EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seenotfälle
Archiv Februar 2015


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Patroullienboot “Kyrenia – P 02” vor der Versenkung
(Bild: Ministry of Agriculture)   Großbild klick!
Neues Tauchwrack vor Zypern
(28.02.14) Was mit der kanadischen Fregatte “Annapolis” auf Widerstand stößt, läuft vor Zypern mit EU-Mitteln reibungslos – nachdem ein Schlepper das einstige Patroullienboot “Kyrenia – P 02” zu seiner Versenkungsposition vor Penara Beach gezogen und dort vor Anker gelegt hat, wurde es am 28.2. planmäßig an der Küste von Ayia Napa zum Sinken gebracht.
Die Versenkung wurde vom Landwirtschaftsminister Nicos Kouyialis als Teil der Bemühungen der Regierung um den Unterwassertourismus gelobt. Nach Wracks vor Paralimni, Paphos and Limassol ist das Patroullienboot nun das fünfte künstliche Riff in der Region. Der Bürgermeister von Ayia Napa, Yiannis Karoussos, hofft auf über 20,000 Touristen in den kommenden Jahren und dadurch erzeugte Umsätze von 30 Millionen Euro.
Das Projekt wurde kofinanziert von der EU und der zyprischen Regierung. Vor dem Untergang wurden alle toxischen Stoffe von Bord geholt gemäß des UN Environment Programme Mediterranean Action Plans. <
Quelle:Tim Schwabedissen



"Mein Schiff 3", Archivbild
(Bild: HenSti)   Großbild klick!
Mein Schiff 3 zu stark für Poller in Santa Cruz de La Palma
(28.02.14) Am 26.2. rissen die Trossen des unter Malta-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiffes “Mein Schiff 3”, 99526 BRZ (IMO-Nr.: 9641730), drei Poller aus dem Kai im Hafen von Santa Cruz de La Palma auf den Kanaren. Der Unfall wurde durch eine hohe Schwell im Hafen verursacht. Der Schaden belief sich auf etwa 15,000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter "Ar Raok II" in Vollbrand
(Bild: Marine Nationale)   Großbild klick!
Feuer auf Kutter vor Skeul
(28.02.14) Am 28.2. um 6.40 Uhr wurde das CROSS Etel von der vierköpfigen Crew des französischen Kutters "Ar Raok II" (MMSI-Nr.: 228260000) aus Croisic alarmiert, nachdem vor der Küste von Belle-Ile-en-Mer etwa 15 Kilometer vor dem Südostende von Skeul ein Feuer ausgebrochen war. Um 6.50 Uhr musste die Crew den Kutter aufgeben und wurde von der “Joker”, die im selben Hafen beheimatet ist, gerettet.
Die Fregatte "La Motte Picquet" die in Palais ankerte, kam zu Hilfe und schickte den Lynx-Bordhubschrauber zu einer Lageeinschätzung. Auch die SNSM-Boote aus Croisic, die “Pierre Robert Graham - SNS 095) und aus Belle-Ile-en-Mer, die “Belle Isle - SNS 096” wurden alarmiert und waren um 8.30 Uhr vor Ort.
Um 9.08 Uhr wurde gemeldet, dass der Brand im Maschinenraum unter Kontrolle sei. Die Rettungsboote kühlten weiter von außen den 16 Meter langen Rumpf, während die Möglichkeit eines Abschleppens des zerstörten Wracks geprüft wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölalarm im Nord-Ostsee-Kanal
(28.02.15) Am Morgen des 28.2. sorgte ein Schaden an dem unter Malta-Flagge laufenden Tanker 13815 BRZ (IMO-Nr.: 9194000), für einen Feuerwehreinsatz auf dem Nord-Ostsee-Kanal. Die Berufsfeuerwehr Kiel rückte aus, um eine Ölsperre auszulegen. Der 157 Meter lange Tanker war beim Kanaltransit von Rotterdam, wo er eine Ladung Öl gelöscht hatte, in Richtung Kaliningrad aufgefallen, weil er eine Ölspur hinter sich im Fahrwasser verursacht hatte.
Die Berufsgenossenschaft Verkehr und die Wasserschutzpolizei stoppten daraufhin die Weiterfahrt des Schiffes in der Schleuse Kiel-Holtenau. Schlepper zogen ihn wieder aus der Schleusenkammer und brachten ihn zur Bunkerstation Bominflot in der Wik. Dort wurde bei einer Besichtigung ein Defekt am Verstellpropeller festgestellt.
Da ein weiterer Ölaustritt nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Berufsfeuerwehr gerufen. Eine Löschzugbesatzung legte mit einem Schlauchboot eine Ölsperre um das Heck der "Ginaldag" aus. Die Weiterfahrt des Schiffes wurde untersagt. Wenn es Tauchern nicht gelingt, den Schaden zu beheben, muss der Tanker seine Weiterreise mit einem Schlepper antreten. Die "Ginaldag" wurde 2002 für den Einsatz in arktischen Gewässern in St. Petersburg erbaut. Sie gehört einer Reederei aus der Türkei, fuhr aber für russische Auftraggeber.
Bereits am 26.2. war es auf dem Kanal zu einer Tanker-Havarie gekommen, als der norwegische Tanker "Viscaria", 1859 BRZ (IMO-Nr.: 7330052), auf der Fahrt von Nyborg nach Dünkirchen am Nachmittag mit einem Dalben in der Weiche Königsförde kollidierte. Dabei entstanden Schrammen am Backbordbug, und die Beleuchtung des Dalbens wurde beschädigt. Am 27.2. gegen ein Uhr erreichte der Tanker Brunsbüttel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schleppzug vor Saint Jean de Luz in Schwierigkeiten
(28.02.15) Am 27.2. um 10:22 Uhr funkte der britische Schlepper "Vector", 135 BRZ (IMO-Nr.: 8738330), Notsignale, nachdem er mit einer Barge am Haken 12 Meilen nördlich von Saint-Jean-de-Luz von Bayonne kommend in Schwierigkeiten in stürmischer See geraten war. Um 10:43 Uhr bat der Kapitän das CROSS Etel um Hilfe, weil ein Teil des Riggs gerissen war.
Der Marineschlepper "Malabar", der sich in der Nähe befand, kam zu Hilfe und übernahm die Barge um 16:42 Uhr. Er steuerte damit die Bucht von Saint-Jean-de Luz an, wo die Barge in Sicherheit war. Die "Vector" folgte gegen 21 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Grönlandversorger
(28.02.15) Am Morgen des 27.2. brach auf dem dänischen Frachter "Naja Arctica",11612 BRZ (IMO-Nr.: 9100229), im Grönland-Hafen von Aalborg ein Feuer aus. Es entstand in einem Nebenraum des Maschinenraums. Als die alarmierte Feuerwehr eintraf, hatte die Crew die Flammen schon ersticken können.
Dank des raschen Eingreifens blieb der Schaden begrenzt, doch die geplante Abreise aus Aalborg am 11.3. über Reykjavik nach Grönland könnte sich verzögern. Ein Crewmitglied kam mit leichter Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gekenterte Fischer vom Rumpf ihres Kutters gerettet
(28.012.14) Am 27.2. kenterte nördlich von Chausey der sieben Meter lange Krabbenkutter „Oheme“. Um 12.15 Uhr wurde das CROSS Jobourg von dem Kutter „Joker“ alarmiert, der die zweiköpfige Crew auf dem Kiel des Havaristen ausgemacht hatte. Das CROSS Jobourg schickte einen Dragon 50-Hubschrauber.
Der Kutter „Ma fé des îles“, der sich in der Nähe befand, rettete die Schiffbrüchigen und nahm Kurs auf die Insel Chausey. Von dort wurden sie mit dem Hubschrauber weiter ins Krankenhaus von Granville geflogen, wo sie um 12.54 Uhr eintrafen. Die „Oheme“ wurde von der „La Petite Marion“ gesichert und später von dem SNSM-Boot „Notre Dame du Cap Lihou“ aus Granville übernommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Taucherschiff im Byfjord
(28.02.14) Am 26.2. um 15.58 Uhr kam es zu einer Explosion mit nachfolgendem Feuer an Bord des 36 Fuß langen, norwegischen Arbeitsschiffes „Inspector“ auf dem Byfjord. Feuerwehr und Taucher wurden alarmiert, doch die zweiköpfige Crew hatte den Brand in der Maschine des Bootes der IMC Diving mit Pulverlöschern um 15.15 Uhr bereits selbst löschen können, als das Rettungsboot "K. G. Jebsen“ eintraf.
Auch ein Löschboot aus Nested und ein Boot mit Tauchern aus Sandviken kamen zu Hilfe. Mit einer Wärmebildkamera wurde sichergestellt, dass es keine Hotspots mehr gab. Das Boot wurde zum Kai der Feuerwehr geschleppt. Die Crew sagte, es habe zuerst verbrannt gerochen, dann sei die Bodenplatte aufgesprungen, und Flammen schlugen aus der Maschine. Sofort hätten sie zu den Feuerlöschern gegriffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maersk-Frachter saß vor Perth fest
(28.02.14) Der dänische Containerfrachter „Maersk Garonne”, 50757 BRZ (IMO-Nr.: 9235579), lief am Morgen des 28.2. rund 500 Meter von der Südmole in Fremantle entfernt auf Sandboden auf Grund. Gegen 8.30 Uhr konnte der 292 Meter lange Frachter von Schleppern wieder befreit warden. Das Schiff ging zur Inspektion auf Reede vor Anker. Die Australian Maritime Safety Authority leitete eine Untersuchung der Havarie ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wassereinbruch beendete Karriere der Viking in Flensburg
(28.02.14) Ein Wassereinbruch nach einem bis zum 11.1. dauernden Werftaufenthalt bei der Gebr. Friedrich-Werft in Kiel beendete jäh die Laufbahn des 36 Meter langen Fahrgastschiffes “Viking” (MMSI-Nr.: 211462190). Die letzte Fahrt führte sie am 18.1. nach Grenå zur Fornæs Skibsophug A/S, wo gewaltige Stahlscheren der Abbrecher das Schiff inzwischen zerlegt haben.
Warum sich die Havarie auf der Rückfahrt von dem Routine-Werfttermin ereignete, war im Kern unklar. Durch Rostfraß war das Schiff nicht mehr zu retten, doch noch ein Jahr zuvor war der Unterboden im Rahmen des Klasse-Inspektion noch für einwandfrei befunden worden. Es gab aber keine Alternative: Reeder Jens Görrissen zog das Schiff aus dem Verkehr und machte sich auf die Suche nach einem neuen.
In Friedrichstadt wurde er fündig, und in dieser Woche wechselte die „Wappen von Boizenburg“ den Eigentümer, im März soll sie in ihrem neuen Heimathafen festmachen und ab 1.4. in den Dienst Flensburg-Glücksburg gehen. Bisher war das flach gehende Schiff auf der Treene und dem Nord-Ostsee-Kanal unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht auf Grund - Skipper gerettet
(28.02.14) Das Ardrossan Coastguard Rescue Team wurde am 26.11. um 23.30 Uhr alarmiert, nachdem eine Yacht nahe der Zufahrt von Ardrossan Harbour auf Grund gelaufen war. Der Skipper konnte sich auf die Felsen retten, doch seine 25 Fuß lange Yacht sank, nachdem sie mit dem auflaufenden Wasser hart gegen die Felsen schlug und schwere Rumpfschäden erlitt. Das RNLI-Boot aus Troon war auch vor Ort. Es sicherte das gesunkene Boot, dessen sich später ein vom Skipper beauftragter Berger annahm.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter mit Ruderschaden geborgen
(28.02.14) Das RNLI-Boot aus Stromness war am 27.2. fast 12 Stunden für einen havarierten, 20 Meter langen Kutter im Einsatz, der mit Ruderschaden in sechs Meter hohen Wellen trieb. Er war um 21.50 Uhr nordwestlich von Noup Head on Westray mit einer sechsköpfigen Crew an Bord havariert. Um 00.30 Uhr war das RNLI-Boot vor Ort und begann, den Kutter mit zwei Knoten in Richtung Orkney zu ziehen.
Mehrfach musste die Schleppleine verkürzt warden, und schließlich wurde der Notschlepper “Heracles” von der Coastguard zu Hilfe geschickt. Er war gegen vier Uhr vor Ort und versuchte selbst, den Kutter in Schlepp zu nehmen, doch dann wurde entschieden, wie gehabt weiter zu machen, bis ein anderer Kutter, die “Discovery”, um 7.45 Uhr eintraf und einen Schleppdraht übergab. Dann ging es in Richtung Scrabster, und die Seenotretter konnten ihren Einsatz beenden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler “San Jorge 1” sinkt
(Bild: Prefectura Naval Argentina)   Großbild klick!
Suche nach fünf Vermissten dauert – Kutter gesunken
(27.02.15) Die Suche nach den fünf Vermissten des argentinischen Trawlers “San Jorge 1” (MMSI-Nr.:701006201), der in der Nacht zum 25.6. vor Villa Gesell gekentert war, wurde am frühen Morgen des 26.2. mit 15 Schiffen und vier Booten der argentinischen Coastguard sowie einem Helikopter und einem Flugzeug wieder aufgenommen. Das Suchgebiet war rund 20 Quadratmeilen groß.
Nach einer Wetterbesserung prüfte die Coast Guard auch, ob Taucher zu dem Wrack des 20 Meter langen und sechs Meter breiten Schiffes absteigen könnten. Es war nach mehreren Stunden, während der es auf einer Luftblase treibend noch mit dem Bug aus dem Wasser ragte, auf 30 Metern Tiefe gesunken. Die drei Überlebenden befanden sich weiter in der privaten Cólon Klinik, in der sie wegen Verletzungen, Unterkühlungen und posttraumatischer Stresssyndrome behandelt wurden.
Sie sagten inzwischen aus, dass der Kutter in einer großen Welle gekentert sei. Ein Mann landete im Wasser und erreichte nach fast zwei Stunden eine Rettungsinsel, die noch mit einer Leine mit dem Kutterwrack verbunden war. Er schnitt sie mit einem Messer im Notfallbeutel los und konnte auch einen weiteren Crewkameraden aus dem Wasser ziehen. In der Dunkelheit hörten sie den dritten rufen und vermochten ihn unter Mühen ebenfalls auf die Insel zu ziehen.
Nach Tagesanbruch wurden die drei entdeckt und gerettet. Mit dem Untergang der "San Jorge I", die 2008 erbaut wurde, verlor Eigner Mariano Retrivi sein zweites Schiff binnen sieben Jahren. Die "San Jorge" sank 2007 vor der Küste von Uruguay.
Quelle:Tim Schwabedissen



NBP-Voyager: Ladung wird umgestaut
(Bild: Marcos Rodriguez)   Großbild klick!
Bockstiegel-Frachter lief Cee als Nothafen an
(27.02.15) Am 25.2. machte der unter on Antigua-Barbuda Flagge laufende Frachter "NBP Voyager", 6668 BRZ (IMO-Nr.: 9505596), im Hafen von Cee in Corcubion fest, nachdem 280 Meilen östlich von Bordeaux in der Biskaya in der Nacht zum 24.2. Teile der Schnittholzladung von 7000 Tonnen im Sturm übergegangen war.
Das Schiff hatte Backbordschlagseite entwickelt, bis die Halterungen nachgaben und Teile der Ladung über Bord gingen. Der 107 Meter lange Frachter bat dann um Erlaubnis, nach Cee einlaufen zu dürfen, was der nächstgelegene Hafen war, um die Ladung neu zu stauen. Hier unterstützte ein kleiner Hafenkran den ganzen Tag die Arbeiten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lysblink Seaways in der Scallastle Bay verankert
(27.02.15) Am Abend des 25.2. wurde die "Lysblink Seaways" in der Scallastle Bay am südöstlichen Ende des Sound of verankert, der ein idealer Liegeplatz angesichts des anhaltend stürmischen Wetters ist. Sie wurde von der "Kingdom of Fife” unterstützt von der "Forth Jouster" und der "Schiehallion" aus Oban dorthin geschleppt.
Der Notschlepper "Herakles", der den Konvoi eskortiert hatte, wurde nach Abschluss der Operation um 22 Uhr entlassen. Beim Eintreffen des Konvois belegte der 23 Meter lange Schlepper "Sally Ann" (MMSI-Nr.:235105485), der Netze von Fischzuchtfarmen zog, noch den Liegeplatz. Als er aufgefordert wurde, sich zu entfernen, bekam er eine Leine seines Anhangs in den Propeller.
Die "Lysblink Seaways" sollte in der Bucht bleiben, bis eine Wetterbesserung eingetreten ist. Danach sollte sie wahrscheinlich nach Liverpool verbracht werden. Unterdessen traf der unter Panama-Flagge laufende Schlepper "Luca" (IMO: 9225172) vor Ort ein, um die Sicherung durch die "Kingdom of Fife“ zu übernehmen. Die Scottish Environment Group überwachte weiter die Lage. Um den Havaristen wurde eine Sperrzone von 100 Metern eingerichtet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Gekaperter Tanker gestrandet entdeckt
(27.02.15) Der am 28.1. gekaperte indonesische Tanker “Rehobot”, 700 BRZ, wurde am 23.2. auf Grund liegend und verlassen vor der Küste von Mati City auf Mindanao Island gefunden. Er sollte geborgen und nach Davao geschleppt werden. Die Ladung von 1100 Tonnen Dieselöl war gestohlen, die Navigations- und Kommunikationseinrichtungen beschädigt oder ebenfalls entwendet.
Vor Bitung in Nord-Sulawesi waren acht mit Messern bewaffnete Piraten an Bord gekommen. Die 14-köpfige Crew musste in einem Rettungsboot das Schiff verlassen, und der Tanker fuhr davon. Ein Kutter rettete die Ausgesetzten am 31.1. Seit dr Kaperung war das Schiff verschwunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Kohlestaubexplosion
(27.02.15) Vier der 22 überwiegend aus Osteuropa kommenden Crewmitglieder des unter Panama-Flagge laufenden Frachters "Kosmas V", 33226 BRZ, wurden bewusstlos, nachdem es am 26.2. beim Öffnen einer Luke in Drepano zu einer Kohlenstaubexplosion kam. Das Schiff wollte gerade mit dem Löschen der Kohleladung beginnen. Ein 45-jähriger Spanier starb noch vor Ort, die drei anderen kamen ins Krankenhaus.
Ein 33-jähriger war in kritischem Zustand, die beiden anderen leicht verletzt. Sie kamen ebenso wie der Tote ins Agios Andreas Hospital. Der dritte wurde in die Intensivstation der Universitätsklinik eingeliefert. Der Frachter war am 25.2. von der Richards Bay in Südafrika kommend in den Drepano Riou Port eingelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler nach Feuer eingeschleppt
(27.02.15) Der Notschlepper “Abeille Liberté” schleppte den beschädigten Trawler “Angélus de la Mer –CN 162395”, 21 BRZ (MMSI-Nr.: 227312150), am 26.2. gegen 13.30 Uhr in den Hafen von St. Vaast-la-Hougue ein, wo das SNSM-Boot “Amiral Tourville” der Station Barfleur den Havaristen übernahm. Zuvor war der Skipper gemeinsam mit einem weiteren Mann mit dem Seenotkreuzer an Bord des Kutters zurückgekehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sieben Schiffbrüchige in La Paz an Land geschwommen
(27.02.15) Die Polizei in La Paz wurde alarmiert, nachdem am Morgen des 26.2. vor El Mogote die "Rebequita" mit sieben Mann an Bord kenterte und sank. Da das Schiff sich dicht vor Punta Mogote befand, gelang es allen, an Land zu schwimmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Bulkcarrier in Hamilton
(27.02.15) Am 26.2. brach bei Schweißarbeiten in einem Laderaum des kanadischen Selbstlöschers "Mississagi", 10588 BRZ (IMO-Nr.: 5128467) in Hamilton bei Schweißarbeiten im Rahmen laufender Reparaturen ein Feuer aus. Die 20 Arbeiter an Bord konnten rechtzeitig von Bord flüchten, nachdem der Brand entdeckt worden war. Einer erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung.
Die Feuerwehr wurde um 15.30 Uhr zum Liegeplatz am Heddle Marine Service gerufen. Dichter Rauch entstieg zu der Zeit dem an Pier 14 liegenden Schiff. Mit Wasser konnte der Brand mit 12 Löschfahrzeugen rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Ein Spezialteam ging an Bord und bestätigte um 16.40 Uhr, dass das Feuer aus war. Die “Mississagi” wurde 1943 erbaut und “Hill Annex” getauft. Im selben Jahr wurde sie in “George A. Sloan” umbenannt und lief als solche bis 2001. Eigner ist die Great Lakes and Seaway Shipping.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter Bremer Reeder nach Einlaufen nach Unalaska mit Sturmschäden arrestiert
(27.02.15) Der liberianische Frachter "Lindavia", 23825 BRZ (IMO:9122435), durfte am 26.2. Dutch Harbor verlassen, nachdem er zwei Wochen lang von der Coast Guard festgehalten worden war im Rahmen einer laufenden Untersuchung wegen Umweltvergehen. Er wurde freigelassen, nachdem die Herm. Dauelsberg GmbH & Co. KG in Bremen ein Agreement mit der Coast Guard unterzeichnete, nach der eine Sicherheitsleistung von 500,000 Dollar erbracht wurde und einige der rund 20 Crewmitgliede in Anchorage zu weiteren Befragungen verblieben. Der Eigner würde auch die dafür entstehenden Kosten tragen.
Die “Lindavia” war am 12.2. in Dutch Harbor eingelaufen, nachdem bei stürmischer See die Navigationsleuchten und das Radarsystem auf der Fahrt von China beschädigt worden waren. Das Schiff sollte in Dutch Harbor eine Fischladung für Japan an Bord nehmen. Nach dem Festmachen der "Lindavia" in Dutch Harbor ging die Coast Guard wegen möglicher Umweltvergehen an Bord und arrestierte sie.
Quelle:Tim Schwabedissen



Aufgegebene Yacht soll geborgen werden
(27.02.15) Die Segelyacht “Last Echo” aus Titusville, die halb gesunken vor einer Pier am Strand des Camp Helen State Park in Panama City liegt, sollte Ende der Woche durch die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission (FWC) geräumt werden. Die Strandung des Bootes, das sich im Sturm von seiner Mooring losgerissen hatte, war am 14.10.2014 gemeldet worden.
Am 7.12. war ein Erlass ergangen, nachdem es binnen fünf Tagen zu entfernen sei, doch zwei Monate später hatte sich wenig an der Lage geändert, außer dass das Boot weiter auf den Strand getrieben wurde. Es lag inzwischen eingesandet auf seiner Steuerbordseite, die Reste des zerfetzten Segels immer noch am Mast hängend.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge wird in drei Phasen geräumt
(27.02.15) Die US Coast Guard will die am Abend des 24.2. gesunkene, 100 Fuß lange und 40 Fuß breite Barge, die auf dem Grund des Fort Pierce Inlet liegt, in drei Phasen bergen. Beim Untergang war ein 58-jähriger aus Miami ums Leben gekommen, die Crewkameraden aus Middleburg und Jupiter, konnten ebenso wie der Bargenbetreiber aus Middleburg gerettet werden. Die Barge war unterwegs nach Georgia und hatte in Jacksonville aus dem Wasser geholt werden sollten.
Das Army Corps of Engineers leitet die Bergungsarbeiten und hat damit die Resolve Marine aus Fort Lauderdale beauftragt. Derzeit wurden die Trümmer untersucht und vermessen, um herauszufinden, welches Bergungsgerät vonnöten ist. Die Barge brach in mehrere Teile auseinander, und die Trümmer liegen über den Grund verstreut.
Nach der Vermessung sollen diese aus dem Fahrwasser entfernt und der Kanal wieder für den Verkehr geöffnet werden, danach wird das Wrack komplett geräumt. Am Nachmittag des 26.2. traf ein Schiff mit Tauchern und Vertretern des Army Corps of Engineers vor Ort ein. Seit 18 Uhr durften Sportboote mit weniger als sechs Fuß Tiefgang die Ungücksstelle passieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Unlügcksfrachter auf Meeresgrund entdeckt
(27.02.15) Während einer Unterwasserexpedition haben Taucher den holländischen Frachter “Ariel”, 398 BRT, identifizieren können, der seit dem Untergang am 7.12.1954 nicht mehr gesehen wurde. Das Wrack wurde vor der Insel Yeu in 62 Metern Tiefe entdeckt.
Das Schiff entstand 1951 als “Uni-T” beim Scheepsbouw in Westerbroek für die N.V. Kustvaart Unie in Groningen.
Bei einer Tragfähigkeit von 570 Tonnen war es 48,65 Meter lang, 8,08 Meter breit und hatte 2,72 Meter Tiefgang. Am 29.11. lief es in Ballast auf der Reise von Vaxholm nach Hargshamn in schwerem Sturm in den Öregrund-Schären bei Svartklubben auf der Insel Mäskobben auf Grund. Nach mehreren Versuchen brachte es der Schlepper “Neptunus” am 3.12. wieder ab, doch es kenterte bei der Bergung.
Am 22.5.1952 wurde es wieder schwimmfähig gemacht und nach Svartklubben gebracht, wo provisorische Reparaturen durchgeführt wurden, ehe es am 27.5.1952 in Rotterdam in die Scheepswerf Vuyk ging. 1952 wurde es nach Reparatur der schweren Schäden an Steuerbordseite als “Ariel” wieder in Dienst gestellt.
Am 18.1.1954 kam es auf der Reise von Hamburg nach Ipswich nach einem Rudermaschinenschaden im Sturm auf dem Bornriff fest und erlitt dabei schwere Bodenschäden. Nach der Bergung wurde es nach Delfzijl geschleppt und bei der Scheepswerf Gebr. Sanders repariert.
Am 7.12. geriet es auf der Fahrt von Cardiff nach Bordeaux südwestlich von Sable d'Olonnes in einen Sturm und sank. Acht Mann konnten sich in ein Boot retten, doch der Smut fiel über Bord und ertrank. Das Rettungsboot kenterte beim Erreichen der Küste, und nur drei Mann erreichten schwimmend das rettende Ufer.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Kerem S"
(Bild: Spyros Tzanakos)   Großbild klick!
"Kerem S" endgültig vor Levitha gesunken
(26.02.15) Am Morgen des 24.2. ist der unter St. Kitts-Nevis-Flagge registrierte Frachter "Kerem S", 1281 BRZ (IMO-Nr.: 8223127), der am 20.2. nach Maschinenausfall bei Levitha rund 16 Meilen westlich von Leros gestrandet war, bei anhaltend stürmischer See von den Felsen getrieben worden und gesunken.
Es herrschten acht Beaufort Wind vor Ort. Bislang wurden keine Zeichen einer Ölverschmutzung entdeckt. Die Crew war nach dem Schiffbruch von einem Super Puma-Hubschrauber unversehrt abgeborgen und nach Kos geflogen worden. Der Frachter war nach der Strandung leckgeschlagen und hatte teilweise bereits unter Wasser gelegen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Atrappe fliegt nach Raketentreffer in die Luft
(Bild: Hamed Jafarnejad)   Großbild klick!
Iran demonstriert Attacke auf Attrappe von US-Flugzeugträger
(26.02.15) Die iranischen Revolutionsgarden haben am 25.2. bei dem Manöver “Great Prophet 9” in der Straße von Hormuz einen Angriff auf die Attrappe eines über 200 Meter langen und 40 Meter breiten, der amerikanischen Nimitz-Klasse nachempfundenen Flugzeugträgers durchgeführt, die auf einer Barge montiert war. Die Übung fand nahe Larak Island statt, wo Mohammad Ali Jafari, der Chef des Gardekorps, und Vertreter des Parlaments sie beobachteten.
Zuerst wurde die Umgebung des Trägers mit Minen durch Schnellboote isoliert, um die Manövrierfähigkeit einzuschränken. Dutzende kleiner Boote, jede mit einer M 08-Kontaktmine ausgestattet, schwärmten aus und beendeten die Aktion binnen 10 Minuten. In der 2. Angriffsphase attackierten sie den Giganten mit kleinen 107-Millimeter-Raketen. Diese können ein Schiff zwar nicht versenkten, aber Radar, Phalanx CIWS-Kanonen und Raketenwerfer außer Gefecht setzen.
In der 3. Welle griffen Schnellboote mit 12 kleinen Lenkwaffenflugköroern ähnlich den chinesischen C-704-Raketen die Attrappe an, gefolgt von zwei schweren Cruise Missiles und zwei ballistischen Khalij Fars-Raketen von einem Bell 206 Helikopter. Im Ernstfall allerdings würde ein derartiges Ziel weder so dicht unter der Küste sein, noch still liegen, keine Eskorte haben und keine Gegenwehr zeigen.
Quelle:Tim Schwabedissen



HMCS “Annapolis”
(Bild: Artificial Reef Society)   Großbild klick!
Artificial Reef Society drängt auf Versenkung der Annapolis
(26.02.15) Noch bevor die HMCS “Annapolis” endlich zu einem künstlichen Riff wird, droht sie inzwischen unbeabsichtigt durch Korrosion und Verfall zu sinken. Ein Rechtsanwalt der Artificial Reef Society in British Columbia sagte deshalb am 25.2., die Hulk müsse endlich vom derzeitigen Liegeplatz in der Long Bay zum Halkett Bay Marine Park vor Gambier Island geschleppt und dort kontrolliert versenkt werden. Andernfalls könnte sie bei einem unkontrollierten Untergang erhebliche Folgekosten in Millionenhöhe verursachen und den Schiffsverkehr gefährden.
Die Save Halkett Bay Marine Park Society kämpft seit langem gegen die Versenkung, weil sie befürchtet, dass sich noch giftige Chemikalien an Bord befinden könnten. Im Oktober 2014 war die Versenkung erlaubt worden, und es wurde bereits begonnen, Seewasser in einige Gastanks zu füllen und Löcher in den Rumpf zu schneiden. Doch die Umweltgruppe erwirkte im Januar kurz vor der geplanten Versenkung einen gerichtlichen Aufschub.
Dies hätte aber nach Ansicht des Anwalts früher geschehen müssen, weil die Lage nun gefährlich sei. Die Gruppe argumentierte dagegen, sie habe erst im Dezember 2014 vom Vorhandensein von Tributyltin erfahren, das den Bewuchs des Rumpfes verhindern soll. Tatsächlich wurde die Antifouling-Farbe aber schon vor über 12 Jahren aufgetragen und ist inzwischen inaktiv. Environment Canada fand den Rumpf dicht bewachsen vor, was nicht möglich gewesen wäre, wenn das Tributyltin noch aktiv gewesen sei.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lysblink Seaway wird verholt
(Bild: Jon Haylett)   Großbild klick!
Lysblink Seaway zu geschützterem Ankerplatz verholt
(26.02.15) Der Frachter "Lysblink Seaways" wurde am Nachmittag des 25.2. aus Kilchoan zu einem geschützteren Ankerplatz geschleppt, nachdem die 150 Tonnen Bunkeröl geleichtert worden waren. Gegen 16 Uhr begann die Schleppreise am Haken der “Kingdom of Five” aus der Mingary Bay zur 17 Meilen entfernten Scallastle Bay, nachdem der Secretary of State’s Representative for Maritime Salvage & Intervention die Reise genehmigt hatte.
Vor Ort herrschte Südostwind mit fünf Beaufort. Die Operation dauerte rund fünf Stunden und wurde von der Scottish Environment Group und Marine Scotland befürwortet. Der Notschlepper "Herakles" blieb auf Standby, bis die "Lysblink Seaways" die neue Position erreicht hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge in Limassol gehoben
(26.02.15) Die Caissonbarge “Piräus V”, die im Hafen von Limassol auf einer Wassertiefe von 17 Metern gesunken war, wurde durch die griechische Bergungsfirma Spanopoulos Salvage am 19.2. wieder an die Wasseroberfläche gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Tanker rammte zwei Brücken in Rotterdam
(26.02.15) In der Nacht zum 26.2. kollidierte der britische LPG-Tanker "Happy Eagle", 3733 BRZ (IMO-Nr.: 9040170), auf der Fahrt von Moerdijk nach Rotterdam sowohl mit der alten wie auch der neuen Botlek Brücke bei der Maasvlakte. Erst rammte er die alte Hubbrücke mit dem Bug und stieß dann beim Versuch, zu drehen, mit dem Heck gegen die neue Brücke. Der Havarist wurde dann von dem Schlepper "Marshal" zum Damen Shiprepair in Rotterdam gezogen, wo er um 5.15 Uhr festmachte. Das Patroullienboot "P 4" kam zur Untersuchung ebenfalls zum Eemport Pernis.
Die alte Brücke wurde für den Schwerlastverkehr gesperrt, nachdem sich Teile angehoben wurden. Der Verkehr auf der A15 zum Europoort wurde nicht beeinträchtig, nur die Abfahrt zur Botlek Brücke wurde gesperrt. Der Schiffsverkehr an der alten Brücke wurde ebenfalls unterbrochen, und die Schiffe mussten den Weg über die Neue Maas nehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weitere vergebliche Suche nach Rick-Skipper
(26.02.15) Das Landelijk Team Onderwater Zoekingen hat am 25.2. erneut nach dem weiterhin vermissten Skipper des Baggerschiffs “Rick” gesucht, das auf der Westerschelde am 6.2. bei Hoofdplaat gekentert war. Mit dem Sonar wurden 1,5 Kilometer der Westerschelde abgesucht, aber erneut ohne Erfolg.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nach der “San Jorge” sank auch die “San Jorge I”
(26.02.15) Der argentinische Kutter (MMSI-Nr.: 701006201) kenterte am 25.2. ggegen Mitternacht nach dem Auslaufen aus Mar de la Plata zur Fangfahrt 41 Meilen vor Villa Gesell südlich des Rio De La Plata. Als das AIS-Signal abbrach, wurde Alarm geschlagen, und wenig später war der in der Nähe fischende Kutter “San Antonio III” vor Ort und barg in der Dunkelheit drei Mann aus einer Rettungsinsel.
Nach den anderen fünf Mann wurde eine Suchaktion mit vier Booten der Coast Guard, einem Helikopter, einem Suchflugzeug mit einem Taucherteam an Bord und Kuttern, die in dem Seegebiet standen, gestartet. Nebel erschwerte die Rettungsaktion. Bei Tageslicht stellte sich heraus, dass der Bug des Kutters noch kieloben aus dem Wasser ragte. Vor Ort waren 15 Meilen Windgeschwindigkeit.
Die Geretteten wurden an Bord der „San Antonio III“ nach Mar de la gebracht. Die “San Jorge I” war im Januar 2008 auf der Werft in Mar del Plata vom Stapel gelaufen. Sie war 20,17 Meter lang, 6.40 Meter breit und hatte 3.15 Meter Tiefgang. Sie gehört der San Jorge SA und ersetzte die “San Jorge”, die am 20.6.2007 vor der Küste von Uruguay gesunken war. Damals konnten alle acht Mann an Bord gerettet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bockstiegel-Frachter verlor Ladung im Atlantik
(26.02.15) In der Nacht zum 24.2. gingen Teile der Schnittholz-Ladung des unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachters "NBP Voyager", 6668 BRZ (IMO-Nr.: 9505596), der auf der Reise von Riga nach Corcubion war, in stürmischer See rund 280 Meilen westlich von Bordeaux zwischen Ushant und Kap Finistère über. Rund 80 Bündel mussten geslippt werden, um den Frachter in acht bis 10 Meter hohen Wellen wieder zu stabilisieren.
Am 24. und 25.2. wurden durch ein Flugzeug des französischen Zolls in Lorient zwei Kontrollflüge unternommen, um die Position der in der See treibenden Holzplanken 250 Meilen vor der Küste zu überwachen. Das MRCC Madrid wurde vom CROSS Etel auf dem Laufenden gehalten. Am 25.2. forderte der maritime Präfekt den Schiffseigner, die Bockstiegel Reederei in Emden, auf, die Gefahr für die Schifffahrt durch das Treibgut abzuwenden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gefahrgutalarm im Hamburger Hafen
(26.02.15) Als der vom Giorgino CT in Cagliari kommende, unter Marshall Islands-Flagge laufende Containerfrachter&xnbsp;"Puelo", 73934 BRZ (IMO-Nr.: 9306172), am Abend des 25.2. nach Hamburg einlief, wurde ein Leck an einem Container festgestellt. Die Feuerwehr wurde gerufen wegen der Befürchtung, dass das Gefahrgut Bromid aus dem betroffenen Container austreten könnte.
Nachdem das Schiff am Athabaska-Kai festgemacht war, begann um 20.27 Uhr startete ein Feuerwehr-Einsatz auf dem Schiff. Auch Experten der Technik- und Umweltwache wurden alarmiert. Die Spezialisten untersuchten den Frachter, führten Messungen an Bord durch und gaben dann Entwarnung. Bei dem gemeldeten Leck handelte es sich um einen Fehlalarm.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsaktion für Kutter vor Port-en-Bassin
(26.02.15) In der Nacht zum 26.2. brach auf dem Trawler “Angélus sur Mer – CH 162395”, 21 BRZ vor der Küste der Normandie ein Feuer aus. Um 23.36 Uhr wurde das CROSS Jobourgalarmiert, nachdem es auf dem in Trouville-sur-Mer beheimateten Schiff zu einer Explosion gekommen war. Es stand 17 Meilen vor Port-en-Bessin in der Seine-Bucht. Ein anderer Trawler, die 14 Meter lange “François Elie” (MMSI-Nr.: 227320490) aus Saint-Vaast-la-Hougue nahm die zweiköpfige Crew an Bord.
Das CROSS schickte das Patroullienboot “Pluvier” sowie das SNSM-Boot “Admiral de Tourville” aus Barfleur zum Havaristen, die das Feuer bekämpften. Gegen acht Uhr war es weiterhin aber noch nicht gelöscht. Nachdem das Rettungsboot “Admiral de Tourville” selbst einen Schaden erlitt, wurde gegen vier Uhr der Notschlepper “Abeille Liberté” hinzugerufen. Nach dessen Eintreffen nahm er sich sowohl des Kutters wie auch des Rettungsbootes an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Demoliertes Rettungsboot auf dem Weg nach Frankreich
(26.02.15) Ein Spezialkonvoi war in der Nacht zum 26.2. gegen 21.15 Uhr zwischen St. Pierre und La pointe des Galets unterwegs. Als Schwerlasttransport machte sich das beschädigte SNSM-Boot " "Commandant Rivière" auf den Weg zur Reparatur, nachdem es bei seinem ersten Einsatz am 13.10.2014 gestrandet und schwer beschädigt worden war. Der Transport dauerte über vier Stunden. Er wurde eskortiert von der motorisierten Brigade der Gendarmerie Nationale.
Zuvor hatten elektrische Leitungen und Telefonkabel entlang der Nationalstraße entfernt werden müssen. Das Boot sollte dann mit einem Frachter über Le Havre weiter nach Saint-Malo gebracht werden, wo es in die Werft geht.
Die Reise dauert eineinhalb Monate. Der Rumpf wurde in Mitleidenschaft gezogen und die Kajüte ist verzogen, auch die Ursache des verhängnisvollen Ausfalls der seinerzeit neuen Maschine muss untersucht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge war bei Untergang kaum seetüchtig
(26.02.15) Nach dem Untergang einer 100 Fuß langen Barge im Fort Pierce Inlet wurde das Wrack auf der Suche nach einem weiter vermissten Mann durch die US Coast Guard durchsucht. Nachdem die Barge auch noch auseinanderbrach, wurde der Schiffsverkehr vor Ort gesperrt. Das Wrack liegt direkt unter der Wasseroberfläche in 40 Fuß Tiefe.
Das Unglück hatte sich bei der Verschleppung der Barge durch eine 54 Fuß lange Gulfstream ereignet. Sie war mit einer dreiköpfigen Runnercrew war am 23.2. gegen Mittag aus Key Biscayne nach Georgia ausgelaufen, wo die Barge, die eine kleine Kajüte auf Deck stehen hatte, bei einer Schatzsuchoperation eingesetzt werden sollte.
Im Bug waren mehrere Leckagen, doch die Pumpen sollten das Wasser im Schach halten, als der Schleppzug mit 4-5 Knoten unterwegs war. Doch am 24.2. um 6.30 Uhr bemerkten die Männer, dass sich zu viel Wasser angesammelt hatte, und der Schleppzug steuerte zu Reparaturen auf die Küste zu. Gegen 15 Uhr waren sie vor Fort Pierce und kürzten die Schlepptrossen auf 50-755 Fuß auf.
Doch als sie in die Mündung einliefen, kam ihnen die Tide entgegen, und Wellen führten dazu, dass mehr Wasser in die Barge eindrang. Die Männer auf der Barge versuchten noch, die Lage unter Kontrolle zu bringen, indem sie die Schlepptrossen loswarfen, doch dann begann die Kajüte zusammenzubrechen, eine Pumpe fiel aus, und die Barge begann, zu sinken.
Ein Mann wurde förmlich in den Rumpf gezogen, und dann kam der Mast herunter und stürzte auf das Schleppboot, das durch die Schlepptrossen an dem Wrack festhing. Die Leiche wurde später durch Personal der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission rund vier Meilen vor der Küste entdeckt, wohin ihn die Strömung gezogen hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI schleppte zwei Kutter ab
(26.02.15) Die RNLI-Boote aus Sennen und Penlee wurden am 25.2. gegen Mitternacht alarmiert, nachdem der Trawler “The Algria” mehrere Meilen vor Cape Cornwall Maschinenausfall erlitten hatte. Das Schiff wurde mit seiner vierköpfigen Crew auf den Haken genommen. Wegen des schlechten Wetters war das Boot aus Sennen alarmiert worden, ehe acht Stunden später das aus Penlee um 8.30 Uhr bei Newlyn Harbour übernahm. Im Hafen sollte der Schaden repariert werden.
Das RNLI-Boot “The Keep Fit Association” aus Filey kam am 25.2. dem 10 Meter langen Kutter “Provider” zu Hilfe, dessen Propeller eine Meile östlich von Filey Brigg blockiert war. Gegen 18 Uhr lief es aus und brachte den Havaristen um 19.30 Uhr nach Scarborough zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kyrenia - P 02
(Bild: Kyrenia_Department of Fisheries and Marine Research)   Großbild klick!
Neue künstliche Riffe vor Zypern und Griechenland
(25.02.15) Das ausgediente Patroullienboot “Kyrenia - P 02”, das von dem zyprischen Verteidigungsministerium zu diesem Zweck gespendet wurde, wird am 28.2. gegen 11 Uhr zu einem neuen künstlichen Riff vor Ayia Napa in Pernera werden. Die “Kyrenia” der Abeking-Klasse wurde 1978 auf den Hellenic Shipyards erbaut.
Wenn das Schiff auf die letzte Reise geht, werden Verteidungsminister Christoforos Fokaides und Landwirtschaftsminister Nicos Kouyialis vor Ort sein. Ab 10.30 Uhr können Schaulustige mit Booten vom Hafen Ayia Napa zur Versenkungsstelle fahren.
Das Projekt wird aus dem Fischereibudget der EU und der zyprischen Regierung gegenfinanziert und soll die Biodiversität, das Ökosystem wie auch den Tauchtourismus stärken. Es wird nach der “Nemesis III”, die 2013 auf 23 Metern Tiefe in Protaras versenkt wurde, das zweite entsprechende Objekt in der Region und das fünfte vor Zypern. Das Department of Fisheries and Marine Research hat das Schiff reinigen und zur Versenkung vorbereiten lassen nach den Regularien der Barcelona Convention for the Protection of the Mediterranean Sea against Pollution.
Die “Costandis” und “Lady Thetis” wurden in Limassol Dasoudi auf 25 Metern bzw. 21-23 Metern versenkt, und in derselben Tiefe liegt auch die “Laboe” in Paphos. Alle Schiffe wurden aus Mitteln der Cyprus Tourism Organisation (CTO) erworben. Das populärste zyprische Tauchwrack ist der schwedische RoRo-Frachter “Zenobia”, der 1980 vor Larnaca sank und zu den fünf besten Tauchwracks der Welt zählt. Die Anzahl der Tauchtouristen bewegt sich jährlich zwischen 35,000 und 50,000 Personen.
Auch vor Griechenland geht ein Versenkungsprojekt gerade in die Endphase – die “Antymos” soll vor Agios Tychonas bald den marinen Park Amathus bereichern und den Tauch- und Angeltourismus stärken. Zuvor muss auch dieses Schiff gereinigt werden, wozu Agios Tychonas Gelder aus den EU-Strukturfonds nutzen will. Die "Antymos" soll auf einer Tiefe von 30 Metern im nächsten Sommer zu liegen kommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter "The Western Flyer"
(Bild: Skip Bold)   Großbild klick!
Restaurierung des Wracks von Steinbeck-Schiff gesichert
(25.02.15) In Port Townsend steht die zwei Millionen Dollar teure Reparatur des Kutters "The Western Flyer" in den Startlöchern, auf der der Autor John Steinbeck 1951 das Buch "The Log of the Sea of Cortez” schrieb. Es ist die Chronik einer 6000 Meilen-Reise des Schriftstellers mit seinem Freund, dem Biologen Don Ricketts, im Jahr 1940 von Monterey nach Mexiko.
Der Holzkutter wurde 1937 in Tacoma erbaut und in Alaska und vor Mexiko und Kalifornien im Einsatz. Nach der Steinbeck-Reise war er wieder im Fischereigeschäft im Nordwestpazifik vor den Küste von British Columbia und Alaska tätig. 1970 wurde es in “Gemini” umbenannt, ging durch verschiedene Hände und landete 1997 in Swinomish. Der letzte Besitzer, ein irischer Migrant, der in Key West wohnt, hatte es 2010 erworben mit dem Plan, es zu restaurieren, um es dann nach Salinas zu bringen. Eine gespungene Planke wurde dem Schiff dann aber zum Verhängnis: Am 24.9.2012 sank die “Western Flyer” im Swinomish Channel unterhalb der Twin Bridges im Puget Sound. Nach zwei Wochen wurde sie geborgen, sank kurz darauf erneut auf dem La Connor Channel und wurde im Januar 2013 von einem großen Kran nach Port Townsend transportiert. Am 5.7. wurde das Wrack dort an Land gesetzt.
Das Schiff steht derzeit auf dem Gelände der örtlichen Werft aufgepallt und trägt, verfallen und schlamm- und algenverkrustet, deutlich die Spuren zweier Untergänge.
Der kalifornische Geschäftsmann John Gregg will das Schiff aber als Ganzes erhalten und mit den besten Holzbauern der Welt binnen zwei Jahren rekonstruieren. Schon jetzt ist das alte Schiff Pilgerort für Steinbeck-Fans. Entsprechend hofft man in Port Townsend auf einen zunehmenden Steinbeck-Tourismus, bis das Schiff nach Monterey verlegt wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölbarge “National II” auf Drift
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Barge trieb schon 1400 Meilen weit
(25.02.15) Die herrenlose, 134 Fuß lange Ölbarge “National II” der Northern Transportation Company Limited of Canada ist inzwischen dicht an die russische Nordküste getrieben. Sie hatte sich im Oktober 2014 in einem Sturm in der Antarktis vom Schlepper losgerissen und war seitdem 1400 Meilen weit in Ost-West-Drift vorangekommen.
Nachdem sie sich zunächst an den Küsten von Kanada und den USA bewegte, ist sie inzwischen in russischen Gewässern. Sie befand sich weiter in dichten Eisfeldern. Die U.S. Coast Guard hat die Überwachung schon vor geraumer Zeit an Russland abgegeben. Der Weg konnte dank der Transponder, die der Marine Exchange of Alaska an Bord abgeworfen und mit Sandsäcken vor dem Verrutschen geschützt hatte, verfolgt werden.
Die Driftgeschwindigkeit betrug bis zu drei Knoten. An Bord befanden sich rund 1000 Gallonen Dieselöl. Bislang war die Barge intakt geblieben. Eine Bergung wäre aber erst in der sommerlichen Eisschmelze denkbar. Derzeit könnte lediglich ein starker Eisbrecher die Barge erreichen. Ihre Drift verschafft den Verfolgern aber in jedem Fall Erkenntnisse über Strömungen in arktischen Gewässern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lysblink Seaways soll geleichtert werden
(25.02.15) Am 24.2. zog der nächste Sturm über den Ankerplatz des Frachters "Lysblink Seaways" in der Bucht von Kilchoan, und das Schiff schwojte an seinen Moorings. Allerdings drehte der Wind von Süd auf Nordwest und kam weniger stark herein als erwartet, sodass der Havarist in relativ geschützter Lage blieb.
Am 24.2. um 13.30 Uhr lief der Notschlepper „Herakles“ von Orkney kommend in die Bucht ein. Am Morgen des 25.2. sollte, wenn das Wetter es zuließ, das Apumpen des Öls beginnen. Zwischen drei Uhr früh und mittags wurde ein entsprechendes Wetterfenster erwartet, während die insgesamt 153 Tonnen Kraftstoff auf den Schlepper "Kingdom of Fife" umgepumpt werden sollten.
Wenn das Schiff geleichtert war, sollte ein Schlepper, der inzwischen den Hafen von Stavanger zu diesem Zweck verließ, es aus der Bucht schleppen. Unklar war bislang, wohin es dann gehen würde, ob zur Reparatur oder direkt zu Abbrechern.
Quelle:Tim Schwabedissen




Serviceboot in Hammerfest gesunken
(25.02.15) Am 24.2. gegen sieben Uhr wurde im Hafen von Hammerfest entdeckt, dass ein Serviceboot der Firma Cemaq Norway an seinem Liegeplatz gesunken war. Das Motorboot war am Vortag noch benutzt worden. Es hatte sich niemand an Bord befunden, als es absackte. Es sollte so rasch wie möglich gehoben und zum Sip in Hammerfest transportiert werden. Warum das Boot sank, war noch vllkommen unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Anzahl der Opfer von Fährunglück steigt weiter
(25.02.15) Die Anzahl der Opfer des Untergangs der Fähre “Mostafa 3” in Bangladesch stieg am 25.2. auf 78, nachdem Fischer sieben weitere Leichen 10 Kilometer unterhalb der Stelle, an der das Schiff am 22.2. auf dem Padma River zwischen Shibalay und Harirampur nach Kollision mit der “Nargis 1“ gesunken war. Die Leichen, überwiegend Frauen und Kinder, wurden zu Fährstation von BIWTA in Paturia gebracht.
Am 24.2. waren zwei Tote entdeckt worden. Einige Menschen wurden immer noch vermisst, und Angehörige hielten sich an den Flussbänken auf, wo weiter Kutter und Motorboote nach Opfern suchten. Es wurde geschätzt, dass bis zu 200 Menschen auf dem für 140 Passagiere zugelassenen Schiff gewesen sein könnten. Die Polizei beschlagnahmte die „Nargis 1“ und verhaftete den Kapitän und einen weiteren Mann.
Quelle:Tim Schwabedissen



Charterboot nach Wassereinbruch und Feuer gesunken
(25.02.15) Alle 12 Personen wurden gerettet, nachdem das 18 Meter lange Charterboot “Reef Connection” aus Port Douglas am Morgen des 23.2. vor der Küste von Papua New Guinea sank. Das Boot der Reef Connections Charter Company hatte in der Nacht Wassereinbruch erlitten. Daraufhin kam es zu einem Brand in der Elektrik, und gegen Mitternacht musste das Schiff aufgegeben werden.
Die Crew und Fahrgäste retteten sich mit einem Beiboot auf der nahen Deliverance Island, wo sie von einem Boot der Thursday Island Water Police gerettet wurden. Die “Reef Connection” sank in sieben Metern Wassertiefe. Das Wrack sollte am 26.2. untersucht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter auf Lake Pontchartrain in Seenot
(25.02.15) Drei Menschen wurden am 23.2. von einem leckgeschlagenen Kutter auf dem Lake Pontchartrain gerettet. Zwischen dem Louisiana Highway 11 und den Twin Span Bridges gerettet. Das Boot hatte Wassereinbruch erlitten. Die US Coast Guard schickte ein 45-Fuß-Boot und einen Helikopter. Zwei Mann wurden abgeborgen, der dritte blieb an Bord, während das Schiff zur Oak Harbor Marina geschleppt und dort gesichert wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Vermisster und 10 Verletzte bei Kollision in Bangladesch
(25.02.15) Ein Mann aus Dakkhin Sakuchia wurde vermisst, 10 weitere Personen verletzt, als das Fahrgastschiff “Nurul” auf dem Kirtonkhola River in Barisal Sadar am Abend des 23.2. frontal mit einem Frachter zusammenstieß. An Bord waren mindestens 50 Personen auf der Fahrt von Janata Bazaar in Monpura, Bhola, nach Charmonai Darbar Sharif in Barisal Sadar.
Das Unglück ereignete sich einen Kilometer vom Ufer entfernt gegen 20 Uhr. Fünf Menschen stürzten beim Zusammenprall in den Fluss. Vier wurden von örtlichen Fischern gerettet. Die Verletzten wurden in einem Camp, das in Charmonai Darbar Sharif eingerichtet wurde, verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge sank im Fort Pierce Inlet
(25.02.15) Die U.S. Coast Guard rettete zwei Menschen und einen Hund, nachdem ihre vom einem Motorboot gezogene Barge im Fort Pierce Inlet am Abend des 24.2. gegen 18.30 Uhr Wassereinbruch erlitt und dann sank. Ein Mann war kurzzeitig vermisst, konnte dann aber auch ausfindig gemacht werden und kam ins Lawnwood Regional Medical Center. Das auf flachem Wasser liegende Wrack war ein Navigationshindernis.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gekaperter Tanker auf Grund liegend entdeckt
(25.02.15) Der vermisste indonesische Tanker “Rehobot” wurde am 23.2. vor Mati City auf den Philippinen gestrandet entdeckt. Die Philippines Coast Guard wurde über ein auf Grund sitztendes Schiff vor Barangay Cabuaya informiert und rückte gemeinsam mit Personal der Field Station South Eastern Mindanao und der Naval Intelligence Security Group an. Bei einer Inspektion stellte sich heraus, dass es sich um die “Rehobot“ handelte, die am 28.1. von acht Bewaffneten vor Lembeh Island, Indonesien, auf der Fahrt voon Bitung gekapert worden war.
Sie hatte 1100 Tonnen Dieselöl an Bord. Die 14-köpfige indonesische Crew musste in die Rettungsinseln gehen, in denen sie am 31.1. vor der Insel treibend entdeckt wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dänische Fähre saß vor Holland fest
(25.02.15) Die dänische Roro-Fähre "Flandria Seaways", 13073 BRZ (IMO-Nr.: 9186637), erlitt Vlaardingen kommend am 24.2. gegen neun Uhr Maschinenprobleme und lief direkt bei der Maeslant Sperre vor Hoek van Holland auf Grund. Der Schubschlepper "Milla" war als erster zur Hilfeleistung vor Ort, gefolgt von den "Union 7" und "Union 11". Nachdem der Havarist befreit und inspiziert war, konnte er um 15.30 Uhr nach Felixstowe auslaufen, wo er gegen 20 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Explosion auf Schlepper
(25.02.15) Ein Schlepper einer Berbbaufirma explodierte am 23.2. in Donggala, Zentral-Sulawesi, wobei ein Mann starb und ein weiterer schwer verletzt wurde. Das Unglück ereignete sich, als vier Mann mit Schweißarbeiten an Bord beschäftigt waren und ein Umwandler plötzlich in die Luft flog.
Ein Arbeiter wurde über Bord und gegen einen anderen Schlepper geschleudert, wobei er tödliche Verletzungen erlitt. Der zweite hatte Verbrennungen erlitten und spran ins Wasser. Die Banawa Police untersuchte die Explosiion. Der Tote aus Palopo wurde zur Autopsie ins Undata General Hospital in Palu gebracht, wo auch der Verletzte behandelt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Heckschaden Autocarrier "Pacific Highway"
(Bild: Dennis Mortimer)   Großbild klick!
Autofrachter mit Kollisionsschaden in Piräus
(24.02.15) Nachdem er am 16.2. aus Aqaba ausgelaufen war, machte der unter Panama-Flagge laufende , 48039 BRZ (IMO-Nr.: 9206023), am 20.2. in Drapetsona im Hafen von Piräus am 20.2. um 6.30 Uhr mit einem klaffenden Kollisionsloch knapp oberhalb der Wasserlinie am Steuerbordheck fest. Die weiteren Hintergründe waren derzeit unbekannt, und das Schiff lag am 24.2. weiter im Hafen.
Der Autofrachter hat eine Tragfähigkeit von 15,127 Tonnen, ist 180 Meter lang, 32 Meter breit und hat 8,4 Meter Tiefgang. Er wurde 2000 bei Kawasaki Sakaide Works in Sakaide, Japan, für die Taiyo Nippon Kisen in Kobe erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischer vor Elands Bay vermisst
(24.02.15) Am 24.2. um 02.45 Uhr wurden die NSRI Mykonos und NSRI Lamberts Bay von der Polizei alarmiert, nachdem gegen ein Uhr ein kleiner Kutter vor der Elands Bay gekentert war. Ein 33-jähriger Fischer rettete sich schwimmend an Land und verständigte die Polizei über den Unfall. Er war mit zwei weiteren Männern aus St. Helena an Bord gewesen, als der Ankerlieger 100 Meter vom Ufer entfernt umschlug.
Ein 30-jähriger Crewkamerad hatte den Versuch, an Land zu schwimmen, wegen Erschöpfung abgebrochen und hatte versucht, zum gekenterten Boot zurückzukehren, das er aber nicht mehr erreichte. Der 35-jährige Skipper hielt sich ebenfalls an dem kieloben treibenden Kutter fest.
Von der NSRI-Station Mykonos lief die “Gemini Rescuer II” und von Lamberts Bay die “Douglas Murray” aus, und an Land begannen Suchteams der Polizei und der NSRI ebenfalls, nach den Schiffbrüchigen Ausschau zu halten. Der Skipper wurde gerettet und ins Krankenhaus gebracht. Die Police Dive Unit wurde zur Suche nach dem vermissten Fischer eingesetzt. Keiner der drei hatte Rettungswesten getragen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler drohte in Trouville zu sinken
(24.02.15) Am Vormittag des 23.2. wurde die Feuerwehr zum Hafen von Trouville gerufen, wo nahe des Fischmarkts ein Trawler Wassereinbruch erlitten hatte und zu sinken drohte. Drei elektrische Pumpen waren nötig, um das durch ein Leck im Bug eindringende Wasser zu lenzen. Acht Mann der Feuerwehr von Touques, drei Polizeioffiziere und vier Taucher waren vor Ort.
Die Feuerwehr von Honfleur assistierte mit zwei weiteren Pumpen. Der 1969 erbaute Trawler hatte bereits seit acht Jahren im Hafen gelegen und entsprechend heruntergekommen. Immerhin waren wegen dieses Umstands die Tanks auch schon lange leer.
Quelle:Tim Schwabedissen




Yacht über ein Jahr nach vermutetem Untergang gestrandet und endgültig verloren
(24.02.15) Vor über einem Jahr gab Skipper Andrea Lacopini beim Minitransat 2013 seine 6,5 Meter lange Yacht “Umpa Lumpa” auf, nachdem er vor Gouadeloupe mit voller Fahrt war gegen ein nicht identifiziertes Hindernis gestoßen war und durch einen 30 Zentimeter langen Riss Wasser an Steuerbord neben dem Kiel in den Rumpf eindrang.
Lacopini wurde nach Aktivierung des EPIRB von einem Begleitboot der Regatta aus einer Rettungsinsel gerettet. Das Boot trieb ab und galt seither als gesunken. Nach mehr als einem Jahr wurde es aber vor den Bahamas treibend gesichtet: Im Dezember entdeckte der Ausguck eines Kreuzfahrtschiffes die vor den Bahamas Yacht, und mit einem Rettungsboot wurde nachgesehen, ob sich jemand an Bord befand.
Als es leer vorgefunden wurde, ging die herrenlose Drift weiter, ehe das Boot 350 Meilen von Guadeloupe entfernt auf Felsen strandete und in mehrere Stücke zerbrach.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubverband saß auf der Donau fest
(24.02.15) Das deutsche Binnenschiff „Dyna", 1470 ts (EU-Nr.: 04601370), erlitt auf der Donau in Bergfahrt von Deggendorf, wo es um 16 Uhr losgeworfen hatte, nach Regensburg laufend am 24.2. um 10.30 Uhr einen Maschinenschaden und wurde manövrierunfähig. Es wurde samt des vorgekoppelten Schubleichters „Johanna“ von der starken Strömung an den Brückenpfeile der dortigen Autobahnbrücke getrieben, wo der Verband dann festkam.
Weil der Schubverband weit ins Fahrwasser hineinragte, musste die Donau vom Wasser- und Schifffahrtsamt Deggendorf gesperrt werden. Der eigentliche Schaden konnte zwar rasch behoben werden, aber die Maschinenkraft der "Dyna" reichte nicht aus, um mit eigenen Mitteln wieder flottzukommen. Ein vom Schifffahrtsamt genehmigter Befreiungsversuch scheiterte.
Die Reederei machte sich nun daran, ein Bergungsschiff zu finden. Beamte der Wasserschutzpolizeigruppe Deggendorf überwachten die Einhaltung der Schifffahrtssperre, bis die Unfallstelle wieder frei war. Ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Pankofen besichtigte die Unfallstelle und beordert für die nächsten Tage Sachverständige an die Unfallstelle. Eine Gefahr für das Brückenbauwerk bestand nicht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Beschädigter Containerfrachter wird in Okinawa abgedichtet
(24.02.15) Der amerikanische Containerfrachter "Sgt. Matej Kocak" lag seit seiner Bergung vor Hawaii weiter an der White Beach Navy Pier in Flanders, während Arbeiter des Naval Sea Systems Command Notreparaturen ausführten. Vertragsarbeiter von NAVSEA haben den Rumpf an Backbordseite abgedichtet und Reparaturen zur Wiederherstellung der Seetüchtigkeit durchgeführt. Derzeit läuft eine Ausschreibung für die endgültige Reparatur auf einer Werft.
Quelle:Tim Schwabedissen



Restaurantbarge auf Ohio River vollgelaufen
(24.02.15) Das schwimmende Restaurant “Schooner’s” erlitt am 23.2. an seinem Liegeplatz Adam’s Landing auf dem Ohio River in Guyandotte, Huntington, West Virginia, Wassereinbruch. Ein Arbeiter, der zu Instandhaltungsarbeiten an Bord war, schlug Alarm, nachdem die Barge ein Leck erlitten hatte und volllief.
Trossen wurden unter den Rumpf gezogen, während mit Pumpen begonnen wurde, das Wasser auszupumpen. Das Achterschiff und Teile der Aufbauten waren überflutet. Auch ein daneben liegender Ponton mit einem Aufbau sank. Das Huntington Fire Department war auf Standby zur Sicherung der Arbeiten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barkasse nach Brandanschlag größer als zuvor
(24.02.15) Genau neun Monate nach einem Brandanschlag, bei demi hr der Totalverlust drohte, wurde die Hamburger Hafenbarkasse „Tokyo“ am 24.2. zum zweiten Mal getauft. Am 24.5.2014 um 4.36 Uhr waren im Morgengrauen an dem an den Landungsbrücken liegenden Schiff Flammen aus der Kajüte geschlagen. Zuvor war sie aufgebrochen und das Feuer gelegt worden.
Das Schiff war eines von fünf der Maritime-Circle-Line. Eigner Gregor Mogi ließ die 1950 erbaute Barkasse danach auf der Feltz Werft in Finkenwerder komplett entkernen, reparieren und umbauen. Die Kosten betrugen rund 370 000 Euro. Dabei wurde die “Tokyo” auch um 1,70 Meter auf nunmehr 18 Meter verlängert und um 1,40 Meter verbreitert.
Sie vermag nun 130 statt zuvor 73 Personen zu befördern. Nach alten Zeichnungen wurde ein klappbares neu eingebaut. Taufpate für das wiederhergestellte Schiff wurde Prof. Peter Tamm, der Gründer des Internationalen Maritimen Museums in Hamburg, danach sollte es wieder auf Gästefahrt gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Tote und zwei Vermisste bei Bootsunglück in Sulawesi
(24.02.15) Mindestens drei Menschen, darunter ein fünfjähriges Mädchen und ihr zweijähriger Bruder, ertranken beim Untergang eines Motorbootes auf dem Jeneberang River in Süd-Sulawesi am 22.2. um 19.30 Uhr. Zwei weitere Menschen wurden noch vermisst. An Bord waren mindestens 25 Personen, als das Boot leckschlug.
20 Menschen wurden gerettet. Die National Search and Rescue Agency in Makassar startete eine Rettungsaktion. Für drei der Insassen kam jede Hilfe zu spät, sie wurden von Tauchern tot geborgen. Das Boot war überladen von Pandang gekommen, als es mitten auf dem Fluss verunglückte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nun 70 Opfer nach Fährunglück in Bangladesch geborgen
(24.02.15) Die Anzahl der geborgenen Toten nach dem Untergang der “Mostafa” auf dem Padma River wurde nach Abschluss der Bergungsaktion mit 70 angegeben. Am 22.2. waren 48 Tote, nach der Hebung des Wracks aus sechs Metern Tiefe weitere 22 im Schiffsinnern entdeckt worden.
Mit Booten wurde der Flussgrund noch nach weiteren möglichen Opfern abgesucht. Passagierlisten gab es nicht. Zwischen 140 und 150 Menschen waren an Bord der Fähre gewesen, als sie am Nachmittag des 21.2. rund 40 Kilometer nordwestlich von Dhaka sank. Der Fluss ist einer der größten in Bangladesch.
Quelle:Tim Schwabedissen



Verschollenes Expeditionsschiff soll aufgespürt werden
(24.02.15) Ein sibirischer Abenteurer will das Wrack von HMS “Pandora” finden, das im Wettlauf zum Nordpol am 12.6.1881 von Eis zerdrückt wurde und sank. Von der 33-köpfigen Crew überlegten nur 13 Mann. Unter den Toten war auch Kapitän George Washington de Long.
Das 43 Meter lange Schiff war als “Jeannette” beim Pembroke Dockyard in Wales erbaut worden. Es handelte sich ursprünglich um ein britisches Kanonenboot der Philomel-Klasse. Auf der letzten Reise sollte es für die US-Regierung durch die Beringstraße den Nordpol erreichen und war, zum Dreimastschoner umgebaut, am 8.7.1879 aus San Francisco ausgelaufen.
Im September fror es nahe Wrangel Island ein und trieb 21 Monate lang eingeschlossen auf das Ziel zu. Währenddessen machte die Crew wissenschaftliche Forschungen von chronologischen meteorologischen Aufzeichnungen über astronomische Beobachtungen bis hin zu Lotungen des Meeresgrunds.
Im Mai 1881 wurden zwei bis dahin unbekannte Inseln entdeckt. Doch am 12.6. zerdrückte das Eis das Schiff, das zuvor ausgeräumt werden konnte. Es sank am folgenden Morgen. Die Crew machte sich auf den Weg nach Süden, um den 500 Meilen entfernten Lena-Fluss zu erreichen. Sie hatte drei Boote und Schlitten dabei.
Im folgenden Monat erreichte sie eine weitere unbekannte Insel, die Bennett Island genannt wurde nach dem Zeitungstycoon Gorden Benntt Jr., der die Arktisexpedition finanziert hatte. Die Männer hatten für 60 Tage Nahrung dabei. Am 8.9. stach eines der Boote mit acht Mann an Bord zum Festland in See, ging aber im Sturm verloren. Die beiden anderen versuchten, andere Orte im Flussdelta zu erreichen.
Ein mit 12 Mann besetztes Boot erreichte eine Eingeborenensiedlung, und die Crew wurde gerettet. Die anderen 15 im zweiten Boot kamen nicht so gut voran. Nachdem ein Mann starb, wurden zweiweitere ausgesandt, um zu versuchen, übers Eis Hilfe zu holen. Sie erreichten Belun, von wo aus eine Rettungsmission organisiert werden sollte. Es gelang, den Landungsplatz des anderen Bootes samt der dort zurückgelassenen Aufzeichnungen zu finden.
Am 23.3.1882 wurden noch drei Tote entdeckt. Am 18.6.1884 fand man einige Trümmer der “Jeanette” auf einer Eisscholle. Das Wrack selbst lag seither unberührt in rund 18 Metern Tiefe vor Henrietta, der nördlichsten Insel von Jakutien. Die Position soll auf einen Kilometer genau bekannt sein.
Der dort ansässige Andrey Khoroshev arbeitete nun daran, den Dampfer bei den De Long-Islands aufzuspüren und zu bergen. Die einflussreiche russische geografische Gesellschaft will er dazu mit ins Boot bekommen. Auch die US Navy und das National Oceanic and Atmospheric Administration in den USA zeigten grundsätzliches Interesse. Doch die politische Großwetterlage wird Joint Venture der Großmächte derzeit nicht zuträglich sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Indische Marine erwägt, Wrack aus 370 Metern Tiefe zu bergen
(24.02.15) Das indische Eastern Naval Command will das 28,5 Meter lange Torpedobergungsschiff “A 72”, 110 tdw, heben, das in der Nacht zum 6. November 2014 35 Meilen vor der Küste von Vizag nahe Visakhapatnam auf 370 Metern Wassertiefe sank, wobei ein Mensch starb und vier vermisst blieben. Es schickte eine entsprechende Empfehlung an das Marinehauptquartier in New Delhi.
Eine solche Aktion wäre allerdings sehr teuer, und die Marine hat auch nicht die Expertise, derartig große Schiffe aus einer solchen Tiefe zu bergen. Würde das Wrack gehoben, könnte die Ursache des Untergangs geklärt werden. “A 72” war eines von drei Schwesterschiffen, die auf der Goa Shipyard Limited und der P.S. & Company erbaut wurden. Eines ist noch aktiv. <
Quelle:Tim Schwabedissen



Einhandsegler erlitt Schiffbruch vor Ardrossan
(24.02.15) Am 21.2. alarmierte die Belfast Coastguard gegen Mittag die beiden RNLI-Boote aus Troon, nachdem eine 25 Fuß lange Yacht nahe der Hafeneinfahrt von Ardrossan Motorprobleme erlitten hatte. Auch das Ardrossan Coastguard Rescue Team wurde aktiviert. An Bord der Yacht war ein Mann, der unter Segel und während der Springtide nicht vorankam, sodass sein Boot schließlich auf Grund getrieben wurde.
Die „Jim Moffat” und “The Telford Shopping Centre” stachen in See und eilten zu dem Boot. Das Ardrossan Mobile Team war noch vor ihnen vor Ort und berichtete, dass der Skipper sein Boot aufgegeben habe und auf dem Weg zum Ufer sei. Er wurde unversehrt gerettet.
Zu der Zeit war sein Boot aber bereits rasch im Sinken begriffen, weil es bei der Strandung leckgeschlagen war. Das Wrack, dessen Mast noch aus dem Wasser ragte, wurde mit Leinen, die an Land ausgebracht wurden, vor dem Abtreiben bei Einsetzen der Ebbe gesichert. Danach kehrten die Rettungsboote nach Troon zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Scarborough manövrierunfähig abgeschleppt
(24.02.15) Das RNLI-Boot aus Scarborough wurde am 22.2. um 7.40 Uhr alarmiert, nachdem der 10 Meter lange Kutter “Capernaum” (MMSI-Nr.: 235096056) durch eine Ankerleine im Propeller manövrierunfähig geworden war. Der havarierte Kutter lag sechs Meilen nordöstlich des Hafens. Bei ruhiger See und Lufttemperaturen knapp über null Grad wurde das Fahrzeug ohne Probleme zurück in den Hafen geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lysblink Seaways wettert einen Sturm nach dem anderen ab
(24.02.15) Am 23.2. lag die "Lysblink Seaways" sicher vor Anker auf einer Position östlich zwischen der Mingary Pier und Maclean's Nose. Der Schlepper "Forth Jouster" war einsatzbereit. Der Wind erreichte inzwischen Sturmstärke aus West bis Südwest mit schweren Regenschauern und Gewitter.
Kurz nach sechs Uhr fiel die Stromversorgung in der Gemeinde aus, doch die Berger haben jede Menge Backup-Generatoren. Das Wetter am 24.2. sollte noch schlechter werden. Die Maritime and Coastguard Agency konstatierte unterdessen, dass der Frachter erheblich beschädigt sei. Das Öl sein nur im Rumpf geblieben, weil es oben auf dem eingedrungenen Wasser in den Tanks schwamm. Es war nur zu geringen Ölaustritten gekommen.
Inzwischen wurde der Kraftstoff in die höher gelegenen, unversehrten Tanks gepumpt. Es soll so bald wie möglich geleichtert werden. Der Lemon Tree-Teeraum in der Gemeinde diente den Einsatzkräften als Einsatzzentrale. Auch die Räume der Coastguard wurden konstant genutzt.
Quelle:Tim Schwabedissen




(Bild: Spyros Tzanakos)   Großbild klick!
Frachter auf Levitha gestrandet und aufgegeben
(23.02.15) Der unter Kitts-Nevis-Flagge laufende Frachter "Kerem S", 1281 BRZ (IMO-Nr.: 8223127), strandete am 20.2. um 17.45 Uhr am nordöstlichen Zipfel der kleinen Insel Levitha zwischen Kos und Paros, rund 16 Meilen westlich von Ieros. Das Schiff war am Morgen 4,5 Meilen westlich von Patmos manövrierunfähig geworden und auf die Felsenküste von Levith getrieben.
Auf der Insel lebt nur eine Bauernfamilie. Im Süden der Insel gibt es eine kleine Bucht, die bei Seglern recht beliebt ist. Abends kann man bei der Bauernfamilie Zicklein oder Fisch essen.
Die sechsköpfige Crew wurde von einem Super Puma-Helikopter der griechischen Luftwaffe abgeborgen, der bei Windstärken von 7-8 Beaufort gegen 18 Uhr startete und um 19.15 Uhr alle Mann an Bord hatte. Die Schiffbrüchigen, fünf Türken und ein Grieche, wurden zu medizinischen Checks ins Kos Hospital geflogen, wo sie 20 Minuten später eintrafen.
Das Rettungsboot "Os.El.Akt" und ein Schlepper aus Piräus waren an der Strandungsstelle. Die „Kerem S“ war schwer beschädigt und lag mit Steuerbordschlagseite, das Heck unter Wasser, auf Grund. Sie war unbeladen auf der Fahrt von Heraklion nach Aliaga gewesen.
Der Frachter ist 74,9 Meter lang, 10,5 Meter breit, hat einen Tiefgang von 3,8 Metern und eine Tragfähigkeit von 1572 Tonnen. Er läuft für die Efe Gemi Isletmeciligi Sanayi in Istanbul und wurde 1983 auf der Hermann Sürken Werft in Papenburg als „Rhenus“ für die Berden Shipping & Trading in Valletta, Malta, erbaut. Von 1997 bis 2005 lief er als „RMS Duisburg“ der BWK Schiffinvest Duisburg, und bis 2008 als „RMS Setlark“, dann bis 2013 als „Setlark“.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Mostafa 3“ wird gehoben
(Bild: Munir Zaman)   Großbild klick!
Bislang 69 Tote nach Fährunglück in Bangladesch
(23.02.15) Am 22.2. gegen 14.30 Uhrkollidierte in Bangladesch auf dem Padma-Fluss die Passagierfähre „Mostafa 3“ auf dem Weg nach Daulatdia mit dem Frachter „Nargis 1“, der sie mittschiffs rammte. Das überladene Schiff kenterte und sank kurz nach dem Ablegen in Paturia auf sechs Metern Wassertiefe 25 Meilen nordwestlich von Dhaka. An Bord waren etwa 150 Passagiere.
Über 100 von ihnen waren Fahrgäste von Bussen der Comfort Line und des Rajdhani Express. Sofort nach dem Unglück waren etliche Boote und Kutter vor Ort und retteten bis zum Abend etwa 60 Schiffbrüchige. Ein sechs Monate altes Baby starb nach seiner Rettung durch Dorfbewohner auf dem Weg ins Krankenhaus. Viele wurden aber in dem Innern der Fähre eingeschlossen. Taucher bargen 40 Tote.
Insgesamt wurden bislang 69 Menschen tot geborgen, 24 Leichen wurden nach der Hebung des Wracks durch den Schwimmkran „Rustom 1“ um 4.30 Uhr entdeckt. 57 konnten bislang identifiziert werden. Die übrigen 12 wurden ins Dhaka Medical College and Hospital (DMCH) zur Autopsie gebracht.
Die Rettungsaktion wurde am 23.2. um 10:30 Uhr eingestellt. Taucher sollten aber weiter nach möglichen Opfern suchen. Der Kapitän des Frachters und zwei seiner Crewmitglieder wurden verhaftet. Die “Nargis 1” war nach Baghbari in Sirajganj unterwegs.
Der für die Schifffahrt zuständige Minister Shajahan Khan kündigte an, den Familien der verunglückten Passagiere jeweils knapp 1500 Dollar Entschädigung zahlen zu wollen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter "Lysblink Seaways" wird wieder "eingefangen"
(Bild: Jon Haylett)   Großbild klick!
Lysblink Seaways trieb in der Mingary Bay
(23.02.15) Am frühen Morgen des 22.2. führte der wieder zunehmende Wind dazu, dass der vor der Mingary Pier vor Anker liegende Frachter "Lysblink Seaways" ins Treiben geriet. Eine Schleppverbindung wurde daraufhin klargemacht, und gegen 11 Uhr wurde der Havarist in Richtung Maclean's Nose gezogen, wo 1,5 Meilen östlich von Kilchoan ein besserer Ankergrund war. Die Schlepper "Forth Jouster" und "Kingdom of Fife" waren dabei im Einsatz.
Gegen Mittag wehte es mit über acht Windstärken, und auch in den kommenden zwei Tagen wurde im Sund of Mull stürmisches Wetter erwartet. Die neunköpfige Crew befand sich weiterhin an Bord, und die Vorbereitungen zum Ölleichtern waren bislang gut voran gekommen. Die Berger wollten das Öl in geschütztere Tankereiche pumpen. Das Arbeitsschiff "Spanish John II" aus Mallaig brachte Ausrüstung zum Hottapping herbei, mit dem das Öl aus den tiefere gelegenen Tanks in zwei höher gelegene umgepumpt werden sollte.
Nach Wetterbesserung war geplant, den Kraftstoff dann komplett von der "Lysblink Seaways" abzupumpen. Die Scottish Environment Group überwachte weiter die Lage, und ein Marine Response Centre wurde vor Ort eingerichtet. Um den Frachter wurde eine Sperrzone von 200 Metern eingerichtet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Öl aus Good Faith wird nun abgepumpt
(23.02.15) 10 Tage nach der Strandung vor Andros saß der zyprische Massengutfrachter "Good Faith", 16446 BRZ (IMO-Nr.: 9076404), unverändert auf den Felsen von Andros fest, und der Zeitpunkt einer Bergung war weiterhin unklar. Immerhin begann am 21.2. das Abpumpen des Öls aus den Bunkertanks.
Dazu brauchte es eine Windstärke von höchtens 6-7 Beaufort, und seit der Strandung waren es durchgängig acht Windstärken gewesen. Bisher kam es zu keinem Ölverlust. Berger von Tsavliris Salvage gingen unterdessen an Bord, um die Schäden zu inspizieren. Die Schlepper "Alexander" und "Aegis 1" lagen einsatzbereit in Gavrio und Antirypantiko.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gofer B auf Geisterfahrt nur leicht beschädigt
(23.02.15) Der vor der türkischen Küste auf Geisterfahrt gegangene Frachter „Gofer B" wurde von Tauchern inspiziert, nachdem er von Çandarli aus 35 Meilen vor den Hafen gezogen und dort wieder vor Anker gelegt wurde.
Ein Taucherteam des Izmir Port fand das Schiff in nicht allzu schlechtem Zustand vor, und es gab keine Lecks, lediglich eine Reihe kleinerer Schäden am Schiffsboden außerhalb der Tankbereiche. Als nächstes sollte der Frachter von einem Schlepper zu einem sicheren Ankerplatz verbracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ruderschaden vor Bebek
(23.02.15) Der unter Marshall Islands-Flagged laufende Produktentanker "King Edward", 23240 BRZ (IMO-Nr.: 9290490), erlitt am 22.2. um 19.30 Uhr vor Sariyer Bebek Ruderschaden, kurz nachdem er von Istanbul nach Kavkaz ausgelaufen war. Nachdem das Schiff langsam auf die Küste zuzutreiben begonnen hatte, wurden von der Küstenrettung zwei Schlepeper in Marsch gesetzt, die den Tanker in Augenschein nahmen, um die Lage zu prüfen. Das Schiff verholte dann unter Schlepperbegleitung zurück ins Marmara-Meer und ging auf Reede von Istanbul wieder vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brennendes Schiff in Haugesund von Feuerwehr versenkt
(23.02.15) Auf dem 20 Meter langen, norwegischen Trawler "Scombrus Junior R-9-H" (MMSI-Nr.: 259113000) brach am 22.2. um 3:59 Uhr im Innenhafen von Haugesund ein Feuer aus. Es befand sich zu der Zeit keine Crew an Bord. Versuche der Feuerwehr, den Brand unter Kontrolle zu bekommen, dauerten mehrere Stunden.
Dichte Rauchschwaden zogen über Hafen und Ort, sodass die Anwohner aufgefordert werden mussten, Fenster und Türen geschlossen zu haben. Es wurde zeitweilig sogar erwogen, umliegende Hotels wegen der giftigen Gase zu evakuieren, und der Brandort wurde weiräumig abgesperrt.
Schließlich wurde entschieden, das Schiff an seinem Liegeplatz zu versenken, um das Feuer zu löschen. Dazu rückte auch das Rettungsboot "Bergen Kreds" an, das den Wasserstrahl seiner Löschmonitore direkt in die zerstörten Bulleyes lenkte und so den Trawler flutete. Er legte sich mit starker Backbordschlagseite in mehreren Metern Wassertiefe am Kai auf Grund. Gegen 11 Uhr war das Feuer aus, das Schiff aber zerstört. Die Hafenbehörde legte eine Ölsperre um das rußgeschwärzte Wrack aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Kutter von DGzRS vor Barhöft geborgen
(23.02.15) Der Seenotkreuzer “Theo Fischer”, der derzeit auf der DGzRS-Station Barhöft liegt, kam am 21.2. zwei Fischkuttern zu Hilfe, die manövrierunfähig im Schwedenstrom südlich von Barhöft lagen. Das Seenotrettungsboot “Hertha Jeep” aus Stralsund unterstützte den Kreuzer beim Einsatz. Zunächst hatte einer der beiden Kutter sich eine Leine in den Propeller gezogen.
Als ein zweiter Kutter ihm zu Hilfe kam, geriet dieser aber selbst in Schwierigkeiten und wurde ebenfalls manövrierunfähig. Erst brachten die Seenotretter den einen der beiden Havaristen nach Barhöft. Der zweite Kutter war durch den starken Südwestwind mit Windstärke 6 bis 7 Beaufort auf eine Sandbank gedrückt worden.
Im Flachwasser war er nun nur noch für das Tochterboot der “Theo Fischer” erreichbar. Um den Kutter freizuschleppen, wurden die Seenotretter durch die Freiwilligenbesatzung des Seenotrettungsbootes unterstützt. Gemeinsam konnten die Seenotretter auch den zweiten Fischkutter aus seiner Lage befreien.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung von Schlepper in Trois Rivières abgeschlossen
(23.02.15) Die Hebung des Schleppers "Chaulk Determination" wurde am 21.2. gegen 13 Uhr auf dem St. Lawrence River erfolgreich abgeschlossen. 25 Berger waren seit dem 18.2. im Einsatz gewesen, um das Wrack mit mehreren Kränen wieder an die Wasseroberfläche in Trois-Rivières zu bekommen, wo das Schiff am 26.12.2014 gesunken war.
Darunter waren Taucher der Groupe Océan, Vertreter von GCC, die die Arbeit überwachten, sowie Arbeiter von Veolia mit Pumpen und Ölbekämpfungsgerät. Nachdem der Schlepper wieder schwamm, sollte er 24 Stunden auf seine Dichtigkeit und Stabilität hin überwacht werden. Anschließend galt es alle Wasserein- und auslässe abzudichten und die Dichtigkeit von Tanks mit Pressluft zu prüfen.
Dann sollte Speiseöl in die Seewassertanks eingebracht und das Schiff so für die weiteren Wintermonate, die es dort verbleiben sollte, vorbereitet werden. Die Bergungskosten beliefen sich auf eine Million Dollar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Indisches U-Boot bei Kollision beschädigt
(23.02.15) Das indische U-Boot “Sindhughosh”, 2325 tdw, kollidierte in der Nacht zum 20.2. vor Mumbai bei dem Nachtmanöver Tropex (Theatre Readiness Operational Level Exercise) mit einem Kutter. Dieser rammte das Periskop des auf Sehrohrtiefe laufenden Bootes, das dabei beschädigt wurde.
Das 72 Meter lange Boot kehrte daraufhin zur Marinebasis in Mumbai zur Reparatur zurück. Die “Sindhughosh” gehört den dieselelektrisch angetriebenen 10 Booten der Kilo-Klasse. Zwei Schwesterschiffe, die “Sindhuratna” und “Sindhurakshak”, waren in der Vergangenheit in schwere Unfälle mit Toten und Verletzten verwickelt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper sank in Sölvesborg
(23.02.15) Der schwedische Schlepper “Hafnia”, 143 BRZ (IMO:6504931), sank in der Nacht vom 20. auf den 21.2. in Sölvesborg und verursachte eine Ölverschmutzung. Das JRCC wurde um sechs Uhr am Morgen des 21.2. alarmiert. Nur noch der Mast des 25 Meter langen Schiffes ragte aus dem fünf Meter tiefen Wasser der Bucht. Dieselöl lief aus. Der Rettungsdienst aus Sölvesborg schickte die Boote "Edna Bengtsson" und "Lovisa Åstrand" der Station in Hörvik. Die schwedische Coast Guard entsandte die "KBV 048" mit Ölbarrieren und Ölbekämpfungsgerät.
Ein 300 Meter langer Ölschlängel wurde um die Untergangsstelle ausgelegt und das Aufnehmen des Diesels begonnen. Am Morgen des 22.2. hoben drei Mobilkräne dann das Wrack. Die Küstenwache leitete eine Untersuchung und Ermittlungen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Gravdak ausgebrannt und gesunken
(23.02.15) Am 22.2. um 20.30 Uhr brach auf einem 30 Fuß langen Kutter im Yachthafen von Gravdak in Vestvågøy ein Brand aus. Als 10 Mann der Feuerwehr und Polizei eintrafen, stand das Kunststoffboot bereits völlig in Flammen. Die Flammen waren weithin zu sehen. Auch das Rettungsboot “Det Norske Veritas” wurde alarmiert, um die Brandbekämpfung bei Bedarf von der Seeseite her zu unterstützen.
Der 66-jährige Skipper wurde gerettet. Er hatte aber Rauch eingeatmet und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus von Gravdal gebracht. Der Mann war alleine an Bord, als das Feuer in der Elektrik ausbrach. Er war dabei gewesen, eine Heizung im Boot zu montieren. Um 21.10 Uhr war die Situation unter Kontrolle. Die Gefahr der Ausbreitung des Feuers auf andere Schiffe konnte immerhin abgewendet werden. Doch um 21.30 Uhr wardas Schiff gesunken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mindestens 25 Tote bei Bootsunglück in Parganas
(23.02.15) 25 Menschen ertranken auf dem Bethi River in Sandeshkhali in Nord-Parganas, als ein überladenes Boot am Nachmittag des 21.2. kenterte. Polizei und Anwohner konnten weitere 22 Personen bis zum späten Abend retten. Drei weitere wurden noch vermisst.
Das Boot war mit 40 Menschen sowie großen Mengen an Baumaterial auf dem Weg von Kalinagar, wo es mittags ausgelaufen war nach Nazat in Basirhat, als es 15 Minuten nach dem Ablegen bei Masid Bari instabil wurde und in der Flussmitte kenterte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sechs Tote und drei Vermisste auf Zijiang
(23.02.15) Sechs Menschen kamen ums Leben, drei weitere wurden vermisst, nachdem am 21.2. gegen 16 Uhr ein Boot auf dem Fluss Zijiang in der zentralchineskischen Hunan Provinz kenterte. Es war mit 18 Personen an Bord im Bereich von Jiugongqiao verunglückt.
Neun Menschen wurden gerettet und kamen ins Krankenhaus, von denen sieben kurz danach wieder entlassen werden konnten. Ein Mann aus dem Dorf Tanghong in Jiugongqiao hatte es geliehen, um zu einer Insel auf der anderen Seite zu gelangen. Auf dem Rückweg kenterte es.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fünf Fischer vor Malaysia vermisst
(23.02.15) Die vietnamesischen Behörden baten die Kollegen in Malaysia um Hilfe bei der Suche nach fünf Fischern aus Vietnam, die vermisst wurden, nachdem ihr aus Tien Giang kommender Kutter „TG 90476 TS“ am 21.2. gegen 14 Uhr in malaysischen Gewässern sank. Lediglich ein Mann der Crew wurde von einem anderen Kutter gerettet.
Das Unglück ereignete sich 150 Meilen südsüdwestlich vom Ca Mau Cape in der südvietnamesischen Provinz Ca Mau. Das Tien Giang Province Steering Committee for Storm and Flood Prevention and Control and Search and Rescue und die Küstenwache schickten Kutter in das Suchgebiet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gehobener Kutter könnte Tauchwrack werden
(23.02.15) Berger brauchten fast 24 Stunden, den 16 Meter langen Kutter “Kaikohe” an der Fisherman’s Wharf in der Nelson Marina zu Bergen. Er war dort Anfang des Monats nach jahrelanger Aufliegezeit gesunken. Die Bergung wurde durch die Diving Services in drei Phasen durchgeführt. Erst wurde das Wrack bei Niedrigwasser am 20.2. abgedichtet, dann aufgerichtet und schließlich gehoben.
Dabei unterstützte die Berger ein derzeit hoher Tidenhub. Die Aktion wurde verzögert, weil einige Mitarbeiter der Diving Services erst von einem Projekt auf den Cook Islands zurückkehren mussten. Bis dahin hatte eine Rumpfcrew von zwei Tauchern und zwei weiteren Männern die Vorbereitungen durchgeführt.
Ob das Wrack nun an Interessenten verkauft oder als Tauchwrack wieder versenkt wird, war noch unklar. Ursache des Untergangs war ein schlechter Zustand des Rumpfs gemeinsam mit starken Regenfällen und einer ausgefallenen Lenzpumpe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor San Diego vermisst
(23.02.15) Ein 76-jähriger Segler wird vermisst, nachdem er am 14.2. mit der 28 Fuß langen Yacht „Princess“ aus Shelter Island ausgelaufen war. Seine Frau meldete ihn am Abend des 20.2. bei der Coastguard und der San Diego Police vermisst. Er hatte zuletzt mit ihr am 10.2. teelefoniert und gesagt, dass er am 15.2. mit dem Boot des Southwestern Yacht Club in See stechen wollte, ohne Angaben über Ziel und Dauer der Fahrt zu machen.
Normalerweise unternahm er Angeltörns von einem Tag Dauer. Die Coast Guard suchte zunächst umliegende Häfen und Marinas ab, ohne aber bislang Hinweise über Boot und Skipper zu erlangen.
Quelle:Tim Schwabedissen



12 Schiffbrüchige von Insel gerettet
(23.02.15) Die Polizei rettete am Abend des 22.2. ein Dutzend Menschen nach einem Feuer auf einem 18 Meter langen Schiff, das bei den Torres Strait Islands an der Nordspitze der Cape York Halbinsel gegen 23.40 Uhr durch einen Kurzschluss in Brand geraten war.
Es war der Crew nicht gelungen, das Feuer zu löschen, sodass die 12 Personen in ein Beiboot gehen mussten und sich damit auf Deliverance Island flüchteten. Hier wurden sie am 23.2. um sieben Uhr gerettet. Das Charterboot sank in sieben Metern Wassertiefe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Lysblink Seaways"
(Bild: John Haylett)   Großbild klick!
Lysblink Seaways erheblich beschädigt
(21.02.15) Eine Unterwasserinspektion des Frachters "Lysblink Seaways" durch Taucher von Svitzer Salvage wurde am 20.2. abgeschlossen, doch bevor das Schiff Kilchoan zur Reparatur oder Abbruch verlassen kann, blieb noch eine Menge Arbeit nach. Der Schaden am Schiffsboden soll erheblich sein. Eine kleine Menge Öl lief noch aus.
Am 21.2. wurde der Diesel aus den beschädigten Bunkertanks gepumpt. Durch Schweißarbeiten sollte jegliches Risiko eines Ölverlustes ausgeschlossen werden. Währenddessen legte die Briggs
Schaden am Bug
(Bild: John Haylett)   Großbild klick!
Marine eine neue Ölsperre aus, die am Anker befestigt wurde. Glück im Unglück war, dass ein aufgerissener Tank leer gewesen war.
Längsseits der "Lysblink Seaways” lagen auf der einen Seite der Schlepper "Forth Jouster" mit einem Kran und auf der anderen eine kleinere Barge, mit der schwere Ausrüstung zwischen dem Slip am Ufer und der "Fourth Jouster" transportiert wurde.
Die Scottish Environment Group überwachte die Operation. Dem Highland Council wurde durch die Food Standards Agency und Marine Scotland mitgeteilt, dass keine Gefahr beim Verzehr von Fisch aus der Region bestünde. Sorge bereitete unterdessen die Wetterentwicklung – für den 22.2. war Sturm vorhergesagt. Der Frachter kann erst die Bucht verlassen, wenn auch das Wetter mitspielt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff "Alsvin" unter der Brücke
(Bild: Alain Dooms)   Großbild klick!
Verdacht auf Alkoholeinfluss beim Schiffsführer der „Alsvin“
(21.02.15) Das belgische Binnenschiff "Alsvin", 2634 ts (EU-Nr.: 06004017), das am Morgen unter der Vlakebrücke in Hansweert festgekommen war, konnte gegen 15 Uhr wieder flottgemacht werden. Um 14 Uhr, eine Stunde vor Hochwasser, begann eine Flotte von fünf Schleppern, darunter die „Bravo" and "Multratug 22" am Heck und die "Zephyros" am Bug sowie die „Charlie“ und „Foxtrott“ damit, das Schiff von der Böschung zu ziehen.
Kurz nach der Havarie war ein erster Versuch der Berger von Polderman, die „Alsvin“ zu befreien, zunächt gescheitert. Das Schiff hatte 111 Container geladen, von denen 100 leer waren und von den übrigen sechs mit Gefahrgut beladen.
Nachdem die "Alsvin" in tieferes Wasser gezogen war, wurde sie durch die Brücke bugsiert und an der Binnenkante der Schleusen bei Hansweert vertäut, wo Taucher den Schaden inspizierten. ProRail gab die Brücke nach einer Untersuchung gegen 16 Uhr wieder frei. Die Polizei untersuchte, ob der Schiffsführer zum Zeitpunkt der Havarie zu viel Alkohol intus hatte. Er war beim Auflaufen verletzt worden. Im Krankenhaus wurde ihm auch eine Blutprobe entnommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rumpfschaden am Binnentanker "Leonardo"
(Bild: Adri van de Wege)   Großbild klick!
Tanker lief Grimaldi-Frachter auf Westerschelde vor den Bug
(21.02.15) Kurz nachdem er den Wasslandhafen von Antwerpen mit Kurs Lome verlassen hatte, lief dem unter Gibraltar-Flagge laufenden Autocarrier "Grance Africa", 56642 BRZ (IMO-Nr.: 9130949), der Schweizer Binnentanker "Leonardo", 2508 ts (EU-Nr.: 07001724), auf der Westerschelde am 20.2. um 14.45 Uhr bei Koninjenschor zwischen Graauw und Doel von Steuerbord kommend vor den Bug.
Der 110 Meter lange Tanker kam von Terneuzen und war nach Antwerpen unterwegs. Er wurde an Backbordseite getroffen, die erheblich beschädigt und 1,5 Meter oberhalb der Wasserlinie aufgerissen wurde. Sofort waren Schlepper von Multraship und Union vor Ort, ebenso Rijkswaterstaat.
Der 214 Meter lange Autofrachter durfte die Reise fortsetzen mit der Auflage, sich in Vlissingen einer Inspektion zu unterziehen. Die „Leonardo“ konnte nach der Havarie Doel erreichen. Am Nachmittag des 21.2. machte sie in der Antwerpener Zandvlietschleuse fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff mit Brücke kollidiert
(21.01.15) Am 19.2. um 18 Uhr kollidierte auf dem Oder-Havel-Kanal das polnische Binnenschiff „Aquarius“ mit einer Brücke. Es war unbeladen von Berlin in Richtung Polen unterwegs und stieß dabei von unten gegen das Bauwerk der alten Bundesstraße 96. Die Hydraulik zum Absenken des Ruderhauses versagte.
Die Mechanik klemmte 30 Zentimeter über dem Nullpunkt, als das Schiff nur noch hundert Meter von der Brücke entfernt war. Das hölzerne Ruderhaus wurde komplett abgerissen. Der polnische Rudergänger blieb unversehrt.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten der Wasserschutzpolizei ein noch in der Brücke verkeiltes Stück Holz fest, das am 20.2. durch das Wasser- und Schifffahrtsamt entfernt wurde. Der Havarist wurde hinter der Schleuse Lehnitz festgelegt, die Weiterfahrt untersagt. Der 54-jährige Schiffsführer erhielt eine Verwarnung.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fähre zog den Kürzeren gegen Patroullienboot
(21.02.15) Die unter Gibraltar-Flagge laufende Fähre "Madani", 1^024 BRZ (IMO-Nr.: 9210581) kollidierte am Morgen des 19.2. mit einem Patroullienboot der Marine in den Gewässern der Riau-Provinz in der Straße von Malakka Strait. Das Marineboot nahm nur leichten Schaden, wohingegen das Vorschiff der Fähre stark in Mitleidenschaft gezogen wurde und Teile der Ladung zerstört oder beschädigt wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischtransporter bei Ullapool gestrandet
(21.02.15) Der norwegische Fischtransporter "Viktoria Lady", 1186 BRZ (IMO-Nr.: 9369849), lief am 20.2. um 10.50 Uhr rund 20 Meilen nordwestlich von Ullapool in der Badcall Bay auf Grund. Dabei wurde der Rumpf aufgerissen, und es kam zu Wassereinbruch und Steuerbordschlagseite.
Ein SAR-Hubschrauber stieg in Stornoway auf, das RNLI-Boot aus Lochinver und ein Coastguard-Team aus Lochinver assistierten der siebenköpfigen Crew ebenfalls dabei, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen und den Havaristen wieder flottzumachen.
Das Rettungsboot lief um 12:15 Uhr aus und überwachte den Havaristen, bis er vor Anker lag und der Kapitän sich überzeugt zeigte, dass keine Gefahr mehr drohe. Taucher wurden gerufen, um den Rumpf zu inspizieren. Es kam während der Havarie zu keinerlei Ölaustritten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier "Glorious Future": Grundberührung
(21.02.15) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Glorious Future", 14941 BRZ (IMO:9370977), hatte am 21.5. rund 1,5 Meilen von der Kanmon Bridge in Kanmon in der , Simonoseki Strait am 21.2. um 04.30 Uhr Grundberührung. Er war auf dem Weg von Gwangyang nach Fukujama in der Hiroshima Präfektur mit einer 20009.-Tonnen-Ladung an Bord. Einer der Bodentanks wurde aufgerissen und geflutet. Das Schiff ging östlich von Simonoseki vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sturmopfer vor Lyngseidet entdeckt
(21.02.15) Hobbytaucher Tor Petter Christensen Lyngen war am 20.2. eigentlich zu einem ganz anderen Auftrag im Hafen von Lyngseidet unterwegs, als er auf dem Grund die Wracks zweier Yachten lagen sah. Sie waren einem Sturm am 30.1. gesunken, als die Marina zerstört wurde und Piers mit Booten daran abtrieben.
Von den 20 Yachten an der Pier trieben sechs ans Ufer, drei Boote versanken, 2-3 Schiffen lagen teilweise unter Wasser und weitere 2-3 wurden leicht beschädigt. Der Yachthafen auf Furuflaten, ein wenig weiter im Lyngsfjord, ebenfalls demoliert. Als Christensen unweit der Docks tauchte, entdeckte er im klaren Wasser die beiden stark beschädigten Motorboote.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack auf Reeds Lake untersucht und dokumentiert
(21.02.15) Die intensivste Dokumentation von Wracks auf dem Reeds Lake musste am 20.2. um 15.15 Uhr unterbrochen werden, weil das Forscherteam der Grand Valley State University Probleme mit der Ausrüstung hatte. Vorher war es fünf Stunden lang rund 100 Yards vor dem John Collins Park in den East Grand Rapids tätig gewesen und nahm hochaufgelöste Sonarbilder des Wracks der SS “Hazel A”, einem Dampfer auf dem Reeds Lake, der Mitte der 20er Jahre dort am Ende seiner Laufbahn versenkt worden war, auf.
Die Leitung der Arbeiten hatte die Nautilus Marine Group International aus Lansing in dem Joint Venture von GVSU, Alpena Community College und der Northwestern Michigan University. Eigentlich war die Erforschung bereits für Oktober 2014 geplant, doch da spielte das Wetter nicht mit. Die Expedition wird durch eine 10,000-Dollar-Zuwendung des GVSU Center for Scholarly and Creative Excellence finanziert.
Das Team hatte sich um 10 Uhr getroffen und war dann aufs Eis hinaus gegangen, um sechs Löcher darin zu bohren und das Sonar abzusenken. Das Wrack der SS “Hazel” lag 45 Fuß unter ihnen und ist stark mit Sediment bedeckt. Als nächstes sollte SS “Ramona”, das bekannteste der Dampfschiffe auf dem Reeds Lake, untersucht werden, das von der Poisson-Familie von 1883 bis 1954 betrieben wurde. Sie wurde 1956 ausgeschlachtet und dann in Brand gesteckt. Das Team fand bislang keinen Hinweis auf Überreste.
Pläne, die SS “Hazel” mit einem ROV zu untersuchen, das vom Alpena Community College beigesteuert wurde, mussten wegen Navigationsproblemen nach dessen Absenken gestippt werden. Immerhin gab es sehr gute Bilder der “Hazel”, die in Kürze präsentiert werden sollten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Crew von Sicherungsboot musste selbst gerettet werden
(21.02.15) Die Crew eines On-Site-Begleitboots, das während des jährlichen Rottnest Island – Perth Swim in West-Australien die 2400 Schwimmer auf ihrem Weg vom Cottesloe Beach zu der 19,7 Kilometer entfernten Insel überwachte, musste am 20.2. selbst gerettet werden. Es war eines von zwei Booten, die bei einem Meter Wellengang in Schwierigkeiten gekommen waren und kenterten. Zwei Meilen von Cottesloe wurde um 5.45 Uhr Mayday gefunkt, nachdem es zu Wassereinbruch gekommen war und die Lenzpumpe versagte. Die vier Personen an Bord wurden von anderen der insgesamt 950 Boote in der Nähe gerettet. Das Boot stellte sich aufs Heck und konnte, mit dem Bug noch aus dem Wasser ragend, nach Fremantle abgeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff "Alsvin" festgeklemmt
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Binnenschiff unter Brücke aufgelaufen
(20.02.15) Das belgische 208-TEU-Binnenschiff "Alsvin", 2634 ts (EU-Nr.: 06004017), lief am 20.2. um 6.15 Uhr unter der Vlake-Brücke in Hansweert auf die Uferböschung. Es war unterwegs zur Westerschelde auf dem Weg nach Rotterdam und mit überwiegend leeren Containern beladen.
Eine Person war verletzt und von der Feuerwehr, die mit drei Wagen vor Ort im Einsatz war, von Bord geholt und mit einem Krankenwagen abtransportiert. Auch die KNRM war vor Ort. Der Zugverkehr wurde durch ProRail unterbrochen und ein Busersatzverkehr zwischen den Stationen Kruiningen-Yerseke und Goes eingerichtet.
Die „Alsvin“ lag bei ablaufendem Wasser mit zunehmender Steuerbordschlagseite unter der Brücke fest, und es musste auf die gegen 15 Uhr eintretende Flut gewartet werden, um zu versuchen, sie wieder flottzumachen. Möglicherweise wurde die Havarie durch eine plötzliche Erkrankung des Schiffsführers verursacht.
Die „Alsvin“ von M. & C. Vèrgauweh & J. Heeren in Antwerpen ist 110 Meter lang und 11,45 Meter breit bei einem Tiefgang von 3,15 Metern. Der Kasko entstand 2004 auf der Santierul Naval Constanta, die Ausbauwerft war Jac. den Breejen in Hardinxveld.
Quelle:Tim Schwabedissen



Verlassene Yacht „Enya II“ aufgefunden
(Bild: John Wilson)   Großbild klick!
Aufgegebene Yacht nach vier Monaten im Pazifik entdeckt
(20.02.15) Auf der Fahrt von Noumea zurück nach Sydney entdeckte die Brückenwache des unter Bahamas-Flagge laufenden Kreuzfahrers "Radiance of the Seas", 90090 BRZ (IMO-Nr.: 9195195), am 11.2. gegen 17 Uhr eine verlassen im Meer treibende Yacht. Sie hatte keine Segel gesetzt und driftete rund 200 Kilometer nordöstlich von Sydney im Pazifik. Das schnelle Rettungsboot des Kreuzfahrers wurde ausgesetzt und das Boot untersucht. Es handelte sich um die Yacht "Enya II” (IMO-Nr.: 856956) aus Port Douglas. Nachdem keine Personen an Bord entdeckt wurden, setzte das Passagierschiff seine Reise fort.
Wie sich herausstellte, war die 10 Meter lange „Enya II“ am 4.9.2014 vor Lord Howe Island von ihrem Skipper Stephen Collins im Sturm aufgegeben worden, nachdem es Wetterschäden erlitten hatte. Gegen 10 Uhr hatte er einen Notruf gefunkt, und vier Flugzeuge stiegen zu seiner Rettung auf. Drei Stunden später entdeckte eines von ihnen die Yacht 70 Meilen vor der Insel. Doch erst als es schon wieder dunkel wurde, erreichte der 226 Meter lange, dänische Containerfrachter “Lars Maersk”, der 120 Meilen entfernt gestanden hatte, das Boot.
Mit Unterstützung aus der Luft durch Nachtsichtgeräte und Instruktionen konnte Collins gegen 20 Uhr, 10 Stunden nach dem Notruf, an Bord genommen werden. Er war am 29.8.2014 in Neuseeland nach Brisbane aufgebrochen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter „Egelantiersgracht“
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!
Maschinenausfall im Nord-Ostsee-Kanal
(20.02.15) Am 19.2. gegen sieben Uhr erlitt der holländische Frachter „Egelantiersgracht“, 8448 BRZ (IMO-Nr.: 9081318), während der Passage des Nord-Ostsee-Kanals auf der Fahrt von Ust-Luga nach Ijmuiden in Höhe der Weiche Breiholz einen Maschinenausfall, der ausgelöst wurde durch einen Fehler im Kühlwassersystem.
Das Schiff musste daraufhin in der Weiche Breiholz mit nur einem Tau an den Dalben vertäut werden. Gegen 10 Uhr machten sich von Brunsbüttel die Schlepper "Bugsier 15" und "Bugsier 18" auf den Weg zum Havaristen. Während die Schlepper noch unterwegs waren kam aber von Bord die Information, dass das Schiff wieder klar sei und die Fahrt gen Brunsbüttel fortsetzen könnte.
Daraufhin drehten die Schlepper, die sich kurz vor der Weiche Kudensee befanden, unverrichteter Dinge wieder um und liefen zurück nach Brunsbüttel. Gegen 13:30 Uhr erreichte die „Egelantiersgracht“ Brunsbüttel und passierte die Schleusen gen Westen. Am 20.12. um 12 Uhr sollte sie in Ijmuiden eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Am Heck tritt Öl aus
(Bild: John Haylett)   Großbild klick!
Lysblink Seaways hat sich selbst geborgen
(20.02.15) Viele Stunden hatte sie deutlich vernehmbar knarrend und ächzend auf den Felsen vor der Mingary Pier festgesessen, und die Wettervorhersage ließ auch nichts Gutes erwarten, da löste sich der britische Frachter “Lysblink Seaways” am 19.2. gegen 21 Uhr ohne Hilfe von außen wieder vom Grund und begann Richtung der Riffe vor Mingary Castle zu treiben. Glücklicherweise befand sich der Schlepper “Forth Jouster” in der Nähe und konnte die Drift stoppen, bevor weiteres Unheil hätte eintreten können.
Der Frachter wurde dann mit fünf Ankern dicht unter dem Ufer liegend gesichert. Die zahlreichen mit der Bergung beschäftigten Menschen waren zu der Zeit gar nicht vor Ort gewesen, sondern in Kilchoan. Die einzigen Augenzeugen waren ein Dorfpolizist und Vertreter der Küstenwache auf der Pier gewesen. Nachdem auch die “Kingdom of Fife” eintraf, war die Lage unter Kontrolle. Am 20.2. sollte der Havarist nun gründlich inspiziert werden.
Hughie MacLachlan der Kilchoan Coastguard hatte bereits mit einer solchen Entwicklung gerettet, denn schon früher am Tag war das Schiff die Felsen etwas herabgerutscht. Gegen 16 Uhr hatte es ein Meeting der Berger im Kilchoan Community Centregegeben. Neben den Vertretern von Svitzer waren die Eigner der “Lysblink Seaways”, Versicherungsvertreter, der MAIB, die Coastguard und die Polizei beteiligt gewesen.
Der geringe Ölverlust war durch eine ums Heck ausgelegte Ölsperre begrenzt worden. Der Kraftstoff hatte wegen des Winkels, in dem der Frachter aufsaß und den dadurch hervorgerufenen Umstand, dass er komplett nach achtern gelaufen war, nicht abgepumpt werden können. Auch war ein Ventil schadhaft. Deshalb war bereits aus Holland Gerät in Marsch gesetzt worden, um die Tanks anzubohren.
Dazu kam es nun nicht mehr. Taucher hatten den Seegrund rund um die Strandungsstelle untersucht, um weitere Bodenschäden bei einer Bergung vermeiden zu helfen. Der Rumpf des Schiffes war an neun Stellen aufgerissen, es hatte aber keinen nennenswerten Wassereinbruch.
Das RNLI-Boot aus Tobermory, die “Elizabeth Fairlie Ramsey”, die nach der Strandung am 18.2. gegen drei Uhr alarmiert worden war, hatte nach 10 Stunden wieder zur Station zurückkehren können. Gegen 18 Uhr wollte es wieder zur Unglücksstelle auslaufen, doch wurde dies von der Stornoway Coastguard nicht mehr als notwendig eingeschätzt, nachdem der erste Bergungsschlepper um 17.30 Uhr vor Ort eingetroffen waren.
Auch der Notfallschlepper “Herakles” war wieder aus dem Einsatz entlassen worden, nachdem sich abzeichnete, dass eine akute Nothilfe angesichts der zwischenzeitlich erfolgten Strandung nicht mehr vonnöten war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiff wird nach Leckage in Papenburg abgewrackt
(20.02.15) Bei der DA Schiffsverwertung in Papenburg wurde jetzt das deutsche Binnenschiff "KAB 34", 1290 ts (EU-Nr.: 04402600), auf den Ponton gezogen, von dem aus es auf die letzten Meter zum Abbruch gehen wird. Es handelte sich dabei um das 1921 auf der Rheinwerft Walsum erbaute Binnenschiff "Braunkohle 31", das 1962 zur "Profectus Est" umgebaut wurde und in den letzten zehn Jahren nur noch als antriebsloses Lagerschiff "KAB 34" im Bremer Holzhafen vertäut gewesen war.
Das stark heruntergekommene Schiff war dort am 24.1. leckgeschlagen, das Wasser im Maschinenraum stand bereits zwei Meter hoch, als Taucher begannen, das Loch mit einem Lecksegel provisorisch abzudichten und den Havaristen vor dem Sinken zu bewahren. Die Feuerwehr lenzte anschließend den Maschinenraum. Eine Ölverschmutzung erschwerte die Abpumparbeiten zusätzlich.
Das Schiff hatte eine Länge von 85,80 Metern, eine Breite von 9,45 Metern und einen Tiefgang von 2,53 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter erst auf schwarzer Liste, dann gesunken
(20.02.15) Der unter St. Kitts-Nevis-Flagge laufende Frachter "Fort Azov", 2457 BRZ (IMO-Nr.: 8230053), sank in der Nacht zum 19.2. kurz nach Mitternacht an seiner Ankerposition eine Meile vor Sinop, nachdem im Sturm vor Ayancik am Vortag die Holzladung übergegangen war.
Der Frachter war am 17.2. gegen 18 Uhr aus dem Fatsa Port in Varna ausgelaufen. Gegen 21 Uhr funkte er Notrufe, und die türkische Coastguard entstandte die “TCSG-72” um 23 Uhr, weil der Untergang des Havaristen befürchtet wurde. Doch die 12-köpfige Crew musste wegen der stürmischen Wetterbedingungen zunächst noch an Bord ausharren. Doch am folgenden Morgen drängte der Kapitän auf eine unverzügliche Abbergung, und die Crew ging in Rettungsinseln, aus denen sie unversehrt gegen 10 Uhr aufgenommen und um 10.50 Uhr nach Çayliogl gebracht wurde.
Der Frachter wurde 1970 erbaut, war 114 MEter lang und 14 Meter breit. Das Schiff der Valdex Trade Ltd., lief im Management der Osmet Ltd. und war wegen mehrfacher illegaler Anläufe von Kertsch, das wegen der Krim-Krise mit einem Bann belegt ist, bereits auf der Schwarzen Liste gelandet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gastanker hatte Wassereinbruch
(20.02.15) Am 19.2. um 10:40 Uhr erlitt der norwegische Flüssiggastanker "Yara Gas III", 21988 BRZ (IMO-Nr.: 7431698), auf der Fahrt von Porsgrunn nach Tees rund 50 Meilen östlich von Ekofisk Wassereinbruch im Maschinenraum. Er hatte eine neunköpfige Crew an Bord. Um. 12:50 Uhr wurden drei Lenzpumpen von Ekofisk mit einem Helikopter abgesetzt. Zusätzlich brachte ein Sea King-SAR-Hubschrauber aus Solar zwei Pumpen. Er blieb auf Standby auf einer nahen Ölplattform, bis die Situation gegen 16 Uhr stabil war. Ein Schlepper wurde in Marsch gesetzt, den Havaristen abzuschleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dänische Fähren vor Lolland kollidiert
(20.02.15) Zwei Fähren der Lolland Færgefart sind am 18.2. kollidiert: Die dänische "Christine", 337 BRZ (IMO-Nr.: 9129782), die bereits am frühen Morgen des 18.2. Probleme mit der Hydraulik wegen eines Batterieversagens erlitten hatte, stieß kurz nach Aufnahme des Betriebs um neun Uhr mit der "Femøsund", 491 BRZ (IMO-Nr.: 9257632), in der Einfahrt des Hafens von Kragenæs zusammen. Dabei wurde die Aufhängung der Rampe der "Christine" beschädigt, und sie musste nach Ærø laufen, um auf der Assens Skipsværf AS in Marstal repariert zu werden.
Die "Femøsund" wurde nur geringfügig beschädigt und ging auf die Route Fejø-Kragenæs. Nur noch Fußgänger konnten derweil von Kragenæs mit einem Motorboot mit 12 Plätzen nach Vejrø übergesetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Norwegische Kutter geborgen, in Brand und gesunken
(20.02.15) Ein im Sturm Winnie vor zwei Wochen gesunkener Kutter aus Tana wurde am 18.2. in Senjahopen geborgen. Das Schiff hatte halb gesunken in Berg Vekst gelegen und wurde nun von einem Sørreisa-Mobilkran an Land gesetzt. Taucher einer Firma aus Finnsnes hatten die Hebestropps zuvor unter dem Rumpf hindurchgezogen.
Am 19.2. um 5.34 Uhr wurde die Feuerwehr in Bodø alarmiert, nachdem ein Brand auf einem Kutter in Myre in Vesterålen ausgebrochen war. 10 Minuten später waren Einsatzkräfte aus Øksnes vor Ort und brachten die Lage schnell unter Kontrolle. Dabei wurden sie von der Crew unterstützt. Das Feuer war in Plastiktanks auf Deck entstanden, der Schaden blieb gering.
Tags darauf sank ein Kutter in Fiskebøl in Hadsel direkt am Fähranleger. Er war an einer Schwimmpier vertäut gewesen. Nur noch die Masten ragten aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper wird nach zwei Monaten aus St. Lawrence River geborgen
(20.02.15) Fast zwei Monate nach dem Untergang des Schleppers "Chaulk Determination" IMO 6525040 auf dem St. Lawrence River am 26.12.2014 ist die Bergung jetzt in vollem Gange. Am 19.2. wurde nach mehrfachen Verzögerungen im Hafen von Trois-Rivières begonnen, zunächst das Vorschiff anzuheben. Kräne und Winschen wurden zuvor an fünf Positionen in Stellung gebracht.
Wenn das Schiff soweit angehoben war, dass das Auspumpen beginnen konnte, sollte auch das Heck an die Wasseroberfläche gebracht werden. Die gesamte Operation, die durch die Ocean Group durchgeführt wird, sollte 48 Stunden dauern. Danach sollte der Schlepper binnen 24 Stunden stabilisiert werden. Die ganze Aktion wird rund eine Million Dollar kosten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Eisgang bewahrte Kutter vor Untergang
(20.02.15) In Rockport drohte der Kutter “LaBoat III” auf dem Penobscot River zu sinken, nachdem die Lenzpumpe mangels Batteriekraft ausgefallen war. Am 18.2. war das Eis auf dem Hafen dick genug, das gefährdete Schiff zu Fuß zu erreichen, sodass die Batterie, die die Pumpe am Laufen hielt, ausgetauscht werden konnte. Andererseits war es die klirrende Kälte gewesen, die ihr den Garaus gemacht hatte.
Erst eine Woche zuvor war sie ausgetauscht worden, da permanent Wasser in die frühere “Wandering Jew” einzudringen begonnen hatte. Eigner Dodge wollte die “LaBoat III” zur Reparatur nach Camden bringen, doch der Eisgang machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Nun gelang es ihm aber gemeinsam mit einem Helfer und sicherheitshalber ausgerüstet mit einem Skiff, zu seinem Schiff vorzudringen, es auszupumpen und die Batterie zu tauschen.
Der Hafenmeister von Rockport überwachte die Aktion, um nötigenfalls sofort das Rockport Fire Department alarmieren zu können. Nach eineinhalb Stunden waren die beiden aber wieder sicher an Land. Schon am 19.2. begann die Eisdecke bei steigenden Temperaturen wieder aufzubrechen. Nun wäre die Rettungsaktion nicht mehr möglich gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bis zu drei Tote bei Kutteruntergang
(20.02.15) Zwei Fischer wurden am Morgen des 20.2. vor der südchinesischen Guangdong Provinz gerettet, 16 Stunden, nachdem ihr Schiff am 19.2. gegen 16 Uhr gesunken war. Gegen acht Uhr barg ein Schiff des South China Sea Salvage Bureau die beiden. Zwei weitere Männer konnten nur noch tot geborgen werden, ein fünfter wurde vermisst. Die Suche dauerte an.
Der Kutter war am Morgen des 19.2. aus Yangjiang City ausgelaufen und war auf dem Rückmarsch, als er sank. Niemand von der Crew hatte Rettungswesten an, als sie ins Wasser stürzten. Die beiden Überlebenden hatten nach mehreren Stunden Schwimmens eine kleine Insel erreicht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bis zu drei Tote bei Kutteruntergang
(20.02.15) Ein weiterer Mann ist der Explosion an Bord der 54 Meter langen südafrikanischen Yacht "Betsy Ross" (MMSI-Nr. 601767000), am 18.2. in der Lami Bay auf den Fijis zum Opfer gefallen. Er starb am 20.2. im Krankenhaus. Es handelte sich um einen von sechs Verletzten, die vom Schiff abgeborgen worden waren. Ein Mann, der im Schiffsinnern eingeschlossen gewesen war, hatte fünf Stunden nach dem Unglück nur tot geborgen werden können.
Die Polizei untersuchte weiter, ob es sich um einen Brand oder eine Explosion gehandelt hatte. Die Überlebenden sagten aus, sie hätten Farben gemischt, als sie eine Detonation hörten. Zu den Verletzten gehörten auch zwei Feuerwehrleute.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter zum zweiten Mal von RNLI geborgen
(20.02.15) Am Nachmittag des 19.2. traf das RNLI-Boot aus Montrose nach 4,5-stündiger Schleppfahrt mit dem in Stornoway beheimateten Kutter "Prevail - SY 121" (MMSI-Nr.: 235010940) am Haken in Montrose ein. Das Schiff hatte mit einer vierköpfigen Crew an Bord rund 31 Meilen östlich des Hafens Wassereinbruch erlitten. Die Aberdeen Coastguard wurde gegen drei Uhr durch die Aktivierung des Notsenders des Schiffes alarmiert.
Ein Helikopter der RAF Lossiemouth stieg daraufhin auf. Seine Crew konnte bestätigen, dass es Probleme wegen eindringenden Wassers und mit der Funkanlage gab. Das RNLI-Boot aus Montrose nahm den Havaristen in Schlepp zum Hafen, wo er samt seiner vierköpfigen Crew am Nachmittag erwartet wurde.
Bereits am 31.1.2014 war die RNLI aus Barrow dem Schiff zu Hilfe gekommen, das damals noch als Wachschiff "Temeraire" im Einsatz war und am Morgen Wassereinbruch und Maschinenausfall beim Einlaufen nach Barrow erlitten hatte. Durch eine Springflut und sieben Windstärken war es in akuter Gefahr, und die "Grace Dixon" ging längsseits und brachte zwei Lenzpumpen zum Einsatz. Danach wurde der 16 Meter lange Kutter ins Barrow Dock System geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Lysblink Seaways"
(Bild: John Haylett)   Großbild klick!
Lysblink Seaways bei Strandung leckgeschlagen
(19.02.15) Der Highland Council und die Maritime Coastguard Agency brachten Ölbekämpfungsgerät auf den Weg zu dem bei Kilchoan gestrandeten Frachter "Lysblink Seaways", der weiterhin mit Backbordschlagseite auf dem Rubha Aird an Iasgaich, direkt unmittelbar unterhalb der Cal Mac Pier auf den Felsen der Kilchoan Bay festsaß.
Der Wulstbug, der auf dem Ufer auflag, war deutlich erkennbar eingedrückt. Durch ein Leck an Steuerbordseite lief eine geringe Menge Öl aus, die einen vier Quadratmeter großen Ölfilm verursachte.
Schaden am Wustbug
(Bild: MCGA)   Großbild klick!
Der Schlepper "Forth Jouster" der Briggs Marine nahm in Mallaig Tauchausrüstung auf und machte sich auf den Weg zur Unglücksstelle, gefolgt von der größeren "Kingdom of Fife". Die Bergungsfirmen Svitzer und Smit schickten ein zweiköpfigens Team zu dem in den Wellen auf den Felsen arbeitenden Havaristen. Für den Nachmittag des 19.2. war eine Wetterverschlechterung vorhergesagt. Der Tidenhub betrug derzeit 4,4 Meter.
Kilchoan ist ein abgelegendes Dorf mit 100 Einwohnern am westlichen Zipfel der Ardnamurchan Halbinsel, zwei Fahrstunden westlich von Fort William, dessen Häuser über den Sound of Mull nach Tobermory blicken.
Die von der ABG Shipyard Ltd, Surat, erbaute „Lysblink Seaways“ wurde am 2.7.2000 an die Lys-Line Rederi A/S abgeliefert, die am 1.1.2002 von der DFDS Tor Line zu 66 % übernommen wurde. Der Reedereiname änderte sich dann in DFDS Lys Line Rederi A/S. Vom 10.11.2003 bis zum 3.1.2004 erfolgte eine Verlängerung des ursprünglich 101,9 Meter langen Schiffes auf der Stocznia Remontowa "Nauta" SA in Gdingen auf nunmehr 129 Meter bei 18 Metern Breite und 6,5 Metern Tiefgang. 2005 wurde die Tor Line gemeinsam mit der Lys-Line A/S von DFDS erworben und am 21.7. zu den DFDS Seaways.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wrack der “Accalmie”
(Bild: Alain Quevillon)   Großbild klick!
Historischer Schoner wurde bei Metalldiebstahl Opfer der Flammen
(19.02.15) Das Wrack des vom Meistertischler Paul Mailloux 1957 für den Kapitän Éloi Perron als “Emilia” erbauten 300 Tonnen-Schoners “Accalmie”, wurde am Nachmittag des 18.2. auf dem Strand bei Quebec endgültig Opfer eines Diebes, der beim Versuch, den Stahl zu schneiden, das Schiff in Brand setzte.
Gegen 14 Uhr wurde ein Dutzend Einsatzkräfte des St. Paul's Bay Fire Department alarmiert, doch sie konnten die Zerstörung des Schoners nicht verhindern. Der Verursacher des Feuers wurde am Abend verhaftet.
Der Schoner war bis 1974 aktiv in Fahrt gewesen. Zwei Jahre darauf richtete der Maler Guy Paquet an Borde ine Galerie und sein Studio ein. Danach wurde er sich selbst überlassen, bis er 2007 von Clément Gauthier zur Restaurierung erworben wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler "Nessie" wieder flott
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
Fisch abgepumpt – Trawler wieder mit Wasser unter dem Kiel
(19.02.15) Im Laufe des 18.2. gelang esn den bei Norrsundet aufgelaufenen finnischen Trawler "Nessie", 387 BRZ (IMO-Nr.: 7367641), nach Leichtern der aus 240 Tonnen bestehenden Fischladung wieder flottzumachen. Er lief danach in den Hafen von Norrsundet ein.
Taucher der schwedischen Coastguard untersuchten dort den Rumpf, fanden aber nur kleine Einbeulungen. Die Polizei leitete eine Untersuchung ein, die "KBV 202", die die Bergung überwacht hatte, kehrte nach Abschluss der Arbeiten nach Gävle zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Deutscher Kutter in der Nordsee gesunken
(19.02.15) Nordwestlich von Helgoland ist am Vormittag des 18.2. der deutsche Fischkutter “Kristina – SH 14”. 46 BRZ (MMSI-Nr.: 211640000), gesunken. Die drei Fischer aus Hvide Sande konnten gegen 11 Uhr unversehrt gerettet werden. Das Schiff hatte 60 Meilen nordwestlich von Helgoland eine Stunde zuvor Wassereinbruch erlitten. Sofort wurde die gesamte Schifffahrt im Seegebiet nordwestlich von Helgoland um Unterstützung gebeten.
Zahlreiche Fahrzeuge, darunter auch der Seenotkreuzer “Hermann Marwede” von Helgoland, machten sich auf den Weg zum Havaristen. Der holländische Bagger "Reimerswaal" der in Goese ansässigen Reimerswaal Dredging, der von dänischen Gewässern unterwegs nach Harlingen war, befand sich am nächsten zum Havaristen, setzte ein Rettungsboot aus und nahm die Fischer an Bord, deren Kutter rasch übers Heck wegsackte. Die Schiffbrüchigen wurden nach ihrer Rettung an Bord des Hopperbaggers mit nach Harlingen genommen, wo sie am Abend erwartet wurden.
Die “Kristina” wurde von Alex Åkerstrøms bereedert, dessen 22-jähriger Neffe Danny Åkerstrøm das Schiff gerade nach einem Sicherheitskurs an der Fischereischule in Thyborøn übernommen hatte. Die Schifffahrt wurde über den nautischen Warndienst des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) sicherheitshalber über die Untergangsposition informiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ladung ging über – Frachter aufgegeben
(19.02.15) Der unter St. Kitts-Nevis-Flagge laufende Frachter "Fort Azov", 2457 BRZ (IMO-Nr.: 8230053), entwickelte am 18.2. in schwerer See 17 Grad Backbordschlagseite im Schwarzen Meer eine Meile vor Ayancik, Sinop, und bat um Assistenz. Er war mit 3,000 Tonnen Holz auf dem Weg von Varna, wo er am 14.2. ausgelaufen war, nach Fatsa, als bei hohem Seeegang Teile der Ladung übergingen. Die 12-köpfige Crew wurde von Rettern der Ayancik Port Authority und der türkischen Coastguard evakuiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leeraner Frachter im Golf von Korinth in Schwierigkeiten
(19.02.15) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Norwind", 6354 BRZ (IMO-Nr.: 9171371), der NTS Shipping GmbH & Co. KG in Leer erlitt am Nachmittag des 17.2. einen technischen Schaden im Golf von Korinth auf der Fahrt von Fos-sur-Mer nach Gemlik.
Er transportierte eine Ladung Stahl. Zwei Schlepper kamen dem Havaristen in stürmischer See zu Hilfe. Am 18.2. um 16.15 Uhr erreichte die "Norwind", eskortiert von Schleppern, nach Wetterbesserung den Hafen von Korinth.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter kollidierte mit Mooringtonne
(19.02.15) Der von Taranto kommende, unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier "Birch 5", 16405 BRZ (IMO-Nr.: 9125786), wurde am 14.2. in einem Bereich von 12x11 Zentimetern drei Meter oberhalb der Wasserlinie aufgerissen, als er beim Anlegen an Mooringtonnen vor Giali bei Gyali trotz Assistenz durch den Schlepper "Dimostehenis Giannisis" mit diesen kollidierte.
Das Patroullienboot "OS-EL.AKT" inspizierte den Schaden, und der Frachter wurde vorläifug mit einem Fahrverbot belegt. Er hat eine Tragfähigkeit von 26045 Tonnen, wurde 1997 erbaut und hat als Manager die Birch Shipping Ltd.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schulte-Frachter im Mittelmeer havariert
(19.02.15) Der liberianische Frachter "Balthasar Schulte", 40542 BRZ (IMO: 9477610), erlitt auf der Fahrt vom AICT Dekheila Container Terminal in Alexandria nach Beirut vom 9. auf den 10.2. im Mittelmeer einen Schaden, nach unbestätigten Meldungen durch eine Kollision, im Mittelmeer. 95 Meilen westlich von Haifa stoppte das Schiff, ehe es am 12.2. gegen vier Uhr die Fahrt fortsetzte und Beirut anlief.
Zwei Tage später ging es von dort nach Mersin und dann nach Port Said weiter. Der 49856 Tonnen tragende 4250 TEU-Frachter wurde 2012 erbaut und hat als Manager die Thomas Schulte GmbH in Hamburg.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Venedig auf Grund gelaufen
(19.02.15) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Ibrahim Bey", 4842 BRZ (IMO-Nr.: 7916997), der in der Einfahrt des Choiggia-Hafens in Venedig am 9.2. auf Grund gelaufen war, saß trotz mehrere Bergungsversuche einige Tage fest. Nachdem er wieder flottgemacht war, verließ er die Venice Commercial Terminals am 16.2. gegen 17 Uhr wieder mit Kurs Tenes.
Quelle:Tim Schwabedissen



Explosion auf Kutter vor Ouistreham
(19.02.15) 60 Kilometer vor Ouistreham kam es gegen 15 Uhr auf dem Kutter "Virgule" zu einer Explosion. Der Skipper des 13 Meter langen Trawlers informierte das CROSS Jobourg über den Zwischenfall im Maschinenraum, durch den es zu starker Rauchentwicklung kam. Der Kutter trieb manövrierunfähig im Meer.
Das CROSS Jobourg schickte einen Helikopter der Marinebasis Belligou und das SNSM-Boot “Sainte Anne des Flots” aus Ouistreham. Nachdem die Lage an Bord durch die dreiköpfige Kuttercrew bereits unter Kontrolle gebracht war, konnte das Rettungsboot um 18:20 Uhr den Havaristen in Schlepp nehmen. Nach drei Stunden erreichten die Schiffe Port en Bessin.
Quelle:Tim Schwabedissen



Verlassene Barge trieb 800 Kilometer
(19.02.15) Die kanadische Barge “NATL II” wurde nach einer Drift von über 800 Kilometern am 19.2. vor der russischen Ostküste gesichtet. Sie trieb 70-80 Kilometer vor der Küste der autonomen Region Chukotka zwischen Vankarem und Mys Shmidta.
Sie hatte sich im Oktober 2014 in stürmischer See nach Ablieferung von Versorgungsgütern an der kanadischen Küste in der Beaufort See von ihrem Schlepper losgerissen. Im Dezember trieb sie erstmals in russische Gewässer. An Bord waren rund 3,6 Tonnen Dieselkrafstoff.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Schottland leckgeschlagen
(19.02.15) Der Kutter "Prevail - SY 121" (MMSI-Nr.: 235010940) erlitt am 19.2. rund 31 Meilen östlich von Montrose Wassereinbruch. Die Aberdeen Coastguard wurde gegen drei Uhr durch die Aktivierung des Notsenders des in Stornoway registrierten Schiffes alarmiert. Ein Helikopter der RAF Lossiemouth steig auf.
Seine Crew fand heraus, dass es Probleme mit der Funkanlage gab. Das RNLI-Boot aus Montrose nahm den Havaristen in Schlepp zum Hafen, wo er samt seiner vierköpfigen Crew am Nachmittag erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Explosion beim Farbenmischen forderte ein Menschenleben
(19.02.15) Auf der Luxusyacht “Betsy Ross” kam es am 18.2. in Draunibota in der Lami Bay auf den Fijis zu einer Explosion. Ein Crewmitglied wurde im Rumpf eingeschlossen und konnte nicht mehr gerettet werden. Vier Mann wurden von Bord geholt, drei standen unter Schick, einer kam auf die Intensivstation des CWM Hospitals.
Sie hatten gerade Farben angerührt, als es zu dem Unglück kam. Die National Fire Authority der Fijis war um 12.28 Uhr alarmiert worden. Auch die St John Ambulance beteiligte sich an der Rettungsaktion. Auch zwei Feuerwehrleute mussten ins Krankenhaus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mastspitze mit der Topplaterne des Schleppers
(Bild: Martin Bielecki)   Großbild klick!
Betrunkene Crew versenkte Schlepper
(18.02.15) Am 16.2. sank der polnische Schlepper "Kuguar", 115 BRZ (IMO-Nr.: 7020932), nach einer Kollision mit dem unter Gibraltar-Flagge laufenden Frachter "Transforza", 3244 BRZ (IMO-Nr.: 9199402), als dieser sich gegen 22.15 Uhr anschickte, mit einer Ladung Papier den Hafen von Swinemünde gen Stettin zu verlassen.
Der einlaufende Schlepper drehte ohne Vorwarnung bei guter Sicht und ruhigem Wetter nach Backbord und geriet unter den eisverstärkten Bug des Entgegenkommers. Sofort begann er wegzusacken, und als Minuten nach dem Zusammenstoß das Lotsenboot "Pilot 63" vor Ort eintraf, hatten sich die vierköpfige Crew, neben dem Kapitän ein Ingenieur und zwei Decksleute sowie ein mitfahrender Lotse auf den Bug geflüchtet, ehe sie ins Wasser springen mussten.
Auch die Fähre "Wawel" war schnell am Unglücksort, setzte ein Boot aus und leuchtete das Szenario aus, um 22.22 Uhr gefolgt von einem Rettungsboot. Nur eine Minute nach dem Sprung ins kalte Wasser wurde der erste Schiffbrüchige gerettet, gefolgt von zwei weiteren in den folgenden zwei Minuten. Problematischer war es, die beiden letzten aus dem Wasser zu bekommen, einer trieb in der Strömung ab, der letzte war bereits stark geschwächt.
Alle Geretteten wurden an Land gebracht, wo bereits Krankenwagen bereit standen, sie ins Krankenhaus von Swinemünde zu transportieren. Hier stellte sich heraus, dass die gesamte Crew mit Ausnahme des Lotsen unter Alkoholeinfluss stand. Gemessen wurden zwischen 0,3 und 0,63 Promille. Gegen Mitternacht begann die Vernehmung, und gegen den 37-jährigen Kapitän wurden Ermittlungen wegen Schiffsführung unter Alkoholeinfluss eingeleitet.
Vom Schlepper selbst ragte, nachdem er am Rande des Fahrwassers gesunken war, nur die Mastspitze mit der Topplaterne noch aus dem Wasser. Das Wrack sollte binnen einer Woche von einem Schwimmkran aus Kopenhagen gehoben werden. Es behinderte die Schiffahrt nicht wesentlich.
Die „Kuguar“ wurde 1969 für die Polski Rejestr Statkow beim Nauta Shiprepair Yard in Gdingen erbaut. Sie ist 25, 46 Meter lang, 6,8 Meter breit und hat eine Tragfähigkeit von 31 Tonnen. Die "Transforza" verließ den Hafen gegen Mitternacht und wurde nach dem Festmachen in Stettin am 17.2. gegen 4.40 Uhr näher untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Nessie wird zwischen „Roxen“ und „Shemara“ geleichtert
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
Trawler unter Autopilot auf Grund gelaufen
(18.02.15) Der finnische Kutter "Nessie", 387 BRZ ((IMO-Nr.: 7367641), kam unter Autopilot laufend am Abend des 17.2. nördlich von Gävle vm richtigen Kurs ab und lief bei Norrsundet auf Grund. Das 35 Meter lange Schiff hatte 240 Tonnen Fisch sowie 800 Liter Diesel und 200 Liter Schmieröl an Bord. Das Überwachungsflugzeug KBV 503 der schwedischen Küstenwache stieg auf, fand aber keine Anzeichen von Ölaustritten.
Um Schäden am Rumpf zu vermeiden, wurde angesichts der ruhigen Wetterlage beschlossen, die Fischladung auf zwei andere Trawler, die längsseits gegangenen „Roxen“ und „Shemara“, zu leichtern, um das Schiff dann aufschwimmen zu können. Diese Arbeit wurde am 18.2. mit dem ersten Tageslicht gestartet und sollte zwischen einer und zwei Stunden dauern. Das Leichtern wurde von dem Patroullienboot "KBV 202" überwacht.
Die „Nessie“ der Troolari Nessie in Luvia ist 36 Meter lang, 7,19 Meter breit und wurde 1974 bei der Amstel Scheepswerf in Ouderkerk an den Ijssel als „Converallia“ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff saß auf Donau fest
(18.02.15) Am Vormittag des 17.2. lief das deutsche Binnenschiff "Pannonia", 1188 ts (EU-Nr.: 04027350), auf der Donau unweit von Pfelling mit einer Ladung von 470 Tonnen Kunstdünger auf der Fahrt von Regensburg nach Pischelsdorf in Österreich auf Grund. Der Schiffsführer hatte zwei andere, flussaufwärts laufende Schiffe passieren lassen wollen und kam dabei zu weit ans rechte Ufer.
Ein anderes Schiff konnte den Havaristen gegen 14 Uhr wieder flottmachen. Er lief flussabwärts nach Irlbach, wo der Rumpf auf Schäden untersucht werden sollte. Der Verkehr auf der Donau hatte zeitweise gesperrt werden müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Alta gesunken
(18.02.15) Die Polizei Westfinnmark wurde am 16.2. alarmiert, nachdem ein Kutter nahe Kåfjorddalen vor Alta gesunken war. Sie schickte eine Patroullie, die gegen 14 Uhr feststellte, dass es sich dabei um ein am Kai gelegenes Schiff handelte. Es befanden sich keine Menschen an Bord, als es unterging.
Quelle:Tim Schwabedissen



DFDS-Frachter vor Schottland gestrandet
(18.02.15) Der britische Frachter "Lysblink Seaway", 7409 BRZ (IMO-Nr.: 9197313), der DFDS Logistics AS in Oslo lief am 18.2. gegen 1.50 Uhr unweit von Ardnamurchan Point in den West Highlands auf Grund. Das RNLI-Boot aus Tobermor, die “Elizabeth Fairlie Ramsey”, eilte zu dem auf Felsen sitzenden Frachter an der Nordseite des Sound of Mull bei Kilchoan. Das mit Papier beladene Schiff war von Belfast nach Skogn in Norwegen unterwegs gewesen. Anders als erhofft kam es nicht mit der Flut gegen fünf Uhr wieder frei, und es wurde nun erwartet, dass es länger festsitzen könnte. Das Rettungsboot versuchte es vorerst zu stabilisieren.
Die Schlepper “Ayton Cross” und “Milford “der Svitzer Marine waren beschäftigt, dem Tanker “Petalidi” in Finnart zu assistieren, die “Anglegarth” befand sich an ihrem Liegeplatz im is James Watt Dock. Die Maritime and Coastguard Agency (MCGA) schickte den Notschlepper "Heracles" von den Orkneys zur Strandungsstelle.
Die “Lysblink Seaways” ist 129 Meter lang, 18 Meter breit, hat 6,6 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 7.500 Tonnen. Sie wurde 2000 bei der ABG Shipyard Ltd. in Surat erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölverschmutzung in Kaoshiung
(18.02.15) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Trawler “Koos 107”, 1096 BRZ (IMO:9206994), kollidierte am 9.2. mit der Pier 61 in Kaohsiung, wobei der Rumpf aufgerissen wurde und 11,580 Liter Bunkeröl ausliefen. Es machte .Das Schiff wollte um 6.20 Uhr an Pier 61 festmachen, wobei es zur Havarie kam und ein Tank an Backbordseite ausgelegt wurde. Eine Ölsperre wurde ausgelegt, die Ölverschmutzung erstreckte sich von den Piers 61-66 bis zu Pier 118 und Pier 119. Im August 2014 waren 163 Tonnen Öl aus dem Chemikalientanker “Tiger Winter” ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Panik nach Besichtigung von Weltkulturerbe
(18.02.15) 78 Passagiere, überwiegend Touristen, wurden von der überladenen Fähre “Navrang” am Abend des 17.2. vor Mumbai gerettet. Sie war um 16.45 Uhr auf der Rückfahrt von der Insel Elephant Island nach Nhava auf Grund gelaufen. Die Operation wurde durch ein Hovercraft der indischen Coast Guard ausgeführt.
Die Fähre war beim Ablegen von der Inselmole auf eine unter Wasser gelegene Schlammbank gelaufen, daraufhin fiel die Maschine aus. Die Passagiere, die zuvor auf der Insel den Shiy Tempel besichtigt hatten, gerieten in Panik, als das Schiff mit dem steigenden Wasser instabil wurde. Es hatte keine Rettungsmittel an Bord.
Ein Polizeiboot sowie zwei weitere Fahrzeuge konnten nicht helfen. Daraufhin wurde die Küstenwache alarmiert, die alle Fahrgäste, 20 Frauen, 40 Männer und 18 Kinder, abbarg. Sie wurden um 18.30 Uhr im Belapur Hoverport abgesetzt. Die Elephanta Island gehört zum UNESCO Weltkulturerbe wegen ihrer hinduistischen und buddhistischen Skulpturen aus dem 4. Jahrhundert v. Chr.
Quelle:Tim Schwabedissen



16-jähriger Skipper behielt kühlen Kopf auf brennendem und sinkenden Kutter
(18.02.15) Der 16-jährige Skipper Jake Bowman-Davies, der erst seit Weihnachten 2014 das Kommando an Bord hatte, rettete seine Crewkameraden im Alter von 30, 23 und 20 Jahren am 12.2., als der 15 Meter lange Kutter “Cesca” vor der Lleyn Halbinsel in Nord-Wales um 22.30 Uhr in Brand geraten war und starken Wassereinbruch hatte.
Er entschied nach zwei Stunden vergeblichen Lenzens, das Schiff aufzugeben. Die Crew war in Panik geraten, nachdem vor Eintreffen der Coastguard die Maschine ausgefallen war. Nun befahl er, in eine Rettungsinsel zu gehen, weil das in schwerer See rollende Schiff jederzeit zu sinken drohte. Binnen 20 Minuten war ein RAF-Helikopter vor Ort und winschte die Fischer auf.
Der Skipper aus Neyland, Pembrokeshire, wurde von seinem Vater Tim Bowman-Davies hinterher gelobt. Ihm hatte das Schiff gehört. Wegen seines vorbildhaften Handelns hätten alle Mann in Sicherheit gebracht werden können. Er hatte während der gesamten Notlage die Küstenwache über Position und Lage des Schiffes auf dem Laufenden gehalten, wodurch die rasche Rettung aus der eiskalten See gewährleistet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weiteres Opfer der Explosion auf Öl-Produktionsschiff geborgen
(18.02.15) Die Leiche eines der vier noch vermissten Besatzungsmitglieder des Ölproduktionsschiffes “Cidade de Sao Mateus” das am 11.2. im Camarupim Norte Feld im Espirito Santo-Becken explodiert war, konnte am 17.2. geborgen werden. Die Suche nach den übrigen drei ging weiter. Fünf Tote – vier Brasilianer und ein Inder, die bereits kurz danach geborgen wurden, konnten inzwischen den Familien übergeben werden.
Der sechste Tote, ebenfalls ein Brasilianer, wurde an Land gebracht. Fünf Mann der 74-köpfigen Crew waren noch im Krankenhaus. Am 14.2. hatte die Feuerwehr die Suchaktion unterbrochen, weil einige Abteilungen des Produktions- und Lagerschiffes mit Wasser vollliefen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre kollidierte mit Anleger in Cruz Bay
(18.02.15) Die 26 Meter lange, amerikansiche Fähre "Red Hook I" (MMSI-Nr.:367592590) kollidierte am 14.2. mit dem Fähranleger in der Cruz Bay. Das Unglück ereignete sich beim Anlegemanöver um 16.20 Uhr bei rauer See. Es wurde der Public Services Commission gemeldet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brigg Astrid sinkt
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Schwere Fehler beim Untergang der Astrid
(17.02.15) Der Marine Casualty Investigation Board (MCIB) hat seinen Report über den Totalverlust des Segelschulschiffes “Astrid” am 24.7.2013 veröffentlicht. Danach war die Ursache der Havarie und des anschließenden Untergangs ein Ausfall der Hauptmaschine, die durch Frischwasser kontaminiert worden war. Die Verunreinigung erfolgte durch menschliches Versagen beim Tanken von Frischwasser in Brighton am 12.7.
Außerdem wurde es als riskant eingeschätzt, bei stürmischem Wetter mit sechs Windstärken die Fahrt von Oysterhaven nach Kinsale angetreten zu haben. Der ineffektive Mayday-Ruf kostete 10 Minuten, was zu einer Gefährdung der Personen auf dem Schiff führte. Es war zudem nicht zum
Brigg 'Astrid' unter Segel
(Bild: Nordevent GmbH)  Großbild klick!
Transport von Passagieren zertifiziert.
An Bord waren 24 Trainees zwischen 15 und 24 Jahren aus Holland, England, Belgien Frankreich und Spanien, deren Betreuer und eine fünfköpfige Crew. Die “Astrid”, ein 42 Meter langer einstiger Frachter aus dem Jahr 1924, war eines von 50 Schiffen, die am Gathering Sailing Festival teilnahmen.
Eine halbe Stunde nach dem Ablegen an jenem Tag um 11 Uhr wurden die Segel gesetzt, doch die Maschine lief noch. Um 11.40 Uhr versagte sie, und es gelang nicht, sich freizusegleln. Das Marine Rescue Coordination Centre (MRCC) fing um 11.44 Uhr einen Funkspruch ohne Positionsangabe oder Mayday auf.
Wiederholte Versuche des Marine Rescue Sub Centre (MRSC) Valentia, das Schiff über Kanal 16 zu erreichen, verliefen erfolglos. Um 11.54 Uhr wurde ein Mayday durch die Yacht “Adastra” weitergeleitet. Da drohte die “Astrid” bereits auf Felsen eine halbe Meile westlich der Oysterhaven Bay zu treiben. Ein Versuch eines Zodiac der Irish Sailing Association, der “Astrid” zu helfen, scheiterte. Es wurde aber auch kein Versuch unternommen, die drohende Strandung durch Ankerwurf abzuwenden.
12 Personen wurden dann durch das Zodiac der RNLI Kinsale abgeborgen und auf die Yacht “Spirit of Oysterhaven” gebracht. Die übrigen 18 flüchteten in eine Rettungsinsel und wurden mit dem Boot von dem sinkenden Schiff weggezogen. Das RNLI-Boot aus Courtmacsherry nahm sie an Bord und brachte sie um 13.33 Uhr nach Kinsale. Die “Astrid sank”, wurde im September 2013 durch den Schwimmkran “GPS Atlas” geborgen, dann aber wegen der schweren Schäden abgewrackt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack im Schlepp
(Bild: Ballard Marine and Construction)   Großbild klick!
Ehemaliges Küstenwachboot geborgen
(17.02.15) Vom 12. bis 13.2. barg die Ballard Marine and Construction auf dem Deep River ein 40 Fuß langes ehemaliges Boot der US Coastguard mithilfe von Hebesäcken und Lenzpumpen. Danach wurde das verschlammte Wrack nach Columbia geschleppt. Es war vor 15 Jahren von einem Anwohner des Deep River von der National Oceanic and Atmospheric Administration in Hammond, Oregon, erworben.
Es war dann an seinem Wassergrundstück an Dalben vertäut worden. Als sich der Bug dann auf zwei kurzen Pfählen verhakte, lief Wasser über das Heck und brachte das Boot zum Sinken. Es wurde zwar gehoben, sank aber wenig später wieder. Wegen einer Krebserkrankung vermochte sich der Besitzer nicht mehr um die Sache kümmern. 10 Jahre später wurde das Washington Department of Natural Resources aufmerksam und verlangte eine Bergung. Die Kosten betrugen rund 7000 Dollar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Crew gestrandeten Kutters vor Kodiak gerettet
(17.02.15) Die US Coast Guard schickte von der Air Station Kodiak einen MH-60 Jayhawk Helilopter zur Rettung der vierköpfigen Crew des Kutters „Savannah Ray“, der am Morgen des 16.2. in der Chiniak Bay nahe Kodiak Island, Alaska, auf Grund gelaufen war.
Die Küstenwache hatte erst ein Notsignal und dann einen verstümmelten Mayday-Ruf aufgefangen, nach dem die Crew Überlebensanzüge angelegt und eine Rettungsinsel ausgebracht habe. Daraufhin wurde der Hubschraubre alarmiert. Alle vier wurden unversehrt abgeborgen und nach Kodiak geflogen. Vor Ort waren 51 Meilen Wind und 11 Fuß hohe Seen.
Quelle:Tim Schwabedissen




18 Verletzte bei Fährkollision in Auckland
(17.02.15) Der 27 Meter lange neuseeländische Fährkatamaran “Kea” (8701478), kollidierte am 17.2. gegen 11 Uhr bei einem missglückten Anlegemanöver mit dem Kai der Devonport Wharf in Auckland. Als er sich von Auckland Central kommend dem Anleger annäherte, kam es zu einem technischen Versagen, und das Schiff rammte mit dem Steuerbordbug gegen den Kai.
Die nicht befestigten Sitzbänke stürzten um, und etliche der insgesamt 61 Passagiere wurden zu Boden geschleudert oder kamen zu Fall. 17 Fahrgäste und ein Crewmitglied wurden verletzt, 10 erlitten Frakturen, Schrammen oder Schnittwunden. Sechs kamen mit der St John Ambulance mit leichten Verletzungen ins North Shore Hospital, weitere 11 wurden nach einer ersten Untersuchung vor Ort ins Takapuna Medical Centre eingeliefert.
Der Bug des Schiffes wurde oberhalb der Wasserlinie aufgerissen. Nach der Havarie leitete der Transport Investigation Accident Commission eine Untersuchung ein, und Inspektoren machten sich aus Wellington auf den Weg. Die “Kea” kann 400 Passagiere transportieren und hatte bereits 2001, 2006 und 2011 Unfälle erlitten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zutphen-Wrack stammt aus 17. Jahrhundert
(17.02.15) Ein Wrack, das Ende November 2014 in Zutphen gefunden wurde, scheint aus dem Jahr 1647 zu stammen. Die Entdeckung erfolgte beim Bau des Mars-Tunnes. Es wurde binnen weniger Tagen freigelegt, dokumentiert und geborgen. Die 130 Teile kamen in eine Halle, i nder sie dann gereinigt und und dokumentiert wurden. Alle Konstruktionsdetails und andere Details wurden aufgezeichnet.
Es handelte sich wohl um einen offenen Lastkahn, der von Landseite aus bewegt wurde. Das Boot ist über 12 Meter lang und 2,7 Meter breit. Es war aus Eiche und Kiefer gefertigt. Die Eiche des Wracks konnte auf der Grundlage der Jahresringe mithilfe der Dendrochronologie auf die Zeit um 1647 datiert werden. Das Holz kam aus den östlichen Niederlanden oder dem benachbarten deutschen Gebiet, das Weichholz aus Südskandinavien. Es ist möglich, dass das Schiff auch in Zutphen gebaut wurde.
Nur wenige Meter von der Fundstelle entfernt befand sich im siebzehnten Jahrhundert eine Werft. Das Schiff wurde zwischen 1647 und 1670 auf dem Kontereskarpe-Kanal, der direkt vor den Befestigungen um Zutphen verlief, eingesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Anklagen nach tödlicher Rheinkollision
(17.02.15) Nach einer Kollision, bei der am 31.8.2012 gegen 10 Uhr auf dem Rhein bei Basel oberhalb der A 2-Schwarzwaldbrücke das rheinaufwärts laufende, belgische 120-TEU-Binnenschiff "Deo Favente", 1641 ts (EU-Nr.: 6003971), das dort liegende Vermessungsschiff "Level A - HH AD-718" der Hamburger Hafen-City-Universität überlief, wobei zwei Menschen ums Leben kamen, wurden jetzt ein Lotse und ein Mitarbeiter der Schweizerischen Rheinhäfen angeklagt.
Die umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft, der Verkehrspolizei sowie der Schifffahrtsbehörden ergaben, dass es wegen mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen sowie fehlender Sorgfalt der zuständigen Verantwortlichen zu dem folgenschweren Unglück gekommen war. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung beim Strafgericht, nachdem sie gemeinsam mit der Verkehrspolizei und der Schifffahrtsbehörden die Untersuchungen am 16.2. abgeschlossen hatte.
Bei dem Unglück war das Vermessungsboot gekentert, und die vier Besatzungsmitglieder stürzten in den Rhein. Drei Männer konnten geborgen werden, einer aber schwer verletzt, dass er einen Tag später im Krankenhaus starb. Der vermisste Bootsführer wurde wenige Tage später beim elsässischen Stauwehr Kembs tot aus dem Rhein geborgen.
Das Vermessungsboot war im Auftrag des baselstädtischen Tiefbauamtes im Einsatz.gewesen. Es sollte neue Verfahren testen, um das Fahrwasser auf dem Rhein zu vermessen. Drei Hamburger Vermessungsexperten waren dafür nach Basel gekommen und sollten dort noch zwei weitere Wochen in der Schweiz auf dem Rhein arbeiten.
Das Feuerwehrboot "F 10" der Basler Berufsfeuerwehr barg das gekenterte Vermessungsschiff, dessen Rumpf einen großen Riss aufwies, und transportierte es in den Rheinhafen Kleinhüningen. Der Kollisionsgegner, der ohne Ladung flussaufwärts unterwegs gewesen war, wurde nach der Kollision vor der Schleuse Birsfelden oberhalb von Basel vertäut. Er hatte während der Bergfahrt durch Basel Lotsenberatung erhalten.
Die "Deo Favente" wurde 2004 bei dem Kama Shipyard, Perm als Kasko erbaut und bei Smits in Krimpen an der Lek für J. Tas in Brugge ausgerüstet. Das Schiff hat eine Länge von 85,80 Metern, eine Breite von 10 Metern und einen Tiefgang von drei Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hoher Sachschaden bei Brand in Lübecker Bootslager
(17.02.15) Am 15.2. gegen 2.30 Uhr wurde auf der Travemünder Werft in Höhe des Skandinavienkais ein Feuer auf einer an Land aufgepallten Yacht entdeckt. Die Flammen griffen auf weitere Boote über. Die Lübecker Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Wehren wurden alarmiert, konnten aber nicht verhindern, dass insgesamt acht Boote beschädigt oder völlig zerstört wurden.
Die nahe gelegene Freiwillige Feuerwehr Travemünde war als erstes vor Ort, gefolgt von der Berufsfeuerwehr der Wache 3 aus Kücknitz. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte aus Schlutup und Kücknitz sowie der Freiwilligen Wehr aus Travemünde brannten bereits zwei auf einem Außenplatz abgestellte Boote in voller Ausdehnung.
Gelöscht wurde mit drei C-Rohren, wobei eines zur Sicherung der angrenzenden Werfthalle verwendet wurde, die ebenfalls durch Funkenflug gefährdet war. Durch den Einsatz des Löschbootes stand zudem ausreichend Löschwasser und Druck beim Einsatz zur Verfügung. Nach Abschluss der Löscharbeiten, die eine Stunde dauerten, nahm die Kriminalpolizei Ermittlungen auf, der Brandort wurde beschlagnahmt. Ein Gutachter sollte in den Folgetagen eingesetzt werden.
Insgesamt wurden acht Boote beschädigt, vier davon galten als Totalverluste Der Schaden belief sich auf eine sechsstellige Summe. Dass nicht noch weitere Boote beschädigt wurden, lag an der guten Lagerung. Die Boote waren in ausreichendem Sicherheitsabstand aufgepallt worden. Die Ermittlungen zur Brandursache gingen in alle Richtungen; eine technische Ursache war nicht auszuschließen, ebenso wenig wie Brandstiftung.
Erst Mitte November 2014 war es in der Ancora Marina in Neustadt zu einem Großbrand in einer Bootshalle gekommen, bei dem Dutzende Yachten beschädigt wurden. Dabei entstand ein Schaden in zweistelliger Millionenhöhe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre rammte Kai und Boote in Málaga
(17.02.15) Von Melilla kommend erlitt die spanische Fähre "Juan J. Sister", 22940 BRZ (IMO-Nr.: 9039391), beim Einlaufen nach Málaga am 16.2. um 19.40 Uhr Maschinenausfall und rammte bei starkem Wind den Kai von Muelle Uno. Außerdem beschädigte das außer Kontrolle geratene Schiff mit seinem Wulstbug zwei Segelyachten, darunter die 10 Meter lange Furia 34 "La Huida".
Diese erlitt starken Wassereinbruch und musste an den Kai gezogen und von der Feuerwehr gelenzt werden. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Fähre machte gegen 20 Uhr in Canovas (Muelle 3) fest. Die fahrplanmäßige Rückfahrt um 23 Uhr wie auch die Fahrt am 17.2. um 13 Uhr wurden abgesagt, wovon 240 Passagiere betroffen waren. Die Maritime Station blieb die ganze Nacht offen, um ihnen ein Dach über dem Kopf zu bieten.
Techniker wuren zur Ermittlung der Unfallursache gerufen, und Taucher sollten den Rumpf inspizieren. Dazu verholte das Schiff kurz nach Mitternacht zum Romero Dobledo.
Die “Juan J. Sister” wurde 1993 für die Transmediterránea bei STX in Turku erbaut. Das 151,15 Meter lange und 26 Meter breite Schiff kann 550 Fahrgäste aufnehmen.
Zunächst lief es auf der Linie Santa Cruz de la Palma (Isla de La Palma) - Cadiz. Am 28.11.2005 riss es sich im Tropensturm Delta los und versenkte einen Schlepper. Der Schaden an der Fähre betrug 130,000 Euro. Seit Oktober 2006 läuft das Schiff auf der aktuellen Linie.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht hoch und trocken vor Gladstone
(17.02.15) Am Morgen des 16.2. lief eine Yacht in Gladstone auf eine Sandbank. Sie war in Richtung Lilleys Beach auf Boyne Island unterwegs, als sie bei ablaufendem Wasser festkam. Gegen acht Uhr wurde die Gladstone Volunteer Marine Rescue alarmiert. Doch da das Boot hoch und trocken lag, gab es nichts zu tun, außer auf das folgende Hochwasser zu warten. Es wurde ein Anker ausgebracht, an dem sich die Yacht dann wieder freihievte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Australische Segler bereuen nach Rettung aus Sturm fast nichts
(17.02.15) Der australische Skipper Reg MaGlasham, 65, und sein Sohn Jason, 38, die am 15.2. von ihrer 43 Fuß langen Yacht “Sedona” im Sturm 240 Kilometer südlich von Nantucket gerettet wurden, wollen versuchen, ihr Boot zu bergen. Sie hatten die 20 Jahre alte Rennyacht ungesehen bei eBay ersteigert und wollten sie inmitten der stürmischen Wintersaison von New England nach Port Macquarie überführen.
Nach mehrwöchigen Reparaturarbeiten waren sie am 13.2. ausgelaufen und nahmen Kurs auf Bermuda. Der erste Tag verlief ruhig, doch zwei Tage später trieb das Boot mit Motorschaden und zerrissenen Segeln bei 60 Meilen Wind in 25 Fuß Wellen. Vier Stunden nach Aktivierung des EPIRB erreichte ein Hubschrauber der Coastguard Cape Cod die Yacht und konnte die beiden Segler in einer gefährlichen Aktion abbergen.
Am 16.2. erholten sie sich in der Coast Guard Station bei Falmouth. Sie bereuten nach ihrem Schiffbruch allerdings nichts außer dem Umstand, die Retter in einen solchen Einsatz gezwungen zu haben. Hätten sie noch länger gewartet, wäre Winter in Australien gewesen mit einem großen Risiko von Stürmen dort.
Der frühere Eigner Hubbard, ein Physiker aus Jamestown, der die “Sedona” 1995 baute, sagte, das Boot sei bei ausreichender Vorbereitung und unter den passenden Verhältnissen in der Lage gewesen, Australien zu erreichen. Er war mit ihr wiederholt nach Bermuda und zurück gesegelt, bevor er sie in ein Fahrtenboot umbaute. Vor einigen Jahren hörte er auf, sie zu reparieren und gab sie im März 2014 an die Action Donation Services, die das Boot überholen und weitergeben wollten.
Stattdessen landete es aber nur auf eBay. Jason McGlashan zahlte im Oktober 2014 10,000 Dollar und ging dann in ein Motel in Jamestown, um die Reparatur zu organiseren. Sein Vater kam später nach, und Hubbard gab ihnen Material und führte sie in die Seglercommunity ein. Er versuchte, ihnen den Wintertörn auszureden.
Doch die McGlashans hielten an ihrem Plan fest. Die Coast Guard inspizierte das Boot und befand es als seetüchtig. Sie verfolgte mit einem Tracker auch die Drift der verlassenen Yacht, die am 16.2. noch vor Delaware trieb. Jason McGlashan wollte nun sehen, ob es eine Möglichkeit gab, die “Sedona” zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot gekentert, Yacht aufgelaufen
(17.02.15) Am Morgen des 16.2. kenterte eine 22 Fuß lange Concept und sank teilweise im Government Cut in Miami-Dade. Die Miami Dade Fire-Rescue wurde gegen 10 Uhr durch einen Notruf alarmiert. Das Angelboot trieb eine Meile vor der Küste beim Japanese Gardens Boat Dock. Die beiden Fischer an Bord waren 10 Minuten lang im Wasser, bevor sie von der Miami-Dade County's Marine Patrol Unit gerettet wurden.
Ein Boot des Tow Boat Service barg das Boot und schleppte es zur Watson Island Marina. Die Miami Fire Rescue und die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission assistierten bei der Arbeit.
Auch vor Fort Myers mussten zwei Mann gerettet werden, die am Vorabend mit ihrer Yacht aus der Shell Point Marina mit einer 20 Fuß langen Yacht ausgelaufen waren. Sie wurden von der US Coastguard gerettet und nach Watson Island gebracht. Das Boot wurde vom Tow Boat Service wieder flottgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettung per Hubschrauber
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Yacht bei eBay ersteigert und zwei Tage nach Auslaufen verloren
(16.02.15) Der unter Singapur-Flagge laufende Tanker "Maersk Katalin", 24463 BRZ (IMO-Nr.: 9431317), und die Coast Guard kamen am 15.2. der 43 Fuß langen Yacht "Sedona" zu Hilfe, die in einem Wintersturm rund 150 Meilen südlich von Nantucket manövrierunfähig in Seenot geraten war. Die Coast Guard in Boston fing um 4:50 Uhr ein Notsignal auf und kontaktierte die zweiköpfige Crew über Satellitentelefon.
Die beiden Männer, ein Vater mit seinem Sohn, gaben an, dass das Boot antriebslos sei und die Segel im Sturm zerrissen waren, und bat darum, abgeborgen zu werden. Ein MH-60 Jayhawk Helikopter stieg von der Air Station Cape Cod auf, eine HC-144 Ocean Sentry musste aber wegen Vereisung und schlechter Sicht am Boden bleiben.
Die "Maersk Katalin", die sich 40 Meilen entfernt auf der Fahrt von St. John nach Boston befand, änderte ihren Kurs und hielt auf die Yacht zu, um die Kommmunikation zu unterstützen. In Hurrikan-artigen Bedingungen erreichte der Hubschrauber die Position um 8:48 Uhr.
Es dauerte bei Windgeschwindigkeiten von 60 Meilen und 25 Fuß hohen Seen aber geschlagene zwei Stunden, die Segler zu retten. Sie wurden um 10.50 Uhr in Cape Cod abgesetzt und dort medizinisch betreut, da sie lange der Kälte ausgesetzt gewesen waren. Sie hatten die “Sedona” auf eBay gekauft und waren am 13.2. von Rhode Island nach Australien ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ausflugsschiff “Lamma IV” nach der Kollision
(Bild: Tksteven)   Großbild klick!
Hohe Haftstrafen nach Kollisionstragöödie in Hong Kong
(16.02.15) Der Kapitän des Fährkatamarans “Sea Smooth” der Hong Kong & Kowloon Ferry, der am 1.10.2012 um 20.20 Uhr vor Yung Shue Wan in Hongkong mit dem Ausflugsschiff “Lamma IV” der Hongkong Electric Company kollidierte, bei dessen anschließendem Untergang 39 Menschen starben und 92 weitere verletzt wurden. Es hatte sich um das schwerste Schiffsunglück in Hongkong seit 1971 gehandelt.
Der 56-jährige Kapitän Lai Saiming wurde von einem Gericht in Hongkong am 9.2. wegen fahrlässiger Tötung zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Er erhielt zusätzlich 18 Monate Haft wegen Gefährdung der Leben anderer. Die Strafen sollten aber nicht nacheinander, sondern gleichzeitig verbüßt werden.
Der damalige Rudergänger, der 58-jährige Chow Chiwai, wurde zu neun Monaten Gefängnis wegen der Gefährdung von Menschenleben verurteilt. Vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung wurde er freigesprochen.
Die Fähre „Sea Smooth“, die Hongkong mit der drei Kilometer entfernten Insel Lamma verbindet, rammte mit hoher Fahrt ins Heck der „Lamma IV”, auf der sich 120 Menschen befanden, die ein Feuerwerk zum Nationalfeiertag sehen wollten. Die Backbordseite wurde aufgerissen. Über 100 Menschen wurden durch die Wucht der Kollision ins Wasser geschleudert. Andere wurden im Inneren des Schiffes eingeschlossen, das binnen zwei Minuten sank.
Die Katamaranfähre verließ die Unglücksstelle sofort und erreichte mit Schäden am Backbordbug die Yung Shue Wan Pier Hafen von Lamma. Auf ihr waren ebenfalls mehrere Verletzte klinisch zu versorgen. Die “Lamma IV” wurde nach der Bergung auf einen Strand in Nga Kau Wan gezogen.
Der Kapitän der “Lamma IV”, Chow Chi Wai, wurde am 14.2. vom Vorwurf des fahrlässigen Tötung freigesprochen. Die Geschworenen befanden ihn aber ebenso wie Lai schuldig, Menschen auf hoher See in Gefahr gebracht zu haben. Beide hätten ihre Pflicht verletzt, nach anderen Schiffen Ausschau zu halten und Maßnahmen zu ergreifen, um die Kollision zu verhindern. Beide hatten sich zuvor gegenseitig beschuldigt, die Verantwortung für das Unglück zu tragen.
Eine Expertenkommission hatte bei ihrer Untersuchung eine Reihe von Fehlern festgestellt, die für die hohe Zahl der Todesopfer mit verantwortlich war. So fehlte dem Ausflugsschiff ein wasserdichtes Schott, das es länger hätte über Wasser halten können. Außerdem waren unbefestigte Sitze auf die Passagiere gefallen und hatten deren Flucht aus dem sinkenden Schiff erschwert. Außerdem fehlten Rettungswesten für Kinder.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre "Norman Atlantic" in Bari
(Bild: Donato Fasano)   Großbild klick!
Norman Atlantic soll vor Löschen der Ladung aufgerichet werden
(16.02.15) Am Morgen des 15.2. fand eine erste Inspektion des Wracks der italienischen Fähre "Norman Atlantic" in Bari statt, um zunächst deren Trimm zu kontrollieren. Ein Team von Feuerwehr und Hafenpersonal ging an Bord des Schiffes, das weiterhin fünf Grad nach Backbord geneigt war. Erst wenn es auf ebenem Kiel lag, sollte die Heckrampe geöffnet werden.
Wie dies geschehen sollte, war auch noch unklar, da es keine Elektrizität für deren Betrieb und Verriegelungen mehr gab. Erst wenn sie offen ist, können die Ladedecks eingehend untersucht und die zerstörte Fracht unter Einhaltung der geltenden Umweltstandards an Land gebracht werden. Elektriker sollten Möglichkeiten prüfen, dies mit externer Stromerzeugung zu erreichen.
Die Verschleppung des ausgeglühten Wracks hatte am Abend des 13.2. am Haken des Schleppers "Tenax" von Barretta um 21.30 Uhr begonnen. Eskortiert wurde der Schleppzug von Patroullienbooten der italienischen Coastguard sowie Booten und einem Flugzeug aus Bari.
Nach 17 Stunden erreichte der Konvoi mit einer Fahrt von drei Knoten den Zielhafen, wo der Schlepper „Vesuvius” assistierte, das Wrack gegen Mittag an Pier 12 gegenüber des Kreuzfahrtterminals zu drücken. Vor Ort waren neben der Polizei auch der Staatsanwalt Joseph Volpe sowie seine Vertreter Ettore Cardinals und Federico Perrone Capano, die die Untersuchung des Schiffes koordinieren sollten. Die Arpa Puglia übernimmt Überwachungsaufgaben in Hinblick auf Umweltrisiken. Binnen 1,5 Monaten, so hoffte die Staatsanwaltschaft, könnte der Liegeplatz wieder frei werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierte Hjördis erster Schleppauftrag der Stein nach 15-monatigem Umbau
(16.02.15) Am 13.2. wurde der havarierte finnische Frachter „Hjördis“, 5.239 BRZ (IMO-Nr.: 9126235), von dem SFK-Schlepper „Stein“, 269 BRZ (IMO-Nr.: 9241243), vom Kommunalhafen Rendsburg in den Kieler Ostuferhafen verbracht. Die „Hjördis“ hatte am 30.1. auf der Fahrt von Rotterdam nach Tornio im Nord-Ostsee-Kanal eine Kurbelwannenxplosion erlitten und war manövrierunfähig geworden. Nach Löschen der Ladung im Ostuferhafen verholte der Frachter dann in die Schwentinemündung an den Burmann-Kai.
Es war dies der erste Schleppauftrag für die „Stein“ nach ihrer 15-monatigen Werftzeit. Sie wurde 2001 auf der Werft Astilleros Zamakona gebaut und diente in Barcelona als Hafenschlepper „Montoriol“. 2013 kaufte die Kieler Reederei SFK das Schiff und überführte es nach Kiel. Für den Einsatz als Seeschiff unter deutscher Flagge mussten aber Ruderhaus, Wohnbereich und Teile der Elektronik an die in Deutschland gültigen Vorschriften angepasst werden.
Diese Arbeiten erfolgten seit September 2013 auf der Lindenau-Werft und am Ponton der SFK in der Hörn. Die „Stein“ ist 27 Meter lang, 9,2 Meter breit und hat eine Zugkraft von 46,4 Tonnen. Damit ist sie nach der „Kiel“ nun der zweitstärkste Schlepper in der Flotte der SFK. Sie soll überwiegend in der Schleuse und im Kanal eingesetzt werden, wo sie die 1982 erbaute „Holtenau“ ablöst, deren Zugkraft lediglich 28,5 Tonnen beträgt.
Die “Hjördis” ist 119 Meter lang, 17,9 MEtre breit, hat einen Tiefgang von 6,8 Metern und eine Tragfähigkeit von 6,410 Tonnen. Sie läuft für die Langh Ship AB in Pikis und wurde1996 auf der J.J. Sietas Schiffswerft GmbH & Co. in Hamburg-Neuenfelder erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen




Trimaran vor Bald Head Island aufgegeben
(16.02.15) Die US Coast Guard rettete am 14.1. die vierköpfige Crew des 40 Fuß langen Trimarans “Trio” aus Pensacola, nachdem die Segel bei stürmischem Wind 60 Meilen südöstlich von Bald Head Island zerrissen waren. Die Coast Guard in Portsmouth, Virginia, hatte um 18 Uhr ein Notsignal aufgefangen und einen MH-60 Jayhawk Helikopter der Air Station Elizabeth City in Marsch gesetzt.
Die US-Marine entsandte einen weiteren Hubschrauber von der USS “George H.W. Bush“. Beide trafen gegen 20.15 Uhr vor Ort ein. Der Coast Guard-Helikopter winschte die Segler auf und brachte sie zur Air Station Elizabeth City. Sie waren von Beaufort nach Pensacola unterwegs gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Skipper sinkenden Motorboots im Romdalsfjord gerettet
(16.02.15) Die norwegische Fähre "Fannefjord", 2971 BRZ (IMO-Nr.: 9477127), wurde am 15.2. zu einem sinkenden Motorboot im Romsdalsfjord zwischen Molde und Vestnes geschickt. Um 20.53 Uhr hatte dessen Skipper nach Wassereinbruch Mayday gefunkt, ehe er eilig ein Beiboot von seinem rasch wegsackenden Boot losschnitt und sich damit rettete. Neben der "Fannefjord" war auch die "Far Sleipner" von der Küstenfunkstelle um Hilfe gebeten worden.
Außerdem rückte das Löschboot aus Molde aus, um gegebenenfalls Schlepphilfe leisten zu können. Der Skipper wurde letztlich von einem Zodiac des Dykkerservice, der sich mit zwei Booten in der Nähe befand, gerettet und gegen 22 Uhr in Vestnes wohlbehalten an Land gesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fährunglück im Kongo forderte über 100 Menschenleben
(16.02.15) Die Behörden der Bandundu Provinz im Kongo hatten am 15.2. keine Hoffnung mehr auf Überlebenden unter den rund 100 seit dem 12.2. auf dem Congo River vermissten Menschen.
Neun Tote wurden nach der Kollision zweier Schiffe bei Kwamouth, rund 200 Kilometer nordöstlich von Kinshasa, geborgen, 42 Menschen lebend gerettet. Auf dem überladenen, gesunkenen Boot war der Motor ausgefallen, nachdem es sich in einem Netz verfangen hatte, und es rammte ein größeres Boot und sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Containerfrachter in Oakland
(16.02.15) Die Feuerwehr von Oakland wurde am 15.2. um 17.55 Uhr zu dem unte rMarshall-Islands-Flagge laufenden Containerfrachter "MOL Contribution", 86695 BRZ (IMO-Nr. :9629914), an Pier 32 am Trapac Container Terminal von Oakland alarmiert. Als sie eintrafen, stieg Rauch aus den oberen Decks der Aufbauten aus. Der Brandherd konnte in der Kabine des 3. Offiziers lokalisiert werden. Er hatte sich auf den Betriebsgang auf Deck F ausgebreitet.
15 Crewmitglieder hatten bereits mit Löscharbeiten begonnen. Sie hatten Atemschutz und hitzefeste Kleidung, um mit Schläuchen den Brand zu bekämpfen. Insgesamt befanden sich rund 20 Mann an Bord. Der Zugang zum Brandort war mit dem schweren Gerät in der Enge des Schiffes kompliziert und mühselig.
Es gelang aber, das Feuer binnen gut 30 Minuten niederzukämpfen. Wenn auch durch das rasche Eingreifen eine weitere Ausbreitung hatte verhindert werden können, so gab es doch Rauchschäden innerhalb der gesamten Aufbauten.
Entstanden war das Feuer offenbar durch eine Überhitzung eines elektrischen Gerätes. Der Frachter, der unterwegs nach Hong Kong war, wird wohl einige Tage im Hafen bleiben müssen zur Reparatur und Untersuchung durch die Coast Guard und das Oakland Fire Department.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ende der Eisnot - havarierter Longliner auf dem Rückmarsch nach Nelson
(16.02.15) Der Longliner "Antarctic Chieftain" hat am 16.2. offenes Wasser erreicht und konnte mit eigener Kraft und mit sieben Knoten Fahrt Kurs auf Nelson in Neuseeland nehmen, wo er in ungefähr zwei Wochen eintreffen sollte. Drei Tage lang hatte der von der US Coast Guard betriebene Eisbrecher "Polar Star" das Schiff zuvor durch das Eis gebracht. 75 Meilen weit auf offenem Wasser traf sich der Havarist mit der ebenfalls unter neuseeländischer Flagge laufenden "Janas", die die "Antarctic Chieftain" rund zwei Tage begleiten sollte, während deren Seeverhalten kontrolliert wurde. Die “Polar Star” nahm Kurs auf den Heimathafen Seattle.
Quelle:Tim Schwabedissen



Blitzschlag versenkte Kutter am Ende der Fangfahrt
(16.02.15) Der Kutter “Chathurani 1”, der am 29.12.2014 aus dem Fischereihafen von Negombo ausgelaufen war, fiel am 13.2. einem Feuer zum Opfer, nachdem auf der Heimfahrt ein Blitz eingeschlagen war. An Bord befand sich eine siebenköpfige Crew.
Vier von ihnen sprangen ins Wasser. Der zu Hilfe kommenden “Chathurani 3” gelang es, alle Schiffbrüchigen zu retten. Während das Schwesterschiff lichterloh in Flammen stehend versank, brachte sie die Fischer am Morgen des 16.2. nach Negombo.
Quelle:Tim Schwabedissen



Die Schlepptrosse wird per Wurfleine übergeben
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Longliner am Haken der Polar Bear auf dem Weg in offene Gewässer
(15.02.15) Der australische Longliner "Antarctic Chieftain", 1148 BRZ (IMO-Nr.: 9262833), wurde am 14.1. von dem Eisbrecher "Polar Bear" der US Coastguard in Schlepp genommen. Am Heck wurde dazu eine Trosse festgemacht. Zuvor hatte die Crew des Eisbrechers mit einem ROV die Propelleranlage untersucht. Die Schiffe waren währenddessen von 12 bis 15 Fuß dickem Eis umschlossen.
Nachdem ein kleiner Streifen offenen Wassers erreicht war, wurde die Fähigkeit des Longliners getestet, mit eigener Kraft zu fahren. Nach Abschluss des Tests setzte der Schleppzug die Fahrt gen Norden weitere 60 Meilen weit fort, ehe der Trawler mit seiner Maschine Kurs auf offenes
Im Schlepp durch das Eis
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Wasser nahm, das er am Morgen des 16.2. erreichen sollte. Wenn alles gut ging, sollte er dann ohne Hilfe Kurs auf Neuseeland nehmen.
Das Schiff war lizensiert, patagonische Zahnfische zu fangen und läuft für die Australian Longline. Es ist 63,15 Meter lang, 10,03 Meter breit, hat 3,9 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 650 Tonnen. Die „Antarctic Chieftain“ wurde 2002 bei der Lien Cherng Shipbuilding Co. Ltd. in Kaoshiung als „Isabel“ erbaut. Von 2008 bis 2003 lief sie dann als „Volna“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Landungsboot gekentert – drei Vermisste
(15.02.15) Am 11.2. gegen 10 Uhr kenterte das 100 Fuß lange Landungsboot "Coral Craft" auf der Fahrt von der Insel Thilafushi nahe Male nach Dhigali Island im Raa Atoll. Zwei maledivische Crewmitglieder, darunter der Kapitän, wurden von einem passierenden Kutter gerettet.
Dessen Besatzung hatte das kieloben auf dem Meer treibende Wrack 30 Meilen wesltich von Goidhoo Island entdeckt, Drei Männer wurden noch vermisst. Insgesamt waren drei Malediven und zwei Bangladeshis an Bord. Das Schiff fuhr für die Universal Enterprises Pvt Ltd. Warum das Schiff umschlug, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ausgrabung an historischem Wrack
(15.02.15) Das Maritime Archaeological Research Laboratory (MARElab) der University of Cyprus gemeinsam mit dem Department of Antiquities hat vor der Küste von Paralimni die Erforschung des Wracks der "Nissia" begonnen. Erstmals im September 2014 war es untersucht wurden. Das Schiff stammt aus der Zeit des Ottomanischen Reiches und liegt 28 Meter tief.
Bisher wurden drei Kanonen, Teile des Riggs, Keramik, Geschirr, Pistolenkugeln und ein Teil des Rumpfs entdeckt. Alle beweglichen Teile sowie ein ausgewähltes Rumpfstück wurden geborgen und zur Konservierung ins Department of Antiquities in Larnaca gebracht. Die Grabung soll das Verständnis für Schiffbau und Meeresaktivitäten während der Ottomanen-Zeit stärken.
Das Wrack ist in der Vergangenheit zu einem beliebten Taucherhotspot geworden, wodurch es zu Diebstahl und Zerstörung vieler Artefakte kam. Durch die Grabung soll auch ein weiterer Schutz vor Plünderung und weiterer Beschädigung erreicht werden. Deshalb soll die Wrackstelle künftig unter Schutz gestellt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre trieb im Solent
(15.02.14) Die französische Fähre "Mont Saint Michel", 35586 BRZ (IMO-Nr.: 9238337), erlitt am 13.2. im Solent auf dem Weg nach Ouistreham eine Meile nördlich des Nab Tower inin den frühen Morgenstunden Maschinenausfall. Zwei Serco-Schlepper erreichten den Havaristen gegen zwei Uhr.
Sie zogen ihn binnen zwei Stunden zu einem sicheren Ankerplatz, wo ein dritter Schlepper und ein Lotsenboot hinzustießen. Gegen fünf Uhr konnte die Maschine wieder gestarte werden. Die Operation war für die Hafenschlepper auf hoher See und bei schwerer See eine erhebliche Herausforderung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Klementinenmatsch auf Crown Opal
(15.02.14) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Crown Opal", 10519 BRZ (IMO-Nr.: 9128063), lief am 2.2. in New Bedford ein, nachdem in 25 Fuß hohen Seen Teile der Ladung sich nach achtern verschoben hatten. Der Schaden in den Luken 1, 2 und 4 wurde am 3.2. bei deren Öffnen entdeckt. Das Schiff lief für das Maroc Fruit Boardin Marokko, gegen die daraufhin ein Gerichtsverfahren wegen mangelnder Ladungssicherung eingeleitet wurde.
Sowohl die Ladung wie auch die unteren Decks wurden schwer beschädigt. Mitte der Woche wurde der Frachter arrestiert. Der Streitwert wurde zwischen 3,2 und 4,4 Millionen U.S.-Dollars taxiert. Die "Crown Opal" lag 10 Tage lang an der State Pier, bis sie für die mit Klementinen beladene "Green Honduras" Platz machen musste und in der Mitte der Buzzards Bay Anker warf.
Der größte Teil der ukrainischen und philippinischen Crew wurde unterdessen heim geschickt. Der Maritime Terminal, der die Ladung löschte, schätzte, dass ein Drittel der Fracht betroffen war. Paletten wurden umhergeschleudert und Zwischendecks kollabierten. Während die Ladung neu gestaut wurde, unterbrach extreme Kälte die Arbeit der Schauerleute und der Crew. An Bord waren ungefähr 3,000 Palletten Klementinen. br> Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter mit Maschinenausfall vor Hawaii
(14.02.14) Am 14.2. gegen Mitternacht erlitt der französische Frachter "Taporo VI", 497 BRZ (IMO-Nr.: 7521948), Maschinenausfall und trieb mehrere Stunden lang vor Huahine. Dann traf der Schlepper "Hawaiki Nui" ein und zog den manövrierunfähigen Havaristen nach Raiatea, wo er am späten Nachmittag eintraf. br> Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Jebel Ali
(15.02.14) Am 12.2. kollidierte der laufende Containerfrachter "Ever Smart", 75246 BRZ (IMO-Nr.: 9300403), beim Manövrieren auf der Reede von Jebel Ali mit dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Tanker "Alexandra 1", 75779 BRZ (IMO-Nr.: 9127148). Am 14.2. um 17.30 Uhr machte der Frachter, der seit dem 10.2. auf Reede geankert hatte, am DP World Jebel Ali Container Terminal 2 fest und kehrte am 15.2. gegen Mittag wieder zu seinem Ankerplatz zurück. br> Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler "Antarctic Chieftain"
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Eisbrecher erreichte beschädigten Trawler
(14.02.15) Der Eisbrecher "Polar Star" der U.S. Coast Guard erreichte am 13.4. den im Eis festsitzenden neuseeländischen Trawler "Antarctic Chieftain" 900 Meilen nordöstlichdes McMurdo Sound, nachdem er sich 430 Meilen durch arktische Gewässer vorgearbeitet hatte. Doch die Eisbedingungen waren insgesamt besser als erwartet.
Wenn das Eis rund um den Havaristen aufgebrochen ist, wollte Kommandant Matthew Walker von der "Polar Star" ein ROV aussetzen, um die beschädigten Propellerblätter genauer zu untersuchen. Drei der vier Blätter waren in Mitleidenschaft gezogen worden, als sich der Trawler im Eis festfuhr, sodass er manövrierunfähig wurde. Danach sollte versucht werden, ihn zu befreien und, wenn der Antrieb nicht einsatzfähig ist, aus dem Eisfeld geschleppt werden.
Anschließend sollte der ebenfalls neuseeländische Trawler "Janas" das Schiff entweder in den nächsten Hafen abschleppen oder eskortieren. Die "Janas" war 630 Meilen von der "Antarctic Chieftain" entfernt. Als das RCC New Zealand die "Polar Star" um Hilfe bat, war das mit 150 Mann besetzte Schiff im Einsatz für die McMurdo Station im Rahmen der Operation Deep Freeze.
Quelle:Tim Schwabedissen



Instrumententafel der Bordelektronik mit Radar zerstört
(Bild: Sani von Pfani)   Großbild klick!
Gefeuerter Decksmann demolierte Binnenschiff mit Hammer
(14.02.15) Auf dem Bremer Binnenschiff „Melanie“, 1071 ts (EU-Nr.: 04603650) kam es in den Abendstunden des 12.2. auf dem oberen Schleusenkanal zur Weser in Langwedel zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Schiffsführer und einem Hilfsmatrosen. Der anfangs verbale Streit hatte seinen Grund in der Kündigung des aus Tschechien stammenden Mannes. Der nunmehr arbeitslose Mann holte sich einen Vorschlaghammer und begann, damit sämtliche Scheiben des Steuerstandes und der Unterkunftsräume zu zerstören. Au0erdem wurde auch die Instrumententafel der Bordelektronik mit Radar und Steueranlage ein Opfer der Hammerattacken. Selbst die Antriebsmaschine und das Bugstrahlruder wurden beschädigt.
Das dadurch manövrierunfähige Schiff lief daraufhin aufs Ufer, was der Tscheche zur Flucht mit einer Leiter an Land nutzte. Da zu Beginn des Polizeieinsatzes um 17.30 Uhr der Tatablauf noch ungeklärt war, wurde von einer Bedrohungslage ausgegangen. Es hat sich dann aber herausgestellt, dass der Hammer nicht gezielt gegen den Schiffsführer eingesetzt wurde. Er erlitt lediglich oberflächliche Schnittverletzungen an den Händen.
Eine Fahndung nach dem Täter blieb bislang ohne Erfolg. Es wurde vermutet, dass er sich in Richtung Heimat absetzte. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf 90.000,- Euro zuzüglich eventueller Verdienstausfallschäden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fähre "Tourist Ferry Boat Primo" gestrandet
(Bild: Guardia Costiera)   Großbild klick!
Fähre im Sturm auf Ischia gestrandet
(14.02.14) Die italienische Fähre "Tourist Ferry Boat Primo" 820 BRZ (IMO-Nr.: 8841371), lief am 9.2. im Sturm am Strand von Casamicciola auf Ischia, südwestlich von Neapel, auf Grund. Das Schiff landete breitseits vor Pio Monte della Misericordia unweit des Hafens von Casamicciola. Es transportierte Kohlenwasserstoff und war kurz zuvor aus Casamicciola nach Pozzuoli ausgelaufen.
Auf dem Ladedeck standen acht Trucks. Die acht Fahrer konnten durch eine Seitentür über ein Fallreep auf den Strand gelangen, die siebenköpfige Crew blieb an Bord. Der Schlepper "Guarracino" versuchte erfolglos, den Havaristen abzuschleppen. Im Folgenden versuchten sich auch die"Benito Buono" und "Rosa D'Abundo" an der Bergung, doch erst am 13.2. um 17 Uhr gelang es Schleppern, die die Coastguard geschickt hatte, die Fähre wieder vom Strand zu bekommen. Sie wurde dann nach Casamicciola gebracht. Hier wurden die Trucks auf die "Bilton" verladen, die sie weiter nach Neapel brachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Almira rasch gelöscht
(14.02.15) Am 13.2. brach am holländischen Tanker "Almira", 3585 ts (EU-Nr.: 2329408) an der Werft Kooiman in Zwijndrecht ein Feuer aus, das zu starker Rauchentwicklung führte. Um 17.45 Uhr war eine kleine Menge des leicht entflammbaren Styrens ausgelaufen und aus unbekannter Ursache dann in Brand geraten. Dichter Rauch stieg über dem Werftgelände auf.
Die Werftarbeiter vermochten die Flammen aber selbst zu löschen, sodass die meisten Einheiten der alarmierten Feuerwehr gleich wieder zur Wache zurückkehren konnten. Der Tanker war in dieser Woche zur Reparatur seiner Kollisionsschäden auf der Werft eingetroffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Longliner vor St. Brandon auf- und ausgelaufen
(04.01.14) Am 14.2. begann das Leichtern des Öls von dem malaysischen Longliner "Kha Yang" (MMSI-Nr.: 533333000), der am 1.2. auf den Riffen des Atolls von St. Brandon gestrandet war. Das Schiff hatte über 250 Tonnen Öl an Bord, das auf die Narge "Comarco Palma" aus Mosambik geleichtert werden sollte. Sechs Mann waren dazu im Einsatz. Die Operation sollte 10 Tage dauern.
80 Tonnen leichtes Öl waren nach der Havarie in der Nacht zum 1.2. ausgelaufen, hatten sich aber verflüchtigt. Die "Kha Yang" war am 31.1. aus Port Louis mit einer 20-köpfigen Crew ausgelaufen. Die Bergung des Schiffes und die Verschleppung nach Mauritius sollte durch die Comarco Salvage Company erfolgen. Der Ankerziehschlepper "Comarco" lief am 11.2. aus Mombasa aus und wurde am 16.2. in Mauritius erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Horkheimer Schleuse
(14.02.14) Bei einer Kollision in der Horkheimer Schleuse ist am 13.2. kurz vor Mittag ein Schleusentor beschädigt worden. Der Schiffsführer eines Binnenschiffes hatte zwar die Freigabe zum Auslaufen erhalten, das Tor öffnete sich jedoch vermutlich wegen eines technischen Defekts nicht vollständig. Das Schiff blieb bei der Kollision unbeschädigt, verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe war noch unbekannt. Der Schleusenbetrieb zum Neckar lief vorübergehend über eine zweite Schleusenkammer.
Quelle:Tim Schwabedissen



Steiger wird nach 11 Tagen geborgen
(14.02.14) Weil der Steiger, der vor 11 Tagen vom holländischen Binnenschiff "Undine 2", 786 ts (EU-Nr.: 02316097), in Emmerich gerammt worden war, weiter erhebliche Schlagseite hat, Schräglage befindet, soll er am Vormittag des 16.2. von einem Kranschiff aufgerichtet werden. Gegen 10 Uhr sollen das Kranschiff und ein Schiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes den Ponton aufgerichten und dann in den Emmericher Hafen schleppen.
Der Ponton hing derzeit nur noch an einer Trosse und war durch den niedrigen Wasserstand sowie Sog- und Wellenschlaggefährdet. Die 26 Meter langen Brücke sollte zunächst auf dem Treidelpfad abgelegt werden. Die Firma SBS aus Andernach, die den Steiger erbaute, hat den Auftrag erhalten, den Ponton und die Brücke zu reparieren, wenn sich das noch lohnt. Ein Spezialschiff soll den Ponton später nach Andernach bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



11. Toter nach Feuer auf Norman Atlantic gefunden – Wrack nach Bari geschleppt
(14.02.14) Sechs Wochen nach Brand auf der „Norman Atlantic“ wurde eine weitere Leiche entdeckt. Einsatzkräfte bargen sie von Deck drei, wo sich die Lkw befanden. Sie kam zur forensischen Untersuchung in die Poliklinik in Bari. Es könnte sich um einen blinden Passagier gehandelt haben und war das 11. Opfer, das geborgen werden konnte. 17 Menschen galten noch als vermisst.
Am 13.2. um 21.30 Uhr verließ das Wrack am Haken des Schleppers "Tenax" und eskortiert von der Coastguard um 21.30 Uhr den Hafen von Brindisi. Mit drei Knoten Fahrt ging es in den folgenden 17 Stunden nach Bari, wo es an Pier 12 in Sichtweite des Kreuzfahrtterminals festmachte. Hier ist es einfacher, das Wrack zu entladen und zu durchsuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Viele Tote auf Kongo befürchtet
(14.02.14) Am 12.2. kolldierten bei Kwamouth in der Provinz Bandudu, rund 200 Meilen nordöstlich von Kinshasa, auf dem Kongo zwei Schiffe. Eines von beiden sank. Drei kamen ums Leben, 42 wurden gerettet. Insgesamt waren 100-150 Personen an Bord der Fähren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historisches Wrack vor Whalehead freigespült?
(14.02.14) Starke Brandung entblößte am 12.2. einmal mehr die Reste eines Wracks nahe Whalehead, von dem viele Anwohner glauben, es handele sich um die „Metropolis“ aus dem 19. Jahrhundert. Erstmals wurden die Reste 1997 freigespült. Teile des Hecks und der Backbordseite wurden sichtbar, es gibt sogar Reste des Riggs. Beim Underwater Archaeology Branch wurde der Fund nach Charles O’Keefe benannt, der es erstmals gemeldet hatte.
Wenn es sich um die „Metropolis“ handelt, wäre es ein bedeutendes Stück der maritimen Geschichte von North Carolina. Es war ein amerikanischer Dampfer, der 1861 bei Mystic, Connecticut, entstand als USS „Stars & Stripes“ für das Atlantic Blockading Squadron im Hatteras Inlet. Während des amerikanischen Bürgerkriegs war er an Attacken auf Roanoke Island und New Bern 1862 beteiligt. Nach Kriegsende wurde die „Metropolis“ 1871 Handelsschiff und scheiterte im Januar 1878 vor Currituck Beach.
Quelle:Tim Schwabedissen



Titan bleibt auf dem Meeresgrund
(14.02.14) Der am Morgen des 5.12.2014 nahe der A-Mole gesunkene, 78 Fuß lange Kutter „Titan“ wird nicht geborgen. Taucher der Global Diving & Salvage versuchten kurz nach Jahresbeginn, ans Schiff zu kommen, doch handelt es sich um eine der am kompliziertesten zu erreichenden Stellen in der Mündung des Columbia River mit starken Strömungen, hohem Tidenhub, rauer See und häufigen Stürmen.
Da das Wrack sich außerhalb des Fahrwassers befand und keine Umweltgefahr von ihm ausging, schloss die U.S. Coastguard den Fall am 11.2. ab. Zuletzt bei einer Unterwasserinspektion am 7.1. war das Wrack mit fünf Fuß Sand teilweise bedeckt und mit ausgelaufenen Tanks vorgefunden worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandetes Motorboot wird nach Bergung zerlegt
(14.02.14) Das Department of Land and Natural Resources und eine Bergungsfirma wollen das 35 Fuß lange Motorboot „Anela“ bergen, das am 10.1. gegen 20 Uhr vor dem Alii Drive in Kona südlich des Honls Surfspot gestrandet war. Das Boot hatte einen Liegeplatz in der Kailua Bay und sollte nun von der in Kailua-Kona ansässigen Pineapple Customs LLC geräumt werden.
Rund 10 Gallonen Öl und die Batterien wurden bereits entfernt, doch erschwerte hohe Brandung die Arbeit. Mit Hebesäcken sollte am 16.2. dem Boot ausreichend Auftrieb verschafft und das Boot dann mit Trossen bei Flut in tieferes Wasser gezogen werden. Dann soll es im Honokohau Small Boat Harbor abgewrackt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Monroe Island
(14.02.14) Am Morgen des 14.2. gegen neun Uhr erlitt der 35 Fuß lange Kutter „Loretta“ aus Matinicus Island Wassereinbruch südlich von Monroe Island. Die zweiköpfige Crew zog Überlebensanzüge an und funkte einen Notruf. Sie versuchten noch vergeblich, ihr Schiff auf der Insel auf Grund zu setzen und wurden, nachdem sie ins Wasser springen mussten, von der Crew der 40 Meter langen Fähre „Capt. Charles Philbrook“ (MMSI-Nr.: 367342230) auf dem Weg von Rockland nach Vinalhaven mit einem ausgesetzten Boot gerettet.
Der Kutter sank bei 5-10 Knoten Wind binnen kurzer Zeit. Ein 47-Fuß-Boot der Coast Guard Station Rockland übernahm die Schiffbrüchigen und brachte sie zur medizinischen Betreuung nach Rockland.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rumpfschaden am Binnentanker "Almira"
(Bild: Gebr. Kooiman Scheepswerf)   Großbild klick!
Tanker wird zur Reparatur dreigeteilt
(13.02.15) Der holländische Binnentanker "Almira", 3585 ts (IMO-Nr.: 9416159), erhält eine neue Mittschiffssektion bei der Werft Gebr. Kooiman Yard in Zwijndrecht. Das Schiff war in der Nacht zum 17.1. auf der Westerschelde von dem norwegischen Tanker "Marilee", 42835 BRZ (IMO-Nr.: 9326861), kurz nach Mitternacht gerammt worden. Bis zum 21.1. war die schwer beschädigt auf Grund gesetzte "Almira” auf Höhe des Hedwige-Prosperpolder dann geleichtert worden.
Sie hatte das Wegerecht der "Marilee" missachtet, die von Antwerpen kam. Der von Hansweert herannahende Binnentanker war auf Höhe von Saeftinghe ins Hauptfahrwasser gelaufen trotz der Warnung des Lotsen der “Marilee”, nicht zu passieren. Trotz eines Manövers des letzten Augenblicks rammte der Tanker dann der “Almira” in die Steuerbordseite, die eingedrückt wurde. Teile der Styrene-Ladung traten aus und sorgten für Gasalarm. Am 22.1. wurde der Havarist nach Antwerpen geschleppt.
Am 12.2. nun gab die holländische Werft bekannt, den Auftrag zur Reparatur in einer Ausschreibung gewonnen zu haben. Das 110 Meter lange Schiff wird in drei Stücke zerlegt und die beschädigte Tanksektion durch ein neues, 27 Meter langes Rumpfteil ersetzt. Ein Teil der Rohrleitungen der beschädigten Sektion soll dann wieder eingebaut werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Beschädigtes Ölförderschiff “FPSO Cidade de São Mateus“
(Bild: Divulgacao Marinha)   Großbild klick!
Suche nach Opfern auf schwer beschädigtem Ölförderschiff dauert an
(13.02.15) Auf dem Ölproduktionsschiff “FPSO Cidade de São Mateus“, 143323 BRZ (IMO-Nr.: 8706014), vor der Küste Brasiliens wurden am 12.2. weiterhin vier Arbeiter vermisst. Der Betreiber BW Offshore setzte die Suche bis in die Nachtstunden hinein fort. Derzeit gibt es an Bord keine eigene Energieversorgung.
Die Anzahl der Toten nach der Explosion ist unterdessen auf mindestens fünf gestiegen. 25 Besatzungsmitglieder erlitten Verletzungen. Die Ölförderung auf dem Schiff wurde eingestellt. Von den 74 Mann an Bord befand sich niemand mehr auf dem Schiff, das 120 Kilometer vor der Küste von Aracruz im Norden des Bundesstaates Espírito Santo im Einsatz war.
Die Toten wurden am Abend des 12.2. von einem Frachthubschrauber nach Vitória gebracht, wo sie in die Rechtsmedizin kamen. Von den Verletzten kamen 12 ins Vitória Apart Hospital und zwei in das Hospital Metropolitano in Serra. Fünf der Männer im Vitória Apart Hospital wurden inzwischen entlassen.
Von den sieben weiteren befanden sich sechs auf Intensivstation, drei von ihnen in kritischem Zustand. Einer der ins Metropolitano Hospital eingelieferten Männer wurde am Morgen des 12.2. entlassen. Die weiteren Ölarbeiter wurden in einem Hotel in Vitória einquartiert.
Experten von BW Offshore untersuchten den Schaden an Bord. Das Schiff war hecklastig, aber nach Angaben der Marine nicht vom Sinken bedroht. Der Explosionsbereich war geflutet und nicht zugänglich. Die brasilianische Marine schickte eine Korvette und zwei Patroullienboote sowie drei Flugzeuge mit insgesamt rund 400 Einsatzkräften zur Unglücksstelle. Die Crews zweier Marineflugzeuge, die am Abend des 11.2. Feuerwehrmänner auf das Schiff geflogen hatten, blieben einsatzbereit, um wenn nötig sofort Unterstützung leisten zu können.
Das Schiff der Prosafe Production Service Pte Ltd. In Singapur hat eine Länge von 322,07 Metern, eine Breite von 56,01 Metern, einen Tiefgang von 19,92 Metern und eine Tragfähigkeit von 276.736 Tonnen. Es entstand 1989 bei der Hyundai Heavy Industries Co. Ltd. In Ulsan als “Nicoline Maersk”. 1992 wurde es zur “Maersk Navarin”, 2001 zur “Navrin” und 2007 zur “Cidade de São Mateus”.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkene Ketsch
(Bild: Grete Ravn)   Großbild klick!
Suche nach Verantwortlichen nach Bootsuntergängen in Skånevik
(13.02.15) In dem Sturm am 5.2. sanken ein 25 und ein 40 Fuß langes Boot in Skånevik dort, wo Miljaelva in den Fjord mündet. Das kleinere lag vor Anker, das andere, das sich in schlechtem Zustand befand, an einer alten Pier. Nur noch die beiden Masten ragten aus dem Wasser.
Wann es wieder geborgen würde, war derzeit noch unklar. In Kvalheim in der Etn-Kommune wurde zudem noch nach Verantwortlichen gesucht, die für die Kosten aufkommen könnten. Die Bergung könnte mehrere hunderttausend Kronen kosten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sechs Verletzte bei Explosion auf Schlepper
(13.02.15) Auf dem unter Belize-Flagge laufenden Schlepper “Guard Tide”, 1334 BRZ (IMO-Nr.: 8215625), kam es am 11.2. um 11.30 Uhr zu einer Explosion. Sechs Crewmitglieder erlitten Verbrennungen, einer kam mit 75 % Verbrennungen am Körper in die Intensivstation des Port-of-Spain General Hospital. Zwei weitere wurden inzwischen entlassen, zwei blieben unter Beobachtung. Die Explosion wurde offenbar durch Gasrückstände verursacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenschaden auf dem Atlantik
(13.02.15) Am 11.2. gegen Mittag musste der dänische Frachter "Nuka Arctica", 11612 BRZ (IMO-Nr.: 9100231), Zuflucht in Reykvavik suchen. Erst hatte stürmisches Wetter die Fahrt in die Antarktis verzögert, dann kam es zu einem Maschinenproblem auf dem Atlantik. In Reykjavik mussten zur Reparatur Ersatzteile geordert werden, ehe es nach Nuuk, wo der Versorgungsfrachter am 16.2. erwartet wurde, und Sisimiut weiter ging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter strandete in Punta Pejerry
(13.02.15) Der unter Malta-Flagge laufende Bulkcarrier "Adfines North", 24167 BRZ (IMO-Nr.: 9621869), lief am Morgen des 11.2. in Punta Pejerrey auf Grund, als er den Terminal Paracas von Tocopilla kommend ansteuerte.
Ein Schlepper konnte den Havaristen am 12.2. wieder flottmachen und gegen 13 Uhr in der Bucht von Paracasverankern. Hier wurde eine Untersuchung durch die Hafenbehörde von Pisco eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkener Kutter in Astoria geborgen
(13.02.15) Die US Coast Guard und der Port of Astoria bargen am 9.2. das Wrack des gesunkenen, 69 Fuß langen Kutters “Cap’n Oscar”, Am 11.2. wurden die Ölsperren wieder eingesammelt.
Das Schiff war am Abend des 5.2. in sechs Fuß hohen Wellen und bei 23 Meilen Wind an seinem Liegeplatz gesunken. Nur noch das Ruderhaus war über Wasser geblieben. Das Wrack wurde bei einem Hangar in Tongue Point an Land gesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gofer B wieder auf Geisterfahrt
() Die Odyssee des unter Panama-Flagge registrierten Frachters "Gofer B" (IMO-Nr.: 8111283), der seit 2012 vor der Küste von Izmir ankerte, nachdem die Eigner 2011 zu einer Zahlung von 129,000 Dollar Strafe wegen illegaler Verlappung chemischen Abfalls durch ein Gericht in Istanbul verurteilt worden waren, ging weiter. Nachdem das Schiff erstmals 2012 sich losgerissen hatte, hatte es sich am 1.2. im Sturm erneut vom Ankerplatz vor Aliaga gelöst und war 21 Kilometer nordwärts in Richtung der Stadt Çandarli getrieben.
Am 10.2. ging es von dort erneut auf Geisterfahrt. In einem schweren Nordweststurm versenkte der 2965-Tonner erst in der Karaburun-Bucht gegen Mitternacht einige kleinere Boote und trieb am 11.2. nach einer Drift von 56 Kilometern in südwestlicher Richtung an die Ufermauer direkt vor einem Hotel in Mordogan.
Gefahr ging weiterhin auch von der "Bodyer" aus, die ebenfalls von einem Gericht konfisziert worden war, und die vor einem Küstenabschnitt Stadt Foça strandete. Die türkische Küstenwache warnte die Schifffahrt vor den beiden Geisterschiffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Crew sinkenden Kutters aus Rettungsinsel geborgen
(13.02.15) Die vierköpfige Crew des 19 Meter langen englischen Kutters "Cesca" (MMSI-Nr.: 235040666) wurde am 12.2. von einem Helikopter der Anglesey RAF gerettet, nachdem das Schiff sechs Meilen südsüdwestlich von Bardsey Island bei 6-7 Windstärken zu sinken begonnen hatte. Es war von Milford Haven nach Conwy unterwegs, als sich ein Wassereinbruch ereignet hatte, der nicht unter Kontrolle zu bekommen war.
Um 22.20 Uhr wurde die Holyhead Coastguard alarmiert, die einen Seaking von der RAF Valley schickte. Auch das RNLI-Boot “John D. Spicer” aus Porthdinllaen wurde um 22.24 Uhr alarmiert und steuerte den Kutter vor der Llyn Peninsula an. Die Fischer waren bereits in eine Rettungsinsel gegangen und wurden nach ihrer Rettung in ein Krankenhaus in Ysbyty Gwynedd, Bangor, geflogen.
Der Kutter war nicht mehr zu retten – die “John D. Spicer” blieb vor Ort, bis er um 00.35 Uhr gesunken war. Um 1.45 Uhr am Morgen des 13.2. waren die Seenotretter wieder zurück im Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Propellerschaden auf Ben my Chree
(13.02.15) Die britische Fähre "Ben my Chree", 12747 BRZ (IMO-Nr.: 9170705), erlitt beim Einlaufen nach Douglas am 12.2. an Backbordseite Propellerschaden. Deshalb war sie nur noch eingeschränkt manövrierfähig.
Die Nachtfahrten nach Heysham mussten abgesagt werden, während Techniker fieberhaft daran arbeiteten, die beschädigten Komponenten im Kontrollsystem auszutauschen. Am 13.2. sollte das Schiff wieder einsatzbereit sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tote und Vermisste nach Fährunglück in Bangladesh
(13.02.15) Am 13.2. kenterte eine überladene Fähre mit 200 Passagieren an Bord auf dem Paira River im Borguna-Distrikt in Süd-Bangladesh. Die meisten konnten sich schwimmend an Land retten. Zwei Menschen wurden tot geborgen, acht weitere noch vermisst.
Das Unglück ereignete sich gegen 13.15 Uhr, als das Schiff von Kuakata zu einem religiösen Fest in Barguna unterwegs war. Ein Rettungsschiff wurde in Marsch gesetzt, um die Fähre zu bergen. Sie hatte Risse im Holzrumpf erlitten, als sie auf eine Untiefe auflief.
Quelle:Tim Schwabedissen



Phosphorfässer landeten im Nord-Ostsee-Kanal
(13.02.15) Fünf mit Phosphorsäure und Tenside gefüllte Chemikalienfässer sind am Morgen des 12.2. an der Schleuse Kiel-Holtenau in den Nord-Ostsee-Kanal gestürzt. Der Zwischenfall ereignete sich gegen 7.45 Uhr, als der portugiesische Tanker "MV Joh. Augustus Essberger", 2634 BRZ (IMO: 9036272), in der Schleuse lag. Die Fässer der Kategorie "UN 1805" sollten an Bord übernommen werden, dabei stürzten aber fünf von ihnen ins Wasser.
Eines brach auf, als es auf die Reibhölzern fiel, wodurch rund 24 Kilogramm des Mittels in den Kanal flossen. Die alarmierte Berufsfeuerwehr konnte gegen die Verunreinigung aber nichts unternehmen. Schließlich entschieden auch die zuständigen Beamten des Landesbetriebs für Küsten- und Meeresschutz, die übrigen Fässer nicht zu bergen.
Gegen den verantwortlichen Offizier des Schiffes wurde ein Verfahren wegen Gewässerverunreinigung eingeleitet, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde außerdem eine Sicherheitsleistung festgelegt. Der Tanker machte gegen acht Uhr am Kai der Bunkerstation Bominflot fest und setzte um 11.15 Uhr die Reise von Grangemouth nach Rotterdam fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall auf Kieler Förde
(13.02.15) Auf der Reise von St. Petersburg nach Hamburg erlitt der unter Belize-Flagge laufende Frachter "Mikhail Dudin", 2319 BRZ (IMO: 9057329), am Nachmittag des 11.2. Maschinenausfall, als er gerade in die Holtenauer Schleuse einlaufen wollte. Eine Kollision mit der Schleuse konnte aber vermieden werden. Der Havarist wurde von dem SFK-Schlepper "Holtenau“ zurück auf die Reede gezogen.
Er hatte u.a. 54 Container mit schwach radioaktivem Abfall in St. Petersburg geladen. Nachdem Reparaturen ausgeführt waren, konnte das Schiff die Reise am 12.2. fortsetzen und machte gegen 15 Uhr am Athabaska-Kai in Hamburg fest. Gegen 17 Uhr ging es weiter zum Mönckebergkai im Ellerholzhafen, bevor es nach Goole weiterging.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter “Thanh Cong”
(Bild: Conservation International)   Großbild klick!
Ein Kutter versenkt, der nächste aufgebracht
(12.02.15) Mit dem Heck voran ging der vietnamesische Kutter “Thanh Cong” am 10.2. in den Gewässern von Raja Ampat in West-Papua auf Tiefe, nachdem zuvor Sprengladungen gezündet worden waren. Das Schiff war wegen des illegalen Fangs hunderter Stachelrochen und Lederschildkröten aufgebracht worden.
Die 12-köpfige vietnamesische Crew erwartet nun neben dem Verlust ihres Schiffes auch ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen die indonesischen Fischereigesetzte. Sie wurden in Haft genommen. Ihr Schiff hatte, um die Offiziere bei der Kontrolle zu täuschen, die indonesische Flagge gesetzt.
Am selben Tag, an dem die “Thanh Cong” auf die letzte Reise ging, wurde ein weiterer 55-Tonnen-Kutter aufgebracht, als er in einem Schutzgebiet Netzte ausbrachte. An Bord wurden über zwei Tonnen Haiflossen und 80 Schildkröten der gefährdeten Hawksbill-Art entdeckt, die in die Philippinen gebracht werden sollten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter gekentert
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Havarierter Kutter vor Rosslare
(12.02.15) Beide RNLI-Boot aus Rosslare wurden am 11.2. um 12.15 Uhr alarmiert, nachdem ein 10 Meter langer Kutter 1,5 Meilen vor dem Hafen Mayday gefunkt hatte. Die Seenotretter zogen einen Mann aus dem Wasser, zwei weitere Fischer wurden von dem Kutter „C 334“ gerettet. Der havarierte Kutter trieb bereits kieloben in der ruhigen See und sank wenig später.
Die beiden von dem anderen Kutter geborgenen Schiffbrüchigen wurden anschließend auf das RNLI-Boot übergesetzt und zur Rettungsbootstation gebracht, wo sie medizinisch betreut und mit trockener Kleidung ausgestattet wurden. Anschließend ging es per Krankenwagen zur Untersuchung ins Wexford Hospital.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sank in Mahajanga
(12.02.15) Am 9.2. lief in Mahajanga auf den Komoren der Frachter “Armas 1” auf Grund, erlitt Wassereinbruch, kenterte und sank. Dabei wurde auch der Dieseltank aufgerissen war und lief aus. Die Ladung aus Kanistern und Holz trieb danach im Hafenbecken.
Das Schiff war in schlechtem Zustand, als es auslaufen wollte, und erlitt bei der Grundberührung Wassereinbruch. Es wurde versucht, die Umweltschäden zu begrenzen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Drei Tote und sechs Vermisste nach Explosion
(12.02.15) Mindestens drei Menschen kamen am 11.2. bei einer Explosion in einem Pumpenraum auf dem Öl-Förderschiff „FPSO Cidade de São Mateus“, 143323 BRZ (IMO-Nr.: 8706014) vor Brasiliens Atlantikküste ums Leben, weitere sechs Menschen wurden vermisst. Es gab zehn Verletzte, die per Hubschrauber in Krankenhäuser transportiert wurden. Rund 30 Besatzungsmitglieder wurden evakuiert, der Rest der insgesamt 74-köpfigen Besatzung blieb an Bord.
Wie es zu der Explosion auf der vom Ölkonzern Petrobras gecharterten „FPSO Cidade de São Mateus“ kommen konnte, war unklar. Das Schiff wurde vom Unternehmen BW Offshore betrieben und befand sich zu Öl- und Gasförderungsarbeiten rund 120 Kilometer vor der Küste von Aracruz im Norden des Bundesstaates Espírito Santo.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölplattform mit starker Schlagseite vor China
(12.02.15) Die liberianische Bohrplattform "Sedco 709", 12763 BRZ (IMO-Nr.: 8755170), die sich im Schlepp auf dem Weg zu Abwrackern in Zhoushan befand, erlitt am 10.2. gegen sieben Uhr 3,9 Meilen vor Shandong Wassereinbruch und and entwickelte starke Schlagseite. Der Schlepp musste abgebrochen und das 1977 erbaute Rig auf einer Wassertiefe von 32 Metern verankert werden.
Die Zhoushan International Shipbuilding Co. Ltd. wurde gegen Mittag beauftragt, zu versuchen, das Wasser zu lenzen, um das Rig wieder auf ebenen Kiel zu bekommen. Die Ausrüstung und Elektrik auf der Plattform waren allerdings nicht mehr funktionstüchtig. Das Shanghai Salvage Bureau entsandte die "Shanghai Rescue 18" zu dem verlassenen Riesen, der 89 Meter lang und 74 Meter breit ist und eine Tragfähigkeit von 14.000 Tonnen hat.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ehemaliges Polizeiboot in Hamburg geborgen
(12.02.15) Mit Hilfe von Hebesäcken wurde am 11.2. die ehemalige Polizeibarkasse „Müggenburg“ in Hamburg gehoben, die am 4.2. an den Landungsbrücken gesunken war. Mithilfe von Schläuchen wurde Luft ins Innere des gesunkenen Bootes gepumpt, ehe das Wrack mit eingedrückter Kajüte wieder an die Wasseroberfläche geholt werden konnte.
Wie sich bei der Untersuchung des Bootes herausstellte, war ein durchgerostetes Abwasserrohr für den Untergang verantwortlich. Die „Müggenburg“ war von 1959 bis 1977 als leichtes Hafenstreifenboot im Einsatz und ging dann in Privatbesitz über.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Seelenverkäufer
(12.02.15) Auf dem unter Togo-Flagge laufende Frachter „Zortürk", 2976 BRZ (IMO-Nr.: 8881682),&xnbsp;der seit fünf Jahren in Saint-Nazaire liegt, brach in der Nacht zum 10.2. ein Feuer in einer Kajüte aus. Es gelang der zweiköpfigen Crew, den Brand, der durch einen Kurzschluss verursacht wurde, selbst zu löschen. Das Schiff war als „Aspet“ am 25.7.2009 wegen Wassereinbruchs in den Hafen gekommen und wurde wegen Seeuntüchtigkeit dann in die Kette gelegt.
Im Oktober 2013 verließ die Crew das Schiff. Es folgten rechtliche Auseinandersetzungen und mehrere Eigner-, Flaggen- und ein Namenswechsel. Die Hafenbehörde ordnete dann das Abwracken an, doch es wurde ein Aufschub erwirkt und das Schiff am 17.11.2014 von zwei Schleppern in ein Trockendock im Penhoët-Becken gezogen, wo er binnen drei Monaten repariert werden sollte.
Der Eigner hatte sechs türkische Arbeiter angeheuert, von denen vier aber bereits wieder abgereist sind. Die International Transport Federation forderte nun, dass auch die verbliebenen zwei Männer nach Hause gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesamte Crew von Good Faith evakuiert
(12.02.15) Um 14.30 Uhr des 11.2. war der an der Nordseite der griechischen Insel Andros nach Maschinenschaden gestrandete Bulkcarrier “Good Faith” vollständig evakuiert. Nachdem 18 Mann der 22-kpfigen Crew von einem Super Puma-Hubschrauber abgeborgen worden waren, hatte die Evakuierung wegen des Sturms unterbrochen werden müssen.
Es gelang dann, von den Felsen am Ufer aus mit einem Leinenschussgerät eine Verbindung herzustellen, und die verbliebenen vier Seeleute wurden mit der Hosenboje von Bord geholt. Die Geretteten kletterten mit Unterstützung der Einsatzkräfte der Küstenwache die Felsen hoch und wurden dann mit einem oben bereit stehenden Hubschrauber nach Gafriprostheta geflogen.
Die Fregatten "Aegean" und "Themistocles", die in Richtung der Unglücksstelle geschickt worden waren, konnten wieder aus dem Einsatz entlassen werden. Im Hafen von Andros wurde derweil Gerät zur Bekämpfung von Ölverschmutzungen bereitgestellt, und das Ölbekämpfungsschiff "Syros (PLS 421)" machte sich auf den Weg zur Strandungsstelle. Bevor weitere Maßnahmen ergriffen werden konnten, musste aber zunächst der mit Windstärken von neun bis zehn Beaufort tobende Sturm abflauen.
Zuvor konnten auch die drei aus Piräus in Marsch gesetzten Schlepper, die von den Eignern unter einer LOF mit der Bergung beauftragt worden waren, nicht aktiv werden. Ob es aber gelingen kann, den auf den Felsen in der Brandung arbeitenden Frachter wieder flottzumachen, erschien derzeit unsicher.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre rammte im Sturm Kaianlage
(12.02.15) Der Fährdienst Hansnes - Karlsøy - Vannøy wurde am Abend des 11.2. eingestellt, nachdem die norwegische Fähre&xnbsp;"Malangen", 2878 BRZ (IMO-Nr.: 9247003),&xnbsp;bei stürmischer See und Windgeschwindigkeiten von 38 Metern pro Sekunde mit der Pier in Vannøy kollidiert war.
Dabei wurde der Rumpf beschädigt, und im Bug entstand ein 40 Zentimeter langer Riss, der auf einer Werft in Tromsø repariert werden sollte. Die Fähre "Vengsøy" (IMO-Nr.: 9588782) sollte so rasch wie möglich als Ersatz kommen, doch musste dazu erst eine Wetterbesserung abgewartet werden. Bis dahin sollte das Ambulanzboot "Håkon Hoel" aushelfen, wenn das Wetter es zuließ und es nicht anderweitig benötigt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubverband auf Rhein wieder flottgemacht
(12.02.15) Am Abend des 11.2. gelang es, den am 10.2. auf dem Rhein bei Östrich auf der Fahrt nach Rotterdam auf Grund gelaufenen belgischen Schubverband "Isabelle 1", 2591 ts (EU-Nr.: 06105250), und&xnbsp;"Isabelle II", 2391 ts&xnbsp;(EU-Nr.: 02331851), wieder flottzumachen. Er war auf Höhe der Fähre zwischen Frei-Weinheim und Oestrich-Winkel wegen zu viel Ladung für den fallenden Wasserpegel des Flusses festgekommen.
Am Nachmittag gegen 15 Uhr begann das Leichtern des Havaristen. Der Rhein musste währenddessen zwar nicht gesperrt werden, es galt aber ein einspuriger Verkehr und ein Überholverbot. Der 172 Meter lange Verband hatte 3800 Tonnen Flugasche geladen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler beschädigt und manövrierunfähig im Packeis
(12.02.15) Die US Coastguard entsandte den in Seattle beheimateten, 399 Fuß langen Eisbrecher "Polar Star" zu dem australischen Trawler "Antarctic Chieftain", 1148 BRZ (IMO-Nr.: 9262833), der mit einer 27-köpfigen Crew seit dem 10.2. 900 Meilen nordöstlich vom McMurdo Sound entfernt zwischen Rossøya und Victorialand in zwei bis drei Meter dicken Arktiseis festsaß. Drei der vier Propeller des Trawlers waren durch den Eisgang zerstört worden.
Die 40 Jahre alte "Polar Star" mit ihrer 150-köpfigen Crew sollte die "Antarctic Chieftain" am Abend des 12.2. erreichen. Sie stand 530 Kilometer entfernt. Starker Wind mit Geschwindigkeiten von 35 Meilen und schwere Schneefälle behinderten das Vorankommen im meterdicken Eis. Wenn der Trawler befreit war, sollte die neuseeländische “Janas”, die sich 600 Meilen entfernt befand, den Havaristen in den nächsten Hafen schleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sitzt vor Kamerun fest
(12.02.15) Der unter Singapur-Flagge laufende Bulkcarrier "Singapore Bulker", 32987 BRZ (IMO-Nr.: 9599901), lief am 11.2. an der Küste von Kamerun auf der Fahrt von Thailand zur Elfenbeinküste auf Grund. Das Schiff kam im Douala Channel fest und wurde derzeit untersucht. Der Frachter war am 12.12.2014 aus Koh Sichang und am 14.1.2015 aus Abidjan ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Ägypten in Seenot
(12.02.15) Die ägyptische Marine kam dem moldawischen Frachter “Delphina”, 206 BRZ (IMO-Nr.: 8881072), am 11.2. zu Hilfe, nachdem dieser einige Kilometer vor der Küste manövrierunfähig geworden war. Das Schiff hatte im Sturm Notsignale gefunkt. Die Marine assistierte dabei, das Schiff in den Hafen von Abu Qir zu bekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche in gesunkener „Morgenster“ nach weiterem Leichenfund eingestellt
(12.02.15) Am Nachmittag des 11.2. entdeckten Taucher der “Luymes” der holländischen Marine eine weitere Leiche im Wrack des gesunkenen Kutters "Morgenster-Z-85" on Feb 11. Der Urker Bürgermeister Pieter van Maaren äußerte trotz der Trauer auch Erleichterung, den so könne sie angemessen bestattet werden. Um welches der beiden vermissten Crewmitglieder es sich handelte, war noch nicht bekannt.
Nachdem die Taucher alle Räume des Wracks in 30 Metern Tiefe durchsucht hatten, wurde die Suche nach dem vierten Mann ergebnislos eingestellt. Seit dem 4.2. waren sie am Wrack an der Arbeit gewesen. Da nicht alle Bereiche mit Tauchausrüstung zugänglich waren, wurden einige nur mit Kameras inspiziert. Die Strömung und schlechtes Wetter hatten den Tauchern immer nur kleine Zeitfenster gelassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker nach Ruderschaden wieder repariert
(12.02.15) Am 11.2. verließ der liberianische Tanker "Oympiysky Prospect", 62540 BRZ (IMO-Nr.: 9511387), das Trockendock II in Brest wieder, nachdem der Ruderschaden, der Ende 2014 bei einem Anlegemanöver entstanden war, repariert wurde. Nachdem das Schiff wieder in See war, stellte sich heraus, dass es nur eingeschränkt manövrierfähig war. Das Ruder war nicht mehr richtig kalibriert, und die Ruderlage ließ sich nicht mehr korrekt ablesen.
Der Havarist steuerte daraufhin Le Havre an, wo Hydrex –Taucher und ein Technikerteam eine Notreparatur starteten. Es stellte sich heraus, dass das Ruder für eine substantielle Reparatur ausgebaut werden müsste. Da das stürmische Wetter zu der Zeit unkontrollierte Ruderbewegungen hätte hervorrufen können, wurde das Ruder in Nullposition gebracht, mit Platten in dieser Stellung fixiert und der Tanker dann von der „Fairmount Alpine“ nach Brest geschleppt, wo die nächste ausreichende Dockkapazität war.
Am 29.12. wurde das Ruder ausgebaut und der Tanker dann auf eine Warteposition gebracht. Am 26.1. ging er wieder ins Dock des Damen Shipyard, wo neben der Montage des reparierten Ruders auch weitere Überholungsarbeiten durchgeführt wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Daten der Norman Atlantic unlesbar
(12.02.15) Die Staatsanwaltschaft in Bari hat die Versuche, die Daten aus den Aufzeichnungsgeräten der Fähre "Norman Atlantic" auszulesen, unterbrochen. Die Blackbox, die sich im Ruderhaus befand, war von den Flammen stark beschädigt worden. Die Hitze schmolz das äußere Plastik der Diskette. Das Risiko, beim Entfernen der Disc einen Datenverlust zu erleiden, war zu groß. Auch die andere Blackbox, die intakt erschienen war, war nicht auszulesen. Bislang gab es noch keine Erkenntnisse, die die Ereignisse der Nacht des 28.12. rekonstruieren konnten.
Am 20.2. sollte die Obduktion des bislang 10. Todesopfers, wohl eines Griechen, im Institut für forensische Medizin in Bari stattfinden. Mit der DNA sollte eine Identifizierung ermöglicht werden. 18 blinde Passagiere galten weiter als vermisst.
Das Verholen des Wracks nach Brindisi sollte je nach Wetterlage möglicherweise am 13.2. beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mobilkran stürzte in Laderaum von Buss-Frachter ab
(12.02.15) Ein 100-Tonnen-Kran stürzte am 9.2. beim Verladen auf dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter „Stevns Trader“, 4251 BRZ (IMO-Nr.: 9225093), der Leeraner Hermann-Buss-Reederei im Hafen von Fremantle in einen Laderaum ab. Die beiden Bordkräne sollten den Teleskopkran gemeinsam anheben. Dabei brach eine der Hebetrossen, wodurch der Mobilkran aus dem Hebegeschirr abrutschte. Ein Mann wurde leicht verletzt.
Die örtliche Gewerkschaft monierte, dass die Crew für die Operation nach geltenden australischen Regeln nicht hinreichend qualifiziert gewesen sei. Die Australian Maritime Safety Authority (AMSA) leitete eine Untersuchung ein, das Schiff wurde mit einem Auslaufverbot belegt. Die Kräne durften nicht bewegt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff sank auf der Donau
(12.02.15) Auf der Donau sank beim moldawischen Hafen Veche in Caras-Severin am 11.2. um 1.25 Uhr ein rumänisches Binnenschiff beim Ablegemanöver. Das mit 848 Säcken Düngemittel in Kunststoffsäcken beladene Fahrzeug ging 300 Meter vom Ufer entfernt unter. Feuerwehr und Polizei wurden informiert, ein Team aus Banat zog im Auftrag des Umweltministeriums Wasserproben. Die Crew blieb unversehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



U-Bootwrack könnte Tauchertrainingswrack werden
(12.02.15) Die indische Admiralität hat ein neues Problem mit dem Wrack des U-Boots INS “Sindhurakshak”, das am 14.8.2013 nach Explosion eines Torpedos an der Marinewerft in Mumbai sank und 18 Mann in den Tod riss. Das Schiff wurde zwar noch nicht offiziell außer Dienst gestellt und zählt weiter zur 14 Boote umfassenden U-Boots-Flotte der Marine, doch sie wird nie wieder in Fahrt gehen.
Das Wrack liegt seit seiner Bergung auf einem Ponton und nimmt dringend benötigten Platz im dicht belegten Dockhafen weg. Die Untersuchung zur Unfallursache ist fast abgeschlossen, und der Bericht soll im März an das Board of Inquiry gehen. Es wurde wohl wenig Erhellendes gefunden, weil niemand aus dem Innern des Schiffs die Explosion und den folgenden Brand überlebte. Nun muss ein Weg gefunden werden, die „Sindhurakshak“ loszuwerden.
Eine Überlegung war, das Boot in flachem Wasser als Trainingsplattform für Taucher vor dem Hafen wieder zu versenken. Eine andere Option wäre, das Boot zum Abwracken zu verkaufen. Dann könnte die letzte Station Alang in Gujarat sein. Von außen scheint der Rumpf nur geringfügig beschädigt. Es gibt einen Riss am Bug oberhalb der Torpedoabteilung, der von der immensen Explosionskraft zeugt, da sie die stabile Doppelhülle aufsprengte, auch ist der gesamte Rumpf in sich verwunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier "Good Faith"
(Bild: Hellenic Coastguard)   Großbild klick!
Dramatische Rettung von gestrandetem Frachter vor Andros
(11.02.15) Der zypriotische Bulkcarrier "Good Faith", 16446 BRZ (IMO-Nr.: 9076404), lief in stürmischer See am 11.2. gegen ein Uhr an der Nordküste der griechischen Insel Andros auf Grund. Das unbeladene Schiff war auf der Reise von Eleusis nach Odessa gewesen. Es landete breitseits auf den Felsen und erlitt Wassereinbruch. Der Kapitän bat um eine Evakuierung der Crew, 21 Philippinos und einem Rumänen.
Ein Einsatzzentrum wurde eingerichtet unter Mitwirkung des stellvertretenden Marineministers Thodoris Dritsas und dem Leiter der griechischen Coast Guard, Vizeadmiral Athanasios Athanasopoulos. Die Hafenbehörden von Lavrio, Rafina, Karystos, Andros, Syros, Tinos und Piräus wurden alarmiert.
Von den Luftwaffenbasen in Lemnos und Chios stiegen zwei Super Puma-Helikopter auf, mussten aber wegen des Sturmes, der mit bis zu 10 Beaufort über das Seegebiet fegte, wieder umdrehen. Ein Super Puma aus Eleusis aber erreichte nach Tagesanbruch das in der Brandung liegende Schiff und begann mit der Evakuierung. Im Laufe des Vormittags konnten 18 Seeleute nach Eleusis und zum Heliport Andros gebracht werden. Aus Piräus liefen drei Schlepper zur Strandungsstelle aus.
Die „Good Faith“ hat eine Länge von 165,5 Metern, eine Breite von 27 Metern, einen Tiefgang von 9,5 Metern und eine Tragfähigkeit von 27308 Tonnen. Sie läuft für die Athener Starmarine Management ‚Inco. Und wurdde 1994 bei den Mitsubishi Heavy Industries Ltd. auf der Werft in Shimonoseki als „Elliott Bay“ erbaut. Von 2001 bis 2004 lief sie als „Nego Wes“, von 2004 bis 2005 als „Torres Bulker“.
Auch die griechische Fähre "Melina II", 649 BRZ (IMO-Nr.: 884157), havarierte in dem Sturm. Am 10.2. riss sie sich von ihrem Ankerplatz vor der Insel Rineia los. Sie hatte keine Passagiere, aber eine siebenköpfige Crew an Bord. Bei dem Zwischenfall wurde ein Propeller beschädigt, und eine Maschine fiel aus. Die Transportfahrten nach Sikinos mussten mit einem Schlepper durchgeführt werden.
In der Bucht von Antikiras kollidierte der türkische Frachter "Haci Arif Kaptan", 7641 BRZ (IMO-Nr.: 8214889), nach einem Maschinenschaden in demselben Sturm am Kai der Aluminium A.E." in Distomou mit der “Hope – NB 57”. Er krachte mit seinem Steuerbordbug ins Heck des am Kai liegenden Schiffes, das an Backbordseite beschädigt wurde. Beide Schiffe wurden vorläufig mit einem Auslaufverbot belegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hoegh Osaka wieder auf See
(Bild: Patrik Knox)   Großbild klick!
Hoegh Osaka verließ Southampton 38 Tage nach Fast-Kenterung
(11.02.15) Am Nachmittag des 10.2., 38 Tage nach ihrer Havarie im Solent, verließ die “Hoegh Osaka” den Hafen von Southampton, um in Falmouth in den kommenden rund drei Wochen repariert zu werden. Während der vergangenen zwei Wochen war die 60 Millionen Pfund teure Autoladung dort gelöscht worden.
Das Auslaufen, das eigentlich um 12 Uhr stattfinden sollte, verzögerte sich noch einmal um rund zweieinhalb Stunden wegen eines Schadens an einem Generator. Danach aber verließ der Autofrachter mit eigener Kraft und nun auf ebenem Kiel den Hafen.
An seiner Steuerbordseite trug er dabei deutlich sichtbare Spuren des Beinahe-Kenterns am 3.1., bei dem losgerissene Baufahrzeuge die Bordwand durchschlagen und einen Wassereinbruch verursacht hatten. Am 11.2. um 10.30 Uhr machte die “Hoegh Osaka” assistiert von Schleppern am Kai des A&P Falmouth Ltd. Shipyard in Falmouth fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Schubschiff in Mannheim
(11.02.15) Das holländische Binnenschiff "Vera", 1452 ts (EU-Nr.: 2104810), das längsseits der Barge „Ro-Ro 1", 968 ts (ENI-Nr.: 2312761) im Rheinauhafen von Mannheim lag, geriet am 10.2. um 12.30 Uhr in Brand. Ein Löschzug der Wache Süd rückte zum Hafenbecken 24 aus. Zur wasserseitigen Unterstützung kam ein Löschboot zu Hilfe. Die Einsatzstelle mobilisierte zudem die Tauchergruppe, und aus der Wache Nord kam ein Hilfslöschfahrzeug hinzu.
Außerdem rückte die DLRG mit 15 freiwilligen Helfern und zwei Booten an. Allerdings konnte nach nur wenigen Minuten Entwarnung gegeben werden, denn es gelang, das Feuer im Maschinenraum binnen kurzem zu ersticken. De Experten der Feuerwehr suchten anschließend nach der Brandursache. Die Höhe des Sachschadens war noch nicht bekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Feuer auf Binnenschiff in Köln
(11.02.15) Auf dem deutschen Binnenschiff “Panta Rhei 2", 1808 ts (EU-Nr.: 04802640), brach am Kai der Kölner Schiffswerft Deutz GmbH & Co. KG um 11.11 Uhr ein Feuer aus. Auf den Notruf in der Leitstelle hin wurden Notarzt, Rettungswagen und Löschzüge zur Deutzer Brücke mobilisiert.
Rauch stieg beim Eintreffen der Rettungskräfte weithin sichtbar von dem Schiff am Kai auf. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Flammen im Maschinenraum rasch löschen. Offenbar waren durch einen technischen Defekt Teile der Kühlung geplatzt und in Brand geraten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Norfolk Girl vor Cromer
(11.02.15) Die Humber Coastguard koordinierte in der Nacht zum 11.2. die Suchaktion nach dem Motorboot “Norfolk Girl” vor Cromer, nachdem das Humber Maritime Rescue Coordination Centre um 00:10 Uhr einen Mayday-Ruf aufgefangen hatte. Der Anrufer sagte, dass das Boot sich 13,5 Meilen nordöstlich von Cromer auf der Fahrt nach Scunthorpe befunden habe. Das sechs Meter lange Boot habe zwei Personen an Bord. Dann brach der Kontakt ab. Ein RAF-Rettungshubschrauber aus Wattisham und das RNLI-Boot aus Cromer machten sich auf die Suche. Nachdem nichts entdeckt wurde, kehrten sie um 4.45 Uhr wieder zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler vor Stellendam aufgelaufen
(11.02.15) Von Le Havre kommend lief der belgische Trawler "Den Hoope - O 231", 389 BRZ (IMO-Nr.: 9222089), am 10.2. gegen 18 Uhr vor Stellendam auf Grund. Das dortige KNRM-Boot "Antoinette" wurde zu Hilfe gerufen und konnte den Havaristen wieder in tieferes Wasser ziehen. Das 39 Meter lange Schiff machte gegen 20 Uhr dann in Stellendam fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter brennend aufgegeben
(11.02.15) Der 71-Tonnen-Kutter “Ming Fu Tsai” geriet am 9.2. in Brand und wurde aufgegeben. Das Schiff trieb gegen 18 Uhr auf Position 25 29 N 135 06 O rund 380 Meilen östlich von Okinawa in der See.
Quelle:Tim Schwabedissen




(11.02.15) Auf dem Rhein lief am Abend des 10.2. bei Ingelheim ein Binnenschiff auf Grund, vermutlich, weil es überladen war. Die Schifffahrt musste am späten Abend an der Unglücksstelle vorübergehend eingestellt werden, ehe es gelang, die Lage des Havaristen so zu verändern, dass andere Schiffe passieren konnten. Im Lauf des Vormittags des 11.2. wollte die Wasserschutzpolizei entscheiden, ob ein Teil der Ladung aus Flugasche geleichtert werden musste.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mindestens sieben Tote bei Feuer auf Kongo
(11.02.15) Mindestens sieben Menschen kamen ums Leben, 14 weitere wurde nvermisst, nachdem ein Fährboot auf dem Kongo am Abend in Brand geriet. Das Feuer brach im Maschinenraum aus, als es gerade Lokutu auf dem Weg von Basoko nach Kisangani passierte. 61 Fahrgäste entkamen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Untersuchung des Cemfjord-Wracks abgeschlossen
(11.02.15) Der britische Marine Accident Investigation Branch (MAIB) hat die Unterwasser-Untersuchung des Wracks des Brise-Zementfrachters “Cemfjord”, 1850 BRZ (IMO-Nr.: 8403569), am 10.2. abgeschlossen. Dabei wurde keine Spur der seit dem Untergang vermissten achtköpfigen Crew gefunden.
Mit einem ROV und dem Seitensichtsonar war die “Pharos” an der Unglücksstelle im Einsatz gewesen. Dabei stellte sich heraus, dass das Wrack, anders als zunächst angenommen, nicht kieloben, sondern auf seiner Backbordseite liegt. Die gewonnenen Informationen werden nun in die Unfalluntersuchung einfließen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischer wurde nach Ruderschaden zum Robinson von Mousehole Island
(11.02.15) Der Kutter “Molly May - PZ 44” aus Newlyn machte sich am Morgen des 11.2. selbstständig und ließ seinen Skipper auf Mousehole Island zurück. Der Gestrandete verständigte die Falmouth Coastguard um 6.30 Uhr.
Er berichtete, dass das Ruder des Kutters blockiert worden sei und er beim Passieren der Insel auf einen Felsen gesprungen sei. Dann sei sein Schiff aber wieder abgetrieben. Glücklicherweise hatte der Fischer ein Mobiltelefon dabei. Das RNLI-Boot aus Penlee kam ihm zu Hilfe und schleppte sein Boot nach Newlyn ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Auch die Polizei in Papue versenkte aufgebrachten Kutter
(11.02.15) Die Polizei von West-Papua sprengte am 10.2. um 11.15 Uhr den vietnamesischen Kutter “Thanh Cong”, 55 BRZ, der von der Polair-Einheit am 19.1. beim illegalen Fischfang nahe Saonek Monde Island in der Raja Ampat-Regentschaft aufgebracht worden war. Ein achtköpfiges Team des Mobile Brigades (Brimob) Detachment C in Sorong brachte Sprengkörper an und löste aus 200 Metern Distanz die Explosion aus.
Der Regent von Raja Ampat, Marcus Wanma, wohnte der Versenkung vom Deck der “Bahari Express” in 500 Metern Entfernung bei. Auch einige hundert Schaulustige wurden Zeugen, als zwei Explosionen zu hören waren und das Schiff 10 Minuten später von der Wasseroberfläche versschwand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hansekoggen-Nachbau „Roland von Bremen“
(Bild: Pastoor)   Großbild klick!
Roland von Bremen soll an die Schlachte zurück
(10.02.15) Der Hansekoggen-Nachbau „Roland von Bremen“, 120 tdw, soll ab Ostern 2015 wieder an der Schlachte liegen und Pfingsten als Museumsschiff. Der gemeinnützige Beschäftigungsträger „bras – arbeiten für bremen“ erhielt nach einem Gespräch mit Behördenvertretern grünes Licht von der Stadt. Zielgruppen für die Nutzung des Schiffes, das vor gut einem Jahr am 28.1. wegen eines defekten Seeventils sank und seit der Bergung im Hohentorshafen aufgepallt geblieben war, sollen Touristen, aber auch Schulen und Kita-Gruppen sein. Zudem soll auf dem Schiff ein Kulturprogramm stattfinden.
Die vorher allerdings aufzubringenden Reparaturkosten wurden auf rund 120.000 Euro geschätzt. Die Materialkosten sollten durch eine Spendenkampagne eingespielt werden, die Durchführung der Arbeiten soll im Wesentlichen durch Ein-Euro-Jobber erfolgen. Zudem wollte bras versuchen, EU-Mittel einzuwerben. Die Kogge selbst bekommt der Verein von der Reederei Hal Över, der bisherigen Besitzerin, geschenkt.
Die Reparatur sollte schnellstmöglich im Hohentorshafen beginnen und die Kogge zu Ostern an die Schlachte veholt werden, wo die Arbeiten weiter gehen. Der Wunschliegeplatz wäre der Anleger 2, wo die „Roland von Bremen“ auch vor ihrem Untergang gelegen hatte. Mieter des Liegeplatzes war derzeit noch Hal över.
Die „Roland von Bremen“ hat eine Länge von 23,98 Metern, eine Breite von 7,18 Metern und einen Tiefgang von 1,85 Metern. Siw wurde von Juli 1996 bis Mai 2000 im Rahmen einer Beschäftigungs- und Fortbildungsinitiative im Dock der Bremer Bootsbau Vegesack (BBV) auf dem Gelände des ehemaligen Bremer Vulkan erbaut und machte zur Eröffnung der Expo 2000 an der Schlachte in Bremen erstmals fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ladung wird gelöscht
(Bild: Stuart Stevens)   Großbild klick!
Ladung der Hoegh Osaka gelöscht
(10.02.15) In den vergangenen knapp zwei Wochen wurden rund 1,400 Fahrzeuge im Wert von über 60 Millionen Pfund von dem Autotransporter "Hoegh Osaka", 51770 BRZ (IMO-Nr. 9185463), an Liegeplatz 101 in den Western Docks von Southampton heruntergeholt, wo das Schiff seit dem 22.1. vertäut lag. Darunter befanden sich Autos der Fabrikate Jaguar Land Rover, Hyundai und Mini sowie JCB-Baumaschinen. Die meisten der Autos konnten von dem Schiff heruntergefahren werden, doch vier befanden sich am 6.2. noch an Bord und waren so schwer beschädigt, dass spezielles Gerät vonnöten war, sie an Land zu bekommen.
Als nächstes sollte das Schiff mit eigener Kraft den Hafen von Falmouth ansteuern, wo binnen zwei
Beschädigte Luxuswagen rollen von Bord
(Bild: Stuart Stevens)   Großbild klick!
bis drei Wochen die Schäden an Rumpf und der Hydraulik repariert werden. Danach geht es wieder nach Southampton zurück, um erneut die für Bremerhaven bestimmte Ladung aufzunehmen, deren Transport am 3.1. jählings auf dem Solent unterbrochen wurde, als das Schiff zu kentern drohte. Der Unfall wird weiterhin vom Marine Accident Investigation Branch untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarien auf dem Rhein
(10.02.15) Ein mit Düngemittel beladenes Binnenschiff lief am 8.2. um 5.18 Uhr auf dem Rhein bei Flusskilometer 534,6 vor Trechtingshausen auf Grund. Das Schiff kam außerhalb der Fahrrinne fest, sodass es den Schiffsverkehr nicht blockierte. Ein Teil der Ladung sollte am 10.2. auf ein anderes Schiff geleichtert werden, um so den Havaristen wieder flottzubekommen.
Nicht weit von dort kam am Morgen des 10.2. gegen fünf Uhr der belgische Binnentanker „Necton“, 2000 ts (EU-Nr.: 06004241), von Antwerpen kommend ebenfalls fest: Das mit 1.500 Tonnen Dieselöl beladene Schiff war vermutlich überladen gewesen, als es sich bei Östrich festfuhr. Die Ladung sei nicht an die fallenden Wasserstände angepasst, hieß es beim Wasser- und Schifffahrtsamt in Bingen.
Am Vormittag wurden rund 200 Tonnen Diesel auf einen anderen Tanker umgepumpt. Währenddessen war die Schifffahrt an dieser Stelle für rund zwei Stunden komplett gesperrt. Nach dem Leichtern schwamm die "Netcon" wieder auf. Beide Schiffe setzten ihre Fahrt anschließend fort.
Nach der Havarie bei Ingelheim konnte der Rhein erst teilweise wieder für den Verkehr freigegeben. Nach Auskunft des WSA Bingen hatte der Binnentanker Sand in die Fahrrinne gespült. Ein Baggerschiff musste den erst entfernen, bevor der Rhein wieder komplett für die Schifffahrt befahrbar war. Deshalb wies vorerst ein schwimmender Ponton die Schiffe darauf hin, dass die Fahrrinne verengt war.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kelt drohte ins Riffgat zu treiben
(10.02.15) Der holländische Frachter “Kelt”, 2409 BRZ (IMO: 9489534), erlitt in der Nacht zum 9.2. auf der Fahrt von Newport in England, wo er am 5.2. ausgelaufen war, nach Stettin auf der Nordsee unterwegs zum Nord-Ostsee-Kanal Maschinenausfall. Das Schiff vertrieb durch den starken Wind und Strom in Richtung des Windparks Riffgat vor Borkum. Um sechs Uhr übernahm daher die Revierzentrale Ems die Einsatzleitung.
Das zufällig in der Nähe auf Patrouillenfahrt befindlichen Zollboot "Borkum" stellte gegen 7.25 Uhr eine Notschleppverbindung her und hielt den Frachter damit auf Position. Der ebenfalls alarmierte Notschlepper „Nordic“ kam von Helgoland um 8.30 Uhr hinzu und beteiligte sich an dem Einsatz. Ein weiteres Verdriften in Richtung der nahen Windkraftanlagen wurde so verhindert.
Aus Delfzijl wurden von der dort ansässigen Wagenborg-Reederei die Schlepper „Waterman“ und „Waterstroom“ geordert, die die „Kelt“ am Vormittag erreichten, die Trosse übernahmen und den Frachter in Richtung des Hafens Delfzijl abschleppten. Um 20.30 Uhr traf die “Kelt” am Haken der "Waterman“ dort ein und machte bei der Werft Niestem Sander Drydock fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Archangelsk aufgelaufen
(10.02.15) Der russische Frachter “S. Kuznetsov”, 6204 BRZ (IMO-Nr.: 9210359), geriet beim Auslaufen aus dem Hafen von Archangelsk am 7.2. um 15.51 Uhr durch einen Ruderversager auf Grund. Um 18.37 Uhr wurde der Havarist durch den Eisbrecher "Kapitan Evdokimov“ wieder flottgemacht und ankerte auf der Reede von Archangelsk. Das Schiff hatte eine Ladung von 6400 Tonnen Schrott geladen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Skipper der “Rick” eingestellt
(10.02.15) Die Suchaktion nach dem vermissten Skipper der “Rick” auf der Westerschelde wurde am 9.2. erfolglos eingestellt, nachdem weder das Landelijk Team Onderwater Zoekingen-Team unter Wasser noch der Polizeihubschrauber 25 eine Spur des 35 Rick Broekmeulen finden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach vermissten der “Morgenster” kompliziert
(10.02.15) Mühsam verläuft die Suche von Tauchern nach den beiden vermissten Crewmitgliedern des belgischen Kutters “Morgenster”. Die Verhältnisse unter Wasser veränderten sich nach Angaben der holländischen Marine andauernd. Die Sicht betrug zeitweilig 1,5 Meter, wenig später nur noch 10 Zentimeter.
Die Taucher der “Luymes” waren am 9.2. mehrmals zu dem 30 Meter tief liegenden Wrack abgestiegen, fanden jedoch keine ausreichend großen Öffnungen im Schiff, um mit Ausrüstung eindringen zu können.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Abwrackschiff in Achères
(10.02.15) Die Feuerwehren der Stationen Poissy, Achères Chanteloup und Conflans wurden am 9.2. alarmiert, nachdem auf einem Abwrackschiff auf der Werft in Achères ein Feuer ausgebrochen war. Es wütete im Kajütbereich. Die Feuerwehrleute mussten erst die glühend heißen Metallstrukturen kühlen, ehe sie mit Schaum gegen die Flammen vorgehen konnten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Indonesien: Weiterer thailändischer Kutter versenkt
(10.02.15) Das indonesische Ministry of Fisheries and Marine Resources (KKP) hat einen weiteren thailändischen Kutter versenkt, der beim illegalen Fischfang in den Gewässern um Batam Island in Sumatras Riau Islands-Provinz erwischt wurde. Der 60-Tonner “Laut Natuna 28” war bei Natuna von dem Patroullienboot “Hiu 009” am 30.10. gegen 16 Uhr aufgebracht worden. Der thailändische Skipper und seine 11-köpfige Crew hatten 100 Kilogramm Fisch aus dem Wasser geholt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer setzte Fähre matt
(10.02.15) Der Fährdienst zwischen Souris und den Magdalen wurde unterbrochen, nachdem am 5.2. ein Feuer die kanadische Fähre "Vacancier" 11481 BRZ (IMO-Nr.:7310260), auf halbem Wege nach Souris mattgesetzt hatte. Der Brand brach in einem Abgasrohr einer Hauptmaschine an Steuerbordseite aus.
Er konnte zwar rasch gelöscht werden, doch bei schwerem Eisgang kam die Fähre mit der verbliebenen Maschine nur langsam voran und erreichte den Hafen erst nach fast 24-stündiger Überfahrt. Danach assistierte die kanadische Coast Guard dem Havaristen auf dem Rückmarsch zu den Magdalen Islands, wo er bis zum 10.2. repariert wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler nach achtstündigem Sturmritt in Sicherheit
(10.02.15) Das in Harwich stationierte Rettungsboot "Albert Brown" wurde am 6.2. alarmiert, nachdem um 00.43 Uhr der belgische Trawler "Asannat - Z582” (MMSI-Nr.:205294000) rund 30 Meilen östlich von Harwich Maschinenausfall erlitten hatte. Um 00.45 Uhr lief das RNLI-Boot aus, erreichte, gegen stürmische See angehend, den 19 Meter langen, in den Wellen rollenden Havaristen erst um 3.30 Uhr.
Die Schleppverbindung brach während der folgenden Stunden bei Windstärken um neun Beaufort drei Mal. Nach achtstündigem Sturmritt konnte der Trawler um 11.30 Uhr schließlich in den Hafen eingebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Anker ging beim Lichten verloren
(10.02.15) Taucher der australischen Marine sollten den 2700-Kg-Anker der HMAS “Sydney“ bergen, der am 7.2. abgerissen und auf den Grund des River Derwent gesunken war, als das Schiff von seiner Position auf dem Fluss zur Macquarie Wharf verholen wollte und den Anker lichtete. Er landete zwischen Rosny Point und der Macquarie Wharf in ungefähr 25 Metern Tiefe und wurde zunächst mit Bojen markiert. Windiges Wetter und unruhige See vereitelten zunächst die Bergung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwimmkran „Cormorant“ dreht Rick
(Bild: Multraship)   Großbild klick!
Suche nach Skipper der Rick dauert, Auto auf Grund gefunden
(09.02.15) Das Team der Landelijk Team Onderwater Zoekingen (LTOZ), nahm am 8.2. die Suche nach dem weiterhin vermissten Skipper des holländischen Sandtransporters "Rick", 1394 ts (EU-Nr.: 02008018), auf der Westerschelde auf. Die Polizeiexperten waren mit zwei Booten vor der Hoofdplaat im Einsatz. Ein Team suchte den Grund mit Sonar ab, das andere arbeitete mit Schleppnetzen.
Am Nachmittag wurde das Auto des Mannes, das beim Kentern der „Rick“ über Bord gegangen war,
Rick wieder aufrechte
(Bild: Rijkswaterstaat)   Großbild klick!
entdeckt. Daraus sollten sich Hinweise auf die herrschenden Strömungen ergeben. Auf dem Fluss herrschen durch die Tiden starke Strömungen. Die Wassertiefe variierte im Suchgebiet zwischen vier und 10 Metern.
Die Hoffnung, den Vermissten an Bord zu finden, hatte sich zuvor zerschlagen, nachdem auch die Trümmer des Ruderhauses aufgeschnitten worden waren und die Durchsuchung des Wracks ohne Ergebnis abgeschlossen wurde.
Derweil kehrte der Schwimmkran „Cormorant“ am Haken des Schleppers „Multratug 22“ und eskortiert von der „Karin“ am Nachmittag des 7.2. nach Terneuzen zurück, nachdem die „Rick“ sicher am Kai vertäut war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkene Yacht
(Bild: Smaabaathavn)   Großbild klick!
Chaos in norwegischen Häfen durch Orkan Ole
(09.0.215) Millionenschäden verursachte der Orkan Ole, der am 7.2. gegen 16.30 Uhr mit Windgeschwindigkeiten von bis über 37.5 Metern pro Sekunde über die Region Tromsø hinwegzog und mehrere Häfen verwüstete. In der Marina von Kvaløya sanken vier Boote. Außerdem rissen sich Schwimmstege los, die Elektrik und Fender wurden in Mitleidenschaft gezogen. Sämtliche Boote östlich der Schwimmpier wurden ebenfalls beschädigt.
In Myre rissen sich etliche Boote von ihren Vertäuungen los und verursachten ein großes Chaos im Hafen. Der Rettungskreuzer „Knut Hoem” assistierte mehreren Kuttern.
An der Mole von Eidkjosen in Tromsø sanken vier Boote. Wrackteile trieben am 8.2. im Hafen umher. Versuche von Skipper, noch etwas zu retten, scheiterten daran, dass die gesamten Liegeplatzanlagen in Bewegung geraten waren. Von 12 Booten an der Ostseite des Hafens blieben nur zwei über Wasser. Der Rest wurde zertrümmert.
Ein älterer Kabinenkreuzer sank am Kai in Damsgårdssundet. Taucher der Feuerwehr am Damsgårdsveien untersuchten, ob sich noch Menschen an Bord befanden. Der Eigner sagte zwar, nachdem er kontaktiert worden war, dass dies nicht der Fall gewesen sei, dennoch kontrollierten die Taucher vorsorglich das Wrack und legten anschließend eine Ölsperre aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision durch zu spät heruntergefahrenen Steuerstand
(09.02.15) Die Kollision des mit Leercontainern auf dem Neckar fahrenden, deutschen Binnenschiffes "Friedrich Götz", 2545 ts (EU-Nr.: 04305000), mit der Inselbrücke in Untertürkheim am 7.2. um 11.30 Uhr wurde dadurch verursacht, dass der 66-jährige Schiffsführer den Steuerstand nicht rechtzeitig heruntergefahren hat. Er musste mit Schock und Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Polizei sprach von „menschlichem Fehlverhalten“. Sie schätzte den Schaden am Schiff auf 30.000 bis 40.000 Euro. Das Ruderhaus war beim Aufprall auf die Brücke fast vollkommen zerstört worden. Nach der Havarie hatte der zweite Schiffsführer, der keine Verletzungen davongetragen hatte, den Havaristen an ein nahes Containerterminal gebracht. Die Schäden an der Inselbrücke schienen zwar marginal ausgefallen zu sein, doch sollten Statiker sie in den nächsten Wochen noch einmal überprüfen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ankerzieher von Produktionsplattform aufgeschlitzt
(09.02.15) Am 5.2. kollidierte der unter Vanuatu-Flagge laufende Ankerziehschlepper “Lim Tide”, 2369 BRZ (IMO-Nr.: 9539640), mit einer Produktionsplattform im Persischen Golf unweit von Dubai. Offenbar war das Schiff, das am 4.2. aus Ras-al-Zour ausgelaufen war, gegen überstehende Teile des Rigs geraten und wurde dabei erheblich beschädigt.
Die Aufbauten wurden an Backbord aufgeschlitzt und das Ruderhaus vollständig aufgerissen. Am Rumpf entstanden Einbeulungen und Schrammen. Angesichts der schweren Schäden mutete es fast wie ein Wunder an, dass nach Angaben der Reederei Tidewater niemand an Bord des 72 Meter langen und 22 Meter breiten Schiffes verletzt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Senjahopen gestrandet
(09.0.215) Am 8.2. riss sich der 11 Meter lange, norwegische Kutter "Signe F-TN 12", 10,92 BRZ, von seinen Moorings los und trieb auf die Felsküste in Senjahopen. Das einzige Crewmitglied an Bord war gerade am Essen gewesen, als ein Sturm ohne Vorwarnung das Schiff erfasste und in zwei Meter hohen Wellen vor sich her schob.
Er kollidierte auf seiner Drift noch mit einem anderen Schiff und strandete schließlich am Ufer. Dabei wurde der Rumpf an mehreren Stellen aufgerissen, und der Kutter legte sich auf seine Backbordseite. Er war seit Anfang Dezember 2014 im Hafen gewesen. Über das weitere Vorgehen musste nun die Versicherung entscheiden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierter Trawler abgeschleppt
(09.02.15) Der russische Trawler "Pogranichnik Kirdishchev", 857 BRZ (IMO-Nr.: 7534103), erlitt am 7.2. Propellerschaden im Ochotskischen Meer und bat um Assistenz. Taucher stellten fest, dass der Propeller, um den sich ein Netz gewickelt hatte, schwer in Mitleidenschaft gezogen worden war. Deshalb wurde der Havarist von dem Bergungsschlepper "Spravedliviy" (IMO-Nr.: 7808279) nach Petropavlovsk, Kamtschatka, gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht brennend im Marmara-Meer gesunken
(09.02.15) Am 7.2. um 7.50 Uhr geriet die 24,5 Meter lange türkische Luxusyacht "Moon Dreams" (MMSI-Nr.: 271043761), im Bosporus vor Kadikoy in Brand. Das SAR-Boot "KEGK 4" wure zur Assistenz geschickt und traf um 08:30 Uhr vor Ort ein. Die dreiköpfige Crew der Yacht wurde von einem Zodiac aufgenommen und nach Tuzla zur medizinischen Untersuchung gebracht.
Versuche, das Feuer auf dem in hellen Flammen stehenden Schiff zu löschen, blieben vergeblich. Nachdem die Aufbauten vom Feuer zerstört worden waren, sank das immer noch qualmende Schiff um 09.20 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffbrüchige aus Mangroven gerettet
(09.02.15) Der Frachter “Dewi Rezky”, 146 BRZ, sank mit einer Zementladung am 6.2. in flachem Wasser in der Agatsmündung in Asmat. Die 12-köpfige Crew wurde durch die Polizei von Waka gegen sieben Uhr mit zwei Speedbooten gerettet. Im Einsatz war auch das Regional Disaster Management Agency Asmat.
Um 13.15 Uhr war der Einsatz beendet. Vier Mann wurden von der Polizei gerettet, vier weitere von einem Fischer, und vier übrige hatten sich in die Mangroven geflüchtet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker rammte Yacht in Perama
(09.02.15) Am Morgen des 7.2. kollidierte der unter Belize-Flagge laufende Tanker "Temeteron", 2522 BRZ (IMO-Nr.: 8917170), beim Ansteuern der Megatechnika-Werft in Perama mit der unter Malta-Flagge registrierten Motoryacht "Madi", die am Kai einer benachbarten Werft lag.
Das Unglück ereignete sich bei stürmischer See. Ein Crewmitglieder der Yacht stürzte durch den Aufprall über Bord, wurde aber unversehrt gerettet. Die Hafenbehörde von Piräus ordnete eine Untersuchung an, beide Schiffe erhielten ein vorläufiges Auslaufverbot.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brunsbütteler Schleuse funkionierte nach Behebung von Kollisionsschaden ganze 36 Stunden lang
(09.02.15) Nur kurz währte die Freude über die Nachricht, die Lotsen, Schiffsmakler und Kapitäne am 6.2. gegen Mittag erhielten über die Wiederinbetriebnahme der großen Südschleuse in Brunsbüttel nach der Kollision des Versorgers „Red 7 Alliance“ mit Tor 6 am 17.1.. Während der Versorger nach der Reparatur bei der Kieler Lindenau-Werft bereits seit dem 31.1. wieder in Fahrt war, benötigten die Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamts drei Wochen, um das gerammte Schleusentor wieder einsatzfähig zu machen.
Nachdem die gefluteten Kammern und Maschinenräume notdürftig abgedichtet waren, konnte das 1500 Tonnen schwere Tor mithilfe von Tauchern zum Aufschwimmen gebracht werden. Es wurde dann in der betroffenen Schleusenkammer provisorisch instandgesetzt und wieder eingebaut. An der Reparatur beteiligt war neben dem Wasser- und Schifffahrtsamt auch die Firma Cornels.
Doch von vornherein war klar, dass der Schaden später noch einmal von Grund auf repariert werden musste. Zunächst sei es nur um eine schnelle Lösung gegangen. Die Narben trug das Tor weiter, und der demolierte Übergang wurde lediglich mit einer Stelling überbrückt. Doch der Einsatz war alternativlos, denn das eine der Reservetore hatte sich in den vergangenen Jahren an seinem Liegeplatz im Schlamm festgesetzt und ließ sich nicht mehr bewegen. Das zweite Reservetor lag weiterhin in Kiel bei HDW im Trockendock und sollte dort bis Ende April noch repariert werden.
Immerhin, das notdürftig hergerichtete Tor funktionierte, und der Containerfrachter „Jork“ machte als erstes Schiff nach der Sperrung wieder in der großen Südschleuse Brunsbüttel fest. Bis zum Abend gelang es, die Wartezeiten auf eine Schleusung fast komplett abzubauen.
Doch bereits am 8.2. war es mit der Herrlichkeit schon wieder vorbei. Der Schleusenmeister stellte in der Nacht ein Problem mit dem elbseitigen Schleusentor fest, dass sich nicht mehr ohne weiteres öffnen ließ. Um die Technik nicht zu gefährden, wurde die Schleuse deshalb kurz nach Mitternacht für den Schiffsverkehr gesperrt.
Am Vormittag rückten wieder Taucher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel mit einem Taucherprahm an und beseitigten die Hindernisse auf den Schienen. Offenbar hatten Steine und Schlick für Probleme gesorgt, die Schiffe mit ihren Propellern beim Auslaufen aus der Schleusenkammer aus der elbseitigen Zufahrt auf die Schienen von Tor 4 gespült haben. Kurz nach 13 Uhr konnte die Schleusenkammer wieder freigegeben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leeraner Containerfrachter ankert nach Maschinenschaden vor Brest
(09.02.15) Am 8.2. gegen ein Uhr traf der unter Liberia-Flagge laufende Containerfrachter "CSAV Recife", 52726 BRZ (IMO-Nr.: 9437050), auf der Reede von Brest ein und warf dort nach einem vorangegangenen Maschinenschaden Anker. Das Schiff war am Abend des 4.2. aus Hamburg ausgelaufen im Rahmen seiner fahrplanmäßigen Route Bremerhaven-Hamburg-Antwerp-Tilbury-Chile und weiter nach Zentral- und Südamerika. Als sich das Schiff 200 Meilen nordwestlich der Bretagne befand, wurde es am Nachmittag des 7.2. zum Stoppen gezwungen, nachdem der Schaden an den Treibstoffpumpen aufgetreten war.
Zwar gelang es einige Stunden darauf, die Maschine wieder zu starten, doch danach erreichte der Frachter nur eine Geschwindigkeit von weniger als sechs Knoten. Daraufhin musste eine neue Lagebeurteilung her, und es wurde entschieden, zur Reparatur Brest anzusteuern. Dabei wurde der Havarist durch den Schlepper "Abeille Bourbon" eskortiert. Der Schlepper "St. Denis" von Boluda assistierte dann auf der Höhe von Pointe Saint-Mathieu ab kurz nach Mitternacht. Die "CSAV Recife" musste auf der Reede von Brest bleiben wegen ihres Tiefgang von 13.20 Metern. Sie wurde von der Agentur ATU dort betreut.
Der 294,05 Meter lange und 32,2 Meter breite Frachter, der 65.741 Tonnen trägt, läuft für die Reederei Hermann Buss GmbH & Cie. KG in Leer. Er wurde 2010 bei der Zhejiang Shipbuilding Co. Ltd in Zhoushan erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Stena-Fähre von Bunkertanker außer Gefecht gesetzt
(09.02.15) Mehrere Abfahrten Stena Line zwischen Holyhead und Dublin mussten abgesagt werden, nachdem die die britische Fähre "Stena Nordica", 24206 BRZ (IMO-Nr.: 9215505), am 1.2. von dem britischen Bunkertanker "Keewhit", 1241 BRZ (IMO-Nr. :9286504), im Hafen von Holyhead gerammt wurde.
Die "Stena Nordica" musste für Reparaturen aus dem Dienst genommen werden, die am 5.2. abgeschlossen werden konnten. Der Marine Accident and Investigation Branch (MAIB) sammelte noch Informationen, um zu entscheiden, ob er eine eigene Untersuchung der Havarie einleiten würde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Treibgut legte Kutter lahm
(09.02.15) Das RNLI-Boot “Sir William Hillary“ aus Douglas kam am 7.2. um 17.30 Uhr einem Kutter zu Hilfe, dessen Propeller eine Meile vor Port Soderick südlich des Hafens von Trümmern in der See beschädigt worden war. Die zweiköpfige Crew bat um Hilfe, und bei ruhiger See war das Rettungsboot rasch vor Ort und wurde zur King Edward Pier geschleppt. Das Rettungsboot war um 18.35 Uhr wieder einsatzbereit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff "Rick" kieloben
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Skipper der Rick weiter vermisst – mühsame Suche im Schiff
(07.02.15) Am Nachmittag des 6.2. begann die Bergung des gekenterten holländischen Binnenschiffes "Rick", 1394 ts (EU-Nr.: 02008018), auf der Westerschelde durch den Multraship-Schwimmkran „Cormorant". Mit steigendem Wasser konnte er an die Hoofdplate heranbugsiert werden. Dann wurde das kieloben liegende Wrack angeschlagen und von der Sandbank in tieferes Wasser gezogen.
Beteiligt an der Operation waren auch die Schlepper "Hendrik 7" und "Karin" sowie die "Maeslant", "Multratug 22", "RWS 78" und "VB 4". Nachdem die Bergungsvorbereitungen länger andauerten als erhofft, gelang es erst am Morgen des 7.2., das Wrack um 3.30 Uhr wieder auf ebenen Kiel zu bekommen. Um 4.30 Uhr wurde es gemeinsam von der „Karin“ und der „VB 4“ der Vereenigde Bootlieden nach Terneuzen gebracht.
Nachdem es durch die Mittelschleuse hindurch war, zog die „Hendrik 7“ von Van Aerde aus Sas van Gent das Wrack in den Autrichehafen zwischen Westdorpe und Axel. Sofort wurde die Suche nach dem noch vermissten Skipper Rick Broekmuelen, einem 35-jährigen aus Moerdijk, an Bord fortgesetzt. Das Chaos im Schiffsinnern, das durch das Kentern entstanden war, erschwerte aber das Vorankommen der Suchtrupps.
Sein Vater Henk Broekmeulen, 66, der vorherige Skipper des Schiffes, war acht Stunden nach dem Unglück von dem Taucher John Gazan aus dem Wrack gerettet worden. Die Familie Broekmeulen arbeitete bereits seit 20 Jahren mit der Sandtransportfirma Faasse aus Goes.
Deren Baggerschiff "Interballast 1", 2082 BRZ (IMO-Nr.: 7382457), war nach dem Unglück um 4.40 Uhr nach Breskens eingelaufen und verließ den Hafen gegen 17 Uhr wieder.
Die „Rick“ hat eine Länge von 75,07 Metern, eine Breite von 8,Metern und einen Tiefgang von 3,07 Metern. Sie wurde 1964 bei Verolme in Heusden erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen




Binnenschiff "Stör"
(Bild: Thomas Knop)   Großbild klick!
Binnenschiff drohte auf Süderelbe zu sinken
(07.02.15) Das deutsche Binnenschiff "Stör" 2345 ts (EU-Nr.: 02324221), lief mit 1600 Tonnen Weizen an Bord am frühen Morgen des 7.2. an einer Steinschüttung der Widerlager der Brücke des 17. Juni auf der Hamburger Süderelbe auf Grund. Die Havarie ereignete sich bei dichtem Nebel. Das Schiff legte sich auf die Steuerbordseite und drohte zeitweilig zu sinken.
Ein Löschboot sicherte den Havaristen, der von einem anderen Binnenschiff geleichtert wurde. Die Frau und der Hund des Schiffsführers wurden an Land gebracht. Dieser blieb an Bord, bis sein Schiff gegen drei Uhr morgens freigeschleppt wurde. Ein Sachverständiger begutachte das Schiff anschließend. Die Wasserschutzpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Die „Stör“ lief seit ihrem Bau 1972 auf der St. Pieter-Werft in Hemiksen als „Emca 40“, „Labil“, „Rude“, „Festine Vere“ und „Balu“. Sie hat eine Länge von 85,00 Metern, eine Breite von 11,45 Metern und einen Tiefgang von 3,37 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff rammte Brücke
(07.02.15) Am 7.2. gegen 11.30 Uhr kam es im Bereich der Schleusenanlage Untertürkheim zur Kollision eines Binnenschiffs mit einer Brücke über den Neckar bei Flusskilometer 186,4. Das mit Containern beladene Schiff, das in Bergfahrt war, blieb bei der Schleuseneinfahrt mit seinem Ruderhaus an der Brücke hängen. Hierbei erlitt der Schiffsführer Schnittwunden und einen Schock. Er wurde ins Stuttgarter Karl-Olga-Krankenhaus eingeliefert.
Am Schiff entstand ein Sachschaden von 30.000 bis 40.000 Euro. Der Sachschaden an der Brücke war noch unbekannt. Um Beeinträchtigungen der Brückenstatik ausschließen zu können, wurde die Brücke von einem Sachverständigen untersucht. Es gab aber keine Einschränkungen für den Fahrzeug- bzw. den Straßenbahnverkehr. Der Schiffsverkehr war ebenfalls nicht beeinträchtigt. Die Wasserschutzpolizeistation Stuttgart ermittelte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Kinder nach Fährunglück vermisst
(07.02.15) Ein Fährboot wurde am 6.2. um 7.30 Uhr von einem Frachter auf dem Shitalakkhya River in Narayanganj gerammt. Zwei Kinder wurden vermisst, 10 Menschen verletzt, nachdem das Fahrgastschiff, das 50 bis 60 Menschen an Bord hatte, sank. Die meisten konnten sich schwimmend an Land retten. Taucher der Feuerwehr suchten nach den vermissten vier- und achtjährigen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Verlorener Container pflügte durch die See
(07.02.15) Große Augen machte die Brückencrew der norwegischen Fähre “Røst”, 2052 BRZ (IMO-Nr.: 9035709), als in einem Sturm mit acht bis 10 Meter hohen Wellen bei Svolvær ein verlorener Container mit hoher Geschwindigkeit dicht am Bug vorbei trieb. Nur mit Glück kam es nicht zu einer Kollision. Die Polizei wurde über das Treibgut informiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlechtes Wetter vereitelt Taucheinsatz an Morgenster
(07.02.15) Die Taucher der holländischen Marine konnten bislang noch nicht zu dem im Englischen Kanal gesunkenen Urker Kutter “Morgenster” absteigen. Schlechtes Wetter vereitelte einen Einsatz der Froschmänner, die an Bord der “Luymes” seit dem 4.2. in dem Seegebiet bereit steheh. An Bord war auch der ROV “Remus”.
Am 6.2. kehrte der Leichnam von Bert Woort nach Urk zurück, nachdem die Behörden in Frankreich die Untersuchungen abgeschlossen hatten. Voraussichtlich am 9.2. soll die Bestattung stattfinden. Der Belgier Maurice Coussaert wurde am 7.2. in Nieuwpoort beigesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre in Chile wieder flott
(07.02.15) Die am 5.2. auf der Fahrt nach Castro gestrandete, chilenische Fähre "Skorpios II" wurde mit steigendem Wasserstand wieder flotggemacht und lief am 6.2. gegen zwei Uhr in dem 14 Kilometer von der Strandungsstelle entfernten Puerto Montt ein. Da sie die Havarie ohne Schäden überstanden hatte, konnte sie am 7.2. um 12 Uhr wieder ihren Betrieb aufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre "Skorpios II" auf Grund
(Bild: Autoridad Maritima)   Großbild klick!
89 Passagiere von chilenischer Fähre bei Maillén abgeborgen
(06.02.15) Am 5.2. um 6.20 Uhr lief die chilenische Fähre "Skorpios II", 1523 BRZ (IMO-Nr.: 8006397), mit 89 Passagieren und einer 31-köpfigen Crew an Bord im Gebiet von Maillén in Punta Santo Domingo, 14 Kilometer südwestlich von Montt auf Grund. Um 6.45 Uhr wurden die maritimen Behörden verständigt, ebenso der 5th Naval District der chilenischen Marine.
Die Passagiere wurden gegen 15 Uhr von dem Patroullienboot “Contramaestre Micalvi" an Bord genommen und zur Navy Pier in Tenglo gebracht. Auch das Patroullienboot "Defender" kam aus Arcángel zu Hilfe. Ein Super Puma Helikopter und eine Skymaster übernahmen die Luftüberwachung. Das Schiff, das sich zu einer Ausflugsfahrt in den Fjorden und zum San Rafael Gletscher befunden hatte, fiel bei Ebbe auf dem Ufer sitzend weitgehend trocken. Es sollte mit dem Hochwasser wieder flottgemacht werden.
Die “Skorpios II” hat eine Länge von 64,8 Metern, eine Breite von 10 Metern und einen Tiefgang von 4,2 Metern bei einer Tragfähigkeit von 286 Tonnen und einer Passagierkapazität von 130 Personen. Es läuft für die Skorpios Naviera Y Turismo in Santiago und wurde 1989 bei der Contstantino Kochifas Carcamo in Puerto Montt erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff "Rick" kieloben
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Mann aus Luftblase gekenterten Binnenschiffs gerettet
(06.02.15) Am 5.2. gegen Mitternacht kenterte das holländische Binnenschiff "Rick", 1394 ts (EU-Nr.: 02008018), auf der Westerschelde auf Höhe der Hoofdplaat, drei Kilometer nordöstlich von Breskens. Das Schiff lag längsseits des holländischen Baggerschiffes "Interballast 1", 2082 BRZ (IMO-Nr.: 7382457), und übernahm Baggergut, als es plötzlich umschlug.
Eines der drei Besatzungsmitglieder, das Deckswache gehabt hatte, wurde einige Zeit später von der Crew des Baggerschiffs aus dem Wasser gerettet und in Breskens um 1.40 Uhr an einen Krankenwagen übergeben. Zwei weitere Crewmitglieder hatten zum Unglückszeitpunkt geschlafen.
Sofort wurde eine Suchaktion mit Rettungsbooten der KNRM-Stationen Breskens Hansweert, und als erstem dem Boot aus Cadzand um ein Uhr gestartet. Das Polizeiboot "P 41" folgte um 1.15. Uhr, ein Polizeihelikopter um 2.20 Uhr, die "Maeslant" von Rijkswaterstaat, die Lotsenboote "Patrol", "Gemini Pilots" und "Deurloo" der belgische Minensucher BNS "Bellis - M 916”, die "Deurloo" mit einer Noteinsatzgruppe aus Zeeland an Bord, Taucher der holländischen Marine aus Den Helder sowie der Berger von Multraship und mehrere Rettungsboote von Binnenschiffen beteiligten sich ebenfalls an der Suche. Die Wassertemperatur betrug vier Grad Celsius.
Um 7:45 Uhr wurde ein weiteres Besatzungsmitglied von Tauchern aus einer Luftblase des Wracks gerettet. Es war unterkühlt, aber bei Bewusstsein. Der Mann wurde mit einem Rettungsboot nach Breskens gebracht. Das Kranschiff "Cormorant" lief aus Sluiskil aus. Mit ablaufendem Wasser lag das Wrack kieloben auf einer Sandbank, auf der es der Schlepper "Multratug 22" seit 2.10 Uhr sicherte. Später stießen auch die Schlepper “Karin” und “Hendrik 2” hinzu.
Das Ruderhaus des Binnenschiffes war komplett eingedrückt. Bis zum Morgen waren 90 Prozent des Schiffes mit Ausnahme des zerstörten Bereiches durchsucht. Klopfzeichen der Taucher blieben unbeantwortet. Ein Rettungshubschrauber von der Maasvlakte überwachte die Unglücksstelle. Am Vormittag wurde begonnen, Hebestropps am Wrack anzuschlagen. Gegen 16 Uhr sollte es gehoben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “Da Zoujan SM"
(Bild: Loic le Mignon)   Großbild klick!
Kutter nach einem Monat vom Meeresgrund geholt
(06.02.15) Das Wrack des französischen Kutters “Da Zoujan SM 637832”, 10,8 BRZ, der am 5.1. vor Dinard gesunken war, wurde am 3.2. gehoben und nach Saint-Malo eingebracht. Das Schiff war auf Fangfahrt drei Kilometer nördlich der Spitze von Décollé in Saint-Lunaire gekentert, als sich das Netz am Boden verhakt hatte.
Die zweiköpfige Crew, die sich am Rumpf festgehalten hatte, wurde gerettet, nachdem sich nach 1,5 Stunden der Notsender aktivierte. Die Maritime Präfektur hatte eine Bergung angeordnet, die durch die Firma Sotramar aus St. Coulomb durchgeführt wurde. Das 18 Meter tief liegende Schiff wurde um 12.30 Uhr mit Hebesäcken bis knapp unter die Wasseroberfläche hochgeholt und binnen 2,5 Stunden unter Wasser an den Ballons hängend von dem Kutter “Cité des Ducs“ in den Hafen gebracht.
Im Jacques Cartier Basin wurde es am 4.2. am Marinekai an Land abgesetzt. Als das Schiff aufgepallt war, zeigte sich, dass der Kunststoffrumpf des 1985 erbauten, in Saint-Cast beheimateten Schiffes an Steuerbordseite ein gewaltiges Loch davongetragen hatte. Nun stand zunächst eine Untersuchung des Wracks an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre mit Maschinenschaden im Mittelmeer
(06.02.15) Die griechische Fähre "Mytilene", 9124 BRZ (IMO-Nr.:7332672), erlitt am 5.2. auf der Fahrt von Eydilos nach Karlovasi auf Samos Island mit 109 Passagieren an Bord Maschinenschaden. Es gelang der Crew, den Schaden so weit zu reparieren, dass das Schiff mit eigener Kraft Karlovasi erreichte. Es wurde für weitere Untersuchungen mit einem Fahrverbot belegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter gestrandet und aufgegeben
() Der kambodschanische Frachter "Biru Perkasa 1", 4096 BRZ (IMO-Nr.: 866802), riss sich am 3.2. vom Anker los und trieb in stürmischer See auf eine Untiefe an der Küste von Pangandaran in West-Java. Die Crew wurde von Bord evakuiert. Der Frachter war aus Jakarta gekommen und sollte in Pangandaran Eisenerz der Tasikmalaya-Mine laden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwimmdock schwimmt nicht mehr
(06.02.15) Am Abend des 4.2. begann ein 2800-Tonnen-Schwimmdock am Kai der Abwrackfirma HJ Hansen in Munkebo zu sinken. Gegen 22 Uhr fielen die Pumpen, die es schwimmfähig hielten, aus, und gegen ein Uhr war das Dock im Odense-Fjord versunken. Ölsperren wurden um das Dock ausgelegt.
Die Firma hatte das Dock in Norwegen zum Abwracken erworben. Es sollte am Odense Airport Terminal bei Odense Steel in Stücke zerlegt und zum weiteren Verwerten in eines der Docks des Lindø Industrieparks gebracht werden. Das Dpck ist 100 Meter lang und 40 Meter breit.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter in Astoria gesunken
(06.02.15) Die US Coast Guard wurde alarmiert, nachdem der 69 Fuß lange Kutter “Cap’ n Oscar” am 5.2. in Astoria sank und Öl auslief. Die Coast Guard Columbia River wurde am Abend vom Hafenpersonal verständigt, als der Kutter bei 23 Meilen Wind in sechs Fuß hohen Wellen am Kai wegzusacken begann. Am Ende ragte nur noch das Ruderhaus aus dem Wasser. Wieviel Öl an Bord war, war unbekannt. Am Morgen des 6.2. sollte versucht werden, das Wrack bei Niedrigwasser auszupumpen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rauch auf Neubau in Tomrefjord
(06.02.15) Die Feuerwehren aus Vestnes und Tomrefjord wurden am 5.2. um 22.30 Uhr alarmiert, nachdem aus dem Neubau des norwegischen Offshore-Versorgers "Far Sleipner", 13500 BRZ, Rauch aufzusteigen begann. Das Schiff mit der Baunummer 822 lag am Kai der Vard Langsten Werft in Tomrefjord.
Wie sich herausstellte, war die Inneneinrichtung einer Kabine durch eine Lampe überhitzt worden. Es gab aber kein offenes Feuer, und die Lage wurde mithilfe der Feuerwehr, die auch ein Löschboot vor Ort hatte, rasch unter Kontrolle bekommen. Eine Person wurde mit Verdacht auf leichte Rauchvergiftung medizinisch betreut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Grab von Crewmitglied der Batavia entdeckt
(06.02.15) Australische Archäologen haben auf Beacon Island das Grab von einem Cremmitglied des VOC-Schiffes “Batavia” entdeckt. Auf der Koralleninsel wurden bereits häufiger Überreste von Menschen gefunden, die von der Crew stammen dürften. Das VOC-Schiff war am 4.6.1629 an einem der Korallenriffe der Houtman Abrolhos vor der Westküste Australiens leckgeschlagen. Die meisten Besatzungsmitglieder konnten sich retten und erreichten Beacon Island.
Kapitän Adriaan Jacobsz und der 1. Offizier François Pelsaert gingen mit einem Boot auf die Suche nach Trinkwasser. Als sie nichts fanden, beschlossen die Männer, nach Java zu segeln, um Hilfe auch für den Rest der Crew zu holen, die mit Offizier Jerome Cornelisz auf der kleinen Koralleninsel zurückgeblieben, der zuvor bereits eine Meuterei angezettelt hatte. Nachdem Jacobsz und Pelsaert die übrigen verlassen hatten, um Hilfe zu holen, sah er seine Chance. Er ergriff die Macht und begründete eine Schreckensherrschaft auf der Insel. Über 120 Besatzungsmitglieder starben bei den folgenden Massakern.
Als François Pelsaert mit einem Versorgungsschiff zurückkehrte, hatte dies ein Ende, und Cornelisz wurde mit den meisten seiner Gefährten gehenkt. Schon 2013 wurden Überreste eines Besatzungsmitglieds. Gefunden. Seit dieser Zeit wurden weitere Forschungen auf der Insel unternommen. Unweit des nun gefundenen Skeletts fanden sich auch zwei Flintenkugeln.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schoner sank in Askersunds
(06.02.15) Der Zweimaster “Oden” sank am 4.2. in Askersunds. Das Wrack lag, bis zum Hauptdeck unter Wasser, mit Schlagseite am Kai, nachdem es gegen 15.30 Uhr Wassereinbruch erlitten hatte. Die mehrstündigen Versuche der Feuerwehr, das Wasser auszupumpen, waren gescheitert. Als erstes sollte nun das Öl an Bord abgepumpt werden.
Bereits im März 1996 war der Schoner fast gesunken, konnte aber damals rechtzeitig ausgepumpt werden. Das Schiff wurde 1898 in Harge erbaut und liegt seit 1981 in Askersunds, wo es durch den Verkauf von Muscheln und anderen Meerestieren zu einer Touristenattraktion wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sank bei Kollision in Bangladesh
(06.02.15) Der mit Sand beladene Frachter “Salma” kollidierte am Abend des 4.2. gegen 20 Uhr mit der mit Kohle beladenen “Mim Nisha 1” auf dem Meghna bei Hizla und kenterte. Die Crew schwamm an Land und wurde von Fischern gerettet. Das Schiff sank unweit des Babuganj Terminal binnen einer Stunde. Die “Mim Nisha-1” ging in der Nähe vor Anker. Die Bangladesh Inland Water Transport Authority (BIWTA) in Barisal sagte, obwohl die Regierung ein Verbot für Nachtfahrten auf dem Fluss erlassen habe, halte sich niemand daran.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre “Stena Europe” schlingert in schwerem Seggang
(Bild: Paula Murrow)   Großbild klick!
Umgestürzter Trailer: 26-stündige Sturmodyssee der Stena Europe
(05.02.15) Am 31.1. stürzte auf der britischen Fähre “Stena Europe”, 24828 BRZ (IMO-Nr.: 7901760), in stürmischer See ein Trailer auf dem Ladedeck um. Das Schiff war am Morgen aus Rosslare in Irland ausgelaufen zu seiner fahrplanmäßigen Überfahrt nach Fishguard, wo es gegen Mittag hätte einlaufen sollen.
Doch am Ende mussten viele Fahrgäste 26 Stunden auf dem wild rollenden Schiff aushalten. Nachdem das Schiff am folgenden Morgen mit dem Heck voran festmachte, stellte sich heraus, dass das dadurch ohnehin verkomplizierte Löschen der Autos durch den umgestürzten Anhänger, der den übrigen Wagen den Weg versperrte, unmöglich gemacht worden war. Deshalb wurden zunächst nur die unmotorisierten Passagiere von Bord gelassen, ehe das Schiff dann wieder auslief und vor dem Hafen bei der Llyn Peninsula auf eine Wetterberuhigung wartete. Als diese eingetreten war, konnte die Fähre gegen Mittag mit dem Bug voran festmachen, sodass nun die Autos über die Frontrampe an Land gefahren konnten.
Brecher über den Bug
(Bild: Rob Murrow)   Großbild klick!
Die „Stena Europe“ wurde 1981 als „Kronprinsessan Victoria“ auf den Gotaverken Arendal für die Sessan Line erbaut. Noch im selben Jahr wurde die Reederei von der Stena Line übernommen. Bis März 1982 wurde die Fähre dann auf der Route Frederikshavn – Göteborg eingesetzt, ehe sie auf die Route Kiel – Göteborg kam. 1988 wurde sie in „Stena Saga“ umbenannt und auf der Route Frederikshavn – Oslo eingesetzt.
1994 ging es in den Liniendient Harwich – Hoek van Holland. Hier wurde sie 1997 von der „Stena Discovery“ abgelöst und von der Tochtergesellschaft Lion Ferry als „Lion Europa“ auf die Strecke Karlskrona – Gdynia gebracht. 1998 gingen alle Lion-Ferry-Fährrouten an die Stena Line.
Bis 2001 wurde das Schiff als „Stena Europe“ auf der bisherigen Strecke eingesetzt. Anfang 2002 tauschten die „Konigin Beatrix“ und die „Stena Europe“ ihre Routen, und seit dem 13.3.2002 war sie zwischen Fishguard und Rosslare im Einsatz.
Das Schiff hat eine Länge von 149,02 Metern, eine Breite von 26,01 Metern und einen Tiefgang von 6,14 Metern bei einer Tragfähigkeit von 2.692 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Trawler “Scano - VK 190" sitzt fest
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
Kutter saß im Fårösund auf Grund
(05.02.15) Der finnische Trawler “Scano - VK 190", 149 BRZ (MMSI-Nr.: 266045000), lief von Västervik kommend am 4.2. im Fårösund auf Grund. Die schwedische Coastguard schickte das Patroulliebn boat "KBV 047" zu Hilfe, doch der Kutter konnte sich selbst wieder befreien. Die Coast Guard kontrollierte anschließend Ruder und Propeller und stellte sicher, dass kein Öl auslief. Sie befragte auf Ersuchen der Polizei auch die Crew zur Ursache der Havarie.
Am Morgen des 5.2. verließ die "Scano" Fårösund mit eigener Kraft wieder. Bei dem Schiff handelt es sich um die 1991 erbaute, vormalige “Boköland” aus Slite. Es ist 23,7 Meter lang und 6,04 Meter breit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker mit Maschinenschaden in Bermuda
(05.02.15) Der unter Hongkong-Flagge laufende Tanker "MTM Rotterdam", 11651 BRZ (IMO-Nr.: 9477567), erlitt Maschinenprobleme, als er sich auf der Fahrt von New Orleans nach Sfax in Tunesien befand. Das mit Rapsöl beladene Schiff nahm Kurs auf den nächstgelegenen Schutzhafen Bermuda, wo es am 2.2. eintraf und am 3.2. beim Ireland Island Dockyard zur Reparatur gedockt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Unglück kam nicht allein
(05.02.15) Am 4.2. um 12:08 wurde das CROSS Corsen von dem 24 Meter langen französischen Kutter "L'Aventurière" (MMSI-Nr.: 227019400) alarmiert, nachdem der Skipper einen epileptischen Anfall erlitten hatte und die Maschine aufgefallen war. Das CROSS Corsen verständigte das in Audierne stationierte Rettungsboot "Admiral Amman - SNS 068" und entschied nach einer Telefonkonferenz mit dem Maritime Medical Consultation Center (MMCC) in Toulouse, den Skipper mit Helikopter abzubergen.
Der Kutter befand sich 15 Meilen westlich von Penmarc'h. Ein Cayman-Helikopter der Marinebasis Lanvéoc-Poulmic hob um 13.20 Uhr ab und winschte den Skipper um 13.56 Uhr auf. Er wurde ins Hospital Cavale Blanche in Brest geflogen, wo er um 14:07 Uhr eintraf. Währenddessen gelang es der Crew der "L'Aventurière", die Maschine wieder zu starten und unter Eskorte des Rettungsbootes mit langsamer Fahrt die Küste anzusteuern.
Dann wurde der Havarist von dem Kutter "L’Arche d’Alliance" auf den Haken genommen und in den Hafen von Poulgoazec Plouhinec geschleppt, wo er um 15.30 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffbrüchige Fischer vor Port Everglades gerettet
(05.02.15) Die US Coast Guard rettete fünf Fischer aus dem Wasser, deren Kutter am Abend des 4.2. eine Meile östlich des Port Everglades Inlet gekentert war. Einer der Schiffbrüchigen kam ins Broward General Hospital. Die Coast Guard Miami war alarmiert worden, nachdem der gekenterte Kutter, an dessen Rumpf sich ein Mann klammerte, in der See entdeckt worden war.
Rettungsteams der Coast Guard Station Fort Lauderdale und der Air Station Miami wurden in Marsch gesetzt. Ein Boot der Coast Guard Station Fort Lauderdale rettete dann vier der Schiffbrüchigen, ein Boot des Broward County Sheriff's Office den fünften.
Quelle:Tim Schwabedissen



18 Tote bei Bootsunglück auf Sassandra River
(05.02.15) 18 Menschen kamen ums Leben, als ein überladenes Fährboot am Nachmittag des 2.2. an der Westküste der Elfenbeinküste auf dem Sassandra River nahe der Stadt Guessabo kenterte, einer der Hauptwasserstraßen des Landes. An Bord waren 40 Menschen und etliche Kaffeesäcke. 25 Personen konnten sich schwimmend an Land retten. Unter ihnen waren viele Fischverkäufer aus der Bergregion Guemon.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandetes Walbeobachtungsschiff vor Maui nach zwei Tagen geborgen
(05.02.15) Der 65 Fuß lange Katamaran “Ocean Discovery” der Pacific Whale Foundation, der am Nachmittag des 2.2. vor Maui auf Grund gelaufen war, ist am 4.2. nach Lahaina Harbor eingeschleppt worden. Nachdem das Schiff bei der Rückkehr von einer Waalbeobachtungsfahrt 100 Yards vor Lahaina an der Nordseite des Fahrwassers auf eine Sandbank gelaufen war, hatte es Maschinenausfall erlitten.
Es wurde von starken südlichen Winden dann wieder von der Untiefe heruntergedrückt, lief dann aber auf einem Felsenriff außerhalb des Fahrwassers erneut auf Grund. Hier wurde es von der Feuerwehr LAhainas und der Ocean Safety mit Ankern gesichert, um ein weiteres Verdriften zu verhindern. Die Ölleitungen wurden vorsorglich geleert.
Der Katamaran konnte nach Wetterberuhigung am 4.2. um 3.30 Uhr mit dem Hochwasser abgebracht und zunächst auf flachem Wasser verankert werden, ehe es dann in tieferes Wasser gezogen werden konnte. Die Coast Guard inspizierte das Schiff nach der geglückten Bergung. Es sollte anschließend zur Reparatur nach Honolulu geschleppt werden. Taucher sollten am 6.2. das Riff auf mögliche Schäden untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Untergang am Ende der Laufbahn
(05.02.15) Der 16 Meter lange Kutter “Kaikohe”, der seit vielen Jahren an der Fishermen’s Wharf in Nelson gelegen hatte, ist am 1.2. an seinem Liegeplatz gesunken. Nur noch das Deckshaus und Teile des Schanzkleids ragten mit Schlagseite aus dem Wasser. Das Schiff war erst in Auckland und Wanganui als Trawler eingesetzt worden und bis Anfang der 1990er Jahre als Longliner von Lyttelton aus auf Fang gewesen.
Danach war die Maschine ausgebaut worden. Wahrscheinlich war der Rumpf inzwischen verrottet, und eine abgesprungene Planke könnte den Untergang verursacht haben. Das Schiff hatte eigentlich zu einem Slip in Nelson gezogen und dann abgewrackt werden sollen. Frühestens am 20.2. sollten Taucher zur Verfügung stehen, den Kutter wieder schwimmfähig zu machen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wassereinbruch vor Fernandina
(05.02.15) Die U.S. Coast Guard, die U.S. Navy und ein Boot des Nassau County assistierten am 4.2. der 73 Fuß langen “Helen of Troy”, die vor der Küste von Fernandina Beach um 14.45 Uhr Wassereinbruch erlitten hatte. An Bord befanden sich drei Personen. Die Coastguard schickte ein Boot mit Lenzpumpen zu dem Havaristen, der sich drei Meilen vor dem Fernandina Channel befand. Es gelang, das Schiff dann mit eigener Kraft, eskortiert von der Küstenwache, an die Dee Dee Bartels Nature Center and Fishing Pier zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Versorgungsfrachter drohte zu sinken – Bananen und Melonen gingen über Bord
(05.02.15) Der unter Palau-Flagge registrierte Frachter "Minnath", 259 BRZ (IMO-Nr.: 8622177), erlitt auf dem Weg zu den Malediven am 5.2. in Seenot. Das Schiff unternimmt wöchentliche Versorgungsfahrten mit Früchten und Gemüse von Vizhinjam aus. Hier war es am 4.2. gegen 18 Uhr mit einer 11-köpfigen Crew, einem Malediven und 10 Mann aus Rajasthan, Bihar, Jharkhand und Tamil Nadu, ausgelaufen war.
30 Meilen vor der Küste wurde entdeckt, dass Wasser durch zwei Risse in den Maschinenraum eindrang. Sofort wurde das Schiff herumgelegt, doch um 1.30 Uhr am folgenden Morgen fiel die Maschine acht Meilen vor der Küste von Vizhinjam aus. Die Crew alerted informierte die Eigner der Finesse Shipping Lines Private Limited, die wiederum die Coastal Police, die Coast Guard und andere Institutionen alarmierte.
Ein Inspektor der Coastal Police sowie zwei Taucher trafen um 2.30 Uhr am Havaristen ein, der langsam am Absinken war. Es gelang den Tauchern, 30 Fuß unter Wasser arbeitend, die Lecks binnen einiger Stunden abzudichten. Die Crew warf derweil einen Teil der 196 Tonnen Ladung aus Wassermelonen und Bananen über Bord. Ein Schlepper aus Kollam oder Kanyakumari sollte den Havaristen am Abend in den Hafen von Vizhinjam ziehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Siete Picados auf Grund gelaufen
(05.02.15) Am 4.2. lief der Frachter “King Andrew” mit einer Ladung von 14800 Tonnen Zuckerrohrmelasse in Siete Picados vor der philippinischen Guimaras-Provinz auf Grund. Das Schiff, das eine 21.köpfige Crew an Bord hatte, war am 3.2. um 23 Uhr von der Lapuz Wharf in Iloilo nach Calaca in Batangas ausgelaufen und bei starkem Wind südwestlich des Leuchtfeuers Siete Picados abgetrieben.
Personal der Coast Guard Station Iloilo, der Coast Guard Sub-Station Dumangas und der Marine Environmental Protection Unit-Western Visayas wurden zur ‘Unglücksstelle entsandt. Ein Schlepper sollte den Havaristen wieder flottmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierter Kutter nach Amlwch eingeschleppt
(05.02.15) Das RNLI-Boot aus Moelfre, die “Kiwi”, kam am 3.2. einem 13,5 Meter langen Muschelkutter zu Hilfe, der Maschinenausfall erlitten hatte, nachdem er aus Port Penrhyn in Bangor ausgelaufen war. Das Rettungsboot stach um 12.45 Uhr in See und entdeckte den 70-Tonnen-Trawler samt seiner dreiköpfigen Crew eine halbe Stunde später 10 Meilen nordöstlich von Point Lynas Nach einer Lageeinschätzung durch die Seenotretter wurde eine Schleppverbindung hergestellt und der Havarist bei rauer See nach Amlwch Port eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zweimaster “Sutje” wird gehoben
(Bild: W-Kuehn)   Großbild klick!
Sutje an Land gehoben
(04.02.15) Der acht Meter lange Zweimaster “Sutje” (MMSI-Nr.: 211521930), der in der Nacht zum 30.1. im Flensburger Yachthafen sank, wurde am Morgen des 3.2. gehoben. Ein Team der vom Münchner Eigner mit der Bergung beauftragten Flensburger Hafen GmbH war am Nachmittag mit einem Schwimmkran und Tauchern angerückt, um den Gaffelschoner zu bergen. Das Wrack lag auf einer etwa drei Meter dicken Schlammschicht auf. Befürchtungen, dass das Schiff bereits zu tief im schlammigen Grund der Förde stecken würde und der Kran es somit nicht ohne weiteres heben kann, bewahrheiteten sich nicht. Am Kranhaken waren Hebeketten angeschlagen, die von einem Taucher mit zwei Hebegurten verbunden wurden, die er zuvor durch den Schlamm unter dem Rumpf hindurchgezogen hatte.
Als das Schiff gegen Mittag angehoben wurde, richteten sich zunächst die über der Wasseroberfläche schräg aufragenden Masten auf. Dann wurden Teile des Rumpfes, die GPS-Antenne, die Gaffeln mit den Segeln und schließlich das Deckshaus, die Reling und der Bug sichtbar. Als während des Hebens der Klüverbaum unter die Steganlage zu geraten drohte, musste der Schwimmkran mit dem unter Wasser in den Gurten schwebenden Schiff zunächst neu positioniert werden.
Nachdem auch das Deck über der Wasseroberfläche erschienen war, konnten zwei Pumpen in den Rumpf eingebracht werden. Das Boot wurde dann in den Flensburger Industriehafen geschleppt, wo bereits ein Mobilkran bereitstand, der es aus dem Wasser auf einen Transportanhänger hob. Nun führten die Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei eine erste Prüfung durch. Die Unglücksursache stand noch nicht fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter "Toskjær" wird gehoben
(Bild: Tor Jensen)   Großbild klick!
Kutter hat nach Bergung nur noch Schrottwert
(04.02.15) Der 16 Meter lange norwegische Kutter "Toskjær", der im Sturm in Tømmervika gesunken war, wurde am 3.2. mit Hebesäcken angehoben und danach ans Ufer im Bootshafen geschleppt. Hier wurde er mit einem Kran aus dem Wasser gehoben. Wegen der schweren Schäden an Steuerbordseite war das Schiff nicht mehr reparaturwürdig.
Die Bergung hatte am Nachmittag des 2.2. begonnen. Crew von Alf Brekken & Söhnen in Tømmervika hatten mithilfe des Taucherschiffes "Gard" der Sjøteknikk AS in Stamsund und der "Nordlaks" die Hebesäcke an dem Kutter befestigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Piz Arina erst Leichtertanker, nun selbst geleichtert
(04.02.15) Am Abend des 2.2. lief der Schweizer Binnentanker "Piz Arina", 1778 ts (EU-Nr.: 02317847), auf dem Rhein bei St. Goar auf Höhe des Flusskilometers 555,7 auf Grund. Der mit 1500 Tonnen Glykol beladene Binnentanker befand sich auf Bergfahrt, als beim Umfahren des Bankecks die Ruderanlage ausfiel. Das Schiff driftete daraufhin Richtung Ufer und kam auf dem Schwarzgrund unterhalb des Bankecks fest.
Nachdem Versuche, es freizuschleppen, gescheitert waren, wurde der holländische Tanker „Justina“ zum Leichtern des Havaristen angefordert. Die Arbeit begann am 3.2. um 13.30 Uhr, und um 15.45 Uhr schwamm die „Piz Arina“ wieder auf. Sie wurde dann längsseits des Leichtertankers in den Loreleyhafen hinter den Streckdamm geschleppt. Im Laufe des Nachmittags war die Bergung beendet. Auswirkungen auf den Schiffsverkehr gab es nicht.
Fast genau ein Jahr zuvor, am 31.1.2014, war die “Piz Arina” ihrerseits im Einsatz gewesen, um den Binnentanker , "Emma“, 2994 ts (EU-Nr.: 06004166), der nahe Oberwesel bei Rheinkilometer 551.3 auf Grund gelaufen war, zu leichtern. Auch die "Emma" war nach erfolgreicher Bergung in den Loreleyhafen gezogen und dort komplett entladen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Suche nach Vermissten der Morgenster beginnt
(04.02.15) Die HNLMS “Luymes” der holländischen Marine mit einem Taucherteam und einem Polizeioffizier an Bord sowie zwei Offizieren der belgischen Schifffahrtsinspektion erreichte am Morgen des 4.2. gegen acht Uhr die Untergangsstelle des Kutters “Morgenster” im Englischen Kanal.
Das Wrack lag auf der Backbordseite. Die Unterwassersicht betrug rund 1,5 Meter. So bald wie möglich sollten die Taucher absteigen, um nach den Leichen des vermissten Urker Fischers Jan Kramer und des Portugiesen Americo dos Santos Martins zu suchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ausreißer im Hafen von Timaru
(04.02.15) Der liberianische Containerfrachter “E.R. New York”, 39941 BRZ (IMO-Nr.: 9238789), riss sich am Morgen des 4.3. im Hafen von Timaru los. Die Hecktrossen brachen bei Windgeschwindigkeiten von 0 Knoten um 11.30 Uhr, wobei ein Poller auf dem Kai abgerissen wurde. Die Schlepper “Aoraki” und “Timaru” sowie das Lotsenboot “Ohau” drückten das 260 Meter lange Schiff zurück an den Kai. PrimePort startete eine Untersuchung und die Reparatur des Schadens.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwalbe hat Schlagseite
(04.02.15) In Lunenburg riss sich am 1.2. die 17 Meter lange Yacht “Schwalbe” im Sturm los und kam mit Steuerbordschlagseite am Ufer fest. Die Coast Guard untersuchte in Feltzen South, wie mit dem Boot umzugehen sei. Eine Ölsperre sollte ein Auslaufen von Öl verhindern. Es war durch offene Luken etwas Wasser eingedrungen, aber kein Leck entstanden.
Bereits Anfang Dezember hatte sich das Boot erstmals selbstständig gemacht und war in Richung der Lunenburg Waterfront getrieben. Daraufhin wurde es an der Government Wharf festgemacht, ehe es an seinen ursprünglichen Liegeplatz zurückkehrte. Im Juni 2014 war die “Schwalbe” mit Eigner Charlie Holland und seinem Partner Somporn Chiangmanee in Halifax gelandet, nachdem sie in einem Sturm 1,600 Meilen vom Kurs abgetrieben war, als sie von den Bahamas nach Bermuda unterwegs war.
Das 88 Jahre alte Schiff hatte einen Schaden in Höhe von 75,000 Dollar erlitten und kam im September nach Lunenburg, nachdem es von der Waterfront Development Corporation wegen unbezahlter Liegeplatzgebühren von 10,700 Dollar beschlagnahmt worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Marinetransporter in Okinawa geborgen
(04.02.15) Am 3.2. gelang es der U.S. Navy, ihren Frachter USNS "Sgt. Matej Kocak" von einem Riff sechs Meilen vor der Küste von Okinawa zu befreien. In den vergangenen zwei Wochen waren verschiedene Methoden ausprobiert worden, das am 22.1. gestrandete Schiff wieder flottzumachen. Das Bunkeröl wurde nun am 2.2. in einen Bunkertanker geleichtert, und zum Ausgleich wurde Ballastwasser aufgenommen, um das Schiff bis zur Bergung stabil zu halten.
Bei Hochwasser wurde der Havarist dann erfolgreich abgebracht und konnte mit eigener Kraft zum Naval Fleet Activities White Beach in Okinawa laufen, wo er um 17:42.Uhr festmachte. Der U.S. Navy’s Supervisor of Salvage and Diving überwachte die Bergung gemeinsam mit Vertretern der U.S. Navy. Ein Umweltschutzteam war auf Standby. Das Military Sealift Command und die U.S. Coast Guard unersuchten den Unfall.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einstiges Polizeiboot sank in Hamburg nach Feuer
(04.02.15) Am frühen Morgen des 4.2. geriet gegen 4.30 Uhr an den St. Pauli-Landungsbrücken die Barkassse “Müggenburg”, das ehemalige Polizeiboot "WS 29", an der Innenseite von Brücke 10, der alten Schlepperbrücke, in Brand und sank. Als die Feuerwehr eintraf, lag es bereits mit dem Heck unter Wasser.
Die 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr legten Ölsperren aus, weil Gefahrenstoffe auszulaufen drohten. Sie waren seit 4.36 Uhr im Einsatz, bargen noch aufgeschwommenes Treibgut und übergaben es auf einem Ponton an die Polizei. Die Hamburg Port Authority brachte eine Speertonne an der Untergangsstelle ausgebracht. Die Wasserschutzpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Das 1959 erbaute Boot war 1977 aus dem Polizeidienst genommen worden. Es gehörte zu einer Serie von 10 zwischen 1959 und 1961 bei der Menzer Werft in Bergedorf erbauten leichter Hafenstreifenboote. Die Schiffe sind 17,9 Meter lang, 3,9 Meter breit und haben einen Tiefgang von 1, 3 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierter LNG-Tanker nach Fort de France geschleppt
(04.02.15) Der norwegische LNG-Tanker "GDF Suez Boston", 93844 BRZ (IMO-Nr.: 9230062), ging am 2.2. vor Point Fortin Port, Fort de France vor Anker. Das Schiff hatte am 23.1. rund 50 Meilen östlich von Martinique Maschinenschaden erlitten. Der Schlepper " Maïto” der Marinebasis in Fort-de-France kämpfte sich durch stürmische See zur "GDF Suez Boston" und setzte Techniker an Bord ab.
Nachdem es der 28-köpfigen Crew und einem hinzugezogenen Team von Experten aus Japan und Europa nicht gelungen war, den Schaden zu beheben, hatte die BW GAS zwei Schlepper aus Somara gechartert, um die Drift des 277 Meter langen Tankers zu stoppen. Die “Maïto” eskortierte den Konvoi zwei Tage lang, um gegebenenfalls die zivilen Schlepper zu unterstützen.
Die BW GAS entschied dann, den Havaristen nach Fort-de-France zu bringen und schickte Ersatzteile für die Reparatur nach Martinique. Sicherheitshalber wurde eine Sperrzone von einer Meile Radius um den Ankerlieger eingerichtet. Das Schiff war mit einer Ladung Flüssiggas von Trinidad nach Boston unterwegs, als es havarierte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vietnamesisches Fahrgastschiff in Flammen
(04.02.15) 25 Personen, darunter 16 Touristen, sieben Crewmitglieder, ein Tourguide und ein Steward, wurden gerettet, nachdem auf dem Fahrgastschiff “QN 2566” in der Bucht von Ha Long in Nordvietnam am Abend des 3.2. gegen acht Uhr auf Deck 2 ein Feuer ausbrach. Das 3-Sterne-Schiff ankerte nahe der Insel Ti Top in der Quang Ninh Provinz, die sich sieben Kilometer südöstlich der Bai Chay Tourist Wharf in Ha Long City befindet.
Die IWA, die Waterway Police und Feuerwehreinsatzkräfte waren vor Ort, um die Evakuierung und die Brandbekämpfung mit Hilfe anderer Schiffe in der Bucht auszuführen. Alle 25 Personen wurden nach Ti Top gebracht, während sich das Feuer an Bord des Fahrgastschiffes ausbreitete.
Meterhohe Flammenlohen schlugen stundenlang aus den Decks. Der Brand wurde wohl durch einen Kurzschluss verursacht. Das Schiff gehört der Ha Long Bien Ngoc Co. Ltd. in Ha Long City und war erst vor kurzem überholt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sorge um Yacht auf Korallenriff in Belize
(04.02.15) Am 31.12.2014 strandete eine 35 Fuß lange Yacht auf dem Riffsystem direkt vor Caye Caulker gestrandet. Das Boot war inzwischen vollgelaufen und lag mit der Backbordseite unter Wasser. Die Umweltschützer von OCEANA Belize verlangten, dass die Regierung es selbst bergen lässt, um Riffschäden zu vermeiden. Das Department of Environment und das Fisheries Department sollten entsprechend aktiv werden. Derzeit liegt das Boot in fünf Fuß Wassertiefe auf Altkorallen auf, könnte aber durch Wellengang auf lebende Korallen gedrückt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Pasha" gekentert
(Bild: Erden Eructu)   Großbild klick!
Sturm im Marmara-Meer wurde drei weiteren Schiffen zum Verhängnis
(03.02.15) In der Balikesir'in Erdek Township zertrümmerte der Sturm den an der Pomegranate-Pier auf Grund sitzenden, unter Tansania-Flagge laufenden Frachter “Pasha”, 906 BRZ (IMO-Nr.: 7117979), vollends. Das Schiff war dort am Abend des 12.9.20133 gekentert, nachdem es mit schwerer Schlagseite nach Narli eingeschleppt worden war.
Die „Pasha“ hatte an jenem Tag um 15.19 Uhr Mayday gefunkt, nachdem die Containerladung überging. Sie befand sich auf der Reise von der Türkei in den Libanon. Nachdem es am Kai lag, legte es sich auf die Steuerbordseite und ragte seither noch halb aus dem Wasser. Der Frachter hat eine Tragfähigkeit von 1150 Tonnen und wurde 1971 bei der Rosslauer Schiffswerft in Rosslau als “Rokur” erbaut. 1980 wurde er zur “Okla”, 1984 zur “Ringen”, 1994 zur “Line”, 2004 zur “Frisnes”, 2005 zur “Youssef Mar”, 2006 zur “Kaptan Muhsin” und lief bis 2013 als “Cgy Svetlana”.
Der Sturm über dem Marmara-Meer hat am 2.2. weitere Opfer gefordert. Der türkische Frachter "Gülfem Kalkavan", 1783 BRZ (IMO-Nr.: 7721873), der im Golf von Izmit seit 2011 aufgelegen hatte, riss sich vom Anker los und wurde unweit der Tuzla Shipyards bei Windgeschwindigkeiten um 70 km/h auf die Küste gedrückt.
Die Felsen rissen den Rumpf auf, und der Frachter sank mit dem Achterschiff auf Grund, während der Bug am Ufer weiter hoch aus dem Wasser ragte. Er hat eine Tragfähigkeit von 3124 Tonnen, ist 80,7 Meter lang, 12,63 Meter breit und wurde 1979 erbaut.
Gegen 18 Uhr riss sich dann der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "AK Ceren" 24606 BRZ (IMO-Nr.: 8902474), von seinen Moorings am Sefine Shipyard in Altinova los, wo er zur Überholung lag, und wurde nach einer kurzen Drift auf Grund getrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kong Harald, Archivbild
(Bild: Aldebara[Duchese Anne])   Großbild klick!
Welle zerstörte Scheiben auf Hurtigruten-Fähre
(03.02.15) Eine große Welle traf am Abend des 1.2. die norwegische Hurtigruten-Fähre "Kong Harald", 11204 BRZ (IMO-Nr.: 9039119), und zerschmetterte zwei Scheiben einer Kabine auf Deck, 5, deren Inneneinrichtung verwüstet wurde. Die Passagierin der Kabine wurde leicht verletzt. Auch mehrere Scheiben auf der Brücke wurden eingeschlagen, und Wasser brach ein.
Die Fähre, die vor Berlevåg stand, drehte um und lief am frühen Morgen des 2.2. in Honningsvåg ein. Hier wurden die zerstörten Scheiben ersetzt und eine Untersuchung begonnen, ob an der Bordelektronik Schaden enstand. Danach sollte das Schiff für eine umfassendere Reparatur in eine Werft nach Harstad gehen.
Einige Passagiere kehrten mit anderen Transportmitteln heim, einige, die auf einer Exkursion zum Nordkap waren, sollten mit der "Midnatsol" weiter reisen. Wie es zu dem Unglück kam, war noch unklar – die Wetterbedingungen waren zwar rau, aber nicht ungewöhnlich für die Jahreszeit in der Finnmark.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zerstörter Steiger
(Bild: Markus van Offern)   Großbild klick!
Binnenschiff demolierte Steiger in Emmerich
(03.02.15) Das mit knapp 700 Tonnen Sand beladene, holländische Binnenschiff "Undine 2", 786 ts (EU-Nr.: 02316097) kollidierte am 2.2. beim Einlaufen in den Emmericher Hafen um 12.10 Uhr mit dem Steiger am Pegelhäuschen. Das Schiff wurde durch einen Maschinenschaden manövrierunfähig und kollidierte mit dem Steiger.
Das aus Zwolle stammende Eignerpaar hatte zwar noch Anker geworfen, aber die Strömung drückte ihr Schiff gegen den Steiger, dessen Stahlkonstruktion schwer beschädigt wurde. Die Gangway wurde verbogen und vom Ponton geschoben. Mitarbeiter vom Emmericher Wasser- und Schifffahrtsamt waren seit 14 Uhr damit beschäftigt, den Steiger zu sichern, damit er nicht volllief. Die „Undine 2 “ wurde von einem passierenden Schiff längsseits genommen und in den Hafen von Emmerich geschleppt.
Der Treidelweg am Ufer wurde vorsorglich abgesperrt, während die Crews der beiden Arbeitsschiffe „Grieth“ und „Wesel“ versuchten, die abgerissene Brücke wieder auf das Ponton zu heben. Dafür wurde der auf der „Wesel“ stehende 30-Tonnen-Bagger eingesetzt, von dem aus eine Kette erst ums Gelände der Brücke, dann um die Brücke selbst gelegt wurde. Nach einer Stunde wurde die Arbeit abgebrochen.
Die Gefahr, dass die Brücke abreißen würde oder der Ponton sich löste, war nicht mehr gegeben. Vorrang erhielt nun, die Unfallstelle zu sichern. Dazu zog die „Grieth“ ein sogenanntes Wahrschau-Floß an den Ponton, das die vorbeifahrenden Schiffe warnen sollte, großen Wellenschlag und Sog zu vermeiden. Die Emmericher Wirtschaftsförderung ging davon aus, bis zum Saisonstart im April dem Schaden repariert zu haben. Der Steiger wurde 2007 angeschafft und kostete seinerzeit 120.000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen




Indonesische Fähre auf Grund gelaufen
(03.02.15) Die indonesische Fähre "KM Tatamailau", 6041 BRZ (IMO-Nr.: 8915639),lief mit 300 Passagieren an Bord am 2.2. um 7.50 Uhr auf dem Iwania-Fluss nahe Poumako, Papua, auf Grund. Sie befand sich auf der Fahrt von Agats in Asmat nach Poumako im Mimika-Regierungsbezirk, Die Versuche des Schleppers „Tunda“, der aus Poumako gerufen wurde, die mit leichter Backbordschlagseite aufsitzende Fähre zu befreien, scheiterten bisher.
Passagiere, die versucht hatten, einen Kutter zu heuern, um an Land zu kommen, wurden zur Geduld gemahnt. Die Havarie ereignete sich wegen eines niedrigen Wasserstands von nur vier Metern auf dem Fluss. Nun sollten weitere Schlepper angefordert werden, um das Schiff wieder flottzumachen. Es wurde 1990 bei der Meyer-Werft in Papenburg für die Indonesien Pelayaran Nasional erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler im Pazifik in Seenot
(03.02.15) Der japanische Trawler “Otoshiromaru No.7” erlitt am 1.2. Wasereinbruch auf Position 30 24 N 137 52 O rund 330 Meilen südöstlich von Tokio im Pazifik. Das Schiff drohte mit einer 29-köpfigen Crew an Bord zu sinken. Die “Otoshiromaru No.7”, 669 tdw (IMO-Nr.: 9194933), wurde 1998 erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Toter in Lkw auf Norman Atlantic entdeckt
(03.02.15) Einsatzkräfte der Feuerwehr haben am 2.2. eine verbrannnte Leiche in der Kabine eines Lastwagens auf Deck 5 der “Norman Atlantic” in Brindisi entdeckt. Es handelte sich wohl um einen Lkw-Fahrer, der dort übernachtet hatte. Sie bargen die Leiche aus und brachten sie zur Untersuchung und Identifizierung ins Forensische Institut nach Bari.
Es handelte sich um das insgesamt zehnte Todesopfer, das nach dem Feuer am 28.12.2014 geborgen werden konnte. Bis zu 18 Menschen galten noch als vermisst, zwei Schlepperfahrer starben bei den Rettungsarbeiten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der Morgenster auf dem Meeresgrund entdeckt
(03.02.15) Das Wrack des holländischen Kutters "Morgenster" wurde am 3.2. gegen sechs Uhr unweit der letzten Position auf dem Meeresgrund entdeckt. Vier Kutter aus Urk und das mit Sonar ausgestattete Bergungsschiff “Good Hope" hatten seit dem Vortag zwischen Boulogne und Hastings im Englischen Kanal gesucht.
Am 3.2. um acht Uhr lief auch die ZRMS “Luymen” der holländischen Marine aus Den Helder aus, die Taucher an Bord hatte. Am Nachmittag sollten sie zu dem Wrack absteigen, um es zu identifizieren und nach den beiden noch vermissten Crewmitgliedern an Bord zu suchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach vermisstem Skipper vor Umm Al Quwain
(03.02.15) Die Coast Guard der Vereinigten Arabischen Emirate und die Polizei von Dubai Police suchten nach der Kollision eines größeren Schiffes mit einem Kutter nach dem emiratischen Skipper des Kutters, der nach dem Unglück am 31.1. rund 80 Meilen vor Umm Al Quwain vermisst wurde. Helikopter und Boote waren im Einsatz. Fünf weitere indische Crewmitglieder, die verletzt gerettet wurden, konnten inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen werden, ein weiterer wurde nach einer Operation weiter behandelt.
Der Kutter war am 28.1. ausgelaufen und war gegen drei Uhr früh des 31.1. in zwei Teile gebrochen, als er überlaufen wurde. Die Crew hatte zu der Zeit geschlafen. Der Kollisionsgegner fuhr ohne zu stoppen weiter. Möglicherweise hatte er die Kollision gar nicht bemerkt.
Ein zwei Kilometer entfernt fischender Kutter hörte aber die Rufe der Schiffbrüchigen und rettete sechs der Männer, die inzwischen einen Kilometer weit auseinander getrieben waren. Sie wurden am Nachmittag nach Ajman Creek gebracht und ins Khalifa Hospital eingeliefert. Nur vom Skipper fehlte bislang jede Spur.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht ging in Flammen auf – Skipper schwer verletzt
(03.02.15) Der Skipper einer australischen Motoryacht erlitt Verbrennungen an 40% seines Körpers, nachdem sein 40 Fuß langes Boot fünf Kilometer vor der Gold Coast in Flammen aufging. Vor Burleigh Heads war das Schiff in Brand geraten, und der 60-jährige, der am Angeln gewesen war, musste über Bord springen, nachdem er das Feuer im Motorraum festgestellt hatte.
Ein Kutter in der Nähe rettete ihn aus dem Wasser. Um 11.30 Uhr wurde die Volunteer Marine Rescue Southport alarmiert, und bereits von weitem sah man dicke Rauchwolken an der Tweed Coast aufsteigen. Der Verletzte wurde erst zur Station der Marine Rescue und von dort ins Gold Coast University Hospital gebracht, wo die Verbrennungen zweiten Grades an Händen, Füßen und im Gesicht versorgt wurden.
Das Boot brannte bis zur Wasserlinie herunter und sank schließlich trotz der Löschversuche der Queensland Fire and Emergency Services.
Quelle:Tim Schwabedissen




(03.02.15) Am 2.2. um 1:30 Uhr lief der 65 Fuß lange Walbeobachungs-Katamaran “Ocean Discovery” der Pacific Whale Foundation nahe der Einfahrt zum Lahaina Harbor auf Grund. Ein Rettungsski der Ocean Safety und die Feuerwehr von Lahaina eilten zu der Unglücksstelle an der Nordseite der Zufahrt, doch die Fahrgäste waren bereits von Bord, als die Retter eintrafen. Die Fire and Ocean Safety unterstützte die dreiköpfige Crew beim Sichern des Schiffes mit Ankern, um zu verhindern, dass es weiter auf die Untiefe herauftreiben könnte. Die “Ocean Discovery” lag rund 75 Yards außerhalb des Fahrwasssers. An Bord waren zwischen 800 und 900 Gallonen Kraftstoff. Die Harbor’s Division und die US Coast Guard überwachten die Situation.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kreuzfahrtschiff “Pacific” auf dem Weg zum Verschrooten aufgelaufen
(Bild: Piet Sinke)   Großbild klick!
Letzte Fahrt wird langsam fortgesetzt
(02.02.15) Das unter St. Kitts-Nevis-Flagge registrierte Kreuzfahrtschiff “Pacific”, 23149 BRZ (IMO-Nr.: 7027411), passierte rostscheckig die Straße von Singapur am 30.1. mit sehr langsamer Fahrt auf Westkurs. Die 1971 erbaute, einstige “Nordic Prince”, die zuletzt in “Ocean Star Pacific” umbenannt worden war, lief am 12.12. vor General Santos City unweit der philippinischen Insel Mindanao auf Grund.
Sie war mit einer 21-köpfigen indischen Runnercrew auf dem Weg zu Abbrechern in Bahavnagar, als ihr auf dem Weg von Mexiko nach Singapur der Treibstoff ausgegangen war. Nachdem das Schiff, das der PV Enterprises International gehört, wieder flottgemacht worden war, konnte es die Reise nach Indien fortsetzen, wo es am 19.2. erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter "Gofer B" losgerissen und aufgelaufen
(Bild: Coastalsafety)   Großbild klick!
Massenstrandung im Sturm an türkischer Küste
(02.02.15) Mehrere Schiffe, daruner drei Auflieger sind in einem schwere Sturm, der am 1.2. über die türkische Küste zog, losgerissen worden. Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Gofer B", 2965 BRZ (IMO-Nr.: 8111283), riss sich in der Nemru-Bucht in Aliaga los, wo er seit 891 Tagen aufgelegen hatte. Gegen 13 Uhr begann er in Richtung des Çandarli Sewn Quartiers zu treiben.
Während der rund vier Meilen weiten Geisterfahrt bei Windgeschwindigkeiten von 55-70 Knoten stellte er eine Schifffahrtsgefährdung dar und wurde durch die "Alo 158" der türkischen Coastguard überwacht, bis er bei Piri Reis auflief.
Gegen 22 Uhr alarmierte der Wachmann auf dem seit 893 Tagen aufgelegten, ebenfalls unter Panama-Flagge registrierten Frachters "Melek B", 4921 BRZ (IMO-Nr.: 821370), UZMAR Nemrut Kilavuzluk mit seinem Mobiltelefon. Eine Nimrod startete zur Überwachung des Schiffes. Der Versuch von Schleppern, einzugreifen, scheiterte an dem stürmischen Wetter. Als drittes machte sich die türkische "Bodyer", 3936 BRZ (IMO-Nr.: 8817863), selbstständig, die seit 938 Tagen vor Kyme 938 gelegen hatte und unbemannt war.
Die beiden Wachleute der "Gofer B" und "Melek B" wurden am frühen Morgen des 2.2. mit einem Helikopter der Luftwaffe abgeborgen. Der Mann auf der "Melek B" wurde um 5.52 Uhr aufgewinscht, gefolgt von dem auf der "Gofer B" um 6.23 Uhr. Beide wurden unversehrt um 6.42 Uhr in Aliaga abgesetzt.
Zu einer weiteren Havarie kam es, als sich das 29 Meter lange Forschungsschiff "Bahri Reis 2" (MMSI-Nr.: 271072486) der Katip Çelebi Universität von seinen Moorings losriss und im Hafen von Güzelbahçe auf Grund lief.
Bereits am Morgen des 31.1. hatte sich die türkische Fähre “RoRo Gunesli", 476 BRZ (IMO-Nr.: 8012592), auf der Reede von Bandirma im Marmara-Meer selbstständig gemacht und war in Tatlisu gegenüber von Bandirma auf den Strand getrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rund 40 Tote in Bucht von Bengalen befürchtet
(02.02.15) Am 29.1. wurden sieben Tote aus dem Wrack des Trawlers “Idris” geborgen, der in der Bucht von Bengalen gekentert war. An Bord hatten sich rund 80 Flüchtlinge befunden. 30 wurden noch vermisst. Die Toten wurden auf dem Boden des 30 Fuß langen Holzschiffes gegen Mittag entdeckt, nachdem es an die Küste der Insel Kutubdia geschleppt worden war.
Die Coast Guard hatte die “Towhid” und “Tanvir” gemeinsam mit der “Oporajeyo” und “Otondro” der Marinevon Bangladesh sowie zwei Kutter zur Unglücksstelle geschickt. Die Suche dauerte noch an, aber die Chance, Überlebende zu finden, wurde als gering eingeschätzt.
Der überladene Trawler war acht Kilometer südwestlich von Kutubdia gekentert, als er die Migranten nach Malaysia bringen wollte. 43 Menschen, darunter sechs mutmaßliche Menschenschmuggler, wurden von dem zu diesem Zweck umgerüsteten Kutter gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubleichter auf Rhein geborgen
(02.02.15) Am 31.1.gegen 05:40 Uhr kam ein holländischer Schubverband in Bergfahrt auf dem Rhein auf Höhe von Wiesbaden Biebrich bei Flusskilometer 502,vom Kurs ab, weil eine grüne Fahrwassertonne mit einer roten Tonne verwechselt wurde und der Schubverband zu weit nach steuerbord in Richtung Landseite der Rettsbergsaue geriet. Der Schubleichter lief auf Grund, und die Verbindungen zu einem angekoppelten, mit 2500 Tonnen Kohle beladenen Schubleichter brachen.
Dieser wurde von der Strömung nach Steuerbord abgetrieben und drehte sich um 180 Grad, bis er mit seinem Bug zur Rettbergsaue zeigte und noch ein Stück talwärts in den Mombacher Stromarm hineintrieb, bis er längsseits zur Rettbergsaue 40 Meter vom linken Ufer entfernt festkam. Bei der Bergung schlug die Andockvorrichtung „Schwalbe" an Steuerbordseite leck. Das Schubschiff machte anschließend ohne sichtbaren Schaden am Kai der 500 Meter oberhalb der Havariestelle befindlichen Firma Frankenbach fest.
Der Schubverband war insgesamt mit 5300 Tonnen Kohle beladen. Ein Gütermotorschiff ging beim Schubleichter längsseits, und gemeinsam mit dem Schubschlepper wurde das havarierte Fahrzeug in den zwei Kilometer entfernten, oberhalb der Unfallstelle liegenden Mainzer Zollhafen gebracht, nachdem das Polizeiboot die dortigen Wassertiefen gepeilt hatte. Durch Abriss aller Stromkabel konnten die Beleuchtung und das Radar nicht verwendet werden. Eine Weiterfahrt bis zum Zielhafen Mannheim wurde deshalb nur tagsüber, frühestens am 01.02. gestattet. Anschließend sollte Schubleichter unbeladen zu einer Werft gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre rammte im Sturm Wellenbrecher in Patras
(02.02.15) Am Nachmittag des 30.1. kollidierte die italienische Fähre "Cruise Europa “, 54310 BRZ (IMO-Nr.: 9351490), von Ancona kommend beim Einlaufen mit dem Wellenbrecher in Patras. Daeiw wurde der Rumpf oberhalb der Wasserlinie beschädigt. Das Schiff durfte nach einer Untersuchung den Hafen von Patras wieder verlassen. 73 Passagiere befanden sich an Bord, als sie mit mehrstündiger Verspätung gegne 23 Uhr wieder nach Ancona auslief. Ursache der Havarie war stürmischer Wind gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer im Maschinenraum
(02.02.15) Auf dem russischen Tanker Tanker Berezovneft, 1564 BRZ (IMO-Nr.: 7109336), kam es in der Nacht zum 30.1. zu einem Maschinenraumbrand beim Ansteuern des Ölterminals von Pervaya Rechka in Wladiwostok. Durch ein Fluten des Maschinenraums konnte der Brand gelöscht werden. Das Schiff ankerte auf Reede und verließ den Hafen am 2.2. wieder mit Kurs Vanino.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter in Rudnaya Pristan aufgelaufen
(02.02.15) Der russische Frachter “Plastun”, 2463 BRZ (IMO-Nr.: 8943442), lief in der Nacht zum 30.1. im Hafen von Rudnaya Pristan beim Ansteuern eines Liegeplatzes auf Grund. Ursache der Havarie war starker Wind, der das Schiff vom Kurs abbrachte. Es gelang, den Frachter mit eigener Kraft wieder loszubekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vor Galapagos gestrandeter Frachter soll versenkt werden
(02.02.15) Rund 500 Tonnen verderblicher Ladung des vor Baquerizo Moreno in den schwierigen Gewässern der Bahía Naufragio, also Wrackbucht, gestrandeten Frachters "Floreana", 1574 BRZ (IMO-Nr.: 8306474), darunter auch Zement und Bier, wurden durch die Havarie unbrauchbar. Die Barge "Charito" hat inzwischen 300 Tonnen der Ladung nach Puerto Ayora gebracht.
Weitere 300 Tonnen sollten mit der Barge "El Morro" nach Puerto Ayora gebracht werden. 5,640 Gallonen Kraftstoff wurden ebenso abgepumpt wie 300 Gallonen Hydrauliköl, Asphaltemulsion, Ruderöl und Farbe. Wegen der Havarie haben die Behörden von Galapagos den Notstand ausgerufen, um damit eine kurzfristige Finanzierung der Arbeiten zu erhalten.
Drei Taucher des Galapagos National Park begannen unterdessen, die Strandungsstelle unter Wasser zu inspizieren. Delegierte der Versicherungsfirma T & T entwarfen einen vorläufigen Bergungsplan, der noch von den Behörden genehmigt werden musste. Binnen zwei Wochen soll der Frachter schwimmfähig gemacht und dann vor dem Galapagos Naturreservat versenkt werden. Als Ersatz soll im Frühjahr ein anderer 2500-Tonnen-Frachter in Fahrt gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fünf Segler von sinkender Yacht vor Monterey gerettet
(02.02.15) Der liberianische Tanker "Aqualeader", 61237 BRZ (IMO-Nr.: 9592238), assistierte am 31.1. auf der Fahrt von San Francisco nach Esmaraldas der US Coast Guard bei der Rettung der fünfköpfigen Crew der sinkenden, 65 Fuß langen Yacht “Flyin’ Hawaiian” 120 Meilen vor der Küste von Monterey. Gegen acht Uhr hatte die Coast Guard ein Notsignal aufgefangen.
Eine C17 der Oakland Center Control konnte die Yacht aus 5,000 Fuß Höhe lokalisieren und bestätigte, dass sie mit Wassereinbruch in Seenot war. Von der Air Station Sacramento startete eine HC-130H Hercules, gleichzeitig nahm die "Aqualeader", die 24 Meilen entfernt war, Kurs auf die Yacht.
Sie konnte zwar nicht aktiv in die Rettung eingreifen, machte aber Lee für die "Flyin’ Hawaiian", während ein von der Coast Guard Air Station San Francisco aufgestiegener MH-65-Helikopter und ein MH-65 der Air Station Los Angeles die fünf Segler von ihrem sinkenden Boot abbargen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ups, she did it again – Gorfjord musste auf Grund gesetzt werden
(02.02.15) Am 1.2. um 9.15 Uhr kam es auf der norwegischen Fähre "Godfjord", 638 BRZ (IMO-Nr.: 8615277), die auf der Route Tjøtta-Forvik verkehrt, beim Anlaufen von Forvik in Vevelstad zu einem Maschinenversager. Die Propeller reagierten nicht mehr auf Steuerbefehle, und der Kapitän entschied, das Schiff neben dem Fährkai auf Grund zu setzen. Die sieben Passagiere blieben ebenso wie die zweiköpfige Crew unversehrt.
Um 11.20 Uhr gelang es, die Fähre wieder abzubringen, und nachdem sie in Forvik fest war, konnten Passagiere und Fahrzeuge von Bord. Taucher untersuchten den Rumpf der Fähre. Sie hatte bereits am 31.1. technische Probleme gehabt, wegen denen Abfahrten hatten abgesagt werden müssen.
Im Sommer 2014 war sie mehrfach havariert – am 3.7. rammte sie einen Kai in Midlandet. Nach der Reparatur rammte die "Godfjord" am 7.7. zunächst von Tjøttaran den Anleger in Forvik, wobei es mehrere Verletzte gab, und auf dem Rückweg nach Tjøtta geriet sie erst auf Grund und dann außer Kontrolle. Beim Versuch, sie auf Grund zu setzen, rammte sie einen Holzkai.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot rammte Fischtransporter vor Bergen
(02.02.15) Am 1.2. rammte ein Motorboot den norwegischen Fischcarrier "Rani", 151 BRZ (IMO-Nr.: 8748725) im Byfjord. Das beladene, 29 Meter lange Schiff kam von Norden und hatte gerade die Nordhordland-Brücke passiert, um nach Bergen einzulaufen. Direkt vor Nornespynten wurde es um 20.30 Uhr plötzlich von dem Motorboot gerammt, das zuvor mit 22 Knoten auf Parallelkurs gelaufen war.
Der Ankerziehschlepper "Skandi Iceman" war rasch vor Ort und leuchtete die Szene mit seinen Scheinwerfer aus. Ein von ihm ausgesetztes Boot nahm das Motorboot in Schlepp. Das Rettungsboot "Kristian G. Jebsen" eskortierte es an die Mole von Måseskjæret nördlich von Bergen.
An Bord waren zwei Personen gewesen, eine Frau wurde in einem Krankenwagen ambulant behandelt, die zweite, ein Mann, war zwar unversehrt geblieben, musste sich aber einen Atemalkoholtest unterziehen wegen des Verdachts, betrunken am Ruder gewesen zu sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erster Blick auf Hunley-Rumpf
(02.02.15) Über 150 Jahre nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg konnten Wissenschaftler nun endlich einen Blick auf den Rumpf der USS “H.L. Hunley” werfen, des ersten U-Bootes der Welt werfen, das ein feindliches Schiff zum Sinken gebracht hat. Die Forscher wollen das Geheimnis lösen, warum das Boot der Konföderierten im Sezessionskrieg verloren gegangen war.
Die “Hunley” hatte im Februar 1864 das Blockadeschiff USS “Housatonic" der Unionsstaaten vor Charleston in South Carolina versenkt, doch kehrten weder sie noch die acht Besatzungsmitglieder in den Hafen zurück. Danach wurde spekuliert, dass ihnen möglicherweise die Luft ausgegangen war. Eine weitere Theorie zielte darauf, dass die Crew durch die Schockwelle der Explosion der USS “Housatonic" bewusstlos wurde.
1995 war das Wack vor der Küste von South Carolina wiedergefunden und im Jahr 2000 gehoben worden. Anschließend kam es in ein Labor in North Charleston. Hier machten sich Wissenschaftler um Paul Mardikian, den führenden Konservator des Hunley-Projektes, daran, das betonharte Gemisch aus verkrustetem Sand, Ablagerungen und Rost in einer Natronlauge zu lösen. Inzwischen wurden rund 70 Prozent des äußeren Rumpfes freigelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Männern der Morgenster geht weiter
(02.02.15) Vier Urker Kutter liefen am Morgen des 2.2. aus Ostende aus, um weiter nach den beiden Vermissten des Kutters “Morgenster” zu suchen. Sie stachen zwischen drei und vier Uhr in Richtung der letzten bekannten Position in See. Vier weitere Kutter verließen den Hafen von Boulogne, um mit Netzen den Grund abzusuchen. Am 3.2. sollte die „Good Hope“, ein früherer Kutter aus Terschelling, der am 1.2. auslief, das Unglücksgebiet erreichen und mit einem Sonar die Suche unterstützten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dramatische Rettungsaktion vor Nova Scotia
(02.02.15) Drei Fischer aus Acadian und ein Inspektor der Fisheries and Oceans Canada wurden am 31.1. gerettet, nachdem ihr Kutter „Poseidon Princess”, 147 BRZ (IMO-Nr.: 8828044), am Morgen unvermittelt vor der Südwestküste von Nova Scotia gekentert war. Das Joint Rescue Co-ordination Centre in Halifax fing kurz nach Mitternacht einen Notruf der “Poseidon Princess” 100 Kilometer vor Yarmouth auf. Ein Cormorant-Helikopter und ein Boot der Coast Guard wurden alarmiert. Auch Kevin Garland, Skipper des kanadischen Trawlers "Atlantic Destiny", 1113 BRZ (IMO-Nr.: 9246669), fing das Mayday auf und nahm sofort Kurs auf die Position.
Die "Poseidon Princess" war auf dem Rückmarsch von der Georges Bank in den Hafen gewesen, als sich das 20 Meter lange Schiff ohne Vorwarnung auf die Seite legte. Zwei Männer waren in den Kojen, einer am Ruder. Sie hatten kaum Zeit, die Überlebensanzüge anzulegen, bis ihr Schiff zu sinken begann. Der Skipper hatte nur seine Unterwäsche darunter an. Drei der Männer konnten eine Rettungsinsel erreichen, der Fischereiinspektor, erreichte sie aber nicht und trieb bei 65 Kilometer Windgeschwindigkeiten in den drei Meter hohen Wellen.
Doch die Sicht war immerhin gut, sodass die "Atlantic Destiny”, als sie die Unlücksstelle erreichte, die Schiffbrüchigen im Suchscheinwerfer rasch entdeckte und eine Rakete abschoss. Da sie aber zu groß war, um sich der Insel anzunähern, wurde diese mit einem Leinenschussgerät mit dem Trawler verbunden und daran herangezogen. Über ein Fallreep kletterten die drei Männer an Bord. Ein weiterer Kutter, die "Chief Blair Francis", entdeckte den Inspektor und zog ihn ebenfalls an Bord.
Die Geretteten wurden mit trockenen Sachen versorgt, und von dem Cormorant-Helikopter wurde ein Rettungsschwimmer zur medizinischen Versorgung abgesetzt. Die "Atlantic Destiny" steuerte den Hafen von Shelburne an, während die "Chief Blair Francis" nach Pubnico einlief. Alle vier Männer kamen ins Krankenhaus. Sie waren in guter Verfassung und wurden am selben Morgen bereits wieder entlassen. Shawn d’Entremont, Besitzer der Inshore Fisheries, die die “Poseidon Princess” bereederte, sprach Dank und Bewunderung für die Retter aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weiteres Opfer von Fährunglück entdeckt
(02.02.15) Fast eine Woche nach dem Untergang der Fähre “Chalaquito” auf dem Marañón River in Bagua, wurde die Leiche einer 19-jährigen Frau entdeckt, die Tochter eines Überlebenden. Sie trieb nahe des Hafens von Urakuza in der Chiriaco-Region. Ihre Schwester wurde noch vermisst. Die Polizei rief die Anwohner von Santa María de Nieva, unterhalb der Untergangsstelle, dazu auf, Ausschau zu halten. Siebne Personen, darunter zwei Italiener, wurden noch vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historisches Torpedoboot wurde undicht
(02.02.15) Das 70 Fuß lange Torpedoboot “MTB 219”, das einzige überlebende Schiff der Schlacht vom Atlantik im 2. Weltkrieg, das derzeit bei Paul Childs restauriert wird, erlitt am 1.2. Wassereinbruch beim Aufschwimmen in Bridgwater. Die Feuerwehr konnte das eindringende Wasser wieder auspumpen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Versorger nach 10 Tagen gehoben
(02.02.15) 10 Tage, nachdem das 80 Fuß lange Versorgungs- und Postboot “Eyak” nördlich der Goddard Hot Springs auf Grund gelaufen und gesunken war, wurde es wieder gehoben und am 30.1. gegen 15 Uhr von dem Schlepper „Marauder” in den Sitka Channel geschleppt. Das Wrack hatte kieloben in 40 Fuß Wassertiefe gelegen. Danach wurde es bei den Sitka Sound Seafoods festgemacht und sollte nun repariert werden. Bei der Havarie waren rund 20 Gallonen der insgesamt rund 1000 Gallonen Kraftstoff ausgelaufen.
Die Southeast Alaska Petroleum Response Organization hatte das ausgelaufene Öl beseitigt. Das Schiff, das Baranof Island versorgte, soll zunächst durch die kleinere “Silver Arrow” ersetzt werden, die Waren und Post nach Port Alexander bringen wird. Öl kommt mit einem separaten Schiff. Die Fundraising Kampagne für Skipper Castle hat bislang über 25,000 Dollar eingespielt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949



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