EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seenotfälle
Archiv September 2014


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Feuerwehr längs der Catherina
(Bild: Fabian Vornholt)   Großbild klick!
Aller Brände waren drei
(30.09.14) Aller guten Dinge sind bekanntlich drei – und der nicht so guten mitunter auch. So musste die Feuerwehr an der Kieler Förde am 27.9. nicht nur zu den Bränden auf dem holländischen Zweimaster „Catherina“ (IMO-Nr.: 7336343), den der Laboer Seenotkreuzer „Berlin“ mit Feuerwehrpersonal an Bord längsseits genommen und an den Tiessen-Kai vor den Holtenauer Schleusen geschleppt hatte, sowie der deutschen „Roald Amundsen“, 252 BRZ (IMO-Nr.: 8994489), die seit dem 23.9. bei der Lindenau-Werft im Schwimmdock zu Überholungsarbeiten lag, auf dem Westufer ausrücken.
Auch auf einer Yacht in der schräg gegenüber auf dem Ostufer der Förde liegenden Laboer Baltic Bay Marina kam es an diesem Tag zu einem Feueralarm. Nachbarlieger in dem Sportboothafen hatten über Stunden hinweg einen fiependen Ton wie von einem Rauchmelder wahrgenommen und den Hafenmeister verständigt. Dieser rief daraufhin die Freiwillige Feuerwehr Laboe, die unter Atemschutz und mit einer Wärmebildkamera in das in der Tat verrauchte Boot vordrang. Wie sich herausstellte, war es im Motorenraum im Elektromotor des Heckstrahlruders zu einem Schwelbrand gekommen. Vorausgegangen war offenbar ein Kurzschluss mit einer nachfolgenden Überhitzung.
Hier, wie auch in den Fällen des Wohnbereichsbrandes auf der „Roald Amundsen“ wie dem Maschinenraumfeuer auf der „Catherina“ war die Schadenshöhe zunächst noch nicht bekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter Vestpynt wird gelöscht
(Bild: Oeksnes Brannvesen)   Großbild klick!
Kutter stand vor Myre in Flammen
(30.09.14) Am 30.9. um 6.23 Uhr brach auf dem 10 Meter langen, norwegischen Kutter „Vestpynt -vor Myre im Maschinenraum ein Feuer aus, das rasch das ganze Schiff erfassste. Das NSSR-Rettungsboot „Knut Hoem“ sowie die Feuerwehr von Øksnes wurden alarmiert. Der Skipper, der allein an Bord war, konnte sich unversehrt an Land retten. Er war kurz zuvor auf Fangfahrt ausgelaufen.
Das Rettungsboot zog den Kutter aus der Hafeneinfahrt von anderen Schiffen weg, damit der Brand nicht auf diese übergreifen konnte, und drückte den Kutter ans Ufer, wo die Feuerwehr von Land aus mit Löscharbeiten begann. Um 7.49 Uhr war der Brand gelöscht, der Kutter lag allerdings mit Schlagseite vorlastig tief im Wasser. Es wurde nun damit begonnen, das Löschwasser, das ihn aus dem Trimm gebracht hatte, wieder auszupumpen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dichter Rauch aus dem Maschinenraum
(Bild: Ed Sproston)   Großbild klick!
„Pride of Canterbury“ jetzt in Calais
(30.09.14) Die britische Fähre „Pride of Canterbury“, 30365 BRZ (IMO-Nr.: 90072950), lag nach dem Maschinenraumbrand am 29.9. weiter im Hafen von Calais. Sie wird voraussichtlich mehrere Tage ausfallen und soll bei der Arno-Werft in Dünkirchen repariert werden. Beim Einlaufen in den Fährhafen war in der Steuerbordmaschine ein Feuer ausgebrochen, und einige Minuten lang hatte das Schiff eine dichte Rauchwolke hinter sich hergezogen, die über den Hafen zog.
Einige Passagiere gerieten angesichts des Rauchs und der schrillenden Alarmklingeln in Panik, während die etwas planlos erscheinende Crew versuchte, sie zu beruhigen. Am Ende gelangten alle 377 Personen unversehrt von Bord, während die automatische Löschanlage im Maschinenraum das Feuer binnen 20 Minuten ersticken konnte. Um 10.30 Uhr wurde Feuer aus gemeldet, und die Ursachenforschung für den Brand begann. Als Ersatz für die ausgefallene Fähre schickte die Reederei P&O die “Pride of Burgundy”, 28138 BRZ (IMO-Nr.: 9015254), auf die Route über den Englischen Kanal.
Die „Pride of Canterbury“ ist 179 Meter lang, 27,8 Meter breit, hat 6,25 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 7509 Tonnen. Sie läuft für die P&O Ferries Ltd. In Dover und wurde 1991 von der SSW Schichau Seebeck Werft in Bremerhaven als Frachtfähre „European Pathway“ erbaut, als die sie zunächst auf der Route Dover-Zeebrugge lief.
2002 wurde sie bei der Lloyd-Werft in Bremerhaven zu einer RoPax-Fähre umgebaut und im April 2003 als „Pride of Canterbury“ auf der Linie Dover – Calais in Fahrt gebracht.
Am 31.1.2008 lief sie vor Dover in rauer See gegen ein unbekanntes Hindernis, als sie aufs Einlaufen wartete, und erlitt Schäden an Schiffsboden, Propeller und Propellerschaft. Danach wurde sie mit reduzierter Fahrt als reine Frachtfähre eingesetzt, am 13.6.2008 aus dem Dienst genommen und ebenfalls bei Arno in Dünkirchen repariert, wo sie vom 14.6. bis zum 11.3.2009 blieb und nach längeren Erprobungen dann in den Kanaldienst zurückkehrte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Strömung befreite Frachter – Donau wieder frei
(30.09.14) Das am 29.9. um 2.30 Uhr auf der Donau im Landkreis Straubing-Bogen aufgelaufene deutsche "Bavaria 83", 2792 ts (EU-No.: 04502760), das den Fluss im Bereich der Brücke der B20 blockierte, kam gegen Mittag, unterstützt von starker Strömung, aus eigener Kraft wieder frei. Nachdem die Schifffahrt zwischen Straubing und Deggendorf für den Schiffverkehr gesperrt worden war, mussten zwei betroffene Fahrgastschiffe den Hafen Straubing-Sand anlaufen.
Mehrere andere Binnenschiffe warteten an geeigneten Ankerplätzen. Der Eigner des Havaristen hatte bereits ein Schiff zur Bergung des mit 1600 Tonnen Stahl beladenen Frachters angefordert. Doch um 13.30 Uhr war der Havaristen wieder flott. Anschließend notankerte er etwa einen Kilometer unterhalb der Unfallstelle, wo er auf Schäden untersucht wurde. Nach Untersuchungen des Fahrwassers konnte die Donau gegen 14.35 Uhr wieder uneingeschränkt für die Schifffahrt freigegeben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Schleuse von Zeebrugge
(30.09.14) Der zyprische Autofrachter "Neckar Highway", 9233 BRZ (IMO-Nr.: 9179995), der sich auf der Fahrt von Grimsby nach Malmö befand, kollidierte am 29.9. gegen 18 Uhr mit dem unter Singapur-Flagge laufenden Autocarrier "Baltic Breeze", 28116 BRZ (IMO-Nr.: 8312590), in der Pierre Vandamme-Schleuse in Zeebrugge.
Die "Baltic Breeze" war auf dem Weg nach Sheerness und lag in der Schleusenkammer, als sie von der dahinter einlaufenden “Neckar Highway”, die nicht mehr rechtzeitig aufstoppen konnte, an Steuerbordseite von achtern gerammt wurde. Die "Neckar Highway" machte eine halbe Stunde darauf am Zweese Kai fest, während die "Baltic Breeze" von den Schleppern "Smit Lion" und "Smit Kiwi" um 20.45 Uhr an einen Liegeplatz im nördlichen Insteekdock gelegt wurde.
Die 99 Meter lange “Neckar Highway” wurde 1999 erbaut, die 1983 erbaute “Baltic Breeze” ist 158 Meter lang und ha teine Tragfähigkeit von 12466 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Allzu aufregender Tag für Kutterfischer
(30.09.14) Die US Coast Guard assistierte am 29.9. dem Kutter “Joyce” vor Ocean Beach. Gegen 16 Uhr war die Coast Guard San Francisco um Hilfe gebeten worden, weil die “Joyce” beim Aufholen des Fanggeschirrs Stabilitätsprobleme hatte. Ein Boot der Coast Guard Station Golden Gate kam zu Hilfe, doch bei seinem Eintreffen war die Notlage bereits aufgehoben.
Kurz darauf allerdings fiel die Maschine des Kutters aus. Er wurde von dem Rettungsboot auf den Haken genommen und an die Pier 45 in San Francisco geschleppt. Während der anschließenden Inspektion wurde der Skipper plötzlich bewusstlos. Die Seenotretter verständigten das San Francisco Fire Department, das den Mann ins California Pacific Medical Center brachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hapag Lloyd-Frachter rammte Containerschiff im Suez Kanal
(30.09.14) Der deutsche Containerfrachter "Colombo Express", 93750 BRZ (IMO-Nr.: 9295244), der sich auf der Fahrt von Damieta nach Jeddah befand, kollidierte am 29.9. um 5.33 Uhr mit dem unter Singapur-Flagge laufenden Containerfrachter "Maersk Tanjong", 94193 BRZ (IMO-Nr.: 9332511), im Suez-Kanal einen halben Kilometer vor Port Said, der auf der Fahrt vom VTE Voltri Terminal Europa in Genau ebenfalls nach Jeddah war.
Die "Maersk Tanjong " hatte kurz zuvor vom Suez Canal Container Terminal abgelegt, um sich einem Konvoi anzuschließen, während die "Colombo Express" diesen offenbar passieren wollte. Wohl bei dem Versuch, die “Maerks Tanjong” an Steuerbord zu überholen, kam sie, statt parallel laufend zu passieren, nach Backbord vom Kurs ab und krachte, nachdem sich die Schiffe förmlich gegenseitig ansaugten, von achtern aufkommend gegen deren Steuerbordseite.
Dabei legte sie sich kräftig auf die Seite über. Mehrere Minuten liefen die beiden Schiffe Seite an Seite durch den Kanal, ehe sie sich wieder trennen konnten. An der Backbordseite der “Colombo Express” kam es auf 20 Metern zu Einbeulungen, das Schanzkleid wurde teilweise aufgerissen. Auf der "Maersk Tanjong" gingen beim Aufprall vier Container über Bord. Sie wurden von den Kanalbehörden in den folgenden Stunden wieder geborgen.
Die Kanalbehörde beorderte unterdssen beide Schiffe in den Al-Balah Bypass. Bis die Havaristen auf den Kanalseen vor Anker lagen, mussten andere Konvois warten. Nach Abschluss der Untersuchungen durften beide Frachter, die seetüchtig geblieben waren, ihre Reise fortsetzen.
Die “Hongkong Express” ist 335,47 Meter lang, 43 Meter breit, hat 14,61 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 103800 Tonnen. Sie wurde 2005 bei der Hyundai Heavy Industries Co. Ltd. In Ulsan für die Hapag-Lloyd AG in Hamburg erbaut. Die “Maersk Tanjong” ist 322 Meter lang, 43,2 Meter breit, hat 14,5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 107266 Tonnen. Sie wurde 2007 von der Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering Co. Ltd. In Mokpo für die A.P Møller Singapore Pte. Ltd. erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffsunglück vor Südkorea verlief diesmal glimpflich
(30.09.14) Ein knappes halbes Jahr nach dem Untergang der südkoreanischen Fähre “Sewol” kam es am 29.9. erneut zu einem Unglück mit einem Fahrgastschiff vor der Südwestküste des Landes. In diesem Fall wurden allerdings alle 105 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder des 171-Tonners “Vacance”, einem Ausflugsschiff, gerettet, nachdem es vor der Insel Hongdo im Shinan-Distrikt der Süd-Jeolla-Provinz, rund 340 Kilometer südwestlich der Hautpstadt Seoul, um 9.10 Uhr auf einen unter Wasser liegenden Felsen gelaufen und leckgeschlagen war.
Da die Küstenwache nicht schnell genug vor Ort hätte sein können, wurden örtliche Fischer mit der Rettung beauftragt, die am Havaristen längsseits gingen und bis um etwas 9.30 Uhr alle Menschen von dem über den Bug wegsackenden Schiff in Sicherheit gebracht hatten. Lediglich zwei Personen wurden leicht verletzt. Die Schiffbrüchigen sollten von einer Fähre später von Hongdo zurück nach Mokpo gebracht werden. Das 1987 in Japan erbaute Ausflugsschiff der Hongdo Cruise Co-operative vermag bis zu 355 Personen aufzunehmen. Seit Mai bot es von Hongdo aus drei Mal täglich zweieinhalbstündige Rundfahrten um die Insel an. Warum das Schiff auf den Felsen lief, war zunächst unbekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Fähre in Vaasa rasch gelöscht
(30.09.14) Am 29.9. brach in einer Schalttafel im Maschinenraum der finnischen Fähre "Wasa Express", 17053 BRZ (IMO-Nr.: 8000226),&xnbsp;ein Feuer aus, als das von Umeå kommende Schiff in Vaasa einlief. Die Feuerwehr wurde alarmiert, doch hatte die Crew das Feuer bereits vor deren Eintreffen löschen können. Allerdings musste die fahrplanmäßige Rückfahrt am Abend abgesagt werden, die nächste Abfahrt von Vaasa wurde für den 30.9. um 20 Uhr nach Abschluss der Untersuchungen angesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Erwachsene und fünf Kinder von gekentertem Kutter gerettet
(30.09.14) Zwei Erwachsene und fünf Kinder wurden am Abend des 29.9. zwei Meilen vor der Küste von British Columbia gerettet, nachdem ihr 30 Fuß langer Kutter gekentert war. Sie verbrachten 25 Minuten im kalten Wasser am Nordende von Galiano Island, ehe sie gegen 21 Uhr geborgen wurden. Um 20.30 Uhr hatte der Skipper Mayday gefunkt, nachdem das Schiff bei den Porlier Rapids in der Georgia Strait zu sinken begonnen hatte.
Die kanadische Coastguard schickte das Hovercraft “Siyay” sowie zwei Rettungsboote. Die U.S. Coast Guard mobilisierte einen Helikopter und ein Rettungsboot von Ganges auf Saltspring Island. Auch die Fähre “Spirit of Vancouver Island”, die gerade aus Active Pass nach Tsawwassen ausgelaufen war, sowie die “Queen of Cowichan” auf der Fahrt nach Horseshoe Bay änderten ihren Kurs.
Als das Hovercraft eintraf, war der Kutter noch über Wasser, aber im Sinken begriffen. Die Schiffbrüchigen klammerten sich an den kieloben treibenden Rumpf. Alle sieben wurden zur BC Ambulance auf Sea Island gebracht und dort mit leichten Unterkühlungen behandelt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Charterschiff saß auf Paradise Lakes fest
(30.09.14) Das Charterboot “Spellbound” lief am Abend des 27.9. mit 29 Passagieren an Bord in flachem Wasser auf den Paradise Lakes auf Grund. Die Bermuda Maritime Operations schickten die “Friendship” und “Reef Explorer” zur Assistenz, doch der Skipper des Havaristen entschied sich, auf die Flut zu warten. Eine Stunde darauf konnte sich das Schiff befreien und Kurs auf Rockaway nehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dampferwrack nach sechsjähriger Suche auf Lake Ontario entdeckt
(30.09.14) Unterwasserforscher haben das Wrack des in England erbauten, 253 Fuß langen Dampfers “Nisbet Grammer” auf dem Lake Ontario entdeckt. Er war am 31.5.1926 nach einer Kollision auf der Fahrt von Buffalo nach Montreal mit einer Ladung Getreide auf über 500 Fuß Wassertiefe rund acht Meilen vor Somerset bzw. 40 Meilen westlich von Rochester gesunken.
Der Kollisionsgegner, der Dampfer “Dalwarnic”, konnte die gesamte Crew retten, deren Schiff binnen 15 Minuten in dichtem Nebel von der Wasseroberfläche verschwand. Nach sechsjähriger Arbeit konnten die Forscher nun das Schiff mithilfe eines Side-Scan Sonar aufspüren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leichter sank bei Mongla
(30.09.14) Der mit Klinker beladene Frachter “Shree Shree” sank am Morgen des 30.9. gegen 8.30 Uhr auf dem River Pashur in Mongla, nachdem er auf eine Untiefe gelaufen war. Das Schiff war mit 650 Tonnen Klinker, die es von einem unter Panama-Flagge laufenden Frachter nahe Harbaria übernommen hatte, nach Mongla unterwegs. Die Crew konnte sich schwimmend an Land retten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Miner-Räumung ist auf dem Weg
(30.09.14) Die Abbrucharbeiten an der “Miner” vor Scatarie Island gingen planmäßig voran und sollten bis Ende November abgeschlossen sein. Arbeiter schnitten Teile des einstigen Great Lakes-Frachters ab, um an das Asbest zu kommen, das zunächst von Bord geholt werden musste. Im Zuge dieser Tätigkeiten fanden sie Asbest aber auch an Stellen, an denen sie es nicht erwartet hatten, z.B. in Türen in den Laderäumen.
Bis Ende der Woche sollten die Giftstoffe aber von Bord geschafft sein. Danach sollen große Hydraulikscheren dem Wrack zuleibe rücken. Das geborgene Metall wird auf Bargen nach Sydney zum Recyceln zur RJ MacIssac Contruction gebracht. Um an das Wrack des 2011 gestrandeten Schiffes zu gelangen, musste zunächst eine Mole mit Steinen, die per Barge aus Louisbourg herangeschafft wurden, sowie eine Straße und ein Lager errichtet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sea Ray sinkt
(Bild: Massachusetts State Police)   Großbild klick!
Betrunkener Skipper versenkte Sea Ray vor Massachusetts
(29.09.14) Am Abend des 27.9. wurde die Massachusetts State Police alarmiert, nachdem um 19.18 Uhr ein betrunkener Motorbootfahrer in Boston mit einer 50 Fuß langen Sea Ray zwischen Spectacle Island und der Long Island Bridge mit einem anderen Boot kollidiert war. Bei dem Unglück rund fünf Meilen vor dem Ufer flogen der Skipper und fünf Fahrgäste durch das Boot und wurden leicht verletzt.
Alle Insassen konnten aber gerettet werden, bevor es sank. Der 44-jährige Skipper aus North Andover wurde verhaftet, weil er betrunken am Ruder gestanden hatte. Das Boot blieb wegen widrigen Wetters vorerst auf dem Meeresgrund, ehe Sea Tow und Tow Boat US sich an die Bergung machten.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Roald Amundsen” (Archivbild)
(Bild: Christian g mayr)   Großbild klick!
Feuer auf zwei Traditionsseglern in Kiel
(29.09.14) Am 27.9. gegen 10 Uhr brachi m Maschinenraum des holländischen Zweimasters "Angelina ", 97 BRZ (IMO-Nr.: 7336343) vor Kiel-Holtenau.auf der Kieler Förde ein Feuer aus. Kurz nach 10 Uhr meldete die Besatzung des Traditionsseglers den Brand. Die Besatzung leitete erste Löschversuche ein und konnte ein Übergreifen des Feuers auf andere Bereiche verhindern. Außerdem wurde die automatische Löschanlage im Maschinenraum ausgelöst.
Der Rettungskreuzer "Berlin" der DGzRS-Station Laboe holte Einsatzräfte der Berufsfeuerwehr Kiel vom Tiessenkai in Holtenau ab und brachte sie an Bord, wo der Maschinenraum dann nach verbliebenen Brandnestern abgesucht wurde. Am Einsatz waren auch die Rettungsboote "Walter Rose" und "Franz Stapelfeldt" sowie das Polizeiboot "Falshöft" mit 40 Einsatzkräften beteiligt. Die “Catherina” wurde 1920 als segelnder Minenräumer “Vlieland” mit hölzerner Beplankung auf stählernen Spanten erbaut. 1955 wurde sie in Belgien verlängert und die hölzerne Außenhaut durch Stahl ersetzt, Name ''Kamina'' Bis 1982 versah sie als “Kamina” den Dienst in der Fischerei. Seit 1985 war sie in der Charterfahrt im Einsatz und wurde 1997 in “Catherina” umgetauft.
Unmittelbar nach dem Ende des Einsatzes am Tiessenkai musste der Löschzug der Feuerwehr gegen 14 Uhr nach Friedrichsort ausrücken. Dort war bei Schweißarbeiten auf der Lindenau Werft ein Feuer bei Schweißarbeiten an Bord des deutschen Traditionsseglers „Roald Amundsen”, 252 BRZ (IMO-Nr.: 8994489), ausgebrochen, der im Schwimmdock der Lindenau-Werft lag. Die Einsatzkräfte konnten auch hier das Feuer innerhalb kurzer Zeit löschen.
Die “Roald Amundsen” ist ein 1952 in Roßlau an der Elbe erbautes Stahlschiff. Es entstand als Logger. Noch während der Bauphase wurde das Schiff umgebaut zu einem Tanklogger und auf der Peene-Werft in Wolgast als “Vilm” für die NVA fertiggestellt. Sie versorgte Marineeinheiten mit Treibstoff, Trinkwasser und Ausrüstung in Peenemünde. In den 1970er Jahren wurde das Schiff zum Bilgenentöler umgebaut. Zum Jahreswechsel 1989 wurde dieser Dienst eingestellt. Das Schiff wurde nach einem Jahr Aufliegen nach Neustadt in Holstein geschleppt, und diente im Marinestandort Neustadt als Wohnschiff für Wachmannschaften.
Zum Jahreswechsel 1991 wurde die Vilm von der Verwertungsgesellschaft für Bundeseigentum in Frankfurt (VEBEG), zum Verkauf ausgeschrieben und von Detlev Löll und Hanns Temme ersteigert. Es wurde am 2.12.1991 von ihnen übernommen und unter Mithilfe eines Teils der alten Besatzung mit eigener Kraft von Neustadt nach Wolgast überführt.
Dort begannen dann im Frühjahr 1992 umfangreiche Umbauarbeiten zur Brigg. Sie wurde als “Roald Amundsen” im Juli 1993 in Dienst gestellt. An den Umbauten waren etwa 200 ABM-Kräfte beteiligt. Die Arbeiten wurden vom Land Mecklenburg-Vorpommern und der Bundesanstalt für Arbeit finanziert und im Rahmen des ABM-Projektes „Fridtjof Nansen“ unter Leitung der Eigner durchgeführt.
Im Rahmen dieses ABM-Projektes wurden auch die “Fridtjof Nansen” und “Nobile” überholt. Mitte 1993 wurde die “Roald Amundsen” von den Eignern an den Verein „LebenLernen auf Segelschiffen e.V.“ verchartert. Dieser gab das Schiff befristet an den Verein „Segelschiff Fritjof Nansen e.V.“ weiter. Am 15.11.1993 schloss die erste Saison ab. Seit Anfang 1994 wird die “Roald Amundsen” vom Verein LlaS selbst bereedert und in der erlebnisorientierten Vereinsarbeit von Eckernförde aus eingesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Pride of Canterbury” brennt
(Bild: Francois Devin)   Großbild klick!
Feuer auf Kanalfähre in Calais
(29.09.14) An Bord der britischen Kanalfähre “Pride of Canterbury”, 30635 BRZ (IMO-Nr.: 90072950), brach auf der Fahrt von Dover nach Calais gegen acht Uhr ein Feuer im Maschinenraum aus. Der Kapitän teilte gegen 8.40 Uhr den 337 Passagieren mit, dass es ein Problem mit der Steuerbordmaschine gäbe, und dass man auf einen Schlepper zur Assistenz beim Einlaufen warte. Mittlerweile drang dichter Rauch weithin sichtbar an Steuerbord aus dem Rumpf und zog durch die Decks.
Einige Besatzungsmitglieder versuchten, unter Atemschutz das Feuer zu bekämpfen. Nachdem die Fähre an einen Liegeplatz beim Hafenkapitän gebracht worden war, wurden die Fahrgäste und die 40 Besatzungsmitglieder evakuiert. Sie hatten sich zuvor bereits an den Ausgängen für Fußpassagiere versammelt. Es gelang der Feuerwehr und dem SMUR, das Feuer bis 10.30 Uhr zu löschen.
Die Hafenanlagen wurden abgesperrt. P&O sagte die weiteren Überfahrten zwischen Dover und Calais ab. Die Feuerwehr blieb an Bord, um die Unglücksursache zu klären. Der Fährdienst wurde von den übrigen vier Einheiten auf der Route aufrechterhalten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht entmastet und auf Grund gelaufen
(29.09.14) Die Yacht “Condor” wurde auf dem Weg nach St. Georges am 23.9. nach Ordnance Island, St. Georges, rund 115 Meilen westsüdwestlich von Bermuda, entmastet und lief dann beim Gurnet Rock, Castle Roads, auf Grund. Der liberianische Containerfrachter “Maersk Damietta”, 54675 BRZ (IMO-Nr.: 9348675), fing zunächst einen Mayday-Ruf der Yacht auf, nachdem dieser der Treibstoff ausgegangen war.
Sie wurde dann von Fischern auf den Haken genommen und vor Anker gelegt. Auf dem weiteren Weg aber kam sie fest und erlitt Wassereinbruch. Nachdem der Generator seinen Dienst versagte, fiel auch die Pumpe aus. Der Schlepper “Line One” kam mit einer Batterie und einer Lenzpumpe zu Hilfe und konnte den Wassereinbruch unter Kontrolle bringen. Am 25.9. um 8.55 Uhr wurde die Yacht mit sichtbar beschädigtem Bug nach Ordnance Island, St. Georges, geschleppt.
Am selben Tag wurde gegen 17 Uhr der Kutter “Peanuts II” mit einer zweiköpfigen Crew an Bord nach Wassereinbruch fünf Meilen vor St. David’s von dem Lotsenboot „St David“ sowie dem Kutter „Serioula“ an eine Mooring im Hafen geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fähre beschädigte Pier in Harstad
(29.09.14) Die norwegische Fähre "Dyrøy", 415 BRZ (IMO-Nr.: 6413352), die auf der Route Bjarkøy-Sandsøy-Grytøy verkehrt, kollidierte in einer starken Windbö am Morgen des 26.9. mit der hölzernen Pier in Sandsøy, Harstad. Danach konnte die Bugpforte nicht mehr geschlossen werden, auch wurden Poller und Balken der Pier beschädigt. Die Fahrten zwischen Stornes und Skrolsvik wurden eingestellt, später die Fähre "Karlsøy" zwischen Grytøy, Sandsøy und Bjarkøy als Ersatz eingesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter vor Augadulce aufgelaufen
(29.09.14) Das unter Panama-Flagge laufende Containerschiff "Wanhe", 65140 BRZ (IMO-Nr.: 9120774), lief am 24.9. vor Aguadulce auf Grund. Es kam in einer Kurve das Zufahrtskanals zum Terminal in Buenaventura fest, als es einem anderen Schiff Platz machte. Es war von Manzanillo gekommen und hatte 731 Container geladen. Die ein- und ausgehende Schifffahrt nach Buenaventura wurde nicht behindert. Berger sollten den auf einer Wassertiefe von 14.5 Metern festsitzenden Havaristen wieder flottmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Selbstentlader auf Welland Canal aufgelaufen
(29.09.14) Der unter kanadischer Flagge laufende Bulkcarrier “Algoma Navigator”, 18788 BRZ (IMO-Nr.: 6707961), kam in dichtem Nebel auf dem Welland Canal am 26.9. gegen sieben Uhr auf einer Untiefe bei Port Robinson fest. Der Bulkcarrier konnte sich wieder befreien und machte an Wharf 12 nördlich von Schleuse 8 in Port Colborne fest, wo eine Inspektion durch die St. Lawrence Seaway Management Corp. gegen 13 Uhr begann. Auch Vertreter der Algoma Ship Repair, der ehemaligen Fraser Marine aus Port Colborne, waren vor Ort, um den an Backbordseite entstandenen Schaden zu begutachten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Ostchinesischer See
(29.09.14) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Yusho Haruna", 2956 BRZ (IMO-Nr.: 9319258), kollidierte am Nachmittag des 25.9. mit dem chinesischen Kutter "Min Xia Yu 01971", der eine 10-köpfige Crew hatte, nördlich der Senkaku-Inseln in der Ostchinesischen See. Der Kutter erlitt Wassereinbruch, der aber mithilfe eines Schiffes der chinesischen Marine unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinenausfall in Rhodos
(29.09.14) Am 24.9. erlitt das türkische Fahrgastschiff "Aegean Queen", 571 BRZ (IMO-Nr.: 9116462), Maschinenschaden beim Auslaufen aus Rhodos. Es hatte 125 Fahrgäste an Bord, die das Schiff wieder verlassen mussten, während der Schaden untersucht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Fahrgastschiff in Basel
(29.09.14) Die Passagiere und die Crew eines Flussfahrgastschiffs in Basel wurden in der Nacht zum 27.9. auf Samstag durch einen Brand aus dem Schlaf gerissen. Alle 92 Personen an Bord mussten evakuiert werden. Ein Besatzungsmitglied erlitt dabei eine Rauchgasvergiftung und kam ins Krankenhaus. Der Brand entstand um 4.10 Uhr aus noch nicht geklärten Gründen im untersten Deck.
Die Crew war wegen des starken Rauchs auf das Feuer aufmerksam geworden und verständigte die Berufsfeuerwehr, die den Brand rasch löschen konnte. An Bord waren sich 67 Passagiere und 25 Besatzungsmitglieder. Die Passagiere mussten den Rest der Nacht auf andern Schiffen oder in Hotels verbringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Sportbootfahrer bei Carolles gerettet
(29.09.14) Am 26.9. um 19.20 Uhr wurde das CROSS Joburg alarmiert, nachdem das fünf Meter lange Sportboot "Pti Mousse" mit drei Personen an Bord an der Spitze von Carolles in Jullouville auf Grund gelaufen war. Das Rettungsboot “Quokelunde – SNS 432” aus Jullouville und ein Dragon-Helikopter kamen zu Hilfe. Das Rettungsboot barg eine Person, die beiden anderen hatten sich ans Ufer gerettet, von wo aus der Hubschrauber sie an Bord zog. Alle drei wurden ins Krankenhaus von Granville gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Fähre in Cape May
(29.09.14) Am 26.9. geriet die 320 Fuß lange Fähre "Delaware" (MMSI-Nr.: 366914210) in Cape May, New Jersey in Brand. Das Feuer brach in einer Abgasleitung im Maschinenraum aus. Die Nachtwache entdeckte den Brand und alarmierte die Rettungsdienste. Feuerwehr und Löschboote der US Coast Guard konnten den Brand binnen zwei Stunden löschen.
Die beiden Crewmitglieder, die sich während der Nacht an Bord befunden hatten, blieben unversehrt. Der Schaden blieb überschaubar, doch mussten die Fahrten zwischen Cape May und Lewes, Delaware, bis auf weiteres abgesagt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandetes Landungsboot nach vier Tagen in Den Helder gelandet
(29.09.14) Am Morgen des 27.9. wurde das am 23.9. auf der Fahrt nach Den Helder gestrandete Landungsboot „L 9575“ des holländischen Marinekorps von der Außenmole des Hafens von Breezanddijk wieder abgeborgen. Die Schlepper “Hunze” und “Breezand – Y 8010” assistierten, als der Schwimmkran “RB 4” das auf dem Vordeich hängende Boot anhob und schleppten die beiden Fahrzeuge nach Den Helder ein.
Hier wurde das beschädigte Boot bei der örtlichen Marinewerft abgesetzt. Während eines Manövers war die “L 9575” bei Hochwasser mit dem Bug festgekommen und hatte sich nicht wieder befreien können. Nachdem auch die folgende Flut dem Schiff nicht wieder zu ausreichend Wasser zur Beendigung des unfreiwilligen Landungsmanövers verholfen hatte, musste der Kran angefordert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff drohte in Haren-Emmeln zu sinken
(29.09.14) Im Eurohafen in Haren-Emmeln drohte am Morgen des 28.9. das mit 1000 Tonnen Weizen beladenes niederländische Binnenschiff “The Wave”, 1100 ts (EU-Nr.: 02313086), zu sinken. Ein Passant hatte am Morgen eine ungewöhnliche Achterlastigkeit bemerkt und versucht, die möglicherweise an Bord befindliche Crew zu warnen. Dabei stellte er fest, dass das Schiff verlassen war und informierte daraufhin die Rettungskräfte. Die Feuerwehr aus Haren wurde von den Feuerwehren Meppen und Rütenbrock unterstützt, denn es hätte nicht viel gefehlt und das Schiff wäre im etwa 3,50 Meter tiefen Hafenbecken gesunken.
aucher der Feuerwehr versuchten, die Leckage zu orten. Sie konnten aber konnte kein Loch, dafür aber einen starken Wassersog am Propeller feststellen. Die Feuerwehren legten vorsorglich eine Ölsperre aus. Ein ebenfalls im Eurohafen liegendes, unbeladenes Binnenschiff nahm die “The Wave” längsseits und schleppte sie an den Kai der Firma Rothkötter.
Dort wurde die Ladung bis zum Abend gelöscht. Es gelang im Laufe des Vormittags, das Schiff zu stabilisieren. Die Eigner in Klazienaveen wurden von dem Ungemach informiert. Nach sechsstündigem Einsatz konnte die Feuerwehr wieder abbrücken. Eine Pumpe lenzte weiter Wasser aus dem Rumpf, während ein Gutachter aus den Niederlanden und eine Spezialfirma aus Oberhausen beauftragt wurden, um den Wassereinbruch zu stoppen.
Die Polizei ging von einer Materialermüdung als Ursache des Wassereinbruchs aus, da das Schiff 1941 erbaut wurde. Die Höhe des entstandenen Schadens dürfte im sechsstelligen Bereich liegen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff liegt quer auf der Donau
(29.09.14) Die Schifffahrt auf der Donau musste in der Nacht zum 29.9. komplett eingestellt werden, nachdem das deutsche Binnenschiff „Bavaria 83“, 2792 ts (EU-Nr.: 04502760) bei Parkstetten im Landkreis Straubing-Bogen auf Grund gelaufen und quergeschlagen war. Das Schiff war mit 1600 Tonnen Baustahl beladen von Regensburg nach Enns unterwegs, als es gegen 2.45 Uhr auf eine Kiesbank auflief und von der Strömung so herumgedreht wurde, dass Bug und Heck jeweils an einem Ufer festkamen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Herbststurm riss zahlreiche Boote los
(29.09.14) Der erste Herbststurm, der in der Nacht zum 27.9. über Nordland in Norwegen zog, brachte eine Reihe von Sportbooten in Seenot. Eine Yacht riss sich in den Nachtstunden nahe Kvenværet von ihrer Mooring los und trieb auf eine Schäre, wo sie auf der Seite liegend ein Opfer von Wind und Wellen wurde. Der Sturm riss die Rollfock in Fetzen.
Auch in Godøy Saltstraumen, Ballarat, Råna, Hunstadbukta und im Hafen von Fauske rissen sich Boote los. Ein Rettungsboot kam am 27.9. gegen Mittag einem Motorboot in Kapstø, Saltstraumen, zu Hilfe, das sich um 12.30 Uhr selbstständig gemacht hatte. Die Seenotretter überprüften, ob sich jemand an Bord befand. Als sie das Boot leer vorfanden, drehten sie wieder ab, weil sie keine Möglichkeit hatten, es auf seiner Drift gen Land zu sichern, wo es vor einem Hotel auf Grund trieb.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ehemalige schwimmende Klinik drohte zu sinken
(29.09.14) Das ehemalige norwegische Klinikboot "Brita" erlitt am Abend des 27.9. Wassereinbruch am Kai von Hamarvågen in Hammarvika. Die Feuerwehr von Frøya wurde alarmiert, und begann, das eindringende Wasser zu lenzen. Gegen 20.30 Uhr gelang es, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Wenig später wäre das Schiff gesunken.
Es war 1928 als „Gerda“ in Vestnes erbaut worden und hatte 40 Jahre als schwimmende Klinik in der Inselgegend gedient. Nach dem Ende der Karriere hatte der neue Eigner Asmund Hammervold das Boot nach Frøya zurückgebracht. Das Boot ist 42 Fuß lang und kann sieben Knoten laufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nun 11 Tote nach Untergang in Paraguay
(29.09.14) Nach dem Untergang des Fahrgastschiffes „Sueño de Pantanal“ auf dem Paraguay-Fluss ist die Zahl der Todesopfer am 28.9. auf elf gestiegen. Das Wrack wurde in 17 Metern Tiefe auf dem Grund des Flusses entdeckt. Taucher fanden mehrere Leichen in ihren Kabinen. Das Schiff war am 24.9. bei Carmelo Peralta mit 26 Personen an Bord gekentert.
Eine der Leichen wurde nun acht Kilometer flussabwärts gefunden. Drei Menschen wurden noch vermisst. Zwölf hatten sich ans Ufer retten können. Das Schiff war mit brasilianischen Touristen zum Binnenland-Feuchtgebiet Pantanal unterwegs gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre in Tanganjika gesunken
(29.09.14) Einsatzkräfte der Marine haben nach dem Untergang der „Maman Wundja“ auf dem Lake Tanganyika am 27.9. 24 Menschen geborgen. Das Unglück ereignete sich eine Meile vor dem Hafen von Kalundu in Uvira, Süd-Kivu, rund 30 Minuten nach dem Auslaufen nach Zambia via Kalemie. Auch einige Habseligkeiten konnten aus dem Wasser gezogen werden. Das Schiff war stark überladen gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Baggerschiff demolierte 14 Yachten
(29.09.14) 14 Yachten, die vor dem Medway Yacht Club in Lower Upnor, Kent,ankerten, wurden am 28.9. in dichtem Nebel von dem britischen Baggerschiff "Arco Arun", 3476 BRZ (IMO-Nr.: 8513431), gerammt und zum Teil erheblich beschädigt. Bei acht Booten gingen die Masten über Bord, Riggs wurden abgerissen, und der Gesamtschaden wurde auf 200,000 Pfund geschätzt.
Eine 35 Fuß-Yacht im Wert von 30,000 Pfund wurde zum Totalverlust. Der Bagger war nach Löschen seiner Ladung flussabwärts unterwegs, nachdem er im Englischen Kanal bei Frindsbury nahe Rochester gearbeitet hatte. Wegen des Nebels war, anders als vorgeschrieben, sogar ein Lotse von Peel Ports an Bord gewesen. Nach der Havarie verständigte der Unfallursacher die Medway Vessel Traffic Services.
Quelle:Tim Schwabedissen



Keine Spur von versenktem Kutter
(29.09.14) Keine Spur fand sich von dem gesunkenen 42-Fuß-Kutter “Sea Shepherd”, der am 23.9. östlich von Vieques um 6.38 Uhr von dem 110 Fuß langen Küstenwachboot “Key Largo” aus San Juan gerammt und versenkt worden war. Die Versuche von Sea Tow, das Wrack am 25.9. zu lokalisieren, verliefen ergebnislos. Es war gehofft worden, dass sich Fanggeschirr an der Untergangsstelle finden würde.
Vier Taucher und ein Helfer wurden dort tätig, wo laut GPS-Koordinaten 20 Hummerfallen an zwei Schwimmkörpern hätten sein sollen. Doch bei bis zu sieben Fuß hohen Wellen war die Suche schwierig und musste eingestellt werden, solange die Versicherung des Kutters nicht weitere Forschungen finanzierte. Das Wrack könnte zwischen 120 und 2000 Fuß Tiefe liegen. Die Coast Guard leitete Untersuchungen zum Unfallhergang ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brent Alpha nach Unfall teilweise geräumt
(29.09.14) Von der Ölplattform “Brent Alpha” wurde Personal evakuiert, nachdem am 28.9., um 17.50 Uhr ein großer Container von einem Kran in die Nordsee stürzte. Er sollte gerade von einem Versorger übernommen werden. Er stürzte dicht bei einer Reihe von Pipelines uaf dem Meeresgrund ab und hing 20 Fuß unter Wasser an der Hebetrosse. Sowohl auf der “Brent Alpha” wie “Brent Bravo” wurde der Druck heruntergefahren und alles nicht benötigte Personal von Bord geholt. Die „Brent Alpha”-Plattform steht 115 Meilen nordöstlich von Lerwick.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper brannte in Tottenville
(29.09.14) Auf dem 30 Meter langen, amerikanischen Schlepper "Gulf Dawn" (MMSI-Nr.: 367005130), brach am Nachmittag des 27.9. an einer Pier in Tottenville ein Feuer aus. Es entstand gegen 17 Uhr in einem Lagerraum im Vorschiff. Das Schiff lag nahe der Kreuzung von Ellis Street und Weir Lane, wo die Feuerwehr den Brand um 18.15 Uhr unter Kontrolle bringen konnte. Sowohl das FDNY mit 12 Einheiten wie auch 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot auf dem Exe in Brand
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Motorboot auf dem Exe ausgebrannt und gesunken
(26.09.14) Am Morgen des 25.9. geriet ein Kabinenkreuzer auf dem River Exe in Brand. Die Coastguard wurde um 7.30 Uhr alarmiert, und Feuerwehr wie Rettungsdienste wurden nach Starcross mobilisiert.
Es war zunächst unklar, ob sich noch Personen an Bord befanden. Ein kleines Boot der RNLI suchte zunächst die Wasseroberfläche ab. Die Coastguard nahm unterdessen Kontakt mit einem der drei Eigner auf, der aber versicherte, es sei bei Brandausbruch niemand an Bord gewesen.
Das größere Rettungsboot “R and J. Welburn” der RNLI Exmouth machte nach der Alarmierung erst an der Starcross Pier fest, wo Feuerwehr und ein HART (Hazardous Area Response Team) an Bord genommen wurden. Es gelang ihnen auch, das Feuer zu löschen, das Boot allerdings wurde zerstört. Das ausgebrannte Wrack wurde vom Rettungsboot nach Powderham geschleppt, wo es vor dem Ufer in einer Position, in der es keine Gefährdung darstellte, sank.
Der Rettungseinsatz war um 9.40 Uhr beendet. Wie es zu dem Feuer kam und sich das Boot von seiner Mooring gelöst hatte, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “Sea Shepherd”
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Coastguard rettete Fischer nach selbst verursachtem Schiffbruch
(26.09.14) Normalerweise hilft die Coast Guard anderen Schiffen in Not, doch am Morgen des 23.9. kam es anders: Das 110 Fuß lange Patroullienboot “Key Largo” aus San Juan schickte den 42 Fuß langen Kutter “Sea Shepherd”, der neun Meilen nordöstlich von Vieques in Puerto Rico auf Hummerfang war, selbst auf den Meeresgrund. Die beiden Fischer, Eigner Winston Ledee, 57, und Kenneth Turbe, 30, wurden gerettet, nachdem ihr Schiff um 6:38 Uhr von dem Wachboot gerammt worden war.
Nun musste die Coast Guard im Rahmen einer Untersuchung klären, was schief gelaufen war. Dazu zählte, wie schnell das Schiff unterwegs war, wie viele Seeleute den Ausguck besetzt hielten und wie es am Ende geschehen konnte, dass das größere Schiff das kleinere im 90-Grad-Winkel aufschlitzte. Die beiden Fischer waren angesichts der herannahenden “Key Largo” noch rechtzeitig über Bord gesprungen und wurden von deren Crew anschließend gerettet.
Skipper Ledee wurde aus dem Wasser gezogen, Turbe war noch zurück auf den schwer beschädigten Kutter geklettert, der aber wenig später am South Drop sank. Südwestlich des Sail Rock, zwischen St. Thomas und Culebra, fällt die Wassertiefe hier von 120 auf bis zu 2000 Fuß ab. Sea Tow wurde von Ledee beauftragt, zu prüfen, ob das Wrack zu bergen sei. Je nachdem, ob er oberhalb dieses Abfalls landete oder tiefer, gab es überhaupt eine Chance dafür, es zu erreichen.
Erst am 15.2.2013 war der 35 Fuß lange Hummerkutter "Great White II", der ebenfalls Ledee gehörte, an der Nordwestspitze von Saba Island, zwei Meilen südwestlich des King Airport auf St. Thomas, auf Grund gelaufen. Als damals Sea Tow eintraf, hatte deren örtlicher Leiter Wentworth Ledee bereits an Bord eines anderen Kutters vorgefunden, der zu Hilfe gekommen war. Ein zweiter Mann trieb noch im Wasser und hielt sich an einer Tonne fest, weil er seine Beine nicht mehr bewegen konnte.Wie sich herausstellte, hatte er einen dreifachen Bruch des Rückgrats erlitten und ist seither querschnittsgelähmt.
Auch Ledee war schwer verletzt worden. Leber und Milz waren in Mitleidenschaft gezogen worden, und es dauerte etliche Wochen, bis er genesen war. Diesmal kam er mit seinem Decksmann unversehrt davon. Die “Key Largo”, die nur leicht beschädigt wurde, brachte ihn am Nachmittag des 23.9. nach St. Thomas.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper sank auf Merrimack River
(26.09.14) Am 19.9. sank der 11 Meter lange Schlepper “SPS Virginia”, 25 BRZ, unter mysteriösen Umständen auf dem Merrimack River, Massachusetts, vor dem Nordufer von Deer Island. Der unbemannte Schlepper hatte ohne Besatzung an Bord bei Amesbury geankert. Nachdem sein Verschwinden bemerkt worden war, wurde er in 20 bis 30 Fuß Wassertiefe auf Grund liegend entdeckt. Am 21.9. wurde das Wrack in einer eineinhalbtägigen Arbeit geborgen und nach dem Auspumpen beim Merri-Mar Yacht Basin an Land gesetzt. Taucher hatten zunächst Hebeballons unter dem Rumpf angebracht, und am Morgen des 22.9. wurden sie aufgeblasen und brachten das Schiff zurück an die Wasseroberfläche.
Die US Coast Guard leitete eine Untersuchung ein. Es fanden sich keine Löcher oder Risse im Rumpf, und alle Luken waren gesichert. Das Schiff war eines von zweien in der Region, die Kranbargen, Ausrüstung und Personal zum John Greenleaf Whittier Memorial Bridge Projekt transportierten. Er wird von den Tow Boat US Marine Services betrieben, die auch die Bergung durchführte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Suche nach Vermissten auf Paraguay River dauert an
(26.09.14) Boote der paraguayischen und brasilianischen Marine suchten gemeinsam nach den Opfern des Untergangs des Ausflugsbootes “Sueño de Pantanal”. Es war auf dem Paraguay River zwischen Carmelo Peralta und Puerto Murtinho in einer Gewitterfront mit bis zu 120 km/h am 24.9. gegen 17 Uhr gekentert und gesunken. An Bord hatten sich 27 Personen befunden, von denen 14 lebend und eine tot geborgen wurde. Nach wie vor wurden 12 Personen vermisst.
Das Wrack der Barkasse wurde unterdessen 30 Meter vom Flussufer entfernt lokalisiert. Mehrere kleinere Boote machten am Wrack fest, für die Hebung bedurfte es aber geeigneten Gerät. Ein Bergungsteam wurde eingeflogen, konnte aber wegen des schlechten Zustandes des lokalen Flughafens nicht landen. Deshalb sollte die nahe gelegene Piste in Puerto Murtiño benutzt werden, was aber einen bürokratischen Vorlauf brauchte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kruste der “.H.L. Hunley” wird entfernt
(26.09.14) Forscher haben erstmals die Oberfläche des Rumpfes des U-Bootes “H.L. Hunley”, das im amerikanischen Bürgerkrieg für die Konföderierten gebaut wurde, zu Gesicht bekommen. Die Konservatoren hatten zuvor systematisch und vorsichtig die Verkrustungen abgelöst, die sich in den 136 Jahren, die das Boot bis zu seiner Bergung im Jahr 2000 auf dem Meeresgrund gelegen hatte, gebildet hatten. Das Wrack war drei Monate lang in ein Bad mit Natriumhydroxid gelegt worden, um Sand, Sedimente und Rost, die eine harte Kruse geformt hatten, aufzuweichen.
Anfang August wurde dann begonnen, kleine Rinnen entlang des äußeren Rumpfes aus den unterschiedlich dicken Krusten auszuheben. Im Innern sind diese zwar dünner, aber dafür härter und haften fester am Metall an. Je weiter der Rumpf freigelegt wird, desto mehr können die Forscher über die Konstruktion und die Ursache des Untergangs herausfinden. Das Entfernen der Kruste wird zwischen acht und 12 Monaten dauern. Der Konservierungsplan war 2006 von der U.S. Navy – der das Schiff gehört– genehmigt worden. Vier Konservatoren aus Finnland, Frankreich und Chile arbeiteten seither, unterstützt von Teilzeitkräften, in Vollzeit an dem Schiff.
Die “Hunley” war am 17.2.186 untergegangen, nachdem sie ihrerseits die U.S.S. “Housatonic”, einen hölzernes Dampfschiff, direkt vor der Einfahrt von Charleston Harbor versenkt hatte. Es war die erste Versenkung eines Schiffes in einem Gefecht durch ein U-Boot. 1995 wurde die “Hunley” unweit des Wracks der “Housatonic” wieder entdeckt und fünf Jahre darauf gehoben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Vermissten gesunkenen Kutters eingestellt
() Am 25.9. gegen 17 Uhr hat die US Coast Guard die Suche nach zwei noch vermissten Crewmitgliedern des 75 Fuß langen Krabbenkutters “Christopher's Joy” südlich des Southwest Pass vor New Orleans eingestellt, nachdem binnen mehr als 64 Stunden über 5,745 Quadratmeilen abgesucht worden waren. Zu den Sucheinheiten gehörten das Patroullienboot “Sturgeon”, ein 45-Fuß-Boot der USCG-Station Venice, ein MH 65 Dolphin-Helikopter der Air Station New Orleans und eine HC 144 Ocean Sentry des Aviation Training Center Mobile, Alabama.
Die Coastguard New Orleans war am 23.9. um 16 Uhr von der Crew eines Offshore-Rigs alarmiert worden. Zwei Mann der vierköpfigen Crew hatten noch von der “Miss Anna” vom Kiel der “Christopher’s Joy” gerettet werden können. Von den anderen beiden aber fand sich keine Spur.
Quelle:Tim Schwabedissen



Landungsboot aufgelaufen
(Bild: Jaring Rispens)   Großbild klick!
Landungsboot zu sehr gelandet
(25.09.14) Ein Landungsboot der holländischen Marine ist am Abend des 24.9. bei Reeanddijk in Den Oever auf einen Deich gelaufen. Es kam während eines Manövers mit neuen Rekruten der Surface Assault and Training Group (SATG) auf Texel bei dem Schutzdeich der früheren Arbeitsinsel fest. Ein Boot der KLPD kam zu Hilfe, konnte aber nichts ausrichten, da das Landungsboot bereits weitgehend trocken fiel und mit dem Bug auf dem Deich hing.
Auch die Hoffnung, das Fahrzeug würde mit der Flut wieder aufschwimmen, erfüllte sich nicht. Das Landungsboot hatte eine dreiköpfige Crew. Es kann zwei Fahrzeuge und 35 Mann transportieren. Die Crew wurde nach der Havarie abgeborgen. Nun sollte ein Pontonkran das Boot wieder befreien. Er musste aber erst mit einem Schlepper herangeführt werden. Ursache des Unfalls war ein Navigationsfehler.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segelyacht “Ocean Flier”
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Yacht funkte in stürmischer See vor dem Dee Mayday
(25.09.14) Die RNLI-Boote aus Hoylake und Rhyl kamen am Nachmittag des 24.9. der 35 Fuß langen Segelyacht “Ocean Flier” zu Hilfe, die auf Nordkurs bei dem Gwynt-y-Mor-Windpark in der Dee-Mündung in Schwierigkeiten gekommen war. Die zweiköpfige Crew hatte bei stürmischer See nach Motorausfall Mayday gefunkt.
Als erstes lief das Boot aus Rhyl aus, gefolgt von der „Lady of Hilbre“ aus Hoylake auf Anfrage der Liverpool Coastguard. Beide Boote sollten die Yacht zur Liverpool Marina auf dem Mersey River schleppen. Während der Rettungsaktion verschlechterte sich das Wetter kontinuierlich weiter. Um 21.45 Uhr sollte die Yacht an der Schleuse eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Traditionssegler vor Strandung in der Außenweser bewahrt
(25.9.14) Seenotretter der Stationen Hooksiel und Helgoland sowie Behördenschiffe haben am 24.9. die Strandung eines Traditionsseglers auf der Außenweser verhindert. Das 14 Meter lange, mit einem Mann und einer Frau besetzte Schiff drohte, auf den berüchtigten Nordergründen festzukommen. Der freiwillige Vormann des Seenotrettungsbootes „Baltrum“ der DGzRS-Station Horumersiel hatte während der Fangreise mit seinem Krabbenkutter gegen 7.30 Uhr rote Seenotfallschirmraketen gesichtet. Er vermutete das Notsignal in der Gegend der Leuchttürme Roter Sand und Alte Weser.
Das MRCC der DGzRS sendete daraufhin ein „Mayday Relay“ aus, um die gesamte Schifffahrt um erhöhte Aufmerksamkeit zu bitten. Das Vermessungsschiff „Komet“ des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie meldete kurz darauf einen offenbar treibenden Traditionssegler nahe der Nordergründe.
Kurz darauf sichtete die Besatzung der „Komet“ auch rote Handfackeln. Wie sich herausstellte, hatte der Havarist auf der Überführungsfahrt von Greifswald nach Emden Ruder- und Motorschaden erlitten. Die zweiköpfige Besatzung hatte die Gewalt über das Fahrzeug verloren, und der Mann litt zudem unter sehr starker Seekrankheit. Die Seenotleitung alarmierte die Seenotkreuzer „Vormann Steffens“ der Station Hooksiel und die „Hermann Marwede“ der Station Helgoland.
Schiffe der Bundespolizei und der Wasserschutzpolizei boten zusätzlich ihre Hilfe an. Mit zwei ausgesetzten Peilbooten der „Komet“ gelang es, den manövrierunfähigen Traditionssegler bis zum Eintreffen der Seenotretter aus der unmittelbaren Gefahrenzone zu schleppen und auf Position zu halten. Mit dem Tochterboot „Verena“ der „Hermann Marwede“ stellten die Seenotretter dann eine Schleppverbindung zur „Vormann Steffens“ her. Auf der Jade stiegen zwei Besatzungsmitglieder des Wasserschutzpolizeibootes „WSP 3“ auf den Havaristen über, um dessen Besatzung beim Steuern zu unterstützen. Die „Vormann Steffens“ schleppte das Boot schließlich nach Hooksiel ein.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wachsamer Beagle rettete Skipper brennender Yacht
(25.09.14) Der Wachsamkeit seines Hundes verdankte am 23.9. der Skipper der “Cariad” die Rettung von seiner in Brand geratenen Segelyacht. Auf der Schlei zwischen Ulsnis und Gunneby, etwa auf halben Weg zwischen Schleswig und der offenen Ostsee, war auf seinem rund elf Meter langen Boot am Nachmittag ein Feuer ausgebrochen. Um kurz vor 17 Uhr wurde die Seenotleitung der DGzRS in Bremen alarmiert.
Der Skipper selbst hatte sich und seinen Hund zu diesem Zeitpunkt bereits mit einem Schlauchboot unverletzt an Land in Sicherheit gebracht. Der Beagle hatte angeschlagen und seinem Herrchen so vermutlich das Leben gerettet. Die Freiwilligen-Besatzungen der Seenotrettungsboote “Walter Merz” der DGzRS-Station Schleswig und “Wuppertal” der Station Maasholm trafen nahezu zeitgleich an der in der Badebucht vor Gunneby vor Anker liegenden Segelyacht ein. Starker Rauch drang aus dem Inneren des Bootes. Flammen schlugen durch Luken und Kajütdeck. Da zunächst unklar war, ob sich weitere Menschen noch an Bord befanden, stieg ein Seenotretter über.
Die “Walter Merz” setzte ihre Feuerlöschpumpe zur Brandbekämpfung ein. Wie sich erst später herausstellte, lagerten an Bord noch ein Brennstoff-Reservekanister und Signalmunition. Die “Wuppertal” brachte einen Feuerwehrmann von Land an Bord. Er stieg unter Atemschutz ebenfalls auf die Yacht über, um im Innenraum weiter zu löschen. Den Seenotrettern der Freiwilligen-Stationen Schleswig und Maasholm gelang es schließlich, den Brand zu ersticken. Anschließend schleppten die Seenotretter den Havaristen längsseits in den kleinen Hafen Stauertwedt. Dort übernahm die Landfeuerwehr die Brandwache.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kühlschiff nach Haugesund eingeschleppt
(25.09.14) Das norwegische Rettungsboot "Bergen Kreds" wurde in der Nacht zum 25.9. zur Assistenz des norwegischen Kühlschiffes "Firda", 1364 BRZ (IMO-Nr.: 7638519), gerufen. Der Frachter, der am 21.9. aus Klaipeda ausgelaufen war, hatte Maschinenschaden erlitten und bat um Hilfe. Die Seenotretter nahmen den Havaristen in Schlepp und zogen ihn nach Haugesund, wo er um 2.50 Uhr sicher festgemacht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter im Sturm abgeschleppt
(25.09.14) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Grace Mariner", 10063 BRZ (IMO-Nr.:8311388), geriet am 19.9. vor der Küste der chinesischen Zhejiang- und Fujian-Provinzen nördliche der Straße von Taiwan in einen schweren Sturm und erlitt in dem herrschenden Seegang Maschinenschaden.
Auf den Notruf des Schiffes hin kam das chinesische Rettungsschiff "East Sea Rescue 116" zu Hilfe. Es gelang, die "Grace Mariner" auf den Haken zu nehmen, und am 20.9. warf sie Anker in sicheren Gewässern vor Xiamen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Alabama gekentert
(25.09.14) Die Coast Guard New Orleans startete am 23.9. eine Suchaktion nach zwei Fischern im Southwest Pass. Ein Offshore Rig meldete um 16 Uhr, dass der 75 Fuß lange Kutter “Christopher’s Joy” gekentert und dessen zweiköpfige Crew durch die “Miss Anna” vom kieloben treibenden Schiff gerettet worden sei.
Die Coast Guard schickte ein Boot der Station Venice und von der Coast Guard Air Station New Orleans einen MH-65 Dolphin Helikopter sowie ein Flugzeug des Trainings-Center Mobile, Alabama. Eine Fläche von 1,288 Quadratmeilen wurde bis zum Abend abgesucht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischer nach acht Tagen aus Fischbox gerettet
(25.09.14) Der Fischer Raymundo Rodriguez, 45, aus Playa Ventura wurde am 23.9., acht Tage, nachdem sein Boot “Tiburonera III” im Tropensturm Polo gekentert war, durch den 12,8 Meter langen, mexikanischen Angelkutter “U-Fin” gerettet. Während der acht Tage überlebte er auf hoher See in einer 500-Kg-Box aus Styropor. Der Fischer war von Manzanillo in Acapulco mit einem Freund am 14.9. in See gestochen.
Die letzte Satellitenmeldung kam am 16.9. um 22.49 Uhr, doch erst am 17.9. schlug der Eigner der “ Tiburonera III”, Bertha Alicia Rodriguez Dorantes, Alarm. Eine Suchaktion mit drei Booten blieb bei der stürmischen See aber zunächst erfolglos. Der Kutter der beiden war von den enormen Wellen, die der Sturm aufbaute, umgeschlagen worden. Das Boot wurde erst am 22.9. gefunden, an Bord befand sich auch noch sein toter Kamerad, der 69-jährige Mario Morales.
Die Crew der “U-Fin” fand die blaue Kühlbox mit dem Schiffbrüchigen etwa 30 Kilometer vor der Insel La Roqueta treibend vor. Der Fischer in ihrem Innern war dehydriert und von der Sonne schwer verbrannt. Er hatte versucht, sich vor der Sonne mit seinem Hemd als Schattenspender zu schützen und überlebte durch den Verzehr von vier Möwen und einer Schildkröte. Raymundo Rodriguez wurde von der Küstenwache in ein Krankenhaus gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Journalistin und Brigadier hatten keine Chance zur Flucht
(25.09.14) 24 Stunden nach dem Kentern des Schleppers “TNR 12” auf dem Paraguay-Paraná-Weg bei Fort Coimbra wurden die Leichen der Journalistin Lilian Ortega und des Brigadiers Jesus Ruben Quispe Churata von Tauchern der brasilianischen und bolivianischen Marine am 24.9. zwischen 08.15 und 08.30 Uhr tot aus ihren Kajüten geborgen.
Sie gehörten zu 27 Mitfahrern, als das Schiff mit vier weiteren, dem Katamaran “TM 529”, dem Patroullienboot “Sant Cruz de la Sierra – LP 501”, “Chiquitania – LP 502” und der “LP 505” auf dem Weg nach Asuncion in Paraguay von der Strömung zum Kentern gebracht wurde. Zunächst wurde Quispe, dann Ortega auf den Decks 1 und 2 im Achterschiff entdeckt. Da dieser Teil zuerst sank, hatten die beiden offenbar keine Chance zu entkommen. Das Schiff hatte vier Tonnen Diesel an Bord. Die Fahrt hätte vom 20.9. bis zu, 2.10. dauern sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Tote und 13 Vermisste auf Paraguay River
(25.09.14) Am 24.9. sank auf dem Paraguay River zwischen Carmelo Peralta und Puerto Murtinho in einem Sturm das 20 Meter lange Ausflugsschiff “Sueño del Pantanal”. 13 Fahrgäste wurden vermisst, drei Touristen tot geborgen. An Bord hatten sich 11 Crewmitglieder aus Paraguay und 16 brasilianische Touristen befunden. Sie waren auf einer Fischexpedition nach Pantanal, rund 600 Kilometer nördlich von Asuncion. 11 Personen konnten sich nach dem Kentern des Schiffes schwimmend an Land retten.
Taucher der Marine von Paraguay wurden zur Suche nach den Vermissten eingesetzt. Der Skipper und Eigner Luis Penayo aus Paraguay befand sich unter den Vermissten. Acht Crewmitglieder und fünf Fahrgäste wurden gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Dorset gestrandet
(25.09.14) Der Kutter “Hannah Beth – DH 23” aus Dartmouth strandete am 24.9. zwischen Burton Bradstock Beach und Cogden Beach bei Burton Bradstock. Das RNLI-Boot aus Weymouth und ein RIB aus West Bay wurde zu Hilfe gerufen, kehrten aber unverrichteter Dinge wieder zurück, da das Schiff bei Ebbe hoch auf dem Strand lag. Der Kutter war zuvor mit seewärts ausgebrachten Ankern gesichert worden. Ein Schlepper konnte den Havaristen bei Hochwasser gegen 19 Uhr aber wieder befreien.
Quelle:Tim Schwabedissen



Küstenwachboot versenkte Kutter
(25.09.14) Nahe Puerto Rico kollidierte am Morgen des 23.9. das 34 Meter lange Patroullienboot “Key Largo” der U.S. Coast Guard mit dem 13 Meter langen Kutter “Sea Shepherd”. Die “Key Largo” war auf Patroullie nordöstlich von Vieques, als es mit dem Kutter zusammenstieß, der anschließend auf über 30 Metern Wassertiefe sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung gestrandeten Frachters vor Mykonos beendet
(25.09.14) Am 24.9. on Sep 24 wurde die Bergung des türkischen Frachters "Yusuf Cepnioglu", 4984 BRZ (IMO-Nr.: 911964), der am 7.3. an der Felsküste von Nord-Mykonos bei Pharos Armenisti gestrandet war, abgeschlossen. Ein Schlepper zog eine Barge, auf der das Achterschiff des Wracks mit schweren Ketten befestigt worden war, auf See hinaus. Die Bergung hatte sich kompliziert gestaltet wegen der zahlreichen Felsen, zwischen denen das Wrack gelegen hatte.
Der Versuch, es mit Schleppern zu bergen, war bereits vor geraumer Zeit an den Hindernissen sowie des Umstandes, dass der Rumpf von den Felsen aufgeschlitzt worden war, gescheitert. So musste nach Abpumpen des Kraftstoffs und der Bergung der 204 Container, die nach Lavrion kamen, der Rumpf in drei Teile zerlegt und abtransportiert werden. Als erstes war der 80 Meter lange, vordere Teil geborgen worden. Dann folgte die Mittschiffssektion, und zuletzt das Achterschiff.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer im Hafen von Los Angeles
(Bild: Port of Los Angeles)   Großbild klick!
Bootsbrand außer Kontrolle – Hafen von Los Angeles zeitweilig geschlossen
(24.09.14) Am 23.9. um 12.30 Uhr war ein Feuer, das am Vorabend um 18.30 Uhr bei Schweißarbeiten auf einem Boot im Hafen von Los Angeles ausgebrochen war, fast unter Kontrolle. Alle neun Containerterminals hatten wegen der starken Rauchentwicklung zeitweilig geschlossen werden müssen, ebenso eine Schule.
Die Anwohner von Wilmington und San Pedro wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Im Laufe des Tages wurden die meisten Einrichtungen wieder freigegeben, nachdem die Luftqualität wieder normal war. DerYusen Terminals International sollte am 24.9. um acht Uhr wieder den Betrieb aufnehmen. Der Brand hatte sich folgenschwer entwickelt, weil die Flammen auf die Pier, an der das Boot gelegen hatte, übergegriffen hatten.
Während der gesamten Nacht war die Brandbekämpfung mit Schaum uneffektiv geblieben. Daraufhin wurde am nächsten Morgen das leistungsstärkste Löschboot angefordert worden und setzte die gesamte Kaianlage mit seiner Löschkapazität von 40000 Gallonen pro Minute unter Wasser. Binnen kurzem war das Feuer fast erloschen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucher am Wrack der Yacht “Jubilee”
(Bild: Joe Citelli)   Großbild klick!
Taucher versuchten, Rätsel um vermissten Segler in 300 Fuß Tiefe auf die Spur zu kommen
(24.09.14) Mehrere Meilen vor Key Largo haben zwei freiwillige Tech-Diver in 300 Fuß Tiefe das Wrack der 28 Fuß langen Yacht “Jubilee” inspiziert, um den seit deren Untergang vermissten, 24-jährigen Skipper Noah Cullen aufzuspüren. Tatsächlich entdeckten Joe Citelli und Steve Muslin während ihrer 18-minütigen Grundzeit menschliche Überreste in der Kajüte und bargen eine Probe zur weiteren DNA-Analyse in Monroe.
Diese könnte zwar Monate dauern, doch das Monroe County Sheriff’s Office ging davon aus, dass es sich nur um den Segler handeln könnte, dessen Boot am 4.8. nach einem Sturm sinkend gesichtet worden war. Cullen hatte tauchen wollen und war gegen Mittag noch von einem Skipper des Quiesence Dive Center auf der Heimfahrt vom French Reef gesehen worden, der von dessen Segelqualitäten beeindruckt war. Doch dann geriet das Boot in einen Sturm mit Gewitter, schwerem Regen und 25 Knoten Wind. Um 14.30 Uhr sah ein Segler die buglastige Yacht nahe der Dixie Shoal, rund sieben Meilen nordwestlich des Molasses Reef. Es gab keine Anzeichen, dass sich jemand an Bord befand. Der Segler machte ein Foto und verständigte die Behörden. Eine Suchaktion der US Coastguard und anderen Helfern über 5000 Quadratmeilen blieb ohne Ergebnis. Nach dem Verschwinden von Cullen hatte es noch verschiedene angebliche Sichtungen des Mannes gegeben.
Schließlich wurde die Yacht mit einem Sonarscan 5800 Fuß von der letzten Position entfernt auf dem Meeresgrund ausfindig gemacht. Ein ROV, das von der Reef Environmental Education Foundation aus Key Largo geliehen wurde, konnte das Wrack als die vermisste „Jubilee“ Ende August identifizieren.
Der letzte Schritt war, Taucher zu finden, die gewillt waren, den gefahrvollen Abstieg in die Tiefe zu wagen. Sie fanden sich in den Personen von Citelli und Muslin, die gemeinsam 50 Jahre Taucherfahrung hatten. Citelli hat u.a. in 430 Fuß Tiefe das Wrack der „Joseph M. Cudahy“ 140 Meilen vor der Küste identifiziert. Beide fühlten, dass es wichtig war für die Familie, das Wagnis einzugehen.
Wenn mit einer positiven DNA-Analyse Gewissheit geschaffen ist, können die Familienangehörigen endlich einen Abschluss finden. Das Video, das die Techtaucher drehten, will die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission nutzen, um herauszufinden, was zu dem Unfall führte. Ob die Frage aber, ob Cullen bewusstlos in der Kajüte lag, als sein Boot sank, oder er anders zu Tode kam, je gelöst werden kann, blieb jedoch zweifelhaft. Der Tauchgang zum Wrack soll der einzige und letzte bleiben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierter Kutter nach Scheveningen abgeschleppt
(24.09.14) Am 23.9. um 3.45 Uhr erlitt der holländische Kutter "Alida Jolanda - SCH 42", 70 BRZ (MMSI-Nr.: 244670362), vor der Küste von Katwijk Maschinenausfall wegen einer schadhaften Kühlwasserpumpe, und bat um Assistenz bei der Küstenwache. Diese alarmierte die „De Redder“ der KNRM-Station Katwijk.
Nach dessen Eintreffen am Havaristen wurde ein Crewmitglied an Bord des Kutters abgesetzt und half, eine Schleppverbindung herzustellen. Durch raue See wurde die 20 Meter lange "Alida Jolanda" dann nach Scheveningen geschleppt, wo sie gegen acht Uhr festgemacht werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Feuer auf russischem Fischereifahrzeug
(24.09.14) Verpackungen aus Wellpappe fingen am Morgen des 21.9. Feuer auf dem russischen Fischereifahrzeug „Bagration“, 2384 BRZ (IMO-Nr.: 8842911), das sich mit 51 Besatzungsmitglieder an Bord etwa 40 Meilen südöstlich der Shikotan Insel im Kurilen-Archipel befand.
Die ebenfalls im Pazifik stehende russische Fischfabrik „Kapitan Efremov“, 8289 BRZ (IMO-Nr.: 8897588), kam dem Havaristen zu Hilfe und assistierte der Besatzung bei der Brandbekämpfung. Das Feuer war am 22.9. gegen neun Uhr unter Kontrolle, und die „Bagration“ nahm mit eigener Kraft Kurs auf Kunashir, wo sie auf der Reede von Juschno-Kurilsk vor Anker ging, bevor es weiter nach Nachodka zur Reparatur gehen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier nach fünf Tagen auf Paraná River geborgen
(24.09.14) Am 19.9. um 23.30 Uhr wurde der maltesische Erzfrachter "Abyo Angelino", 42898 BRZ (IMO-Nr.: 9310630), auf dem Paraná River in General Lagos von dem Schlepper "Ranquel" von einer Untiefe gezogen. Das Schiff, das mit 40000 Tonnen Eisenerz am 14.9. von Arroyo Seco nach China auslief, war beim Ansteuern des Hafens zum Bunkern am 15.9. um 1.05 Uhr vor Arroyo Seco bei Flusskilometer 393,5 auf Grund gelaufen.
Es hatte seither dort am Ufer festgesessen. Der 220 Meter lange Havarist hatte die passierende Schifffahrt aber nicht behindert. Nachdem er wieder flott war, ging er am 20.9. um 00.30 Uhr auf der Reede von General Lagos zur Inspektion vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ausflugsboot in Alaska aufgelaufen
(24.09.14) Die „Naushon“ der Coast Guard Station Juneau sowie ein 25-Fuß-Boot kamen am 22.9. dem Ausflugsschiff “Voyager” zu Hilfe, das mit 14 Passagieren bei Lincoln Island unweit von Juneau auf Grund gelaufen war. Die „Naushon” nahm die Fahrgäste an Bord und assistierte beim Flottmachen des Havaristen, nachdem die Gestrandeten auf andere Ausflugsschiffe übergesetzt worden waren, die sie an Land brachten. Nachdem die „Voyager“ wieder frei war, wurde sie von der „Naushon“ zurück nach Auke Bay eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter bei Fårøytangen aufgelaufen
(24.09.14) Fünf Stunden lang saß ein 25 Fuß langer Kutter auf einer Schäre vor Bolsøya fest. Die Crew der Sekken-Fähre hatte das bei Fårøytangen liegende Schiff am 23.9. um 15.30 Uhr entdeckt und das Rettungsboot „Maersk“ alarmiert. Doch bei dem herrschenden Niedrigwasser konnte es zunächst nichts ausrichten. Erst nachdem der Wasserstand gegen 20 Uhr wieder ausreichend hoch war, konnte der Kutter freigeschleppt werden. Die zweiköpfige Crew war nicht zu Schaden gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



30 Tote auf Tshimu River befürchtet
() 30 Passagiere eines kongolesischen Fährbootes wurden am 22.9. nach dessen Kentern auf dem Lwanga Tshimu River bei Kamako, 150 Kilometer von Tshikapa, vermisst. Nur vier Menschen konnten gerettet werden. Das Boot war mit Menschen und Fracht überladen gewesen, als es gegen 11 Uhr von Kamako nach Mayanda ausgelaufen war. Es kenterte nach 45 Minuten hoher Fahrt, brach in zwei Stücke und sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tragisches Ende historischer Fahrt
(24.09.14) Der Schlepper „TNR 12“ der bolivianischen Marine kenterte am 23.9 gegen 8.10 Uhr auf brasilianischem Territorium mit einer sechsköpfigen Crew und 21 Passagieren an Bord bei Kilometer 1352 auf dem Paraguay-Paraná-Wasserweg. Das Unglück ereignete sich 27 Kilometer vom Fort Coimbra entfernt auf der Fahrt von Puerto Quijarro nach Asunción. Zwei Menschen, ein Kadett und eine TV-Journalistin, wurden seither vermisst.
Einheiten der bolivianischen Armee und der Marine Brasiliens begannen mit Rettungsmaßnahmen. Das Schiff, das sich auf einer Übungsfahrt befand, war mit vier weiteren auf dem Fluss unterwegs. Das Wrack trieb nach dem Kentern kieloben auf dem Gewässer. Die Journalistin Liliam Ortega hatte zuvor von einer historischen Reise von Paraguay nach Bolivien geschrieben. Sie kam nur 50 Kilometer weit.
Quelle:Tim Schwabedissen



10 Mann gesunkenen Kutters gerettet
(24.09.14) Der Sardinenkutter „Don Jorge” kenterte am 23.9. gegen 11 Uhr vor El Rosario bei Punta Baja. Die 10-köpfige Crew wurde unversehrt von einem Rettungsboot und einer Rettungsinsel geborgen und gegen 15 Uhr an Land gebracht. Der Kutter der Fisheries Bonimax war am 20.9. aus El Sauzal in Ensenada ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hausboot vor Broome gesunken
(24.09.14) Ein Hausboot im Wert von 500,000 Dollar sank am Morgen des 24.9. vor Broome. Es hatte in der Roebuck Bay gelegen, als es zu einem Wassereinbruch bei Windgeschwindigkeiten von 65 km/h kam. Ein in der Nähe befindliches Marineboot kam zu Hilfe, doch das Hausboot legte sich auf die Seite und begann langsam unterzugehen. Die Besitzer kamen rechtzeitig genug am nahen Stadtstand an, um Zeugen des Verlusts zu werden. Eingreifen konnten sie nicht mehr.
Quelle:Tim Schwabedissen



3 Schlepper drücken den Havaristen gegen den Kai
(Bild: Hellenic Coastguard)   Großbild klick!
Nach Havarie der Europalink vor Korfu: Passagiere klagen über Sicherheitsmängel
(23.09.14) Nach dem Auflaufen auf die Felsen der Insel Peristeres führten Passagiere Klage über die Sicherheitsvorkehrungen auf der italienischen Fähre "Europalink", 45923 BRZ (IMO-Nr.: 9319454). Sie sagten, es habe zwei Stunden gedauert, ehe der Kapitän nach der Havarie am 21.9. um drei Uhr früh die Fahrgäste informiert habe. Bis dahin seien Crewmitglieder, die ebenfalls nicht wussten, was geschehen war, in Panik die Decks hinauf und hinab gelaufen.
Sie legten selbst Rettungswesten an und warfen weitere den erschreckten Passagieren zu, die am frühen Morgen von einem lauten Knall und einer starken Erschütterung aus dem Schlaf gerissen worden waren. Während sich die Fähre mehrere Grad nach Steuerbord überlegte, steuerte sie den Hafen von Korfu an, wo die Fahrgäste ausgeschifft wurden. Ein Teil der Passagiere wurde mit Bussen abtransportiert und vor Ort in Hotels untergebracht.
Jene 306 der insgesamt 692 Fahrgäste, die ein Fahrzeug mit sich an Bord gebracht hatten, mussten allerdings 12 Stunden am Hafen warten, bis die Fähre wieder stabilisiert worden war und gelöscht werden konnte. Taucher brachten Matten am aufgerissenen Rumpf an, während drei Schlepper den Havaristen gegen den Kai drückten.
Im Laufe ihrer Wartezeit wurden die Passagiere weder mit Getränken oder sonstiger Verpflegung, noch mit Informationen versorgt, bis sie endlich ihre Autos und Motorräder von Bord holen konnten. Taucher des griechischen Handelsschifffahrtsministeriums untersuchten inzwischen im Hafen den erheblichen Schaden am Rumpf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild
(Bild: Wikipedia)   Großbild klick!
Mercandia IV zur Reparatur in Landskrona eingetroffen
(23.09.14) Nach der Kollision der dänischen Superflex-Fähre "Mercandia IV", 4511 BRZ (IMO-Nr.: 8611685), der HH Ferries in Helsingör mit der Nordmole von Helsingborg war die Ursache der Havarie noch unklar, möglicherweise hat starke Strömung zu dem Unglück beigetragen. Die 124 Fahrgäste wurden durch die Durchsage: „Festhalten, festhalten“ des Kapitäns auf den Aufprall vorbereitet, zuvor waren bereits starke Maschinenvibrationen wahrgenommen worden.
Als das Schiff gegen die Mole stieß, stürzte Geschirr aus den Regalen in der Caféteria, deren Boden anschließend mit Scherben übersät war. Eine ältere Frau stieß mit dem Kopf an und erlitt eine schwere Kopfwunde. Die Polizei begann am 22.9. mit forensischen Untersuchungen, unterzog die19-köpfige Crew Drogentests mit negative Resultat und befragte sie. Die beiden Verletzen, darunter ein Crewmitglied, konnten das Krankenhaus bereits am Abend des 21.9. wieder verlassen.
Getränkeflaschen fliegen
(Bild: Erik Melin)   Großbild klick!
Am 23.9. um 5.30 Uhr lief das Schiff aus Helsingborg nach Landskrona aus, wo es um sieben Uhr zur Reparatur festmachte. Dank des Einsatzes der "Mercandia VIII" konnte der Fährdienst im Öresund trotz des Ausfalls fahrplanmäßig fortgesetzt werden. Die „Mercandia IV“ wird längerfristig ausfallen. Der Schaden an der Mole hielt sich in Grenzen, es wurde Beton herausgesprengt, Fender und Beleuchtung wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Außerdem wurde ein Fahrzeug an Bord der „Mercandia IV“ beschädigt.
Die Fähre gehört zu einer Serie von insgesamt 15 Schiffen, deren Entwurf von Peter Zacchi stammt, dessen Unternehmen PZ Trading auch die Vermarktung der Schiffe übernahm. Der Bau wurde von North East Shipbuilders in deren Werften Pallion und Southwick durchgeführt, wobei die letzte Einheit des Typs von Appledore Shipbuilders in Appledore gebaut wurde. Die Namensgebung bestand anfangs immer aus dem Wort Superflex und den fortlaufenden Buchstaben des Morsealphabets. Ursprünglich war der Bau von 24 Einheiten geplant, doch schon die ersten abgelieferten Einheiten zeigten verschiedene Mängel. Die Aufbauten verrußten durch zu kurze Abgasrohre, der Brennstoffverbrauch der Schiffe stieg von anfangs neun Tonnen pro Tag schnell auf 14 Tonnen, und die Motorenleistung erwies sich als zu gering.
Die Fähren mussten deshalb bald nach der Übergabe so umfangreich überholt werden, dass Peter Zacchi den Auftrag wieder zurückzog. Später wurden zwar noch weitere Einheiten gebaut, diese lagen teilweise jedoch lange auf, bevor sie von Reedereien übernommen wurden. Nach dem Konkurs von North East Shipbuilders und der Übernahme durch Appledore Shipbuilders lieferten diese noch eine letzte Fähre ab.
Die Besonderheit der vollkommen symmetrisch aufgebauten, jeweils 95 Meter langen und 15 Meter breiten Doppelendfähren lag im Konzept ohne Maschinenraum. Statt einer herkömmlichen Antriebsanlage wurden auf jeder Seite des Schiffes fünf Cummins-Dieselgeneratoren in schallgedämpften Gehäusen an Deck aufgestellt. Sie liefern den Strom für vier Schottel-Ruderpropeller. Autos lassen sich so auf zwei durchlaufenden Decks transportieren. Das Hauptdeck wurd über die beiden vorne und achtern angeordneten Bugrampen beladen, das darüber liegende Oberdeck ist durch zwei vorne und achtern jeweils seitlich angeordnete Seitenrampen erreichbar. Die Passagier- und Mannschaftsräume sowie das Ruderhaus liegen im mittig erhöht angeordneten Deckshaus unter dem sich die Durchfahrt des Oberdecks befindet. Die ehemalige „Superflex Delta“ wurde als „Gitte 3“ ab Januar 2010 als erstes Schiff der Serie bereits wieder in Grenå verschrottet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fährkatamaran ging in Flammen auf
(23.09.14) Am Abend des 20.9. wurden zwei Schiffe im Rosslyn Bay Harbour in Yeppoon von einem Feuer zerstört, drei weitere beschädigt. Unter den Totalverlusten befand sich der Fahrgast-Katamaran ”The Freedom Flyer” des Freedom Fast Cat Service nach Great Keppel Island sowie ein Fahrzeug von Marine Parks.
Als der Queensland Fire and Rescue Service um 21 Uhr alarmiert wurde, waren Explosionen kilometerweit zu hören. Beim Eintreffen der Feuerwehr fand diese den seit 16 Jahren im Einsatz befindlichen Katamaran in hellen Flammen stehend im Hafen treibend vor. Er war erst vor kurzem für 500000 Dollar überholt worden.
Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das niedergebrannte Wrack mit einer Ölsperre umgeben. Der Fährdienst von Max Allens wurde mit dessen zweiten Schiff aufrechterhalten. Der Schaden ging in die Millionen. Es wurde Brandstiftung vermutet. Die Polizei fahndete nach einem verdächtigen Ford.
Quelle:Tim Schwabedissen




Drei Fischer vor Hartlepool aus der See gerettet
(23.09.14) Die RNLI-Boote aus Hartlepool rettete am 21.9. drei Fischer, deren 16 Fuß langer Kutter von einer Welle überflutet worden und gesunken war. Beide Boote aus Hartlepool waren in Aktion, nachdem die Humber Coastguard sie um 13.06 Uhr angefordert hatte. Der Kutter war bei der Longscar-Tonne eine Meile vor der Küste in Seenot geraten. Die Seenotretter waren um 13.18 Uhr vor Ort.
Als sie eintrafen, trieben bereits alle Insassen im Wasser, einer der Fischer hielt sich an der Tonne fest. Von ihrem Boot ragte nur noch der Bug aus dem Wasser. Sie wurden nacheinander an Bord des Atlantic-75-Bootes gezogen. Alle waren sehr kalt und wurden mit Sauerstoff und wärmenden Decken versorgt, während es zurück zur Rettungsbootstation ging. Die Überlegung, sie auf das größere Boot zu übergeben, wurde angesichts der hochgehenden See verworfen. Am Hafen warteten bereits zwei Krankenwagen und brachten sie ins Krankenhaus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sturm kam zu schnell – Kutter in Alaska gesunken
(23.09.14) Am Abend des 21.9. sank der 36 Fuß lange Kutter “Kyra Dawn” im Lynn Canal. Der 25-jährige Skipper aus Haines wurde von einem anderen Kutter in der William Henry Bay nördlich von Juneau gerettet, nachdem die „Kyra Dawn“ erst Wassereinbruch erlitten hatte, dann gekentert und schließlich eine Meile vor der Küste auf 900 Fuß Wassertiefe gesunken war.
Der Skipper hatte keinen Überlebensanzug mehr anziehen können und klammerte sich an das aufgetriebene Dach des Köderlagers. Nach fünf Minuten traf der Kutter „Gabriella“ aber schon an der Unglücksstelle ein und barg den Schiffbrüchigen. Die Coast Guard Juneau hatte zwar schon einen H-60 Helikopter in Sitka alarmiert, doch dieser brauchte nicht mehr aufzusteigen.
Die „Kyra Dawn“ war Opfer einer schneller als erwartet eingetretenen Wetterverschlechterung geworden. Sie hatte den sicheren Ankerplatz der Mab Island Anchorage nicht mehr erreichen können. Binnen 20 Sekunden war die Wellenhöhe von einem auf fünf Fuß angeschwollen, und die Windgeschwindigkeit am Eldred Rock Lighthouse erreichte 71 Knoten – zu viel für den kleinen Kutter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter mit Wassereinbruch vor Essex in Seenot
(23.09.14) Der Kutter"Miss Grace" wurde am 22.9. von dem Offshore-Schiff „Offshore Provider" (MMSI-Nr.: 23503393) der Guinfleet Wind Farm nach Wassereinbruch vor Essex gerettet. Der Skipper des Kutters hatte nach Wassereinbruch um 9.19 Uhr Notrufe gefunkt. Das 14 Meter lange, in Brightlingsea stationierte Windparkschiff half, das eindringende Wasser auszupumpen, bis das RNLI-Boot aus West Mersea eintraf und den Havaristen zur Küste abschleppte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sturm versenkte Taucherschiff in Neufundland
(23.09.4) Am Morgen des 22.9. sank in einem Sturm mit über 100 km/h Windgeschwindigkeit das 39 Fuß lange Taucherschiff „Kenworth“ aus Cape Island, das von der Scubatech Commercial Diving and Marine Services eingesetzt wurde, vor North Sydney. Flutwellen, die es gegen den Kai der Northsyde Processing schlugen, die Türen herausrissen und es schließlich überrollten, wurden ihm zum Verhängnis.
Gegen acht Uhr legte sich das 14 Meter lange Schiff nach Steuerbord über und wurde überrollt. Eine Viertelstunde darauf war es gesunken. Nur noch Mastspitze und Bug ragten aus dem Wasser. 15 Minuten vor dem Untergang war noch ein Crewmitglied an Bord gewesen und hatte die Maschine gestartet, um das Boot in Sicherheit zu bringen. Der Diesel konnte vor dem Untergang noch abgeschaltet werden.
Am Nachmittag des 22.9. waren bereits die Vorbereitungen im Gang, das Wrack des Fiberglasbootes mit einem Kran zu heben. An der Südwestküste Neufundlands erreichten die Wellenhöhen 10 Meter, sodass auch Fähren von Marine Atlantic den Dienst einstellen mussten.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Paul R. Tregurtha" aufgelaufen
(Bild: Johnny Bring)   Großbild klick!
Königin der Großen Seen saß in Duluth fest
(22.09.14) Der amerikanische Große-Seen-Frachter "Paul R. Tregurtha", 36360 BRZ (IMO-Nr.: 7729057), lief am 20.9. gegen 15.20 Uhr im Hafen von Duluth auf Grund, als er mit einer Ladung von 68000 Tonnen Kohle nach St. Clair auf dem Weg war. Das Schiff kam bei der Aerial Lift Bridge fest, als es, entweder wegen eines Navigationsfehlers oder, wie Zeugen beobachteten, beim Versuch, einem kleineren Schiff auszuweichen, nicht dem Flusslauf des Missouri folgte, sondern weiter geradeaus fuhr.
Der Frachter kam 50 Fuß vom Ufer entfernt etwa 100 Fuß hinter der Bühne des Bayfront Festival Park fest. Es gelang der Crew auch mithilfe des Bugstrahlpropellers nicht, ihn selbst wieder abzubringen, so kam die "Kentucky" gemeinsam mit einem anderen Schlepper zum Einsatz. Gegen 19 Uhr schafften sie es, den Havaristen, beobachtet von zahlreichen Schaulustigen, wieder ins Fahrwasser zurück zu bugsieren. Er wurde anschließend an den Kai des Duluth Seaway Port Terminal zu einer Inspektion durch die U.S. Coast Guard gelegt. Der Frachter der Interlake Steamship Company gilt als “Königin” der Seen.
Das Schiff wurde als “William J. De Lancey” 1981 als letzter Great Laker von dem American Ship Building Company Yard in Lorain, Ohio, abgeliefert. 1990 wurde es in “Paul R. Tragurtha” umbenannt. Am 15.8.2012 gegen drei Uhr lief es mit 62000 Tonnen Kohle nördlich der Neebish Island-Fähre auf Grund, als er den St. Marys River hinablief. Dabei blockierte er komplett die Ansteuerung des Rock Cut. Am 19.8. brachten ihn zwei Schlepper um 5.30 Uhr wieder ab.
Der Bulker, als größtes Schiff auf den Seen „Queen of the Lakes“ genannt, ist 308.76 Meter lang, 32 Meter breit, hat 9,14 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 69172 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Europalink" mit Schlepper
(Bild: Katapodis Stamatiou)   Großbild klick!
Ehemalige Travemünde-Fähre bei Korfu auf Grund gelaufen
(22.09.14) Die italienische Fähre "Europalink", 45923 BRZ (IMO-Nr.: 9319454), lief am 21.9. um 2.55 Uhr auf Felsen der kleinen Insel Peristeres nordöstlich von Korfu auf der Fahrt von Patras über Igoumenitsa nach Ancona. Zum Unglückszeitpunkt herrschten gute Wetterbedingungen. Das Schiff konnte sich wieder befreien, drehte um und machte sich auf den Weg zum Hafen Kerkyra auf Korfu.
Es war bei der Havarie aber aufgerissen worden und hatte Wassereinbruch im Kesselraum. Die Crew begann, das Schiff zu lenzen. Es wurde auf dem Weg nach Korfu von der "El Akt" der griechischen Küstenwache eskortiert. Die beiden Schlepper "Dias - NP 4447" und "Glory - NP 4678" assistierten der “Europalink”, die Steuerbordschlagseite hatte, in den Hafen. An Bord waren 692 Passagiere, eine 70-köpfige Crew und 306 Fahrzeuge. Die Atlantica Navigazione arrangierte den Weitertransport der Fahrgäste.
Am 22.9. um 1.27 Uhr gingen 451 Passagiere an Bord der Fähre "Cruise Olympia". 88 Pkw und 118 Trucks wurden ebenfalls umgeladen. 15 unbegleitete Trucks verblieben an Bord. Die übrigen Passagiere wurden in örtlichen Hotels untergebracht. Die "Europalink" wurde mit einer Ölsperre umgeben. Taucher untersuchten den Rumpf und fanden an Steuerbord zwei große und etliche kleinere Risse. Der Kapitän und der 1. Offizier wurden verhaftet.
Die „Europalink“ wurde ursprünglich als „Finnlady“ gebaut, aber der Auftraggeber Finnlines entschied sich aufgrund von Verzögerungen beim Bau der insgesamt fünf Schiffe der „Finnstar“-Klasse, die Namen und Einsatzgebiete der Schiffe zu tauschen. Das Schiff wurde von Fincantieri in Castellammare di Stabia statt Mitte 2006 erst am 5.2 2007 abgeliefert an die Finnlines Shipmanagement Ab, Malmö.
Am 10.2. lief das Schiff nach Travemünde aus und ging am 22.2. in den Liniendienst Malmö-Travemünde. Seit 2009. ist die „Europalink“ unter italienischer Flagge für Minoan Grimaldi Lines zwischen Triest-Ancona-Igumenitsa und Patras unterwegs. In der Nacht zum 4.1.2013 brach auf der Fahrt von Triest nach Patras ein Propeller, und ein Propellerflügel durchschlug den Schiffsboden, worauf Wasser in das Heck der Fähre eindrang.
Das Schiff konnte aus eigener Kraft den nächstgelegenen Hafen Brindisi anlaufen. Alle 280 Passagiere und ihre Fahrzeuge konnten die Fähre im Hafen unbeschadet verlassen und setzten ihre Reise auf anderen Fähren fort. Die Europalink befindet sich im Moment auf dem Weg in eine Werft bei Messina, Sizilien. Die „Europalink“ ist 218,71 Meter lang, 30,52 Meter breit, hat sieben Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 9.653 Tonnen. Es vermag 500 Passagiere aufzunehmen und hat 4200 Spurmeter.
Quelle:Tim Schwabedissen




Sundfähre in Helsingborg schwer beschädigt
(22.09.14) Am 21.9. gegen 21 Uhr kollidierte die dänische Fähre "Mercandia IV", 4511 BRZ (IMO-Nr.: 8611685), mit einem Kai im Hafen von Helsingborg, als sie von Helsingør kommend in den Hafen einlief. Sie hatte 143 Personen an Bord, 124 Passagiere und eine 19-köpfige Crew. Zwei von ihnen, darunter ein Fahrgast, wurden beim Aufprall verletzt. Drei Krankenwagen kamen zum Hafen, um sie ins Krankenhaus zu bringen.
Vor dem Anlegen musste das Schiff in den Öresund zurücklaufen und zunächst drehen, da über die Bugrampe keine Entladung mehr möglich gewesen wäre. In den Backbordbug war ein großes Loch gerissen worden, außerdem wurde die Bordwand großflächig eingedrückt. Die an Bord mitgeführten Fahrzeuge mussten rückwärts über die Heckrampe von Bord fahren. Am 22.9. begann die Untersuchung des Schadens. Dazu verholte die Fähre in den Ocean Harbour.
Bei dem Schiff handelt es sich um eine der sogenannten Superflex-Fähren, und sie wurde am 12.12.1988 als „Superflex November“ aufgeschwommen bei der North East Shipbuilders Ltd. Southwick, Sunderland. Am 14.2.1989 ging es auf Probefahrt, danach wurde das Schiff bis zum Mai aufgelegt. Dann übernahm es die A/S Mercandia, Kopenhagen, und benannte es in „Mercandia IV“ um.
Am 12.7. verließ das Schiff Sunderland mit Kurs Fredericia. Hier wurde es erneut aufgelegt und kam erst am 1.11.1990 auf der Linie Juelsminde-Kalundborg in Fahrt. Vom 1.6.1996 an versah es den Dienst Helsingborg - Helsingør. Im März 1990 übernahm die HH-Ferries, Helsingør, das Schiff. Am 11.9.2006 kollidierte es in dichtem Nebel mit der „Sundbuss Pernille“ im Hafen von Helsingør und erlitt Schäden an der Bugpforte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre bei Kollision in Fejø beschädigt
(22.09.14) Am frühen Morgen des 22.9. erlitt die dänische Fähre "Christine", 491 BRZ (IMO-Nr.: 9257632), beim Einlaufen nach Fejø bei starkem Wind und schwerem Regen Maschinenausfall. Das Schiff trieb gegen einen massiven Poller im Hafen und musste bis auf weiteres aus dem Fährdienst genommen werden. Die Verbindung zu den Inseln Femø und Asko wurde durch die "Askø".
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Yacht vor Lemmer geborgen
(22.09.14) Die Boote der KNRM-Station Lemmer wurden am 20.9. gegen Mittag alarmiert, nachdem eine Yacht vor dem Hafen aufgelaufen war. Es gelang den beiden Booten „Anna Dorothea“ und „John Stegers“, das auf der Seite liegende Boot wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Versorger rammte Ölrig vor Norwegen
(22.09.14) Der norwegische Offshore-Versorger "Skandi Gamma", 5054 BRZ (IMO-Nr.: 9508067), erlitt in der vergangenen Woche einen Maschinenblackout, als er bei dem unter Marshall Islands-Flagge laufenen Ölrig "Stena Don", 27851 BRZ (IMO-Nr.:8764418) im Trollfeld auf Position 60°51.00’ N 03°34.90’ O lag. Das Schiff rammte das Rig und riss ein Loch in einen Ballasttank. Die "Skandi Gamma", die am 12.9. aus Florö ausgelaufen war, lief am 16.9. nach Leirvik ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maria in zwei Teilen geborgen
(22.09.14) Am 20.9. wurde die Bergung des holländischen Offshore-Wachschiffes "Maria", 154 BRZ (IMO-Nr.: 5205435), durch die Hebo Maritiemservice BV aus Zwartsluis abgeschlossen. Das Schiff war am Morgen des 7.10.2013 nach einer Kollision mit dem Texeler Trawler "Vertrouwen- TX 68" (IMO-Nr.: 9065455) rund 20 Meilen westlich von Callantsoog gesunken. Die “Maria" ging binnen 20 Minuten auf einer Wassertiefe von etwa 30 Metern unweit der Bohrplattform "Helm -A" unter.
Zwei Mann von den Kapverden wurden von der "Vertrouwen" gerettet, zwei Philippinos und ein Indonesier, blieben zunächst vermisst. Ihre Leichen wurden am 9. bzw. 14.10. von Tauchern des Minensuchers Sr. Ms. "Schiedam" aus dem Wrack geborgen. Nachdem die Vorbereitungen zur Bergung im Laufe des Sommers abgeschlossen waren, zerbrach das Wrack, das durch die Kollisionsschäden stärker als gedacht geschwächt worden war, beim ersten Versuch, es zu heben, in zwei Teile.
Anfang vergangener Woche starteten Taucher der Benelux-Diving von Bord der "Hebo-Cat 15" aus den nächsten Anlauf. Sie brachten Hebestropps an, und der Schwimmkran "Matador 3" von Bonn and Mees begann, die beiden Sektionen vom Meeresgrund zu hieven.
Die Wrackteile wurden dann auf der Barge "Hebo P 39" abgesetzt, die der Schlepper "Catharina 11", 71 BRZ (IMO-Nr.: 8433435) zur Unglücksstelle gebracht hatte. Anschließend bugsierte er die Barge samt ihrer muschel- und tangüberzogenen Last in den Hafen von Rotterdam, wo die “Maria” abgewrackt wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



121 Ausflügler bei Freiheitsstatue auf Untiefe gefangen
(22.09.14) Der 158 Fuß lange, amerikanische Schoner “Clipper City”, 99,5 BRZ (IMO-Nr.: 688904), lief am Nachmittag des 20.0. in New York unweit von Liberty Island auf Grund. Das Ausflugsschiff war aus Manhattan mit 121 Passagieren und einer neunköpfigen Crew an Bord zu einer Tagesfahrt ausgelaufen, als es unweit der Insel auf einer Untiefe festkam.
Die Fahrgäste wurden binnen 90 Minuten mit neun Rettungsbooten der Coastguard, der Feuerwehr und Polizei von Bord geholt und zur North Cove Marina gebracht. Der Toppsegelschoner mit der nächsten Flut wieder freigeschleppt und in den Hafen zurück gebracht. Da er auf weichem Grund festgesessen hatte, überstand er die Havarie ohne Schäden.
Bei der “Clipper City” handelt es sich den Nachbau eines Handelsschiffes von 1854, das bis 1890 in der Holzfahrt tätig war. 1984 wurde es von DeJong & Lebet nach modernen Sicherheitsstandards erbaut. 20 Jahre war sie von Baltimore aus im Einsatz, ehe der Eigner bankrott ging, und seit 2009 liegt sie am Battery Park.und unternimmt für die Manhattan By Sail Tagesfahrten vom South Street Seaport in New York aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Green Freezer wieder frei
(22.09.14) Der unter Bahamas-Flagge laufende Frachter "Green Freezer", 5084 BRZ (IMO-Nr.: 8819304), wurde am 20.9. in den Hafen von Fáskrúðsfirði geschleppt, nachdem ihn das Patroullienboot "Thor" der isländischen Küstenwache um 10.50 Uhr flottgemacht hatte. Zuvor waren 140 Tonnen Bunkeröl von dem Tanker "Laugafell" geleichtert worden.
Nachdem der Frachter wieder frei war, wurde dieses wieder zurückgebpumpt, während Taucher den Rumpf inspizierten. Längsseits der "Thor" wurde der Havarist dann in den Hafen von Fáskrúðsfirði bugsiert. Vor der Bergung war das Schleppgeschirr der "Thor" optimiert worden, nachdem beim ersten Bergungsversuch die Trosse gebrochen war.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Thor“ schleppt “Green Freezer”
(Bild: Hjalmar Heimisson)   Großbild klick!
Bergung der Green Freezer zieht sich hin
(20.09.14) Die Bergung des unter Bahamas-Flagge laufenden Frachters “Green Freezer”, 5084 BRZ (IMO-Nr.: 8819304) durch die isländische Coast Guard gestaltete sich komplizierter als erhofft. Beim ersten Versuch des Küstenwachbootes „Thor“, den Havaristen vom Strand zu ziehen, brach am 19.9. gegen Mittag der Schleppdraht. Daraufhin wurde entschieden, das Schiff zunächst leichter zu machen und zu diesem Zweck das Bunkeröl abzupumpen.
Dafür wurde ein Leichtertanker angefordert. Nach der Verbesserung des Schleppgeschirrs wurde ein weiterer Bergungsversuch für den 20.9. avisiert. Das Wetter vor Ort war weiterhin ruhig, und die 17-köpfige Crew blieb an Bord der "Green Freezer“. Wenn sie wieder flott war, sollte sie nach Fáskrúðsfirði gebracht werden.
Das 142-TEU-Schiff hat eine Länge von 109 Metern, eine Breite von 18 Metern, einen Tiefgang von 7,4 Metern und eine Tragfähigkeit von 6120 Tonnen. Es läuft für die Green Management SP z oo in Stettin und wurde 1991 von der Kvaerner Kleven A.S. Leirvik in Sogn als „Erikson Breezer“ erbaut. Seit 1996 lief es unter dem aktuellen Namen.
Quelle:Tim Schwabedissen



31 Fahrgäste werden gerettet
(Bild: Philippine Navy)   Großbild klick!
Philippinische Marine rettete über 70 Menschen von zwei Fährbooten
(20.09.14) Die philippinische Marine rettete am 19.9. vor Cebu 31 Fahrgäste des Passagierbootes „Cruiser Sam and Shorty“. Sie kam mit der „VU 471“ und der „Subanon“ zu Hilfe. Zwei Schlauchboote bargen die Schiffbrüchigen, nachdem das Schiff auf der Fahrt vonPasil Wharf, Cebu, nach Clarin, Bohol, bei Lauis Ledge, Talisay City, gekentert war. 17 Personen wurden zur Captain Veloso Pier gebracht und dort betreut. Weitere 14 waren bis um 20 Uhr in Sicherheit. Die SAR-Operation dauerte an. Insgesamt waren rund 50 Menschen an Bord.
Am selben Tag lief das Fährboot „Clarin Cruiser“ mit 40 Passagieren und einer siebenköpfigen Crew an Bord nahe des Lauis Ledge auf Grund. Zwei Schiffe der philippinischen Marine brachten die Gestrandeten in Sicherheit. Der Tropensturm Mario (Fung-Wong) hatte den Skipper der „Clarin Cruiser“ gezwungen, sein Schiff in die flachen Gewässer von Cordova zu bringen.
Es war um 14 Uhr aus dem Pasil Port in Cebu City nach Clarin, Bohol, ausgelaufen, als es in schwerer See zu einem Wassereinbruch kam. Um 15 Uhr fing die PCG and Naval Forces Central (Navforcen) einen Notrufe auf.
Zwei Teams einer Naval Special Operations Unit waren mit Schlauchbooten binnen 20 Minuten vor Ort. Sie fanden das verunglückte Fahrzeug halb unter Wasser liegend vor. Nach der Rettung sorgte das Department of Social Welfare and Development für die Heimkehr der Schiffbrüchigen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf der Unterweser aufgelaufen
(20.09.14) Vermutlich wegen eines Maschinenausfalls ist am Abend des 18.9. der 111 Meter lange, unter Bahamas-Flagge registrierte Frachter "Knarrlagsund", 3991 BRZ (IMO-Nr.: 9268849) am Strand der Nordspitze der Strohauser Plate an der Unterweser auf Grund gelaufen. Das Schiff war aus dem Braker Hafen gekommen und nach Bergen unterwegs. Der norwegischen Kapitän und der an Bord befindliche Flusslotse konnten die Havarie nicht mehr verhindern.
Die Wasserschutzpolizei Brake sicherte mit dem Küstenboot "W4" die Unglücksstelle und warnte die durchgehende Schifffahrt. Zwei Schlepper zogen den Frachter wenig später wieder ins Fahrwasser und anschließend nach Bremerhaven, wo er im Kaiserhafen am Morgen des 19.9. festmachte. Hier sollte die Klassifikationsgesellschaft den Havaristen in Bremerhaven noch genauer untersuchen. Dabei wurden auch Taucher eingesetzt, um den Rumpf in Augenschein zu nehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter mit vereinten Kräften vor dem Untergang bewahrt
(20.09.14) Am 14.8. um 23.45 Uhr wurde die NSRI St Francis Bay alarmiert, weil der rund 20 Meter lange Kutter „Altar“ sowie die 40 Meter lange „Southern Star“ fünf Meilen vor der Küste kollidiert waren und die „Altar“ Wassereinbruch erlitten hatte. Das Rettungsboot „Spirit of St. Francis II“ lief mit zwei Männern der Fischereifirma sowie Lenzpumpen an Bord aus und fand die beiden Schiffe zwei Meilen entfernt vor. Die „Altar“ hatte an Backbord mittschiffs ein Leck erlitten.
Die „Southern Star“ hatte längsseits der „Altar“ festgemacht, um sie vor dem Untergang zu bewahren, und mit der Lenzhilfe ging es dann in Richtung des Hafens von St. Francis. Hier wurden weitere Pumpen aktiviert, um den Havaristen zu lenzen. In zwei Touren brachte das Rettungsboot 11 Mann der „Altar“ an Land, einer blieb auf dem Kutter.
Bevor das Schiff in den Hafen konnte, musste das Leck erst abgedichtet werden. Gegen drei Uhr des folgenden Morgens konnten die Seenotretter abrücken, nachdem sichergestellt war, dass die Pumpen dem Wassereinbruch standhielten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischkutter kieloben treibend
(Bild: MRCC Papeete)   Großbild klick!
Fischer nach 17 Stunden im Pazifik gerettet
(19.09.14) 10 Schiffbrüchige aus Manuae, einem Atoll der îles Sous-le-Vent, wurden am 18.9. vor Maupiti nach 17 Stunden aus dem Meer gerettet. Ihr Kutter war im Pazifik gekentert, und sie klammerten sich an den kieloben treibenden Rumpf. Nach ihrer Rettung wurden sie ins Krankenhaus von Bora Bora gebracht. Einer wurde wegen Unterkühlungen behandelt. 10 weitere Fischer wurden aus einer Rettungsinsel geborgen.
Der Kutter war am 17.9. gegen zwei Uhr rund 30 Meilen westlich von Maupiti umgeschlagen, nachdem es wegen eines unbemerkten Lecks zu Wassereinbruch gekommen war. Eine Stunde darauf gelang es den Fischern, den Notsender zu aktivieren, dessen Signal voom MRCC Papeete aufgefangen wurde, das einen Dauphin 35 F Helikopter in Marsch setzte.
Gegen 18 Uhr entdeckte er das in der See treibende Wrack. Zunächst wurden die im Wasser treibenden zum Airport Bora Bora gebracht. Nachdem der Hubschrauber wieder aufgetankt war, hob er um 19.45 Uhr ein zweites Mal ab, um mit Hilfe eines Rettungsschwimmers die verbliebenen Männer aufzunehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter “Green Freezer”
(Bild: Albert Kemp)   Großbild klick!
Green Freezer soll von Thor geborgen werden
(19.09.14) Die islaändische Coast Guard hat, nachdem das Stettiner Green Management, des unter Bahamas-Flagge laufenen Frachters “Green Freezer”, 5084 BRZ (IMO-Nr.: 8819304), der im Fáskrúðs Fjörð auf Grund gelaufen war, keinen Bergungsplan vorlegten, die Leitung der Operation übernommen.
Das Küstenwachboot “Thor” sollte den Havaristen von dem Sandstrand, auf dem er seit dem 17.9. aufsaß, herunterziehen. Die Entscheidung wurde in Übereinstimmung mit der Umweltagentur getroffen. Eine Chance, zu versuchen, den Frachter mit der Morgenflut durch das Lotsenboot "Vöttur" flottzumachen, wurde am Morgen nicht genutzt. Die nächste Flut sollte um 23.20 Uhr eintreten..
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter „Kinta S“
(Bild: Saltwater Fisheries Enhancement Association)
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Alter Frachter wurde neues künstliches Riff im Golf von Mexiko
(19.09.14) Sechs Monate Vorbereitung, eine Reise von 900 Meilen und am Ende eine Schleppfahrt in 3,5 Fuß hohen Seen endeten am 17.8. mit der Versenkung des 155 Fuß langen, ehemals in Panama registrierten Frachters „Kinta S“, 465 BRZ (IMO-Nr.: 7513680), im Golf von Mexiko auf 73 Fuß Wassertiefe vor Mustang Island.
Dazu wurden Holzpatschen, die auf in den Rumpf geschnittene Löcher gesetzt worden waren, entfernt, und das Schiff lief voll. Die Aktion verzögerte sich noch sechs Stunden, weil eine Schleppleine zum Schlepper „Marantha“, der das Schiff auch nach Port Aransas gebracht hatte, sich 10,5 Meilen südöstlich von Aransas in einem Propeller verfangen hatte, als die „Kinta S“ auf Position gebracht wurde.
Gegen 16 Uhr aber ging der Frachter mit dem Heck voran, umgeben von einer Flottille von Schaulustigen, auf Tiefe. Das Schiff ragt bis auf 33 Fuß unter die Wasseroberfläche auf. Vor Ort waren auch Vertreter von Texas Parks & Wildlife sowie Wissenschaftler des Harte Research Institute for Gulf of Mexico Studies und des University of Texas Marine Science Institute in Port sowie der Saltwater-Fisheries Enhancement Association, deren SEA Logo auf verschiedene Stellen des Rumpfes gemalt war, als der knapp 40 Jahre alte Frachter neun Meilen vor Mustang Island auf die letzte Reise ging.
Greg Stunz, Direktor des Center for Sportfish Science and Conservation und Professor der Meeresbiologie am Harte Institute, erwartete die Ansiedlung vieler verschiedener Fischarten binnen kurzer Zeit. Es handelte sich um das erste künstliche Riff seit langer Zeit in den Gewässern von Coastal Bend.
Die 1976 erbaute „Kinta S“ war von Miami nach Orange Beach in Alabama verholt worden, wo die Walter Marine Co. bis zum 10.9. alles Holz, Isolationsmaterial, Verkabelung und Ölreste entfernte. Es handelte sich um das größte versenkte Schiff, seit die 473 Fuß lange „Texas Clipper“ im Jahr 2006 rund 17 Meilen vor South Padre Island in die Tiefe geschickt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kritik nach Schiffbruch der „Maharlika 2“
(19.09.14) Die Suchaktion nach den Vermissten der gesunkenen philippinischen Fähre “Maharlika 2” des Department of Transportation and Communications (DOTC) und Department of Public Works and Highways (DPWH), wurde am 17.9. eingestellt Stattdessen sollten nur noch die umliegenden Küsten überwacht werden.
Überlebende machten dem Kapitän inzwischen Vorwürfe, der bereits zwei Stunden nach dem Auslaufen von Lipata nach Liloan gewusst haben soll, dass es Probleme mit der Ruderanlage gab. Bereits eine Stunde nach dem Auslaufen um 11.30 Uhr hätten sie Maschinenprobleme wahrgenommen. Sie habe um 12.30 Uhr gestoppt und sei dann wieder gestartet worden. Die Crew habe dann mehrfach versichert, dass ein Rettungsschiff unterwegs sei. Doch nichts geschah, und um 17.30 Uhr wurde das Verlassen des Schiffes angeordnet.
30 Minuten später sank die Fähre. Nur drei Rettungsboote waren in den riesigen Wellen zu Wasser gekommen und zum Teil zerschlagen. Es hätte weniger Tote gewesen, wenn bereits nach den ersten Schwierigkeiten Retter sich aufgemacht hätten. Doch die verfügbaren Rettungsschiffe waren dem Wetter nicht gewachsen, und so konnte nur die Fähre “Maharlika 4” zu der Position geschickt werden. Gemeinsam mit drei anderen Schiffen konnte sie 110 Menschen retten.
Drei Passagiere wurden nun noch vermisst, acht weitere tot geborgen. Der „Maharlika 2” war zuletzt am 9.9. Seetüchtigkeit bescheinigt worden. Es habe bei einer Inspektion nur geringfügige Beanstandungen gegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen




Trawler trieb im Båtsfjord
(19.09.14) Der norwegische Trawler&xnbsp;"Kim Roger - M 30 MS", 263 BRZ (IMO-Nr.: 7626011),&xnbsp;erlitt am 18.9. Maschinenschaden im Båtsfjord und wurde manövrierunfähig. Das NSSR-Rettungsboot "Reidar von Koss" wurde um Assistenz gebeten und nahm den Havaristen in Schlepp zurück nach Berlevåg.
Quelle:Tim Schwabedissen



Pegasus durfte nach Kollision weiterfahren
(19.09.14) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter “Pegasus", 9983 BRZ (IMO-Nr.: 9387592),&xnbsp;der am 17.9. mit der Holtenauer Schleuse kollidiert war und seither zur Untersuchung im Kieler Nordhafen bei Bominflot lag, durfte am Vormittag des 18.9. seine Weiterreise antreten. Dies wurde entschieden, obwohl bei der Kollision ein Ballasttank aufgerissen worden war und im Rumpf Beulen und Schrammen zurückblieben.
Gegen 11 Uhr warf das Schiff los, machte mittags in Rendsburg fest und lief inzwischen in die Nordsee aus. Es wurde im Zielhafen Rotterdam am Morgen des 20.9. erwartet. Bei der Havarie war auch das Schleusenbauwerk in Kiel in Mitleidenschaft gezogen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Samskip Akrafell droht die Verschrottung
(19.09.14) Am 12.9. wurde General Average für alle Frachtbesitzer auf der „Samskip Akrafjell“ erklärt, das heißt, dass sie an den Kosten für die Bergung beteiligt werden. Der Fall wird durch die beteiligten Versicherer weiter verfolgt. Derzeit wird der Wert von Fracht an Bord ermittelt. Dies könnte mehrere Wochen dauern.
Samskip hat unterdessen die "Horst B" als Ersatz gechartert, die am 15.9. aus Reykjavik auslief und am 19.9. in Reydarfjördur erwartet wurde, um am selben Tag von dort zu den Färöern und weiter nach England und die Niederlande auszulaufen. Die 13-köpfige Crew des Havaristen, die von den Philippinen, Ukraine und Litauen kommt, befand sich weiter in Island.
Das Schicksal der „Samskip Akrafell“ war zweifelhaft. Der Schiffsboden und der Maschinenraum waren schwer beschädigt, eine Reparatur wäre aufwändig. Am Ende könnte der Abwracker auf den Frachter warten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hilferufe in der Nacht: Fischer nach 15 Stunden gerettet
(19.09.14) Vier Fischer aus Mexiko wurden nach dem Untergang ihres Kutters im Golf von Mexiko rund 22 Meilen von South Padre Island, Texas, entfernt, von der U.S. Coast Guard gerettet. An der Aktion war auch ein weiterer mexikanischer Krabbenkutter beteiligt. Eine Tankercrew hatte am Abend des 17.9. zwei Männer an ein gekentertes Wrack geklammert im Meer entdeckt.
Die über Funk alarmierte Coast Guard Corpus Christi lokalisierte sie 20 Minuten später mit einem Suchflugzeug und warf eine Rettungsinsel ab. Die beiden berichteten nach ihrer Rettung, dass noch zwei weitere Männer an Bord gewesen seien. Kurz vor Mitternacht hörte die Crew des mexikanischen Kutters Hilferufe in der Nacht, und wenig später wurden die beiden Vermissten nach 15 Stunden im Wasser an Bord gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffskran brach zusammen
(19.09.14) Maritime New Zealand untersuchte einen Unfall auf dem unter Hongkong-Flagge laufenden Frachter "Anacapa Light", 19883 BRZ (IMO-Nr.: 9311311), bei dem am 16.9. im Hafen von Lyttelton in Christchurch ein Kran zusammengebrochen war. Der Zwischenfell ereignete sich beim Verladen von Schrott um 3.30 Uhr. Der Frachter war am 15.9. eingelaufen und hatte zwischenzeitlich von Wharf No. 2 zu Wharf No. 7 verholt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucher am Wrack der Franklin-Expedition
(19.09.14) Marc-Andre Bernier, Leiter der Unterwasserarchäologen von Parks Canada und Taucher seit 25 Jahren, stieg mit seinem Team am 17.9. erstmals zum Wrack der Franklin-Expedition ab. Der Tauchgang erfolgte bei einem Grad Wassertemperatur und zwei bis drei Knoten Windgeschwindigkeit. Zuvor hatte stürmisches Wetter die Forscher zum Warten verdammt. Doch an diesem Tag um kurz nach sieben Uhr wurde das Forschungsboot “Investigator” ins Wasser des Queen Maud Gulf gehoben.
Von 7.30 Uhr bis 19.30 Uhr waren die Taucher dann in Teams von je vier Mann in einer Vor- und einer Nachmittagsschicht am Wrack. Jedes Team hatte eine Stunde Grundzeit. Zuvor war ein Grundgewicht abgesenkt worden, von dem aus eine Nylon-Leine zur Wasseroberfläche führte, wo sie an einer Boje befestigt war.
An dieser Leine stiegen die Taucher ab. Sie fanden das Wrack aufrecht auf Grund vor, die drei Masten waren vom Eis abrasiert worden. Der Rumpf ragte fünf Meter hoch auf. Wegen der Eisbildung wurde die Exploration am 18.9. dann beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kuttertrümmer flogen 200 Fuß weit
(19.09.14) Nach der Explosion des 30 Fuß langen Kutters “Fireman” im Bootshafen von Valdez am Abend des 17.9. konnte der Skipper, der Verbrennungen an Gesicht und Händen erlitten hatte, bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Er war nach dem Unglück, das sich gegen 20 Uhr ereignet hatte, noch von Bord gegangen, ehe er von einem Krankenwagen ins Providence Valdez Medical Center gebracht wurde.
Noch bevor sein Schiff geborgen war, befand er sich bereits wieder vor Ort. Trümmer waren 200 Fuß weit geflogen, Stücke des durch den Explosionsdruck zerrissenen Ruderhauses sowie des Masts trieben im Wasser oder lagen auf einem Parkplatz in der Nähe.
Ein Kranwagen sammelte die Trümmer ein. Nachdem die Propangasflaschen an Bord von der Coast Guard gesichert waren, wurde der Kutter von einem Hafenboot zu einem Schiffslift geschleppt und gegen Mitternacht an Land gehoben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper auf Mississippi gesunken
(19.09.14) Auf dem oberen Mississippi River sank bei Flussmeile 105 am 18.9. gegen 12.30 Uhr bei Chester der Schlepper „Maverick“. Die zweiköpfige Crew wurde von dem Schlepper „Hortense B. Ingram“ gerettet. Die Coast Guard Ohiop richtete eine Sicherheitszone zwischen den Meilen 104 und 106 ein. Die „Maverick“ hatte rund 3,500 Gallonen Diesel an Bord, als sie sank. Personal der Coast Guard Marine Safety Unit Paducah, Kentucky, wurde entsandt, um alle notwendigen Maßnahmen zur Ölbekämpfung und Bergung zu überwachen. <
Quelle:Tim Schwabedissen



Schmelzende Sohlen und kochendes Wasser auf brennendem Frachter in Miami
(19.09.14) Die Miami Fire Rescue wurde am 17.8. alarmiert, nachdem am späten Nachmittag auf dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter "Lizzane", 1913 BRZ (IMO:7710264), ein Brand im Vorschiff entstanden war. Das Schiff lag am 2150 Southwest River Drive, als gegen 18 Uhr immer dichter werdender Rauch aufstieg.
Die Feuerwehr begann nach ihrem Eintreffen zunächst Raum für Raum zu durchsuchen, musste sich aber wegen der steigenden Temperaturen zurückziehen, nachdem in manchen Bereichen schon die Sohlen ihrer Stiefel zu schmelzen begonnen hatten. Der Kapitän leitete die Männer durch die Gänge, während von Drehleitern aus von außen Wasser aufs Schiff gebracht wurde.
Dieses begann auf dem Deck wegen der Hitze bald zu kochen und stand hüfttief in manchen Räumen, in die die Feuerwehrleute eindrangen. Nach zwei Stunden war der Brand unter Kontrolle, doch die Miami Fire Rescue, die mit 50 Mann angerückt war, blieb wegen verbliebener Hotspots noch vor Ort. Es gab keine Verletzten. Der Brand könnte bei Schweißarbeiten, bei denen am Bug ein neuer Name aufgebracht wurde, entstanden sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht „Emerald Blue“ mit Mastbruch
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Yacht erlitt Mastbruch vor Newlyn
(18.09.14) Das RNLI-Boot aus Penlee, die “Ivan Ellen” kam am 13.9. der 25 Fuß langen Yacht „Emerald Blue“ aus Plymouth zu Hilfe, die bei starkem Ostwind gegen 10.30 Uhr Mastbruch erlitten hatte. Es gelang dem Skipper nicht, den Mast selbst zu bergen. Der Einhandsegler meldete, dass er sieben Meilen südöstlich von Newlyn treibe. Eine andere Yacht ging längsseits und blieb vor Ort, bis die Seenotretter eintrafen.
Die “Ivan Ellen” setzte zwei Rettungsmänner an Bord ab, die in der folgenden halben Stunde den Mast und das Rigg zurück an Bord zogen. Danach wurde die Yacht zurück nach Penzance Harbour geschleppt, wo sie gegen Mittag eintraf. Die „Emerald Blue” gehört Dave Curno, dem Vorsitzenden der Royal Yachting Association (Süd-West Region).
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Vossdiep"
(Bild: Tim Schwabedissen)   Großbild klick!
Frachter hatte Zwangsstopp in Rade
(1809.14) Am 17.9. erlitt der holländische Frachter "Vossdiep", 4967 BRZ (IMO-Nr.: 9277307), bei der Passage des Nord-Ostsee-Kanals Maschinenschaden. Ein Schlauch hatte sich gelöst und zwang den Frachter an die Dalben bei Rade. Er hatte bereits am 14.9. in Kiel seine Fahrt von Baltiysk nach Nes Moudania zu Reparaturarbeiten an der Nordmole des Scheerhafens unterbrochen. Am 17.9. um 17.45 Uhr warf er dann wieder los, kam aber nicht allzu weit. Nur zwei Stunden nach Fahrtantritt kam es zu dem Schaden. Der Crew gelang es aber, ihn mit Bordmitteln zu beheben, und am 18.9. gegen vier Uhr erreichte das Schiff die Schleusen in Brunsbüttel. Am 29.9. wurde er im Zielhafen erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Containerfrachter "Pegasus"
(Bild: Tim Schwabedissen)   Großbild klick!
Frachter kollidierte mit Schleusenleitwerk in Kiel
(18.09.14) Auf der Fahrt von St. Petersburg nach Rotterdam kollidierte beim Einlaufen in den Nord-Ostsee-Kanal der unter Antigua-Barbuda Flagge laufende Containerfrachter "Pegasus", 9983 gt (IMO: 9387592), mit dem Leitwerk der Kiel-Holtenauer Schleusen.
Möglicherweise hatte ihn der kräftige Ostwind beim Anlaufen der Schleuse gegen 17 Uhr vom Kurs abgebracht. Er prallte mit dem Backbord-Vorschiff gegen das Bauwerk und legte sich durch die Wucht nach Steuerbord über. Nach dem Passieren der Schleuse ging er gegen 18 Uhr an den Kai der Bominflot-Bunkerstation im Kieler Nordhafen, wo die notwendigen Untersuchungen eingeleitet wurden. Am 18.9. lag das Schiff dort weiterhin vertäut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter "Ocean Ranger" aufgeslippt
(Bild: Annie Ropeik)   Großbild klick!
Kutter vor Unalaska von Riff aufgerissen
(18.09.14) Der 20 Meter lange Kutter "Ocean Ranger" (MMSI-Nr.:316006786) lief am Abend des 16.8. vor Unalaska auf Grund, nachdem er den falschen Kurs an einer Fahrwassermarkierung genommen hatte. Das Schiff wollte gegen 18 Uhr in den Bobby Storrs Bootshafen einlaufen, als er auf einem Riff festkam. Dabei wurde der Rumpf aufgerissen, und es kam zu einem Wassereinbruch.
Die Coast Guard wurde gerufen, doch die "Ocean Ranger" konnte sich dann mit eigener Kraft befreien und steuerte die Werft der Resolve-Magone Marine Services an, wo die Crew sich am 17.9., nachdem der Havarist aufgeslippt war, daran machte, die am Rumpf entstandenen Schäden zu reparieren. Sie gehören zur Fischereiflotte von Homers Russian Old Believer Community.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rhein nach Kollision gesperrt
() Ein rheinabwärts fahrendes Binnenschiff kollidierte am 17.9. gegen ein Uhr auf dem Rhein in Höhe von Xanten mit dem dort vor Anker liegenden Binnenschiff “Pronto”, 2497 ts (EU-Nr.: 2318401). Der Ankerlieger schlug dabei im Bugbereich leck, sodass es zu einem Wassereinbruch kam. Rettungskräfte hoben den Havaristen mit einem Kran so weit an, so dass das Leck über die Wasserlinie kam, und pumpten das Wasser raus. Der Rhein musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Die “Pronto”, die Flugasche geladen hatte und von Düsseldorf gekommen war, wurde dann in den Stadthafen von Wesel gebracht und dort gelöscht.
Das andere Schiff wurde nur leicht beschädigt und verblieb zunächst bei Bislich. Es war mit Schrott beladen. Wasserschutzpolizei und Einsatzkräfte der Feuerwehr Wesel und Xanten waren u.a. mit einem Mehrzweckboots im Einsatz. Bis zum Abschluss der Unfallaufnahme blieb der Rhein bis 4.45 Uhr für den Schiffsverkehr gesperrt. Insgesamt waren 22 Schiffe betroffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Walter Merz hatte viel zu tun
(18.09.14) Zwei Mal direkt hintereinander waren die Seenotretter der DGzRS-Station Schleswig am Nachmittag des 16.9. im Einsatz gewesen. Die Freiwilligen-Besatzung kam einem gekenterten Jollenkreuzer und einem auf Grund gelaufenen Folkeboot zur Hilfe.
Zunächst befreite das Seenotrettungsboot “Walter Merz” an der Stexwiger Enge das festgekommene Folkeboot mit zwei Menschen an Bord.
Beobachter an Land informierten die Seenotretter über die Havarie. Bei Windstärken mit Böen bis fünf Beaufort schob der für die Schlei hohe Seegang von etwa einem Meter das Boot immer weiter auf das Flach. Trotz des geringen Tiefgangs der “Walter Merz” mussten die Seenotretter vorsichtig manövrieren, um nicht selbst festzukommen. Sie schleppten das Folkeboot frei. Es konnte seine Fahrt aus eigener Kraft fortsetzen.
Anschließend lief die “Walter Merz” nach Goltoft. Das Fahrgastschiff „Wappen von Schleswig“ hatte gemeldet, dass nahe dem Campingplatz Hellör ein Jollenkreuzer gekentert war. Als das Seenotrettungsboot eintraf, war dem Havaristen bereits ein anderes Boot zu Hilfe gekommen. Allerdings war der Skipper einige Zeit im Wasser gewesen. Ein Seenotretter hüllte den leicht unterkühlten Mann in wärmende Decken und versorgte ihn.
Unterdessen kümmerten sich die beiden anderen Besatzungsmitglieder um den Havaristen. Zwar war der Jollenkreuzer inzwischen aufgerichtet, doch vollgelaufen und lag deshalb sehr instabil im Wasser. Die Seenotretter nahmen das Boot längsseits und schleppten es in Ufernähe, wo weniger Strömung stand. Dort setzte die “Walter Merz” ihre Lenzpumpen ein, bevor der Havarist an einen sicheren Liegeplatz gebracht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Brand auf Lagertanker
(18.09.14) Auf dem 84,701 Tonnen tragenden, indonesischen Lagertanker “Cilacap Permina Samudra 104”, 44137 BRZ (IMO-Nr.: 7378585), brach in der Java See eine Meile südlich von Kotabaru in Süd-Kalimantan am 15.9. gegen 23.30 Uhr ein Feuer im Maschinenraum aus. Das Schiff lag eine Meile vor der Küste im Distrikt Kulo Sebuku.
Erst am folgenden Tag gegen 21 Uhr konnte der Brand gelöscht werden, doch der Chefingenieur fand, eingeschlossen im Maschinenraum, den Tod. Örtliche Rettungskräfte und ein Schnellboot des Betreibers Pertamina waren für die Löscharbeiten vor Ort. 21 Besatzungsmitglieder wurden evakuiert. Das Schiff hatte 45,000 Tonnen Dieselöl an Bord. Der Brand zerstörte zwar die Aufbautenbereiche, griff aber nicht auf die Lagertanks über.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havarierter Trawler in Barentssee abgeschleppt
(18.09.14) 70 Meilen vor Berlevåg erlitt der norwegische Trawler "Nordbanken F-17-BD", 149 BRZ (IMO-Nr.: 8501086), Maschinenschaden und wurde am 17.9. von einem Rettungsboot der NSSR auf den Haken genommen. Es hatte den Hafen von Berlevåg am 12.9. in Richtung der Fischgründe in der Barentssee verlassen und erreichte ihn wieder im Schlepp gegen 23.20 Uhr des 17.9.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dänische Ostseefähre wird endlich künstliches Riff
(18.09.14) Die Fähre “Ærøsund” soll nun am 5.10. um 13.45 Uhr an der Küste von Südfünen bei Øhav rund 10 Kilometer südwestlich von Svendborg und 600 Meter vom Ufer entfernt versenkt werden. Die Versenkung wird voraussichtlich eine Stunde dauern. Sobald die Fähre auf Grund liegt, soll sie als größtes Wrack der Region zum Tauchen freigegeben und ein künstliches Riff werden.
Daher erwartet Naturturisme I / S, dass das neue Riff sich zu einer Haupttouristenattraktion entwickeln kann. Die Organisation hatte fast zwei Jahre gekämpft, um die Erlaubnis, die alte Fähre versenkten zu dürften, zu erlangen. Ursprünglich hatte die dänische Küstenbehörde den Antrag abgelehnt, weil man glaubte, dass das Schiff umweltschädliche Stoffe enthalten und eine Gefahr für die Schifffahrt könnte.
Alles, was eine Gefahr von Umweltschäden darstellen könnte, wird derzeit in Frederiksø, wo die Fähre festgemacht hat, von Bord geholt. Dann ist die Fähre bereit für ihre letzte Reise. Der Rumpf wird vor der Abfahrt noch gefüllt mit Seesand, ehe das Schiff von zwei Schleppern zur Versenkungsstelle gezogen und mit Wasser vollgepumpt wird. Wenn es auf Grund liegt, wird es durch vier Anker gehalten werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wieder Frachter in Island aufgelaufen
(18.09.14) Noch während die “Samskip Akrafell” auf die Reparatur wartet, lief am 17.9. gegen 20 Uhr der unter Bahamas-Flagge registrierte Frachter “Green Freezer”, 5084 BRZ (IMO-Nr.: 8819304), bei Faskrudsfjordur in Ost-Island auf den Strand. Das Schiff war auf der Fahrt von Eskifjordur nach Faskrudsfjordur, als es wegen eines technischen Fehlers plötzlich achteraus lief und mit dem Heck voran auf dem Strand von Eyri landete, während es auf das Lotsenboot “Vöttur” aus Reyðarfirði wartete. Die 17-köpfige Crew blieb unversehrt, und das Schiff lag zwar mit Steuerbordseite und dem Heck hoch aus der Last, aber ansonsten stabil auf Grund und war nicht leckgeschlagen.
Als erstes waren die Kutter "Samherji" und “Vilhelm Þorsteinsson” vor Ort, kehrten aber gegen Mitternacht in die Fischgründe zurück, nachdem Vertreter der Coast Guard in Gæslunni und der Umweltagentur mit einem Helikopter unterwegs waren und auch das Patroullienboot “Þór” an der Unglücksstelle erwartet wurde. Auch das Rettungsboot „Hafdís” lief aus Fáskrúðsfirði aus. Mit eigener Kraft würde der Havarist nicht wieder flottgemacht werden können, da bei dem Auflaufen Propeller und Ruder Schaden genommen hatten. Taucher aus Lanhelgisgæslunnar wurden am 18.9. gegen neun Uhr zu einer Inspektion des Rumpfes erwartet.
Das Schiff wurde 1991 in Norwegen als “Erikson Freezer” erbaut und läuft seit 1996 für das Green Management in Gdingen. Es ist 109 Meter lang, 18 Meter breit und verkehrt zwischen Island und Russland.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Port Cartier
(18.09.14) Das Transportation Safety Board of Canada (TSB) schickte ein Team nach Port-Cartier, Québec, wo es die Kollision zwischen dem kanadischen Schlepper “Vachon”, 390 BRZ (IMO-Nr.: 7305904), und dem zyprischen Bulkcarrier “Orient Crusader”, 63993 BRZ (IMO-Nr.: 9464596), am 15.9. untersuchen sollte. Die Havarie ereignete sich beim Auslaufen des 225 Meter langen Frachters aus Port-Cartier in die Labrador-See. Der 1973 erbaute Schlepper läuft für die Quebec Cartier, der 114,900 Tonnen tragende, 2010 erbaute Fracher “Orient Crusader” für die Interorient auf Zypern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter im Taifun aufgegeben
(18.09.14) Der chinesische Frachter “Hao Jun” (MMSI-Nr.:413500620) erlitt am Morgen des 16.9. in chinesischen Gewässern rund 10 Meilen südwestlich von Macau im Taifun Kalmaegi, der mit mit 80 Knoten über die See raste, Maschinenausfall und begann zu sinken. Die 14-köpfige Crew bat um eine Evakuierung, und Helikopter des Rettungsdienstes aus Hong Kong konnten alle binnen einer Stunde von Bord holen. Das Schicksal des Schiffes war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker auf Svir aufgelaufen
(18.09.14) Der russsische Tanker "Volgoneft-151", 3463 BRZ (IMO-Nr.: 8864763), lief auf der Fahrt von St. Petersburg nach Yaroslavl, wo er am 19.9. erwartet wurde, am 17.9. auf dem oberen Svir bei Flusskilometer 954,5 auf Grund. Das Schiff kam außerhalb des Fahwassers fest. Es erlitt Schäden an den Ballasttanks und wurde, nachdem er wieder flott war, im Außenhafen verankert, wo Ballastwasser ausgepumpt und der Rumpf untersucht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Célacante wird aufs Dasein als künstliches Riff vorbereitet
(18.09.14) Am 17.9. begannen Tauchteams der Plongeurs Démineurs de l´Atlantique (GPD Atlant) und des Centre d´Expertise Pratique de Lutte Antipollution (CEPPOL) gemeinsam mit Vertretern des Parc Naturel Marin d'Iroise damit, das Wrack des französischen Trawlers "Célacante", 181 BRZ (IMO-Nr.: 8739035), vor den Pierres Noires zu reinigen und zu sichern. Ruhiges Wetter verbunden mit günstigen Tiden erlaubten eine optimale Arbeit bis zum 21.9.
Nach einer vorbereitenden Betauchung durch die GPD Atlantic am 15.9. wurde eine Liste aufgestellt und dem Eigner übermittelt, was alles geborgen warden müsse. Darunter befanden sich Batterien, Schleppnetze und verschiedene electronische Ausrüstung. Bei den Arbeiten dient das französische Offshore-Patroullienfahrzeug "Argonaute", 2087 BRZ (IMO-Nr.: 9269518), als Plattform. Die „Célacante” war am 22.5. bei einer Hilfeleistung für eine havarierte Yacht auf Grund gelaufen.
Am 27.5. war bereits das Öl abgepumpt worden. Bei dem Versuch, den auf den Felsen sitzenden Havaristen Mitte Juli zu bergen, war dieser wenige hundert Meter von der Strandungsstelle entfernt gesunken. Am 11.9. wurde beschlossen, das Wrack vor Ort zu belassen und lediglich alles, was die Umwelt und die Schifffahrt gefährden könnte, zu räumen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Valdez explodiert
(18.09.14) Personal der City of Valdez und der Coast Guard wurden alarmiert, nachdem es am 17.9. an Bord des 30 Fuß langen Kutters gegen 19.55 Uhr zu einer Explosion im Bootshafen von Valdez gekommen war. Der Skipper konnte sich von Bord retten und wurde dann per Krankenwagen ins Providence Hospital gebracht. Das Valdez Fire Department, das Valdez Police Department, und die Coast Guard eilten zur Unglücksstelle und fanden die “Fireman” schwimmend, aber mit einem großenteils zerstörten Ruderhaus vor.
Ein Boot der Coast Guard Station Valdez und ein Löschboot der Valdez Fire Department waren vor Ort. Um 20.30 Uhr wurde die Lage als sicher eingeschätzt, und Personal der Coast Guard ging an Bord, um mögliche Umweltgefahren zu sondieren, ehe die „Fireman“ aus dem Wasser geholt wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



BVG-Fähre kollidierte mit Spundwand
(18.09.14) Am Abend des 17.9. kollidierte eine Fähre der BVG in Berlin-Baumschulenweg nach einem Motorschadens beim Ablegen auf der Spree mit einer Spundwand. Das Schiff war rückwärts statt vorwärts gefahren und prallte gegen die Uferbegrenzung. Zum Zeitpunkt des Unglücks waren keine Fahrgäste an Bord. Der Fährverkehr vom Baumschulenweg nach Wilhelmstrand wurde durch ein Ersatzschiff wieder aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack vor Vlissingen wird nicht geräumt
(18.09.14) Das Wrack des vor dem Boulevard von Vlissingen 1965 gesunkenen griechischen Frachters „Spyros Armenakis“ wird nicht geborgen. Eine solche Operation würde mehrere Millionen Euro kosten. Diese Kosten überwiegen bei weitem das kleine Risiko neuer Ölverschmutzungen aus dem Wrack.
Das ist das Ergebnis der Auswertung der Gemeinde Vlissingen und Rijkswaterstaat nach der Untersuchung von Ölrückständen in dem Wrack im August. Es handelte sich um Überbleibsel von Heizöl aus einem Tank, der bereits vor vielen Jahren im Wesentlichen ausgepumpt wurde. Die Möglichkeit, dass es mehr kleine Undichtigkeiten geben würde, konnte nicht ausgeschlossen werden, aber die Risiken erschienen den zuständigen Stellen sehr klein.
Vor zwei Wochen waren dreidimensionale Bilder des Wracks gemacht worden. Es ist in zwei Teile zerbrochen. Die Untergangsstelle wird regelmäßig von Rijkswaterstaat überwacht. Das Wrack auch eine offizielle Tauch- und Angelstelle.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Super Shuttle Ferry 7”
(Bild: Nino Orbeta)   Großbild klick!
Suche nach Vermissten der “Maharlika 2” vor Leyte eingestellt
(17.09.14) Die philippinische Marine gab am 16.9. bekannt, dass sie um 18.30 Uhr die Suchaktion nach Vermissten des Untergangs der Fähre “Maharlika 2” vor Süd-Leyte eingestellt hat. Die drei eingesetzten Schiffe “Alberto Navarette (PG-394)”, “Rafael Pargas (PG-379)”, und “DF-350” hatten den Tag über keine weiteren Spuren gefunden.
Drei Passagiere galten noch als vermisst. Die Küstenstriche in Suriago del Lorte und die Iseln von Dinagat sollten deshalb weiter überwacht werden. Die acht Toten, die aus der See geborgen worden waren, wurden unterdessen zur Polizeistation in Lipata gebracht.
“Super Shuttle Ferry 7”
(Bild: Nino Orbeta)   Großbild klick!
Ein vierköpfiges Team begann in Lipata mit der Untersuchung des Untergangs am 13.9. Dazu sollten zunächst Zeugen befragt werden. Der Schiffseigner sollte Dokumente wie die Passagierliste und den Reiseplan vorlegen. Nach der offiziellen Passagierliste waren nur 58 Passagiere und 26 Besatzungsmitglieder an Bord gewesen, weniger als die Hälfte, die sich tatsächlich an Bord befanden. Die reale Crewstärke betrug 32. Deshalb mussten bei der Bestimmung der Anzahl der Vermissten auch die Aussagen von Angehörigen zugrunde gelegt werden.
Das Schwesterschiff “Maharlika 4” wurde am 15.9. stillgelegt, nachdem Sicherheitsmängel festgestellt worden waren. Außerdem war die Lizenz des Chefningenieurs abgelaufen. Beide Schiffe wurden im Auftrag des Department of Transportation and Communications (DOTC) und des Department of Public Works and Highways (DPWH), von der Philharbor Ferries and Port Services Inc. betrieben. Die “Maharlika 2” wurde 1984 in Mariveles in der Bataan Provinz erbaut.
Währenddessen erholten sich die 15 Crewmitglieder der Fähre “Super Shuttle Ferry 7”, 730 BRZ (IMO-Nr.: 7322495), von den Strapazen des Schiffbruchs vor Manila im Taifun Luis. Große Wellen hatten ihr Schiff am Abend des 15.9. zum Kentern gebracht. Nachdem es zu einem Wassereinbruch an Bord des Schiffes, das seit fast einem Jahr zur Reparatur in der Bucht lag, gekommen war, gingen vier der Seeleute in eine Rettungsinsel, gefolgt von vier weiteren in der nächsten und sieben auf der letzten. In der Konfusion des Untergangs wurde der 15. Mann an Bord, der Wachmann Joel Canaleta, zurückgelassen. Er gelangte noch nicht einmal an eine Rettungsweste. Ein Stück Treibholz rettete ihm das Leben, an das er sich zwei Stunden lang klammerte, ehe er von der Coast Guard gerettet wurde.
Bei dem Schiff, das nicht, wie ursprünglich gemeldet, “Super Shuttle Roro 7” hieß, handelt es sich um eine 1973 als “Geiyo” erbaute Fähre von 273 Tonnen Tragfähigkeit. Sie entstand bei der Matsuura Iron Shipbuilding in Osakikamjima, lief von 1989 bis 1999 als “Asia Taiwan” und und wurde dann an die Asian Marine Transport in Cebu verkauft.
Quelle:Tim Schwabedissen



"John B. Aird" und Tanker "Algosea"
(Bild: Ron Beaupre)   Großbild klick!
Bulkcarrier auf St. Lawrence River freigeschleppt
(17.09.14) Am 15.9. gelang es Bergern, den seit dem 14.9. festsitzenden Selbstlöscher "John B. Aird", 22881 BRZ (IMO-Nr.: 8002432), um 22.30 Uhr wieder von der Doran Shoal vor dem Morrisburg Park auf dem St. Lawrence River loszubekommen. Der Schlepper "Wilf Seymour", 442 BRZ (IMO-Nr.: 5215789), der aus Oswego gerufen worden war, zog am Bug, die aus Montreal mobilisierte "Ocean Ross Gaudreault”, 402 BRZ (IMO-Nr.: 9542221), am Heck.
Nachdem der 223 Meter lange Bulkcarrier wieder frei war, hielten sie ihn auf Position, während die Crew die Tanks des Havaristen auf Dichtigkeit prüfte. Danach ging es flussabwärts zur Wilson Hill Reede für eine gründlichere Inspektion. Während der Bergungsoperation wurden die kanadischen Tanker "Algosea", 11290 BRZ (IMO-Nr.: 9127198), und "Sarah Desgagnes", 11000 BRZ (IMO-Nr.: 9352171), in der Eisenhower Schleuse sicherheitshalber gestoppt. Vor dem Flottmachen des Bulkcarriers hatten Taucher vom 14. bis zum 15.9. Risse im Bug abgedichtet, durch die Wasser eingedrungen und das Schiff vorlastig gemacht hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Cold-Hawaii-WM in Dänemark nun hindernisfrei
(17.09.14) Am 16.9. um 8:27 Uhr gelanges einem aus Agger herbeigerufenen Schlepper, den bei Ørhage vor Klitmøller am Abend des 14.9. auf Grund gelaufenen Kutter „Lea“ wieder vom Strand zu ziehen. Nachdem von einem kleinen Boot aus eine Schleppverbindung zu dem auf tiefen Wasser liegenden Schlepper hergestellt war, rumpelte der auf der Seite liegende Havarist erkennbar über die Barren, ehe er sich endlich wieder aufrichtete und auf tieferes Wasser gezogen wurde.
Nun konnten die Meisterschaften der Cold-Hawaii-Surf-WM unbehindert fortgesetzt werden. Taucher hatten am 15.9. ein paar kleine Risse in der Außenhaut festgestellt, und der Kutter wurde nach der Bergung zur Agger Werft gebracht, wo er jetzt untersucht und repariert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuerwehr mit Boot zu brennendem Schlepper übergesetzt
(17.09.14) Die US Coast Guard und das Black Bayou Fire Department wurden alarmierit, nachdem auf dem 25 Meter langen Schlepper "Garyville" (MMSI-Nr.: 367135480) nahe Lake Charles am 16.9. um 13.15 Uhr ein Feuer ausgebrochen war. Die sechsköpfige Crew konnte sich retten. Der Kapitän berichtete der Coast Guard Houston-Galveston von einem Brand im Maschinenraum.
Von der Station Lake Charles lief ein Rettungsboot aus, wenig später trafen die Feuerwehrleute des Black Bayou Fire Department ein und wurde von dem Boot zum Schlepper gebracht. Mit einer mobilen Pumpe konnten die Flammen niedergekämpft werden. Die “Garyville” war mit zwei mit Gasöl beladenen Bargen unterwegs, als das Feuer ausbrach. Sie konnten aber noch losgeworfen und von dem in der Nähe befindlichen Schlepper "Woody Richardson" übernommen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwergutfrachter rettete schiffbrüchige Katamarancrew
(17.09.14) Das liberianische Schwergutschiff "HHL Elbe", 9627 BRZ (IMO-Nr.; 9433262), der Bremer Hansa Heavy Lift GmbH hat auf der Fahrt von Porto Marghera nach Kandla im Roten Meer zwei Notraketen gesichtet. Daraufhin drehte der Frachter auf deren Position zu, und die Crew entdeckte ein kleines Schlauchboot mit einem blinkenden Licht. Die “HHL Elbe” wurde längsseits gebracht und eine Leine mit einer Boje zu dem Schlauchboot ausgebracht. Dann wurden die beiden Insassen an Bord geholt. Es handelte sich um ein Paar, dessen Katamaran "Cattarina" vor der sudanesischen Küste auf der Fahrt von Split nach Phuket gesunken war. Die “HHL Elbe” traf am 17.9., von Kandla kommend, in Singapur ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettender Song: ”Don’t stop believin” ließ Schiffbrüchige an Land schwimmen
(17.09.14) Ein Mann mit gebrochenem Bein, ein 10-jähriger Junge und der Bootsskipper konnten sich schwimmend retten, nachdem eine Welle ihr 19 Fuß langes Motorboot der Holo Holo Charters vor der Westküste von Kauai zum Kentern gebracht hatte. Die drei hatten vor Niihau gefischt und wollten gegen 20 Uhr den Kikiaola Small Boat Harbor ansteuern, als die Welle über das Heck schlug.
Alle Bootsinsassen wurden ins Wasser gestürzt, und die künstliche Hüfte des Passagiers mehrfach gebrochen. Der Skipper konnte aus dem Boot noch Rettungswesten holen. Die Schiffbrüchigen hatten sich nach dem Unglück am 15.9. dann eigentlich an dem Boot halten wollen, das mit dem Bug noch aus dem Wasser ragte, doch wegen der Schmerzen des Verletzten entschieden sie sich nach mehreren Stunden, an Land zu schwimmen. Dazu wurden sie ermutigt, nachdem sie im Dunkeln von einer Bootshausparty den Song “Don’t stop believin’” der Band Journey übers Wasser hatten schallen hören.
Binnen einer halben Stunde hatten sie trotz hohen Wellengangs den Strand erreicht. Mit einem geliehenen Mobiltelefon wurde der Notruf alarmiert. Die Schiffbrüchigen wurden dann von der Feuerwehr kurz nach Mitternacht im Hafen von Kekaha empfangen und der Verletzte ins Wilcox Memorial Hospital gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wracksuche vor San Francisco brachte Überraschungen
(17.09.14) Ein Team von Regierungswissenschaftlern des National Oceanic and Atmospheric Administration's Maritime Heritage Program kehrte jetzt von einer fünftägigen Expedition zu den Wracks vor San Francisco und den Marin Counties zurück. Es war der Start einer zwei Jahre dauernden Untersuchung des Golfs von Farallones, mehr als 1,000 Quadratmeilen des Pazifiks westlich von San Francisco.
Projektleiter James Delgado war mit seinem Team fast eine Woche auf der “Fulmar” unterwegs und untersuchte mit einem ROV vier Wracks in Sichtweite der Berge von Marin und von San Francisco. Der Klipper “Noonday”, der am 1.1.1863 auf einem nicht kartierten Felsen zwischen den Farallon Islands und Point Reyes scheiterte, gehörte ebenso dazu wie das Wrack der SS “Selja”, die 1910 sank, sowie zwei Überraschungen, ein bislang unbekanntes Wrack eines Hochseeschleppers und die Wrackreste eines unidentifizierten Frachters in 150 Fuß Tiefe direkt vor San Francisco.
Die Wissenschaftler fanden bislang auch keine Aufzeichnungen zu dem Schlepper, der in 250 Fuß Wassertiefe 24 Meilen westlich des Golden Gate lag. Das Wrack ist Heimat zahlloser Fische geowrden, die durch das verfaulte Deck in den Rumpf schwimmen können. Die Dreifach-Expansiions-Dampfmaschine hatte drei Zylinder. Die Forscher entdeckten ebenso einen Reservepropeller wie die Porzellantoilette. Wahrscheinlich stammte das Schiff aus der Zeit um die Jahrhundertwende zum 20. Jh.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergungskampagne an “Central America” für dieses Jahr beendet
(17.09.14) Die “Odyssey Explorer” hat ihre Bergungskampagne am Wrack des Raddampfers “Central America” vor Süd-Carolina für dieses Jahr beendet und kehrte nach Chalreston zurück. Das Schiff der Odyssey Marine Exploration Inc. aus Florida soll nun mehrere Wochen überholt und ausgerüstet werden.
In der ersten Bergungsphase konnte die “Odyssey Explorer” über 15500 Gold- und Silbermünzen, 45 Goldbarren, hunderte Nuggets, Juwelen und andere Artefakte bergen. Das Schiff war im April aus Charleston zu dem 200 Meilen vor der Küste in 7200 Fuß Wassertiefe liegenden Wrack ausgelaufen. Der Hurrikan Cristobal hatte in den vergangenen Wochen die Arbeiten behindert, und so erschien der Zeitpunkt als günstig, in den Hafen zurück zu kehren.
Zuvor waren große Teile der Schiffsstruktur weit vom Hauptwrack entdeckt worden, was Grabungen auf einer großen Fläche erfordern wird. Nun sollen die in den vergangenen fünf Monaten gewonnenen Daten aufgearbeitet werden. Je nach Fortschritt der Analyse hofften die Schatzberger, noch im kommenden Jahr zurückzukehren.
Wenn die “Odyssey Explorer” in zwei bis drei Wochen Charleston verlässt, soll sie an anderen Wracks an der Südostküste tätig werden. Die SS “Central America” war 1988 entdeckt worden. Der 280 Fuß lange Dreimaster war vier Jahre in der Zeit des kalifornischen Goldrauschs im Einsatz gewesen, als sie 1857 in einen Hurrikan geriet und mit 425 Menschen sank, eines der schlimmsten Schiffsunglücke in der US-Geschichte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischkutter „Lea – HM 324“
(Bild: Cold Hawaii PWA World Cup)   Großbild klick!
Kutter strandete mitten im Surf-Worldcup
(16.09.14) Der dänische Fischkutter „Lea – HM 324“, 8,7 BRZ, aus Hanstholm, strandete nach einem Maschinenschaden in der Nacht zum 15.9. am Strand von Klitmøller, wo gerade die Surf-Weltmeisterschaft KIA Cold Hawaii World Cup stattfand. Die Rettungsbootstation in Hanstholm wurde um 4.10 Uhr alarmiert und schickte das Rettungsboot “LRB 22”.
Als es gemeinsam mit einem Wachboot eintraf, hatten Skipper Ernst Christensen und sein Decksmann bereits Überlebensanzüge angelegt und die Rettungsinsel klargemacht. Sie wurden von dem Rettungsboot abgeborgen, während die “CB Claudi“ auf Standby blieb, um zu versuchen, den Kutter freizuschleppen. Da das Rettungsboot aber dabei Gefahr gelaufen wäre, selbst festgezogen, lief es unverrichteter Dinge wieder nach Hanstholm ein.
Die beiden Fischer kehrten derweil nach Klitmøller zurück, um zu erkunden, ob sich ihr Schiff vom Strand her bergen ließe. Allerdings hoffte er dabei vergebens auf die Hilfe der 32 Teilnehmer des World Cup, obwohl der Havarist inmitten von deren Wettkampffeld auf der Seite lag. Es sei, so hieß es, als läge er bei einem Fußballspiel mitten im Stadion.
Am 16.9. wurde aus Agger ein Schlepper geschickt, der mit der Flut versuchen sollte, den 50 Meter vor dem Ufer liegenden Fiberglas-Kutter zu bergen, um den die Surfer bei den laufenden Wettbewerben einen Bogen machen mussten.
Um 13.30 Uhr wurde wegen ungünstiger Wetterbedingungen aber ohnehin entschieden, diese vorerst abzusagen. Die “Lea” wurde 1987 auf der Fåborg Værft A/S erbaut. Sie ist 9,86 Meter lang, 3,68 Meter Breit und hat 1,6 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen



USS “Fresno” (Archivbild)
(Bild: PH1 JENNINGS)   Großbild klick!
US-Landungsschiff bei SINKEX vor Guam versenkt
(16.09.14) Eine Harpoon-Rakete des Lenkwaffenzerstörers USS “Stethem (DDG 63)” schickte am 15.9. um 15.15 Uhr im Rahmen einer SINKEX, die Teil des Manövers Valiant Shield 2014 im Gebiet der Marina Islands ist, das ehemalige Landungsschiff USS “Fresno- LST 1182”, 8500 tdw, rund 215 Meilen nordöstlich von Guam auf Tiefe. Das Schiff sank auf einer Wassertiefe von 18000 Fuß. An der SINKEX nahmen mehrere See- und Lufteinheiten der U.S. Navy, des Marine Corps und der Air Force teil.
Mit solchen Übungen werden realistische Seetrainingsszenarien geschaffen und Systeme, Taktiken und Abläufe geübt, die anders nicht trainiert werden können. Das Landungsschiff war noch vorangegangener Reinigung durch die Environmental Protection Agency freigegeben worden. Die Übung Valiant Shield begann am 15.9. und dauert bis zum 23.9. Zwei Flugzeugträger, 19 weitere Schiffe und über 200 Flugzeuge sowie 18000 Soldaten nehmen daran teil.
USS “Stethem" gibt den finalen Schuss ab
(Bild: US Navy)   Großbild klick!
Bei der USS “Fresno” handelte es sich um die vierte Einheit der Newport-Klasse und diente der amphibischen Teilstreitkraft der Pazifikflotte mit Heimathafen in San Diego. Sie wurde am 16.12 1967 in San Diego bei der National Steel & Shipbuilding Company auf Kiel gelegt, am 28.9.1968 getauft und am 22.11.1969 unter dem Kommando von Stanislaus J. Sowinski in Dienst gestellt.
Sie war im Vietnamkrieg aktiv und beendete ihre Laufbahn 1993. Danach lag sie bei der Naval Inactive Ship Maintenance Facility (NISMF), in Pearl Harbor auf Hawaii. 2009 wurde der Verkauf an die peruanische Marine berichtet, doch nie durchgeführt, und am 14.7.2014 wurde diie “Fresno” für die experimentelle Nutzuung freigegeben.
Das Landungsschiff war 159.11 Meter lang, 21,34 Meter breit und hatte 5,3 Meter Tiefgang. Es hatte eine Crew von 14 Offizieren, 210 Mannschaften und konnte 350 Infanteristen aufnehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Samskip Akrafell"
(Bild: Kristin Jonsson)   Großbild klick!
Samskip Akrafjell gelöscht und verholt
(16.09.14) Die Polizei hat ihre Ermittlungen zur Strandung des zyprischen Frachters "Samskip Akrafell", 4450 BRZ (IMO-Nr.: 9271963),&xnbsp;in der vergangenen Woche abgeschlossen. Der Offizier, der auf Wache eingeschlafen war und damit die Havarie verursacht hatte, wurde angeklagt und musste eine Strafe von 700,000 Kronen zahlen. Wann der Frachter wieder in Fahrt gehen könnte, war noch unklar.
Nachdem der Maschinenraum abgedichtet worden war, zogen der Schlepper “Birni Lóðs" aus Höfn ín Hornafirði und das Lotsenboot "Fjarðarbyggðar Vötti" den Havaristen am Morgen des 13.9. von Eskifirði nach Reyðarfjordur. Zuvor war auch die gesamte Ladung, darunter Tiefkühlfisch, gelöscht worden.
Ob die Ladung Schaden genommen hatte, war noch Gegenstand einer Untersuchung. Die betroffenen Fischzüchter wollten die Fracht dazu selbst in Augenschein nehmen. Am Kai in Búðareyri wurde derweil begonnen, den am Schiff selbst entstandenen, erheblichen Schaden zu untersuchen, um die weiteren Maßnahmen festlegen zu können.
Quelle:Tim Schwabedissen



Flusskreuzfahrer rammte Mainkuh
(16.09.14) Das Ablegen des deutschen Flussfahrgastschiffes „Avalon Luminary“ (MMSI-Nr.: 211507510) in Würzburg missglückte am Abend des 13.9. Das schwimmende Restaurant „Mainkuh“, eine ehemalige Kettenfähre, auf der sich 60 Gäste befanden und das in Sichtweite der Festung Marienberg unweit der Löwenbrücke vertäut ist, wurde kurz nach 19 Uhr von dem Schiff gerammt. Ein Teil der Restaurantgäste eilte nach dem Aufprall ins Freie, doch es wurde niemand verletzt, und die beiden Schiffe blieben nahezu unbeschädigt. Der Betrieb auf der "Mainkuh" konnte weitergehen. Das 110 Meter lange Flussfahrgastschiff mit 187 Passagieren und 51 Crewmitgliedern erlitt lediglich einen Lackschaden und setzte seine Fahrt von Budapest nach Amsterdam fort.
Quelle:Tim Schwabedissen




Drei Sportboote in Mecklenburg-Vorpommern havariert
(16.09.14) Am 15.9. gegen 17:15 Uhr lief eine deutsche, rund 11 Meter lange Segelyacht im Bereich Unterwarnow zwischen Tonne 23 und 25 auf Grund. Die Yacht kam gegen 18:00 Uhr aus eigener Kraft wieder frei. Der 49 jährige Skipper sowie die drei weiteren Besatzungsmitglieder kamen nicht zu Schaden. Auf Grund der gewerblichen Nutzung wurde ein Weiterfahrverbot ausgesprochen. Eine Betauchung fand am 16.09.2014 im Yachthafen Hohe Düne statt.
Am 14.9. lief in Warnemünde gegen 22:00 Uhr westlich der Molen ein Segelboot auf Grund. Das Sportboot war auf dem Weg von Barth zum Nord-Ostsee-Kanal. Um auf seine Notsituation aufmerksam zu machen zündete der Skipper ein Seenotsignal. Ein Schlauchboot kam den Havaristen zu Hilfe und half dem Segler dann den schützenden Liegeplatz im Alten Strom anzulaufen. Ursache für die Grundberührung war mangelnde Seemannschaft und Nichtbeachtung der Regeln des Seemannsbrauchs durch den Sportbootführer. Er hatte unter anderem nicht die erforderlichen Seekarten an Bord.
Am selben Tag gegen Mittag bemerkte ein Wassersportler im Westhafen von Wismar einen Segelkutter, der zu sinken drohte und verständigte daraufhin die Wasserschutzpolizei. Der Segelkutter konnte nur noch durch den sofortigen Einsatz der Feuerwehr Wismar schwimmfähig gehalten werden. 5000 Liter Wasser wurden durch die Feuerwehr aus dem Boot gepumpt. Der Eigner, ein Verein aus dem Landkreis, wurde informiert und aufgefordert das Boot zu sichern und die Schwimmfähigkeit zu garantieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rauchentwicklung auf norwegischer Fähre
(16.09.14) Schreck für die Fahrgäste auf einer Fähre von Bognes nach Lødingen am 14.9.: Aus der Ventilationsanlage drang auf einmal Rauch in den Salon und füllte diesen. Die Rauchentwicklung war von einem Keilriemen verursacht worden. Die Fahrgäste wurden zweimal über den Lautsprecher informiert, und die Besatzung ging in die Lounge, um sie ebenfalls zu informieren, während daran gearbeitet wurde, den Riemen auszutauschen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wracksuche vor San Francisco
(16.09.14) Forscher untersuchten in den vergangenen Tagen diverse Wrackpositionen, auf denen in der Zeit seit dem Goldrausch westlich von San Francisco Schiffe sanken. In der vergangenen Woche setzte die National Oceanic and Atmospheric Administration dazu ein ROV mit Sonar und Videokameras ein. Während der fünftägigen Expedition in der Gulf of the Farallones National Marine Sanctuary, wurden 1,300 Quadratmeilen entlang der Pazifikküste von Nordkalifornien unter die Lupe genommen. Über 300 Schiffe liegen hier auf dem Meeresgrund, Opfer von Sturm, Nebel oder gefährlichen Felsen.
Am 12.9. wurden drei Schiffe vor den Farallon Islands rund 30 Meilen westlich der Golden Gate Bridge inspiziert. Das erste Ziel war die “Noonday”, ein Klipper, der 1863 von Boston kommend auf Felsen gelaufen und gesunken war. Das Wrack liegt rund 300 Fuzß tief. Doch obwohl das Sonar ein Bild lieferte, konnten keine Wrackreste entdeckt werden. Das Schiff war wohl vollständig im Sediment versunken und ragt nicht mehr über den Meeresboden hinaus.
Mehr Glück hatten die Forscher bei dem 380 Fuß langen Dampfer “Selja”, der am 22.11.1910 westlich von Point Reyes unterging. Er war in dichtem Nebel auf der Fahrt von China nach San Francisco in dichtem Nebel mit der SS “Beaver” kollidiert. Zwei chinesische Crewmitglieder starben dabei. Die “Selka” liegt nun auf ihrer Steuerbordseite, und der Rumpf ist mehrfach zerbrochen. Die Wrackteile sind Teil des marinen Ökosystems und Heimat unzähliger Fische, Seeanemonen und anderer Pflanzen geworden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weitere philippinische Fähre gesunken – mehr Tote vor Leyte geborgen
(16.09.14) Nur zwei Tage nach dem Untergang der philippinischen Fähre “Malakrita 2” sank ein weiteres Fährschiff in Manila: Die Coast Guard rettete alle 15 Crewmitglieder der philippinischen "Super Shuttle Roro 7", 13540 BRZ (IMO-Nr.: 9117727), nachdem diese in den Wellen, die der Taifun Luis aufgebaut hatte, am 14.9. gegen 19 Uhr zu sinken begonnen hatte.
Das Schiff hatte seit rund einem Jahr zu Reparaturarbeiten vor Manila gelegen und noch versucht, den Schutz des Hafens zu erreichen. Es kenterte und sank wenig später vor der Außenmole, wobei nur noch Teile der Steuerbordseite über Wasser sichtbar blieben. Die Crew hatte sich vorher auf das Verlassen des Schffes vorbereitet, und der Maschinenkadett Mark Anthony Gonzales hatte seinen Buder im Coast Guard Action Center (CGAC) in Manila verständigt.
Das Vessel Traffic Management System (VTMS) Manila alarmierte sofort alle Schiffe in der Umgebung und versuchte, einen Schlepper zum Havaristen zu bekommen. Doch gegen 20 Uhr legte sich die Fähre auf die Seite, und die Crew flüchtete in Rettungsinseln. Um 22.15 Uhr fand ein SAR-Team aus Mitgliedern der Coast Guard District National Capital Region-Central Luzon, der Coast Guard Station Manila und der Special Operations Group sieben Schiffbrüchige in einer Insel unweit des Roxas Boulevard. Sie waren schon stark unterkühlt und hatten Probleme, zu gehen oder zu sitzen.
Sieben Mann konnten beim Quirino Grandstand unweit des Rizal Park an Land schwimmen. Sie meldeten sich bei einer Polizeistation. Der letzte Mann wurde gegen Mitternacht unweit der Außenmole von dem Schlepper "Energy Star" gerettet. Es war der Wachmann, der sich an ein Stück Treibholz hatte klammern können. Zwei der Geretteten hatten den Schiffbruch unversehrt übrstanden, die übrigen wurden zum Coast Guard Medical Service im Hauptquartier gebracht, wo sie untersucht und die überwiegend leichten Verletzungen versorgt wurden.
Danach trafen sie sich mit Vertretern der Asian Marine Transport Inc. in Cebu. Nur der Wachmann, der eine Fußverletzung erlitten und vom stundenlangen Schwimmen erschöpft war, blieb weiter unter Beobachtung. Die Coast Guard inspizierte das Wrack auf der Reede der Manila Bay, um zu kontrollieren, ob Öl auslief. Der auf der Backbordseite liegende Autofrachter gefährdete zudem die Schifffahrt.
Die “Super Shuttle RoRo 7” hat eine Länge von 146 Metern, eine Breite von 21,4 Metern, einenTiefgang von 5,7 Metern und eine Tragfähiigkeit von 4339 Tonnen. Sie wurde 1994 auf der Shimonoseki-Werft der Mitsubishi Heavy Industries Ltd. als “Dia Ace” erbaut, lief von 2000 bis 2009 als“Southern Breeze” und bis Februar 2013 als “Asiana Breeze”.
Derweil hat sich die Anzahl von Todesopfern im Fall der “Maharlika 2” auf acht erhöht, nachdem weitere Tote, darunter die Leiche eines zweijährigen Mädchens, von der philippinischen Marine vor Süd-Leyte geborgen wurde. Eine Person galt noch als vermisst, und die Suche dauerte an.
Die Marine hatte die Korvetten „Alberto Navarette (PG 394)” aus Lapu-Lapu City, Cebu, die “Rafael Pargas (PG 379)” und das Schnellboot „DF 350“ aus Agusan del Norte dazu vor Ort im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportboot in Bermudas aufgelaufen
(16.09.14) Das Bermuda Maritime Operations Centre erhielt am 13.9. um 21.45 Uhr einen Anruf des Spanish Point Boat Club, das das 30 Fuß lange Sportboot “Anger Management” gerade auf Felsen vor dem Club gelaufen war. Es hatte vier Personen an Bord. Sie konnten sich alle retten, und das Schiff wurde von den Felsen gezogen und nach Hamilton Harbour eingebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Chinesischer Frachter im Taifun gesunken
(16.09.14) 12 chinesische Seeleute wurden von einem Helikopter des Flying Service Team gerettet, kurz bevor der Taifun Kalmaegi in Hainan in Südchina Landfall machte. Es handelte sich um die Crew der "Shenjia 33", die am 16.9. um 8:45 Uhr zwei Meilen südlich von Zhuhai Hebao Island in der Guangdong Provinz in 10 Meter hohen Wellen zu sinken begonnen hatte. Binnen einer halben Stunde konnten alle 12 Schiffbrüchigen gerettet werden und trafen um 10.53 Uhr in Zhuhai ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



”Sch… auf die Torpedos”: Schnelles Eingreifen bewahrte Paul Russ nach Strandung vor Schaden
(16.09.14) Der unter Antigua-Flagge laufende Containerfrachter “Paul Russ”, 16137 BRZ (IMO-Nr.: 9470882) wartet nach seiner Strandung auf einem Riff vor Saipan im Hafen auf die Freigabe zum Verlassen des Hafens. Noch aber hat kein Vertreter der Klassifizierungsgesellschaft den Frachter untersucht und seinen Zustand und die Seetüchtigkeit bestätigt, und so gab es auch kein Go der Coast Guard Guam.
Das Schiff war am 11.9., zwei Tage nach der Strandung in regnersischem Wetter, durch die T&T Salvage aus Texas gemeinsam mit der Cabras Marine von den Felsen bei Micro Beach an den nördlichen Mariana Islands geborgen worden. Dank der schnellen Reaktion der Hamburger Reederei Ernst Russ war sofort der OPA 90 Vessel Response Plan (VRP) aktiviert worden mit T&T Salvage als vertraglich verpflichtetem Berger.
Schlepper, Ölbekämpfungsausrüstung, Pumpen und ein 12-köpfiges Team von T&T-Cabras Marine wurden in Marsch gesetzt. Doch bei der ersten Tauchuntersuchung waren ein Torpedo aus dem 2. Weltkrieg sowie weitere Munitionsreste entdeckt worden. Daraufhin wurde die Bergungsvorbereitung unterbrochen und die Frachtercrew abgeborgen, bis ein Explosives Ordinance Disposal (EOD) Team eine Risikoeinschätzung vorgenommen hatte. Es kam bei einer Inspektionaber zu dem Schluss, dass die Sprengmittel keine große Gefahr darstellten, sodass die Vorebereitung der Bergung wieder aufgenommen werden konnte.
Doch die nächste Herausforderung wartete schon: Schlechtes Wetter war im Anzug und gefährdete die Operation. Deshalb entschied Bergungsleiter Albert Dai, dass sofort ein Anlauf unternommen werden musste, den Havaristen wieder flottzumachen, bevor er durch Arbeiten auf dem Riff bei Wellengang Schaden nehmen konnte.
Mit dem Einverständnis des Unified Command unter Leitung des USCG Federal On-Scene Coordinator kehrten die Berger unverzüglich zurück, und mit drei Schleppern von Cabras wurde die 161 Meter lange “Paul Russ” vom Grund gezogen. Die Oil Spill Response Operating Company (OSROCo) hatte für alle Fälle Personal und Ausrüstung bereit. Doch alles ging gut – der Frachter kam vom Grund ab, wurde zu einem sicheren Liegeplatz verholt und dort von Tauchern untersucht. Gegen 22 Uhr des 12.9. lag der Frachter im Hafen von Saipan.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffbrüchiger trieb einen Tag im Golf von Mexiko
(16.09.14) Die U.S. Coast Guard rettete am Abend des 15.9. einen Mann aus San Antonio mehr als einen Tag nachdem sein 25 Fuß langer Kutter vor Port O'Connor gesunken war. Der 37-jährige wurde ins Corpus Christi Hospital gebracht, nachdem ihn ein Helikopter der Coast Guard gegen 21 Uhr im Golf von Mexiko aus dem Wasser gezogen hatte.
Er war mit drei anderen Fischern aus San Antonio unterwegs, als ihr Boot so schnell kenterte, dass kein Notruf mehr ausgestrahlt werden konnte. Immerhin konnten alle Rettungswesten anlegen, was ihnen wohl ihr Leben rettete. Die anderen wurden am 14.9. gegen 13 Uhr vor San Jose Island von dem Offshore-Versorger “Go America” (MMSI-Nr.: 366838720) gerettet.
Sie berichteten, dass der vierte mit zwei Rettungswesten abgetrieben sei. Die Versorgercrew kontaktierte die Coast Guard, und ein Helikopter, ein Flugzeug sowie drei Boote starteten eine Suche nach dem Vermissten. Um 20.30 Uhr meldete ein Tanker, dass sein Ausguck Rufe im Wasser gehört habe. Wenig später war der Mann auch aus der Luft lokalisiert und konnte als letzter der Crew ebenfalls gerettet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Coastguard stabilisiert den gebrochenen Mast
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Teenies mit Mastbruch
(15.09.14) Das RNLI-Boot aus Plymouth wurde am 14.9. um 11.45 Uhr alarmiert, nachdem eine Yacht drei Meilen südlich des Eddystone Leuchtfeuers Mastbruch erlitten hatte. Von dem Liegeplatz an der Millbay Marina kämpfte sich die „Sybil Mullen Glover2 gegen hohe Wellen und starken Wind zu dem 10.6 Meter langen Havaristen, der mit seiner dreiköpfigen Crew und über Bord hängendem Rigg manövrierunfähig in der See trieb.
Zwei Rettungsmänner stiegen an Bord über und halfen, das Rigg zu sichern und eine Schleppverbindung herzustellen. Mit langsamer Fahrt ging es zur Mayflower Marina. Nach 5,5 Stunden waren Yacht und Crew in Sicherheit.
Ebenfalls zu einer Yacht in Schwierigkeiten war auch das RNLI-Boot aus Talbot am 13.9. um 16.15 Uhr gerufen worden. Das 20 Fuß lange Boot war in der Mündung des River Afan aufgelaufen. An Bord der Yacht waren vier Teenager, als sie bei Ebbe festkam und von der Brandung quergeschlagen wurde. Sie rollte heftig hin und her, und beim Eintreffen der Seenotretter waren drei der Crew bis zu den Hüften im Wasser und versuchten mit einer Leine, die Yacht mit dem Bug zur See zu drehen.
Nachdem das RNLI-Boot vor Ort war, wurde ein Rettungsmann übergesetzt und machte eine Schleppverbindung klar. Die drei Teens im Wasser wurden angewiesen, an Land zu waten, wo sie von Angehörigen der Coastguard betreut wurden. Nachdem die Schleppverbindung stand, gingen zwei weitere Seenotretter an Bord der Yacht, um sie durch ihr Gewicht in aufrechte Position zu bekommen.
Danach wurde sie vom Grund und in tieferes Wasser gezogen. Sie wurde dann vor Anker gelegt, während die folgende Flut abgewartet wurde, um zurück zu den Moorings in der Monkstone Marina auf dem River Neath zu kommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht “Avalon” gesunken
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Unerfreuliches Ende der Fahrt einer Motoryacht bei Pleasant Harbor
(15.09.14) Die US Coast Guard und das Washington State Department of Ecology waren im Einsatz, nachdem am Morgen die 65 Fuß lange Motoryacht “Avalon” nahe Pleasant Harbor in Brinnon, Washington,&xnbsp;auf Grund gelaufen und gesunken war. Sie hatte sich nach einem Motorschaden um 2.30 Uhr im Schlepp eines 14-Fuß-Bootes von einem Slip zu einem anderen befunden.
Die vierköpfige Crew konnte sich nach der Havarie ans Ufer des Pleasant Harbor State Park retten. An Bord ihrer Motoryacht befanden sich zum Unglückszeitpunkt 500 Gallonen Diesel. Ein dünner Ölfilm war auf dem Wasser sichtbar, nachdem das Schiff bei steigendem Wasserstand volllief. Die Coast Guard Puget Sound sowie die Berger von Global Diving and Salvage und die örtliche Feuerwehr kamen nach der Alarmierung um 3.30 Uhr zur Unglücksstelle.
Das Wrack wurde von Ölsperren umgeben und darin befindlicher Dieselkraftstoff aufgenommen. Eine geringfügige Menge trieb in den Hood Canal. Bei einem Überwachungsflug wurde ein 300 Fuß langer dünner Film festgestellt, der sich rasch auflöste. Bis zum Nachmittag hatten Taucher der Global Diving and Salvage die Ölleitungen abgedichtet, sodass kein weiterer Kraftstoff mehr auslaufen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Selbstlöscher bei Havarie nahe Morrisburg aufgerissen
(15.09.14) Der kanadische Bulkcarrier "John B. Aird", 22881 BRZ (IMO-Nr.: 8002432), lag am 14.9. weiterhin auf dem St. Lawrence River auf der Doran Shoal, eine Meile oberhalb von Morrisburg, auf Grund. Bei seiner Strandung hat der Frachter offenbar Schäden am Unterwasserschiff erlitten.
Den ganzen Tag über waren Taucher dabei, unter Wasser Schweißarbeiten am Rumpf durchzuführen, die erst mit Sonnenuntergang beendet wurden. Der Schlepper "Ocean Ross Gaudreault", 402 BRZ (IMO-Nr.: 9542221), traf, von Montreal kommend, gegen Mittag an der Unglücksstelle ein. Der Bulkcarrier saß außerhalb des Fahrwassers bei der Leuchttonne 81 fest und war sichtbar buglastig.
Das Achterschiff des Bulkers wurde 1982 bei den Collingwood Shipyards, Collingwood, am 29.4.1982 auf Kiel gelegt und am 21.10. vom Stapel gelassen. Es verließ Collingwood am Haken der Schlepper “Wilfred M. Cohen” und “John McLean” am 15.4.1983 mit Kurs auf die Port Arthur Shipyards, Thunder Bay, wo die Bugsektion angefügt wurde. Die Taufe fand am 3.6. in der Thunder Bay statt, ehe das Schiff für die Algoma Central Railway, Marine Division, Sault Ste. Marie, in Dienst gestellt wurde. Während des Baus waren am 1.6.1983 zwei Arbeiter durch einen elektrischen Schlag ums Leben gekommen, als sie das Schiff für die Taufe aufklarten. Am 13.6. ging es auf Jungfernfahrt mit 31,954 Tonnen Kohle für Nanticoke. Am 16.10.1990 brach im Selbstentladersystem des Schiffes nach dem Ende von Löscharbeiten bei einer Mühle in Ost-Chicago ein Feuer aus. 30 Feuerwehrleute gingen gegen den Brand an, der 1400 Fuß des Förderbandes erfasst hatte und 500,000 Dollar Schaden verursachte. Die Reparatur erfolgte bis zum 15.11. in Sarnia.
Am 9.3.2002 riss sich die “John B. Aird” an ihrem Winteraufliegeplatz an Wharf 18.1 in Port Colborne los und trieb gegen den ebenfalls aufgelegten Great Laker „Canadian Olympic“, 22887 BRZ (IMO-Nr.: 7432783). Der Vorfall ging aber glimpflich für beide Schiffe aus.
Von 1993 bis Januar of 2000 lief die “John B. Aird” im Management der Seaway Self Unloaders, St. Catharines, einer Partnergruppe der Algoma Central and Upper Lakes Group. Seither wird es von den Seaway Marine Transport, St. Catharines gemanagt.
Die „John B. Aird” transportiert überwiegend Kohle, Eisenerz, Salz, Pottasche, Pellets und Kies. Es ist 223 Meter lang, 22 Meter breit, hat 7,9 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 30958 Tonnen. Sie wird von 2 MaK Dieseln 6M552AK 4 der Krupp MaK Maschinenbau GmbH in Kiel angetrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fähruntergang vor Philippinen forderte wohl sechs Menschenleben
(15.09.14) Nach dem Untergang der Fähre „Maharlika II“ wurde der Tod von drei Menschen bestätigt, drei weitere wurden noch vermisst, nach denen die Suche andauerte. 110 Menschen wurden nach dem Untergang, der sich am 13.9. um 19.30 Uhr auf der Fahrt von Lipata, wo sie um 11 Uhr ausgelaufen war, nach Liloan, wo sie um 17 Uhr hätte eintreffen sollen, vor Binit Pt. Auf Panaon Island ereignet hatte, gerettet.
Das Schwesterschiff „Maharlika 4“ rettete 32 Personen, weitere wurden von der „Lara Ventura“, der „Epic St. Martin“, der „Orient King“ und der von der Cokaliong Shipping betriebenen „Filipinas Maasin“ aus der See gezogen. Nach der Passagierliste waren nur 58 Passagiere an Bord gewesen.
Die Fähre war in den Taifun Luis geraten und hatte gegen 18 Uhr Maschinenprobleme erlitten. Autos und Ladung rissen sich los und führten zu einer Steuerbordschlagseite. Die Coast Guard Eastern Visayas, Maasin, Lipata und Liloan wurden alarmiert. Um 23 Uhr traf die „Maharlika 4” mit 34 Überlebenden in Lipata ein. Zwei kamen ins Caraga Hospital wegen Unterkühlung und Dehydrierung. Sie kamen aus Marihatag, Surigao del Sur, und Surigao City.
Die „Lara Venture“ rettete 19 Personen, die „Epic St. Martin“ 54 sowie zwei Tote. Die “Orient King” konnte einen Menschen leben bergen und eine Leiche aus der See ziehen, zwei Überlebende befanden sich auf der „Filipinas Maasin“. Die Marine schickte die „Alberto Navarette (PG 394)” aus Lapu-Lapu City, Cebu, und die “Rafael Pargas (PG 379)” gemeinsam mit dem Schnellboot „DF 350“ aus Agusan del Norte. Sie erreichten das Unglücksgebiet am 14.9. gegen drei Uhr. Am Morgen war bereits eine Super Huey 2 der Luftwaffe aus Davao aufgestiegen.
Gegen sechs Uhr wurde der Transfer von Schiffbrüchigen von der „Epic St. Martin“ und „Lara Venture“ auf die „Alberto Navarette“ und „Rafael Pargas“ begonnen. Überlebende sagten aus, dass gegen 18 Uhr des Vorabends der Untergang der „Maharlika 2” begonnen habe. Die Crew händigte den Passagieren Rettungswesten aus und machte die Rettungsinseln klar. Dann mussten die Menschen in die kochende See springen und versuchen, die zum Teil kopfüber treibenden Inseln schwimmend zu erreichen. Etliche hielten sich stundenlang an den von deren Seiten hängenden Leinen fest, ehe Scheinwerfer der Suchschiffe die Dunkelheit aufhellten. Doch der hohe Seegang erschwerte die Rettungsaktion. Mit Megafon wurden die Entkräfteten ermutigt: „Hold on, hold on, don’t let go, all of you will be saved.” Für 110 der 116 Menschen an Bord kam die Rettung immerhin noch rechtzeitig.
Quelle:Tim Schwabedissen



14 Tote und 12 Vermisste vor Indonesien
(15.09.14) Vor Indonesien kenterte am 4.9. ein Boot mit 35 Fahrgästen. Mindestens 14 von ihnen kamen dabei ums Leben. 12 Personen wurden noch vermisst, neun lebend gerettet worden.
Das Boot war vor einer Insel in der Nordmolukken-Provinz in einem Sturm von einer meterhohen Welle erfasst worden und umgeschlagen. Rettungskräfte suchten nach den Vermissten, das schlechte Wetter und die Wellen behinderten die Suche aber erheblich.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Croisic
(15.09.14) An Bord des 8,8 Meter langen Kutters „Jeffie Chris” brach am Morgen des 15.9. um 5.30 Uhr vor Croisic ein Feuer aus. Der Skipper funkte einen Notruf, und ein SNSM-Boot konnte ihn von dem vor den Guérandaises treibenden Kutter abbergen. Trotz der Versuche, auch die „Jeffie Chris“ zu retten, sank das aus Fiberglas gefertigte Schiff um 7.30 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fünf Tote nach Fährunglück in Lagos befürchtet
(15.09.14) Ein Passagierboot kenterte im Gebiet von Bayeku in Lagos, Nigeria, am 13.9. gegen 19.30 Uhr. Vier Personen ertranken, eine wurde noch vermisst. Das Schiff kam von Okera Nla und war nach Bayeku unterwegs, als es verunglückte. Entgegen eines Verbots der Lagos State Waterways war es bei Dunkelheit mit 22 Personen an Bord unterwegs. 17 konnten lebend gerettet werden. Das Boot gehörte der Okera Nla Boat Association.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack von Leichter in Mongla gefunden
(15.09.14) Der Leichterfrachter „Hajera 1”, der am 12.9. in Monglas Pashur Channel gesunken war, konnte acht Stunden nach dem Unglück lokalisiert werden. Gegen 18 Uhr konnte daraufhin auch der Schiffsverkehr wieder durch die Mongla Port Authority freigegeben werden.
Die Untergangsstelle wurde nach dem Fund durch Einsatzkräfte der Marine mit Tonnen und Flaggen markiert. Die „Hajera 1“ sollte nun so rasch wie möglich geborgen werden. Es war auf dem Weg zu einer Ziegelei in Khulna bei Tonne 2 im Gebiet von Harbaria nach Kollision mit einem in Panama registrierten Schiff untergegangen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler "Plutonas" mit Schlagseite
(Bild: Vidar Bjoerkli)   Großbild klick!
Trawler war wie Nussschale in der See
(14.09.14) Der litauische Trawler "Plutonas", 667 BRZ (IMO-Nr.: 8505422), der am 2.9. in Gisundet auf Grund greaten war, war nicht wegen der neuen Betonnung vom rechten Weg abgekommen. Die Crew sagte aus, dass sie die Ballasttanks in Kårvikhamn am Vortag beim Löschen von Shrimps entleert habe. Dadurch war das Schiff so leicht geworden, dass es fast nicht mehr manövrierbar war und sich wie eine Nussschale auf See verhielt.
Im Fahrwasser südlich der Gisudnbrücke geriet es in starke Strömung und außer Kontrolle. Zwei Schlepper aus Tromsø hatten den Havaristen bei Flut wieder flottgemacht und zum Trelastutsalg in Midfylket gebracht. Wegen Wassereinbruch hatte es starke Backbordschlagseite.
Der in Finnsnes ansässige Dykk-og Anleggsservice konnte das 17 Zentimeter lange und 3-4 Zentimeter breite Leck mit Tec-7 abdichten. Eine Nylonmatte wurde mit Magneten über dem Leck fixiert. Der Trawler durfte dann nach Klaipeda auslaufen, wo er am 14.9. festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler “Regard Ailleurs” im Flammen
(Bild: Premar Manche)   Großbild klick!
Zweites Feuer ließ Trawler keine Chance
(14.09.14) Der französische Trawler “Regard Ailleurs”, der in der Nacht zum 11.9. nach einem Feuer verloren ging, war bereits vor fünf Jahren in Brand greaten. Am 12.9.2009 war auf dem Weg zum Heimathafen rund 10 Minuten vor dem Einlaufen ein Feueralarm ausgelöst worden. Der Maschinenraum, der stark verraucht war, konnte abgeriegelt werden. Es gelang, den Trawler nach Port-en-Bessin einzuschleppen, wo bereits die Feuerwehr von Bayeux bereitstand. Die Reparatur des Brandschadens dauerte einen Monat.
Diesmal gab es aber keine Rettung. Nachdem um 13.45 Uhr das Feuer ausbrach, mussten die beiden Fischer in eine Rettungsinsel flüchten und wurden gerettet. Am späten Nachmittag war ein Team von Feuerwehrleuten der Marine von Cherbourg mit Wärmebildkameras vor Ort. Es gelang, eine Gasflasche von Bord zu holen, doch dann nahm das Feuer überhand, und die Retter mussten eilends flüchten.
Am Abend gelang es einem SNSM-Boot und dem Schlepper “Abeille Liberté” zwar, den Brand zu reduzieren, um zu versuchen, das Wrack abzuschleppen. Doch bereits nach wenigen Minuten Schleppfahrt kenterte das Schiff, das schwer von Löschwasser und vom Brand geschwächt war, und sank um 23 Uhr vor dem Pointe du Hoc. Nur einige Trümmer konnten noch aus der See aufgenommen werden. Das Öl verdunstete rasch.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tote und Vermisste nach Untergang philippinischer Fähre
(14.09.14) Die philippinische Fähre „Maharlika II“, 1865 BRZ (IMO-Nr.: 8129773), sank in der Nacht zum 13.9. zwischen Suriago und Süd-Leyte in stürmischer See. Gegen 14 Uhr war die Maschine ausgefallen und das Schiff manövrierunfähig geworden, und nachdem es nicht mehr gegen die von einem Taifun aufgewühlte See gehalten werden konnte, entwickelte das Schiff Schlagseite.
Die Fähre "Maharlika 4", 299 BRZ (IMO-Nr.: 8870308), startete eine halbe Stunde nach der ersten Notmeldung eine SAR-Operation, bei der sie später von dem in Singapur registrierten Flüssiggastanker „Epic St. Martin“, 5024 tdw (IMO-Nr.: 9364198), und dem unter Hongkong-Flagge laufenden Bulkcarrier "Lara Venture", 93000 tdw (IMO-Nr.: 9512575), sowie Helikoptern der Küstenwache, dem Tanker „Orient King“, 7506 BRZ (IMO-Nr.: 9377729), und der „Filipinas Maasin“ unterstützt wurde.
Um 18 Uhr wurden Notraketen geschossen, während das Schiff in Rettungsinseln evakuiert wurde. Zwischen 18 und 19 Uhr kenterte die Fähre schließlich und sank auf 1000 Metern Wassertiefe einen Kilometer vor Cogon nahe San Ricardo bzw. acht Meilen vor Lipata. An Bord der Fähre hatten sich nach der Passagierliste 86 Personen befunden, 56 Erwachsene, zwei Kinder und eine 26-köpfige Crew. Die philippinische Coast Guard sprach am Morgen des 14.9. von 105 Geretteten und zwei Toten.
Gegen 11 Uhr war von 110 Geretteten und drei Toten aus Cagayan de Oro und Maguindanao sowie dem vermissten Chefingenieur die Rede. 14 Verletzte wurden in Caraga Regional Hospital in Suriago behandelt. 34 Überlebende gingen in Surigao von Bord der "Maharlika 4", 54 weitere sowie zwei Tote hatte die "Epic St. Martin" an Bord, 19 die "Lara Venture" und zwei die „Filipinas Maasin“ sowie einen die „Orient King“.
Die Fähre hatte zudem einen Bus von Philtranco, 11 Trucks und einen Pkw geladen, als sie am 13.9. um 11.30 Uhr zur vierstündigen Fahrt von Lipata Port in Surigao City nach Liloan auslief. Das Schiff war 60 Metr lang, 12,5 Meter breit, hatte eine Tragfähigkeit von 541 Tonnen und wurde 1984 erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter vor Singapur kollidiert
(14.09.14) Die beiden unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier "Best Unity", 35885 BRZ (IMO-Nr.: 9167368), und "Southern Explorer", 88552 BRZ (IMO-Nr.: 9248459), kollidierten am 12.9. in der Straße von Singapur und wurden beschädigt. Die vollbeladene "Southern Explorer", die auf dem Weg nach Taiwan gewesen war, wurde aufgerissen und erlitt im Vorschiff Wassereinbruch. Der Bug senkte sich ab.
Beide Schiffe gingen vor der Küste Singapurs vor Anker. Der "Maju 511" und andere Hilfsschiffe kamen herbei. Die "Southern Explorer" lag auf der Ostreede. Die unbeladene "Best Unity" war aus Kaoshiung gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Revierkenntnisse retteten Jollensegler das Leben
(14.09.14) Der ausgeprägten Revierkenntnis der freiwilligen Seenotretter von der Insel Wangerooge verdankte ein Jollensegler sein Leben, dessen Boot am Abend des 12.9. vor dem westlichen Ende der Insel sank. Die Alarmierung erreichte die DGzRS gegen 18.15 Uhr auf ungewöhnlichem Weg: Die Rettungsleitstelle aus dem sächsischen Grimma im Landkreis Leipzig informierte die Seenotretter über einen Notruf.
Eine Frau hatte berichtet, mit Handy von einem Bekannten, der sich derzeit auf Wangerooge aufhielt, über einen Seenotfall vor der Insel informiert worden zu sein. Die einzige ungefähre Positionsangabe war die Nähe der Buhne H am Westende Wangerooges. Die Seenotküstenfunkstelle Bremen Rescue Radio bat einen Offshore-Versorgungshubschrauber um Unterstützung. Er befand sich ganz in der Nähe in der Luft. Unterdessen besetzten die freiwilligen Seenotretter das Rettungsboot „Wilma Sikorski“. Trotz intensiver Suche zwischen Wangerooge und Spiekeroog konnte der Hubschrauber nichts entdecken.
Inzwischen traf das Rettungsboot im Suchgebiet ein. Dem Hubschrauber wurde unterdessen der Treibstoff knapp, er musste abdrehen. Mittlerweile hatte sich herausgestellt, dass auf Wangerooge tatsächlich ein Jollensegler zum Festland aufgebrochen und noch nicht zurückgekehrt war. Die Seenotretter intensivierten deshalb bei nordnordöstlichen Winden um vier Beaufort die Suche, zunächst südlich der Buhne H, dann nördlich.
Die ausgeprägte Revierkenntnis der DGzRS-Crew rettete das Leben des Seglers: Sie fuhren noch weiter hinaus und entdeckten im Wasser etwas Schwarzes. Es handelte sich um den Segler, der sich nur noch an einem Beutel mit persönlichen Dingen festhielt. Er war dunkel gekleidet und trug keine Rettungsweste. Bei einem Meter Seegang und schon tief stehender Sonne war er kaum auszumachen.
Die Seenotretter zogen den völlig unterkühlten, aber ansprechbaren etwa 40 bis 50 Jahre alten Mann durch die spezielle Bergungspforte an Bord der „Wilma Sikorski“. Sie wärmten seinen Körper mit Decken. Er wusste seinen Namen und sagte auf unsere Frage nach seinem Boot nur ,weg, weg, weg‘“. Auf der Rückfahrt nach Wangerooge alarmierten die Seenotretter den Landrettungsdienst. Er übernahm im Hafen die weitere Versorgung des Schiffbrüchigen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre schlug gegen Kai
(14.09.14) Am Abend des 12.9. erlitt die norwegische Fähre "Solnør", 765 BRZ (IMO-Nr.: 7611755), auf der Fahrt von Kvanne nach Rykkjem technische Probleme. Als sie gegen 18.30 Uhr Rykkjem ansteuerte, schlug sie mit dem Heck hart gegen den Kai, nachdem die Crew noch versucht hatte, eine Kollision abzuwenden. Danach lief die Fähre in die Bucht zurück, bevor sie drehte und erneut einlief. Taucher untersuchten das Schiff, und nachdem ein Fehler im Betrieb eines Propellers ausgemacht war, konnte es am 13.9. wieder in Betrieb gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Transportboot sank in Cades Bay
(14.09.14) Die „Lady Mignonne“, 126 BRZ (IMO-Nr.: 9094420) kenterte und sank in der Cades Bay auf der Fahrt von St. Kitts, Nevis nach St. Maarten vor Four Seasons Resort in Nevis and Cotton Ground am Nachmittag des 12.9. auf der Fahrt nach um 14.45 Uhr. Das Schiff war wohl topplastig. Die Royal St. Christopher and Nevis Police Force sowie die St. Kitts Nevis Defence Force Coast Guard wurden alarmiert. Acht Schiffe beteiligten sich an der Suche. Die fünfköpfige Crew wurde gerettet. Das Transportboot wurde 1977 bei der Breaux's Bay Craft Loreauville erbaut. <
Quelle:Tim Schwabedissen



Seehundsausflug fiel ins Wasser
(14.09.14) Das KNRM-Boot aus Breskens evakuierte am 13.9. 35 Personen von dem holländischen Ausflugsboot "De Festijn" (MMSI-Nr.: 244750909), das beim morgendlichen Auslaufen zu den Seehundsbänken bereits im Hafen von Breskens Maschinenprobleme erlitten hatte. Die Crew musste Anker werfen, Versuche, die Maschine des 27 Meter langen Schiffes zu reparieren, schlugen fehl. Deshalb wurden erst die Fahrgäste von dem Rettungsboot "Christien" an Land gebracht und dann der Havarist längsseits genommen und in den Fischereihafen geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sturm verzögert Tauchgang zu Franklin-Schiff
(14.09.14) Der kanadische Eisbrecher “Sir Wilfried Laurier” mit einem achtköpfigen Archäologen-Team von Parks Canada an Bord sowie dem Forschungsboot “Investigator” ist zurück an der Untergangsstelle des Expeditionsschiff der Franklin-Expedition bei Gjoa Haven auf King William Island.
Am 13.9. kämpfte er gegen einen Sturm mit 40 Knoten in der Storis Passage an, der den ersten Tauchgang verzögern wird. Das Wrack, bei dem es sich um HMS “Erebus” oder HMS “Terror” sitzt aufrecht auf dem Meeresgrund. Das siebenköpfige Tauchteam soll in Schichten mit zwei Mann arbeiten und jeweils eine Stunde unten sein. Eines der wichtigsten Ziele wird sein, das Schiff zu identifizieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier vor Morrisburg auf Grund gelaufen
(14.09.14)Der kanadische Selbstentlader "John B. Aird", 22881 BRZ (IMO-Nr.: 8002432), lief am Morgen des 14.9. vor Morrisburg auf Grund. Das Schiff kam um 1:30 Uhr bei Tonne 81 mittschiffs an Steuerbord fest, das Heck hob sich etwas aus dem Wasser. Die mit Schlacke beladene “John B Aird” saß auf der Doran Shoal eine Meile oberhalb von Morrisburg auf einer Wassertiefe von 3.8 Metern. Um 4:15 Uhr waren Teams zur Untersuchung der Lage vor Ort, Taucher trafen in Morrisburg ein. Eine Tauchcrew von All-Sea Great Lakes aus St. Catharines machte sich klar zum Tauchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Transportboot sank in Cades Bay
(14.09.14) Der in Brixham stationierte Trawler "Danielle – BM 478" (MMSI-Nr.: 232005400) entwickelte am 13.9. im Hafen von Polruan Schlagseite, nachdem er auf Grund aufgesetzt hatte. Das Hafenbecken wurde abgesperrt, während auf Flut und Schlepper gewartet wurde, um das Schiff wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



türkischer Bulkcarrier&xnbsp;"Ince Inebolu" aufgelaufen
(Bild: Hellenic Coastguard)   Großbild klick!
Gestrandeter Bulkcarrier bei Kreta wieder flottgemacht
(12.09.14) Der türkische Bulkcarrier&xnbsp;"Ince Inebolu", 30011 BRZ (IMO-Nr.: 9254472),&xnbsp;konnte rund eine Woche nach seiner Strandung auf Position 36 34 N 026 27 O am südöstlichsten Zipfel der griechischen Mittelmeerinsel Astyipalaia am Morgen des 11.9. von dem griechischen Schlepper "Megas Alexandros" (IMO-Nr.: 7351070),&xnbsp;sowie dem Offshore-Versorger "Aegis I" (IMO-Nr.: 7392957) wieder abgebracht werden.
Mit der Bergung war Tsavliris beauftragt worden, die daraufhin am 5.9. die beiden Schiffe aus Perama herangeführt hatte. Sie zogen gegen sechs Uhr an und konnten den Havaristen von den Felsen nördlich von Kreta, auf die er 4,5 Meter weit hinaufgerutscht war, herunterziehen. Danach wurde der Frachter zu einem Ankerplatz in Skala Sstypaleas für weitere Inspektionen geschleppt.
Der unbeladene Frachter hatte sich auf der Fahrt von Ras Isa nach Novorossyisk befunden, als er auf Grund lief und leckschlug. Sorgen hatten die 1,388 Tonnen Öl und 70 Tonnen Diesel bereitet, die jedoch nicht ausliefen.
Die “Ince Inebolu” ist 182,87 Meter lang, 32,26 Meter breit, hat 12,02 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 52.376 Tonnen. Sie läuft für die Ince Denizcilik Ve Ticaret A.S. in Istanbul und entstand 2002 auf der Tsuneishi Heavy Industries (Cebu) Inc. in Balamban als “Medi Malina”. Vier Jahre später kam sie unter dem aktuellen Namen in Fahrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Regarde Ailleurs – CN 626604” brennt
(Bild: Marine Nationale)   Großbild klick!
Kutter nach Feuer vor Pointe du Hoc gesunken
(12.09.14) Am 11.9. gegen 13:45 Uhr fing das CROSS Joburg einen Notruf der zweiköpfigen Crew des französischen Kutters “Regarde Ailleurs – CN 626604”, auf, der sechs Meilen nördlich von Port-en-Bessin in Brand geraten war. Der Notruf wurde weitergeleitet, und das Forschungsschiff “André Malraux” des Kultusministeriums wie auch ein EC-225-Helikopter der Marinebasis in Maupertus sowie das SNSM-Boot “Ouistreham.A” und das RIB “SDIS 14” der Feuerwehr, das sich auf einer Übungsfahrt in der Nähe befand, nahmen Kurs auf den Kutter.
Die beiden Fischer hatten sich in eine Rettungsinsel flüchten müssen, aus der sie unversehrt von dem RIB geborgen wurden, während das Rettungsboot versuchte, den Brand einzudämmen. Währenddessen barg der Trawler „Milou” die Rettungsinsel aus dem Wasser. Das CROSS Joburg alarmierte außerdem den Notfallschlepper “Abeille Liberté”, der aus Cherbourg, sowie das Patroullienboot “Pluvier”, das sich in der Seine-Bucht befand. Die Löscharbeiten wurden durch das Vorhandensein einer Gasflasche erschwert.
Am Abend gelang es aber Rettungstrupps, auf den Havaristen zu steigen und diese von Bord zu holen. Doch das Feuer flammte erneut auf, und um 23 Uhr sank der Kutter vor dem Pointe du Hoc trotz aller Löschbemühungen durch die „Abeille Liberté“ und das Rettungsboot. Der in Port en Bessin beheimatete Kutter wurde 1985 bei Daniel in Paimpol als „Jeremy – SB 626604“ erbaut, war 12,7 Meter lang und 5,26 Meter breit. Später lief er als „Anthony – CN 626604“ sowie als „l’Elodie – CN 626604.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tauchboot vor Phuket nach Brand gesunken
(12.09.14) Im Hafen von Chalong in Phuket geriet das Tauchboot “Chok Somboon 15” der Andaman Ocean Safari am Morgen des 12.9. in Brand und sank in der Chalong Bay. Die Marinepolizei wurde gegen zwei Uhr alarmiert und schickte ein Boot mit acht Mann zum Löschen. Gleichzeitig wurde das Schiff aus der Nähe anderer Fahrzeuge geschleppt, um ein Übergreifen der Flammen zu vermeiden.
Starker Wind und die Explosion von Gas- und Sauerstoffflaschen erschwerte die Löscharbeiten. Zwei Stunden darauf erlitt das Holzschiff Wassereinbruch und sank gegen vier Uhr 700 Meter vor der Küste. Das einzige Crewmitglied an Bord, ein Mann aus Myanmar, hatte sich rechtzeitig durch einen Sprung über Bord retten können. Der Brand wurde wohl durch einen Kurzschluss im Maschinenraum ausgelöst. Das 25 Meter lange Schiff hatte einen Wert von 310,000 Dollar.
Quelle:Tim Schwabedissen




Elbe-Seiten-Kanal wieder frei
(12.09.14) Das deutsche Binnenschiff "Hanna", 844 ts (EU-Nr.: 05109340), konnte am Morgen des 11.9. auf dem Elbe-Seitenkanal wieder aufgeschwommen werden, nachdem ein Teil der Kohleladung geleichtert worden war während der vorangegangenen Nachtstunden. Gleichzeitig war es Tauchern gelungen, das Leck im Bug mit Stahlplatten provisorisch abzudichten.
Nachdem der Frachter, der sich auf der Fahrt von Hamburg Richtung Uelzen befunden hatte, gesichert war, konnte der Elbe-Seiten-Kanal wieder für den Schiffsverkehr freigegeben werden. Derweil steuerte die weniger stark beschädigte "Weser", 1358 ts (EU-Nr.: 04008980), den Hamburger Hafen an und machte am 11.9. um 19.40 Uhr in Finkenriek fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vierte Strandung der „Vestvind“ diesmal vor Revtangen
(12.09.14) Der unter Gibraltar-Flagge laufende Frachter&xnbsp;"Vestvind", 1843 BRZ (IMO-Nr.: 8209743), lief von Forsand kommend am frühen Morgen des 12.9. in Vatlestraumen vor Revtangen unweit von Bjorøy auf Grund. Die Polizei und das MRCC Südnorwegen wurden um 4.42 Uhr alarmiert. Die siebenköpfige Crew war unversehrt geblieben. Erste Versuche des NSSR-Rettungsbootes "Kristian G. Jebsen", den Havaristen um 5.40 Uhr mit seinen 20 Tonnen Zugkraft wieder flottzumachen, scheiterten ebenso wie der Einsatz des Küstenwachbootes "Tor", das noch 10 Tonnen mehr Pfahlzug aufwies. Angesichts des Niedrigwassers sollte nun eigentlich auf die nächste Flut gegen 14 Uhr gewartet werden, doch eher überraschend gelang es der „Tor“ gegen acht Uhr doch noch, die „Vestvind“ von den Felsen zu ziehen. Gegen neun Uhr machte sie in Bergen fest, wo Taucher den Rumpf untersuchten. Wahrscheinlich war die „Vestvind“ von der Strömung versetzt worden, als sie mit langsamer Fahrt auflief. Es wurde als Ursache der Havarie kein Drogenmissbrauch vermutet.
Die „Vestvind“ ist 80,72 Meter lang, 12,62 Meter breit, hat 4,2 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 2.464 Tonnen. Sie läuft für die Lighthouse Ship Management AS in Troland und wurde 1985 von der Schiffswerft und Maschinenfabrik Cassens GmbH in Emden als „Ettina“ für die Pistoor Schiffahrtsges.m.s.’Ettina’ KG DCWT in Emden erbaut. Im September 1997 wurde sie in „Lys Crown“ umbenannt und in Antigua registriert. 1999 kam sie als „Triton Navigator“ für die Triton Schifffahrts GmbH & Co.KG m.s.’Triton Navigator’ in Willemstad in Fahrt. Im Februar 2001 wurde sie zur „Sea Waal“ der HS Schiffahrts GmbH & Co.KG m.s.’Johanna’ in Haren Ems.
Am 19.2.2001 lief sie auf dem Trent auf –Position 53.40.5. N. - 00.41.5 W. nahe Cliff End auf Grund. Nachdem sie am selben Tag wieder abgebracht war, wurde sie nach Vlissingen geschleppt. Im August 2004 kam sie als „Sea Waal“ der Waalkes Schifffahrts GmbH & Co.KG m.s.’Sea Waal’ unter Gibraltar-Flagge in Fahrt, wurde 2006 zur „Rita“ der Vaagebulk I K/S. und 2011 zur „Vestvind“ der Vestbulk A/S., die zurmVaage Ship Management AS.te Bergen gehört.
Am 22.4.2011 lief das Schiff abermals auf der Reise von Travemünde nach Mandal bei Korsør dicht bei der Brücke über den Großen Belt auf Grund. Die Polizei fand den Rudergänger betrunken vor und verhaftete ihn. Am 23.4.2011 wurde sie geborgen und zur Untersuchung nach Korsør eingeschleppt, von wo aus es am 26.4.4 nach Mandal ging.
Ein weiteres Mal lief der Frachter am 5.2.2012 auf der Reise von Kragerø nach Skive bei Sælhundeholm im Limfjord mit einer Ladung Kies auf Grund. Am 6.2. wurde sie mit Hilfe des Rettungsbootes „Martha Lerche“ der Station Thyborøn wieder flottgemacht und in Skive durch Taucher untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fregattennachbau erlitt Pod-Ausfall
(12.09.14) Der französische Fregattennachbau&xnbsp;"Hermione" (MMSI-Nr.: 228052600)&xnbsp;machte am 11.9. vorzeitig im Hafen von La Rochelle fest, einen Tag vor dem geplanten Einlaufen. Grund war ein technisches Problem des Dreimasters. Einer der beiden Pods war am Nachmittag des 10.9. ausgefallen.
Deshalb musste das 66 Meter lange Schiff die Erprobung abbrechen, als es sich gerade vor der Küste von Vendée befand. Unter Segeln machte sich die "Hermione" auf den Weg nach La Rochelle, wo Techniker sich des Problems annehmen sollten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Célacante bleibt auf dem Meeresgrund
(12.09.14) Der französische Trawler&xnbsp;"Célacante", 181 BRZ (IMO-Nr.: 8739035),&xnbsp;könnte nun doch endgültig auf dem Meeresgrund im Marinepark Iroise verbleiben, wo er unweit des Leuchtturms Pierres Noires auf Grund gelaufen und während der Bergung auf 10 Metern Tiefe gesunken war. Der Vorschlag von Eigner Porcher, das Wrack zu reinigen und hervorstehende Teile zu entfernen, stieß auf positive Resonanz des Parkmanagements und der Behörden. Der Park soll eine Kompensation zur Verbesserung des Ökosystems erhalten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Paul Russ im Wettlauf gegen Wetterverschlechterung geborgen
(12.09.14) Der Frachter "Paul Russ" wurde am 11.9. erfolgreich vom Micro Beach-Riff gezogen. Am Abend des 10.9. waren Mitglieder der U.S. Navy Explosives Ordnance Division (USN EOD) aus Guam an Bord des Küstenwachbootes "Washington" nach Saipan aufgebrochen, wo sie am frühen Morgen des 11.9. eintrafen. Zunächst wurde von der Wasseroberfläche aus eine Einschätzung der Situation vorgenommen.
Erst am Nachmittag bei Ebbe konnten Taucher die Sprengmittel, die in der Nähe des Havaristen entdeckt worden waren, untersuchen. Sie waren bereits sehr stark verfallen. Deshalb fiel der Entschluss, den Frachter noch am selben Tag zu bergen. Hintergrund war auch eine Wetterverschlechterung, die bisher nur ein bis zwei Fuß hohe See sollte auf sieben bis neun Fuß ansteigen, was das Risiko von Schäden erhöht hätte. Die Sprengmittel lagen zudem in einem Graben, so dass ein direkter Kontakt mit dem Rumpf des Havaristen vermieden werden konnte.
Gegen sieben Uhr zogen die Schlepper an, und nach zwei Stunden war die "Paul Russ" wieder frei und wurde an eine nahe Pier zur Inspektion durch die Klassifizierungsgesellschaft und die U.S. Coast Guard gebracht. Die Sicherheitszone wurde auf 250 Yards verringert. Nun war auch die Zufahrt nach Saipan wieder frei – rechtzeitig für einen am 12.9. erwarteten Öltransport.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neues künstliches Riff im Golf von Mexiko im Anmarsch
(12.09.14) Im Golf von Mexiko wird ein weiteres künstliches Riff entstehen – der ausgediente, unter Panama-Flagge registrierte Frachter “Kinta S”, 465 BRZ (IMO-Nr.: 7513680), lief am 8.9. aus Alabama, wo er gereinigt und freigegeben worden war, in Richtung der geplanten Versenkungsstelle vor Texas aus. Die Fahrt dauert rund 10 Tage. Auf einem Riff neun Meilen vor der Küste soll er dann zwischen dem Packery Channel und Port Aransas auf Grund gelegt werden.
Die vorangegangene Vorbereitung und Reinigung hatte eine Million Dollar gekostet. Die in Miami liegende “Kinta S” war von Reefmaker und der Walter Marine in Orange Beach erworben worden und hatte dann auf dem Intracoastal Waterway bei der Walter Marine festgemacht. Der Frachter war 1975 bei Miura Saiki in Japan erbaut und im Golf, entlang der US-Ostküste und der Karibik wie in Zentralamerika eingesetzt worden.
Das Schiff ist 50 Meter lang, neun Meter breit und hat eine Tragfähigkeit von 702 Tonnen. Nach der Ablieferung im Dezember 1975 lief er bis 1992 als “Minsengo Maru”, bis 1993 als “Manyoshi Maru” und “Mayab”, dann bis 1999 als “Superior Express” und “Marlin Express”, um 2003 zur “Renaissance”, 2006 zur “Isabel” und 2007 zur “Kinta S” zu werden. Zuletzt hatte die Walter Marine am 23.5.2013 den Frachter “Lulu” 18 Meilen vor Alabama versenkt. Dazu hatte der Gulf Coast Reef and Restoration Foundation 500,000 Dollar beigesteuert und der Namensponsor Mac McAleer 250,000 Dollar gespendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leichterfrachter sank in Bangladesh
(12.09.14) Der 630 Tonnen große Leichterfrachter “Hazera 1” kenterte am 12.9. gegen 10 Uhr mit einer Ladung Klinker im Poshur Channel des Hafens von Mongla unweit von Harbari, nachdem der Schiffsboden gebrochen war. Der Verkehr von und nach Mongla musste danach unterbrochen werden.
Die achtköpfige Crew konnte sich schwimmend an Land retten. Die “Hazera 1” war aus Rupsha in Khulna ausgelaufen, nachdem sie die Klinker von dem chinesischen Frachter “Taihaihu” bei Harbaria übernommen hatte. Die Marine von Bangladesh versuchte, das Wrack nun zu orten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Unterwasseraufnahme: Franklin-Wrack
(Bild: Canadian Government)   Großbild klick!
Franklin-Wrack größte Entdeckung seit der Titanic
(11.09.14) Als größte Entdeckung seit der „Titanic“ im Jahr 1985 gilt der Fund des Franklin-Wracks unter Experten. Der britische Archäologe William Battersby nannte sie sogar die größte archäologische Entdeckung, die die Welt seit der Graböffnung von Tutanchamun vor fast 100 Jahren gesehen hat. Die britische Königin Elizabeth II. gratulierte und sprach von einem historischen Ereignis.
Auf Videoaufnahmen waren in milchig trübem Wasser Balken, Planken und Rohre des in 11 Metern Tiefe nahe der kleinen O’Reilly-Insel südlich der König-William-Insel.im Queen Maud Gulf entdeckten, rund 30 Meter langen Schiffes sichtbar geworden, das bis auf das teilweise zerstörte Heck gut erhalten schien. Das eisige Wasser hatte den Zerfall des Holzes offenbar verlangsamt. Erkennbar waren u.a. auch eine Winde, die vordere Luke, der Kopf einer Lenzpumpe, Decksbalken und diagonale Deckplanken, wie sie die Royal Navy auf der „Erebus“ und „Terror“ verwendeten. Die Wissenschaftler des Arktisterritoriums Nunavut an Bord des kanadischen Eisbrechers „Sir Wilfried Laurier“ waren elektrisiert von dem Fund, der ihrer Regierung am 7.9. um 22.30 Uhr per Email bekannt gegeben wurde.
Das Suchteam war der Fundstelle auf die Spur gekommen, indem sie begonnen hatte, die Küstenlinie einer Insel unter die Lupe zu nehmen, die sich unweit der Stelle befand, an der nach den mündlichen Überlieferungen der Inuit ein aufgegebenes Schiff im Eis getrieben haben sollte, dessen Masten 1848 noch aus dem Eis ragend sichtbar gewesen waren. Die Inuit waren auch noch an Bord gegangen, aber wieder geflohen, als sie auf dem Schiff Tote entdeckten.
Am 1.9. wanderte der Helikopterpilot Andrew Stirling durch die Felsen, als er hinter einem ein Objekt erblickte, das wie eine riesige Gabel anmutete. Er rief den Archäologen Douglas Stenton, und dieser bestätigte, das Artefakt, das sich als Teil eines Bootdavits entpuppte, stammte von der Royal Navy und könnte somit ein „missing link“ zur Franklin-Expedition sein. Weiter fand sich auch ein Holzstück, das vermutlich als Pfropfen für eine Klüse diente, durch die Ketten beispielsweise für einen Anker durch eine Schiffswand oder das Deck geführt wurden.
Nach dieser wegweisenden Entdeckung wurde ein Suchgebiet nach See hin abgesteckt, und das kleine Forschungsschiff „Investigator“ zog in 150 Meter liegenden parallelen Kursen ein 2g-Robot-Scanner durch die Suchpatterns. Es dauerte nicht lang, bevor etwas auf dem Monitor des Park Canada-Archäologen Ryan Harris erschien. Die Umrisse eines Wracks scrollten auf dem Bildschirm herab, und das Bild hatte sich noch nicht einmal halb aufgebaut, als er rief: „That's it, that's it!" Doch mit dem Sonarbild war der Fund noch nicht positiv bestätigt. Parks Canada hat ein Protokoll zur Identifikation, und dies war erst der erste Schritt. Der zweite war, zurück zum Eisbrecher „Sir Wilfird Laurier“ der Canadian Coast Guard zu kommen. Teamchef Marc-Andre Bernier von Parks Canada wurde von der “One Ocean” auf die “Laurier” übergesetzt, und dann wurden gegen acht Uhr deren Kommunikationseinrichtungen abgeschaltet. Damit sollte die Fundposition geschützt werden.
Nachdem sicher schien, dass die Fundstelle vielversprechend war, wurde ein ROV abgesetzt, das mit einem kleinen Boot zu der Position gebracht wurde. Am 7.9. dann, zwischen 19 und 21 Uhr, bestätigte Bernier, dass es sich bei dem Fund um eines der beiden Franklin-Wracks handele. Binnen 1,5 Stunden wurde nun die kanadische Regierung informiert und ging an die Öffentlichkeit. Die sechste Expedition der kanadischen Regierung war am Ziel. Doch ganz ist das große Rätsel noch nicht gelöst. Die Frage blieb: Wo war das zweite Schiff?
Nach ihm soll nördlich des jetzt entdeckten Wracks weiter gesucht werden. Außerdem steht die Untersuchung des ersten Wracks an, aus denen man sich weitere Aufschlüsse über das tragische Ende der Expedition erhofft. Bereits am 11.9. kehrte Parks Canada an die Untergangsstelle zurück, um noch vor der Vereisung weitere Erkundungen durchführen zu können. Taucher sollen so bald wie möglich absteigen und Artefakte bergen. Wenn erhaltene Konserven gefunden werden, ließen sich diese auf den Bleigehalt testen – die Überlieferung deutete darauf hin, dass die Männer der Expedition an einer Bleivergiftung zugrunde gegangen sein könnten.
Auch wollen sie versuchen, eine Kamera in den Rumpf einzubringen. Mögliche menschliche Überreste werden nicht angetastet. Der gute äußere Erhaltungszustand lässt grundsätzlich auf viele interessante Funde hoffen. Es soll vor dem herannahenden Ende der Saison noch so viel wie möglich kartiert und katalogisiert werden. Gleichzeitig geht es an die Vorbereitung der Kampagne im Jahr 2015. Die Frage einer Bergung wurde von Bernier nicht eindeutig beantwortet.
Sie wäre sehr teuer und schwierig. Parks Canada tendiert dazu, Wracks zu lassen, wo sie gefunden wurden und damit den richtigen historischen Kontext zu garantieren.
Die Suche nach den Schiffen ist nicht zuletzt Teil der Politik, mit der die Regierung Kanadas Souveränitätsansprüche in der Arktis stärken will. Die Nordwestpassage wird in Zukunft stärker von der internationalen Schifffahrt genutzt, aber die Hoheitsrechte über die Wasserstraße sind umstritten. Rechtlich hat der Fund keine Bedeutung. Er hat aber eine symbolische Bedeutung, weil mit ihm die historischen Bindungen Kanadas an die Nordwestpassage unterstrichen werden. Die „Erebus“ und „Terror“ verbleiben indes weiter im Eigentum Großbritanniens.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff bei Bad Bevensen nach Kollision teilweise gesunken
(11.09.14) Die beiden deutschen Binnenschiffe "Hanna", 844 ts (EU-Nr.: 05109340) und "Weser", 1358 ts (EU-Nr.: 04008980), sind am 10.9. um 9.15 Uhr unweit der L 232-Brücke über den Elbe-Seiten-Kanal bei Bad Bevensen kollidiert. Im Vorschiff der “Hanna” entstand ein 1,5 x 0,4 Meter großes Loch, und das mit 800 Tonnen Kohle an Bord Richtung Uelzen laufende Schiff begann wegzusacken.
Die mit 1300 Tonnen Weizen beladene “Weser”, die ein weniger folgenschweres Leck im Bug hatte, legte sich längsseits des Havaristen, der mit dem Bug einige Zeit später auf Grund aufsetzte. Versuche der herbeigerufenen Feuerwehr, das vollgelaufene Vorschiff zu lenzen und das Leck provisorisch zu verschließen, scheiterten. Das Wasser- und Schifffahrtsamt in Uelzen rief daraufhin aus Braunschweig ein Baggerschiff herbei, das in der Nacht zum 11.9. damit begann, die Kohle aus dem Havaristen zu leichtern.
Dieser hatte unterdessen an der Böschung so weit gesichert werden können, dass ein vollständiger Untergang abgewendet werden konnte. Geringe Mengen ausgelaufenen Kraftstoffs konnten von den Einsatzkräften mit Ölschlängeln eingegrenzt und mit Tensiden neutralisiert werden.
Wenn die “Hanna” wieder schwimmfähig ist, sollte sie zu einem 1,5 Kilometer entfernten Liegeplatz verholt und dort so weit repariert werden, dass sie eine Werft würde anlaufen können. Der Elbe-Seiten-Kanal musste bis auf weiteres zwischen dem Schiffshebewerk Scharnebeck und der Schleuse Esterholz gesperrt werden. Rund 60 Schiffe stauten sich bis zum 11.9. in beiden Fahrtrichtungen. In den Vormittagsstunden des 11.9. war die „Hanna“ so weit gesichert, dass der Schiffsverkehr wieder freigegeben werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Meilenstein der Unterwasserarchäologie vor Urla entdeckt?
(11.09.14) Bei einer Unterwassergrabung im türkischen Hafen Urla wurde ein Wrack entdeckt, das 4000 Jahre alt sein könnte und damit das älteste je im Mittelmeer gefundene. Professor Hayat Erkanal, Direktor von ANKUSAM und Leiter der Limantepe-Grabung, die auf der Suche nach der versunkenen Stadt Klozemenai ist, erklärte, dass sein Team nun daran sei, das genaue Alter herauszufinden.
Es gibt derzeit zwei weitere Wracks, die um diesen “Titel” konkurrieren, das Wrack von Uluburun vor der Küste von Kas, das rund 3,500 Jahre alt ist, und das 150 Jahre ältere Schiff des Pharaos Hatschepsut. Könnte das Alter von 4000 Jahren für den aktuellen Fund verifiziert werden, wäre dies ein Meilenstein in der Archäologie. Geborgene Teile sollen im modernen Mustafa Vehbi Koc Maritime Archaeology Research Center and Archaeopark konserviert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier machte sich in Gladstone selbstständig
(11.09.14) Der türkische Bulkcarrier "Ulusoy 12", 43717 BRZ (IMO-Nr.: 9586423), riss sich am 10.9. im Hafen von Gladstone von seinen Moorings los und brachte den Curtis Island-Fährdienst zeitweilig zum Erliegen. Das Schiff hatte die Beladungsoperationen am Barney Point Coal Terminal fast abgeschlossen, als die Trossen brachen und der Frachter sich fast 180 Grad drehte.
Er trieb vom Liegeplatz ab und in das Fahrwasser hinein, bis er auf Grund lief und Anker fallen ließ, um eine weitere Drift abzuwenden. Drei Lotsenboote und fünf Schleper liefen um 5.10 Uhr zum Havaristen hin. Fährpassagiere nach Curtis Island wurden angewiesen, sich vom Anleger zurück zum Fährterminal zu begeben. Um 6.05 Uhr konnten sie die Fahrt dann doch antreten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leichterschiffe sanken vor Koh Libong
(11.09.14) Bei hohem Seegang sanken am 8.9. zwei mit Zement beladene Frachter vor der Küste der Trang-Provinz. Die insgesamt vier Schiffbrüchigen wurden von anderen Schiffen gerettet. Die Frachter gehörten zu insgesamt vieren, die den Hafen von Saengthong in Trangs Kantang Distrikt am 6.9. mit Kurs Koh Lanta vor der Krabi-Provinz verlassen hatten. Sie sollten dort den Zement zum Weitertransport nach Myanmar auf ein dort ankerndes Schiff abgeben. Doch ein Sturm brachte sie nahe Ban Had Yao vor Koh Libong zum Sinken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter auf Chatham-Barre aufgelaufen
(11.09.14) Am Morgen des 10.9. lief gegen 7.30 Uhr der 40 Fuß lange Kutter “Never Enough” in stürmischer See vor Chatham bei Niedrigwasser auf Grund und schlug leck. Nahe des Lighthouse Beach sank das Schiff teilweise, ehe zwei Boote der U.S. Coast Guard sowie der Hafenbehörden von Chatham und Harwich eintrafen.
Der Skipper, der seit über 30 Jahren auf Fang gehende Bruce Kaminski, konnte sich retten. Nach einiger Zeit gelang es den owBoatU.S. Chatham das auf der Barre weitgehend unter Wasser in der Brandung liegende Schiff mit Hebeballons gesichert auf den nahen Strand zu ziehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach vermisster Yacht geht in dritte Woche
(11.09.14) Die Suche nach der “Tunante II” durch die Streikräfte der brasilianischen Armee und andere Sucheinheiten ging in die dritte Woche, ohne dass es seit 15 Tagen eine Spur der vermissten Segler gab. Die Angehörigen der Vermissten klammerten sich aber daran, dass es an Bord Fischereiausrüstung und Wasseraufbereitungstabletten gab, mit denen sich so lange überleben ließe.
Ein neues Suchgebiet von 120 Quadratkilometern wurde 600 Kilometer vor dem Hafen von Itasaí abgesteckt. Vor Ort waren die Korvette “Gómez Roca” und “Rosales”, eine P 3 Orion und eine P 95 der brasilianischen Marine und in Kürze auch das Segelschulschiff “Libertad”, das von Rio De Janeiro nach Puerto Madryn auslief, wo es am 20.9. eintreffen soll. Tausende Computernutzer versuchten auch, über Satellitenbilder auf der Tomnod-Seite Spuren des Bootes zu entdecken.
Die „Tunante II“ war am 24.8. aus San Fernando nach Rio de Janeiro ausgelaufen und hatte eine vierköpfige Crew, als sie in einen Sturm vor der brasilianischen Südküste geriet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker auf Don aufgelaufen
(11.09.14) Am 10.9. lief der russische Tanker "Sig", 4754 BRZ (IMO-Nr.: 9735335), mit einer 12-köpfigen Crew an Bord im Konstantinovsky Distrikt im Bereich von Rostov auf dem Don auf Grund. Das Schiff kam auf einer Untiefe nahe des Kamyshevsky Pass fest. Die Schlepper "Dioniso", "Igor Aseyev" und "Ota 951" liefen aus Volgodonsk aus, um den Havaristen wieder flott zu machen.
Dies gelang ihnen um 16.10 Uhr auch. Insgesamt waren 38 Personen und sieben Fahrzeuge an der Bergungsoperation beteiligt. Der Tanker war am 3.9. aus Baku nach Astrakhan ausgelaufen, wo er am 18.9. hätte festmachen sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kampfmittel bei Paul Russ entdeckt
(11.09.14) Die Bergung des gestrandeten Containerfrachters „Paul Russ“ vor Saipan wurde durch einen unerwarteten Fund weiter verzögert. Taucher entdeckten nicht explodierte Kampfmittel hinter und dicht neben dem Havaristen. Bis die Explosivstoffe durch die U.S. Navy Explosive Ordnance Division geräumt sind, konnten keine weiteren Arbeiten stattfinden. Der Hafen von Saipan ist wegen der 500 Yard weiten Sicherheitszone komplett gesperrt. Derzeit befanden sich dort auch keine weiteren Schiffe, und vor dem 12.9. war auch keines avisiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiff der Franklin-Expedition
(Bild: Bettman-Corbis)   Großbild klick!
Historische Sensation nach 167 Jahren: Schiff der Franklin-Expedition gefunden
(10.09.14) Am 9.9. gab der kanadische Premierminister Stephen Harper in Ottawa bekannt, dass eines der beiden Schiffe der seit über 160 Jahren verschollenen Franklin-Expedition am Morgen des 7.9. in der Victoria Strait mit Hilfe eines ROV 11 Meter unter der Wasseroberfläche lokalisiert worden war. Es ragte im Vorschiffsbereich fünf, achtern vier Meter über den Meeresgrund auf und schien gut erhalten zu sein.
Die kanadische Regierungsbehörde Parks Canada hatte seit 2008 sechs große Expeditionen organisiert, um die Wracks der HMS „Erebus“ und HMS „Terror“ zu finden. An der aktuellen Kampagne waren die Regierungen von Nunavut und Ottawa beteiligt. Ein von dem ROV aufgenommenes Sonarbild zeigte, dass Teile der Deckstruktur noch intakt war und sich auch der Hauptmast, der wohl vom Eis umgerissen wurde, noch an Ort und Stelle befand.
Bereits am 1.9. hatte ein Team von Archäologen östlich von Victoria Island ein Eisenteil von einem Bootsdavit mit Markierungen der Royal Navy gefunden, das offenbar zu einem der beiden Schiffe gehörte. Er wurde in ein Laboratorium von Parks Canada in Ottawa gebracht. Als nächstes sollen Taucher den Rumpf genauer untersuchen. Der Fund der Franklin-Schiffe ist für Meeresarchäologen eine Sensation. In den 1980er Jahren waren schon die Leichen von drei Crew-Mitgliedern geborgen worden. U.a. wurden die vollständig erhaltenen, sterblichen Überreste des 20-jährigen John Torrington in einem mit Eis gefüllten Sarg gefunden.

(Bild: Parks Canada)   Großbild klick!
Der genaue Fundort des Wracks wurde aus Angst vor Plünderern nicht bekanntgegeben. 1992 hatte Kanada die vermutete Untergangsstelle der Schiffe schon zu einer National Historic Site erklärt und begann 2008 mit der neuerlichen Suche nach den Schiffen. Noch war unklar, ob es sich bei dem jetzt gefundenen Wrack um die HMS „Erebus“ oder die HMS „Terror“ handelte. Sogar die englische Queen ließ aber ihre Glückwünsche zu dem Fund ausrichten.
Die beiden Schiffe waren bei der Suche Franklins nach der sagenumwobenen Nordwestpassage verschwunden. Der Polarforscher war 1845 gemeinsam mit 128 von ihm ausgewählten Seeleuten zu der verhängnisvollen Expedition in die Arktis aufgebrochen. Das Verschwinden der Schiffe im Jahr 1848 löste dann eine der längsten und größten Suchaktionen der Geschichte aus. Die erste Phase dauerte bis 1859 und führte schließlich zur Entdeckung der Passage vom Atlantik zum Pazifik. Europäische Entdecker suchten nach einer solchen Passage, weil sie auf eine kürzere Route nach Asien hofften, stellten aber fest, dass Eis und Wetter die Expedition.
Die Suche nach der Nordwestpassage über die Arktis hatte Entdecker über Jahrhunderte beschäftigt. John Cabot war der erste, der 1497 nach ihr suchte. Er kam dabei ebenfalls ums Leben. Auch Henry Hudson und Francis Drake suchten vergeblich nach der Route. Erstmals erfolgreich durchquert wurde sie über ein halbes Jahrhundert nach Franklins Verschwinden vom Norweger Roald Amundsen von 1903 bis 1906. Die Entscheidung der britischen Admiralität, im Jahr 1845 Sir John Franklin das Kommando über die Expedition mit den beiden Expeditionsschiffen sowie dem Versorgungsschiff HMS „Baretto Junior“ war nicht unumstritten. Franklin hatte sich zwar seit längerem einen Namen gemacht, als er in den 1830er Jahren bedeutende Teile der kanadischen Nordküste erforscht hatte, die er teils zu Schiff, teils in langen Fußmärschen aufsuchte und kartierte. Doch galt der seit 17 Jahren nicht mehr in der Arktis gewesene Expeditionsleiter mit seinen 59 Jahren vielen als zu alt und nicht wendig genug für das schwierige Unternehmen. Auch hatten sich weder er noch seine Offiziere – außer dem erfahrenen Kapitän Francis Crozier, der schon unter William Edward Parry gedient hatte – zuvor in der zu durchsegelnden Region aufgehalten.
Die Admiralität setzte jedoch auf die Erfahrung Franklins und das Können seiner zur Elite der britischen Marine zählenden Offiziere. Insgesamt umfasste die Expedition 133 Teilnehmer, von denen vier nach Großbritannien zurückkehrten, bevor die Schiffe das Polarmeer erreichten.
Die Beschaffenheit und die Ausrüstung der HMS „Erebus“ und HMS „Terror“ entsprachen uneingeschränkt dem damaligen Stand der Technik. Die Grundkonstruktion beider Schiffe basierte auf dem eines Panzerschiffs, dessen Aufgabe es war, mit Mörsern Sprengladungen auf an Land gelegene Festungen abzufeuern. Der Schiffstyp war mit besonderem Stahlschutz versehen. Beide Schiffe hatten schon an mehreren erfolgreichen Expeditionsfahrten in die Arktis und die Antarktis teilgenommen. Dafür waren sie noch zusätzlich verstärkt worden, unter anderem durch eine zusätzliche Stahlarmierung des Bugs und der Rumpfflanken, wodurch ein Zerquetschen der Schiffe durch den Druck des Packeises verhindert werden sollte.
Um sie auch bei Flaute oder ungünstiger Windrichtung im Treibeis manövrierfähig zu halten, wurde in jedes der Schiffe eine etwa 15 Tonnen schwere Dampfmaschine eingebaut, die einen speziell konstruierten zwei Meter hohen Propeller antrieb. Propeller und Ruder wurden so montiert, dass sie im Falle eines Festsitzens im Packeis entfernt und in Sicherheit gebracht werden konnten. Ergänzt wurde die Ausstattung durch eine kohlenbetriebene Heißwasserheizung, und in die Kombüsen wurden Entsalzungsanlagen zur Gewinnung von Trinkwasser aus dem Meer eingebaut.
Die Bevorratung an Proviant und Heizungsmitteln wurde auf eine Vollversorgung der Schiffsbesatzungen von mindestens drei Jahren ausgelegt. Vor allem auf die Nahrungsmittelauswahl wurde große Sorgfalt gelegt. Neben den üblichen Vorräten, darunter neu entwickelte Konservendosen mit frischem Fleisch sowie 4200 Liter Zitronensaft zur Vitamin-C-Versorgung als Skorbut-Prophylaxe, wurden zum Beispiel mehrere Tonnen Tee, Schokolade, Rum, Schnaps, Wein und Tabak an Bord genommen. Am 19.5.1845 liefen die drei Schiffe unter großer öffentlicher Anteilnahme aus. Das Versorgungsschiff begleitete die Expedition bis zur Davisstraße an der westlichen Küste Grönlands, wo der letzte Proviant mitsamt dem Fleisch aus frischer Schlachtung von zehn Ochsen umgeladen wurde, und kehrte am 12.7. mit Briefen der Mannschaft und fünf Crewmitgliedern, die die Reise nicht weiter fortsetzen wollten oder konnten, nach Großbritannien zurück.
Am 26.7. begegneten den beiden vor einem Eisberg ankernden Schiffen die Walfangboote „Prince of Wales“ und „Enterprise“. Die Besatzungen statteten sich gegenseitig Besuche ab. Auf die Kapitäne der beiden Walfänger wirkte die Expeditionsmannschaft höchst motiviert und zuversichtlich. Es sollte aber der letzte Kontakt der Expeditionsteilnehmer mit der europäischen Außenwelt sein.
Die „Erebus“ und „Terror“ segelten weiter Richtung Westen und kreuzten zwischen Devon- und Cornwallis-Insel nordwärts in den Wellington-Kanal, den sie bis zum 77. Breitengrad befuhren. Vermutlich suchten die Expeditionsteilnehmer, von der damals gängigen Theorie vom eisfreien Nordpolarmeer beeinflusst, den Durchgang in den Pazifik zunächst im Norden. Gegen Ende des Sommers bewegten sich die Schiffe jedoch an der Westküste der Cornwallis-Insel vorbei wieder Richtung Süden, und sie überwinterten 1845/46 vor der Beechey-Insel unmittelbar an der Südwestecke der Devon-Insel.
Im Sommer 1846 brachen die Schiffe zur Weiterfahrt auf und drangen nach Südwesten durch den bis dahin nur als Bucht angesehenen Peelsund bis zur King-William-Insel vor, wo dann aber im September 1846 dichtes, aus dem McClintock-Kanal herantreibendes Packeis alle weiteren Schiffsbewegungen zum Erliegen brachte. Der Sommer 1847 brachte dann so geringe Erwärmung, dass sich das Eis nicht lockerte und die Schiffe vor der King-William-Insel eingefroren blieben.
Am 11.61847 starb Sir John Franklin aus unbekannter Ursache. Nach der dritten Überwinterung im Packeis gaben die bis dahin noch am Leben gebliebenen 105 Expeditionsteilnehmer am 22.4.1848 ihre Schiffe auf und unternahmen unter Führung des Kapitäns der „Terror“, Francis Crozier, und des nach Franklins Tod die „Erebus“ kommandierenden 1. Offiziers James Fitzjames den Versuch, einen etwa 350 Kilometer südlich gelegenen Außenposten der Hudson’s Bay Company am Back River zu Fuß zu erreichen. In einem Steinmal am Victory Point im Nordwesten der King-William-Insel deponierten sie ein Papier mit wenigen, aber wesentlichen Angaben; es blieb bis heute das einzige schriftliche Zeugnis aus erster Hand zum Schicksal der Expedition. Weitere Hinterlassenschaften der Expedition geben Hinweise darauf, dass die Mannschaft in Fehleinschätzung ihrer Kräfte versuchte, die schweren Beiboote als Schlitten über die raue Tundra zu ziehen, vollgepackt mit Proviant und diversen mehr oder weniger unnützen Gegenständen.
Nach und nach wurden alle Männer wohl von Hunger, Kälte und Entkräftung wie auch von Krankheiten dahingerafft, wobei am Ende sogar Kannibalismus geherrscht haben dürfte, wie Inuit Jahre später berichteten. Forensische Untersuchungen aus den 1980er Jahren bestätigten diese Theorie.
1847 kamen infolge des völligen Ausbleibens von Nachrichten bei der Admiralität erste Zweifel am Erfolg der Franklin-Expedition auf, doch tröstete man sich damit, dass James Clark Ross und seine Expedition einige Jahre zuvor vier Winter in der Arktis verbracht und dabei nur drei Männer verloren hatte. Für Franklins exzellent ausgestattete Crew sollte deshalb nach Ansicht der Admiralität die Belastung durch arktische Bedingungen kaum ein Problem darstellen.
Erst im März 1848 entschloss sich die Admiralität, erste Schritte zur Rettung der Expedition einzuleiten, und setzte eine Belohnung von 20.000 Pfund Sterling -nach heutigem Wert etwa zwei Millionen Euro - für das Auffinden und Retten von Überlebenden aus. Zunächst wurden drei Such-Expeditionen ausgesandt unter dem Kommando von James Clark Ross mit HMS „Enterprise“ und HMS „Investigator“ auf östlichem Seeweg über die Baffin Bay. Henry Kellett und Thomas Edward Laws Moore mit HMS „Herald“ und HMS „Plover“ auf westlichem Seeweg durch die Beringstraße und John Richardson unter Beteiligung von John Rae auf dem Landweg vom Mackenzie River aus.
Nachdem alle drei Expeditionskorps keinerlei Hinweise auf den Verbleib der Franklin-Expedition fanden, wurde 1850 von verschiedenen Seiten eine große Anzahl weiterer Rettungsexpeditionen mit insgesamt 14 Schiffen gestartet: Richard Collinson und Robert McClure leiteten zwei Expeditionskorps, die mit den Schiffen „Enterprise“ und „Investigator“ aus dem Westen operierten, Horatio Thomas Austin mit der „Resolute“ und der „Assistance“ sowie den Dampfschiffen „Pioneer“ und „Intrepid“ als Versorgungsschiffen aus dem Osten. William Penny, ein erfahrener Walfänger, brach mit den beiden neu erbauten Klippern „Lady Franklin“ und „Sophia“ zu einer Suche auf, und Lady Franklin selbst finanzierte mit ihrem Privatvermögen das Auslaufen des unter dem Kommando von Charles Forsyth stehenden Schoners „Prince Albert“. Der amerikanische Reeder Henry Grinnell sandte die USS „Advance“ und USS „Rescue“ unter der Leitung von Edwin De Haven aus, und John Ross beteiligte sich mit seinem Privatvermögen und kommandierte selbst die Yacht „Felix“ und den Tender „Mary“.
Am 23.8.1850 fand Austin, der mit der „Assistance“ vor der Beechey-Insel kreuzte, die ersten eindeutigen Spuren der Franklin-Expedition, am 27.8, entdeckte die Besatzung der „Lady Franklin“ auf dieser Insel drei Seemannsgräber und Überreste von Franklins erstem Winterlager, doch bis auf weggeworfenes Material und die Gräber fand sich nichts, was über das weitere Schicksal der Franklin-Expedition Aufschluss geben konnte. Forsyth entdeckte an anderer Stelle einige persönliche Ausrüstungsgegenstände der Expedition und kehrte daraufhin mit der Prince Albert nach Großbritannien zurück.
Als Penny zur Überzeugung gelangte, die Station auf der Beechey-Insel habe einen Beobachtungsposten dargestellt, von dem aus Franklin im Frühjahr 1846 nach einer Lücke im Packeis des Wellingtonkanals Ausschau gehalten haben könnte, liefen alle Suchschiffe nach Norden in diesen Kanal ein. Dabei gerieten aber insbesondere Horatio Austins Schiffe mehrmals in große Bedrängnis und drohten, vom Druck des Eises zerquetscht oder gegen Felsen gedrückt zu werden. Austin, Ross, Penny und De Haven kehrten im Herbst 1851 unverrichteter Dinge zu ihren Heimathäfen zurück. Nur von den beiden von der Beringstraße her operierenden Schiffen „Enterprise“ und „Investigator“ fehlte jede Nachricht.
Unter dem Kommando von Edward Belcher liefen die „Resolute“, „Assistance“, „Intrepid“ und „Pioneer“ zusammen mit dem Versorgungsschiff „North Star“ erneut in die Baffin Bay aus. Dabei übernahm Henry Kellett das Kommando über ein aus der „Resolute“ und „Intrepid“ gebildetes Teilgeschwader, das von der Beechey-Insel aus die weiter westlich gelegenen Inseln untersuchen sollte. Belcher selbst unternahm eine erneute Suche im Wellingtonkanal. Lady Franklin sandte ein weiteres Mal die „Prince Albert“ aus, diesmal unter Kapitän William Kennedy.
Dieser erkundete auf Schlitten gemeinsam mit dem französischen Polarforscher Joseph-René Bellot die Gegend um Prince-of-Wales-Insel und Boothia. 1852 lief außerdem unter dem Kommando von Edward Inglefield das Dampfboot Isabel aus, das zwar bei der Suche nach Franklin keine neuen Erkenntnisse, jedoch einen bedeutenden Beitrag zur Erforschung des Nordwestens Grönlands lieferte. Schließlich sandte 1853 auch Grinnell nochmals die „Advance“ aus, diesmal unter der Leitung des Mediziners Elisha Kent Kane.
Im September 1852 fand die Besatzung der „Resolute“ auf der Melville-Insel eine in einem Steinhaufen verborgene Botschaft mit Auskünften über den Verbleib der lange vermissten „Investigator“ – Robert McClure hatte 1850 die Banksinsel erreicht und darauf in der Prince of Wales Strait überwintert. 1851 war er dann in die Banksstraße vorgedrungen, doch zwang ihn schließlich das Eis, in einer von ihm „Bay of God’s Mercy“ benannten Bucht im Norden der Banksinsel zu überwintern.
In den beiden folgenden Sommern brach jedoch das Eis in der Mündung der „Bucht der Gnade Gottes“ nicht auf, während das Meer vor der Bucht passierbar wurde. Für die von Skorbut geschwächte Mannschaft bestand kaum Hoffnung, ihr Schiff wieder freizubekommen.
1853 traf ein Schlittentrupp der „Resolute“ bei ihnen ein, was McClure veranlasste, sein Schiff aufzugeben und mit seiner Mannschaft etwa 230 Kilometer ostwärts über das Eis zur Resolute zu marschieren. Er vollendete auf diese Weise die Nordwestpassage und wurde für diese Leistung bei seiner Rückkehr mit der Hälfte des von der britischen Admiralität für die Entdeckung und Durchquerung der Nordwestpassage ausgeschriebenen Preisgeldes von 20.000 Pfund Sterling belohnt.
Auch die „Resolute“ und „Intrepid“ wurden 1854 wieder vom Eis festgehalten. Nun beschlossen McClure und Kellett gemeinsam mit Belcher, der die „Assistance“ und „Pioneer“ im Wellingtonkanal aufgeben musste und auch Kellet veranlasste, seine Schiffe im Eis zurückzulassen, mit ihren Mannschaften zur Beechey-Insel aufzubrechen, die inzwischen der Hauptstützpunkt aller Expeditionen zur Suche nach Franklin geworden war.
Dort wurden sie von der North Star und den Versorgungsschiffen HMS „Phoenix“ und HMS „Talbot“ aufgenommen und nach Großbritannien zurückgebracht. Dem Verband hatte ursprünglich noch HMS „Breadalbane“ angehört; sie war jedoch im August 1853 dem Druck des Packeises nicht mehr gewachsen und vor der Beechey-Insel gesunken.
Die unter dem Kommando von Richard Collinson stehende „Enterprise“, die mit der „Investigator“ unter McClure einen Verband gebildet hatte, blieb drei Winter lang im Eis eingeschlossen, bis es Collinson und seiner Mannschaft gelang, das Schiff aus eigener Kraft zu befreien und 1854 über die Beringstraße in Sicherheit zu bringen.
Belcher, der Kellett das Aufgeben seiner Schiffe befohlen hatte, wurde zwar von einem Kriegsgericht freigesprochen, jedoch nie wieder mit einer Expedition betraut. Die „Resolute“, von der Kellett angenommen hatte, sie noch aus dem Eis freizubekommen, wurde von einem amerikanischen Walfangboot am 16.9.1855 in der rund 1500 km östlich entfernten Davisstraße treibend aufgefunden und am 13.12.1855 der britischen Regierung zurückgegeben.
Eher zufällig entdeckte schließlich der schottische Forscher Dr. John Rae bei seinen im Auftrag der Hudson’s Bay Company durchgeführten Erkundungen des arktischen Küstenbereiches, dass einige bei der King-William-Insel ansässige Inuit verschiedene Artefakte der Franklin-Expedition mit sich führten. Er begann daraufhin systematisch, in den Inuit-Camps nach Schiffen und weißen Männern zu fragen und Artefakte aufzukaufen. Dabei wurde ihm von weißen Männern berichtet, die verzweifelt und hungernd über Land nach Süden gewandert seien und dabei nach und nach gestorben waren.
Ferner erzählten die Inuit von mehreren Gräbern, deren eines mit etwa 30 Leichen gefüllt sei. Im Vertrauen auf die Glaubwürdigkeit seiner Berichterstatter verzichtete Rae auf einen persönlichen Besuch der Gräber, da dies eine etwa 14-tägige, sehr anstrengende und gefährliche Wanderung bedeutet hätte.
Lady Franklin, die das Gedenken ihres Mannes nicht beflecken lassen wollte, drängte Admiralität und Regierung, fast zehn Jahre nach dem Aufbruch der Franklin-Expedition weitere Suchexpeditionen auszurüsten, um endgültig zu klären, was ihrem Ehemann und seinen Untergebenen zugestoßen war. Infolge des sich ausweitenden Krimkrieges war die britische Admiralität jedoch nicht mehr bereit, Schiffe zur Verfügung zu stellen. Die Suchaktionen nach Franklin hatten inzwischen bereits mehr Menschenleben gekostet als die eigentliche Expedition, und allgemein bestand kaum noch Hoffnung, Überlebende zu finden. Im Frühjahr 1854 wurden die Expeditionsteilnehmer offiziell für tot erklärt.
Lady Franklin gab nicht auf und finanzierte, unterstützt von einem öffentlichen Spendenfonds, 1857 eine letzte Expedition. Kapitän Francis Leopold McClintock, der zuvor bereits als 2. Offizier an Bord der „Enterprise“ an den Suchaktionen beteiligt gewesen war, wurde von ihr mit dem Kommando über die kleine Dampfyacht „Fox“ mit 26 Mann Besatzung betraut. Sie stach am 1. Juli 1857 Richtung Lancastersund in See.
Nach zwei Überwinterungen in der Baffin Bay und an der Beechey-Insel erreichte das Schiff durch den Peelsund die King-William-Insel. Zwischen April und Juni 1859 wurden bei Schlittentouren im Westen der Insel letzte Zeugnisse der Franklin-Expedition entdeckt. Dazu gehörten verstümmelte Skelette, die auf dem Tundraboden verstreut waren, sowie zwei Leichen in einem zum Schlitten umfunktionierten Beiboot. Am Boot fanden sich einige unter diesen Umständen recht merkwürdig anmutende Ausrüstungsgegenstände wie Silberbesteck, aber auch Tee und Schokolade.
Der wichtigste Fund war jedoch die letzte Nachricht, die Crozier und Fitzjames im April 1848 in einem Steinmal deponiert hatten. Danach stand zweifellos fest, dass John Franklin zu der Zeit nicht mehr lebte, als das erste Suchschiff England verlassen hatte, und dass auch die von Rae gesammelten Berichte der Inuit im Wesentlichen der Wahrheit entsprochen hatten. Der Amerikaner Charles Francis Hall hielt aber an dem Gedanken fest, Überlebende der Franklin-Expedition hätten sich einer Gruppe von Inuit angeschlossen und seien noch am Leben.
Unterstützt von Henry Grinnell startete er deshalb in den Jahren 1860 und 1864 weitere Expeditionen, um die Gegend um die King-William-Insel erneut zu untersuchen und die dort ansässigen Inuit zu befragen. Seine erste Expedition verlief wenig erfolgreich, da er sein Zielgebiet nicht erreichte. Auf seiner zweiten Expedition verbrachte er mehrere Jahre allein unter den Inuit und sammelte deren Erzählungen zur Expedition. Schließlich erreichte er Boothia und die King-William-Insel und fand dort weitere menschliche Skelette und Relikte der Expedition.
Halls Expeditionen und seine Berichte vom Leben in der Arktis inspirierten den jungen Leutnant der United States Army Frederick Schwatka dazu, 1878 das Kommando über eine von der American Geographical Society finanzierte Forschungsgruppe zu übernehmen. Das Ziel dieser Überland-Expedition galt nicht mehr dem Aufspüren von Überlebenden der Franklin-Expedition, sondern der Suche nach weiteren in Steinmalen niedergelegten Dokumenten. Schwatkas Expedition, auf der mit dem Überwinden von über 5200 Kilometern ein neuer Streckenrekord für Schlittenreisen aufgestellt wurde, entdeckte jedoch nur weitere Leichenteile.
Beim Scheitern der Expedition hat wohl eine Vielzahl von Ursachen zusammengewirkt. Ein wesentlicher Grund dürfte nach heutiger Kenntnis die bei dieser Expedition erstmalige Verwendung mitgeführter Konservendosen als primärer Nahrungsquelle sein, da offenbar bei deren Herstellung nahrungsmittelhygienische und -technische Probleme nicht erkannt oder auch nicht beherrscht wurden.
Vermutlich war das Fleisch in den Dosen sowohl durch Lufteinschluss als auch durch mangelhafte Verlötung der Dosen mit giftigen Schwermetallen (unter anderem Blei) ungenießbar geworden. Gelagertes Vitamin C verliert nach einigen Jahren seine Wirksamkeit; so lässt sich davon ausgehen, dass Vitamin-C-Mangel die körperliche Verfassung der Expeditionsteilnehmer stark beeinträchtigte.
Aller Wahrscheinlichkeit nach hatten die Expeditionsteilnehmer mit zunehmenden Gesundheitsproblemen zu kämpfen. Zu den katastrophalen Auswirkungen von Bleivergiftungen, denen wohl insbesondere die überwiegend mit Dosenkost ernährten Offiziere ausgesetzt waren, traten die bei Mannschaftsgraden häufig grassierenden Krankheiten wie Tuberkulose in Verbindung mit Pneumonie und Schwächung der Abwehrkräfte hinzu.
Der durch den Verfall des eingelagerten Vitamin C verursachte Skorbut lähmt und schwächt den Körper, und die schleichende Vergiftung mit Blei wirkt sich auch auf die Psyche aus und ruft typischerweise Reizbarkeit, Paranoia und Zustände akuter Verwirrung hervor.
Mit einer solchen Verwirrtheit lässt sich unter Umständen auch erklären, wie die auf der einzigen gefundenen Nachricht offensichtlichen Fehler zu Daten und Zusammenhängen entstehen konnten, aber auch, warum in dem von McClintock aufgefundenen Schlitten in dieser akut lebensbedrohlichen Situation sinnlose Gegenstände mitgeführt wurden.
Es wurde angenommen, dass es auf den Schiffen zu einem partiellen oder sogar kompletten Zusammenbruch der militärischen Ordnung gekommen sein könnte, und dass einzelne Gruppen versuchten, sich auf eigene Faust durchzuschlagen. Dass das auf der King-William-Insel gefundene Boot mit Skeletten und Proviant in Richtung der Schiffe wies, lässt eine Aufteilung der Mannschaft in mehrere Gruppen als möglich erscheinen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Angelkutter “Nordwind von Kiel” aufgepallt
(Bild: Tim Schwabedissen)   Großbild klick!
Angelkutter in Kiel gesunken
(10.09.14 Der in Southampton registrierte Angelkutter “Nordwind von Kiel” liegt derzeit aufgepallt hinter Polizeiabsperrungsband auf dem Gelände des Kiel-Wellingdorfer Sportboothafen. Das Holzschiff war dort in der vergangenen Woche an seinem Liegeplatz gesunken. Kurz darauf hob es ein Kran wieder und setzte es an Land ab, wo anschließend das Bilgenöl in separaten Tanks entsorgt wurde.
Ursache des Untergangs war offenbar eine an sich kleine Leckage, die in Verbindung mit eingedrungenem Regenwasser das Schiff zum Sinken gebracht hatte. Der rund 20 Meter lange Kutter war früher im Einsatz für die Baltic Charter Tours gewesen und hatte an der Kieler Blücherbrücke, aber auch im Ostseebad Laboe für Chartergäste bereit gelegen. Das weitere Schicksal des Schiffes war unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsboot bei missglücktem Anlegemanöver demoliert
(10.09.14) Das kleine Rettungsboot “Kuling" der NSSR wurde am 8.9. im Hafen von Tromsø am Nansenplatz schwer demoliert. Ein größeres Schiff wollte anlegen, hatte dabei aber Maschinenprobleme, weshalb der Kapitän entschied, frontal gegen den Kai zu laufen.
Hier aber lag ihm das Rettungsboot, das einen Wert von 500000 Kronen darstellte, im Weg. Es wurde bei dem Notmanöver zwischen Schiff und Kai eingequetscht und das Heck ebenso zerstört wie Radar, AIS und Antennen. Das Boot war zwar mit 200,000 Kronen versichert, was den Schaden aber bei weitem nicht abdeckte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wrack französischer Korvette unter dicker Sandschicht wieder aufgetaucht
(10.09.14) Zwei Taucher haben das Wrack der Korvette “Calliope” vor La Torche in der Bucht von Audierne erforscht. Das 32-Kanonen-Schiff war bereits in den 1980ern entdeckt worden, danach aber komplett unter Sand verschwunden. Durch die vergangenen Winterstürme wurde es aber, wie andere Wracks auch, wieder freigelegt. Es liegt auf sieben Metern Wassertiefe. Die beiden Taucher Alexis Deniau und Benjamin Pepy hatten seit 2012 den Plan gehabt, das Schiff zu untersuchen, waren aber an der zwei Meter dicken Sandschicht über dem Wrack wiederholt gescheitert.
Immerhin hatte der Sand das Wrack gut erhalten, es ragte zwei Meter über den Grund auf, und 15 Kanonen befanden sich noch zum Teil in Position an Bord. Die “Calliope” war ein Square-Rigger mit drei Masten und wurde 1794 in Honfleuer erbaut als “Cornelia”. Sie war 39 Meter lang, 9,7 Meter breit und hatte 4,2 Meter Tiefgang. Die Crewstärke betrug 220 Mann.
Am 16.7.1797 war sie mit einem Konvoi von 18 französischen Schiffen nahe der Ile de Groix unterwegs, als sie von einem britischen Verband entdeckt wurde. Die Franzosen drehten und versuchten zu fliehen, die “Callipe” zog sich in die Bucht von Audierne zurück, wo sie nach einem achtstündigen Gefecht versenkt wurde. Die Briten kaperten sieben und zerstörten zwei weitere Schiffe, die übrigen erreichten die befestigten Häfen von Concarneau und Lorient.
Quelle:Tim Schwabedissen



Verschollenes U-Boot nach 100 Jahren entdeckt?
(10.09.14) Ein Schiff der australischen Marine, das nach dem ersten militärischen U-Boot des Landes, der “AE 1” suchte, hat vor der Küste von Papua Neu Guinea einen interessanten Kontakt gehabt. Der Minensucher HMAS “Yarra” war vier Tage auf der Suche nach dem am 14.9.1914 mit 32 Mann Besatzung und drei Offizieren an Bord spurlos verschwundenen Boot. Vor den Duke of York Islands, rund 800 Kilometer nordöstlich von Port Moresby, könnte es nun entdeckt worden sein.
Es handelte sich bei der “AE1” um das erste zweier 800-Tonnen-Boote, die in England erbaut worden waren und im August 1914 der hastig zusammengestellten Australian Naval and Military Expeditionary Force zugeführt wurden. Die Flotte sollte die Kontrolle über die deutschen Funkstationen im Potektorat von Neu-Guinea erringen. Die “AE 1” wurde am 14.9. um 15.20 Uhr letztmals bei ruhiger See und guter Sicht von dem HMAS “Parramatta” erblickt. Es sollte mit der Abenddämmerung zurück in seiner Basis sein, doch dort traf es nie ein. Marineschiffe und Zivilfahrzeuge ebenso wie gekaperte deutsche Boote suchten drei Tage lang zwischen den Duke of York Island und Rabaul, fanden aber nicht die geringste Spur.
In einer Untersuchung wurde später festgestellt, dass das Boot auf dem Weg in den Hafen bei Unterwasserfahrt ein unkartiertes Riff gerammt haben könnte, als es den Trimm kontrollieren wollte. Auf der Basis von dem Kontakt der HMAS “Parramatta” sowie auf berichten von Einwohnern von Mioko Island, die ein “Monster” gesehen haben wollten, das auf das Inselriff zulief und sich dann nordöstlich entfernte, wurde ein Suchgebiet eingerichtet, in dem die “AE 1” nach 100 Jahren nun wieder auftauchen könnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Verlorene Schleppnetze werden aus der Ostsee geborgen
(10.09.14) Von Bord des Bergungsschiffes „Seefuchs“ aus haben Taucher jetzt in 16 Meter Tiefe Netze des im November 1973 gesunkenen DDR-Kutters „Friedrich Engels“ rund vier Seemeilen vor Sassnitz auf Rügen geborgen. Mindestens vier Schleppnetze hatten sich seit dem Untergang an dem Wrack verfangen.
Meeresbiologen und Umweltschützer warnen seit geraumer Zeit vor der Problematik der Kunststoffnetze, die seit rund 40 Jahren im Einsatz sind. Sie bestehen aus Kunststoff, verrotten nicht, sondern dröseln sich auf und setzen kleine Mikropartikel, Weichmacher oder Flammschutzmittel frei, die in die Nahrungskette gelangen.
Zudem verfangen sich Fische oder auch Meeressäuger in den Netzen. Gemeinsam haben WWF, Meeresmuseum und der Verein „Archaeomare“ nun ein Pilotprojekt gestartet, um solche Kunststoffnetze aus der Ostsee zu bergen.
Die Taucher wollen aber auch die Fischer mit ihrer Aktion mit ins Boot holen. Sie sollen animiert werden, Netzverluste zügig zu melden. Auf diese Weise ließen sich solche Netze schneller und einfacher bergen und könnten womöglich sogar weiter genutzt werden. Ein Schleppnetz kostet zwischen 10 000 bis 30 000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Dieppe mit vereinten Kräften vor Untergang bewahrt
(10.09.14) Am 9.9. um 10:35 Uhr wurde das CROSS Gris-Nez von der vierköpfogen Crew des Kutters “La P’tite Chloé - BL 734958” alarmiert, der vor Dieppe Wassereinbruch erlitten hatte. Sofort wurden ein Dauphin-Helikopter der Marinebasis in Le Touquet sowie die SNSM-Boote “Notre Dame de Bonsecours” aus Dieppe und die “Président Jacques Huret” der Station Boulogne in Marsch gesetzt.
Der Hubschrauber setzte einen Rettungstaucher samt Motorpumpe auf dem Havaristen ab. Auch der Trawler “Licorne 5” assistierte dem Havaristen. Nachdem der Wassereinbruch unter Kontrolle war, nahm die “La P’tite Chloé” Kurs auf Boulogne-sur-Mer, wobei sie von den beiden Rettungsbooten eskortiert wurde. Der Taucher der Marine blieb während der Überfahrt an Bord, bis der Trawler um 15.30 Uhr den rettenden Hafen erreicht hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter kenterte vor Pappaya
(10.09.14) Am Morgen des 7.9. sank ein Kutter nahe Pai Island in der Pattaya Bay. Die Sawang Boriboon Rescue Volunteers wurden alarmiert. Vor Ort fanden sie bereits einen Kran vor, der das Schiff zurück an die Oberfläche brachte. Im Kontrollraum fand sich die Leiche eines Crewmitglieds aus Myanmar.
Das Schiff war mit acht Mann am Bord am 4.9. ausgelaufen, doch bereits am ersten Tag der Fangfahrt geriet es in einen Sturm und kenterte. Sieben Mann wurden von einem anderen Kutter nach etlichen Stunden im Wasser gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neun Vermisste nach Bootsunglück vor Zhuhai City
(10.09.14) Retter suchten nach dem Kentern eines Bootes vor Zhuhai City in der südchinesischen Guangdong Provinz m Morgen des 9.9. nach neun Vermissten. Ein Mann hatte gerettet werden können und gab an, das in Hong Kong registrierte Boot sei gegen vier Uhr gekentert, als es von Macao kommend illegal nach Zuhai einlaufen wollte.
Er war von einem Fischer an ein leeres Ölfass geklammert gegen acht Uhr entdeckt worden. Das vollgeschlagene Boot wurde ebenfalls gefunden und an Land gezogen. Von den Insassen fehlte jede Spur. Helikopter und Patroullienboote durchkämmten das Seegebiet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Paul Russ sitzt weiter vor Saipan fest
(10.09.14) Ein erster Versuch, den Containerfrachter "Paul Russ" vom Riff vor Saipan Harbor zu bekommen, ist fehlgeschlagen. Das Schiff hing weiter mit leichter Backbordschlagseite fest, nachdem es am frühen Morgen des 9.9. zwischen Micro Beach und Managaha Island in einem Kanal, der zwischen den Hafeneinrichtungen des Dorfes von Puerto Rico verläuft, zwischen den Tonnen 3 und 5 aufgelaufen war.
Um 6.30 Uhr war das Homeland Security and Emergency Management alarmiert worden. Die 17-köpfige Crew blieb an Bord und war wohlauf. Beim Unified Command Center in Saipan, dem das CPA, das Department of Public Safety, das Office of Homeland Security and Emergency Management, das BECQ und die Division of Fish and Wildlife sowie die Coast Guard angehörten, wurde intensiv an einem Bergungsplan gearbeitet.
Das festsitzende Schiff blockierte teilweise das Fahrwasser und stellt vor allem für größere Schiffe ein Hindernis dar. Es versorgte auf seinen Fahrten die Inseln mit Haushaltswaren und anderen Gebrauchsgegenständen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “L’Océanide”
(Bild: P. Moreau)   Großbild klick!
Bei Gwendrez gestrandeter Trawler nach drei Wochen geborgen
(09.09.14) Der am 15.8. bei Gwendrez in Plouhinec gestrandete, 12 Meter lange Kutter “L’Océanide” wurde am 8.9. von der “Kamara” der SOS Plongée aus Concarneau geborgen. Das Schiff der Tauchgesellschaft SOS konnte den Longliner von den Felsen ziehen, nachdem er zuvor mit zwei Hebesäcken und Ballons schwimmfähig gemacht worden war.
Der Rumpf war fast auf voller Länge aufgerissen. Kaum mehr als die Aufbauten ragten aus dem Wasser, als das Schiff bei hohem Wasserstand von den Felsen abgebracht und in den Hafen von Sainte-Evette in Esquibien geschleppt wurde. Die zweiköpfige Crew hatte sich nach der Strandung des Schiffes schwimmend ans 50 Meter entfernte Ufer retten können.
Das Fischereifahrzeug hatte William Kerisit nur zwei Monate zuvor erworben. Im Juni 2013 war es bereits nach Kollision mit einem Trawler leckgeschlagen und hatte abgeschleppt werden müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "RMS Bremen" mit Bugschaden
(Bild: Tim Schwabedissen)   Großbild klick!
Schwere Kollision vor Kieler Kanalschleusen
(09.09.14) Am 5.9. gegen 2.30 Uhr wurde der zyprische Frachter "RMS Bremen", 2589 BRZ (IMO-Nr.: 9617301),&xnbsp;der sich auf der Fahrt von&xnbsp;Aveiro nach Stettin befand, kurz nach Verlassen der Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Kiel-Holtenau auf der Reede von dem den Kanal ansteuernden, unter Antigua-Barbuda-Fllagge laufenden Frachter "Francisca", 2377 BRZ (IMO-Nr.: 9148166), gerammt, der auf der Reise von Klaipeda nach Honfleur war.
Die Freiwache auf der "RMS Bremen" erwachte jählings, als ihr Schiff von der "Francisca" fast frontal gerammt wurde und sich heftig nach Steuerbord überlegte. Bei dem Aufprall wurde das Vorschiff oberhalb der Wasserlinie an Backbord aufgerissen. Danach schrammte der Entgegenkommer weiter am gesamten Rumpf der “RMS Bremen” entlang, der dabei bis hin zu den Aufbauten ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde. Auch die "Francisca" erlitt erhebliche Schäden an Backbordseite.
Die "RMS Bremen" machte kurz nach dem Unfall an der Nordmole des Kieler Scheerhafens fest, die "Francisca" folge gegen acht Uhr. Beide Schiffe wurden zur Untersuchung der Unfallursache mit einem Weiterfahrverbot belegt und blieben bis zur Klärung der versicherungstechnischen Fragen und der Gestellung von Reparaturwerften bis auf weiteres im Scheerhafen fest. Die “RMS Bremen” hat eine Länge von 89 Metern, eine Breite von 12 Metern, einen Tiefgang von fünf Metern und eine Tragfähigkeit von 3.812 Tonnen. Sie läuft im Management der Lohmann Bereederungen in Haren Ems für das RMS Schifffahrtskontor in Bremen und wurde 2012 bei der Slovenske Lodenice in Komarno erbaut.
Fast dieselbe Größe weist die “Francisca” auf, die 89 Meter lang und 12,4 Meter breit ist, einen Tiefgang von 4,94 Metern und eine Tragfähigkeit von 3.452 Tonnen hat. Sie läuft im Management der UAB Juru Agentura 'Forsa' in Klaipeda.
Das Schiff wurde 1997 bei der Scheepswerf Peters B.V. in Kampen als “Soli deo Gloria”. Von März 2005 bis Juli 2007 lief sie erstmals als „Francisca“, dann bis zum Oktober wieder als „Soli deo Gloria“, ehe sie zur „Ela“ wurde und erst im April 2014 wieder als „Francisca“ eingesetzt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “T-86-T”
(Bild: NSSR)   Großbild klick!
Kutter bei Bleik auf Grund gelaufen
(09.09.14) Das NSSR-Boot “Dagfinn Paust” aus Andenes wurde am Nachmittag des 8.9. alarmiert, nachdem der 35 Fuß lange Kutter “T-86-T” gegen 15 Uhr bei Bleik in Vesterålen auf Grund gelaufen war. Das Schiff lag mit Backbordschlagseite fest, nachdem es auf die falsche Seite der Betonnung geraten war.
Der Kutter “Mats Erik” ging auf Standby, bis die Seenotretter eingetroffen waren. Nachdem der Kutter wieder flottgemacht war, konnte er mit eigener Kraft in den Hafen von Bleik einlaufen, wo der Rumpf von einem Taucher inspiziert wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maschinengondeln auf Briese-Frachter gingen in Rostock in Flammen auf
(09.09.14) Im Rostocker Überseehafen brach in einem Laderaum des unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachters "BBC Bangkok", 6310 BRZ (IMO-Nr.: 9437165), am 8.9. gegen Mittag ein Brand aus. Um 12.19 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr verständigt, dass sich die Maschinengondel einer an Bord verladenen Windkraftanlage entzündet hatte. Der 128 Meter langeFrachter hatte am Morgen im Seehafen angelegt und Teile von Windkraftanlagen an Bord genommen.
Während der Verladearbeiten brach bei Schweißarbeiten zur Fixierung der Teile das Feuer aus. Es führte zu starker Rauchentwicklung und entwickelte große Hitze. Dichter Qualm zog über die Kaianlagen. Der Rauch, der durch brennendes Glasfasermaterial verursacht wurde, machte es den Einsatzkräften schwer, den Brandherd ausfindig zu machen. Nach vier Stunden war das Feuer unter Kontrolle.
Doch die 37 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Rostock sowie der Wehren aus Warnemünde und Gehlsdorf waren noch bis in die Abendstunden mit dem Löschen des Brandes beschäftigt. Zwei Maschinengondeln und ein Rotorblatt wurden zerstört. Der Schaden wurde auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.
Die “BBC Bangkok” hat eine Länge von 128.48 Metern, eine Breite von 16,5 und einen Tiefgang von 7,02 Metern bei einer Tragfähigkeit von 8.045 Tonnen. Sie wurde 2011 von der Xinhe Shipbuilding Heavy Industry in Tianjin für die Briese Schifffahrts GmbH & Co. KG in Leer erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Spanische Fähre rettete prominenten Taucher
(09.09.14) Die spanische Fähre „Volcan de Timanfaya“, 17343 BRZ (IMO-Nr. :9281334), befand sich am 6.9. auf der ersten Überfahrt des Tages von Gran Canaria nach Fuerteventura, als sie über Funk von der Seenotrettung aufgefordert wurde, dem Signal eines Notsenders nachzugehen, das 4,5 Seemeilen von der Position der Fähre entfernt geortet worden war.
Die Fähre fand tatsächlich ein kieloben treibendes Fischerboot von 8,5 Metern Länge mit einer daran vertäuten Rettungsinsel vor.
Die beiden jungen Männer, die sich darin befanden, an Bord zu nehmen, erwies sich in der rauen See als kompliziert.
Da es zu gefährlich schien, ein Rettungsboot zu Wasser zu lassen, manövrierte die Fähre so weit wie möglich an das Wrack heran. Die verbleibende Distanz von gut 100 Metern legten die Schiffbrüchigen schwimmend zurück. Die Besatzung warf den beiden Rettungsringe zu und half ihnen, über ein Fallreep an Bord zu klettern. Danach wurde die Überfahrt nach Moro Jable wieder aufgenommen.
Es stellte sich dann heraus, dass es sich bei einem der beiden Geretteten um den international erfolgreichen Apnoe-Taucher und Speerfischer Rayco García (29) aus Castillo del Romeral auf Gran Canaria handelte. Er und sein Begleiter Jonathan Fernández (27) waren in der Nacht mit der„El Calafu“ ausgelaufen, um etwa acht Seemeilen vor der Ostküste Gran Canarias Kalmare zu fangen.
Als sich die „El Calafu“ zwischen zwei und drei Uhr morgens auf der Rückfahrt befand, wurde sie überraschend von zwei großen Wellen getroffen, lief voll Wasser und kenterte. Es gelang den beiden Fischern, in die selbsttätig aufgeblasene Rettungsinsel hineinzuklettern und sie am Rumpf des Schiffes festzumachen. Über sechs Stunden trieben sie durch die Nacht. Als die Sonne aufging, gelang es einem von ihnen, in das Boot zu tauchen und den darin befindlichen Peilsender zu aktivieren. 1,5 Stunden darauf, nach acht Stunden im Floß, tauchte die Fähre als rettender Engel auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker rettete Kuttercrew
(09.09.14) Am 6.9. rettete der norwegische Tanker "Nordic Wolverine", 11360 BRZ (IMO-Nr.: 9043081) im Golf von Mexiko die siebenköpfige Crew der "Emerald", eines in Honduras registrierten umgebauten Kutters. Die "Nordic Wolverine" war auf der Fahrt von Houston nach Panama, als sie einen Notruf der "Emerald" auffing.
Der Produktentanker steuerte sofort den Havaristen an und setzte eine mobile Lenzpumpe über, um der großen Mengen eingedrungenen Wassers Herr zu werden. Doch es gelang nicht, die "Emerald" zu retten. Immerhin wurde die Crew wohlbehalten an Bord genommen und setzte an Bord des Tankers die Fahrt nach Panama fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weitere Wrackreste der Luno geborgen
(09.09.14) Städtische Arbeiter aus Anglet haben am 8.9. bei Ebbe zwei Wrackstücke des am 5.2. gestrandeten, spanischen Frachters “Luno” geborgen. Ende August hatten Surfer von den Teilen berichtet, die aber danach zunächst wieder im Sand verschwanden. Doch eine extrem niedrige Tide am 8.8. bot eine neue Chance. Mit Metalldetektoren wurden ein rund sieben Meter langes Rohr sowie ein Eisenteil von 1x1,5 Metern geortet und aus dem Sand gezogen.
Die Operation dauerte von 10.30 Uhr bis 11.45 Uhr. Die Wrackreste wurden zum örtlichen Technikzentrum Louis-de-Foix abtransportiert. Auf andere Weise wird ein Stück der Aufbauten dauerhaft gesichert, das in den Steinen der Mole eingeklemmt ist, auf der die “Luno” im Sturm scheiterte – es wird mit weiteren Felsblöcken so eingehaust, dass es sich nicht mehr bewegen kann und so eine Gefährdung für den Strandbetrieb darstellen könnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Samskip Akrafell lief auf, nachdem der Rudergänger eingeschlafen war
(09.09.14) Die Havarie des Frachters "Samskip Akrafell" zwischen Reyðarfjörður und Fáskrúðsfjörður in Ost-Island am Morgen des 6.9. wurde dadurch verursacht, dass der Rudergänger des auf Autopilot laufenden Schiffes auf Wache eingeschlafen war. Dies hat er im Zuge der Unfallermittlungen zugegeben.
Das Schiff drehte dadurch nicht rechtzeitig ab und landete auf einer Schäre. Bei den Bergungsarbeiten erlitten neun Personen des SAR-Personals, der Feuerwehr von Reyðarfjörður und des Coast Guard-Bootes "Ægir" beim Betrieb der Lenzpumpen Rauchgasvergiftungen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Russ-Frachter vor Saipan auf Grund gelaufen
(09.09.14) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge registrierte Containerfrachter "Paul Russ", 16137 BRZ (IMO-Nr.: 9470882), lief auf der Fahrt von dem japanischen Hafen Naha nach Saipan auf Hawaii am Morgen des 9.9. auf Grund. Die Coast Guard Guam wurde von dem Hafenkapitän Saipans informiert, dass das Schiff beim Transit des Zufahrtkanals in den Hafen bei Fahrwassertonne 3 festgekommen war.
Der Port of Saipan und das CNMI Homeland Security & Emergency Management wurden ebenfalls ins Bild gesetzt und ein Unified Command Center (UCC) beim Commonwealth Ports Authority Seaport Office zur Koordination der Bergungsarbeiten eingerichtet. Der Hafenkapitän der U.S. Coast Guard Guam (COPT) richtete eine Sicherheitszone von 500 Yard um den Havaristen ein, die passierende Schifffahrt wurde gewarnt.
Der im Management der MCC Transport Singapore laufende 1.338-TEU-Frachter der Ernst Russ GmbH & Co. KG in Hamburg hat eine Länge von 161.31 Metern, eine Breite von 25 Metern, einen Tiefgang von 9,5 MEtern und eine Tragfähigkeit von 17.229 Tonnen. Er wurde 2010 bei der Jiangsu Yangzijiang Shipbuilding Co. Ltd. In Jiangyin erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Wracks auf den Großen Seen identifiziert
(09.09.14) Ein Team von New Yorker Unterwasserforschern hat im Lake Ontario das Wrack des 45 Fuß langen Schoners “Three Brothers” entdeckt, der im November 1833 im Sturm sank. Das Schiff lieg westlich von Oswego. Mit einem Side-Scan Sonar und unter Mithilfe von Historikern gelang es, das in großer Tiefe liegende Fahrzeug zu identifizieren. Es befand sich auf der letzten Reise 35 Meilen von Pultneyville im Wayne County entfernt, als es auf der Fahrt nach Oswego samt dem Kapitän, zwei Besatzungsmitgliedern und einem Passagier verschwand.
Ein anderer großer Fund gelang der Great Lakes Shipwreck Historical Society (GLSHS), die auf den Upper Great Lakes, den 199 Fuß langen Schoner “Nelson” entfdeckte, der im Mai 1899 unweit von Grand Marais, Michigan, unterging. Der große Dreimaster, der 1866 erbaut worden war, liegt erstaunlich intakt in 200 Fuß Wassertiefe auf dem Grund des Lake Superior Auch hier führte eine Kombination von historischer Forschungstätigkeit, moderner Technologie und Teamwork zum Erfolg.
Die “Nelson” befand sich im Frühjahr 1899 gemeinsam mit dem Schoner “Mary B. Mitchell” am Haken des Holzdampfers “A. Folsom” auf dem Weg zur Michigan’s Keweenaw Peninsula, als von Nordost ein Sturm mit 50 Meilen Wind aufkam und zu starker Vereisung auf den Decks führte. Kapitän A. E. White auf der “Folsom” versuchte, den Schleppzug zu drehen und den Schutz der Whitefish Bay zu erreichen, als er feststellte, dass die Trosse zur “Nelson” gebrochen und diese im Untergang begriffen war.
Nur der Kapitän der 10-köpfigen Crew konnte gerettet werden. Verzweifelt hatte Kapitän Haganey auf der “Nelson” zuvor versucht, ein Rettungsboot mit den Seeleuten, seiner Frau und seinem Kind zu Wasser zu bekommen. Nachdem es ausgesetzt war, sprang er als letzter über Bord, um es schwimmend zu erreichen.
Als er nach dem Sprung auftauchte, sah er bereits das in die Höhe ragende Heck seines sinkenden Schiffes, bevor es unter Wasser verschwand. Es war aber immer noch mit einer Leine mit dem Rettungsboot verbunden und zog dieses mit in die Tiefe. Haganey konnte sich schwimmend zur Deer Park Life-Saving Station retten.
Quelle:Tim Schwabedissen



33 Tote bei Fährunglück auf Niger
(09.09.14) 33 Menschen kamen ums Leben, als auf dem Niger zwischen Dere und Murtala Bridge am Wochenende ein Fährboot kenterte, Das Boot war mit 100 Passagieren unterwegs zu einem Markt in Lokoja im Kogi State und kam von der Katcha Local Government Area.
Es kenterte, als ein Ppipeline-Patroullienteam seinen Scheinwerfer darauf richtete. Der Skipper wurde geblendet und fuhr gegen einen treibenden Ast, woraufhin das Boot in der starken Strömung umschlug. Nachdem es von Katcha ausgelaufen war, hatte es etliche Personen aus Dörfern am Flussufer aufgenommen, darunter Fischer, Marktfrauen und Kinder. Sie kamen aus Yawa und Baka in Lapai und hatten 100 Säcke Reis, Körbe mit Fisch und andere Handelsgüter bei sich.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vorbereitungsarbeiten zur Miner-Räumung laufen
(09.09.14) Die Vorbereitungsarbeiten zur Räumung des Große-Seen-Frachters “Miner” vor Scatarie Island, Cape Breton, kommen fast drei Jahre nach der Strandung voran. Es wurde eine steinerne Mole und eine Zufahrtsstraße zum Schiff gebaut. Derzeit wurde an den Kommunikationseinrichtungen gearbeitet, weil der Mobilfunkempfang in der entlegenen Gegend nicht verlässlich ist.
Andere Arbeiter waren dabei, Asbest aus dem Innern des Wracks zu entfernen. Die Berger der RJ MacIsaac Construction aus Antigonish warteten unterdessen auf das Eintreffen großer Scheren zum Zerschneiden von Stahl. Am 5.9. sollte eine Barge mit weiteren Bewehrungssteinen aus Louisbourg auslaufen. Der Auftrag hat einen Wert von 11.9 Millionen Dollar. Durch den Verkauf des Schrotts könnten drei Millionen wieder eingespielt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorbootfahrer retteten sich mit Sprung über Bord
(09.09.14) Am Nachjmittag des 7.8. kollidierte auf der Spree-Oder-Wasserstraße gegen 16.25 Uhr ein Schubverband von rund 110 Metern Länge mit einem mit zwei Mann besetzten Motorboot auf dem Langen See in Grünau, die in Richtung Königs Wusterhausen unterwegs waren. Dem Sportboot ging dabei der Treibstoff aus, sodass es manövrierunfähig im Kurs des aufkommenden Verbandes trieb.
Als die beiden Bootsfahrer merkten, dass ein Zusammenstoß nicht mehr zu verhindern war, retteten sie durch einen Sprung über Bord. Kurz darauf drückte der Schubverband das Motorboot unter Wasser. An Steuerbordseite des zweiten der insgesamt drei Schubleichter kam es kieloben wieder an die Wasseroberfläche. Andere Motorbootfahrer zogen die beiden Schiffbrüchigen aus dem Wasser. Mitarbeiter der DLRG brachten das Wrack des Motorboot in einen Flachwasserbereich, richteten es wieder auf und sicherten es.
Quelle:Tim Schwabedissen




Trawler&xnbsp;"Carmona - GG 330" sitz fest
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
Brandneuer Trawler saß vor Härmanö auf Felsen
() Am 8.9. um fünf Uhr lief der erst in diesem Jahr in Dienst gestellte, schwedische Trawler&xnbsp;"Carmona - GG 330", 1023 BRZ (IMO-Nr.: 9741164),&xnbsp;der am 6.9. aus Stansviks ausgelaufen war, bei Härmanö in der Orust Kommune auf Grund. Er lag mit Steuerbordschlagseite auf den Felsen fest.
Der unter Färöer-Flagge laufende Schlepper "Svitzer Gaia", 433 BRZ (IMO-Nr.: 9602447), lief um 5.50 Uhr aus Lysekil zur Hilfeleistung aus. Auch der schwedische Trawler "Lövön", 807 BRZ (IMO-Nr.: 9644782), kam zu Hilfe. Beiden Schiffen gelang es gemeinsam, den Havaristen um 9.30 Uhr wieder flottzumachen. Er wurde samt seiner fünfköpfigen Crew anschließend nach Ellozu weiteren Untersuchungen geschleppt.
Ein Routinetest beim Kapitän ergab keinen Hinweis auf Drogenmissbrauch. Die „Carmona“ ist 49 Meter lang, 11 Meter breit und hat eine Tragfähigkeit von 1289 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Samskip Akrafell"
(Bild: Goefundur Gunnarsson)   Großbild klick!
Samskip-Frachter im Anschluss an Bergung nach Eskifjörður eingeschleppt
(08.09.14) Der zyprische Frachter "Samskip Akrafell", 4450 BRZ (IMO-Nr.:9271963),&xnbsp;lag am 7.9. im Hafen von Eskifjörður, wohin er durch den Trawler “Aðalsteinn Jónsson” aus Eskifirði geschleppt worden war. Der Schleppzug war von dem Küstenwachboot “Ægir” eskortiert worden, auch die Lotsenboote “Vöttur” und “Hafbjörg” sowie das Bergungsschiff “Slysavarnarfélagsins Landsbjargar” aus Neskaupstað warendem Konvoi entgegengelaufen.
An Bord des Frachters hatten sich noch fünf Besatzungsmitglieder des Patroulllienbootes sowie der Kapitän der “Samskip Akrafell” befunden. Nach dem Festmachen im Hafen kümmerte sich Samskip gemeinsam mit der Küstenwache und dem Environment Institute of Iceland in Absprache mit den Versicherern darum, den Havaristen weiter zu sichern und Ölverschmutzungen zu vermeiden.
Derweil wurde der unter Antigua-Barbuda Flagge laufende Containerfrachter "Horst B", 6297 BRZ (IMO-Nr.: 9065297), der Lübecker Lubeca Marine Gmbh & Co. KG als Ersatz eingechartert. Das Schiff lag seit dem 5.9. in Rotterdam und sollte am 10.9. gen Reykjavik auslaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter verlor bei Grundberührung 27 Container
(08.09.14) Der liberianische Containerfrachter "Vento Di Tramontana", 17518 BRZ (IMO-Nr.: 9377690), lief beim Ansteuern des Hafen von Casablanca on am 2.9. um 23.20 Uhr auf Grund. Dabei gingen 27 40-Fuß-Container über Bord.
Bis zum 6.9. waren sechs von ihnen geborgen, vier weitere wurden bei Oukacha lokalisiert, drei weitere trieben auf See. Einige der angetriebenen Boxen wurden von Anwohnern geplündert. Der Frachter lief am3.9. in den Hafen von Casablanca ein, wo er seither am Kai lag.
Quelle:Tim Schwabedissen




Bulkcarrier liegt nach Strandung weiter dicht bei Chios
(08.9.14) Am 8.9. lag der unter Bahamas-Flagge registrierte Bulkcarrier "Marine Stars", 31261 BRZ (IMO-Nr.: 9330109), weiterhin südlich der Insel Oinousses bzw. östlich von Chios weniger als eine Meile vom Ufer entfernt vor Anker. Er war umgeben von Bergungsfahrzeugen wie Schleppern und Kränen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Charterkutter vor Untergang bewahrt
(08.09.14) Die Coast Guard San Francisco kam am 7.8. dem Charterkutter “Flash” zu Hilfe, der mit neun Personen an Bord unweit des Duxbury Reef am Morgen Wassereinbruch erlitten und Mayday gefunkt hatte. Der Kutter “Superfish” traf als erstes vor Ort ein und übernahm die sieben Fahrgäste. Der Skipper und sein Decksmann blieben an Bord, um den Wassereinbruch zu bekämpfen. Zwei Boote der Coast Guard Station Golden Gate setzten zwei Lenzpumpen auf die „Flash“ über, dann ging der Decksmann ebenfalls an Bord der „Superfish”, die alle Geretteten zur Pier 45 brachte. Ein Retter der Coast Guard Station Golden Gate assistierte derweil dem Skipper der “Flash”.
Nachdem ein Helikopter der Air Station San Francisco eine weitere Pumpe abgesetzt hatte, gelang es, das Leck abzudichten, und ein Boot der Küstenwache schleppte den Havaristen nun ebenfalls zur Pier 45.
Quelle:Tim Schwabedissen



Flusskreuzfahrer hatte Grundberührung auf dem Main
(09.08.14) Ein Flusskreuzfahrtschiff mit etwa 100 amerikanischen Passagieren an Bord lief am 6.9. gegen drei Uhr auf dem Main auf Grund. Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Land, die im Bereich von Obereisenheim eine stationäre Verkehrskontrolle durchführen, hörten Schleifgeräusche und stießen auf das über 100 Meter lange Schiff, dessen Besatzung einen technischen Defekt als Ursache der Havarie angab.
Die Wasserschutzpolizei belegte das Schiff im Bereich der Schleuse Randersacker mit einem Fahrverbot. Auch das zuständige Schifffahrtsamt wurde eingeschaltet und erteilte eine vorläufige Fahrerlaubnis in den Würzburger Hafen, um eine Trinkwasserversorgung des mit amerikanischen Touristen besetzten Fahrgastschiffes zu ermöglichen. Nach einer Reparatur des Defekts und Abnahme durch Sachkundige konnte es seine Fahrt am Abend fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Praia do Marthinhal
(08.09.14) Bei extrem dichtem Nebel kam am 7.9. um 6.45 Uhr der in Sesimbra beheimatete Kutter "Thalassa" in Sagres vom Kurs ab und kollidierte mit einem Felsen, nachdem es den Hafen von Baleeira mit Ziel Portimão verlassen hatte. Bei den Felsen von Praia do Martinhal sank das Schiff auf drei Metern Wassertiefe, Zuvor hatte der 62jährige Skipper noch einen Notruf abgesetzt.
Rettungskräfte aus Lagos konnten ihn um 07.42 Uhr bergen. Kisten und Fischereigerät trieben in der Folge an der nahen Küste an. Offenbar war der Fischer zu früh abgedreht, nachdem er im Nebel die Orientierung verloren hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf aufgegebenem Frachter in Brest
(08.09.14) Am 6.9. gegen Mitternacht brach auf dem unter Panama-Flagge registrierten Containerfrachter "Captain Tsarev", 9948 BRZ (IMO-Nr.: 8128860), im Hafen von Brest ein Feuer aus. Es entstand im Aufbautenbereich und breitete sich über die Decks 3 und 4 bis zum Brückenhaus aus.
Der Frachter lag seit einem Maschinenschaden im Jahr 2008 im Hafen und ist von seinen Eignern aufgegeben worden. Die Feuerwehr war mit rund 100 Einsatzkräften vor Ort und konnte die Flammen mit 900 Kubikmeter Wasser gelöscht. Ermittler schlossen Brandstiftung nicht aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI rettete sinkenden Kutter
(08.09.14) Die beiden RNLI-Boote aus Lough Swilly retteten am Morgen des 8.9. sechs Personen von einem sinkenden Kutter vor Donegal. Die Seenotretter wurden um 3.15 Uhr von der Malin Head Coast Guard alarmiert, nachdem der Kutter zwei Meilen nördlich von Dunree Head Wassereinbruch erlitten hatte. Auch der Helikopter Rescue 118 der Coast Guard Sligo stieg auf, ein anderer Kutter bot seine Hilfe an.
Als die beiden Rettungsboote vor Ort eintrafen, hatte der Havarist bereits starke Schlagseite, und die Crew hatte Überlebensanzüge angelegt und die Rettungsinsel klargemacht. Drei Seenotretter stiegen auf den Kutter über und begannen mit einer Lenzpumpe den Wassereinbruch zu bekämpfen. Nach über einer Stunde war das Schiff so weit stabilisiert, dass es nach Rathmullun eskortiert werden konnte, wo es gegen sieben Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dreistündiger Einsatz für Yacht mit Wassereinbruch
(08.09.14) Das RNLI-Boot aus Douglas kam am 7.9. um 22.30 Uhr einer Yacht zu Hilfe, die wenige Stunden zuvor den Hafen in Richtung Preston verlassen und Wassereinbruch erlitten hatte. Der Skipper hatte sofort umgedreht und um Hilfe gebeten. Als die Seenotretter eintrafen, machte die Yacht gute Fahrt, und die Bilgenpumpen kamen gegen das Wasser an. So wurde sie nach Douglas eskortiert, wo ein Seenotretter überstieg und beim Festmachen in der Marina half, bevor das Rettungsboot zur Station zurückkehrte und sich um 00.30 Uhr wieder einsatzklar meldete.
Quelle:Tim Schwabedissen



Glückliche Rettung sieben indonesischer Schiffbrüchiger
(09.08.14) Die siebenköpfige indonesische Crew eines gesunkenen Schiffes wurde am 4.9. von unter norwegischer Flagge laufenden Versorger “Far Sirius”, 6170 BRZ (IMO-Nr.: 9659074), in der Java-See gerettet.
Sie hatten über 10 Stunden im Meer getrieben, nachdem ihr Schiff in der Nacht untergegangen war, als die australische Crew des Versorgers, der von Broome nach Atwood Eagle unterwegs war, sie entdeckte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Krabbenkutters “Jackie C” auf dem Strand
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Krabbenkutter vor South Padre Island soll jetzt geborgen werden
(07.09.14) Am 7.9. sollte die Bergung des 67 Fuß langen, mexikanischen Krabbenkutters “Jackie C” von dem Strand von South Padre Island beginnen, wo er auf der Flucht vor dem Tropensturm Dolly aufgelaufen war. Er gehörte zu einer Flotte von 70 Fahrzeugen, die in den Hafen von Brownsville hatte einlaufen wollen. Er lief am 2.9. um 21 Uhr auf den Strand. Die Coast Guard warf mit einem Helikopter kurz darauf ein Funkgerät ab und stellte so die Kommunikation mit der vierköpfigen Crew sicher.
Die Coast Guard und das Texas General Land Office überwachten das Schiff auf mögliche Ölverschmutzungen. Das Coast Guard Marine Safety Detachment Brownsville und die Incident Management Division der Küstenwache Corpus Christi arbeiteten mit dem Schiffseigner an einem Bergungsplan. br> Quelle:Tim Schwabedissen



Der gestrandete Longliner „Rich“
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Verlassenes Geisterschiff bei Freetown gestrandet
(07.09.14) Die US Coast Guard hat eine Bergungsfirma beauftragt, das Öl aus dem am 4.9. 20 Meilen südlich von Freeport auf Sargent Beach gestrandeten Longliner „Rich“ abzupumpen. Am 2.9. hatte der Skipper der „Lady Glenda“ die Coast Guard Houston/Galveston kurz nach Mittag alarmiert, nachdem er das mit Algen bewachsene, offenbar verlassene Schiff 20 Meilen südöstlich von Freeport im Meer treibend entdeckt hatte.
Am Nachmittag erreichte ein 45-Fuß-Rettungsboot das Geisterschiff, jedoch konnte es aus Sicherheitsgründen zunächst nicht geentert werden. Am 3.9. wurde es erneut gesichtet und festgestellt, dass der Maschinenraum voll Wasser stand und alle Elektronik aus dem Ruderhaus entfernt worden war. Die Marine Safety Unit Texas City kontaktierte das National Pollution Funds Center zur Finanzierung einer drohenden Ölverschmutzung und beauftragte dann T&T Salvage mit den notwendigen Maßnahmen.
Am Morgen des 4.9. fand ein MH 65-Dolphin-Helikopter der Air Station Houston das Schiff südlich von Freeport gestrandet vor. Für den Abend wurde eine Untersuchung vorgesehen, und am 5.9. sollten die notwendigen Arbeiten mit Tagesanbruch beginnen. Der Sherrif von Matagorda führte nachts Patroullien durch, um die Lage des Schiffes zu überwachen. Die Berger begannen dann, das Wasser abzupumpen, um dann über weitere Maßnahmen zu entscheiden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler „Alcor“ gestrandet
(Bild: Premar Atlantique)   Großbild klick!
Gestrandeter Trawler vor Saint Guénolé wieder geborgen
(07.09.14) Der französische, 18 Meter lange Trawler „Alcor“ (MMSI-Nr.: 228263900), der am 5.5. um 2:12 Uhr auf den Felsen von Men Omnes vor dem Hafen von Saint Guénolé gestrandet und mit 35 Grad Steuerbordschlagseite liegen geblieben war, konnte um 14.25 Uhr wie erhofft mit der Flut geborgen werden.
Die vierköpfige Besatzung, die von dem in Penmarc'h stationierten SNSM-Rettungsboot "Prince d'Eckmühl" vorsorglich abgeborgen worden war, konnte nach der erfolgreichen Bergung durch dieses gemeinsam mit dem Trawler "Kan An Aoi" an Bord zurückkehren und brachte ihr Schiff am frühen Nachmittag mit eigener Kraft in den Hafen Saint Guénolé ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter aus Bockstiegel-Management vor Island auf Felsen gelaufen
(07.09.14) Der zyprische Frachter "Samskip Akrafell", 4450 BRZ (IMO-Nr.:9 271963),&xnbsp;lief am 6.9. kurz nach vier Uhr auf der Fahrt von Akureyri nach Reyðarfjordur auf Felsen bei Vattarnes zwischen Reyðarfjörður und Fáskrúðsfjörður. Es kam daraufhin zu einen starken Wassereinbruch im Maschinenraum und etwas Schlagseite.
Alle verfügbaren SAR-Einheiten im Bereich des Ostfjords wurden nach der Notmeldung des Schiffes alarmiert. Binnen 20 Minuten trafen die ersten Helfer vor Ort ein. Um 12.40 Uhr erreichte der Coast Guard Helikopter TF-SYN die Strandungsstelle mit Tauchern, die auf dem Schiff abgesetzt wurden. Auch die Feuerwehr von Reyðarfjörður wurde wegen der Gefahr einer Ölverschmutzung mobilisiert. Das isländische Patroullienboot "Aegir" traf gegen Mittag mit weiteren Pumpen ein.
Das Schiff hatte eine 13-köpfige Crew aus Osteuropa und den Philippinen an Bord unter einem ukrainischen Kapitän. Ihre Versuche, des Wassereinbruchs Herr zu werden, scheiterten zunächst, das Wasser im Maschinenraum stieg weiter an. Das isländische Fischereifahrzeug "Athelstan Jónsson - SU 11" ", 3129 BRZ (IMO-Nr.:9217149), übernahm im Laufe des Nachmittags sechs Mann der Crew. Auch die "Vilhelm Thorsteinsson - EA 11", 3214 BRZ (IMO-Nr.: 9223136), ging auf Standby. Das Ölüberwachungsflugzeug TF-SIF überflog am Nachmittag die Strandungsstelle, um mögliche Verschmutzungen durch die 140 Tonnen Bunkeröl zu observieren. Aus Reykjavik lief unterdessen auch die "Thor" der Küstenwache aus.
Nachdem die Taucher der Küstenwache sich unter schwierigen Umständen den Weg in den Maschinenraum gebahnt hatten und andere den Rumpf von außen inspizierten, gelang es schließlich, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen. Die an Bord verbliebene Crew wurde von mehreren Helfern der Küstenwache und anderen Einsatzkräften, insgesamt 14 Mann, unterstützt in ihrem Bemühen, das Schiff zu retten. Insgesamt waren 60 Mann im Einsatz. Gegen Mitternacht gelang es der „Aðalsteinn Jónsson“, den Havaristen freizuschleppen. Eskortiert von der "Aegir" wurde Kurs auf das vier Fahrstunden entfernte Reyðarfjordur genommen.
Die „Samskip Akrafell“ wurde 2003 beim Jinling Shipyard, Nanjing, erbaut und am 23.9. als „Asian Carrier“ abgeliefert. 2008 wurde sie zur „Asian Carrier“ für die W. Bockstiegel Reederei GmbH & Co. KG in Emden, ehe sie im Oktober 2013 an die Q-Shipping in Barendrecht ging. Sie wurde im Einsatz für Samskip weiter technisch von Bockstiegel betreut. Das 502-TEU-Schiff hat eine Tragfähigkeit von 5.565 Tonnen bei einer Länge von 99,95 Metern, einer Breite von 18,80 Metern und einem Tiefgang von 6,65 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter sitzt weiter auf Felsen von Astypalaia
(07.09.14) Die griechische Coast Guard schickte das Patroullienboot "El Akt" zur dem gestrandeten türkischen Bulkcarrier "Ince Inebolu", 30011 BRZ (IMO-Nr.: 9254472), der weiter in flachem Wasser auf den Felsen der Insel Astypalaia festsaß. Das Schiff hatte einen 4,5 Meter langen Riss in der Vorpiek und in Laderaum 1 erhalten. Es hatte 1,388 Tonnen Öl, 70 Tonnen Diesel und 24.610 Liter ölhaltige Stoffe an Bord, von denen bisher nichts ausgelaufen ist.
Die Coast Station Astypaleas leitete eine Untersuchung der Havarie ein. Das Schiff müsste nach einer Bergung durch Schlepper erst von der Klassifizierungsgesellschaft Paris Mou und einer Inspektion durch die Hafenbehörde in Rhodos wieder für seetüchtig erklärt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht von Felsen bei St. Mary’s geborgen
(07.09.14) Am 5.9. um 16.32 Uhr fing die Humber Coastguard einen Mayday-Ruf auf, nachdem die Yacht „Arwen“ auf der Fahrt von Sunderland nach Blyth bei schlechter Sicht vor dem Strand der Whitley Bay aufgelaufen war. Das RNLI-Boot von Cullercoats lief zu dem Boot, das 300 Meter südlich des St Mary’s Leuchtturms auf Felsen saß. Sechs Minuten nach der Alarmierung waren die Seenotretter um 16.44 Uhr vor Ort.
Es wurde dann entschieden, das nach Ablaufen des Wassers festsitzende Boot vorerst mit Anker zu sichern und die Flut um 22 Uhr abzuwarten. Da aber mit dem Steigen des Wassers auch hoher Seegang aufkam, waren die Seenotretter in Sorge, das arbeitende Boot könnte an den Felsen beschädigt werden.
Um 20.47 Uhr lief das Rettungsboot erneut aus, und die Tynemouth Volunteer Life Brigade wurde auf Felsen in der Nähe postiert. Dann stellte das Rettungsboot eine Schleppverbindung her und zog die „Arwen“ von den Felsen. Sie wurde dann nach Blyth gebracht, und um 22.20 Uhr kehrte das Rettungsboot zu seiner Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sank auf Amur
(07.09.14) Ein 500 Tonnen großer Frachter sank mit 380 Tonnen Fracht an Bord am Morgen des 6.9. auf dem Amur-Fluss in der ostrussischen Khabarovsk-Region. Die achtköpfige Crew wurde gerettet. Der Frachter war von Khabarovsk nach Nikolaevsk-on-Amur unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wassertaxi auf Manasquan River aufgelaufen
(07.09.14) Ein Wassertaxi lief am 6.9. kurz vor Mitternacht auf dem Manasquan River ran auf Grund. Rund 20 Passagiere wurden von dem bei Niensdt Island nahe der Einfahrt zum Point Pleasant Canal idurch das Point Pleasant First Aid and Emergency Squad abgeborgen. Einige hatten Schnitte und Abschürfungen erlitten. Sie wurden zum Crystal Point Yacht Club im Point Pleasant Borough gebracht und medizinisch betreut. Bei dem Wassertaxi handelte es sich um einen 40 Fuß langes Pontonboot mit zwei 90-PS-Außenbordmotoren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier geleichtert und flottgemacht
(07.09.14) Der US-Bulkcarrier „American Spirit“, 34569 BRZ (IMO-Nr.: 7423392), wurde am Morgen des 5.9. wieder flottgemacht und durfte seine Reise fortsetzen, nachdem Inspektoren der Coast Guard Saulte St. Marie das nach der Berung bei St. Ignace, Michigan, vor Anker gegangene Schiff untersucht hatten.
Der 320 Meter lange und 30 Meter breite Frachter war in der Straits of Mackinac mit 64800 Tonnen Eisenerz von Gary, Indiana, kommend nach Indiana Harbor unterwegs gewesen, als starker Wind ihn in einem Gewittersturm auf die Südseite der Round Island Passage zwischen Mackinach Island und Round Island drückte. 5,700 Tonnen der Ladung waren auf den Frachter "Sam Laud" geleichtert worden. Der 1978 erbaute Selbstentlader läuft für die American Steamship Company.
Quelle:Tim Schwabedissen



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Segelyacht "Bubble" in Not
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
KNRM barg zwei havarierte Boote
(05.09.14) Am 3.9. um 15.30 Uhr wurde die KNRM-Station Blaricum von der Coastguard Den Helder alarmiert, nachdem die 36 Fuß lange Segelyacht "Bubble" bei Tonne IJM-5 auf Grund gelaufen war. Das Boot wurde auf den Haken genommen und in tieferes Wasser geschleppt.
Die KNRM Huizen barg zur gleichen Zeit einen gekenterten Trimaran zwischen Huizen und dem Gooimeer-Deich. Die "Blaricum-1" und "Nikolaas Wijsenbeek" assistierten dem Boot, und nachdem die Lage unter Kontrolle war, kehrte die "Blaricum-1" zu ihrer Station in Blaricum zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen




Blick von einer Rundfahrt zum Wrack der "Costa Concordia"
(Bild: Oskar Flekkefjord)   Großbild klick!
Beste Wrackblicke auf Costa Concordia im Angebot
(05.09.14) Ausflugsboote haben begonnen, für 10 Euro täglich Rundfahrten zum Wrack der "Costa Concordia" anzubieten. Sie laufen jeden Nachmittag aus dem alten Hafen von Genua aus zum Industriehafen von Pra-Voltri, wo das Schiff an der Mole liegt, und bieten aus 200 Metern Entfernung den Blick über die Mole auf das Wrack. Auch das Restaurant La Vetta wirbt mit guten Ausblicken auf den Kreuzfahrer, ebenso örtliche Hostels offerieren Unterküfnte mit Wrackblick.
Derweil verzögerte sich der Start des Abwrackens wegen schlechten Wetters und andauernden Sucharbeiten nach Leichenteilen im Innern des Wracks. In der ersten Phase sollen Möbel und die gesamte Inneneinrichtung der "Costa Concordia" entfernt werden. Erst danach kann die eigentliche Abwrackung beginnen, die voraussichtlich zwei Jahre dauern wird. Der Beginn wird nun nicht vor Ende September sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter bei Nookemsky aufgelaufen
(05.09.14) Am Abend des 2.9. lief der russische Frachter "Volgobalt 210", 2516 BRZ (IMO-Nr.: 8230376), bei Kilometer 722 auf dem Volga-Baltic Waterway , nahe der Novokemsky im Vashkinsky-Distrikt 15 Meter vom Ufer entfernt auf Grund, als er die Pier in Novokemske ansteuerte.
Das Schiff kam mit über 1000 Tonnen Schnittholz aus Belozersk in Kaliningrad. Nachdem Ladung auf eine Barge geleichtert war, konnte der Havarist am 3.9. um 10 Uhr in tieferes Wasser geschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier bei Mackinac Island aufgelaufen
(05.09.14) Der amerikanische Bulkcarrier "American Spirit", 34569 BRZ (IMO-Nr.:7423392), lief am 4.9. in der Mackinac-Straße auf Grund. Um 18:30 Uhr wurde die Coast Guard Sault Ste. Marie alarmiert, nachdem das Schiff in der Round Island Passage zwischen Mackinac Island und Round Island auf Sandboden festgekommen war.
Es war auf dem Weg nach Gary, Indiana, und hatte 64,800 Tonnen Eisenerz geladen, als starker Wind es aus dem Fahrwasser trieb. Inspektoren der Coast Guard überwachten den Havaristen während der Nachtstunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler auf Men Omnes gelaufen
(05.09.14) Am 5.9. um 2:12 Uhr wurde das CROSS Corsen alarmiert, nachdem der französische Kutter "Alcor" (MMSI-Nr.: 228263900) auf den Felsen der Men Omnes vor dem Hafen von Saint Guénolé gestrandet war. Das 17 Meter lange Schiff lag mit 35 Grad Schlagseite auf Grund.
Die vierköpfige Crew wurde von dem SNSM-Boot aus Penmarc'h, der "Prince d'Eckmühl", abgeborgen. Die See war bei Windgeschwindigkeiten von 4 km/h ruhig. Mit der Flut um 14.25 Uhr sollte die "Prince d'Eckmühl" gemeinsam mit dem Trawler "Kan An Aoi" versuchen, den Havaristen wieder flott zu machen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach Blankenberge eingeschleppt
(05.09.14) Am 4.9. um 13.19 Uhr meldete der Kutter "Marjo" aus Zeebrugge der Küstenwache Motorschaden und bat um Hilfe durch die VBZR. Das Schiff mit zwei Mann an Bord trieb drei Kilometer vor Blankenberge. Um 13.35 Uhr lief das Rettungsboot "Sterke Dries" aus und war 10 Minuten später vor Ort, um den Havaristen auf den Haken zu nehmen. Kurz nach 14.00 Uhr wurde die "Marjo" in den Hafen von Blankenberge geschleppt und wurde von der Noth Sea Boating untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Verletzte bei Maschinenraumexplosion
(05.09.14) Auf dem holländischen Frachter "Happy Dragon", 14784 BRZ (IMO-Nr.: 9551961), kam es am 4.9. um 10.30 Uhr zu einer Rohrexplosion im Englischen Kanal, rund 35 Kilometer südlich von Portland. Dabei wurden zwei philippinische Ingenieure verletzt.
Sie mussten von einem Helikopter der Coast Guard in in Lee-on-Solent abgeborgen werden, nachdem der Portland Rescue Helicopter wegen Reparaturen nicht zur Verfügung stand. Beide wurden mit mittelschweren Verletzungen ins Dorchester County Hospital geflogen. Der Frachter setzte die Fahrt von Aberdeen nach Trieste dann fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einhandsegler von dänischem Containerfrachter gerettet
(05.09.14) Ein Einhandsegler auf der Fahrt von Brisbane nach Neuseeland musste 70 Meilen nördlich von Lord Howe Island im Südpazifik in einer siebenstündigen Rettungsaktion von seiner Yacht abgeborgen werden. Er hatte am Morgen des 4.9. Notrufe gefunkt, die das AMSA Rescue Coordination Centre (RCC Australia) auffing.
Daraufhin stiegen eine Dornier eine Dash 8 des Zoll, ein ziviles Flugzeug und eine C 130 Hercules der Royal Australian Air Force (RAAF) auf. Der dänische Containerfrachter "Lars Maersk", 50657 BRZ (IMO-Nr.: 9294379), nahm Kurs auf das Boot. Das Zollflugzeug war um 13 Uhr vor Ort, das Zivilflugzeug kurz darauf. Beide blieben mehrere Stunden vor ORt. Um 14.30 Uhr traf auch die Dornier ein. Sie warf Wasser und ein Funkgerät ab. Um 16.15 Uhr war auch die C-130 J Hercules vor Ort.
Eine Viertelstunde später war der Frachter ebenfalls da. Unter schwierigen Umständen wurde der Segler abgeborgen und war um 20 Uhr an Bord des Schiffes. Er sollte in den kommenden Tagen beim Great Barrier Reef von einem Lotsenboot übernommen werden. Der Segler war am 29.8. aus Brisbane mit seiner in Port Douglas in Nord-Queensland beheimateten Yacht ausgelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Offshore-Schiff bei Suche nach vermisstem Seemann auf Sandbank gelaufen
(05.09.14) Das britische Offshore-Schiff "Spirit of Hoton" (MMSI-Nr.: 235100734) lief am 4.9. im Rahmen einer Suchaktion nach einem Besatzungsmitglied des Frachters "Freya", das auf dem Humber über Bord gegangen war, auf Grund.
Es gehörte zu einer Suchflotte aus 25 Fahrzeugen, die seit dem Vorabend nach dem Vermissten Ausschau hielten, und kam auf einer Sandbank vor Cleethorpes Nord-Promenade fest. Die Cleethorper RNLI entschied, dass die vierköpfige Crew an Bord bleiben konnte, während sie auf die Flut um 13.30 Uhr wartete, und tatsächlich kam das Schiff der E.on dann wieder frei.
Quelle:Tim Schwabedissen



Forschungsschiff auf Suche nach Expeditionsschiffen Franklins aufgelaufen
(05.09.14) Das arktische Forschungsschiff "Martin Bergmann" lief am Morgen des 3.9. in der Nordwest-Passage auf Grund. Das 19 Meter lange Schiff kam auf einer Sandbank in der Simpson Strait fest, als es langsame Fahrt lief.
Binnen Minuten konnte es sich wieder befreien. Es war gemeinsam mit dem Eisbrecher "Wilfrid Laurier" der kanadischen Küstenwache im Rahmen der Suche nach den verlorenen Schiffen der Franklin Expedition, der "Erebus" und "Terror", unterwegs und kartierte den Meeresgrund.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Astypalaia aufgelaufen
(05.09.14) Der türkische Bulkcarrier "Ince Inebolu", 30011 BRZ (IMO-Nr.: 9254472), lief am 5.9. vor der griechischen Insel Astypalaia auf Grund. Das Schiff, das eine Tragfähigkeit von 52,400 Tonnen hat, geriet um 6.44 Uhr auf einen Felsen und schlug leck. Es kam zu einem geringen Wassereinbruch.
Die 22-köpfige Crew blieb unversehrt. Die griechische Küstenwache kam zum Unglücksort. Das 2006 erbaute Schiff der Ince Denizcilik war auf der Fahrt vom Jemen nach Russland und war unbeladen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Heimkehr der Maud verzögert sich
(05.09.14) Das Wrack der "Maud" des norwegischen Entdeckers Roald Amundsen wird diesen Winter noch in der Cambridge Bay bleiben. Es liegt dort seit über 80 Jahren halb unter Wasser und hatte eigentlich in diesem Sommer geborgen werden sollen. Diie norwegische Gruppe Maud Returns Home will es zurück an den Ort bringen, wo es erbaut wurde.
Doch die Vereisung der Nordwest-Passage hat das Eintreffen eines Schleppers und einer Halbtaucherbarge verzögert, die im Juli aus Norwegen ausliefen und sich auf 7,000 Kilometer lange Reise machten. Sie hätten an diesem Wochenende in der Cambridge Bay eintreffen sollen, doch vor der anstehenden Vereisung dürfte die Zeit nicht zu einer Hebung reichen. Deshalb wurde diese aufs Frühjahr 2015 verschoben. Taucher Jan Wanggaard, der seit mehreren Wochen vor Orti ist, räumte aber bereits Trümmer und loses Material rund um das Wrack.
Quelle:Tim Schwabedissen



Küstenwache bezahlte Heimkehr schiffbrüchiger Fischer
(05.09.14) Nach dem Untergang der "Bradley Venture" vor Cape Breton dankte die dreiköpfige Crewe der kanadischen Coastguard. Das Schiff war unterwegs zu einer Fischfarm in North Sydney, als es am Nachmittag des 3.9. Wassereinbruch erlitt. Um 16.45 Uhr wurde Mayday gefunkt, und bei stürmischer See sackte der Kutter übers Heck weg und begann rasch zu sinken.
Die Fischer gingen in eine Rettungsinsel und konnte über Mobiltelefon Kontakt mit den Rettern halten, während sie eine Stunde lang auf das Eintreffen der Fähre "Highlanders" von Marine Atlantic warteten. Diese machte Lee, während die Küstenwache die Schiffbrüchigen aus der Insel barg. Sie wurden mit trockener Kleidung ausgestattet und erhielten Geld, um mit eben dieser Fähre von Cape Breton nach Neufundland zurückkehren zu können.
Quelle:Tim Schwabedissen



Heimkehr der Maud verzögert sich
(05.09.14) Die US Coast Guard war im Einsatz, nachdem die mexikanischen Krabbenkutter " Don Alvero 4" und "Lissette" im Sturm im Brownsville Ship Channel auf Grund liefen. Die "Jackie C." kam etwas nördlich der Padre Island Jetties fest. Die "Don Alvero 4" kam mit steigendem Wasser mit eigener Kraft wieder frei, die "Lissette" lag weiter fest.
Die Coast Guard, Customs and Border Protection und das Texas General Land Office überwachten die Lage der noch auf Grund sitzenden Kutter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter "Sikelela- ZR 9705"
(Bild: NSRI)   Großbild klick!
Dramatische Rettung aus fünf Meter hoher Brandung in St. Francis Bay
(04.09.14) Am 27.8. um 7.41 Uhr wurde die NSRI St. Francis Bay alarmiert, nachdem der in Port Elizabeth beheimatete, 14 Meter lange Kutter "Sikelela- ZR 9705" an der Westseite des Hafens in der Bucht auf die Felsen der Hafenmole getrieben war. Sofort lief die "Spirit of St. Francis" aus, und auch der Hafentender "Riochet" der Balobi Fishing Company wurde von der TNPA Port Control verständigt. Die "Sikelela" hatte beim Drehmanöver während des Einlaufens in den Hafen Maschinenausfall erlitten und wurde bei bis zu 15 Knoten Wind und fünf Meter hohen Wellen samt ihre 13-köpfigen Crew mit großer Wucht auf Grund geschleudert.
Das Schiff legte sich sofort in der hoch gehenden Brandung zu beiden Seiten über, und Wellen brachen über das Deck. Acht Mann der Crew konnten sich mit einem Sprung an Land retten, als die Wellen eine kurze Atempause boten und das Schiff sich gerade wieder aufgerichtet hatte. Sie wurden von Anwohnern in Sicherheit gebracht und medizinisch betreut.
Als erstes Boot traf die "Ricochet" mit ihrer zweiköpfigen Crew ein und konnte zwei weitere Fischer an Bord ziehen und in den Hafen bringen. Zwei Besatzungsmitglieder und ihr Skipper waren nun noch an Bord. Jetzt kam auch die "Spirit of St. Francis II" an. Der Skipper stand oben auf dem Schiff, wurde aber gerade von einer großen Welle zu Fall gebracht, wobei er sich am Arm verletzte. Die beiden anderen hingen über die Seite. Da es keine Zeit zu verlieren galt, gingen zwei Rettungsschwimmer zu Wasser, die die zwei Männer aufforderten, von Bord zu springen und sich zu ihnen treiben zu lassen.
Währenddessen brachte Vormann Marc May das Rettungsboot in die Brandungzone. Mit dem Bug durch die Wellen pflügend, gelang es, die Schiffbrüchigen an Bord zu ziehen und gegen die Brandung anlaufend ins tiefere Wasser zu gelangen. Jetzt kehrte auch die "Ricochet" zurück und konnte als letztes den Skipper von Bord holen. Dies war kompliziert, weil er sich in Leinen des Fanggeschirrs verheddert hatte.
Alle Schiffbrüchigen waren aber schließlich sicher im Hafen, wo als einziger Skipper Hugh McKenna, selbst ein einstiger NSRI-Seenotretter, verarztet werden musste, dessen Armwunde genäht wurde. NSRI-Vormann Neil Jones wurde nochmals in die Brandung geschickt, um zu versuchen, eine Schleppverbindung zur "Sikelela" herzustellen, doch angesichts der hoch gehenden Wellen musste davon letztlich abgesehen werden.
Das Schiff brach unter der Wucht der Wellen gegen 14 Uhr auseinander und wurde in den folgenden Stunden von der Brandung komplett zerschlagen. Das ausgelaufene Dieselöl, wegen dem die Hafeneinfahrt zunächst mit einer Ölsperre blockiert worden war, verflüchtigte sich rasch. Im Wasser treibende Wrackteile sollten so bald wie möglich geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Yacht "Barbarian" im Schlepp
(Bild: NSRI)   Großbild klick!
Yacht "Barbarian" mit Ruderschaden
() Am 3.9. kam die "Spirit of Lotto" der NSRI East London der 10 Meter langen Yacht "Barbarian" und ihrer dreiköpfigen Crew aus Robertson, Gordon's Bay und Johannesburg zu Hilfe. Das Boot hatte Ruderschaden erlitten und wurde von dem Rettungsboot um 16.435 Uhr in den Hafen von East London eingeschleppt, wo der Schaden repariert werden sollte.
Das Boot war von Durban nach Gordon's Bay unterwegs, als am Abend des 2.9. rund 60 Meilen vor der Mazeppa Bay das Ruder beschädigt wurde. Um 20.30 Uhr wurde die NSRI alarmiert und lief zur Hilfeleistung aus. Doch nachdem eine provisorischen Steuereinrichtung aufgeriggt werden konnte, gelangte das Boot noch bis auf 23 Meilen an den Hafen heran, wo es um 11 Uhr von den Seenotrettern empfangen wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Norrland wieder flott - Crew verschwieg den Unfall
(04.09.14) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Norrland", 5562 BRZ (IMO-Nr.: 8818764), der Brise-Schifffahrt wurde wieder von den Felsen von Kinsavik abgebracht und ging vor Ullensvang zur Untersuchung des Schadens vor Anker.
Die Crew erwartete nun eine Strafe, weil der Unfall am 2.9. nicht sofort gemeldet wurde, sondern den Behörden erst durch Zeugen bekannt wurde, die das auf dem Ufer hängende Schiff bemerkten. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde die Havarie durch einen Schaden an der Ruderanlage verursacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Flint Island gesunken
(04.09.14) Am späten Nachmittag des 3.9. wurde das Joint Rescue Coordination Centre in Halifax alarmiert, weil vor der Küste von Flint Island um 16.45 Uhr ein Kutter Wassereinbruch erlitten hatte und Mayday funkte. Die dreiköpfige Crew ging in eine Rettungsinsel.
Ein Cormorant-Helikopter des 413. Geschwaders aus Greenwood, eine Hercules und die acht Meilen nordöstlich von Flint Island stehende "The Highlanders" sowie ein Boot der Coastguard kamen zu Hilfe.
Die Schiffbrüchigen wurden zwei Stunden später von dem Schiff der Küstenwache aus der Rettungsinsel abgeborgen und nach Glace Bay gebracht. Von hier ging es für sie weiter nach Port aux Basques.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boot der Hafenbehörde in Stornoway gesunken
(04.09.14) Am Morgen des 3.9. sank die "Pathfinder" der Stornoway Port Authority an ihrem Liegeplatz in der Stornoway Marina. Das Boot, eine Mitchell 31 Mark III, hat einen Wert zwischen 40,000 bis 80,000 Pfund. Es war erst vor kurzem gebraucht erworben worden und zuletzt am 2.9. mit einer Delegation der Hafenbehörde nach North Uist gefahren, wo Princess Anne die Lochmaddy Marina eröffnete.
Am Nachmittag kehrte die Gruppe zurück und machte das Boot am Ponton fest. Um das Wrack wurde ein Ölschlängel ausgelegt, bis es am Nachmittag mit einem Schwimmkran, der in der Nähe an einer Wasserbaustelle eingesetzt war, gehoben wurde. Am Cromwell Street-Kai wurde es nach dem Lenzen des Wassers an Land gesetzt, wo die Ursache des Untergangs untersucht werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter und ein Vermisster nach Frachteruntergang
(04.09.14) Der kambodschanische Frachter "Poline", 2061 BRZ (IMO-Nr.:7904528) mit einer 11-köpfigen, russisch-ukrainischen Crew an Bord kenterte und sank am 4.9. in der Japanischen See auf der Fahrt mit einer Ladung Schnittholz von Plastun nach China. 10 Mann, darunter neun Russen, konnten aus Rettungsinseln geborgen werden. Einer von ihnen, der 2. Ingenieur, starb allerdings nach der Rettung. Der Chefingenieur wurde noch vermisst und kam vermutlich ums Leben.
Es wurde eine SAR-Operation eingeleitet, an der sich die russische "Aldan", ein japanisches Patroullienboot und die südkoreanische "Golden Shake" beteiligten. Die "Poline" war 82,5 Meter lang, 12,6 Meter breit, hatte eine Tragfähigkeit von 3085 Tonnen, und entstand 1981 in Finnland in 1981.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter im Stau gestrandet
(04.09.14) Der Tropensturm Dolly erwischte beim Landfall südlich von Tampico fast 50 mexikanische Krabbenkutter, als sie am Abend des 2.9. in den Hafen von Brownsville flüchten wollten. Nicht allen gelang es, sich in Sicherheit zu bringen. Zwei Kutter, darunter die "Lisette". strandeten im Fahrwasser, ein anderer, die "Jackie C", lief auf den Strand des Isla Blanca Park auf South Padre Island. Sie kam 30 Yard vom Land entfernt im Sand fest. Die Brownsville Coast Guard überwachte das Schiff für den Fall von Ölaustritten.
Der Eigner sagte, während er auf das Einlaufen in dem Stau, der sich vor dem Hafen gebildet hatte, gewartet habe, sei sein Schiff nordwärts abgetrieben und dann wohl auf eine Sandbank geraten und leckgeschlagen. Daraufhin habe er den mit vier Mann besetzten Kutter auf Grund gesetzt. Die Coast Guard Corpus Christi wurde gegen 23 Uhr alarmiert. Coast Guard und Texas Parks & Wildlife Department standen bereit, die Crew abzubergen, doch sie wollte an Bord bleiben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper auf Strand getrieben
(04.09.14) Der 16 Meter lange, australische Schlepper "Lismore" (MMSI-Nr.: 503512600) trieb am Abend des 2.9. am Fisherman's Beach auf Great Keppel Island auf den Strand. Starker Westwind hatte das Schiff erfasst und ins flache Wasser gedrückt. Der Schlepper, der in Gladstone eingesetzt wird, konnte mit dem Hochwasser am Nachmittag des 3.9. wieder flottgemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bugschaden am Charterkutter "Weller"
(Bild: Alice Bratshaug)   Großbild klick!
Rascher Pumpeinsatz bewahrte historischen Angelkutter vor Untergang
(03.09.14) Am 2.9. kollidierte gegen 11 Uhr der norwegische Frachter "Falksund", 1297 BRZ (IMO-Nr.: 8420725), auf der Fahrt von Breiviken nach Eikefet mit dem 15 Meter langen Charterkutter "Weller", 18 BRZ. Der Zusammenstoß mit dem einstigen britischen Versorger, der 1947 bei Cockenzie Weatherhead & Son nahe Edinburgh entstand, ereignete sich zwischen Hordvikneset und Knarvik im Osterfjord.
Der Skipper der Charteryacht, der mit sieben Knoten unterwegs war, konnte dem mit hoher Fahrt herannahenden Frachter trotz eines Voll-Zurück-Manövers nicht mehr ausweichen und lief in ihn hinein. Die beiden kanadischen Chartergäste, die sich nebst der zweiköpfigen Crew an Bord befanden, stürzten beim Aufprall, blieben aber außer dem Schrecken unversehrt, ebenso wie die sechsköpfige Besatzung der "Falksund".
Allerdings war der Bug der "Weller" schwer beschädigt worden, und es kam zu einem starken Wassereinbruch. Der Skipper alarmierte sofort Rogaland Radio. Das Mayday wurde von dem Küstenwachboot "Olaf" mitgehört, das sich nur fünf Fahrminuten entfernt befand und sofort zu Hilfe eilte. Ohne den raschen Einsatz von deren Lenzpumpen äre die "Weller" wahrscheinlich gesunken.
Auch das Rettungsboot "Kristian Gerhard Jebsen" kam mit weiteren Pumpen 25 Minuten nach dem Notruf zu Hilfe. Die beiden kanadischen Touristen wurden von der "Melibra" aus Lindas zum Steinestø-Kai gebracht. Die "Weller" wurde von der "Kristian Gerhard Jebsen" nach Hjelmås eskortiert. Bei der Hjelmås Mecanical Verkstad AS wurde sie dann nach Eintreten eines ausreichenden Wasserstandes auf Slip gezogen. Es war von Steinestø zum Hagelsund unterwegs gewesen. Die "Falksund" machte am 3.9. in Farsund fest. Bei der "Weller" handelt es sich um ein Schiff mit interessanter Vergangenheit. Sie wurde nach ihrem Versorgungsdienst für die englische Marine 1961 an ein englisches Ehepaar verkauft, das Kreuzfahrten mit bis zu 30 Passagieren in Schottland veranstaltete. Später fuhren die Eigner auf den Kanälen durch Frankreich bis ins Mittelmeer.
Hier diente das Schiff über 20 Jahre lang als Vergnügungsyacht, bis es 1994 an einen Engländer verkauft wurde, der ein umfangreiches Restaurierungsprojekt startete. Doch nach vier arbeitsreichen Jahren wollte seine Frau lieber ein Haus haben, und das Schiff stand wieder zum Verkauf.
Durch Zufall stieß die Familie von Inge Hatlebrekke während eines Urlaubsaufenthalts auf Mallorca auf die "Weller". Nach einigen Tagen entschlossen sie sich zum Kauf. Einige Freunde kamen nach Mallorca, um das Schiff instand zu setzen und nach Marseilles zu bringen. Von dort ging die Reise auf den Kanälen durch Frankreich. Nach zwei anstrengenden Monaten waren sie in Gent in Belgien angekommen, von wo aus nach Abmustern der erschöpften Crew mit nur noch zwei Mann die Reise über die Nordsee nach Norwegen fortgesetzt wurde, wo der Kutter mit 24 Decksplätzen seither für Angeltouren vermarktet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



litauischer Trawler "Plutonas" sitzt fest
(Bild: Frederik Kampevoll)   Großbild klick!
Litauischer Trawler kam vom rechten Wege ab
(03.09.14) Am Morgen des 2.9. kam der litauische Trawler "Plutonas", 667 BRZ (IMO-Nr.: 8505422), in der Finnsnes-Rinne im Gisund vom Kurs ab und lief binnen kurzem drei Mal auf Grund. Am Ende blieb er mit Backbordschlagseite in der Mitte zwischen den zwei Fahrwassern auf Felsen liegen. Die Polizei von Troms ging an Bord und untersuchte, was passiert war.
Möglicherweise hatten Arbeiten an den Fahrwassermarkierungen zu einem Navigationsfehler geführt. Noch bis zum 30.10. ist die Barge "Scan Pipe 2" damit beschäftigt, provisorische Markierungen durch permanente zu ersetzen, und die Schifffahrt war angewiesen worden, mit entsprechender Vorsicht zu navigieren. Blutalkoholtests, die die Polizei routinemäßig nahm, blieben ohne Ergebnis.
Um 17.30 Uhr gelang es, das Schiff freizuschleppen und an den Lundkai zu bringen. Be idem Trawler handelt es sich um die frühere "Tromsland" von Fridtjof Jørgensen Trollvik in Lenvik. Vor einigen Jahren wurde sie nach Russland verkauft, trug vier verschiedene Namen und ging im Herbst 2013 an neue Eigner in Litauen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht gestrandet
(Bild: Police Marina del Rey)   Großbild klick!
Skipper nach Strandung wegen Drogengebrauchs am Ruder verhaftet
(03.09.14) Der Skipper einer 40 Fuß langen Yacht, die am 2.9. gegen Mitternacht zwischen Venice Beach und Santa Monica vor dem Strand auf Grund lief, wurde nach seiner Rettung wegen Verdachts der Trunkenheit oder Drogenmissbrauchs am Ruder von dem Sheriff der Marina del Rey Station verhaftet. Polizei aus Los Angeles war als erstes vor Ort und half den vier Personen auf der in der Brandung arbeitenden Yacht an Land.
Das Boot lag am 2.9. weiter auf der Seite zwischen den Piers von Venice und Santa Monica in der Brandung. Der Mast war allerdings inzwischen von oben gekommen, und ein Bulldozer versuchte, ihn zu sichern. Das weitere Vorgehen war noch nicht klar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Argentinische Yacht weiter vor Brasilien vermisst
(03.09.14) Am 3.9. ging die Suche nach der vierköpfigen argentinischen Crew der vor Brasilien vermissten Yacht "Tunante II", Jorge "Flea" Benozzi, Horacio "Mono" Morales, Mauro Cappuccio und Alejandro Vernero, in die zweite Woche. Das Suchgebiet wurde erweitert und zusätzliche Schiffe und Flugzeuge in die Suche eingebunden.
Die zwei Korvetten "Rosales" und "Gómez Roca" und P 3 Orion-Flugzeuge der argentinischen Marine stießen zu den Sucheinheiten hinzu. Das Wetter begünstigte die Operation weiterhin nicht. Die Angehörigen gaben die Hoffnung nicht auf, dass das Schiff auf Drift und nicht gesunken sei.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Vermisste auf Fluss in Nicaragua
(03.09.14) Ein mit 30 Personen besetztes Fährboot kenterte am 1.9. zwischen Bluefields und La Cruz de Rio Grande in Nicaragua. 26 Insassen konnten sich retten, vier wurden vermisst. Das Unglück ereignete sich auf dem Grande de Matagalpa River unweit der Stadt Apawas. Die Marine leitete eine Suchaktion ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter aus Gasfeld geschleppt
(03.09.14) Das RNLI-Boot aus Courtmacsherry wurde am 2.9. um 11.25 Uhr alarmiert, nachdem der 35 Fuß lange Kutter "Michelle" 31 Meilen südöstlich des Hafens vor dem Kinsale Head Gas Field mit komplettem Maschinenausfall manövrierunfähig geworden war. Das Rettungsboot war gegen 13 Uhr vor Ort. Das Schiff mit seiner zweiköpfigen Crew wurde binnen vier Stunden zurück nach Courtmacsherry geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper in Marudi wird geborgen
(03.09.14) Zwei Kräne trafen auf Deck der Barge "Sertama 5" von Tanjung Maris in Sarikei kommend nach 65-stündiger Fahrt am 31.8. an der Marudi New Commercial RC ein, um den gesunkenen Schlepper "Hock Seng 3" zu bergen. Das Schiff war am 25.8. an seinem Liegeplatz gesunken. Sie war genutzt worden, um Baumstämme vom Upper Baram Holzcamp über den Baram River zu transportieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker treibt im Nordatlantik
(03.09.14) Der unter Cook-Islands-Flagge laufende, 39 Meter lange Tanker "Culex", 344 BRZ (IMO-Nr.: 4902957), wurde am 2.9. im östlichen Nordatlantik manövrierunfähig und ging auf Drift. Das Schiff befand sich auf Position 05-44.03 N 010-32.32 W. Schiffe in der Nähe wurden gebeten, zu assistieren.
Quelle:Tim Schwabedissen




losgerissenes Baggerschiff "I.V. No. 9"
(Bild: Michel Tremblay)   Großbild klick!
Gestrandete Baggerschiffe in Quebec werden verschrottet
(02.09.14) Die beiden am 15.12.2013 vom Schlepper "Andre H" losgerissenen Baggerschiffe "I.V. No. 9" und "I.V. No. 10" werden jetzt an ihrer Strandungsstelle, an der sie seither in der Brandung lagen, abgebrochen. Die Selbstentlader waren nach ihrer Drift rund 1,5 Meilen nördlich von Gros Morne, Quebec, auf Grund getrieben und lagen seither bei Anse Pleureuse am Ufer.
Um einen Zugang zur "I.V. No. 9" zu bekommen, musste eigens eine Straße erbaut werden. Das kanadische Transportation Safety Board (TSB) hatte unterdessen eine Untersuchung zu der Doppelstrandung eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Atom-U-Boot vor Murmansk ist gehoben
(Bild: Courtesy Bellona)   Großbild klick!
Russen und Norweger auf gemeinsamer Expedition zu gesunkenem Atom-U-Boot vor Murmansk
(02.09.14) Die lange geplante, gemeinsame russisch-norwegische Expedition zur Untersuchung des Wracks des Atom-U-Bootes "K 159", das im August 2003 bei der Verschleppung zu einer Werft in Murmansk sank, ist nach mehreren Verzögerungen nun an Bord des russischen Forschungsschiffes "Ivan Petrov", 693 BRZ (IMO-Nr.: 8606575), auf dem Weg.
An Bord sind Wissenschaftler des Institute of Marine Research und des Center for Environmental Radioactivity der Norwegian University of Life Sciences sowie der Research and Production Association Typhoon, dem Kurchatov Institute und dem State Scientific Centre Yuzhmorgeologiya aus Russland.
Sie werden dabei begleitet von Vertretern des russischen Verteidigungsministeriums sowie der Umweltüberwachungs- und der internationalen Atomenergiebehörde. Eigentlich hatte es Arkangelsk bereits im Juni verlassen sollen, doch waren notwendige Reparaturen am Propeller erst am 22.8. fertig geworden. Das Boot sank auf 246 Metern Wassertiefe in rauer See von der russischen Marinestation Gremikha kommend nach Bruch der Schlepptrosse in der Mündung des Murmanks Fjord. Neun Seeleute, die versucht hatten, die Lecks abzudichten, kamen ums Leben.
An Bord befinden sich immer noch 800 Kilogramm angereichertes Uran in zwei Druckwasserreaktoren. Drei Wochen sollen nun radiologische Studien durchgeführt werden. Während die Russen kein Problem wegen der Radioaktivität sehen, schätzt die Norwegian Radiation Protection Authority (NRPA) das Schiff als eines der gefährlichsten Objekte in der Arktis ein.
Russland hat bis in die frühen 1990er Jahre in der Kara-See alle Arten radioaktiven Abfalls entsorgt, allein 19 Schiffe, 14 Nuklearreaktoren und 735 radioaktiv kontaminierte schwere Maschinenteile und 17000 Container mit Nuklearabfall sowie das Atom-U-Boot "K 27".
Ein Film von arte hatte vor einigen Jahren bereits gezeigt, dass sich im Bug von "K 159" ein großes Loch befindet, im Turm steht eine Luke offen, Kabel hingen aus Löchern im verrosteten Rumpf. Das Boot war bereits in sehr schlechtem Zustand, als es sank. Angeblich haben russische Behörden bereits Radioaktivität gemessen. Nun sollen auch Sedimentproben genommen werden, um mögliche erhöhte Werte nachzuweisen.
Die letzte gemeinsame Expedition beider Länder hatte 2012 stattgefunden, als 16 russische und norwegische Wissenschaftler die "K 27" untersuchten, die als Nuklearabfall 1981 in nur 50 Metern Tiefe in der Stepovogo Bucht im Novaya Zemlya Archipel versenkt worden war. Hier fanden sich aber keine gefährlichen radioaktiven Emissionen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier "Marine Stars" wird geleichtert
(Bild: Vernicos)   Großbild klick!
Embargobrecher mit doppeltem Pech nun geborgen
(02.09.14) Nach 10 Tagen konnte der am 18.8. vor der kleinen griechischen Insel Oinousses gestrandete, unter Bahamas-Flagge laufende Bulkcarrier "Marine Stars" (IMO-Nr.: 9330109), durch die Berger von Vernicos wieder flottgemacht werden. Zwei Schlepper, die "Alexander 3" und die "Ifestos 2" brachten das Schiff wieder ab.
Die Bergung hatte sich wegen der Nähe zu Touristenstränden und Fischzuchten kompliziert gestaltet. Der 2006 erbaute Frachter, der 53,565 Tonnen trägt, war mit 31261 Tonnen Getreide beladen gewesen. Die Vorpiek hatte einen 30 Meter langen Riss erlitten. Der holländische Frachter "Flinterrachel", 5.750 tdw, war gechartert worden, um einen Teil der Fracht zu leichtern. Der Gesamtwert der Ladung betrug rund 30 Millionen US-Dollar.
Das Schiff hatte wohl auf seiner Fahrt versucht, mit dem russischen Getreide das EU-Embargo zu unterlaufen. Dabei hatte es allerdings nicht viel Glück - bereits zwei Tage vor der Havarie bei Chios war sie in der Meerenge zwischen Canakkale und Kilitbahir am 16.8. erstmals auf Grund gelaufen. Die 20-köpfige philippinische Crew hatte auf der Fahrt in Richtung Iran nach dem Auslaufen aus Iskenderun am 27.7. das AIS-Signal abgestellt.
Erst am 15.8. in Istanbul erschien wieder ein Signal. Wahrscheinlich hatte die Spur des Schiffes vor dem Einlaufen ins Schwarze Meer verwischt werden sollen. Die "Marine Stars" hatte neben der Getreidefracht 709 Tonnen Öl, 10 Tonnen Diesel, 36 Tonnen Marineöl und acht Tonnen Ölgemisch an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen




Yacht saß auf Breskens-Plaat fest
(02.09.14) Das KNRM-Boot aus Breskens kam in den Mittagsstunden des 31.8. einer bei fünf Beaufort Wind vor dem Hafen auf Grund gelaufenen Yacht zu Hilfe. Das Schiff mit einer achtköpfigen Crew war auf dem Weg in den Hafen, als es auf der Breskens-Plaat festkam. Mit Hilfe von RIBs, die m Rahmen des Breskens Sailing Weekend eingesetzt waren, gelang es, sie wieder loszubekommen.
Sie hatten beim Eintreffen der Seenotretter bereits eine Schleppleine am Masttopp festgemacht, mit der die Yacht so gelegt werden sollte, dass sie unter Einsatz des Motors langsam wieder freikam. Wahrscheinlich war ein Navigationsfehler Schuld an der Havarie gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Kieler Bucht nach zwei Wochen geborgen
(02.09.14) Zwei Wochen nach dem Untergang des Fischkutters "Andrea" am 16.8. vor Lippe wurde das Wrack am 30.8. gegen 13 Uhr aus der dort 12 Meter tiefen Ostsee geborgen. Nach dem Abpumpen des Wassers war das Schiff, das von einer großen Welle zum Kentern gebracht worden war, wieder schwimmfähig und konnte an seinem Liegeplatz im Hafen von Lippe.geschleppt werden. Betriebsstoffe traten während der Bergung nicht aus.
Die "Andrea" war in der Hohwachter Bucht zwei Kilometer vom Ufer in Behrensdorf im Landkreis Plön entfernt gesunken. Ein 22-Jähriger wurde einige Tage später tot aus der Ostsee geborgen. Sein Vater, ein 55-jähriger Fischer, war unmittelbar nach dem Unglück mit Unterkühlungen gerettet und in ein Krankenhaus gebracht worden, das er inzwischen wieder verlassen hat.
Quelle:Tim Schwabedissen



Separatisten versenkten ukrainisches Küstenwachboot
(02.09.14) Ein Patroullienboot der ukrainischen Coastguard wurde am 31.8. gegen 15 Uhr vor Mariupol in der Azov-See von russischen Separatisten von der Küste aus mit Artillerie unter Feuer genommen und versenkt. Andere Patroullienboote eilten zu Hilfe. Drei Mann der Crew kamen verletzt ins Krankenhaus, fünf weitere blieben unversehrt oder erlitten leichte Verletzungen, aber zwei Besatzungsmitglieder wurden noch vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Tote und zwei Vermisste nach Untergang von Dhau
(02.09.14) Die Dhau "Bon Espoir II" zerbrach mit einer Ladung von zwei Tonnen Trockenfisch am Abend des 31.8. gegen 19 Uhr vor Belo Sur Tsiribihina. An Bord waren 12 Personen. Drei von ihnen, ein Junge, der der Sohn des Eigners aus Morombe war, eine Frau und ein Kind, wurden tot aus der See geborgen, zwei Mann wurden noch vermisst.
Sieben konnten sich, an aufgetriebene Fässer geklammert, halten, bis sie gerettet wurden. Das Schiff hatte in immer höher gehenden Wellen noch versucht, die Mündung des Andapitaly zu erreichen. Dabei aber sank es. Die "Bon Espoir II" war nach Benjavily in Morombe unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Restaurantschiff wird in Ramonville untersucht
(02.09.14) Acht Monate nach dem Untergang des Restaurantschiffes "Le Tenace" am 23.12.2013 auf der Garonne, sechs Tage nach der Hebung und vier Tage nach der Ankunft in Ramonville-Saint-Agne, wurde die Barge am 1.9. in einem Trockendock von Versicherern erstmals inspiziert, um den Schaden festzustellen sowie die Ursache des Sinkens. Am Rumpf ließen sich von außen keine Schäden entdecken. Möglicherweise könnte ein offen gelassenes Fenster den Untergang verschuldet haben. Die Bergung hatte 128,000 Euro gekostet, die Reinigung des Schiffes 54,000 Euro und die Überführung von Toulouse nach Ramonville vom 28. auf den 29.8. weitere 49,000 Euro.
Das Schiff war vom 1.8.1996 bis zum 30.9.2002 als "La Daurade" im Einsatz. Am 13.3.2003 wurde es zum "Le Café Garona", 2005 ging der Betreiber aber in die Insolvenz. Im Juni 2006 begann eine Periode als "Le Bateau", ehe auch diese Periode am 11.3.2009 vorzeitig mit einer Pleite endete. Seit Juni 2011 war ein neuer Versuch als Weinbar "L'Arrêt au Port" gestartet worden, der aber auch bereits wieder beendet werden musste, als das Boot sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Autistischer Sohn eines Seglerpaares starb in Flammeninferno
(02.09.14) Am Morgen des 31.8. ging die Yacht von Brian Birely, 59, und Karen Laake, 53, in Stuart, Florida, in Flammen auf. Ein aus unbekannter Ursache entstandener Brand führte zur Explosion des Propangastanks des 46 Fuß langen Bootes, auf dem die beiden mit ihrem autistischen Sohn lebten. Sie wurden von einem anderen Boot im letzten Moment gerettet und in einem Krankenhaus in Miami behandelt.
Keine Rettung gab es für den 11-jährigen Sohn des Paares. Sie waren nicht mehr in der Lage gewesen, ihn aus dem Flammeninferno zu ziehen. Die durch den Knall der Explosion alarmierte Polizei vermochte wegen der großen Hitze auch nicht an das in Flammen stehende Boot zu gelangen. Nachdem das Boot bis zu einer Hülle ausgebrannt war, wurde der qualmende Rumpf ans Ufer gezogen, wo er am 1.9. untersucht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Warnung an Taucher vor Eindringen ins Wrack der Scylla
(02.09.14) Taucher sollten nicht in das Wrack der ehemalige Royal Navy-Fregatte "Scylla" in der Whitsand Bay eintauchen, weil dies zu gefährlich ist. Diese Warnung erfolgte als Ergebnis des 2014 Scylla Reef Condition Survey, der von Unterwasserexperten der Diving and Marine Solution (DMS) durchgeführt wurde. Sie fanden verschiedene Korrosionsgrade am Wrack vor, die seit der letzten Untersuchung 2013 zugenommen hatten. Weitere Halterungen und Wände kollabierten, wodurch Kabel frei hingen und weitere Teile zusammenbrachen. Deshalb könnten Taucher Probleme beim Eindringen ins Schiffsinnere bekommen.
Dr. David Gibson, der Direktor des National Marine Aquarium, sagte, dass das Wrack genau so verfalle, wie das bei einem modernen Stahlschiff nach 10 Jahren auf dem Meeresgrund zu erwarten sei. Deshalb sollte es nur von außen betaucht werden. Die Sturmperioden Ende 2013 und Anfang 2014 haben einiges an Schlamm aus dem Wrack gespült, doch gleichzeitig kam es zu Sturmschäden am Schiff, und auch das marine Leben vor allem an der Steuerbordseite wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Trümmerteile liegen um den Rumpf herum, vor allem nahe des Hecks und unter dem Ruder. Fischernetze, Rohre, Drähte und Leinen vermischt mit Teilen aus dem Schiffsinneren sowie ein alter Feuerlöschschlauch bildeten ein Durcheinander.
Es wurde indes erwartet, dass die Besiedelung des Wracks sich rasch wieder erholen würde. Doch der Besatz mit Fischernetzen weise darauf hin, dass kommerzielle Fischer es ebenfalls zum Ziel haben. Auch Taucher haben sich am Wrack vergriffen und Vandalismusschäden angerichtet. Richard Stevenson, Betreiber der DMS, ist rätselhaft, was Taucher dazu verleitet, sich an Sicherungen und Verschlüssen zu vergreifen, die für ihre eigene Sicherheit sorgen sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Die Galloways und ihr Pech mit historischen Yachten
(02.09.14) Der 62 Fuß lange Zweimaster "Torres Herald" wurde am 31.8. von der in Gladstone ansässigen Bergungsfirma Space Marine mit Hebesäcken wieder schwimmfähig gemacht, nachdem er im August an seinen Moorings auf dem Calliope River gesunken war.
Die aus Victoria stammende Eignerfamilie Galloway, die das Schiff erst vor einem Monat erwarb, hatte einen öffentlichen Appell gestartet, das Wrack zu bergen. Da das Oberdeck nur drei bis vier Meter unter Wasser lag, war die Aktion nicht allzu kompliziert.
Das Schiff wurde von der Volunteer Marine Rescue dann zur Gladstone Marina geschleppt. Am 29.8. hatten Taucher das 85 Jahre alte Schiff erstmals untersucht, um Hebepunkte zu finden und den Zustand zu untersuchen. Die Galloways hatten erst im vergangenen Jahr eine 1919 erbaute Yacht in Townsville gekauft, die dann aber in einem Wirbelsturm sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht von Wellenbrecher aufgerissen
(02.09.14) Am 1.9. gegen Mitternacht wurden beide RNLI-Boote aus Plymouth alarmiert, weil die 11 Meter lange Yacht "Lady Larissa" um 23.50 Uhr von Dartmouth kommend mit drei Personen an Bord auf Felsen gelaufen war und mit einem Lochi m Bug zu sinken drohte. Die Boote machten sich zur Position des Schiffes am Ostende des Plymouth Sound auf, wo die Yacht gegen das Ende der Außenmole gestoßen war. Da einer der Propeller und das Ruder ebenfalls Schaden genommen hatten bzw. Abgerissen waren, war sie auch manövrierunfähig.
Beim Eintreffen der Seenotretter trieb sie eine halbe Meile vom Wellenbrecher entfernt. Mit Lenzpumpen wurde der Wassereinbruch unter Kontrolle gebracht, sodass die Yacht zur Mayflower Marina abgeschleppt werden konnte. Hier wurde sie aus dem Wasser gehoben. Die beiden Rettungsboote kehrten zu ihrer Station an der Millbay Marina zurück, Auch das Boot der MoD Police war im Einsatz gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Amin Darya" wird versenkt
(Bild: State House Kenya)   Großbild klick!
Versenkung von Schmuggelfrachter soll Signal an Drogenbarone sein
(01.09.14) Der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta persönlich beobachtete am 30.8. von einem Militärhubschrauber aus, wie der flaggenlose Frachter "Amin Darya", 496 BRZ (IMO-Nr.: 8630784) alias "Al Noor" samt 370,8 Kilogramm Heroin an Bord 16 Meilen südlich der Hauptstadt Mombasa durch eine gewaltige Sprengung versenkt wurde. Um 16.20 Uhr lösten Marineoffiziere die Detonation von 400 Sprengkörpern aus, die das Achterschiff in einen Feuerball aufgehen und Trümmerteile hoch in die Luft fliegen ließen, ehe der Frachter in einer Rauchwolke von der Wasseroberfläche verschwand und rund 500 Meter tief versank.
Zuvor hatte eine Richterin des Mombasa High Court noch einen Stopp der Aktion verfügt, da es keinen guten Grund gäbe, neben der Drogenladung auch das Schiff zu zerstören. Auch müsste das Ende des Verfahrens und das Auftauchen eines möglichen Eigners abgewartet werden. Doch mit der Versenkung sollte ein starkes Signal an die Drogenbarone und ihre Agenten gesendet werden, und so ging der Frachter von Liegeplatz 8 in Mombasa, wo er seit dem 3.7. gelegen hatte, am Haken von Schleppern und unter Bewachung von Helikoptern sowie der Eskorte der Marineeinheiten "Umoja", "Nyayo" und "Jasiri" auf die letzte Reise.
Für die Versenkung argumentativ ins Feld geführt wurden auch die hohen Kosten zur Sicherung und Bewachung des Drogenfrachters, die sich auf 1000 Dollar pro Tage beliefen. Das Schiff führe keine Flagge und sei nicht seetüchtig, hieß es. Die notwendigen Beweise für das laufende Gerichtsverfahren gegen die Crew, sechs Pakistanis, zwei Iraner und einen Inder, seien gesichert worden, Dieses sollte am 2.9. planmäßig fortgesetzt werden.
Der Frachter war einer von zweien, die von Pakistan kommend Mogadischu angelaufen hatten und dann in Richtung Kenia steuerten. Am 15.7. war das Schiff in Mombasa beschlangnahmt worden. Die Behörden fanden das Heroin dann in einem Dieseltank. Es handelte sich um den dort bislang größten Einzelfund. Der 1987 im Iran erbaute Frachter war 49,61 Meter lang, 8,52 Meter breit und hatte eine Tragfähigkeit von 442 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Norrland" auf den Felsen
(Bild: Hovedredningssentralen)   Großbild klick!
Brise-Frachter hinter Wegbiegung bei Kinsavik auf Felsen liegend entdeckt
(01.09.14) Am Morgen des 1.9. lief der unter Antigua-Barbuda-Flagge registrierte Frachter "Norrland", 5562 BRZ (IMO-Nr.: 8818764), auf die Felsen an der Küste von Kinsavik in Ullensvang. Um 6.20 Uhr alarmierte ein Zeuge, der das vierkant aufs Ufer gelaufene Schiff von seinem Auto aus hinter einer Wegbiegung entdeckte, die Polizei, die von Land her den Havaristen aber nicht erreichen konnte und daher mit einem Patroullienboot anrückte.
Sie traf um 7.10 Uhr ein und ging an Bord, um die 12-köpfige Crew des Schiffes, das am 31.8. in Haugesund im Storasund nach Odda ausgelaufen war, zu befragen. Nach erstem Augenschein hatte sie die Havarie unversehrt überstanden, auch war der unbeladene RoRo-Frachter nicht leckgeschlagen. Die Ursache des Auflaufens war noch unklar.
Die "Norrland" wird von der Brise Schifffahrt in Hamburg bereedert und lief in Charter der Sea-Cargo AS. Sie hat eine Länge von 107,4 Metern, eine Breite von 16 Metern, einen Tiefgang von 6,05 Metern und eine Tragfähigkeit von 4.355 Tonnen. Sie wurde 1990 bei der J.J. Sietas Schiffswerft GmbH & Co. KG in Hamburg eals "Martha Russ" für die Reederei Ernst Russ erbaut und von Transfennica gechartert. 1999 ging sie an die Brise Bereederung und wurde erst zur "Medstar" 2002 dann zur "Norrland".
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI Invergordon barg zwei entmastete Yachten
(01.09.14) Das RNLI-Boot aus Invergordon kam binnen dreier Tage zwei Yachten mit Mastbruch zu Hilfe. Erst erwischte es am 28.8. die 32 Fuß lange "Swiss Roill" rund 7,5 Meilen nordöstlich von Tarbetness Point auf der Fahrt von Findhorn nach Helmsdale. Um 16.17 Uhr wurden die Seenotretter alarmiert, und nach ihrem Eintreffen wurde ein Rettungsmann auf die Yacht übergesetzt, um beim Bergen von Mast und Segel zu helfen.
Das 47 Meter lange Fischerei-Patroullienboot "Minna" kam ebenfalls zu Hilfe und machte den Booten Lee, bis die "Swiss Roll" auf den Haken genommen war. Sie wurde nach Cromarty Harbour eingeschleppt.
Am 30.8. dann war es die Yacht "Shoshoni", die mit einer zweiköpfigen Crew an Borde ine halbe Meile vor den Sutors den Mast verlor und um 14.40 Uhr die Aberdeen Coastguard um Hilfe bat. Um 14.43 Uhr verließ die "Douglas Aikman Smith" ihre Rettungsstation und war kurz nach 15 Uhr vor Ort. Zwei Rettungsleute halfen, den Mast zu sichern, dann wurde auch diese Yacht nach Cromarty Harbour abgeschleppt. Um 17.15 Uhr war der Einsatz beendet, und um 22.45 Uhr war das Rettungsboot wieder klar auf Station Invergordon West Harbour.
Quelle:Tim Schwabedissen




Hochseeyacht auf Warnow aufgelaufen
(01.09.14) Am 30.8. gegen 14:00 Uhr lief eine schwedische Hochseesegelyacht auf der Unterwarnow auf Höhe der Tonne WW3 auf Grund. Durch Umpumpen von Ballastwasser und der Hilfe eines anderen Fahrzeugs kam die etwa 20 Meter lange Yacht wieder frei und setzte die Fahrt zum Stadthafen Rostock fort.
Durch die Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock wurde nach dem Festmachen eine vorläufige Festlegung ausgesprochen und durch die Berufsgenossenschaft Transport und Verkehr Abt. Schiffssicherheit bestätigt, die eine Untersuchung des Rumpfes durch Taucher anordnete.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge vor Darßer Ort gehoben
(01.09.14) Eine am 13.8. im Schlepp der "Bösch" vor Darßer Ort gesunkene Barge mit Offshore-Ausrüstung wurde am 27. 8. gehoben. Im Einsatz vor Ort waren der dänische Schwimmkran "Samson" und der Schlepper "Obelix". Durch Taucher des Bergungsunternehmens wurde die Ladung so gesichert, dass der Ponton unter Wasser gedreht und im Ganzen gehoben werden konnte.
Am 28.8. erreichte der Schwimmkran mit dem Ponton den Rostocker Hafen. Hier wurde dieser an Land gesetzt und zur Ermittlung der Unfallursache von der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung Hamburg sowie Sachverständigen eine Untersuchung eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Aufmerksamer Segler wurde zum Retter des Skippers gekenterter Yacht
01.09.14) Das NSSR-Nettungsboot "Kaptein Egil J. Nygård" kam am 29.8. einer gekenterten Yacht zu Hilfe. Um 13.40 Uhr wurden die Seenotretter von der Funkstelle Tjøme Radio alarmiert, nachdem ein Segler mit seinem Fernglas einen winkenden Mann auf einer Schäre südöstlich von Søndre Missingen vor Fredrikstad entdeckt und an den Gesten dessen Notlage erkannt hatte hatte.
Der verunglückte Segler hatte dabei großes Glück, dass ihn der Skipper der anderen Yacht trotz dunklen Wetters mit seiner dunklen Kleidung auf den Felsen stehend entdeckte. Die Yacht hatte danach die Segel heruntergenommen und unverzüglich Hilfe angefordert. Um 14 Uhr war das Rettungsboot vor Ort und fand den Skipper des in rauer See kieloben liegenden Bootes auf den Felsen vor.
Nachdem er mit einer Leine aufs Rettungsboot gezogen worden war, musste er wegen Unterkühlungen behandelt werden. Der Mann, der nur noch eine Körpertemperatur von 32 Grad hatte, wurde sofort mit trockener Kleidung ausgestattet, in Decken gehüllt und nach Tangen, südlich von Kråkerøy, gebracht, wo ein Krankenwagen bereitstand, der ihn ins Krankenhaus brachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer legte norwegische Fähre lahm
(01.09.14) Am 29.8. brach im Maschinenraum der norwegischen Fähre "Barmøy", 113 BRZ (IMO-Nr.: 7023116), ein Feuer aus. Der Brand konnte rasch gelöscht werden, während das Schiff noch am Kai in Barmsund lag. Die Barmøyferja AS brachte ein Ersatzschiff auf der Route von Barmen nach Barmsund in Fahrt, das allerdings nur Personen befördern konnte. Techniker wurden aus Ålesund nach Barmsund geschickt, um den Schaden zu reparieren und die Ursache des Feuers herauszufinden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Angelkutter erhielt Hilfe zu Wasser und aus der Luft
(01.09.14) Die US Coast Guard assistierte am 30.8. acht Personen, darunter zwei Kinder, an Bord des 46 Fuß langen Angelkutters "Sitting Pretty", der gegen 10 Uhr rund 45 Meilen östlich von Cape Henry Wassereinbruch erlitten hatte. Der Skipper kontaktierte die Coast Guard Hampton Roads, die von der Coast Guard Station Little Creek in Virginia Beach ein 45-Fuß-Boot in Marsch setzte.
Auch ein MH-60 Jayhawk Helikopter und eine HC-130 Hercules, die sich bereits in der Luft befanden, änderten ihren Kurs. Der Hubschrauber setzte eine Lenzpumpe an Bord des Kutters ab, während die Hercules die Lage überwachte. Als das Rettungsboot eintraf, war das Leck bereits gestopft und das Wasser gelenzt. Es eskortierte dann die "Sitting Pretty" zum Rudee Inlet in Virginia Beach.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportboot vor San Diego geborgen
(01.09.14) Am Abend des 30.8. rettete die US Coast Guard fünf Personen von dem 30 Fuß langen Sportboot "PMS Escape II", das 17 Meilen westlich von San Diego in Gefahr war, zu sinken. Von der Coast Guard Station in San Diego wurden ein Helikopter, ein Patroullienboot und ein 45-Fuß-Boot in Marsch gesetzt, nachdem gegen 18 Uhr der Notruf aufgelaufen war. Die "PMS Escape II" hatte Wassereinbruch, Schlagseite und keine Energie für die Pumpen oder die Bordelektronik mehr.
An Bord befanden sich vier Erwachsene und ein 15-jähriger. Sie wurden von einem anderen Boot, der "Jawbreaker", an Bord genommen. Die Coast Guard vermochte den Wassereinbruch mit einer Lenzpumpe unter Kontrolle zu bringen und die Ursache, einen fehlerhaften Anschluss an der Maschine, identifizieren. Mit dem Skipper an Bord wurde das Boot dann nach San Diego geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



12 Tote bei Bootsunglück in Nigeria
(01.09.14) 12 Personen kamen am 29.8. ums Leben, als ein überladenes Fährboot im Rivers State, Nigeria, kenterte. Es war zwischen Bonny Island und Port Harcourt unterwegs. 34 Passagiere konnten leben gerettet werden. Das Boot hatte eine Maximalkapazität von 25 Personen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Tote und ein Verletzter bei Explosion von Flüssiggastank
(01.09.14) Drei Werftarbeiter kamen bei der Explosion auf einem Schiff an der PT Bandar Abadi yard in Tanjung Uncang am Abend des 29.8. ums Leben. Ein weiterer wurde noch vermisst. Das Unglück ereignete sich bei Schweißarbeiten, durch die eine Kabine so stark erhitzt wurde, dass ein Flüssiggastank in die Luft flog. 18 weitere Arbeiter kamen verletzt in ein Krankenhaus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack auf Meghna River geortet, aber nicht geborgen
(01.09.14) Der am 26.8. auf dem Meghna River im Chandpur Distrikt gesunkene Frachter "Chitalmari" wurde jetzt lokalisiert. Die Chancen auf einer Bergung wurden durch die BIWTA aber als gering eingeschätzt, da es vor Ort kein Gerät gäbe, das ein Schiff von 1.500 Tonnen Gewicht heben könne. Das Wrack wurde in Chandpur's Puranbazar Harisabha entdeckt. Die "Chitalmari" war mit 1300 Tonnen Klinkern beladen, als sie von dem Tanker "Hikmat" gerammt wurde und unterging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach sechs Schiffbrüchigen vor Vietnam
(01.09.14) Am 28.8. sank die "HP 0418" auf Position 20-33.78 N 107-26.46 O um 5.30 Uhr vor Vietnam. Die sechsköpfige Crew meldete zuvor über Funk, dass sie das Schiff aufgäbe. Schiffe in der Umgebung wurden vom MRCC gebeten, nach den Schiffbrüchigen Ausschau zu halten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949



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Schlagwörter: Archiv, Schifffahrt, Bilder, Fotos, in Seenot, SOS Alarm, Unfälle, Mayday, Versicherung Schiff, Segeln, Seenot, Unglück, Seenotfälle, Schiffsuntergang, Seenotarchiv, Archiv, Schiffsunglück, schiffsunfall, unfall, ertrinken, untergehen, untergegangen, sinken

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