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Saint George"
(Bild: Michael Brakhage)   Großbild klick!
Brunsbütteler Schleuse nach neuerlicher Kollision lahmgelegt
(24.08.13) Der von Amsterdam nach Lübeck bestimmte Frachter "Saint George" 6680 BRZ (IMO-Nr.: 9452323), vollführte am&xnbsp;20.3.&xnbsp;in der großen Nordkammer der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel eine Amokfahrt. Er lief gerade von der Elbe her in die Schleusenkammer ein, als er um 12.26 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache außer Kontrolle geriet und die Fahrt beschleunigte, statt wie geplant aufzustoppen. Mit dem Steuerbordvorschiff schrammte er am Mauerwerk entlang und lief dann in das über 1200 Tonnen schwere kanalseitige Schleusentor. Der Versuch, die Fahrt des Frachters durch einen Notwurf beider Buganker
Zerstörtes Schleusentor
(Bild: Willi Thiel)   Großbild klick!
aufzustoppen, schlug fehl. Sie schleiften wirkungslos mit, bis der Frachter mit einem Krachen im Schleusentor zum abrupten Stillstand kam.
Das Tor wurde dabei vom Wulstbug auf voller Tiefe durchbohrt und durch die Wucht des Aufpralls in der gesamten Struktur verformt und aufgerissen. Das genaue Ausmaße des Schadens war zwar noch&xnbsp;unklar, ein Ausfall der Schleusenkammer für Monate wurde aber befürchtet. Stahlträger, Platten und Tanks des 1200 Tonnen schweren Schiebetores wurden deformiert. Es war der größte bislang am Tor aufgetretene Schaden. Am 22.3. sollte eine detaillierte Untersuchung beginnen. Eine schnelle Reparatur, soviel war sicher, war nicht möglich. Sogar einen Totalschaden des 1914 erbauten Schleusentor wurde&xnbsp;nicht ausgeschlossen. In jedem Fall lag ein Millionenschaden vor.
Bekanntlicherweise sind beide Reservetore der Brunsbütteler Schleuse ebenfalls außer Betrieb. Ein Tor liegt noch bis Mai bei HDW in Kiel zur Überholung. Das zweite Reservetor liegt seit Jahren in einer Torkammer der Südschleuse und ist dort von Sand und Schlick so blockiert, dass es sich nicht mehr bewegen ließ. Die „Saint George“ bekam ein Auslaufverbot. Gegen den Kapitän wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Schifffahrtsgefährdung eingeleitet. Der Wulstbug war des Schiffes wurde bei der Kollision ebenfalls aufgerissen, und Wasser drang ein. Die Wasserschutzpolizei und Berufsgenossenschaft BG Verkehr gingen zu Ermittlungen an Bord.
Das Schiff durfte die deutschen Hoheitsgewässer erst verlassen, wenn von der Versicherung oder der griechischen Reedereien die Kostenübernahme erklärt wird. Das 2008 bei der Fujian New Shenghai Shipbuilding in Longhai, China, als "Lehmann Forester"&xnbsp;erbaute 468-TEU-Schiff lief seit 2013 für die Pacific & Atlantic Shipmanagers Inc. aus Athen. Es&xnbsp;sollte eigentlich in&xnbsp;Lübeck Getreide laden.
Die „Saint George“ hat eine Länge von 131,55 Metern, eine Breite von 18,8 Metern, einen Tiefgang von 6,9 Metern und eine Tragfähigkeit von 8.500 Tonnen. Es lief bis 2008 als „Hyfour“, bis 2009 als „Onego Forester“ und bis 2010 wieder als „Lehmann Forester“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Angelkutter vor Rauer
(Bild: NSSR)   Großbild klick!
Angelkutter saß vor Rauer fest
(21.03.15) Am 20.3. um 12 Uhr wurde das norwegische Rettungsboot “Horn Flyer”, das sich gerade vor Strømstangen befand, zu einem Angelkutter, der südlich von Rauer auf Grund gelaufen war, gerufen. An Bord befanden sich insgesamt 15 Personen, die meisten von ihnen Angler. Die Seenotretter brauchten eine halbe Stunde, um den Kutter von der Untiefe wieder in tieferes Wasser zu drücken. Die Havarie hatte sich bei ruhiger See ereignet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Fujian gesunken
(21.03.15) Beim Manövrieren in der Bucht von Eleusis Bay Greece kollidierte der liberianische Chemikalientanker „Axios“, 27916 BRZ (IMO-Nr.: 9315941) mit dem unter Panama-Flagge registrierten Produktentanker „Andreas“, 35966 BRZ (IMO-Nr.: 9192741). Er stieß dabei mit der Backbordseite gegen das vor Anker liegende Schiff. Beide Fahrzeuge wurden leicht beschädigt und für die notwendigen Untersuchungen mit einem Fahrverbot belegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer im Wassertank
(21.03.15) Bei Schweißarbeiten an den Ballastwassertanks des holländischen Frachterneubaus&xnbsp;"Lady Adele" (IMO-Nr.: 9760366) brach in Waterhuizen am Kai des Groningen Shipyard am Abend des 20.3. ein Feuer aus. Die Feuerwehr von Groningen brauchte einige Zeit, bis das Feuer gegen 23 Uhr gelöscht war. Der Neubau mit der Nr. 131 war am 14.3. für den Auftraggeber Wijnne Barends, Delfzijl, vom Stapel gelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler nach Honningsvåg eingeschleppt
(21.03.15) Am 21.3. wurde das norwegische Rettungsboot “Odin"&xnbsp;nach&xnbsp;Honningsvåg gerufen, um dort dem Offshoreschiff "NSO Crusader" zu assistieren. Dieses hatte auf See den norwegischen Trawler "Nordervon", 1976 BRZ (IMO-Nr.: 9185190), auf den Haken genommen. Mithilfe des Rettungsbootes aus Hammerfest konnte er sicher an den Kai gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sechsköpfige Crew gesunkener Yacht aus Swan River gerettet
(21.03.15) Auf dem Swan River sank am 20.3. die Yacht „Couta“ nahe Point Walter Reserve in Bicton. Ein passierendes Boot rettete die sechsköpfige Crew gegen 15.20 Uhr aus dem Wasser. Sie war trotz des unfreiwilligen Bades unversehrt geblieben. Ihr Boot war vom Royal Fresh Water Bay Yacht Club gekommen und wurde später zur Sandspitze von Point Walter gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



81. Leiche in gesunkener Fähre gefunden
(24.8.13) Der unter Singapur-Flagge laufende Bulkcarrier "Costas L", 44251 BRZ (IMO-Nr.: 9079121), kollidierte auf der Fahrt von Houstan nach New Orelans am 20.3. um 7.40 Uhr mit dem unter Bahamas-Flagge laufenden Frachter "Heranger", 26870 BRZ (IMO-Nr.: 9125580), bei Flussmeile 89 auf dem Mississippi nahe Chalmette, New Orleans.
Der Anker der "Heranger" verfing sich in der Mooring der "Costas L", die aus Richards Bay gekommen war und aufs Einlaufen wartete, nachdem sie beim Ansteuern des Ankerplatzes Maschinenausfall erlitten hatte. Sie trieb dann antriebslos gegen die "Costas L". Der Schaden blieb gering. Die US Coast Guard leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack des Frachters “Richard Bordo”
(Bild: Cees Bustran)   Großbild klick!
Wrack ehemaligen Rendsburger Frachters nach 35 Jahren aus Willemstad geräumt
(20.03.15) Die Curaçao Ports Authority (CPA) begann jetzt damit, das verfallene Wrack des Frachters “Richard Bordo”, 1590 BRZ (IMO-Nr.: 5159428), aus Parerai m Schottegat in Port Willemstad dort, wo er seit Jahrzehnten im flachen Wasser am Ufer auf Grund lag, abzubrechen, um Platz für eine Hafenerweiterung zu schaffen. Das Schiff hatte seit 1980 im Hafen gelegen, war im November 1990 aufgegeben worden und später an seinem Liegeplatz gesunken. Die Barge “Caballo” aus Willemstad ging nun längsseits des rostzerfressenen Schiffes, und ein Bagger riss den eingesunkenen Rumpf stückweise auseinander.
“Richard Bordo” wird zerlegt
(Bild: Cees Bustran)   Großbild klick!
Der Frachter erhielt 1993 einen Platz in der Filmgeschichte als “Prince of Malta” bei den Dreharbeiten von “Curacao”, in dem George C. Scott, ein US-amerikanischer Film-, Fernseh- und Bühnenschauspieler, Regisseur und Produzent, der u.a. den US-General George S. Patton in dem mit sieben Oscars ausgezeichneten Film Patton – Rebell in Uniform, mimte, mitspielte. Die Abbrucharbeiten werden mehrere Monate dauern.
Der 87 Meter lange und 12,5 Meter breite Frachter hatte eine Tragfähigkeit von 2,703 Tonnen. Er wurde 1950 auf der Helsingborgs Varfs in Helsingborg erbaut für die Ahlmark Karstad, die ihn als “Immen” in Fahrt brachte.
1965 ging er an die Ahlmark Schiffahrts GmbH in Rendsburg. 1969 wurde er als “Navarino Bay” in Panama registriert, 1972 als “Mystra” in Piräus und kam 1978 als “Richard Bordo” unter die Flagge von St. Vincent-Grenadines.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Takuo” wird entfernt
(Bild: Frank Taylor)   Großbild klick!
Vier Wracks vor Tongatapu geräumt
(20.03.15) Mehrere alte Wracks wurden seit Februar von den Riffen vor Tongatapu geräumt. Vor Nuku’alofa wurden die “Waimanu” und “Marie Princess” abgebrochen und am 21.2. versenkt. Die “Takuo” aus Nukualofa und “Toko 5”, die 30 Meilen weiter an der Nordwestküste von Hakaumama‘o an der Nordostküste von Ata’ata Island lagen, verschwanden am 28.2. Die „Fangafa“, die vor langer Zeit in Sopu gestrandet war und dort seither im flachen Wasser verrostete, wurde jetzt von einem Bagger zerlegt.
Sämtliche Schiffe waren in Stürmen in den vergangenen Jahren in der Gegend gestrandet. Die „Takuo” war aufs Hakaufisi Riff gelaufen und später auf Nomuka Iki angetrieben, wo sie versandete.
„Fangafa“
(Bild: Port Authority Tonga)   Großbild klick!
Mehrere Crewmitglieder waren seinerzeit ums Leben gekommen. Die Ports Authority setzte für die Abbrucharbeiten schweres Gerät ein. Die Kosten betrugen über 200,000 Dollar.
Quelle:Tim Schwabedissen









Betrunkener Kapitän lief mit Tanker in Sperrgebiet auf Kieler Förde
(20.03.15) Am 8.3. kurz vor Mitternacht lief der norwegische Gastanker "Yara Froya", 2506 BRZ (IMO-Nr.: 9345350), vor dem Kieler Leuchtturm von Fredericia kommend in ein seit Munitionsfunden Anfang März ausgewiesenes Sperrgebiet ein. Trotz der ausgelegten Warntonnen fuhr er mitten durch das Sperrgebiet. Die Revierzentrale in Travemünde bemerkte den falschen Kurs des Schiffes und alarmierte die Wasserschutzpolizei Kiel.
Die anschließende Überprüfung der 82 Meter langen „Yara Froya“ ergab, dass der norwegische Kapitän angetrunken war. Als die Wasserschutzpolizisten ihn in der Holtenauer Schleuse zu den Gründen für die Missachtung des Sperrgebiets befragen wollten, bemerkten sie den Atemalkoholgeruch. Eine erste Messung zeigte einen Atemalkoholwert von 1,27 Promille an.
Auf Anordnung der Wasserschutzpolizei musste der Tanker zum Kieler Nordhafen verholen und dort am 19.3. um 1.10 Uhr am Voith-Kai festmachen. Erst nach der Ausnüchterung und einer erneuten Atemalkoholmessung beim Kapitän sollte das Schiff seine Fahrt nach Hamburg fortsetzen. Der Kapitän musste für das zu erwartende Strafverfahren eine Sicherheitsleistung in Höhe von 4.000 Euro hinterlegen.
Seine Reise war in Kiel zu Ende - er erhielt von der Larvik Shipping AS umgehend die Kündigung, Die Reederei einen neuen Kapitän. Im Anschluss an eine abschließende und umfassende Nachkontrolle setzte die „Yara Froya“ ihre Reise nach Hamburg gegen 16 Uhr fort und machte am 20.3. um 3.15 Uhr dort am Van Ommeren Terminal fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter saß auf Elbstrand fest
(20.03.15) Bei Verlassen des Waltershofer Hafens in Hamburg geriet der liberianische Containerfrachter „Choapa Trader", 52726 BRZ (IMO-Nr.: 9407885), der zuvor von Bremerhaven gekommen war, auf Höhe des Elbstrands vor Altona auf Grund und blockierte kurzzeitig die Elbe blockiert. Der Frachter legte sich beim Auflaufen erheblich nach Steuerbord über. Er hatte offenbar beim Wendemanöver die Kurve nicht eng genug genommen und musste dann notankern.
Mehrere Schlepper bugsierten das Schiff nach kurzer Zeit wieder ins Fahrwasser zurück. Um 19.30 Uhr war der Frachter bei Eurogate fest. Nach Untersuchungen konnte der Frachter den Hafen um 22.15 Uhr wieder verlassen und lief nach Caucedo aus, wo er am 30.3. erwartet wird.
Das 5.303-TEU-Schiff hat eine Länge von 294,1 Metern, eine Breite von 32,2 Metern, einen Tiefgang von 13,62 Metern und eine Tragfähigkeit von 65.549 Tonnen. Es läuft im Management der Hermann Buss GmbH & Cie. KG in Leer und wird von der Choapa Trader Schifffahrts UG bereedert. Der Frachter entstand 2009 als „Medondra“ bei der Zhejiang Ouhua Shipbuilding Co., Ltd. in Zhoushan.
Quelle:Tim Schwabedissen




Versorger vor Port Fourchon in Brand
(20.03.15) Auf dem amerikanischen Offshore-Versorger "GIS Leonce" (MMSI-Nr.: 367598260) bracj a, 19.3. im Golf von Mexiko rund 20 Meilen südlich von Port Fourchon, Louisiana, ein Feuer aus. Der in der Nähe stehende Versorger "Nicki Candies" (IMO-Nr.: 9517795) half beim Löschen des Brandes und nahm vier Personen an Bord. Dann wurde die "GIS Leonce" nach Port Fourchon abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper sank auf Ohio River
(20.03.15) Die Coast Guard Ohio River Valley wurde alarmiert, nachdem am 19.3. auf dem Ohio River nahe Golconda, Illinois, der Schlepper “David Dunnigan” bei Arbeiten auf Höhe der Flussmeile 897,5 gegen 20 Uhr kenterte und sinkend flussabwärts trieb. Die Coast Guard schränkte den Schiffsverkehr zwischen Meile 896,5 und 900 auf dem Ohio River ein, bis die Position des gesunkenen Schiffes ermittelt war.
Es hatte etwa 3,000 Gallonen Kraftstoff an Bord. Personal der Coast Guard Marine Safety Unit Paducah, Kentucky, war dazu vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Breivika ausgebrannt
(20.03.15) Ein 31 Fuß langer Kutter geriet am 19.3. am Kai von Breivika in Tøttdalen, Namdalseid, in Brand. Es war zu der Zeit niemand an Bord. Auf dem Schiff waren Reparaturarbeiten durchgeführt worden, nachdem es zu einem Wassereinbruch gekommen war.
Der Eigner war gerade an Land gewesen und bemerkte auf einmal Rauchentwicklung. Die Feuerwehren von Namdalseid und Statland wurden um 8.45 Uhr alarmiert, konnten aber nicht verhindern, dass die Aufbauten des Schiffes zerstört wurden. Es blieb aber schwimmfähig.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter kollidierte mit Hafenmolen in Seaham
(19.03.15) Am 18.3. kolliderte gegen 13.30 Uhr der unter Curacao-Flagge laufende Frachter "Maxime", 1550 BRZ (IMO: 9198446), von Terneuzen kommend beim Einlaufen in Seahams Südhafen mit den Hafenmolen, als er von starken Tidenströmungen erfasst wurde.
Erst geriet er gegen mit dem Steuerbordbug gegen die Nordmole, dann kam die Backbordseite gegen die Südmole, als der Kapitän versuchte, sich zu lösen. Dann konnte sich das Schiff achteraus laufend befreien und im Hafen festmachen. Am 19.3. lief der Frachter wieder nach Gent aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Minjiang-Mündung
(20.03.15) Am 18.3. kolliderte der chinesische Frachter "Qi Shun 5" (MMSI-Nr.: 413550930) mit dem Sandfrachter "Bo Yun 111" in der Minjiang-Mündung in der Fujian Provinz an einem Ankerplatz unweit der Langqi-Brücke. Dabei wurde der Rumpf der "Qi Shun 5" der Anhui Wanjiang Hongrui Shipping beschädigt.
Von den insgesamt 12 Besatzungsmitgliedern auf den beiden Schiffen barg die "Huaying 393" des Donghai Rescue Bureau einen von der "Bo Yun 111" ab, die anderen blieben an Bord. Die "Huaying 393" eskortierte die Schiffe zu einem sicheren Liegeplatz bei der Brücke.
Quelle:Tim Schwabedissen



Plan B für Bergung einer Barge
(20.03.15) Nach wochenlanger Arbeit folgen die Ingenieure des Army Corps of Engineers in der Fort Pierce nun Plan B, um das Wrack einer am 23.2. gesunkenen Barge zu räumen. Das Vorhaben, sie in einem Stück mit einem Kran zu heben, ist gescheitert. Deshalb soll sie nun stückweise geborgen werden.
Als erstes wurde mit den Vorbereitungen zum Heben des Decksaufbaus begonnen. Dies sollte bis zum Nachmittag des 19.3. abgeschlossen sein. Die Kranbarge musste dazu umgelegt werden. Ein Schneesturm machte den Bergern aber einen neuerlichen Strich durch die Rechnung. Zunächst sollte die Südseite des Fahrwassers passierbar gemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historische Barge auf Grund des Lancaster Canal entdeckt
(20.03.15) Bei der Suche nach einer gesunkenen Barge im Lancaster Canal wurden deren im Schlamm versunkene Überreste jetzt in vier Fuß Wassertiefe in Stainton von Tauchern des Kendal and Lakes Sub Aqua Club lokalisiert. Sie brachten lose Holzteile des Holzbootes, das 72 Fuß lang und 14 Fuß breit war, an Land. Es wurde einst von Pferden über den Kanal gezogen.
Für den Lancaster Canal Trust war die Entdeckung der Höhepunkt von monatelanger Vorarbeit. Die Barge wurde möglicherweise nach dem Transport von Diphterie-Opfern um 1920 wegen einer befürchteten Kontamination aufgegeben. In der Zeit der Industrialisierung waren solche Bargen zum Transport von Kalkstein und Kohle verwendet worden. Meist wohnten ein Mann und seine Frau an Bord in einer Kajüte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter manövrierunfähig nach Whitehaven eingeschleppt
(20.03.15) Das RLNI-Boot aus Workington, die “Sir John Fisher” wurde am 19.3. um 1.25 Uhr von der Coastguard alarmiert, nachdem der 9,88 Meter lange Kutter “New Venture – WO 5”, 10 BRZ, mit einer Leine im Propeller vor der Küste von Cumbria manövrierunfähig geworden war.
Der mit drei Mann besetzte, 2011 erbaute Stahlkutter konnte in der Dunkelheit lokalisiert und nach Whitehaven eingeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lucky wird gelöscht
(Bild: SNSM)   Großbild klick!
Ausgebrannter Kutter vor Ouistreham geborgen
(19.03.15) Am 12.3. lief das unter Panama-Flagge registrierte Bergungsschiff "Good Hope 1", 372 BRZ (IMO-Nr.: 8011990), in den Hafen von Terschelling ein mit dem Wrack des 15 Meter langen französischen Kutters "Lucky - LH 482700" aus Le Havre kieloben quer auf dem Oberdeck liegend. Das Schiff war von der Offshore-Firma Friendship aus Terschelling 10 Meilen nördlich von Ouistreham geborgen worden, wo es nach einem Feuer am 6.1. gesunken war.
Das Rettungsboot “Sainte-Anne-des-Flots – SNS 091” hatte nach dem Notruf des Trawlers an jenem Tag um 12.20 Uhr vergeblich versucht, das Feuer zu löschen. Ein anderer Kutter, die “Petite Bambino”, hatte die dreiköpfige Crew zuvor aus einer Rettungsinsel geborgen und an ein Boot der
Löscharbeiten
(Bild: Cross Jobourg)   Großbild klick!
Küstenwache aus Esteron übergeben. Auch das Patroullienboot “Cormorant” der Marine und die “Geranium” der Küstenwache waren vor Ort im Einsatz sowie der Notfallschlepper “Abeille Liberté”, der hatte verhindern sollen, dass das in Flammen stehende Schiff in die Zufahrt von Le Havre driftete.
Um 17.30 Uhr sank das aus Polyester erbaute Schiff, nachdem alle Löschversuche zuvor gescheitert und große Teile der Deckseinrichtungen zerstört waren, und die Rettungskräfte rückten vorerst wieder ab.
Quelle:Tim Schwabedissen



Patroullienboot “Pursepa”
(Bild: Dirk Septer)   Großbild klick!
Einstiges Patroullienboot auf Campbell River gestrandet
(19.03.15) Das frühere Patroullienboot “Pursepa”, 21,42 BRZ, lief am 5.3. auf eine Sandbank in der Mündung des Campbell River auf Grund. Versuche des Eigners Ian Donald Henry aus Victoria, es zu stabilisieren und wieder flottzumachen, scheiterten seither. Das Schiff lag weiterhin mit starker Steuerbordschlagseite auf der Untiefe. Es wurde 1928 für das Canadian Department of Fisheries bei der Hoffar-Beeching Shipyards Ltd., Vancouver, erbaut und war bis 1960 im Patroulliendienst an der Südküste von Vancouver Island eingesetzt.
Bis 1990 war es dann im Barclay Sound und um die Queen Charlotte Islands (Haida Gwaii) aktiv. 1998 erwarb es der jetzige Eigner und restaurierte es fünf Jahre lang. Die “Pursepa” ist 14,33 Meter lang, 3,35 Meter breit und hat 1,89 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brandneue Fähre rammte Anleger in Hou
(19.03.15) Am 18.3. gegen 18 Uhr rammte die dänische Fähre "Samsø", 5478 gt (IMO: 9692806), auf der Fahrt von Hou nach Sælvig die Rampe eines Ersatzanlegers in Sælvig auf Samsø. Dabei riss die langseitige Roro-Rampe ab und blieb im Bug der Fähre, die erst seit zwei Wochen auf der Route in Fahrt war, stecken. Zwei Rettungsboote und Krankenwagen sowie 22 Einsatzkräfte waren vor Ort.
Erst nachdem die Rampe am 19.3. um 2.30 Uhr abgeschnitten worden war, konnte die "Samsø" endlich im Hafen anlegen. Die 57 Passagiere gingen durch eine Seitenpforte an Land. Die Wagenbesitzer händigten ihre Autoschlüssel der Crew aus. Gegen drei Uhr konnten die Fahrzeuge entladen werden. Im Rumpf der Fähre war ein Loch von zwei Metern Länge und 30 Zentimetern Breite oberhalb der Wasserlinie entstanden, sie fiel auf unbestimmte Zeit aus.
Die Samsø Rederi bat die Danske Færger , ihre Fähre "Kanhave" im Bedarfsfall einzusetzen. Auch die Reederei Læsø wurde kontaktiert, um im Verkehr nach Frederikshavn die "Ane Læsø" einzusetzen, die aber erst mit den erforderlichen Rettungsmitteln ausgestattet werden musste. Dies sollte am Morgen des 19.3. in Hou stattfinden. Die erste Abfahrt Hou - Kolby Kaas war für 12:55 Uhr geplant. Bis mindestens zum 25.3. sollte die "Ane Læsø" eingesetzt werden, doch letztlich musste erst die Schadenshöhe auf der "Samsø" festgestellt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Autofahrer rettete zwei verunglückte Fischer
(19.03.15) Ein aufmerksamer Autofahrer, der am Nachmittag des 18.3. über den Houtribdeich von Lelystad nach Enkhuizen entlang fuhr, hat zwei Fischer im Ijsselmeer gerettet. Er wurde Zeuge, wie deren Kutter kenterte. Er sprang sofort ins Wasser und brachte die beiden in Sicherheit. Sie blieben unversehrt und wurden zur Polizeistation Trintelhaven gebracht. Dprt wurden sie medizinisch betreut.
Die KNRM-Rettungsboote aus Lelystad und Urk machten sich auf die Suche nach dem Kutter, dessen Wrack mit einer Kante noch aus dem Wasser ragte. Nachdem klar war, dass sich keine weiteren Personen im Wasser befanden, kehrten sie zu ihren Stationen zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rascher Einsatz rettete zwei Fischer
(19.03.15) Das in Svolvær stationierte Rettungsboot “Sundt Flyer” rettete am 19.3. zwei Fischer, deren Kutter “Siguard” aus Borkenes in 10 Metern Tiefe gesunken war. Das Rettungsboot hatte im Hafen von Svolvær gelegen, wo Taucher eine im Bugpropeller der Hurtigruten-Fähre “Nordnorge” verfangene Leine entfernten.
Sie erhielten über Funkvon Bodø Radio die Meldung, dass ein Kutter in der Zufahrt von Osanpollen in Vågan aufgelaufen war und unterbrachen sofort die Arbeit. Fünf Minuten später trafen sie vor Ort ein und sahen zwei Personen bei einer Schäre. Eine hatte sich auf den Felsen gerettet, die andere schwamm im Wasser. Die beiden, ein Vater und sein Sohn, hatten Fisch in Osan angelandet, als sich die Havarie ereignete.
Ein Rettungsmann schwamm zu den beiden hin und half ihnen an Bord des Rettungskreuzers, wo sie mit trockenen Sachen ausgestattet und an Land transportiert wurden. Sie wurden medizinisch an der Station untersucht, hatten den Schiffbruch aber bis auf leichte Unterkühlungen unbeschadet überstanden. Bodø Radio warnte die Schifffahrt vor möglichen treibenden Trümmern, und die Küstenwache schickte ein Boot zur Untersuchung der Untergangsposition.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter ging vor Porto Vecchio in Flammen auf
(19.03.15) Am 19.3. gegen drei Uhr geriet der Kutter “Score” vor Fautéa, nördlich von Porto-Vecchio in Südkorsika, in Brand. Die zweiköpfige Crew ging in eine Rettungsinsel. Das CROSSMED schickte einen Super Puma Helikopter der Luftwaffenbasis Solenzara und das SNSM-Boot “SNS 159” aus Porto-Vecchio, das die beiden Schiffbrüchigen um 4.15 Uhr fand und mit leichten Unterkühlungen an Bord nahm. Sie wurden im Hafen von Krankenwagen und Feuerwehr erwartet und versorgt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Untergang bewahrt
(19.03.15) Die Coast Guard Golden Gate kam am Nachmittag des 18.3. vor Alcatraz Island in der San Francisco Bay dem 49 Fuß langen Kutter zu Hilfe, dessen Skipper um 13.28 Uhr nach einem starken und unkontrollierbaren Wassereinbruch einen Notruf gefunkt hatte. Zwei Boote liefen von der Station Golden Gate aus.
Einheiten der San Francisco Fire, Tiburon Fire und des Richmond Fire Department sowie die “Racoon” des U.S. Army Corp of Engineers kamen ebenfalls zu Hilfe. Zwei Rettungsmänner wurden an Bord des Havaristen übergesetzt, der Wassereinbruch konnte unter Kontrolle und das Schiff zur Pier 45 eskortiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Chittagong
(19.03.15) Am 18.3. kollidierte der unbeladene chinesische Bulkcarrier "Yin Ping", 32460 BRZ (IMO-Nr.: 9397690), der nach Mongla bestimmt war, bei Ankerplatz A auf der Reede von Chittagong mit dem dort liegenden, unter Panama-Flagge registrierten Frachter "DD Vanguard", 17136 BRZ (IMO-Nr.: 9357420). Dieser hatte seit dem 15.3. vor dem Hafen gelegen. Die beiden Schiffe gerieten mit ihren jeweiligen Backbordseiten aneinander.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucherschiff vor El Chileno gesunken
(19.03.15) Die 33 Fuß lange “Manta” der Manta Scuba sank am Morgen des 18.3. vor El Chileno. Das Taucherschiff war um 8:15 Uhr mit neun Fahrgästen und einer dreiköpfigen Crew ausgelaufen. Um 10 Uhr wurde der Hafenkapitän über ein Feuer an Bord informiert. Es gab zwei Verletzte an Bord. Andere Schiffe, darunter auch Einheiten der mexikanischen Marine, kamen zu Hilfe. Der Skipper wurde mit einer Fraktur ins Krankenhaus gebracht, ebenso wie ein 19-jähriger aus Indiana.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer folgte auf Maschinenschaden
(19.03.15) Die Feuerwehr von Staten Island kämpfte am 18.3. weiter gegen einen Brand, der seit drei Tagen an Bord des unter Panama-Flagge laufenden RoRo-Frachters "Grey Shark", 4688 BRZ (IMO-Nr.: 7907647), schwelte, der von Charleston nach Saint Marc unterwegs war und ins 210 Meilen entfernte New York zurückkehrte, wo er am 11.3. ausgelaufen war. Das mit 13 Mann besetzte Schiff machte an der Homeport Pier in Stapleton fest.
Das FDNY, das NYPD sowie die Coast Guard waren vor Ort. Am 14.3. begannen die Probleme, als eine der beiden Maschinen ausfiel. Das Schiff versuchte, nach New York zurückzukommen. Am 15.3. gegen 16 Uhr entstand dann ein Feuer im Laderaum, nachdem zuvor auch die andere Maschine begonnen hatte, Probleme zu machen.
Es gelang, mit dem bordeigenen Löschsystem den offenen Brand zu löschen, doch er schwelte seither weiter. Am frühen Morgen des 16.3. erreichten die “Seneca” der Coast Guard sowie ein Schlepper der McAllister Towing den Havaristen, der sich zu der Zeit 180 Meilen südöstlich von Cape May, New Jersey, befand.
Er wurde auf den Haken genommen und mit Unterstützung eines weiteren Schleppers dann nach New York gezogen. Die “Seneca” eskortierte den Konvoi bis Ambrose Light. Nach Erreichen der Gravesend Bay nahe Coney Island wurde eine Sicherheitszone durch Einheiten der NYPD und die Coast Guard New York eingerichtet, und am Morgen des 18.3. erreichte die “Grey Shark” den Hafen und machte um 13.30 Uhr an der Homeport Pier fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leuchtturmwärter empfing schwimmende Schiffbrüchige
(19.03.15) Zwei Männer konnten sich schwimmend in Sicherheit bringen, nachdem ihr Schlepper “Syringa” am 18.3. um 15.40 Uhr nahe der Halfmoon Bay vor der Sunshine Coast von British Columbia gesunken war. Das Schiff hatte vor Merry Island Wassereinbruch erlitten, als es mit einer Barge unterwegs war. Das Joint Rescue Coordination Centre schickte einen Griffon-Helikopter, eine Buffalo, ein Hovercraft und ein Boot der Coast Guard.
Der Skipper und sein Decksmann wurden auf der Insel vom Leuchtturmwärter in Empfang genommen. Das Hovercraft brachte sie dann nach Gibsons. Die Coast Guard schickte Vertreter des Environmental Response Department zur Untersuchung der Wrackpostition. Die Barge blieb an der Wasseroberfläche.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge in Florida gesunken
(19.03.15) Eine Barge mit zwei Mann Besatzung sank am Nachmittag des 18.3. 250 Yards vor dem Wiggins Pass in Naples, Florida. Gegen 12 Uhr wurde das Collier County Sheriff's Office alarmiert, nachdem es auf dem 60x30 Fuß großen Fahrzeug zwischen Wiggins Pass und Doctors Pass zu einem Wassereinbruch gekommen war.
Auch die North Collier Fire Control and Rescue, die U.S. Coast Guard und Sea Tow reagierten. Nur noch ein Kran der Barge ragte aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Polen beim Versuch, den Englischen Kanal im gestohlenen Ruderboot zu queren, gerettet
(19.03.15) Zwei Polen wurden vor der Küste von Kent gerettet, als sie mit einem gestohlenen Boot den Englischen Kanal am 18.3. rudernd gen Frankreich queren wollten. Sie hatten vergeblich nach Arbeit in England gesucht. Zeugen sahen das Boot am Morgen vor der Küste, als es offenkundig in Schwierigkeiten war und nicht vom Fleck kam, und alarmierten die Behörden.
Das Boot der RNLI Dover und die Folkestone Coastguard rückten mit einem SAR-Team um 7.25 Uhr aus. Die verhinderten Kanalruderer wurden vor Copt Point an Bord genommen und gegen acht Uhr an Land den Grenzbehörden übergeben. Die Polizei versuchte, den Besitzer des Bootes ausfindig zu machen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Verwüstete Yachten in Port Vila
(Bild: UNICEF Pacific)   Großbild klick!
Vier Segler nach Durchzug von Zyklon tot auf Vanuatu angetrieben
(18.03.15) Am Ufer der Ankerbucht von Port Vila, der Hauptstadt von Vanuatu, wurden die Leichen von vier Seglern angetrieben. Dabei handelte es sich um eine dreiköpfige Familie sowie einen einzelnen Segler.
Sie hatten auf ihren Yachten in der Bucht vor Port Vila geankert, als der Zyklon "Pam" mit Böen über 300 km/h in der Spitze in der Nacht zum 14.3. über den Inselstaat hinweg zog und ihn verwüstete. Insgesamt waren knapp 30 Yachten vor Ort, als der Sturm aufzog. Die Boote lagen überwiegend vor Anker an zuvor als sturmsicher geltenden Moorings. Mindestens 20 wurden dort aber im tosenden Wirbelsturm schwer beschädigt oder sanken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter in Messolonghi aufgelaufen
(18.03.15) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter "Nawal F", 2881 BRZ (IMO-Nr.: 8807349), lief beim Manövrieren im Hafen am Morgen des 16.3. in Messolonghi auf Grund. Das mit 11 Mann besetzte Schiff kam auf einer Untiefe im Hafenbecken fest. Eine Bergungaktion wurde eingeleitet und eine Untersuchung durch die Hafenbehörde eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei norwegische Fähren havariert
(18.03.15) Am 17.3. um 17.30 Uhr brach auf einem Scania-Post-Laster von Bring an Bord der norwegischen Fähre "Korsfjord", 2971 BRZ (IMO-Nr.: 9534860), die knapp 10 Minuten zuvor von Rørvik nach Flakk ausgelaufen war, ein Feuer aus. Die Crew beorderte die Passagiere in die Lounge und konnte den Brand im Motor löschen, während die Fahrt fortgesetzt wurde.
Zeitweilig stieg dichter Rauch vom offenen Ladedeck auf. Rettungskräfte wurden alarmiert und machten sich auf den Weg nach Flakk, auch ein Sea King-Helikopter stieg auf. Gegen 18 Uhr Eine Viertelstunde später war die Fähre im Hafen, und die Feuerwehr kam an Bord. Der Truck wurde untersucht und dann an Land gezogen. Einige Crewmitglieder wurden wegen möglicher Rauchgasvergiftungen medizinisch untersucht.
Am Abend kam die Crew des NSSR-Rettungsboots "Bergen Kreds" aus Haugesund der norwegischen Katamaranfähre "Kostervåg" (MMSI-Nr.: 265516670) zu Hilfe, die mit Antriebsproblemen am Kai in Kopervik lag. Taucher stiegen ab und beseitigten die Propellerblockage.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter vor Bodø gesunken – Crew gerettet
(18.03.15) Am 17.3. gegen 14 Uhr meldete die zweiköpfige Crew eines neun Meter langen Kutters aus Bodø Wassereinbruch. Eine Viertelstunde später mussten die Fischer in eine Rettugsinsel flüchten. Bodø Radio leitete den Mayday-Ruf an die Schifffahrt weiter, und das Rettungsboot “Det Norske Veritas – RS 125” lief aus. Doch bereits vor dessen Eintreffen wurden die Schiffbrüchigen von einem anderen Schiff gerettet und nach Sund in Flakstad gebracht. Sie waren bis auf leichte Unterkühlungen wohlauf. Vor Ort waren Windgeschwindigkeiten von 9-10 Metern pro Sekunde, als ihr Schiff sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Scandlines-Fähre fällt nach Dockunfall in Danzig monatelang aus
(18.03.15) Die am 11.3. beim Ausdocken bei der Remontowa SA in Danzig beschädigte Scandlines-Fähre „Prinsesse Benedikte“ 14822 BRZ (IMO-Nr.: 9144421), wird frühestens in einigen Monaten in den Dienst zurückkehren können. Allein die Ermittlung des Schadens und des Unfallhergangs sollte noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Auch die Dauer der Reparatur wurde auf mehrere Monate geschätzt.
Bei dem Unfall waren zwei Löcher in die Außenhaut des Schiffes gerissen worden, und die Fähre lief auf ganzer Länge mit Wasser voll. Auch der Maschinenraum stand unter Wasser gestanden. Beim Ausdocken am Ende des Werftaufenthalts hatte das Schiff beim Ausdocken Schlagseite bekommen und war dann vom Kielbock gerutscht. Ursprünglich sollte die Fähre inzwischen schon wieder zwischen Puttgarden und Rødbyhavn verkehren.
Weil die „Prinsesse Benedikte“ absehbar für längere Zeit ausfällt, kann die Reederei Scandlines in den kommenden Monaten nur einen 40-Minuten-Takt auf der Fährverbindung anbieten. Die Wartezeiten im Reiseverkehr über Ostern sollten sich dennoch in Grenzen halten, indem die drei übrigen Passagierfähren vom Lastwagen-Verkehr entlastet werden.
Die Spezialfähre „Holger Danske“, 2779 BRZ (IMO-Nr.: 7432202), die normalerweise nur Gefahrgut zwischen Puttgarden und Rødbyhavn transportiert, sollte dafür auch normale Lkw an Bord nehmen. Die Abfahrten der „Holger Danske“ wurden von fünf pro Tag und Richtung auf neun erhöht. Zusätzlich wurde darüber nachgedacht, die drei Passagierfähren kurzfristig mit einem Hängedeck für Autos auszustatten. Scandlines hoffte, dass die „Prinsesse Benedikte“ wenigstens bis zum Sommer wieder zur Verfügung stehen würde. Ob dies tatsächlich würde klappen können, war aber noch mit großen Fragezeichen versehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Frachter in Dünkirchen
(18.03.15) Am 17.3. um 20.30 Uhr brach in den Aufbauten des unter Panama-Flagge laufenden Frachters "Bright Spark", 9003 BRZ (IMO-Nr.: 8821814), am Liegeplatz Freycinet 8 in Dünkirchen ein Feuer aus. Es kam zu starker Rauchentwicklung, deshalb wurden etliche Rettungsfahrzeuge sowie ein auf Schiffsbrandbekämpfung spezialisiertes Rettungsteam alarmiert.
Als die Korridore untersucht wurden, stellte sich heraus, dass der Brand eher harmloser Natur war. Er war am Abgaskrümmer entstanden und konnte rasch gelöscht werden. Bis um 22.30 Uhr blieben die Einsatzkräfte vor Ort, um sicherzustellen, dass der Brand vollständig gelöscht war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter nach einer Woche vor Akita geborgen
(18.03.15) Der Bulkcarrier "CSE Clipper Express" konnte am Nachmittag des 17.3. mit einem Schlepper wieder flottgemacht und in den Hafen von Akita eingebracht werden, wo er am Abend festmachte. Das Schiff war am 11.3. in schwerem Sturm rund 400 Meter vor der Küste von Honshu unweit von Yurihonjo gestrandet.
Es war zuvor in Ballast aus Akita nach Taiwan ausgelaufen. Ein Schneesturm mit Windgeschwindigkeiten von 25 Metern pro Sekunde und acht Metern Wellenhöhe erfasste den hoch aufragenden Frachter und trieb ihn auf Grund. Die 20-köpfige Crew, darunter 11 Taiwanesen und neun Chinesen, war an Bord geblieben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weitere 23 Tote aus Fährwrack geborgen
(18.03.15) Nach dem Untergang der Fähre „Aung Takon 3" auf der Fahrt von Kyaukphyu nach Sittwe in Rakhine wurden bis zum 17.3. 59 Tote geborgen. Retter bargen 23 weitere Leichen aus dem in 30 Metern Wassertiefe liegenden Wrack. Die Anzahl registrierter Überlebender stieg ebenfalls von 167 auf 169.
Die überladene Fähre hatte mehr als 225 Menschen an Bord, als sie aus Kyaukphyu auslief. 80 Kilometer nördlich von Myebon in Rakhine kenterte sie am 13.3. nach Wassereinbruch und sank. Inzwischen ordnete die Regierung von Myanmar an, alle staatlichen Fähren zu überprüfen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucher ziehen Hebestropps unter gesunkener Barge durch
(18.,03.15) Das U.S. Army Corps of Engineers begann am Abend des 17.3. mit Tauchern mit der Bergung der am 24.2. gesunkenen Barge im Fort Pierce Inlet. Dazu schränkte die U.S. Coast Guard den Bootsverkehr ein. Die Bergung soll bis kommende Woche dauern.
Die Taucher konnten wegen starker Strömung und schlechten Wetters nicht länger als zwei Stunden während eines Abstiegs arbeiten, um Hebestropps unter dem Wrack hindurchzuführen. Sie gingen zwei Mal täglich hinunter. Um die Arbeit zu vollenden, brauchte es ein Wetterfenster von mindestens zwei ruhigen Tagen. Die Strömung musste weniger als zwei Knoten betragen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Strandungen bereiten Kopfzerbrechen in Belize
(18.03.15) Gleich zwei Wracks beschäftigen die Regierung von Belize inzwischen, nachdem auf einem Riff sechs Meilen nördlich von San Pedro durch OCEANA Belize und Personal der the Hol Chan Marine Reserve am 11.3. das fünf Tonnen schwere ROV „Quantum-9“ der Firma Impersub International, die nach Öl- und Gasvorkommen sucht, entdeckt wurde. Das Gerät einer Ölfirma ging bereits im November 2014 zwischen Trinidad und Tobago verloren, trieb dann aber auf die Mexico Rocks des Barrier Reef Hol im Chan Marine Reserve.
Die Umweltschützer forderten, dass das muschelbesetzte Gerät, das in der Brandung lag, so schnell wie möglich entfernt werden müsse. Das zuständige Ministry of Forestry, Fisheries and Sustainable Development hat auch bereits Maßnahmen eingeleitet.
Personal des Department of the Environment untersuchte am 13.3. das Tauchgerät vor Ambergris Caye. Es saß in drei Fuß Wassertiefe und hatte bereits die Korallen des Riffs beschädigt. Das ROV ist 12 Fuß lang, 6,6 Fuß breit und hat insgesamt acht Propeller sowie diverse Unterwasserkameras und einen Kranarm.
Vor Caye Caulker lag derweil unverändert seit fast einem Vierteljahr auch noch die 40 Fuß lange, französische Yacht "Termaji", die am 30.12.2014 strandete und von dem Eigner aufgegeben wurde. In ihrem Fall hatte das Ministry of Forestry, Fisheries and Sustainable Development bislang alles in ihrer Kraft stehende getan, um das Schiff stabil zu halten, bevor es aus dem Riffsystem entfernt wird.
Alle Bergungsversuche seit dem 1.1. waren aber gescheitert. Deshalb wurde jetzt der Plan dahingehend geändert, es vor Ort zu zerlegen und vom Riff abzuheben. Dazu wurden Experten hinzugezogen, um herauszufinden, wo in Belize es entsprechende Kapazitäten gibt. Da dies keine alltägliche Aufgabe ist, war dies ein kompliziertes Unterfangen.
Deshalb wurde nach Personal gesucht, das Teil des Teams sein könnte, doch dies entpuppte sich als zeitaufwändige Aufgabe. Der Abbruch des Wracks benötigt 17 aufeinanderfolgende Tage ab Arbeitsbeginn. Das Ministerium ermittelt außerdem in Abwesenheit gegen den Eigner der Yacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Untergang bewahrt
(18.03.15) Der in Ardglass beheimatete Trawler "Olive Branch", 71 BRZ, erlitt am 17.3. rund 12 Meilen vor der britischen Küste Wassereinbruch auf der Fahrt von Liverpool nach Portsmouth. Das RNLI-Boot aus Holyhead kam dem Havaristen mit seiner zweiköpfigen Crew zu Hilfe. Er hatte an der Westküste von Anglesey zunächst Maschinenschaden erlitten und drohte nun zu sinken.
Zwei Seenotretter stiegen auf den Kutter über und brachten eine Lenzpumpe in Gang. Damit gelang es, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen. Dann wurde das Schiff vom Rettungsboot auf den Haken genommen und 4,5 Stunden nach dem Eintreten des Seenotfalls um 1.30 Uhr in den Hafen von Holyhead geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI-Boot bei Leichenbergung gekentert, Hubschrauber notgelandethttp://www.heizungssanierung24.de/sng/ (18.03.15) Ein Rettungsboot der RNLI kenterte, und ein RAF-Helikopter aus Leconfield wurde durch Vogelschlag bei der Suche nach einer vermissten Frau an den Bempton Cliffs in der Nacht zum 17.3. beschädigt. Gerade als dessen Crew mit Nachtsichtgerät einen Körper am Fuß der Klippen entdeckt hatte, wurde der Pilot zu einer Notlandung auf einem Feld gezwungen.
Zwei Stunden darauf kenterte eines der beiden Boote der RNLI Filey Lifeboat Station um 00.30 Uhr beim Versuch, den Körper zu bergen. Das Unglück ereignete sich, als die notwendige Ausrüstung von dem großen auf das kleine Boot übergesetzt worden war. Drei Mann der fünfköpfigen Crew waren bereits auf den Felsen.
Nach zweistündigen Bemühungen konnte das Boot wieder aufgerichtet und die Leiche geborgen und mit dem großen Rettungsboot zum South Landing Beach gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dampfschlepper "Barbarossa" wird geborgen
(Bild: Feuerwehr Berlin)   Großbild klick!
Historischer Schlepper in Berlin gesunken
(17.03.15) Am 16.3. um 8.10 Uhr wurde die Berliner Feuerwehr alarmiert, weil am Märkischen Ufer an der Fischerinsel im Bezirk Mitte der Dampfschlepper "Barbarossa" gesunken war. Als Polizei und Feuerwehr eintrafen, ragten von dem 104 Jahre alten Schlepper nur noch das Steuerbordschanzkleid, das Ruderhaus und der Schornstein aus dem Wasser.
Die Feuerwehr legte um das Schiff vorsichtshalber eine Ölsperre aus. An Bord wurden rund 0,8 Tonnen Kraftstoff vermutet. Taucher des Technischen Dienstes verlegten unter dem Schiff Bandschlingen. So konnte es durch einen Mobilkran der Feuerwehr gegen weiteres Absinken gesichert werden. Mit zwei Lenzpumpen wurden zwei Abteilungen des Schiffes dann gelenzt.
Anschließend konnte der Schlepper vollends gehoben und gesichert werden. Die Feuerwehr war dazu fünfeinhalb Stunden lang mit schwerem Gerät und 50 Mann im Einsatz. Vor Ort waren neben der Wasserrettung, einem Rettungsboot, zwei Feuerwehranhänger mit Lenzpumpen und anderen Einsatzfahrzeugen auch Vertreter der Wasserschutzpolizei sowie Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Kurz vor 13 Uhr konnte, da keine Betriebsstoffe ausgetreten waren, auch die Ölsperre wieder eingeholt und der Feuerwehreinsatz beendet werden. Nachdem das Schiff wieder schwimmfähig war, blieb es an dem Betreiber, das Leck anzudichten. Warum das Schiff gesunken war, war noch unklar. Hafenmeister Max Hiller vermutete ein kaputtes Ventil im Maschinenraum als Ursache. Die "Barbarossa" sollte restauriert werden.
Der Historische Hafen wird vom Verein Berlin-Brandenburgischen Schifffahrtsgesellschaft betrieben . Die "Barbarossa" war erst vor einer Woche von ihrem Winterliegeplatz in den Historischen Hafen verholt worden. Der Schaden durch das eingedrungene Wasser dürfte im deutlich fünfstelligen Bereich liegen.
Der Schlepper entstand 1905 als 60-PS-Schiff bei den Oderwerken Stettin für Johannes Nauschütz, Pölitz. 1914 ging er an Wilhelm Meier, Parey, 1916 an Wilhelm Pelzer, Garz, und wurde in „Agnes“ umbenannt. Nach dem Verkauf 1920 an die "Deutschland" Schnelldampfer-GmbH, Berlin lief er erst als „Wilhelm“, 1928 dann als „Deutschland VII“. Nach dem Verkauf im Jahr 1952 an Paul und Rudolf Wendland, Hohensaaten, wurde er zur „Deutschland“. 1969 wurde er aus dem Register gelöscht und 1970 an Hermann und Denise Poster, Basdorf; als Sportboot „Elsa“ in Fahrt gebracht.
1976 erfolgte der Verkauf an Udo Winkler, Berlin, 1978 an Joachim Soult, ebenda, und die Umbenennung in „Denise“. 1979 wurde ein Umbau zum Wohnschiff mit Namen „Ghost“ durchgeführt, dabei wurde auch ein 95-PS-Diesel installiert. 1990 erfolgte die Rückbenennung in „Barbarossa“. Das weiter in Berlin beheimatete Schiff hat eine Länge von 15,36 Metern, eine Breite von 3,87 Metern und einen Tiefgang von 1,37 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter “Joyce Lynn II”
(Bild: Caroline Jean)   Großbild klick!
Krabbenkutter unter Applaus geborgen
(17.03.15) Unter dem Applaus zahlreicher Schaulustiger und den Rufen "Go! Go! Go!" wurde der gestrandete Kutter “Joyce Lynn II” am 16.3. gegen 18 Uhr vom Strand von Fort Lauderdale zurück ins tiefe Wasser bugsiert. Die Crew von Towboat U.S. hatten den Tag über einen Graben für das 63 Fuß lange Schiff ausgebaggert, das am 13.3. nach der Kollision mit den Felsen der Nordmole von Port Everglades unweit der Ocean Lane am Point of Americas Condominium gestrandet war.
Am 15.3. war es trotz dreistündiger Bemühungen nicht gelungen, Bewegung in den Havaristen zu bekommen, dessen Kiel im Sand steckte und dessen Ruderanlage wie ein Anker wirkte. Deshalb musste erst ausreichend Sand fortgeschaufelt werden, ehe ein Schlepper den erheblich beschädigten Krabbenkutter wieder in sein Element zerren konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Katamaran auf den Felsen
(Bild: NSSR)   Großbild klick!
Katamaran im Schlaf auf Felsen gesetzt
(17.03.15) Ein zum Fischtransport eingesetzter Katamaran lief am Morgen des 14.3. auf eine Klippe bei Hernar in Øygarden. Die Havarie ereignete sich, weil der Skipper am Ruder eingeschlafen war. Er wurde nach dem Unglück unversehrt abgeborgen und an Land gebracht. Die Strandung ereignete sich bei Niedrigwasser, und das Schiff saß stundenlang mit leichter Backbordschlagseite am Rand der Schäre mit beiden Rümpfen auf.
Das NSSR-Rettungsboot "Kristian G. Jebsen" war zwar gegen sieben Uhr vor Ort, musste aber auf die nächste Ebbe warten, um das Schiff aus einer relativ günstigen Position übers Heck wieder freizuschleppen. Nur wenige Meter weiter hätten erheblich größere Schäden und eine kompliziertere Bergung gedroht. Gegen 17 Uhr gelang es, den Havaristen von den Felsen ab- und zu einer Werft in Solund zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker vor Rhodos auf Grund gelaufen
(17.03.15) Der griechische Tanker "Taxiarchis", 1321 BRZ (IMO-Nr.: 9117806), lief auf einer sandigen Untiefe an der Nordwestküste von Rhodos am Morgen des 15.3. mit einer neunköpfigen Crew sowie einem Inspektor an Bord auf Grund. Das Schiff war unterwegs von Rhodos nach Symi, vor Ort waren 4-5 Beaufort Wind.
Ein griechisches Rettungsboot ging auf Standby, bis der Havarist am selben Tag von zwei Schleppern wieder flottgemacht und nach Rhodos zurückgebracht wurde. Gegen drei Uhr des 16.3. lag er sicher im Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Versorger rammte Nordsee-Plattform
(17.03.15) 15 Arbeiter wurden von der Ölplattform "Forties Echo" ausgeflogen, nachdem der zyprische Versorger "Sea Falcon", 4003 BRZ (IMO-Nr.: 9645683), sie am 16.3. gegen neun Uhr im Forties-Ölfeld rund 110 Meilen nordöstlich von Aberdeen gerammt hatte. Die "Sea Falcon" war dabei gewesen, Versorgungsgüter zu löschen, als sie gegen die Insel trieb, die leicht beschädigt wurde.
Der Betreiber Apache North Sea aktivierte die Notfallprozeduren, der Betrieb wurde eingestellt und die 30-köpfige Crew gemustert. Die Hälfte von ihnen blieb an Bord, die anderen wurden zur Nachbarplattform "Forties Bravo" geflogen. Ein Standby-Schiff der Plattform nahm eine optische Inspetion vor, und ein Inspektionsteam wurde zu einer detaillierten Schadensuntersuchung alarmiert. Die “Sea Falcon” lief nach der Havarie nach Peterhead ab, wo sie um 20.30 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



24 Mann von brennendem Fischereifahrzeug gerettet
(17.03.15) Das 58 Meter lange japanische Fischereifahrzeug “Shofuku Maru No.78” (MMSI-Nr.: 431700210) geriet am 14.3. im Indischen Ozean in Brand. Die 24-köpfige Crew verließ das Schiff auf Position 16 05 S 112 44 O rund 360 Meilen nordwestlich von Dampier, Australien. Das aufgegebene Schiff wurde zuletzt auf Position 16 03 S 112 44 O in Flammen stehend gesichtet.
Alle 24 Mann, darunter 18 Indonesier, wurden von dem griechischen Tanker “Axios”, 30020 BRZ (IMO-Nr.: 9294666), unversehrt gerettet. Er befand sich auf der Fahrt von Melbourne nach Singapur, wo er am 20.3. einlaufen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



RoRo-Frachter vor US-Küste in Brand geraten
(17.03.15) Der unter Panama-Flagge laufende RoRo-Frachter "Grey Shark", 4688 BRZ (IMO-Nr.: 7907647), geriet am 16.3. auf der Fahrt von Charleston nach Saint Marc in Brand und wurde manövrierunfähig. Zuletzt trieb er gegen sieben Uhr auf Position 37 52 N 071 15 W rund 210 Meilen südsüdöstlich von New York.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff auf der Donau festgekommen
(17.03.15) Das mit 1000 Tonnen Getreide beladene Binnenschiff „Transschiff", 1185 ts (EU-Nr.: 04603990) lief am 15.3. gegen 17.30 Uhr auf der Donau bei Osterhofen auf Grund. Das in Regensburg beheimatete Schiff hatte am Ende der Mühlhamer Schleife einen Schubverband überholt. Dabei kam es am rechten Ufer fest.
Befreiungsversuche mit eigener Kraft blieben erfolglos. Da auch ein Freischleppen nicht möglich war, musste das Schiff geleichtert werden. Die Schifffahrt wurde nicht behindert, der Havarist durfte mit langsamer Fahrt passiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnentanker auf Rhein aufgelaufen
(17.03.15) Bei Nordheim auf dem Rhein bei Flusskilometer 451,2 kam ein unbeladener Binnentanker durch einen Fahrfehler des Schiffsführers sowie das Nichtbeachten der örtlichen Gegebenheiten aus dem Fahrwassers ab und lief auf dem Nordheimer Grund. Das Schiff konnte sich aus eigener Kraft wieder befreien und seine Fahrt zu Tal fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trümmer vermissten Longliners gesichtet
(17.03.15) Am 16.3. wurden Wrackteile des seit dem 12.3. mit neun Mann an Bord vermissten Longliner “Clear Water 02” gesichtet. Durch das Seegebiet bei den Marshall Islands war der Wirbelsturm Bavi durchgezogen und dem Schiff wohl zum Verhängnis geworden.
Die nun entdeckten Trümmer trieben südlich des Ailinglaplap Atolls im Meer. Das Schiff der Marshall Islands Fishing Venture war 11 Tage zuvor aus Majuro ausgelaufen. Sieben andere Kutter waren in dem Suchgebiet der entlegenen Marshall-Atolle, Der letzte Funkkontakt hatte am 12.3. gegen zwei Uhr bestanden, eine Stunde später war er abgerissen, und das Datenübermittlungssystem an Bord fiel zeitgleich aus. Andere Longliner in dem Seegebiet berichteten von hohen Wellen, die gegen die Brücken der Schiffe schlugen und über Deck gingen.
Die “Clear Water 02” war mit 11 Tonnen Thunfisch voll beladen auf der Rückfahrt nach Majuro gewesen, als sie in den Sturm geriet. Sie war das produktivste Schiff der Marshall Islands Fishing Venture, die zu den Luen Thai Fishing Ventures gehört, und hatte einen erfahrenen Skipper.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack des Bulkcarriers “Miner”
(Bild: Government of Nova Scotia)   Großbild klick!
Wrackräumung auf Scatarie Island soll mit Fest gekrönt werden
(16.03.15) Über zwei Jahre nach der Strandung vor Scatarie Island soll das Wrack des einst kanadischen Bulkcarriers “Miner”, 17831 BRZ (IMO-Nr.: 6601674), bald verschwunden sein. Die Abbrucharbeiten einer Firma aus Antigon sind gut vorangekommen, sodass der Präsident von Nova Scotia Lands, Gary Campbell, der Firma, die die Arbeiten leitet, ein Ende in Sicht sieht.
Rund 70 Prozent des 222 Meter langen und 33 Meter breiten Schiffs wurden bislang im Schutz einer eigens zu diesem Zweck neu aufgeschütteten Mole geräumt. Darunter befanden sich auch die komplizierter zu bergenden Teile. Am Ufer türmte sich nun ein großer Schrotthaufen, der am Ende zum Recycling abtransportiert werden sollte. Bis Ende April, so die Hoffnung, soll das Schiff
Wrack des Bulkcarriers “Miner”
(Bild: Marine Construction and Demolition)   Großbild klick!
weg sein, genau rechtzeitig zum Beginn der Hummerfangsaison. Dann soll auf der Insel ein großes Fest stattfinden.
Das Schiff war 1966 bei Mil Vickers in Montreal als “Maplecliffe Hall” erbaut worden. 1988 wurde es zur “Lemoyne” und lief von 1994 bis 2011 als “Canadian Miner”. Nach längerer Aufliegezeit verließ die "Canadian Miner" am 13.9. den Hafen von Montreal am Haken der Schlepper "Hellas" und "Vigilant". Auf dem Weg zu türkischen Abbrechern riss es sich aber am 20.9. von der Schlepptrosse los und trieb auf die entlegene Felseninsel vor Cape Breton. Alle Bergungsversuche waren danach gescheitert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Krabbenkutter “Joyce Lynn II” auf Landgang
(Bild: Joe Cavarette)   Großbild klick!
Bergungsversuch für gestrandeten Kutter in Fort Lauderdale gescheitert
(16.03.15) Berger von Tow Boat U.s. versuchten am 16.3., den am 13.3. auf dem Strand von Fort Lauderdale sitzenden, 63 Fuß langen Krabbenkutter “Joyce Lynn II” zu bergen. Gegen 17 Uhr begann die Operation bei Hochwasser. Nach dreistündigen vergeblichen Bemühungen wurden die Arbeiten auf den 16.3. verschoben. Der Krabbenfang war am 14.3. bereits gelöscht worden, auch wurden die Öl- und Gasvorräte an Bord abgepumpt.
Die vierköpfige Crew wurde von der U.S. Coast Guard gerettet, nachdem das Schiff nördlich von Port Everglades an der Nordmole aufgelaufen und leckgeschlagen war. Ein Patroullienboot der Station Fort Lauderdale hatte sich geade in der Nähe befunden und war um 23.20 Uhr, fünf Minuten nach dem Notruf, vor Ort. Die Fischer wurden aufgefordert, von Bord zu springen. Drei wurden von dem Patroullienboot aufgenommen, einer schwamm direkt zum Strand.
Ein Crewmitglied wurde im Zughe der Rettungsaktion schwer verletzt, als er zwischen die beiden in den hohen Wellen arbeitenden Schiffsrümpfe geriet, und kam ins Memorial Regional Hospital Krankenhaus. Er hatte schwere innere Verletzungen erlitten und wurde dort intensivmedizinisch behandelt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler hatte Grundberührung in Myre
(16.03.15) Der norwegische Trawler "Sommarøyværing", 198 BRZ (MMSI-Nr.: 257806500), erlitt am 15.3. im Hafen von Myre eine Grundberührung. Das NSSR-Rettungsboot "Knut Hoem" assistierte nach der Havarie, ging längsseits und setzte einen Taucher ab, der den 27 Meter langen und sechs Meter breiten Schiffsrumpf anschließend auf Schäden untersuchte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ein Toter bei Schlepperuntergang vor Fire Island
(16.03.15) Der 21 Meter lange Schlepper “Sea Bear” (MMSI-Nr.: 367000890), sank am 14.3. vor Long Islands Fire Island auf dem Weg nach New York City bei stürmischem Wetter. Er war einer von dreien, die nach Beendigung eines Auftrags in der Shinnecock Bay in Suffolk County auf dem Rückmarsch waren.
Die Crew meldete eine Meile südlich von Fire Island um 14.15 Uhr über Funk Wassereinbruch und gab der Verkehrsleitung durch, dass sie Überlebensanzüge anlege. Drei Mann wurden gegen 15 Uhr eine Meile vor The Pines aus dem Wasser gerettet. Sie wurden in der Fire Island Coast Guard Station auf Unterkühlung behandelt.
Drei Boote der Coast Guard, Boote des Suffolk County Police Marine Bureau, ein Helikopter und die beiden anderen Schlepper, die sofort umgedreht hatten, suchten nach dem vermissten Kapitän. Dabei wurden sie durch Eisgang und Nebel behindert. Gegen 17 Uhr wurde der Vermisste tot aus dem eisigen Wasser geborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Russischer Frachter auf Grund gelaufen
(16.03.15) Der russische Frachter "Etim Emin", 1853 BRZ (IMO-Nr.: 8700010), lief am Nachmittag des 13.3. auf dem Seekanal von der Wolga zum Kaspischen Meer auf Grund. Er war auf dem Weg zum Iran und hatte 1990 Tonnen Getreide geladen. Ein Schlepper machte den Havaristen wieder flott und brachte ihn für die notwendigen Untersuchungen in den Hafen von Olya.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Drapetsone kollidiert
(16.03.15) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Anna Bo", 32983 BRZ (IMO-Nr.: 9545716), und der liberianische Frachter "Gora", 10421 BRZ (IMO-Nr.: 9118226), kollidierten am Abend des 13.3. nahe der neuen Mole von Drapetsona in Piräus beim Manövrieren auf Reede. Beide Schiffe wurden leicht beschädigt. Schlepper trennten sie voneinander, und sie kehrten an ihre vorherigen Ankerplätze zurück. Die Hafenbehörde von Keratsini leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Losgerissene Planke führte zu Maschinenraumflutung
(16.03.15) Am 14.3. um 01.27 Uhr wurde die NSRI Hout Bay von der Transnet National Ports Authority (TNPA) alarmiert, nachdem ein SAR-Transponder des KApstädter Trawlers “Oceana Amethyst” gegen ein Uhr aktiviert worden war. Das Schiff, das eine 20-köpfige Crew an Bord hatte, war an Steuerbordseite rund vier Meilen vor Scarborough leckgeschlagen.
Der Maschinenraum war überflutet worden und dadurch der Antrieb ausgefallen. Um 1.36 Uhr machte sich ein Boot der NSRI Kommetjie, die am dichtesten war, mit einer Lenzpumpe der NSRI Simonstown auf den Weg zum Havaristen. Von der NSRI-Station Hout Bay liefen die Rettungsboote “Nadine Gordimer” und “Albie Matthews” aus, die Seenotretter auf dem Trawler absetzten und beim Lenzen halfen. Die “Nadine Gordimer” nahm den Havaristen gen Hout Bay in Schlepp.
Gegen sechs Uhr war das Schiff sicher im Hafen. Wie sich herausstellte, hatte sich eine Planke vom Holzrumpf gelöst. Als die Flurplatten im Maschinenraum hochkamen, zerstörten sie Teile der Maschine, sodass diese ausfiel. Der Trawler wurde im flachen Hafenwasser auf Grund gesetzt, sodass die Leckage bei Ebbe oberhalb der Wasserlinie war und eine Reparatur vor Ort stattfinden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



14 Passagiere gestrandeter Fähre abgeborgen
(16.03.15) Die US Coast Guard kam am 14.3. der 220 Fuß langen Fähre “Silver Lake” des North Carolina Department of Transportation zu Hilfe, die gegen 17 Uhr eine Meile südlich von Ocracoke, North Carolina, auf Grund gelaufen war. Sie war nach Ruderausfall in flaches Wasser getrieben und dort aufgesetzt.
Ein 47-Fuß-Boot lief von der Coast Guard Station Hatteras Inlet zur Assistenz aus. 14 Passagiere wurden abgeborgen und zum Ocracoke South Ferry Terminal gebracht. Am 15.3. wurde die “Silver Lake” mithilfe des Schleppers “Royal Engineer” wieder flottgemacht. Im Hafen konnten auch die sieben Autos auf dem Ladedeck gelöscht werden. Am 16.3. brachte der Schlepper den Havaristen in die staatliche Reparaturwerft.
Quelle:Tim Schwabedissen



Longliner weiter vor Majuro vermisst
(16.03.15) Die US Coast Guard suchte am 15.3. weiter nach dem vermissten, 82 Fuß langen Longliner “Clear Water 02” aus Mikronesien, der mit neun Mann an Bord auf dem Weg nach Majuro seit dem 12.3. überfällig war. Eine HC 130-Hercules der Air Station Barbers Point stieg an jenem Abend um 20.39 Uhr auf und traf am 13.3. um 4.30 Uhr vor Ort ein. Sie suchte ein Gebiet von 27,412 Quadratmeilen binnen 10 Stunden ab. Acht Schiffe durchkämmten ebenso das Suchgebiet. Vor Ort waren vier Fuß hohe Wellen und 30 Meilen Windgeschwindigkeit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Jetzt schon 60 Opfer bei Fährunglück in Myanmar
(16.03.15) Beim Untergang der Doppeldeckerfähre “Aung Tagun 3” vor der Küste von Myanmar mit mehr als 200 Menschen an Bord wurden bis zum 15.3. bereits 60 Leichen aus dem Wasser geborgen. Die von der Regierung betriebene Fähre war in der Nacht zum 14.3. in stürmischem Wetter gekentert.
Nach offiziellen Angaben hatten sich 214 Menschen an Bord befunden. Doch könnte die tatsächliche Zahl von Fahrgästen noch erheblich höher gelegen haben. Das Schiff war vor 20 Jahren in China erbaut worden. Nach dem Auslaufen aus Taunggok nach Sittwe gingen hohe Wellen über Deck und brachten es zum Sinken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ausflugsschiff vor Lautoka auf Grund getrieben
(16.03.15) Das Ausflugsschiff “Gotta-Go Fiji Mamanuca Cruiser” lief am 13.3. vor Lautoka im Sturm auf Grund. Es befand sich keine Crew an Bord, als es nahe des Marine Drive auf den Strand trieb. Drei Mal wurde es zurückgezogen, doch immer wieder driftete es aufs Ufer. Daraufhin wurden die Arbeiten durch die Maritime Safety Authority von Fiji eingestellt, bis das Wetter sich beruhigt hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Forschungsschiff vor Indonesien gesunken
(16.03.15) Das Forschungsschiff “Nurah" des indonesischen Institute of Sciences (LIPI), sank am Abend des 14.3. in den Gewässern von Anambas. An Bord waren 12 Mann des Fischereiministeriums und eine achtköpfige Crew. Alle wurden durch am 15.3. gegen ein Uhr früh durch die Marine gerettet, nachdem sie drei Stunden in der See getrieben hatten. Die Forscher wollten den Zustand der Korallenriffe vor Anambas erforschen, als ihr Schiff leckschlug und unterging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Halbtaucher machte sich bei Dampier selbstständig
(16.03.15) Das unter Marshall-Islands-Flagge registrierte Ölrig "Atwood Osprey", 30923 BRZ (IMO-Nr.: 8770314), riss sich am Abend des 12.3. von mehreren seiner 12 Ankertrossen rund 180 Kilometer nordwestlich Dampier im Wirbelsturm Olwyn los. Zuvor war die Bohrinsel bereits im Rahmen der bei anrückenden Stürmen üblichen Prozeduren verlassen und beballastet worden.
Als der Halbtaucher von Chevron auf die "Pluto" von Woodside Petroleum zutrieb, stellte diese ihre Produktion vorsorglich ein. Die "Atwood Osprey" hatte sich bereits drei Meilen von ihrer Position samt Mooringtrossen und Ankern entfernt, bevor sie stabilisiert warden konnte. Ein Offshore-Schiff ging in der Nähe vor Anker.
Vorsorglich wurden auch Unterwasserinspektionen der Verankerungen der "Pluto" durchgeführt. Chevron und Atwood Oceanics leiteten unterdessen eine Untersuchung der Schäden ein. Die Reparatur wurde auf 30 Tage Dauer geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gefährliche Unterwasserarchäologie im arktischen Eis
(16.03.15) Marinetaucher und Unterwasserarchäologen von Parks Canada werden in wenigen Wochen eine gefährliche Arbeit beginnen. Sie werden ab April vor King William Island nahe des Queen Maud Gulf von einem Eisbrecher aus Löcher ins dicke Eis bohren und durch diese zum 11 Meter darunter liegenden Wrack der „Erebus“, dem Flaggschiff von Sir John Franklin auf seiner Suche nach der Nord-West Passage absteigen.
Das Unternehmen ist ambitioniert, weil das Eis zu der Zeit seine maximale Dicke haben wird. Binnen 11 Tagen sollen die Taucher Schlüssel zum Schicksal der „Erebus“ und des Schwesterschiffs „Terror“, die vor 170 Jahren samt der 129-köpfigen Crew verschwanden, finden.
Auch die Jagd nach der „Terror“, die etliche Meilen weiter nördlich vermutet wird, ist eröffnet. Die eigentliche Suche kann nur im Sommer während der eisfreien Zeit stattfinden. Im April ist das Wetter noch hart, doch der Vorteil für die Forscher ist, dass die See eben mit Eis bedeckt ist und deshalb vom Wind nicht aufgeraut werden kann. Es gibt auch keinen durch Wellengang aufgewühlten Sand, der die Sicht beeinträchtigen könnte. Die Wassertemperaturen sind eigentlich auch nicht anders als im Sommer bei rund einem Grad über Null.
Expeditionsleiter Ryan Harris hat insgesamt sechs Sommer auf der Suche nach der „Erebus“ und „Terror“ in der Arktis verbracht, bis er im September 2014 fündig wurde. Die von einem Sonar gewonnenen Bilder wurden mit den Konstruktionsplänen der „Erebus“ verglichen, die das National Maritime Museum in Greenwich zur Verfügung stellte, und jeder Zweifel konnte ausgeräumt werden, dass es sich um das Expeditionsschiff, das 1845 von Greenhithe in Kent ausgelaufen war, handelte.
Nachforschungen hatten bereits Mitte des 19. Jahrhunderts ergeben, dass John Franklin bereits 1847 gestorben war, nachdem seine für drei Jahre ausgestatteten Schiffe zwei Jahre im Eis festgesessen hatten. Die übrige Crew ging in der Folgezeit elend zugrunde, Knochenreste wurden auf King William Island entdeckt.
Wie die Ereignisse auf den Forschungsschiffen sich genau abspielten, könnte durch die Untersuchungen der Taucher nun endlich aufgehellt werden. Das Logbuch, das auf Leinen geschrieben war, könnte im kalten Wasser erhalten geblieben sein. Das Wrack und seine Ausrüstung werden entsprechend intensiv unter die Lupe genommen. Womöglich befindet sich sogar noch die Leiche von Franklin selbst an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesucht: “Clear Water 02”
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Schiff mit neunköpfiger Crew vor Marshall Islands vermisst
(14.03.14) Die US Coast Guard suchte am 13.3. vor der Küste der Marshall Islands nach dem überfälligen, 82 Fuß langen Fischereifahrzeug “Clear Water 02” aus Mikronesien und dessen neunköpfiger Crew, darunter acht Chinesen. Das Schiff war zum Löschen des Fangs auf dem Weg nach Majuro.
Um 17.26 Uhr wurde das Joint Rescue Coordination Center in Honolulu vom Deputy Chief of Mission ader US-Botschaft in Majuro informiert, dass das Schiff nicht, wie geplant, am 12.3. eingelaufen war. Eine HC-130 Hercules stieg um 20.40 Uhr von der Coast Guard Air Station Barbers Point auf und war am 13.3. um 4:30 Uhr vor Ort. Sie flog 391 Suchmeilen und setzte zwei Datums-Bojen aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schraube der “William B. Davock”
(Bild: Michigan Shipwreck Research Association)   Großbild klick!
Rätsel um Untergang der “William B. Davock” gelöst
(14.03.14) Das Rätsel, warum der Große-Seen-Frachter SS “William B. Davock” in einem Sturm am 11.11.1940 auf dem Weg nach Chicago fünf Meilen vor Little Sable Point zwischen Ludington, Michigan and Pentwater, Michigan vor Pentwater kenterte und mit seiner 32-köpfigen 210 Fuß tief auf Lake Michigan sank, konnte jetzt von archäologischen Tauchern gelöst werden.
Sie stellten fest, dass das Ruder gebrochen war und den Propeller beschädigt hatte. Daraufhin trieb das Schiff antriebslos in 30 Fuß hohen Wellen und bei 75 Meilen Wind. 1972 hatten Taucher das kieloben liegende Wrack entdeckt, doch eine Untersuchung war in dem unsichtigen Wasser bislang nicht möglich gewesen. Die Michigan Shipwreck Research Association (MSRA), erreichte das Schiff aber nun an einem klaren Tag und dokumentierte es erstmals systematisch.
Dabei kam ihnen entgegen, dass die Sicht auf dem Michigan Lake in den vergangenen Jahren besser geworden ist. Die Bilder zeigten, dass das Ruder hart zur Seite geschwungen war, den Propeller traf und ein Blatt dabei abriss. Der Kohlefrachter, der 1907 erbaut worden, wurde manövrierunfähig zum Spielball der Elemente und schlug quer.
Der Untergang war in dem legendären Sturm dann nur noch eine Frage der Zeit. In demselben Sturm ging auch die SS “Anna C. Minch” mit ihrer 24-köpfigen Crew unter, weitere Schiffe liefen auf Grund oder wurden beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter mit übergegangener Ladung nach Wismar eingelaufen
(14.03.14) Am 10.3. erlitt der unter Curacao-Flagge laufende Frachter „Fri Wave“, 2690 BRZ (IMO-Nr.: 8915627), von Dundalk kommend in der Nordsee bei Windstärke 10 vor Schottland einen Ladungsverlust. Ein Teil der an Deck liegenden Holzstämme wurde ins Meer gespült.
Als das Schiff am 13.3. dann den Wismarer Hafen anlief, ragte der verbliebene Rest der Ladung noch über die Bordwand. Beim Einlaufen in den Hafen wurde der Frachter von einem Streifenboot der Wasserschutzpolizei Wismar begleitet, denn es bestand weiterhin die Gefahr, dass Holzstämme ins Wasser fallen könnten. Im Hafen erfolgte durch die Polizeibeamten eine Schiffskontrolle.
Der Kapitän berichtete, das die Wellen sechs Meter hoch gewesen waren und das Schiff bis zu 55 Grad zur Seite krängt hatte. Unter dieser hohen Belastung brachen die Sicherungsstutzen und -leinen der Decksladung. Am 16.3. wollten Besichtiger der Berufsgenossenschaft Verkehr das Schiff und den Schaden begutachten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter trieb in Muschelfarm
(14.03.15) Der kambodschanische Frachter "Angel A", 2977 BRZ (IMO-Nr.: 8805054), der einen Sturm vor Mutsu in der Mutsu Bay, Honshu, am 12.3. abwettern wollte, geriet gegen 22 Uhr ins Treiben und beschädigte Teile einer Muschelfarm. Der Frachter war von Akita nach Plastun unterwegs gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fähre vor Omaezaki auf Grund gelaufen
(14.03.15) Die japanische Ro-Ro-Fähre „Haru Maru No.2“, 7756 BRZ (IMO-Nr.: 9333735) lief mit einer Ladung von 99 Trucks und 84 Pkw am 13.3. um 20.45 Uhr vor Omaezaki auf Honshu Island an der Pazifikküste auf Grund. Am nächsten Morgen machten Schlepper das Schiff wieder flott und brachten es nach Omaezaki ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker brennend evakuiert
(14.03.15) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Tanker „Sun Wing“, 2243 BRZ (IMO-Nr.: 9163453), brach gegen acht Uhr ein Feuer aus, als er sich rund 80 Meilen nordöstlich von Busan befand. Boote der koreanischen Coast Guard und Helikopter kamen zu Hilfe und fanden den Havaristen in Flammen stehend vor.
Die 16-köpfige Crew, darunter drei Koreaner und 13 Indonesier, wurden gerettet. Drei kamen mit Verbrennungen ins Krankenhaus. Das Schiff war mit Salpetersäure beladen und entwickelte Backbordschlagseite. Einige Tanks wurden aufgerissen, und es kam zu chemischen Reaktionen von Seewasser mit der Säure.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter rammte Pier
(14.03.14) Der 69 Meter lange mongolische Frachter "SF Horizon" (MMSI-Nr.:457900088) kollidierte am 8.3. bei einem Anlegemanöver mit einer Pier in Dumangas. Im Bug entstand ein knapp einem Meter langer Riss.
Quelle:Tim Schwabedissen



Überladene Fähre in Myanmar gekentert – rund 50 Tote
(14.03.14) Beim Untergang der Fähre “Aung Tagun 3” vor der Küste von Myanmar sind wahrscheinlich mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen. Die von der Regierung betriebene Fähre kenterte am späten Abend des 13.3. mit mindestens 214, möglicherweise bis zu 300 Menschen an Bord. Drei Boote der Marine und viele andere Fahrzeuge starteten eine Suchaktion.
Am Abend des 13.3. hatte die Marine vor der Küste von Rakhine im Westen des Landes 33 Leichen geborgen, darunter 29 Frauen. 12 Menschen galten offiziell als vermisst. Die Retter brachten 169 Passagiere an Land. Die “Aung Takon 3” war am Abend von Kyaukphyu nach Sittwe in West-Rakhine ausgelaufen. Der Grund des Unglücks war zunächst unklar, aber das Schiff war wohl überladen. Es hatte auch 129 Tonnen Fracht geladen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision auf dem Rhein
(14.03.14) Am 14.3. um 4.15 Uhr kollidierten zwei holländische Binnenschiffe auf dem Rhein bei der Gernsheimer Krümmung. Eines fuhr nach Funkabsprache mit einem entgegenkommenden Schiff zu Tal. Ein weiteres ebenfalls niederländisches Tankschiff leitete ohne Funkabsprache ein Überholmanöver des zu Tal fahrenden Tankers auf Höhe der Fähre Gernsheim ein.
Bei Rhein-Kilometer 463 kam es noch während dem Überholvorgang zur Begegnung der drei Schiffe, worauf hin das überholende Tankschiff zu früh nach Steuerbord drehte, um zurück ins Talfahrwasser zu kommen und dadurch mit dem überholten Tankschiff kollidierte.
Durch die Kollision wurde dieses mit dem Bug in Richtung rechtes Ufer gedrückt, war gezwungen nach Backbord gegenzusteuern und kam mit dem Heck gegen das rechtsseitige Ufer. Bei der Unfallursache handelte es sich vermutlich um einen Fahrfehler des überholenden Schiffsführers.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter rammte Mole in Fort Lauderdale
(14.03.14) Vier Fischer wurden in Fort Lauderdale am Abend des 13.3. gerettet, nachdem die “Joyce Linn II” auf dem Rückmarsch in den Hafen mit einer Mole kollidiert war. Die U.S. Coast Guard wurde zur Unglücksstelle an der South Ocean Lane gerufen und barg die Fischer ab. Alle vier kamen zur Untersuchung ins Krankenhaus. Der 63 Fuß lange Kutter trieb derweil auf den Strand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wieder drei Kutter wegen illegalen Fangs versenkt
(14.03.14) Die indonesische Marine versenkte am 11.3. drei philippinische Kutter bei der Marinebasis in Sorong, West Papua, wegen illegalen Fischens in melanesischen Gewässern. Sie hatten sich als indonesische Kutter getarnt. Es handelte sich um die “Jebo-05”, 50 BRZ, mit 21 Mann an Bord, die “ Tri Rezeki-09”, 50 BRZ, mit einer 17-köpfigen Crew, die aus Balot gekommen war, und die “Rajah Mujur-01”, 40 BRZ, mit einer 30-köpfigen Crew. Alle drei waren von der “Slamet Riyadi-352” am 27.1. aufgebracht worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der „Elisabeth Smit“
(Bild: E-J-Bruinekool)   Großbild klick!
Das Geisterschiff von Muiden
(13.03.15) Die Bemühungen, den Dreimaster „Elisabeth Smit“, auch bekannt als das Geisterschiff von Muiderslot, zu entfernen, dauern an, ohne voranzukommen. Das Schiff liegt in flachem Wasser mit aufgesprungenen Planken und mit Wasser vollgelaufen auf der Seite, die drei Masten haben begonnen, sich nach Backbord zu neigen, der Fockmast kann jederzeit umstürzen, und der Klüverbaum ist bereits abgebrochen.
Witterung und Stürme haben dem Schiff zugesetzt, doch der Eigentümer hat kein Geld, es zu räumen. Die Wasserbehörde und die Gemeinde Muiden spielen sich in dieser Angelegenheit gegenseitig den Ball zu. Das neben dem Fahrwasser zum Markermeer liegende Wrack stellt nach Meinung der Wasserbehörde von Amstel, Gooi und Vecht eine Gefahr für die Navigation auf der Vecht dar.
Es sei an der Zeit, das letzte Wrack der Vecht entfernen. Parteien wie der Muiden Watersportverbond und die Wasserbehörde haben von Rijkswaterstaat aber keine Unterstützung zu erwarten, solange es keine Gefahr für die Schifffahrt darstellt.
Die „Elisabeth Smit“ entstand als Kutter 1939 bei der Werft Heald & McKenzie in Buckie und wurde 1944 zur Hr.Ms. „Marken – MMS 54“ für die holländische Marine zum Minenjäger umgebaut als Ersatz für ein gleichnamiges Schiff, das am 20.5.1944 vor England gesunken war.
Bis 1957 diente es der Marine und ging dann an das Seekadettenkorps. Es lag viele Jahre im Merwedekanal bei Utrecht. 1977 wurde es von Harry Smit erworben, zu einer Barkentine umgebaut und ging 1981 als "Elisabeth Smit" in Charterfahrt auf dem Ijssel- und Markermeer. 1996 ging es an den heutigen Eigner. In einem Sturm im Oktober 2002 wurde es in Muiden schwer beschädigt und blieb im flachen Wasser auf Grund liegen. Die „Elisabeth Smit“ ist 60 Meter lang, 7,5 Meter breit und hat einen Tiefgang von 2,80 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen



norwegischer Trawler "Geir Roger"
(Bild: Astrid Helland)   Großbild klick!
Trawler an Brücke festgenagelt
(13.03.15) Am Morgen des 12.3. geriet der norwegische Trawler "Geir Roger", 212 BRZ (IMO-Nr.: 6924284), an den Pfeilern der Tromsø-Brücke in große Schwierigkeiten. Als er das Bauwerk passierte, wurde er von starkem Wind erfasst und gegen die Pfeiler gedrückt. Mit kräftiger Steuerbordschlagseite wurde das 27 Meter lange und sechs Meter breite Schiff zeitweilig von der Strömung an diesen förmlich festgenagelt und kam nicht wieder weg. Zwei Boote der NSSR und ein Patroullienboot der Polizei liefen zur Hilfeleistung aus. Dann aber meldete sich das in der Nähe befindliche Katamaranschiff "Barents Ocean" (MMSI-Nr.: 257264500) der Arctic Seaworks, das besser für eine Rettungsaktion geeignet schien.
Das 15 Meter lange Schiff manövrierte sich an den Havaristen heran, stellte unter komplizierten Bedingungen eine Schleppverbindung her und konnte diesen so herumziehen, dass er von den Pfeilern frei kam und nach Slippen der Trosse im richtigen Moment mit dem Bug voran die Brücke von der Strömung unterstützt passieren konnte. Bei der anschließenden Inspektion durch die Polizei wurden keine Schäden festgestellt.
Am 3.10.2012 hatte das Schiff bereits einmal Pech mit der Strömung gehabt, als der Skipper diese falsch eingeschätzt und mit seinem Netz in den Propeller eines im Sørøysund vor Hammerfest ankernden Gastankers geraten war. Rettungsboote und Taucher mussten den festhängenden Trawler damals befreien.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tauchereinsatz
(Bild: Marine Nationale)   Großbild klick!
Taucher befreiten Trawler von Schleppnetz
(13.03.15) Am 12.3. kam der französische Minensucher vor Kap Antifer dem Trawler "Pierre de Jade- CH 614312", 30 BRZ (MMSI-Nr.: 227939000), zu Hilfe, nachdem ein Schleppnetz den Propeller blockiert hatte. Die Crew hatte das CROSS Joburg verständigt, das die "Cassiopeia" zu Hilfe schickte. Drei Taucher gingen ins Wasser und schnitten das Netz binnen einer halben Stunde los.
Nachdem Propeller und Ruder von dem Hindernis befreit waren, unternahm der 15,95 Meter lange und 5,3 Meter breite Trawler zunächst eine Testfahrt, um sicherzustellen, dass die Maschine bei dem Malheur keinen Schaden genommen hatte, ehe er anschließend den Hafen von Port-en-Bessin ansteuerte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Flüchtlingsfrachter vor den Dardanellen mit Schüssen gestoppt
(13.03.15) Am 12.3. feuerte ein Boot der türkischen Coastguard vor den Dardanellen auf den Frachter "Dogan Kartal" (MMSI-Nr.: 271002432), nachdem er Aufforderungen, zu stoppen, missachtet hatte. Zuvor war der Schiffsverkehr vor der Halbinsel von Gallipoli gestoppt worden.
Nachdem Schüsse den Maschinenraum des fliehenden Schiffes trafen, konnte es um 18.30 Uhr aufgehalten werden. Ein Boardingteam fand an Bord 400 syrische Flüchtlinge vor. Sie sollten nun nach Gallipoli gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hubschrauber half Kutter
(13.03.15) Die US Coast Guard schickte am 12.3. von der Air Station Kodiak einen MH-60 Jayhawk Helikopter zur Assistenz für den 35 Fuß langen Kutter “Alaskan Pride“, der in der Izhut Bay bei Kodiak Island Wassereinbruch erlitten hatte. Das Schiff hatte in fünf Fuß hohen Seen ein Leck im Bug erlitten, und die bordeigenen Pumpen kamen nicht gegen das eindringende Wasser an.
Der Jayhawk fierte nach seinem Eintreffen am Havaristen eine Lenzpumpe ab, mit der es der Crew gelang, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen und dann mit einer Eskorte und kontinuierlichem Funkkontakt mit der Küstenwache den Hafen von Kodiak anzusteuern.
Quelle:Tim Schwabedissen




Nachteinsatz für manövrierunfähigen Kutter
(13.03.15) Die US Coast Guard kam 32 Meilen östlich von Nantucket, Massachusetts, am 11.3. dem 75 Fuß langen Muschelkutter “Hunter” zu Hilfe. Dessen fünfköpfige Crew hatte gemeldet, dass das Schiff nach Maschinenausfall in der See treibe. Die Coast Guard versuchte andere Schiffe in der Nähe zu kontaktieren, damit sie Hilfe leisten könnten, doch keines war dazu in der Lage.
Daraufhin wurde das 110 Fuß lange Patroullienboot “Tybee” aus Woods Hole in Marsch gesetzt, das die “Hunter” in Richtung des Nantucket Sound abschleppte. Während der Nachtstunden wurde sichergestellt, dass die Fischer mit Essen, Trinken und Strom aus einem Generator versorgt waren. Nachdem der Nantucket Sound am 12.3. um 8.45 Uhr erreicht war, wurde der Havarist einem Schlepper übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffsverkehr auf Houston Ship Channel nach drei Tagen wieder frei
(13.03.15) Der Schiffsverkehr auf dem drei tage gesperrten Abschnitt des Houston Ship Channel wurde am Morgen des 12.3. wieder vollständig freigegeben, nachdem der dänische Tanker "Clara Maersk" aus dem Fahrwasser heraus ins Wendebecken bei Barbour's Cut abgeschleppt worden war. Zuvor war es den Bergern gelungen, den gesamten Inhalt der beiden aufgerissenen Tanks abzupumpen.
Dies war ein notwendiger Schritt, bevor das Schiff sicher verholt werden konnte. Im Hafen sollte die strukturelle Integrität des Rumpfes untersucht werden, bevor es weiter gehen konnte. Aus der Luft wurde die Lage überwacht und kein weiterer Austritt von Ladung festgestellt. Weiterhin wurden Luft- und Wassertests durchgeführt, ohne dass es Hinweise auf Umweltrisiken gegeben hätte. Die "Conti Peridot" lag bereits seit dem 10.3. am Turning Basin Terminal der Hafenverwaltung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Scandlines-Fähre fällt auf unbestimmte Zeit aus
(13.03.15) Der Werftaufenthalt der Scandlines-Fähre „Prinsesse Benedikte”, der am 11.3. gerade zu Ende gehen sollte, wird sich auf noch unbestimmte Zeit verlängern, und das Schiff fällt wohl für längere Zeit aus. Es wurde bei der Havarie im Dock in Danzig erheblich beschädigt und lief teilweise mit Wasser voll.
Unter anderem wurde der Maschinenraum überflutet. Taucher untersuchten am 12.3. den Rumpf. Es wurde mit einer Dauer von mehreren Tagen gerechnet, bis die Remontowa-Werft sich einen Überblick über die Schäden verschafft hat. Erst dann konnte eine Einschätzung erfolgen, wie lange die Fähre ausfallen würde. Der Werftaufenthalt war so geplant, dass das Schiff bis Ostern wieder in Dienst gehen sollte.
Jetzt war die Hoffnung lediglich, dass sie wenigstens wieder bis zur Hauptsaison zur Verfügung stehen würde, während der insgesamt vier Fährschiffe im Halbstundentakt zwischen Puttgarden und Rödby verkehren.
2012 hatte die Werft das Schiff bereits mit einem Hybridantrieb ausgestattet, der den Energieverbrauch der Fähre durch den Einsatz eines effizienteren Motors und durch Elektro-Komponenten wie Generator und Akku verringern sollte. Die “Prinsesse Benedikte” galt seither als die größte Hybridfähre der Welt. Ob die Reparatur der aktuellen erheblichen Schäden auch in Danzig erfolgen würde, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wassereinbruch auf Binnenschiff in Tolkamer
(13.03.15) Das mit Kohle beladene deutsche Binnenschiff “Jupiter”, 1059 ts (EU-Nr. 04007960), erlitt am Morgen des 13.3. in Tolkamer Wassereinbruch. Boote von Feuerwehr, Rijkswaterstaat mit der “RWS 43” und die Feuerwehr aus Emmerich waren vor Ort. Die Ladung wurde von dem Baggerschiff „Avontuur II“ (MMSI-Nr.: 244700607) in ein längsseits gegangenes Schiff, die holländische “Lidwina” (MMSI-Nr.: 244700861), gelöscht. Dadurch kam der Havarist wieder höher aus dem Wasser, und es gelang, das Leck abzudichten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weg frei zur Versenkung der HMCS Annapolis
(13.03.15) Ein kanadisches Gericht hat den Weg zur Versenkung des einstigen Zerstörers “Annapolis” durch die Artificial Reef Society of B.C. nordwestlich von Vancouver vor Gambier Island freigemacht. Sie wies den Antrag der Halkett Bay Marine Park Society zurück, der Genehmigung, die Environment Canada erteilt hatte, zu widersprechen. Sie hatte diese wegen des Verdachts, die Farbe könnte toxische Chemikalien wie TBT enthalten, eingereicht. Auch sei der Antrag zu spät gestellt werden.
Das Gericht stellte nun fest, dass das Antifouling wegen seines Alters nicht mehr aktiv sei. Die Artificial Reef Society of B.C. hoffte nun, die Versenkung zeitnah durchführen zu können. Die “Annapolis” diente von 1964 bis 1996 in der kanadischen Marine, wurde 1998 außer Dienst gestellt und am 11.3.2008 an die Artificial Reef Society verkauft. In der Gambier Bay soll es helfen, die nach jahrzehntelanger Holzverschiffung beeinträchtigte Unterwasserwelt zu revitalisieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht vor Boca Rotan gestrandet
(13.03.15) Drei Schlepper waren am 12.3. fünf Stunden vergeblich damit beschäftigt, eine in Boca Raton gestrandete Motoryacht zu befreien. Das Boot war gegen 14 Uhr nördlich des Boca Inlet festgekommen. Der Skipper hatte zu dicht vor dem Strand geankert und Wind wie Strömung missachtet. Daraufhin kam die Luxusyacht auf einem Fuß Wassertiefe fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vestaswind wird mit Hochdruck repariert
(13.03.15) Die "Vestaswind" wird derzeit bei der Persico Marine repariert und soll im Juni in Lissabon wieder an den Start gehen. In den vergangenen sechs Wochen wurde der neue Rumpf, der am 25.2. fertiggestellt wurde, auf der Werft ausgerüstet. Die Arbeit sollte binnen der kommenden zwei Wochen abgeschlossen werden.
Einige strukturelle Komponenten waren brandneu, andere von der Yacht nach ihrer Strandung geborgen und in so gutem Zustand, dass sie weiter verwendet werden konnten. Gleichzeitig wurde das Achterdeck repariert. In der vergangenen Woche wurde ein neues Cockpit-Teil von Multiplast geliefert, das nun mit den Resten des Originaldecks verbunden und korrrekt positioniert wurde.
In der nächsten Woche sollten die Teammitglieder Tony Rae, Tom Johnson und Nicolai Sehested nach Persico kommen und bei der Ausrüstung des Bootes mit Materialien, die jetzt in einem Container von Mauritius kamen, mit anpacken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Yacht soll auf Riff abgebrochen werden
(13.03.15) Die 40 Fuß lange französische Yacht "Termaji” sitzt weiter auf einem Riff vor Caye Caulker, wo sie am 30.12.2014 strandete und sich seit dem 15.1. allen Bemühungen von Schleppern aus Belize, sie von dort wegzubekommen, wiedersetzte. Das Department of the Environment beantragte nun, das Stahlschiff vor Ort zu zerlegen und abzutransportieren.
Das Boot beschädigt das Riff, bei dem es sich um das zweitgrößte Barrier-Riff der Welt handelt, beim Arbeiten in der Brandung auf Grund und wurde seit der Strandung 30 Fuß weit vertrieben. Der Eigner reagierte nicht mehr auf Anrufe der Behörden in Belize, seit er nach Frankreich zurückkehrte. In den 10 Wochen seit der Strandung wurde das Boot komplett geplündert, von nautischen Einrichtungen bis hin zum Mast. Die Bergungsarbeiten haben bisher 60000 Dollar gekostet.
Die “Termaji” war am 30.12.2014 gegen 19 Uhr auf das Belize Barrier Reef südlich des Fahrwassers nach Caye Caulker Villageaufgelaufen. 100 Gallonen Diesel wurden unmittelbar danach abgepumpt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bilder der Musashi zeugen von gewaltigen Zerstörungen
(13.03.15) Über eine Fläche von 800 Metern verstreute Trümmer deuten darauf hin, dass das japanische Schlachtschiff “Musashi“ durch eine Explosion beim Untergang in Stücke gerissen wurde. Experten des Forschungsteams um Paul Allen haben die Bilder, die das ROV der Yacht „Octopus“ aufnahm, analysiert und glaubten, dass es zu mindestens einer Explosion in den Munitionsmagazinen kam, als dieses im Oktober 1944 im Sibuyan-Meer während der Schlacht von Leyte auf 1000 Meter Tiefe sank.
Bug und Heck wurden dabei ebenso wie die mittlere Sektion der Aufbauten abgerissen. Auf den Bildern waren auch Löcher im Bugbereich erkennbar, die von den US-Torpedos gerissen wurden. Ein Propeller sowie Geschütztürme und Flugzeugkatapulte wurden abgerissen vorgefunden. Das Achterschiff lag kieloben auf Grund.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper "Kuguar" wird gehoben
(Bild: Aneta Luczkowska)   Großbild klick!
Schlepper in Swinemünde gehoben
(12.03.15) Am 8.3. begann die Bergung des polnischen Schleppers "Kuguar", 115 BRZ (IMO-Nr.: 7020932) der nach der Kollision mit dem unter Malta-Flagge laufenden Frachter "Transforza", 3244 BRZ (IMO-Nr.: 9199402), in Swinemünde am 16.2. gesunken war. Die Arbeiten der Taucher gestalteten sich wegen der starken Strömung und der schlechten Sicht kompliziert. Auch wurde das Durchziehen der Hebestropps unter dem Rumpf wegen den Überresten von Betonblöcken und Stahlstrukturen auf dem Hafengrund erschwert.
Am 11.3. gelang schließlich die Hebung durch den Schwimmkran "Maja" der Progdynia aus
Fünf_Quadratmeter großes Loch im Rumpf
(Bild: Aneta Luczkowska)   Großbild klick!
Gdingen. Das Wrack wurde auf dem Deck der Kranbarge abgesetzt und dann ins Baltic Basin gebracht. Im Unterwasserschiff klaffte an Backbord ein Loch von fünf Quadratmetern Größe, das den Untergang verursacht hatte. Nach dem Auspumpen sollte der Schlepper untersucht und anschließend abgewrackt werden.
Das 25,46 Meter lange und 6,8 Meter breite Schiff war 1969 bei der Nauta Shiprepair Yard in Gdingen entstanden. Eine Untersuchung der Kollision ist inzwischen durch die Unfalluntersuchungskommission eingeleitet worden. Die Besatzung des Schleppers hatte am 16.2. unter Alkoholeinfluss gestanden, dem 37-jährigen Kapitän drohen bis zu zwei Jahre Haft.
Quelle:Tim Schwabedissen



RoRo-Rampe demoliert
(Bild: Silje Fjeldstad)   Großbild klick!
Fischproduktion auf Skrova nach Fährkollision stillgelegt
(12.03.15) Nach dem Ausfall der norwegischen Fähre "Røst", die auf der Reise von Svolvær nach Skrova nach Ausfall einer Maschinen am Abend des 10.3. nicht mehr aufgestoppt werden konnte, ist der Verkehr zu der Insel stark eingeschränkt. Die RoRo-Rampe des Anlegers hing abgerissen ins Wasser hinunter, die elektrische Hebevorrichtung war zerstört. Der gesamte Hafenverkehr war beeinträchtigt.
Ein Mobilkran musste aus Senja herbeibeordert werden, um die Rampe anzuheben. Eine Passagierin, die Schrammen und Prellungen erlitt, kam ins Nordland-Krankenhaus von Kravdal. Es handelte sich um Aino Ellingsen, Managerin der Ellingsen Seafood in Skrovafjellet. Sie war beim Aufprall gestützt. Die meisten Fahrgäste waren in der Lonnge gewesen, nur die Fahrer der Autos hatten sich auf Deck befunden.
Die Ellingsen Seafood setzte nach der Havarie ein eigenes Boot, das 12 Personen befördern konnte, im Verkehr auf dem Westfjord ein. Die Firma verarbeitet rund 50 Tonnen Fisch pro Tag. Die Produktion musste nun bis auf weiteres eingestellt werden, weil die Ware nicht mehr aufs Festland gebracht werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



dänische Fähre „Prinsesse Benedikte“
(Bild: Czytaj Wiecej)   Großbild klick!
Scandlines-Fähre rutschte vom Kielblock
(12.03.2015) Beim Ausdocken der dänischen Fähre „Prinsesse Benedikte“, 14822 BRZ (IMO-Nr.: 9144421), bei der Gdanskiej Stoczni Remontowa S.A in Danzig kam es am 11.3. gegen 18 Uhr zu einem schweren Unfall beim Versuch, das Schiff nach einer dreiwöchigen Werftliegezeit nach der Installation eines neuen Scrubber-Abgasfiltersystems der vier MaK-Diesel aus dem Schwimmdock Nummer 3 auszudocken.
Dabei entwickelte das Dock mitsamt der Fähre aus noch ungeklärter Ursache Schlagseite. Die Fähre rutschte daraufhin vom Kielblock, auf dem das gesamte Gewicht der Fähre ruhte, und lehnte sich gegen die Dockwand. Es gelang es Werftarbeitern zwar, das Schiff und Dock wieder zu stabilisieren. Wasser drang aber in den Maschinenraum ein, und es kam zu einem Kurzschluss, der einen Brand verursachte. Werftarbeiter konnten ihn noch vor Eintreffen der Feuerwehr löschen.
Der Umfang der Schäden stand noch nicht fest und sollte am 12.3. bei Tageslicht weiter untersucht werden. Es war unklar, ob die Fähre zum Start der Osterreisewelle am 28.3. wieder auf der Route zwischen Puttgarden und Rødbyhavn fahren kann. Die „Prinsesse Benedikte“ war seit dem 23.2. in Danzig überholt. worden. Eigentlich sollte die Fähre am kommenden Wochenende wieder in den Fährdienst auf der Vogelflugroute zwischen Rødby und Puttgarden zurückkehren.
Die „Prinsesse Benedikte“ wurde 1997 bei der Ørskov Christensen Staalskibsværft A/S, Frederikshavn, erbaut und am 7.5. dort getauft. Am 17.10. wurde sie an die Scandlines A/S, Rødbyhavn, abgeliefert und ging am 1.11. in den Liniendienst zwischen Lolland und Fehmarn. Am 13.2.1999 kollidierte sie mit dem Anleger in Puttgarten und wurde danach bei der Bauwerft repariert. 2003 wurde in Rostock ein neues Deck eingebaut. Die Fähre ist 142,00 Meter lang, 25,40 Meter breit, hat 5,3 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2.400 Tonnen. Sie ist seit dem letzten Umbau für 1040 Passagiere und 365 Fahrzeuge zugelassen.
Quelle:Tim Schwabedissen




"Stralsund" vor Rügen aufgelaufen
(12.03.15) Die deutsche Fähre "Stralsund", 131 BRZ (KM RN. 14603), die 1963 bei der Uddevallavarvet Ab als "Färja" erbaut wurde, lief nach dem Ausfall der Hauptmaschine am Morgen des 10.3. kurz nach dem Verlassen des Hafens von Vitte neben dem Fahrwasser auf Grund. Die "Stralsund" war mit zwei Besatzungsmitgliedern und mehreren Arbeitsfahrzeugen von Vitte auf dem Weg nach Schaprode.
Nach der Reparatur der Maschine konnte sich die "Stralsund" selbständig befreien und zurück nach Vitte verholen. Dort wurde durch das WSA Stralsund eine Festlegeverfügung erlassen, die nach dem Abtauchen des Schiffsrumpfes durch einen bestellten Sachverständigen der Schiffsuntersuchungskommission aufgehoben werden konnte.
Die Wasserschutzpolizei prüfte die Fahrtüchtigkeit der Besatzung und die entsprechenden Schiffspapiere und Befähigungszeugnisse. Alles war ohne Beanstandung. Eine Schiffsunfallanzeige wurde aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Stelzenbein beim Baggern abgebrochen
(12.03.15) Am 11.3. assistierte das norwegische Rettungsboot "Knut Hoem" im Hafen von Myre dem dänischen Baggerschiff "Aarsleff 109" (MMSI-Nr.: 219019441). Dem 84 Meter langen Schiff war bei Arbeiten im Hafen eines der Stelzenbeine abgebrochen. Taucher stiegen ab und halfen, das Bein an einer Trosse zu befestigen, sodass es vom Hafengrund gehoben werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf der Wolga auf Grund gelaufen
(12.03.15) Der russische Frachter "Pindushi", 2478 BRZ (IMO-Nr.: 7646918), lief am frühen Morgen des 11.3. bei Flusskilometer 3053 auf der Wolga auf Grund, als er vor Anker gehen wollte. Das Schiff war mit 2800 Tonnen Gerste auf der Reise von Astrakhan nach Bandar Anzali.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hydraulikleck auf Frachter in Lübeck
(12.03.15) Der maltesische Frachter “Kaili”, 3117 BRZ (IMO-Nr.: 9114737) erlitt am Lübecker Schlutupkai 1 am 11.1.gegen 16.45 Uhr einen Ölaustritt. Er war zwei Stunden zuvor von Klaipeda kommend dort eingetroffen. Die Feuerwehr rückte an und legte Ölsperren aus. Das Leck konnte noch nicht geschlossen werden, da es unter der Wasseroberfläche lag. Es wurde von Tauchern festgestellt, dass im Bereich der Propellerwelle Hydrauliköl austrat.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte verhindert werden, dass es sich weiter auf der Trave ausbreitete. Wie das Leck abgedichtet werden konnte, war noch unklar. Eventuell muss der mit Dünger beladene Frachter dazu in eine Werft gebracht werden. Die Berufsgenossenschaft nahm Ermittlungen auf, das Landesamt für Küstenschutz sollte am 12.3. über das weitere Vorgehen entscheiden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brennender Longliner nach drei Tagen gesunken
(12.03.15) Der spanische Longliner "Guariste Primero", 222 BRZ (IMO-Nr.: 9205031), der am 8.3. auf dem Pazifik rund 840 Meilen südlich von Lima um 19.30 Uhr in Brand geraten war, ista m 11.3. gegen 13.15 Uhr gesunken. Es war nicht mehr gelungen, die Leiche des Chefingenieurs Juan Bordas, 57, aus Burela zu bergen. Er war vermutlich im Maschinenraum von den Flammen eingeschlossen worden. Der Untergang wurde von dem Longliner "Balueiro II" beobachtet, der mit den geretteten 13 Crewmitgliedern die Entwicklung verfolgt hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Abpumpen kontaminierten Wassers aus Floreana abgebrochen
(12.03.15) Der Versuch, kontaminiertes Wasser aus dem vor San Cristóbal gestrandeten equadorianischen Frachter "Floreana". Efforts auf die unter Panama-Flagge laufende Barge "Tatita" abzupumpen, ist am 11.3. wegen zu starken Seegangs gescheitert. Die Verbindung zwischen dem Frachter und der Barge brach, und das Pumpen musste unterbrochen werden. Die Berger mussten nun auf ruhigeres Wetter warten, um die Operation fortzusetzen.
Seit der Strandung der "Floreana" hatten die Anwohner von Baquerizo Moreno auf San Cristóbal über Gestank durch Faulgase geklagt. Sie wurden durch entstehenden Schwefelwasserstoff verursacht durch das Verrotten organischer Substanzen an Bord der "Floreana". Die Gase stellten aber keine Gesundheitsgefährdung dar.
Quelle:Tim Schwabedissen



83 Schiffe stauen sich nach Kollision auf Houston-Ship-Canal
(12.03.15) Die Bergungsarbeiten auf dem dänischen Tanker "Carla Maersk" kamen am 11.3. voran. Mit Hochdruckschaum wurde das Austreten entflammbarer Gase eingedämmt, und die aufgerissenen Tankbereiche wurden mit Lecksegeln abgedeckt. Anschließend sollte das MTBE abgepumpt werden.
Erst wenn der Havarist dann aus dem Fahrwasser gezogen ist, konnte der Schiffsverkehr auf dem Houston Shop Channel wieder freigegeben werden. Die Hoffnung war, dass dies am 12.3. der Fall sein könnte. Die Schließung hat den Betrieb der Exxon-Raffinerie in Baytown wegen ausbleibender Öllieferungen inzwischen beeinträchtigt.
83 Schiffe stauten sich auf der Wasserstraße, 48 wollten ein- und 35 auslaufen. Ein fünf Meilen langer Abschnitt war zwischen Morgan's Point und der Fred Hartman Bridge gesperrt. Schiffsverkehr von und nach Bayport, Galveston und Texas City am Nord- bzw. Südende des Kanals lief ungestört.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fünf Tote bei Schiffsbrand
(12.03.15) Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben, 10 weitere wurden gerettet, nachdem am 11.3. ein Kutter vor Ostchina in Brand geriet. Das Feuer entstand gegen sieben Uhr in Zhoushan City, als sich 15 Mann an Bord befanden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Yachten durch Feuer schwer beschädigt
(12.03.15) Am Abend des 9.3. brach um 18.48 Uhr auf der Yacht “Sea B’s” in New Buffalo ein Feuer aus. Ein Wachmann bemerkte eine starke Rauchentwicklung. Die 40 Fuß lange Hunter-Yacht wurde an Slip 344 im E-Dock an seinem Liegeplatz binnen kurzem vollkommen von den Flammen erfasst und sank in der Moorings-Marina. Der Mast stürzte um und fiel auf eine andere Anlage.
Beschädigt durch die starke Hitze wurde auch die 37 Fuß lange Beneteau "Naughty Yachty," die an Slip Nr. 345 lag. Die Planen, mit denen das Deck abgedeckt war, fingen Feuer. Das New Buffalo Fire Department musste 650 Fuß Schlauchleitungen auslegen, um an das Feuer heranzukommen. Gegen 23.05 Uhr war es gelöscht. Die "Sea B's" lag inzwischen fast vollständig unter Wasser, und die "Naughty Yachty" hatte starke Wasser- und Brandschäden erlitten. Am 9.3. waren die Aufräumungsarbeiten im Gange.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht seit zwei Wochen in Coronado gestrandet
(12.03.15) Eine 45 Fuß lange Motoryacht ist auf den Strand der North Island Naval Base in Coronado getrieben. Das Luxusboot hat einen Wert von über 200,000 Dollar und stammte aus San Francisco. Seit der Havarie vor rund zwei Wochen hat sich der Eigner noch nicht gemeldet. Die unteren Räume wurden inzwischen überschwemmt und eingesandet, das Boot hat schwere Steuerbordschlagseite.
Quelle:Tim Schwabedissen



Giftige Chemikalien nach Explosion von Luxusyacht geholt
(12.03.15) Die Fiji Navy ist der Polizei zu Hilfe gekommen, um die Luxusyacht “Betsy Ross” für Ermittler betretbar zu machen. Ein Team der Marine ging am 11.3. an Bord und räumte gefährliche Chemikalien von Bord. Am 12.3. sollte die Marine zusammen mit Ermittlern an Bord gehen.
Auf dem Schiff hatte es am 19.2. in der Lami Bay in Draunibote eine Explosion gegeben, die durch Gase von Farben und Chemikalien verursacht worden war. Ein Mann kam ums Leben, ein zweiter, der versucht hatte, ihn zu retten, starb tags darauf im Colonial War Memorial Hospital. Acht weitere, darunter Offiziere der National Fire Authority und des Ambulance Service, wurden ebenfalls im Krankenhaus behandelt.
Bei der „Betsy Ross“, 560 BRZ (IMO-Nr.: 9069645), handelt es sich um ein ehemaliges Trainingsschiff, das 1944 von der Mathis Yacht Building in Camden als „Fp 313“ erbaut wurde. Bis 2006 war es als „Fs 313“ im Einsatz. Aktueller Eigner ist die Dania Fl in den USA.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rumpfschaden der "Carla Mærsk"
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Frachter riss 31 Meter breites Loch in Tankerrumpf
(11.03.15) Die Lage des dänischen Tankers "Carla Mærsk" blieb am 10.3. instabil. Der Bug des Bulkcarriers "Conti Peridot" hatte ein 31 Meter großes Leck in der Backbordseite gerissen, und das Schiff lag weiter mit leichter Schlagseite bei Morgan’s Point auf dem Houston Ship Channel. Hoch entzündliches Gas trat aus drei beschädigten Tanks aus, die mit MTBE beladen gewesen waren.
Auf dem Kanal war eine zwei Meilen lange Verschmutzung sichtbar. Es gelang immerhin inzwischen, den größten Teil des Tankinhalts in unbeschädigte Bereiche zu pumpen. Mit Schaum wollten die Berger versuchen, den beschädigten Bereich abzudichten, sodass der Austritt der giftigen Gase gestoppt würde. Wenn die Abdichtung über Nacht hielte, könnte am 12.3. an ein Abschleppen gedacht werden.
Der Houston Ship Channel blieb währenddessen zwischen der Fred Hartmann Bridge bis Leuchttonne 86 gesperrt. Die "Conti Peridot" wurde von der Unfallstelle weggebracht und legte im Kanal an.
Der Barbour's Cut Container Terminal sowie der APM Terminal waren zeitweilig geschlossen, letzterer konnte aber am 10.3. den Betrieb wieder aufnehmen. Der Stau von Schiffen wuchs unterdessen, 35 von See kommende und 30 nach See bestimmte Schiffe warteten auf die Freigabe des Verkehrs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segler werden gerettet
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Verunglückte Sportbootfahrer bei Everglades National Park gerettet
(11.03.15) Zwei Mann wurden von der US Coast Guard am Morgen des 10.3. von ihrer vollgelaufenen Yacht nahe des Everglades National Park gerettet. Sie hatte ein EPIRB-Signal aufgefangen, die Position errechnet und von der Air Station Miami einen MH-65 Dolphin-Helikopter sowie von der Coast Guard Station Marathon ein Rettungsboot zu Hilfe geschickt.
Beide waren binnen einer Stunde vor Ort und fanden die beiden Segler in knietiefem Wasser an Bord ihres Bootes vor.
Mit Leinen wurden die beiden an Bord des Küstenwachbootes herübergezogen, um eine Grundberührung in dem flachen Wasser zu vermeiden. Sie berichteten, dass ihre Yacht gegen Mitternacht Wassereinbruch erlitten habe und die Versuche, das Wasser zu lenzen, erfolglos blieben. Sie wurden unversehrt zur Flamingo Marina gebracht und dort wartenden Angehörigen übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Vermisster nach Schlepperuntergang
(11.03.15) Der Schlepper “Mercurio Del Golfo” sank am abend des 9.3. rund 80 Meilen vor Rio de Janeiro. Sechs Mann der siebenköpfigen Crew wurden gerettet, einer wurde vermisst. Die „Mercurio Del Golfo“, 215 BRZ (IMO-Nr.: 8899184), wurde 1979 erbaut, führte die Flagge von Panama und hatte als Manager die Camorim Maritime Services.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter beim Bergungsversuch gekentert
(11.03.15) Trotz der Bemühungen, den Frachter "Eastern Amber" in Sicherheit zu bringen, kenterte das Schiff am 11.3. rund 25 Meilen nordwestlich von Jeju Island in der Ostchinesischen See, als er am Haken des japanischen Schleppers "Koyo Maru" von Nippon Salvage in Richtung von Busan geschleppt wurde. Der mit Holz beladene Frachter hatte zuvor immer stärkere Backbordschlagseite entwickelt. Er war am Abend des 4.3. mit einem gesunkenen Sandfrachter kollidiert und aufgerissen worden. Die 18-köpfige Crew war gerettet worden- br> Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Honshu gestrandet
(11.03.15) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "CSE Clipper Express" 16962 BRZ (IMO-Nr.: 9345635), lief am 11.3. gegen 13.30 Uhr rund 400 Meter vor der Insel Honshu in der Akita Präfekture bei Yurihonjo auf Grund. Das Schiff war am 10.3. in Ballast aus Akita nach Taiwan ausgelaufen und war in einen Schneesturm mit Windgeschwindigkeiten von 25 Metern pro Sekunde und Wellenhöhen von acht Metern geraten. Die 20-köpfige Crew, darunter 11 Taiwanesen und neun Chinesen, blieb zunächst an Bord des dicht vor dem Ufer auf ebenem Kiel in der Brandung sitzenden Frachters.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter im Sturm aufgegeben
(11.03.15) Der unter Kambodscha-Flagge laufende Bulkcarrier "Tong Yang Hai", 2958 BRZ (IMO-Nr.: 8657847), funkte am frühen Morgen des 11.3. Mayday, nachdem er 150 Meilen nordwestlich von Saruyama Misaki Leuchtfeuer in der Ishikawa Präfektur Wajima Schlagseite entwickelt und Wassereinbruch erlitten hatte.
Das Schiff war unterwegs von Nakhodka nach Pohang und war mit Kohle beladen. Es hatte eine 14-köpfige Crew an Bord, darunter acht Chinesen und sechs Vietnamesen. Die japanische Coast Guard schickte Patroullienboote und ein Flugzeug zu dem manövrierunfähigen Havaristen, der mit ausgefallener Maschine und 10 Grad Schlagseite nordwestlich von Wajima etwa 280 Kilometer vor der Küste in der See trieb. Die Crew wurde durch die Seenotretter von Bord evakuiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Norwegische Fähre zerstörte Anleger
(11.03.15) Die norwegische Fähre "Røst", 2052 BRZ (IMO-Nr.: 9035709), erlitt, als sie von Svolvær kommend nach Skrovafjellet einlaufen wollte, am Abend des 10.3. Maschinenausfall und rammte den Fähranleger. Dabei wurde dessen Rampe erheblich demoliert. Eine Passagierin wurde zur medizinischen Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Die Fähre selbst erlitt Schäden an der Fahrzeugrampe.
Wie lange die Reparatur dauern würde, war noch unklar. Sicher war indes, dass die Wiederherstellung des zerstörten Anlegers mehrere Tage benötigen würde. Die Arbeiten wurden sofort gestartet. Die Torghatten Nord AS brachte am 11.3. die "Sea Prince" in Fahrt, die um 9.15 Uhr von Skrovafjellet auslief und um 9.40 Uhr von Svolvær aus die Rückfahrt antrat.
Quelle:Tim Schwabedissen



Arbeiten an Floreana verzögern sich – Sorge um Faulgase
(11.03.15) Das Galapagos Emergency Operations Committee kam am 4.3. zusammen, um die Lage an dem gestrandeten Frachter "Floreana" in San Cristóbal zu erörtern. Es zeigte sich besorgt über die Verzögerungen beim Löschen des Frachters durch den Eigner und die T & T Salvage nunmehr 35 Tage nach der Havarie.
Weiterhin befanden sich Frachtgut und durch Faulprozesse kontaminiertes Wasser in den Laderäumen. Die verrottende Ladung führte auch zur Bildung von Faulgasen. Medizinische Experten des District Health Directorate von Galapagos stellten aber kein Risiko außerhalb des Schiffes fest, da sie im freien keine toxischen Werte erreichten. Im Schiffsinnern wurden Wasserproben gezogen, um die Bakterienbelastung zu prüfen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Coast Guard-Kommandant nach Havarie von Dienstpflichten entbunden
(11.03.15) Am 7.3. gab die US Coast Guard bekannt, dass Christopher Bouchard, Kommanant des 87 Fuß langen Patroullienbootes “Moray” von seinen Dienstpflichten entbunden wurde. Nachdem es am 20.2. auf Grund gelaufen war, habe man kein Vertrauen mehr in seine Fähigkeiten.
Die in Jonesport stationierte “Moray” hatte Schäden am Rumpf erlitten, als sie an jenem Tag mit einer 12-köpfigen Crew an Bord zwischen Petit Manan Point und Petit Manan Island, nahe der Zufahrt zur Pigeon Hill Bay, auf einer Routinefahrt auf einer Barre festkam.
Bouchard war zu der Zeit nicht auf Wache. Er hatte seit über 15 Jahren im Dienst der Küstenwache gestanden und die “Moray” im Juli 2014 übernommen. Bei einer Untersuchung stellte sich heraus, dass er Regularien der Coast Guard nicht nur in diesem Fall nicht befolgt hatte. Er wurde nun bis zum Ende der Untersuchungen in Southwest Harbor eingesetzt.
Lt. Nolan Cuevas, Kommandant der “Grand Isle”, übernahm vorläufig die “Moray”. Sie befand sich am 10.3. am Haken der 210 Fuß langen “Reliance” aus Kittery auf dem Weg zur Coast Guard-eigenen Reparaturwerft in Baltimore und sollte dort im Verlauf dieser Woche eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter mit Wassereinbruch bei neun Beaufort in Seenot
(11.03.15) Die Fähre "Isle of Lewis", das RNLI-Boot aus Stornoway und der Kutter “Carlsbay” kamen am 8.3. dem 13 Meter langen, britischen Holzkutter "Ocean Spirit" (MMSI-Nr.: 235001503) zu Hilfe, der vor der Isle of Lewis auf den Äußeren Hebriden im Sturm Wassereinbruch erlitten und um 16.15 Uhr Mayday gefunkt hatte. Die Cal-Mac-Fähre befand sich zu einer Erprobung auf der Fahrt von Stornoway und Ullapool und drehte auf den Trawler zu, der bei Windstärke neun in vier Meter hohen Wellen 10 Meilen südöstlich von Stornoway trieb, und ging auf Standby, bis die Lage unter Kontrolle war. Auch ein Helikopter der Stornoway Coastguard stieg auf.
Es gelang der Crew der “Ocean Spirit” aber, das ausgebrachte Netz abzuschneiden und den Wassereinbruch einzudämmen. Mit eigener Kraft kämpfte sich der heftig rollende und stampfende Kutter in Richtung des Hafens von Stornoway, wobei er von dem Rettungsboot, der “Carlsbay” und dem Hubschrauber eskortiert wurde. Um 20.30 Uhr erreichte die “Ocean Spirit” den Hafen, wo sie nun repariert werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker "Carla Maersk", Rumpfschaden Backbordseite
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Zweite Kollision auf Houston Ship Channel binnen vier Tagen
(10.03.15) Am 9.3. wurde der Houston Ship Channel für den gesamten Schiffsverkehr gesperrt, nachdem der dänische Tanker "Carla Maersk", 29289 BRZ (IMO-Nr.: 9171503), auslaufend aus Houston nach Amuay Bay von dem von Balboa kommend einlaufenden, liberianischen Bulkcarrier "Conti Peridot", 33036 BRZ (IMO:9452634), um 12:33 Uhr in die Backbordseite gerammt wurde.
Das Unglück ereignete sich im Nebel bei Sichtweiten unterhalb einer Viertelmeile unweit von Morgan's Point in Galveston Bay. Der Tanker hatte 25,601 Tonnen leicht entzündlichen MTBE (Methyl-tert-butylether), das als Zusatzstoff in Ottokraftstoffen und als Lösungsmittel in der organischen Chemie verwendet wird. Die "Conti Peridot" war mit Stahl beladen.
Bulkcarrier "Conti Peridot", Bugschaden
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Als sie den Tanker rammte, wurden drei Tanks aufgerissen, und ein Teil der Ladung lief aus. Ein starker Ölgeruch lag an der Unglücksstelle in der Luft. Beide Schiffe warfen nach dem Zusammenstoß Anker. Der Frachter hatte lediglich am Bug Schäden davon getragen. Binnen 90 Minuten gelang es, den Ladungsverlust auf dem Tanker unter Kontrolle zu bekommen, und die Coast Guard startete eine Untersuchung, wieviel Gefahrstoff ausgelaufen war.
Auch das National Transportation Safety Board schickte Inspektoren. Ein Kommandozentrum wurde im Rathaus von Morgan's Point eingerichtet, wo die rund 300 Anwohner angewiesen wurden, im Haus zu bleiben. Die U.S. Environmental Protection Agency wurde durch das Department of Homeland Security informiert. Nach dem Unfall wurde auch der Umschlagsbetrieb am Barbours Cut Terminal eingestellt. Alle anderen Hafenbetriebe, so auch der Bayport Container Terminal, konnten weiter arbeiten. 26 Schiffe warteten unterdessen auf eine Einlaufgenehmigung nach Houston, 14 andere aufs Auslaufen.
Die "Conti Peridot" war am 27.2. von Panama nach Houston ausgelaufen mit einem Zwischenanlauf in Shanghai. Die "Carla Maersk" war am 7.2. von Venezuela nach Houston ausgelaufen, wo sie am 4.3. eingetroffen war und von wo aus sie nun wieder auslaufen wollte. Sie ist 189,99 Meter lang, 32 Meter breit, hat 11,3 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 57.001 Tonnen. Sie läuft für die BBG Bremer Bereederungsgesellschaft in Bremen und wurde 2011 bei der Taizhou Sanfu Ship Engineering Co. Ltd. erbaut.
Die “Carla Maersk” ist 182,81 Meter lang, 32,26 Meter breit, hat 12,21 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 44.999 Tonnen. Sie läuft für die Handytankers KS in Kopenhagen nud wird von der ebenfalls dort ansässigen Maersk Tankers A/S bereedert. Das Schiff entstand 1999 bei der Halla Engineering & Heavy Industries Ltd. In Samho als “Iver Example”. 2006 wurde sie zur “Bro Promotion” und lief von 2010 bis 2011 als “Maerk Carla.
Erst am 5.3. war der Kanal mehrere Stunden gesperrt worden, nachdem der deutsche Containerfrachter "Monte Alegre", 69132 BRZ (IMO-Nr.: 9348065), von Altamira kommend um 13.55 Uhr mit dem unter Singapur-Flagge laufenden Produktentanker "Chembulk Houston", 9230 BRZ (IMO-Nr.: 9285469), südlich von Eagle Point nahe San Leon kollidiert war.
Beide Schiffe trugen bei dem Zusammenstoß nur leichte Schäden davon und konnten ihre Liegeplätze mit eigener Kraft erreichen. Die "Monte Alegre" machte um 23.40 Uhr am Barbours Cut Terminal fest, die "Chembulk Houston", die von der Ilha da Conceicao in Rio de Janeiro kam, um 23.45 Uhr an der Morgans Point Pier. Beide Schiffe befanden sich zum Zeitpunkt der neuerlichen Kollision ebenfalls noch im Hafen von Houston.
Der 5.550-TEU-Frachter “Monte Alegre” wurde 2009 bei den Daewoo Mangalia Heavy Industries erbaut und läuft für die Columbus Shipmanagement GmbH in Hamburg. Er ist 272 Meter lang, 40 Meter breit, hat 13,2 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 71.256 Tonnen.
Die “Chembulk Houston” entstand 2003 bei der Watanabe Zosen K.K. in Imabari und ist für die BLT Chembulk in Connecticut im Einsatz. Eigner ist die indonesische Berlian Laju Tanker (BLT). Sie ist 135,53 Meter lang, 22,53 Meter breit, hat 9,12 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 16.922 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



holländisches Binnenschiff "Chamari" brennt
(Bild: Dennis Peters)   Großbild klick!
Feuer auf der Waal
(10.03.15) Am 9.3. gegen 13 Uhr brach an Bord des holländischen Binnenschiffes "Chamari", 826 ts (EU-Nr.: 02203735), auf der Waal nahe Oosterhout vor Lent ein Brand im Maschinenraum aus. Es kam zeitweilig zu starker Rauchentwicklung.
Ein Löschfahrzeug, gemeinsam mit dem Löschboot "Gelderland" aus Nijmegen sowie der "RWS 43" von Rijkswaterstaat konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Das Schiff war allerdings danach nicht mehr fahrtüchtig und wurde bei Oosterhoutse gesichert. Die zweiköpfige Crew wurde vorsorglich medizinisch untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Brennende Motoryacht
(Bild: Lilian Kim)   Großbild klick!
Motoryacht brannte in San Francisco Bay
(10.03.15) Am Nachmittag des 8.3. geriet eine 42 Fuß lange Motoryacht nahe Angel Island in der San Francisco Bay in Brand. Die sechsköpfige Crew wurde von einem anderen Boot gerettet, nachdem das Feuer im Motorraum entstanden war, und der Coastguard übergeben. Um 14.20 Uhr rückten Einsatzkräfte des Tiburon Fire Protection District Battalion zu dem an der Nordostspitze der Insel in Rauch gehüllt treibenden Boot aus.
Binnen zwei Stunden konnten sie das Feuer löschen und in der folgenden Stunde den Havaristen sichern. Zunächst waren sie von außen gegen den Brand vorgegangen und erst, nachdem sie diesen niedergekämpft hatten, an Bord gegangen.
Der Wert der Yacht, die ein Totalverlust werden könnte, wurde mit rund 200,000 Dollar beziffert. Vor Ort waren Einsatzkräfte des Southern Marin Fire District, des Richmond Fire Department, ein Boot der San Francisco Police, das Rettungsboot des Marin County Sheriff’s Office sowie zwei Boote der Coast Guard.
Quelle:Tim Schwabedissen



Defekter Lüfter sorgte für Rußwolken auf dem Nord-Ostsee-Kanal
(10.03.15) Am 9.3. gegen 20 Uhr verließ der britische Tanker „Happy Bird", 6051 BR (IMO: 9197727), den Südkai von Brunsbüttel wieder, nachdem er tags zuvor während der gesamten Passage des Nord-Ostsee-Kanals wiederholt schwarze Abgaswolken ausgestoßen hatte. Zeitweise zogen dabei dichte schwarze Rauchschwaden über die angrenzenden Kanalufer, was für erhebliches Aufsehen gesorgt hatte.
Dem Schiff war nach dem Eintreffen in Brunsbüttel ein Weiterfahrverbot erteilt worden. Die durch die Wasserschutzpolizei eingeleiteten Ermittlungen ergaben, dass hier ein technischer Defekt im Bereich der Antriebsmaschine Grund für die starke Abgasentwicklung war. Ursache dafür war ein defektes Gebläse an der Maschine. So kam es zu einer unsauberen Verbrennung von Dieselkraftstoff im Motor bei bestimmten Umdrehungszahlen.
Dem Kapitän des Schiffes war dieser Defekt bekannt gewesen. Da er dennoch seine Reise durch den Kanal angetreten hat, wurde gegen ihn nun wegen des Verdachts der Luftverunreinigung gem. § 325 Strafgesetzbuch ermittelt, und er musste eine Sicherheitsleistung von 528,50 Euro hinterlegen. Ob er auch verurteilt würde, hing nun von der Prüfung durch die zuständige Staatsanwaltschaft ab. Bei nächster Gelegenheit, so versicherte die Reederei Ulraships A/S aus dem dänischen Gentofte derweil gegenüber den Behörden, sollte die Reparatur des Lüfters stattfinden.
Da dies aber nicht in Brunsbüttel möglich war, durfte der Tanker die Kanalschleusen und das letzte Stück des Kanals nur mit abgestellter Maschine und mit zwei Schleppern passieren. Auf der Elbe wurde der „Happy Bird“ erlaubt, den Hauptmotor starten und die deutschen Gewässer aus eigener Kraft gen Marokko verlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Trawler im Pazifik
(10.03.15) Der 55 Meter lange, taiwanesische Trawler “Chun Fa” geriet mit einer 30-köpfigen Crew an Bord am 7.3. im Pazifik auf Position 02 57 N 150 00 W, rund 450 Meilen östlich von Kiribati, in Brand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Longliner ging im Pazifik in Flammen auf
(10.03.15) Der spanische Longliner “Guariste Primero”, 222 BRZ (IMO-Nr.: 9205031), geriet am 8.3. um 19.30 Uhr im Pazifik rund 840 Meilen südwestlich von Lima beim Schwertfischfang in Brand. Es gab eine Explosion im Maschinenraum, und als die Crew ihn öffnete, stand er bereits in hellen Flammen. Da Löschversuche aussichtslos waren, befahl der Kapitän der 14-köpfigen Mannschaft, in Rettungsinseln zu gehen.
Bevor er das Schiff verließ, konnte Skipper Ignacio Coya noch Funkkontakt zum spanischen Kutter "Cervera" herstellen, der 60 Meilen entfernt stand. 13 Mann der Crew wurden wenig später von der 16-köpfigen Besatzung des aus 14 Meilen Distanz herbei eilenden Longliners "Balueiro Segundo" aus A Guarda gerettet werden.
Diese fand den Havaristen von Explosionen erschüttert und in Flammen stehend vor und blieb auf Standby, um die weitere Entwicklung zu überwachen. Der Chefingenieur Juan Borda, 57, der in Burela wohnte und die doppelte Staatsangehörigkeit von Peru und Spanien hatte, wurde vermisst. Er war wohl vom Feuer im Maschinenraum eingeschlossen worden und ums Leben gekommen.
Bei den Geretteten handelte es sich um drei Spanier aus O Morrazo und Ribeira, vier Mann von den Kapverden und sechs Indonesier. Sie sollten mit einem anderen Schiff nun an Land gebracht werden. Währenddessen zerstörte das Feuer das gesamte Achterschiff der „Guariste Primero“, die aber am folgenden Morgen noch schwimmend beobachtet wurde und weiterhin brannte.
Quelle:Tim Schwabedissen



21 Verletzte bei Fährunfall in Cebu
(10.03.15) Mindestens 21 Personen, darunter 18 Fahrgäste und drei Crewmitglieder, wurden verletzt, als die philippinische Fähre „St. Sealthiel“ von Bohol kommend in Cebu City am Morgen des 10.3. beim Anlegen den Kai rammte. Sie erlitten überwiegend Schürf- und Schnittwunden.
Viele hatten in Erwartung des Anlegens bereits gestanden und stürzten durch die Wucht des Aufpralls um, als das Schiff von 2Go Travel um 08.30 Uhr frontal gegen den RoRo-Anleger der Cokaliong Shipping Lines an Pier 1 in Cebu City, 50 Meter vom eigenen vorgesehenen Liegeplatz entfernt, stieß. Es wurde dabei am Bug eingedrückt und erlitt an Backbordseite Einbeulungen.
Insgesamt waren 119 Passagiere an Bord, als die Schnellfähre um 06.30 Uhr Tagbilaran City zu der zweistündigen Überfahrt verlassen hatte. Grund der Havarie war ein technischer Schaden, durch den sie nicht rechtzeitig aufgestoppt werden konnte. Die „St. Sealthiel“, 180 BRZ (IMO-Nr.: 9227091), wurde 2000 erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Fähre in Helsinki
(10.03.15) Am 9.3. geriet ein Truck auf dem Wagendeck der schwedischen Fähre "Silja Symphony", 58377 BRZ (IMO-Nr.: 8803769), in Brand, nachdem diese von Mariehamn kommend um 09.30 Uhr am Olympia-Kai in Helsinki festgemacht hatte. Die Passagiere waren bereits von Bord gegangen.
Es gelang unter Einsatz des Löschsystems, des Brandbekämpfungsteams der Fähre und der Feuerwehr rasch, das Feuer zu löschen. Das Schiff konnte bereits um 16.30 Uhr wieder nach Stockholm auslaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leckgeschlagener Frachter vor Untergang bewahrt
(10.03.15) Nachdem der unter Hongkong-Flagge laufende Frachter "Eastern Amber", 4433 BRZ (IMO-Nr.: 9570084), am 4.3. um 23.40 Uhr bei stürmischer See und Wellenhöhen von drei bis vier Metern sowie schlechter Sicht vor Gunsan mit dem gesunkenen Wrack einer Sandbarge kollidiert war, konnte das Schiff inzwischen gesichert werden.
Es war gegen den Rumpf des vor zwei Monaten gesunkenen Schiffes gestoßen, das fünf bis sieben Meter über den Grund ragte, als es unterwegs von Inchon nach Busan war. Die Crew war nach ihrer Evakuierung an Bord von Schiffen der koreanischen Coast Guard untergebracht worden.
Es gelang in der Zeit vom 7. zum 8.3., den mit dem Bug weggesackten Havaristen durch Berger so weit zu sichern, dass die Nippon Salvage ihn mit dem Schlepper "Koyo Maru" in den Windschutz der Insel Heuksan bringen konnte. Nach Wetterberuhigung sollte es in einen koreanischen Hafen zur Reparatur gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler manövrierunfähig nach Légué eingeschleppt
(10.03.15) Am 9.3. erlitt der französische Trawler "Caïman" (MMSI-Nr.: 228324000) 70 Meilen nördlich der Insel Ouessant Maschinenausfall. Der 25 Meter lange Havarist wurde von dem ebenfalls französischen Fischereifahrzeug "Félir" auf den Haken genommen. Der Schleppzug erreichte am Morgen des 10.3. den Hafen von Légué, wobei das Lotsenboot von Saint-Brieuc (Côtes d'Armor) und ein SNSM-Rettungsboot assistierten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kranbarge liegt weiter vor Ciboure auf den Felsen
(10.03.15) Die Kranbarge „Excavadora Aldamiz” liegt weiterhin auf den Felsen des Strandes von Carré in der Bucht von Ciboure. Während der Rumpf bei Flut hörbar auf den Felsen arbeitete und die Wellen über das Heck mit dem Liebherr R992 Litronic-Kran gingen, wurde dennoch kein Zerbrechen des robusten Gefährts befürchtet.
Der maritime Präfekt gab den Eignern Aldamiz mehr Zeit zur Lösung des Problems. Bis zum 9.3. aber sollte ein Bergungskonzept vorliegen. Der Eigner war aber noch in Verhandlungen mit der Versicherung, ob die Stelzenbarge vor Ort zerlegt oder ihre Schwimmfähigkeit wieder hergestellt werden sollte. Sie ist 40 Meter lang, 12 Meter breit und hat 2,5 Meter Tiefgang. Der britische Schlepper "Vector", 135 BRZ (IMO-Nr.: 8738330), hatte die Barge am 27.2. rund 12 Meilen von Saint-Jean-de-Luz von Bayonne kommend verloren. Am 4.3. war sie um fünf Uhr nordwestlich von Saint-Jean-de-Luz auf Felsen getrieben.
Währenddessen hing die „Cintharth“ aus Saint-Nazaire eine Woche nach ihrer Strandung in Ciboure im technischen Bereich des Fischereihafens von Hendaye in den Trossen des 300-Tonnen-Liftkrans, der sie aus dem Wasser gehoben hatte. Am 9.3. waren Experten des Bureau Veritas und Versicherungsvertreter vor Ort, um das Schiff unter die Lupe zu nehmen. Die Reparaturdauer wurde auf rund einen Monat geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung von Barge im Fort Pierce Inlet angelaufen
(10.03.15) Am 6.3. traf der Schlepper "Mr. Connor" mit der Barge "RMG-400" von Mobile, Alabama, kommend, im Fort Pierce Inlet ein, wo die am 24.2. dort gesunkene, 110 Fuß lange und 30 Fuß breite Barge geräumt werden sollte. Die Arbeit ist kompliziert wegen starker Strömungen, die lediglich zwei- bis dreistündige Taucheinsätze pro Tag möglich machen.
Das Army Corps of Engineers hatte die Resolve Marine Group aus Fort Lauderdale mit der Arbeit beauftragt. Ein Mann aus Miami war ums Leben gekommen, al sein 54 Fuß langes Boot die betagte Barge gegen die Strömung zog und dadurch Wasser in den Rumpf eindrang. Drei Mann konnten sich retten.
Es wurde nicht damit gerechnet, dass die Räumung vor Ende der Woche abgeschlossen sein könnte. Dabei könnte es auch zu einer Totalsperrung des derzeit eingeschränkt befahrbaren Gewässers kommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Fishguard leckgeschlagen
(10.03.15) Das RNLI-Boot aus Fishguard kam am Morgen des 6.3. der 43 Fuß langen Yacht “Poppy” zu Hilfe, die sechs Meilen nordwestlich von Strumble Head auf der Fahrt von der Isle of Man nach Plymouth Wassereinbruch erlitten hatte. Um 3.30 Uhr wurden die Seenotretter von der Coastguard alarmiert und kamen der zweiköpfigen Crew zu Hilfe. Durch den Wassereinbruch war auch der Motor der „Poppy“ ausgefallen.
Beim Lokalisieren des Bootes kam wertvolle Hilfe durch die Stena-Fähre „Stena Europe”, die auch die Notmeldung über Funk aufgefangen hatte und ihre Fahrt nach Rosslare unterbrach. Sie blieb auf Standby, bis das Rettungsboot eingetroffen war. Zwei Rettungsmänner der RNLI stiegen auf die Yacht über und halfen bei der Lecksicherung.
Dann steuerte die „Poppy“ eskortiert vom Rettungsboot geschützteres Wasser vor Strumble Head an, wo das RNLI-Boot längsseits ging, eine Schleppverbindung herstellte und um 6.30 Uhr das Boot zurück nach Fishguard zog, wo es repariert werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Krka“ und „Orebic“
(Bild: Sinisa Aljinovic)   Großbild klick!
Zwei Opfer der Massenstrandung bei Split stammen aus deutschen Werften
(09.03.15) Seite an Seite lagen zwei der drei Schiffe, die am 5.3. im Sturm gleichzeitig bei Split auf Grund gelaufen waren, zeitweilig am Ufer nördlich von Majanaa. Die „Vranjic“ (IMO-Nr.: 7424530), war ein Stück entfernt nach einer Drift von fünf Meilen unweit von der Insel Ciovo aufs Ufer gedrückt worden, während die „Krka“ und „Orebic“ nach einer Geisterfahrt von 2,15 Meilen Meilen auf den Uferfelsen festkamen. Es kam zu keiner Verschmutzung durch die Auflieger.
Die Behörden hatten zwar am selben Tag zwei Schlepper und Schiff der Küstenwache in Marsch gesetzt, doch wegen des andauernden Sturms musste der Versuche einer Bergung abgebrochen werden. wurde aber aufgrund der Wettersituation bestimmt Auslagerung der drei Schiffe beendet.
„Krka”
(Bild: Tonko Jursky)   Großbild klick!
Die „Krka”, 1032 BRZ (IMO-Nr.: 5067120) wurde 1963 bei der Stx Norway in Florä erbaut und lief für die Splitska Plovidba in Split. Die “Orebic”, 942 BRZ (IMO-Nr.: 5018832) entstand 1958 auf der Neuen Schlichting-Werft in Lübeck als „Siegfried Lehmann“. Von 1962 bis 1979 lief sie als “Annavera”. Die “Vranjic” entstand 1977 auf der Schiffswerft Schlömer in Moormerland als “Cargo Liner III”. Von 1981 bis 1993 lief sie als „Farnese“ und bis 2003 als „Gorgulho“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker vor Kythira auf den Haken genommen
(09.03.15) Der italienische Tanker "FT Odin", 2616 BRZ (IMO-Nr.: 9297149), der am 6.3. auf der Fahrt von Augusta nach Gulluk im Mittelmeer Maschinenausfall erlitten hatte, erreichte den Schutz von Kythira eskortiert von dem italienischen Tanker "Medkem Three" (IMO-Nr.: 9148881), und ging dort vor Anker.
Später wurde er von dem griechischen Schlepper "Christos XVIII" dort auf den Haken genommen und mit einer Geschwindigkeit von 4,5 Knoten in östlicher Richtung gen Türkei gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Tanker wegen Rußausstoß und Überladung im Nord-Ostsee-Kanal gestoppt
(09.03.15) Der in dichte Rauchwolken gehüllte britische LPG-Tanker “Happy Bird”, 6051 BRZ (IMO:9197727), sorgte auf der Reise von Portsmouth nach Mohammedia in Marokko bei der Passage des Nord-Ostsee-Kanals am 8.3. bei der Weiche Schwartenbek nahe Kiel für Aufsehen. Das Schiff stieß bei verschiedenen Fahrmanövern dichten Ruß aus dem Schornstein. Bei einem Stoppmanöver in der Kanalweiche Schwartenbek nahe Kiel-Suchsdorf nebelte es fast die ganze Ausweichstelle ein und verschwand förmlich in der Rußwolke. Bereits auf der Förde und in der Schleuse hatte es starke Rauchentwicklung gegeben. Die Besatzung des Streifenbootes „Brunswik“ der Polizei hatte die „Happy Bird“ ebenfalls gesehen. Da die Kieler Beamten jedoch gerade den norwegischen Tanker "Viscaria", 1859 BRZ (IMO-Nr.: 7330052), der auf der Reise von Nyborg und Dünkirchen ganz offensichtlich mit tief liegendem Bug überladen unterwegs war, konnten sie sich nicht um das Schiff kümmern und übergaben den Fall an die Kollegen in Brunsbüttel.
Nachdem der Flüssigastanker Brunsbüttel um 20.30 Uhr erreicht hatte, machte er am Südkai fest und wartete auf eine Untersuchung. Die Wasserschutzpolizei hat zur Überprüfung der Maschinenanlage die zuständige Aufsichtsbehörde informiert. Sachverständige der Berufsgenossenschaft Verkehr machten sich am Vormittag des 9.3. daran, es dort zu untersuchen. Von dem Ergebnis der Inspektion hing es ab, ob die „Happy Bird“ weiterfahren oder erst eine Reparatur der Maschinenanlage veranlassen musste und ob ein Strafverfahren eingeleitet würde.
Zuletzt war im November 2013 in Brunsbüttel der Frachter „Markborg“ wegen eines vergleichbaren Vorfalls gestoppt worden, nachdem er von Kiel kommend über Stunden eine riesige Rußwolke ausgestoßen hatte. Ursache war ein technischer Defekt geweseb. Im Oktober 2014 sorgte der chinesische Containerfrachter „Yang Ming Utmost“ in Hamburg für Aufsehen, als er beim Auslaufen eine Rußwolke ausstieß, die weithin sichtbar über Altona und Blankenese zog.
Die „Viscaria“ musste unterdessen im Nord-Ostsee-Kanal wieder umdrehen und machte um 14.15 Uhr am Kai der Bominflot-Bunkerstation fest. Von dort verlegte sie um 16 Uhr in den Scheerhafen und kehrte, nachdem der Tiefgang reduziert worden war, um 23.40 Uhr in den Kanal zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kreuzfahrt nach Sturmschäden abgekürzt
(09.03.15) Das italienische Kreuzfahrtschiff "Costa NeoRomantica", 56769 BRZ (IMO-Nr.: 8821046), geriet am 5.3. vor Sardinien in einen schweren Sturm. Dabei wurde am Bug ein Teil der Bordwand beschädigt, einer der beiden Buganker ging verloren. Die "Costa NeoRomantica" musste daraufhin die Fahrt vom sizilianischen Hafen Trapani nach Marseille abbrechen und vorzeitig zum Ausgangshafen Savona zurückkehren, deshalb endete für die Passagiere dort einen Tag früher als geplant.
Das Kreuzfahrtschiff war am 3.3. von Trapani nach Marseille ausgelaufen, musste aber bereits von der eigentlich geplanten Route abweichen und östlich anstatt westlich von Sardinien vorbei fahren. Entlang der Reise an der Ostküste Sardiniens herrschte sehr hoher Seegang mit Wellenhöhen zwischen sechs und sieben Metern und Windgeschwindigkeiten von in Böen 60 Knoten. In einigen Kabinen drang es durch gebrochene Rohre der Klimaanlage Wasser ein, das bis zu 30 Zentimeter hoch stand.
Passagiere gerieten zum Teil in Panik und legten gar Rettungswesten an, doch die "Costa NeoRomantica" war die ganze Zeit unter Kontrolle, sowohl Antrieb wie auch Navigationssysteme blieben jederzeit voll funktionsfähig. Allerdings trug das Schiff deutliche Narben der Sturmfahrt am Bug, als es am 6.3. gegen acht Uhr mit Schleppereskorte in Savona einlief.
Wegen der sturmbedingten Verzögerung hatte der Stopp in Marseille abgesagt werden müssen. In Savona wurde dafür die Liegezeit für die notwendigen Überprüfungen und Reparaturen bis zum 7.3. ausgedehnt. Gegen 20 Uhr lief die „Costa NeoRomantika“ mit nun nur noch geringer Verspätung wieder aus.
Ein Ersatzanker musste zeitnah nachgeliefert werden, da er zu den sicherheitsrelevanten Ausrüstungskomponenten gehörte. Passagiere, die in Marseille aus- beziehungsweise einsteigen sollten, wurden mit Bussen transportiert. Für die Passagiere, die am 8.3. an Bord des Schiffs blieben, hatte Costa kostenlose Landausflüge nach Monaco organisiert.
Das Schiff wurde am 14.12.1988 als „Costa Romantica“ auf der Fincantieri-Werft in Margheraauf Kiel gelegt. Der Stapellauf erfolgte am 28.11.1992, die Übergabe am 20.9.1993. Am 22.9. wurde es von Maria Alessandra Costa Fantoni getauft. Zu diesem Zeitpunkt waren die „Costa Romantica“ und ihr Schwesterschiff „Costa Classica“ die größten italienischen Passagierschiffe.
Von Ende Oktober 2011 bis Februar 2012 wurde die „Costa Romantica“ für rund 90 Millionen Euro bei der Werft San Giorgio del Porto in Genua in Zusammenarbeit mit der Werft T. Mariotti S.p.A. grundlegend überholt und um zwei Halbdecks erweitert. Dabei entstanden 111 neue Kabinen, 120 weitere Kabinen wurden mit privaten Balkonen ausgestattet.
Die Entwürfe für den Umbau kamen von Syntax Design (Großbritannien) und Tillberg Design in Schweden. Als sichtbares Zeichen der umfangreichen Modernisierung wurde das Schiff anschließend in „Costa neoRomantica umbenannt“. Das Schiff hat eine Länge von 220,53 Metern, eine Breite von 30,8 Metern, einen Tiefgang von acht Metern und eine Tragfähigkeit von 7781 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kopervik-Frachter vor Corpach freigeschleppt
(08.03.15) Der unter Belize-Flagge laufende Frachter "Burhoui", 674 BRZ (IMO-Nr.: 7726897), unternahm am Morgen des 8.3. einen vergeblichen Versuch, den vor Corpach auf Grund sitzenden, unter Bahamas-Flagge registrierten Frachter "Fri Sea", 2601 BRZ (IMO-Nr.: 9229166), wieder flottzumachen. Das von Eastham kommende Schiff war beim Einlaufen in den Hafen, wo er eine Ladung Holz aufnehmen sollte. bei Fort William am 7.3. auf Grund gelaufen und lag bei Ebbe hoch und trocken. Es war aber unbeschädigt geblieben.
Nach dem erfolglosen Bergungsversuch riefen die Eigner, das Kopervik Ship Management, den Schlepper “Kye of Lochalsh” zu Hilfe. Mit der Abendflut begann er, das Schiff von der Untiefe zu ziehen, und um 19.52 Uhr war es flott und wurde zu seinem bei Clyde Boyd in Corpach bugsiert.
Am 14.6.2013 war ein anderer Kopervik-Frachter, die "Fri Ocean", 2218 BRZ (IMO-Nr.: 9195690) vor Tobermory im Sound of Mull auf Grund gelaufen, als er mit einer Holzlandung von Corpach nach Varberg unterwegs war. Er wurde am Folgetag freigeschleppt und nach Oban gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erst Maschinenausfall, dann Feuer
(09.03.15) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter "Golden 168", 7460 BRZ (IMO-Nr.: 9505950), brach am 8.3. gegen drei Uhr in Laderaum 1 ein Feuer aus. Das Schiff hatte seit dem 9.2. vor Vung Tau geankert, nachdem es nach dem Auslaufen aus Nha Trang am 6.3. auf der Reise nach Hongkong mit einer Ladung von 6,600 Tonnen Kopra an Bord zu einem Maschinenausfall gekommen war.
Vietnamesische Rettungseinheiten evakuierten die gesamte Crew, 11 Mann aus Myanmar, fünf Chinesen, drei Vietnamesen und einen Bangladeshi, von Bord. Ein Schlepper ging längsseits und konnte bis neun Uhr den Brand mit seinen Löschmonitoren ersticken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter trieb vor Ouessant
(09.03.15) Am 7.3. gegen 10 Uhr wurde das CROSS Corsen von dem britischen Frachter "Vanguard", 2548 BRZ (IMO-Nr.: 9224116), alarmiert, der auf der Reise von St. Nazaire nach Waterford mit fast 3,000 Tonnen Zitrusfrüchten und einer siebenköpfigen Crew an Bord rund 17 Meilen vor Ouessant Maschinenschaden erlitten und zur Reparatur gestoppt hatte. Das Schiff trieb antriebslos in südliche Richtung.
Um 11.15 Uhr meldete die Crew, dass die Ursache des Schadens gefunden sei und sie drei Stunden zur Reparatur mit Bordmitteln brauche. Um 15.20 Uhr trieb der Havarist immer noch mit 1,8 Knoten auf die Insel Ouessant zu. Nach Angaben der Crew wurden weitere zwei Stunden gebraucht, den Schaden zu beheben. Als der Frachter um 16.20 Uhr immer noch antriebslos war, schickte der maritime Präfekt den Notfallschlepper "Abeille Bourbon" zur Assistenz. Die "Vanguard" befand sich inzwischen weniger als 10 Meilen vor Ouessant.
Gegen 18 Uhr erreichte sie die "Abeille Bourbon", als sie sechs Meilen südlich des Leuchtturms von Jument war und hattte sie um 19 Uhr auf dem Haken. Der Konvoi steuerte den Hafen von Brest mit sieben Knoten Fahrt an und traf dort gegen Mitternacht ein.
Noch während der Nacht gelang es dort, die Maschine wieder in Gang zu bekommen, sodass der Frachter vor Tagesanbruch die Reise nach Waterford fortsetzen konnte, wo er am 9.3. gegen 11 Uhr erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffbrüchige von gekentertem Motorboot abgeborgen
(09.03.15) Die US Coast Guard rettete am 8.3. zwei Personen von dem sinkenden, 25 Fuß langen Motoroboot “Quest” rund 35 Meilen südöstlich von Ocean Isle Beach. Die Coast Guard in Portsmouth, Virginia, wurde gegen 13 Uhr durch den Notsender des dort auch beheimateten Bootes alarmiert und schickte von der Shaw Air Force Base eine F-16, die sich auf Trainingsflug in der Nähe befand, zur Erkundung.
Ein MH-60 Jayhawk Helikopter stieg von der Air Station Elizabeth City auf, und ein 47-Fuß-Rettungsboot lief von der Station Oak Island aus. Der Helikopter war um 15:15 Uhr vor Ort und fand zwei Schiffbrüchige auf dem Rumpf ihres gekenterten Bootes sitzend vor. Mit einem Rettungskorb wurden beide unversehrt abgeborgen und zum Wilmington Airport geflogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubverband rammte Brücke
(09.03.15) Eine Barge des 48 Meter lange Schubschleppers "Marrietta Hines" (MMSI-Nr.: 367610680), der mit 15 Bargen auf dem Cumberland River unterwegs war, kollidierte am 8.3. um 4.30 Uhr mit der US 68/KY80 Lake Barkley Bridge bei Canton in Triggover. Die zweite Barge an Steuerbordseite rammte die Pier der Lake Barkley Bridge bei Flussmeile 63,1.
Dabei wurde sie beschädigt und erlitt Wassereinbruch. Sie wurde in flaches Wasser bei der Brücke geschoben, um einen Untergang abzuwenden. Die Brücke wurde eine Stunde lang zur Inspektion gesperrt. Der Kentucky Transportation Cabinet Inspektor fand keine Schäden an dem Bauwerk selbst.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wenig Hoffnung für 49 Vermisste im Südatlantik
(09.03.15) Keine Spur gibt es bislang von dem unter taiwanischer Flagge fahrenden Longliner “Hsiang Fu Chun” (MMSI-Nr. 416047500), der seit dem 26.2. mit einer 49-köpfigen Crew an Bord im Südatlantik vermisst wird. Der taiwanesische Kapitän hatte an jenem Tag gegen drei Uhr einen Notruf abgesetzt, nachdem es offenbar zu einem Wassereinbruch auf dem 28 Jahre alten Schiff gekommen war.
Der 700-Tonner befand sich zu der Zeit rund 3000 Kilometer vor den Falklandinseln. Die Crew bestand aus zwei Taiwanern, 11 Chinesen, 21 Indonesiern, 13 Philippinos und zwei Vietnamesen. Die taiwanischen Behörden leiteten nach dem Notruf umgehend eine Suchaktion ein.
Schlechtes Wetter behinderte aber den Einsatz der Retter ebenso wie die Entlegenheit des Seegebiets. Der nächstgelegene argentinische Hafen Puerto Disiado in Santa Cruz war 1,460 Meilen entfernt. Dies entspricht 11 Flugstunden oder einer sechstägigen Distanz hin und zurück für Schiffe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wieder ein Oldtimer in Harburg gesunken
(09.03.15) Der ehemalige 20 Meter lange Fischkutter “Sassnitz” ist am 8.3. im Harburger Hafen gesunken. Der Untergang vollzog sich binnen weniger Minuten am Kanalplatz unterhalb der Klappbrücke im Binnenhafen. Das Schiff lag zwischen einem anderen Kutter und der Kaimauer. Einsatzkräfte der Feuerwehr legten um das mit dem Oberdeck aus dem Wasser ragende Schiff Ölschlängel aus. Der Austritt von Öl war gering. 25 Feuerwehrmänner versuchten binnen zwei Stunden, den Ölfilm auf der Elbe einzudämmen.
Vor rund drei Monaten, am 2.11., war bereits ein Schiff im Harburger Hafen gesunken. Der 17-Tonner "Chap" hatte am Treidelweg gelegen und war auf sieben Metern Wassertiefe untergegangen. Bei dem 50 Jahre alten Fahrzeug handelte es sich um ein ehemaliges Lotsenversetzboot, das sich in schlechtem Zustand befunden hatte. Der Eigner, ein 74 Jahre alter Rentner, war zu der Zeit bereits aufgefordert worden, das acht Meter lange Schiff zu räumen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Döhle-Frachter erlitt Maschinenschaden
(09.03.15) Am 9.3. erlitt der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Finesse", 9611 BRZ (IMO-Nr.: 9388900), vor Saint-Paul Maschinenschaden. Das Schiff war mit einer Ladung Zucker aus a Daressalam gekommen und sollte wegen aufziehenden schlechten Wetters verholt werden.
Dabei fiel die Maschine aus, und zwei Hafenschlepper des Grand Seaport mit jeweils 65 Tonnen Pfahlzug nahmen den Havaristen auf den Haken.
Er wurde zu einem sicheren Liegeplatz gebracht, wo er auf ein geeignetes Wetterfenster zum Einlaufen warten musste. Der 138 Meter lange und 21 Meter breite Frachter läuft für die Peter Döhle Schiffahrts-Kg (Gmbh & Co) in Hamburg.
Quelle:Tim Schwabedissen



Norma Keller verlor ein zweites Schiff
(09.03.15) Zum zweiten Mal innerhalb von fünf Monaten erhielt Norma Keller die Nachricht, dass wieder eines ihrer Charterschiffe nahe des Manasquan Inlet gesunken war. Die “Norma-K II” ist ein 65 Fuß langes Holzschiff, das 1964 in Atlantic City erbaut wurde. Am Morgen des 8.3. traf sich Keller mit der Crew des vor dem Broadway halb unter Wasser liegenden Kutters, nachdem das Unglück entdeckt worden war. Aufbauten und Vorschiff ragten noch aus dem Wasser.
An derselben Stelle war vor einem knappen halben Jahr die 70 Fuß lange “Miss Point Pleasant II” ebenfalls untergegangen. Sie hatte abgewrackt werden müssen. Die “Norma-K II” hatte in den vergangenen Jahren die meiste Zeit am Kai gelegen, und Keller suchte einen Käufer. Es wurde vermutet, dass Eisgang in Kombination mit außergewöhnlich niedrigem Wasserpegel den Untergang verursacht hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “Savannah Ray”
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Gestrandeter Kutter verliert Öl
(07.03.15) Nachdem der 81 Fuß lange Kutter “Savannah Ray” am 16.2. vor Long Island nahe Kodiak, Alaska, auf Grund gelaufen war, kam es am 5.3. zu einem Austritt von Dieselöl. Die Global Diving and Salvage wurde mit der Bergung beauftragt. Das Marine Safety Detachement Kodiak überwachte die Lage in Hinblick auf Umweltgefährdungen. Am Nachmittag des 5.3. wurde das Alaska Department of Environmental Conservation informiert.
Ein Kodiak MH-60 Jayhawk-Helikopter der Air Station Kodiak mit Personal des Marine Safety Detachment Kodiak startete am Abend zu einem Erkundungsflug. Es wurde ein Ölfilm von 300 x 500 Fuß südlich von Long Island entdeckt. Das Schiff selbst lag auf der Steuerbordseite im flachen Wasser vor dem Ufer. Es wurde eine Sicherheitszone von einer halben Meile eingerichtet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler "Cintharth - SN 916002"
(Bild: Marine Nationale)   Großbild klick!
Trawler in Ciboure geborgen
(07.03.15) Am Nachmittag des 6.3. wurde der französische Trawler "Cintharth - SN 916002", 183 BRZ (IMO-Nr.: 9222596), vom Strand von Ciboure geborgen. Es war gelungen, den Riss im Rumpf abzudichten, und um 14.30 Uhr stellte der Schlepper "Baléa", der aus Bayonne gekommen war, eine Schleppverbindung her. Die fünfköpfige Crew der "Cinthart" wurde durch einen Mann der "Baléa" und einen Inspektor der CSN ergänzt.
Das Rettungsboot "Pierre Loti II - SNSM SNS 094" unterstützte die Arbeit. Gegen 15.50 Uhr wurde die "Cintharth" ins tiefe Wasser gezogen und mit zwei Knoten nach Hendaye gebracht. Der Schleppzug wurde von dem Kutter "Marilude 2" eskortiert, die "Malabar" der Marine war auf Standby. Um 16:30 Uhr war der Hafen erreicht und der Trawler dort zur Reparatur aus dem Wasser gehoben. p
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Zementfrachter vor Split gestrandet
(07.03.15) Gleich drei kroatische Zementfrachter, die vor Split aufgelegt waren, risen sich in einem Sturm am 5.3. von ihren Moorings los und trieben auf Grund. Alle waren unbemannt. Die "Krka" und "Orebic" ankerten im Nordhafen und drifteten auf die Nordseite von Marjan. Die "Krka” kam in Slatina fest.
Der Schlepper "Brodospas" hatte noch versucht, die "Vranjic" während der Drift vor Slatina in Ciovo, zu sichern, musste aber angesichts des Sturms aufgeben. Um 15 Uhr saßen alle Schiffe fest. Die “Vranic”, 1375 tdw (IMO-Nr.: 7424530), wurde 1976 erbaut, die “Orebis”, 1508 tdw (IMO-Nr.: 5018832), entstand 1958, und die “Krka”, 1392 tdw (IMO-Nr.: 5067120), im Jahr 1963.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker trieb vor Kythira
(07.03.15) Am Morgen des 6.3. erlitt der italienische Tanker "FT Odin", 2616 BRZ (IMO-Nr.: 9297149), Maschinenschaden und trieb 11, 5 Meilen südwestlich von Kythira mit einer 13-köpfigen Crew an Bord im Mittelmeer. Es war in Ballast von Augusta in Sizilien, wo er am 3.3. ausgelaufen war, nach Port Said unterwegs. Die griechische Coastguard wies einen anderen italienischen Tanker an, auf Standby zu gehen. Vor Ort herrschten Winde von 7-8 Beaufort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dachs an Land abgesetzt
(7.03..15) Das in der Nacht zum 3.3. im Unterwasser des Kulturwehrs Breisach im Rhein gesunkene Arbeitsschiff „Dachs“ wurde am 6.3. wieder gehoben. Mit Unterstützung der Mitarbeiter und der Wasserfahrzeuge des Wasser- und Schifffahrtsamts wurde das 18 Meter lange Schiff zunächst mit Luftsäcken vom Grund angehoben und dann vor die Schleuse Breisach geschleppt.
Dort wurde der Laderaum gelenzt und das Schiff mit einem Mobilkran aus dem Wasser gehoben und auf der Schleusenplattform an Land abgesetzt. Die Arbeitsschute war nach durch eindringendes Wasser, vermutlich wegen eines kleinen Hochwassers, das zu stärkeren Wellen im Unterwasser des Wehres geführt hatte, innerhalb von Minuten gesunken. Sie diente am Kulturwehr als schwimmendes Lager für Bauarbeiten.
Neben dem Schiff waren auch einige Gerätschaften und Materialien im Rhein versunken. Eine Tauchergruppe spürte sie bei schlechter Sicht unter Wasser auf und befestigte sie Kranhaken des Aufsichts- und Arbeitsschiffes des Wasser- und Schifffahrtsamts.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ankerzieher in Trinidad in Brand geraten
(07.03.15) Der liberianische Ankerziehschlepper „Edison Chouest“, 3969 BRZ (IMO-Nr.: 9132325) traf am 7.3. in Port Fourchon ein. Er war von dem Schlepper „Gulf Champion“ aus Trinidad nach einem Feuer überführt worden. Eine Ölleitung war an der Hauptmaschine gebrochen und hatte einen Brand verursacht, der sowohl die Maschine vom Typ CAT 3616, den Schornstein wie auch die beiden Winschenmotoren und Verkabelungen beschädigte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter bei Corpach aufgelaufen
(07.03.15) In den Mittagsstunden des 7.3. wurde die Stornoway Coastguard von dem unter Bahamas-Flagge laufenden Frachter "Fri Sea", 2601 BRZ (IMO-Nr.: 9229166), alarmiert, der beim Einlaufen nach Corpach dicht bei Fort William auf Grund gelaufen war. Der Secretary Of State’s Representative for Maritime Salvage and Intervention überwachte die Lage. Das Schiff war bei Flut festgekommen, und am 8.3. sollte ein Hochwasser helfen, den Havaristen wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer im Rostocker Getreidehafen
(07.03.15) Bei Verladearbeiten auf den liberianischen Bulkcarrier "Blumenau", 43951 BRZ (IMO-Nr.: 9605633), brach am Vormittag des 7.3. im Rostocker Überseehafen ein Feuer aus. Es wurde durch einen technischen Defekt an einem Antriebsmotor für das Förderband verursacht. Einheiten von Berufs- und freiwilligen Feuerwehren waren schnell vor Ort. Über eine ausgefahrene Drehleiter bekämpften sie den Brand. Der Frachter selbst war nicht betroffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Seenot im Südatlantik
(07.03.15) Der taiwanesische Trawler „Hsiang Fu Chien“ (MMSI-Nr.: 416047500) geriet am 6.3. im Südatlantik durch Wassereinbruch in Seenot. Das Fischereifahrzeug hatte eine 49-köpfige Crew an Bord und stand 1300 Meilen östlich von Montevideo.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter nach Kollision aufgegeben
(07.03.15) Der unter Hongkong-Flagge laufende Frachter "Eastern Amber", 4433 BRZ (IMO-Nr.: 9570084), kollidierte vor Gunsan am Abend d es 4.3. mit einem Sandfrachter und wurde im Vorschiffsbereich schwer beschädigt. Die 18-köpfige Crew wurde evakuiert. Der aufgegebene Havarist trieb am 5.3. rund 50 Meilen südwestlich von Gunsan mit untergetauchtem Vorschiff und Backbordschlagseite in der See.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge nicht zu bergen
(07.03.15) Die Kranbarge "Aldamiz", die der britische Schlepper "Vector", 135 BRZ (IMO-Nr.: 8738330), am 27.2. rund 12 Meilen von Saint-Jean-de-Luz von Bayonne kommend verloren hatte und die am 4.3. um fünf Uhr nordwestlich von Saint-Jean-de-Luz auf Felsen trieb, ist irreparabel. Die "Vector" hatte die Havarie wegen des flachen Wassers nicht verhindern können.
Nach dem Abschleppen des Trawlers "Cintharth" am 6.3. zogen die Berger gleich zur "Aldamiz" weiter und untersuchten sie am Nachmittag auf Gefahrstoffe und Zustand hin. Sie stellten fest, dass der schlechte Zustand der Barge keine Berguung mehr zuließ. Der Eigner wurde aufgefordert, Öle von Bord zu holen und bis kommende Woche einen Bergungsplan vorzulegen
Quelle:Tim Schwabedissen



Panne auf der ersten Saisonfahrt
(07.03.15) Am Morgen des 7.3. um 6.15 Uhr kollidierte das holländische Flusskreuzfahrtschiff "De Zonnebloem" (MMSI-Nr.:244650986) mit einer Behelfsbrücke über den Pannerdensch-Kanal in Pannerden. Das 117 Meter lange Schiff war auf dem Rückweg nach Arnheim nach der ersten Saisonfahrt mit 69 Gästen, 63 Freiwilligen und 12 Crewmitgliedern.
Die Brücke, eine Art Gerüst auf Eisenpollern, wurde im Kanal hinter Pannerden versenkt, als das Steuerbord-Achterschiff dagegen stieß. Der Flusskreuzfahrer selbst erhielt ein Leck oberhalb der Wasserlinie, zudem wurden drei Scheiben zerstört. Der Schaden wurde auf 20,000 bis 30,000 Euro geschätzt. Die Brücke sollte am Nachmittag des 8.3. wieder gehoben warden, das Loch im Rumpf der "De Zonnebloem" wurde provisorisch abgedichtet. Dauerhafte Reparaturen sollten nach der am 9.3. beginnenden nächsten Fahrt stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler "Cintharth - SN 916002"
(Bild: Marine Nationale)   Großbild klick!
Cintharth kein Umweltrisiko mehr – Riss im Rumpf wird zugeschweißt
(06.03.15) Am 4.3. traf an der Strandungsstelle des französischen Trawlers "Cintharth - SN 916002", 183 BRZ (IMO-Nr.: 9222596), die notwendige Ausrüstung zum Auspumpen des Diesels der gestrandeten "Cintharth" von Brest kommend am späten Nachmittag in Saint Jean de Luz ein. Das CEPPOL-Team war gegen Abend vor Ort und begann mit den Vorbereitungen.
Am 5.3. um sieben Uhr begann das Lenzen des Kraftstoffs über eine Schlauchleitung, die vom Schiff aus zum Land hin verlegt worden war, wo Tankwagen ihn aufnahmen. Die Arbeit begann um 10:40 Uhr, und am späten Nachmittag waren bereits 9000 Liter an Land gepumpt. Am Abend gegen 21 Uhr waren die Tanks leer.
Der Eigner war derweil in Verhandlungen mit der Versicherung über die Bergung des Schiffes. Angesichts einer ruhigen Wetterlage sollte es bis spätestens zur Flut am Morgen des 7.3. vom Strand abgeborgen werden. Deshalb wurde auch bereits begonnen, die Risse im 24 Meter langen Rumpf mit von außen aufgeschweißten Stahlplatten zunächst provisorisch abzudichten, um ihn so wieder schwimmfähig zu bekommen.
Jeweils zwei Stunden vor und nach der Flut mussten die Arbeiten aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden, bei Ebbe lag das Schiff trocken auf den Steinen, sodass am Unterboden geschweißt werden konnte.
Das Schicksal der 300 Meter entfernt auf den Felsen sitzenden Kranbarge war derzeit noch unklar. Taucher untersuchten den Rumpf in den Stunden des Niedrigwassers. Es gab noch keine Entscheidung darüber, ob sie geborgen oder vor Ort abgebrochen werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Lysblink Seaways" wird geschleppt
(Bild: MCGA)   Großbild klick!
Lysblink Seaways zur Werft geschleppt
(06.03.15) Das Abschleppen des britischen Frachters "Lysblink Seaways", 7802 BRZ (IMO-Nr.: 9197313) aus der Scallastle Bay am Haken der "Luca" und der "Afon Menai" unter Eskorte der "Forth Jouster" begann am 5.3. gegen Mittag. Um 20.30 Uhr wurde der Garvel Clyde Shipyard im 150 Meilen entfernten Inchgreen, Greenock im Firth of Clyde ohne Zwischenfälle erreicht. Es wurde auch kein eindringendes Wasser festgestellt.
Hugh Shaw, Sekretär der Maritime Salvage and Intervention war zufrieden mit dem Verlauf der Operation. Nachdem die "Lysblink Seaways" den Sound of Jura erreicht hatte, wurde die bis dahin überwachte Sperrzone aufgehoben. Nach gut zwei Wochen hatte die Odyssee des Schiffes damit ein vorläufiges Ende gefunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper wird nach über vier Monaten geborgen
(06.03.15) Die St. Lucia Air and Seaports Authority begann am 3.3. mit der Bergung des in Castries am 28.10.2014 gesunkenen Schleppers “Doggersbank”. Nur noch die Oberkante des Ruderhauses mit dem Radarmast ragte seit gut vier Monaten aus dem Wasser. Erst nach dem Eintreffen von geeignetem Gerät konnte mit dem Heben des Wracks begonnen werden.
Die Aspiration Maritime Corporation wurde mit dieser Operation beauftragt. Das Schiff gehörte Cecil Isaac und war seit mehreren Jahren nicht mehr eingesetzt worden. Dicht vor dem Ufer hatte sie dann begonnen, übers Heck wegzusacken.
Die „Doggersbank“ wurde 1964 von der Scheepswerven H.H. Bodewes BV, Millingen am Rhein für den Nieuwe Rotterdamse Sleepdienst NV, Rotterdam, erbaut und im Europoort eingesetzt. 1986 ging sie an die Smit Spido BV, Rotterdam und wurde dann von der „Smit Nederland“ nach Balboa geschleppt, wo sie Standby-Schlepper war. 1987 ging sie an die Smit International Harbour Towage (Panama) Inc., Panama, und verlegte erst nach Freeport, dann nach Willemstad-Curacao.
1989 wurde sie an die Tugs Ltd (Mr. Buff), Castries, St.Lucia, verkauft und in “St. Lucia“ umbenannt. 2012 wurde sie mit Maschinenschaden aufgelegt und in “Doggersbank” zurückbenannt. Sie ist 26,35 Meter lang, 7,56 Meter breit und hat 4,12 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter der Hamburg-Süd kollidierte mit Tanker
(06.03.15) Der deutsche Containerfrachter "Monte Alegre", 69132 BRZ (IMO-Nr.: 9348065), kollidierte von Altamira kommend am 5.3. um 13.55 Uhr mit dem unter Singapur-Flagge laufenden Produktentanker "Chembulk Houston", 9230 BRZ (IMO-Nr.: 9285469), südlich von Eagle Point nahe San Leon auf dem Houston Ship Channel. Dieser wurde nach dem Unfall zwischen den Tonnen 26 und 42 bis 15 Uhr für den Schiffsverkehr gesperrt.
Beide Fahrzeuge trugen leichte Schäden davon, konnten aber ihre Liegeplätze mit eigener Kraft erreichen. Die "Monte Alegre" machte um 23.40 Uhr am Barbours Cut Terminal fest, die "Chembulk Houston", die von der Ilha da Conceicao in Rio de Janeiro kam, um 23.45 Uhr an der Morgans Point Pier.
Der 5,550-TEU-Frachter “Monte Alegre” wurde 2009 erbaut und läuft für die Hamburg-Süd. Der 16,500 Tonnen tragende Tanker “Chembulk Houston” entstand 2003 und ist für die BLT Chembulk in Connecticut im Einsatz. Eigner ist die indonesische Berlian Laju Tanker (BLT).
Als sich die Kollision ereignete, war der Houston Ship Channel gerade erst nach tagelangem dichten Nebel für den Schiffsverkehr wieder geöffnet worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter treibt im Gulf of St. Lawrence
(06.03.15) Der unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier "Redhead", 22792 BRZ (IMO-Nr.: 9285940), wurde am 2.2. im Gulf of St. Lawrence manövrierunfähig. Zuletzt trieb das Schiff am 5.3. auf Position 47 47 N 062 15 W 220 Meilen südöstlich von Port Cartier. Es war am 1.3. aus Belledune in Kanada nach Three Rivers ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarist ging vor Shoreham vor Anker
(06.03.15) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Paul", 4618 BRZ (IMO:9141352), erlitt am 4.3. im Englischen Kanal einen technischen Schaden auf der Fahrt von Chatham nach Barreiro. Einen Tag nach dem Auslaufen reduzierte es gegen Mittag auf einmal die Fahrt und stoppte dann. Stunden später nahm es wieder Fahrt auf, änderte aber den Kurs und ankerte schließlich vor der Küste von Shoreham.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brandstifter nach Bootsfeuer von Spürhund auf einsamer Insel gestellt
(06.03.15) Am 5.3. um 9.14 Uhr wurde die Polizei alarmiert, nachdem auf einem gut 30 Fuß langen Motorboot vor Fossevika in Kristiansand ein Feuer ausgebrochen war. Auch die Feuerwehr kam mit einem Löschboot zu Hilfe und nahm sich des am Holmen-Wasserfall liegenden Bootes, von dem dichte Qualmwolken aufstiegen, die bis nach Mandal zu sehen waren, an.
Eine Suche zu Lande, zu Wasser und aus der Luft nach möglichen Opfern wurde in der Umgebung gestartet. Dann aber wuchs der Verdacht, dass es sich um eine Brandstiftung handeln könnte. Eine verdächtige Person wurde auf der Insel, auf der nur eine Handvoll Hütten stehen, kurz vor Ausbruch des Feuers gesehen.
Die Polizei begann daraufhin eine Suchaktion, bei der auch ein Spürhund eingesetzt wurde, der um 11.08 Uhr einen 27-jährigen polizeibekannten Mann stellte, der unter dem Verdacht des Einbruchs und der Brandstiftung verhaftet und nach Voie gebracht wurde.
Er war offenbar mit einem alten Kahn zur Insel gerudert. Das ausgebrannte Wrack des Motorbootes wurde an die Pier von Ternevig geschleppt, wo die Polizei es gegen 12 Uhr untersuchte. Der Eigner war noch unbekannt. Es wurde aber angenommen, dass es gestohlen wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Goodfaith wird weiter geleichtert
(06.03.15) Der unter zyprischer Flagge laufende Bulkcarrier "Goodfaith", 16446 BRZ (IMO-Nr.: 9076404), liegt unverändert mit Backbordschlagseite am Fuß der Felsen des nördlichen Andros. Bis zum 27.2. waren 190 der 300 Kubikmeter des Kraftstoffs von dem griechischen Offshore-Schlepper "Aegis I", 1274 BRZ (IMO-Nr.: 7392957), übernommen worden, der dazu an Backbordseite längsseits ging. Die Arbeiten sollten noch rund eine Woche andauern. Erst danach könnte ein Bergungsplan erarbeitet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sturm behinderte Fährverkehr
(06.03.15) Stürmische Winde von bis zu 60 Knoten ließen die neuseeländische Fähre "Aratere", 178216 BRZ (IMO-Nr: 9174828), am 6.3. in Picton am Anleger so stark arbeiten, dass die Laderampe beschädigt wurde. Das Schiff selbst blieb unbeschadet und sollte auslaufen, sobald vom Port Marlborough die Freigabe erfolgte. Der Vorfall sowie der starke Wind führten auch dazu, dass sich die "Kaitai" über zwei Stunden verspätete. Sie verließ Wellington um 8.30 Uhr und traf in Picton gegen 14.30 Uhr ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hilfeleistung für zwei Kutter
(06.03.15) Am Morgen des 5.3. kamen das Rettungsboot "Het Norske Veritas" und die "Heimdal" zwei Kuttern vor den Lofoten zu Hilfe. Ein 40 Fuß langer Kutter hatte Maschinenschaden vor Eggum erlitten. Gegen neun Uhr liefen die Seenotretter aus, und der Havarist wurde nach Ballstad geschleppt. Ein anderer Kutter hatte in derselben Gegend ein Netz im Propeller und bekam Hilfe von der Küstenwache.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden legte FSG-Fähre lahm
(06.03.15) Die brandneue, britische CalMac-Fähre “Loch Seaforth”, 8700 BRZ (IMO-Nr.: 9665437) erlitt weniger als einen Monat nach der Indienststellung am Abend des 5.3. in Ullapool Maschinenschaden. Die Ventilation hatte versagt, und das an sich nicht schwerwiegende Problem war kompliziert zu lösen.
Das 2014 von der Flensburger Schifffbau-Gesellschaft abgelieferte Schiff hatte erst am 13.2. den Dienst zwischen Stornoway und Ullapool aufgenommen. Deshalb musste die “Isle of Lewis” von Stornoway gerufen werden als Ersatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergungsgenehmigung für HMS Victory widerrufen
(06.03.15) Die Bergungsgenehmigung für das gesunkene einstige Flaggschiff der Royal Navy, die HMS “Victory”, wurde am 5.3. vom Verteidigungsministerium wiederrufen. Die vorangegangene Entscheidung, dass Taucher Artefakte bergen dürfen, wurde damit hinfällig aufgrund von Befürchtungen, dass im Rahmen ungeklärter rechtlicher Auseinandersetzungen nicht sichergestellt werden konnte, dass einige der Objekte verkauft werden könnten.
Die HMS “Victory” war die Vorgängerin des heute in Portsmouth ausgestellten, gleichnamigen Schiffes, mit dem Lord Horatio Nelson in die Trafalgarschlacht zog.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hunderte von Artefakten der CSS Georgia geborgen
(06.03.15) Zu den ersten Artefakten, die aus dem Wrack der am 21.12.1864 selbst versenkten CSS “Georgia“ in Savannah geborgen wurden, gehörten zwei Sets von Eisenbeinen, die dazu dienten, die Mobilität von Gefangenen wie Deserteuren oder Gefangenen einzuschränken. Benutzt wurden die Gerätschaften nicht, denn als das Konföderiertenschiff im Dezember 1864 versenkt wurde, hatte es noch keinen Schuss abgefeuert. Rund 400 Artefakte wurden in der Anfangsphase der Bergungsarbeiten bisher von Tauchern hochgeholt. Das Wrack muss einer Vertiefung des Fahrwasser auf 47 Fuß weichen. Bei der Bergung arbeitet die Texas A&M mit dem U.S. Army Corps of Engineers in Savannah zusammen.
Die Sicht in gut 40 Fuß Tiefe auf dem Flussbett ist dabei gleich null. Die Taucher müssen dem Gefühl folgen, wenn sie zwischen kleinen Eisenteilen des Wracks nach Gegenständen suchen. Auch zwei der vier Kanonen wurden seit Beginn der Arbeiten im Januar entdeckt. Einige Wrackteile wurden auch bei früheren Baggerarbeiten verschoben, andere sind noch am Originalstandort.
Die Verlegung des Wracks kostet 15 Millionen Dollar. Im Juni oder Juli sollen Taucher der U.S. Navy die größeren Stücke wie die beiden Maschinen, den Propeller, einen Dampfkondensator, die vier Kanonen und deren Kasematten, die jeweils 68x24 Fuß groß sind. Der hölzerne Rumpf ist in den vergangenen 150 Jahren zerfallen. Die Konservierung der stark korrodierten Metallteile obliegt auch der Texas A&M und soll zwei Jahre dauern. Danach sollen sie ausgestellt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einstiger Geschützoffizier bestätigt Identität der „Musashi“
(06.03.15) Ein einstiges Besatzungsmitglied des japanischen Schlachtschiffs “Musashi” hat am 5.3. bestätigt, dass auf den Fotos, die Paul Allen veröffentlichte, sein Schiff zu sehen ist. Der heute 93-jährige Shizuhiko Haraguchi diente als Geschützoffizier und erkannte den großen Geschützturm, in dem er eingesetzt war, und das Katapultsystem, mit dem Flugzeuge abgeschossen wurden, wieder. Haraguchi sagte, auch weitere Details der Bilder überzeugten ihn von der Identität des Schiffes.
So sei die runde Halterung am Bug für eine Chrysanthemen-Dekoration genutzt worden, ein kaiserliches Siegel, das nur Schlachtschiffe tragen durften. Haraguchi verließ das Schiff vor seiner letzten Fahrt für einen Einsatz in Ost-Japan.
Quelle:Tim Schwabedissen



Unzureichende Navigation führte zu Untergang von Forschungsschiff
(06.03.15) Der Untergang des taiwanesischen Forschungsschiffes "Ocean Researcher V", 2967 BRZ (IMO-Nr.: 9614098), am 10.10.2014 ist nach einem am 2.3. veröffentlichten Untersuchungsbericht des Maritime and Port Bureau auf menschliches Versagen zurückzuführen.
Das Komitee fand heraus, dass die Crew nicht die notwendigen Seekarten nutzte und keine notwendigen Kursänderungen vornahm, als das Schiff wegen des herrschenden Sturms von der richtigen Route abkam. Weder der Kapitän noch die Crew waren sich des falschen Kurses bewusst, bis es ein Riff rammte und sank. Zwei der 45 Personen an Bord kamen dabei ums Leben.
Quelle:Tim Schwabedissen



VHF-Nachricht lenkte Skipper vor Kollision ab
(06.03.15) Bei der Untersuchung der Kollision des Ausflugsschiffes “Millennium Diamond” mit der Tower Bridge im Juni 2014 wurde herausgefunden, dass der Skipper des City Cruise-Schiffes durch eine Funknachricht abgelenkt war und nicht richtig aufgepasst hatte. 10 Personen waren bei der Havarie verletzt worden. Eine ältere Frau fiele ine Treppe herunter, vier Personen, die für das Catering zuständig waren, wurden von Gegenständen, die in Bewegung gerieten und von den Regalen stürzten, leicht verletzt.
Das Schiff hatte die Brücke gegen Mittag angesteuert, als der London VTS eine Information funkte, dass die Tower Pier zeitweilig gesperrt war. Dies geschah eine Stunde früher als zuvor angekündigt, deshalb hörte sich der Skipper die Meldung ein zweites Mal an, um die Details zu erfassen. Als er zu dem dazu notwendigen Hebel griff, legte er gleichzeitig den Joystick des Ruders nach Backbord.
Durch die 14 Sekunden lange Übertragung wurde er aber so abgelenkt, dass er nicht merkte, dass das Schiff in Richtung der 50 Meter entfernten Tower Bridge herumschwang. Als andere Crewmitglieder der Gefahr gewärtig wurden, versuchten sie, die Fahrgäste noch zu warnen, doch das PA-System wurde durch die automatische Ansage des Tourguide belegt. Bei dem Aufprall wurde der Backbordbug oberhalb der Wasserlinie aufgerissen. Die Reparatur dauerte drei Tage.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker “Alyarmouk”
(Bild: Piet Sinke)   Großbild klick!
Schwer beschädigter Tanker bei Keppel gedockt
(05.03.15) Seit Anfang des Jahres ankerte der beschädigte libysche Tanker “Alyarmouk”, 61342 BRZ (IMO-Nr.: 9356438) vor Singapur auf Reede. In dem steuerbordseitigen Vorschiff trug er auf ganzer Rumpfhöhe den Abdruck des Bugs des in Singapur registrierten Bulkcarriers “Sinar Kapuas”, 33348 BRZ (IMO: 9494151), den dieser am 2.1. hinterlassen hatte. 11 Meilen nordöstlich von Pedra Banca hatte dieser den 249 Meter langen Tanker an jenem Morgen in die Seite gerammt und den Rumpf dabei auf großer Fläche aufgerissen und eingedrückt.
4.500 Tonnen Öl liefen aus dem 2008 als „Wind“ bei der Samsung Heavy Industries Co Ltd. in Geoje erbauten, 116.039 Tonnen tragenden Schiff aus. Seither hatte es in Erwartung weiterer Entscheidungen vor Anker gelegen. Am 3.3. hatte das Warten ein Ende – der angeschlagene Tanker machte beim Benoi Yard der Keppel Shipyard Ltd. in Singapur zur Reparatur fest.
Die “Alyarmouk” ist 248,97 Meter lang, 43,84 Meter breit und hat 14,9 Meter Tiefgang. Sie läuft seit 2009 unter dem aktuellen Namen für das General National Maritime Government in Tripoli.
Quelle:Tim Schwabedissen




Bulkcarrier "Miyama" aufgesessen
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Frachter lief vor Welch Island auf Grund
(05.03.15) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier "Miyama", 38871 BRZ (IMO-Nr.: 9286932), erlitt am 4.3. von Longview kommend Maschinenausfall nach einem Zylinderbruch und lief vor Welch Island auf Grund. Das Schiff hatte 19,500 Gallonen Kraftstopff und eine 23-köpfige Crew an Bord. Die Coast Guard Columbia River wurde um 11.20 Uhr von den Columbia River Pilots über die Havarie informiert und schickte einen MH-60 Jayhawk Helikopter von der Air Station Astoria zur Überwachung der Lage.
Ein erster Bergungsversuch mit Schleppern um 13:30 Uhr bei Hochwasser verlief erfolglos, doch 20 Minuten später schwamm der Havarist auf. Nach Reparatur des Maschinenschadens steuerte er den Nordhafen von Kalama an, wobei er von den Schleppern "Deschutes" und "Sommer S" eskortiert wurde. Vor der Weiterreise nach Yosu stand eine Klasseuntersuchung durch NKK und die Coast Guard an. Der Frachter machte am 5.3. um 9.15 Uhr in Kalama fest.
Die “Miyama” ist 225 Meter lang, 32,26 Meter breit, hat 13,99 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 75.777 Tonnen. Sie läuft für die FCN Management Inc. in Athen und wurde 2005 bei der Sanoyas Hishino Meisho Corp. in Mizushima erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Evakuierung der “President Coolidge”
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Letzter Mann der President Coolidge soll geborgen werden
(05.03.15) Ein Team von über 20 US-Soldaten hat eine Operation begonnen, um die Leiche eines Seemanns zu bergen, der im Hafen von Espiritu Santu vor Vanuatu auf dem am 26.10.1942 gesunkenen Truppentransporters SS “President Coolidge”, 21936 BRZ, ums Leben kam, zu bergen. Das Schiff ging durch zwei Minentreffern unter. Nach dem vergeblichen Versuch, es auf ein Korallenriff zu setzen, sank es auf einer Wassertiefe zwischen 21 Metern am Bug und 73 Metern am Heck. Teile des auf der Steuerbordseite liegenden Wracks sind inzwischen kollabiert.
Während sich 5340 Soldaten seinerzeit retten konnten, kamen zwei Mann bei der Evakuierung ums Leben. Heizer Robert Reid starb bereits bei der Explosion im Maschinenraum. Es wurde seit dem Untergang angenommen, dass sich die sterblichen Überreste von Captain Elwood Joseph Euart der US Army Field Artillery noch im Schiffsinnern befanden. Captain Eaurt war schon von Bord, kehrte dann aber wieder zurück und half anderen Kameraden aus der Krankenstation. Er konnte sich selbst aber nicht mehr retten. Vor rund zwei Jahren wurden menschliche Überreste im Wrack entdeckt, bei denen es sich um seine Leiche handeln könnte.
Die “President Coolidge” wurde 1931 als Luxusliner von der Newport News Shipbuilding and Drydock Company in Newport News, Virginia, für die Dollar Steamship Lines erbaut. 1938 ging sie an die American President und diente von Dezember 1941 bis Oktober 1942 als Truppentransporter. Das Schwesterschiff SS “President Hoover”, 1930 erbaut, ging in einem Taifun 1937 durch Strandung vor Taiwan verloren.
Es waren die zu der Zeit größten Handelsschiffe der USA und wurden zwischen San Francisco und Manila via Kobe und Shanghai eingesetzt. Andere Reisen führten von Manila via Singapur, den Suez-Kanal, das Mittelmeer über New York und den Panama Kanal zurück nach San Francisco.
Im März 1939 war die “President Coolidge” das letzte Schiff, das die chinesische “Sea Dragon” des amerikanischen Forschers Richard Halliburton sichtete, bevor diese im Taifun 1,200 Meilen westlich der Midway Islands verschwand. 1940 half der Liner bei der Evakuierung von US-Bürgern aus Hong Kong und Ostasien. 1941 setzte sie das US War Department für Reisen zwischen Honolulu und Manila ein, ehe sie im Juni 1941 Truppentransporter im Pazifik wurde.
Nach der Attacke auf Pearl Harbor am 7.12.1941, evakuierte sie 125 Schwerverletzte von Hawaii. Erst 1942 erfolgte ein Umbau zum Truppentransporter für 5000 Mann. Die “President Coolidge” war 187.5 Meter lang, 24,7 Meter breit und hatte 15,8 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rand des Schanzkleides am Bug
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Microsoft- Milliardär Paul Allen nun in der ersten Liga der Schiffsentdecker
(05.03.15) Mit dem Auffinden des japanischen Schlachtschiffes “Musashi”, einem Fund, der schon mit dem der “Titanic” verglichen wurde, hat sich der 62-jährige Milliardär Paul Allen, gemeinsam mit Bill Gates Mitbegründer von Microsoft, in die erste Liga der Schiffsentdecker wie Robert Ballard geschossen. Acht Jahre hatte er nach dem Wrack gesucht, und nun wurden die ersten Bilder und Videos des in 1200 Metern Tiefe auf 13° 7' N, 122° 32' O in der Sibuyan Sea vor den Philippinen liegenden Schiffes veröffentlicht.
Im dritten Tauchgang war Allens Team fündig geworden, nachdem das Suchgebiet mit einer detaillierten topographischen Untersuchung und anderer Ortungsmöglichkeiten eingegrenzt worden war. Japanische Experten machten sich nun daran, die Aufnahmen zu analysieren, um die Identität zu bestätigen.
Allen wurde vor allem durch den Dienst seines Vaters in der US-Armee für das Thema interessiert und gedachte nach der Meldung über den Fund des Wracks der 2400 Crewmitglieder des Schlachtschiffes, von denen rund die Hälfte ums Leben kam. Er respektiere das Schiff als Kriegsgrab und wolle mit der japanischen Regierung zusammenarbeiten, um einen angemessenen Umgang damit in Übereinstimmung mit den japanischen Traditionen zu gewährleisten. Eine Organisation, die japanische Kriegsveteranen unterstützt, will, wenn die Identität des Wracks bestätigt ist, eine Gedenkveranstaltung an der Untergangsstelle abhalten.
Die 1942 fertiggestellte “Musashi” wurde in der Anfangsphase des Pazifikkrieges als Kommandoschiff für verschiedene Operationen verwendet und hatte kaum Feindberührung. Sie transportierte im Mai 1943 die Asche des getöteten Admirals Yamamoto von Truk nach Japan. Am 19. 3.1944 wurde sie von einem Torpedo des amerikanischen U-Bootes USS “Tunny” getroffen. 18 Besatzungsmitglieder wurden getötet, und eine Reparatur der Schäden in Japan war notwendig. Gleichzeitig wurde während des Werftaufenthaltes im April 1944 die Flugabwehr umgerüstet.
Das Schiff nahm im Juni 1944 zunächst als Fernsicherung für die Flugzeugträgerkampfgruppe an der Schlacht in der Philippinensee teil und wurde im Oktober 1944 der japanischen 1. Schlachtschiffdivision zugewiesen, die an der Operation Sho-I-Go, teilnehmen sollte, einem Angriffsplan, der schließlich zur Schlacht im Golf von Leyte vom 23.-26.10.1944 führte, während der sie ihr Schicksal ereilte.
Die ausgefeilte Technologie an Bord der Luxusyacht “Octopus”, 9932 BRZ (IMO-Nr. 1007213), hat den Fund möglich gemacht. Die derzeit die zwölftgrößte Mega-Yacht der Welt nach der “Rising Sun” von David Geffen ist gleichzeitig die drittgrößte, die nicht im Besitz eines Staatsoberhauptes ist. Sie hat eine Länge von 126 Metern und wurde im Jahr 2003 von HDW Kiel an Paul Allen ausgeliefert. Sie beherbergt zwei Hubschrauber in einem Hangar, ein 19 Meter langes Beiboot sowie ein U-Boot für acht Personen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neue Forschungen am Wrack der “Gribshunden”
(05.03.15) Das Bekinge Museum plant neue Ausgrabungen am Wrack des 500 Jahre alten dänischen Kriegsschiffes “Gribshunden” vor Stora Ökan in Ronneby. Im Frühjahr soll das Wrack betaucht werden. An der Exploration nehmen Taucher des Kalmar Museums, der Södertörn Universität und der süddänischen Universität in Esbjerg teil. Bei vorangegangenen Grabungen wurden verschiedene Holzfragmente und Teile einer Kette geborgen. Das Schiff sank 1495 auf dem Weg nach Kalmar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erebus-Expedition startet im April
(05.03.15) Im Rahmen der Erforschung des Wracks von HMS “Erebus” sollen Taucher von Parks Canada und der Royal Canadian Navy divers gemeinsam bei der Operation NUNALIVUT im April 11 Tage lang eine unterwasserarchäologische Untersuchung durchführen. Es war eines der beiden Schiffe der Franklin Expedition, die 1846 im Eismeer verloren gingen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision auf Ghent-Terneuzen-Kanal
(05.03.15) Am 4.3. gegen 16 Uhr kollidierte das holländische Binnenschiff "Zandkreek", 723 ts (EU-Nr.: 02005828), frontal mit dem belgischen Binnenschiff "Ben-Gus", 1715 ts (EU-Nr.: 06004295), auf dem Ghent-Terneuzen-Kanal. Beide Schiffe wurden schwer beschädigt, und aus der mit Kohle beladenen "Ben-Gus" lief Öl aus.
Sie wurde mit einem Fahrverbot belegt und einer Ölsperre umgeben. Die mit Sand beladene "Zandkreek" durfte zum Löschen der Ladung den Hafen von Antwerpen anlaufen mit der Auflage, danach zur Reparatur zu gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucher durchsuchten Kutterwrack in 36 Metern Tiefe
(05.03.15) Taucher der argentinischen Marine haben die Suche nach der vermissten Crew des argentinischen Trawlers “San Jorge 1” (MMSI-Nr.: 701006201) in 36 Metern Tiefe auf dem Meeresgrund rund 80 Kilometer östlich von Villa Gesell intensiviert. Sie stiegen von dem Zerstörer "Sarandi" ab und untersuchten das Ruderhaus, die Kajüte, Waschräume sowie größere Teile der Kajüten am 3.3., ohne Hinweise auf die Crew zu finden. Schlechte Sicht unterbrach die Arbeit am 4.3.
Am 5.3. sollte es in bislang nicht durchsuchten Bereichen weitergehen, wo verschlossene Türen bisher auch ein Weiterkommen verhindert hatten. Dazu gehören die Messe und der Maschinenraum. Die Korvette "Drummond" wurde von der Marinebase in Mar del Plata in Marsch gesetzt, um gemeinsam mit örtlichen Kuttern weiter an der Wasseroberfläche nach den Fischern Ausschau zu halten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler in Saint-Jean-de-Luz bei Flut vollgelaufen
(05.03.15) Als die Flut in Saint-Jean-de-Luz am 4.3. um 16 Uhr ihren Höchststand erreichte, wurde ein schwerer Wassereinbruch in den Räumen des neben der Hafeneinfahrt auf dem Strand sitzenden Trawlers "Cintharth", 120 BRZ (MMSI-Nr.: 228137900), festgestellt. Das Schiff hatte sich von den Felsen gelöst, doch diese hatten bis dahin auch einen großen Riss im Rumpf weitgehend abgedichtet. Nun flutete Wasser in großen Mengen in den Maschinenraum.
Das Rettungsboot "Pierre Loti II - SNS 94" und der Hafenschlepper "Balea" stabilisierten das Schiff, waren aber nicht in der Lage, das eindringende Wassser zu lenzen. Deshalb war auch an einen neuerlichen Abschleppversuch nicht zu denken. Erst musste der Rumpf abgedichtet werden.
Das Hauptaugenmerk galt aber zunächst nun dem Abpumpen der 15 Tonnen Diesel in den Tanks. Gegen 18 Uhr wurde deshalb vom maritimen Präfekten ein fünfköpfiges Team des Ölbekämpfungscenters CEPPOl mit einem Cayman Helikopter in Marsch gesetzt Die in St. Nazaire beheimate „Cintharth“ wurde 2000 beim Chantier Naval in Océa les Sables d’Olonne erbaut. Sie ist 23.30 Meter lang und 7.22 Meter breit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lysbliknk Seaways unterwegs nach Greenock
(05.03.15) Am 5.3. gegen 13 Uhr sollte die Verschleppung des britischen Frachters ”Lysblink Seaways" aus der Scallastle Bay beginnen. Hugh Shaw, Sekretär der staatlichen Maritime Salvage and Intervention genehmigte die 150 Meilen weite Reise zur Drydock Inchgreen, Greenock, im Firth of Clyde. Es sollte dabei so weit wie möglich durch geschützte Gewässer im Sound of Mull, dem Firth of Lorn, dem Sound of Jura und den North Channel in den Firth of Clyde gehen.
Als Bugschlepper war die "Luca" vorgesehen und als Steuerschlepper die "Afon Menai" mit der "Forth Jouster" als Unterstützung. Svitzer Salvage blieb mit einem Team und Ausrüstung an Bord der "Lysblink Seaways". Bis zum Erreichen des Sound of Jura blieb eine Sperrzone in Kraft. Die Coastguard stellte die "Hunter" auf dem Weg von der Scallastle Bay in den Firth of Lorn. Die Scottish Environment Group überwachte die Operation weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Permanent Address zu dauerhaft gestrandet
(05.03.15) Am Ufer des Discovery Park in Magnolia ist das Motorboot “Permanent Adress” aus Seattle im Sturm auf Grund getrieben. Es war bislang die Heimstatt von Tim Thompson, der das Boot für 500 Dollar gekauft hatte und dort mit seiner Frau lebte. Ein Fahrrad lehnt an der Bordwand des auf dem Strand sitzenden Fahrzeugs, ein Beiboot liegt daneben.
Alle Versuche, das Boot mit steigendem Wasserstand wieder flottzumachen, sind bislang gescheitert. Das King County Sheriff's Office mahnte bereits die Bergung an und drohte mit einer Zwangsräumung. Thompson hat bereits mit dem Trawler “Aleutian Enterprise” 1990 im Beringmeer Schiffbruch erlitten. Damals starben neun Seeleute.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergungsbarge unterwegs zum Fort Pierce Inlet
(05.03.15) Am 4.3. sollte die Bergungsbarge “RMG 400” von Mobile, Alabama, kommend an der Untergangsstelle der 100 Fuß langen Barge, die am 24.2. im Fort Pierce Inlet sank, eintreffen. Das US Army Corps of Engineers jat die Resolve Salvage & Fire mit der Bergung beauftragt, die mithilfe von Sonartechnologie und Tauchern das Trümmerfeld untersuchte, um Stellen zu finden, an denen die ein- und ausgehende Schifffahrt passieren konnte.
Resolve legte zudem Tonnen aus, um eine sichere Navigation zu ermöglichen. Wie lange die Bergungsarbeiten dauern, war noch nicht sicher.
Quelle:Tim Schwabedissen



Komplizierte Eigentumsverhältnisse an gesunkenem Motorboot
(05.03.15) Die 53 Fuß lange “Grey Ghost” aus Florida, die zum Einsatz im 2. Weltkrieg erbaut und später zur Motoryacht im Vedette-Stil umgebaut wurde, und die am 7.2. auf dem Lake Surprise südlich der Jewfish Creek Bridge auf Grund getrieben war, wurde jetzt von einer Gruppe aus Upper Keys geborgen. Das Boot lag in vier Fuß Wassertiefe halb gesunken, und Öl lief aus. Die Coffin Marine Services pumpten 90 Gallonen Kraftstoff aus.
Nun wurde es wieder schwimmfähig gemacht und sicher verankert. Voraussichtlich am 6.3. sollte es in die Upper Keys Marina geschleppt werden. Der letzte registrierte Eigner aus Georgia hatte die „Grey Ghost“ verkauft, doch der aktuelle Eigner hatte sie noch nicht neu registrieren lassen. Dies hatte die Frage der Verantwortlichkeit schwierig werden lassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Musashi” Archivbild, im Hintergrund Schwesterschiff Yamato
(Bild: Dieu2005)   Großbild klick!
Paul Allen findet Wrack eines der größten Schlachtschiffe der Welt
(04.03.15) Das “Octo ROV” der bei HDW in Kiel erbauten, unter Cayman Islands-Flagge laufende Luxusyacht „Octopus“, 9932 BRZ (IMO: 1007213), hat am 2.4. das Wrack eines der größten Schlachtschiffe der Welt, der japanischen “Musashi”, entdeckt. Mit einem Mini-U-Boot gelang es einem Team des US-Milliardärs Paul Allen, das Schiff in 1000 Metern Tiefe der Sibuyan See vor den Philippinen zu orten und zu fotografieren. Allen twitterte danach ein Bild des Bugwappens der „Musashi“. Nach der Entdeckung des Wracks veröffentlichte er auch Videos, die die obere Bugkante des Schlachtschiffes mit dem kaiserlichen Emblem zeigten, einen der Hauptanker, die leere Barbette des vorderen Hauptgeschützturms und am Meeresgrund liegende Ventile und Maschinenteile.
US-Trägerflugzeuge der Task Force 38 greifen am 24. Oktober 1944 die Musashi in der Sibuyan-See an.
(Bild: Cobatfor)   Großbild klick!
Der Microsoft-Mitbegründer Allen hatte die „Octopus“ zwischen 2001 und 2003 bei HDW für Forschungsfahrten für rund 170 Millionen Euro bauen lassen. Seitdem wurde es eine Vielzahl von Projekten eingesetzt. In diesem Winter war es auf den Spuren der Schlacht von Leyte, letzten großen Seeschlacht der Geschichte. Im Herbst 2014 war Paul Allen mit der „Octopus“in die Sibuyan See ausgelaufen. Anfang Februar startete die Yacht vom australischen Hafen Cairns aus zur Expedition in die philippinischen Gewässer. An Bord befanden sich auch ein Mini-U-Boot und Tauchroboter.
Im Herbst 1944 war die US-Flotte zur Befreiung der Philippinen von der japanischen Armee ausgelaufen. Die Japaner schickten zur Abwehr fast ihre gesamte Flotte, darunter die beiden größten Schlachtschiffe der Welt, die „Yamato“ und die „Musashi”. Mit einer Länge von 263 Metern, einer Verdrängung von 72000 Tonnen und neun Geschützen des Kalibers 46 Zentimeter stellten die „Yamato“ und „Musashi“ die bis heute größten
Bugwappen der „Musashi“
(Bild: Paul Allen)   Großbild klick!
gebauten Schlachtschiffe der Welt dar.
Ihre starke Panzerung und Bewaffnung halfen der „Musashi“ aber nichts. Am 24.10.1944 wurde sie bei einem Vorstoß in der Sibuyan See von amerikanischen Marinefliegern entdeckt. Um 10:00 Uhr erfasste das Radar der “Musashi” die ersten Gruppen von amerikanischen Kampfflugzeugen, die sich dem Verband von Osten näherten. Die Amerikaner schickten rund 50 Flugzeuge der Typen Grumman TBF Avenger, Curtiss SB2C Helldiver und Grumman F6F Hellcat in einer ersten Welle.
Der Angriff begann um 10:26 Uhr durch Sturzkampfbomber der USS „Intrepid“ und USS „Cabot“. Die SB2C-Bomber lösten ihre 227 Kilo schweren Bomben aus einer Höhe von 600 Metern aus. Der Torpedo eines Avenger-Bombers traf mittschiffs an Steuerbord. Wasser drang in das Schlachtschiff ein. Das führte zu einer Schlagseite von 5 Grad.
Steuerrad eines Ventils
(Bild: Paul Allen)   Großbild klick!
Der zweite Angriff erfolgte ab 12:45 Uhr durch 42 Flugzeuge derselben Flugzeugträger, die schon die Flugzeuge der ersten Welle gestartet hatten. Zwei Fliegerbomben trafen die “Musashi”. Eine durchschlug das Oberdeck und explodierte in einer Munitionskammer der Flugabwehr, unterhalb der schweren Flugabwehrgeschütze. Die Splitter dieser Bombe beschädigten ein Dampfrohr des darunter gelegenen Maschinenraums Nr. 2, so dass er geräumt werden musste. Der innere Backbord-Propeller stoppte, und die Geschwindigkeit fiel auf 22 Knoten. Zusätzlich trafen drei weitere Torpedos das Schlachtschiff.
Um 12:53 Uhr begann der Angriff der zweiten Gruppe von Flugzeugen aus der zweiten Angriffswelle. Vier Torpedos und vier Fliegerbomben trafen das Schiff. Zwei dieser Torpedos explodierten wieder am Vorschiff, so dass schließlich der überwiegende Teil des Rumpfes vor der gepanzerten Zitadelle, die die lebenswichtigen Schiffsysteme im Rumpf schützte und bis zu Turm A reichte, überflutet wurde.
Der Tiefgang des Vorschiffs erhöhte sich um zwei Meter. Ein Torpedotreffer an Steuerbord mittschiffs führte zu einem weiteren Wassereinbruch, der den Schwerpunkt des Schiffs weiter auf die Steuerbordseite verschob. Die Geschwindigkeit fiel, auch infolge des erhöhten Wasserwiderstandes, auf unter 20 Knoten, und die “Musashi” konnte dem Flottenverband nicht länger folgen und kehrte um.
Beim dritten Angriff von etwa 70 Flugzeugen ab 13:30 Uhr erhielt die “Musashi” zwei weitere Torpedotreffer an Steuerbord und einen an Backbord. Eine Fliegerbombe durchschlug das Deck oberhalb des Vorschiffs und explodierte in der vorderen Krankenstation.
Die kritischsten Wassereinbrüche lagen im Vorschiff, wo zwei Torpedos unmittelbar vor dem Torpedowulst explodiert waren und so besonders schwere Zerstörungen verursachten. Mehrere große Lagerräume in dem Bereich liefen voll. Der Tiefgang am Bug erhöhte sich so um zwei Meter.
Eine letzte Angriffswelle von etwa 100 Flugzeugen traf zwischen 14:10 Uhr und 14:45 Uhr ein. Ohne das schützende Flugabwehrfeuer des Flottenverbandes und mit langsamer Fahrt, war das Schlachtschiff ein leichtes Ziel und wurde nun von elf Torpedos und zehn Bomben getroffen. Das Vorschiff sackte durch Wassereinbrüche weiter ab, so dass es bereits von Wellen überspült wurde; die Schlagseite erreichte 12 Grad nach Backbord.
Der Versuch, die “Musashi” zur nahen Küste der Bondoc-Halbinsel zu steuern und dort auf Grund zu setzen oder sie gar in den Hafen von San José, auf der Insel Mindoro, zu bringen scheiterte, als die Generatorräume überflutet wurden und der Strom im Schiff ausfiel. Das Vorschiff lag jetzt so tief im Wasser, dass auch jede Möglichkeit, das Schiff zu manövrieren, verlorengegangen war. Der Versuch, die Backbord-Schlagseite durch das Verlagern von Ausrüstung und Besatzung nach Steuerbord und das Fluten eines der Maschinenräume an Steuerbord auszugleichen, schlug fehl.
Um 19:20 Uhr gab der Kommandant den Befehl, das Schiff aufzugeben. Die Schlagseite hatte sich innerhalb von 15 Minuten von 18° auf 30° nach Backbord erhöht. Nach dem Niederholen der Flagge und der Bergung des kaiserlichen Portraits wurde der Befehl gegeben, von Bord zu gehen. Kommandant Inoguchi blieb auf dem Schiff. Noch bevor die gesamte Besatzung das Schiff verlassen konnte, begann die “Musashi” über den Bug zu sinken. Zwei ihrer vier Propeller drehten sich noch, als sich das Heck fast senkrecht aus dem Wasser hob. Etliche Seeleute sprangen vom Heck ins 40 Meter tiefer gelegene Meer und verletzten sich tödlich an den Propellern. Kurz nachdem das Schiff gesunken war, ereignete sich eine, nach anderen Zeugenaussagen zwei, schwere Unterwasserexplosionen am Untergangsort.
Die Zerstörer “Kiyoshimo” und “Shimakaze” retteten im Verlauf der Nacht 1376 Seeleute. 1023 Besatzungsmitglieder waren ums Leben gekommen. Mehrere Hundert der geretteten Seeleute wurden später den japanischen Heerestruppen auf den Philippinen angegliedert, und die meisten kamen 1945 bei der Schlacht um Manila ums Leben.
Bis zum 2.3. war die genaue Untergangsstelle der „Musashi“ unbekannt, da der japanische Kommandant und alle Brückenoffiziere mit dem Schiff untergingen. Drei Schlachtschiffe, vier Flugzeugträger, zehn Kreuzer und neun Zerstörer gingen insgesamt verloren – das war etwa die Hälfte aller größeren Einheiten. Die Amerikaner verloren nur einen der Geleitträger, die USS “Gambier Bay”.
Mit der Entdeckung des Wracks der „Musashi“ endete für viele Japaner eine jahrzehntelange Ungewissheit, und die Grabstätte für die ums Leben gekommenen Marinesoldaten hat nun endlich feste Koordinaten. Auch das Schwesterschiff „Yamato“ wurde am 7.4.1945 vor Okinawa versenkt. Sein Wrack wurde bereits 1985 von japanischen Wissenschaftlern geortet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fertigmachen zum Tauchgang
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Taucher führten Reparatur im Eis durch
(04.03.15) Die Crew des 43 Meter langen amerikanischen Eisbrechers "Biscayne Bay", 500 BRZ (IMO-Nr.: 8635148), assistierte einem Taucherteam der Michigan State Police Dive, nachdem ein Lotungsgerät des in St. Ignace, Michigan, beheimateten Schiffes am 3.3. im Eis beschädigt worden war. Das 1979 in Tacoma erbaute Schiff war zum Offenhalten von Schifffahrtsrouten auf den Great Lakes eingesetzt gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff in Amsterdam gesunken
(04.03.15) Am Abend des 2.3. sank das holländische Binnenschiff "Batouwe", 801 ts (EU-Nr.: 03290231), am Kai von Graniet Import Benelux im Americahafen von Amsterdam, während es mit Steinen beladen wurde. Das Eignerehepaar und der Bordhund konnten sich rechtzeitig von Bord retten.
Um 21.05 Uhr hatte der Schiffsführer bemerkt, dass das Schiff hecklastig war, und stellte als Ursache Wassereinbruch im Maschinenraum fest. Bereits um 21.40 Uhr war sein Schiff dann gesunken.
Quelle:Tim Schwabedissen




Lysblink Seaways wird zur Inchgreen Drydock geschleppt
(04.03.15) DFDS Seaways haben bestätigt, dass die “Lysblink Seaways” vom Sound of Mull zur Inchgreen Drydock in Greenock im Firth of Clyde geschleppt werden soll. Wenn das Wetter es zulässt, könnte die Operation am 4.3. beginnen.
Das Bergungsteam von Svitzer Salvage setzte unterdessen die Vorbereitungsarbeiten zur Verschleppung der “Lysblink Seaways” an Bord fort, die in der Scallastle Bay liegen bleibt, bis Hugh Shaw der Maritime Salvage and Intervention eine Auslaufgenehmigung erteilt hat.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schute auf dem Rhein gesunken
(04.03.15) In der Nacht zum 3.3. sank auf dem Rhein bei Breisach eine 18 Meter lange, unmotorisierte Arbeitsschute. Sie war im Unterwasser des Kulturwehrs Breisach eingesetzt, um bei Bauarbeiten anfallendes Material zu lagern und zu transportieren. Die Ursache des Untergangs auf rund vier Metern Wassertiefe war noch nicht geklärt, möglicherweise spielte jedoch der kurzfristig angestiegene Wasserstand am Abend eine Rolle.
Die Bergung des Schiffes und der Ladung sollte in den kommenden Tagen erfolgen. Es lag keine Gefahr für die Umwelt vor. Die Wasserschutzpolizei Vogelgrun hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Eine Beeinträchtigung der Schifffahrt war nicht gegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kühlfrachter hatte zweiten Maschinenschaden binnen zwei Wochen
(04.03.15) Der unter dominikanischer Flagge laufende Kühlfrachter "Green Atlantic", 3042 gt (IMO: 8320585), erlitt am 2.3. gegen 16 Uhr im Vestfjord südlich von Tennholman in den Gewässern von Lødingen Maschinenausfall und drohte bei frischem Südwind in flaches Wasser zu treiben.
Das Lotsenboot "Los 107" wurde aus Lødingen zu Hilfe geschickt und hatte um 16.30 Uhr eine Schleppverbindung hergestellt, während die Frachtercrew an der Reparatur der Maschine arbeitete. Gegen 16 Uhr wurde sie wieder angefahren, und der Frachter nahm Kurs Richtung Træna. Die "Green Atlantic" hatte keinen Anker geworfen wegen der Gefahr, dort liegende Unterwasserkabel zu beschädigen.
Bereits am 16.2. hatte der Reefer am Nachmittag vor Leirvik einen Maschinenausfall erlitten. Er hatte 2200 Tonnen Gefrierfisch aus Tromsø und Maloy geladen und warf nach der Havarie Anker. Es stellte sich heraus, dass sich ein Zylinderkopf verschoben hatte. Die Crew hatte passende Ersatzteile und konnte den Schaden in den folgenden Stunden reparieren. Am 17.2. machte das Schiff in Koparvik fest und lief von da nach Klaipeda aus, wo es am 20.2. eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter saß auf Don fest
(04.03.15) Der russische Frachter "Aleksey Afanasyev", 2491 BRZ (IMO-Nr.: 80331323), lief am 3.3. um 01.15 Uhr Ortszeit bei Kilometer 3152 auf dem Don auf Grund. Er war auf dem Weg von Rostov nach Venice und hatte 2888 Tonnen Ölkuchen an Bord. Er wurde um 05.30 Uhr mit Hilfe des Eisbrechers "Kapitan Kharchikov" (MMSI-Nr.:273314240), wieder flottgemacht und lief zu den notwendigen Untersuchungen nach Azov ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach Ballstad eingeschleppt
(04.03.15) Das NSSR-Rettungsboot "Sundt Flyer” (MMSI-Nr.: 259192000) wurde am Morgen des 3.3. nach Henningsvær gerufen. Ein Kutter war mit einem Netz im Propeller manövrierunfähig geworden und brauchte Hilfe, um zurück an die Küste zu kommen. Die 15 Meter lange"Sundt Flyer" schleppte den Havaristen nach Ballstad ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler vor Ciboure gestrandet
(04.03.15) Am Morgen des 4.3. lief um 6.15 Uhr der französische Trawler "Cintharth - SN 916002", 183 BRZ (IMO-Nr.: 9222596), nach einem Ruderversager auf Felsen am Strand von Ciboure in der Bucht von Saint-Jean-de-Luz. Der Helikopter Ecureuil 64 der Polizei barg um 7.45 Uhr die sechsköpfige Crew von dem auf der Steuerbordseite liegenden Havaristen ab.
Der 15 Meter lange Trawler, der in Saint-Nazaire, Loire-Atlantique, beheimatet ist, war beim Einlaufen in den Hafen manövrierunfähig geworden und drei Stunden vor Hochwasser auf die Küste getrieben. An Bord waren 1,5 Tonnen Diesel. Der Marineschlepper "Malabar" wurde zur Strandungsstelle beordert.
Gegen 16 Uhr sollte ein Bergungsversuch stattfinden. Die "Cinthart" ist einer der drei größten Kutter aus Turballe. Eigner Ludovic Leroux geht mit ihm von Januar bis April im Englischen Kanal und der Biskaya auf Fang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Docklandungsschiff in Portsmouth
(04.03.15) Die US Navy untersuchte die Ursache eines Feuers, das am Nachmittag des 3.3. auf dem Docklandungsschiff USS “Gunston Hall” ausgebrochen war. Es lag zu der Zeit zu Überholungsarbeiten an den NASSCO/Earl Industries Shipyards in Portsmouth, Virginia. Der Brand entstand gegen 13.30 Uhr in einem Lagerraum auf dem Hauptdeck.
Die Werksfeuerwehr wurde bei der Brandbekämpfung von dem Portsmouth Fire Department mit mehreren Einsatzfahrzeugen unterstützt. Um 17.25 Uhr war das Feuer aus. Ein Feuerwehrmann wurde wegen einer Rauchgasvergiftung behandelt. Ein Plasmaschneider könnte das Feuer ausgelöst haben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Die letzten Vermissten der Cidade de São Mateus wurden gefunden
(04.03.15) Die Leichen dreier weiterer Besatzungsmitglieder des Ölförderschiffes "Cidade de São Mateus" wurden im Rahmen der Suchaktion von BW Offshore am 3.3. an Bord gefunden. Damit erhöhte sich die Anzahl bestätigter Opfer der Explosion am 11.2. auf neun, darunter ein Inder und mehrere Brasilianer.
Da nun alle Vermissten gefunden waren, wurde die Suchaktion beendet. Nun galt es die Ursache des Unglücks herauszufinden. Die Sindipetro-ES hatte von einem Gasleck im Pumpenraum gesprochen. Zwei Arbeiter befanden sich noch im Krankenhaus, waren aber in stabilem Zustand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung gesunkener Barge zieht sich hin
(04.03.15) Die Trümmer der gesunkenen Barge im Fort Pierce Inlet werden auf Grund bleiben, bis schweres Bergungsgerät vor Ort eingetroffen ist. Damit wurde im Laufe der kommenden Woche gerechnet. Ein Bergungskran der vom Army Corps of Engineers unter Vertrag genommenen Firma wurde aus Mobile, Alabama, angefordert.
Anderes Gerät kommt aus dem Golf von Mexiko und kann nur bei gutem Wetter zur Unglücksstelle gebracht werden. Es muss dann vor Ort klargemacht werden und soll dann die Wrackteile stückweise aus dem 40 Fuß tiefen Wasser ziehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ehemaliges kanadische Patroullienboot auf Grund gelaufen
(04.03.15) Die Campbell River Coast Guard wurde alarmiert, nachdem am Nachmittag des 2.3. auf dem Campbell River die 50 Fuß lange Motoryacht “Pursepa” auf Grund gelaufen war. Das auf der Steuerbordseite liegende Schiff wurde gesichert mit der Hoffnung, es mit der Flut am Morgen des 3.3. wieder flottmachen zu können. Der Eigner beauftragte die Marine Assist International damit, die einen DCD Piledriving-Schlepper zur Strandungsstelle schickte.
Nachdem es zu Problemen kam, wurde das Joint Rescue Co-ordination Centre in Victoria verständigt, das ein Rettungsboot der Campbell River's Coast Guard zur Unterstützung rief. Mit Holzstützen wurde die „Pursepa“ an Steuerbord gesichert, damit sie nicht kenterte.
Das Holzschiff war 1928 bei Hoffar-Beeching in Vancouver für das Canadian Department of Fisheries als Patroullienboot zum Einsatz vor der Südhälfte von Vancouver Island erbaut und war dort bis 1960 im Einsatz. Danach arbeitete die „Pursepa“ noch bis 1990 im Barclay Sound und an den Queen Charlotte Islands. 1998 erwarb es Ian Henry, der seitdem an Bord lebte und an der Küste von British Columbia unterwegs war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht mit Mastbruch
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Suche nach Boot mit gebrochenen Mast
(03.03.1) Die Rettungsboote der Urker KRNM-Station liefen am 1.3. um 1.30 Uhr aus, nachdem ein Zeuge von der Ketelbrücke aus eine Yacht mit Mastbruch gesichtet hatte. Oft handelt es sich in derlei Fällen um falschen Alarm, weil in dieser Jahreszeit häufiger Yachten mit gelegtem Mast unterwegs sind auf dem Weg zum Sommerliegeplatz. Als die Retter bei der Ketelbrücke eintrafen, war zunächst kein Boot zu sehen, doch auf Höhe des Ketelhafens wurden sie dann fündig.
Tatsächlich befand sich hier eine Yacht mit gebrochenem Mast. Der Skipper hatte die Lage zwar unter Kontrolle, aber die Hilfe durch die Seenotretter war hochwillkommen. Drei Mann wurden an Bord übergesetzt und halfen ihm dabei, Mast und Rig zu bergen. Danach setzte das Boot die Fahrt fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker "Ginaldag"
(Bild: Tim Schwabedissen)   Großbild klick!
Keine Reparaturmöglichkeit in Deutschland – Ginaldag durfte unter Auflagen nach Dänemark laufen
(03.03.15) Der unter Malta-Flagge laufende Tanker "Ginaldag", 13815 BRZ (IMO-Nr.: 9194000), der in Kiel nach einer Ölverunreinigung des Nord-Ostsee-Kanals durch eine Undichtigkeit an der Propellerwelle gestoppt worden war, hat am 2.3. die Bunkerstation von Bominflot gegen 13 Uhr verlassen und wurde vom Schlepper „Stein“ eine halbe Stunde darauf durch die Kanalschleusen gebracht.
Bei der Werft Fayard A/S in Munkebo auf Fünen sollte nun die schadhafte Antriebsanlage des Schiffes abgedichtet werden. Aus dem Verstellpropeller war während des ersten Versuchs der Schleusung in Kiel-Holtenau am 27.2. eine größere Menge Öl ausgetreten. Die Wasserschutzpolizei und die Berufsgenossenschaft Verkehr als Aufsichtsbehörde ließen das Schiff dann mit Schleppern der Reederei SFK zur Bominflot-Bunkerstation zurückschleppen. Dort wurde nach einer Taucheruntersuchung von der Feuerwehr eine Ölsperre um das Heck ausgebracht.
Die BG Verkehr hob am 2.3. das zeitgleich ausgesprochene Auslaufverbot unter Auflagen wieder auf, da es entlang der deutschen Ostseeküste keine Möglichkeit zu einer Dockung und Reparatur des Schiffes gab. Die „Ginaldag“ durfte aber nur mit Schlepperassistenz und ohne Nutzung des eigenen Antriebs die Schleusen und die Kieler Förde passieren, damit in deutschen Gewässern das Risiko weiterer Ölverschmutzungen so gering wie möglich gehalten werden konnte.
Die „Stein“ erhielt deshalb den Auftrag, die „Ginaldag“ bis zum Kieler Leuchtturm zu schleppen. Auf dem Weg bis zum Leuchtturm wurde der Tanker außerdem von einem Boot der Kieler Wasserschutzpolizei eskortiert. Die Polizei überwachte, ob die Auflagen auch wirklich eingehalten wurden. Beim Leuchtturm Kiel startete die Besatzung des Tankers dann die eigene Maschine und fuhr mit eigener Kraft weiter nach Dänemark.
Ob es bei der Weiterfahrt zu einer weiteren Ölverschmutzung auf der Ostsee gekommen ist, war bislang nicht bekannt. Die Zuständigkeit dafür lag nach dem Verlassen der deutschen Hoheitsgewässer bei den dänischen Behörden. Die „Ginaldag“ traf am frühen Morgen des 3.3. in der Werft in Munkebo ein und wurde sofort im Dock 1 aus dem Wasser gehoben. Sie hatte nach dem Löschen einer Ölladung in Rotterdam eigentlich Kaliningrad ansteuern sollen. Das Schiff transportiert überwiegend russisches Öl nach Westeuropa.
Am 6.3.2014 hatte die „Ginaldag“ bereits einmal eine Havarie im Nord-Ostsee-Kanal. Beim Einlaufen in die Brunsbütteler Südschleuse ohne Schlepperassistenz schlug sie auf der Fahrt vom Kattwyk-Terminal in Hamburg nach Danzig quer und rammte den Minibulker „Arklow Muse“ ins Heck, deren Rettungsboot zerstört wurde. Außerdem richtete sie erhebliche Schäden an Seiten- und Mittelmauer der Schleuse an.
Der Havarist wurde anschließend von zwei Schleppern an die Brücke 8 des Ölhafens verholt. Ursache der Havarie war ein technisches Versagen – beim Einlaufen in die Schleuse ging die Maschine auf Vorausfahrt statt auf Voll zurück. Der Tanker wurde bei dem Unfall am Backbord-Vorschiff beschädigt.
Die “Ginaldag“ ist 154 Meter lang, 24,5 Meter breit, haat einen Tiefgang von 9.8 Metern und eine Tragfähigkeit von 19.800 Tonnen. Sie wurde 2002 als „Saratov“ auf dem Admiralty Shipyard in St. Petersburg für den Einsatz in arktischen Gewässern in St. Petersburg erbaut, als die sie bis 2008 lief. Sie gehört der Palmali Shipping & Agency in Istanbul.
Quelle:Tim Schwabedissen



Herrenloses Binnenschiff rammte Brücke in Bramsche
(03.03.15) Auf dem Mittellandkanal riss sich im Kanalhafens Engter in Bramsche das 80 Meter lange, holländische Binnenschiff "Karola",1120 ts (EU-Nr.: 02314419), am 2.3. gegen 16 Uhr von seinem Moorings los und wurde erst 250 Meter weiter gestoppt, als sein Kranausleger sich in der dort über den Kanal führenden Brücke verhakte, die dabei Schaden nahm.
Auch das Ruderhaus und die Kajüte der „Karola“ wurden zerstört bzw. beschädigt. Zwei andere Binnenschiffe kamen zu Hilfe und bugsierten den Havaristen in den Hafen zurück, wo er bei vor dem Asphalt-Mischwerk vertäut wurde. Polizei und Rettungswagen waren alarmiert worden, doch die Besatzung des Schiffes war gar nicht an Bord, sondern auf einem anderen Schiff dabei, es auslaufklar zu machen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Touristenboot kenterte vor San Andrés
(03.03.15) Das mit 45 Personen besetzte Ausflugsboot “Mágica Aventura” erlitt 4,5 Meilen vor San Andrés Wassereinbruch auf der Fahrt nach Cayo Bolivar und sank. Zwei Touristenboote, die sich in der Nähe befanden, waren rasch vor Ort und konnten die Passagiere binnen einiger Minuten aus dem Wasser retten und an Land bringen. Einige kamen vorsorglich ins Hospital Amor de Patria, wurden aber wenig später wieder entlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lecke Gasflasche setzte Yacht in Brand
(03.03.15) Am 2.2. geriet in Auckland gegen 11.30 Uhr eine 10 Meter lange Yacht in Brand und sank auf dem Wairoa River. Die Feuerwehren von Papakura, Manurewa und Clevedon sowie die Howick Coastguard wurden alarmiert, doch sie konnten nicht verhindern, dass das Boot, das einen Betonrumpf hatte, komplett zerstört wurde. Wahrscheinlich hatte eine schadhafte Gasflasche den Brand verursacht. Als der Skipper den Kühlschrank anschaltete, brach das Feuer aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boot auf Mole getrieben und unbemerkt gesunken
(03.03.15) Taucher des Los Angeles County Sheriff fanden am 2.3. ein aufgegebenes Boot, als sie Trümmer vor Long Beach inspizierten. Sie fanden das gesunkene Wrack gegen acht Uhr unweit der Außenmole. Bei der Untersuchung bestätigte es sich, dass das Boot verlassen war und sich möglicherweise unlängst im Sturm von einer Mooring losgerissen hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weiteres Trümmerteil gesunkener Barge entdeckt
(03.03.15) Die US Coast Guard hat die Sicherheitszone um eine gesunkene Barge am Nachmittag des 2.3. im Fort Pierce Inlet verlegt. Nur noch Schiffe mit weniger als 16 Fuß Tiefgang dürfen sie nun passieren. Taucher der Küstenwache hatten gemeinsam mit dem U.S. Army Corps of Engineer die Unglücksstelle weiter untersucht und ein bislang unbekanntes Trümmerteil entdeckt.
Daraufhin wurde entschieden, den empfohlenen Tiefgang zu reduzieren, um weiteres Ungemach zu verhindern. Die Sicherheitszone war am 25.2. nach dem Untergang des 100 Fuß langen und 40 Fuß breiten Fahrzeugs eingerichtet worden. Am 4.3. sollte eine Bergungsbarge vor Ort eintreffen. Das Trümmerfeld des inzwischen zerbrochenen Fahrzeugs wurde durch das U.S. Army Corps of Engineers mit Leuchttonnen markiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wracks werden nach Großbrand aus Marina geräumt
(03.03.15) Bergungscrews begannen am Nachmittag 2.3. mit der Hebung von vier Booten, die beim Brand der Inland Marina in Evansville auf dem Ohio River for vor drei Wochen gesunken waren. Die Arbeiter von Environmental Summit starteten mit einem 68 Fuß langen Hausboot und drei anderen Wracks. Eine 72 Fuß lange Yacht war in mehrere Teile zerbrochen.
Am Nachmittag wurde das 25 Fuß lange achtere Ende gehoben. Ölsperren waren zuvor ausgelegt worden, um das ausgelaufene Dieselöl einzufangen. Die gesamte Operation sollte zwei Tage dauern. Die Polizei interessierte sich vor allem für ein bestimmtes Boot, um die Ursachen des Großbrandes zu klären. Der Gesamtschaden bei dem Feuer Mitte Februar belief sich auf über 2,000,000 Dollar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwimmrestaurant wieder über Wasser
(03.03.15) Das vor einigen Tagen gesunkene Schooner's Restaurant und eine benachbarte Barge mit zwei Aufbauten befanden sich auf dem Ohio River in Huntington am 2.3. wieder über Wasser, nachdem sie mit einer Kranbarge gehoben worden waren. Das Lenzen aus den Rümpfen dauerte an. Das Huntington Fire Department übernahm Sicherungsarbeiten.
Die eigentlich nach einer Schließung im vergangenen Herbst für April 2015 geplante Wiedereröffnung des schwimmenden Restaurants würde sich sicher verzögern, da Wasser in Küche und Restaurant eingedrungen war. Optimistische Schätzungen gingen vom Sommer als neuem Termin aus. Die U.S. Coast Guard Marine Safety Unit in Huntington überwachte die Arbeiten in Guyandotte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter manövrierunfähig
(Bild: NSSR)   Großbild klick!
Drei Kutter manövrierungfähig abgeschleppt
(02.03.15) Das NSSR-Rettungsboot "Sundt Flyer" kam am Morgen des 26.2. einem Kutter zu Hilfe, der durch ein Netz im Propeller vor Svolvær manövrierunfähig geworden war und bei ruhiger See vor dem Hafen trieb. Nur 10 Minuten nach der Alarmierung war der Rettungskreuzer vor Ort.
Der Havarist wurde längsseits genommen und an den Dampfschiffkai gelegt, wo ein Taucher den Propeller wieder befreite. Ein ähnliches Manöver war bereits am 24.2. durchgeführt worden.
Und ebenfalls am 26.2. assistierte auch das NSSR-Boot “Knut Hoem” einem vor Myre treibenden Kutter mit Propellerschaden und schleppte ihn in den Hafen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper “Lomax”
(Bild: Torstein Saksvik)   Großbild klick!
Schleppercrew musste von kenterndem Schiff absrpingen
(02.03.15) Dramatische Momente musste die zweiköpfige Crew des 25 Meter langen Schleppers “Lomax” überstehen, als sie am 28.2. von der norwegischen Küstenwache von ihrem leckgeschlagenen und kenternden Schiff abgeborgen wurde. Die beiden Männer aus Stord waren bei Korsfjorden südlich von Bergen zu ihrem Heimatort unterwegs, als sie in Schwierigkeiten gerieten.
Das Wetter war erheblich schlechter gewesen als vorhergesagt, und es gab zudem Probleme mit einem Ölfilter. Dies führte dazu, dass die Maschine, eine 6-Zylinder-Wichmann DCP mit 450 PS, ausfiel, und der Schlepper trieb in der stürmischen See auf eine Schäre. Das MRCC wurde alarmiert und schickte das Küstenwachboot “Njord”, 761 BRZ (IMO-Nr.: 9353357), und das Ambulanzboot “Rygervakt”, 82 BRZ (MMSI-Nr.: 257028000), zu Hilfe.
Nachdem es dem Küstenwachboot zunächst gelungen war, telefonischen Kontakt zur Schleppercrew aufzunehmen, brach dieser wieder ab, während es auf die Unglücksstelle zuhielt.
Bei seinem Eintreffen war der Kommandant der “Njord”, Anders Krakstad, zunächst entsprechend beunruhigt, weil auch niemand auf dem in der Brandung am Ufer sitzenden Havaristen zu sehen war. Die See war zu hoch, um sich an das Schiff rasch heranzumanövrieren. Längere Zeit verging, bis die “Njord” sich angenähert hatte und Crewmitglieder übersetzen konnten.
Sie fanden die Schleppercrew unter Deck vor. Die beiden Männer waren erschöpft, aber ansonsten unversehrt. Nun wurde eine Schleppverbindung hergestellt und eine Lenzpumpe an Bord gebracht. Doch der Wasserpegel im Schiffsinnern stieg unablässig weiter. Dann begann das Schiff sich immer weiter auf die Steuerbordseite zu legen.
Sowohl das Bergungsteam wie auch die beiden Männer aus Stord mussten mit einem Boot der „Njord“ evakuiert werden. Als sie von Bord sprangen, kippte der Schlepper bereits auf die Seite und sank. Am Nachmittag des 1.3. wurde das Wrack inspiziert. Es lag in flachem Wasser in der Brandung und erschien zwar stabil, war aber vollgelaufen, wobei es keine Hinweise auf Umweltschäden gab.
Der Schlepper war als “Sjøgutt” in den 1970/80ern für Ferdinand Pedersen aus Haugesund in Haugesund und Avaldsnes im Einsatz gewesen, ehe er an die Karmøy Tankrenovasjon ging, deren "Laugen" nach Karmøynå verkauft wurde. Später ging er an die Vestvik Preserving, war in Sveio als Fischfarm-Versorger im Einsatz und wurde 2009 an Stava Dykk veräußert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter Duisburger Reeder unterhalb von Goole auf Grund gelaufen
(02.03.15) Auf der Reise von Hamburg über Immingham nach Goole lief der unter Antigua-Barbuda-Flagge registrierte Frachter "RMS Wedau", 1556 BRZ (IMO-Nr.: 8503096), des Rhein-, Maas- und Seeschifffahrtskontor GmbH in Duisburg am 1.3. zwischen Goole und Brough auf eine Sandbank.
Die Bridlington Coastguard überwachte die Lage des Havaristen, wegen des weichen Untergrunds gab es aber keine Sorge über mögliche Rumpfschäden, und es wurde das steigende Wasser abgewartet. Am 2.3. gegen vier Uhr schwamm der Frachter wieder auf und konnte die Reise Goole fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wurde Kutter Morgenster gerammt?
(02.03.15) Das belgische Verkehrsministerium hat die britische Küstenwache gebeten, zu prüfen, ob sich der Kutter „Morgenster Z 85“, der am 28.1. im Englischen Kanal sank, geborgen werden könnte. Belgien ist als Flaggenstaat für die Untersuchung der Ursache des Unglücks verantwortlich.
Drei Mann der vierköpfigen Crew, ein Belgier und zwei Urker, wurden tot geborgen. Ein portugiesisches Crewmitglied ist weiter vermisst. Das Ministerium bestätigte, dass es Gerüchte gäbe, dass der Kutter gerammt worden sei. Das Untersuchungsteam befasst sich mit allen möglichen Szenarien.
Zwei belgische Inspektoren waren auch vor Ort, als das Wrack mit Tauchern und einem ROV inspiziert wurde. Die Ergebnisse sollen in den kommenden Monaten vorliegen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre wurde in Helgeland manövrierunfähig
(02.03.15) Die norwegische Fähre "Bognes", 1591 BRZ (IMO-Nr.: 7608758), erlitt am 1.3. gegen 22 Uhr östlich von Ylvingen in Helgeland Maschinenausfall. An Bord waren zu der Zeit acht Passagiere und eine sechsköpfige Crew. Bei stürmischer See wurde der Havarist nach Brønnøysund abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boot in ausgebaggertem Graben geborgen
(02.03.15) Nach mehreren Tagen gelang es, ein am 26.2. beim Versuch, ins Lockwoods Folly Inlet einzulaufen gestrandetes Motorboot wieder zu befreien. Der Eigner ließ einen Graben ausbaggern, durch den es wieder in tieferes Wasser gezogen werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision am Sow and Pigs-Riff
(02.03.15) Am 1.3. kollidierte die Sydneyer Hafenfähre "Queenscliff" (MMSI-Nr.: 503605000) mit einer in stürmischer See und starker Strömung außer Kontrolle geratenenen Yacht. Die "Queenscliff" versuchte noch, nach Backbord abzudrehen, um den drohenden Zusammenstoß zu vermeiden, doch wegen des nahen Sow and Pigs-Reef war sie in ihren Möglichkeit dabei eingeschränkt.
So stieß die Yacht hart gegen das Achterschiff und schien für einen Augenblick zu kentern zu drohen. Die "Queenscliff" wurde aufgestoppt und die Besatzung zur Hilfeleistung zusammengerufen. Doch der Unfall verlief glimpflich – die Yacht blieb aufrecht und ihre Crew unversehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkene Dhau wird gehoben
(Bild: Environmental Voluntary Foundation)   Großbild klick!
Überladene Dhau mit Schafen sank vor Ras Al Hadd
(01.0315) Eine mit Schafen beladene Dhau sank am Nachmittag des 28.2. nahe Ras Al Hadd im südlichen Sharqiyah-Regierungsbezirk. Mit über 350 Tieren war das Holzfahrzeug stark überladen und ging bei kräftigem Wind und hohen Wellen unter. Sowohl die meisten Tiere wie auch die pakistanische Crew konnten aber von Anwohnern von Ras Al Hadd gerettet werden. Die meisten Schafe schwammen einfach an Land.
Die Dhau kam aus Somalia und war unterwegs zu den Vereinigten Arabischen Emiraten. Taucher der Environmental Voluntary Foundation (EVF) wurden zur Bergung gerufen, und der Kran „Faoz II“ hob den 60-Tonner, der in den Hebestropps dann nach Al Doha gebracht wurde. Sie sollte dann in Al-Ushairej repariert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter „Jolly“
(Bild: Guardia Costeria)   Großbild klick!
Tödlicher Kutterunfall vor Teulada durch Netzhaker
(01.0315) Am Nachmittag des 27.2. wurde der italienische Kutter „Jolly“, der am 11.2. an der Küste von Domus di Maria vor Piscinni 900 Meter vom Ufer entfernt gesunken war, geborgen. Bei dem Schiffbruch waren ein Italianer, ein Tunesier und ein Ukrainer von zwei anderen Kuttern gerettet, doch der Kapitän kam ums Leben.
Eine Suchaktion mit einem AB 212-Helikopter aus Decomomannu, der Feuerwehr und der Coast Guard war vergeblich geblieben, der 44-jährige wurde am 12.2. von Feuerwehrtauchern tot in der Kajüte des Wracks entdeckt. Die Leiche wurde zur Autopsie ins Hospital von Montserrat transportiert.
Das in Cagliari beheimatete Schiff wurde nun gehoben und das Wrack nach Teulada gebracht. Die italienische Coast Guard und das Bergungsschiff "Naitan I" der Firma Battellieri aus Cagliari brachten das bei Kap Spartivento in Sardinien liegende Schiff aus dem 27 Meter tiefen Wasser wieder an die Wasseroberfläche, ein Mobilkran hob es dann im Hafen an Land. Es war gesunken, weil sich das Netz am Boden verhakt hatte. Die Staatsanwaltschaft von Cagliari leitete die Untersuchung zur Havarie.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach Scrabster eingeschleppt
(01.0315) Am Abend des 28.2. erreichte der englische Kutter "Aquarius", 189 BRZ (IMO-Nr.: 9119672), nach dem Ruderschaden, den er am Vortag vor Noup Head, Westray, erlitten hatte, den Hafen von Scrabster am Haken der „Discovery“. Der Küstenwachschlepper „Heracles“ war zuvor aus dem Einsatz entlassen worden.
Zunächst war das RNLI-Boot aus Stromness von der Küstenwache alarmiert worden und hatte, regelmäßig mit Updates versorgt, den in der hoch gehenden See treibenden Havaristen um 12.30 Uhr erreicht. Eine lange Schleppleine wurde übergeben und dann das Schiff ini Richtung Orkney gezogen. Bei fünf bis sechs Meter hohen Wellen ging es nur mit zwei Knoten Fahrt voran. Die Trosse scheuerte aber stark an den Klüsen und musste sicherheitshalber aufgekürzt werden.
Der Versuch, sie an die „Heracles“ zu übergeben, scheiterte am 28.2. gegen vier Uhr. Deshalb ging die mühselige Fahrt weiter, bis um 7.45 Uhr "Discovery" die letzte Etappe nach Scrabster übernahm. Für die freiwilligen Seenotretter endete damit ein fast 12-stündiger Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper im Korsfjord gekentert
(01.03.15) Bei Lerøyosen im Korsfjord lief in der Nacht zum 1.3. ein 25 Meter langer Schlepper kurz nach Mitternacht auf Grund. Die norwegische Coastguard wurde gegen 1.30 Uhr alarmiert. Als erstes war das Ambulanzboot "Rygervakt" vor Ort. Das Küstenwachboot "Njord" war nach 15 Minuten an der Unglücksstelle und versuchte, mit einer Pumpe einen Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen und den Havaristen freizuschleppen.
Dies misslang trotz mehrerer Versuche, die gemeinsam mit der "Rygerbuen" unternommen wurden. Durch die Kombination von flachem Wasser, starker Strömung und hoch gehender See kenterte der Schlepper stattdessen. Um 2.30 Uhr wurde die zweiköpfige Crew von der "Njord" abgeborgen und zum Flesland-Kai gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank bei Abschleppversuch
(01.03.15) Am Nachmittag des 28.2. entschied der Eigner des französischen Kutters "Ar Raok II – SN 691190" in Übereinstimmung mit der Versicherung, zu versuchen, den ausgebrannten Rumpf zu einem sichereren Platz zu schleppen. Als Ziel wurde angesichts des Zerstörungsgrades und schlechter werdenden Wetters der Hafen von Palais at Belle-Ile-en-Mer gewählt.
Zwei Lotsenboote aus Lorient steuerten den Kutter an und versuchten, das am Grund verhakte Netz zu lösen, um ihn abzuschleppen. Doch um 17.11 Uhr versank der Havarist auf 50 Metern Wassertiefe. Die vierköpfige Crew erreichte an Bord des Schwesterschiffes „Joker“ um 18.30 Uhr den Hafne von La Turballe, von dem aus die beiden Schiffe gemeinsam auf Fang gegangen waren. Die „Ar Raok II“ war 15.95 Meter lang, 6,06 Meter breit und wurde 1988 bei der Chantier Naval Croisicaisin erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler vor Kamtschatka gestrandet
(01.03.15) Der russische Trawler "Narval", 684 BRZ (IMO-Nr.: 8706818 , lief mit einer Crew von 27 Mann in der Nacht zum 1.3. in der Avacha Bucht auf der Kamtschatka Halbinsel auf Grund. Er kam zwischen dem Kap Shipunskiy und der Bechevinka Mündung eine Meile vor der Küste fest. Ein Rettunghubschrauber war bei Windgeschwindigkeiten von 14 Metern pro Sekunde nicht in der Lage, die Crew abzubergen. Das Schiff war beschädigt, aber noch dicht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Fähre vor Ulsan
(01.03.15) Auf der südkoreanischen RoRo-Fähre "Ocean Queen", 7578 BRZ (IMO-Nr.: 9030644), brach achteren im Ladebereich am 28.2. ein Feuer aus, als das Schiff von Busan nach Wladiwostok unterwegs war. Es befand sich sieben Meilen vor Ulsan. Rauch drang aus der achteren RoRo-Rampe. Die japanische Coast Guard schickte ein Löschteam, das den Brand ersticken konnte. Mehrere Stunden später setzte das Schiff die Reise nach Russland fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Lauwersoog gestrandet
(01.0315) Am 26.2. lief der holländische Kutter "Antje - WL 25", 30 BRZ (MMSI-Nr.: 244030722), im Wierumer Wattenmeer unweit des Fahrwassers auf Grund. Das KNRM-Boot "Annie Jacoba Visser" der Station Lauwersoog kam zu Hilfe, brach aber die Versuche, den Havaristen abzuschleppen, wegen ungünstigen Wasserstandes nach 20 Minuten erfolglos ab. Der starke Südostwind drückte das Wasser weg. In der folgenden Nacht kam der Havarist ohne Fremdhilfe wieder frei und lief nach Lauwersoog ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lysblink Seaways wird weiter geleichtert
(01.0315) Am 28.2. wurde das Abpumpen von Kraftstoff aus dem Frachter "Lysblink Seaways" an seinem Ankerplatz in der Scallastle Bay im Sound of Mull fortgesetzt. Taucher sollten ein zweites Mal das Unterwasserschiff inspizieren. Die Eigner waren weiter in Diskussionen mit möglichen Reparaturwerften. Weiterhin war ein Bergungsteam von Svitzer Salvage rund um die Uhr an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949



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