EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seenotfälle
Archiv November 2014


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Kutter „Hornet“ und Rettungskräfte
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Rettungsboote im Einsatz für leckgeschlagenen Kutter
(29.11.14) Die US Coast Guard assierte der dreiköpfigen Crew des 46 Fuß langen Kutters „Hornet“ aus Newport, Oregon, nachdem dieser am 28.11. drei Meilen westlich der Mündung des Columbia in 13 Fuß hohen Wellen Wassereinbruch erlitten hatte. Um 10.45 Uhr hatte das Schiff Mayday gefunkt, das von der Coast Guard Station Cape Disappointment aufgefangen wurde.
Der Kutter „Exodus“ ging auf Standby bei dem manövrierunfähigen Havaristen. Ein 47-Fuß-Boot und das 52 Fuß lange Rettungsboot „Trumph“ liefen aus, auch ein MH-60 Jayhawk Helikopter der Air Station Astoria, Oregon, stieg auf. Alle Hilfseinheiten waren gegen 11 Uhr vor Ort. Wenig später stürzte auch noch ein Crewmitglied der „Hornet“ über Bord, wurde aber rasch vom 47-Fuß-Boot gerettet.
Ein Seenotretter stieg mit einer Lenzpumpe an Bord auf den Havaristen über. Dann schleppte das Boot den Kutter in eine Marina in Ilwaco, Washington, ab. Zwei Crewmitglieder waren bei der Operation leicht verletzt worden, brauchten aber keine ärztliche Hilfe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “New Venture – K 112” gestrandet
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
RNLI acht Stunden im Einsatz für gestrandeten Kutter
(29.11.14) Am 26.11. assistierte das RNLI-Boot aus Kirkwall acht Stunden lang drei Mann auf dem gestrandeten Kutter “New Venture – K 112” (MMSI-Nr.: 235007968). Die Shetland Coastguard alarmierte die Seenotretter in Kirkwall um 15:57 Uhr, nachdem er bei starker Strömung festgekommen war. Um 16.03 Uhr lief die “Margaret Foster” mit sieben Mann an Bord aus und war um 16.26 Uhr vor Ort.
Das gestrandete Schiff lag auf der Steuerbordseite und wurde von der Tide gegen die Felsen von Seals gedrückt. Das Y-Boot wurde um 16.35 Uhr ausgesetzt, um in das flache Wasser an der Strandungsstelle zu kommen. Da der 15 Meter lange Kutter bislang kein Wasser machte, wurde beschlossen, die dreiköpfige Crew an Bord zu belassen. Um 17.05 Uhr kam auch die “Lady K” zu Hilfe.
Nun wurde abgewartet, dass das Wasser wieder stieg. Um 18.35 Uhr konnte das Y-Boot so nah herankommen, dass die drei Gestrandeten überstiegen. Um 20.40 Uhr stieß auch das Rettungsboot “Maggie J” mit Pumpen hinzu und ging auf Standby. Um 22.15 Uhr hob sich der Havarist mit der Flut so weit, dass die Crew zurück an Bord ging und ein Abschleppversuch mit Erfolg unternommen wurde.
Danach wurde das Fahrzeug auf Schäden kontrolliert und unter Eskorte der “Maggie J” und “Lady K” anschließend nach Pierowall gebracht. Um 23.15 Uhr war der Rettungseinsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiff, das den Tod von 27 Fischern verursachte, identifiziert
(29.11.14) Das Schiff, das den Krabbenfänger „Bandhan“ in der Bucht von Bengalen am Morgen des 28.11. versenkte und dann weiter fuhr, war der unter Bangladesh-Flagge laufende Frachter „Basundhara 8“, 27011 BRZ (IMO-Nr.: 9119971). Das Unglück ereignete sich vor St Martin’s Island, als der Frachter auf dem Weg nach Singapur den Kutter rammte. Dieser kenterte und sank binnen weniger Augenblicke.
Nur drei der 29 Mann an Bord konnten sich retten, von denen einer später noch starb. Die Marine von Bangladesh suchte tags darauf weiterhin zu Wasser und aus der Luft nach weiteren Schiffbrüchigen, doch vor Ort waren starke Strömungen und schlechtes Wetter, das den Einsatz erschwerte.
Taucher der Marine von Bangladesh lokalisierten 32 Stunden nach dem Untergang am Morgen des 29.11. das Wrack auf dem Grund, ohne jedoch weitere Opfer zu finden. Das Marineschiff „ Adamya“ hatte die Unglücksstelle am Vorabend erreicht und war mit einem Sidescan-Sonar auf die Suche gegangen. Gegen neun Uhr des folgenden Morgens wurden Verdachtstellen gefunden. Als Taucher der Marine abstiegen, hatten sie wegen der großen Wassertiefe und der Tidenströmung zunächst Probleme, doch gegen 11 Uhr waren sie erfolgreich. Das Wrack wurde auf der Steuerbordseite liegend 1000 Meter von der Kollisionsstelle entfernt aufgefunden. Bei weiteren Tauchgängen sollte versucht werden, Türen oder Fenster aufzuschneiden. Bislang war es noch nicht gelungen, ins Schiffsinnere einzudringen.
Außerdem waren die „Samudrojoy“, „Atondro“, „Bangabandhu“, „Sagor“ und „Khadem“ der Marine vor Ort. Das Bergungsschiff „Saikat“ lief um 14 Uhr aus Chittagong aus. Angehörige der Opfer versammelten sich derweil an der Mole der AK Khan Group der Bengal Fisheries am Karnaphuli-Fluss in Chittagong.
An Mole 15 in Potenga 15 hatte am 28.11. um 23 Uhr der Kutter „Joutha Udyam“ der Bengal Fisheries Ltd, mit den Überlebenden und dem toten Crewmitglied festgemacht. Sie hatten sich nach dem schnellen Untergang an Treibgut über Wasser gehalten. Nach 2,5 Stunden wurden sie von dem Trawler „Shatbdi“ gerettet.
Die meisten anderen hatten geschlafen, als die „Bahundhara 8“ nach vergeblichen Versuchen, über Funk in Kontakt zu kommen oder mit Scheinwerfern auf sich aufmerksam zu machen, den Trawler überlief. Das Department of Fisheries leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen




Russischer Frachter rammte Schleusentor
(29.11.14) Am 27.11. kollidierte gegen 23 Uhr der russische Frachter "Omskiy 6“, 3095 BRZ (IMO-Nr.: 8937687), mit einem Tor der Schleuse 15 auf dem Wolga-Don-Kanal. Dabei wurden sowohl die Schleusenkammer wie auch das Tor in Mitleidenschaft gezogen. Die "Omskiy 6" war mit 3,000 Tonnen Getreide auf dem Weg von Balakovo nach Ägypten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segler im Sturm vermisst
(29.11.14) Die US Coast Guard leitete am 28.11. eine Suchaktion nach dem 67-jährigen Skipper der 25 Fuß langen Yacht „Malia“ ein, der um 8.03 Uhr einen Mayday-Ruf abgegeben hatte und sagte, dass das Boot Wassereinbruch habe und 46 Meilen westlich von Kailua-Kona zu sinken drohte. Er war auf dem Weg von Kaunakakai Harbor, Molokai, in die Manele Bay, Lanai.
Eine HC-130 Hercules und ein MH-65 Dolphin-Helikopter der Coast Guard Air Station Barbers Point sowie das Patroullienboot „Ahi“, das später aber wegen schlechten Wetters abdrehen musste, waren auf der Suche nach dem Segler. Vor Ort waren 35 Meilen Windgeschwindigkeit und Wellenhöhen bis zu 15 Fuß.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre bei Rettungsaktion für Fähre gesunken
(29.11.14) Die 32 Meter lange philippinische Fähre „Super Shuttle Ferry 11“, 86 BRZ, sank am 27.11. vor Balbagon in Camiguin. Sie war dem auf Grund gelaufenen Schwesterschiff „Super Shuttle Ferry 15“ der Asian Marine Transport Corp. zu Hilfe gekommen, entwickelte aber auf einmal Backbord-Schlagseite, während sie Wasser von der festsitzenden Fähre abpumpte.
Das Personal Coast Guard Sub Station Camiguin forderte die Crew auf, die Arbeit sofort zu stoppen, und fünf Minuten später flüchteten alle von Bord. Die Asian Marine Transport Corporation wurde aufgefordert, sowohl die „Super Shuttle Ferry 11“ wie auch die „Super Shuttle Ferry 15“ so schnell wie möglich zu bergen. Um beide Schiffe wurde eine Ölsperre ausgelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Senja ausgebrannt
(29.11.14) Am 29.11. gegen 8.30 Uhr wurde die Polizei von Troms alarmiert, nachdem ein Feuer auf einem Kutter im Winterlager an der Fjord-Farm in Senja ausgebrochen war. Die Feuerwehr in Lenvik hatte den Brand gegen neun Uhr unter Kontrolle und um 12 Uhr Ørnfjord überzugreifen gedroht. Der Kutter hatte dort schon lange gelegen. Er wurde schwer beschädigt und ist wohl ein Totalschaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zukunft der alten “Prinsesse Ragnhild” weiter unklar
(29.11.14) Die Eigner der durch Grundberührung erheblich beschädigten Kreuzfahrtfähre “Bahamas Celebration”, James Verrillo and Daniel Lambert, machten sich am 27.11. auf Grand Bahama ein Bild der Situation. Die Schadensinspektion nach der Havarie vor Palm Beach am 31.10. ist noch nicht abgeschlossen, und bevor das Schiff wieder fahren kann, werden auf jeden Fall noch Monate vergehen.
Das weitere Vorgehen liegt nicht zuletzt in der Hand der Versicherungen. Die Frage, ob kurzfristig ein Ersatzschiff eingesetzt würde, blieb ebenfalls noch offen. Die beiden Eigner haben bislang vier Schiffe in Europa besichtigt, von denen drei nicht den nötigen Standard hatten und eines 50 Prozent größer war mit 750 Kabinen. Eine Entscheidung über den Erwerb dieses Schiffes hängt aber auch von den weiteren Untersuchungsergebnissen bei der “Bahamas Celebration” ab. Wenn diese reparaturwürdig ist, würde sie im Wechsel mit dem anderen Schiff alle zwei Tage von Port Canaveral nach Grand Bahama Island fahren.
In jedem Fall muss der Havarist zunächst eine lange Schleppreise antreten. Eine Werft, die in der Lage wäre, die Reparatur durchzuführen, wäre wohl erst in Finnland oder Schweden zu finden. Der örtliche Grand Bahama Shipyard wäre eher überfordert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Grimsby gesunken
(29.11.14) Der Kutter “Gitte Lisa – GY 3289” sank am 28.11. in Grimsby. Nur noch Teile der Aufbauten und Masten ragten mit Schlagseite an dem Liegeplatz des Schiffes aus dem Wasser. Der alte Holzkutter war erst zwei Tage zuvor im Fernsehen porträtiert worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrackplünderer an britischen Kriegsgräbern gestellt
(29.11.14) Vor Tanjung Gelang nahe Kuantan wurde am 27.11. ein Taucherschiff mit 17 Vietnamesen an Bord aufgebracht, denen vorgeworfen wurde, die Wracks der am 10.12.1941 versenkten britischen Kreuzer HMS “Repulse” und HMS “Prince of Wales” geplündert zu haben. Sie wurden von der “Perkasa” der Royal Malaysian Navy rund 60 Meilen vor Tanjungum um 6.45 Uhr gestoppt. Bis auf den Kapitän hatte niemand an Bord Personalpapiere dabei. Mehrere wurden inflagrani beim Tauchen erwischt. Der umgebaute Kutter und seine Crew wurden um 17.30 Uhr nach Tanjung Gelang eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hakuna Matata in der Brandung
(29.11.14) Die St. Kitts and Nevis Coast Guard konnte wegen schlechten Wetters bislang nicht dem in Guyana registrierten Kutter “Hakuna Matata” zu Hilfe kommen, der vor der Küste von Dieppe Bay am 27.11. aufgelaufen war. Strandgänger hatten das Schiff am Morgen entdeckt und die Royal St. Christopher and Nevis Police Force sowie die Coast Guard alarmiert. Seit nunmehr 36 Stunden saß der Kutter in der Brandung. Die Crew war wohlauf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter “Baris” mit Flüchtlingen
(Bild: Greek Defence Ministry)   Großbild klick!
Baris nach zweitägiger Odyssee in Ierápetras eingetroffen – 21 Verhaftungen
(28.11.14) Der unter Kiribati-Flagge laufende Frachter “Baris”, 1355 BRZ (IMO-Nr.: 8716019), wurde am 28.11. in Ierápetras evakuiert, nachdem ihn die Fregatte “Hydra” dorthin eingeschleppt hatte. Unter den Flüchtlingen, die aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und dem Iran stammten, befanden sich auch jeweils mindestens 100 Frauen und Kinder. Sie sollten vorerst in einer Sporthalle untergebracht werden.
Nach einer ersten Untersuchung verhafteten die griechischen Behörden 21 Menschen, darunter sieben Besatzungsmitglieder, zwei Migranten, die des Menschenschmuggels verdächtigt wurden, und 12 weitere, die an Bord für Auseinandersetzungen gesorgt hatten. Beim Boarding waren Spezialeinheiten im Einsatz, die den Frachter gründlich durchsuchten.
Frachter “Baris” mit Flüchtlingen
(Bild: Greek Defence Ministry)   Großbild klick!
Nach offizieller Zählung hatten sich 595 Migranten an Bord befunden. 16 Ärzte gingen an Bord, um sie zu untersuchen. Keiner von ihnen war ernsthaft krank. Bereits kurz nach dem ersten Mayday-Ruf am Morgen des 25.11. südöstlich von Kreta eine 34-jährige schwangere Frau mit einem Super Puma-Hubschrauber in das Universitäts-Krankenhaus in Heraklion gebracht worden. Die Flüchtlinge wurden vorübergehend in einer Basketballhalle in Ierapetra untergebracht. Die 20.000-Einwohner-Stadt sei aber zu klein, um sie länger als eine Woche zu beherbergen, sagte Bürgermeister Kalantzakis.
Die “Baris” hat eine Länge von 70,47 Metern, eine Breite von 12,4 Metern und einen Tiefgang von 4,71 Metern bei einer Tragfähigkeit von 2241 Tonnen. Sie läuft für die Act Denic Tasimaciligi Sanay ve Ticaret Ltd. in Kartal. Erbaut wurde der Frachter 1987 bei der Kwang Yang Shipbuilding & Engieneering in Kunsan als “Seabang Sun”. Er lief von 1994 bis 2004 als Sunho Noble” und bis 2010 dann als “Barco”.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zerstörtes Ruderhaus
(Bild: Polizei Minden)   Großbild klick!
Ruderhaus von Binnenschiff in Minden bei Kollision demoliert
(28.11.14) Ein holländisches Binnenschiff kollidierte am Morgen des 25.11. auf dem Mittellandkanal mit einer Brücke. Es hatte gegen 9.30 Uhr in Minden mit Kurs Hannover abgelegt. Kurz darauf wollte der 65-jährige Schiffsführer mit geringer Fahrt die Brücke an der Marienstraße passieren.
Weil das Ruderhaus aber nicht ausreichend abgesenkt war, stieß es mit einer Ecke gegen die Unterkonstruktion der Brücke und wurde dabei zerstört. Die Schiffsführer blieb unverletzt und konnte das Schiff nach der Havarie noch an der Spundwand festmachen. Die Brücke blieb unbeschädigt. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Ob technisches Versagen die Ursache war, wurde noch überprüft.
Quelle:Tim Schwabedissen




D-Day-Veteran “LCT 7074”
(Bild: Unique Seaflex)   Großbild klick!
Unique Seaflex unterstützte Bergung eines D-Day-Veteranen
(28.11.14) Die Unique Seaflex, die zur Unique Maritime Group gehört, war an der Bergung des einzig überlebenden Landungsbootes vom D-Day 1944 beteiligt, die am 16.10. erfolgreich abgeschlossen wurde. Das Projekt zur Rettung der “LCT 7074” begann im März 2014, vier Jahre nach ihrem Untergang.
Das Boot war nach dem Einsatz in der Normandie zu dem Reparaturschiff “Landfall” und später zu einem schwimmenden Nachtclub umgebaut worden, der um 1950 nach Liverpool kam. In den späten 1990ern ging es an den Warship Preservation Trust und wurde nach Birkenhead verholt. Im Januar 2006 ging der Trust Pleite, und das Boot blieb sich selbst überlassen, bis es im April 2010 an seinem Liegeplatz sank.
Nachdem die Pläne zur Bergung sich konkretisierten, wurde die Salvesen UK aus Liverpool vpm dem Comet Technical Services im Auftrag des National Museum of the Royal Navy gewonnen, eine Inspektion durchzuführen. Dabei stellte sich heraus, dass der Rumpf stabil genug war, um eine Bergung anzugehen. Fast eine Million Pfund wurde durch den National Memorial Heritage Fund zur Verfügung gestellt, und die Operation begann am 22.9.
Nach dreiwöchigen Vorbereitungen, bei denen das Wrack auch gereinigt wurde, war es bereit zum Aufschwimmen. In wasserdicht gemachte Abteilungen wurde Druckluft gepumpt, von außen wurde der Auftrieb mit Hebesäcken erhöht, über die die Unique Seaflex verfügte. Sie wurden an beiden Seiten an Bug und Heck installiert und verfügten über eine potentielle Hebekraft von 190 Tonnen, die aber nicht voll ausgeschöpft werden konnten, da sie bereits an der Wasseroberfläche waren, bevor sich das Schiff ganz über Wasser befand. Deshalb wurden weitere Luftsäcke in den Hauptmaschinenraum eingebracht.
Der Schwimmkran “Lara 1” war ebenfalls im Einsatz und nahm den Rumpf in seine Hebestropps. Als eine Hebekraft von 105 Tonnen erreicht war, löste sich das Landungsboot vom Grund. Nachdem es bis zum Tankdeck über Wasser war, wurden fast 400 Tonnen Wasser ausgepumpt. Dann wurde das Wrack zur Restaurierung zur Portsmouth Naval Base gebracht, wo es seither liegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkener Kutter
(Bild: Morten Strifeldt)   Großbild klick!
Kutter in Breivikbotn gesunken
(28.11.14) An der Fischerpier in Breivikbotn sank ein Kutter, dessen Eigner derzeit unbekannt ist. Nachdem das halb unter Wasser liegende, herrenlose Wrack entdeckt wurde, wurden von einem Zeugen die Küstenwache und die Polizei in Hasvik verständigt. Das Fahrzeug blockierte einen der insgesamt vier Liegeplätze und muss spätestens bis zum Start der Saison am 1.3. verschwunden sen. Es könnte zudem auch noch Öl an Bord haben und die Pier beschädigen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Flussschiff aus dem 17. Jahrhundert bei Bauarbeiten in Zutphen entdeckt
(28.11.14) In Zutphen wurde bei Ausschachtungsarbeiten für den Marstunnel ein Wrack aus der Zeit um etwa 1600 gefunden. Das Boot lag unter einer Schicht von Backsteinen, die wahrscheinlich für die Stadtmauer von Zutphen verwendet wurden.
Archäologen sprachen von einer besonderen Entdeckung, zumal das Holz des Rumpfes sich teilweise noch in einwandfreiem Zustand befand. Es handelte sich bei dem Wrack um einen Lastkahn, der 12 Meter lang und 2,5 Meter breit war. Dieser Schiffstyp wurde vor allem für den Handel mit dem Rheinland verwendet. Über Fluss-Schiffe aus dieser Zeit war aus archäologischer Sicht bisher wenig bekannt.
Der Fundort lag gegenüber des Kühlhauses und in der Nähe des nördlichen Eingangs des Tunnels, der derzeit unter dem Bahnhof errichtet wird. Es handelt sich um das alte Flussbett des Flusses. Das Wrack soll bald ausgegraben sein. Bis dahin wurden die Bauarbeiten am Tunnel gestoppt. Was dann weiter passiert, war noch nicht bekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter auf erster Fahrt für neuen Eigner aufgelaufen
(28.11.14) Der norwegische Fischer Tom Arne Pedersen (46) war am Abend des 25.11. das erste Mal mit seinem neu erworbenen Kutter von Vannøy nach Havøysund unterwegs, wo er auf einem Slip untersucht werden sollte, als er auf Grund lief. Er war weder mit Radar noch Autopilot ausgestattet. Lediglich die Positionslaternen brannten, als gegen 20 Uhr in der Dunkelheit ein Felsen im Weg war, auf den das Schiff auflief und leckschlug. Mit seinem rasch schwächer werdenden Mobiltelefon rief der Skipper um Hilfe, und eine Viertelstunde später war ein Sea King-Helikopter von Banak kommend in der Luft.
Der Kutter saß bei Torsvåg in Karlsøy fest. Aus Tromsø kam ein Ambulanzhubschrauber, und mehrere Boote steuerten zu der Umgücksstelle an. Um 20.31 Uhr war der Skipper unterkühlt, aber wohlbehalten an Bord eines anderen Kutters in Sicherheit. Die Hubschrauber konnten wieder abdrehen. Am Nachmittag des 26.11. lag der Kutter weiter mit starker Steuerbordschlagseite auf einem halben Meter Wassertiefe auf dem Felsen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre im St. Lawrence-Strom aufgelaufen
(28.11.14) Die kanadische Fähre&xnbsp;"Bella Desgagnés", 6655 BRZ (IMO-Nr.: 9511519),&xnbsp;lief am Abend des 25.11. kurz nach Verlassen des Hafens von Sept-Îles im St. Lawrence-Strom nahe Kegaska auf Grund. Dabei wurde einer der Propeller beschädigt.
Zum Unglückszeitpunkt herrschte stürmisches Wetter mit Windgeschwindigkeiten über 80 km/h. Die beiden Passagiere wurden nicht verletzt. Die Fähre kehrte nach der Havarie mit verringerter Fahrt nach Sept-Îles at zurück, wo Taucher die Antriebsanlage untersuchten. Die Fähre "Nordik Express" wurde als Ersatz für die "Bella Desgagnés" vorgesehen und sollte am 29.11. Quebec mit Kurs Rimouski verlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fünf Tote bei Untersuchung beschädigter Barge
(28.11.14) Fünf Arbeiter kamen ums Leben, als sie in eine luftdichte Abteilung der Barge “Colossus” bei Rabaul in Papua Neu-Guinea einstiegen, in der nicht genügend Sauerstoff war. Die Barge hatte beim Auflaufen auf einen Strand einen Schaden am Bug erlitten, den sie vor der Reparatur in Port Moresby untersuchen sollten.
Nur ein Mann konnte wiederbelebt werden und wurde ins Krankenhaus nach Nonga gebracht. Drei der Verunglückten waren Angehörige der Nivani Ltd, zwei weitere Arbeiter aus Karavia.
Die Toten wurden übereinander gestürzt am 26.11. am Fuß einer Leiter auf dem Boden der Barge in Kokopo entdeckt und gegen 14 Uhr mit Atemgerät nacheinander mit einer Leine geborgen. Bei einem der Opfer handelte es sich um den Manager der Nivani Shipping.
Quelle:Tim Schwabedissen



Chinesischer Frachter trieb vor japanischer Küste
(28.11.14) Ein chinesischer Containerfrachter erlitt am Nachmittag des 27.11. nahe Kanmon Kaikyo in Japan Maschinenausfall und funkte einen Notruf. Fünf Rettungsschiffe kamen zu Hilfe und stabilisierten den Frachter. Alle 21 Mann an Bord blieben unversehrt. Der Frachter hatte am 23.11. den Hafen von Shanghai verlassen und war nach Kitakyushu in Japan unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter und 26 Vermisste vor bengalischer Küste
(28.11.14) Ein Mann kam ums Leben, mindestens 26 weitere, darunter der Kapitän, wurden vermisst, nachdem am frühen Morgen des 28.11. der Trawler “Bandhan” der Bengal Fishings Ltd. in der Bay of Bengal nach der Kollision mit der nach Singapur laufenden “Basundhara 8” um 3.10 Uhr sank.
Er hatte 29 Mann an Bord und befand sich rund 30 Meilen nordwestlich der Küste von Saint Martins’ Island. Nur drei wurden bislang gerettet, von denen einer später ebenfalls starb. Die “Samudrajoy” und “Atandra” der Marine, Boote der Küstenwache und andere Schiffe suchten nach den Vermissten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bargen machten sich bei Everett selbstständig
(28.11.14) Ein Schlepper barg am 27.11. zwei Bargen, die auf den Wellenbrecher vor Everett getrieben waren. Das Snohomish County Sheriff's Department schickte gegen neun Uhr ein Boot, nachdem Meldungen über eine treibende Barge im Kanal nahe Hat Island gekommen waren. Wie sich herausstellte, handelte es sich um zwei Bargen im Päckchen.
Der Verband war 300 Fuß lang und insgesamt 60 Fuß breit. Er hatte bei Jetty Island gelegen, sich aber bei Winden von bis zu 30 Knoten und an die fünf Fuß hohen Wellen losgerissen. Die Drift endete auf dem Mission Beach. Ein Schlepper der Foss Maritime nahm die Ausreißer auf den Haken, und gegen Mittag waren sie in Sicherheit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Katamaran trieb gegen Brücke
(28.11.14) Ein 36 Fuß langer Katamaran geriet am 28.11. gegen die Bridge of Lions in St. Augustine, nachdem er Motorausfall erlitten hatte und ins Treiben gekommen war. Die St. Johns County Fire Rescue half dem Skipper, dessen Rigg sich an der Brücke so verfangen hatte, dass er sein Boot nicht mehr befreien konnte. Ein Boot von Sea Tow assistierte und schleppte die Yacht in Sicherheit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Internationale Berger fürchten, bei der Sewol leer auszugehen
(28.11.14) Internationale Bergungsfirmen fürchten, bei der möglichen Hebung der südkoranischen Fähre “Sewol” nicht berücksichtigt zu werden. Es handelt sich um einen höchst lukrativen Auftrag im Wert von 100 Millionen Dollar, der dieses Jahr vergeben werden könnte. Die südkoreanische Regierung bevorzugt aber offenbar lokale Expertise.
Smit Salvage hat zwar in der Vergangenheit einige beratende Tätigkeiten für die Behörden ausgeführt, doch seither nichts mehr von ihnen gehört. Daneben zeigten sich auch Titan Salvage, Smit und Mammoet Salvage interessiert, das Wrack aus 47 Metern Tiefe zu holen. An der in Südkorea eingesetzten Task Force wurden aber ohnehin keine Berger beteiligt, weil sie nicht objektiv genug sein sollten. Darüber herrscht in Bergerkreiseb Überraschung.
Doch gibt es vor Ort in jedem Fall ausreichend starke Kräne und Erfahrung, um eine solche Arbeit selbst durchzuführen. 2010 wurde die Korvette “Cheonan” unter ähnlichen Verhältnissen geborgen. Eingesetzt werden könnten große Schwimmkräne, die an den örtlichen Werften liegen. Entscheidend ist, ein geeignetes Wetterfenster zu finden.
Das Wrack der „Sewol“ liegt 12 Meilen vor der Insel Byungpoongon, wo starke Tidenströmungen herrschen, auf der Seite. Eine Bergung dürfte rund ein Jahr dauern.
Die einzige derzeit in einem vergleichbaren Umfang stattfindende Bergung ist die Räumung des Wracks des 151,000-Tonnen-Bulkers „Smart“ in der Richards Bay, die noch bis 2015 andauern wird, durch Titan. Die Bergung kostet rund 110 Millionen Dollar, der Verlustwert beträgt 12 Millionen Dollar.
Eine weitere lukrative Wrackräumung könnte in absehbarer Zeit vor dem indischen Hafen Paradip stattfinden, wo der 38000-Tonnen-Frachter „Black Rose“ seit 2009 gekentert auf der Seite liegt. Der Indian High Court hat unlängst die Genehmigung erteilt, das Wrack zu beseitigen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper von Unbekannten losgeworfen und gestrandet
(28.11.14) Der Schlepper “Snipe” wurde in Ballina von Unbekannten von seinen Moorings losgeworfen und trieb herrenlos auf das Ufer des Richmond River. Der aus Port Macquarie kommende Kapitän, der das 12 Meter lange Schiff nach Woodburn überführen sollte, war am Nachmittag des 26.11. nach Ballina eingelaufen, um Schutz vor einem Sturm zu finden, und machte das Schiff vor dem Ballina RSL Club für die Nacht fest.
Als er am Morgen des 27.11. zurückkehrte, fand der Skipper den Liegeplatz leer vor. Der Schlepper trieb mit der auflaufenden Flut in Richtung der Nordbank des Richmond River und kam unweit der Henry Philp Avenue in flachem Wasser fest. Dabei trieb er nur knapp an Felsen und einer Rohrleitung vorbei und hätte bei einer andauernden Drift in den Trawlerhafen geraten können.
Bei einer ersten Inspektion wurde kein großer Schaden festgestellt. Die „Sniper“ soll in Woodburn für 80,000 Dollar modernisiert und mit einem Kran ausgestattet werden. Mit der folgenden Flut wurde sie wieder flottgemacht. Mithilfe der Bilder von Überwachungskameras hoffte man die Übeltäter ausfindig machen zu können.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot „Libelle“
(Bild: Henry Hamstra)   Großbild klick!
Motorboot durch Feuerwehr vor Untergang bewahrt
(27.11.14) Am 26.11. um 11.15 Uhr wurde die Feuerwehr in Nijkerk alarmiert, weil das Motorboot „Libelle“ im Yachthafen De Zuidwal beim Feriengebiet Hulckesteijn zu sinken drohte. Der Eigner hatte zunächst versucht, das eindringende Wasser selbst auszupumpen, doch als ihm dies nicht gelang, rief er die Feuerwehr. Diese konnte das Schiff mit einer stärkeren Doppelpumpe erfolgreich lenzen und so vor dem drohenden Untergang bewahren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter bei Seal Skerry aufgelaufen
(27.11.14) Das RNLI-Boot aus Kirkwall Lifeboat assistierte in der Nacht zum 27.11. dem Kutter „New Venture“ aus Westray, der gegen 16 Uhr bei Seal Skerry vor Eday auf Grund gelaufen war. Die dreiköpfige Crew wurde abgeborgen, und gegen Mitternacht sollte mit der Flut ein Bergungsversuch unternommen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Untergang des Frachters „Al Hasani“
(Bild: EUNAVFOR)   Großbild klick!
EUNAVFOR an Rettung von acht Schiffbrüchigen beteiligt
(27.11.14) 30 Stunden, nachdem sie in Seenot geraten waren, wurden acht Mann von dem sinkenden Frachter „Al Hasani“ durch ein Marineschiff aus Bahrain abgeborgen. Am 19.11. hatte das Schiff einen Notruf gefunkt, woraufhin eine Suchaktion durch die Combined Task Force-151 (CTF-151), die Teil der in Juffair beheimateten Combined Maritime Forces (CMF), ist, gemeinsam mit Kräften der EUNAVFOR begann. Beteiligt waren Schiffe aus England, der Türkei und Japan sowie Flugzeuge der deutschen und japanischen Marine. Die acht Mann der „Al Hasani“ wurden ohne Rettungsmittel im Wasser treibend entdeckt.
Die unter neuseeländischer Leitung agierende CTF-151 übernahm das On Scene Command und koordinierte den Einsatz des jemenitischen MRCC, der türkischen Fregatte „Gemlik“, der japanischen „Takanami“ und eines ihrer P3 Orion Patroullienflugzeuge. Am 20.11. wurden die Schiffbrüchigen gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenraumexplosion auf Tanker
(27.11.14) In Charleston, South Carolina, kam es am 23.11. auf dem britischen BP-Tanker „British Emissary“, 23200 BRZ (IMO-Nr.: 9315769), zu einer Maschinenraumexplosion. Es gab keine ernsthaften Verletzungen, zwei Ingenieure hatten unmittelbar vor dem Unglück den Maschinenraum verlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter bei Kollision in Hamburg schwer beschädigt
(27.11.14) Am Abend des 25.6. kollidierte der unter der Flagge Gibraltars fahrende Frachter "Hanoi", 1801 BRZ (IMO-Nr.: 9463865), im Hamburger Hafen mit der Uferbefestigung im Bereich der Rethe/Neuhöfer Kanal. Die "Hanoi" lief unter Lotsenberatung von Hvide Sande kommend bei Nebel in Richtung des Kalikai in der Rethe. Bei der Einfahrt in die Rethe kollidierte die "Hanoi" aus bisher unbekannter Ursache mit der Uferbefestigung der Landzunge zwischen Neuhöfer Kanal und Rethe, die in diesem Bereich aus einer Spundwand mit Betonkranz besteht.
Durch die Kollision wurde der Steven des Schiffes beschädigt. Das Schiff wurde im Bereich des Vorschiffs auf der Steuerbordseite auf einer Länge von ca. vier Metern sowie auf der Backbordseite auf einer Länge von ca. drei Metern eingedrückt. Außerdem entstand an der Steuerbordseite ein Riss von ca. 50 x 15 Zentimetern, wodurch Wasser in die Vorpiek eindrang. Die Schotten zum achteren Schiffsbereich hielten der Kollision stand. Mithilfe bordeigener Pumpen lenzte die Besatzung die Vorpiek, sodass das Leck sofort über der Wasserlinie zu liegen kam. Auch an der Spundwand entstand Sachschaden.
Die Wasserschutzpolizei sprach ein vorläufiges Auslaufverbot für den Havaristen aus. Er verholte am 26.11. vom Kalikai an den Schuppen 71/72 am Auguste Victoria-Kai im Kaiser Wilhelm-Hafen. Die Ermittler sicherten Radarbilder bei der Nautischen Zentrale. Die „Hanoi“ hat eine Länge von 84,30 und eine Breite von 11,45 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff gegen Brücke gelaufen
(27.11.14) Der Zugverkehr zwischen Zuidhorn und Buitenpost musste am 27.11. mehrere Stunden unterbrochen werden, nachdem gegen 15.45 Uhr ein Binnenschiff gegen die Brücke über den Van Starkenborghkanal bei Zuidhorn gelaufen war. ProRail setzte Busse als Ersatz ein. Nachdem die Brücke kontrolliert war, konnte gegen Abend der Bahnverkehr wieder aufgenommen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter Hamburger Reeder in Kollision vor Xiamen
(27.11.14) Am Abend des 22.11. kollidierte der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter “Stadt Rostock, 27971 BRZ (IMO-Nr.: 9320037), der Hamburger Thien & Heyenga Bereederungs- und Befrachtungs GmbH auf dem Weg von Xiamen nach Shanghai mit dem unter Marshall Islands-Flagge laufenden Autofrachter "Morning Capo", 59615 BRZ (IMO-Nr.:9663295), der sich auf der Fahrt von Gunsan nach Singapur befand. Der Zusammenstoß ereignete sich unweit von Xiamen. Die "East China Sea rescue 116" eskortierte die “Stadt Rostock” zu einem Ankerplatz vor Xiamen. Sie hatte am Steuerbordbug Schäden am Bug davongetragen. Sie machte am 27.11. am Kwaichung Container Terminal in Hongkong fest, von wo aus sie zur Reparatur zum Yui Lian Dockyard verholte. Der Autofrachter hatte ein Loch im Bug davongetragen. Er setzte die Reise nach Singapur fort, wo er am 30.11. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schaden am Rumpf
(Bild: Pata Lavaca)   Großbild klick!
Trimaranfähre vor den Kanaren im Sturm beschädigt
(26.11.14) Am 22.11. lief die unter Tuvalu-Flagge registrierte Fähre "Golden Blaze", 2230 BRZ (IMO-Nr.: 8919506), den Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria an, nachdem sie zuvor in stürmischer See nördlich der Kanaren Wetterschäden erlitten hatte. Am Zentralrumpf des Trimarans war der Buganker losgerissen und in den Rumpf gedrückt worden. Auch am Achterschiff waren an Backbordseite Seeschlagschäden entstanden.
Das Schiff hatte am 15.11. den Hafen von Perama mit Kurs Uruguay verlassen, um dort in eine neue Charter zu gehen. Am Liegeplatz Muelle Grande inspizierten örtliche Vertreter von Lloyds den Schaden, der vor der Weiterfahrt repariert werden musste.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Baris" mit Flüchtlingen
(Bild: Greek Defence Ministry)   Großbild klick!
Flüchtlingsfrachter vor Kreta in Seenot
(26.11.14) Der unter Kiribati-Flagge laufende Frachter "Baris", 1355 BRZ (IMO-Nr.: 8716019), erlitt am 25.11. gegen zwei Uhr im Mittelmeer auf Position 34 33 N 026 27 O Maschinenausfall und trieb bei Windstärken zwischen sieben und neun Beaufort in bis zu drei Meter hohen Wellen 20 bis 30 Seemeilen südöstlich von Kreta.
Er hatte rund 700 wohl syrische und afghanische Immigranten an Bord und kam aus afrikanischen Gewässsern. Durch die schlechten Wetterbedingungen war eine Rettungsaktion schwierig. Am Nachmittag gelang es der Fregatte “Hydra” der griechischen Marine, die „Baris“ auf den Haken zu nehmen. Sie schleppte den Havaristen mit etwa drei Knoten Fahrt in Richtung des Hafens von Ierapetra, wo er wegen des anhaltend schlechten Wetters nicht vor dem 27.11. eintreffen sollte. Einige der Flüchtlinge sollten zuvor abgeborgen werden.
Eskortiert wurde der Frachter von vier weiteren Schiffen und zwei Super Puma-Hubschrauber der griechischen Marine. In der Gemeinde Ierapetra im Süden Kretas begannen die Gesundheitsbehörden der Region mit Vorbereitungen, um Erste Hilfe zu leisten, aber auch wegen eventuell möglicher Ebola-Fälle die notwendigen Kontrollen vorzunehmen. Danach sollten die Flüchtlinge in einem 1000 Menschen fassenden Basketball-Stadion vorläufig untergebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff saß im Rotterdamer Hafen fest
(26.11.14) Am 23.11. geriet das holländische Binnenschiff "Moonlight", 5195 ts (EU-Nr.: 02332261) im Yangtzehafen der Maasvlakte 1 in Rotterdam unweit des Euromax Terminals auf die Uferböschung und lag mit Backbordschlagseite fest. Nachdem die Flut kam, konnte sich der Frachter mit eigener Kraft wieder vom Grund manövrieren und setzte am 24.11. die Reise nach Duisburg fort, wo er am 25.11. festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Nach Kollision in Holtenau wird über neue Schleusentore nachgedacht
(26.11.14) Die schwere Kollision in der Holtenauer Schleuse hat die Situation an den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals verschärft. Der britische Frachter „Vectis Eagle“ war am 24.11. gegen 11.50 Uhr nach einem Ausfall der Steuerung des Verstellpropellers in das Tor der Nordschleuse gelaufen.
Am 26.11. wurde das einzig einsatzbereite Reservetor eingeschwommen. Der Einbau des Ersatztores hatte sich verzögert, weil sich ein Torunterwagen nicht mehr bewegen ließ. Auch er war bei der Kollision schwer beschädigt worden. In Zukunft könnten neuartige Schleusentore die Gefahr von Ausfällen durch solche Kollisionen vermindern. Ein Entwurf liegt dem Wasser- und Schifffahrtsamtes vor.
Nach Auswertung der verschiedenen Kollisionen und der aufgetretenen Schäden wurde ein neuer Typ entwickelt, bei dem ein System aus Super-Cone-Fendern einen Teil der Energie beim Auftreffen eines Schiffes so ableiten soll, dass die Struktur der tragenden Elemente und die Tanks der Schleusentore nicht mehr so einfach beschädigt werden können.
Schwere Fendertafeln und Ketten sollen wie ein Puffer wirken. Schiffe mit bis zu 19000 Tonnen Verdrängung und Geschwindigkeiten von bis zu 1,5 Knoten könnten in das Tor laufen, ohne dabei Schäden zu hinterlassen. Kleinere Schiffe wie die knapp 9000 Tonnen tragende „Vectis Eagle“ könnten sogar noch schneller auftreffen. Der Stückpreis pro Tor dürfte sich im zweistelligen Millionenbereich bewegen.
Das Ausmaß des aktuellen Schadens stand unterdessen noch nicht fest. Die Techniker des Wasser- und Schifffahrtsamtes prüften nun, ob eine provisorische Abdichtung möglich wäre. Das betroffene Tor 2 war gerade überholt worden und befand sich erst seit drei Wochen wieder im Einsatz. Während ein Reservetor eingebaut wurde, ist das zweite Ersatztor bis zum Frühjahr bei HDW zur Reparatur im Dock.
Die “Vectis Eagle” verließ den Kieler Ostuferhafen am 25.11. gegen Mitternacht und setzte die Reise nach Gijon fort, wo sie am 27.11. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



War die Zander tauglich für die Fahrt auf der Nordsee?
(26.11.14) Bei den beiden Dänen, die am Morgen des 24.11. beim Untergang des Pontonschiffes “Zander”, 198 tdw (EU-Nr.: 05014570), vor Norderney ums Leben kamen, stammen möglicherweise aus Zentral- oder Südjütland. Die südjütische Polizei wurde beauftragt, die Angehörigen zu informieren. Die Ermittlungen der deutschen Polizei dauerten unterdessen an. Die beiden Toten wurden von dem Seenotkeuzer „Bernhard Gruben“ nach dem Unglück im Hafen von Norderney an Land gebracht und sollten bis zum 26.11. einer Obduktion unterzogen werden.
Bei der „Zander” handelt es sich ursprünglich um ein Baggerschiff des Wasser- und Schifffahrtsamts in Mannheim. Es wurde 1963 erbaut und war bis 2012 dort im Einsatz. Das Schiff wurde durch die „Steinbeißer“ und „Zander II“ des Wasser- und Schifffahrtsamt Schweinfurt ersetzt.
Die beiden mit modernen Mobilbaggern ausgestatteten Schiffe wurden erbaut, um Hebe- und Greifarbeiten an den Stauanlagen des Mains und im Gewässerbett durchzuführen. Sie wurden von der Fachstelle für Maschinenwesen in Nürnberg konzipiert und von einer dänischen Werft gebaut. Im August 2011 wurden 1400 Kilometer weit von Dänemark nach Würzburg überführt. Die Kosten für die Schiffe lagen bei rund sechs Millionen Euro.
Im Oktober 2012 wurde die alte „Zander“ wiederum nach Dänemark verkauft und nach Lübeck überführt. Der Liebherr-Bagger auf dem Vorschiff war zuvor demontiert worden, und auf dem Deck wurde stattdessen ein mit Wasser gefülltem Kissen mit Ballastwasser angebracht. Am 15.10.2012 ging die Reise vom Übernachtungsdalben der Büssauer Schleuse weiter nach Lübeck, wo das Schiff im Wallhafen festmachte.
Es hatte nur eine Fahrtzulassung für die Binnenzone 3-4, was die Frage aufwirft, ob es für die Fahrt auf der Nordsee von Dänemark nach Holland tauglich war, auf der es auf dem Weg zu den neuen Eignern unterging. Die „Zander“ hat eine Länge von 26,80 Metern, eine Breite von 7,55 Metern und eine Maschinenleistung von 300 kW bzw. 408 PS. .
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sitzt in Hvide Sande auf Grund
(26.11.14) Am Abend des 24.11. lief der maltesische Frachter "Katre", 2497 BRZ (IMO-Nr.: 9014937), in der Hafeneinfahrt von Hvide Sande innerhalb der Hafenmolen auf Grund. Das Schiff lag seither mit Steuerbordschlagseite in flachem Wasser fest. Ein Versuch, es am 25.11. mit Unterstützung des Kutters "Lisbeth Frich" flottzumachen, ist einige Zeit später gescheitert.
Der Frachter kam mit einer Ladung von 4000 Tonnen Getreide aus Pärnu. Beim Einlaufen änderte der osteuropäische Kapitän aus unbekannten Gründen den Kurs und setzte sein Schiff auf Grund. Drogentests verliefen negativ. Er hatte eine Lotsenberatung abgelehnt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre in Malaysia gesunken
(26.11.14) Die indonesische Fähre “Francis” kollidierte am 24.11. gegen 18 Uhr mit dem Frachter “Bunga Mekar” in malaysischen Gewässern vor Tawau am Nordostzipfel von Borneo an der Grenze von Malaysia und Indonesien. Die Fähre, die mit rund 100 Arbeitern nach Indonesien unterwegs war, sank. Alle Fahrgäste wie auch sieben Mann der achtköpfigen Crew wurden gerettet, ein Besatzungsmitglied wurde zunächst vermisst und später tot aufgefunden. Der Frachter erreichte den Hafen von Tawau.
Quelle:Tim Schwabedissen



Prozess um Untergang schwimmender Werkstatt in Linz
(26.11.14) Die einstige schwimmende und nun gesunkene Werkstatt, die nach einem Brand im Oktober 2010 teilweise im Linzer Hafen unter Wasser liegt und bis heute nicht geborgen ist, wurde zum Objekt eines Rechtsstreit zwischen ihrem Besitzer und dessen Firma, der Boardwalk Entwicklungs GmbH, sowie der Stadt Linz und dem Land. Er strengte gegen diese ein Amtshaftungsverfahren an, über das am 25.11. vor dem Landesgericht Linz verhandelt wurde.
Der Hafenmeister bestritt vor Gericht, dass die schwimmende Werkstatt nicht ordnungsgemäß gesichert gewesen sei. Nachdem die Plattform eine seitliche Neigung entwickelte, habe er den Besitzer per E-Mail verständigt und auch mit ihm telefoniert. Ob er ihm dabei gesagt habe, dass sie nicht mehr ordentlich befestigt war, wusste er nicht mehr.
Im November 2005 war sie zu einem anderen Liegeplatz verlegt worden, wovon der Eigentümer nichts wusste. Knapp fünf Jahre, nachdem die Werkstatt verlegt wurde, brach ein Feuer an Bord aus, wohl ausgelöst durch einen Obdachlosen, der sich an Bord aufgehalten hatte. Der Kläger wirft der Feuerwehr vor, bei den Löscharbeiten Luken geöffnet zu haben, was zum Sinken der Anlage führte.
Der Eigner selbst blieb dem Prozess fern, der vorläufig geschlossen wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutterfischer in Karlsøy gerettet
(26.11.14) Am 25.11. lief ein Kutter beo Torsvåg in Karlsøy, Troms, auf einem Felsen auf Grund und erlitt Wassereinbruch. Zwei Helikopter und mehrere Boote kamen dem Skipper zu Hilfe. Um 20.45 Uhr befand er sich in Sicherheit, nachdem örtliche Fischer ihn gerettet und nach Vannøya in Karlsøy gebracht hatten. Er war unversehrt geblieben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nebelkollision auf der Weser
(26.11.14) Am Abend des 25.11. kollidierte die Weserfähre "Bremerhaven" (MMSI-Nr.: 211595610) bei dichtem Nebel mit dem vor Bremerhaven auf Blexen - Reede ankernden holländischen Frachter „Fiducia“, 2862 BRZ (IMO-Nr.: 9467196), der von Danzig gekommen war. Die "Bremerhaven" war im dichten Nebel offenbar von ihrer normalen Fahrtroute abgewichen. Ob es Probleme mit dem Radar an Bord gab, stand noch nicht fest.
Durch die Wucht des Aufpralls wurden auf der Fähre zwei Crewmitglieder und ein Fahrgast leicht verletzt, die zu Sturz kamen. Sie erlitten dabei Stauchungen und Prellungen. Ein am Knie verletzter Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. An der Fähre entstand erheblicher Sachschaden. Die Autos auf dem Deck der Fähre bllieben unversehrt.
Wie hoch der sonstige Schaden war, war noch unklar. Die an einer Seite stark eingebeulte Fähre verholte in der Nacht zum 26.11. in die Bredo-Werft im Fischereihafen. An der „Fiducia“ entstand ein geringerer Schaden, das Schiff blieb fahrtüchtig und machte am 26.11. gegen neun Uhr im Hafen von Brake am Südkai fest.
Die Wasserschutzpolizei Bremerhaven nahm Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Im Laufe des Tages sollte das Radargerät der Fähre ausgewertet werden. Der Fährverkehr wurde mit dem verbliebenen zweiten Schiff, der „Nordenham“ aufrechterhalten, wodurch die Zahl der Fahrten zwischen Nordenham und Bremerhaven halbiert wurde. Sie pendelte im 40-Minuten-Takt. Der Schwerlastverkehr musste auf den Wesertunnel ausweichen, um die Kapazität der Fähre nicht noch weiter einzuschränken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schleusentor in Bremerhaven gekippt
(26.11.14) Am Kai der Bremerhavener Kaiserschleuse kippte am 25.11. ein 45 Meter langes Stahltor auf die Seite, als zwei Schlepper versuchten, es aus den Unterwagen zu drehen. Experten wollten untersuchen, warum es an der erst 2011 erbauten Anlage schon zu gravierenden Schäden an den Führungsschienen gekommen war.
Bei Routinekontrollen hatten Taucher an der 250 Millionen Euro teuren Kaiserschleuse erhebliche Schäden festgestellt. Die Führungsschienen des Schleusentores waren stark verformt. Bremenports verhandelte derzeit mit den Baufirmen darüber, ob der Schaden unter die Gewährleistung fiele. Seit Mitte Oktober war die Schleuse außer Betrieb gewesen. Weil sich unterdessen im Hafen Schlick verlagert hatte, war das 2.200 Tonnen schwere Tor beim Verholen in erhebliche Schieflage geraten.
Drei Mitarbeiter der Hafengesellschaft, die zum Zeitpunkt des Vorfalls auf der Schleuse standen, konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Das Schleusentor wurde von den Schleppern an die Mauer der Schleuse gedrückt, wo es mit einem Mobilkran in Position gehalten wurde, bis es einige Stunden später mit Hilfe zweier Schwimmkräne aufgerichtet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Norwegische Fähre lief auf Grund
(26.11.14) Eine Fähre von Fjord1 lief im flachen Florabassin zwischen Rota und Fugleskjærskaia am Morgen des 26.11. auf Grund und wurde leicht beschädigt. An Bord waren 13 Passagiere und die Crew. Sie blieben unversehrt. Der Kapitän wurde durch die Polizei in Sogn routinemäßig einem Drogentest unterzogen, der negativ ausfiel.
Quelle:Tim Schwabedissen



70 Passagiere acht Stunden bei minus 30 Grad auf gestrandeter Fähre
(26.11.14) Bei minus 30 Grad lief am 25.11. auf dem Yenisei Fluss eine Fähre mit siebzig Personen und 30 Fahrzeugen an Bord gegen 16 Uhr rund 300 Kilometer nördlich von Krasnoyarsk auf Grund. Die beiden Schiffe “Angara” und “Otradny” mühten sich, den Havaristen wieder flottzumachen.
Die Passagiere weigerten sich zunächst, ihre warme Autos zu verlassen. Erst gegen Mitternacht, als auch ein drittes Schiff sich vergebens an der Fähre abgemüht hatte, erklärten sie sich einverstanden, diese zu verlassen. 25 von ihnen über Nacht in einem Hotel in Strelka untergebracht. Die übrigen wohnten in der Nähe und machten sich ohne ihre Autos auf den Heimweg.
Quelle:Tim Schwabedissen



Autofrachter rettete Yachtcrew
(26.11.14) Der japanische Autofrachter "Michigan Highway", 56951 BRZ (IMO-Nr.: 9339832), rettete am 13.11. die vierköpfige Crew der Yacht "Hunter" auf dem Atlantik. Diese hatte ein Notsignal an das Maritime Rescue Coordination Center Delgada (MRCC Delgada) in Portugal abgesetzt, nachdem ihr Boot Ruderschaden erlitten hatte. Daraufhin bat das MRCC Delgada, die "Michigan Highway" die aus Baltimore kam, die gemeldete Position anzusteuern. Nachdem die vier an Bord waren, setzte sie die Reise nach Livorno fort, wo die Geretteten am 20.11. an Land gingen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht aus gefährlicher Lage befreit
(26.11.14) Das RNLI-Boot aus New Brighton, die “John & Louisa Fisher”, lief am Abend des 21.11. aus, nachdem eine 27 Fuß lange Yacht mit einer zweiköpfigen Crew außerhalb des Queens Channel on in der Zufahrt des River Mersey aufgelaufen war. Das Boot verließ die Station um 17.50 Uhr bei Ebbe, und starker Regen und schlechte Sicht bei bis zu sechs Beaufort sorgten für schwierige Bedingungen.
Auch das Rettungsboot aus Southport machte sich auf den Weg. Als die Retter die Yacht fanden, war sie mit steigendem Wasser bereits wieder freigekommen, befand sich aber in gefährlicher Lage nahe des Training Wall direkt am vielbefahrenen Fahrwasser. Deshalb wurde ein Rettungsmann übergesetzt, der bei der Ansteuerung der Liverpool Marina assistierte. Das Boot hatte schwere Schläge auf dem Törn eingesteckt, aber keine erkennbaren Schäden davon getragen. Nachdem es sicher in der Marina war, kehrten die Rettungsboote um 21.15 Uhr zu ihren Stationen zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Norwegische Fähre lief auf Grund
(26.11.14)
Wrack der “Janie Seddon”
(Bild: Phil Bee)   Großbild klick!
Protestaufschrei gegen Gedanken, die „Janie Seddon“ zu beseitigen
(25.11.14) Gegen eine mögliche Räumung des Wracks der “Janie Seddon” regt sich starker Protest, der auch über soziale Medien auf der LoveMotueka-Facebook-Seite weiter getragen wurde. Das Motueka Community Board hatte gesagt, dass das Wrack unsicher sei, nachdem Teile von ihm im Laufe des Jahres einstürzten, sodass der Tasman District Council zunächst Warnschilder aufstellte, Doch binnen kurzem versammelten sich vor Ort über 150 Menschen, um ihre Unterstützung für das historische Wrack auszudrücken, das seit 1955 auf dem Vorland von Motueka liegt und zu einer Ikone der Fotografie und Malerei wurde.
Sie sei Teil der Geschichte Neuseelands. Der Vorsitzende des Motueka Community Board, Paul Hawkes, sagte, er sei sich der Sensibilität bewusst, es handelte sich um ein Hornissennest, und so wurde der Plan, eine Räumung auf die Agenda zu setzen, zunächst verschoben.
Wrack der “Janie Seddon”
(Bild: Phil Bee)   Großbild klick!
Der Tasman District Council Manager Mike Drummond teilte mit, dass die “Janie Seddon” unterhalb der durchschnittlichen Hochwasserlinie und damit nicht innerhalb der Zuständigkeit des Council läge und es ohnehin kein Geld für eine Räumung gäbe. Der Board verfasste eine Resolution für das Department of Conservation über das Thema. Bis Ende des Jahres sollte das DOC Motueka nun erst einmal die Besitzrechte klären.
Die “Janie Seddon” wurde 1901 in Schottland für die Regierung als U-Boots-Bekämpfungsschiff erbaut. Sie wurde nach der Nichte des Premierministers benannt und verbrachte die ersten Jahre in Wellington. Zu Beginn des 2. Weltkriegs gab es als Wachschiff am 3.9.1939 einen Warnschuss über den Bug der “City of Delhi“ ab, als diese nach Wellington einlief. Es war der erste Schuss der neuseeländischen Marine in diesem Krieg.
1946 ging es an die Talley's Fisheries von Ivan Talley nd wurde für die Motueka Trawling Company Ltd. zum Trawler umgebaut. Doch der Einsatz als Fischdampfer war kein Erfolg, er wurde durch dieselgetriebene Schiffe ersetzt und 1950 in Motueka aufgelegt. Die “Janie Seddon” wurde an eine Abwrackfirma in Christchurch verkauft, doch der Stahl des Schiffes erwies sich als so hart, dass die Firma Probleme mit dem Zerschneiden hatte.
Deshalb wurde der Dampfer kurzerhand aufs Vorland gezogen und dort 1955 auf Grund gesetzt. Seither ist die langsam verrostende „Janie Seddon“ eines der bekanntesten Motive der Region geworden. Die Härte des Stahls, so sind die Unterstützer überzeugt, wird ihr auch weiterhin ein langes Leben als Attraktion für Touristen und romantischen Ort für Anwohner bescheren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Arbeitsschiff „Zander“ Archivbild
(Bild: Hafenforum Luebeck)   Großbild klick!
Alarm vor Norderney – Crew gesunkenen Arbeitsschiffs bei Suchaktion tot geborgen
(25.11.14) Vor Norderney ging am Morgen des 24.11. das Arbeitsschiff „Zander“ unter. Es befand sich nach einem Eignerwechsel auf der Überführungsfahrt von Dänemark in die Niederlande. Die beiden Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Der Kapitän des Arbeitsschiffes funkte um kurz vor acht Uhr einen "Mayday"-Ruf und berichtete, dass sein Fahrzeug Wassereinbruch erlitten habe und zu sinken drohe. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Schiff etwa vier Seemeilen nördlich der ostfriesischen Insel Norderney.
Der Seenotkreuzer „Bernhard Gruben“ lief sofort von seiner Station in Norderney aus. Die Seenotleitung Bremen der DGzRS alarmierte die umliegende Schifffahrt sowie einen Such- und Rettungshubschrauber der Marine Ein Hubschrauber der Bundespolizei flog einen Notarzt nach Norderney. Zahlreiche Fahrzeuge nahmen direkt Kurs auf den Havaristen.
Der Notfallschlepper „Nordic“, der sich ebenfalls im Seegebiet befand, ging unverzüglich ankerauf. Als eine halbe Stunde nach dem Notruf zahlreiche Fahrzeuge vor Ort eingetroffen waren, war die „Zander“ aber bereits auf 18 Metern Wassertiefe gesunken. Als On-Scene-Coordinator wurde bei der Suche nach deren Crew die „Nordic“ eingesetzt. Die Suchaktion wurde durch starken Seegang und schwierige Sichtbedingungen durch die tiefstehende Sonne erschwert. An der Unglücksstelle schwammen zahlreiche Ausrüstungsteile auf. Die beiden leblosen Besatzungsmitglieder des Arbeitsschiffes wurden wenig später vom SAR-Hubschrauber gesichtet und ihre Position mit Rauchbomben markiert.
Kurz darauf wurden sie an Bord des Tochterboots „Johann Fidi“ der „Bernhard Gruben“ gezogen. Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen blieben ohne Erfolg. Die beiden Opfer sollten nun obduziert werden. Einer der Toten war ein 72-jähriger Däne, wie anhand seiner Ausweispapiere festgestellt werden konnte. Auch das zweite Opfer war dänischer Staatsbürger. Die Ermittlungen zur Todesursache lagen in der Verantwortung der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund.
Die genauen Umstände des Untergangs der Barge "Zander", bei der es sich um ein flach gebautes, pontonartigen Arbeitsschiff handelte - waren noch offen. Der Eigner, ein niederländisches Unternehmen, wurde aufgefordert, das Wrack zu bergen. Entgegen ersten Meldungen nach einem Hubschrauberüberflug waren bislang offenbar keine Gefahrstoffe ausgetreten.
Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) blieb aber einsatzbereit. Beamte der Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven haben im Auftrag der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) die Schiffsunfalluntersuchung übernommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ausgebrannter Kutter „La Cantina"
(Bild: Arie de Rujter)   Großbild klick!
Schiffsbrand in Scheveningen nach zwei Stunden gelöscht
(25.11.14) In der Nacht zum 22.11. gegen drei Uhr brach auf dem Scheveninger Kutter „La Cantina – SCH 14“ in dessen Heimathafen ein Feuer aus. Das unbesetzte Schiff lag im 2. Binnenhafen an einer Schwimmpier unweit des Museumsschiffes „Mercuur“. Feuerwehr, KNRM und Polizei wurden alarmiert. Das KNRM-Boot „Kitty Roosmale Nepveu“ kam von seinem Ponton in den Hafen und nahm unterwegs Feuerwehrcrew an Bord.
Das Rettungsboot „Beluga“ wurde ebenfalls vom Strand aus klar gemacht und nahm Kurs auf den Liegeplatz. Die Feuerwehr ging von der Kaikante sowie von Bord des Rettungsbootes aus mit Schaum gegen die meterhoch lodernden Flammen vor. Unterdessen zog die „Beluga“ den Kutter „Silverpit – SCH 38“, einen daneben liegenden und ebenfalls gefährdeten Kutter aus der Gefahrenzone. Gegen fünf Uhr früh war der Brand gelöscht, kein Rauch war mehr sichtbar, und die Seenotretter rückten ab. Die „La Cantina“ aber war schwer zerstört, die Kajüte ausgebrannt. Der Kutter war 1976 als „Mandy – SCH 335“ erbaut worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



70 gestrandete Schiffe werden in Fukushima abgewrackt
(25.11.14) In Japan haben die Arbeiten begonnen, Schiffe, die im Tsunami im März 2011 gestrandet waren, abzuwracken und zu entfernen. 70 Wracks, überwiegend Kutter, lagen seit dreieinhalb Jahren unverändert in der Evakuierungszone rund um das zerstörte Kernkraftwerk in Fukushima auf Grund. Mit Kränen wurde nun gestartet, als erstes Aufbauten und Deckseinrichtungen abzutakeln.
Die Schiffe waren unberührt geblieben, seit die Gegend nach der Explosion des Kernkraftwerks evakuiert wurde. Die Abwrackarbeiten werden von dem Umweltministerium geleitet. 62 Schiffe liegen in Namie, sechs in Tomioka und jeweils eines in Minami-Soma und Naraha auf Land. Bis Ende März 2015 soll die Wrackräumung abgeschlossen sein.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frisch reparierte Kieler Kanalschleuse von Groot Cross-Bug demoliert
(25.11.14) Fast ungebremst lief der britische Frachter „Vectis Eagle“6190 BRZ (IMO-Nr.: 9594286), am 24.11. um 11.50 Uhr in das Tor II der großen Holtenauer Nordschleuse. Das Schiff war am 22.11. aus Muuga ausgelaufen und befand sich auf dem Weg nach Gijon, als es in den Nord-Ostsee-Kanal einlief.
Der rammspornartige, weit vorspringende Bug des Frachters traf das Binnentor mit der Masse seiner fast 9000 Tonnen. Dabei wurde das Schleusentor erheblich beschädigt, und die Nordschleuse musste bis auf weiteres außer Betrieb genommen werden. Der schwere Schaden war auch auf den neuartigen „Groot Cross“-Bug der „Vectis Eagle“ zurückzuführen.
Dieser Bug mit dem senkrechten Steven wurde in Leek in den Niederlanden entwickelt und mindert den Strömungswiderstand. Beim Aufprall bohrte er sich tief in das Schleusentor. Das Wasser schoss danach sogar aus den Tanks des Tores heraus. Der Schaden, den die „Vectis Eagle“ anrichtete, war einer der größten der vergangenen Jahre – er wurde auf mindestens mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Eine genaue Begutachtung sollte nach dem Ausbau des Schleusentores erfolgen.
Das Tor war gerade aus der Überholung gekommen und vor drei Wochen erst wieder eingebaut worden. Innerhalb weniger Minuten war die gesamte technische Mannschaft vor Ort, und um 14 Uhr begann das Aufschwimmen des Tores. Bis spätestens zum Morgen des 25.11. sollte an seiner Stelle das gerade ausgebaute Reserve-Tor wieder eingebaut werden, das aber derzeit ebenfalls angeschlagen war. Das zweite Reserve-Tor lag derweil bei HDW Kiel im Trockendock zur Überholung.
Durch die BG-Verkehr, Abteilung Schiffsicherheit, wurde bis zu Bestätigung der Klasse ein Weiterfahrverbot für die “Vectis Eagle” ausgesprochen. Sie wurde von den beiden SFK-Schleppern “Holtenau” und “Kitzeberg” mit dem Heck voran wieder aus der Schleusenkammer auf die Förde zurück gezogen und dann in den gegenüber liegenden Ostuferhafen verholt, wo sie zur weiteren Untersuchung auch der Steuerung festmachte.
Auslöser der Havarie war offenbar ein Defekt am Verstellpropeller gewesen, dessen Umsteuerung im entscheidenden Moment versagte. Der Maschinentelegraf stand zwar auf volle Kraft zurück, der Propeller reagierte aber nicht auf den Befehl. Bis dahin hatten weder der Kieler MaK-Motor noch der Propeller Auffälligkeiten gezeigt.
Die “Vectis Eagle” hat eine Länge von 110 Metern, eine Breite von 16 Metern und einen Tiefgang von sieben Metern bei einer Tragfähigkeit von 8.690 Tonnen. Sie läuft für die Carisbrooke Shipping Ltd. In Cowes und wurde 2012 auf dem Jiangsu Yangzijiang Shipyard in Jiangyin erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Binnenschiff in Sluiskil
(25.11.14) Am 23.11. gegen 21:45 Uhr wurde die Feuerwehr von Sluiskil alarmiert, nachdem ein Binnenschiff im Ghent-Terneuzen-Kanal in Brand geraten war. Es lag bei Kanaalzicht in Sluiskil. Binnen weniger Minuten waren die Einsatzkräfte vor Ort und konnten das Feuer rasch löschen. Danach wurden Brandreste von Bord geschafft und die verqualmten Innenräume gelüftet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffbrüchiger Segler vor Noirmoutier gerettet
(28.11.14) Am 24.11. um 12:43 Uhr fing das CROSS Etel ein Notsignal auf, das 20 Meilen westlich der Insel Noirmoutier lokalisiert werden konnte. Zur selben Zeit erhielt sie Kontakt zum Skipper, dessen 6,7 Meter lange Yacht bei 20 Knoten Wind gesunken war und der sich in eine Rettungsinsel geflüchtet hatte. Sofort wurden ein Dauphin Helikopter der Marinebasis in La Rochelle und das das Rettungsboot “ Georges Clemenceau II –SNS 069“ der Station Noirmoutier in Marsch gesetzt.
Unterdessen lokalisierte der Kutter „Le Gamin”, der sich vier Meilen nördlich der Unglücksstelle befunden hatte, den schiffbrüchigen Skipper und nahm ihn um 13:54 Uhr an Bord. Um 14.03 Uhr traf der Hubschrauber ein und winschte wenige Minuten später den Segler auf, der zur Kontrolle ins Krankenhaus von La Rochelle geflogen wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Norwegischer Journalist ließ seinen Seefahrtstraum in Flammen aufgehen
(25.11.14) Am 22.11.ließ der Journalist Robin Røkke Johansen im Lyngenfjord seinen Traum von der Seefahrt in Flammen aufgehen. Er war im September 2012 mit einem gerade erworbenen, 25 Meter langen Holzkutter mit seinem Bruder in Trondheim mit Kurs Hammerfest in See gestochen, als dieser auf einmal starken Wassereinbruch erlitt. Trotz des Einsatzes zweier Lenzpumpen mit einer Kapazität von 150 Litern pro Minute gelang es nicht, das Wasser wieder hinaus zu befördern.
Die beiden retteten sich damals in einem Beiboot an Land und wurden dort von der Hurtigruten-Fähre "Vesterålen", die die Unglücksstelle in Richtung Tromsø laufend passierte, aufgenommen, nachdem sie mit Handy Alarm geschlagen hatten. Ihr ursprünglich in Skorgenes stationierter Kutter aus den 50er oder 60er Jahren wurde dann von der Küstenwache nach Sørkjosen geschleppt. Dort lag er seither am Ufer, bis die Gemeinde jetzt verlangte, ihn zu entfernen, weil in dem Bereich Steine gelagert werden sollten.
Eine Frist wurde dem Eigner bis zum 1. Dezember gesetzt. Um zu verhindern, dass ihm dann die Entfernung in Rechnung gestellt würde, machte er daraufhin kurzen Prozess und zündete das Schiff an. Zuvor hatte er einige Teile, die wiederverwendet werden können, abgebaut. Denn Johansen hat inzwischen einen identischen Kutter, der jetzt nach Brattvåg in Sunnmøre gebracht wurde, erworben. Auf diesem sollten sie nun wieder installiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Katamarancrew vor Florida gerettet
(25.11.14) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Bulkcarrier "Lady Saliha", 19999 BRZ (IMO-Nr.: 9449871), rettete vor Florida nach dem Auslaufen aus Philadelphia am 16.11. auf dem Weg nach New Orleans die dreiköpfige Crew des Segelkatamarans „Pavana“. Die Frachtercrew war von der US Coast Guard um Hilfe gebeten worden, da sie sich nur 20 Kilometer von der "Pavana" entfernt war.
Der Bulker, der 370 Kilometer vor der Küste von Florida stand, nahm Kurs auf die Position und erreichte das in Seenot geratene Boot eine Stunde später. Nachdem die drei Segler an Bord genommen worden waren, wurde auch versucht, die „Pavena“ in Schlepp zu nehmen. Doch nach mehreren vergeblichen Versuchen wurde sie ihrem Schicksal überlassen. Die Geretteten gingen am 22.11. nach dem Einlaufen in New Orleans an Land.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sechs Schiffbrüchige von gestrandeter Charteryacht gerettet
(25.11.14) Die US Coast Guard rettete mit einem MH 65-Helikopter am 24.11. die sechsköpfige Crew der 48-Fuß langen Yacht „Aurora“, die auf Felsen direkt vor der Coral Bay, St. John, gestrandet war. Es handelte sich um drei Männer und drei Frauen amerikanischer Nationalität. Sie hatten die „Aurora“ in Saint Thomas für eine Urlaubsreise auf die U.S. Virgin Islands gechartert.
Nachdem sie gestrandet waren, wurden ein Boot der Coast Guard, zwei Hubschrauber und National Park Rangers mobilisiert. Zunächst konnten sie aber nichts für die Gestrandeten tun, über deren Schiff sechs bis sieben hohe Wellen am Heck brachen. Erst als ein Helikopter Rettungsschwimmer abgesetzt hatte, sprangen die Schiffbrüchigen ins Wasser und schwammen mit deren Hilfe von den Felsen weg.
Fünf von ihnen wurden zu den National Park Service Rangers gebracht, eine Frau zum Airport in Saint Thomas, wo sie wegen einer Fußverletzung behandelt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Manövrierunfähiger Kutter nach Wicklow eingeschleppt
(25.11.14) Das RNLI-Boot aus Wicklow lief am Morgen des 23.11. aus, weil ein 10 Meter langer Kutter sieben Meilen nördlich des Hafens Maschinenschaden erlitten hatte. Gegen 10 Uhr wurde der Havarist mit drei Mann an Bord unweit der Breaches Buoy lokalisiert. Eine Schleppverbindung wurde hergestellt, und der Kutter konnte um 11.20 Uhr in den Hafen geschleppt und am Südkai festgemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Patroullienboot wird künstliches Riff
(25.11.14) Das malaysische Patroullienboot „Pemanggil“ soll am 9.12. vor Rusukan Besar Island als künstliches Riff versenkt werden. Das Projekt ist Teil einer Maßnahme zur Sicherstellung der marinen Biodiversität und soll den Tauchtourismus ankurbeln. Das Patroullienboot gehörte der Malaysian Maritime Enforcement Agency (MMEA) und wurde dem Department of Marine Park Labuan zur Versenkung überlassen.
Es soll 0,5 Meilen vor Rusukan Besar Island, einer der drei Inseln in Labuan, zu liegen kommen. Bereits 2012 hatte das Department of Marine Park Labuan zwei Schiffe erhalten, die von der MMEA beschlagnahmt worden waren und die zwei Meilen vor der Küste versenkt wurden, um den Fischbestand zu verbessern. Binnen drei Monaten waren im Rahmen einer Studie im Tioman Island Marine Park zahlreiche Spezies vor Ort festgestellt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Angeschwemmter Container
(Bild: Dirk Erasmus)   Großbild klick!
Frachter verlor Container vor Port Elizabeth
(24.11.14) Einige der insgesamt 23 Container, die am 15.11. im Sturm von Bord des unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachters "Seroja Lima", 86652 BRZ (IMO-Nr.: 9567661), in der Algoa Bay gestürzt waren, trieben offenbar weiterhin in der Bluewater Bay vor Port Elizabeth. Nach dem Ladungsverlust hatte die Transnet National Ports Authority die NSRI alarmiert. Die Container enthielten keine Gefahrgüter.
Anwohner der Nelson Mandela Bay meldeten am 16.11. in der See treibende Behälter. Die Samsa warnte kleinere Schiffe vor den 12 Meter langen Containern. Bis zum 19.11. wurden sechs der Boxen lokalisiert. Zwei trieben östlich der Mündung des Sundays River auf den Strand.
Decksladung lose
(Bild: Dirk Erasmus)   Großbild klick!
Am 22.11. um 15.20 Uhr lief das NSRI-Boot "Eikos Rescuer IV" aus, um einen Container zu markieren, der von einem passierenden Schiff 25 Meilen vor der Küste gemeldet worden war. Doch beim Eintreffen stellte sich heraus, dass die Meldung bereits sechs Stunden alt war, und der Container ließ sich an den angegebenen Koordinaten nicht mehr entdecken.
Die Telkom Maritime Radio Services warnten über Funk weiter vor dem Treibgut. Die 2001 erbaute, 316 Meter lange und 46 Meter breite „Seroja Lima“ der Tokai Kaiun KK in Osaka lief am 17.11. nach Nggura ein und verließ den Hafen am 21.11. wieder mit Kurs Singapur.
Quelle:Tim Schwabedissen



Passagiere mit Schwimmwesten in der Lounge
(Bild: Oerjan Torheim)   Großbild klick!
Passagiere in Rettungswesten nach Rauchentwicklung auf der Bergensfjord
(24.11.14) Am 23.11. gegen 20 Uhr kam es auf der norwegischen Gasfähre "Bergensfjord", 6904 BRZ (IMO-Nr.: 9343091), zu einer Rauchentwicklung im Maschinenraum, nachdem es zu einem Schaden am Turbolader gekommen war. Der Rauch breitete sich auch ins Autodeck aus. Das Schiff hatte zu der Zeit 151 Personen an Bord.
Nachdem Feueralarm ausgelöst worden war, wurden die Passagiere aufgefordert, sich in einer Lounge zu sammeln und Rettungswesten anzulegen. Um 20.45 Uhr nahm das Schiff mit den verbliebenen drei Maschinen wieder Fahrt auf, nachdem die Lage von Crewmitgliedern, die unter Atemschutz in den betroffenen Raum eindrangen, unter Kontrolle gebracht worden war, und lief um 21.15 Uhr nach Hallhjem ein.
Hier warteten bereits Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei auf das Eintreffen der Fähre. Nach dem Anlegen wurde der Maschinenraum durch die Feuerwehr kontrolliert. Die Abendabfahrten wurden abgesagt. Die Crew wurde für ihr professionelles Verhalten gelobt, durch das es zu keinem Zeitpunkt zu Unruhe unter den Passagieren gekommen war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Plouha gestrandet
(24.11.14) Am 21.11. um 11 Uhr lief der sieben Meter lange Kutter „Whydah“ aus St-Brieuc, ran auf Felsen einen Kilometer vor Plouha und schlug leck. Die zwei Fischer an Bord wurden wenig später von einem in der Nähe befindlichen Boot gerettet und nach St-Quay-Portrieux gebracht. Das SNSM-Rettungsboot aus Saint-Quay, die „Sainte-Anne-du-Port“, lief mit Pumpausrüstung zum Havaristen aus und konnte ihn mit der nächsten Flut gegen 14 Uhr wieder flottmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Verletzte bei Maschinenraumexplosion
(24.11.14) Auf dem thailändischen Tanker „Chao Anoma", 3348 BRZ (IMO-Nr. :9114658), kam es am 22.11. zu einer Explosion im Maschinenraum. Das Schiff war auf der Fahrt von Tanjung Pelepas nach Yangon. Drei Besatzungsmitglieder wurden schwer verletzt. Der Tanker blieb manövrierfähig und nahm Kurs auf Phuket. Nachdem er dort geankert hatte, barg ein Marinehubschrauber die drei Verletzen ab und flog sie in ein Krankenhaus in Phuket.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter erlitt Wassereinbruch vor Maine
(24.11.14) Die Coast Guard Cape Cod kam am 23.11. dem Kutter „Two Megs“, der 40 Meilen östlich der Isle of Shoals, Maine, Wassereinbruch im Maschinenraum erlitten hatte, zu Hilfe. Nach dem Notruf um 5:05 Uhr stiegen ein MH-60 Jayhawk Helikopter und eine HC-144 Ocean Sentry von der Air Station Cape Cod, Massachusetts, auf.
Auch die „Rachel T” assistierte dem Havaristen. Der Helikopter traf um 6:39 Uhr vor Ort ein und setzte Pumpen ab. Die Crew des Kutters konnte die Leckage finden, abdichten und begann mit dem Lenzen des eingedrungenen Wassers. Das Patroullienboot „Grand Isle” der Coast Guard nahm ebenfalls Kurs auf die “Two Megs”, um sie nach Boston, Massachusetts, zu eskortieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre auf Grund gelaufen
(24.11.14) Am 23.11. um 18.30 Uhr lief die norwegische Fähre "Dyrøy", 415 BRZ (IMO-Nr.:6413352), im Fährdienst Grytøy-Bjarkøy-Sandsøy auf Grund. Nachdem sie wieder frei war, machte sie in Altevik zur Inspektion fest. Ein Passagierboot wurde um 21 Uhr aus Bjarkøy als Ersatz eingesetzt, ab dem 24.11. versah die Fähre "Strandbarm" den Dienst auf der Linie.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der Ventnor soll unberührt bleiben
(24.11.14) Der Bergungsleiter der Forschergruppe, die den Frachter “Ventnor” entdeckt hatte, “John Albert, nahm Gespräche mit den Regierungen von China und Neuseeland auf über einen Umgang mit Artefakten des 1902 vor der Nordküste Neuseelands 20 Kilometer westlich von Hokianga mit den Särgen von 499 chinesischen Minenarbeitern gesunkenen Schiffes auf. Sein Team darf keine Objekte anbieten und bat nun um Entscheidungen zu dem weiteren Umgang damit.
Die Vereinigung von Chinesen in Neuseeland will, dass das Wrack als Grab von chinesischen Vorfahren unberührt bleibt. Die Poon Fah Association, die die Minenarbeiter vertritt, will keine touristischen Aktivitäten an dem Wrack aus Respekt vor den Toten. Der Race Relations Commissioner will ebenfalls keine gewerblichen Tätigkeiten an der 150 Meter tief liegenden Untergangsstelle.
Das Wrack solle geschützt werden und unberührt bleiben. Das Bergungsteam hatte eine Reihe von Objekten geborgen, die in der vergangenen Woche vorgestellt wurden, um nachzuweisen, dass es sich bei dem Wrack um den Dampfer handele.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einigung über Umgang mit Artefakten von HMS „Victory“
(24.11.14) Die britische Regierung hat mit der Odyssey Marine Exploration eine Einigung erzielt über die Bergung von Artefakten aus der HMS „Victory“ im Englischen Kanal. Die Firma entdeckte das Wrack 2008, will es nun weiter erforschen und gefährdete Stücke an die Wasseroberfläche bringen. Die Rechte an der „Victory” und ihrer Artefakts wurde von der britischen Krone im Januar 2012 an die Maritime Heritage Foundation übertragen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Auto unter die Rampe gedrückt
(Bild: Olav Eikeland)   Großbild klick!
Fähre rammte Anleger in Gjermundsham
(22.11.14) Wegen eines Fehlers im Kontrollsystem konnte die norwegische Fähre "Stallovarre", 944 BRZ (IMO-Nr.: 7727413), beim Einlaufen nach Gjermundshamn nicht mehr rechtzeitig aufstoppen und prallte am 21.11. gegen 13 Uhr gegen die Fährrampe im Hafen. Dabei wurden der Bug wie auch der Anleger erheblich beschädigt, ebenso ein Auto, das unter die Rampe gedrückt wurde. Die Insassen, zwei Erwachsene und ein Baby, blieben unversehrt und kamen mit dem Schrecken davon.
Die Passagiere der Fähre mit ihren Autos kamen erst sieben Stunden später an Land, nachdem die Fähre von der Rampe, unter der sie sich verkeilt hatte, wieder befreit war und gedreht hatte. Der Fährdienst Årsnes - Varaldsøy - Gjermundshamn war bis zum Einsatz einer Ersatzfähre unterbrochen. Reisende wurden auf die RouteJondal – Tørvikbygd verwiesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kleinfrachter „Calypso“ sinkt
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Sieben Mann von sinkendem Frachter abgeborgen
(22.11.14) Sieben Mann wurden am 21.11. von dem 100 Fuß langen „Calypso“ gerettet, das 45 Meilen nördlich von Cap Haitien, Haiti, Wassereinbruch erlitten hatte. Ein Schlepper fing einen Notruf des Frachters auf. Die Coast Guard schickte einen MH-60 Jayhawk Helikopter, der das Schiff 50 Meilen vor Great Inagua entdeckte.
Ein Rettungsschwimmer wurde mit einer Lenzpumpe an Bord abgesetzt, und die „Calypso“ nahm mit langsamer Fahrt Kurs auf Haiti. Um 12:30 Uhr war das Patroullienboot „Charles Sexton“ aus Key West ebenfalls vor Ort und assistierte beim Lenzen. Doch das Schiff bekam auf der Fahrt immer stärkere Steuerbordschlagseite, und sicherheitshalber wurden schließlich alle Mann abgeborgen.
Gegen 19 Uhr traf das Patroullienboot „Thetis“ ebenfalls vor Ort ein und übernahm die Schiffbrüchigen. Um 19.30 Uhr nahm die Schlagseite des Havaristen deutlich zu, und dann versank er auf 4000 Fuß Wassertiefe. Er hatte rund 500 Gallonen Diesel an Bord. Die Coast Guard überwachte die Untergangsstelle auf Trümmer oder Ölverschmutzung. Es gab aber keine Hinweise auf Umweltschäden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnentanker saß auf Rhein fest
(22.11.14) Auf dem Rhein bei Bonne kam es am 21.11. zwischen der Nord- und der Kennedybrücke gegen Mittag zu Behinderungen im Schiffsverkehr, nachdem dort ein ankernder Binnentanker durch die Schwell passierender Schiffe auf Grund gedrückt worden war. Das Wasser- und Schifffahrtsamt machte den Tanker gegen 12.30 Uhr wieder flott, und er konnte seine Fahrt anschließend fortsetzen. Die Wasserschutzpolizei regelte während der Bergung den Schiffsverkehr.
Quelle:Tim Schwabedissen




Schwerer Seeunfall vor Helgoland
(22.11.14) Drei Besatzungsmitglieder des unter Hongkong-Flagge laufenden Chemikalientankers "MTM Westport", 11951 BRZ (IMO-Nr.: 9185920), verunglückten am Vormittag des 21.11. südöstlich von Helgoland. Ein Arbeitsboot stürzte aus 11 Metern Höhe ab. Die auf dem Weg von Rotterdam nach Hamburg vor Anker gegangene „MTM Westport“ meldete nach dem Unfall über Funk einen Mann über Bord sowie zwei schwer verletzte Crewmitglieder.
Die Seenotkreuzer „Hermann Marwede“ der Station Helgoland und „Hermann Helms“ der Station Cuxhaven wurden zum Unfallort etwa zehn Seemeilen südöstlich von Helgoland in Marsch gesetzt. Ein SAR-Hubschrauber der Deutschen Marine rettete den über Bord gestürzten Seemann. Das britische Crew-Transfer-Schiff „SC Falcon“ (MMSI-Nr.: 235102628) nahm zunächst einen der Verletzten aus dem bordeigenen Rettungsboot der „MTM Westport“ auf und übergab ihn an den Seenotkreuzer „Hermann Marwede“. Dann übernahm die „SC Falcon“ auch den zweiten Verletzten, dieser wurde durch den SAR-Hubschrauber von der „SC Falcon“ aufgewinscht.
Zwischenzeitlich hatte der SAR-Hubschrauber einen Arzt vom Spezialschiff „Ceona Amazon“ auf der „Hermann Marwede“ abgesetzt. Die ununterbrochen durchgeführten Reanimationsversuche des schwer verletzten Seemanns durch Seenotretter und Arzt blieben jedoch vergeblich. Der SAR-Hubschrauber flog die beiden weiteren verletzten Crewmitglieder“ in ein Krankenhaus auf dem Festland. Die Besatzung des Wasserschutzpolizeibootes „Bürgermeister Brauer“ nahm die Ermittlungen zu dem Unfall auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter saß auf Wolgaarm fest
(22.11.14) Der russische Frachter "Amur 2505", 3086 BRZ (IMO-Nr.: 8721313), lief am 20.11. auf der Fahrt von Saratov nach Enzeli mit 2358 Tonnen Getreide rund 25 Kilometer von Ahtubinsk in entfernt auf dem Kalmynka-Fluss, einem Seitenarm der Wolga bei Kilometer 2726,8 auf Grund. Am 21.11. um 13.45 Uhr begann die Bergung, und eine Stunde darauf war die "Amur-2505" von dem Schlepper "Mekhanik Ivlev" wieder von der Untiefe gezogen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Strahlmann-Frachter nach Brest eingeschleppt
(22.11.14) Der unter Antigua Barbuda-Flagge laufender Frachter "Luhnau", 2461 BRZ (IMO-Nr.: 9213595), der Brunsbütteler Reederei Erwin Strahlmann erlitt am 15.11. in der Biskaya Ruderschaden und bat etwa 200 Meilen vor Brest um Assistenz. Das Schiff war mit einer Ladung Schrott unterwegs von Eastham nach Leixoes. Der Notfallschlepper "Abeille Bourbon" nahm den Havaristen auf den Haken.
Nach neunstündiger Schleppfahrt ankerte er am 17.11. vor Brest, und nach einer Nacht vor Anker wurde er von Schleppern der Reederei Boluda in den Hafen gebracht. Techniker wurden aus Deutschland gerufen, um den Schaden zu beheben. Am 21.11. gegen 19 Uhr setzte der Frachter die Reise nach Portugal fort, wo er am 24.11. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sitzt auf Maracaibo Lake fest
(22.11.14) Der griechische Bulkcarrier "Hellenic Horizon", 25725 BRZ (IMO:9077305), lief am 14.11. auf dem südöstlichen Teil des Maracaibo Lake vor La Ceibita auf Grund. Kurz zuvor war das Schiff nach Europa aufgebrochen. Eine Woche darauf befand sich der Frachter in unveränderter Position.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kanalfähre nach 10 Tagen zurück im Dienst
(22.11.14) Am 22.11. nahm die britische Fähre "Dover Seaways", 35923 BRZ (IMO-Nr.: 9318345), mit einer Abfahrt von Dünkrichen um vier Uhr ihren Liniendienst auf dem Englischen Kanal wieder auf. Das Schiff war 10 Tage lang beim Damen Shipyard in Rotterdam repariert worden, nachdem es beim Auslaufen aus Dover eine Pier gerammt hatte.
Am Vorschiff wurden während der 10-tägigen Werftliegezeit erhebliche Ausbesserungsarbeiten vorgenommen und insgesamt 13 Tonnen Stahl ersetzt. Noch ausstehende Reparaturen sollen bei der Jahresüberholung im Januar 2015 durchgeführt werden. Die Werftzeit wurde von der Crew auch genutzt, ein Wagendeck komplett neu zu streichen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter brannte in Scheveningen
(22.11.14) Im Hafen von Scheveningen geriet in der Nacht auf den 22.11. ein Kutter in Brand. An Bord war bei Ausbruch des Feuers keine Crew. Das Schiff lag an der Dr. Lelykade. Die Feuerwehr hatte das Feuer schnell unter Kontrolle. Sie wurde unterstützt durch Freiwillige der KNRM.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwerverletzter nach Maschinenraumexplosion abgeborgen
(22.11.14) Am Morgen des 22.11. kam es gegen ein Uhr im Maschinenraum der “Jao Anoma”, die mit Olivenöl von Indonesien nach Yang Kung in Myanmar unterwegs war, zu einer Explosion. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt, und die thailändische Marine barg ihn mit einem Helikopter nördlich von Phuket ab.
Ein Ärzteteam des Vachira Hospital wurde mit einem Schnellboot zu dem Havaristen 132 Meilen vor Koh Surin geschickt. Der Patient wurde nach der Erstversorgung nach Surin Island gebracht, von wo es auf dem Luftweg nach Phuket ging. Nach40-minütigem Flug kam er ins Vachira Hospital.
Quelle:Tim Schwabedissen



Expolsion auf Ölrig vor New Orleans – ein Toter
(22.11.14) Eine Person kam ums Leben, drei weitere wurden verletzt, als es am 20.11. gegen 15 Uhr auf der Echo-Plattform 12 Meilen vor New Orleans zu einer Explosion kam. Das Ölrig wurde von der Fieldwood Energy aus Houston im Golf von Mexiko eingesetzt. Die Verletzten wurden zur Versorgung an Land gebracht.
Der Tote arbeitete für die Turnkey Cleaning Service, der auf die Reinigung von Offshore-Rigs spezialisiert ist und von Fieldwood zur Säuberung der Echo Plattform unter Vertrag genommen worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre im Dschungel
(Bild: Transport and Harbor Department)   Großbild klick!
Fähre nach vier Tagen aus dem Dschungel von Wakenaam befreit
(21.11.14) Am 20.11. gegen 16 Uhr wurde die guayanische Fähre “Sabanto”, die am 17.11. um 00.35 Uhr rund 20 Minuten nach dem Auslaufen aus Parika ins 1,5 Fahrstunden entfernte Supenaam zwei Stunden nach dem Auslaufen auf die dicht bewachsene Uferböschung der Insel Wakenaam auf dem Essequibo River gelaufen war, mit dem Heck voran wieder ins tiefere Wasser gebracht. Sie konnte sich aus eigener Kraft und ohne Schlepperhilfe bei einem mit 2,88 Meter überdurchschnittlich auflaufenden Hochwasser befreien.
Das Ministry of Public Works hatte eigentlich erst am Wochenende eine hoch eintretende Flut zu einem Bergungsversuch nutzen wollen. Ein Versuch des Schwesterschiffes “Kanawan”, das die “Sabanto” kurz vor der Strandung passiert und danach sofort umgedreht hatte, diese vom Ufer zu ziehen, war fehlgeschlagen.
Nachdem die 120 Passagiere samt den von ihnen mitgeführten, zum Teil verderblichen Marktwaren sieben Stunden nach der Havarie mit Wassertaxis von Bord geholt worden waren, gelang es zuvor am 18. und 19.11. auch, deren 15 Fahrzeuge in überwiegender Anzahl von Bord zu holen. Das letzte aber konnte erst an Land gefahren werden, nachdem die geborgene Fähre an der Supenaam Wharf festgemacht hatte. An Bord hatte sich auch drei Trucks und ein Krankenwagen des Suddie Public Hospital befunden, der zuvor einen Herzpatienten ins Georgetown Public Hospital gebracht hatte.
Bei einer Inspektion wurde festgestellt, dass die “Sabanto” das Unglück offenbar ohne Schaden überstanden hatte, sodass sie mit einer neuen Crew am Morgen des 21.11. wieder in Fahrt gebracht werden sollte. Bis dahin hatten die “Kanawan” und “Malali” mit einer erhöhten Anzahl von Abfahren den Ausfall ausgeglichen.
Das Transport and Harbor Department hat eine Untersuchung zu dem Vorfall eingeleitet. Es gab Aussagen, nach denen in den Tagen zuvor Besatzungsmitglieder Alkohol während der Arbeit getrunken haben sollen. Bevor die Fähre am 17.11. in den Baumbestand der Insel lief, soll es aber mechanische Probleme gegeben haben, die zu einem Ruderausfall führten. Die “Kanawan” und “Malawi” waren 2011 in China erbaut worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Baggerschiff “Johanna Josephine”
(Bild: Roland Wiegran)   Großbild klick!
Baggerschiff auf der Jade gesunken
(21.11.14) Das 38 Meter lange, holländische Baggerschiff “Johanna Josephine” 349 BRZ (IMO-Nr.: 8650801), geriet am Morgen des 19.11. auf Höhe der Baustelle des Kühlwasserauslaufs des GDF Suez Kraftwerks in der Jade auf eine unter Wasser stehende Spundwand und saß dort fest. Der Pontonbagger war dabei gewesen, dort Steine abzuladen.
Der Seenotrettungskreuzer “Vormann Steffens” sowie die „W 5“ der Wasserschutzpolizei Wilhelmshaven waren rasch vor Ort. Sie konnten aber nicht verhindern, dass das Schiff über den Bug volllief, sodass schließlich nur noch der auf dem Vorschiff montierte Bagger des Typs Liebherr R 964 C Litronic sowie das Heck aus dem Wasser ragten.
Bei dem teilweisen Untergang lief auch eine geringe Menge Diesel in die Jade. Die Crew wurde unversehrt abgeborgen. Taucher machten sich daran, das unter Wasser liegende Leck abzudichten.
Nachdem die Steine geleichtert waren, damit der Havarist mehr Auftrieb bekam, konnte er wieder aufgeschwommen und am Vormittag des 21.11. zur Neuen Jade-Werft im Marinehafen von Wilhelmshaven verholt werden, wo er nun auf einen Dockplatz wartete. Die Ursache der Havarie wurde noch behördlicherseits weiter untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Umsturzgefahr für Kran
(Bild: Carl Nordby)   Großbild klick!
Dock in Drammen gesunken – Kran drohte auf Tanker zu stürzen
(21.11.14) Am Morgen des 21.11. drohte der 30 Meter hohe 150-Tonnen-Kran eines leckgeschlagenen Schwimmdocks in Drammen auf den nebenan liegenden, unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Tanker "Tigris", 8247 BRZ (IMO-Nr.: 9443841), zu stürzen, der am 17.11. von Farsund kommend an der Werft festgemacht hatte.
Die Polizei in Süd-.Buskerud wurde gegen 6.30 Uhr informiert, dass das Dock Wassereinbruch erlitten habe, und alarmierte alle verfügbaren Einsatzkräfte. Das Dock legte sich immer stärker zum Tanker hin über, und der Kran mit seinem 30 Meter langen Ausleger hätte jederzeit umstürzen können. Gegen acht Uhr wurde der Tanker aus der Gefahrenzone bugsiert. Währenddessen war die Feuerwehr daran gegangen, mit zusätzlichen Pumpen das Dock, das mit an die 30 Grad Schlagseite auf dem Hafenboden aufgesetzt hatte, zu lenzen.
Zwei Taucher machten sich in dem trüben Wasser auf die schwierige Suche nach der Leckage. Tatsächlich fanden sie zwei undichte Luken, durch die es offenbar zum Wassereinbruch gekommen war. Sie hatten sie um 9.45 Uhr erfolgreich abgedichtet. Auch der Kran konnte unterdessen stabilisiert werden, und langsam hob sich das Dock nun wieder aus dem Wasser. Um 10.30 Uhr wurde gemeldet, dass die Gesamtsituation unter Kontrolle sei.
Quelle:Tim Schwabedissen



Verpuffung auf Hopperbagger in Emden
(21.11.14) Im Maschinenraum des niederländischen Hopperbaggers “Hegemann 3”, 839 BRZ IMO-Nr.: 7739662) gab es am 20.11. um 11.27 Uhr eine Verpuffung, bei der ein 54-jähriger Arbeiter am Kopf verletzt wurde. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Saugbagger lag seit dem 9.11. am Kai der Emder Cassens Werft zur Überholung.
Anders als zunächst gemeldet gab es keinen Folgebrand nach der Verpuffung. Die Feuerwehr war mit 36 Einsatzkräften vor Ort. Unter Atemschutz kontrollierten sie den Maschinenraum. Die Ursache der Verpuffung war noch unklar.
Der Arbeiter hatte zuvor Flex-Arbeiten an der Hauptmaschine vorgenommen. Ein Zusammenhang zwischen den Arbeiten und dem Unfall wurde nicht ausgeschlossen. Er gehörte zu einer Fremdfirma und nicht zur Schiffsbesatzung.
Quelle:Tim Schwabedissen



US-Versorger im Indischen Ozean kollidiert
(21.11.14) Die beiden amerikanischen Versorger USNS "Amelia Earhart - T-AKE 6)", 43758 BRZ (IMO-Nr.:9319818), und USNS "Walter S. Diehl - T-AO 193", 20706 BRZ (IMO-Nr.: 8511495) kollidierten am 20.11. um 5.26 Uhr im Indischen Ozean bei einer Versorgungsoperation. Beide Schiffe kamen mit geringen Schäden davon, Menschen wurden nicht verletzt.
Der Munitionstransporter "Amelia Earhart” gehört zum Military Sealift Command (MSC), die "Walter S. Diehl" ist eine Flottentanker des MSC Beide Schiffe leisten logistische Unterstützung für die 5. Flotte der US Navy im Roten Meer, dem Golf von Aden und dem Arabischen Meer. Beide Schiffe konnten ihre Missionen fortsetzen. Die U.S. Navy leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nachlässige Skipper gefährden Taucher bei Unterwasserreparatur
(21.11.14) Die norwegische Küstenwache schickte die “Skomvær” nach Andenes, um die in der vergangenen Woche dort durch eine havarierte Barge angerichteten Schäden auszubessern. Es galt ein abgebrochenes Seezeichen zu ersetzten. Die Barge hatte es gerammt, als sie mit 2500 Tonnen Steinen an Bord in den Hafen geschleppt wurde.
Durch die Beschädigung des Seezeichens wurde die Navigation des von Osten in den Hafen kommenden Schiffsverkehrs gefährdet. Deshalb musste es kurzfristig ersetzt werden. Die Arbeiten sollten eine Woche dauern.
Dabei kamen auch Taucher unter Wasser zum Einsatz. Deshalb wurde die Schifffahrt im Hafen um Vorsicht beim Passieren gebeten. Teilweise liefen Boote mit hoher Fahrt vorbei und ohne pflichtgemäß Kanal 16 abzuhören.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wird HMAS Tobruk neue Tauchattraktion in der Hervey Bay?
(21.11.14) In der Hervey Bay soll ein neues Taucherwrack versenkt werden. Als Favorit für die neue Touristenattraktion gilt das 138 Meter Amphibienschiff HMAS “Tobruk – L 50”, 5800 tdw, das in Kürze außer Dienst gestellt wird. Bevor sie möglicherweise ihre letzte Ruhestätte dort findet, gilt es aber noch einige Hindernisse aus dem Weg zu räumen und die Finanzierung zu sichern.
Die Kosten wurden auf eine Summe zwischen fünf und 10 Millionen australische Dollar geschätzt. Am 20.11. besuchte der parlamentarische Sekretär des Verteidigungsministeriums Darren Chester die Hervey Bay und führte Gespräche über den Plan. Es gibt dort bereits eine gute touristische Infrastruktur und Walbeobachtungsschiffe, und mit einem Tauchwrack könnten weitere Arbeitsplätze und ökonomisches Wachstum geschaffen werden. Das letzte Wort wird das Verteidigungsministerium haben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffbrüchige Familie gab falsche Identität an und verschwand
(21.11.14) Eine neunköpfige Familie, deren Yacht am 31.10. in der Galveston Bay sank, ist auf mysteriöse Weise verschwunden. Sgt. Louis Trochesset der Galveston County Sheriff's Office Marine Division weiß nichts über den Verbleib des Paares und seiner sieben Kinder, deren jüngstes ein Jahr alt war. Es gab Gerüchte, sie wollten zu den Virgin Islands oder nach Mexiko. Der letzte Kontakt bestand nach geglückter Rettung im Krankenhaus, wo die Eltern aussagten, sie befänden sich auf einem monatelangen Urlaub und hätten sechs Tage vor dem Schiffbruch das Boot in Kemah erworben.
Nachdem das Boot in stürmischer See 200 Yards vor dem Ufer festkam, sich auf die Seite legte und vollzulaufen begann, retteten Anwohner und die Feuerwehr San Leon die Kinder. Doch wo die Familie sich tatsächlich aufhält, ist ein Rätsel, ebenso wie ihre Identität. Inzwischen stellte sich heraus, dass sie falsche Namen angegeben hatten und behauptet hätten, ihre Ausweise befänden sich auf dem Boot.
Dies konnte bislang nicht überprüft werden. Das Wrack ihres Schiffes lag weiterhin halb unter Wasser auf der Backbordseite ruhend in der Bucht. Erst nach 20 Tagen, wenn sich der Eigner in dieser Frist nach Aufforderung nicht gemeldet hat, darf es als Sicherheitsgefahr betreten und geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Russischer Zerstörer aus 1. Weltkrieg auf Ostseegrund entdeckt
(21.11.14) Eine Gruppe finnischer Taucher entdeckte im westlichen Teil des Golfs von Finnland das Wrack des russischen Zerstörers “Ispolnitelnyi”, der im 1. Weltkrieg gesunken war. Das Schiff gehörte zur Burakov-Klasse und konnte anhand digital erstellter Bilder und fünf russischer Buchstaben auf dem Rumpf identifiziert werden.
Die "Ispolnitelnyi" war im Dezember 1914 mit sieben anderen russischen Kriegsschiffen von Helsinki ins estnische Archipel unterwegs gewesen, wo sich das Geschwader umgruppieren und in Richtung deutscher Gewässer aufbrechen sollte. Doch die Schiffe gerieten in einen schweren Sturm, in dem neben der “Ispolnitelnyi” auch das Schwesterschiff “Letuchiy” am 12.12.1914 sank. Insgesamt kamen dabei fast 130 Besatzungsmitglieder ums Leben. Die schmalen und langen Schiffe hatten der schweren See nicht standhalten können. Die “Ispolnitelnyi” war 1905 in Frankreich erbaut worden und für Patroullienzwecke in der Ostsee eingesetzt gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkener Flüchtlingskutter
(Bild: Francesco Zizola)   Großbild klick!
Lampedusa revisited: Zeugnis der Flüchtlingstragödie im Mittelmeer
(20.11.14) Ein Jahr, nachdem im Oktober 2013 ein Trawler, der mit Asylsuchenden aus Eritrea, Somalia und Ghana in Sichtweite von Lampedusa kenterte und sank, hat der italienische Fotograf Francesco Zizola sich zu dem in seither in rund 50 Metern Wassertiefe liegenden Wrack aufgemacht. Es ist ein stummes Zeugnis des Todes von 360 Menschen, die sich auf der Flucht befanden.
Der Kutter hätte maximal 35 Menschen aufnehmen können. Als er kenterte, waren 500 an Bord. Die Tragödie hatte die Operation Mare Nostrum zur Folge gehabt, die am 31.10. endete und in deren Rahmen die italienische Küstenwache tausenden Flüchtlingen das Leben rettete.
Mit der Fotoaktion wollte Francesco Zizola das andauern der Migration über das Mittelmeer ins Gedächtnis rufen. Durch seine Kontakte zu örtlichen Fischern konnte er die GPS-Daten der Wrackposition erhalten. Mit einer Nikon D810 und einer GoPro-Videokamera stieg er dann zu dem auf der Steuerbordseite im klaren Wasser auf Grund liegenden Schiff ab. Wegen der großen Wassertiefe hatte er seinen Tauchgang zuvor gut durchdacht.
Gesunkener Flüchtlingskutter
(Bild: Francesco Zizola)   Großbild klick!
Die Bilder zeigen, dass das hölzerne Wrack noch relativ wenig bewachsen ist. Über die Seite hingen einige Fangnetze herab oder waren an ihren Schwimmkörpern aufgetrieben und wiegten sich in der Strömung über dem Deck. Im Schiffsinnern hingen noch Vorhänge vor den Fenstern, Decken lagen noch auf den Böden der Kabinen.
In dem Licht, das von der Wasseroberfläche herunterdrang, hob sich hinter den Fenstern des Ruderhauses das Ruderrad, an dem der Skipper das Schiff auf der engen Brücke stehend in den Untergang steuerte, ab. Auf dem Meeresgrund entdeckte Zizola auch eine Jeans als stummen Zeugen des Dramas, das sich an Bord abspielte. Seither wurde das Grab im Mittelmeer trotz des Aufsehens, das der Untergang damals auslöste, stetig größer.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter “Nicola” im Schlepp
(Bild: Mary Harris)   Großbild klick!
Havarierter Frachter nach einem Monat aus Scapa Flow abgeschleppt
(20.11.14) Der unter der Flagge von Curacao laufende Frachter “Nicola”, 2999 BRZ (IMO-Nr.: 9195872), der vor genau einem Monat im Pentland Firth nach einem Maschinenausfall vor Strathy Point in Seenot geraten war und von dem Notfallschlepper “Herakles”, 1641 BRZ (IMO-Nr.: 7725805), der Maritime and Coastguard Agency seinerzeit nach Scapa Flow eingeschleppt wurde, hat die Bucht am Morgen des 19.11. mit Kurs Invergordon verlassen.
Dort sollten anschließend Reparaturen ausgeführt werden. Das Schiff befand sich auf der Überführungsfahrt am Haken der 410 Tonnen-Schlepper “Harald’ (IMO-Nr.: 9044334) und “Einar” (IMO-Nr.: 8820327) der Orkney Towage und sollte am Abend des 20.11. den Hafen erreichen.
Am 19.10. hatte die “Nicola” mit einer achtköpfigen Crew an Bord fünf Meilen vor Dounreay in stürmischer See getrieben, ehe es von dem aus Kirkwall herbeigerufenen Schlepper “Herakles” gesichert wurde und in der Mitte der Bucht von Scapa Flow vor Anker ging. Ihre Havarie hatte eine Diskussion über die Notwendigkeit der ständigen Vorhaltung von Notschleppern in dem Seegebiet entfacht.
Die “Nicola” hat eine Länge von 95,04 Metern, eine Breite von 13,17 Metern, einen Tiefgang von 6,2 Metern und eine Tragfähigkeit von 5050 Tonnen. Sie läuft für die Transship Management BV in Emmen und wurde 2000 beim Damen Shipyard in Hoogezand erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ladung der Nawatrans VI geleichtert
(20.11.14) Am 19.11. wurde das Bleigranulat aus den Laderäumen des am 5.11. leckgeschlagenen deutschen Binnenschiffes „Nawatrans VI“ 1302 ts (EU-Nr.: 04401160) im Papenburger Hafen auf das 85 Meter lange Binnenschiff „Gloria“, 1299 ts (EU-Nr.: 02008315), umgeladen. Diese lag bereits seit dem 16.11. in Papenburg und war nun längsseits der „Nawatrans VI“ gegangen. Eine Probe des Bleigranulats hat am Nachmittag des 19.11. ergeben, dass die Ladung kein Gefahrgut darstellte und deswegen ein Transport nach Nordenham unter den Regularien des Abfallrechts möglich war.
Die „Nawatrans VI“ sollte vorerst weiter an dem Liegeplatz im Deverhafen verbleiben. Das abgedichtete Leck auf Höhe des achtersten Laderaumes wurde von der Feuerwehr regelmäßig weiter kontrolliert. Derweil ermittelte die Wasserschutzpolizei Emden und der Staatsanwaltschaft Aurich weiter wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs und Umweltverschmutzung gegen den Schiffsführer.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter sank vor Cabo Zdra
(20.11.14) Vor Cabo Udra in der Bueu-Kommune kenterte am Morgen des 19.11. der Kutter “Casildo” in stürmischer See. Er war mit seinem Kabeljaufang gerade auf dem Rückweg nach Bueu, als eine große Welle das Schiff in der Mündung des Ria de Pontevedra zum Kentern brachte. Die zweiköpfige Crew wurde von der "Nova Yolanda" 10 Minuten später gerettet. Sie hatte den entgegenkommenden Kutter gerade gegrüßt, als dieser plötzlich im Meer verschwand. Er sank auf 80 Metern Tiefe. Die beiden Fischer wurden mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus Montecelo gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Doppelte Strandung auf Cayman Islands
(20.11.14) Die Royal Cayman Islands Police Marine Unit rettete am 18.11. sechs Menschen, deren Boote auf dem North Sound Reef gestrandet waren. Gegen 19 Uhr wurde die Marineeinheit alarmiert, nachdem ein 43 Fuß langer Kutter nahe des Fisherman’s Rock in Schwierigkeiten geraten war.
Er hatte zuvor eine 25 Fuß lange Yacht auf offener See in Schlepp genommen. Beide Fahrzeuge kamen beim Versuch, einzulaufen, auf dem Riff fest. Zunächst wurden die Fischer und Segler von Bord evakuiert, und mit der Flut am Morgen des 19.11. gelang es auch, ihre Schiffe wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yachten bei Santa Barbara gestrandet
(20.11.14) Am East Beach von Santa Barbara ist ein Segelboot gestrandet. Der Besitzer und seine Freunde versuchten, Sachen aus dem beschädigten und vollgelaufenen Wrack zu retten. Die Harbor Patrol wurde alarmiert und prüfte, ob der Kraftstoff Auswirkungen auf die Umwelt haben könnte. Eine andere Yacht, ein Zweimaster, der vor einer Woche bei UC Santa Barbara gestrandet war, wurde von einer Crew des Schrotthändlers Marborg bei Niedrigwasser auf den Strand gezogen und zerlegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kontroverse über Abwracken eines Yachtwracks
(20.11.14) Die 45 Fuß lange Betonyacht “Checkmate”, die im August nahe Whakatane auf Motuhoura strandete und seit ihrer Bergung in der Sulphur Point Marina aufgepallt ist, soll am 21.11. für 15,000 Dollar in Waikato abgewrackt werden. Bevor sie nach Tauranga geschleppt wurde, waren die Löcher im Rumpf abgedichtet worden. Der Bay of Plenty Regional Council hat das Verschrotten des Bootes verfügt.
Das Wrack war vom Hafenmeister an Paul Donovan weitergegeben worden, der es eigentlich zu reparieren plante und eine Garantie für eine Entsorgung stellen wollte für den Fall, dass sie sich als irreparabel herausstellte. Es gab seiner Auskunft nach auch schon einen Truck, der das Wrack abtransportieren sollte. Doch nun wurde ihm mitgeteilt, dass es zu spät sei und der Pilot House Cutter zerstört werde, da mehrere Deadlines verstrichen seien.
Quelle:Tim Schwabedissen



Angeschwemmter Container der "San Cristobal"
(Bild: Priscila del Pezo)   Großbild klick!
Weiterer Versorgungsfrachter der Galapagos-Inseln verloren gegangen
(19.11.14) Der ecuadorianische Frachter "San Cristobal" (IMO-Nr.: 735059070) sank am Morgen des 16.11. rund 25 Meilen südwestlich der Santa Elena Peninsula im Golf von Guayaquil. Das Schiff war auf der Fahrt von Guayaquil zu den Galapagos-Inseln, als er in stürmische See geriet.
Nachdem eine große Welle über das Schiff gebrochen war, legte es sich 15 Grad auf die Seite. Während der Kapitän noch versuchte, es gegen die Wellen zu legen, brachte eine weitere es zum Kentern. Binnen 10 Minuten war der Frachter von der Wasseroberfläche verschwunden. Er sank auf 2600 Metern Tiefe. Die 13-köpfige Crew wurde von Kuttern, die sich in der Nähe befanden und Zeugen des Unglücks wurden, gerettet.
Der Frachter hatte 1100 Tonnen Versorgungsgüter für die Galapagos-Inseln an Bord gehabt, darunter Baumaterial, Autos, Gasflaschen, Tiefkühlnahrung, Gemüse, Getränke etc. Das 67 Meter lange und 10 Meter breite Schiff war erst am 15.11. in Guayaquil auf seine Seetüctigkeit hin inspiziert worden und hatte alle notwendigen Zertifikate erhalten.
Einer der sieben Deckscontainer wurde nach dem Untergang von Kuttern an den Strand bei Chanduy gezogen. Gegen 12:30 Uhr fanden einige Dorfbewohner einen weiteren beschädigt in der Brandung liegend. Ein dritter lag zerstört auf den Felsen bei Punta del Alto nahe Mambra. Die Suche nach den übrigen dauerte an, da sie die Schifffahrt gefährden konnten.Ein Überwachungsflugzeug der Coast Guard lokalisierte zwei weitere Containers und eine andere Box in dem Seegebiet. Patroullienboote liefen aus, um ihre Drift zu überwachen.
Der Verlust ereignete sich nur sechs Monate nach der Strandung des ecuadorianischen Versorgungsfrachters „Galapaface 1”, 2279 BRZ (IMO-Nr.: 7805241), der am 5.5. vor den Galapagos-Inseln aufgelaufen und am 15.7. nach seiner Bergung auf tiefem Wasser versenkt worden war. Auf den Galapagos-Inseln leben rund 27000 Menschen, die auf dem Seeweg versorgt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Trawler "Argentario" gestrandet
(Bild: Bruno Mottais)   Großbild klick!
Trawler im vierten Anlauf vom Strand in Saint-Gilles Croix de Vie geborgen
(19.11.14) Aller guten Dinge sind manchmal vier und nicht drei: Die Bedingungen waren günstig in der Nacht zum 19.11., und so wurde gegen zwei Uhr wieder alles notwendige Bergungsgerät an der Strandungsstelle des französischen Trawlers "Argentario YE - 425386", 88 BRZ (MMSI-Nr.: 228975000), in Stellung gebracht. Das 26 Meter lange Bergungsschiff „Miniplon” (MMSI-Nr.: 228024600), sowie das SNSM-Boot der Station Saint-Gilles Croix de Vie machten sich gemeinsam daran, den Havaristen vom Strand zu bekommen. Bei den vorangegangenen Bergungsversuchen war es immerhin bereits 180 Grad über den Bug herumgedreht worden. Tatsächlich konnte er um 2.25 Uhr wieder flottgemacht werden. Anschließend wurde er nach Les Sables d'Olonne geschleppt, wo im Trockendock die Schäden untersucht werden sollten.
Bereits am frühen Nachmittag des 18.11. schien der Zeitpunkt gekommen, an dem die "Argentario" wieder in ihr Element zurückkehren sollte. Ein Bagger fuhr in die Brandung, um den Bergungsversuch von achtern schiebend zu unterstützen, musste aber wegen der Gefahr, von den Wellen erfasst zu werden, wieder aufs Trockene zurückkehren. Dann aber brach auch die Stahlkette, die eine Zugkraft von 15 Tonnen hatte, um 2.30 Uhr, und die Berger mussten sich weiter in Geduld üben.
Beim vierten Mal dann hatten sie endlich Erfolg. Das 22 Meter lange und sechs Meter breite, auf der Ile de Yeu beheimatete Schiff bewegte sich, vier Tage nach dem Auslaufen aus Port Joinville und der wenig später erfolgten Strandung, wieder gen offener See.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Yachten vor Ajaccio verunglückt
(19.11.14) Am 18.11. um zwei Uhr kollidierte 35 Meilen westlich von Ajaccio eine 16 Meter lange Yacht mit einem 200 Meter langen türkischen RoRo-Frachter und hatte den Mast verloren. Da sie damit auch ihrer Funkeinrichtung beraubt war, verständigte der Frachter das CROSS La Grand. Die Frachtercrew barg schließlich auch die sechsköpfige Crew der Yacht ab, als sich deren Zustand weiter verschlechterte.
Das SNSM-Boot aus Ajaccio lief um drei Uhr aus, nachdem eine Yacht bei 30 Knoten Südwestwind und einem drei bis vier Meter hohen Seegang Mastbruch erlitten hatte. Um 5.34 Uhr erreichte das Rettungsboot die Yacht, deren Crew teilweise unter Schock stand. Es gelang, das Boot, dessen Rigg ins Wasser hing, in Schlepp zu nehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkenes Torpedofangschiff mit ROV untersucht
(19.11.14) Das norwegische Offshore-Schiff "Olympic Canyon", 4787 BRZ (IMO-Nr.: 9340609), wurde von der indischen Marine von den Reliance Industries Ltd. gechartert, um am 18.11. mithilfe eines ROV Unterwasservideos des gesunkenen Torpedofangschiffes “A 72" vor der Küste von Visakhapatnam zu machen.
Das Wrack wurde in aufrechter Position in einer Wassertiefe von rund 370 Metern gefilmt. Das Videomaterial sollte nun analysiert werden, um den Gründen des Untergangs am 6.11. auf die Spur zu kommen.
Die "Olympic Canyon" war mit Offshore-Arbeiten im Krishna-Godavari-Becken beschäftigt gewesen. Der ROV-Einsatz dauerte den gesamten Tag über an. Er war Teil der Ermittlungen des Board of Inquiry zu dem Unglück, bei dem ein Mann ums Leben kam und vier weitere bis heute vermisst werden. Flugzeuge halten weiter Ausschau nach möglichen Spuren von ihnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter mit Särgen von 499 Chinesen vor Neuseeland entdeckt
(19.11.14) Nach 112 Jahren wurde das Wrack des Dampfers “Ventnor” entdeckt, der mit den sterblichen Überresten 499 chinesischer Goldsucher an Bord im Jahr 1902 vor Hokianga auf dem Rückweg von den Goldfeldern in Otago verschwand. Das Schiff war seinerzeit in Charter eines in Dunedin ansässigen chinesischen Geschäftsmanns gelaufen, der die exhumierten Leichen, die in Neuseeland gestorben waren, nach chinesischem Brauch in heimatlicher Erde bestatten wollte.
Der Wrackfund, der nach dreijähriger Arbeit bereits 2013 stattfand, wurde am 19.11. durch die Ventnor Project Group, die von der Filmfirma Definitive Productions finanziell unterstützt wurde, bestätigt. Sie hatte das Wrack u.a. anhand einer geborgenen Glocke identifizieren können. Die Suche hat rund 234000 US-Dollar gekostet und war im Mittelpunkt einer Filmproduktion der TV-Firma.
Das Schiff wurde 21 Kilometer westlich von Hokianga in etwa 150 Metern Wassertiefe ausgemacht. Heritage Neuseeland wurde inzwischen über den Fund informiert. Im kommenden Frühjahr soll das Wrack weiter untersucht werden, auch im Hinblick darauf, ob sich die Särge noch an Bord befinden.
Die “Ventnor” war am 26.10.1902 mit den Särgen, die in Dunedin, Greymouth und Wellington geladen worden waren, aus neuseeländischen Gewässern nach Hongkong ausgelaufen. Tags darauf lief sie auf ein Riff an der Küste von Taranaki, und der Kapitän entschied, den Hafen von Auckland anzusteuern. Doch dort kam er nie an. Am 28.10. ging der Frachter unter, und insgesamt 13 Mann, darunter der Kapitän, kamen ums Leben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Malaysisches Forschungsschiff bei Werftaufenthalt gesunken
(19.11.14) Die “Perantau”, ein hydrografisches Forschungsschiff der Royal Malaysian Navy, erlitt am 18.11. gegen 23.15 Uhr Wassereinbruch am Kai des Limbungan Boustead Naval Shipyard, wo es überholt wurde. Es entwickelte am Liegeplatz der Sdn Bhd Docks des Marinehafens Backbordschlagseite und begann zu sinken. Am Morgen des 19.11. ragte nur noch die Steuerbordseite des Schiffes aus dem Wasser.
Die “Perantau” wurde 1998 bei Limbungan Hong Leong-Lursen in Penang erbaut und am 12.10. jenen Jahres abgeliefert. Am 10..11. machte sie bei Limbungan Boustead fest und sollte am 10.8.2015 wieder an die Marine zurückgeliefert werden. Alle Ausrüstung, darunter Maschinen, Pumpen und Navigationsmittel, hatten sich vor dem Untergang bereits routinemäßig an Land befunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Betrunkener Kapitän bemerkte Strandung seines Schiffes nicht
(19.11.14) Die Polizei in Kodiak verhaftete den stark alkoholisierten Kapitän des 152 Fuß langen Landungsbootes “Polar Bear”, das an der Küste von Gull Island eine halbe Meile vor dem Hafen von Kodiak von ihm auf Grund gesetzt worden war. Am 16.11. um 20.10 Uhr hatte ein Besatzungsmitglied das Kodiak Police Department telefonisch verständigt.
Die Polizeioffiziere, unterstützt vom Hafenkapitän, nahmen Kontakt mit dem 50-jährigen Edward Dyer auf, der in seinem Zustand gar nicht realisiert hatte, dass sein Schiff festsaß. Gemeinsam mit der Crew wurde es mit den Ankern stabilisiert und der Kapitän an Land gebracht, wo er in den Arrest kam.
Das Environmental Conservation's Central Alaska Response Team war vor Ort, als m 17.11. die “Polar Bear” wieder flottgemacht wurde. Sie steuerte nach der erfolgreichen Bergung gegen 22 Uhr Kodiak an. Von dort sollte es zu einer Unterwasserinspektion nach Gull Island gehen. Windgeschwindigkeiten von 40 Knoten verhinderten aber bis zum 19.11. die Überführung. Die Alaska Marine Transport and Salvage hat Dyer unterdessen entlassen.
Die “Polar Bear” war in der vergangenen Woche unter seinem Kommando von Kodiak ins 10 Meilen nordwestlich gelegene Ouzinkie ausgelaufen, um Baumaterial aufzunehmen. Doch Dver änderte den Plan und lief statt nach Anchorage in Kodiak ein, wo er sich mit Bier und Wodka versorgte. Er wurde gegen 1,000 Dollar Kaution am Nachmittag des 18.11. aus der Haft entlassen und bat darum, als Mechaniker wieder auf der “Polar Bear” anmustern zu können. Firmeninhaber Schwarz konnte sich eine weitere Karriere von Dver als Decksmann angesichts dessen Kenntnisse über das Schiff durchaus vorstellen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Zortürk"
(Bild: Frederic Salle)   Großbild klick!
Seelenverkäufer erhält neue Chance
(18.11.14) Der türkische Frachter "Zortürk", 2965 BRZ (IMO-Nr.: 8881682), der seit dem 26.7.2009 im Hafen von St. Nazaire auflag, wurde am 17.11. von zwei Schleppern in das Penhoëtbecken zur Reparatur gebracht. Das Schiff war seinerzeit unter dem Namen "Aspet" auf der Fahrt von England in die Türkei in Seenot geraten. Es war mit Wassereinbruch und schwerer Backbordschlagseite in den Hafen gekommen und war wegen erheblicher Sicherheitsmängel arrestiert worden.
Im Laderaum standen 100 Tonnen Wasser. Das unter georgischer Flagge registrierte Schiff gehörte einer Reederei in Nordkorea und lief im Management einer türkischen Firma. Danach ging es durch mehrere Hände und wechselte die Flaggen. Im Oktober 2013 musterte die ursprünglich 10-köpfige Crew ab, deren Heuer beim Einlaufen auch schon seit Monaten nicht mehr gezahlt worden war.
Der aktuelle Eigner hatte aber stets betont, das Schiff wieder in Fahrt bringen zu wollen und Kontakt mit den Behörden gehalten. Nun scheint es tatsächlich, als sollte ein neues Kapitel im Leben des Frachters aufgeschlagen werden.
Die "Zortürk" ist 110,70 Meter lang, 14,80 Meter breit und hat 4,30 Meter Tiefgang. Sie wurde 1983 bei der Sudoremontnyy Sudostroitelnyy Nevsky Zavod, Petrokrepost, erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



französischer Trawlers "Argentario"
(Bild: Premar Atlantique)   Großbild klick!
Französischer Trawler sitzt weiter auf dem Strand
(18.11.14) Die Bergung des französischen Trawlers "Argentario - YE-425386", 88 BRZ (MMSI-Nr.: 228975000), vom Strand nahe der Einfahrt von Saint Gilles Croix de Vie wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Gründe waren das anhaltend schlechte Wetter, ungünstige Winde und die Versandung des 22,4 Meter langen Schiffes, die selbst bei ausreichend hohem Wasser ein Flottmachen unwahrscheinlich machte.
Die fünfköpfige Crew blieb weiterhin an Bord. Am Abend des 17.11. war ein Bergungsversuch im letzten Moment wieder abgeblasen worden. Es waren am nahen Strand schon Scheinwerfer aufgebaut und Boote der SNSM herbeigerufen worden, doch wegen einer Wetterverschlechterung wurde die Arbeit um 23.15 Uhr gestoppt.
Der Kutter hatte beim Einlaufen einen technischen Schaden erlitten und die Hafeneinfahrt verpasst.
Quelle:Tim Schwabedissen



Riss in Bordwand verursachte Ölverschmutzung
(18.11.14) Auf dem deutschen Binnentanker "Ingeborg", 1222 ts (EU-No.: 04024150;" ist in der Nacht zum 16.11. beim Beladen eine geringe Menge Gasöl durch einen Riss in der Bordwand in den 4. Seehafen in Harburg gelangt. Während des Beladens des Tanks Nr. 6 auf Steuerbordseite bemerkte die Crew Ölblasen an der Bordwand und im Wasser aufsteigen.
Es entstand ein Ölfilm auf der Wasseroberfläche. Die Besatzung stoppte sofort den Ladevorgang und begann, den betroffenen Tank leer zu pumpen.
Mitarbeiter der Firma Holborn setzten die pneumatische Ölsperre in Betrieb, um ein Vertreiben des Ölfilms aus dem Hafenbecken zu verhindern. Die Werksfeuerwehr der Firma Holborn legte an Steuerbordseite der "Ingeborg" eine doppelte Ölsperre aus.
Die Wasserschutzpolizei sprach ein vorläufiges Auslaufverbot aus, das dann von der Hamburg Port Authority bestätigt wurde. Die Höhe des Schadens stand noch nicht fest. Am Morgen des 18.11. verließ der Tanker den Hafen wieder.
Quelle:Tim Schwabedissen




Tanker auf dem Rhein wieder frei - Werner Reich nie beteiligt
(18.11.14) Der auf dem Rhein bei Niederheimbach havarierte, holländische Binnentanker "Carpe Diem", 2308 ts (EU-Nr.: 02319231) wurde am 17.11. wieder flottgemacht. Der Tanker hatte seit dem 15.11. unweit von Bingen außerhalb der Fahrrinne festgelegen. Er hatte 2.000 Tonnen Heizöl geladen. Als das Schiff von Koblenz aus unterwegs war, hatte sich der Bugstrahlpropeller gelöst und unter dem Schiffsboden verkeilt.
Nachdem der Tanker freigeschleppt wurde, verholte er nach Niederheimbach bei Bingen und sollte nach erfolgter Reparatur die Fahrt nach Straßburg fortsetzen. Der Tanker "Werner Reich", der die Havariestelle am 17.11. passierte, hatte mit der Sache, anders als irrtümlich gemeldet, definitiv nichts zu tun.
Quelle:Tim Schwabedissen



Manövrierunfähiger Trawler nach Tananger eingeschleppt
(18.11.14) Der norwegische Kutter "Fiskeboen", 100 BRZ (IMO-Nr.: 8962280)) wurde am 17.11. durch eine Leine im Propeller manövrierunfähig. Der NSSR-Rettungskreuzer "Peter H.V. Koss" wurde zu Hilfe gerufen und nahm den Kutter in Richtung Tananger in Schlepp, wo Taucher den Propeller klarieren sollten. Der Schleppzug traf dort am 18.11. um 11 Uhr ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leckgeschlagener Kutter erreichte Honolulu
(18.11.14) Der Kutter "Pacifica" erreichte am Abend des 17.11. den Hafen von Honolulu, nachdem er 144 Meilen nordnordöstlich von Oahu wegen einer lecken Abdichtung an der Welle Wassereinbruch erlitten hatte. Der 87 Fuß lange Küstenwachkutter "Kittiwake" eskortierte das Schiff in den Hafen, nachdem es am 16.11. um 8.58 Uhr Mayday gefunkt hatte.
Eine HC-130 Hercules war um 9.29 Uhr von der Air Station Barbers Point aufgestiegen und hatte um 10:05 Uhr eine Lenzpumpe abgeworfen, die von der Kuttercrew in Betrieb genommen werden konnte. Das Flugzeug blieb vor Ort, bis die "Kittiwake" um 16.30 Uhr aus Honolulu kommend den Havaristen erreicht hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Stralsund
(18.11.14) Der unter Gibraltar-Flagge laufende Frachter "Delamar", 2779 BRZ (IMO-Nr.: 9528500), kollidierte am 17.11. gegen 17.15 Uhr von Vierow kommend beim Einlaufen nach Stralsund mit einem Dalben im Bereich der Ziegelgrabenbrücke. Dabei wurde das Schiff am Bug beschädigt, im Heckbereich entstanden Farbabschürfungen.
Vermutlich hatten der Kapitän sowie der beratende Lotse den Dalben übersehen. Gegen beide wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Das Schiff konnte nach der Begutachtung durch einen Sachverständigen seine Fahrt am Abend in Richtung des schwedischen Hafens Ahus fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Wremen liegengeblieben
(18.11.14) Der Wremer Kutter "Land Wursten - Wre 5", 46 BRZ (MMSI-Nr.: 211608000), geriet beim Einlaufen in den Heimathafen am 17.11. im Wattengebiet vor der Zufahrt auf Grund und blieb bei niedrigem Wasserstand die folgenden Stunden liegen. Die Havarie ereignete sich wenige Meter vor dem Ende des ausgeprickten Weges. Während der Krabbenkutter trocken fiel, wartete die Crew auf die nächste Flut, um den Kutter wieder schwimmfähig zu machen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erste Fahrt mit neuem Boot endete mit Totalverlust
(18.11.14) Der 61-jährige Skipper der Yacht "Justa Gypsy" musste am 16.11. von der Gladstone Volunteer Marine Rescue gerettet werden, die er erst drei Wochen zuvor am 27.10. für 1200 Dollar gekauft hatte. Die 37 Fuß lange Ferrozementyacht war nahe Facing Island auf der Fahrt von der Rosslyn Bay nach Gladstone gestrandet.
Er hatte sie mit einem Außenbordmotor durch die See bugsiert und war auf Südkurs gewesen, als Wellen überkamen und das Rigg des heruntergekommenen Bootes brach. Das Boot trieb dann nordwärts, während der Skipper versuchte, es wieder an Bord zu ziehen. Dann lief es auf Grund und erlitt Wassereinbruch. Um 20.35 Uhr funkte der Skipper um Hilfe.
Da das Wasser zu flach für den Einsatz eines Bootes der VMR war, das nur knapp 40 Meter an die Yacht herankam, musste er nach Eintreffen der Seenotretter um 22.30 Uhr mit einem Rettungsring über Bord springen und wurde nach seiner Rettung im Gladstone Hospital gecheckt. Die Yacht wurde auf der Seite liegend in der sechs Fuß hohen Brandung zerschlagen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sechs Tote bei Unglück im Sudan
(18.11.14) Sechs Menschen ertranken, als ein sudanesisches Boot am 10.11. zwischen der Hauptstadt von Jonglei, Bor, und Mingkaman am 10.11. gegen 14 Uhr sank. Vier Kinder zwischen vier und 10 Jahren waren unter den Opfern. Das Boot war aus Juba nach Mingkaman gegen 14 Uhr ausgelaufen, brach dann auseinander und sank. Die beiden Bootsbetreiber, ein zweijähriges Kind und zwei weitere Personen überlebten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre lief auf Insel
(18.11.14) Die in Georgetown registrierte Fähre "Sabanto" lief am 17.11. am Ufer des Essequibo River bei Wakenaam Island auf Grund. Sie war gegen Mitternacht aus Parika planmäßig nach Supenaam ausgelaufen. Das von China gespendete Schiff kam um 00.35 Uhr fest. Alle Fahrgäste wurden nach Tagesanbruch mit Wassertaxis von Bord geholt.
Das Transport and Harbours Department bemühte sich, auch die drei Trucks und sieben Pkw mit Bargen von Bord zu bekommen. Die Bergung der Fähre würde aber erst möglich sein, wenn der Wasserstand ausreichend hoch ist. Bis dahin wurde das auf dem Ufer liegende Schiff bewacht. Der Fährdienst wurde unterdessen von der "Kanawan" und "Malali" sichergestellt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ersatz für verlorenes 60-Kilometer-Kabel kommt aus Schweden
(18.11.14) Die Anschlussarbeiten des Offshore-Windparks Butendiek können weiter gehen. Der Netzbetreiber TEnneT bekommt termingerecht einen Ersatz für dasa m 3.7. auf der Überführungsfahrt von Italien samt der Barge "AMT Explorer" im Mittelmeer verloren gegangene 60-Kilometer-Kabel. Ponton wie Ladung wurden nach einer Untersuchung der Untergangsstelle, die auf großer Wassertiefe liegt, zum Totalverlust erklärt.
Das Kabel hatte einen Wert von 28 Millionen Euro. Nun wurde in Schweden ein neues Kabel geordert. Der Technologiekonzern ABB kann kurzfristig ein Kabel in Karlskrona herstellen, das die zweite Anbindung von Butendiek an die Umspannplattform "Sylwin Aplpa" darstellen soll. Das Kabel soll bis Anfang 2015 auf dem Nordseegrund verlegt werden. Bei der Fertigung des Kabels konnten eingelagerte Komponenten zugeliefert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Estrella": Feuer gelöscht
(Bild: Rotterdam Port Authority)   Großbild klick!
Dusche auf Tanker in Brand geraten
(17.11.14) Die Feuerwehr Rotterdam mit einem Löschfahrzeug sowie die Schlepper "RPA 2", "RPA 11" und "RPA 16" der Hafenbehörde kamen am 16.11. dem Schweizer Binnentanker "Estrella", 6305 ts (EU-Nr.: 02333428), zu Hilfe, auf dem am Propaan-Weg in Rotterdam ein Feuer ausgebrochen war. Es war durch einen Kurzschluss in einem Duschraum entstanden. Es gelang den Einsatzkräften, die Flammen rasch zu löschen. Anschließend wurden die Wohnräume des 135 Meter langen Schiffes belüftet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Nossan" unter der Brücke
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
Fahrwasser der Göta Alv wieder frei
(17.11.14) Am Nachmittag des 16.11. gelang es, den unter Färöer-Flagge laufenden Frachter "Nossan" auf der Göta Alv wieder aufzuschwimmen. Er wurde anschließend zu weiteren Untersuchungen nach Vänersborg gebracht, von wo aus es mit eigener Kraft am 17.11. nach Grums weiter gehen sollte. Dabei sollte er auf dem Weg in den Vänern-See aber sicherheitshalber von dem schwedischen Schlepper "Thor av Grums" (IMO-Nr.: 8884737), eskortiert werden.
Am 15.11. war der vier Meter lange Riss im Rumpf der "Nossan" von Tauchern mit einer weiteren, sechs Meter langen Stahlplatte abgedichtet worden, nachdem ein vorangegangener Versuch, diesen zu verschließen, zunächst fehlgeschlagen war.
Nach einer Kontrolle am Spätnachmittag war begonnen worden, den gefluteten Laderaum auszupumpen, und in den Mittagsstunden des 16.11. war der Wasserstand im Schiffsinnern so weit abgesunken, dass der Frachter wieder schwimmfähig wurde. Sechs Schiffe warteten darauf, die Unfallstelle unter der Ställbacka-Brücke zu passieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht saß vor Vogelinsel fest
(17.11.14) Von der KNRM-Station Medemblik lief am 15.11. die "Span en de Bernadine" aus, um der deutschen Yacht "Hiddensee" zu assistieren, die im Hafen der Vogelsinsel De Kreupel auf Grund gelaufen war, wo sie über Nacht festgemacht hatte. Zwei Rettungsmänner stiegen auf das Boot über und stellten eine Schleppverbindung her. Es gelang, die Yacht achteraus wieder in tieferes Wasser zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bohrinsel wurde im Sturm evakuiert
(17.11.14) Das alte russische Jack-up Rig "GSP Saturn", 5235 BRZ (IMO-Nr.: 8767666), wurde im Sturm am 7.11. offenbar komplett evakuiert, nachdem im Sturm die Hubschrauberlandeplattform und ein Rettungsboot beschädigt wurden. Das Rig befand sich im Schlepp vom Dolginskoye-Ölfeld in der Petchora See nach Murmansk. Nachdem die "GSP Saturn" nahe Kap Kanin verankert wurde, kehrte die Crew an Bord zurück. Das 26 Jahre alte Rig wird von Gazprom Neft betrieben. Diese hatte eine Havarie bestritten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Versorger rammte Halbtaucher
(17.11.14) Der liberianische Offshore-Versorger "Odyssea Courage", 1542 BRZ (IMO-Nr.: 1076616) kollidierte am Morgen des 15.11. mit dem Halbtaucher "Q4000" und riss eines der 70 Personen fassenden Rettungsboote ab, als er gegen drei Uhr ins Heck hineinlief. Die "Odyssea Courage" lief anschließend nach Port Fourchon ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor drohender Strandung bewahrt
(17.11.14) Am Morgen des 14.8. geriet dem neun Meter langen, französischen Kutter "Enez Aval" beim Roche Ar Pommelou eine Leine in den Propeller, woraufhin es zu Maschinenausfall kam. Vor Ort waren hoher Seegang und starke Strömung. Der Skipper alarmierte das CROSS Corsen und warf Anker, um eine Strandung zu vermeiden. Das Rettungsboot "Kan Ar Mor" sowie ein RIB kamen dem Havaristen zu Hilfe und schleppten ihn in den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sitzt vor Saint Gilles Croix de Vie auf Strand
(17.11.14) Am 15.11. um 22.35 Uhr lief der französische Kutter "Argentario YE - 425386", 88 BRZ (MMSI-Nr.: 228975000) auf dem Strand bei Saint Gilles Croix de Vie auf Grund. Er hatte beim Einlaufen die Hafeneinfahrt verfehlt und saß auf ebenem Kiel in der Brandung fest. Das CROSS Etel alarmierte das dortige SNSM-Boot, das zur Strandungsstelle lief, aber feststellen musste, dass bei dem herrschenden hohen Seegang eine Bergung nicht möglich war.
Die fünfköpfige Crew wollte an Bord des Schiffes ausharren. Ein erster Bergungsversuch am Nachmittag des 16.11. scheiterte. Mit dem nächsten Hochwasser in der Nacht sollte es erneut versucht werden, doch die niedrig auflaufende Flut und die weiterhin hohe Brandung ließen wenig Hoffnung auf ein rasches Gelingen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Baggerschiff bei Okinawa gekentert
(17.11.14) Am Abend des 15.11.kollidierte der japanische Sandbagger "Hokuei 18" (MMSI-Nr.: 431001284) mit dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter "Yong Sheng VII", 2982 BRZ (IMO-Nr.: 9578220), vor dem Hafen von Okinawa in der Nagagusuku-Bucht. Dabei wurde die "Hokuei 18" an Backbordseite aufgerissen, kenterte und sank gegen 23 Uhr in flachem Wasser. Die fünfköpfige Crew wurde von der 14-köpfigen chinesischen Besatzung des Kollisionsgegners gerettet.
Nachdem Öl auszulaufen begann, wurde das mit der Steuerbordseite sichtbar gebliebene Wrack von Ölsperren umgeben. Die "Yong Sheng VII" wurde nur leicht beschädigt und lief nach Okinawa ein. Die "Hokuei 18" ist 86 Meter lang und war mit Baggerarbeiten beschäftigt. Die "Yong Sheng VII", 6606 tdw, wurde 2010 erbaut und läuft für die chinesische Weihai Yongsheng International.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier saß bei Hainan fest
(17.11.14) Der chinesische Bulkcarrier "Shi Dai 6", 35879 BRZ (IMO-Nr.: 9115224), lief mit einer Ladung von 65,000 Tonnen Kohle am 12.11. um 08.30 Uhr beim Anlaufen des Huaneng Power Plant Coal Terminal in Basuo auf Hainan auf Grund. Zum Zeitpunkt der Havarie war ein Lotse an Bord. Das Schiff kam außerhalb des Fahrwassers fest und konnte am 13.11. um 1.23 Uhr mit Hochwasser von einem Schlepper wieder flottgemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suchaktion nach vermissten Seeleuten vor Vietnam geht weiter
(17.11.14) Am 16.11. dauerte die Suche nach den acht vermissten Seeleuten des Frachters "Phuc Xuân 68" vor der Khanh Hoa-Provinz weiter an. Das mit Stahl beladene Schiff war am Abend des 9.11. nach der Kollision mit der "Nam Vy 69" binnen zwei Minuten gesunken. Diese hatte 2500 Tonnen Bohnen und Mais an Bord gehabt. Nur drei Mann der 11-köpfigen Crew wurden gerettet.
Mit 3-D-Sonar wurde von Bord der "HQ 888" aus versucht, das Wrack des Frachters 10,7 Meilen südsüdöstlich der Insel Hon Tre bei Nha Trang City bzw. 3.2 Meilen ostnordöstlich der Insel Hon Noi bei Cam Ranh zu lokalisieren.
In einem anderen Fall konnte der Grenzschutz der Ca Mau PRovinz am 15.11. gegen 14 Uhr den havarierten Kutter "CM 99556" zru Inhsel Hon Khoai eskortieren, der nach einem Maschinenschaden mit sieben Mann an Bord zu sinken gedroht hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Juneau abgedichtet
(17.11.14) Das 110 Fuß lange Patroullienboot "Anacapa" der Coast Guard Petersburg kam am Abend des 14.11. dem 36 Fuß langen Kutter "Pot Luck" zu Hilfe, der bei Juneau in Alaska Wassereinbruch erlitten hatte. Die eigenen Lenzpumpen kamen nicht gegen das eindringende Wasser an.
Es gelang den Männern der Küstenwache, zwei Leckstellen abzudichten und den Havaristen nach Petersburg zu eskortieren. Vor Ort waren zwei Fuß hohe Wellen und 10 Meilen Windgeschwindigkeit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter verlor Container in Oakland
(17.11.14) Die US Coast Guard und die Feuerwehr wurden am Abend des 15.11. alarmiert, nachdem bei Löscharbeiten Container von Bord des unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachters "NYK Aquarius", 75484 BRZ (IMO-Nr.: 9262704), am SSA Facility Berth 57 in Oakland gefallen waren. Um 20:30 Uhr wurde die Coast Guard San Francisco alarmiert, weil drei Boxen im Wasser trieben.
Sieschickte zwei Boote, die gemeinsam mit dem Alameda County Fire Department und dem Oakland Fire Department eine Sperrzone einrichteten. Die Coast Guard eskortierte Ausflugsschiffe an ihre Liegeplätze in Oakland, bis die Container von dem Schlepper "Patricia Ann" an den Kai gedrückt waren, wo sie ein Kran aus dem Wasser zog.
Quelle:Tim Schwabedissen



Küstenwache assistiert leckgeschlagenem Kutter
(17.11.14) Die Coast Guard assistierte am 16.11. der sechsköpfigen Crew des leckgeschlagenen, 68 Fuß langen Kutters "Pacifica", der 144 Meilen nordnordöstlich von Oahu um 8:58 Uhr Wassereinbruch gemeldet hatte. Es drang mit zehn Gallonen pro Minute ein, und das Schiff lief mit sieben Knoten auf Oahu zu.
Um 9.29 Uhr stieg eine HC-130 Hercules von der Air Station Barbers Point auf, die um 10:05 Uhr am Kutter eintraf, der deutliche Steuerbordschlagseite hatte. Das Flugzeug war Lenzpumpen ab und blieb vor Ort, bis das Patroullienboot "Kittiwake" eingetroffen war, das den Heimathafen Honolulu um 10:30 Uhr verließ und um 15.30 Uhr vor Ort erwartet wurde. Für den 17.11. wurde eine Wetterverschlechterung erwartet. Zuletzt war der Havarist noch 100 Meilen von der Küste entfernt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf St. Lawrence River außer Kontrolle geraten
(17.11.14) Am 15.11. um 17.05 Uhr erlitt der liberianische Frachter "Skawa", 13579 BRZ (IMO-Nr.: 9521863), auf der Fahrt von Port Colborne nach Montreal Maschinenausfall, als er den St. Lawrence River hinablief. Er warnte die entgegenkommende "Federal Kumano", dass das Schiff außer Kontrolle sei.
Die "Skawa" drehte nach Backbord weg und hatte auf einer Untiefe nördlich von Richards Point zwischen den Tonnen 52 und 54 Grundberührung. Sie lief über die Untiefe und geriet wieder in tieferes Wasser, wo sie stoppte, während die "Federal Kumano" passierte. Dann wurde die Maschine wieder angefahren, die "Skawa" drehte herum und ging nordwestlich von Richards Point außerhalb des Fahrwassers vor Anker.
Sie hatte bei der Grundberührung einen Rissi m Rumpf davongetragen, der sich absenkte. Während vorne 27.88 Fuß Tiefgang waren, betrug er am Heck 25.85 Fuß. Der zulässige Tiefgang im Fahrwasser betrug lediglich 26.5 Fuß. Während der Nachtstunden wurde die "Skawa" flussaufwärts zu einem Ankerplatz am Wilson Hill gebracht, wo am Morgen des 16.11. die Crew begann, Luft in den beschädigten Tank in der Vorpiek zu pumpen. Nach zwei Stunden begann sich der Bug wieder zu heben. <
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge mit sechs Pumpen gelenzt
(17.11.14) Die mit Steinen beladene, 40 Meter lange Barge der Arctic Seaworks, die beim Einschleppen in den Hafen von Andenes am Abend des 14.11. außer Kontrolle geraten und unweit der Børingmole auf Grund gelaufen war, konnte mithilfe des Rettungsbootes "Knut Hoem" stabilisiert werden.
Sie hatte bei der Havarie einen massiven Wassereinbruch erlitten, und sechs Pumpen waren im Einsatz, sie zu lenzen, bis der Riss mit Holzpatschen dichtgesetzt werden konnte. Nach einer Inspektion bugsierte das Rettungsboot "Dagfinn Paust" die Barge dann nach Svolvær.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler nach Kinsale abgeschleppt
(17.11.14) Das RNLI-Boot aus Courtmachsarry kam am 16.11. einem 90 Fuß langen Trawler aus Cork zu Hilfe, der nach Maschinenschaden rund 50 Kilometer vor der Seven Heads Peninsula in West Cork trieb und die Irish Coastguard um Hilfe gebeten hatte. Um 10.40 Uhr lief das Rettungsboot aus und hatte den Havaristen um 12.20 Uhr erreicht. Er wurde gegen 18 Uhr nach Kinsale eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge wird ausgepumpt
(Bild: NSSR)   Großbild klick!
Barge drohte in Andenes zu sinken
(15.11.14) Am Abend des 13.11. gegen 17.30 Uhr geriet eine 40 Meter lange und 15 Meter breite Barge in Andenes außer Kontrolle, als sie von einem Schlepper durch die Hafeneinfahrt gezogen werden sollte. Sie wurde von Wind und Strömung erfasst und kollidierte mit der Børingmole. Sie hatte mit einer Steinladung den Wellenbrecher verstärken sollen, mit dem sie nun zusammenstieß.
Die Barge wurde erheblich beschädigt an den NATO-Kai gelegt. Sie erlitt durch Wassereinbruch Schlagseite und musste mehrere Stunden lang ausgepumpt werden. Dabei kamen auch die ”Skomvær” und „Lindesnes“ der Küstenwache und das Rettungsboot „Dagfinn Paust“ sowie die Feuerwehr zum Einsatz. Alle ölhaltigen Stoffe wurden bis 22 Uhr abgepumpt, Taucher wurden gerufen, das Leck abzudichten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ole und Junior
(Bild: Tony Sivertsen)   Großbild klick!
Ole half Junior
(15.11.14) Am Morgen des 13.11. musste der Kutter „Elvan Junior“ nach Andenes abgeschleppt werden. Das Schiff hatte mit einer überhitzten Pumpe Probleme gemeldet. Daraufhin kam der größere Kutter "Ole Elvan" zu Hilfe und zog den Havaristen aus der Bucht bei ruhiger See in den Hafen, wo beide Schiffe gegen 11 Uhr festmachten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Giftfrachter weiter in Papenburg
(15.11.14)Das Binnenschiff „Nawatrans VI“ lag am 15.11. weiterhin im Papenburger Hafen. Die Ladung, bei der es sich um toxisches Bleigranulat handelte, befand sich immer noch an Bord. Die Stadt war in Kontakt mit dem Eigner, der Nawatrans SA, und rechneten mit einer Verladung des Bleigranulats in der kommenden Woche, sobald ein geeigneter Frachter zum Leichtern der Ladung gefunden ist.
Nachdem die „Nawatrans VI“ am 5.11. auf dem Weg von Frankreich nach Nordenham mit einem Poller beim Emssperrwerk Gandersum kolldierte, hatten Feuerwehrtaucher das Schiff provisorisch abgedichtet. Seitdem lag es im Hafen.
Eine Gefährdung der Umwelt ging derzeit nicht von der Ladung aus. Der Stadtbrandmeister untersuchte das Schiff zuletzt am 12.11. Die Stadt hat Vorkehrungen getroffen, um eine Entladung und Aufbewahrung des Gefahrgutes kurzfristig ermöglichen zu können. 50 Tonnen kontaminierten Wassers wurden zur Entsorgung nach Nordenham gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Feuer auf Werft in Yerseke
(15.11.14) Am Nachmittag des 14.11. brach auf dem holländischen Fischereifahrzeug "Thorsten J - HA 5" 216 BRZ (IMO-Nr.: 5272127) auf dem Slip der Werft Van de Yerseke BV in Yerseke gegen 14.45 Uhr ein Feuer im Laderaum aus. Zwei Löschfahrzeuge waren eingesetzt, um den Brand mit Schaum zu ersticken. Um 15.40 Uhr wurde Feuer aus gemeldet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vermisster Einhandsegler wohlbehalten gefunden
(15.11.14) Der im Golf von Mexiko vermisst gemeldete Einhandsegler Craig Neus aus Panama City, der im Juni Baltimore an Bord der 32 Fuß langen Yacht „Mariah“ verlassen hatte und zuletzt am 4.11. in Captiva gesichtet wurde, wurde im Rahmen einer von der US Coast Guard initiierten Suche über 80,000 Quadratmeilden sechs Meilen vor Apalachicola entdeckt. Die Batterie war leer, und er hatte keinen Mobilfunkempfang, um Hilfe zu rufen. Der 77-jährige war wohlauf, brauchte aber einen Schlepp.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Key West
(15.11.14) Der 34 Fuß lange Kutter „Playin Hooky“ aus Key West wurde am 14.11. von einem erheblich größeren Hummerkutter gerammt, als er auf 18 Fuß Wassertiefe vor Anker lag. Die Kollision ereignete sich 15 Meilen westlich der Marquesas Keys bzw. 25 Meilen westlich von Key West. Die dreiköpfige Crew blieb unversehrt, das Schiff wurde beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter rammte Kai
(15.11.14) Der indische Containerfrachter “Lal Bhadur Shastri”, 21603 BRZ (IMO-Nr.: 9045534), erlitt am 14.11. von Pipavav kommend Maschinenausfall und kollidierte beim Anlegen am International Container Transhipment Terminal in Valarpadam mit dem Kai. Der 189 Meter lange Frachter wurde dabei leicht beschädigt, der Terminalbetrieb ging weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen




() Am 14.11. begannen Taucher, den Riss im Rumpf des Frachters "Nossan" unter der Ställbacka-Brücke abzudichten. Erste Versuche, das Schiff am selben Tag auszupumpen, scheiterten aber, weil zuviel Wasser nachlief. Deshalb wurden die Arbeiten am Morgen des 15.11. mit einer großen Stahlplatte fortgesetzt. Es wurde gehofft, im Laufe des Tages mit dem Lenzen beginnen zu können. Danach sollte es sich vom Grund lösen und aus dem Fahrwasser, das es seit Tagen blockiert, weggeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Aufgegeben: Zweimaster “Nobody’s Baby”
(Bild: Paul Chinn)   Großbild klick!
Gestrandeter Zweimaster “Nobody’s Baby” vor San Francisco
(14.11.14) Direkt vor Oyster Point im Süden von San Francisco liegt ein aufgegenener, 50 Fuß langer Zweimaster seit dem vergangenen Winter vor dem Strand. Er hatte sich von seiner Mooring in der Bucht in einem Sturm losgerissen und war gestrandet. Seitdem verfällt das einst stolze Schiff immer mehr. Es liegt auf der Seite und hat inzwischen ein großes Loch im Rumpf. Ein Segel hängt über die Steuerbordseite des gefluteten, algenbewachsenen Schiffes.
Anwohner sorgten sich nun, dass von dem aufgegebenen Wrack eine Gefährdung ausgehen könnte, das sie ohnehin als Schandfleck empfinden. Doch einen Verantwortlichen zu finden, stellte sich als schwierig heraus. Der Manager des San Mateo County Harbor District sagte, das Boot sei außerhalb des Bereiches, der seine Marina betrifft. Die Oyster Point Marina gibt bereits jährlich 20,000 Dollar zur Räumung aufgegebener Boote aus. Das Problem sei ein grundsätzliches an der Westküste, hieß es.
Vertreter des Department of Public Works schätzten, das Schiff zu bergen, würde zwischen 25,000 und 50,000 Dollar kosten. Zunächst müsste ein Eigner ermittelt und mit der Aufgabe betraut werden. Käme er dieser nicht nach, könnte das Wrack auf Kosten der öffentlichen Hand geräumt werden, die dann versuchen müsste, von diesem das Geld wieder einzutreiben. Es sieht realistisch so aus, dass das Wrack noch längere Zeit dort liegen bleiben wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Nossan"
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
Göte Alv bleibt zur zur Bergung der Nossan gesperrt
(14.11.14) Am 13.11. blieb die Göta Alv zwischen Trollhättan und Vänersborg gesperrt, um jedes Risiko, dass der am Kollisionsabweiser der Brücke auf Grund liegende, znter Färöer-Flagge laufende Frachter "Nossan", 2248 BRZ (IMO-Nr.: 8814536), instabil werden könnte, während die Berger an ihm tätig waren, und diese gefährdet würden. Das vier Quadratmeter große Leck im Vorschiff sollte mit zwei Stahlplatten von 2x6 Metern Fläche abgedichtet werden, um danach das Schiff auspumpen zu können. Die Platten wurden in Falkenberg gefertigt und sollten am 13.11. zur Unglücksstelle transportiert werden.
Von der Sperrung des Fahrwassers war ein Frachter auf dem Vänern betroffen, der Grums anlief, die "Windstar”, die auf dem Weg zum Vänern in Trollhättan stoppte, die aus Holland kommende "Lurö", 2556 BRZ (IMO-Nr.: 9263588), die aus Göteborg kam und nun Lidköping ansteuerte, wohin daraufhin Schauerleute beordert wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brandschäden in der Ancora Marina
(Bild: Feuerwehr Neustadt)   Großbild klick!
Mindestens 30 Millonen Schaden nach Feuer in Ancora Marina
(14.11.14) Nach dem Großbrand im Yachthafen Ancora Marina in Neustadt, bei dem am Morgen des 12.11. rund 40 Boote zerstört wurden, ging die Lübecker Staatsanwaltschaft von Brandstiftung aus und leitete am 13.11. ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt ein.
Die Brandmeldeanlage hatte an jenem Morgen um 3.56 Uhr angeschlagen. Als Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, brannte bereits die komplette Halle, meterhohe Flammen schlugen empor, Treibstofftanks explodierten.
In der Ausstellungshalle lagerten rund 100 zumeist neuwertige Händlerboote. Davon wurden etwa 45 durch Hitze und Flammen zerstört. Da die meisten Boote aus Kunststoff bestanden, entwickelte sich schnell dichter Qualm. Anwohner wurden aufgefordert, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Sechs Wehren mit über 100 Einsatzkräften kämpften stundenlang gegen die Flammen. Mit Drehleitern und Wasserwerfern versuchten sie, ein weiteres Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Wegen Einsturzgefahr konnten die Löscharbeiten aber nur von außen erfolgen. Die Halle sollte kontrolliert abbrennen.
Nächtliche Löscharbeiten
(Bild: )   Großbild klick!
Die Feuerwehr schaffte es immerhin, dass das Feuer nicht auf eine zweite Halle übergriff. Die vom Brand betroffene Halle selbst sowie mehrere Boote im Außenbereich konnten sie aber nicht retten. Die Hitze war so groß, dass auch sie Feuer fingen. Auch drei Yachten in der Nachbarhalle erlitten Brandschäden.
Erst gegen acht Uhr früh waren die offenen Flammen gelöscht, der Einsatz im Rahmen der Nachlöscharbeiten dauerte aber noch bis in den Nachmittag an. Es galt, die Glutnester zu kontrollieren, die durch die die immense Hitze immer wieder aufflammten Brandermittler konnten entsprechend erst im Laufe des 13.11. ihre Arbeit aufnehmen, da die Hitze bei Temperaturen von bis zu 700 Grad bis dahin noch zu groß gewesen war. Sobald die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen beendet hat, soll schweres Gerät zum Einsatz kommen, mit dem die Halle abgerissen wird. Die Überreste sollen umweltgerecht entsorgt und die Halle dann wieder aufgebaut werden.
Weitere Brandschäden
(Bild: Feuerwehr Neustadt)   Großbild klick!
Weil es sich um eine Ausstellungshalle handelte, waren überwiegend neue Yachten betroffen. Hierpräsentierten verschiedene Firmen ihre neuesten und zum Teil sehr teuren Schiffe als Ausstellungsstücke Durch die extreme Hitzeentwicklung, die auch außerhalb der Halle stehende Schiffe in Mitleidenschaft zog, wurden insgesamt an die 70 Boote betroffen. Der Schaden des Feuers belief sich auf mindestens 30 Millionen Euro.
Die Geschäftsleitung des Hafens richtete auf dem Gelände ein Kommunikationszentrum und ein mobiles Versicherungsbüro ein, wo Mitarbeiter Anfragen besorgter Bootseigner beantworteten. Die Winterlager auf dem Gelände der Marina waren nicht von dem Feuer betroffen. Neben dem Yachthafen mit rund 1400 Liegeplätzen gibt es eine Werft, mehrere Winterlager und die 70 x 100 Meter große Ausstellungshalle, die vom Feuer zerstört wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Meldung über Kollision löste große Suchaktion aus
(14.11.14) Am 13.11. gegen Mittag meldeten Zeugen, dass es auf der Merwede zwischen Hardinxveld und Werkendam zu einer Kollision zwischen einem Sportboot und einem Binnenschiff gekommen sei.
Daraufhin wurde eine große Suchaktion gestartet mit dem KNRM-Boot „Tjepke Ekkelboom“, einem Polizeihelikopter, der Feuerwehr mit den Löschbooten aus Drimmelen und Dordrecht, Fahrzeuge des Fährdienstes von Gorinchem, Tauchern und einem Sonarboot von Rijksaterstaat. Nachdem bis 17 Uhr allerdings keine Spur von einem möglichen Wrack entdeckt worden war, wurden bis auf das Sonarboot die Sucheinheiten zurück beordert.
Quelle:Tim Schwabedissen




Zwei Vermisste nach Untergang vor Philippinen
(14.11.14) Der philippinische Frachter “Vital 355”, 247 tdw (IMO-Nr.: 8944836), sank am Abend des 11.11. vor Anini-y in der Antique-Provinz vor der Insel Panay bei stürmischem Wetter in der Sulu Sea. Der Kapitän und ein Kranführer wurden vermisst, während die übrigen 11 Schiffbrüchigen nach vier Stunden von einem passierenden Kutter 20 Meilen nordwestlich von Naso Point gerettet wurden.
Die “Vital” war von Carmen, Cebu, nach Cuyo, Palawan mit einer Ladung von 20000 Säcken Zement unterwegs, als sie in raue See geriet, Backbordschlagseite entwickelte und um 23.15 Uhr unterging. Nachdem am Morgen des 12.11. das Unglück bekannt wurde, startete die Coast Guard Station San Jose de Buenavista eine Suchaktion. Die Geretteten wurden unterdessen an Land gebracht. Die “Vital 355” wurde 1988 erbaut und lief für die Eva Shipping, Manila.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leichter auf Main leckgeschlagen
(14.11.14) Am Vormittag des 13.11. sorgte ein Ölfilm auf dem Main für einen größeren Einsatz von Feuerwehr und dem Technischem Hilfswerk. Ein Schubleichter war leckgeschlagenen, und Betriebsstoffe liefen aus. Gegen 8.45 Uhr hatte die Besatzung eines Baggerschiffes die Polizei verständigt, die sich sofort auf den Weg zu dem Leichter, der in einer Bucht auf Höhe des Marktstefter Betonwerkes lag, machte.
Das Fahrzeug, das einen Bagger auf Deck stehen hatte, war bereits am Abend des 12.11. leckgeschlagen. Das Personal der Firma begann, das eindringende Wasser zu lenzen. Dabei wurde aber auch Bilgenwasser in den Main gepumpt, das mit ölhaltigen Betriebsstoffen versetzt war.
Das THW und die Feuerwehren setzten mehrere Boote aus, die Ölschlängel auslegten, mit denen zunächst eine weitere Ausbreitung des Ölfilms verhindert werden konnte. Danach nahmen sie das Öl mit speziellen Vliesen auf. Die Verschmutung konnte auf etwa 100 Quadratmeter begrenzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



ROV erneut auf Lecksuche an “Manolis L”
(14.11.14) Die kanadische Coast Guard sichtete am 10.11. nach dem Durchzug eines Sturmtiefs einige frische Ölflecken an der Untergangsstelle des gesunkenen liberianischen Frachters “Manolis L” vor Change Islands in der Notre Dame Bay. Es handelte sich aber nur um wenige Liter, die rasch verdunsteten. Ein ROV sollte am 12.11 die Austrittsstelle am Heck lokalisieren. Es lag offenbar außerhalb des Bereiches, der in der Vergangenheit bereits abgedichtet wurde.
Als das Tauchboot unten war, konnte auch kein Austritt festgestellt werden. Wohl immer, wenn Stürme das Wrack schütteln, treten einige Tropfen aus und verursachen an der Wasseroberfläche einen Ölfilm. Als der Frachter im Januar 1985 strandete und am Blow Hard Rock zwischen Bacalao Island und den Change Islands sank, waren über 452 Tonnen Schweröl an Bord. Im vergangenen Jahr wurden Neoprenabdichtungen und ein Kofferdam installiert. Dieser soll in einer ruhigen Wetterphase nun an die Wasseroberfläche geholt, ausgepumpt und durch einen neuen ersetzt werden.
Zuletzt war diesi m Juni/Juli durchgeführt worden und soll zweimal jährlich wiederholt werden. Dazu wurde ein Einsatzzentrum in Herring Neck aufgebaut mit fünf Ölbekämpfungsschiffen, der “Ann Harvey” der Coast Guard, die eine speziell ausgerüstete Barge hat, sowie der Möglichkeit einer Lufüberwachung durch Transport Canada und Provincial Airlines.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Fähre in Perak
(14.11.14) Eine Passagierfähre wurde am 14.11. in Perak an der Pangkor Jetty durch ein Feuer im Vorschiff beschädigt. Ein Besatzungsmitglied, das alleine an Bord war, alarmierte um 14.45 Uhr die Perak Fire and Rescue, die den Brand unter Kontrolle bringen konnte, ehe er sich vom vorderen Passagierdeck und der Brücke auf den Rest des Schiffes ausbereitete. Rund 60% der Fähre wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Große Suchaktion für orientierungslose Angler auf der Ostsee
(14.11.14) Eine mehrstündige Odyssee mit ihrem offenen Boot im dichten Nebel auf der Ostsee endete für zwei Angler am Abend des 11.11. an Bord des Seenotrettungsbootes “Konrad Otto” der DGzRS-Station Kühlungsborn. Vier Rettungseinheiten der DGzRS sowie Marine- und Behördenschiffe waren zwischen Warnemünde und dem dänischen Gedser an einer durch die DGzRS koordinierten Suche beteiligt. Der Seenotkreuzer “Arkona” fand die Männer schließlich unverletzt weit draußen auf der Ostsee.
Gegen 15 Uhr war das MRCC in Bremen informiert worden, dass vor der Halbinsel Fischland/Darß zwei Angler in einem offenen, manövrierunfähigen Boot treiben. Die 74 und 71 Jahre alten Männer waren offenbar am Morgen von Ahrenshoop aus zum Angeln ausgelaufen und im dichten Nebel die Orientierung verloren. Zu allem Überfluss ließ sich auch der Motor ihres Bootes nicht mehr starten. Die Angler konnten auch keine genaue Positionsangabe machen. Sie wussten lediglich, dass sie sich in einem Gebiet mit etwa 20 Metern Wassertiefe befinden und hatten zwei kreuzende Fährschiffe gesehen.
Aufgrund vorherrschender süd-südöstlicher Winde mit Geschwindigkeiten von 15 bis 20 Knoten und der Strömungsverhältnisse mussten die beiden bereits in der Nähe der Kadetrinne driften. Das MRCC alarmierte die Seenotkreuzer “Theo Fischer” der Station Darßer Ort, die “Arkona” der Station Warnemünde sowie die Seenotrettungsboote “Barsch” der Station Wustrow und “Konrad Otto” der Station Kühlungsborn. Bremen Rescue Radio informierte die gesamte Schifffahrt im umliegenden Bereich. Der dänische Seenotkreuzer „L. W. Dam“, die Schnellboote „Hermelin“, „Hyäne“, „Puma“ und „Wiesel“ der deutschen Marine, das Bundespolizeiboot „Eschwege“, das Zollboot „Usedom“ und das Mehrzweckschiff „Arkona“ der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung boten daraufhin ihre Hilfe an. Der Seenotkreuzer “Theo Fischer” wurde On-Scene-Coordinator für alle Einheiten.
Die Seenotretter berechneten anhand von Wind-, Drift- und Strömungsverhältnissen zwei Suchgebiete: Die Schiffe der DGzRS konzentrierten sich auf das kleinere, wahrscheinlichere Suchgebiet auf halbem Weg zwischen Warnemünde und Gedser. Die anderen Schiffe begannen, nordwestlich davon zu suchen. Es dämmerte bereits, und über der Ostsee lag dichter Nebel mit Sichtweiten von unter 200 Metern. Deshalb konnten Hubschrauber zur Unterstützung der Suche aus der Luft nicht eingesetzt werden.
Gegen 18.45 Uhr entdeckte der Kreuzer “Arkona” das Radarecho des Havaristen etwa zwölf Seemeilen vor Kühlungsborn im berechneten Suchgebiet und leuchtete den Fundort aus.Die “Konrad Otto”, die mit ihr im Suchverband fuhr, nahm die beiden Männer an Bord, brachte sie nach Kühlungsborn und übergab sie dort an den Landrettungsdienst. Die “Arkona” schleppte das verlassene Boot in den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack eines alten Schoners
(Bild: Gena Anfimov)   Großbild klick!
Reste alten Seglers bei Klaipeda angespült
(13.11.14) Unweit der Zufahrt des Hafens von Klaipeda wurde am nördlichen Wellenbrecher das Wrack eines alten Schoners an den Strand gespült. Teile des Bugs und Hecks wurden bei Melnrage freigelegt. Die Wrackteile haben eine Länge von acht Metern und eine Breite von sieben Metern. Das Schiff stammt vermutlich aus dem 19. Jahrhundert.
Das Wrack lag am Spülsaum in Sichtweite des einstigen DSR-Frachters “Rudolf Breitscheid”, 7784 BRZ (IMO-Nr.: 6423864), der auslaufend aus Klaipeda am 24.9.1988 in einem schwerern Sturm aus der Fahrrinne gedrückt wurde und am Morgen des 25.9. um 07.01 Uhr an der Nordmole festkam.
Er brach dort wenig später auseinander und sank. Im Dezember 1988 wurde das Vorschiff
Wrack der “Rudolf Breitscheid”
(Bild: Gena Anfimov)   Großbild klick!
schwimmfähig gemacht und zum Abwracken nach Hamina in Finnland geschleppt. Im Sommer 1989 wurde die Ladung, bestehend aus 10.000 Tonnen Stahlblechen und Halbzeugen, geborgen. Der hintere Teil des Rumpfes liegt aber noch auf der Seite an der Hafeneinfahrt auf Position 55° 43' 51? N, 21° 4' 44? O.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter "Nossan"
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
Frachter unter Stallbacka-Brücke gesunken
(13.11.14) Am 12.11. um On 12.40 Uhr erlitt der unter Färöer-Flagge laufende Frachter "Nossan", 2248 BRZ (IMO-Nr.: 8814536), einen Maschinenblackout auf der Fahrt von Kalmar nach Grums und lief bei der Stallbacka-Brücke in Trollhättan auf zwei Betonpfähle. Das Schiff konnte wenig später wieder abgebracht werden, war aber im Vorschiffsbereich aufgerissen worden.
Beim Versuch, den Hafen von Stallbacka zu laufen, sackte es zusehends weg und lag um 13.30 Uhr mit Backbordschlagseite zusehends vorlastig direkt unter der Brücke. Rettungskräfte versuchten, das Schiff durch Lenzen schwimmfähig zu halten. Die schwedische Küstenwache schickte die "KBV 051" zur Unglücksstelle. Die siebenköpfige Crew sowie der Lotse mussten den Havaristen schließlich verlassen, der im Sinken begriffen war.
Der Schlepper “Älvbjörn” des Sjöfartsverket drückte die “Nossan” in Richtung Ufer, wo es an den Betonpfeilern festgemacht wurde. Gegen 15 Uhr stabilisierte sich die Lage ein wenig. Der Rumpf hatte nun auf Grund aufgesetzt und war durchgeflutet. An Backbord lag der Gangbord unter Wasser. Die 50 Kubikmeter Öl in den Tanks bereiteten Sorge, sodass Ölsperren bereit gelegt wurden. Da aber nichts von dem Kraftstoff auslief, brauchten sie vorerst nicht in den Einsatz gebracht werden. Auch die Ladung Schnittholz, die sich auf Deck befand, ging anders als zunächst befürchtet nicht über Bord.
In den Nachtstunden gingen Berger wieder an Bord. Taucher untersuchten in den folgenden Stunden den Rumpf und fanden im Vorschiff einen Riss von 4x1 Metern. Im Laufe des 13.11. sollte begonnen werden, das Leck zuzuschweißen und den Frachter danach auszupumpen. Die Küstenwache überwachte die Lage kontinuierlich. Bei Vanersberg, Trollhäattan und südlich davon warteten drei Schiffe darauf, passieren zu können.
Die “Nossan” ist 88 Meter lang, 13,17 Meter breit und hat einen Tiefgang von 5,46 Metern sowie eine Tragfähigkeit von 4.250 Tonnen. Sie läuft für das Thun Ship Management in Lidköping und wurde 1990 von der Ferus Smit Scheepswerf in Westerbroek erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fährdienste nach Feuer und Bootsabsturz eingestellt
(13.11.14) Der Fährdienst zwischen Skjelten, Lepsøya und Haramsøya wurde am 12.11. unterbrochen, nachdem eine Explosion und ein schnell gelöschtes, anschließendes Feuer im Maschinenraum die norwegische Fähre "Os", 828 BRZ (IMO-Nr.: 7704679), lahmgelegt hatte. Das Schiff wurde an den Fährterminal in Skjeltne geschleppt und ein Ambulanzboot als vorläufiger Ersatz in Fahrt gebracht.
Einen weiteren Fährausfall gab es auf dem Fensfjord, wo auf der norwegischen Fähre "Gloppen", 1984 BRZ (IMO-Nr.: 8304775), die selbst als Ersatz für die "Melderskin", 1974 BRZ (IMO-Nr.: 8412261), zwischen Sløvåg und Leirvåg von Norled eingesetzt wurde, ein Mann-über-Bord-Boot abstürzte. Als an dem Boot gearbeitet wurde, öffnete sich der Bootsdavit, und es fiel auf den Kai in Sløvåg. Menschen waren nicht an Bord des Bootes, aber dieses wurde beschädigt, und die Fähre wurde für die notwendigen Untersuchungen aus dem Betrieb genommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Acht Vermisste und fünf Verletzte bei Terroristenattacke im Mittelmeer
(13.11.14) Ein Schiff der ägyptischen Marine wurde am 13.11. von mehreren Booten 70 Kilometer nordwestlich von Damietta im Mittelmeer attackiert. An Bord brach ein Feuer aus. Dabei wurden fünf Besatzungsmitglieder verletzt, acht weitere vermisst. 32 Angreifer wurden gefangen genommen, vier weitere getötet und vier von deren Booten zerstört. Das ägyptische Marineschiff war auf Patroullie vor Damietta im Einsatz gegen Menschen- und Drogenschmuggler.
Quelle:Tim Schwabedissen



Treibende Barge im Howe Sound eingefangen
(13.11.14) Die Barge “Spudnik”, 487 BRZ (IMO-Nr.: 8974025), riss sich am 12.11. gegen 6.45 Uhr von ihren Moorings bei Vancouver los und trieb auf den Britannia Beach zu. Versuche von Arbeitern der Black Mount Logging am Watts Point im Howe Sound versuchten vergeblich, die Drift zu stoppen, und alarmierten daraufhin die Küstenwache.
Der Schlepper “Cutlass” der kanadischen Coast Guard konnte sie gegen 10 Uhr auf den Haken nehmen und nach New Westminster schleppen. Hier sollte der Ausreißer bei den Amix Marine Services vertäut werden.
Bei dem Schiff handelt es sich um einen früheren Transporter der U.S. Navy, der vor dem Nexen Beach im Howe Sound ankerte. An Bord waren fünf Tonnen Diesel und 1,5 Tonnen Schmieröl. Ende September hatte die Coast Guard den Eigner aus Squamish aufgefordert, Maßnahmen gegen drohende Ölverluste des rostenden Fahrzeugs einzuleiten, doch dieser war damit noch nicht fertig geworden. Dies sollte nach der Bergung nachgeholt werden. Die Coast Guards wollte in den kommenden Tagen das weitere Vorgehen planen. Bereits im Mai hatte sich die “Spudnik” einmal selbstständig gemacht.
Die “Spudnik” wurde 1945 beim Charleston Naval Shipyard als “Arctic Transport” erbaut und später von der Island Tug & Barge Co. in Seattle zu einer maschinengetriebenen Barge zum Einsatz zwischen Seattle und Alaska eingesetzt, ehe sie im Duwamish River aufgelegt wurde. Die “Spudnik” ist 59,65 Meter lang und 10,36 Meter breit.
Quelle:Tim Schwabedissen



36 Container gingen über Bord
(13.11.14) Die chinesische Containerbarge “Run Fa Chang Qing” (MMSI-Nr.:413364890) kenterte am Morgen des 12.11. am Kaid es Shengdong International Container Terminal (SICT) in Yangshan. Etliche Containerstacks stürzten um, als sie sich auf die Seite legte. Dabei gingen 36 auf Deck gestaute Containers über Bord. Der Betrieb am Containerterminal wurde eingestellt, um diese zu bergen. Die 114 Meter lange und 21 MEter breite Barge läuft für Sinotrans.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einhandsegler mit Zweimaster vermisst
(13.11.14) Die Yacht “Mariah” und ihr Skipper Craig S. Neus Sr. aus Panama City wurde vermisst, nachdem er von Maryland ausgelaufen war. Der 77-jährige wurde am 12.11. zwischen Boca Grande, nordwestlich von Fort Myers und Panama City vermutet, könnte sich aber auch weiter westlich in Richtung des Golfs von Mexico befinden. Der letzte Kontakt bestand am 4.11. in South Seas Plantation, Captiva.
Die US Coast Guard schickte eine C-130 Hercules von derAir Station Clearwater, eine HC-144 Casa der Air Station Miami sowie die “Alligator”, ein 87 Fuß langes Patroullienboot aus St. Petersburg zur Suche in das Seegebiet. Bei der “Mariah” handelt es sich um einen 32 Fuß langen Zweimaster, mit dem der Mann von Baltimore nach Panama City unterwegs war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Magic auf den Strand gezogen
(13.11.14) Der Kutter “Magic”, der am 10.11. vor dem Indian River Inlet auf Grund gelaufen war, ist zwischen 18.45 und 19 Uhr gesunken. Die Bergung der 38 Fuß lange Topaz durch Boat US in Delaware begann am 11.11. Das Wrack war am Molenfuß kompliziert zu erreichen. Sowohl von Land wie von einem Boot aus und mit Tauchern waren die Berger im Einsatz.
Da an der Untergangsstelle kein Kran eingesetzt werden konnte, musste das Wrack in Richtung des benachbarten Strands gezogen werden. Als es dort aus dem Wasser kam, wurde klar, dass es sich um einen Totalverlust handelte würde. Der Rumpf war geknickt und stark verformt. Gegen 15 Uhr wurde die “Magic” schließlich auf einen Trailer verladen und abtransportiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Tauchwrack weniger im Puget Sound
(13.11.14) Thomas Donovan war schon seit langem fasziniert von dem alten Marineschlepper “The Murph”, 260 tdw, der 2007 im Quartermaster Harbor sank. Er tauchte häufig am Wrack und erforschte die 70-jährige Geschichte des Schiffes. Als er 2009 heiratete, fand die Hochzeit auf einer Bootsflotte oberhalb der “The Murph” statt. Am 4.11. aber wurde das Wrack am Ende einer zweitägigen Bergungsaktion von dem Department of Natural Resources mit einem Schwimmkran gehoben.
Für Donovan und die Tauchcommunity war dies ein trauriger Tag, doch das Wrack wurde als Umweltgefahr und Schifffahrtshindernis angesehen, da es bei Niedrigwasser sogar aus dem Wasser ragte. Die “The Murph” war das fünfte Schiff, das seit Sommer 2013 im Rahmen des DNR’s Derelict Vessel Removal Program aus Quartermaster Harbor geräumt wurde. Sie war aber wegen ihrer Größe und des Bewuchses einzigartig.
Das meiste Öl war bereits kurz nach dem Untergang nahe der Einfahrt des Quartermaster Harbor 2007 von der Coast Guard abgepumpt worden, doch es gab Befürchtungen, es gäbe noch mehr an Bord, und die Tanks könnten durchrosten. Die Bergungsaktion kostete 622,000 Dollar und wurde durch die Global Diving & Salvage durchgeführt. Dabei wurde auch versucht, so viele Meerestiere wie möglich, die sich am Schiff angesiedelt hatten, zu retten.
Es gäbe nicht so viele Wracks im Puget Sound, und laut Rick Myers der Tauchfirma Bandito Charters aus Tacoma, und die “The Murph” sei eines der schönsten gewesen. Seine Firma habe neben einem Dutzend anderer Schiffe auch dieses regelmäßig angesteuert. Es war in flachem Wasser ein gutes Anfängerwrack, schön beleuchtet und perfekt aufrecht auf dem Grund sitzend, was die Orientierung im Innern erleichtert.
“The Murph” war 201 Fuß lang und 30 Fuß breit. Sie wurde 1944 in Jacksonville, Florida, für die Marine als USS “Wingina” erbaut. Die meiste Zeit ihrer Marinekarriere war sie am Bremerton Navy Yard und in Astoria, Oregon, stationiert, wo sie großen Schiffen beim Queren der Columbia River Barre assistierte.
1985 wurde sie verkauft und ging in den folgenden Jahren durch mehrere Hände, darunter das Seattle Central Community College, bevor der letzte Eigner, ein als Exzentriker geltender Mann aus Olympia, sie am Ende in Quartermaster sich selbst überließ. Er lebte zuletzt auf dem Schiff, bevor es 200 Fuß vor Vashon Island auf 40 Fuß Tiefe sank.
Einiges Metall wurde bereits vorher abgebaut, und möglicherweise versenkte der Mann sein Schiff sogar selbst, um Entsorgungskosten zu sparen. Eine andere Theorie besagt, dass beim achtlosen Abmontieren von Rohren ein Wassereinbruch verursacht wurde. Auch nach dem Untergang ging das Ausschlachten durch rücksichtslose Taucher weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wracks in Pearl Harbor jetzt in 3-D-Darstellung
(13.11.14) Mit einem H-1750-USV hat die Deep Ocean Engineering erstmals eine umfassende Multibeam-Untersuchung der Wracks von USS “Arizona” und USS “Utah” im Pacific National Monument in Pearl Harbor, Hawaii, durchgeführt. Am 20.10. begannen Spezialisten gemeinsam mit Vertretern von R2Sonic, Autodesk und eTrac mit der Arbeit, die ein Geschenk an den National Park Service darstellte. R2Sonic hatte zuvor Kontakt mit der Deep Ocean aufgenommen, um das H-1750 USV als Plattform für das SONIC 2020 Multibeam zu nutzen, da es flach genug war, um auch unter der Gedenkplattform über der „Arizona“ zu arbeiten.
Gemeinsam konnte im Folgenden eine High Resolution-Sonar-Darstellung von beiden Kriegsschiffen erzeugt werden, die zuletzt vor 30 Jahren inspiziert wurden. Damit können auch Verschiebungen, Korallenbewuchs und sonstige Veränderungen dargestellt werden und ein 3-D-Modell der “Arizona” soll auf der Basis der Daten konstruiert und an der Gedenkstätte ausgestellt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dreimaster „Whitsunday Magic”
(Bild: Brent Mail)   Großbild klick!
Gestrandeter Dreimaster endet auf dem Schrott
(12.11.14) Das Wrack des australischen Dreimasters „Whitsunday Magic”, das seit fast zwei Jahren vor dem Boathaven Beach in Airlie auf der Seite gelegen hatte, ist am Morgen des 7.11. bei hohem Wasserstand geborgen worden. Es sollte anschließend verschrottet werden.
Das Schiff war in dem Tropensturm Oswald, der im Januar 2013 über die Küste von Queensland tobte, gestrandet. Während Versicherer und Berger um die Kosten von rund 250000 Dollar stritten, die die Räumung des Havaristen erforderte, wurde dieser mit jedem Sturm, der über die Whitsundays zog, weiter auf den Strand gedrückt. Hinter den Kulissen bereitete derweil das Management des Port of den Ankauf des Wracks vor und arbeitete mit Maritime Safety Queensland (MSQ) und dem früheren Eigner an einem Bergungsplan.
Das Tallship war 1994 in der Türkei für Charterzwecke erbaut und im August 2007 überholt worden. Es war einige Jahre lang das größte Schiff Whitsunday-Charterflotte. Bereits im August 2011 sank die „Whitsunday Magic“ an der Shute Harbour Jetty. Sie wurde gehoben und nach der Reparatur an Ian Robert Freemann verkauft, der sie an der Gold Coast einsetzen wollte. Doch der neue Eigner hatte wenig Freude an dem Schiff: Auf der Fahrt von Nordqueensland zur Gold Coast strandete es am Airlie Beach und wurde seither zu einer morbiden Touristenattraktion.
Der Eigner hatte nach der Strandung zunächst noch 60000 Dollar auftreiben können, um das Schiff wieder flott zu machen, doch als ein Berger, der von seiner Versicherung angeheuert worden war, begann, das Öl aus dem zu der Zeit zwar festsitzenden, aber noch schwimmfähigen Schoner abzupumpen, sank dieser. Danach verfiel er rasch zu einem Wrack. Die „Whitsunday Magic“ war 34 Meter lang und 7,8 Meter breit und war mit 15 klimatisierten Kabinen und einer Bar sowie einem Glasbodenboot für Touren auf Korellenriffe ausgestattet. Eine Drei-Tage-Fahrt kostete einst 700 Dollar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “Magic”
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Schiffbrüchige Fischer mit Leiter gerettet
(12.11.14) Am Abend des 10.11. wurde die zweiköpfige Crew des 38 Fuß langen Kutters “Magic” gerettet, nachdem dieser mit einer Mole auf der Nordseite des Indian River Inlet kollidiert war. Um 18.36 Uhr wurden die U.S. Coast Guard und die Feuerwehren von Lewes und Rehoboth Beach alarmiert. Die Crew der Coast Guard Station Indian River Inlet war als erstes vor Ort, konnte aber wegen der Felsen in der Umgebung nicht an den Kutter herankommen. Ein Offizier der Coast Guard fiel dabei von den schlüpfrigen Steinen ins Wasser. Deshalb wurde beschlossen, die Rettung von der Felsenmole aus durchzuführen. Die Feuerwehr Rehoboth Beach rückte mit 12 Männern, Rettungsleitern und Leinen an, mit der diese im Scheinwerferlicht am Molenkopf zum Backbordbug des Kutters ausgebracht wurden. Nachdem zwei Rettungsmänner an Bord waren, kontrollierten sie zunächst dessen Zustand, der heftig auf den Felsen arbeitete.
In den Rumpf waren bereits etliche Löcher gerissen worden, durch die Wasser eindrang, sodass der Kutter allmählich volllief. Eine der beiden Personen an Bord war bei dem Auflaufen verletzt worden und musste auf einem Brett mit Schwimmhilfe auf das Rettungsboot der Lewes Fire Rescue übergesetzt werden. Dieses brachte ihn zur Indian River Coast Guard Station, von wo aus er ins Christiana Hospital geflogen wurde. Am folgenden Morgen ragten nur noch die Aufbauten und das Vordeck der „Magic“ aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kühlfrachter saß im Solent auf Grund
(12.11.14) Nur kurze Zeit nach dem Auslaufen vom Fruchtterminal in Southampton nach Las Palmas lief der unter Panama-Flagge registrierte Kühlfrachter "Nagato Reefer", 7367 BRZ (IMO-Nr.: 9227596), am 12.11. gegen zwei Uhr im Solent auf Grund. Das Schiff saß sechs Stunden lang auf der Shingles Bank westlich der Needles vor der Isle of Wight fest. Die20-köpfige Crew blieb unversehrt. Gegen acht Uhr kam der Frachter wieder frei.
Quelle:Tim Schwabedissen




Erneut Kollision in Travemünde
(12.11.14) Am 11.11. um 10.47 Uhr, kollidierte im Nebel mit Sichtweiten um 550 Metern auf der Trave die von Gdingen kommend nach Lübeck einlaufende niederländische Ro/Ro-Fähre "Pulpca“, 28289 BRZ (IMO-Nr.: 9345386) mit der am Skandinavienkai liegenden, englischen Fähre "Stena Flavia, 26904 BRZ (IMO-Nr.: 9417919). Darüber hinaus wurde der 30x30 Meter große Schwimmponton 4 der LHG am Anleger 4 beschädigt. Ein Arbeitscontainer, in dem normalerweise Kontrolltätigkeiten durchgeführt wurden, wurde zerquetscht, ein Lichtmast umgeknickt.
In der Siechenbucht hatte die Schiffsführung unter der Beratung eines Seelotsen ein Backbordmanöver fahren sollen. Dabei driftete die „Pulpca“ aber nach Steuerbord in Richtung Skandinavienkai ab, und es kam zur Kollision. Die "Pulpca" konnte ihre Fahrt anschließend in Richtung Seelandkai fortsetzen. An Bord befanden sich 20 Besatzungsmitglieder und ein Passagier, die nicht verletzt wurden. Das Schiff war mit Trailern beladen gewesen, die im Tagesverlauf gelöscht wurden.
Auf der „Stena Flavia“ wurden die Scheuerleiste und ein Rettungsboot beschädigt. Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft in Hamburg verhängte über beide Schiffe ein Auslaufverbot. Die Beschädigungen, die Fahrtauglichkeit und die technischen Einrichtungen wurden bis in den Abend hinein kontrolliert.
Um 20.30 Uhr lief dann die „Stena Flavia“ nach Ventspils aus, gefolgt um 23.30 Uhr von der „Pulpca“, die sich nach Hanko aufmachte. Erst am 6.11. war die "Transpulp” in die Marina Rosenhof in Travemünde gelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leonhardt & Blumberg-Frachter versenkt chinesischen Sandfrachter
(12.11.14) Alle sechs Besatzungsmitglieder des chinesischen Frachters "Hai Run 607" wurden am 11.11. gerettet, nachdem dieser mit dem unter Liberia-Flagge laufenden Frachter "Hansa Siegburg", 18326 BRZ (IMO:9401661), der Hamburger Reederei Leonhardt & Blumberg vor Xiamen kollidierte. Der Unfall ereignete sich südöstlich von Qingyu Island. Die "Hai Run 607", die mit einer Ladung Sand unterwegs war, erlitt Wassereinbruch und sank.
Das Donghai Rescue Bureau schickte die "Donghaijiu 116" zur Unfallstelle, wo sie um 22.50 Uhr eintraf. Fünf Chinesen hatten da bereits von einem anderen Schiff gerettet werden können, der sechste wurde von dem Rettungsboot aus dem Wasser gezogen und ins Krankenhaus transportiert. Die übrigen Schiffbrüchigen waren wohlauf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motor-Katamaran im Schlepp
(Bild: Marine Rescue Iluka-Yamba)   Großbild klick!
Katamaran in stürmischer See unter schwierigen Bedingungen geborgen
(11.11.14) Die Marine Rescue Iluka-Yamba kam der zweiköpfigen Crew eines manövrierunfähigen 45-Fuß-Katamarans zu Hilfe und schleppte das Schiff in einer siebenstündigen Operation ab. Der Skipper hatte am 10.10. um 6.30 Uhr die Seenotretter von Iluka-Yamba um Hilfe gebeten, nachdem sein Fiberglasboot sechs Meilen nordöstlich von Evans Head Motor- und Ruderschaden erlitten hatte und hilflos in der See trieb.
Die Marine Rescue NSW schickte die “Iluka Yamba 30 – Steber” zu Hilfe, die um 9.30 Uhr vor Ort war und den Havaristen in Schlepp nahm, zunächst bei ruhigen, später aber bei immer schlechteren Wetterbedingungen, während es südwärts ging. Der Katamaran wurde am Bug beschädigt und nahm eine Menge Wasser über.
Deshalb drehte der Schleppzug von Süd- auf Nordkurs, um vor den Wellen abzulaufen, statt gegen sie anzuknüppeln. Dadurch konnte auch der Wassereinbruch unter Kontrolle gebracht werden. Die RAAF, die gerade Manöver vor Evans Head durchführte, erlaubte den beiden Booten, direkt auf Evans Head Kurs zu nehmen, statt das von ihr eingerichtete Sperrgebiet zu umfahren. Gegen 13.30 Uhr erreichten sie am Ende einer schwierigen Bergung den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen


Sandfrachter "Heimtun"
(Bild: NSSR)   Großbild klick!

Alter Weselmann vor Norwegen in Seenot
(11.11.14) Am 10.11. lief der norwegische Sandfrachter "Heimtun", 310 BRZ (IMO-Nr.: 5298963), gegen 20 Uhr auf dem Weg von Mostraum zur OH Betong in Indre Arna im Sørfjord zwischen Breistein und Valestrandsfossen auf Grund und schlug leck. Zuerst versuchte die dreiköpfige Crew den Wassereinbruch mit den Bordpumpen unter Kontrolle zu bekommen, was allerdings nicht gelang. Deshalb beschloss sie, Teile der 150 Tonnen Sand im Laderaum mit ihrem Bagger über Bord zu werfen und damit das Schiff leichter zu machen. Um 20.23 Uhr machte der Havarist in Arnavågen in Indre Arna fest, wo schon die Feuerwehr bereit stand und mit weiteren Pumpen half, den Wassereinbruch bis 20.40 Uhr unter Kontrolle zu bekommen.
Sas Rettungsboot "Kristian Gerhard Jebsen - RS 137" der NSSR-Station Bergen ging am Frachter längsseits, die Küstenwache machte sich ebenfalls auf dem Weg zum Havaristen. Taucher stiegen noch in der Nacht ab, um den Schaden am Rumpf zu inspizieren.
Die “Heimtun” der Sandtransport AS in Indre Arna wurde 1952 auf der Mützelfeldtwerft in Cuxhaven als “Rolf Behrmann” für Richard Behrmann in Krautsand erbaut. Von 1982 bis 1986 lief sie als „Akce“. Das Schiff hat eine Tragfähigkeit von 457 Tonnen, ist 42,7 Meter lang, 7,52 Meter breit und hat 3,2 Meter Tiefgang.
Es handelte sich dabei um ein sogenanntes Weselmann-Kümo, das eine Gruppe kleiner deutscher Frachter umfasst, die Ende der 1940er Jahre und in der ersten Hälfte der 1950er Jahre erbaut wurden. Die Schiffe, die alle auf einem gemeinsamen Grundentwurf fußten, wurden von verschiedenen Werften gebaut und bildeten den Grundstock der deutschen Küstenschiffsflotte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Sie waren auch unter den Bezeichnungen Weselmänner, Volkswagen der Kümos oder Kleines Küstenmotorschiff bekannt, wobei der letzte Begriff auch vergleichbare Nachkriegsneubauten mit eigenständigen Konstruktionen einschließt.
Sie verfügten über ein achtern angeordnetes Deckshaus über dem Maschinenraum und einen einzelnen, mittschiffs angeordneten Laderaum mit geringem Unterstau und erhöhtem Vorschiff. Die Luke des Laderaums wurde mit hölzernen Lukendeckeln und Persenningen verschlossen.
Beim Bau erhielten die Schiffe zwei einfache Ladebäume, die vor und hinter dem Laderaum angeordnet waren. Der Antrieb der Baureihe bestand aus einem Viertakt-Dieselmotor, der eine Geschwindigkeit von acht bis neun Knoten erlaubte. Es kamen dabei verschiedenste Motorenbaumuster zum Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölrig riss sich vor Malta von Ankern los
(11.11.14) Am 8.11. riss sich der 1976 erbaute Halbtaucher “Atwood Southern Cross”, 11952 BRZ (IMO-Nr.: 7393195) vor Malta in schwerer See von seinen Moorings los. Der Offshore-Versorger “Sea Patron” sowie die Schlepper “Malta” und “Sea Salvor” gingen auf Standby. Der Bruch der Ankerketten war auf einen Wirbelsturm zurückzuführen, der mit bis zu 60 Knoten über das Seegebiet gezogen war.
Quelle:Tim Schwabedissen




Bunkertanker saß im Europoort fest
(11.11.14) Am 7.11. lief der holländische Bunkertanker "Atlantic Energy", 3240 ts (EU-Nr.: 02323335), am Ufer der Breediep im Europoort von Rotterdam auf Grund. Binnen kurzem war das Arbeitsboot „RVE 3“ der Rotterdam Boatman (KRVE) vor Ort und begann, den Tanker am Heck wieder in tieferes Wasser zu drücken. Da die Bergungsbemühungen des kleinen Bootes erfolgreich waren, brauchten die ebenfalls herbeigekommenen Schlepper "RPA 15" und "RPA 14" sowie die "Smit Ebro" nicht mehr einzugreifen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Vermissten der Sewol eingestellt – Kapitän zu 36 Jahren Haft verurteilt
(11.11.14) Lee Joon-seok, der Kapitän der südkoreanischen Fähre "Sewol", wurde am 10.11. wegen Fahrlässigkeit, aber nicht des Mordes, schuldig gesprochen und zu 36 Jahren Gefängnis verurteilt. Zur Begründung sagten die Richter, der Kapitän habe seine Pflichten verletzt, was zum Tode von Menschen geführt habe. Der Chefingenieur Park wurde zu 30 Jahren verurteilt. Er habe zwei verletzten Besatzungsmitgliedern nicht geholfen. Zwei weitere mitangeklagte Crewmitglieder erhielten Haftstrafen von 15 und 20 Jahren.
Stunden zuvor war bekannt gegeben worden, dass die Suche nach neun noch vermissten Passagieren eingestellt worden sei. Bislang wurden 295 Leichen aus dem auf der Seite liegenden Wrack geborgen. Die unsichere Lage rund um das Wrack mache weitere Sucheinsätze unmöglich. Das Wetter werde zum Winter hin schlechter, das Schiff in der starken Strömung in 40 Metern Tiefe instabiler, sodass eine Fortsetzung der Suche ein zu großes Risiko weiterer Opfer unter den Tauchern in sich berge.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Werft in Frederikshavn
(11.11.14) Am Morgen des 10.11. brach in einem früheren Marineschiff, das unweit des norwegischen Versorgers „Bourbon Front“ (IMO-Nr.: 9530101), auf einer Werft in Frederikshavn zu einem Taucherschiff umgebaut wird, bei Schweißarbeiten im Maschinenraum gegen acht Uhr ein Feuer aus. Flammen schlugen aus Öffnungen im Rumpf, es kam zu starker Rauchentwicklung und Hitzeentwicklung. Drei Feuerwehreinsatzfahrzeuge waren rasch vor Ort, und alle Arbeiter wurden vom Schiff evakuiert. Binnen einer halben Stunde hatte die Feuerwehr das Feuer unter Kontrolle, doch dauerte es noch länger, bis die Temperatur im Schiffsinnern abgesenkt und die Rauchentwicklung reduziert war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Kutter vor Cusching Island
(11.11.14) Die Coast Guard Station South Portland, Maine, kam am 10.11. dem 30 Fuß langen Hummerkutter “Hard Bottom” zu Hilfe, auf dem vor Cushing Island um 12.20 Uhr ein Feuer ausgebrochen war. Ein 47-Fuß-Boot der Station South Portland sowie ein 25-Fuß-Boot und ein Helikopter der Air Station Cape Cod, Massachusetts, kamen dem Skipper zu Hilfe. Diesem war es gelungen, das Feuer zu löschen, doch sein Kutter war manövrierunfähig unnd wurde von dem 25-Fuß-Boot zur Union Pier in Portland geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wassereinbruch auf Kutter in Franqueville
(11.11.14) Am 11.11. gegen acht Uhr kam es zu einem Wassereinbruch auf dem 12 Meter langen Kutter „L’Astrolabe“ in Franqueville. Kurz nach der Flut stand das Wasser einen Meter hoch in der Kajüte. Die Feuerwehr wurde alarmiert und rückte mit sieben Mann an. Das Wasser wurde dann mit zwei Tauchpumpen gelenzt. Taucher untersuchten den Rumpf, konnten aber nichts entdecken. Der Kutter sollte im Lauf des Tages aus dem Wasser genommen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Manövrierunfähiger Kutter nach Guilvinec eingeschleppt
(11.11.14) Am 10.11. erlitt der in Guilvines beheimatete Kutter "Cassiopée" (MMSI-Nr.: 227200630) gegen 16 Uhr neun Meilen nordwestlich von Penmarc'h Maschinenausfall. Zwei Rettungsboote der SNSM machten sich auf, den 13 Meter langen Havaristen samt seiner dreiköpfigen Crew einzuschleppen.
Das CROSS Corsen schickte das Boot aus St. Guénolé, die "Prince Eckmühl" sowie die "Le Men Meur" aus Guilvinec, zu Hilfe. Diese eskortierte die "Prince Eckmühl" mit ihrem Anhang in den Hafen von Guilvinec, der leichter erreichbar war als St. Guénolé.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier junge Britinnen auf Sunset-Tour vor Südafrika aus Sturm gerettet
(11.11.14) Am 9.11. um 17.44 Uhr wurde die NSRI Gordon’s Bay von der Transnet National Ports Authority alarmiert, nachdem die Yacht “Libre” des Gordon’s Bay Yacht Club im Sturm sechs Meilen südlich der Gordon’s Bay mit zwei Erwachsenen und vier jungen Britinnen an Bord Motorausfall erlitten hatte. Diese hatten vor ihrer Rückkehr nach England am 12.11. noch einen Sonnenuntergangstörn machen sollen.
Das Rettungsboot “Spirit of Surfski” kam dem in den Wellen arbeitenden Boot zu Hilfe, das in bis zu fünf Meter hohen Wellen bei Wind in Böen von 50 Knoten in der See trieb. Von der NSRI Simons Town kam die größere “Spirit of Safmarine III” ebenfalls zu Hilfe, als die “Libre” sieben Meilen westlich der Gordon’s Bay zwischen der Bucht und Seal Island angelangt war, und stellte eine Schleppverbindung her. Dann wurde entschieden, die Yacht in den am nächsten gelegenen Hafen von Gordon’s Bay zu schleppen.
Beim Eintreffen verhinderte aber ein ungewöhlich stark ausgefallenes Niedrigwasser das Einlaufen, sodass vor dem Bikini Beach Anker geworfen wurde und wegen des stürmischen Windes weitere Moorings ausgebracht wurden, um die Yacht vor dem Vertreiben zu bewahren.
Die vier Britinnen sowie eine weitere Person wurden dann von den Seenotrettern an Land gebracht. Einige von ihnen litten an Seekrankheit. Mit steigendem Wasserstand nahm die “Spirit of Safmarine III” das Boot dann wieder auf den Haken. Die „Libre“ machte schließlich um 3.15 Uhr im Hafen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boot auf Cayman Islands von Feuer zerstört
(11.11.14) Ein Motorboot, das in einem Kanal der North Sound Estates in Newlands auf den Cayman Islands lag, wurde am Abend des 10.11. von einem Feuer zerstört. Die Feuerwehr wurde um 22.25 Uhr von Anwohnern alarmiert, nachdem sie zwei laute Explosionen gehört hatten, die die Fenster der umliegenden Häuser erschütterten.
An einem Haus ging von der Druckwelle sogar eine Scheibe zu Bruch. Eine dichte Rauchwolke stieg danach auf. An Bord des Bootes befanden sich aber keine Personen, als es in Flammen aufging. Die Polizei riegelte den Brandbereich an der Hirst Road weiteräumig für die Löscharbeiten ab. Das Boot, das einem Anwohner gehörte, war aber nicht mehr zu retten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrackcluster auf Lake Michigan entdeckt
(11.11.14) Der Taucher Ross Richardson erforscht seit über 10 Jahren alte Wracks. In diesem Sommer hat er nahe Skillagalee Island auf dem nördlichen Lake Michigan zwischen Cross Village und Beaver Island einen ganzen Cluster gefunden. Er hatte erwartet, ein Wrack zu finden, und entdeckte fünf. Alle lagen zwischen 20 und 35 Fuß tief. Nun galt es, sie zu identifizieren. Einige stammen aus der Zeit vor dem amerikanischen Bürgerkrieg aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Bei einem der Schiffe könnte es sich um die “A.D. Patchin”, einen 220 Fuß langen Raddampfer, handeln, der 1850 auf ein Riff lief. Ein weiteres könnte die 150 Fuß lange Brigg “Julia Dean“ sein, die vor Skillagalee im Oktober 1855 strandete.
Weiterhin lag ein 63 Fuß langer Schiffskiel eines Seglers und ein 95 Fuß langer, 12 Fuß aufragender Rumpf auf dem Grund. Er war wohl früher über 100 Fuß lang. Schließlich fand Richardson noch die Reste eines sehr alten Segelschiffes und einige Artefakte wie handgeschmiedete Nägel und eine Flasche. Nicht auszuschließen, dass noch mehr Schiffsreste sich in der Umgebung befinden. Dies soll nun im kommenden Sommer eruiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Viehtransporter "Ocean Drover" wird geschleppt
(Bild: Brian Scott)   Großbild klick!
Beschädigter Viehfrachter im Schlepp unterwegs nach Singapur
(10.11.14) Genau einen Monat nachdem ein Feuer den unter Singapur-Flagge laufenden Viehtransporter "Ocean Drover", 29770 BRZ (IMO-Nr.: 9232852), in Fremantle schwer beschädigte, wurde der Havarist am 9.11. von dem ebenfalls in Singapur registrierten Schlepper "Pacific Rigger", 1864 BRZ (IMO-Nr.:9246437), auf den Haken genommen.
Ziel des Schleppzugs war wiederum Singapur, wo die Brandschäden repariert werden sollen. Beim Verlassen des australischen Hafens assistierten die "Svitzer Harrier" und "Svitzer Albatross. Am 25.11. soll der Havarist sein Ziel erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Chaos an Bord
(Bild: Kent Emergency Service)   Großbild klick!
Vier Passagiere der „Dover Seaways” nach Kollision im Krankenhaus
(10.11.14) Die englische Fähre „Dover Seaways", 35923 BRZ (IMO-Nr.:9318345), kam beim Auslaufen aus Dover nach Dünkirchen am 9.11. gegen acht Uhr auf Höhe der Außenmole vom richtigen Auslaufkurs ab. Das Ruder wurde noch 30 Grad nach Steuerbord gelegt, doch das Schiff krachte mit acht Knoten gegen den Molenkopf. Die Havarie ereignete sich bei guter Sicht und ruhiger See. Beim harten Aufprall stürzten Stühle um, und eine Reihe von Passagieren kam zu Fall. Mehrere von ihnen wurden dabei überwiegend leicht verletzt. Zum Teil wurden sie aus ihren Sitzen zu Boden oder gegen die Wände geschleudert. Eine ältere Frau mit Behinderung fiel kurzzeitig in Ohnmacht. Sie wurde von anderen Passagieren versorgt, bis Crewmitglieder sich ihrer annehmen konnten.
Geschirr und Gläser zerbrachen und lagen in Scherben zwischen verschüttetem Essen auf dem Boden. Passagiere sagten, es habe wie nach einer Essensschlacht ausgesehen. Es war allerdings zu keiner Panik gekommen.
Nachdem die Fähre in den Osthafen von Dover zurückgekehrt war, standen bereits drei Krankenwagen des South East Coast Ambulance Service (Secamb) und vier weitere Fahrzeuge sowie zwei Löschfahrzeuge des Kent Fire and Rescue Service an denEastern Docks bereit. Einige Verletzte wurden vor Ort versorgt oder begaben sich selbstständig in ärztliche Obhut, vier kamen ins William Harvey Hospital in Ashford. Keine der Verletzungen war indes bedrohlich.
Insgesamt hatten sich 320 Passagiere an Bord befunden. Alle, die die Reise fortsetzen wollten, wurden ebenso wie ihre Fahrzeuge auf eine andere DFDS-Fähre gebracht. Das Schiff selbst blieb zur Untersuchung vorerst im Hafen. Der Port of Dover nahm Ermittlungen auf, der Marine Accident Investigation Branch wurde informiert und schickte am 10.11. einen Inspektor an Bord.
Die “Dover Seaways” entstand 2006 als „Maersk Dover” beim Samsung Shipyard, Geoje und wurde am 21.6. an die Norfolkline, Scheveningen, abgeliefert. Am selben Tag verließ sie Busan mit Kurs Dover über Singapur, Salalah, den Suezkanal und Algeciras. Am 17.7. erreichte sie den künftigen Heimathafen und wurde seit dem 23.7. im Liniendienst Dünkirchen-Dover eingesetzt. Nach dem Verkauf der Norfolklines an DFDS Seaways am 12.7.2010 wurde sie in „Dover Seaways” umgetauft und für die DFDS Seaways B.V., Vlaardingen, registriert. Flaggenstaat blieb weiterhin England, Heimathafen Dover. Dies änderte sich auch nicht, als sie am 3.10.2012 an die New Channel Company A/S, Kopenhagen, ging.
Die „Dover Seaways” hat eine Länge von 186 Metern, eine Breite von 28 Metern und einen Tiefgang von 6,8 Metern bei einer Tragfähigkeit von 6.200 Tonnen. Sie vermag aktuell 1000 Passagiere und 200 Fahrzeuge zu transportieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Acht Vermisste nach Kollision vor Vietnam
(09.11.14) Der vietnamesische Frachter “Nam Vy 69”, 2458 BRZ (IMO-Nr.: 8665753), kollidierte am 9.11. um 1.30 Uhr mit dem 1970 Tonnen tragenden Frachter „Phuc Xuan 68“ (IMO-Nr.: 8666056) 15 Meilen vor der Küste der Nha Trang Bay in Khanh Hoa, Vietnam. Die “Nam Vy 69” war mit einer Ladung von 2500 Tonnen Mais, Tierfutter und Sojabohnenmehl unterwegs, als sie in die Steuerbordseite der mit der mit 1890 Tonnen Eisen beladenen „Phuc Xuan 68“ lief.
Diese erlitt sofort schweren Wassereinbruch im Laderaum und sank binnen fünf Minuten auf Position 120 03'N-109 022' O in 60 bis 80 Metern Wassertiefe. Drei Mann der 11-köpfigen Crew wurden in der folgenden Stunde zum Teil bereits entkräftet aus dem Wasser an Bord der „Nam Vy 69“ geholt. Sie waren von dem Unglück so überrascht worden, dass noch nicht einmal Zeit geblieben war, die Rettungswesten anzulegen. Während ihr Schiff rasch über den Bug wegsackte, sprangen einige der Crew ins Wasser.
Nach den übrigen acht leitete das Vietnam Maritime Search and Rescue Center eine Suchaktion mit fünf Schiffen und einem Rettungsboot ein, die allerdings durch schlechtes Wetter behindert wurde. Die „SAR 27-01“ übernahm das On-Scene-Command. Die „Nam Vy 69“ hatte Schäden am Bug erlitten und ging unweit der Insel Hon Tre vor Anker. Wegen der erlittenen Schäden durfte sie aber dann aus Sicherheitsgründen nach Nha Trang einlaufen. Die “Nam Vy 69” war unterwegs von Phu My nach Quy Nhon, die “Phuc Xuan 68” auf der Fahrt von Haiphong nach Ba Ria - Vung Tau.
Quelle:Tim Schwabedissen




Gotland-Fähre hatte Maschinenausfall
(10.11.14) Die schwedische Fähre "Visby", 29746 BRZ (IMO-Nr.: 9223784), erlitt am Abend des 9.11. kurz nach dem Auslaufen aus Nynäshamn gegen 20 Uhr Maschinenausfall. Die 1100 Passagiere wurden über Bordlautsprecher informiert, kurz nachdem das Schiff gestoppt hatte.
Zeitweilig war geplant, die Drift der Fähre durch Ankerwurf zu stoppen, doch schließlich gelang es doch, die Maschinen wieder anzufahren, sodass die Reise nach Visby verspätet fortgesetzt werden konnte. Nachdem das Schiff dort ohne weitere Zwischenfälle kurz vor Mitternacht eintraf, wurde die Ursache des Ausfalls untersucht, ehe es am Morgen des 10.11. um 7.40 Uhr wieder auf die Fahrt nach Nynäshamn ging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fünf Mann von gekentertem Katamaran gerettet
(10.11.14) Fünf Männer wurden an Bord eines Hubschraubers der australischen RACQ CareFlight Rescue gewinscht, nachdem ihr Katamaran am Nordende von Fraser Island gekentert war. Vorher war es zu einem Wassereinbruch gekommen, der zu einem Maschinenausfall führte und das Schiff zum Kentern brachte. Am 9.11. um 15 Uhr wurde die Bundaberg RACQ CareFlight Rescue von der Australian Maritime Safety Authority (AMSA) alarmiert, die ein automatisches Notsignal aufgefangen hatte.
Auch eine C 130 J Hercules der Royal Australian Air Force (RAAF) sowie ein Polizeiboot aus Hervey Bay wurden in Marsch gesetzt. Der Hubschrauber sichtete das kieloben treibende Schiff nördlich von Sandy Cape. Ein Rettungsschwimmer assistierte den Schiffbrüchigen. Zwei Männer wurden aus dem Wasser geholt und als erstes zum Strand gebracht.
Dann kehrte der Hubschrauber zu dem gekenterten Schiff zurück und nahm die verbliebenen drei auf. Auch sie wurden zum Orchid Beach auf Fraser Island geflogen. Sie waren 2,5 Stunden im Wasser gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tankbarge ging in Flammen auf
(10.11.14) Auf dem in Laos registrierten Tankschiff „Choke Porn Chai 0120“ kam es am Abend des 8.11. zu einer Explosion in Ha Chiang auf dem Mekong River. Die zwei Besatzungsmitglieder wurden verletzt, als das Schiff mit 46 Tonnen Diesel an Bord in Flammen aufging. Einer der beiden schwebte in Lebensgefahr.
Der Brand sprang auch auf einen weiteren Tanker mit 42 Tonnen Diesel an Bord über. Die Feuerwehr konnte die Flammen binnen gut zwei Stunden löschen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Überlebender indischen Marineschiffes gerettet
(10.11.14) Am 9.11. dauerte die Suche nach den Vermissten des indischen Torpedofangschiffes „A 72“ vor Visakhapatnam an. Die Einsatzkräfte fanden nur eine Handykamera und zwei Rettungswesten in der See. Sie waren mit neun Schiffen aus Vizaq und vier Flugzeugen, darunter eine Boeing P8I, eine Dornier, ein Sea King 42C und eine Chetak vor Ort.
Das Schiff war am 6.11. nach einem Einsatz mit dem Zerstörer „Ranjit“ 30 Meilen südöstlich von Visakhapatnam auf 370 Metern Wassertiefe gesunken und wird wegen der großen Meerestiefe wohl nicht geborgen. Auch Taucher können es in dieser Tiefe nicht erreichen.
Offenbar waren die Abdichtungen eines oder beider Propeller undicht geworden. Um 18.30 Uhr kam es zu Wassereinbruch, und in den folgenden 90 Minuten legte sich das Schiff immer weiter auf die Seite und sank gegen 20 Uhr, nachdem auch der Maschinenraum geflutet war.
Die beiden Rettungsinseln lösten sich nicht beim Untergang. Neben der 13-köpfigen Crew waren 16 weitere Personen, darunter Wissenschaftler des Naval Science and Technological Laboratory (NSTL), in Visakhapatnam an Bord. Die „Ranjit“ rettete danach 24 Personen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Fischer vor Koh Losin vermisst
(10.11.14) Am 8.11. sank der Kutter "Kor Phu-ngern" der Pak Phanang Fishery Association in Nakhon in vier Meter hohen Wellen 20 Kilometer vor Koh Losin nahe Pattani und Narathiwat auf der Fahrt zum Pak Phanang Distrikt in der Nakhon Si Thammarat Provinz. Der Skipper wurde von einem passierenden Schiff gerettet, vier weitere Crewmitglieder wurden vermisst.
Die Marine nahm die Suche nach ihnen auf. Vor Ort war stürmische See, sodass es wenig Hoffnugn für die Fischer, einen Thailänder, einen Burmesen und zwei Kambodschaner gab. Die Songkhla Navy sollte bei der Suche helfen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mastbruch auf Route du Rhum
(10.11.14) Der Mast der Class 40-Yacht „CAT Phones“ des englischen Skippers Conrad Humphreys brach bei 16 Knoten Wind auf einem raumen Kurs bei ca. 16 Knoten Fahrt am 8.11. Er befand sich etwa 380 Seemeilen östlich der Azoren und auf Rang 12 der Route du Rhum. Ein französisches Rettungsteam kümmerte sich um ihn und stellte den Kontakt zu einem Frachter her, der ihm mit zusätzlichem Diesel aushalf, um den Hafen von Cascais in Portugal erreichen zu können.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölrig im Sturm beschädigt
(10.11.14) Das unter Panama-Flagge registrierte Ölrig "GSP Saturn" wurde vom 6. auf den 7.11. in stürmischem Wetter in der Pechora See im westrussischen Arktis-Sektor bei der Verschleppung nach Murmansk beschädigt. Es hatte vorher an einer Bohrstelle dort gearbeitet. Auf der "GSP Saturn" ging ein Rettungsboot verloren, der Helikopterpad wurde beschädigt. Eine Evakuierung der rund 50-köpfigen Crew wurde überlegt, aber am Ende nicht realisiert.
Das Rig befand sich am Haken der Ankerziehschlepper "Stril Challenger" (IMO-Nr.: 9420174) und "Stril Commander" (IMO-Nr.: 942015), eskortiert von der "Strilborg" (IMO-Nr.: 9158666) und dem Bergungsschiff "Spasatel Karev" (IMO-Nr.: 9497531). Der Konvoi hielt sich mit 3,5 Knoten in südwestlicher Richtung, um Schutz zu finden.
Das Jack-up-Rig “GSP Saturn”, 5235 BRZ (IMO-Nr.: 8767666), ist 50 Meter lang, wurde 1987 erbaut und hat als Manager die Grup Servicii Petroliere SA in Rumänien.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Verletzter bei Kutterexplosion
(10.11.14) Am 7.11. gegen 22.40 Uhr kam es auf dem französischen Kutter “Wil Mic” bei Reparaturarbeiten in Honfleur zu einer Explosion wegen eines Problems mit der Elektrik. Ein Mann erlitt Verbrennungen dritten Grades und wurde ins Jacques Monod Hospital in Le Havre gebracht. Ein zweiter Mann kam unverletzt davon.
Die Feuerwehr und Taucher von Calvados du Havre waren am Dock der Norman Fischerei vor Ort. Das Schiff musste entgast und auf Wassereinbruch hin untersucht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter kollidierte mit Brooklyin Bridge
(10.11.14) Am Abend des In 7.11. kollidierte der unter Gibraltar-Flagge laufende Frachter "Rainbow Quest", 22549 BRZ (IMO-Nr.: 9498298), beim Auslaufen mit der Brooklyn Bridge in New York. Der Navigationsmast schlug gegen 23 Uhr gegen die Unterseite des Bauwerks über dem East River. Der Verkehr über die Brücke wurde zwei Stunden lang gesperrt, während Arbeiter des Department of Transportation sie gemeinsam mit der NYPD Harbor inspizierten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht nach drei Tagen bei Mellum geborgen
(10.11.14) Am 6.11. strandete eine 15 Meter lange Segelyacht bei der Vogelschutzinsel Mellum. Die Seenotretter der Station Hooksiel der DGzRS waren drei Tage beschäftigt, bis sie das Boot am 8.11. bergen konnten. Es war mit drei Personen an Bord auf der Überführungsfahrt ins Winterlager von Hooksiel nach Bremerhaven unterwegs und bei höchstem Wasserstand in der Mittagszeit des 6.11. sechs Seemeilen von Hooksiel entfernt festgekommen.
Ein Freischleppen der Yacht war wegen des ablaufenden Wassers nicht mehr möglich. Da mit den folgenden Tiden durch die Änderung der Windrichtung das Hochwasser zum Teil bis zu einem halben Meter niedriger als Normal auflief, war es auch am 7.11. trotz mehrfacher Versuche des Seenotkreuzers “Vormann Steffens” gemeinsam mit dem Seenotrettungsboot “Baltrum” der Freiwilligen-Station Horumersiel nicht möglich, die Yacht aus ihrer Lage zu befreien.
Ein Schräglegen des Festliegers, durch das weniger Tiefgang erzeugt würde, war in diesem Fall auch nicht möglich, weil das gesamte Rigg mit Mast und Segeln für den Winter bereits abmontiert war. Am Abend des 7.11. holten die Seenotretter die dreiköpfige Crew von Bord. Eine gemeldete Verschlechterung des Wetters mit Starkwind und Sturmböen hätte die Besatzung in der Nacht in Lebensgefahr gebracht. Die Yacht wurde mit Ankern auf ihrer Position gesichert.
Die Crew, die aus dem Kreis Unna in Nordrhein-Westfalen kam, wurde mit Unterstützung der Seenotretter zum Teil durchs Wasser watend zum Tochterboot geleitet. Dieses brachte sie an Bord des Seenotkreuzers. Dort wurden die drei zunächst mit heißem Kaffee und Tee versorgt. Die Nacht verbrachten sie in einem Hotel in Hooksiel.
Am 8.11. gelang es schließlich bei günstigem Wasserstand, ihre Yacht freizuschleppen. Der Seenotkreuzer brachte sie anschließend zurück in den Hafen von Hooksiel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter mit mobilen Lenzpumpen vor Untergang bewahrt
(10.11.14) Die US Coast Guard kam am 8.11. dem 71 Fuß langen Kutter “Olivia Catherine” zu Hilfe, der 25 Meilen südöstlich von Nantucket, Massachusetts, Wassereinbruch erlitten hatte. Um 4.50 Uhr alarmierte die Crew die Coast Guard in Woods Hole, Massachusetts. Diese schickte einen Helikopter der Air Station Cape Cod mit zwei Lenzpumpen an Bord.
Diese wurden auf den Havaristen abgefiert, und mit ihrer Hilfe konnten die Fischer den Wassereinbruch unter Kontrolle bringen. Danach steuerte er New Bedford an, eskortiert von einem Boot der Station Menemsha, bis dieser um 17.340 Uhr sicher im Hafen an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rothensee vor letzter Reise
(10.11.14) Das Wrack des Binnenschiffes “Rothensee” wurde am 7.11. nach Haldensleben verholt, wo der 1,5 Meter breite Riss im Achterschiff weiter abgedichtet wurde. Frühestens am 10.11. sollte die letzte Reise mit einem Schlepper über den Mittellandkanal und den Dortmund-Ems-Kanal nach Papenburg zum Abbruch beginnen.
Das 1953 in Magdeburg erbaute Schiff war 1993 durch Karl Zeibig von der Deutschen Binnenreederei, einem vormaligen VEB, erworben worden. Als er das Schiff abbezahlt hatte, ertrank er in Holland. 2003 übernahm es eine Erbengemeinschaft, Heimathafen wurde Malz und die “Rothensee” in das Register Brandenburg /Havel eingetragen.
2004 verkaufte sie das Schiff an die Narvitrans, Prag, die in Berlin eine Niederlassung hat. 2007 wurde es für die Navitrans im Schiffsregister Charlottenburg, Berlin, eingetragen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Turbinenboot in Brand
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Dreiviertel Million Dollar ging im Golf von Mexiko in Flammen auf
(07.11.14) Ein 50 Fuß langes, düsengetriebenes Turbinenboot von 750,000 Dollar Wert ging am 6.11. bei Islamoraba im Golf von Mexiko in Flammen auf. Das 3000-PS-Boot geriet vor Lower Matecumbe Key am Nachmittag in Brand. Die Coast Guard und das Key Largo Fire Department wurden zur Unglücksstelle nördlich der Channel 5 Bridge alarmiert. Die sechsköpfige Crew, darunter der Eigner und Besitzer der Statement Marine aus St. Petersburg, wurden von einem passierenden Boot gerettet.
Gegen 16 Uhr war die Feuerwehr vor Ort. Versuche, den Brand zu löschen, blieben aber wegen dessen Intensität erfolglos, immer wieder loderte das Feuer auf. An Bord waren 400 Gallonen Diesel, als es ausbrach. Ein Boot der Station Islamorada sicherte den Brandort, während das Boot bis zur Wasserlinie herunterbrannte und dann sank.
Das Boot kam von Southernmost City und war unterwegs zum Key West Powerboat Poker Run, wo die 34. Key West World Championship Races stattfinden. Die Statement Marine war einer der Sponsoren des Poker Run.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff "Sympathie" mit demoliertem Steuerstand
(Bild: Martin Nuvert)   Großbild klick!
Emskanal in Groningen nach Kollision weiter gesperrt
(07.11.14) Das holländische Binnenschiff "Sympathie", 1681 ts (EU-Nr.: 2319971), das gegen die Borgbrücke über den Emskanal in Groningen gelaufen war, konnte am 6.11. gegen 14 Uhr wieder unter dem Bauwerk herausgezogen und ans Ufer verholt werden. Es war mit einer Ladung von 1400 Tonnen Salz von Delfzijl nach Sachsenhagen unterwegs, als es gegen die geschlossene Klappbrücke prallte und diese 20 Zentimeter verschob. Dabei krachte auch der Motor der Ankerwinsch auf dem Vorschiff ins darunter liegende Logis. Der Decksmann, der sich dort aufhielt, blieb aber unverletzt.
Ein Kran von Mammoet Salvage sollte die Brückenklappe am 7.11. entfernen. Dazu wurden am 6.11. die Vorbereitungen eingeleitet. Die Wasserstraße zwischen Lemmer und Delfzijl blieb gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Ostschleuse und die Gaarkeuken-Scheuse in Delfzijl umgeleitet. Auch die deutschen Behörden sollten Schiffe über die Sperrung informieren und so Staubildung abwenden helfen.
Der Schiffsführer und Eigner, Eric van Dam, sagte aus, er habe gedacht, dass die Brücke geöffnet sei, als er sie am Abend des 5.11. in dichtem Nebel anlief. Er hatte keine Öffnung angefordert, die Brückenkontrolle reagierte erst, als er die Kollision meldete. Die „Sympathy" sollte nun mit eigener Kraft Harlingen anlaufen und dort die Ladung löschen, ehe es zur Reparatur in eine Werft ging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nordnorge: Schäden am Wustbug
(Bild: Haavard Larsen)   Großbild klick!
Nordnorge ging ins Trockendock
(07.11.14) Am 6.11. ging das norwegische Hurtigruten-Schiff "Nordnorge" bei den NorYards in Kvithyll ins Trockendock. Hier begann eine Untersuchung des Schadens am Vorschiff. Dieser sollte zunächst provisorisch behoben und dann bei der anstehenden Jahresüberholung in einigen Wochen dauerhaft repariert werden. Es wurde erwartet, dass die "Nordnorge" bereits am 8.11. wieder in Fahrt gehen kann.
Quelle:Tim Schwabedissen





Nawatrans VI wartet auf Leichterschiff
(07.11.14) Das deutsche Binnenschiff „Nawatrans VI“, 1302 ts (EU-Nr.: 04401160) , mit seiner Ladung Bleigranulat lag am 7.11. weiter im Papenburger Deverhafen. Der Plan des Eigners war, bis zum 8.1. ein Schiff zu schicken, mit dem der giftige Stoff geleichtert werden sollte. Mit Holzkeilen und Folie wurde das Loch im Bug der „Nawatrans VI“ inzwischen provisorisch geflickt. Das Schiff war derzeit dicht und stabil. Die Feuerwehren Obenende, Untenende und Aschendorf hatten es gesichert.
Falls sich kein Leichterschiff findet, muss die Ladung mit Lkw abgeholt werden und nach Nordenham gefahren werden. Für den Fall, dass die Stabilität des Frachters nachlasse, sollte das Bleigranulat im Deverhafen zwischengelagert werden.
Auch das eingedrungene Wasser, das in Tanklaster gepumpt und mit bleihaltigem Material belastet war, musste mit Container-Lkws zur weiteren Aufbereitung zur Weser-Metall nach Nordenham gebracht werden, wo es in einer Abwasserreinigungsanlage behandelt werden sollte. Das Wasser aus den Ballasttanks hingegen konnte in den Hafen gepumpt werden. Gegen den 56-jährigen Schiffsführer lief bereits seit dem 5.11. ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Gefährdung des Schiffsverkehrs.
Die „Nawatrans VI“ der Nawatrans Schifffahrt und Spedition GmbH in Moers hat eine Länge von 80,00 Metern, eine Breite von 9,50 Metern und , einen Tiefgang von 2,63 Metern. Sie wurde 1921 erbaut auf der Bayerischen Schiffswerft, Erlenbach.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rothensee aus Mittellandkanal geräumt
(7.11.14) Am 7.11. wurde das Wrack des deutschen Binnenschiffes „Rothensee“, 837 ts, (EU-Nr.: 04030590) aus dem Fahrwasser des Mittellandkanals geräumt und ans Kanalufer verholt. Lief weiter alles nach Plan, sollte die Wasserstraße gegen Mittag wieder freigegeben werden. Vor dem Abtransport war das Wrack stabilisiert worden.
Die Risse und Lecks im Achterschiff wurden von den Bergern am 6.11. mit Stahlplatten verschlossen und Trennwände im Inneren installiert, um ein Volllaufen des Schiffes beim Abtransport zu verhindern. Die „Rothensee“ sollte am 7.11. auf ihre Transportfähigkeit untersucht werden. Ziel war es, sie in den Hebestropps des 300-Tonnen-Krans „Triton“ der Wagenborg Towage aus Groningen in einen nahe gelegenen Hafen zu bringen und dort abzuwracken.
Taucher untersuchten im Verlauf des Vormittags den Kanalgrund noch auf Trümmer und die Kanalböschung auf Schäden. Rund 60 Schiffe warten derweil auf die Kanalpassage.
Die „Rothensee“ von Bennewitz/Schönfeld in Marl hat eine Länge von 66,99 Metern, eine Breite von 8,22 Metern und einen Tiefgang: von 2,18 Metern. Sie wurde 1953 erbaut bei der VEB E. Andre Rothensee in Magdeburg.
Quelle:Tim Schwabedissen




Transpulp rammte Pier auf der Trave
(07.11.14) Am 6.11.um 22.55 Uhr, kollidierte das schwedische Ro/Ro Schiff „Transpulp", 23128 BRZ (IMO-Nr.: 9343261), mit einer Betonpier der Marina Rosenhof in Travemünde. Personen wurden bei der Kollision nicht verletzt, es entstand aber erheblicher Sachschaden. Das 191 Meter lange und 26,5 Meter breite Schiff hatte eine Stunde vorher vom Nordlandkai abgelegt und war auf der fahrplanmäßigen Fahrt nach Göteborg.
Querab von Travemünde musste es nach Passieren des Skandinavienkais ein Steuerbordmanöver ausführen. Dabei geriet es aber vom Kurs ab, kam zu dicht ans Ufer und kollidierte mit der Betonpier im Sportboothafen Rosenhof. Diese wurde stark beschädigt. Am Wulstbug des Schiffes entstand lediglich geringer Schaden. Es kam zu keinem Wassereinbruch. Die 15 Crewmitglieder wurden nicht verletzt.
Die Wasserschutzpolizei Lübeck-Travemünde nahm Ermittlungen zu dem Unfallhergang auf. Derzeit wurde von einem technischen Defekt in der Maschinenanlage ausgegangen. Das Schiff war vorschriftsmäßig besetzt, ein Lotse befand sich an Bord. Die Berufsgenossenschaft Verkehr in Hamburg verhängte zunächst ein Auslaufverbot.
Um 02.10 Uhr des 7.11. durfte das Schiff mit Genehmigung der Klassifikationsgesellschaft die Fahrt nach Schweden fortsetzen. Eine weitere Besichtigung des Schiffes stand nach dem für 16.30 Uhr avisierten Einlaufen in Göteborg an. Die Schadenshöhe an der Pier stand noch nicht fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sieben Personen von gestrandetem Motorboot gerettet
(07.11.14) Ein Motorboot mit sieben Personen an Land lief bei Klubbeneset, westlich von Florø, am 7.11. auf Grund. Die Regal 3760 kam gegen 10.15 Uhr mit Backbordschlagseite auf einer Schäre fest. Die Bootsfahrer wurden unversehrt an Land gebracht.
Das herbeigerufene NSSR-Rettungsboot „Halfdan Grieg“ fand den Havaristen beim Pyramidholmen vorfand. Gegen 14 Uhr konnte das Boot mit steigendem Wasser von zwei anderen Schiffen wieder flottgemacht werden.
Am Pyramideholmen in Stonga laufen öfter Boote auf Grund, obwohl die Untiefe markiert ist. Erst am 30.3. saß hier das norwegische Forschungsschiff „G.M. Dannevig“ (IMO-Nr.: 8899665) fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weiterer Skipper der Route du Rhum musste gerettet werden
(07.11.14) Die „Group Gisnel“ was das 21. Boot von insgesamt 91 Teilnehmern der Route du Rhum, das aufgeben musste. Skipper Bob Escoffier musste am frühen Nachmittag des 6.11. einen Notruf funken, nachdem es zu starkem Wassereinbruch gekommen war. Ein Hubschrauber der spanischen Marine barg ihn von dem sinkenden Boot ab und brachte ihn unversehrt zur Basis in Vivero. Der 65-jährige war einer der Veteranen der Regatta und nahm zum vierten Mal an ihr teil.
Derweil nahm der Schlepper "SAR Gavia", 907 BRZ (IMO-Nr.: 9525742), den schwer beschädigten Multi-50-Trimaran “Olmix” auf den Haken. Das Boot von Pierre Antoine war am 4.11. von einem Blitz getroffen und schwer beschädigt worden. Es wurde nach La Coruna geschleppt.
Die vor den Sept Isles entmastete „Team Sabrosa“ der Klasse 40 wurde von dem SNSM-Boot der Station Ploumanac’h dorthin eingeschleppt. Der Schaden an dem Boot von François Angoulvant wurde auf rund 200000 Euro geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Vermisste und ein Toter nach Untergang indischen Marineschiffs
(07.11.14) Auf dem Weg nach Visakhaptanam erlitt das indische Torpedobergungsschiff "A-72", 112 ts, am 6.11. Wassereinbruch im Achterschiff. In einem Wassereinlass war es zu einem Riss gekommen. Das Boot befand sich zu der Zeit auf einer Routinefahrt. Es sank wenig später vor der indischen Ostküste, rund 35 Meilen südlich des Zielhafens, um 19.30 Uhr auf 370 Metern Wassertiefe.
An Bord waren 28 Personen, 15 mehr als die normale Crewstärke. Ein Mann kam ums Leben, vier weitere wurden vermisst. Sieben Marineschiffe, zwei Seaking 42 C-Helikopter, eine Dornier und eine Boeing P8i starteten eine Suchaktion. Das Suchgebiet umfasste 50 Quadratmeilen Das Schiff gehörte zur Astravahini-Klasse. Es war 28.5 Meter lang, 6,5 Meter breit und wurde an 23.2.1983 vom Goa Shipyard Ltd. abgeliefert.
Quelle:Tim Schwabedissen



12 Kinder auf Ganges ertrunken
(07.11.12) 12 Kinder ertranken, als ein Boot auf dem Ganges bei Raalpur Ghat in Uttar Pradesh's Rae Bareli Distrikt am 6.11. kenterte. Es kam mit 19 Personen aus Kanjas, als es sank. Sechs Insassen konnten sich schwimmend retten, bislang wurden zwei Tote aus dem Fluss gezogen. Die Suche nach den Vermissten dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Glocke von HMS Erebus geborgen
(07.11.14) Zwei Taucher von Parks Canada haben im September bei einem ihrer sieben jeweils einstündigen Tauchgänge zum Wrack der HMS „Erebus“ im Queen Maud Gulf, westlich von O’Reilly Island, eine Schiffsglocke mit der Jahreszahl 1845 geborgen. 1845 wurde die „Erebus“ für ihre Expedition zur Kartierung der Nordwestpassage ausgerüstet.
Die Taucher sollten eigentlich das Flaggschiff der Expedition von John Franklin nur untersuchen, als einer der Taucher ein kleines Bronzeobjekt auf Deck entdeckte, das sich gegen die überwachsenen Schiffsreste abhob. In Absprache mit der Regierung in Nunavut wurde beschlossen, die Glocke hochzuholen, um nicht zu riskieren, dass sie im Winter verloren geht. An Bord des Coast Guard-Eisbrechers „Sir Wilfrid Laurier“ wurde sie dann nach Ottawa gebracht.
Am 6.11. wurde der patinierte Fund im Hauptquartier durch Umweltminister Leona Aglukkaq dort in einem Frischwasserbehälter präsentiert. Die Glocke wird nun konserviert und gereinigt, ehe sie in ein chemisches Bad kommt und am Ende ausgestellt werden kann. Ein Ort dafür wurde noch nicht benannt.
Im Trümmerfeld wurden zudem, bevor sich das Eis für den Winter schloss, zwei Bronzekanonen, Blöcke, etliche Teile des Riggs und alte Seile entdeckt. Diesen wollen sich die Forscher im kommenden Arktissommer annehmen. <
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack bei Untersuchung tektonischer Platten entdeckt
(07.11.14) Ein Team von Forschern des U.S. Geological Survey and Monterey Bay Aquarium Research Institute stieß bei der Untersuchung von Erdbebenzonen in der Monterey Bay im San Gregorio Fault auf die Umrisse eines Wracks. Sie schickten das ROV “Doc Ricketts” in die Tiefe, das mit Aufnahmen des gut erhaltenen Hecks des 80 Meter langen Frachters “Umpqua II” wieder hochkam.
Dieser war auf dem Weg von Reedsport, Oregon, 1982 vor Moss Landing in 1982 auf Grund gelaufen und dann 12 Meilen weit auf eine Position südwestlich von Santa Cruz geschleppt worden, wo er auf rund 1600 Metern Wassertiefe versenkt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ankerwinsch von altem Wrack am Brick Beach entdeckt
(07.11.14) Mit Baggern wird derzeit am Brick Beach ein Wrack, von dem Historiker annehmen, dass es aus dem 19. Jahrhundert stammt, freigelegt. Arbeiter hatten die Reste in der vergangenen Woche 20-25 Fuß tief unter dem Sand bei Rammarbeiten entdeckt. Es könnte sich um eine Barge oder die schottische Brigg „Ayrshire“ handeln, die am 12.1.1850 auf eine Sandbank vor dem damaligen Squan Beach, der sich sieben Meilen vom Manasquan Inlet in Südrichtung zum Cranberry Inlet erstreckte, lief.
Von den 201 britischen und irischen Auswandern überlebten alle bis auf eine Person. Der Fund wurde eine Dreiviertelmeile von ihrer Strandungsposition entfernt gemacht. Es wäre denkbar, dass das Wrack auf den Strand gezogen und beim Versuch, das Metall zu bergen, in Brand gesetzt wurde. Die aufgefundenen Wrackreste bestehen zu 98 Prozent aus Holz, dazu etwas Eisen und weitere Trümmer. Es wurden auch eine intakte Ankerwinsch und ein Rohr für die Ankerkette entdeckt. Ein professioneller Archäologe soll nun weitere Untersuchungen anstellen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zollboots "Arefenua" wird vom Atoll geborgen
(Bild: Comsup Alpaci Comcep)   Großbild klick!
Wrack gestrandeten Zollboots "Arefenua" von Atoll geräumt
(06.11.14) Das Wrack des tahitianischen Zollbootes "Arefenua - DF 48", 105 ts, das am 31.5. um 4.10 Uhr in stürmischer See auf dem Riffatoll von Tikei (Tuamotu), rund 582 Meilen nordöstlich von Tahiti, gestrandet war, ist jetzt vollständig geräumt und die Insel in ihren vorherigen Zustand zurückversetzt worden.
Der Abbruch des Wracks gestaltete sich wegen der entlegenen Lage der Insel kompliziert. Nun muss das Finanzministerium über einen Ersatz für das einzige Schnellboot des Zolls, das einen Wert von 11 Millionen Euro hatte, nachdenken, das bereits einen Monat nach Dienstantritt in Marquesas verloren ging.
Die 11-köpfige Crew der "Arefenua" war nach der Strandung unversehrt durch einen Dauphin-Helikopter abgeborgen und auf die Insel Takaroa gebracht worden. Für Polyester-Schiff gab es keine Rettung - es brach in zwei Teile, das Heck musste auf dem Riff, der Bug auf dem Strand zerlegt werden. Am 27.8. begann die Arbeit mit einem siebenköpfigen Team.
Zum Abtransport der Wrackteile wurde das Landungsboot "Tahiti Nui IX" eingesetzt, das drei Fahrten unternahm. Es war das einzige Schiff, das Tikei anlaufen konnte.
Die "Arafenua" war am 25.9.1992 beim Arcachon Couach Shipyard vom Stapel gelaufen. Sie war 32.28 Meter lang, 6.48 Meter breit, hatte zwei Meter Tiefgang und war mit zwei Detroit Dieseln V-GM 16 92 2 von 2200 Cv ausgestattet. Neben Überwachungsaufgaben war es auch in der Seenotrettung eingesetzt gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht vollgelaufen
(Bild: Bomberos Voluntarios de Santiago)   Großbild klick!
Motorboot vor Los Gigantes vollgelaufen
(06.11.14) Vor der Küste von Los Gigantes in der Geminde Santiago del Teide sank am 5.11. ein sieben Meter langes Motorboot. Berger aus Teneriffa und Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Santiago del Teide retteten die unversehrt gebliebenen Bootsinsassen. Das halb unter Wasser liegende Wrack wurde abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Massenbergung in St. Maarten nach Hurrikan-Chaos
(06.11.14) Am Morgen des 2.11. wurde das gestrandete Rettungsboot "Notre Dame de la Garoupe - SNSM 129" von der "Gilles Alida II" vom Sandy Ground und dem Wellenbrecher der Marigot Bay in St Maarten abtransportiert. Es war eines von vier Booten, das über das Wochenende von der Seacure Marine Construction von dem Strand vor dem Beach Plaza Hotel geborgen werden mussten.
Bei der Aktion kam ein 100-Tonnen-Kran zum Einsatz. Am 1.11. waren zunächst zwei Yachten, die Seite an Seite auf dem Strand lagen, wurden vom Strand gehoben. Beide waren nur leicht beschädigt worden, eine hatte einen Ruderschaden. Als erstes wurde die deutsche "Mira" geräumt, gefolgt von einer First Beneteau 42 Amazone und einem kleineren Boot, das vor dem Hotel mit gebrochenem Mast an einer Mole lag. Die Boote wurden zum Polypat
Boatyard gebracht. Die SNSM wird nun eine Untersuchung ihres 22 Jahre alten Bootes durchführen. Weitere gestrandete Boote lagen noch an der Marigot-Seite des Hotels, darunter ein Katamaran, sowie an der Lowlands-Seite das Landungsboot "Hirondo" und eine weitere Yacht. Auf dem Wellenbrecher der Galis Bay lag ein abgebrochener Mast einer Yacht, in kurzer Entfernung eine Rettungsinsel. Am Boulevard de France war der Katamaran "Rostock" auf den Felsen gelandet und vollständig zerschlagen worden. Der Eigner, ein deutscher Ruheständler, hatte dort seit Mai geankert. Der Skipper war ins Krankenhaus gekommen. In Oyster Pond trieben fünf Boote auf die Felsen.
Alle Boote waren am 28.10. in den Ausläufern des Hurrikans Gonzalo gestrandet, der mit Windböen von bis zu 151 Kilometern Wellen von sechs Metern Höhe aufgebaut hatte. Die "Notre Dame de la Garoupe" der SNSM war selbst gestrandet, als der Versuch, eine Yacht vom Strand zu ziehen, fehlschlug.
Es war seit dem 27.10. im Einsatz gewesen und hatte zuletzt um 17.20 Uhr der Yacht mit zwei Erwachsenen und einem Baby an Bord helfen wollen, das dicht vor den Felsen der Beach Plaza trieb. Bei Windgeschwindigkeiten von 60-65 Knoten geriet die Schleppleine in die Propeller, und die Maschine fiel aus. Binnen 10 Sekunden lag das Rettungsboot auf den Felsen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Nawatrans mal wieder - Giftalarm in Papenburg
(06.11.14) Das deutsche Binnenschiff, "Navatrans VI", 1302 ts (EU-Nr.: 04401160), das mit toxischer Bleischlacke beladen war, schlug am Morgen des 5.11. gegen 7 Uhr auf der Ems leck. Der 56-jährige Schiffsführer meldete dem Wasser- und Schifffahrtsamt Emden zunächst, dass sein Schiff quer zum Fahrwasser läge, allem Anschein jedoch kein Schaden am Schiff vorliege.
Zwei Stunden später informierte er die Behörde jedoch darüber, dass das Binnenschiff Backbord-Schlagseite habe. Es hatte wohl auf Höhe des Emssperrwerks in Gandersum eine Begrenzungstonne des Fahrwassers gerammt und war leck geschlagen. Das Schiff wurde zur Gefahrenabwehr und Begutachtung des Schadens in den Deverhafen in Papenburg beordert und mit einem vorläufigen Weiterfahrverbot belegt.
Im Deverhafen arteten schon Taucher und Spezialisten der Feuerwehr Papenburg auf den Havaristen. Darüber hinaus gingen Beante der Wasserschutzpolizei Emden an Bord der "Nawatrans VI". Das Schiff hatte ein Loch an der Backbordseite, das etwa handtellergroß war. Die Feuerwehrtaucher versuchten den Tag über, die Leckage im Heckbereich provisorisch abzudichten.
Die Polizeibeamten vernahmen derweil den Schiffsführer, gegen den wegen des Verdachts der Gefährdung des Schiffsverkehrs ermittelt wurde. Ob und wieviel der Ladung möglicherweise in die Ems gelangte, war noch unklar. Das in den Laderaum eingedrungene Wasser musste von einer Spezialfirma abgepumpt und anschließend umweltgerecht entsorgt werden. Der Versuch herbeigerufener niederländischer Spezialtaucher, das Leck zu verschweißen, schlug fehl. In den kommenden Tagen muss nun die Ladung auf einen anderen Frachter geleichtert werden.
Das Schiff war in der Vergangenheit bereits mehrfach aufgefallen: Am 22.3.2012 drohte es auf dem Küstenkanal in Surwolde bei Börgermoor zu sinken, nachdem es auf Grund gelaufen und ein Leck im Bug davongetragen hatte. Die Feuerwehren von Esterwegen, Surwold und Papenburg lenzten das eingedrungene Wasser. Damals hatte das Schiff 1.120 Tonnen Batterieschrott von Rouvignies nach Nordenham transportiert. Taucher aus Duisburg dichteten den zwei Meter langen Riss ab.
Am 12.8.2014 drohte die "Nawatrans VI" erneut zu sinken. Sie war in einem Nebenkanal der Weser bei Etelsen unterwegs und hatte 1200 Tonnen Kohle geladen, als sie nach Passage der Schleuse von Etelsen mit einem Dalben kollidierte und im Vorschiffsbereich unterhalb der Wasserlinie aufgerissen wurde. Ein anderes Binnenschiff drückte den Havaristen, der Wassereinbruch im Laderaum hatte, auf die Böschung und verhinderte so den Untergang.
Die Feuerwehren von Langwedel, Etelsen, Cluvenhagen, Achim und Verden, das THW und die DLRG konnten gemeinsam das Leck, das einen Umfang von 30x15 Zentimetern hatte, abdichten. Danach wurde die Ladung geleichtert. Der Schaden wurde später in Minden repariert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kümo saß vor Delfzijl fest
(06.11.14) Der aus Oulu kommende, holländische Frachter "Leonie", 2528 BRZ (IMO-Nr.: 9331361), lief am Abend des 5.11. unmittelbar vor Delfzijl auf Grund. Die Schlepper "Waterpoort", "Waterman" und "Waterstroom" gingen auf Standby, um den Havaristen mit dem für 22.30 Uhr erwarteten Hochwasser wieder flottzumachen. Um 23.15 Uhr machte das Schiff im Handelshafen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rothensee bei der Bergung gebrochen
(06.11.14) Bei der Bergung des auf dem Mittellandkanal nahe Rühen im Landkreis Gifhorn gesunkenen Binnenschiffs "Rothensee" kam es am 5.11. zu Komplikationen. Nachdem der Wagenborg-Schwimmkran "Triton" gegen acht Uhr begonnen hatte, das Schiff anzuheben, knickte das Heck achterlich des Ruderhauses weg. Zunächst war das Heck angehoben worden, doch dann gab es einen Knall, und an der Stauchungsstelle, an der die "Andromeda" gegen die "Rothensee" geprallt war, klaffte ein Spalt auf. Ein vollständiges Auseinanderbrechen des Wracks, in dessen Tanks sich noch 3,5 Tonnen Öl befanden, konnte aber abgewendet werden, der 1,5 Meter breite Riss sollte am 7.11. mit aufgeschweißten Stahlplatten stabilisiert und das Auspumpen der Laderäume fortgesetzt werden. Am Vorabend ragte die "Rothensee" bereits wieder vollständig aus dem Wasser. Ziel war es weiterhin, sie schwimmfähig zu machen. Zuvor sollte eine Spezialfirma aus Genthin den Riss in Augenschein nehmen.
Läuft alles nach Plan, könnte die Wasserstraße zwischen den Liegestellen Rühen und Calvörde noch am 8.11. für die Schifffahrt freigegeben werden. Derzeit warteten wegen der Sperrung der Wasserstraße mehr als 60 Schiffe an der Schleuse Sülfeld bei Wolfsburg und am Braunschweiger Hafen auf die Passage.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff fuhr gegen geschlossene Klappbrücke
(06.11.14) Das holländische Binnenschiff "Sympathie", 1681 ts (EU-Nr.: 2319971), kollidierte am 5.11. gegen 22.15 Uhr bei dichtem Nebel mit der Borgbrücke, die den Emskanal bei Groningen überspannt. Dabei wurden sowohl das 86 Meter lange Schiff wie auch die Brücke erheblich beschädigt, deren Klappe ein halber Meter verschoben wurde.
Der Kanal musste für den Schiffsverkehr zwischen Lemmer und Delfzijl gesperrt werden. Der Autoverkehr wurde über Driebond und Garmerwolde umgeleitet. Die Polizei vermutete, dass der Unfall auf einen Fehler des Schiffsführers verursacht wurde, der keine Öffnung der Brücke angefordert hatte. Wäre sie offen gewesen, hätte die Passage kein Problem bereitet. Möglicherweise muss nun am Wochenende die gesamte Klappe ausgebaut werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fünf Verletzte bei Explosion
(06.11.14) Ein Kurbelwellengehäuse an Bord des chinesischen Bulkcarriers "Tian Xiang 69" (MMSI-Nr.: 413696770) explodierte am Morgen des 5.11., als das Schiff vor Weihai unterwegs war. Fünf Besatzungsmitglieder wurden schwer verletzt. Das Beihai Rescue Bureau barg die Männer mit einem Hubschrauber ab, der sie in ein Krankenhaus brachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Öl aus der Amadeo abgepumpt
(06.11.14) Am Nachmittag des 29.10. wurde das Auspumpen von Öl aus der gekenterten chilenischen Fähre "Amadeo", 9737 BRZ (IMO-Nr.: 7427752), bei Paso Kirke abgeschlossen. Aller Dieselkraftstoff und das Ölgemisch Ifo-180 war durch in den Rumpf gebohrte Löcher aus den Tanks gesaugt worden. Taucher und deren Unterstüzungspersonal wurden danach abgezogen.
Andere Berger waren seit dem 30.10. damit beschäftigt, die Löcher wieder abzudichten. Die "Brecknock" der Marine, die das gesamte Öl aufgenommen hatte, sollte bei günstigem Wetter von dem Schlepper "Beagle", 433 BRZ (IMO-Nr.: 9623154), nach Punta Arenas gebracht werden. Vor Ort war auch die Barge "Melinka III" mit der Bergungslogistik. In der nächsten Bergungsphase soll die Ladung, am Ende das ganze Wrack entfernt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Noch acht Schiffe ein Jahr nach Taifun auf Land
(06.11.14) Fast ein Jahr nach dem Taifun Yolanda Yolanda (Haiyan), der eine Schneise der Verwüstung durch Tacloban City und Ost-Samar zog, ist erst die Hälfte der damals gestrandeten Schiffe geborgen oder abgewrackt.
Sieben Schiffe lagen weiterhin auf dem Küstenstrich fest. Seinerzeit waren 15 Handelsschiffe, 10 in Tacloban und fünf in Guiuan aufs Land gespült worden, außerdem ein Baggerschiff des Department of Public Works und Highways (DPWH) ein Schiff des Bureau of Fisheries and Aquatic Resources (BFAR). Acht von diesen Fahrzeugen sind bisher geräumt worden.
In Tacloban City befanden sich noch die "Ligaya V", "Eva Jocelyn", "RKK Uno", "Tomi Elegance" und "Jaguar", in Guiuan die "Eastern Star" und die Barge "Vicente-1". Grund für die Verzögerung waren noch offene Versicherungsfragen sowie der Mangel an Platz für Bergungsgerät. Rund um die Wracks befanden sich inzwischen neue Siedlungen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Arahura hatte Blackout vor Wellington
(06.11.14) Die neuseeländische Fähre "Arahura" 12735 BRZ (IMO-Nr.: 8201454) erlitt am 6.11. beim Einlaufen nach Wellington gegen 9.45 Uhr von Picton kommend Maschinenausfall. Das Schiff begann, auf die Felsen von Kaiwharawhara zuzutreiben, nachdem die Propeller nicht mehr auf die Kontrollinstrumente auf der Brücke reagierten. Daraufhin ließ der Kapitän beide Anker fallen.
Zwei CentrePort sicherten den Havaristen, bis die Maschine wieder lief und Tests zur Fähigkeit, verschiedene Fahrstufen durchzuführen, beendet waren. Dann konnte die "Arahura" anlegen, und die 61 Fahrgäste gingen an Land. Di Abfahrten von Wellington um 10:30 und 18.30 Uhr und die Nachmittagsfahrt von Picton nach Wellington wurden abgesagt. Maritime New Zealand (MNZ) und das Transport Accident Investigation Committee (TAIC) leiteten eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fünf Vermisste und vier Tote bei Bootsunglücken in Indien
(06.11.14) Fünf Personen wurden vermisst, nachdem am 4.11. ein Boot mit 35 Fahrgästen auf dem Chambal River bei Kanjera in Uttar Pradesh kenterte. 30 der Insassen konnten sich schwimmend an Land retten. Das Boot war zu einer religiösen Veranstaltung nach Kanjera Ghat unterwegs und kam von Saaspura Ghat in Madhya Pradeshs Morena Distrikt unterwegs. Taucher suchten nach den Vermissten.
Ein Boot mit 14 Insassen kenterte am selben Tag auf dem Keenjhar Lake in Thatta. 10 Personen wurden gerettet, drei Kinder und eine Frau ertranken. Zwei Tote wurden am selben Tag, ein weiterer am 5.11. gefunden. Ein 2,5 Jahre altes Knd wurde noch vermisst. Die Verunglückten kamen aus dem Dorf Sunehri, 25 Kilometer von Thatta entfernt. Sie kamen gerade vom Schrein von Baba Ameer Pir auf der anderen Seite des Sees zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mehr Giftstoffe in gestrandetem Bulker als erwartet
(06.11.14) Die Räumung des gestrandeten Bulkcarriers "Miner" vor Scatarie Island wird länger dauern als geplant, weil die Berger fünf Mal so viel Asbest wie erwartet im Wrack vorfanden. Sie hatten mit sechs Tonnen gerechnet, bisher aber bereits 30 Tonnen entsorgt. Außerdem wurde eine größere Menge weiteren Dieselöls im Schiff entdeckt.
Bisher hatte der Abbruch 12 Millionen Dollar kosten sollen, dies wird sich nun nicht mehr halten lassen. Auch das einsetzende Winterwetter macht die weitere Planung unsicher. Deshalb wurde die Regierung in Ottawa um finanzielle Hilfe gebeten. Die "Miner" war im September 2011 auf der Verschleppung von Montreal zu Abbrechern in der Tükei vom Schlepper losgerissen und ist seither von Stürmen schwer beschädigt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Küstenwache barg Zombies aus Lake Michigan
(06.11.14) Die Coast Guard von Chicago wurde am Wochenende zu Zombiejägern. Eine Barge mit einem Geisterhaus war am 31.10. auf dem Lake Michigan an der Nordseite der Navy Pier im Sturm leckgeschlagen und teilweise gesunken. Die Coast Guard Lake Michigan in Milwaukee wurde von dem Chicago Police Department alarmiert, nachdem die mit Container beladene 132-Fuß-Barge, die als Halloweenattraktion an der Navy Pier gelegen hatte, auf Grund ging.
Als die Küstenwache eintraf, hatte die Barge sich sich losgerissen und wurde von starkem Wind und hohen Wellen gegen die Nordseite der Pier geschlagen. Etliche Container stürzten von Deck und sanken zum Teil. Trümmer der Barge trieben ab, ebenso etliche Zombiepuppen, die von der Crew der Küstenwchstation Wilmette Harbor zu Übungszwecken wie lebende Menschen aus dem Wasser geborgen wurden.
Am 5.11. begann ein Kran nun auch die Halloweenbarge selbst zu bergen. Das Zombie Containment Haunted House hatte die Hauptattraktion der Halloween-Festivitäten an der Navy Pier werden sollen. Die Barge wurde Chicagos einstiges schwimmendes Geisterhaus genannt. Das Wetter machte daraus nun eine ganz andere Attraktion.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier sitzt im Rio de la Plata fest
(06.11.14) Seit dem 24.10. sitzt der unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier "Saga Falcon", 37499 BRZ (IMO-Nr.: 9613848), auf dem Martin Garcia Channel im Rio de la Plata bei Kanalkilometer 86.1 mit einer Ladung Zement fest und behindert den Transit von Schiffen mit mehr als sieben Metern Tiefgang. Das Schiff erlitt bei der Havarie ein Leck im Bug, doch der daraus resultierende Wassereinbruch konnte mit den Pumpen gehalten werden.
Eine argentinische Firma begann mit der Reparatur mehrerer Rumpfschäden, was aber mehrere Tage dauert. Danach sollte das Wasser gelenzt und damit der Tiefgang des Havaristen reduziert werden. Inzwischen erlaubte der Präsident National Port Authority (NPA), Alberto Diaz, in Übereinstimmung mit den zuständigen Präfekten Argentinens und Uruguays die Passage von Schiffen zu beiden Seiten des Frachters bei Tageslicht, ruhigem Wetter und guter Sicht.
Die Marine leitete eine Operation zum Leichtern des Schiffes ein. Dazu wurde die Barge "Formosa (IMO-Nr.: 8330918), herangeführt, während derzeit die Schlepper "Tifon" (MMSI-Nr.: 701006104), "Yagan" (IMO-Nr.: 93433235) und "Tumbador 1" (MMSI-Nr.: 701006569) auf Grund stabilisierten.
Quelle:Tim Schwabedissen



RoRo-Frachter "Cosette" wird versenkt
(Bild: Prefecture Martinique)   Großbild klick!
Frachter drohte zu sinken und wurde versenkt
(05.11.14) Am frühen Morgen des 4.11. alarmierte der Hafenkapitän von Martinique den Präfekten, nachdem sich der Zustand des seit 2010 im Hafen aufgelegten bolivianischen RoRo-Frachters "Cosette", 4057 BRZ (IMO-Nr.: 6617025), plötzlich stark verschlechtert hatte und es zu bedrohlichem Wassereinbruch kam. Um fünf Uhr entschied der Präfekt, dass das Schiff unverzüglich aus dem Hafen von Fort de France verschwinden müsse.
In Übereinstimmung mit dem Artikel L218-45 der Umweltgesetzgebung verfügte er die Versenkung. Abgeschirmt von Wachschiffen, wurde der Frachter gegen sieben Uhr aus dem Hafen geschleppt in Richtung der Bucht vor Fort de France. Westlich von Martinique dann wurden um 16.16 Uhr Sprengsätze gezündet, und in eine Sprengwolke gehüllt versank der Frachter 14 Meilen vor der Küste auf fast 3000 Metern Wassertiefe.
Zuletzt war auch die Möglichkeit diskutiert worden, den maroden Frachter auf ein Dockschiff zu verladen, um es in einen europäischen Abwrackhafen zu verbringen. Diese Lösung wäre allerdings auch sehr kostspielig geworden. Ein Abbruch im Hafen von Radoub war nicht möglich, weil das dortige Trockendock für derlei Arbeiten nicht ausgestattet ist. Der plötzliche Wassereinbruch hat die Verhandlungen nun aber obsolete gemacht. Zuvor waren bereits tausende Kubikmeter Wasser aus dem Rumpf gepumpt worden, um ihn überhaupt schwimmfähig zu halten. Am 1.11. hatte die Regierung das Schiff beschlagnahmt.
Im November 2009 war das Schiff in Fort Pierce, Florida, von einem Schiffsbesichtiger aus Miami für seetüchtig erklärt worden. Als es kurz darauf in New York City festmachte, fanden Inspektoren der Coast Guard heraus, dass Abgase und Wasser in den Laderaum eindrangen und die Crew gefährdeten. Der letzte Eigner war in Florida ansässig gewesen. Als das Schiff auf seiner finalen Frachtreise Hilfsgüter nach dem Erdbeben in Haiti am 12.1.2010 transportierte, wurde es aus Sicherheitsgründen und wegen finanzieller Probleme in Fort-de-France in die Kette gelegt.
Die 17-köpfige Crew aus Rumänien und Amerika hatte seit etlichen Monaten keine Heuer mehr erhalten, und zwischen 1999 und 2009 war es 11 Mal zu Arrestverfügungen in Boston, New York, Miami und Woods Hole wegen Sicherheitsmängeln gekommen. Außerdem standen unbezahlte Schlepp- und Bunkerölrechnungen aus.
Schlagzeilen machte die "Cosette" 1987 unter dem Namen "Zanoobia": Als der Frachter "Lynx" im Januar aus Maria die Carra auslief, hatte er 2100 Tonnen Giftmüll aus der Chemieindustrie der Schweiz an Bord. In Djibouti wurde die Entladung verweigert. Daraufhin steuerte der Frachter Venezuela an, wo der Müll am 18.4. gelöscht wurde. Ein Kind, dass inmitten der Fässer spielte, wurde später tot aufgefunden.
Ende 1987 landete der Müll in Syrien, wo die Behörden, die nicht über die Art der Stoffe informiert worden waren, die Rücksendung nach Cagliari verfügten. Daraufhin erklärte sich der Eigner der damaligen "Zanoobia" bereit, die Sache in die Hand zu nehmen, und verfrachtete die Ladung im März 1988 nach Thessaloniki, wo erneut die Anlandung verweigert wurde.
Zwei Monate vagabundierte der Frachter dann über das Mittelmeer, während ein Teil der syrischen und libanesischen Crew erkrankte. Sie waren von den Ausgasungen der undichten Fässer vergiftet worden. Am Ende steuerte der Frachter erneut Marina di Carrara an, doch die italienische Regierung verweigerte die Einlaufgenehmigung. Nach 33 Tagen unter Bewachung durch die Coastguard durfte er Ende Mai in Genua einlaufen.
Am Ende einer Odyssee von 450 Tagen wurde die Giftfracht nun kontrolliert entladen, inspiziert und entsorgt. Dies kostete die Regierung umgerechnet 4,8 Millionen Euro. Weniger als ein Jahr darauf wurde die Baseler Konvention unterzeichnet, die den unkontrollierten Giftmüllexport nach Afrika unterband.
Die "Cosette" wurde 1966 auf der Meyer-Werft in Papenburg als "Salome" erbaut und durchlief in den darauffolgenden Jahrzehnten viele Hände. 1969 wurde sie von 88 auf 95 Meter verlängert. 1973 wurde sie zur "Moundra", 1977 zur "Madouri", 1980 zur "Translink", 1984 zur "Zenobia", 1991zur "Zanoobia", im Juni desselben Jahres zur "Stanmore", 1992 zur "Widad" und im Mai desselben Jahres bis März 2000 zur "Phoenix Spirit".
Die "Cosette" hatte eine Tragfähigkeit von 4,457 Tonnen, war 99 Meter lang, 15,04 Meter breit und hatte 6,06 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf dem U-Bootsbekämpfungskreuzer "Kerch"
(Bild: Witness)   Großbild klick!
Russischer Kreuzer durch Brand erheblich beschädigt
(05.11.14) Das Feuer, das am 4.11. um 5.12 Uhr im Achterschiff des U-Bootsbekämpfungskreuzers "Kerch", 8900 tdw, in dem von Russland okkupierten Sewastopol ausgebrochen war, hat erheblichen Schaden verursacht. Das Lenkwaffenschiff der Kara-Klasse hatte zu Überholungsarbeiten in der Marinebasis gelegen, als das Feuer ausbrach. Um 6.35 Uhr war der Brandherd lokalisiert.
Binnen zwei Stunden konnten drei Löschschlepper der Marine und Einsatzkräfte aus Sewastopol den Brand offenbar löschen. Es war zu starker Rauchentwicklung gekommen, die das gesamte Schiffsinnere betraf, das Schiff legte sich durch das Löschwasser auf die Seite. Zwischen 80 und 100 Quadratmetern wurden vom Feuer betroffen.
Die "Kerch" hatte beim FSUE 13th Shipyard der Schwarzmeerflotte gelegen. Die Reparaturarbeiten haben bislang 500 Millionen Rubel gekostet, sie sollten bis Ende 2015 abgeschlossen werden. Dann war geplant, dass das Schiff das Flaggschiff "Moskva" ersetzt, das dann überholt werden soll. Die "Kerch" lief 1972 in Nikolayev vom Stapel und wurde 1974 fertiggestellt. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde sie in die russische Flotte überführt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht "Lady Sparrow" wird abgeschleppt
(Bild: VZRB)   Großbild klick!
Zweimaster nach Blankenberge eingeschleppt
(05.11.14) Am 28.10. gegen 22 Uhr erlitt die 16 Meter lange, schwedische Yacht "Lady Sparrow" (MMSI-Nr.: 265732750) Motorschaden vor Blankenberg und bat um Assistenz der Seenotretter der VBZR. An Bord waren fünf Persoinen, und das Boot trieb bei Tonne 4 vor der belgischen Küste. Wenig später lief das Rettungsboot zu der Ketsch aus und setzte einen Rettungsmann an Bord über, nachdem sie diese binnen 20 Minuten in der Dunkelheit ausgemacht hatte.
Weil der Zweimaster jenseits von befahrenen Schifffahrtsrouten lag, die es zu queren galt, musste zunächst noch eine Stunde ausgeharrt werden, ehe die Verschleppung in den Hafen beginnen konnte. Um 23.27 Uhr machte die "Lady Sparrow" schließlich in Blankenberge fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Regierungsversorger vor Suva versenkt
(05.11.14) Das unter Fiji-Flagge registrierte, ausgediente Kombischiff "Dausoko", 304 BRZ (IMO-Nr.: 7921021), wurde mit Sprengladungen auf tiefem Wasser versenkt, nachdem sich kein Abwrackhängler für das ausgediente Regierungsfahrzeug gefunden hatte.
Ein neunköpfiges Team der Republic of Fiji Military Forces Naval Squadron Explosive Ordinances Devices (EOD) Unit assistierte den Government Shipping Services bei der letzten Aufgabe. Das neue Regierungsfahrzeug "Dre Donu 1" eskortierte die "Dausoko" auf der letzten Fahrt zum Versenkungsplatz vor Suva.
Die "Dausoko" war 1980 von den Fiji Marine Shipyard & Slipways erbaut worden und hatte der Regierung der Fiji bei der Versorgung der abgelegenen Gebiete ununterbrochen gedient. Sie war 26 Meter lang und hatte eine Tragfähigkeit von 360 Tonnen. Am Ende hatten sich die Reparaturkosten nicht mehr gelohnt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Route du Rhum-Yacht nach Blitzschlag aufgegeben
(05.11.14) Pierre Antoine, der Skipper der Multi50-Yacht "Olmix", musste am Nachmittag des 4.11. von seinem an der Route du Rhum teilnehmenden Boot per Hubschrauber abgeborgen werden, nachdem dieses in einem Gewittersturm Schäden am Hauptrumpf genommen hatte. Ein Blitz traf den Mast und schlug bis auf den Schiffsboden durch, wodurch es zu einem Feuer in der daran befestigten Verkabelung kam.
Als der Skipper versuchte, das Feuer zu löschen, stellte er fest, dass bereits 50 Fuß Wasser im Rumpf standen und dieser begann, mit dem Bug voran wegzusacken. Es befand sich 120 Meilen nördlich von Kap Finisterre.
Der zu der Zeit führende Segler in der Klasse 40, Sébastien Rogues, nahm Kurs auf die "Olmix" und ging auf Standby, bis deren Skipper sicher an Bord eines spanischen Hubschraubers war. Er hatte Glück gehabt, sich nicht im Schiffsinnern befunden zu haben, dass durch die Blitzeinwirkung völlig verwüstet worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nordnorge wird provisorisch geflickt
(05.11.14) Die norwegische Fähre "Nordnorge", 11384 BRZ (IMO-Nr.: 9107784), verließ am 4.11. um 18.30 Uhr den Hafen von Skjervøy zur Reparatur. Nach Abschluss einer Inspektion durch DNV und Sjøfartsdirektoratet hatte sie eine zeitweilige Fahrerlaubnis zum Ansteuern der Fosen Mekaniske Verksted in Rissa, Süd-Trøndelag erhalten.
Hier wird eine provisorische Reparatur des Bodenschadens stattfinden, die bis zum 10.11. abgeschlossen werden soll. Danach kehrt das Schiff in den Liniendienst zurück, bis es Ende November im Rahmen einer ohnehin anstehenden Generalüberholung dauerhaft repariert wird.
Einige Passagiere hatten den Havaristen bereits am Abend des 3.11. verlassen, die meisten aber konnten auf die Hurtigruten-Fähre "Trollfjord", 16140 BRZ (IMO-Nr.: 9233258), übersteigen und die Reise gen Süden fortsetzen. Die "Trollfjord" hatte einen Anlaufhafen ausgelassen, um etwas früher den Hafen von Skjervøy in zu erreichen, wo sie am Nachmittag des 4.11. festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter wegen Unfallflucht beschlagnahmt
(05.11.14) Die Marinepolizei und Behörden haben den iranischen Frachter "Batis" 31117 BRZ (IMO-Nr.: 9465760), in Hazira arrestiert, weil er am 28.10. einen indischen Kutter gerammt haben soll, wobei zwei Fischer ums Leben kamen und drei weiterhin vermisst wurden. Am 29.10. lief der Bulkcarrier in Hazira ein.
Die 23-köpfige Crew wurde der Unfallflucht nach dem Unfall 64 Meilen vor Jafrabad im Amreli-Distrikt beschuldigt. Die "Batis" wurde auf der Basis der Daten des Vessel Traffic System in Hazira festgelegt. Die geretteten Fischer konnten den Frachter zudem identifizieren. Er trug auch Spuren eines Zusammenstoßes.
Der Kapitän stritt einen möglichen Unfall hingegen ab. Doch die Vertreter des Maritime Board sagten, dass die Schiffsdaten zeigten, dass das Schiff versucht habe, seine Position zu verbergen und zu fliehen. Die Untersuchungen und Verhöre dauerten über das Wochenende an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Frachter Leeraner Reeder in Warrenpoint
(05.11.14) Am 4.11. brach in Warrenpoint Harbour ein Feuer im Laderaum des unter Gibraltar-Flagge laufenden Frachters "Cimbris", 3173 BRZ (IMO-Nr.: 9281786), aus. Die Warrenpoint Harbour Authority Port Control war vom Kapitän der "Cimbris" um 8:25 Uhr alarmiert worden, nachdem sich die Ladung aus Tierfutter überhitzt hatte. Sechs Löschfahrzeuge des Northern Ireland Fire and Rescue Service kamen zum Hafen und richteten eine Sicherheitszone ein.
Die Feuerwehrmänner fanden zwei Brandherde vor. Es gelang, mit CO2 das Feuer zu ersticken, danach wurde der Brandort den ganzen Tag weiter überwacht. Die "Cimbris" der Leeraner Briese-Schifffahrt war mit 3000 Tonnen Tierfutter aus Riga gekommen, von denen 2000 Tonnen bereits entladen worden waren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Costa Victoria rettete Fischer aus Seenot
(05.11.14) Am Morgen des 3.11. rettete auf der Fahrt von Hong Kong nach Sanya Hainan Island die Crew des italienischen Kreuzfahrtschiffes "Costa Victoria" mehrere Besatzungsmitglieder eines brennenden Kutters in der Südchinesischen See. Das Rettungszentrum in Qinglan hatte am 3.11. um 2.47 Uhr einen Notruf aufgefangen, dass im Maschinenraum des 100-Tonners ein Feuer ausgebrochen war.
Das Schiff einer Reederei aus Shenzhen City war am 31.10. aus Qinglan ausgelaufen und sich am 2.11. um 22 Uhr auf den Rückmarsch gemacht. Nachdem der Brand sich ausbreitete, mussten alle 16 Mann von dem Trawler ins Wasser springen.
Der 1. Offizier der "Costa Victoria" hatte ihn 36 Meilen östlich von Qinglan gesichtet und sofort Alarm geschlagen. Insgesamt 12 Mann wurden gerettet und an Bord des Kreuzfahrers medizinisch versorgt. Einer von ihnen starb später aber.
Die "Costa Victoria" nahm gemeinsam mit einem Helikopter der Sanya Hainan Island Coast Guard anschließend an einer Suchaktion nach den übrigen vermissten Fischern teil. Dann nahm die "Costa Victoria" wieder Kurs auf Sanya Hainan Island. Ein Fischer konnte nur noch tot geborgen werden, drei weitere wurden weiterhin vermisst. Ihr Schiff sank. ybr> Quelle:Tim Schwabedissen



Lake-Frachter legte Verkehr bei Detroit lahm
(05.11.14) Der amerikanische Bulkcarrier "Manitowoc" (IMO-Nr.:7366398), machte am 3.11. in Detroit fest, nachdem er mit einer Ladung Kohle aus Toledo, Ohio, auf dem Detroit River auf der Fahrt zum DTE Energy Co. Kohlekraftwerk in Trenton nördlich der Brücke, die die Grosse Ile und Trenton verbindet, auf Grund gelaufen war. Für eine halbe Stunde war der Verkehr lahmgelegt gewesen. Nach einer Inspektion began das Löschen der Ladung in den Nachtstunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Skipper von gestrandeter Yacht aufgewinscht
(05.11.14) Die US Coast Guard rettete den Skipper der 38 Fuß langen Yacht "Fjaera" am Abend des 3.11. in der Bellingham Bay. Ein MH-65 Dolphin-Helikopter der Air Station Port Angeles lokalisierte den Mann, der in einem Überlebensanzug an die Seite der Yacht geklammert war, und winschte ihn an Bord. Er wurde dann zum Bellingham Airport geflogen.
Die Coast Guard Puget Sound war von Familienangehörigen informiert worden, dass er möglicherweise in Seenot war, daraufhin lief ein 45-Fuß-Boot von der Station zur Suche aus und ließ den Dolphin aufsteigen, dessen Crew die Yacht in flachem Wasser auf der Seite liegend mit zerrissenen Segeln entdeckte. Ein Rettungsschwimmer erkundete dann zunächst die Lage und bereitete die Abbergung des Skippers vor. An Bord der Yacht waren auch 10 Gallonen Öl.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historisches holländisches Wrack vor Tobago entdeckt
(05.11.14) Bei einem Wrack, das von Archäologen in der Karibik entdeckt wurde, könnte es sich um die 130 Fuß lange "Huis de Kreuningen" handeln, die 1677 in einem Gefecht zwischen holländischen und französischen Streitkräften verloren ging in der sogenannten Schlacht von Tobago. Es gab seinerzeit kaum Überlebende. Die Franzosen hatten sich angeschickt, das Schiff zu kapern, woraufhin der holländische Kapitän es sprengte.
Auch das französische Flaggschiff "Glorieux" wurde dabei zerstört. Seither gab es keine Spur beider Schiffe mehr. Kroum Batchvarov, ein Professor für Unterwasserarchäologie an der University of Connecticut hatte mit seinem Team in der Rockley Bay nach ihnen gesucht und erst eine, dann weitere fünf Kanonen gefunden. 72 Pfeifen, Essutensilien und ein Bierkrug wurden seither ebenfalls entdeckt.
Alle Artefakte mussten vorerst aber wieder versenkt werden, da es keine Konservierungsmöglichkeit in der Nähe gibt. Später sollen sie aber geborgen und in Trinidad und Tobago ausgestellt werden. 2015 soll die Kampagne weiter gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Öl soll aus eingefrorener Barge abgepumpt werden
(05.11.14) Die U.S. Coast Guard will die 3,6 Tonnen Dieselöl auf der Barge, die in der Beaufort Sea am Einfrieren ist, abpumpen, sobald diese vollkommen im Eis eingeschlossen ist. Die Barge der Northern Transportation Company Ltd. hatte sich vor zwei Wochen bei Tuktoyaktuk im Nordwest-Territorium losgerissen und war auf Drift gegangen.
Sie befand sich nun 75 Kilometer nordwestlich der Pruhdoe Bay, Alaska, und ist zwischen 60 und 70 Prozent vom Eis bedeckt. In sechs bis sieben Wochen könnte sie vollkommen eingefroren sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Da wird es eng ...
(Bild: NSRI)   Großbild klick!
Yacht zwischen Kai und Offshore-Schiff eingequetscht
(04.11.14) Am 1.11. um 16.47 Uhr wurde die NSRI Table Bay von der Transnet National Ports Authority alarmiert, nachdem die Yacht "Morning Wings" Mayday gefunkt hatte. Sie befandd sich im Hafen an der Ostmole unweit des Duncan Dock. Das Rettungsboot "Spirit of Vodacom" lief aus und fand die 6.5 Meter lange Yacht, die bei Südostwind von 45 Knoten manövrierunfähig durch den Hafen getrieben worden war, zwischen dem Kai und dem unter Bahamas-Flagge laufenden Offshore-Schiff "Top Estreda do Mar", 18000 BRZ (IMO-Nr.: 9647552), eingequetscht vor.
Sie war in Gefahr, unter den Rumpf oder die Kaianlage gezogen zu werden. Die Crew hatte sich auf den Kai retten können. Das Rettungsboot konnte eine Schleppverbindung herstellen und die Yacht in das Fahrwasser des Duncan Dock schleppen, wo es das Boot längsseits nahm und zum Royal Cape Yacht Club bugsierte. Dort wurde der beschädigte und geknickte Mast der Yacht gelegt, damit er nicht Schäden an anderen Booten anrichten konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ziemlich abgerissen: Trimaran "Sabrosa"
(Bild: Alexis Courcoux)   Großbild klick!
Gekenterte Yacht der Route du Rhum von französischen Seenotrettern abgeschleppt
(04.11.14) Am 3.11. konnte die Yacht "Sabrosa" von dem SNSM-Boot "President Toutain" aus Ploumanac'h in Schlepp genommen werden. Der Skipper François Angoulvant war nach dem Kentern des Bootes am Abend des 1.11. zehn Meilen vor den Septs-Iles aus der Luft abgeborgen werden. Am Abend des 3.11. sollte sein Boot in Perros-Guirec eintreffen. Die "Sabrosa" war schwer beschädigt, der Mast in drei Teile zerbrochen, sodass es nicht möglich war, die Schleuse von Perros-Guirec zu passieren.
Am 2.11. um 23.25 Uhr war die SNSM-Station Ploumanac'h vom CROSS Corsen alarmiert worden, auch ein Helikopter stieg auf, der den Skipper rettete, während die "President Toutain" das gekenterte Boot bei 4-5 Metern Wellenhöhe sicherte.
Schaden im Detail
(Bild: Alexis Courcoux)   Großbild klick!
Ebenfalls schwer beschädigt war der 31 Meter lange Maxi-Trimaran "Sodebo Ultimo", der mit einem Frachter nur wenige Stunden nach dem Start der Route du Rhum kollidiert war. Skipper Thomas Coville, 46, war unverletzt geblieben, doch der Steuerbord- und der Zentralrumpf waren erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Skipper hatte sich zum Zeitpunkt des Unfalls gerade einem Batterieproblem gewidmet und den Autopiloten angestellt, während das Boot mit 18 Knoten weiter lief.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepperwrack vor Malaysia entdeckt
(04.11.14) Das hydrographische Forschungsschiff "Mutiara" der malaysischen Marine hat das Wrack des vor Kuantan gesunkenen Schleppers "YTC M5" rund neun Meilen vor Tanjung Gelang auf dem Meeresgrund entdeckt. Mit Sonar wurde es am Abend des 2.11. in 29 Metern Tiefe eine Meile von der Unglücksposition, an der es am 30.11. von einem Frachter versenkt wurde, gefunden. Sofort stiegen fünf Taucher zum Meeresgrund ab und identifizierten das Wrack, das an Backbordseite Kollisionsschäden aufwies und auf der Seite lag. Es konnten aber keine weiteren Vermissten entdeckt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre bei Zielschießen versenkt
(04.11.14) Das malaysische U-Boot "Tun Razak" versenkte am 31.10. mit einem Black Shark Torpedo eine ausgediente, 55 Meter lange Fähre in der Südchinesischen See. Er wurde um 11.13 Uhr abgeschossen und zerstörte das Ziel planmäßig. Der Torpedo stammte von der italienischen Whitehead Alenia Sistemi Subacquei.
Beteiligt an dem Zielschießen waren auch die "Jebat", "Terengganu", "Kasturi", "Laksamana Tan Pusmah", ein Fennec-Helikopter, das U-Boot-Sicherungsschiff " Mega Bakti", die "CB 90" und Tauchteams.
Quelle:Tim Schwabedissen




Yacht sank auf Dortmund-Ems-Kanal
(04.11.14) Unter Alkoholeinfluss setzte am 2.11. um 15.40 Uhr ein 67-jähriger Skipper seine sieben Meter lange Yacht bei Kanalkilometer 42 auf die Uferböschung des Dortmund-Ems-Kanals. Sie schlug leck und sank. Der Eigner des Bootes aus Senden wurde von der Besatzung eines Binnenschiffs gerettet. Er wurde mit Unterkühlungen medizinisch betreut.
Zur Bergung des Wracks waren die Löschgruppe aus Daldrup, der Löschzug Hiddingsel sowie die DLRG-Gruppe Dülmen im Einsatz. Die Arbeit gestaltete sich jedoch als kompliziert, da das Boot immer wieder in die Fahrrinne rutschte.
Ein DLRG-Taucher stabilisierte das Boot zunächst mit Hebesäcken Später wurde es mit Hilfe eines Baggers und mit Seilwinden der Feuerwehr im Bereich der Kanalbaustelle zwischen Lüdinghausen und Senden an Land gezogen. Für die Dauer der Bergung wurde der Kanal gesperrt. Rund sechs Stunden lang lief nichts mehr auf der Wasserstraße während der Bergung gesperrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung der Rothensee angelaufen
(04.11.14) Die Bergung des im Mittellandkanal gesunkenen Binnenschiffs "Rothensee" hat begonnen. Der Groninger Betrieb Wagenborg Sleepdiensten wurde beauftragt, das Wrack zu räumen. Dazu wird der 300-Tonnen-Kran "Triton" eingesetzt, der aus Holland über die Elbe herangeführt wurde. In der Nacht zum 4.11. traf das Bergungsgerät, darunter Hebetrossen, Anker, Pumpen und andere Ausrüstung auf einem Ponton vor Ort ein.
Bereits seit dem 3.11. um acht Uhr waren die Berger vor Ort tätig. Seile, Markierungen und Abgrenzungen wurden ausgelegt. Später sollten Stahltrossen unter dem Schiff hindurchgezogen werden. Wenn die Bergung der "Rothensee" planmäßig durchgeführt werden kann, soll der derzeit gesperrte Kanalabschnitt zwischen den Liegestellen Rühen und Calvörde bis zum Wochenende wieder freigegeben werden.
Das Wrack muss zunächst angehoben und abgedichtet werden. Wenn das Schiff gelenzt und schwimmfähig gemacht werden kann, soll es zu Abwrackern geschleppt werden. Andernfalls muss es an Ort und Stelle zerlegt und sektionsweise abtransportiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Reparatur der Eider abgeschlossen
(04.11.14) Das deutsche Binnenschiff "Eider" durfte nach der Kollision mit der Sandau-Fähre am 2.11. um 10 Uhr Tangermünde wieder verlassen und steuerte Magdeburg where an, wo es um 15.30 Uhr im Industriehafen festmachte. Hier begann die Reparatur von drei Löchern, die die Fährrampe in den Rumpf gerissen hatte. Gleichzeitig wurde mit dem Aufnehmen einer Getreideladung begonnen, und am Morgen des 4.11. verließ das Schiff den Hafen wieder. Die Fähre blieb weiter außer Betrieb.
Quelle:Tim Schwabedissen



12-Meter-Welle riss Rettungsboote von Kreuzfahrtschiff ab
(04.11.14) Am 3.11. wurde das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "Explorer of the Seas", 137308 BRZ (IMO-Nr.: 9161728), auf der Fahrt von Bayonne nach St. Maarten von einer Welle, die eine Höhe von 12 Metern hatte, getroffen. Dabei wurden zwei Rettungsboote auf Deck 4 aus ihren Davits gerissen und landeten auf dem darunter liegenden Promenadendeck. Wasser brach durch Schiebetüren auf Deck 4 und beschädigte die Inneneinrichtung, als es sich in einigen öffentlichen Räumen verteilte. Einige Aufzüge fielen für kurze Zeit aus.
Verletzt wurde niemand, da die Außendecks zuvor bereits gesperrt worden waren, und das Kreuzfahrtschiff konnte seine Fahrt nach St. Maarten fortsetzen, wo es am 5.11. erwartet wurde. Das Schiff war am 1.11. auf eine 14-Nächte-Fahrt ausgelaufen, die von New York bis in die südliche Karibik führen sollte und am 15.11, in Port Canaveral in Florida endet. Das Schiff kann bis zu 3.114 Passagiere und 1.180 Crewmitglieder aufnehmen. Derzeit befanden sich 3.030 Passagiere an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Letzter Vermisster der Costa Concordia gefunden
(04.11.14) 1025 Tage nach dem Untergang der "Costa Concordia" vor Giglio wurden die sterblichen Überreste des letzten Vermissten, des italienischen Kellners Russell Rebello, von Arbeitern der Ship Recycling, die das Wrack in Genua derzeit ausräumt, entdeckt. Die Leiche befand sich hinter umgestürzten Möbeln in einer Kabine auf Deck 8 in dem Bereich, der auf dem Meeresgrund aufgelegen hatte. Teile seiner Uniform waren noch intakt, und auch die ID-Marke des Mannes wurde gefunden. Eine DNA-Analyse soll nun absolute Gewissheit bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



25-Kilo-Block 40 Meter tief auf Frachter im Nord-Ostsee-Kanal geworfen
(04.11.14) Ein 25-Kilo-Fuß einer Baustellenabsperrung wurde in der Nacht zum 2.11. von der Grünentaler Hochbrücke, die den Nord-Ostsee-Kanal im Kreis Steinburg quert, 40 Meter tief auf den portugiesischen Frachter "Catalina D", 5581 BRZ (IMO-Nr.: 9306445), hinabgeworfen, der sich auf der Fahrt von Ceuta nach Gdingen befand. Das Geschoss schlug auf dem Vorschiff auf und verursachte dort eine Beule.
Glücklicherweise befand sich kein Crewmitglied an Deck. Wegen der Dunkelheit ließ sich auf der Hochbrücke auch nichts erkennen, nachdem ein Knall die Brückenwache auf den Zwischenfall aufmerksam gemacht hatte. Die Crew übergab nach dem Festmachen in der Kiel-Holtenauer Schleuse um 4.30 Uhr das Objekt der Polizei, die eine Untersuchung einleitete und Zeugen suchte.
Da es keine Baustelle auf der Brücke gab, musste der schwere Fuß eigens dorthin transportiert worden sein. Gegen sechs Uhr setzte der Döhle-Frachter seine Fahrt fort und machte am 3.11. um 13.30 Uhr im Zielhafen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mindestens 24 Tote im Bosporus
(04.11.14) Beim Untergang des Flüchtlingsboots "Torun" vor der Küste Istanbuls sind am Morgen des 3.11. mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. So viele Tote wurden bis 19.30 Uhr aus dem Bosporus gezogen. Sieben Menschen wurden von Fischern und der türkischen Coastguard gerettet. Das Boot war in den frühen Morgenstunden am nördlichen Ende des Bosporus in der Nähe der Mündung zum Schwarzen Meer vollgelaufen.
Das Wrack, dessen Bug noch aus dem Wasser ragte, wurde von dem türkischen Rettungsboot "Kiyem 3" zu einer Untersuchung zur Sariyer Tellibaba Coast Guard Station geschleppt. Es könnten insgesamt über 40 mutmaßlich syrische, turkmenische und afghanische Flüchtlinge sowie ein türkischer Skipper an Bord gewesen sein. Die meisten Toten waren Kinder. Das Boot war vermutlich auf dem Weg nach Bulgarien. Die Suchaktion dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper sank auf Hudson River
(04.11.14) Starke Winde und aufgewühltes Wasser ließen am 2.11. den Schlepper "Protector" an der Tappan Zee Bridge sinken, wo er an Petersen's Boat Yard in Upper Nyack auf dem Hudson River vertäut war. Die Tappan Zee Constructors bauen hier eine neue Brücke.
Am Morgen des 2.11. ließen Windböen von 75 Meilen Geschwindigkeit acht Fuß hohe Wellen entstehen, die das Schiff zum Untergang brachten. Am 3.11. ragte nur noch das Ruderhaus aus dem Wasser. Ein Kran machte sich daran, das Wrack zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker in Benghasi in Brand geschossen
(04.11.14) Ein Marinetanker wurde am 3.11. bei Gefechten zwischen Islamisten und Regierungskräften in Benghasi in Brand geschossen. Er wurde von Raketen,, die von Apartmenthäusern abgefeuert wurden, getroffen. Dichte Rauchwolken stiegen auf. Die Regierungseinheiten und der sogenannte Benghazi Revolutionaries Shoura Council (BRSC) kämpften um die Kontrolle über den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild 'Nordnorge' (Bild: Aldebaran)   Großbild klick!
Hurtigruten-Fähre von Felsen aufgerissen
(04.11.14) Die norwegische Hurtigruten-Fähre "Nordnorge", 11384 BRZ (IMO-Nr.: 9107784), lief nur wenige Minuten nach dem Auslaufen von Skjervøy nach Tromsø am 3.11. um 19.45 Uhr auf Grund. Möglicherweise durch starken Wind und schlechte Sicht mit Schneeböen kam sie vom Kurs ab, drehte nicht, wie geplant, nach Backbord ein und schlug auf Felsen.
Sofort kehrte sie um und machte gegen 20 Uhr bereits wieder am Kai fest. Hier setzte die Crew ein Boot aus, um das Schiff auf äußerliche Schäden zu begutachten. Taucher wurden herbeigerufen, den Rumpf unter Wasser zu untersuchen, und gegen 22 Uhr war klar, dass die Reise für die 203 Passagiere und 53 Crewmitglieder vorerst zu Ende war.
An Steuerbordseite hatten die Taucher einen großen Riss entdeckt, durch den Wasser in einen Ballasttank eindrang. Die Nacht konnten sie noch an Bord verbringen, doch für den 4.11. arrangierten Hurtigruten die Abreise der Fahrgäste. Während der Schaden in einer Werft behoben wird, sollte die "Trollfjord" die nach Süden bestimmte Fracht aufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre demolierte Bootshaus
(04.11.14) Die norwegische Fähre "Rygerfjell", 644 BRZ (IMO-Nr.: 7721134), kollidierte am 3.11. mit einer Pier und einem privaten Bootshaus auf Fogn, als sie um 00.30 Uhr anlegen wollte. Sie bekam dabei eine Trosse in den Propeller und erlitt einige eher kosmetische Schäden, wurde aber, bis die technische Ursache des Maschinenversagers geklärt war, außer Betrieb genommen. Der Fährdienst konnte wieder planmäßig versehen weden, nachdem ab 21.30 Uhr die Fähre "Hjelmeland" auf der Route Fogn-Judaberg-Nedstrand-Jelsa als Ersatz ihren Dienst aufnahm.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Frachter aufgegeben
(04.11.14) Der chinesische Containerfrachter "Hui Hong 3" (MMSI-Nr.: 413463280), der am 24.10. vor Shantou in der Guangdon-Provinz auf Grund gelaufen war, musste am 27.10. von seiner 12-köpfigen Crew mit Rettungsinseln verlassen werden. Das Schiff war auf die Außenmole gelaufen, als es sich auf der Fahrt von Zhangzhou, Fujian, nach Xiamen befand. Dabei war an Backbord ein Tank in der Vorpiek aufgerissen worden.
Am 27.10. kam es in stürmischer See zu Wassereinbruch. Da einige Container ins Wasser stürzten, musste die Hafenzufahrt für die Zeit der Bergungsarbeiten gesperrt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dinnercruise ungeplant zwei Stunden verlängert
(04.11.14) Am 31.10. um 21.10 Uhr wurde das Rettungsboot der NSRI Durban von der Transnet National Ports Authority alarmiert, nachdem das 25 Meter lange Fünf-Sterne-Restaurantschiff "La Vue" mit 65 Passagieren an Bord sich von seinen Moorings in Durban losgerissen hatte und über eine Sandbank getrieben war. Es hatte dabei einen Ruderschaden erlitten.
Die Rettungsboote "Eikos Rescuer II" und "Megan II" liefen aus und fanden den Havaristen vor Anker im Esplanade Channel liegend vor. Während die NSRI-Crews sich daran machten, ihn wieder an seinen Liegeplatz zu bekommen, setzten die 65 Gäste ihre Mahlzeit fort. Zunächst musste die 100 Meter lang ausgesteckte Ankerkette nach Ausfall der Winsch von den Seenotrettern binnen 1,5 Stunden eingeholt werden.
Ein Rettungsboot sicherte die "La Vue" derweil vor einem unkontrollierten Abtreiben. Danach konnte das Schiff wieder an seinem Platz vertäut werden. Gegen Mitternacht, zwei Stunden später als geplant, konnten die Gäste an Land gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision auf der Waal
(04.11.14) Am Abend des 3.11. wurde der unbeladen am Kai in Nijmegen vertäute Schweizer Binnentanker "Piz Everest", 1556 ts (EU-Nr.: 02326324), was von dem ebenfalls Schweizer Flusskreuzfahrer "Avalon Impression" (EU-Nr.: 02335436) gegen 22 Uhr auf der Waal gerammt. Das 135 Meter lange Fahrgastschiff kam aus Gorinchem und hatte keine Passagiere an Bord. Nach dem Zusammenstoß geriet ihm zudem eine Fahrwassertonne in den Antrieb, wo er sich verklemmte.
Beide Schiffe erlitten leichte Rumpfschäden, die Schifffahrt auf der Waal war aber nicht eingeschränkt. Polizei und Rijkswaterstaat leiteten eine Untersuchung ein. Die 135 Meter lange "Avalon Impression" setzte die Reise von Nijmegen am 4.11. gegen 10 Uhr Richtung Köln fort, die "Piz Everest" hatte sich bereits gegen drei Uhr auf die Weiterfahrt nach Antwerpen gemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Schiff der Schwarzmeerflotte
(04.11.14) An Bord des russischen U-Boots-Abwehrschiffes "Kertsch" der Schwarzmeerflotte brach ein Feuer aus. Es breitete sich über eine Fläche von 80 Quadratmetern aus. Der Kommandeur der Alexander Vitko-Flotte begab sich an die Unglücksstelle. Die "Kertch2 wurde 1974 erbaut und wird derzeit routinemäßig in Sevastopol überholt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Frachter aufgegeben
(04.11.14) Am Morgen des 3.11. brach ein Feuer in Laderaum III des unter Marshall Islands-Flagge laufenden Kühlfrachters "Lady Francise", 11443 BRZ (IMO-Nr.: 9160724), aus, der in Algier lag. Es konnte rasch gelöscht werden. Der Frachter war am 31.10. mit einer Ladung Bananen eingelaufen, und bei den Löscharbeiten entstand gegen neun Uhr das Feuer, das eine Reihe von Kartons erfasste. t
Quelle:Tim Schwabedissen



Historisches Wrack vor Sardinien entdeckt
(04.11.14) Vor der Küste Sardiniens wurde das im Ersten Weltkrieg durch Torpedos von einem deutschen U-Boot versenkte italienische Postschiff "Postale Tripoli" jetzt entdeckt. Als es in der Nacht vom 17. auf den 18.3.1918 unterging, starben etwa 300 Menschen, darunter auch Soldaten. Es lag seither rund 20 Meilen vor der sardinischen Küste bei Capo Figari nahe der nordöstlichen Hafenstadt Olbia in 1000 Metern Tiefe, wo es nun von Minensuchbooten der italienischen Marine mit modernen Sonarsystemen aufgespürt und vermessen wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historischer Trawler soll zurück nach Hull gebracht werden
(04.11.14) Das Wrack eines Trawlers aus dem 1. Weltkrieg könnte zurück in seinen Heimathafen Hull kommen. Die rostigen Überreste der "Viola" liegen seit Jahrzehnten in Südgeorgien im Südatlantik. Ein Team von Ingenieuren machte sich nun auf den Weg dorthin, um zu prüfen, ob das Schiff wieder zurück gebracht werden kann. Die Kosten der Untersuchung in Höhe von 10,000 Pfund wurden durch Spenden zusammengebracht.
Dr. Robb Robinson der University of Hull führt seit über 10 Jahren einen Kampf um die "Viola". Das Schiff wurde 1906 in Beverley erbaut und ging in der Nordsee auf Fang. Es war im September 1914 von der britischen Marine zum U-Bootskrieg und Minensuchen requieriert worden und von Hull aus in den Krieg gezogen.
Es war an der Versenkung zweier U-Boote beteiligt. Nach dem Krieg wurde es meist als Robbenfänger, aber auch als Versorger für eine Reihe von Expeditionen eingesetzt. Sollte sich eine Bergung als möglich erweisen, müssten rund 300,000 Pfund für den Transport der "Viola" nach Hull aufgebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



GPS-Sender auf herrenloser Barge abgesetzt
(04.11.14) Die 134 Fuß lange Barge, die sich am 21.10. in der Beaufort See auf dem Weg nach Tiuktoyaktuk im kanadischen Nordwest-Territorium von ihrem Schlepper losgerissen hatte, wird im Eis nördlich des Arctic Slope eingeschlossen den Winter, verbringen. Sie wurde seit Beginn ihrer Drift vom Eis eingeschlossen. Der Schlepper setzte seine Fahrt gen Osten ohne Anhang fort, während die Barge westwärts in amerikanisches Gebiet trieb.
Am 3.11. wurde sie 50 Meilen nordwestlich der Prudhoe Bay rund 25 Meilen von der Küste entfernt entdeckt. Rund 60 Prozent der sie umgebenden Wasserfläche waren gefroren, und die Temperaturen sanken weiter ab, sodass sich die Eisbildung an der noch mit einem Knoten treibenden Barge beschleunigte. Der Eigner, die Northern Transportation Corp. Ltd., charterte einen Helikopter in Deadhorse, um einen GPS-Transmitter auf der Barge abzusetzen. Durch diesen könnte die Position weiter verfolgt werden. Die Barge hatte rund 950 Gallonen Dieselöl in den Tanks. Es hatte eine Ladung Öl in kanadischen Küstenorten abgeliefert, bevor sie sich losriss.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper sank vor Ucluelet
(04.11.14) Das Patroullienboot "Inkster" befand sich am Morgen des 2.11. nur wenige Fahrminuten von einem Schlepper entfernt, als dieser Mayday funkte. Das Boot der RCMP war nach Ucluelet auf Vancouver Island unterwegs und nahm sofort Kurs auf die sinkende "Schooner Cove", die nach Wassereinbruch von der zweiköpfigen Crew aufgegeben werden musste. Als die "Inkster" eintraf, befand sich diese schon in einer Rettungsinsel. Die beiden Männer aus Tofino und Ucluelet wurden unverletzt gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter bei Trenton aufgelaufen
(04.11.14) Am Abend des 3.11. lief ein Frachter unweit der Brücke zwischen der Grosse Ile und Trenton auf dem Weg zum DTE Energy Co. Kraftwerk in Trenton an deren Nordseite auf Grund. Die Brücke wurde zeitweilig gesperrt, und der Verkehr für eine halbe Stunde lahmgelegt, bis ein Schlepper den aus Toledo gekommenen Frachter gegen 21.30 Uhr wieder flottgemacht hatte. Nach einer Inspektion begann das Löschen der Kohleladung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kreuzfahrtschiff "Bahamas Celebration" mit ernster Schlagseite
(Bild: Juan Disgranados)   Großbild klick!
Einstige Kiel-Oslo-Fähre in Freeport mit Schlagseite evakuiert
(03.11.14) Das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "Bahamas Celebration", 35855 BRZ (IMO-Nr.: 7904891), kollidierte am Abend des 31.10. auf der Fahrt von Freeport auf den Bahamas nach Palm Beach in Florida gegen 21 Uhr vor Grand Bahama Island mit einem Unterwasserhindernis 200 Yards vor Freeport und schlug dabei leck. Es stoppte beim Aufprall unvermittelt, dann gab es einen Blackout, die Beleuchtung erlosch.
Einige Passagiere gerieten in Panik. Das Schiff legte sich auf die Seite und kehrte mit 10 Grad Backbordschlagseite in den Hafen zurück und machte gegen zwei Uhr früh mit Schlepperhilfe dort fest. Die rund 960 Passagiere legten derweil Schwimmwesten an und wurden auf den Rettungsstationen gemustert. Nach dem Anlegen wurden sie unverzüglich evakuiert, ebenso das nicht an Bord benötigte Personal wie die Casinobediensteten, Barkeeper und Kellner. Die Celebration Cruise Line brachte sie in verschiedenen Resorts auf der Insel unter. Sie wurden in der Nacht an Bord der "Bimini SuperFast", die regelmäßig Bimini, Fort Lauderdale und Miami läuft, nach Florida gebracht.
Diese machte um 23.30 Uhr am Terminal H fest, von wo Shuttlebusse die Fahrgäste zurück nach Palm Beach brachten. Im Laufe des 1.11. gelang es Bergern, das Leck im Rumpf des Kreuzfahrers abzudichten. Die Zwei-Tages-Törns der "Bahamas Celebration" von Palm Beach und Grand Bahamas Island wurden aber für die notwendigen Reparaturen bis Mitte November abgesagt.
Bei dem Kreuzfahrtschiff handelt es sich um die einstige Kiel-Oslo-Fähre "Prinsesse Ragnhild", die im März 1980 bei HDW Kiel erbaut und am 31.1.1981 an die I/S Jahre Line, Sandefjord, abgeliefert wurde. Am 14.9.1990 wurde sie für die Color Line A/S, Oslo, registriert.
Am 1.11.1991 machte sie zu einer Verlängerung bei der Astilleros Españoles, Cadiz, fest, und wurde am 15.6.1992 wieder abgeliefert. A 8.7.1999 brach auf der Reise Kiel - Oslo vor Göteborg ein Feuer aus, und alle Fahrgäste wurden evakuiert. Das Schiff wurde nach Göteborg geschleppt und dann bei Blohm & Voss, Hamburg, bis zum 31.8. repariert. Am 1.3.2002 kam es erneut zu einem Maschinenraumbrand, der das Schiff bis zum 13.3. lahmlegte. Am 19.2.2003 bis zum 1.6.2003 erfolgte bei Blohm & Voss, Hamburg, ein weiterer Umbau, bei dem die Maschinenanlage überholt und ein Ducktail angebaut wurde.
Am 24.12.2003 gab es durch einen Kurzschluss in einem Stromkasten ein kleines Feuer, das schnell gelöscht werden konnte, während das Schiff im Drøbaksund ankerte. Ein weiteres Feuer entstand am 6.3.2004 auf der Fahrt Kiel - Oslo, die Mannschaft war erneut in der Lage, es schnell zu löschen. Zwei Fahrgäste, die sich in der betroffenen Kabine gefunden hatten, wurden nach Dänemark zur ärztlichen Behandlung gebracht.
Am 10.12.2004 fand die letzte Überfahrt Kiel - Oslo statt, ehe die Fähre durch eine modernere ersetzt wurde. Nach einem Werftaufenthalt in Fredericia verkehrte sie vom 28.2.2005 bis zum 1.3.2005 auf der Route Kristiansand - Hirtshals. Nach einem weiteren Umbau vom 28.2. bis 18.4. auf der Fredericia Varv wurde das Schiff Ende April auf die Route Bergen - Stavanger - Hirtshals gebracht. Am 9.12.2006 gab es auf der Fahrt von Hirtshals nach Stavanger vor Farsund einen explosionsartigen Brand in einem Hilfsmotor, der mit dem bordeigenen Löschsystem unter Kontrolle gebracht werden konnte. Es folgte aber ein Total-Blackout. Gegen ein Uhr am folgenden Morgen erreichte die Fähre Stavanger. Nach einer Reparatur der Bordelektrik ging sie am 25.12. wieder in Fahrt.
Am 20.1.2007 wurden auf der Fahrt von Hirtshals nach Bergen, zwei Fenster von einer Welle eingeschlagen, am 8.11.2007 lief das Schiff in schwerer See auf der Fahrt von Hirtshals nach Stavanger und Bergen bei Kristiansand auf Grund. Im Januar 2008 verlegte das Schiff auf die Route Oslo - Hirtshals, ehe es am 9.5. in Sandefjord aufgelegt und im März an die Celebration Cruise Holdings, Nassau, verkauft wurde, die es in "Bahamas Celebration" umbenannte.
Am 1.10.2008 verließ sie Sandefjord mit Kurs Freeport, Bahamas, wo sich gleich bei der Ankunft ein Anker in einer Brücke verfing. Bis zum 24.2.2009 erfolgte ein Umbau auf dem Grand Bahama Shipyard, Freeport, und seither wurde das Schiff von der Imperial Majesty Cruise Line für Zwei- und Dreitagesfahrten ab Fort Lauderdale eingesetzt. Am 15.3.2010 verlegte es auf die Route Palm Beach - Bahamas.
Die "Prinsesse Ragnhild" hatte, als sie erbaut wurde, eine Länge von 170, eine Breite von 24 und einen Tiefgang von 5,80 Metern. Nach der Verlängerung betrugen die Maße 205,25 x 26,60 x 6,10 Meter. Die Vermessung war zunächst 16631 BRT, nach dem Umbau 35855 BRZ. Das Schiff vermochte zunächst 892, dann 1042 und zuletzt 1900 Passagiere zu befördern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollisionsschäden am Frachter "Al Riffa"
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Russischer Kapitän hörte nicht auf Lotsen und verursachte Kollision vor Port Klang
(03.11.14) Das Feuer in den Containersstacks des unter Marshall Islands-Flagge laufenden, 8714.TEU-Frachters "San Felipe", 90000 BRZ (IMO-Nr.: 9698628), scheint weiterhin nicht gelöscht worden zu sein. Am 2.11. um 6.30 Uhr lag das Schiff in unveränderter Position vor Port Klang, mit den Schleppern "Smit Lynx" und "KST Success" längsseits. Einige der Container enthielten Gefahrgüter oder explosive Ladung, was die Löscharbeiten verkomplizierte.
Das Feuer auf dem Kollisionsgegner, der unter Malta-Flagge laufenden 13.470-TEU-Frachter "Al Riffa", 141077 BRZ (IMO-Nr.: 9525912), hatte binnen kürzerer Zeit gelöscht werden können, da die Container in dem vom Brand betroffenen Bereich leer waren. Am 1.11. verholte das Schiff, dasa m Backbordvorschiff beschädigt war, vom Liegeplatz am Terminal zu einem Ankerplatz drei Meilen südlich der "San Felipe" auf der Reede von Port Klang.
Offenbar war die Havarie durch den russischen Kapitän der "San Felipe" verschuldet worden, der beim Einlaufen nicht den Anweisungen des Lotsen gefolgt war und wohl Tidenströmung und Wind falsch kalkulierte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Marco Polo setzte Reise mit geänderten Anlaufhäfen fort
(03.11.14) Das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "Marco Polo", 22080 BRZ, das am 1.11. nach neun Stunden auf Grund im Buksnesfjord von Wind und Tiden wieder befreit worden war und gegen 17.30 Uhr vor Gravdal vor Anker gegangen war, konnte nach Untersuchungen seine Reise fortsetzen. Um 18.15 Uhr war der Rettungseinsatz der norwegischen Küstenwache beendet worden. Taucher der "Nordkapp" hatten zuvor keinen Schaden am Rumpf feststellen können, der mittschiffs auf Sandgrund aufgesessen hatte.
Die Reiseroute musste durch die Havarie aber verändert werden - das Schiff nahm nun Kurs auf Tromsø, das eigentlich nach dem Besuch in Honningsvåg hätte angelaufen werden sollen, wo nach dem Festmachen am 2.11. um 12.40 Uhr nochmals eine Untersuchung stattfand. Danach ging es am 3.11. weiter gen Honningsvåg und Alta.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schaden am Tanker "Kraslava"
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
Schwere Kollision im Øresund
(03.11.14) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Tanker "Kraslava", 23315 BRZ (IMO-Nr.: 9314844), kollidierte am Nachmittag des 1.11. um 13.28 Uhr mit dem unter St. Kitts-Nevis-Flagge laufenden Kühlfrachter "Atlantic Lady", 8864 BRZ (IMO-Nr.: 8500630), bei Amager in der Drogden-Rinne des Øresunds. Dabei wurde der Kabinenbereich an dessen Steuerbordseite schwer beschädigt und teilweise abgerissen.
Der Tanker erlitt einen Riss und Einbeulungen am Steuerbordbug. Er war unbeladen von Santa Cruz auf Teneriffa nach St. Petersburg unterwegs gewesen. Nach dem Zusammenstoß gingen beide Havaristen nahe der Unglücksposition 55 32 N 012 43 O vor Anker. Die schwedische Küstenwache schickte die "KBV 034" herbei, die sich vor Malmö befunden hatte.
Schaden an der "Atlantic Lady"
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
Die "Atlantic Lady", die sich auf der Reise von St. Petersburg nach Bear Island befunden hatte, lag unweit von Kopenhagen, die "Kraslava" ankerte in der Køge-Bucht. Sie durfte ihre Reise nach eine Inspektion durch die dänischen Behörden fortsetzen und nahm Kurs auf Riga, wo sie am 4.11. eintreffen sollte. Die "Atlantic Lady" ankerte weiter nördlich des Middelgrunds-Forts bei Kopenhagen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Elbfähre nach Kollision lahmgelegt
(03.11.14) Am Abend des 1.11. kollidierte bei Sandau auf der Elbe das deutsche Binnenschiff "Eider", 1526 ts (EU-Nr.: 04802300) mit der dortigen Elbeähre kollidiert. Es war auf der Fahrt von Hamburg nach Magdeburg und sollte dort Ladung aufnehmen, als es beim Passieren der Fährstelle gegen 19 Uhr zum Zusammenstoß kam. Menschen wurden nicht verletzt.
An beiden Schiffen entstand aber Sachschaden, und die Wasserschutzpolizei untersagte ihnen die Weiterfahrt. Mit Beulen am Backbordbug ging die "Eider" an die Dalben, und die Fähre Sandau stellte ihren Betrieb ein. Autofahrer, die über die Elbe wollen, mussten auf die Elbfähre zwischen Werben und Räbel sowie die Elbbrücke der B188 bei Tangermünde ausweichen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fireball meldete brennende Yacht
(03.11.14) Am 1.11. gegen 18:30 meldete die Yacht "Fireball" der Küstenwache, dass sie ein brennendes Schiff vor der Küste von Gaast gesichtet habe. Aus Den Helder wurd daraufhin die KNRM-Station Hindeloopen alarmiert. Das Rettungsboot "Ineke van Dun- de Meester" war als erstes vor Ort und fand eine brennende Yacht vor. Sofort begann es die Suche nach der Besatzung. Inzwischen nahm das Rettungsboot "Alida" Brandbekämpfer der Feuerwehr Workum und Löschgerät an Bord und lief ebenfalls aus. Auch ein SAR-Helikopter sowie die Rettungsboote von Den Oever, Medemblik und Andijk wurden nachalarmiert.
Bei der Suchaktion war die "Alida" On Scene Koordinator (OSC). Gleichzeitig wurde begonnen, die Yacht zu löschen. An der Küste von Gaast fand die Feuerwehr unterdessenden Skipper, der bei einer Explosion über Bord geschleudert worden war und sich schwimmend an Land hatte retten können, wo er nun medizinisch betreut wurde. Die Suchaktion wurde gestoppt, und das KNRM-Boot aus Den Oever sowie das Bergungsschiff "Cycloon" aus Makkum rückten ab.
Seine Yacht war aber nicht mehr zu retten, sie ging wegen der intensiven Brandeinwirkung unter. Die "Alida" markierte die Untergangsposition, und die " Ineke van- Dun de Meester" sammelte Treibgut und zwei Gasflaschen ein, ehe auch diese Boote ihren Einsatz beenden konnten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Kertsch
(03.11.14) Am 30.10. gegen sechs Uhr kollidierte die russische Eisenbahnfähre "Petrovsk", 3084 BRZ (IMO-Nr.: 8841474), mit dem ebenfalls russischen Tanker "Sudak" (MMSI-Nr.: 273445150) in der Straße von Kertsch auf der Fahrt vom Nord-Kaucasus nach Oktyabsrk. Die "Sudak" kam in Ballast von der Transpetrochart in St. Petersburg und war unterwegs nach Rostov-on-Don.
Um 03.20 Uhr machte die "Petrovsky" mit einem vier Meter langen und einen Meter breiten Riss rund 1,6 Meter oberhalb der Wasserlinie in Kavkjaz fest. Die "Sudak", die Schäden an der Reling und Beulen an Steuerbordseite erlitten hatte, ankerte zur Untersuchung und machte am 1.11. in Rostov-on-Don fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tote und Vermisste nach Untergang eines Trawlers in der Nordsee
(03.11.14) Der in Fraserburgh beheimatete Trawler "Ocean Way" (MMSI-Nr.: 232005340) kollidierte am Morgen des 2.11. rund 100 Meilen östlich der Farne Islands mit einem unbekannten Hindernis und sank binnen kürzester Zeit. Helikopter aus England und Norwegen stiegen auf, nachdem ein EPIRB-Signal aufgefangen wurde. An Bord des 18 Meter langen Kutters waren ein schottischer Skipper und eine vierköpfige philippinische Crew gewesen.
Zwei Überlebende wurden durch einen Hubschrauber der RAF Leconfield, Odt-Yorkshire, entdeckt und ins Wansbeck Hospital in Ashington, Northumberland, geflogen. Sie hatten großes Glück, er war auf dem letzten Überflug, bevor er zum Auftanken abdrehen wollte. Die beiden Philippinos waren stark unterkühlt und von Dieselöl verschmiert. Sie sagten aus, sie hätten geschlafen, während der Skipper am Ruder gewesen sei, als sie durch einen Knall aufgeschreckt wurden.
Der Kapitän und drei weitere Männer konnten sich in die See retten, der vierte wurde möglicherweise im Schiffsinnern eingeschlossen. Da die Rettungsinsel sich nicht aufgeblasen hatte, trieben die Schiffbrüchigen über zwei Stunden an Rettungsringe geklammert in der See. Einer der Vermissten wurde im Laufe der Suchaktion tot im Wasser treibend entdeckt.
Die Suche nach den Vermissten wurde am Morgen des 3.11. ergebnislos abgebrochen durch die Humber Coastguard. Die "Ocean Way" war am 1.11. aus North Shields auf Fangfahrt gegangen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Holzkutter "Chap" gesunken
(Bild: Feuerwehr Hamburg)   Großbild klick!
Kutter in Harburg gesunken
(03.11.14) Der acht Meter lange Holzkutter "Chap" sank am Abend des 2.11. im Hafen von Hamburg-Harburg. Ein Passant hatte bemerkt, dass der etwa 80 Jahre alte Kutter nur noch mit Teilen des Deckshauses und dem Bug am Liegeplatz am Treidelweg aus dem Wasser ragte und Rettungskräfte alarmiert. Als die Feuerwehr mit dem Löschboot "Oberbaurat Schmidt" und Tauchern eintraf, war das Schiff bereits nicht mehr zu retten.
Sie legte wegen auslaufenden Dieselkraftstoffs eine Ölsperre aus und hob das Wrack mit einem Kran aus dem sieben Meter tiefen Wasser. Der 17 Tonnen schwere Holzkutter wurde dann gelenzt und sollte am 3.11. zu einer Werft gebracht werden. Er war als Lotsenversetzboot eingesetzt gewesen und gehörte zuletzt einem 74 Jahre alter Rentner, der vom Vermieter der Liegeplätze bereits in der Vergangenheit aufgefordert worden war, den Kutter zu entfernen. Er war nicht versichert gewesen. Die Wasserschutzpolizei leitete eine Ermittlung ein. Die Ursache des Wassereinbruchs stand noch nicht fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Überlebender und zwei Vermisste nach Kutteruntergang
(03.11.14) Die US Coast Guard rettete eine Person und suchte nach zwei anderen, nachdem am 1.11. der Kutter "No Limits" nahe Matinicus Island, Maine, gesunken war. Das Command Center in Boston, Massachusetts, hatte ein EPIRB-Signal des 45 Fuß langen Kutters aus Cushing aufgefangen und vergeblich versucht, Kontakt aufzunehmen.
Daraufhin lief von der Station Rockland ein 47-Fuß-Boot aus, ein MH-60 Jayhawk Helikopter stieg von der Air Station Cape Cod auf, und auch die Maine Marine Patrol wurde eingesetzt. Der Hubschrauber sichtete dann eine Notrakete, die von dem Überlebenden in einer Rettungsinsel abgefeuert wurde, und winschte ihn auf. Er wurde ins Maine Medical Hospital in Portland gebracht. Die Suche nach den beiden anderen wurde am 2.11. eingestellt, nachdem über 17 Stunden lange in Gebiet von 130 Quadratmeilen abgesucht worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Cape Hatteras aufgegeben
(03.11.14) Der unter liberianischer Flagge laufende Containerfrachter "Horizon Trader", 28212 BRZ (IMO-Nr.: 7326233), kam auf der Fahrt von Philadelphia nach San Juan am 1.11. auf Bitte der US Coast Guard einer in Seenot geratenen Yacht 50 Meilen östlich von Cape Hatteras, Nord-Carolina, zu Hilfe. Die Coast Guard hatte gegen 17 Uhr ein EPIRB-Signal aufgefangen und einen MH-60 Jayhawk-Helikopter der Air Station Elizabeth City alarmiert.
Im Rahmen des AMVER-Programms wurde die "Horizon Trader" in der Nähe ausfindig gemacht und gebeten, Kurs zu ändern. Die zweiköpfige Crew der Segelyacht bat über Funk, von Bord evakuiert zu werden. Nachdem der Frachter auf Standby gegangen war, traf auch der Jayhawk ein und barg die Segler gegen 19 Uhr ab. Sie wurden zur Air Station Elizabeth City geflogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hafen nach Havarie gesperrt
(03.11.14) Die Coast Guard f Nawiliwili schloss den Hafen in Kauai on am 2.11., nachdem am 31.10. der Schlepper "Moana Holo", 198 BRZ (IMO-Nr.: 7626205), mit der Barge "Maka Ala" nahe der Einfahrt von Nawiliwili Harbor auf Grund gelaufen war. Bei Tauchuntersuchungen stellte sich heraus, dass dabei ein 30x15 Fuß langes Teil der Barge fehlte, das als Ruder diente. Bs es gefunden war, wurde der Hafen vorsorglich gesperrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sturmchaos bei Auftakt der Route du Rhum
(03.11.14) Die zehnte Auflage der Route du Rhum hat auf dem dem 3524 Seemeilen langen Kurs nach Guadeloupe dramatisch begonnen. Der Skipper François Angoulvant wurde am 2.11. im Englischen Kanal von seiner Class 40-Yacht "Sabrosa SR 40" abgeborgen. François Angoulvant wurde in stürmischen Winden von 35 Knoten von der nach Kielverlust gekenterten "Sabrosa SR40" abgeborgen, nachdem er um 23.30 Uhr ein Notsignal aktiviert hatte.
Nachdem die Wettfahrtleitung ihn nicht erreichen konnte, wurden ein Rettungsboot und ein Helikopter zur Hilfeleistung entsandt. Das SNSM-Rettungsboot "Président Toutain" versuchte, die Yacht in Schlepp zu nehmen, die sich zehn Meilen nördlich von Sept Iles befand. Der Skipper, der auf sich auf den gekenterten Schiffsrumpf gerettet hatte, wurde von dem NH 90 abgeborgen.
Der Helikopter flog den Skipper gegen zwei Uhr morgens in ein Krankenhaus in Brest. Ein technisches Team machte sich von Lorient aus auf den Weg, um die Möglichkeit einer Bergung des Bootes zu beurteilen. Nur wenige Stunden später verlor auch Marc Lepesqueux den Kiel seiner Yacht "Sensation". Er konnte aber seine Ballasttanks füllen, die Segel bergen und Kurs auf die Insel Guernsey nehmen. Thomas Covilles auf der der 31-Meter-Yacht "Ultime" kollidierte um 22.30 Uhr vor Oussant mit einem Frachter. Dabei wurde der Steuerbordschwimmer beschädigt, und Covilles war gezwungen, bei Seitenwind und mit geringer Geschwindigkeit nach Roscoff (Finistère) zu fahren, wo er am 3.11. gegen Mittag eintreffen sollte.
Die Yacht von Jean Galfione (Serenis Consulting), kollidierte gegen 19 Uhr mit einer unbeleuchteten Tonnne vor Bréhat. Der 12,18 Meter lange Rumpf der Monocoque Class40. Der Rumpf, 12.18 m lang, wurde drei Meter an der Rückseite des Bogens und eine Veranda wurde beschädigt, und Galfione musste nach nach Saint-Quay-Portrieux (Côtes d'Armor) fahren.
Gegen 22 Uhr meldete Loïc Fequet (Master Jacques) dass der Steuerbordschwimmer des 15,25 Meter langen Multi50 vor Aber Wrac'h (Finistère) bei bis zu 29 Knotn Wind gebrochen war. Der Skipper wurde durch ein Boot der SNSM abgeschleppt.
In der Klasse 40 erlitt Marc Lepesqueux den Verlust des Kiels. Er konnte aber die Segel bergen und unter Motor nach Guernsey laufen.
Der Trimaran von Royan Alain Delhumeau wurde am 3.11. westlich der Insel Ouessant entmastet. Der Multi50-Skipper Loïck Fequet erlitt im Sturm einen beschädigten Schwimmer. Gegen 23.30 Uhr kam es nahe der Hauptverkehrsroute bei Ushant zur Kollision von Thomas Covilles "Sodebo Ultime" und einem Frachter. Dabei wurde der Steuerbord-Schwimmer der Yacht beschädigt. Der Skipper konnte jedoch Kurs auf Roscoff nehmen und wurde dort am Mittag erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Hummerfischer eingestellt
(03.11.14) Die Suche nach dem 26 Fuß langen Elwaro-785-Kutter "Santana", der seit dem 31.10. vermisst wurde, durch Helikopter, Schiffe und Taucher wurde am 2.11. abgebrochen. Zuletzt wurde der 51-jährige Fischer am Auslauftag um 10 Uhr gesehen und um 16.45 Uhr vermisst gemeldet. Weder der Skipper noch das Schiff wurden gefunden. Rotes Kreuz, Zivilschutz und Suchhunde hatten zuletzt den Strand zwischen Moivika und Ogna abgesucht. Seeseitig wurde zwischen Bomlö und Sotra Ausschau gehalten. Das Wetter vor Ort war schlecht.
Am 3.11. wollte die Polizei den Meeresgrund untersuchen. Der Fischer war am Morgen des 31.10. von Hellvik nach Moivika ausgelaufen, wo er Hummerkörbe im Wasser hatte. Einer der Hummerkörbe wurde, von den übrigen 11 losgerissen, in 50 Metern Wassertiefe ausgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Tote bei Kutterunglück
(03.11.14) Am 1.11. kamen vier Personen ums Leben, als ihr 32 Fuß langer Kuter in rauer See in der Bodga Bay in Nord-Kalifornien kenterte. Nur ein Mensch konnte sich schimmend an Land retten. Er wurde von einem Helikopter der California Highway Patrol von Klippen abgeborgen. Das gekenterte Boot trieb 70 Meilen nördlich von San Francisco. Es hatte sich auf dem Rückweg vom Krabbenfang befunden, als es in neun Fuß hohen Wellen umschlug. Eub Boot der Coast Guard barg die Leichen dreier Männer und einer Frau.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kanalboot blockiert Schleuse in Widcombe
(03.11.14) Ein 65 Fuß langes Kanalboot wurde am 1.11. gegn 14 Uhr bei einer Schleuse in Widcombe eingeklemmt, lief voll und blockierte seither den Kennet and Avon Canal at Widcombe in Bath. Es war für eine Party am Wochenende geschartet worden. Nachdem das Heck am Schleusentor festkam, geriet der Bug mit dem Leeren der Kammer unter Wasser, und das Boot wurde geflutet.
Nur noch das Heck ragte am Ende bei Schleuse 10 aus dem Wasser. Alle Personen an Bord konnten sich retten. Im März war der Kanal fast eine Woche von einem in einer Schleuse von Widcombe gekenterten Kanalboot blockiert worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vorzeitiges Ende einer Dinnerfahrt
(03.11.14) Ein Ausflugsboot der Hornblower Cruises and Events lief am 1.11. gegen 22 Uhr bei einer Dinnerfahrt mit 100 Fahrgästen in New York Harbor auf Grund. Alle Gäste wurden an Land gebracht, nachdem die Reise unvermittelt nahe Governor's Island geendet hatte. Dazu waren u.a. Boote von Feuerwehr und Polizei im Einsatz, die die Passagiere zu einer Pier in Manhattan brachten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kofferdamm auf Frachterwrack wird ausgetauscht
(03.11.14) Die kanadische Coast Guard schickte am 3.11. erneut Taucher zu dem im Januar 1985 gesunkenen Frachter "Manolis L" nahe Change Islands. Sie sollten alles Öl, das sich in einem Kofferdamm gesammelt haben könnte, entfernen und den Kofferdamm austauschen. Außerdem sollte der Rumpf ein weiteres Mal untersucht werden. Seit der Installation des Kofferdamms im Juni gab es aber keine neuen Ölsichtungen. Die Untergangsstelle wurde seither kontinuierlich überwacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Tote nach Schlepperuntergang vor Malaysia entdeckt
(03.11.14) Nach dem Untergang des Schleppers "YTC M5" 9,2 Meilen vor Tanjung Gelang am 30.10. wurden bislang zwei von sechs vermissten Besatzungsmitgliedern tot geborgen. Fischer hatten die Malaysian Maritime Enforcement Agency (MMEA) alarmiert, nachdem sie einen Toten 11 Meilen vor Tanjung Gelang entdeckt hatten.
Das Patroullienboot "Sebatik" barg die Leiche und brachte sie zur Marinebasis. Die zweite Leiche wurde wenig später 11,5 Meilen vor der Küste, zwei Meilen von der Untergangsstelle entfernt, gefunden. Beide wurden ins Tengku Ampuan Afzan Hospital (HTAA) zur Obduktion gebracht. Die übrigen Vermissten könnten sich noch in dem Wrack befunden.
Der Schlepper war am 30.10. gegen fünf Uhr 9,1 Meilen vor Tanjung Gelang nach Kollision mit einem Frachter gesunken. Nur ein Mann konnte sich durch einen Sprung ins Wasser retten und wurde von Fischern aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tauchboot aus der Brandun gerettet
(03.11.14) Das RNLI-Boot aus Shoreheam kam am 1.11. dem 26 Fuß langen Tauchboot "Black Pearl" zu Hilfe, das unweit der Küste um 15.10 Uhr Wassereinbruch gemeldet hatte. Beim Eintreffen der Seenotretter lag es in der Brandungszone, aber alle Insassen hatten sich retten können.
Mit steigendem Wasser wurden zwei RNLI-Männer an Land abgesetzt, während das Boot zur Station zurücklief und zwei weitere aufnahm, die bei der Bergung helfen sollten. Mit einem Paddelboard wurde eine Schleppleine zur "Black Pearl" gebracht und das Boot dann in den Hafen von Shoreham Harbour gebracht und in der Marina des Sussex Yacht Club vertäut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper muss abgeschleppt werden
(03.11.14) Die US Coast Guard bekämpfte fast sechs Stunden lang ein Feuer, das am Morgen des 31.10. im Maschinenraum eines Schleppers in West Baton Rouge ausgebrochen war. Der Havarist sollte nun von Solitude Point zu einer Reparaturwerft gezogen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Wustrow
(03.11.14) Am 1.11.gegen 10:50 Uhr kollidierten zwei Angelkutter im Seegebiet nördlich von Wustrow auf dem Darß. Aus noch unbekannter Ursache fuhr einer der Kutter auf den stillliegenden zweiten Kutter auf, an dem im Heckbereich erheblicher Sachschaden entstand, sodass er zur Reparatur in eine Werft musste. Die Ermittlung zur Kollisionsursache durch die Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock dauerte noch an. Gegen den Schiffsführer des unfallverursachenden Kutters wurden ordnungsrechtliche Maßnahmen eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsboot der SNSM fiel Feuer zum Opfer
(03.11.14) Am 31.10. um 02.30 Uhr brach an Bord der SNSM-Rettungsboot" Conca d'Oru II - SNS 126" in Saint-Florent ein Feuer aus. Die Flammen breiteten sich auf zwei weitere Boote aus, die sanken. Das Rettungsboot selbst wurde schwer beschädigt. Die Feuerwehren Saint-Florent und Bastia kamen zu Hilfe, konnten aber nicht verhindern, dass von dem Rettungsboot nur ein ausgebranntes Wrack übrigblieb. Es wurde im Laufe des Tages und unter der Aufsicht der Feuerwehr in ein Trockendock gebracht.
Bereits in der Nacht vom 16. auf den 17.10. war das Rettungsboot von Calvi, die brandneue "Notre-Dame-de-la-Serra - SNS 128", beim Versuch, einer Yacht zu helfen, nach Motorschaden auf Felsen getrieben. Dabei wurden eine Propellerwelle und der Propeller schwer beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Chassiron in Schwierigkeiten
(03.11.14) Am 2.11. um 21.30 Uhr geriet der französische Kutter "Louarn" nach Motorschaden 15 Meilen westlich von Chassiron in Schwierigkeiten und alarmierte das CROSS Etel. Diese schickte das SNSM-Boot aus Cotinière und einen Dauphin-Helikopter der Marine in La Rochelle. Dieser setzte um 22.45 Uhr einen Rettungsschwimmer ab, und fünf Minuten später nahm das Rettungsboot den Havaristen samt seiner dreiköpfigen Crew nach Cotinière in Schlepp.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Passagier schwamm an Land und holte Hilfe
(03.11.14) Vor Lipata Point in der Antique Provinz lief am 28.10. ein Motorboot auf Grund. Es war von Romblon nach Antique unterwegs, als es Ruderr- und Propellerschaden erlitt und eine Meile vor Lipata Point festkam. Einer der sieben Fahrgäste schwamm nach Brgy und bat um Hilfe.
Ein Team der philippinischen Coast Guard barg die übrigen ab und schleppte das Boot nach Barangay Lamputong in Culasi. Die Fahrgäste wurden bei der Coast Guard in Lipata untergebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Gesunkener Kutter
(Bild: Sjoredning)   Großbild klick!
Kutter sank in Stenungsund
(01.11.14) Am Morgen des 27.10. um 8.45 Uhr wurde die Seenotrettung von Stenungsund alarmiert, nachdem bei starkem Wind über Bohuslän in der Nacht ein Kutter an der Hafenpier gesunken war. Das Boot lief um 8.45 Uhr aus, konnte aber nur noch Maßnahmen zum Umweltschutz ergreifen. Sie legten wegen geringer Mengen auslaufenden Öls eine Ölsperre aus und lasen Treibgut auf.
Vom Kutter ragten nur noch der Bug und der obere Teil des Ruderhauses aus dem Wasser. Um 10.45 Uhr wurde der Einsatz beendet. Das Wrack sollte mit Hebesäcken wieder an die Wasseroberfläche gebracht werden. Ein Zeitpunkt stand aber noch nicht fest. An Bord hatte ein 80-jähriger gelebt. <
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff "Rothensee" Bergung
(Bild: WSA Uelzen)   Großbild klick!
Holländischer Schwimmkran wird Rothensee bergen
(01.11.14) Für das deutsche Binnenschiff "Rothensee", das am 28.10. im Mittellandkand bei Oebisfelde sank, wurde jetzt ein Bergungskonzept erarbeitet. Mit einem Schwimmkran und Tauchern soll die 67 Meter lange und etwa 300 Tonnen schwere "Rothensee" für die Bergung vorbereitet werden. Ein Kran einer niederländischen Bergungsfirma hat sich bereits auf dem Weg gemacht und soll Anfang kommender Woche am Unglücksort eintreffen. Sobald das stark deformierte Binnenschiff wieder schwimmfähig gemacht ist, soll es zum Abwracken in einen Hafen geschleppt werden. Bei einem planmäßigen Verlauf der Bergung kann die havariebedingte Sperrung des Mittellandkanals Ende der 45. Kalenderwoche aufgehoben werden. Die Sicherung der Unfallstelle übernahm das Wasser-und Schifffahrtsamt Uelzen mit Hilfe der Mehrzweckfähre "Verden". Die am 29.10. eingeleitete Bergung der Ladung von 817 Tonnen Eisenbarren, einem Vorprodukt für die Stahlindustrie, wurde am Nachmittag des 29.10. durch einen Schwimmbagger beendet. Der Mittellandkanal blieb weiter zwischen den Liegestellen Rühen und Calvörde gesperrt. Schiffe steuerten andere Häfen an oder wählten Ausweichrouten.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kreuzfahrtschiff "Marco Polo" mit Schleppern
(Bild: Mette Larsen)   Großbild klick!
Marco Polo in norwegischem Fjord auf Grund gelaufen
(01.11.14) Am 1.11. lief das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "Marco Polo", 22080 BRZ, mit 1108 Personen, darunter 650 Passagieren, an Bord im Buksnesfjord vor Gravdal am Morgen von Tilbury kommend auf Grund. Es war zu weit in die Bucht geraten, als es in Storeidøya anlegen wollte. Beim Drehmanöver kam es direkt vor Bethesda fest. Das Tauchboot "Gard" machte um 10.33 Uhr am Heck fest, wenig später waren auch das Lotsenboot "Øysprinten", die Rettungsboote "Det Norske Veritas" und "Sundt Flyer" aus Svolvær vor Ort.
Bei einer ersten Inspektion konnte der Kapitän der "Marco Polo" keinen Schaden ausmachen. Die Küstenwache schickte unterdessen die "Nordkapp" zur Unglücksstelle. An Land wartete ein knappes halbes Dutzend Busse des Arctic Guide Service bereits, Passagiere zu Ausflügen zu bringen. Mit Tenderbooten wurden sie nun an Land gebracht. Dabei musste die Polizei sämtliche Personalien aufnehmen, um für den Fall einer Evakuierung Klarheit zu haben, wer sich noch an Bord befand.
Die "Marco Polo" entwickelte bei fallendem Wasserstand leichte Backbordschlagseite. Vor Ort war ein frischer Westwind, der gegen Abend auf Südsüdwest drehen sollte. Die Rettungsboote drückten an Steuerbord gegen den Rumpf. Gegen 13 Uhr war Niedrigwasser. Um 11.11 Uhr gingen die ersten Passagiere in Storeidøya an Land. Polizeioffiziere gingen im Gegenzug an Bord des Kreuzfahrers, um die Schiffsführung Routineprüfungen zu unterziehen.
Nachdem die "Nordkapp" gegen Mittag eingetroffen war, stiegen Taucher ab, um den Rumpf des Havaristen zu untersuchen, der mittschiffs aufsaß und teils Sand, teils Fels unter sich hatte. Um 12.30 Uhr wurde ein Seaking Helikopter in Vestvågøy bereitsgestellt. Um 12.40 Uhr waren die Vorbereitungen für eine mögliche Evakuierung abgeschlossen, was eine Aufstellung der Transportmittel, Aufnahmeplätze und Unterkünfte einschloss. Die Universitätsklinik Nordnorwegen bereitete zusätzliche Aufnahmekontingente vor.
Um 13.18 Uhr wurde auch die "Harstad" der Küstenwache in Marsch gesetzt. Letztlich ging alles glimpflich aus - um 17.17 Uhr glitt die "Marco Polo" mit steigendem Wasser von der Strandungsstelle und ging im Fjord vor Anker.
Das Schiff wurde auf der VEB Mathias Tesen Werft als "Aleksandr Puskin" erbaut und am 14.8.1965 an die Baltic Shipping Co. im damaligen Leningrad abgeliefert. Sie ging in die Kreuzfahrt und lief im Sommer 1967 auf der Route Leningrad - Bremerhaven - Montreal. 1985 wurde sie für die Far Eastern Shipping Co, Wladiwostok, registriert und an die CTC Cruises verchartert, die sie ab Sydney einsetzte.
Am 6.2.1990 wurde sie in Singapur aufgelegt, 1991 an die . Shipping & General (Orient Lines), Nassau, verkauft und in "Marco Polo" umbenannt. Im Juni wurde sie auf der Neorion-Werft in Syros umgebaut und ab November 1993 im Mittelmeer eingesetzt. Im Juli 1998 erwarb sie die Orient Lines Europe Ltd, Nassau, im November 2000 wurde sie für die Norwegian Cruise Line, Ltd. Nassau, registriert, ging im Juli 2004 an die Ocean World Ltd, Nassau, Bahamas, und am 23.7.2007 an die Story Cruise Ltd, Nassau, Bahamas. Aktuell lief sie in Charter der britischen Cruise & Maritime Voyages.
Erst am 16.2. hatte die "Marco Polo" mit Ziel Amsterdam verlassen, nachdem Reparaturen eines Sturmschadens im Englischen Kanal ausgebessert worden waren. Auf der Fahrt nach Tilbury waren am 14.2. vier Scheiben eingeschlagen worden. Ein Passagier kam ums Leben. Eine weitere Frau erlitt Verletzungen und wurde aus der Luft abgeborgen.
Am 9.3.2013 war die "Marco Polo" vor Sortland auf eine Untiefe gelaufen. Sie hat eine Länge von 176,28 m Metern, eine Breite von 23,55 Metern, einen Tieffgang von 13,5 m Metern und hat eine Passagierkapazität von 820 Personen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rickmers-Frachter geriet mit indischer Korvette aneinander
(01.11.14) Am 31.10. um 03.53 Uhr kollidierte der unter Marshall Islands-Flagge laufende Frachter "Madelein Rickmers", 16.801 BRZ (IMO-Nr.: 9134660), des Rickmer Shipmanagement in Hamburg mit der indischen Flugkörperkorvette "INS Cora", 1350 ts, in der Bucht von Bengalen rund 300 Meilen vor Visakhapatnam. Die INS "Kora" war auf dem Weg von Vizag nach Port Blair und lief gemeinsam mit dem Schlepper INS "Gaj".
Die "Madeleine Rickmers" war unterwegs von Chittagong nach Colombo. Beide Schiffe wurden nur leicht beschädigt. Die 1997 erbaute "Madeleine Rickmers hat eine Tragfähigkeit von 23062 Tonnen und eine Containerkapazität von 1694 TEU. Die "Cora" gehört zur Kora-Klasse, Korvetten, die mit vier Abschussrampen für 3M-24 Flugkörper ausgerüstet sind.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischer durchnässt von Felsen gerettet
(01.11.14) Am Abend des 31.10. rettete der unter Panama-Flagge laufende Offshore-Versorger "NSO Crusader" zwei Fischer, deren Kutter bei Hasvik in West-Finnmark auf Grund gelaufen und dann auf 17 Metern Wassertiefe gesunken war. Die Crew hatte gegen 18 Uhr Notraketen gesichtet.
Der Versorger setzte ein Rettungsboot aus und nahm die beiden Durchnässten an Bord. Sie hatten sich auf einen Felsen gerettet und wurden nach ihrer Rettung mit trockener Kleidung ausgestattet und dann von dem Rettungsboot "Gjert Wilhelmsen" nach Hasvik zur weiteren medizinischen Betreuung gebracht. Der Skipper stand unter dem Verdacht der Trunkenheit und wurde einem Bluttest unterzogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter strandete in Shelter Cove
(01.11.14) Die Coast Guard San Francisco kam am 31.10. um 11.19 Uhr dem in der Shelter Cove gestrandeten, 28 Fuß langen Kutter "Giaconda" zu Hilfe. Dem Kutter mit zwei Mann an Bord war der Treibstoff ausgegangen, sodas er ins Treiben geraten war. Die San Mateo County Sheriffs, die Pacifica Police und das Pacifica Fire Department sowie das California Department of Fish and Wildlife wurden alarmiert.
Die Crew wurde gerettet, der Kutter saß im flachen Wasser der Shelter Cove fest. Die Coast Guard San Francisco beauftragte mit Mitteln des Oil Spill Liability Trust Fund eine Ölbeseitigungsfirma mit einer Risikoanalyse und dem Abpumpen von verbleibenem Öl.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge bei Kodiak gestrandet
(01.11.14) Die 382 Fuß lange Barge "DBL 106" strandete am 1.11. zwei Meilen vor Kodiak, Alaska. Sie befand sich mit bis zu zwei Millionen Gallonen ÖLlprodukten am Haken des 124 Fuß langen Schleppers "Bismarck Sea" der Kirby Offshore Marine. Es gelang, die Barge wieder flottzumachen, danach wurde sie zur Untersuchung vor Anker gelegt.
Eine C-130 Hercules der Air Station Kodiak sowie das Küstenwachboot "Spar" wurden alarmiert. Ein MH-60 Jayhawk Helikopter aus Kodiak sollte bei Tageslicht zu einem Überwachungsflug starten. Vor Ort waren 11-17 Meilen Wind und 3-4 Fuß hohe Wellen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutterfischer aus Hellvik vermisst
(01.11.14) Seit dem 31.10. wurde ein Kutterfischer aus Rogaland vermisst. Ein Sea King Helikopter, Flugzeuge und Boote machten sich gegen 20 Uhr auf die Suche. Der 26 Fuß lange Kutter "Santana" war morgens ausgelaufen, um Hummerkörbe vor Hellevik, nördlich von Egersund, zu ziehen.
Am Nachmittag kehrte er aber nicht, wie geplant, zurück und wurde vermisst gemeldet. Mit erstem Tageslicht machten sich die Sucheinheiten am Morgen des 1.11. wieder vor Hellevik an die Arbeit. Auch die "Ålesund" der Küstenwache beteiligte sich. Vor Ort herrschte steifer Südöstwind.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter im Sortlandsund aufgelaufen
(01.11.14) Um 9.48 Uhr des 1.11. lief ein Kutter bei Reinsnesøya im Sortlandssund auf Grund. Ein Fischtransporter kam zur Assistenz und meldete um 10.12 Uhr, dass die Lage unter Kontrolle sei. Es habe den Skipper an Bord genommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Behörde will Wrack auf Ochtum heben
(01.11.14) Am 1.11. sollte das Plattbodenschiff "Mariart" gehoben werden. Bei Sturm hatte es sich losgerissen und war vor einem Sommerdeich auf der Ochtum aufgelaufen. Der Eigentümer hatte mehrere Tage Zeit, das Schiff selbst zu bergen. Nun griff die zuständige Behörde ein. Der Eigner Andreas Klisch war nicht zu erreichen.
Nun nahm der Bremische Deichverband am linken Weserufer, jene Behörde, die für den Unterhalt der Ochtum zuständig ist, die Sache per Ersatzvornahme in die Hand. Die Ochtum ist ein linker Nebenfluss der Weser und 26 Kilometer lang. Sie entspringt im Kirchweyher See mündet bei Bremen-Seehausen in die Weser. Das Gewässer ist nur für Sport- und Ausflugsfahrten freigegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Cotrans-Schiffe rammten in einem Monat dieselbe Brücke
(01.11.14) Am 31.10. rammte das holländische Binnenschiff "Cotrans 9", 1010 ts (EU-Nr.: 02318494;), die Beutelsbrücke in Rotterdam. Dabei wurde das Ruderhaus vollständig weggerissen. Das Schiff hatte die Klappbrücke passieren wollen, obwohl diese noch nicht geöffnet war. Der Autoverkehr über die Brücke konnte weiterlaufen, doch für die "Cotrans 9" war die Fahrt beendet. Erst Anfang des Monats war die "Cotrans 8" derselben Reederei gegen dieselbe Brücke gelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Baggerschiff drohte bei Lelystad zu sinken
(01.11.14) Am Abend des 30.10. schlug ein Baggerschiff auf dem Markermeer auf Höhe der Houtribschleusen bei Lelystad leck und drohte zu sinken. Ein Boot der KNRM aus Lelystad sowie die Feuerwehr kamen zu Hilfe und konnten es mit mehreren Lenzpumpen über Wasser halten. Es wurde zum Bootshaus der KNRM in Lelystad geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sechs Tote und fünf Vermisste in Bihar
(01.11.14) Mindestens sechs Menschen, darunter drei Kinder, kamen ums Leben, fünf weitere wurden vermisst, nachdem ein überladenes Boot am Garhidamm in Bihars Jamui Distrikt am 1.11. kenterte. 16 Pesonen wareen an Bord, sechs Leichen wurden von Anwohnern geborgen. Polizeitaucher und ein Team der National Disaster Response Force (NDRF) wurden zur Suche nach den Vermissten geschickt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Bootsabsturz
(01.11.14) Am 24.10. stürzte ein Rettungsboot des unter Bahamas-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiffes "Coral Princess", 91627 BRZ (IMO-Nr.: 9229659), ab, als es in Colon nach Überholungsarbeiten zweier Crewmitglieder aufgeholt wurde, nachdem eine Trosse brach. Das Boot fiel ins Wasser. Nachdem die beiden Verunglückten geborgen waren, wurden sie ins Krankenhaus gebracht, wo einer von ihnen verstarb.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ramme stieß auf altes Wrack
(01.11.14) Als Bauarbeiter am 28.10. eine Stahlabdeckung an der Wasserfront des Brick Township installierten, entdeckten sie die Reste eines Wracks, das aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammen könnte. Sie wollten einen Pfahl versenken, als sie nahe der 8th Avenue in der Township Normandy Beach auf das Objekt stießen, an dem sich die Rammen die Zähne ausbissen. Es befand sich 20 Fuß unter der Oberfläche.
Daraufhin wurde das NJ Shipwreck Museum in Monmouth County, das von der New Jersey Historical Divers Association betrieben wird, verständigt. Bei einer ersten Untersuchung zeigte sich, dass es sich nicht um eine Barge von geringem historischen Wert handelte, sondern möglicherweise um einen Wahlfänger.
Es könnte auch die "Aysrshire" gewesen sein, die am 12.1.1850 nahe der 7th Avenue in Normandy Beach verloren ging. Dieses war eine schottische Brigg, die mit 201 Migranten von England und Irland gekommen war. Alle wurden gerettet. Eine archäologische Grabund soll nun mehr Aufschluss bringen. Die Bauarbeiten wurden unterbrochen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot nach Brand vor Poole abgeschleppt
(01.11.14) Die RNLI-Rettungsboote aus Poole retteten am 31.10. die dreiköpfige Crew des Motorbootes "D'light", das am Nachmittag im Hafen von Poole Harbour in Brand greaten war. Das HM Coastguard Rescue Co-ordination Centre fing um 16.10 Uhr einen Notruf auf, dass ein Feuer an Bord ausgebrochen sei und die Crew versuche, es zu löschen.
Die Seenotretter holten die drei Bootsfahrer als erstes von Bord und alarmierten die Dorset Fire & Rescue Service, die an der Lake Pier in Hamworthy in Stellung ging, wohin das Motorboot geschleppt wurde. Feuerwehren aus Poole und Hamworthy stellten sicher, dass das Feuer vollständig gelöscht war. Die Geretteten wurden an der Lake Pier in die Obhut der Coastguard Rescue Officers aus Poole übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Halloweenbarge Opfer von Wind und Wellen
(01.11.14) Die Coast Guard Marine Safety Unit Chicago wurde alarmiert, nachdem eine Barge am 31.10. an der Nordseite der Navy Pier am Nachmittag leckgeschlagen war. Die Coast Guard Lake Michigan in Milwaukee wurde von dem Chicago Police Department alarmiert, nachdem die mit Container beladene 132-Fuß-Barge, die als Halloweenattraktion an der Navy Pier gelegen hatte, Wasser nahm.
Als die Küstenwache eintraf, hatte sie sich losgerissen und wurde von starkem Wind und hohen Wellen gegen die Nordseite der Pier geschlagen. Etliche Container stürzten von Deck und sanken zum Teil. Die Barge wurde provisorisch gesichert und der Eigner aufgefordert, einen Bergungsplan in den kommenden Tagen der Coast Guard zu übermitteln.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949



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