EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seenotfälle
Archiv April 2014


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“Frotamerica” aufgegeben
(Bild: Jan Poolman)   Großbild klick!
Schadstoffentsorgung von aufgegebenem Bulker kostete Namibia Millionen
(30.04.14) Die namibische Regierung hat Millionen ausgegeben, um Umweltgefahren von dem am 15.2.2013 vor Lüderitz gestrandeten, ehemals brasilianischen Frachter “Frotamerica” 22174 BRZ (IMO-Nr.: 7433581) abzuwenden, der von seinem Eigner aufgegeben wurde. Es galt, 139 Tonnen Öl aus dem Wrack abzupumpen.
An Bord gab es außerdem große Mengen sonstiger Giftstoffe und Asbest in etlichen Kabinen. Wenn das Schiff zerbrach, so die Sorge, hätten die Stoffe freigesetzt werden und eine der wichtigsten dortigen Vogelkolonien gefährden können. Das Wrack liegt bei Anichab dicht beim Staple Rock und Ichaboe Island im einzigen Schutzgebiet Namibias. Die 193 Meter lange 35000-Tonnen-Hulk&xnbsp;hatte sich in einem Südweststurm auf dem Weg von Rio de Janeiro zu Abwrackern in Indien vom Schlepper „Skua“ losgerissen und war gestrandet, nachdem Versuche, es wieder auf den Haken zu bekommen und nach Lüderitz zu bringen gescheitert waren.
Das National Risk Management Committee hat die Schadstoffgefährdung zu einem nationalen Notfall erklärt und das Ministry of Works and Transport beauftragt, diese unverzüglich zu beseitigen. Fast 140 Tonnen Öl wurden erst nach Lüderitz und dann weiter nach Walvis Bay zur endgültigen Entsorgung gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Notre Dame de Grâce" im Schleoo
(Bild: Pauline Levancher)   Großbild klick!
Patroullienboot barg Trawler vor Trouvillais
(30.04.14) Am 29.4. kam das französische Patroullienboot "Géranium - P 720" dem Trawler "Notre Dame de Grâce", 30 BRZ (MMSI-Nr.: 227014900), zu Hilfe. Das Schiff hatte um 10:30 Uhr mit Maschinenschaden um Assistenz gebeten. Der 15 Meter lange Trawler wurde auf den Haken genommen und in den Heimathafen Trouvillais-sur-Mèr geschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffbrüchige Fischer von gekentertem Wrack in der Elbmündung abgeborgen
(30.04.14) Nach dem Kentern des deutschen Kutters "Wattenmeer - SD 4", 33 BRZ (MMSI-Nr.: 218773000), in der Elbmündung wurde die dreiköpfige Besatzung von dem Schiff abgeborgen und in Sicherheit gebracht. Der Seenotkreuzer “Hermann Helms” der DGzRS-Station Cuxhaven rettete die Fischer am Abend des 29.4.etwa sechs Seemeilen nördlich von Cuxhaven. Gegen 18.30 Uhr war der 15 Meter lange Friedrichskooger Kutter aus noch ungeklärter Ursache in der Elbmündung bei der Tonne Norderelbe 11 während der Fangreise plötzlich gekentert.
Der Crew gelang es noch, per Funk auf einem Arbeitskanal einen Notruf abzusetzen. Der Fischkutter „Paloma“ fing den Funkspruch auf und meldete den Seenotfall auf einem Revierfunkkanal weiter. Diesen Funkverkehr hörten die Cuxhavener Seenotretter mit. Unverzüglich verließ der Seenotkreuzer seinen Liegeplatz im Fährhafen von Cuxhaven. Das MRCC Bremen der DGzRS alarmierte außerdem den “Theodor Storm” der Station Büsum und in der Nähe fahrende Behördenfahrzeuge. Kurz vor Erreichen der Unglücksstelle musste die “Hermann Helms” aufstoppen.
Etwa zwei Stunden vor Niedrigwasser konnte der Seenotkreuzer aufgrund seines Tiefgangs das Zehnerloch, die Verbindung zwischen Norderrinne und Norderelbe, nicht mehr befahren. Die Seenotretter setzten deshalb das Tochterboot “Biene” aus, um die Schiffbrüchigen zu erreichen. Unterdessen war die „Wattenmeer“ eine gute halbe Seemeile mit der Strömung vertrieben und an der Kante der Sandbank Gelbsand auf der Seite liegengeblieben. Die Besatzung hatte sich auf die Backbordseite ihres Schiffes geflüchtet und harrte dort aus.
Die “Biene” fuhr an den Havaristen heran und nahmen die Männer unverletzt an Bord. Die Fischer hatten sehr viel Glück gehabt, dass sie so schnell aus ihrem kenternden Schiff herausgekommen sind. Bei höherem Wasserstand hätte die Sache schlimmer ausgehen können. Die Seenotretter brachten die Schiffbrüchigen nach Cuxhaven. In der Nacht zum 30.4. sollte ein Tonnenleger der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung versuchen, den Fischkutter zu bergen. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen. Zur Unfallzeit herrschten im Revier nordöstliche Winde um drei Beaufort.
Quelle:Tim Schwabedissen




Gekentertes Rig wird 2015 geborgen
(30.04.14) Smit Salvage wird erst Anfang 2015 das unter Bahamas-Flagge registrierte Rig “Perro Negro 6”, 9627 BRZ (IMO-Nr.: 8770572), das im vergangenen Jahr vor Angola beim Bohren eines Kanals für eine Gaspipeline kenterte, aufgerichtet haben. Die Arbeiten zur Vorbereitung, Heranschaffen von Gerät und Durchführung der Bergung werden 10 Monate dauern und sollen im Frühjahr beginnen. Beim Kentern des Rigs war ein Mann ums Leben gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Baggerschiff vor Holland
(30.04.14) Am 30.4. um 4.18 Uhr brach im Maschinenraum des holländischen Baggerschiffs "HAM 601", 1082 BRZ (IMO-Nr.: 8215948), 11 Meilen vor Zandvoort ein Feuer aus. Die Boote der KNRM-Stationen Zandvoort und IJmuiden wurden alarmiert. Die Rettungsboote "Annie Poulisse" und "Koos van Messel" liefen aus und assistierten der Crew bei den Löscharbeiten. Anschließend lief der Bagger in den Hafen von Ijmuiden ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Ocean Zephyr" bei Rettungseinsatz in Schwierigkeiten
(30.04.14) Während einer Trainingsfahrt wurde das KNRM-Boot "Jan en Titia Visser" am 25.4. zur Assistenz der Yacht "Eiland" und einem Einsatzboot des unter Marshall Islands-Flagge laufenden Offshore-Schiffes "Ocean Zephyr", 3000 BRZ (IMO-Nr.: 9000625), gerufen, die auf der Ems bei Tonne 60 auf Position 53º 20 N 7º05 O in Schwierigkeiten geraten waren. Das Einsatzboot hatte versucht, die Yacht von einem Steindamm zu ziehen, auf den sie gelaufen war. Dabei brach aber der Schleppdraht und geriet ihm in den Propeller, woraufhin die Helfer sich ebenfalls wenig später auf dem Damm wiederfanden. Die "Ocean Zephyr" rief die "Jan en Titia Visser" zu Hilfe. Zuerst wurde das Einsatzboot vorsichtig von dem Damm gezogen und längsseits der "Ocean Zephyr" gebracht. Diese leuchtete dann die Unfallstelle aus, während die Yacht mit ihrem Skipper geborgen wurde. Das Rettungsboot schleppte die "Eiland" dann zu einer Marina in Emden, wo sie um 23 Uhr festgemacht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bunkertanker vor Port Klang in Flammen
(30.04.14) Der unter malaysischer Flagge laufende Bunkertanker "Nur Eye 1", 763 tdw (IMO-Nr.: 8627529), geriet mit 200 Tonnen Öl an Bord am 28.4. rund zwei Meilen vor dem Nordhafen von Port Klang gegen Mittag in Brand. Alle 11 Crewmitglieder konnten von der Marinepolizei gerettet und unversehrt an Land gebracht werden. Maschinenraum, Brücke und Achterschiff des Tankers wurden bei dem Brand zerstört. Das Selangor Fire and Rescue Department war mithilfe von Feuerlöschschleppern vier Stunden im Einsatz, der Flammen Herr zu werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leichtern der Tromso im Gange
(30.04.14) Der unter Seychellen-Flagge laufende Tanker "Seychelles Paradise" hat am 28.4. die erste Teilladung des unter Bahamas-Flagge registierten Tankers&xnbsp;"Tromso", 8247 BRZ (IMO-Nr.: 9435791), geleichtert und in ein Tanklager in Diego-Suarez gebracht. Das Löschen der 1,400 Kubikmeter Öl verzögerte sich allerdings wegen bürokratischer Probleme. Am 29.4. sollte der Leichtertanker eine weitere Ladung aufnehmen, ehe am 1.5. ein Schlepper aus Tamatave versuchen sollte, die "Tromso" wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Malta Cement zum zweiten Mal binnen zweier Jahre nach Maschinenhavarie geborgen
(30.04.14) Der unter Färöer-Flagge laufende Zementcarrier "Malta Cement", 2429 BRZ (IMO-Nr.: 8911841), der am 28.4. vor der Insel Kalvholmen bei der Hjulsta-Brücke nach einem Blackout auf Grund gelaufen war, wurde in der Nacht zum 29.4. von dem aus Stockholm herbei gerufenen schwedischen Schlepper "Montfred", 269 BRZ (IMO-Nr.: 9241231), wieder flottgemacht und lief gegen drei Uhr in Västerås ein, wohin auch die 3000 Tonnen Zement aus Rostock bestimmt gewesen waren.
Die "Malta Cement" war bereits am 13.5.2012 um 22.25 Uhr vor Mörkö auf der Fahrt von Wismar nach Västerås auf Grund gelaufen. Das damals mit 3,700 Tonnen Zement beladene Schiff war 12 Stunden nach der Havarie geborgen worden. Nach dem Einlaufen im Zielhafen am 14.5. wurde ein Riss im Bugstrahlruderraum festgestellt. Ein Maschinenversager war auch an dieser Havarie Schuld gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Unfall bei Bergung der “Luno”
(30.04.14) Am 20.4. kam es bei den Bergungsarbeiten an dem spanischen Frachter "Luno" vor Anglet zu einem Unfall. Ein Schwerlastkran kollabierte und kippte auf die Seite, als er am Kopf des Wellenbrechers, an dem das Schiff zerbrochen war, ein Wrackteil heben wollte. Offenbar war das Gewicht der von Tauchern unter Wasser angeschlagenen Last unterschätzt worden, sodass der Raupenkran umkippte. Der Ausleger landete auf dem Boot, das den Tauchern als Basis diente. Menschen kamen nicht zu Schaden. Am 21.4. wurde begonnen, das Fahrzeug wieder aufzuriggen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucherglocke soll Suche nach Opfern des “Sewol”-Untergangs unterstützen
(30.04.14) Am 30.4. soll eine Taucherglocke an der gesunkenen Fähre “Sewol” zum Einsatz kommen, um die Suche nach den Vermissten zu unterstützen. Da das Wrack tief im Schlamm liegt, haben Taucher Probleme, die tiefliegende Seite zu erreichen. Die Glocke, die bis zu 40 Meter tief eingesetzt werden kann, soll längere Verweilzeiten ermöglichen.
Schlechte Sicht und Trümmer erschwerten weiterhin die Arbeit der Taucher, die bislang rund ein Drittel der Kabinen erreicht haben. Nachdem fünf weitere Tote auf den Decks 5 und 6 gefunden wurden, ist die Anzahl bestätigter Todesopfer auf 210 gestiegen, 92 Personen wurden 15 Tage nach dem Untergang noch vermisst. Die Taucher haben auf Deck 4 Führungsleinen gespannt unweit des Hecks, von wo aus auch die Glocke von einer Barge aus abgesenkt werden soll.
Die Verankerung der Barge war kompliziert, weil die Ankerketten sich mit denen anderer Rettungsschiffe in der Umgebung zu vertörnen drohten. Auch das amerikanische Bergungsschiff USNS "Safeguard" ist vor Ort, um die Arbeit der Taucher zu unterstützen. Bis zum 15.5. soll die Suche fortgesetzt werden. Anschließend soll im Konsens mit den Hinterbliebenen der Opfer über einen Kraneinsatz entschieden werden. Bis mindestens zum 2.5. werden nun Sprintiden die Arbeit der Retter weiter erschweren. Die Wellenhöhe vor Ort betrug derzeit einen Meter bei Windgeschwindigkeiten zwischen sechs und 11 Metern pro Sekunde. br> Quelle:Tim Schwabedissen



Taucher dichten Schlepper in Fowey ab
(30.04.14) Am 29.4. untersuchten Taucher den Boden des nach dem Auflaufen auf Felsen leckgeschlagenen, englischen Schleppers "Cormilan" im Hafen von Fowey und fanden ein Leck von 15 Zentimtern Länge und fünf Zentimetern Breite dicht am Antrieb. Die Taucher waren von der Fowey Harbour Commission unter Vertrag genommen worden, um das Leck abzudichten und den Druck des eindringenden Wassers zu reduzieren. Die Lage des Schiffes war stabil, es wurde vorsorglich mit Ölschlängeln umgeben. Zu der Havarie des Schleppers wurde eine Untersuchung eingeleitet und der Marine Accident Investigation Branch informiert. br> Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack gesunkenen Trawlers von Tauchern untersucht
(30.04.14) Der südkoreanische Trawler “Osito 89” der Peninsular, Fishing and Chung Gang Fishing Company sank am 27.4. rund fünf Meilen vor Kent in Sierra Leone, nachdem an Bord ein Feuer ausgebrochen war. Das einzige Opfer war die Bordkatze. Taucher wurden eingesetzt, die exakte Lage des Wracks herauszufinden, damit es durch Wracktonnen gekennzeichnet werden konnte. Das Ministry of Fisheries and Marine Resources wurde in Kenntnis gesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erster Sponson nach 2,5 Tagen an „Costa Concordia“ verankert
(30.04.14) Nach zweieinhalbtägiger Arbeit hat das Bergungskonsortium Titan/Micoperi den ersten der 19 Sponsons am Nachmittag des 28.4. am Wrack der "Costa Concordia" installiert. Der Sponson S13 – der größte von Gewicht und Größe hier – wurde auf rund 11 Metern Tiefe an der Steuerbordseite auf dem künstlichen Bett, auf dem das Schiff aufsitzt, positioniert. Er war von dem Schwergutfrachter „Swantje“ nach Giglio Island gebracht und von dem Kranponton "Conquest" entladen worden.
Er wurde anschließend mit Wasser gefüllt, um ihn zu versenken und mithilfe eines automatischen Systems verankert. Danach wurde er wieder teilweise ausgepumpt, um die Kettenzüge unter Spannung zu halten. Vor der Hebung des Wracks müssen noch 14 Sponsons an Steuerbord und vier an Backbord angebracht werden. Sie sollen dann ausgepumpt als Auftriebskörper dienen.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Mar Nosso" gesunken
(Bild: Salvamente Maritimo)   Großbild klick!
Suche nach vermissten Fischern dauert an
(29.04.14) Die "Salvamar Capella" begann am 25.4. mit einer neuerlichen Suche nach den beiden vermissten Fischern des am 17.4. vor Navia an der spanischen Küste gesunkenen portugiesischen Trawlers "Mar Nosso", 183 BRZ (IMO:7218101), unterstützt von dem Helikopter Helimer 211. Von den 12 Mann an Bord, sieben Portugiesen und fünf Galiziern, wurden sieben Mann kurz nach dem Untergang gerettet, zwei Portugiesen wurden tot aus der See gezogen, ein weiterer wenig später.
Die Geretteten waren am 18.4. aus dem Hospital Coast Burela (Lugo) und Jove (Gijón) bzw. dem Hospital Cabuenes entlassen worden. Am 22.4. wurden die Aussagen von vier Mann durch den Hafenmeister von Avilés aufgenommen, die Portugiesen sagten vor anderen Behörden aus im Rahmen der Untersuchung der Unfalluntersuchungskommission. Das Wrack selbst ist in 170 Metern Tiefe für Taucher nicht erreichbar.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Gaza's Ark”
(Bild: Gazas Ark)   Großbild klick!
Explosion auf Aktivistenschiff
(29.04.14) Eine Explosion erschütterte am 29.4. um 3.54 Uhr in Gaza City das Aktivistenboot “Gaza's Ark”. Eine Wache an Bord hatte Informationen über eine bevorstehende Attacke erhalten und ging von Bord. Als nichts passierte, kehrte er fünf Minuten darauf zurück, doch dann kam es zu einer Explosion, die das Schiff schwer beschädigte und auf dem flachen Grund sinken ließ. Das Boot, ein umgebauter Kutter, sollte in diesem Frühjahr palästinensische Waren von Gaza nach Europa bringen als Protest gegen die Wirtschaftsblockade durch Israel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tromso
(Bild: Tribune de Diego)   Großbild klick!
Letzter Lindenau-Tanker soll Madagaskar vor Ölpest bewahren
(29.04.14) In Madagaskar ist eine Bergungsaktion für den gestrandeten, unter Bahamas-Flagge laufenden Tanker "Tromso", 8247 BRZ (IMO-Nr.: 9435791), angelaufen, der mit 10,000 Tonnen Rohöl in der Emerald Sea festsitzt. Das Schiff war am 17.4. zwei Kilometer vor Ramena auf Grund gelaufen. Aus Südafrika wurden Bergungsspezialisten eingeflogen. Am 19.4. wurde die Marine beauftragt, mit ihren Kräften mitzuhelfen.
Am 22.4. traf ein Bergungsteam in Antsiranana ein. Der letzte Neubau der Kieler Lindenau-Werft, der 2009 an der Förde erbaute Tanker "Seychelles Paradise", 2524 BRZ (IMO-Nr.: 9538232), sollte nun den Havaristen leichtern. Die Malagasy Marine und andere Experten waren vor Ort. Der Tanker saß auf flachem Sandboden auf. Der Leichtertanker, der am 20.4. aus Port Vitoria auslief und am 3.4., in Madagaskar eintraf, hat zwei Ballastpumpen mit einer Kapazität von 100m3/h, einen Ölabscheider, einen Frischwassergernator und Einrichtungen zum Abfallwassermanagement.
Ölschlängel wurden bereitgelegt. Die 120 Meter lange "Tromso" würde im Fall einer Ölverschmutzung die Korallenlagune nördlich der Lagune von Diego Suarez gefährden. Der Rumpf des Doppelhüllentankers hat einen Riss von einem Meter. Zunächst sollten 1,400 Tonnen auf die "Seychelles Paradise", die am 27.4. in Diego Suarez eintraf, gepumpt werden. In der Nacht zum 30.4. sollte, wenn das Wetter es zulässt, ein Bergungsversuch durchgeführt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erster Sponson für Hebung der Costa Concordia in Position
(29.04.14) Der erste der insgesamt 19 Sponsons für die endgültige Hebung der “Costa Concordia” wurde in der vergangenen Woche auf Position gebracht. In den kommenden Wochen werden weitere folgen. 14 kommen an die Steuerbordseite, die anderen fünf nach Backbord. Sie haben ein Gewicht von bis zu 810 Tonnen, sind 33,5 –Meter breit und 11,5 Meter hoch. Der italienische Umweltminister Gian Luca Galetti kündigte an, die Bergung solle noch vor der Sommersaison, am liebsten im Juni stattfinden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Angelkutter erlitt Wassereinbruch vor IJmuiden
(29.04.14) Auf der Nordsee geriet am 27.4. gegen Mittag der Angelkutter “Joint Venture” rund 29 Meilen westlich von IJmuiden durch Wassereinbruch in Seenot. Durch das eindringende Wasser kam es auch zu einer Motorstörung, und die Küstenwache in Den Helder wurde um Hilfe geboten. An Bord befanden sich sieben Personen. Die KNRM-Boote “Koos van Messel” aus IJmuiden und “Annie Poulisse” aus Zandvoort kamen zu Hilfe und brachten weitere Lenzpumpen auf der “Joint Venture” in Stellung. Ein anderer Kutter, die “Wahoo” nahm die “Joint Venture” auf den Haken in Richtung Marina Seaport in IJmuiden. Um 16.30 Uhr brachte die “Koos van Messel” den Havaristen in den Hafen ein, wo er an Land gehoben wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



93 Jahre alter Raddampfer sank auf Murray River
(29.04.14) Am 25.4 sank in Mildura die “Avoca”, der mit Baujahr 1927 zweitälteste Raddampfer auf dem Murray River, der nur von Echucas „PS Adelaide“ aus dem Jahr 1866 übertroffen wird. Am 1. Januar bereits hatte es Probleme gegeben, weil durch eine Störung der Elektrik die vier Pumpen, die das 300-Tonnen-Schiff lenz hielten, ausfielen. Eigner Stefano de Pieri konnte des Problems Herr werden. Doch ihm wuchs der Schiffsbetrieb über den Kopf, und am 11. April ging der Veteran für 55,000 Dollar in einer Auktion an den in Mildura ansässigen Restaurateur Simon Harrington, den einzigen Bieter. Noch bevor er weitere Konzepte für den Schiffsbetrieb erarbeiten konnte, versank der Oldtimer nun an seinem Liegeplatz. Ob er je wieder in Fahrt gehen wird, ist nun fraglich. Allein die Bergung wird mehrere hunderttausend Dollar kosten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fregatte nach Havarie erfolgreich auf Probefahrt
(29.04.14) Die Fregatte USS “Taylor (FFG 50)” aus Mayport, Florida, unternahm am 21.4. erfolgreiche Erprobungsfahrten nach der Havarie am 12.2., als sie bei Operationen im Schwarzen Meer bei Samsun aufgelaufen war und Schaden am Propeller erlitten hatte. Danach war die USS “Taylor” zur Naval Support Activity Souda Bay geschleppt worden, wo der Antrieb ausgetauscht wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zementcarrier notankerte auf Mälar-See
(29.04.14) Am Nachmittag des 28.4. musste der unter Färöer-Flagge laufende Zementfrachter "Malta Cement", 2429 BRZ (IMO-Nr.: 8911841), mit 3900 Tonnen Zement auf dem Weg von Rostock nach Schweden unweit der Hjulsta Brücke auf dem Mälarsee südlich von Anyang notankern. Das Schiff hatte Ruderprobleme und mehr oder weniger einen Blackout erlitten. Die schwedische Coastguard, ein Lotsenboot und Schlepper machten sich auf den Weg zum Havaristen, der nach Västerås bestimmt war. Bei Windgeschwindigkeiten von sieben Metern pro Sekunde wurde der Frachter im Lauf des Tages aber auf die Felsen der Insel Kalvholmen gedrückt. Der Rumpf blieb dabei intakt. Die "Malta Cement" hat 77 Kubikmeter Schweröl und 27.1 Kubikmeter Diesel in den Tanks. Taucher der schwedischen Küstenwache untersuchten am Abend den Rumpf, vorsorglich wurde das Ölbekämpfunsschiff "KBV031" in Marsch gesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff rammte in Kaimauer auf Zürichsee
(29.04.14) Das Schweizer Fahrtgastschiff “Limmat”, 223 ts, kollidierte am Abend des 24.4. auf dem Zürichsee auf der Linienfahrt von Rapperswil zum Bürkliplatz mit einer Kaimauer, nachdem es nicht mehr rechtzeitig aufgestoppt werden konnte. Mehrere Passagiere stürzten beim Aufprall, von den insgesamt 93 Fahrgästen wurden fünf leicht verletzt. Die “Limmat” drückte die Betonmauer ein, dabei wurde deren Bug eingedrückt und aufgerissen. Der Schaden am Schiff belief sich auf 50000 Schweizer Franken. Die Polizei führte nach der Havarie beim Kapitän einen Atem-Alkoholtest durch, der aber negativ ausfiel. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Zürich nahmen die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (SUST) sowie Experten der Wasserschutzpolizei Ermittlungen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wohnschiff in Bilderdam drohte zu sinken
(29.04.14) Am 23.4. gegen Mitternacht wurde die Feuerwehr gerufen, nachdem es auf dem holländischen Wohnschiff "Ramus 1" in Bilderdam in der Kaag en Braassem zu einem Wassereinbruch gekommen war und das Schiff Schlagseite entwickelt hatte. Das Wasser stand dicht unterhalb der Bulleyes, als die Wehren aus Leimuiden und Nieuwveen eintrafen. Es gelang ihnen, es schwimmfähig zu halten. Offenbar hatte eine lecke Wasserleitung den Wassereinbruch verursacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Bayonne gesunken
(29.04.14) Am 19.4. um 7.20 Uhr fing das CROSS Etel ein Notsignal des Kutters "Maiatzeko Lorea" auf. Auch wurde von der zweiköpfigen Crew des Kutters "Nahikari" eine rote Notrakete 12 Meilen vor dem Heimathafen des Schiffes, Bayonne, bei Kap Breton gesichtet. Der 9.5 Meter lange Longliner war im Sinken begriffen. Kurz zuvor ging die zweiköpfige Crew ins Boot und wurde von der "Nahikari" unversehrt gerettet. Das SNSM-Boot aus Bayonne war um 8.58 Uhr vor Ort und nahm die Schiffbrüchigen auf. Sie wurden nach Saint- Jean de Luz gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sorge um deutsche Segler vor Neuseeland
(29.04.14) Weiter fehlte jede Spur von der 7,5 Meter langen Yacht “Munetra” mit Skipper Andre Kinzler sowie den beiden Görlitzerinnen Lea Tietz und Veronika Steudler an Bord. Sie waren am 16.4. aus Bluff ausgelaufen und waren zum Preservation Inlet an der neuseeländischen Westküste unterwegs. Seit dem 24. April galt die Yacht offiziell als vermisst. Zwei Flugzeuge und zwei Hubschrauber suchten ein 80000 Quadratkilometer großes Seegebiet ohne Erfolg ab. Der Skipper, der seit vier Jahren in Neuseeland wohnt, hatte die “Munetra” vor einem Jahr erworben. Die beiden 19-jährigne Frauen waren seit September 2013 in Neuseeland unterwegs. Anfang April kamen sie mit Andre Kinzler zusammen und planten den Törn, ehe es im Mai zurück in die Heimat gehen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper hat wieder Oberwasser
(29.04.14) Nach knapp zwei Tagen unter Wasser lag der norwegische Schlepper “Maar” am Morgen des 25.4. 28.4. wieder am Kai in Mæl. Um 9.30 Uhr wurde das Schiff wieder von zwei Mobilkränen ans Tageslicht zurückgeholt, nachdem es am 23.4. an dem Liegeplatz der Tinnsjøfähre, der “Storegut” und “DF Ammonia” gesunken war. 1500 Liter Dieselöl waren von der Tinner Feuerwehr aufgefangen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter mit Ruderschaden vor Neuseeland
(29.04.14) Der zypriotische Containerfrachter "Med" , 25407 BRZ (IMO-Nr.: 9241487),erlitt nach dem Auslaufen aus Tauranga am 28.4. Ruderprobleme nördlich von Mayor Island. Das Schiff war von Napier kommend um 19 Uhr in Tauranga eingelaufen und nach dem Auslaufen nach Noumea am folgenden Morgen um 5.30 Uhr 20 Meilen nördlich von Mayor Island bzw. Westlich von Tairua in Schwierigkeiten geraten.
Am Abend befand es sich 22 Meilen vor Whangamata. Maritime New Zealand überwachte die Situation, während überlegt wurde, den Frachter nach Tauranga oder Auckland abzuschleppen. Am Morgen des 29.4. ankerte der Frachter zwischen A Beacon und Karewa Island, wohin er mit eigener Kraft gekommen war, nachdem die Crew provisorische Reparaturen ausgeführt hatte. Nun organisierte der Eigner, die Reederei Nord GmbH in Hamburg, Ersatzteile für das Ruder des 207 Meter langen Schiffes, das in Tauranga repariert werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper von Felsen aufgerissen
(29.04.14) Kurz nachdem der englische Schlepper "Cormilan", 207 BRZ (IMO-Nr.: 7928043), den Hafen von Fowey am Morgen des 29.4. verlassen hatte, um einem Kreuzfahrtschiff in Plymouth zu assistieren, lief er auf Felsen und schlug leck. Die vierköpfige Crew konnte ihn an den Anleger zurückbringen, doch sie wurden des eindringenden Wassers, das vier Fuß hoch im Schiffsinnern stieg, nicht Herr. Die Feuerwehr von Fowey und St Austell kamen mit Pumpen zu Hilfe. Es gelang, den Wasserstand im Maschinenraum dann wieder zu senken. Taucher wurden gerufen, den Rumpf zu untersuchen.
Quelle:Tim Schwabedissen



189. Opfer des Sewol-Untergangs geborgen
(29.04.14) Trotz zwei Meter hoher Wellen, starker Strömung und Windgeschwindigkeiten von 13 Metern pro Sekunde drangen am 28.4. wieder Taucher in das Wrack der Fähre “Sewol” ein und konnten einen Toten von Deck 4 bergen, womit die Zahl von Opfern auf 189 stieg mit 113 noch Vermissten. 45 Tote wurden außerhalb des Schiffes entdeckt. Bislang haben bis zu 92 Taucher 35 der 111 Räume des Wracks untersucht. Die Option, Trennwände mit kleinen Sprengladungen und Drahtschneidern einzureißen, wurde mit Rücksicht auf die Hinterbliebenen bislang nicht gewählt. Diese sollen auch das letzte Wort über eine Bergung des Wracks haben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach gut einer Woche wieder flott
(29.04.14) Im Sitka Sound konnte der 52 Fuß lange Kutter “Mirage“ am 28.4. geborgen werden. Das Schiff war am Abend des 20.4. auf Low Island, einem Felsen vor Kruzof Island, gestrandet. Das Coast Guard Marine Safety Detachment in Sitka konnte es gegen 13 Uhr vom Grund ziehen. Es wurde nach Sitka überführt. Die Global Diving hatte zuvor 1600 Gallonen Kraftstoff und das Rigg entfernt, um das Schiff leichter zu machen.
Der Diesel wurde in Plastiktanks per Helikopter zum Sitka Airport geflogen, ebenso wie das Longliner-Geschirr. Dann galt es, die Lecks abzudichten und das Schiff bis zur Bergung mit Seewasser in den Bilgen stabil zu halten während der Hochwasser. Im Laufe der Woche trieb die “Mirage” 90 Fuß weiter auf den Strand. Am 27.4. waren das Landungsboot “Seamount” und der Schlepper „Wendy O“ einsatzbereit.
Bei 12 Fuß hohen Seen wurde eine Schlepptrosse per Helikopter ausgefahren, wobei sie zeitweilig unter den Bug geriet und zwischen den Felsen eingeklemmt wurde, sodass sie brach. Doch sie konnte geborgen und wieder festgemacht werden. Am Morgen des 28.4. war das Wetter besser, und die auf dem Strand liegende Trosse konnte zur “Wendy O” geflogen werden. Mit der Flut zog sie den Kutter in tieferes Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Chanko" auf den Felsen
(Bild: Kystverket)   Großbild klick!
Bergungsarbeiten im Wettlauf gegen die Brutzeit
(28.04.14) Der norwegische Schlepper "Chanko", 159 BRZ (IMO-Nr.: 5005457), wurde am 22.4. gegen ein Uhr westlich von Sommerøya in Malangen manövrierunfähig, nachdem ihm etwas in den Propeller geraten war und er vor Skarvhalsen auf Drift ging. Bei vier bis sechs Meter hohen Wellen und starkem Wind trieb das Schiff wenig später auf Felsen.
Die vierköpfige Crew ging in ein Rettungsboot und wurde von der "Kaptein Skaugen" aufgenommen und nach Tromsø gebracht, wo sie in einem Hotel unterkam. Der Schlepper war mit sechs Lachszuchtkäfigen unterwegs gewesen. Er schlug auf den Felsen rasch voll und rollte in der Brandung. Am 22. und 23.4. unternahm die Küstenwache Kontrollflüge und stellte eine leichte Dieselverschmutzung auf drei Kilometern durch die rund 1,2 Tonnen Kraftstoff fest.
Die Käfige trieben auf den Klippen von Edøya an. Die Reederei Polar Thug wurde zu raschem Handeln aufgefordert, denn nach dem 1.5., wenn die Brutzeit beginnt, darf niemand mehr das entlegene Vogelschutzgebiet betretetn. Deshalb wurde die Arctic Seaworks engagiert, das verbliebene Öl mithilfe der “Barents Ocean” abzupumpen. Eine andere Firma sollte die Käfige bergen. Ob der Schlepper vor Beginn der Schutzzeit geborgen werden könnte, war unsicher. Am 25.4. sollte Arctic Seaworks versuchen, den Schlepper zu lenzen. Da die Insel dem Seegang ungeschützt ausgesetzt ist, war die Arbneit kompliziert. Die einstige “Ägir” wurde 1961 erbaut und war zunächst in Halmstad und Ystad im Einsatz, ehe sie 2001 nach Norwegen ging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rumpfschaden an der "Atlantic Tramp"
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Bulkcarrier vor Ijmuiden kollidiert
(28.04.14) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Bulk carrier "Atlantic Tramp", 22064 BRZ (IMO-Nr.: 9497464), lag weiter auf Reede vor Ijmuiden nach der Kollision mit dem unter Singapur-Flagge laufenden Bulkcarrier "Costa Rica", 33232 BRZ (IMO-Nr.: 9603465), am 20.4. um 5.50 Uhr.
Der Zusammenstoß hatte sich rund 50 Kilometer vor IJmuiden ereignet. Bei gutem Wetter, einer Sicht von drei Meilen und 1,5 Metern Wellenhöhe waren die beiden Schiffe mit ihren Backbordseiten kollidiert.
An der "Costa Rica”, die aus Ijmuiden kam, entstand mittschiffes eine große Beule und erheblicher Schaden an Deck sowie am Brückennock.
Die "Atlantic Tramp", die aus Dünkirchen kam, wurde am Backbordvorschiff sechs Meter oberhalb der Wasserlinie auf neun Metern Länge eingedrückt und aufgerissen.
Rumpfschaden an der "Costa Rica”
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Das Leck war auf der Höhe eines Ballasttanks. Auch am Heck entstanden Schäden. Das KNRM-Boot "Koos van Messel" und die "Ievoli Amaranth" der holländischen Küstenwache wurden zur Hilfeleistung entsandt.
Die "Costa Rica" lief am 22.4. nach Rotterdam ein und verließ den Waalhafen am 25.4. mit Ziel Iskenderun, wo sie am 8.5. einlaufen sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Vonar" ausgerutscht ...
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Trawler beim Aufslippen abgerutscht
(28.04.14) Am 25.4. ging das Aufslippen des norwegischen Trawlers "Vonar", 1319 BRZ (IMO-Nr.: 9282754), bei der Mekaniske Verksted AS Harstad (Hamek) in Samasjøen gründlich schief. Als das Schiff aus dem Wasser gezogen wurde, rutschte es vom Slipwagen ab und legte sich nach Steuerbord über. Dabei krachte der Bug gegen die Werfthalle und wurde eingedrückt. Das Schiff war am Vortag aus Tromsö gekommen und sollte in diese gezogen werden. Der Schaden wurde auf mehrere Millionen Kronen geschätzt. Am 28.4. lag die “Vonar” in unveränderter Position und blockierte die Slips, während über Wege nachgedacht wurde, es aus seiner misslichen Lage zu befreien.
Quelle:Tim Schwabedissen



Autofrachter treibt nach Feuer vor Tokio
(28.04.14) Am 19.4. brach an Bord des südkoreanischen Autofrachters “Asian Empire”, 71000 BRZ (IMO-Nr.: 9176606), rund 480 Meilen südlich von Tokio auf dem Weg nach China ein Feuer aus. Die 25-köpfige Crew wurde mit Rettungsbooten evakuiert und an Bord der “Asian Adonis” genommen. Die “Asian Adonis” setze die Philipppinos und Südkoreaner in Saipan an Land. Ein Patroullienboot der japanischen Coast Guard erreichte den Havaristen gegen 21.00 Uhr. Es wurde kein offenes Feuer festgestellt, die Rumpftemperatur betrug 24-25 Grad Celsius. Zwei Bergungsschlepper aus Taiwan und Japan sollten am 23. bzw. 24.4. eintreffen. Der Frachter trieb am Morgen des 25.4. aus Position 27 03 N 136 32 O rund 70 Meilen von der Stelle, an der er aufgegeben wurde entfernt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Vermissten nach Untergang vor Kreta
(28.04.14) Die griechische Coast Guard suchte nach dem Untergang des unter Togo-Flagge laufenden Frachters “Ag Marina”, 350 BRZ (IMO-Nr.: 8975122), am Morgen des 24.4. rund 30 Meilen vor der Westküste von Kreta nach drei vermissten Crewmitgliedern. An der Unglücksstelle trieben Kisten mit Zigaretten und ein Truck. Der Bulkcarrier “Princess Maria” (IMO-Nr.: 8212087) hatte vier Russen retten können. Der Kapitän, ein Elektriker und ein Ingenieur wurden noch vermisst. Der Frachter war unterwegs von Montenegro nach Odessa, beladem mit sechs Trucks und Containern. Vier Frachter, ein Helikopter der Küstenwache und ein Patroullienboot suchten nach ihnen. Das Landungsboot „AG. Marina” wurde 1964 erbaut und lief für die Aquaverde Navigation SA, Honduras.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Binnenschiff in Dordrecht
(28.04.14) Am 22.4. um 10:25 Uhr brach ein Feuer auf dem polnischen Binnenschiff a "Orava", 1201 ts (EU-Nr. 02318644), in Merwede aus. Das KNRM-Boot "Tjepke Ekkelboom", das Feuerlöschboot "Zuid Holland", das Patroullienboot "RWS21" von Rijkswaterstaat und die "RPA01" des Port of Rotterdam waren rach vor Ort. Der Skipper hatte das Schiff mit dem Bugstrahlruder noch an den Kai in der Papendrecht Staße in Dordrecht legen können. Die Crew erstickte den Brand, der durch den Bruch einer Kraftstoffleitung entstanden war, mit Schaumlöschern, die Feuerwehr nahm eine Nachkontrolle vor. Die Inspectie Leefomgeving en Transport (ILT) leitete eine Untersuchung ein. Der Frachter war mit Steinkohle aus Maasvlakte gekommen und nach Almelo unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wohnschiff in Lemmer gesunken
(28.04.14) Am 21.4. um 15.05 Uhr wurde die KNRM-Station inLemmer salarmiert, weil das Wohnschiff „Or. K” an der Veka-Werft zu sinken drohte. Die „Anna Dorothea” kam mit zwei Leinzpumpen zu Hilfe. Außerdem brachte die zweiköpfige Crew eine Ölverschmutzung unter Kontrolle. Auch die John Stegers Station wurde alarmiert und eine Ölsperre ausgelegt. Nach einer halben Stunde wurde das Lenzen eingestellt, weil die Bulleyes nun unter Wasser lagen und das Schiff auf Grund aufgesetzt hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Verletzte bei Frachterexplosion in Amaliapoli
(28.04.14) Am Morgen des 26.4. fand eine Explosion im Bug des russischen Frachters “Nakhodka“ statt, die einen Brand auslöste. Das Schiff lag in Amaliapoli, Volos, nördlich von Athen. Zwei Mann der Crew wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr konnte den Brand nach einigen Stunden löschen. Der Frachter war von Rostov-on-Don gekommen. Die “Nakhodka“, 3031 tdw (IMO-Nr.: 7807031), wurde 1978 erbaut und hat als Manager die Marship in Moskau.
Quelle:Tim Schwabedissen



20 Mann von sinkendem Longliner gerettet
(28.04.14) Der maltesische Bulkcarrier “Navios Northern Star”, 75395 tdw (IMO-Nr.: 9328560), rettete am 26.4. die 20-köpfige Crew des südafrikanischen Kutters “Starfish” (MMSI-Nr.: 601319000), der 60 Meilen vor der Plettenberg Bay, östlich von Port Elizabeth, gesunken war. Der Frachter, der auf der Fahrt nach Singapur gewesen war, setzte die Geretteten in Port Elizabeth am Morgen des 27.4. ab. Die NSRI Port Elizabeth hatte die “Eikos Rescuer IV” und das Lotsenboot “Strandloper” gegen drei Uhr in Marsch gesetzt, um die Schiffbrüchigen über die Lotsenleiter zu übernehmen. Fünf Meilen vor Port Elizabeth wurden sie an Bord genommen. Der 23 Meter lange Longliner „Starfish“ hatte am 26.11. um 11.16 Uhr Mayday gefunkt. Der Frachter war 400 Meilen entfernt. Das voll beladene Schiff manövierte sich gegen 14.30 Uhr wenige Meter an die Rettungsinsel heran, in die sich die Crew aus Südafrika, Kenia, Angola und Namibia geflüchtet hatte. Nur noch der Bug der “Starfish” ragte da noch aus dem Wasser, bevor das Schiff endgültig sank. Es hatte gegen neun Uhr 120 Meilen vor der Plettenberg Bay Wassereinbruch erlitten, als es sich voll beladen auf dem 13. Tag seiner Fangfarht befand und nach Kapstadt einlaufen wollte. Wahrscheinlich war eine Holzplanke losgesrpungen. Die Lenzpumpen hatten dem Wassereinbruch nicht standhalten können, und als das Wasser stieg, fiel die Maschine aus, sodass der Kapitän 65 Meilen vor der Bucht das Verlassen des Schiffes befahl.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker saß auf St. Lawrence River fest
(28.04.14) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Produktentanker “Halit Bey” lief mit Dünger beladen am Morgen des 22.4. auf dem St. Lawrence River bei Grondines, rund 60 Kilometer südwestlich von Quebec, auf Grund. Das Schiff konnte von zwei Schleppern mit dem Mittagshochwasser wieder flottgemacht werden und machte zur Inspektion in Valleyfield, St. Lawrence, fest. Die “Halit Bey”, 19999 tdw (IMO-Nr.: 9410143), wurde 2009 erbaut. .
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Trawler vor Sierra Leone
(28.04.14) Auf dem südkoreanischen Trawler “Osita No.89” brach am Morgen des 20.4. rund fünf Meilen vor Kent, südlich von Freetown, Sierra Leone, ein Maschinenraumbrand aus. Er breitete sich rasch auf die Aufbauten aus. Die sechsköpfige Crew aus Korea, China und Indonesien wurde von zu Hilfe kommenden Booten gerettet. Der Trawler “Osito No.89”, 489 BRZ (IMO-Nr.: 7355519), wurde 1973 erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier vor Chittagong beschädigt
(28.04.14) Der unter Bangladesh-Flagge laufende Bulkcarrier “Shahriar Jahan” kollideirte am 19.4. beim Einlaufen nach Chittagong mit einem unbekannten Objekt und wurde beschädigt. Die “Shahriar Jahan”, 37568 tdw (IMO-Nr.: 8323678), wurde 1985 erbaut und hat als Manager das Brave Royla Ship Management in Chittagong. .
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Segler im Atlantik gerettet
(28.04.14) Die US Coast Guard koordinierte am 24.4. die Rettung der dreiköpfigen Crew und des Bordhundes der 49 Fuß langen Yacht “Blue Pearl” durch die "Tilda Kosan" im Atlantik. Ein Belgier und zwei Briten waren an Bord des Bootes, das um 18.30 Uhr leckgeschlagen war. Sie gingen 900 Meilen nordöstlich von Bermuda in eine Rettungsinsel. Die "Cape Mathilde", die 80 Meilen entfernt war, nahm ebenso wie die "Ouro Do Brasil" Kurs auf die Position. Am schnellsten aber war die "Tilda Kosan" vor Ort, die sich um 22:30 Uhr gemeldet hatte und die Rettungsinsel am 25.4. um 12.30 Uhr lokalisierte. Die Geretteten sollten nach Bermuda gebracht werden. .
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter bei Sitka gestrandet
(28.04.14) Die US Coast Guard rettete am 21.4. die zweiköpfige Crew des gestrandeten, 50 Fuß langen Kutters “Mirage” bei Sitka. Ein MH-60 Jayhawk Helikopter der Air Station Sitka landete auf dem Strand von Low Island im Sitka Sound und nahm die beiden unversehrt an Bord. Die Coast Guard Juneau war zuvor von der Sitka Police Department über die Havarie rund 10 Meilen westlich von Sitka onformiert worden. Ein Boot der Sitka Mountain Rescue konnte die “Mirage” wegen des niedrigen Wasserstandes nicht erreichen. Der Kutter hatte rund 1,000 Gallonen Diesel an Bord. Mit dem Hochwasser am 22.4. sollte versucht werden, das Schiff wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Angelkutter vor Strandung bei Rügen bewahrt
(28.04.14) Bei starken Nordostwinden hat die DGzRS am 23.4. vor der Insel Rügen einen Angelkutter vor der Strandung bewahrt. Der Kutter „Möwe“ aus Sassnitz mit elf Ausflüglern und zwei Besatzungsmitgliedern an Bord war nach einem Maschinenschaden in Gefahr geraten. Gegen 14.30 Uhr lief der Alarm an Bord des Seenotkreuzers “Vormann Jantzen” auf, der derzeit in Sassnitz auf Rügen stationiert ist. Die Seenotretter liefen sofort aus und nahmen Kurs auf die „Möwe“. Sie trieb zu dieser Zeit knapp eine Seemeile vor der Nordostküste Rügens nahe Kollicker Ort. Bei auflandigem Wind von sechs Baufort aus Nordost und bis zu zwei Metern Seegang warf die Besatzung Anker. Er hielt jedoch nicht richtig. Der Seenotkreuzer traf nach halbstündiger Fahrt an dem etwa 15 Meter langen Havaristen ein. Sofort stellten die Seenotretter eine Leinenverbindung her und nahmen die „Möwe“ auf den Haken. Sie brachten Schiff und Besatzung sicher nach Sassnitz.
Quelle:Tim Schwabedissen




DGzRS half Kleinkind nach Motorboot-Havarie
(28.04.14) Die freiwilligen Seenotretter der DGzRS-Station Neustadt/Holstein brachten am 18.4. ein Ehepaar mit einem etwa eineinhalbjährigen Kleinkind in Sicherheit, auf deren Motorboot es zu starker Rauchentwicklung und einem Wassereinbruch gekommen war. Auf einem Ausflug in die Neustädter Bucht hatte das Skipperpaar an Bord des Motorbootes nachmittags plötzlich Rauchentwicklung aus dem Maschinenraum sowie Wasser im Schiff bemerkt. Per Handy riefen sie die Marina in Neustadt an, von wo sie gestartet waren.
Mitarbeiter alarmierten sofort die Seenotretter. Beim Eintreffen der Seenotretter an der Yacht nur wenig später hatte das Skipperpaar die Situation bereits unter Kontrolle bringen können, und es kam zu keiner weiteren Rauchentwicklung. Durch Einsatz der Lenzpumpen konnte auch das Wasser aus dem Schiff entfernt werden. Zur Sicherheit wurde das Kleinkind mit seiner Mutter auf das Seenotrettungsboot “Crempe” übernommen und mit Sauerstoff versorgt, und ein Seenotretter stieg auf das Motorboot über. Von der “Crempe” wurde dieses zurück in die etwa zwei Seemeilen entfernte Marina geschleppt. Was die Rauchentwicklung und den Wassereinbruch verursacht hatte, stand noch nicht fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Explosion auf DFDS-Fähre vor Anholt
(28.04.14) Am 27.4. kam es auf der norwegischen Fähre "Crown Seaways", 35498 BRZ (IMO-Nr.: 8917613), die sich auf der Fahrt von Kopenhagen nach Oslo befand, zu einer Kurbelwellenexplosion nördlich von Anholt. Die 960 Passagiere wurden auf Deck befohlen, während die Bordfeuerwehr den Schaden inspizierte. Die Explosion, die sich um 21.30 Uhr ereignete, hatte zu einer spürbaren Erschütterung und Rauchentwiclung geführt. Sofort wurden die Maschinen gestoppt, doch nach einer halben Stunde nahm das Schiff mit drei der vier Motoren Kurs auf Oslo, wo es am 28.4. um 9.30 Uhr am Utstlkker II Terminal festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Fähre vor Teneriffa
(28.04.14) Die spanische Fähre "Volcán de Taburiente", 12895 BRZ (IMO-Nr.: 9348558), wurde am 27.4. wieder in Fahrt gebracht und lief gegen 20 Uhr von La Gomera nach Los Cristianos aus. Am 25.4. war in der Kabine eines Fahrzeugs auf dem Wagendeck ein Feuer ausgebrochen, das zur Rückkehr nach Teneriffa gezwungen hatte. Ein Rettungsboot und ein Helikopter waren auf den Notruf hin zu Hilfe gekommen, nachdem unter den 319 Passagieren Panik ausgebrochen war. Sie wurden nach dem Einlaufen ebenso wie die Crew evakuiert, während die Feuerwehr die Lage unter Kontrolle brachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre versenkte Taxiboot vor Kapellskär
(28.04.14) Auf dem Weg nach Finnland kollidierte die finnische Fähre “Viking Grace”, 57565 BRZ (IMO-Nr.: 9606900), gegen 11 Uhr zwischen Marö und Kapellskar in den Schären von Stockholm in dichtem Neble mit einem Taxiboot, das nach Gräskö unterwegs war und der “Viking Grace” vor den Bug lief.
Diese war um 7.45 Uhr aus Stockholm ausgelaufen und hatte 1827 Passagiere an Bord. Um 11.09 Uhr rammte das Boot im 45-Grad-Winkel gegen deren Steuerbordseite. Es stieß gegen den Wulstbug, schrammte am Rumpf entlang, kenterte dann und begann zu sinken. Die Insassen retteten sich auf den Kiel. Sofort drehte die Fähre und setzte ein Rettungsboot aus. Ein Sportboot hatte bereits nach sechs Minuten die drei Personen des Taxibootes gerettet, die ins Krankenhaus gebracht wurden, und um 11.30 Uhr konnte die Fähre die Fahrt nach Mariehamn fortsetzen.
Das Maritime Rescue Coordination Centre, die schwedische Coast Guard und die Armee waren mit einem Helikopter ebenfalls im Einsatz. Zu dieser Zeit schwammen nur noch Trümmer im Wasser. Die Coast Guard sammelte mit der “KBV 031” und “KBV 429” Treibgut ein und leitete mit der Marinepolizei eine Untersuchung ein. Die “KBV031” suchte mit einem Multi-Beam Sonar nach dem Wrack. Am 24.4. wurde der Kapitän der “Viking Grace” befragt. Außerdem wurden die Daten des Chartplotters ausgelesen, um weitere Informationen über Geschwindigkeit und Kurs zu bekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Altes Wrack bei Vermessungsarbeiten an Golden Gate Bridge entdeckt
(28.04.14) Forscher haben jetzt das Wrack der “City of Chester” nach über 125 Jahren in der Bucht von San Francisco gefunden. In dichtem Nebel war die “City of Chester” am 22.8.1888 mit 106 Passagieren an Bord aus San Francisco nach Eureka und weiter nach Portland ausgelaufen, doch wenig später wurde sie von der doppelt so großen “Oceanic” gerammt, zerbrach und sank binnen Minuten. 16 Menschen starben, darunter zwei Kinder. Das Unglück gilt noch heute als zweitschlimmstes Unglück in der Bucht von San Francisco - 13 Jahre später ging die “City of Rio de Janeiro” in der Bucht unter und riss mehr als 120 Menschen in den Tod.
Ein Team der US-amerikanischen Behörde für Wetter und Ozeanographie, NOAA, fand das Wrack nun in knapp 66 Meter Tiefe direkt an der Golden Gate Bridge bei der Aufzeichnung von Fahrwasserrinnen. Die Wissenschaftler, die das Wrack fast 126 Jahre nach ihrem Untergang entdeckten und mit speziellem Sonargerät dreidimensionale Aufnahmen anfertigten, stellten heraus, dass die “City of Chester” wohl Schuld an dem Zusammenstoss war und nicht, wie zunächst kolportiert, die chinesische Crew der “Oceanic”. Die Geschichte der “City of Chester” wird nun auf einer Anzeigetafel auf dem früheren Flughafen Crissy Field erzählt, der inzwischen Teil des Golden-Gate-Nationalparks ist.
Quelle:Tim Schwabedissen



Party endete vorzeitig nach Kollision
(28.04.14) Am späten Abend des 18.4. ist ein Fahrgastschiff ein Partyboot beim Einlaufen in die Schleuse Obernau in Aschaffenburg mit der Uferbefestigung auf dem Main kollidiert. Das Schiff schlug leck, und eine Abteilung lief voll. Auf dem Schiff fand eine Party statt, die damit beendet war - die 400 Gäste wurden an Land abgesetzt. Gegen 00:30 Uhr war das Schiff geräumt, dann versuchte die Feuerwehr das Wasser zu lenzen. Dies gelang wegen der umfangreichen Schäden am Rumpf aber nicht. Eine Weiterfahrt wurde durch einen Vertreter des Wasserschifffahrtsamtes vorläufig untersagt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnentanker auf Rhein aufgelaufen
(28.04.14) Auf dem Rhein bei Arnheim lief am 20.4. ein Binnentanker auf Grund und blockierte das Fahrwasser zeitweilig. Er konnte sich selbst aber wieder befreien und verließ mit eigener Kraft die Unglücksstelle am Westervoortsedeich auf Höhe der Van Oldenbarneveldtstraße.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper in Mæl gesunken
(28.04.14) Die Tinn-Feuerwehr wurde am 24.4. gegen 21 Uhr nach Tinnsjøen gerufen, nachdem dort der Schlepper “Mår" mit 1,5 Tonnen Diesel an Bord im Hafen von Mæl unweit der DF Ammonia gesunken war. Diesel lief aus, und die Feuerwehr legte Ölsperren aus. Wieviel Kraftstoff ausgetreten war, war unklar. Aus Porsgrunn wurde die Underwater Contractor gerufen, die mit Hebesäcken den Schlepper wieder an die Wasseroberfläche bringen sollte. Offenbar war eine Bilgenpumpe für den UIntergang verantwortlich.
Quelle:Tim Schwabedissen



Leichensuche an Bord der Sewol unterbrochen
(28.04.14) 12 Tage nach dem Untergang der südkoreanische Fähre „Sewol“ erschwerte schlechtes Wetter die Suche nach noch immer mehr als 100 vermissten Passagieren. Starker Wind und hohe Wellen stoppte am 28.4. die Bergungsarbeiten. Bis dahin waren mehr als die Hälfte der 64 Kabinen des Schiffs durchsucht worden. Bisher wurden 188 Todesopfer geborgen. Weitere 114 Menschen galten noch als vermisst. Seit dem Untergang am 16.5. haben die Bergungstaucher unablässig weitere Leichen aus dem Wrack gezogen. An Bord waren 476 Menschen, als die "Sewol" sank.
Nur 174 wurden gerettet. Nachdem das Foyer schnell durchkämmt werden konnte, galt es bei den Kabinen die Wände zu durchbrechen. Die Taucher können jeweils etwa eine Stunde unter Wasser bleiben dank der Sauerstoffversorgung über Schläuche - mit eigenen Presslufttanks wäre die Grundzeit nur 20 Minuten. Die meisten Leichen wurden bislang auf Deck 3 und 4 gefunden, dort hielten sich zum Zeitpunkt des Unglücks offenbar die meisten Menschen auf.
Taucher fanden in einem Raum der die Leichen von 48 Mädchen mit Schwimmwesten gefunden. Der Raum war nur für 30 Personen zugelassen gewesen, viele Passagiere waren dort wohl auf der Flucht hineingeraten.Viele der Leichen wiesen Verletzungen auf, die offenbar beim Versuch entstanden, die Wände hochzuklettern und ins Freie zu gelangen. Die südkoreanische Staatsanwaltschaft durchsuchte derweil zahlreiche Büros der Chonghaejin Marine sowie die Wohnungen der Eigentümerfamilie und Räume von Unternehmen, die mit der Firma in Verbindung stehen.
Ermittelt wird wegen Steuerhinterziehung, Unterschlagung und krimineller Fahrlässigkeit. Gewinne aus illegalen Geschäften und versteckte Guthaben sollen der Entschädigung der Familien zugute kommen.
Die Ermittler prüften, ob der Kapitän wegen Totschlags durch Unterlassen angeklagt werden soll. Dem 68-Jährigen und der übrigen Schiffführung wird vorgeworfen, fahrlässig gehandelt und die Passagiere im Stich gelassen zu haben. Zwei Wochen vor dem Unglück war ein technisches Problem in der Stromversorgung der Ruderanlage festgestellt und eine Reparatur beantragt worden. Die Werft, die das Schiff sonst repariert hatte, gab an, in letzter Zeit keine Arbeiten am Ruder vorgenommen zu haben.
Möglicherweise hat eine abrupte Kursänderung dazu geführt, dass Ladung überging und das Schiff sich auf die Seite legte. Die ebenfalls festgenommene dritte Offizierin der "Sewol“, sagte aus, sie habe eine Kursänderung von fünf Grad angeordnet. Doch das Ruder habe sich weiter gelegt, und der Rudergänger dies nicht ko nicht korrigieren können. Weitere Ermittlungsrichtungen gehen auf die Verlaschung der Ladung und die Frage, ob das Schiff überladen war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Auf Suche nach verschollenem Flugzeug sinkende Yacht entdeckt
(28.04.14) Die Segelyacht «Elkan» ist vor Australien untergegangen. Sie war fast schon gesunken, als eine Orion-Maschine sie auf der Rückkehr von einem Suchflug nach dem verschollenen malaysischen Flug MH370 ausmachte. Die Crew hatte ein Notsignal aufgefangen. Es gelang, die „Elkan“ zu orten. Ein Rettunghelikopter kam dann von Perth und rettete den Segler mit einer Seilwinde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht mit deutschem Skipper vermisst
(28.04.14) Die Yacht “Munetra” wird vor Neuseeland vermisst. Die 7,5 Meter lange Yacht war mit einem 33-jährigen deutschen Skipper, der in Southland lebt, unterwegs. Seit dem 18.4. waren Sucheinheiten mit Helikoptern und Flugzeugen in dem Seegebiet, wo die Yacht vermutet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tankerodyssee endete nach 100 Tagen
(28.04.14) Nach 100 Tagen endete die Odyssee des Tankers "Maritime Maisie" in Ulsan. Der ausgebrannte Chemikalientanker war nach einer Kollision ausgebrannt und wurde seither zwischen Korea und Japan umher geschleppt, weil ihn kein Hafen aufnehmen wollte. Das Schiff wird nun von Experten von Lloyd’s Register untersucht. Die restliche Ladung muss entsorgt und das Wrack von Giftstoffen befreit werden. Die "Maritime Maisie" war bei Busan mit 30.000 Tonnen Acrylnitril in Flammen aufgegangen. Rund 20.000 Tonnen Chemikalien, die bei dem Feuer nicht verbrannt waren, sowie 640 Tonnen Treibstoff sorgten dafür, dass das Schiff keinen Hafen anlaufen durfte. Erst als Schlepper aus Japan und Südkorea das Schiff stabilisierten, konnte die Odyssee zu einem Ende gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Katamaransegler vor El Hierro gerettet
(28.04.14) Der briotische Katamaran „Catapult“ geriet 164 Meilen südlich vor El Hierro durch ein Leck in Seenot. Durch den Maritimen Rettungsdienstes in Las wurde die Crew, zwei Deutsche und ein Schweizer, die von den USA aus auf dem Weg zu den Kapverdischen Inseln waren, am 28.4. gerettet. Zwei Seerettungsflugzeuge trafen gegen 10.00 Uhr mit den Schiffbrüchigen am Flughafen Teneriffa-Süd an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rentner sorgte für viel Wirbel auf der Elbe
(28.04.14) Aam Nachmittag des 24.4. lief auf der Elbe am Vormittag ein 75-jähriger Grevenkoper Skipper mit dem Kajüt-Motorboot „Moni“ etwa 150 Meter vom Ufer entfernt auf Grund. Gegen 14 Uhr machte er durch Winken auf sich aufmerksam. Die Glückstädter Wasserschutzpolizei war kurz darauf vor Ort und rettete den Mann, der von Familienangehörigen bereits als vermisst gemeldet worden war. Er hatte gegen 10.30 Uhr den Glückstädter Hafen verlassen und wollte nach Beidenfleth. Mit einem Megafon wurde zuznächst miteinander kommuniziert.
Um 14.10 Uhr wurden Rettungsdienst, Notarzt und die Feuerwehr angefordert. Das Einsatzboot der Glückstädter Feuerwehr kam in dem Schlick aber nicht an die „Moni“ heran. Zwei Feuerwehrleute in Vollschutzanzüge versuchten, ein Schlauchboot hinter sich herziehend, zum Boot zu waten.
Nach rund 80 Metern mussten sie aufgeben, als sie hüfttief im Schlamm steckten. Auch als der Bootseigner signalisierte, keine Hilfe mehr haben zu wollen, ließ sich die Wasserschutzpolizei nicht beeindrucken. Wegen des östlichen Windes würde die „Moni“ frühestens am 25.4. wieder Wasser unter dem Kiel haben. Solange konnte der Mann nicht an Bord bleiben. Der Skipper sollte mit einem Helikopter auf gewinscht werden.
Um die „Moni“ wollte sich die DLRG aus Wedel mit ihrem Luftkissenboot kümmern. Gegen 15.30 Uhr war ein Rettungshubschrauber aus St. Peter-Ording vor Ort. Ein Notarzt wurde auf der „Moni“ abgesetzt, ehe die beiden Männer unter dem Hubschrauber hängend an Land gebracht und der Skipper dort dem Rettungsdienst übergeben wurde. Inzwischen hatte die DLRG ihr Hovercraft vom Deich in den Elbschlick gezogen. Nur über Umwege erreichten sie Motorboot und sicherten es soweit, dass es in den nächsten Tagen bei Hochwasser geborgen werden kann.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker auf Rhein aufgelaufen
(28.04.14) Vor Wesseling lief am Vormittag des 18.4. ein Binnentanker auf eine Sandbank. Unmittelbar vor der Verladestation der Rheinland-Raffinerie kam der Gastanker auf dem Rhein bei Flusskilometers 668 fest. Mit einem zweiten Tanker konnte der Havarist frei geschleppt worden. Die Feuerwehr Bonn sicherte die Bergung mit einem Löschboot ab.
Quelle:Tim Schwabedissen



Heckwelle flutete Binnenschiff
(28.04.14) Auf der Unterweser spülten sieben Tonnen Wasser in den offenen Laderaum eines Binnenschiffes gespült, das von Bremen in Richtung Bremerhaven unterwegs war. Ein unter Antigua-Barbuda-Flagge laufender Frachter soll das Binnenschiff derart schnell passiert haben, dass seine Heckwelle in dessen Laderaum schwappte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Offshore-Arbeitsboot "Raana" sinkt
(Bild: NSSR)   Großbild klick!
Ehemalige Fähre nach Bergung vom Riff gesunken
(18.04.14) Keine Rettung für das norwegische Offshore-Arbeitsboot "Raana", 148 BRZ (IMO-Nr.: 8887868), das am 17.4. um 1.50 Uhr auf die Brakan-Schäre westlich von Hestskjæret vor Averøy gelaufen war. Das Schiff begann beim Einschleppen nach Kristiansund im Bremsnesfjord unmittelbar vor dem Hafen wegzusacken.
Die Schlepper "Waterbjørn" und "Waterchief" des Taubåtservice hatten gemeinsam mit dem Rettungsboot "Erik Bye" der NSSR die Bergung durchgeführt, der Notfallschlepper "Boa Heimdal" war auf Standby, griff aber nicht ein. Die ehemalige Fähre hatte eine Menge Wasser im Bauch, als sie vom Riff gezogen wurde, und so wurde das Einschleppen ein Wettlauf gegen die Zeit. Eine Pumpe konnte zunächst dem eindringenden Wasser Paroli bieten, doch als ein Schott versagte, sackte die “Raana” über den Bug weg. Als das Wasser aufs Deck stieg, wurden der Eigner, der sich mit einem Berger gemeinsam an Bord befunden hatte, eilig abgeborgen und von der "Waterbjørn" an Bord genommen.
Dann kenterte die "Raana" und sank binnen drei Minuten um 14.43 Uhr auf einer Wassertiefe von p 100 Metern. Das Schiff war erst am 15.4. von der Akva Sjøservice AS an die Optiship AS übergeben worden und befand sich auf der Fahrt zum neuen Heimathafen auf dem Transit durch den Namsenfjord für den weiteren Einsatz als Serviceschiff. Nachdem es von der Wasseroberfläche verschwunden war, machte sich die "Boa Heimdal" daran, aufgetriebene Trümmer, Ölfässer und die beiden Rettungsinseln, die sich automatisch entfaltet hatten, einzusammeln und eine geringe Menge Öls, die ausgelaufen war, einzufangen. Es wurde aber keine größere Verschmutzung erwartet. Gegen 19 Uhr war der Einsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier "Ornak"
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Schlepper sollen Bulkcarrier von Virginia Beach ziehen
(18.04.14) Am 17.4. begann die US Coast Guard mit den Bergungsvorbereitungen für den unter Bahamas-Flagge registrierten Bulkcarrier "Ornak", 43506 BRZ (IMO-Nr.: 9452610). Am Morgen des 18.4. sollte an der Strandungsstelle beim First Landing State Park in Virginia Beach damit begonnen werden, Ballastwasser abzupumpen, bevor Schlepper den Havaristen bei dem für 10:45 Uhr vorausgesagten Hochwasser wieder flottmachen sollten. Danach war geplant, ihn auf die Lynnhaven Anchorage für eine Inspektion des Rumpfes durch Taucher zu ziehen. Verliefen diese erfolgreich, würde die Coast Guard dem Schiff eine Fahrterlaubnis erteilen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Yacht wird eingeschleppt
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Kutter und Yachten sorgten für RNLI-Einsätze
(18.04.14) Das RNLI-Boot aus Eastbourne kam einer manövrierunfähigen, 37 Fuß langen Yacht zu Hilfe, die am 17.4. Mayday gefunkt hatte, nachdem sie auf Unterwasserfelsen bei Holywell zur treiben drohte. Sie hatte Ruderschaden erlitten, als sie bei starkem Südwestwind Beachy Head rundete.
Angesichts der drohenden Gefahr durch die Felsen in dem Gebiet von The Pound wurde sofort um Hilfe ersucht. Die Dover Coastguard fing den Notruf ebenso wie der Vormann des RNLI-Bootes der Station Eastbourne auf. Sofort lief dieses aus, während die Crew der Yacht verzweifelt versuchte, die Drift mit ihrem Anker zu stoppen. Als die Seenotretter eintrafen, war der Anker zwar ausgebracht, doch die Crew kämpfte noch mit den Segeln.
Ein Rettungsmann wurde an Bord abgesetzt, um zu helfen und eine Schleppverbindung vorzubereiten. Als eine Leine fest war, wurde der Anker gelichtet und die Yacht aus der Gefahrenzone gezogen. Danach wurde ein Notruder installiert und ein Schleppanker ausgebracht. Anschließend wurde die Yacht nach Sovereign Harbour eingeschleppt, wo ein Arbeitsboot der Marina sie durch die Schleuse zu einem Ponton brachte, wo sie zur Reparatur festgemacht wurde.
Vor Cleethorpes erlitt ebenfalls am 17.4. ein 16 Fuß langer Kutter Wassereinbruch. Ein Boot der RNLI kam um 7.40 Uhr zu Hilfe. Das Boot trieb in rauer See vor Wonderland und wurde zum Brighton Slipway geschleppt, wo es gelenzt wurde. Ein weiterer Notruf wurde gegen 10 Uhr von der 58-Fuß langen 30-Tonnen-Yacht “May Marion” aufgefangen. Sie war zwei Meilen östlich von Cleethorpes mit 10 Mann an Bord manövrierunfähig geworden. Nachdem das RNLI-Boot vor Ort war, stieg ein Rettungsmann über und half, das Boot zum Grimsby Fish Dock zu schleppen.
Der Kutter “Sole Trader” erlitt in der Lyme Bay Maschinenausfall. Ein Coastguard-Helikopter und das RNLI-Boot aus Weymouth lokalisierten den Havaristen 29 Meilen südwestlich von Portland Bill. Um 11.30 Uhr war die Maschine ausgefallen, und wegen der großen Distanz zur Küste auch nicht, ein Mobilfunknetz zu bekommen. So wurde das Notsignal aktiviert, das von der Falmouth Coastguard aufgefangen wurde, und nach einstündiger Suche hatten die Retter den Kutter mit seiner zweiköpfigen Crew aufgespürt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drittes Fischereiunglück vor Spanien
(18.04.14) Nach den Untergängen der “Santa Ana” und “Mar de Marín” kam es zu einem dritten tragischen Unfall vor der spanischen Küste, als am 17.4. der Trawler "Mar Nosso", 183 BRZ (IMO-Nr.:7218101), gegen 13 Uhr auf der Position 11.14,04. 18 Meilen vor Navia kenterte.
Das 32 Meter lange Schiff war auf Makrelenfang und hatte seine Fangquote ausgeschöpft, als es plötzlich umschlug. Von der 12-köpfigen Crew konnten nur sieben Mann lebend gerettet werden, zwei Portugiesen und fünf Galizier. Sie wurden von dem in der Nähe befindlichen portugiesischen Trawler "Galega Mar" aus Muros gerettet und nach El Musel gebracht. Hier war ein Feldhospital eingerichtet worden. Der Bootsmann Juan Martin Calo, 53, aus Marin, der Chefingenieuer Francisco Pereira Iglesias, 51, aus Bueu und der Portugiese Bernardino Augusto Kora Bicho, 48, konnten unverletzt gerettet werden.
Póvoa aus Varzim wurde von dem Kutter "Pesca 2" nach Celeiro und weiter ins Hospital da Costa at A Mariña Lucense gebracht werden, wo er zur Observation bis zum 18.4. verblieb. Ein Mann hatte sich auf den noch kieloben im Meer treibenden Rumpf retten können, ein anderer verbrachte zwei Stunden im kalten Wasser. Zwei Mann wurden mit leichten Unterkühlungen ins Krankenhaus von Jove gebracht, zwei weitere, die schwere Unterkühlungen erlitten hatten, nach Jove und das Cabueñes Hospital.
Zwei Portugiesen konnten nur noch tot von dem Kutter "Kica" aus Roaz aus dem Wasser gezogen werden. Sie wurden an Bord der “Salvamar Capella”, die aus Luarca gekommen war, nach Gijón gebracht. Ein dritter wurde um 18.50 Uhr von dem Schlepper "Alonso de Chaves" tot geborgen. Alle wurden mit dem Helimer 211 Helikopter zur Autopsie nach Oviedo gebracht. Zwei Mann wurden noch vermisst, das MRCC Gijón koordinierte die SAR-Operation. Die “Mar Nosso” sank gegen 19 Uhr auf 170 Metern Wassertiefe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sewol endgültig gesunken – Taucher erstmals im Wrack – Haftbefehl gegen Kapitän
(18.04.14) Am 18.4. gelang es Tauchern, ins Wrack der südkoreanischen Fähre "Sewol” vorzudringen. Zwei Taucher der Marine gelangten gegen 14.30 Uhr ins 2. Deck, doch sie mussten sich nur 14 Minuten später wieder zurückziehen, als ihre Führungsleine brach. Auch hatten ihnen Trümmer in den Gängen zu schaffen gemacht. Sie waren in der Nähe des Laderaums auf Deck 2 in das Schiff eingedrungen. Die Opfer des Untergangs wurden überwiegend auf den Decks 3 und 4 vermutet.
Zuvor hatten Taucher von Marine und Polizei 20 Mal vergeblich versucht, das Schiffsinnere zu erreichen, doch sie scheiterten an den starken Strömungen, hohen Wellen und der extreme schlechten Sicht. Das Schiff war am 18.4. endgültig auf den 37 Meter tiefen Meeresgrund gesunken. Taucher hatten versucht, Sauerstoff in den kieloben liegenden Rumpf einzupumpen, um Lufttaschen zu schaffen. Nachdem das Wrack von der Wasseroberfläche verschwunden war, wurde es mit Luftsäcken markiert.
Derweil wurden vier Schwimmkräne mit einer Hebekapazität von 3,350, 3,200, 2,000 und 1,000 Tonnen bei Jindo verankert. Ein weiterer 8,000-Tonnen-Kran wurde für den 20.4. erwartet. Bergungsarbeiten sollten aber erst beginnen, wenn die Suche nach den Opfern abgeschlossen ist. Bis zum 18.4. wurden 28 Tote geborgen, davon vier Chinesen. Die Leichen trieben zumeist in der See. 179 Menschen wurden gerettet, 268 galten noch als vermisst.
Inzwischen forderte das Unglück ein weiteres Menschenleben – der Vizeleiter der Schule, der zunächst gerettet worden war, erhängte sich an einem Baum. Kang Min-gyu war am 17.4. verschwunden und wurde unweit von Jindo unweit einer Turnhalle, in der sich Angehörige der Schüler versammelt hatten, tot entdeckt.
Die südkoreanische Staatsanwaltschaft hat am 18.4. einen Haftbefehl gegen Kapitän Lee Joon-Seok und zwei weitere Besatzungsmitglieder erlassen. Er hatte sich, wie die meisten seiner 28-köpfigen Crew, vom Schiff retten können. Er war von der Brücke abgeborgen worden, als viele Passagiere sich noch im Innern der Fähre befanden, was zu Kritik führte.
Was die Ursache des Kenterns angeht, fokussierten sich die Ermittler inzwischen auf den Kurs der Fähre. Sie hatte kurz vor der Havarie ein scharfes Drehmanöver durchgeführt, wenig spatter funkte sie Notrufe. Zu der Zeit hatte der 3. Offizier am Ruder gestanden, der Kapitän hatte ihm, wie auf der 13,5-stündigen Fahrt von Incheon nach Jeju nicht unüblich, dieses überlassen, doch wenig später kehrte der Kapitän auf die Brücke zurück und fragte, wie stark die Schlagseite sei und wie man das Schiff wieder stabilisieren könne.
Aus dem Funkverkehr mit der Verkehrszentrale ging hervor, dass danach eine halbe Stunde verging, ehe die Evakuierung der Fähre angeordnet wurde. Bis dahin sollte wohl eine Panik an Bord vermieden werden. Der Befehl zum Verlassen des Schiffes erreichte aber viele Passagiere offenbar nicht mehr. Für etliche war es dann ohnehin zu spät, weil sie nicht mehr aus dem auf der Seite liegenden Schiff entkommen konnten.
Viele hatten sich auch an die Anweisung gehalten, sich nicht von der Stelle zu rühren. Die Ermittler beschlagnahmten inzwischen auch Dokumente aus dem Hauptquartier der Reederei in Incheon. Sie haben auch ein Augenmerk auf den Umbau der Fähre von Oktober 2012 bis Februar 2013, durch den das Gewicht der “Sewol” sich um 187 Tonnen und die Passagierkapazität um 117 auf 921 Personen erhöhte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Great Laker erlitt Ruderschaden
(18.04.14) Die DonJon Shipbuilding and Repair machte sich am 17.4. an eine Notreparatur des kanadischen Bulkcarriers "Atlantic Huron", 23054 BRZ (IMO-Nr.: 8025680). Der 225 Meter lange Selbstentlader hatte nach dem Auslaufen aus Cleveland Ruderschaden erlitten. Er machte 17 Stunden nach Verlassen gegen 18 Uhr in Erie fest und ging ins Trockendock.
Quelle:Tim Schwabedissen



Angelkutter vor Jacksonville in Brand
(18.04.14) Die US Coast Guard kam am 17.4. gegen acht Uhr dem 33 Fuß langen Angelboot “Day Tripper” zu Hilfe, das mit zwei Männern und einem Hund an Bord bei der McCormick Bridge auf den Intracoastal Waterway in Jacksonville Beach in Brand geraten war. Das Jacksonville Fire and Rescue Department verständigte die Coast Guard Jacksonville von dem Feuer, das auf dem von der Palm Cove Marina kommenden Motorboot ausgebrochen war. Ein Boot der Coast Guard Station Mayport kam zu Hilfe und löschte den Brand. Danach war die “Day Tripper” manövrierunfähig und trieb auf die McCormick Bridge zu. Die Coast Guard blieb bei dem Havaristen, bis ein Schiff von Sea Tow eintraf und gegen 9.45 Uhr zur Beach Marine schleppte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tote und Vermisste bei Bootsunglück in Indonesien
(18.04.14) Ein Boot auf dem Weg zu einer Prozession kenterte am 18.4. in hohen Wellen vor der ostindonesischen Küste, wobei mindestens sieben Menschen, darunter drei Kinder, ums Leben kamen. Dutzende wurden noch vermisst. Retter und Fischer bargen 30 Menschen verletzt aus dem Wasser. Das Boot war für 30 Personen ausgelegt, an Bord waren aber mindestens 70. Vor der Insel Flores kenterte und sank es, alse ine zwei Meter hohe Welle über die Bordwand brach. Hunderte von Menschen am Ufer von Larantuka in der Ost-Nusatenggara-Provinz wurden Zeugen des Unglücks.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mastbruch kostete Segler das Leben
(18.04.14) Am 16.4. brach der Mast der 42 Fuß langen Catalina-Yacht “Bella” in der San Francisco Bay. Kurz vor 19 Uhr war das Boot des Redwood City's Sequoia Yacht Club mit vier Personen an Bord zu dicht an eine Fahrwassertonne gekommen. Das Rigg verfing sich und riss den Mast herunter. Ein Boot der U.S. Geological Survey eilte herbei und brachte zwei Männer, die von dem Mast verletzt wurden, an Land. Einer von ihnen, ein 39-jähriger aus Burlingame, starb nach der Einlieferung ins Krankenhaus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Longliner trieb zurück an seine Strandungsstelle
(18.04.14) Die Bergungsarbeiten an dem japanischen Longliner “Daiki Maru 7” vor Apra Harbor erlitten am Morgen des 17.4. einen Rückschlag. Die Mooringleinen, mit denen er an einer Bergungsbarge fixiert war, brachen in hoher Brandung, und das Schiff trieb wieder an seine ursprüngliche Strandungsstelle zurück und kam genau an dem Felsen fest, von dem es gerade weggezogen worden war. Mit der Barge und einem Kran wurde das am 13.2. gestrandete Schiff seit einigen Tagen demontiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Grund und Boden gelöscht
(18.04.14) Am 16.4. um 17.45 Uhr wurde die U.S. Coast alarmiert, nachdem auf dem 27 Fuß langen Kutter “Zero Tolerance” im Binders Slough auf dem Youngs River ein Feuer ausgebrochen war. Der Eigner aus Astoria wurde mit Verbrennungen behandelt, nachdem ihn Helfer von dem Schiff gerettet hatten. Auch ein zweiter Mann wurde mit leichten Verbrennungen erst in den nahen Yacht Club und dann ins Krankenhaus gebracht. Die Astoria Fire and Rescue löschte das Feuer, unterstützt von einem Boot der Coast Guard Station Cape Disappointment. Danach wurde versucht, das Löschwasser auszupumpen, doch dann sank der Kutter auf acht Fuß Wassertiefe auf dem Youngs River. Es hatte ungefähr 20 Gallonen Benzin, aber keinen Diesel an Bord gehabt. Es wurden keine Umweltschäden erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot vor El Toro in Flammen stehend gesunken
(14.04.14) Am 10.4. ging das Motorboot “Cabrales” vor El Toro (Mallorca) in Flammen auf. Der Skipper wurde unversehrt von einem in der Nähe befindlichen Schiff gerettet. Die “Acrux Salvamar” von Salvamente Maritimo versuchte den Brand zu löschen, doch trotz aller Bemühungen sank das Boot fünf Meilen südwestlich von Toro.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier "Ornak" gestrandet
(Bild: Michael Wells)   Großbild klick!
Sturm setzte Frachter auf Strand bei Cape Henry
(17.04.14) Windgeschwindigkeiten von 70 Meilen bei Cape Henry haben zur Strandung des Bulkcarriers "Ornak", 43506 BRZ (IMO-Nr.: 9452610), am 15.4. geführt, als er auf Lynnhaven Reede östlich des Chesapeake Bay Bridge Tunnel geankert hatte und auf einen Liegeplatz für die Aufnahme einer Weizenladung wartete.
Um 20:35 p.m Uhr landete er in 15,5 Fuß tiefem Wasser vor dem Strand des First Landing State Park, nachdem es der 22-kpfigen polnischen Crew nicht mehr gelungen war, das Schiff nach dem Starten der Maschinen gen See zu drehen. Nachdem der ausgebrachte Anker es nicht mehr auf Position hielt, wurde auch der zweite Anker geworfen, doch obwohl mehrere hundert Fuß Kette ausgesteckt wurden, konnte die Drift nicht gestoppt werden, bis der Frachter im Schlamm festsaß.
Die Coast Guard hoffte, ihn am nächsten Morgen mit Schleppern bei Flut wieder befreien zu können, doch der anhaltend auf die Küste drückende Wind vereitelte dieses Unterfangen. Nun muss ein Bergungsplan erarbeitet werden. Der National Weather Service meldete Wellenhöhen von bis zu sechs Fuß bei Windgeschwindigkeiten von 30-45 Meilen. Die Nordwind lage sollte bis zum 19.4. anhalten. Am 16.4. saß der Frachter parallel zum Ufer dicht vor dem Virginia Beach Resort Hotel and Conference Center. Die Coast Guard mietete dort Zimmer 821, von dem aus ein direkter Blick auf das Schiff möglich ist.
11 weitere auf Drift gegangene Schiffe wurden von 11 Lotsenbooten des Virginia Pilot Office noch rechtzeitig angesteuert, sodass sie zu sicheren Ankerplätzen geführt werden konnten. Dabei arbeiteten das Coast Guard Sector Hampton Roads Command mit der Virginia and Maryland Pilot's Association und Schlepperreedern zusammen, um gemeinsam eine Massenstrandung abzuwenden.
Für die „Ornak“ aber, die nach zweiwöchiger Reise von Terneuzen kommend am 13.4. in Norfolk eingetroffen war und am dichtesten unter Land gelegen hatte, kam diese Assistenz nicht mehr rechtzeitig. Der in Nassau beheimatete Bulker ist 229 Meter lang, 32.25 Meter breit, hat 14.62 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 79677 Tonnen.
Er läuft für die Polska Zegluga Morska PP in Stettin und wurde 2010 von der New Centure Shipbuilding Co. in Jingjiang erbaut. Der in demselben Sturm im Thimble Shoal Channel am 15.4. gegen 19.30 Uhr mit dem amerikanischen Offshore-Versorger “Petite”, 276 BRZ (IMO-Nr.:8 769810), kolliderte liberianische Containerfrachter “MSC Charleston”, 89954 BRZ (IMO-Nr.: 9299537) der Hamburger Reederei Claus Peter Offen lief nach Abschluss der Inspektionen durch Vertreter der Coast Guard am 17.4. nach Baltimore ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucher an der Fähre „Sewol“
(Bild: Corean Coastguard)   Großbild klick!
Hoffnung auf Überlebende nach Fähruntergang in Südkorea schwindet
(17.04.14) Nur noch der Bug der kieloben auf dem 37 Meter tiefen Meeresgrund aufsitzenden südkoreanischen Fähre „Sewol“, 6586 BRZ (IMO-Nr.: 9105205), ragte am 16.4. vor Jindo Island aus dem Wasser, mehrere Stunden, nachdem das Schiff vermutlich auf einen Unterwasserfelsen gelaufen war. Nur 174 Menschen hatten lebend gerettet werden können, neun wurden bislang tot aufgefunden, darunter drei Schüler und zwei Lehrer.
In der Nacht waren die Leichen von zwei Frauen geborgen worden. Rund 290 der 475 Personen an Bord wurden noch vermisst. 244 von ihnen waren Schüler. Insgesamt waren 325 Schüler der Danwon High School in Ansan, südlich von Seoul, an Bord gewesen. Nur 75 of von ihnen wurden bislang gerettet. Sie waren auf dem Weg zu einer viertägigen Exkursion nach Jeju Island, als das Verhängnis über sie hereinbrach. Viele Passagiere werden noch im Wrack vermutet.
Nachdem die Sucharbeiten mehrere Stunden lang wegen starker Strömungen von 8 km/h und schlechter Sicht unterbrochen worden waren, wurden sie am 17.4. um 12.30 Uhr Ortszeit wieder aufgenommen. Dutzende südkoreanischer Militärtaucher, Seeleute, Marines und Polizeioffizieren waren im Einsatz, außerdem eine 82 Mann starke Gruppe der Ship Salvage Unit (SSU) und 114 Navyseals. Gegen 17 Ihr gelang es Marinetauchern, in das Wrack einzudringen und drei der Abteilungen zu durchkämmen, ohne auf Menschen zu stoßen. Die Wassertemperatur betrug 11.7 Grad Celsius, die Wellenhöhe einen halben Meter und die Sicht unter Wasser nur 20 Zentimeter. Derweil wurde auch die Frage zur Unglücksursache laut.
Möglicherweise war die Fähre nicht der vom Meeres- und Fischereiminsterium empfohlenen Route gefolgt, sondern hatte, um die rund 2,5-stündige nebelbedingte Verspätung aufzuholen, eine Abkürzung genommen. Der 60-jährige Kapitän Lee Joon-seok, der den im Urlaub befindlichen Stammkapitän vertrat, war auf der Route unerfahren. Die Gewässer, in denen die "Sewol" sank, sind bekannt für starken Tidenhub und viele Unterwasserfelsen. Er sagte nach seiner Rettung aber aus, keinen Felsen gerammt zu haben. Als weitere Theorie wurde nun ein scharfes Wendemanöver im Zuge einer Kursänderung ins Spiel gebracht, durch die das Schiff sich überlegte und seine Stabilität verlor.
Gerettete berichteten derweil von Szenen der Verwirrung und Verzweiflung. Als das Unglück über sie hereinbrach, hatten sie den größten Teil der mehrstündigen Fahrt von Incheon im Nordwesten bis zur Insel Jeju im Süden hinter sich. Viele Passagiere saßen noch beim Frühstück und freuten sich auf das drei Stunden später erwartete Einlaufen in den Hafen der Ferieninsel. Dann aber erschütterte ein schwerer Stoß das Schiff, und binnen weniger Minuten legte sich die Fähre fast 90 Grad auf die Backbordseite über. Die Container auf dem Vorschiff gingen über. Menschen rutschten die Decks hinab, stürzten übereinander, rissen sich gegenseitig in die Tiefe und verletzten sich. Interieur wie Kühlschränke riss sich los, und Gepäck schlitterte über die Decks, während sich die Gänge rapide mit Wasser füllten, das Menschen den Weg nach draußen verlegte. Die starke Schlagseite reduzierte dabei auch die verbliebenen Fluchtmöglichkeiten.
Zudem ließen sich die Türen von Kabinen in vielen Fällen nicht mehr öffnen, und die Bordelektrik fiel aus. Zuvor war über Bordlautsprecher durchgesagt worden, Ruhe zu bewahren und am jeweiligen Ort zu bleiben, was von vielen auch befolgt wurde. Vermutlich sollte so verhindert werden, dass Panik ausbrach und Menschen vorzeitig ins kalte Wasser sprangen, wo sie nicht allzu lange überleben würden.
Dies führte aber auch dazu, dass viele Menschen nicht den Weg ins Freie suchten, solange dies noch möglich war. Sie wurden in der Cafeteria, den Restaurants, Shops, dem Spielsalon und anderen tiefer gelegenen Räumen auf Deck 3 eingeschlossen. Videos, die an Bord aufgenommen wurden, zeigten verängstigte Jugendliche, die apathisch in Nischen im Schiffinnern hockten, als das Schiff schon fast 90 Grad Schlagseite hatten. Die dunklen, engen Gänge wurden unzähligen zur Falle. Nichts ahnende Eltern erhielten Textnachrichten von ihren Kindern, in denen sie ihre aussichtslose Lage schilderten. Andere Schüler wurden von Lehrern auf die offenen Decks getrieben, wo es einer Reihe noch gelang, in den letzten Minuten zu entkommen.
Helfer umrundeten mit etlichen Booten das sinkende Schiff und zogen die Menschen, die einen Fluchtweg gefunden hatten und nun an den Relings hingen, nachdem die Decks zu fast senkrechten Wänden geworden waren, in Sicherheit. Andere Retter wurden auf die fast waagerecht liegende Steuerbordseite von Hubschraubern abgewinscht und bargen mehrere Personen von der unter ihnen wegsackenden Fähre ab. Helfer durchkämmten die noch erreichbaren, hochliegenden Räume.
Aus der Luft wurden Rettungsinseln abgeworfen, zu denen eine Reihe von Überlebenden hinschwammen. Noch während die Fähre endgültig überrollte, quollen Menschen aus dem Innern und wurden auf die Boote gezogen, derweil die Fenster der Decks, in denen unzählige andere in der Falle saßen, unter der Wasseroberfläche verschwanden. Hilflos mussten Retter und Schiffbrüchige mit ansehen, wie das Schiff sich zwei Stunden nach der Havarie kieloben drehte und inmitten der Boote der Retter inmitten schäumender Fontänen, die sich bildeten, als die eingeschlossene Luft sich Bahn brach, wegsank, bis nur noch die Bugspitze sichtbar blieb. Innerhalb von zwei Tagen sollten Kranschiffe an der Untergangsstelle eintreffen.
Für eine komplette Bergung wurden aber zwei Monate kalkuliert. Auf der Insel Jindo, die der Unglücksstelle am nächsten liegt, versorgten Helfer die Geretteten mit Wolldecken. Eine Turnhalle wurde als provisorisches Auffanglager für die oft durchnässten und verängstigten Schiffbrüchigen geöffnet. In Seoul wurden derweil Busse bereitgestellt, um die Angehörigen auf die Insel zu bringen. Als die Dunkelheit hereinbrach, ragte im Licht der Scheinwerfer noch als blauweiß gleißendes Dreieck der Bug des Wracks weiter aus dem Wasser.
Mehr als 500 Taucher sollten in den kommenden Stunden nach den Vermissten suchen. 169 Boote und 29 Flugzeuge waren zudem bei schlechtem Wetter und verminderter Sicht im Suchgebiet im Einsatz, doch war inzwischen nicht mehr damit zu rechnen, dass Menschen im Wasser überlebt haben könnten. Bei Tagesanbruch ragte nur noch der Bugwulst des weiter weggesackten Wracks aus dem grauen Meer, um den eine Ölsperre gezogen worden war. Mit eingepumpter Druckluft sollte das Wrack stabilisiert werden. Auf dem 14,000-Tonnen-Amphibienschiff “Dokdo” wurde ein Krisenkommando eingerichtet.
Der Chief of Staff, Admiral Hwang Ki-chul, ordnete die Mobilisierung aller verfügbaren Taucher an. Derzeit waren 26 Marineschiffe mit über 300 Tauchern vor Ort.
Die “Sewol” wurde 1994 unter dem Namen “Ferry Naminoue” mit der Baunummer 1006 von der Werft Hayashikane Dockyard in Nagasaki für die Reederei Oshima Unyu in Kagoshima gebaut. 2007 wurde das Schiff ohne Umbenennung auf die Reederei A-Line Ferry Company in Kagoshima übertragen und bis Oktober 2012 unter japanischer Flagge eingesetzt. 2013 wurde die Fähre von der südkoreanischen Chonghaejin Marine Company in Incheon übernommen und in “Sewol” umbenannt. Beim Bau verfügte sie über 52 Kabinen und konnte 804 Passagiere, 90 Pkw und 60 LKW transportieren. Zuletzt hatte das Schiff eine höhere Kapazität von 960 Passagieren. Bei einer Länge von 145,61 Metern, einer Breite von 22,00 Metern und einem Tiefgang von 6,26 Metern hatte das Schiff eine Tragfähigkeit von 3981 Tonnen und eine Containerkapazität von 152 TEU. Es vermochte zudem 150 Fahrzeuge zu laden. Die Crewstärke betrug 36.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Wilson Gdynia"
(Bild: Wilson Thompson)   Großbild klick!
Wilson Gdynia sicher im Hafen
(17.04.14) Der vor Irland havarierte Frachter "Wilson Gdynia", 2506 BRZ (IMO-Nr.: 9056064), wurde am 15.4., drei Tage nach seinem Ruderausfall, gegen 14 Uhr von der „Balder Viking“ nach Belfast eingeschleppt. Dort übernahmen Hafenschlepper das Schiff und legten es an den Kai der Thompson Graving Docks auf dem Logan River, wo er nun repariert werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sorgen um 101-jähriges Wrack
(17.04.14) Dunkle Wolken sind über der neufundländischen SS „Kyle“, 1055 BRT, in Harbour Grace aufgezogen, nachdem unlängst erst der Schornstein zum Teil und dann das Dach des berühmt gewordenen Rauchsalons des 101 Jahre alten Dampfers einstürzte und ein Schlaglicht auf den schlechten Allgemeinzustand des Schiffes warf, das seit Februar 1967 am Strand von Riverhead auf Grund sitzt. Ein Teil der jetzt eingestürzten Bereiche hatte sich schon seit längerem auf die Seite gelegt. Rost hat sich vom Bug bis zum Heck breitgemacht. Zuletzt im Jahr 1996 hat das letzte Schiff der sogenannten Alphabet Fleet, die nach schottischen Häfen benannt ist, einen originalgetreuen neuen Anstrich erhalten.
Die Regierung war aber nicht in der Lage, Geld für den Erhalt zu geben, der allein durch Spenden finanziert wurde. Der Rauchsalon war durch den Song “Smoke room on the Kyle“ von Ted Russell bekannt geworden. Er beschrieb ihn als einen Platz, an dem Seeleute ihre Geschichten vom Meer erzählen. Jetzt ist der Raum unter einem Trümmerhaufen begraben. Besitzer des 62 Meter langen Schiffes ist das Provincial Department of Municipal Affairs, das mögliche Anstrengungen des Town of Harbour Grace oder einer Privatfirma oder Organisation zur Restaurierung lediglich ideell unterstützen könnte. Vor über 20 Jahren gab es den Versuch einer Gruppe, das Schiff zu kaufen. Damals wurden die Reparaturkosten auf eine Million Dollar geschätzt. Wieviel sie heute betragen würden, ist unklar, sicher ist, dass sie erheblich mehr wären.
Ansonsten drohte der „Kyle“ die Verschrottung oder als weitere Option der weitere Verfall im Hafen. Diese Diskussionen werden in den nächsten Monaten geführt werden müssen. Ingenieure schätzten, dass es noch nicht zu spät für eine Rettung ist. Der jetzt eingestürzte Bereich sei auch kein originaler gewesen.
Die „Kyle“ hatte 1967 eigentlich versenkt werden sollen, doch als sie in die Conception Bay geschleppt wurde, brach die Trosse, und sie kam zurück in den Hafen. Seitdem wurde sie ein Wahrzeichen der Kommune und zieht viele Touristen an. Ursprünglich war sie ein Teil der Alphabeet Fleet der Reid Company, nachdem sie 1912 von Swan Hunter in Newcastle upon Tyne erbaut wurde. Sie transportierte im 2. Weltkrieg Infanteristen nach Kanada und war als Eisbrecher im Einsatz. Über die Jahrzehnte hatte sie verschiedene Eigner von der Earle Brothers Freighting Company, den Dominion Metals bis hin zum Government of Newfoundland. Pläne, sie zu einem Museum in Salmon Cove zu machen, erwiesen sich als unfinanzierbar.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter drohte in Großensiel zu sinken
(17.04.14) Rund 30 THW- Helfer des Ortsverbandes Nordenham pumpten bis zum 15.6. am Hafen von Großensiel Wasser aus einem leckgeschlagenen Kutter und fingen austretendes Öl auf. Die Einsatzkräfte setzten Pumpen ein und verhinderten damit ein vollständiges Sinken des Schiffes. Darüber hinaus beugten sie mit Ölsperren dem Auslaufen des Betriebsstoffs in das Hafenbecken vor.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölverschmutzung in Miami wird beseitigt
(17.04.14) Die Coast Guard bekämpfte am 16.4. im Government Cut in Miami eine Ölverschmutzung, die ein Riss in einem Tank des Schleppers "Neptune" in der vorangegangenen Nacht verursacht hatte. Rund 2000 Gallonen Diesel waren ausgelaufen. Ein Helikopter der Coast Guard Air Station Miami überwachte die Ausbreitung des Kraftstoffs im Wasser, und Küstenteams wurden zur Kontrolle der Strände entstand. Um 9:30 Uhr waren 950 Fuß Ölsperren ausgelegt, weitere wurden vorbereitet. Der beschädigte Tank konnte unterdessen abgedichtet werden. Das Schiff lag sicher bei Dodge Island.
Der Lenkwaffenzerstörer USS "Hue City (CG 66)" (MMSI-Nr.: 338835000) musste sich auf den Rückmarsch in den Heimathafen Mayport machen, nachdem am 14.4. ein Feuer an Bord ausgebrochen war. Die Crew blieb unversehrt, und das 175 Meter lange Schiff konnte mit eigener Kraft weiter fahren. Sie machte sich gemeinsam mit der USS "Gettysburg (CG 64)" auf den Weg nach Mayport, wo die Schiffe am 18.4. eintreffen sollten, um das Ausmaß des Schadens zu untersuchen sowie die Ursache des Feuers.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter trieb vor Kap Esterel
() Am 16.4. wurde im Laufe des frühen Nachmittags das CROSS Med vom Semaphor Porquerolles alarmiert, dass der Kutter “Saint Denis” mit Maschinenausfall vor Kap Esterel trieb. Sofort wurde ein SNSM-Boot in Marsch gesetzt. Außerdem nahm die 45 Meter lange Luxuxyacht “Ana” Kurs auf den Havaristen und hielt ihn bis zum Eintreffen der Seenotretter auf Positionen. Dann schleppten diese den Kutter mit seiner zweiköpfigen Crew nach Hyères ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Mann von gestrandetem Arbeitsschiff gerettet
(17.04.14) Das norwegische Offshore-Arbeitsschiff "Raana", 148 BRZ (IMO-Nr.: 8887868), lief am 17.14. um 1.50 Uhr auf die Braken-Schäre beim Hestskjæret Feuer in Averøy. Das MRCC Süd-Norwegen wurde von Florø Radio arlarmiert und entsandte das Rettungsboot "Erik Bye" zur Strandungsstelle.
Das 22 Meterr lange Schiff saß hoch auf den Felsen, als die Seenotretter eintrafen. Trotz rauer Wetterbedingungen konnte die vierköpfige Crew binnen einer STunde unversehrt abgeborgen werden. Der Versorger “Bourbon Sapphire”, der auf dem Weg nach Kristiansund ebenfalls Kurs auf die Unglücksstelle genommen hatte, brauchte nicht mehr eingreifen. Die Schiffbrüchigen wurden nach Kristiansund gebracht und nach Befragungen und Drogentests in einem Hotel untergebracht. Die "Raana" hatte in Kristiansund Diesel gebunkert und war nach Bømlo, als sie auflief.
Aus einem aufgerissenen Tank lief Diesel aus und trieb einige Kilometer in nordöstliche Richtung. Das Schiff war vorher in einer Werft in Kvernhusvika auf Hitra gewesen und war auf Südkurs nach Hordaland. Erst am 15.4. war das Schiff vom bisherigen Reeder, der Akva Sjøservice, an die AS Optiship in Namdalsdeid verkauft worden und auf der ersten Fahrt für den neuen Eigner. Es handelt sich um eine ehemalige Autofähre aus Møre og Romsdal.
Sie wurde 1957 bei der Skaaluren Werft in Rosendal erbaut, hatte eine Kapazität von 14 Fahrzeugen und war bis 1985 im Fährdienst in Sunnmøre, auf der Kvanne-Røkkum-Route und in Aure, ehe sie als Arbeitsschiff umgebaut wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wracks vor Fiji untersucht
(17.04.14) In den Gewässern um Fiji liegen halb oder ganz unter Wasser 34 Schiffswracks, wurde jetzt bei einer Forschungsfahrt ermittelt. 18 von ihnen sind älter als 15 Jahre. Die Forschungsfahrt wurde durch das Marine Resource Assessment, Development and Management durchgeführt. Es handelte sich bei den Schiffen um 11 Fischereifahrzeuge, sechs Tanker, einen Bulkcarrier, 11 Frachter und fünf andere Schiffe.
Die “Na Mataisau” gehört zu letzteren, es war ein Reigerungsschiff, das Maschinenprobleme erlitt, als es vor Moala in Lau ankerte und am 18.1.1985 strandete. Später sank der sieben Jahre alte 274-Tonner, zwei Menschen kamen ums Leben. Die Bewohner von Nuku auf Moala Island hofften nun auf Regierungsunterstützung, das Wrack zu räumen, das ihnen wegen der noch an Bord befindlichen Ölreste Sorgen bereitet. Das Schiff wurde im Jahr des Verlustes vom Wirbelsturm Eric auf den Strand geworfen. Drei Fischereifahrzeuge und ein anderes Schiff liegen auf dem Vuata Reef in Vatoa.
Der US-Frachter SS “Thomas A Edison” lief 1942 auf das Riff lief, und den Schlepper USS “Grebe”, der beim Bergungsversuchebenfalls scheiterte, liegt in der Nähe. Die norwegische “Ragna Ringdal” sank dort 1962, und die “Labasa Princess” 1973. Bisher haben das Department of Environment, das Ministry of Works, die Transport and Public Utilities und der WWF auf Anfragen, wie mit den Wracks verfahren werden soll, nicht reagiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Beaufort sicher im Hafen
(17.04.14) Der deutsche Offshore-Versorger "Beaufort" wurde am 16.4., zwei Tage nachdem er wegen eines Maschinenausfalls aufgegeben wurde, von dem deutschen Schlepper "Wulf 7" (IMO-Nr.: 9183075), der aus Cuxhaven gerufen worden war, gegen 11 Uhr nach Emden eingeschleppt und beim Neptundock der Cassen-Werft festgemacht. Das Schiff hatte am Vortag noch 33 Kilometer nördlich von Borkum weiter vor Anker gelegen, während ein Techniker und die zurückgekehrte Crew sich an der Reparatur versuchten. Vor Ort waren nur noch zwei Beaufort Wind und 1,5 Meter Wellenhöhe, sodass auch die "Mellum" nach Ende der Koordinierung des Notfalls durch das Havariekommando entlassen werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Flusskreuzfahrer rammte Schleuse auf Main
(17.04.14) Das maltesische Flussfahrgastschiff "Queen Maxima" (EU-Nr.: 04806540) kollidierte am 16.4., als es ohne Fahrgäste auf dem Main in Bergfahrt war, beim Einlaufen in die Schleuse Eddersheim mit der Backbordseite des Buges mit der Trenndammseite der Schleuse. Etwa 150 Meter oberhalb kam es zu einem weiteren, heftigeren Zusammenstoß mit der Spundwand des Trenndamme. Der aus der Südkammer der Schleuse Eddersheim auslaufende Schubverband "Milano" musste aufstoppen, um seinerseits eine Kollision mit dem 135 Meter langen Fahrgastschiff zu vermeiden. Der Schiffsführer des FGKS machte eine Fehlfunktion der Steuerungseinrichtungen für die Havarie verantwortlich, eine anschließende Überprüfung an Bord des Schiffes konnte dies aber nicht bestätigen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht “Akasha” aufgelaufen
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Festsitzender Einhandsegler erhielt vorsorglichen Besuch von der RNLI
(16.04.14) Die 35 Fuß lange Yacht “Akasha” lief am Nachmittag des 15.4. auf einen Felsen bei Cowes. Der Skipper, der sich alleine an Bord befand, wurde vorsorglich von einem Boot der RNLI aufgesucht. Sein Boot war gegen 16 Uhr auf die Gurnard Ledge gelaufen. Der Skipper alarmierte allerdings nicht selbst die Solent Coastguard, sondern Zeugen berichteten von der schrägliegenden Yacht. Als die Seenotretter eintrafen, vergewisserten sie sich, dass das Boot mit auflaufendem Wasser wieder freikommen würde und kehrten zu ihrer Station zurück. Nachdem die “Akasha” aufgeschwommen war, lief sie nach Cowes ein und machte um 19.30 Uhr bei der Shepards Wharf Marina fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre “Selow”
(Bild: Korea Coastguard)   Großbild klick!
Hunderte Vermisste nach Fährunglück vor Südkorea
(16.04.14) 293 Menschen wurden noch vermisst, nachdem die südkoreanische , 6586 BRZ (IMO-Nr.: 9105205), am 16.4. gegen neun Uhr möglicherweise nach einer Grundberührung auf der Fahrt von Incheon, wo es am Abend des 15.4. ausgelaufen war, zur 14 Fahrstunden entfernten Insel Jeju leckschlug und um 11.50 Uhr sank. Das Schiff hatte sich zunächst stark nach Backbord übergelegt.
Die Crew wies die Passagiere zunächst an, sich ruhig zu verhalten und an Ort und Stelle zu bleiben. Als aber immer mehr Wasser eindrang, brach Panik aus. Menschen versuchten, Rettungswesten zu greifen und drängten ins Freie, während sich das Schiff sich immer weiter und die Ladung auf dem Frachtdeck überzugehen begann. Nachdem das Schiff übers Heck abgesackt war, ragte der Bug 10 Meilen vor Byeongppong zunächst noch aus dem Wasser, während sich die „Selow“ in einem stetig steiler werden Winkel aufrichtete und die restliche Luft in Fontänen aus Öffnungen im Rumpf entwich.
Zwei Personen kamen bislang offiziell ums Leben, darunter ein 27-jähriges Crewmitglied und eine Schülerin, die nach ihrer Rettung starb. 164 Menschen wurden in einer dramatischen Aktion gerettet. 27 kamen mit Verletzungen ins Krankenhaus. Von Hubschraubern aus wurden kurz nach dem Notruf die ersten Retter auf die hochliegende Seite der Fähre abgelassen, wo sie mit Körben Schiffbrüchige aufnahmen, ehe sich die Fähre kieloben drehte und die Decks im Wasser verschwanden.
Bis zum vollständigen Überrollen des Schiffes waren Einsatzkräfte auch noch mit Schlauchbooten längsseits gegangen. An Bord waren insgesamt 459 Menschen, darunter 325 Schüler der Danwon High School, 15 Lehrer und 30 Crewmitglieder. Es wurde befürchtet, dass viele Menschen im Schiffsinnern eingeschlossen wurden. Ein Amphibienschiff der U.S. Navy, das sich auf einer Routinepatroullie in der Nähe befand, sowie 31 Hubschrauber, Schiffe der Coastguard und der koreanischen Marine und Handelsschiffe sowie Kutter, insgesamt rund 60 Fahrzeuge, eilten nach dem Notruf um 8.58 Uhr zur Unglücksstelle. Es herrschten ruhige Seebedingungen mit 12 Grad Lufttemperatur, über der See lag Nebel, wegen dem die „Sewol“ auch mit zweistündiger Verspätung aus Incheon ausgelaufen war. Neben den Passagieren waren auch 150 Fahrzeuge und 1157 Tonnen Fracht an Bord.
Die „Sewol“ wurde 1994 als „Ferry Naminoue“ erbaut und lief für die Chonghaejin Marine in Incheon. Sie ist 146 Meter lang, 22 Meter breit und für 921 Passagiere und 130 Fahrzeuge zugelassen. Sie verkehrte mit einem weiteren Schiff zwischen Incheon und Jeju Island. Bereits Ende März war ein anderes Schiff der Chonghaejin Marine, die “Democracy No. 5”, nahe Incheon mit einem Kutter kollidiert. Es gab bei dieser Havarie keine Personenschäden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff auf Hunte-Böschung getrieben
(16.04.14) Am frühen Abend des 14.4. ist das deutsche Binnenschiff "Umschlag", 1296 ts (EU-Nr.: 04020010), durch starke Windböen in der Nähe der Ortschaft Iprump auf das Südufer der Hunte getrieben worden. Das 84 Meter lange Schiff war bei ablaufendem Wasser unbeladen auf dem Nebenfluss der Weser von Oldenburg in Richtung Elsfleth unterwegs. Der deutsche Schiffsführer konnte das Festkommen auf der Steinböschung trotz Gegenmanövers nicht verhindern. Dank der Unterstützung zweier Arbeitsschiffe des WSA Bremen, Außenbezirk Oldenburg, kam der Havarist beim nächsten Hochwasser wieder frei und fuhr mit eigener Kraft zu einem nahegelegenen Liegeplatz. Das Schraubenwasser hat bei der Bergung die Steinböschung beschädigt. Die zuständige Verkehrszentrale sprach bis zur Begutachtung auf mögliche Schäden ein vorläufiges Weiterfahrverbot für den Havaristen aus. Bei einer Besichtigung am Morgen des 15.4. stellte der Gutachter für die Schiffsuntersuchungskommission (SUK) keine weiteren Schäden fest, so dass die Verkehrszentrale Bremen das Weiterfahrverbot aufhob. Die Beamten der Wasserschutzpolizei Brake ermittelten hinsichtlich der Unfallursachen weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen




Gerissene Trosse blockierte Bugstrahler
(16.04.14) Auf der Donau im Bezirk Melk an der Einfahrt zur Wachau geriet dem holländischen Flusskreuzfahrer “Serenity " (EU-Nr.: 07001831) auf der Fahrt von Linz nach Passau bei einem Anlegemanöver eine Trosse in den Propeller des Bugstrahlruders. Das manövrierunfähige Schiff drohte am Ufer aufzulaufen. Die Feuerwehr wurde gegen 7.30 Uhr alarmiert. Das 110 Meter lange und 11,5 Meter breite Schiff hatte 180 Personen an Bord. Die FF-Tauchgruppe Nord kam mit einem halben Dutzend Mann zu Hilfe und kappte unter Wasser die Trosse. Die Arbeit wurde durch die starke Strömung auf der Donau erschwert. Mit Eisensäge und Bolzenschneider befreiten zwei Feuerwehrtaucher den Propeller von der Trosse. Die Freiwillige Feuerwehr Melk stellte die Werkzeuge zur Verfügung und sicherte mit einem Arbeitsboot den Taucheinsatz auf der Donau ab. Nach mehreren Stunden konnte die Reise fortgesetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lukendeckel in die Donau geweht
(16.04.14) Am 14.4. fegte eine Sturmbö einen Lukendeckel eines unbeladenen Binnenschiff bei Deggendorf in die Donau. Das Schiff hatte gerade losgeworfen, um talwärts Richtung Linz zu fahren. Während der Fahrt öffnete ein Decksmann eine Ladeluke, um Reparaturarbeiten durchzuführen. Dabei erfasste eine Sturmböe die Abdeckung und wehte sie in den Fluss. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich der etwa sechs mal sechs Meter große Lukendeckel im Fahrwasser befand, wurde sicherheitshalber die Schifffahrt gesperrt. Eine sofort eingeleitete Suche verlief ergebnislos. Erst am Vormittag des 15.4. konnte der Deckel von Mitarbeitern des Wasser- und Schifffahrtsamtes Regensburg geortet und geborgen werden. Seit Mittag war die Donau zwischen Vilshofen und Deggendorf wieder frei befahrbar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kümo im Fehmarnsund aufgelaufen
(16.04.14) Am Abend des 13.4. lief der holländische Frachter "Ashley", 2056 BRZ (IMO-Nr.: 9201944), auf der Fahrt von Rotterdam nach Neustadt im Fahrwasser des Fehmarn-Sundes auf eine Barre auflief. Der niederländische Kapitän des 89 Meter langen Kümos forderte nach der Havarie vor der Südküste von Fehmarn einen Schlepper an. Das mit Kalk beladene Schiff hatte am 13.4. das ausgetonnte Fahrwasser im östlichen Fehmarn-Sund bereits fast durchlaufen, als es zwischen dem letzten Tonnenpaar 10/11 auflief und aus eigener Kraft nicht mehr frei kam. Der aus Rostock angeforderte Schlepper konnte den Havaristen am Morgen des 14.4. von der Barre ziehen.
Sicherheitshalber entschied sich der Kapitän dann, statt durch den Sund seine Reise um die Insel Fehmarn nach Neustadt fortzusetzen. Dort gingen nach dem Festmachen Ermittler der Wasserschutzpolizei aus Heiligenhafen an Bord um die Gründe der Havarie festzustellen. Offenbar war das Schiff mit einem Tiefgang von 4,3 Meterm wegen des herrschenden Niedrigwassers fest kam, obwohl in den Seekarten im Fahrwasser des Fehmarn-Sundes eine Wassertiefe von fünf Metern angegeben war. Seitens des Wasser- und Schifffahrtsamtes Lübeck gibt es aber keine garantierte Wassertiefe im Fehmarn-Sund, weil es in diesem Bereich oftmals zu Versandungen kommt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Deutscher Containerfrachter mit Maschinenproblemen
(16.04.14) Von Rotterdam kommend erlitt der deutsche Containerfrachter "Antje Wulff", 32284 BRZ (IMO-Nr.: 9232761), am frühen Morgen des 15.4. Maschinenprobleme nahe der Außenmolen von Hoek van Holland und musste von den Schleppern "Smit Cheetah", "Fairplay 26" und "Fairplay III" assistiert werden. Später stießen noch die "Smit Elbe" und "Smit Hudson" hinzu. Nachdem die Probleme gelöst waren, setzte das Schiff die Reise nach Bremerhaven fort und machte um 17.40 Uhr am Stromkai fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sturm sorgte für Havarien bei Norfolk
(16.04.14) Im Thimble Shoal Channel kollidierte am 15.4. gegen 19.30 Uhr bei stürmischem Wind der amerikanische Versorger “Petite”, 276 BRZ (IMO-Nr.:8 769810), mit dem liberianischen Containerfrachter “MSC Charleston”, 89954 BRZ (IMO-Nr.: 9299537). Beide Schiffe gingen anschließend vor Anker, um von Vertretern der Coast Guard inspiziert zu werden. Bei Windgeschwindigkeiten von 70 Meilen gerieten 12 ankernde Schiffe bei Cape Henry nahe Lynnhaven ins Treiben. Der unter Bahamas-Flagge laufende Bulkcarrier “Ornak”, 43506 BRZ (IMO-Nr.:9452610), der auf der Reede von Lynnhaven östlich des Chesapeake Bay Bridge Tunnel lag, trieb um 20:35 Uhr nahe des First Landing State Park auf Grund. Das Virginia Pilot Office schickte 11 Lotsen, um den Schiffen zu assistieren. Die Coast Guard Hampton Roads, die Virginia and Maryland Pilot's Associations und örtliche Schlepperfirmen machten sich daran, die Schiffe zu sichern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Riss in Tank verursachte Ölverschmutzung
(16.04.14) Die US Coast Guard kam am Abend des 15.4. dem amerikanischen Schlepper "Neptune" (MMSI-Nr.: 368542000) zu Hilfe. Die Coast Guard Miami war von der Crew des 27 Meter langen Schiffes informiert worden, dass ein Tank mit etwa 7,800 Gallonen Diesel leckgeschlagen war und 2,000 Gallonen ausgelaufen war. Eine Ölsperre wurde ausgelegt, ein Flugzeug der Coast Guard Air Station Miami startete zu einem Überwachungsflug. Die Coast Guard Station Miami Beach und die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission waren vor Ort im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Crew von gesunkenem Schlepper abgeborgen
(16.04.14) Die US Coast Guard rettete am 15.4. die dreiköpfige Crew des amerikanischen Schleppers "Todd Michael" (MMSI-Nr.: 367083590) auf dem Lake Pontchartrain. Die Coast Guard New Orleans command war alarmiert worden, nachdem der Schlepper leckgeschlagen und auf Felsen nahe des Lakefront Airport auf Grund gesetzt worden war. Von der Coast Guard Air Station New Orleans stieg ein MH-65 Dolphin Helikopter auf, ein Boot kam von der Coast Guard Station New Orleans zu Hilfe. Der Hubschrauber winschte zwei Mann von dem halb überfluteten Wrack auf, der dritte wurde von einer Barge, die die “Todd Michael” auf dem Haken gehabt hatte, abgeborgen. Alle drei wurden medizinisch betreut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Welle riss Ballasttank von Ölrig auf
(16.04.14) Die US Coast Guard kam am 15.4. der liberianischen Bohrinsel "Ensco 8506", 19377 BRZ (IMO-Nr.: 8770534), zu Hilfe, die in stürmischer See Wassereinbruch in einen Ballasttank gut 100 Meilen südlich von Galveston erlitten hatte. Eine große Welle hatte den Tank in einem der Schwimmer des Halbtauchers aufgerissen. Die bordeigenen Pumpen konnten mit dem Wassereinbruch standhalten, und das Rig blieb auf ebenem Kiel in stabiler Lage. Es musste sich auch nicht von dem Riser am 3800 Fuß tiefen Meeresgrund trennen. Es war mit Probebohrungen beschäftigt gewesen und hatte kein gefördertes Öl an Bord. Die Arbeiten wurden unterbrochen und eine planmäßige Trennung von der Bohrstelle vorbereitet, um Reparaturen durchführen zu können. Die Coast Guard schickte das Patroullienboot "Skipjack” aus Galveston und einen HU-25 Falcon Jet der Air Station Corpus Christi. Vor Ort waren 20 Knoten Wind und 12 Fuß hohe Seen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Vermisster nach Untergang vor Cherchell
(16.04.14) Der Trawler “Sidi M'” geriet am 14.4. gegen 18.30 Uhr vor Cherchell in Seenot. Das Schiff war am Nachmittag mit einer fünfköpfigen Crew ausgelaufen und hatte drei Kilometer vor der Küste einen Notruf gefunkt. Schiffe der Marine und andere Kutter starteten zwischen Hadjret-Ennous und Messelmoune eine Suchaktion. Der Trawler war, wie sich herausstellte, plötzlich leckgeschlagen und rasch gesunken, sodass die Crew ohne Rettungsmittel im Wasser landete. Der Trawler "El Mordjane" rettete gegen 21.50 Uhr vier der Fischer und brachte sie nach Cherchell. Die Suche nach dem fünften wurde mit Infrarotkameras in der Nacht fortgesetzt. Bis zum 15.4. verlief sie ergebnislos.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepperkapitän (mittelmeererfahren) vergaß Strömung und verschuldete Untergang der “Eemsstrom”
(16.04.14) Der Marine Accident Investigation Branch (MAIB) hat seinen Bericht zur Kollision des Schleppers “Christos XXII” mit der “Eemstrom” und deren anschließendem Untergang in der Tor Bay am 13.1.2013 jetzt fertiggestellt. Der Schlepper war an jenem Tag um 20.58 Uhr von seinem antriebslosen Anhang gerammt worden, als er vor Hope’s Nose ankerte.
Die “Eemsstrom” hatte auf der Überführung von Emden zu Abbrechern in Aliaga 10 Grad Schlagseite entwickelt, und der Schlepperkapitän hatte beschlossen, Anker zu werfen, um die Ursache zu ergründen. Bei der Kollision wurde die “Christos XXII” unterhalb der Wasserlinie im Bereich des Maschinenraums aufgerissen und konnte nur mit Mühe schwimmfähig gehalten werden. Dem Kapitän wurde vorgehalten, mit den Verhältnissen in den Tidengewässern nicht genügen vertraut gewesen zu sein und beim Ankerwerfen die Strömung nicht bedacht zu haben.
Er ankerte sein Schiff in Strömungsrichtung der “Eemsstrom”, die daraufhin gegen sein Schiff driftete. Der Kapitän hatte die meisten Berufserfahrungen im Mittelmeer gemacht. Hätte er einen Lotsen genommen und wäre in die geschütztere Tor Bay eingelaufen, wäre der Zusammenstoß wohl vermeidbar gewesen. Auch die “Emsstrom wurde bei der Kollision aufgerissen und sank am 14.1. um 13.26 Uhr. Sie war 1968 als Fischereischutzschiff “Frithjof” erbaut worden und hatte von 1998 bis Deiember 2012 als Schulschiff in Leer gedient.
Es war am 9.1.2013 aus dem Register gestrichen und der World Towage and Salvage Corp in Panama übergeben worden. Es sollte nach Harlingen geschleppt werden, doch dann wurde das Ziel ins Mittelmeer verlegt, wo ein anderer Schlepper die “Eemsstrom” nach Aliaga ziehen sollte. Nach der Havarie stellte sich heraus, dass die Behörden in Harlingen nicht informiert gewesen waren und keine Vorkehrungen zum Empfang der “Eemsstrom“ getroffen worden waren. Die Untersuchungsbehörde konnte die Eigner nicht kontaktieren und verwies auf weitere Ermittlungen europäischer Behörden in Hinblick auf illegale Abfallentsorgung. Immerhin stellt die “Eemsstrom” heute ein beliebtes Taucherziel dar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter provisorisch in Kirkwall abgedichtet
(16.04.14) Der britische Kutter "Tranquillity - Bf 7" verließ den Hafen von Kirkwall in der Nacht zum 16.4. und nahm Kurs auf den Heimathafen Peterhead. Am Vortag hatten Pumpen an Bord gebracht warden müssen durch einen in Shetland stationierten Coastguard SAR Helikopter sowie das RNLI-Boot aus Kirkwall Lifeboat, danach wurde der Havarsist nach Kirkwall eskortiert, wo die Feuerwehr das Wasser aus dem Schiff lenzte. Taucher konnten im Hafen die Ursache des Wassereinbruchs finden und eine provisorische Reparatur durchführen, sodass das Schiff die Fahrt nach Peterhead antreten konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mastbruch ...
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!
DGzRS Einsätze: Entmastete Yacht eingeschleppt
(15.04.14) Eine 14 Meter lange Yacht hatte bei Nordwestwinden bis acht Beaufort Mastbruch erlitten. Vormann Johannes Lund hörte den Notruf auf dem internationalen Sprechfunk-Notrufkanal 16 mit, da er sich zum Zeitpunkt des Mayday-Rufs gerade am Hafen befand. Schon wenige Minuten später war seine Freiwilligen-Mannschaft komplett, und das Seenotrettungsboot "Werner Kuntze" lief aus Auf der Yacht war der Achterstag gerissen, sie hatte außerdem noch eine Leine in den Propeller bekommen und trieb manövrierunfähig auf die Südküste der Flensburger Außenförde zu. Sie trieb eine halben Meile vor der Küste. Die Seenotretter stellten noch rechtzeitig eine Schleppverbindung her und brachten das Boot nach Langballigau ein.
Gegen 17 Uhr setzte dann das 4 Meter lange Fahrgastschiff „Hansestadt Stralsund (MMSI-Nr.: 211537310) ebenfalls auf Kanal 16 einen Notruf ab. Die Seenotküstenfunkstelle Bremen Rescue Radio der DGzRS fing die Meldung auf, dass es bei Windstärken von sechs bis sieben Beaufort zwischen dem nördlichen Ausgang des Strelasunds und der Südspitze Hiddensees manövrierunfähig auf die kleine Insel Heuwiese zutrieb, nachdem beide Maschinen ausgefallen waren. An Bord befanden sich drei Besatzungsmitglieder und zwölf Passagiere. Das MRCC alarmierte die Seenotretter der DGzRS-Station Stralsund, die kurz darauf mit dem Seenotrettungsboot "Hertha Jeep" ausliefen.
Außerdem meldete sich das Zollboot „Bad Zwischenahn“ bei den Seenotrettern und bot seine Hilfe an. Es befand sich in der Nähe von Parow, konnte den Havaristen als erstes erreichen und übernahm die Passagiere. Das nur 9,5 Meter lange, aber besonders wendige und 320 PS starke Seenotrettungsboot nahm den 44 Meter langen Havaristen dann auf den Haken und schleppte ihn nach Stralsund ab.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrackteil der Luno
(Bild: Svitzer)   Großbild klick!
Luno wird filetiert
(15.04.14) So wie er seit dem Schiffbruch des spanischen Frachters “Luno”, 3446 BRZ (IMO-Nr.: 9072329), in Anglet am 5.2. losgerissen vom Rest des Schiffes halb unter Wasser auf der Seite gelegen hatte, wurde der Achterschiffsteil mit dem Aufbautenblock am 14.4.mit schweren Ketten endgültig auf den Sandstrand von Les Cavaliers gezogen. Die Aktion hatte bereits am Abend des 12.4. begonnen. Der unter den Schlägen der Brandung schwer zerstörte Aufbautenblock hatte direkt neben der Steinbuhne gelegen, die dem Schiff im Februarsturm binnen Minuten zum Verhängnis geworden war.
Die Aufbauten, die auf der aufgerissenen Backbordseite auf dem Strand zu liegen kamen, mussten nun zunächst der darin verbauten Elektronik, Motoren und Verkabelung entledigt werden, ehe die Berger von Svitzer mit Sauerstofflanzen dem Rumpftorso dem Garaus machen können.
Die in transportable Teile zerlegten Reste werden dann bei Betrieben in oder um Bayonne recycelt. In den vergangenen Wochen hatten Bagger bereits begonnen, das Vorschiff nach und nach in handliche Stücke zu zerlegen, die in Containern weggeschafft werden konnten. Die gesamten Bergungsarbeiten werden noch etliche Wochen andauern, ehe der Strand sich wieder in dem Zustand wie vor der Strandung präsentiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Versorgungsschiff "Beaufort"
(Bild: Havariekommando)   Großbild klick!
Havariekommando im Einsatz für manövrierunfähigen Versorger vor Borkum
(15.04.14) Auf dem deutschen Offshore-Versorgungsschiff "Beaufort", 561 BRZ (IMO-Nr.: 8895097), kam es am 14.4. gegen fünf Uhr auf der Nordsee zu einem Totalblackout, der Maschine und Elektrik lahmlegte. Das Schiff trieb in stürmischer See mit sieben Beaufort und Spitzen bis neun und bis zu fünf Meter hohen Wellen. Die fünfköpfige Besatzung konnte etwa 33 Kilometer vor der Insel Borkum noch Anker werfen.
Der erste Versuch eines Schleppers, den Havaristen auf den Haken zu nehmen, scheiterte. Daraufhin barg ein Seaking MK 41 der Marinebasis auf Helgoland sie ab und brachte sie binnen zwei Stunden nach Norddeich. Das Havariekommando in Cuxhaven übernahm die Einsatzleitung. Am Nachmittag setzte ein Hubschrauber ein vierköpfiges Boarding-Team an Bord ab, das sonst zur Versorgung von Offshore-Windparks eingesetzt wird.
Die Männer sollten versuchen, ohne Maschinenhilfe eine Schleppverbindung zwischen der "Beaufort" und dem Notschlepper "Nordic" herzustellen. Nachdem dies gelungen war, übernahm im weiteren Verlauf der deutsche Schlepper "Arion" (IMO-Nr.: 7982934) die Schlepptrosse und sollte den Havaristen bis zu einer für den 15.4. erhofften Wetterberuhigung auf Position rund 18 Seemeilen nördlich der Insel Borkum halten.
Zur Sicherheit blieben die “Nordic” wie auch das aus Cuxhaven angeforderte Mehrzweckschiff “Neuwerk” auf Standby vor Ort. In der Nacht zum 15.4. brach allerdings wegen der sehr groben See der Schleppdraht zwischen der „Beaufort“ und der „Arion“ wieder. Allerdings hielt der Anker weiterhin im Grund. Das Mehrzweckschiff „Neuwerk“ wurde in der Nacht durch das Mehrzweckschiff „Mellum“, 2546 BRZ (IMO-Nr.: 8301981), ersetzt. Zusammen mit dem Notschlepper „Nordic“ hatte es den Auftrag, die Bergung der „Beaufort“, die durch ein von der Reederei Frisia Offshore beauftragtes Bergungsunternehmen durchgeführt wird, zu sichern. Der Havarist sollte später nach Emden geschleppt werden.
Was die Ursache des Maschinenausfalls anging, sprach das Unternehmen von einem elektrischen Blackout, der auch zum Ausfall der Maschinen geführt habe. Das Schiff wurde am 5.5.1968 auf der Werft Stocznia Polnocna Im. Bohaterow Westerplatte in Danzig als Tonnenleger auf Kiel gelegt. Der Stapellauf erfolgte im März 1969, die Fertigstellung im September als "Buk" mit Heimathafen Stralsund. Das Schiff warfür den Seehydrographischen Dienst der DDR mit der Kennung D 29 in Fahrt.
Nach der Wende wurde das Schiff dem Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund unterstellt. Mit der Indienststellung des Mehrzweckschiffes "Arkona" wurde der Tonnenleger außer Dienst gestellt. 2005 wurde er von der Gesellschaft für innovative Schiffstechnologie in Leer erworben und in "Beaufort" umbenannt. Heimathafen des Schiffes, das nun von der Briese Schifffahrt in Leer bereedert wurde, war fortan Leer. Die Gesellschaft für innovative Schiffstechnologie setzte es als Testschiff für die Entwicklung des SkySails-Systems ein. Dafür wurde es mit einem Teleskopmast versehen. Getestet wurde das System mit 80 und 160 m² großen Zugdrachen.
Im März 2009 übernahm die Reederei Norden-Frisia das Schiff, die es über ihr Tochterunternehmen Frisia-Offshore im Bereich der Offshore-Windparks in der Nordsee für Überwachungs- und Forschungsfahrten einsetzte. Neuer Heimathafen des Schiffes wurde Norddeich. Die "Beaufort" hat eine Länge von 53,26 Metern, eine Breite von neun Metern und einen Tiefgang von 2,8 Metern bei einer Tragfähigkeit von 179 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kieler Fördedampfer in Mönkeberg im Sturm gestrandet
(15.04.14) Am 14.4. um 13 Uhr wurde der Kieler Hafendampfer "Laboe", 266 BRZ (MMSI-Nr.: 211354870), beim Ablegemanöver an der Brücke in Mönkeberg vom starken Westwind erfasst und parallel zum Ufer zwischen der Pier und der Marina auf den Strand gedrückt. Da das Schiff sich nicht mehr selbst aus seiner misslichen Lage befreien konnte, musste der Schlepper "Falckenstein", 194 BRZ (IMO-Nr.: 8917704), der ebenfalls von der Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel betrieben wird, zu Hilfe gerufen werden. Er warf gegen 14 Uhr von seinem Liegeplatz am Kieler Bahnhofskai los und machte die Hafenfähre wieder flott. Nach einer ersten Inaugenscheinnahme konnte sie ihre unerwartet unterbrochene Fahrt nach Laboe mit den Fahrgästen an Bord fortsetzen, ehe sie zum Betriebskai in der Kieler Hörn zurückkehrte, wo sie um 16.50 Uhr festmachte und nochmals inspiziert wurde. Am Morgen des 15.4. begann sie ihren fahrplanmäßigen Dienst auf der Förde wieder, da weder Rumpf noch Antrieb bei der Havarie Schaden genommen hatten.
Quelle:Tim Schwabedissen




Havarie der Wilson Gdynia zeigt Fehlen eines Notschleppers auf
(15.04.14) Am 14.4. gelang es, den seit dem 12.4.manövrierunfähigen Frachter "Wilson Gdynia” auf den Haken des schwedischen Offshore-Versorgers "Balder Viking" (IMO-Nr.: 9199634) zu nehmen, der ihn in Richtung des Hafens von Belfast abschleppte. Die "Balder Viking" war für 22,000 Pfund pro Tag unter Kontrakt genommen worden. Am Vormittag des 15.4. traf der Schleppzug vor dem irischen Hafen ein. Die Havarie warf dabei einmal mehr ein Schlaglicht auf das Fehlen eines Notschleppers vor der irischen Westküste.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge in Santa Marta wieder gehoben
(15.04.14) Während der unter Marshall Islands-Flagge laufende Bulkcarrier "King Harold", 43507 BRZ (IMO-Nr.: 9488803), weiter auf der Reede von Santa Marta ankerte, wurde die nach der Kollision mit dem Frachter am 11.4. gesunkene Barge "La Ballena" durch Drummond am 14.4. wieder gehoben. Dabei wurden die Tanks noch intakt vorgefunden, sodass klar war, dass der Ölverlust höchstens 10 Gallonen aus den Rohren zwischen Tank und Maschine betragen haben konnte. Das ausgelaufene Öl wurde mit Ölsperren aufgefangen und mit Skimmern aufgenommen. Nun galt es noch die Fracht, eine Reihe von Stahlrohren zur Konstruktion eines neuen Docks, vom Hafengrund zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neue Probleme auf der Aratere
(15.04.14) Bei den Reparaturarbeiten an der neuseeländischen Fähre "Aratere" sind weitere Probleme aufgetreten. Es war nicht möglich, die Ruderschäfte der im Trockendock der Keppel Shipyard in Singapur liegenden Fähre, in denen vor 10 Tage Risse entdeckt worden waren, als das Schiff wieder zu Wasser gelassen werden sollte, zu ziehen. Zwei neue Propellerschäfte sowie überholte Stabilisatoren waren montiert worden, nachdem ein Schaft am 5.11.2013 in der Cook Strait auf der Fahrt von Picton nach Wellington gebrochen war. Nun sollten die Ruderschäfte entfernt werden, während sich das Schiff im Wasser befand. Am 10.5. war wieder ein Platz im Trockendock reserviert, um die Ruder zu installieren. Derweil wurden die Reparaturen an der britischen Ersatzfähre "Stena Alegra", die bei einer Kaikollision Schaden genommen hatte, mit einem Tag Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan am 14.5. beendet, sodass das Schiff am 15.5. um 3.15 Uhr seinen fahrplanmäßigen Dienst wieder aufnehmen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zeitplan für Costa Concordia-Bergung vorgestellt
(15.04.14) Am 14.4. gab es ein Treffen von Vertretern von Costa Crociere mit dem Bürgermeister von Giglio sowie Anwohnern, um ihnen die aktualisierten Bergungspläne für das italienische Kreuzfahrtschiff “Costa Concordia” vorzustellen. 19 Sponsons sollen, beginnend Ende April, am Wrack befestigt werden, 15 an Steuerbordseite und vier an Backbordseite, um das Schiff schwimmfähig zu bekommen. Derzeit montierten Arbeiter Konstruktionen an der stark beschädigten Steuerbordseite, an denen die Schwimmkörper fixiert werden können. Die Sponsons sollen unter Wasser mit Ketten und Trossen befestigt werden im Rahmen einer schwierigen und wetterabhängigen Operation. Wenn die ersten beiden fest sind, würde die Erstellung eines konkreteren Zeitplans möglich sein. Derzeit wurde Ende Juni als möglicher Termin zum Aufschwimmen angesehen. Beim Monitoring der Umweltauswirkungen gab es derzeit keine Hinweise auf Probleme.
Quelle:Tim Schwabedissen



Familie rettete sich nach Bootsbrand schwimmend an Land
(15.04.14) Eine dreiköpfige Familie aus Bend kam am 12.4. mit dem Schrecken davon, als auf dem Prineville Reservoir gegen 13:30 Uhr ihre 1972 Caravelle unweit der Powder House Cove in Flammen aufging. Der Slipper hatte den Motor anlassen wollen, als dieser Feuer fing. Der Versuch, den Brand mit einem Feuerlöscher zu ersticken, scheiterte, und er ordnete das Verlassen des Bootes an. Alle Insassen sprangen über Bord und erreichten unversehrt das Ufer. Eine Person erlitt Unterkühlungen. Das lichterloh brennende Boot trieb noch über eine Stunde vor den Augen der Vertreter des alarmierten Crook County Sheriff's Office und sank dann.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wieder Feuer bei kanadischer Marine
(15.04.14) An Bord des Küstenschutzschiffes HMCS "Kingston - MM 700", 970 ts (MMSI-Nr.: 316139000) kam es am Morgen des 12.4. zu einem Brand im vorderen Maschinenraum vor Carolinas,. Die Crew des Schiffes der Royal Canadian Navy konnte das Feuer rasch löschen. Das 55 Meter lange, 1966 erbaute Schiff war auf dem Weg in den Heimathafen Halifax am Ende einer sechswöchigen Mission. Ein Mann der 36-köpfigen Crew war bei Brandausbruch direkt vor Ort und begann sofort, das Feuer zu bekämpfen. Es war in der Elektrik entstanden. Das Schiff der Kingston-Klasse blieb fahrtüchtig und wurde gemeinsam mit HMCS "Glace Bay", die ebenfalls aus der Karibik heimkehrte, am 16.4. in Halifax erwartet. Derweil liegt der kanadische Flottentanker HMCS "Protecteur", auf dem ein Feuer 11 Stunden im Pazifik gewütet hatte, weiter in Hawaii, wo sie auf die Verschleppung nach Esquimalt vorbereitet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



42 Passagiere von philippinischer Fähre abgeborgen
(15.04.14) Die 42 Passagiere des Fährbootes "Sea J-3", 32,3 BRZ, wurden am 12.4. vor Real Town in der Quezon Provinz von der philippinischen Coast Guard abgeborgen. Es trieb nach Maschinenschaden 800 Meter östlich von Ungos Port in Real. Es war durch einen defekten Kolben auf der Fahrt von Ungos Port nach PolilioTtown in Quezon lahmgelegt worden. Ein Team der Coast Guard Poblacion schleppte den Havaristen nach Ungos ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lucky hatte Glück im Unglück
(15.04.14) Die RNLI-Boote aus Skegness, Mablethorpe aud Wells kamen am 11.2. der 32 Fuß langen Yacht "Lucky" zu Hilfe, die auf dem Weg von Goole nach Lowestoft am 11.4. Motorschaden vor Maplethorpe erlitten hatte. Das erste Boot vor Ort war entsprechend die "Joan Mary" aus Mablethorpe, die um 11.45 Uhr ausgelaufen war, um der deutschen Crew der Yacht zu assistieren und sie vom Strand weg in südlicher Richtung nach Skegness zu schleppen. Das Boot aus Skegness, die "Lincolnshire Poacher", wurde um 12.45 Uhr angefordert und setzte zwei Seenotretter auf der "Lucky" ab, ehe sie um 13.30 Uhr den Havaristen von der "Joan Mary" nahe Anderby übernahm. Bei ruhiger See ging die Aktion problemlos über die Bühne. Das Boot aus Ampthill, die "Doris M. Mann", lief aus, als der Schleppzug die Küste von Norfolk erreicht hatte, um die restliche Verschleppung in den Hafen von Wells zu übernehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter erlitt vor Orkney Wassereinbruch
(15.04.14) Der britische Kutter "Tranquillity – BF 7" (MMSI-Nr.: 235053837) aus Peterhead erlitt an der Ostküste von Orkney am Morgen des 14.4. Wassereinbruch. Das RNLI-Boot aus Kirkwall lief kurz vor 11 Uhr auf Anforderung der Shetland Coastguard zu der Position 18 Meilen östlich von Sanday aus. Die "Margaret Foster" warf acht Minuten nach der Alarmierung los und hatte die 19 Meter lange "Tranquillity", deren sechsköpfige Crew gegen den Wassereinbruch ankämpfte, binnen einer Stunde erreicht. Die Ursache war unbekannt.
Auch ein SAR-Hubschrauber aus Sumburgh kam zu Hilfe und setzte noch vor dem Eintreffen der Seenotretter eine Lenzpumpe an Bord an. Als das Boot aus Kirkwall den Havaristen erreicht hatte, wurden zwei Rettungsmänner übergesetzt mit einer weiteren Pumpe. Dann eskortierte das Rettungsboot den Kutter nach Kirkwall, wo das dortige Coastguard Rescue Team bereit stand. Es wurde versucht, den Wasserpegel im Schiffsinnern mit den vorhandenen Pumpen nach dem Festmachen abzusenken. Als dies misslang, wurde der Kirkwall Fire and Rescue Service hinzugerufen, um die Lage mit weiteren Pumpen unter Kontrolle zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht lief bei Elbing in Starkstromleitung – vier Segler verbrannt
(15.04.14) In Polen sind am 13.4. vier Personen an Bord der Yacht "Atlanta" verbrannt, nachdem der Mast ihres Bootes auf dem Cieplicówka-Kanal eine Hochspannungsleitung berührte. Während in deutschen Gewässern solche Leitungen in Höhen angebracht sind, die der durchschnittliche Segler mit seinem Rigg nicht erreicht, war dies nahe des Ortes Elblag, dem früheren ostpreußischen Elbing, nicht der Fall.
Mit der Spitze des fünf Meter hohen Masts geriet das Boot in eine stromführende Leitung. Das Boot fing unmittelbar nach der Berührung Feuer, und die vierköpfige Crew konnte nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden. Die Segler, die möglicherweise Schutz vor starkem Wind auf dem normalerweise nicht von Yachten mit stehendem Mast genutzten Gewässer suchten, hatten die Leitung wohl übersehen. Bei dem Skipper handelte es sich um einen erfahrenen Segler von 49 Jahren aus Elbing. Auch die drei anderen, Personen, darunter eine Frau, kamen aus dem Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brennender Kutter
(Bild: Kurt Lindblad)   Großbild klick!
Kutter vor Skjånes ausgebrannt
(14.04.14) Am 12.4. um 20.03 Uhr wurde die Polizei von Skjånes in Gamvik alarmiert, weil ein 35 Fuß langer Kutter in Brand geraten war. Die Feuerwehr war rasch vor Ort, doch der Kutter konnte nicht gerettet werden. Das Schiff wurde aus dem Hafen geschleppt, um die übrigen dort liegenden Fahrzeuge nicht durch ein Überschlagen der meterhoch lodernden Flammen zu gefährden. Er wurde losgeschnitten und brannte dann vor dem Hafen aus. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Haftbefehl gegen Eigner gesunkenen Schleppers
(14.04.14) Stephen Freer, der Eigner des 81 Fuß langen Schleppers “Tilly”, der am 28.2. vor Key West sank, soll am 28.4. vor Gericht erscheinen. Er hatte den 150-Tonner im Januar im Internet erworben und wollte ihn nach Kuba bringen. Im Februar wurde er aus der Stock Island Village Marina geworfen und das Schiff auf eine Position zwei Meilen vor Key West geschleppt, wo es auf 30 Fuß Wassertiefe sank. Freer wurde vorgeworfen, ein Schiff auf öffentlichen Wasserflächen aufgegeben zu haben, wofür ihm ein Jahr Haft droht. Am 28.3. erschien er nicht vor Gericht, deshalb wurde ein Haftbefehl erlassen. Am 9.4. erschien er vor dem Freeman Justice Center. Das Schiff liegt weiter auf ebenem Kiel auf Grund außerhalb des Fahrwassers.
Quelle:Tim Schwabedissen




Binnentanker muss nach Explosion in Werft
(14.04.14) Nach dem Feuer auf dem deutschen Tanker "Piz La Margna", 2820 ts (EU-Nr.: 04801290), das a m 12.4. zwei Verletzte forderte, muss das Schiff zur Reparatur in eine Werft geschleppt werden. Die Maschinen des Binnentankers wurden so schwer beschädigt worden, dass es nicht mehr aus eigener Kraft fahren kann. Der Tanker war auf der Fahrt in Richtung Koblenz, als er kurz vor der Schleuse in Enkirch, Kreis Bernkastel-Wittlich, auf der Mittelmosel manövrierunfähig wurde. Die Feuerwehr hatte die Flammen schnell löschen, wobei der Schiffsverkehr für drei Stunden eingestellt werden musste.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnentanker saß mit Kerosinladung bei Braubach fest
(14.04.14) Der Rhein bei Braubach musste am Abend des 13.4. zwischen Salzig und Koblenz für den Schiffsverkehr gesperrt werden, nachdem der deutsche Binnentanker "Therese Straub", 2356 ts (EU-Nr.: 4017960) , gegen 22 Uhr bei Braubach auf Grund gelaufen und quergeschlagen war. Der deutsche Binnentanker "Rheintal", 2711 ts (EU-Nr.: 04807050), ging am Morgen des 14.4. an Steuerbord längsseits und konnte gemeinsam mit einem Schlepper den Havaristen von der Kiesbank wieder befreien. Ein Leichtern der Ladung von 1300 Tonnen Kerosin war nicht notwendig. Um 8.45 Uhr war der Fluss wieder frei. Der Tanker, der von Tolkamer nach Godorf unterwegs gewesen war, machte in Lahnstein fest und wurde von Tauchern auf Schäden untersucht. Als Ursache der Havarie wurde ein Fahrfehler des Schiffsführers vermutet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischer in letzter Minute aus brennendem Kutter gerettet
(14.04.14) Im Hafen von Svolvær brach am 13.4. um 7.15 Uhr auf einem 28 Fuß langen Lovund-Kutter aus Malo ein Feuer aus. Ein Mann wurde verletzt und kam mit Verletzungen und Rauchvergiftung ins Nordland Hospital in Bethesda auf den Lofoten. Ein Nachbarlieger hatte Rauch bemerkt, und der Skipper konnte den an Bord des Kutters in der Kajüte schlafenden Eigner retten. Er war bereits bewusstlos, und die Kleidung hatte Feuer gefangen.
Andere Retter begannen, mit einem Wasserschlauch die Flammen zu bekämpfen. Die von ihnen alarmierte Feuerwehr von Vågan mit drei Löschfahrzeugen und Rettungswagen waren rasch vor Ort, und wenig später war der Brand unter Kontrolle. Das Schiff wurde nach der Brandbekämpfung zur Werft O. Marhaug geschleppt. Auch die "RS 138 - Sundt Flyer” war im Einsatz. Wahrscheinlich hatte ein Ofen den Brand verursacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter rieb vor Arromanches
(14.04.14) Der französische Trawler "Essor", 29 BRZ (MMSI-Nr.: 227584820), wurde Arromanches-les-Bains am 13.4. um 3:30 Uhr manövrierunfähig, nachdem Netze in den Propeller geraten waren. Das 15 Meter lange Schiff trieb 40 Kilometer nördlich von Arromanches, als das CROSS Joburg das Boot der SNSM-Station Ouistreham alarmierte, das mit einer achtköpfigen Freiwilligencrew auslief und kurz vor fünf den Havaristen erreicht hatte. Zwei Taucher befreiten den Antrieb des Kutters, der nach einigen Tests die Fangfahrt dann fortsetzen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historisches Wrack soll im Sommer erforscht werden
(14.04.14) Der amerikanische Dampfer “Robert J. Walker”, der am 21.6.1860 vor Absecon Inlet Light im Atlantik nach der Kollision mit dem Schoner “Fanny”, die ihm auf der Fahrt nach New York mit 240 Tonnen nach Boston bestimmter Kohle entgegen kam, im Sturm sank, wurde jetzt als nationales Denkmal unter Schutz gestellt. 21 Mann kamen damals um Leben, weitere 40 wurden von dem Schoner “R.G. Porter” gerettet.
Die “Fanny” erreichte danach Cape May. Das Wrack liegt 85 Fuß tief rund 12 Meilen vor Atlantic City auf Grund. Es war im August 2013 vom National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), identifiziert worden und wurde nun ins National Register of Historic Places eingetragen. Es soll in diesem Sommer von der New Jersey Historical Divers Association, dem Richard Stockton College in New Jersey, der Black Laser Learning, der Edward Marsh Library in San Diego gemeinsam mit der NOAA kartiert und dokumentiert werden.
Die Arbeit soll im Juni starten. Es handelte sich bei dem 1847 erbauten 358-Tonner um einen der ersten Eisendampfer für die US-Regierung. Teile der Spanten und des Rumpfes sind im Schlamm versunken. Anker, eine große Dampfmaschine und die Schaufelräder blieben erhalten, der Bug liegt rund 100 Fuß vom übrigen Wrack entfernt. In den 1970er Jahren hatten Fischer das Wrack entdeckt, wussten aber nicht, um was für ein Schiff es sich handelte. Es wurde zu einer Tauchattraktion.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler im Sturm auf Felsen geworfen
(14.04.14) Drei Fischer wurden von einem 15 Meter langen Trawler gerettet, der am Morgen des 13.4. vor Mackay in Nord-Queensland auf das Trogolby Reef, rund 80 Meilen östlich von Mackay, gelaufen war. Er war im Wirbelsturm Ita in Schwierigkeiten geraten. Die Fischer wurden von einem Hubschrauber abgeborgen und mit leichten Verletzungen ins Mackay Base Hospital geflogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Longliner nach zwei Monaten vom Riff gezogen
(14.04.14) Das Wrack des japanischen Longliners “Daiki Maru 7” konnte vom Riff vor Apra Harbor gezogen werden. Es wurde anschließend zum Abbruch vorbereitet. Es wurde an einer Stelzenplattform gesichert, wo es zerlegt und abtransportiert werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Thunfischfänger in Tema geborgen und gesichert
(14.04.14) Der ghanaische Kutter “Madamfo”, 860 ts, der am 26.2. an Liegeplatz 4 in Tema sank, wurde jetzt gehoben. Zwei der vier Laderäume waren leer gewesen, die beiden anderen enthielten 70 Tonnen Thunfisch und weitere Fracht. Das Schiff war beim simultanen Löschen von 360 Tonnen Thunfisch und Laden von 60 Tonnen Salz gekentert. Die Crew aus fünf Koreanern und 40 Ghanaern hatte noch versucht, den Wassereinbruch zu stoppen, doch die Bemühungen waren erfolglos. Die ghanaische Firma Jioe Complex räumte das Wrack nun und brachte es zu einem Ankerplatz am Trockendock im Hafen, wo es weiter gesichert werden sollte. Die Ashanti Fisheries, Eigner der “Madamfo”, erwartete eine Strafe von 10,000 Dollar für die Blockade des Liegeplatzes.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot in Mylor in Feuerball aufgegangen und gesunken
(14.04.14) Das Motorboot “Tomboy2 ging am 13.4. gegen 19 Uhr in einem Feuerball vor Mylor Harbour in einem Feuerball auf. 15 Feuerwehrleute aus Falmouth und ein Löschboot versuchten der Flammen auf dem 20 Fuß langen Boot, das 150 Meter vor dem Ufer an seiner Mooring lag, Herr zu werden. Um 19.27 Uhr alarmierte die Coastguard beide RNLI-Boot aus Falmouth. Sie sollten nach möglichen Personen im Wasser suchen.
Um 19.32 Uhr war das erste Boot unterwegs, gefolgt Minuten später von dem zweiten. Sie liefen über die Carrick Roads nach Mylor und waren um 19:37 bzw. 19.:46 Uhr vor Ort. Die “Tomboy” schwojte an einer Mooring 100 Meter nördlich des äußersten Schwimmpontons der Marina. Die Feuerwehr eilte mit den Festrumpfboot “Transco Phoenix” herbei, unterstützt von einem Boot der Mylor Marina mit mobilen Löschpumpen. Vier Personen wurden vorsorglich von einer Yacht in der Nähe abgeborgen, die vom Rauch eingehüllt wurde. Als die “Tomboy” bis zur Wasserlinie herunter gebrannt war, sank sie um 20.06 Uhr. Die Rettungsboote kehrten zu ihren Stationen zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter trieb eine Woche antriebslos vor Indien
(14.04.14) Die indische Coast Guard rettete am 12.4. die fünfköpfige Crew des Frachters “MSC Nida”, der am 4.4. von Chetlat, einer Insel in Lakshadweep, nach Beyoire in Kozhikode ausgelaufen und am 7.4. vermisst gemeldet worden war. Er wurde mit Maschinenschaden 40 Kilometer westlich Mount Dilli bei Azheekal im Rahmen einer Suchaktion lokalisiert. Die Coast Guard hatte aus der Luft und zu Wasser nach dem Schiff Ausschau gehalten. Auch Handelsschiffe und Kutter waren eingebunden. Nach fünftägiger Suche waren die Rettungskräfte erfolgreich. Die Crew sagte, dass kurz nach dem Auslaufen aus Chetlat die Maschinen ausgefallen sei.
Quelle:Tim Schwabedissen



RoRo-Frachter drohte in Oran zu kentern
(14.04.14) Die unter St. Kitts-Nevis-Flagge laufende Roro-Fähre "Lygra", 7012 BRZ (IMO-Nr.: 7704629), legte sich am 13.4. um 8.20 Uhr bei Löscharbeiten im Hafen von Oran plötzlich auf die Seite. Sie war mit über 200 Containern, beladen mit Orangen und Olivenpflanzen, am Vortag aus Alicante gekommen und lag an Pier Nr. 2. Als sie sich überlegte, brach Panik unter der Crew und den Hafenarbeitern aus. Mehrere Container fielen über Bord und sanken im Hafenbecken. Einige Kühlfrachter nahmen ebenfalls Schaden. Die Hafenarbeiter und Einsatzkräfte des Zivilschutzes machten sich daran, das Schiff zu stabilisieren, indem weitere Ladung gelöscht wurde, in der Hoffnung, dass es sich dabei wieder aufrichten würde. Offenbar war das Gewicht der Ladung falsch berechnet worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter versenkte Arbeitsboot
(14.04.14) Am Nachmittag des 11.4. sank das Arbeitsboot “La Ballena" im Hafen von Port Drummond in der kolumbianischen Magdalena-Provinz, nachdem es um 15.10 Uhr mit dem unter Marshall Islands-Flagge laufenden Bulkcarrier "King Harold", 43507 BRZ (IMO-Nr.:9488803), beim Transport von Baumaterial gesunken war. Die "King Harold" war mit 70,000 Tonnen Kohle beladen, als sie das kleine Boot unterpflügte. Die zweiköpfige Crew wurde gerettet. Rund 50 Gallonen Diesel liefen aus, an der Untergangsstelle wurden Ölsperren ausgelegt.
Die Hafenbehörde von Santa Marta und die Agencia Nacional de Licencias Ambientales (Anla) in Corpamag koordinierten die Bergung des Wracks. Im Dezember 2013 hatte die kolumbianische Regierung Drummond zu einer Strafe von 6,965 Millionen Pesos verurteilt, nachdem am 12.1.2012 die Crew einer Barge in der Bucht vor Santa Marta Kohle über Bord geworfen hatte, um einen Untergang zu vermeiden. Drummond produziert jährlich 24 Millonen Tonnen Kohle, die vom betriebseigenen Hafen Cienega bei Santa Marta exportiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter trieb manövrierunfähig vor Tiree
(14.04.14) Am 12.4.2014 wurde die Stornoway Coastguard alarmiert, nachdem der unter Barbados-Flagge laufende Frachter "Wilson Gdynia", 2506 BRZ (IMO-Nr.:9056064), um 10.30 Uhr auf der Fahrt von Muuga nach Fallafoss rund 20 Meilen westlich des Skerryvore Lighthouse südwestlich von Tiree manövrierunfähig geworden war. Das RNLI-Boot aus Barra lief um 11.37 Uhr aus und ging auf Standby. Die achtköpfige Crew des mit Holzschnitzeln beladenen Frachters blieb an Bord, während auf Schlepperhilfe gewartet wurde. Das RNLI-Boot aus Tobermory lief um 18 Uhr aus, um das Boot aus Barra Island abzulösen.
Der Frachter trieb bei sechs Beaufort Wind in bis zu sieben Meter hohen Wellen. Aus Aberdeen lief der schwedische Offshore-Schlepper “Balder Viking”, 3382 BRZ (IMO-Nr.: 9199634), aus, um den Havaristen, der noch Bordenergie hatte, nach Belfast auf den Haken zu nehmen. Er wurde am Morgen des 14.4. vor Ort erwartet. Da der Frachter derweil in nordwestliche Richtung auf offene See trieb, wurde das Rettungsboot aus Tobermory bei Tagesanbruch am 13.4. entlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brennende Motoryacht
(Bild: NSSR)   Großbild klick!
Motorboot auf erster Fahrt des Jahres ausgebrannt und gesunken
(12.04.14) Die Feuerwehren der Stationen in Kopstadveien und Sande wurden wegen eines Bootsbrands zwischen Langøya und Bjerkøen vor Holmestrand alarmiert. Mehrere Zeugen sahen am 11.4. um 18.10 Uhr nördlich von Langøya dichten Rauch aufsteigen. Auch die Rettungsboote “Bergesen D.Y.” und “Sundt” waren vor Ort, konnen aber nichts mehr ausrichten. Die zwei Personen an Bord des Motorbootes wurden durch die Feuerwehr an Land gebracht, der Birchwood-Kabinenkreuzer brannte aus und sank. Der Skipper hatte seinen ersten Törn des Jahres gemacht. Der Versuch, das Feuer selbst zu löschen, war fehlgeschlagen. Ein 400 Meter voraus fahrendes Boot hatte daraufhin die beiden Bootsfahrer unversehrt abgeborgen. Die Ursache des Feuers war unklar. Möglicherweise war eine Kraftstoffleitung schadhaft gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containterteile
(Bild: Premar Atlantique)   Großbild klick!
Nach fast zwei Monaten weiterer Container der “Svendborg Maersk” geborgen
(12.04.14) In der Nacht auf den 11.4. hat der französische Bergungsschlepper , “Abeille Liberté" einen weiteren Container der “Svendborg Maersk” 34 Meilen nordöstlich von Barfleur geborgen. Er war am Vorabend gegen 20 Uhr von dem Fahrgastschiff “Mont Saint Michel” gesichtet worden. Daraufhin wurde ein EC 225-Helikopter der Marine mobilisiert, dem es gelang, das Treibgut zu lokalisieren und die "Abeille Liberté” heranzuführen. In den Nachtstunden erreichte sie ihn und schleppte ihn gegen acht Uhr ins Flämische Dock in Cherbourg. Es gelang, den Container der Ladung der "Svendborg Maersk" zuzuordnen, die am 14.2. im Englischen Kanal Decksladung verloren hatte. Zwei Containers der "Svendborg Maersk" had waren bereits am 21.2. und 1.3. geborgen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Jetskifahrer half bei Bergung gestrandeter Barge
(12.04.14) Sowohl die auf Longboat Key wie auch die auf Anna Maria Island im Manatee County gestrandeten Bargen, die sich vom Schlepper “Abe H” am 8.4. losgerissen hatten, konnten wieder von den Stränden gezogen werden. Schwierig war das Flottmachen der Barge auf Anna Maria Island. Nachdem sie das erste Mal wieder auf See hinaus geschleppt worden war, trieb sie starker Wind wieder zurück. Berger versuchten, mit Leitern auf das in der Brandung liegende Fahrzeug zu gelangen, um die Schleppverbindung wieder herzustellen. Doch Hilfe brachte erst eine Schlepperreederei, die einen Fahrer auf einem Jetski aussandte, der sich durch die Wellen kämpfte und dicht genug heran kam, um die Verbindung wieder herstelllen zu können. Die Coast Guard überwachte die Arbeiten, weil wegen des Dieselöls, das sich zum Betrieb des Deckkrans an Bord befand, ein Umweltrisiko bestand.
Quelle:Tim Schwabedissen




Suche nach Vermisstem der “Mar de Marín” eingestellt
(12.04.14) 11 Tage nach dem Untergang des Trawlers "Mar de Marin" nach der Kollision mit dem Autofrachter “Baltic Breeze” wurde am 11.4. die Suche nach dem vermissten Besatzungsmitglied Manuel Domínguez Mallo aus Marin erfolglos beendet. Taucher waren zuvor noch vier Mal zum Wrack in 57 Metern Tiefe abgestiegen und hatten das Ruderhaus, das Vorschiff und die Umgebung nach dem Mann abgesucht. Danach konnte ausgeschlossen werden, dass sich die Leiche noch an Bord befand. Außerdem entfernten sie Teile des Rigs, das andere Schiffe hätte gefährden können. Ein Helikopter kämmte nochmals das Gebiet zwischen A Lanzada sowie den Inseln Ons und Cíes ab.
Das Ende des Einsatzes von Salvamento Maritime erfolgte fünf Tage nach Abschluss deren Operation am Wrack der "Santa Ana", von der am 6.11. der letzte Vermisste hatte gebrogen werden können. Es handelte sich um den Mechaniker Manuel Tajes, der im Toxikologischen Institut in Madrid anhand seiner DNA identifiziert werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf “Repubblica di Roma”
(12.04.14) Im Achterschiff des italienischen Roro-Carriers "Republica Di Roma", 42001 BRZ (IMO-Nr.: 9009504), brach am 10.4. vor Lome. Togo, ein Feuer aus. Ein Arbeitsboot entdeckte gegen 1% Uhr, dass Rauch aus Öffnungen des Decksbereiches am Heck quoll. Die 11-köpfige der Crew wurde von Bord evakuiert und auf die "African Princess 4", ein 1980 erbautes Passagierschiff der Londoner Top Fenders, gebracht. Wie es zu dem Brand auf der Reede von Lome kam, war noch unklar. Am 11.4. lag das Schiff weiter auf seiner Ankerposition.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lebensrettendes EPIRB von Schiffbrüchigen aus gekentertem Boot geborgen
(12.04.14) Das australische Landungsboot "Svitzer Doolja", 482 BRZ (IMO-Nr.: 9370123), rettete am 4.4. zwei Schiffbrüchige fast 100 Kilometer nördlich von Derby. Sie waren von dort um 15.30 Uhr mit einem acht Meter langen Motorboot nach Cone Bay ausgelaufen. Bei starker Strömung wurde es auf einmal herumgeworfen und nahm über die Seite so viel Wasser, dass es kenterte. Die beiden Bootsfahrer konnten aus dem kieloben treibenden Fahrzeug austauchen, das sich rapide mit Wasser füllte. Allerdings musste einer von ihnen noch einmal ins Schiffsinnere zurück, um das EPIRB, das sich dort noch befand, hochzuholen. Außerdem barg er die Rettungswesten aus der Kajüte.
Insgesamt brauchte er sechs Anläufe, um die überlebensnotwendigen Gegenstände hochzuholen. An das Wrack geklammert, treiben die beiden dann im King Sound, während nach Aktivierung des EPIRB dessen Signal vom Rescue Coordination Centre in Canberra aufgefangen wurde. Dieses verständigte die Polizeistation in Derby, und eine SAR Operation lief an. Ein Flugzeug peilte das Notsignal ein und dirigierte die “Svitzer Doolja” zu der Position. Diese nahm die Schiffbrüchigen mit einem Boot an Bord und brachte sie nach Koolan Island. Sie hatten den Unfall unversehrt überstanden und wurden am 5.4. aufs Festland zurückgeflogen. Ihr Motorboot sank auf 25 Metern Tiefe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wilde Siedler behindern Bergung von Wirbelsturmopfern
(12.04.14) Acht von 10 Schiffen, die der Wirbelsturm Yolanda (Haiyan) am 8.11.2013 an der philippinischen Küste auf Land gespült hatte, können derzeit noch nicht geborgen werden, weil dazu die Hütten, die inzwischen um deren Rümpfe herum errichtet wurden, abgerissen werden müssen.
Etliche Anwohner der Anibong und Rawis-Distrikte in Tacloban hatten dort nach dem Taifun wieder gesiedelt. Seit Februar ist die Coastguard in Tacloban mit der Koordination der Bergung befasst. Zwei weitere Schiffe liegen in Diit nahe der San Juanico Bridge und in Barangay, wo ein Bagger des Department of Public Works sowie eine Schiff des Bureau of Fisheries and Aquatic Resources in Tacloban strandeten. Im Januar liefen die Arbeiten zur Bergung der “Eva Jocelyn” der Eva Shipping Lines, der “David” der Candano Shipping Lines, der “Rosman” von Richmond Ng und der “Lancer” der Matsya Shipping Lines an. Der Eigner der “Jocelyn” bot den betroffenen Siedlern Entschädigungen und Baumaterial an, doch einige verlangten mehr von ihm, was von der Reederei verweigert wurde. Deshalb wurde die Regierung eingeschaltet.
Acht Hüttten wurden bislang für die Bergung des 45 Meter langen 3000-Tonners umgesetzt, sieben weitere müssen noch weichen. 40 Häuser stehen den Schiffen in Anibong und Rawis im Weg. Weitere Schiffe, die noch in Tacloban liegen sind die “Tom Elegance” der Tacloban Oil Mills Incorporated, die “Star Hilongos” der Roble Shipping Lines, die “Gayle” der Unilink Shipping Linese und die “RKK Uno” der RKK Shipping Lines. Die Regierung verlangt, dass sie bis Mai entfernt sind, doch erst müssen die wilden Siedler umgesetzt sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tauchclub Galathea versenkte sein zweites Schiff
(12.04.14) Am 12. April wurde um 10.30 Uhr in Leemslagenplas die “Uk-Je” als Tauchwrack für Sporttaucher des OWSV Galathea versenkt. Diese erhielten die Erlaubnis von der Gemeinde Almelo dazu, ihr eigenes Tauchwrack zu schaffen. Der neun Meter lange Stahlrumpf, der speziell für Tauchanfänger konzipiert ist, kam auf acht Metern Tiefe zu liegen. Ein anderes Schiffswrack , der 17 Meter lange Urker Kutter “UK 269”, liegt für Anfänger zu tief. Sie wurde im Januar 2004 auf 20 bis 24 Metern Tiefe versenkt, das Dach der Kajüte liegt auf 15 Metern. Auch die Die örtliche Feuerwehr will die “Uk-Je” als Übungsobjekt verwenden neben einem Autowrack, das sie bereits regelmäßig während der Übungen nutzt. Das Projekt erforderte eine sorgfältige Vorbereitung. Seit Januar 2014 war eine Handvoll Mitglieder des Clubs freiwillig mit dem Abtakeln und der Reinigung des Wracks beschäftigt. Der Abtransport des Motorboots erfolgte mit Unterstützung der Feuerwehr, des Baubetriebs Karsten und der Stahlfirma Kruiskamp.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Verletzte bei Tankerbrand auf der Mosel
(12.04.14) Bei einem Brand auf einem Binnentanker auf der Mosel wurde am 12.4. gegen Mittag ein Besatzungsmitglied lebensgefährlich verletzt. Kurz vor der Schleuse Enkirch war es gegen 12.30 Uhr zu einer Verpuffung im Maschinenraum gekommen. Zwei Männer wurden verletzt. Einer wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik in Ludwigshafen gebracht. Der andere kam mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus Wittlich. Der Havarist konnte noch vor der Schleuse in Enkirch anlegen. Der Feuerwehr gelang es dort, den Brand zu löschen. Die Moselschifffahrt war für mehrere Stunden gesperrt. Etwa 100 Rettungskräfte waren vor Ort im Einsatz. Der Tanker, der in Richtung Koblenz unterwegs war, konnte wegen der Schäden im Maschinenraum seine Fahrt nicht fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lotsenboot in Sfax gesunken
(12.04.14) In Sfax sank ein Lotsenboot, als es bei dem von Porto Nogardo kommenden italienischen Bulkcarrier “Serenade”, 4257 BRZ (IMO-Nr.: 7116860), längsseits ging, um den Lotsen abzusetzen. Das Unglück ereignete sich am 12.4. gegen 12.30 Uhr.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Daiki Maru No. 7”
(Bild: US Navy)   Großbild klick!
Gestrandeter Thunfischfänger wird filetiert
(11.04.14) Die U.S. Navy gemeinsam mit örtlichen Behörden hat am 11.4 vor Apra Harbour mit der Räumung des Wracks des japanischen Longliners “Daiki Maru No. 7”, 19 ts, begonnen. Dazu ging eine Stelzenbarge mit einem Kran unweit des auf der Seite liegenden Schiffes in Stellung. Der 16 Meter lange Thunfischfänger, der am 13.2. auf Grund gelaufen war, soll in mehrere Teile zerlegt und dann entsorgt werden. Zuvor waren bereits alle umweltgefährdenden Stoffe von Bord geholt worden. Beteiligt an der Operation waren die Naval Base Guam, U.S. Coast Guard Sector Guam, das Joint Region Marianas Operations Department, das Naval Facilities Engineering Command Mariana, NOAA, der Guam Fish and Wildlife Service, die Cabras Marine und Osroco.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Eems Chrystal”
(Bild: Polizei Wolgast)   Großbild klick!
Frachter bei Bergung vor Vierow beschädigt, Öl lief aus
(11.04.14) Der bei Greifswald aufgelaufene holländische Frachter “Eems Chrystal”, 1945 BRZ (IMO-Nr.: 9350460), wurde von dem Rostocker Schlepper "Taucher O. Wulf 5", 154 BRZ (IMO-Nr.: 6907169), am Morgen des 10.4. binnen zwei Stunden freigeschleppt und gegen neun Uhr endlich an der Westmole des Hafens von Vierow festgemacht.
Die "Eems Chrystal" hatte seit den Mittagsstunden des 9.4. bei der Einfahrt in der Hafeneinfahrt festgesessen, nachdem sie durch starken Wind aus der Fahrrinne gedrückt worden war. Nachdem es der Besatzung nicht gelungen, das Schiff aus eigener Kraft freizubekommen, lief der Schlepper um 9.40 Uhr aus Mukran zur Unglücksstelle aus. Doch die Bergungsversuche mussten abgebrochen werden, weil bei Westwind von bis zu sieben Beaufort keine Schleppverbindung hergestellt werden konnte.
Beim Freischleppen wurde der Frachter aber beschädigt, und es liefen geringe Mengen Öl im Bereich der Antriebswelle aus. Daraufhin wurden zahlreiche Feuerwehren aus der Region in Vierow alarmiert. Wehren aus Anklam und Jarmen waren im Einsatz. Um den Frachter wurden Ölsperren ausgebracht, und Taucher inspizierten den Rumpf des mit einem Weiterfahrverbot belegten Havaristen. Tests sollten nun herausfinden, um was für ein Öl es sich handelte. Die “Taucher Otto Wulf 5” kehrte gegen 20 Uhr an seinen Liegeplatz an der Unterwarnow in Rostock zurück.
Die “Eems Chrystal” wurde 2007 als “Friendship” bei der Santierul Naval Giurgiu S.A.in Giurgiu für die Nifra Holding B.V., Willemstad-N.A. erbaut. Von 2007 bis 2009 lief sie als “Paula” für die Stephany Shipping N.V., Willemstad, von 2009 bis 2010 als “Magda” und seither als “Eems Chrystal” für die Verkade Shipping B.V., Monster. Der in Delfzijl beheimatete Frachter hat eine Tragfähigkeit von 1.945 Tonnen, ist 87,95 Meter lang, 11,4 Meter breit und hat einen Tiefgang von 5,5 Metern. Manager ist die Shipowners Support B.V.in Delfzijl.
Quelle:Tim Schwabedissen




Yacht kollidierte mit Brücke
(11.04.14) Die Coast Guard Station Mayport wurde alarmiert, nachdem am 10.4. die Yacht “Celer” gegen 12 Uhr auf dem St. John’s River mit der Main Street Bridge in Jacksonville, Florida, kollidiert war. Um 12.20 Uhr lief ein Boot der Station Mayport aus, auch die. Jacksonville Fire Rescue war vor Ort und befreite die “Celer” aus ihrer misslichen Lage. Sie wurde zu einem Liegeplatz an der River City Brewing Co. Geschleppt. Auch Vertreter der Florida Fish and Wildlife Conservation Commission waren vor Ort. Die zweiköpfige Cres der Yacht blieb unversehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brandstifter ließ vier Yachten in Flensburg in Flammen aufgehen
(11.04.14) Im Flensburger Fischereihafen gingen in der Nacht zum 10.4. vier Segelboote in Flammen auf. Die Feuerwehr war bis spät in die Nacht im Einsatz. Die Einsatzkräfte mussten zunächst die schwere Eisenpforte aufbrechen, um auf den Steg zu gelangen. Das Feuer hat zu diesem Zeitpunkt vom ersten bereits auf drei weitere Boote übergegriffen. Die Flammen schlugen meterhoch, dichter Qualm erschwerte die Arbeit der Retter. Zwei Boote, darunter die „Möwe“ und das Danboot „Bare Rolig“, brannten vollständig aus. Schwer beschädigt wurden die „Bianca 27“ und die Yacht „O nass is“.
Um 00.10 Uhr wurde ein 16- Jähriger von der Polizei in Tatortnähe als mutmaßlicher Brandstifter festgenommen. Er hatte sich auffällig verhalten und gegenüber einem Zeugen angegeben, am Joggen gewesen zu sein, wobei er aber Gummistiefel trug. Als der polizeilich bekannte Junge nach seinem Namen gefragt wurde, rannte er weg. Polizisten machten ihn schnell ausfindig. Bei seiner Festnahme roch seine Kleidung nach Benzin. Am Nachmittag gestand der Verdächtige die Tat. Er wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft an seine Betreuer übergeben. Der Sachschaden an den Booten belief sich auf etwa 60 000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter in Palais aufgelaufen
(11.04.14) Der französische Frachter "Taillefer 3", 400 BRZ (IMO-Nr.: 9364409), lief am Nachmittag des 8.4. im Hafen von Palais auf Grund. Das Schiff hatte mit einer Ladung von 320 Tonnen Sand an Bord die Schleusen passieren wollen, als es den Grund berührte und mitten im Fahrwasser sitzen blieb. Der Kapitän hoffte auf steigendes Wasser, um sein Schiff wieder flott zu bekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Letzter Mann der “Mar de Marin” weiter unauffindbar
(11.04.14) Die Suche nach dem letzten noch vermissten Crewmitglied des Trawlers "Mar de ??Marin", Manuel Domínguez Mallo, blieb am 10.4. ergebnislos. Taucher der Civil Guard und Salvamente Maritimo stiegen insgesamt vier Mal zu dem in 57 Metern Tiefe liegenden Wrack ab. Sie inspizierten den Bereich der Brücke, wo tags zuvor der Ghanaer Nketiah Alexander gefunden worden war, das Vorschiff und die Umgebung des Wracks. Die Suche aus der Luft und auf dem Wasser zwischen dem Ria de Vigo und vor Cies hatte wegen Nebels unterbrochen werden müssen. Über eine Wiederaufnahme sollte am 11.4. je nach Wetterlage entschieden werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Vermissten auf Mississippi eingestellt
(11.04.14) Die US Coast Guard hat die Suche nach zwei Männern, die seit dem Kentern einer Barge auf dem Mississippi River am 8.4. vermisst wurden, am 10.4. eingestellt. Die beiden waren ins Wasser gestürzt, nachdem die Barge bei Löscharbeiten nahe Blytheville, rund 60 Meilen nördlich von Memphis, Tennessee, sich erst nach Steuerbord übergelegt und dann gesunken war. Der Wasserstand an der Unglücksstelle sollte in den kommenden Tagen bis auf 28 Fuß ansteigen. Sonarbilder zeigten, dass die Stahlladung sich weiterhin auf der Barge befand und vor deren Bergung erst geleichtert werden muss. Warum die Barge kenterte, war noch unbekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot vor El Toro nach Feuer gesunken
(11.04.14) Vor El Toro vor West-Mallorca brach am 10.4. ein Feuer auf dem sechs Meter langen Motorboot “Cabranes” aus. Der spanische Skipper rettete sich mit einem Sprung ins Wasser und wurde von der von ihm zuvor alarmierten Seerettung unverletzt aufgefischt. Das Boot aber brannte völlig aus und sank. Die Ursache des Feuers war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Sunrise Orient" gestrandet
(Bild: Patrick Chau)   Großbild klick!
Kranbarge an gestrandetem Frachter eingetroffen
(10.04.14) Eine Kranbarge ist jetzt bei dem vietnamesischen Frachter "Sunrise Orient", 2580 BRZ (IMO-Nr.: 9550072), in Stellung gegangen, der gekentert und halb unter Wasser auf Felsen bei Cheung Chau Island liegt. Das Schiff hatte am 21.2. vor Hong Kong am Morgen Backbordschlagseite entwickelt, als er mit einer Ladung von 2800 Tonnen Zement von Nansha in der Guangdong Provinz nach Indonesien unterwegs war. Nachdem sich das Schiff 45 Grad auf die Seite legte, gab die 17-köpfige Crew den Frachter auf. Er trieb dann auf die Felsen an der Ostseite der Insel. Nach der Strandung waren Ölsperren um das Wrack ausgelegt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen




USS “Vandegrift – FFG 48” (Bild: US Navy)   Großbild klick!
Gerettete Seglerfamilie in San Diego eingetroffen – Diskussion um Risiken ihres Törns
(10.04.14) Am 9.4. erreichte die USS “Vandegrift – FFG 48” mit der geretteten Familie Kaufman an Bord den Hafen von San Diego. Sechs Tage zuvor hatten Charlotte und Eric Kaufman über ihr Satellitentelefon 900 Meilen vor Mexiko um Hilfe gebeten, nachdem ihre 36 Fuß lange Yacht “Rebel Heart” beschädigt worden war und die einjährige Tochter Lyra an Brechdurchfall und Fieber litt. Retter hatten das Boot am 6.4. erreicht, und Fallschirmspringer der California Air National Guard waren von einer MC 130 P abgesprungen. Das Mädchen sprach schnell auf die Medikamente gegen die Salmonellen-artigen Symptome an.
Mit einem Schlauchboot wurde die vierköpfige Familie dann mit einem sieben Meter langen Festrumpfboot samt den Fallschirmspringern von der Yacht abgeborgen und auf den Zerstörer gebracht, der mit den Geretteten an Bord Kurs auf die Naval Air Station North Island.
Rettung der Familie
(Bild: US Navy)   Großbild klick!
Die Reise der Kaufmanns mit den beiden kleinen Kindern – neben Lyra war auch die dreijährige Cora an Bord – ist derweil auf Kritik gestoßen wegen der Risiken für die Kleinkinder, aber auch auf Bewunderung, weil sie den Mut hatten, ihren Träumen zu folgen. Die Kaufmanns hatten insgesamt sieben Jahre auf der “Rebel Heart” gelebt. Die leckgeschlagene Yacht hatte nach der riskanten Rettungsaktion versenkt werden müssen.
Eric Kaufman ist selbst ein von der Coast Guard lizensierter Kapitän. Seine Frau verteidigte die Reise, man sei sicher gewesen, so gut vorbereitet gewesen zu sein, wie man sein könnte. Charlotte Kaufman war mit Lyra schwanger, als die Familie aus San Diego auslief. Zur Geburt wurde kurz in Mexiko gestoppt, wo das Baby bereits eine Salmonelleninfektion erlitt, aber vollständig genesen war, als es im März weiter ging. Wenig später zeigte Lyra aber wieder Symptome und sprach nicht auf Antibiotika an. Dann verlor die “Rebel Heart” Ruder und Funkanlage. Dies war der Zeitpunkt, als die Kaufmans am 3.4. zum Satellitentelefon griffen. Die Kosten für die aufwändige Rettungsaktion müssen sie nicht tragen. Beteiligt waren die Coast Guard, die California Air National Guard und die US Navy.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier bei Cabo Rojo auf Grund gelaufen
(10.04.14) Der unter Hongkong-Flagge laufende Bulkcarrier "Great Qin", 91751 BRZ, lief am 7.4. mit einer Ladung Bauxit bei Cabo Rojo in der südwestlichen Pedernales Provinz auf Grund. Die dominikanische Marine war vor Ort, um Umweltschäden speziell an der nahe gelegenen Bahia de las Aguilas zu vermeiden. Die 292 Meter lange “Great Qin" war auf der Fahrt von Cabo Rojo nach Shandong, China. Der Navy Chief of Staff, Edwin Dominici, traf sich am 8.4. mit dem Umweltminister Bautista Rojas und dem Hafenkapitän Ramon Rivas zur Koordination der Bergungsarbeiten. Die “Great Qin”, 175800 tdw (IMO-Nr.: 9526667), wurde 2010 erbaut und hat als Manager die Sinotrans Shipping Ltd.
Quelle:Tim Schwabedissen




Auch die zweite Barge der „Abe H“ gestrandet
(10.04.14) Auch die zweite Barge, die der Schlepper “Abe H” auf dem Haken gehabt hatte, ist gestrandet. Sie trieb bei Long Boat Key, Florida, auf den Strand, nachdem sie sich am 8.4 .losgerissen hatte. Sie hatte zunächst eine halbe Meile vor dem Strand geankert. Wegen des stürmischen Wetters konnten die Stelzenbeine die 140 Fuß lange Barge aber nicht mehr halten, und sie driftete auf den Strand. Die Coast Guard St. Petersburg war vor Ort und überwachte die Barge. Zuvor war bereits eine 180 Fuß lange Barge auf Anna Maria Island gestrandet. Der Schlepper “Abe H” hatte die Fahrzeuge am 8.4. gegen zwei Uhr eine Meile westlich von Longboat Key verloren. Die “Hawk”, ein 87 Fuß langes Patroullienboot aus St. Petersburg, und ein 45-Fuß-Boot der Station Cortez waren vor Ort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffsoffizier schlief betrunken auf Wache – Frachter gestrandet
(10.04.14) Am Abend des 2.4. lief der norwegische Frachter "Faktor", 793 BRZ (IMO-Nr.: 7128485), mit einer Ladung Sand bei Huglo östlich von Stord auf Grund. Als die Polizei an Bord ging, schöpfte sie Verdacht, dass der 1. Offizier alkoholisiert war und nahm eine Blutprobe. Die Analyse, die 4,5 Stunden nach der Havarie durchgeführt wurde, zeigte einen Blutalkoholwert von 1,98 Promille auf.
Zehn Stunden zuvor, um Mitternacht, war der Mann auf Wache gegangen und hatte am Ruder gestanden, als das Schiff auflief. Erg ab an, sowohl vor der Wache wie auch währenddessen Bier und Branntwein getrunken zu haben. Er war dann am Ruder eingeschlafen und wachte erst bei der Strandung gegen fünf Uhr wieder auf. Die übrige Crew stand nicht unter dem Verdacht der Trunkenheit. Die vier Männer warteten steigendes Wasser ab und brachten das Schiff dann wieder ab. Der Frachter lief dann nach Forsand ein und lief am 6.4. nach Haugesund weiter.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Vierow aufgelaufen
(10.04.14) Der holländische Frachter “Eems Chrystal”, 1945 BRZ (IMO-Nr.: 9350460), lief am 9.4. gegen 06:50 Uhr auf Grund, als er unbeladen den Hafen von Vierow im Landkreis Vorpommern-Greifswald ansteuerte, um dort eine Ladung Schüttgut aufzunehmen. Aus noch unklarer Ursache vertrieb der 88 Meter lange Frachter beim Anlegemanöver in den Flachwasserbereich östlich des Anlegers von Vierow und kam dort fest. Ein Freikommen aus eigener Kraft misslang. Zum Zeitpunkt der Havarie herrschten starke Winde aus westlichen Richtungen in der Stärke von 6-7 Beaufort. Ein angeforderter Bergungsschlepper konnte trotz mehrerer Versuche keine Schleppverbindung herstellen. Gegen 14.35 Uhr wurde die Bergung zunächst witterungsbedingt abgebrochen. Sie wurde am Morgen des 10.4. fortgesetzt und hatte diesmal auch mehr Erfolg. Die Wasserschutzpolizei Wolgast war mit dem Küstenstreifenboot "Damerow" vor Ort im Einsatz und hat die Ermittlungen aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Container trieben vor Penmarc’h
(10.04.14) Am Morgen des 9.4. wurde vor Penmarc'h ein treibender Kühlcontainer von der Marine geborgen und am Nachmittag in den Handelshafen von Brest gebracht. Ein zweiter kleiner Kühlcontainer trieb auf den Strand bei Treguennec. Am 8.4. hatte ein Schiff dem CROSS Etel gemeldet, dass ein 20-Fuß-Container 90 Meilen südwestlich von Penmarc’h trieb und die Schifffahrt gefährdete. Deshalb wurde die “Argonaute” mit einem Taucherteam alarmiert. Ein Flugzeug der Marine entdeckte den teilweise zerstörten Container am folgenden Morgen, sodass die “Argonaute” ihn ansteuern konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vermisster Ghanaer auf Brücke der “Mar de Marin” entdeckt
(10.04.14) Am Nachmittag des 9.4. wurde die Leiche des Ghanaers Alexander Nkeitah, der zur Crew des spanischen Trawlers "Mar de Marin", 185 BRZ (IMO-Nr.: 8808721), von Tauchern an einer Tür des Ruderhauses entdeckt und geborgen, sodass nur noch Manuel Domínguez vermisst blieb. Der Tote wurde auf das Patroullienboot "Corvo Mariño" gebracht, das dann nach Vigo einlief. Die Taucher hatten zunächst bei günstiger Wetterlage mithilfe einer Taucherglocke von Salvamente Maritimo Inspektionen am WRack durchgeführt. Bei zwei Tauchgängen der Froschmänner von GEAS wurde der Tote entdeckt.
An der Operation waren die "SAR Gavia", "Salvamar Mirach" und die "Sebastián de Ocampo" sowie das Patroullienboot "Tabarca" beteiligt. Weitere Tauchgänge waren an der Untergangsstelle nahe Cabo Peñas (Asturias) geplant, während der Hubschrauber Sasemar 102 ein Gebiet von ??21x7 Meilen zwischen dem Ria de Vigo und den Cies Innseln abflog und der Pesca 1-Helikopter zwischen Rias of Vigo und Pontevedra gemeinsam mit der Ángel der Polizei und der Cuco der Civil Guard im Einsatz war. Die "Tabarca" der Marine und die "Sargadelos Mirach" waren auf Patroullie zwischen dem Ria de Pontevedra und Cies
Quelle:Tim Schwabedissen



Stranderosion legte Wrack eines Schoners frei
(10.04.14) Der harsche Winter auf dem Lake Michigan hat das Wrack eines möglicherweise über 100 Jahre alten Schiffes auf der Nordwesthalbinsel zum Vorschein gebracht. Eine Meile nördlich von Glen Arbor im Leelanau County entdeckte ein Strandgänger am 31.3. einen 40 Fuß langen Wrackrest, der aus dem Sand ragte. Es handelte sich um einen Teil eines Schiffes, das nördlich der Sleeping Bear Dunes im National Lakeshore liegt. 13 Schiffbrüche sind hier verzeichnet. Ein Teil des Wracks lag noch unter dem Sand, ein weiterer ragte ins Wasser. Vor fünf Jahren war bereits ein anderes Fragment beim Crystal River gefunden worden. Dies lässt eine genaue Lokalisierung des Schiffbruchs kompliziert erscheinen. Es handelt sich wahrscheinlich um einen Schoner aus dem 19. Jahrhundert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schoner auf Felsen am Mtwapa Creek gestrandet
(10.04.14) Der Schoner “Seepaert”, 63 BRZ, strandete auf Felsen nahe des Mangrovenwaldes am Mtwapa Creek vor der kenianischen Nordküste. Das Schiff strandete bei einem missglückten Schleppmanöver während einer ungewöhnlich starken Sprintide. Das Schiff war 1955 von einem Patroullienklipper zu einer Privatyacht umgebaut worden, mit der der Forscher Dr. Brehm mehrere Expeditionsreisen unternahm. Später erwarb der African Safari Club den Dreimaster und setzte ihn 30 Jahre für Ausflugsfahrten ein, die von der ASC Mole im Mtwapa Creek aus starteten. Das Schiff ist 28 Meter lang, 6,2 Meter breit hat 2,8 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 100,5 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Kema geborgen
(10.04.14) Der Kutter “Madamfo”, der am 26.2. im Tema kenterte, wurde am 8.4. geborgen. Er hatte zunächst Schlagseite entwickelt und war 1,5 Stunden später gesunken. Die Jioe Complex Ghana Limited war mit der Bergung beauftragt worden. Sie hoben das Wrack als Ganzes, während andere Firmen ein Zerlegen geplant hatten. Am 3.4. war das Schiff aufgeschwommen worden, vier Tage darauf wurde die Bergung abgeschlossen. Dabei wurden 13 Hebesäcke und ein Kran eingesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker vor Bangkok geborgen
(10.04.14) Der vor drei Tagen gesunkene, 16 Meter lange thailändische Tanker “Nopasin” der Manas Nakwiset wurde am 9.4. geborgen. Er war am 8.4. vor der Küste von Maha Chai in Samut Sakhon gesunken und hatte zu einer Ölverschmutzung bei mehreren Fischfarmen in Pak Klong Pramong gesorgt. Das Wrack hatte 3-4 Kilometer vor der Küste gelegen. An Bord waren zwischen 30 und 60 Tonnen Schmieröl. Die fünfköpfige Crew hatte sich retten können.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker vor Bangkok geborgen
(10.04.14) Auf dem Mississippi River in Arkansas kenterte am 8.4. um 16.15 Uhr eine Barge und sank. Zwei Mann stürzten ins Wasser. Die Coast Guard, die Arkansas Game and Fish Commission und das Mississippi County, Ark. Sheriff's Department suchten beim Hickman Landing nach den beiden, die unter der Barge gefangen wurden, als diese umschlug. Ein 25-Fuß-Boot war auf dem Lower Mississippi River im Einsatz, der Fluss wurde von Meile 815 bis 825 bei Blytheville gesperrt. Die Barge hatte 700,000 Pfund Stahllpaltten an Bord und lag am Terminal von Kinder Morgan zu Löscharbeiten.
Eine andere Barge kollidierte am 8.4. auf dem Mississippi mit einer Eisenbahnbrücke bei Sabula, Iowa, weshalb ein zwei Meilen langer Abschnitt gesperrt werden musste, damit die Schäden an der Brücke der Canadian Pacific Railroad Ltd durch das U.S. Army Corps of Engineers untersucht werden konnten. Der Fluss sollte frühestens am 11.4. wieder freigegeben werden. Die Barge gehörte zu einem Schleppzug von 15 Einheiten, die flussaufwärts unterwegs war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barge gestrandet
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Schlepper verlor Kontrolle im Sturm – Barge auf Anna Maria Island gestrandet
(09.04.14) Eine 180 Fuß lange Barge lief am 8.4. am Strand von Anna Maria Island auf Grund, nachdem sie sich von dem 42,3 Meter langen Schlepper “Abe H.” (Reg.Nr.: 1118264) der St. Paul Navigation, Inc. aus Gulfport am Morgen losgerissen hatte. Die Coast Guard St. Petersburg war um zwei Uhr früh informiert worden, dass die “Abe H” im Sturm Probleme hatte, mit zwei Bargen auf Kurs zu bleiben und den Anhang zu kontrollieren.
Der Schleppzug stand zu der Zeit ungefähr eine Meile westlich von Longboat Key. Das 87 Fuß lange Patroullienboot “Hawk” aus St. Petersburg, Florida, sowie ein 45-Fuß-Boot der Station Cortez liefen aus. Kommandoposten wurden auf Anna Maria Island und in St. Petersburg eingerichtet. Der Kapitän des Schleppers meldete, dass er eine Barge verankern konnte. Beim Versuch, die zweite unter Kontrolle zu bekommen, brach die Schlepptrosse, und sie trieb in Richtung Anna Maria Island davon. Die Coast Guard überwachte die verankerte Barge, während Bergungsbemühungen für die gestrandete Barge anliefen, ehe größerer Schaden entstehen könnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack von Bamburgh Castle
(Bild: English Heritage)   Großbild klick!
Wrack von Bamburgh Castle als historisch wichtig unter Schutz gestellt
(09.04.14) Das Wrack von Bamburgh wurde von English Heritage als Objekt von nationaler Wichtigkeit eingestuft auf der Basis der Forschungen, die der Maritime Archaeology Sea Trust (MAST) vorgenommen hatte. Die 22,5 Meter lange Backbordseite des fünf Meter breiten Wracks, dessen tatsächliche Ausmaße größer gewesen sein dürften, war Anfang 2013 südlich von Bamburgh Castle durch Stranderosion freigelegt worden, doch bei den schweren Stürmen im Dezember 2013 wieder im Sand versunken. Bei einer Kontrolle der Fundstelle am 5.1. war nichts von dem Wrack mehr sichtbar.
MAST hatte zuvor eine dendrochronologische Untersuchung des Holzes, aus dem der Rumpf erbaut war, durchgeführt und das Schiff auf die Zeit um 1770 datiert. Es handelte sich um einen Bereich vom Kiel bis zur Bilge. Der kraweelgeplankte Rumpf, der vom Heck bis mittschiffs erhalten blieb, war mit Holznägeln zusammen gefügt, die Planken an der Außenseite waren 11,5 Zentimter dick und 16 Zentimeter breit.
Wahrscheinlich lagen weitere Rumpf- und Decksbereiche unter dem Sand begraben. Ein zylindrisches Objekt im Heck aus Ulmenholz könnte ein zweiter Mast oder ein Pumprohr gewesen sein. Die Überreste eines Ankerwinde mit einem achteckigen Teil waren ebenfalls vorhanden. Es handelte sich wohl um ein Schiff mit mindestens einem Lärchenmast, das an der ostenglischen Küste Handel getrieben hatte.
Das Bauholz stammte von schnell wachsenden Eichen geringerer Qualität, was für einen Bau in England sprach. Wegen seines Alters wurde das Schiff von English Heritage als seltenes Exemplar aus der früheren maritimen Geschichte Englands eingestuft. Jessica Turner der Northumberland Coast AONB Partnership zeigte sich hoch erfreut, dass es nun unter Schutz steht nach dem Ancient Monuments and Archaeological Areas Act von 1979. Eine Zone von 27x14 Metern 600 Meter ostnordöstlich von Bamburgh Castle wurde als geschützt erklärt.
Dort wurden einst Güter für die Burg und das Dorf angelandet und verladen. Ob das Schiff strandete oder vorsätzlich auf Grund gesetzt wurde, war unbekannt. Der Küstenabschnitt von Northumberland galt aber als gefährlich für die Schifffahrt, deshalb befahl Trinity House 1771, ein Warnsystem auf Bamburgh Castle einzurichten. Es bestand aus einer Signalkanone, die im Fall eines Schiffbruchs abzufeuern war. Auch sollten bei Stürmen Reiter von der Burg ausgesandt werden, den Strand zu überwachen und bei Schiffbrüchen Hilfe zu leisten und die Lagerung angetriebener Güter zu organisieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schaden an der Seastreak Wall Streat
(Bild: NTSB)   Großbild klick!
Falscher Modus führte zu Fährunfall mit 80 Verletzten
(09.04.14) Eine staatliche Untersuchungskommission fand heraus, dass ein Fehler des Kapitäns zu der Kollision der amerikanischen Fähre "Seastreak Wall Streat", 417 BRZ (IMO-Nr.:8982010), mit einer Pier in Lower Manhattan am 9.1.2013 führte, bei der in Lower Manhattan 80 Menschen, darunter ein Crewmitglied, zum Teil schwer verletzt wurden.
Das SChiff war auf der zweiten Morgenfahrt, als sie um 8.41 Uhr mit 326 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern an Bord havarierte. Der Kapitän reduzierte die Fahrt von 30 auf 12 Knoten, als er sich anschickte, an Pier 11 auf dem East River anzulegen. Um eine bessere Übersicht zu haben, verlegte er die Kontrolle von der Zentralkonsole auf eine an Steuerbord.
Doch als er feststellte, dass diese nicht funktionierte, schaltete er zurück, doch auch die Zentralkonsole arbeitete nicht. Das National Transportation Safety Board schloss die Untersuchung zu der Sache am 8.4. ab. Sie kam zu dem Schluss, das Kapitän Jason Reimer die "Seastreak Wall Street" mit einem selten genutzten Backup-System fuhr, nachdem er eine Propellervibration bei der Überfahrt von Atlantic Highlands in New Jersey festgestellt hatte.
Der Kapitän hatte die manuelle Kontrolle unweit der Verrazano Bridge übernommen, weil er einen Schaden an den Propellern annahm. Beim Anlaufen der East River Pier versäumte er es aber, wieder umzuschalten, was letztlich zu dem Unfall führte. Denn das 131 Fuß lange Schiff war nicht darauf ausgelegt, in diesem Modus anzulegen. Die Umschaltknöpfe, die er bediente, waren in dem Modus nicht aktiviert.
Stattdessen sollte die Fähre im Kombinationsmodus gefahren werden, der leichteren Einfluss auf Geschwindigkeit und Richtung erlaubt. Der NTSB empfahl von daher die Einführung von Checklisten für Anlegemanöver, um die Anwendung des richtigen Modus sicherzustellen. Fährbetreiber Seastreak wurde ebenfalls in die Verantwortung genommen, weil Reimers Fehler auf einem Mangel an Training beruhte. Auch sollten alle Fähren mit Datenrekordern ausgestattet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper bringt weitere Sponsons zur „Costa Concordia“
(09.04.14) In den letzten Monaten wurden auf der Fincantieri Werft in Livorno 17 Senkkästen, sogenannte Sponsons, erbaut und in Carrara zwischengelagert, bis sie zur “Costa Concordia” gebracht wurde. Am 9.4. nahm ein Schlepper mit zwei von ihnen Kurs auf Giglio. 11 der Stahlkörper sollten an der Steuerbordseite des Wracks angebracht werden, vier an der Backbordseite. Da die Aufbauten und der Rumpf an Steuerbord so stark zerstört sind, dass ein Anschweißen unmöglich ist, müssen die Sponsons dort mit einem komplizierten mechanischen Verschlusssystem fixiert werden. Ende April soll mit dem Befestigen begonnen werden. Unterdessen begannen im Hafen von Piombino Ausbaggerungsarbeiten, um ein Verschrotten des Wrack dort zu ermöglichen. Die Arbeiten werden aber nicht September abgeschlossen werden könnte, was einen schon geforderten Verbleib der “Costa Concordia” über die Sommermonate hinaus bedeuten würde. Ein weiterer Kandidat im Rennen ist Genau.
Hier müsste die Hafeneinfahrt rund einen Meter vertieft werden, weshalb das Konsortium San Giorgio-Saipem, das aus der Werft San Giorgio del Porto und Saipem besteht, anregte, das Wrack zunächst in den Hafen von Voltri, der 17 Kilometer westlich liegt, zu bringen, um dort die fünf oberen Decks abzutrennen. Dadurch würde das Schiff so weit erleichtert, dass es nach Abschluss der Arbeiten zwei Monate darauf mit ausreichend reduziertem Tiefgang nach Genua eingeschleppt werden könnte, um im dortigen Schwimmdock Nr.4 endgültig verschrottet zu werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Neuer Anlauf zur Versenkung der “Ærøsund”
(09.04.14) Das Amt für Landestourismus wird noch einmal versuchen, die dänische Umweltministerin Kirsten Brosbøl davon zu überzeugen, dass es eine gute Idee ist, die ausgediente Fähre “Ærøsund” vor Ballen in Svendborg zu versenken und so eine Tauchattraktion zu schaffen . Sie hat es zuvor abgelehnt, in diesem Fall einzugreifen. Nach Aussage von Flemming Madsen, Vizepräsident des Amts ist unter anderem die Universität sehr interessiert an dem Projekt. Dies wurde von der Professorin Marianne Holmer, Leiterin des Biologischen Instituts, bestätigt. Im Rahmen des Aufbaus einer Tauchausbildung wäre es interessant, den wenn das Schiff versenkt werde. Die Naturbehörde hatte im März das Projekt abgelehnt wegen möglicher Folgen für die Umwelt. Doch nach einem unabhängigen Gutachten wäre das Wrack weder eine Gefahr für die Schifffahrt noch für die Umwelt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Explosion auf Frachter Hamburger Reederei forderte einen Toten
(09.04.14) Eine Explosion ereignete sich am 6.4. in einem Laderaum des liberianischen Containerfrachters "Northern Guard", 41835 BRZ (IMO-Nr.: 9348455), vor der Küste von Mumbai. Vermutlich fand sie in einem Container statt. Dabei wurde ein chinesisches Crewmitglied von 25 Jahren getötet. Ein Notruf des Frachters wurde vom MRCC in Mumbai aufgefangen, das eine Dornier der indischen Coast Guard zu der Position schickte.
Sie sichtete den Havaristen knapp 100 Meilen südwestlich von Mumbai. Der Frachter war am 4.4. aus Pipavav nach Colombo ausgelaufen. Das Patroullienboot "Subhadra Kumari Chauhan" nahm Kurs auf die “Northern Guard”, um medizinische Unterstützung zu bieten. An Bord waren ein Arzt und ein Feuerlöschteam. Um 21.30 Uhr hatte es den Frachter erreicht. Nach einer Überprüfung der Lage nahmen beide Schiffe Kurs auf Mumbai. Hier wurde der Tote den Behörden übergeben. Am 9.4. lag der Frachter der Norddeutsche Reederei H. Schuldt GmbH & Co KG in Hamburg weiter auf Reede vor dem Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vermissten Einhandseglers leer aufgefunden und versenkt
(09.04.14) Der holländische Frachter “Saimaagracht”, 18231 BRZ (IMO:9288069), hat am 7.4. die vermisste, 11 Meter lange Yacht “Pokerface” des niederländischen Einhandseglers Sietse Hagen auf dem Atlantik treibend entdeckt. Die Gib’Sea Flush Poker war am 15.1. aus Teneriffa nach Barbados ausgelaufen. Danach riss der Kontakt ab. Der Frachter war auf der Fahrt von Savannah nach Agadir, als die Brückenwache die Yacht 2000 Kilometer vor der marokkanischen Küste entdeckte.
Die Crew versuchte zunächst, über Funk Kontakt aufzunehmen, doch als dies nicht gelang, wurde ein Boardingteam auf die “Pokerface” übergesetzt. Sie fand das Boot leer vor. Aus den Dokumenten ging hervor, dass die Yacht das Eigentum des 70-jährigen Sietse Hagen aus Teneriffa war. Sie war stark beschädigt, als sei sie in einen schweren Sturm geraten. Es wurde dann versucht, die “Pokerface” in Schlepp zu nehmen, doch als dies nicht gelang, wurden alle persönlichen Dokumente und Wertgegenstände von Bord geholt und dann entschieden, das Boot wegen der Gefährdung, das es für die Schifffahrt darstellte, zu versenken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Stena Alegra nach Kaikollision mattgesetzt
(09.04.14) Die britische Fähre "Stena Alegra", 22152 BRZ (IMO-Nr.: 9147291), die derzeit als Ersatz für die weiterhin in Singapur gedockte “Aratere” in der Cook Strait im Einsatz ist, wurde am 8.4. beschädigt, als sie von Picton kommend in schwerem Sturm nach Wellington einlief. Beim Versuch, festzumachen, kollidierte sie gegen 13 Uhr mit dem Kai und erlitt an Backbordseite oberhalb der Wasserlinie einen sechs Meter langen Riss. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Nachdem am Wellington-Fährterminal Passagiere und Fracht von Bord waren, verholte die Fähre zum Aotea Quay für eine detaillierte Untersuchung. Arbeiter begannen, den Riss provisorisch zuzuschweißen, doch stellte sich der Schaden als so schwer heraus, dass eine dauerhafte Reparatur vonnöten war. Alle Abfahrten bis zum 13.4. wurden daraufhin abgesagt, nachdem zunächst gehofft worden war, die Fähre am 9.4. bereits wieder in Fahrt zu haben. Die nächste Abfahrt wurde für den 13.4. um 20 Uhr angesetzt. Derweil stellte sich heraus, dass die Reparaturarbeiten an der “Aratere” auch noch länger dauern werden – kurz bevor sie wieder aufgeschwommen wurde, stellten Arbeiter bis dahin nicht erkannte Risse an den Ruderschäften fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



242 Menschen von leckgeschlagener Fähre abgeborgen
(09.04.14) Das Patroullienboot “PG 104” der philippinischen Marine kam am 8.4. der Fähre “ML Oceaner” zu Hilfe, die vor Sibutu, Tawi-Tawi, Wassereinbruch im Maschinenraum erlitten hatte. 242 Personen, davon 153 Erwachsene und 98 Kinder, wurden von dem mit Schlagseite treibenden Schiff abgeborgen und nach Bongao gebracht, wo sie von NDRRMC-Teams betreut wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hubschrauberrettung
(Bild: WSP SH)   Großbild klick!
Hubschrauber rettete gekenterte Angler aus der Ostsee vor Sütel
(08.04.14) Zu einer dramatischen Rettungsaktion kam es am Nachmittag des 3.4. vor der Küste von Sütel im Kreis Ostholstein. Ein mit drei Anglern besetztes Motorboot kenterte bei östlichen Winden der Stärke fünf. Den herbeigerufenen Rettungskräften gelang es unter spektakulären Umständen, die Verunglückten zu bergen.
Ein Ehepaar war gegen 13:30 Uhr auf die Hilferufe der aus dem nordrhein-westfälischen Xanten stammenden Angler aufmerksam geworden und hatte die Rettungskräfte alarmiert. Am Strand von Sütel wurden gingen Feuerwehrkräfte aus Neukirchen, drei Rettungswagen, zwei Notärzte, zwei Hubschrauber der Bundespolizei und Polizeikräfte in Stellung. Von See aus liefen der Seenotrettungskreuzer "Hans-Hackmack" der DGzRS und das Polizeiboot "Falshöft" aus Kiel die anfangs etwa 800 Meter von Land entfernte Unglücksposition an. Der Hubschrauberbesatzung der Bundespolizei gelang es noch vor dem Eintreffen der Boote die völlig durchnässten Verunglückten von ihrem kieloben treibenden Boot, aus dem acht Grad kalten Wasser über eine Seilwinde abzubergen. Am Strand wurden diese sofort notärztlich versorgt.
Die Verunglückten, im Alter zwischen 54 und 59 Jahren wurden mit Unterkühlungen auf umliegende Kliniken verteilt. Der Zustand eines Verunglückten wurde am Nachmittag so kritisch eingeschätzt, dass er mit dem Rettungshubschrauber auf die Intensivstation geflogen wurde. Inzwischen ist er außer Lebensgefahr ist. Die Wasserschutzpolizei in Heiligenhafen versuchte, die näheren Umstände des Unfalls zu klären in Hinblick auf die nautische Befähigung, die Ausrüstung und das Motorboot selbst. Alkohol konnte bereits als mögliche Unfallursache ausgeschlossen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubverband rammte Brücke
(08.04.14) Der holländische Schubschlepper "Ruben", 60 ts (EU-Nr.: 02324502), kollidierte am Abend des 7.4., während er eine unbeladene Barge nach Lemmer brachte, mit der Brücke bei Oude Schouw auf dem Prinses Margriet-Kanal. KLPD und Rijkswaterstaat wurden gerufen, um den Schaden zu untersuchen. Nachdem die Brücke geöffnet war, konnte der Schubverband sie mit eigener Kraft passieren und machte danach am Ufer fest.
Quelle:Tim Schwabedissen




Aufgelaufener Containerfrachter behinderte Schifffahrt auf Mobile Ship Channel
(08.04.14) Der griechische Containerfrachter "MSC Kyoto", 43325 BRZ (IMO-Nr.: 7825411), lief am Morgen des7.4. von Tampa kommend rund sieben Meilen nördlich von Fort Morgan auf dem Mobile Ship Channel auf Grund. Das Schiff war um 2.40 Uhr zwischen den Tonnen 36 und 38 außerhalb des Fahrwassers aufgelaufen. Offenbar war eine Pumpe der Ruderanlage ausgefallen und hatte zu einem Ruderversager geführt. Die Coast Guard beschränkte die Schifffahrt auf dem Wasserweg, während der Havarist, der nur mit dem Bug aufsaß, untersucht wurde. Die Schlepper "Hawk" und "Escambia" wurden gerufen, um den Havaristen zu befreien. Dies gelang gegen 17 Uhr in Kombination mit dem Hochwasser. Der Frachter machte am 8.4. um 2.20 Uhr in Mobile fest. Die “MSC Kyoto” hat eine Tragfähigkeit von 53540 Tonnen und eine Containerkapazität von 3876 TEU. Sie wurde 1981 erbaut und läuft für die Costamare Shipping Co. SA.
Quelle:Tim Schwabedissen



US Navy rettete einjähriges Kind einer Seglerfamilie
(08.04.14) Das Baby einer Familie aus San Diego wurde am 6.4. hunderte von Meilen vor der Küste Mexikos von der US Navy gerettet. Die Fregatte USS „Vandegrift – FFG 48“ nahm alle vier Personen der 36 Fuß langen Yacht „Rebel Heart“ gegen acht Uhr an Bord und steuerte San Diego an. Charlotte und Eric Kaufman hatten versucht, den Pazifik mit ihren Töchtern Cora, 3, und Lyra, 1, zu queren. Am 4.4. setzten sie einen Notruf ab, als Lyra Hautausschlag und Fiber bekam.
Daraufhin wurde gegen 20 Uhr ein vierköpfiges Team des 129th Rescue Wing der Air National Guard aus Moffet Field mit Fallschirmen von einer MC 130 P abgesetzt mit einem Schlauchboot und steuerte die „RebelHeart“ zur sofortigen medizinischen Hilfeleistung an. Am 5.4. war der Zustand des Mädchens stabilisiert, sie brauchte aber weitere medizinische Versorgung. Am folgenden Morgen traf die „Vandegrift“ ein. Mit Tagesanbruch wurden die Familie und die Retter der California Air National Guard mit dem RIB der Fregatte an Bord geholt. Am 9.4.sollte San Diego erreicht sein. Das Boot selbst trieb inzwischen 1,000 Meilen vor Cabo San Lucas mit gebrochenem Ruder und ausgefallener Funkanlage im Meer.
Quelle:Tim Schwabedissen



Monsun trieb Hamburger Frachter nach Blackout auf die Küste
(08.04.14) Starke Monsunwinde herrschten nach Angaben des Wetterdienstes in Hongkong, als an Bord des deutschen Frachters "Hansa Constitution" am 6.4. das Stromnetz zusammenbrach. Durch den sogenannten Blackout gingen nicht nur alle Lichter und Computer aus, auch die Maschine und das Ruder ließen sich nicht mehr bedienen. Lediglich der Steuerbordanker konnte in einem erfolgreich durchgeführten Notmanöver noch fallengelassen werden.
Dadurch wurde das in Hamburg beheimatete Schiff zwar langsamer, trieb aber nach Beschreiben eines weiten Bogens unaufhaltsam in rechtem Winkel auf das Ufer unterhalb des Sportplatzes von Pok Fu Lam zu. Erst wenige Meter vor einem Sportplatz und mehreren Wohnhäusern kam die Fahrt aus dem Frachter.
An Bord der "Hansa Constitution" war neben der Besatzung mit einem deutschen Kapitän auch ein Lotse. Das Schiff, das von zwei Löschbooten und zwei Taucherschiffen wieder befreit wurde, trug bei dem Landausflug offenbar keine Schäden davon, die Behörden in Hongkong untersuchten den Unfall. Das Hong Kong Observatory hatte vor starkem Wind und einer auf zwei Meilen reduzierten Sicht in einigen Küstenbereichen gewarnt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wassereinbruch auf Kutter unter Kontrolle gebracht
(08.04.14) Der norwegische Trawler "Nesbakk", 1184 BRZ (IMO-Nr.: 9209477), kam gemeinsam mit dem Rettungskreuzer "Skomvær" und einem Sea King-Helikopter einem mit vier Mann besetzten Kutter zu Hilfe, der am 7.4. vier Meilen südlich Rost auf den Lofoten Wassereinbruch erlitten hatte. Das MRCC Nord-Norwegen war um 19.05 Uhr von Bodø Radio alarmiert worden, nachdem der Kutter Wassereinbruch im Maschinenraum gemeldet hatte. Die "Nesbakk" hatte sich in der Nähe befunden und war als erstes vor Ort, während der Sea King sich aus Bodø kommend im Anflug befand. Bei ruhiger See gelang es den Wassereinbruch zu stoppen, und als das Rettungsboot um 19.30 Uhr eintraf, war die Lage unter Kontrolle, und der Sea King kehrte nach Bodø zurück. Auch die "Nesbakk" wurde mit Dank entlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Großer Alarm und wenig Wasser
(08.04.14) Auf einem Frachter nahe des Bryggerikai in Bodø wurde am 7.4. um 20.35 Uhr Alarm ausgelöst. Die Feuerwehr aus Salten und Polizeikräfte rückten aus, ohne näheres zu dem Problem zu wissen. Um 20.50 Uhr stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich um einen Bilgenalarm handelte. Gegen 21 Uhr verschaffte sich die Feuerwehr Zugang zum Schiffsinnern und fand dort geringe Wassermengen vor, die den Alarm aktiviert hatten. Es bestand aber keine Gefahr des Sinkens, und die Einsatzkräfte konnten wieder abrücken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Baltic Breeze wieder freigegeben und auf See
(08.04.14) Am 7.4. um 21.30 Uhr verließ mit einwöchiger Verzögerung der unter Singapur-Flagge laufende Autofrachter "Baltic Breeze" (IMO-Nr.: 8312590) den Hafen von Vigo wieder, nachdem er am Vortag beladen worden war. Er machte sich auf den Weg zum algerischen Hafen Djen Djen, wo er am 11.4. eintreffen sollte. Zuvor hatte der Richter des Juzgado de Instrucción 7 in Vigo, Carmen García Campos, die "Baltic Breeze" freigegeben. Vorher war die Brückencrew, die sich zum Zeitpunkt der Kollision mit der “Mar de Marin” an Bord befunden hatte, vier Stunden lang befragt worden. Es gab keine konkreten Anschuldigungen. Vermutlich war die “Mar de Marin” dem Frachter unerwartet vor den Bug gelaufen. Wegen schlechten Wetters fanden derzeit keine weiteren Tauchereinsätze an deren Wrack statt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht in Dubai im Gewittersturm gesunken
(08.04.14) Die Luxusyacht “Jasmin” sank bei Palm Jumeirah in Dubai mit 95 Passagieren an Bord in einem Gewittersturm am Morgen des 4.4. bei 40 Knoten Wind. Die Superyacht der Epic Luxury Yachts (ELY) LLC war am 3.4. einer privaten Charterfahrt ausgelaufen, als um 3.30 Uhr des folgenden Morgen der Sturm losbrach.
Das Schiff war bereits auf der Rückfahrt zur Küste, doch beim Versuch, in die Marina einzudrehen, es wurde zwei Mal auf Felsen getrieben. Beim ersten Aufprall wurde weiter getanzt, doch beim zweiten Mal wurde klar, dass die Lage ernst war. Es gelang dem Kapitän, das sinkende Schiff in der Nähe des Skydive Dubai auf Grund zu setzen, wo die Fahrgäste unversehrt evakuiert werden konnten.
Die für 160 Personen zugelassene “Jasmin” aber legte sich erst auf die Backbordseite und sank schließlich auf ebenem Kiel. Ein Kran wird das Schiff wieder heben müssen, die Reparaturdauer wurde auf drei Monate geschätzt. Die “Jasmin” ist 38 Meter lang und wurde 2000 Kilometer weit vom Golf von Mexiko nach Miami überführt, bevor sie nach Dubai kam. Sie entspricht in Sicherheits- und sonstigen Standards den Ansprüchen der US Coastguard. Die Yacht hat fünf große Kabinen für 12 Gäste, eine Präsidentensuite, Dampfsauna und einen Jacuzzi/Pool.
Quelle:Tim Schwabedissen



Container erschlägt Hafenarbeiter in Male
(08.04.14) Ein Container stürzte bei Ladearbeiten von dem vietnamesischen Containerfrachter "Moning Viship", 6251 BRZ (IMO-Nr.:9146780), im Hafen von Male bei der Maldives Ports Limited (MPL) am Abend des 7.4. ab. Dabei wurden zwei MPL-Arbeiter getötet, ein weiterer verletzt ins Indira Gandhi Memorial Hospital (IGMH), gebracht. Der Unfall ereignete sich, als die Hebedrähte des Bordkrans beim Verladen der Box auf die "Morning Viship" brachen. Der Frachter war am Vortag aus Cochin gekommen. Ein Mann wurde sofort getötet, der andere wurde noch ins IGMH gebracht, wo er den schweren Verletzungen erlag. Der Kranführer wurde im Angesicht der Ereignisse in seiner Kanzel bewusstlos und musste aus dieser binnen einer Stunde geborgen und ins ADK Hospital gebracht werden. Er hatte sich schon mehrfach über den schlechten Zustand des Hebegeschirrs beklagt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kreuzfahrer zerstörte Fingerpier in Venedig
(08.04.14) Das unter Panama-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff "MSC Preziosa", 139072 BRZ (IMO-Nr.: 9595321), kollidierte am 5.4. um 8.15 Uhr mit einer Fingerpier für Passagiere in Venedig. Trotz der Assistenz zweier Schlepper und Lotsenberatung konnte der Kreuzfahrer nicht rechtzeitig aufgestoppt werden. Auch ein Voll-Zurück-Manöver schlug fehl, und der Kreuzfahrer rammte die Pier und zerstörte sie. Es gab keine Verletzten, doch das Schiff erlitt Schäden am Steuerbordbug. Der Unfall ereignete sich am Tag der Wiedereröffnung des San Marco Bassin für Megaschiffe. Die “MSC Preziosa” war am 2.4. aus Palermo ausgelaufen, hatte am 3.4. Valletta on angelaufen und dann Venedig angesteuert. Nach Abschluss der Untersuchungen verließ sie am Nachmittag den Hafen wieder mit Kurs Izmir, wo sie am 8.4. um 7.15 Uhr festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einhandsegler nach fünf Tagen aus Seenot gerettet
(08.04.14) Die 11 Meter lange Yacht "L'Antillaise" des kanadischen Einhandseglers Art Munneke, einem Mitglied des SaltSpring Island Yacht Club, kenterte vor fünf Tagen im Südpazifik und begann danach, mit Wassereinbruch langsam zu sinken. Der Segler versuchte, das Boot zu lenzen und die kanadische Küste zu erreichen, musste aber den Notsender aktivieren, als die Pumpe den Dienst schließlich versagte.
Eine P 3 Orion wurde in Marsch gesetzt zu der Position 1100 Kilometer südlich von Rarotonga bzw. 2300 Kilometer nordöstlich von Auckland. Der schwedische Autofrachter "Fidelio", 71583 BRZ (IMO-Nr. :9332937), stand von Balboa kommend 370 Kilometer entfernt und drehte ebenfalls auf die Yacht zu. Am Abend des 7.4. gelang es, den Segler in einer gemeinsamen Aktion der Orion der neuseeländischen Air Force und der "Fidelio" aus höchster Gefahr zu retten. Das Flugzeug dirigierte den 238 Meter langen Frachter, der gegen 25 Knoten Wind ankämpfte, zu der "L'Antillaise", ehe es zum Auftanken abdrehen musste.
Trotz der Dunkelheit der Nacht und drei Meter hohem Seegang gelang es, sich an den Schiffbrüchigen so heranzumanövrieren, dass er an Bord klettern konnte. Er hatte nur leichte Verletzungen erlitten und wurde am 10.4. in Auckland an Bord des Frachters erwartet. Munneke war mehrere Jahre im Südpazifik unterwegs gewesen und war nun auf dem Heimweg nach Kanada.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter nach Schiffbruch dank guter Freunde wieder fangbereit
(08.04.14) Nach dem teilweisen Untergang des Krabbenkutters „Miss Judy Too“ im März wartete auf den Eigner eine mühevolle Bergung. Das Schiff musste den langen Weg nach Brunswick, Galveston, verholt werden zur Reparatur. In der vergangenen Woche ging es dann zurück nach Shem Creek. Nur noch Kleinigkeiten sind nach, doch dann kann es wieder auf Fang gehen. Der Wasserschaden hätte das Schiff fast zum Totalverlust gemacht. Es galt, die Maschinen zu reinigen, den Trafo zu ersetzen ebenso wie die Bordelektrik. Die Kosten betrugen rund 15000 Dollar, und ohne die Hilfe von Freunden und Restaurants, die er beliefert hatte, hätte die Existenz von Skipper Edwards auf dem Spiel gestanden.
Quelle:Tim Schwabedissen



RNLI im Einsatz für mehrere Yachten
(08.04.14) Am Abend des 5.4. wurden die RNLI-Boote aus Falmouth und Lizard alarmiert, nachdem die 27 Fuß lange Yacht „Heron of Heybridge“ durch einen Navigationsfehler auf Felsen der Manacle Rocks vor der Lizard Peninsula gelaufen und leckgeschlagen war. Um 22.30 Uhr hatte die Falmouth Coastguard die beiden Boote aus Falmouth sowie das aus Lizard-Boot und einen Helikopter aus Culdrose zur Hilfeleistung in Marsch gesetzt. Um 22.45 Uhr war die Situation der Yacht so weit stabilisiert, dass ein kleines Rettungsboot wieder abdrehen konnte, um auf dem Helford River eine Hilfeleistung durchzuführen. Der Wassereinbruch hatte sich als gering herausgestellt, und unter Motor konnte der Skipper seine Yacht aus der Gefahrenzone bringen.
Das Boot der RNLI in Barrow wurde am 6.4. zur Hilfeleistung zu einer Yacht geschickt, die in der Mort Bank Area vor der Morecambe Bay Ruderschaden erlitten hatte. Die Liverpool Coastguard hatte sie um 13.30 Uhr alarmiert, nachdem der Skipper der „Tut Too“, der sich auf dem Weg von Barrow zum Glasson Dock befand, die Manövrierprobleme gemeldet hatte. Der Wind kam mit 20 Knoten aus Südwest und nahm zu. Die Yacht befand sich vier Meilen östlich der Station, wo es Untiefen gibt. Die 24 Fuß lange Yacht hätte von dem näher befindlichen, aber kleineren Rettungsboot „Vision of Tamworth“ jedoch nicht gegen die auflaufende Flut geschleppt werden können.
Dazu war die größere „Grace Dixon“ in der Lage, wenn die Yacht auf tieferem Wasser bliebe. Das Boot lief um 13.50 Uhr aus, gefolgt um 14 Uhr von dem Kleinen Boot. Dieses war als erstes längsseits und setzte einen Rettungsmann über. Dieser half, eine Schleppverbindung zur „Grace Dixon“ aufzubauen. Dann kehrte das kleine Boot angesichts des beständig schlechter werdenden Wetters rasch zu seiner Station zurück. Die Yacht wurde nach Roa Island eingeschleppt.
Am 5.4. wurde das RNLI-Boot aus Tenby um 13.50 Uhr von der Milford Haven Coastguard angefordert, nachdem die Yacht „Heather Belle“ nach Maschinenschaden einen pan-pan Ruf ausgestrahlt hatte. Sie befand sich mit zwei Personen an Bord sechs Meilen südöstlich von Caldey Island. Rasch war das Boot lokalisiert und wegen des stürmischen Wetters ein Rettungsmann zur Assistezn an Bord abgesetzt. Einer der Segler litt an extremer Seekrankheit, der andere hatte sich bei einem Sturz Rippenbrüche zugezogen. Die Yacht wurde gegen 16 Uhr nach Tenby eingeschleppt. Hier wurden die Segler medizinisch betreut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rena-Wrack wird neu kartiert
(08.04.14) Ende April 2014 soll eine komplette Sonar-Untersuchung des Wracks des gesunkenen Containerfrachters „Rena“auf dem Astrolabe Riff vor Tauranga in 3D abgeschlossen sein. Taucher, die den zweiten Schnitt an den Aufbauten vorbereiteten, hatten nach dem Wirbelsturm Lusi, der vom 15. auf den 16.3. durchzog, eine Veränderung der Lage bemerkt. Die Steuerbordschlagseite hatte auf 55 Grad zugenommen. Zwei Tage lang nahmen Taucher daraufhin eine visuelle Inspektion vor. Sie stellten keine Schäden am Riff durch die Bewegung fest. Mithilfe des Unterwassersonars ADUS wird nun ein 3D-Computermodell der Lage angefertigt, um einen Überblick über die Veränderungen zu bekommen und mögliche Effekte auf die Struktur. Auch die verbliebenen Bugreste werden untersucht. Die Eigner der "Rena", die, Daina Shipping Company, und die Versicherung erarbeiten derzeit gemeinsam an einem Papier mit dem Ziel der Zustimmung durch den Bay of Plenty Council, das restliche Wrack auf dem Riff zu belassen, sobald die Aufbauten entfernt sind. Weitere Bergungsarbeiten würden das marine Leben bis zu 10 Jahre lang stören.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Hansa Constitution” auf Landgang
(Bild: Corinne Vigniel)   Großbild klick!
Hamburger Containerfrachter vor Hongkong aufgelaufen
(07.04.14) Der deutsche Containerfrachter “Hansa Constitution”, 31730 BRZ (IMO-Nr.:9124524), lief am 6.4. im East Lamma Channel vierkant auf die Küste von Hong Kong zu, nachdem er bei Monsunwinden möglicherweise Maschinenausfall erlitten hatte. Vor den Augen zahlreicher Schaulustiger lief er vor dem Pok Fu Lam Distrikt an der Westseite von Hong Kong Island direkt auf das Ufer, nur vier Meter von einem Uferweg entfernt. Der193 Meter lange Frachter war auf der Fahrt von Yokohama nach Shenzhen gewesen. Da der Anker noch geworfen werden konnte, hatte er eine weiche Landung und konnte wenig später von Schleppern wieder flottgemacht werden. Er ankerte dann für weitere Untersuchungen in tieferem Wasser vor Pok Lu Fam, bevor es nach Shenzhen weiterging. Auch zwei Feuerlköschboote und zwei Taucherschiffe waren vor Ort im Einsatz. Die “Hansa Constitution” hat eine Tragfähigkeit von 34954 Tonnen, eine Containerkapazität von 2507 TEU, wurde 1997 erbaut und hat als Manager die Hansa Shipping GmbH & Co. KG in Hamburg.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bugschaden "Frank W"
(Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!
Kollision im Nord-Ostsee-Kanal
(07.04.14) Am 6.4. um 21:40 Uhr kam es auf dem Nord-Ostsee-Kanal bei Kilometer 18 zu einer Kollision. Der norwegische Flüssiggastanker "Yara Embla", 2474 BRZ (IMO-Nr.: 9279446), wurde von dem unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter "Frank W", 2528 BRZ (IMO-Nr.: 9374674), gerammt, der einen Ruderausfall erlitten hatte.
Der Tanker, der auf der Fahrt von Hamburg nach Fredericia war, erlitt Schäden am Vorschiff. Er erhielt die Erlaubnis, weiter nach Kiel zu laufen, wo er am 7.4. gegen vier Uhr für weitere Untersuchungen an der Bominflot Pier in Kiel festmachte. Die "Frank W", die auf der Fahrt von Kunda nach La Rochelle/Pallice war, durfte mit langsamer Fahrt die Reise nach Westen fortsetzen.
Ab der Weiche Kudensee erhielt sie aus Sicherheitsgründen Schleppereskorte bis zum Erreichen von Brunsbüttel, wo sie kurz vor Mitternacht in Ostermoor im Binnenhafen von Brunsbüttel festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



DGzRS bewahrte zwei Kutter vor Strandung
(07.04.14) Für zwei Fischer ist am Abend des 3.4. ihre Fangreise westlich des Eidersperrwerkes im Schlepp des Seenotrettungsbootes “Paul Neisse” zu Ende gegangen: Ihren manövrierunfähigen Kutter schleppten die Seenotretter der Station Eiderdamm sicher in den Hafen des Eidersperrwerkes. Fast zeitgleich verhinderte der Seenotkreuzer “Alfried Krupp” südlich der Nordseeinsel Borkum das Auflaufen eines Fischkutters mit zwei Fischern an Bord. Das MRCC alarmierte die Seenotretter der Station Eiderdamm gegen 16.30 Uhr: Der Krabbenkutter „Atlantik“ mit Heimathafen Tönning trieb manövrierunfähig etwa zehn Seemeilen westlich des Eidersperrwerkes – ein Tampen hatte sich im Propeller verfangen.
Der Kutter drohte bei nordöstlichen Winden der Stärke fünf und einem Seegang von einem halben bis einem Meter auf eine Untiefe aufzulaufen. Bereits kurze Zeit später traf die “Paul Neisse” vor Ort ein. Dort hielt ein anderer Kutter die „Atlantik“ provisorisch auf Position, aber aufgrund seiner zu geringen Maschinenleistung konnte er die 16 Meter lange „Atlantik“ nicht in Schlepp nehmen.
Für die nur zehn Meter lange “Paul Neisse” war dies dank ihrer 320-PS-Maschine kein Problem: Nachdem die Seenotretter eine Leinenverbindung hergestellt hatten, brachten sie den Krabbenkutter sicher in den Hafen des Eidersperrwerkes. Ebenfalls für zwei Fischer war der Seenotkreuzer “Alfried Krupp” der Station Borkum am Abend des 3.4. im Einsatz. Bei der Rückfahrt von einem anderen Einsatz bemerkten die Seenotretter den manövrierunfähigen Fischkutter „Odysseus“ mit Heimathafen Greetsiel, der etwa vier Seemeilen nördlich von Eemshaven auf die Untiefe Möwensteert zutrieb und aufzulaufen drohte.
Sofort setzte die “Alfried Krupp” bei nordöstlichen Winden der Stärke vier (und einem halben Meter Seegang ihr Tochterboot “Glückauf” aus, um den 17 Meter langen Kutter aus seiner Lage zu befreien. Die Seenotretter schleppten die „Odysseus“ aus der Gefahrenzone auf die östliche Seite der Fahrrinne. Dort war es den Fischern aufgrund der Wetterlage möglich, sicher zu ankern und den Schaden an der Maschine selbst zu reparieren.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter rammte Bremer Schleuse
(07.04.14) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter “NBP Limer”, 6668 BRZ (IMO-Nr.: 9505613) rammte am 4.4. um 4.40 Uhr beim Einlaufen nach Bremen die Schleuse Oslebshausen. Der 107 Meter lange Frachter lief wegen starker Strömung aus dem Ruder und rammte die Schleusenwand und das geöffnete Schleusentor. Die Schadenshöhe belief sich auf mindestens 30.000 Euro. Das Schiff wurde im vorderen Bugbereich beschädigt. Gegen den Kapitän wurde von der ermittelnden Wasserschutzpolizei Bremen ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eröffnet. Das Schiff verließ den Bremer Industriehafen am 6.4. gegen 15.30 Uhr wieder mit Kurs Antwerpen, wo es am 7.4. gegen 20 Uhr erwartet wurde. Die “NBP Liner” der Bockstiegel Reederei GmbH. & Co. KG in Emden hat eine Tragfähigkeit von 9273 Tonnen und wurde 2011 erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer mit Sand gelöscht
(07.04.14) Auf Deck des unter Malta-Flagge laufenden Bulkcarriers "Zina", 23322 BRZ (IMO-Nr.: 9486465), gerieten am Nachmittag des 4.4. Fässer mit Phosphin in Brand. Der Frachter lag in Amsterdam. Neun Mann der Crew wurden evakuiert, 11 blieben an Bord. Eine Kranbarg ging längsseits und deckte die Fässer mit Sand ab, womit der Brand erstickt wurde. Da kein Wind herrschte, stieg der Rauch senkrecht hoch und bedrohte keine anderen Hafengebiete. Die “Zina” hat eine Tragfähigkeit von 33861 Tonnen, wurde 2012 erbaut und hat als Manager die ukrainische Transship Bulk.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter mit ungesicherter Ladung in Kiel gestoppt
(07.04.14) Der zyprische Frachter “Merita” wurde von der Wasserschutzpolizei in Kiel am 4.4. gestoppt, als er die Kanalschleusen auf der Fahrt von Riga nach Ijmuiden passieren wollte. Zwei Partien der Decksladung aus Holzstämmen waren ohne weitere Sicherung in Querrichtung zum Schiff gestaut. Die Berufsgenossenschaft Verkehr entschied daraufhin, dass die "Merita" in Rendsburg festmachen sollte, um dort die Ladung umzustauen. Da in Rendsburg jedoch kein geeigneter Kran zur Verfügung stand, wurde das Schiff nach Kiel zurück beordert. Am 05.04. wurde im Ostuferhafen die Ladung umgestaut. Die “Merita” hat eine Tragfähigkeit von 4496 Tonnen und wurde 1985 erbaut. Manager ist die zyprische Amisco Ltd.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einhandsegler vor Martigues gerettet
(07.04.14) Das Crossmed Toulon- La Garde rettete am 5.4. einen 55-jährigen Segler von der Yacht “Le Pilourde” im Golf von Fos. Der Einhandsegler hatte um 20.30 Uhr nach Absetzen eines Notrufes sein Boot auf der Fahrt von Saintes-Maries-de-la -Mer nach Camargue aufgegeben, nachdem es Wassereinbruch erlitten hatte. Das SNSM-Boot aus Martigues und die Coastguard Port -Saint- Louis du Rhône kamen zu Hilfe. Ein Dauphin Helikopter und ein Dragon Helikopter des Zivilschutzes in Martigues lokalisierten den Segler, der Notraketen abschoss. Er wurde gerettet und nach Martigues gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubschlepper auf Donau-Schwarzmeer-Kanal gesunken
(07.04.14) Am 5.4. brach auf dem ungarischen Schubschlepper "Dunaföldvár", 624 ts (MMSI-Nr.: 243070406), auf dem Donau-Schwarzmeer-Kanal bei Kilometer 29.5 ein Feuer aus. Es entstand wohl durch einen Kurzschluss im Maschinenraum, als er mit sechs mit Eisenerz beladenen Bargen von Cernavoda kam und sich nahe der Abzweigung zum Kanal Poarta Alba-Midia befand. Die Crew von fünf Ungarn und zwei Rumänen konnte sich unbeschadet an Land retten, nachdem der Kapitän den Schubverband ans Ufer gesteuert hatte. Der Notfallinspektor des Kreises Dobrogea forderte zwei Feuerwehrmannschaften aus dem Standort Medgidia an. Die Feuerwehren konnten den Brand zwar nach fast fünf Stunden eindämmen, doch das Feuer wurde wenig später durch starken Wind nach 6 wieder entfacht. Es kam zu starker Rauchentwicklung.
Weil die Feuerwehren sich nur vom Ufer dem Brandherd nähern konnten wurde die Brandbekämpfung erschwert. Eine weitere Feuerwehrmannschaft kam zusätzlich zu Hilfe. ACN schickte zusätzlich ein Löschboot. Durch das Gewicht des Löschwassers sank der Schlepper schließlich, nur noch das Ruderhaus blieb sichtbar. Sorgen bereiteten die 90 Tonnen Bunkeröl. Es wurden Ölsperren ausgelegt und aus Galati eine Kranbarge angefordert. Die Bargen wurden weiter nach Cernavoda gebracht, von wo aus sie mit einem anderen Schubschiff zum Zielhafen Dunare transportiert werden sollten. Die „Dunaföldvár“ wurde 1989 erbaut und lief für die Ganz Danubius Hajó- és Darugyár Óbudai Hajógyár, Budapest/Óbuda. Sie ist 37,30 Meter lang, 8,1 Meter breit und hat 1,95 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bagger auf Frachter abgestürzt
(07.04.14) Im Hafen von Mauritius stürzte am 2.4. ein Bagger auf das Deck des unter Malta-Flagge laufenden Bulkcarriers “Adelina”, 22223 BRZ (IMO-Nr.: 9595785), der Alloceans Shipping. Das Schiff war gerade dabei, Mais und Soja zu löschen, als der Hyundai-Bagger abstürzte, als er auf das Deck gehoben werden sollte. Der 15-Tonnen-Bagger hing in Trossen, die nur für sieben Tonnen ausgelegt waren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulker nach schwerer Kollision im Hafen
(07.04.14) Der Bulkcarrier "CN Jumbos", der bei der Kollision mit der "Anton Topic" schwerste Schäden erlitten hatte, wurde am 5.4. nach Laem Chabang eingeschleppt, wo er um 15.20 Uhr zur Ausführung provisorischer Reparaturen festmachte. Er war unbeladen auf der Fahrt Laem Chabang – Kho Sichang gewesen. Die "Anton Topic", die am Backbordbug erheblich beschädigt war, setzte unterdessen die Reise nach Pasir Gudang fort, wo sie ihre Ladung löschen sollte, bevor es vermutlich in Singapur zur Reparatur ging.
Quelle:Tim Schwabedissen



Briese-Frachter vor Lesbos gerammt
(07.04.14) Der unter Cook-Islands-Flagge laufende Bulkcarrier “Angel Alia”, 13695 BRZ (IMO-Nr.: 8907577), und der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter “Ameland”, 5313 BRZ (IMO-Nr.: 9434761), kollidierten am Morgen des 5.4 rund 19 Meilen nordwestlich der griechischen Insel Lesbos im Mittelmeer. Beide Schiffe konnten ihre Reise fortsetzen. Die “Angel Alia” ging auf der Reede von Tuzla vor Anker. Die “Ameland”, die auf der Fahrt von Istanbul nach Lorient war, wurde an Backbordseite getroffen und erlitt Risse und Beulen oberhalb der Wasserlinie. Die 17 Syrier auf der "Ameland" blieben ebenso wie die 11-köpfige russische Crew der “Angel Alia" unversehrt. Die “Angel Alia” hat eine Tragfähigkeit von 22273 Tonnen, wurde 1990 erbaut und hat als Manager die türkische Brave Sea Trading Maritime. Die “Ameland” hat eine Tragfähigkeit von 6390 Tonnen, wurde 2009 erbaut und läuft für die Briese Schifffahrts GmbH. & Co. KG in Leer.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motorboot vor Shinnecock brennend aufgegeben
(07.04.14) Die Coast Guard rettete am 6.4. drei Personen, deren Motorboot vor Shinnecock, New York, in Brand geraten war. Ein anderes Schiff hatte das brennende Boot entdeckt und die Coast Guard Long Island Sound alarmiert. Das Boot trieb nahe des Shinnecock Inlet. Ein Rettungsboot der Coast Guard Station Shinnecock und die South Hampton Bay Constables kamen zu Hilfe. Der 36 Fuß lange Kabinenkreuzer stand bei ihrem Eintreffen in hellen Flammen, die Crew hatte nach dem Scheitern von Löschversuchen eine Rettungsinsel ausgebracht und hatte diese bestiegen. Das Boot aus Shinnecock nahm die Schiffbrüchigen auf. Trotz der kurzen Zeit, die bis dahin vergangen war, hatten sie erste Anzeichen von Unterkühlungen. Nur zwei trugen Rettungswesten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boot in Surnadal ausgebrannt
(07.04.14) Am 7.4. um 7:09 Uhr wurde die Polizei über einen Bootsbrand in der Marina Surnadal informiert. Die Mooringleinen waren durchgebrannt, und das rund sieben Meter lange Holzboot trieb von seinem Liegeplatz weg. Da es aber innerhalb der Molen driftete, konnte die Feuerwehr es rasch erreichen. Es wurde von dem Feuer völlig zerstört. Um 7.30 Uhr lag es ausgebrannt im flachen Wasser auf der Seite.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf Geisterfahrt vor Helsingborg
(07.04.14) Der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Frachter “San Remo", 1283 BRZ (IMO-Nr.: 6507983), kam am Abend des 5.4. rund drei Meilen vom Kurs ab und drohte die Pier in Helsingborg in zu rammen. Mehrere Schiffe und die Verkehrszentrale versuchten vergeblich, es zu erreichen, doch es reagierte auf keinen Anruf. Es querte den belebten Schifffahrtsweg zwischen Helsingborg und Helsingör mit neun Knoten und zwang andere Schiffe zum Ausweichen.
Etwa eine Minute vor der drohenden Havarie drehte es ab und ging auf Südkurs. Die schwedische Coast Guard setzte von der "KBV 034" ein RIB aus und ging südlich von Råå an Bord. Der 58-jährige russische Kapitän wurde alkoholisiert auf der Brücke angetroffen, er hatte 0.58 Prmille und musste umgehend eine Strafe von 16000 schwedischen Kronen zahlen. Das Schiff war mit Rapsmehl von Falkenberg nach Kalmar unterwegs. Der 1. Offizier übernahm das Kommando, und am 6.4. kurz nach Mitternacht machte der Frachter in Swinemünde fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach vermissten fortgesetzt
(07.04.14) Das spanische Patroullienboot "Corvo Mariño" setzte am 7.4. die Suche nach den vermissten beiden Crewmitgliedern des Trawlers "Mar de Marin", 185 BRZ (IMO-Nr.: 8808721), im südlichen Bereich des Ria de Vigo und vor den Cies-Inseln fort. Die „Piscas 1“ und die „Salvamar Mirach“ fokussierten sich auf die Bereiche vor Vigo und Pontevedra. Ein Team von sechs Tauchern von GEAS und Salvamente Maritimo hatte in den vergangenen Tagen vergeblich versucht, zum Wrack vorzustoßen, doch die starke Strömung und die Netze und Taue ums Wrack verhinderten ein Eindringen.
Auf der Brücke sollten sie nach den Vermissten Manuel Dominguez und Alexander Niketiah suchen. Derweil verholte der reparierte Kollisionsgegner, der unter Singapur-Flagge laufende Autocarrier "Baltic Breeze", 29979 BRZ (IMO-Nr.: 8312590), zum Roro-Anleger in Vigo, wo die Beladung mit Autos für Algerien begann. Wenn die Anhörung der Schiffsführung am 7.4. beendet war, sollte er am Nachmittag auslaufen.
Derweil gelang es einem halben Dutzend Tauchern am Wrack des portugiesischen "Santa Ana" (MMSI-Nr.: 263457000), die Leiche des letzten noch vermissten Besatzungsmitgliedes zu entdecken. Der Körper von Manuel Tajes war in Netze zwischen Schiff und Felsen gewickelt. Er wurde geborgen und an Bord der “Rigel Salvamar" zur Obduktion nach Avilés gebracht. Die Taucher stellten fest, dass das Schiff sich inzwischen vom Felsen gelöst hatte, der ihm zum Verhängnis geworden war, und nun 30 Meter von ihm entfernt auf der Backbordseite auf dem Meeresgrund lag.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf indischem Schlepper
(07.04.14) Am 6.4 brach auf der INS „Matanga“ am Naval Dockyard in Mumbai. Gegen 15 Uhr ein Feuer aus. Der Schlepper lag zur Reparatur im Trockendock. Eine Privatfirma führte Schweißarbeiten durch, als Isolationsmaterial in Brand geriet. Der Brand konnte rasch von der Crew assistiert von der Naval Dockyard Fire Station gelöscht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor Untergang bewahrt
(07.04.14) Das Boot der Arklow-RNLI rettete am 5.4. die zweiköpfige Crew einer sinkenden 33-Fuß-Yacht in stürmischer See. Die Seenotretter wurden um 14.45 Uhr alarmiert. Die “Ger Tigchelaar” lief zu der vier Meilen östlich von Arklow befindlichen Yacht und setzte sofort nach Eintreffen zwei Lenzpumpen über. Da diese aber nicht gegen den Wassereinbruch ankamen, wurde die Crew abgeborgen. Auch die “Granuaile” der Commissioners of Irish Lights vessel Granuaile und ein Helikopter der Irish Coast Guard waren vor Ort. Die “Granuaile” konnte die fast gesunkene Yacht mit Trossen sichern und ihre stärkeren Pumpen in Betrieb nehmen. Es gelang, das Boot so vor dem Untergang zu bewahren und nach Arklow einzuschleppen..
Quelle:Tim Schwabedissen



Ausgebranntes Sportboot gesunken
(Bild: Inger Skage)   Großbild klick!
Sportboot bei Bergen ausgebrannt und gesunken
(04.04.14) Ein Sportboot geriet am 3.4. gegen 16 Uhr im Loddefjord in Brand. Feuerwehr und Polizei rückten zur Unglücksstelle in Bjørndalspollen aus, wo das Boot vertäut lag. Es kam zu starker Rauchentwicklung. Der Eigner berichtete, er habe gerade Ausrüstung an Land gebracht, als er den Brand entdeckte. Er drehte sich um und entdeckte aufsteigenden Qualm. Er versuchte noch, an einen Feuerlöscher zu kommen, doch die Hitze war bereits zu stark. Auch der Versuch, mit einem Wasserschlauch den Brand zu löschen, scheiterte, weil das Wasser noch abgestellt war in der Marina. Binnen kürzester Zeit stand das Boot in Vollbrand und sank schließlich. Nur noch der Bug ragte aus dem Wasser. Um 16.20 Uhr wurde konstatiert, dass das Feuer erloschen war, und eine Ölsperre wurde um das Wrack ausgebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Swift Split
(Bild: Johan Ship)   Großbild klick!
Aufgegebener Bulkcarrier abgeschleppt
(04.04.14) Am 31.3. wurde der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Swift Split", 18047 BRZ&xnbsp;(IMO-Nr.: 8105260), von dem Ankerziehschlepper "Dola" (IMO-Nr.: 6826793), im Hafen von Douala auf den Haken genommen. Er hatte dort seit etlichen Jahren aufgegeben gelegen, zuletzt in gesunkenem Zustand. Während des Verholens wurde unablässig weiter Wasser aus den Laderäumen über die Steuerbordseite des stark angeschlagenen Schiffes gepumpt. Der Frachter war bereits im Mai 2010 in Douala von der Mannschaft verlassen worden, nachdem diese keine Heuern mehr erhalten hatte. Im Juli 2011 war er in Douala vergeblich zur Auktion angeboten worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter Hamburger Reeder trieb vor Gallipoli
(04.04.14) A, 2.4. erlitt der unter Marshall Islands-Flagge laufende Containerfrachter "Ork Kalkavan", 10308 BRZ (IMO-Nr.: 9236274),&xnbsp;vor Gallipoli Maschinenschaden und kam ins Treiben. Der türkische Schlepper "Kurtama 10" wurde zu Hilfe geschickt, um am folgenden Morgen war der Havarist um 03:40 Uhr vor Sevketiye gesichert. Der Frachter war von Izmit nach Mersin unterwegs und hatte eine 17-köpfige Crew an Bord. Die „Orkun Kalvakan“ hat eine Tragfähigkeit von 12457 Tonnen, wurde 2002 erbaut und läuft für das Kalkavan Shipmanagement in Hamburg.
Quelle:Tim Schwabedissen




Yacht vor Panama City in Seenot
(04.04.14) Die 37 Fuß lange Yacht „The Good Life“ erlitt am 3.4. rund 90 Meilen nördlich von Panama City im Golf von Mexiko Wassereinbruch. Die Coast Guard St. Petersburg fing einen Notruf auf und ermittelte, dass das Boot mit einem Mann an Bord drei Tage zuvor von Fort Meyers nach Mobile ausgelaufen war. Nach dem Verlassen von Tampa fiel dann der Motor aus, und 90 Meilen südwestlich von Cape San Blas begann langsam Wasser einzudringen. Um 12.30 Uhr aktivierte der Skipper den Notruf. Eine HC-144 Ocean Sentry aus Mobile und ein 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station Panama sowie das 87 Fuß lange Patroullienboot „Coho“ kamen der „The Good Life“ zu Hilfe. Die HC-144 lokalisierte das Boot und lenkte die Hilfsschiffe zu ihrer Position. Der Skipper wurde an Bord des Rettungsbootes genommen, die Yacht von der „Coho“ auf den Haken genommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Südkoreanische Küstenwache rettet nordkoreanische Schiffbrüchige
(04.04.14) Der unter mongolischer Flagge laufende Frachter „Grand Fortune 1“, 4303 BRZ (IMO-Nr.: 8611805), sank am 4.4. um 1.40 Uhr vor der südkoreanischen Küste. Zuvor war die Ladung von 6500 Tonnen Eisenerz, mit der er von Chongjin in Nordkorea ins chinesische Yangzhou unterwegs gewesen war, in stürmischer See übergegangen. Außerdem waren 50 Tonnen Schweröl an Bord. 15 Minuten nach dem ersten Notruf riss der Funkkontakt ab. Von der 16-köpfigen nordkoreanischen Crew konnten in den Nachtstunden nur drei Mann aus der aufgewühlten See lebend gerettet werden.
Sie wurden in ein Krankenhaus in Jeju gebracht. Zwei weitere Seeleute trieben tot an der Unglücksstelle rund 74 Kilometer südlich von Geomun, 11 Mann wurden noch vermisst. Die Küstenwache von Yeosu leitete mit 20 Schiffen und sechs Hubschraubern eine Suchaktion ein. Auch die japanische Coastguard wurde um Hilfe gebeten. Der Frachter war regelmäßig zwischen China und Nordkorea unterwegs. Die „Grand Fortune 1“ wurde 1987 erbaut und war 110 Meter lang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff auf Sandbank gelaufen
(04.04.14) Auf Höhe der Reeser Rheinpromenade lief in der Nacht zum 3.4. ein belgisches Binnenschiff auf Grund. Ein holländisches Schubschiff versuchte am Morgen vergeblich, den Havaristen flottzumachen, der auf einer Sandbank festsaß. Die Wasserschutzpolizei sicherte die Unfallstelle, während ein Schwimmbagger von der angrenzenden Flutmulden-Baustelle damit begann, einen Teil der Eisenerzladung auf einen Ponton zu leichtern. Nach eineinhalb Stunden war das Umladen beendet. Die Fracht sollte später wieder an Bord genommen werden, bevor die Fahrt rheinaufwärts fortgesetzt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Tote aus 155 Metern Tiefe geborgen
(04.04.14) Die Leiche eines der beiden Besatzungsmitglieder des norwegischen Kutters "Carina" wurde am Abend des 2.4. im Farsund von einem ROV aus dem Ruderhaus geborgen und aus 155 Metern Wassertiefe an die Wasseroberfläche gebracht. Auch der zweite Mann konnte am 3.4. gegen 15 Uhr hochgeholt werden. Der erste war am 18.3. entdeckt worden, zwei Wochen, nachdem das Wrack gefunden worden war. Die Leiche des zweiten konnte erst später ausfindig gemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erstmals Taucher am Wrack der „Mar de Marin“
(04.04.14) Die Suche nach den beiden vermissten Besatzungsmitgliedern des spanischen Trawlers "Mar de ??Marin" wurde am 3.4. zu Wasser und aus der Luft fortgesetzt und das Suchgebiet zum Ria de Noia ausgeweitet. Beteiligt waren die "Sebastian de Ocampo", "Serra do Barbanza", "Salvamar Sargadelos" und "Salvamar Mirach". Ein ROV untersuchte derweil weiter das Wrack des auf ebenem Kiel liegenden Schiffes in 57 Metern Tiefe von der "Don Inda" aus. Die Sicht betrug nur einen Meter. Am Nachmittag stiegen vier Taucher von GEAS und zwei von Salvamente Maritimo zum Wrack ab, doch starke Strömung und schlechte Sicht verhinderten eine genauere Inspektion. Die "SAR Gavia" diente dabei als Tauchplattform.
Sowohl die "Don Inda" wie auch "SAR Gavia" machten am Abend im Transatlantic Dock in Vigo fest. Am Morgen des 4.4. ging die Suche weiter. Vor Ort waren neben mehreren Helikoptern das Patroullienboot „Tabarca“, die „Sebastian Docampo“ der Marine, die „Serra do Barbanza“ von Xunta sowie wiederum die „Salvamar Sargadelos“ und „Salvamar Mirach“ von Salvamente Maritimo zwischen Corrubedo und Punta Insua im Einsatz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Frachter rosten bei Paphos dem Ende entgegen
(04.04.14) Es ist nun 16 Jahre her, dass der Frachter „Demetrios II“ auf die Felsen von Paphos lief und ist trotz des jahrzehntelangen Einflusses von Wind und Wellen weiterhin ein gut sichtbares Wahrzeichen und beliebtes Fotoobjekt. Nach der Strandung im März 1998 war alles Brauchbare vom Wrack heruntergeholt worden. Das Schiff war damals mit einer Ladung Holz von Griechenland nach Syrien unterwegs gewesen. Die achtköpfige Crew wurde gerettet. Es stellte sich heraus, dass die Patente des griechischen Kapitäns und seines 1. Offiziers aus Pakistan Fälschungen waren. Mehrere Pläne, das Schiff auf tiefem Wasser als Tauchspot zu versenken, scheiterten in den folgenden Jahren. Die Anwohner und Touristen hatten inzwischen eine enge Verbindung zu dem Wrack. Doch durch die Korrosion ist das Schiff auch ein Gefahrenherd geworden. Ein Abschleppen erscheint inzwischen aber auch zu riskant.
Nur wenige Kilometer entfernt liegt seit Dezember 2011 ein weiterer Frachter, die „Edro III“, auf Grund. Auch sie zieht täglich viele Menschen an. Er hat auch die Winterstürme gut überstanden. Der albanische Frachter hatte Maschinenschaden erlitten und war kurz vor Weihnachten vor drei Jahren mit seiner 11-köpfigen Crew gestrandet. Ein Helikopter der britischen Base barg die Albaner und Ägypter ab. Erst 2013 wurde begonnen, den Diesel und andere umweltgefährdende Stoffe abzupumpen, doch die Regierung stoppte diese Arbeiten wieder wegen ungeklärter Versicherungsfragen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tankerkollision in Matarani
(04.04.14) Von Callao kommend erlitt der unter Singapur-Flagge laufende Tanker “Trans Catalonia”, 13005 BRZ (IMO-Nr.:9176694), beim Ansteuern von Pier 1-A in Matarani.am 2.4. um 6.30 Uhr Maschinenausfall. Manövrierunfähig rammte er den unter Marshall Islands-Flagge laufenden Tanker “Fairchem Silver”, 11731 BRZ (IMO-Nr.: 9423621), der seit dem 1.4. im Hafen lag und eine aus Mejillones kommende Ladung Ethanol an Pier 1-C löschte. Der Unfall ereignete sich beim Manövrieren im Wendebecken. Die “Fairchem Silver” wurde mit großer Wucht gegen die Pier 1-C gedrückt und riss sich los. Die „Trans Catalonia“ erlitt erhebliche Schäden am Steuerbordbug, der aufgerissen wurde. Es kam zu einem zeitweiligen Austritt von Ethanol, bis die Hafenarbeiter die Temperatur auf 32 Grad bringen konnten, bei der sich die Flüssigkeit verdickt. Die Havaristen blieben zu den notwendigen Untersuchungen vorerst an den Piers von Matarani-TISUR.
Quelle:Tim Schwabedissen



Prins Willem von Harlingen nach Kampen verschleppt
() Am 1.4. erreichte das nach dem Großbrand an Bord erst teilweise wiederhergestellte Wrack der Kogge „Prins Willem“ am Haken des Schleppers „Vlieland“ und assistiert von der“Johannes J“ von Harlingen kommend den Hafen von Kampen. Am 30.7.2009 war die Replik eines VOC-Schiff in Den Helder von einem Feuer völlig zerstört worden. Danach wurde sie auf der Talsma-Werft restauriert. Ursache des Feuers war seinerzeit vermutlich eine Fehlfunktion des Kühlsystems an der Bar des Schiffes gewesen. Am 5.11. erwarb die Werft das Wrack. Am 11.12. wurde der Rumpf nach Harlingen geschleppt. Die Sanierung wurde auf rund vier Jahre geschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Sundt Flyer" schleppt überladenes Anglerboot
(Bild: NSSR)   Großbild klick!
Zu viel Fisch gefangen – Angelboot drohte mit deutschen Touristen zu sinken
(03.04.14) Am 2.4. um 18.16 Uhr drohte ein mit vier Mann besetztes, 20 Fuß langes Motorboot südlich von Skrova zu sinken. Nachdem Bodø Radio die Notmeldung verbreitete, hielten mehrere Schiffe auf das Boot zu, auch ein Rettungshubschrauber stieg auf. Das Rettungsboot „Sundt Flyer" erreichte das Boot der Lofotferie Kabelvåg, und die Insassen, vier deutsche Angeltouristen, wurden auf dem Bug stehend vorgefunden. Das Heck lag unter Wasser.
Die Schiffbrüchigen berichteten, dass der Motor ausgefallen sei, während sie am Fischen waren. Dann entdeckten sie einen Wassereinbruch. Dieser erfolgte so schnell, dass es nicht gelang, die wasserdichten Türen zu schließen, und auch der Motorraum lief voll. Minuten später wäre das Boot komplett gesunken. Das Rettungsboot konnte den Havaristen nach Kabelvåg schleppen, wo er aus dem Wasser gehoben wurde. Als Ursache des Wassereinbruchs wurde festgestellt, dass das Boot schlicht überladen war – die Männer hatten einen so guten Fang gemacht, dass die zulässige Höchstlast überschritten worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Belle Ami
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Yacht hatte Feuer an Bord und Wassereinbruch
(03.04.14) Die US Coast Guard kam der 70 Fuß langen Motoryacht „Belle Amie“ und deren fünfköpfiger Crew zu Hilfe, nachdem sie am 2.4. um 8.47 Uhr rund 50 Meilen östlich von Fernandina Beach, Florida, in Brand geraten war. Um 9.40 Uhr war es der Crew geraten, das Feuer zu löschen, doch hatte das Boot Wassereinbruch und Maschinenausfall erlitten. Die fünf legten Rettungswesten an, während die Coast Guard der Station Mayport sowie das 85 Fuß lange Patroullienboot „Diamondback“ und zwei Coast Guard Helikopter zu Hilfe kamen.
Die 56 Fuß lange „Tippe Canoe“ blieb bis zum Eintreffen der Rettungskräfte um 10.30 Uhr vor Ort. Zwei Besatzungsmitglieder stiegen am Nachmittag auf ein 45-Fuß-Boot über. Zwee Rettungsmänner gingen an Bord der Yacht und unterstützten die an Bord verbliebenen drei Personen. Die „Diamondback“ nahm den Havaristen auf den Haken und erreichte gegen 21 Uhr die Mündung des St. Johns River, wo das 45-Fuß-Boot der Station Mayport übernahm und die „ Belle Amie“ zur St. Johns Boat Company zog.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einhandseglerin nach Cowes eingeschleppt
(03.04.14) Ein 23 Fuß langer Gaffelkutter musste am 2.4. von einem Boot der RNLI auf den Haken genommen und nach Cowes eingeschleppt werden. Die Skipperin, die allein an Bord war, hatte die Solent Coastguard um Hilfe bitten müssen, nachdem sich eine Leine um den Propeller gewickelt hatte und die ketschgetakelte Yarmouth 23 dicht an die Norris Tonne herangetrieben war. Sie befand sich auf der Fahrt von Cowes nach Gosport. Um 10.39 Uhr war eine Schleppverbindung hergestellt, und während ein Rettungsmann zur Unterstützung der Seglerin an Bord der Ketsch gegangen war, wurde sie zur Shepards Wharf Marina gezogen, wo sie um 11.07 Uhr sicher vertäut war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luxusyacht von Feuer zerstört
(03.04.14) Die Yacht „Jeanneau 36i“ brannte am 31.3. im Mercury Yacht Harbour in Hamble aus. Die Luxusyacht der Hamble School of Yachting geriet in der Marina in Brand, nachdem sich die Maschine überhitzte. Die Flammen ließen Gasflaschen an Bord explodieren, und Flammen schossen meterhoch empor. Binnen Minuten stand das Boot in Vollbrand, und der Mast stürtze über Bord. Eilig zogen Hafenarbeiter andere Schiffe aus dem Gefahrenbereich. Nachdem der Brand gelöscht war, musste das Wrack ausgepumpt werden, um einen Untergang abzuwenden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Barkasse drohte in Hamburg zu sinken
(03.04.14) Durch einen technischen Defekt drohte am Nachmittag des 2.4. die 12 Meter lange Hamburger Hafenbarkasse „Cisne“ im Hamburger Binnenhafen zu sinken. Die Feuerwehr wurde alarmiert und lenzte das Boot aus. Durch eine Leckage in einem Toilettenschlauch waren große Mengen Wasser in das Schiff eingedrungen. Das Leck konnte lokalisiert und abgedichtet werden Auch ein Löschboot war vor Ort, musste aber wieder abdrehen, weil es nicht nahe genug an die Barkasse herankam.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rheinfähre nach Kollision betriebsunfähig
(03.04.14) Nach einer Kollision am frühen Morgen des 2.4. musste die Fähre Rheinfähre „Peter Pan“ (MMSI-Nr.: 211032771), die zwischen Leopoldshafen und dem pfälzischen Leimersheim verkehrt, stillgelegt werden. Ein flussaufwärts laufender französisches Containerschiff war auf der Fahrt von Holland nach Breisach gegen sechs Uhr mit der am Ufer liegenden Fähre kollidiert und schob sie einen Meter weit aufs Land.
Dabei wurde die Auffahrrampe der Fähre verschoben. Die Schadenshöhe belief sich auf 50.000 Euro. Drei Autos und vier Radfahrer hatten sich an Bord befunden, insgesamt etwa sieben bis acht Personen. Sie warteten auf die erste Fahrt zum anderen Rheinufer. Es kam aber niemand zu Schaden. Am 3.4. ging die „Peter Pan“ wieder in Fahrt. Das Containerschiff wurde an der rechten Außenseite im Heckbereich 1,30 Meter oberhalb der Wasserlinie auf etwa 30 bis 40 Zentimeter Länge aufgerissen.
Es durfte noch bis in den Hafen Karlsruhe weiter fahren, wo ein vorläufiges Weiterfahrverbot durch die Wasserschutzpolizei ausgesprochen wurde. Das Schiff wurde dort durch Unfallsachverständige begutachtet. Der Schaden wurde auf 100.000 Euro geschätzt. Ursache für den Unfall ist vermutlich ein nautischer Fehler gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ersatzfähre nach Havarie in Stigsnæs von Pendlern blockiert
(03.04.14) Am Abend des 31.3. kollidierte die dänische Fähre "Agersø III", 406 BRZ (IMO-Nr.: 9649677),&xnbsp;bei dichtem Nebel mit der Außenmole von Stigsnæs und musste wegen Schäden am Bug aus dem Betrieb genommen werden. Sie ging am 1.4. nach Svendborg in die Werft zur Reparatur. Die Fähre "Omø" wurde mit einem Notfahrplan auf die Route von uns nach Agersø gebracht. In Omø gab es nun aber aber Verdruss wegen des eingeschränkten Fahrplans, bei dem die erste Morgenfahrt von Stigsnæs um fünf Uhr ausgesetzt worden war. Dies verhinderte aber die pünktliche Anreise von Anwohnern zu ihren Arbeitsplätzen um sechs Uhr. Deshalb blockierten sie am 2.4. die „Omø“ am Abend mit einem Motorboot, einem Kutter und 70 Personen, um deren Auslaufen am Vorabend zu verhindern. Erst um 4.30 Uhr wurde die Blockade beendet, und die Pendler liefen pünktlich nach Agersø aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre lief vor Lote auf Grund
(03.04.14) Die norwegische Fähre "Gulen", 1587 BRZ (IMO: 8816027),&xnbsp;lief am 2.4. gegen 20 Uhr von Anda kommend in Lote auf Grund. Dabei erlitt sie Schäden am Bug und musste aus dem Betrieb genommen werden. Nach der Havarie waren zusätzlich noch technische Probleme aufgetreten, die es erst zu lösen galt. Wie lange der Ausfall dauern würde, war noch unklar. Als Ersatz machte Fährbetreiber Fjord 1 gegen 22 Uhr die kleinere „Sunnfjord“ aus, die aber erst aus Måløy überführt werden musste, um am Morgen des 3.4. in Dienst zu gehen. Die Polizei in Eid nahm zur Havarie der „Gulen“ Ermittlungen auf.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sechs Tote bei Fährunglück in Lagos
(03.04.14) Ein nigerianisches Fährboot der Bell Marine Services kenterte am 2.4. gegen 18 Uhr auf der Fahrt von Ebute Ero nach Majidun zwischen der Eko Bridge und den Ikorodu Waterways in Lagos. Mindestens sechs Fahrgäste kamen bei dem Unglück auf dem Majidun River ums Leben, 22 weitere wurden gerettet. Es handelte sich überwiegend um Arbeiter auf dem Heimweg.
Quelle:Tim Schwabedissen



ROV untersuchte Wrack der „Mar de Marin“
(03.04.14) Der spanische Schlepper&xnbsp;"Don Inda", 3646 BRZ (IMO-Nr.: 9338010), verließ am 2.4. gegen 19 Uhr den Hafen von Vigo und nahm Kurs auf die Untergangsstelle des Trawlers „Mar de Marin", 185 BRZ&xnbsp;(IMO-Nr.: 8808721), um mit einem Comanche ROV das Wrack zu inspizieren in Vorbereitung eines geplanten Tauchereinsatzes. Das ROV war mit Scheinwerfern und Kameras ausgestattet und sollte das Wrack von außen unter die Lupe nehmen. Es fand den Trawler aufrecht auf dem Grund liegend vor mit losen Leinen und Netzen über die Seite hängend, was den Tauchereinsatz verkomplizierte.
Die Taucher warteten an Bord der „SAR Gavia“, 907 BRZ (IMO-Nr.: 9525742), auf ihren Einsatz. Sie war auch mit einer Taucherglocke ausgestattet. Am 3.4. um 7.50 Uhr lief sie zur Unglücksstelle aus, wo sich auch die „Salvamar Girach“ (MMSI-Nr.: 224069950), befand. Die Suche nach Mallo M. Dominguez aus Marin und Alexander Nketiah aus Ghana dauerte zu Wasser, zu Land und aus der Luft an. Das Suchgebiet wurde in Richtung Pontevedra und Arosa verschoben, nachdem Fischkisten und ein Überlebensanzug bei A Lanzada antrieben. Am Vorabend war die Aktion gegen 19 Uhr unterbrochen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



ROV barg Toten in hundert Meter Tiefe
(03.04.14) Nachdem am 17.3. der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Beagle III", 12630 BRZ (IMO-Nr.: 9478353), nach Kollision mit dem südkoreanischen Containerschiff "Pegasus Prime", 7406 BRZ (IMO-Nr.: 9283162), in der Bucht von Tokio gesunken war, ließ die Reederei mit einem ROV nach den vermissten acht Besatzungsmitgliedern suchen. Von den 20 Mann an Bord waren 12 nach der Kollision gerettet worden, von denen eines später starb. Der Frachter liegt im Urga-Fahrwasser in rund 100 Metern Wassertiefe. Es gelang dem ROV inzwischen, die Leiche eines 23-jährigen Chinesen mit seinen Greiferarmen aus dem Wrack zu bergen.
Quelle:Tim Schwabedissen



ROV soll Tote aus Kutterwrack bergen
(03.04.14) Am 2.4. wurde begonnen, einen der beiden toten Fischer des Kutters „Carina“ aus dem Wrack zu bergen. Der Kutter war am 12.2. in stürmischer See zwischen Lindens und Farsund untergegangen. Zwei ROVs sollten nun beide Opfer an die Wasseroberfläche holen. Die norwegische Küstenwache und Polizei waren bis zum Abend im Einsatz. Anfang März hatte die Operation wegen ungünstiger Wetterlage verschoben werden müssen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Honrsneset aufgelaufen
(03.04.14) Ein Kutter lief am 2.4. um 15.05 Uhr vor Hornsneset nördlich des Brønnøysund auf Grund. Das Rettungsboot "Uni Helgeland" kam dem Havaristen zu Hilfe und hatte ihn um 15.44 Uhr wieder flottgemacht. Es war allerdings eine erhebliche Menge Wassere eingedrungen, dass erst mit einer Bilgenpumpe gelenzt werden musste, ehe der Havarist abgeschleppt werden konnte. Um 16.10 Uhr war der Kutter im Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Barcelona in Flammen aufgegangen
(03.04.14) Am 3.4. kam ein peruanischer Fischer ums Leben, als der Kutter „L’Escandall“ 12 Meilen vor Barcelona in Flammen aufging. Ein Kurzschluss hatte zu einem Brand im Maschinenraum geführt, und nachdem Löschversuche fehlgeschlagen waren, musste die vierköpfige Crew ins Wasser springen. Drei konnten von einem anderen Schiff, das sich in der Nähe befand, gerettet werden, der vierte wurde um 8.30 Uhr eine Meile von der Unglücksstelle entfernt von einem der insgesamt 12 Suchschiffe tot aufgefunden. Er starb an Unterkühlung. Einer der Geretteten kam mit Verbrennungen zweiten Grades, die er sich bei den Löschversuchen zugezogen hatte, ins Krankenhaus. Der Schlepper „Montclar“ wurde von der Hafenbehörde in Barcelona beauftragt, zu versuchen, den Brand auf dem Kutter zu löschen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Schlepper in Seattle
(03.04.14) Am späten Nachmittag des 2.4. brach auf dem amerikanischen Schlepper "Samson Mariner", 158 BRZ (MMSI-Nr.: 303496000), der an der Ballard Bridge in Seattle lag, im Maschinenraum ein Feuer aus. Die "Samson Mariner" lag an Dock III, als das Feuer in einem Farbenschapp entstand. Die Crew versuchte vergeblich, die Flammen zu löschen. Alle 14 Mann konnten sich unversehrt an Land retten. Das Seattle Fire Department war mit über 60 Mann im Einsatz. Nachdem Versuche, den Brand mit Wasser zu löschen, fehlschlugen, gelang es, den vom Brand betroffenen Raum abzuschotten, sodass das Feuer erstickte. Nach 30 Minuten war es aus, und der Brandschaden konnte auf einen Raum begrenzt werden. Allerdings wurden die übrigen Schiffsräume stark verraucht. Der Schlepper war gerade auf einen Einsatz in Sitka vorbereitet worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier liegt schwer beschädigt vor Pattaya
(03.04.14) Der griechische Bulkcarrier „CN Jumbos“, 16418 BRZ (IMO-Nr.: 9111371), lag nach der Kollision mit dem liberianischen Bulkcarrier „Anton Topic“, 26250 BRZ (IMO:9107679), am 3.4. weiterhin im Golf von Siam vor Pattaya. Der Frachter war im Vorschiffsbereich an Backbordseite schwer beschädigt und eingedrückt worden. Nach der Kollision am 30.3. hatte die Crew zunächst die Boote klargemacht und Rettungsinseln am Heck ausgebracht. Dann gelang es aber, den Havaristen durch ein Umtrimmen um fünf Grad nach Steuerbord zu stabilisieren. Die „Anton Topic“ war am Backbordbug beschädigt worden, konnte aber am 1.4. die Reise nach Mypasirgudang in Malaysia fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack alten Forschungsschiffes wurde zum historischen Ort erklärt
(03.04.14) Die National Ocean Agency hat das Wrack des Dampfers „Robert J. Walker“, der einst bei der U.S. Coast Survey, einer Vorgängerorganisation der NOAA, ins National Register of Historic Places eingetragen. Er hatte einst die Golfküste samt der Mobile Bay und der Florida Keys vor dem amerikanischen Bürgerkrieg kartiert. Als das Schiff am 21.6.1860 im Sturm 10 Meilen vor dem Absecon Inlet an der Küste von New Jersey sank, kamen 21 Mann ums Leben.
Die Crew hatte die Forschungsarbeiten im Golf von Mexiko beendet und war auf der Fahrt nach New York, als der Seitenraddampfer von einem Schoner gerammt wurde und binnen einer halben Stunde sank. Nur 45 Mann wurden gerettet. Es handelte sich um das schwerste Umglück der NOAA oder ihren Vorgängern.
Die "Robert J. Walker“ erinnert an die Pionierarbeiten der Forschung vor der US-Küste, sagte James Delgado, Direktor der Maritime Heritage-Abteilung der NOAA. Nun ist sie das Grab von vielen ihrer Crewmitglieder. Nach dem Bau 1847 war das Schiff einer der ersten stählernen Dampfer der US-Regierung und sollte eigentlich in den Dienst des U.S. Revenue Service, dem Vorgänger der Coast Guard gehen, stattdessen aber richtete Präsident Thomas Jefferson 1807 die U.S. Coast Survey ein, um für die Küstengebiete Seekarten zu erstellen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Der Bug der Baltic Breeze wird inspiziert
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Suche nach Vermissten der „Mar de Marin“ fortgesetzt
(02.04.14) Am 2.4 um 8.30 Uhr wurde die Suche nach den beiden noch vermissten Besatzungsmitgliedern - Manuel Domínguez Mallo aus Marin und Alexander Keita aus Ghana - des spanischen Trawlers "Mar de Marin" nach der Kollision mit der "Baltic Breeze" durch Salvamente Maritimo zu Wasser und aus der Luft wieder aufgenommen.
Das Suchgebiet wurde ausgeweitet nach Pontevedra, speziell um die Isla de und die Mündung von Vilagarcía, nachdem sie zuvor auf das Gebiet südwestlich von Cies fokussiert gewesen war. Taucher der Sociedad de Salvamento y Seguridad Marítima (Sasemar) und der Unterwassereinsatzgruppe GEAS der Guardia Civil wollten versuchen, zu dem in 57 Metern Tiefe liegenden Wrack vorzustoßen, nachdem Wellenhöhen von drei Metern dies am vorangegangenen Nachmittag vereitelt hatten. Das Schiff liegt 1,4 Meilen vor der Insel Boeiro südlich des Leuchtturms Monteferro (Nigrán).
Die Guardia Civil in Pontevedra und der Marine Accident Investigation Branch haben inzwischen eine Untersuchung eingeleitet. Am Morgen des 1.4. waren Behördenvertreter bereits an Bord des unter Singapur-Fagge laufenden Autocarriers "Baltic Breeze", 29979 BRZ (IMO-Nr.: 8312590), gegangen, nachdem dieser gegen 10.30 Uhr in Vigo festgemacht hatte. Taucher inspizierten den Bug des Schiffes, an dem Schrammen und Beulen von der Kollision zeugten.
Die vorliegenden AIS-Daten deuteten darauf hin, dass die "Mar de Marin“, nachdem sie den Hafen von Vigo am 1.4. gegen zwei Uhr verlassen hatte, sich trotz mehrfacher Warnungen der Verkehrsleitzentrale in Vigo in Richtung des einlaufenden Autofrachters bewegte und diesem durch ein Drehmanöver nach Steuerbord vor den Bug lief. Drei Minuten später sank sie.
Die Guardia Civil sowie zwei Techniker der Universität Vigo an Bord der "Salvamar Mirach" untersuchten die Untergangsstelle mithilfe eines Sonars. Auch ein Helikopter der Polizei, die "Pisca 1", "Maria Pita" und "Ria de Vigo" waren vor Ort im Einsatz. Truppen der Civil Guard suchten die Küste bei Cabo Home ab. Bei den tot geborgenen Seeleuten handelte es sich um Alejandro Garcia Castro, der zum Unfallzeitpunkt auf der Brücke gewesen war, den Mechaniker Hassan Boudra aus Marokko und Carlos Santos Villar aus Cangas, der ebenfalls zum Maschinenpersonal gehörte. Die Überlebenden waren der Skipper Francisco Javier Pazos Sanjorge, Gonzalo Santiago Torres, Juan Ramón Santiago Torres, Gumersindo Marques Aria und ein Biologe des spanischen Instituts für Ozeanographie, der zu Beobachtungszwecken an Bord war.
Das Seegebiet von Ria de Vigo ist trotz seiner geschützten Lage für Schiffsunglücke berüchtigt. Das bisher schlimmste Unglück ereignete sich, als das Kühlschiff "Marbel” aus Vigo am 27.1.1978 nach einem Feuer vor Rodas sank und von der 36-köpfigen Crew 27 ums Leben kamen. Insgesamt wurden um Cies 26 Schiffbrüche aktenkundig, begonnen im Jahr 899 mit Muhamad I an Bord eines Expeditionsschiffes des Emirats Córdoba und gefolgt von der Galeone “Santo Cristo de Maracaibo", die im Schlepp der britischen “Monmouth" nach der Schlacht von Rande unterging. Auch die britische Fregatte “Jupiter” scheiterte vor Cies. Im Mai 1970 verursachte der Tanker “Polycommander" eine Ölpest, als er bei Cies auf Grund lief. Das Schiff wurde aber wieder geborgen geborgen und 1983 in Taiwan verschrottet.
Zu den schlimmsten Unglücken von Fischereifahrzeugen an der spanischen Küste gehörten der Untergang der "Panchito” aus Laxe (A Coruña), am 20.3.2000, vor der Costa de Morte, bei dem vier Mann starben und einer vermisst blieb. Am 24.11.2000 kamen zwei Mann ums Leben, als die "Buraz" zwischen den Inseln Ons und Sálvora in Pontevedra sank. Zwei weitere blieben vermisst. Der Untergang der maltesischen “Kristal” am 28.2.2001 vor A Coruña forderte vier Tote, sieben Mann blieben vermisst. Ebenfalls vor A Coruña sank am 13.4.2002 der Kutter “Meloxeira" aus Oleiros, die vierköpfige Crew blieb vermisst.
Am 6.4.2002 sank die “O Bahía” auf Fangfahrt vor den Sisargas Inseln an der Küste von A Coruña, sechs Mann starben und vier blieben vermisst. Sechs Tote und zwei Vermisste forderte der Schiffbruch der “Siempre Casina” aus Burela Lugo am 22.2.2005 rund 21 Meilen vor Ribadeo (Lugo), es gab nur einen Überlebenden. Am 15.1.2008 kam ein Mann ums Leben, als der Trawler "Cordero" auf Fangfahrt 30 Meilen vor A Coruña sank, vier Mann blieben vermisst. Am 5.12.2008 kamen drei Mann ums Leben, als der portugiesische Trawler " Rosamar " 24 Meilen vor Burela (Lugo) sank. Fünf Mann blieben vermisst, fünf weitere wurden gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen




Gerettete Yacht in den Hafen geleitet
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Seenotretter der RNLI kamen zwei gestrandeten Yachten zu Hilfe
(02.04.14) Das RNLI-Boot aus Hartlepool kam am 1.4. einer Yacht zu Hilfe, die in dichtem Nebel die Orientierung verloren hatte und auf dem Middleton Beach gestrandet war. Der Mechaniker der Hartlepooler RNLI-Station hörte den May Day-Ruf der 26 Fuß langen Yacht und alarmierte sofort die Freiwilligencrew. Um 14.50 Uhr war das Rettungsboot zu Wasser und zwei Minuten später schon vor Ort. Die Yacht war zu den Kafiga Landings in den Hartlepool Docks unterwegs, verpasste aber die Zufahrt ins Fahrwasser und landete auf dem Middleton Beach unweit des Smallcrafts Club.
Mit einer Schleppleine am Bug konnte sie wieder ins tiefere Wasser gezogen werden. Danach setzte sie die Fahrt mit eigener Kraft fort, wurde aber von den Seenotrettern bis zum Liegeplatz an den Kafiga Landings eskortiert. Dabei wurde ein Wassereinbruch festgestellt.
Die RNLI kontaktierte die Hartlepool Marina, und es wurde entschieden, das Boot zur Untersuchung aus dem Wasser zu nehmen. Nachdem sie in der Sicherheit der Hartlepool Marina war, kehrten die Seenotretter zu ihrer Staiton zurück.
Das RNLI-Boot aus Barrow kam am 1.4. einer Yacht zu Hilfe, die auf die Snab Sands vor Walney Island aufgelaufen war. Die 24 Fuß lange Motoryacht „Acudia“ hatte in der Piel Bight über Nacht geankert, während die zweiköpfige Crew schlief. Eine Sprintide am Morgen führte dazu, dass die Mooringleine brach und das Boot unbemerkt von der Crew abtrieb. Sie erwachte erst, als der Rumpf auf Grund schlug.
Da aber bereits Ebbtide war, gab es keine Chance, die „Acudia“ wieder flottzumachen. Daraufhin wurde die Liverpool Coastguard verständigt. Am 1.4. um 13.20 Uhr wurde die nächste Flut erwartet. Die Seenotretter wurden um 10.30 Uhr alarmiert, und um 11.20 Uhr lief die „Vision of Tamworth“ zu der 1,5 Meilen entfernten Strandungsstelle aus. Mit steigendem Wasser konnte die Yacht abgeborgen und in den Walney Channel gezogen werden, von wo sie eine sichere Mooring vor Roa Island ansteuerte. Ein RNLI-Mann assistierte beim Vertäuen der Yacht und checkte den Rumpf, der aber dicht geblieben war. Gegen 13 Uhr war der Einsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischer fischten nach Kollision Nudeln
(02.04.14) Die Ursache der Kollision des indonesischen Frachters "KM Journey", 2772 BRZ (IMO-Nr.: 8891285), am 1.4. mit der Passagierfähre "Lambelu" vor Tanjung Perak Port in Surabaya war noch unklar. Nach einigen Berichten war die "KM Journey" gegen das größere Schiff getrieben, nachdem sie Anker gelichtet hatte, nach anderen war die "Lambelu" selbst bei Ankermanövern gewesen auf der Reede von Tanjung Perak. Der Containerfrachter sank eine Stunde nach dem Zusammenstoß, die 17-köpfige Crew wurde gerettet. Die “KM Journey” hatte 133 Container mit Bestimmungshafen Lembar Port in West Nusa Tenggara (NTB), an Bord. Einige von ihnen schwammen nach dem Untergang auf. Sie waren mit Instantnudeln gefüllt, und örtliche Fischer machten sich daran, die Packungen einzusammeln.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Segler von AMVER-Schiff gerettet
(02.04.14) Die U.S. Coast Guard koordinierte die Rettung der dreiköpfigen Crew der sinkenden 42-Fuß-Yacht "Even Star" rund 50 Meilen südlich von Balboa, Panama, am 30.3. um 17.30 Uhr. Das Coast Guard Center in Alameda hatte um 4:15 Uhr das EPIRB-Signal der Yacht aufgefangen. Sie kontaktierte die Familie des Eigners, die angab, dass sie mit drei US-Bürgern auf der Fahrt von Kalifornien nach Panama war. Die Coast Guard nutzte das AMVER-System, um in der Nähe stehende Schiffe ausfindig zu machen. Der liberianische Tanker "Glenda Meryl", 29130 BRZ (IMO-Nr. :9494670), befand sich von San Vincente kommend 30 Meilen entfernt und nahm Kurs auf die Yacht. Er erreichte sie um 17:23 Uhr und nahm die Segler unversehrt an Bord. Das Boot war bereits am 29.3. leckgeschlagen, und trotz Einsatzes der Lenzpumpen hatte sich die Lage stetig verschlechtert. Am 31.3. trafen die Schiffbrüchigen an Bord der "Glenda Meryl" in Balboa ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kühlschiff sank wohl bei illegalem Zahnfischfang
(02.04.14) Bei dem im Indischen Ozean vermissten Fischereifahrzeug, nach dem die australische Küstenwache eine Suchaktion eingeleitet hatte, handelte es sich um die malaysische “Tiantei”, 1884 BRZ (IMO-Nr: 7905039), deren letzte Position 60 00.96 S 102 18.12 O gewesen war. Es war vermutlich illegal am Fischen des Patagonischen Zahnfischs gewesen, als es im Sturm mit sieben Meter hohen Wellen in Seenot geriet.
Das AMSA Rescue Coordination Centre (RCC Australia) hatte am 31.3. die Suche nach dem 75 Meter langen Kühlschiff abgebrochen, nachdem sich abzeichnete, dass Schiffbrüchige im Wasser oder in Rettungsinseln bei den herrschenden Bedingungen mit – 17 Grad Lufttemperatur in den arktischen Gewässern keine Chance mehr hätten. Am Morgen des 30.3. hatte die AMSA rund 3,200 Kilometer südwestlich von Perth ein EPIRB-Signal aufgefangen, konnte aber keinen Kontakt per Funk herstellen. Das nächste Schiff war 1,800 Kilometer entfernt gewesen.
Am 30.3. suchten ein ziviler Jet und eine RAAF P3 Orion nach dem Schiff, konnten aber nur Trümmer auf dem Wasser ausmachen. Die Schlussfolgerung war, dass entweder eine Menge Decksausrüstung im Sturm über Bord gegangen, und die Funkanlage defekt war, oder das Schiff sank, als der Notsender sich aktivierte. Es gelang der AMSA weder einen Eigner noch einen Flaggenstaat oder das Ziel des Schiffes ausfindig zu machen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Keine Ankerwache – Kutter auf Felsen
(02.04.13) Der 55 Fuß lange und 20 Fuß breite Trimarankutter “Kanoa”, der am Nachmittag des 30.3.in der Shark’s Bay an der Westseite von Hanapepe strandete, soll in kürze geborgen werden. Das Department of Land and Natural Resources in Kauai ermittelte, dass das Schiff in der Hanapepe Bay geankert hatte, um am 31.3. Öl zu bunkern. Die Crew war an Land gegangen. Es gab keine Ankerwache, und als die Ankerkette brach, trieb das unbesetzte Schiff auf die Felsen, wo es um 15.30 Uhr entdeckt wurde. Es hätte mit der nächsten Flut wohl problemlos befreit werden können, doch da die Crew nichts unternahm, blieb es auf den Felsen liegen. Inzwischen könnte der zentrale Rumpf Schaden genommen haben. Die Eigner nahmen nun Kontakt mit der JR Construction auf, die den Kutter bergen soll. Erst soll ein Kran schwere Ausrüstung von Bord holen, und dann könnte das Schiff flottgemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taiwanesischer Longliner weiter vermisst
(02.04.14) Keine Spur gibt es bislang von dem taiwanesischen Longliner „Fu Fa No. 12“, der seit dem 24.3. im indischen Ozean vermisst wird. Das Ministry of Foreign Affairs (MOFA) nahm Kontakt mit taiwanesischen Vertretern in Übersee auf, um bei der Suche Hilfe anzubieten. Das Schiff war seit dem März 2010 von Pingtung kommend bei Mauritius auf Thunfisch- und Merlinfang gewesen, ermittelte die Liuqiu Fishermen's Association in Pingtung. Am 21.3. war es aus Port Louis in Mauritius, ausgelaufen, und am 24.3. gegen drei Uhr verpassten der Eigner und die Frau des taiwanesischen Skippers Anrufe von der „Fu Fa No. 12.” Als sie zurückriefen, war niemand mehr zu erreichen. Der Kapitän hatte zuvor mit beiden regelmäßigen Telefonkontakt gehalten. Am 27.3. wurde das MOFA informiert und kontaktierte sofoort Taipei Liaison Office sowie einen Vertreter in Kapstadt sowie die Mauritius Maritime Patrol.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gebrochene Rohre ließen Trawler sinken
(02.04.14) Zwei gebrochene Rohre im Maschinenraum des Trawlers „Cape Rouge“ haben deren Untergang auf dem LaHave River verursacht, fand die Canadian Coast Guard nach der Bergung heraus. Das Schiff lag inzwischen auf ebenem Kiel und war stabil. Es drang kein Wasser mehr ein. Am Morgen des 31.3. war damit begonnen worden, das verbliebene Öl und Wasser auszupumpen und auf Tankwagen abzufahren. Die Arbeiten gestalteten sich wegen des Chaos an Bord schwierig, sollten aber bis zum 4.3. abgeschlossen werden. Der Sturm in der vergangenen Woche hatte dem Schiff nichts ausgemacht, während er zwischen dem 27. und 28.3. durchzog, arbeiteten fünf Mann an Bord durch. Taucher kontrollierten das Schiff kontinuierlich.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wracks aus Battery Creek geräumt
(02.04.14) Über ein Jahr nach seinem Untergang an den Port Royal Shrimp Docks wurde damit begonnen, einen Krabbenkutter und zwei weitere Wracks aus dem Battery Creek zu räumen. Bis zum 4.3. sollten die Arbeiten abgeschlossen werden. Der Kutter sank Anfang Februar 2013 und beschädigte die städtischen Docks. Der Eigner versuchte vergeblich, das Wrack zu räumen. Alle drei Schiffe werden stückweise zerlegt und auf eine Müllhalde gebracht.
Die ersten beiden Boote wurden am 30. und 31.3. an Land gezogen, der Kutter wurde am 1.4. mit einer Trosse hochgeholt, die ein Taucher zuvor angebracht hatte. Ein viertes Wrack, ein gekentertes Hausboot, blieb noch im Battery Creek unweit der Docks liegen. Der Fall wird noch vor dem Port Royal Municipal Court behandelt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Seglerfreundin nicht mehr unter Mordverdacht
(02.04.14) Der britische Segler John Garner, der am 28.3. mit tödlichen Verletzungen unweit seiner brennenden Yacht „Asante“ gefunden worden war, starb an den Folgen einer Explosion, fand die Polizei auf St Vincent heraus. Möglicherweise war ein Propangaskocher in die Luft geflogen Die Mordermittlung gegen seine Freundin wurde fallen gelassen. Garner war mit angelegter Rettungsweste 200 Fuß von dem lichterloh brennenden Katamaran entfernt entdeckt worden und bei der Einlieferung ins Krankenhaus tot. Er war wohl allein auf seinem Boot gewesen, seine norwegische Freundin war bereits Tage zuvor abgereist. Garner war auf der Grenadinen-Insel Bequia gewesen und plante nach Antigua zu segeln. Seine in Gibraltar registrierte „Asante“ war schon bis zur Wasserlinie heruntergebrannt, als ein Taucherschiff herannahte. Sie lag schon fast unter Wasser, und umhertreibende Trümmer deuteten auf eine Explosion hin.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mangelhaftes Training Schuld an Kollision
(02.04.14) Mangelhaftes Training auf dem US-Trawler "American Dynasty", 5111 BRZ (IMO-Nr.: 7390428), war mit ursächlich an der Kollision mit der kanadischen Fregatte HMCS "Winnipeg" am 23.4.2013 in Esquimalt Harbour. Die "American Dynasty" hatte Maschinenausfall erlitten, bevor sie in die HMCS "Winnipeg" krachte. Sechs Personen wurden verletzt, die Schiffe erheblich beschädigt. Am 31.3. publizierte das Transportation Safety Board einen Unfallbericht. Danach war der Trawler auf dem Weg zum Kai, als der Blackout eintrat.
Danach nahm das Schiff fünf Knoten Fahrt auf, während die Crew versuchte, es unter Kontrolle zu bekommen. Nach dem Ausfall war ein Notgenerator nicht automatisch angesprungen, weil ein Schalter falsch gelegt war. Die Versuche des Chefingenieurs, die Maschine wieder zu starten, schlugen fehl. Die Brücke wiederum hatte zu ihm keinen Kontakt aufgenommen, und in der begrenzten Zeit, die bis zur Kollision blieb, war sich der Ingenieur so des Ernstes der Lage nicht bewusst. Es gab auch Mängel in Sicherheitsfragen, Notfallplänen und Plänen zu Dockmanövern. Die Crew der “American Dynasty” hatte keine Sicherheitstrainings gehabt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter evakuiert und geborgen
() Der taiwanesische Kutter „JKui Fa Tsai“ lief am 1.4. vor der Küste der Batanes-Provinz in Nord-Luzon auf Grund. Das Schiff war um 6.50 Uhr 16 Meilen nordöstlich von Itbayat Island in flache Gewässer geraten. Die philippinische Coast Guard kam mit einem SAR-Team zu Hilfe und barg die fünfköpfige Crew, zwei Taiwanesen und drei Indonesier, um 15.40 Uhr von Bord ab. Danach wurde der Kutter freigeschleppt.
Quelle:Tim Schwabedissen



”Kapitän, ich sehe Sie jetzt, und es sieht nicht gut aus”
(02.04.14) Die Ursache der Kollision des Bulkcarriers „Summer Wind" mit einer Ölbarge, die der Schlepper "Miss Susan" bugsierte, wurde weiter untersucht, aber es zeichnete sich bereits eine Hauptschuld auf Seiten der Kirby Inland Marine Corp. ab. Tonmitschnitte zeichneten das Entstehen einer gefährlichen Lage nach, die in der Kollision gipfelte und zu einer Ölverschmutzung auf dem Houston Ship Canal führte. „Ich bin jetzt weniger als eine ¾ Meile entfernt von Ihnen, und Sie sind noch nicht im Kanal“, funkte der Kapitän der "Summer Wind" als Warnung am 22.3., als sich der Schlepperkapitän anschickte, das Fahrwasser zu kreuzen. „Wenn Sie den Kurs halten, werde ich Sie rammen.
Ich kann auf Dead Slow gehen, aber damit wäre das Schiff nicht gestoppt“. Der Kapitän der "Miss Susan" versuchte mit voller Kraft zurück aus der Gefahrenzone zu kommen. In dichtem Nebel war weniger als eine Meile Sichtweite. Er funkte: „Ich sehe Sie nun, und es sieht nicht gut aus“. Kurz darauf rammte die "Summer Wind" eine der Bargen an der Seite. Am 1.4. waren die Ölbeseitigungsarbeiten weiter in vollem Gang. Die Strände von Corpus Christi wurden gesperrt, weil weiteres Öl antrieb. Bislang wurden 21 Delfine, vier Schildkröten und 168 Vögel verendet aufgefunden. Drei Prozent des Sandes am Nordende von Padre Island waren kontaminiert und hunderte Vögel mit Öl in Kontakt gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Überreste der Sunbeam
(Bild: Dominic Walsh)   Großbild klick!
Sunbeam soll wieder begraben werden
(01.04.14) Das seit 111 Jahren auf dem Strand von Rossbeigh liegende Wrack der „Sunbeam“, das von Stürmen an der Küste von Kerry freigelegt und verschoben wurde, soll am Strand wieder begraben werden. Erstmals seit der Strandung 1903 hatten die Wellen das Skelett, das ein beliebtes Fotomotiv dargestellt, in diesem Winter aus seinem Bett gerissen und mehrere hundert Meter weit in Richtung der Dünen vertrieben.
Am 31.3. bestätigte Connie Kelleher der archäologischen Abteilung des National Monuments Service, dass das Wrack wieder in den Sand von Rossbeigh eingegraben werden soll, allerdings möglicherweise nicht auf dem vorgelagerten Strand, wo es komplett eingegraben werden müsste, um ein neuerliches Losreißen zu vermeiden. Die beste Option wäre der hintere Strandbereich, wenn es keine ökologischen oder logistischen Bedenken gäbe. Das Schiff liegt in einer speziellen Schutzzone. In das weitere Vorgehen soll der National Parks and Wildlife Service eingebunden werden. Die Anwohner würden die „Sunbeam“ am liebsten auf dem Vorstrand lassen, andernfalls sollten Schilder auf den Liegeplatz aufmerksam machen.
Die Operation wird im Rahmen der Beseitigung der Sturmschäden durchgeführt werden, in deren Rahmen auch eine Straße, ein Parkplatz, ein Spielplatz und Aussichtspunkte sowie beschädigte Piers repariert werden sollen. Dafür hat der Kerry County Council 1.3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die „Sunbeam“ war ein 74-Tonnen-Schoner, der 1860 in England für Richard Kiernan erbaut wurde. Sie war rund um Irland eingesetzt, bis sie auf einer Fahrt in Ballast von Kilvara nach Cork am 28.3.1903 im Sturm strandete.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wohnboot auf der Maas versenkt – Hund ertrunken
(01.04.14) Am 31.3. um 13.15 Uhr kollidierte ein französisches Hausboot auf der Maas bei Everdineweerd in Katwijk, Nord-Brabant) mit dem holländischen Zementtanker&xnbsp;"Prinsengracht", 485 ts (EU-Nr.:&xnbsp;02311999). Der Bootsfahrer, der fast vier Jahre lang mit seinem Boot unterwegs gewesen war, konnte sich durch ein offenes Fenster retten, bevor es kenterte. Er wurde in Cukik versorgt und untergebracht. Der Schiffsverkehr bei Katwijk war eingeschränkt, während Taucher aus Hertogenbosch seinen toten Bordercollie aus dem Wrack bargen. Der Franzose war zwischen Linden und Katwijk flussaufwärts unterwegs gewesen, als ihn der auf demselben Kurs aufkommende Tanker ins Heck rammte und das Boot fast 400 Meter weit fast bis unter die Eisenbahnbrücke schob, ehe es umschlug. Der Tanker verholte unter Polizeieskorte nach Cujik.&xnbsp;Im Laufe des Tages wurde eine Kranbarge an die Untergangsstelle gebracht und hob das Wrack des Wohnschiffes in den Abendstunden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Segler im Nebel desorientiert
(01.04.14) Am 29.3. kam bei Nebel ein Zweimaster mit zwei Seglern an Bord in der Nähe von Maasholm vom Kurs ab und lief auf Grund. Die Seenotretter der Station Maasholm schleppten das Schiff wieder frei. Es konnte seine Fahrt zum Hafen fortsetzen. Auf Borkum mussten die Seenotretter am 30.3. der Besatzung einer Segelyacht assistieren, die ebenfalls im Nebel die Orientierung verloren hatte und schließlich auf eine Sandbank aufgelaufen war. Die Verkehrszentrale Ems hatte am Nachmittag auf dem Radarbild ein kleines Schiff bemerkt, das zunächst durch häufigen Kurswechsel auffiel, dann aber keine Fahrt mehr machte. Schließlich informierte man zur Sicherheit die Seenotretter, die sofort ausliefen. Das Tochterboot des Seenotkreuzers „Alfried Krupp“ schleppte die Segelyacht mit zwei Personen an Bord frei und brachte sie dann in den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier vor Phuket kollidiert
(01.04.14) Der unter liberianischer Flagge laufende Bulkcarrier "Anton Topic" kollidierte am 30.3. um 22.12 Uhr mit dem maltesischen Bulkcarrier "CN Jumbos" bei der Insel Ko Rin vor Phuket, rund 12,6 Meilen südwestlich der Balihai Halbinsel. Das Sriracha Vessel Traffic Control Service Center in Sriracha alarmierte die First Navy Region, die ein Patroullienboot und Rettungskräfte zur Unfallstelle schickte. Die Hafenbehörde entsandte das Ölbekämpfungsschiff "Den Suthi". Die "CN Jumbos", die eine Crew von 23 Mann an Bord hatte, erlitt Wassereinbruch in einen Tank im Doppelboden und entwickelte fünf Grad Steuerbordschlageseite.
Doch da die Lage stabil war, forderte der Kapitän keine Hilfe an. Die "CN Jumbos" ankerte vor Kho Rin. Die "Den Suthi" stellte keine Ölverschmutzung fest. Die "Anton Topic", die am Backbordbug beschädigt worden war, wurde angewiesen, hinter der Hafenmole von Laem Chabang zu ankern. Die Schiffe waren von Laem Chabang bzw. Ko Sichang gekommen, die "CN Jumbos" war nach Anggrek bestimmt, die "Anton Topic" nach Myeg Pasir Gudang. Die “Anton Topic“, 45496 tdw (IMO-Nr.: 9107679), wurde 1996 erbaut und hat als Manager die Marfin Management SAM in Monaco. Die „CN Jumbos“, 27321 tdw (IMO-Nr.: 9111371), entstand 1995, und hat als Manager die griechische Franco Naviera.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wieder ein Trawler vor Spanien gesunken, drei Tote und zwei Vermisste
(01.04.14) Nach dem Untergang der “Santa Ana” forderte erneut der Untergang eines spanischen Trawlers mehrere Menschenleben. Drei Mann der "Mar de Marin", 185 BRZ&xnbsp;(IMO-Nr.: 8808721), kamen bei der Kollision mit dem unter Singapur-Flagge laufenden Autocarriers "Baltic Breeze", 29979 BRZ&xnbsp;(IMO-Nr.: 8312590),&xnbsp;südlich der Insel Cies vor Vigo am 1.4. um 2.45 Uhr ums Leben, zwei weitere wurden noch vermisst. Die Vermissten kamen aus Ghana und Marin. Fünf Mann wurden von einem Zollboot, das als erstes vor Ort war, lebend aus einer Rettungsinsel geborgen.
Salvamente Maritimo wurde um drei Uhr alarmiert, nachdem der in Marin stationierte Trawler bei drei Metern Wellenhöhe binnen Minuten gesunken war. Rettungseinheiten und örtliche Fischer waren rasch vor Ort und zogen drei Mann tot aus dem Wasser. Zwei von ihnen stammten aus Barro und Marin. Sie wurden nach Vigo gebracht und kamen zur Autopsie ins Hospital Nicolás Peña. Das Hafengebiet wurde abgesperrt, nur Angehörige der Crew und die Behörden durften an den Kai, wo die Rettungsboote anlegten. Die "Salvamar Mirach", der Helikopter Helimer 203, die "Pesca 1", "Xunta de Galicia", "María&xnbsp; Pita", "Serra Barbantes" und "Ría de Vigo" sowie Kutter setzten die Suchaktion fort, die vom Maritime Rescue Centre in Vigo koordiniert wurde. Seit 8.15 Uhr wurde sie auf ein Gebiet zwischen Monteferro und Barra in Aldan, Cangas, fokussiert. Gegen 10 Uhr entdeckte die „Ría de Vigo“ zwischen Cabo Home und Cíes die Reste einer Rettungsinsel.
Das Wrack wurde in 52 Metern Wassertiefe auf Position 42 ° 09'629 '' N , 8 º 53'339 '' O vor Monteferro lokalisiert. Möglicherweise befanden sich die Vermissten noch darin. Deshalb wurden Taucher angefordert. Die "Baltic Breeze", die aus Gibraltar gekommen war und eine Ladung Citroën-Wagen in Vigo laden sollte, ankerte in der Flussmitte, bis sie gegen 10.30 Uhr den Bouzas Terminal in Vigo anlaufen durfte.
Nach bisherigen Ermittlungen hatte sie sich im Fahrwasser befunden, als die aus Vigo auslaufende “Mar de Marin” durch ein Drehmanöver nach Backbord vor ihren Bug kam. Der Autofrachter hat eine Tragfähigkeit von 12.466 Tonnen, ist 164,01 Meter lang, 28,01 Meter breit und hat 8,42 Meter Tiefgang. Er wurde 1983 bei der Kurushima Dockyard Co. Ltd. in Onishi erbaut. Die 34 Meter lange und acht Meter breite „Mar de Marín“ entstand 1989 bei der Factoria Naval de Marin.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Kutter in Norwegen aufgelaufen
(01.04.14) Am 1.4. um 01.39 Uhr lief ein 40 Fuß langer Kutter bei Landegode vor Bodø auf Felsen. Der Skipper bat um Hilfe, und das Rettungsboot “Ruth Opsahl” luef aus Bodø aus. Es gelang, den Kutter wieder flottzumachen und in den Hafen zu bringen. Bereits am Abend des 31.3. war ein Kutter auf eine Sandbank im Tjeldsund bei Ballstad gelaufen. Der Skipper konnte sich mit einem Boot an Land retten. Seinem Schiff kam das Rettungsboot “Kjørstad” aus Harstad zu Hilfe, das es ebenfalls freischleppen konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter in Tanjung Perak gesunken
(01.04.14) Der Frachter „Journey“ sank am Morgen des 1.4. nach Kollision mit der indonesischen Fähre „ Lambelu“, 14649 BRZ (IMO:9124548), im Hafen von Tanjung Perak in Surabaya, Ost-Java. Um 2.25 Uhr war das mit 133 Containern für Lembar in West-Nusa bestimmte Schiff nach dem Lichten des Ankers von der Strömung gegen die Fähre getrieben worden und leckgeschlagen. Eine Stunde darauf ginge es unter. Die 17-köpfige Crew wurde von anderen Schiffen gerettet. Die 1997 auf der Jos. L. Meyer Werft in Papenburg erbaute „Lambelu“ der staatlichen Reederei Pelni blieb unbeschadet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Hawaii gestrandet
(01.04.14) Der Krabbenkutter „Kanoa“ lief am 30.3. gegen 16 Uhr in Hanapepe auf Kauai auf Grund. Die US Coastguard überwachte den Havaristen, der Eigner nahm Kontakt mit einer Bergungsfirma auf, um das Schiff wieder flottzumachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949



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Schlagwörter: Archiv, Schifffahrt, Bilder, Fotos, in Seenot, SOS Alarm, Unfälle, Mayday, Versicherung Schiff, Segeln, Seenot, Unglück, Seenotfälle, Schiffsuntergang, Seenotarchiv, Archiv, Schiffsunglück, schiffsunfall, unfall, ertrinken, untergehen, untergegangen, sinken

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