EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seenotfälle
Archiv Mai 2014


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“Le Sheng”: Nase eingedrückt
(Bild: Juan Mata)   Großbild klick!
Nase eingedrückt: Schwere Kollision vor Algericas
(31.05.14) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier “Cape Med”, 93003 BRZ, kollidierte am 30.5. um 4.05 Uhr mit dem chinesischen Frachter “Le Sheng”, 15525 BRZ, in der Straße von Gibraltar vor Algeciras. Die mit Nickel aus Huelva kommende “Le Sheng” war auf Einlaufkurs nach Algeciras, als sie der “Cape Med”, die nach einem Bunkerstopp Gibraltar unbeladen in Richtung Puerto Drummond verließ, in die Backbordseite lief.
Dabei wurde ein Ballasttank aufgerissen, es kam zu Wassereinbruch. Der Bug der “Le Sheng” wurde eingedrückt. Salvamar Maritimo schickte die Schlepper "Salvamar Dubhe" und "Luz de Mar", beide Havaristen waren aber seetüchtig geblieben.
“Cape Med”
(Bild: Juan Mata)   Großbild klick!
Die "Cape Med" ankerte anschließend auf der Alpha-Reede in der Bucht von Algeciras gegenüber Campamento (San Roque).
Die "Le Sheng" ging auf der Delta-Reede vor Anker. Beide Schiffe wurden mit einem Weiterfahrverbot belegt.
Die “Cape Med”, 185827 tdw (IMO-Nr.: 9316828), wurde 2006 erbaut und läuft für die K Line Bulk Shipping UK Ltd. In England, die “Le Sheng”, 22271 tdw (IMO-Nr.: 9177519), entstand 1998 und läuft für die COSCOL.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wrack der "Miner"
(Bild: Coastal Discovery Center)   Großbild klick!
Lokale Firma erhielt Auftrag zur Räumung der Miner
(31.05.14) Der 11.9 Millionen teure Auftrag, das Wrack des 2011 vor Scatarie Island gestrandeten Great Lakers “Miner” wurde am 30.5. an eine Firma in Antigonish-based vergeben. Geoff MacLellan, der Transportation and Infrastructure Renewal Minister, gab bekannt, dass die RJ MacIsaac Construction Gewinner einer Ausschreibung wurde.
Die Anwohner hatten sich eigens im Coastal Discovery Centre in Main-a-Dieu versammelt, um die Entscheidung zu erfahren. Sie hatten sich, auch wenn von dem Wrack in der entlegenen Gegend keine Umweltgefahren ausgingen, für eine Räumung stark gemacht, weil sie eine Bedrohung der Hummerfischgründe befürchteten. Eine Bergungsfirma aus New York hatte die Bergungsarbeit wegen bürokratischer Hürden abgebrochen.
Die RJ MacIsaac Construction setzte sich nun gegen internationale Konkurrenz durch. Bis November will sie die Arbeit erledigt haben. Dazu soll auf der Insel ein Lager errichtet und eine Straße hinter dem Wrack gebaut werden. Zwischen 80 nund 90 Prozent der Abbrucharbeit soll von Land aus erfolgen. 10 Arbeitsplätze sollen entstehen. Der Wert des Schrotts ist voraussichtlich eine bis drei Millionen Dollar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunken: russischer Trawler "Krasnoselsk"
(Bild: Oeystein Roeimaal)   Großbild klick!
Öl aus gesunkenem Russentrawler soll abgepumpt werden
(31.05.14) 80 Tonnen Öl befinden sich noch an Bord des russischen Trawlers "Krasnoselsk", 1388 BRZ (IMO-Nr.:7643916), der vor Hundeidvik in Sykkylven auf dem Meeresgrund liegt, seit er im Wintersturm Dagmar am 25.12.2011 sank. Das Wrack liegt auf seiner Steuerbordseite.
Die norwegische Küstenwache hat jetzt die Vorbereitungen zum Leichtern des Öls getroffen. Noch vor den Sommerferien soll die Arbeit erledigt sein. Der Bürgermeister von Sykkylven, Petter Lyshol, ist dennoch nicht glücklich – er würde gern das ganze Wrack entfernt sehen. Dies liegt indes außerhalb der Zuständigkeit der Küstenwache.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier vor Longview aufgelaufen
(31.05.14) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier “Elinakos” erlitt am 26.5. beim Auslaufen aus Longview, Washington, am 26.5. Maschinenausfall und lief anschließend auf Grund.
Er wurde später wieder flottgemacht und befand sich am 31.5. noch zur Reparatur in Longview. Die “Elinakos”, 73751 tdw (IMO-Nr.: 9159555), wurde 1997 erbaut und hat als Manager die griechische Maryville Maritime Inc.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulker hatte vor Chittagong Wassereinbruch
(31.05.14) Der unter St. Vincent/Grenadines-Flagge laufende Bulkcarrier “Enarxis” erlitt am 26.5. beim Anlaufen von Chittagong auf der Fahrt von Kandla Wassereinbruch. Am 27.5. lag das Schiff auf der Außenreede von Chittagong vor Anker. Die “Enarxis”, 28468 tdw (IMO-Nr.: 8400452), wurde 1986 erbaut und hat als Manager die griechische Pikey Navigation SA.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht in Flammen stehend vor Kap Camarat gesunken
(31.05.14) Am 30.5. kurz vor 23 wurde dem CROSS Med gemeldet, dass eine 12 Meter lange Yacht rund 20 Meilen südlich von Kap Camarat in Flammen stehe. Das SNSM Saint Tropez schickte einen Dauphin-Helikopter der französischen Marine, der den britischen Skipper aus einer Rettungsinsel barg. Er wurde mit Verbrennungen an den Händen ins St. Anne Hospital in Toulon geflogen. Sein Boot aber sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff vor Svalbard auf Grund gelaufen
(31.05.14) Das norwegische Fahrgastschiff "Langøysund", 135 BRZ (IMO-Nr.: 5115977), lief mit acht Touristen und einer siebenköpfigen Crew an Bord am 31.5. um 00.30 Uhr in der Borebucht vor Svalbard auf Grund.
Die "Polar Girl" kam zu Hilfe und barg die Passagiere sowie zwei Mann der Crew ab. Fünf Besatzungsmitglieder blieben an Bord und konnten den Havaristen um zwei Uhr wieder abbringen. Danach steuerte er mit eigener Kraft Longyearbyen an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Personen von brennender Yacht in Rhein gesprungen
(31.05.14) Am 30.5. brache in Feuer auf der 10 Meter langen Motoyacht “Mara” auf dem Rhein bei Kaiserswerth aus. Zwei Männer sowie ein 12-jähriger Junge retteten sich mit einem Sprung über Bord und schwammen ans Ufer. Dort landete ein Duisburger Rettungshubschrauber, um die medizinische Versorgung mit zu übernehmen.
Wegen Unterkühlung wurden sie vom Rettungsdienst der Feuerwehr Meerbusch vor Ort versorgt. Mehrere Feuerwehren bekämpften derweil den Brand von einer Rheinfähre aus. Weil nach der Alarmierung zunächst nichts über den Verbleib der Crew bekannt war, startete sie eine umfangreiche Rettungsaktion, an der sich mehrere Feuerwehrboote, Löschfahrzeuge und Rettungsdienstfahrzeuge der Feuerwehren Düsseldorf und des Rheinkreises Neuss sowie ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber beteiligten. Um schnell zum brennenden Boot zu gelangen, fuhren mehrere Einsatzfahrzeuge der Düsseldorfer Wehr auf die Rheinfähre, die dann zur brennenden Yacht übersetzte.
Es gelang, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Während der Löscharbeiten löste sich der Anker der Yacht, die dann mit der Strömung abtrieb. Dem Rettungsboot der Löschgruppe Wittlar gelang es, zur noch im Innenraum brennenden Yacht eine Schleppverbindung herzustellen und das Wrack zum Fähranleger zu schleppen.
Am Ufer erfolgte das endgültige Ablöschen. Ein Hund, der sich auch auf dem Boot befand, wurde noch vermisst. Die ausgebrannte Yacht, die von Wesel aus überführt wurde, als das Feuer ausbrach, hatte erst kurze Zeit zuvor den Besitzer gewechselt. Die Polizei stellte das Wrack sicher um die Brandursache zu ermitteln. Sie wurde an Land gezogen und von einem Kran auf einen Tieflader gehoben. Zuvor wurde das verunreinigte Löschwasser abgepumpt
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuerlöschboot vor Brodten abgeschleppt
(31.05.14) Das Lübecker Feuerlöschboot “Senator Emil Peters” erlitt am 30.5. Ruderschaden vor Brodten und musste mit dem Schlepper “Simson” zurück an seinen Liegeplatz in Schlutup gebracht werden. Das Feuerlöschboot war Richtung Land getrieben. Da die “Simson” aber 4,10 Meter Tiefgang hatte, wurde die “Hans Ingwersen” der DGzRS, die nur einen Tiefgang von 0,96 Metern hat, angefordert, um eine Schleppverbindung herzustellen.
Es gelang mit seiner Hilfe, den Havaristen längsseits des Schleppers zu bringen und nach Schlutup bugsiert, wo die Ruderanlage repariert werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack vor Kuwait nach acht Monaten geborgen
(31.05.14) Das Kuwait Dive Team barg am 31.5. ein 70 Fuß langes 100 Tonnen-Wrack aus fünf Metern Tiefe westlich von Kuwait Bay. Das Schiff war acht Monate zuvor in stürmischer See gesunken. Das Bergungsteam wurde von der Environmental Voluntary Foundation unterstützt. Die Arbeiten dauerten drei Tage. Auch in Abu Hulaifa und der Al-Doha Bay sollen Wracks geräumt werden, um die Sicherheit der Gewässer zu gewährleisten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Costa Concordia soll in Genua enden
(31.05.14) Das Wrack der “Costa Concordia” soll in Genua abgewrack werden. Dies gab der italienische Transportminister Maurizio Lupi am 30.5. bekannt. Costa Crociere hat ein Konsortium aus Saipem und den genuesischen Firmen Mariotti und San Giorgio für den Abtransport vorgesehen.
Die Operation soll am 20.7. beginnen. Die Installation von 15 Sponsons ging unterdessen weiter. Sechs waren bislang angebracht, zwei weitere vorbereitet, und einer wird noch in Genua repariert, nachdem er abgerutscht war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht von Wendy Schmidt gesunken
(31.05.14) Die 46 Fuß lange Yacht “Equus” von Wendy Schmidt, die 2011 den Opera House Cup der klassischen Holzboote vor Nantucket gewann, geriet zwischen Rhode Island und Cuttyhunk auf der Rückfahrt nach Nantucket von einer Werft in Rhode Island kommend am 30.5. in Brand und sank.
Die zweiköpfige Crew wurde von einem anderen Boot unverletzt gerettet. Die Coast Guard schickte einen Helikopter in der Air Station Cape Cod und Boote der Stationen Menemsha auf Martha's Vineyard und Castle Hill in Rhode Island. Als sie eintrafen, stand die Yacht in Vollbrand und sank wenig spatter auf 67 Fuß Wassertiefe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Costa Concordia soll in Genua enden
(31.05.14) Die RNLI-Boote aus Ramsgate liefen am 30.5. um 16.54 Uhr aus, nachdem eine 13 Meter lange belgische Yacht auf den Goodwin Sands gestrandet war. An Bord waren fünf Personen. Wegen ablaufenden Wassers konnte sie nicht abgeschleppt werden. Deshalb wurden die Segler an Bord der Rettungsboote geholt und nach Ramsgate gebracht.
Mit der auflaufenden Flut um 22.30 Uhr kehrten die Seenotretter zurück, untersuchten das Boot auf Schäden und brachten eine Schlepptrosse an. Dann wurde sie freigeschleppt und am 31.5. gegen ein Uhr in den Hafen gezogen. Im Laufe des Tages lief sie nach weiteren Untersuchungen nach Belgien aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Shoko Maru” brennt
(Bild: Japan Coastguard)   Großbild klick!
Tanker von Explosion wie eine Sardinenbüchse aufgerissen – ein Vermisster, vier Verletzte
(30.05.14) Auf dem japanischen Chemikalientanker “Shoko Maru”, 998 BRZ (IMO-Nr.: 9124861), kam es am 29.5. um 9.10 Uhr zu einer heftigen Explosion, die das Deck des Schiffes wie eine Konservendose aufriss und verwüstete. Anschließend brach auf dem Schiff, das zwei Kilometer südlich des Hafens Hemeji vor Kobe ankerte, ein Feuer aus.
Dichter Rauch stieg bis zu 100 Meter hoch auf, der Tanker lag mit schwerer Backbordschlagseite und vollkommen verwüsteten Oberdeck im Meer. Die japanische Coast Guard kam mit einem halben Dutzend Booten zu Hilfe und versuchte, die Crew zu retten. Sieben der acht Mann konnten auch gefunden werden. Vier waren zum Teil schwer verletzt, zwei mit schwersten Verbrennungen bewusstlos. Der 64-jährige Kapitän Masaichi Ando konnte bislang nicht gefunden werden.
“Shoko Maru”
(Bild: Japan Coastguard)   Großbild klick!
Die Explosion ereignete sich, als mit einem Schleifgerät an Deck Rostbeseitigungsarbeiten durchgeführt wurden. Dabei kam es offenbar zu Funkenflug, der Gase zur Explosion brachte. Die Brandbekämpfung wurde mit den Löschmonitoren der Patroullienboote durchgeführt, aber durch die enorme Hitzeentwicklung erschwert.
Gegen 15 Uhr war das Feuer dann zwar gelöscht, doch das stark zerstörte Schiff legte sich immer weiter nach Backbord über und versank schließlich mit dem Bug voran. Um 19 Uhr ging es endgültig unter.
Die “Shoko Maru” hatte am 23.5. eine Ladung Rohöl gelöscht und war am 27.5. vor der Küste der Hyogo Präfektur vor Anker gegangen. Nach dem Untergang trat eine geringe Menge Öl aus dem Wrack aus.
Die Coastguard richtete eine Sperrzone von 1,8 Kilometern um die Unglücksstelle ein. Am 30.5. begannen Taucher, nach dem weiterhin vermissten Kapitän zu suchen. Die “Shoko Maru” hatte eine Tragfähigkeit von 2242 Tonnen, war 80 Meter lang, 12 Meter breit und wurde 1995 erbaut- Soe lief für die Shoho Kaiun KK in Hiroshima.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Federal Kivalina"
(Bild: USCG)   Großbild klick!
St. Lawrence Seaway nach erfolgreicher Bergungsaktion wieder passierbar
(30.05.14) Die US Coast Guard und die Saint Lawrence Seaway Development Corporation schlossen am 29.5. die Bergung des Bulkcarriers "Federal Kivalina" auf dem St. Lawrence Seaway ab. Um 19.30 Uhr wurde die Wasserstraße wieder für den Schiffsverkehr freigegeben, nachdem der Frachter von der Strandungsstelle nahe der Thousand Island Bridge von zwei aus Montreal gerufenen Schleppern befreit worden war.
Am Nachmittag hatte die Coast Guard den Bergungsplan der Donjon-SMIT LLC aus Alexandria genehmigt. Ein Leichtern der 23.000 Tonnen Canola-Saat war nicht notwendig geworden. Inspektoren des Marine Safety Detachment Massena, New York, untersuchten die Havarie.
Vertreter der Coastguard Station Alexandria Bay, die New York State Parks Police, die New York State Police, das New York Department of Environmental Conservation und Inspektoren der MSD Massena und der Saint Lawrence Seaway Development Corporation waren an der Aktion beteiligt gewesen. Bis zu 18 Schiffe hatten auf dem St. Lawrence Seaway seit dem 29.5. warten müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen



„L’Autre Femme“ im Schlepp
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
RNLI half mehreren Booten in Schwierigkeiten
(30.05.14) Das RNLI-Boot aus Eyemouth wurde am 25.5. um 19 Uhr alarmiert, nachdem die holländische Yacht “Helena” beim Versuch, in den Hafen einzulaufen, kurz vor Eintreten der Ebbe auf Grund geraten war. Das Boot wurde manövrierunfähig und trieb samt seiner zweiköpfigen Crew in Richtung des Pierendes an der Hafeneinfahrt.
Das Rettungsboot war binnen weniger Minuten zur Stelle und hatte sich bereits vorbereitet, die “Helena” in Schlepp zu nehmen. Doch die Crew hatte sich selbst aus dem Gefahrenbereich befreien können. Die Yacht wurde dann in tieferes Wasser eskortiert und die Sicherheit von Boot und Crew geprüft. Nach 90 Minuten war das Wasser wieder hoch genug eingelaufen, dass die Seenotretter die Yacht durch die Enge der Außenmolen sicher in den Hafen geleiten konnten.
Am selben Tag kamen beide RNLI-Boote aus Eastbourne der 10 Meter langen Yacht „L’Autre Femme“ vor Beachy Head und einem Angelkutter mit Motorschaden zu Hilfe. Gegen 14 Uhr hatte die Yachtcrew die Dover Coastguard kontaktiert, weil ihr der Kraftstoff ausgegangen war und sie mangels Wind auch nicht unter Segeln Beachy Head runden konnte.
Das Rettungsboot aus Eastbourne nahm die Yacht auf den Haken und zog sie nach Sovereign Harbour. Das zweite Boot assistierte derweil einem sechs Meter langen Angelboot vor Langney Point, dessen Außenborder ausgefallen war. Der Fischer wurde zum Angling Club Beach bei Fisherman’s Green gebracht.
Am 29.5. kam das RNLI-Boot aus Peel gegen 22 Uhr der Yacht „Cruachan“ zu Hilfe, die 20 Meilen westlich des Hafens verschiedene Schäden erlitten hatte, als sie auf dem Weg von nach Peel war. Das Portaferry-Rettungsboot lokalisierte die Yacht zunächst, die dann von den freiwilligen Seenotrettern in Schlepp genommen und am 30.5. um 1.15 Uhr in Peel festgemacht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trunkenheitsfahrt von Wurstkuchl in Regensburg nach Mexiko endete nach wenigen Metern
(30.05.14) In der Nacht zum 25.5. wurde ein in Regensburg in der Donau unterhalb der Historischen Wurstkuchl festgemachtes Bauhüttenschiff losgeworfen. Vier Discobesucher waren auf die Idee gekommen, mit dem Arbeitsboot nach Mexiko aufzubrechen. Sie kamen aber nur wenige Meter weit.
Zwei Frauen im Alter von 19 und 23 Jahre Jahren waren nach Verlassen einer Diskothek in angetrunkenem Zustand in Richtung Donau spaziert. Dort trafen sie zwei vermutlich ebenfalls alkoholisierte, ihnen unbekannte junge Männer, und es kam spontanes Reisefieber auf. Die vier warfen kurzentschlossen das 19 Meter lange Schiff los. Es kam aber durch einen glücklichen Zufall zwischen dem dort festgemachten, 46 Meter langen Schlepper "Freudenau" (MMSI-Nr: 203999297) und dem Ufer fest.
Eine Trosse verfing sich an Deck und verhinderte so ein weiteres Abtreiben durch die Hengstenbergbrücke in Richtung der stillliegenden Fahrgastkabinenschiffe. Die Täter enterten auch noch den historischen Schlepper "Freudenau" und versuchten, den schweren Anker, der am Oberdeck gelagert war, in die Donau zu werfen.
Deren Anker verfing sich allerdings an der Reling und beschädigte diese. Am losgeworfenen Bauhüttenschiff wurde die Reling beschädigt. Der Schaden betrug mehrere hundert Euro.
Nachdem alle Versuche gescheitert waren, das Boot wieder flott zu machen und die Fahrt so bereits nach wenigen Metern endete, gingen die verhinderten Weltreisenden von Bord und ergriffen zunächst die Flucht. Erst das schlechte Gewissen trieb sie später zur Polizei. Nach Ermittlung des genauen Sachverhalts drohte den vier Beteiligten nun eine Strafanzeige.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter Bremer Reeder im Korsfjord leckgeschlagen
(30.05.14) Am 29.5. um 19.45 Uhr meldete der unter Antigua Barbuda-Flagge laufende Frachter "NBP Cruiser", 6668 BRZ (IMO-Nr.: 9505560), über Funk, dass er im Korsfjord sinke. Auf der Fahrt von Barnaguilla nach Bergen war das Schiff bei Marsteinen auf Grund gelaufen und leckgeschlagen. Rasch stand das Wasser einen Meter hoch im Laderaum des Frachters, der eine Crew von 12 Mann und einen Lotsen an Bord hatte.
Die Rettungsboote “Kristian Gerhard Jebsen” und “Bjarne Kyrkjebø” der NSSR-Station Bergen, das Ambulanzboot "Rygervakt” aus Austevoll und ein Helikopter wurden alarmiert. Es gelang, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bringen, und um 21 Uhr befand sich das Schiff zwischen Lerøy und Klokkarvik/Sotra auf der Fahrt nach Askøy. Am 30.5. kurz nach Mitternacht machte es in Hanoytangen fest.
Der 132-TEU-Frachter hat eine Länge von 106.98 Metern, eine Breite von 18.2 Metern, einen Tiefgang von 8.0 Metern und eine Tragfähigkeit von 9250 Tonnen. Er läuft für das Liberty One Shipmanagement in Bremen im Management der Emder Bockstiegel Reederei Gmbh & Co Kg. Er wurde 2011 bei der Nanjing Huatai Shipyard Co. Ltd. erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter notankerte auf der Elbe
(30.05.14) Am Abend des 28.5. musste das unter der Flagge Gibraltars fahrende Frachter "Capella" 2780 BRZ (IMO-Nr.: 9190171), wegen eines Maschinenausfalls auf der Elbe in Höhe Pagensand notankern. Sie hatte kurz zuvor die Norderwerft in Hamburg mit Zielhafen Gent verlassen.
Gegen 23:15 Uhr meldete der Lotse der "Capella" der Verkehrszentrale Brunsbüttel über Funk Maschinenprobleme. Das Küstenstreifenboot "Bürgermeister Weichmann – WS 2" der Wasserschutzpolizei fuhr zur angegebenen Position. Gegen 23:30 Uhr musste die "Capella" dort wegen Maschinenausfalls im nördlichen Fahrwasser notankern. Die "Bürgermeister Weichmann" sicherte den Havaristen ab.
Es wurde dann festgestellt, dass eine Schmierölleitung zur Hauptmaschine gebrochen war. Das unter starkem Druck austretende Öl spritzte gegen die Hauptmaschine. Dadurch erhöhte sich deren Temperatur so stark, dass ein Abschalten notwendig war. Daraufhin entschlossen sich Lotse und Kapitän für die Notankerung. Ein vorläufiges Weiterfahrverbot wurde ausgesprochen. Kurz nach Mitternacht am 29.5. konnte die Hauptmaschine nach Reparatur und Reinigung wieder gestartet werden.
Das Weiterfahrverbot wurde umgehend aufgehoben. Gegen 00:45 Uhr setzte die "Capella" ihre Reise in Richtung Gent fort. Der Frachter hat eine Länge von 89.25 Metern, eine Breite von 13.3 Metern, einen Tiefgang von 5.67 Metern und eine Tragfähigkeit von 3792 Tonnen. Er läuft für die Heinz Corleis Reederei KG in Drochtersen und wurde 1999 auf der Peters Scheepswerf BV in Kampen als „Transmare“ erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



SWATH-Tender nach Cuxhaven eingeschleppt
(30.05.14) Am Morgen des 28.5. gegen 10 Uhr wurde der deutsche SWATH-Tender "Borkum", 1559 BRZ (IMO-Nr.: 9500376),&xnbsp;von den beiden Schleppern "Wulf 7" und "Taucher Otto Wulf 3" nach Maschinenschaden nach Cuxhaven eingeschleppt. Er machte um 10.30 Uhr im Fischereihafen fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht nach Wassereinbruch vor Cape May aufgegeben
(30.05.14) Am Morgen des 29.5. rettete die US Coast Guard sechs Personen, darunter ein Kind, von der 20 Meter langen britischen Yacht "Irvmiren" (MMSI-Nr.:235138000), die in schwerer See 25 Meilen vor Cape May Wassereinbruch erlitten hatte. Die Crew hatte um 22.45 Uhr des Vorabends das EPIRB aktiviert und über Funk gemeldet, dass auf dem Boot, das von Fort Lauderdale nach Nantucket, unterwegs war, an mehreren Stellen Wasser eindrang.
Ein MH-65 Dolphin Helikopter der Air Station Atlantic City und ein 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station Cape May wurden alarmiert. Als der Hubschrauber eintraf, lag die Yacht in bis zu 10 Fuß hohen Wellen bereits tief im Wasser und rollte heftig. Ein Rettungsschwimmer wurde ebenso wie eine Lenzpumpe abgefiert. Da es aber nicht gelang, den Wassereinbruch zu stoppen, wurden um 2.30 Uhr alle Mann an Bord des inzwischen eingetroffenen Rettungsbootes geholt und zur Coast Guard Station in Cape May gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Geschäftsleute saßen im Schlamm fest
(30.05.14) 25 Geschäftsleute aus Rockaway wurden am 28.5. von der amerikanischen Fähre "Ocean State" (MMSI-Nr.: 366900190) abgeborgen, nachdem diese bei einer Sonderfahrt in der Jamaica Bay unweit der Cross Bay Boulevard Bridge um 11:30 Uhr festgekommen war. Sie kam auf einer nicht in den Karten verzeichneten Untiefe fest, als sie in Richtung des Kennedy Airport lief.
Die Passagiere wurden mit Kaffee, Kakao und Kartoffelchips versorgt, während sie drei Stunden Wartezeit überbrückten. Ein Versuch, die Fähre flottzumachen, indem sie sich auf dem Vorschiff versammelten, schlug fehl.
Um 12.15 Uhr wurde die U.S. Coast Guard verständigt, und ein Boot der Feuerwehr holte die Gestrandeten von Bord. Sie wurden um 13.15 Uhr am Beach 116th Street Dock in Rockaway Parkabgesetzt. Fährbetreiber Seastreak hoffte, dass die "Ocean State" mit der Flut wieder freikommen würde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ammoniakleck legte Fähre lahm
(30.05.14) Die norwegische Fähre&xnbsp;"Bastø II", 5505 BRZ (IMO-Nr.: 9144093),&xnbsp;musste am 29.5. in Horten evakuiert werden, nachdem aus einem Tanklastzug Ammoniak ausgelaufen war. Der Fährdienst Bastø - Fosen wurde zeitweilig eingestellt. Es stellte sich aber heraus, dass nur eine geringe Menge Ammoniak ausgelaufen war, die die Feuerwehr mit Wasser von Deck spülte. Ein Besatzungsmitglied kam nach Kontakt mit der Substanz vorsorglich ins Vestfold Hospital. Um 18:15 Uhr nahm die "Bastø II" ihren Dienst wieder auf, doch es dauerte noch länger, bis die Staus an den Fährstellen in Moss und Horten abgebaut waren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölleck in Wrack vor Koh Lipe abgedichtet
(30.05.14) Ein Team von Tauchern hat am 29.5. ein Loch im Wrack eines gesunkenen Trawlers vor Satuns Koh Lipe abgedichtet und damit den Austritt von Öl gestoppt. Am Morgen des 24.5. war eine Ölverschmutzung in Ao Pramong, an der Nordküste von Koh Lipe, entdeckt worden.
10 Teams mit jeweils zwei Tauchern waren den ganzen Tag beschäftigt, das 70 Meter lange Schiff zu untersuchen. Nachdem das Leck, das einen Inch Durchmesser hatte, entdeckt worden war, stopften sie es. Bei dem ausgelaufenen Stoff handelte es sich um Motorenöl.
Das Schiff war vor 14 Jahren zwei Kilometer vor Koh Lipe gesunken. Nach zwei Bergungsversuchen wurden die Arbeiten gestoppt, weil der Tarutao National Park es verbot, das Wrack über die Korallenriffe zu ziehen. Seitdem liegt es einen halben Kilometer vor der Insel Pattaya Bay in 42 Metern Tiefe und ist nun selbst bereits stark mit Korallen bewachsen. Nun gilt es einen Weg zu finden, das Öl dauerhaft gefahrlos zu machen. Wieviel der maximal 60 Tonnen noch an Bord sind, war unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot im Ponce Inlet gesunken
(30.05.14) Die US Coast Guard kam der siebenköpfigen Crew des 53 Fuß langen Motorbootes “Bib Buddy” zu Hilfe, das am Morgen des 29.5. um 7.15 Uhr im Ponce Inlet auf Grund gelaufen und leckgeschlagen war. Das Boot lag mit Steuerbordschlagseite vor Disappearing Island und lief mit der Flut voll.
Die Coastguard holte vier Mann von Bord, eine Bergungsfirma die übrigen drei und brachte sie in eine nahegelegene Marina. Das halb gesunkene Boot sollte geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffbrüchige Angler trieben ohne Rettungswesten vor Pelzerhaken
(30.05.14) Am Morgen des 29.5. sichtete die Crew des Polizeibootes „Neustrelitz – BP 22“ der Bundespolizeiinspektion See Neustadt während der Patroullienfahrt ein gekentertes Angelboot vor Pelzerhaken. Die dreiköpfige Crew trieb neben dem Boot im Wasser.
Das sofort zu Wasser gelassene Bereitschaftsboot der „Neustrelitz“ konnte die Angler nach kurzer Zeit an Bord nehmen. Keiner von ihnen trug eine Rettungsweste.
Das Seenotrettungsboot „Crempe“ der DGzRS wurde unterdessen gebeten, das in der Zwischenzeit gesunkene Angelboot zu bergen. Das Wrack lag im Flachwasserbereich vor Pelzerhaken, wo am Wochenende ein Surf-Festival veranstaltet werden sollte und es somit s eine Gefahr für die Surfer und Kiter dargestellt hätte.
Auf dem Polizeiboot wurden unterdessen die geretteten Angler versorgt. Da zwei Personen an Unterkühlung litten, wurde ihnen trockene Kleidung von der Besatzung zur Verfügung gestellt. Nach dem Einlaufen im Neustädter Hafen konnten die drei Schiffbrüchigen von einem durch das Gemeinsame Lagezentrum bereits alarmierten Rettungswagen übernommen und weiter versorgt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Norwegische Schnellfähre stand in Flammen
(30.05.14) Am 30.5. brach gegen neun Uhr ein Feuer an Bord der 16 Meter langen, nowegischen Katamaran-Fähre "Flybåten" (MMSI-Nr.: 258068000) aus, das in Tønsberg at an der alten Fischereipier unweit der Kanalbrücke vertäut war. Die zweiköpfige Crew war nicht an Bord. Die Feuerwehr, Rettungsdienste und die Polizei waren binnen kurzem am Brandort.
Das Schiff stand in bei ihrem Eintreffen Vollbrand, dichter Rauch stieg auf. Das Feuer konnte bis um 9.30 Uhr unter Kontrolle gebracht werden. Unter Atemschutz drang die Feuerwehr ins Schiffsinnere ein. Die Fähre verkehrte zwischen Tønsberg und Bolærne.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Arousa gesunken
(30.05.14) Nachdem am Nachmittag des 25.5. die drei Bilgenpumpen des Kutters “Carmen Barcia“ in Arousa ausfielden, sank das Schiff auf den Hafengrund. Am 29.5. begann die Bergung mit Hilfe von Hebesäcken, die Taucher am Rumpf angebracht hatten. An der O Cavadelo Rampe sollte das Schiff dann aus dem Wasser geholt werden. Die Bergung kostete rund 10000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen



Der Fluch der Piraten der Karibik hat wieder zugeschlagen
(30.05.14) Die Ikone von Santa Lucia, die „The Brig Unicorn”, 190 ts, ist wohl für immer verloren. Das Schiff hatte mit 10 Mann an Bord den Hafen am 23.5. gegen zwei Uhr verlassen, um in Saint Vincent/Grenadines gedockt zu werden. Als es sich der Nordspitze von Saint Vincent näherte, fühlte die Crew um 9.30 Uhr plötzlich eine Erschütterung wie bei einer Kollision. Augenblicke später wurde ein schwerer Wassereinbruch festgestellt.
Alle verfügbaren Pumpen wurden angestellt, doch binnen vier Minuten sank der Zweimaster auf großer Wassertiefe. Kapitän Sam Alleyne aus Barbados und seine Crew mussten in eine Rettungsinsel flüchten, aus der sie einige Stunden später von der Saint Vincent/Grenadines-Coast Guard gerettet wurden.
Die "The Brig Unicorn" wurde nicht nur als Schiff von Jack Sparrow alias Johnny Depp aus den „Piraten der Karibik“ bekannt, sondern auch aus Alex Hailey Roots als Sklavenschiff "Lord Ligonier", auf dem Kunta Kinte nach Amerika fuhr. Die 45 Meter lange, 1948 als „Lyra“ erbaute „The Brig Unicorn“ hatte ansonsten in Santa Lucia als Bar und Restaurant an einer Pier gelegen. Eigner Jacques Thiry, dem das Schiff seit 1971 gehörte, eilte sofort dorthin, um sich um die Crew zu kümmern. Nun muss für die fünfte Staffel von "Dead Men Tell No Tales" das unter Regie von Joachim Rønning und Espen Sandberg wiederum mit Johnny Depp gedreht wird, ein neues Schiff gesucht werden.
Mit der “The Brig Unicorn” sank zudem das zweite Schiff, das in den “Piraten der Karibik” genutzt wurde – bereits am 29.12.2012 sank der Nachbau der HMS „Bounty“ vor North Carolina im Hurrikan Sandy, wobei zwei Crewmitglieder starben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mar Egeo wird stückweise weggeräumt
(30.05.14) Über 20 Jahre nach dem Schiffbruch am Tanker “Mar Egeo” vor A Coruña wurde von Tauchern die Bergung von Wrackteilen wieder aufgenommen. Das Schiff war 1992 nahe des Torre de Hércules auf Grund gelaufen, in Brand geraten und gesunken. 40.000 Tonnen Stahl liegen seither auf dem Meeresgrund, die jeweils in der warmen Jahreszeit teilweise geräumt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Miss Candace ist nun ein künstliches Riff
(30.05.14) Am 29.5. wurde neun Meilen vor dem Grand Strand in Georgetwown, South Carolina, der ausgediente, 65 Fuß lange Kutter “Miss Candace” als künstliches Riff und Habitat für Salzwasserfische im Atlantik versenkt. Die Versenkung wurde durch die Coastal Conservation Association organisiert.
Es ist nun eines von inzwischen über 60 derartigen künstlichen Riffen vor der Küste. Der Kutter war zuvor ausgeschlachtet worden, durch Löcher, die in den Schiffsboden gebrannt worden waren, lief er schließlich voll und versank übers Heck.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuerwehr weckte schlafende Crew auf brennendem Schlepper
(30.05.14) Am 30.5. brach um 00.30 Uhr ein Feuer auf dem New Yorker Schlepper "Viking", 608 BRZ (IMO-Nr.: 7235202), aus, der im Mariners Harbor vertäut lag. Die Feuerwehr weckte nach ihrem Eintreffen den Kapitän und seine fünfköpfige Crew und brachte sie unversehrt von Bord.
Dichte Rauchwolken stiegen aus dem Schiff an der Kirby Offshore Marine an der Richmond Terrace auf. Die Feuerwehr konnte das Feuer aber binnen einer halben Stunde löschen, sodass der Schaden sich in Grenzen hielt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sewol-Schiffbruch fordert weiteres Todesopfer
(30.05.14) Der Untergang der Fähre “Sewol” hat am 30.5. ein weiteres Opfer gefordert. Ein 41-jähriger Taucher, der mit Schweißarbeiten an Deck 4 beschäftigt war, litt plötzlich unter Atemproblemen. Als er aus dem Wasser gezogen wurde, verlor er das Bewusstsein, blutete aus dem Mund und wurde mit einem Hubschrauber nach Wiederbelebungsmaßnahmen ins Krankenhaus geflogen. Hier verstarb er aber.
Es war bereits der zweite Taucher, der bei den Arbeiten am Wrack ums Leben kam. Am 29.5. um 4.42 Uhr hatte eine Kranbarge an der Untergangsstelle Anker geworfen, die als Basis für das Aufschneiden der Decks dienen sollte. Um 13.40 Uhr begann die Arbeit, die wegen starker Strömung um 15.10 Uhr wieder unterbrochen werden musste. Parallel dazu wurden die Suchaktionen auf Deck 3, 4 und 5 im Bugbereich und mittschiffs fortgesetzt.
Nach dem Untergang wurden 288 Tote geborgen, 16 Personen wurden noch vermisst. Zuletzt war am 21.5. eine Frauenleiche geborgen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bunkertanker rammte Motorboot
(30.05.14) Der australische Bunktertanker "Parmelia I", 1564 BRZ (IMO-Nr.: 9565168), kollidierte am 30.5. vor Fremantle mit einem privaten Fischerboot. Der Unfall ereignete sich 800 Meter vor der Küste in der Mündung des Swan River unweit der Südole gegen 13.15 Uhr.
Die beiden über 70-jährigen Fischer wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus in Fremantle gebracht. Die Fremantle Sea Rescue schleppte das an Backbord beschädigte Motorboot in den Hafen. Das Department of Transport leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Expeditionsyacht kenterte wohl wegen Zusammenbruch eines Slipwagens
(30.05.14) Die New World Yacht Builders LLC (DBA Northern Marine) haben eine Erklärung zum Kentern der 90 Fuß langen Expeditionsyacht “Bäden” am 18.5. abgegeben. Die Northern Marine kooperiert bei der Untersuchung des Vorfalls mit der United States Coast Guard.
Die Werft hat bislang über 35 Boote mit einer Länge zwischen 57 und 151 Fuß erbaut. Alle wurden mit Transportwagen von derselben Rampe aus zu Wasser gelassen. Die Designs der Boote wurden alle getestet und unterliegen den Stabilitätssandards, die die Coast Guard für Trawler im Nordpazifik erlassen hat.
Die „Bäden“ stellt keine Ausnahme dar. Das Boot war allerdings nicht mit ausreichend Ballast ausgestattet, um der plötzlichen Schlagseite, die als Folge des Zusammenbruchs eines der Slipwagen am Backbordheck auftrat, entgegenzuwirken. Das Boot war noch zu leicht, um der Neigung standzuhalten. Die Untersuchung dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter treibt vor Jakarta
(30.05.14) Der indonesische Frachter “Sweet Istanbul” erlitt in der Java-See am 27.5. um 15.30 Uhr Wassereinbruch und Maschinenausfall auf Position 06 00 S 110 00 O rund 190 Meilen östlich von Jakarta. Die „Sweet Istanbul”, 4665 tdw (IMO-Nr.: 9015993), wurde 1991 erbaut und hat als Manager die Alken Abadi PT.
Quelle:Tim Schwabedissen



Crewmitglieder auf dem gekenterten Rumpf
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Kutter nach Rettung der Crew vor Trinidad Head gesunken
(28.05.14) Am 22.5. um 13.30 Uhr kenterte der 72 Fuß lange Trawler “Leslie Lee” rund neun Meilen vor Trinidad Head unweit der Grenze von Oregon und Kalifornien. Ein HH-65°-Dolphin Helikopter der Air Station Humboldt Bay und das Patroullienboot “Barracuda” retteten zwei Mann der Crew vom Kiel des Schiffes, ein dritter konnte im Wasser treibend geborgen werden. Der Mann, der aus dem Wasser geholt wurde, erhielt wegen leichter Unterkühlung medizinische Betreuung. An Bord des Kutters waren zum Zeitpunkt des Schiffbruchs zwischen 5,000 und 10,000 Gallonen Diesel.
Bei einem Kontrollflug der Coastguard wurde festgestellt, dass das Schiff weiterhin kieloben in der See trieb. Luftblasen stiegen aber aus dem Bug auf, der tiefer im Wasser lag als das Heck. Ein Ölfilm von einer halben Meile Länge und einer viertel Meile Breite trieb um das Wrack, das auf 41‘ 04.2' N, 124‘ 20.8' W schließlich doch auf 1800 Fuß Wassertiefe versank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Notankerung "Federal Kivalina"
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Schifffahrt auf St. Lawrence Seaway wegen havarierten Frachters unterbrochen
(28.05.14) Die Schifffahrt auf dem St. Lawrence Seaway im Bereich der American Narrows musste unterbrochen werden, nachdem unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier "Federal Kivalina", 20659 BRZ (IMO-Nr.: 9205885), am 27.5. um 13.47 Uhr Ruderausfall nahe der Thousand Islands Bridge erlitten hatte. Die Crew ließ eine Drittel Meile vor der Brücke drei Anker fallen.
Durch das Greifen der Buganker drehte sich der Frachter um 360 Grad, sodass er nicht weiter flussabwärts trieb und eine Kollision mit der Brücke abgewendet wurde. Gegen 14 Uhr wurde die Coast Guard Buffalo von der Lage des Schiffes vor Wellesley Island informiert und sandte ein Team der Coast Guard Station Alexandria Bay, New York, und des Marine Safety Detachment Massena, New York.
Die Coast Guard verständigte die New York State Bridge Authority über die Situation, die die Thousand Island Bridge sperrte, solange der Frachter noch nicht sicher verankert war. Teams der Station Alexandria Bay, der New York State Parks Police, der New York State Police, des New York Department of Environmental Conservation und Inspektoren der MSD Massena und der Saint Lawrence Seaway Development Corporation machten sich auf den Weg zum Frachter, der 22 Besatzungsmitglieder an Bord hatte.
Ein Schlepper der Abaco Marina, Clayton, lief aus, drehte aber dann wieder ab, bis ein Bergungsplan vorlag. Am Morgen des 28.5. lag der mit Canolamehl beladene Frachter weiter in unveränderter Lage. Die “Federal Kivalina” ist 200 Meter lang, 24 Meter breit und hat eine Tragfähigkeit von Tonnen. Er wurde 2000 erbaut und läuft im Management der kanadischen Fednav Ltd.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kanalboot „Bo“ im Schlepp
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Kanalboot vor Grain Edge aufgelaufen
(28.05.14) Am Abend des 19.5. kamen die RNLI-Boote aus Sheerness dem 59 Fuß langen Kanalboot „Bo“ zu Hilfe, das Ruderausfall erlitten hatte und auf Grund gelaufen war. Die “Eleanor” und die “George and Ivy Swanson” liefen um 17.20 Uhr aus und kamen dem Skipper des Langbootes, das auf dem Vorstrand von Grain Edge saß, zu Hilfe.
Da das Wasser ablief, musste die „George and Ivy Swanson” aber in sicherer Distanz bleiben, während die “Eleanor” an die “Bo” heranlaufen konnte und eine Schleppverbindung herstellte.
Nachdem die “Bo” auf ausreichend tiefem Wasser war, übernahm sie das größere Rettungsboot und zog sie nach Queenborough Harbour. Um 18.15 Uhr bzw. 19.12 Uhr meldeten die Boote wieder seeklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI half zwei Yachten aus Seenot
(28.05.14) Zwei Yachten in Schwierigkeiten erhielten Assistenz durch Boote der RNLI. Das Rettungsboot aus Berwick lief am 25.5. um 00:40 Uhr aus, nachdem der Trimaran “Trina” Mayday gefunkt hatte. Er hatte fünf Meilen südöstlich von Berwick Upon Tweed einen Ausfall der Elektrik und war bei zwei Meter hohen Wellen teilweise vollgelaufen.
Der Skipper hatte zudem seine Rettungsweste beim Abfeuern von Notraketen in Brand gesetzt und sie über Bord werfen müssen. Mithilfe der “Prudence” lokalisierte das RNLI-Boot aus Berwick den Trimaran. Nachdem dieser ruhigeres Wasser erreicht hatte, wurde eine neue Rettungsweste an Bord geworfen. Dann konnte auch ein Rettungsmann übergesetzt werden und dem Skipper helfen, den Hafen von Berwick zu erreichen, wo er am Tweed Dock festmachte.
Ein zu einer Yacht umgebauter, 60 Fuß langer Kutter strandete am 26.5. um 12.30 Uhr auf Felsen der westlichen Highlands. Er saß mit 11 Fahrgästen an Bord und einer vierköpfigen Crew bei Kilmory fest. Alle Fahrgäste wurden durch das RNLI-Boot aus Mallaig abgeborgen, das ihn dann um 16.15 Uhr in den Hafen eskortierte, wo Taucher den Rumpf untersuchten.
Die Selsey RNLI wurde am 25.5. um 12.31 Uhr von der Solent Coastguard alarmiert, nachdem die 7,5 Meter lange Yacht “Amber” in Kirk Arrow an der Westseite von Selsey auf Grund gelaufen war. Die “Betty and Thomas Moore” lief um 12.39 Uhr aus und war fünf Minuten später vor Ort. Die Yacht arbeitete bei vier Beaufort Wind in der Brandung und hatte zwei Frauen an Bord. Bei ablaufendem Wasser wurde die “Amber” übers Heck freigeschleppt und auf Wassereinbruch und Schäden kontrolliert, ehe sie in ruhiges Wasser eskortiert wurde. Die beiden Frauen, eine Mutter und ihre Tochter, waren von Newhaven nach Portsmouth unterwegs. Um 13.55 Uhr war der Rettungseinsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Getriebeschaden verursachte Kollision in Quebec
(28.05.14) Bei der Inspektion der kanadischen Fähre "Louis Jolliet", 2112 BRZ (IMO-Nr.: 5212749), bestätigten die AML Cruises am 27.5., das ein mechanischer Schaden zu der Kollision mit dem Anleger in Quebec geführt hatte. Das Office of Transportation Safety Board of Canada schickte am 26.5. abends ein Team von Inspektoren zur Untersuchung der Havarie.
Beim Anlegemanöver hatte die Crew festgestellt, dass das Schiff nicht mehr aufzustoppen war und versuchte noch abzudrehen. Beim Aufprall hatte es aber noch 3,6 Knoten Fahrt, sodass der Bug eingedrückt wurde und drei der 77 Passagiere sich leicht verletzten. Das beschädigte Getriebeteil wurde nun zum Hersteller zur Analyse geschickt.
Als Ersatz sollte die "Grand River” aus Tadoussac vom 29.5. an die "Louis Jolliet" ersetzen, die nicht vor der kommenden Woche zurück im Dienst erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkener Kutter im Charleston Shipping Channel droht auseinander zu brechen
(28.05.14) An der Südmole des Charleston Shipping Channel lief am 25.5. der 50 Fuß lange Kutter “Capt Snorky” auf und sank. Nur noch das Heck des auf der Seite liegenden Schiffes ragte noch teilweise aus dem Wasser. Die dreiköpfige Crew konnte gerettet werden.
Um das Schiff breitete sich ein Ölfilm aus. Bergungstaucher stellten zu Wochenbeginn fest, dass es unter Wasser auseinanderzubrechen begann. Es galt, die Tanks vor dem Auslaufen zu bewahren. Die Coastguard führte Überwachungsflüge auf, bis die Umweltgefahr beseitigt ist. Die „Capt. Snorky” operierte von Fernandina Beach, Floria, aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffbrüchige vor Boca Raton gerettet
(28.05.14) Am Nachmittag des 27.5. erlitt das 38 Fuß lange Sportboot “Doctor Orders” 13 Meilen östlich von Boca Raton, Florida, Wassereinbruch und begann zu sinken. Die Coast Guard Miami fing einen Notruf auf, bevor die Bootsfahrer in eine Rettungsinsel gingen.
Von der Coast Guard Station Fort Lauderdale lief ein 45-Fuß-Boot aus, außerdem kamen das Patroullienboot “Bluefin” und eine MH-60 der Marine zu Hilfe. Diese war als erstes vor Ort und sichtete die Rettungsinsel samt ihrer beiden Insassen. Nach dem Eintreffen der „Bluefin” wurden die Schiffbrüchigen an Bord genommen und später auf das 45-Fuß-Boot übergesetzt, das sie zur Silver Palms Marina in Boca Raton brachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Diesel aus “Célacante” abgepumpt
(28.05.14) Der Trawler "Célacante" aus Saint Brieuc lag am 27.5. unverändert auf den Felsen der Pierre Noires. Nachdem bis Mitternacht der Eigner keine Anstalten gemacht hatte, die von dem Schiff ausgehenden Umweltgefahren zu beseitigen, kam die Marine zum Einsatz.
Die "Alcyon" lief um sieben Uhr mit einem CEPPOL-Team an Bord von Brest aus und begann gegen 11 Uhr, den Kraftstoff abzupumpen. Um 14.15 Uhr waren die 2,5 Tonnen aus den beiden Bordtanks geleert, und der geborgene Diesel wurde nach Brest gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht bei Rüdesheim aufgelaufen
(28.05.14) Eine Motoryacht geriet am 25.5. auf dem Rhein in Nähe des Anlegers der Autofähre Rüdesheim auf Grund, nachdem der Skipper abgelenkt worden war. An Bord befand sich eine vierköpfige Familie auf der Fahrt von Mainz nach Köln. Die Motoryacht legte sich auf die Seite. Nach ihrer Bergung musste sie in eine Bootswerft geschleppt werden. Für die Bergung des Schiffs waren die B 42 und die Fährrampe zeitweilig gesperrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Abbruch der Luno fast abgeschlossen
(28.05.14) Die Bergungsteams von Svitzer und Koole haben die Räumung des spanischen Frachters "Luno", 3446 BRZ (IMO-Nr.: 9072329), fast abgeschlossen. Derzeit waren sie dabei, das sogenannte "Target 11" auf der linken Seite der Buhne zu lokalisieren, um es anschließend mit dem Amphibienfahrzeug Salamander voraussichtlich am kommenden Wochenende zu bergen. Der Strand von Cavaliers sollte am 14.6. wieder geöffnet werden, gefolgt von La Barre am 4.7., nachdem zuvor noch der Meeresgrund nivelliert wurde.
Die Kosten der Räumung beliefen sich auf fünf Millionen Euro, die die Versicherung des Eigners trägt. Rund 1300 Tonnen Schrott wurden aus dem Sand und dem Wasser geborgen und bei Sita Sud Ouest, einem Subkontraktor der Suez Environnement, gelagert, die von Svitzer und Koole unter Vertrag genommen wurden, den Stahl abzutransportieren und zu recyceln.
Sektionen des Schiffs wurden in Lastern in rund 200 Fahrten abtransportiert und werden in Boxen von 30 m³ gelagert, ehe sie in die Celsa Steelworks in Boucau- Tarnos, Adour, zur Weiterverarbeitung gehen. Nur ein Teil einer Ankerkette und ein Anker blieben bislang verschollen. Wenn der Anker noch gefunden wird, soll er als Erinnerung an den Schiffbruch am Strand aufgestellt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Lorient in Seenot
(28.05.14) Der in Lorient beheimatete Krabbenkutter “Le Mercenaire” erlitt am Morgen des 27.5. gegen neun Uhr 30, 9 Meilen vor der Belle-Ile Wassereinbruch im Maschinenraum. Vorher war es zu einem Brand dort gekommen. Die zweiköpfige Crew aktivierte den Notsender und ging in eine Rettungsinsel, aus der sie von dem Kutter “Cleopatra” aufgenommen wurde. Sie wurden dann von einem SNSM-Boot übernommen, das auch ihren Kutter in Schlepp nahm. Dieser blieb trotz starker Schlagseite schwimmfähig und traf gegen 13 Uhr im Fischereihafen von Lorient ein, wo er aus dem Wasser gehoben wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlechtes Wetter behindert Arbeit an Wrack der “The London”
(28.05.14) Die Ausgrabungsarbeiten an der 1665 an der Southend Pier gesunkenen “The London” wurden durch schlechtes Wetter behindert. Taucher waren dabei, das Wrack freizulegen, das im Southend Museum ausgestellt werden soll. Die Arbeit findet im Auftrag des English Heritage statt.
Doch derzeit sind die Archäologen erst drei von sechs Tagen am Wrack gewesen. Die Grabung musste eingeleitet werden, weil das Wrack stark verfällt. Die Bergung soll insgesamt zwei Jahre dauern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sewol soll nun aufgeschnitten werden
(28.05.14) Taucher bereiteten am 28.5. das Aufschneiden von Fenstern auf Deck 4 der gesunkenen Fähre “Sewol” vor, um besser in dieses eindringen zu können. Seit der Bergung einer Frauenleiche in der vergangenen Woche sind keine Opfer mehr entdeckt worden, sodass weiterhin 16 Menschen als vermisst galten, während 288 tot geborgen wurden.
Wegen der ausbleibenden Sucherfolge fiel der Beschluss, einen Teil des Rumpfes aufzuschneiden, um so besser ins Schiffsinnere zu kommen, wo Trümmer und einstürzende Wände die Taucher behinderten. Auch das Restaurant auf Deck 3 und Passagierräume auf den Decks 4 und 5 sollten untersucht werden.
Ein 780-Tonnen-Schiff mit Schneidgerät und Tauchern an Bord lief am Morgen in den Hafen von Paengmok ein und sollte am Nachmittag zur Untergangsstelle gebracht werden. Das Wetter war aber ungünstig mit Wellenhöhen von 1,5 bis 2,5 Metern und Windgeschwindigkeiten von acht bis 12 Metern pro Sekunde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tragödie in Goole – drei Mann auf deutschem Frachter gestorben
(28.05.14) Auf mysteriöse Weise kamen am 26.5. drei Mann der fünfköpfigen Besatzung des deutschen Frachters “Suntis”, 1564 BRZ (IMO: 8513314), im Westock von Goole ums Leben. Es handelte sich um eine 60-jährigen Deutschen sowie zwei Philippinos im Alter von 38 und 33 Jahren.
Zunächst war um 7.10 Uhr gemeldet worden, dass sie erkrankt seien, und sie wurden mit Krankenwagen in die Hull Royal Infirmary gebracht, wo sie im Laufe des Tages aber starben. Es gab keine Hinweise auf Fremdeinwirkung. Sie hatten auch keine äußerlichen Verletzungen. Möglicherweise starben sie an einer Kohlenmonoxyd-Vergiftung.
Zwei Hafenarbeiter aus Goole, die von einem anderen Crewmitglied alarmiert worden waren und geholfen hatten, die Männer von Bord gebracht hatten, wurden vorsorglich auch ins Krankenhaus gebracht, aber nach einer Untersuchung wieder entlassen. Die Humberside Police leitete eine Untersuchung ein. Sie arbeitete dabei mit dem Maritime Accident Investigation Branch zusammen. Die „Suntis“ war am 24.5. in Goole eingelaufen, nachdem sie am 21.5. aus Frederikshavn ausgelaufen und danach noch Riga und Gdingen angelaufen hatte. Der Frachter wurde von der Polizei abgeriegelt und ein Zelt für die forensischen Untersuchungen aufgebaut.
Die “Suntis” ist 82.31 Meter lang, 11.3 Meter breit, hat 3,86 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 1815 Tonnen. Sie läuft für die Warnecke Schifffahrt GbR in Heiligenstedten. Der Frachter wurde 1985 auf der Schiffswerft Hugo Peters in Wewelsfleth erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot in den Bäumen
(Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
Boot landete in den Bäumen – vier Verletzte
(27.05.14) Am Abend des 24.5. geriet ein Motorboot bei Karson zwischen Bromma und Drottningholm auf dem Mälarsee außer Kontrolle. Es raste auf die Uferböschung und landete zwischen Bäumen.
An Bord befand sich eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern. Einer der Erwachsenen wurde schwer verletzt, die drei weiteren Insassen erlitten leichte Verletzungen. Ein von dem Boot automatisch versandter SOS-Ruf per E-Mail wurde von der schwedischen Küstenwache aufgefangen, und zwei High-Speed-Boote der Küstenwache waren innerhalb von Minuten vor Ort, dicht gefolgt von Feuerlöschbooten, einem Rettungsboot, Rettungswagen und der Polizei.
Die Mutter der Familie wurde mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Polizei leitete gegen den Skipper ein Ermittlungsverfahren wegen Nachlässigkeit im Schiffsverkehr ein. Das Boot wurde während der Rettungsarbeiten mit Tauen an den umliegenden Bäumen befestigt, um die Arbeit vor Ort zu sichern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Von diesem Wrack gerettet ...
(Bild: Bob Jones)   Großbild klick!
Eingeschlossene Teenager mussten von altem Wrack gerettet werden
(27.05.14) Zwei 16-jährige Teenager mussten am Abend des 25.5. von dem RNLI-Boot aus Cowes gerettet werden. Sie hatten zuvor mit Planken den Schlamm des Medinaufers überbrückt, um auf ein altes Wrack zu gelangen, das auf dem Vorland der Westbank lag und zum Abenteuerausflug verlockt hatte.
Als sie auf dem Wrack waren, hatten sie offenbar die Gezeiten nicht im Blick gehabt. Auf einmal war das Wasser bereits so hoch gestiegen, dass ihnen der Rückweg an Land bereits abgeschnitten worden war.
Ein Zeuge nahm die missliche Lage der beiden auf dem alten Holzschiff wahr und alarmierte die Solent Coastguard. Diese verständigte wiederum die Rettungsbootcrew, die um 19.58 Uhr ausrückte und die beiden Gestrandeten auf dem Wasserweg abbarg und sie am Folly-Ponton an der Ostbank absetzte. Hier wurden sie von der Coastguard aus Newport in Empfang genommen, die sie heimbrachte. Die Seenotretter meldeten sich um 20.34 Uhr wieder klar auf ihrer Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bugschaden an der "Louis Jolliet"
(Bild: Transport Canada)   Großbild klick!
Ein Dutzend Verletzte bei Fährkollision in Quebec
(27.05.14) Ein Dutzend Passagiere wurden verletzt, als die kanadische Fähre "Louis Jolliet", 2112 BRZ (IMO-Nr.: 5212749), am Nachmittag des 26.5. um 15.30 Uhr hart gegen den Anleger in Quebec schlug. Aus dem Kai wurde durch die Wucht des Aufpralls Beton herausgebrochen, und entsprechend trug auch der Bug der 51,6 Meter langen Fähre Schäden davon.
An Bord des für 1000 Passagiere zugelassenen Schiffes befanden sich zum Unfallzeitpunkt 60 Personen. Es herrschte starker Wind und hoher Seegang auf dem St. Lawrence River. Vier Krankenwagen wurden zum Anleger mobilisiert, um die Verletzten zu versorgen. Ein Team der Croisieres AML sowie Experten von Transport Canada leiteten eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter im Schlepp
(Bild: NSSR)   Großbild klick!
Kutter nach Maschinenausfall abgeschleppt
(27.05.14) Am 26.5. wurde der norwegische Rettungskreuzer “Odin” von der NSSR-Station Havøysund alarmiert, nachdem der Kutter “Nordjell - F 140 M” Maschinenausfall erlitten hatte.
Das 25 Meter lange Rettungsboot kam dem 1959 erbauten Kutter zu Hilfe und nahm ihn bei ruhiger See in Schlepp.
Quelle:Tim Schwabedissen




China versenkte vietnamesischen Kutter
(27.05.14) Die 10-köpfige Crew des vietnamesischen Kutters “DNa 90152” wurde von anderen Fischern gerettet, nachdem ihr Schiff am 26.5. rund 17 Meilen von einem chinesischen Ölrig unweit der umstrittenen Paracel Inseln gerammt worden war und kenterte.
40 chinesische Kutter hatten die Vietnamesen in dem von ihnen beanspruchten Seegebiet umzingelt. Der Kutter “No.11209” rammte dann die “DNa 90152”. Bereits am 24.5. waren drei Angehörige der Vietnam Fisheries Resources Surveillance Force leicht verletzt worden, als ihre Schiffe gerammt und mit Wasserkanonen chinesischer Schiffe rund um Beijings Ölrig „Haiyang Shiyou 981“ unter Feuer genommen wurden. Dabei kam es auch zu Schäden an den Kommunikationseinrichtungen und Antennen von acht vietnamesischen Schiffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff geriet beim Abwracken in Brand
(27.05.14) Bei Schweißarbeiten an einem zum Abwracken bestimmten Binnenschiff in Kampen kam es am 26.5. zu einem Feuer mit starker Rauchentwicklung. Die Feuerwehr war mit schwerem Gerät und einem Boot vor Ort. Das Schiff lag am Kai der Hoeben Metall. Das Betriebsgelände wurde während der Löscharbeiten abgesperrt. Der Brand war im Tankbereich des Schiffes entstanden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Sistranda nach Motorausfall gesunken
(27.05.14) Ein Kutter erlitt am Morgen des 24.5. vor Sistranda Motorausfall. Gegen neun Uhr bemerkten Zeugen, dass das Boot eines Hobbyfischers bei Siholmen in Schwierigkeiten geraten war. Ein Katamaran sowie das Rettungsboot “Askerbæringen” der NSSR-Station Fillan kamen zu Hilfe.
Mit dem ausgebrachten Anker sollte der kleine Kutter, der in unruhiger See eine Menge Wasser übernahm, auf Position gehalten werden, doch dieser hielt nicht im Grund. Das Rettungsboot versuchte gemeinsam mit dem Katamaran, den Kutter von den Steinen der Uferböschung abzuhalten. Eine Pumpe wurde an Bord gebracht, um den Wasserstand zu senken, doch am Ende war alle Mühe vergebens – der kleine Kutter sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht beinahe von Fähre gerammt
(27.05.14) Am 25.5. um 13.20 Uhr wurde Alarm geschlagen, weil eine Segelyacht möglicherweise mit der finnischen Fähre “Amorella “4834 gt (IMO-Nr.: 8601915), die von Mariehamn nach Stockholm unterwegs war, südlich von Lemland auf den Ålands kollidiert war. Die Seerettung schickte die “PV 265” aus Mariehamn sowie die “Lion”, der Grenzschutz ließ einen Helikopter aufsteigen.
Die Sicht betrug zu dieser Zeit kaum 50 Meter. Es stellte sich glücklicherweise heraus, dass die Yacht von der Fähre knapp verfehlt worden war, die Crew allerdings stand unter Schock angesichts der im letzten Moment abgewendeten Gefahr. Bei der beschränkten Sichtweite waren gerade fünf Sekunden verblieben, um nach Sichtung der Fähre zu reagieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Maritimer Präfekt wartet auf Entscheidung über Bergung der Celacante
(27.05.14) Die Lage des französischen Trawler&xnbsp;"Celacante", 180 BRZ (MMSI-Nr.: 228297900), auf den Felsen der Pierres Noires hat sich bei ruhigen Wetterbedingungen auch am 26.5. nicht erkennbar verändert. Vor Ort herrschten fünf Knoten Wind. Weiterhin wurde kein Ölverlust festgestellt.
Am 26.5. unternahm eine Alouette III einen weiteren Überwachungsflug. Der Eigner hat dem maritimen Präfekten bislang aber noch keine Entscheidung über die weiteren Pläne vorgelegt. Angesichts der Wetterlage war die Losung ausgegeben worden, dass bei der Bergung Sicherheit vor Schnelligkeit geht, doch wenn der Eigner weiter zögert, würde der Präfekt die Bergung selbst in die Hand nehmen und die idealen Bedingungen vor Ort nutzen.
Zuerst gälte es den Kraftstoff abzupumpen und dann das Schiff entweder von den Felsen zu schleppen oder vor Ort abzubrechen. Unklar war derzeit, wie groß die bei der Strandung entstandenen Schäden am Rumpf sind bzw. ob durch das Arbeiten des Schiffes auf den Felsen weitere Schäden entstanden. Selbst wenn das 25 Meter lange und sechs Meter breite Schiff abgeborgen werden kann, ist seine weitere Zukunft fraglich. Experten rechneten allerdings damit, dass es zum konstruktiven Totalverlust erklärt werden könnte. Der Trawler entstand 2008 auf der Werft Socarenam in Boulogne-sur -Mer wiederum als Ersatz für die zuvor verloren gegangene “P'tite Julie”.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge auf Fraser River in Flammen
(27.05.14) Am 26.5. um 15.30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer brennenden Barge auf dem Fraser River gerufen, die bei Crescent Island zwischen Maple Ridge und Mission lag. An Bord der Barge befand sich Baumaterial. Das Fahrzeug befand sich in schwer zugänglicher Lage.
Auch befanden sich kein Hydranten in der Nähe, was zu Wasserversorgungsproblemen führte. Es galt auch zu verhindern, dass die Barge durch Löschwasser kenterte. Gegen 18 Uhr war der Brand gelöscht. Das Feuer war bei Schweißarbeiten durch Funkenflug entstanden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung der Galapaface I zieht sich
(27.05.14) Der gestrandete Frachter "Galapaface I" wurde auf den Felsen vor San Cristóbal Island von Springfluten bei Vollmond rund 40 Grad herumgedreht, wodurch weitere Schäden am Rumpf entstanden. Weiterhin aber gab es keine Anzeichen einer Wasserverschmutzung. Das Schiff hat Löcher von einer Länge bis zu 3,5 Metern. Im Innern steht eine faulige Suppe aus verrottenden Produkten, Seewasser und toxischen Substanzen.
Diese soll ausgepumpt warden, wenn das notwendige Bergungsgerät vor Ort eingetroffen ist. Dieses muss zum Teil aus Übersee herangeführt werden, ein Teil wartete auf die Freigabe durch den Zoll. Der Umweltminister sollte diesen Prozess bestmöglich beschleunigen. Ein Generator, den die Berger am 23.5. einsatzklar gehabt zu haben hofften, war noch nicht am Arbeiten. Er hatte zum Transport per Flugzeug vom ecuadorianischen Festland nach San Cristóbal zerlegt werden müssen und war noch nicht wieder zusammengesetzt.
Er sollte den Bordkran mit Strom speisen, um schwerer Ladungsstücke wie z.B. einen Gabelstapler aus den Laderäumen holen. Wenn das Schiff von den Felsen gezogen ist, soll es vor den Galapagos-Inseln auf 2000 Metern Wassertiefe versenkt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Unicorn
(Bild: Wikimedia)   Großbild klick!
Schiff aus “Piraten der Karibik” vor St. Vincent gesunken
(26.05.14) Die Brigg “Unicorn” aus St. Lucia, das in mehreren Hollywood-Filmen als Piratenschiff bekannt wurde, darunter als die “Black Pearl” in den drei Blockbustern “Pirates of the Caribbean” mit Johnny Depp und der Serie Roots, sank am 24.5. vor der Küste von St. Vincent/Grenadines.
Das Schiff war von St. Lucia unterwegs nach St. Vincent, wo Reparaturen ausgeführt werden sollten, als es in Schwierigkeiten geriet und unterging. Neben dem Skipper waren wohl neun Personen an Bord, die kurz nach dem Schiffbruch durch die St. Vincent Coast Guard gerettet wurden. Das Schiff hatte zuvor einige Zeit in der Rodney Bay Marina gelegen, wo es als Bar und Restaurant genutzt worden war.
Die 45,1 Meter lange, 6,7 Meter breite und 2,7 Meter tief gehende “Unicorn” war 1948 auf der Werft Helge Johannson in Sibbo, Finnland, aus Holz und deutschem U-Bootstahl erbaut worden. Sie lief zunächst als “Lyra” und transportierte Sand und Baumaterial zum Wiederaufbau kriegsbeschädigter finnischer Städte.
1971 wurde sie verkauft und als Brigg aus der Zeit um 1850 umgebaut. Über die Kanaren ging es an dann die Ostküste der USA und nach Westindien. Das Schiff wurde zum Transport von Nahrungsmitteln zwischen Honduras und den Cayman Islands genutzt. Nach einem weiteren Umbau 1975 nahm es an der Tall Ships Regatta von den Bermudas nach Boston teil und wurde anschließend vom Heimathafen Santa Lucia aus durch die Sea Spray Cruises Ltd. als Charterschiff genutzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barkasse „Tokyo“ wird gelöscht
(Bild: Circle Line)   Großbild klick!
Brandstiftung und Vandalismus auf mehreren Hamburger Barkassen
(26.05.14) Am Morgen des 25.5. brach auf der Hamburger Barkasse „Tokyo“ der Maritime Circle Line Hafenrundfahrten auf der Elbe ein Feuer aus. Um 04:36 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert, nachdem Flammen auf dem an der Brücke 4 bei den St.Pauli-Landungsbrücken festgemachten Rundfahrtschiff gemeldet wurden.
Auf der Barkasse brannte es heftig im Vorschiffbereich. Die Feuerwehr war mit 30 Einsatzkräften vor Ort und löschte das Feuer sowohl von der Brücke als auch mit einem zusätzlichen Löschboot vom Wasser aus mit Schaum, da die Barkasse in zweiter Reihe lag und schwer erreichbar war.
Sie konnte aber nicht verhindern, dass das Ruderhaus völlig zerstört und das Vorschiff samt Kajüte von den Flammen und der Hitzeeinwirkung stark beschädigt wurde. Auch die direkt neben der "Tokyo" liegende Barkasse "Anita" wurde durch den Brand beschädigt.
Ermittler der Polizei gingen davon aus, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelte. Sie fanden auch Hinweise auf zwei Sachbeschädigungen und einen Einbruch auf weiteren Hafenrundfahrtbarkassen.
Auf der "New York" waren Unbekannte durch eingeschlagene Panoramafenster in die Kajüte eingedrungen und entwendeten Werkzeuge sowie Spirituosen. Sie war erst vor wenigen Tagen nach einer Modernisierung wieder in Dienst gestellt worden. Die Unbekannten rissen zudem elektrische Leitungen von den Wänden.
Auf der "Lara" wurde das Vorhängeschloss einer Tür abgebrochen und ein Feuerlöscher im Inneren des Fahrgastschiffes entleert. Auf der "Andrea G." wurde eine Seitenscheibe eingeschlagen.
Möglicherweise hatte es vor dem Brand eine Party im Barkassenhafen gegeben, denn es waren Stühle an Bord der „Tokyo“ verschoben worden, und rund um die Barkassen fanden sich Bierkisten.
Als erstes galt es für die Maritime Circle Line nun, die „New York“ wieder herzurichten. Die „Tokyo“ sollte bis zu den Sommerferien Mitte Juli komplett repariert werden. Die Hop on-Hop off-Dienste im Hamburger Hafen wurden derweil von den anderen Schiffen der Reederei übernommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter "Celacante"
(Bild: Marine Nationale)   Großbild klick!
Celacante sucht Berger
(26.05.14) Während die Wetterbedingungen relative ruhig blieben, ruhte der französische Kutter "Celacante" weiter auf den Felsen unterhalb des Leuchtturms von Pierres Noires, wo er bei der missglückten Rettungsaktion für die Yacht „Nénette“ gelandet war. In Zusammenarbeit mit dem maritimen Präfekten Atlantik suchte Eigner Jean Porcher nach Firmen, die geeignet waren, das Schiff zu bergen.
Nachdem ihm zunächst eine Frist bis zum Abend des 25.5. gesetzt worden war, wurde inzwischen die Losung Sicherheit vor Schnelligkeit ausgegeben. Experten konnten am 23.5. zwei Stunden lang bei Niedrigwasser an Bord des Schiffes gehen und Abdichtungsarbeiten vornehmen. Taucher untersuchten derweil den Rumpf. Sie fanden zwar Einbeulungen, aber keine Risse vor, was eine Bergung begünstigen dürfte.
Allerdings waren nicht alle Bereiche des Rumpfes für Inspektionen zugänglich. Nach der Strandung des Kutters auf den Felsen waren Radar und Positionslaternen noch längere Zeit in Betrieb gewesen, obwohl das Schiff bereits zu erheblichen Bereichen geflutet war. Ein Boot der Polizei ging unweit der Strandungsposition in Stellung, um die Lage weiter zu überwachen. Bislang kam es zu keinen Umweltschäden durch auslaufendes Öl.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hermann Marwede schleppte Kutter nach Büsum ein
(26.05.14) Der deutsche Kutter "Bleibtreu", 167 BRZ (IMO-Nr.: 9034183), geriet nach dem Auslaufen aus Esbjerg am 23.5. auf der Nordsee in Schwierigkeiten. Am 25.5. wurde der Rettungskreuzer “Hermann Marwede” alarmiert und machte sich auf die Position des Havaristen nordwestlich von Helgoland. Er wurde auf seiner Station wiederum von der "Theodor Storm" vertreten.
Die „Bleibtreu” wurde auf den Haken genommen und mit rund neun Knoten in Richtung der deutschen Küste geschleppt. Gegen 23.30 Uhr war der Hafen von Büsum erreicht, wo der Kutter sicher vertäut wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wieder Frachter der Arklow Shipping vor Drogheda aufgelaufen
(26.05.14) Auf der Fahrt von Antwerpen nach Drogheda lief der irische Frachter "Arklow Ruler", 2999 BRZ (IMO-Nr.: 9344502), in der Mündung des River Boyne im County Louth am 25.5. um 9.30 Uhr auf Grund. Das Schiff lag direkt vor der Zufahrt von Drogheda. Ein Schlepper wurde zu Hilfe gerufen.
Die Hoffnung war, dass die "Arklow Ruler" mit dem Hochwasser um 21.30 Uhr würde befreit werden können. Doch es gelang nicht, das Schiff flottzumachen, und so saß es mit seiner achtköpfigen Crew weiter fest. Es hatte keine Gefahrgüter an Bord. Weitere Bergungsversuche sollten am 26.5. starten.
Die "Arklow Ruler" ist ein Schwesterschiff der "Arklow Raider" (IMO-Nr.: 9344540), die beim Auslaufen aus Drogheda am 16.10.2010 auf der Fahrt nach Swansea in einem Südoststurm mit sieben Mann an Bord strandete. Erst am 20.10. war es dem Schlepper "Oak Garth", gemeinsam mit der "Boyne Protector" und dem Bagger "Lough Foyle" gelungen, den Frachter wieder flottzumachen.
Die 90 Meter lange und 14 Meter breite „ Arklow Ruler” hat eine Tragfähigkeit von 4485 Tonnen. Sie wurde 2006 erbaut und läuft für die Arklow Shipping Ltd. in Wicklow.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischer im Wasser treibend gerettet
(26.05.14) Die US Coast Guard rettete am Morgen des 25.5. den Skipper des 28 Fuß langen Kutters “Rip Rider”, der 15 Meilen westlich von Newport, Oregon, gesunken war. Er hatte um 8.20 Uhr die Coast Guard Nord Bend verständigt, nachdem sein Schiff Wassereinbruch erlitten hatte. Er legte einen Überlebensanzug an und aktivierte um 8.33 Uhr das EPIRB.
Die Coast Guard schickte einen MH 65 D Dolphin Helikopter der Air Facility Newport sowie ein 47-Fuß-Boot der Station Yaquina. Auch der Kutter “First Hope 1” kam zu Hilfe. Der Hubschrauber fand den Fischer im Wasser treibend vor und barg ihn mit einem Rettungsschwimmer. Er wurde zur Air Facility Newport geflogen und dort medizinisch betreut. Der gesunkene Kutter galt als verloren. Er hatte 65 Gallonen Diesel an Bord, als er sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI barg leckgeschlagene Mini Transat-Yacht
(26.05.14) Am 24.5. kamen die RNLI-Boote aus Falmouth der französischen Yacht “Poch Trot” zu Hilfe, die am Morgen leckgeschlagen war. Um 6.45 Uhr hatte die Coastguard um Hilfe für die 21 Fuß Mini Transat-Yacht gebeten, nachdem deren Skipper eine Pan Pan-Meldung ausgestrahlt hatte, nachdem es in der Einfahrt von Falmouth Harbour zu Wassereinbruch gekommen war.
Kurz nach sieben wurde die Yacht zwischen dem St. Anthony Lighthouse und dem Black Rock lokalisiert. Ein Rettungsmann wurde an Bord abgesetzt, um die Lage zu prüfen. Der Wassereinbruch in der achteren Luke konnte mit der Bilgenpumpe kontrolliert werden, sodass das eine Rettungsboot die Yacht auf den Haken nahm und das andere den Schleppzug in den Falmouth Yacht Haven eskortierte, wo die „Poch Trot“ um 8.02 Uhr vertäut wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segler aus norwegischer Abenteurerfamilie vermisst
(26.05.14) Seine Mutter Lydia Tangvald wirde bei einem Piratenangriff auf den Philippinen 1979 erschossen, der Vater kam beim Untergang seines Bootes “Dorothea”, mit dem er seit 1959 unterwegs war, vor den Niederländischen Antillen 1991 ums Leben. Nun wird auch Thomas Tangvald, der 37-jährige Sohn der norwegischen Seglerfamilie, der als damals 15-jähriger der einzige Überlebende des Schiffbruchs war, dem neben seinem Vater auch seine Schwester Carmen zum Opfer fielen, selbst vor dem Amazonas vermisst.
Die Gewässer rund um die Flussmündung waren in den vergangenen Wochen besonders gefährlich gewesen, weil viel Treibgut hinabgespült wurde. Tangvald war zu der Zeit mit der Sloop “Oasis” am 4.3. aus Französisch-Guyana ausgelaufen und wollte zur Insel Fernando de Noronha vor Brasilien, wo er sich mit seiner Frau Christina und den beiden Söhnen Gaston und Lucia niederlassen wollte, aber nie ankam.
Seine Schwester Virginia Tangvald (27), hoffte, dass die französischen und amerikanischen Regierungen die Suche fortführen würden, nachdem die Coast Guard in Französisch-Guyana diese in der vergangenen Woche abgebrochen hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Cheeki Rafiki"
(Bild: US Navy)   Großbild klick!
Wrack der “Cheeki Rafiki” wiedergefunden
(24.05.14) Der Helikopter eines Schiffes der U.S. Navy lokalisierte am 23.5. das 39 Fuß lange Wrack der gekenterten Yacht “Cheeki Rafiki” 1,000 Meilen vor der Küste Massachusetts im Suchgebiet der U.S. Coast Guard. Es wurde angenommen, dass es sich bei dem Wrack, das die “Maersk Kure” am 17.5. gesichtet hatte, um dasselbe Fahrzeug gehandelt hatte.
Das Kriegsschiff nahm Kurs auf die Position und setzte ein Boot mit einem Rettungsschwimmer aus. Diese bestätigte, dass der Name auf dem Rumpf “Cheeki Rafik” war und untersuchte diesen. Die Kajüte fand er geflutet und die Bulleyes zerschmettert vor, wodurch das gesamte Schiffsinnere unter Wasser stand.
Kiel abgerissen
(Bild: US Navy)   Großbild klick!
Er klopfte auf den Rumpf und ging auf Armlänge unter die Wasseroberfläche, ohne Hinweise auf die Crew zu finden. Da er kein trainierter Taucher war, konnte er keine Unterwasseruntersuchung durchführen. Die Schiffscrew stellte fest, dass der Kiel abgerissen und einen Riss im Rumpf verursacht hatte.
Die Rettungsinsel befand sich noch an Bord der “Cheeki Rafiki” und war offenkundig nicht aus ihrer Halterung gelöst worden. Die Schiffscrew dokumentierte den Zustand der Yacht und übermittelte die Bilder den Angehörigen der Crew. Nachdem 21 Quadratmeilen abgesucht waren, wurde die Suche um Mitternacht eingestellt.
Wegen der extremen Wetterverhältnisse beim Schiffbruch am 16.5. war von einer geschätzten Überlebenszeit von 20 Stunden ausgegangen worden, tatsächlich wurde fast 200 Stunden lang gesucht. Die Wachgänger des 1st Coast Guard District Command Center hatte rund um die Uhr gearbeitet, um die Suchpatterns fortzuschreiben.
Der 1st U.S. Coast Guard District Chief of Response drückte den Angehörigen sein Mitgefühl aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubschiff in Reichraming geborgen
(24.05.14) Ein Schubschiff, das sich bei einem Hochwasser am vergangenen Wochenende von seiner Verankerung an einer Schwimmplattform für Bagger losgerissen hatte, und in Reichraming gesunken war, wurde von Froschmännern des Taucherstützpunkts Losenstein, der Feuerwehr Reichraming und einen Schwerkran am 21.5. gehoben. Die Bergung begann um 07:30 Uhr. Die Herausforderung an die Feuerwehrtaucher war, bei null Sicht, die Hebeösen für die Karabiner des Autokrans an den Bordwänden des 6,5 Meter tief liegenden Schiffes, von dem nur noch der Bug aus dem Wasser geragt hatte, zu finden. Mit Führungsleinen wurden sie gesucht und markiert. Durch die professionelle Arbeit der Feuerwehrtaucher konnte das Wrack gegen 12 Uhr aus dem Wasser gehoben und danach auf einen Tieflader zum Abtransport verladen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




AMVER-Schiff rettete Segler im Atlantik
(24.05.14) Die US Coast Guard koordinierte am 22.5. die Rettung der dreiköpfigen Crew der 41 Fuß langen Yacht “Elusive” im Atlantik rund 350 Meilen östlich von Virginia Beach. Der Vater eines der Segler kontaktierte das 5th District Command Center gegen ein Uhr, nachdem er über Satellitentelefon von seinem Sohn erfahren hatte, dass die “Elusive” bei stürmischem Wind und 25 Fuß hohen Wellen Motorausfall erlitten habe.
Die Crew versuchte, den Schaden zu reparieren. Die Coast Guard stellte Kontakt mit den Seglern her und suchten nach dem am nächsten stehenden AMVER-Schiff, falls Hilfe nötig würde. Der 600 Fuß lange norwegische Tanker “Bow Clipper” (IMO-Nr.: 9047518) meldete sich und stellte Funkkontakt zur “Elusive” her. Gegen 17 Uhr meldete diese, dass sich die Lage verschlechtert habe und an Bord der “Bow Clipper” gegen wolle. Um 19:15 waren alle drei sicher übernommen und nahmen an Bord des Tankers Kurs auf Wilmington.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Tote bei Explosion von Klimaanlage
(24.03.14) Zu einer Explosion kam es auf einem 3,700 Tonnen tragenden, chinesischen Tanker vor Jeju Island in der Nacht zum 24.3. Die Klimaanlage explodierte bei Reparaturarbeiten 15,6 Kilometer vor der Küste. Funken hatten die Kühlflüssigkeit in die Luft fliegen lassen. Zwei Mann kamen schwer verletzt ins Krankenhaus, wo sie verstarben. Der “A”-Number-Tanker kam aus der Jiangsu-Provinz und war mit 22 Mann an Bord auf der Fahrt nach Yeosu, Korea.
Quelle:Tim Schwabedissen



Celacante soll rasch geborgen werden
(24.03.14) Der französische Trawler "Celacante", der bei der Hilfeleistung für die Yacht “Nénette” gestrandet war, lag am 24.5. weiter auf den Felsen unterhalb des Leuchtfeuers von Pierres Noires. Es gelang, die Öltanks des Schiffes abzudichten. Der maritime Präfekt wies den Eigner Jean Porcher an, das Schiff bis zum Abend des 25.5. zu bergen. Es lag bei Flut zum größeren Teil mit Steuerbordschlagseite unter Wasser, während der Bug in die Höhe ragte.
Quelle:Tim Schwabedissen



12 Jahre Haft wegen Riffschaden?
(24.05.14) Die National Commission of Natural Protected Areas (Conanp) will die Eigner des Tauchbootes “Albatros”, das vor ??Punta Sur, Cozumel, sank, wegen der dabei angerichteten Schäden am Korallenriff bestrafen. Den Skipper könnten bis zu 12 Jahre Haft erwarten. Die “Albatros” sank mit drei Mann Crew und zwei Fahrgästen am 20.5. und beschädigte eine Fläche von 8x3.5 Metern, als sie auf beide Seiten aufschlug.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter zu versandet für Bergung
(24.05.14) Auch die indische Marine scheiterte bei dem Versuch, das Wrack des 40 Fuß langen Kutters “Aarifamol” vor St Andrew's Beach in Vettucaud zu räumen. Am 22.5. wurde die Arbeit abgebrochen, nachdem zuvor bereits Mappila Khalasis aus Beypore und Tug Boat an der Aufgabe gescheitert waren.
Am Morgen des 24.5. verließ das Team die Szene. Das Wrack ist komplett versandet, sodass die Ballons von 30 Tonnen Hebekapazität es nicht befreien können, da das Schiff alleine so viel wiegt. 20 Tonnen Sand hatten sich über dem Wrack angehäuft. Aus eben diesem Grund stellte es aber auch keine Gefahr für die lokalen Fischer mehr dar. Vor dem Abbruch der Arbeit war aber immerhin die Maschine geborgen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Verletzte bei Schiffsbrand
(24.05.14) Zwei Besatzungsmitglieder des malayischen Schleppers “Hai Lee 5?, (MMSI-Nr.: 533001490) wurden leicht verletzt, als auf dem Vorschiff am 24.5. ein Feuer ausbrach. Vier weitere blieben unversehrt. Das Feuer entstand an der Mole von Pulau Carey durch einen Schaden in der Elektrik. Um 19.06 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert und war um 7.42 Uhr vor Ort. Zu der Zeit hatte die Crew die Flammen bereits selbst gelöscht. Die Verletzten kamen nach Tengku Ampuan Rahimah.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler frontal auf Felsen gelaufen
(24.05.14) Das RNLI-Boot der Station Tobermory, die “Elizabeth Fairlie Ramsey”, kam am 24.5. um 03.30 Uhr dem 16,77 Meter langen schottischen Trawler “Diamond D”, 48 BRZ, zu Hilfe, der an der Südküste von Ardnamurchan frontal auf die Felsen gelaufen war und erheblichen Wassereinbruch erlitten hatte.
Die dreiköpfige Crew blieb unversehrt. Zwei Seenotretter wurden mit einer Lenzpumpe übergesetzt und konnten den Wassereinbruch unter Kontrolle bekommen. Wegen der weiterhin bestehenden Sinkgefahr wurden alle nicht notwendigen Männer von Bord geholt, während eine zweite Pumpe aus Tobermory von einem Coastguard Team und einem Seenotretter herangeschafft wurden. Nachdem sichergestellt war, dass die Pumpen den Wasserstand hielten, machte das Rettungsboot am Heck des Havaristen fest, zog ihn von den Felsen und schleppte ihn nach Tobermory ein.
Er hatte erhebliche Schäden am Bug erlitten. Das Rettungsboot bunkerte und war um 8.40 Uhr wieder an dem in North Shields beheimateten Kutter auf Standby, während dieser an der Fisherman’s Pier in Tobermory gelenzt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Skrupellose Berger machten sich an historischen Wracks zu schaffen
(24.05.14) Nachdem die Kranbarge "Hai Wei Gong 889" vom Marine Departement in Lumut in die Kette gelegt wurde, stellte sich heraus, dass die Eigner wohl noch an weiteren illegalen Wrackplünderungen beteiligt waren. Sie bargen zwei Jahre lang Metallschrott vor Negri Sembila und nahe Cape Rachado vor Tanjung Tuan in Negri Sembilan.
Die Firma aus Subang Jaya war auch an der "Vikraman", die im September 1997 nach einer Kollision zerbrochen und mit 29 Mann indischer Crew gesunken war, tätig. Sie hatte sich um eine Genehmigung bei der Versicherung PE Global beworben, die sie am 7.4.2014 erhielt. Doch bereits seit Juli 2013 hatte sie angefangen, das Wrack auszuschlachten und den Schrott an eine Firma in Klang zu verkaufen.
Der Historiker Yatim De Valda arbeitete 2012 mit der Firma, um 37 Wracks zu identifizieren, doch er verließ sie, als er herausfand, dass sie keine gültigen Dilumente hatte und sie Metall aus der britischen SS "Straits Steamer" hochholte, die 1941 von Japan torpediert worden war, als sie mit britischen Familien, die aus Singapur flohen, nach England unterwegs war. Viele Menschen kamen ums Leben, und Yatim fand bei Tauchgängen am Wrack alte Flaschen und Baby- wie Kindersachen im Schiffsinnern. Die 37 Fundstellen
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawlers „Santa Ana“ am Kran
(Bild: Salvamente Maritimo)   Großbild klick!
Santa Ana ohne Backbordseite gehoben
(23.05.14) Was die beiden Mobilkräne am 22.5. binnen einer Stunde am Kai von Musel aus dem Wasser hoben, hatte nur noch entfernt mit einem Schiff zu tun. Es handelte sich um die traurigen Überreste des Trawlers „Santa Ana“, dem die komplette Backbordseite fehlte. Diese hatte abgetrennt werden müssen, weil sie sich in den Felsen verkeilt hatte.
Der aufgerissene Wrackrest wog rund 200 Tonnen, doch wegen seiner Deformationen und des eingespülten Sandes waren zwei Kräne der galizischen Firma Latero mit einer Hebekapazität von 1200 Tonnen aufgeriggt worden, um es sicher auf den Kai zu bekommen. Um 18 Uhr war die traurige Arbeit binnen einer Stunde beendet. Nun warteten nur noch die Schneidbrenner auf die Schiffsreste, nachdem diese nochmals durchsucht wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Seaquel”, auf Big Island gestrandet
(Bild: Department of Land and Natural Resources)
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Skipper der Seaquel war blind – Versagen der sprechenden Navigationsausrüstung führte zu Strandung
(23.05.14) Am 22.5. wurde die 40 Fuß lange Yacht “Seaquel”, die auf Big Island am 18.5. gestrandet war, mit einem Bagger auf den Strand gezogen. Hier sollte sie nun abgebrochen werden.
Das Department of Land and Natural Resources will versuchen, die Kosen von dem kalifornischen Skipper John Berg zurück zu bekommen, der aber nicht versichert war. Das Wrack sollte am 23.5. am Old Kona Airport in Kailue-Kona entsorgt werden. Das Department of Land und die Natural Resources’ Division of Boating and Ocean Recreation hatten den Cates Marine Service mit der Räumung der “Seaquel” beauftragt.
Zunächst waren ein Sonnenkollektor und die Elektrik von Bord geholt worden. Plünderer hatten sich zuvor bereits über Winschen, Steuerrad und andere Ausrüstung hergemacht. Nachdem die Vorplanung am 21.5. abgeschlossen wurde, begann am Morgen des 22.5. dann die eigentliche Bergung.
Die “Seaquel,” mit Heimathafen Ventura war am 29.4. aus Mexiko ausgelaufen und über Hilo, wo zwei Mann abgesetzt wurden, auf der Fahrt nach Kona in die Gewässer von Hawaii gekommen, als sie am 18.5. um 23.55 Uhr etwa 150 Fuß vor der Küste festkam. Der Skipper John Berg ist praktisch blind. Doch mit seiner sprechenden Bordelektronik konnte er sogar Regatten segeln. Nachdem die Navigationsausrüstung versagt hatte, kam sein Boot in die verhängnisvolle Brandung. Er hatte 14 Jahre an Bord gelebt. Gemeinsam mit seiner Mitseglerin, an die er sich festgebunden hatte, gelang es ihm nach dem Schiffbruch, den Strand unversehrt zu erreichen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wärmebildkamera: U 864
(Bild: Kystverket)   Großbild klick!
Norwegische Küstenwache empfiehlt Abdeckung von U 864
(23.05.14) Die norwegische Küstenwache ist zu der Empfehlung gelang, das Wrack des deutschen U-Bootes “U 864” vor Fedje dauerhaft abzudecken. Dies sei die beste Option in Sachen Risikoabwägung und Umweltschutz.
Diese Empfehlung wurde ans zuständige Umweltministerium weitergegeben. 2012 war die Behörde beauftragt worden, alternative Methoden zum Umgang mit dem Boot samt seiner Quecksilberladung und dem kontaminierten Meeresgrund um das Wrack herum zu erarbeiten. Zur Diskussion stand eine Bergung des Bootes oder der Ladung bzw. deren sichere Einkapselung.
Bei den Untersuchungen stellte sich heraus, dass bei Bergungsarbeiten kontaminiertes Sediment verbreitet werden könnte. Eigene und externe Experten kamen in den neuesten Studien übereinstimmend zu der Meinung, dass eine Abdeckung das geringste Risiko birgt. Das Wrack war 2003 entdeckt und seither mehrfach untersucht worden.
Seit 2004 wurden Messungen in Hinblick auf Quecksilberkontaminationen durchgeführt. Es wurden einige Stellen in der Umgebung der Untergangsstelle mit hoher Konzentration festgestellt, doch Fische und Muscheln hatten es nur in geringer Dosis aufgenommen. Die Konzentrationen waren sogar geringer als in industriell genutzten Fjorden und ebenso hoch wie in anderen Gebieten der Nordsee. „U -864“ war im Februar 1945 torpediert worden und bei der Explosion in mehrere Stücke zerrissen worden. Das Boot hatte Güter von Deutschland nach Japan bringen sollen. Darunter befand sich auch Quecksilber in Containern, die anstelle des normalen Ballast im Kielbereich gestaut worden waren. Zwar ist nicht überliefert, wieviel der Fracht an Bord kam, doch geordert waren 1,875 Container. Diese wurden beim Untergang teilweise auf dem Meeresgrund verstreut.
Der Kiel selbst ist heute auf voller Länge im Sediment verschwunden. Das Boot liegt bis zu 4,5 Meter tief im Schlamm. Es wurde ermittelt, dass im Falle einer Bergung zwischen 22 und 42 Prozent der Container aufgefischt würden. Das verbliebene Quecksilber am Meeresgrund müsste wiederum gesichert werden.
Bei den Arbeiten, das Wrack auszugraben und zu heben, käme es mit großer Sicherheit zu einer Ausbreitung des verseuchten Schlamms. Auch das Personal auf einer dazu notwendigen Bergungsplattform wäre dem toxischen Material ausgesetzt. Würde die Untergangsstelle abgedeckt, gäbe es keine Notwendigkeit von Grabungen und keine weitere Ausbreitung der Sedimente.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kamera nach zwei Jhren im Wasser
(Bild: Isabel Cote)   Großbild klick!
Kamera zwei Jahre nach Schiffbruch geborgen – Speicherchip lieferte Hinweis auf Besitzer
(23.05.14) Eine Kamera, die beim Schiffbruch der “Boot Legger” 2012 an der Westküste von Vancouver Island mit verloren ging, ist jetzt ihrem Besitzer ausgehändigt worden. Der in Vancouver beheimatete Künstler Paul Burgoyne hatte sich beim jähen Ende der Jungfernfahrt seines Bootes seinerzeit retten können, die Kamera versank mit der “Boot Legger”.
Im Mai 2014 nun waren die Studenten Tella Osler und Beau Doherty vorAguilar Point nahe Bamfield auf einem Forschungstauchgang, als sie Burgoynes rostige und bewachsene Kamera in 12 Metern Tiefe entdeckten.
Erstaunlicherweise war die Speicherkarte intakt geblieben, und Tauchlehrerin Isabelle M Côté konnte ein Familienporträt, das sich unter den Bildern gefunden hatte, im Internet posten in der Hoffnung, den Besitzer zu finden. Ein Mitarbeiter der Bamfield Coastguard erkannte Burgoyne auf dem Foto, und nun konnte er sein Eigentum zurück erhalten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffsführer rammte Kai in Nürnberg und verschwand
(23.05.14) Am Morgen des 21.5 rammte ein deutsches Binnenschiff die Kaimauer des Nürnberger Staatshafens. Der Schiffsführer legte sein Schiff danach an, ohne den Unfall zu melden.
Erst im Rahmen einer Bootsausbildung entdeckten Beamte der Wasserschutzpolizei Nürnberg im Laufe des Tages zufällig einen erheblichen Schaden an der Kaimauer des Schwerguthafens. Eine Begutachtung zusammen mit dem Hafenmeister erhärtete den Verdacht, dass die Mauer von einem Schiff gerammt worden war. Der entstandene Schaden belief sich auf mehr als 100.000 Euro.
Bei einer anschließenden Absuche im Hafen wurde ein Schiff entdeckt, das starke Schäden am Vorschiff aufwies. Die weiteren Ermittlungen führten schließlich zum Kapitän, einem 41-jährigen Deutschen. Er gab zu, gegen vier Uhr die Hafenmauer gerammt zu haben, da er vergessen hatte, den Autopiloten auszuschalten. Dadurch sei der Kurvenradius zu groß ausgefallen.
Ohne den Unfall zu melden, machte er sein Schiff am Ufer fest und ging von Bord. Über das Schiff wurde ein Fahrverbot verhängt, bis der Schaden durch einen Sachverständigen untersucht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter im Bosporus auf Grund gelaufen
(23.05.14) Am 2.5. um 4.10 Uhr lief der unter Togo-Flagge registrierte Frachter "Nawal F", 2881 BRZ (IMO-Nr.: 8807349), als er den Bosporus in Süd-Nord-Richtung auf der Fahrt von Istanbul nach Constantia passierte, vor Anadoluhisari auf Grund.
Der Istanbul Vessel Traffic Service schickte sofort die Schlepper "Kurtarma 4" und "Kurtarma 8" sowie die Rettungsboote "Kiyi Emniyeti 5" und "Kiyi Emniyeti 6" zur Assistenz. Taucher stiegen ab, um den Rumpf auf Schäden zu untersuchen.
Um 05:35 Uhr kam der Frachter aus eigener Kraft wieder frei und lief einen Ankerplatz bei Büyükdere an, wobei er von der "Kurtama 4" eskortiert wurde. Die “Nawal F” hat eine Tragfähigkeit von 4599 Tonnen und eine Containerkapazität von 256 TEU. Sie wurde 1989 erbaut und hat als Manager die griechische Nereide Marine SA.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergungsaktion nach knapp 12 Stunden abgeschlossen
(23.05.14) Gegen Mittternacht des 21.5. erreichte der 14 Meter lange holländische Krabbenkutter “Black Jack - IJM22” knapp 12 Stunden nach seiner Strandung südlich von Katwijk aan Zee den Hafen von Ijmuiden.
Dabei wurde er von dem Rettungsboot „Koos van Messel“ geschleppt, das den Havaristen auf der Höhe von Zandvoort von dem Rettungsboot „De Redder“ aus Katwijk übernommen hatte. Dieses hatte den Kutter zuvor vom Strand geborgen, nachdem bei dessen Versuchen, mit der Abendflut mit eigener Kraft loszukommen, das Ruder beim Aufschlagen auf Grund Schaden genommen hatte.
Daraufhin hatte der Skipper, der mit seinem Decksmann auf das auflaufende Wasser gewartet hatte, die Seenotretter der KNRM, die am Nachmittag vor Ort ausgeharrt hatten, um Hilfe gebeten. Kurz nachdem eine Schleppverbindung hergestellt war, konnte der Havarist mit dem Bug gen See gedreht und in tieferes Wasser gezogen werden. Dann nahm der Schleppzug Kurs auf IJmuiden.
Quelle:Tim Schwabedissen



20 Fischer nach Kollision vor Shidao gerettet
(23.05.14) In dichtem Nebel kollidierte der von Tianjin kommende chinesische Frachter "Da Li 20" am Abend des 21.5. mit einem Kutter rund 50 Meilen westlich von Shidao im Gelben Meer. Dabei wurde dieser so schwer beschädigt, dass er sank.
Die 20-köpfige Crew wurde von dem Frachter unversehrt an Bord genommen. Die “Da Li 20” hatte einen Riss im Bug erlitten und den Backbord-Anker verloren. Es kam zu einem Wassereinbruch. Chinesische Rettungskräfte kamen zu Hilfe und stabilisierten den Havaristen, der am 22.5. kurz nach Mitternacht beim Rongcheng Yuantong Shipyard in Shidao festmachte und später an den Bulkterminal verholte.
Die “Da Li 20”, 5000 tdw (MMSI-Nr.: 412753520) ist 97 Metter lang und 116 Meter breit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Retter mussten gerettet werden
(23.05.14) Am Nachmittag des 22.5. koordinierte das CROSS Corsen die Rettungsaktion für die 13 Meter lange Yacht “Nénette” und deren zweiköpfige Crew. Das Schiff hatte auf der Fahrt nach La Trinité-sur-Mer am Morgen 150 Kilometer westlich von Brest Ruderschaen erlitten. Da es nicht gelang, den Schaden mit Bordmitteln zu reparieren, wurde um 15 Uhr um Assistenz gebeten. Der Kutter “Coelacanthe” aus Saint Brieux kam mit seiner sechsköpfigen Crew zu Hilfe und nahm den Havaristen gegen 16 Uhr in Schlepp. Doch um 22.45 Uhr brach die Schleppverbindung vor Pierres Noires, nur zwei Kilometer vor den Küstenfelsen, und die Trosse geriet dem Kutter in den Propeller. Er trieb binnen kurzem auf Grund.
Um 23.15 Uhr wurde die „La Louve – SNS 151“ der SNSM-Station Conquet alarmiert. Um 23.26 Uhr ging die Crew der „Celacanthe” in eine Rettungsinsel. Das CROSS Corsen setzte zusätzlich einen Lynx-Helikopter der Marinebasis Lanvéoc ein. Dieser befand sich gerade vor Douarnenez. Er nahm noch einen Taucher an Bord und hob um 23.45 Uhr wieder ab.
Auch ein Cayman Helikopter der Marinebasis Lanvéoc mit Ärzten an Bord kam zu Hilfe, ebenso die Jean Cam – SNS 065” der SNSM-Station Mullein sowie die „Wolf – SNS 151“. Der Lynx-Helikopter begann um 0:05 Uhr, die Schiffbrüchigen aufzuwinschen. Um 00.45 Uhr wurden die ersten vier Geretteten in Pointe Saint Mathieu abgesetzt und von der Feuerwehr versorgt. Die beiden übrigen Fischer wurden von der „La Louve” an Bord genommen und nach Conquet gebracht.
Inzwischen war es den Seglern auf der „Nénette“ gelungen, ihr Boot zu verankern. Um 00.36 Uhr traf die “Jean Cam” vor Ort ein, nahm sie an Bord und ihr Boot in Schlepp nach Conquet. Sieben der Schiffbrüchigen wurden nach ihrer Rettung ins Hospital Cavale Blanche zur Untersuchung gebracht, der achte ins örtliche Militärkrankenhaus.
Der Cayman-Helikopter überwachte derweil die “Celacanthe”. Sie lag auf der Steuerbordseite rund hundert Meter von den Pierres Noires entfernt mit noch brennenden Positionslaternen. Die „Thetis“ der Marine übernahm bis zum Sonnenaufgang die Überwachung. Am 23.5. gegen neun Uhr brachte die “La Louve” den Skipper der “Coelacanth” sowie den Bordingenieur, zwei Techniker der Firma Cepa, die der Eigner engagiert hatte, und zwei Marineangehörige zur Strandungsstelle. Ein anderes Schiff derselben Reederei, die „Fanette“, war ebenfalls vor Ort. Aus Brest lief ein Schlepper aus, um zu versuchen, die „Coelacanth“ zu bergen. Vor Ort waren 25 Knoten Wind und drei Meter Wellenhöhe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter Drochtersener Reeder vor Rauma aufgelaufen
(23.05.14) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerfeeder "Mistral", 9981 BRZ (IMO-Nr.: 9376024), lief vor Rauma am 22.5. kurz vor Mitternacht auf der Fahrt nach Bremerhaven auf Grund. Das MRCC Turku wurde informiert, dass der Frachter einen Blackout erlitten hatte und dann an der Fahrwasserkante festkam.
Ein Patroullienboot der Rauma Coastguard wurde in Marsch gesetzt, um sich ein Bild der Situation zu machen. An Bord des Frachters befanden sich eine 12-köpfige Crew und ein Lotse. Ein Schlepper brachte den Havaristen der Moje GmbH in Drochtersen wieder ab und schleppte ihn nach Rauma zurück, wo er am 23.5. um 4.30 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Toskanischer Präsident will “Costa Concordia” mit Bootsblockade vor ausländischer Bergungskonkurrenz schützen
(23.05.14) Der 275 Millionen Dollar werte Auftrag, das Wrack der "Costa Concordia" zu entsorgen, soll nach dem Willen örtlicher Politiker um jeden Preis in Italien bleiben. Das Vorpreschen gefährdet den mit 30 Millionen Dollar bezifferten Plan, es auf das Dockschiff "Dockwise Vanguard" zum Abtransport zu verladen.
Der toskanische Präsident Enrico Rossi will die "Dockwise Vanguard" im Zweifelsfall hindern, Giglio zu erreichen. Dazu will er eine Blockade mit kleinen Booten organisieren. Bei der Operation, so ließ er verbreiten, könnten tausende Tonnen kontaminierten Wassers ausfließen, außerdem würden die Fäkalien und andere giftige Stoffe an Bord die Region gefährden.
Mit seiner Blockade will Rossi die Mitbewerber aus England, Frankreich und der Türkei ausbooten. Nur die Häfen von Genua oder Piombino, die aus ökonomischen Gründen den Auftrag um jeden Preis wollen, blieben dann im Rennen. Die Entscheidung muss noch vor Juli fallen, damit das Wrack während der ruhigeren Sommermonate gehoben werden kann.
Die ausländischen Anbieter waren in den vergangenen Wochen im Dunkeln über den Stand der Dinge gelasen worden und wenig Kontakt zum Projektteam gehabt. Doch das Konsortium des Parbuckling Project sagte, dass die Äußerungen Rossis kein entscheidender Faktor bei der Entscheidung über die Transportmethode seien.
Ein technisches Kommitee sei dabei, die verschiedenen Optionen zu evaluatieren. Wenn eine Entscheidung gegen die "Dockwise Vanguard" fiele, würden kleinere Schlepper die "Costa Concordia" in einen italienischen Hafen bringen. In der kommenden Woche soll es dazu ein Treffen zwischen Vertretern der italienischen Regierung, Costa Crociere und dem Kommitee kommen.
Umweltschützer warnten bereits, dass ein Abbruch der "Costa Concordia" in Italien einen Bruch der EU-Regeln zum Verschrotten von Schiffen darstellen würde, weil es am Kai und nicht in einem geeigneten Trockendock geschehen würde, wie dies die EU-Regularien vorschreiben. Andere europäische Bewerber verfügen über die Möglichkeiten, Schiffe umweltgerecht zu entsorgen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Angelkutter brennend gesunken
(23.05.14) Der 37 Fuß lange Angelkutter “Treehouse” geriet am Morgen des 22.5. rund 35 Meilen vor der Küste von St. Augustine in Brand und begann zu sinken. Die Crew konnte sich im letzten Moment in eine Rettungsinsel flüchten. Da der Funkkontakt kurz nach Ausbruch des Feuers abgebrochen war, wurde das EPIRB aktiviert.
Die sechs Sportfischer wurden von einem anderen Schiff, der „C. Fan“ aus Jacksonville, gerettet. Dieses war gerade auf Ostkurs , um Schwertfische zu fangen, als es die Koordinaten des brennenden Kutters erhielt. Die beiden Schiffe waren nur drei Meilen voneinander entfernt. Als die Retter eintrafen, war die Rettungsinsel direkt in die Rauchfahne der „Treehouse“ getrieben.
Die Männer wurden an Bord genommen und zum Camachee Cove Yacht Harbor gebracht. Einer hatte eine Beinverletzung. Die US Coast Guard wollte das Wrack, das 400 Gallonen Diesel an Bord hatte, untersuchen, konnte es aber weder aus der Luft noch zu Wasser mehr entdecken. Es war wohl endgültig gesunken. Ein Boot der Coast Guard-Station Mayport barg die in der See treibende Rettungsinsel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrackplünderer vor Malaysia gestellt und verhaftet
(23.0.514) Das kambodschanisches Kranschiff “Hai Wei Gong 889”, 4297 BRZ (IMO-Nr.: 7717195), von dem aus illegal, Wracks vor Penang geplündert wurden, ist vom Marine-Depart­ment beschlagnahmt worden. An Deck war ein Berg von rostigem Schrott von den Plünderungsaktivitäten, die gerade an der “Chosa Maru” im Gange waren, als die Behördenvertreter vor Kendi Island an Bord kamen, gelagert.
Die 10-köpfige chinesische Besatzung wurde verhaftet. Auch ein Arbeitsboot, das das Kranschiff begleitete, wurde beschlagnahmt. Die Plünderer konnten keine Genehmigungen für ihre Arbeit vorweisen. Beide Schiffe wurden angewiesen, nach Lumut einzulaufen, wo sie in die Kette gelegt wurden. Die Behörden untersuchten auch, wo das Schrottmetall geblieben ist, wer es gekauft hat und wie lange die Plünderer in den malaysischen Gewässern tätig gewesen waren.
Es galt weiterhin zu prüfen, ob auch andere Wracks vor der Ost- und Westküste betroffen sind. Vor Penang hatten die Chinesen an mindestens fünf Schiffen gearbeitet, darunter die „Chosa Maru“ und „Kuma“, die 1943 bzw. 1944 versenkt wurden. Bei den anderen Schiffen handelte es sich um die „Haguro”, “Kapal Taiwan” und “Kapal Simen” vor Kendi Island.
Offenbar wurden auch das holländische U-Boot HNMS “O-16“, das 1941 nördlich von Pulau Tioman, Pahang, durch Minentreffer sank und 1995 zum Kriegsgrab für 41 ertrunkene Besatzungsmitglieder erklärt wurde, und die HMAS „Perth“ der australischen Marine, die in der Sunda Strait in Indonesien mit 353 Mann nach Torpedotreffer sank, ausgeschlachtet und schwer beschädigt. Es gab zudem Grund zu der Annahme, das hochwertiges Aluminium aus den britischen Kreuzern HMS “Prince of Wales“ und HMS „Repulse“, die am 10. Dezember 1941 vor Pahang versenkt wurden, entwendet worden ist. Bereits im Oktober 2013 war die “Hai Wei Gong 889” dort entdeckt und fotografiert worden. Die “Hai Wei Gong 889” war mindestens ein Jahr lang in den Gewässern tätig.
Quelle:Tim Schwabedissen



Von Come on zu Oh No – Stapellauf der Bäden ging gründlich schief
(23.05.14) Die 85 Fuß lange Yacht “Bäden”, die beim Stapellauf am 18.5. in Anacortes, Washington, am Kai der New World Yacht Builders kenterte und sank, lag nach ihrer Bergung durch einen Mobilkran in den Kranstropps wieder aufrecht und von einem Ölschlängel umgeben im Hafen.
An Bord waren 120 Galonen Diesel gewesen, von denen bei dem Untergang aber nichts auslief. Die US Coast Guard untersuchte nun, was bei dem Zuwasserlassen der brandneuen Millionenyacht im wahrsten Sinne des Wortes schief gelaufen ist.
Sechs Personen waren beim Stapellauf an Bord. Doch aus den Rufen „Come on“, die ertönten, wurde rasch „Oh no“, als sich das Boot binnen weniger Augenblicke heftig nach Backbord überlegte und die Slipeinrichtung unter ihm zusammenbrach. Die Arbeiter eilten in den Maschinenraum, um den Ballast zu korrigieren. Doch dann mussten sie vor dem eindringenden Wasser fliehen. Einer konnte nur noch durch eine mit einem Hammer eingeschlagene Scheibe gerettet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Crew der Cheeki Rafiki vor dem Ende
(23.05.14) Die Suche nach der britischen Crew der 40 Fuß langen Yacht “Cheeki Rafiki” soll am 23.5. um Mitternacht eingestellt werden, wenn bis dahin keine weiteren Hinweise auf den Verbleib gefunden werden.
Die Segler wurden seit dem 16.5. vermisst, nachdem ihr Boot 620 Meilen östlich von Cape Cod, Massachusetts, am Vortag auf der Überführung von Antigua nach England in Seenot geriet. Trümmer, die im Suchgebiet gefunden wurden, konnten nicht der Yacht zugeordnet werden. SAR-Teams der US Coast Guard, der US Air Force, des kanadischen Militärs und der RAF sowie eine Reihe von Handelsschiffen haben über 17,000 Quadratmeilen abgesucht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sunchsine Coast Council unterstützt Erhalt des Dicky-Wracks
(23.05.14) Der Sunshine Coast Regional Council kann die Arbeiten am Wrack des Dampfers SS “Dicky” finanziell unterstützen. Im vergangenen Monat waren Testgrabungen am 121 Jahre alten Wrack unternommen worden, um festzustellen, ob es verlegt werden kann. Wenn es am Küstenweg des Dicky Beach ausgestellt werden sollte, könnte aber nur ein Teil verwendet werden, den eine komplette Präsentation wäre zu teuer. Der Rest müsste gelagert werden. Der Dampfer war 1893 in Caloundra im Sturm gestrandet. 180,000 australische Dollar sollen im nächsten Haushalt zu seinem Erhalt eingestellt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Glückliches Ende der Suchaktion nach der „Water Rail“
(23.05.14) Die beiden Fischer der “Water Rail” wurden am 22.5. mit ihren Angehörigen wieder zusammengebracht, nachdem ein Boot der RNLI sie an Land gebracht hatte. Rettungsboote aus Aberdeen, Montrose und hatten sie tagelang vor der schottischen Küste gesucht. Das RNLI-Boot “Moonbeam” aus Montrose lief am Morgen aus und übernahm sie von der “Sylvia Bowers”. Sie waren seit dem Morgen des 20.5. vermisst gewesen, nachdem ihr offenes 16-Fuß-Boot nicht wie geplant nach Gourdon zurückgekehrt war. Am Abend des 21.5. war die Suche unterbrochen worden, doch wie durch ein Wunder entdeckte der Kutter sie am nächsten Mittag in der See treibend. Sie waren erschöpft, aber wohlbehalten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Flusskreuzfahrer rammte Pfeiler einer Donaubrücke in Bratislava
(23.05.14) Auf der Fahrt von Budapest nach Passau kollidierte das 101 Meter lange, Schweizer Flussfahrgastschiff "Swiss Diamond" (EU-Nr.: 7001646) am Morgen des 22.5. auf der Donau mit einem Pfeiler der alten Brücke in Bratislava. Diese wird derzeit abgebrochen und durch eine neue ersetzt. Die alten Pfeiler stehen aber noch im Fluss.
Neun Passagiere, darunter acht Frauen, die alle zu einer spanischen Touristengruppe gehörten, wurden bei dem Zusammenstoß verletzt. Drei Krankentransporter und ein Löschboot der Feuerwehr waren zur Hilfeleistung im Einsatz.
Das Flusskreuzfahrtschiff wurde zu einem nahen Liegeplatz verholt und dort festgemacht. Fünf der Verletzten wurden in zwei umliegende Krankenhäuser, darunter das Universitätskrankenhaus Bratislava eingeliefert. Vier hatten leichte Verletzungen, eine Person wurde schwer verletzt. Die Fahrt musste abgebrochen werden, die Passagiere wurden in Bussen nach Wien gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Abuk Lion" brennt
(Bild: N_Etty)   Großbild klick!
Strahlmann-Frachter in Rauch gehüllt
(22.05.14) Kurz nach dem Auslaufen aus Terneuzen fand sich am 20.5. gegen 18 Uhr der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter&xnbsp;"Abuk Lion", 5599 BRZ (IMO-Nr.: 9381407),&xnbsp;auf der Westerschelde plötzlich in dichte Rauchwolken gehüllt vor. Vermutlich nach einem Turbolader-Schaden war er manövrierunfähig geworden und musste notankern. Der Schlepper “Evergem" kam zu Hilfe und bugsierte den Havaristen in das Große Dock von Gent, wo er um 19.30 Uhr vertäut wurde.
Der Bulkcarrier war erst am 29.12.2013 rund 24 Meilen vor dem Old Head of Kinsale im County Cork in stürmischer See manövrierunfähig geworden, als er sich auf der Fahrt von Aughinish im County Clare nach St. Petersburg in Russland befand, nachdem gegen 15 Uhr jenen Wintertages die Hauptmaschine ausgefallen war.
Das Schiff trieb mit einer 13-köpfigen Crew und einer Ladung von 7500 Tonnen Bauxit zu der Zeit bei acht Beaufort Wind in sechs Meter hohen Wellen, ehe es am Morgen des 30.12. von dem Schlepper „Celtic Isle“ der Coast Guard Valentia auf den Haken genommen wurde. Mehrfach brach die Schlepptrosse, bis der Havarist am 31.5. in Ringaskiddy in Cork festmachen konnte. Hier wurde die Maschine in den folgenden zwei Wochen repariert.
Der Frachter ist 108 Meter lang, 18,2 Meter breit, hat sechs Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 7739 Tonnen. Es läuft für die Reederei Erwin Strahlmann eK in Brunsbüttel. Erbaut wurde es 2009 bei der Tianjin Xinje Shipbuilding Heavy Ind. Co. Ltd. in Tianjin als „SCL Marie Jeanne“ und wurde zwischenzeitlich in „HC Marie Jeanne“ umbenannt.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Black Jack - IJM 22"
(Bild: Kees van Duyvenvorde)   Großbild klick!
Kutter bei Wassenaar gestrandet
(22.05.14) Der holländische Kutter "Black Jack - IJM 22", 24 BRZ (EU-Reg.-Nr. GBR000C17019), lief mit einer zweiköpfigen Crew an Bord in den Mittagsstunden des 21.5. an der Küste zwischen Katwijk und Wassenaar on auf Grund. Das 14 Meter lange Schiff hatte auf Fangfahrt Sand in seine Netze bekommen.
Beim Versuch, das Fanggeschirr zur Beseitigung des unerwünschten Beifangs aufzuholen, kam es aber auf einer Sandbank direkt vor der Küste fest, wo es nach Eintreten der Ebbe hoch und trocken festsaß.
Das KNRM-Boot "De Redder" der Station Katwijk&xnbsp;ging auf Standby, auch ein Küstenrettungsfahrzeug ging am Strand in Position. Mit steigendem Wasser – die Flut wurde für 21.30 Uhr erwartet - kam der Havarist am Abend ohne Fremdhilfe wieder frei, doch stellte sich dann heraus, dass das Ruder Schaden genommen hatte. Deshalb musste der 1987 erbaute Kutter zu einer Werft in IJmuiden zur Reparatur geschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Galapaface 1 wird am Ende der Bergung versenkt
(22.05.14) Am 19.5. begann ein 15-köpfiges Bergungsteams, 46 Tanks mit Ölabfall von Bord des Frachters "Galapaface 1" zu bringen, der auf der Fahrt von San Cristóbal nach Santa Cruz am 9.5. in der Wreck Bay gestrandet war. Techniker aus Ecuador, Holland, den USA und Chile waren vor Ort tätig.
Das Schiff lag unverändert 80 Meter vom Ufer entfernt auf einem Fels-Sand-Boden fest. Das Umweltministerium von Ecuador und Vertreter des Galápagos National Park und der Darwin Research Station überwachten die Operation vor San Cristóbal und zogen Wasserproben. Zuvor waren bereits 19,000 Gallonen Dieselöl abgepumpt worden. Drei Taucher untersuchten den Meeresgrund um die Strandungsstelle, um die Auswirkungen der Strandung auf das marine Leben in Augenschein zu nehmen.
Der am 15.5. ausgerufene Notstand blieb in Kraft, um die für die Bergung notwendigen Mittel zu erhalten. Zwei Orte am Punta Carola Beach und Cerro Tijeretas wurden vorsorglich für den Tourismus gesperrt.
Am 21.5. landete gegen Mittag eine C 130 Hercules der Ecuadorian Air Force mit Bergungsgerät in San Cristóbal. Es sollte am 22.5. zur Strandungsstelle gebracht werden. Darunter befand sich auch ein sieben Tonnen schwerer Generator, mit dem der Bordkran betrieben werden soll, um die verbliebene Fracht zu leichtern.
Das Schiff war ursprünglich mit 1600 Tonnen Nahrungsmitteln und Versorgungsgütern für San Cristóbal, Santa Cruz, Isabela und Floreana beladen gewesen. Die Barge "El Morro" wurde in Marsch gesetzt, um die Ladung zu übernehmen. Händler aus Santa Cruz fanden in San Cristóbal große Teile der Fracht mit Seewasserschäden vor.
Wenn der Frachter frei von umweltgefährdenden Stoffen und Ladung ist, müssen die Lecks im Rumpf zugeschweißt werden. Dann sollen Tanks von 10 Metern Länge und drei Metern Breite an dessen Seiten abgesenkt und mit ihm verbunden werden, um ihn mit Luft gefüllt zu stabilisieren. Schlepper sollen den Frachter dann in die Außengebiete des Galapagos Marine Reservats bringen, wo er am Ende versenkt wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tauchkutter bei Cozumel gesunken
(22.05.14) Der für Charterfahrten und Tauchausflüge genutzte, 12,8 Meter lange und 3,5 Meter breite Kutter „Albatros“(Reg.-Nr.: 2304022214-7) ist am 21.5. in Punta Sur vor Cozumel auf einer Wassertiefe von 35 Metern auf Position 20°17´01.29¨ N 087°01´05.05 S gesunken. Das Schiff der Albatros Charters SA war mit einer dreiköpfigen Crew und zwei Touristen an Bord unterwegs, als es um 12:40 Uhr Notrufe funkte, die von der “Fierro Viejo” aufgefangen wurden.
Das Motorboot “Real Jisse”, das sich in der Nähe befand, nahm die Schiffbrüchigen nach fünf Minuten unversehrt auf. Die Marine schickte ein Defender-Boot zur Unglücksstelle, das sie übernahm und in Puerto Abrigo an Land brachte. Sie sagten, es habe einen lauten Knall gegeben, und als die Bodenplatten hochgenommen wurden, sei schneller Wasser eingedrungen, als man hätte lenzen können. 14 Taucher waren vor Ort, um Hebesäcke am Wrack anzubringen und es zu sichern.
Quelle:Tim Schwabedissen



38 Verletzte bei Kollision vor Hongkong
(22.05.14) 38 Menschen wurden verletzt, als die mit 162 Personen besetzte Katamaranfähre "Universal MK 2013", 714 BRZ (IMO-Nr.: 9259525) am 21.5. um 22.55 Uhr Uhr vor Hongkong mit einem chinesischen Frachter kollidierte. Das Unglück ereignete sich unweit der vorgelagerten Insel Cheung Chau.
Die Fähre hatte um 22.30 Uhr von der Tsim Sha Tsui Ferry Pier losgeworfen und war nach Macau unterwegs. Sie kehrte mit eigener Kraft zum Terminal auf Hongkong Island zurück. Zwei Frauen, die schwer verletzt worden waren, kamen bewusstlos ins St. John Hospital in Cheung Chau. 36 weitere Fahrgäste wurden mit leichteren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser, nachdem sie am Hong Kong-Macau Ferry Terminal in Sheung Wan angelandet worden waren.
Der Frachter, dessen siebenköpfige Crew unversehrt blieb, lag weiter an der Unglücksstelle. Die „Universal MK 2013” wurde 2002 erbaut und ist 40 Meter lang. Manager ist das Shun Tak-China Travel Ship Management Ltd.
Quelle:Tim Schwabedissen



Angelkutter erlitt schweren Wassereinbruch vor Rostock
(22.05.14) Der deutsche Angelkutter "Chemnitz"(MMSI-Nr.: 211230900) erlitt am Morgen des 21.5. schweren Wassereinbruch rund 12,5 Seemeilen nordöstlich von Rostock. Die 17 Passagiere wurden zunächst von einem Boot der Landespolizei übernommen und konnten dann auf das hinzueilende Küstenwachboot „Warnow“ der Wasserschutzpolizei übersteigen, wo sie versorgt wurden.
Die von der „Warnow“ übernommenen Passagiere gingen in Warnemünde an Land. Der Seenotkreuzer „Arkona“ der DGzRS-Station Warnemünde koordinierte die Rettungsaktion vor Ort. Der Kapitän und der Maschinist des Angelkutters blieben an Bord, während mit den Lenzpumpen des Seenotkreuzers der Wassereinbruch unter Kontrolle gebracht wurde.
Zusätzlich waren die „Bredstedt“ der Bundespolizei sowie das Gewässerschutzschiff "Arkona" der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung zur Sicherung vor Ort. Nachdem der Wassereinbruch gestoppt war, brachten die Seenotretter den 18 Meter langen und sieben Meter breiten Kutter in Begleitung des Gewässerschutzschiffes im Schlepp nach Rostock ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Havariekommando beendete Einsatz - Offshore-Versorger nach Hvide Sande geschleppt
(22.05.14) Der dänische Offshore-Versorger&xnbsp;"Sea Gale", 244 BRZ (IMO-Nr.: 9672935), wurde am 21.5. um 12.50 Uhr in den Hafen von Hvide Sande geschleppt. Das Ölbekämpfungsschiff „Mellum“ hatte den Konvoi noch entlang der Windparks eskortiert, die sich auf dem Weg befanden.
Die Brandschäden auf dem Havaristen soll nun bei der örtlichen Werft Hvide Sande Skibs- og Baadebyggeri repariert werden. Bereits am 20.5. gegen 18.30 Uhr hatte das Havariekommando in Cuxhaven seinen Einsatz im Fall des Offshore-Versorgers beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Saga Sapphire wieder unterwegs
(22.05.14) Das unter Malta-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "Saga Sapphire" , 37049 BRZ (IMO-Nr.: 7822457), das am 20.5. einen Blackout der Electrik vor Brunsbüttel erlitten hatte, wurde am 21.5. um 13.20 Uhr von den Behörden nach Abschluss der notwendigen Reparaturen wieder freigegeben und lief in den Nord-Ostsee-Kanal ein.
Glück im Unglück war gewesen, dass die Stromversorgung der Kabinen während der Nachtstunden immerhin funktioniert hatte. Beim Einlaufen in die Schleusen assistierte die „Arion“ als Steuerschlepper, und die “Bugsier 21” wurde als Eskorte während des Kanaltransits abgeordnet. Am 23.6. um 18 Uhr sollte das Schiff nun in Stockholm eintreffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker in Novorossiysk auf Grund gelaufen
(22.05.14) Der russische Produktentanker “Beech 2” lief am 20.5. um 17.30 Uhr im inneren Hafen von Novorossiysk wegen eines Ruderversagers auf Grund. Gegen 20 Uhr kam er mit Assistenz zweier Schlepper wieder frei und ging auf einen Ankerplatz, wo der Rumpf von Tauchern untersucht werden sollte.
Die “Beech 2”, 6195 tdw (IMO-Nr.: 9555204), wurde 2010 erbaut und hat als Manager die Baltmarine LTD, Novorossiysk.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einhandsegler verlor Yacht und Beinprothese bei Schiffbruch
(22.05.14) Am 6.5. gegen acht Uhr wurde die NSRI Oyster Bay alarmiert, nachdem die 8,2 Meter lange Yacht “Ingird” auf Grund gelaufen war. An Bord war ein Einhandsegler aus&xnbsp;Mossel Bay, den die Seenotretter bei ihrem Eintreffen bereits sicher am Strand vorfanden.
Er war in stürmischer See in den Nachtstunden einen halben Kilometer von den Häusern der Oyster Bay entfernt gestrandet. Er befand sich auf der Fahrt von Mossel Bay nach Port Elizabeth und hatte in der Oyster Bay Schutz suchen wollen. Doch gegen 21 Uhr kenterte eine Welle sein Boot, und es trieb auf Felsen, wo es auseinander brach. Der Segler verlor dabei seine Beinprothese, konnte aber dennoch das Land erreichen und kroch in Richtung der Sanddünen, wo er nach Tagesanbruch erschöpft von Strandgängern entdeckt wurde. Die Wellen hatten ihm sogar die Kleidung vom Körper gerissen.
Die Reste der Yacht lagen inzwischen in Trümmern in der Brandungszone. Die Seenotretter der NSRI Oyster Bay nahmen den Mann in ihre Obhut, versorgten ihn mit Kleidung und benachrichtigten seine Frau in Mossel Bay. Die Prothese fand sich inmitten des Strandguts, weil aber ein bestimmtes Teil fehlte, konnte sie zunächst nicht wieder genutzt werden. Nur wenig war von der zertrümmerten Yacht zu retten. Die Reste wurden bei der Sea Rescue eingelagert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Riesenkräne sollen Santa Ana heben
(22.05.14) Zur Hebung des portugiesischen Trawlers "Santa Ana" (MMSI-Nr.: 263457000) wurde am 21.5. ein zweiter Mobilkran mit einer Hebekapazität von 1,200 Tonnen auf dem Kai von Musel/Gijón aufgebaut, wo das Wrack weiterhin an 100 Hebesäcken unter Wasser lag. Sechs Trucks mit Ausrüstung, darunter auch Generatoren, wurden auf dem Kai entladen. Der Kran soll den bereits zuvor installierten, der eine Hebekaraft von 600 Tonnen hat, ergänzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter trieb manövrierunfähig in der Strait of Juan de Fuca
(22.05.14) Der unter Bahamas-Flagge laufende Frachter "Westwood Columbia", 32551 BRZ (IMO-Nr.: 9226047), wurde nach Port Angeles eingeschleppt, nachdem er mitten in der Strait of Juan de Fuca nahe Neah Bay am 19.5. Maschinenausfall erlitten hatte. Er war mit Holz und anderer Fracht nach Longview unterwegs gewesen, als er in kanadischen Gewässern manövrierunfähig wurde. Ein Notschlepper aus Neah Bay nahm den Havaristen auf den Haken. Nachdem der Schaden in der Bordelektrik repariert war, lief der Frachter am 22.5. wieder aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trümmerteile im Suchgebiet der „Cheeki Rafiki“ entdeckt
(22.05.14) Auf dem Atlantik wurden in dem Seegebiet, in dem die britische Rennyacht "Cheeki Rafiki" vermisst wird, Trümmer entdeckt. Die Crew des österreichischen Katamarans "Malisi" entdeckte eine Holzplanke, möglicherweise ein Bodenbrett oder ein Teil eines Tisches, und ein Plastikbord im nördlichen Sektor des 130 Quadratmeilen großen Suchgebietes.
Der Skipper der Charteryacht, der Franzose Patrick Michel, übermittelte die Details und die Position an die U.S Coast Guard. Diese konnte nicht bestätigen, ob es sich um Reste der "Cheeki Rafiki" handelte oder ob andere Schiffe zur Fundstelle dirigiert würden. Am 21.5. machte sich auch eine HC 130 Hercules der RAF Brize Norton auf, die am 22.5. im Suchgebiet eintreffen sollte. Fünf Yachten steuerten es ebenfalls an und wurden in den kommenden ein bis zwei Tagen vor Ort erwartet. Den vier Vermissten wurden aber kaum Überlebenschancen eingeräumt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vermisste Fischer wohlbehalten entdeckt
(22.05.14) Happy End einer der längsten Suchaktionen vor Aberdeen - die beiden Fischer, die seit dem 20.5. vor Aberdeenshire samt des Kutters „Water Rail - ME 235“ vermisst wurden, wurden wohlbehalten entdeckt. Sie wurden samt ihrem Kutter am 22.5. gegen Mittag nach Gourdon zurückgebracht.
Der Fischer Jim Reid, 75, und sein 35-jähriger Enkel David Irvine aus Inverbervie, hatten 46 Meilen vor Montrose getrieben, als der Kutter „Sylvia Bowers - DS8“ sie in der See ausmachte. Als die Wache die winkenden Männer entdeckte, stoppten sie und weckte ihren schlafenden Skipper. Beide Fischer waren zwar ausgekühlt und hungrig, aber ansonsten wohlauf. Die Suchaktion wurde eingestellt. Sie hatte sich zwischen Stonehaven und St Cyrus abgespielt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach Grimsby eingeschleppt
(22.05.14) Das RNLI-Boot „Lincolnshire Poacher“ aus Skegness kam am 17.5. um 10.45 Uhr vor Lincolnshire dem Kutter „Jessica“ zu Hilfe. Das Boot trieb 20 Meilen östlich der Stadt mit zwei Mann an Bord vor der Nordküste von Norfolk. Nach längerer Suche wurde die „Jessica” von einem anderen Schiff bei The Wash, sechs Meilen südsüdöstlich von Skegness entdeckt.
Drei Stunden nachdem der Kutter manövrierunfähig geworden war, machte das Rettungsboot eine Schleppleine fest und zog ihn in nördliche Richtung nach Grimsby. Um 17 Uhr stieß auch das RNLI-Boot aus Humber vor Donna Nook hinzu und übernahm den Schlepp in den Hafen. Die „Lincolnshire Poacher“ war um 18 Uhr zurück am Skegness Beach.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wrackplünderer setzen künstlichen Riffen vor Malaysia zu
(22.05.14) Illegale Berger haben Schrottmetall aus mindestens fünf gesunkenen japanischen Kriegsschiffen aus dem 2. Weltkrieg, vor Penang geplündert. Es handelte sich dabei um diet “Chosa Maru”, 2538 ts, die im August 1943 sank, und den leichten Kreuzer „Kuma“, 5182 ts, der im Januar 1944 sein Ende fand. Der Wert des geraubten Metalls geht in die Millionen.
Bei den anderen Wracks handelte es sich um die „Haguro“, einen 13500 Tonner, Kapal“, „Taiwan“ und „Kapal Simen“ vor Kendi Island. Die Wracks haben nicht nur historischen Wert, sondern auch eine ökologische Funktion als künstliche Riffe. Das Penang Malaysia Tourism Board hatte erst im Dezember 2013 eine Fischtourismuskampagne gestartet, die Taucher an die Wracks vor Penang locken sollte. Dies aber, so der Organisator, sei sinnlos, wenn es möglich sei, dass die Wracks geplündert würden.
Das Marine Department wurde alarmiert, als die illegalen Bergungstätigkeiten, die mit einem Kran und Bargen in jeweils zwei bis drei Tage dauernden Aktionen durchgeführt wurden, entdeckt wurde, doch reagierten die Behörden nicht wie erhofft. Das Northern Region Marine Department sagte aber, es habe niemandem eine Bergungsgenehmigung erteilt. Eine Untersuchung wurde eingeleitet. Zuletzt wurden am 9.5. Schrottberger vor Kuma entdeckt. Jedes Mal werden zwischen 80 und 100 Tonnen Eisen aus den Schiffsleibern gerissen. Die Plünderer wurden drei Mal an der „Kuma“ und mindestens zweimal an der „Chosa Maru“ beobachtet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht “Baden” beim Stapellauf gekentert
(Bild: Roddan Engineering)   Großbild klick!
Beim Stapellauf gekenterte Luxusyacht wieder aufgerichtet
(21.05.14) Die 85 Fuß lange Luxusyacht “Baden” („Blood Baron“), die am 18.5. um 21 Uhr beim Stapellauf in der Cap Sante Marina in Anacortes gekentert war und halb gesunken auf der Backbordseite gelegen hatte, wurde von einem Kran am 20.5. aufgerichtet und wieder aus dem Wasser geholt.
Sechs Personen hatten beim Kentern von Bord gerettet werden müssen. Die Coastguard traf am Morgen des 19.5. vor Ort ein. Drei Jahre lang war bei den Northern Marine Industries an der 10-Millionen-Dollar Yacht gebaut worden. In Kürze hatte sie abgeliefert werden sollen. Möglicherweise schlug ein Stabilisator auf Felsen, als das Boot von der Rampe herunter kam und ins Rollen geriet. Es wurde noch versucht, das Schiff durch Ballastieren zu stabilisieren, doch dann drang Wasser in den Maschinenraum ein, und den Werftarbeitern blieb nur die eilige Flucht von Bord.
Ein Mechaniker, der eingeschlossen worden war, musste durch ein Bulleye leicht verletzt befreit werden. Zwei Mann waren ins Krankenhaus gekommen, wurden zwischenzeitlich aber wieder entlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter „Vagel Grip“
(Bild: Gerolf Drebes)   Großbild klick!
Ölunfall auf Abwrackkutter in Rostock
(21.05.14) Der Rostocker Kutter „Vagel Grip“, 78 BRZ, hat am 20.5. für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei gesorgt. Am Fähranleger Oldendorf lief ein Gemisch aus Wasser und Öl in die Warnow. Der Zwischenfall ereignete sich beim Abwracken des schon zweimal gesunkenen Schiffes. Um kurz nach 16 Uhr ging die Meldung bei der Wasserschutzpolizei ein. Die Einsatzkräfte konnten größere Umweltschäden verhindern. Im Laufe des Nachmittags wurden strafrechtliche Ermittlungen gegen Mitarbeiter der mit dem Abwracken betrauten Entsorgungsfirma aufgenommen.
Die „Vagel Grip“ war 2010 erstmals im Alten Strom von Warnemünde, wo sie seit 2006 als schwimmende Unterkunft gelegen hatte, gesunken. Im Januar 2011 ging sie erneut nach Wassereinbruch im Rostocker Stadthafen unter. Wegen Eisgangs konnte erst im April ein Schwimmkran die „Vagel Grip“ bergen und setzte sie auf dem gegenüberliegenden Ufer ab. Der Eigner, die Ostsee Touristik AG, wollte sie ursprünglich wieder flottmachen lassen und einen Käufer suchen. Dies scheiterte aber, und so fiel der Beschluss zum Abwracken. Das Schiff entstand 1943 als deutscher Kriegsfischkutter „KFK 327“. Später war er als „Gadus – SAS 300 und „Sei Bereit“ im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Windy-Motorboot in Flammen
(Bild: NSSR)   Großbild klick!
Ausgebrannte Luxusyacht vor Oustøya geborgen
(21.05.14) Das Wrack des 37 Fuß langen Windy-Motorbootes, das am 18.5. vor Oustøya ausgebrannte und zwischen Borøya und Oustøya kenterte, wurde jetzt geborgen und sollte technisch untersucht. Das Schiff hatte einen Wert von etwa drei Millionen Euro. Die dreiköpfige Crew war nach einer Explosion an Bord gerettet worden. Rettungs- und Löschboote aus Asker und Bærum und Oslo bekämpften das Feuer bis 19.30 Uhr. Drei Stunden später hatte die Feuerwehr Ölschlängel um das mit 400 Litern Diesel betankte Boot ausgelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brand auf SWATH-Schiff rief Havariekommando auf den Plan
(21.05.14) Am 20.5. um 8.28 Uhr kam es zu einem Maschinenraumbrand auf dem dänischen Offshoreversorger “Sea Gale”, 244 BRZ (IMO-Nr.: 9672935), der sich 15 Meilen nördlich von Helgoland befand. Die dreiköpfige Crew blieb unversehrt. 12 Arbeiter von Offshore-Firmen, die sich ebenfalls an Bord befunden hatten, verließen die "Sea Gale" bereits kurz nach dem Notruf und wurden von anderen Schiffen an Bord genommen.
Das Havariekommando in Cuxhaven übernahm um neun Uhr die Gesamteinsatzleitung. Das Mehrzweckschiff “Mellum”, die Fregatten “Mecklenburg-Vorpommern” und “Hamburg” sowie der Flottentanker “Spessart” waren ebenfalls rasch vor Ort. Die Marineschiffe gehörten zu einem Einsatz- und Ausbildungsverband und verlegten nach der Information durch die Seenotleitung Bremen unverzüglich zur Hilfeleitung zu dem sechs Seemeilen entfernten Havaristen.
Die" Mecklenburg-Vorpommern" war als erste Marineeinheit vor Ort und wurde von der Seenotleitung als On Scene Coordinator eingesetzt. Wegen der unmittelbaren Nähe zu einem Windpark mussten die Einheiten in etwa 500 Metern Abstand zu dem Havaristen verbleiben und setzten ihre Rettungsboote mit Brandabwehrtrupps und zusätzlichem Feuerlöschgerät zur Unterstützung der Besatzung der aus. Wenige Minuten später war der Brandabwehrtrupp der Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" auf dem Havaristen und konnte zur Brandbekämpfung übergehen.
Es gab insgesamt drei Brandherde im Maschinenraum und im Abgassystem des Schiffes. Zwei Brände wurden durch gemischte Feuerlöschtrupps der “Mellum” und der beiden Fregatten gelöscht. Das mittlerweile eingetroffene Mehrzweckschiff "Mellum" der Küstenwache ging längsseits der "Sea Gale" und übernahm die Koordination der Brandbekämpfung im Schiff, wobei die Gesamtleitung vor Ort weiterhin bei der Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" verblieb. Gemeinsam mit den an Bord der "Sea Gale" eingesetzten Brandabwehrtrupps der Fregatte unterstützte die "Mellum" weitere Maßnahmen.
Den dritten Brandherd schäumte eine Brandbekämpfungseinheit des Havariekommandos aus, nachdem die “Mellum” den Havaristen längsseits genommen hatte. Eine Einheit speziell für Schiffsbrände trainierter Feuerwehrleute wurde mit einem SAR-Hubschrauber des Marinefliegergeschwaders 5, das einst in Kiel stationiert war, zum Einsatz gebracht. Nachdem sich herausstellt hatte, dass es mehr als ein Feuer an Bord des aus Glasfaserkunststoff bestehenden SWATH-Schiffes gab, konnten weitere unentdeckte Brandnester lange Zeit nicht ausgeschlossen werden. Brandbekämpfer des Mehrzweckschiffs "Mellum" untersuchten das Schiffsinnere deshalb mit Wärmebildkameras.
Zeitweilig wurden vier Einsatztrupps der Marine, einer der Küstenwache sowie der Trupp der Berufsfeuerwehr Cuxhaven an Bord eingesetzt. Diese verblieben bis zur endgültigen Feststellung, dass es zu keinen weiteren Feuern an Bord der „Sea Gale“ mehr kommen konnte, an Bord. Um 13.30 Uhr wurde Feuer aus gemeldet. Am Nachmittag traf der durch die Eigner angeforderte holländische Schlepper "Viking" (IMO-Nr.: 9431903), vor Helgoland ein, um den Havaristen nach Esbjerg zu schleppen. Gegen 18.30 Uhr hat das Havariekommando seinen Einsatz im Fall des Offshoreversorgers beendet. Die „Mellum“ begleitete vorsorglich den Schleppverband in Richtung Dänemark, bis alle Windparks passiert waren.
Im Oktober 2013 war die „Sea Gale“ im Helgoländer Südhafen mit dem 18 Meter langen Kutter „Heimkehr“ des Oberndorfer Skipper-Ehepaars Bert und Marlene Frisch kollidiert. Dieses hatte gerade im an der Ostkaje festgemacht, als ihm der Katamaran „Sea Gale“ durch eigenartige Manöver im Hafen auffiel. Dabei kam er immer bedrohlicher an den Kutter heran und versuchte dann, vor ihm am Yachtschlengel festzumachen. Doch das Schiff wurde dabei durch den starken Ostwind direkt auf das Vorschiff der „Heimkehr“ gedrückt.
Der dänische Kapitän kam dann nach achtern gelaufen und rief der „Heimkehr“-Crew zu: ‘I have no engine!’“. Da der Kutter aber bereits mit drei Vorleinen festgemacht war, konnte die Kollision mit der„Sea Gale“, deren Heck gegen das Vorschiff rammte, nicht mehr abgewendet werden.
Der Katamaran wurde am 10.6.2013 auf der Werft Danish Yachts in Skagen getauft. Er ist 24,65 Meter lang, 10,83 Meter breit und hat eine Tragfähigkeit von 65 Tonnen. Er ist derzeit beim Bau des Offshorewindparks Meerwind vor Helgoland im Einsatz. Reeder ist FOB SWATH. Betrieben wird das Schiff von dem dänischen Unternehmen Odfjell Wind.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kreuzfahrer vor Brunsbüttel lahmgelegt
(21.05.14) Mehrere hundert Passagiere an Bord des maltesischen Kreuzfahrtschiffes "Saga Sapphire", 37049 BRZ (IMO-Nr.: 7822457), mussten die Nacht vom 20. auf den 21. Mai auf der Elbe vor Brunsbüttel im Dunkeln verbringen. Beim Einlaufen in die Schleuse war es am Abend des 20.5. gegen 18.30 Uhr zu einem Ausfall der Bordelektrik gekommen. Die Crew konnte das Schiff notankern und auf Position auf Brunsbüttel-Reede halten, sodass eine ansonsten drohende Kollision mit anderen Schiffen oder eine Grundberührung vermieden werden konnte. Zwei Schlepper sicherten dann das Schiff.
Die überwiegend aus Großbritannien stammenden Urlauber waren am Abend des 19.5. um 17.30 Uhr von Dover nach Stockholm aufgebrochen, wo man am Morgen des 22.5. eintreffen wollte. Der Besatzung gelang es inzwischen, die Stromversorgung an Bord mit Bordmitteln wiederherzustellen. Das Schiff erhielt jedoch von der Wasserschutzpolizei ein Weiterfahrverbot. Sachverständige der zuständigen Klassifikationsgesellschaft machten sich auf den Weg nach Brunsbüttel, um die für die Weiterfahrt erforderliche Klasse zu bestätigen.
Erst am 16.5. war auf dem Kreuzfahrer vor der schottischen Westküste ein Feuer ausgebrochen. An Bord waren 1,008 Passagiere und Besatzungsmitglieder. Die Crew konnte das Feuer in der Maschinenraumelektrik rasch löschen, während das Schiff vor der Isle of Mull vor Anker ging. Hier wurden auch Reparaturen durchgeführt, ehe die Reise nach Dover weiter ging, wo am 19.5. um 7.30 Uhr die Reise endete. Bereits am selben Abend lief die "Saga Sapphire" von dort zur aktuellen Ostseekreuzfahrt wieder aus. Das Schiff entstand 1982 bei der Werft Bremer Vulkan als „Europa“ für Hapag-Lloyd, für die sie bis 1999 lief. Seit 2011 wurde es als „Saga Sapphire“ für den britischen Veranstalter Saga Cruises eingesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter bei Mariupol auf Grund gelaufen
(21.0.14) Der russische Frachter “Ulus Prime” lief am frühen Morgen des 20.5. in der Azov-See auf Position 46 45 N 037 35 O, rund 20 Meilen südsüdöstlich von Mariupol durch einen Navigationsfehler auf Grund. Das Schiff hob sich 35 Zentimeter aus der Last. Es war mit seiner Ladung von 2280 Tonnen Stahl an Bord auf der Fahrt von Istanbul nach Baku im Kaspischen Meer. Versuche, mit eigener Kraft loszukommen scheiterten ebenso wie der Einsatz eines Schleppers wegen fallenden Wasserstandes. Nun musste ein höherer Pegel abgewartet werden. Die “Ulus Prime”, 756 tdw (IMO-Nr.: 9297113), wurde 2004 erbaut und hat als Manager die türkische Albros Shipping.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach vermisster Yacht im Atlantik wieder aufgenommen
(21.05.14) Die US Coast Guard hat die aktive Suche nach der britischen Yacht "Cheeki Rafiki" und ihrer vierköpfigen Crew rund 1,000 Meilen östlich von Cape Cod, Massachusetts, am 20.5. um 7:38 Uhr wieder aufgenommen. Im Einsatz waren eine HC-130 Hercules der Air Station Elizabeth City, North Carolina, eine Crew des 106. Rescue Wing der U.S. Air National Guard aus Gabranski, New York, eine kanadische C-130 sowie die Handelsschiffe „Bow Flora“, „Premium Do Brasil“, „Chem Venus“ und „Amapola“.
Seit Wiederaufnahme der SAR-Operation wurden 2,878 Quadratmeilen abgesucht. Auch das Patroullienboot “Vigorous” aus Cape May, New Jersey, eine C 130 der U.S. Air Force der Moody Air Force Base in Valdosta, Georgia, die „AM Hamburg” sowie die “Independent Accord” waren auf dem Weg ins Suchgebiet. Eine Petition zur Fortführung der Suche war von 200000 Menschen unterschrieben worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ex-Yacht Franziska von Almsicks wird nach Bergung repariert
(21.05.14) In der Laubegaster Schiffswerft liegt derzeit die Yacht „Hugo“, die einst Franziska van Almsick gehörte. Die in Laubegast ansässige Bootswerft Schaaf will die Tender 31, die sie Mitte 2011 an die Schwimmerin abgeliefert hatte und deren Kaufpreis bei über 300.000 Euro lag, reparieren. Im Mai 2012 war die sieben Meter lange Yacht auf der Fahrt von Mallorca nach Cannes im Sturm durch einen Wassereinbruch in den Motorraum vor der Insel Sainte Marguerite auf einer Wassertiefe von 20 Metern gesunken. Mit Luftsäcken wurde sie geborgen und nach Dresden überführt.
Quelle:Tim Schwabedissen



700-Tonner 12 Stunden lang am Haken von Rettungsboot
(21.05.14) In der Nacht vom 19. zum 20.5. war das NSSR-Boot "Gjert Wilhelmsen" fast 12 Stunden im Einsatz, um den norwegischen Tawler "Kågtind", 780 BRZ (IMO-Nr.: 7922283), zu bergen. Dieser war mit Maschinenschaden 100 Meilen vor Havøysund manövierunfähig geworden. Erst um 10.30 Uhr am 20.5. erreichten die beiden Schiffe den Hafen von Havøysund. Hier kam das Rettungsboot "Odin" ebenfalls zu Hilfe, um den voll beladenen und 700 Tonnen schweren Trawler an den Kai zu legen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Yacht wird vor Ort zerlegt
(21.05.14) Die Yacht „Seaquel“, die vor dem Old Kona Airport Park auf Grund liegt, sollte vom 21.5. an geborgen und dann abgewrackt werden. Das Department of Land and Natural Resources beauftragte die Cates Marine Service mit der Bergung des Bootes, das an Land zerlegt werden sollte.
Die eigentliche Bergung war für den Morgen des 22.5. avisiert. Die Crew, ein Kalifornier und seine Frau, hatten bei der Havarie geringfügige Schnitt- und Schürfverletzungen erlitten, als ihr Boot am Abend des 18.5. um 23.30 Uhr vor Kailua-Kona auflief. Das Hawaii Fire Department fand die bereits leckgeschlagene Yacht 100 bis 200 Fuß vor der Küste vor. Die Division of Aquatic Resources sollte nach der Wrackräumung das Riff auf Schäden untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Anzahl der Toten aus der „Sewol“ stieg auf 288
(21.05.14) Die Anzahl der Opfer des Untergangs der "Sewol" stieg am 21.5. auf 288 an, nachdem Taucher am Morgen eine Frauenleiche bargen. Damit galten noch 16 Personen als vermisst. Mit Niedrigwasser sollte die Suche durch 123 Taucher des Militärs, der Coast Guard und durch Zivilisten wieder aufgenommen werden. Dabei wollten sie sich auf die Restaurants und Lounges auf Deck 3, 4 und 5 fokussieren.
Dies könnte aber kompliziert werden, weil einige Bereich zu zerfallen begonnen haben. Deshalb sollen Kräne die Arbeit der Taucher unterstützen, wenn sie auf Deck 5 eindringen. Vor Ort in Jindo war leichter Nebel und eine Wellenhöhe von 60 Zentimetern.
Taucher haben auch die Umgebung des Wracks abgesucht. Dabei setzen sie seit dem 1.5. ein Sidescan-Sonar ein, wurden bislang aber nicht fündig. Deshalb wurde der Suchbereich auf einen Radius von 15 Kilometern um das Wrack ausgedehnt. Während der Suchaktion kam es zu einem weiteren Unfall, als ein Polizeioffizier auf einem Patroullienboot eine Rückenverletzung erlitt. Er kam ins Krankenhaus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor schottischer Küste vermisst
(21.05.14) Am 20.5. kehrte der 16 Fuß lange Kutter “Water Rail“, der mit zwei Mann an Bord vor der schottischen Küste auf Fang war, nicht, wie geplant, nach Gourdon zurück. Er hatte um 9.30 Uhr einlaufen sollen und wurde um 11.50 Uhr als vermisst gemeldet. An Bord waren ein 75-jähriger Fischer und sein 35-jähriger Enkel.
Zwischen Stonehaven und St Cyrus wurde von der Aberdeen Coastguard eine Suchaktion gestartet, an der ein RAF-Helikopter aus Lossiemouth, mehrere Kutter sowie die RNLI-Boote aus Aberdeen und Montrose teilnahmen, die bis zu 20 Meilen vor der Küste Ausschau hielten. Auch Coastguardteams aus Montrose und Carnoustie waren im Einsatz. Die Suche wurde bei Einbruch der Dunkelheit unterbrochen und am Morgen des 21.5. um fünf Uhr wieder aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre saß bei Ebbe fest
(21.05.14) Die britische Fähre "Earl Sigurd", 771 BRZ (IMO-Nr.: 8902711), geriet bei unerwartet stark eingetretenem Niederigwasser am 13.5. um 14.30 Uhr vor der North Ronaldsay Pier auf den Orkneys auf Grund. Der Kiel berührte den Grund, und das Schiff saß 2,5 Stunden fest. Mit steigendem Wasserstand konnte es gegen 17 Uhr wieder flottgemacht werden, blieb aber noch eine weitere Stunde sicherheitshalber an der Pier.
Taucher inspizierten den Rumpf am 14.5., fanden aber nur kosmetische Schäden. Auch der Hafengrund in der Zufahrt zur North Ronaldsay Pier wurde abgesucht, um sicherzustellen, dass sich dort keine Hindernisse befanden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack vor St. Andrew’s Beach versandet
(21.05.14) Nach zwei Tagen hat die indische Marine in Kochi das Wrack des Kutters „Aarifamol“ am 20.5. vor St, Andrew's Beach entdeckt. Das Schiff war am 11.5. auf Grund gelaufen und bei einem Bergungsversuch durch die Firma Khalasis aus Geypore und einen Schlepper aus Hyderabad gesunken. Seither ist es offenbar vollständig versandet.
Am 19.5. war ein 10-köpfiges Team, darunter fünf Taucher, vor Ort eingetroffen. Sie machten das Wrack 300 Meter vor dem Strand aus. Die hölzernen Aufbauten waren komplett zerstört. Die Taucher sollten das Schiff nun mit Hebesäcken bergen. Dies könnte aber wegen der Versandung schwierig werden. Auch ein Abwracken vor Ort wäre eine Option. Die örtlichen Fischer hatten die Marine um Hilfe gebeten, weil sie fürchteten, dass ihre Netze an dem Wrack hängenbleiben könnten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rumpfschaden am Schlepper "Union Amber"
(Bild: Marc Bassin)   Großbild klick!
Schlepper bei Assistenz beschädigt
(20.05.14) Am 13.5. kollidierte der belgische Schlepper "Union Amber", 311 BRZ (IMO-Nr.: 9365130), bei der Assistenz im Hafen von Antwerpen mit einem Seeschiff. Er schlug mit der Backbordseite gegen das andere Schiff und blieb an dessen Anker hängen. Dabei wurden u.a. der Schornstein und der Mast abgeknickt.
Der 26 Meter lange und 12 Meter breite, 2007 bei der Astilleros Armon Navia in Spanien erbaute Schlepper des Unie van Redding Sleepdienst machte anschließend zur Untersuchung und Reparatur an der Lillobrücke fest.
Quelle:Tim Schwabedissen




Hebesäcke im Einsatz
(Bild: Salvamente Maritimo)   Großbild klick!
106 Hebesäcke brachten Wrack der Santa Ana an die Wasseroberfläche
(20.05.14) Am 19.5. wurde der portuguiesische Trawler "Santa Ana" (MMSI-Nr.: 263457000) rund 70 Tage nach seinem Untergang von den Felsen bei Peñas vor Asturias gehoben und aus 27 Metern Tiefe fast bis an die Wasseroberfläche gebracht. Das Wrack hing an 106 Hebesäcken, die die Berger der Ardiente Marine in den vergangenen Wochen angebracht hatten. Sie wurden gegen 11 Uhr mit Luft gefüllt und brachten das 35 Meter lange Schiff zum Aufschwimmen.
Das Aufblasen gestaltete sich als ein Wettlauf mit der Zeit, weil nach zwischenzeitlicher Wetterberuhigung wieder ein Sturm aufzog. Deshalb wurde der Zeitplan, der dafür 48 Stunden vorgesehen hatte, radikal abgekürzt. Um halb sieben begannen die Vorbereitungen, und das Bergungsschiff „Latero“ ging auf Position. Die Generatoren zum Aufblasen der Hebesäcke wurden in Stellung gebracht, die Luftversorgung angeschlossen, und dann begann das gleichzeitige Befüllen aller Ballons. Beim ersten Versuch, die „Santa Ana“ mit 60 Säcken zu heben, war das Gewicht unterschätzt worden. Der Anlauf scheiterte deshalb.
Dicht unter der Oberfläche wurde das Wrack nach dem nun erfolgreichen Aufschwimmen seit 15 Uhr von den Schleppern "Salvamar Rigel" und "Alonso de Chaves" von Salvamente Maritimo mit zwei bis drei Knoten Fahrt, unterstützt von der Strömung, in Richtung des Hafens von El Musel in Gijon gezogen.
Hier traf der Schleppzug bei strömendem Regen gegen 21 Uhr im Fischereihafen ein. Es sollte am 20.5. von einem Kran aus dem Wasser gehoben, nochmals durchsucht und dann abgebrochen werden. Nachdem das Schiff sich vom Meeresgrund gelöst hatte, machten sich 20 Taucher der Civil Guard daran, die Untergangsstelle nach Überresten des einzig noch vermissten Besatzungsmitglieds Manuel Tajes abzusuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



In Husum erbauter Roro-Frachter kenterte vor Cabinda
(20.05.14) Der unter Panama-Flagge laufende Roro-Frachter "Saloos", 6950 BRZ (IMO-Nr.:8303185), kenterte im Golf von Cabinda unweit der Hafeneinfahrt. Das Schiff hatte am 15.5. Wassereinbruch gemeldet, als es von Pointe Noire kommend den Hafen ansteuerte. Es gelang der Crew nicht, der auf dem Ladedeck eindringenden Wassermengen Herr zu werden, und der Frachter legte sich zusehends nach Backbord über.
In der Nacht zum 17.5. kenterte er endgültig und sank auf sieben Metern Wassertiefe. Die Crew konnte sich rechtzeitig retten. Die örtlichen Behörden begannen, so viele der insgesamt 17 an Bord gestauten Container wie möglich zu bergen. Sie enthielten 40 Fahrzeuge, Baumaterial, Haushaltswaren und Nahrungsmittel. Zehn von ihnen stürzten vom Oberdeck ins Wasser und trieben anschließend an die nahe gelegenen Strände von Xinga, Chiazi und Lombo Lombo, wo sie teilweise geplündert wurden. Bei der Bergung der Fracht halfen auch Offshore-Schiffe der Chevron Oil und andere Fahrzeuge mit. Die „Saloos“ lief in einer Charter von Delmas und wird gemanagt von der Jade SA in Athen.
Das 444-TEU-Schiff hat eine Länge von 106 Metern, eine Breite von 19,61 Metern und einen Tiefgang von 10 Metern bei einer Tragfähigkeit von 4403 Tonnen. Eigner ist die Navang Shipping SA.
Erbaut wurde der Frachter 1983 bei der Husumer Schiffswerft als „Callisto“. 1988 wurde es zur „Jumbo Callisto“, 1989 zur „Tiger Creek“, lief bis 1994 weiter im Wechsel unter den ersten Namen und bis 2004 als „Ostara“. Seit 2012 lief die “Saloos” zwischen den beiden Häfen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Männer auf Büsumer Krabbenkutter schwer verletzt
(20.05.14) Auf dem Büsumer Kutter „Klaus Groth I - SC 44" (MMSI-Nr.: 211316900), kam es in der Nacht zum 20.5. auf der Nordsee südwestlich von Amrum zu einem Unfall, bei dem zwei der drei Besatzungsmitglieder schwer verletzt wurden. Die Besatzung des Seenotkreuzers „Vormann Leiss“ der DGzRS-Station Wittdün auf Amrum barg die beiden Männer ab und brachte sie nach Dagebüll. Kurz vor Mitternacht hatte am 19.5. der Kapitän des 24,5 Meter langen Fischkutters gemeldet, dass seine beiden Besatzungsmitglieder durch eine Stichflamme des Krabbenkochers schwer verletzt worden seien. Das MRCC in Bremen alarmierte Hubschrauber und Notärzte. Die „Vormann Leiss“ nahm in Wittdün einen Notarzt und Rettungssanitäter an Bord und lief zu dem etwa elf Seemeilen südwestlich von Wittdün stehenden Fischkutter aus.
Dessen Kapitän war es zwischenzeitlich allein gelungen, das Fanggeschirr an einer Seite so weit aufzuholen, dass der Rettungskreuzer an dieser Seite längsseits gehen und den Notarzt zur Erstbehandlung übersetzen konnte. Die Seenotretter übernahmen die beiden Verletzten und brachten sie nach Dagebüll. Von hier erfolgte der Weitertransport per Rettungstransportwagen in eine Spezialklinik nach Flensburg.
Wegen der angekündigten Wetterlage mit Seenebel hatten die angeforderten Hubschrauber nicht starten können. Der Kapitän, der nun allein an Bord zurück geblieben war, erhielt Unterstützung von einem Fahrzeug der Wasserschutzpolizei. Es begleitete den Krabbenkutter nach Büsum, wo er um 5.20 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ingenieur der “YM Uniformity” von ostfriesischem Krankenhaus nach Hamburg verlegt
(20.05.14) Nach Abschluss der Untersuchungen zur Kesselexplosion auf dem unter der Flagge Taiwans laufenden Containerschiff "YM Uniformity", 90532 BRZ, bei der der 4. Ingenieur im Maschinenraum lebensgefährlich verletzt worden war, verließ das Schiff die Reede von Cuxhaven wieder und nahm Kurs auf Rotterdam, wo es im Laufe des 20.5. erwartet wurde.
Die Wasserschutzpolizei hatte zuvor vor Ort die Ermittlungen übernommen. Die Besatzung des Küstenstreifenbootes "Bürgermeister Brauer – WS 1" hatte über UKW-Kanal 71 mitgehört, dass es auf der "YM Uniformity" zu einer Explosion im Maschinenraum gekommen war. Der Frachter befand sich zu diesem Zeitpunkt bei Tonne 6 und ging im Anschluss auf Außenelbe Reede vor Anker. Die "Bürgermeister Brauer" fuhr in Richtung der angegebenen Position.
Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es auf der "YM Uniformity" beim Passieren von Cuxhaven zu einer starken Rauchentwicklung des Kessels Nr. 1 aus dem Schornstein gekommen war. Daraufhin wurde der Kessel abgestellt. Als der 3. Ingenieur den Kessel später wieder startete, explodierte dieser. Dabei zog sich der 4. Ingenieur die lebensgefährlichen Verletzungen zu. Der Lotse an Bord des Containerschiffes teilte mit, dass das Besatzungsmitglied sehr schwer verletzt sei und dringend ärztliche Hilfe benötige. Gegen 00.00 Uhr hatte die "Bürgermeister Brauer" den Havaristen erreicht. Die Wasserschutzpolizeibeamten gingen an Bord und übernahmen die Ermittlungen. Dabei wurde festgestellt, dass sich der 4. Ingenieur bei der Kesselexplosion sehr schwere Verbrennungen zugezogen hatte.
Die Wasserschutzpolizisten leisteten bis zum Eintreffen des Notarztes Erste Hilfe. Der Notarzt stabilisierte den Schwerverletzten. Anschließend wurde er gegen 02:30 Uhr mit dem Helikopter in das Krankenhaus nach Sanderbusch (Jever) geflogen und am 19.5. nach Hamburg-Boberg verlegt.
Die „YM Uniformity“ wurde 2012 bei der China Shipbuilding Corp. in Kaohsiung erbaut. ist 333 Meter lang, 42 Meter breit und hat eine Tragfähigkeit von 103.235 Tonnen sowie eine Containerkapazität von 8240 TEU. Sie läuft im Management der Yang Ming Marine Transport in Taiwan, der Eigner ist die All Oceans Transportaton Inc. in Keelung City.
Quelle:Tim Schwabedissen



Petition der Angehörigen zur Fortsetzung der Suche nach der “Cheeki Rafiki”-Crew gestartet
(20.05.14) Die US Coast Guard hat die Appelle der Hinterbliebenen der Crew der “Cheeki Rafiki” zurückgewiesen, die Suche nach den Vermissten wieder aufzunehmen. Das Boot hatte am 15.5. auf der Fahrt von Antigua nach England im Atlantik Wassereinbruch erlitten und zwei Notrufe abgesetzt.
Lufteinsatzkräfte aus den USA und Kanada sowie drei Handelsschiffe hatten den ganzen 16. und 17.5. über das Seegebiet abgesucht. Am 18.5. wurde die Aktion um fünf Uhr bei anhaltend stürmischem Wetter abgebrochen. Während dieser Zeit waren 4000 Quadratmeilen abgesucht worden, bis keine Signale mehr von den Notsendern kamen. Auch die englische Coastguard war mit dem Ende der Aktion einverstanden.
Ein Objekt, bei dem es sich um den kieloben treibenden Rumpf der „Cheeki Rafiki“ gehandelt haben könnte, war von der Crew des für die griechische Reederei Costamara laufenden Frachters „Maersk Kure“ gesichtet und unmittelbar neben dem Rumpf des Schiffes treibend fotografiert worden. Es war der Crew aber nicht möglich gewesen, ein Boot auszusetzen, um zu untersuchen, ob sich noch jemand im Innern befand. Der Frachter setzte dann die Reise fort.
Die vermissten Segler, Paul Goslin, 56, Steve Warren, 52, beide aus Somerset, James Male, 23, aus Southampton, und Andrew Bridge, 21, aus Farnham, Surre, galten als erfahrene Seeleute. Cressida Goslin, die Frau eines der Männer, sammelte binnen 24 Stunden 23,000 Unterschriften in einer Petition mit der Bitte, die Suche fortzusetzen. Sie hätten die Chance gehabt, das Boot geordnet zu verlassen, sie hätten erst einen Sender, dann den anderen aktiviert und seien gut qualifiziert und trainiert gewesen und könnten sich in einer Rettungsinsel oder noch im Innern der Yacht befinden.
Die Crew hatte zuletzt am 13.5. auf Facebook geschrieben: “Gestern drehten wir heimwärts auf Ostkurs, nachdem wir 1000 Meilen geschafft haben. Wir haben einen Beachball ausgesetzt mit einer Nachricht darin. Ich hoffe, er ist nicht vor uns zu Hause. Wir denken schon an die Heimat und die, die uns lieben und vermissen.“
Die in Southampton ansässige Yachttraining- und Charterfirma Stormforce Coaching hatte die Crew geheuert, das Boot nach der Teilnahme an der Antigua Week nach England zu überführen. Sie zeigte sich bestürzt über den Abbruch der Suchaktion und den Umstand, dass die „Maersk Kure“ weiter fuhr, ohne dass man sich überzeugt hatte, ob sich jemand im Innern des Wracks befunden habe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Kailua-Kona gestrandet
(20.05.14) Die 45 Fuß lange Yacht “Seaquel” strandete am Abend des 19.5. vor Hawaii am Strand von Kailua-Kona. Um 23.55 Uhr wurden Retter alarmiert, als das Boot mit Wassereinbruch nahe des alten Kona Airport auf Grund lag. Sie fanden die Crew, einen Mann und eine Frau aus Kalifornien, am Strand vor, auf den sie sich schwimmend gerettet hatten.
An Bord der Yacht waren fünf Gallonen Diesel. Die Feuerwehr und Polizei, das Department of Land and Natural Resources und die Coast Guard wurden verständigt. Die Yacht lag rund 100 Fuß vom Strand entfernt auf einem Korallenriff. Die Segler hatten keine Versicherung und konnten die Bergung nicht bezahlen, die am 20.5. eingeleitet werden sollte. Das Boot kam aus Mexiko und hatte zuletzt in Hilo gelegen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht beim Stapellauf gekentert
(20.05.14) Eine 85 Fuß lange Explorer-Yacht, die „Bäden“ ex “Blood Baron”, kenterte am Abend des 18.5. beim Stapellauf beim Northern Marine Shipyard in Anacortes. Eine Person wurde im Maschinenraum eingeschlossen. Er konnte wie auch fünf weitere von Bord gerettet werden. An Bord war nur eine geringe Menge Öl, die nicht austrat. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bootsfamilie verlor ihre Heimat
(20.05.14) Die 38 Fuß lange Motoryacht “Two-Gether” ist am 18.5. auf New Smyrna Beach im Volusia County gestrandet, nachdem sie Motorschaden im Ponce Inlet erlitten hatte. Die Strömung zog das Boot erst auf See und dann auf den Strand, wo es in der Brandungszone zu liegen kam, wo es sich unter den Schlägen der Wellen mit Wasser füllte, nachdem eine Scheibe eingeschlagen worden war. Die dreiköpfige Crew konnte sich retten.
Die Familie des Skippers hatte die letzten vier bis fünf Jahre mit mehreren Tieren an Bord gelebt. Die Coast Guard erwartete nun, dass die Yacht von den Verantwortlichen umgehend geborgen wird. Hierzu standen auch örtliche Berger bereit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Positive Effekte auf Tourismus, Flora und Fauna durch Wrack der Adelaide
(20.05.14) Drei Jahre nach ihrer umstrittenen Versenkung vor Avoca Beach hat sich die HMAS “Adelaide” wie vorausgesagt in ein marines Wunderland verwandelt. Über 11000 Genehmigungen wurden seither ausgestellt, das Wrack zu betauchen, das einen reichen Fischbestand aufweist. Fischschulen kreisen ununterbrochen um das Schiff, das Heimat einer Vielzahl von Pflanzen und Tieren wurde. 12 Jahre lang hatte das Central Coast Artificial Reef Project (CCARP) darum gekämpft, die Fregatte zu versenken, das für die Central Coast Tourism nun als wichtige Destination gilt. Aus touristischer Sicht habe sich die Versenkung positiv ausgewirkt. Neu ins Programm sollen in Kürze Nachttauchgänge aufgenommen werden.
Der Mast der “Adelaide” soll in Haven am Anzac Day 2015 als Gedenkstätte errichtet werden, wenn einstige Besatzungsmitglieder dazu nach Terrigal kommen. Hier sind in den vergangenen Jahren neue Restaurants, Läden und Cafés entstanden, die vom zunehmenden Tourismus profitieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Gavot II“ aufgelaufen
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Französische Yacht im Solent aufgelaufen
(19.05.14) Am 17.5. lief auf dem Solent die 29 Fuß lange französische Yacht „Gavot II“ mit einem Ehepaar und deren zwei Kindern an Bord auf Grund. Das Boot kam westlich der Ansteuerung der Newtown Estuary in den Abendstunden im Schlamm fest. Die Solent Coastguards alarmierte das RNLI-Boot aus Cowe, das um 18.20 Uhr auslief und die Yacht mit starker Backbordschlagseite festliegend vorfand. Ein Rettungsmann wurde übergesetzt, und nach einigem Manövrieren gelang es, die „Gavot II“ wieder flottzumachen, die dann mit eigener Kraft nach Lymington einlief.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mast demoliert
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Containerkran demolierte Mast eines Frachters in Valencia
(19.05.14) Am 17.5. gegen sechs Uhr rammte ein Containerkran bei Umschlagsarbeiten im Hafen von Valencia den Mast auf dem Peildeck des liberianischen Containerfrachters "MSC Ishyka", 25713 BRZ (IMO-Nr.: 9154206). Der Frachter war am Vortag von Livorno kommend dort eingelaufen. Nachdem der Schaden repariert wurde, konnte der Frachter den Hafen am 19.5. um 3.20 Uhr mit Kurs Las Palmas wieder verlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter "Karmsund"
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Frachter bei Langtangen auf Grund gelaufen
(19.05.14) Auf der Fahrt von Hirtshals nach Oslo lief der unter der Färöer-Flagge laufende Frachter "Karmsund", 2728 BRZ (IMO-Nr.: 7724203), rund 40-50 Meter vom Ufer entfernt im Lovisenbergsund bei Langtangen am 17.5. um 15.15 Uhr auf Grund. Das Schiff war kurz zuvor aus Kragerø ausgelaufen.
Die 10-köpfige Crew und der Lotse blieben unverletzt. Das unbeladene Schiff aber erlitt Schäden im Vorschiffsbereich, zwei Ballasttanks wurden aufgerissen, und es kam zu einem Wassereinbruch. Die beiden Schlepper "Evis" und "Triset" wurden zur Strandungsstelle gerufen und machten den mit Steuerbordschlagseite auf den Felsen liegenden Havaristen am 18.5. wieder flott. Er wurde zunächst nach Helle eingeschleppt, ehe er sich am 19.5. zum Odense Steel Yard in Lindö zur Reparatur aufmachte.
Die Havarie wurde wohl durch einen Navigationsfehler verursacht, Drogen waren nicht im Spiel. Die Polizei von Telemark leitete die Untersuchung. Das 1979 erbaute Schiff läuft für die dänische Norresundby Shipping A/S.
Quelle:Tim Schwabedissen



Explosion auf Containerfrachter auf der Elbe – ein Mann lebensgefährlich verletzt
(19.05.14) Bei einer Kesselexplosion auf dem taiwanesischen Containerschiff „YM Uniformity“, 90532 BRZ (IMO-Nr.: 9462691), wurde in der Nacht zum 19.5. in der Außenelbe ein taiwanesischer Maschinist schwer verletzt. Er wurde per Hubschrauber abgeborgen und in ein Krankenhaus geflogen. Das MRCC Bremen der DGzRS hatte die Rettungskräfte alarmiert, nachdem die Besatzung des Seenotkreuzers „Hermann Helms“ der Station Cuxhaven über Funk von dem Unfall erfahren hatte. Nach der Alarmierung war zunächst unklar, ob an Bord des 333 Meter langen Containerschiffes auch ein Feuer ausgebrochen war.
Das Polizeiboot „Bürgermeister Brauer“ war als erstes vor Ort und setzte zwei Beamte auf dem Havaristen ab. Der Seenotkreuzer „Hermann Helms“ brachte Feuerwehr und Notarzt an Bord, der Seenotkreuzer „Hermann Marwede“ von der Seeposition Helgoland war ebenfalls vor Ort. Nachdem die Feuerwehr Cuxhaven sich ein Bild der Lage verschafft hatte, stellte sich heraus, dass eine Brandbekämpfung nicht nötig war. Auch waren keine weiteren Besatzungsmitglieder bei dem Unglück verletzt worden.
Um den lebensgefährlich Verletzten so schnell wie möglich an Land bringen zu können, wurde der Abtransport per Hubschrauber vorbereitet, während Notärzte ihn für den Transport stabilisierten. Zur Unterstützung brachte das Tochterboot der „Hermann Marwede“ zusätzliches medizinisches Material aus dem Bordhospital auf den Havaristen. In einem aufwändigen Manöver konnte der Patient schließlich ausgeflogen werden.
Die „YM Uniformity“ war nach der Explosion vor Cuxhaven auf der Außenreede vor Anker gegangen. Sie befand sich zum Unglückszeitpunkt auf dem Weg vom CTT Hamburg, wo sie am 18.5. gegen 18 Uhr losgeworfen hatte, nach Rotterdam.
Quelle:Tim Schwabedissen



HMCS Protecteur auf dem Weg nach Kanada
(19.05.14) Der 172 Meter lange, kanadische Flottentanker HMCS “Protecteur” (MMSI: 316146000) wurde am 15.5. aus dem Hafen von Pearl Harbor geschleppt, wo er nach dem Großfeuer am 27.2. gelegen hatte. Am Haken der USNS "Salvor" begann die Reise über den Nordpazifik in die Heimatbasis Esquimalt nahe Victoria.
An Bord des Schleppers waren auch vier Angehörige der Royal Canadian Navy. Mit sechs Knoten ging es auf Heimatkurs, und in rund drei Wochen soll Kanada erreicht sein, wo das Schiff gründlich auf seine Reparaturwürdigkeit hin untersucht wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Australier verletzt von sinkendem Boot gerettet
(19.05.14) Das Patroullienboot HMAS “Wollongong” der Royal Australian Navy hat zwei verletzte Australier an Bord genommen, deren Boot am 14.5. in der Arafura See zu sinken begonnen hatte. Sie waren zunächst von dem indonesischen Versorger “Posh Shearwater", 2644 BRZ (IMO-Nr.: 9618070), gerettet worden.
Der Transfer fand in der Nacht stand, nachdem zunächst Ärzte von der HMAS "Wollongong" auf die "Posh Shearwater" übergesetzt hatten. Am 15.5. wurden die Schiffbrüchigen in Darwin an Land gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuriges Ende einer Charterfahrt
(19.05.14) Am 17.5. gegen Mittag brach im Maschinenraum des holländischen Fahrgastschiffes on "Zilvermeeuw 6" (MMSI-Nr.: 244710313) in Spijkenisse ein Feuer aus. Das 30 Meter lange Schiff befand sich auf einer Charterfahrt mit 55 Schülern aus Zeeland. Ausgelaufenes Öl hatte sich entzündet und für starke Rauchentwicklung gesorgt.
Alle Passagiere konnten sicher an Land abgesetzt werden, nachdem das Schiff angelegt hatte, und wurden mit einem Bus nach Zeeland zurück gebracht. Die Feuerwehr hatte den Brand binnen kurzem unter Kontrolle.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer bei Schweißarbeiten
(19.05.14) Am Nachmittag des 18.5. wurde die Feuerwehr zu dem unter der Flagge der Niederländischen Antillen laufenden Frachter "Alexia", 7878 BRZ (IMO-Nr.:9369083), gerufen, der bei Alcoa in Mosjøen am Kai lag. Bei Schweißarbeiten war Isolierungsmaterial an einem Rohr in Brand geraten.
Um 19.45 Uhr hatte die Feuerwehr die Flammen erstickt. Die Polizei leitete eine Untersuchung an Bord des Frachters, der am 17.5. von Rotterdam kommend in den Hafen eingelaufen war, ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportboot im Oslofjord ausgebrannt
(19.05.14) Das NSSR-Rettungsboote“Bergesen Kreds“ und “Uni Oslofjord” sowie die Löschboote „Akser“ und “Bærum” waren im Einsatz, nachdem ein 37 Fuß langes Sportboot am 18.5. gegen 19 Uhr auf dem Oslofjord zwischen Borøya und Østøya in Bærum in Brand geraten war.
Die dreiköpfige Crew hatte sich durch einen Sprung ins Wasser retten müssen. Sie wurde von anderen Booten gerettet. An Bord des Bootes waren 400 Gallonen Diesel, die zu explodieren drohten. Große Mengen Wasser wurden eingesetzt, dies abzuwenden. Um 19.34 Uhr war der Brand gelöscht, nun galt es, den Untergang zu verhindern.
Um das total zerstörte Boot, das in Richtung Oustøya getrieben war, wurde um 22.30 Uhr durch die Osloer Feuerwehr eine Ölsperre ausgelegt. Am 19.5. plante die Polizei es mit einer Kranbarge zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Vikna auf Grund gelaufen
(19.05.14) Am 17.5. wurde das NSSR-Rettungsboot "Harald V" von dem norwegischen Frachter "Bulk Trans", 1552 BRZ (IMO-Nr.: 7729033), um Hilfe gebeten, nachdem dieser auf der Fahrt von Rørvik nach Laksnes in flachen Gewässern vor Vikna auf Grund gelaufen war. Er saß mit Backbordschlagseite auf den Felsen fest.
Das Rettungsboot konnte den Havaristen übers Heck wieder freischleppen. Er setzte seine Reise gen Bodoe anschließend mit eigener Kraft fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler nach Maschinenschaden abgeschleppt
(19.05.14) Am 13.5. wurde das NSSR-Rettungsboot "Reidar von Koss" alarmiert, nachdem der norwegische Trawler "Nordbanken", 149 BRZ (IMO-Nr.: 8501086) nach dem Auslaufen aus Berlevaag Maschinenschaden erlitten hatte und manövrierunfähig geworden war. Der Havarist konnte bei kräftigem Nordwestwind auf den Haken genommen und nach Båtsfjord eingeschleppt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Chinesische Schiffe attackierten vietnamesische Fischer
(19.05.14) Der Kutter “QNg 90205-TS” aus der vietnamesischen Zentralprovinz Quang Ngai lief am 18.5. nach Tinh Ky in Quang Ngai City ein, wo er trotz der Schäden, die er bei der Kollision mit einem chenesischen Fischereiüberwachungsschiff am 16.5. erlitten hatte, sicher festmachte.
Die beiden Crewmitglieder, die verletzt worden waren, kamen ins Quang Ngai General Hospital. Eines hatte einen gebrochenen Arm erlitten, als die chinesische „306“ die „QNg 90205-TS“ im Hoang Sa (Paracel) Archipel attackierte. Crewmitglieder des chinesischen Schiffes waren an Bord gekommen und hatten die Vietnamesen zusammengeschlagen. Sie beschädigten auch die Ausrüstung und nahmen etliches davon mit, so auch die GPS- und Funkanlage.
Danach gelang es den Fischern, den Schutz von Schiffen der vietnamesischen Coastguard zu erreichen. Der Skipper und Eigner Nguyen Van Quang aus dem Binh Son Distrikt bezifferte den Verluat auf 23,500 Dollar. Berets am 7.5. war die “QNg 96416-TS” des Skippers Nguyen Van Loc aus der An Vinh Kommune im Ly Son Distrikt in der Quang Ngai Provinz von einem chinesischen Schiff bei Hoang Sa gerammt und beschädigt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach vermisster britischer Yachtcrew abgebrochen
(19.05.14) Am Morgen des 18.5. gegen fünf Uhr hat nach über zweitägiger Suche die U.S. Coast Guard die Suchaktion nach Paul Goslin, 56, Steve Warren, 52, aus Somerset, James Male, 23, aus Southampton, und Andrew Bridge, 21, aus Farnham, Surrey,eingestellt, der Crew der 12 Meter langen britischen Rennyacht "Cheeki Rafiki" (MMSI-Nr.:235052271).
Sie hatte am 16.5. um 12.30 Uhr Notrufe gefunkt, nachdem es 1,000 Meilen östlich von Massachusetts in 15 Fuß hohen Seen und bei 50 Knoten Windgeschwindigkeit zu Wassereinbruch gekommen war. Es gab zunächst noch Kontakt mit dem Skipper, der die Lage zu der Zeit als stabil einschätzte. Da die Ursache des Wassereinbruchs aber nicht hatte festgestellt werden können, wurde Kurs auf die Azoren abgesetzt. Am Morgen des 16.5. ging der Funkkontakt verloren, und es wurde angenommen, dass das Boot rasch vollgelaufen und die Crew in eine Rettungsinsel geflüchtet war.
Die Coast Guard hatte unter diesen Umständen eine maximale Überlebenszeit von 20 Stunden geschätzt. Nach 53 Stunden wurde die Suche schließlich abgebrochen. An ihr waren Lufteinsatzkräfte aus North Carolina, Georgia und Kanada sowie Handelsschiffe beteiligt gewesen, die 4146 Quadratmeilen durchkämmt hatten.
Am 17.5. gegen 12 Uhr hatte die Crew des griechischen Containerfrachters "Maersk Kure", 81488 BRZ (IMO:9085522), der sich auf der Fahrt von Port Said nach Savannah befunden hatte, einen gekenterten Rumpf entdeckt, auf den die Beschreibung der "Cheeki Rafiki" zutraf. Doch dem Schiff fehlte die Manövrierfähigkeit, um viel auszurichten. Nachdem keine Anzeichen von Menschen am Wrack festgestellt worden waren, setzte er seine Reise unverrichteter Dinge fort. Die Beneteau First 40.7 war von Antigua nach Europa unterwegs gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach den letzten 18 Vermissten der Sewol unterbrochen
(19.05.14) Am 19.5. musste die Suche nach den 18 noch vermissten Opfern des Untergangs der südkoreanischen Fähre "Sewol" unterbrochen werden, weil die Kette eines der vier Anker einer Barge, die den Tauchern als Basis dient, in rauer See gebrochen war. Zuvor hatten die 122 Froschmänner von Marine und Coast Guard sowie beteiligten Zivilisten einen Küchenbereich und Gänge auf dem Wrack durchsucht. Bislang wurden 286 Tote geborgen.
Quelle:Tim Schwabedissen



54 Leichen aus gekenterter Fähre geborgen
(19.05.14) 54 Menschen wurden tot geborgen, nachdem die Fähre “Miraz 4”, die am 15.5. auf dem Meghna in Bangladesh gesunken war, geborgen wurde. Nachdem Taucher das Wrack durchsucht hatten, wurde die Suche am 17.5. abgebrochen. Das Wrack war auf eine Flussbank gehoben worden.
Da noch rund 100 Personen als vermisst galten, stieß das Ende der Aktion auf Unverständnis bei den vor Ort versammelten Angehörigen. Die Toten waren zumeist auf dem unteren Deck eingeschlossen worden. Sie hatten die Türen ihrer Kabinen nicht mehr öffnen können.
Die Retter stießen auch auf große Schwierigkeiten, weil große Sandmengen bereits eingespült worden waren und die Türen blockierten. Die Fähre war offenkundig überladen mit Passagieren und Fracht, als sie im Sturm kenterte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter vor Wick in Seenot
(19.05.14) Das RNLI-Boot aus Wick wurde am 17.2. um 12.58 Uhr alarmiert, nachdem der Kutter “WK 302” starken Wassereinbruch erlitten hatte. Die „ Roy Barker II” lief so schnell wie möglich zu der Position zwei Meilen nordöstlich von Auckengill. Vor Ort wurde ein Rettungsmann mit einer Lenzpumpe übergesetzt, danach wurde der Kutter nach Keiss eskortiert, wo er repariert werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sandfrachter "Skansanes" , Kurs auf die Felsen
(Bild: Roar Kloelaas)   Großbild klick!
Schlafender Kapitän setzte Frachter auf Felsen
(17.05.14) Am 16.5. kurz vor 13 Uhr kam der unter Färöer-Flagge laufende Sandfrachter "Skansanes", 1140 tdw (IMO-Nr.: 8417259), beim Transit des Storfjord bei Skotungneset in Sunnmøre vom Kurs ab. Zunächst verfehlte er die Zuchtkäfige einer Fischfarm in Fausa nur knapp, um Augenblicke später frontal auf die Felsen am Ufer zu krachen.
Das Schiff kam kurz darauf wieder frei und nahm Kurs auf Valldal. Hier ging die Polizei an Bord und befragte der Kapitän, der offenbar am Ruder eingeschlafen war. Alkohol war aber wohl nicht im Spiel gewesen. Das 63 Meter lange und 11 Meter breite Schiff wurde 1985 bei der Krögerwerft in Rendsburg als "Alko" erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre "Miraz-4" kieloben
(Bild: Andrew Biraj)   Großbild klick!
Mob attackierte Schwimmkran - Suchaktion in Bangladesh fortgesetzt
(17.05.14) Am 16.5. gelang es dem Schwimmkran "Prattay", der eine Hebekapazität von 250 Tonnen hat, das Wrack der 36 Meter langen Fähre "Miraz-4" auf dem Meghna in Bangladesh in Richtung Land zu bugsieren. Es wurde gegen 20 Uhr bei Daulatdia kieloben aus 24 Metern Wassertiefe gehoben und am Ufer aufgerichtet.
Es gelang Tauchern der Bangladesh Inland Water Transport Authority bislang, 54 Tote aus dem Wrack und dem Fluss zu bergen. Die Leichen wurden den Angehörigen übergeben. Überlebende waren in Krankenhäuser in Munshiganj und Dhaka gebracht worden. Das Department of Shipping leitete eine Untersuchung ein.
Die "Prattay" wurde von wütenden Angehörigen der Passagiree attackiert, nachdem am Morgen des 17.5. das Ende der Rettungsaktion gegen neun Uhr erklärt wurde. Daraufhin wurde die Durchsuchung fortgesetzt. An Bord der Fähre waren rund 200 Fahrgäste gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Diese Brücke rammte die "Wikinger Princess"
(Bild: Wasserschutzpolizei)   Großbild klick!
Wikinger Princess rammte Schleibrücke
(17.05.14) Das deutsche Fahrgastschiff "Wikinger Princess" (MMSI-Nr.: 211586910) ist am 15.05. um 11.45 Uhr mit dem Leitwerk der Schleibrücke in Kappeln kollidiert. Die Wasserschutzpolizeistation Kappeln nahm anschließend gegen den Skipper eines 28 Meter langen Segelschiffes Ermittlungen auf. Nachdem der Brückenwärter die Durchfahrt für das Fahrgastschiff freigegeben hatte, lief der Segler trotz Sperrung in den Brückenbereich ein und nahm der 26 Meter langen "Wikinger Princess" das Wegerecht.
Um einen Zusammenstoß mit dem Segelschiff zu vermeide, fuhr der Kapitän ein Manöver nach Steuerbord und kollidierte dabei mit der Brückenkonstruktion. Niemand wurde dabei verletzt. Die Wasserschutzpolizeistation Kappeln nahm Ermittlungen zur Schadenshöhe an der Brücke und am Fahrgastschiff auf.
Quelle:Tim Schwabedissen




Feuer legte Kreuzfahrer lahm
(17.05.14) Auf dem unter Malta-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiff "Saga Sapphire", 37049 BRZ (IMO-Nr.: 7822457), brach am 16.5. sechsten Tag einer England-Kreuzfahrt vor der schottischen Küste ein Feuer im Maschinenraum aus. Es entstand um 10.30 Uhr durch einen Kurzschluss. Während der Brand rasch gelöscht werden konnte, kam es an Bord zu einem Zusammenbruch der Bordenergie.
Das Schiff ging zur Reparatur der Schalttafel bei der Isle of Mull vor Anker. Am 17.5. war der Schaden behoben und die Anlage getestet, sodass die Reise ging in Richtung Ballycastle in Nordirland auf dem Weg nach Dover weiter gehen konnte, wo das Einlaufen für den 19.5. geplant war. Die "Saga Sapphire" hatte 1,008 Personen, darunter 589 Passagiere, an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Neo Moudanion aufgelaufen
(17.05.14) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Suat Bey" lief am Nachmittag des 15.5. in der Ansteuerung von Neo Moudanion auf Grund. Er war mit 2200 Tonnen Dünger beladen. Ein Schlepper wurde aus Thessaloniki gerufen, um dem Havaristen zu assistieren, und Ölsperren ausgelegt. Eine Gruppe von Tauchern inspizierte die Strandungsstelle.
Am 16.5. gegen 15.40 Uhr konnte sich der Frachter wieder befreien und ging eine Meile vor dem Hafen vor Anker. Er war unterwegs von Abu Qir nach Neo Moudanion gewesen. Die "Suat Bey", 3114 tdw (IMO-Nr.: 9070515) wurde 1993 erbaut und hat als Manager die türkische Team Chartering % Shipping Services Ltd.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Cape Cod vermisst
(17.05.14) Der Tanker "Teesta Spirit" (IMO-Nr.: 9283722) und der Autocarrier "Georgia Highway" (IMO-Nr.: 9339820), unterstützten am 16.5. eine Suchaktion der US Coast Guard nach der britischen Yacht "Cheeki Rafiki" (MMSI-Nr.: 235052271) und deren vierköpfiger Crew rund four 1,000 Meilen östlich von Cape Cod.
Die Coast Guard in Boston hatte um 12:30 Uhr Signale der Notsender der 12 Meter langen "Cheeki Rafiki" aufgefangen. Der Agent des Schiffes in England berichtete ebenfalls, dass die Crew eine Notlage nach Wassereinbruch gemeldet habe. Von der Coast Guard Air Station Elizabeth City, North Carolina, stieg sofort eine HC-130 Hercules zur Suche auf.
Das Joint Rescue Coordination Center in Halifax, Nova Scotia, schickte eine C 130 Hercules der Canadian Air National Guard, die am folgendem Morgen um 8:30 Uhr vor Ort war. Ihre Crew sichtete Trümmerstücke im Wasser, aber keine Spur des Bootes und seiner Crew. Vor Ort waren 50 Knoten Wind und 15 Fuß hohe Wellen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachterbergung vor Galapagos-Inseln wird Wochen dauern
(17.05.14) Am 16.5. waren fast alles Öl und die Fracht von dem bei San Cristóbal gestrandeten Frachter "Galapaface 1" geleichtert. Die eigentliche Bergung dürfte aber noch drei bis vier Wochen dauern und nach bisherigen Schätzungen sechs Millionen Dollar kosten. In den unteren Bereichen des Schiffes standen rund 1,000 Tonnen Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachterwrack vor Mykonos wird abgebrochen
(17.05.14) Die Spanopoulos-Gruppe in Piräus wurde beauftragt, das Wrack des am 8.3. vor Mykonos gestrandeten Containerfrachters "Yusuf Cepnioglu", 4984 BRZ (IMO-Nr.: 9119646), zu räumen. Mittlerweile wurde entsprechendes Bergungsgerät zur Unglücksstelle mobilisiert und begonnen, die Aufbauten des Schiffes zu zerlegen. Zuvor hatten die Berger von Tsavliris Ladung und Öl geleichtert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tao
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Drei französische Segler von sinkender Yacht gerettet
(16.05.14) Die US Coast Guard koordinierte am 15.5.die Rettung dreier französischer Segler durch den spanischen Trawler "Robero" (MMSI-Nr.: 224048150) 1,200 Meilen östlich von Cape Cod. Die Coast Guard in Boston hatte gegen sechs Uhr ein Notsignal der 42 Fuß langen französischen Yacht "Tao" aufgefangen.
Von der Coast Guard Air Station Elizabeth City, North Carolina, wurde eine HC-130 Hercules, die derzeit in St. John's stationiert ist, in Marsch gesetzt, um die Yacht zu lokalisieren. An Bord waren ein 72-jähriger und zwei 79-jährige. Das 500 Fuß lange Trainingsschiff der Maine Maritime Academy, die "State of Maine", der Frachter "Mol Maxim" und die "Robero" hielten Kurs auf die Yacht.
Die Hercules war gegen 11 Uhr vor Ort und warf Markierungsfackeln, eine Rettungsinsel und ein Funkgerät ab. Die Segler gaben ihr Boot auf und gingen in die Insel, da ihr Boot Wassereinbruch hatte und im Sinken begriffen war.
Die "Robero" traf um 14 Uhr ein und nahm die Schiffbrüchigen an Bord. Sie wurden dann auf das 300 Fuß lange, spanische Hospitalschiff "Esperanza" gebracht. Vor Ort waren bis zu 12 Fuß hohe Wellen und 3 Knoten Wind.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei französische Segler von sinkender Yacht gerettet
(16.05.14) Die US Coast Guard koordinierte am 15.5.die Rettung dreier französischer Segler durch den spanischen Trawler "Robero" (MMSI-Nr.: 224048150) 1,200 Meilen östlich von Cape Cod. Die Coast Guard in Boston hatte gegen sechs Uhr ein Notsignal der 42 Fuß langen französischen Yacht "Tao" aufgefangen.
Von der Coast Guard Air Station Elizabeth City, North Carolina, wurde eine HC-130 Hercules, die derzeit in St. John's stationiert ist, in Marsch gesetzt, um die Yacht zu lokalisieren. An Bord waren ein 72-jähriger und zwei 79-jährige. Das 500 Fuß lange Trainingsschiff der Maine Maritime Academy, die "State of Maine", der Frachter "Mol Maxim" und die "Robero" hielten Kurs auf die Yacht.
Die Hercules war gegen 11 Uhr vor Ort und warf Markierungsfackeln, eine Rettungsinsel und ein Funkgerät ab. Die Segler gaben ihr Boot auf und gingen in die Insel, da ihr Boot Wassereinbruch hatte und im Sinken begriffen war.
Die "Robero" traf um 14 Uhr ein und nahm die Schiffbrüchigen an Bord. Sie wurden dann auf das 300 Fuß lange, spanische Hospitalschiff "Esperanza" gebracht. Vor Ort waren bis zu 12 Fuß hohe Wellen und 3 Knoten Wind.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot brennt
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Motorboot vor Aberystwyth in Flammen
(16.05.14) Von der RNLI-Station in Aberystwyth rückten am 16.5. um 10.26 Uhr sowohl das Atlantic 85 wie auch das Arancia-Rettungsboot aus, nachdem ein acht Meter langes Motorboot eine knappe Meile vor der Küste bei Clarach in Flammen aufgegangen war. Der Skipper wurde von dem Atlantic 85-Boot gerettet und kam vorsorglich ins Bronglais-Krankenhaus.
Wegen der Gefahr explodierender Gasflaschen hielten die Retter im übrigen Abstand von dem Boot, und Teile der Strandpromenade von der Pier bis zur South Road wurden von Polizei und Coastguard gesperrt. Von dem Boot stieg eine weithin sichtbare Rauchsäule auf. Auch der Mid und West Wales Fire and Rescue Service wurde um 10.50 Uhr alarmiert. Da das Boot vor Anker lag, wurde abgewartet, dass es ausbrennt.
Im Laufe des Tages trieb es von der Position ab in Richtung See. Die RNLI in Aberystwyth überwachte eine Sperrzone um das vom Untergang bedrohte Boot.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dänische Yacht saß bei Lutjeswaard fest
(16.05.14) Am 14.5. wurde die KNRM-Station Den Oever um 10.45 Uhr alarmiert, nachdem die dänische Yacht "Fontain" wegen verstopfter Brennstofffilter Motorprobleme erlitten hatte und unweit von Lutjeswaard festgekommen war.
Die "Johanna Margareta" setzte nach ihrem Eintreffen vor Ort zwei Seenotretter auf die Yacht über, die eine Schleppverbindung herstellten. Allerdings gelang es nicht, das Boot flottzubekommen. Es war auf der Fahrt von Southampton nach Cuxhaven gewesen.
Nun wurde beschlossen, auf steigendes Wasser zu warten, bis dahin kehrte das Rettungsboot auf seine Station zurück. Um 19 Uhr war es wieder an der Unglücksstelle, wo um 10 Uhr Hochwasser sein sollte.
Der Wind kam mit 3-5 Beaufort aus Nordwest, sodass das Wasser rund 15 Zentimeter höher auflief. Das begünstigte die Bergung, und eine halbe Stunde nach Beginn des zweiten Anlaufs wurde die "Fontain" flottgemacht. Sie wurde dann noch nach Den Helder eskortiert.
Quelle:Tim Schwabedissen




Schwelbrand im Bugstrahlruderraum
(16.05.14) Am 12.05. gegen 08:45 Uhr wurde die Polizei alarmiert, weil in Kelheim am Nordkai ein Binnenschiff brennen würde. Diese verständigte die freiwilligen Feuerwehren aus Kelheim, Kelheimwinzer und Saal.
Vor Ort stellte sich heraus, dass sich ein Hydraulikschlauch im Bugstrahlruderraum gelöst und für Rauchentwicklung gesorgt hatte. Ursache dürfte ein Schwelbrand in der Elektronik gewesen sein. Das Schiff hatte 230 Autos geladen und hatte am 11.5. um 18:10 Uhr im Hafen festgemacht, wo 30 Autos gelöscht wurden. Die Feuerwehr belüftete den Bugstrahlruderraum. Der Schaden wurde auf eine Höhe von ca. 1000 Euro geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff drohte auf Rhein auf Grund zu treiben
(16.05.14) Auf dem Rhein in Höhe von Dettenheim wurde ein unbeladenes Binnenschiff durch Maschinenschaden manövrierunfähig. Gegen 15.15 Uhr fiel die Hauptmaschine des 80 Meter langen Schiffes aus. Mit dem Hilfsruderantrieb konnte der Schiffsführer es stabilisieren und ein Auflaufen verhindern. Ein mit gut 1000 Tonnen Kies beladenes anderes Schiff, das von achtern aufkam, verhinderte Schlimmeres und schleppte den nach Mannheim ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht drohte auf Nord-Ostsee-Kanal zu sinken
(16.05.14) Am 13.5. lief auf dem Nord-Ostsee-Kanal bei Fischerhütte eine Segelyacht auf Grund und schlug leck. Sie drohte infolge der Grundberührung zu sinken. Die Crew sicherte sie, indem sie zwischen zwei Dalbengruppen festgemacht wurde.
Dank der Hilfe des holländischen Zweimasters "Luciana" konnte sie dann durch Lenzpumpen stabilisiert werden. Die Fähre Fischerhütte leistete Unterstützung und transportierte Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehr zur Unglücksstelle am Ostende der Weiche Fischerhütte. Nachdem die Yacht gesichert war, wurde sie nach Brunsbüttel verholt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Viele Tote bei Fährunglück in Bangladesh
(16.05.14) Bis zum Nachmittag des 15.5. wurden 29 Tote, darunter 16 Frauen und Kinder, aus dem Wrack der 36 Meter langen und sieben Meter breiten Fähre "Miraj 4" geborgen, die auf dem Meghna bei Daulatdia in Munshiganj auf der Fahrt von Dhaka nach Sureshwar gekentert und auf 80 Fuß Wassertiefe gesunken war.
Das Schiff war am 14.5. um 16.30 Uhr in einen Gewittersturm geraten. Drei Wellen trafen die Fähre, die ersten zwei überstand sie, in der dritten kenterte sie binnen Minuten. 18 der Toten wurden bislang identifiziert und den Angehörigen übergeben. Das Bergungsschiff "Prottoy" zog das Wrack im Laufe des Tages ans Ufer. Es war am Abend des 14.5. von Narayanganj kommend in Daulatdia eingetroffen und ortete das Wrack.
Bei einem ersten Bergungsversuch um 11.30 Uhr brachen die Hebetrossen, und die 110 Tonnen schwere Fähre sank wieder auf Grund. Nachdem auch ein zweiter Anlauf fehlschlug, gelang die Bergung erst, als ein zweites Bergungsschiff mit anpackte.
Einige der 40 Überlebenden beschuldigten den Kapitän, dass er keinen Schutz gesucht habe und das Schiff überladen gewesen sei. Es könnten bis zu 200 Menschen an Bord gewesen sein. Viele hatten auf den unteren Decks Schutz vor dem Sturm gesucht, wo sie beim Untergang eingeschlossen wurden. Hunderte wütender Angehöriger versammelten sich auf beiden Flussseiten. Mehr als 20 Stunden nach dem Untergang der Fähre gab es keine Chance mehr auf Überelbende. Die meisten Fahrgäste waren Arbeiter und Studenten, die auf dem Heimweg waren.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter auf der Svir auf Grund getrieben
(16.05.14) Der russische Frachter "Sormovskiy-3051" kam am 13.5. aus dem Fahrwasser der Svir ab und lief gegen Mitternacht bei Flusskilometer 1039 auf Grund. Das Schiff war in Ballast und hatte vor Anker gelegen, als dieser dem Winddruck nicht mehr standhielt. Am Nachmittag des 14.5. machte ein Schlepper den Havaristen wieder flott. Die "Sormovskiy-3051", 3811 tdw (IMO-Nr.: 8222367), wurde 1984 erbaut und hat als Manager die North West Shipping Co.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision zweier Fähren in Piräus
(16.04.14) Die unter Panama-Flagge laufende Fähre "Princess T" kollidierte am 15.5. gegen 15 Uhr mit der griechischen RoPax-Fähre "Artemis", die an der Drapetsonas Pier in Piräus lag. Das Unglück ereignete sich beim Manövrieren im Hafen. Die neue Pier erlitt Schäden. Die Hafenbehörde leitete eine Untersuchung ein, beide Schiffe wurden mit einem Fahrverbot belegt, bis die Schadensfeststellung abgeschlossen war.
Die "Princess T", 8944 BRZ (IMO-Nr.: 8604345), wurde 1986 erbaut und hat als Manager die European Management Maritime, die "Artemis", 1612 BRZ (IMO-Nr.: 8966951), entstand 1997, und läuft für die Hellenic Seaways Maritime SA.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Fähre in Palermo
(16.05.14) Am 13.5. brach auf der italienischen Fähre "Cossyra", 4419 BRZ (IMO-Nr.: 7717327), die auf der Linie Trapani - Pantelleria läuft, ein Feuer aus. Das Schiff lag im Aorno-Becken der Motonave Cossyra, die zur Treghetti-Reederei gehört, im Schwimmdock. Bei Schweißarbeiten wurden offenbar Ölreste in Fässern in Brand gesetzt, es kam zu einer kleinen Explosion.
Das nachfolgende Feuer breitete sich vom Maschinenraum auf weitere Bereiche des Schiffes aus. Zwei Arbeiter wurden verletzt, einer kam mit 80 % Hautverbrennungen in die Intensivstation für Brandverletzte. Es handelte sich um eine Elektriker der Tesim aus Palermo. Der andere kam ins Krankenhaus Villa Sofia.
Bei der Brandbekämpfung kamen auch Löschboote zum Einsatz. Der Magistrat Geri Ferrara, der die Unfalluntersuchung der Hafenbehörde leitete, beschlagnahmte den Maschinenraum.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler vom Netz lahmgelegt
(16.05.14) Bei dem Sammeln biologischer Proben geriet dem französischen Forschungstrawler "Sepia II", 22 BRZ (MMSI-Nr.: 205849710), am Nachmittag des 13.5. das Netz bei einem Manöver in den Propeller, der daraufhin blockiert wurde. Das SNSM-Rettungsboot der Station Notre- Dame-du-Risban nahm den Havaristen in Schlepp und zog ihn ins Ost-Becken, wo der Schaden am Antrieb untersucht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach 20 Vermissten wieder aufgenommen
(16.05.14) Die Suche nach den Opfern der "Sewol" wurde am Nachmittag des 16.5. wieder aufgenommen, nachdem sie wegen starker Winde und Strömungen einen halben Tag lang hatte unterbrochen werden müssen. Nachdem 284 Opfer geborgen waren, galten 20 Menschen noch als vermisst. Zum zweiten Mal wurden die Decks 3 und 4 angegangen. Die Behörden wollen die Suche fortsetzen, bis alle Toten geborgen sind.
Der Coast Guard-Leiter Kim Seok-kyun sagte, dass das Wrack nicht ohne Einwilligung der Hinterbliebenen geborgen werden sollte. Ein Dutzend ziviler Taucher, die die Coast Guard und Marine unterstützt hatten, wurden unterdessen abgezogen. Sie hatten eigentlich nur fünf Tage lang eingesetzt werden sollen. Sie sollten in Kürze ersetzt werden.
Am 15.5. waren im Zuge der Suchaktion drei Tote gefunden worden, darunter ein Besatzungsmitglied, das zu den wenigen gehörte, das im Einsatz zur Rettung der Passagiere ums Leben kam. Er hatte von dem sinkenden Schiff aus noch seine Frau angerufen, dann aber das Gespräch abgebrochen, um zu helfen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Notgrabung an einem der bedeutendensten englischen Schiffswracks
(16.05.14) Archäologen wollen eine Notgrabung an einem der bedeutendensten englischen Schiffswracks vornehmen, der "London" aus dem 17. Jahrhundert. Am Wrack wurden wegen der Wassererwärmung durch den Klimawandel rasche Verschlechterungen des Zustands festgestellt, nachdem das Schiff 350 Jahre lang im Schlamm vor der Themsemündung an der Küste von Essex bei Southend-on-Sea gelegen hatte.
Die 1656 erbaute "London" gehört zu der Flotte, der Charles II aus den Niederlanden zur Krönung nach Oliver Cromwells Tod 1658 brachte.
1665 fiel sie einer Pulverexplosion zum Opfer, über 300 Mann kamen ums Leben. Nur 25 Menschen wurden gerettet. Bei bisherigen Untersuchungen wurden Ringe, Pfeifen, Kochutensilien, Kanonenkugel, Eimer, Töpfe und andere Ausrüstungsgegenstände gefunden. Bei parametrischen Sonaruntersuchungen wurden weitere Artefakte im Schlamm aufgespürt.
Das 37 Meter lange und 12 Meter breite Wrack liegt in zwei Teile zerbrochen in 18 Metern Tiefe. Die Arbeit ist bei Sichtweiten, die häufig nur einen halben Meter betragen, schwierig. Auch herrscht dort starke Strömung. Erst 2005 war das Wrack entdeckt worden.
Es gehört zu den 49 Schiffen, die dem Protection of Wrecks Act in England unterstehen. Die Taucher wollen vom 18.5. an den Bug, den Laderaum, das Geschützdeck sowie die Tischlerei- und Bootsmannslager untersuchen. Funde sollen vom Southend Museums Service ausgestellt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lord Selkirk II, Ruine
(Bild: Tomjoadboy)   Großbild klick!
Altöl aus zerstörter Fähre in Selkirk entsorgt
(15.0.14) Drei Mitglieder eines Umweltschutzteams der Coast Guard trafen am 14.5. von Vancouver kommend an dem Wrack des Fahrgastschiffes "Lord Selkirk II", 1486 BRZ, ein, das unweit von Selkirk auf Grund sitzt.
Vertreter der Stadt hatten wiederholt über umweltgefährdende Substanzen geklagt, die aus dem Schiff ausliefen. Nun wurde ein Ölschlängel um den Rumpf ausgelegt, während zu beiden Seiten veröltes Wasser ausgepumpt wurde.
Eiswasser stand 1,8 Meter hoch im Rumpf. Es wurde nun erhitzt, und beim Schmelzen stieg Öl auf, das nun in die Barriere gepumpt und von der Firma Randy Farrell entsorgt wurde. Die Arbeiten sollten mehrere Tage andauern.
Die "Lord Selkirk II" verkehrte einst auf dem Red River und Lake Winnipeg in Manitoba. Das größte zwischen den Great Lakes und den Rockies eingesetzte Fährschiff konnte 130 Passagiere aufnehmen. Von1969 bis 1990 war sie im Einsatz.
Seit 1990 wurde die Ausflugsschifffahrt auf dem Red River durch ein Joint Venture der Paddlewheel Riverboats und River Rouge Tours betrieben, und die "Lord Selkirk II" lag seit dem Oktober jenen Jahres im Schlamm bei Selkirk. Im Juli 2010 wurde sie an Abbrecher verkauft, ohne das sich an ihrer Lage etwas änderte. Am 19.6.2012 zerstörte ein Feuer, das Brandstifter verursachten, das rostige Schiff endgültig.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Grande Nigeria" am Europakai
(Bild: Alexander Schulz)   Großbild klick!
Ladung auf Grande Nigeria übergegangen
(15.05.14) Nach der Überfahrt von Dakar musste der unter italienischer Flagge laufende Roro-Carrier "Grande Nigeria", 56738 BRZ (IMO-Nr.: 9246580), am 13.5. um 9.20 Uhr zunächst am Europakai in Cuxhaven festmachen, nachdem durch hohen Seegang Container, die an Steuerbordseite unmittelbar vor den Aufbauten gestaut gewesen waren, übergegangen waren.
Nachdem die Ladung, die über die Seite hing, gesichert war, warf das Schiff um 17.15 Uhr wieder los und lief die Elbe hinaus nach Hamburg, wo es um 22.30 Uhr am O'swald-Kai festmachte. Von dort ging es am 14.5. weiter nach Antwerpen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Zerbrochenes Binnenschiff gehoben und nach Nijmegen abtransportiert
(15.05.14) In den Mittagsstunden des 14.5. war neun Tage nach dessen Untergang die Bergung des holländischen Binnenschiffes "Confid", 1601 ts (EU-Nr.: 02320953), das am 6.5. in Lomm auseinandergebrochen war, durch zwei rund 50 Meter hohe Schwimmkräne von Mammoet abgeschlossen.
Sie hatten die beiden Schiffsteile parallel angehoben, sodass der Knick im Rumpf ausgeglichen wurde. Im Laufe des Vormittags waren die ölverschmierten Aufbauten erstmals wieder ans Tageslicht gekommen.
Während sich der Rumpf aus dem Wasser hob, wurde er unablässig ausgepumpt und das Wrack stabilisiert. Der Schiffsführer nahm erstmals, nachdem er sich mit einem Sprung ins Wasser von dem wegsackenden Frachter hatte retten müssen, dessen ramponiertes Interieur in Augenschein.
Gegen Mittag wurde die "Confid" zu weiteren Untersuchungen zu einer Werft in Nijmegen abtransportiert. Die Ursache des Unglücks war ebenso wie die Zukunft des Schiffes noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Korvette half gestrandeter Yacht in der Lübecker Bucht
(15.05.14) Am 13.5. kam die Korvette "Ludwigshafen" (MMSI-Nr.: 211914000) der deutschen Marine in der Neustädter Bucht der Motoryacht "Calypso" zu Hilfe, die in der Lübecker Bucht auf Grund war, Die 89 Meter lange Korvette übernahm in Abstimmung mit dem MRCC Bremen das On-Scene-Command. Aus Travemünde liefen außerdem ein Polizeiboot sowie das Seenotrettungsboot "Hans Ingwersen" der DGzRS aus, die jedoch wegen ihres zu großen Tiefgangs nicht nahe genug an dem Havaristen heran kamen.
Deshalb wurde das Speedboot der Korvette zu Wasser gelassen und von dessen Crew eine Schleppverbindung zwischen der "Calypso" und dem Seenotrettungsboot hergestellt, das die "Calypso" anschließend nach Travemünde abschleppte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ministerium gibt Widerstand gegen Fährversenkung auf
(15.05.14) Im dänischen Umweltministerium, das sich lange Zeit gegen die Pläne der Naturturisme I/S gestellt hatte, die ausgediente Fähre "Ærøsund" als Tauchattraktion und künstliches Riff in der Ostsee zu versenken, hat jetzt offenbar ein Umdenken stattgefunden. Es sei eine einmalige Gelegenheit, Kapital aus der alten Fähre zu schlagen, sagte auch der Präsident des Tauchclubs Dolphin in Svendborg. Sie könne auch der Taucherausbildung dienen und ein Habitat für Fische und Pflanzen werden, die nach der Steinfischerei ihre Heimat verloren haben.
Am 13.5. fand ein Treffen von 40 Tauchern statt, um nun zu diskutieren, wie die einstige Ærø-Svendborg-Fähre in ein künstliches Riff verwandelt werden kann. Das Schiff wurde 1960 erbaut und 1999 außer Dienst gestellt. Seit 2012 liefen die Pläne für die Versenkung, die aber bislang auf keine Gegenliebe im Ministerium gestoßen waren. Nun hat es offenbar dort einen Erkenntnisgewinn gegeben, sodass es nun doch in absehbarer Zeit ein neues, attraktives Ostseewrack geben dürfte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Auriga legte Kauber Fähre lahm
(15.05.14) Am 13.5. verursachte der Wellenschlag des deutschen Binnentankers "Auriga", 2426 ts (EU-Nr.: 04607590), auf dem Rhein bei Kaub einen Schaden an der dortigen Flussfähre. Auf dem Weg von Mannheim nach Krefeld war er unbeladen in Talfahrt und überholte um 13.10 Uhr den Schubverband "Anroma". Dabei entstand eine Schwell, die die auf der linken Rheinseite liegende Kauber Fähre ans Ufer drückt, wobei der Schottelantrieb abbrach.
Vier Stunden lang ruhte der Fährbetrieb zwischen 13.30 und 17.30 Uhr, bis der defekte Antrieb ausgebaut und durch einen neuen ersetzt worden war. Der Schaden bewegte sich in einer fünfstelligen Höhe. Bei der "Auriga" handelte es sich um die einstige "Waldhof", die 2011 auf dem Rhein kenterte, was zum Tod zweier Crewmitglieder und einer längeren Umweltgefährdung auf dem Fluss führte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper sollen Galapaface 1 sichern
(15.05.14) Am 14.5. trafen die beiden ecuadorianischen Schlepper "Isla Santay", 293 BRZ (MMSI-Nr.: 735059008), und "Antilen" (MMSI-Nr.: 735059130), von Guayaquil kommend in San Cristóbal ein. Sie entsprachen den Vorschriften zum Schutz der Biosphäre im Galapagos Marine Reservat und sollten in den kommenden Tagen den gestrandeten Kühlfrachter "Galapaface 1", 2279 BRZ (IMO-Nr.:7805241), auf seiner Position stabilisieren.
Vor einer Bergung galt es durch einen im Anmarsch befindlichen Schwimmkran von 30 Tonnen Hebekapazität die Ladung zu leichtern. Derzeit waren 85 Menschen mit den Sicherungs- und Bergungsarbeiten vor Ort beschäftigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper an Unterwasserfelsen aufgerissen
(15.0.14) Am 14.5. rammte der amerikanische Schlepper "Devon", 97 BRZ, rund 10 Meilen östlich von Dillingham gegen 00.30 Uhr auf dem Nushagak River einen Unterwasserfelsen. Dabei wurde ein Brennstofftank mit einem Fassungsvermögen von 7400 Gallonen aufgerissen, und rund 5000 Gallonen Diesel liefen aus dem 100 Fuß langen, 1954 erbauten Schiff der Sam Barging Inc in Sterling Landing, Alaska, aus. Der Schlepper war mit einer Barge unterwegs gewesen, als er havarierte, und lag am Abend noch bei Dillingham vor Anker.
Das Alaska Department of Environmental Conservation, die Coast Guard, die Alaska State Troopers und das Alaska Department of Fish and Game wurden um 4.30 Uhr zur Unglücksstelle gerufen. Ein C 130-Überwachungsflugzeug stieg am Morgen auf und sichtete den Ölfilm. Am 15.5. sollte der Schlepper die Gewässer von Dillingham wieder verlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Alte Wracks auf Toms River entsorgt
(15.0.14) Auf dem Toms River wurde am 14.5. eine namenlose, aufgegebene Yacht von 41 Fuß Länge, die aufgegeben auf einer Flussbank gelegen hatte, an Land gezogen und verschrottet. Es handelte sich um das letzte von insgesamt 115 Booten, die auf dem Gelände der Miller Yacht Sales gelegen hatten. Damit ist nun auch die Navigation für den Raddampfer "River Lady", der zwischen der Toms River und der Barnegat Bay verkehrt, gefahrloser.
Das Department of Environmental Protection war eingeschaltet worden, nachdem aus Booten in der aufgegebenen Marina Öl auszulaufen begonnen hatte. 2012 wurde mit Aufräumarbeiten begonnen. Die beiden letzten Schiffe waren die Yacht und ein Schlepper, der seit den 1980ern nördlich der Crabbe Road gelegen hatte. Die Abbrucharbeiten wurden durch die Allied Recycling ais Mount Holly für 11,750 Dollar durchgeführt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach Arklow eingeschleppt
(15.0.14) Das RNLI-Boot aus Arklow, die "Ger Tigchlearr", kam am Morgen des 13.5. einem Kutter zu Hilfe, der 16 Meilen südlich des Hafens trieb. Das 45 Fuß lange Schiff hatte Maschinenausfall erlitten, und die vierköpfige Crew hatte um Hilfe gebeten. Binnen 40 Minuten waren die Seenotretter vor Ort und nahmen den Havaristen in Richtung Arklow in Schlepp. Hier wurde er um 9.30 Uhr vertäut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lange Schleppfahrt nach Cork
(15.0.14) Das RNLI-Boot aus Courtmacsherry kam am 9.5. um 7.35 Uhr dem 75 Fuß langen Kutter "St. Claire" zu Hilfe, der 35 Meilen südsüdöstlich des Hafens um Hilfe gebeten hatte. Et trieb 21 Meilen vom Kinsale Head-Gasfeld entfernt. Das Rettungsboot nahm den Havaristen mit seiner sechsköpfigen Crew in Richtung Kinsale in Schlepp. Wegen hohen Seegangs und der Größe des Schiffes wurde dann aber beschlossen, Cork Harbour anzusteuern.
Bei starkem Wind ging es nur sehr langsam voran, und um 21 Uhr konnte der Kutter nach 11-stündiger Schleppfahrt an der Cobh Dockyard Pier festgemacht werden. Die Seenotretter waren um 23.15 Uhr zurück an ihrem Liegeplatz, wo es noch vier Tonnen Bunkeröl aufzunehmen galt, um bereit für den nächsten Ruf zu sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zerbrochenes Binnenschiff bei Lomm wird von Mammoet geborgen
(14.05.14) Die Bergung des holländischen Binnenschiffes "Confid", 1601 ts (EU-Nr.: 02320953), das am 6.5. auseinander brach, während es in einem Flutkanal der Maas nahe Lomm mit 1400 Tonnen Kies beladen wurde, begann am Morgen des 14.5.
Für die Hebung des Wracks wurde die niederländische Bergungsfirma Mammoet Salvage unter Vertrag genommen. Die vorbereitenden Arbeiten begannen gegen sieben Uhr morgens, die eigentlich Räumung sollte im Tagesverlauf angegangen werden. Nur noch der Bug des Wracks hatte an der Untergangsstelle aus dem Wasser geragt. In den vergangenen Tagen hatten die Berger zunächst das Bunkeröl abgepumpt, von dem ein Teil zuvor ausgelaufen war. Die vierköpfige Crew hatte sich nach dem Einknicken des Schiffes auf ein Baggerschiff flüchten können.
Die "Confid" wurde 1972 von den Deutschen Industrie-Werken in Berlin erbaut als "Theresia Specht" für die Specht GmbH in Hamburg. Anschließend lief sie als "Haniel Kurier 30" für die Haniel Reederei in Duisburg-Ruhrort, ehe sie nach Holland verkauft wurde und dort als "Rio 3", "Brazos" und seit 2005 als "Confid" für die Reederei J. Rijfers in Harlingen lief. Das Schiff hat eine Länge von 84,86 Metern, eine Breite von 9,48 Metern und einen Tiefgang von 2,82 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Koreanischer Kutter rammte russischen Frachter
(14.05.14) Der russische Frachter "Simushir" kollidierte am 11.5. um 5.40 Uhr mit einem südkoreanischen Kutter rund 5,5 Meilen vor der Küste von Ulsan. Er war auf der Fahrt von Shanghai nach Wladiwostok mit einer Ladung Container, als eine Flotte von Fangschiffen vor dem Bug und hinter dem Heck den Kurs kreuzte.
Eines näherte sich auf Kollisionskurs und reagierte nicht auf Versuche, mit Lichtern an Deck auf die Gefahr aufmerksam zu machen. Es rammte die "Simushir" am Heck an Backbordseite und setzte die Fahrt fort. Wenig später wurde der Frachter von der Verkehrszentrale in Ulsan zum Stoppen aufgefordert, ehe es zur Untersuchung nach Pohang ging, wo das Schiff am 14.5. weiterhin lag. Die "Simushir", 9405 tdw (IMO-Nr.: 9179385), wurde 1998 erbaut und läuft für die Sakhalin Shipping Co (SASCO).
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter vor dem Untergang bewahrt
(14.05.14) Die Coast Guard San Francisco rettete am Abend des 13.5. drei Personen von dem Kutter "Leslie Jane", der rund 22 Meilen südwestlich der Golden Gate Bridge´in den Abendstunden Wassereinbruch erlitten hatte. Um 19.25 Uhr hatte er Notrufe gefunkt, woraufhin ein 47-Fuß-Boot der Coast Guard Station Golden Gate und ein Helikopter der Air Station San Francisco in Marsch gesetzt wurden.
Auch der Kutter "Drake" sowie der zyprische Containerfrachter "Hyundai Shanghai", 74400 BRZ (IMO-Nr.: 9305647), leisteten Beistand, bis die Coast Guard eingetroffen war. Der Hubschrauber warf eine Rettungsinsel ab und ging auf Standby, bis der Kutter stabilisiert war. Dem Boot der Station Golden Gate gelang es, die "Leslie Jane" zu lenzen und zu einer örtlichen Pier abzuschleppen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach Newport abgeschleppt
(14.05.14) Die U.S. Coast Guard kam dem am 13.5. rund 15 Meilen nordwestlich der Yaquina Bay manövrierunfähig gewordenen Kutter "Faith of Tonk" zu Hilfe. Die Crew hatte um 16.54 Uhr die Coast Guard North Bend, Oregon, alarmiert, die daraufhin das 110 Fuß lange Patroullienboot "Orcas" aus Coos Bay, zu Hilfe schickte.
Um 19:04 Uhr wurde der 40 Fuß lange Kutter auf den Haken genommen. Um 21.24 Uhr übernahm ein 47-Fuß-Boot der Coast Guard Station Yaquina Bay in Newport die "Orcas" und schleppte sie um 22.38 Uhr in die South Beach Marina in Newport ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff rammte Sportboot in Schaprode
(14.05.14) Am Morgen des 13.5.kolldierte das 40 Meter lange, deutsche Fahrgastschiff "Gellen" (MMSI-Nr.: 211534760) im Hafen von Schaprode mit einem dort festgemachten Sportboot. Ursache war ein fehlgeschlagenes Anlegemanöver, bei dem die "Gellen" zuerst gegen einen Fender kam und dann mit dem Heck das der Pier vertäute Sportboot. Die Schäden am Fahrgastschiff wurden als nicht sicherheitsrelevant eingestuft, und der Fährbetrieb konnte fortgesetzt werden. Die Wasserschutzpolizei Stralsund nahm Ermittlungen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Welle setzte deutsches Schnellboot matt
(14.05.14) Das deutsche Schnellboot "Zobel - S 57" (MMSI-Nr.: 21121063) wurde am Abend des 11.5. auf der Fahrt zu einem UN-Einsatz in Beirut vor der englischen Küste durch Wellenschlag schwer beschädigt. .Am Südausgang des Englischen Kanals wurde es von einer außergewöhnlich großen Welle getroffen. Während keines der 34 Besatzungsmitglieder verletzt wurde, kam es an Bord aber zu so schweren Schäden, dass die britische Marinebasis Portsmouth als Nothafen angelaufen werden musste. Beim Eintauchen in die Welle waren das Vorschiff, die Kommandobrücke und die Aufbauten zum Teil schwer beschädigt worden.
Durch undichte Stellen waren außerdem große Mengen Wasser ins Innere des 58 Meter langen und acht Meter breiten Bootes eingedrungen, das am 9.5. aus Rostock-Warnemünde ausgelaufen war. Die Schäden waren so stark, dass eine Weiterfahrt zum UN-Einsatz nach Beirut nicht mehr möglich war. Stattdessen kehrte das Boot am Morgen des 13.5. nach Wilhelmshaven zurück. Vor dem Libanon hatte die "Zobel" eigentlich am 23. Mai das Schwesterboot "Frettchen" ablösen sollen, das sich seit einem Jahr dort im Einsatz befindet.
Die Marine prüfte jetzt verschiedene Optionen zur Fortführung des UN-Einsatzes. Dazu gehörte neben der Verlängerung des Einsatzes der "Frettchen" auch die Entsendung eines anderen Schnellbootes aus Warnemünde oder eine zeitlich befristete Reduzierung des deutschen Marinekontingents. Ende September soll nach derzeitigem Stand die Korvette "Braunschweig" in den Libanon auslaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung der Santa Ana unterbrochen
(14.05.14) Die Bergung des vor rund einem Monat vor der spanischen Küste gesunkenen portugiesischen Trawlers "Santa Ana", 425 tdw (IMO-Nr.: 7813303), wurde wegen anhaltend schlechten Wetters vorerst ausgesetzt. Die 10 Taucher der Firma Ardentia Marine, in Galicia mussten bei bis zu drei Metern Wellenhöhe ihre Arbeit am Cape Peñas einstellen. Das Bergungsschiff "Latero Primero" brauchte ein Zeitfenster von mindestens drei Tagen, um ein kompliziertes System aus 60 Hebesäcken an dem in 25 Metern Tiefe eine halbe Meile vor Kap Peñas auf Grund liegenden Schiffes anzubringen. Sie zu befüllen, würde zwei Tage dauern und dann auszubalancieren einen weiteren Tag, ehe die mit 10-12 Stunden veranschlagte Verschleppung der "Santa Ana" nach Gijón in Musel angegangen werden könnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Frachter mit Ankern stabilisiert
(14.05.14) Am 13.5. gelang es, den vor den Galapagos-Inseln gestrandeten ecuadorianischen Kühlfrachter "Galapaface 1", 2279 BRZ (IMO-Nr.:7805241), trotz unruhiger See mit ausgefahrenen Ankern zu stabilisieren. Die "Sierra Negra" der MAE und Boote des Galapagos National Park patroullierten an der Unglücksstelle. 19000 Gallonen Öl und weitere 300 Gallonen sonstige umweltgefährdende Stoffe wurden inzwischen abgepumpt. Am 14.5. wurde ein Schlepper vor Ort erwartet. Vor der Bergung sollte noch Fracht geleichtert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Beschädigter Auftriebskörper der "Costa Concordia" blockiert Fortgang der Arbeiten
(14.05.14) Techniker von Titan Micoperi haben nach dem Abbrechen des Sponsons S13, der an der Steuerbordseite der "Costa Concordia" installiert worden war, am 6.5. ununterbrochen daran gearbeitet, ihn in horizontale Position zurück zu bringen. Er wurde von dem Kran "Conquest" gehalten, während das Ballastwasser ausgepumpt wurde. Die Lage war unter Kontrolle.
Der Sponson musste aber nach der Sicherung auf eine Barge, die aus Genua nach Giglio geschickt wurde, verladen werden, um in einer Werft auf Schäden untersucht und repariert zu werden. Auch der benachbarte Auftriebskörper S 12 wurde leicht beschädigt, als S 13 sich gegen ihn drehte. Auch dieser wurde zunächst weiter inspiziert. Sobald der Kran wieder frei war, sollte die Montage er übrigen Schwimmkörper fortgesetzt werden. So schnell wie möglich sollte nun S 10 angebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weitere fünf Tote aus Sewol-Wrack geborgen
(14.0.14) Am 14.5. wurden fünf weitere Tote aus dem Wrack der Fähre "Sewol" geborgen, womit die Gesamtzahl der aufgefundenen Opfer auf 281 stieg und die Anzahl der noch Vermissten auf 23 fiel. Die Taucher entdeckten die Leichen kurz nach Wiederaufnahme der Suchaktion am Nachmittag. Sie hatten in den Nachtstunden eine Stunde lang ohne Erfolg gesucht, und am Morgen vereitelte starke Strömung den Abstieg.
Die Suche am 14.5. konzentrierte sich auf einen Küchenbereich und Kabinen auf Deck 3 und 4 sowie die Aufbauten auf Deck 5. Teile des Rumpfes begannen unterdessen in Bereichen, die bereits durchsucht worden waren, zu kollabieren. Betroffen war vor allem ein Gang zu drei Abteilungen auf Deck 4. Am 15.5. soll das weitere Vorgehen durch die Regierung neu geplant werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ladung verrutscht: Schieflage der Mohammed H
(Bild: Branimir Yovchev)   Großbild klick!
Soda in Varna übergegangen
(13.05.14) Der unter moldawischer Flagge laufende Frachter "Mohammed H", 5561 BRZ (IMO-Nr.: 8605193), der seit dem 29.4. im bulgarischen Varna lag, begann am 11.5., sich an seinem Liegeplatz auf die Steuerbordseite zum Kai hin überzulegen und drohte zu kentern. Das Schiff war am 28.4. aus Capu Media ausgelaufen und hatte bis zum 7.5. auf Reede gelegen.
Offenbar war die Ladung von Soda in Säcken beim Beladen wegen unzureichender Sicherung verrutscht und hatte die Schlagseite verursacht. Die Crew wurde vorsorglich evakuiert. Am 12.5. starteten Arbeiter, die Fracht wieder zu löschen. Diese Arbeit würde mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die "Mohammed H" hat eine Tragfähigkeit von 6700, wurde 1986 erbaut und hat als Manager die HMK Ships & Boats Trading Co. in den Vereinigten Arabischen Emiraten..
Quelle:Tim Schwabedissen



Grenzüberschreitende Suchaktion nach havariertem Motorboot
(13.05.14) Das MRCC in Bremen hat in der Nacht zum 12.5. eine grenzüberschreitende Suchaktion nach einem in Not geratenen deutschen Ehepaar koordiniert. Mit ihrem manövrierunfähigen Motorboot "Edda II" trieben sie orientierungslos im östlichen Teil des Stettiner Haffs. Gegen 23.30 Uhr des 11.5. alarmierte das MRCC die DGzRS-Station Ueckermünde sowie die polnischen Kollegen vom MRCC in Swinemünde, nachdem das Motorboot Maschinenprobleme gemeldet hatte.
Eine genaue Position konnte der Skipper nicht angeben, denn die Crew lag bei südwestlichen Winden von vier bis fünf Beaufort (und sehr kurzen Wellen seekrank unter Deck. Das Seenotrettungsboot "Gerhard ten Dornkaat" aus Ueckermünde suchte gemeinsam mit den polnischen Kollegen, die sich mit dem Seenotrettungsboot "Monsun" ausliefen, das Haff nach dem Motorboot ab. Gegen vier Uhr fanden die polnischen Seenotretter das Motorboot und schleppten es nach Trzebiez ein.
Quelle:Tim Schwabedissen




Yacht nach Mastbruch vor Hiddensee geborgen
(13.05.14) Am 11.5. war das Rettungsboot "Nausikaa" der DGzRS-Station Vitte/Hiddensee auf der mecklenburgischen Ostsee im Einsatz, um der zweiköpfigen Besatzung der Segelyacht "Vilda" zu assistieren. Das Boot hatte drei Seemeilen westlich der Insel Hiddensee in bei südwestlichen Winden von fünf Beaufort und einem Seegang von bis zu eineinhalb Metern Mastbruch erlitten. Die neun Meter lange Yacht war danach kaum noch manövrierfähig. Trotz der schwierigen Witterungsbedingungen gelang es den Seenotrettern, eine Schleppverbindung zum Havaristen herzustellen. Anschließend zogen sie die Segelyacht in den Hafen von Schaprode.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fischer brachte gestrandete Hochzeitsgesellschaft an Land
(13.05.14) Am 11.5. um 20.45 Uhr konnte die Fähre "Ditzum" auf der Ems von einem anderen Schiff freigeschleppt werden. Mehr als 20 Menschen hatten zuvor von Bord geholt werden müssen, nachdem sie bei einer Sonderfahrt von Ditzum nach Petkum aufgelaufen war. Die "Ditzum" war mittags mit einer Hochzeitsgesellschaft ausgelaufen und auf Höhe des Schöpfwerks von Pogum gegen 13 Uhr bei ablaufendem Wasser auf Grund gelaufen.
Der Petkumer Fischer Karl-Heinz Heuer wurde gebeten, den Havaristen freizuzuschleppen, doch hatte dieser Bedenken gehabt, dass er dabei selbst festkommen könnte. Deshalb kam er mit einem Boot zu Hilfe und brachte die Fahrgäste nach Petkum. Der Landkreis Leer organisierte derweil einen Busersatzverkehr zwischen Ditzum und Petkum. Fährführer Hommers blieb an Bord, bis sein Schiff unversehrt wieder flottgemacht worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision im Englischen Kanal
(13.05.14) Am frühen Morgen des 11.5. kollidierte der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Orange Island" 29105 BRZ (IMO-Nr.: 9401958), im Englischen Kanal mit dem unter Gibraltar-Flagge registrierten Tanker "Sten Moster", 11935 BRZ (IMO-Nr.:9341184), der tags zuvor aus Antwerpen ausgelaufen war.
Beide Schiffe liefen auf Parallelkursen und stießen bei einem Überholmanöver zusammen. Dabei wurde die "Sten Moster" auf drei mal fünf Metern an Backbordseite oberhalb der Wasserlinie aufgerissen. Die Portland Coastguard wies das Schiff an, zur Reparatur den Hafen von Rotterdam anzulaufen, wo es am 12.5. an Liegeplatz 5 vor Anker gegangen war. Die "Orange Island" hatte nur geringen Schaden erlitten und durfte die Fahrt von Antwerpen nach New London fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter Emder Reeder kollidierte mit Fähre in Santos
(13.05.14) Am Morgen des 11.5. kollidierte der unter Antigua Barbuda-Flagge laufende Frachter "Copenhagen", 4591 BRZ (IMO-Nr.: 9457115), mit der brasilianischen Fähre "FB 23" der Reederei Dersa vor São Paulo.
Der Zusammenstoß ereignete sich, als der Frachter das Santos Dock um 2.25 aUhr verließ und das Fahrwasser des Hafens ansteuerte. Dabei kam es zu einem Maschinenausfall, und er rammte die unbesetzt am Kai liegende Fähre. Danach kehrte die "Copenhagen" zur Untersuchung an den Liegeplatz bei Schuppen 32'/33 zurück, wo er um drei Uhr festmachte. Der Hafenkapitän befragte am 12.5. die Schiffsführung und den Chefingenieur zum Unfallhergang.
Die "Copenhagen" hatte bei der Havarie Schäden an den Aufbauten erlitten. Die 2004 erbaute "FB 23", die 60 Pkw und 302 Fahrgäste zu transportieren vermag, erlitt leichte Schäden am Rumpf, blieb aber einsatzfähig. Im Laufe der Woche sollte sie repariert werden. Die "Copenhagen" ist 108,18 Meter lang , 16.60 Meter breit, hat 6,5 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 5637 Tonnen. Sie läuft für das Sunship Schiffahrtskontor KG in Emden im Management der Reederei M. Lauterjung GmbH & Co. KG aus Emden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Untersuchung von Fährvorfällen in der Cook Strait
(13.05.14) Die beiden Kapitäne der Cook Strait-Fähren "Arahura", 12735 BRZ (IMO-Nr.: 8201454), und "Kaitaki", 22365 BRZ (IMO-Nr.: 9107942), wurden durch KiwiRail vom Dienst freigestellt, solange die Untersuchung zweier Zwischenfälle andauert.
Am 9.11. sollen die Schiffe bei Picton fast kollidiert sein. Und am 11.5. sollte der "Arahura" beim Auslaufen von Wellington von dem Lotsen des unter Bermuda-Flagge registrierten Kreuzfahrtschiffes "Dawn Princess", 77441 BRZ (IMO-Nr.: 9103996), empfohlen worden sein, auf eine bestimmte sichere Position zu gehen, doch stattdessen drehte sie genau in die entgegengesetzte Richtung und hätte fast ein drittes Schiff, den unter Gibraltar-Flagge laufenden Tanker "Citrus Express", 31433 BRZ (IMO-Nr.: 9311048), gerammt.
Wegen eines derzeit geringen Fracht- und Passagieraufkommens hat die Suspendierung der Kapitäne keine ernsthaften Auswirkungen auf den Verkehr. Maritime New Zealand untersuchte die Vorfälle ebenso wie den am 8.5. aufgetretenen Propellerschaden an der britischen Fähre "Stena Alegra", 22152 BRZ (IMO-Nr.: 9147291), der das Schiff bis kommende an den Kai zwingt, während vom intakten Propeller ein Blatt auf den beschädigten umgesetzt wird, um einen vorläufigen Weiterbetrieb zu ermöglichen. Transportminister Gerry Brownlee wurde auch in Kenntnis gesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leeres Sportboot löste Suchaktion vor Florida aus
(13.05.14) Am 12.5. hat die US Coast Guard die Suche nach möglichen Insassen eines Kunststoffbootes eingestellt, das von der Crew des unter Panama-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiffes "Carnival Fantasy", 70367 BRZ (IMO-Nr.: 8700773), zuvor auf dem Weg von Charleston nach Freeport gegen neun Uhr 57 Meilen östlich von St. Augustine leer in der See treibend entdeckt worden war. Sie hatte den Fund der Coastguard Jacksonville mitgeteilt, die um 9.15 Uhr einen Helikopter der Air Station Savannah, Georgia sowie ein 45-Fuß-Boot von der Station Mayport in Jacksonville alarmierte. Am Boot fanden sich aber Spuren marinen Bewuchses und keine Hinweise auf Notlagen, und so wurde die Suchaktion wieder abgebrochen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche in Sewol-Wrack wieder aufgenommen
(13.05.14) Am 13.5. konnte die Suche nach den Opfern des "Sewol"-Untergangs wieder fortgesetzt werden. Sie hatte drei Tage lang wegen starken Wellengangs und starker Strömung unterbrochen werden müssen. Ein Team von 16 Tauchern drang am frühen Morgen in das Wrack ein und fand bislang eine weitere Leiche, wodurch sich die Gesamtzahl geborgener Toter auf 276 erhöhte mit 28 noch vermissten Passagieren.
Die Suche wurde durch Zerstörungen im Schiff weiter erschwert. Wände sind inzwischen teilweise zusammengebrochen und blockierten die Gänge auf den Decks. Am 12.5. hat die südkoreanische Regierung der Reederei Chonghaejin die Lizenz für die Route nach Jeju entzogen. Am selben Tag wurde ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma verhaftet, der unter dem Verdacht stand, die Sicherheitsinspektionen auf dem Schiff nur nachlässig ausgeführt zu haben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boot mit vier Personen nach Weymouth eingeschleppt
(13.05.14) Das RNLI-Boot aus Weymouth kam am Nachmittag des 12.5. gegen 14 Uhr der "Dawn Hunter" zu Hilfe, die mit vier Personen an Bord nach Maschinenausfall bei der Shambles Bank trieb. Das Rettungsboot nahm den manövrierunfähigen Havaristen, dem der Treibstoff ausgegangen war, auf den Haken. Er war unterwegs von der Isle of Wight nach Weymouth gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der "Santa Maria" entdeckt?
(13.05.14) Forscher glauben, das Flaggschiff von Christopher Columbus, die "Santa Maria", über 520 Jahre, nachdem sie auf einem Riff vor der Nordküste Haitis scheiterte, identifiziert zu haben. Die geographischen, unterwassertopografischen und archäologischen Merkmale wiesen darauf hin, dass es sich um das Schiff handele, sagte Forscher Barry Clifford.
Das Wrack war bereits 2003 entdeckt worden, doch erst jetzt haben Forscher in Betracht gezogen, dass es sich um das größte der drei Schiffe handeln könne, mit denen der Entdecker 1492 von Spanien aus aufgebrochen war.
Die Lage des Wracks in Relation zu dem Fort von Columbus deckt sich mit historischen Überlieferungen, ebenso die Größe. Auch Fotos, die 2003 aufgenommen wurden, zeigen Artefakte aus der Zeit von Columbus, darunter eine Kanone.
Sie wurden seither geplündert. Wenn es gelingt, den Nachweis zu erbringen, so hofft Clifford auf eine Bergung, um die "Santa Maria" in einem Museum auf Haiti auszustellen. Dazu müssen nun eingehendere Untersuchungen angestellt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung Kamper Kogge wird vorbereitet
(13.05.14) Die Firmen Infram und Vestigia haben mit der Vorbereitung der Bergung des Wracks der Kampener Kogge im IJsselmeer begonnen. Das Wrack aus dem 15.Jahrhundert liegt auf dem Boden der IJssel in der Nähe von Kampen soll vor einer geplanten Flussvertiefung geborgen werden. Diese Operation soll zwischen Sommer und Herbst 2015 stattfinden. Die Firmen haben bereits bei anderen unterwasserarchäologischen Projekten wie beim Bau von Maasvlakte II Erfahrungen gesammelt. Das Wrack soll nach seiner Bergung in Kampen in einer Art Schaukasten auf dem Parkplatz am Außenhafen ausgestellt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dänische Lindormen wird unter Kies im Fehmarnbelt begraben
(13.05.14) Das drei Kilometer von Puttgaarden in etwa 24 Metern Tiefe auf dem Grund des Fehmarnbelt liegende Wrack der 400 Jahre alten dänischen "Lindormen", die 1644 in der Schlacht zwischen Holland und Schweden in Brand geriet und verloren ging, wurde jetzt mit Sand und Kies bedeckt, um bei den anstehenden Bauarbeiten zum Fehmarnbelttunnel nicht zerstört zu werden.
Das Schiff ist ein wichtiges Denkmal, sagte Martin Segschneider, der Projektleiter beim Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein. Durch die Abdeckung werden auch Sporttaucher vom Wrack abgehalten und einer Zerstörung durch den Schiffsbohrwurm und andere Tiere, die sich von Holz ernähren, entgegengewirkt.
Da eine Bergung zu teuer wäre, wurde die Fehmarn A/S damit beauftragt, das Wrack unter 4.000 Kubikmetern Sand und Kies zu begraben. Die Arbeiten sollten um den 15. Mai abgeschlossen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack aus dem amerikanischen Bürgerkrieg entdeckt?
(13.05.14) Forscher des National Marne Sanctuary Program glauben, dass Artefakte, die bei Cape Romain nordöstlich von Charleston entdeckt wurden, zu dem Wrack der "Planter" aus dem amerikanischen Bürgerkrieg gehören. Das Schiff der Konföderierten war im Mai 1862 von dem einstigen Sklaven Robert Smalls gekapert worden, der es den Unionisten übergab.
Smalls diente in der South Carolina General Assembly und wurde nach dem Krieg Zollinspektor. Die "Planter" ging 1876 in einem schweren Sturm verloren. Vieles von ihrer Ausrüstung konnte geborgen werden, doch dann geriet sie in Vergessenheit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrackteile der "Rob the Ranter" angespült?
(13.05.14) Treibholz, das an den Strand von Gwynedd angespült wurde, könnte von dem 1899 verloren gegangenen Segler "Rob the Ranter" stammen, glauben Paul Kay der Marine Conservation Society und Chris Holden, der über Wrack in Nord-Wales schreibt. Der Fund erfolgte in Porth Neigwl unweit Abersoch. In der Nähe liegt die "Rob the Ranter", deren Überreste mitunter bei starkem Niedrigwasser noch sichtbar werden.
Bei dem Fund am Strand handelt es sich um zwei große Stücke tropischen Hartholzes. In eines waren mehrere Löcher gebohrt worden, Anzeichen von Versteinerungen an ehemaligen Verbindungen deuteten auf ein hohes Alter hin. Das Gebiet, in dem die "Rob the Ranter" verloren ging, wurde auch Hell's Mouth genannt, weil hier viele Schiffe zugrunde liegen.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Galapaface 1"
(Bild: Guardacostas Isla Espanola)   Großbild klick!
Vor Galapagos-Inseln gestrandeter Frachter weitgehend gelenzt
(12.05.14) 53 der insgesamt 60 Tonnen Bunkeröl wurden bis zum 11.5. aus den Tanks des ecuadorianischen Kühlfrachters "Galapaface 1", 2279 BRZ (IMO-Nr.:7805241), durch die "Gabarra Orca" abgepumpt. Die Operation wurde durch ruhiges Wetter begünstigt. Am 10.5. hatte ein Team von Tauchern, Schweißern und Technikern Strategien zur Bergung des Havaristen diskutiert. Die Eigner, die Cruising Galapagos SA, nahm einen Schlepper unter Vertrag, der ihn in tieferes Wasser ziehen soll. Technisches Personal der Obras y Servicios TEX S.A. Vertreter des National Park Galapagos, die Marine von Ecuador, das Department of Risk Management, ein Vertreter der Ports and Maritime Transport und Rettungsteams blieben einsatzbereit auf Standby.
Der Frachter war am 9.5. gegen drei Uhr bei Puerto Baquerizo Moreno auf Grund gelaufen. Um 4.10 Uhr meldete der Kapitän Wassereinbruch im Maschinenraum. Boote brachten Ausrüstung und Generatoren zum Lenzen an Bord. Die Küstenwache assistierte, eine HN 407 unternahm einen Kontrollflug, um Ölverschmutzungen festzustellen. Das Notfallkommittee forderte Bargen aus Puerto Seymour und Puerto Baquerizo Moreno an, um die 1100 Tonnen Versorgungsgüter zu leichtern.
Am 21.12.2011 hatte das norwegische Rettungsboot "Bergen Kreds" aus Haugesund dem zu der Zeit als "Fenja" laufenden Frachter assistiert, als er auf der Fahrt von Valletta nach Honningsvag auf halbem Weg zwischen Mosterhamn und Leirvik Maaschinenschaden erlitten hatte. Das Boot hatte ihn nach Leirvik eingeschleppt, wo die Maschine repariert wurde.
Am 22.8.2011 war der Frachter in Lerwick fünf Tage lang mit einem Fahrverbot belegt worden, weil der Motor eines Rettungsbootes streikte und es weitere Mängel im Sicherheitsmanagement gab. Dies war bei einer Inspektion aufgefallen, nachdem der Frachter ebenfalls wegen Maschinenschadens 50 Meilen nordöstlich von durch die "Anglian Earl" in den Hafen hatte geschleppt werden müssen.
Das Schiff hat eine Länge von 81 Metern, eine Breite von 14,22 Metern, einen Tiefgang von drei Metern und eine Tragfähigkeit von 2432 Tonnen. Es wurde 1979 bei der Hatlo Verksted in Ulsteinvik erbaut als "Norcan". 2001 wurde es zur "Green Frio", 2007 zur "Viking Frio", 2010 zur "Fenja" und 2012 zur "Galapace 1".
Am 16.1.2001 war bereits der Tanker "Jessica" von Acotramar vor den Galapagos-Inseln ebenfalls in der Wreck Bay verloren gegangen. Er strandete auf dem Schiavoni Reef in der Einfahrt von Puerto Baquerizo Moreno auf der Insel San Cristóbal, weil die Besatzung in stürmischer See eine Tonne mit einem Leuchtturm verwechselt hatte. Der Tanker war mit 900 Tonnen Kraftstoff, 600 Tonnen Diesel und 300 Tonnen Heizöl beladen gewesen. Nachdem zunächst keine Bergung angegangen wurde, legte sich der 1971 erbaute Tanker bis zum 18.1. um 25 Grad auf die Seite, schlug leck und verlor 250 Tonnen Öl. 1.000 Quadratkilometer Wasserfläche wurden kontaminiert.
Das Öl trieb auf die Strände der Inseln Santa Fe und San Cristóbal. Seelöwen, Seeleguane und Pelikane fielen der Verschmutzung zum Opfer. Fünf der 13 größeren Inseln waren betroffen. Der Kapitän des Tankers wurde zusammen mit 13 Besatzungsmitgliedern wegen Fahrlässigkeit verhaftet. Die Anklage lautete auf Umweltvergehen oder Umweltverbrechen.
Der Kapitän gestand menschliches Versagen ein und wurde zu 90 Tagen Haft verurteilt, sein Kapitänspatent eingezogen. Das Hohe Gericht von Guayaquil in Ecuador verurteilte am 3.10. 2002 die britische Firma Terranova Ltd. zur Zahlung einer Summe von 10 Millionen US-Dollar an den Galapagos-Nationalpark fest. Die Terranova hatte die "Jessica" zwar versichert, sich aber geweigert eine Entschädigung zu zahlen, weil die Versicherung abgelaufen war, der Eigner des Tankers keine Inspektion durchgeführt und aufgehört habe, Prämien zu zahlen. Dem folgte das Gericht aber nicht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Chanko huckepack
(Bild: Lars Olsen)   Großbild klick!
Schlepper aus Naturschutzgebiet geborgen
(12.05.14) Der 35 Meter lange, norwegische Schlepper "Chanko", 159 BRZ (IMO-Nr.: 5005457), der am 22.4. nach Maschinenschaden bei Edøya vor Sommarøy in einem Naturschutzgebiet gestrandet war, wurde am 10.5. durch die Artic Seaworks geborgen. Nachdem zuvor bereits Öl und Diesel abgepumpt worden waren, wurde das Wrack auf eine Barge gehoben und am Haken des 15 Meter langen Katamaranschiffes "Barents Ocean" (MMSI-Nr.: 257264500) am 11.5. nach Harstad eingeschleppt. Weil Schlechtwetterphasen die Arbeiten verzögert hatten, war der Havarist inzwischen so schwer beschädigt, dass er nicht mehr reparaturwürdig erschien. Der Schlepper sollte nun in Harstad abgewrackt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historische Ems-Fähre auf Grund gelaufen
(12.05.14) Am 11.5. ist bei Pogum die Ems-Fähre "Ditzum" mit 20 Passagieren auf Grund gelaufenen. Sie kam auf halber Strecke zwischen Ditzum und Pogum fest. Neben den Fahrgästen war auch ein Pkw an Bord. Ein Boot aus Petkum brachte die Passagiere an Land, der Landkreis Leer richtete einen Busdienst zum Weitertransport ein.
Die Fähre sollte mit steigendem Wasserstand wieder flottgemacht werden. Das Schiff war vom Kurs abgekommen, als der Skipper nach Treibgut auf der Ems Ausschau hielt.
Die "Ditzum" wurde 1926 auf der Meyer Werft in Papenburg. 1954 wurde die ursprünglich eingebaute Dampfmaschine durch einen Dieselmotor ersetzt. Seit dem 1. Mai 1971 wird die Fährverbindung nicht mehr von der Gemeinde Ditzum, sondern vom Landkreis Leer betrieben.
Das Fährschiff wurde 2005/06 von der Schiffswerft Diedrich in Oldersum für 750.000 € überholt und technisch verbessert, wobei auch die Ladefläche auf 23 Quadratmeter vergrößert wurde. Sie hat eine Länge von 24,29 und eine Breite von 5,96 Metern und vermag 120 Personen zu befördern.
Quelle:Tim Schwabedissen




100-jähriges Fahrgastschiff nach Untergang und Reparatur schöner als zuvor
(12.05.14) Neun Monate nachdem das älteste Zuger Fahrgastschiff "Schwan" gesunken war, wurde es am 10.5. durch die Schiffagentur GmbH wieder in Dienst gestellt. Es war am 6.8.2013 in einem Sturm an seinem Liegeplatz intergegangen und in den vergangenen Monaten umfassend repariert und überholt. Zur Feier der Wiederindienststellung wurde eine Formationsfahrt aller Fahrgastschiffe auf dem Zugersee organisiert.
Der 17-Tonner ist fast 100 Jahre alt, die Reparatur kostete 500.000 Franken. Der Verein MS Schwan erhielt dabei Hilfe durch viele Spender und Sponsoren. Das Schiff verfügt nun auch über modernste nautische Instrumente. Die Fenster wurden vergrößert, der Mast höher. Die erste öffentliche Fahrt findet am 15. Mai statt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff machte Zwangsstopp in Neckarsteinach
(12.05.14) Durch undichte Abflussrohre kam es auf dem französischen Binnenschiff "Château Chalon", 2173 ts (EU-Nr.: 4603280), am 10.5. gegen 12 Uhr zu Wassereinbruch in den Laderaum, in dem 1030 Tonnen Granitplatten gestaut waren. Das Schiff entwickelte Schlagseite, nachdem es die Neckarsteinacher Schleuse flussaufwärts passiere.
Nachdem es der Wasserschutzpolizei wegen seines hohen Tiefgangs aufgefallen war, stellten die Beamten bei einer Kontrolle fest, dass wegen schadhafter Abflussrohre Wasser in die Laderäume eindrang und die Kapazität der Pumpen nicht ausreichte, um es abzupumpen, sodass die Gefahr eines Untergangs als gegeben angesehen wurde.
Da sich das Schiff unmittelbar vor dem Neckarsteinacher Gewerbegebiet befand, ordnete das Wasser- und Schifffahrtsamt die teilweise Entladung des Schiffes dort an. Der direkt am Neckar stehende Kran der Kiesfirma Krieger löschte binnen mehrerer Stunden etwa 158 Tonnen der Ladung, bis der Wassereinbruch gestoppt werden konnte. Die Feuerwehr war mit zehn Mann im Einsatz. Eine Weiterfahrt des Schiffes machte die Wasserschutzpolizei von der Begutachtung des Schadens durch einen Schiffssachverständigen abhängig, bis dahin verblieb der Frachter in Neckarsteinach.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter rammte Antwerpener Schleuse
(12.05.14) Am 10.5. um 16.45 Uhr kollidierte der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter "Cala Pinguino", 17518 BRZ (IMO-Nr.: 9377705), mit der Boudewijn-Schleuse in Antwerpen. Er war von Liegeplatz 716 im Delwaide-Dock nach Le Havre unterwegs. Der Kapitän rief nach der Havarie eine nautische Kommission zur Inspektion an Bord. Der Frachter kehrte dazu um 19.30 Uhr zum Containerdock in Antwerp zurück. Gegen Mitternacht warf er nach Abschluss der Untersuchungen wieder los. Die Schleuse blieb bei der Havarie unbeschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge an Untergangsstelle der "Sewol" im Sturm evakuiert
(12.05.14) Windgeschwindigkeiten von 14 Metern pro Sekunde und drei Meter Wellenhöhe vereitelten auch am 11. und 12.5. Tauchereinsätze am Wrack der Fähre "Sewol". Eine Barge, von der aus die Taucher arbeiteten, wurde bis auf 20 Mann, die die Ausrüstung sichern sollten, vorsorglich evakuiert. 19 Schiffe der Marine blieben vor Ort, kleinere Boote aber suchten Landschutz auf. Zuletzt waren am Morgen des 10.5. Taucher im Wrack gewesen.
In vier Bereichen hatten sie vom Einsturz bedrohte Wände entdeckt. Die insgesamt 128 Taucher sollten so bald wie möglich öffentliche Räume wie einen Esssaal und eine Lounge auf den Decks 4 und 5 inspizieren. Wenn die Decks einbrechen, müssen sie mit schwerem Gerät an der Steuerbordseite neue Zugänge schaffen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Unbemanntes Tiefseetauchboot implodiert
(12.05.14) Am 10.5. um 14 Uhr ging das ROV "Nereus" auf 9,990 Metern Wassertiefe im Kermadec -Graben nordöstlich von Neuseeland verloren. Es sollte die Region in einer Tiefe von 6,000 bis fast 11,000 Metern untersuchen. Wissenschaftler vermuteten, dass es unter dem Wasserdruck implodierte. Die "Nereus" wurde 2008 von der Deep Submergence Lab am Woods Hole Oceanographic Institution (WHOI) konstruiert.
Die Finanzierung erfolgte über die U.S. National Science Foundation (NSF). Als sie verloren ging, war es der 30. einer insgesamt 40-tägigen Expedition des Forschungsschiffes "Thomas G. Thompson", das erstmals den Tiefseegraben systematisch untersuchen wollte. Sieben Stunden nach dem Abstieg ging zwei Stunden vor Ende des Tauchgangs der Kontakt an der tiefsten Stelle verloren. Daraufhin wurde eine Suchaktion gestartet, in deren Verlauf Trümmerteile an der Wasseroberfläche entdeckt wurden, die als Überreste der "Nereus" identifiziert werden konnten. Sie wurden geborgen in der Hoffnung, dass sie weiteren Aufschluss über die Geschehnisse in der Tiefe liefern könnten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach vermisstem Fischer
(12.05.14) Die saudiarabische Coast Guard hat im Roten Meer die Suche nach einem vermissten thailändischen Fischer intensiviert, der nach dem Untergang seines Kutters "Al Panjar 6873" seit dem 8.5. vermisst wurde. Boote der Coast Guard boats und zwei Helikopter hielten nach ihm Ausschau, nachdem sein Kutter im Sturm vor Babur, sieben Meilen westlich von Shoaiba, gesunken war. Vier Mann konnten gerettet werden. Es waren ein Saudi, ein Syrer, ein Jemenite und ein Palästinenser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer verwüstete Marina in Cranston
(12.05.14) In Cranston brach am Abend des 10.5. im Rhode Island Yacht Club ein Feuer aus, das sich schnell ausbreitete. Als die Feuerwehr um 23.30 Uhr eintraf, standen vier Boote in Brand. Sieben Personen hatten sich bereits retten können. Brennendes Fiberglas und Diesel sorgte für starke Rauchentwicklung. Die 41 Einsatzkräfte mussten unter Atemschutz arbeiten. Ein Löschboot brachte die sieben vom Rauch eingeschlossenen Personen in Sicherheit, und pumpte Wasser auf die brennenden Boote. Doch die Flammen konnten nur mit Löschschaum erstickt werden.
Nach eineinhalb Stunden war der Brand eingedämmt und nach drei Stunden gelöscht. Ein Feuerwehrmann war verletzt worden, eine Person wurde mit Brustschmerzen ins Krankenhaus gebracht. Bei den zerstörten Booten handelte es sich um die Yacht "Barefoot Bob," die 60 Fuß lange, 1998 erbaute Yacht "Main Course", ein 40 Fuß langes Boot, das gerade eingelaufen war, die 40 Fuß lange Sea Ray", Unstable" und die 42 Fuß lange "Naughty Carl" sowie die Yacht "Headhunter", die ebenso wie ein Nachbarlieger sank. Der Schaden ging in die Millionen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Fraser Island
(12.05.14) Vor Fraser Island in Südost-Queensland sank ein australischer Kutter auf Fangfahrt 20 Kilometer vor der Westspitze der Insel. Ein Rettungshubschrauber sichtete den 60 Jahre alten Skipper am Morgen des 11.5. im Wasser und brachte ihn ins Hervey Bay Hospital.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Mann, zwei Boote und eine Yacht in Portsmouth geborgen
(12.05.14) Die 24 Fuß lange Yacht "Dream Catcher" lief beim Manövrieren am 10.5. im Hafen von Portsmouth auf Grund. Zwei Boote mit drei Mann an Bord kamen dem Skipper zu Hilfe, konnten jedoch bei stürmischem Wetter mit neun Beaufort nichts ausrichten. Stattdessen befanden sich auf einmal die Yacht, zwei Boote und vier Personen in Seenot.
Um 16.24 Uhr lief aus Bembridge das RNLI-Boot "Alfred Albert Williams" aus, nachdem es von der Solent Coastguard alarmiert worden war. Das Rettungsboot setzte sein Tochterboot mit zwei Mann an Bord aus, und die Yacht samt der zwei Boote und den vier Mann, die sich auf die "Dream Catcher" gerettet hatten, wurden zum Ponton des Hardway Sailing Club geschleppt. Um 18.42 Uhr war der Einsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter durch Kranbarge in Scrabster gehoben
(12.05.14) Der Kutter "Shalimar - BCK 598" (MMSI-Nr.: 234774000), der am 30.4. binnen einer halben Stunde gesunken war, nachdem er durch einen Maschinenschaden nicht mehr hatte aufgestoppt werden können und er mit einer Pier in Scrabster Harbour kollidiert war, wurde am Abend des 11.4. gehoben. Die Bergungsaktion kostete über eine Million Pfund. Bereits am 8.4. war eine Hebebarge aus Stromness gekommen, die bis zum 10.5. über dem Wrack in Position gebracht wurde. 12 Stunden nach dem Bergungsbeginn wurde der in Buckie registrierte, 17 Meter lange Kutter um 20.10 Uhr aus dem Wasser gehoben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubschlepper "Kimberly Selvick" gesichert
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Schubschlepper in Lake Michigan geborgen
(11.05.14) Die Coast Guard und Berger haben die Hebung des Schubschleppers "Kimberly Selvick" beim Burnham Park in Lake Michigan am 10.5. abgeschlossen. Das Schiff wurde zum Calumet River Slip geschleppt. Am Nachmittag des 9.5. war das Öl geleichtert worden. Die Berger pumpten aus dem vorderen Kraftstofftank 9700 Gallonen aus und am nächsten Morgen 3900 Gallonen aus einem achtern gelegenen Tank. Nachdem insgesamt 13700 Gallonen abgepumpt waren, wurde das Wrack um 12.30 Uhr schwimmfähig gemacht und von einer Kranbarge gesichert.
Diese bugsierte den Schubschlepper dann in tieferes Wasser, wo Taucher die Untersuchung des Rumpfes abschlossen. Sie stellten fest, dass der Kielbereich an zwei Stellen im Maschinenraum aufgerissen war. Sie dichteten die Leckagen ab und pumpten den Maschinenraum aus. Kran und Schubschlepper steuerten den Calumet River Slip an, wo es bis zum 14.5. zu warten galt, wenn ein Platz im Trockendock frei würde.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wrack der "River Princess"
(Bild: Rozario Estibiero)   Großbild klick!
Reste der River Princess vor Sinquerim verschwinden
(11.05.14) Vor Sinquerim werden derzeit die Reste des Bulkcarriers "River Princess" aus dem Sand geräumt. 43 Taucher und 200 Arbeiter sowie 17 Schiffe, darunter einer der größten indischen Schwimmkräne, waren damit beschäftigt.
Bisher wurden 3,000 Tonnen Metall geborgen, und tausend bis 2000 Tonnen sind noch nach. Täglich werden rund 150 Tonnen geborgen, allein am 9.5. waren es 200 Tonnen. Der Schrott muss zuerst unter dem 10 Meter hoch aufgetürmten Sand freigespült werden. Dann wird er in kleinere Teile zerschnitten und von Kränen auf Bargen gehoben, die sie zu einem Lagerplatz in Old Goa gebracht. Bis Ende des Monats soll die Arbeit abgeschlossen sein, bevor die Monsun-Zeit einsetzt.
Am 25.4.2011 war mit den Bergern von Arihant der Bergungskontrakt abgeschlossen worden. Es galt, zunächst 11000 Tonnen Stahl zu räumen. Erst danach wurde festgestellt, dass Teile des Wracks zurück geblieben waren. Am 10.3. begann deren endgültige Beseitigung.
Quelle:Tim Schwabedissen




Yacht "Marique" im Schlepp
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
RNLI barg Yacht vor Lizard
(11.05.14) Am 10.9. geriet die 40 Fuß lange Yacht "Marique" mit zwei Mann an Bord vor Lizard in Seenot, nachdem das Rigg in schwerer See bei acht Beaufort Wind beschädigt wurde. Das RNLI-Boot "Rose" der Station Lizard lief am Nachmittag zu der 37 Meilen südlich von Lizard Point treibenden Yacht aus Lowestoft, die von Bayona nach Falmouth unterwegs war. Nach einer Fahrt von 80 Minuten waren die Seenotretter um 16.15 Uhr vor Ort.
Der Kutter "Sparkling Line" blieb bis dahin auf Standby. Zwar lief die Yacht unter Motor, doch gab es Sorge wegen ausgehenden Treibstoffs und der Erschöpfung der Crew. Ein Rettungsmann sprang auf die Yacht und stellte eine Schleppverbindung her. Um 21:40 Uhr wurde sie nach Falmouth geschleppt. Um 22.20 Uhr kehrten die Seenotretter nach über sieben Stunden zu ihrer Station zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen




Rettung aus Tropensturm
(11.05.14) Die Coast Guard rettete am 9.5. die dreiköpfige Crew des 67 Fuß langen Sportbootes "Ebenezer" vor Mexiko. Das Schiff war mit drei Mann an Bord 12 Meilen vor Rio Grande leckgeschlagen und trieb auf die amerikanischen Gewässer. Das Patroullienboot " Razorbill" kam in acht Fuß hohen Seen und Windgeschwindigkeiten von 79 Meilen zu Hilfe.
Ein Boardingteam wurde übergesetzt, das Wassereinbruch in einer Abteilung, die durch ein Boot an Deck blockiert wurde, stattfand. Da sich das Wetter weiter verschlechterte und es nicht gelang, sich Zugang zu verschaffen, wurde entschieden, alle Mann abzubergen. Dies geschah per Boot in zwei Etappen.
Während der Aktion hatte sich das Wetter von relativ ruhigen Bedingungen zu einem Tropensturm ausgewachsen. Eine HU 25 Falcon der Coast Guard stieg am Nachmittag des 10.5. auf und entdeckte die "Ebenezer" in Playa Costa Azul gestrandet liegend.
Quelle:Tim Schwabedissen




Nigerianisches Patroullienboot gesunken
(11.05.14) Die "Encounter", (MMSI-Nr.: 657111039), ein 35 Meter langes Patroullienboot der nigerianischen Marine, ging 13 Meilen vor der Marinemole in Beecroft in Flammen auf und sank vor der Reede von Lagos. Die 12-köpfige Crew wurde gerettet. Ein Kurzschluss hatte sich in kurzer Zeit zu einem Großbrand ausgeweitet. Versuche der Crew, den Brand zu löschen, scheiterten, und als eine Explosion drohte, sprangen sie über Bord. Nach über zwei Stunden wurden sie mit Booten gerettet. Sie wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Nach Knall gesunken
(Bild: Nils Hansen)   Großbild klick!
Charterfahrt endete mit Knall
(10.05.14) Ein 20 Fuß langes Motorboot mit sechs Touristen, fünf Russen und einem Finnen, an Bord sank vor Nordrollnes in Ibestad am 10.5. gegen 13 Uhr. Es gab einen Knall, dann sahen Zeugen, wie die Bootsfahrer mit Eimern am Lenzen waren.
Zwei Mann kamen mit einem kleinen Boot zu Hilfe, gerade richtig, um die Schiffbrüchigen aufzunehmen, deren Charterboot binnen 10 Minuten rund 40 Meter vom Ufer in Holmen entfernt auf drei Metern Wassertiefe sank. Wahrscheinlich war es auf eine Untiefe gelaufen. Die Geretteten hatten leichte Verletzungen davongetragen. Ein Mann wurde mit Gesichtsverletzungen in Hamnvik behandelt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubschlepper "Kimberly Selvick" wird geborgen
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Schubschlepper wird vor Bergung geleichtert
(10.05.14) Die US Coast Guard überwachte am 9.5. weiter die Bergungsarbeiten an dem gesunkenen Schubschlepper "Kimberly Selvick" (MMSI-Nr.: 366984080) in Lake Michigan vor dem Burnham Park. Bei einer Untersuchung des 14 Meter langen Rumpfes durch Taucher konnten diese kein Leck finden, jedoch kamen sie nicht an die Stelle heran, an der er auf Grund aufsaß. Eine Kranbarge und andere Ausrüstung wurden zur Untergangsstelle gebracht, und das Dieselöl sollte geleichtert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vonar wieder auf dem Wasser
(Bild: Steve Arntzen)   Großbild klick!
Vonar hat wieder Wasser unter dem Kiel
(10.05.14) Am 8.5. gelang es, den norwegischen Trawler "Vonar", 1319 BRZ (IMO:9282754), von dem Slip in Harstad, auf dem er sich verkantet hatte (Bild), zu befreien. Der Schwimmkran "Eide Lift 7" der Eide Marine Services in Høylandsbygd, der von der "Eide Max" zur Werft geschleppt worden war, hob das Schiff von dem Slip auf tieferes Wasser. Sobald es wieder schwamm, nahm die "Eide Max" es in Richtung des Heimathafens Ålesund auf den Haken. Bevor die Werft HAMEK wieder Schiffe slippen kann, muss die Anlage zunächst instandgesetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter in Wreck Bay aufgelaufen
(10.05.14) Ausgerechnet in der Wreck Bay lief das ecuadorianische Versorgungsschiff "Galapaface 1", 2279 BRZ (IMO-Nr.: 7805241), auf Felsen bei den Galapagos-Inseln. Die ökologisch sehr sensiblen Galapagos Islands befinden sich 500 Meilen westlich von Ecuador. Es kam zu erheblichem Wassereinbruch in den Maschinenraum des Frachters, der 60 Tonnen Bunkeröl an Bord hatte. Er entwickelte Steuerbordschlagseite.
Die Havarie ereignete sich in der Ansteuerung von Puerto Baquerizo Moreno auf San Cristóbal, der östlichsten der unbewohnten Inseln. Die Behörden legten einen Ölschlängel um den Frachter aus, der 10 Tonnen Versorgungsgüter an Bord hatte.
Vor einer Bergung sollten Öl und Ladung geleichtert werden. Die "Galapaface 1" hat eine Tragfähigkeit von 2432 Tonnen, wurde 1979 erbaut und läuft für die Cruising Galapagos SA in Ecuador.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnentanker auf Schelde aufgelaufen
(10.05.14) Der holländische Binnentanker "Piz Stanley", 1326 ts (EU-Nr.: 04029430) lief am Abend des 8.5. mit einer Ladung von 1,100 Tonnen Rapsöl in der Ostschelde auf Grund, fast genau an der Stelle, an der vor sechs Wochen die mit Schwefelsäure beladene "Nitrico 2" ebenfalls festgekommen war. Die Havarie ereignete sich kurz vor Hochwasser auf Höhe von Stavenisse. Von dort lief der Schlepper "Zephyrus" von Multraship in Terneuzen sofort aus und konnte den Tanker auf tiefes Wasser ziehen, wo er untersucht wurde. Anschließend ging es nach Wemeldinge am Haken der "Zephyrus" und "Delta".
Quelle:Tim Schwabedissen



Katamaran bei Kollision entmastet
(10.05.14) Die holländische Fregatte Zr. Ms. "Zeeland" kam vor Curacao nach einer Kollision dem Segelkatamaran "Sunshine" zu Hilfe. Er hatte beim Zusammenstoß mit einem Zweimaster den Mast verloren. Zwei Mann der Coast Guard gingen an Bord des Katamarans, der mit eigener Kraft den Hafen erreichte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schotts der Sewol beginnen zu brechen
(10.05.14) Am 10.5. haben Taucher zwei weitere Tote im Wrack der Fähre "Sewol" entdeckt, womit die Anzahl geborgener Opfer auf 275 stieg. 29 Personen wurden noch vermisst. Der größte Teil des Wracks, das in über 40 Metern Tiefe auf der Seite liegt, wurde inzwischen durchsucht. Doch nun machen Schotts, die in Bewegung geraten sind und zusammenzubrechen drohen, die Arbeit der Taucher noch gefährlicher.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper lief bei Wolfe Island auf Grund
(10.05.14) Der Schlepper "Echo II", 439 BRZ (IMO-Nr.: 6913091), mit zwei unbeladenen Bargen am Haken lief am 8.5. gegen 6.40 Uhr am Ostende von Wolfe Island auf dem St. Lawrence Seaway auf Grund. 200 Gallonen Hydrauliköl liefen aus der Ruderanlage des Schleppers der Ocean Group in Quebec aus. Das Canadian Seaway Management Corp. Stellte keine Umweltgefährdung durch die Havarie vor dem Quebec Head fest. Inzwischen wurde der Havarist wieder flottgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Verletzte bei Explosion auf Versorger
(10.05.14) Drei Mann wurden erheblich verbrannt, als es am 9.5. um 13.30 Uhr zu einer Explosion auf dem nahe der Trinidad Cement Ltd (TCL) in Claxton Bay liegenden Versorger "Comanche Arrow" im Hafen der Trinidad Contractors Ltd. kam. Sie arbeiteten zu der Zeit auf Deck des Schiffes, das schwer beschädigt wurde und in Brand geriet.
Am Abend dauerten die Löscharbeiten noch an. Sieben Löschfahrzeuge und Krankenwagen sowie Polizei waren binnen 10 Minuten vor Ort gewesen. Die Verletzten wurden in das Petrotrin's Augustus Long Hospital in Pointe-a-Pierre gebracht, der am schwersten Verwundete später ins San Fernando General Hospital überführt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper drohte vor Port Alberni zu sinken
(10.05.14) Im Alberni Inlet schlug am 9.5. ein 42 Fuß langer Schlepper leck. Die zweiköpfige Crew funkte gegen 17 Uhr Notrufe. Sie legten Überlebensanzüge an und machten die Rettungsinseln klar. Das MRCC Victoria leitete den Notruf weiter, und die Coast Guard schickte die "Cape McKay" aus Bamfield. Andere Schiffe waren noch schneller vor Ort und nahmen die beiden Männer an Bord, die auf das Boot der Coast Guard übergesetzt wurden. Ihr Schiff konnte zur Küste geschleppt und gelenzt werden. Gegen 21 Uhr schleppte die "Royal Canadian Marine Search and Rescue No. 39" den Havaristen längsseits festgemacht nach Port Alberni zurück, wo er eine halbe Stunde darauf eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht on the Rocks
(10.05.14) In Victoria lief am Nachmittag des 10.5. die 21 Meter lange Luxusyacht "High Caliber" , die einen Wert von über einer Million Dollar hat, auf ein Riff bei Port Phillip Heads vor Point Nepean. Drei Mann wurden von dem Boot abgeborgen. Es sollte bei ausreichend hohem Wasserstand geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Longliner zu zwei Dritteln beseitigt
(10.05.14) Die Bergung des japanischen Longliners " Daiki Maru 7" vor Apra Harbor näherte sich am 9.5. dem Abschluss. Fast zwei Drittel des Wracks waren zur Entsorgung beseitigt worden. Bug und Heck wurden abtransportiert, der Mittschiffsbereich mit der Maschine wartete noch auf die Räumung. Die Arbeit wird mithilfe einer Stelzenbarge und eines Krans, der das Wrack auseinander nimmt, vorgenommen. Der Longliner war am 13.2. gestrandet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lotsenboot in Seenot
(10.05.14) Acht Personen kamen am 9.5. gegen 11.30 Uhr an Bord des Lotsenbootes "Floaty" in Seenot, als es in stürmische See bei Cattedown kam. Es konnte an einer Boje vertäut warden, ehe das RNLI-Boot aus Plymouth zu Hilfe kam und es nach Mountbatten zurückzog.
Quelle:Tim Schwabedissen



18 Vermisste auf dem Ganges
(10.05.14) 18 Personen wurden vermisst, nachdem auf dem Ganges im Bereich von Dehat Kotwali am Abend des 9.5. ein Fährboot kenterte. Es kam aus Nevadiya Ghat und hatte 26 Personen an Bord, als es sank. Acht konnten an Land schwimmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsboot half ehemaligem Kutter zweimal in 24 Stunden
(10.05.14) Das RNLI-Boot aus Whitby wurde binnen 24 Stunden zweimal zu demselben Schiff gerufen. Die dreiköpfige Crew der "Corsair", einem zu einem Privatschiff umgebauten Kutter, musste am Nachmittag des 4.5. Reparaturen in Whitby durchführen, nachdem das Schiff am 3.4. um 20.40 Uhr zwei Meilen östlich von Staithes leckgeschlagen war.
Es wurde vom Rettungsboot nach Whitby eskortiert. Als es den Hafen am folgenden Tag verließ, lief es wegen eines Navigationsfehlers auf Felsen an der Ostmole und schlug leck. Das Rettungsboot kam erneut zu Hilfe, installierte eine Lenzpumpe und assistierte ihm in den Hafen zurück. Nachdem der Skipper den Schaden repariert hatte, lief das 15 Meter lange Schiff am 5.5. zum dritten Mal aus, um in Lowestoft weiter umgebaut zu werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Donauschleuse bei Bad Abbach
(Bild: Google Hupf)   Großbild klick!
Donaukreuzfahrtschiff rammt Schleusenmauer in Bad Abbach
(10.05.2014) Die Polizei Regensburg meldet ein Schiffsunglück in der Schleuse bei Bad Abbach, bei der ein Schaden von rund 110.000 Euro entstanden ist. Das 110 Meter lange und elf Meter breite Schiff rammte am Freitag gegen 19.50 Uhr die Mauer der Schleuse Bad Abbach. Die 122 Passagiere an Bord blieben alle unversehrt.

Schweizer Flussfahrgastschiff "Sound of Music" (MMSI-Nr.: 269057275) wollte in die Schleuse Bad Abbach einfahren. Noch kurz davor stieß es an eine Spundwand sowie eine Betonmauer und schrammte an dieser einige Meter entlang. Der Bug, das Schanzkleid sowie die Bordwand des Fahrgastkabinenschiffs wurden dabei steuerbords auf einer Länge von rund 15 Metern stark beschädigt und an mehreren Stellen eingedrückt. Zusätzlich zersprangen drei Fensterscheiben. Das Schiff am sich blieb aber fahrtüchtig.

Am Fahrgastkabinenschiff entstand ein Schaden von etwa 100.000 Euro, an der Spundwand und der Betonmauer von rund 10.000 Euro. Gegen den slowakischen Schiffsführer wurde durch die Wasserschutzpolizei Regensburg ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen schifffahrtspolizeiliche Verkehrsvorschriften eingeleitet.
Quelle:Peter Walter



Vonar verkantet
(Bild: Oddvig)   Großbild klick!
Schwimmkran soll Vonar auf dem Werftslip in Harstad wieder befreien
(09.05.14) Der Schlepper "Eide Max" sowie der Schwimmkran "Eide Lift 7" wurden nach Harstad geschickt, um den dort weiter auf dem Werftslip festliegenden Trawler "Vonar", 1319 BRZ (IMO-Nr.: 9282754), aufzurichten. Wenn das Schiff wieder aufgerichtet ist, sollte es nach Sunnmøre geschleppt und dort auf den Vegsund Slip gezogen werden, wo einerseits das ursprüngliche Problem mit dem Propeller beseitigt und der bei dem Kippen des Schiffes in Harstadt entstandene Schaden ausgebessert werden soll. Das Schiff lehnt weiterhin an der Kaikante und wurde inzwischen mit stählernen Ösen versehen, an denen es am Kran angeschlagen werden soll. Das Schiff hatte sich beim Aufslippen bei der Mekaniske Verksted AS Harstad am 25.4. auf die Seite gelegt und blockiert seitdem den Zugang zur Werfthalle.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der "Dicky"
(Bild: Sunshine Coast Council)   Großbild klick!
Wrack der Dicky wird umgebettet
(09.05.14) Ende April haben Bagger begonnen, die Reste des Wracks der "Dicky" auf dem nach ihr benannten Strand auszugraben. Hier war das einst auf der Germania-Werft in Kiel erbaute Schiff 1893 in einem Taifun gestrandet und für Generationen eine Attraktion dargestellt, das den Strand an der Sunshine Coast zum Motiv ungezählter Fotos machte. Doch Korrosion und Wellengang haben dem alten Dampfer über die Jahrzehnte so zugesetzt, dass die scharfkantigen Trümmer als Sicherheitsrisiko für Schwimmer eingeschätzt wurden. In den kommenden Monaten sollen die Schiffsreste auf den Vorstrand gebracht und dort ausgestellt werden.
Nachdem der Bagger am 28.4. die ersten Löcher in den Sand gegraben hatte, begann der Archäologe Cosmos Coroneos mit Untersuchungen am Wrack. Die Gemeinde hat eine Taskforce eingesetzt, die eine langfristige Strategie entwickelt sollte. Beteiligt waren der Dicky Beach Surf Life Saving Club, Historiker, das State Government und der Gemeinderat. Als erstes wurde der Rumpf untersucht und vermessen. Vier Archäologen räumten derweil manuell Sand beiseite und leiteten die Baggerarbeiten an, während die Arbeit fotografisch dokumentiert wurde.
Die Freilegung begann an der inneren Backbordseite und ging in Richtung Kiel voran. Im Innern konnte wegen der losen und festen Trümmer im Rumpf nur von Hand gearbeitet werden. Währenddessen wühlte der Bagger außen an der Backbordseite weiter. Es wird noch einige Zeit dauern, bis die "Dicky" so weit ist, dass sie verlegt werden kann.
Quelle:Tim Schwabedissen



Querliegender Schubverband blockierte Main
(09.05.14) Beim Einlaufen in eine Bucht bei Zeil am Main hat am späten Vormittag des 8.4. der ein Schubverband seinen Antrieb beschädigt. Die Schifffahrt auf dem Main musste für etwa 30 Minuten gesperrt werden. Gegen 11:30 Uhr war der mit Sand beladene Schubverband auf dem Main aus Richtung Limbach kommend in Richtung Sand am Main unterwegs. Der Schiffsführer wollte seinen Verband in die Sander Bucht navigieren.
Dabei berührte mit seinem Heck die Uferböschung auf der Zeiler Mainseite. Der Propeller wurde beschädigt, und das querliegende Schiff blockierte den Main auf ganzer Breite. Glücklicherweise konnte ein weiteres Schubschiff den Verband in die Sander Bucht schleppen. Am Schubschlepper entstand ein Schaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Ob ein Schaden an der Uferböschung entstand, musste noch durch die zuständigen Fachbehörden geprüft werden. Die Wasserschutzpolizei Schweinfurt hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter vor Pollonian nicht mehr seetüchtig
(09.05.14) Der libanesische Frachter "Blue Rose" meldete der griechischen Küstenwache am 8.5. gleich eine ganze Reihe von Problemen - es gebe ein Feuer an Bord, Maschinenschaden und Wassereinbruch in Laderaum II. Er ankerte auf der Reede von Pollonia östlich der Insel Milos. Die Küstenwache und Rettungskräfte fanden das Schiff aber schwimmfähig vor, wenn auch nicht seetüchtig. Es wurde mit einem Fahrverbot belegt. Die "Blue Rose", 4021 tdw (IMO-Nr.: 8122311), wurde 1982 erbaut, führt die Flagge von Tansania und hat als Manager die Barhoum Maritime Co. im Libanon.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neues Problem mit Stena Alegra
(09.05.14) Die als Ersatz für die "Aratere" die am 5.11.2013 einen Propeller in der Cook Strait verlor, dienende Fähre "Stena Alegra" verlor ein einen Meter langes Stück eines Propellerblatts. Der Schaden wurde nach dem Einlaufen nach Wellington am Nachmittag des 8.5. festgestellt. Taucher stellten fest, dass ein Teil eines der vier Blätter fehlte. Mehrere Überfahrten von Wellington nach Picton mussten bis zum 10.5. abgesagt werden. Derweil sollte die "Aratere" in Singapur ein weiteres Mal gedockt werden, um Antriebsprobleme zu lösen. Im Juni wird sie in Neuseeland zurück erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mastbruch auf Hugo Boss
(09.05.14) Aus noch unbekannter Ursache ist am 8.5. um 1.30 Uhr rund 800 Seemeilen vor New York der Mast der IMOCA-Yacht "Hugo Boss" gebrochen. Das Unglück ereignete sich während der Überführung nach New York bei 25 Knoten Wind. Die vierköpfige Crew konnte den oberhalb der oberen Saling gebrochenen Mast stabilisieren. Boot und Segel blieben unbeschädigt. Das Boot hielt unter Notrigg weiter Kurs nach Newport auf Rhode Island, wo es am 11.5. eintreffen soll. Ob es zeitlich noch zum geplanten Start der Regatta von Newport nach Barcelona reichen wird, war fraglich.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kreuzfahrtschiff kollidierte mit Schleuse in IJmuiden
(09.05.14) Am Abend des 8.5. kollidierte das französische Kreuzfahrtschiff n "L'Austral", 10944 BRZ (IMO-Nr.: 9502518), mit einem Tor und einem Geländer der mittleren Schleuse von IJmuiden, als es die Schleuse von Amsterdam kommend anlaufen wollte. Bei einer ersten Untersuchung stellte sich heraus, dass die Schleuse trotz der Schäden betriebsfähig geblieben war. Am Bug des Kreuzfahrtschiffes entstanden eine meterlange Beule und eine Schramme. Mit einer Verspätung konnte es nach Abschluss der Ermittlungen nach Hamburg auslaufen, wo es im Laufe des 9.5. eintraf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht vor Strandung bewahrt
(09.05.14) Am 8.5. um 17.48 Uhr wurde das norwegische JRCC alarmiert, nachdem ein Motorboot südlich von Lillesand Antriebsprobleme erlitten hatte. Das NSSR-Boot "Inge Steensland" und ein Sea King-Helikopter aus Moss wurden in Marsch gesetzt, das in bis zu zwei Meter hohen Wellen treibende Boot, das zwei Mann an Bord hatte, zu lokalisieren. Um 18.37 Uhr wurde die Motoryacht südöstlich von Kalvøya ausgemacht, und der Sea King konnte zu seiner Basis zurückkehren. Das Boot wurde von der "Inge Steensland" aus den flachen Gewässern, in die es getrieben war, in Sicherheit gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kurze erste Fahrt historischen Kutters nach langer Überholung
(09.05.14) Am Morgen des 8.5. sollte in Stackgrönnan der historische Kutter "Nordkust 4" zum ersten Mal seit den 1980er Jahren ins Wasser gebracht werden. Gegen 15 Uhr hob ein großer Bulldozer den Oldtimer in den Fluss, doch kurz nachdem ein anderer Schlepper ihn auf den Haken genommen hatte, wurde Wassereinbruch entdeckt. Er musste daraufhin wieder an Land zurückgezogen werden. Das Schiff war einst in Skellefteå im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nilboot im Sandsturm gesunken
(09.05.14) Ein schwerer Sandsturm, der am 7.5. über Aswan in Südägypten fegte, hat ein Touristenboot auf dem Nil versenkt. Während sechs Fahrgäste, darunter ein Südafrikaner, drei Australier und ein Pole sowie drei Ägypter, von Bord gerettet werden konnten, wurde ein weitere Südafrikaner vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sportkutter 13 Stunden lang abgeschleppt
(09.05.14) Die US Coast Guard rettete den 33 Fuß langen Angelkutter "Atlanta", der mit zwei Mann an Bord 50 Meilen südöstlich von Bald Head Island, North Carolina, am 7.5. um 17.15 Uhr Ruderausfall erlitten hatte. Daraufhin hatte der Skipper mit der Coast Guard North Carolina Kontakt aufgenommen, die ein 47-Fuß-Boot der Coast Guard Station Oak Island in Marsch setzte. Es war um 22 Uhr vor Ort und nahm die "Atlanta" in Schlepp. Ein zweites Boot lief am 8.5. um 4.25 Uhr von der Station Oak Island aus und übernahm den Kutter um 5:30 Uhr. Er wurde gegen 11 Uhr in die Southport Marina eingeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI schleppte Kutter und Motoryacht ab
(09.05.14) Zwei Kutter gerieten am 8.4. vor Hartlepool in Seenot, als sich Netze um ihre Propeller wickelten. Die "Quincy" und "The Fair Catch" befanden sich direkt vor dem Hafen, als sie manövrierunfähig wurden. Die jeweils zweiköpfigen Crews baten die Coastguard um Hilfe. Aus Hartlepool liefen um 18.30 Uhr zwei RNLI-Boote aus und zogen die Havaristen um 19 Uhr zurück in den Hafen.
In einem anderen Falll kam das RNLI-Boot aus Ramsgate einem acht Meter langen Motorboot zu Hilfe, das auf eine Sandbank in der Pegwell Bay unweit der Mündung des River Stour gelaufen war. Das Boot mit seiner vierköpfigen Crew wurde erfolgreich in tieferes Wasser gezogen und steuerte, eskortiert von dem Rettungsbootden Hafen von Sandwich an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Explosion auf indischer Fregatte
(09.05.14) Drei Seeleute erlitten bei einer Kesselexplosion auf der indischen Fregatte "Ganga" der Godavari-Klasse am 8.5. um 12.50 Uhr Verbrennungen. Das Schiff lag am Mumbai Naval Dock zu einer Routineüberholung. Alle drei Mann, die sich im Maschinenraum befunden hatten, wurden ins Asvini Hospital in Colaba transportiert. Die Marine leitete eine Untersuchung dieses 7. Unfalls binnen 4,5 Monaten und dem 16. seit dem Jahr 2000 ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Raddampfer sank in der Cowichan Bay
(09.05.14) Nur wenige Tage, nachdem der Cowichan Bay Direktor die Befürchtung äußerte, dass die SS "Beaver" auf den Grund der Bucht sinken könnte, ist genau dieses am 7.5. gegen 20 Uhr eingetreten. Ein Boot war mit einer dreiköpfigen Crew ausgelaufen, nachdem das Schiff abzusacken begonnen hatte. Gerade als sie eintrafen, verschwand es mit dem Heck unter Wasser und sank auf 120 Fuß Tiefe. Kurz danach trat etwas Öl aus dem Wrack aus.
Die "Beaver" war ein 1966 aus einem Schiff der kanadischen Marine entstandener Nachbau eines 137 Fuß langen Raddampfers und lag seit rund einem Jahr in der Bucht beim Western Stevedoring Dock. In einem Sturm hatte sie unlängst das Dock gerammt und war beschädigt worden. Der Umbau des einstigen Munitionstransporters war ein Beitrag der kanadischen Marine zu der Colonial Union Centennial Celebrations von Vancouver Island und transportierte Politiker und Anwohner zu den einstigen Anlaufhäfen entlang der Küste und des Golfs von Alaska.
Danach hatte es den Embyn Enterprises, der Georgia Towing und Colleen Whitney gehört, der es bis 1986 als Charterschiff einsetzte. Dann wurde es für die Expo zur Beherbergung Prominenter genutzt und 1995 nach Victoria gebracht, wo es fünf Jahre lang erfolgreich verkehrte. 2001 wurde die "Beaver" bis 2004 aufgelegt, ehe die Winterolympiade in Vancouver 2010 für eine neue Nutzung sorgte. Danach realisierten sich weitere Nutzungspläne nicht, und sie landete in der Cowichan Bay, wo sie alsbald Opfer von Vandalismus wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nun 273 Tote aus Sewol geborgen
(09.05.14) Am 9.5. ist die Anzahl der Toten, die aus dem Wrack der Fähre "Sewol" geborgen wurden, auf 273 gestiegen. Taucher nutzten die Zeiten der Nipptiden, um mit der Suche voranzukommen. 31 Menschen galten noch als Vermisst. Am 8.5. waren vier Tote bei der Durchsuchung von Kabinen auf Deck 4 und 5 entdeckt worden. 128 Taucher waren mit der Arbeit beschäftigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter "Wattenmeer" geborgen
(Bild: Willi Thiel)   Großbild klick!
Kutter "Wattenmeer" in Brunsbüttel abgeliefert
(08.05.14) In den Mittagsstunden des 7.5. passierte gegen 14 Uhr der Cuxhavener Schwimmkran "Wal - TK 10" der Wasserbaufirma Taucher Knoth die Brunsbütteler Südschleuse und lief in den Nord-Ostsee-Kanal ein. An Deck befand sich das auf der Seite liegende Wrack des Friedrichskooger Kutters "Wattenmeer", 33 BRZ (MMSI-Nr.: 218773000),). Es wurde am Nachmittag bei der Firma Hans Schramm abgeliefert. Von außen wirkte das Schiff, das auf der Norderelbe wegen eines Netzhakers gekentert war, relativ unbeschädigt. Über die Zukunft entscheidet nun die Versicherung des Kutters. Nach 62 Stunden beendete nach Abschluss der Bergung auch das Havariekommando seinen Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen




Indonesische Fähre "Marisa Nusantara"
(Bild: Iae Dezer)   Großbild klick!
Chinesischer Frachter rammt indonesische Fähre und begeht Fahrerflucht
(08.05.14) Am 3.5. um 2.25 Uhr rammte der chinesische Kühlfrachter "Qi Hang", 7286 BRZ (IMO-Nr.: 8609292), die indonesische Fähre "Marisa Nusantara", 3898 BRZ (IMO-Nr.: 7603344), in der Sunda-Straße zwischen Java und den Sumatra Islands. Er tauchte aus dem Dunkel aus und rammte das Steuerbordvorschiff der Fähre, die sich auf der Fahrt von Merak nach Bakauheni befand, etwa 2,2 Meilen vor deren Zielhafen. Dabei wurde die Fähre 30 Grad nach Backbord auf die Seite gelegt und in einem Bereich von fünf mal sieben Metern tief eingedrückt und aufgerissen. Es kam zu einem Wassereinbruch, der allerdings unter Kontrolle gebracht werden konnte. Mehrere der insgesamt 75 Passagiere stürzten und wurden verletzt. Etliche waren geschockt.
Der Kollisionsgegner setzte nach dem Zusammenstoß seine Reise fort, ohne sich um die Fähre zu kümmern. Vier Schiffe der indonesischen Marine und die fünf Patroullienboote "KN Sarotama", "KN Trisula", "KN Pedang 205", "KN Alugara" und "KN 203" der Coast Guard jagten ihm nach. Am 4.5. hatte der Frachter aber die südchinesische See erreicht und hielt Kurs auf Taiwan. Die Fähre wurde derweil in den Hafen von Bakaheuni in Süd-Lampung eskortiert. Sie hatte 47 Fahrzeuge geladen, darunter Pkw, Motorräder und Trucks sowie Busse. 22 Pkw wurden auf dem Autodeck beschädigt. Über einen Reparaturort für das Schiff war noch nicht entschieden.
Die " Qi Hang" hat eine Tragfähigkeit von 7337 Tonnen, wurde 1987 erbaut und führt die Flagge Kambodschas. Manager ist die For Shine International Shipping in Zhoushan, Zhejiang. Die "Marisa Nusantara" ist 85 Meter lang, 16 Meter breit und hat 5,6 Meter Tiefgang. Sie läuft im Management der Pt. Jembatan Maadura in Surabaya. Das Schiff wurde 1976 als "Morning Star 4"bei der Usuki Shipbuilding Co. Ltd. in Japan erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung gesunkenen Schubers wegen schlechten Wetters verzögert
(08.05.14) Die Coast Guard setzte ihren Einsatz an dem gesunkenen Schubschlepper "Kimberly Selvick" in Lake Michigan vor Burnahm Park am 7.5. fort. Die anhaltend schlechten Wetterbedingungen vereitelten eine Schadensuntersuchung und die Vorbereitung einer Bergung. Das Wrack lag auf flachem Wasser unweit des Burnham Park. Die beiden Bargen waren bereits am 5.5. zur Calumet Harbor Fleeting gebracht worden. Die "Kimberly Selvick" hat bis zu 14,000 Gallonen Diesel an Bord, mehr als ursprünglich angenommen. Die Tanks blieben bislang aber intakt. Die SET Environmental wurde für die Bekämpfung möglicher Ölverschmutzungen durch die "Kimberly Selvick" engagiert und legte 800 Fuß Ölsperren aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Motoryacht in Mirow
(08.05.14) Am 7.5. brach ein Feuer im Motorraum einer Yacht in Mirow aus. Beim Brandausbruch lag das etwa zehn Meter lange Kunststoffboot gerade in der Schleuse. Die sechs Besatzungsmitglieder gingen mit Feuerlöschern gegen die Flammen vor und verschlossen danach die Luke zum Motorraum, ehe sie das Charterboot verließen. Danach erloschen die Flammen, und die Yacht konnte mit Hilfe der Feuerwehr aus der Schleuse gezogen werden. Bei dem Brand entstand ein Schaden von 30 000 Euro. Das Boot war gerade in Mirow ausgelaufen und war zur Müritz unterwegs. Die Brandursache war ein Defekt in der Bordelektronik.
Quelle:Tim Schwabedissen



Heißgelaufene Pumpe Schuld an Frachterbrand
(08.05.14) Ein technischer Defekt war die Ursache für den Brand auf dem holländischen Binnenschiff "Wantij", 1653 ts (EU-Nr.: 02326428). Eine Pumpe war heißgelaufen, dadurch entstand ein Feuer im Maschinenraum. Der Frachter lag weiterhin im Hafen von Duisburg. Hier sollte der Schaden repariert werden, bevor das Schiff seine Fahrt fortsetzte.
Der Schiffsführer hatte am 6.5. kurz hinter dem Reeser Eyland dicken Qualm bemerkt und daraufhin Alarm geschlagen. Die Löschzüge Haffen-Mehr und Rees waren ausgerückt, außerdem waren das Löschboot aus Emmerich sowie die Wasserschutzpolizei im Einsatz. Der in Rauch gehüllte Frachter lag schwer erreichbar rund 30 Meter vom Ufer entfernt.
Ein Boot des Wasserschifffahrtsamtes hatte deshalb zunächst einen Löschtrupp mit schwerem Atemschutz auf den Havaristen übergesetzt. Zur selben Zeit wurde das Mehrzweckboot aus Haffen-Mehr zu Wasser gelassen. Nach und nach wurden so weitere Trupps zur Brandbekämpfung an Bord gebracht. Sie konnten ein Übergreifen der Flammen auf weitere Bereiche verhindern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung zerbrochenen Binnenschiffes wird dauern
(08.05.14) Das holländische Binnenschiff "Confid", 1601 ts (EU-Nr.: 02320953), das am 6.5. bei Lomm auf einem Seitenarm der Maas sank, wird in dieser Woche nicht mehr geborgen werden können. Das Schiff war gegen 11 Uhr auseinandergebrochen, als es 1400 Tonnen Sand geladen hatte, und binnen einer halben Stunde gesunken.
Jetzt muss erst so viel wie möglich davon geleichtert werden, ehe es an eine Hebung gehen kann. Wieviel der sieben Tonnen Diesel an Bord ausgelaufen sind, war noch unklar. Ein Taucher untersuchte inzwischen das Wrack. Warum das Schiff einknickte, war aber noch unklar. Die "Confid" lief in den vergangenen Jahren als "Theresia Specht", "Haniel Kurier 30", "Rio 3", "Brazos" und "Confiant".
Eigner des in Harlingen beheimateten Schiffes ist J. Rijfers. Der Frachter hat eine Länge von 84,86 Metern, eine Breite von 9,48 Metern und einen Tiefgang von 2,82 Metern. Er wurde 1972 bei den Deutschen Industrie-Werken in Berlin erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandetes Schlachtschiff wird nun begraben
(08.05.14) Nach zwei Monaten Arbeit ist die erste Sandbank bei der de Hondsbossche in Pettemer Zeewering zu sehen als Teil des Projekts Kust Op Kracht, das die Küste zwischen Camperduin und Petten stabiler machen sollte. Seit Anfang März waren drei Schiffe mit dem Aufspülen beschäftigt. Im Juni sollen Strand und Dünen folgen, und dann wird das Wrack des Panzerschiffes "Prince George" auch verschwunden sein, das seit gut 90 Jahren bei Camperduin liegt. Eine dicke Sandschicht wird das britische Schlachtschiff, das 1921 auf dem Weg zu deutschen Abwrackern bei Buhne 24 der Hondsbossche Zeewering verloren ging, dann endgültig begraben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Chef der Sewol-Reederei verhaftet
(08.05.14) Südkoreanische Staatsanwälte haben am 8.5. den Präsidenten der Chonghaejin Marine, die die Fähre "Sewol" betrieb, verhaftet. Er wird der vorsätzlichen Tötung beschuldigt Die Behörden gehen davon aus, dass er von der Überladung des Schiffes gewusst hat. Derzeit steht die Anzahl bestätigter Toter bei 269, 35 Personen galten noch als vermisst.. Von den 476 Menschen an Bord wurden nach jüngsten Zählungen nur 172 gerettet. Am Morgen des 8.5. sollten die Taucherarbeiten nach 20-stündiger wetterbedingter Unterbrechung wieder aufgenommen werden. Ziel waren die Bordküche auf Deck 3 und zentrale Bereiche auf Deck 4.
Vor Ort war eine Windgeschwindigkeit von 12 bis 13 Metern pro Sekunde mit Wellenhöhen von 2.1 Metern. Bei den anstehenden Tauchgängen sollten erneut die 64 Kabinen, eine Cafeteria und weitere 47 öffentliche Räume durchkämmt werden. Bis zum 10.5. standen Bäder und Shops auf dem Programm. Danach könnte die Suche auf die Crewkabinen, den Maschinenraum und den Laderaum ausgedehnt werden. Das Suchgebiet um die Untergangsstelle herum wurde auf einen Radius von 80 Kilometern ausgedehnt. Fünf Lagen Netze sollen das Abtreiben von Leichen verhindern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter "Wattenmeer" am Kran
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!
Friedrichskooger Kutter geborgen
(07.05.14) Der Friedrichskooger Kutter "Wattenmeer - SD 4", 33 BRZ (MMSI-Nr.: 218773000), wurde am Abend des 6.5. von dem Cuxhavener Kranschiff "Wal - TK 10" der Firma Taucher Knoth vom Gelbsand in der Norderelbe geborgen. Er wurde auf der Backbordseite liegend an Deck des Krans verlascht, bevor dieser sich auf den Weg elbaufwärts nach Brunsbüttel machte, wo er am Vormittag des 7.5. eintraf. Am späten Nachmittag des 6.5. war es den Einsatzkräften gelungen, das Wrack der "Wattenmeer" zunächst in flacheres Gewässer zu ziehen.
Hier wurde der Havarist weiter gesichert und für die endgültige Bergung vorbereitet, während er in den Stropps des Schwimmkrans hing. Die Berger lenzten das Wasser aus dem Rumpf und entfernten einen Teil des Masts, um es transportfähig zu machen. Der Bereich um den Havaristen war am Nachmittag mit zwei Ölsperren von 75 Metern und einer von 50 Metern Länge eingeschlängelt worden.
Ein Ölüberwachungsflugzeug des Havariekommandos überflog das Seegebiet, konnte aber keine weiteren Dieselaustritte mehr feststellen. Die "Wattenmeer" war am 29.4. gesunken, weil ein ausgebrachtes Netz am Meeresboden an einem Hindernis hängengeblieben war. Die dreiköpfige Crew war vom Rettungskreuzer "Hermann Helms" in Sicherheit gebracht worden. Das Havariekommando hatte dann die Gesamteinsatzleitung für die Bergung übernommen.
Die "Wattenmeer" wurde 1986 gebaut bei L. Voss in Aurich Ihlow/Westerende-Kirchloog für Alfred Krippner aus Büsum. Am 14.8.1995 wurde sie in Friedrichsoog registriert. Das Schiff des Eigners Gordon Mewes ist 14,98 Meter lang und fünf Meter breit.
Quelle:Tim Schwabedissen




(Bild: Titan-Micoperi)   Großbild klick!
Panne bei Bergung der "Costa Concordia"
(07.05.14) Einer der Sponsons am Wrack der "Costa Concordia" hat sich wegen einer verhedderten Kette am 6.5. verschoben. Der Ende April nahe des Hecks fixierte Caisson S 13 löste sich von der Steuerbordseite des Wracks und fiel ab, wodurch auch das ihn stützende Stahlgerüst sich verschob. Er hatte sich bereits unter Wasser befunden, als sich das Unglück ereignete. Techniker machten sich daran, die Ursache herauszufinden.
Offenbar hatte sich eine der Ketten, die den Caisson unter Zug halten, verklemmt und konnte die Spannung nicht halten. Daraufhin geriet er außer Balance. Bis zur Lösung des Problems wurden die laufenden Arbeiten durch das Bergungskonsortium Titan Micoperi unterbrochen. Techniker machten sich daran, die Kette zu klarieren.
Ob der Tank Schaden genommen hat, wurde noch untersucht. Es war unklar, ob der Zwischenfall Auswirkungen auf den Bergungsplan hat. In der vergangenen Woche hatten Arbeiter begonnen, die Tanks zu befestigen. Der betroffene Auftriebskörper war der größte und erste, der fixiert werden sollte. Er musste horizontal angebracht werden, während die anderen in senkrechte Positionen kommen sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubboot "Kimberly Selvick" gestrandet
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Schubboot vor Chicago in Seenot geraten und gestrandet
(07.05.14) Die amerikanische Schubeinheit "Kimberly Selvick" (MSI-Nr.: 366984080) geriet am Nachmittag des 5.5. gegen 14.40 Uhr auf dem Lake Michigan mit zwei Bargen in Seenot. Nach einem Ausfall einer der beiden 400-PS-Hauptmaschinen kam der Schleppzug in hohen Wellen und bei starkem Wind ins Treiben, als er von Montrose Harbor zum Calumet River Shipyard unterwegs war.
Der 14 Meter lange Schlepper der Calumet Shipping in Chicago trieb auf die Küste zu, wurde von einem Felsen aufgerissen und setzte auf den Strand des Burnahm Park auf Höhe der 39th Street auf. Hier sank er gegen 17 Uhr in flachem Wasser. Die vierköpfige Crew flüchtete sich zuvor auf eine der Bargen, nachdem sie einen Notruf abgesetzt hatte.
Einsatzkräfte der Chicago Fire Department Marine Unit bargen sie unversehrt ab und brachten sie an Land. Die beiden Bargen trieben auf offenem Wasser, ehe sie nach Calumet geschleppt wurden. Wegen einer kleinen Ölleckage aus den mit 1400 Gallonen Diesel gefüllten Tanks wurden von der SET Environmental 800 Fuß Ölsperren um das in der Brandung liegende Wrack des Schleppers ausgelegt. Die U.S. Coast Guard überwachte die Lage.
Ein Dolphin-Helikopter der Air Station Traverse City in Michigan überflog die Strandungsstelle und meldete einen 10x100 Fuß großen Ölfilm unweit der "Kimberly Selvick". Es handelte sich aber offenbar nur um Bilgenöl und keinen Bunkerkraftstoff.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff brach auf der Maas auseinander
(07.05.14) Auf einem Nebenarm der Maas bei Lomm brach am 6.5. gegen 11 Uhr ein mit Sand beladenes holländisches Binnenschiff auseinander. Die vier Besatzungsmitglieder retteten sich mit einem Sprung ins Wasser und schwammen zu einem in der Nähe liegenden Baggerschiff. Auch der Bordhund konnte sich retten. Von ihrem Schiff ragten binnen einer halben Stunde nur noch der Bug und die Flagge am Maststock aus dem Wasser. Ein an Bord mitgeführter Mercedes wurde von dem Binnenschiff "Wilsia" mit dem Bordkran aufgenommen und an Land gebracht. Nachdem Gasöl aus dem Wrack auszulaufen begann, wurde ein Ölbekämpfungsschiff aus Maasbracht angefordert und durch Rijkswaterstaat ein Ölschlängel ausgelegt. Ein Polizeihubschrauber startete zu einem Überwachungsflug. Auch die Feuerwehr war vor Ort im Einsatz. Das Binnenschiff hatte maximal sieben Tonnen Diesel an Bord. Wieviel davon austrat, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Binnenschiff auf dem Rhein
(07.05.14) Feuerwehr und Wasserschutzpolizei waren am Morgen des 6.5. gegen 9.30 Uhr auf dem Rhein bei Rees-Mehr im Einsatz, nachdem zwischen Rheinkilometer 829 und 830 ein Feuer im Maschinenraum des mit Kohle beladenen, holländischen Binnenschiffes "Wantij", 1653 ts (EU-Nr.: 02326428), ausgebrochen war. Der Turbolader der Hauptmaschine war in Brand geraten, dabei hatte auch Isolation und Öl Feuer gefangen.
Die Crew hatte keine Chance, die Flammen selbst zu bekämpfen. Auch der zweite Motor fiel mangels Sauerstoffzuführung aus, und das Schiff wurde zwischen dem Baggerloch Reckerfeld und dem Reeser Eyland manövrierunfähig. Der niederländische Schiffsführer warf sofort auf Höhe einer Verladestelle bei Rees Anker und verständigte die Rettungsdienste.
Zunächst wurde der Löschzug Haffen-Mehr verständigt, danach auch noch die Reeser Feuerwehr. 20 Mann waren vor Ort im Einsatz. Mit je zwei Booten rückten die Einsatzkräfte wasserseitig an. Während die Besatzungen der Löschboote sofort in den Maschinenraum vordrangen, sorgte die Wasserschutzpolizei dafür, dass die passierenden Schiffe durch langsame Fahrt keinen Sog- und Wellenschlag verursachten. Nachdem der Anker nicht mehr im Grund hielt, ging das in der Nähe befindliche, 135 Meter lange holländische Containerschiff "Saluté" (MMSI-Nr.: 244620962) längsseits und hielt die "Wantij" auf Position.
Die Feuerwehr von Rees wurde später durch die Boote aus Emmerich und Wesel unterstützt. Dieses konnte aber noch vor Erreichen des Brandortes wieder umkehren. Nach eineinhalb Stunden war der Brand um 11.16 Uhr mit Löschschaum unter Kontrolle gebracht, und die ebenfalls holländische,, 110 Meter lange Containerbarge"Dynamica" (MMSI-Nr.: 244670236) bugsierte die 86 Meter lange "Wantij" in den Hafen von Duisburg. Während der Löscharbeiten musste der Rhein nicht gesperrt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht auf der Schelde aufgelaufen
(07.05.14) Am 6.5. gegen Mittag lief die Yacht "Enne" auf der Westerschelde auf Grund. Das Boot kam auf der Schaar van Valkenisse fest. Die freiwilligen Seenotretter der KNRM-Station Hansweert machten das Boot wieder flott. Zwei Rettungsleute stiegen auf die Segelyacht über, und die "Jan van Engelenburg" zog sie vom Grund. Sie konnte ihre Fahrt dann fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Italienischer RoRo-Frachter im Golf von Aden brennend aufgegeben
(07.05.14) Der italienische Ro-Ro-Frachter "Altinia" geriet am 6.5. im Golf von Aden auf der Fahrt von Jebel Ali nach Suez in Brand. Die Crew musste das Schiff aufgeben und wurde von dem chinesischen Marineversorger "Chao Hu" an Bord genommen, bevor sie auf den italienischen Ro-Ro.Frachter "Jolly Diamante" (IMO-Nr.: 9578957) übergesetzt wurden. Der Havarist trieb verlassen auf der Position 12 23 N 046 00 O rund 55 Meilen südöstlich von Aden vor der jemenitischen Küste. Die "Altinia", 8924 tdw (IMO-Nr.: 9048471), wurde 1992 erbaut und hat als Manager die Levantina Transporti SRL.
Quelle:Tim Schwabedissen



Coastguard rettete Sportboot
(07.05.14) Das Patroullienboot "Anacapa" der US Coast Guard rettete eine Meile südwestlich von Petersburg, Alaska, die zweiköpfige Crew ds 24 Fuß langen Sportbootes "Deborah K". Das Boot wurde in Schlepp genommen und ebenso wie die beiden Männer nach Petersburg gebracht. Sie waren zuvor auf einen Felsen nahe Wrangell Narrows gelaufen, und die "Deborah K" war leckgeschlagen. Ein Boot der "Anacapa" assistierte bei der Rettung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Costa Blanca ausgebrannt
(07.05.14) Am Nachmittag des 4.5. geriet die 14 Meter lange, holländische "Matias" vor dem Strand von Rabdells zwischen Oliva und Dénia im Norden der Costa Blanca in Brand. Der aus Benissa stammende, norwegische Skipper, der allein an Bord gewesen war, hatte sich mit einem Kayak bereits gerettet, als ein Rettungshubschrauber gegen 14 Uhr eintraf. Das Boot brannte vollständig aus, die Überreste wurden gegen 14 Uhr auf den Strand von Rabdells gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boot vor Punta sa Gavina Pedrera brennend gesunken
(07.05.14) Das 11 Meter lange, in Ibiza beheimatete Sportboot "Wallyjai" geriet am 6.5. gegen 15 Uhr bei einer Probefahrt 1,5 Meilen vor der Punta sa Gavina Pedrera in Brand. Der Skipper, der allein an Bord war, konnte unversehrt von einer Yacht gerettet werden. Die Civil Guard und die Polizei wurden von Zeugen alarmiert, und das spanische SAR-Schiff "'Salvamar Markab" (MMSI-Nr.: 224010620) lief um 15.40 Uhr zur Rettung des Schiffes aus. Doch dieses konnte nicht mehr gelöscht werden und sank im Lauf des Nachmittags 1,5 Meilen vor Formentera auf 75 Metern Wassertiefe. Das Schiff von Salvamar nahm einige aufgetriebene Trümmer auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zusammenstoß in Südchinesischer See
(07.05.14) Schiffe der Marinen Vietnams und Chinas kollidierten am 7.5., als versucht wurde, ein chinesisches Ölrig in einen von beiden Seiten in Anspruch genommenen Bereich der südchinesischen See zu bringen. Am 2.5. hatte China begonnen, es bei den Paracel Islands zu stationieren, um seine Souveränität über das Seegebiet zu demonstrieren. Vietnam schickte 29 Schiffe der Marine und der Coastguard in die Gewässer, als die Operation bekannt wurde. Doch die chinesischen Kräfte waren den Kontrahenten überlegen. Um das Rig wurde eine 3-Meilen-Sperrzone durch Beijing erlärt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachtdhaus aus Phi Phi von Feuer zerstört
(07.05.14) Zwei Dhaus aus Phi Phi gingen am Morgen des 6.5. vor Krabi ankernd in Flammen auf. Die Feuerwehr wurde gegen fünf Uhr zu der "Unity 2" und "Unity 3" gerufen, die unweit der Ko Huang Fishing Pier im Saithai Subdistrikt in Brand geraten waren. Doch sie lagen zu weit vom Ufer entfernt, als dass sie hätte eingreifen können.
Beide Schiffe gehörten der Unity Transportation Co Ltd., die sie zwischen Krabi und der Insel Phi Phi Island einsetzt. Nachdem die Ankerleine der "Unity 2" durchbrannte, ging sie auf Drift, ebenso wie wenig später die "Unity 3". Beide Frachtschiffe waren zum Unglückszeitpunkt unbeladen. Wahrscheinlich hatte ein Kurzschluss auf der "Unity 3", auf der zuerst Feuer gesehen wurde, den Brand verursacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erschöpfte Yachtcrew auf letzter Etappe von Seenotrettern abgeschleppt
(07.05.14) Das RNLI-Boot aus Aberdyfi wurde am Abend des 4.5. zu einem 45 Fuß langen Katamaran gerufen, dem der Brennstoff ausgegangen war und der mit der auflaufenden Flut in der Mündung trieb. Die zweiköpfige Crew hatte die lange Reise von den Azoren nach Ynis Las fast vollendet, als der Brennstoff ausging.
Sie hatten deshalb die letzte Etappe bereits ausschließlich unter Segeln hinter sich gebracht. Gegen 21 Uhr trieb sie aber hilflos in der Strömung, das Licht schwand schnell, es war nicht möglich, Kontakt zur Coastguard oder sonst irgendjemandem an Land herzustellen, so wurden Notflaggen gesetzt und mit dem Mastlicht der Morsecode SOS gegeben.
Dies wurde in der Rettungsstation wahrgenommen. Als die Yacht in Rufweite vor der Rettungsstation trieb, wurde mitgeteilt, dass sie Hilfe bräuchte, und das Rettungsboot ging zu Wasser. Binnen weniger Minuten hatte dessen Crew die Yacht in Schlepp genommen und unter Kontrolle gebracht. Zwischenzeitlich war einer der bieden Segler wegen Erschöpfung kollabiert, und ein Krankenwagen musste angefordert werden.
Der Katamaran wurde an einen Gastliegeplatz gebracht, und die Segler wurden in der Station betreut, bevor es ins Bronglais Hospital in Aberystwyth ging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Svitzer-Schlepper
(07.05.14) Am 5.5. gegen 21 Uhr brach in einer der beiden Hauptmaschinen des dänischen Bergungsschleppers "Frigga", 467 BRZ (IMO-Nr.: 9175250), beim Verholen eines Schiffes durch den Kalundborg-Fjord ein Feuer aus. Die vierköpfige Crew versuchte, den Brand unter Atemschutz zu bekämpfen. Ein Schwesterschiff bugsierte die "Frigga" in den Hafen von Kalundborg, wo Feuerwehr, Krankenwagen und Polizei schon bereit standen. Der Brand war zu der Zeit schon gelöscht. Die Schleppercrew wurde aber mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser in Holbaek und Slagelse gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Auf selbstgezimmerten Planken ...
(Bild: SNSM)   Großbild klick!
Afghane von selbstgezimmerten Planken vor Calais gerettet
(06.05.14) Am 5.5. um 13:15 Uhr meldete die britische Fähre "Spirit of Britain", 47592 BRZ (IMO-Nr.: 9524231), dem CROSS Gris Nez, dass sie eine Person auf einem selbstgebauten Floß auf dem Weg nach Calais gesichtet habe. Das CROSS Gris Nez alarmierte sofort das SNSM-Rettungsboot "Notre de Risban" aus Calais sowie einen Marinehubschrauber aus Le Touquet.
Die "Spirit of Britain" und die "Pride of Burgundy" blieben bei dem Bootsfahrer, der auf seiner Nussschale im Meer trieb, bis die Helfer eingetroffen waren. Es handelte sich nur um einige Planken und ein selbst fabriziertes Segel, mit dem ein 23-jähriger Afghane sich aufs Meer aufgemacht hatte. Um 13.50 Uhr hatte ihn das Rettungsboot sicher an Bord. Nach der Ankunft in Calais wurde er der Grenzpolizei übergeben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gekenterte Motoryacht vor Samos
(Bild: Greek Coastguard)   Großbild klick!
18 Tote in gekenterter Motoryacht vor Samos entdeckt
(06.05.14) Eine 10 Meter lange Motoryacht und ihr zwei Meter langes Beiboot, die mit Flüchtlingen vollgestopft waren, kenterten am 5.5. fünf Meilen vor Agios Konstantinos zwischen der griechischen Insel Samos und der Türkei im Mittelmeer. Dabei kamen mindestens 22 Menschen ums Leben, darunter vier Kinder. Etliche weitere wurden noch vermisst.
Die Boote hatten versucht, heimlich die griechischen Gewässer zu erreichen, als sie vor dem Morgengrauen unweit der türkischen Küste verunglückten. Warum sie bei ruhiger See kenterten, war unklar. 36 Personen, darunter drei Frauen und ein Kind, konnten von der griechischen Küstenwache gerettet werden. Sie wurden mit Unterkühlungen auf dem Luftweg in ein Krankenhaus in Athen gebracht. Es handelte sich um 23 Somalis, neun Syrer und drei Eritreer.
Hebung im Hafen
(Bild: Greek Coastguard)   Großbild klick!
Die Leichen zweier Frauen, eines Mannes und eines Jungen wurden aus der See gezogen. Weitere 18 Tote wurden entdeckt, nachdem die Yacht mit Hebesäcken gesichert in den Hafen von Vathy auf Samos geschleppt und dort gehoben wurde. Die Überlebenden sagten, es seien zwischen 60 und 65 Menschen an Bord gewesen, als das Boot aus der Türkei auslief.
Boote der hellenischen Coastguard, die Marine, Kutter und zwei SAR-Helikopter durchkämmten seit vier Uhr früh das Seegebiet nach möglichen Überlebenden, wobei sie mehrere Stunden lang von einem Kreuzfahrtschiff unterstützt wurden. Bei einem ähnlichen Unglück waren im Dezember 2013 21 Flüchtlinge vor Samos ertrunken, sechs blieben vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen



Arbeitsboot sank an Meidericher Werft
(06.05.14) Am 5.5. gegen 07:00 Uhr sank das Arbeitsboot der Meidericher Schiffswerft im Hafenbecken A. Die Feuerwehr legte einen Ölschlängel aus, damit sich die ausgetretenen Betriebsstoffe nicht im Hafen ausbreiten konnten. Ein Taucher brachte zur Vorbereitung der Bergung an dem 10 Meter langen Arbeitsboot Luftkissen an. Die Bergung erfolgte gegen 11.30 Uhr. Nach der Hebung des Bootes untersuchte es die Duisburger Kripo, um die Ursache für den Untergang festzustellen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Binnenschiff kollidierte mit Fahrwassertonne
(06.05.14) Am Vormittag des 4.5. kollidierte auf dem Rhein bei Dettenheim ein mit 1200 t Papier beladenes belgisches Binnenschiff auf Höhe des Flusskilometers 378,300 in Bergfahrt mit einer Fahrwassertonne. Diese verfing sich im Propeller, wodurch der Antrieb des Schiffes ausfiel. Es musste am Apothekergrund notankern. Ursache der Havarie könnte nach ersten Ermittlungen ein Fahrfehler eines vor dem Frachter zu Berg fahrenden, deutschen Tankschubverbands, gewesen sein.
Dadurch war der Nachfolger gezwungen, ein Ausweichmanöver durchzuführen und geriet dabei an die rote Fahrwassertonne. Nach Genehmigung des Wasser- und Schifffahrtsamts Mannheim nahm ein niederländischer Schubverband den Havaristen längsseits und schleppte ihn bis in den Stadthafen Karlsruhe.
Ermittlungen zu den Schäden und die Bergung der Fahrwassertonne dauerten im Lauf des Tages noch an. Bereits in der Nacht zum 4.5. war ein mit Gasöl beladener Binnentanker ebenfalls bei Dettenheim mit einem Frachter kollidiert, der offenbar den korrekten Kurs nicht eingehalten hatte. Beide Schiffe konnten ihre Fahrt aber fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung der "Wattenmeer" angelaufen
(06.05.14) Die Leitung der Bergung des am 1.5. in der Elbmündung gesunkenen Friedrichskooger Kutters "Wattenmeer" wurde vom Havariekommando in Cuxhaven übernommen. Das Wrack lag auf der Seite auf dem Gelbsand", etwa 12 Kilometer westlich von Friedrichskoog und genauso weit nördlich von Cuxhaven. Aus den mit sechs Tonnen bebunkerten Tanks lief nach dem Untergang Dieselöl aus. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Tönning hatte daraufhin das Havariekommando um die Übernahme der Gesamteinsatzleitung gebeten.
Am 5.5. machte sich der On Scene Commander auf den Weg zum Havaristen, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Das Wrack wurde mit Ölsperren eingeschlängelt, um die weitere Ausbreitung von Öl zu begrenzen. Der Schwimmkran "Wal" von Taucher Knoth, der den 16,5 Meter langen Kutter heben soll, wurde am Nachmittag des 5.5. an der Unfallstelle erwartet. Das Arbeiten am Wrack war wegen der starken Strömung nur bei Stauwasser möglich.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gerettete Chinesen nach 1360 Meilen weitem Flug ins Krankenhaus gebracht
(06.05.14) Nachdem der rund 50 Meter lange chinesische Longliner "Fu Yan Yu No. ?" am 2.5. auf Position 10 38 N 130 02 W rund 1360 Meilen westsüdwestlich von Cabo San Lucas, Mexiko, in Flammen aufgegangen und gesunken war, wurden die zwei schwer verbrannten chinesischen Besatzungsmitglieder, die neben sieben unversehrt gebliebenen Crewkameraden von einem Trawler aus Venezuela lebend gerettet worden waren, am 5.5. um 20.15 Uhr in die UCSD Burn Unit eingeliefert.
Sie hatten Verbrennungen zweiten und dritten Grades erlitten, einer auch Verletzungen der Atemwege. Ein Vertreter der chinesischen Botschaft wurde als Übersetzer gerufen. Die US Air Force hatte Fallschirmspringer der 563. Rescue Group aus Davis-Monthan in Tucson, Arizona, eingesetzt, nachdem sie am 2.5. alarmiert worden war.
Am 3.5. waren 49 Mann der Gruppe zu einem 11-stündigen Flug auf den Pazifik aufgebrochen. Die großen Entfernungen, die zu überwinden waren, hatten eine logistische Herausforderung dargestellt, die mithilfe eines Tankflugzeugs gemeistert wurde. Die übrigen Chinesen waren inzwischen auf dem Heimweg. Da sechs weitere Crewmitglieder vermisst wurden, hatte das Unglück insgesamt acht Menschenleben gefordert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucher starb am Wrack der Sewol
(06.05.14) Der Untergang der Fähre "Sewol" hat am Morgen des 6.5. ein weiteres Todesopfer gefordert. Auf der Suche nach den Opfern in der gekenterten Fähre erlitt ein 53-jähriger Taucher, der zum ersten Mal an der Unglücksstelle im Einsatz war, fünf Minuten nach dem Abstieg in 25 Metern Tiefe plötzlich Atemproblem. Dann verlor er das Bewusstsein. Nach der Bergung durch Kollegen wurde er ins Krankenhaus gebracht, dort aber für tot erklärt. Danach ordnete Südkoreas Premierminister Chung Hong-Gesundheitschecks für alle Taucher an. Bis zum Unglück waren 263 Tote geborgen worden, weitere 39 wurden noch vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen



Millionenschatz aus Wrack der Central America geborgen
(06.05.14) Die Schatzsucher der Odyssey Marine Exploration Company haben fünf Goldbarren und zwei Goldmünzen von rund 28 Kilo Gewicht aus dem Wrack des Raddampfers "Central Amerika" geborgen. Die Berger holten auch Holzstücke, eine Flasche, Töpferware und ein in den 1980er Jahren deponiertes wissenschaftliches Experiment aus der Tiefe.
Der Wert des Goldes beträgt rund 1,3 Millionen Dollar. Die "Central Amerika" war am Abend des 12.9.1857 vor der Küste von South Carolina mit knapp 600 Menschen an Bord gesunken. Lediglich 153 von ihnen überlebten den Untergang, indem sie sich bis zum Morgengrauen an Türen und Tischen festklammerten, bis sie von der norwegischen Bark "Ellen" gerettet wurden. Die "Central America" war am 3.9. aus Colón ausgelaufen und war mit über neun Tonnen Gold nach New York unterwegs, als ihr ein Hurrikan zum Verhängnis wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Komplizierte Bergungsarbeiten an Santa Ana
(06.05.14) Das Bergungsschiff "Latero Primero" aus Rianxo wurde von der Ardentia Marine unter Vertrag genommen, um beim Bergungsversuch für den portuguiesischen Trawler "Santa Ana" (MMSI-Nr.: 263457000) zu assistieren, der am 10.3. vor Kap Peñas gesunken war. Das Schiff ist in den Felsen verkeilt und muss mit dem an Bord befindlichen Spezialgerät erst teilweise freigeschnitten werden, ehe versucht werden soll, das 200 Tonnen schwere Wrack mit Hebesäcken vom Grund zu lösen. Binnen 24 Stunden soll es dann in den Hafen von Musel in Gijón geschleppt werden.
Die Ardentia Marine aus Mugardos war mit der Operation beauftragt worden und wird von einem Schlepper, einem weiteren Boot und der Civil Guard unterstützt. Bereits vor zwei Wochen begann die "Latero First" damit, die "Santa Ana" aufzurichten, doch schwere See vor Ort vereitelte die Arbeit. Inzwischen wurde begonnen, die ersten Hebesäcke mit schweren Eisenketten anzubringen, doch derzeit wurde die Bergung erneut wegen hohen Wellengangs unterbrochen.
Quelle:Tim Schwabedissen



11 Vermisste nach Unglück auf Kivu Lake
(06.05.14) 11 Menschen wurden vermisst, nachdem ein Fährboot auf dem Kivu Lake sank. Sechs Menschen konnten sich retten. Sie wurden nach Goma gebracht. Das Boot war mit 115 Tonnen Nahrungsmitteln und anderer Fracht unterwegs, als es wegen Überladung verunglückte
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettungsinsel und Überreste der "Munetra" entdeckt
(06.05.14) Am Nachmittag des 5.5. wurde der neuseeländischen Südinsel die Suche nach der dreiköpfigen Crew der Yacht "Munetra" wieder aufgenommen. Das Boot wird seit rund zwei Wochen mit den beiden 19-jährigen Görlitzer Touristinnen Lea Tietz und Veronika Steudler, sowie dem Skipper Andre Kinzler vermisst, nachdem es am 16.4. aus Bluff zum Preservation Inlet in Fiordland auslief und am 22.4. nach Bluff hätte zurückkehren sollen.
In der vergangenen Woche war die Suche zurückgefahren worden, nachdem keine Spur entdeckt werden konnte. Am 2.5. aber entdeckten Fischer am Südende von Stewart Island eine Rettungsinsel, und am 5.5. wurde eine Sitzabdeckung der Yacht in Paihia gefunden. Daraufhin nahmen 15 Polizisten am Nachmittag gemeinsam mit Freiwilligen eine Suche zwischen der Colac Bay bis zu einem Gebiet westlich der Stadt Tuatapere auf. Angehörige beider Familien trafen am Wochenende in Invercargill ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter bei Brückenkollision schwer beschädigt
(06.05.14) Am Morgen des 4.5. kollidierte um 3.30 Uhr der amerikanische Kutter "Suzanne Mary" mit der Nordrampe der neuen Hebebrücke in Placentia. Er stieß mit einem Stützbauwerk für den Neubau zusammen. Dabei wurde ein Mann verletzt und kam ins Krankenhaus, der Kutter erlitt erhebliche Schäden. Die Arbeiten an der 40-Millionen-Dollar-Brücke begannen 2013. Sie selbst wurde nicht in Mitleidenschaft gezogen. .
Quelle:Tim Schwabedissen



Hoffnung für 11 Vermisste vor Hongkong schwindet
(06.05.14) Trotz intensiver Suche konnte bislang keiner der 11 Vermissten des chinesischen Frachters "Zhong Xing 2" (MMSI-Nr.: 413270239) entdeckt worden, der am 5.5. um 2:30 Uhr nach der Kollision mit dem unter Marshall-Islands-Flagge registrierten Containerfrachter "Mol Motivator" (IMO-Nr.: 9475624) vor Hongkong gekentert und gesunken war.
Es wurde befürchtet, dass sie in dem sinkenden, 97 Meter langen Schiff eingeschlossen wurden, dessen Wrack bislang auch noch nicht geortet werden konnte. Lediglich ein Ölfilm, der von seinen Bunkertanks herrühren dürfte, und einige Trümmer wurden auf der Wasseroberfläche entdeckt. Zu der Kollision dürfte schlechte Sicht, hervorgerufen durch schwere Regenfälle, beigetragen haben.
Die 302 Meter lange "MOL Motivator", die am 4.5. von Hongkong nach Yantian ausgelaufen war, wurde nur geringfügig beschädigt. Sie befand sich Stunden nach der Kollision immer noch in der Nähe der Unglücksstelle. Der Frachter der Mitsui OSK Lines Ltd. hat eine Tragfähigkeit von 79278 Tonnen, eine Containerkapazität von 6724 TEU und wurde 2011 erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild Prevelis
(Bild: Manolisv13)   Großbild klick!
Fähre bei Santorin aufgelaufen
(05.05.14) Am Morgen des 3.5. lief die griechische Fähre "Prevelis", 9851 BRZ (IMO-Nr.:8020927), vor Santorini mit 190 Passagieren an Bord auf Grund.
Die Fahrgäste wurden mit angelegten Rettungswesten an Deck gemustert, während das Schiff unweit der unbewohnten kleinen Insel Aspronisi festsaß. Im Nordosten und Südwesten dieser unbewohnten Insel liegen gefährliche Klippenfelder (Bild).
40 Minuten nach der Havarie kamen Boote aus Santorini zu Hilfe, um nötigenfalls Menschen abbergen zu können.
Ein Boot der Küstenwache und ein kleines Fahrgastschiff hielten sich neben Kuttern bereit.
Kleininsel Aspronisi
(Bild: Sergio Canobbio)   Großbild klick!
Doch der Havarist konnte nach drei Stunden wieder flottgemacht werden und lief um 7.30 Uhr in den Inselhafen ein, nachdem Taucher den Rumpf auf Schäden hin untersucht hatten.
Die "Prevelis" war am 2.5. um 18 Uhr aus Piräus ausgelaufen und war fahrplanmäßig nach Milos, Santorini, Anafi, Heraklion, Sitia, Kasos, Karpathos, Diafani, Halki und Rhodos unterwegs.
Sie hatte 32 Trucks, 19 Pkw und sechs Motorräder an Bord. Ursache der Havarie war offenbar ein Maschinenausfall.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Norwegian Breakaway" in New York
(Bild: Max Default)   Großbild klick!
Kreuzfahrtschiff auf Hudson River abgeschleppt
(05.05.14) Das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "Norwegian Breakaway", 144017 BRZ (IMO-Nr.: 9606912), erlitt am Morgen des 4.5. den Ausfall einen Azipods auf dem Hudson-River und hing rund drei Stunden auf dem Fluss fest, ehe ein Moran-Schlepper ihn mit dem Kentern der Tide an die Pier 88 in New York bringen konnten. Es kam gerade von einer Karibikkreuzfahrt zurück und hatte 4500 Passagiere sowie 1600 Besatzungsmitglieder an Bord. Gegen 10 Uhr war das Passagierschiff sicher vertäut. Nach einer Inspektion sollte es am 5.5. zur nächsten Fahrt aufbrechen. Die "Norwegian Breakaway" wurde 2013 erbaut und läuft für die Norwegian Cruise Line.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suchaktion
(Bild: Hongkong Coastguard)   Großbild klick!
11 Vermisste nach Kollision vor Hongkong
(05.05.14) 11 Mann wurden vermisst, nachdem der unter chinesischer Flagge laufende Fachter "Zhong Xing 2" (MMSI:413270239) am Morgen des 5.5. vor Hong Kong nach einer Kollision mit dem unter Marshall-Islands-Flagge registrierten Containerfrachter "MOL Motivator", 78316 BRZ (IMO-Nr.: 9475624), sank. Nur ein 47-jähriger Überlebender wurde von einem Kutter gerettet und mit leichten Verletzungen an Händen und Füßen in ein nahes Krankenhaus gebracht.
Der 97 Meter lange Frachter war mit einer Ladung Zement von der Hebei Provinz in die Hainan Provinz unterwegs, als es drei Meilen südlich von Po Toi zum Zusammenstoß mit dem von Hong Kong nach Yantian in China bestimmten Containerfrachter kam.
Archivbild Containerschiff "Mol Motivator"
(Bild: Ennodah)   Großbild klick!
Die "MOL Motivator", die eine 24-köpfige Crew an Bord hatte, wurde nur leicht beschädigt. An der Suchaktion nach den Schiffbrüchigen nahmen vier Helikopters und über 20 Schiffe aus China und Hong Kong teil. China schickte drei Helikopter und über ein Dutzend Schiffe, Hong Kong einen Hubschrauber und acht Suchschiffe. Die Rettungsaktion wurde von dem MRCC Guangdong koordiniert. An der Unglücksstelle breitete siche in Ölfleck aus.
In den dichtbefahreren Gewässern vor Hongkong kommt es häufig zu kritischen Situationen. Im Oktober 2012 kamen bei der Kollision einer Schnellfähre mit einem Ausflugsschiff 39 Menschen ums Leben. Im August 2013 kenterte der 190 Meter lange Bulkcarrier "Trans Summer" südwestlich von Hongkong in einem Taifun, die 21-köpfige Crew wurde von zwei Helikoptern und einem Schiff gerettet. Im November 2013 kollidierte eine Hydrofoil-Fähre auf der Fahrt von Hongkong nach Macau mit einem unidentifizierten Objekt, 87 Menschen wurden verletzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tromso wieder freigeschleppt
(05.05.14) Der unter Bahamas-Flagge laufende Tanker "Tromso", 8247 BRZ (IMO-Nr.: 9435791), der im April beim Einlaufen nach Diego Suarez auf Grund gelaufen war, konnte durch die Swire Salvage wieder flottgemacht werden. Nachdem zwei Mal der Leichtertanker "Seychelles Paradise" Dieselöl abgepumpt hatte, konnte bei günstigen Wetterbedingungen der Havarist freigeschleppt und an einen sicheren Ankerplatz in der Bucht gebracht werden. Hier wurde der Rumpf durch Taucher mit Video detailliert dokumentiert. Außerdem führten sie provisorische Reparaturen durch, damit das Schiff nach einer Inspektion durch die Klassifizierungsgesellschaft eine Einlaufgenehmigung erhält.
Quelle:Tim Schwabedissen




13 Tote und 35 Vermisste nach Fährunglück
(05.05.14) Bislang 13 Todesopfer forderte der Untergang der Fähre "Shakil 1" am 3.5. gegen 15 Uhr in stürmischer See auf dem Kalagachia River in Galachipa Upazila im Patuakhali Distrikt von Bangla Desh. Rund 35 weitere wurden noch vermisst und könnten in der Kabine eingeschlossen worden sein. Die Fähre kam aus Rangabali Upazila und hatte etwa 60 Personen an Bord, als sie kenterte. Bis zum Unglücksabend wurden acht Tote geborgen, darunter zwei Kinder. 15 Menschen retteten sich schwimmend an Land. Am 4.5. nahmen Taucher die Sucharbeiten wieder auf und bargen weitere Tote aus dem Fluss. Feuerwehr, Zivilschutz und die Coast Guard Bangladesh waren im Einsatz. Der Kran "Rustam" lief aus Barisal nach Golachipa aus, um das Wrack zu bergen. Die Reise wurde auf acht Stunden veranschlagt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier rettete Katamaran-Crew
(05.05.14) Der chinesische Bulkcarrer "Pan Topaz", 45055 BRZ (IMO-Nr.: 9625827), kam am 4.5. gegen drei Uhr auf der Fahrt von Newcastle nach Taichung der fünfköpfigen Crew des sinkenden Katamarans "One World" vor der Sunshine Coast zu Hilfe. Der Skipper, der US-Mariner Wesley Garner und seine Crew wurden gerettet und von einem Lotsenboot aus Mooloolaba an Land gebracht. Garner, der Eigner des Katamarans, hatte das Schiff von Neuseeland nach Brisbane überführen wollen, wo er es für 700,000 Dollar verkaufen wollte. 16 Meilen vom australischen Festland entfernt kam es in rauer See gegen zwei Uhr zu Wassereinbruch in einen der Schwimmer. Bei 35 Knoten Wind gingen die Wellen drei Meter hoch. Als das Wasser über die Flurbretter stieg, die Crew das Leck nicht lokalisieren konnte, die Steuerbordmaschine ausfiel und die drei Bilgenpumpen nicht gegen den Wassereinbruch ankamen, wurde Mayday gefunkt. Der 50 Fuß lange Katamaran musste aufgegeben werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter mit betrunkenem Kapitän drohte vor Vaasa zu stranden
(05.05.14) Am 5.5. wurde der unter zyprischer Flagge laufende "Lunamar", 2984 BRZ (IMO-Nr.: 9472024), in Bermeo erwartet, der von Gdingen kommend am 24.4. vor Vaasa Furore gemacht hatte. Der polnische Kapitän war nach Alkoholgenuss am Ruder eingeschlafen, und das führerlose Schiff hatte zwischen in Vaasa und Umeå.auf Grund zu laufen gedroht. Helikopters waren sowohl in Schweden wie auch in Finnland aufgestiegen, das MRCC Turku war in Alarmbereitschaft, falls der Frachter stranden sollte. Doch 15 Minuten, bevor das Schiff vor Valsörarna auflief, wurde der Kapitän wach und änderte den Kurs. Er wurde danach von der Küstenwache verhört und seines Amtes entbunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



DGzRS barg zwei Yachten auf der Ostsee
(05.05.14) Aufmerksame Spaziergänger alarmierten am 1.1. gegen 19.30 Uhr den Vormann der DGzRS-Station Damp. Eine Segelyacht trieb offenbar manövrierunfähig auf den Strand zu, und einer der beiden Segler war beim Ansteuern des Hafens über Bord gestürzt. Kurze Zeit später liefen das Seenotrettungsboot "Karl van Well" aus. Mittlerweile war die Yacht "Valia" in der Brandungszone bei Ostwind mit Böen von bis zu sechs Beaufort auf Grund gelaufen und wurde bei einem Seegang von rund zwei Metern hin und her geworfen. Die Seenotretter konnten den ins Wasser gefallenen Segler nicht mehr sehen, als sie vor Ort eintrafen. Der Mann war zu diesem Zeitpunkt aber schon wieder an Land - mit Hilfe von Surfern war es ihm gelungen, an den Strand zu schwimmen. Trotz der schwierigen Bedingungen vor Ort stellten die Seenotretter eine Schleppverbindung zum Havaristen her. Der zweite Segler war nicht in der Lage, das Manöver in der gefährlichen Brandungszone zu unterstützen. Die Seenotretter brachten ihn und die Segelyacht sicher in den Hafen von Damp ein. Bei einem weiteren Fall rund fünf Seemeilen nördlich von Lubmin half der Seenotkreuzer "Eugen" der Station Greifswalder Oie der zweiköpfigen Besatzung einer Segelyacht mit Mastbruch und schleppte sie nach Lubmin ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Seenotretter kamen mit dem Fallschirm
(05.05.14) Seenotretter der Davis-Monthan Air Force Base flogen am 4.5. elf Stunden zu einem in Venezuela registrierten Trawler 1100 Meilen westlich von Cabo San Lucas auf dem Pazifik, um mit Fallschirm abzuspringen und zwei chinesische Fischer mit schweren Verbrennungen zu behandeln, deren Schiff nach einer Explosion brennend vor Mexiko gesunken war. Die beiden waren gemeinsam mit 11 weiteren am Nachmittag des 2.5. gegen 17 Uhr in einer Rettungsinsel entdeckt worden. Zwei von ihnen starben wenig später, sieben waren in gutem Zustand. Die beiden Toten und die sieben unversehrt gebliebenen wurden einem anderen chinesischen Schiff übergeben, das sie heimbringen sollte. Die Rede war auch von einem halben Dutzend weiterer vermisster Seeleute. Die Brandverletzten wurden nach der Erstversorgung gemeinsam mit den Rettern an Bord der Hubschrauber geholt und nach Cabo San Lucas geflogen. An Bord eines Combat King II wurden sie von dort in ein auf Verbrennungen spezialisiertes Krankenhaus in La Jolla, Kalifornien, gebracht. 49 Personen des 48., 79. und 55. Rescue Squadrons, 10 Guardian Anges, zwei Combat King II Maschinen und drei Pavehawk-Helikopter waren an der Aktion beteiligt, außerdem stellte der Arizona Air National Guard's 161st Air Refueling Wing ein Tankflugzeug.
Quelle:Tim Schwabedissen



War auch ein Baby an Bord der "Sewol"?
(05.05.14) Am 5.5. ist die Anzahl geborgener Opfer des Untergangs der südkoreanischen Fähre "Sewol" auf 260 gestiegen. 42 Personen galten noch als vermisst. Taucher haben inzwischen 61 der 64 Kabinen, in denen Tote sich befinden könnten, durchsucht. Insgesamt hatte die "Sewol" 111 Kabinen. Anschließend sollten öffentliche Bereiche wie die Lobbies, Treppenhäuser, Läden und Toilettenräume durchkämmt werden. Wenn bis zum 15.5. nicht alle Vermissten entdeckt sind, sollte die Suche auf die Frachträume auf Deck 1 und 2 ausgeweitete werden. Es wurde auch nicht ausgeschlossen, dass sich ein nicht registriertes Baby an Bord befunden haben könnte. Ein Taucher hatte am 21.4. im Achterschiff ein Babyfläschchen entdeckt, das aber nicht geborgen wurde. Kleinkinder unter zwei Jahren wären ohne Ticket an Bord gekommen. Derwei wurden am Morgen des 5.5. weitere stärkere Schleppnetze und Trossen um das Wrack ausgebracht, um ein Abtreiben von Leichen durch die starke Strömung zu verhindern. Bislang wurden 750 Gegenstände, die zu den Opfern gehörten, an der Untergangsstelle, aber auch meilenweit entfernt, aufgelesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter Jorker Reeder trieb vor Ystad
(05.05.14) Auf der Fahrt von Houston nach St. Petersburg erlitt der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "BBC Chile", 7815 BRZ (IMO-Nr.: 9290048), der Reederei Eckhoff GmbH & Co. KG in Jork am 5.5. gegen zwei Uhr Maschinenausfall vor Ystad. Die Crew verständigte um 02:09 Uhr die schwedische Coast Guard und die zuständigen Behörden. Der Frachter trieb zwei Stunden lang vor der schwedischen Küste, ehe der Schaden um 04:34 Uhr als behoben gemeldet wurde und er die Reise nach St. Petersburg fortsetzte, wo era m 7.5. gegen 13 Uhr erwartet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter trieb vor Orkney
(05.05.14) Auf der Fahrt von Bromborough nach Kirkwall erlitt der unter Barbados-Flagge laufende Frachter " Wilson Fedje", 3561 BRZ (IMO-Nr.: 9491757), am 3.5. westlich von Orkney Maschinenschaden. Gegen acht Uhr verständigte die Crew die Shetland Coastguard. Ein Schwesterschiff, die "Wilson Cane", war zunächst bei dem 18 Meilen nordöstlich von Cape Wrath treibenden Schiff auf Standby gegangen. Als klar war, dass eine Reparatur durch die Crew nicht möglich war, nahm der in Orkney stationierte Schlepper "C-Odyssey" den Havaristen auf den Haken und brachte ihn 18 Stunden später am 4.5. gegen 18 Uhr nach Kirkwall ein. Auch der in Orkney basierte Schlepper "Einar", die "C-Salvor" und das Lotsenboot der Station Kirkwall Bay assistierten beim Einlaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Tote bei Tankerbrand in Südvietnam
(05.05.14) Der vor Anker liegende vietnamesische Tanker "Song Tien 26" explodierte am 4.5. gegen 209 Uhr im Cogido Port von Bien Hoa City. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, zwei weitere wurden verletzt. Der Tanker hatte rund 630 Tonnen Öl an Bord und war bei Löscharbeiten, als sich das Unglück ereignete. Der Kapitän konnte den brennenden Tanker noch aus dem Hafen zu einer kleinen Insel auf dem Dong Nai River bugsieren. Brennendes Öl lief auf den Fluss aus. Gegen 22.30 Uhr hatten Löschboote den Brand bekämpft, danach fanden die Retter zwei Tote. Die beiden Verletzten wurden mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neun Verletzte bei Fhrunglück bei Bartica
(05.05.14) Neun Menschen wurden am 3.5. verletzt, als ein Fährboot auf eine Flussbank bei Wolga einige Meilen von Bartica entfernt, auf dem Essequibo River lief. Es war nach Puruni unterwegs und hatte in Bartica anlegen sollen, um einen anderen Kapitän an Bord zu nehmen, als es plötzlich vom Kurs abkam und auf die Westbank von Wolga lief. Es hatte 13 Passagiere, darunter sechs Guyanesn und drei Brasilianern an Bord. Fünf der Verletzten waren in kritischem Zustand.
Quelle:Tim Schwabedissen



Starkoch will historischen Raddampfer heben lassen
(05.05.14) Der Starkoch Steando de Pieri aus Mildura hat sich prinzipiell bereit erklärt, die Bergung des historischen Raddampfers "Avoca" bezahlen. Das 1877 erbaute Schiff war im April bei einer Auktion für 55,000 Dollar an den Restaurateur Simon Harrington verkauft worden, doch zwei Wochen später auf dem Murray River gesunken, nachdem durch einen Stromausfall die Lenzpumpen versagten. Die Maritime Services hatten die Bergungsaufforderung dem vorherigen Eigner Stefano de Pieri zugestellt, da die Übergabe an den neuen Eigentümer noch nicht vollzogen worden war, als das Schiff am 25.4. zu sinken begann. Dennoch sieht der Koch den neuen Besitzer in der Verantwortung, da dieser vom Moment der Transaktion an volle Verantwortlichkeit und das Risiko gehabt habe. Er zeigte sich empört über Anschuldigungen, er habe nicht genug getan, das Schiff instand zu halten. Er habe 300000 Dollar für den Erhalt ausgegeben. Doch es sei fast unmöglich, ein 140 Jahre altes Objekt zu bewahren. Was nach der noch nicht terminierten Bergung mit dem Schiff geschehen sollte, entsprechend aber nach wie vor unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rumpfschaden "Atlantic Tramp"
(Bild: Marcel Koster)   Großbild klick!
Bulkcarrier machte nach Kollision bei Shipdock in Amsterdam fest
(02.05.14) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Bulkcarrier "Atlantic Tramp", 22064 BRZ (IMO-Nr.: 9497464), passierte am Abend des 30.4. gegen 20 Uhr die Schleusen von IJmuiden auf dem Weg zur Werft Shipdock in Amsterdam. Hier sollen die schweren Schäden, die er bei der Kollision mit dem unter Singapur-Flagge laufenden Bulkcarrier "Costa Rica", 33232 BRZ (IMO-Nr.: 9603465), am 20.4. rund 50 Kilometer vor IJmuiden erlitten hatte, repariert werden.
Sowohl am Bug wie auch an Heck und Aufbauten wies der Frachter schwere Blessuren, Risse und Einbeulungen auf etlichen Metern Rumpflänge auf. Nach der Havarie hatte er vor der holländischen Küste geankert, bis ein Reparaturplatz gefunden war. Die “Costa Rica” hat sich derweil von Rotterdam aus auf den Weg ins türkische Iskenderun aufgemacht, wo sie am 8.5. eintreffen soll.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Haranes" sitzt fest
(Bild: NSSR)   Großbild klick!
Fähre mit Hochwasser wieder flottgemacht
(02.05.14) Am 30.4. lief die norwegische Fähre "Haranes", 174 BRZ (IMO-Nr.: 7017600), gegen 19 Uhr vor Abelvær in der Nærøy-Gemeinde nur wenige 100 Meter vom Ufer entfernt auf Grund. Sie hatte gerade eine örtliche Werft verlassen und nur zwei Mann Besatzung an Bord, als sie im engen Fahrwasser vom Kurs abkam. Die Crew verständigte Florø Radio, woraufhin das Rettungsboot "Harald V" aus Rørvik zu Hilfe kam. Da bei einem Abschleppversuch Schaden hätte entstehen können, wurde beschlossen, auf das Hochwasser zu warten. Tatsächlich kam gegen 22 Uhr Bewegung in das Schiff, und um 22.45 Uhr war es auf offenem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dreimaster "Soeverein" an der Stromleitung
(Bild: Michel van de Bos)   Großbild klick!
Dreimaster beim Einlaufen nach Haarem in Funkenregen gehüllt
(02.05.14) Es gab einen gewaltigen Lichtbogen und Funkenschlag, als der holländische Dreimaster "Soeverein", 115 ts (MMSI-Nr.: 244750673), beim Einlaufen nach Haarlem am 30.4. gegen 21 Uhr mit einer Rah gegen die Waarderbrücke schlug und dabei mit einer Stromleitung unter dem aufgeklappten Brückenteil kollidierte. Wie durch ein Wunder kam es zu keinen größeren Schäden bei dem Kurzschluss. Der Bahnverkehr von Pro Rail wurde nicht betroffen. Vor der Kollision hatte das Schiff bereits die Prinsenbrücke in Haarlem touchiert.
Die “Soverein” machte dann in Spaarne fest. Sie ist einem Ostindienfahrer aus dem 17. Jahrhundert nachempfunden. 1956 war sie als Binnentanker “Ameland”erbaut und 2005 als Charterschiff bei der Talsma Werft in Osingahuizen/Heeg hergerichtet worden. Sie kann 30 Übernachtungs- bzw. 44 Tagesgäste aufnehmen. Die “Soeverein” der “Admiraliteit” Gerard en Richard ist 58 Meter lang, 7,2 Meter breit und hat 2,1 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung der „Costa Concordia“ unterbrochen
(02.05.14) Die Bergung der “Costa Concordia” wurde unterbrochen, bis Klarheit herrscht, o das Schiff entsorgt worden soll. Sergio Girotto, Projektmanager von Titan Micoperi, gab am 30.4. bekannt, dass erst klar sein muss, ob es in die Türkei oder in einen italienischen Hafen geht. Das Wrack soll von dem Dockschiff „Dockwise Vanguard“ abtransportiert werden, müsste jedoch erst von umweltgefährdenden Stoffen gereinigt werden, die die Stabilität des Wracks gefährden. Dazu zählen Reinigungsprodukte, verrottete Nahrung und Fäkalien. In der Türkei wären die günstigeren Abwrackorte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Motoryacht in Breskens in Flammen
(02.05.14) Die Feuerwehr von Breskens bekämpfte am 1.5. einen Großbrand auf einer Azimut-Motoryacht. Danach assistierte die KNRM Breskens dabei, die Yacht aufs Trockene zu bekommen. Gegen vier Uhr war die Feuerwehr zu dem Feuer in der örtlichen Marina alarmiert worden. Es gelang zwar, die Flammen rasch zu löschen, doch war der Sachschaden erheblich. Zwei Rettungsmänner gingen an Bord der Yacht, um eine Schleppverbindung herzustellen und sie in den Fischereihafen zu bringen, wo sie an einer Werft aus dem Wasser gehoben wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



10 Verletzte bei Feuer auf Kanalfähre
(02.05.14) Am Nachmittag des 1.5. brach auf der französischen Fähre "Dieppe Seways", 30551 BRZ (IMO-Nr.: 9211511), auf der Fahrt von Calais nach Dover ein Feuer in einem Kesselraum aus. Ein Feuerblitz schoss aus dem Schornstein, und beim Festmachen kurz nach 14 Uhr stieg Rauch auf der Fähre auf. Die 316 Passagiere und die Crew wuden evakuiert, nachdem das Schiff an Liegeplatz 6 fest war. Bei der Brandbekämpfung wurden 10 Personen verletzt.
Um 15.15 Uhr kam es zu einem Feuerüberschlag, bei dem drei Feuerwehrmänner Verbrennungen erlitten. Insgesamt wurden fünf Mann ins William Harvey Hospital und von dort weiter in die Spezialklinik East Grinstead Hospital gebracht. Drei wurden mit geringfügigeren Verletzungen in Dover behandelt. Neun Löschfahrzeuge und 45 Feuerwehrleute sowie Rettungsdienste waren in Einsatz. Die A20 wurde während der Löscharbeiten gesperrt, und es kam zu Staus und Unfällen. Um 18 Uhr hatte der Kent Fire and Rescue Service den Kesselraum abgeschottet, und mit Wasser wurde der betroffene Bereich gekühlt und das Feuer unter Kontrolle gebracht. Um 22.30 Uhr waren noch sechs Löschfahrzeuge vor Ort.
Die weitere Brandbekämpfung erfolgte mit Löschschaum. Um 2.03 Uhr am 2.5. wurde Feuer aus gemeldet. Danach gingen Teams des Marine Accident Investigation Branch an Bord, um die Ursache des Brandes zu erkunden. Fünf der Mitarbeiter von DFDS kehrten nach Behandlung ihrer leichten Verletzungen an die Arbeit zurück, ein weiterer blieb zur Beobachtung im Krankenhaus. Die “Dieppe Seaways” wurde 1999 bei HDW Kiel als “Superfast X” auf Kiel gelegt und am 26.2.2002 nach erheblichen Problemen mit dem Antrieb an die Superfast Ferries, Piräus, abgeliefert.
Am 27.2. ging sie in den Liniendienst Rostock - Hangö. Am 19.4. wurde sie bei HDW aufgelegt, ehe es am 17.5. in den Dienst Rosyth – Zeebrugge ging. Am 5.1.2004 machte sie bei der Fosen Mekaniske Verksteder, Fosen, fest, wo weitere Kabinen eingebaut wurden. Im Februar ging sie wieder in Dienst und wurde am 8.8.2006 an die französische Veolia Transportation verkauft. Nach einem Werftaufenthalt in Antwerpen im Januar 2007 wurde sie am 12.2. an die Veolia Transportation/ SNCM, Ajaccio, übertragen und in “Jean Nicoli” umbenannt.
Im März erfolgten einige Reisen zwischen Marseille und Le Havre, ehe sie im April in Charter der Cotunav, Tunesien, in Fährdiensten zwischen Frankreich, Italien und Tunesien Verwendung fand. Am 29.4. wurde sie in La Seyne aufgelegt, im Juli verholte sie erst nach Toulon, dann nach Marseille. Im August begann eine Charter durch die Anek Lines, und am 3.9. verließ die Fähre Marseille mit Kurs Patras, von wo aus es vom 8.9. bis 2.10. in den Liniendienst Patras - Korfu - Igoumenitsa – Venedig ging. Am 27.12. wurde das Schiff an Seafrance verkauft und im April 2009 für Sarl Poquelin Bail im Management der Seafrance SA, Boulogne, als “Seafrance Molière” in Dienst gestellt.
Im August 2008 ging es in den Liniendienst Dover-Calais. Am 28.2.2010 kollidierte die Fähre mit dem Kai in Calais und musste bei ARNO in Dünkirchen repariert werden. Am 15.11.2011 wurde der Dienst eingestellt und das Schiff nach Insolvenz der Seafrance in Calais, seit dem 22.2.2012 in Dünkrichen aufgelegt. Im Juli ging es an die Scapino Shipping Ltd, Valletta, und wurde in “Molière” umbenannt. Am 24.10.2012 begann eine Charter durch DFDS Seawyas, die es in “Dieppe Seaways” umtaufte. Am 6.11.2011 wurde es ins französische Register überführt und startete wiederum auf der Linie Calais-Dover.
Die “Dieppe Seaways” ist nach den Umbauten 203,90 Meter lang, 25,40 Meter breit und hat 6,40 Meter Tiefgang bei einer Tragfähigkeit von 6.920 Tonnen. Die Passagierkapazität beträgt 1200 Personen, die Anzahl von Kabinenplätzen 728 und die Pkw-Kapazität 480 Fahrzeuge.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker vor Jemen auf Grund gelaufen
(02.05.14) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Chemikalientanker “Lady Cordelia” lief am 30.4. beim Anlaufen von Mocha im Jemen von Salalah kommend auf Grund. Taucher wurden vor der Einleitung von Bergungsmaßnahmen zur Untersuchung des Rumpfes gerufen. Am 2.5. war das Schiff in unveränderter Lage. Die “Lady Cordelia”, 13153 tdw (IMO-Nr.: 9411587), wurde 2008 erbaut und läuft für die Navig8 Chemicals Asia Pte. Ltd. in Singapur.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter bei Kaliningrad auf Grund gelaufen
(02.05.14) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter “Trine” hatte am 29.4. Grundberührung auf dem Kaliningrader Seekanal, als er aus dem russischen Hafen um 12.45 Uhr auslief. Ursache war ein Ruderversager. Das Schiff ging erst vor Anker und wurde später am Kai von Tauchern untersucht. Nachdem keine Schäden festgestellt wurden, konnte es die Reise nach Antwerpen fortsetzen. Die “Trine”, 4381 tdw (IMO-Nr.: 851924), wurde 1986 erbaut und läuft für die estnische MPV Management Ltd.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weitere vier Opfer der “Sewol” gefunden
(02.05.14) Mehr als zwei Wochen nach dem Untergang der südkoreanische Fähre “Sewol” ist die Zahl der geborgenen Todesopfer am 2.5. auf 226 gestiegen. Am Morgen wurden vier weitere Leichen aus dem Wrack und rund vier Kilometer vom Unglücksort entfernt geborgen. Hier wurde die Leiche einer Passagierin aus dem Wasser gezogen. Nun galten noch 76 der ursprünglich 476 Menschen an Bord als vermisst. Taucher konnten bislang 44 der 64 Kabinen auf Deck 3 und 4 durchsuchen. Da die Fähre auf der Backbordseite liegt, wurden zunächst die hochgelegenen Bereiche abgesucht. 47 Taucher, 198 Rettungsschiffe und 37 Flugzeuge waren im Einsatz, um auch die Leichen abgetriebener Opfer zu finden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Blockierte Bugpforte verursachte Staus in Lavik
(02.05.14) Der Fährservice Lavik - Oppedal musste am 1.5. zeitweilig unterbrochen werden, nachdem sich auf der norwegischen "Gloppen", 1984 BRZ ( IMO-Nr.: 8304775), die Bugpforte durch einen technischen Fehler am Kai in Lavik gegen 19 Uhr nicht mehr öffnen ließ. Das Schiff musste gedreht werden, ehe die Fahrzeuge rückwärts von Bord rollen konnten. Um 20.40 Uhr war das Problem gelöst, bis dahin war es aber zu erheblichen Staus gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre riss sich los und sank
(02.05.14) Das australische Touristenboot “Laoteriteri Kayaks” sank in der Nacht zum 27.4. im Abel Tasman National Park. Es hatte vor Anker gelegen, sich dann aber losgerissen und war auf einer Sandbank gelandet, wo es bei steigendem Wasserstand volllief. Die Reederei Abel Tasman Sea Shuttles holte eine Barge, mit deren Hilfe das Achterschiff so weit angehoben werden konnte, dass das Fahrgastschiff gelenzt werden konnte. Es wird zum Transport von Urlaubern und Kayaks entlang der Küste des Parks genutzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter Hamburger Reederei in Tauranga zur Reparatur eingetroffen
(02.05.14) Der zyprische Containerfrachter "Med", 25407 BRZ (IMO-Nr.: 9241487) machte am 1.5. um 15.45 Uhr in Tauranga fest, 45 Minuten, nachdem er bei A Beacon vor Mauao ankerauf gegangen war. Er hatte dort nach Ruderschaden bei der Passage von Mayor Island ankern müssen. Die beiden Schlepper "Sir Robert" und "Te Matua" waren vorsorglich zu dem Ankerplatz zwei Meilen vor der Hafeneinfahrt entstand worden. Nachdem Maschine und Ruderanlage wieder funktionstüchtig waren, wurden sie aber nicht mehr benötigt. Für eine dauerhafte Reparatur musste das Eintreffen von Ersatzteilen aus Übersee abgewartet werden. Ingenieure aus Tauranga sollten sie einbauen, und wenn alles nach Plan läuft, kann die "Med" der Klaus E. Oldendorff GmbH in Hamburg am 6.5. die Reise nach Noumea fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter Hamburger Reederei in Tauranga zur Reparatur eingetroffen
(02.05.14) Kaum noch Hoffnung gibt es für die dreiköpfige deutsche Crew der 7,5-Meter-Yacht „Munetra“, die seit dem 16.4. vor Neuseeland vermisst wird. Die 19-jährigen Görlitzerinnen Lea Tietz und Veronika Steudler waren an jenem Tag mit Skipper Andre Kinzler, 33, aus Bluff auf der Südinsel ausgelaufen. Eine intensive Suche durch zwei Hubschrauber und eine P-3 Orion der Air Force wurde nach drei Tagen eingestellt.
Die Polizei untersucht jetzt die Segelfähigkeit des Skippers, der nur eine mangelhafte Sicherheitsausrüstung an Bord gehabt haben soll und von Freunden vor den Gefahren der Gewässer gewarnt worden war. Die Reise zum Preservation Inlet hätte 10 bis 12 Stunden gedauert, bevor es weiter zum Fiordland Inlet gehen sollte. Am 22.4. wurde er als vermisst gemeldet, nachdem er nicht auf der Farm, auf der er arbeitete, erschienen war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter liegt nach Bergung weiter auf Fal auf
(02.05.14) Der unter Barbados-Flagge laufende Frachter "Sea Breeze", 1959 BRZ (IMO-Nr.: 8906250), liegt weiterhin im River Fal nahe Trelissick Gardens vor Anker und kostet die britischen Steuerzahler täglich 200 Pfund. Die in Falmouth ansässige Bergungsfirma Keynvor MorLift (KML) verlangt zudem 200,000 Pfund für die Bergung und das Einschleppen des leckgeschlagenen Schiffes vor The Lizard am 9.3. Rechtsanwälte bemühen sich, das Geld von der ukrainischen KDM Shipping einzutreiben. Der Frachter war zur Reparatur in die St. Austell Bay geschleppt worden. Das Department for Transport und die Maritime and Coastguard Agency hatte weiter ein Auge auf das Schiff.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge vor Old Greenwich gestrandet
(02.05.14) In der Nacht zum 1.5. sollte versucht werden, eine Barge, die am 30.4. in Old Greenwich gestrandet war, zu Bergen. Die 100 Fuß lange und 40 Fuß breite Barge hatte sich im Stamford Harbor Wellenbrecher losgerissen und war beim Rocky Point südlich des Shoreham Club Road in Old Greenwich auf Grund getrieben. Sie gehört dem Rubino Brothers Scrapyard. Die US Coast Guard überwachte die Bergungsarbeiten der Thornton Marine aus Staten Island, N.Y. A, Nachmittag des 1.5. war ein Taucher dabei, Reparaturen durchzuführen in der Hoffnung, die Barge mit der Flut wieder flottmachen zu können.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff bei Utrecht teilweise vollgelaufen
(02.05.14) In der Nacht zum 1.5. kollidierte das holländische Binnenschiff "Dei Voluntas", 2480 ts (EU-Nr.: 06000246), mit der Uferbefestigung des Amsterdam- Rhein-Kanals bei der Utrechter Demka-Brücke. Dabei wurde sie am Bug aufgerissen und erlitt Wassereinbruch. Trotz der Bemühungen der Feuerwehr sackte der Bug in den folgenden Stunden auf Grund ab. Erst nachdem ein anderes Binnenschiff längsseits ging und einen Teil der 2200 Tonnen Steinkohle an Bord leichterte, konnte das Vorschiff wieder aufgeschwommen und abgedichtet werden. Der Kanalverkehr wurde während der Bergungsarbeiten gesperrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Norwegische Fähre kollidierte mit Kai
(02.05.14) Die norwegische Katamaranfähre "Fjordprinsessen", 340 BRZ (IMO-Nr.: 9196735), kollidierte am 30.4. mit dem Anleger in Vikran in der Tromsø-Gemeinde. Während die Schnellfähre unbeschädigt blieb, wurde die betagte Pier in Mitleidenschaft gezogen
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf schwedischer Fähre
(02.05.14) Die schwedische Fähre "Sjögull", 209 BRZ (IMO-Nr: 8129224), erlitt am Nachmittag des 30.4. einen Maschinenraumbrand vo Nacka Strand. Die Crew funkte um 16.58 Uhr Mayday, woraufhin mehrere Schiffe zu Hilfe kamen, darunter auch Rettungsboote aus Nacka, Tyreso, Södertörn und Stockholm sowie die schwedische Coast Guard. Die sieben Fahrgäste wurden an Land gebracht und das Feuer erstickt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949



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Schlagwörter: Archiv, Schifffahrt, Bilder, Fotos, in Seenot, SOS Alarm, Unfälle, Mayday, Versicherung Schiff, Segeln, Seenot, Unglück, Seenotfälle, Schiffsuntergang, Seenotarchiv, Archiv, Schiffsunglück, schiffsunfall, unfall, ertrinken, untergehen, untergegangen, sinken

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