EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM

Seenotfälle
Archiv März 2014


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"MCT Altair"
(Bild: Tim Schwabedissen)   Großbild klick!
Chemikalientanker in Nord-Ostsee-Kanal aufgelaufen
(31.03.14) Der liberianische Chemikalientanker "MCT Altair", 12358 BRZ (IMO-Nr.: 9173082), geriet auf der Fahrt von Klaipeda, wo er am 28.3. ausgelaufen war, nach Baitumi unweit der Levensauer Hochbrücke am 30.3. gegen fünf Uhr in die Böschung des Nord-Ostsee-Kanals bei Schwartenbek, nur wenige Minuten, nachdem er die Holtenauer Schleusen westgehend verlassen hatte. Die Havarie ereignete sich bei dichtem Nebel.
Aus Kiel wurden die beiden SFK-Schlepper "Holtenau", 204 BRZ (IMO-Nr.: 8200321), und "Kitzeberg", 201 BRZ (IMO-Nr.: 9041150), gerufen, die den Havaristen wieder flottmachten und dann achteraus langsam zurück in den Nordhafen bugsierten. Um 14.15 Uhr wurde der Tanker, der Gefahrgut geladen hatte, zur weiteren Untersuchung am Kai der Bominflot-Bunkerstation festgemacht. Gegen 20 Uhr warf er wieder los und nahm den nächsten Anlauf nach Batumi.
Das im Management von Harren & Partner laufende Schiff der Hanseatic Lloyd Schifffahrt GmbH & Co. KG in Bremen ist 149,3 Meter lang, 23,84 Meter breit und hat 8,52 Meter Tiefgang bei einer Tragfähigkeit von 19996 Tonnen. Es wirde 1999 als „Altair“ bei dem Uljanik Shipyard in Pula erbaut und führt seit 2003 den aktuellen Namen.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Schokland"
(Bild: Aad Norland)   Großbild klick!
Frachter nach Kapstadt eingeschleppt
(31.03.14) Nach dem Auslaufen aus Kapstadt am 27.3. gegen 17 Uhr erlitt der holländische Frachter "Schokland", 2702 BRZ (IMO-Nr.: 9431599),&xnbsp;westlich von Dassen Island Maschinenschaden. Der südafrikanische Bergungsschlepper "Smit Amandla" , 2918 BRZ (IMO-Nr.: 7385215) wurde am 28.3. gegen drei Uhr zu Hilfe gerufen. Er nahm den Havaristen auf den Haken und zog ihn in die Tafelbucht. Hier wurde er an Hafenschlepper übergeben und machte am 29.3. um 8.20 Uhr an der Jackson Wharf fest. Der Smit-Schlepper kerte am selben Morgen an Cross Quay in Kapstadt zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen




Deutscher Zweimaster trieb vor Eemshaven
(31.03.14) Kurz nachdem das KNRM-Rettungsboot "Jan en Titia Visser" von Eemshaven zu einer Werftüberholung bei Kuipers in Woudsend ausgelaufen war, kam das Ersatzboot "Dorus Rijkers" schon zu einem Einsatz: Der 25 Meter lange deutsche Zweimaster "Groninger" (MMSI-Nr.: 2Termunterzejl 11420840) hatte am 29.3. um 12.30 Uhr die holländische Coastguard in Den Helder alarmiert. Das mit 23 Chartergästen besetzte Schiff hatte von Emden kommend im Doekegat bei Tonne 32 Maschinenschaden erlitten. Die "Groninger" trieb eine Meile vor Eemshaven. Die "Dorus Rijkers" war binnen 10 Minuten vor Ort und nahm den Havaristen auf den Haken. Er wurde wenig später an einer Schwimmpier in Eemshaven festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach vermisstem Fischereifahrzeug eingestellt
(31.03.14) Das Rescue Coordination Centre (RCC Australia) hat am 31.3. die Suche nach einem 75 Meter langen tasmanischen Fischereifahrzeug eingestellt, da es keine Chance mehr gab, Überbebende zu finden. Am Morgen des 30.3. hatte die AMSA ein Notsignal aus dem Südindischen Ozean aufgefangen, das rund 3,200 Kilometer südwestlich von Perth bzw. 648 Kilometer nördlich des arktischen Festlands in der australischen SAR-Region ausgestrahlt wurde. Es gelang aber nicht, Funkkontakt herzustellen. Ein ziviler Jet und eine RAAF P3 Orion wurden beauftragt, das Schiff zu loklisieren.
Die Flugzeuge konnten aber lediglich Trümmerteile im Wasser entdecken, aber keine Zeichen von Menschen oder Rettungsmitteln. Vor Ort waren sieben Meter Wellenhöhe und Windgeschwindigkeiten von 70 km/h bei Lufttemperaturen von -17 Grad Celsius und Wassertemperaturen zwischen zwei und Null Grad. Es wurden auch Eisberge in dem Seegebiet gesichtet. Es war der AMSA nicht möglich, einen Eigner, einen Flaggenstaat oder einen Aufenthaltszweck des Schiffes zu ermitteln, das vermutlich illegal auf Fang war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischereiforschungsschiff lief auf Schäre auf
(31.03.14) Am 30.3. lief das norwegische Fischereiforschungsschiff "G. M. Dannevig", 171 BRZ (IMO-Nr.: 8899665),&xnbsp;bei den Pyramideholmen in Stonga vor Florø auf Grund. Das JRCC in Sola wurde von der sechsköpfigen Crew um 6:35 Uhr alarmiert. Das Rettungsboot "Halfdan Grieg" lief aus Måløy aus und war um 7:40 Uhr vor Ort. Ein Taucher untersuchte den Rumpf auf Schäden. Um 8:30 Uhr kam die "G.M. Dannevig" aus eigener Kraft wieder frei und machte eine halbe Stunde darauf am Fugleskjarskai in Florø fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Katz und Maus-Spiel an gestrandetem Landungsboot
(31.03.14) Journalisten an Bord eines philippinischen Versorgungsschiffes wurden am 29.3. Zeugen, wie zwei Schiffe der chinesischen Coastguard versuchten, ihm den Zugang zu der Second Thomas Shoal bzw. Ayungin oder Rena’i Reef in der südchinesischen See zu verwehren, wo sie das dort als Vorposten auf Grund sitzende Landungsboot “Sierra Madre” versorgen wollten. Die Chinesen forderten es über Funk auf, abzudrehen, doch es gelang dem Schiff, an ihnen vorbei zu kommen in Gewässer, die so flach waren, dass sie nicht folgen konnten.
In dem Seegebiet überlappen sich die Interessenssphären der Philippinen, Vietnams, Bruneis, Malaysias, Chinas und Taiwans. Die 1996 in die philippinische Marine übernommene „Sierra Madre“ liegt dort seit 1999 und wird seither dauerhaft bewohnt als Gegenüber des chinesischen Vorpostens auf dem Meiji Reef, das 1995 besetzt wurde. Sieben Personen befinden sich an Bord des zusehends verrottenden Landungsbootes, die, sich selbst weitgehend überlassen, überwiegend von selbst gefangenem Fisch leben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Teignmouth aufgelaufen
(31.03.14) Am 27.3. lief der unter Panama-Flagge registri erte Frachter "Munzur", 1971 BRZ (IMO-Nr.: 9508768), von Maraxlokk kommend bei Shaldon in der Mündung des Teign-River auf Grund. Die Havarie ereignete sich um 17.45 Uhr beim Einlaufen nach Teignmouth. Das Schiff kam zunächst auf dem Salty in der Flussmitte fest, weil es hoch aus dem Wasser ragend Probleme beim Manövrieren hatte. Es wurde vom Hafenschlepper "Teign C" wieder flottgemacht, kam aber beim anschließenden Drehmanöver auf dem Shaldon Beach fest. Dann wurde der Frachter komplett gedreht und um 23.45 Uhr in den Hafen gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Möchtegern-Segler setzten frisch gekaufte Yacht bei Redcar auf Felsen
(31.03.14) Die RNLI-Boote aus Redcar wurden am 29.3. gegen 18 Uhr alarmiert, nachdem die Yacht „Ventura“ auf der Fahrt in die Hartlepool-Marina auf den Felsen bei Redcar aufgelaufen war. An Bord war eine zweiköpfige Crew, die das Boot erst an demselben Tag in Whitby gekauft hatte. Die acht Meter lange Yacht saß bei ablaufendem Wasser eine halbe Meile nördlich der Rettungsstation auf Grund, wo ein Rettungsmann sie entdeckte.
Sofort liefen die beiden Boote aus und gingen längsseits. Die beiden Segler erklärten, sie hätten Kurs auf den Teesside Windpark gehalten, dann beschlossen, dicht unter der Küste zu bleiben und seien dabei festgekommen. Die Yacht wurde auf Schäden untersucht, während die nächste Flut abgewartet wurde. Zwei Seenotretter blieben sicherheitshalber an Bord, während die RNLI-Boote an der Station auf Standby gingen. Drei Stunden später war die „Ventura“ trocken gefallen, sodass der Rumpf nochmals inspiziert wurde. Um 23.30 Uhr kehrten die Rettungsboote zur Strandungsstelle zurück und hatten sie zehn Minuten später wieder flottgemacht. Die „Leicester Challenge III“ eskortierte sie dann nach Hartlepool.
Am Ruder stand dabei ein RNLI-Mann, da keiner der beiden Segler aus Tyne und Wear zur Nachtnavigation in der Lage war. Sie hatten noch nicht einmal eine Seekarte an Bord und hätten so auch keinen Kurs plotten können, und nur einer von ihnen verfügte überhaupt über Segelerfahrung. Deshalb wurde ihnen noch ein zweiter Seenotretter zur Seite gestellt, bis das Boot in Hartlepool war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rätsel um geborgenenes Yachtrigg
(31.03.14) Die Polizei in Australiens Northern Territory versucht derzeit, das Rätsel um eine gesunkene Yacht bei Darwin zu lösen. Ein Kutter der Australia Bay Seafoods (ABS) hatte in der vorvergangenen Woche ihren Mast und Segel in seinem Netz. Es dauerte sechs Stunden, sie an Bord zu bekommen, dabei spürten die Fischer, wie etwas darunter nachgab. Die Wasserschutzpolizei versuchte, die Position 170 Kilometer vor Darwin, wo das Wasser 90 Meter tief ist, zu erreichen. Hier sollten Spezialtaucher oder ein ROV zum Einsatz kommen.
Es gab keine Meldungen über vermisste Personen oder Boote, die zu der Fundstelle passten. Das Rigg hatte rund acht bis 10 Monate unter Wasser gelegen. Spekulationen, nach denen es sich um den 1928 erbauten, amerikanischen Schoner „Nina“, die seit Juni 2013 samt ihrer siebenköpfigen Crew vermisst wird, nachdem sie auf dem Weg vom Nordland nach Newcastle verschwand, handeln könnte, erwiesen sich als haltlos. Der geborgene Mast passte von der Farbe und Bauart her nicht zu der „Nina“. Das Segel passte vom Typ her zu einem Segelmacher aus Sydney, und Stahlringe vom Mast stammten aus Auckland. Nach Driftberechnungen hätte die Yacht aus Indonesien herübergetrieben sein können.
Quelle:Tim Schwabedissen




(Bild: Sebastian Hoehn)   Großbild klick!
Brandstiftung vernichtete 50 Yachten in Berlin
(30.03.14) Die “Amisia IV”, deren ausgebrannter Rumpf am Nachmittag qualmende in der Sonne lag, war nur eine von 50 Yachten, die einem Großbrand im größten Berliner Sportboothafen an der Spandauer Marina-Lanke-Werft am 27.3. zum Opfer fiel. Ihr ausgebrannter Rumpf lag vor den Trümmern der Halle, an der die Feuerwehr stundenlang im Einsatz war.
Sie war um 4.57 Uhr alarmiert worden. Als die Brandbekämpfer an der Scharfen Lanke eintrafen, stand die 3000 Quadratmeter große Halle bereits in hellen Flammen. Über 150 Mann waren, unterstützt von einem Löschboot von der Havel aus, stundenlang im Einsatz. Mit Hilfe einer Ölsperre versuchten die Einsatzkräfte die umliegenden Gewässer vor auslaufendem Kraftstoff zu schützen. Sie konnten aber nicht verhindern, dass 50 Motorboote und Yachten, zum Teil im Millionenwert, zerstört wurden.
Der Einsatz war gefährlich, denn wegen der Hitze brach eine Gasleitung, so dass Gas ausströmte und die Temperaturen weiter erhöhte. Mehrere Gasflaschen auf den Booten explodierten. Das Dach stürzte ein, sodass ein Einsatz der Wehren nur von außen möglich war. Gegen 15 Uhr war der Brand erst unter Kontrolle.
Das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernahm am frühen Nachmittag die Ermittlungen. Werftbetreiber und Polizisten schlossen einen technischen Defekt oder Fahrlässigkeit als Brandursache aus. Denn zeitgleich hatten die Täter auch versucht, das vor der Halle am Kai liegende Salonschiff “Hugo Reinicke” in Brand zu setzen. Sie hatten eine Seitenscheibe eingeschlagen und einen Kanister mit brennbarer Flüssigkeit ins Schiffsinnere geworfen. Die Flammen verrußten zwar Teile der Einrichtung, griffen aber nicht auf das ganze Schiff über.
Bereits brannte es auf dem Werftgelände der Familie Twelkmeyer. Nach einem Einbruch war damals eine 1300 Quadratmeter große Halle mit zum Teil historischen Yachten und ein Verwaltungsgebäude in Flammen aufgegangen. Die Täter wurden nie ermittelt. Die Polizei fand auch dieses Mal Einbruchspuren an einer Tür. Berlins größter Yachthafen wurde 1919 von Hugo Reinicke als Werft gegründet. Heute ist die Marina Lanke Berlin AG ein Familienunternehmen in dritter Generation. Auch mehrere Betriebe waren auf dem Gelände angesiedelt, darunter der Gourmethandel "Mikado".
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach Longliner eingestellt
(30.03.14) Am 30.3. hat das CROSS Réunion die Suche nach dem vermissten taiwanesischen Longliner "Fwu Fa No.12" (MMSI-Nr.: 416223500) und seiner 13-köpfigen Crew eingestellt. Die Schifffahrt sollte weiter Ausschau halten. Der Präfekt von La Réunion fürchtete, dass das Schiff verloren gegangen ist. Die Behörden in Taipei hatten seit dem 24.3. keinen Kontakt mehr zu dem Schiff, das mit einem anderen Longliner, der "Fwu Fa No. 6", auf Fang gewesen war. Das. CROSS La Réunion und die Mauritius Coast Guard hatten daraufhin 700 Meilen südöstlich von La Réunion seit dem 26.3. eine Suchaktion durchgeführt. Um 10 Uhr war ein Suchflugzeug der Küstenwache aufgestiegen, das mehrere Stunden lang ein Seegebiet von 22,000 Quadratkilometern durchkämmte. Am 28.3. folgten eine Transall C-160 und eine Dornier, die bei stürmischem Wetter vergeblich die Suche fortsetzten.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kleiner Kutter mit vielen Problemen
(30.03.14) Am 28.3. um 9:39 Uhr alarmierte die Humber Coastguard das RNLI-Boot aus Wells, weil der englische Kutter “Nauru – BCK 635 (MMSI-Nr.: 235097599) auf der Fahrt nach Scarborough rund 10 Meilen nördlich von Cromer in Schwierigkeiten geraten war. Er hatte Maschinenausfall, die Batterien wurden schwach, und die Crew hatte im Nebel die Orientierung verloren. Es bestand Kontakt über Mobiltelefon. Um 11:24 Uhr meldete der Kutter, dass die Maschine wieder liefe und die Reise zum Humber fortgesetzt würde, doch um 11:45 Uhr versagte sie erneut den Dienst. Um 12:02 Uhr nahmen die Seenotretter den 15 Meter langen Kutter mit Kurs Wells in Schlepp. Um 15.20 Uhr hatten sie Wells Bar mit fünf Knoten Fahrt erreciht. Doch 20 Minuten später meldete der Skipper des Kutters Wassereinbruch, und die Pumpe arbeitete nicht ordnungsgemäß. Um 15.50 Uhr wurde das kleinere RNLI-Boot aus Wells hinzu alarmiert und half, den Kutter in den Hafen zu bringen. Um 17 Uhr war der Havarist schließlich am Kai festgemacht und gesichert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rauch auf Minenjagdboot in Kiel sorgt für Feuerwehreinsatz
(30.03.14) Starke Rauchentwicklung auf dem deutschen Minenjagdboot “Bad Rappenau” (MMSI-Nr.: 211211220) sorgte am 28.3. für einen Großeinsatz der Feuerwehr im Kieler Tirpitzhafen. Kurz vor 12 Uhr hatten Besatzungsmitglieder des Minentauchereinsatzbootes die Bundeswehr-Feuerwehr alarmiert. Die im Marinestützpunkt stationierten Einsatzkräfte waren nach wenigen Minuten mit Löschfahrzeugen vor Ort. Zur Sicherheit alarmierte die Bundeswehr auch die Kieler Berufsfeuerwehr. Diese schickte einen Löschzug, auch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Suchsdorf unterstützten den Einsatz, der bis 13.30 Uhr abgeschlossen war. Die Ursache der Rauchentwicklung war noch ebenso unklar wie die Höhe des Sachschadens. Die 55 Meter lange „Bad Rappenau“ war gerade erst aus einer mehrmonatigen Werftüberholung nach Kiel zurückgekehrt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Unfall beim Festmachen der Hyundai Speed in Hamburg
(30.03.14) Beim Festmachen des griechischen Containerfrachters “Hyundai Speed”, 180545 BRZ (IMO-Nr.: 9475698), kam es auf der Elbe bei Finkenwerder am 28.10. um 7:10 Uhr zu einem Unfall. Ein Festmacher stürzte beim Vertäuen des 366 Meter langen Containerschiffes in die Elbe. Der Unfall ereignete sich, als mehrere Festmacher damit beschäftigt waren, die "Hyundai Speed" an den Finkenwerder Pfählen zu vertäuen. Beim Versuch eine Achterleine an einem Dalben zu befestigen, verfing sich diese am Ruderblatt des Containerschiffes. Als sie wieder frei kam, streifte sie beim Herabfallen den Festmacher. Dieser stürzte in die Elbe. Die Besatzung des Festmacherbootes "Mooring Tug 2" zog ihren Kollegen aus der Elbe und brachte ihn zum Anleger Finkenwerder. Dort übernahmen Rettungssanitäter den Hafenarbeiter und brachten ihn mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Er konnte das Krankenhaus nach der ärztlichen Untersuchung wieder verlassen. Der Frachter lief um 22 Uhr nach England aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sperre auf der Donau wegen gestrandeten Binnenschiffes
(30.03.14) Das von Regensburg kommend am 23.3. auf der Donau aufgelaufene deutsche Binnenschiff "Getan", 1114 ts (EU-Nr.: 4401210) konnte am 29.3. wieder flottgemacht werden, nachdem ein erster Bergungsversuch am 25.3. gescheitert war. Da der Bug des Havaristen ins Fahrwasser geragt hatte, hatten die Behörden die Schifffahrt an der Unfallstelle sperren müssen. Um 11.30 Uhr war der Havarist wieder flott. Längsseits des rumänischen Binnenschiffes "Athos" wurde er mit beschädigter Ruderanlage in den Hafen von Deggendorf geschleppt und gegen 15 Uhr dort festgemacht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zementfrachter vor Japan gesunken
(30.03.14) Der japanische Zementfrachter “Sumise Maru No.38” kollidierte am 26.3. gegen 20 Uhr mit dem ebenfalls japanischen Chemikalientanker “Kaisei Maru” vor Himeji in der Hyogo Präfektur. Der Frachter sank wenig später, die Crew wurde gerettet. Die “Sumise Maru” 1730 tdw (IMO-Nr.: 9054200, wurde erbaut. Die “Kaisei Maru”, 1868 tdw (IMO-Nr.: 9560431), entstand 2009.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wurde Katamaran vor Arcachon versenkt?
(30.03.14) Am 25.3. sank der 10 Meter lange Katamaran "Belle D'Arz II" , vor der Werft Fountaine Pajot La Rochelle , an seinem Ankerplatz nordwestlich des Hafens von Arcachon. Gegen Mittag war noch alles in Ordnung gewesen, doch wenig später hatte der Hafenkapitän festgestellt, dass der Steuerbordschwimmer wegsackte. Ein Taucher und Einsatzkräfte der NSSR waren vor Ort, konnten aber den vollständigen Untergang zwei Stunden später nicht mehr abwenden. Nach Beginn der Bergungsarbeiten am 27.3. wurde festgestellt, dass eine Sicherheitsluke der Maldives 32 offen gestanden hatte. Erst als diese geschlossen war, konnten die Berger von Gentil das Nachfließen von Wasser unterbinden. Am 28.3. sollte das Boot nach Larros Gujan –Mestras geschleppt werden. Wieso die Klappe offen gestanden hatte, war rätselhaft. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Tanker vor Tarragona
(30.03.14) Am 28.3. um 9.40 Uhr brach im Kabinenbereich in den Aufbauten des unter Panama-Flagge laufenden Chemikalientankers "Sichem Amethyst", 5303 BRZ (IMO-Nr.: 9354571), der sechs Meilen vor Tarragona auf Reede ankerte, ein Feuer aus. 17 Mann der Crew wurden abgeborgen, nur der Kapitän, der 1. Offizier und der Chief blieben zur Unterstützung der Löscharbeiten durch Salvamente Maritimo vor Ort. Die "Salvamar Diphda" brachte die Geretteteten nach Tarragona zur medizinischen Betreuung. Die Hafenschlepper "Remo", "Guernica" und "Cambrils" unterstützten mit ihren Löschmonitoren den Einsatz der Feuerwehr, die mit dem Hubschrauber Helimer 201 an Bord abgesetzt worden war. Nachdem der Brand gelöscht war, wurde der Tanker um 15.40 Uhr in den Hafen geschleppt. Das im Manamagent von Bernhard Schulte laufende Schiff war zuvor aus Fos-sur-Mer gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker manövrierunfähig nach Pointe Noire eingeschleppt
(30.03.14) Der unter Sierra Leone-Flagge laufende Tanker "Seair Queen", 25368 BRZ (IMO-Nr.: 8716722), erlitt auf dem Atlantik Maschinenschaden und kam ins Treiben. Der unter Singpur-Flagge laufende Ankerziehschlepper "Terasea Hawk", 3513 BRZ (IMO-Nr.: 9624598), wurde zu Hilfe gerufen und nahm den Havaristen am 27.3. auf den Haken. Am 29.3. zog er die "Seair Queen" in den Hafen von Pointe Noire, wo sie um 15 Uhr ankerte.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Asante" brennt
(Bild: Jerry George)   Großbild klick!
Seglerdrama vor Buccament
(28.03.14) Der 53-jähriger Segellehrer John Edward Garner wurde in der See treibend unweit seiner in Vollbrand stehenden, 49 Fuß langen&xnbsp;Yacht "Asante" entdeckt, die am 27.3. 15 Meilen vor dem Küstenresort Buccament südwestlich von St. Vincent driftete. Kay Wilson, Eigentümerin von Indigo Watersports, war auf einem Tauchausflug unterwegs, als sie Rauch am Horizont sah und mit dem Charterboot darauf zuhielt.
Sie entdeckte eine Viertelstunde später Garner mit einer Rettungsweste und zahlreiche Verletzungen aufweisend im Wasser. Unter Mühen konnte er an Bord gezogen werden. Dazu gingen zwei Taucher ins Wasser. Er wurde auf einen Kutter übergeben und noch ins Krankenhaus gebracht, dort aber am Nachmittag für tot erklärt. Auch eine brennende und offenbar unbenutzte Rettungsinsel trieb unweit der in Flammen stehenden Yacht, die von zahlreichen Trümmern, die auf eine Explosion hindeuteten, umgeben war. In einem wasserdichten Rucksack fanden sich auch die Personaldokumente des Skippers im Wasser.
Die Polizei in St. Vincent, die wegen eines Bootsbrandes alarmiert wurde, suchte nun nach seiner unter Mordverdacht stehenden norwegischen Freundin Heidi Hukkelaas, mit der er am 19.1. nach St. Vincent gekommen war. Beide hatten eine Aufenthaltsgenehmigung bis zum 19.4. erhalten.
Der Skipper hatte zuletzt Segeltrips um die British Virgin Islands&xnbsp; für 5,500 bis 9,000 Pfund angeboten. Heidi Hukkelaas hatte ihren Partner zwei Tage zuvor verlassen, um nach Norwegen zurückzukehren, wo ihre Kinder lebten. Angehörige vermuteten, dass der Skipper auch einer Gasexplosion zum Opfer gefallen sein könnte und Hukkelaas, die sich unterdessen in Norwegen aufhielt, sich gar nicht an Bord befunden hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Mit der Emsstrom kam das perfekte Tauchwrack
(28.03.14) Das RNLI-Boot aus Torbay wurde alarmiert, nachdem zwei Taucher, die zum drei Meilen vor der Küste liegenden Wrack der „Emsstrom“, 1716 BRZ (IMO-Nr.: 6922705), abgestiegen waren, als vermisst gemeldet wurden. Der Skipper des Tauchbootes „Sea Quest“ hatte um Hilfe gebeten, nachdem die beiden Männer vor Hope’s Nose am 26.3. außer Sicht gekommen waren. Die beiden Taucher aus Gloucestershire waren aber lediglich in den Wellen abgetrieben und konnten noch vor dem Eintreffen der Seenotretter geborgen werden.
Die „Emsstrom sank am 14.1.2013“ auf der Verschleppung in die Türkei in der Lyme Bay auf 23 Metern Wassertiefe. Mark Layton, Besitzer der Teign Diving School, erwartet, dass das Wrack jährlich 100,000 Pfund Einnahmen für die örtliche Wirtschaft bringen wird. Er schätzt auf 1,000 bis 2,500 per Annum. Taucher schätzten „jungfräuliche Wracks“. Über die nächsten Jahre wird es zu einem künstlichen Riff werden und eine Menge marines Leben anziehen.
Die Tauchtouristen füllen die Hotels, B&Bs und Geschäfte der Gegend. Bevor die „Emsstrom“, das ehemalige deutsche Fischereischutzschiff „Frithjof“, das zuletzt als Schulschiff in Leer gedient hatte, unterging, gab es bereits Pläne, in der Tor Bay ein Schiff zu versenken, doch mit ihr kam kostenfrei ein perfektes Wrack. Da es bereits ausgeschlachtet war, entstanden durch den Untergang auch keine Umweltrisiken.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter vor Mauritius vermisst
(28.03.14) Keinen Kontakt mehr gab es zu dem taiwanesischen Kutter „FWU FA 12“ mit einer 13-köpfigen Crew seit dem 24.3.. Die letzte bekannte Position war 26 50 S 059 15 O, 405 Meilen südlich von Port Louis, Mauritius, wo das Schiff am 2.2. ausgelaufen war. Die „FWU FA 12“ (MMSI-Nr.: 416223500), ist 26 Meter lang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter bei Marstein aufgelaufen
(28.03.14) Auf der Fahrt von Halmstad lief der unter Barbados-Flagge registrierte Frachter „Pallas River", 3828 BRZ (IMO-Nr.: 8917742),&xnbsp;mit einer 10-köpfigen Crew an Bord am 27.3. um 21.30 Uhr auf eine markierte Untiefe vor Marsteinsboen in Austevoll. Das Rettungsboot "Bjarne Kyrkjebø", das Lotsenboot 108, ein Polizeiboot sowie die "Sortland" der Küsenwache machten sich auf den Weg zur Strandungsstelle. Als erstes war die "Tor" um 22.30 Uhr vor Ort und setzte Rettungskräfte über, die sich an eine Inspektion machten, um einen Bergungsplan zu entwickeln. Der Havarist saß westlich von Marstein auf Felsen und hatte einen mindestens vier Meter langen Riss im Bodenbereich davongetragen. Es gab aber keinen Wassereinbruch im Laderaumbereich. Am 28.3. um 2.10 Uhr gelang es, nach Umpumpen von Ballastwasser dem Frachter, mit eigener Kraft wieder freizukommen. Er wurde dann in den Hafen von Bergen eskortiert, wo er um 6.50 Uhr am Kai in Eikefet festmachte. Hier hatte er eine Ladung Steine aufnehmen sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank nach Kollision mit Eisscholle
(28.03.14) Auf dem Weg nach Skjervøy kollidierte am 28.3. um 3:47 Uhr nördlich der Gisundbrücke bei Finnsnes in Tromsö ein 29Fuß langer Holzkutter in stürmischer See mit einer Eisscholle und sank binnen kurzer Zeit. Eine größere Menge von Eisschollen war zuvor aus dem Laksefjord hineingetrieben. Der unter Bahamas-Flagge "West Carrier", 1425 BRZ (IMO-Nr.: 9017202), war wenig später vor Ort und barg den Skipper aus der Rettungsinsel, in die er sich hatte flüchten können. Auch Hurtigruten-Fähre "Richard With" kam zu Hilfe. Um 4:15 Uhr war der Schiffbrüchige an Bord genommen und wurde an Land gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Vermisste nach Kollision vor China
(28.03.14) Drei Mann der siebenköpfigen Crew des chinesischen Containerfrachters "Xingang 88" wurden vermisst, nachdem das Schiff am 27.3. gegen drei Uhr mit dem ebenfalls in China registrierten, 104 Meter langen Frachter "Wuxiang 66" (MMSI-Nr.: 412351630) vor dem Yangtse-Fluss unweit des Hafens von Waigaoqiao in Pudong kollidiert war. Die Frachtercrew war im Wasser gelandet, und obwohl rasch Retter der Shanghai Maritime Safety Administration vor Ort waren, konnten nur vier Mann gerettet werden. Zum Unglückszeitpunkt herrschte vor Ort dichter Nebel, der sich erst am Morgen zu lichten begann. Durch die Suchaktion wurde der Schiffsverkehr beeinträchtigt, so musste auch ein Kreuzfahrtschiff der Royal Caribbean International vor dem Hafen Anker werfen. Die Suche dauerte am Nachmittag noch an.
Quelle:Tim Schwabedissen



Berger nach gescheiterter Arbeit von Fischern festgehalten
(28.03.14) Der 40 Fuß lange Kutter „Aarifamol“ aus Soosanayagam, der auf St. Andrew’s Beach in Vettucaud gestrandet war, ist nach gescheiterten Bergungsversuchen jetzt 150 Meter vor dem Strand gesunken, nur noch der Bug ragte aus dem Wasser. 22 Khalasis aus Beypore hatten am 26.3. das Schiff vom Strand gezogen, nachdem sie eine Woche lang die Bergung des am 11.3. gestrandeten Kutters vorbereitet hatten. Doch als ein Schlepper am Abend des 25.3. die „Aarifamol“ ins Wasser zog, gab deren Boden nach, und sie ging unter.
Daraufhin wurden die Khalasis von örtlichen Fischern festgehalten, um zu verhindern, dass sie abreisten und das Wrack zurückließen. Erst am Abend des 27.3. wurden sie freigelassen. Die Regierung in Kerala hatte die Khalasis angeheuert. Sie hatten von vornherein mit Problemen zu kämpfen gehabt, da sich der Laderaum des Kutters mit einem Sand-Wasser-Gemisch gefüllt hatte. Doch nun sind die Schwierigkeiten noch größer. Das Wrack gefährdet die Tätigkeit der örtlichen Fischer.
Quelle:Tim Schwabedissen



Miss Susan hatte bereits 20 Vorfälle
(28.03.14) Die in Houston ansässige Kirby Inland Marine Corp., Eigner der „Miss Susan“ und der Ölbarge, die fast 170,000 Gallonen Öl im Houston Ship Channel verlor, wird mit einer Strafe belegt werden, unabhängig wie die Untersuchung zur Kollision mit der „Summer Wind“ ausgeht. Nach den texanischen Gesetzen ist eine Firma, die Öl transportiert, in jedem Fall mit verantwortlich. Kirby hat seit 2008 für mindestens 77 Vorfälle über 51,000 Dollar bezahlt. Die meisten Unfälle waren geringfügiger Natur. 20 betrafen die „Miss Susan“. Kirby gilt aber insgesamt als zuverlässiger Verfrachter. Die aktuelle Kollision wird derzeit von der Coast Guard gemeinsam mit dem National Transportation Safety Board untersucht. Dazu werden Crewmitglieder befragt und der Funkverkehr analysiert. Die "Miss Susan" war mit zwei Bargen von Texas City zum Intracoastal Waterway, der nur für Bargen befahrbar ist, unterwegs, während die einlaufende "Summer Wind" den Houston Ship Channel befuhr. Der Unfall ereignete sich, als die Bargen nach Backbord abdrehten, um zum Intracoastal Waterway zu kommen und dazu das Fahrwasser querten. Wer nun wen rammte, ist noch unklar. Nebel und die Geschwindigkeit sind Faktoren, die nun untersucht werden. Der kanal ist seit dem Abend des 27.3. wieder uneingeschränkt befahrbar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor dem Untergang bewahrt
(28.03.14) Am 26.3. um 8.04 Uhr fing die Milford Haven Coastguard einen Notruf der Yacht „Tiger Feet“ auf. Die 42 Fuß lange Ketsch mit einer zweiköpfigen Crew an Bord hatte acht Meilen westlich von Ramsey Island Wassereinbruch erlitten. Das RNLI-Boot aus St Davids kam der Yacht, die auf dem Weg von Milford Haven nach Holyhead gewesen war, zu Hilfe. Zwei Rettungsmänner wurden mit einer Lenzpumpe übergesetzt und konnten das Boot schwimmfähig halten. Auch ein Rettungshubschrauber der RAF Chivenor stieg auf, konnte aber später wieder umdrehen. Die Ketsch wurde zur Neyland Marina abgeschleppt, wo sie von einem Kran zur Reparatur aus dem Wasser gehoben wurde. Das Rettungsboot war um 15.45 Uhr zurück an seinen Moorings in St Justinian.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kanalfähre half Yacht in Burg
(28.03.14) Am 27.3. kam die Yacht "Isabella" des WSV Hooksiel auf dem Nordostsee-Kanal bei der Fähre Burg in Schwierigkeiten. Bei starkem Wind misslang der zweiköpfigen Crew das Anlegemanöver, und das Boot driftete immer weiter in Richtung Böschung. Die Besatzung der Kanalfähre "Nobiskrug" bemerkte das Problem und kam sofort zu Hilfe. Binnen einer Minute hatte die „Nobiskrug“ schon eine Leine von der Yacht übernommen und brachte sie an den Steg. Nach acht Minuten war die "Isabella" sicher an den Dalben vertäut, und die „Nobiskrug“ kehrte zu ihrem Fährdienst in Burg zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter gesunken
(Bild: Leif Dalen)   Großbild klick!
Keine Rettung für brennenden Kutter in Arendal
(27.03.14) Der alte Kutter, der am 26.3. gegen zwei Uhr in Arendal bei Saltrød in Brand geriet, ist zwischen 12 und 13 Uhr gekentert und sank an seinem Liegeplatz. Damit endete ein stundenlanger Einsatz der Feuerwehr. Wegen der Intensität des Brandes hatte sie sich darauf beschränken müssen, das Schiff von außen zu löschen und ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Die Aluminiumaufbauten schmolzen zum Teil, der Mast auf der Back begann sich zu neigen, und die Flammen fraßen Löcher in den Holzrumpf. Von außen waren die Flammen unter Deck deutlich zu sehen, die sich durch den Laderaum fraßen. Nach dem Untergang galt es nun eine Ölverschmutzung zu vermeiden. Deshalb wurden Ölsperren um das großenteils unter Wasser liegende Wrack ausgebracht. Der Eigner bestätigte, dass sich an Bord Dieselöl befunden hatte. Die Arbeit der Feuerwehr war durch schlechtes Wetter zusätzlich erschwert worden. Deshalb wurde den Männern nach dem aufopferungsvollen Einsatz nach dem Untergang erst einmal eine Ruhepause verordnet. Sie werden die Untergangsstelle nun bis zu der Bergung des Schiffes zu überwachen haben und dafür zu sorgen, dass auslaufendes Öl aufgenommen wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



mit Sprengladungen auf Tiefe geschickt ...
(Bild: National Marine Aquarium)   Großbild klick!
Versenkung der Scylla als künstliches Riff rundum eine Erfolgsgeschichte
(27.03.14) Das Wrack der vor Cornwall am 27.3.2004 als Europas erstes künstliches Riff versenkten Fregatte HMS “Scylla” hat seither 60 Millionen Pfund Einnahmen für die örtliche Wirtschaft generiert. Das Schiff der Royal Navy, das zur Leander-Klasse gehörte, war vor tausenden Schaulustigen mit Sprengladungen auf Tiefe geschickt worden.
Seither kamen jährlich tausende von Tauchern. Dr David Gibson, geschäftsführender Direktor von Plymouths National Marine Aquarium, der das gesamte Projekt leitete, sagte, das Wrack habe ein völlig neues Klima für Flora und Fauna in der Whitsand Bay geschaffen. Es sei Heimat für zehntausende von Fischen geworden. Auch aus ökonomischer Perspektive sei das Projekt mit fünf- bis 10000 Tauchtrips pro Jahr ein großer Erfolg, der den Tourismus ebenso wie die Prosperität von Tauchshops und Touranbietern voranbrachte. Die „Scylla“ war 1968 das letzte Kriegsschiff, das in Devonport erbaut wurde.
Taucher am Wrack
(Bild: National Marine Aquarium)   Großbild klick!
1993 wurde sie außer Dienst gestellt und rottete in Portsmouth vor sich hin, bis die Idee aufkam, sie zu einem künstlichen Riff zu machen. Mit finanzieller Unterstützung der South West Regional Development Agency kaufte das National Marine Aquarium sie dem Verteidigungsministerium für 200,000 Pfund ab. Sie wurde binnen sechs Monaten für die künftige Verwendung vorbereitet, dazu galt es alles, was Taucher gefährden könnte, auszubauen.
Danach wurde das Schiff in die Bucht gezogen und versenkt. Sehr schnell siedelte sich danach auf den Oberflächen marines Leben an, nach einem Jahr wurden bereits 50 Spezies gefunden. Es gab im Lauf der Jahre mehrere Besiedlungswellen. Seit 2006 hat sich die Kolonisierung stabilisiert und ähnelt der der unweit des Wracks liegenden „James Eagan Layne“. Das Schiff dient entsprechend nicht nur dem Tauchtourismus, sondern auch der Forschung und letztlich der Natur in seiner Eigenschaft als artenreiches Habitat, also wurde mit der Pioniertat, der inzwischen unzählige weitere Wracks als künstliche Riffe gefolgt sind, letztlich eine win-win-win-Situation kreiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubschlepper auf Ohio-River wieder frei
(27.03.14) Am Nachmittag des 26.3. gelang es, den bei Meile 65 auf dem Ohio River festsitzenden Schlepper „Elizabeth D“ (Reg.-Nr. 0614957) wieder flottzumachen. Nachdem das 93 Fuß lange und 27,2 Fuß breite Schiff wieder Wasser unter dem Kiel hatte, wurde es untersucht und für seetüchtig erklärt. Danach wurde es zu einer in der Nähe gelegenen Mooring geschleppt, wo es über Nacht gemeinsam mit den an der Bergung beteiligten Schiffen verblieb, bevor es am 27.3. weiter nach Neville Island, Pennsylvania, ging. Die US Coast Guard sicherte die Schifffahrt auf der Wasserstraße währenddessen ab. Der Schubschlepper hatte seit dem 24.3. gegen 22 Uhr auf dem Ohio River mit Backbordschlagseite nahe Steubenville festgesessen.. Es war durch eine Leckage zu einer geringfügigen Ölverschmutzung gekommen. Die 12 unbeladenen Kohlebargen, die die „Elizabeth D“ bugsiert hatte, waren von einem anderen Schlepper abtransportiert worden. Das Army Corps of Engineers und die Coast Guard Marine Safety Unit Pittsburgh waren anschließend tätig geworden. Das Doppelschraubenschiff war 1979 bei der Dravo SteelShip Corp. in Pine Bluff, Arizona, erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen




Schnellfähre erlitt Maschinenausfall
(27.03.14) Die norwegische Katamaranfähre&xnbsp;"Salten", 539 BRZ (IMO-Nr.: 9281061),&xnbsp;erlitt am 26.3. auf dem Vestjjord auf der Fahrt von Bodø nach Svolvær den Ausfall einer der beiden Hauptmaschinen. Mit der verbliebenen Maschine wurde der Hafen erreicht, allerdings musste das Anlaufen von Skrova abgesagt werden. Die hier wartenden Fahrgäste wurden von einem Rettungsboot abgeholt. Die Fähre blieb über Nacht in Svolvær am Kai, und auch die Morgenfahrt zurück nach Bodø am 27.3. fiel aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Costa Concordia im politischen Gerangel angekommen
(27.03.14) Die für Juni geplante Bergung des Wracks der „Costa Concordia“ soll nach dem Willen des Bürgermeister von Giglio, Stefano Ortelli, noch den Sommer über vor der Insel liegen blieben. Planmäßig sollten dann die 19 restlichen Sponsons am Wrack befestigt sein und das Schiff zum Festland gebracht werden. Ortelli sorgt sich nun um den ungestörten Tourismus im Sommer. Nun wird spekuliert, ob der Anstrom von Menschenmassen auf die Insel, der seit dem Untergang des Luxusliners ungebremst anhält, noch etwas länger andauern soll.
Unzählige Tagestouristen füllen seit dem Schiffbruch die Fähren, auch wenn im Gegenzug die Buchungen der längerfristig bleibenden Ferienhausgäste um etwa ein Drittel zurückgegangen sind. Ortelli und einige Insulaner fürchten zudem weitere Umweltschäden bei der Hebung des Wracks. Im Innern des Schiffes befinden sich 250.000 Kubikmeter verschmutztes Wasser, und sollte es beim Heben aufreißen, wären, so die Befürchtung, die Klippen und Badebuchten der Insel vorerst unbenutzbar. Bei der Hebung, die sechs bis zehn dauern soll, muss außerdem die Hafenzone für Touristen mitten in der Sommersaison gesperrt bleiben. Unmittelbar danach sollen auch die Arbeiten zur Sanierung des Meeresbodens beginnen: Das Stahlskelett und das Betonbett, auf denen das Wrack derzeit ruht, gilt es restlos zu entfernen.
Das bedeutete über weitere Monate den Einsatz von Baggern und Kränen, Lärm und Dreck. Zu diesem Zeitpunkt würden Giglio-Urlauber nicht einmal mehr mit dem Blick auf das Wrack entschädigt. Von dieser Warte macht der Vorschlag Ortellis, die „Costa Concordia“ erst nach Ende der Saison im September abzutransportieren, Sinn. Und es gibt noch weitere Interessenslager. Allein in Italien reißen sich vier Häfen darum, das Wrack verschrotten zu dürfen. Dabei geht es um einen Auftrag von mindestens hundert Millionen Euro und Arbeit für rund zwei Jahre.
In der Toskana-Region wird durch den Regionalgouverneur Enrico Rossi der Hafen von Piombino favorisiert, wo im Zuge der industriellen Veränderungen jeder Arbeitsplatz hochwillkommen ist. Allerdings müsste dieser Hafen erst ausgebaut werden, um die „Costa Concordia“ aufnehmen zu können. Dies wäre im Falle eines Zuschlags vor September nicht zu schaffen. Die Reederei tendiert zur Verschrottung in der Nähe von Genua, ihrem eigenen Sitz. Das wäre dann allerdings ein anderer Landstrich: Ligurien. Doch dort gäbe es sofort aufnahmebereite Häfen. Und auch Abbrecher in Großbritannien, Norwegen und der Türkei haben sich um die Verschrottung der „Costa Concordia“ beworben. Ende Februar, Anfang März hatte das Auswahlverfahren eigentlich abgeschlossen sein sollen. Doch aus der rein technischen Frage ist mittlerweile eine politische geworden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Brennende Matratzen führten zu Brand auf Superyacht
(27.03.14) Brennende Matratzen haben am Morgen des 26.3. der Ursprung des Feuers auf der unter Panama-Flagge registrierten Luxusyacht “Legend”, 2290 BRZ (IMO-Nr.: 7367835), an der Velsener Offshore Base. Ihre traurigen Reste zeugten nach der Bekämpfung des Feuers durch verschiedene Einheiten der örtlichen Wehren auf dem Kai von den Ereignissen an Bord. Starke Rauchentwicklung hatte anfänglich zu einem dramatischen Anblick geführt. Vier Personen erlitten dabei leichte Rauchgasvergiftungen, drei von ihnen kamen zur Kontrolle ins Krankenhaus. Die Feuerwehr war unter Atemschutz in die verrauchten Aufbauten vorgedrungen und hatte dort das Feuer auch rasch unter Kontrolle.
Mit Überdruck-Ventilatoren wurde danach der betroffene Bereich entraucht. Bei der „Legend“ handelt es sich um den ehemaligen russischen Schlepp-Eisbrecher „Dimant“ und später „Gigant“, der 1974 bei IHC Verschure in Amsterdam erbaut wurde. Er war für die osteuropäische Fischereiflotte im Nordatlantik im Einsatz gewesen, ehe er von 1998 bis 2003 bei der Giant Ltd. zu der Superyacht „Giant I“ umgebaut wurde. Nach einem Feuer auf der Brücke war er 2007 bis 2008 bei der Amico & Co. S.R.L. nochmals umgebaut worden. Das 75,4 Meter lange und 13,5 Meter breite Schiff vermag 27 Gäste zu beherbergen. Es hat eine 30-köpfige Crew.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bootsunglück auf Lake Albert nimmt katastrophale Ausmaße an
(27.03.14) Die Bootskatastrophe auf dem Lake Albert im Kongo am 22.3. hat inzwischen 251 Menschenleben gefordert. Die Regierung zeigte sich geschockt über dieses Ausmaß. Die Opfer kamen aus einem Flüchtlingslager aus Uganda, in das sie vor Angriffen der Kamangos am 11.7.2013 geflohen waren und das sie wegen der dort herrschenden Zustände verlassen hatten. Insgesamt waren 292 Menschen auf dem vollig überladenen Boot gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wasserleiche könnte vermisster Fischer der “Santa Ana” sein
(27.03.14) Sucheinheiten haben am Nachmittag des 26.3. am Strand von Tagle de Suances eine angetriebene Leiche gefunden, bei der es sich um eines der beiden noch vermissten Besatzungsmitglieder der am 1.3. gesunkenen "Santa Ana" handeln könnte. Der Tote wurde unweit eines Rucksacks mit persönlichen Gegenständen, die zu einem der beiden Männer gehören könnten, entdeckt. Wegen des Verwesungszustandes wird eine Identifizierung aber noch etwas dauern. Vermusst wurden noch der galizische Fischer Manuel Tajes und sein portugiesischer Kollege Víctor José Farinhas. Beide waren nicht im Wrack gefunden worden und waren wohl mit der Strömung abgetrieben. Am 27.3. hielt das Suchflugzeug "Sasemar 102" zwischen Peñas und Machichaco in Vizcaya weiter Ausschau.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sturm drohte Kutter zu versenken
() Das Marshfield Harbormaster’s Department bewahrte am Morgen des 26.3. in Green Harbor den 33 Fuß langen Hummerkutter „Tracy-Jeanne“ vor dem Untergang. In stürmischer See war Wasser über das Heck eingedrungen. Der Hafenmeister überwachte das Schiff den gesamten Vormittag, und gegen 11 Uhr lief er aus und begann, das Wasser mit der Pumpe seines neuen Bootes zu lenzen. Nach 50 Minuten war der Kutter stabilisiert und wurde gesichert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Offen stehende Schotten und mangelhafte Englischkenntnisse führten zum Untergng der “Majestic Blue”
(27.03.14) Die US Coast Guard hat einen Untersuchungsbericht zum Untergang des Trawlers „Majestic Blue“ der Dongwon im Juni 2010 publiziert. Bei dem Totalverlust kamen der Kapitän und der Chefingenieur ums Leben, und 22 Mann wurden von einem Schwesterschiff gerettet. Das Wrack liegt in einer Tiefe von 15000 Fuß, zu tief für Analysen vor Ort. So galt es, Augenzeugenberichte zu sammeln, um die Vorgänge zu beleuchten.
Auch wenn die Ursache des Wassereinbruchs in der Ruderabteilung so letztlich nicht geklärt werden konnte, wurde festgestellt, dass die Praxis, die wasserdichten Türen offen zu lassen, den Untergang mit verschuldet hatte. So konnte sich das eindringende Wasser schnell durch das gesamte Schiff ausbreiten. Die Leckabwehr wurde beeinträchtigt durch den Umstand, dass die Maschineningenieure weder Englisch lesen noch kommunizieren konnten und mit den Notfallroutinen nicht vertraut waren. Dongwon ist derzeit in einen weiteren Rechtsstreit verwickelt über den Untergang ihrer „Majestic Breeze“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Dramatische Stunden des letzten ukrainischen Marineschiffes auf dem Donuslaw-See
(27.03.14) Unter dramatischen Umständen endete am 26.3. der aussichtslose Fluchtversuch des ukrainischen Minensuchers „Cherkassy“ auf die offene See. Nachdem die Russen die Ausfahrt aus dem Donuslaw-See mit zwei versenkten Schiffen “Ochakov" und "Shaht?r” und bis zum 14.3. mit zwei weiteren Wracks blockiert hatten, lief die 37 Jahre alte „Cherkassy“ am Nachmittag des 25.3. durch die schmale Bucht, um eine Stürmung durch die Russen zu verhindern.
Diese schickten Patrouillenboote los, um das Schiff zu entern, was jedoch mehrfach fehlschlug. Alle anderen ukrainischen Kriegsschiffe, die auf dem Donuslaw-See gelegen hatten, waren bereits von den Russen übernommen worden. Das Schiff wäre auch durch die Schiffssperre hindurch tatsächlich fast noch ins Schwarze Meer entkommen, wurde an einer Engstelle aber im letzten Moment von einem russischen Schiff gerammt und so zur Umkehr gezwungen.
Danach lief sie auf Felsen. In der Nacht zum 26.3. versuchten die Russen wieder, die „Cherkassy“ zu stürmen. Es fielen Schüsse, es gab Explosionen und Nebelkerzen wurden gezündet, während Hubschrauber über dem Schiff kreisten. Die Ukrainer setzten immer Wasserwerfer gegen die russischen Soldaten auf den angreifenden Booten ein. Die Ukrainer warfen Sprengladungen ins Wasser, um die Russen fernzuhalten.
Einem Dutzend Soldaten, die sich unschlüssig waren, auf wessen Seite sie stünden, hatte der Kapitän zuvor befohlen, das Schiff zu verlassen. Die verbliebenen 50 Männer, zu denen auch einige von anderen verlorenen gegangenen ukrainischen Kriegsschiffen stammten, mussten sich in der Nacht ergeben. An der Einnahme der „Cherkassy“ waren drei Patrouillenboote, zwei MI-36-Hubschrauber und ein Schlepper beteiligt. Die Russen warfen Sprengkörper, um sie manövrierunfähig zu machen. Als russische Spezialkräfte sie dann enterten, befahl Kommandant Fedasch seinen Männern, sich unter Deck einzuschließen, während er über eine Kapitulation verhandelte. Mit zwei Offizieren, einem Unteroffizier und neun Mannschaften durfte er noch eine letzte Nacht an Bord verbringen, ehe am Morgen des 26.3. die Russen die ukrainische Fahne niederholten.
Die “Cherkassy - C 950” entstand 1975 bei der Werft in Serednonevskoho und wurde am 10.6.1977 für die sowjetische Schwarzmeerflotte als “Razvyedchyk” in Dienst gestellt. Sie war im Persischen Golf, im Suezkanal, im Roten wie im Schwarzen Meer im Räumeinsatz. Am 14.5.1990 wuirde sie bei einer Tankereskorte im Roten Meer attackiert und ein angreifendes Boot zerstört. Am 25.7.1997 wurde sie an die Ukraine übergeben, in "Cherkasy" umbenannt und in Novoozerne stationiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der Bugaled Breizh
(Bild: Anthonydela)   Großbild klick!
Rätsel der “Bugaled Breizh” bleibt ungelöst
(26.03.14) Die Staatsanwaltschaft in Nantes (Loire) sagte am 25.3., dass die Ermittlungen zu den Ursachen des Untergangs des Kutters „Bugaled Breizh“ am 15.1.2004 nicht wieder neu aufgenommen werden. Die Familien der fünf Opfer sollten am 26.3. vom französischen Verteidigungsminister Jean- Yves Le Drian empfangen werden. Am 3.7.2013 waren die Ermittlungen abgeschlossen worden. Da es keine neuen Erkenntnisse gab, war eine Einstellung des Verfahrens unvermeidlich.
Die Familien der Opfer glaubten, dass ein britisches oder amerikanisches U-Boot den Kutter in die Tiefe riss, als es sich in den Netzen verhakte. Im Oktober hatten die Richter das Ende ihrer Untersuchung bekannt gegeben, was auf eine bevorstehende Einstellung des Verfahrens hindeutete. Die lange gerichtliche Untersuchung brachte letztlich keine plausible Erklärung für den Untergang des Kutters. Das zeitweilig in Verdacht geratene britische U-Boot “Turbulent” lag am Unglückstag im Hafen von Plymouth. So wird das Rätsel der “Bugaled Breizh” am Ende ungelöst bleiben.
Der 24 Meter lange Kutter entstand 1986 in Belz. Sein Ende kam, als er am 15.1.2004 mit der gesamten fünfköpfigen Crew 14 Meilen südwestlich von Lizard Point um 12.25 Uhr unvermittelt sank. Es gab nur einen kurzen Funkruf mit den Worten “Kommt schnell, wir kentern”, dann verschwand er binnen 37 Sekunden, wie später ermittelt wurde, bei ruhiger See unter Wasser. Nur zwei Tote konnten danach gefunden werden, ein dritter bei der Bergung des Wracks am 10.7. Zwei Mann blieben für immer verschwunden. Sofort hatten die Behörden in Quimper Ermittlungen eingeleitet.
Mögliche Ursachen waren eine Kollision, ein Fischereiunfall, das Auflaufen auf einen Felsen oder eine Untiefe oder aber ein Zwischenfall mit einem U-Boot. Das holländische U-Boot “Dolfijn”, das eines der ersten Schiffe an der Unglücksstelle gewesen war, geriet selbst unter Verdacht. Zu der Zeit befanden sich mehrere in den Seebiet. Als das Schiff im Juni 2004 forensischen Untersuchungen unterzogen wurde, ergaben sich keine Hinweise auf einen Zusammenstoß, womit die Hypothese einer Kollision ausgeschlossen wurde.
Was die U-Boote anging, so wurde ermittelt, dass die „Dolfijn“ mindestens 15 Kilometer entfernt gewesen war, auch die britische Marine bestritt, Boote dort gehabt zu haben. Erwähnt wurden auch das deutsche „U 22“, die „Torbay“ der Royal Navy und die französischen Boote „Rubis“, „Saphir“ und „Triumph“ sowie ein unbekanntes Boot, das die Unterwasserstreitkräfte observierte. Die Hypothese des Unfalls mit einem U-Boot wurde durch eine Reihe von Indizien gestützt, so, dass die „Bugaled Breizh“ sehr schnell sank – die Fischluke war beim Sinken durch den Wasserdruck eingebeult worden.
Es wurde auch kein Boot mehr ausgesetzt, und der Funkspruch war so kurz, dass noch nicht einmal die Koordinaten mehr übermittelt werden konnten. An der Trosse des Schleppnetzes fanden sich Spuren von Titanium, die von dem Rumpf eines U-Bootes hätten stammen können. Die NATO stellte ihre Dokumente zu den Manöverbewegungen der französischen Gerichtsbarkeit zur Verfügung. Daraufhin gab die französische Verteidigungsministerin Michèle Alliot-Marie vor der Nationalversammlung bekannt, dass die vorliegenden Informationen nicht den Verdacht erhärteten, dass ein U-Boot beteiligt gewesen war.
Auch die Spur mit dem Titanium war kalt – das Titaniumdioxid, was gefunden wurde, ist ein gängiges Farbpugment bei Schiffen und wurde auch auf der „Bugaled Breizh“ verwendet. Ein Bericht der französischen Schiffsunfalluntersuchungskommission kam am 27.11.2006 zu dem Schluss, dass die Schleppleinen vermutlich auf einer Sandbank festgekommen waren. Dies stieß in der Fischereibranche auf Skepsis.
Dort wurde gemutmaßt, dass diplomatische Probleme vertuscht werden sollten. Am 31.7.2008 kamen die Richter Richard Foltzer und Muriel Corre nach der Auswertung weiterer Aussagen von Experten zu dem Schluss, dass der Trawler wahrscheinlich doch von einem Atom-U-Boot in die Tiefe gezogen wurde. Kein anderes Boot sei in der Lage, die "Bugaled Breizh" so schnell herabzuziehen. Es konnte aber letztlich kein konkretes Boot ausfindig gemacht werden. Deshalb erhielten die Hinterbliebenen auch bis heute keine Kompensationen. Und die Klarheit, die die Angehörigen erhofften, wird es am Ende auch nicht mehr geben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrackl der „Deliverance“
(Bild: LAMP)   Großbild klick!
Archäologen führten historische Puzzleteile richtig zusammen – Rätsel um Wrack vor Ponte Vedra gelöst
(26.03.14) Archäologen des St. Augustine Lighthouse & Museum haben das 80 Fuß lange Wrack, das durch Stranderosion nahe Mickler’s Landing freigespült wurde, als das des Schoners „Deliverance“ aus Bermuda identifiziert, der im Dezember 1947 am Ponte Vedra Beach strandete.
Der Wrackfund hatte die Forscher seit vier Jahren umgetrieben, doch erst nachdem ein Nordoststurm im Januar 2014 weitere Teile des Gerippes freilegte, konnten die Puzzleteile zusammengefügt werden. Sie hätten die Fundstelle das erste Mal 2008 inspiziert und seitdem kontinuierlich im Auge gehabt, wenn Stürme über die Jahre Spanten und den Kiel freilegten, sagte Chuck Meide, Direktor des Lighthouse Archaeological Maritime Program (LAMP).
Nach dem letzten Sturm war so viel sichtbar, dass Meide und sein Team ihre Forschungen intensivierten und eine Liste von 10 möglichen Schiffen zusammenstellten, die dort zwischen 1866 und 1974 strandeten. Dank Fotos im Buch „St. Augustine and St. Johns County: A Pictorial History" von Karen Harvey und in den Archiven des Beaches Museum and History Park in Jacksonville kam ein Zweimaster in den Fokus, der südlich von Mickler’s Landing parallel zum Strand mit nach Süden liegendem Bug abgelichtet worden war. Doch die Beschriftung lautete lediglich “Bermuda Boat” mit Strandungsdatum Dezember 1947.
LAMP konsultierte nun die Liste und stellte fest, dass ein Motorschiff namens "Deliverance" 1947 in demselben Gebiet Schiffbruch erlitten hatte. Meide wusste, dass in jener Zeit sowohl Motor- wie Segelantrieb noch gängig waren. Nun durchsuchte der Archäologe Brendan Burke das Internet, bis er einen kleinen Artikel in den Archiven einer englischsprachigen Zeitung in Singapur fand, der die Theorie unterstützte.
Eine "Deliverance“, die regelmäßig zwischen Jacksonville und Bermuda verkehrte, sei am 13.12.1947 mit einer achtköpfigen Crew unter Captain Wilson King in einem schweren Sturm vor Ponte Vedra auf Legerwall geraten und gestrandet. Nun war das Rätsel gelöst und die lange Liste von Wracks, die das Archäologenteam identifiziert hat, um einen weiteren Namen ergänzt. In diesem Sommer will LAMP das Wrack eines britischen Schiffes angehen, dass 1782 weniger als eine Meile vor der Küste von St. Augustine scheiterte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter saß auf der Ems fest
(26.03.14) Am 25.3. lief der Ems bei Weener der mit Stahlplatten beladene, unter St. Vincent-Grenadines-Flagge registrierte Frachter „Diamonde“, 1487 BRZ (IMO-Nr.: 8501062), auf Grund. Das Schiff war aus Göteborg gekommen und hatte ohne Lotsenberatung einlaufen dürfen, die erst ab 90 Metern Länge vorgeschrieben ist. Der Frachter der litauischen Baltnautic Shipping hat bei einer Tragfähigkeit von 2475 Tonnen aber nur 79 Meter Länge. Er konnte sich nach einigen Fahrmanövern binnen einer Stunde wieder aus dem Schlick befreien und steuerte mit langsamer Fahrt den Papenburger Hafen an. Im Deverthafen wurde die Ladung bei Schulte & Bruns gelöscht, während der Germanische Lloyd als Klassifizierungsgesellschaft das Schiff auf mögliche Schäden untersuchte. Die Ursache der Havarie war noch unklar. Da das Schiff die Grundberührung offenbar ohne Schäden überstanden hatte, konnte es nach dem Löschen der Ladung den Hafen am frühen Abend wieder gen Antwerpen verlassen, wo er am Morgen des 27.3. erwartet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter mit Maschinenschaden vor Lemnos
(26.03.14) Der griechische Frachter “Mema“ erlitt am 23.3. vor dem Hafen von Myrina nahe der Insel Lemnos Maschinenschaden und bat um Assistenz. Der Havarist wurde daraufhin nach Myrina eingeschleppt. Hier wurde der Schaden behoben, ehe es nach Alexandroupoli weiter ging. Die „Mema“, 1160 tdw (IMO-Nr.: 6602977), wurde 1965 erbaut und läuft für die Sky Emporiki Naftiki Eteria.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubverband auf Ohio River aufgelaufen
(26.03.14) Bei Meile 65 lief am 24.3. auf dem Ohio River gegen 22 Uhr der Schlepper „Elizabeth D“ mit einem Schubverband auf Grund. Das Schiff war zu der Zeit mit 12 leeren Kohlebargen flussabwärts unterwegs. Nach der Havarie wurde die Coast Guard Ohio River Valley alarmiert. Die Coast Guard arbeitete mit dem Eigner und den zuständigen Behörden an der Bergung des Havaristen. Es kam zu einem geringfügigen Ölaustritt, der mit einem Ölschlängel eingegrenzt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Verletzte bei Schiffsbrand in Veelsen-Nord
(26.03.14) Am Morgen des 25.3. brach auf einem zur Luxusyacht umgebauten Schiff in Velsen-Noord gegen 8.45 Uhr ein Feuer aus. Der Brand auf dem am Wijkermeerweg festgemachten Fahrzeug führte zu starker Rauchentwicklung, sodass die Feuerwehr mit mehreren Einsatzfahrzeugen anrückte. Es gelang aber recht schnell, die Flammen zu löschen um anschließend die betroffenen Räume zu belüften. Vier Personen wurden mit leichter Rauchvergiftung behandelt, drei kamen ins Krankenhaus. Das Feuer war im Kabinenbereich ausgebrochen, wo Matratzen in Brand geraten waren. Die genaue Brandursache war noch unbekannt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff erlitt Ruderbruch bei Deggendorf
(26.03.14) Auf der Donau bei Deggendorf brach am 25.3. das Ruder des bulgarischen Binnenschiffs "Rubiships VIII", 1999 ts (EU-Nr.: 02300096), das von von Straubing nach Deggendorf unterwegs war. Nach der Havarie auf Höhe der Wallnerlände musste es am rechten Ufer notankern. Zur Reparatur sollte es in die Werft in Linz gehen. Zuvor galt es zu klären, ob es an einen Schubverband gekoppelt dorthin gebracht werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Arendal ausgebrannt
(26.03.14) In Arendal geriet in der Nacht zum 26.6. gegen 2.30 Uhr bei Saltrød ein Kutter in Brand. Die Feuerwehr war stundenlang im Einsatz, weil das Feuer sich bei starkem Wind immer wieder entflammte. Bei den Löscharbeiten musste zudem langsam vorgegangen werden, um ein Sinken des Schiffes zu verhindern. Auch das NSSR-Boot “Inge Steensland” war im Einsatz. Maschinenraum und Aufbauten standen in Flammen. Lange drohte auch ein Übergreifen der Flammen auf andere Schiffe und ein Gebäude bei der Arendal Listhøvleri. Es handelte sich bei ihm um einen alten Kutter aus Holz und Aluminium, das wegen der großen Hitze schmolz. Eine Brandbekämpfung direkt an Bord war zu gefährlich, sodass sich die Einsatzkräfte darauf beschränken mussten, von außen anzugreifen. Dabei wurden sie durch die Löschkanone der “Inge Steensland” unterstützt. Um 9.30 Uhr waren immer noch Flammen sichtbar. Es wurde sich darauf beschränkt, den Kutter kontrolliert ausbrennen zu lassen. Vorsorglich wurden Ölsperren ausgelegt, falls Diesel ausliefe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler auf LaHave River im Wettlauf gegen Schneesturm gehoben
(26.03.14) Am Nachmittag des 25.3. schwamm der 40 Meter lange Trawler „Ryan Atlantic II“ wieder auf dem LaHave River, zwei Wochen nach seinem Untergang am 10.3. Um 7.15 Uhr hatten vier Pumpen begonnen, das Wasser aus dem Rumpf zu befördern. Zuvor waren alle Öffnungen abgedichtet worden, um den Nachfluss von Wasser zu unterbinden. Außerdem hatten drei Taucher alle Gegenstände, die die Saugrohre hätten verstopfen können, weggeräumt. Gegen 16 Uhr waren über 550 Tonnen aus dem Rumpf gelenzt. Während die meisten Räume dabei hatten trocken gelegt werden können, blieben noch an die 20 Tonnen übrig. Dadurch hatte das Schiff noch starke Steuerbordschlagseite. In einem Wettlauf gegen die Zeit – ein starker Schneesturm war im Anmarsch – versuchte die kanadische Coast Guard gemeinsam mit den Eastern Passage Marine Services das Wrack wieder auf ebenen Kiel zu bekommen. Es wurde gehofft, dass es sich von selbst aufrichten würde, während das Pumpen andauerte. Das gelenzte Wasser wurde in einer Ölsperre, die um die „Ryan Atlantic II“ lag, aufgefangen, um Ölverschmutzungen zu vermeiden. Die „Ryan Atlantic II“, besser bekannt als „Cape Rouge“ aus einer Science Fiction Serie, gehört Earl Bisson aus Milford.
Quelle:Tim Schwabedissen



Reederei der Summer Wind stand vor Kollision unter Bewährung
(26.03.14) Die Cleopatra Shipping Agency Ltd. aus Piräus, Manager des Bulkcarriers "Summer Wind", der auf dem Houston Ship Channel mit einer Ölbarge kollidierte, war nach einem Verfahren wegen einer Gewässerverschmutzung im Jahr 2011 unter Bewährung. Sie hatte sich im September 2012 schuldig bekannt, gegen den „Act to Prevent Pollution from Ships“ verstoßen zu haben und musste eine Strafe von 300,000 Dollar zahlen. Die Auflage der Bewährungszeit war, dass in dieser Zeit keine weiteren Verstöße erfolgten. Bei Inspektionen der "Summer Wind" waren eine Reihe von Mängeln festgestellt worden. Am 22.3., dem Tag der Kollision, hatte die Coast Guard in Galveston, Texas, Probleme u.a. mit der Navigationsausrüstung und Ladegeschirr festgestellt. 2013 hatten Behörden in Neapolis Mängel an den Rettungsbooten, der Notbeleuchtung, der Löschausrüstung und Bedienungsanleitungen konstatiert Die Reederei der Barge, Kirby und Cleopatra wurden am 25.3. vor einem Gericht von Fischern in Houston wegen der Verschmutzung des Houston Ship Canal mit 4000 Barrel Öl beklagt. Das könnte der Startschuss für längere juristische Auseinandersetzung um die finanzielle Verantwortlichkeit für die Schäden, die die Kollision verursachte, gewesen sein. Derweil gelang es am 25.3., den Stau von über 100 Schiffen auf 75 zu reduzieren, als der Schiffsverkehr wieder zeitweilig freigegeben wurde. 29 Schiffe warteten noch aus Auslaufen, 46 aus Einlaufen. Gegen 18 Uhr war der Verkehr wieder gestoppt und am 26.3. um sieben Uhr erneut freigegeben worden. Bei den Schiffen handelte es sich um Tanker, Frachter und Kreuzfahrer. Am 24.3. war die Barge der Kirby Inland Marine, auf der einer von sechs Tanks aufgerissen war, gelöscht und wieder aufgeschwommen worden. 70 Fahrzeuge waren weiter mit der Ölbekämpfung beschäftigt. Einiges Schweröl war in den Golf von Mexiko hinausgetrieben, anderes spülte an der Küste an. Bislang wurden 10 tote Vögel entdeckt weitere 18 verölt zur Reinigung gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandete Yacht (Bild: NSSR)   Großbild klick!
Vergebliche Suche nach vermisstem Segler vor Langholmane
(25.03.14) Auf den Felsen in Nord-Langholmane wurde von dem Fischereiaufsichtsschiff „Munin“, das sich auf der Fahrt von Ålesund nach Trondheim befand, vor Tustna am Nachmittag des 24.3. ein leeres Segelboot gestrandet aufgefunden. Die Yacht lag mit starker Schlagseite und abgestelltem Motor auf der Seite, die Segel waren niedergeholt und die Lichter an.
Das Ruder hatte sich gelöst. Das Boot war am 23.3. von Kristiansund nach Grip ausgelaufen. Die Crew verständigte die Polizei, die bis dahin von keinem Notfall wusste. Nach dem 22-jährigen Skipper aus Kristiansund begann nun eine Suchaktion mit Rettungsbooten und einem Helikopter aus Ørlandet.
An Bord der Yacht wurde eine unbenutzte Schwimmweste und ein Überlebensanzug gefunden. Das GPS war aktiviert, und jemand hatte vor Grip den Mann-über-Bord-Knopf getriggert. Die Coast Guard setzte die „Njord“ und das Rettungsboot „Askerbæringen“ ein, außerdem war „Erik Bye“ bis 1:45 Uhr vor Ort. Beteiligt an der Suche waren auch die Versorger „Viking Queen“ und „Eidsvaag Sirius“. Am Abend wurden die großen Schiffe aus dem Einsatz entlassen. Der Sea King Helikopter musste am Abend wegen technischer Probleme abdrehen. Die Überlebenschancen des Seglers wurden unterdessen als minimal eingeschätzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Abgerutscht ... (Bild: Ron Damman)   Großbild klick!
Das ging schief - Crewversetzer bei Stapelhub abgerutscht
(25.03.14) Am 24.3. ging der Stapelhub eines Crewbootes des Typs FCS 2008&xnbsp;beim&xnbsp;Damen Shipyard in&xnbsp;Damen gründlich schief. Als der 20 Meter lange Katamaran in den Stropps eines großen Mobilkrans von Mammoet hing, rutschte er ab und krachte mit dem Heck auf den Betonboden. Dabei wurde das Antriebssystem samt Ruder, Propeller und Schraubenschaft beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Spree-Reedereien fürchten Staus nach Ausfall einer Schleuse
(25.03.14) Was auf dem Nord-Ostsee-Kanal mitunter für Staus und stockenden Verkehr sorgt, kann auch in Berlin passieren: Nach der Kollision des Binnentankers „Nordwind“ mit einem Schleusentor der Mühlendamm-Schleuse auf der Spree sprachen Schifffahrts-Experten von einem Supergau in Hinblick auf die Staubildung, die nun monatelang auf der Spree drohte. Die betroffenen Reeder wollten als Konsequenz nun weniger Schiffe durch die Mühlendammschleuse schicken, denn einen anderen Weg gab es für ihre Ausflugsschiffe nicht. Das aus der Mitte der 1990er-Jahre stammende, beschädigte Stahltor muss wegen neuer EU-Richtlinien neu angefertigt werden, was bis zum Frühsommer dauern kann. Am 26.3. berieten Vertreter betroffener Reedereien in einer Krisensitzung, wie die am 1.4. beginnende Ausflugsschifffahrt, die durch die Schleuse läuft, unter den erschwerten Bedingungen durchgeführt werden kann. Der von der „Nordwind“ angerichtete Schaden wurde auf etwa 1,5 Millionen Euro geschätzt. Die Planung für ein neues Tor wird einen Monat dauern, dann wird es bei einer Wasser- und Stahlbaufirma in Auftrag gegeben.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter sank vor Saint Brieuc
(25.03.14) Am 24.3. um 22.30 Uhr wurde das CROSS Corsen von der Crew des 12 Meter langen Kutters&xnbsp;"Indomitable – SB 402846 ", 22 BRZ, aus Paimol alarmiert. Das Schiff hatte starken Wassereinbruch erlitten und war in der Bucht von Saint-Brieuc im Sinken begriffen. Die dreiköpfige Crew ging 1,5 Meilen vor Pléneuf-Val-André in eine Rettungsinsel. Das CROSS Corsen schickte das SNSM-Boot aus Erquy, den Minenjäger "Thetis" der Marine und den Kutter "Armilant". Um 22.30 Uhr barg das Rettungsboot die drei Schiffbrüchigen. Sie wurden mit leichten Unterkühlungen nach. Dahouët, Pléneuf-Val-André, gebracht, wo sie um 22.30 Uhr eintrafen. Der Kutter war 1977 bei der Werft Daniel in Paimpol als „La Houle“ erbaut worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Fischer vor West Burrafirth gerettet
(25.03.14) Am Morgen des 25.3. kenterte der Kutter „Diamond“ und sank vor West Burrafirth in West-Shetland. Das RNLI-Boot aus Aith wurde von der Shetland Coastguard alarmiert, die um 2.55 Uhr den Mayday-Ruf aufgefangen hatte. Das Boot lief um 2:58 Uhr aus zu der Position, wo die „Diamond“ in der Ansteuerung der West Burrafirth Pier auf Felsen gelaufen war. Als erstes war der Kutter „Diane Maxwell“, der neben zwei weiteren Kuttern um Hilfe gebeten worden war, vor Ort und barg einen der beiden Fischer aus dem Wasser. Die Crew führte Wiederbelebungsmaßnahmen durch. Als auch das Rettungsboot eintraf, fand es zunächst eine leer im Wasser treibende Rettungsinsel vor. Dann entdeckte es den zweiten Mann, der ebenfalls im Wasser trieb. Beide Schiffe steuerten mit den Schiffbrüchigen die West Burrafirth Pier an, wo die Fischer von einem Coastguard Helikopter aus Sumburgh ins Gilbert Bain Hospital in Lerwick geflogen wurden. Das Boot aus Aith war um 5:40 Uhr zurück an seiner Station.
Quelle:Tim Schwabedissen




Kutter vor Kent aufgelaufen
(25.03.14) Am 24.3. kam das RNLI-Boot aus Margate, die „Leonard Kent“, einem 8,5 Meter langen Kutter aus Whitstable zu Hilfe, dessen zweiköpfige Crew die Thames Coastguard in Walton-on-Naze, Essex, gegen Mitternacht um Hilfe gebeten hatte. Das Schiff war auf den Hook Sands vor Birchington an der Küste von Nord- Kent aufgelaufen und hatte sein Ruder verloren. Das Rettungsboot war um 1.30 Uhr vor Ort und konnte den Kutter bergen. Er wurde in den Hafen von Whitstable geschleppt. Das RNLI-Boot aus Margate war um 5.30 Uhr zurück an seiner Station.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Bodega Bay
(25.03.14) Nahe Salt Point in Jenner, Kalifornien, sank am 24.3. um 6:10 Uhr der 34 Fuß lange Kutter „Robert Croll“, nachdem er auf einen Felsen gelaufen war. Die dreiköpfige Crew ging in eine Rettungsinsel, nachdem Versuche, das eindringende Wasser zu lenzen, gescheitert waren. Von der Coast Guard Station Bodega Bay lief ein 47-Fuß-Boot aus, das gegen sieben Uhr vor Ort war. Landseitig kamen die Sonoma County Lifeguards zum Einsatz. Alle drei Mann wurden 500 Yards vom Ufer entfernt dank eines Notsenders und Notfackeln lokalisiert und unversehrt an Bord genommen und zur Station Bodega Bay gebracht. Als die Seenotretter vor Ort eintrafen, war der Kutter bereits gesunken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kuttercrew starb an Unterkühlung
(25.03.14) Fünf Mann der neunköpfigen Crew des 38-Tonnen-Kutters “Seong Il”, der am 24.3. um 1.30 Uhr vor Jeju Island in Brand geraten war, waren Indonesier. Die indonesische Botschaft bestätigte dies inzwischen. Bei den übrigen vier Mann handelte es sich um Koreaner. Die Fischer starben an Unterkühlung, nachdem sie ins eisige Wasser gesprungen waren. Die südkoreanische Coastguard hatte eine Rettungsaktion mit drei Booten und einem Hubschrauber gestartet. Die Leichen wurden ins Halla Hospital in Jeju City gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Netz blockierte russischen Trawler
(25.03.14) Der russische Trawler „Altair“ wurde am 20.3. manövrierunfähig, als der Propeller im östlichen Ochotischen Meer von einem Netz blockiert wurde. Das Schiff lief in die Kambalniy Bucht in Kamtschatka, wo es sich mit dem Bergungsschlepper „Spravedliviy“ traf. Am 21.3. ging er längsseits, und nachdem bei einer Unterwasserinspektion Ruder und Propeller unbeschädigt vorgefunden wurden, konnte die „Altair“ am 23.3. ihre Fangfahrt fortsetzen. Die „Altair“, 4955 tdw (IMO-Nr.: 8509131), wurde 1987 erbaut und läuft für die Ostrov Sakhalin Co.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler vor Suva in Flammen
(25.03.14) Am 17.3. um 16.50 Uhr geriet der südkoreanische Trawler "SK 7", der in Suva Harbor in Fiji vor Anker lag, in Brand. Das Feuer entstand im Ruderhaus und griff rasch auf die Aufbauten über. Ein Löschboot war bis in die Nachtstunden damit beschäftigt, den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Der unbesetzte Trawler, der in Suva repariert werden sollte, wurde in Richtung eines nahen Riffs abgeschleppt. Die National Fire Authority griff nicht ein, weil es nicht ihr Einsatzgebiet war. Die “SK 7“, 595 BRZ (IMO-Nr.: 8013900), wurde 1980 erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Boltenhagen soll in Kürze gehoben werden
(25.03.14) Der am 17.3. in der Weißen Wiek von Boltenhagen gesunkene Kutter „Traumzeit“ sollte schnellstmöglich gehoben werden. Derzeit ragt nur eine Antenne aus dem Wasser. Am Wochenende vor dem Untergang war der Eigner mit dem Schiff noch auf der Ostsee gewesen. Die Probefahrt hatte nichts Auffälliges ergeben. Erst im Dock können Experten untersuchen, weshalb das Holzschiff gesunken ist. Hafenbetreiber und Bootseigner drängten unterdessen darauf, dass es so schnell wie möglich gehoben wird. Zwar hatten Taucher den Tank provisorisch abgedichtet, doch niemand konnte sagen, wie lange er unter Wasser dicht halten würde. Außerdem hat die Saison für die Bootseigner begonnen. Es wurde bereits damit begonnen, die Sportboote aus den Winterlagern zu holen und ins Wasser zu setzen. Die Ölsperre behindert die Kranarbeiten im Hafen, kann jedoch erst eingeholt werden, wenn der Kutter mit einem Mobilkran gehoben und an Land gesetzt wurde. Bei der „Traumzeit“ handelt es sich um einen etwa zehn Meter langen ehemaligen Fischkutter, der um 1960 erbaut wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter drohte vor Leikula zu stranden
(25.03.14) Ein 15 Meter lange Kutter musste nach Gjesvaer eingeschleppt werden, nachdem sich ein gefülltes Netz um den Propeller gewickelt hatte und das manövrierunfähige Schiff zu stranden drohte. Das Rettungsboot „Odin“ kam dem Havaristen zu Hilfe, nahm ihn westlich von Leikula auf dem Haken und hatte ihn am 24.3. um 11:40 Uhr in ruhiges Wasser geschleppt, wo die Seenotretter mit Tauchgerät absteigen konnten, um die Blockade zu lösen. Um 12.15 Uhr war der Einsatz beendet. Nun konnte in Gjesvaer der Fankg gelöscht werden. Erst am 23.3. war ein Boot der NSSR dem norwegischen Kutter "Rygjabuen" (MMSI-Nr.: 257529800), zu Hilfe gekommen, der mit einer sechsköpfigen Crew südlich des Brønnøysund auf Grund gelaufen und leckgeschlagen war. Das Rettungsboot "Uni Helgeland" war dem Havaristen zu Hilfe gekommen, der . nach der Havarie vor Anker gegangen war. Nachdem der Wassereinbruch unter Kontrolle gebracht war, nahmen die Seenotretter den Havaristen auf den Haken, der gegen 21 Uhr an einer Werft in Toft zur Reparatur festmachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Houston Ship Channel weiter gesperrt – über 100 Schiffe im Stau
(25.03.14) Am 25.3. blieb der Hafen von Houston weiter geschlossen, während das Unified Command die Lage bei der Ölbekämpfung weiter sondierte. 46 seegehende und 47 aufs einlaufen wartende Schiffe waren von der Sperrung betroffen, nachdem eine Barge der "Miss Susan" am 22.3. teilweise gesunken war. In Texas City harrten drei nach See bestimmte und drei aufs Einlaufen wartende Schiffe der weiteren Entwicklung. Die Liste sollte nach Prioritäten abgearbeitet werden, wenn das Fahrwasser wieder freigegeben war. Die Fähre Galveston-Bolivar durfte am 25.3. zwischen sieben Uhr morgens und abends wieder verkehren. Über 71,000 Fuß Ölsperren waren inzwischen ausgebracht, weitere 192,500 Fuß waren einsatzklar und nochmals 20,680 Fuß nachgeordert. 27 Schiffe waren dabei, das Öl zu beseitigen, wobei 539 Mann vor Ort und 218 im Einsatzstab aktiv waren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer bei Schweißarbeiten auf Versorger
(25.03.14) Auf dem unter Belize-Flagge laufenden Offshore-Versorger “Seasafe Supporter“ brach am 17.3. bei Reparaturarbeiten im Trockendock in Walvis Bay, Namibia, ein Feuer aus. Bei Schweißarbeiten setzten Funken eine Kabine in Brand. Binnen 30 Minuten konnten die Crew und die Werksfeuerwehr den Brand löschen. Vier Kabinen brannten aus, und etliche Kabel in den Aufbauten verschmorten. Die Crew aus der Ukraine und Südafrika blieb unversehrt. Die „Seasafe Supporter“, 2150 BRZ (IMO-Nr.: 9500869), wurde 2009 erbaut und hat als Manager die Go Offshore Asia Pte. Ltd. in Singapur.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker saß mit Schwefelsäure auf Schelde fest
(25.03.14) Am Morgen des 24.3. lief der holländische Binnentanker "Nitrico II", 753 ts (EU-Nr.: 02005973; von Willemstad kommend auf der Ost-Schelde vor Stavenisse mit 650 Tonnen Schwefelsäure an Bord auf Grund. Zwar war der Schlepper "Zephyrus" von seiner Station in Stavenisse rasch vor Ort, doch fiel das ablaufende Wasser noch schneller, sodass kein Bergungsversuch mehr unternommen werden konnte. Während der Wartezeit aufs nächste Hochwasser kamen auch die beiden Schlepper "Delta" und "Charlie" sowie das Bergungsschiff "Multrasalvor 3" zur Strandungsstelle. Außerdem wurde ein unbeladener Tanker bereitgestellt, um nötigenfalls die Säure leichtern zu können. Während des Niedrigwassers wurde der Tanker sorgfältig überwacht. Um 20.35 Uhr, kurz vor Hochwasser, gelang es den Bergern von Multraship und Polderman, die "Nitrico 2" in tieferes Wasser zu ziehen. Hier wurde er inspiziert und durfte, nachdem keine sichtbaren Schäden festgestellt wurden, die Reise fortsetzen. Er machte um 22.125 Uhr in Hans Weert fest und setzte am 25.3. um 8.30 Uhr die Fahrt nach Terneuzen fort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Baltic Ace wird nach Tricolor-Methode geborgen
(25.03.14) Rijkswaterstaat hat den Bergungskontrakt zur Räumung des RoRo-Frachters "Baltic Ace" 65 Kilometer vor der holländischen Küste an ein Konsortium von Boskalis und Mammoet Salvage vergeben. In diesem Jahr soll zunächst das Öl aus dem Wrack entfernt werden. 2015 soll es dann in mehrere Stücke zersägt werden, die samt der noch darin befindlichen Autoladung mit Schwimmkränen stückweise an Bord von Bargen gehoben und auf diesen an Land zur Verschrottung transportiert werden. Das in 35 Metern Tiefe liegende Wrack muss vollständig verschwinden, um eine sichere Ansteuerung von Rotterdam zu ermöglichen. Es hat 540 Tonnen Öl und über 1,400 Autos an Bord. Bei der Bergung wird dieselbe Methode wie einst beim Autocarrier "Tricolor" im Ärmelkanal angewendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Jetzt 108 Tote auf Lake Albert geborgen
(25.03.14) Das Schiffsunglück auf dem Lake Albert nimmt immer dramatischere Formen an – bislang wurden jetzt 108 Tote geborgen. Die kongolesischen Behörden arbeiteten nun an der Identifizierung und Vorbereitung der Beerdigung. Bei den meisten Opfern handelte es sich um Kongolesen. 45 Menschen überlebten das Unglück. Möglicherweise waren an Bord des für 80 Menschen zugelassenen Fahrzeugs 300 Personen, als es am 22.3. kenterte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historischer Schlepper in South Haven gehoben
(25.03.14) Der Schlepper „Wilhelm Baum“, der im Februar hinter dem Michigan Maritime Museum gesunken war, konnte mit einem Kran, mehreren Bargen und kleineren Booten am 23.3. gehoben werden. Die Bergungsaktion auf dem Black River in South Haven dauerte drei Tage. Warum das Schiff sank, blieb dabei weiter unklar. Es fanden sich keine Löcher im Rumpf. Die Schäden an der Elektronik wurden als reparabel eingeschätzt. Die „Wilhelm Baum“ entstand 1923 als Schlepper des Army Corps of Engineers. 30 Jahre lang diente sie für Rettungseinsätze auf dem Lake Michigan und kam dabei 1500 Mal zum Einsatz. 2003 bekam sie einen dauerhaften Liegeplatz an den Museumsdocks in South Haven, rund 50 Meilen südwestlich der Grand Rapids.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter und ein Vermisster bei Frachterbrand vor Sharjah
(25.03.14) Am 24.3. fing ein Frachter gegen neun Uhr fünf Meilen vor der Küste von Sharjah Feuer und sank. Ein Mann kam ums Leben, einer wurde vermisst, drei weitere verletzt gerettet. Ein Team der Civil Defence wurde alarmiert, und die Coast Guard war kurz darauf vor Ort, um die Schiffbrüchigen zu retten. Als die Retter eintrafen, war einer der Asiaten bereits tot, ein anderer ins Wasser gesprungen, als das Feuer um sich griff. Die drei Überlebenden aus Bangladesch und Indien hatten mittlere bis schwere Brandverletzungen. Sie kamen um 11.30 Uhr ins Krankenhaus. Der Frachter wurde trotz der Löschbemühungen komplett zerstört und ging dann unter. Die Polizei des Khalid Port leitete eine Untersuchung ein. Die Suche nach dem Vermissten dauerte an.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Summer Wind"
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Ölverschmutzung auf Houston Ship Canal weitet sich aus - Schiffe im Stau
(24.03.14) Die Arbeiten zur Eindämmung der Ölverschmutzung auf dem Houston Ship Channel nach der Kollision einer Ölbarge des 20 Meter langen Schleppers "Miss Susan" mit der "Summer Wind" dauerten am 24.3. mit allen verfügbaren Mitteln an. Der verbliebene Tankinhalt der halb gesunkenen Barge wurde in eine andere Barge umgepumpt und zu einer günstigeren Position gebracht, von wo aus es nach Dekontaminierung zu einer Werft zur Untersuchung und Reparatur gehen sollte.
Zwischen den Leuchttonnen 3 und 40 wurde eine Sicherheitszone eingerichtet, um eine Behinderung der Arbeiten oder ein unbeabsichtigtes Verteilen das ausgelaufenen Öls zu verhindern. Aus demselben Grund wurde auch der Betrieb der Bolivar-Fähre eingestellt. Rund 69000 Fuß Ölsperren wurden um die Barge und in der Umgebung ausgelegt, weitere 141000 Fuß klargemacht zum Einsatz. Der Tankinhalt des beschädigten Tanks betrug maximal 7620 Tonnen Öl.
Wieviel tatsächlich auslief, war noch unklar. 24 Schiffe waren mit der Beseitigung der Verschmutzung beschäftigt. Durch Strömungsänderungen und die herrschenden Wetterbedingungen musste das Arbeitsgebiet bis in den Golf von Mexiko und südlich von Galveston Island ausgeweitet werden. Die Coast Guard erlaubte es den beiden Kreuzfahrtschiffen "Carnival Magic" und "Navigator of the Seas", die vor dem Kanal einen Tag lang geankert hatten, in den Hafen einzulaufen, damit tausende Passagiere, deren Kreuzfahrt sich ungewollt verlängert hatte, an Land gehen konnten. Danach aber durften die Schiffe den Hafen bis auf weiteres nicht mehr verlassen.
Auch die übrige Schifffahrt staute sich vor dem Houston Ship Canal, über den nicht weniger als 10 % des Ölexports des Landes abgewickelt werden. Unterdessen wurde auch eine Handvoll verölter Vögel entdeckt und zu einer Schutzstation gebracht. Die "Summer Wind" lag weiter auf ihrer Position.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ketsch "Rakel"
(Bild: DGzRS)   Großbild klick!
Streit um Untersuchungsbericht zu Havarie der Rakel
(24.03.14) Die 117 Jahre alte Ketsch "Rakel", 50 ts (MMSI-Nr. 211379440), aus Bremerhaven sei schon vor ihrer Havarie im Juni 2013 vor Helgoland nicht mehr seetüchtig gewesen, konstatierte die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchungen in einem Bericht, der jetzt vorgelegt wurde. Der 64-jährige Skipper Falk Pfau hatte am 21.6.2013 um 16.30 Uhr nach einer Kollision mit Treibgut festgestellt, dass Wasser in den Rumpf des Zweimasters eindrang.
Die beiden Lenzpumpen am tiefsten Punkt des Schiffes fielen aus, als das eindringende Wasser ihren Schalter überspülte. Eine weitere elektrische Membranpumpe verweigerte ebenfalls den Dienst. Daraufhin bildete die elf Mann Crew eine Eimerkette und hielt das 19 Meter lange Schiff vorerst über Wasser, während es Kurs auf Helgoland hielt. Über Funk rief Pfau um Hilfe, und um18.30 Uhr ist war der Rettungskreuzer "Hermann Marwede" vor Ort. Die Eimerkette wurde bis zum Einlaufen der "Rakel" in den Südhafen von Helgoland aufrecht erhalten.
Pfau setzte sie dort hart auf Grund. Acht Mann kamen zur Überwachung danach ins Inselkrankenhaus. In den folgenden Tagen wurde die gesprungene Planke ausgebessert, sodass der Havarist mit einem Begleitschiff nach Cuxhaven zurückfahren durfte. Am 3. Juli kontrollierte die Berufsgenossenschaft Verkehr die "Rakel", auch die Versicherung schickte Gutachter in die Werft. Es wurde beanstandet, dass die Elektrik des Schiffes nicht dem Yachtstandard entspräche. Außerdem wurden 20 Millimeter große offene Spalten an den Stellen, wo die Planken aufeinander stießen, moniert. Nur eine zweite Holzschicht im Schiffsinneren, die sogenannte Wegerung, hielt demnach an vielen Stellen das Wasser außenbords.
Das Schiff habe bei sieben Windstärken in seinem Zustand keine ausreichende Längsfestigkeit mehr gehabt. Es sei nicht nachvollziehbar, warum der schlechte Zustand des Schiffes bei den Besichtigungen nicht bemängelt worden sei, als die Traditionsschiffabnahme durch einen Bremerhavener Gutachter erfolgte. Freie Sachverständige tolerierten möglicherweise eher bestimmte sicherheitsrelevante Zustände. Der Bericht empfahl dem Bundesverkehrsministerium die Einführung eines Schiffs-TÜV durch anerkannte Sachverständige.
Bei den Prüfterminen sollte zudem eine Rumpfüberprüfung vorgeschrieben werden, auch wenn dafür Einbauten entfernt werden müssten. Falk Pfau beanstandete, dass in der ersten Fassung des Berichts aber seiner Ansicht nach insgesamt 54 Fehler aufgetreten seien. Den Befund der Seeuntüchtigkeit konnte er nicht nachvollziehen. Er sei eine Woche vor der Kollision vor Helgoland unter einer Kaltfront bei elf Beaufort Wind unterwegs gewesen.
Als nicht beteiligte Partei begutachtete der öffentlich bestellte und vereidigte Bootssachverständige Ralf Weise aus Vegesack den Bericht der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchungen und konstatierte, dass sehr genau unterschieden werden müsse zwischen groben strukturellen Mängeln und schlichten Fehlern bei der Installation, bei denen es sich auf der "Rakel" gehandelt habe. Das Schiff sei in Sachen Leckabwehr mit drei verschiedenen Pumpensystemen im Prinzip gut gerüstet gewesen. Es habe bis zur Kollision auch ohne Zweifel das schwere Wetter gut gemeistert. Dies wäre mit einem verrotteten Schiff nicht der Fall gewesen. Die "Rakel" ist 28 Meter lang, 5,5 Meter breit und hat 2,5 Meter Tiefgang. Sie wurde 1896 in Larvik als Kutter erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Verletzte bei Feuer auf Ölplattform
(24.03.14) Ein Feuer auf der von Mexikos staatlicher Ölfirma Pemex betriebenen Offshoreplattform im Cantarell Ölfeld forderte am 22.3. drei Verletzte. Das Feuer brach auf der Akal TD Plattform aus, die im flachen Wasser des Cantarell-Felds im südlichen Golf von Mexiko steht. Es konnte wenig später unter Kontrolle gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen




Bergung gesunkenen Flusskreuzfahrers dauerte 30 Stunden
(24.03.14) 30 Stunden lang waren die Berger von BST Dintelsas aus Dinteloord und HEBO Maritiem aus Zwartsluisa damit beschäftigt, das halb gesunkene Flussfahrgastschiff "Avalon Tapestry II" wieder zum schwimmen zu bekommen.
Am Morgen des 22.3. war die Barge, auf dem der Kasko transportiert wurde, vor dem Nordhafen der Volkerak-Schleuse aus bislang ungeklärter Ursache weggesackt und das Luxusschiff der Avalon Waterways teilweise vollgelaufen. Zwei der drei Decks wurden geflutet. Der Wassereinbruch erfolgte so massiv, dass das Schiff eiligst vor den Piers der Schleuse von Willemstad auf Grund gesetzt wurde, um einen vollständigen Untergang zu vermeiden.
Es ragte mit einem Teil des Rumpfes in das Fahrwasser hinein, doch die Schifffahrt konnte die Unfallstelle in einem Bogen umfahren. Die Schleusen gehören zu den meistgenutzten in Europa. Die Berger von BST Dintelsas waren rasch vor Ort. Mit Unterstützung eines Bootes der Feuerwehr wurde der Kasko zunächst gelenzt und im Laufe des Abends von der Firma Reinier van der Zee mit dem Heben begonnen.
Dabei assistierten u.a. auch die "Hebo Cat 12" (MMSI-Nr.: 244780726), der Schlepper "Louise van der Wees", 97 BRZ (IMO-Nr.: 8433459), die "Furie 3" (MMSI-Nr.: 24620729) und die "RWS 22". Rijkswaterstaat forderte außerdem einen Schwimmkran von Mammoet aus Rotterdam an. In dessen Hebestropps konnte die "Avalon Tapestry II" dann endgültig wieder an die Oberfläche gebracht werden. Das Schiff entsteht bei Den Breewen Shipyard in Hardinxveld-Giessendam und soll 2015 für den Einsatz auf der Donau abgeliefert werden. Es ist 110 Meter lang, 11,45 Meter breit und hat 3,15 Meter Tiefgang.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Brønnøysund aufgelaufen
(24.03.14) Ein norwegischer Kutter mit sechs Personen an Bord lief am 23.3. südlich des Brønnøysund auf Grund und schlug leck. Das Rettungsboot "Uni Helgeland" kam dem Havaristen zu Hilfe. Dieser war nach der Havarie vor Anker gegangen, und der Wassereinbruch konnte unter Kontrolle gebracht werden. Die Seenotretter nahmen den Havaristen auf den Haken und hielten gegen 20 Uhr auf den Brønnøysund zu. Eine Stunde darauf machte der Kutter an einer Werft in Toft zur Reparatur fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffbrüchige auf Flucht vor Feuer erfroren
(24.03.14) Sechs Menschen kamen ums Leben, nachdem am 24.3. um 1.30 Uhr der 38-Tonnen-Kutter "Seongil" 108 Kilometer südwestlich der südkoreanischen Insel Jeju in Brand geriet. Fünf Indonesier und ein Südkoreaner sprangen in das eiskalte Wasser und starben durch Unterkühlung. Das Feuer hatte sich so schnell ausgebreitet, dass noch nicht einmal ein Notsignal gefunkt werden konnte. Der südkoreanische Kapitän wurde noch vermisst. Nur zwei Mann konnten lebend gerettet werden. Die Suchaktion nach dem Skipper durch Patroullienboote und Flugzeuge dauerte an. Der Kutter selbst, der am 21.3. aus dem Hafen von Jeju ausgelaufen war und am 5.4. hätte zurückkehren sollen, sank in Flammen stehend.
Quelle:Tim Schwabedissen



There an Back Again zurück an der Wasseroberfläche
(24.03.14) Am 21.3. wurde das Kanalboot "There and Back Again" nach 10 Wochen auf dem Grund der Themse bei der Swinford Toll Bridge gehoben. Es war kurz nach Weihnachten bei Eyinsham gesunken, als der Fluss anschwoll. Nachdem die Fluten zurückgingen, wurde es langsam wieder sichtbar. Mit einer Kranbarge wurde es nun gänzlich an die Wasseroberfläche geholt und ausgepumpt. Danach wurde es zu einer Werft in Oxford gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffbruch in Uganda könnte 60 Tote gefordert haben
(24.03.14) Der Schiffbruch auf dem Lake Albert könnte rund 60 Menschenleben gefordert haben. Bis zum Abend des 23.3. wurden 22 Tote geborgen. Der Kapitän wurde von der Polizei in Kibaale verhaftet. Er wird sich wegen Überladung des Schiffes, Fahren unter Alkohol und anderer Verstöße gegen das Verkehrswesen verantworten müssen.
Polizei und Fischer setzten derweil die Suche nach den Opfern fort. 42 Menschen konnten bislang lebend gerettet werden, über 40 wurden noch im Wasser vermutet. Die Hoffnung auf weitere Überlebende wurde als gering eingesetzt.
Das Boot war nahe des Anlegers von Kitebere im Kibaale-Distrikt auf der Fahrt nach Ntoroko mit etwa 100 Kongolesen an Bord, die aus einem Flüchtlingscamp in Kyangwali im Hoima-Distrikt kamen, am 22.3. gegen 10 Uhr nach Motorschaden gekentert. Sie waren am Morgen in Senjojo an Bord gekommen. Die Toten wurden mit einem Schnellboot ins Ntoroko Health Center gebracht. Unter ihnen waren auch 14 Kinder.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Border Collie" im Schlepp
(Bild: RNLI)   Großbild klick!
Yacht vor Hastings vor dem Untergang bewahrt
(23.03.14) Das RNLI-Boot aus Hastings kam am Abend des 22.3. der sinkenden Yacht "Border Collie" zu Hilfe. Das Boot war mit einer achtköpfigen Crew von Dover nach Brighton unterwegs, als vor Hastings ein Wassereinbruch entdeckt wurde, dessen Herkunft aber nicht herausgefunden werden konnte. Deshalb konnten die Segler das Leck auch nicht abdichten. Das Rettungsboot kam mit zwei Seenotrettern zu Hilfe und ging bei der "Border Collie" längsseits. Mit einer Lenzpumpe gelang es, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen. Dann wurde das Boot in Schlepp genommen und nach Eastbourne Harbour gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht auf Grund
(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Aufgelaufene Yacht blockierte Schleuse von Staveren
(23.03.14) Am 22.3. um 14.07 Uhr wurden die Seenotretter der KNRM-Station Lemmer alarmiert, weil eine Yacht mit zweiköpfiger ukrainischer Crew bei böigem Südwestwind von fünf Beaufort auf dem Weg von Lemmer nach Warns nach Passieren der Schleuse von Staveren auf Grund gelaufen war. Das festsitzende Boot lag so unglücklich, dass es die Schleusenanlage vorübergehend blockiere. Die Crew der "Anna Dorothea" brachte die Yacht durch die Prinses Margrietschleuse, danach konnte sie ihre Fahrt fortsetzen. Um 15.10 Uhr war der Einsatz der "Anna Dorothea" und "John Stegers" beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ehemaliges Schiff des Reichsschleppbetriebs in Dordrecht gesunken
(23.03.14) Der holländische Schlepper "Pesante", 11 ts (EU-Nr.: 3230166) der Janico Scheepvaart & Transportbedrijf in Dordrecht sank am 22.3. gegen Mittag im Merwedehafen von Dordrecht. Der Kapitän eines anderen Schiffes beobachtete das Unglück und schlug Alarm. Als Feuerwehr und Rijkswaterstaat eintrafen, ragte nur noch das Ruderhaus des Schiffes aus dem Hafenwasser. Öl lief aus dem Wrack. Die "Pesante" hatte am 21.3. bei der Hoebee Werft festgemacht. Sie sollte am 24.3. wieder gehoben werden. Das Schiff ist 20,38 Meter lang, 5,44 Meter breit und hat 1,96 Meter Tiefgang. Es wurde 1924 für den Reichsschleppbetrieb Monopol in erbaut und kam 1952 unter holländische Flagge.
Quelle:Tim Schwabedissen




Flusskreuzfahrer bei Willemstad gesunken
(23.03.14) Der Kasko eines neuen Flussfahrgastschiffes sank in den Mittagsstunden des 22.3. beim Verholen auf der Hollands Diep in Willemstad unweit der Volkerakschleuse. Boote der Feuerwehr und Rijkswaterstaat sowie der Polizei waren vor Ort im Einsatz. Der Rumpf war von zwei Schleppern auf einem Ponton transportiert worden, als dieser vor dem Lantaarndeich gegenüber des Nordhafens offenbar Wassereinbruch erlitt und samt seiner Last teilweise wegsackte. Die Schifffahrt vor der Volkerakschleuse wurde nicht beeinträchtigt, der Havarist konnte in einem Bogen umfahren werden. Rijkswaterstaat forderte einen Schwimmkran aus Rotterdam an, der das Fahrgastschiff am Vormittag des 23.3. hob. Vor Ort im Einsatz waren u.a. auch die "Hebo Cat 12", "Louise van der Wees", "Furie 3" und "RWS 22".
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnentanker rammte Schleuse in Berlin
(23.03.14) Der deutsche Binnentanker "Nordwind", 1182 ts (EU-Nr.: 04011880), kollidierte am 22.3. gegen 7.30 Uhr auf der Spree an der Mühlendammbrücke mit einem Tor der Südschleuse. Der unbeladene Tanker war von Treptow gekommen und wollte vor der Schleuse an einem Anleger festmachen. Durch einen technischen Defekt konnte er aber nicht rechtzeitig aufgestoppt werden und rammte mit langsamer Fahrt das Tor, das dabei erheblich beschädigt wurde.
Der Bug des 80 Meter langen Tankers wurde aufgerissen und eingedrückt, das Schiff mit einem Fahrverbot belegt. Da die Schleuse über eine zweite Kammer verfügt, blieb sie weiter in Betrieb, allerdings sorgte die halbierte Schleusungskapazität für Staus auf dem Gewässer. Die Reparaturarbeiten am Schleusentor dürften mehrere Wochen dauern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölverschmutzung auf dem Houston Ship Channel nach Sinken einer Ölbarge
(23.03.14) Auf dem Houston Ship Channel kollidierte am 22.3. um 12:35 Uhr der liberianische Bulkcarrier "Summer Wind", 25503 BRZ (IMO-Nr.: 9114139), , mit einem Schubverband, den der 20 Meter lange Schlepper "Miss Susan" (MMSI-Nr.: 366995570) über den Wasserweg bugsierte. Der aus Houston auslaufende Frachter lief in die Backbordseite des entgegenkommenden Verbandes, der von Texas City nach Bolivar unterwegs war.
Dabei wurde ein Tank der mit insgesamt 35000 Tonnen Öl beladenen Bargen der Kirby Inland Marine aufgerissen, und Öl begann aus einem mit 1620 Tonnen beladenen Tank auszulaufen. Die sechsköpfige Schleppercrew blieb unversehrt, aber die Barge sank teilweise. Die Coast Guard und das Texas General Land Office wurden alarmiert.
Der Schiffsverkehr auf dem Houston Ship Channel zwischen dem Intracoastal Waterway bis Tonne 32 wurde eingestellt. Vier Schiffe mit Ölskimmern begannen, das Bunkeröl aufzunehmen. Während der Nachtstunden wurde die Ausbreitung des Öls mit Infrarotkameras verfolgt. Rund 20 Fahrzeuge wurden währenddessen einsatzklar gemacht, 90000 Fuß Ölsperren entlang der Deiche von Texas City vorbereitet. Die Bolivar-Fähre musste ihren Betrieb einstellen.
Ein Krisenstab aus United States Coast Guard, Texas General Land Office, dem Galveston County Office of Emergency Management, U.S. Fish and Wildlife, Texas Parks and Wildlife, dem Galveston City Office of Emergency Management, dem Texas City Office of Emergency Management und dem Center for Toxicology and Environmental Health wurde eingerichtet. Die "Summer Wind" hat eine Tragfähigkeit von 43176 Tonnen, wurde 1995 erbaut und läuft für die griechische Clepopatra Shipping Agency Ltd.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luno wird mit verschiedenem Bergungsgerät zuleibe gerückt
(23.03.14) Das Amphibienfahrzeug Salamander war am 19.3. an der Strandungsstelle des spanischen Frachters "Luno" in Anglet einsatzklar. Es vermag in bis zu fünf Metern Wassertiefe Wrackteile aufzuspüren. Seit dem 17.3. waren die Berger von Svitzer dabei, Lukensülls und Teile der Laderäume der "Luno" abzuschweißen, damit das Vorschiff leichter auf den oberen Strandbereich gezogen werden kann, wo es weiter abgewrackt werden soll. Der Einsatz des Sonars durch die Angloy CASAGEC begann bereits am 12.3.
Quelle:Tim Schwabedissen



P'tit Loup
(Bild: Gendarmerie Plouguerneau)   Großbild klick!
Versicherungsbetrug endete tödlich
(22.03.14) Der Eigner der "P'tit Loup" einem Kutter aus Plouguerneau, der im Dezember 2013 ausbrannte, hat zugegeben, das Feuer, in dem ein Freund ums Leben kam, gelegt zu haben. Das 7,5 Meter lange Schiff wurde von beiden angezündet, um einen Versicherungsbetrug zu begehen. Am Morgen des 18.3. wurde der Brandstifter verhaftet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff saß am Moselufer fest
(22.03.14) Am Nachmittag des 21.3. lief gegen 15.30 Uhr das holländische Binnenschiff "Vigilia" 3584 ts (EU-Nr.: 04806310), am Moselufer bei Trier auf Grund. Es war gegen 14.45 Uhr aus der Schleuse in Stadtbredimus ausgelaufen und vollführte ein Wendemanöver in Remich. Dabei kam es zeitweilig fest. Mitarbeiter des Schifffahrtsamtes Trier wurden aus Sicherheitsgründen hinzugerufen, um zu assistieren, die "Vigilia" wieder flottzumachen. Nach rund einer Viertelstunde konnte sich der Frachter durch Maschinenmanöver selbst wieder befreien und die Fahrt gen Trier fortsetzen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Schlepper rammte Leuchtturm
(22.03.14) Der russische Schlepper "Mars" kollidierte am 21.3. mit einem Leuchtturm am Novorossiysk Ölterminal. Das Fundament wurde dabei beschädigt, das Leuchtfeuer blieb aber intakt. Die "Mars", 313 BRZ (IMO-Nr.: 8897497), wurde 1995 erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht vor dem Untergang bewahrt
(22.03.14) In der Nacht zum 22.3. erlitt die 19 Meter lange Yacht "One Love" gegen zwei Uhr fürh auf der Fahrt von Bordeaux nach Pointe -à-Pitre rund 25 Meilen südwestlich der Sables d' Olonne Wassereinbruch. Die dreiköpfige Crew alarmierte das CROSS Etel, das den Frachter "Bitten Thérésa" und zwei Kutter, die "Enfant des Flôts" und die "Mirador". Außerdem wurden ein Dauphin-Helikopter der Marine und das SNSM-Boot aus Sables d'Olonne in Marsch gesetzt. Der Helikopter hatte eine Lenzpumpe an Bord, doch bei zwei Metern Wellenhöhe konnte sie nicht auf der Yacht abgesetzt werden, sondern nur auf der "Enfant des Flôts". Die hohe See machte auch den Plan, sie von dort an Bord zu bringen, zunichte. Die Segler brachten die Rettungsinsel aus und flüchteten sich dort hinein. Um 4:30 Uhr traf das Rettungsboot ein und nahm sie an Bord. Einer war leicht verletzt. Bei Tagesanbruch gelang es einem der Seenotretter, mit einer Pumpe auf die "One Love" zu kommen und den Wassereinbruch zu stippen. Gegen 8:30 Uhr konnte sie nach Les Sables d' Olonne in Schlepp genommen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Fischer von sinkendem Kutter gerettet
(22.03.14) Am 21.3. gegen 11 Uhr wurde das CROSS Etel durch den Semaphor Beg Melen auf der Insel Croix verständigt, dass der 9.10 Meter lange Hummerkutter "Torig Ru II" mit zwei Mann an Bord vor Beg Melen gekentert war. Ein Dragon 29-Helikopter des Zivilschutzes sowie die Rettungsboote aus Lorient und Doëlan liefen aus. Einer der beiden Fischer war im Wasser gelandet, der zweite war noch am Schiff. Der Kutter "Mor Braz II" konnte beide mit leichter Unterkühlung retten. Um 11:40 Uhr winschte sie der Helikopter auf und flog sie ins Hospital Scorff Lorient. Ihr Kutter sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff von Unbekannten losgeworfen und beschädigt
(22.03.14) Am Abend des 20.3. wurde das Fahrgastschiff "Kloster Machern" von seinem Liegeplatz am Zurlaubener Ufer losgeworfen und trieb auf die Mosel. Drei der vier Taue waren gelöst, und der Bug drehte sich durch die Strömung, bis er am Ufer aufsetzte. Die Feuerwehr befreite das Schiff und vertäute es wieder an der Brücke. Einer der beiden Propeller des 30 Meter langen Schiffes der Binnenschifffahrtsgesellschaft Kolb aus Briedern an der Mosel wurde aber in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden wurde auf 2000 bis 3000 Euro geschätzt. Der 80-Tonner musste deshalb zur Trierer Werft und dort aufs Trockene gebracht werden. Die Täter konnten flüchten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper wurde künstliches Riff vor Monaco
(22.03.14) Auf Initiative des bekannten Tauchers Peter Frolla wurde am Nachmittag des 21.3. der 26,45 Meter lange Schlepper "Le Toulonnais" zu einem künstlichen Riff. Das Schiff wurde vor dem Oceanographischen Museum von Monaco auf 35 Metern Tiefe versenkt, wo es Flora und Fauna bereichern soll und für Taucher wie Wissenschaftler gleichermaßen ein neues Anziehungobjekt werden soll. Das Schiff war seit 2003 in Monaco aufgelegt. Binnen 4,5 Monaten wurde es nun zur Versenkung vorbereitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank durch Sabotage
(22.03.14) Die Polizei vermutet, dass Sabotage im Spiel war, als der 38 Fuß lange Kutter "MFV Quest" am 1.3. an seinem Liegeplatz an der Acarsaid Pier in Eriskay sank. Der Kutter aus Oban war die vorangegangenen sechs Wochen bei den Minks auf Fang gewesen. Nach dem Untergang wurden Detektive auf die Insel, die durch den 1949 gedrehten Film Whisky Galore über den Untergang der SS "Politician" vor Eriskay 1941 bekannt geworden war, geschickt. Nach der Bergung des Kutters mit Hebesäcken bestätigten sich die Verdachtsmomente. Als die "MFV Quest" sank, wurde auch der 23 Fuß lange Kutter "Reul" mit hinabgezogen. Das Fiberglasboot wird derzeit in Mallaig repariert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter sank im Taifun
(22.03.14) Die sechsköpfige Crew des Frachters "Aqua Sea Cargo Movers", der mit 2 992 Säcken am Nachmittag des 21.3. in hohen Wellen, die der Taifun Caloy vor Cambas in Dapa, Siargao Island, aufgebaut hatte, wurde gerettet. Das Schiff war auf dem Weg von Suriago nach Dapa auf Siargao Island.
Quelle:Tim Schwabedissen



21 Fahrgäste von Auslegerboot gerettet
(22.03.14) 21 Personen wurden am 22.3. gegen Mitternacht gerettet, nachdem ein Auslegerboot vor Cauayan in Negros Occidental kenterte. Einer der Ausleger war abgebrochen. Unter den Personen befanden sich auch Franzosen, Schweizer, Deutsche und Spanier. Sie trafen um 6.40 Uhr in Iloilo City an Bord des Rettungsschiffes "MCS 3006" ein. Drei weitere Personen, die einen Tauchausflug nach Cebu organisiert hatten, und die siebenköpfige Crew blieben an Bord, während das Boot langsam Nueva Valencia auf Guimaras Island ansteuerte. Es kam von San Jose, der Hauptstadt der Antique Provinz, und war unterwegs nach Oslob in Cebu, als es acht Meilen vor Sojoton Point in Cauayan havarierte.



Bergungsbemühungen an Aarifamol fortgesetzt
(22.03.14) Am Abend des 21.3. wurden die Versuche, den Kutter "Aarifamol" vom St Andrew's Beach herunterzubekommen, wieder aufgenommen. Khalasis, die aus Beypore kamen, begannen, das 40 Fuß lange Schiff auszupumpen. Es war mit einer fünfköpfigen Crew aus Tamil Nadu 10 Tage zuvor gestrandet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Acht Vermisste nach Kentern eines Frachters vor Zhoushan
(22.03.14) Acht Mann wurden vermisst, nachdem auf der Fahrt nach Shanghai am 19.3. ein Frachter vor der Küste der ostchinesischen Zhejiang Provinz kenterte. Das in Hunan registrierte Schiff hatte 1900 Tonnen Bauabfall an Bord, als es um 14.14 Uhr umschlug und kieloben vor Zhoushan in der See liegen blieb. Das chinesische Rettungsschiff "Haixun 0732" sowie drei weitere Einsatzfahrzeuge suchten am 20.3. vergeblich nach den Vermissten. Am 21.3. stießen noch ein Rettungsschiff und ein Hubschrauber hinzu.
Quelle:Tim Schwabedissen



Viele Tote nach Unglück auf Lake Albert
(22.03.14) Auf dem Lake Albert im Kibaale-Distrikt kenterte am Morgen des 22.3. eine Fähre mit über 100 Personen an Bord auf der Fahrt von Kyangwali und Bugoma im Hoima Distrikt in den Kongo. Das Schiff hatte in Kitenile um 10.30 Uhr Maschinenschaden erlitten und schlug um. 10 Überlebende und 20 Tote wurden bislang aus dem Wasser gezogen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlechtes Wetter verzögerte Verschleppung
(22.03.14) Nachdem es zunächst gut vorangegangen war, verlangsamte sich das Verschleppen des Bulkcarriers "John I" am Nachmittag des 21.3. wegen starken Windes und hoher Wellen. Deshalb wurde die erwartete Ankunftszeit in Argentia auf den späten Abend des 22.3. oder den Morgen des 23.3. korrigiert. Nach der Passage von St-Pierre-Miquelon ging es auf Kurs zur Placentia Bay. Am 21.3. war weder bei zwei Überwachungsflügen noch durch das Küstenwachschiff "Earl Grey", das den Konvoi eskortierte, eine Ölverschmutzung ausgemacht. Die "John I" hing weiter am Haken der "Ryan Leet", die durch die"Atlantic Fir" unterstützt wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sirius gesunken
(Bild: Juergen Schmidt)   Großbild klick!
Backfischkutter in Wilhelmshaven gesunken
(21.03.14) Der ehemalige Kutter "Sirius", der seit Jahren im City Port Wilhelmshaven als schwimmende Backfischbude das maritime Museumsviertel am Südstrand der Stadt mitprägte, ist am 20.3. an seinem Liegeplatz unweit der Kaiser Wilhelm-Brücke gesunken. Das Schiff lag der Nachbarschaft des Deutschen Marinemuseums und des Wattenmeerhauses und war ein beliebtes Ziel für Touristen und Einheimische. Am Nachmittag ging er während laufender Umbauarbeiten plötzlich unter. Nur noch die Fischbude, die auf das Deck aufgesetzt worden war, sowie ein Teil des Bugs ragten noch aus dem Wasser. Die Ursache des Untergangs konnte zunächst nicht geklärt werden. Das Schiff sollte aber möglichst bald wieder gehoben werden. Es hatte erst vor kurzem den Eigner gewechselt und wurde gerade für die neue Saison vorbereitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Ærøsund"
(Bild: Peter Christensen)   Großbild klick!
Todesstoß für neue Tauchattraktion in der Ostsee
(21.03.14) Die dänische Umweltministerin Kirsten Brøsbøl könnte dem Projekt, die ausgediente Fähre "Ærøsund", 165 tdw (IMO-Nr.: 7034713), als künstliches Riff vor Svendborg zu versenken, den Todesstoß versetzt haben. Zwar sympathisiert sie mit der Idee, will aber nicht gegen ihre eigenen Minister streiten.
Der Küstenminister wie auch der Transportminister haben sich gegen die Idee ausgesprochen. Die Naturturisme I/S hat seit längerem die Erlaubnis zu bekommen versucht, das Schiff in der Ostsee zu versenken, doch ohne die Unterstützung der Ministerin sei das Projekt tot, befürchtet deren Chef Flemming Madsen nun. Nach zwei Jahren Auseinandersetzung kann der Eigner nicht mehr länger hingehalten werden, und der Verkauf an einen Abwracker dürfte in Kürze erfolgen. Warum das Schiff, für dessen Versenkung nachgewiesen wurde, weder eine Gefahr für die Navigation noch für die Umwelt darzustellen, letztlich nicht zu der erhofften Tauchattraktion wird, bleibt dabei rätselhaft. Die 55 Meter lange "Ærøsund II" verkehrte nach ihrer Ablieferung durch die Husumer Schiffswerft von 1960 bis 1999 zwischen Ærøskøbing und Svendborg.
1999 wurde sie von der Fähre "Ærøskøbing" ersetzt und an die Künstleragentur Danartist APS verkauft. Das Schiff wurde von 2001 bis 2005 für kulturelle Veranstaltungen an einem Liegeplatz in Odense verwendet. Die Fähre, zu ihrer Zeit Dänemarks größte privat betriebene Eisenbahnfähre, wurde im Jahr 2000 in die Liste der erhaltenswerten Schiffe aufgenommen.
Von 2005 bis 2009 befand sie sich im Besitz von Svendborg Shipping Management ApS und lag zu dieser Zeit noch gut gepflegt fast im Originalzustand in Svendborg. Das Unternehmen Naturturisme I/S entwickelte 2012 Pläne, die Fähre vor Fünen zu versenken, um sie in ein künstliches Riff zu verwandeln, nachdem ein Erhalt im Hafen zu kostspielig geworden war.
Naturturisme I/S arbeitete daran, ein Mekka für Wassersportenthusiasten zu schaffen und wollte das Schiff dazu im Ringsgårdsbassinet südwestlich von Ballen etwa einen halben Kilometer vor der Küste so versenken, dass die obersten Teile 12 Meter unter Wasser aufragten. Am 21.8. wurde der Antrag auf Versenkung offiziell an das Küstendirektorat gestellt, und eigentlich hätte schon im folgenden Frühjahr die Ostsee um eine Tauchattraktion reicher sein können, hätten sich nicht die Bedenkenträger quer gelegt, sodass am Ende nichts von dem Schiffsdenkmal nachbleiben wird.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fähre lief im Sturm auf Grund
(21.03.14) Die norwegische Fähre "Lovund", 2838 BRZ (IMO-Nr.: 9664471), lief am 20.3. um 20.45 Uhr auf der Fahrt von Onøy nach Stokkvågen kurz vor Erreichen des Zielhafens im Stigfjord auf Grund. Die Havarie ereignete sich bei stürmischem Wetter. Während der Rumpf zwar dicht blieb, wurde das Bugstrahlruder beschädigt. Die neunköpfige Crew blieb unversehrt, Passagiere befanden sich nicht an Bord. Mehrere Rettungsboote, die Fähre "Lurøy", das Patroullienboot "Heimdal" der norwegischen Coastguard und der Schlepper "Nautilus" kamen der Fähre nach ihrem Notruf zu Hilfe. Es gelang, sie wieder flottzmachen und nach Sandnessjøen einzuschleppen, wo sie Untersuchungen unterzogen wurde. Die Fähre "Lurøy" wurde von dem Betreiber Boreal als Ersatz zwischen Onøy und Stokkvågen eingesetzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



109 Jahre alter Kutter muss nach Sturmschaden abgewrackt werden
(21.03.14) Der Sturm Sven hat im Dezember 2013 das Schicksal des Kutters "Wasa", der 1905 in Råå 1905 erbaut worden war, im Hafen von Torekov besiegelt. Er hatte das Schiff, das an der Spitze von Bjärehalvön zu Überholungsarbeiten auf dem Kai aufgepallt war, auf die Seite geworfen und irreparabel beschädigt. Am 19.3. begann das Abwracken des 109 Jahre alten Veteranen, der seit den 1940er Jahren in Torekov lag. Der letzte Eigner Harold Kjellberg hatte das Schiff nach einem vorangegangenen Untergang im Hafen gerettet, doch 2008 bereits wollte die Gemeinde von Båstad das Schiff entfernt wissen, weil es nicht mehr seetüchtig war. Doch der Kutter blieb - bis jetzt. Der Schrott kommt nun nach Svenstad zum Recyceln.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht auf Basterra Riff gelaufen - Plünderer vertrieben
(21.03.14) Die philippinische Coast Guard hat zwei Amerikaner der Yacht "Creola" an Land gebracht, die auf dem Basterra Reef, rund 47 Meilen südwestlich vom Tubbataha Reef, das ein Weltnaturerbe ist, aufgelaufen und leckgeschlagen war. Das Boot war am 20.3. auf der Fahrt aus Dumaguete auf Palau Island nach Borneo festgekommen. Der Kutter "Mighty One" rettete die beiden 60- und 47-jährigen Segler gegen 5.30 Uhr. Sie wurden dann in die Obhut des Küstenwachboots "SARV 3503" der Coastguard Puerto Princesa übergeben, die die amerikanische Botschaft verständigte.
Im Januar 2013 war der amerikanische Minensucher USS "Guardian" auf dem Tubbataha Reef gestrandet, gefolgt im Juni von einem chinesischen Fischereifahrzeug. Nach der Rettung der Segler kam es jetzt noch zu einem Zwischenfall, als ein Motorboot längsseits der "Creola" entdeckt wurde, das bei der Annäherung des Rettungsschiffes zu fliehen versuchte. Die Küstenwache konnte das Boot als "Christopher" identifizieren. Die Segler kehrten nach der erfolgreichen Jagd auf ihr Boot zurück und untersuchten die Ausrüstung und sicherten wichtige Habseligkeiten. Einer der beiden hatte bei der Havarie leichte Verletzungen erlitten.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier blockiert weiter Paraná-River
(21.03.14) Der Schlepper "One Don Lorenzo" lag am 21.3. längsseits des Panamax-Bulkers "Paraskevi", der seit dem 10.3. bei Flusskilometer 407 mit leichter Schlagseite auf dem argentinischen Paraná River festsitzt, einem der wichtigsten Getreidetransportwege der Welt. Bislang waren die Bemühungen von insgesamt drei Schleppern erfolglos, das Schiff wieder flottzumachen. Inzwischen warten 80 Schiffe auf ihre Passage.
Bevor die "Paraskevi" flottgemacht werden kann, müssen nun mehrere tausende Tonnen Sojabohnen wieder gelöscht werden, von denen sie 45.000 Tonnen am Cargill's Terminal in Villa Gobernador Galvez aufgenommen hatte. Offenbar hatte aber nicht der Tiefgang, sondern ein Maschinenblackout beim Manövrieren das Schiff auflaufen lassen. Im vergangenen Juni war der Paraná River ebenfalls gesperrt worden, nachdem die "Northsound" und "Ariadne", beladen mit Sojabohnen und Düngermittel, dort aufgelaufen waren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Suche nach vermissten Fischern dauert an
(21.03.14) Die Taucher von Civil Guard und Salvamente Maritimo haben am 20.3. ihre Suche nach dem galizischen Mechaniker Manuel María Tajes und dem portuguiesischen Bootsmann Víctor José Braga Farinhas der "Santa Ana" bis 12.30 Uhr fortgesetzt, ehe die zusehends rauer werdende See zum Abbruch des Einsatzes zwang.
Bis dahin hatten sie drei Tauchgänge durchführen können, wobei sie das Suchgebiet unter Berücksichtigung der Strömung in Richtung der Küste ausweiteten. Die 15 Mann der Equipo de Buceo Técnico Avanzado a Gran Profundidad kehrten unterdessen zu ihrem Stützpunkt zurück, nachdem bei ihrem Einsatz keine weiteren Toten mehr im Schiffswrack gefunden worden waren. Auch die Familien der beiden Vermissten, die bis dahin in Avilés ausgeharrt hatten, kehrten nun heim, nachdem sie zuvor noch DNA-Probene abgegeben hatten.
Die Civil Guard und Salvamente Maritimo intensivierten die Suche aus der Luft und zu Wasser nochmals. Der Schlepper "Alonso de Chaves" verblieb an der Untergangsstelle, während die "Salvamar Rigel" die Suche auf das Gebiet von Cabo Peñas und Cabo San Lorenzo konzentrierte und die "Salvamar Capella" zwischen dem Fluss Nalón und der Untergangsstelle. Guardamar La Concepción Arenal war zwischen Lastres und Unquera im Einsatz, und am Nalón patroullierte die Guardia Civil zwischen Cabo San Lorenzo und Colunga.
Das Suchflugzeug Sasemar 103 hielt in der Mündung des Nalón an der Grenze zu Kantabrien Ausschau, unterstützt von Hubschraubern der Feuerwehr von Asturias, der Polizei und dem Rettungshubschrauber Helimer 203. Zivilschutzeinheiten und Rotes Kreuz durchkämmten die Strandbereiche zwischen San Esteban und Pravia y Llanes.
Quelle:Tim Schwabedissen



John I nun auf dem Weg nach Argentia
(21.03.14) Am 20.3. gegen neun Uhr wurde begonnen, den havarierten Bulkcarrier "John I" in Richtung von Argentia zu schleppen. Während der vorangegangenen Nachtstunden hatten die Berger von Svitzer Salvage zwei Hilfsgeneratoren an Bord installiert, die Strom lieferten, um die Anker lichten zu können. Als diese oben waren, begann der Schlepper "Ryan Leet", unterstützt von der "Atlantic Fir", den Havaristen von Rose Blanche wegzubugsieren.
Am Nachmittag des 22.3., so war die Schätzung, könnte die "John I" in Argentia eintreffen. Die "Earl Grey" der Canadian Coast Guard überwachte den Schleppzug während der gesamten Fahrt. Sie hat Ölbekämpfungsgerät an Bord sowie spezielles Personal, das die Schiffscrew verstärkt hat. Die Eastern Canada Response Corp. (ECRC) hielt weitere Ausrüstung bereit. Überwachungsflüge sollten während der Verschleppung ebenfalls stattfinden, wenn das Wetter dies zuließ.
Environment Canada lieferte die Wetterberichte für die Route entlang der Südküste Neufundlands nach Argentia. Das Patroullienboot "George R. Pearkes" konnte unterdessen aus dem Einsatz entlassen werden, und der Kommandoposten der Canadian Coast Guard in Rose Blanche wurde demobilisiert, nachdem der Schleppzug die Küstengewässer verlassen hatte. Die Coast Guard, Environment Canada, Transport Canada und die Canada Border Services Agency arbeiteten gemeinsam weiter an der Sicherung der Operation.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Dampfer in Le Touquet nun eine Strandskulptur
(21.03.14) Die Geschichte ist den Anwohnern von Le Touquet in Nordfrankreich noch wohlbekannt. In der Nacht zum 26.11.1915 strandete am Paris Plague der britische Frachter SS "Socotra". Das 137 Meter lange Schiff, das 1897 erbaut worden war, befand sich mit einer Ladung Weizen, Wein, Wolle und Medikamenten auf der Fahrt von Australien nach London.
Der Kapitän lief dicht unter der Küste, um der Bedrohung durch deutsche U-Boote zu entgehen. Doch dabei kam er zu dicht an Land und verlor sein Schiff. Er hatte wohl die Lichter an Land missinterpretiert. Versuche, den in Newcastle beheimateten Havaristen abzuschleppen, scheiterten, und die 36-köpfige Crew musste den Dampfer schließlich aufgeben.
Drei Tage nach der Strandung zerbrach die "Socotra" im Sturm und versank danach im Sand. Immer mal wieder legte Stranderosion das Wrack aber frei. Nach fast 100 Jahren war es jetzt mal wieder soweit. Nun ziehen bei Niedrigwasser die rostigen Reste wieder die Strandgänger an, die mitunter sogar von einer durch Zeit und Salz geschaffenen Skulptur sprechen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rund ein Dutzend Tote bei Bootsunglück
(21.03.14) Acht Menschen ertranken, als ihr Boot am Bisalpur Dam im indischen Tonk Distrikt kenterte. Rund 15 Personen, überwiegend Arbeiter, waren auf dem Boot von Kasira nach Nagadia im Bereich von Deoli unterwegs, als es am 20.3. gegen 10 Uhr verunglückte. Vier von ihnen konnten von Anwohnern gerettet werden. Drei oder vier galten noch als vermisst.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yusuf Cepnioglu in den Klippem von Mykonos
(Bild: Tsavliris)   Großbild klick!
Tsavliris Salvage begann Bergungsarbeiten vor Mykonos
(20.03.14) Die Berger von Tsavliris Salvage haben am 17.3. damit begonnen, Öl aus dem vor Mykonos gestrandeten türkischen Containerfrachter "Yusuf Cepnioglu", 4984 BRZ (IMO-Nr.: 9119646), abzupumpen. Als kurz nach der Havarie als erstes Bergungsschiff der griechische Schlepper "Megas Alexandros", 638 BRZ (IMO-Nr.: 7351070), vor Ort eintraf, war der Frachter auf dem Granitgrund noch zu stark in Bewegung gewesen, um etwas ausrichten zu können.
Nach Wetterberuhigung wurde dann eine Flotte von Bargen, Kränen und Schleppern mit Bergungsausrüstung vor Ort zusammengezogen. Die 200 Tonnen Bunkeröl sollen nun durch den griechischen Offshore-Versorger "Aegis I", 1674 BRZ (IMO:7392957), aufgenommen werden. Er kann 500 Tonnen in den Bordtanks fassen.
"Yusuf Cepnioglu"
(Bild: Tsavliris)   Großbild klick!
Außerdem hat er eine offene Decksfläche von 260 Quadratmetern, auf denen eingesammelte Trümmer gestaut werden können.
Bergungsarbeiter, Taucher und freiwillige Helfer waren seit dem 14.3. im Einsatz, um die auf die umliegenden Buchten und Strände getriebenen Trümmer einzusammeln und zu entsorgen. Weiterhin galt es, die übrigen der insgesamt 204 Container, die der Frachter geladen hatte, mit Kränen zu löschen. Ein Team der griechischen Coastguard überwachte die Arbeiten rund um die Uhr. Über 1000 Meter Ölschlängel wurden um das Wrack in zwei Ringen ausgelegt. Wenn das Öl abgepumpt und die Ladung von Bord geholt ist, soll ein Bergungsplan für das Schiff selbst erarbeitet werden. Dies wird wegen der exponierten Lage an der rauen Felsenküste keine einfache Aufgabe sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



John I
(Bild: Department of Fisheries and Oceans)   Großbild klick!
Bulkcarrier vor Rose Blanche im Schleppgeschirr
(20.03.14) Am 18.3. konnte die Schleppverbindung von dem bei Rose Blanche vor Anker liegenden, unter Panama-Flagge registrierten Bulkcarrier "John I", 24606 BRZ (IMO-Nr.: 8902486), zu den beiden kanadischen Schleppern "Ryan Leet", 1473 BRZ (IMO-Nr.: 7518977), die am 15.3. aus Mulgrave ausgelaufen war, und "Atlantic Fir", 402 BRZ (IMO-Nr.: 9324916), die am 17.3. aus Halifax herbei beordert wurde, hergestellt werden.
Ein Bergungsteam von Svitzer und ein Bergungsmeister waren zuvor über ein Fallreep an Bord des havarierten Frachters aufgeentert und hatten die Schleppeinrichtung vorbereitet. Zwei Vertreter des Transportation Safety Board kamen ebenfalls an Bord der "John I". Die drei miteinander verbundenen Schiffe blieben während der Nachtstunden weiter vor Anker, während die "George R. Pearkes" der kanadischen Küstenwache auf Standby verblieb. Am 19.3. wurden zwei Überwachungsflüge durchgeführt und keine weiteren Ölaustritte festgesellt. Die "John I" to Argentia to assess the damage.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer bei Abwrackarbeiten auf russischem Atom-U-Boot
(20.03.14) Bei dem Werk Nerpa der Russian United Shipbuilding Corporation in Snezhnogorsk in der Murmansk-Region brach am 17.3. auf einem außer Dienst gestellten Project 949A - ehemals Krasnodar - Atom-U-Boot ein Feuer aus. Auf dem schon lange ausgedienten Schiff befanden sich weder Waffen noch Öl noch radioaktives Material. Bei den Abwrackarbeiten geriet Isolationsmaterial aus Kunststoff in Brand. Acht Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr waren vor Ort, das Feuer zu löschen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Tsavliris soll Bulker vor Brasilien bergen
(20.03.14) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Bulkcarrier "LMZ Ariel" erlitt auf der Reise von Tubarao in Brasilien nach Philadelphia am 17..3. Maschinenschaden und trieb am Abend des 18.3. auf Position 03 14 N 042 24 W rund 370 Meilen nördlich von Ponta da Madiera. Mit der griechischen Bergungsfirma Tsavliris Salvage wurde eine LOF unterzeichnet. Das Schiff hatte eine Ladung Eisenplatten an Bord. Die "LMZ Ariel", 57000 tdw (IMO-Nr.: 9632818), wurde 2012 erbaut und läuft für das Columbia Shipmanagement in Singapur.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack gestrandeten Kranschiffs soll geräumt werden
(20.03.14) Der vietnamesische Premierminister forderte, das auf Grund liegende, unter Vanuatu-Flagge registrierte Kranschiff "Wealthy Globe", 36367 BRZ (6522646), das in Ba Ria-Vung Tau liegt, endlich zu räumen. Es war im Juli 2010 bei Vung Tau gestrandet und am 20.10.2013 ausgebrannt. Die Department of Transportation and Communications, Justice, Natural Resources und Environment sowie die Volksvertretung der Provinz Ba Ria-Vung Tau sollen bei dieser Arbeit kooperieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Safariboot vor Malediven vermisst
(20.03.14) Das 28 Meter lange Safariboot "Aldebaran" wurde mit fünf Fahrgästen an Bord vermisst gemeldet, nachdem es vom Gaafu Dhaalu Atoll Kaadehdhoo nach Male ausgelaufen war. Der letzte Kontakt des Eigners, der Blue Voyage Cruises, war am 18.3. um 14.30 Uhr. Die maledivische Coastguard hat eine Suchaktion eingeleitet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rena nach zwei Jahren wieder in Bewegung
(20.03.14) Erstmals seit 2012 hat sich der Containerfrachter "Rena" seine Position auf dem Astrolabe Reef vor Tauranga verändert. Bei einer visuellen Inspektion durch Taucher eschien es am Nachmittag des 19.3., als habe die Schlagseite zugenommen. Nun soll zwei Tage lang eine detailliertere Untersuchung der veränderten Lage durchgeführt werden. Das Riff selbst war durch die Bewegungen nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Wrack dürfte sich in Bewegung gesetzt haben, als der Wirbelsturm Lusi am Wochenende durchzog. Die Taucher hatten eigentlich den zweiten Schnitt an den Aufbauten vorbereiten sollen, als ihnen die Veränderung auffiel, die nach dem Abschluss der vorangegangenen Schneidearbeiten eingetreten war. Der Eigner und die Versicherer vom Swedish Club veranlassten eine neue Sonaruntersuchung, um ein 3D-Computermodell der Schiffsposition zu erstellen und das Ausmaß der Bewegung, um mögliche Auswirkungen auf die Struktur des Wracks und die noch anstehenden Bergungsarbeiten einschätzen zu können. Auch die Reste der Bugsektion sollen erneut untersucht werden. Captain John Owen des Swedish Club bestätigte, dass dies Auswirkungen auf den Zeitplan der weiteren Arbeiten haben und diese weiter verzögern würde. Ein Update würde nach Abschluss der Untersuchungen gegeben. Zuletzt war die Lage im April 2012 auf diese Weise analysiert worden, seitdem hatte sich das Wrack nicht mehr bewegt. Eine kleine Menge von Trümmern und Ölresten trieb am Wochenende an den Stränden von Mt Maunganui und Papamoa an. Rund 20 Kilogramm wurden am Hauptstrand von Mt Maunganui und weitere 15 Kilogramm am Papamoa Beach durch die Firma Envirowaste eingesammelt. Das Anspülen weiteren Treibguts kam nicht unerwartet, nachdem unlängst der obere Teil des Aufbautenblocks abgetrennt worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Thailändisches Marineschiff als künstliches Riff versenkt
(20.03.14) Die ausgediente HTMS "Kletkaew" der Royal Thai Navy wurde am 19.3. direkt vor Phi Phi Leh Island als künstliches Riff versenkt, wo es ein Korallenriff werden soll, das Taucher anzieht. Das Transportschiff ging mit dem Heck voran auf Tiefe. Es wurde 1948 für die norwegische Marine als "Norfrost" erbaut und 1956 an die thailändische Marine verkauft. Bevor der 47 Meter lange 382-Tonner auf die letzte Reise ging, waren mehrere Löcher in den Rumpf geschnitten worden, um den Untergang zu beschleunigen und später Tauchern einen bequemen Zugang zu ermöglichen. Die Versenkung wurde gemeinsam von der Marine und dem Department of Marine & Coastal Resources durchgeführt unter Leitung des Deputy Chief of Staff der Tab Lamu Naval Base in Phang Nga.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kampf gegen Ölverschmutzung nach Kollision vor Tokio
(20.03.14) Japanische Fischer nahmen am 20.3. an den Arbeiten zur Bekämpfung des Öls, das nach der Kollision der "Beagle III" mit der "Pegasus Prime" ausgelaufen war, teil. Gleichzeitig dauerte die Suche nach den acht Vermissten des samt seiner Ladung aus Stahlrollen in rund 100 Metern Tiefe liegenden Schiffes an, ohne dass bislang Spuren von ihnen gefunden wurden. Öl aus beiden Schiffen hatte sich nach der Kollision über weite Gebiete des Uraga Fahrwassers und an die umliegenden Küsten ausgebreitet. Dutzende von Fischern reinigten die Strände von Chiba südlich von Tokio bei regnerischem Wetter. Die "Beagle III" hatte 400 Tonnen Bunkeröl an Bord gehabt, als sie sank.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fährersatz drei Monate nach Kollision
(20.03.14) Nach der Kollision der Fähre "Cremyll" mit einem Landungsboot der HMS "Raleigh" der Royal Navy vor der Mayflower Marina bei Stonehouse im Dezember 2013 wurde am 16.3. als Ersatz die "Edgcumbe Bell" auf der Route zwischen Plymouth und Cremyll in fahrt gebracht, machdem sie von Dartmouth überführt wurde. Seit dem Unglück war die kleinere "Island Princess" als Ersatz gefahren. Sie konnte aber nur 65 Fahrgäste aufnehmen im Gegensatz zu den 128, die auf der "Edgcumbe Bell" von Admirals Hard bei Stonehouse über den River Tamar nach Cremyll in Cornwall gebracht werden
Quelle:Tim Schwabedissen




Pegasus Prime mit Bugschaden
(Bild: Japan Coastguard)   Großbild klick!
Crew der "Pegasus Prime" nach Kollision in Panik - Suche nach Vermissten dauert an
(19.03.14) Am 18.3. hat ein Suchschiff der japanischen Coastguard in 100 Metern Tiefe rund sechs Kilometer vor Kap Tsurugizaki nahe Miura ein Objekt geortet, bei dem es sich um das Wrack des gesunkenen taiwanesischen Frachters "Beagle III", 12630 BRZ (IMO-Nr.: 9478353), handeln könnte. Das Schiff war nach der Kollision tags zuvor noch eine Weile kieloben getrieben und war dann unter der Wasseroberfläche verschwunden.
Von den 12 Besatzungsmitgliedern, die nach der Kollision mit der unter Panama-Flagge laufenden "Pegasus Prime", 7406 BRZ (IMO-Nr.: 9283162), von einem Fahrgastschiff sowie einem Patroullienboot der Coast Guard gerettet wurden, waren sechs leicht verletzt gewesen. Ein weiterer Mann, der schwere Verletzungen erlitten hatte, konnte im Miuraa City Hospital nicht gerettet werden. Die Suche nach den acht noch vermissten Seeleuten wurde durch sieben Schiffe, 19 Patroullienboote und drei Hubschrauber fortgesetzt.
Derweil ist die "Pegasus Prime" am 19.3. um 5.10 Uhr in den Hafen von Yokohama eingelaufen. Nach dem Zusammenstoß war deren 14-köpfige Crew offenbar in Panik verfallen und hatte in einem Rettungsboot das Schiff verlassen wollen. Dabei war es zu Verletzungen bei zweien der Männer gekommen. Tatsächlich war der Frachter zwar erheblich im Bugbereich beschädigt worden, doch zu keinem Zeitpunkt vom Untergang bedroht. Das japanische Transportation Safety Board schickte ein fünfköpfiges Expertenteam nach Yokohama.
Die chinesischen und japanischen Behörden kooperierten ihre Arbeit zur Suche und Aufklärung. Die "Pegasus Prime" war zum Unfallzeitpunkt unterwegs von Kunsan nach Tokio, die "Beagle III" von Yokohama nach Kobe. Die "Beagle III" hatte eine Tragfähigkeit von 17,220 Tonnen, war 130 Meter lang, 23 Meter breit und hatte 6,5 Meter Tiefgang.
Sie enstand 2009 bei der Murakami Hide Shipbuilding in Imabari, Japan, für die Wisdom Marine Lines in Taipei, Taiwan. Die "Pegasus Prime" läuft für die Dong Young Shipping und wurde 2012 von der Daesun Shipbuilding & Engineering Co Ltd. in Südkorea für die Dong Young Shipping Co. Ltd. erbaut. Das 708-TEU-Schiff hat eine Länge von 118,50 Metern, eine Breite von 20 Metern und einen Tiefgang von 7,4 Metern und eine Tragfähigkeit von 9.618 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Drei Verletzte bei Rettungsbootabsturz
(19.03.14) Am 18.3. kam es zu einem Rettungsbootunfall auf dem russischen Frachter "Alaed" in St, Petersburg. Als das Boot für Reparaturarbeiten unerlaubt abgefiert wurde, stürzte es ab, und die drei Insassen, der Chefingenieur, der 3. Ingenieur und ein Elektriker, stürzten teilweise ins Wasser und wurden verletzt. Alle drei kamen ins Krankenhaus. Die "Alaed", 9000 tdw (IMO-Nr.: 9574999), wurde 2010 erbaut und läuft für die FEMCO Co., Sakhalin.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ölverschmutzung bei Ellamar nach Beachen eines Kutters
(19.03.14) Am 9.3. wurde in den Tatitilek Narrows nahe Ellamar der 51 Fuß lange Kutter "Tempest" auf Grund gesetzt, nachdem er Wassereinbruch erlitten hatte. An Bord befanden sich zu der Zeit 30 Gallonen Dieselöl. Die Marine Safety Unit Valdez, das Alaska Department of Environmental Conservation und das Department of Natural Resources schickten Vertreter an die Unfallstelle, um die Arbeiten zum Abpumpen des verbliebenen Kraftstoffs zu überwachen, nachdem ein 100 Fuß langer Ölfilm entdeckt worden war. Der Kutter war zur Verfrachtung von Versorgungsgütern und Holz für die Ellamar Kommune genutzt worden, als er havarierte. Das Schiff lag inzwischen halb unter Wasser am Ufer.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lotsenboot rammte Containerfrachter
(19.03.14) Nahe der Ambrose Pilot Station zwischen Staten Island und Sandy Hook, New Jersey, kollidierte am 18.3. ein New Yorker Lotsenboot gegen 14 Uhr mit einem 299 Meter langen Containerschiff. Vier Mann auf dem Lotsenboot wurden verletzt. Der am schwersten Verletzte wurde ins Sea View Hospital auf Staten Island gebracht. Die drei anderen benötigten keine medizinische Betreuung. Warum das Lotsenboot den Frachter rammte, war noch unklar. Das Lotsenboot konnte später an der Sandy Hook Lotsenstation an der Edgewater Street auf Staten Island festmachen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack vermissten Kutters in 155 Metern Tiefe entdeckt
(19.03.14) Am 18.3. gegen 16 Uhr wurde das Wrack des vermissten norwegischen Kutters "Carina - VA 7 LS" (MMSI-Nr.:257152920) bei einer neuerlichen Suchaktion durch das norwegische Küstenwachschiff "Nornen" westlich von Lindesnes in einer Wassertiefe von 155 Metern entdeckt. Der Krabbenkutter war am 12.2. zwischen Lindesnes und Farsund verschwunden. Am 17.3. hatte die Suche begonnen. Die Kameras eines ROV konnten gegen 19.30 Uhr durch die Scheiben des Ruderhauses eine Leiche erspähen. Um welchen der Brüder Arnfinn (66) und Øystein Fjeldskår (63) aus Lindesnes es sich handelte, war noch unklar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Traumzeit auf sieben Metern Tiefe
(19.03.14) Von dem Wrack des neben dem Kutter "Heineken" in Boltenhagen gesunkenen, ehemaligen Kutters "Traumzeit" ragte nur noch eine Antenne aus dem Wasser, nachdem er am Nachmittag des 17.3. aus bislang nicht geklärten Gründen in der Weißen Wiek sank. Eine Passantin hatte gegen 16.30 Uhr auslaufenden Treibstoff bemerkt und die Polizei alarmiert. Die Feuerwehren aus Boltenhagen und Klütz legten daraufhin eine Ölsperre auf dem Wasser aus. Taucher der DLRG aus Zarrentin erkundeten das Wrack und konnten den Tank so weit abdichten, dass nicht noch mehr Treibstoff austrat. Der 9,5 Meter lange und 3,5 Meter breite Holzkutter lag auf sieben Metern Tiefe. Die untere Wasserbehörde wies den Eigner an, das Schiff unverzüglich bergen zu lassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Roland von Bremen sank wegen ausgefallener Heizung und mangelnder Dichtung - holländische Kogge wird kein Unterwassermuseum
(19.03.14) Knapp sieben Wochen nach dem Untergang der Kogge "Roland von Bremen" am 28.1. an der Schlachte in Bremen hat die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) einen Bericht über die vermuteten Gründe für das Sinken des Schiffes vorgelegt. Darin befand sich auch ein Gutachtens des Dichtungsherstellers Teadit, nach dem neben einer ausgefallenen Heizung auch zahlreiche Normabweichungen an einer Dichtung ursächlich für das Sinken waren.
Ein Fremdverschulden konnte auf der Basis der vorliegenden Untersuchungsergebnisse ausgeschlossen werden. Hingegen wurde bei der Überprüfung einer durch Frost weggeplatzten Ventildichtung ein Schmiermittel gefunden, das zu einer Verschlechterung der Dichtung führen kann. Außerdem entsprachen Schrauben und Schraubenlöcher an der entsprechenden Stelle nicht den vorliegenden Normen. Der Ausfall der Heizung war zwar die Hauptursache für den Untergang, doch die nicht fachgerecht installierte Dichtung habe dann dazu beigetragen, dass das Frostwasser leichter in das Schiff eindringen konnte.
Der Untergang hat die Reederei Hal över 70.000 Euro gekostet. Ob die Versicherung die Kosten trägt, war noch ebenso offen wie die Frage, wie es mit der Kogge weitergeht. Hal över selbst sah sich außer Stande, das Schiff wieder in Fahrt zu bringen, da es schon 20.000 Euro kosten würde, die Kogge zurück aufs Wasser zu bringen. Der gemeinnützige Verein Bras (Arbeiten für Bremen), eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsinitiative, könnte die Wartung und Pflege des Schiffes übernehmen. Diese Woche wurden die ersten Gespräche anberaumt. Dafür muss aber eine langfristige Finanzierung gesichert sein. So dürfte es noch Monate dauern, bis absehbar ist, es mit der Kogge weitergeht. Zunächst bleibt die Kogge an ihrem momentanen Platz im Hohentorshafen.
Derweil ist in Kampen der Plan gescheitert, eine Originalkogge auf dem Grund der IJssel in einem Unterwassermuseum auszustellen. Das Wrack war 2011 entdeckt worden. Daraufhin war die Überlegung angestellt worden, es in einer Art Aquarium permanent auszustellen. Doch die Rechtslage für den Bau eines Museums im Fluss erwies sich als zu kompliziert, da es strikte Regulierungen für Eingriffe in große Flüsse gibt.
In diesem Frühjahr müssen aber Pläne vorgelegt werden, wie mit der Kogge verfahren werden soll. Rijkswaterstaat will 2015 den Fluss an dieser Stelle ausbaggern. Das 20 Meter lange und acht Meter breite Wrack, das entsprechenden Funden in Bremen und Antwerpen folgte, gilt als historisch bedeutsam. Nun wird überlegt, es in einem großen Museum an Land auszustellen, was auch kostengünstiger als die zweifellos faszinierende Idee des Unterwassermuseums sein dürfte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre an Schleusentor aufgerissen
(19.03.14) Am 17.3. musste die unter Bahamas-Flagge laufende Fähre "Pride of York", 31785 BRZ (IMO-Nr.: 8501957), in den Hafen von Hull zurückkehren, nachdem sie mit einem hervorragenden Metallgegenstand an einem Tor der King George Schleuse in Hull beim Auslaufen nach Zeebrugge um 18.30 Uhr kollidiert war. Dabei war ein Riss von 20 Zentimetern Länge rund 20 Fuß oberhalb der Wasserlinie entstanden. Nach einer Inspektion lief das Schiff am 18.3. gegen sechs Uhr mit 12-stündiger Verspätung aus. Von den 230 Passagieren, die ursprünglich an Bord gewesen waren, hatten bis dahin aber 168 bereits wieder von Bord gegangen. Sie sollten eine Entschädigung erhalten. Schiff und Schleusentor sind inzwischen wieder repariert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Berger gelangten erstmals an Bord der "John I"
(19.03.14) Am 18.3. lag der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "John I", 24606 BRZ (IMO-Nr.: 8902486), weiter vor Anker an der Küste von Rose Blanche. Über Nacht hatten sich die Wetterbedingungen vor Ort verbessert, der Westwind ließ auf Geschwindigkeiten von 40-50 Kilometer nach. Die "George R. Pearkes" der kanadischen Küstenwache überwachte die Lage des Frachters. Es wurden keine weiteren Ölaustritte bemerkt.
Das Patroullienboot "Earl Grey" verließ am 18.3. beladen mit Ölbekämpfungsgerät den Hafen von Port aux Basques und nahm Kurs auf Rose Blanche. Ein Versuch der Berger von Svitzer Salvage, am 17.3. an Bord der "John I" zu kommen, war wegen des stürmischen Wetters zunächst fehlgeschlagen. Sie sollten die Übernahme einer Trosse durch den kanadischen Schlepper "Ryan Leet", 1473 BRZ (IMO-Nr.: 7518977), vorbereiten, der am 15.3. aus Mulgrave zur Unfallstelle ausgelaufen war.
Am 17.3. lief aus Halifax außerdem der Schlepper "Atlantic Fir", 403 BRZ (IMO-Nr.: 9324916), zur Verstärkung aus und sollte am Nachmittag eintreffen. Er musste aber zunächst durch den Eisbrecher "Pierre Radisson" einen Weg durch die Cabot Strait gebahnt bekommen. Wenn die "John I" auf dem Haken ist, sollte sie nach Argentia zur weiteren Schadensuntersuchung geschleppt werden. Nach der Wetterberuhigung gelang es am 18.3. einem Mann von Svitzer und einem Schlepperkapitän, die vereiste Bordwand der "John I" zu erklimmen und das Abschleppen vorzubereiten.
Offiziere der Environmental Response und das mobile Kommandozentrum der Eastern Canada Response Corporation in Rose Blanche blieben zur Überwachung aktiv. Ein Verbindungsoffizier stand für Fragen der Anwohner von Rose Blanche und de rangrenzenden Orte zur Verfügung. Die kanadische Coast Guard arbeitete in Fragen der Bergung eng mit Environment Canada, Transport Canada und der Canada Border Services Agency zusammen. Die "John I" hat 89 Tonnen Diesel, 20,5 Tonnen Schmieröl und 0, 72 Tonnen Ölprodukte an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vergebliche Suche nach weiteren Toten im Wrack der Santa Ana
(19.03.14) Während der Suche im Wrack der "Santa Ana" vor Cabo Peñas konnten die Bergungstaucher am 18.3. keine weiteren Opfer des Untergangs mehr finden. Es war ihnen gelungen, in den Morgenstunden die Kabinen der beiden vermissten Fischer Manuel María Tajes und Víctor José Farinhas zu durchsuchen ebenso wie die Kombüsenbereiche und schneller als erwartet den Maschinenraum.
Durch das fünf Meter große Loch, das an Steuerbord in die Bordwand geschnitten worden war, konnte der Zugang erleichtert werden.
Deshalb kamen die Taucher auch im Maschinenraum rascher voran als gedacht. Dennoch hatten sie mit Verölung und entsprechenden Ausschlägen am Körper zu kämpfen. Nachdem nun klar war, dass sich niemand mehr im Wrack befand, wurde die Suche an der Wasseroberfläche und entlang der Küsten intensiviert. Am 19.3. wurde ohnehin eine Wetterverschlechterung erwartet, die einen ungefährdeten Einsatz der Taucher am Wrack nicht mehr erlauben würde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bugsier 15 nach Kanalhavarie in der Norderwerft
(19.03.14) Nachdem er bei der Assistenz des zyprischen Bulkcarriers "Okyalos" (IMO-Nr.: 9145059), am 16.3. durch den Bruch der Schlepptrosse im Nord-Ostsee-Kanal einen Schaden an der Ankerwinsch davongetragen hatte, verholte der Hamburger Schlepper "Bugsier 15", 239 BRZ (IMO-Nr.: 9021112), am 18.3. von Brunsbüttel nach Hamburg und machte um 14.40 Uhr bei der dortigen Norderwerft zur Reparatur fest. Nachdem der Schlepper bei der Kanalassistenz ausgefallen war, war der Schlepper "Luchs", 229 BRZ (IMO-Nr.: 8912211), aus Brunsbüttel gerufen worden, um den Bulker auf dem weiteren Weg nach Kiel-Holtenau zu sichern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter aus Tamil Nadu sitzt seit einer Woche im Sand
(19.03.14) Der am St. Andrew Beach gestrandete Kutter "Aarifamol" aus Tamil Nadu sollte durch ein Team aus Khalasi oder die Marine aus Kochi am 18.3. wieder flottgemacht werden. Der 40-Tonner war am 11.3. nahe des Ortes auf der Fahrt von Kollam nach Nagercoil, wo der Fang verkauft werden sollte, auf Grund gelaufen. Die fünfköpfige Crew blieb unversehrt. Seither sank der Kutter trotz der Bemühungen, den Sand wegzubekommen, immer tiefer ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gemeinsamer Beschluss - Rena soll bleiben
(19.03.14) In der kommenden Woche wird durch den Bay of Plenty Regional Council und den Rat der Stadt Tauranga ein gemeinsamer Antrag gestellt, die Reste des Containerfrachters "Rena" auf dem Astrolabe Reef zu belassen. Nach ausführlichen Untersuchungen und Analysen des marinen Lebens auf dem Riff ist klar, dass weitere Bergungsarbeiten mehr Schaden am Riff anrichten würden als der Verbleib des Schiffes.
Eine komplette Räumung würde für bis zu zehn weitere Jahre Beeinträchtigungen durch die Arbeit von Bergern bedeuten. Bislang wurden 700 Tonnen Trümmer entfernt, und in Laderaum IV verbliebene Plastikperlen sowie Aluminiumbarren und giftige anorganische Materialien wie der Inhalt eines mit Kupfer beladenen Containers sollten noch folgen.
Er befindet sich in Laderaum VI in rund 45 Metern Tiefe. Von den 50 Hektar Rifffläche erstreckten sich die Reste der "Rena" ohnehin auf nur zwei Prozent bzw. einen Hektar. Ein erfreuliches Nebenprodukt des Schiffbruchs könnte am Ende auch der gesteigerte Tauchtourismus sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Hilding” (Bild: NSSR)   Großbild klick!
Norwegischer Weltenbummler zu Hause in Seenot
(18.03.14) Der norwegische Abenteurer, Nordpolforscher und Autor Ragnar Thor Seth, 66, hatte am 17.3. ein sehr hausgemachtes Problem, als sein Motorboot “Hilding” unweit seines Hauses bei Torsethøgda in Herøy auf Felsen getrieben wurde. Zwei Helikopter, Taucher, mehrere Rettungsboote und die Polizei kamen zu Hilfe, als Thor Seth kurz nach 15 Uhr um Hilfe bat. Er hatte zu der Zeit im vereisten Wasser bereits eine halbe Stunde versucht, sein Boot zu bergen, das sich losgerissen hatte. Als die Retter eintrafen, hing er über der Seite der „Hilding“, die durch die Bucht auf die andere Seite trieb. Der Motorraum seines Bootes war geflutet, und es legte sich nach der Strandung mit ablaufendem Wasser zusehends auf die Steuerbordseite. Der kalte, durchnässte und erschöpfte Thorseth konnte unterdessen auf dem Abulanzboot „Amu“ aus Aalesund in Sicherheit gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Stürmische Bilanz im Nord-Ostsee-Kanal: Neun Havarien und eine Ölverschmutzung
(18.03.14) Gleich neun Schiffsunfälle und eine Gewässerverunreinigung beschäftigten die Beamten der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel am vergangenen Wochenende.
Die Serie begann mit einer Dalbenkollision am 15.3. kurz nach Mitternacht in der Weiche Schülp. Der unter der Flagge von Liberia fahrende, 148 Meter lange Containerfrachter "DS Agility", 9940 BRZ (IMO-Nr.: 9395616), mit Heimathafen Monrovia kollidierte auf der Reise von Rotterdam nach Riga auf der Südseite der Weiche mit dem Stahldalben Nr. 75. Der Dalben wurde dabei erheblich beschädigt. Der Frachter konnte die Reise fortsetzen und wurde von Beamten des Wasserschutzpolizeireviers Kiel in der Schleuse Kiel-Holtenau untersucht, wo er am 16.3. von 1.30 Uhr bis 2.30 Uhr lag. Dann nahm das Schiff Kurs auf Gdingen, wo es am 16.3. um 19.15 Uhr am Baltycki Terminal Konenerowy im Helskie-Hafen festmachte.
Schaden an der Südschleuse (Bild: Willi Thiel)   Großbild klick!
Erheblicher Sachschaden entstand am Morgen des 15.3. am Fluttor Nr. 7.2 der Kleinen Südschleuse in Brunsbüttel. Der 83 Meter lange holländische Frachter "Passaat", 1937 BRZ (IMO-Nr.: &xnbsp;9080687), aus Delfzijl war in Ballast auf der Reise von Grimsby &xnbsp;nach Vierow/Mecklenburg Vorpommern gegen 06.37 Uhr in die Schleuse eingelaufen. Durch starken achterlichen Wind und Ausfall des Bugstrahlruders konnte das Schiff nicht mehr rechtzeitig aufgestoppt werden und stieß gegen das Schleusentor. Das Fluttor wurde erheblich beschädigt, konnte aber weiter betrieben werden. Am Schiff war nur geringer Sachschaden im Bugbereich entstanden. Der Frachter durfte die Reise zum Zielhafen fortsetzen und sollte dort von Besichtigern der Berufsgenossenschaft Verkehr aufgesucht werden. Am 16.3. warf er vor Rügen gegen 11 Uhr Anker.
Am 16.3. havarierte der 141 Meter lange liberianische Containerfrachter „Tongan", 10965 BRZ (IMO-Nr.: 9371402), &xnbsp;auf der Elbe vor Brunsbüttel im Bereich der Nordostreede. Dort war er um 12.45 Uhr vor Anker gegangen. Er befand sich auf der Reise von Hamburg nach Fredericia und wartete auf die Schleusung in den Nord-Ostsee-Kanal. Gegen 17.20 Uhr wurde an Bord festgestellt, dass der Anker plötzlich nicht mehr hielt und das Schiff Richtung Elbufer vertrieb. Um nicht auf Grund zu laufen, wurde der zweite Anker geworfen und die Hauptmaschine gestartet. Weiterhin wurde ein Schlepper geordert. Es konnte jedoch nicht mehr verhindert werden, dass der Containerfrachter eine Untiefentonne berührte und auf Grund lief. Der Frachter kam mit Schlepperhilfe wieder frei. Vor Ort konnten keine Schäden am Schiff festgestellt werden. Trotzdem muss der Frachter in Kiel von Gutachtern untersucht werden. Er machte am 17.3. um 10.15 Uhr am Voith-Kai im Nordhafen von Kiel on fest und setzte die Reise gegen 19 Uhr fort.
Gleich zwei Havarien verursachte der unter der Flagge von Zypern fahrende, 225 Meter lange Massengutfrachter "Okyalos", 39026 BRZ (IMO-Nr.: 9145059), aus Limassol bei seinem Kanaltransit. Der Bulkcarrier war unbeladen auf der Reise von Rotterdam &xnbsp;nach Liepaja in und passierte den Kanal mit Schlepperassistenz, nachdem er am 16.3. um 4.30 Uhr die Schleusen in Brunsbüttel ostgehend passiert hatte. In der Weiche Kudensee brach die Schlepptrosse zum Heckschlepper. In der Folge wurde der Bulker durch den starken Nord-Ostwind gegen zwei Dalben auf der Südseite der Weiche gerückt.
Die Dalben - zwei 16er Pfahlgruppen - &xnbsp;wurden dabei erheblich beschädigt. Durch den Bruch der Schlepptrosse&xnbsp;war auf dem Heckschlepper auch eine Winde beschädigt worden, so dass das Schiff ausgetauscht werden musste. Mit neuem Assistenzschlepper wurde die Reise Richtung Kiel fortgesetzt. In der Weiche Schülp stieß die „Okyalos“ gegen 11.45 Uhr wiederum auf der Südseite des Kanals gegen sechs Stahldalben. Auch hier dürfte der starke Nord-Ostwind mit unfallursächlich gewesen sein. &xnbsp;An den Stahldalben entstand erheblicher Sachschaden. Der Frachter konnte die Reise fortsetzen und wurde in der Schleuse Kiel-Holtenau nach dem Festmachen um 15.30 Uhr von der Wasserschutzpolizei und Schiffsbesichtigern untersucht. Er setzte die Fahrt gegen 17 Uhr fort.
„Marmisool“ (Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!
In den frühen Morgenstunden des 16.03.2014 kam es auf dem unter der Flagge von Antigua/Barbuda laufenden, 145 Meter langen Frachter „Marmisool“, 7769 BRZ (IMO-Nr.: 9294953) zu einem sogenannten "Überläufer". Das Schiff lag zum Bunkern von Schweröl an einer Bunkerbrücke in Brunsbüttel. Obwohl der leitende Ingenieur des Schiffes den Vorgang ständig überwachte, traten rund 50 Liter Schweröl an Oberdeck des Schiffes aus, von denen eine geringe Menge ins Kanalwasser gelangte. Ölbekämpfungsmaßnahmen und Reinigungsarbeiten wurden sofort eingeleitet. Gegen den verantwortlichen Schiffsoffizier wurde&xnbsp; ein Strafverfahren wegen Gewässerverunreinigung eingeleitet. Das Schiff durfte seine Reise von Hamburg nach Rahja&xnbsp; erst nach erfolgter Reinigung, insbesondere des Oberdecks, fortsetzen.
Zu einer weiteren Dalbenkollision kam es in Brunsbüttel im Bereich der Mole 1. Der 90 Meter lange irische Minibulker Arklow Raider", 2999 BRZ (IMO-Nr.: 9344540), aus Arklow lief am 16.3. gegen 11.15 Uhr auf der Fahrt von Rotterdam nach Birkenhead in den kleinen Schleusenvorhafen ein. Das unbeladene Schiff sollte nach der Schleusenpassage im Brunsbütteler Hafen Ostermoor festmachen. Durch den starken Nord-Westwind wurde der Frachter gegen die südliche Kaianlage gedrückt. Am Schiff entstand nur geringfügiger Schaden entstanden. In wie weit die Mole 1 beschädigt worden ist, musste noch untersucht werden.
Am 16.3. um 12.10 Uhr riss der 162 Meter lange, unter Gibraltar-Flagge laufende Containerfrachter "Norderoog", 15633 BRZ (IMO:9256315),&xnbsp; beim Verlassen der neuen Südschleusel in Brunsbüttel eine Reihe von Ketten der Schwimmfender im Schleusenbecken durch den Schraubensog los. Das Schiff setzte seine Reise vom CTT in Hamburg nach St. Petersburg&xnbsp; gegen 13 Uhr fort.
Am 16.3. gegen 21.20 Uhr wurde das 122 Meter lange britische Containerschiff „Johanna“, 6363 BRZ (IMO-Nr.: 9197521), aus London beim Verlassen der Kleinen Südschleuse von einer Windbö erfasst und gegen die Mole 1 gedrückt. Das Schiff befand sich auf der Reise von Kokkola&xnbsp; nach Antwerpen. Auch hier entstanden am Schiff nur geringe Schäden. Es konnte die Reise nach Belgien fortsetzen und sollte bei der nächsten Kanalpassage von der Wasserschutzpolizei zu Unfallermittlungen aufgesucht werden. Es machte am 17.3. gegen drei Uhr im Vrasen Dock in Antwerpen fest und verholte am Nachmittag ins südliche Delwaide Dock.
Um 21.30 Uhr des 16.3. kam es in Brunsbüttel zu einem letzten Zwischenfall, als die 188 Meter lange finnische Fähre "Finnwave", 28002 BRZ (IMO-Nr.: &xnbsp;9468932), auf der Fahrt von Antwerpen nach St. Petersburg die Schleuse zu schnell verließ, sodass &xnbsp;sich in Brunbüttel-Ostermoor der dort an den südlichen Marinedalben liegende, dänische Tanker "Jutlandia Swan", 11711 BRZ (IMO-Nr.: 9350757), losriss. Die „Finnwave“ traf gegen fünf Uhr früh am 17.3. in den Kieler Schleusen ein. Der 148 Meter lange Tanker setzte die Fahrt von Sillamae nach Rotterdam um 1.40 fort.
Quelle:Tim Schwabedissen




Ein Toter und acht Vermiste bei Kollision vor Tokio
(18.03.14) Ein Mann wurde tot geborgen, acht weitere wurden noch vermisst, nachdem der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Beagle III", 12630 BRZ (IMO-Nr.: 9478353) und der südkoreanische Containerfrachter "Pegasus Prime" 7406 BRZ (IMO: 9283162), in dem engen Fahrwasser vor der Tokyo Bay am 18.3. um 3.10 Uhr kollidierten. Weitere 11 Mann der chinesischen Crew wurden lebend gerettet. Der mit Stahlrollen beladene Frachter kenterte und sank nahe des Hafens von Miura in der Kanagawa-Präfektur. Die "Beagle III" hatte den Hafen von verlassen, während die "Pegasus Prime" vom Busan Container Terminal kommend mit 460 20-Fuß-Containern einen Hafen nahe der Miura-Halbinsel anlief.
10 Schiffe und ein Hubschrauber beteiligten sich an der SAR-Operation. Das japanische Transportation Safety Board schickte eine fünfköpfige Expertengruppe zur Untersuchung des Unfalls. Zwei Mann auf der "Pegasus Prime" wurden verletzt. Der Frachter, der beschädigt wurde, aber stabil war, hatte 14 Mann an Bord, sechs Südkoreaner und acht aus Myanmar. Erst am Vortag war ein Frachter derselben Reederei wie die „Beagle III“, der taiwanesischen Wisdom Marine Lines, die „Genius Star VII“, mit einer Ölbarge im Houston Channel kollidiert und hatte einen an die 30 Meter langen Riss an Backbord erlitten. Die „Beagle III“ hatte eine Tragfähigkeit von 17220 Tonnen und wurde 2009 erbaut, die „Pegasus Prime“ hat 9618 tdw, eine Containerkapazität von 710 TEU und wurde 2004 erbaut. Sie hat als Manager die Dong Young Shipping Co. Ltd.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weitere Leichen aus Santa Ana geborgen
(18.03.14) Am 17.3. gelang den 30 Tauchern der spanischen Civil Guard und Salvamento Marítimo die Bergung zweier weiterer Leichen aus dem Wrack des portugiesischen Trawlers "Santa Ana", 425 tdw (IMO-Nr.: 7813303). Es handelte sich um den asturischen Trainee Marcos del Aguaand und Wasito, das zweite indonesische Crewmitglied. Die beiden wurden in achtern gelegenen Kabinen entdeckt, wo sie wohl im Schlaf überrascht wurden.
Des weiteren wurde ein Loch in den Rumpf geschnitten, um Zugang zu einer weiteren Kabine im Vorschiff zu erhalten, in der sich eine weitere Leiche befinden könnte. Durch das Loch wurde auch ermöglicht, im Wrack treibende Trümmer rascher zu entfernen. Zwei Mann werden noch im Schiff vermutet. Weitere Suchgebiete könnten noch die Betriebsgänge und Kombüse sein. Wenn sich hier die Toten nicht finden, müssten die Taucher in den Maschinenraum eindringen, wo eine hochtoxische Atmosphäre mit großen Ölmengen befürchtet wurde und den Trümmern von Rohren und Gerät, die die Arbeit extrem erschweren würden. Bislang wurden 40 Tauchgänge am Wrack durchgeführt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bulkcarrier vor Rose Blanche freigekommen
(18.03.14) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "John I" kam am 17.3. durch eine Winddrehung von der Untiefe, auf der er vor Rose Blanche aufgesessen hatte, wieder frei. Das Schiff wurde vor der Küste verankert. Vor Ort herrschte Westwind 35-40 Knoten. Bei Überwachungsflügen war am 16.3. ein geringfügiger Ölaustritt festgestellt worden. Der Ölfilm verflüchtigte sich aber rasch, es handelte sich nur um wenige Liter. Das Leck konnte noch nicht lokalisiert werden. Der Schlepper "Ryan Leet" hatte am 16.3. einen vergeblichen Bergungsversuch unternommen, der bei sich verschlechternden Wetterbedingungen abgebrochen wurde. Die Canadian Coast Guard und Environment Canada and Transport Canada waren vor Ort. Das Küstenwachboot "Earl Grey" lief am 16.3. in Port aux Basques ein, um Ölbekämpfungsausrüstung an Bord zu nehmen.
Am Morgen des 17.3. machte sie sich nach Rose Blanche auf. Das Küstenwachboot "George R. Pearkes" war seit dem Abend des 16.3. vor Ort und überwachte die Lage. Environmental Response Officers der Coastguard richteten am 16.3. ein mobiles Kommandozentrum nahe des Leuchtturms von Rose Blanche ein. Die Eastern Canada Response Corporation war seit diesem Tag ebenfalls in Rose Blanche präsent, und das Bergungsteam von Svitzer traf in der Nacht ein. Die Crew der „John I“ kehrte noch nicht auf ihr Schiff zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Crew verwirrt – Zementfrachter vor Abenraa aufgelaufen
(18.03.14) Der unter zyprischer Flagge laufende Frachter "Cemluna" 2706 BRZ (IMO-Nr.: 9007063), lief am Morgen des 17.3. vor dem Yachtclub südlich der Hafeneinfahrt von Aabenraa auf Grund. Das Schiff war am 16.3. gegen 11 Uhr mit 3000 Tonnen Zement aus Aalborg ausgelaufen. Ursache der Havarie war wohl ein Navigationsfehler. Die Crew hatte nach einer Tonne Ausschau gehalten, die sie nicht entdecken konnte, und war verwirrt worden. Die Admiralität der dänischen Flotte sprach ein Fahrverbot aus. Vor einem Bergungsversuch sollte erst der Rumpf untersucht werden. Mit dem auflaufenden Wasser am frühen Morgen des 18.3. begannen die beiden dänischen Schlepper „Svitzer Njal“ (IMO-Nr.: 9533036), und „Bestla“ (IMO-Nr.: 8027779), den Frachter wieder flottzumachen. Er wurde um 2.20 Uhr in den Neuen Hafen von Abenraa bugsiert. Der Kapitän musste eine Strafe von 10,000 Kronen zahlen, weil er die Havarie nicht zeitnah gemeldet hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter in Boltenhagen gesunken
(18.03.14) Am 17.03. gegen 16:22 Uhr informierte eine Spaziergängerin über Notruf die Einsatzleitstelle der Polizei in Waldeck über ein gesunkenes Schiff in der Marina Weiße Wiek in Boltenhagen, aus dem Öl auslief. Die Überprüfungen ergaben, dass der ehemalige Fischkutter, der einen Winterliegeplatz in der Weißen Wiek hatte, an seinem Liegeplatz untergegangen war. Da Betriebsstoffe austraten, wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Boltenhagen und Klütz ein Ölschlängel ausgebracht. DLRG Taucher aus Zarrentin betauchten den Kutter, um sicherzustellen, dass sich an Bord keine befanden. Der Eigner wurde durch die Wasserschutzpolizei in Sachsen informiert. Er hatte erst am Vortag eine Probefahrt gemacht und keinerlei Hinweise auf Unregelmäßigkeiten an Bord festgestellt. Durch die Beamten der Wasserschutzpolizei wurden die Ermittlungen wegen des Untergangs und der dadurch entstandenen Gewässerverunreinigung aufgenommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sturm Kyrre setzte Walfänger auf Strand
(18.03.14) Am 14.3. strandete in Tjeldøya der 40 Jahre alte norwegische Kutter „Jan Bjørn - N 85 T“ von Jan Kristiansen. Der Walfänger hatte sich in der Nacht von seinem Liegeplatz im Sturm Kyrre, der mit Hurrikanstärke und starkem Schneefall über die Lofoten fegte, losgerissen und lag nun auf der Backbordseite auf dem Strand. Es wurde versucht, das Schiff mit dem Heck gegen den Wind zu drehen und den Havaristen so hoch wie möglich aufs Ufer zu bekommen. Es hatte ein Leck an Backbordseite erlitten und war erheblich beschädigt. Das Schiff hatte im April mit der Jagd beginnen sollen, nun könnte es aber sogar ein Totalverlust sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weserkrone auf Elbe abgeschleppt
(18.03.14) Das tschechische Binnenschiff "Weserkrone", 892 ts (EU-Nr.: 04201120), das seit Wochen mit einem Leck auf der Elbe in Belgern auf einer Sandbank gesessen hatte, wurde am 13.3. von dem holländischen Binnenschiff "Bonafide", 610 ts (EU-Nr.: 02311328), on längsseits genommen und nach Torgau geschleppt. Vorher war die Ladung aus 200-250 Tonnen Flussspat geleichtert worden. Die Reparatur des beschädigten Kolbens der Maschine war fehlgeschlagen. Der Schiffsführer und Eigner der Weserkrone" wurde angewiesen, einen Sachverständigen einzuschalten, mit dessen Hilfe geklärt werden sollte, wie es mit dem Schiff weitergehen könnte und ob es wegen des Lecks stromaufwärts nach Tschechien geschleppt werden kann.
Quelle:Tim Schwabedissen



Räumung der Luno hat begonnen
(18.03.14) Die Räumung des Wracks des spanischen Frachters "Luno", 3446 BRZ (IMO-Nr.: 9072329), vom Strand in Anglet begann am Morgen des 17.3. mit dem Aufstellen von Bergungsgerät auf der Steinmole, an der das Schiff scheiterte. Das Wetter war das genaue Gegenteil der Bedingungen, unter denen es zu dem Schiffbruch gekommen war – nur kleine Wellen spülten bei sonnigem Wetter an den Strand, auf dem das Vorschiff an der Buhne lag. Die Firma CASAGEC startete mit ihrem Sonargerät die Untersuchung des Küstenabschnitts, um die Wracktrümmer zu lokalisieren.
18 Bergungsexperten Svitzer und Koole machten sich daran, einen großen Kran aufzustellen, mit dessen Hilfe das Vorschiff zunächst so weit erleichtert werden soll, dass eine 300-Tonnen-Winsch es auf den Strand ziehen kann. Hier soll es in Teile von 6x2,5 Metern zerschnitten werden, die dann auf dem Landweg abtransportiert werden können. Als nächstes sollten Taucher Stahltrossen an dem teilweise noch aus dem Wasser ragenden Deckshaus anschlagen und dieses dann aufs Trockene gezogen werden. Dann gilt es die Wracktrümmer rund um die Mole zu lokalisieren und zu bergen. Die gesamte Arbeit wird mindestens zwei Monate dauern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Philippinische Küstenwache hat zwei Verdächtige nach Kollision der „Dan Israel“
(18.03.14) Die philippinische Coast Guard untersucht zwei Frachter wegen des Verdachts, den Kutter „Dan Israel“ am 12.3. drei Meilen vor Ternate, Cavite, gerammt und versenkt zu haben. Die Kapitäne der „Ocean Hope“ und „Galaxy Kalikasan“ wurden am 17.3. zu einer Anhörung geladen. Ihre Schiffe hatten sich zum Unglückszeitpunkt in dem Seegebiet befunden. Ein Tauchterteam hat bereits Unterwasserinspektionen an beiden Schiffen durchgeführt, um den Zustand von Propellern und anderer Teile zu prüfen in Hinblick auf mögliche Schäden. Beide Frachter lagen dazu im Nordhafen von Manila, waren aber nicht in die Kette gelegt. Das Wrack der „Dan Israel“ war am 17.3. aus 33 Metern Tiefe geborgen worden. Vier Fischer wurden noch vermisst, sechs waren bereits tot aufgefunden worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre versehentlich angebohrt
(18.03.14) Während Routineüberholungen wurde am 15.3. bei der Washington State Ferries Eagle Harbor Maintenance Facility versehentlich ein Loch in den Rumpf der Fähre „Walla Walla“, 3246 BRZ (MMSI-Nr.: 366710810), gebohrt. Es gelang der Crew und Tauchern rasch, das Leck wieder abzudichten. Der Unfall ereignete sich, als die Bilgen des Schiffes mit Hochdruckreinigern gesäubert werden sollten.
Dazu bohrten die Arbeiter Löcher ins Deck, um das Schmutzwasser und Farbreste entsorgen zu können. Als das erste der 1,75 Inch großen Löcher gebohrt war, ging noch alles gut, doch die zweite Bohrung ging durch den Rumpf hindurch, und Seewasser drang ein. Provisorisch wurde das Loch von innen dichtgesetzt, ehe Taucher mit einer provisorischen Patsche von außen für eine substantiellere Abdichtung sorgten. Der Plan, die „Walla Walla“ in dieser Woche wieder in Dienst stellen zu können, war nun hinfällig. Erst musste das Leck richtig repariert werden. Die WSF leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Genius Star VII (Bild: USCG)   Großbild klick!
Frachter von Ölbarge auf dem Houston Ship Channel aufgerissen
(17.03.14) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Genius Star VII", 12005 tdw (IMO-Nr.: 9379856) kollidierte am 14.3. mit einer Barge, die 840,000 Gallonen Öl geladen hatte, auf dem Houston Ship Channel. Die Coast Guard Marine Safety Unit Texas City wurde um 20.30 Uhr alarmiert. Der mit Getreide beladene Frachter war an Backbordseite knapp oberhalb der Wasserlinie aufgerissen worden. Es kam aber zu keiner Gewässerverschmutzung, und beide Fahrzeuge waren stabil. Marineinspektoren und ein Unfalluntersuchungsteam der Coast Guard Sector Houston-Galveston nahmen die Barge unter die Lupe. Ein Boot der Station Galveston brachte Angehörige der Marine Safety Unit Texas City auf die "Genius Star VII". Beide Schiffe wurden angewiesen, für die weiteren Untersuchungen zu sicheren Liegeplätzen zu verholen.
Rumpfschaden (Bild: USCG)   Großbild klick!
Die “Genius Star VII“ wurde 2007 erbaut. Sie ist 113 Meter lang, 20 Meter breit und hat als Manager die Wisdom Marine Lines SA in Taiwan.
Quelle:Tim Schwabedissen







Worship in Not (Bild: KNRM)   Großbild klick!
Yacht saß auf Hooge Plate fest
(17.03.14) Am 16.3. gegen 16 Uhr kam das KNRM-Boot aus Breskens der Yacht „Worship“ zu Hilfe, die auf der Hooge Plate gestrandet war. Nachdem die Yacht Notrufe gefunkt hatte, war ihre Position zunächst unklar. Dann kam die Information, dass sie zwischen Tonne 12 und 14 an der Steilkante der Untiefe aufsaß. Nachdem das KNRM-Boot vor Ort war, wurden zwei Seenotretter übergesetzt, die eine Schleppverbindung zur „Zeemannshoop“ herstellte. Vorsichtig wurde die Yacht dann in tieferes Wasser gezogen, bevor sie selbstständig dem Rettungsboot in den Hafen von Breskens folgte. Das Wetter vor Ort war gut mit einem Südwestwind von 2-3 Beaufort.
Quelle:Tim Schwabedissen



Paraskevi sitzt weiter fest
(17.03.14) Der größte Getreideexporthafen Argentiens, Rosario, könnte für eine Woche blockiert sein, nachdem auf dem Parana River der zyprische Bulkcarrier „Paraskevi“ am 11.3. rund 409 Kilometer nördlich von Buenos Airesauf Grund lief. Argentinische Berger warten auf die Genehmigung, den Havaristen freizuschleppen. Mindestens 18 Schiffe sind derzeit blockiert. Versuche, den Havaristen zu befreien, sollten aber in Kürze beginnen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Schiffbrüchige der “John I” wurden von Anwohnern mit Kaffee und Gebäck versorgt
(17.03.14) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "John I", 24606 BRZ (IMO-Nr.: 8902486), erlitt am 14.3. Wassereinbruch im Maschinenraum und strandete tags darauf gegen 13.30 Uhr an der Südwestküste Neufundlands. Er kam auf Felsen rund 1,6 Kilometer vor Rose Blanche fest.
Die 23-köpfige syrische Crew wurde durch einen Cormorant-Helikopter des 103. Squadron in Gander evakuiert. Der Helikopter war zunächst nach Stephenville, etwa 200 Kilometer nördlich von Rose Blanche entfernt, verlegt worden. Ein weiterer Cormorant aus Greenwood ging auch auf Standby. Um 15.30 Uhr landete der Hubschrauber aus Gander auf dem Grundstück von Wilfred and Wanda Parsons. Ein Techniker klopfte an ihrer Tür und fragte, ob sie ein Dutzend Seeleute aufnehmen könnten. Die Seenoretter hatten entschieden, die Schiffscrew in zwei Gruppen abzubergen, bevor sie weiter zur Coast Guard Station in Burgeo gebracht wurden. Ein weiterer Nachbar brachte Zimtrollen. Das erste Dutzend wurde von dem Ehepaar mit Tea, Kaffee und Gebäck bewirtet, während sie auf den Rest warteten. Gegen 16 Uhr wurden alle 23 Mann nach Burgeo weiter geflogen.
Der Frachter war auf dem Weg von Las Palmas nach Montreal gewesen, als er havarierte. Zunächst hatte er sich nicht in unmittelbarer Gefahr befunden, und die Eigner beautragten den Schlepper „Lyan Reet“ aus Mulgrave, Nova Scotia, ihn auf den Haken zu nehmen. Die Coastguard schickte das Patroullienboot "Earl Grey". Der Schlepper hatte aber wegen Eisgangs Probleme, nach Rose Blanche zu kommen, und während der Nachtstunden drehte der Wind, und die "John I" begann auf die Küste zuzutreiben. Die "Earl Grey" versuchte mehrmals, eine Schleppverbindung herzustellen, was aber fehlschlug. Der Frachter kam nur wenige Meter von einer großen Untiefe entfernt fest. Das CCG Environmental Response Mobile Command Centre schickte am Abend des 16.3. ein Team nach Rose Blanche. Ein Überflug durch eine Maschine von Transport Canada ergab keine Hinweise auf Ölaustritte, ebenso wenig wie die Beobachtungen der "Earl Grey". Die Eastern Canada Response Corporation machte sich vorsorglich daran, Ausrüstung zur Ölbekämpfung heranzuschaffen. Die Eigner beauftragten derweil Svitzer Salvage damit ,den Frachter flottzumachen. Berger aus den USA und den Niederlanden wurden in der Nacht zum 17.3. am Deer Lake erwartet. Am Morgen des 16.3. traf auch die "Ryan Leet" an der Strandungsstelle ein.
Die “John I” ist 182.8 Meter lang, 30.53 Meter breit und hat 11.2 Meter Tiefgang sowie eine Tragfähigkeit von 42263 Tonnen. Manager ist die Ceren Denizcilik Sanayi in Istanbul. Der Frachter wurde 1991 bei den Hyundai Heavy Industries in Ulsan als “Sarych” erbaut. Seit 1994 läuft er als “John I”.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yacht drohte bei Gelting zu stranden
(17.03.14) Der erste Segeltörn der neuen Saison fand für die vierköpfige Besatzung der Segelyacht „Mosquito“ sein Ende im Schlepp des Seenotrettungsbootes „Jens Füerschipp“ der DGzRS-Station Gelting. Bei stürmischem Wetter waren zwei Erwachsene und zwei Jugendliche am Abend des 14.3. wegen eines Motorschadens nördlich des Ostseebades Gelting in Seenot geraten.
Gegen 19.15 Uhr alarmierte das MRCC Bremen die freiwilligen Seenotretter der Station Gelting, nachdem die Yacht manövrierunfähig auf die Sandbank vor dem Leuchtturm Kalkgrund etwa drei Seemeilen nördlich von Gelting zutrieb. Kurze Zeit später traf das Seenotrettungsboot „Jens Füerschipp“ vor Ort ein. In der Zwischenzeit war es den vier Seglern gelungen, das 13 Meter lange Boot mit einem Anker provisorisch zu sichern.
Trotz Seegangs von eineinhalb bis zwei Metern und stürmischen Winden mit Böen der Stärke sieben bis acht aus südwestlicher Richtung gelang es dem Rettungsboot, bei hereinbrechender Dunkelheit routiniert eine Leinenverbindung zum Havaristen herzustellen. Allerdings ließ sich der Anker der „Mosquito“ trotz mehrfacher Versuche nicht mehr lichten. Als schließlich auch noch die Ankerwinde riss, musste ein auf die Segelyacht übergestiegener Seenotretter die Ankerkette kappen. Nur so war es möglich, den Havaristen in Schlepp zu nehmen, um ihn bei weiter auffrischenden Winden aus der Gefahrenzone in den sicheren Hafen von Gelting-Mole zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Nicht versicherter und nicht lizenzierter Kutter auf Ormand Beach gestrandet
(17.03.14) Am Ormand Beach im Ventura County lief am Abend des 13.3. der Kutter „Kim Thanh“ auf Grund. Der Skipper alarmierte die Coast Guard Los Angeles-Long Beach, die wiederum die Coast Guard Station Channel Islands verständigte. Diese war binnen Minuten vor Ort und fand den Kutter auf der Seite liegend am Ormand Beach vor. Die zweköpfige Crew aus Westminster hatte sich unversehrt an Land ziehen können.
Bei einer Inspektion durch Vessel Assist Ventura stellte sich heraus, dass die „Kim Thanh“ geflutet war, sodass Schleppversuche sinnlos erschienen. Patriot Environment und die Oil Spill Response Organization (OSRO), wurden beauftragt, das Öl abzupumpen, und Vessel Assist sollte das Wrack vom Strand räumen. Das Ventura County nahm Besitz von dem Schiff, und die County Sheriffs sicherten die Strandungsstelle. Patriot Environmental, die Coast Guard Marine Safety Detachment Santa Barbara und Vessel Assist begannen am 15.3. mit dem Auspumpen und dem Abwracken des Schiffes.
Kühlmittel und Acetylentanks sowie 546 Gallonen Ölwassergemisch und verölte Trümmer wurden entsorgt, danach damit begonnen das ganze Schiff vom Strand abzutransportieren. Der Kutter war gestrandet, weil nach dem Auslaufen fälschlicherweise der Autopilot aktiviert wurde und ihn auf eine Sandbank laufen ließ. Die nicht versicherten Fischer hatten keine Lizenz zum Fischfang durch das California Department of Fish and Wildlife, ihnen drohte eine Gefängnisstrafe.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fahrwasser verlegt – Trawler aufgelaufen
(17.03.14) Der norwegische Trawler "Rav", 1674 BRZ (IMO-Nr.: 9264180), geriet am 15.3. beim Einlaufen nach Værøy auf einen Unterwasserfelsen in Gisund. Dabei wurde ein Riss von 15-20 Zentimetern Länge in den Steuerbordbug gerissen. Es kam zu Wassereinbruch, und das Schiff machte am Lundkai in Finnsnes fest. Um neun Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, die mit Pumpgerät anrückte. Da aus einem aufgerissenen Tank Öl auslief, wurde eine Ölsperre ausgebracht. Die Küstenwache, die im Rahmen des Manövers Cold Response gerade mit Fahrzeugen in der Nähe gewesen war, assistierte ebenfalls mit Pumpausrüstung und Tauchern. Es gelang, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Am Abend ging der Trawler "Herøy" am Havaristen längsseits, um die 940 Tonnen Lodden zu übernehmen und sie nach Værøy weiter zu transportieren.
Nach der Havarie, die sich bei schlechter Sicht und Schneefall ereignet hatte, beklagte der Kapitän, dass der Felsen nicht beleuchtet und das Fahrwasser kurzfristig verlegt worden sei. Das Warnfeuer war abgebaut worden, nachdem das südgehende Fahrwasser vor Finnsnes geändert worden war. Das Schiff hatte aber die alte Route dicht bei Silsand genommen. In der Nacht zum 16.3. wurde das Umpumpen der Ladung abgeschlossen. Nun galt es, den Riss soweit abzudichten, dass die „Rav“ die Genehmigung von den zuständigen Behörden erhielt, eine Werft zur endgültigen Reparatur anzulaufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre kollidierte imt Kai in Molde
(17.04.13) Am 16.3. um 20.10 Uhr kollidierte die norwegische Fähre "Moldefjord", 2971 BRZ (IMO-Nr.: 9477115), nach Maschinenausfall mit dem Kai des Anlegers in Molde. Das Schiff kam von Vestnesstraumen und hatte die Fahrt bereits herabgesetzt, doch der starke Wind ließ es gegen die Fährrampe schlagen. Beim Aufprall wurden die auf Deck stehenden Fahrzeuge aufeinander geschoben und teilweise beschädigt. Es gelang dann, ein Notsystem zu aktivieren und die Fähre im zweiten Anlauf an den Kai zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Aufgegebener Frachter lag Bergungsarbeiten im Weg
(17.03.14) Am 13.3. wurde der aufgegebene, unter Panama-Flagge registrierte Frachter "Antigone Z", 1827 BRZ (IMO-Nr.:6924882), am Captain-Tsarev-Kai in Hafenbecken 5 von Brest durch Schlepper von seinem Liegeplatz weggebracht, um Platz zu bekommen für die Bergung des Binnenschiffes „Quid“, das längsseits gelegen hatte, um zu einem schwimmenden Restaurant umgebaut zu werden. Am 5.2. war es in einem Sturm gesunken. Nachdem der Frachter an den gegenüber liegenden Nordkai verholt worden war, wurde die Untergangsstelle mit einer Tonne markiert.
Taucher sollten das Wrack mit einer Art Netz aus Tauen unterfangen, ehe es mit Hebesäcken wieder schwimmfähig gemacht und bei Guyot Environment abgewrackt werden kann. Die "Iroise Mer" und die Firma Marc assistierten bei der Arbeit. Die "Antigone Z" war am 3.4. mit einer Ladung Gefrierfisch aus Douarnenez gekommen. Wegen technischer Mängel und ausstehender Heuer war es dann in die Kette gelegt worden. Am 28.2.2013 wurde es von der lettischen Sea First International aufgegeben und rottete seither vor sich hin.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sauerstofflanze beim Versuch, den Rumpf der Santa Ana aufzuschneiden, ausgefallen
(17.03.14) Am 16.3. schlug der Versuch von Tauchern fehl, ein fünf Quadratmeter großes Loch in den Rumpf des gesunkenen spanischen Trawlers "Santa Ana" 425 tdw (IMO-Nr.: 7813303), vor Cabo Peñas zu schneiden. Damit sollte die Suche nach den noch vermissten vier Besatzungsmitgliedern beschleunigt werden. Doch ein technischer Fehler der mit 5000 Grad arbeitenden Sauerstofflanze ließ die Taucher scheitern. Durch den Schnitt in der Steuerbordseite sollten die im Schiffsinnern treibenden rund 2500 Fischkisten entfernt werden, die die Taucher bei der Suche behindern. Nach dem Fehlschlag setzten sie ihre Inspektion fort und durchsuchten vier Kabinen sowie die Betriebsgänge, ohne auf Spuren der Vermissten zu stoßen. Nun wollten sie sich auf den Bug konzentrieren, wo sic hdrei weitere Kabinen befanden, sowie auf den Maschinenraum. Zzletzt wa der indonesische Maschinist Suherman Hasan am 15.3. gefunden worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Siche nach vier Vermissten philippinischen Kutters eingestellt
(17.03.14) Die philippinische Coast Guard und die anderen Retter haben die Suche nach den vier noch vermissten Fischern der „Dan Israel“ gestoppt, nachdem das Wrack am 16.3. gehoben und ohne weitere Funde durchsucht wurde. Dennoch sollte weiter nach den Männern Ausschau gehalten werden. Vier der bislang sechs geborgenen Toten wurden am selben Tag in Naic, Cavite, beerdigt. Insgesamt 23 Mann waren an Bord der „Dan Israel“ gewesen, als sie am 13.3. um 12.30 Uhr von einem noch nicht identifizierten Frachter zwischen Cavite und Caballo Island in Bataan gerammt wurde. Sie hatten zum Unglückszeitpunkt geschlafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutterwrack in Carrickfergus nach Jahren beseitigt
(17.03.14) Am 11.3. in Carrickfergus der halb gesunkene Trawler „Southards“, der am Slip unweit von Carrick Castle gelegen hatte, geräumt. Das Schiff hatte dort seit Monaten gelegen, doch es gab Porbleme mit der Finanzierung der Bergung. Am 19.12.2013 hatte die Northern Ireland Environment Agency sich zu dieser außerstande gesehen, weil es sich nicht um ein Sportboot handelte. Nun bestätigte der Carrickfergus Borough Council, dass eine dritte Seite das Schiff übernommen hatte. Die „Southards“ war am 16.11.2010 mit Maschinenschaden in den Hafen gekommen und hatte zur Reparatur an der Albert Edward Pier festgemacht. Da die notwendigen Ersatzteile bis Weihnachten nicht eingetroffen waren, wurde das Schiff an die Carrick Marine Projects Pier verlegt, wo er auf der Backbordseite liegend die folgenden Jahre immer weiter verfiel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zweiter Großbrand binnen fünf Tagen in Dartmouth
(17.03.14) Nur fünf Tage, nachdem ein Großbrand das 15,5 Meter lange Charterschiff “African Queen” vernichtete, brannte am 15.3. in Kingswear auf dem River Dart der sieben Meter lange Bayliner “Blue Storm“ aus. Das Feuer in Dartmouth Harbour wurde um 23.34 Uhr gemeldet. Die beiden Besatzungsmitglieder hatten erfolglos versucht, das Feuer zu löschen und wurden mit Rauchvergiftung medizinisch behandelt, ehe sie und ihr Bordhund von Freunden in Dartmouth aufgenommen wurden. Das RNLI-Boot aus Dart rückte ebenso wie die Coastguard aus.
Nachdem sicher gestellt war, dass sich niemand auf dem lichterloh brennenden Boot befand, brachte es den Feuerwehrchef von Dartmouth zum Brandort. Die Lower Ferry transportierte Löschfahrzeuge heran. Das Rettungsboot nahm Feuerwehrmänner mit Schläuchen an Bord und ging so dicht wie möglich an die „Blue Storm“ heran, auf der inzwischen die Gaszylinder in die Luft flogen. Der Brand hatte inzwischen die Mooringleinen zum Schmelzen gebracht, und sie trieb bei leichtem Nordostwind in Richtung des Strandes Kingswear, wo sie 30 Meter vom nächstgelegenen Boot entfernt festkam. Hier gelang es, den Brand zu löcshen. Während der Arbeiten kam der Schlepper der Lower Ferry kurzzeitig fest, konnte aber von dem RNLI-Boot wieder flottgemacht werden. Um 00.10 Uhr traf auch das Rettungsboot aus Torbay ein, scheiterte aber am flachen Wasser. Gegen ein Uhr war der Rettungseinsatz beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Verletzte bei Havarie von Fähre in Hongkong
(17.03.14) Am 16.6. um 14.45 rammte ein Turbo Jet-Katamaran mit 291 Passagieren und einer 10-köpfigen Crew auf der Fahrt von Hongkong nach Macau infolge eines Maschinenschadens Anleger 4. Die Backbordmaschine war beim Anlegen ausgefallen, und dann trieb die Fähre gegen den Kai, wobei ein leichter Schaden am Bug entstand. Drei Passagiere – zwei aus Hongkong und eine Australierin, wurden leicht verletzt ins Kiang Wu Hospital gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Santa Ana kieloben
(Bild: Salvamente Maritimo)   Großbild klick!
Weitere Leiche aus Santa Ana gezogen – Rettungstaucher verlor Finger
(15.03.14) Am 14.3. gegen 14 Uhr wurde eine weitere Leiche aus dem Wrack des spanischen Trawlers "Santa Ana", der eine halbe Meile vor Cabo Peñas auf der Seite auf dem Meeresgrund liegt, geborgen. Der Tote wurde als Lucas Jose Mayo Abeijon aus Muros identifiziert und nach Avilés gebracht.
Wie vermutet, war der Mann in seiner Kabine. Weitere Tote fanden sich aber nicht darin. Die Tauchoperation der Guardia Civil, die mit 30 Mann im Einsatz war, erwies sich als kompliziert und gefährlich. Die Taucher wurden in vier Gruppen aufgeteilt, die in verschiedene Bereiche des Wracks vordringen sollten. Der Plan, bei 25 Metern einzusteigen und sich dann hochzuarbeiten, musste aber wegen zu großer Schwierigkeiten aufgegeben werden. Treibendes Mobiliar und abgespulte Netze gefährdeten die Taucher zu sehr und blockierten den angepeilten Zugang. Deshalb erfolgte dieser durch eine normalerweise nur von innen zu öffnende Luke auf dem Vorschiff unweit des Ruderhauses.
Diese wurde von außen aufgebrochen. Wie gefährlich die Arbeit am Wrack war, zeigte der Unfall eines der Spezialtaucher – er verlor bei Arbeiten am Wrack am Nachmittag einen Finger und musste mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Zwei der Taucher aus Madrid waren bereits am Vortag verletzt worden, als Strömung und Wellengang sie unter Wasser gegen die Felsen schleuderten und sie dabei Schürfwunden erlitten. Am Morgen des 15.3. gingen dessen ungeachtet die Arbeiten sofort weiter, auch wenn der Einsatz der Rettungskräfte durch Nebel behindert wurde. Vor Ort waren das SAR-Schiff “Guardamar C. Arenal” (IMO-Nr.: 9541655), vier Einsatzboote, ein Flugzeug und ein Hubschrauber.
Quelle:Tim Schwabedissen



Miner auf den Felsen
(Bild: Minister for Transportation and Infrastructure Renewal)   Großbild klick!
Ausschreibung zur Räumung der Miner
(15.03.14) Der Minister für Transport und Infrastrukturerneuerung in Kanada hat eine Ausschreibung zur Räumung des Wracks des Great Lake-Frachters “Miner”, 17831 BRZ, vor Scaterie Island gestartet. Das Schiff liegt dort seit 2011 auf den Felsen und wurde seither zusehends von der Brandung zerschlagen. Die Provinz veröffentlichte sie auf ihrer Website, sie hat eine Deadline am 23.4. Danach werden die Angebote durch das Ministerium unter Geoff MacLellan gesichtet und dann binnen vier Wochen eine Entscheidung erfolgen.
Eigentlich sollte das Wrack bereits bis Mai geräumt sein, doch dies verhinderte der harte Winter. Nun soll es bis zum Sommer verschwinden. Die Kosten betragen zwischen drei und 25 Millionen Dollar. Als Optionen galten die Versenkung in tiefem Wasser, eine Zerlegung in transportable Teile mithilfe einer Kranbarge zum Harbourside Commercial Park oder die Zerlegung durch Sprengungen mit nachfolgendem Abtransport zur Verschrottung. Die „Miner“ wurde bei der Canadian Vickers Ltd. Montreal, Quebec, erbaut. Sie hatte eine Tragfähigkeit von 27485 Tonnen, eine Länge von 222.51 Metern, eine Breite von 22.97 Metern und einen Tiefgang von 8.18 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision vor Shanghai
(15.03.14) Der unter Marshall Islands-Flagge laufende Ro-ro-Frachter “Blue Whale” kollidierte am 12.3. mit dem vor Shanghai ankernden russischen Frachter “Mikhail Lukonin”. Dieser wurde am Backbordbug getroffen und erheblich beschädigt. Das Hauptdeck wurde auf 60x80 Zentimetern aufgerissen, ein Niedergang sowie Teile des Schanzkleids abgerissen. Am Abend des 14.3. lag der Havarist weiter auf Shanghai Reede. Auch die “Blue Wave” war noch in Shanghai. Die “Mikhail Lukonin”, 6221 tdw (IMO-Nr.: 7945534), wurde 1981 erbaut und läuft für die Sakhalin Shipping Co. Die “Blue Whale”, 5769 BRZ (IMO-Nr.: 9144445), entstand 1996 und hat als Manager die griechische Elmira Shipping & Trading S.A.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fähre bei Boston aufgelaufen
(15.03.14) Die US Coast Guard wurde am 14.3. um 17.30 Uhr alarmiert, nachdem die 30 Meter lange amerikanische Pendlerfähre "Massachusetts" (MMSI-Nr.: 366931580) nahe des Hingham Back River, Massachusetts, auf Grund gelaufen war. An Bord befanden sich neun Passagiere und eine fünfköpfige Crew. Die Coast Guard Station Point Allerton schickte ein 45-Fuß-Boot, das nach 10 Minuten vor Ort war. Auch der Hafenkapitän von Hingham und die Massachusetts State Police waren im Einsatz. Die Polizei brachte alle Fahrgäste an Land, die “Massachusetts” wurde dann abgeschleppt und traf am Abend an der Rowes Wharf in Boston ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Protecteur muss heimgeschleppt werden
(15.03.14) Der kanadische Flottentanker HMCS "Protecteur" wurde bei dem Brand auf dem Pazifik so schwer beschädigt, dass er von Pearl Harbor, wo er seit dem 6.3. liegt, zur Heimatbasis in Esquimault geschleppt werden muss. Ob das Schiff je wieder selbst fahren wird, erscheint fraglich. Die Marine will es binnen vier Wochen nach Kanada überführen. Vor der Abreise im April wird das Schiff noch aller Waffen und Munition entledigt. Nur eine Rumpfcrew bleibt während der Verschleppung an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Fischer von sinkendem Kutter gerettet
(15.03.14) Die US Coast Guard rettete am 14.3. die vierköpfige Crew des 55 Fuß langen Kutters “CBS”, der 30 Meilen südlich von Cape San Blas, Florida, leckgeschlagen war. Die Coast Guard Station Panama City wurde von der Frau des Skippers alarmiert, der diese über Satellitentelefon über die Notlage verständigt hatte.
Ein 45-Fuß-Boot der Station Panama City und eine HC-144 Ocean Sentry des Coast Guard Aviation Training Center Mobile kamen den Fischern ebenso zu Hilfe wie zwei andere Schiffe. Als erstes war eine E-9 der Tyndall Air Force Base vor Ort, gefolgt von der HC-144, die ein Funkgerät abwarf. Alle vier Seeleute gingen in eine Rettungsinsel und wurden nach einer Viertelstunde von der “ Jean Marie” unversehrt gerettet. Das Boot der Coast Guard übernahm sie dann und brachte sie zur Station Panama City.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter saß bei Whitby fest
(15.03.14) Der englische Muschelkutter “Rising Dawn” kam am Morgen des 12.3. drei Meilen nordöstlich von Whitby fest und funkte Mayday. Die Crew machte eine Rettungsinsel klar. Nachdem Retter der RNLI eingetroffen waren, wurde der Kutter wieder flottgemacht und von dem Boot aus Whitby zum Fischereihafen eskortiert. Die Coastguard überwachte den Transit.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter vor Ormond Beach gestrandet
(15.03.14) Am Abend des 13.3. lief der Kutter “Kim Tranh“ vor Ormond Beach auf Grund. Der Skipper hatte kurz nach dem Auslaufen den Autopiloten angeschaltet und sich schlafen gelegt. Dieser war jedoch falsch programmiert, und der Kutter lief auf den Strand. Er kam bei Point Magu auf der Backbordseite zu liegen, und Diesel trat aus dem halb überfluteten Schiff aus. Der Kraftstoff sollte nun abgepumpt werden. Die Ventura County Sheriffs haben den Strand gesperrt und arbeiteten an dessen Reinigung. Versuche, den Kutter mit dem Hochwasser wieder flottzumachen, sind gescheitert. Er sollte nun vor Ort zerlegt und abtransportiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei weitere Tote aus Kutterwrack vor Cavite geborgen
(15.03.14) Nach der Kollision eines Frachters mit dem Kutter “Dan Israel” vor Cavite ist die Anzahl geborgener Toter am 15.3. auf vier gestiegen, nachdem Taucher zwei weitere Leichen im Wrack gefunden haben. Sie wurden gegen neun Uhr von den Froschmännern der Philippine Coast Guard geborgen.
Sieben Mann wurden noch vermisst, die Rettungsarbeiten dauerten an. Das Schiff, das den Kutter am 12.3. kurz vor Mitternacht zwischen Caballo und El Fraile Island bei Ternate versenkte, konnte noch nicht identifiziert werden. Die Coast Guard untersuchte zwei Schiffe, der philippinische Bulkcarrier “Virginia Kalikasan” (IMO-Nr.: 8404264), der derzeit in Manila liegt, und die “Ocean Hope”, in Zusammenhang mit dem Unfall. Die Daten des Vessel Traffic Management System in Corregidor zeigten die beiden Frachter in der fraglichen Zeit in der Nähe der Unglücksstelle.
Quelle:Tim Schwabedissen



Uranexperten nach Unfall unterwegs nach Halifax
(15.03.14) Die Sperrzone, die am 14.3. in Halifax eingerichtet wurde, nachdem vier Stahlzylinder mit Uranhexafluorid sechs Meter tief abgestürzt waren, blieb vorerst bestehen. Das Material war in fassartigen 30B-Zylindern verstaut, die von einer britischen Urananreicherungsanlage kamen und von der RSB Logistic aus Saskatchewan nach South Carolina transportiert werden sollten. Eine Expertengruppe des Canadian Transport Emergency Centre war auf dem Weg zum Ceres Terminal im Norden der Stadt, um eine gründliche Überprüfung durchzuführen. Zuvor hatte die Feuerwehr festgestellt, dass kein radioaktives Material ausgetreten war, als die Stahlzylinder von einer Palette fielen, während sie am 13.3. gegen 22 Uhr von dem schwedischen Frachter "Atlantic Companion", 57255 BRZ (IMO-Nr.: 8214152), gelöscht wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Automatische Abschaltung der Maschine brachte Fosenbulk in Seenot
(15.03.14) Der norwegische Frachter "Fosenbulk" erreichte am 15.3. mit eigener Kraft den Zielhafen Rissa bei Versasoera, um dort seine Sandladung abzuliefern. Inzwischen war auch klar, wieso die Maschine am 12.3. plötzlich ausgefallen war und den Frachter in gefährliche Lage gebracht hatte. In den meterhohen Wellen war offenbar der Propeller ausgetaucht, und um einen Totalschaden an der nun frei laufenden Welle zu vermeiden, hatte sich der Motor automatisch ausgeschaltet.
Die beiden Küstenwachschiffe "Njord" und "Harstad" waren dem aufgegebenen Schiff in letzter Minute zu Hilfe gekommen. Drei Mann der "Harstad" sowie der Steuermann der "Fosenbulk" waren in bis zu acht Meter hohen Wellen wieder an Bord gegangen und hatten eine Trosse übernommen, mit der die "Harstad" den Frachter abschleppen konnte. Im Namsenfjord machten sich Ingenieure der Coast Guard und der "Fosenbulk" dann an die Reparatur und bekamen die Maschine auch rasch wieder gestartet, nachdem die Ursache der Abschaltung erkannt worden war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Bulkcarrier blockiert Paraná-River
(15.03.14) Der zyprische Bulkcarrier "Paraskevi", 74629 BRZ (IMO-Nr.: 9254111), sitzt seit dem 8.3. auf dem Paraná River fest. Das Schiff kam auf der Fahrt von Villa Constitucion nach Brest bei Cargill nahe Villa Gobernador Gálvez fest. Erste Bergungsversuche durch den argentinischen Schlepper "Argentino 1" (MMSI-Nr.: 701006310) schlugen fehl. 80 % des Schiffsverkehrs, vor allem aus den nördlich gelegenen Häfen, wurden blockiert. Er sollte sich aber jetzt wieder normalisieren, nachdem Schiffe mit einer Länge von bis zu 120 Metern wieder die Unfallstelle passieren durften. Der Havarist sollte um 6,000 Tonnen seiner Ladung von insgesamt 45000 Tonnen Sojabohnen geleichtert werden. Bei der Bergung sollte auch der Schlepper "Ona Tifón", 242 BRZ (IMO-Nr.:7922063), assistieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Time Bandit” (Bild: Rick Herrick)   Großbild klick!
Time Bandit-Bergung mit Hindernissen
(14.03.14) Nach rund zwei Wochen unter Wasser wurde am 13.3. der 27-Tonnen-Zweimaster “Time Bandit” in Big Bear wieder aufgerichtet und schwimmfähig gemacht. Das Schiff war in einem schweren Sturm am 28.2. an seinem Liegeplatz in der Holloway’s Marina gesunken.
Am Morgen nach dem Sturm hatte ein Angestellter der Marine die Bescherung entdeckt. Eigner Loren Hafen will das Schiff, das eine Touristenattraktion darstellt, bis zum Sommer wieder fahrtüchtig haben. Um neun Uhr des 13.3. waren die beiden vom Bear Bear Municipal Water District entliehenen Kompressoren angeworfen worden, die die Hebesäcke am Rumpf des 38 Fuß langen Schiffes aufbliesen, die der Eigner mit einem Helfer binnen mehrerer Stunden am Vortag an beiden Seiten angebracht hatte. Doch zunächst rührte sich nichts.
Nun wurde von einem Taucher eine wasserdichte Plastikfolie über ein Leck nahe der einstigen Wasserlinie gezogen. Dann begannen Pumpen, das Wasser schneller aus dem Rumpf zu befördern, als es nachlaufen könnte. Tatsächlich begann das Schiff nun, sich aufzurichten und kam aus 12 Fuß Tiefe wieder an die Wasseroberfläche empor.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Ryan Atlantic II“ (Bild: Wikipedia)   Großbild klick!
Trawler aus Science Fiction-Serie soll am Wochenende geborgen werden
(14.03.14) Die Canadian Coast Guard beriet am 14.3. gemeinsam mit Bergern, wie das Wrack des Trawlers „Ryan Atlantic II“ in Bridgewater auf dem LaHave River geborgen werden könnte. Die meisten umweltgefährdenden Stoffe waren bis dahin durch die RMI Marine Ltd. aus Eastern Passage von Bord entfernt worden, die 10,910 Liter Ölwassergemisch aus einem unter Wasser liegenden Tank gepumpt hatte.
Insgesamt waren rund fünf Tonnen Brennstoff im Tank gewesen. Geringe weitere Mengen befanden sich im ganzen Schiff, das deshalb weiter eingeschlängelt blieb. 92 Meter Ölsperren wurden bereits kurz nach dem Untergang ums Heck ausgelegt, weitere 300 Meter, als das Schiff am 11.3. vollständig sank. Die Taucher der RMI Marine bargen am 13.3. auch drei Decksluken, die mit einer wasserdichten Abdeckung versehen werden und dann wieder angebracht werden sollen, damit der Rumpf ausgepumpt werden kann. Wenn möglich, sollte das Wrack am Morgen des 15.3. gehoben werden.
Der ausgediente Trawler war 1967 in Halifax für die National Sea Products Ltd. als „Cape Rouge“ erbaut worden als einer der letzten Seitentrawler klassischen Stils. 1970 brach in Sydney ein Feuer aus, doch das Schiff wurde repariert und fischte später von Louisbourg aus. Als die NSP ihre Flotte verkaufte, ging das Schiff an die Clearwater Seefoods und wurde in „Ryan Atlantic II“ umbenannt.
Sie lag als solche zuletzt in Shelburne auf, ehe sie an einen privaten Käufer in Halifax ging. Derzeit gehört sie Earl Bisson aus Milford, der sie aber nicht bei Transport Canada registriert hat. Ihm gehört auch die „Hannah Atlantic“, ein Schwesterschiff, das ebenfalls im Hafen liegt. Zuletzt diente das Schiff als das Heim von Duke Crocker in der Science-Fiction-Serie Haven. Die Produktionsgesellschaft leaste das Schiff für drei bis vier Monate und hatte es in der Zeit ordnungsgemäß versichert. Der letzte Vertrag endete am 27.8.2013. In dieser Saison sollte es nicht bei Filmarbeiten genutzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Polizeiboot ersetzte ausgefallenes Fahrgastschiff auf Zürichsee
(14.03.14) Die Züricher Seepolizei kam am Morgen des 13.2. einem havarierten Fahrgastschiff der Zürichsee-Schifffahrts-Gesellschaft zu Hilfe. Das Schiff war auf der Fahrt von Thalwil nach Küsnacht wegen eines Antriebsschadens manövrierunfähig geworden. Daraufhin kam die Seepolizei mit der „Kapo II“ zu Hilfe und übernahm die drei Passagiere. Dort warteten schon mehr als zwei Dutzend Personen, von denen die meisten zur Kantonsschule in Küsnacht wollten. Da das Polizeiboot aber maximal 18 Personen aufnehmen durfte, wurden sie in zwei Fahrten zum Ziel gebracht, und in Küsnacht wurden wiederum mehrere Fahrgäste mit Ziel Thalwil an Bord genommen. Gegen acht Uhr hatte die Zürichsee-Schifffahrts-Gesellschaft ein Ersatzschiff einsatzklar. Das ausgefallene Fahrgastschiff wurde zu einer Werft geschleppt, wo der geringfügige Defekt an einem Schalter rasch behoben werden konnte.
Quelle:Tim Schwabedissen




Wrack irakischen Supertankers vor Kuwait muss geräumt werden
(14.03.14) Die Sterling Global Operations (SGO) wurde beautragt, mit Spezialtauchern das Wrack des irakischen Tankers „Amuriyah“, 81227 BRZ (IMO-Nr.: 7402635), zu untersuchen, der im Januar 1991 unweit von Bubiyan Island vor der kuwaitischen Küste bei der Operation Desert Storm versenkt wurde.
Die Special Diving Services (SDS) Holland beauftragten SGO damit, weil diese seit Jahren Expertise in der Räumungsarbeit im Irak oder Afghanistan erworben hat. Das Schiff liegt in einer Tiefe von 33 Metern und muss entfernt werden, weil es im Wendekreis des geplanten Single Mooring Point SMP-5 von Iraks Al Basrah Oil Terminal liegt, wo 97 Prozent des irakischen Rohöls verschifft werden. Das Wrack blockiert die Einrichtung des SMP-5.
Die Taucher sollen zunächst die genaue Position und den Zustand des Tankers feststellen und nach nicht explodierten Sprengstoffen suchen, die sich am oder um das Wrack befinden könnten. Wenn dieses und die Umgebung sicher sprengmittelfrei sind, kann es an das Bergen des in zwei Teilen zerbrochenen Schiffes gehen. Die Durchführung der gesamten Arbeit wird auf 12 bis 18 Monate Dauer geschätzt. Der Tanker wurde 1977 von den Götaverken in Göteborg an die staatliche Iraqui National Oil Company abgeliefert als zweites einer Serie von vier Schiffen für den Einsatz zwischen Persischem Golf und Mittelmeer. Er war 935 Fuß lang, 145 Fuß breit und hatte einen Tiefgang von 73 Fuß sowie eine Tragfähigkeit von 155,200 Tonnen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der Santa Ana für Tauchereinsatz stabilisiert
(14.03.14) Am 14.3. sollten Taucher in das Wrack des spanischen Trawlers "Santa Ana" eindringen. Rund 30 Mitglieder von Tauchteams der Guardia Civil und Salvamento Maritima waren vor Ort. Am 13.3. war es im zweiten Versuch gelungen, das Wrack mit einem Kettenzugsystem so zu stabilisieren, dass es sich nicht mehr in gefährlicher Weise bewegte. Das Heck klemmt in einer Felsspalte. Ein erster Tauchgang am Nachmittag musste aber abgebrochen werden, weil treibendes Mobiliar und lose Drähte die Taucher bei schlechter Sicht zu sehr gefährdeten. Am folgenden Morgen um sieben Uhr sollten die Vorbereitungen weitergehen und um 8.30 Uhr die Taucher aus Cabo Peñas eintreffen. Eine Gruppe sollte vom Heck her in 25 Metern Tiefe durch eine noch zu schaffende Öffnung einsteigen und dann bis in 10 Meter Tiefe in den Kabinenbereich vordringen. Eine andere Gruppe sollte vom Bug kommend ihr Glück versuchen, die sechs Vermissten aufzuspüren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Explosion auf Trawler
(14.03.14) Die Coast Guard und die Polizei von Unalaska untersuchten einen tödlichen Unfall an Bord des 116 Meter langen US-Trawlers "Alaska Ocean" (MMSI-Nr.: 368293000) am 11.3. Gegen 21 Uhr waren in der Beringsee mehrere Crewmitglieder mit Reparaturarbeiten beschäftigt, als ein lecker Azetylentank durch Schweißfunken zur Explosion gebracht wurde. Eine Tür wurde aus ihren Angeln gerissen und traf einen 48-jährigen Mann aus Arizona. Er wurde eine halbe Stunde darauf vom Bordarzt für tot erklärt. Die "Alaska Ocean", die sich 125 Meilen vor Unalaska befunden hatte, machte sich auf den Rückweg nach Dutch Harbor, wo sie am 12.3. eintraf und die Polizei von Unalaska die Crew befragte. In Anchorage wurde eine Autopsie des Toten durchgeführt. Am 13.3. lief die „Alaska Ocean“ der Glacier Fish Company aus Seattle wieder aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gebrochener Hydraulikschlauch verursachte Ölverschmutzung in Emden
(14.03.14) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Langeland" 4559 BRZ (IMO-Nr :8912912), verursachte am 13.3. in Emden am Nordkai eine Ölverschmutzung. Beim Öffnen der Ladeluke brach eine Hydraulikleitung, und rund 1000 Liter Hydrauliköl liefen aus. Davon gerieten 20 Liter ins Hafenbecken, die mit einer Ölsperre der örtlichen Feuerwehr an der weiteren Ausbreitung gehindert wurden. Der Kapitän musste eine Sicherheitsleistung von 1000 Euro zahlen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ehemalige DFDS-Fähre vor Ebjerg aufgelaufen
(14.03.14) Am 13.3. lief die britische Fähre "Wind Ambition", 13336 BRZ (IMO-Nr.: 7347548), die derzeit als Hotelschiff für Offshore-Arbeiter genutzt wird, beim Auslaufen aus Esbjerg auf Grund. Erst mit dem Hochwasser um 21.55 Uhr gelang es, das Schiff wieder flottzubekommen. Es hatte direkt vor dem Handelshafen 150 Meter vom Ufer entfernt aufgesessen und kehrte nun zu weiteren Untersuchungen an den England-Kai in Esbjerg zurück, wo es um 22.55 Uhr festmachte. Die „Wind Ambition” war um 13.50 Uhr eingelaufen. Sie ist 153 Meter lang und 21 Meter breit und kann 137 Personen aufnehmen. Es wird seit 2010 von Siemens bei der Arbeit am Offshore-Windpark Walney 1 genutzt und lief früher für DFDS auf der Esbjerg-Harwich-Route als “King of Scandinavia”.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Muschelfischer bei Rohein gerettet
(14.03.14) Am 12.3. lief der 9,2 Meter lange Kutter “Okeanos” aus Saint Brieuc nahe der Felsen von Rohein rund 5,6 Meilen westlich des Kaps Erquy auf Grund. Die zweiköpfige Crew des Muschelbaggers ging ins Rettungsboot, nachdem sie das Cross Corsen alarmiert hatte. Dieses schickte den Kutter “Sachal'éo” sowie das SNSM-Boot 156 aus Sainte Anne du Port zur Unglücksstelle. Beide Männer wurden um 10.35 Uhr von der “Sachal'éo” aufgenommen und dann vom Rettungsboot nach Saint Quay gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Roro-Fähre rettete schiffbrüchige Familie
(14.03.14) Am 12.3. um 8:08 Uhr fing das CROSS Gris-Nez das Signal des EPIRBs der französischen 16-Meter-Yacht "Must" (MMSI-Nr.: 227035550) rund 50 Meilen östlich von Menorca auf den Balearen auf. Nachdem über Satellitentelefon Kontakt hergestellt war, berichtete der Skipper, dass er sein in Brand geratenes Boot aufgeben musste und mit Frau und dem zweijährigen Kind in eine Rettungsinsel geflüchtet sei, die aber Luft verliere. Das CROSS Med bat die spanischen Behörden um Hilfe, die einen Helikopter und ein Rettungsboot in Marsch setzten. Doch um 10:17 Uhr wurden die drei bereits unversehrt von der unter Panama-Flagge laufenden Fähre "Cap Camarat", 7095 BRZ (IMO-Nr.: 8420426), gerettet, die sich auf dem Weg von Marseille nach Bejaia befunden hatte und von den Spaniern informiert worden war. Von der Fähre aus wurden sie auf den Helikopter gewinscht und um 11.30 Uhr nach Menorca gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hafenmeister blieb auf Bergungskosten sitzen
(14.03.14) Die Hafenbehörde von Rektika sitzt auf einer Rechnung von 100 000 Kronen für die Bergung und Entsorgung des Kutters “Bounty” im Jahr 2011. Der damalige Hafenmeister hatte dem Eigner des Schiffes seinerzeit die Genehmigung erteilt, drei Wochen im Hafen zu liegen. Doch aus den Wochen wurden Monate, und am Ende sank das Schiff. Es wurde im Dezember 2011 gehoben und dann nach Skjerkøya Bamble zum Abwracken geschleppt. Der Hafenkapitän hatte seinerzeit eine Garantie für die dafür fällige Rechnung gegeben. Allerdings gab es keine Kostenbegrenzung. Am Ende hatten sie sich auf 117000 Kronen aufsummiert. Weil der Eigner insolvent war, konnte von ihm nichts geholt werden. Weder für die Kosten für die Bergung noch fürs Verschrotten ist eine Rückzahlung zu erwarten. Der Hafenmeister bat die Behörden um eine Kostenbeteiligung. Nun soll dies in den politischen Gremien beraten werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Philippinische Coastguard sucht 10 Vermisste und ein blaues Containerschiff
(14.03.14) Ein Toter, 10 Vermisste und 12 Gerettete war die bisherige Bilanz, nachdem am 12.2. der 45 Fuß lange Kutter “Dan Israel” vor El Fraile Island in der Manila Bay von einem Containerfrachter gerammt wurde. Das Holzschiff zerbrach durch den Aufprall und sank. Die Crew stürzte ins Wasser. Ein Dutzend Männer konnte schwimmend das Land erreichen oder wurde gerettet. Viele litten an Erschöpfung und Dehydrierung. Ein Mann wurde tot aufgefunden. Die Suche nach den Vermissten wurde durch die philippinische&xnbsp; Coast Guard fortgesetzt. Außerdem versuchte sie, das blaue Containerschiff uz identifizieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Zementfrachter trieben im Sturm in Kjøpsvik
(14.03.14) Zwei Zementfrachter gerieten am Abend des 13.3. bei Norcem in Kjøpsvik in Schwierigkeiten. Der zyprische Zementcarrier "UBC Cartagena", 5794 BRZ (IMO-Nr.: 9448281), riss sich bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 25 Metern pro Sekunde von seinen Moorings los und trieb ins Hafenbecken. Er konnte um 21.30 Uhr durch Ankerwurf gestoppt werden, kam aber nicht mehr an den Kai zurück. Die Feuerwehr machte vorsorglich Ölbekämpfungsgerät klar. Drei Schlepper machten sich aus Narvik, Harstad und Sortland auf den Weg, ebenso das Lotsenboot aus. Der erste Schlepper wurde gegen Mitternacht in Kjøpsvik erwartet. Auch der unter Bahamas-Flagge laufende Zementfrachter "Cembay", 5997 BRZ (IMO-Nr.: 9146120), riss sich vom Norcem-Kai los. Am Morgen des 14.3. war die Lage beider Schiffe unter Kontrolle. Taucher wurden gerufen, den Rumpf der „Cembay“ auf Schäden zu untersuchen. Eines der Schiffe hatte die Löscharbeiten abgeschlossen, das andere war auf halbem Wege. Beide sollten nach Wetterberuhigung im Laufe des 14.3. den Hafen von Kjøpsvik verlassen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Probleme auf „Dolphin Dancer“
(14.03.14) Am 9.3. gegen Mittag geriet vor Swakopmund das Motorboot „Dolphin Dancer“ in Schwierigkeiten. Es hatte mit vier Personen, darunter drei südafrikanische Touristen, an Bord, Motorausfall erlitten. Die Touristen waren mit dem Rubber-Duck auf Angeltour gewesen. Auf dem Rückweg ging der Brennstoff aus, und die „Dolphin Dancer“ begann, langsam gegen die Klippen zu treiben. Ein Mann sprang ins Wasser und schwamm an Land. Die anderen drei folgten ihm, kehrten dann aber auf das Boot zurück. Die Swakopmunder Feuerwehr konnte die „Dolphin Dancer“ vor einer Strandung auf den Klippen bewahren, und ein anderes Boot schleppte sie in den Hafen. Möglicherweise war eine Benzinleitung aufgerissen worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rubberduck trieb vor Swapokmund
(14.03.14) Örtliche Fischeru und Dockarbeiter konnten am 13.3. die Entstehung eines Großbrandes verhindern, nachdem auf einem 32 Fuß langen Kutter in Øksnes in Nordland ein Feuer ausgebrochen war. Die Feuerwehr der Kommune wurde gegen 13 Uhr alarmiert. Ein Fischer hatte die Flammen auf dem Kutter entdeckt. Zunächst fürchtete er, es könnte sich noch jemand im Ruderhaus befinden, doch dies war nicht der Fall. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Am Nachmittag aber flammte das Feuer erneut auf. Der Kutter wurde schwer beschädigt. Vor Ort herrschte zur Unglückszeit stürmisches Wetter, das den Brand anfachte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Container mit Uranhexafluorid brach auf - Terminal in Halifax stillgelegt
(14.03.14) Experten für radioaktives Material waren am 14.3. von Toronto nach Halifax unterwegs, nachdem eine potentiell gefährliche Substanz aus einem Container gestürzt war, der von dem schwedischen Frachter "Atlantic Companion", 57255 BRZ (IMO-Nr.: 8214152), am Vorabend am Fairway Container Terminal gelöscht worden war. Der Boden des Containers hatte nachgegeben, und vier Kanister mit Uranhexafluorid stürzten 20 Fuß tief auf den Kai. Sofort wurden alle Arbeiten am Schiff gestoppt, und die Feuerwehr wurde alarmiert, um die Umgebung auf Radioaktivität zu untersuchen.
Sie stellten aber keine Leckage strahlender Stoffe fest. Bei einer weiteren Inspektion zeigte sich, dass die Behälter dicht geblieben waren. Dennoch schloss der Terminalbetreiber Ceres vorsorglich die Anlage, bis die Experten mit ihrer Spezialausrüstung sichergestellt hatten, dass keine Gefahr bestand. Die Hafenarbeiter wurden mit negativem Ergebnis auf Verstrahlung getestet. Die Halifax Regional Fire and Emergency richtete eine 50 Fuß weite Sicherheitszone ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Immer mehr aufgegebene Boote im Puget Sound
(14.03.14) Das 65 Fuß lange Holzboot “Cape Caution“ liegt seit Februar an der Nordseite der Everett Marina in Snonomish County auf der Seite, wo der Eigner es versehentlich auf Grund gesetzt hatte. Die Flussströmung und Treibgut stellen eine Gefährdung für das Schiff dar, das zerbrechen und ins Fahrwasser treiben könnte. Der Besitzer von Vashon Island hatte das Boot verkauft und wollte es zum neuen Eigner überführen, als es auf einer Untiefe festkam. Der neue Eigner nahm das Schiff nie in Besitz, und der Verkäufer ist nicht versichert. Nun arbeiten Behörden und Coast Guard an einem Plan, das Öl zu entsorgen und das Boot abzuschleppen. Dies wird auf Kosten der Steuerzahler geschehen. Aufgegebene Schiffe stellen ein zunehmendes Problem im ganzen Puget Sound dar.&xnbsp;
Quelle:Tim Schwabedissen



Larnaca forderte sechstes Menschenleben
(14.03.14) Am 13.3. wurde ein britischer Tauchtourist das sechste Todesopfer am Wrack des Frachters „Zenobia“ vor Larnaca. Der 57-jährige Mann war mit einer Gruppe am Nachmittag zu dem auf der Seite liegenden Schiff abgestiegen. Gegen 15 Uhr wurde er leblos an der Wasseroberfläche treibend entdeckt und sofort ins Larnaca General Hospital gebracht, wo er aber für tot erklärt wurde. Eine Autopsie sollte am 14.3. mehr Klarheit zu dem Unfall bringen. Die Polizei leitete eine Ermittlung ein. Die Roro-Fähre sank vor 34 Jahren und ist einer der beliebtesten und bekanntesten Tauchspots in dem Gebiet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fosenbulk Rettungsaktion (Bild: NSSR)   Großbild klick!
Fosenbulk in Sicherheit geschleppt – zweiter Notfall durch Maschinenschaden in einer Woche
(13.03.14) Der norwegische Frachter "Fosenbulk", 639 BRZ (IMO-Nr.: 7819814), der am 12.2. vor Småværet südwestlich von Flatanger in höchste Bedrängnis geraten war, ist in Sicherheit. Die Anker hatten dem Anrennen der sieben bis acht Meter hohen Wellen im Lauf des Tages standgehalten, und nachdem am Nachmittag die „Starstad“ der norwegischen Küstenwache eintraf, gelang es, drei Mann von deren Crew und den Steuermann des Frachters an Bord abzusetzen und eine Schlepptrosse auszufahren.
Um 19.30 Uhr war der Havarist bereits drei bis vier Meilen in nördlicher Richtung aus der Gefahrenzone weggezogen worden mit Kurs auf den Namsenfjord. Auch der Schlepper „TB Squalus“, 253 BRZ (IMO-Nr.: 6718219), war inzwischen vor Ort eingetroffen und begleitete den Konvoi. Um 22.20 Uhr stand er südlich von Otterøya, und am Morgen des 13.3. konnten die Hilfsschiffe nach Erreichen geschützter Gewässer entlassen werden.
Bereits eine Woche zuvor, am 5.3., hatte um 19.05 Uhr der norwegische Frachter "Rana Frakt", 1156 BRZ (IMO-Nr.: 8616075), Maschinenausfall bei Vats in Hordaland erlitten. Die Crew meldete über Rogaland Radio, dass das Schiff bei Austre Bakholmen manövrierunfähig geworden sei.
Weil vor Ort ebenfalls Sturm herrschte, schickte das südnorwegische MRCC zwei Rettungsboote aus Vats un dBergen, ein Ambulanzboot und ein Schiff der Coast Guard. Nachdem das Boot der NSSR-Station Vats vor Ort war, assistierte es der fünfköpfigen Crew bei der Maschinenreparatur. Die Feuerwehr und Polizei von Vats machte sich vorsorglich auf den Weg nach Austevollshella. Gegen 20 Uhr gelang es, die Maschine wieder zu starten. Mit eigener Kraft nahm der Frachter Kurs auf Torangsneset und machte dort um 21.30 Uhr fest. Am 8.3. ging es weiter nach Maloy.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der "Daisy"
(Bild: Rame Peninsula History Group)   Großbild klick!
Winterstürme legten Wrack in Cornwall 111 Jahre nach Strandung frei
(13.03.14) Die Stürme der vergangenen Wochen haben 111 Jahre nach dem Schiffbruch jetzt die Reste des 66 Meter langen und neun Meter breiten Frachters “Daisy”, 934 BRT, der am 27.2.1903 am Freathy Cliff in der Whitsand Bay scheiterte, freigelegt. Die Rame Peninsula History Group bat das Shipwrecks and History In Plymouth Sound-Project um Hilfe bei der Identifizierung. Das Team durchforstete Datenbanken und alte Zeitungen und konnte die Reste der „Daisy“ zuordnen.
Diese war 1872 als „Emerald“ bei den Short Brothers in Sunderland als eines von deren ersten stählernen Dampfschiffen für die Wheatherley & Co. erbaut worden. Sie verkehrte von 1877 bis 1882 in der europäischen Küstenfahrt. Am 13.5.1895 rammte und versenkte sie den britischen Dampfer „Maritana“ aus Sunderlang in dichtem Nebel an der französischen Nordwestküste. Der Kapitän der „Emerald“ wurde später schuldig gesprochen, nicht sorgfältig genug navigiert zu haben.
Am 27.2.1903 wollte das inzwischen in „Daisy“ umbenannte Schiff, das jetzt für die Richard Hughes % Co. in Liverpool lief, auf der Fahrt von Dieppe nach Barry Port eine Sturmpause nutzen, um von Plymouth aus in See zu stechen. Sie war ohne Ladung in Richtung des Englischen Kanals unterwegs. Doch nach wenigen Stunden Fahrt brach ein schwerer Südweststurm los, und der Versuch des Kapitäns, zu drehen, schlug fehl.
Das Schiff wurde manövrierunfähig auf die Felsen der Whitsand Bay vor Freathy getrieben. Das Rettungsboot „Ryder“ aus Looe, das 1902 in Dienst gestellt wurde, kam nun zum Einsatz. Bei starkem Regen und stürmischem Wind ging es um 2.40 Uhr zu Wasser und kämpfte sich unter Segel zu den Schiff und seiner 14-köpfigen Crew vor. Doch noch vor Erreichen der Strandungsstelle wurde es mit einem Signal zurückgerufen, denn die Schiffbrüchigen hatten mit einem Raketenapparat vom Ufer aus gerettet werden können. Die „Daisy“ wurde breitseits auf den Strand getrieben und zerbrach in drei Teile. Die beiden Masten gingen über Bord, und in den folgenden Tagen zerschlug die Brandung das Wrack. Sie wurde danach zum Abbruch angeboten, doch lediglich Maschine und Kessel wurden wohl geborgen.
Alles, was von ihr nachblieb, versandete östlich von Sharrow Point. Ein großer Teil des Rumpfes samt des Schonerriggs und der Propeller wurde dort auf der Backbordseite liegend im Sand begraben. Es ist nicht das einzige Wrack an dem Küstenabschnitt – einen Kilometer weiter westlich liegen die Überreste des Tauchtenders „Emma Christ“ und zwei Kilometer nach Westen die des Dampftrawlers „Chancellor“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnentanker auf Böschung des Elbe-Seiten-Kanals leckgeschlagen
(13.03.14) Gut 10 Tonnen Dieselkraftstoff verlor der deutsche Binnentanker "Maria Deymann", 1335 ts (EU-Nr.: 04501700), nach einer Kollision mit der Böschung des Elbe-Seiten-Kanals am Morgen des 12.3. Das Leck in seinem Schiff hatte der Schiffsführer erst beim Schleusen bemerkt.
Das einwandige Tankschiff war beladen mit rund 800 Tonnen Diesel und 220 Tonnen Heizöl in den frühen Morgenstunden in Richtung Süden unterwegs, als er wegen einer Unachtsamkeit in Höhe Secklendorf Steuerbord auf die Böschung geriet und sich ein Leck zuzog. Wegen der Lage des Lecks wurde dieses erst beim Schleusen in der Schleuse Esterholz gegen sieben Uhr bemerkt. Wasserschutzpolizei und Feuerwehr leiteten weitere Maßnahmen ein und alarmierten das zuständige Wasserschifffahrtsamt Uelzen sowie die Untere Wasserbehörde des Landkreises Uelzen.
Die Polizei untersagte die Weiterfahrt des Schiffes, das in einer Kammer der Scharnebecker Schleuse in Esterholz lag, bis Taucher das Leck abgedichtet hatten. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Gewässerverunreinigung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen




Größe verwechselt - Container stürzten bei Verladung auf Barge ab
(13.03.14) Am Morgen des 11.3. stürzten zwei 20-Fuß-Containers von einem Kran im Amazonehafen von Rotterdam während Löscharbeiten auf das holländische Binnenschiff "Berkel 1", 680 ts (EU-Nr.: 02309364) mit der Barge "ITV 1", 497 ts (EU-Nr.: 02300509), der Van Berkel Shipping aus Veghel. Der Koppelverband lag zu der Zeit am DBF-Kai. Der Kranführer hatte gedacht, dass er es mit einem 40-Fuß-Container zu tun hatte, deshalb waren die Sicherungen nicht richtig angepasst, und die Container stürzten auf den Verband zurück. Die Barge wurde beschädigt, aber nicht leckgeschlagen. Auch der Kran wurde in Mitleidenschaft gezogen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Container wurden an den Besitzer zurückgegeben, der sie auf Ladungsschäden untersuchen sollte. Der Schiffsverband verkehrt zwischen Rotterdam und dem Containerhafen in Veghel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Öl der Cape Rouge wird ausgepumpt
(13.03.14) Eine Bergungsfirma aus Dartmouth machte sich am Morgen des 12.2. in Bridgewater daran, das Öl, das aus dem gesunkenen Trawler „Ryan Atlantic II“, der vormaligen „Cape Rouge“ ausgelaufen war, aufzunehmen. Das 27 Meter lange Schiff war inzwischen vollständig an seinem Liegeplatz auf dem LaHave River gesunken, nur noch Teile der Aufbauten ragten nach Steuerbord geneigt aus dem Wasser.
Am Nachmittag des 10.3. hatte es übers Heck wegzusacken begonnen. Der Bug hatte zunächst noch in die Höhe geragt. Das Wasser ist rund 5,5 Meter tief mit einem Tidenhub von 1,5 bis 1,8 Metern. Die Canadian Coast Guard hatte keine Vorstellung über die Menge des ausgelaufenen Öls. Sie legte als Sofortmaßnahme mehrere Ölsperren aus. Der in Nova Scotia ansässige Eigner berichtete von 1,000 Gallonen Diesel und 40 Gallonen Schmieröl an Bord.
Es wurde begonnen, die Tanks mit einem Vakuum-Truck leerzusaugen. Gleichzeitig mussten die Tanks mit Wasser befüllt werden, um zu gewährleisten, dass sie nicht eingedrückt werden. Nach Abschluss der Arbeiten sollte das ganze Schiff stabilisiert und vom Heck beginnend ausgepumpt werden. Der 1967 erbaute Trawler wurde durch die Haven-Show bekannt, in dem es als „Cape Rouge“ im Einsatz ist. Warum es sank, ist noch unklar, aber offenbar war es zu Wassereinbruch im Maschinenraum gekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zeit zur Bergung der Time Bandit
(13.03.14) Das Piratenschiff „Time Bandit“, das in einem Wintersturm an der Holloway’s Marina in Big Bear sank, sollte am 13.3. gehoben werden. Die Bergung begann gegen acht Uhr. Der Eigner und zertifizierte Taucher Loren Hafen plante, vier bis sechs Luftsäcke am Schiffsboden anzubringen, die dann mit einem Kompressor aufgeblasen werden sollten. Danach soll der verkleinerte Nachbau einer spanischen Galeone aus dem 16. Jahrhundert repariert und rechtzeitig zum 100-jähirgen Stadtgeburtstag in diesem Sommer wieder einsatzklar sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter nach Havarie in Bremerhaven zur Reparatur
(13.03.14) Der unter Bahamas-Flagge laufende Frachter „Bimi“, 2373 BRZ (IMO-Nr.: 8914295), liegt seit dem 5.3. im Dock der Bredo-Werft in Bremerhaven, nachdem er am 1.3. auf der Elbe in einen Unfall mit dem zyprischen Hopperbagger "Barent Zanen“, 9773 BRZ (IMO-Nr.: 8315504), auf Medem-Reede verwickelt war. Das Schiff kam aus Eemshaven und hatte kurz zuvor die Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel verlassen. Danach machte es zunächst an der Seebäderbrücke in Cuxhaven fest, ehe es weiter nach Bremerhaven ging. Die „Bimi“ hat eine Tragfähigkeit von 4245 Tonnen, wurde 1991 erbaut und hat als Manager die norwegische Misje Rederi AS.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucher sollen ins Wrack der Santa Ana eindringen
(13.03.14) Am 13.3. sollten sich die Arbeiten am Wrack der schräg auf Grund liegenden "Santa Ana" bei La Erbose auf dessen Stabilisierung fokussieren, um Tauchern einen möglichst ungefährdeten Zugang zum Schiffsinnern zu ermöglichen. Dazu sollten zwei Trossen an Öffnungen im Bug angebracht und mit den Schleppern "Concepción Arenal" und "Alonso de Chaves" verbunden werden, die das Schiff durch Zug dann ruhigstellen wollten.
Am 12.2. war ein Team von Tauchern der Grupos de Especialistas en Actividades Subacuáticas der Guardia Civil in Madrid bereits am Wrack gewesen, um die Umgebung und die Möglichkeit, ins Schiff zu kommen, zu untersuchen. Der Versuch, ins Brückenhaus zu kommen, wurde durch starke Strömungen unmöglich gemacht.
Taucher von Salvamente Maritimo stiegen um 11:20 Uhr ab und blieben 40 Minuten unten, ein weiterer Tauchgang folgte um 18.30 Uhr und dauerte eine halbe Stunde. Ziel war es, eine Art topographische Analyse der Felsenumgebung durchzuführen, um herauszufinden, wie das Schiff bestmöglich gesichert werden könnte. Am 13.3. gegen neun Uhr sollten die Tauchgänge fortgesetzt werden. Es sollte auch ein sicherer Weg durch die aufgespulten Netze gebahnt werden. Die rund einen Kilometer langen Trawls befanden sich noch mehr oder weniger am Ort.
20 Meter vom Bug entfernt wurde eine Mooring installiert, von der aus der nun 15 Meter tief liegende Bug angetaucht werden kann. Das Wrack liegt auf seiner Backbordseite auf dem 30 Meter tief abfallenden Felsgrund. Wenn es hinreichend stabilisiert ist, sollten die Taucher durch das Ruderhaus einsteigen. Wegen einer angekündigten Wetterberuhigung und der Feststellung, dass sich das Wrack nicht mehr so stark bewegte, war man optimistisch, am 13.3. feststellen zu können, ob die vermissten Crewmitglieder sich im Schiffsinnern befinden. Bei der Operation ist auch die “Rio Minho” aus Gijón vor Ort, außerdem die “Salvamar Capella”, die “Salvamar Rigel” und der Helikopter Helimer 203.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter auf der Seine gestrandet
(13.03.14) Am 12.3. lief der unter Sri Lanka-Flagge laufende Frachter "Safmarine Linyati", 9772 BRZ (IMO-Nr.: 9500089), von Antwerpen kommend auf dem Weg nach Rouen auf der Seine zwischen Le Havre und Caudebec-en-Caux auf Grund. Es kam am Morgen bei Le Trait an der Einfahrt des Flusskanals fest. Der erste Versuch, es mit den beiden aus Rouen herbei gerufenen Schleppern "RMT Penfret" und "TMS Brehat" war erfolglos, weil der Wasserstand zu niedrig war. Mit dem auflaufenden Wasser wurden die Bergungsversuche um 19.30 Uhr wieder aufgenommen, und eine Stunde darauf hatte das Schiff wieder Wasser unter dem Kiel.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffbrüchige Seglerin kehrt nun auf dem Luftweg in die schwedische Heimat zurück
(13.03.14) Die 24-jährige schwedische Seglerin Karin Wiger aus Ör auf Växjö berichtete auf Facebook, dass sie und ihr Skipper Niklas Carlsberg aus Gotland den Untergang der Yacht “Bull” gut überstanden hätten. Es war bei der Atlantikquerung am 8.3. südlich von Bermuda leckgeschlagen.
Als die Bilgenpumpe ausfiel, wurde die Lage dramatisch, bald stand das Wasser schon auf Höhe der Sofas in der Kajüte, und sie funkten Notrufe. Die US Coastguard fing das Signal auf, und der unter Panama-Flagge laufende Kühlfrachter “Crown Sapphire”, 10519 BRZ (IMO-Nr.: 9159115), nahm Kurs auf das in bis zu acht Meter hohen Wellen bei Windgeschwindigkeiten von 18 bis 20 Metern pro Sekunde treibende Boot.
Dieses drohte an der Bordwand des Schiffes zerschlagen zu werden, und statt es zu riskieren, ein Rettungsboot auszusetzen, wurde ein Frachtnetz an Backbordseite ausgebracht. Als die “Bull” längsseits war, sprangen die beiden Segler in einer günstigen Welle hinüber und kletterten an Bord des Frachters, erst Karin Wiger und dann Niklas Carlberg. An Bord des Frachters ging es dann nach Wilmington in Delaware. Karin Wiger war auf dem Heimweg nach Schweden gewesen, nachdem sie auf einer Ranch in den USA gearbeitet hatte. Sie entschied, statt zu fliegen, auf der 33 Fuß langen Yacht die Reise anzutreten. Nun geht es doch auf dem Luftweg heim, am 14.3. wurde Wiger in Schweden zurück erwartet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Libysche Marine schoss Tanker bei Flucht in Brand
(13.03.14) Der nordkoreanische Tanker "Morning Glory", 21804 BRZ (IMO-Nr.:9044504), wurde am 11.3. von Schiffen der libyschen Marine in Brand geschossen, als er deren Bewachung entkommen wollte. Der Zwischenfall ereignete sich vor Sidra, als der Kapitän des Tankers das herrschende schlechte Wetter nutzte, zu fliehen.
Nachdem US-Einheiten in dem Seegebiet wegen der dadurch herauf beschworenen Explosionsgefahr intervenierten, wurde die Beschießung abgebrochen, und die Marine erwartete wohl, dass der Tanker stoppen würde. Stattdessen aber gelang es der Crew, den Brand zu löschen, und vier Schlepper eskortierten das Schiff in internationale Gewässer. Am 12.3. befand es sich vor Ägypten nahe Mersa Matruh.
Der "Morning Glory" war vorgeworfen worden, eine illegale Verschiffung von Öl aus dem von Rebellen gehaltenen Al-Sidra-Terminal in Ost-Libyen durchgeführt zu haben, und die Regierung hatte gedroht, das Schiff zu zerstören, wenn es ausliefe. Die Marine versuchte, die "Morning Glory" zu blockieren. Die Ladung an Bord war 30 Millionen Dollar wert. Die staatliche National Oil Corp (NOC) wollte nun jeden Käufer rechtlich belangen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neun Vermisste nach Kollision vor Manila
(13.03.14) Neun Fischer wurden vermisst, nachdem der Kutter „Dan Israel“ aus Navotas am 12.3. um 23 Uhr mit einem unbekannten Schiff kollidierte und zwischen Ternate, Cavite und Caballo Island sank. Das Cavite Provincial Police Office (CPPO), leitete eine Suchaktion unter Führung der PNP Maritime Group und der Philippine Coast Guard ein. 12 Mann wurden lebend gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rena-Aufbau wieder am Tageslicht
(13.03.14) Nach zwei Jahren kam am 12.3. der Aufbautenblock des auf dem Astrolabe-Riff gestrandeten Containerfrachters "Rena" erstmals wieder ans Tageslicht. Die Berger der Resolve Salvage and Fire hoben den oberen Teil der Aufbauten mit der Kranbarge "RMG 500" in der Nacht an und platzierten ihn auf der Transportbarge “RMG 1000”.
Die Operation zur Bergung des 350-Tonnen-Metallblocks dauerte 12 Tage, weil schlechtes Wetter die Berger gezwungen hatte, ihn in den Schutz von Motiti Island zu bringen. Beim ersten Hebeversuch am 6.3. hatten sich die Ketten durch die Steuerbordseite gefressen, und Spezialtaucher waren vier Tage lang damit beschäftigt, das Hebegeschirr umzusetzen. Dazu galt es die vier Hebeketten sorgfältig auszubalancieren.
Die "RMG 1000" und die Kranbarge "RMG 250" liefen im Lauf des Tages in den Hafen von Tauranga ein. Die “RMG 1000” machte an der Sulphur Point Wharf fest, wo sie mit Ankertrossen fixiert wurde. Hier soll der Aufbautenblock weiter zerlegt und in kleineren Stücken an Land gebracht werden. Von Bord einer weiteren Barge gingen derweil am Astrolabe Reef die Vorbereitungen zur Bergung des unteren, ebenfalls 350 Tonnen schweren Aufbautenteils weiter. Sobald das Wetter es zulässt, sollten alles Bergungsgerät wieder vor Ort eingesetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yusuf Cepnioglu: Spielball der Brandung
(Bild: Greek Coastguard)   Großbild klick!
Frachter vor Mykonos weiter in schwerer See
(12.03.14) Das Wrack des türkischen Containerfrachters "Yusuf Cepnioglu" befand sich am 11.3. in unveränderter Lage vor Mykonos. Stürmische See machte es zu gefährlich für die Coast Guard oder Berger, sich Zugang zum Schiff zu verschaffen. Hohe Wellen brachen bei 7-8 Beaufort Wind weiterhin über das Deck des Havaristen und demolierten die dort gestaute Ladung.
Trümmer wurden auf die Felsen der Umgebung gespült, wo sich auch das abgerissene Freifallrettungsboot wieder fand. Der Austritt von Öl und Diesel war aber weiterhin begrenzt, und es wurden keine unmittelbaren Umweltgefahren befürchtet. Für den 12.3. wurde auf eine Wetterbesserung gehofft, die die Vorbereitung des Abpumpens der Betriebsstoffe erlauben würde. Den Frachter selbst zeitnah zu bergen schien eher fraglich angesichts der Lage des halb gesunkenen Schiffes.
Quelle:Tim Schwabedissen



Stelzenbarge im Schlepp
(Bild: Ventuari)   Großbild klick!
Barge vor Santa Cruz de La Palma gesunken
(12.03.14) Die Stelzenbarge “M. Primera“, die mit schweren Maschinen an Deck am Haken des 25 Meter langen, spanischen Schleppers „Picacho“ (MMSI-Nr.: 224091140) von Gran Canaria nach La Palma unterwegs war, entwickelte am 10.3. um 4.30 Uhr in schwerer See bei Villa de Mazo, rund eine Meile vor Santa Cruz de La Palma, Schlagseite. Da das Fahrzeug weiter schwimmfähig war und auch die Schlepptrosse nicht gebrochen war, zog der Schlepper die zusehends überspülte Barge weiter auf hohe See hinaus. Das Rettungsboot "Salvamar Alfar" versuchte noch, sie schwimmfähig zu halten, doch gegen 21 Uhr sank die „M. Primera“ endgültig auf 600 Meter tiefem Wasser. Die Baggerbarge hatte für Arbeiten am Strand von La Palma genutzt werden sollen, wo eine Pumpstation und eine Abwasserleitung gebaut werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Binnenschiff in Hamburg
(12.03.14) Am 11.3. um 14.40 Uhr brach im Maschinenraum des 67 Meter langen deutschen Binnenschiffes “Aller", 906 ts (EU-Nr.: 04602490),&xnbsp;das sich zu der Zeit auf der Elbe unweit der Shell-Raffinerie in Hamburg-Wilhelmsburg befand, ein Feuer aus. Es kam zu starker Rauchentwicklung. Nach ersten Löschversuchen durch die Besatzung kam es durch aufgeheizte Metallteile zu einer Rückzündung. Die nun alarmierte Feuerwehr schickte das "Löschboot 31“, und im weiteren Verlauf konnte das Feuer durch bordeigene, fahrbare, Pulverlöscher gelöscht werden. Die Feuerwehr setzte zur Kühlung zwei C-Rohre ein und schieberte die Kraftstoffversorgung aus dem Tagestank ab. Nach einer halben Stunde war der Brand gelöscht.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fähre rammte Kai in Dunoon
(12.03.14) Am 11.3. um 10.15 Uhr kollidierte die britische Fähre "Coruisk", 1599 BRZ (IMO-Nr.: 9274836), bei dichtem Nebel mit der Außenmole des Hafens von Dunoon. Dabei wurde der Bug des Schiffes erheblich beschädigt. Es machte nach der Havarie am James Watt Dock in Greenock zur weiteren Inspektion fest. In der Zwischenzeit wurde der Fährdienst Greenock-Gourcok von der "Argyll Flyer" und der "Ali Cat“ aufrecht erhalten. Die „Coruisk“ sollte bei der Garvel Dry Dock in Greenock repariert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erheblicher Sachschaden bei Kollision zweier Bulkcarrier
(12.03.14) Der unter Malta-Flagge laufende Bulkcarrier "Bogdan", 10220 BRZ (IMO-Nr.: 9132492), kollidierte am 6.3. im Hafen von Beira mit dem unter Panama-Flagge registrierten Bulkcarrier "Tao Star", 15243 BRZ (IMO-Nr.: 9487562). Beim Einlaufmanöver rammte die "Bogdan" das steuerbordseitige Achterschiff der "Tao Star", die an Liegeplatz Nr. 9 vertäut war und Eisenbahnwaggons aus Südafrika löschte.
Während die "Bogdan” nur geringfügige Schäden davon trug, wurde der "Tao Star" ein großes Loch in den Maschinenraum geschlagen, wo ein Tank mit Zylinderöl aufgerissen wurde. Öl lief ins Wasser und wurde von der schnellen Ebbströmung davon getragen. Durch den Aufprall der “Bodgan” wurde die "Tao Star" außerdem gegen einen Poller auf dem Kai geschoben, der unter der Wucht abbrach. Dabei entstanden weitere Schäden an Rumpf und Spanten des Bulkers. Vertreter des GL kamen zur Unfallstelle, um den Schaden zu untersuchen. Am 11.3. verließ die "Tao Star" Beira wieder und nahm Kurs auf Durban.
Quelle:Tim Schwabedissen



Segler der Reel Safe in Sicherheit
(12.03.14) Die US Coast Guard und der liberianische Frachter „Islandia“, 9957 BRZ (IMO-Nr.: 9306249), retteten am 11.3. die dreiköpfige Crew der Yacht „Reel Safe“, die 35 Meilen südlich von Fort Macon, North Carolina, leckgeschlagen war. Gegen Mittag funkten die Segler Mayday, woraufhin die Coast Guard einen MH-60 Jayhawk Helikopter, der sich gerade in der Nähe auf einem Trainingsflug befand, zu Hilfe schickte. Auch der Frachter nahm Kurs auf die Yacht und erreichte sie gegen 13 Uhr. Er nahm die drei Schiffbrüchigen, die ihr Boot aufgegeben hatten, an Bord. Nachdem der Hubschrauber um 13.15 Uhr eintraf, winschte er sie an Bord und brachte sie zum Coast Guard Field Office Fort Macon.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter in dramatischer Lage bei Flatanger evakuiert
(12.03.14) Der mit Sand beladene norwegische Frachter "Fosenbulk", 639 BRZ (IMO-Nr.: 7819814), erlitt am 12.3. bei Småværet südwestlich von Flatanger auf der Fahrt nach Rissa Maschinenausfall. Um 6.27 Uhr funkte die Crew Mayday. Sie hatte zwar Anker werfen können, doch lag das Schiff in schwerer See bald nur noch 200 Meter von flachem Wasser entfernt bei Buholmsråsa Feuer nahe Oksbåsheia, wo sich eine Menge Felsen und Untiefen befinden.
Wenn der Anker bräche, würde es binnen Minuten auf Grund treiben. Das Rettungsboot "Harald V" lief zu dem Havaristen, konnte aber auch wenig ausrichten. Daraufhin barg ein Sea King-Helikopter des 330 Squadron in Ørlandet die vierköpfige Crew ab. Dabei drohte ihm während der Aktion der Treibstoff auszugehen, nachdem die ersten beiden Männer aufgewinscht waren. Angesichts der kritischen Lage des Frachters und des Risikos, dass die beiden übrigen im Fall einer Strandung in die See springen müssten, wurde mit dem letzten Tropfen Sprit um neun Uhr die Aktion zu Ende gebracht.
Andernfalls wäre der Seaking nach dem Auftanken erst eine Stunde später wieder vor Ort gewesen. Alle vier wurden unversehrt auf der Basis in Ørlandet abgesetzt. Die Bedingungen vor Ort mit sieben Metern Wellenhöhe und stürmischem Wind führten im Laufe des Vormittags dazu, dass das Schiff, das sich zum Zeitpunkt der Havarie noch drei Kilometer von der Küste entfernt befunden hatte, bis 10 Uhr bis auf 100 Meter an die Felsen herangetrieben war, da die Ankerketten zwar noch hielten, aber die Anker offenbar nicht hielten.
Erst am Nachmittag wurde das Küstenwachboot „Starstad“ vor Ort erwartet. Die „Fosenbulk“ hat eine Tragfähigkeit von 965 Tonnen, ist 59.52 Meter lang, hat 9.8 Meter Breite und 3,24 Meter Tiefgang. Reeder ist die Fosenfrakt AS in Bjugn. Das Schiff wurde 1979 bei Baerkmeijer in Stroobos erbaut und lief in der Vergangenheit als „Gersom“, „Sprinter“, „Hester“ und „Halsvik“.
Quelle:Tim Schwabedissen



Drei Katamaranfähren in Norwegen ausgefallen
(12.03.14) Gleich drei norwegische Katamaranfähren kamen am 11.3. in Schwierigkeiten. Die "Sollifjell", 329 BRZ (IMO-Nr.:9562996), kollidierte mit dem Kai von Prostneset in Tromsø, als sie anlegen wollte. Das Schiff stieß mittschiffs gegen die Kaimauer und trug Schrammen davon. Die fahrplanmäßigen Abfahrten am 12.3. um sieben Uhr nach Finnsnes und Harstad mussten wegen der anstehenden Inspektion abgesagt werden. Zum Unfallzeitpunkt herrschte starker Wind und Regen in Tromsø.
Am Abend erwischte es im selben Hafen die "Fløyfjell", 332 BRZ (IMO-Nr.: 9563172), als sie von Harstad nach Tromsø einlief. Nach der Kollision mit dem Kai mussten die Abfahrten von Tromsø und Harstad am 12.3. um sieben Uhr abgesagt werden. Die "Steigtind", 539 BRZ (IMO-Nr.: 9281073), musste die Fahrt von Bodø nach Sandnessjøen um 1.730 Uhr eine halbe Stunde nach Auslaufen vor Arnøya abbrechen. Die Verbindung einer Dieselpumpe war gebrochen, wodurch die Maschinenleistung absank. Die Fähre mit 67 Fahrgästen an Bord kehrte in den Abgangshafen zurück, wo das Teil ausgetauscht werden sollte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Taucher mussten Einsatz an Santa Ana abbrechen
(12.03.14) Bergungstaucher versuchten seit dem 10.3., zum Wrack des spanischen Trawlers "Santa Ana", 425 tdw (IMO-Nr.: 7813303), vor Cabo Peñas vorzustoßen. Ziel war, die Möglichkeiten zu untersuchen, einen Zugang zu dem Wrack zu erhalten, in dessen Kabinen die Leichen der sechs noch vermissten Crewmitglieder vermutete werden. Das Schiff liegt in einer Tiefe von 30 Metern. Am 11.3. stiegen zwei Taucher ab und konnten sich ihm bis auf vier Meter annähern.
Dann mussten sie ihren Einsatz aber abbrechen, weil die Bedingungen vor Ort zu gefährlich waren. Es herrschte null Sicht und starke Strömung sowie die Auswirkung hoher Wellen auch in der Tiefe, sodass sich der Rumpf kontinuierlich bewegte. Auch gefährdeten treibende Netze die Taucher, die unverrichteter Dinge wieder aufsteigen mussten.
Am 13.3. sollten 14 speziell ausgebildete Taucher der Asturias Civil Guard versuchen, zum Wrack vorzudringen. Sie wurden von Madrid, Valladolid, Cartagena, Huesca und Gijón aus in Marsch gesetzt und sind darauf trainiert, unter widrigen Bedingungen und in großen Tiefen zu arbeiten.
Derweil wurde der einzige Überlebende, der zweite Skipper Manuel Simal Sande, aus dem Krankenhaus San Agustin in Avilés entlassen, wo er wegen Unterkühlung und einiger äußerer Verletzungen behandelt worden war. Ihm war es als einzigem gelungen, aus dem binnen Minuten sinkenden Schiff zu entkommen. Er hatte auf seine Rufe hin auch keinen Kontakt mehr zu den Crewkameraden herstellen knnen. Der erste Skipper, der Portugiese Fragateiro Francisco Gomes und der Chief Manuel Indalecio May Brea aus Muros waren wenig später tot geborgen worden. Vermisst wurden noch Manuel María Tajes, Lucas José Mayo Abeijón, Marcos del Agua Chacón, Víctor José Farinhas Braga und der Indonese Suherman.
Quelle:Tim Schwabedissen



14 Tote und weitere Vermisste bei Bootsunglück in Lagos
(12.03.14) In Lagos ist am Abend des 11.3. ein Boot gekentert, wobei mindestens 14 Menschen ums Leben kamen und rund ein halbes Dutzend weiterer vermisst wurde. Das Unglück ereignete sich auf einem Fluss in Festac Town. Fünf Menschen wurden lebend gerettet. Die meisten Bootsfahrer kamen aus der Umgebung.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Santa Ana” (Bild: Salvamente Marittimo)   Großbild klick!
Trawler in der Biskaya sank binnen Minuten – Überlebender berichtet von seiner Rettung
(11.03.14) Ein Schlag warf mich aus der Koje, der Alarm ging an, und ich fand mich bis zum Hals im Wasser wieder. So schnell wie möglich eilte ich zu einer Luke, sagte Manuel Gallego Simal Sande, der einzige Überlebende des Schiffbruchs des portugiesischen Trawlers , 425 tdw (IMO-Nr.: 7813303), am 9.3., im Hospital San Agustín.
Der 50-jährige Mann aus Abilleira in Muros (A Coruña), hatte ins Freie fliehen können und eine Rettungsinsel erreicht. Er war mit Unterkühlungserscheinungen, einer Schlagverletzung am Kopf und weiteren an den Beinen eingeliefert worden und sollte dort bis zum 11.3. zur Beobachtung bleiben.
Seine Aussage macht klar, wie der Schiffbruch die Crew überrascht hat. Die sechs Vermissten sind vermutlich in ihren Kojen ertrunken. Allerdings konnten Retter wegen der rauen See noch nicht zu dem gekenterten Wrack vordringen, dessen Unterwasserschiff am 10.3. noch aus dem schäumenden Wasser der Felsen von Erbosa geragt hatte. Ringsumher lagen einige aufgetriebene, aber unbenutzte Rettungsinseln.
Das Schiff hatte gegen 17.30 Uhr den Hafen von Avilés verlassen, um auf Fang zu gehen. Es lief möglicherweise unter Autopilot, kam aber aus noch ungeklärten Gründen wohl vom Kurs ab und sank binnen kürzester Zeit eine halbe Meile vom Kap Peñas entfernt. Minuten später war der Kutter “Maresco” der Brüder Vincent und Gustavo González als erstes vor Ort und entdeckte den frierenden Schiffbrüchigen in einer Rettungsinsel.
Er war desorientiert und konnte nicht stehen. Die Fischer zogen ihn gegen sechs Uhr an Bord und brachten ihn nach Gozon. Auf dem Weg zum Hafen sahen sie bereits einen Toten östlich der Felsen im Meer treiben. Rasch war auch die “Ciudad de Albufeira” derselben Reederei wie die “Santa Ana” vor Ort, als sie den Kontakt zu dieser verloren hatte, und informierte die Berger von Salvamento Marítimo.
Das MRCC Gijon mobilisierte einen Rettungshubschrauber sowie die Rettungsboote “Salvamar Rigel” und “Salvamar Capella”. Diese barg dann zwei Tote und brachte sie nach Avilés. Der Einsatz von Rettungstauchern erwies sich als zu gefährlich. Selbst bei fallendem Wasserstand war das Wrack der “Santa Ana” weiter in Bewegung, und es lag allzu ungünstig zwischen den Felsen, wo starke Strömungen herrschten.
Die “Santa Ana” war 35 Meter lang und wurde 1980 erbaut. Von 2010 bis 2011 war sie nach längerer Aufliegezeit modernisiert worden und für die Pescas Balayo aus Lissabon im Einsatz. Sie galt als eines der modernsten Schiffe an der portugiesischen Küste. Die Crew bestand zur Zeit des Schiffbruchs aus zwei Portugiesen, zwei Indonesiern und fünf Spaniern.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack der SS „Dicky“ (Bild: Kgbo)   Großbild klick!
Dicky-Wrack soll von Dicky Beach verlegt werden
(11.03.14) Das ikonische Wrack des SS „Dicky“ am Caloundra Beach an der Sunshine Coast soll aus Sicherheitsgründen verlegt werden. Seit langem ist der in Kiel erbaute und am 4.2.1893 aif der Fahrt von Rockhampton gestrandete Frachter eine populäre Touristenattraktion auf dem nach ihm sogar benannten Dicky Beach, dem wohl einzigen Strand der Welt, der nach einem Schiffbruch benannt ist.
Doch die rostigen Spanten und Kielsektionen stellen inzwischen eine Gefährdung für Schwimmer dar. Ursprünglich sollten nur die gefährlichsten Teile entfernt werden, das Wrack sollte verbleiben, wo es war. Da die Räumung von Spantenfragmenten nichts an der Gesamtsituation änderte, wurde zunächst jede Tätigkeit gestoppt, um eine Gesamtlösung zu finden. Eine Taskforce sollte eine langfristige Strategie entwickeln.
Sie kam zu dem Schluss, dass eine Verlegung des kompletten Wracks das Beste wäre. Die „Dicky“ war in einen Wirbelsturm geraten, als sie Caloundra Head rundete, und der Kapitän James Beattie musste sie auf Grund setzen, um eine Strandung auf den Felsen vor Moffat Beach zu vermeiden. Zwar wurde das Schiff wieder flottgemacht, doch in schwerer See drehte es sich und trieb zurück auf den Strand. Seitdem lag es dort und wurde zur Ikone.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkene Luxusyacht vor Sanibel gehoben
(11.03.14) Eine 64 Fuß lange Luxusyacht, die in der vergangenen Woche vor Sanibel im Golf von Mexiko in Flammen aufgegangen und gesunken war, wurde am 9.3. geborgen. Die Hebung erfolgte im Rahmen der Untersuchungen zur Ursache des Feuers durch die Versicherung der Bootseigner Carl und Terri Natale. Das Wrack wurde mit einem großen Kran aus 24 Fuß Tiefe geholt und auf einer Barge abgesetzt. Es war stark zerstört, mit den stärksten Schäden am Achterschiff.
Quelle:Tim Schwabedissen




Frachter erlitt Maschinenausfall
(11.03.14) Der unter Togo-Flagge laufende Frachter “Milano Sky“, 3539 BRZ (IMO-Nr.: 8515635), erlitt auf der Reise von Mariupol, wo er am 27.2. ausgelaufen war, nach Bandirma Maschinenausfall. Der Havarist wurde zur Reparatur nach Tuzla geschleppt. Am 11.3. ankerte er weiterhin vor dem Hafen im Marmara-Meer.
Quelle:Tim Schwabedissen



AMVER-System half bei der Rettung schwedischer Segler
(11.03.14) Am 10.3. gegen 23.45 Uhr die beiden Segler der 10 Meter langen schwedischen Yacht “Bull” in Wilmington, Philadelphia, ein. Der 35-jährige Mann und eine 24-jährige Frau befanden sich an Bord des unter Panama-Flagge laufenden Kühlfrachters “Crown Sapphire”, 10519 BRZ (IMO-Nr.: 9159115), der sie am 8.3. aus stürmischer See 100 Meilen südwestlich von Bermuda gerettet hatte. Nachdem sie gegen 19 Uhr ihr EPIRB aktivierten, hatte die Coastguard in Portsmouth, Virginia, eine Rettungsaktion koordiniert. Auch die Kollegen in Delaware, Philadelphia, assistierten. Die im AMVER-System laufende „Crown Sapphire“ wurde in der Nähe befindlich ausgemacht und änderte ihren Kurs in Richtung der Yacht. Auch eine C 130 der Coast Guard Airs Station Elizabeth City stieg auf, drehte aber wieder um, nachdem der aus Gibraltar kommende Frachter die Lage im Griff hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiffer hatte es zu eilig – Rhein-Herne-Kanal nach Kollision blockiert
(11.03.14) Ein belgischer Schiffsführer missachtete am 7.3. auf dem Rhein-Herne-Kanal eine Schifffahrtssperre wegen Gerüstbauarbeiten an der Doppelbogenbrücke am Nordsternpark und fuhr gegen das Gerüst. Im Oberwasser des Rhein-Herne-Kanals vor der Schleuse Gelsenkirchen mussten Schiffe nun warten, bis der Schaden behoben ist. Der Belgier war mit 2140 Tonnen Kohle an Bord von Rotterdam nach Wanne unterwegs und ignorierte die Funkwarnung der Wasserschutzpolizei ebenso wie die Warnbojen vor der Brückenbaustelle. Der Schiffer rammte erst die Bojen und dann das Baugerüst an der Brücke. Danach fuhr er einfach weiter. Die Polizei ermittelte den Schadensverursacher und leitete ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hansekoggenverein und Reederei uneins über künftigen Koggenbetrieb
(11.03.14) Weiter unklar ist das Schicksal der Bremer Hansekogge “Roland von Bremen”, an der die Reparaturarbeiten ruhen. Am allerliebsten wäre es der Reederei Hal Över, wenn der gemeinnützige Verein Bras (Arbeiten für Bremen), eine Beschäftigungs- und Qualifizierungsinitiative, Wartung und Pflege des Schiffs übernähme.
Die Frage sei allerdings, wer die Kosten dafür trage. Hal Över hatte die Kogge seinerzeit aus der Insolvenzmasse der Vegesacker Bootswerft BBV erworben, allerdings nach eigenem Bekunden unterschätzt, welchen Aufwand ein solches Schiff erforderte. Als Traditionsschiff darf die „Roland von Bremen“ keine Gewinne erwirtschaften. Deswegen blieb sie zumeist an ihrem Liegeplatz an der Schlachte. Eine andere Auffassung vertrat der Verein „Hansekogge Roland zu Bremen“, der mit dem Schiff dank eines Überlassungsvertrages einst auf Fahrt war.
Er ist davon überzeugt, dass die Kogge fahren kann und legte dem Ressort Wirtschaft, Arbeit und Häfen in Bremen ein Konzept vor in der Hoffnung, dass die Stadt die Reparatur finanziell dann unterstützt. Der Verein möchte Ausflugsfahrten in Bremen und auch darüber hinaus anbieten, wie sie z.B. die Hansekoggen in Kiel oder Lübeck durchführen. Mit mehreren Törns am Tag ließe sich Geld erwirtschaften. Nun wartet der Verein auch auf ein Signal von Hal Över, um dann auf Sponsorensuche zu gehen. Aus der Wirtschaft gab es wohl auch schon positive Rückmeldung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sea Breeze erfolgreich abgedichtet
(11.03.14) Die Reparaturarbeiten an dem unter Baarbados-Flagge laufenden Frachter "Sea Breeze", 1959 BRZ (IMO-Nr.: 8906250), in der St Austell Bay verliefen am 10.3. erfolgreich. Der Wassereinbruch in den Maschinenraum am 9.3., der fast zum Untergang vor der Lizard Peninsula geführt hatte, konnte gestoppt werden. Nun galt es einen Hafen zu finden, in dem der Havarist einer Sicherheitsinspektion durch die Maritime and Coastguard Agency (MCA) unterzogen werden konnte.
Nach dem Wassereinbruch, der vermutlich durch Nachlässigkeit während Wartungsarbeiten verursacht worden war, hatten die bordeigenen Lenzpumpen versagt, sodass die russische Crew das Schiff um 8.35 Uhr aufgeben musste. Sie wurde in der Seemannsmission in Falmouth untergebracht. Die Männer waren bis auf einige Schnitte und Schrammen unversehrt geblieben. Um 20.44 Uhr war die schwimmfähig gebliebene "Sea Breeze" von dem Schlepper "Tennaherdhya" dann in die St Austell Bay gezogen worden. An Bord der "Tennaherdhya" befand sich auch der Kapitän des Frachters. Er hatte 2750 Tonnen Kalkstein, 16 Tonnen Gasöl und 3,5 Tonnen sonstiges Öl an Bord gehabt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sturm brachte Schiffswrack zutage
(11.03.14) Die Stürme der vergangenen Tage an der galizischen Küste haben bei Finisterre in A Coruña ein altes Wrack zum Vorschein gebracht. Aus dem weggespülten Sand am O Rostro-Strand ragten die Reste des portugiesischen Dampfers “Silva Gouveia” hervor. Dutzende Schaulustiger nahmen sie nach Wetterbesserung in Augenschein. Das Schiff war dort im Dezember 1927 mit einer Ladung Zucker gestrandet. Der Frachter war 1906 in England für die General Company for Trade, Industry and Transport in Lissabon erbaut worden. Nach dem Schiffbruch wurde es teilweise abgewrackt und war dann im Sand verschwunden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Historisches Dünkirchen-Schiff durch Brand schwer zerstört
(11.03.14) Zwei RNLI-Boote waren im Einsatz, nachdem auf dem 50 Fuß langen Charterschiff „African Queen“ am 10.3. um 11.25 Uhr auf dem Dart ein Feuer ausgebrochen war. Die beiden Eigner, die an Bord lebten, waren auf Landgang gewesen und sahen aus dem Schornstein Rauch aufsteigen, als sie zurückkehrten.
Sie schlugen Alarm und konnten noch zwei Gasflaschen über Bord werfen, bevor sich die Flammen ausbreiteten. Das RNLI-Boot aus Dart wurde um 23.35 alarmiert. Bei seinem Eintreffen stand die „African Queen“ bereits in hellen Flammen, da der starke Wind das Feuer angefacht hatte. Die beiden Eigner hatten sich auf den Kingswear-Ponton geflüchtet, an dem das Schiff seinen Liegeplatz hat. Sie wurden zur Darthaven Marina gebracht.
Dann nahmen die Seenotretter vier Feuerwehrleute aus Brixham an Bord. Die Lower-Fähre transportierte ein Löschfahrzeug aus Dartmouth zum Brandort, mit dem die Bekämpfung des Feuers begonnen wurde. Weitere Wehrmänner kamen an Bord eines Bootes der Dart Harbour Authority herbei. Der Brand war so intensiv, dass das Schiff binnen einer halben Stunde bis auf Deckshöhe heruntergebrannt war.
Das RNLI-Boot aus Torbay unterstützte die Brandbekämpfung. Es kamen immer noch Flammen aus verschiedenen Abteilungen unter Deck. Der Hafenkapitän befahl, dass die „African Queen“ längsseits des Kais in Dartmouth gebracht und ausgepumpt werden sollte, um nicht instabil zu werden. Dazu wurde das Hafenboot „Hercules“ eingesetzt, das das Wrack zum Kai gegenüber des Dartmouth Hospital bugsierte.
Derweil schaffte die Crew des RNLI-Bootes aus Dart eine weitere Pumpe von der Rettungsstation heran. Das Boot aus Torbay leuchtete die Szene aus. Weitere Einsatzkräfte kamen aus Paignton und setzten, nachdem sie von der Lowe-Fähre zum Brandort gebracht wurden, Löschschaum ein, die Flammen zu ersticken. Gegen zwei Uhr war die Lage weitgehend unter Kontrolle. Um 6.25 Uhr begann ein Tankwagen mit dem Abpumpen des Kraftstoffs von Bord, und um 7.40 Uhr rückte die Feuerwehr nach der Kontrolle auf verbliebene Hot Spots ab. Zurück blieb nurmehr ein klägliches Wrack.
Bei der „African Queen“ handelte es sich um ein historisches Holzschiff, das 1940 an der Evakuierung des britischen Expeditionskorps aus Dünkirchen teilgenommen hatte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Trawler in Bridgewater gesunken
(11.03.14) Am 10.3. sank in Bridgewater der 27 Meter lange Trawler „Cape Rouge“ übers Heck. Es drohte eine Ölverschmutzung im LaHave River durch die 4,5 Tonnen Diesel und 180 Liter Maschinenöl. Am Nachmittag waren bereits die Berger der Dominion Diving kontaktiert, das Schiff wieder schwimmfähig zu machen. Die Canadian Coast Guard und Environmental Canada war ebenfalls vor Ort, und das Bridgewater Fire Department legte eine Ölsperre um die „Cape Rouge“ aus. Einige Eimer mit Ölabfall waren an Deck umgestürzt und ausgelaufen.
Das Schiff hatte eine Schlagseite von 25 bis 30 Grad nach Steuerbord, das Achterschiff saß in 5,5 Metern Tiefe auf. Der Bug ragte hoch aus dem Wasser. Das Schiff war auch als „The Hannah“ zu Filmruhm in der TV-Serie Haven gekommen. Die Dreharbeiten waren vor einigen Monaten beendet worden. Danach kehrte der Trawler für die Wintermonate nach Bridgewater zurück. Der Hafen wird von der Artificial Reef Society betrieben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Unterwasserarchäologen suchen nach historischen Wrackresten
(11.03.14) Die Hightech-Suche nach Wrackresten aus dem amerikanischen Bürgerkriegs musste am 10.3. für einige Tage verschoben werden, nachdem auf dem Neuse River Hochwasser herrschte. Das staatliche Team von Unterwasserarchäologen musste sich bis zum 14.3. gedulden, ehe mit Sonar und Magnetometer auf dem Fluss nahe Kinston nach Artefakten wie Ankern und Panzerungen der CSS „Neuse“ zu suchen, die vor einem halben Jahrhundert bereits geborgen wurde. Das Schiff wird seit 2013 im CSS Neuse Civil War Interpretive Center in Downtown Kinston ausgestellt. Nun wollen die Forscher noch mehr. Mit den ausgefeilten Methoden sollen dem Schlamm im Fluss Fundstücke entrissen werden, die bisher nicht auffindbar waren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack in Budd Inlet gehoben
(11.03.14) Die Global Diving and Salvage und ein Ölbekämpfungsteam des Department of Ecology haben sich am 10.3. daran gemacht, das Wrack des 83 Fuß langen Holzschiffes „Ruth Louise“ in der West Bay Marina in Olympia zu heben. Es war am 21.10.2013 im Budd Inlet gesunken. Nachdem es zurück an der Wasseroberfläche war, wurde es auf einer Barge agesetzt und sollte dann zu einem Abwrackplatz gebracht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ältestes Wrack vom Ende der Welt entdeckt
(11.03.14) Am 10.1.1765 sank die “La Purisima Concepcion” vor der Mitre-Halbinsel, rund 3,500 Kilometer südlich von Buenos Aires auf dem Weg von Cadiz über Montevideo nach Kap Horn und weiter nach Callao in Peru. Viele der 193 Menschen an Bord konnten sich retten. Sie lebten unter den Eingeborenen und bauten in Concepcion kleine Boote, mit denen sie Monate nach dem Schiffbruch nach Buenos Aires zurückkehrten. Nun hat ein Archäologenteam um Martin Vazquez das Wrack in Feuerland entdeckt. Er ist der ehemalige Leiter des Ushuaia End of the World Museum, das seit 2009 mehrere Expeditionen finanzierte. Die Forscher fanden Holz- und Metallteile und sieben Kanonenkugeln. Es handelt sich um das älteste in diesem Teil der Welt bekannte Wrack. Die genaue Position wird indes weiter geheim gehalten, auch wenn es sich nicht etwa um ein Schatzschiff, sondern um ein simples Versorgungsfahrzeug handelte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Passagierschiffswrack vergiftet Gewässer bei Selkirk
(11.03.14) Das Wrack der Fähre „Lord Selkirk“, die seit fast 25 Jahren bei Selkirk vor sich hin rottet, entlässt eine Menge von Giftstoffen ins Wasser. Zink, Arsen, Kupfer, Quecksiglber, Chrom, Mangan, Kobalt, Nickel, Rubidium, Strontium und Barium wurden in Wasserproben, die die University of Winnipeg zog, gefunden. Asbest und PCB waren ebenfalls im Wrack vorhanden. Der Selkirk City Council traf sich am 10.3. mit dem Selkirk-Interlake Ministerpräsidenten James Bezan, um über die „Lord Selkirk“ zu beraten. Das Schiff wurde 1990 beim Selkirk Park sich selbst überlassen.
2010 wurde es zum Abbruch an einen Amerikaner verkauft, doch seither geschah nichts, bis 2012 ein Feuer an Bord ausbrach und die Lage weiter verkomplizierte. Die 10,000-Einwohner-Stadt Selkirk hat nicht die Ressourcen, um das Problem lösen zu können. Das Fahrgastschiff wurde 1969 erbaut und beherbergte in seinen besten Tagen Queen Elizabeth bei ihrem Besuch in Manitoba 1970. Bis 1990 transportierte es Passagiere von Winnipeg zum Lake Winnipeg.
Quelle:Tim Schwabedissen



„Yusuf Cepnioglu" gestrandet vor Mykonos
(Bild: Greek Coastguard)   Großbild klick!
Sorge um 200 Tonnen Öl auf Frachter vor Mykonos
(10.03.14) Die Situation des bei Mykonos gestrandeten türkischen Frachters „Yusuf Cepnioglu" hat sich am 9.3. nicht wesentlich verändert. Das Heck lag unter Wasser, und Wellen brachen über das Oberdeck. Hierdurch wurden weitere Container über Bord gerissen oder beschädigt. Mehrere der Boxen wurden in eine kleine Felsenbucht zwischen Wrack und Ufer getrieben, wo sie strandeten. Auch befand sich eine Menge weggespülten Treibguts im Umfeld der Strandungsstelle. Der Eigner gab an, bereits einen Bergungskontrakt mit einer nicht näher genannten Firma unterzeichnet zu haben. Derzeit waren vor Ort aber 7-8 Beaufort Wind. Umweltinspektoren und die griechische Coast Guard machten sich auf, den Frachter, der 200 Tonnen Kraftstoff in den Tanks hatte, zu untersuchen. Die „Yusuf Cepnioglu“ verkehrte auf einer Route von Izmir nach Tunesien. Währenddessen war die 14-köpfige Crew wohlauf. Zwei von ihnen hatte das in Norfolk stationierte Amphibienschiff „Bataan“ gerettet. Ein Helikopter hatte zunächst einen Rettungsschwimmer abgesetzt, der dann den Kapitän und den Chief, die zunächst noch an Bord geblieben waren, von Bord holte. Sie wurden dann auf der „Bataan“ medizinisch untersucht und anschließend der griechischen Coastguard übergeben. < br> Quelle:Tim Schwabedissen



"Ocean Countess" (Bild: Dennis Mortimer)   Großbild klick!
Ausgebrannter Kreuzfahrer auf letzter Fahrt nach Aliaga
(10.03.14) Am 8.3. nahmen zwei Schlepper das ausgebrannte Wrack des unter portugiesischer Flagge registrierten Kreuzfahrtschiffes "Ocean Countess", 16795 BRZ (IMO-Nr.: 7358561), zu seiner letzten Reise auf den Haken. Das Schiff machte sich von der Insel Evia zu Abbrechern in Aliaga auf dem Weg. Es war am 30.11. bei Modernisierungsarbeiten am Chalkis Shipyards in Halkida in Brand geraten und war von dem tagelang wütenden Feuer weitgehend zerstört worden, sodass sich eine Wiederherstellung nicht mehr lohnte. Die fünf Mann an Bord hatten seinerzeit gerettet werden können. Die "Ocean Countess" war im Oktober 2012 aufgelegt worden, hatte aber 2014 wieder in Fahrt kommen sollen. Diesen Plänen setzte das Feuer ein Ende.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung der Jade optimal verlaufen
(10.03.14) Mit dem Acht-Uhr-Hochwasser am 9.3. löste sich das 80 Meter lange Binnenschiff „Jade“ vom Elbstrand bei Othmarschen. Grund. Die Trossen, mit denen es an Bäumen am Ufer gesichert worden war, wurden gelöst. Begleitet von den Schleppern „Löwe“ und „Stubbenhuk“ sowie von drei Wasserschutzpolizeibooten machte sich das Schiff um 8.20 Uhr in Richtung Süderelbe auf, wo es bei der Jöhnk-Werft gegen 10 Uhr festmachte.
Dort sollte im Trockendock geprüft werden, ob es reparaturwürdig ist. Carsten Beese, der Bergungskoordinator, den die Reederei BKS Binnenschifffahrtskontor Sommerfeld in Buxtehude, engagiert hatte, sprach von einem vollen Erfolg. Zusammen mit den Vertretern der Hafenbehörde Hamburg Port Authority (HPA) und anderen Beteiligten hatte er die Bergung organisiert und überwacht. Die Bergung hatte sich in den vergangenen Tagen mehrfach verzögert. Bereits in der ersten Nacht hatte sich das Schiff mit dem Hochwasser am Elbgrund in Bewegung gesetzt, dabei waren die ersten Verschweißungen am Leck beschädigt worden. Daraufhin sicherte ein Schlepper das Schiff an der Backbordseite.
Die Verfüllung des Risses mit zwölf Kubikmeter Spezialbeton war am 8.3. beendet. Mit dem Hochwasser am Nachmittag, fürhten die Berger einen Schwimmtest durch. Mit der Flut kam die „Jade“ los, und Taucher untersuchten das Unterwasserschiff, ohne gravierende Beschädigungen erkennen zu können. Mit ablaufendem Wasser setzte das Schiff wieder auf. Mit dem nächsten Hochwasser reichte ein kurzes Antauen durch den Schlepper "Löwe", um die "Jadeloszubekommen, die dann in Richtung Elbmitte glitt. Zwei Stunden später erreichte sie die Harburger Schleuse und wurde am Kai der Jöhnk-Werft festgemacht, wo sie in den kommenden Tagen in ein Trockendock gezogen werden sollte.
Auf bis zu 800.000 Euro schätzte die Reederei den Schaden. Währenddessen liefen die Ermittlungen von Wasserschutzpolizei und Staatsanwaltschaft weiter. Mittlerweile haben sich die Hinweise verdichtet, dass der Kapitän der "Wilson Fedje", die inzwischen in Porsgrunn festmachte, für die Kollision mit der "Jade" verantwortlich war. Gegen ihn sowie den beratenden Lotsen wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Schiffsverkehrs eingeleitet. Den Ermittlungen der Wasserschutzpolizei zufolge deutete vieles darauf hin, dass die "Wilson Fedje" zu weit im nördlichen Fahrwasser gefahren war. Der Schiffsführer der „Jade“, der korrekt Richtung See unterwegs war, hatte keine Chance, auszuweichen.
Quelle:Tim Schwabedissen




Binnenschiff bei Assmannshausen aufgelaufen
(10.03.14) In der Nacht zum 8.3. lief eine Binnenschiff auf dem Mittelrhein in der Nähe von Assmannshausen in Hessen auf Grund. Das Unglück ereignete sich, als es drehen wollte, um an der Steinverladestelle gegenüber im rheinland-pfälzischen Trechtingshausen festzumachen. Der Schiffsführer hatte die Strömung falsch eingeschätzt. Im Laufe des Tages konnte das Motorschiff wieder flottgemacht werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung des Schubverbandes auf der Donau gescheitert
(10.03.14) Das Schubboot "Arkona" begann am 9.3. um 6.30 Uhr, den ungarischen Koppelverband "Tisza" 191,2 tdw (EU-Nr.: 8657043; frei zu schleppen. Wegen den Bergungsmaßnahmen wurde die Schifffahrt auf der Donau in diesem Bereich gesperrt. An der Havariestelle befanden sich die Boote der Deggendorfer Wasserschutzpolizei und des Wasser- und Schifffahrtsamtes. Der Verband hatte rund 2.070 Tonnen Kohle geladen. Nach dem ersten misslungenen Bergungsversuch wurde der Fluss vorerst wieder freigegeben. Wie das Schiff geborgen werden könnte, war zunächst unklar, denn der Wasserstand der Donau sank inzwischen stark ab.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter drohte vor Lizard zu sinken
(10.03.14) Am Morgen des 9.3. erlitt der unter Barbados-Flagge laufende Frachter “Sea Breeze”, 1959 BRZ (IMO-Nr.: 8906250), 12 Meilen östlich von The Lizard Wassereinbruch im Maschinenraum. Er war mit einer Ladung Kalkstein von Liverpool nach Shoreham unterwegs. Die sechsköpfige Crew funkte gegen sieben Uhr Mayday. Das RNLI-Boot aus Lizard lief 11 Minuten später aus und setzte eine Lenzpumpe über.
Wenig später traf auch das Rettungsboot aus Falmouth ein, und ein Rettungsmann stieg auf den Havaristen über. Vom Boot aus Lizard gingen ebenfalls zwei Mann an Bord der "Sea Breeze" mit einer weiteren Pumpe. Auh der Rettungshubschrauber der RNAS Culdrose brachte eine Lenzpumpe. Da der Wassereinbruch im Maschinenraum aber sehr schwer war, kamen die Pumpen nicht gegen das eindringende Wasser an. Der Frachter lag nun immer tiefer im Wasser, und es wurde als zu gefährlich eingeschätzt, an Bord zu bleiben. Um 8.40 Uhr wurden alle neun Mann abgeborgen.
Der Kapitän der "Sea Breeze" wurde von dem Rettungsboot aus Falmouth dann auf dem Luftweg erst auf das Boot aus und dann auf die inzwischen eingetroffene HMS "Tyne" übergesetzt. Das Boot aus Falmouth brachte die übrigen fünf Mann, die beiden Seenotretter des Bootes aus Lizard und alle Pumpen an Land. Ein Mann hatte leichte Verletzungen erlitten. Am Nachmittag kam der Bergungsschlepper "Vortex" aus Falmouth zu Hilfe, während die HMS "Tyne" auf Standby geblieben war. Es gelang, den Havaristen in den Schutz der St. Austell Bay zu schleppen. Am Morgen des 10.3. machten sich Taucher dort daran, den Schaden zu untersuchen und versuchten, eine magnetiche Leckpatsche anzubringen.
Das Schiff wurde inzwischen als stabil eingeschätzt, wobei weiterhin Wasser aus dem Achterschiff gepumpt wurde. Die Maritime and Coastguard Agency und der Marine Accident Investigation Branch berieten das weitere Vorgehen. Die “Sea Breeze” wurde 2013 von der Northern Coasters/Gillie & Blair an die Camrose Shipping Ltd. auf den Marshall Islands verkauft und wird gemanagt von der Shipmar Co Ltd., Moskau. Der Frachter ist 87.7 Meter lang, 12.5 Meter breit, hat einen Tiefgang von 4,61 Metern und eine Tragfähigkeit von 3.015 Tonnen. Er wurde 1989 beim Damen Shipyard in Gorinchem als “Mindful” erbaut und lief von 1999 bis 2006 als “Christa K.”.
Quelle:Tim Schwabedissen



Streit um Versenkung dänischer Fähre
(10.03.14) Der Vizepräsident des Landtourismus I / S, Flemming Madsen , beschuldigte Beamte der Unehrlichkeit im Zusammenhang mit ihrer Verweigerung zu den Plänen, die alte Fähre „Ærøsund“, die derzeit in Svendborg aufliegt, in 19 Metern Wasser vor Fünen zu versenken. Die Begründung war, dass das Wrack der Umwelt Schaden zufügen könnte. Vertreter des Naturtourismus übergaben der Umweltschutzbehörde einen Bericht, nach dem eine Versenkung der Fähre keine wesentlichen Auswirkungen auf die Umwelt oder auch den Schiffsverkehr haben würde, da das Wrack außerhalb der Schifffahrtswege liegen soll. Die Tourismus I / S hofft nun, dass ein Treffen mit Umweltminister Kirsten Brosbøl das Projekt voranbringt .
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter zweimal auf einer Reise aufgelaufen
(10.03.14) Der unter Belize-Flagge laufende Frachter “Amgu“, der am Morgen des 8.3. auf der Fahrt von St. Petersburg nach Port Said auf Grund gelaufen war, konnte seine Reise nach Inspektionen in Brunsbüttel gegen 18 Uhr fortsetzen. Es handelte sich bereits um die zweite Havarie auf dieser Fahrt. Bereits am 27.2. war die „Amgu“ beim Verlassen von St. Petersburg nach einem Maschinenschaden aufgelaufen. Ein Schlepper hatte sie wieder flottgemacht und in den Hafen gezogen, wo sie untersucht wurde. Die „Amgu“, 5910 tdw (IMO-Nr.: 9113226), wurde 1997 erbaut und hat als Manager die Olivia Schifffahrtsgesellschaft in Haren (Ems).
Quelle:Tim Schwabedissen



Fischtransporter in höchster Not vor Strandung bewahrt
(10.03.14) Am Abend des 9.3. kam der norwegische Trawler "Fjellmøy" (IMO-Nr.: 9169263) dem ebenfalls norwegischen Fischtransporter "Langsund", 499 BRZ (IMO-Nr.: 9255995), in höchster Not zu Hilfe. Das Schiff hatte bei Hustadvika in Møre og Romsdal Maschinenausfall erlitten und trieb im Sturm mit hoher Geschwindigkeit auf die Küste zu. Er drohte bei Kobbeskjæret nahe Orta zu stranden, als der von See kommende Trawler aus Måløy um 23.30 Uhr eintraf. Zu der Zeit waren bereits ein Rettungsboot und andere Schiffe vor Ort, von denen eines, die "Havtind", vergebens versucht hatte, die „Langsund“ auf den Haken zu bekommen. Glücklicherweise gelang dies der Crew der „Fjellmøy“ bereits beim ersten Versuch, und das Schiff schleppte den Havaristen samt seiner vierköpfigen Crew am Morgen des 10.3. gemeinsam mit dem NSSR-Boot in üsdliche Richtung ab.
Quelle:Tim Schwabedissen



F#hre trieb im Langesund
(10.03.14) Am 9.3. gegen 22 Uhr erlitt die norwegische Fähre "Karlsøy", 659 BRZ (IMO-Nr.:7405948), beim Queren des Langesunds zwischen Ringvassøya und Reinøya Maschinenausfall. Der Havarist wurde von einer anderen Fähre, der "Stetind", 2018 BRZ (IMO-Nr.: 7633662), auf Position gehalten, bis weitere Hilfe eintraf. In dem Seegebiet herrschte Sturmwarnung, und als das Rettungsboot "Oscar Tybring IV" gegen 23 Uhr eintraf, wehte es mit 12-14 Metern pro Sekunde. Dennoch gelang es, die Fähre gegen Mitternacht in Richtung Ufer zu bugsieren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zwei Tote und sechs Vermisste nach Schiffbruch vor Cabo Peñas
(10.03.14) Am 10.3. sank der portugiesische Kutter “Santa Ana” eine halbe Meile vor Cabo Peñas (Asturias). Er war um 5.30 Uhr auf Felsen gelaufen und leck geschlagen. Der Skipper aus Muros (A Coruña) , wurde um 5.58 Uhr von einem anderen Kutter, der “Marescos” am frühen Morgen aus der See gezogen und ins in Gozon von einem Krankenwagen ins Hospital San Agustín, Avilés, gebracht. Zwei weitere Besatzungsmitglieder wurden von der “Salvamar Rigel” tot geborgen, sechs noch vermisst. Die Crew bestand aus fünf Galiziern, zwei Portugisen und zwei Indonesiern. Die Suchaktion durch das MRCC in Gijón dauerte an. Beteiligt war auch die “Salvamar Capella”, der Helikopter Helimer 203 und Taucher der Fene-Basis in A Coruña sowie zwei Patroullienboote der Zivilgarde und das Rote Kreuz.
Quelle:Tim Schwabedissen



Fähre kollidierte in Papeete mit Kai
(10.03.14) Am 7.3. gegen Mittag kollidierte die unter der Flagge von Französisch-Polynesien laufende Fähre "Aremiti Ferry 2", 4063 BRZ (IMO-Nr.: 9653824), von Moorea kommend mit dem Kai des Fähranlegers in Papeete und wurde beschädigt. Die Katamaranfähre "Aremiti 5" (IMO-Nr.: 9293387) übernahm den Dienst, während der Havarist seit dem 8.3. beim Shipyard South Pacific repariert wurde. Er hatte erhebliche Rumpfschäden oberhalb der Wasserlinie davon getragen. Nach der Ausführung der notwendigsten Ausbesserungen kehrte das Schiff am Nachmittag des 9.3. in den Fährdienst zurück.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sturm bringt Yachten bei Bermudas in Seenot
(10.03.14) Zwei Segler wurden am 8.3. von dem unter Panama-Flagge laufenden Kühlschiff "Crown Sapphire", 10519 BRZ (IMO-Nr.:9159115), von der 33 Fuß langen schwedischen Yacht "Bull" (MMSI-Nr.: 265668200) abgeborgen, die in rauer See etwa 100 Meilen südwestlich der Bermudas Wassereinbruch erlitten hatte. Die Yacht war von Florida nach St George's unterwegs, als die Segler um 15.45Uhr das EPIRB aktivierten. Die US Coastguard schickte eine Hercules C-130 mit Rettungsinseln. Die "Crown Sapphire" traf wenig später vor Ort ein, konnte aber wegen der hoch gehenden See kein Boot aussetzen. Die Crew der "Bull" wurde angewiesen, die eigene Rettungsinsel auszubringen, die dann längsseits des Frachters gezogen wurde. Hier konnten die Segler über ein Frachtnetz an Bord klettern.
Bermuda Radio hielt auch Funkkontakt mit der 53 Fuß langen Schweizeer Sloop “Ketupa”, die auf der Fahrt von Miami nachBermuda mit drei Mann an Bord Ruderausfall erlitten hatte. Es war unter Vorsegel in Richtung der Insel unterwegs und sollte dort am 10.3. eintreffen.
Eine 31 Fuß lange Mainship riss sich in in Hamilton los und trieb auf die Außenmole des Royal Hamilton Dinghy Club. D In der Hungry Bay aktivierte sich das EPIRB eines Bootes, da san seinen Moorings gesunken war. Ein weiteres trieb aufgegeben rund 170 Meilen nördlich von Bermuda.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weltumsegler zum zweiten Mal gescheitert
(10.03.14) Ein schottischer Segler, der auf einer Einhand-Weltumsegelung war, musste im Sturm von der chilenischen Marine gerettet werden. Andrew Halcrow stand westlich von Kap Horn, als der Mast seiner 32 Fuß langen Yacht „Elsi Arrub“ brach und die Maschine versagte. Das Boot trieb 240 Meilen westlich von Punta Arenas in der aufgewühlten See. Am 9.3. funkte der 54-jährige einen Notruf, woraufhin ein Hubschrauber der chilenischen Marine ihn von seinem Boot abbarg und nach Punta Arenas brachte. Halcrow war im November aus Falmouth, Cornwall, ausgelaufen. Bereits 2006 musste er wegen Magenproblemen südwestlich von Australien den Versuch einer Weltumsegelung aufgeben und wurde von einem Tanker an Bord genommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision in Bangladesh
(10.03.14) Die mit 800 Fahrgästen besetzten Fähre “Sundarban 7”, die nach Dhaka unterwegs war, kollidierte am Abend des 9.3. mit dem Frachter „Karnafuli 5“ auf dem Kirtankhola River von Barisal ausgelaufen. 30 Minuten später kam es um 21.20 Uhr zu dem Zusammenstoß bei Beltola Point. Vertreter der Bangladesh Inland Water Transport Authority (BIWTA) waren vor Ort. Die 11-köpfige Frachtercrew wurde gerettet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Eis hält gesunkenes Ausflugsschiff fest
(10.03.14) Seit dem Untergang im Eis am 17.2. liegt das Ausflugsschiff “Captain Larry Don“ auf dem Grund des Lake of the Ozarks in 10 Fuß Wassertiefe. Wahrscheinlich wurde der Rumpf durch Eis beschädigt, oder eine Wasserleitung brach durch Frost. Das historische Schiff sank übers Heck ab, bis es auf Grund saß. Der ungewöhnlich kalte Winter vereitelte bisher Bergungsarbeiten. Die High Performance Marine will die „Larry Don“ wieder zum schwimmen bringen. Die zuerst beauftragte Bergungsfirma zog sich wieder zurück, eine zweite ebenso, nun soll die erste, die Hart Diving and Salvage, wieder ins Spiel kommen. Sie soll mit einer Pumpe Wasser aus dem Rumpf schaffen, während eine zweite Luft eindrückt. Zusätzliche Schwimmhilfen am Heck sollen die Arbbeit unterstützen.
Quelle:Tim Schwabedissen



US-Fregatte wird nach Kreta zur Reparatur geschleppt
(10.03.14) Die nach ihrer Bodenberührung im Februar in Samsun liegende Fregatte USS “Taylor” wird nach Kreta geschleppt, wo Propeller und Welle in der Marinebasis in der Souda Bay binnen mehrerer Wochen ausgetauscht werden sollen. Danach soll der Einsatz in europäischen Gewässern und im mittleren Osten fortgesetzt werden. Am 7.3. nahm ein Schlepper das Schiff, das am 12.2. beim Versuch, in Samsun einzulaufen, havariert war und dort seither zur Untersuchung lag, auf den Haken. Kommandant Dennis Volpe war danach seines Postens entbunden worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Yusuf Cepnioglu gestrandet (Bild: Greek Coastguard)   Großbild klick!
In Wewelsfleth erbauter Containerfrachter vor Mykonos gestrandet
(08.03.14) Auf der Fahrt von Istanbul nach Bizerte erlitt der türkische Frachter "Yusuf Cepnioglu", 4984 BRZ (IMO-Nr.: 9119646), am 8.3. um 3.30 Uhr Wassereinbruch im Maschinenraum. Das 547-TEU-Schiff strandete anschließend auf Felsen nördlich von Mykonos. Die 14-köpfige Crew, alles Türken, musste das Schiff aufgeben. 11 wurden von der Coast Guard Syros gerettet, drei weitere mit einem Super Puma-Helikopter der USS „Bataan (LHD 5)“, die in der Nähe den Notruf aufgefangen hatte. Einige Besatzungsmitglieder wurden mit Anzeichen von Unterkühlung in Mykonos medizinisch betreut.
Der havarierte Frachter hatte 204 Container geladen, die teilweise umstürzten und über Bord gingen, als das Schiff in der Brandung mit dem Heck wegsackte und mit Backbordschlagseite teilweise sank. Eine geringe Ölmenge lief aus, die die Küstenwache mit Ölsperren einzugrenzen versuchte. "Os Elakt" der Coast Guard, ein Schlepper und drei weitere Hilfsschiffe kamen aus Piräus. Ein Ölbekämpfungsplan wurde in Kraft gesetzt, und ein Untersuchungsteam machte sich zur Strandungsstelle auf.
Wie es zu der Havarie kam, war noch unklar, die Rede war von einem nicht funktionierenden Leuchtfeuer in dem Gebiet. Es herrschten fünf Beaufort Wind. Die “Yusuf Cepnioglu” ist 116.29 Meter lang, 19.2 Meter breit, hat 7.05 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 6928 Tonnen. Manager ist die Furkan Denizcilik Sanayi in Istanbul. Der Frachter entstand 1995 auf der Hugo Peters Schiffswerft in Wewelsfleth als “Northsea Trader”. 1996 bis 1997 lief er “Texel Bay”, von 1999 bis 2000 als “Gracechurch Comet”, von 2010 bis 2010 als “MSC Krasnodar”.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerbarge wird gelöscht
(Bild: USCG)   Großbild klick!
Schlepper beginnt Containerbarge zu löschen
(08.03.14) Die Coast Guard überwachte am 8.3. die Brandbekämpfung auf der 730 fuß langen Containerbarge von Crowley rund 40 Meilen südöstlich von Freeport, Bahamas. Ein Schlepper mit Löschausrüstung war um 2:30 Uhr vor Ort eingetroffen und begann mit den Löscharbeiten. Ein weiterer Schlepper war unterwegs. Die Coast Guard schickte die "Robert Yered" zur weiteren Assistenz. Am 7.3. um 12.30 Uhr hatte das Command Center in Miami einen Notruf des Schleppers “Patriarch” aufgenommen, nachdem der Brand auf der von ihm gezogenen Barge ausgebrochen war.
Quelle:Tim Schwabedissen



Geborgener Schubverband kam nur 600 Meter weit
(08.03.14) Der unter ungarischer Flagge fahrende Schubverband Herso 1", 1380 ts (ENI-Nr..: 08648004), bestehend aus einem Schubschiff und zwei beladenen Schubleichtern, lief am 6.3. auf der Donau bei Flusskilometer 2265,6 am rechten Ufer wegen des fallenden Wasserstandes auf eine bekannte Untiefe und lag außerhalb der Fahrrinne im Kies fest. Der Verband war von Deggendorf kommend auf Talfahrt in Richtung Passau.
Nach der Havarie um 08.30 Uhr drehte sich der Verband zum rechten Flussufer hin. Er hatte 2.070 Tonnen Kohle geladen. Das Wasser- und Schifffahrtsamt, Außenbezirk Regensburg, war vor Ort. Eine Schifffahrtssperre erfolgte nicht. Für die Schifffahrt wurde an der Havariestelle ein Begegnungsverbot angeordnet. Beamte der Polizei Deggendorf haben die Unfallaufnahme übernommen.
Bereits am 06.03. war der gleiche Koppelverband bei Donau-Kilometer 2271 bei Mühlham, ebenfalls auf Grund gelaufen. Die Schifffahrt wurde danach für die Bergung insgesamt fünf Stunden gesperrt. Es wurde ermittelt, ob der slowakische Kapitän im Besitz eines gültigen Patentes für diesen Streckenabschnitt der Donau war. Die nächste Unfallstelle befand sich nur 600 Meter weiter in Richtung Passau.
Quelle:Tim Schwabedissen




Schubverband bei Biblis aufgelaufen
(08.03,.14) Am 7.3. lief ein unter niederländischer Flagge laufender Schubverband auf Talfahrt auf dem Rhein bei Gernsheim war aus ungeklärter Ursache auf Grund gelaufen. Versuche, ihn freizubekommen, scheiterten zunächst. Später bekamen Helfer den unweit des Kernkraftwerks Biblis aufgelaufenen Frachter wieder flott, nachdem 500 Tonnen Kies geleichtert worden waren.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff kollidierte mit Schleusensteg
(08.03.14) Bei der Passage der Schleuse Jochenstein in Untergriesbach kolliderte beim Einlaufen in die Schleuse ein Binnenschiff gegen den darüber verlaufenden Laufsteg. Der Schiffsführer hatte die Ladehöhe falsch berechnet. Der Steg und die Ladung wurden leicht beschädigt. Die Schleuse musste zur Funktionsüberprüfung für etwa 30 Minuten gesperrt werden. Zu einer wesentlichen Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs kam es nicht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zementtanker rammte Brücke
(08.03.14) Am 7.3. kollidierte der belgische Zementtanker "Aviso", 862 ts (EU-Nr.: 06002090), mit der Albert Schweitzer-Brücke in Alphen auf dem Rhein. Während die Brücke nur Schrammen davontrug, wurde das Ruderhaus des Tankers komplett abrasiert. Offenbar hatte der Schiffsführer die Durchfahrtshöhe falsch eingeschätzt. Der Tanker wurde am Kai unweit der Unfallstelle vertäut. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter lief in Böschung des Nord-Ostsee-Kanals
(08.03.14) Auf der Fahrt von St. Petersburg nach Port Said lief der unter Belize-Flagge registrierte Frachter "Amgu", 4015 BRZ (IMO-Nr.: 9113226), bei der Passage des Nord-Ostseekanals am 8.3. bei Dükerswisch/Hohenhörn in die Böschung. Um 7:35 Uhr kam das Schiff aus eigener Kraft wieder frei und machte um 9.30 an den Bahnhofsdalben in Brunsbüttel zur weiteren Untersuchung fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Jade machte sich selbstständig
(08.03.14) Die Bergung des Binnenschiffs "Jade" in Blankenese wurde wieder verschoben. Am 7.3. hatte sie sich auf der Elbe selbstständig gemacht. Bei auflaufender Flut trieb das 80 Meter lange Binnenschiff auf und driftete rund 30 Meter am Ufer entlang, ehe es dann von einem Bergungsschiff gestoppt werden konnte. Durch die Bewegung brachen aber Schweißnähte an der Leckstelle wieder auf. Am 8.3. wurde das Schweißen fortgesetzt werden. Auf keinen Fall sollte die „Jade“ beim Abschleppen zerbrechen, wenn es zur Jöhnk-Wert nach Harburg geht. Derweil verließ der Kollisionsgegner, die “Wilson Fedje” (IMO-Nr.: 9491757), den Hamburger Reiherstieg am 7.3. um 19 Uhr mit Kurs Heroya.
Quelle:Tim Schwabedissen



Neues Unglück bei indischer Marine
(08.03.14) Die indische Marine wurde von einem weiteren Unglück getroffen: Durch ein Gasleck auf einem Zerstörer der“Kolkata”-Klasse bei der Mazagaon Dock Limited (MDL) in Mumbai kam ein Offizier ums Leben, weitere Männer kamen ins Krankenhaus. Auf dem Schiff mit der Baunummer 701 wurde Karbondioxid freigesetzt, als die Maschine erprobt wurde. Erst vor einer Woche waren bei einem Brand auf dem U-Boot “Sindhuratna” vor Mumbai zwei Offiziere ums Leben gekommen und sieben Mann verletzt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Sechs Verletzte bei Explosion in Bredco
(08.03.14) Sechs Crewmitglieder der “Adventure” wurden bei einer Explosion im Hafen von Bredco in Bacolod City am Morgen des 7.3. verletzt. Das Unglück auf dem mit Baustoffen aus Manila beladenen Schiffes ereignete sich gegen 10 Uhr. Sechs Mann erlitten Brandverletzungen zweiten und dritten Grades und kamen ins Corazon Locsin Montelibano Memorial Regional Hospital. Sie waren mit Schweißarbeiten an einem Tank beschäftigt gewesen. Die Coast Guard und Philippine National Police (PNP) eilten zur Unglücksstelle.
Quelle:Tim Schwabedissen



Küstenfrachter vor Phuket gesunken
(08.03.14) Die Marine Police in Phuket wurde am 7.3. gegen 16 Uhr alarmiert, weil ein Feuer auf einem Schiff nahe der Phang Nga Bay gemeldet worden war. Das Patroullienboot “No 814” eilte herbei und fand den 23,5 Meter langen Frachter “Thanaporn” in hellen Flammen stehend vor. Das Schiff verkehrte zwischen Ranong und Satun und war in Phuket beheimatet. Es war um 14.30 Uhr mit Altpapier, Stahl und Kunststoffflaschen von Koh Yao nach Bang Rong ausgelaufen und stand wegen seiner Holzbauweise schnell in Vollbrand. Die fünfköpfige Crew sprang über Bord und wurde von einem passierenden Boot gerettet. Der Brand war in Papierstapeln hinter dem Ruderhaus entstanden, Löschversuche scheiterten. Die Marine Police versuchte noch, das Schiff zu löschen und zu retten, doch es brannte herunter und sank um 17.30 Uhr auf tiefem Wasser.
Quelle:Tim Schwabedissen



Tanker rammte Brücke auf Piscataqua River
(08.03.14) Am 7.3. um 5:15 Uhr kollidierte der 600 Fuß lange, maltesische Tanker “Seapride” mit einer Pier der Memorial Bridge zwischen Portsmouth, New Hampshire und Kittery, Maine. Das Schiff lief seewärts auf dem Piscataqua River, deren Fendersystem den Aufprall von deren Backbordseite auffing. Die Hubbrücke blieb in Betrieb. Der Tanker setzte die Reise nach Portland, Maine, nach Kontaktaufnahme mit der Coast Guard fort. Ein 16 Fuß langer Fender wurde dann von der New Hampshire Marine Patrol auf dem Flussgrund entdeckt. Er sollte vom New Hampshire Department of Transportation am 8.3. geborgen werden. Der Produktentanker “Seapride”, 50908 tdw (IMO-Nr.: 9629562), wurde 2013 erbaut und hat als Manager das griechische Thenamaris Ships Management.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf Tanker vor Mumbai
(08.03.14) Der unter Panama-Flagge laufende Tanker “Alihuras”, 5257 BRZ (IMO-Nr.: 9118903) geriet am 4.3. vor Mumbai Feuer. Ein maledivisches Besatzungsmitglied des Schiffes, das 1995 erbaut wurde und eine Länge von 121.0 Metern sowie eine Breite von 17 Metern hat, wurde mit Brandverletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Treibgut der Svendborg Maersk wird weiter angetrieben
(08.03.14) Die Dorset Waste Partnership (DWP) koordinierte die Räumung von Treibgut der "Svendborg Maersk" an der Küste von Dorset. Zigaretten, Tiernahrung, Tea und Fetakäse sowie Oliven wurden zwischen West Bexington und Hengistbury Head angetrieben. Die Maritime and Coastguard Agency (MCA) hat einen vierten Container vor Start Point in Devon entdeckt, dessen Inhalt unbekannt war. Eine Containertür trieb am 4.3. in Bournemouth an.
Das DWP war am Chesil Beach tätig und sammelte zwischen 8 und 10 Tonnen Treibgut ein und entsorgte es. Das Lulworth Estate Rangerteam sammelte bei Durdle Door und Man O’ Zigarettenpackungen und anderes Treibgut ein. Das Bournemouth Borough Council’s Seafront Team war am 4.3. im Einsatz. Beteiligt an den Arbeiten waren auch HM Revenue & Customs, die UK Border Force, die Versicherer von Maersk, die Environment Agency, Natural England und örtliche Einrichtungen sowie das Dorset Coast Forum.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper beginnt Containerbarge zu löschen
(08.03.14) 1,300 Tonnen Flugasche und 10 Tonnen Diesel trieben über 40 Tage nahe Kumirmari auf dem Fluss Sarsha in den Sunderbans, nachdem am 23.1. um acht Uhr die “Haj Kaesh” auf dem Weg von Kidderpore nach Bangladesh bei Kumirmari's Bhanganghat aufgelaufen und leckgeschlagen war. Die Crew warf die Ladung ins Wasser, um ein Sinken zu vermeiden. Als der Ortsführer von Kumirmari dies bemerkte, protestierte er, und die Arbeit wurde eingestellt. Das Schiff befand sich weiter an der Unglücksstelle. Der Kapitän gab an, die Inland Waterways Department of India informiert zu haben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter im Holy Loch vollgelaufen
(08.03.14). Am 7.3. um 15.25 Uhr alarmierte die Belfast Coastguard das RNLI-Boot aus Helensburgh, nachdem ein 12 Meter langer Kutter im Holy Loch aufgelaufen war. Er war bereits am Vorabend havariert, und die zwei Besatzungsmitglieder hatten versucht, es mit der Flut wieder flottzumachen. Das Schiff lag 10 Meter vor dem Strand. Es richtete sich aber nicht auf, und da das Deck mit auflaufendem Wasser unter Wasser geriet, war die Lenzhilfe der RNLI ineffektiv. Die beiden Fischer wurden an Land gebracht, und der Einsatz wurde um 17.50 Uhr beendet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ochakov - 707 (Bild: Verteidigungsministerium Ukraine)   Großbild klick!
Russischer Kreuzer endet als Blockschiff
(07.03.14) Nach der Versenkung des russischen Lenkwaffenkreuzers „Ochakov - 707“, 8900 ts, auf der Krim ist ukrainischen Marineschiffen im nahe gelegenen Novoozerne der Zugang zum Schwarzen Meer versperrt. Ein russischer Frachter hatte das ausgemusterte Schiff am 5.3. zum Donuzlav-See, der kanalartig ins Schwarze Meer führt, gezogen, wo es am 6.3. auf neun bis 11 Metern Wassertiefe versenkt wurde.
Das Wrack legte sich auf die Backbordseite und ragte seither noch halb aus dem Wasser. Die Bergung wird kostspielig und zeitaufwändig werden. Zuvor hatte Admiral Alexander Vitko, Kommandeur der russischen Schwarzmeerflotte, die ukrainische Basis besucht und vorgeschlagen, dass die dortigen Einheiten Teil der Schwarzmeerflotte werden. Als ihm das von den ukrainischen Offizieren abgeschlagen wurde, verließ Vitko aufgebracht die Basis und ließ die Bucht von zehn russischen Kriegsschiffen versperren, darunter auch der Lenkraketenkreuzer „Moskwa“, ehe die „Ochakov“ als Blockschiff vor den Augen der ukrainischen Militärs vor Myrnyi zum Sinken gebracht wurde. Sie wurde durch Öffnen der Bodenventile geflutet und zusätzlich eine Sprengung durchgeführt.
Die „Ochakov“ gehörte zur Kara-Klasse und wurde am 25.12.1969 beim 61 Kommunar Shipyard at Nikolayev (Mykolaiv) auf Kiel gelegt. Der Stapellauf erfolgte am 30.4.1971, die Indienststellung am 4.11.1973. Bis 1991 war sie für die Sowjetflotte und danach für die russische Marine im Dienst. 2000 wurde sie zu Modernisierungen aufgelegt, doch 2006 wurden alle Arbeiten an Bord gestoppt und das Schiff 2008 von Sevmorzavod weggeschleppt. Am 20.8.2011 wurde die Flagge niedergeholt und in Sevastopol das Abwracken vorbereitet. Das Schiff hat eine Länge von 173.4 Metern, eine Breite von 18,5 Metern und einen Tiefgang von 5,4 Metern. Es vermochte 32 Knoten zu laufen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schade3n Am Kei
(Bild: Willi Thiel)   Großbild klick!
Geistesgegenwärtiges Handeln verhinderte Schlimmeres in Brunsbüttel – Neuauflage der Havarie nur zwei Tage später
(07.03.14) Die Ursache der Kollision des mit Gas beladenen maltesischen Produktentankers „Ginaldag“, 13815 BRZ (IMO-Nr.: 9194000), mit der Brunsbütteler Schleuse am 5.3. war auf einen technischen Fehler zurückzuführen. Durch einen Ausfall der Schubumkehr reagierte die Maschine der „Ginaldag“ nicht auf den Befehl „voll zurück“, sondern wurde stattdessen sogar die Vorausfahrt beschleunigt.
Dadurch rammte der Tanker erst die Süd- und Mittelmauer der Schleusenkammer und wurde dabei am Backbordvorschiff beschädigt, bevor er in das Heck der vor ihm liegenden „Arklow Muse“, 9682 BRZ (IMO-Nr.: 9509487), lief. Der in Ballast laufende Frachter wurde dadurch in Richtung des kanalseitigen Schleusentors geschoben. Nur durch schnelles Reagieren der Besatzung und des Schleusenpersonals konnte größeres Ungemach abgewendet werden.
Die Maschine wurde auf „voll zurück“ gelegt, eine Notankerung mit beiden Ankern durchgeführt und das Schiff schnell mit weiteren Moorings festgemacht. So konnte verhindert werden, dass das Schleusentor gerammt und möglicherweise schwer beschädigt wurde. Die „Arklow Muse“ konnte nur zwei Meter von dem Schleusentor entfernt aufgestoppt werden. Sie durfte in der Nacht die Fahrt fortsetzen und wurde in Kiel von Gutachtern besichtigt werden.
Neben Einbeulungen am backbordseitigen Heck war vor allem die Halterung des Freifallrettungsbootes zerstört und dieses selbst unbrauchbar gemacht worden. Deshalb wird der Frachter vor einer Weiterfahrgenehmigung wohl in einer Kieler Werft repariert werden müssen. Die „Ginaldag“ verließ den Ölhafen in Ostermoor am 6.3. um 21.15 Uhr und machte sich durch den Nord-Ostsee-Kanal nach Danzig auf und erreichte nach störungsfreiem Transit des Nord-Ostsee-Kanals am 7.3. gegen fünf Uhr früh die Gewässer der Kieler Bucht.
Währenddessen kam es am 7.3. um 8:55 Uhr zu einer Neuauflage in Brunsbüttel: Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter "Mito Strait", 9910 BRZ (IMO-Nr.: 9319571), der gegen ein Uhr in Hamburg abgelegt hatte, rammte beim Versuch, auf dem Weg nach Kopenhagen in den Nord-Ostsee-Kanal einzulaufen, wiederum die Mittelmauer der neuen Südschleuse in Brunsbüttel. Er traf das Bauwerk fast exakt an der Stelle, an der der Bug der „Ginaldag“ deutliche Spuren im Mauerwerk und auf dem Kai hinterlassen hatte. Hier waren Poller teilweise bis zu 20 Zentimentern verschoben worden und mussten ersetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ebbe setzte Kutter matt
(07.03.14) Der englische Kutter „June Rose – PL 4“ kam am 3.3. in Peel fest, als er versuchte, aus dem Hafen auszulaufen, das Wasser jedoch bereits zu weit abgelaufen war. Der Kutter hatte Bunkeröl aufgenommen und wollte dann wieder in See stechen, doch in der Hafeneinfahrt endete die Fahrt. Das Schiff fiel die nächsten Stunden weitgehend trocken, bis die nächste Flut ein Fortkommen erlaubte.
Quelle:Tim Schwabedissen



Jade wurde Attraktion am Elbstrand – Ermittlungen gegen Wilson Fedje-Schiffsführung
(07.03.14) Gegen den Lotsen und Kapitän des unter Barbados-Flagge laufenden Frachters "Wilson Fedje", 3561 BRZ (IMO-Nr.: 9491757), wurde am 6.3. ein Strafverfahren eingeleitet worden. Nach den Ermittlungen der Wasserschutzpolizei war die Kollision mit dem deutschen Binnenschiff „Jade“ 1408 ts (EU-Nr.: 04012840), auf der Elbe wahrscheinlich auf menschliches Versagen zurückzuführen. Nach ersten Ermittlungen deutete vieles darauf hin, dass die "Wilson Fedje" zu weit im nördlichen Fahrwasser gelaufen war. Nun wurde wegen des Verdachts der Gefährdung des Schiffsverkehrs ermittelt.
Der Kapitän musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Hamburg eine Sicherheitsleistung von rund 8000 Euro bezahlen. Während es im Tagesverlauf noch hieß, die „Wilson Fedje“ solle am Abend zum norwegischen Hafen Herøya auslaufen, verholte sie statt dessen um 18.30 Uhr nur zu Hagel im Reiherstieg.
Die bei Blankenese auf dem Strand sitzende „Jade“ entwickelte sich bei frühlingshaftem Wetter unterdessen zu einer Attraktion für Schaulustige. Ein Baggerschiff begann damit, die 1000 Tonnen Sojaschrot zu leichtern und abzutransportieren. Über das gewaltige Leck wurde eine Stahlplatte gezogen, mit der es so weit abgedichtet werden sollte, dass die "Jade" am 7.3. mit einem Schlepper zur Jöhnk-Werft in Hamburg-Harburg gezogen werden könnte. Dort soll der Frachter repariert werden. Die Reederei rechnete mit einem Schaden von mindestens 500000 Euro.
Quelle:Tim Schwabedissen




Feuer auf Tanker bei Yenikapi
(07.03.14) Am 6.3. brach um 11.50 Uh ein Feuer im Maschinenraum des türkischen Tankers "Yakamoz 5", 498 BRZ (IMO-Nr.: 5055323),&xnbsp;aus, der auf der Reede von Yenikapi nahe Istanbul im Marmara-Meer ankerte. Es kam zu starker Rauchentwicklung. Die Rettungsboote "Kiyi Emniyeti 4" und "Kiyi Emnieti 5" sowie die mit Löscheinrichtungen ausgestatteten türkischen Schlepper "Kurtama 6" und "Kurtama 7" wurden zu dem Havaristen entsandt. Die sechsköpfige Crew wurde von Bord geholt, einer hatte leichte Verletzungen. Es gelang dann, den Brand auf dem mit 240 Tonnen Diesel und 145 Tonnen sonstigen Kraftstoffs bebunkerten Schiff unter Kontrolle zu bekommen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Einlaufmanöver mit Folgen
(07.03.14) Ein Auslaufverbot, hohe Sicherheitsleistungen und ein nicht unerheblicher Sachschaden waren am 6.3. in Brake die Folgen des Versuchs, das unter polnischer Flagge fahrende Binnenschiff "Berolina", 710 ts (EU-Nr.: 8348095), am frühen Morgen achteraus an den Kai zu bringen.
Der Schiffsführer unterschätzte offenbar die auf der Unterweser herrschende Strömung, fuhr bei Nebel in die falsche Richtung und kollidierte mit dem bereits festgemachten deutschen Binnenschiff „Oldenburg“, 1085 ts (EU-Nr.: 05306080). Dieses wurde im Bereich des Bugankers getroffen, es entstanden eine Beule und Schrammen.W ährend des folgenden Wendemanövers geriet er dann mehrfach an die Pier. Bei der erneuten Passage des von ihm vorher beschädigten Binnenschiffes kollidierte er ein weiteres Mal mit der Pier. Die alarmierten Beamten der Wasserschutzpolizei Brake kontrollierten das Schiff und seine Crew und führten einen Atemalkoholtest durch.
Dabei stellten sie fest, dass die Irrfahrt alkoholbedingte Ursachen hatte: Beim Schiffsführer wurde ein Wert von 0,98 Promille gemessen, bei seinem Decksmann ein Wert von 0,95 Promille. Da die Wasserschutzpolizisten zudem noch feststellten, dass im Maschinenraum Altöl in Eimern lagerte, wurde gegen den Schiffsführer eine Sicherheitsleistung von 1.130 Euro und gegen den Matrosen eine in Höhe von 630 Euro festgesetzt.
Das Schiff wurde dann auch nicht, wie geplant, beladen, sondern die Reederei entband den Schiffsführer noch während der Unfallaufnahme von seinen Aufgaben. Die Beamten leiteten gegen den 59-Jährigen ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs sowie unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen ein. Gleichzeitig stellten sie das Patent des Schiffsführers sicher und sprachen ein Auslaufverbot für das Schiff aus.
Quelle:Tim Schwabedissen



Binnenschiff auf Rhein auf Grund getrieben
(07.03.14) Das deutsche Binnenschiff „Senator“, 1541 ts (EU-Nr.: 04011650), lief am Morgen des 7.3. auf dem Rhein bei Leverkusen-Hitdorf auf Grund. Das mit Erz beladene Schiff, das in Würzburg beheimatet ist, hatte über Nacht am Ufer geankert. Durch die Strömung oder den Sog vorbeifahrender Schiffe löste sich der Anker gegen sieben Uhr, und es trieb ab. Zwischen dem Fähranleger und der Rheinbrücke kam es fest. Das Binnenschiff "Ursel" schleppte die "Senator" wieder frei. Um 10.30 Uhr war der Einsatz der Polizei Duisburg vor Ort beendet. Das Schiff wurde nicht beschädigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schubverband auf Rhein aufgelaufen
(07.03.14) Ein niederländischer Schubverband ist am 6.3. auf dem Rhein bei Gernsheim im Landkreis Groß-Gerau auf Grund gelaufen. Die Versuche, den Schubverband am Abend wieder flottzumachen, scheiterten zunächst. Er sollte im Laufe des 7.3. geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Der Kleine half dem Großen
(07.03.14) Am 5.3. gegen Mittag wurde die KNRM Den Helder alarmiert, weil der holländische Trawler "Celeste Karlijn", 73 BRZ (MMSI-Nr.: 244358000), bei Tonne T2 auf Grund gelaufen war. Wenig später verständigte die Küstenwache auch die Retter der Callantsoog-Station, weil der Havarist auf so flachem Wasser saß, dass die „Joke Dijkstra“ aus Den Helder nicht an ihn herankam. Dies gelang aber dem flach gehenden Atlantic 75-Boot "Koen Oberman" der Callantsooger Station. Sie fuhr eine Schlepptrosse von der "Joke Dijkstra" zum Havaristen aus. Dieser konnte wenig später von dem größeren Boot dann wieder flottgemacht werden. Während die "Koen Obermann" und "Joke Dijkstra" zu ihren Stationen zurückkehrten, setzte der Trawler seine Fahrt fort und lief erst am 7.3. um 7.50 Uhr in seinen Heimathafen Den Oever ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerbarge brennt vor Nassau
(07.03.14) Die Coastguard Miami koordinierte die Feuerlöscharbeiten an einer unbemannten, 730 Fuß langen Crowley-Containerbarge, die am 6.3. rund 86 Meilen nordöstlich von Nassau, Bahamas, in Brand geraten war. Das Command Center hatte gegen 12.30 Uhr von dem 1976 erbauten US-Schlepper "Patriarch", 538 BRZ (IMO-Nr.: 7726524), der mit der Barge am Haken am 5.3. kurz nach Mitternacht von Jacksonville nach San Juan ausgelaufen war, eine Notmeldung aufgefangen. Die siebenköpfige Schleppercrew war nicht gefährdet. Sie hielt mit dem brennenden Anhang Kurs auf Nassau, um dichter an Einsatzfahrzeuge mit Löschausrüstung heranzukommen. Das Patroullienboot "Robert Yered" sowie eine HC-144A Ocean Sentry der Coast Guard Air Station Miami wurden zu dem Schleppzug abkommandiert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Zementfrachter mit Maschinenschaden abgeschleppt
(07.03.14) Am 6.3. wurde der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Zementcarrier “Quant Cement II”, 5036 BRZ (IMO-Nr.: 7229760), von dem Schlepper “Boka Bay” nach einem Maschinenschaden zur ASY Bijela Boka Bay in Montenegro geschleppt. Das 123 Meter lange Schiff sollte dort repariert werden. Es wurde 1973 bei der Lürssen-Werft in Bardenfleth als “Falknes” erbaut und läuft derzeit für die Quant Marine in Athen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Untersuchungen an deutschem U-Bootwrack abgeschlossen
(07.03.14) Die letzte von drei Untersuchungen des Wracks von „U 864“ vor Fedje wurde jetzt abgeschlossen. In den kommenden Wochen werden alle gesammelten Daten gründlich analysiert und im Zusammenhang mit früheren Studien und Berichte ausgewertet. Im Mai 2012 erhielt die Küstenwache von der norwegischen Regierung den Auftrag, Optionen für den Umgang mit der Quecksilberladung zu entwickeln, sodass diese nicht in die Nahrungskette gelangen konnte. Möglich wären die Entfernung von Quecksilber und das Abdecken der Wracks und des Meeresbodens mit sauberem Boden oder eine Einkapselung der Quecksilberladung. Der Bericht der Küstenwache wird dann an die Regierung und das Parlament gehen und dort weiter diskutiert werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



HEBO Maritiemservice soll Maria bergen
(07.03.14) Das Wachschiff „Maria“, das im Oktober 2012 rund 40 Kilometer vor Den Helder sank, soll in den kommenden Tagen geborgen werden. Die Vorbereitungen zu der Operation liefen am 6.3. an. Die Bergungsfirma HEBO Maritiemservice hatte den Winter über abwarten müssen, doch nun soll ein Wetterfenster in den kommenden vier Tagen genutzt werden, das Wrack zu heben und nach IJmuiden zu schleppen. Die „Maria“ war am 7.10.2012 nach einer Kollision mit einem Kutter aus Texel gesunken, drei der vier Mann Besatzung kamen ums Leben.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erosion legte fast 100-jähriges Wrack frei
(07.03.14) Es ist ein seltener Anblick, der sich in diesen Tagen bei Le Touquet in Pas-de- Calais bietet. Am Strand wurde in dieser Woche das Wrack der SS „Sokotra“, die vor 100 Jahren sank, freigespült. Die Reste des Schiffes wurden vor dem Novotel Le Touquet sichtbar. Das 137 Meter lange Schiff strandete in der Nacht zum 26.11.1915 dort. Es war 1897 in Newcastle erbaut worden und war auf seiner letzten Reise von Brisbane mit Leder, Wolle und Weizen beladen nach London unterwegs. Wegen der Gefahr durch U-Boote suchte er den Schutz der Küstenbatterien, kam dabei aber zu dicht unter die Küste und lief auf. Seitdem wird das Schiff immer mal wieder durch Stranderosion vorübergehend freigelegt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Protecteur im Schutz amerikanischen Hafens angekommen
(07.03.14) Am Morgen des 6.3. erreichte der kanadische Flottentanker HMCS „Protecteur“ den Flottenstützpunkt Pearl Harbor, rund eine Woche, nachdem der Großbrand im Maschinenraum ihn manövrierunfähig gemacht hatte. Seither wurde das Schiff fast 700 Kilometer weit von der Position nordöstlich von Hawaii zu dem US-Hafen geschleppt. Er machte an der Joint Base Pearl Harbor-Hickam, wo Familienangehörige und Marinepersonal es willkommen hießen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kapitalismuskritischer Bootsneuling versenkt Schlepper
(07.03.14) Am 23.1. sank der Schlepper “Tilly”, 150 BRZ, zwei Meilen vor Fort Zachary im Taylor State Park auf dem Weg zu einer Mooring vor Fleming Key. Der Eigner hatte das 81 Fuß lange Schiff erst im Januar für 8,000 Dollar erworben. Stephen Freer, 66, wollte die „Tilly“ nach Kuba bringen, hatte zuvor aber noch nie ein derartiges Schiff besessen. Es wurde zunächst in die Stock Island Village Marina geschleppt, wo für den 25.1. ein Slipplatz reserviert war. Doch dort war eine Motoryacht und kein antriebsloser Schlepper erwartet worden, und vor Ort begann der Skipper um Geld zu betteln. Die „Tilly“ sollte die Marina verlassen.
Am 21.2. wurde das Schiff aus dem Hafen geschleppt. Zwei Tage darauf lag es in 35 Fuß Wassertiefe auf Grund. Wie es letztlich dazu kam, dazu gibt es widerstreitende Ansichten. Am 21.2. wurde die Coast Guard Key West informiert, dass die „Tilly“ vor Anker treibe. Am 23.2. meldete ein Schiff, dass es fast mit dem nicht korrekt beleuchteten Schiff kollidiert sei. Daraufhin wurde Freer aufgefordert, das Schiff sicher außerhalb des Fahrwassers vor Anker zu legen. Ein Team der Florida Keys National Marine Sanctuary betauchte das Schiff am 3.3.
Es verlor geringe Ölmengen. Nun muss das Wrack durch die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission offiziell als solches deklariert werden. Dann können Coast Guard und Monroe County einen Bergungsplan entwickeln. Die Hebung wird mehrere hunderttausend Dollar kosten, Geld, das der Steuerzahler aufbringen muss. Freer sagte, er sei ein Opfer des verrotteten, bösen Geldsystems.
Quelle:Tim Schwabedissen



Lake Michigan-Veteran bleibt bis zur Eissschmelze auf Grund
(07.03.14) Die US Coastguard überwacht täglich das auf dem Lake Michigan liegende Wrack des 25-Tonnen-Schleppers „Wilhelm Baum“. Das Schiff war am 13.2. in South Haven auf dem Black River gesunken. Skipper Jim Bradley“ hatte das 91 Jahre alte Fahrzeug vor 40 Jahren erworben. 30 Jahre lang hatte es der Coast Guard Auxiliary, gedient und fast 1500 Menschen auf dem Lake Michigan Hilfe geleistet. In den letzten 10 Jahren wurde es zur Wrackforschung eingesetzt und mit Side-Scan Sonar, einem ROV und anderem ausgerüstet.
Es lag am Michigan Maritime Museum, als es selbst zum Wrack wurde. Am Unglückstag hatte Bradley noch um acht Uhr Eis und Schnee um den Rumpf entfernt, und um 13 Uhr lag das 50 Fuß lange Schiff auf Grund. Bis zum Frühjahr wird der Anblick des aus dem Wasser ragenden Schornstein und Masts erhalten bleiben, denn erst wenn das Eis geschmolzen ist, kann die „Wilhelm Baum“ gehoben werden. Einige Forschungsausrüstung, so hofft der Eigner, ist reparabel, doch der Veteran selbst wird wohl ein Totalverlust sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rena-Aufbau 35 Meter tief abgelegt
(07.03.14) Am 7.3. lag die 350 Tonnen schwere Brücke der "Rena" nahe Motiti Island auf dem Meeresgrund, während die Berger die Hebeeinrichtungen für einen neuen Bergungsversuch ausrichteten. Die Sektion war unter Wasser zur Ostseite der Insel geschleppt worden und dort von dem Geschirr der Kranbarge "RMG 500" gelöst, das sie vom Wrack auf dem Astrolabe Reef gelöst hatte. Die Resolve Salvage and Fire wollte es dann auf die begleitende Deckbarge "RMG 1000" heben,, doch die Ketten, an denen sie gehalten wurde, verrutschten während der Operation, sodass es nicht gelang, die Barge darunter zu bekommen. Nun lag der Block 35 Meter tief auf Grund, während der nächste Versuch vorbereitet wurde.
Quelle:Tim Schwabedissen



Wrack in Santa Barbara geräumt
(07.03.14) Am East Beach in Santa Barbara kam es während der Bergungsoperation für die im Sturm beschädigte „Walkabout“ aus Santa Barbara zu einem Ölleck. Volleyballspieler in der Nähe hatten den Geruch bemerkt und die Santa Barbara City Fire sowie die Coast Guard alarmiert. Die Big B's Boat Disposal untersuchte die Lage und stellte fest, dass eine kleine Menge Diesel auslief. Ein Sandwall wurde aufgebaut, um die Arbeiter vor der Brandung zu schützen. Dann wurde die Bergung fortgesetzt und das Schiff stückweise abgeräumt. Danach sollte der Sand gereinigt werden. Die Yacht "Walkabout" lag teilweise unter dem Sand begraben und war aufgebrochen. Deshalb waren die Räumungsarbeiten schwierige Handarbeit. Die Arbeiter waren zum Teil im Wasser tätig, um lose Trümmer aufzunehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiff vor Phuket in Flammen
(07.03.14) In Phuket geriet am 7.3. ein wie eine Passagierfähre anmutendes Schiff vor der Ostküste von Ao Po bei Koh Naka Yai. in Brand. Es stand auf voller Länge in Flammen. Ein Speedboot hatte die Marine Police über einen nahe der Insel brennenden Frachter informiert. Daraufhin wurde ein Patroullienboot in Marsch gesetzt, dessen Crew schon von weitem den dichten Qualm, der über dem Wrack aufstieg, sehen konnte. Zeugen sahen auch Menschen, die sich im Wasser an Trümmerteile klammerten. Dies wurde offiziell bislang nicht bestätigt.
Quelle:Tim Schwabedissen



“Jade” (Bild: Michael Scheel_Wedel)   Großbild klick!
Binnenschiff sinkend beim Alten Schweden auf Grund gesetzt
(06.05.14) Am Morgen des 5.3. kollidierte in dichtem Nebel das deutsche Binnenschiff “Jade”, 1408 ts (EU-Nr.: 04012840), mit dem unter Barbados-Flagge laufenden Frachter “Wilson Fedje”, 3561 BRZ (IMO-Nr.: 9491757) auf der Elbe vor Othmarschen/Nienstedten.
Die „Jade“ war mit 1000 Tonnen Sojaschrot beladen von der Ölmühle im Hamburger Hafen nach Beidenfleeth an der Stör unterwegs, als sie von der unbeladenen „Wilson Fedje“, die am 4.3. gegen zwei Uhr aus dem Werwehafen in Rotterdam ausgelaufen war und unter Lotsenberatung stand, zwischen Blankenese und der Lotsenhauses Seemannshöft an Backbordseite mittschiffs gerammt wurde. Die elbabwärts laufende „Jade“ hatte sich direkt auf den Entgegenkommer zubewegt, bis der 65-jährige polnische Schiffsführer in einem Manöver des letzten Augenblicks mit Hart-Steuerbord-Ruder versuchte, die Kollision abzuwenden.
Doch es war zu spät, der Laderaum der „Jade“ wurde von dem Bug der „Wilson Fedje“ in voller Höhe bis zum Lukendeckel aufgerissen, Wasser brach ein.
Jade (Bild: Michael Scheel_Wedel)   Großbild klick!
Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich das Binnenschiff einmal herum. Eigentlich wäre das Schiff dem Untergang geweiht gewesen, doch es gelang dem geistesgegenwärtigen Schiffsführer, es mit dem Drall, den es bei der Kollision gen Elbufer erhalten hatte, an der Nordseite des Flusses bei Teufelsbrück auf Grund zu setzen und so den drohenden Untergang noch abzuwenden. Direkt bei dem Findling "Alter Schwede" gelang es, die „Jade“ parallel zum Ufer aufzusetzen.
Teile der Ladung rutschten danach aus dem gewaltigen Loch im Rumpf ins Wasser und auf den Strand. Die Feuerwehr war mit Tauchern vor Ort, Ölbekämpfungsteams und die Polizei waren ebenfalls im Einsatz. Die „Jade“ wurde vorsorglich mit einem Ölschlängel umgeben, doch lief kein Kraftstoff aus. Auch Menschen kamen nicht zu Schaden. Mit ablaufendem Wasser fiel das Binnenschiff auf dem Strand komplett trocken. Die „Wilson Fedje“ hatte nur Schrammen davon getragen und konnte ihre Fahrt fortsetzen. Sie machte gegen acht Uhr am Kalikai auf der Rethe fest.
Hier wurde sie bis zum Abschluss der Untersuchungen mit einem Fahrverbot belegt. Die Polizei stellte bislang keine technischen Mängel fest, allerdings gingen die Ermittler Hinweisen nach, wonach die "Wilson Fedje" von ihrem Kurs abgekommen sein könnte. Das Schiff befand zunächst im südlichen Fahrwasser der Norderelbe und könnte dann in Richtung der "Jade" nordwärts vom Kurs abgekommen sein.
Die Wasserschutzpolizei sicherte Radarbilder und Funkaufzeichnungen, die noch ausgewertet werden mussten. Als sich der Nebel lichtete, präsentierte sich die “Jade” hoch und trocken wie ein gestrandeter Wal auf dem Elbstrand unterhalb des Hindenburgparks. Zahlreiche Schaulustige hatten sich versammelt. Die Polizei hat das Schiff weiträumig abgesperrt. Aus dem über einen Meter breiten Spalt quoll das meterhoch im Laderaum aufgetürmte Sojaschrot heraus.
Die Reederei BKS Binnenschifffahrtskontor Sommerfeld in Buxtehude die die Eignerin der "Jade" ist, plante, das Sojaschrot so schnell wie möglich auf ein anderes Schiff umzuladen. Dann sollte das Loch in der Bordwand abgedichtet und der Havarist zur Reparatur in ein Dock gebracht werden. Am Machmittag reparierten Elektriker zunächst die Steuerung der Lukendeckel, die bei der Kollision beschädigt worden war, sodass sie nicht mehr geschlossen werden konnten. Wie lange die anderen vorbereitenden Reparaturen andauern würden, war noch nicht absehbar.
Die in Bridgetown beheimatete “Wilson Fedje” ist 89.95 Meter lang, 15 Meter breit, hat fünf Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von 4.501 Tonnen. Sie läuft für die Wilson Management AS in Bergen und wurde 2012 bei der Shandong Baibuting Shipbuilding Co. Ltd. erbaut.
Die in Stade beheimatete „Jade“ wurde 1959 bei den Deutschen Industrie Werken in Berlin erbaut und lief seither als „Winschermann 10“, „Wintrans 18“ und „Karl Bernhard“. Sie hat eine Länge von 79,94 Metern, eine Breite von 9,50 Metern und einen Tiefgang von 2,80 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen




Sturmschäden auf der "Star Standard"
(Bild: Edyy van Grevelinge)   Großbild klick!
Neuerlicher Containerverlust in der Biskaya
(06.03.14) In der Nacht zum 5.3. lief der unter Singapur-Flagge registrierte Kühlfrachter "Star Standard", 14030 BRZ (IMO-Nr.: 9438509), mit Sturmschäden in Antwerpen ein. Das Schiff hatte am 24.2. den Hafen von Santa Maria in Kolumbien mit einer Ladung Bananen verlassen und war in der Biskaya in einen schweren Sturm geraten.
Dabei gingen eine Reihe Container nach Steuerbord über. 17 von ihnen stürzten ins aufgewühlte Meer und gingen verloren, etliche andere wurden zerquetscht oder anderweitig beschädigt und aufgerissen. Bevor der Frachter in den Hafen einlaufen durfte, musste er mit dem belgischen Seelotsen an Bord mehrere Stunden warten, bis das Transport Department bei Tageslicht den Transit auf der Schelde zum Hafen unter Eskorte des unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Schleppers "Fairplay 23", 496 BRZ (IMO-Nr.: 9148776), genehmigte.
Um 18.40 Uhr passierte der Frachter die Boudewin-Schleuse und machte schließlich um 20.25 Uhr im Albert Dock fest. Die „Star Standard“ hat eine Länge von 162.5 Metern, eine Breite von 26 Metern, einen Tiefgang von 9,72 Metern und eine Tragfähigkeit von 13.201 Tonnen. Sie läuft für die Philynergy Maritime Inc. in Manila und wurde 2009 bei der Shikoku Dockyard Co. Ltd. in Takamatsu erbaut.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kollision legte Schleuse in Brunsbüttel lahm
(06.03.14) Gut vier Stunden nachdem er vom Kattwyk Terminal in Hamburg am 5.3. um 15.20 Uhr zur Fahrt nach Danzig losgeworfen hatte, kollidierte der unter Singapur-Flagge laufende Tanker "Ginaldag", 13815 BRZ (IMO-Nr.: 9194000), um 19.25 Uhr mit der Seiten- und Mittelwand der südlichen Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel. Das Schiff war beim Versuch, ohne Schlepperassistenz in die Kammer einzulaufen, quergeschlagen und hatte auch durch ein Notankermanöver nicht mehr vor der Havarie bewahrt werden können. Nach der ersten Kollision lief der Tanker dann noch ins Heck des bereits in der Schleusenkammer liegenden, irischen Minibulkers "Arklow Muse", 9682 BRZ (IMO-Nr.:9509487), das dabei erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Schleuse musste nach dem Zusammenstoß für den gesamten Schiffsverkehr gesperrt werden, bis Taucher die Situation begutachtet hatten. Die "Arklow Muse" erhielt um 21 Uhr die Genehmigung, nach Kiel weiterzufahren, und machte gegen 4.15 Uhr an Liegeplatz 32a des Nordhafens fest. Der Tanker wurde um 23.45 Uhr von den beiden deutschen Schleppern "Luchs" (IMO-Nr.: 8912211) und "Wolf" (IMO-Nr.: 9036260) aus der Schleusenkammer in den Brunsbütteler Binnenhafen geschleppt. Er machte um 00.15 Uhr in Ostermoor an der Ölpier 8 fest. Gegen Mitternacht wurde die Schleuse wieder für den Schiffsverkehr freigegeben. Die “Arklow Muse” der Arklow Shipping in Wicklow hat eine Länge von 136 Metern und eine Breite von 22 Metern bei einer Tragfähigkeit von 14.450 Tonnen. Sie wurde erst 2013 bei der Dae Sun Shipbuilding & Engineering in Pusan erbaut. Die “Ginaldag” der Palmali Shipping & Agency in Istanbul entstand 2002 als “Saratov” auf dem Admirality Shipyard in St. Petersburg und hat eine Tragfähigkeit von 19.800 Tonnen. Sie hat eine Länge von 154 Metern, eine Breite von 24,5 Metern und einen Tiefgang von 9,8 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen



26 Mann von gestrandetem Longliner abgeborgen
(06.03.14) Der vietnamesische Longliner „QNA 90099-TS“ mit einer Crew von 46 Mann an Bord lief am 5.3. auf ein Riff vor den Spratly Islands auf Oosition 10 53 N 114 41 O. Nachdem es zu Wassereinbruch gekommen war, wurden andere vietnamesische Fischereifahrzeuge von dem MRCC Vietnam zur Assistenz geschickt. 26 Mann wurden abgeborgen, 20 blieben noch an Bord.
Quelle:Tim Schwabedissen



Svitzer soll Luno räumen
(06.03.14) Gard, der Versicherer der Naviera Murueta, Eigner des spanischen Frachters „Luno“; 3446 BRZ (IMO-Nr.: 9072329), hat die holländische Bergungsfirma Svitzer mit der Räumung des Wracks vor Anglet beauftragt. Die Arbeiten werden um den 20.3. beginnen, zunächst muss Svitzer per Schiff die notwendige Ausrüstung aus Holland herbeischaffen. Mit der Räumung werden 20 Mann beschäftigt sein. Sowohl die Stadtverwaltung von Anglet wie auch der Hafenbetreiber und die staatlichen Behörden haben dem Bergungsplan zugestimmt.
Zunächst werden einige Teile vom rund 600 Tonnen schweren Vorschiff abgebaut, bevor dieses auf den Strand gezogen und dort zerlegt wird. Danach folgt der abgerissene Aufbautenblock, der ebenfalls mit den Winschen, die eine Zugkraft von 700 Tonnen haben, aus dem Wasser gezogen werden soll. Danach kommt der schwierigste Teil der Arbeit, die Räumung des Achterschiffs, das in rund 15 Metern Tiefe am Kopf der Steinbuhne liegt. Es muss zunächst mit Sonar lokalisiert und vermessen werden. Danach soll es mit Sauerstofflanzen zerlegt und dann mit hydraulischen Magneten stückweise an die Wasseroberfläche geholt werden. Das Achterschiff ist 500 bis 600 Tonnen schwer.
Die Arbeit wird unterstützt von der holländischen Firma Koole und der Firma Casagec aus Anglet, die die Sonarausrüstung stellt. Zum Einsatz kommt auch ein Salamander-Amphibienfahrzeug, das Trümmer aus bis zu fünf Metern Tiefe zu holen vermag. Am Ende sollen der Sand mechanisch durchsucht und verbliebene Wrackteile mit Magneten entfernt werden. Bis zur Sommersaison, wurde gehofft, sollte der Strand dann wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt sein, wobei die Wetterverhältnisse eine große Rolle beim Bergungsfortschritt spielen. Das Vorschiff hat die letzten Stürme am Strand liegend stabil überstanden, der Aufbautenblock wurde noch etwas dichter ans Ufer gespült.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Ericeira
(06.03.14) Der portugiesische Angelkutter “Rocha Mar” sank am 5.3. rund 50 Meter vor dem Strand von São Julião in Ericeira. Um 15.17 Uhr alarmierte die portugiesische Marine das MRCC in Lissabon. Einer der beiden Fischer an Bord wurde von einem Rettungsteam in Ericeira aus dem Wasser geholt, der zweite schwamm zum Ufer. Beide trugen Rettungswesten. Sie wurden anschließend medizinisch betreut und einer ins Hospital Santa Maria, Lissabon, gebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schiffbrüchige haben nach Untergang noch ein zweites Boot
(06.03.14) Nach dem Untergang der “Tarapunga” am 4.3. vor Pepin Island erholte sich das Eignerpaar. Die Frau wurde vorsorglich von der St. John Ambulance ins Nelson-Krankenhaus gebracht. Die beiden waren von Auckland gekommen, als der Brand fünf Kilometer vor der Insel an Bord ausbrach.
Der Nelson Marlborough Rescue Helikopter suchte aus der Luft nach dem Schiff, während der Trawler „Aukaha“ von Sealord, der um 12.38 Uhr den Notruf aufgefangen hatte und 40 Fahrminuten entfernt war, auf die Position zuhielt. Das 45 Meter lange Schiff war gerade auf der Heimreise von monatelanger Fangfahrt und stieß auf die Schiffbrüchigen, die mit einem Schlauchboot von ihrer lichterloh brennenden „Tarapunga“ wegruderten.
Er traf zeitgleich mit Booten des Hafenkapitäns und der Coastguard um 14.30 Uhr ein.Ein Zodiac wurde mit drei Mann an Bord ausgesetzt und half ihnen, auf das Lotsenboot aus Port Nelson zu kommen. Danach wurden die Löschmonitore eingesetzt, um den Brand zu bekämpfen, während die Küstenwache von der anderen Seite einen Löschangriff durchführte.
Die „Aukaha“ war auch On-Scene-Koordinator, bis der Hafenkapitän zurückkehrte. Um 15.45 Uhr wurde der Trawler entlassen und machte, nachdem er das Hochwasser verpasst hatte, erst um 22 Uhr in Port Nelson fest. Für die „Tarapunga“ gab es zwar trotz der Hilfsaktion keine Rettung mehr, doch die Eigner haben noch ein zweites Schiff in Auckland.
Quelle:Tim Schwabedissen



U-Jagd-Boot als Blockadeschiff versenkt
(06.03.14) Nach Angaben des ukrainischen Militärs soll die russische Schwarzmeerflotte ihre "Ochakov“ vor der Krim versenkt haben. Das ausgediente Schiff wurde an der Einfahrt des südlichen Marinehafens auf Grund gelegt, um die Zufahrt zum Donuzlav-See zu blockieren. Das U-Jagd-Boot wurde 1971 erbaut und stieß 1973 zur Schwarzmeerflotte. Es nahm an den Manövern "Okean- 75" und "Crimea-76" teil und wurde 1977, 1979 und 1986 zum besten Schiff der sowjetischen Flotte erklärt. Seit 1991 lag es zur Reparatur in der Werft von Sevastopol. Danach sollte es 2004/05 wieder in Dienst gestellt werden, doch dies realisierte sich nicht. 2011 wurde die "Ochakov" außer Dienst gestellt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weitere umweltgefährdende Stoffe von Wrack der “Daiki Maru No. 7” geholt
(06.03.14) Die U.S. Navy hat gemeinsam mit der U.S. Coast Guard und zivilen Firmen am 6.3. 49 Fässer mit jeweils 55 Gallonen umweltgefährdender Stoffe von dem gestrandeten japanischen Longliner „Daiki Maru No. 7“ vor der Marinebasis Guam geholt. Beteiligt waren Mitarbeiter der Base, die Coast Guard Guam und die Guam Environmental Protection Agency (EPA). Wenn alle Giftstoffe von Bord sind, kann es an die Bergung gehen, ohne dabei weiteren Schaden am Riff anzurichten. Ein Helikopter transportierte die Fässer vom Strand unterhalb der Spanish Steps zum Orote Point-Hubschrauberlandeplatz, wo sie zur Entsorgung auf einen Laster verladen wurden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schlepper verlor Rohre
(06.03.14) Die britische Coastguard und Taucherteams halfen, neun je 550 Meter lange Rohre, die sich von dem englischen Schlepper "GPS Avenger", 221 BRZ (IMO-Nr.: 9681675), in der Lyme Bay losgerissen hatten, wieder zu befestigen. Der Schlepper hatte den Anhang am Abend des 4.3. verloren, blieb aber vor Ort und beobachtete das Treibgut. Am 5.3. gelang es dann, die Rohre wieder auf den Haken zu bekommen. Der Schlepper nahm dann Kurs auf Portland, wo er kurz vor Mitternacht eintraf. Hier sollte ein anderes Schiff die Rohre übernehmen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Klage gegen Kuttereigner wegen Gewässerverunreinigung durch Schiffbruch
(06.03.14) Vor dem Benton County District Court wurde am 5.3. Klage gegen den Eigner des Lachskutters „Forus“ erhoben, der sein Schiff im Juli 2013 auf dem Columbia River nahe Finley, Washington, aufgegeben hatte. Eigner Brandon Traner wurde darüber hinaus der Gewässerverschmutzung bezichtigt und könnte zu bis zu 364 Tagen Gefängnis oder eine Geldstrafe von bis zu 10000 Dollar verurteilt werden. Traner sagte, er habe seinen Freund Lyle Aylett gebeten, die „Forus“ zur Hat Rock Marina in Oregon zu überführen. Mitten im Fahrwasser habe es Wassereinbruch gegeben, und der Kutter sank auf 40 Fuß Wassertiefe.
An Bord waren 50 Gallonen Diesel und acht Gallonen Motor- und Hydrauliköl. Die Masten gefährdeten passierende Bargen und andere Schiffe in dem verkehrsreichen Gebiet. Traner wurde aufgefordert, das Wrack zu beseitigen, woraufhin dieser angab, dafür keine Mittel zu haben und auch nicht versichert zu sein. Es dauerte dann über einen Monat, die „Forus“ zu bergen. Danach kam das Schiff nach Pasco, bis es dort verschrottet wurde. Die Kosten für Reinigung und Bergung betrugen über 10000 Dollar.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung der Aufbauten der “Rena” mit vielen Problemen und steigenden Kosten
(06.03.14) Am 3.3. ging die Bergung der Aufbauten des Containerfrachters “Rena” am Astrolabe-Riff in eine neue Phase. Der insgesamt 350 Tonnen schwere Block wurde vom Rumpf getrennt, musste aber wegen hohen Seegangs in den Windschutz an der Ostseite von Motiti Island gebracht werden. Taucher sollten in 50 Metern Tiefe den Block dort weiter zerlegen. Es dauerte vier Stunden, schwere Ketten an den Aufbauten festzumachen.
An Backbordseite verhedderten sich dabei Hebestropps, sodass die daran hängende, 250 Tonnen schwere Sektion wieder abgesenkt werden musste. Taucher machten sich daran, die Trossen zu klarieren. Dann gab es Probleme mit dem Gewichtsausgleich, was eine weitere über10-stündige Verspätung mit sich brachte. Beim nächsten Hebeversuch schnitten die Ketten durch eine schwache Stelle des Metalls, sodass etliche Stücke abrissen und herabhingen.
In dieser Form war der Block zu umfangreich, um auf das Deck der Transportbarge gehoben zu werden. Nun galt es einen anderen Platz hinter der Insel zu finden, wo das Wrackstück wieder auf den Grund abgelegt werden konnte, um die Ketten neu anzuschlagen. Bisher haben die Bergungskosten schon mehr als 350 Millionen Dollar betragen, womit das Projekt nach der Hebung der “Costa Concordia” das teuerste der Bergungsgeschichte werden wird. Die nun aufgetretenen Probleme zeigen deutlich, warum das so ist.
Quelle:Tim Schwabedissen



Rettung Schiffbrüchiger (Bild: Australian Navy)   Großbild klick!
Australische Fregatte rettete bei Antiterror-Einsatz Schiffbrüchige
(05.03.14) Die HMAS „Darwin“ der australischen Marine hat am 1.3. 13 schiffbrüchige Fischer vor Pakistan gerettet. Die Iraner trieben fünf Tage lang im Meer, nachdem ihr Kutter von einem anderen Schiff gerammt und zum Sinken gebracht worden war. Die „Darwin“ setzte ihr Beiboot „Pegasus“ aus, das die Männer aufnahm. Sie wurden medizinisch betreut und mit Nahrung und Wasser versorgt, ehe sie auf die „Nasrat“ der pakistanischen Marine übergesetzt und an Land gebracht wurden. Die HMAS „Darwin“ gehörte zu den Combined Maritime Forces (CMF), die in der Region Antiterrorismus-Operationen durchführen und gehörte seit 10 Tagen zu dem Verband.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hercules J (Bild: Arjan Elmendorp)   Großbild klick!
Hercules J nach Maschinenschaden in Bremerhaven
(05.03.14) Am 2.3. um 9.30 Uhr verließ der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Containerfrachter "Hercules J", 10585 BRZ (IMO-Nr.: 9430193),&xnbsp;der in Rotterdam Ende Februar Maschinenschaden erlitten hatte, am Haken des Schleppers "En Avant 20" den holländischen Hafen mit Kurs auf Bremerhaven. . Er war am 27.2. von den Schleppern "Union 11" und "Thamesbank" vom Euromax Container Terminal auf dem Yangtze-Kanal in den Prins-Willem-Alexander Hafen und dann zur Heijplaat gezogen worden. Dort war die Containerladung gelöscht worden. Am 4.3. gegen vier Uhr wurde der Havarist im Kaiserhafen 1 festgemacht, um nun bei den MWB Shipyards repariert zu werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Containerfrachter saß auf Elbe fest
(04.03.14) Am Nachmittag des 3.3. lief am Nordufer der Elbe bei Övelgönne das liberianische Containerschiff „Jonni Ritscher“, 17360 BRZ (IMO-Nr.: 9333383),&xnbsp; auf Grund. Gegen 16 Uhr wurde die Nautische Zentrale über die Havarie informiert. Zwei Funkstreifenboote der Wasserschutzpolizei, die "Elbe 35" und "Elbe 37", sicherten den festsitzenden Frachter ab, bis er kurz darauf aus eigener Kraft wieder freikam und einen Liegeplatz am Steinwerder im Hamburger Hafen erreichte. Ein Vertreter der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft sprach dort ein vorübergehendes Auslaufverbot aus. Gegen 22.15 Uhr verließ die „Jonni Ritscher“ den Hafen wieder mit Kurs auf Muuga, wo sie am 5.3. gegen 19 Uhr erwartet wurde. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten derweil an. Die Wasserschutzpolizei sicherte Radarbilder und Funkaufzeichnungen, die ausgewertet werden mussten. Die „Jonni Ritscher“ läuft für die Transeste Schifffahrts GmbH in Jork.
Quelle:Tim Schwabedissen




Osterhofener Bevölkerung hilft gestrandeten Binnenschiffern
(05.03.14) Die Position des rumänischen Binnenschiff "Getan", 1114 ts (EU-Nr.: : 4401210), hat sich seit der Havarie am 23.2. auf der Donau bei Osterhofen im Landkreis Deggendorf nicht verändert. Bei gesunkenem Wasserpegel auf dem Fluss liegt es teilweise inzwischen auf dem Trockenen. Da sich dies auch vorerst nicht ändern dürfte, kamen zwischenzeitlich Sorgen über die Vorräte an Bord des Schiffes, das nach Ismajil in der Ukraine bestimmt war, auf. Dieses Problem hat sich seit dem 4.3. gelöst – die Osterhofener Bürger haben für die festsitzenden Schiffer gesammelt, die nunmehr wieder mit Nahrung ausgestattet sind, die von der Wasserwacht an Bord abgeliefert wurde.
Die Feuerwehr versorgte den Havaristen mit Wasservorräten. Kapitän Eugen Kuklanov war am 23.2. um 8.45 Uhr bei Nebel auf der Donau flussabwärts auf Fahrt gewesen, als ihn die aufsteigende Sonne blendete. Dadurch bemerkte er einen holländischen Frachter kurz nach der Donau-Wald Brücke offenbar zu spät. Beim notwendigen Ausweichmanöver überlief er eine Fahrwassertonne, kam auf Grund, das Schiff drehte noch nach Steuerbord und saß dann endgültig fest.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kambodschanischer Frachter sitzt bei Ochakov fest
(05.03.14) Der kambodschanische Frachter „Azovskiy Veter“ lief am 1.3. vor Ochakov im Golf von Dneprovskiy auf Grund. Das Schiff war unterwegs von Kherson nach Poti in Georgien. Am 4.3. war die Lage des Schiffes unverändert. Die „Azovskiy Veter“, 3581 tdw (IMO-Nr.: 8230168), wurde 1971 erbaut und hat als Manager die Channel Venture Holdings Inc. in Rostov am Don.
Quelle:Tim Schwabedissen



Deutsche Unfall-Experten auf Costa Concordia
(05.03.14) Ein Team von Experten der Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) in Hamburg sollten am 5.3. das Wrack der „Costa Concordia“ vor Giglio untersuchen. Bereits vor einigen Tagen machten sich die BSU-Mitarbeiter von Hamburg aus auf die Reise nach Italien.
Ziel sollte es sein, die italienischen Kollegen dabei zu unterstützen, den Unfallhergang aufzuklären. Der Einsatz ist eine Konsequenz aus der Kritik an der italienischen Untersuchungsarbeit und des Interesses, das sich aufgrund der hohen Anzahl deutscher Opfer an der Untersuchung des Unfalls ergibt. Während die Federführung unverändert auf der italienischer Seite verbleibt, sollen die BSU-Mitarbeiter, die erst vor wenigen Tagen ihren viele beachteten Unfallbericht zum Brand auf der „MSC Flaminia“ publizierten, ihre Expertise mit einbringen.
Ob und wann ein gemeinsamer Untersuchungsbericht vorgelegt würde, war indes noch offen. Die Internationale Maritime Organisation der Vereinten Nationen hatte sich bereits im Sommer 2013 an das deutsche Bundesverkehrsministerium gewandt und bemängelt, dass 15 Monate nach dem Unglück immer noch kein offizieller Bericht der italienischen Untersuchungsbehörde Investigativo sui Sinistri Marittimi vorlag. Als ein solcher kurze Zeit später veröffentlicht wurde, löste er international Kritik aus, weil er zentrale Fragen offen ließ.
So wurde nicht ausreichend geklärt, weshalb so viele Menschen in den Fahrstühlen der „Costa Concordia“ ertranken und weshalb die Notstrom-Versorgung nach der Havarie ausgefallen war. Zudem wurde bemängelt, dass der Bericht in schlechtem Englisch abfasst war. Die Aufarbeitung des Unglücks ist auch zentral für die juristischen und damit auch finanziellen Konsequenzen für die einstigen Passagiere.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ein Toter nach Kutterunglück vor Tanger
(05.03.14) Neun Fischer wurden gerettet, nachdem der marokkanische Kutter "Karim II - 1-165" am frühen Morgen des 4.3. vor dem Strand von Sidi Kacem&xnbsp;in der Region von Tanger sank. Ein Mann starb auf dem Weg ins dortige Mohammed V Hospital. Das MRCC in Bouznika hatte um 5.36 Uhr ein Notsignal des Kutters aufgefangen, nachdem dieser auf Grund gelaufen war und Wassereinbruch im Maschinenraum erlitten hatte. Es schickte ein Schiff der Royal Navy sowie Flugzeuge der Royal Air Force und der Polizei. Um 7.30 Uhr wurde die SAR-Operation abgeschlossen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Schleppzug mit havariertem Flottentanker nähert sich Pearl Harbor
(05.03.14) Am 4.3. machte der Zerstörer USS "Michael Murphy" in Pearl Harbor fest. Er hatte 17 Familienangehörige und Zivilarbeiter an Bord, die er von dem kanadischen Flottentanker HMCS "Protecteur" übernommen hatte. Derweil hielt der Schlepper “Sioux” weiter mit dem vor fünf Tagen in Brand geratenen Versorger auf Hawaii zu und stand inzwischen 150 Kilometer nordöstlich von Pearl Harbor. Für die restliche Zeit wurde nach den stürmischen Verhältnissen zu Beginn der Bergung nun besseres Wetter erwartet, sodass der Schleppzug am 6.3. den Flottenstützpunkt auf Pearl Harbor ebenfalls erreichen könnte.
Hier ist auch schon ein Team der kanadischen Marine eingetroffen, das die Familienangehörigen betreute und der Crew der HMCS "Protecteur" nach dem Einlaufen technische Unterstützung bieten soll. Nach dem Festmachen gilt es eine detaillierte Analyse der umfangreichen Brand- und Rauch- wie Hitzeschäden durchzuführen, um die Ursache herauszufinden und auch eine Beschlusslage zur Zukunft des 44 Jahre alten Schiffes, das ohnehin in wenigen Jahren ausrangiert werden sollte, aber nicht vor 2019 ersetzt werden kann. Außerdem muss die HMCS "Protecteur" auf die Überführung nach Esquimalt vorbereitet werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ehemaliges Forschungsschiff der neuseeländicshen Marine nach Feuer gesunken
(05.03.14) Am Nachmittag des 4.3. geriet die 22 Meter lange Motoryacht “Tarapunga” vor Nelson in Brand. Die zweiköpfige Crew, ein Rentnerpaar aus Auckland, musste das Schiff aufgeben und verlor die gesamte Habe, als das lichterloh in Flammen stehende Schiff bis zur Wasserlinie herunter brannte und schließlich sank. Das Feuer war nahe des Schornsteins im vorderen Schiffsbereich möglicherweise durch eine lecke Ölleitung entstanden. Die Crew hatte sich mit der Bordkatze dann auf ein Schlauchboot gerettet. Als ein Hubschrauber der Nelson Marlborough Rescue gegen 13 Uhr vor Ort eintraf, schlugen riesige Flammen aus dem unweit von Pepin Island treibenden Wrack.
Der Hubschrauber blieb vor Ort, bis ein Lotsenboot aus Nelson vor Ort war und die Schiffbrüchigen aufnahm. Sie hatten auf der „Tarapunga“ gelebt, die 1942 für die US-Marine erbaut worden war und später als HMNZS „Haku – P 3565“ in der New Zealand Navy für Forschungstätigkeiten im gesamten Land genutzt wurde. Später wurde es mit einem Mast ausgestattet und war seit 2004 als ketschgetakelte „Black Watch“ in Fahrt.
Für das Schiff gab es keine Rettung mehr – wegen der Gefahr des Sinkens durfte es nicht nach Nelson gebracht werden. Es wurde lediglich noch einige Kilometer von Pepin Island weggeschleppt, ehe es durch Wasser, das in zwei Löcher in der Bordwand eindrang, auf tiefem Wasser zum Sinken gebracht wurde. Die beiden Geretteten wurden wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung im Nelson Hospital untersucht und dann bei einem ihrer Retter vorläufig untergebracht.
Quelle:Tim Schwabedissen



Kutter drohte am Wreck Restaurant zu sinken
(05.03.14) Der 70 Fuß lange Krabbenkutter "Mrs. Judy Too" erlitt kurz nach Mitternacht am 4.3. im Shem Creek in Charleston County Wassereinbruch, als die Crew gerade dabei war, eine vorangegangene Leckage zu reparieren und die Maschine in Gang zu bekommen. Die U.S. Coast Guard, die Feuerwehr von Mount Pleasant, zwei Ölbekämpfungsteams und eine Patroullie der North Charleston Marine war im Einsatz, um das Schiff, das hinter dem Wreck Restaurant bei der Magwood Marine Inc. lag, vor dem Untergang zu bewahren. Es hatte eine erhebliche Menge Wasser im Bauch und war mit dem Heck weit weggesackt, ehe die Lenzpumpen angeschlossen waren. Taucher dichteten das Leck ab, und nach drei Stunden war die Lage unter Kontrolle.
Bei der Rettung des Schiffes half auch Rocky Magwood mit einer Pumpe aus, dessen eigener Kutter, die „Lady Eva“, im Dezember 2013 teilweise im Shem Creek gesunken war. Die Bewohner haben danach für Magwood gesammelt. In seinem wie auch im Fall der „Mrs. Judy Too“, die 35 Jahre alt ist, dürfte ein schlechter Allgemeinzustand an den Wassereinbrüchen schuld sein. Die Holzrümpfe sind rott und wurmstichig, doch es fehlt an Geld, sie aufzuslippen und im notwendigen Umfang zu reparieren. Der Skipper benötigt zwischen 5,000 und 7,000 Dollar und hoffte auf Unterstützung der Shem Creek Fisheries.
Quelle:Tim Schwabedissen




() Der Fährservice von Blacks Harbour nach Grand Manan Island konnte am 4.3. mit der kanadischen Fähre "Grand Manan V", 3833 BRZ (IMO-Nr.: 8902591), die normalerweise während der Wintermonate aufgelegt ist, wieder aufgenommen werden, nachdem die größere "Grand Manan Adventure", 6580 BRZ (IMO-Nr.: 9558103), zur Reparatur in Blacks Harbour lag. Das Turboladesystem hatte sich am 3.3. überhitzt und war daraufhin ausgefallen. Das Schiff war 20 Minuten nach dem Verlassen von North Head in Schwierigkeiten geraten und hatte dann mit dem Backup-Antriebssystem gefahren werden müssen.
Wie lange die Reparatur dauern würde, war noch unklar. Es fehlte auch noch an den dazu benötigten Ersatzteilen. Die „Grand Manan Adventure" war erst am 10.10.2013 aus St. John's zurückgekehrt. Seit der Indienststellung im August 2011 gab es wiederholt Probleme. Vier Tage nach der Jungfernfahrt fiel eines der Bugstrahlruder aus. Am 11.9.2011 musste das Schiff für notwendig gewordene Reparaturen 10 Tage gedockt werden, und im Oktober 2011 fiel sie wegen Maschinenschadens aus, ebenso im April 2012 und Juli 2013. Während einer Erprobung vor Panama City im Juno 2013 hatte sich ebenfalls schon ein Rohr überhitzt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Ronny im Schlepp (Bild: KNRM)   Großbild klick!
Rony zum zweiten Mal binnen 10 Monaten vor Holland gestrandet
(04.03.14) Am Morgen des 3.3. lief der holländische Garnelenkutter "Rony - IJM 8", 98 BRZ (IMO-Nr.:&xnbsp;8431683), nahe der Südpier zwischen IJmuiden und Bloemendaal auf Grund. Der ebenfalls holländische Kutter "Noordster - WR 3", 75 BRZ (MMSI-Nr.: 244650328), sowie das KNRM-Boot "Koos van Messel“ der Rettungsstation IJmuiden kamen dem in der Brandung festsitzenden Schiff zu Hilfe. Doch die ausgebrachte Schlepptrosse brach drei Mal, ehe es mit auflaufendem Wasser der "Noordster" um 10.30 Uhr gelang, den Havaristen wieder flott zu machen.
Die 24,32 Meter lange „Rony“ wurde anschließend in den Hafen von IJmuiden geschleppt. Bereits in der Nacht zum 21.5.2013 war das Schiff bei Kijkduin aufgelaufen und hatte einen nächtlichen Rettungseinsatz der Boote der KNRM-Stationen Scheveningen und Ter Heijde verursacht.
Die Schlepptrosse der „Kitty Roosmale Nepveu“ war durch die „George Dijkstra“ zur „Rony“ ausgefahren worden. Nach mehreren Schleppversuchen brach sie aber wieder, und der Schlepper „Oceaaan 2“ versuchte sein Glück. Nachdem der Havarist einige Grad gedreht worden war, wurde beschlossen, auf das nächste Hochwasser zu warten. Gegen 10 Uhr traf zur Verstärkung auch die „Oceaan“ ein, und nachdem beide Schlepper durch die Rettungsboote mit dem Kutter verbunden worden waren, gelang es gegen 11 Uhr, diesen flottzumachen.
Er konnte danach mit eigener Kraft den Hafen von IJmuiden anlaufen. Die „Rony“ entstand 1986 auf der Sondy-Werft in Almere, der Kasko wurde bei Welgelegen in Zoutkamp ausgerüstet. Am 19.9. kam das Schiff als „Hebdrina Hohanna – SCH 65“ für A. Plug in Scheveningen in Fahrt. Seit dem 29.11.1994 wurde es als „Vios - GO 3“ von den Gebr. J. & W. Melissant in Stellendam eingesetzt. Am 30.11.2004 übergaben sie es an H. Visser & Sohn in Ijmuiden, der mit dem Schiff seither als „Rony“ auf Fang ging.
Quelle:Tim Schwabedissen




Dreimaster „Time Bandit“ im Hafen gesunken
(Bild: Big Bear Visitor Bureau)   Großbild klick!
Time Bandit im Sturm gesunken
(04.03.14) In der Nacht zum 1.3. sank in einem schweren Sturm der Dreimaster „Time Bandit“, der Nachbau eines Piratenschiffes, auf 12 Fuß Wassertiefe am Südende des Big Bear Lake in Kalifornien. Das 43 Fuß lange Ausflugsschiff war seit 1998 auf dem See unterwegs und stellte die um 2/3 geschrumpfte Kopie einer spanischen Galeone aus dem 16. Jahrhundert dar. Das Schiff kenterte an seinem Liegeplatz an der Holloway’s Marina und rutschte dabei zum Teil unter das Dock. Nur noch die Masten und Teile der Backbordseite ragten aus dem Wasser.
Am 3.3. wurde das Wrack von einem Taucher untersucht. Es war vor dem Untergang winterfest gemacht worden, alle Luken und Bulleyes fand er verschlossen vor. Der Rumpf wies keine Lecks auf. Es waren wohl einfach der Schnee und der schwere Regen gewesen, die der Sturm herangefegt hatte und die dem Schiff den Garaus machten. Mit sechs Hebesäcken galt es nun, das Wrack wieder aufzurichten und schwimmfähig zu machen.
Sobald das Deck über Wasser war, sollte der Rumpf leergepumpt werden. Glück im Unglück – während der Wintermonate war die Bordelektronik von Bord geholt worden. Größter Schaden dürfte ein 2500 Doller werter Trafo sein. Die Bergung wurde für die Zeit vom 5. bis 7.3. geplant. Mitte April, so die Hoffnung, könnte die beliebte Touristenattraktion zurück im Wasser und im Sommer wieder in Fahrt sein. Die „Time Bandit“ wurde von einem Vater-Sohn-Team in über 10 Jahren auf einem Hinterhof in Los Angeles 1969 erbaut. 1980 kauften Homemade Films das Schiff und nutzten es für den 1981 in die Kinos gekommenen Fantasyfilm „Time Bandits“ mit Sean Connery und Peter Vaughan u.a.
Danach diente es in Ports O’ Call Harbor, San Pedro und Balboa Island Harbor in Orange County als Ausflugsschiff. 1998 kam der 27-Tonner dann auf den Great Bear Lake und wurde unter der Regie von Loren Hafen von kostümierten „Piraten“ geführt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Beschädigter Containerkran in Bremerhaven abtransportiert
(04.03.14) Die am 15.2. an der Stromkaje in Bremerhaven durch die Kollision mit der „Maersk Laberinto“ beschädigte Containerbrücke wurde mithilfe eines Spezialfahrzeugs zu einem sicheren Stellplatz auf dem hinteren Gelände des Terminals transportiert. Hier sollten nun Gutachter das Ausmaß der Schäden weiter untersuchen. Mindestens 30 Tage lang sollte der 1800-Tonnen-Kran&xnbsp;auf seine Reparaturwürdigkeit hin unter die Lupe genommen werden. Neben den großen Schäden müssen die Gutachter auch kleinere technische Defekte ausfindig machen. Zur Ursache der Kollision war noch nichts Genaueres bekannt – es könnte ebenso menschliches Versagen wie auch ein technischer Defekt oder eine Windböe Schuld gewesen sein. Die Polizei musste zunächst noch weitere Zeugen befragen und Daten auswerten. Immerhin stand NTB jetzt wieder die gesamte Kajenanlage uneingeschränkt zur Verfügung.
Quelle:Tim Schwabedissen



Unglück vor Marokko forderte 12 Menschenleben
(04.03.14) Drei Fischer kamen beim Untergang des marokkanischen Sardinenkutters „Taouss“ an der Einfahrt in die Bucht von Dakhla am 1.3. ums Leben, neun Menschen wurden noch vermisst. Die „Midoy Dakhla“ hatte das Schiff im Seegebiet von Lassarka rund 4,5 Meilen vor Dakhla gegen 4.30 Uhr mittschiffs gerammt, sodass es zerbrach. 18 Seeleute wurden gerettet. König Mohammed VI hat beschlossen, persönlich an der Bestattung der Opfer des Untergangs teilzunehmen. Möglicherweise hatte der Skipper des kleineren Kutters die Warnungen des größeren Trawlers ignoriert und versucht, vor seinem Bug zu passieren. Der eigentliche Skipper war in Laayoune, und sein Ersatz an Bord wohl unerfahren gewesen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Erster Teil der „Rena“-Aufbauten abgetrennt
(04.03.14) Der erste Teil des Aufbautenblocks des gesunkenen Containerfrachters "Rena" wurde am 3.3. von der Kranbarge „RMG 500“ angehoben und in Richtung Mt. Maunganui verbracht. Die Sektion sollte rund sechs Meilen in Richtung Land verbracht werden, bevor sie dort auf die Barge "RMG 1000" gehoben werden sollte. Zunehmender Seegang hatte diese Opeation im Bereich des Astrolabe Reef unmöglich gemacht. Deshalb mussten geschütztere Gewässer vor Motiti Island aufgesucht werden, wo die Operation nach Abschwächung des Seegangs durchgeführt werden sollte. Dann, so der Plan, würde die Barge nach Tauranga Port gebracht und dort das Wrackstück an Land gesetzt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Überlebender der Kaisei Maru No. 8 gefunden
(04.03.14) Die japanische Coastguard suchte am 3.3. den zweiten Tag nach der vier Vermissten aus der insgesamt siebenköpfigen Crew des 19-Tonnen-Kutters „Kaisei Maru No. 8“, die brennend im Pazifik aufgefunden worden war. Das Wrack war zuvor 410 Kilometer südlich der Kochi Präfektur lichterloh brennend entdeckt worden. Zwei Patroullienboote und ein Flugzeug waren in dem Suchgebiet unterwegs.
Das Schiff selbst wurde zuletzt am Nachmittag des 2.3. gesichtet und ist danach vermutlich gesunken. Die Coastguard war von einer lokalen Fischereifunkstation alarmiert worden, nachdem diese den Thunfischfänger, der am 20.2. aus Kochi ausgelaufen war und am 4.3. einen Hafen in der Wakayama Präfektur hätte anlaufen sollen, nicht erreichen konnte. Vier Stunden später waren Sucheinheiten vor Ort. Am 2.3. wurden drei Mann der „Kaisei Maru No. 8“ tot in der See entdeckt. Sie trieben rund 50 Kilometer vom Wrack entfernt bzw. 460 Kilometer vor Kap Murotomisaki leblos in der See. Es handelte sich um den japanischen Skipper und den Chief sowie ein indonesisches Besatzungsmitglied.
Am selben Tag gelang es, einen weiteren Indonesier lebend zu retten. Er wurde von einem Kutter, der an der Suche teilnahm, 410 Kilometer südlich der Kochi Präfektur gefunden und war ansprechbar. Er wurde von der Küstenwache mit einem Flugzeug zur medizinischen Behandlung aufs Festland gebracht. Er war schwach, aber bei Bewusstsein und nicht in Lebensgefahr. Das Japan Transport Safety Board leitete eine Untersuchung ein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Motoryacht sank brennend vor Sanibel
(04.03.14) Ein Ehepaar konnte sich am 1.3. durch einen Sprung in die See von ihrer zwei Meilen südlich von Sanibel im Golf von Mexiko in Flammen aufgegangenen, 40 Fuß langen Motoryacht retten. Die beiden wurden von einem Kutter gerettet und dann von dem Cape Coral Fire Department übernommen. Ihr Boot hatte sich in der Nähe der Unglücksstelle auf einer Übungsfahrt befunden. Es wurde noch versucht, die Yacht mit Löschwasser zu retten, doch um 12.15 Uhr begann sie zu sinken.
Quelle:Tim Schwabedissen



Boot auf Mohana River gekentert – rund ein Dutzend Tote
(04.03.14) Auf dem angeschwollenen Mohana River kenterte bei Lalbojhi im Kailali-Distrikt am 1.3. ein überladenes Fährboot. Von den 27 Fahrgästen ertranken vier Personen, darunter zwei Kinder, sieben weitere wurden noch vermisst. Die übrigen konnten sich schwimmend oder durch Helfer unterstützt an Land retten. Das Boot wurde durch die starke Strömung, die durch nächtliche Regenfälle entstanden war, fortgerissen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gestrandeter Kutter bei Langness von Felsen geborgen
(04.03.14) Die RNLI-Boot aus Port Erin und Port St Mary sowie die Castletown Coastguard retteten die Crew des kleinen Kutters „Merit“, der am 2.3. gegen 10 Uhr bei Langness auf Felsen getrieben war. Nachdem die Maschine ausgefallen war, hatte ein starker auflandiger Wind das Boot landeinwärts geschoben. Die „Muriel & Leslie“ barg die vier Sportfischer, von denen einer mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus kam. Mit der Nachmittagsflut konnte der Kutter dann geborgen werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Protecteur mit fünf Knoten nach Pearl Harbor unterwegs
(04.03.14) Am Morgen des 3.3. war der kanadische Flottentanker "HMCS Protecteur" wieder nach Hawaii unterwegs. Die Schlepptrosse war nun von dem U.S.-Schlepper USNS "Sioux" übernommen Ende der Woche wurde der Schleppzug in Pearl Harbor erwartet. Er stand inzwischen 220 Meilen nordöstlich des Hafens. Die Wetterverhältnisse hatten sich in den vergangenen 24 Stunden verbessert, und die Geschwindigkeit betrug fünf Knoten. Die USS "Michael Murphy", die nach dem Brand assistiert hatte, sollte nun mit den abgeborgenen Familienangehörigen der Crew der HMCS "Protecteur" an Bord nach Pearl Harbor vorauslaufen. Ein Militärteam of machte sich von der Flottenbasis Esquimalt am 2.3. auf den Weg, sie dort zu empfangen und die Crew der HMCS "Protecteur" zu unterstützen, wenn das Schiff dort eintrifft und auf seine Überführung nach Esquimalt vorbereitet wird.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gebrochene Schlepptrosse hängt ins Wasser
(Bild: US Pacific Fleet)   Großbild klick!
Schlepptrosse der “Protecteur” im Sturm gebrochen
(03.03.14) Am 2.3. brach die Schlepptrosse, an der der nach einem Brand manövrierunfähige kanadische Flottentanker HMCS „Protecteur“ von dem Kreuzer USS „Choisin“ der US Navy in rauer See nach Hawaii gezogen wurde. Die Marine versuchte, das Schiff wieder auf den Haken zu bekommen, hatte aber in dem stürmischen Wetter Probleme.
Der Zerstörer USS „Michael Murphy“ begleitete den Konvoi, der mit weniger als fünf Knoten zum 630 Kilometer entfernten Pearl Harbor unterwegs war. Die an Bord befindlichen 17 Familienangehörigen wurden bereits am 1.1. auf die USS „Murphy“ evakuiert. Auch der Schlepper USNS „Sioux“ war auf Standby an der „Protecteur“.
Der Schleppzug dürfte nicht vor Mitte der Woche im Hafen eintreffen. Der Tanker mit 279 Mann an Bord wurde von den US-Schiffen per Helikopter versorgt. An Bord wurde inzwischen in begrenztem Umfang die Stromversorgung wieder hergestellt. Weitere Systeme werden kontrolliert wieder hoch gefahren. Allerdings ist der Bereich um den Maschinenraum durch Feuer, Hitze und Rauch in erheblichem Maß beschädigt.
Die „Protecteur“ war am 6.1. mit der HMCS „Regina“ in den Pazifik ausgelaufen, wo Manöver mit den US-Streitkräften durchgeführt wurden. Nach der Kollision mit HMSC „Algonquin“ war die HMCS „Protecteur“ erst im Oktober zur Flotte zurückgekehrt, nachdem die am Bug entstandenen Schäden behoben worden waren. Sie soll 2015 außer Dienst gestellt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Torpedofangboot „Roland“ (Bild: U_Momo)   Großbild klick!
Altes Torpedofangboot drohte in Kleinensiel zu sinken
(03.03.14) Rund 20 THW- Helfer fingen in der Nacht von zum 14.2. im ehemaligen Hafen von Kleinensiel austretendes Öl auf. Löcher in der Außenwand eines alten Schiffes, des Torpedofangbootes „Roland“, waren der Grund für den Ölaustritts. Die Einsatzkräfte grenzten in dem niedersächsischen Dorf die Ölverschmutzung mit Sorbentschläuchen ein, die eine weitere Verbreitung der Flüssigkeit verhinderten und gleichzeitig das Öl aufsaugten. Damit beugten sie einer größeren Verschmutzung der Weser und des Flussufers vor. Die Ölspezialisten wurden hinzugerufen, nachdem THW-Kräfte bei Pumparbeiten die Öllecks entdeckten. Das Boot liegt schon etliche Jahre in dem kleinem Priel auf dem Weg zum alten Fähranleger der Weserfähre von Kleinensiel nach Dedesdorf.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fähre von Fähre abgeschleppt
(03.03.14) Die philippinische Fähre „Mika Mari III“ erlitt mit 363 Passagieren an Bord am 2.3. vor Danao auf Cebu Maschinenschaden. Sie war auf der Fahrt von den Camotes Islands nach Danao. Die ebenfalls für die Jomalia Shipping Corporation laufende Fähre „Mika Mari V“ nahm sie dorthin in Schlepp. Die „Mika Mari III“, 225 BRZ (IMO-Nr.: 8100923), wurde 1980 erbaut. Die „Mika Mari V“, 248 BRZ (IMO-Nr.: 8884763), entstand 1969 und führt ebenfalls die Flagge der Philippinen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Siebenköpfige Crew japanischen Thinfischfängers nach Großbrand vermisst
(03.03.14) Der japanische Thunfischfänger „Kaisei Maru No.8“ geriet am 2.3. gegen sechs Uhr auf dem Pazifik rund 240 Meilen südlich von Muroto in der Kochi Präfektur in Brand. Zwei japanische Fischereifahrzeuge, die zu Hilfe kamen, fanden das Schiff vollständig in Flammen stehend vor. Von der siebenköpfigen Crew, zwei Japaner und fünf Indonesier, fehlte jede Spur. Die Coast Guard Japan leitete eine Suchaktion ein. Die Crew eines Flugzeugs, das vier Stunden später eintraf, sah gewaltige orangene Flammenbündel und dichten Rauch aus dem Wrack des 19-Tonners aufsteigen. Er war am 20.2. aus Kochi ausgelaufen und war zur Wakayama Präfektur unterwegs.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter kollidierte mit Tonne auf Weser
(03.03.14) Am Morgen des 2.2. kolliderte der unter der Flagge Antigua und Barbuda fahrende Frachter „Lianne", 1903 BRZ (IMO: 9422275),&xnbsp;auf der Unterweser bei Nordenham mit einer Fahrwassertonne, die um rund 400 Meter verdriftete. Zu der Havarie kam es, als das Schiff im Flutstrom drehte, um dann in den Hafen von Nordenham einzulaufen. Beim Wendemanöver fiel auf einmal die Maschine aus, und das Schiff trieb trotz einer sofort durchgeführten Notankerung auf die Fahrwassertonne. Danach ließ sich die Maschine wieder anfahren, und das Schiff machte um 11.40 Uhr bei Rhenus S im Hafen von Nordenham fest. Da die versetzte Tonne, die jetzt mitten im Fahrwasser lag, eine Gefahr für die Schifffahrt darstellte, wurde sie durch einen Tonnenleger des Wasser- und Schifffahrtsamtes Bremerhaven geborgen und an ihre richtige Position zurückgebracht. Unterdessen ermittelten Beamte der Wasserschutzpolizei Brake an Bord des Frachters und erhoben vom Kapitän aus Litauen ein Verwarngeld.
Quelle:Tim Schwabedissen



15 Vermisste und zwei Tote nach Kollision vor Marokko
(03.03.14) Zwei Fischer wurden tot aus der See gezogen, bis zu 15 weitere vermisst, nachdem der marokkanische Trawler "Midøy Dakhla 1", 1759 BRZ (IMO-Nr.: 7424671),&xnbsp;mit dem erheblich kleineren Kutter "Taouss" am Morgen des 1.1. in der Bucht von Dhakla Bay in der West-Sahara-Region kollidierte, der daraufhin kenterte und sank. Der Unfall ereignete sich 4,5 Meilen vor Dakhla bei Villa Cisneros. 18 Schiffbrüchige wurden von dem Rettungsschiff "Al Wahda" des marokkanischen Fischereiministeriums geborgen. Nach den übrigen lief eine Suchaktion mit Helikoptern, Booten und sonstigen Rettungskräften an. Die "Midøy Dakhla 1", die mit einer norwegischen Schiffsführung besetzt war, die von der Reederei Midsund gestellt wurde, erlitt nur geringe Schäden. Sie lief seit 2006 für die Midøy Dakhla und lief zuvor als„Midøy Viking“ für die Reederei Sjøvik aus Midsund. Wegen der marokkanischen Gesetze müssen dort operierende Schiffe aber zu mindestens 50 Prozent im Landesbesitz sein. Sjøvik hält seither knapp die Hälfte der Anteile.
Quelle:Tim Schwabedissen



Arbeitsboot sinkend auf Grund gesetzt
(03.03.14) Das in Sandnessjøen beheimatete Taucherschiff "Skjærgården 1", 20 tdw, das 2006 von der Hemnes Mekaniske Verksted erbaut wurde und für die JR Dykkerservice im Einsatz ist, lief am 1.3. gegen 21 Uhr im Herøysund auf Grund. Das 15 Meter lange Arbeitsboot war auf der Rückfahrt von einem Einsatz, als es vor Flostad festkam und leckschlug. Um einen Untergang zu vermeiden, wurde es auf Grund gesetzt, wurde aber mit der auflaufenden Flut geflutet. Die vierköpfige Crew rettete sich auf eine Schäre, von der sie zwei Stunden später durch einen Frachter abgeborgen und nach Søvik gebracht wurde. Hier entnahm die Polizei dem Skipper eine Blutprobe. Das Boot selbst, wurde am 2.3. von der Seløy Subsea AS Herøy geborgen und in&xnbsp;Sandnessjoen zur Reparatur aufgeslippt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Luno wird endgültig versenkt oder verschrottet
(03.03.14) Das Wrack des spanischen Frachters "Luno",3446 BRZ (IMO-Nr.: 9072329), liegt knapp einen Monat nach seinem Schiffbruch weiter am Strand von Anglet. Das Vorschiff lehnt mit Backbordschlagseite an der massiven Steinbuhne, die ihm zum Verhängnis wurde. Der Aufbautenblock wurde seither von der Brandung noch weiter aufs Ufer geschoben, während das Achterschiff in rund 15 Metern Tiefe vor dem Molenkopf auf Grund liegt. Zwei Mann einer Sicherheitsfirma&xnbsp;bewachen das mit einem Zaun abgesperrte Areal, ein Strandabschnitt von 400 Metern Länge ist für die Öffentlichkeit gesperrt. Jean Espilondo, der Bürgermeister von Anglet, hatte am 1.3. ein Treffen mit der Schiffsversicherung, rund eine Woche nach Ende der Ausschreibungsfrist für die Wrackräumung am 24.2. Entweder wird das Schiff auf tiefem Wasser vor Kap Breton versenkt oder vor Ort verschrottet.
Quelle:Tim Schwabedissen



Just Mariiam liegt weiter in Lorient fest
(03.03.14) Nachdem die Bordelektrik des unter moldawischer Flagge laufenden Frachters "Just Mariiam", 1560 BRZ (IMO-Nr.:7047344),&xnbsp; repariert wurde, erklärten die Behörden ihn am 27.2. wieder für fahrtüchtig. Doch das Schiff verblieb weiterhin am Kai in Lorient, weil es ein geeignetes Wetterfenster braucht, um die Küste Portugals zu erreichen, bevor ein weiteres Atlantiktief eine neuerliche Bedrohung darstellen könnte. Doch das Schiff blieb weiter am Kai, da der Reeder noch nicht die Bergungskosten von 120,000 Euro sowie weitere Schulden an örtliche Firmen bezahlt hat. Fünf rumänische Besatzungsmitglieder hatten abgemustert, nachdem ihre ausstehenden Heuern auf Gewerkschaftsdruck hin beglichen worden waren. Wenn der Frachter den Zielhafen Tripoli im Libanon erreicht hat, soll er für weitere Reparaturen gedockt werden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Gesunkener Frachter soll ein Vierteljahrhundert nach Schiffbruch Teil eines Unterwasserparks werden
(03.03.14) Im Sommer 2015 soll das Wrack des nigerianischen Frachters “River Gurara”, der am 26.2.1989 vor Espichel sank, Teil des Luiz Saldanha Marine Park werden. Damals war rund die Hälfte der 48-köpfigen Crew ums Leben gekommen, heute ist das Wrack einer der beliebtesten Tauchspots in Portugal. Die Fregatte “Hermenegildo Capelo”, die inzwischen selbst Teil eines Unterwasserparks in Portimão wurde, konnte 27 Mann retten. Acht blieben vermisst. Der mit Holz, Seide und Kakao beladene, 175 Meter lange Frachter, der von der Elfenbeinküste nach England unterwegs war. zerbrach nach stundenlanger Drift 200 Meter vor der Küste. Der Bug sank auf 30 Metern Tiefe, das Heck liegt 100 Meter vor dem Strand auf 20 Metern. Seither wurde das Schiff zu einem künstlichen Riff, das Meeresfauna – und Flora anzog und jährlich das Ziel tausender Taucher ist. Der Frachter ist stark zerstört, der Rumpf aufgebrochen. Er gehört zu rund 20 Tauchzielen vor der Setúbal Halbinsel. Zur Vervollständigung des Marineparks sollen nun ein bis zwei weitere Schiffe versenkt werden. Auch Anker und Kanonen sollen dort die Touristen anziehen. Außerdem sollen Skulpteure Steinstatuen herstellen, die in 12 Metern Tiefe auf dem Meeresgrund stehen sollen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Bergung der Rena-Aufbauten hat begonnen
(03.03.14) Am 3.3. begannen die Arbeiten zur Bergung des Aufbautenblocks der Wracks des Containerfrachters "Rena" auf dem Astrolabe Riff. Er liegt in rund 50 Metern Wassertiefe auf dessen Norostseite. Resolve Salvage and Fire will ihn in zwei 350 Tonnen große Sektionen zerschneiden. Dazu wurden die Kranbarge "RMG500" und die Barge "RMG1000" auf eine Position bei Motiti Island geschleppt. Die "RMG1000" wurde mit vier Ankern gesichert. Um die Fahrzeuge wurde eine Sperrzone eingerichtet, die sich auch 500 Meter weit um die "RMG500" erstrecken wir, wenn sie die geborgenen Wrackteile vom Astrolabe Riff nach Motiti Island bringt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Fischer nach Strandung an Land geschwommen
(03.03.14) Das RNLI-Boot aus Port Erin, die „Muriel & Leslie“, kam am 2.2. einem Kutter zu Hilfe, der auf die Felsen bei Langness Point gelaufen war. Nach 20 Minuten war es vor Ort. Die Crew war bereits an Land geschwommen. Das Castletown Coastguard Team bat die Seenotretter, die Schiffbrüchigen aus der unzugänglichen Bucht zu holen. Ein Mann wurde in Castletown von einem Krankenwagen aufgenommen. Zwei weitere Fischer wurden von dem Rettungsboot aus Port Erin nach Castletown gebracht, einer verblieb bei dem Coastguard Team.
Quelle:Tim Schwabedissen



Hilfe für Schiff mit Schlagseite
(03.03.14) Am 1.3. um 17.09 Uhr lief das RNLI-Boot aus Criccieth aus, nachdem die 35 Fuß lange „Tokimata“ in Porthmadog Harbour schwere Schlagseite entwickelt hatte. Die „Margaret a Nantw“ kam dem Havaristen, der das Fahrwasser blockierte, mit einer Freiwilligencrew an Bord zu Hilfe und entschied, das Schiff zu lenzen. Nachdem es wieder schwimmfähig war, wurde es an eine neue Mooring verholt und gesichert.
Quelle:Tim Schwabedissen



Archivbild HMCS “Protecteur”
(Bild: High Contrast)   Großbild klick!
Kanadischer Flottentanker treibt nach Feuer auf dem Pazifik
(01.03.14) An Bord des kanadischen Versorgungstankers HMCS “Protecteur”, 8380 ts (MMSI-Nr.: 316146000), brach auf dem Pazifik am 27.2. gegen 22.20 Uhr ein Feuer im Maschinenraum aus. An Bord des Schiffes waren rund 300 Mann Besatzung. Es gelang in stundenlanger Arbeit, den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Dabei gab es 20 leicht Verletzte, sie litten an Rauchgasvergiftung, Erschöpfung und Dehydrierung. Der Tanker trieb danach manövrierunfähig 630 Kilometer nordöstlich von Pearl Harbor, Hawaii. Die U.S. Navy schickte den Zerstörer USS “Michael Murphy” zu Hilfe. Es wurde auch geprüft, ob Bergungsschlepper in Hawaii zur Verfügung standen.
Techniker wurden bereits nach Pearl Harbor entsandt, um den Schaden zu untersuchen. Die HMCS “Protecteur” war am 6.1. mit der HMCS “Regina” in See gestochen und hatte eine Crew von 279 Mann, 17 Familienangehörige und zwei zivile Arbeiter an Bord. Die Mitnahme von Angehörigen ist ein übliches Prozedere bei der Rückkehr von langen Missionen.
Die „Protecteur“ gehört zur Maritime Forces Pacific (MARPAC), und ist in Esquimalt, British Columbia, beheimatet. Sie wurde von der Saint John Shipbuilding and Dry Docks in Saint John, New Brunswick, erbaut und am 30.8.1969 in Dienst gestellt. 1975 beteiligte sich der Tanker an der Suche nach der polnischen Yacht „Gedania“, die am 30.8. nach dem Auslaufen aus der Resolute Bay vermisst gemeldet worden war.
Es handelte sich um das zweite Sportboot, das versucht hatte, die Nordwest Passage zu meistern. Im Juni 1982 rettete die „Protecteur“ mit ihren CH-124 Helikoptern die Crew eines norwegischen Chemikalientankers, der in Brand geraten war. 1991 gehörte sie zum kanadischen Kontingent der Operation Desert Shield und später Operation Friction, wie der Golfkrieg in Kanada heißt. 1992 leistete sie Hilfe nach dem Hurrikan Andrew in Florida. Am 30. August 2013 kollidierte die “Protecteur” auf dem Weg nach Hawaii mit der HMCS “Algonquin“, wobei beide Schiffe erheblich beschädigt wurden und Esquimalt zur Reparatur anlaufen mussten. Im Oktober, als die Reparatur abgeschlossen war, wurde bekannt gegeben, dass die 1969 erbaute HMCS “Protecteur” und ihr Schwesterschiff HMCS “Preserver” 2015 außer Dienst gestellt werden sollen. Sie haben beide eine Länge von 171.9 Metern, eine Breite von 23.2 Metern und einen Tiefgang von 10.1 Metern.
Quelle:Tim Schwabedissen



"Hercules J" im Schlepp (Bild: Jan Osterboor)   Großbild klick!
Totes Schiff in Rotterdam
(01.03.14) Am 27.2. wurde der teilbeladene, unter Antigua-Flagge laufende Containerfrachter "Hercules J", 10585 BRZ (IMO-Nr.: 9430193), als “totes Schiff” von den Schleppern "Union 11" und "Thamesbank" vom Euromax Container Terminal im Yangtzekanal in Rotterdam zum Prins-Willem-Alexander-Hafen verbracht. Es war am 22.2. aus Kotka kommend eingelaufen. Der Frachter der Jungerhans Maritime Services GmbH & Co KG in Haren (Ems), wurde dann gegen 23 Uhr zur Heijplaat verholt.
Quelle:Tim Schwabedissen



Athos wird geleichtert
(01.03.14) Am 28.2. wurde die Donau zwischen Deggendorf und Vilshofen für den Schiffsverkehr gesperrt für die Bergungsarbeiten, die am Morgen an dem Binnenschiff “Athos” anliefen. Aus dem bei Osterhofen festsitzenden Frachter sollten 170 Tonnen Mais bis zum Nachmittag geleichtert werden. Im Raum Deggendorf lagen noch zwei weitere Frachter fest, die “Schwarzach” und “Getan”, die erst freigeschleppt werden können, wenn der Pegel wieder angestiegen ist.
Quelle:Tim Schwabedissen




Fähre bei Ocracoke gestrandet
(01.03.14) Die amerikanische Fähre “Carteret”, 687 BRZ (IMO-Nr.: 8643145), wurde am Morgen des 28.2. um 7.30 Uhr von starkem Wind auf eine Sandbank gedrückt, kurz nachdem sie aus Ocracoke nach Cedar Island ausgelaufen war. Der Schlepper “Albemarle” machte sich gegen 13 Uhr daran, die Fähre zu befreien. Doch wegen zu niedrigen Wasserstandes rührte sich die Fähre nicht, und der Schlepper lief nach Silver Lake Harbor ein, bis die Flut hoch genug aufgelaufen war. Nach der Bergung lief sie gegen 17 Uhr in den Hafen von Ocracoke zurück und setzte die Passagiere wieder ab. An Bord waren sieben Fahrgäste und sechs Crewmitglieder gewesen. Die Gestrandeten waren in den Stunden auf dem Schiff von der Bordkombüse versorgt worden.
Quelle:Tim Schwabedissen



Expeditionsteam sucht Wrack holländischen Sklavenschiffes
(01.03.14) Ein Team von holländischen und englischen Forschern will das Wrack des holländischen Sklavenschiffes “De Leusden” finden, das an der Küste von Suriname am 1.1.1738 sank, wobei 664 Afrikaner starben. Es soll sich in der Mündung des Maroni River (Marowijne) befinden, die intensiv abgesucht werden soll.
Die “De Leusden” hatte eine große Rolle im Sklavenhandel gespielt. Sie wurde 1719 für die holländische West India Company erbaut worden und machte 10 Reisen. Von Elmina, dem heutigen Ghana, lief sie am 17.11. 173 zur letzten Fahrt aus. Die Atlantikquerung dauerte sechs Monate. Vor der Küste von Suriname geriet das Schiff in einen Sturm und lief auf Grund. Durch das gebrochene Ruder drang Wasser ein, und die Crew schloss die Sklaven unter Deck ein. Alle 73 Mann konnten sich retten, während die Afrikaner in den Nachtstunden ertranken. Sie wurden als verlorene Fracht abgeschrieben.
Leiter der Expedition ist Dr. Leo Balai, der surinamischer Herkunft ist. Vom Mai bis August 2014 will er in einem abgesteckten Gebiet die Reste des Schiffes finden. Weil in den rauen Gewässern ein Tauchereinsatz schwierig ist, soll mit Instrumenten nach Geschützen und anderen Metallgegenständen gesucht werden. Da angenommen wird, dass das Schiff in einem Stück sank, könnte es noch gut erhalten sein.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor Falmouth in Seenot
(01.03.14) Zwei Schiffe der Royal eskortierten den unter Gibraltar-Flagge laufenden Frachter "Transhawk", 13340 BRZ (IMO-Nr.: 9248552), am Morgen des 28.2. nach Falmouth, nachdem er 34 Meilen südlich von Prawle Point Wassereinbruch gemeldet hatte. Die Brixham Coastguard alarmierte das RNLI-Boot aus Salcombe, außerdem hielten die HMS "Argyll" und HMS "Defender" um 7.50 Uhr auf den mit 17 Mann besetzten Havaristen zu. Das Rettungsboot aus Salcombe und die HMS "Argyll" begleiteten das Schiff zum Hafen. Es hatte einen internen Schaden erlitten, als es von Antwerpen nach Las Palmas unterwegs war. Am 1.3. um 4.30 Uhr erreichte der Konvoi den Hafen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Frachter vor St. Petersburg aufgelaufen
(01.03.14) Der russische Frachter "Amgu", 2463 BRZ (IMO-Nr.: 8943466), lief im südlichen Abschnitt des St. Petersburg-Kanals am 27.2. auf Grund, nachdem er Maschinenschaden erlitten hatte. Zwei Stunden später machte ein Schlepper die "Amgu" wieder flott, die zu Untersuchungen nach St. Petersburg einlief, wo sie am 25.2. von Kiel kommend eingetroffen war. Die Havarie hatte sich beim Verlassen des Hafens ereignet.
Quelle:Tim Schwabedissen



77 Mann von Ölplattform evakuiert
(01.03.14) Das liberianische Ölrig "Noble Paul Wolff", 15317 BRZ (IMO-Nr.: 8756277), wurde am 28.2. teilweise evakuiert, nachdem es Schlagseite entwickelt hatte. 77 der 113 Arbeiter wurden auf eine andere Plattform gebracht. Sie befand sich im Marlim Feld im Campos Oil Basin vor Rio de Janeiro und hatte gegen ein Uhr begonnen, sich 3,5 Grad überzulegen. Die Plattform konnte dann stabilisiert und von dem Bohrloch abgekoppelt werden. Die Ursache der Schlagseite war ein Wassereinbruch in enem Tank durch einen Schaden im Ballastsystem, das die Stabilität kontrolliert. 36 Spezialisten blieben an Bord, um die Plattform wieder in einen normalen Zustand zu bringen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Vier Vermisste und ein Toter vor Bengalen
(01.03.14) Ein Fischer ertrank, vier weitere wurden vermisst, als am 27.2. der Trawler “Salshahil” gegen 13 Uhr in der Bay of Bengal sank. An Bord waren 28 Mann Crew, als sich das Unglück 15 Meilen vor Cox's Bazar ereignete. Andere Trawler retteten 24 Mann aus der See, von denen einer aber danach starb. Stürmisches Wetter hatte die “Salshahil” sinken lassen. Ein Rettungsschiff der Marine von Bangladesch machte sich auf den Weg zur Unglücksstelle.
Quelle:Tim Schwabedissen



Feuer auf australischem U-Boot
(01.03.14) Auf dem australischen U-Boot HMAS “Waller” brach am Nachmittag des 27.2. vor der westaustralischen Küste ein Feuer aus. Das Schiff befand sich in Überwasserfahrt. Es gelang der Crew, das Feuer zu löschen, vier Mann wurden hinterher vorsorglich medizinisch betreut. Die HMAS “Waller” war gerade überholt worden und befand sich auf der Rückkehr zu ihrer Basis.
Quelle:Tim Schwabedissen



Thunfischfänger liegt gesunken in Tema
(01.03.14) Nur noch eine kleiner Teil der “Madamfo”, 378 BRZ, ragte aus dem Wasser, nachdem das 57 Meter lange Schiff der ghanaischen Panofi Company sich im Hafen von Tema am 26.2. gegen 14 Uhr auf die Seite gelegt hatte und eineinhalb Stunden darauf gekentert war. Ein Angehöriger der Maritime Authority hatte als erster die Schlagseite bemerkt und den Kapitän verständigt. Dieser versuchte rasch, sein Schiff mit Ballastwasser zu stabilisieren, doch dies schlug fehl. Daraufhin flüchteten sich alle Besatzungsmitglieder und Arbeiter an Land. Die “Madamfo” hatte gerade Thunfisch gelöscht. Nun galt es, das Wrack schnellstmöglich zu bergen, um einen normalen Hafenbetrieb wieder zu ermöglichen.
Quelle:Tim Schwabedissen



Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949



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