EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seenotfälle
Archiv Juni 2014


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Albatros Archivbild (Bild: wwn) (Bild: )   Großbild klick!
Zwei Schoner bei Kollision in Wismar beschädigt
(30.06.14) Am Spätnachmittag des 28.6. kollidierte im Alten Hafen von Wismar der 38 Meter lange, deutsche Dreimastschoner "Albatros", 100 BRZ (MMSI-Nr.: 211302570) mit dem ebenfalls deutschen Marssegelschoner "Fridtjof Nansen", 247 BRZ (IMO-Nr.: 5130094). Die „Albatros“ führte zum Unfallzeitpunkt ein Wendemanöver durch. Dabei stieß sie aus bislang noch ungeklärter Ursache mit ihrem Heck gegen den Bug der an der Pier liegenden "Fridtjof Nansen".
Auf der "Albatros" wurde das Schanzkleid im Heckbereich erheblich beschädigt, und der achtere Gaffelbaum brach. Auf der "Fridtjof Nansen" wurde unter anderem ein Teil der Holzverkleidung im Außenbereich beschädigt. Die Wasserschutzpolizei Wismar hat Ermittlungen aufgenommen.
Ebenfalls am 28.06.14 um 12:50 Uhr lief beim Auslaufen aus Wismar eine norwegische Segelyacht bei einem einem Wendemanöver auf Grund. Der Skipper hatte die geringe Wassertiefe im Bereich zwischen Ölhafen und Tonnenhof nicht beachtet. Die vier Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. Eine herbeigerufene Motoryacht konnte das havarierte Boot wieder freischleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild 'MS Westerdam'   (Bild: Chris)   Großbild klick!
Kreuzfahrtschiff lief nach Feuer Seattle an
(30.06.14) Am Abend des 28.6. brach in einem Kesselraum des holländischen Kreuzfahrtschiffes "Westerdam", 82348 BRZ (IMO-Nr.: 9226891), ein Feuer aus. Es befand sich von Victoria, British Columbia, kommend, mit 2086 Passagieren an Bord auf dem Weg nach Alaska. Die Crew konnte den Brand rasch löschen, doch flammte er dann erneut auf.
Daraufhin kehrte das Schiff um 15 Uhr nach Seattle zurück und wurde von einem Schlepper an die Pier 91 eskortiert, wo es inspiziert wurde. Es war trotz des Zwischenfalls voll betriebsfähig geblieben.
Am 29.6. gegen 21 Uhr verließ es den Hafen wieder, hatte aber den geplanten Anlauf von Sitka streichen müssen. Holland America Line bot dafür eine Kompensation von 250 Dollar pro Kabine an. Die "Westerdam" steuerte als nächstes die Häfen von Juneau, Glacier Bay und Ketchikan an, bevor es über Victoria am 5.7. wieder zurück nach Seattle gehen sollte.
Die „Westerdam“ entstand bis 2004 bei der Fincantieri-Cantieri Nav. Italiani S.p.A. in Porto Maghera, für die HAL Antillen NV. Während der Ausrüstungsarbeiten an der Werft kam es bereits einmal zu einem Feuer, das schnell unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Das Schiff wurde am 25.4. in Venedig getauft und war seither überwiegend in den USA im Kreuzfahrteinsatz. Bei einer Kollision mit Eisschollen am 10.5.2011 in der Yakutat Bucht wurde ein kleines Loch in den Rumpf gerissen. Die „Westerdam“ ist 289,90 Meter lang, 32,20 Meter breit, hat 7,80 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 10965 Tonnen. Die Passagierkapazität beträgt 1968 Personen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler sank vor Senkakus-Inseln – fünf Vermisste
(30.06.14) Fünf chinesische Fischer wurden vermisst, nachdem ihr Trawler “Minxiayu 01003” am 27.6. Wassereinbruch erlitt und in der ostchinesischen See in den Morgenstunden bei den japanischen Senkakus-Inseln sank.
Ein chinesisches Kriegsschiff konnte fünf weiter Schiffbrüchige retten, ein anderes hielt nach den Vermissten Ausschau. Die japanische Coast Guard schickte die Patroullienboote “2146 Haijing” und „2102 Haijing” sowie ein Suchflugzeug in das Gebiet 120 Kilometer nördlich der unbewohnten Inseln.
Quelle:Tim Schwabedissen



Coastguard assistierte leckgeschlagenem Kutter
(30.06.14) Die Coast Guard New England assistierte am 26.6. der 53 Fuß langen kanadischen “Island Cruiser”, die nach einer Kollision mit der 120 Fuß langen, ehemaligen Fähre “Esperanza”, die sie geschleppt hatte, leckgeschlagen war, nachdem die Schlepptrosse gebrochen war.
Das Schiff hatte an Backbord ein Leck oberhalb der Wasserlinie erlitten, durch das Wasser eindrang. Die bordeigenen Lenzpumpen kamen nicht dagegen an, deshalb wurde von der Air Station Cape Cod ein MH-60 Jayhawk-Helikopter mit zwei weiteren Pumpen in Marsch gesetzt. Sie wurden über dem Havaristen abgeworfen, und es gelang mit ihrer Hilfe, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen.
Eine HC-144a Casa eskortierte das Schiff um 14.30 Uhr, das gegen 16 Uhr von dem Küstenwachboot „Hammerhead” in Schlepp nach Nantucket, Massachusetts, genommen wurde, wo es am 27.6. um drei Uhr früh festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Öl lief aus gesunkenem Schlepper aus
(30.06.14) Am 20.6. sank der amerikanische Schubschlepper “JR 3” auf dem Mississippi nahe des Wood River, Illinois, aus unbekannter Ursache. Die dreiköpfige Crew konnte rechtzeitig von Bord flüchten. Um das Wrack wurde vorsorglich eine Ölsperre ausgelegt. Wenig später begann auch Öl aus dem Wrack auszulaufen.
Die Coast Guard leitete eine Untersuchung zur Untergangsursache ein. Das Department of Natural Resources und das Alton Fire Department waren derweil an der Unglücksstelle bei Flusskilometer 197.5 nahe des Phillips 66-Werks im Einsatz. Der Schlepper hatte maximal 2,200 Gallonen Diesel in den Tanks, als er sank.
Die Einsatzkräfte des Alton Fire Department legten über 200 Fuß Ölschlängel um das halb unter Wasser liegende Schiff aus, wobei sie von Arbeitern von Phillips 66 und des Heritage Environmental Services unterstützt wurden. Der Eigner, die Upper Missouri River Commercial Contractors, LLC aus Omaha, Nebraska, arbeiteten an einem Bergungsplan.
Quelle:Tim Schwabedissen



Charterkutter nach Überhitzung gesunken
(30.06.14) Der amerikanische Charterkutter “Green Eyes” sank am Morgen des 28.6. auf dem Lake Superior bei der Barkers Island Marina in Superior. Zuvor hatte sich die Maschine überhitzt und dabei eine Gummiabdichtung an der Abgasöffnung beschädigt, woraufhin es zu einem Wassereinbruch kam. Der Skipper setzte das Schiff daraufhin am Ufer auf Gru
nd, um einen vollständigen Untergang zu vermeiden und den Fahrgästen zu ermöglichen, an Land zu kommen. Mehrere Schiffe kamen zu Hilfe. Auch die U.S. Coast Guard war vor Ort und half, eine geringfügige Ölverschmutzung zu bekämpfen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Toter Fischer aus Wrack in 40 Metern Tiefe geborgen
(30.06.14) Taucher des honduranischen Militärs bargen die Leiche eines Fischers des Kutters “Miss Nushka”, der am 24.6. rund 83 Kilometer nördlich von La Ceiba im Sturm gesunken war. Sie fanden den Toten im Wrack des 40 Meter tief liegenden Schiffes. Weitere sieben Mann der Crew wurden noch vermisst.
Sieben weitere waren gerettet worden, nachdem sie 10 Stunden in der See getrieben waren und sich dann auf eine kleine Insel hatten flüchten können. Die Suche durch Patroullienboote und Helikopter ging weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen



250 zerstörte Container werden nun aus deutschem Containerfrachter gelöscht
(30.06.14) Die 250 Container, die am 6.5. bei dem Feuer an Bord des deutschen Containerfrachters "Hanjin Athens", 66278 BRZ (IMO-Nr.: 9200706), zerstört wurden, sollen nun in Limassol entladen werden, nachdem den Hafenarbeitern eine ausreichende Sicherheit bestätigt wurde. Es hatte in den vergangenen Wochen Sorgen wegen möglicher giftiger Substanzen gegeben.
Der Frachter lief am Abend des 28.6. in den zyprischen Containerhafen ein, wo alle Vorkehrungen zu einem sicheren Löschen der Fracht getroffen worden waren. Auch das Löschwasser sollte hier in den folgenden Tagen entsorgt werden. In dem vom Feuer betroffenen Laderaum stehen rund 1700 Tonnen Seewasser. Der Frachter war am 30.5. nach Zypern gekommen und hatte zwei Wochen vor Limassol geankert, weil die Hafenarbeiter sich weigerten, das Schiff zu entladen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zweimaster von Bug bis Heck in Flammen
(30.06.14) Am Morgen des 29.6. wurde die RNLI alarmiert, weil ein 40 Fuß langer Zweimaster, der südsüdöstlich der Rostrevor Pier im Carlingford Lough ankerte, in hellen Flammen stand. Der Eigner bestätigte, dass sich zwei Gasflaschen an Bord befänden. Menschen hielten sich nicht auf der Yacht auf.
Das Rettungsboot aus Kilkeel, die “Frank William Walton”, lief um 2.20 Uhr aus und war rasch bei der Fiberglasyacht, die von Bug bis Heck in Flammen stand. Eine der Propangasflschen war bereits explodiert, sodass das Rettungsboot, das vier Feuerwehrmänner aus Warrenpoint und eine mobile Feuerlöschpumpe an Bord hatte, in sicherer Distanz blieb.
Nachdem das Feuer weiter heruntergebracht war, kehrte das Rettungsboot zur Yacht zurück und löschte die verbliebenen Brände ab, ehe es um 18.45 Uhr zur Station zurückkehrte. Die Yacht war schwer beschädigt, schwamm aber noch, als die Retter abrückten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Devon leckgeschlagen
(30.06.14) Der britische Kutter “Hanneh Beth” erlitt am 29.6. vor der Küste von Devon Wassereinbruch und funkte gegen 11 Uhr Mayday, das von der Coastguard aufgefangen wurde. Das Schiff befand sich südlich von Beer Head nahe Seaton. Zwei Rettungsboote der RNLI kamen zu Hilfe, ein weiteres Schiff ging längsseits des Kutters, der samt seiner dreiköpfigen Crew sicher in den Hafen gebracht werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historischer Zweimaster mit Motorschaden nach Newylin eingeschleppt
(30.06.14) Das RNLI-Boot aus Penlee kam am Morgen des 29.6. dem britischen Zweimaster “Provident” (MMSI-Nr.: 235024473), zu Hilfe, der südlich von St. Michaels Mount Motorschaden erlitten hatte. Der 1924 erbaute, 19 Meter lange und sechs Meter breite frühere Trawler aus Brixham, der von der Trinity Sailing betrieben wird, befand sich auf der Fahrt von Falmouth zu den Isles of Scilly.
Weil sich 13 Menschen an Bord befanden, wurde entschieden, dass es die sicherste Option war, das RNLI-Boot aus Penlee, die “Ivan Ellen“, zu rufen, die das Schiff nach Newlyn einschleppen sollte. Das Rettungsboot lief um 9.25 Uhr aus und war 10 Minuten später vor Ort. Rasch war eine Schleppverbindung hergestellt, und der Havarist konnte um 10.30 Uhr in Newylin festgemacht werden.
Die “Provident” ist im UK Historic Ships Register eingetragen. Seit 1951 ist sie als Yacht im Einsatz, zunächst bis 1999 für den Island Cruising Club in Salcombe und seither von Brixham aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rennyacht zwischen Marseille und Barcelona aufgegeben
(30.06.14) Am 29.6. gegen drei Uhr erlitt die 12 Meter lange Yacht "Sur", die an dem Duo Max Race teilnahm, zwischen Marseille und Barcelona aus unbekannter Ursache Wassereinbruch. Zwei Handelsschiffe, die sich in der Nähe der angegebenen Position befanden, wurden von dem CROSS Med zur Yacht dirigiert, unterstützt von einem Dauphin Helikopter der Marine. Die beiden Segler wurden, nachdem sie zunächst eine falsche Position angegeben hatten, nach Abschuss von Notraketen durch die Crew des Hubschraubers lokalisiert. Sie befanden sich noch an Bord, hatten aber eine Rettungsinsel klargemacht. Sie wurden aufgewinscht und nach Montpellier geflogen. Die Schifffahrt wurde vor der treibenden Yacht gewarnt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Verletzte bei Verpuffung auf Motoryacht
(30.06.14) Auf der Schiffswerft Oberwinter brach am 27.6. um 17.45 Uhr ein Feuer aus. Die Leitstelle Koblenz gab Großalarm für die Feuerwehren von Remagen, Oberwinter und Rolandswerth. Die betroffene, acht Meter lange Motoryacht war erst am 24.6. nach einem Wassereinbruch auf der Werft aufgepallt worden. Mehrere Boote der Feuerwehr und einige Einsatzfahrzeuge an Land hatten die Yacht nach der Havarie mit zwei Tauchpumpen vor dem drohenden Untergang bewahren können. Ein Kran hob den Havaristen dann an Land.
Bei der Explosion mit nachfolgendem Brand drei Tage später wurden drei Menschen, der Skipper und zwei Helfer, die mit der Reparatur beschäftigt waren, schwer verletzt, als es bei Arbeiten am Motor zu einer Verpuffung kam. Zwei der Männer wurden über Bord geschleudert, einer brach sich beim Sprung vom Schiff den Arm, alle erlitten Brandverletzungen zweiten und dritten Grades.
Nach der Erstversorgung durch einen Bonner Notarzt wurde der Eigner des Schiffes mit dem Rettungshubschrauber Christoph Rheinland in eine Spezialklinik für Brandverletzungen nach Köln-Merheim geflogen. Seine beiden Helfer kamen in die Krankenhäuser von Remagen und Bad Neuenahr-Ahrweiler. Alle drei hatten Rauchvergiftungen erlitten.
Die Feuerwehr löschte den Brand mit Schaum ab, der Sachschaden betrug rund 75.000 Euro. Insgesamt waren 45 Feuerwehrleute im Einsatz. Drei Rettungswagen rückten aus dem Kreis Ahrweiler, ein weiterer und der Notarzt aus Bonn an. Auch die Polizei aus Remagen war mit mehreren Streifenwagen im Einsatz, außerdem die Wasserschutzpolizei Rheinland-Pfalz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre manövrierunfähig auf Sandbank geschleppt
(30.0.614) Die deutsche Passagierfähre "Langeoog 1", 190 BRZ (IMO-Nr.: 7939705), wurde am 26.6. vor Langeoog manövrierunfähig, nachdem eine Leine in den Propeller geraten und diesen blockiert hatte. Der Frachter "Pionier" nahm das Schiff längsseits und setzte es auf einer Sandbank auf Grund.
Nachdem es hier trocken gefallen war, konnte die Crew die vertörnte Leine losschneiden. Mit der Flut schwammen beide Schiffe wieder auf, und die “Langeoog 1” nahm am 27.6. wieder ihren Inseldienst auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yachtskipper verwendete Fischfinder als Echolot und lief vor Devin auf Grund
(30.06.14) Am Abend des 28.6. wollte eine Rostocker Segelyacht ein Unwetter im Sportboothafen Devin abwettern. Auf Grund der Ortsunkenntnis des Skippers und der Verwendung eines Fischfinders als Echolot kam er bei beim Anlaufen des Sportboothafens auf Grund und konnte sich nicht mehr alleine befreien. Das Seenotrettungsboot „Hertha Jeep“ der DGzRS Bremen zog ihn von der Untiefe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei norwegische Fähren havariert ausgefallen
(30.06.14) Die norwegische Fähre "Fitjar", 740 BRZ (IMO-Nr.: 7321922), hatte am 27.6. um 9.30 Uhr eine Grundberührung zwischen Ranavik und Skjersholmane. Das Schiff musste in den Hafen zurückkehren, wo die Passagiere an Land gesetzt wurden, ehe der Schaden untersucht wurde. Am 29.6. lag das Schiff weiter in Opsanger.
Auf der norwegischen Fähre "Bømlo", 1206 BRZ (IMO-Nr.: 7228194), kam es am selben Tag zu einer Rauchentwicklung im Maschinenraum, als sie sich auf der Fahrt von Halsnøy nach Kvinnherad befand. Mitten auf dem Fjord entdeckte die Crew um 10.10 Uhr den Rauch bei Huglehammaren.
Mit langsamer Fahrt wurde daraufhin versucht, die Fahrt zum nächsten Hafen fortzusetzen, doch 20 Minuten später fiel die Maschine gänzlich aus. Der Schlepper „Eide Rex” nahm den Havaristen daraufhin längsseits und brachte ihn nach Sunde/Rubbestadnesed ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vermeintliche Kollision löste Rettungsaktion aus
(30.06.14) Im Åkrafjord nördlich von Tungesvik beobachtete ein Zeuge am 29.6. um 7.15 Uhr eine vermeintliche Kollision zwischen zwei Booten und verständigte die Polizei. Eines der beiden Boote war rasch gesunken, das andere verließ nach kurzer Zeit die Unfallstelle und verschwand nordwärts.
Das norwegische MRCC schickte daraufhin eine Sea King Helikopter, Krankenwagen und Polizei, doch um 9.30 Uhr konnte die Rettungsaktion gestoppt werden, nachdem Kontakt mit dem Skipper des ablaufenden Bootes hergestellt war und dieser sagte, er habe das andere Boot im Schlepp gehabt. Es sei nach einem Wassereinbruch gesunken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter in Strömung außer Rand und Band
(30.06.14) Am Morgen des 29.6. geriet der unter Cook Islands-Flagge laufende Frachter "Zuzanna", 1059 BRZ (IMO-Nr.: 8203555), beim Einlaufen nach Stensarmen in Tønsberg/Nøtterøy in starken Strömungen zeitweilig außer Kontrolle. Er kollidierte mit Piers im Hafen und drohte quergeschlagen gegen die Kanalbrücke zu treiben. Eine Polizeipatroullie wurde um 12:30 Uhr in Marsch gesetzt. Nach verschiedenen Manövern gelang es, das Schiff an den Kai zu bringen. Gegen Mitternacht lief es wieder in den Oslofjord aus.
Quelle:Tim Schwabedissen




Die Immen macht 37 Jahre nach mysteriösem Untergang vor Schweden wieder Schlagzeilen
(30.06.14) 55 Kilometer nördlich der unbewohnten schwedischen Insel Gotska Sandön hat die schwedische Coastguard mit Hilfe der Satellitenüberwachung am 28.6. eine Ölverschmutzung entdeckt. Das Öl stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus dem in 100 Meter Tiefe liegenden Frachter “Immen”, 2999 BRZ (IMO-Nr. 7406758), der dort am 3. April 1977 sank. Er hatte zu der Zeit 62 Tonnen Öl in den Tanks.
Das Wrack liegt zu tief, um es mit Tauchern zu erreichen und auszupumpen. Es sollte aber nun versucht werden, soviel Öl wie möglich von der Wasseroberfläche aufzunehmen. Es könnte nach einem Winddreher ab dem 2.7. in Richtung der finnischen Küste treiben. Zur Beweissicherung wurden von Bord des Patroullienbootes “Triton - KBV 002” am 29.6. Wasserproben vor Ort gezogen, Sonarbilder erstellt und der Ölfilm weiter von einem Flugzeug aus überwacht. Am 30.6. sollte ein ROV mit Kamera zum Wrack abgelassen werden.
Als die “Immen” sank, war sie erst wenige Monate alt. Sie wurde 1976 von der Amels Welgelegen in Makkum für die O.F Ahlmark & Co, Eftr, Karlstad, erbaut und am 11.5. abgeliefert. Sie war 88,02 Meter lang, 13,01 Meter breit und hatte 6,70 Meter Tiefgang.
Auf der letzten Reise hatte sie am 1.4.1977 Köpmanholmen mit Kurs Lübeck verlassen. Möglicherweise nach einer Kollision mit einem unbekannten Objekt, nach anderen Theorien wegen eines Konstruktionsfehlers, der Wassereinbruch im Maschinenraum verursachte, entwickelte sie am 2.4. um 22.10 Uhr Steuerbordschlagseite und sank am 3.4. um 1.12 Uhr auf Position 58.49.24 N/ 19.07.36 O. Die Crew wurde von einem Hubschrauber gerettet und nach Visby gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Britisches Wrack nach 113 Jahren entdeckt
(30.06.14) Genau 113 Jahre nach dem Untergang der britischen S.S. “Sobraon” fanden Taucher das Wrack nahe Tungyin Island und bargen einige Artefakte. Die Taiwan Ocean Security Conserve Association bestätigte die Herkunft. Das Schiff liegt 100 Meilen nordwestlich von Keelung in Liangchiang County in 30 Metern Tiefe.
Die S.S. “Sobraon” war ein Passagierschiff von 7382 Tonnen Verdrängung, das 1900 in Schottland erbaut wurde. Am 24.6.1901 lief es vor Tungyin Island auf Grund und wurde aufgegeben. Ein Jahr darauf finanzierte die britische Regierung den Bau eines Leuchtturms auf der Insel, der dort heute noch steht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler "Sans Spé II - AC 715622"
(Bild: Marine Nationale)   Großbild klick!
Trawler vor Point Ferret gestrandet
(27.06.14) Am Morgen des 26.6. lief der französische Trawler "Sans Spé II - AC 715622", 32 BRZ (MMSI-Nr.: 227825000), an der Küste von Point Ferret bei Crohot Noir auf Grund. Der Propeller war gegen 6.30 Uhr durch ein in der See treibendes, kleines Holzfloß blockiert worden, das sich zwischen Antrieb und Ruder verklemmt hatte, als das Schiff sich drei Kilometer nördlich des Strandes von Truc-Vert vor dem Kap Ferret befand.
Der manövrierunfähige Trawler trieb dann auf den Strand. Die vierköpfige Crew blieb bei der Havarie unversehrt, auch ihr Schiff nahm beim Aufsetzen keinen Schaden. Das Rettungsboot von Kap Ferret, die „Gema“, wurde alarmiert und sollte zunächst den Havaristen, der bei Ebbe trocken fiel, bergen. Ein Bulldozer grub ein Loch um den Rumpf.
Am Nachmittag zog dann der Trawler "Petit Simon”, der demselben Eigner Mauri-Noël Helou gehörte, die “San Spé II” wieder ins tiefere Wasser. Mit langsamer Fahrt wurde das ruderlose Schiff dann in den Heimathafen Arcachon geschleppt, wo es am Abend festgemacht werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker auf russischer Wasserstraße auf Grund gelaufen
(27.06.14) Der russische Tanker “Midvolga-1” lief am 25.6. um 061.5 Uhr Ortszeit bei Kilometer 2725 im Tsimlyanskiy-Becken auf Grund. Das Schiff war mit einer Ladung von 4790 Tonnen Schweröl von Oktyabrsk nach Kavkaz unterwegs. Das Heck hob sich 40 Zentimeter aus der Last. Der Produktentanker „Midvolga-1“, 6500 tdw (IMO-Nr.: 9648221), wurde 2013 erbaut und hat als Manager die Sredne-Volzhskaya Sudokhodnaya Co. in Moskau.&xnbsp;
Quelle:Tim Schwabedissen




Tanker wird wohl nach Dubai geschleppt
(27.06.14) Der manövrierunfähige belgische Flüssiggastanker "SS Explorer", 100325 BRZ (IMO-Nr.: 9361079), wird Anfang Juli in einer Werft im Mittleren Osten, vermutlich in Dubai, geschleppt. Er befand sich weiter am Haken des Schleppers "Ionian Fos", nachdem ein Feuer in einer elektrischen Schalttafel des Kesselraums den Antrieb lahmgelegt hatte.
Nachdem die Crew den Brand binnen einer halben Stunde hatte löschen können, war der Generator zwar noch betriebsfähig, sollte aber nicht durch weitere Last darauf gefährdet werden. Wie lange der Tanker ausfallen würde, war noch unklar. Er befand sich in einer Langzeitcharter der Excelerate Energy und war in Ballast unterwegs, nachdem er eine Ladung für GDF Suez beim Petronet LNG’s Dahej Terminal gelöscht hatte, als er am 14.6. um 20.40 Uhr vor Mumbai havarierte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leichter vor Chittagong gesunken
(27.06.14) Der Leichter „Sundarban 1“ kenterte und sank am 27.6. gegen 7.30 Uhr im Gebiet vom Patenga in Chittagong auf dem Karnaphuli River. Das Fahrzeug transportierte eine Ladung von 1500 Tonnen Stahlrollen von Chittagong Port nach Dhaka. Alle 11 Crewmitglieder wurden gerettet,
Quelle:Tim Schwabedissen



"> Yacht wird nach Den Helder geschleppt
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Kaffee und Spenden von havarierten Bootsfahrern für die KNRM
(27.06.14) Am 26.5. gegen 15 Uhr wurde das KNRM-Boot „Evert Floor“ alarmiert, nachdem die 10 Meter lange Motoryacht „Kikinoby“ in auf dem Veluwemeer in Schwierigkeiten geraten war. Das Boot lag mit zwei Personen an Bord mit Motorausfall außerhalb des Fahrwassers vor Anker. Ein zufällig vorbeikommendes RIB von Rijkswaterstaat nahm Kontakt mit der Küstenwache auf, weil die „Kikinoby“ zu groß war, um sie selbst abzuschleppen.
Das Rettungsboot zog die „Kikinoby“ zurück ins Yachtcenter Elburg, wo ein Techniker den Schaden reparieren sollte. Dier deutsche Skipper beschloss nach der Aktion sofort, Spender für die KNRM zu werden.
In einem anderen Fall erhielt eine deutsche Yacht, die auf der Fahrt von Wilhelmshaven nach war, Hilfe durch die Seenotretter der KNRM, nachdem die zweiköpfige Crew beim Anlaufen des Schulpengat feststellte, dass der Motor nicht mehr funktionierte. Einer der beiden Segler war zudem seekrank geworden, woraufhin der Skipper um Assistenz der KNRM bat. Der Versuch, nur unter Segeln bei kräftigem Nordostwind nach Den Helder einzulaufen, erschien zu riskant. Daraufhin wurde eine Schleppverbindung hergestellt und die Yacht in den Hafen gezogen. Zwei an Bord abgesetzte Seenotretter wurden derweil vom Skipper mit Kaffee versorgt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historisches U-Boot vor Hiiumaa entdeckt
(27.06.14) Vor der Küste Estlands haben Taucher der Technical Diving Estonia unweit der Insel Hiiumaa vermutlich das Wrack des russischen U-Boots „Akula“ aus dem Ersten Weltkrieg entdeckt. Der Bug des Wracks war abgerissen. Die Taucher konnten aber nicht in das Wrack eindringen.
Es sollte nun versucht werden, die Identität sicher festzustellen. Das dieselelektrisch betriebene Langstrecken-U-Boot, das über acht Torpedorohren verfügte, wurde zwischen 1906 und 1911 für die Kaiserliche Russische Marine erbaut und sank im November 1915, nachdem es vermutlich auf eine Mine gelaufen war. Bei dem Untergang kamen alle 35 Besatzungsmitglieder ums Leben. .
Quelle:Tim Schwabedissen



Universtiät Plymouth will Rätsel um U-Boots-Untergang lösen
(27.06.14) Ein Mysterium, das Experten seit über 100 Jahren Rätsel aufgibt, könnte von einem Team aus Plymouth jetzt gelöst werden. Das A7 Projekt von Studenten und Lehrenden der Plymouth University wurde vom Verteidigungsministerium jetzt genehmigt. Das britische U-Boot „A 7“ sank im Januar 1914 mit der gesamten sechsköpfigen Besatzung in der Whitsand Bay während einer simulierten Torpedoattacke.
Trotz verschiedener Bergungsversuche verblieb das Wrack seither in 135 Fuß Tiefe auf dem Meeresgrund, auch die Toten wurden nie geborgen. Das Heck liegt 20 Fuß tief im Sand begraben, und Versuche der Royal Navy, es mit Schleppern herauszuziehen, scheiterten. Nun soll eine archäologische Untersuchung stattfinden, um die Unglücksumstände zu klären. Dazu soll eine ausführliche Dokumentation von außen durchgeführt und ein 3-D-Bild erstellt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



"My Rêve d'Or"
(Bild: Marios Laszahrs)   Großbild klick!
Luxusyacht saß vor Lefkas auf Strand
(26.06.14) Am Morgen des 24.6. lief die britische Luxusyacht "My Rêve d'Or", 499 BRZ (IMO-Nr.: 9634957), vor dem Strand von Lefkas mit 11 Personen an Bord auf Grund. Das Schiff war mit einer sechsköpfigen Crew und fünf Passagieren aus Korfu gekommen. Nachdem der Kapitän die Hafenbehörde verständigt hatte, untersuchte ein Taucher den Rumpf, der offenbar nicht leckgeschlagen war.
Das Schiff hatte 33 Tonnen Diesel und 1,7 Tonnen Schmieröl an Bord. Nachdem es zunächst nicht gelang, es vom Strand zu ziehen, wurde eine Ölsperre um den Havaristen ausgelegt und am Morgen des 25.6. begonnen, den Treibstoff abzupumpen. Die "Sabatis M" ging auf Standby. Nachdem zwei Schlepper aus Patras eingetroffen waren, gelang es, die Yacht in tieferes Wasser zu ziehen und an einem Kai in der Hafeneinfahrt von Lefkas festzumachen.
Das Boot, das 2011 bei der San Lorenzo SPA als „Scorpion“ erbaut wurde, kann in fünf Kabinen 10 Passagiere und eine neunköpfige Crew beherbergen und hat als Manager die Unicredit Leasing S.A. in Bologna. Es ist 46,0 Meter lang und acht Meter breit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht “Juliette” im Schlepp
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Yacht nach Motorausfall eingeschleppt
(26.06.14) Das RNLI-Boot aus Lowestoft RNLI kam am Morgen des 25.6. der Yacht “Juliette” zu Hilfe, die Motorschaden erlitten hatte. Die “Spirit of Lowestoft” machte sich auf den Weg zu der mit zwei Mann an Bord drei Meilen vor dem Hafen treibenden Yacht. Sie war zwar unter Segeln, als die Seenotretter eintrafen, doch erschien es der Crew ohne Motor zu unsicher, bei mittlerem Wind aus Nordost durch die Hafeneinfahrt zu manövrieren. Das Rettungsboot stellte daraufhin eine Schleppverbindung her und brachte die Yacht in die städtische Marina, wo sie um 13 Uhr festgemacht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Manövrierunfähiger Kutter vor Buren abgeschleppt
(26.06.14) Am 24.6. wurden die beiden KNRM-Boote der Station Ameland, die "Maria Hofker" und "Anna Margaretha” alarmiert, nachdem der holländische Kutter "Jacob Senior - OL 5", 36 BRZ (IMO-Nr.: 8432015), vor dem Strand von Buren einen Ruderausfall erlitten hatte, hervorgerufen durch ein Leck in einem Hydraulikölrohr.
Die "Maria Hofker" wurde vom Strand aus gewassert und war als erstes Boot vor Ort. Der Krabbenkutter lag inzwischen stabil vor Anker, sodass das Eintreffen der größeren "Anna Margaretha" abgewartet wurde, die eine halbe Stunde brauchte, um Ameland zu runden.
Nach ihrem Eintreffen stellte die "Maria Hofker" eine Schleppverbindung zur "Anna Margaretha" her, und die "Jacob Senior" wurde in Richtung Lauwersoog abgeschleppt. Vor Zoutkamperlaag übernahm das Rettungsboot von Schiermonnikoog, die "Koning Willem 1", den Schlepp in den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter brennend aufgegeben
(26.06.14) Der chinesische Kutter “Liao Yuan Yu” geriet am 25.6. im Südpazifik in Brand. Die Crew musste das Schiff auf Position 09 18 S 152 38 W rund 520 Meilen nordwestlich von Papeete, Französisch-Polynesien, aufgeben. Die “Liao Yuan Yu”, 523 BRZ (IMO-Nr.: 8717075), wurde 1988 erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kühlschiff vor Nauru in Brand geraten
(26.06.14) Der südkoreanische Kühlfrachter “Sein Sun” geriet am 24.6. rund 310 Meilen westlich von Nauru in Brand. Das Schiff, das eine 19-köpfige Crew an Bord hatte, trieb zuletzt auf Position 00 36 N 161 54 O. Die “Sein Sun”, 5438 BRZ (IMO-Nr.: 8415859), wurde 1984 erbaut und hat als Manager die Sein Shipping Co. Ltd.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Vermissten vor Pisco fortgesetzt
(26.06.14) Nach dem Kentern des mit 25 Tonnen Fisch beladenen, peruanischen Kutters "Marisol II - PS 0551" am 24.6. 13 Meilen nordwestlich von Pisco nach Kollision mit dem 40 Meter langen 100-Tonner "Tasa 147" trieb das Wrack kieloben auf Position 13 34 S 076 25 W. Die 18 Meter lange "Marisol II" hatte eine 15-köpfige Crew an Bord gehabt. Das Patroullienboot "PO-201" aus San Martín, die "Río Huarmey" aus Coishco, ein UH 3H Helikopter aus También und eine Fokker waren an der folgenden SAR-Operation drei Meilen nördlich von Chicha beteiligt.
Gegen sieben Uhr hatten Spezialkräfte der peruanischen Marine drei Fischer nach sechs Stunden im Wasser gerettet. Sie hatten starke Unterkühlungen erlitten und wurden ins Krankenhaus gebracht. Neun Leichen, die die Coastguard aus dem Wasser barg, wurden zur Identifizierung ins San Juan Hospital nach Ica gebracht. Sie sollten auch in Ica bestattet werden. Die Suche nach den drei Vermissten wurde am Morgen des 25.6. mit dem ersten Tageslicht fortgesetzt.
Die Industrial Pisco SAC schickte dazu weitere 12 Schiffe. Die beiden Kutter waren seit dem 22.5. auf Sardellenfang gewesen und waren voll beladen auf dem Rückmarsch in den Hafen von Pisco gewesen, als sie bei klarer Sicht zusammenstießen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rhein nach erfolgreicher Bergungsarbeit in Köln wieder freigegeben
(26.06.14) Am 25.6. um 15.45 Uhr konnte die Schifffahrt auf dem Rhein wieder freigegeben werden, nachdem der holländische Schubverband "Maranta I", 2379 ts (EU-Nr.: 02322959), mit der Barge "Maranta II", 2129 ts (EU-Nr.: 02323080) von der Deutzer Platte abgebracht und der Flussgrund an der Strandungsstelle unweit der Kölner Severinsbrücke untersucht worden war. Um 19 Uhr setzte der Verband seine Reise in Richtung Koblenz fort.
Das 103 Meter lange, britische Flussfahrgastschiff “River Cloud 2" (MMSI-Nr: 232122001), das von der "Maranta II" an seinem Liegeplatz gerammt worden war, nachdem die Anker der Barge nicht im Grund gehalten hatten, legte um 16.30 Uhr ab und fuhr nach Utrecht weiter, wo es am folgenden Morgen um 6.40 Uhr festmachte. Die 87 Passagiere waren mit dem Schrecken davon gekommen, als die Barge gegen die Seite des Schiffes stieß und sie einbeulte. Die “Maranta II” hatte Schrammen am Bug und eine verbogene Radarantenne davon getragen.
Mit ursächlich für die Havarie war der derzeit niedrige Rheinpegel von 1,58 Metern an der Unfallstelle. Möglicherweise war der Schiffsführer aber auch etwas außerhalb der Fahrrinne unterwegs gewesen. Er selbst sagte aus, am Rand des 150 Meter breiten Fahrwassers navigiert zu haben. Kritisiert wurde zudem die eigenmächtige Entscheidung des holländischen Schiffsführers, die „Maranta II“ abzukoppeln, um den insgesamt 175 Meter langen Verband wieder freizubekommen.
Weil Leichter und Schubschiff nach der Havarie quer zum Strom lagen und das Fahrwasser zur Hälfte blockierten, übernahm die Kölner Wasserschutzpolizei mit der „Köln“ und „Wildente“ die Verkehrsregelung auf dem Rhein. Gleichzeitig wurden die Havaristen mit dem Baggerschiff „Kraanvogel“ geleichtert, um den Tiefgang zu verringern. Verkompliziert wurde die Bergung durch den Umstand, dass sich auch die drei Ankerketten vertörnt hatten.
Den Schiffsführer erwartete nun eine Anzeige sowie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren. Den Einsatz des Baggerschiffs wird der Eigner bezahlen müssen, ebenso die weiteren Arbeiten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung. Die Stelle, an der sich die Havarie ereignete, sollte am 26.6. nochmals gepeilt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zweite Havarie auf der IJssel binnen 24 Stunden
(26.06.14) Auf der Ijssel unterhalb von Giesbeek lief am 25.6. wieder ein Binnenschiff auf Grund. Wie bereits am Vortag, als das holländische Binnenschiff "Nelly V", 919 ts (EU-Nr.: 02313629), bei De Steeg festgekommen war, wurde der 23 Meter lange Schlepper „Flumar“ (MMSI-Nr.: 244710579) aus Giessendam herbei gerufen, um den tschechischen Havaristen zu bergen. Nach mehreren Stunden gelang es ihm, ihn übers Heck in tieferes Wasser zurück zu ziehen. Das Binnenschiff hatte für den aktuellen Flusspegel 20 Zentimeter zu viel Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiff beim Zuwasserlassen nach Umbau teilweise vollgelaufen
(26.06.14) Als der frühere Trawler “El Puro” aus Royan nach seinem Umbau zu einer Motoryacht am 24.6. gegen 15 Uhr in Roudouic wieder zu Wasser ging, kam es zu einem Wassereinbruch. Binnen 10 Minuten lief der Maschinenraum voll.
Sieben Feuerwehrleute kamen mit einem Zodiac aus Concarneau zu Hilfe und lenzten das eingedrungene Seewasser. Die “El Puro”, die vor acht Monaten aus der Werft in Port-to-Sec, Pasco, gekomen war, musste nun wieder zur Reparatur aufgeslippt werden. Schuld an dem Wassereinbruch war ein Problem mit einem Ventil.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter demolierte bei Strandung Haischutznetz bei Hongkong
(26.06.14) Der 50 Meter lange chinesische Containerfrachter “Sui Hai Yun 382”, 760 BRZ (MMSI-Nr.:413900399), lief am 25.6. am e Butterfly Beach in Tuen Mun nach Maschinenschaden auf Grund. Dabei durchtrennte er ein vor dem Strand an der Lung Mun Road ausgelegtes Haischutznetz.
Der Feederfrachter war mit einer siebenköpfigen Crew an Bord auf dem Weg zur Tuen Mun Pier gewesen, wo die Containerladung gelöscht werden sollte. Der Frachter konnte gegen Mitternacht wieder abgebracht werden. Das Marine Department leitete eine Untersuchung ein. Offenbar hatte das Schiff vor dem Auflaufen einen Maschinenschaden erlitten und wurde dann durch den starken Wind auf den Strand getrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht nach Verlust beider Ruder abgeschleppt
(26.06.14) Die Katamaranyacht “Smart Art Tri 40” wurde von der “Vodacom Rescuer VII” der NSRI Agulhas am 23.6. gegen 13 Uhr nach Struis Baai geschleppt. Das Boot hatte einen Skipper sowie zwei Mann aus Johannesburg, einen Kapstädter und einen Briten an Bord, die ihre Fahrt zu den Seychellen abbrechen mussten, nachdem das Boot die beiden Ruder verlor, als es am Morgen gegen 6.20 Uhr 20 Meilen südsüdwestlich von Struuis Bay gegen ein unbekanntes Hindernis gestoßen war. Wegen der eingeschränkten Manövrierfähigkeit wurden die Seenotretter zu Hilfe gerufen. Am Nachmittag kamen sie nochmals zum Einsatz, um das Boot bei zunehmendem Wind an einen geschützteren Liegeplatz zu verholen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ketsch vor Alderney aus Schwierigkeiten befreit
(26.06.14) Das RNLI-Boot aus Alderney lief am 25.6. um 12:48 Uhr aus, nachdem die 14 Meter lange Yacht “Moosk” (MMSI-Nr.:235011410) Maschinenausfall erlitten hatte und nur unter Segeln nicht gegen Wind und Tidenstrom ankam.
Die in Falmouth beheimatete Ketsch trieb 3,5 Meilen südlich der Telegraph Bay.Sie war von Sark nach Alderney unterwegs gewesen. Das Rettungsboot “Roy Barker I” war binnen 20 Minuten vor Ort und nahm die Yacht auf den Haken. Um 14.50 Uhr wurde sie nach Braye Harbour eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gekenterte Segler vor Porthclais gerettet
(26.06.14) Am 24.6. um 18.46 Uhr liefen die beiden RNLI-Boote aus St. Davids aus, um einer gekenterten, 16 Fuß langen Yacht samt ihrer zweiköpfigen Crew beizustehen. Das Boot trieb nun halb unter Wasser liegend und vollgeschlagen eine Meile vor Porthclais. Noch während die Seenotretter zur Unglücksstelle unterwegs waren, barg das Fahrgastschiff “Viking Challenger”, das den Notruf aufgefangen hatte und sich in der Nähe befand, die beiden Segler aus dem Wasser.
Es brachte sie in den Hafen von Porthclais, wo sie von einem Coastguardteam aus St. Davids betreut wurden. Währenddessen machten die Seenotretter ihre Lenzpumpen klar, um die Yacht über Wasser zu halten. Sie konnte dann nach Porthclais eingeschleppt und gesichert werden. Um 19.55 Uhr war der Seenotfall abgeschlossen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht ohne Motor bei Flaute manövrierunfähig
(26.06.14) Das RNLI-Boot aus Selsey kam am 21.6. um 18.07 Uhr der 26 Fuß langen Yacht “Panache2 zu Hilfe, die vier Meilen südlich von Bognor Regis Motorausfall erlitten hatte. Da Flaute herrschte, kam sie auch unter Segeln nicht voran und bat die Solent Coastguard um Hilfe. Diese verständigte das Rettungsboot “Voluntary Worker”, das um 18.18 Uhr auslief und die “Panache” wenig später auf dem Haken hatte.
Um 19.50 Uhr erreichte der Schleppzug Littlehampton Harbour, wo die Yacht bei den Gastliegern vertäut wurde. Danach kehrte die „Voluntary Worker” nach Selsey zurück, wo sie um 20.50 Uhr eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff "Nelly V"
(Bild: Ronald van den Langenberg)   Großbild klick!
Aufgelaufenes Binnenschiff blockierte die IJssel
(25.06.14) In den Mittagsstunden des 24.6. lief das holländische Binnenschiff "Nelly V", 919 ts (EU-Nr.: 02313629), auf der IJssel bei De Steeg mit einer Ladung Sand auf Grund. Zunächst war der passierende Schiffsverkehr nicht beeinträchtigt, doch bei erfolglosen Versuchen, sich zu befreien, geriet das Schiff in das Fahrwasser hinein. Rijkswatersaat versuchte, es in Bewegung zu bekommen, indem andere Schiffe die Unfallstelle mit hoher Fahrt passierten.
Diese Manöver blieben aber zunächst ebenso erfolglos wie ein Bergungsversuch durch ein anderes Binnenschiff. Erst nachdem ein Teil der Ladung durch das Baggerschiff “Hemmes” geleichtert war, das an Backbordseite festgemacht hatte, gelang es um 21.30 Uhr dem Schlepper "Flumar“, den Havaristen wieder in tieferes Wasser zu bugsieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schulklasse ausgestiegen ...
(Bild: Antwerpse Havenbedrijf)   Großbild klick!
Schulausflug im Antwerpener Hafen endete mit Feuerwehreinsatz
(25.06.14) Eine Hafenrundfahrt, die die Antwerpener Hafenbehörde für rund 160 Schulkinder organisiert hatte, endete am 24.6. vorzeitig, nachdem es zu einer Rauchentwicklung im Maschinenraum des dafür eingesetzten Fahrgastschiffes "Flandria 24", 474 BRZ (IMO-Nr.: 7732389), gekommen war. Nachdem der Rauch unweit der Wilmarsdonk-Brücke entdeckt worden war, entschied der Kapitän sofort, an einem Kai im Industriehafen festzumachen.
Hier evakuierte die Antwerpener Feuerwehr die Kinder und ihre Betreuer, die zunächst auf dem offenen Kaigelände lagerten und mit Getränken versorgt wurden, ehe Shuttle-Busse sie abtransportieren. Als Ursache der Rauchentwicklung wurde eine überhitzte Maschine an Bord des 45 Meter langen und acht Meter breiten Fahrgastschiffes ausgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiffe auf dem Rhein auf Grund gelaufen
(25.06.14) Der von Bonn kommende, holländische, 175 Meter lange Schubverband "Maranta I", 2379 ts (EU-Nr.: 02322959), mit der Barge "Maranta I", 2129 ts (EU-Nr.: 02323080), lief am Morgen des 25.6. auf der Deutzer Platte vor der Severinsbrücke in Köln auf dem Rhein auf Grund. Als während eines Versuchs, freizukommen, die "Maranta I" um 5.30 Uhr abgekoppelt wurde, schlug sie in der Strömung quer und rammte dabei das am Ufer festgemachte, 103 Meter lange britische Flussfahrgastschiff „River Cloud 2" (MMSI-Nr: 232122001). Der Flusskreuzfahrer kam mit Schrammen davon, während auf dem Leichter eine Radarantenne verbogen wurde. Der Schiffsverkehr konnte die Unfallstelle zunächst noch mit langsamer Fahrt passieren, sollte aber im Lauf des Vormittags für die Bergungsarbeiten komplett gesperrt werden.
Die Kölner Wasser- und Schifffahrtsbehörde setzte das Baggerschiff "Kranvogel" in Marsch, um die Soja-Ladung zu leichtern in der Hoffnung, dass das Schubschiff dann eigener Kraft von der Untiefe freikommen würde und man den Rhein am Nachmittag wieder freigeben könnte. Die „Maranta 1“ war bereits im vergangenen August bei Köln auf Grund gelaufen. Damals saß sie ebenfalls zwischen der Severinsbrücke und der Deutzer Brücke mit einer Ladung Kohle auf Grund.
Am Vortag war bereits das holländische Binnenschiff "Damar, 1138 ts (EU-Nr.: 02315872), mit einer Sojaladung auf dem Gaulsgrund an der rechten Rheinseite bei Flusskilometer 687 zwischen Hirzenach und Kestert auf Grund gelaufen. Der Rhein musste bei St. Goar gesperrt werden. Das Schiff lag am 25.6. noch fest, während zwei Schlepper zwei Leichter, die an Backbord festgemacht gewesen waren, bereits bergen konnten. Die Wasserschutzpolizei St. Goar rechnete nicht damit, dass das Schiff vor dem 26.5. geborgen werden könnte. Der Havarist lag außerhalb der Fahrrinne fest.
Quelle:Tim Schwabedissen




Binnenschiff saß auf der Donau fest
(25.06.14) Am 24.6. lief wegen des gegenwärtig herrschenden Niedrigwassers auf der Donau bei Deggendorf das deutsche Binnenschiff "Karin", 1170 ts (EU-Nr.: 04700110), auf Grund.
Das 85 Meter lange Schiff war mit 560 Tonnen Kunstdünger beladen. Kurz nach Passieren der Autobahnbrücke der A92 kam es fest und driftete quer zum Fahrwasser, das es daraufhin in beiden Richtungen blockierte.
Nachdem es aber im Oberlauf der Donau geregnet hatte und der Pegel bei Deggendorf um knapp fünf Zentimeter angestiegen war, konnte sich der Frachter, der vom Amsterdam nach Bulgarien unterwegs war, aus eigener Kraft wieder befreien. Er musste aber auf Anweisung von Wasserschutzpolizei und Schifffahrtsbehörde an der Wallnerlände in Deggendorf festmachen.
Mit einem Peilschiff wurde derweil untersucht, ob es durch die Havarie zu Kiesbewegungen im Fahrwasser gekommen war, die eine Ausbaggerung vonnöten machten. Frühestens in den Mittagsstunden des 25.6. sollte die Schifffahrt wieder freigegeben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter in der Arktis auf Grund gelaufen
(25.06.14) Der unter Grönland-Flagge laufende Versorgungsfrachter "Anguteq Ittum", 375 BRZ (IMO-Nr.: 8208749)m der Royal Arctic Line musste nach einer Grundberührung eine Werft in Nuuk anlaufen. Zuvor hatten Taucher bei Untersuchungen des Rumpfes Bodenschäden festgestellt, die ausgebessert werden mussten. Wie hoch der Schaden war und wie lange die Reparatur dauern würde, war noch unklar. Die betroffenen Versorgungsfahrten zu arktischen Siedlungen wurden von anderen Schiffen der Royal Arctic Line übernommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dänischer Kutter sank vor Norwegen
(25.06.14) Der dänische Kutter "Pia Glanz - L 654", 123 BRZ (IMO-Nr.: 9579145), erlitt am Nachmittag des 24.6. rund 65 Meilen südwestlich von Egersund Wassereinbruch im Maschinenraum. Skipper John Christensen alarmierte die dänische Admiralität, die ihrerseits das norwegische MRCC informierte.
Ein Seaking-Helikopter startete in Stavanger, doch die Lage auf dem Kutter verschlechterte sich so schnell, dass vor seinem Eintreffen die vierköpfige Crew bereits ins Boot gehen musste. Der Skipper war zunächst noch an Bord verblieben in einem Versuch, das Schiff zu retten, doch dann musste er es ebenfalls aufgeben.
Gegen 14 Uhr sank die erst drei Jahre alte „Pia Glanz“ auf Position 57.32 - 04:48 in norwegischen Gewässern. Die Schiffbrüchigen wurden wenig später wohlbehalten von dem schwedischen Tanker "Fox Luna", 2284 BRZ (IMO-Nr.: 9390458), gerettet, der ebenfalls den Notruf gehört und von Göteborg kommend Kurs auf die Position genommen hatte. 30 Meilen vor Hvide Sande übergab er die Fischer dem dortigen Rettungsboot „Emile Robin“, das sie am Morgen des 25.6. gegen sieben Uhr dort den Angehörigen übergab.
Quelle:Tim Schwabedissen



Isolation im Maschinenraum dänischen Kutters geriet in Brand
(25.06.14) In der Nacht zum 20.6. alarmierte der Skipper des dänischen Kutters "Flipper - HM 335", 139 BRZ (MMSI-Nr.:21970900), die Seenotrettungsstation in Hanstholm, nachdem im Bereich des Abgasrohres im Maschinenraum ein Feuer ausgebrochen war. Die vierköpfige Crew konnte den Brand rasch löschen und stellte die Ventilation ab, sodass das Feuer keine Sauerstoffzufuhr mehr erhielt und sich der Rauch nicht ausbreiten konnte.
Wegen der aber noch weiter bestehenden Gefahr eines Ausfalls der Maschine, durch den der Kutter Gefahr gelaufen wäre, auf Grund zu treiben, eskortierte das Rettungsboot aus Hanstholm den Havaristen zum Hafen. Die Hafenbehörde schickte um 13.30 Uhr ein Löschfahrzeug dorthin für den Fall, dass sich das Feuer bei dem herrschenden, kräftigen Nordwestwind wieder entzündete. Nachdem das Schiff belüftet und der Schaden ausgebessert war, konnte die „Flipper“ wieder auf Hummerfang gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kurzschluss verursachte Feuer in Ruderhaus dänischen Kutters
(25.06.14) Dem raschen Eingreifen der Feuerwehr von Hirtshals war es zu verdanken, dass ein Feuer im Ruderhaus des am Westkai des Hafens festgemachten dänischen Kutters "Beatrix - HG 80", 25 BRZ (MMSI-Nr.:219006442), am 17.6. rasch erstickt werden konnte. Der Wehr von Hjørring gelang es, den Brand schnell unter Kontrolle zu bekommen und den Schaden auf das Ruderhaus zu beschränken. Wahrscheinlich war der Brand durch einen Kurzschluss in der Bordelektrik entstanden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frühaufsteher verhinderte größeren Schaden auf dänischem Trawler
(25.06.14) Einem aufmerksamen Autofahrer war es am 23.6. zu verdanken, dass es zu keinem größeren Brandschaden auf dem in Thyborøn liegenden, dänischen Trawler "Bering Sea - L 126", 243 BRZ (MMSI-Nr.: 219661000), gekommen ist. Um 6:45 Uhr bemerkte er, dass Rauch vom Shelterdeck des Schiffes aufstieg und verständigte die Hafenbehörde.
Binnen vier Minuten war daraufhin die Feuerwehr von Thyborøn am Nordseekai und drang unter Atemschutz auf das Schiff vor. Es stellte sich heraus, dass aus einer lecken Ölleitung eines Generators Öl auslief und auf einer heißen Fläche zu qualmen begonnen hatte. Der Skipper der "Bering Sea" machte sich sofort auf den Weg nach Thyborøn, um den Rauchschaden zu inspizieren. br> Quelle:Tim Schwabedissen



Wieder Feuer auf Trawler in Scheveningen
(25.06.14) Die Feuerwehr von Scheveningen wurde am 24.6. erneut alarmiert, nachdem auf dem holländischen Trawler "Johanna Maria" das Feuer in einer kleinen Ecke um 13.30 Uhr wieder aufgeflammt war. Am Vorabend waren die Einsatzkräfte abgerückt und hatten die weitere Arbeit der Reederei Jaczon überlassen, die eigene Löschkräfte heuerte.
Nachdem aber wieder Rauch aus dem Havaristen aufstieg, rückte die städtische Feuerwehr mit zwei Löschfahrzeugen, einem Kran und Tauchern, die im Fall eines Überbordgehens von Feuerwehrleuten bereit gehalten wurden, wieder an und hatten das Feuer um 15.30 Uhr gelöscht.
Auf dem Schiff herrschte weiterhin eine enorme Hitze, sodass schon geringe Sauerstoffzufuhr neue Brände auslösen konnten, zumal es in den Verkabelungen an Bord noch schwelte. Die Feuerwehr beließ ein Löschfahrzeug am Hafen, während die weitere Hitzeentwicklung an Bord überwacht wurde. Unterdessen sollte der beim Feuer verletzte Mechaniker am 25.6. aus dem Krankenhaus entlassen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mindestens 40 Tote bei Bootsunglück in Madagaskar befürchtet
(25.06.14) Mindestens 14 Menschen kamen ums Leben, weitere 26 wurden vermisst, als am 23.6. um 13.30 Uhr das 10-Tonnen-Transportschiff "Tahiandrazako" auf dem Tsiribihina River bei Bevelo in West-Madagaskar verunglückte. 10 Personen konnten sich retten. Das überladene Stahlboot mit einem Außenbordmotor hatte einen Baumstumpf gerammt und war beim Aufprall gekentert. Es war aus Amboloando kommend nach Belo unterwegs und hatte neben den an die 60 Fahrgästen auch 3,5 Tonnen Ladung, darunter Fisch aus Amobolando, an Bord.
Erst eine Stunde nach dem Unglück war die Polizei aus Belo Sur Tsiribihina mit drei Booten vor Ort und begann die Suche nach Überlebenden. Sie wurden von Anwohnern umliegender Orte unterstützt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neun Tote und drei Vermisste nach Kollision vor Peru
(25.06.14) Neun Menschen ertranken, als am 24.6. rund 15 Meilen vor dem peruanischen Hafen Pisco gegen 1:00 Uhr die beiden Kutter “Tasa 147” und “Marisol II” kollidierten. Die Unglücksstelle lag drei Meilen nördlich der Chincha Islands. Die “Marisol II”, die eine 15-köpfige Crew an Bord hatte, kenterte, und nur drei Personen wurden verletzt gerettet, neun tot geborgen und weitere drei noch vermisst.
Der Hafenkapitän von Pisco schickte sofort ein Speedboot zur Unglücksstelle, auch die Coastguard kam mit drei Patroullienbooten, einem Helikopter und einer Fokker, die 12 Rettungstaucher an Bord hatte, zu Hilfe. Auch eine Reihe anderer Kutter sowie die Marine unterstützten die Suchaktion. Die “Tasa-147” des weltweit größten Fischmehlproduzenten Tasa kam weitgehend unbeschadet davon. Bei beiden Schiffen handelte es sich um 15 Meter lange 200-Tonner.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “Laboe”
(Bild: Paphos Tourism Development)   Großbild klick!
Laboe liegt nun auf dem Meeresgrund
(24.06.14) Am 22.6. gegen 11 Uhr wurde der alte Kutter “Laboe” vor Yeroskipou versenkt als erstes künstliches Riff im Paphos-Distrikt. Das Wrack soll so populär werden wie das des RoRo-Frachters „Zenobia” bei Larnaca und ist das dritte nach der „Paralimni“ und „Avia Napa“. Der Versenkung der „Laboe“ unweit des Wracks der „Alexander“ im Gebiet von Moulia wohnte auch der zyprische Landwirtschaftsminister Nicos Kouyialis bei.
Viele Schaulustige sahen zu, wie das nach den Richtlinien des UN Environment Programme Mediterranean Action Plan in Latchi in der Region Akamas auf seine künftige Verwendung vorbereitete Schiff mit dem Bug voran unter der Wasseroberfläche verschwand. Es kam zwei Kilometer von der Küste entfernt auf 25 Metern Wassertiefe zu liegen. Der 25 Meter lange Kutter, der vor dem 2. Weltkrieg erbaut wurde, war für rund 30,000 Euro von der Cyprus Ports Authority an die Cyprus Tourism Organisation und das Paphos Tourism Development Board verkauft worden. Die EU finanzierte 50 % der Kosten.
Kouyialis sagte, dass die künstlichen Riffe Teil der regierungsseitigen Strategie zur Vermehrung marinen Lebens sei und auch den Tourismus förderten. Sie hätten dieselben Charakteristika wie natürliche Riffe und dienten der Fischwelt als Kinderstube. Im Dezember 2013 war bereits die 57 Jahre alte “Nemesis III” vor Protaras versenkt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hecktrawler “Johanna Maria" wird gelöscht
(Bild: Michael Taal)   Großbild klick!
Feuer in Scheveningen dank Cobra-System nach 12 Stunden unter Kontrolle
(24.06.14) Nach rund 12 Stunden war das Feuer an Bord des Scheveninger Hecktrawlers “Johanna Maria" 6534 BRZ (IMO-Nr.: 9085742), am 23.6. gegen 21 Uhr endlich unter Kontrolle. Die Brandbekämpfung war kompliziert gewesen, weil es mehrere Brandnester gab und glühende Trümmer das Feuer neu zu entfachen drohten.
Wegen der immensen Hitze an Bord konnten Feuerwehrleute nur jeweils fünf Minuten an Bord direkt gegen das Feuer vorgehen. Die Feuerwehr von Den Haag war durch Einsatzkräfte aus s-Gravenzande, Wassenaar, Pijnacker-Nootdorp und Rotterdam verstärkt worden. Dabei kam auch das in Schweden entwickelte Cobra System-System zum Einsatz.
Dazu hat das Rotterdamer Löschboot “RPA 15” mit einer Hochdrucklanze, eine Mischung aus Wasser und Eisenoxid mit einem Druck von 300 Bar versprühen kann, ein Loch in den Rumpf gerissen. Das Wasser hat eine Geschwindigkeit von 220 Metern pro Sekunde. Das KNRM-Boot „Kitty Roosmale Nepveu“ kühlte währenddessen von außen den Rumpf und diente als Taucherbasis für den Fall, dass jemand ins Wasser gestürzt wäre.
Im Einsatz waren außerdem die Rettungsboote „Beluga“ und „George Dijkstra aus Ter Heijde, die ebenfalls von außen kühlte. Gegen Mittag traf zudem die „Ievoli Amaranth“ der Küstenwache ein.
Nach dem Feuer waren alle Personen von Bord evakuiert worden. Ein Monteur, der direkt nach Brandausbruch aus den Flammen gerettet worden war, sowie ein Crewmitglied, das Rauch eingeatmet hatte, kamen ins Krankenhaus. Alle Geretteten waren medizinisch untersucht worden.
Am Ende eines langen Tages konnten am Abend die meisten Retter abrücken, während die Feuerwehr damit beschäftigt blieb, das Schiff weiter zu kühlen und verbliebene Brandnester aufzuspüren.
Die „Johanna Maria“ hat eine Tragfähigkeit von 5,309 Tonnen, ist 119 Meter lang und 17 Meter breit. Sie wurde 1994 bei der Yvc Ysselwerf in Capelle Aan Den Ijssel für die Reederei Jaczon in Den Haag erbaut. Das Schiff hatte zu Überholungsarbeiten im Hafen gelegen, die am 27.6. hätten beendet sein sollen. Dieser Termin ist nach dem Großbrand nun nur noch Makulatur.
Quelle:Tim Schwabedissen



Crew sinkender britischer Yacht von Tanker gerettet
(24.06.14) Am 23.6. um 08.30 Uhr fing das Falmouth Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) das EPIRB-Signal der 45 Fuß langen britischen Yacht „Simanderal“ (MMSI-Nr. 235024791), mit einer dreiköpfigen Crew von einer Position 300 Meilen südlich der Seychellen-Insel Mahé auf. Das Boot hatte schweren Ruderschaden und Wassereinbruch erlitten, und die Crew kam kaum gegen das eindringende Wasser an.
Das Falmouth MRCC bat einen Tanker der Maersk-Reederei, Kurs auf die Yacht zu halten und wurde um 19.30 Uhr vor Ort erwartet. Das Wetter dort war schlecht, die Windgeschwindigkeiten lagen über 25 Knoten. Auch die Seychelles Coastguard wurde alarmiert. Am 24.3. um 03.00 Uhr nahm der Tanker die beiden Frauen und einen Mann an Bord. Sie sollten nun zu den Komoren gebracht werden. Die aufgegebene Yacht war nach Mayotte unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Geburtstagsparty auf der IJ-See endete mit Gruppenfoto auf Untiefe
(24.06.14) Auf dem Weg nach Almere, wo das KNRM-Boot “Blaricum-1” der Taufe des neuen Rettungsbootes beiwohnen sollte, kam es einer Sloop mit 16 Personen an Bord auf der IJ-See bei Durgerdam zu Hilfe.
Rijkswaterstaat hatte mit Hilfe einer Kamera festgestellt, dass es in Schwierigkeiten zu sein schien und die Küstenwache alarmiert. Als die “Blaricum-1” vor Ort eintraf, hatte die “Cobra” bereits eine Schleppverbindung hergestellt. Das havarierte Boot lag auf einer Untiefe fest. Die “Blaricum-1” ging längsseits und nahm die Insassen an Bord. Es handelte sich um 14 Kinder von rund 10 Jahren und zwei Erwachsene, die einen Geburtstag an Bord des Bootes gefeiert hatten.
Das Boot wurde durch die Übernahme der Insassen bereits so weit erleichtert, dass es kein Problem für die “Cobra” mehr war, es zurück in tieferes Wasser zu ziehen. Die “Nikolaas Wijsenbeek” der KNRM-Station Huizen, die angesichts der großen Anzahl von Kindern ebenfalls alarmiert worden war, sowie die “Ronduit” der Rettungsbrigade Naarden kamen ebenfalls zu Hilfe, brauchten aber nicht mehr einzugreifen.
Da sowohl der Motor wie auch das Ruder der Sloop intakt geblieben waren, durfte das Boot, nachdem alle Kinder mit einem Seenotretter auf einem Foto festgehalten worden waren, die Fahrt zur Oranjeschleuse fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Schiffsbrände binnen weniger Minuten in Providence
(24.06.14) Gleich zwei Schiffsbrände gab es am 23.6. im Hafen von Providence. Das erste Feuer entstand gegen 11 Uhr auf dem an dem Sims Metal Management Scrap Recycling Yard auf dem 70 Fuß langen Kutter “Sea Angel” aus New York. Der Kutter lag dort für Reparaturarbeiten.
Nach 40 Minuten war der Brand unter Kontrolle, Sieben Löschfahrzeuge, fünf Leiterwagen und ein Schadstoffbekämpfungsteam waren im Einsatz gewesen und löschten die aus dem Deckshaus lodernden Flammen mit Wasser und Schaum von der erst drei Tage zuvor von der Providencer Wehr übernommenen Engine 13. Der Hafen war während der Löscharbeiten geschlossen, da dichte Rauchwolken nach Downtown zogen. Auch ein Teil der Pier und des Schrottbetriebes wurden beschädigt. Am Nachmittag wurde er wieder geöffnet. Die Ursache des Brandes war Funkenflug bei Schweißarbeiten.
Fünf Minuten vor dem Feuer auf der “Sea Angel” war auf dem unter Hongkong-Flagge laufenden Bulkcarrier "Jia Hui Shan", 32962 BRZ (IMO-Nr.: 9602966), in der Schrottladung ein Brand entstanden. Die Crew war aber in der Lage, ihn schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbst zu löschen, sodass diese sich auf die kurz darauf entstehende neue Lage konzentrieren konnte. Der Frachter war am 16.6. aus Saqunto kommend in Providence eingelaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feueralarm auf Kiel-Göteborg-Fähre
(24.06.14) In der Nacht zum 22.6. kurz nach 23 Uhr wurde auf der schwedischen Fähre "Stena Scandinavica", 57639 BRZ (IMO-Nr.: 9235517), auf der fahrplanmäßigen Fahrt von Kiel nach Göteborg Feueralarm ausgelöst. Die Maschinen wurden ausgestellt, und eine Stunde lang trieb das Schiff auf der Ostsee, während die Situation geklärt wurde. Durch einen überhitzten Generator war es zu einer Rauchentwicklung im Maschinenraum gekommen.
Es gab aber kein offenes Feuer. Nach der Auslösung des Alarms versammelten sich die Passagiere an den Sammelpunkten und an Deck.
Nachdem zwei der vier Maschinen wieder angefahren waren, nahm die Fähre wieder Fahrt auf und erreichte, da später auch die übrigen beiden dazu geschaltet werden konnten, den Zielhafen um 9.15 Uhr am 22.6. mit nur einer viertelstündigen Verspätung. An Bord waren 492 Passagiere und 95 Crewmitglieder. Am Abend verließ die "Stena Scandinavica" den schwedischen Hafen zur Rückfahrt nach Kiel planmäßig um 18.45 Uhr.
Die Stena Line versicherte, das zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Passagiere bestanden habe. So habe der Kapitän alle Passagiere ständig über die Lage an Bord informiert. Einige Passagiere seien nervös gewesen, aber es sei alles sehr ruhig abgelaufen. Der Kapitän habe zwar Generalalarm ausgelöst, aber zu keinem Zeitpunkt die Evakuierung der Fähre angeordnet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Huckleberry Finn wieder unterwegs
(24.06.14) Die schwedische Fähre "Huckleberry Finn" verließ den Hafen von Rostock am Abend des 23.6. wieder, nachdem die Kollisionsschäden an Backbordseite durch Schweißer der Öresund Heavy Industries ausgebessert worden waren. Das Schiff verholte gegen 20 Uhr vom Liegeplatz 60 auf der Warnow an Liegeplatz 66 und verließ den Hafen nach Ende der Beladungsarbeiten um 22.45 Uhr Trelleborg, wo es am 24.6. um 5.20 Uhr festmachte. Während der Ausfallzeit hatten die "Nils Holgersson” und "Peter Pan" die Fähre ersetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neuerlicher schwerer Zusammenstoß vor Vietnam
(24.06.14) Drei chinesische Schiffe attackierten am 23.6. ein vietnamesisches Fischereiüberwachungsschiff, wobei zwei Offiziere Verletzungen erlitten und das Schiff schwer an Backbordseite beschädigt wurde. Die chinesischen Schiffe bewachten das Ölrig “Haiyang Shiyou 981”, das seit Anfang Mai in vietnamesischen Gewässern liegt.
Um 9.30 Uhr operierten zwei vietnamesische Schiffe, die “KN-951” und die “CSB 4033” der Coast Guard 11,5 Meilen von der Plattform entfernt, als sie von den Chinesen in die Zange genommen wurden. Der Schlepper 09 rammte dann die “KN-951” in die Steuerbordseite, ein anderes Schiff mit der Nummer 11 feuerte gleichzeitig mit Wasserkanonen. Die “KN-951” versuchte zu fliehen, wurde nun aber von dem Schlepper 285 an Backbord gerammt.
Sofort nahmen die “CSB 4033” und weitere vietnamesische Schiffe Kurs auf die “KN-951” und schützten sie vor weiteren Attacken. Die Chinesen verfolgten sie bis in eine Distanz von 15 Meilen von der Plattform. Der Rumpf der “KN-951” war eingedrückt worden, eine Rettungsinsel abgerissen und mehrere Löcher in der Seite entstanden, durch die es zu Wassereinbrüchen kam. Die Crew kämpfte mit aller Kraft darum, das Schiff schwimmfähig zu halten.
Die beiden verletzten Offiziere konnten nach medizinischer Versorgung ihren Dienst wieder aufnehmen. Seit Anfang Mai wurden 17 vietnamesische Offiziere bei chinesischen Attacken verletzt. 29 Mal wurden Schiffe beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boot nicht wasserdicht – Pazifikruderer aus Sturm gerettet
(24.06.14) Das Ruderboot “Britannia 4” musste am Morgen des 21.6. bei Dunkelheit und in 20 Fuß hohen Wellen im Pazifik sinkend aufgegeben werden. Die vier Briten an Bord wurden gerettet. Sie waren als Team Pacific Rowers Teilnehmer am Great Pacific Race über 2,100 Meilen von Kalifornien nach Hawaii. Sie waren am 18.6. aus Monterey ausgelaufen. Doch schon binnen eines Tages stellten die Ruderer fest, dass das Boot nicht wasserdicht war.
Mit einer elektrischen Bilgepumpe konnte die Lage zunächst unter Kontrolle gehalten werden, Doch das Boot wurde langsam Hecklastig, und schließlich drang mehr Wasser ein, als wieder ausgepumpt werden konnte. Als die Unterstützungsyacht am 20.6. um 19.45 Uhr eintraf, fiel die Bordelektrik und damit auch die Pumpe aus, sodass nur noch eine Handpumpe blieb.
Wenig später musste bei 30 Knoten Wind Mayday gefunkt werden, und die Crew zog Überlebensanzüge an und wartete auf Deck, bis zwei Stunden später ein Helikopter der US Coast Guard der Air Station San Francisco eintraf. Ein Rettungsschwimmer half den Ruderern an Bord. Ein Mann hatte leichte Unterkühlungen erlitten und gehörte zu denen, die als erstes an Land geflogen wurden, wo der Hubschrauber auftankte, während Skipper Fraser Hart mit dem Rettungsschwimmer weitere 1,5 Stunden an Bord ausharrte und auf dessen Rückkehr wartete.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tote aus Wrack der “Sewol” geborgen
(24.06.14) Am 24.6. wurde eine weitere Leiche aus dem Wrack der südkoreanischen Fähre "Sewol", geborgen, die erste seit 16 Tagen. Es handelte sich um eine Frau. Damit stieg die Anzahl bestätigter Toter auf 293, 11 Personen wurden noch vermisst. Zuletzt war am 5.6. eine männliche Leiche mehrere Meilen entfernt von einem Fischer gefunden worden. Die Taucher durchkämmten die Lobby von Deck 3, das Zentrum von Deck 4 und den vorderen Teil von Deck 5. Inzwischen hat auch der Prozess gegen 15 Besatzungsmitglieder begonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Tote und ein Vermisster nach Kollision auf Cal-Sag Channel
(24.06.14) Suchteams der US Coast Guard, des Illinois Department of Natural Resources und örtlicher Organisationen bargen am 21.6. gegen 13.15 Uhr zwei Tote aus dem Cal-Sag Channel nahe Palos Hills, Illinois. Am Vortag 20 um 23 Uhr war der 14 Meter lange Flussschlepper "Bill Arnold" (MMSI-Nr.:367122660), der mit sechs Bargen unterwegs gewesen war, mit einem 19 Fuß langen Sportboot auf dem Cal-Sag Channel bei Meile 311 kollidiert.
Sofort begann die Coast Guard mit der Suche nach den Bootsfahrern. Eine Crew des Palos Hills FD lokalisierte ein Wrackteil, das eine Identifizierug des Bootes ermöglichte. An einer nahen Bootsrampe standen drei Autos, Zwei waren unter der Adresse des Eigners registriert und eines in der Nachbarschaft. Das Haus des Eigners war leer. Am Nachmittag des 22.6. wurde die Rettungsaktion durch Taucher eingestellt, nachdem sich das Wetter verschlechterte, doch mit Side-Scan Sonar wurde weiter nach der noch vermissten Person gesucht.
Ein Helikopter der Coast Guard Air Facility Waukegan, Illinois, und eine Bootscrew der Coast Guard Station Calumet Harbor sowie Inspektoren der Coast Guard Marine Safety Unit Chicago und Crew des Illinois Department of Natural Resources und der Palos Hills und Lockport Fire Departments und des Worth Police Departments waren im Einsatz. Der Kanal blieb für den Schiffsverkehr zwischen den Meilen 308 und 315 gesperrt und eine Sicherheitszone in Kraft.
Quelle:Tim Schwabedissen



Griffin-Wrack auf Lake Michigan entdeckt?
(24.06.14) Forscher glauben, das Wrack der “Griffin”, einem Wrack aus dem 17. Jahrhundert, auf dem Lake Michigan lokalisiert zu haben. Sie entdeckten in diesem Monat in Trümmerfeld aus Holzplanken, Nägeln und anderen Teilen. Es gab allerdings noch keine Artefakte, die eine positive Identifizierung ermöglicht hätten. Das Suchteam und französische Experten wollen nun eine Genehmigung für Grabungen im September beantragen.
Quelle:Tim Schwabedissen



UNESCO will helfen, mögliches Wrack der Santa Maria zu untersuchen
(24.06.14) Die UNESCO erklärte sich einverstanden, ein Team von Experten zu einem Wrack vor Nord- Haiti zu entsenden, dessen Entdecker glaubt, die “Santa Maria” entdeckt zu haben. Die U.N. Cultural Agency war von der haitianischen Regierung um Unterstützung gebeten worden, ggf. Das Wrack des Flaggschiffs von Christopher Columbus zu erhalten und zu schützen. Wann die Tauchexpedition beginnt, hängt vom Wetter ab. Der Entdecker Barry Clifford hatte im Mai erklärt, er glaube, die “Santa Maria” gefunden zu haben, doch es fehlen bislang Beweise.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Britannia" gerade noch gerettet
(Bild: Rijkswaterstaat)   Großbild klick!
Feuerwehr in Zutphen bewahrte Flusskreuzfahrer vor dem Untergang – 154 Senioren evakuiert
(23.06.14) Am neunten Tag endete die Flusskreuzfahrt von 154 Passaigeren der Schweizer "Britannia" (EU-Nr.: 04200180), (EU-Nr.: 04200180), die sich auf dem Weg von Deventer nach Köln befanden, am 21.6. gegen 22 Uhr abrupt auf der IJssel. Das Schiff hatte durch ein aus bislang unbekannter Ursache entstandenes, rund 1x1 Meter großes Leck schweren Wassereinbruch erlitten und konnte nur noch an den Kai von Zutphen gebracht werden. Hier mussten die meist älteren Fahrgäste sowie die 40-köpfige Crew eilends evakuiert werden, während das Schiff übers Heck mit Steuerbordschlagseite wegzusacken drohte.
Passagiere hatten erst einen Ruck wahrgenommen, und wenig später drang schon Wasser in die Kabinen ein. Sie wurden erst in den Nachtclub Le Boulevard und dann in die mit Feldbetten versehene Hanze-Halle gebracht und vom Roten Kreuz betreut, ehe sie am 22.6. in andere Unterkünfte weiter verteilt wurden. Am 23.6. ging es per Bus weiter nach Köln.
Die Feuerwehr brachte unterdessen Pumpen aus der gesamten Region in Stellung und nahm den Kampf gegen das Wasser auf. Dabei wurde sie von der Polizei, Rijkswaterstaat und ehrenamtliche Helfer der Zutphen-Kommune unterstützt. Die IJssel wurde für die Schifffahrt gesperrt. Taucher der Bergungsfirma Smit Tak untersuchten den Rumpf und versuchten, das Leck mit einer Holzpatsche abzudichten.
Erst am Vormittag des 22.6. gelang es, den Flusskreuzfahrer soweit zu stabilisieren, dass er nicht mehr zu sinken drohte. Gegen Mittag wurde dieder Fluss wieder für private Boote freigegeben. Kurze Zeit später durften auch größere Schiffe wieder langsam passieren. die Unglücksstelle. Binnenschiffer waren gehalten, die Unfallstelle langsam zu passieren.
Als Unglücksursache wurde der niedrige Wasserstand der IJssel bei Zutphen für möglich gehalten. Das Schiff könnte mit seinen 1.60 Metern Tiefgang auf Grund gelaufen sein. Rijkswaterstaat fand bei Untersuchungen des Flussgrundes keine Hindernisse. Nicht ausgeschlossen wurde auch die Kollision mit Treibgut. Der Kapitän übergab am 22.6. alle Nahrungsmittel an Bord der Ernährungsbank in Zutphen, damit sie nicht verkamen. Am 23.6. machte der Schubschlepper “Hebo” am Bug fest, und assistiert von einem weiteren Schlepper am Bug wurde der Havarist in eine Amsterdamer Werft gebracht.
Bei der "Britannia" handelt es sich um ein älteres Schiff, es wurde 1969 bei der Werft Chr. Ruthof in Mainz-Kastel erbaut für die Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrts AG, die sie wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten 1997 in die Schweiz verkaufte. Seit 2006 läuft sie für die Breeze River Cruises GmbH in Basel. Die “Britannia” hat eine Länge von 110,00 Metern, eine Breite von 11,60 Metern, einen Tiefgang von 1,45 Metern und eine Passagierkapazität von 236 Personen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Minensucher “Blitvenica - M-153” mit Schlagseite
(Bild: Sinisa Lukovic)   Großbild klick!
Ehemaliger Minensucher in Muo gesunken
(23.06.14) Der ehemalige jugoslawische Minensucher “Blitvenica - M-153”, 440 ts, der "Sirius"-Klasse ist an seinem Liegeplatz in Muo unweit von Kotor gesunken. Das Schiff sackte mit Steuerbordschlagseite auf den flachen Grund. Es wurde mit einer Ölsperre umgeben.
Das Schiff war 1957 als Minensucher für die französische Marine erbaut und Mitte der 1980er-Jahre zum Minenjagdboot umgebaut worden. Vor einigen Jahren war es an einen Privatmann in Slowenien verkauft worden und lag seither in der Bucht von Kotor. Das Schwesterschiff “Vukov Klanac” war seinerzeit von kroatischen Streitkräften erobert, aber dann durch Artilleriefeuer zerstört worden.
Die beiden anderen Schiffe der Klasse, neben der damals als “Slobodni” laufenden “Blitvenica”noch die “Smeli”, die zur “Podgora – M 152” wurde, wurden nach Montenegro verlegt. Die Schiffe sind 46.4 Meter lang, 8.55 Meter breit und haben 2.5 Meter Tiefgang. Sie hatten jeweils eine 40-köpfige Crew.
Quelle:Tim Schwabedissen



Autofrachter bei Kollision vor Singapur schwer beschädigt
(23.06.14) Am 21.6. gegen 16 Uhr kollidierte der unter Singapur-Flagge laufende Autocarrier "Lord Vishnu", 51917 BRZ (IMO-Nr.: 9367578), mit zwei Bunkertankern im südlichen Fahrwasser der Reede von Sudong Holding in Singapur.
Der Autofrachter hatte den Hafen am Vorabend gegen 21.15 Uhr verlassen und war ins japanische Moji bestimmt. An der Backbordseite im Mittschiffsbereich entstanden mehrere metergroße Löcher im Bereich um die Wasserlinie. Das schwer beschädigte Schiff ging auf Reede vor Anker.
Quelle:Tim Schwabedissen




The Rolling Stones vor Port en Bessin gesunken
(23.06.14) Am 22.6. um 3.30 Uhr sank der 10 Meter lange französische Kutter “The Rolling Stones – CN 232592" sechs Meilen vor Port en Bessin in der Seine-Bucht, nachdem sich das Schleppnetz des mit zwei Mann besetzten Trawlers am Grund verfangen hatte. Das CROSS Jobourg alarmierte, nachdem es die Notsignale empfangen hatte, aber keinen Kontakt hatte herstellen können, einen EC 225-Helikopter der Marinebasis in Maupertus und das SNSM-Boot aus Ouistreham.
Um 3:50 Uhr sichete der Kutter "Tanaelis" die beiden Schiffbrüchigen im Wasser und barg sie mit leichten Unterkühlungen. Sie hatten sich seit fast einer Stunde in der See befunden. Nach der Ankunft in Port en Bessin wurden sie von der Feuerwehr ins Hospital von Bayeux gebracht. Der Helikopter lokalisierte und barg derweil den Notsender, und das Rettungsboot prüfte, ob sich Treibgut an der Untergangsstelle befand. Es wurde aber nur eine kleine Ölspur gefunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler durch Feuer schwer beschädigt
(23.06.14) Am 22.6. brach auf dem unter Seychellen-Flagge laufenden Trawler "Demiku", 2232 BRZ (IMO-Nr.: 7365227), im Hafen von Victoria auf den Seychellen ein Feuer aus. Der Trawler war gegen sieben Uhr zur Ausbesserung beschädigter Netze in den Hafen eingelaufen. Das Feuer entstand gegen 9.40 Uhr auf dem Hauptdeck und breitete sich auf die Aufbauten aus.
Die Seychelles Fire and Rescue Services Agency mobilisierte 33 Feuerwehrleute von der Hauptstation in Victoria sowie neun Offiziere des Airport Fire Service in Pointe Larue auf Mahé. Binnen eineinhalb Stunden war der Brand unter Kontrolle und nach weiteren zwei Stunden gelöscht. Dabei kamen Wasser und Schaum zum Einsatz.
Das Ruderhaus wurde schwer beschädigt. Die Seychelles Maritime Safety Administration überwachte die Löscharbeiten. Eines der 32 Besatzungsmitglieder kam ins Seychelles Hospital, die übrigen wurden in umliegenden Hotels untergebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Huckleberry Finn rammte Rampe in Rostock
(23.06.14) Die schwedische RoRo-Fähre "Huckleberry Finn", 26391 BRZ (IMO-Nr.: 8618358), kollidierte am Nachmittag des 21.6 um 14:50 Uhr im Rostocker Seehafen während des Ablegemanövers mit einer RoRo-Rampe am Liegeplatz 60. Bei der Kollision wurde die Bordwand an Backbordseite auf einer Länge sieben Metern fünf Meter oberhalb der Wasserlinie in aufgerissen. Die Besatzung und die Passagiere blieben unverletzt. Wasser drang nicht ein, und es gelangten auch keine Schadstoffe in die Warnow.
Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte kräftiger Wind mit Stärken von sieben Beaufort. Durch die Wasserschutzpolizei Rostock wurde die Fähre vorläufig festgelegt und ein Weiterfahrverbot ausgesprochen, um die notwendigen Untersuchungen zur Unfallursache und Reparaturen durchführen zu können.
Am 22.6. führten Sachverständige und Unfallermittler weitere Nachforschungen an Bord durch. Nach ersten Schätzungen durch einen Schadenssachbegutachter entstand am Schiff ein Sachschaden von etwa 50 000 Euro. Im Laufe des 23.6. sollten die Reparaturen abgeschlossen sein und das Schiff um 23 Uhr wieder in Richtung Trelleborg ablegen. Die Passagiere wurden in der Zwischenzeit zum Teil auf andere Fähren umgebucht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler geriet bei Reparaturarbeiten in Scheveningen in Brand
(23.06.14) Am Morgen des 23.6. brach auf dem holländischen Trawler "Johanna Maria - SCH 118", 6534 BRZ (IMO-Nr.: 9085742), im Hafen von Scheveningen, wo er zur Reparatur lag, ein Feuer aus. Der Brand entstand offenbar bei Schneidarbeiten an einem Rohr und breitete sich dann rasch aus. Zwei Mann wurden verletzt, einer kam mit einer leichten Rauchvergiftung ins Krankenhaus, der andere erlitt Brandverletzungen.
Die Feuerwehr wurde bei der Brandbekämpfung durch Boote der KNRM unterstützt, die seeseitig an Steuerbord in Stellung gingen. Auch die “RPA 15” von Rijkswaterstaat sowie ein Spezialteam für Schiffsbrände kamen aus Rotterdam zu Hilfe. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden die Anwohner des Statenquartier in Den Haag von der Polizei aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.
Die „Johanna Maria” hat eine Tragfähigkeit von 5.309 tons, ist 119 Meter lang, 17 Meter breit und geht 7,5 Meter tief. Sie wurde 1994 bei der Yvc Ysselwerf Capelle Aan Den Ijssel erbaut und läuft für die Reederei Jaczon in Den Haag.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schraube eines Kutters vor IJmuiden abgerissen
(23.06.14) Drei Meilen vor der Küste von IJmuiden geriet am 22.6. der Kutter “IJM 14” in Seenot, nachdem es zu Wassereinbruch gekommen war. Nachdem sich das Netz um den Propeller gewickelt hatte, war dieser abgebrochen, und Seewasser strömte ins Schiffsinnere. Kollegen des Kutters “Katwijk 72” waren schnell vor Ort, um zu helfen. Auch die drei KNRM-Boote aus IJmuiden, Wijk aan Zee und Egmond kamen zu Hilfe und lenzten das eingedrungene Wasser aus. Die sechsköpfige Crew wurde unversehrt an Land gebracht und der Havarist nach IJmuiden eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Middelkerke gestrandet
(23.06.14) Am 21.6. erlitt der belgische Trawler "Asannat - Z 582", 62 BRZ (MMSI-Nr.:205294000) vor der Küste von Middelkerke Maschinenschaden. Das manövrierunfähige Schiff trieb um 16.45 Uhr auf den Strand. Das MRCC, das die Bergung koordinierte, forderte die "Brandaris" an, die den Kutter in tieferes Wasser zog und dann nach Ostende einschleppte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kaffeemaschine löste Gasexplosion aus
(23.06.14) Auf der Meuse beim Hatenboer in Roermond kam es am 22.6. zu einer Gasexplosion auf einem 12 Meter langen Boot. Sie wurde wohl durch ein Leck in einer Gasleitung verursacht. Als die Kaffeemaschine angestellt wurde, entzündete sich das Gas. Der Skipper wurde an den Armen und im Gesicht verletzt. Zwei Kinder auf einem daneben liegenden Schiff kamen mit dem Schrecken davon.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historische Schiffe binnen einer halben Stunde ein Raub der Flammen
(23.06.14) Zwei historische Schiffe fielen einem Feuer in Lille Munkerud bei Oslo zum Opfer. Es handelte sich um die “Minde”, ein 1003 erbautes, ehemaliges Lotsenboot aus Skjærhalden, sowie die „Svaap“, die 1930 entstand. Der jetzige Eigner, Ole Torbergsen, hatte die vergangenen 20 Jahre an der Restaurierung der Boote gearbeitet.
Den 30 Fuß langen Segelkutter „Svaap“ erwarb er 1994, die 37 Fuß lange „Minde“ 2011. Sie war vor 111 Jahren bei dem Bootsbauer Søren Olsen Barmen als Lotsenkutter „Niels Peter Clausen“ erbaut und in Portør stationiert worden. Der 16-Tonner diente bis 1926 und kam dann als Kutter in den Osloer Gewässern zum Einsatz und war wohl das älteste erhaltene Boot dieser Werft. Wegen der historischen Bedeutung war die Restaurierung mit 150,000 Kronen vom Kulturfond und der UNI-Stiftung unterstützt worden.&xnbsp;
Nachdem es nach der Überführung von Göteborg in Fredrikstad gelegen hatte, wurde er zwei Jahre später auf den Hof gebracht, wo die Arbeit leichter vonstatten gehen sollte. 70 Prozent der Planken wurden ersetzt. Fast alle Spanten und das Heck und große Teile des Decks mussten ebenfalls erneuert werden.
Am 31.5. kam dann das Ende. Als der Bootsbauer einen Arzttermin hatte, wurde er über das Feuer verständigt. Er ließ alles stehen und liegen, doch der schwarze Rauch über seinem Anwesen signalisierte das Ende der Bootsträume. Die Boote, die Werfteinrichtungen, Werkzeuge, Traktoren – alles ging in einer halben Stunde in Flammen auf.
Obwohl die Feuerwehr binnen 12 Minuten vor Ort war, war die Zerstörung vollständig. Von den Booten blieben nur noch verkohlte Trümmer. Die Polizei in Nes fand bisher keine Ursache des Brandes, doch er könnte durch einen Kurzschluss ausgelöst worden sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Partyschiff
(23.06.14) Die Miami Fire Rescue wurde am Abend des 22.6. zu einem Feuer auf dem 60 Fuß langen Partyschiff "My Friendship" gerufen. Ein Löschboot rückte zu dem Brandort an der Brisas Del Rio Marina aus, und die Flammen konnten rasch gelöscht werden. Menschen kamen nicht zu Schaden. Das Schiff war erst jüngst überholt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Expedition zu Wrack gesunkenen Atom-U-Boots
(23.06.14) Russland und Norwegen wollen am 24.6. eine weitere Expedition zum Wrack des gesunkenen Atom-U-Bootes “K 159” starten, um dessen Zustand zu untersuchen. An Bord sind auch Container mit radioaktivem Abfall und kontaminiertem Öl der russischen Marine.
Der avisierte Beginn der Operation in der vergangenen Woche musste wegen technischer Probleme des Mutterschiffes verschoben werden.
Nun liegt es auslaufklar in Arkangelsk.Das Boot sank 2003 in der Karasee, als es auf dem Weg zum Abwracken von Gremikha zu der Polyarny Werft bei Murmansk war. Neun Seeleute kamen damals ums Leben, als sie versuchten, Lecks abzudichten. Die Schlepptrosse brach, und das Boot sank mit 800 Kilogramm nuklearen Abfalls an Bord. Das U-Boot war bereits in schlechtem Zustand, als es nahe der Insel Kildin in der Mündung der Kolabucht sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Carib Lady" wird geschleppt
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Strandung am Ende der Reise
(21.06.14) Am 20.6. gegen 15 Uhr wurde das KNRM-Rettungsboot "Zeemanshoop" von der unter der Flagge der niederländischen Antillen laufenden Segelyacht "Carib Lady" (MMSI-Nr.: 306902000) gerufen, die auf eine Sandbank vor Breskens gelaufen war. Die 14 Meter lange Yacht befand sich auf der Überführungsfahrt von Curacao in den neuen Heimathafen Tholen. Die Ozeanquerung wurde von der dafür geheuerten Crew erfolgreich gemeistert, doch auf dem Weg zum Hafen von Breskens ging in letzter Minute etwas schief, und das Boot setzte bei vier Beaufort Wind auf.
Das Rettungsboot stellte rasch eine Schleppverbindung her und zog die Yacht sanft von der Untiefe wieder herunter. Danach wurde sie in den Hafen von Breskens gezogen und an einer dortigen Werft festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen




“Luymes” mit Katamaran an Bord
(Bild: Frank Behling)   Großbild klick!
Sechs Seenotraketen auf der Kieler Förde blieben unbemerkt – Marineschiff barg Crew und Kat
(21.06.14) Die HNLMS “Luymes”, 2091 BRZ (IMO-Nr.: 9271860), ein Forschungsschiff der niederländischen Marine hat am 19.6. zwei Segler vor dem Leuchtturm Kiel aus Seenot gerettet. Der 70-jährige Skipper war gemeinsam mit seinem 30-jährigen Sohn mit dem 5,25 Meter langen Hobie FX One-Katamaran südwestlich des Leuchtturms gekentert.
Die beiden trieben im Wasser, nachdem zuvor Aufrichtversuche fehlgeschlagen waren und insgesamt sechs rote Leuchtraketen abgeschossen wurden, ohne entdeckt zu werden. Der Ausguck der zur Kieler Woche einlaufenden "Luymes" entdecke das gekenterte Boot in den Wellen samt den beiden Seglern auf dem Rumpf.
Die "Luymes" war an dem Manöver US Baltops beteiligt gewesen. Der Kommandant ließ sofort das Schiff für den Seenoteinsatz klarmachen und nahm Kurs auf die Verunglückten. Mit einem von dem Forschungsschiff ausgesetzten Speedboat wurden die beiden leicht unterkühlten Segler wenig später gerettet. Sie wurden zum Anleger des Munitionsdepots Jägersberg bei Laboe gebracht. Bei einem der Segler bestand der Verdacht auf Unterkühlung. Er wurde mit einem Rettungswagen in die Universitätsklinik Kiel gebracht. Der Skipper verbrachte wegen der Unterkühlung die Nacht im Krankenhaus. Der zweite wurde mit dem Polizeiboot "Neumühlen" zum Wasserschutz-Polizeirevier Kiel gebracht und dort an die Angehörigen übergeben.
Da der treibende Katamaran weiterhin auf der dicht befahrenen Kieler Förde eine Schifffahrtsgefährdung darstellte, übernahm die "Luymes" auch dessen Bergung. Erst wurde das Boot aufgerichtet und dann mit dem Bordkran an Deck gehoben. An der Rettungsaktion waren auch die "Neumühlen" und ein Lotsenboot beteiligt. Der Katamaran wurde gegen Mittag im Kieler Tirpitzhafen wieder ins Wasser gesetzt und an die Eigner übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



13 Mann vor Papua vermisst
(21.06.14) Der taiwanesische Longliner “Kuo Rong” wurde seit dem 19.5. samt seiner 13-köpfigen Crew im Süd-Pazifik vermisst. Die letzte bekannte Position war 00 21 S 134 34 O, rund 60 Meilen nordöstlich der Westspitze von West-Papua.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier bei Shanghai kollidiert
(21.06.14) Die beiden chinesischen Bulkcarrier "Guo Dian 2" und "He De" kollidierten am 17.6. vor der Küste von Shanghai. Die "He De" rammte den zweiten Bulker drei Meilen südöstlich des Jigu Reef. Weder die 23 Crewmitglieder der "Guo Dian 2" noch die 22 auf der "He De" wurden verletzt. Beide Schiffe erlitten aber Wassereinbruch.
Das Donghai Rescue Bureau schickte die "Donghaijiu 101" und "Donghaijiu 115" zur Unglücksstelle. Beide Schiffe gingen auf Reede von Shanghai vor Anker. Die “Guo Dian 2”, 51406 tdw (IMO-Nr.: 8126393), wurde 1986 erbaut und läuft für die Shanghai Fujian Guohang Ocean, die “He De”, 32993 tdw (IMO-Nr.: 9565807), entstand 2009 und hat als Manager die Qingdao Marine Shipping.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier gekenterte Segler gerettet
(21.06.14) Die US Coast Guard rettete am Nachmittag des 20.6. die vierköpfige Crew eines Katamarans, der nahe des Tunnel Park in Holland, Michigan, gekentert war. Gegen 13 Uhr wurde die Coastguard Lake Michigan in Milwaukee über die eine halbe Meile vor dem Tunnel Park treibende Yacht informiert und schickte ein 25-Fuß-Boot der Station Holland, die drei der Segler auf ihrem gekenterten Boot und eine weitere im Wasser vorfand. Alle wurden an Bord geholt und untersucht. Nachdem sich herausgestellt hatte, dass niemand ernsthaft verletzt war, wurde die Gruppe zur Station Holland gebracht. Der Katamaran sollte aufgerichtet und an Land geschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Verletzte, als Motorboot in Pier lief
(21.06.14) Die US Coast Guard, der Grenzschutz und andere Helfer haben eine vierköpfige Familie gerettet, nachdem deren 25 Fuß langes Sea Ray-Motorboot am Abend des 19.6. die Summerville Pier auf dem Genesee River in Rochester, New York gerammt hatte. Kurz nach 23 Uhr wurde die Coast Guard Buffalo, New York, von einem Fischer alarmiert.
Von der Coast Guard Station Rochester, New York, lief ein 25-Fuß-Boot aus, während ein weiterer Mann der Coast Guard zu Fuß auf die Pier ging, um dem Fischer, der bereits die verletzten Familienmitglieder versorgte, zu assistieren.
Zwei Frauen wurden mit Tragen zur Station Rochester und von dort mit Krankenwagen weiter ins Strong Memorial Hospital in Rochester gebracht. Ein weiterer Mann wurde am Ufer versorgt, ein Jugendlicher hatte nur geringe Verletzungen erlitten, als das Boot mit hoher Fahrt gegen die Pier gekracht war. Ein Boot des Monroe County Sheriff zog es später frei.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre rammte Felsen – ein Verletzter
(21.06.14) Die norwegische Katamaranfähre&xnbsp;"Vågsfjord", 177 BRZ (IMO-Nr.: 9196723),&xnbsp;lief vor Værran am 21.6. kurz nach acht Uhr auf Felsen. An Bord waren sieben Fahrgäste und eine vierköpfige Crew. Bei dem Aufprall wurden einige zu Boden geschleudert, Glas ging zu Bruch. Das Schiff kam nur 10 Meter von dem Kai in Fleinvær in der Gildeskål Kommune, Nordland, fest.
Eine Krankenschwester, die an Bord war, assistierte einem verletzten Passagier. Später wurde er mit einem Seaking-Rettungshubschrauber nach Bodø gebracht, nachdem um 8.30 Uhr bei der Polizei von Salten Alarm aufgelaufen war. Der Kapitän meldete, die Lage sei unter Kontrolle. Einige Fahrgäste kletterten über eine Leiter an Land, andere wurden mit einem Shuttleboot zum nächsten Hafen gebracht. Die Crew blieb an Bord und wartete auf steigendes
Wasser. Das NSSR-Boot "Skomvær III" überwachte die Lage und zog mit einsetzender Flut den Havaristen übers Heck in tieferes Wasser. Er wurde dann an einen Kai in Sørvær zur Untersuchung geschleppt. Die Fährreederei Torghatten Nord AS brachte unterdessen die Fähre "Salten" als Ersatz auf der Bodø – Væran-Route in Fahrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Streit um Kutterwrack in Leer
(21.06.14) Über sechs Monate nach der Bergung des gesunkenen Kutters „Sirius“ imem Leeraner Hafen liegt das Schiff weiter im Papenburger Hafen auf der Kaifläche der DA Schiffsverwertung GmbH & Co. KG. Die Stadtwerke, die die Bergung des Kutters 60 000 Euro kostete, wollen das Geld, das die Stadtwerke vom Schiffseigner Hans-Jürgen Quell einklagen.
Eigner Quell will nun erst ein Urteil abwarten, bevor er sich um die „Sirius“ kümmert. Zuvor wolle er keine Beweismittel vernichten. Seiner Meinung nach sei die Bergung unnötig teuer gewesen. Man habe auch nicht die Masten dazu kappen müssen. Der als schwimmender Imbiss genutzte Kutter war im Oktober 2013 im Leeraner Hafen gesunken.
Da er schon lange vorher nicht in schlechtem Zustand gewesen sein soll, wollten die Stadtwerke ihn bereits zuvor aus dem Hafen klagen. Hans-Jürgen Quell war zudem der geforderten Vorlage eines Schwimmfähigkeitsnachweises und des Versicherungsschutzes für den Kutter nicht nachgekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



12 Deutsche vor Carvoeiro gerettet
(21.06.14) Acht Erwachsene und vier Kinder zwischen zwei und drei Jahren wurden am Nachmittag 19.6. gerettet, nachdem ihre Motoryacht auf Felsen vor Carvoeiro zu treiben drohte. Die Angehörigen zweier deutscher Familien waren von Albufeira nach Ferragudo unterwegs, als die Luxusyacht wegen eines Elektronikfehlers Motorausfall erlitt.
Die zweiköpfige, portugiesische Crew funkte einen Notruf, und binnen Mionuten war das neue, 8,6 Meter lange Rettungsboot aus Portimão von der Station Ferragudo aus unterwegs. Es nahm die 13 Meter lange Schiff auf den Haken und zog es in die Portimão Marina. Das 165,000 Euro werte Rettungsboot war im März in Dienst gestellt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Thunfischfänger bei Papeete gestrandet
(21.06.14) Am 20.6. um kurz nach Mitternacht wurde das MRCC Papeete von dem Thunfischfänger "Ariitai Nüi" alarmiert, der auf dem Riff von Taunoa gestrandet war und um Schlepphilfe bat. Ein Dauphin Helikopter wurde daraufhin verständigt, um die vierköpfige Crew nötigenfalls abbergen zu können. Am Nachmittag sollte ein Bergungsversuch stattfinden. Vorsorglich wurde auch ein Ölbekämpfungsteam aktiviert, sollte das Schiff leckschlagen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper sank auf Mississippi
(21.06.14) Die Feuerwehr Alton wurde am Morgen des 20.6. alarmiert, weil ein Schlepper bei Hartford auf dem Mississippi sank. Die U.S. Coast Guard verständigte die Wehr gegen 10 Uhr, nachdem der Kutter einen Notruf gefunkt hatte, weil es zu einem Wassereinbruch gekommen war.
Das Löschboot “Marine 1” lief zu dem Havaristen, der sich nördlich des Lewis and Clark Confluence Tower befand. Die dreiköpfige Crew hatte sich bereits gerettet, als es eintraf, der Schlepper aber war gesunken. Diesel und Öl liefen aus dem Wrack und stiegen an die Wasseroberfläche. Eine Ölsperre wurde ausgelegt, um die Ausbreitung auf dem Fluss in Richtung St. Louis zu verhindern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Keine Freude mehr an Real Joy
(21.06.14) Die 40 Fuß lange Motoryacht “Real Joy” geriet am 20.6. vor der Küste von Catalina Island in Brand. Die zweiköpfige Crew konnte sich retten. Das Feuer brach um 10:30 Uhr vier Meilen nördlich von Avalon Harbor aus. Die Crew flüchtete sich in ein mitgeführtes Beiboot.
Löschversuche durch die US Coastguard und die LA County Lifeguards blieben erfolglos, und das in Flammen stehende Boot versank schließlich auf 2400 Fuß Wassertiefe. Die Schiffbrüchigen wurden von der Coast Guard Los Angeles-Long Beach nach Avalon gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Raddampfer aus dem US-Bürgerkrieg könnte Museum werden
(21.06.14) Der vor 151 von den Soldaten General John Hunt Morgans gekaperte Raddampfer “Alice Dean”, der auf dem Ohio River zwischen Brandenburg, Kentucky, und Mauckport, Indiana in Brand gesteckt wurde und nahe der Küste von Indiana sank, soll von einem Ruheständler aus Harrison County geborgen werden.
Dazu suchte er Mitstreiter, die den Dampfer aus dem nassen Grab holen und in ein schwimmendes Museum zum US-Bürgerkrieg verwandeln. Der 62-jährige Clarence Merk Jr., der in Louisville lebt, halt die Schiffsreste für einen nationalen Schatz. Ein Nachbau sollte, begleitetet vom Echo von Kanonenfeuer, zwischen Brandenburg und Morvin’s Landing oberhalb von Mauckport verkehren.
Doch an Geld fehlt es Merk für die Vision, und die Behörden haben ihm eine lange Liste von Schritten vorgelegt, die nötig sind, eine Bergungsgenehmigung zu erhalten. Das Wrack liegt eine Meile von Brandenburg entfernt und wurde durch Taucher der Louisville Metro Police und der DNR im Mai untersucht. Sie fanden das Wrack genau da, wo Merk es vermutete, und dokumentierten es.
Die Forscher entdeckten große horizontale und vertikale Holzbalken in der Form eines alten Schiffes sowie große Metallstücke, bei denen es sich um Dampfrohre handeln könnte. Im Laufe des Sommers soll mit Hilfe eines Mini-U-Boots sowie eines Magnetometers das Wrack weiter untersucht werden. Für die Schaffung eines Museums baut Merk auf die Gründung einer Stiftung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Seenotretter an einem Tag zweimal für havarierte Yacht im Einsatz
(21.06.14) Am 20.6. wurde die Crew des RNLI-Bootes aus Criccieth zweimal von der 18 Fuß langen Yacht “Nancy Maud” um Hilfe gebeten. Um 15.30 Uhr kam der erste Notruf, als das Boot in Richtung Penychain Point trieb, nachdem der Motor ausgefallen war. Die Yacht war mit drei Seglern von Mochras gekommen. Die “Doris Joan” schleppte die “Nancy Maud” nach Pwllheli ein.
Um 20.20 Uhr lief dann der nächste Ruf auf. Das Boot lag jetzt vor Anker nahe der Einfahrt zur Mochras Lagune auf der anderen Seite der Tremadog Bay, wurde aber bei hohem Seegang auf Felsen in der Nähe getrieben. Wiederum war der Motor ausgefallen, sodass sie sich nicht in Sicherheit bringen konnte.
Und errneut wurde die Yacht auf den Haken genommen und zu einer Mooring gebracht. Zwei der drei Crewmitglieder waren zuvor bereits ins Wasser gesprungen, um das Ufer zu erreichen. Alle drei wurden von dem Rettungsboot aufgenommen und einem Team der HM Coastguard sowie Offizieren der North Wales Police zur weiteren Betreuung übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Polar Bear" in Flammen
(Bild: Bill Cavanaugh)   Großbild klick!
Luxusyacht wurde Raub der Flammen
(20.06.14) Die amerikanische Luxusyacht "Polar Bear" (MMSI-Nr.: 366862590) geriet bei Schweißarbeiten auf dem Gelände der Marine Group Boat Works in Chula Vista, San Diego, am 19.6. gegen neun Uhr in Brand. Meterhohe Flammen schossen aus den Aufbauten, dichter Rauch stieg auf, und das Werftgelände wurde vorsorglich evakuiert. Zwei Arbeiter erlitten leichte Rauchgasvergiftungen.
Wegen der Intensität des Feuers, das in einem unteren Deck entstanden war, musste die Feuerwehr es aus sicherer Distanz bekämpfen. Zudem herrschte durch Treibstoff an Bord Explosionsgefahr. Von Drehleitern wurden Löschwasser und Schaum auf das Schiff gesprüht, dessen Fenster die Polizei mit Gewehren eingeschossen hatte, damit es auch die Flammen erreichte. Auch ein Schadstoffbekämpfungsteam wurde gerufen. In der Nacht schwelten die Bräne auf dem Boot immer noch. Die 110 Fuß lange 25-Millionen-Dollar-Yacht wurde als Totalverlust angesehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Manövrieunfähiger Kutter längsseits
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Kutter manövrierunfähig
() Am 10.6. gegen 17 Uhr kam das RNLI-Boot aus Plymouth einem umgebauten Kutter 11 Meilen südlich des Hafens zu Hilfe, der mit einer vierköpfigen Crew manövrierunfähig geworden war. Die “Sybil Mullen Glover” hatte den 37-Tonner rasch erreicht, dessen Propellerschaft Schaden genommen hatte. Das 16 Meter lange Schiff wurde in Richtung Plymouth abgeschleppt und dort gegen 21 Uhr an der Mayflower-Marina festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



DGzRS-Boot rettete drei Angler aus der Ostsee
(20.06.14) Die Besatzung des Seenotrettungsbootes “Konrad Otto” rettete am 18.6. drei Männer nach dem Untergang ihres Motorbootes vor der Küste zwischen Heiligendamm und Warnemünde aus der etwa 14 Grad kalten Ostsee. Gegen 21.40 Uhr alarmierten die Männer, die zum Angeln auf die Ostsee gefahren waren, das MRCC. Sie meldeten zunächst einen Motorausfall, während sich ihr Boot nahe der Heiligendammer Seebrücke befand.
Zehn Minuten später lief die in Kühlungsborn stationierte "Konrad-Otto" aus, um das Boot zu suchen. Über Telefon gab der Skipper an, sich in einem Seegebiet mit etwa zehn Metern Wassertiefe zu befinden. Das passte aber nicht zur ursprünglichen Ortsangabe. Der Revierkenntnis der Seenotretter war es zu verdanken, dass sie dennoch kurze Zeit später ein schwaches Licht voraus entdeckten.
Gegen 22.10 Uhr erreichte die "Konrad-Otto" das etwa sieben Meter lange Motorboot eine ¾ Meile vor Börgerende. In diesem Moment sackte dessen Heck plötzlich ab. Nun hieß es: “Sofort runter vom Boot!" Die drei Angler im Alter von 30, 42 und 65 Jahren folgten der Aufforderung in letzter. Sie waren kaum im Wasser, als ihr Boot versank. Keiner von ihnen trug eine Rettungsweste.
Die Besatzung der "Konrad-Otto" nahm die Schiffbrüchigen an Bord und versorgte sie mit trockener Kleidung. Die beiden jüngeren Männer standen unter Schock, der ältere war sogar apathisch. Deshalb forderte der Vormann den Landrettungsdienst an. Nachdem das Boot gegen 22.30 Uhr im Hafen von Kühlungsborn festgemacht hatte, übernahmen drei Rettungswagenbesatzungen und zwei Notärzte die weitere Versorgung der Schiffbrüchigen.
Zur Unglückszeit herrschten im Revier westliche Winde um fünf Beaufort und ein Meter Seegang. Ein Schiff der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sicherte die Untergangsstelle.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ausflugsschiff steckte unter Elbbrücke fest
(20.06.14) Das deutsche Fahrgastschiff "Gaby Glitscher" blieb am Abend des 19.6. auf der Elbe unter einer der Brücken an den Hamburger Landungsbrücken hängen. Das Unglück ereignete sich gegen 22 Uhr bei Hochwasser, als das Schiff sich mit dem Kunststoffdach an der Unterseite der Brücke 6 verhakte, nachdem der Kapitän bei einem Wendemanöver den Zwischenraum zwischen der Unterseite und dem Dach des Ausflugsschiffes überschätzt hatte.
Polizei und Feuerwehr wurden an die Landungsbrücken gerufen und rückten mit einem Großaufgebot an. Sie konnten allerdings auch nur abwarteten, dass sich die Barkasse durch den sinkenden Wasserstand selbst befreite. Die Brücke wurde währenddessen gesperrt. Gegen Mitternacht war die “Gaby Glitscher” wieder frei.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historischer Kutter in Ostende gehoben
(20.06.14) Am Henri Baels-Kai im Fischereihafen von Ostende wurde am 16.6. der alte Krabbenkutter “Petrus”, die vormalige “Norman Kim - O 225”, 57 BRZ, mit Mobilkränen gehoben. Er war Anfang des Monats zusammen mit dem kleineren Kutter "Cupido" gesunken. Eigner Willy Versluys wollte nun versuchen, das Schiff an Museen, Freizeitparks oder Gemeinden zu verkaufen. Das Schiff hat historischen Wert, denn der aus Holz konstruierte Garnelentrawler war der älteste der belgischen Flotte. Er wurde 1957 in Ostende erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Viel Rauch um überhitztes Rohr
(20.06.14) Am 19.6. um 18.06 Uhr kam es zu einer starken Rauchentwicklugn im Maschinenraum des unter Antigua-Barbuda–Flagge laufenden Frachters "Sylvia", 1917 BRZ (IMO-Nr.: 9454383), der im Hafen von Norrköping lag. Sieben Feuerwehreinsatzfahrzeuge von drei Stationen kamen zum Supra-Kai westlich der Händelö-Brücke, wo der Frachter, der eine Ladung Dünger aus Tallinn gelöscht hatte, festgemacht war. Es stellte sich heraus, dass ein überhitztes Rohr Schuld an der Verqualmung war. Die Feuerwehr beendete den Einsatz um 19.15 Uhr, der Frachter blieb vorerst im Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Ningbo gesunken – zwei Vermisste
(20.06.14) Am 19.6. sank gegen 13 Uhr ein Frachter in der südchinesischen Guangxi Zhuang Region. Fünf Mann der siebenköpfigen Crew des mit Stahl beladenen Schiffes wurden gegen 17 Uhr bei Ningbo gerettet, zwei weitere noch vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter im Nebel treibend aufgespürt
(20.06.14) Am 17.6. um 7:31 Uhr wurde das RNLI-Boot aus Oban, die “Mora Edith MacDonald”, von der Stornoway Coastguard alarmiert, nachdem der norwegische Kutter “Nybakk”, 147 BRZ (MMSI:257610500), Ruderschaden zwischen den Corran Narrows und Fort William erlitten hatte.
Gegen neun Uhr wurde der Havarist in dichtem Nebel treibend per Radar aufgespürt und wenig später schemenhaft sichtbar. Nachdem eine Schleppverbindung hergestellt war, wurde das 25 Meter lange Schiff nach Fort William geschleppt, wo es um 9:55 Uhr an der Pier festgemacht wurde. Nachdem sich der Nebel lichtete, kehrte das Rettungsboot bei hellem Sonnenschein zu seiner Station zurück, wo es sich um 12.12 Uhr seeklar meldete.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffbrüchige werden geborgen
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Coastguard rettet drei schiffbrüchige Fischer auf Lake Erie
(19.06.14) Die US Coast Guard rettete am Morgen des 18.6. drei Männer aus dem Lake Erie, nachdem deren Motorboot, mit dem sie auf Fischfang gewesen waren, Wassereinbruch erlitten hatte und nördlich von Kelley's Island gekentert war. Um 7:30 Uhr war die Coast Guard Station Marblehead, Ohio, vom Ottawa County Dispatch informiert worden, dass die drei im Wasser trieben, nachdem mehrere Wellen, die über den Bug ihres Bootes gegangen waren, dieses vollgeschlagen hatten. Von der Station Marblehead lief ein 45-Fuß-Boot aus, dessen Crew alle drei Schiffbrüchigen aufnehmen und zum Kelley's Island State Park bringen konnte. Die Schiffbrüchigen hatten Rettungswesten getragen. Eine Bergungsfirma wurde beauftragt, das vollgeschlagene Motorboot an Land zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rennyacht “Rambler” gekentert
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Abgebrochener Kiel von Fastnet-Yacht aus 80 Metern Tiefe geborgen
(19.06.14) Bergungsexperten haben den Kiel der Rennyacht “Rambler” fast drei Jahre, nachdem er abgebrochen war, aus 80 Metern Tiefe gehoben. Dadurch soll geklärt werden, wie es zu dem Unglück bei 2011 Rolex Fastnet Race kommen konnte. Die Blue Ocean Marine auf Bere Island leitete die Operation 12 Meilen vor Baltimore in West-Cork.
Der 18 Fuß lange und an die vier Tonnen schwere Kiel wurde nach der Hebung nach Southampton gebracht, wo der Yachteigner, der frühere Vorsitzende der United Technologies Corporation, George David, die Versicherer und die Bootswerft gemeinsam bereit waren, den Kiel Tests zu unterziehen, um die Ursache des Materialversagens zu klären.
Die Blue Ocean Marine hatte monatelang den Meeresgrund abgesucht an der Stelle, wo die Yacht im August 2011 kenterte. Mehrere mit Sonar erkannte Ziele wurden dann mit einem ROV näher inspiziert, bis der Kiel tatsächlich entdeckt wurde. Wegen der großen Wassertiefe wurde die Atlantic Towage and Marine zur Bergung gerufen. Der 33 Meter lange, irische Schlepper “Ocean Bank” (MMSI-Nr.: 250001795) konnte den Kiel aus der Tiefe heraufziehen, nachdem die hydraulischen Arme des ROVS die Hebestropps angebracht hatten.
Die 100 Fuß lange “Rambler” war mit einer 21-köpfigen Crew an Borda m 15.8.2011 um 17.30 Uhr gekentert, kurz nachdem sie den Fastnet-Felsen gerundet hatte. Von den 11 Mann, die an Deck waren, konnten drei auf den kieloben treibenden Rumpf klettern. Die anderen acht landeten im Wasser.
10 Segler mussten sich aus dem Rumpf ins Freie retten. Schließlich befanden sich 16 Mann auf dem Rumpf, fünf aber wurden abgetrieben. Das RNLI-Boot aus Baltimore barg die Schiffbrüchigen von der “Rambler” ab, während das Tauchcharterboot “Wave Chieftain” die fünf Vermissten nach drei Stunden rettete.
Quelle:Tim Schwabedissen




Yacht “Fantasia”: Ruderschaden
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Angeblich leckgeschlagene Yacht mit Ruderschaden vorgefunden
(19.06.14) Die Seenotretter der KNRM-Station Enkhuizen kamen am 17.6. der Yacht “Fantasia” zu Hilfe, die auf dem Markermeer in Schwierigkeiten geraten war. Zunächst war bei der Küstenwache verstanden worden, dass das Boot leckgeschlagen sei, und deshalb wurden sofort die Rettungsboote “Rien Verloop “ und “Watersports” alarmiert, die sich mit Lenzpumpen auf den Weg zu der Yacht machten.
Das Boot lag mit einer zweiköpfigen Crew auf der Höhe von Venhuizen vor Anker. Nachdem die “Rien Verloop” als erstes Boot eingetroffen war, stellte sich heraus, dass das Boot kein Leck, sondern einen Ruderschaden hatte. Daraufhin wurde es zu seinem Heimathafen Broekerhaven abgeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision auf Maas-Waal-Kanal
(19.06.14) Das holländische Binnenschiff "Factofour", 6438 ts (EU-Nr.: 02330686), wurde am Morgen des 18.6. von dem französischen Binnenschiff "Cervantes", 725 ts (EU-Nr.: 02311316), in der Zufahrt des Maas-Waal-Kanal unweit von Weurt gerammt. Die "Factofour" war mit einer Ladung Containern von Duisburg nach Rotterdam unterwegs und hatte gerade die Schleuse verlassen und eingedreht, als die "Cervantes", die auf der Fahrt von Maasbracht nach Rotterdam war, ihr in die Backbordseite lief.
Der Rumpf wurde aufgerissen, doch wegen der Doppelhüllenkonstruktion kam es zu keinem Wassereinbruch. Da sich in der Ladung aber auch Gefahrgut befand, wurde die Feuerwehr alarmiert, während die “Factofour” an die Dalben ging. Die “Cervantes” hatte erheblichen Schaden am Backbordvorschiff erlitten und machte am Kai fest.
Die “Factofour” konnte später nach Antwerpen weiterlaufen, wo sie am 19.6. um 4.30 Uhr im Containerhafen festmachte. Die Landelijke Eenheid (ehemals KLPD) leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bunkerservice brauchte Hilfe
(19.06.14) Am 17.6. kam das norwegische Rettungsboot "Erik Bye" aus Kristiansund dem norwegischen Tanker "Bunkerservice", 257 BRZ (IMO-Nr.: 7017351), zu Hilfe, der nach einem Ruderschaden im Bjørnsund vor Fræna manövrierunfähig geworden war. Das Rettungsboot hatte den Havaristen gegen 12.30 Uhr erreicht und nahm ihn bei unruhiger See auf den Haken.
In den folgenden Stunden zog er ihn südwärts in Richtung Ålesund, von wo das dortige Rettungsboot "Emmy Dyvi“ dem Schleppzug entgegen kam und den Tanker um 17.30 Uhr übernahm, um ihn in den Hafen von Langevåg zu bringen. Der Tanker, der eine Tragfähigkeit von 366 Tonnen hat, wurde 1970 erbaut und lief zuvor als „Bergenbunker“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schleper hält Flüssiggastanker nach Feuer auf Position
(19.06.14) Der belgische Flüssiggastanker "SS Explorer", 100325 BRZ (IMO-Nr.: 9361079), der durch ein Feuer am 14.6. um 20.40 Uhr vor Mumbai beschädigt wurde, sollte am 20.6. von zwei Schleppern auf den Haken genommen werden. Es war Löschtrupps der 31-köpfigen Crew mit Handlöschern zwar gelungen, den Brand im Maschinenraum zu löschen, doch war danach der Antrieb ausgefallen. Der indische Offshore-Schlepper "S.C.I. Pawan", 2048 BRZ (IMO-Nr.: 9547233), sicherte den Tanker auf seiner Position 115 Meilen vor der indischen Küste, bis am 20.6. ein weiterer Schlepper hinzustoßen sollte. Die "SS Explorer" befindet sich in einer Langzeit-Charter der Excelerate Energy und lief zum Zeitpunkt des Unglücks in Ballast. Es war in den mittleren Osten unterwegs, nachdem es seine Ladung am Dahej LNG Terminal gelöscht hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff rammte Schleusentor in Berlin
(19.06.14) Auf dem Landwehrkanal kollidierte am Nachmittag des 18.6. ein Fahrgastschiff mit der Unterschleuse im Berliner Bezirk Tiergarten. Es war in Richtung Charlottenburg unterwegs, als es gegen das Schleusentor lief, das dabei verbogen wurde. Menschen wurden nicht verletzt. Die über 50 Fahrgäste mussten das Schiff der Reederei Riedel aber verlassen. Nachfolgende Fahrzeuge konnten die Schleuse nicht mehr passieren. Das Fahrgastschiff wurde achteraus aus der Schleuse gezogen. Die Wasserschutzpolizei übernahm die Ermittlungen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kopffstehende Barge wurde vor Santa Barbara versenkt
(19.06.14) Die US Coast Guard hat am 17.6. die 260 Fuß lange Barge “Nash” versenkt, die am 8.6. um 12.15 Uhr nahe des Point Conception State Marine Reserve, leckgeschlagen und teilweise untergegangen war. An jenem Tag hatte die Coast Guard um 12.15 Uhr einen Notruf des Schleppers “Calvin”, 271 BRZ (IMO-Nr.: 5234981), empfangen, nach dem die Barge mit ihrer Ladung von 3,900 Tonnen Magnesiumchlorid mit dem Heck voran am Sinken war.
Als die Barge wegsackte, wurden im Achterschiff Lufttaschen eingedrückt und der Rumpf aufgerissen. Schließlich ragte nur noch der Bug der senkrecht im Wasser stehenden Barge eine halbe Meile südlich der Öl- und Gaspipelines, die von der Freeport-McMorRan Hermosa Plattform nach Point Conception verliefen, aus dem Wasser.
Schlepper überwachten das Wrack in den folgenden Tagen, damit es nicht abtrieb. Der größte Teil der Ladung war nach der Havarie ausgetreten. Die Coast Guard, das California Department of Fish & Wildlife und Global Diving & Salvage bildeten einen Krisenstab, um weiteren Schaden abzuwenden. In enger Kooperation mit der Environmental Protection Agency, der National Oceanic Atmospheric Administration und dem National Marine Fisheries Service wurde eine Tiefwasserposition gesucht, an der die Barge sicher versenkt werden konnte.
Der Eigner, die in Seattle ansässige Salmon Bay Barge Line, Inc., hatte zuvor die Global Diving & Salvage, Inc. damit beauftragt, die Schwimmfähigkeit des schwer beschädigten Rumpfes während des Verbringens zur Versenkungsstelle bei Santa Barbara zu gewährleisten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Überladene Fähre in Bangladesh gesunken
(19.06.14) Eine Fähre mit sieben Lastern an Bord kenterte am Morgen des 19.6. auf dem Madhumati-River nahe eines Fährterminals in Kashiani, Gopalganj, Hunderte von Bussen, Lastern und anderen Fahrzeugen stauten sich nach dem Untergang auf beiden Seiten des Flusses, nachdem die Fähre kurz nach Ablegen vom Kalna-Terminal um 4:30 Uhr versunken war. Das Schiff war wohl nicht nur in schlechtem Zustand, sondern auch überladen gewesen, vermutete die Bangladesh Inland Water Transport Authority (BIWTA). Aus Barisal wurde ein Bergungsschiff in Marsch gesetzt, um das Schiff, dessen Brücke und ein Teil der Decksfracht noch aus dem Wasser ragten, zu heben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter barg Searay
(19.06.14) Eine 58 Fuß lange Searay-Motoryacht riss sich am Nachmittag des 18.6. von ihren Moorings vor Star Island los und trieb auf Felsen. Gegen 11 Uhr fingen die Lifeguards einen Notruf der zweiköpfigen Crew auf, und schon gegen Mittag konnte der Hummerkutter “Miss Julie” das Motorboot wieder flottmachen, das danach der Coast Guard übergeben wurde. Deren Boot schleppte es ins 10 Meilen entfernte Portsmouth ab. br> Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht on the rocks
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Motoryacht hoch und trocken in Eastbourne
(18.06.14) Am 15.6. um 14.30 Uhr wurde das RNLI-Boot aus Eastbourne erst zu einem Angelboot mit Motorschaden vor Langney Point gerufen und zurück in den Hafen geschleppt. Dann kam ein neuer Notruf – eine größere Motoryacht hatte ebenfalls Motorausfall erlitten und war direkt innerhalb der Hafenmole auf Grund gelaufen.
Als die Seenotretter vor Ort eintrafen, lag das Boot aber bei ablaufendem Wasser bereits hoch und trocken, sodass ein Abschleppversuch das Risiko schwerer Schäden mit sich gebracht hätte. Deshalb wurden lediglich vier der insgesamt sechs Personen an Bord abgeborgen und in den Hafen gebracht, während die beiden verbliebenen auf die Rückkehr der Flut warteten. Um 22.30 Uhr liefen beide RNLI-Boote der Station aus, um den Motorkreuzer wieder flottzumachen und nach Sovereign Harbour zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Adler Express fliegt wieder
(18.06.14) Am 17.6. um 9.15 Uhr lief die Adler-Fähre "Adler Express” aus dem Hafen von Strucklahnungshörn auf Nordstrand erstmals seit der Havarie am 4.6. wieder aus und nahm den Dienst nach Hallig Hooge und Amrum wieder auf. Zuvor war der Kollisionsschaden am Bug in Husum repariert und die Steuerung des Antriebs ersetzt und getestet worden.
Seit dem 17.6. lief das Schiff nun wieder nach dem üblichen Fahrplan zweimal täglich auf der Strecke von Nordstrand nach Amrum und Sylt. Um die Passagiere künftig für Gefahrensituationen zu sensibilisieren, sollen die Kapitäne der Reederei diese in Zukunft über bevorstehende Anlegemanöver informieren.
Über die Lautsprecher werden sie die Passagiere bitten, sitzen zu bleiben oder sich in eine sichere Position zu begeben. Derweil dauert das Prüfen der Ansprüche von Geschädigten, die Sach- oder Personenschäden geltend machen wollen, an .Es waren auch viele Gegenstände zu Bruch gegangen. Bis alles aktenkundig ist, werden voraussichtlich noch ein oder zwei Wochen ins Land gehen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Yacht nach Motorausfall nach Breskens eingescheppt
(18.06.14) Das KNRM-Boot aus Breskens lief am 17.6. um 00.50 Uhr aus, nachdem die finnische Segelyacht “Katariina” Motorprobleme gemeldet hatte. Das Boot mit einer dreiköpfigen finnischen Crew an Bord war am 16.6. aus Dover nach Vlissingen ausgelaufen. In der Mündung der Westerschelde wurde der Motor angeworfen, streikte aber wenig später.
Bei kräftigem Wind von fünf Beaufort war es aber nicht möglich, ohne Motor einen Hafen anzulaufen, deshalb baten die Segler um Hilfe. Die Küstenwache verständigte daraufhin die Crew der “Zeemanshoop”, die binnen 10 Minuten den Hafen verlassen hatte und nach Erreichen der Yacht eine Schleppverbindung herstellte. Nachdem der Schleppzug vor Breskens stand, wurde die “Katariina” längsseits genommen und sicher im Yachthafen vertäut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Rettungsboote im Einsatz für manövrierunfähigen Tanker
(18.06.14) Am 17.6. erlitt ein Tanker Ruderschaden im Bjørnsund vor Fræna. Das Rettungsboot „Erik Bye“ aus Kristiansund kam dem Havaristen um 12.30 Uhr zu Hilfe und schleppte ihn südwärts nach Ålesund, bis das dortige Rettungsboot „Emmy Dyvi“ um 17.30 Uhr dem Konvoi entgegen kam und den Havaristen übernahm. Das Boot aus Ålesund zog ihn dann weiter nach Langevåg.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Fischer warteten bei 40 Grad Schlagseite auf die Flut
(18.06.14) Das Rettungsboot "Askerbæringen" kam am 17.6. einem Kutter zu Hilfe, der um 4.43 Uhr im Knarrlagsund vor Hitra in Süd-Trøndelag bei ablaufendem Wasser auf eine Schäre gelaufen war. Die beiden Fischer aus Osteuropa waren wohlbehalten, brauchten aber Geduld, bis ihr Schiff wieder flottgemacht werden konnte. Als die Seenotretter eintrafen, saß es hoch und trocken auf der Felskuppe. An die neun Stunden lang harrten sie auf dem bei Ebbe 40 Grad auf der Seite liegenden Kutter aus, bis er gegen 13 Uhr wieder freikam.
Quelle:Tim Schwabedissen



Öl aus Baltic Ace abgepumpt
(18.06.14) Rijkswaterstaat hat die erste Phase der Bergung des unter Bahamas-Flagge registrierten Autofrachters "Baltic Ace", 23498 BRZ (IMO-Nr.: 9386213), in der das Öl abgepumpt wurde, abgeschlossen. Die Arbeiten 65 Kilometer vor Goeree-Overflakkee waren am 29.5. angelaufen und bei gutem Wetter schneller vorangekommen als erwartet. Bei der Pumpaktion war das verfestigte Öl in den Tanks im sogenannten Hot-Tap-Verfahren auf über 80 Grad erhitzt und auf diese Weise wieder verflüssigt worden, sodass es aus den erreichbaren Tanks gepumpt werden konnte.
Danach wurden diese gereinigt, sodass die Umweltgefahren, die von dem Wrack ausgingen, eliminiert wurden. Sobald die Wetterbedingungen es zulassen, plante Rijkswaterstaat, Halterungen für Hebepunkte am Rumpf anzubringen, an denen das in sechs Teile zerlegte Wrack im Sommer 2015 mit Schwimmkränen wieder ans Tageslicht gebracht werden soll.
Quelle:Tim Schwabedissen



Apollo-Mission geglückt – Elbe wieder frei
(18.06.14) Am 17.6. um 15.04 Uhr läutete die Glocke des tschechischen Binnenschiffes “Apollo”, 1004 ts, fünfmal: Nach über sechs Stunden war es der deutsch-tschechischen Bergungsmannschaft gelungen, das auf ,der Elbe bei Kötitz festsitzende Schiff von der Untiefe am rechten Ufer zu ziehen.
Um kurz nach neun Uhr hatte das Baggerschiff “Meissen” des Wasser- und Schifffahrtsamtes Dresden begonnen, das Phosphatgranulat in einen Schubleichter, den der tschechische Reeder der “Apollo” von dem Schubleichter “Rio 2” nach Kötitz hatte bugsieren lassen, umzuladen. Seit den Mittagsstunden des 16.6. und dem Morgen des 17.6. war der Elbepegel erneut um fünf Zentimeter gefallen, was den Druck auf den Rumpf weiter erhöhte.
Um 12.40 Uhr wurde ein erster Bergungsversuch durch die “Rio 2” durchgeführt. Doch dabei brach eine der drei Schlepptrossen, sodass nun die “Rio 2” längsseits gelegt und auch die letzten Reste der 500 Tonnen Dünger aus dem Vorschiff geholt wurden. Bis zum frühen Nachmittag waren beide Leichter bis an die Kapazitätsgrenze beladen. Kurz vor 15 Uhr kam im zweiten Anlauf die „Apollo“, deren Tiefgang einen halben Meter reduziert worden war, knirschend vom Kiesgrund frei und wurde achteraus ins Fahrwasser gezogen. Da sie die Havarie ohne größere Schäden überstanden hatte, konnte sie die Reise nach Tschechien anschließend fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischfänger wird zur Fischheimat
(18.06.14) Der chinesische Longliner “Tian Xiang 137”, 496 BRZ (MMSI-Nr.: 412694820) wird, nachdem er jahrzehntelang Fisch aus dem Ozean holte, nun selbst zu einer Heimstatt für Fische, Korallen und Pflanzen. Seit dem 17.6. ist er vor Flic-en-Flac das 16. künstliche Riff, das seit 1980 überwiegend vor der Westküste von Mauritius geschaffen wurde. Die Versenkung wurde durch die Mauritius Marine Conservation Society organisiert und durchgeführt.
Binnen drei Monaten wird die Besiedelung begonnen haben. Die jüngste Versenkung NGO wurde durch die Ireland Blyth Ltd. möglich, die das knapp 46 Meter lange Schiff spendete. Danach wurde es von Freiwilligen von umweltgefährdenden Stoffen entledigt, ehe in den Rumpf Löcher geschnitten wurden.
Nachdem das Schiff, das einst für die Tianjin Tianxiang Fisching Co. Ltd. im Einsatz war, auf seiner Versenkungsposition ankam, wurden die Abdeckungen wieder geöffnet. Binnen kurzem legte es sich nach Steuerbord über und sank dann auf einer Wassertiefe zwischen 44 und 35 Metern. Das erste Schiff, das von der MMCS versenkt wurde, war die 24 Meter lange “Water Lily”, die jetzt reich bewachsen und besiedelt vor Trou-aux-Biches liegt. Den reichsten Besatz weisen aber die “Tug 2”, die 1981 auf 20 Metern Tiefe vor Flic-en-Flac versenkt wurde, auf, sowie die “Carp”, die vor Morne auf 71 Metern liegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung der Luno abgeschlossen
(18.06.14) Das letzte Wrackteil des spanischen Frachters “Luno", 3446 BRZ (IMO-Nr.: 9072329), wurde am 15.6. von der Südseite der Steinbuhne von Cavaliers auf den Strand gezogen. Um 21.40 Uhr war das 80-Tonnen-Stück geborgen. Diese Arbeit hatte sich als schwierig herausgestellt, weil es schon tief versandet war und die Kettenzüge beim Versuch, es in Bewegung zu setzen, mehrfach brachen. Deshalb konnte auch der für den 31.5. geplante Termin für den Abschluss der Arbeiten nicht gehalten werden. Zuletzt war ein 120 Meter langes Teil der Ankerkette geborgen worden.
Nachdem jetzt alle mit Sonar aufspürbaren Wrackreste durch Svitzer geräumt wurden, soll das Bergungsgerät bis Ende dieser Woche abgebaut werden, darunter auch das Amphibienfahrzeug Salamander. Am 1.7. soll der Strand wieder für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Ein Teil der Ankerkette samt des Ankers, der eigentlich auf der Mole hätte drapiert werden sollen zur Erinnerung an den Schiffbruch, blieb aber verschwunden. Er ist wohl zu tief versandet. Die Erinnerung an die “Luno” wird aber sicher auch so erhalten bleiben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucher zurück an der Untergangsstelle der “Mary Rose”
(18.06.14) Seit fast 30 Jahren liegt der Rumpf der “Mary Rose”, das 500 Jahre alte Flaggschiff von Henry VIII, das 1982 aus dem Solent geborgen wurden nachdem es in einer Schlacht 1545 gesunken war, im Museum in Southampton. Nun ist ein Taucherteam der Serco Marine wieder auf die Suche gegangen nach Dingen, die auf dem Grund zurückgeblieben waren. Dort liegen immer noch Teile des Rumpfes und weitere Artefakte. Alles, was sich dort befindet, ist so tief im Schlamm versunken, dass es perfekt geschützt ist. Die Unterwasserarchäologen brachten Überwachungsgerät in Stellung und versetzte die Bojen, die die Untergangsstelle markieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Entscheidung um Zielhafen der Costa Concordia fällt am 26. Juni
(18.06.14) Der italienische Ministerrat hat den 26.6., zehn Tage später als ursprünglich avisiert, als Termin für das entscheidende Treffen der Conferenza dei Servizi, an der alle Projektpartner zum Abtransport des Wracks der “Costa Concordia” beteiligt sind, genannt. An diesem Tag soll die endgültige Entscheidung über den Bestimmungshafen fallen. Umweltschützer warnten davor, das Schiff zum Abwracken nach Genua zu verholen. Reinigungsmittel in den Schiffstanks, Kohlenwasserstoffe, Schwermetalle, Säuren würden geschützte Naturreservate gefährden, wenn sie austräten.
Costa Crociere hatte Simulationen durchgeführt, die die Gefahr einer potentiellen Verschmutzung als nicht signifikant darstellten. Die geplant Reiseroute führt durch sensible Ökosysteme vor der toskanischen und ligurischen Küste, wo Seehechte, Wale und Delfine ihre Heimstatt haben. Wenn aus dem Wrack auslaufende Giftstoffe die Bestände an Krill und kleinen Meerestieren abtöten, würde den Walen ihre Nahrung ausgehen.
Die Umweltschützer plädierten deshalb für einen anderen Zielhafen als das 200 Seemeilen entfernte Genua. Ihr Favorit ist der Hafen von Piombino, das ein Angebot in Höhe von 110 Millionen Euro für die Verschrottung in einem nahe gelegenen Stahlwerk vorlegte. Allerdings wurden vorbereitende Bauarbeiten zur Aufnahme eines Schiffs solcher Größe zwar gestartet, sind aber noch lange nicht abgeschlossen. Die Konkurrenz in Genua will die Arbeiten für zehn Millionen Euro weniger durchführen.
Ungeachtet des Disputs sind über 370 Techniker weiter rund um die Uhr damit beschäftigt, die Sponsons zu fixieren. Derzeit sind 12 von ihnen an Steuerbord auf Position, drei fehlen noch auf dieser Seite und vier weitere an Backbord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “Siyazama Project 2“ kieloben
(Bild: NSRI)   Großbild klick!
Wäscherei nach Kutterunglück zum Trocknen der Kleidung der Schiffbrüchigen geöffnet
(17.06.14) Am 13.6. um 15.42 Uhr wurde die NSRI Kommetjie alarmiert, nachdem Zeugen rote Notsignale vor der Küste gesichtet hatten. Das Rettungsboot „Spirit of Winelands“ lief aus und entdeckte nordwestlich der Station am Boneyards Reef den gekenterten Kutter “Siyazama Project 2“, auf dessen kieloben treibenden Rumpf sich die vierköpfige Crew geflüchtet hatte. Ein Rettungsschwimmer ging zu Wasser und half den Schiffbrüchigen, an Bord der “Spirit of Winelands” zu kommen. Sie wurden sofort zur Station gebracht und wegen leichter Unterkühlungen medizinisch betreut.
Danach kehrte das Rettungsboot zurück zum Kutter. Nachdem es nicht gelang, ihn aufzurichten, wurde er in flaches Wasser geschleppt und dort wieder auf ebenen Kiel gebracht. Dabei fand sich ein Loch im Rumpf, das von der Kollision mit einem Riff oder Treibgut herrührte und den Schiffbruch verursacht hatte. Während der laufenden Rettungsaktion hatte das Personal der Wäscherei von Kommetje von dem Unglück erfahren. Daraufhin wurde der eigentlich gerade geschlossene Betrieb eigens geöffnet, um die nasse Kleidung der Fischer dort zu trocknen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff "Apollo"
(Bild: Norbert Millauer)   Großbild klick!
Elbe für Schiffsbergung gesperrt
(18.06.14) Das tschechische Binnenschiff "Apollo", 1004 ts (EU-Nr.: 8451013), sitzt seit dem 8.6. auf der rechten Seite der Elbe nahe der Fährstelle Kötitz auf Grund. Es war flussabwärts nach Tschechien unterwegs und hatte 500 Tonnen Dünger an Bord, als es aus dem Fahrwasser und mit voller Länge auf Grund geriet.
Seither war der Wasserpegel der Elbe von rund 1,4 Metern auf nur noch 87 Zentimeter gesunken, wodurch der Druck auf den Rumpf zunahm und das Schiff zu brechen drohte. Bislang hatte es die Havarie unbeschadet überstanden. Deshalb wurde am 17.6. der Fluss komplett für den Schiffsverkehr gesperrt, um ein Leichterschiff im Fahrwasser zu verankern, dass die Ladung übernehmen sollte.
Am 13.6. war ein erster Versuch, das Schiff zu bergen, durch den Schlepper "Beskydy" aus Böhmen fehlgeschlagen. Die tschechischen Behörden hatten eigens Staudämme in Ústí und Labem geöffnet, um den Flusspegel kurzzeitig um 30 Zentimeter zu heben. In Könitz war die Welle aber nur noch 15 Zentimeter hoch gewesen, sodass der Schlepper die Bemühungen nach rund vier Stunden einstellen musste. Ursache der Havarie war wohl ein Fahrfehler gewesen. Die „Apollo“ hat drei Mann Crew an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Haben Corsica Ferries über 5000 Passagiere gefährdet?
(17.05.14) Am 9.6. wurde die Reparatur der italienischen Fähre "Mega Express 5", 28338 BRZ (IMO-Nr.: 9035101), die am 31.5. auf Felsen vor der Ile de Rousse gelaufen war, auf einer Werft in La Spezia abgeschlossen, und das Schiff kehrte nach Toulon zurück, um den am 2.6. unterbrochenen Fährdienst nach Korsika wieder aufzunehmen.
Das Schiff hatte eine 50 Meter lange Einbeulung und einen vier Zentimeter langen Riss in einem leeren Ballastwassertank erlitten. Unterdessen veröffentlichten Offiziere der CGT einen offenen Brief an den Staatssekretär Frédéric Cuvillier im Transportministerium, nach dem tausende von Passagieren gefährdet wurden, indem das Schiff nach der Havarie nicht in den Hafen zurückkehrte, sondern die Fahrt nach Toulon fortsetzte und noch vier weitere Fahrten nach Korsika unternahm, bei denen über 5000 Passagiere transportiert wurden, ehe sie aus dem Betrieb genommen wurde.
Die Corsica Ferries entgegneten, dass zunächst nur Vibrationen wahrgenommen wurden und der Weiterbetrieb der Fähre als ungefährlich eingeschätzt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen




Zwangspause in Brunsbüttel – Kapitän der „Komet III“ war betrunken
(17.06.14) Eine Zwangspause im Binnenhafen von Brunsbüttel musste der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Komet III", 4169 BRZ (IMO-Nr.: 8919831), einlegen, weil dessen Kapitän unter Alkoholeinfluss vorgefunden wurde. Das unbeladene Schiff war von Antwerpen nach St. Petersburg unterwegs. Beamte der Wasserschutzpolizei stellten am 15.6. bei einer Routinekontrolle nach dem Einlaufen des Schiffes in die Große Südschleuse des Nord-Ostsee-Kanals Atemalkohol bei dem Kapitän fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,26 Promille.
Von der Schiffssicherheitsabteilung der Berufsgenossenschaft Verkehr wurde daraufhin ein Weiterfahrverbot verfügt worden, bis der Kapitän wieder nüchtern war. Dem 51-jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartete jetzt ein Strafverfahren, und er musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Der Frachter ging an die Bahnhofsdalben in Brunsbüttel und durfte seine Reise am 16.6. gegen 14 Uhr fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Flüssgigastanker treibt vor indischer Küste
(17.06.14) Der belgische Flüssiggastanker “SS Explorer” erlitt am 15.6. Maschinenausfall im Arabischen Meer und trieb seither in der See. Das Schiff kam von Dahej. Am 16.6. befand es sich morgens auf der Position 19 46 N 069 08 O rund 95 Meilen vor der Küste von Gujarat. Die „SS Explorer“, 100325 BRZ (IMO-Nr.: 9361079), wurde 2008 erbaut und hat als Manager die Exmar Marine NV.
Quelle:Tim Schwabedissen



U-Bootwrack in Mumbai eingedockt
(17.06.14) Am 16.6. wurde das indische U-Boot “Sindhurakshak”, dessen Explosion und Untergang am 14.8.2013 an der Marinewerft in Mumbai 18 Menschenleben gekostet hatte, auf einem Ponton in ein Trockendock gebracht. Hier sollte es nun forensisch und anderweitig untersucht werden. Die Bergung durch die amerikanische Resolve Marine hatte unmittelbar nach Vertragsunterzeichnung am 31.1. begonnen.
Zunächst galt es, nicht explodierte Raketen und Torpedos aus den vorderen beiden Abteilungen zu holen. Dann mussten insgesamt vier Abteilungen wasserdicht gemacht werden, um das Wrack anschließend mittels Kränen und Kettenzügen und Hubeinrichtungen zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen



noch vor dem Mastbruch
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Dreharbeiten bei Seenotrettern mit seenotbedingten Unterbrechungen
(16.06.14) Am 14.6. wurden Dreharbeiten der KNRM-Station Enkhuizen auf dem IJsselmeer kurz nach Mittag unterbrochen, als eine Yacht mit gebrochenem Mast um Hilfe bat. Sie befand sich sechs Meilen südlich der Rettungsstation.
Die Enkhuizer Rettungsboote “Rien Verloop” und “Watersports” setzten Rettungsmänner an Bord ab, die sich daran machten, den Mast zu sichern. Um 16.30 Uhr kam noch während des laufenden Einsatzes die nächste Meldung über eine Yacht, die auf dem Kooizand nördlich von Enkhuizen gestrandet war. Die “Rien Verloop” wurde daraufhin zu diesem Notfall abkommandiert, während die “Watersports” bei der Yacht mit Mastbruch blieb.
Nachdem der Mast und das Rigg an Bord gezogen worden waren, konnte die Yacht mit Motorkraft zum Hafen ablaufen. Die “Rien Verloop” vermochte unterdessen binnen einer halben Stunde die Yacht auf dem Kooizand wieder in tieferes Wasser ziehen. Nun konnten die Dreharbeiten fortgesetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision auf dem Lake Huron
(16.06.14) Die Fähre “Kristen D” nach Bois Blanc Island kollidierte am 12.6. um 8.30 Uhr mit dem Schubschlepper “G.L. Ostrander”, 783 BRZ (IMO-Nr.: 7501106), der auf Südkurs von Alpena nach Cleveland auf dem Lake Huron unterwegs war. Die “Kirsten D” erlitt dabei auf 10 Fuß Länge Schäden an der Scheuerleiste. Die “G.L. Ostrander” trug eine Beule am Backbordbug davon.
Die acht Personen auf der Fähre, davon fünf Fahrgäste, blieben unverletzt. Die Coast Guard Sault Ste. Marie gab die Fähre nach einer Untersuchung wieder frei. Die 136 Fuß lange “G.L. Ostrander” war mit der 441 Fuß langen Barge “Integrity” unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter auf der Svir aufgelaufen
(16.06.14) Der russische Frachter “Suoyarvi” lief am Morgen des 15.6. auf dem Svir in der Nähe von St. Petersburg auf Grund. Das Schiff war auf dem Weg von Vytegra nach Helsinki mit einer Ladung von 1220 Tonnen Holz. Die „Suoyarvi”, 2300 tdw (IMO-Nr.: 9116773), wurde 1994 erbaut und hat als Manager die JSC Armator, St. Petersburg.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Atlantic Erie"
(Bild: Dave Johnson)   Großbild klick!
Bulkcarrier geleichtert und freigeschleppt
() Der kanadische Bulkcarrier "Atlantic Erie", 24300 BRZ (IMO-Nr.: 8016639), konnte am 14.6. gegen 15 Uhr von der Untiefe vor Port Colborne abgebracht werden. Zuvor war ein Teil der Petroleumkoks-Ladung von dem Bulkcarrier "Robert S. Pierson", 10037 BRZ (IMO-Nr.: 7366403), geleichtert worden. Das Schiff hatte mit seinen acht Metern Tiefgang auf sechs Metern Wassertiefe aufgesessen.
Die Nadro Marine schickte die beiden Schlepper "Vac" und "Ecosse", die das Schiff an Backbordseite währenddessen sicherten,während der Leichterfrachter an Steuerbordseite in den Morgenstunden längsseits gegangen war. Mit Pumpen wurde der Wassereinbruch im Vorschiff währenddessen kontrolliert. Am 15.6. lief der Havarist drei Tage nach der Havarie, assistiert von der “Vac”, gegen 16 Uhr in den Welland-Canal und machte am Snider Dock fest, wo er durch Transport Canada inspiziert werden sollte.
Das Schiff entstand 1984 bei den Collingwood Shipyards, Collingwood, als “Hon. Paul Martin” für die Canada Steamship Lines Inc. in Montreal, und war mit 225 Metern Länge das größte dort je erbaute Fahrzeug. Am 6.4.1985 ging es auf Jungfernfahrt in die Thunder Bay, wo es die erste Getreideladung nach Quebec aufnahm.
Am 24.6.1988 kam es wegen Problemen mit der Selbstentladeeinrichtung zur Great Lakes and Port Weller Dry Docks, St. Catharines, zur Reparatur. Am 23.9. brachte der Propellerschwall während Ausrüstungsarbeiten am Kai den Werftschlepper “James E. McGrath”, der ihm assistierte, zum Kentern. Beide Besatzungsmitglieder wurden gerettet und der Schlepper am folgenden Tag gehoben.
Am 6.12.1988 wurde der Bulkcarrier in “Atlantic Erie” umbenannt. 1989 kam er unter Bahamas-Flagge und wurde entlang der Ostküste zwischen den USA, Kanada und der mexikanischen Westküste und der Karibik eingesetzt. 1992 bis 1993 war er in der Kohlefahrt von Corpus Christie nach Valencia und im Erztransport von Rotterdam und Narvik nach Bremen sowie Splitt von Jelsa nach Hamburg im Einsatz.
1994 ging es an die US-Ostküste zurück. Am 23.8.1996 kam die “Atlantic Erie” wieder unter kanadische Flagge und wurde mit Spezialgerät zum Verladen von Material für die Hibernia-Ölplattform ausgerüstet. Gemeinsam mit der “Atlantic Huron” und “Nanticoke” wurden 411,000 Tonnen Ladung von der St. George’s Bay zu den Grand Banks gebracht.
Am 15.11.1998 kam es zu einem Ruderausfall, als die “Atlantic Erie” den St. Clair River hinablief. Nahe Stag Island wurde notgeankert, ehe es zu weiteren Untersuchungen am nächsten Tag nach Windsor ging. Der Frachter läuft jetzt im Management der V.Ships Canada, Inc., Montreal, und transportiert jetzt meist Kohle, Gips, Eisenerz oder Getreide auf den Great Lakes.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter machte in Papenburg schlapp
(16.06.14) Am 13.6. gegen Mittag erlitt der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Wilson Corpach", 2997 BRZ (IMO-Nr.: 9125085), beim Einlaufen nach Papenburg einen Maschinenausfall. Mit der Restfahrt konnte er in der Schleuse festmachen, wo er die folgenden zwei Stunden verblieb.
Nachdem der Schaden behoben und die Laung gelöscht war, wollte das Schiff in der Nacht zum 14.6. den Hafen wieder verlassen und nach Hamburg weiterlaufen, als die Maschine beim Passieren der Seeschleuse erneut ausfiel. Nun wurde die “Wilson Corpach” in den Papenburger Hafen zurückgeschleppt und zur Reparatur an den Kai der Schulte & Bruns-Werft gelegt.
Das Schiff ist 99 Meter lang, 12,8 Meter breit, hat einen Tiefgang von fünf Metern und eine Tragfähigkeit von 4444 Tonnen. Es wurde 1997 als „Faust“ bei der Slovenske Lodenice A.S. erbaut und läuft für die Wessels-Reederei in Haren-Ems.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutterwrack behindert andere Fischer beim Schleppnetzfang
(16.06.14) Der 60 Fuß lange Krabbenkutter “Capt. Snorky” aus Fernandina Beach liegt weiter auf der Seite vor den Charlestoner Außenmolen. Das weitgehend versunkene Wrack begann unterdessen auseinanderzubrechen. Die Trümmer stellten keine Gefährdung der Schifffahrt dar.
Allerdings hat sich bereits ein anderer Kutter mit seinem Schleppnetz in dem Wrack verfangen und musste daraufhin in den Hafen zurückkehren. Die “Capt. Snorky” war am 25.5. auf den Felsen der rund 900 Fuß langen Mole aufgelaufen und gekentert. Die dreiköpfige Crew wurde gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neue künstliche Riffe für Zypern
(16.06.14) Ein 25 Meter langes Schiff soll noch in diesem Monat vor Paphos als erstes künstliches Riff der Stadt versenkt werden. Es soll bei Moulia auf 30 Metern Tiefe vor dem Strand von Yeroskipou zu einer Tauchattraktion werden. Am 22.6. geht das Schiff auf die letzte Reise und soll, so die Hoffnung in der Region, so beliebt wie das Wrack der “Zenobia” vor Larnaca werden. Das Schiff wurde zuvor gründlich gereinigt.
Die Initiative ist Teil eines europäischen Programms der örtlichen Tourismusbehörde und der Fischereiverwaltung mit finanzieller Unterstützung der Cyprus Tourism Organisation (CTO) gemeinsam mit der Cyprus Divers Association.Das Schiff, ein alter Kutter, wurde für 30,000 Euro von der Cyprus Ports Authority erworben. In Polis werden ähnliche Pläne geschmiedet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Jayhawk rettete schiffbrüchige Fischer
(16.06.14) Am 15.6. rettete die US Coast Guard zwei Fischer, deren 21 Fuß langer Kutter eine Meile westlich des Kiptopeke State Park gesunken war. Ein dritter hatte an Land schwimmen können und schlug Alarm, der um 15.25 Uhr an die Coast Guard Hampton Roads weitergeleitet wurde.
Sofort wurden ein 25-Fuß-Boot der Station Cape Charles und ein MH-60 Jayhawk Helikopter der Air Station Elizabeth City, North Carolina sowie ein Boot der Virginia Marine Resources Commission in Marsch gesetzt. Die Crew des Jayhawk entdeckte einen der Vermissten, der ebenfalls an Land geschwommen war, winschte ihn auf und flog ihn ins Sentara Norfolk General Hospital.
Dann kehrte er zurück und entdeckte auch den dritten Mann zwei Meilen vom Kiptopeke State Park entfernt. Auch er wurde ins Krankenhaus geflogen. Alle drei waren unterkühlt, aber nicht in Lebensgefahr.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Hanjin Athens“
(Bild: Port Said Alyum)   Großbild klick!
Wieder Feuer auf Frachter der “MSC-Flaminia”-Reeder
(14.06.14) Der deutsche Frachter „Hanjin Athens“ 66278 BRZ (IMO-Nr.: 9200706), erreichte am 7.6. die Reede von Limassol, wo die bei einem Brand am 6.5. beschädigten Container entladen werden sollen. Das Feuer war in Laderaum 2 südlich des Suez-Kanals ausgebrochen, als das Schiff von Singapur kam. Svitzer wurde beauftragt, das Feuer zu löschen, und flutete eine große Anzahl von Container mit Löschwasser. Mindestens 200 Boxen wurden beschädigt.
Der Frachter erreichte am 17.5. Port Said und machte am örtlichen Containerterminal fest, bevor es am 18.5. auf Reede zurückging. Hier blieb der Frachter bis zum 30..5. Die Fahrt der „Hanjin Athens“ war von Pusan, Shanghai, Ningbo, Hong Kong und Yantian nach Singapur gegangen mit den weiteren Ziehhäfen Port Said, Neapel, Livorno und La Spezia. Nachdem der Brand aus war, hat ein Expertenteam die Container untersucht und festgestellt, dass es keine Gefahrgüter unter ihnen gab.
Der zyprische Versicherer Albatross Adjusters Ltd. machte General Average geltend. Wenn alle noch ausstehenden Untersuchungen abgeschlossen sind, soll das Löschen der Container am 17. oder 18.6. beginnen. Der Frachter läuft im Management der Buxtehuder Niederelbe Schifffahrts-Gesellschaft, die auch die „MSC Flaminia“ bereedert, die nach einem Feuer, bei dem diese schwer beschädigt wurde, immer noch repariert wird.
Die „Hanjin Athens“ hat eine Tragfähigkeit von 68819 Tonnen und eine Containerkapazität von 5618 TEU. Er wurde 2000 bei den Hanjin Heravy Industries in Busan erbaut. Das Schiff ist 278,84 Meter lang, 40.3 Meter breit und hat 14, 0 Meter Tiefgang. Eigner ist die Conti Croce Schifffahrts GmbH. Das Schiff lief in der Vergangenheit auch als „Conti Fremantle“, „Conti Melbourne“ und „YM Athens“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf Wolga festgekommen
(14.06.14) In der Nacht zum 13.6. lief der russische Frachter „Orel-4“ auf der Wolga bei Flusskilometer 2797 in der Astrakhan-Region auf dem Weg nach Astrakhan mit 2870 Tonnen Getreide auf Grund. Er kam mit dem Heck am Fahrwasserrand fest. Die „Orel-4“, 3104 tdw (IMO-Nr.: 8853714), wurde 1991 erbaut und hat als Manager JSC Guls.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kollision auf Ostsee-Wolga-Seeweg
(14.06.14) Am Abend des 12.6. kollidierte der russische Frachter „Leonid Lisin“ mit einer Barge, die von dem Schlepper „OT-823“ bei Kilometer 541 auf dem Ostsee-Wolga Seeweg auf dem Nizhnaya Scheksna fest. Im Vorschiff entstand ein Leck oberhalb der Wasserlinie. Beide Unfallgegner wurden angewiesen, zur Untersuchung vor Anker zu gehen. Die „Leonid Lisin“, 3345 tdw (IMO-Nr.: 7741158), wurde 1979 erbaut und hat als Manager die Joint River Broker Co.
Quelle:Tim Schwabedissen



Muschelkutter ging zu den Fischen
(14.06.14) Der Kutter “Blue Skies” von Monte Rome der Intershell Inc. wurde am 6.6. auf eine Position 18 Meilen vor der Küste von Rockport geschleppt und dort versenkt. Die Aktion wurde koordiniert von Bill Lee, einem einstigen Fischer aus Cape Ann. Er holte die notwendigen Genehmigungen ein, schlachtete das Boot aus und schickte es dann auf über 300 Fuß Wassertiefe auf den Meeresgrund. Der auf der letzten Fahrt geflaggte Muschelkutter sackte binnen Minuten übers Heck weg.
Quelle:Tim Schwabedissen



Anzahl der Verletzten nach Fährunglück nun bei 70
(14.06.14) Die Anzahl der Verletzten des Auflaufens der Hongkonger Schnellfähre "Cacilhas" auf den südlichen Wellenbrecher des Macao Outer Harbor Terminals am 13.6. ist auf 70 gestiegen. Als das Schiff eine Stunde nach dem Auslaufen aus Hongkong um 9.30 Uhr mit 220 Passagieren an Bord auf das Bauwerk auflief, hatte es eine Geschwindigkeit von 35 Knoten. Außerdem war eine 13-köpfige Crew an Bord.
Nachdem das Schiff sich mit Steuerbordschlagseite auf den Wellenbrecher geschoben hatte, blieben die Fahrgäste ruhig und legten auf Anweisung der Crew die Rettungswesten an. Rettungsboote der Regierung von Macau waren eine Stunde später vor Ort und evakuierten die Passagiere.
Bei den Verletzten handelte es sich um 45 Männer und 25 Frauen im Alter von 17 bis 69 Jahren. 59 kamen aus Hong Kong, vier aus Macao, vier aus Südkorea, einer aus Japan und zwei aus Thailand. Unter den Verletzten waren auch neun Crewmitglieder. Niemand wurde schwer verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Seenotretter 12 Stunden für gestrandete Yacht im Einsatz
(14.06.14) Das RNLI-Boot der Isle of Barra lief am 12.6. zu einer 12-stündigen Rettungsaktion aus. Die “Edna Windsor” wurde von der Stornoway Coastguard alarmiert, nachdem die Yacht “Rebel” bei South Uist auf den Äußeren Hebriden auf Felsen gelaufen war. Das Rettungsboot lief um 21.50 Uhr mit einer sechsköpfigen Crew zu der Yacht, die an der Zufahrt zum Loch Skipport in Süd-Uist festsaß, aus.
Es war um 22.15 Uhr vor Ort, zwei Stunden vor Eintreten der Ebbe, vor Ort. Um zwei Uhr früh wurde das Tochterboot ausgesetzt, um die Yacht flottzumachen. Erst beim zweiten Versuch um 3.45 Uhr gelang es, sie vom Riff zu bekommen. Sie hatte Ruderschaden erlitten. Mit ihrer zweiköpfigen Crew wurde sie in den Hafen von Lochboisdale geschleppt. Um 9.Uhr waren die Seenotretter zurück an ihrer Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Auch ein Auto bei Brückenkollision beschädigt
(14.06.14) Ein Dach auf die Motorhaube erhielt ein Wagen, der auf dem Aufbau des holländischen Container-Binnenschiffes Berkel 01", 680 ts (EU-Nr.: 02309364O) auf der Süd-Willemsvaart bei Den Bosch stand. Das Schiff war am 12.6. gegen die A-2-Brücke gefahren. Dabei wurde das Ruderhaus nach hinten geschoben und landete auf dem Auto. Das Ruderhaus war nicht weit genug abgesenkt gewesen. Auch die Aluminiumkonstruktion der Brücke wurde beschädigt. Hilfsdienste waren nach der Havarie vor Ort im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Voge Fantasy"
(Bild: Barry Graham)   Großbild klick!
Angst vor giftigen Gasen – Frachter ankerte nach Feuer einen Monat lang vor Belfast
(13.06.14) Nach einem Monat Ankerzeit vor dem Belfast Lough infolge eines Feuers wird der liberianische Frachter "Voge Fantasy", 19354 BRZ (IMO-Nr.:9117600), in den kommenden Tagen endlich in den Hafen einlaufen dürfen. Das Schiff war mit Getreide von der Ukraine nach Belfast unterwegs, als am 15.5. ein Feuer in einem Laderaum festgestellt wurde. Der Frachter hatte am 10.5. Gibraltar verlassen und war vor Cornwall unterwegs.
Vor dem Belfast Lough musste er ankern, weil befürchtet wurde, dass die Temperatur in dem betroffenen Laderaum zu hoch sein könnte, obwohl das eigentliche Feuer mit Karbondioxid erstickt worden war. Es wurde befürchtet, dass es zu einer chemischen Reaktion zwischen dem Mais, dem Karbondioxid und Pflanzengiften kommen könnte und diese toxische Gase entwickelten. Bei einem Öffnen der Luke hätte zudem der Sauerstoff den Brand wieder entfachen können.
Zwei verletzte Besatzungsmitglieder, die zur Behandlung an Land gebracht worden waren, sind inzwischen wieder zurück an Bord. Die Eigner riefen eine Bergungsfirma zu Hilfe, um die Situation in den Griff zu bekommen und deren Plan jetzt von der Maritime and Coastguard Agency Zustimmung erhielt.
Am 13.6. wurde ein letzter Check der beiden betroffenen Laderäume durchgeführt, dann sollte in Belfast, sobald ein Liegeplatz frei war, die unbeschädigte Ladung gelöscht werden. Die vom Feuer betroffene Ladung sollte isoliert davon an Land kommen. Am 8.6. hatte der Frachter "Wilson North" bereits Bunkeröl und Vorräte auf die "Voge Fantasy" übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dampfschiff “Vevey” steckt im Kai
(Bild: Jean Mabut)   Großbild klick!
Dampfer aus der Belle Époque rammte Kai in Genf
(13.06.14) Das Dampfschiff “Vevey” der Genfer Schifffahrtsgesellschaft (CGN) rammte am 12.6. von Yvoire kommend um 13.05 Uhr den Quay de Mont Blanc in Genf. Dabei wurde einer der 16 Passagiere verletzt. Die Fahrgäste wurden mit einem Dienstboot des Schifffahrtsamtes von Bord geholt. Das Schiff lief mit eigener Kraft die Werft in Lausanne-Ouchy an, wo der am Bug entstandene Schaden während der nächsten ein bis zwei Wochen repariert werden sollte. Die 1907 erbaute "Vevey" war unlängst überholt worden und nahm 2013 wieder den fahrplanmäßigen Verkehr auf.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter “Cassandra Anne”
(Bild: Hoquiam Police Dept)   Großbild klick!
Kutter auf Geisterfahrt in Hoquiam
(13.06.14) Der 75 Fuß lange Kutter “Cassandra Anne” riss sich am 12.6. von ihren Moorings in Hoquiam los und trieb gegen die US-101 Bridge. Das Schiff hatte zur Überholung am Hoquiam Shipyard festgemacht und war unbesetzt, als es sich selbstständig machte und gegen die Nordseite der Brücke prallte. Der Eigner wurde verständigt und brachte den Havaristen wieder zurück an seinen Liegeplatz. Die Riverside Bridge wurde nach der Havarie am Morgen für den Verkehr gesperrt, während das Transportation Department und die Coast Guard sie inspizierten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wassereinstrom in Schleusenkammer – Schiff kollidierte mit Tor
(13.06.14) Ein deutsches Binnenschiff kollidierte am 12.6. gegen 13.30 Uhr mit der Schleuse bei Horkheim. Das Schiff war auf dem Neckar zu Berg unterwegs, als nach dem Einlaufen in die Schleuse durch eine elektrische Störung das Schleusentor zu schnell und zu weit auffuhr und eine große Menge an Wasser in die Kammer einströmte. Dadurch brach an dem vorschriftsmäßig vertäuten Schiff eine Trosse.
Der Schiffsführer reagiert sofort mit der Maschine und leitete ein Notmanöver ein. Dabei kollidiert er mit dem Obertor der Schleuse, das eingedrückt wurde. Das Binnenschiff wurde am Bug beschädigt. Der Schaden am Schiff belief sich nach ersten Schätzungen auf rund 20 000 Euro.
Der Schaden an der Schleuse konnte noch nicht näher beziffert werden. Bis zur Klärung des Sachverhalts hat das Wasser- und Schifffahrtsamt Stuttgart den Schiffsverkehr eingestellt. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizeistation Heilbronn dauerten an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier vor Port Colborne aufgelaufen
(13.06.14) Auf der Fahrt von Chicago nach Sydney lief der kanadische Selbstlöscher "Atlantic Erie" am 12.6. gegen 10 Uhr vor Port Colborne auf Grund. Das Schiff hatte sich auf normalem Kurs in den Hafen befunden, als es aus unbekannter Ursache zwei Meilen südöstlich festkam. AM Nachmittag ging der Schlepper "Seahound" am Bulkcarrier längsseits, der auf einer Wassertiefe von 15-20 Fuß saß und Wassereinbruch in der Vorpiek hatte. Hier betrug der Tiefgang 26 Fuß. Das Transportation Safety Board of Canada schickte ein Team von Inspektoren nach Port Colborne. Die “Atlantic Erie”, 38960 tdw (IMO-Nr.: 8016639), wurde 1985 erbaut und läuft für die CSL International Inc.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Frachter riss sich vom Riff los und musste aufgegeben werden
(13.06.14) Der vietnamesische Frachter "Viet Long", der am 9.6. bei Summer Island Village vor dem Kaafu Atoll nördlich von Male um 19.30 Uhr auf Grund gelaufen war, ist nach schweren Wassereinbrüchen gesunken.
Das Schiff war mit einer Ladung von Stahl und Zement sowie einer 20-köpfigen Crew an Bord auf Position 04-33 N; 073-22 O festgekommen. In stürmischer See wurde der Rumpf aufgerissen, es kam zu Wassereinbruch in den Ballasttank 3 an Steuerbord, dann stieg auch das Wasser in Lade- und Maschinenraum.
Die Crew versuchte in der Nacht zum 10., die Lage unter Kontrolle zu bekommen, doch um 3.55 Uhr wurde die Situation im weiter zunehmenden Sturm dramatisch. Hohe Wellen und starker Wind trieben den Frachter von den Felsen, woraufhin der Wassereinbruch sich verstärkte und das Schiff zu sinken drohte.
Zunächst waren Rettungsboote nicht in der Lage, an den Havaristen heranzukommen, der in tieferes Wasser trieb. Um 13.30 Uhr gelang es der maledivischen Coast Guard, die gestrandeten Seeleute zu erreichen. Zunächst wurden acht von ihnen an Land gebracht, während das verbliebene Dutzend weiter um das Schiff kämpfte.
Doch um 15.42 tat sich ein weiterer Riss im Rumpf auf, und auch die restliche Crew wurde aufgefordert, von Bord zu gehen. Um 17.42 Uhr hatte das Patroullienboot 7702 sie übernommen und brachte die Geretteten nach Male. Die “Viet Long”, 7044 tdw (IMO-Nr.: 9010034), wurde 1991 erbaut und hat als Manager die Eastern Dragon Shipping.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff rammte Brücke
(13.06.14) Das Ruderhaus eines Binnenschiffes wurde am 12.6. um acht Uhr schwer beschädigt, als es in der Süd-Willemsvaart bei Den Bosch gegen eine Brücke nahe der A2 lief. Der Schiffsführer blieb unverletzt. Das Unglück ereignete sich unweit der Schleuse vermutlich wegen zu wenig Ballastwassers in den Tanks infolge einer falschen Kalkulation. Das Dach des Ruderhauses wurde abgerissen und das Auto, das auf Deck stand, demoliert. Das Schiff konnte die Fahrt zum Containerterminal in Veghel zwar fortsetzen, danach musste es zur Reparatur. Die Brücke wurde nicht weiter beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Princess 36 ging in Flammen auf und sank
(13.06.14) Die Rettungszentrale in Sola wurde am 12.6. um 15.59 alarmiert, weil ein Sportboot westlich von Ognøy in Brand geraten war. Das Fischereischutzschiff „Munin“ war in der Nähe und nahm sofort Kurs auf die Unglücksstelle. Es konnte den 60 Jahre alten Skipper aus Tysvær retten, bevor er ins Wasser springen musste. Das Rettungsboot “Bergen Kreds” kam aus Haugesund ebenfalls zu Hilfe, konnte aber nichts weiter ausrichten, zumal zwei Gasflaschen an Bord zu explodieren drohten. Die Princess 36 stand in hellen Flammen, der dichte Rauch war weithin sichtbar. Um 19 Uhr sank das Boot auf flachem Wasser zwischen Ognøy und Kjeøy, wodurch das Feuer auch erlosch.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erneut Fährunglück vor Hongkong – 58 Verletzte
(13.06.14) Das Tragflächenboot "Cacilhas", 267 BRZ (IMO-Nr.: 8019564), lief auf dem Weg von Hongkong nach Macau am 13.6. um 9.30 Uhr auf einen Wellenbrecher. 58 Menschen wurden verletzt. Das Hydrofoil hatte 220 Fahrgäste und eine 13-köpfige Crew an Bord, als es eine Stunde nach dem Auslaufen aus Hongkong havarierte.
57 Passagiere waren unter den Verletzten, davon acht Thailänder, vier Koreaner und ein Japaner. Alle kamen, ebenso wie ein Besatzungsmitglied, ins Krankenhaus. 50 von ihnen wurden nach kurzer Zeit wieder entlassen. Der Kapitän blickte auf 34 Jahre Berufserfahrung zurück.
Er war mit 35 Knoten bei ruhigem Wetter unterwegs, als sich das Unglück ereignete. Es ist die dritte Havarie auf der Route Macau - Hong Kong binnen eines Jahres. Zuletzt war am 30.5. eine Hochgeschwindigkeitsfähre mit einem chinesischen Frachter kollidiert, 30 Personen wurden verletzt.
Im November 2013 wurden 87 Menschen verletzt, als ein Hydrofoil auf der Fahrt mit einem unbekannten Objekt vor einer Insel von Hongkong zusammenstieß. 2012 waren 39 Menschen nach einer Kollision ums Leben gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsaktion vor St. Kilda
(13.06.14) Das RBLI-Boot “The Royal Thames” aus Leverburgh kam am 11.6. um 18.22 Uhr dem RIB “Integrity” zu Hilfe, das nahe St. Kilda, rund 50 Meilen westlich von Leverburgh, mit acht Fahrgästen an Bord leckgeschlagen war. Ein anderes Fahrgastschiff, die “Orca III” der Kilda Cruises, erreichte als erstes das 11 Meter lange Boot und übernahm die Fahrgäste, die nach Uig auf Skye unterwegs waren und zu der Zeit die Hälfte des 85 Meilen langen Weges geschafft hatten.
Es nahm auch die “Integrity” in Schlepp, bis das Rettungsboot aus Leverburgh übernahm. Die Fahrgäste wurden an der Leverburgher Pier abgesetzt und dann weiter nach Skye gebracht. Gegen ein Uhr war der Einsatz für die RNLI beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leichter wurde nach Kollision mit Wrack selbst zu einem
(13.06.14) Der Untergang des mit 950 Tonnen Zementklinkern beladenen Leicheters “Brishti” in der Bay of Bengal nahe des Patenga Beach in Chittagong am 11.6. wurde durch die Kollision mit dem Wrack des Frachters “Rita” verursacht. Die 13-köpfige Crew wurde von einem Speedboot sowie der Crew eines anderen, in der Nähe befindlichen Schiffes direkt nach dem Unfall gerettet. Die “Brishti” sank nahe der Küste von Jaliapara, Patenga, gegen neun Uhr.
Sie war unterwegs zu der Verladepier der Diamond Cement Ltd. auf dem Karnaphuli gewesen, nachdem sie von dem unter Panama-Flagge laufenden Frachter “Xing Peng Da”, 36526 BRZ (IMO-Nr.: 8220163), auf der Außenreede von Chittagong die Klinker übernommen hatte. Bei der Kollision mit der “Rita” wurde der Schiffsboden aufgerissen. Die “Rita” liegt hier seit mehreren Jahren auf Grund.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Finneagle"
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
Finnlines-Fähre saß vor Kapellskär fest
(12.06.14) Die finnische Ropax-Fähre "Finneagle", 29841 BRZ (IMO-Nr.: 9138006), lief am 12.6. gegen 5.30 Uhr nach einem Blackout vor Kapellskär auf Grund. Das Schiff war am Vorabend um 23.30 Uhr zur Nachtfahrt aus Naantali ausgelaufen und hatte 268 Fahrgäste sowie eine 30-köpfige Crew an Bord.
Als sie nach der Ankunft in Kapellskär drehte, um achteraus an den Terminal des Zielhafens zu gelangen, fiel plötzlich die Bordelektrik komplett aus, und das Schiff trieb hilflos mit dem Heck auf Felsen in Sichtweite des Anlegers. Da für die Menschen an Bord keine Gefahr bestand, durften sie zurück in ihre Kabinen und wurden auf dem Schiff versorgt.
Die Küstenwache schickte die „KBV 315“ und „KBV 201“. Taucher untersuchten derweil das Unterwasserschiff auf Schäden. Noch vor dem Eintreffen von Schleppern, deren Anfahrtzeit fünf Stunden betragen hätte, schoben günstige Winde von drei Metern pro Sekunde die Fähre um 9.45 Uhr wieder von der Untiefe, und die „Finneagle“ konnte, unterstützt von der „KBV 315“, am Terminal in Kapellskär festmachen. Während die Löscharbeiten begannen, wurden die Untersuchungen von Rumpf, Schrauben und Ruder unter Wasser fortgesetzt. Der Blackout, der die Havarie ausgelöst hatte, war durch den Ausfall eines Generators verursacht worden.
Die “Finneagle” wurde am 5.10.1999 von der Astilleros Españoles, Puerto Real, fertiggestellt. Sie war bereits 1995 von der Stena Ferries Ltd., London, geordert, bereits am Tag vor der Kiellegung am 25.6.1997 aber an die Finnlines übertragen worden. Nach der Ablieferung an die Youngstar Ltd., Irland, ging sie in Bareboat-Charter der Stena Rederi Ab, Göteborg. Am 5.10.1999 erwarb sie die Poseidon Schiffahrt AG, Lübeck (Finnlines Plc, Lübeck).
Am 29.10. wurde sie in Lübeck für Ab Finnlines Ltd, Stockholm, registriert und ins schwedische Schifffahrtsregister überführt. Nach der Abfahrt von Lübeck am 30.10. ging sie am 1.11. auf der Route Kapellskär – Nådendal in Fahrt.
Am 1.11.2002 übernahm die Reederei Ab Nordö-Link, Malmö, das Management. Am 14.11.2004 wurde die “Finneagle” an die Finnlines AbP, Helsinki, verkauft. Am 15.4.2009 kam sie auf der Route Travemünde – Malmö zum Einsatz und kehrte am 14.3. wieder in den Dienst Nådendal – Kapellskär zurück. Am 3.10.2010 wurde die Fähre unter finnische Flagge gebracht und zwischen Rostock und Helsinki eingesetzt. Seit dem 1.10.2013 lief sie auf der Route Nådendal - Långnäs - Kapellskär.
Das Schiff ist 188,00 Meter lang, 28,70 Meter breit, hat 6,21 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 8383 Tonnen. Es vermag 440 Passagiere aufzunehmen und verfügt über 2459 Lademeter.
Quelle:Tim Schwabedissen




"Célacante" am Leuchtturm gestrandet
(Bild: SNSM)   Großbild klick!
Springtiden sollen Zeitfenster für Bergung der “Célacante” öffnen
(12.06.14) Die Bergung des französischen Trawlers "Célacante" (MMSI-No.: 228297900), der seit dem 22.5. vor Conquet (Finistère) festsitzt, könnte an diesem Wochenende stattfinden. Zwischen dem 13. Und dem 17.6. wurden vor Ort Springfluten erwartet, die für das Flottmachen des am Fuße des Leuchtturms Pierres Noires liegenden Schiffes genutzt werden könnten.
Die höchsten Wasserstände wurden vom 14. auf den 15.6. erwartet. Am 10.6. fand ein Treffen zwischen dem Eigner und der maritimen Präfektur statt, die die Arbeiten überwachen wird. Es waren noch nicht alle technischen Fragen geklärt. Am 13.6. wollten die Parteien erneut zusammen kommen. Die 25 Kubikmeter Bunkeröl waren bereits kurz nach der Strandung abgepumpt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier "Cape Tavor"
(Bild: Ray Attard)   Großbild klick!
Viel Rauch um brennende Reifen auf Frachterdeck
(12.06.14) Ein Flurförderfahrzeug an Deck des liberianischen Bulkcarriers "Cape Tavor", 87363 BRZ (IMO-Nr.:9189249), finga m 9.6. gegen 16 Uhr Feuer. Das Schiff lag zu der Zeit zu Reparaturarbeiten am China Dock No 6 der Palumbo Shipyards im Großen Hafen von Valetta auf Malta. Personal des Zivilschutzes wurde gerufen und kam mit fünf Einsatzteams zum Brandort. Die brennenden Reifen des sogenannten “Cherry Picker” führten zu einer starken Rauchentwicklung. Die Crew der "Cape Tavor" hatte die Maschine zuvor benutzt.
Zu der Zeit waren aber keine Arbeiten im Laderaum durchgeführt worden. Bei der Brandbekämpfung wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt und mit Rückenbeschwerden ins Mater Dei Hospital gebracht. Auf die Reparaturarbeiten sollte der Brand keine Auswirkungen haben. Der Frachter war am 5.6. in den Hafen eingelaufen. Das 1999 erbaute Schiff ist 289 Meter lang, 45 Meter breit, hat eine Tragfähigkeit von 172,515 Tonnen und läuft für die Ofer Brothers Group Herzliyya in Israel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölverschmutzung nach Havarie im Kaafu-Atoll
(12.06.14) Öl ist aus einem vietnamesischen Frachter, der vor vier Tagen in einer Lagune am Nordende des Summer Island Village Resort im Kaafu-Atoll auf Grund gelaufen war, ausgelaufen. Das Schiff wurde unterdessen von der Coastguard geborgen und sicher verankert. Das Environment Ministry, die Environmental Protection Agency (EPA) und die Coastguard haben ein Kommitee gebildet, um den Schaden zu begrenzen. Ein amerikanischer Experte wurde ebenfalls konsultiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Blitz legte Kutter lahm
(12.06.14) Am zweiten Tag des Merlin-Fangwettbewerbs Big Rock Blue Marlin Tournament wurde am 10.6. der 55 Fuß lange Kutter “Magic Moment” vor Morehead City, Nord-Carolina, von einem Blitz getroffen und lahmgelegt. Da die Maschine Schaden genommen hatte, musste er in den Hafen geschleppt werden. Sea Tow brachte den Havaristen am 11.6. binnen 14 Stunden in die Jarrett Bay ein. Wegen der Größe des Schiffes kam der Schleppzug nur mit fünf Knoten voran. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Coconut rettete Bootsfahrer aus Seenot
(12.06.14) Ein Boot der Coast Guard Station Ponce De Leon Inlet in New Smyrna Beach rettete am 10.6. sechs Menschen, deren 20 Fuß langes Boot „Grady White“ zu sinken drohte. Der Skipper funkte ein Mayday, nachdem es zu Wassereinbruch gekommen war. Das Sportboot t “Coconut”, das in der Nähe war, kam zu Hilfe.
Zunächst konnte das in Not geratene Boot nicht lokalisiert werden, weil der Skipper nicht die GPS-Koordinaten parat hatte, doch als er das EPIRB aktivierte, konnte die Position exakt ermittelt werden. Nachdem die Schiffbrüchigen an Bord der “Coconut” waren, brachte das Boot der Coast Guard den Wassereinbruch mit einer Lenzpumpe unter Kontrolle.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht ging bei Vancouver Island in Flammen auf
(12.06.14) Ein Polizeiboot und die Fähre “Spirit of British Clumbia” kamen einer brennenden Motoryacht vor Galiano Island nahe des Active Pass am Nachmittag des 10.6. zu Hilfe. Die Fähre war um 15 Uhr von Tsawwassen zur Swartz Bay unterwegs, als sie um Assistenz gebeten wurde. Eine schwarze Rauchsäule, die aus dem brennenden 15-Meter-Boot aufstieg, war weithin zu sehen. Meterhohe Flammen schossen in die Luft.
Sie hatten das Schiff in kürzester Zeit vollständig erfasst. Die zweiköpfige Crew hatte sich samt des Bordhundes bereits auf ein Beiboot retten können und ruderten in eine sichere Distanz. Die Fährcrew bereitete nach ihrem Eintreffen vor Ort das Fieren der Rettungsboote vor, doch nach dem Eintreffen der Polizeieinsatzkräfte war dies nicht mehr nötig. Das Schiff setzte seine Reise fort und lief um 17.10 Uhr in der Swartz Bay ein.
Ein Boot der Marine Police übernahm unterdessen die Schiffbrüchigen von einem Walbeobachtungsboot, das sie zunächst an Bord genommen hatte, und brachte sie an Land, wo sie medizinisch betreut wurden. Boote der Coastguard blieben auf Standby an dem lichterloh brennenden Boot, das östlich von Vancouver Island trieb.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schwer beladener Leichter sank in Chittagong
(12.06.14) Der mit 900 Tonnen Zementklinkern beladene Leichter “Brishti” sank am 12.6. um 8.30 Uhr im Zufahrtskanal nach Chittagong. Das Schiff hatte 13 Mann an Bord, die unversehrt gerettet worden. Die Fracht war für die Zementfabrik Diamond Cement bestimmt gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Angelkutter vor Dishoek abgeschleppt
(12.06.14) Das KNRM-Boot “Zeemanshoop” lief am Abend des 11.6. aus, um einem Angelkutter mit Maschinenschaden vor Dishoek zu Hilfe zu kommen. Das Schiff mit acht Personen an Bord hatte auf der Rückfahrt nach Vlissingen am Ende eines Tagestörns Maschinenschaden erlitten. Dem Skipper blieb nichts anderes übrig, als Anker zu werfen und die Seenotretter in Breskens zu kontaktieren.
Nach 20 Minuten waren diese vor Ort und fanden den Kutter in flachem Wasser vor dem Strand liegend vor. Vorsichtig wurde eine Schleppverbindung hergestellt und das Fahrzeug in tieferes Wasser gezogen. Dort angelangt, wurde die Trosse auf die achteren Poller umgelegt und dann Kurs auf den Außenhafen von Vlissingen genommen. Hier wurde der Kutter bereits erwartet, um in den Binnenhafen gezogen zu werden, nachdem das Rettungsboot ihn in der Schleuse abgeliefert hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht “Andron”
(Bild: Dirk Septer)   Großbild klick!
Yacht stand in Campbell River nach Explosion in Flammen
(11.06.14) Die in Yellowknife beheimatete Motoryacht “Andron”, 14,57 BRZ, die am 31.5. gegen 19 Uhr in der Discovery Harbour Marina auf dem Campbell River in British Columbia in Brand geraten war, wurde am 3.6. an Land gezogen und aufgepallt. Am Unglückstag war die Campbell River Fire Rescue gegen 19 Uhr alarmiert worden und fand das Achterschiff sowie die Kajüte des Bootes nach einer Explosion in hellen Flammen stehend vor.
Auch ein anderes Boot nahm Schaden. Dank des in der Marina vorhandenen Standleitungssystems konnte der weithin sichtbare Brand effektiv gelöscht werden. Die Ursache wurde noch untersucht, doch gab es keine Hinweise auf Brandstiftung. Die „Andron“ wurde 1978 von der Skookum Marine Construction in Port Townsend erbaut. Sie ist 14,42 Meter lang, 4,66 Meter breit und hat 2,71 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Atom-U-Boot “Voronezh” mit Arbeitsboot “Barents 1100”
(Bild: Russian Fleet)   Großbild klick!
Russisches Atom-U-Boot wurde zum Seenotretter für kleines Boot
(11.06.14) Am 8.6. geriet das in Arkhangelsk beheimatete Arbeitsboot “Barents 1100” mit einer vierköpfigen Crew an Bord in der Barentssee in Seenot, nachdem in stürmischer See der Treibstoff ausgegangen war. Der Skipper des Bootes funkte um 8.10 Uhr einen Mayday-Ruf, der vom MRCC Arkhangelsk aufgefangen und weitergeleitet wurde.
Die Hilfe, die ihm zuteil wurde, kam unerwartet aus den Tiefen des Meeres – es handelte sich um das 154 Meter lange russische Atom-U-Boot “Voronezh” der Nordmeerflotte, das sich auf einer Trainingsfahrt in der Nähe befand und binnen 40 Minuten vor Ort war. Die Crew wurde an Bord genommen, das Motorboot wurde längsseits genommen und abgeschleppt, was für ein U-Boot kein unkompliziertes Manöver ist.
Es wurde, deshalb, sobald gegen 17 Uhr geschütztere Gewässer erreicht waren, dem U-Boot-Jäger “Onega” übergeben. Die Crew der “Barents 1100” wurde an Bord des U-Bootes nach Severodvinsk gebracht. Auch die Rettungsboote “Metel” und “Lider” sowie ein Mi-8-Hubschrauber waren in Marsch gesetzt worden, brauchten aber nicht mehr eingreifen.
Die “Barents 1100” ist 11,6 Meter lang und 3,5 Meter breit. Mit ihrer 480-PS-Maschine hat sie eine Reichweite von 340 Meilen. Bei einer Ladekapazität von zwei Tonnen ist sie zum Transport von 12 Personen zugelassen. Sie wird zum Transport von Patienten, Feuerwehrpersonal oder als Tauchbasis eingesetzt. Sie wurde in Solombal erbaut zum Einsatz in Solovk. Bereits im Januar hat das Atom-U-Boot “Nizhny Novgorod” drei Fischer in der nördlichen Barentssee gerettet. 2012 barg das Atom-U-Boot “Daniil Moskovsky” sechs Fischer von ihrem Boot ab, Minuten bevor es in demselben Seegebiet sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Antonio" brennt
(Bild: Fire Rescue Corpus Christi)   Großbild klick!
Frachter Hamburger Reederei geriet in Corpus Christi in Brand
(11.06.14) Am 10.6. brach um 14.45 Uhr in einem Laderaum des liberianischen Frachters "Antonio", 23132 BRZ (IMO-Nr.: 9235983), der in Corpus Christi unweit der Harbor Bridge vertäut war, ein Feuer aus, während gerade Flügel von Windkraftanalagen, die aus Bilbao kamen, entladen wurden. Während der Löscharbeiten war im Laderaum geschweißt worden, und Funken hatten hölzerne Stützwände in Brand gesetzt. Eine dichte Rauchwolke war von weither sichtbar.
Die Feuerwehr konnte den Brand gegen 16 Uhr unter Kontrolle bringen. Bis in die Abendstunden wurde nach verbliebenen Hotspots gesucht. Die Arbeiten am Öldock 15 mussten bis 16.12 Uhr unterbrochen werden, der Verkehr in Richtung der Dave Throop Maintenance Facility, wo die “Antonio” lag, war mehrere Stunden lang gesperrt. Zwei Feuerwehrmänner mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Einer wurde nach San Antonio geflogen, nachdem er heißes Rauchgas eingeatmet hatte. Der andere wurde wegen Erschöpfung im Christus Spohn Hospital Memorial behandelt.
Die “Antonio” hat eine Länge von 192.9 Metern, eine Breite von 27,8 Metern und einen Tiefgang von 11,2 Metern bei einer Tragfähigkeit von 30586 Tonnen. Sie läuft im Management der NSC Schifffahrtsgesellschaft in Hamburg und wurde 2002 beim Xiamen Shipyard als “Cape Dyer” erbaut. 2003 wurde sie zur “CCNI Magallanes”, 2007 lief sie als “CCNI Antartico”, dann wieder als “CCNI Magallanes” und bis 2011 dann als “Hyundai Jumbo”.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lenzen half nichts
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
Männer schöpften mit Eimern – schwedische Küstenwache rettete Familie und deren Motorboot
(11.06.14) Das schwedische Küstenwachboot “KBV 304” bewahrte am 7.6. ein Motorboot vor der Küste von Nord-Öland vor dem Untergang. Das Boot mit drei Erwachsenen und zwei Kindern an Bord hatte Wassereinbruch erlitten. Als das Patroullienboot vor Ort eintraf, fand es zwei der Erwachsenen fieberhaft mit Eimern Wasser lenzend vor, um ihre Familie zu retten. Sie hatten den Wasserstand im Motorraum 20 Minuten lang halten können, doch mit zunehmender Erschöpfung immer weniger Paroli bieten können. Während die Küstenwächter die eigenen Lenzpumpen klarmachten, flutete das Wasser vom Motorraum in das Ruderhaus.
Nur wenige Minuten später wäre das Boot nicht mehr zu retten gewesen. Doch mithilfe der elektrischen Pumpen konnte der Wassereinbruch unter Kontrolle gebracht werden. Die “KBV 304” nahm den Havaristen längsseits und schleppte ihn nach Vituddens, wo er an dem Kai der Küstenwache aus dem Wasser gehoben wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen




(11.06.14) Am Morgen des 10.6. ging das durch eine Grundberührung beschädigte Lübecker Löschboot "Senator Emil Peters" in Travemünde in die Werft. Als es von seinem Liegeplatz in Schlutup nach Travemünde verholte, lief es auf der verbliebenen Steuerbordmaschine mit eigener Kraft zur Böbs-Werft.
Zur Sicherheit eskortierte das DGzRS-Rettungsboot "Hans Ingwersen" aber den Havaristen auf dem Weg dorthin. Eine Barkasse der Böbswerft assistierte dem 26,8 Meter langen Boot in die richtige Position im Schwimmdock. Nachdem das Löschboot aufgepallt war, war deutlich zu erkennen, welche Schäden die Kollisionmit einem Findling verursacht hatte. Es waren Schrammen auf der Backbordseite des Rumpfes an den Spanten zu erkennen, zwei Blätter des Backbordverstellpropellers waren beschädigt, das Backbordruderblatt deutlich abgeknickt.
Die Arbeiten auf der Böbswerft begannen zunächst mit der Reinigung des Rumpfes vom Bewuchs. Ein Gutachter war ebenfalls anwesend, um einen ersten Überblick über den Schaden zu erhalten. Nach einer Einschätzung der Feuerwehr war der Schaden offenbar geringer als befürchtet, was vielleicht die Chance zum Erhalt des 1972 erbauten Veteranen erhöht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Muschelkutter ging in Flammen auf
(11.06.14) Der Muschelkutter "Red Witch" kam am Nachmittag des 7.6.&xnbsp;auf dem Housatonic River dem Kutter "Miss Laurie" zu Hilfe,&xnbsp;auf dem zwischen Milford und Stratford unweit des Long Island Sound&xnbsp;ein Feuer ausgebrochen war. Flammen schossen 10 Fuß&xnbsp;in die Luft und erfassten&xnbsp;das ganze Schiff.
Die Crew der "Red Witch" holte sofort das Fanggeschirr hoch und drehte, wie zwei andere Muschelkutter&xnbsp;und Sportboote auch, auf den 40 Fuß langen Havaristen zu, dessen dreiköpfige Crew ins Wasser springen musste. Ein Sportboot nahm sie auf, und einer von ihnen, der Verbrennungen dritten Grades erlitten hatte, kam ins Bridgeport Hospital.
Die Kutter versuchten, den Brand mit Wasserschläuchen zu bekämpfen, bis die Feuerwehr von Stratford vor Ort war.&xnbsp;Auch die Wehren aus Fairfield, Milford und die U.S. Coast Guard kamen zu Hilfe. Ein Bergungsschiff zog das ausgebrannte Wrack später in den Hafen. In den Tanks an Bord befanden sich zum Unglückszeitpunkt rund 450 Gallonen Öl.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter lief in Böschung des Nord-Ostsee-Kanals
(11.06.14) Der holländische Frachter "Waaldijk", 2984 BRZ (IMO-Nr.: 9514937), lief am Morgen des 10.6. auf der Höhe von Kudensee in die Südböschung des Nord-Ostsee-Kanals und kam zwischen den Dalben am Fahrwasserrand zu liegen. Aus Brunsbüttel wurde um 8.45 Uhr der Schlepper "Luchs", 229 BRZ, geordert, um dem Havaristen zu assistieren.
Dieser konnte sich aber aus eigener Kraft wieder befreien, sodass der Schlepper um 9.40 Uhr wieder an seinen Liegeplatz zurückkehrte. Nach einer Kanalpassage ohne weitere Zwischenfälle erreichte die "Waaldijk" um 15.30 Uhr die Schleusen in Kiel-Holtenau und erreichte eine halbe Stunde darauf die Ostsee. Sie befand sich auf dem Weg von Hamburg nach Danzig, wo sie am 13.6. eintreffen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Frachter in Mäntyluoto
(11.06.14) Auf dem unter Singapur-Flagge laufenden Bulkcarrirer "Thor Horizon",&xnbsp;32491 BRZ (IMO-Nr.: 9137117)&xnbsp;brach am 9.6. in Mäntyluoto, ein Feuer aus. Die Feuerwehr Satakunta wurde um 23.24 Uhr alarmiert. Die 23-köpfige, thailändische&xnbsp;Crew war wohlbehalten an Deck gemustert worden.
Der Brand im Maschinenraum konnte durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr und das Bordsystem rasch gelöscht werden, jedoch wurde der Raum&xnbsp;zu einem Drittel zerstört. Das Schiff hatte zunächst in Valkossa 38000 Kubikmeter von insgesamt 47,000 Kubikmetern für Alexandria bestimmten Schnittholzes geladen, die in Mäntyluoto hatte vervollständigt werden sollen. Da der Frachter vor einer Weiterfahrt repariert werden muss, wurde überlegt, das Holz nun auf ein anderes Schiff umzuladen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kapitän meldete Havarie nicht – 2000 Dollar Strafe
(11.06.14) Rolando Valmeo Legaspi, 63, der philippinische Kapitän des unter Singpaur-Flagge laufenden Bulkcarriers "Lake Triview", 20236 BRZ (IMO-Nr.: 9400887), wurde am 10.6. vor dem New Plymouth District Court zu einer Strafe von 2000 Dollar zusätzlich 130 Dollar Gerichtskosten verurteilt, nachdem er des Vergehens, Maritime New Zealand (MNZ) nicht von der Havarie seines Schiffes informiert zu haben, schuldig gesprochen wurde. Der Frachter war vor New Plymouth auf Felsen getrieben worden, nachdem am 24.5. der Anker nicht mehr gehalten hatte. Nach dem Maritime Transport Act müssen solche Vorfälle so schnell wie möglich MNZ gemeldet werden. Tatsächlich fand diese Information aber erst am 28.5. statt. Die Havarie gefährdete die 21-köpfige Crew und hätte sich auch auf die Umwelt auswirken können.
Am Unglückstag war das Schiff gegen 11 Uhr mit einer Ladung Soja 2,1 Meilen vor New Plymouth vor Anker gegangen. Um 17.30 Uhr kam sie ins Treiben. Gegen 20 Uhr befahl der Kapitän, Anker zu lichten, doch dies scheiterte an einem Fehler in der Technik. Der Port of New Plymouth wurde gebeten, dass zwei Schlepper Standby machen sollten, doch diese kamen nicht. Um 21.38 Uhr trieb der Frachter auf ein Felsenriff in rund sieben Metern Wassertiefe.
Nachdem der Anker endlich gelichtet werden konnte, blieb das Schiff noch ungefähr fünf Minuten auf den Felsen hängen, ehe es durch die eigenen Maschinen abgebracht werden konnte. Am 26.5. wurde MNZ vom Hafenkapitän über einen Vorfall informiert und fragte tags darauf weitere Details an, wurde aber weiterhin nicht über die Grundberührung ins Bild gesetzt. Erst am Abend des 28.5. wurde dies nachgeholt.
Am 27.5. war der Frachter bereits in den Hafen eingelaufen, und während einer Inspektion des Rumpfes durch Taucher wurden 12 Risse in den Ballasttanks festgestellt. Das Schiff muss bis zur Beendigung der notwendigen Reparaturen in New Plymouth bleiben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Acht Fischer vor Ghana vermisst
(11.06.14) Acht ghanaische Fischer wurden vermisst, nachdem ihr Kutter am 10.6. vor der Elmina-Cape Coast sank. Sie gehörten zur 20-köpfigen Crew des Schiffes, das zur Überholung von Sekondinach Tema unterwegs war, aber in stürmischer See unterging. Alle 20 stürzten ins Wasser, 12 wurden gerettet. Die ghanaische Marine hatte schnelle Rettungsboote zur Unglücksstelle entsandt. Die meisten Schiffe, die im Bosomtwe Sam Fishing Harbor in Sekondi liegen, gelten als nicht seetüchtig. Es gibt dort auch keine Reparaturkapazitäten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historischer Anker vor Whidbey Island geborgen
(11.06.14) Vor Whidbey Island wurde am 9.6. ein 900 Pfund schwerer Anker geborgen, der die Geschichte von Puget Sound verändern könnte. Eine Gruppe von Historikern glaubt, dass es sich um ein Relikt der Reise von Captain George Vancouver in den Puget Sound im Jahr 1792 handelt. Vor sechs Jahren hatte ein Taucher den Anker gefunden.
Nun wurde ein Graben unter das Artefakt gegraben, er an einer T-förmigen Halterung fixiert und dann mit Hebesäcken an die Wasseroberfläche gebracht. Hier hob ein Kran den Anker auf eine Barge. Er könnte zu einem der kleineren Schiffe gehört haben, die das Entdeckerschiff HMS „Discovery“ begleiteten, nämlich die HMS “Chatham“, die den Anker vor 222 Jahren verlor.
Es wurde lange davon ausgegangen, dass dies im Bellingham Channel stattfand, doch nach dem Studium von Aufzeichnungen kamen die Historiker zu der Annahme, dass es sich bei dem Anker vor Whidbey Island wahrscheinlich um dieses Objekt handelt. Diese Annahme wird inzwischen auch durch die Archäologen der National Ocean and Atmospheric Administration gestützt.
Der Anker soll nun zunächst in Port Townsend ausgestellt werden, ehe es zur Texas A&M University geht, wo Forscher versuchen wollen, das Rätsel zu lösen.
Quelle:Tim Schwabedissen




(11.06.14) Taucher der US Navy wollen das Wrack der USS “Houston (CA-30)” vor der Küste von Java in diesem Monat ansteuern, um den Zustand des Wracks, das mit über 700 Menschen an Bord am 28.2.1942 in der Schlacht in der Sunda Strait verloren ging, zu untersuchen. Der schwere Kreuzer der Northampton-Klasse wurde von japanischen Bombern versenkt. Die amerikanischen Taucher arbeiten bei der Erforschung des Schiffes mit Kollegen aus Indonesien zusammen. Es liegt 125 Fuß tief und wurde in der Vergangenheit bereits geplündert, obwohl es sich um ein Kriegsgrab handelt.
Das 570 Fuß lange Schiff war mit der australischen HMAS “Perth” unterwegs, als es von dem japanischen Zerstörer “Fubukim” entdeckt und beschattet wurde, bevor es zu einem Zusammenstoß mit dem Schlachtschiff “Mikuma” und weiteren Zerstörern kam, in deren Verlauf erst die “Perth” und dann die “Houston” kurz nach Mitternacht versenkt wurde. Von den 1,061 Mann an Bord überlebten nur 368, die in _Kriegsgefangenschaft gingen. Dutzende weitere starben in dieser Zeit.
Die aktuelle Tauchuntersuchung wird durch Unterwasserarchäologen des Naval History and Heritage Command (NHHC) geleitet. Neben der Inspektion durch Taucher werden auch Sonar und ein ROV zum Einsatz kommen. Auf der Basis der gewonnenen Daten wird ein Bericht über den Zustand des Wracks erstellt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper "Chanko"
(Bild: Frode Adolfsen)   Großbild klick!
Schlepperwrack wartet in Roedbergodden auf sein Ende
(10.06.14) Das Wrack des norwegischen Schleppers "Chanko", 145 BRZ, der nach einem Maschinenschaden am 22.4. vor Edøya auf Sommarøy gestrandet war und durch die Arctic Seaworks geborgen und am 10.6. nach Harstad eingeschleppt wurde, ist jetzt bei Roedbergodden im Tjeldsund südlich von Harstad an Land abgesetzt worden.
Hier soll er, am Kai auf der Seite liegend, nun verschrottet werden. Das 25,5 Meter lange Schiff wurde 1961 bei der Larsson Varv & Mekaniske Verkstads in Kristinehamn erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter “Langnesgrunnen”
(Bild: NSSR)   Großbild klick!
Kutter in Ballstadlandet in Flammen
(10.06.14) Der norwegische Rettungskreuzer “Det Norske Veritas» wurde am Nachmittag des 9.6. gegen 14 Uhr alarmiert, weil auf dem am Kai liegenden, 35 Fuß langen Kutter “Langnesgrunnen” in Ballstadlandet auf den Lofoten ein Feuer ausgebrochen war. Der Eigner hatte es beim Batterieladen im Maschinenraum entdeckt und war, als eigene Löschversuche scheiterten, noch rechtzeitig aus dem verrauchten Schiffsinnern an Land geflüchtet.
Es erfasste binnen kurzem das gesamte Schiff. Die Rettungsmänner versuchten, den Brandherd zu lokalisieren, um effektiv löschen zu können. Wenig später traf aufch die Feuerwehr am Hafen ein.
Es gelang schließlich, den Brand zu löschen, indem Löschwasser und Schaum an Bord gepumpt wurde. Das Feuer hatte auch eine benachbarte Fischfabrik bedroht und hatte ein Loch in die Bordwand gefressen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zweites Feuer binnen einer Woche
(10.06.14) Die US Coast Guard kam am 8.6. dem amerikanischen Schlepper "Viking", 608 BRZ (IMO-Nr.:7235202), rund 18 Meilen östlich von Block Island, Rhode Island, zu Huilfe. Die Coast Guard Southeastern New England in Woods Hole, Massachusetts, wurde um 15:30 Uhr alarmiert, nachdem ein Brand in der Maschine entstanden war.
Mit dem Feuerlöschsystem des Schleppers gelang es, das Feuer zu ersticken, doch das Schiff trieb danach mit 10 Personen an Bord vor der Küste. Einheiten der Coast Guard Station Castle Hill, Point Judith, Menemsha, Massachusetts, und der Coast Guard Air Station Cape Cod sowie die Cranston Fire and Rescue und das North Kingston Fire Departmentkamen zu Hilfe.
Der Eigner schickte zwei weitere Schlepper zur "Viking", die ihre Maschine dann wieder anfahren konnte und Kurs auf die Buzzards Bay nahm, wobei sie von der "Sebine" eskortiert wurde. Bereits am 30.5. war auf dem Schlepper in Mariners Harbor, Richmond Terrace, ein Feuer entstanden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter drohte mit 20 Mann an Bord zu sinken
(10.06.14) Die “Madagar” der pakistanischen Marine fing am 8.6. auf einer Routinepatroullie einen Notruf des in Karachi beheimateten Kutter “Al-Rehman” rund 200 Meilen vor Karachi auf und informierte die Maritime Headquarters und das Joint Maritime Information and Coordination in Karachi.
Die Fregatte “Zulfiquar” und das Raketenboot “Quwwat” wurden in Marschi gesetzt und fanden den Kutter mit beschädigtem Rumpf und ausgefallenener Maschine vor. An Bord waren 20 Mann Besatzung. Das Schiff hatte Wassereinbruch und war vom Sinken gedroht. Es gelang, den Havaristen zur Jinnah Naval Base Ormara zu schleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Indisches U-Boot in Mumbai gehoben
(10.06.14) Fünf Monate nach Erteilung des Bergungsauftrags an die Resolve Marine wurde das indische U-Boot “Sindhurakshak“, das am 14. August 2013 explodiert und gesunken war, in Mumbai gehoben. Das Wrack wurde auf einen Ponton gehoben und in ein Trockendock des Naval Dockyard bugisert.
Dort sollte es Tests unterzogen werden, um die Unglücksursache zu klären. Danach galt es zu prüfen, ob eine Reparatur möglich ist. Dazu soll das Wrack sonographisch studiert und die Verkabelung untersucht werden. Auch das Ausmaß der Korrosion wird untersucht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff auf Rhein auf Grund gelaufen
(10.06.14) Am 6.6.um 09:43 Uhr, lief das belgische Binnenschiff “Saketa” 1258 ts (EU-Nr.: 06004091) in Talfahrt von Strassburg nach Zoeterwoude auf dem Rhein auf Grund. Der Schiffsführer hatte sich von seinem Sohn vertreten lassen, der zwar auch Inhaber eines Großen Patentes war, jedoch nicht über eines für diesen Abschnitt geforderten Streckenzeugnisses verfügte. Wegen der fehlenden Ortskenntnis steuerte er bei Flusskilometer 524,30 ins Rüdesheimer Fahrwasser.
Bei dem Versuch, nach Passieren der dort ausgelegten Fahrwassertrennungstonne ins Kemptener Fahrwasser zu wechseln, kam er mit seinem Vorschiff auf Grund und schlug leck. Durch ein anderes Binnenschiff konnte die“Saketa” nach Geisenheim zur dortigen Kiesverladestelle geschleppt werden und dort mit Unterstützung der Feuerwehr Geisenheim ausgepumpt werden.
Durch ein Tauchunternehmen wurde das Leck abgedichtet und der Schiffsrumpf nach weiteren Beschädigungen abgesucht. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde die Weiterfahrt bis zur Werft durch die Wasser- und Schifffahrverwaltung gestattet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter mit 2,7 Promille auf Grund gesetzt
(10.06.14) Der unter Malta-Flagge laufende Frachter “Kaisa” lief am 8.6. in der Zufahrt zum Hafen von Helsingborg im Öresund auf Grund. Es gelang, das Schiff mit eigener Kraft wieder abzubringen und in den Frachthafen zu bringen. Der litauische Kapitän wurde schwer betrunken aufgefunden.
Er hatte 2,7 Promille Alkohol im Blut und wurde verhaftet. Er gab zwar zu, das Schiff geführt zu haben, behauptete aber, den Alkohol erst nach der Havarie zu sich genommen zu haben. Deshalb wurde die Entwicklung der Blutalkoholwerte weiter verfolgt. Das Schiff blieb vorerst im Hafen. Die „ Kaisa“, 4527 tdw (IMO-Nr: 9333462), wurde 1987 erbaut und läuft für die estnische Hansa Ship Management.
Quelle:Tim Schwabedissen



Norwegisches Veteranenschiff auf Grund gelaufen
(10.06.14) Das norwegische ehemalige Trainingschiff “Sandnes”, das nun als Kulturerbe gelistet ist und für Ausflugsfahrten genutzt wird, lief am 7.6. vor Stavanger auf Grund. Das 73 Meter lange Schiff kam im Lindøysund in Süd-Rogaland fest. Der Schiffsboden wurde beschädigt, und es kam zu einem Wassereinbruch.
Die Pumpen konnten ihm aber standhalten. Das Rettungsboot "Peter Henry von Koss" wurde um 22 Uhr alarmiert und kam mit einem Taucher an Bord zu Hilfe. Dieser untersuchte den Rumpf. Das Schiff wurde wieder flottgemacht und lief nach Stavanger ein, wo die Feuerwehr bereit stand, aber nicht mehr benötigt wurde. Die „Sandnes“, 721 tdw (IMO-Nr.: 5310905), wurde 1950 erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Crew gestrandeter Yacht gerettet
(10.06.14) Am 8.6. wurde das CROSS Etel alarmiert, weil die neun Meter lange Yacht „Galéjade“ bei Batz auf Grund gelaufen war und zu sinken drohte. An Bord waren ein Mann und eine Frau. Das SNSM-Boot aus Pornichet kam zu Hilfe, konnte die Schiffbrüchigen aber nicht von den Klippen abbgergen. Um 20.30 Uhr startete ein Polizeihubschrauber und nahm sie mit Unterkühlungen an Bord. Sie wurden ins Krankenhaus in Saint-Nazaire geflogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachterwrack vor Mykonos geborgen
(10.06.14) Der türkische Containerfrachter "Yusuf Cepnioklu", 4984 BRZ (IMO-Nr.: IMO 9119646), der Anfang März bei Mykonos gestrandet war, konnte gut drei Wochen nach Beginn ihrer Arbeit durch die Bergern von Spanopoulos nach Abtrennen der Aufbauten wieder flottgemacht werden. Das schwer beschädigte Wrack wurde zur betriebseigenen Werft in Salamis geschleppt und dort vor Anker gelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht sank nach Kollision vor Felixstowe – Frau kam ums Leben
(10.06.14) Eine Motoryacht kollidierte am 8.6. um 13.30 Uhr mit dem britischen Baggerschiff "Shoreway" 5005 BRZ (IMO-Nr.: 9420344), vor Felixstowe. Die Yacht sank binnen fünf Minuten eine Meile vor der Küste. Ein Mann konnte rasch von der Baggercrew aus dem Wasser gezogen werden, von der mit ihm fahrenden Frau sowie den beiden Bordhunden fehlte zunächst jede Spur.
Während der Mann vorsorglich ins Krankenhaus kam, lief vor Felixstowe und Harwich eine große Suchaktion an, die bis in die Nachtstunden fortgesetzt wurde. Beteiligt waren das Felixstowe Coastguard Rescue Team, drei Rettungsboote aus Harwich und Walton, zwei Lotsenboote, ein Taucherschiff, ein SAR-Hubschrauber der RAF Wattisham und weitere Schiffe.
Gegen 16 Uhr wurde das Suchgebiet in alle Richtungen auf drei Meilen ausgeweitet. Am 9.6. gegen 17 Uhr wurde die Leiche der Frau im Wasser treibend entdeckt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre rammte Ponton und Kai in Travemünde
(10.06.14) Bei ablandigem Wind aus Südwest kollidierte das schwedische Fährschiff „Huckleberry Finn“, 26391 BRZ (IMO-Nr.: 8618358), TT-Line am 5.6. um 13.45 Uhr beim Einlaufmanöver am Skandinavienkai mit dem Ponton des Anlegers 4 und beschädigte diesen. Beim Versuch, sich zu befreien, schlug es noch gegen die Kaimauer des Anlegers 5.
Die Wasserschutzpolizei Lübeck-Travemünde nahm Ermittlungen auf. Die Fähre, auf der 40 Passagiere waren, konnte ihre Fahrt nach Rostock nach Rücksprache mit der zuständigen Schiffssicherheitsbehörde fortsetzen.
Die Kollision hatte nur zu Farbabriebspuren im Bereich der Wallschiene geführt. Die Schäden am Ponton waren größer, die Drahtseile, die den Ponton mit der Kaimauer verbinden, brachen. Die Wasserschutzpolizei ging von etwa 20 000 Euro Sachschaden an Land aus. Die genaue Schadenshöhe wurde noch ermittelt. In den kommenden Tagen sollten Taucher die Kaimauer genauer untersuchen.
Die “Huckleberry Finn” ist 177 Meter lang und 26 Meter breit. Sie hat einen Tiefgang von rund sechs Metern und wurde 1988 erbaut. Das Schiff verkehrt zwischen Travemünde, Trelleborg sowie Rostock und bietet in 133 Kabinen Platz für insgesamt 400 Passagiere. <
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffbrüchige Crew gekaperten Frachters nach dreieinhalb Jahren aus Gefangenschaft geflohen
(10.06.14) Sieben Seeleute aus Bangladesh, zwei aus Sri Lanka, ein Inder und ein Iraner, die die Überlebenden der Crew des malaysischen Frachters "Albedo", 10859 BRZ (IMO-Nr.: 9041162), waren und seit November 2010 von somalischen Piraten gefangen gehalten wurde,, konnten sich am Morgen des 6.6. befreien.
Sie hatten unter ärmlichen Umständen an Land gehaust, seit das Schiff im Juli 2014 im Sturm sank. Es war im November 2010 gekapert worden. Beim Untergang kamen vier Mann der Crew ums Leben, einer wurde erschossen. Die Überlebenden konnten nun mithilfe einiger ihrer Bewacher durch ein Fenster ihres Gefängnisses fliehen und wurden in einem nahen Dorf vom Militär in Empfang genommen. Einige hatten nur ihre Unterhosen an, andere trugen keine Schuhe. Sie wurden nun in einem Hotel untergebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Politik entscheidet – Costa Concordia bleibt in Italien
(10.06.14) Das Wrack der "Costa Concordia" soll nach der umstrittenen Entscheidung, es in Genua abzubrechen, in drei Schritten verschrottet worden. Am 16.6. wird die Hafenbehörde den Hafen offiziell zur Endstation des Kreuzfahrtschiffes erklären, nachdem es zunehmenden Druck italienischer Politiker gegeben hatte, die Arbeit, die rund 100 Jobs bringen wird, im Land zu halten.
Die Entscheidung wurde auch durch die Costa Cruises Gruppe unterstützt, obwohl die Berger die Option, das Wrack in die Türkei zu bringen, bevorzugt hätten. Dies wäre rund 60 Millionen Euro billiger gewesen als die nun geplanten 100 Millionen Euro. Die Berger von Titan Salvage und Micoperi werden das Wrack nach der Hebung binnen fünf Tagen nach Genua schleppen. In der Toskana wurden Befürchtungen geäußert, dass das Risiko dieser Operation größer sei als das Schiff in den toskanischen Hafen Piombino zu bringen, der binnen eines Tages zu erreichen wäre. Doch Genau hat bessere Hafeneinrichtungen vorzuweisen.
Die “Costa Concordia” soll erst an den Voltri Terminal gelegt werden, wo die Inneneinrichtung von Bord geholt wird, um den Tiefgang von 18 auf 15 Meter zu reduzieren. Von dort geht es an einen anderen Liegeplatz, wo in Pahse 2 die Brücke und Teile der Aufbauten demontiert werden. Dadurch soll das Schiff so hoch aus dem Wasser kommen, dass es ins Dock einer Werft gebracht werden kann. Dort erfolgt der Abbruch des Rumpfes nach den neuen europäischen Umweltstandards.
Derweil ist mit der Installation des Steuerbordsponson S18 – der vorherige Schwimmkörper S13 kam nach Genua zur Reparatur, die Anzahl von Schwimmkörpern auf neun von insgesamt 19 gestiegen, 15 on an Steuerbord, vier an Backbord. Am Ende sollen 30 von ihnen das Wrack halten. Als nächster ist S 14 an der Reihe. Ende Juli dann soll die Hebung erfolgen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Noch 12 Vermisste auf Sewol – Prozess gegen Crew angelaufen
(10.06.14) Am 8.6. um 23.30 Uhr wurde eine männliche Leiche auf Deck 4 der Fähre "Sewol" geborgen. Durch DNA-Tests konnte sie als Schüler der Danwon High School identifiziert warden. Eine Lehrerin derselben Schule, die 19 ihrer Schüler rettete, war am Morgen des Tages aus dem Bereich der Caféteria auf Deck 3 entdeckt.
Damit sind nun 292 Opfer geborgen, 12 Personen wurden noch vermisst. Bis zum 20.6. sollen die Taucher weiter in den Kabinen suchen, danach gehen ROVs auf die Suche in Bereichen, die schwerer zu erreichen sind. Am 10.6. begann das Gerichtsverfahren gegen die 15 Besatzungsmitglieder, denen vorgeworfen wird, die Passagiere im Stich gelassen zu haben, vor dem Gwangju District Court.
Quelle:Tim Schwabedissen



Partyboot in Arendal gesunken
(10.06.14) Am 8.6. gegen Mitternacht sank in Arendal ein mit 22 Personen besetztes, offenes Boot, nachdem sich ein Schlauchboot angenähert und die Insassen mit Wasser bespritzt hatte. Nachdem es gekentert und 150 Meter vom Ufer entfernt auf 27 Metern auf Tiefe gegangen war, lief eine Rettungsaktion an. Retter waren, nachdem die „Allison“ Alarm geschlagen hatte, rasch vor Ort und konnten alle Personen aus dem Wasser retten. Sieben wurden medizinisch versorgt. Im Einsatz war auch das NSSR-Boot "Inge Steenland".
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Agde im vierten Anlaufe geborgen
(10.06.14) Am 9.7. um 1.45 Uhr wurde das SNSM-Boot „SNS 211“ aus Agde alarmiert, nachdem der Trawler „Ville d'Agde 5” auf die Felsen der Insel Brescou gelaufen war. Die dreiköpfge Crew wurde abgeborgen und unversehrt in den Hafen von Agde gebracht. Der Kutter wurde auf den Felsen leckgeschlagen, und Bergungsversuche mussten um 4.30 Uhr abgebrochen werden, nachdem die Trosse brach.
Um neun Uhr wurden Ausrüstungsgegenstände mit Hilfe von Rettungsschwimmern an Land gebracht und Auftriebskörper befestigt, um das Schiff zu stabilisieren. Dreimal noch brach die Schlepptrosse, beim vierten Anlauf gelang es, den Havaristen abzubergen, der dank der Schwimmkörper nicht sank, und nach Agde gebracht. Hier traf der Schleppzug um 14 Uhr ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre vor Ile Rousse auf Grund gelaufen
(10.06.14) Am 1.6. lief die italienische Fähre "Mega Express 5", 28338 BRZ (IMO-Nr.: 9035101), beim Verlassen des Hafens der Ile Rousse nach Toulon auf eine Untiefe. Zunächst wurden keine Schäden festgestellt, doch auf der Fahrt nach Toulon stellte die Crew Wassereinbruch in einen Kraftstofftank und einen Kofferdamm fest. Vor Bastia kam es zu einem Blackout.
Nach dem Einlaufen in Toulon wurde eine Einbeulung von 4 x 0,50 Metern sechs Meter unter der Wasserlinie am Backbordheck festgestellt. Corsica Ferries schickte die "Mega Express 5" noch in der Nacht zum 2.6. zu einer Werft in La Spezia, wo sie gedockt wurde. Als Ersatz kam die "Sardinia Vera" zum Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter beging Fahrerflucht auf See
(10.06.14) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier "Miletus", 32415 BRZ (IMO-Nr.:9423554), überlief am 6.6. 100 Meilen vor Namakodam zwischen Kochi und Cherthala den Kutter „Kairali 2“. Er wurde, nachdem er identifiziert war, durch das Gericht in Kerala in Bhavnagar in Gujaratam 10.6. beschlagnahmt.
Die neunköpfige Crew des schwer beschädigten Kutters war von Kollegen gerettet worden, die indische Coast Guard entdeckte den Kollisionsgegner um 20.30 Uhr vor Kozhikode und kam an Bord. Der indische Kapitän räumte den Vorfall ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter "Arctic Hunter"
(Bild: Groundtruthtrecking)   Großbild klick!
Resolve Magone Marine will Arctic Hunter bergen
(06.06.14) Der amerikanische Kutter "Arctic Hunter", 193 BRZ (IMO-Nr.: 7742815), soll sieben Monate, nachdem er vor Unalaska strandete, geborgen werden. Ende Mai unterzeichneten die Resolve Magone Marine Services einen Bergungsvertrag. Taucher sollen Löcher in das Wrack schneiden, an denen Hebestropps angeschlagen werden.
Außerdem sollen die Berger Treibgut, das an den umliegenden Stränden liegt, einsammeln.
Es handelt sich aber bei dem Urethanschaum, Fiberglasresten und sonstigen Trümmern nicht nur um Reste der “Arctic Hunter”, sondern auch des Kutters "Chaos", der im Herbst 2013 unweit von Unalaska strandete und ebenfalls bislang nicht geborgen wurde. Die „Arctic Hunter“ war am 1.11.2013 nach dem Auslaufen aus Dutch Harbor wenige Meilen entfernt in der Summer's Bay auf Grund gelaufen, nachdem der Skipper am Ruder einschlief.
Alle sechs Mann wurden damals von dem 107 Fuß langen Kutter „Saga“ gerettet. Die Bergung des Wracks verzögerte sich indes, weil zwei Versicherer für das Schiff zuständig waren und zunächst Angebote einholen mussten. Da koordiniert durch die Alaska Department of Environmental Conservation bereits kurz nach der Havarie das Öl beseitigt worden war, hatten sich die Umweltrisiken stark reduziert.
Der 54 Fuß lange Longliner „Chaos” war am 22.9. bei Eider Point gestrandet, als er mit vier Mann an Bord in der Unalaska Bay einen Sturm abreiten wollte. Er riss sich aber vom Anker los und trieb auf die Felsen. Die Coast Guard schickte einen MH-65 Dolphin Helikopter von der Base in Cold Bay und eine MH-60 aus Kodiak.
Durch den Sturm, der mit 50 Meilen Windgeschwindigkeit über das Gebiet tobte, war es aber nicht möglich, die Schiffbrüchigen zu bergen. Sie retteten sich schwimmend an Land und suchten Schutz in einer Höhle, bis der MH-60 Jayhawk nach Wetterberuhigung zurückkehren konnte und sie aufnahm.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff "Poseidon" wird gedreht
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Kleines Rettungsboot half großem Binnenschiff
(06.06.14) Am Nachmittag des 5.6. lief das deutsche Binnenschiff "Poseidon", 1203 ts (EU-Nr.: 04400590), auf dem Muidersand vor Almere auf Grund. Um 17:08 Uhr verständigte die holländische Coast Guard das Rettungsboot "Nicholas Wijsenbeek" der KNRM-Station Huizen über ein havariertes Boot.
Zunächst hielten die Seenotretter vergeblich nach einem entsprechenden Objekt Ausschau. Erst nachdem sie die Hollandbrücke passiert hatten, entdeckten sie die festsitzende, 85 Meter lange "Poseidon" unweit der Marina Muiderzand. Das unbeladene Schiff hatte einen Tiefgang von einem Meter und wurde in kabbeliger See von dem mit fünf Beaufoprt aus Südwest kommenden Wind stetig auf die Untiefe gedrückt, sodass es nicht aus eigener Kraft wieder freikam.
Während der Bug noch auf tieferem Wasser lag, saß das Achterschiff auf. Das KNRM-Boot machte daraufhin am Bug fest und drehte ihn in den Wind. Danach gelang es, unterstützt von der Maschine der „Poseidon“, mit voller Kraft den hoch aufragenden Havaristen von dem Sand herunter zu bekommen. Danach konnte das Binnenschiff die Reise nach Amsterdam nicht ohne einen herzlichen Dank an die "Nicholas Wijsenbeek" fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fehlerhafter Potentiometer eines Joysticks Schuld an Havarie der „Adler Express“
(06.06.14) Einen Tag nach der Kollision der deutschen Fähre “Adler Express”, 328 BRZ (IMO-Nr.: 9073098), mit dem Kai des Fähranlegers in Wittdün waren alle Verletzten außer Lebensgefahr. Auch den beiden am schwersten Verletzten ging es deutlich besser, sie wurden stabilisiert und von der Intensiv- auf die Normalstation verlegt. Drei verletzte Kinder wurden bereits aus dem Krankenhaus entlassen und kehrten zu ihrer Schulklasse auf der Hallig Hooge zurück.
Am Vormittag des 5.5. gingen zwei Mitarbeiter der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU), sowie Mitarbeiter der Wasserschutzpolizei und des Germanischen Lloyds an Bord der Fähre, die am Kai der Husumer Dock und Reparatur GmbH & Co. KG lag, um die genaue Unfallursache zu ermitteln. Dabei wurde das verhängnisvolle Manöver unter Aufsicht der BSU gemeinsam mit dem Kapitän noch einmal simuliert.
Es stellte sich dabei heraus, dass der Joystick für die Steuerung dem Antrieb falsche Signale gab. Der Kapitän hatte demzufolge bei dem Unfall keine Möglichkeit mehr zum Eingreifen gehabt, da der Ausfall eines Steuermoduls ihm keinen Zugriff auf den Antrieb ermöglichte und die Antriebsdüsen im entscheidenden Moment nicht zu regulieren waren.
Der Joystick wurde ausgebaut und durchgemessen. Ein Fehler an einem Potentiometer wurde als Ursache des Versagens des Joysticks ermittelt. Der genaue Grund für das Versagen musste nun gemeinsam mit der Herstellerfirma bei der BSU untersucht werden. Bis zum 10.6. sollte der Joystick erneuert werden.
Die Ermittler gingen auch der Frage nach, warum der Kapitän die Geschwindigkeit beim Einlaufen in Wittdün zwar von zunächst rund 20 auf acht Knoten reduzieren konnte, das Stoppmanöver dann aber fehlschlug. Für die Rekonstruktion der Ereignisse wertete die BSU auch den Voyage Data Recorder der „Adler-Express“ aus.
Voraussichtlich am 6.6. sollte die „Adler-Express“ ins Trockendock der Werft gehen und dort der Schaden am Vorschiff repariert werden. Die Dauer wurde auf vier bis fünf Tage geschätzt. Als Ersatz sollten derweil die Fähren „Adler IV“ und „Adller V“ über Pfingsten zwischen Nordstrand und Sylt im Einsatz sein. Am 5.6. übernahm die „Adler V“ die Route Nordstrand – Hallig Hooge – Amrum, die „Adler IV“ bediente die Strecke Sylt – Amrum – Hooge –Amrum – Sylt vom 6.6. an.
Quelle:Tim Schwabedissen




Zwei Verletzte bei Feuer auf größtem deutschen Kreuzfahrerneubau
(06.06.14) Auf der Meyer Werft in Papenburg brach am Vormittag des 5.6. ein Feuer an Bord des iim Herbst unter Bahamas-Flagge in Fahrt kommenden Kreuzfahrtschiffes "Quantum of the Seas", 167800 BRZ (IMO-Nr.: 9549463), aus. Der Brand entstand in einer Nasszelle einer Kabine auf Deck 3.
Bei dem Feuer wurden zwei Arbeiter leicht verletzt. Sie wurden vor Ort versorgt und mit einer leichten Rauchgasvergiftung zur Nachbehandlung ins Papenburger Krankenhaus gebracht. Einer konnte es nach ambulanter Behandlung bereits am selben Tag wieder verlassen. Es kam durch das Feuer auch zu starker Rauchentwicklung in der überdachten Bauhalle 6.
Die Betriebsfeuerwehr der Werft wurde von den Ortsfeuerwehren und Rettungskräften der Umgebung bei der Brandbekämpfung unterstützt und hatte die Situation schnell unter Kontrolle. Die betroffenen Produktionsbereiche wurden währenddessen evakuiert und auch das Besucherzentrum der Werft vorsorglich geschlossen. Wie es zu dem Brand kommen konnte, war noch unklar. Die Werfthalle und das Besucherzentrum wurden kurzzeitig evakuiert. Die Schadenshöhe betrug etwa 50.000 Euro.
Die "Quantum of the Seas" ist knapp 350 Meter lang und wird nach ihrer Fertigstellung 4.908 Passagiere beherbergen können. Es handelt sich um das größte jemals in Deutschland gebaute Passagierschiff und soll Anfang August ausgedockt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Yacht nach Kielbruch vor Breskens gekentert
(06.06.14) Das KNRM-Boot “Zeemanshoop” kam am Nachmittag des 5.6. der zweiköpfigen Crew einer 11 Meter langen belgischen Yacht zu Hilfe, die wohl durch einen Navigationsfehler bei Breskens gestrandet war. Bei der Havarie brach der Kiel des Bootes., das von Nieuwport nach Breskens unterwegs gewesen war, ab, und es kenterte.
Nach Eintritt der Notlage und dem starken Wassereinbruch nach Abreißen des Kiels konnte das Seglerpaar noch einen Mayday-Ruf absetzen, der von der holländischen Coast Guard aufgefangen wurde, die um 13.24 Uhr das Rettungsboot der Station Breskens alarmierte. Als die Seenotretter vor Ort eintrafen, war der Kiel bereits komplett abgerissen, das Boot lag bei sechs Beaufort Südwestwind kopfüber in der Brandung, der Mast war gebrochen, und die Crew trieb im Wasser.
Rasch zog die Crew der „Zeemanshoop” die Schiffbrüchigen aus dem Wasser und kehrte zur Rettungsstation zurück, wo sie mit trockener Kleidung ausgestattet wurden. Sie hatten die Havarie geschockt, aber unversehrt überstanden. Die “Zeemanshoop” kehrte dann nochmals zur Strandungsstelle zurück, wo aber inzwischen auch das Patroullienboot “RWS 78” eingetroffen war und die notwendigen Maßnahmen einleitete.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier vor Kalamata auf den Haken genommen
(06.06.14) Der unter Marshall-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier “Tektoneos” erlitt am 3.6. westlich von Kalamata Maschinenausfall und bat um Schlepphilfe. Der in Perama stationierte, griechische Schlepper „Megas Alexandros“. 638 BRZ (IMO-Nr.: 7351070), kam dem Havaristen zu Hilfe und zog ihn in Richtung der Reede von Kalamata, wo er am 5.6. Anker warf. Der Frachter war mit einer Ladung Schwefel von Kavkaz nach Jorf Lasfar unterwegs. Die „Tektoneos“, 43620 tdw (IMO-Nr.: 9047063, wurde 1993 erbaut und läuft für die Odysea Carriers SA.
Quelle:Tim Schwabedissen



BBC Chile auf St. Lawrence Seaway aufgelaufen
(06.06.14) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "BBC Chile", 7813 BRZ (IMO-Nr.: 9290048), lief am 4.6. auf dem St. Lawrence River wenige Meilen oberhalb des South Shore Canal auf Grund. Er hatte den Hafen von Montreal gegen 17 Uhr mit Ziel Duluth verlassen und war beim Einlaufen in den Lake St. Louis an der Südseite nördlich der Ile Saint Bernard aus dem Fahrwasser abgekommen.
Nur ein kleines Stück des Achterschiffs ragte in den Schifffahrtsweg, sodass der Havarist im Einbahnverkehr passiert werden konnte. Die Le Groupe Ocean schickte die Schlepper "Ocean Ross Gaudreault" und "Ocean Intrepide", die den Frachter in der Nacht zum 5.6. wieder befreiten. Er machte anschließend im Beauhamois Canal nahe Melocheville fest.
Erst am 5.5. hatte das Schiff auf der Fahrt von Houston nach St. Petersburg vor Ystad gegen zwei Uhr morgens Maschinenausfall erlitten. Der Frachter trieb zwei Stunden vor der schwedischen Küste, bis die Crew den Schaden repariert hatte und er seine Reise fortsetzen konnte.
Die „BBC Chile“ hat eine Länge von 145,63 Metern, eine Breite von 26 Metern, einen Tiefgang von 7,35 Metern und eine Tragfähigkeit von 10.385 Tonnen. Sie läuft für die Eckhoff GmbH & Co. KG in Jork. Erbaut wurde sie 2004 bei der B.V. Scheepswerf Damen Hoogezand in Gorinchem als „S. Pacific”. Der Frachter lief von 2010 bis 2012 als „Batz“. Unter diesem Namen wurde er am 25.11. von dem Ankerziehschlepper "AHT Ursus" auf der Jurong-Reede in Singapur abgeliefert, nachdem er zuvor bei den Cocos Islands von Kapstadt kommend Maschinenschaden erlitten hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Flottbek saß bei Oldenbüttel fest
(06.06.14) Am 5.6. um sieben Uhr früh ist der liberianische Containerfrachter "Flottbek", 16324 BRZ (IMO-Nr.: 9313216), auf dem Weg von Gdingen nach Rotterdam auf dem Nord-Ostsee-Kanal auf Höhe von Oldenbüttel in die Böschung gelaufen. Ursache war ein vorangegangener Maschinenschaden, der aber schnell behoben werden konnte.
Unterstützt von einem Schlepper, konnte das Schiff weitgehend aus eigener Kraft wieder freikommen. Der Fährbetrieb in Oldenbüttel war etwa zwei Stunden lang gestört, der Kanal musste aber nicht gesperrt werden. Die "Flottbek" legte um 11.40 Uhr dann in Brunsbüttel-Ostermoor an und setzte die Reise um 16.45 Uhr fort. Am 6.6. um 12.15 Uhr traf sie am Euromax-Terminal in Rotterdam ein.
Die „Flottbek“ ist 169 Meter lang, 27.2 Meter breit, hat neun Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 16324 Tonnen. Sie läuft für die RHL Reederei Hamburger Lloyd GmbH & CO KG in Hamburg und wurde 2005 auf der Meyer-Werft in Papenburg erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weiteres Opfer des Sewol-Untergangs geborgen
(06.06.14) 52 Tage nach dem Untergang der südkoreanischen Fähre "Sewol" wurde eine weitere Leiche am 6.6. auf Deck 3 gefunden. Der Körper eines Mannes, der keine Rettungsweste trug, wurde von den Tauchern um 8.03 Uhr in einer Kabine im Achterschiff entdeckt. Damit wurden bislang 290 Tote geborgen, 14 Menschen wurden noch vermisst. Die Suchaktion im Heckbereich von Deck 4 wurde parallel zu brennarbeiten zwischen 6:33 und 9:05 Uhr durchgeführt. Das Suchteam sollte sich als nächstes den Vorschiffsbereich von Deck 3 und 4 und die Halle, die auf Deck 5 führt, vornehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen




() Die zweiköpfige Crew des britischen Lotsenbootes "Taybird", 19 BRZ (IMO-Nr.: 9221396), musste gerettet werden, nachdem währen der Assistenz des schwedischen Bitumentankers „Pandion“, 6280 BRZ (IMO-Nr.: 9256420) auf dem Tay am 5.6. um 4.50 Uhr ein Feuer an Bord ausgebrochen war. Der Brand entstand im Maschinenraum, als das Schiff gerade Carnoustie auf dem Weg zur Nordsee passierte.
Beide RNLI-Boote aus Broughty Ferry, die “Shelia Barrie” und die größere “Elizabeth of Glamis”, wurden alarmiert. Als sie wenig später bei der Lady-Tonne eintrafen, war der Brand bereits erstickt, allerdings quoll immer noch dichter Rauch aus dem Schiffsinnern. Die Maschine war ausgefallen, ebenso die Ruderanlage. Die „Elizabeth of Glamis“ barg die Crew der "Taybird" ab, ehe ein Rettungsmann auf den Havaristen überstieg und eine Schleppverbindung herstellte.
Nun wurde das Lotsenboot, eskortiert von der „Shelia Barrie“, in den Hafen von Dundee zurückgeschleppt. Hier warteten bereits drei Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, die aber nicht mehr aktiv eingreifen mussten. Das Lotsenboot, eines von zweien, die in Dundee stationiert sind, sollte nun einer gründlichen Inspektion unterzogen werden.
Der 108 Meter lange Bitumentanker, der aus Göteborg gekommen war, musste während des Einsatzes sein Einlaufen unterbrechen. Er blieb auf Standby, während die Rettungsarbeiten durchgeführt wurden, um im Bedarfsfall eingreifen zu können. Um sieben Uhr lief er schließlich auch nach Dundee ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Löschboot aus Delaware nach Luftflug gesunken
(06.06.14) Am 4.6. krachte das 34 Fuß lange Feuerlöschboot “Marine 1 . FB 15” der Delaware City Fire Company auf eine Mole vor Delaware City und sank. Das Alumimiumboot des Typs Metalcraft Marine war gegen Mitternacht im Einsatz gegen die Felsbrocken nahe der Reedy Point Bridge auf dem Chesapeake and Delaware Canal gelaufen, flog in die Luft und krachte mit dem Bug voran auf der anderen Seite des Kanals wieder ins Wasser, wo es 15 Fuß von der Mole entfernt sank. Nur noch die Mastspitze ragte aus dem Wasser und wurde mit einer Boje markiert.
Das Boot war auf der Suche nach einem als überfällig gemeldeten Freizeitboot gewesen. Die dreiköpfige Crew konnte sich retten, alle drei hatten allerdings Verletzungen erlitten. Sie wurden ins Christiana Medical Center gebracht. Gegen den Skipper wurden Ermittlungen wegen nachlässiger Navigation bei zu hoher Geschwindigkeit eingeleitet. Das vermisste Sportboot fand sich unterdessen wohlbehalten wieder an.
Am 5.6. wurde das Wrack des Löschbootes durch Sea Tow Northern Chesapeake aus Galena von einem 100-Tonnen-Kran gehoben und auf einer 255 langen Barge abgesetzt. Das Schiff wurde nach Wilmington gebracht. Die Feuerwehr hoffte, das im November 2011 in Dienst gestellte Acht-Tonnen-Boot, das einen Wert von einer Million Dollar hatte, würde reparaturwürdig sein. Es hatte Schäden am Backbordheck, eine Reihe von Löchern im Schiffsboden und wies an Steuerbord Deformationen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor dem Untergang bewahrt
(06.06.14) Die Harbor Development Commission in New Bedford bewahrte am Morgen des 5.6. den an der Steamship Pier liegendne Muschlekutter „Redemption” vor dem Untergang. Durch ein Leck war unbemerkt eine große Menge Wasser eingedrungen. Als die Feuerwehr um 8:45 Uhr eintraf, lag das Deck schon unter Wasser, und das Schiff hatte schwere Steuerbordseite. Minuten später wäre es gänzlich gesunken. Einsatzkräfte des Fire Department und der HDC setzten drei Löschpumpen im Laderaum an und konnten des Wassereinbruchs Herr werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Unbekanntes Schwimmobjekt entpuppte sich als Teil eines verlorenen Containers
(06.06.14) Am 5.6. um 9.30 Uhr entdeckte die Crew des britischen Baggerschiffes "Sand Fulmar", 5307 BRZ (IMO-Nr.: 9174127), rund 18 Meilen vor Eastbourne ein Objekt im Wasser, das sie für den unter der Wasseroberfläche treibenden Rumpf eines Kutterwracks hielten. Sie verständigten die Dover Coastguard, die wiederum das RNLI-Boot aus Eastbourne beauftragte, die Sache zu untersuchen. Währenddessen hielt sich die "Sand Fulmar" weiter dicht bei dem Objekt auf Standby.
Als die Seenotretter vor Ort nahmen, konnten sie eine detaillierte Inspektion durchführen und identifizierten es als die Metalltüren eines großen Containers. Da weder das Rettungsboot noch das Baggerschiff über geeignetes Gerät zur Bergung des Trümmerstücks verfügten und es auch nicht möglich war, es zu markieren, übernahm Dover Coastguard die weitere Arbeit, es zu kennzeichnen, zu bergen oder zu versenken.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Adler Express”
(Bild: Kinka Tadsen)   Großbild klick!
Großeinsatz auf Amrum nach Kollision der “Adler Express” mit 27 Verletzten
(06.05.14) Zu einem Großeinsatz von Rettungskräften kam es am Vormittag des 4.6. in Wittdün auf Amrum, nachdem die Fähre "Adler-Express", 328 BRZ (IMO:9073098), der Westerländer Adler-Reederei den Fähranleger mit acht Knoten Fahrt rammte. Die “Adler-Express“ hatte um 9.15 Uhr in Strucklahnungshörn auf der Halbinsel Nordstrand abgelegt. Nach zwei Zwischenstopps auf der Hallig Hooge und Amrum sollte sie um 11.50 Uhr in Hörnum auf Sylt festmachen.
Doch beim Anlegen in Wittdün kam es zu einem verhängisvollen Defekt bei der Motorsteuerung. Es gelang nicht mehr, das Schiff aufzustoppen. Kurz vor dem Aufprall rief der Kapitän über Bordlautsprecher die Fahregäste auf, sich festzuhalten. Viele der insgesamt 233 Passagiere, die neben der sechsköpfigen Crew an Bord waren, hatten bereits ihre Sitzplätze verlassen.
Bugschaden “Adler Express”
(Bild: Sebastian Engel)   Großbild klick!
Sie standen mit ihrem Gepäck an Deck und warteten, aussteigen zu können. Etliche Menschen wurden beim abrupten Aufstoppen gegen die Wände geschleudert wurden und stürzten übereinander. Taschen und Koffern flogen durch die Luft. Insgesamt wurden 27 Menschen verletzt, davon sechs schwer. Etliche von ihnen erlitten Frakturen, Kopfverletzungen oder Schürfwunden. Eine erhebliche Anzahl von ihnen stand auch unter Schock. Auf der Insel wurde umgehend Großalarm ausgelöst. Nach den ersten Meldungen wurde schnell der Notfallapparat hochgefahren. Acht Hubschrauber wurden alarmiert und brachten Notärzte auf die Insel.
Der Seenotkreuzer „Vormann-Leiss“, Amrumer Ärzte, die Freiwillige Feuerwehr Amrum sowie mehreren Rettungswagen waren vor Ort und wurden rasch von Kräften der Bundespolizei und der Bundeswehr unterstützt. Am Anleger wurde ein provisorisches Notfallzentrum eingerichtet. Die sechs schwer Verletzten wurde ausgeflogen. Sie kamen in Krankenhäuser in Heide, Husum, Flensburg und das Universitätskrankenhaus in Kiel. Zwei von ihnen schwebten in Lebensgefahr.
Viele der Fahrgäste hatten sich nicht halten können und stürzten beim Aufprall. Sie fielen Treppe hinab auf tiefer gelegene Decks. Die Menschen lagen durcheinander, und überall war Blut, als die Feuerwehr eintraf. Sie versammelte alle vermeintlich Leichtverletzten und brachten sie in den Warteraum des Reedereigebäudes der W.D.R., wo die erste notärztliche Versorgung stattfand.
Zum Zeitpunkt des Unfalls waren sehr viele Personen auf dem Anleger, die die verschiedenen Ausflüge und Schiffsabfahrten nutzen wollten. Es galt in dem Durcheinander, keinen Verletzten aus den Augen zu verlieren. Doch schon nach kurzer Zeit hatten die Notärzte und Rettungsassistenten einen Überblick erlangt, sodass entsprechend der Verletzungen die Fahrgäste versorgt werden konnten.
Ein Seaking von Helgoland flog zusätzliches Rettungsdienstpersonal aus Husum ein. In Schwesing bei Husum wurde ein Notfallzentrum eingerichtet, in das die Fahrgäste geflogen wurden. Neben den Rettungskräften von Amrum, die durch Ärzte aus örtlichen Kurkliniken und freiwilligem medizinischen Personal unterstützt wurden, waren 120 Mitarbeiter des nordfriesischen Rettungsdienstes alarmiert worden.
Die Wasserschutzpolizei beendete ihren Einsatz am Nachmittag. Auf der "Adler-Express" wartete man auf Vertreter des Germanischen Lloyd. Nach der Abarbeitung der Lage wurde die sehr gute Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte durch den Einsatzkoordinator vom Rettungsdienst Nordfrieslang gelobt. Man habe eine sehr gut strukturierte Lage vorgefunden und konnte daher den Nachschub von weiteren Einsatzkräften vom Festland stoppen.
Reeder Sven Paulsen war ebenfalls auf die Insel geeilt und sprach sein Bedauern aus. Er entschuldigte sich bei allen zu Schaden gekommenen Fahrgästen und dankte allen an der Rettungsaktion beteiligten Hilfskräften von Amrum und dem Festland für ihren professionellen und schnellen Einsatz.
Nachdem der Germanische Lloyd die „Adler Express“ begutachtete, durfte sie in der Nacht zum 5.6. den Hafen von Wittdün verlassen und traf gegen vier Uhr früh bei der Husumer Schiffswerft ein. Bis zur Reparatur müssen die anderen Schiffen der Reederei einen Notfallfahrplan fahren. Der Sachschaden lag nach ersten Schätzungen bei rund 20.000 Euro. Der verstärkte Bug war erheblich eingedrückt worden. Als Grund für den Ausfall nannte die Reederei ein defektes Schaltmodul, das die zwei Wasserjets antrieb. Bei Rückwärtsfahrt. müssen die Steuerdüsen abgesenkt und damit der Schub umgekehrt werden. Durch den Fehler konnte die Geschwindigkeit nicht, wie geplant, reduziert werden.
Die „Adler V“ wurde von Nordstrand aus in Marsch gesetzt, um die gestrandeten Fahrgäste von Amrum und Hallig Hooge am Abend zurück nach Strucklahnungshörn auf der Halbinsel Nordstrand zu bringen. Die meisten Passagiere waren in Nordstrand an Bord gegangen, rund 70 Touristen kamen auf der Hallig Hooge dazu. Auch zwei Schulklassen aus Braunschweig und Bad Segeberg waren an Bord.
Die "Adler-Express" kann maximal 420 Passagiere transportieren. Sie wurde 1993 bei der schwedischen Werft Marinteknik Verkstads AB in Öregrund erbaut. Die Kiellegung fand am 14. September 1992, der Stapellauf im Mai 1993 statt. Die Fertigstellung des Schiffes erfolgte im Juni 1993.
Angetrieben wird das für die Küstenfahrt zugelassene Schiff von zwei von MTU Friedrichshafen konstruierten Zwölfzylinder-Viertakt-Schiffsdieselmotoren 12 V 396 mit einer Leistung von je 1260 kW, die nicht auf Propeller, sondern einen Wasserstrahlantrieb mit zwei Wasserstrahlhochdruckdüsen wirken.
Das Schiff ist nach Angaben der Reederei das schnellste deutsche Einrumpffahrgastschiff. Es erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 33 Knoten, wird allerdings aufgrund von Geschwindigkeitsbeschränkungen, die in der Verordnung über das Befahren der Bundeswasserstraßen in Nationalparken im Bereich der Nordsee festgelegt sind, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 24 Knoten gefahren. Weiterhin verfügt es über zwei Bugstrahlruder mit einer Leistung von jeweils 13 kW.
Die Fähre verkehrt vorwiegend im nordfriesischen Wattenmeer zwischen Nordstrand, der Hallig Hooge und den Inseln Amrum und Sylt. Die “Adler Express” ist 41 Meter lang, 7,9 Meter breit, hat 1,27 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 33 Tonnen.
Bereits im September 2012 hatte im Wittdüner Hafen die Fähre "Eilun" den Anleger gerammt. Damals wurden 30 Kinder leicht verletzt, zehn kamen in Krankenhäuser. Insgesamt hatten sich damals 120 Kinder an Bord des Schiffes auf einer Kleintierfangfahrt durchs Wattenmeer befunden. Als Unfallursache war ein verstopfter Kraftstofffilter herausgefunden worden, der dazu geführt hatte, dass die Maschine nicht mehr gedrosselt werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht “J Venture”
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Yacht nach Abriss von Spinnaker eingeschleppt
(05.06.14) Das KNRM-Boot “Zeemanshoop” kam am 4.6. der Yacht “J Venture” aus Zeebrugge zu Hilfe, die bei der “Sommerabendregatta” nach Abreißen des Spinnakers in Schwierigkeiten geraten war. Das Boot wurde in Schlepp genommen und in die Marina von Breskens gezogen.
Der Versuch der Segler, selbstständig mit Motor den Hafen anzusteuern, war zuvor fehlgeschlagen. Daraufhin hatten sie gegen acht Uhr die Seenotretter alarmiert. Dort wurde der Spinnaker geborgen und gesichert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht "Isamar" nach Monaten auf dem Grund
(Bild: Stephan Gallais)   Großbild klick!
Luxusyacht lief ohne brauchbare Navigationsmittel auf Riff und ging verloren
(05.06.14) Die 24 Meter lange britische Luxusyacht "Isamar" (MMSI-Nr.: 235061231), war ohne Radar und GPS oder andere Navigationsmittel unterwegs, als sie am 17.8.2013 auf ein Riff vor Rocappina in Korsika lief und später sank. Dies fand der British Marine Accident Investigation Branch in einer Untersuchung heraus.
Im jetzt vorgelegten Report des MAIB heißt es, dass die See an jenem Tag ruhig war und der Skipper deshalb beschlossen hatte, auf das Radar zu verzichten. Leider hatte er aber auch keine aktuellen Seekarten dabei, und die GPS-Daten waren veraltet. Als die Yacht dann auf Felsen vor Olmeto Pt. lief, eilte der Skipper in den Maschinenraum und stellte fest, dass dieser bereits einen halben Meter hoch unter Wasser stand. In der Eile hatte er ein wasserdichtes Schott offen gelassen.
Nach drei Stunden sank die Yacht auf 56 Meter Tiefe. Sie hätte sich aber noch länger halten können, wäre das Schott geschlossen gewesen, was eine Bergungschance geboten hätte. Die acht Fahrgäste und die dreiköpfige Crew wurden gerettet, bevor das Schiff auf Tiefe ging. In der vergangenen Woche untersuchten Taucher es nochmals und stellten fest, dass es zwischenzeitlich geplündert wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Elbfähre von Steinen aufgerissen
(05.06.14) Auf der Elbe bei Havelberg ist am 4.6. die Fähre „Räbel“ bei einer Grundberührung leckgeschlagen. Es kam zu Wassereinbruch, als Steine die Unterseite auf etwa 30 Zentimeter Länge aufrissen. Die Fähre konnte den Anleger noch erreichen. Sie wurde inzwischen zur Werft Havelberg im Landkreis Stendal verholt.
Der Fährbetrieb der Verbindung Räbel-Havelberg wurde bis zum 5.6. eingestellt. Bis zum Nachmittag sollte das Schiff repariert sein. Bis dahin mussten die Menschen im Norden Sachsen-Anhalts kilometerlange Umwege über Brücken in Kauf nehmen, da auch die Elbfähren Arneburg und Sandau nicht wegen erhöhten Wasserstandes bzw. eines technischen Defekts den Betrieb eingestellt hatten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkener Schlepper war gestohlen worden
(05.06.14) Der Bericht eines Fischers über einen in Kreisen fahrenden Schlepper führte am 3.6. kurz vor Mitternacht zur Einleitung einer Suchaktion nach der Crew durch die US Coast Guard. Der Fischer hatte an Deck zuckendes Licht von Taschenlampen gesehen. Nachdem er nach dem Rechten schaute, war kein Licht mehr zu sehen und auch keine Kontaktaufnahme möglich.
Die Narragansett Bay Marine Task Force startete eine Rettungsaktion, an der die Coast Guard mit einem Helikopter teilnahm. Der Schlepper, die 50 Fuß lange “Theodore”, wurde dann halb unter Wasser liegend in vier Fuß Tiefe vor Sabin Point entdeckt. Es wurde angenommen, dass er aus dem Oyster House-Hafen von Providence gestohlen wurde. Die Polizei nahm unterdessen einen Verdächtigen fest, der durchnässt unweit von Sabin Point gestellt wurde. Eine zweite Person konnte noch nicht ausfindig gemacht werden.
Die Suche wurde gegen fünf Uhr früh des 3.6. eingestellt. Die East Providence Police und die Feuerwehr waren vor Ort und legten eine Ölsperre aus. Die Bergungskosten wurden auf 50,000 Euro geschätzt. Clean Harbors pumpte das Öl am 4.6. aus. Nach der Hebung wurde ein 1,5 Inch
Quelle:Tim Schwabedissen




Containerschiff steckte Frachter in der Seite
(05.06.14) Am 30.5. rammte der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter "Hanjin Ningbo", 33632 tdw (IMO-Nr.: 9363417), der sich auf der Fahrt vom Cat Lai Container Terminal in Ho Chi Minh City nach Kwangyang befand, den chinesischen Frachter "Fortuna 98", der von Lianyungang nach Zhuhai unterwegs war, in der Quanzhou Bay in der Straße von Taiwan.
Rund 20 Meilen südöstlich von Xingzhi trieben die beiden Schiffe ineinander verkeilt, nachdem der Containerfrachter sich in die Backbordseite des Chinesen gebohrt hatte. Es kam zu Wassereinbruch in einen Ballastwassertank und nachfolgend Maschinenausfall. Die siebenköpfige Crew wurde von den 20 Mann auf der "Hanjin Ningbo" unversehrt an Bord genommen.
Das Quanzhou Maritime Bureau schickte die "East China Sea Rescue 113", Schlepper und Patroullienboote zur Unglücksstelle. Um einen Untergang der “Fortuna 98” zu vermeiden, wurden die beiden Havaristen zunächst nicht voneinander getrennt, bis das kleinere Schiff stabilisiert war. Am 31.5. gegen 21 Uhr wurde der Containerfrachter dann gelöst, und die "Fortuna 98" wurde nach Shek Wu geschleppt. Sie sollte am 1.6. weiter in den Yue Yun Shipyard in Shi Shi City gebracht werden. Die "Hanjin Ningbo" ging bis zum Abschluss der Untersuchungen in der Quanzhou Bay vor Anker. Sie ist 199,93 Meter lang, 32 Meter breit und hat eine Containerkapazität von 2553 TEU. Die " Fortuna 98 " ist 115,5 Meter lang und 17,2 Meter breit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Themsefähre kollidierte mit Tower Bridge
(05.06.14) Neun Fahrgäste des Themse-Ausflugsschiffes "Millennium Diamond" (MMSI-Nr.: 235092958) wurden am 4.6. um 11.55 Uhr verletzt, als das Schiff gegen die Tower Bridge in London lief. Eine Frau wurde schwer verletzt, weitere acht Personen mussten ärztlich versorgt werden. Das Schiff hatte 130 Personen an Bord und war auf dem Weg von der Greenwich Pier zur Tower Bridge.
Nach der Kollision machte es an der Pier der benachbarten St. Katharine Docks fest, wo Ärzte des London Ambulance Service am Bord gingen und die Verletzten versorgten. Die London Coastguard rief auch das an der Waterloo Bridge stationierte RNLI-Boot der Tower Lifeboat Station. Sie versorgten die schwer verletzte, 64-jährige mit Sauerstoff und Decken. Die Frau hatte oben an einer Treppe gestanden, als der Aufprall sie zu Sturz brachte. Sie wurde ins Royal London Hospital zur weiteren Versorgung der Becken- und Kopfverletzungen gebracht.
Die 37 Meter lange Fähre wurde nur leicht beschädigt und kehrte nach einer Inspektion am Nachmittag zum Hauptquartier der Reederei City Cruises zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischer in Rettungsinsel auf der Flucht vor explodierenden Gasflaschen
(05.06.14) Ein 54-jähriger Fischer musste am Morgen des 5.6. mit einer Rettungsinsel um sein Leben paddeln, nachdem auf seinem 38 Fuß langen Krabbenkutter auf der Fahrt nach Kheld vor Leka ein Feuer ausbrach und Gasflaschen zu explodieren drohten. Rund 250 Meter vom Ufer entfernt merkte er, dass eine Winsch nicht ging. Als er in den Maschinenraum ging, um die Ursache zu prüfen, fand er diesen mit Rauch angefüllt vor. Der Versuch, mit einem Feuerlöscher den Brand zu ersticken, schlug fehl.
Daraufhin nahm er einen Überlebensanzug und ein Mobiltelefon und machte die Rettungsinsel klar. Die NSSR wurde um 3:50 Uhr alarmiert und setzte die “Harald V” in Marsch, und auch die Feuerwehr aus Leka rückte mit einem Boot aus. Der Fischer wurde gerettet und zur Beobachtung ins Namsos Hospital gebracht, nachdem er einiges an Rauchgas eingeatmet hatte.
Tatsächlich explodierte eine der drei Gasflaschen unterdessen. Der Kutter konnte nicht mehr gerettet werden. Er ging in Flammen auf und sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boot nach Geisterfahrt gesunken
(05.06.14) Ein 46 Fuß langes Holzschiff trieb in der Nacht zum 5.6. auf dem Lustrafjord ohne Besatzung umher. Nachdem es erfolglos gejagt worden war, sank es schließlich nach mehreren Grundberührungen. Es wurde gegen 19 Uhr zuerst im Bereich zwischen Fodnes und Mannheller entdeckt, wo auch eine Fährroute verläuft. Dann tauchte es bei Kaupanger und Lærdalsfjord auf. Die Polizei und die Feuerwehr wurden verständigt. Offenbar war niemand an Bord des Bootes gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Schiffe in Ostende gesunken
(05.06.14) In der Nacht zum 4.6. sanken zwei Schiffe im Fischereihafen von Ostende. Gegen sieben Uhr früh wurde eine Ölverschmutzung entdeckt, und als die Feuerwehr eintraf, fand sie die “Cupido” und die “Petrus – O 225” gesunken vor. Vermutlich hatte das eine das andere Schiff mit hinab gezogen. Die Wehr legte eine Ölsperre aus. Die “Petrus” hatte zum Transport von Touristen umgebaut werden sollen. Am Vorabend hatte noch nichts auf eine Unnormalität hingedeutet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Seaking im Einsatz für havarierte Kutter
(05.06.14) Am 4.6. lief der norwegische Kutter "Sjohav", 162 BRZ (MMSI-Nr.:257084040), östlich von Valsøya in der Bjugn Kommune auf Grund. Die fünfköpfige Crew funkte Mayday, und ein Sea King-Helikopter stieg mit Lenzgerät an Bord auf. Um 9.51 Uhr meldete sie, dass keine Pumphilfe vonnöten sei. Es gelang, den Kutter wieder flottzumachen und nach Dolmsundet in Hitra zu bringen. Im Hafen von Tranøya bekam er Hilfe von der "Simo 2" und der "Valmøy".
Quelle:Tim Schwabedissen



Anzahl der Sewol-Opfer auf 289 gestiegen
(05.06.14) Am 5.6. wurde erstmals nach 15 Tagen wieder ein Opfer des “Sewol”-Untergangs geborgen. Ein Fischer fand die Leichte 35,4 Kilometer nordwestlich der Untergangsstelle um 8.34 Uhr in der See treibend. Sie konnte anhand der Fingerabdrücke identifiziert werden. Damit sind nun 289 Tote geborgen. Zuletzt am 21.5. war im Innern des Wracks ein Opfer gefunden worden.
Am 5.6. wurden auch die Arbeiten zum Aufschneiden der Decks wieder aufgenommen. Am Heck wurden auf Deck 4 Fenster entfernt und mit einem Kran Hindernisse geräumt. Am 1.6. hatte die Arbeit wegen schlechten Wetters unterbrochen werden müssen. 123 Taucher sollten am Nachmittag und in der Nacht Bereiche von Deck 3 und 4 sowie den Bugbereich untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre vor Basilan flottgemacht
(05.06.14) Nachdem am 1.6. 153 Passagiere der philippinischen Fähre “Jadestar Legacy”, 225,45 BRZ, am Fuego-Fuego Beach in Isabela City vor Basilan abgeborgen wurden, konnte das Schiff von der Fähre “Prince Glory” wieder flottgemacht und nach Zamboanga eingebracht werden, wo sie im Stadthafen vertäut wurde.
Das Schiff der Ibnerizam Shipping Lines Inc. war auch von Isabela City Kommend nach Zamboanga bestimmt gewesen. Die Coast Guard Zamboanga und Isabela war mit der “DF-314” und 2DF-316” zur Leitung der Bergung vor Ort gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf neuem Flugzeugträger
(05.06.14) 27 Feuerwehrleute waren im Einsatz, nachdem am 5.6. um 6.37 Uhr auf dem im Bau befindlichen Flugzeugträger HMS „Queen Elizabeth“ der Royal Navy in Rosyth ein Feuer ausgebrochen war. 21 Werftarbeiter wurden zunächst vermisst, dann aber vollzählig aufgefunden.
Sechs Einsatzzüge aus Dunfermline und Lochgelly waren vor Ort und drangen mit Atemschutz und Hitzekameras zum Brandort vor. Um 8.24 Uhr wurde Feuer aus gemeldet. Das Feuer war von Isolationsmaterial nahe des Schiffsbodens ausgegangen. Die HMS “Queen Elizabeth” soll am 4.7. getauft werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht “Alma”
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Einhandsegler nach Schiffbruch tot in San Francisco Bay entdeckt
(04.06.14) Am 3.6. stellte die Coast Guard ihre SAR-Operation ein, nachdem die Leiche des 31-jährigen Seglers Andrew Henry Ewing aus Sacramento bei Pt. Blunt an der Südwestseite von Angel Island unweit der Golden Gate Bridge in den Morgenstunden entdeckt und durch das Marin County Sheriff’s Office anhand seiner Fingerabdrücke identifiziert worden war.
Ewing war am Abend des 1.6. mit seiner 30 Fuß langen Yacht “Alma” von der Grant St. Marina in Alameda in Richtung der Philippinen ausgelaufen. Wenige Stunden später, am2.6. um 4.15 Uhr, fing die U.S. Coast Guard das Signal eines EPIRB auf. Ein MH-65 Dolphin-Helikopter der Coast Guard Air Station San Francisco sowie ein 47-Fuß-Boot der Coast Guard Station Golden Gate sowie das Patroullienboot „Sockeye“ machten sich in der San Francisco Bay auf die Suche nach der Herkunft des Signals. Im Einsatz waren auch der National Park Service, das Southern Marin Dive Team und die San Francisco Marine Unit. Kurz darauf wurde eine halb unter Wasser liegende Yacht auf den Felsen in Yellow Bluff entdeckt.
Die Coast Guard und die Southern Marin Fire Marine 8 machten sich auf den Weg dorthin und fanden das Boot sinkend vor, nachdem es sich von den Felsen gelöst hatte. Wenig später verschwand es unter Wasser. Taucher der Southern Marin Fire stiegen dann ab und bestätigten, dass es sich bei dem Boot um die “Alma” handelte. Wie es zum Schiffbruch kam, wurde weiter untersucht. Es wurde aber kein Verbrechen angenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot auf Steindamm
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Strömung setzte Motorboot auf Steindamm im Dollard
(04.06.14) Am Abend des 2.4. strandete ein Motorboot auf einem Steindamm im Dollard. Es war von einer starken Strömung erfasst worden und endete hoch auf dem Bauwerk. Die Crew wurde von einem anderen Boot abgeborgen und nach Emden gebracht. Auch ein Rettungsboot der KNRM lief aus, brauchte aber nicht mehr einzugreifen. Mit der Flut konnte das Boot wieder flottgemacht und anschließend nach Delfzijl gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Produktionsplattform nach Feuer stillgelegt
(04.06.14) Am 31.5. brach auf der Produktionsplattform “PNA-1” im Petrobras-Ölfeld Namorado im Campos Basin ein Feuer aus, bei dem sechs Arbeiter verletzt wurden. Die Plattform musste ihre Tätigkeit zeitweilig einstellen, nachdem der Brand nahe eines Wassertanks entstanden war. Er konnte binnen 40 Minuten gelöscht werden. Die sechs Verletzten, die mit Farbarbeiten im Auftrag der Odebrecht Oil & Gas beschäftigt waren, wurden ärztlich versorgt.
Vier hatten Verbrennungen ersten Grades, einer Anzeichen einer Rauchgasvergiftung und einer einer Knöchelverletzung. Die Plattform, die 2400 Barrels Öl am Tag produziert, sollte nach den notwendigen Inspektionen wieder angefahren werden. Im Dezember 2013 war in demselben Ölfeld auf dem Hauptdeck der Plattform “P 20” ein Feuer ausgebrochen, das zwei Arbeiter verletzte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter vor Ténedos abgeschleppt
(04.06.14) Der unter Tuvalu-Flagge laufende Frachter "East Blacksea" erlitt am 3.6. auf der Fahrt von Rijeka nach Gemlik einen Maschinenausfall und funkte einen Notruf um 19.30 Uhr. Der maltesische Frachter "Nikolay Klinov", der sich auf der Fahrt von Eysk nach Nemrut befand, kam dem Havaristen zu Hilfe und nahm ihn nach Rücksprache mit dem Eigner, der türkischen Albros Company, um 20.30 Uhr auf Position 39 35 7 N 025 58 2 O, rund 12 Meilen südlich der Spitze der griechischen Insel Ténedos zu auf den Haken.
Um 22.30 Uhr wurde er auf Position 39 37 6 N 026 06 2 O sicher verankert, und die „Nikolay Klinov“ setzte ihre Reise fort. Die „East Blacksea”, 1704 BRZ (IMO-Nr.: 9002453), wurde 1991 erbaut und hat als Manager die New Moon Shipping Co. Ltd. in Istanbul. Die „Nikolay Klinov”,5464 tdw (IMO-Nr.: 9383883), wurde 2006 erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper bei Sabine Point aufgelaufen
(04.06.14) Am 3.6. um 12:15 Uhr lief nahe Sabine Point, Rhode Island, der 40 Fuß lange Schlepper “Theodore” auf Grund. Die Coast Guard Southeastern New England, die Ölbekämpfungsfirma Clean Harbors, die Rhode Island Marine Task Force und das Rhode Island Department of Environmental Management waren wenig später vor Ort. Um den Schlepper wurden vorsichtshalber Ölschlängel ausgelegt. An Bord waren maximal 600 Gallonen Öl. Die Berger begannen, eingedrungenes Wasser zu lenzen, um das Schiff mit der Flut wieder flottzumachen. Von der Air Station Cape Cod stieg ein Überwachungsflugzeug aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Ile d’Yeu auf Felsen gelaufen
(04.06.14) Am 4.6. um 4.09 Uhr wurde das CROSS Etel von dem Skipper der 6,5 Meter langen, holländischen Yacht “Chien Perrins” alarmiert, die westlich der Ile d'Yeu auf Felsen gelaufen war. Ein Dauphin-Helikopter der ‘Marine in La Rochelle sowie das Rettungsboot “SNSM 084“ der Station Ile d' Yeu wurden alarmiert. Wegen der geringen Wassertiefe kamen die Seenotretter nicht an die Unglücksstelle heran, deshalb wurde entschieden, auf den Hubschrauber zu warten, der um 5.25 Uhr eintraf und den Segler fünf Minuten später an Bord winschte. Er wurde unversehrt zum Flugplatz in Yeu gebracht. Die Yacht, die Wassereinbruch erlitten hatte, lag weiter auf den Felsen. Es sollte versucht werden, sie mit günstigerem Wasserstand abzuschleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre vor Tabiawan auf Grund gelaufen
(04.06.14) Die 63 Passagiere und die Crew der Fähre “JadeStar” wurden am 31.5. vor Basilan durch Spezialkräfte der philippinischen Armee von Bord geholt, nachdem das Schiff auf dem Weg nach Zamboanga bei Tabiawan wenige hundert Meter vom Ufer entfernt auf Grund gelaufen war. Sie hatte zuvor Maschinenausfall erlitten. Mit Kondor-Flussbooten wurden die Fahrgäste und ihr Gepäck an Land gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Baltic Ace wird in Scheiben geborgen
(04.06.14) Die Berger von Boskalis und Mammoet Salvage haben am 2.6. mit den Vorbereitungen zur Bergung des gesunkenen Autofrachters "Baltic Ace" vor Goeree-Overflakkee begonnen. Taucher stiegen zu dem in 35 Metern Tiefe im Fahrwasser nach Rotterdam liegenden Wrack ab.
Als erstes gilt es die 540 Tonnen Öl abzupumpen, dann die 1400 Mitsubishis, die an Bord transportiert waren, zu bergen, ehe das Schiff nach dem Vorbild der “Tricolor” im Ärmelkanal in sechs Teile zerschnitten werden soll, die durch Schwimmkräne nach und nach gehoben werden. Die Kosten der Bergung sollen bei rund 67 Millionen Euro liegen. Die “Baltic Ace” war am 5.12.2012 mit dem Frachter “Corvus” kollidiert, 11 Mann kamen ums Leben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff saß in Zutphen fest
(04.06.14) Das belgische Binnenschiff “La Mattanza”, 1459 ts (EU-Nr.: 02316051), lief in den Mittagsstunden des 3.6. unter der Ijssel-Brücke in Zutphen auf Grund. Die Brücke wurde für den Verkehr bis 17.15 Uhr gesperrt. Zu dieser Zeit steckte das Schiff noch fest, doch nachdem das Ruderhaus unter dem Bauwerk hervorgezogen werden konnte, konnte der Verkehr bereits wieder freigegeben werden. Um 19.30 Uhr wurde der mit Steinen beladene Havarist dann von dem holländischen Binnenschiff “Anna” wieder flottgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Binnenschiff in Zwartsluis
(04.06.14) Am Morgen des 4.6. wurden die Feuerwehren aus Hasselt und Zwartsluis zu einem Brand an Bord des holländischen Binnenschiffes "Alm", 1525 ts (EU-Nr.:&xnbsp;02308670), gerufen, das gerade bei der Werft Bosch in Zwartsluis lag. Der Brand entstand gegen acht Uhr bei Arbeiten im Vorschiff. Die Arbeiter der Werft hatten bereits mit Löscharbeiten begonnen, die dann von der Feuerwehr fortgesetzt wurden, die das Feuer rasch unter Kontrolle hatte. Mit einer Hitzekamera wurde das Vorschiff auf verbliebene Brandnester kontrolliert und der Sauerstoffgehalt in den Räumen gemessen, ehe ein Betreten als ungefährlich eingeschätzt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zollboot auf Riff gelaufen
(04.06.14) Am 1.6. lief an der Küste von Tikei unweit der Insel Takaroa das Zollboot „Arafenua – DF 48“ auf Grund. Die 11 Mann an Bord wurden von einem Dauphin-Helikopter unversehrt evakuiert und nach Takaroa gebracht. Die Havarie wurde durch schlechte Wetterbedingungen verursacht. Am 2.6. wurden die Schiffbrüchigen zurück nach Tahiti gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Finnische Taucher entdeckten deutsches U-Bootswrack
(04.06.14) Eine finnische Tauchergruppe mit Namen Badewanne hat das vor fast 100 Jahren im Botnischen Meerbusen verschwundene, deutsche U-Boot “U-26“ auf dem Meeresgrund entdeckt. Das Boot hatte im Herbst 1914 den russischen Kreuzer „Pallada“ nahe Hanko versenkt und ging 1915 verloren. Das Wrack befand sich in sehr gutem Zustand. Möglicherweise ist es sogar das besterhaltene deutsche U-Boot aus dem 1. Weltkrieg. Die Badewanne dokumentiert seit über 20 Jahren Wracks vor Finnland.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Einhandsegler rettete sich auf Felsen
(04.06.14) Das RNLI-Boot aus Angle rettete am Morgen des 3.6. einen Segler, der sein Boot aufgeben musste, nachdem es nahe Milford Haven auf Grund gelaufen war. Das Rettungsboot lief um 5:19 Uhr aus, nachdem es von der Notlage des Franzosen erfahren hatte. Der Einhandsegler konnte sich auf Felsen nahe der Einfahrt von Milford Haven retten, auf denen er um 5:49 Uhr unweit von Gateholm Island, 3,1 Meilen nordwestlich von St Ann’s Head entdeckt und unversehrt vom Tochterboot gerettet wurde. Die Yacht zerbrach derweil unter den Schlägen der Brandung. Es konnten nur noch einige Trümmer auf dem Wasser aufgelesen werden, ebenso die Rettungsinsel, die sich losgerissen hatte. Um 6.20 Uhr wurde der Gerettete der Obhut der Coastguard an der Mole der Milford Haven Port Authority übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach Maschinenausfall durch RNLI geborgen
(04.06.14) Am 2.6. wurde das RNLI-Boot „Spirit of Padstow” alarmiert, weil der Muschelkutter “Pisces - FD 512”, 15 BRZ, sechs Meilen vor der Küste Maschinenausfall erlitten hatte. Das Boot lief um 15.13 Uhr aus, nachdem es von der Coastguard um Assistenz gebeten worden war, weil Abschleppversuche anderer Schiffe gescheitert waren. Die Seenotretter waren um 15.35 Uhr vor Ort und schleppten den 10 Meter langen Havaristen zurück nach Padstow.
Wegen des niedrigen Wasserstandes musste vor der Flussmündung eine Zeit gewartet werden, bis das Wasser wieder hoch genug aufgelaufen war, um den Kutter in den Binnenhafen zu bekommen. Hier wurde er um 19.55 Uhr sicher festgemacht, und die „Spirit of Padstow“ kehrte zu ihrer Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Svendborg Maersk“
(Bild: Santiago Saez)   Großbild klick!
Maersk will nach 500 verlorenen Containern suchen
(03.06.14) Das französische Amt für maritime Angelegenheiten hat die dänische Reederei Maersk aufgefordert, nach dem Verlust von rund 500 Containern von Bord des Frachters „Svendborg Maersk“, 92198 BRZ (IMO-Nr.: 9146467), am 14.2. im Sturm Ulla in der Biskaya mithilfe von Sonargerät nach der verlorenen Ladung zu suchen.
Bisher wurden von den insgesamt 517 verlorenen erst 13 Container gefunden. Einer von ihnen enthielt Marlboro-Zigaretten im Wert von 3,7 Millionen Euro. Der Verlust der Ladung erfolgte 60 Meilen vor Brest bzw. 75 Meilen vor Land’s End in Wellen von acht Fuß Höhe und Windgeschwindigkeiten von 46 Metern pro Sekunde Eine Handvoll Container trieben auch an der Küste Cornwalls an.
Der Rest aber stellt nun auf dem Meeresgrund eine Gefahr vor allem für die Fischerei dar, deren Netze an den Boxen zerreißen können. Deshalb wünschen sich die Franzosen von Maersk eine detaillierte Karte, auf der die Untergangstellen markiert sind, damit diese umfahren werden können. Für diese Aufgabe soll ein Spezialschiff eingesetzt werden, dass den Meeresboden kartiert. Maersk hat die Havarie bislang schon 250.000 Euro gekostet.
Der Frachter hatte seine Fahrt nach dem Unglück zwar fortsetzen können, jedoch waren noch weitere Containerstapel an Deck übergegangen und kollabiert. Die Dänen zeigten sich kooperationswillig und standen in fortlaufenden Gesprächen mit den französischen Behörden. Sobald ein Schiff zur Verfügung steht, sollte mit der Suche und der Erstellung der gewünschten Karte begonnen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier "Cape Med"
(Bild: Justo Prieto)   Großbild klick!
Frachter machte zur Reparatur in Algericas fest
(03.06.14) Der unter Hongkong-Flagge laufende Frachter "Le Sheng", 15525 BRZ (IMO-Nr.: 9177519), machte am 2.6. gegen 20 Uhr bei der Dique de Abrigo Ingeniero in Algericas zur Reparatur der schweren Bugschäden fest. Das Schiff hatte seit dem 30.5. gegen 23 Uhr in Carteya Guadarranque gelegen und die Nickelladung gelöscht, wo es nach dem Zusammenstoß mit dem unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarrier "Cape Med", 93003 BRZ (IMO-Nr.: 9316828), in der Bucht von Algeciras eingelaufen war.
Die unbeladene "Cape Med", deren Backbordseite eingedrück worden war, und die Wassereinbruch in einen Ballastwassertank erlitten hatte, blieb derweil weiter auf ihrer Ankerposition vor dem Hafen von ??Campamento (San Roque).
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter im Sturm vor Taranaki auf Felsen beschädigt
(03.06.14) Der unter Singapur-Flagge laufende Frachter "Lake Triview", 20236 BRZ (IMO-Nr.:9400887), wurde im Hafen von Taranaki von Maritime New Zealand mit einem Fahrverbot belegt, nachdem das Schiff in der Nacht zum 25.5. ins Treiben geriet und vor der Küste von New Plymouth in stürmischer See auf Felsen lief. Die Reparaturen, die durch die Havarie notwendig wurden, könnten bis zu drei Monate dauern. Der Rumpf wurde an 12 Stellen aufgerissen, ein Loch war groß genug, dass ein Taucher hindurch gepasst hätte.
Das Schiff war zum Unglückszeitpunkt mit Sojamehl beladen, das keinen Schaden nahm. Der Kapitän wurde nach dem Maritime Transport Act belangt, weil der Frachter am 27.5. ohne den Schaden gemeldet zu haben wieder in den Hafen einlief, den er wegen des Sturms hatte verlassen müssen. Er wurde am 4.6.un vor den New Plymouth District Court geladen..
Quelle:Tim Schwabedissen




Deutscher Containerfrachter rettete Einhandsegler
(03.06.14) Die US Coast Guard koordinierte am 2.6. die Rettung des Skippers der belgischen 42-Fuß-Yacht "Vagrant" rund 450 Meilen südöstlich von Cape Cod. Die Coast Guard in Boston hatte am 31.5. um 21:30 Uhr eine Notmeldung der "Vagrant" aufgefangen, die in stürmischer See Wassereinbruch erlitten hatte.
Als ein vereinbarter Funkkontakt am Morgen des 1.6. ausblieb, wurden sofort eine HC-144 Ocean Sentry der Air Station Cape Cod und eine C-130 Hercules der Air Station Elizabeth City, in Marsch gesetzt. Auch die USS "New York" und mehrere Handelsschiffe machten sich auf die Suche. Die C-130 entdeckte das Boot mit zerrissenen Segeln in der See treibend. Da es nicht gelang, Funkkontakt herzustellen, warf sie ein Funkgerät ab, doch bei 40 Knoten Wind und 16 Fuß hohen Wellen konnte der Skipper es nicht erreichen.
Der von Norfolk kommende, deutsche Containerfrachter "Kuala Lumpur Express", 93811 BRZ (IMO-Nr.: 9343730), erreichte als erstes Schiff die Yacht und näherte sich so weit wie möglich an. Auch die "Hoegh Maputo" traf zur Unterstützung ein. Während eines zweiten Anlaufs setzte die "Kuala Lumpur Express” ein Boot aus und barg den Segler von seinem Boot ab. Er war unverletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Verliert Lübeck nach Havarie sein Löschboot?
(03.06.14) Nach 42 Jahren könnte eine Havarie der Laufbahn des Lübecker Feuerlöschbootes „Senator Emil Peters“ der Berufsfeuerwehr ein vorzeitiges Ende bereiten. Ende finden. Das Schiff war am 30.5. während einer Übungsfahrt vor Brodten inauf einen Felsen gelaufen und war Leck geschlagen. Der Schlepper „Simson“ hatte die „Senator Emil Peters“ dann zu ihrem Anleger vor der Feuerwache 4 in Schlutup bugsiert. Hier legte die Feuerwehr Ölsperren um das Schiff aus, weil aus der Ruderanlage wegen des Schadens Öl auslief.
Am 10.6. sollte die „Senator Emil Peters“ zur Travemünder Böbs-Werft gebracht werden. Allerdings war dabei noch offen, ob sie dort auch repariert wird. In Lübeck und Kiel wurde stattdessen ein Gutachter beauftragt, der mögliche Kooperationen innerhalb der beiden Berufsfeuerwehren finden sollte. So könnten sich beide Kommunen künftig doppelt vorhandene, selten genutzte Rettungsmittel teilen, zu denen auch ein Löschboot zählt.
Im Jahr 2012 war die „Senator Emil Peters“ bei der Kollision der Fähren „Nils Holgersson“ und „Urd“ im Einsatz, im selben Jahr rettete es am Breitling 27 gekenterte Ruderer. Der Grömitzer Seenotkreuzer der DGzRS ist aber mit einer Löschkanone ausgerüstet und deshalb ebenfalls für Brände einsetzbar, ebenso wie der Schlepper „Simson“.
Der Stadtverkehr kann im Bedarfsfall eine Priwall-Fähre zur Verfügung stellen, auf der Löschfahrzeuge wasserseitig in Position gebracht werden können.
Das 26,80 Meter lange und 584 PS starke Löschboot wurde 1972 erbaut und ist seit 1981 im Dienst der Feuerwache 4 in Schlutup. Das Einsatzgebiet erstreckt sich über die Trave bis zur Ostsee und in den Elbe-Lübeck-Kanal. Statt über Wassertanks verfügt das Boot über eine Löschwasserpumpe, die auch die Kräfte an Land versorgen kann. Zudem befinden sich 5000 Liter Schaummittel an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Implosion führe zu Verlust von Tauchboot
(03.06.14) Der Totalverlust des unbemannten Tauchbootes „Nereus“ im Kermadecgraben hat das Meeresforschungsinstitut in Woods Hole, Massachusetts, eines der drei Tauchboote, die in der Lage sind, bis zu 8000 Meter Wassertiefe zu tauchen, verloren. Die beiden anderen sind das vom japanischen Institut for Meerestechnik (Jamstec) in Yokohama eingesetzte unbemannte Tauchboot „Abismo“ sowie das vom Filmregisseur James Cameron privat finanzierte, bemannte U-Boot „Deepsea Challenger“.
Die „Nereus“ wurde im Jahre 2009 in Dienst gestellt. Das Hybridboot konnte entweder über ein Kabel von einem Piloten auf dem Mutterschiff gesteuert werden oder als autonomes Unterwasserfahrzeug selbständig nach einem vorprogrammierten Fahrplan fahren. Sie erreichte im Mai 2009 als drittes Fahrzeug überhaupt die über 10.900 Meter tiefe „Challenger Deep“ im Mariannengraben. Nach zahlreichen weiteren erfolgreichen Testfahrten entwickelte die amerikanische National Science Foundation um „Nereus“ herum ein aufwendiges, auf mehrere Jahre angelegte Programm zur Erforschung der sogenannten hadalen Zone. Am 10.5. kehrte „Nereus“ von einem Tauchgang nicht mehr zurück.
Forscher fanden an der Meeresoberfläche lediglich einige Wrackteile. Eine erste Untersuchung ergab, dass die „Nereus“ offenbar in 9900 Meter Tiefe bei einem Wasserdruck, der etwa dem Tausendfachen des Luftdrucks an der Erdoberfläche entspricht, implodierte. Mit dem Verlust des Tauchbootes ist nun das gesamte Forschungsprogramm in Frage gestellt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkene Yacht in Aldán geborgen
(03.06.14) 48 Stunden nach dem Schiffbruch in den Gewässern von O Hio und dem Untergang vor dem Strand von Pipín wurde die 13,5 Meter lange Yacht "Veintitrés" am 3.6. von einer Bergungsfirma nach Aldán geschleppt und dort von einem aus Padrón angeforderten Kran aus dem Wasser gehoben.
In einer Halle in Vigo sollte sie nun repariert werden. Der Schleppzug war auf dem Weg in den Hafen von dem Patroullienboot “Corvo Mariño” eskortiert worden, um sicherzustellen, dass es zu keiner Wasserverschmutzung kam. Um 1.30 Uhr war die Bergung abgeschlossen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Mananara vermisst
(03.06.14) Seit dem 23.5. wird das Kümo “Alanidara” nach dem Auslaufen nach Nord-Mananara vermisst. Es hatte in Ampamolahana eine Holzladung laden sollen. Der Frachter hatte sieben Mann Besatzung an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Aufbautenrest soll auf Rena bleiben – Wrack abgerutscht und gedreht
(03.06.14) Die Pläne zur Bergung des unteren Teils des Aufbautenblocks des vor Tauranga gesunkenen Frachters “Rena” werden nicht mehr weiter verfolgt, nachdem eine Sonar-Untersuchung bestätigte, dass sich das Wrack im Taifun Lusi so bewegt hat, dass die Lage jetzt die Berger gefährden würde.
Die Eigner und Versicherer, die Daina Shipping und der The Swedish Club, sagten, dass der Zustand des Achterschiffs auf dem Astrolabe Reef sich so verändert hat, dass der Aufbautenrest nun in Wassertiefen von 24 bis 53 Metern liegt, also zu tief für Sporttaucher, deren Gefährdung ein Argument zur Beseitigung der Aufbauten war.
Das Achterschiff hat sich zudem gedreht, sodass es sich weiter auf die Steuerbordseite legte und die Struktur signikant geschwächt wurde. Dies wäre auch für weitere Taucherarbeiten eine größere Gefährdung.
Deshalb, und weil kein weiterer Austritt von Trümmerteilen erwartet wurde, wurden die Aufbauten in den Plan, den Rest des Wracks auf dem Riff zu belassen, eingeschlossen. Dieser Antrag wurde dem Bay of Plenty Regional Council am 30.5. gestellt. Die Bewegung des Wracks hat aber auch weitere Container und Ladungsreste freigelegt, die zuvor in den Laderäumen 4 und 5 schwer zugänglich waren. Deshalb haben Resolve Salvage and Fire die Kranbarge "RMG 1000" verlegt, um die Arbeiten zur Räumung des Trümmerfelds zwischen den beiden Wrackteilen und auf 30 Metern Tiefe entlang des Rumpfes wieder anzugehen. Ein zweiter Kran sollte in Kürze die Arbeiten mit einem Hydraulikgreifer unterstützen, um auch bis zu 10 Tonnen schwere, losgerissene Schiffstrümmer zu bergen. Die Trümmer werden dann nach Eisen-, Aluminium- und sonstigen Stoffen sortiert und entsorgt. Zum Verholen der Barge werden weitere Ankertrossen ausgelegt.
Wenn keine nennenswerte Trümmerbergung mehr möglich ist, sollten Taucher das Trümmerfeld nochmals inspizieren, um eventuell nötige Nacharbeiten auch mit einem Magneten planen zu können. Unlängst hat Resolve ein 600-Tonnen-Stück der Backbordseite geborgen, das nun recycelt wird. Die Taucher untersuchten die darunter nun freigelegte Fläche des Riffs. Sie fanden im Trümmerfeld auch ein Kupferstück von einem Quadratmeter Größe, das sich ursprünglich in einem Container in Laderaum 6 befunden hatte. Dieser Container konnte am Grund identifiziert werden, der größte Teil seines Inhalts liegt aber unter großen Trümmern im Innern des Laderaums begraben.
Es wurde keine signifikante Auswirkung auf die Umwelt durch das Kupfer erwartet. Die Monitoring-Programme werden aber weiter fortgesetzt. Am Vorschiff haben Taucher inzwischen bereits eine starke Vitalisierung des Fisch- und Pflanzenbesatzes festgestellt und kamen zu dem Schluss, dass das Riff nach dem Schiffbruch weiterhin oder gerade deshalb ein gutes Tauchziel darstellt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nachlässiger Kapitän rammte Kutter
(03.06.14) Der Kutter “Good Shepheard” aus Tuticorin, der vor der Küste von Vizhinjam ankerte, wurde am 1.6. um 21.20 Uhr beschädigt, als ihn der Frachter „Niumath“ von den Malediven kommend rammte. Er hatte in den Hafen einlaufen wollen, und offenbar war der Kapitän unachtsam gewesen.
Die „Niumath” verkehrt regelmäßig in Vizhinjam, um Versorgungsgüter auf die Malediven zu bringen. Der Kutter konnte von der Polizei und Hilfskräften vor dem Untergang bewahrt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vietnamesischer Kutter zum Nachweis chinesischer Attacken geborgen
(03.06.14) Der am 26.5. gesunkene vietnamesische Trawler “DNa TS 90152” wurde am 2.6. durch die Bergungsfirma Bac My An mit 50 Hebesäcken gehoben und von der Fischereiaufsicht nach Da Nang in die Werft in Tho Quang gebracht, wo er aufgeslippt wurde. Die 10-köpfige Crew des Holzschiffes hatte von Fischerkollegen gerettet werden können, als ein chinesisches Schiff mit der Nummer 11209 den Kutter 17 Meilen südsüdwestlich der umstrittenen Bohrinsel „Haiyang Shiyou 981“ vor dem Hoang Sa (Paracel) Archipelel gerammt hatte. Er ist aber wohl nicht mehr reparabel.
Eigner Huynh Thi Nhu Hoa, will das Wrack aber als Beweis für die “illegalen und brutalen” Aktionen der Chinesen bewahren. Unweit der Kajüte klaffte ein großes Loch im 10 Zentimeter starken Rumpf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Harwoood Island gesunken
(03.06.14) Die kanadische Fähre "Queen of Burnaby" kam am 2.6. dem 40 Fuß langen Garnelenkutter “E.T. Home 1” zu Hilfe, der um 7.45 Uhr zwischen Harwood Island und dem Powell River in Brand geraten war. Die Crew fing den Notruf auf. Als sie an der Unglücksstelle eintraf, war bereits ein anderer Kutter zur Stelle und half dem aus Texada Island stammenden Skipper.
Er hatte von Bord in ein Beiboot flüchten müssen, als das Feuer außer Kontrolle geriet. Die Fähre setzte ein Rettungsboot aus und nahm den Schiffbrüchigen an Bord. Nachdem er der “Cape Caution” der Coastguard, die aus dem Powell River gekommen war, übergeben worden war, setzte die Fähre die Reise fort. Der 1975 erbaute Kutter brannte bis zur Wasserlinie herunter und sank dann.
Der Kutter war auf dem Weg zu einer Überholung in Lund gewesen, als plötzlich Rauch aus dem Tankbereich aufgestiegen war, als er gerade Harwood Island in der Malaspina Strait passierte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Skipper gesunkener Yacht vor San Francisco
(03.06.14) Nahe der Golden Gate Bridge kenterte die 30 Fuß lange Yacht “Alma” am 2.6. um 4.15 Uhr. Die über Funk alarmierte Coast Guard schickte ein Suchflugzeug, ein Rettungs- und ein Patroullienboot zu der Unglücksstelle nahe der Kirby Cove. Die Coast Guard und Crews des Southern Marin Fire Protection District lokalisierten das gekenterte und bereits teilweise unter Wasser liegende Wrack auf den Felsen in der Yellow Bluff, bevor es sank. Die Coast Guard San Francisco suchte nach möglichen Schiffbrüchigen. Dabei wurde sie vom National Park Service, dem Southern Marin Dive Team und der San Francisco Marine Unit unterstützt.
Wahrscheinlich war eine Person an Bord gewesen. Die „Alma“ war auf der Fahrt von der Marina Village in Alameda nach Hawaii gewesen. In den vergangenen Tagen war sie dazu ausgerüstet worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Monsunzeit könnte Bergung der River Princess stoppen
(03.06.14) Es erscheint zweifelhaft, ob die Arihant Shipbreakers aus Mumbai vor dem Einsätzen der Monsunzeit mit der Räumung des Wracks der “River Princess” vor Candolim fertig werden. Normalerweise wird der Hafen von Panaji am 31.5. geschlossen, doch nun soll er bis zum 5.6. offen gehalten werden, weil die Regenfälle sich verzögerten.
Bis dahin dürfen noch Schiffe einlaufen, doch mit der Schließung kann auch die Wrackräumung nicht fortgesetzt werden. Im Mai 2012 hatten die Berger bereits angegeben, das Schiff beseitigt zu haben, doch eine Untersuchung des Meeresbodens durch das ozeanogaphische Institut ergab, dass ein Teil immer noch im Sand lag. Deshalb verweigerte die Regierung die Zahlung, bis das gesamte Wrack entfernt ist. Seither wurden weitere 4,000 Tonnen Schrott geborgen, rund 700 sollen noch nach sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker "Shoko Maru" sinkt
(Bild: Japan Coastguard)   Großbild klick!
Leiche des vermissten japanischen Tankerkapitäns gefunden
(02.06.14) Taucher haben am 1.6. die Leiche des 64-jährigen Kapitäns Masaichi Ando des japanischen Tankers "Shoko Maru", 998 BRZ (IMO-Nr.: 9124861), gefunden. Das Wrack liegt nach der Explosion am 29.5. inzwischen auf dem Meeresgrund einige Meilen vor Himeji. Die Leiche befand sich im Bereich der Ladetanks, die bei der gewaltigen Explosion schwer zerstört wurden.
Die übrigen sieben Mann der Crew hatten mit zum Teil schwersten Verbrennungen von der japanischen Coastguard gerettet werden können. Nach den bisherigen Untersuchungsergebnissen hatten Funken eines zu Entrostungsarbeiten eingesetzten Schleifgerätes einen Brand ausgelöst.
Die Flammen führten dann zur Explosion der Ölrückstände in den geleerten Tanks. Das in großen Teilen aufgerissene und von Explosionen und extremer Hitze deformierte Schiff sank immer noch brennend 10 Stunden nach der Detonation.
Quelle:Tim Schwabedissen



Raddampfer “Avoca” wird gehoben
(Bild: NSW)   Großbild klick!
137 Jahre alter Raddampfer wird aus Murray River gehoben
(02.06.14) Die Bergung des historischen Raddampfers “Avoca”, der auf dem Murray River bei Mildura vor über einem Monat sank, soll in dieser Woche beginnen. Eigner Stefano Di Pieri beauftragte damit die Maritime Services.
Das 137 Jahre alte Schiff war am Anzac Day gesunken, kurz nachdem es bei einer Auktion für 55,000 Dollar verkauft worden war. Mit Bargen und Kränen soll es wieder an die Wasseroberfläche geholt werden. Das Gerät wurde am 2.6. vor Ort erwartet. Dem aus Mildura stammenden Koch Stefano de Pieri wurden von den Behörden zwei Wochen zur Hebung des 38 Meter langen Schiffes eingeräumt und sieben weitere Tage, um es aus dem Waser zu holen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trimaran “Trina” im Schlepp
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
RNLI half der „Trina“ ein zweites Mal
(02.06.14) Am 31.5. benötigte ein Einhandsegler die Hilfe des Rettungsbootes aus Lowestoft, nachdem ihm der Treibstoff ausgegangen war. Dies geschah exakt eine Woche, nachdem sein Trimaran “Trina” von dem RNLI-Boot aus Berwick upon Tweed aus Seenot geraten war.
Die “Spirit of Lowestoft” lief um 9.50 Uhr aus, um dem Trimaran, der dicht vor der Küste trieb, zu assistieren. Die Seenotretter fanden die Yacht unweit der Buhnen eine viertel Meile östlich der Links Road in Nord-Lowestoft. Der Skipper sagte, dass ihm der Treibstoff ausgegangen war und er nicht in der Lage gewesesen sei, sicher durch die Molenköpfe in den Hafen zu gelangen. Bei ruhigem Wetter war es kein Problem, eine Schleppleine zu übergeben und das Boot in den Hafen zu ziehen. Am 25.5. hatte der Mann bereits einmal die Hilfe der RNLI erhalten, nachdem er Mayday gefunkt hatte, weil es auf der “Trina” zu einem Ausfall des Navigationssystems gekommen war und das Boot von Wellen überflutet wurde. Der Skipper trieb bei zwei Meter hohen Wellen im Nebel und feuerte Notraketen ab.
Dabei aber geriet seine Rettungsweste in Brand, die er über Bord werfen musste. Die Seenotretter aus Berwick kamen ihm dann in höchster Not zu Hilfe und setzten einen Mann an Bord ab, der auch eine Ersatzweste dabei hatte. Es gelang dann gemeinsam, die Yacht in den Hafen von Berwick einzubringen.
In einem anderen Einsatz kam das RNLI-Boot aus Peel der zweiköpfigen Crew der Yacht “Cruachan” zu Hilfe, die 20 Meilen westlich von Peel auf der Fahrt von Portaferry, Nordirland, nach Peel Schäden erlitten hatte. Das RNLI-Boot aus Portaferry war als erstes vor Ort, gefolgt von der “Ruby Clery” aus Peel, die die Yacht um 1.15 Uhr in den Hafen einbrachte.
Das RNLI-Boot aus Lowestoft wurde am Morgen des 30.5. alarmiert, nachdem die holländische Yacht “Voyager” um 9.30 Uhr in der Haefneinfahrt mit vier Mann an Bord in Schwierigkeiten gekommen war. Die Bordelektrik war ausgefallen. Die Yacht befand sich 1,5 Meilen nordöstlich des Hafens, und die Crew war nicht in der Lage, den Hilfsmotor zu starten, als das RNLI-Boot aus Lowestoft sie erreichte. Um das Boot sicher in den Hafen zu bringen, wurde es auf den Haken genommen und eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen




Yacht brannte vor Darßer Ort
(02.06.14) Am 1.6. kam es zu einem Feuer mit starker Rauchentwicklung auf einer Segelyacht vor Darßer Ort. Der allein segelnde Skipper der etwa neun Meter langen Yacht alarmierte die DGzRS gegen 15 Uhr. Eigene Löschversuche im Motorraum seines Bootes waren erfolglos geblieben. Der im Nothafen Darßer Ort stationierten Seenotkreuzer “Theodor Fischer” erreichte das Boot etwa 1,2 Seemeilen nordöstlich des Hafens und setzte das Tochterboot “Ströper” aus.
Es ging wenig später am Havaristen längsseits, und mit einem CO2-Löscher erstickten die Seenotretter das Feuer, versorgten den Skipper mit Sauerstoff und brachten ihn mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in den Nothafen. Dort übergaben sie ihn an den Landrettungsdienst. Die Yacht schleppten sie ebenfalls nachz Darßer Ort ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rennkutter “Nobile” rammte Baggerschiff vor Flensburg
(02.06.14) Die freiwilligen Seenotretter aus Langballigau kamen mit den Seenotrettungsboot „Werner Kuntze“ am Nachmittag des 30.5. auf der Flensburger Förde bei der Holnisspitze dem deutschen Baggerschiff „Werker“ (MMSI-Nr.:211174680) zu Hilfe. Es war mit dem 38 Meter langen, deutschen Rennkutter "Nobile", 80 BRZ (MMSI-Nr.: 211215180), kollidiert.
Während die drei Besatzungsmitglieder der „Werker“ unverletzt blieben, erlitt ihr 29 Meter langes Schiff Wassereinbruch und entwickelte Schlagseite. Es blieb aber schwimmfähig. Der Klüverbaum der „Nobile“ wurde ebenfalls stark beschädigt. Die 20 Personen an Bord blieben unversehrt. Beide Schiffe konnten aus eigener Kraft nach Flensburg einlaufen.
Die „Nobile“ war im Juni 1919 auf der Werft J W Brooke & Co in Lowestoft als Logger "Kathleen" für die Reederei Head & Wright Ltd. vom Stapel gelaufen. Sie hatte im Fischereieinsatz ebenfalls mehrere Havarien. So brach am 25.5.1935 vor der irischen Küste der Großmast. Am 12.4. 1938 kollidierte die „Kathleen“ mit dem Fischereifahrzeug "Ascona", am 15. Juni 1940 wurde sie von zwei deutschen Flugzeugen bombardiert und beschossen. Trotz schwerer Beschädigungen konnte das Schiff einen sicheren Hafen erreichen.
1946 wurde das Schiff nach Great Yarmouth verkauft, und bereits 1947 weiter nach Kristiansund in Norwegen. Dort bekam es den Namen "Jødnafjell" und wurde weiter für die Küstenfischerei eingesetzt. Während dieser Zeit wurde die Dampfmaschine durch einen Dieselmotor ersetzt. 1985 ging das Schiff nach Trondheim. Von dort aus wurde es, jetzt ohne Masten, als Dynamitfrachter genutzt.
Nachdem das Schiff stillgelegt worden war, entdeckte Detlev Löll den rostigen Rumpf und holte ihn 1993 nach Wolgast. Im Rahmen von ABM-Maßnahmen auf der Peene Werft wurde das Schiff zum Rennkutter umgebaut und am 27.5.1995 auf den Namen "Nobile" getauft. Heute gehört die „Nobile“ der Stadt Wolgast und wird vom gemeinnützigen "Förderverein alter Traditionssegler e.V." betrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre trieb im Granesund
(02.06.14) Die&xnbsp;norwegische Fähre "Aurland", 836 BRZ (IMO-Nr.: 7617072), erlitt am Morgen des 2.6. auf dem Granesund Maschinenausfall und trieb zeitweilig mitten im Fahrwasser. Sie war um 8.30 Uhr aus Gjervik ausgelaufen und hätte eine Viertelstunde später in Askvoll eintreffen sollen. Stattdessen lag sie nun mit knapp 20 Autos und 43 Passagieren an Bord mitten auf dem Sund fest.
Die Crew ließ den Anker fallen, und die Fähre "Eid" wurde von der Askvoll – Værlandet-Route gegen neun Uhr abberufen, um die Kollegen in den Hafen zu bringen. Sie nahm die “Aurland” längsseits und steuerte mit ihr das Ufer an.
Auch die Katamaranfähre "Trondheimsfjord 1", 176 BRZ (IMO-Nr.: 9432177), musste aus dem Dienst Trondheim-Brekstad genommen werden, nachdem um 6.20 Uhr eine Ölleckage entdeckt worden war. Das Schiff musste bis zur Reparatur am Kai in Trondheim blieben, ihr Dienst wurde von Bussen übernommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bachelorparty endete mit Schiffbruch
() Die Bachelorparty einer achtköpfigen Gruppe junger Leute an Bord der 13,5 Meter langen MPZ Gallart-Yacht “Veintitrés” endete vor O Hio mit einem Schiffbruch in der Mündung des Aldán. Sie konnten sich an den Strand von Pipín retten. Das Boot lag auf Felsen zwischen Pipín und Castiñeiras. Die Studenten waren von Aldán nach Sanxenxo unterwegs, als ihr Boot am 31.5. gegen 21 Uhr auf einen Felsen lief und sank.
Die “Salvamar Mirach” von Salvamente Maritimo kam aus Cangas zu Hilfe, kehrte aber, da keine Umweltrisiken bestanden, unverrichteter Dinge wieder in den Hafen zurück. Am Nachmittag des 1.6. machten sich Berger daran, die Yacht aufzuschwimmen und nach Aldan einzuschleppen. Dabei war auch das Patroullienboot “Corvo Mariño " vor Ort. Nach der Bergung hob ein Kran das Wrack aus dem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter strandete vor Paita – ein Toter und drei Vermisste
(02.06.14) Ein 16- und ein 19-jähriger konnten sich schwimmend ans Ufer retten, nachdem die “Mi Julio César - PT-27490-BM” am Strand von Beayovar-Piura gestrandet war. Ein Besatzungsmitglied kam ums Leben, drei Personen wurden noch vermisst. Das Schiff hatte am 31.5. nach Paita einlaufen wollen, als es zwischen Punta Negra und Cerro Illescas auf Grund lief und zerbrach. Der 46-jährige Eigner Juan Vilchez More trieb tot an den Strand, von der übrigen Crew fehlte noch jede Spur.
Die Überlebenden erreichten die Panamericana Norte, wo sie Hilfe erhielten und nach Bayovar gebracht wurden. Die Marine startete eine Suchaktion. Sie fand das Wrack der “Mi Julio César” gekentert und unter Wasser liegend am Ufer vor. Taucher begannen am 2.6. um sechs Uhr die Suche nach den Vermissten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Spannungen zwischen China und Vietnam vor Paracel Islands nehmen zu
(02.06.14) Ein vietnamesisches Schiff wurde am 1.6. schwer beschädigt, als es unweit des Ölrigs “Haiyang Shiyou 981” von einem chinesischen Wachschiff gerammt wurde. Der Zwischenfall ereignete sich in vietnamesischen Gewässern, als das Rig verholt wurde.
Es handelte sich bereits um den dritten Angriff chinesischer Schiffe seit dem 1.5. Er ereignete sich gegen 16 Uhr, als die “46015” der chinesischen Coastguard Fahrt aufnahm und der “CSB 2016” der vietnamesischen Coastguard in die Seite fuhr. Diese legte sich beim Aufprall stark nach Backbord über. Sie wurde viermal getroffen, und es kam zu Wassereinbruch. Rohre und zwie Ventilatoren sowie weitere Ausrüstung nahm Schaden. Die Crew konnte das Schiff mit Bordmitteln flicken, sodass es am selben Tag zurückkehrte.
Am selben Tag gegen 11.30 Uhr hatte ein chinesisches Schiff mit Wasserkanonen auf das vietnamesische Fischereiaufsichtsschiff “635” gefeuert, während zwei andere Fahrzeuge die vietnamesische Coastguard davon abhielten, dem attackierten Schiff zu Hilfe zu kommen, das fünf Minuten lang von den Hochdruckmonitoren unter Feuer genommen worden war.
Um sechs Uhr hatte das chinesische Küstenwachboot mit der Kennung “32” das vietnamesische Fischereischutzschiff “769” mit Wasserkanonen unter Feuer genommen. Als es versuchte, abzulaufen, unternahm die “46001” der chinesischen Coastguard den Versuch, es zu rammen.
In der vergangenen Woche war der vietnamesische Kutter “Dna 90152 TS” bei der Kollision mit einem chinesischen Marineschiff gekentert. Der Vorfall ereignete sich am 26.5. rund 18 Meilen von dem Rig unweit der Paracel Islands entfernt. Vier Minuten nachdem der Kutter an Steuerbord gerammt worden war, sank er, und die 10-köpfige Crew musste sich schwimmend auf das Schwesterschiff “Dna 90508” retten.10 Minuten nach dem Kentern waren alle in Sicherheit. Die Chinesen waren nach der Kollision untätig geblieben.
Der verlorene Kutter stellte einen Wert von 237,000 Dollar dar. China machte die vietnamesische Crew für den Zwischenfall verantwortlich. Sie sei in die Sperrzone um das Rig eingedrungen und habe die Backbordseite eines chinesischen Kutters gerammt, hieß es im dortigen Außenministerium.
Dies bestritten die Schiffbrüchigen, ihr Schiff sei aus Holz und sechs Mal kleiner als der Kollisionsgegner gewesen. Es habe auch eher wie ein Schiff der Coastguard und nicht wie ein Kutter ausgesehen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suchaktion nach Vermissten der Sewol unterbrochen
(02.06.14) Die Suchaktion nach den 16 Vermissten des "Sewol"-Untergangs wurde vom 2. bis zum 4.6. unterbrochen. Nachdem es in den vergangenen zwei Wochen wenig Fortschritte zu verzeichnen gewesen waren, kam am 30.5. der 44-jährige Taucher Lee Min-seop bei Schweißarbeiten an Deck 4 ums Leben.
Nachdem seine Kollegen ein krachendes Geräusch gehört hatten, konnten sie ihn nur noch tot bergen. Am Nachmittag des 31.5. war die Suche kurz wieder aufgenommen worden, doch am 1.6. zogen sich die Taucher bei vier Metern Wellenhöhe und Windgeschwindigkeiten von 10-14 Metern pro Sekunde zurück.
Sie müssen erst weitere Fenster auf Deck 4 aufschneiden, um in mit Trümmern gefüllte Bereiche des Wracks, in denen weitere Opfer vermutet wurden, vorzudringen. Über die bereits geschaffenen Öffnungen im Rumpf wurde ein Netz gezogen, um das Abtreiben von Toten zu verhindern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949



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