EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv März 2013


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Kutter gesunken (Bild: Svein-Ivar Pedersen)   Großbild klick!
Kutter im Gryllefjord und bei Hammerfest gesunken
(31.03.13) Bei starkem Wind sank am Abend des 29.3. im Gryllefjord ein Kutter. Offenbar hatte sich dadurch Schnee so hoch auf dem Schiff angesammelt, dass es unter der Last sank. Am Morgen des 30.3. wurde ein anderer Kutter von 60 Fuß Länge gesunken an einer Pier in Forsøl, einem Dorf vor Hammerfest, entdeckt. Hafenbedienstete mühten sich, einen größeren Kutter, der längsseits lag, aus dem Geschirr des Wracks zu befreien, das es auch unter Wasser zu ziehen drohte. Am Ende gelang es, den Kutter zu einer Pier zu ziehen. Von dem anderen Schiff ragten noch Aufbauten und Masten aus dem Wasser. Quelle: Tim Schwabedissen



Explosion auf Bulkcarrier vor Fynshav
(31.03.13) Am 30.3. kam es auf dem unter Hongkong-Flagge laufenden Bulkcarrier "CSK Glory", 86848 BRZ (IMO-Nr.: 9224776), zu einer Maschinenraumexplosion vor Fynshav. Das unbeladene Schiff war auf dem Weg von Apenrade nach Kalundborg. Gegen 18 Uhr wurde es von den drei Svitzer-Schleppern "Svitzer Njal", "Svitzer Trim" und "Frigga" auf den Haken genommen und nach Frederikshavn geschleppt, wo es in einer Werft repariert werden sollte. Am 31.3. um 18 Uhr machte es dort an der Kongensgade fest. Quelle: Tim Schwabedissen



Fünf Vermisste nach Schiffbruch vor Indien
(31.03.13) Die 30 Meter lange „Arul Seeli“ (MMSI-Nr.:419800910) sank in der Nacht zum 30.3. auf der Fahrt von Beypore in Kerala nach Kavarathi auf den Lakshadweep Islands, rund 21 Meilen vor Beypore. Es war am 29.3. um 13.15 Uhr ausgelaufen und hatte eine Crew von acht Mann, 20 Kühe, Baumaterial und andere Güter geladen. Fischer retteten drei der Schiffbrüchigen. Sie wurden in ein Krankenhaus in Cheruvannur, Calicut, gebracht. Quelle: Tim Schwabedissen



Trawler wird nach Maschinenschaden in eine Werft geschleppt
(31.03.13) Der spanische Trawler "Aldan" 606 BRZ (IMO-Nr.: 8801967), der am 22.3. beim Auslaufen aus Killybegs nach einem Maschinenausfall manövrierunfähig geworden war und eingeschleppt werden musste, sollte am 1.4. am Haken eines Bergungsschleppers aus Gijon zu einer Reparaturwerft gebracht werden. Die “Aldan” hatte eine 18-köpfige Crew an Bord und havarierte nur 10 Minuten nach dem Ablegen von der Auktionshalle. Personal der Sinbad Marine Services Ltd. konnte sie mit einem Lotsenboot einbringen. Quelle: Tim Schwabedissen



Bulkcarrier begann nach Feuer vor Oman zu sinken
(31.03.13) Einheiten der NATO Indian Ocean Task Force waren in eine Rettungsoperation für den liberianischen Bulkcarrier „Atlantik Confidence“ eingebunden, der im Golf von Aden am Morgen des 30.3. ein Feuer im Maschinenraum erlitten hatte. Der Frachter bat vor Masirah, Oman, um Hilfe. Die amerikanische Fregatte USS „Nicholas“ assistierte. Kurz nachdem der Kapitän des Frachters das Verlassen des Schiffes anordnete, waren Helikopter der Fregatte vor Ort und fanden die Crew in Rettungsbooten vor. Sie koordinierten die Rettung der Crew durch den türkischen Tanker „ YM Pluto“ (IMO-Nr.: 9464118). Die 21 türkischen Besatzungsmitglieder der „Atlantik Confidence“ wurden unversehrt aufgenommen, ihr Schiff begann derweil zu sinken. Die „Atlantik Confidence“, 27209 tdw (IMO-Nr.: 9110341), wurde 1996 erbaut und hatte als Manager die türkische Atlantik Denizcilik Ticaret. Quelle: Tim Schwabedissen



Fischer vor Cape Lookout gerettet
(31.03.13) Die U.S. Coast Guard und TowBoatUS kamen einem 30 Fuß langen Kutter 11 Meilen vor Cape Lookout zu Hilfe, der am 30.3. um 9:30 Uhr leckgeschlagen war. Zwar ging später der Funkkontakt verloren, doch es gelang, das halbgesunkene Schiff gegen Mittag zu orten und die beiden Crewmitglieder zu retten. Dabei ging auf dem Coast Guard-Schiff ein Mann in einer großen Welle über Bord, konnte aber gerettet werden. Die Schiffbrüchigen wurden zur U.S. Coast Guard Station Fort Macon gebracht, ihr Boot eingeschleppt. Quelle: Tim Schwabedissen



„Danio“ (Bild: Ron Dobson)   Großbild klick!
Erleichterung nach Bergung der Danio
(30.03.13) Der National Trust war erleichtert, nachdem der in St. John’s beheimatete Frachter „Danio“ nach 12 Tagen vom den Felsen vor Farne Islands geborgen war. Der Frachter wurde an Liegeplatz 37 im Hafen von Blyth weiter untersucht, der Rumpf einer Inspektion durch Taucher unterzogen.
Der Frachter lag mit leichter Backborschlagseite am Kai. Ein Vertreter von der Maritime Salvage and Intervention zeigte sich erfreut, dass die Bergung ohne Umweltschäden vonstatten gegangen sei und dankte Titan Salvage für die professionelle Arbeit bei extrem schwierigen Wetterverhätnissen sowie der North East of England Environment Group für Rat und Unterstützung. Die Sperrzone an der Strandungsstelle wurde inzwischen aufgehoben. Quelle: Tim Schwabedissen



Mercy im Schlepp (Bild: DGzRS)   Großbild klick!
Kutter trieb manövrierunfähig vor Sylt
(30.03.13) In der Nacht zum 29.3. erlitt der 21 Meter lange Büsumer Kutter „Mercy“, 81 BRZ, nordwestlich der Insel Sylt gegen 4.30 Uhr Maschinenausfall. Der Trawler befand sich mit einer zweiköpfigen dänischen Besatzung auf Fangfahrt, als er etwa 13 Seemeilen nordwestlich der Insel im Seegebeit Røde Klit Sand zwischen Sylt und Rømø manövrierunfähig wurde. Bei nordöstlichen Winde und 1,5 Metern Wellenhöhe kämpfte sich der Lister Seenotkreuzer bei Schneetreiben und schlechter Sicht binnen einer Stunde zu dem Havaristen. Weil die Stromversorgung des Kutters zusammengebrochen war, ließ sich das Fanggeschirr nicht mehr einholen. Die Seenotretter nahmen die „Mercy“ auf den Haken und schleppten sie Richtung Havneby auf Rømø. Weil dort ein Arbeitsponton die Hafeneinfahrt verengte und das Fanggeschirr des Kutters nach wie vor ausgebracht war, unterstützten die dänischen Seenotretter mit dem Rettungsboot „LRB 14“ ihre deutschen Kollegen. Gemeinsam gelang es, den Kutter um kurz nach 10 Uhr an die Pier zu legen. Gegen 11.10 Uhr meldete sich die „Minden“ wieder einsatzbereit auf ihrer Station. Quelle: Tim Schwabedissen



Fahrgastschiff drohte vor Spiekeroog zu stranden
(30.03.13) Am Abend des 28.3. erlitt vor Spiekeroog das 33 Meter lange Fahrgastschiff „Jens Albrecht“ 148 BRZ (IMO-Nr.: 5244156), auf dem Rückweg von einer Werft nach Hooksiel , bei östlichen Winden bis sechs Beaufort und Schneetreiben einen Ausfall der Hauptmaschine. Auch die Hilfsmaschine lief nicht mehr problemlos. Die dreiköpfige Besatzung fürchtete, bei Spiekeroog zu stranden, falls auch das Nebenaggregat versagte. Das MRCC der DGzRS in Bremen alarmierte das Rettungsboot „Wilma Sikorski“ der Station Wangerooge. Sie traf gegen 22.20 Uhr in Höhe der Ansteuerung von Spiekeroog an der „Jens Albrecht“ ein. Deren Hilfsmaschine lief nach wie vor nur mit Problemen, und gegen den starken Ostwind machte das Fahrgastschiff kaum vier Knoten Fahrt. Die Seenotretter übernahmen deshalb die Sicherungsbegleitung. Unterdessen fuhr der Seenotkreuzer „Vormann Steffens“ der Station Hooksiel dem Verband entgegen. Gegen 23 Uhr nahm er das Fahrgastschiff vor Wangerooge auf den Haken und schleppte es in die Jade, wo es kurz nach ein Uhr in Hooksiel eintraf. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter vor Eastbourne kollidiert
(30.03.13) Das RNLI-Boot aus Eastbourne wurde am 28.3. um 06.44 Uhr von der Dover Coastguard alarmiert, nachdem der 30 Meter lange holländische Trawler „Zuiderkruiz“ (IMO-Nr.: 6923838) und ein französischer Trawler 17 Meilen vor der Küste zusammengestoßen waren, wobei sich ihre Fanggeschirre ineinander verhakten. Es gelang den Schiffen aber, sich wieder zu befreien, ohne dass die Seenotretter eingreifen mussten. Neuerlichen Alarm gab es allerdings, nachdem es der Dover Coastguard zeitweilig nicht gelang, in Funkkontakt mit dem Holländer zu kommen. Nochmals wurde das Boot aus Eastbourne um Hilfe gebeten. Es stellte sich vor Ort aber heraus, dass der Trawler nur leichte Schäden davongetragen hatte und die Crew wohlauf war. Sie hatte auf die Funksprüche der Küstenwache nicht reagiert, weil alle Mann an Deck mit der Reparatur der Fangausrüstung beschäftigt gewesen waren. Quelle: Tim Schwabedissen



Binnentanker rammte Wehr
(30.03.13) Am 29.3. rammte der belgische Binnentanker "Orinoco", 1732 ts (EU-Nr.: 06105132), mit dem geöffenten Tor eines Wehrs auf dem Dortmund-Ems Kanal bei Kilometer 78 nahe Münster. Dabei wurde das Ruderhaus schwer beschädigt. Das Tor selbst trug keinen Schaden davon. Mit einem provisorischen Ersatz-Ruderhaus sollte der Tanker die Fahrt fortsetzen. Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre rammte Rampe
(30.03.13) Die norwegische Fähre "Kvam", 839 BRZ (IMO-Nr.: 7604398), kollidierte am 29.3. gegen 22 Uhr mit dem Anleger von Voksa in Sande. Dabei wurde die Klappe der Fähre erheblich beschädigt. An Bord waren sechs Autos und 10 Fahrgäste, die unversehrt davon kamen. Die "Kvam" konnte noch nach Kvamsøya zurückkehren und die Autos am unbeschädigten Ende gellöscht werden. Am 30.10. wurde die "Strandebarm" auf der Route eingesetzt. Quelle: Tim Schwabedissen



USS Guardian komplett abgeräumt
(30.03.13) Am 30.3. wurde die vierte und letzte Sektion des Minensuchers USS „Guardian" vom Tubbataha Reef geborgen. Die Kranbarge "Jascon 25“ wird aber noch rund drei Tage am Riff bleiben, um verbliebene Trümmerreste zu beseitigen. Quelle: Tim Schwabedissen



Keine Zukunft für die Merle
(30.03.13) Der auf den Cook Islands registrierte Frachter "Merle", 1548 BRZ (IMO-Nr.: 8918306), wird nach seiner Bergung vom Strand in Muranzel nun bei der Baptists-Werft in Lavradio im Hafen von Lissabon abgewrackt. Die Reboques and Naval Service, SA hatte das Schiff am 26.3. in einer gemeinsamen Operation mit der Mammoet Salvage BV um 2.05 Uhr mit den Schleppern "Montonovo" der Rebonave SA und "Castel Sines" der Reboport SA geborgen. Nach einer Inspektion hatte die "Montenevo" den Frachter am 27.3. um 15 Uhr nach Lissabon eingeschleppt. Quelle: Tim Schwabedissen



Trawler Joanne C. (Bild: RNLI)   Großbild klick!
Joanna C: Bombe eingefangen
(24.03.13) Hilfe benötigte der Trawler „Joanna C“ aus Brixham . Er hatte in seinen Netzen etwas, das wie ein Torpedo aussah, gefangen.
Es wurden Fotos gemacht und an die zuständigen Behörden übermittelt, die das Objekt als britische 500-Pfund-Bombe aus dem 2. Weltkrieg identifizieren konnten. Daraufhin wurde der Trawler angewiesen, zu ankern, bis ein Räumkommando aus Portsmouth vor Ort war. Mehrere Stunden darauf traf es in Eastbourne ein und wurde durch das RNLI-Boot an Bord des Trawlers gebracht. Hier wurde entschieden, sich des Sprengkörpers mit einer kontrollierten Explosion zu entledigen.
Um 15.35 Uhr waren Detonatoren an der Bombe befestigt, und diese wurde an Bord der „Joanna C“ in flaches Wasser in der Pevensey Bay transportiert und hier auf den Meeresgrund abgesenkt. Hier wurde sie in die Luft gejagt, wobei die Erschütterung noch in einer Meile Entfernung zu spüren war. Nach 11 Stunden auf See kehrte das Rettungsboot wieder zu seiner Station zurück. Quelle: Tim Schwabedissen



Strandung der „Danio“ wird in Blyth untersucht
(29.03.13) Am 28.3. um 19.30 Uhr machte der geborgene Frachter "Danio" im Hafen von Blyth fest, und gegen 23 Uhr verließ der Bergungsschlepper „Lomax“ den Hafen zurück in Richtung Newcastle upon Tyne, wo er vor rund einer Woche angefordert worden war. Währenddessen gingen drei Vertreter des Department for Transport’s Marine Accident Investigation Branch (MAIB) an Bord des Havaristen, um die sechsköpfige, aus sechs Polen, einem Russen und einem Philippino bestehende Crew zu befragen. Bevor das Schiff hatte einlaufen dürfen, war es mehrere Stunden lang vor dem Hafen untersucht worden, doch es gab keinerlei Verschmutzungsgefahr durch die 27 Tonnen Dieselöl an Bord. Daraufhin wurde die Einlaufgenehmigung erteilt. Quelle: Tim Schwabedissen



Suche nach drei Vermissten nach Feuer in Jurong dauert an
(29.03.13) Am 28.3. wurden weiterhin drei Personen in Jurong vermisst, auch nachdem der Brand auf dem indonesischen Schlepper „Sanle 18”, 297 BRZ (IMO-Nr.: 9581071), am Tanoto Shipyard, der sich auf drei weitere, längsseits vertäute Schiffe ausgebreitet hatte, gelöscht war. Rettungskräfte der Maritime and Port Authority of Singapore und der Police Coast Guard waren mit drei Fahrzeugen im Einsatz, um nach ihnen zu suchen. Es wurde angenommen, dass sie sich auf dem Schlepper befunden hatten. Am Werftkai bot sich derweil ein Bild der Verwüstung. Drei Schlepper sind ausgebrannt, und von einem vierten Schiff ragte nur noch ein Teil des Rumpfes gesunken aus dem Wasser. Quelle: Tim Schwabedissen



Historischer Niedrigwasserstand legte in Stockholm historisches Wrack frei
(29.03.13) In der Innenstadt von Stockholm am Ausfluss des Mälarseees Richtung Ostsee wurde bei extrem niedrigem Wasserstand ein historisches Schiffswrack entdeckt. Mitarbeiter des Sjöhistoriska Museum in Stockholm glauben nun, dass es sich um das ehemalige dänische Kriegsschiff "Grå Ulven" handeln könnte, oder aber um die ebenfalls dänische "Den Stora Draken", die ebenfalls in dieser Gegend liegen könnte.
Der Marine-Historiker Jim Hansson entdeckte bei einem Spaziergang bei Kastellholmen zufällig den Umriss eines Rumpfes, bei dem es sich um den Bilgenbereich handelte, in dem sich noch die rechteckige Aussparung für den Hauptmast fand. Normalerweise liegen die Spantenreste unter Wasser, doch derzeit ist der Wasserpegel in der schwedischen Hauptstadt so niedrig wie zuletzt in den 1940er Jahren. Offenbar hatte das Wrack vor Jahrhunderten als Fundament einer Brücke gedient, das nun zutage trat. Das 30 Meter lange und 6, 5 Meter lange Schiff wurde möglicherweise am 23.7.1659 im 2. Nordischen Krieg bei Ebeltoftviken von den Dänen erobert und später vor der Stockholmer Insel Kastellholmen versenkt wurde. Nach der Niederlage in der Schlacht bei Nyborg im November 1659 mussten sich die Schweden zurückziehen, wurden aber offenbar der "Grå Ulven" habhaft. Bereits 2005 wurde bei Bauarbeiten für einen S-Bahn-Tunnel in Stockholm ein 600 Jahre altes Handelsschiff entdeckt. Das berühmteste Wrack der Stadt ist das einstige Flaggschiff der Flotte von Gustav Adolf, die "Vasa", die auf der Jungfernfahrt 1628 sank und zwischen 1959 und 1961 in erstaunliche gutem Zustand gehoben wurde. Die Reste der "Grå Ulven" sind allerdings nach Jahrhunderten als Brückenfragment erheblich weniger gut erhalten. Zwischen Skeppsholmen und Kastellholmen muss sie aber nicht der letzte Fund gewesen sein, denn in dieser Gegend liegt immer noch eine große Anzahl von alten Wracks aus der schwedischen Blütezeit. Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre demolierte Anleger in Öregrund
(29.03.13) Am 28.3. rammte die Gräsö-Fähre "Veronica", 375 gt (IMO: 9111515), beim Einlaufen von Gräso kommend den Kai von Öregrund in Östhammar. Es hatte Probleme mit einer der vier Maschinen gegeben, die ausgefallen war, sodass die Fahrt nicht verlangsamt werden konnte. Die Fähre beförderte einen Bus und mehrere Autos, als sie mit großer Wucht den Kai rammte und erheblich beschädigte. Die 2004 erbaute, 86 Meter lange Fähre der Trafikverket Färjerederiet, Vaxholm, wurde nach der Kollision aus dem Dienst genommen, um den Motor zu prüfen. Menschen kamen nicht zu Schaden. Quelle: Tim Schwabedissen



Wrack vor Holland könnte holländischer Ostindienfahrer sein
(29.03.13) In Eddrachillis bei Drumbeg in Nordwest-Schottland haben Unterwasserarchäologen aus Wessex ein Wrack aus dem 17. oder 18. Jahrhundert entdeckt, bei dem es sich um ein Schiff der holländischen Vereenigde Oost-Indische Compagnie, VOC, handeln könnte. Es war schon seit vielen Jahren örtlichen Fischern bekannt und könnte aus der Zeit zwischen 1650 und 1750 stammen. Reste des Rumpfes und drei Kanonen ragen aus dem Meeresgrund. Außerdem fand sich Keramik an der Untergangsstelle.
Der Fundort wurde digital vermessen und in 3-D-Modelle konvertiert. Für die Identifikation ist eine genauere Untersuchung der Kanonen, die wahrscheinlich in Schweden gefertigt wurden, dessen Rüstungsindustrie damals in holländische Hand war, vonnöten. Es wurde außerdem ein Fragment einer Delfter Kachel mit der Abbildung eines Schiffes unter holländischer Flagge gefunden. Viele VOC-Schiffe nutzten die Route in den Osten von Irland und Schottland, um den in Kriegszeiten gefährlichen Ärmelkanal zu umgehen.
In den VOC-Archiven ist eine Fregatte namens "Trumpeter" verzeichnet, die am 26.12.1691 zu ihrer ersten Reise nach Batavia auslief und vor der schottischen Küste von französischen Freibeutern angegriffen und in Brand gesteckt wurde. Ob das Drumbeg-Wrack die "Trumpeter" sein könnte, wird abzuwarten sein. Weltweit sind rund 600 VOC-Schiffe zwischen 1602 und 1795 verloren gegangen, von denen nur 10% bislang entdeckt wurden. Quelle: Tim Schwabedissen



Betrunkener polnischer Skipper rammte Kaianlage und Binnenschiff
(29.03.13) Am Abend des 27.3. rammte beim Anlegemanöver im Unterhafen Scharnebeck auf dem Elbe-Seiten-Kanal ein mit 1750 Tonnen Kohle beladenes Binnenschiff die Spundwand, wobei diese erheblich beschädigt wurde. In der Wand entstand ein größeres Loch. Der Sachschaden wurde auf über 30.000 Euro geschätzt. Damit nicht genug - beim Ablegen am Morgen des 28.3. rammte dasselbe Schiff beim Zurücksetzen den Bug eines mit 1300 Tonnen Tierfutter beladenen Binnenschiffes, so wobei an beiden Schiffen ein Schaden von gut 7000 Euro entstand. Bei dem polnischen Kapitän stellte die Polizei anschließend einen Alkoholwert von 2,33 Promille fest. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet und die Weiterfahrt des Motorschiffs Süden verboten. Quelle: Tim Schwabedissen



Ist die „Grietje“ nur ein Bauernopfer indischer Behörden?
(29.03.13) 12 Tage, nachdem der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Schwergutfrachter "Grietje" der Steinkirchener SAL Shipping GmbH in Chennai in die Kette gelegt worden war wegen des Verdachts, einen kleinen indischen Kutter überlaufen zu haben, wurde der Frachter am 28.3. wieder freigegeben und durfte mit neuer Schiffsführung den Hafen verlassen.
Der bisherige Münchner Kapitän und sein 1. Offizier mussten allerdings zurück bleiben - gegen sie wurde weiterhin von den indischen Behörden ermittelt wegen eines tödlichen Unfalls, der sich am 16.3. um 4.30 Uhr rund 20 Meilen vor der indischen Küste ereignet hatte. Die dreiköpfige Crew des dabei gerammten Kutters war vor der Morgendämmerung damit beschäftigt gewesen, den zuvor ausgefallenen Motor zu reparieren, als in der Dunkelheit ein unbekanntes Schiff auf Kollisionskurs auf ihr Fahrzeug zuhielt.
Zwei der Fischer retteten sich mit einem Sprung über Bord und wurden von Kollegen gerettet, einer blieb nach der Kollision aber trotz einer Suche der indischen Coastguard zunächst verschwunden. Erst vier Tage später fanden Fischer seine Leiche im Wasser treibend. Nach bisherigem Ermittlungsstand ereignete sich der Unfall aber mehrere Seemeilen von dem Kurs der "Grietje" entfernt. Erst später verlegten die indischen Ermittler den Unfallort auf deren Route, wohl um eine Verwicklung des Frachters in den Seeunfall glaubhafter erscheinen zu lassen. Nach Erkenntnissen der indischen Küstenwache befanden sich zu der Zeit aber insgesamt sieben bis acht Schiffe in der Nähe der Unglücksstelle.
Die "Grietje", die von Singapur nach Südafrika unterwegs war, lief nach Chennai ein, sodass sie als einzige belangt werden konnte. Da man der anderen Schiffe nicht mehr habhaft werden konnte, war sie offenbar das Bauernopfer. Bei der Coastguard war man sich tatsächlich keineswegs sicher, ob die "Grietje" tatsächlich in den Unfall verwickelt war und wollte erst die Ergebnisse weiterer Ermittlungen abwarten. Sie war neben der Marinepolizei sowie die Hafenbehörde an der Aufklärung des Falls beteiligt. Unglücklicherweise war der Datenrekorder des Schiffes zum Unfallzeitpunkt defekt oder außer Betrieb, sodass von dort keine belastbaren Positionsdaten mehr verfügbar waren. Der deutschen Schiffsführung droht nun wegen fahrlässiger Tötung ein Prozess in Indien. Ein von der Reederei beauftragtes Taucherteam fand allerdings keine Unfallspuren am Rumpf der "Grietje". Eine zweite Untersuchung, die noch gründlichere Ergebnisse hätte liefern sollen, ließ die Hafenbehörde in Chennai aber nicht zu.
Ein Gutachten, wonach anhand des Fundorts der Leiche errechnet werden sollte, wo genau sich der Unfall ereignet haben musste, ließ Bedenken aufkommen, dass es tatsächlich die "Grietje" war, die mit dem Fischerboot kollidierte. Dessen Wrack hatte die deutsche Reederei nach der Bergung begutachten lassen und dabei wurde festgestellt, dass es selbst ebenfalls keineswegs unschuldig war an der Kollision:
Es hatte in der Dunkelheit der Nacht keinerlei Lichter geführt. Die Küstenwache bestätigte, dass das Boot nicht vorschriftsgemäß ausgestattet war. Außerdem sind die kleinen Boote aus Fiberglas auf dem Radar nicht sichtbar. SAL Heavy Lift wollte der Witwe des Todesopfers dessen ungeachtet knapp 40.000 Euro zahlen sowie etwa 4500 Euro an den Eigner des Kutters. Dies hatte der indische Anwalt der Reederei empfohlen als Zeichen des guten Willens, nicht aber eines Schuldeingeständnisses. Inzwischen wurde auch die Vermutung laut, dass die Deutschen ein Opfer eines Streits zwischen Indien und Italien wurden, der ausbrach, als zwei italienische Soldaten, die den italienischen Tanker „Enrica Lexie“, 54.518 gt (IMO-Nr.: 9489297), beschützten, am 15.2.2012 zwei indische Fischer erschossen, die sie für Piraten gehalten hatten.
Der Vorfall hatte zu diplomatischen Zerwürfnissen zwischen beiden Ländern geführt, in deren Folge unlängst der italienische Außenminister zurücktrat. Nun wollte die indische Regierung nach dem neuerlichen tödlichen Fischereizwischenfall wohl Stärke demonstrieren. Quelle: Tim Schwabedissen



Bergung einer Rumpfsektion (Bild: US Navy)   Großbild klick!
Die Hälfte der „Guardian“ ist vom Riff
(28.03.13) Am 1.4., so die Hoffnung der Berger, könnte das Wrack der USS “Guardian” vom Tubbataha Reef verschwunden sein. Am 27.3. folgte nach einer Mitteilung des Tubbataha Management Office (TMO) der Hilfsmaschinenraum dem tags zuvor abgeborgenen Bug.
Wenn das Wetter weiterhin ruhig bleibt, könnte die letzte Sektion zum Beginn des kommenden Monats den vorangegangenen folgen. Derzeit waren 7-12 Knoten Wind und ein Wellengang von 0,3 bis 1,2 Metern vor Ort.
Als nächstes ist der Hauptmaschinenraum dran, der am 30.3. folgen könnte. Die Schneidarbeiten im Maschinenraum sollen während der Osterfeiertage fortgesetzt werden. Das Tubbataha Protected Area Management Board Executive Committee traf sich am 2.3., um die Methoden zur Untersuchung der Schäden am Korallenriff zu diskutieren.
Quelle: Tim Schwabedissen



“RS 1 -Colin Archer" im Schlepp (Bild: NSSR)   Großbild klick!
Feuer auf Colin Archer
(28.03.13) Das historische norwegische Rettungsboot “RS 1 -Colin Archer", das von dem gleichnamigen Konstrukteuer 1893 erbaut worden war, geriet am Morgen des 21.3. um 10.18 Uhr in Ormøya in Brand. Das Boot, das jetzt dem norwegischen Maritime Museum gehört, befand sich in der Restaurierung. Zwei Männer hatten an Bord gearbeitet und den Brand gemeldet.
Sie wurden mit Verdacht auf Rauchvergiftung medizinisch betreut. Die Löscharbeiten mussten vorsichtig vonstatten gehen, damit kein übermäßiger Wasserschaden entstand. Das Boot wurde am 27.3. von dem modernen Rettungsboot „UNI Oslofjord“ in Schlepp nach Fredrikstad genommen, wo es in einer Werft repariert werden soll.
Die „UNI Oslofjord" wird das Boot bis nach Jeløya in Moss schleppen, hier soll ein anderes Rettungsboot übernehmen. Ob die „Colin Archer“ bis zum Nationalfeiertag am 17.5., wo sie traditionell Salut schießt, wieder einsatzklar ist, war noch unsicher. Es gab erheblichen Rauchschaden durch den Schwelbrand, der in der Elektrik entstanden war.
Quelle: Tim Schwabedissen



Vier Schiffe in Jurong in Brand – Verletzte und Vermisste
(28.03.13) Auf dem indonesischen Schlepper „Sanle 18”, 297 BRZ (IMO-Nr.: 9581071), brach am 26.3. gegen 21.20 Uhr ein Feuer aus, als er am Kai der Werft lag, bei der er 2009 entstanden war, dem Tanoto Shipyard in Jurong.
Das Feuer breitete sich auf drei weitere, längsseits vertäute Schiffe aus, von denen eines in Flammen stehend sank. Vier Personen wurden verletzt, eine kam ins Singapore General Hospital. Die anderen, die sich auf einem passierenden Schiff befunden hatten, wurden von einem Boot der Police Coast Guard zur PCG Gul Base und mit einem Krankenwagen dann weiter ins National University Hospital gebracht.
Die Maritime and Port Authority of Singapore (MPA) koordinierte eine Suchaktion nach drei als vermisst gemeldeten Personen mit Booten der Hafenbehörde und der Coastguard. Mehrere Löschzüge und Löschboote konnten den Brand bis vier Uhr morgens am 27.3. löschen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Erst Bombe im Netz, dann Maschinenausfall
(28.03.13) Doppeltes Pech für den dänischen Kutter ”Michento”: Er erlitt am 27.3. gegen 19.30 Uhr Maschinenausfall 10 Meilen südlich von Nexø. Das Rettungsboot „Leopold Rosenfeld“ wurde von der Verkehrsüberwachung Süd in Segen alarmiert und schleppte den Havaristen nach Nexø Havn ein. Erst am Vormittag des 26.3. war ihm 15 Meilen östlich von Snogebæk eine Senfgasbombe ins Netz gekommen. Sie wurde südwestlich von Rönne wieder abgeworfen und zerstört, der Kutter danach gereinigt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter rammte Kai in Piräus
(28.03.13) Auf der Fahrt von Perama nach Piräus kollidierte am Morgen des 27.3. der unter Singapur-Flagge registrierte Containerfrachter “Ever Lawful”, 98882 BRZ, (IMO-Nr.: 9595498), mit einer Kaianlage, als er einlaufend im Hafen von Piräus manövrierte. Dabei wurde das Schiff an Steuerbordseite beschädigt. Eine Untersuchung wurde durch die griechischen Behörden angeordnet.
Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff auf Rupel geborgen
(28.03.13) Die Bergung des belgischen Binnenschiffes "Celandro", 295 BRZ (MMSI-Nr.: 205496190), wurde am 26.3. auf der Rupel beendet. Sie gestaltete sich allerdings zeitweilig zu einem Wettlauf mit der Zeit.
Am 25.3. hatten die Berger die 504 Tonnen Zement aus dem Laderaum geleichtert. Dann erreichten am folgenden Morgen zwei Schwimmkräne die Unglücksstelle. Taucher hatten von Pollern an der Steuerbordseite aus Trossen zum Land gespannt, um ein Abrutschen des Wracks zu verhindern und Hebestropps angebracht. Nachdem der Frachter aufgerichtet war, lag er bis zum Oberdeck noch unter Wasser.
Nun galt es, ihn weiter auszupumpen. Allerdings lief durch eine offenstehende Tür vom Maschinenraum, der noch unter Wasser stand, immer wieder Wasser in den Laderaum nach. Gegen 10.30 Uhr begann das Wasser wieder zu steigen. Nachdem ein Taucher das Schott geschlossen hatte, gelang es, das Schiff aufzuschwimmen. Die "Celandro" wurde dann nach Antwerpen geschleppt und in Merksem auf dem Albert-Kanal festgemacht, wo sie auf die entstandenen Schäden und ihre Reparaturwürdigkeit hin untersucht werden sollte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Mastbruch und Toter auf Katamaran vor Bermuda
(28.03.13) Am 26.3. um 13.15 Uhr fing die US Coast Guard den Notruf des 109 Fuß langen Katamarans “Mouse Trap” auf, der sich mit einer neunköpfigen Crew 500 Meilen südöstlich von Bermuda befand. Die Crew hatte außerdem Kontakt mit dem Rescue Coordination Center Gris Nez in Frankreich aufgenommen und berichtet, dass der Mast gebrochen und ein Besatzungsmitglied ums Leben gekommen war. US Navy Gegen 16 Uhr konnte der Notfall wieder aufgehoben werden, nachdem die verbliebene Crew die Maschine des Schiffes gestartet bekommen hatte und Kurs auf die Cayman Islands nahm. Eine HC 130 Hercules der Coast Guard Air Station Elizabeth City kehrte daraufhin zu ihrer Base zurück, und wei AMVER-Schiffe, der 620-Fuß lange Bulkcarrier “Alexandros III” und der 652 Fuß lange Autocarrier „Dover Highway“, die auf die „Mouse Trap“ Kurs genommen hatten, nahmen ihre Reise zu den jeweiligen Zielhäfen wieder auf. Der Seegang vor Ort hatte eine Höhe von neun Fuß.
Quelle: Tim Schwabedissen



“Danio“ nach knapp zwei Wochen wieder frei
(28.03.13) Am frühen Morgen des 28.3. gelang es um 4.30 Uhr, den vor Farnes Island gestrandeten Frachter "Danio" nach fast zwei Wochen auf den Felsen freizuschleppen. Anschließend zog ihn der Schlepper „Lomax“ in Richtung Blyth. Zwei Meilen von der Strandungsstelle entfernt wurden dazu zunächst die Trossen neu justiert. Der Havarist hatte seit dem 15.3. auf einem Riff zwischen Little Harkar und Blue Caps gesessen.
Trotz eines Lecks im Bug kam es während der ganzen Zeit zu keinen Umweltschäden. Der ursprüngliche Plan, die „Danio“ am 27.3. zu bergen, hatte wegen weiterhin schlechten Wetters aufgegeben werden müssen. Doch die Sorge, womöglich bis Ostern warten zu müssen, erfüllte sich nicht. Die sechsköpfige Crew war während der ganzen Zeit an Bord geblieben und hatte alle drei Stunden Funkkontakt zur Humber Coastguard gehabt. Die 1500 Tonnen Holzladung, die von Perth nach Antwerpen bestimmt war, hatte ihr Schiff derweil stabil gehalten. Es war zudem vor dem stärksten Seegang vom nahen Longstone geschützt worden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Gestrandeter Frachter brachte Verkehr nach Juist durcheinander
(28.03.13) Bei extrem niedrigem Wasserstand lief der deutsche Inselversorger „Frisia VII“ 363 BRZ (IMO-Nr.: 8891807), am 25.3. im Fahrwasser vor Juist auf Grund und blockierte daraufhin die Hafenzufahrt. Auch das Abendhochwasser vermochte ihn nicht zu befreien. Die Fähre „Frisia II“, die 411 Passagiere an Bord hatte, kam am selben Abend an dem Havaristen nicht vorbei und musste nach Norddeich umkehren.
Sie hatte um 18.30 Uhr in Norddeich abgelegt, vier Stunden später war sie wieder im Hafen.185 Passagiere blieben über Nacht auf dem Schiff. Sie wurden von der Reederei mit Decken, Speisen und Getränken versorgt. Die übrigen Fahrgäste traten entweder den Heimweg an oder nächtigten in umliegenden Hotels. Die kleinere „Frisia X“ mit 170 Passagieren an Bord kam knapp an dem festliegenden Frachter vorbei, allerdings erst mit dem Hochwasser. Gegen 22 Uhr machte die „Frisia X“ im Hafen von Juist fest.
Ebenfalls verspätet traf die Passagierfähre „Frisia IX“ gegen 23.30 Uhr in Norddeich ein. Am Vormittag des 26.3. gelang es einem anderen Inselversorger, de r „Störtebeker“, den Havaristen gegen neun Uhr flottzumachen und in den Hafen von Juist einzuschleppen. Die Passagiere der „Frisia II“ stiegen derweil auf die „Frisia IX“ um, die um 10 Uhr mit knapp 500 Personen an Bord nach Juist auslief.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter nach drei Wochen in Annapolis gehoben
(28.03.13) Der Kutter “Dawn Till Dusk”, der am 4.2. an seinem Liegeplatz am Annapolis Royal Causeway sank, wurde am Morgen des 27.3. gehoben und am Nachmittag abgeschleppt. Taucher hatten Hebesäcke an dem 40 Jahre alten Schiff befestigt. Als sie aufgeblasen wurden, hob sich das Wrack so weit, dass der Kutter „Scotia Voyager” es zum Ende der Wharf schleppen konnte, von wo aus eine Trosse ausgebracht wurde, mit der der Havarist zu einem sicheren Platz gezogen werden konnte, wo er bei Ebbe gelenzt wurde. Die kanadische Coast Guard und die Annapolis Police überwachten die Arbeiten.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter vor Nantucket in Not
(28.03.13) Die U.S. Coast Guard kam am 27.3. um 14.30 Uhr dem 45 Fuß langen Kutter “Laurie B” zu Hilfe, der 75 Meilen südlich von Nantucket manövrierunfähig geworden war. Die Art der Notlage war nicht genau bekannt, aber es wurde um Assistenz für den Havaristen gebeten.
Quelle: Tim Schwabedissen



„Vanquish – B 74“ (Bild: RNLI)   Großbild klick!
Mühseliges Abschleppen eines Kutters in stürmischer See
(27.03.13) Das RNLI-Boot aus Moelfre, die „Robert & Violet”, wurde am 26.3. um 12.15 Uhr alarmiert, nachdem der 24 Meter lange 120-Tonnen-Kutter „Vanquish – B 74“ (IMO-Nr.: 8997572) mit sieben Mann Besatung an Bord Ruderschaden 16 Meilen vor dem Hafen erlitten hatte. 45 Minuten nachdem das Rettungsboot bei 20 Konten Nordostwind ausgelaufen war, lokalisierte es den Havaristen, der sich bereits im Schlepp eines anderen Kutters befand.
Dieser war aber erheblich kleiner als das Schiff, das er auf dem Haken hatte, und er kämpfte gegen die Unbilden der See. Daraufhin wurde eine Schlepptrosse zum Rettungsboot übergeben und der Havarist langsam in Richtung Holyhead gezogen. Dabei brach die Trosse in der rauen See einmal, und die Verbindung musste wieder hergestellt werden. Schließlich wurde sie von dem dem Schleppzug entgegen gelaufenen Rettungsboot aus Holyhead übergeben, dass das letzte Stück in den Hafen übernahm.
Quelle: Tim Schwabedissen



Sechs Mann von brennendem Kutter gerettet
(27.03.13) Am Abend des 25.3. brach auf dem indischen Kutter „Shri Raj“ ein Feuer aus. Die sechsköpfige Crew wurde am folgenden Morgen von der „Meera Behn“ der Küstenwache gerettet und Okha in Jamnagar gebracht. Ein Kurzschluss im Maschinenraum hatte den Brand 86 Meilen vor der Küste verursacht. Der Kutter sank.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kollision der „Laboe“ ging glimpflich aus
(27.03.13) Die Anlegebrücke Bellevue in Kiel-Düsternbrook kann seit dem Morgen des 27.3. wieder angelaufen werden. Der beschädigte Anleger kann von den Fahrgästen einseitig begangen werden, da eine Hälfte der Holztreppe unbeschädigt blieb. Nach dem Rammstoß durch den Kieler Hafendampfer „Laboe“ war der Fähranleger gesperrt worden.
Der Schaden an dem Anleger war nach einer ersten Begutachtung so schwer, dass erhebliche Mengen Holz ausgetauscht werden müssen. Die Stahlkonstruktion wurde auch getroffen, trug aber nur leichte Schäden davon. Neben Treppe, Trägern und dem Geländer hatte die „Laboe“ auch eine Lampe abgebrochen. Die Wasserschutzpolizei Kiel hat die Untersuchung des Unfallls aufgenommen. Technische Fehler an der Fähre konnten bereits ausgeschlossen werden. Auch die Schäden blieben gering – nur der Steven hat bei dem Zusammenstoß ein paar Kratzer davongetragen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Segler von seinem ehemaligen Rettungsboot vor Strandung bewahrt
(27.03.13) Nur fünf Meter vom Ufer entfernt konnte die treibende Yacht von Kristoffer Kristiansen am 26.3. aufgestippt werden. Das NSSR-Rettungsboot „Halfdan Grieg“ schleppte das Boot dann in Sicherheit. Es war vom Küstenfort Tongane nach Måløy unterwegs gewesen, als plötzlich der Motor ausfiel. Es gelang der Crew nicht, ihn wieder zu starten, und die Yacht trieb zwischen Risøya und Gangsøya aufs Ufer zu. Die Crew konnte sie aber vom Ufer abhalten, bis die Seenotretter aus Maløy eingetroffen waren. Der Skipper war selbst vor zwei Jahren auf diesem Boot stationiert gewesen, und der Notruf war der erste Kontakt mit Vormann Per Bergmann seither. Die Freude war um so größer, als die „Halfdan Grieg“ auftauchte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter lief auf Tweed auf Grund
(27.03.13) Am 26.3. gegen 14Uhr lief der holländische Frachter „BBS Sand“ 2316 BRZ (IMO-Nr.::9163611) auf der Fahrt von Koge nach Berwick beim Anlaufen der Tweed Dock in der Mündung des Tweed auf Grund. Das Lotsenboot des Hafens konnte den Havaristen rasch wieder in tieferes Wasser bringen. Der Frachter war mit Malz beladen. Ungünstiger Wasserstand und starker Wind hatten die Grundberührung verschuldet. Der Frachter war um 15.25 Uhr im Hafen fest.
Quelle: Tim Schwabedissen



Barge treibt mit 47 Mann vor australischer Küste
(27.03.13) Die unter Panama-Flagge laufende Konstruktions and Rohrlegebarge „DLB Norce Endeavour“ geriet am 26.3. mit einer Crew von 47 Mann an Bord im Indischen Ozean vor der Westküste Australiens ins Treiben. Die letzte Position war 29 12 S 114 19 O gegen sechs Uhr, rund 35 Meilen westlich von Geraldton. Die „DLB Norce Endeavour” (MMSI-Nr.: 351927000) ist 208 Meter lang und wird von der NorCE Offshore betrieben.
Quelle: Tim Schwabedissen



10-stündiger Rettungseinsatz für manövrierunfähige Yacht
(27.03.13) Zwei Segler wurden von der Coastguard Collier County am 25.3. gerettet, nachdem ihre 37 Fuß lange Yacht 13 Meilen südwestlich von Marco Island manövrierunfähig geworden war. Das Collier County Sheriff's Department verständigte die Küstenwache gegen 19 Uhr, nachdem es gelungen war, eine der beiden Personen abzubergen, aber wegen schlechter werdenden Wetters nicht mehr die zweite. Ein 41-Fuß-Boot der Coast Guard Station Fort Myers Beach kämpfte sich durch acht Fuß hohe Wellen binnen drei Stunden zu der Yacht durch und konnte sie auf den Haken nehmen. In den folgenden sieben Stunden wurde sie zu einer Position gezogen, wo ein Schlepper von Tow Boat U.S. sie am folgenden Morgen um 5.20 Uhr übernahm und zur Marco Island Marina schleppte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Merle nach über zwei Monaten geborgen
(27.03.13) Der unter Cook Islands-Flagge laufende Frachter „Merle“, 1548 BRZ (IMO-Nr.: 8918306),&xnbsp;wurde am 26.3. um 2.05 Uhr durch zwei Schlepper vom Strand südlich der Praia da Torreira in Murtosa gezogen.
Nach Untersuchungen des Rumpfes sollte der Havarist am 27.3. zu einer Werft in Lissabon geschleppt werden, wo über die Reparaturwürdigkeit zu entscheiden sein wird. Ein erster Bergungsversuch am Nachmittag des 26.3. war an ungünstigen Wetterbedingungen gescheitert. Die Bergung wurde durch die Berger von Mammoet Salvage und portugiesische Techniker von Rebonave durchgeführt. Am 22.3. hatte die Bergung mit dem Abpumpen des Öls und Baggerarbeiten begonnen. Rund 30 Mann waren damit beschäftigt gewesen.
Unterstützt wurden sie durch ein 10-köpfiges Team der Feuerwehr aus Aveiro und der Polizei, die mit zwei Fahrzeugen und einem Boot vor Ort für Sicherheit gesorgt hatten. Die „Merle“ hatte seit dem 19.1. auf dem Strand gesessen. Warum sie auf Grund lief, ist noch Gegenstand einer laufenden Untersuchung.
Quelle: Tim Schwabedissen



Bug der USS „Guardian“ vom Tubbataha Reef geborgen
(27.03.13) Die U.S. Navy und die Berger auf der Kranbarge „Jascon 25” haben am 26.3. mit dem Zerlegen des Rumpfes der gestrandeten USS „Guardian” auf dem Tubbataha-Reef begonnen. Die 250 Tonnen schwere Bugsektion wurde vom Riffdach gehoben und auf der Barge „Seabridge S 700“ abgesetzt. Die Bergung wird in Kooperation mit der philippinischen Coast Guard, der Marine und dem Tubbataha Reefs Natural Park durchgeführt.
Wenn das Wetter es zulässt, sollen die übrigen drei Sektionen in den folgenden Tagen ebenfalls geräumt werden. Die Vorbereitung war eine große Herausforderung. Es musste ein zwei Fuß breiter Pfad im Schiffsinnern komplett freigeräumt werden, ehe Marinetaucher und Berger mit dem Abtrennen begannen. Dabei kamen Kettensägen und unter Wasser Hydraulikwerkzeuge zum Einsatz. Seit der Strandung hat die US-Marine methodisch alle wieder verwendbaren und potentiell umweltgefährdenden Materialien bis hin zu Brauchwasser von Bord geholt.
Die gesamten 15000 Gallonen Treibstoff wurden abgepumpt, und es kam zu keinerlei Ölverschmutzungen bei der Bergung. Das SAR-Schiff „Romblon” überwachte die Operation. Außerdem sind die US-Versorger „Safeguard” und „Wally Shirra“, die Kranbarge „SMIT Borneo“ sowie die Schlepper „Intrepid“ und „Archon Tide“ vor Ort. Der Schlepper „Trabajador 1” kehrte unterdessen nach Puerto Princesa City zurück.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schiffsführung der „Grietje“ nach Kollision mit Kutter in Chennai verhaftet
(27.03.13 Der Kapitän Albrecht Wolsgang und sein 2. Offizier Steffen Hinksoth aus München wurden am 26.3. von den Behörden in Chennai wegen der Kollision des unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Schwergutfrachters „Grietje“ zehn Tage zuvor verhaftet, aber gegen Kaution wieder freigelassen. Sie mussten aber ihre Pässe abgeben und dürfen das Land nicht verlassen.
Ihnen wird die Schuld an dem Unfall, bei dem ein Fischer aus Kasimedu ums Leben kam, zur Last gelegt. Die „Grietje“ hatte dessen Kutter am 16.3. rund zehn Meilen vor Chennai gerammt. Die indische Coast Guard war dem Frachter rasch auf der Spur. Zwar fanden sich bei einer Unterwasserinspektion des Rumpfes in Chennai, wo das Schiff festgehalten wird, keine sichtbaren Spuren einer Kollision, doch offenbar reichten die Indizien aus, um den Verdacht zu erhärten, dass die „Grietje” den Kutter gerammt hatte.
Sie war zu der Zeit das einzige andere Schiff in unmittelbarer Nähe. Bei der Untersuchung des Frachters im Hafen wurde festgestellt, dass dessen Voyage Data Recorder, der die Schiffsbewegungen hätte aufzeichnen sollen, nicht in Betrieb war, ob nun wegen eines technischen Fehlers oder vorsätzlich. Die beiden überlebenden Fischer hatten ausgesagt, ihr Boot habe nach einer Panne in der See getrieben, als sie gegen 4.30 Uhr während der Reparaturarbeiten ein Schiff wahrnahmen, dass auf sie zuhielt. Alle drei Mann an Bord sprangen ins Meer, doch nur zwei tauchten wieder auf. Die Leiche des dritten wurde erst fünf Tage später in der See treibend entdeckt. Die Reederei hat sich bereits bereit erklärt, dessen Familie eine Entschädigung zu zahlen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter transportierte beim Untergang vor Phuket Öl
(27.03.13) Nach dem Untergang des Kutters „Pemika” am 22.3. in der Mündung des Tah Chin Kling vor Koh Sirae in Phuket ist rund 10 Tonnen Öl ausgelaufen. Offenbar war auf dem Schiff Öl transportiert worden. Zunächst war von einer geringeren Ölverschmutzung ausgegangen worden. Es dauerte bis zum 24.3., das ausgelaufene Öl zu beseitigen. Ölsperren wurden ausgelegt, doch in der Nacht wurden diese von anderen Schiffen gerammt, und das darin eingefangene Öl kam frei. Dies kostete einige Zeit. Am Ende waren 20 Tanks gefüllt, und nu rein dünner Film verblieb auf der Wasseroberfläche. Ölproben wurden genommen und ans Pollution Control Department in Bangkok geschickt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Auf Land gesetzter Kutter wird zwei Jahre nach Tsunami verschrottet
(27.03.13) Der japanische 330-Tonnen-Trawler „Kyotoku Maru No. 18”, der am 11.3.2011 von dem Tsunami landeinwärts gespült wurde und inmitten der Stadt Kesennuma in der Miyagi-Präfektur landete, soll nun abgebrochen werden. Es war zuvor intensiv diskutiert worden, das Schiff als Mahnmal stehen zu lassen, doch Bürgermeister Shigeru Sugawara wurde sich mit den Eignern einig, dass das Schiff den Wiederaufbau stören und daher entfernt werden müsse. Der Abbruch soll Anfang April beginnen.
Quelle: Tim Schwabedissen



„Rena“ wird vom Riff aufgesaugt
(27.03.13) Das Achterschiff des Containerfrachters „Rena“ wird förmlich von dem Astrolabe Reef aufgesaugt, teilten Vertreter der Eigner und Versicherer in dieser Woche dem Tauranga City Council mit. Die Beca AMEC Ltd., die für die griechische Daina Shipping Company und den Swedish Club auftritt, konstatierte, dass eine Entfernung des Wracks zwar technisch möglich sei, aber erheblich größeren Schaden am Riff anrichten würde, als wenn es dort verbliebe.
Es müssten große Bargen und schwere Ausrüstung dort für fünf weitere Jahre stationiert werden und mit ihren Ankern größere Umweltschäden anrichten als wenn man die Dinge beließe, wie sie jetzt sind. Bisher haben die Aufräumungsarbeiten 300 Millionen Dollar gekostet. Resolve Salvage and Fire konnten im Februar und März nur halb so lange wie geplant am Riff arbeiten. Sie waren einmal 22 Tage am Stück zur Untätigkeit gezwungen.
Der Vertrag mit Resolve wurde nun erweitert, um Container mit Plastikperlen zu lokalisieren, die sich in Laderaum IV befunden hatten. Der am 5.10.2011 gestrandete Frachter war im Januar 2012 zwischen den Laderäumen III und IV auseinander gebrochen, wobei dessen Inhalte sich über ein 10000 Quadratmeter großes Feld verstreuten. Insgesamt gelang es, 1025 Container zu bergen, 343 blieben bislang übrig. 32 von ihnen enthielten potentiell umweltgefährdende Stoffe.23 davon waren in Laderaum III gestaut, ihr Inhalt hat sich aufgelöst. In 20 Containern waren 494 Tonnen Kryolith gewesen.
Vier Container hatten 87 Tonnen Ferrosilizium enthalten und ein Container 21 Tonnen Kupferschrott, der noch nicht lokalisiert wurde. Von den vier Containern mit Plastikperlen aus den Laderäumen III und IV konnten zwei geborgen werden. Wassertests des Cawthron Institute zeigten, dass die Qualität am Riff gut ist. Nach den Schätzungen der Eigner und Versicherer der „Rena“ könnten sich noch 1-2 Tonnen Schweröl in den Rohren des Wracks befinden. Als der Frachter den Hafen von Napier verließ, hatte er 1700 Tonnen an Bord, von denen bei der Strandung erst 50 Tonnen verbrannt worden waren. Von den 1646 Tonnen an Bord konnten die Berger von Svitzer 1415 Tonnen auf den Bunkertanker „Awanuia“ leichtern.
Nur etwa 230 Tonnen liefen aus und mussten von den Stränden in der Bay of Plenty entfernt werden. Als das Achterschiff sank, waren 0,4 Tonnen Hydrauliköl und bis zu vier Tonnen Schweröl noch an bord. Der letzte Bericht über einen Ölfilm an der Unglücksstelle datiert vom 10.2., und rund drei Kilogramm ölighaltiger Wolle wurde am selben Tag in Papamoa gefunden. Die Strände sind inzwischen frei von Öl, nicht zuletzt dank der vielen freiwilligen Helfer, die die Reinigungsarbeit besser als Maschinen ausführten.
Quelle: Tim Schwabedissen



Rasche Hilfe für manövrierunfähigen Kutter
(27.03.13) Am Morgen des 25.3. geriet der 28 Fuß lange Kutter „Loyal Friend” mit einer dreiköpfigen Crew vor Hoxa Head, South Ronaldsay, in Schwierigkeiten, nachdem sich ein Tau um den Propeller gewickelt hatte. Das Schiff drohte auf Grund zu treiben und funkte Mayday. Der nur 10 Fahrminuten entfernte Kutter „Telstar“ war rasch vor Ort, und die „Guiding Light” ging auf Standby. Um 11.28 Uhr wurde die RNLI in Longhope allarmiert. Die „Helen Comrie” lief aus und war sieben Minuten darauf vor Ort. Sie stellten eine Schleppverbindung her und zogen den havarierten Kutter zurück zur Burray Pier. Um 13.10 Uhr war der Einsatz beendet.
Quelle: Tim Schwabedissen



„Martha T” (Bild: USCG)   Großbild klick!
Schlepper soll mit Lenzpumpen der Coastguard wieder Oberwasser bekommen
(26.03.13) Die US Coast Guard in Pascagoula versuchte, mit Einsatz von Lenzpumpen den an der Westseite von Petit Bois Island auf Grund sitzenden Schlepper „Martha T” (MMSI-Nr.:367156850) wieder flottzumachen. Das Schiff war nach einer Grundberührung am 22.3. vor dem Horn Island Pass leckgeschlagen. Er war am Morgen aus dem Bayotte Casotte East Harbor in Pascagoula mit zwei leeren Bargen ausgelaufen, die selbst unbeschadet blieben. Auch die fünfköpfige Crew blieb unversehrt. Der Schlepper aber wurde erheblich beschädigt. Die Coast Guard leitete eine Untersuchung ein.
Quelle: Tim Schwabedissen



Ingenieur bezahlte Schlaf auf Wache mit dem Leben
(26.03.13) 33 Fischer wurden gerettet und zwei vermisst, nachdem am 24.3. gegen drei Uhr der Trawler „Uni 19“, 149 BRZ, vor Sulu auf den Tumabal beim Netzaufholen kenterte und sank. Der Chefingenieur, der pflichtwidrig eingeschlafen war, eilte zwar noch in den Maschinenraum, um durch Ballastaufnahme das Schiff zu stablisieren, wie es seine Aufgabe gewesen wäre, doch es war bereits zu spät, und das Schiff kenterte binnen 10 Minuten. Der Ingenieur und ein Maschinist konnten sich nicht mehr aus den unteren Räumen retten. Die Überlebenden wurden von einem Schwesterschiff sowie dem Kutter „Aqua 8“ aus dem Wasser gezogen. Der Kapitän hatte leichte Verletzungen erlitten. Die Suche nach den Vermissten blieb ergebnislos.
Quelle: Tim Schwabedissen



Hafendampfer rammte am ersten Tag nach Inbetriebnahme Bellevue-Brücke in Kiel
(26.03.13) Der Kieler Hafendampfer „Laboe“ 295 BRZ (IMO-Nr.: 8400086), wurde am 25.3. beim Anlaufen des Anlegers Bellevue gegen 17.30 Uhr durch eine von Osten kommende starke Bö erfasst. Er vertrieb mehrere Meter, sodass er gegen die Brücke des Anlegers Bellevue“ driftete und ihn rammte. Dabei zerstörte er einen Teil der Holzkonstruktion. Die Brücke war danach nicht mehr benutzbar und musste gesperrt werden. Bei dem Aufprall mit ihrem Bug durchbohrte die „Laboe“ Geländer und Holzbohlen an der südlichen Seite der Brücke. Die Treppenstufen zur Anlegeplattform wurden auf mehreren Metern eingedrückt. Sollte auch die unter den Bohlen befindliche Stahlkonstruktion beschädigt sein, könnte eine mehrmonatige Reparatur und Sperrung des Anlegers drohen. Noch am Abend wurden Experten zur Untersuchung des Schadens vom SFK-Schlepper „Holtenau“ zur Unglücksstelle gebracht. Von den Ergebnissen ihrer Untersuchung hängt die Dauer des Ausfalls ab. Die „Laboe“ konnte ihre Linienfahrt fortsetzen, Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Brücke war gerade erst nach Ende der Winterzeit wieder in den Fördefahrplan aufgenommen worden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kreuzfahrer half bei Rettung von Yachtcrew
(25.03.13) Ein Coast Guard-Helikopter sowie das unter Panama-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff „Carnival Breeze“, 128500 BRZ (IMO-Nr.: 9555723), bargen am 24.3. die zweiköpfige Crew einer Yacht 15 Meilen östlich von Elliot Key, Florida. Die beiden an Bord der 28 Fuß langen „Gretchen Joy” hatten um Hilfe gebeten, nachdem einer der beiden Herzprobleme hatte und der andere in hohem Wellengang seekrank wurde. Die Coast Guard Miami schickte einen MH-65 Dolphin Helikopter und ein 45-Fuß-Boot. Vor Ort wurde ein Rettungsschwimmer abgewinscht und schwamm zu der Yacht, um den Zustand der Insassen zu untersuchen und festzustellen, ob eine Abbergung notwendig sei. Bei fünf Fuß hohen Wellen befand er es als zu unsicher, die Segler zu einem Rettungskorb schwimmen zu lassen. Stattdessen wurde das von Nassau kommende Kreuzfahrtschiff „Carnival Breeze”, das fünf Meilen entfernt war, um Hilfe gebeten. Mit dem Rettungsboot der Küstenwache wurden die beiden Segler dann auf diesen übergesetzt. Von dort aus winschte der Hubschrauber den Herzkranken nun an Bord. Der zweite Mann blieb auf dem Kreuzfahrer, wo er medizinisch betreut und nach dem Einlaufen in Miami am 24.3. ins Ryder Trauma Center transportiert wurde. Die aufgegebene „Gretchen Joy“ wurde später durch einen Schlepper von TowBoat US nach Convoy Point eingeschleppt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Weiteres deutsches U-Boot vor Fedje entdeckt
(26.03.13) Der norwegische Öl-Konzern Statoil hat bei Untersuchungen des Meeresgrundes in Vorbereitung zur Verlegung einer Pipeline&xnbsp;vor Fedjeosen ein U-Boot entdeckt, das durch das Bergen Maritime Museum als das deutsche „U 486“ identifiziert wurde, das am 12.4.1945 von einem britischen U-Boot torpediert wurde, wobei die 48-köpfige Besatzung ums Leben kam. Es liegt nur 2000 Meter von der Untergangsposition des mit Quecksilber beladenen „U-864“ entfernt, die 2003 durch das Küstenwachboot „Tyr“ ausfindig gemacht wurde.
Das jetzt neu entdeckte Boot war an der Versenkung eines amerikanischen Truppentransporters am Weihnachtstag 1944 beteiligt, bei der alle 786 US-Soldaten auf dem Schiff starben. Auf derselben Fahrt versenkte „U-486“ nur wenige Tage darauf die britischen Fregatten HMS „Affleck“ und HMS „Capel“, bevor es zu seiner Basis in Bergen am 15.1. zurückkehrte. Wochen später ereilte es dann ebenfalls sein Schicksal. Bei Untersuchungen mit einem ROV wurde ein großes Loch im Druckkörper entdeckt. Der Rumpf des in zwei Teile zerbrochenen U-Bootes war mit Kunstkautschuk überzogen, der es für die gegnerischen Radaranlagen unsichtbar machen sollte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter lief vor Ærøskøbing auf Grund
(26.03.13) Der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Frachter „Jago“, 1524 BRZ (IMO-Nr.: 8800157),&xnbsp;lief auf dem Weg nach Brügge am 22.3. unmittelbar nach dem Verlassen des Hafens von Ærøskøbing gegen sechs Uhr auf Grund. Mehrere Versuche zweier kleinerer Schlepper am 23.3., den Frachter flottzumachen, scheiterten, obwohl ein Teil der Ladung mit dem Decksbagger geleichtert wurde. Daraufhin wurde das größere Bergungsschiff „Susanne A“ (IMO-Nr.: 9099183) am 25.3. aus Frederikshavn&xnbsp;gerufen, dass die&xnbsp;“Jago“ flottmachen soll.
Derweil hat auch das Ölbekämpfungsschiff „Marie Miljø“ Stellung bezogen und ersetzte die bis dahin eingesetzten dänischen Patroullienboote „Havfruen“ und „Diana“. In der Nacht zum 26.3. gelang es, den Frachter flottzumachen. Er nahm danach mit eigener Kraft Kurs auf Svendborg, wo der Rumpf untersucht werden sollte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Klimaanlage auf estnischer Fähre überhitzt – Kabinen nach Rauchentwicklung geräumt
(26.03.13) Auf der estnischen Fähre&xnbsp;“Baltic Queen“, 48915 BRZ (IMO-Nr.: 9443255),&xnbsp;kam es am 25.3. zu einer Rauchentwicklung an Bord. Der Rauch wurde um 19.30 Uhr bemerkt, als das Schiff von Stockholm nach Tallinn unterwegs war. Er drang aus Rohren der Klimaanlage und war bereits in einige Kabinen eingedrungen. Eine Reihe von Kabinen wurde daraufhin vorsorglich evakuiert. Als Ursache der Rauchentwicklung wurde eine Überhitzung der Klimaanlage festgestellt, zu einem offenen Feuer kam es nicht. Die Fähre machte am 26.3. um 8.50 Uhr am Liegeplatz 3 im alten Stadthafen von Tallinn fest.
Quelle: Tim Schwabedissen



Passagiere der „Queen of the North“ erst nach fünf Stunden vermisst
(26.03.13) Bei der Untersuchung des Untergangs der kanadischen Fähre „Queen of the North” vor Gil Island stellte sich heraus, dass es fünf Stunden dauerte, bis klar wurde, dass es noch zwei Vermisste gab. Dies zeigten am 25.3. veröffentlichte Tonaufzeichnungen des Funkverkehrs zwischen dem Joint Rescue Coordination Centre in Victoria und den Organisatoren in Hartley Bay. Am 22.3.2006 gegen fünf Uhr waren sowohl Mona Danes in der Hartley Bay wie auch Troy Haddock im Joint Rescue Communication Centre optimistisch, dass alle gerettet waren.
Nachdem sie die Liste der Passagiere in Hartley Bay mit den Daten von dem Eisbrecher „Sir Wilfred Laurier“ abglichen, kamen sie auf 102 Passagiere. 101 sollten auf der „Queen of the North” gewesen sein. Trotz der Unklarheit über die zusätzliche Person schien von der Anzahl der Geretteten her alles gut gegangen zu sein. Erleichterung hatte sich breit gemacht, und die örtlichen Fischer stellten ihre Suche ein.
Als die Stunden vergingen, kamen aber Probleme auf. Es stellte sich heraus, dass einige Namen zweimal notiert worden waren, und es gab Konfusion darüber, wer zur medizinischen Betreuung auf dem Luftweg aus der Hartley Bay abtransportiert worden war. Mit der Zeit fielen die Zahlen der Geretteten erst auf 101, dann 100 und schließlich 99. Fast fünf Stunden nach dem Untergang der Fähre zeichnete sich ab, dass es doch zwei Vermisste gab.
Quelle: Tim Schwabedissen



Reinigungsarbeiten nach Kollision der „CMA CGM Florida“ abgeschlossen
(26.03.13) Die Reinigungsarbeiten der Behörden von Shanghai 124 Meilen nordöstlich der Mündung des Yangtse-Flusses kamen am 26.3., eine Woche nach der Kollision des britischen Containerfrachters „CMA CGM Florida“, 54309 BRZ (IMO:9348704), mit dem unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarriers „Chou Shan“, 91166 BRZ (IMO-Nr.: 9296963), zu einem Abschluss. Das meiste der 650 Tonnen Öl, die aus der „CMA CGM Florida“ ausgelaufen waren, konnte beseitigt werden. Der Frachter verblieb derweil zu weiteren Untersuchungen auf der Reede von Yangsha. Bevor die Ladung gelöscht wird, müssen erst Reparaturen durchgeführt werden. Einige Container waren beim Aufprall verschoben und beschädigt worden. Insgesamt hatte der Frachter zum Unglückszeitpunkt über 1500 Container geladen. Keiner der 76 Gefahrgutcontainer wurde bei dem Zusammenstoß in Mitleidenschaft gezogen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Vietnamesischer Kutter in Brand geschossen
(26.03.13) Am 20.3. wurde nahe der Paracel Islands, einer sowohl von Vietnam wie auch China beanspruchten Insel, der vietnamesische Kutter „QNG 96382“ von einem chinesischen Patroullienboot, das die Nummer 786 trug, in Brand geschossen. Zuvor hatte es den Kutter einige Zeit verfolgt und dann das Feuer eröffnet. Die Kajüte geriet in Brand, und die Crew begann mit Löscharbeiten. Das Boot der chinesischen Marinepolizei setzte sich auf eine Distanz von fünf bis sechs Meilen ab, ohne Hilfe zu leisten.
Quelle: Tim Schwabedissen



Drei Bargen nach Grundberührung eines Schleppers gesunken
(26.03.13) Insgesamt drei mit Kohle beladene Bargen sind am 24.3. gesunken, nachdem sie sich nördlich von Cape Girardeau von dem Schlepper „Sheila Johnson“ (MMSI-Nr.:367057890) losgerissen hatten. Der Schlepper war bei Meile 60 auf dem Mississippi auf ein Unterwasserhindernis gelaufen, als er mit 25 Bargen unterwegs war. Insgesamt 13 rissen sich daraufhin los und begannen, den Fluss hinab zu treiben. Bei Meile 57.4 auf der Seite von Illinois sanken zwei, eine weitere ging teilweise vor Cape Girardeau unter. Die Bill Emerson Memorial Bridge zwischen Cape Girardeau und Illinois wurde rund eine Stunde vorsorglich gesperrt, bis klar war, dass keine der Bargen mit ihr kollidiert war. Am 25.3. dauerte die Untersuchung der entstanden Schäden noch an.
Quelle: Tim Schwabedissen



Nebel Schuld an Kollision vor Taichung
(26.03.13) Der taiwanesische 1500-Tonnen-Containerfrachter „Chen Chang“ (MMSI-Nr.: 416003895), lief am 25.3. gegen sechs Uhr den Hafen von Jinhu an, nachdem er am 24.3. mit dem 97 Meter langen, chinesischen 2000-Tonnen-Frachter „Minguang 68“ vor Xiamen-Kinmen kollidiert und danach in den Hafen von Liaolo eingelaufen war, wo die Schäden, die am Bug entstanden waren, untersucht wurden. Die 12-köpfige Crew der „Minguang 68“ war nach der Kollision gerettet worden, ihr Schiff sank. Das Maritime and Port Bureau leitete eine Untersuchung des Unglücks ein. Die „Chen Chang“ war am 23.3. aus Taichung ausgelaufen und in dichten Nebel geraten, als er sechs Meilen vor Liaolo auf Kinmen gegen vier Uhr mit der „Minguang 68“ zusammenstieß.
Quelle: Tim Schwabedissen



(Bild: KNRM)   Großbild klick!
Yacht drohte unter Eispanzer zu sinken
(25.03.13) Das Rettungsboot „Watersport“ der KNRM Station Enkhuizen wurde am Morgen des 24.3. alarmiert, weil eine Yacht durch Eisbildung bei der Kreamerwerft im Südteil des Krabbergat zu sinken drohte. Spritzwasser hatte sich nach mehrtägiger Ostwindlage in einem solchen Maße zu einem Eispanzer aufgebaut, dass die Eigner der Yacht um Hilfe bitten mussten. Die Seenotretter waren rasch vor Ort und stellten fest, dass das Boot in der Tat sehr tief lag und Schlagseite hatte. Es wurde beschlossen, die Yacht aufs Ufer zu ziehen und dort das Eis abzuschlagen. Ein Verschleppen in einen Hafen war wegen des großen Gewichts keine Option mehr. So wurde auf dem schlüpfrigen Boot so viel Eis abgehackt, dass das Verschleppen in die Sicherheit einer nahen Marina möglich war.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter nach Kollision beschädigt im Hafen von Liaolo
(25.03.13) Der taiwanesische 1500-Tonnen-Frachter „Chen Chang“, der am 23.3. den Hafen von Taichung verlassen hatte, lief nach der Kollision mit einem chinesischen Frachter am 24.3. gege vier Uhr den Hafen von Liaolo Harbor auf Kinmen an. Der Zusammenstoß hatte sich sechs Meilen vor dem Hafen ereignet, und in den Bug des Frachters war oberhalb der Wasserlinie ein Loch gerissen worden. Die 12-köpfige Crew des Kollisionsgegners wurde gerettet. Die „Chen Chang“ ( MMSI-Nr.: 416003895) ist 74 Meter lang.
Quelle: Tim Schwabedissen



Ehemaliges Zollboot drohte nach Grundberührung zu sinken
(25.03.13) Dank eines raschen Einsatzes des Feuerlöschbootes „Gorinchem X“ konnte am 22.3. das holländische Hausboot „Eigenbodem“ vor dem Sinken bewahrt werden. Das Fahrzeug war unterwegs von seinem Heimathafen Ameide nach Hertogenbosch. Gegen Mittag bemerkte der Skipper in der Großen Merwede-Schleuse, dass ins Achterschiff mit großer Wucht Wasser eindrang. Möglicherweise war das Boot beim Einlaufen in die Schleuse kurz auf Grund gelaufen. Dabei war ein 15 Zentimeter langer Riss im Rumpf entstanden. Die Feuerwehr eilte mit mehreren Pumpen herbei, und ein Lecksegel wurde unter den Rumpf gezogen. Nachdem der Wassereinbruch unter Kontrolle war, konnte das Wohnschiff, ein ehemaliges belgisches Zollboot, zur Jooren-Werft in Werkendam geschleppt werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Jagd auf Bargen auf Mississippi
(25.03.13) Eine Flotte von Schleppern machte sich auf dem Mississippi unweit der Bill Emerson Memorial Bridge am Morgen des 24.3. daran, fünf treibende Bargen wieder einzufangen und von einer Kollision mit der Brücke abzuhalten. Sie hatten sich weiteren, die aber sofort wieder gesichert werden konnte, von einem Schleppzug mit rund 25 Bargen nördlich von Cape Girardeau aus bislang unbekannter Ursache losgerissen.
Vier der Bargen konnten nahe Cape Girardeau vertäut werden, mindestens eine andere Barge sank unweit des Broadway-Fluttores. Nördlich von Cape Girardeau wurde der Fluss gesperrt. Die Paducah Coast Guard versuchte, alle Bargen unter Kontrolle zu bekommen. Kurze Zeit wurde auch die Bill Emerson Memorial Bridge, die Cape Girardeau und Illinois verbindet, vorsorglich abgeriegelt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Seli 1 weiter in der Tafelbucht sichtbar
(25.03.13) Berichte, dass die südafrikanische Marine das Wrack des Frachters „Seli 1“ erfolgreich und vollständig in die Luft gejagt hat, sind nach Augenzeugenberichten offenbar übertrieben. Die Sprengungen seien zwar laut gewesen und hätten die Fenster in der Umgebung zum Beben gebracht, doch dass das Schiff nun endgültig versenkt sei, könne man nicht sagen. Tatsächlich ist zwar vom Mittschiffsbereich mit dem letzten über Wasser verbliebenen Bordkran nichts mehr zu sehen, doch am Anblick von Vor- und Achterschiff hat sich tatsächlich nicht viel verändert.
Quelle: Tim Schwabedissen



Mühseliger Rettungseinsatz für die „Warnow“
(25.03.13) Ein harter Einsatz war die Bergung des einstigen Lotsenbootes „Warnow“ durch die RNLI-Boote aus Whitby und Hartlepool am 23.3. in acht Meter hohen Wellen und bei bis zu 50 Meilen Windgeschwindigkeit. Um 10.42 Uhr hatte die 15 Meter lange Yacht mit acht Personen an Bord Notrufe gefunkt. Um 11 Uhr war die “George and Mary Webb” der Station Whitby am Havaristen und fand ihn manövrierunfähig und mit Maschinenschaden im Oststurm treibend vor.
Es wurde entschieden, die Drift der Yacht mit einer Dragge – einem Schleppanker am Heck – zu verlangsamen und sie damit besser zu kontrollieren, während gleichzeitig eine Schleppverbindung aufgebaut wurde. Wegen der Wetterbedingungen dauerte diese Operation 45 Minuten, während derer die beiden Schiffe drei Meilen in nordwestliche Richtung abgetrieben waren.
Als die Schleppverbindung stand, wurde Kurs auf Teesmouth genommen, weil die Einfahrt von Whitby als zu gefährlich eingeschätzt wurde. Der Schleppzug kam aber nur langsam voran. Um 14.30 Uhr stieß auch das RNLI-Boot aus Hartlepool hinzu, als gerade die Mündung des Tees angesteuert wurde in der Hoffnung auf ruhigeres Wasser.
Hier übernahm das Boot aus Hartlepool den langen Schlepp den Fluss hinauf zu einem für die “Warnow” passenden Liegeplatz. Das Boot aus Whitby konnte sich auf den Heimweg machen, bevor Wasserstand und Wetterbedingungen ein Einlaufen in den Heimathafen unmöglich machen würden. Gegen 18 Uhr lief die „George and Mary Webb” nach siebenstündiger Sturmfahrt wieder ein.
Quelle: Tim Schwabedissen



Badezimmer landeten auf dem Meeresgrund
(25.03.13) Zwei Badezimmer versanken im Skagerrak, nachdem der unter Barbados-Flagge laufende Frachter „Wilson Fedje", 3561 BRZ (IMO-Nr.: 9491757), auf der Fahrt von Paldiski, wo er am 15.3. ausgelaufen war, nach Ulsteinvik in einen schweren Sturm geraten war. Das Schiff hatte an Deck Container für 21 Häuser des sogenannten Reitengrend-Projekts in Ulsteinvik, bei dem insgesamt 4 Häuser in modularer Bauweise entstehen sollen, geladen. Mehrere Container wurden auf der stürmischen Überfahrt aber beschädigt, und zwei, in denen sich die Badezimmer-Module befanden, wurden über Bord gerissen und versanken im Meer. Am 24.3. machte der Frachter mit den verbliebenen Modulen an der Ulstein-Werft fest. Am 25.3. wurde mit dem Löschen der Häuserfracht begonnen, die dann in Reitengrend montiert werden soll. br>Quelle: Tim Schwabedissen



Entbeinte Kranbarge nach St. Nazaire eingeschleppt
(25.03.13) Am 25.3. um drei Uhr früh machte der holländische Schlepper "André B", 254 BRZ (IMO-Nr.: 9451252), mit der unter Vanatu-Flagge registrierten Hublift-Barge "Excalibur", 2361 BRZ (IMO-Nr.:8763282), am Haken im Hafen von St. Nazaire am Liegeplatz Montoir de Bretagne fest, wo nun Reparaturen ausgeführt werden sollen. Zuvor hatte die "Excalibur" vor der Belle Isle ihre beschädigten Beine abgeworfen, die nun von Seacore Truro aus 60 Metern Wassertiefe geborgen werden müssen. Bei der „Excalibur“ handelt es sich um die 1978 bei HDW in Kiel entstandene „Hubinsel 6“, die von 199 bis 2012 als „Wijslift 6“ im Einsatz war.
Quelle: Quelle: Tim Schwabedissen



Riss und Beule binnen zwei Wochen repariert
(25.03.13) Am 24.3. wurden die Reparaturarbeiten an dem unter der Flagge der Holländischen Antillen laufenden Frachter "Cathy Jo", 3990 BRZ (IMO-Nr.:9419278), abgeschlossen, der am 11.3. im Hafen von St. Petersburg von dem Bunkertanker "Pegas" gerammt worden war. Danach galt es vor Ort, eine Beule von zwei Metern und einen 15 Zentimeter langen Riss auf Höhe von Laderaum 1 an Steuerbordseite auszubessern, ehe der Frachter nach Foynes auslaufen konnte, wo er am 1.4. eintreffen soll.
Quelle: Quelle: Tim Schwabedissen



Als in schwerer See (Bild: RNLI)   Großbild klick!
Gewagte Rettungsaktion an Trawler im Sturm vor Milford Haven
(24.03.13) Am 21.3. geriet der 25 Meter lange französische Trawler „Alf“ (MMSI-Nr.: 228378000) in 6,5 Meter hohen Wellen in der Irischen See 50 Meilen westlich von Milford Haven in Bedrängnis. Ein Besatzungsmitglied wurde, während das Schiff gegen den mit bis zu 45 Meilen Wind einherbrausenden Sturm ankämpfte, 30 Meilen westlich von St. Ann’s Head am Kopf verletzt, sodass es abgeborgen werden musste.
Sowohl das RNLI-Boot „Victor Freeman“ aus dem 21 Meilen entfernten Angle in Pembrokeshire wie auch das 3500-Tonnen-Forschungsschiff HMS „Echo“ der Royal Navy sowie ein Helikopter der RAF Chivenor kamen zu Hilfe, nachdem die Milford Haven Coastguard von den französischen Kollegen informiert und sie gegen 14 Uhr alarmiert hatte.
Das RNLI-Boot lokalisierte den Trawler südlich des Smalls-Leuchtturms. Der Sturm wurde derweil immer stärker, und bei dem gewaltigen Seegang gelang es trotz einstündiger Bemühungen nicht, den RAF Sergeant Rachel Robinson auf der 40 Fuß in den Wellen auf- und abtaumelnden „Alf“ abzusetzen und dem Verletzten, der Anzeichen von Unterkühlungen aufwies, zu helfen.
Der Hubschrauber Rescue 169 musste nach sechs Fehlversuchen zum Auftanken nach Haverfordwest abdrehen. Der Trawler hatte bei den Bemühungen, ihm möglichst gute Bedingungen zu verschaffen, zu kentern gedroht. Nachdem die „Echo“ vor Ort war, gab sie nun dem Rettungsboot Lee, doch es war weiterhin unmöglich, den Verletzten abzubergen.
Es gab keine Möglichkeit, als den Trawler weiter unter Land zu eskortieren. Ein weiteres Problem war die Verständigung mit der „Alf“, auf der niemand Englisch sprach. Auf der „Echo“ fand sich aber ein Besatzungsmitglied mit französischen Sprachkenntnissen, das bei der Kommunikation aushalf. Nachdem der Trawler etwas ruhigere See erreicht hatte, gelang es nach der Rückkehr des Hubschraubers, nun nach weiteren vergeblichen Anläufen doch den Rettungsschwimmer an Bord abzusetzen.
Endlich konnte der Fischer aufgewinscht und ins Morriston-Krankenhaus in Swansea gebracht werden. Das Rettungsboot kehrte gegen 19 Uhr in den Hafen zurück, konnte aber wegen des Sturms nicht aufgeslippt werden und machte in einer Marina fest. Die „Alf“ legte nach dem Zwischenfall nur für eine Stunde in Milford Haven an, ehe es wieder zurück auf See ging. Quelle: Tim Schwabedissen



Ehemaliges deutsches Lotsenboot manövrierunfähig im Sturm vor Whitby
(24.03.13) Das RNLI-Boot der Station Whitby kam am 23.3. der achtköpfigen Crew des einstigen deutschen Lotsenbootes „Warnow“ zu Hilfe, das auf der Fahrt von Holland nach Schottland in schwerem Sturm mit acht Beaufort Wind Maschinen- und Ruderausfall erlitten hatte.
Um 10.40 Uhr hatte die Humber Coastguard einen Notruf des zu einem Segelschiff umgerüsteten, 16 Meter langen Fahrzeugs erhalten, das auf Whitby zuhielt und Probleme hatte, auf Kurs gehalten zu werden. Die Humber Coastguard schickte das Rettungsboot aus Whitby zu Hilfe, und wegen der dort herrschenden schwierigen Bedingungen wurde beschlossen, den Havaristen nach Tees Harbour zu schleppen.
Um 14.30 Uhr stieß auch das RNLI-Boot aus Hartlepool zu Hilfe und machte eine Schleppleine an der „Warnow“ fest. Nachdem sie in Sicherheit war, wurde der Skipper dafür gelobt, rechtzeitig um Hilfe nachgesucht zu haben. Die „Warnow“ lief ehemals für die VEB Bagger-Bugsier und Bergungsreederei und wurde 1960 von der VEB Schiffswerft "Neptun" Rostock erbaut. Quelle: Tim Schwabedissen



Schwedischer Minensucher als Teil eines Unterwasserparks im Limfjord versenkt
(24.03.13) Am Nachmittag des 23.3. um 16.04 Uhr endete die Laufbahn des schwedischen Minensuchers „M 25“ in 18 Metern Tiefe auf dem Grund des Limfjord wenige 100 Meter vor Glyngøre. Das Boot kam auf ebenem Kiel ohne Schlagseite zu liegen. Die Versenkung war durch den Salling Aqua Park in Glyngøre organisiert worden.
Sporttaucher aus Skive und Nykøbing waren den ganzen Tag damit beschäftigt, bei den letzten Vorbereitungen zu der Versenkung zu helfen. Viele Schaulustige wohnten den Arbeiten trotz des kalten Winterwetters bei.
Ein Boot der Werft in Skive schleppte das 72 Jahre alte Schiff auf seine Versenkungsposition vor dem Hafen von Glyngøre. Hier waren zuvor bereits vier schwere Betonblöcke abgesenkt worden, an denen das Wrack festgemacht wurde, um es auf Position zu halten. Der alte Minensucher soll nun eine der Hauptattraktionen im Salling Aqua Park werden, wo auch schon ein Leopard 1-Panzer und eine Betonhöhle locken, die im Dezember dort versenkt wurden. Die Objekte sollen Taucher von nah und fern locken. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter von Schwesterschiff vor Vietnam versenkt
(24.03.13) Der 78 Meter lange vietnamesische Bulkcarrier „Vinacomin 03“, der am 19.3. in der Tonkin-Bucht sank, war zuvor mit dem Schwesterschiff „ Vinacomin 02“ derselben Reederei um 01:30 Uhr auf Position 18 29 N 106 41 O kollidiert. Der mit 3000 Tonnen Kohle beladene Frachter wurde dabei so schwer beschädigt, dass er vor der vietnamesischen Küste sank. Die „Vinacomin 02“ rettete danach 13 Mann, einer wurde zeitweilig vermisst.
Mehrere Stunden später wurde er aber auch entdeckt und gerettet. Die „ Vinacomin 02“ wurde in einem noch unbekannten Umfang ebenfalls beschädigt. Die „Vinacomin 03“, 1599 BRZ (IMO-Nr.: 9592836), lief für die Vinacomin Waterway Transport, ebenso wie die „Vinacomin 02“, (IMO-Nr.: 9573294), die am 24.3. in Haiphong festmachte. Quelle: Tim Schwabedissen



Nachteinsatz für Seenotretter
(24.03.13) Im Drøbaksund lief am Abend des 23.3. um 17.30 Uhr ein Kutter mit fünf Mann an Bord auf Grund. Der Rettungskreuzer "Horn Flyer" schleppte ihn um drei Uhr am folgenden Morgen mit dem Hochwasser wieder frei. Zuvor waren Versuche der „UNI Oslofjord" aus Oslo wie auch der größeren "Horn Flyer" aus Skjærhalden gescheitert. Daraufhin hatte die „Horn Flyer“ um 18.30 Uhr in Drøbak festgemacht und hatte einen günstigeren Wasserstand abgewartet. Der Kutter war auf seiner ersten Fahrt für einen neuen Eigner nach Bergen. Er überstand die Havarie ohne größeren Schaden. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter in Sandnessjøen in Brand geraten
(24.03.13) Am 23.3. um zwei Uhr brach auf einem Kutter in der Marina von Sandnessjøen ein Feuer aus. Starker Rauch stieg auf. Die Feuerwehr von Alstahaug konnte den Brand aber rasch löschen. Quelle: Tim Schwabedissen



Hansekogge wird aus Ijssel geborgen
(24.03.13) Ein Wrack aus dem 15. Jahrhundert, das im vergangenen Jahr vor Kampen auf dem Grund der IJssel entdeckt worden war, soll 2014 durch Rijkswaterstraat geborgen werden. Die Kogge war bei Flussarbeiten gefunden worden und ist mit eine Länge von 20 und einer Breite von acht Metern recht groß. 2012 war sie bereits gründlich untersucht worden.
Die Kogge auszugraben ist nicht teurer als sie vor Ort zu belassen, da sie dann aufwändig geschützt werden müsste und ein Schifffahrtshindernis darstellen würde. Archäologische Forschungen haben ergeben, dass das Fahrzeug als Blockschiff versenkt worden war. Es ist in großen Teilen intakt. In der Umgebung fanden sich auch Reste zweier kleinerer Flussschiffe und Koggenteile. Die IJssel war zur Hansezeit zwischen dem 13. und dem 15. Jahrhundert ein wichtiger Wasserweg. Quelle: Tim Schwabedissen



Schiffbrüchige Segler nach zwei Tagen im Sturm vor Arcachon gerettet
(24.03.13) Zwei Schiffbrüchige, die ihren Katamaran am 20.3. im Golf von Gascogne in stürmischer See aufgegeben hatten, wurden am Nachmittag des 22.3. von dem unter der Flagge der niederländischen Antillen laufenden Frachter „Nicola", 2999 BRZ(IMO-Nr.:9195872), 80 Meilen vor Arcachon gerettet. Das MRCC Etel warnte nun vor dem 10 Meter langen Boot der beiden, dass die Segler so schnell aufgaben, dass keine Notmeldung mehr abgegeben werden konnte. Sie befanden sich aber in relativ guter Verfassung auf dem Frachter, der auf der Fahrt von Bilbao nach Rotterdam war, wo sie am 24.3. wieder festen Boden unter die Füße bekommen sollten. Quelle: Tim Schwabedissen



Tödliches Seglerunglück vor Guidel
(24.03.13) Am 23.3. gegen 12 Uhr traf an der Guidel-Barre in Morhiban eine Welle die 8,4 Meter lange Yacht „Jeannic“, die gerade aus dem Laïta gekommen war und auf die offene See hinaus lief. Der Wind stand gegen den Flutstrom und hatte starken Seegang aufgebaut. Die zweiköpfige Crew wurde 30 Meter vom Ufer entfernt über Bord gespült, ein Segler aus Finistére kam ums Leben. Einer der beiden Männer aus Bannalec und Querrien wurde zwar rasch von Zeugen des Unglücks mit einem Kutter gerettet, doch hatte er eine einen Herzinfarkt erlitten.
Er wurde nach Lorient ins Bodélio-Hospital gebracht, konnte aber nicht wiederbelebt werden. Der zweite wurde am Strand von Falaise gerettet und wurde von einem Dragon 56-Hubschrauber mit Unterkühlungen ins Scorff Hospital in Lorient geflogen. Die Yacht konnte geborgen und in den Hafen von Guidel-Plages gebracht werden. An der Rettungsaktion waren die Rettungszentren von Lorient Ploemeur, Hennebont und Clohars-Carnoët beteiligt. Quelle: Tim Schwabedissen



Chinesischer Frachter nach Kollision aufgegeben
(24.03.13) Ein taiwanesischer Containerfrachter kollidierte am Morgen des 24.3. mit einem Frachter aus China sechs Meilen vor der Insel Kinmen. Der 1500-Tonner „Chien Chang“ war am 23.3. aus Taichung ausgelaufen und machte nach der Kollision mit beschädigtem Bug gegen vier Uhr in Liaolo auf Kinmen fest. Der Containerfrachter ist in Kinmen beheimatet und läuft zwischen Taiwan, Kinmen und Xiamen in China. Die 12-köpfige Crew des chinesischen 2000-Tonners wurde von einem Schiff des chinesischen Rettungsdienstes aufgenommen, nachdem sie ihr Schiff aufgegeben hatte. Dichter Nebel könnte die Unglücksursache gewesen sein. Das Maritime and Port Bureau leitete eine Untersuchung ein, nachdem das Rettungsschiff nach Taichung eingelaufen war. Quelle: Tim Schwabedissen



"Excalibur" (Bild: Premar Atlantique)   Großbild klick!
Beschädigtes Stelzenschiff soll Beine abwerfen
(23.03.13) Am 22.3. um 13.55 Uhr ging der holländische Schlepper „André B", 254 BRZ (IMO-Nr.: 9451252), im Südarchipel von Glénan mit dem unter Vanuatu-Flagge laufenden Stelzenschiff "Excalibur" (IMO-Nr.: 8763282) wieder ankerauf. Gegen 10 Uhr hatte der maritime Atlantik-Präfekt entschieden, den Schlepper zu untersuchen, ebenso seinen Anhang.
Nachdem klar war, dass der Antrieb des Schleppers in Ordnung war, wurde er um 13 Uhr freigegeben. Es stellte sich aber heraus, dass vier der acht Stelzenbeine der „Excalibur“, mit denen deren Drift am Vortag gestoppt worden war, bei diesem brachialen Manöver beschädigt worden waren. Eines hakte bei einem Tiefgang von 24 Metern.
So wurde angeordnet, die Beine südlich der Belle-île auf einer Wassertiefe von 60 Metern abzuwerfen. Danach sollte der Schleppzug Saint-Nazaire zur Reparatur anlaufen, und die Eigner der Barge sollten die Beine bergen. Die beiden Fahrzeuge wurden im Laufe des 23.3. vor der Insel zum Abwurf erwartet. Quelle: Tim Schwabedissen



Ein Vermisster nach Frachteruntergang vor Vietnam
(23.03.13) Der vietnamesische Frachter „Vinacomin 03“ sank am 19.3. gegen 19:00 Uhr auf Position 18 29 N 106 14 O im Gulf of Tonkin, rund sieben Meilen vor der Küste von Vietnam auf der Fahrt von Quang Ninh nach Hon La, Vietnam. Ein Mann wurde vermisst. Die „Vinacomin 03“, 3109 tdw (IMO-Nr.: 9592836), wurde 2010 erbaut. Quelle: Tim Schwabedissen



Schlepper mit zwei Bargen auf Grund gelaufen
(23.03.13) Die Coast Guard Mobile wurde am 22.3. alarmiert, nachdem gegen vier Uhr der 18 Meter lange amerikanische Schlepper "Martha T" (MMSI-Nr.:367156850), vor dem Horn Island Pass nahe der Westseite von Petit Bois Island auf Grund gelaufen und leckgeschlagen war. Der Schlepper war mit fünf Mann Besatzung und zwei leeren Bargen auf dem Weg in den Kanal des Horn Island Pass gewesen. Die Bargen blieben flott. Die Coast Guard Station Pascagoula schickte ein Boot mit einer Lenzpumpe. Die Coast Guard arbeitete zusammen mit dem Mississippi Department of Environmental Quality, Gulf Island National Seashore, dem Jackson County Emergency Management und der National Oceanic Atmospheric Administration. Quelle: Tim Schwabedissen



Trawler nach 40 Jahren auf Meeresgrund entdeckt
(23.03.13) Die US Coast Guard hat ein seit 1972 vermisstes Schiff identifiziert. Das Forschungsschiff „Falkon“ des Schmidt Ocean Institute gemeinsam mit dem Bureau of Ocean Energy Management hatte mit Sonar im Dezember 2012 ein Objekt 200 Meilen im Golf von Mexiko geortet, das mit einem ROV in 8,920 Fuß Wassertiefe als die „Katmai“, ein Trawler, der seit dem 18.2.1972 verschwunden war, identifiziert wurde.
Das Schiff war an jenem Tag mit vier Personen an Bord aus Mobile nach Anchorage ausgelaufen. Es war erst am 18.2.1972 von der Bender Ship Building an Oskar Joos, der mit Frau und Kind sowie einem Decksmann auf der einzigen Fahrt an Bord war, abgeliefert worden. Der 65 Fuß lange Trawler kam nie am Ziel an, und es wurde angenommen, dass er im Golf von Mexiko gesunken war. Nach fast 40 Jahren konnte nun den Angehörigen der beiden Familien die Nachricht, wo das Schiff sein Ende fand, überbracht werden. Quelle: Tim Schwabedissen



“Myra“ in Hammerfest gehoben
(23.03.13) Der 25 Fuß lange norwegische Kutter „Myra“, der in der Nacht zum 15.3. in Hammerfest gesunken war, ist inzwischen geborgen. Der Skipper aus Lenangen war dort am Vorabend um 21 Uhr eingetroffen, um am nächsten Tag auf Fang zu gehen. Er legte sich um 23 Uhr nach einer letzten Ronde schlafen. Zwei Stunden darauf erwachte er, weil die Matratze nass und ihm kalt war. Als er sich umdrehte und seinen Arm aus dem Bett steckte, fühlte er, dass die Kajüte voll Wasser war. Es war dunkel und kein Strom mehr vorhanden, sodass er nichts sah.
Aber er fühlte das Wasser an seiner Koje stehen, die sich hoch oben in der Kajüte befand. Er sprang heraus und fand sich in hüfttiefem Wasser wieder. Die Außentemperatur betrug minus 16.5 Grad. Er rief um Hilfe. Sein Boot lag längsseits eines anderen, dass am Pier vertäut war. Ein Mann war an Bord und half ihm, sich zu retten. Nach 15 Minuten waren Polizei, Krankenwagen und Feuerwehr vor Ort. Die „Myra“ konnte nur noch losgeschnitten werden, um den Nachbarlieger nicht zu gefährden. Das Boot steht nach seiner Bergung nun auf dem Kai in Hammerfest. Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre entwickelte Schlagseite in Cebu
(23.03.13) An Pier 8 in der Mandaue Reclamation in Cebu geriet am 21.3. um 23:30 Uhr die philippinische RoRo-Fähre „Super Shuttle 8“ 12189 BRZ (IMO-Nr.: 8413992), bei Niedrigwasser auf Grund und legte sich nach Steuerbord über. Sofort wurde ein anderes Schiff geschickt, die Fähre zu leichtern, sodass sie mit Hochwasser wieder aufschwimmen könnte. Alle 45 Offiziere und Besatzungsmitglieder wurden gemustert. Es wurde eine Unterwasserinspektion des Rumpfes angeordnet. Am Abend hätte die Fähre nach Davao auslaufen sollen. Sie verkehrt für die Asian Marine Transport Corp. Quelle: Tim Schwabedissen



Ein Dutzend Tote auf Ganga River
(23.03.13) In Patna ertranken mindestens zwei Menschen, 10 wurden vermisst, als am 23.3. ein Fährboot mit über 35 Personen an Bord überladen auf dem Ganga River in Bihars Bhagalpur Distrikt kenterte. Über ein Dutzend schwamm an Land und wurde von Dorfanwohnern gerettet. Zwei Leichen wurden aus dem Fluss gezogen. Das Boot hätte 15 Personen transportieren dürfen. Quelle: Tim Schwabedissen



Altes Schonerwrack vom Sturm beschädigt
(23.03.13) Bei rauer See wurde ein Wrack in Duck freigespült. Eine Sektion brach ab, driftete südwärts und strandete erneut. Es ist wohl ein Teil des 475-Tonnen-Schoners „Momie T“, der 1920 im Caffey’s Inlet strandete. Das Wrack wurde durch den Underwater Archeology Branch identifiziert. Große Stücke des Bugs wurden zersplittert, als die Düne in Stürmen nun angegriffen wurde und liegen in zwei Teilen separat am Strand. Die Wrackreste wurden an Metallpfosten im Sand gesichert. Die frühere „George F. Scannell“ war 1904 erbaut worden in Mystic, Connecticut. Sie war ein Viermaster aus Eiche. Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre entwickelte Schlagseite in Cebu
(23.03.13) Die Hoffnung, den Frachter "Danio" an diesem Wochenende von den Felsen von Farne Islands zu bergen, haben sich wegen schlechten Wetters zerschlagen. Oststurm verhindert einen ausreichenden Wasserstand. Möglicherweise am 26.3. könnten die Berger mehr Glück haben. Quelle: Tim Schwabedissen



Bergung der „Celandro“ angefangen
(23.03.13) In Niel haben die Vorbereitungen zur Bergung des belgischen Binnenschiffes "Celandro" aus der Rupel begonnen. Am 22.3. wurde mit der Bergung der Zementladung begonnen, die am 23.3. abgeschlossen werden soll. Der Zement landet auf einer Müllkippe. Die Bergungsfirma Herbosch-Kiere, die Waterwegen en Zeekanaal unter Vertrag genommen wurde, wird dann am 24. und 25. Die eigentliche Hebung angehen. Wenn alles gut geht, ist das Wrack am 26. geräumt, sodass die Untergangsstelle auf verbliebene Ladungsreste überprüft werden kann. Quelle: Tim Schwabedissen



Trawler bei neun Beaufort in Schlepp genommen
(23.03.13) Das RNLI-Boot aus Wicklow rettete am 22.3. die vierköpfige Crew des französischen Trawlers "Bara An Aod" (MMSI-Nr.: 227456000). Am Morgen war es von der irischen Coastguard um 3.15 Uhr alarmiert worden, nachdem der Trawler im Sturm rund drei Kilometer östlich von Wicklow Head Maschinenschaden erlitten hatte. Bei bis zu neun Beaufort aus Südost trieb er in bis zu vier Meter hohen Wellen. Das Rettungsboot "Annie Blaker" lokalisierte ihn um 3.Uhr und schleppte ihn gegen fünf Uhr nach Wicklow Harbour ein. Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre entwickelte Schlagseite in Cebu
(23.03.13) In Port Royal ist ein dort im Februar gesunkener Krabbenkutter in tieferes Wasser abgetrieben. Bei Flut ragt der Rumpf nur noch knapp aus dem Wasser. Bisher waren alle Bergungsversuche gescheitert. Eine richtige Bergung durch eine Firma in Savannah würde 6000 Dollar kosten, doch der Eigner ist bankrott, nachdem seine Einkommensquelle auf dem Grund des Beaufort River landete. Er will versuchen, das Wrack auf das Ufer zu schieben. Quelle: Tim Schwabedissen



Illegaler Tanker gesunken
(23.03.13) Die Marine Police in Phuket wurde alarmiert, nachdem aus dem illegalen Tanker „Premika“ am Morgen des 22.3. Öl in den Tah Jeen Canal an der Ostseite von Phuket Town auslief, nachdem dieser gesunken war. Er konnte bis zu 20 Tonnen laden. Um 7.30 Uhr wurde entdeckt, dass nur noch das Deckshaus aus dem Wasser ragte. Ein anderer Tanker, die „Chok Thavorn 11“, pumpte 10 Tonnen aus dem Wrack ab. Ölsperren wurden in dem Kanal, der Koh Sireh von Phuket trennt, ausgelegt. Wie viel Öl auslief, war noch unklar. Wahrscheinlich war der Tanker bereits auf See leckgeschlagen und dann von seinem Eigner nach dem Festmachen aufgegeben worden, nachdem sich abzeichnete, dass weder Schiff noch Öl gerettet werden konnten. Das Phuket Marine Office identifizierte die „Premika“ als einen Frischwassertanker von Teerakrit Suesakul aus Rassada. Der Eigner konnte aber noch nicht ausfindig gemacht werden. Das Schiff war bereits in der Vergangenheit beim illegalen Dieseltransport aufgebracht worden und zweimal 2011 arrestiert gewesen. Beim zweiten Mal waren sogar 40 Tonnen Diesel an Bord gewesen. Quelle: Tim Schwabedissen



Richard Montgomery wird wieder untersucht
(23.03.13) Taucher sollen das Wrack der SS „Richard Montgomery“ in dieser Woche zum ersten Mal in diesem Jahrzehnt untersuchen. Sie sollen den Zustand und die Rumpfstärke des Wracks, das seit 1944 in der Themsemündung liegt, unter die Lupe nehmen. Der Liberty-Frachter war seinerzeit mit Sprengstoff an Bord auf Grund gelaufen und zerbrochen. Jährlich wird es seither von der Maritime and Coastguard Agency kontrolliert. Die“ Medway Otter“ wird während der Arbeiten vor der Küste von Sheppey ankern. Sie sollen rund eine Woche dauern. Beim letzten Check 2010 war der Rumpf stabil vorgefunden worden. Die Ladung des Wracks zu bergen, würde rund 30 Millionen Pfund erfordern. Die Arbeit würde 18 Monate dauern. Quelle: Tim Schwabedissen



Bergungsaktion (Bild: USCG)   Großbild klick!
Segler aus Sturm vor Sabine Pass gerettet
(22.03.13) Die US Coastguard kam am 21.3. einer Yacht mit zwei Seglern an Bord zu Hilfe, die in rauer See 16 Meilen südlich von Sabine Pass in Seenot geraten waren. Sie aktivierten ihren EPIRB um 10.52 Uhr, nachdem das Boot in einem plötzlich aufkommenden Sturm schwer beschädigt worden war. Die Signale wurden von der Coast Guard Sabine Pass aufgefangen, und ein 45-Fuß-Boot sowie ein MH 65-Dolphin-Heilkopter der Air Station Houston kamen zu Hilfe. Die Retter waren gegen 12 Uhr vor Ort, und beide Segler wurden an Bord des Rettungsbootes genommen und zur Station&xnbsp;Sabine Pass gebracht.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schlepper Justice (Bild: USCG)   Großbild klick!
Schlepper Justice verlor seinen Propeller bei Grundberührung
(22.03.13) Rund 350 Gallonen Ruderöl liefen aus, als der 30 Meter lange amerikanische Schlepper „Justice“, 134 tdw (MMSI-Nr.: 367159080), in der Buzzards Bay&xnbsp;unweit der Mündung des&xnbsp;Cape Cod Canal bei Stony Point Dyke, Wareham, am 20.3. kurz nach Mitternacht auf Grund lief und seinen Steuerbordpropeller dabei verlor. Das manövrierunfähige Schiff wurde anschließend zur&xnbsp; Massachusetts Maritime Academy gezogen.
Von dort bis zur Butler Cove war ein Ölfilm sichtbar, der aus dem beschädigten Antriebssystem herrührte. Die&xnbsp;Coast Guard Southeastern New England, Boote der Station Cape Cod Canal und ein Flugzeug der Air Station Cape Cod waren in der Buzzards Bay im Einsatz. Der Schlepper hatte ein Fassungsvermögen von 38,000 Gallonen Bunkeröl und 630 Gallonen Ruderöl. Davon liefen rund 330 Gallonen aus.
Ein Krisenstab aus Coast Guard, der Massachusetts Emergency Management Agency, der National Oceanic and Atmospheric Administration, dem Massachusetts Department of Environmental Protection und Vertreter aus Wareham und Bourne&xnbsp;koordinierte die Reinigungsarbeiten von der Massachusetts Maritime Academy aus.&xnbsp;Der Eigner, die Reinauer Transportation Companies LLC aus Staten Island, New York, machten sich daran, die beschädigten Antriebsteile aus dem Fahrwasser zu bergen. Das Army Corps of Engineers hat den am Morgen zunächst gesperrten Kanal wieder freigegeben.
Quelle: Tim Schwabedissen



Osloer Seenotretter assistierten als Schiffsberger
(22.03.13) Die Crew des norwegischen Rettungsbootes „Uni Oslofjord – RS 139“ aus Oslo half am 19.3. einem Bootseigner, der seine Motoryacht, die an einer Pier in Drøbak festgemacht gewesen war, gesunken vorgefunden hatte. Die Hansvik 18 Kombi hatte am Hallangspollen gelegen. Nachdem versicherungstechnische Fragen geklärt waren, hoben die Seenotretter das Boot am Abend und schleppten es nach Husvikholmen, wo es aus dem Wasser gezogen wurde. Wie sich herausstellte, hatten die Lenzpumpen auf dem Boot versagt und es zum Sinken gebracht.
Quelle: Tim Schwabedissen



Weder Allah noch Jesus halfen bei Havarie der „Sonny”
(22.03.13) Nach dem Untergang der nigerianischen Holzfähre „Sonny“ am 15.3. wurden mittlerweile 29 von wohl insgesamt 128 Menschen, die aus Togo, Ghana, Niger und Nigeria kamen, gerettet. Zwei von ihnen hatten überlebt, indem sie sich an eine Gasflasche, die zum Kochen genutz worden war, anklammerten. Das Boot war kurz vor dem Untergang aus Benin ausgelaufen, überladen mit Menschen, die Arbeit&xnbsp;in Gabon zu finden hofften.
In&xnbsp;Oron im Akwa Ibom Staat wurden noch mehr Menschen an Bord genommen, doch zwei Stunden später kam es zu Wassereinbruch in die Maschine. Der Kapitän forderte die Passagiere auf, zu beten, man sei in ernsthaften Schwierigkeiten. Daraufhin begannen die Insassen je nach Glaubensrichtung Allah oder Jesus anzurufen. Als dies nicht half, die Maschine weiter gestoppt blieb, und das Schiff in den Wellen zu sinken begann, half nur noch der Sprung ins Wasser.
Der Kapitän und ein anderer Schiffbrüchiger konnten sich danach zunächst auch an der Gasflasche festhalten, doch dann konnten sie sich nicht mehr halten und ertranken. Die ersten Überlebenden wurden am Nachmittag 17.3. durch ein Arbeitsschiff der Adax Oil, die ein Ölrig in der Nähe betreibt, gerettet. Nach dem Unglück wurde Kritik laut, dass es erst am 19.3. publik wurde. Die nigerianische Marine hatte bis dahin keine Kenntnis davon gehabt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Zweite Havarie des Schleppers „Svitzer Myall“ binnen 10 Tagen
(22.03.13) Der australische Schlepper "Svitzer Myall", 385 BRZ (IMO-Nr.: 9317896), der erst am 11.3. nach Ruderausfall mit dem Stocktoner Wellenbrecher in Newcastle kollidiert und leckgeschlagen war, verunglückte während der Reparaturarbeiten erneut. Am 20.3. stieß er gegen 14 Uhr auf dem Hunter River beim Slip vom FORGÁCS Carrington mit einem Dalben zusammen. Während das Schiff aber bei der vorangegangenen Havarie nur mit Mühe hatte über Wasser gehalten werden können, verlief die Havarie diesmal glimpflich. Auch Menschen kamen nicht zu Schaden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schlepper rammte Brücke bei Destin
(22.03.13) Am 20.3. kollidierte der 29 Meter lange amerikanische Schlepper „Miss Lizzy“ (MMSI-Nr.: 367391930,) mit der&xnbsp;Brooks Bridge nahe es Highway 98 östlich von Destin. Die Coast Guard Mobile, Alabama, wurde um 15:30 Uhr über den Unfall auf dem Intracoastal Coastal Waterway informiert. Der Schlepper hatte vier Bargen mit schwerer Ausrüstung und Kränen bugsiert. Die Brücke wurde bei dem Zusammenstoß&xnbsp;beschädigt, ebenso Wasser- und Stromleitungen, die auf ihr verliefen.&xnbsp;Die Coast Guard richtete eine Sicherheitszone ein und sperrte die Brücke, bis ihre Standsicherheit überprüft war. Das Florida Department of Transportation hat diese inzwischen abgeschlossen, und der Verkehr wurde wieder teilweise freigegeben. Die Leitungen wurden provisorisch repariert.
Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer auf Schlepper konnte auf Maschinenraum begrenzt werden
(22.03.13) Drei Besatzungsmitglieder des amerikanischen Schleppers „Z-Five“, 256 BRZ (IMO-Nr.: 9194177), wurden verletzt, als am Morgen des 20.3. ein Brand im Maschinenraum des in Aladena nahe des Mariner Square Drive liegenden Schiffes ausbrach. Sie wurden vor Ort ambulant behandelt. Die Ursache des Feuers auf dem 4400-PS-Fahrzeug der Starlight Marine Services wurde noch untersucht. Wahrscheinlich entstand es durch eine technische Störung. Die Feuerwehr war um 10:41 Uhr alarmiert worden, nachdem Arbeiter das Feuer bemerkt hatten. Es konnte auf den Maschinenraum begrenzt und binnen Minuten eingedämmt werden. Die Schiffe der Starlight Marine Services arbeiten für die Harley Marine Services seit 2003 in der San Francisco Bay zum Transport von Ölprodukten, der Tankereskorte und anderer Aufgaben.
Quelle: Tim Schwabedissen



Wrack gestrandeten Betonschoner stückweise zur Müllhalde gebracht
(22.03.13) Das Wrack des am 13.3. vor Francis State Beach gestrandeten, 50 Fuß langen Schoners „Serenade II” wurde am 18.3. durch Berger des Parker Diving Service vom Strand geräumt und abgebrochen. Die Kosten der Räumung des Zweimasters betrugen 62000 Dollar. Das Betonschiff war nicht versichert gewesen. Die Kosten werden durch die National Oceanic and Atmospheric Administration getragen. Der Eigner aus Alaska war am Abend nach der Havarie durch die California State Parks Rangers verhaftet, doch am 14.3. bereits wieder freigelassen worden. Die Ergebnisse der Alkoholtests lagen noch nicht vor. Er hatte den Zweimaster kurz vor der Strandung in Pillar Point Harbor gekauft und war dort am 13.3. ausgelaufen. Danach war er vor Francis State Beach Anker, um einige Reparaturen auf See ausführen zu können. Doch der Wind trieb sein Boot in Richtung des Strandes. Mangels Treibstoff konnte der Einahndsegler nicht mit Motor gegenan halten und musste sich in einem kleinen Beiboot an Land retten. 40 Fuß vor der Küste kam es in der Brandungszone fest. Das California Department of Fish and Wildlife hatte am 14.3. alle Batterien und Gasflaschen von Bord. Die Brandung hatte bereits ihr Zerstörungswerk begonnen. Die Hoffnung, das Boot im Ganzen bergen zu können, gab der Eigner auf, als er erfuhr, dass die Reparatur eines Betonrumpfes rund 50000 Dollar kosten würde. Auch die Hoffnung der Gulf of the Farallones National Marine Sanctuary, den Rumpf recyceln zu können, zerschlug sich angesichts der allzu großen Schäden, die bereits entstanden waren. Deshalb wurden die rund 50 Tonnen Trümmer des Wracks am 18.3. zur Ox Mountain Mülldeponie gebracht.
Quelle: Tim Schwabedissen



Niemand hätte bei Suche nach Überlebenden der „Queen of the North“ übersehen werden können
(22.03.13) Die Konfusion über die Anzahl geretteter Passagiere und Besatzungsmitglieder der „Queen of the North” hatte nicht die Rettungsarbeit der Coast Guard beeinfluss, sagte Mark Taylor, Kapitän des ersten Schiffes der Küstenwache, das vor Ort eintraf, am 21.3. bei der Anhörung zum Untergang der Fähre vor Gil Island am 22.3.2006. Die Retter waren mit konstant wechselnden Zahlen konfrontiert gewesen.
Erste Zählungen hatten auf 101 Gerettete hingedeutet, womit alle von Bord gekommen wären. Aber auch wenn die Crew annahm, dass alle gerettet seien, wurde eine Suchaktion von Taylor, der den Eisbrecher „Sir Wilfrid Laurier“ kommandierte, angeordnet. Er hatte 30 Kilometer südlich der Unglücksstelle geankert. Er hatte nach der Notmeldung sofort Funkkontakt mit der Fähre aufgenommen. Man könne sich nie sicher sein, ein Schiff sei gesunken, und es wurde lediglich angenommen, dass alle von Bord seien, sagte Taylor vor dem B.C. Supreme Court.
Man führe eine intensive Suche in dem Gebiet mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln durch, bis alle Möglichkeiten zum Auffinden Überlebender ausgeschöpft seien. Er habe den Kapitän noch bei der Anfahrt zum Unglücksort gefragt, ob er sicher sei, dass alle gezählt wurden, um eine Einschätzung dessen zu erhalten, was ihn erwartete. Der Kapitän, Colin Henthorne, antwortete über Funk: „Negativ“. Als die „Sir Wilfrid Laurier” eintraf, waren bereits einige Kutter aus Hartley Bay vor Ort und transportierten emsig Überlebende ins nahe Dorf, um dann sofort wieder zurückzukehren. Taylor überwachte die Tätigkeiten und startete eine Suche in der Umgebung der Untergangsstelle mit zwei eigenen schnellen Rettungsbooten. Auf dem Wasser trieben Massen von Schwimmwesten, von ausgelaufenem Dieselöl bedeckt, und Trümmer. Zu der Zeit hatte die Fährcrew mehrere Zählungen durchgeführt und war zu wechselnden Resultaten zwischen 99 und 103 Personen gekommen. Als der Morgen graute, stießen weitere Schiffe hinzu, um sich an der andauernden Suchaktion zu beteilien, die ein weites Gebiet um die nördliche Hälfte von Gil Island umfasste.
11 private Boote und eine Reihe von Schiffen der Coast Guard waren im Einsatz. Während die Suche lief, zeichnete sich ab, dass zwei Passagiere fehlten. Doch es gab niemanden im Wasser, der überlebt haben könnte. Es hätte keiner übersehen werden können. Gerald Foisy und Shirley Rosette wurden nie wieder gesehen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Lloyds berichtet über Sorgen von Versicherern über steigende Kosten bei Schiffbrüchen
(22.03.13) Bergungsexperten warnten jetzt, dass die Kostenspirale in Falle von Bergungsoperationen wie der „Costa Concordia” sich in einer Aufwärtsspirale befindet. Schiffbrüche sind häufig von gewaltigem Medieninteresse begleitet. Doch wenn die Aufnahmeteams wieder ihr Interesse verloren haben, geht die eigentliche Arbeit der Bergung erst los. Die Kosten der komplexen Tätigkeiten steigen schnell, und Versicherer, Rückversicherer und Schiffseigner haben sie zu schultern. Der Untergang der „Costa Concordia” warf ein Schlaglicht darauf, wie sich Bergungskosten entwickeln können. Bereits jetzt sind unzählige Millionen in die Arbeit geflossen, und noch wurde das Wrack keinen Millimeter von der Untergangsstelle fortbewegt. Die Kosten für die Aufräumungsarbeiten nach der Strandung des Containerfrachters „Rena“ auf dem Astrolabe Reef vor Tauranga 2011 haben sich bislang zu 240 Millionen Dolar aufsummiert.
Die Beseitigung des Containerfrachters „MSC Napoli“ vor der britischen Küste dauerte 2,5 Jahre und kostete 135 Millionen Dollar. Schiffe sind meist bei Versicherern, P&I Clubs genannt, finanziell vor Schadensfällen geschützt. Größere Versicherungspools tragen Kosten, die 70 Millionen Dollar überschreiten. Die P&I Clubs und ihre Rückversicherer haben bei den 20 teuersten Bergungsfällen der vergangenen Dekade 2,1 Milliarden Dollar bezahlt, und die Tendenz ist im 21. Jahrhundert weiter steigend. Grund dafür sind steigende Schiffsgrößen und damit verbundene größere Ladungsmengen. Im Kreuzfahrtsektor gibt es derzeit 51 Schiffe von mehr als 100000 BRZ, weitere sieben sind im Bau, noch mehr bestellt. 2007 gab es erst 40 Schiffe dieser Größe. Containerfrachter sind ebenfalls gewachsen.
In den 1990ern beförderte ein großer Frachter 5000 TEU. Mitte der 2000er waren es schon 12000 TEU, und heute haben die größten Carrier eine Kapazität von 16000 TEU. Medieneinsatz und Lobbyarbeit von Umweltschützern haben den Druck auf Behörden bei Wrackräumungen erhöht, was mit weiteren Kostensteigerungen einher geht. Umweltschutzaspekte in Bezug vor allem auf Bunkeröl, aber auch die Ladung haben einen signifikanten Einfluss auf die Kosten. Neue Technologien haben die Grenzen dessen, was machbar ist, weiter hinaus geschoben. Öl und Fracht können heute auch aus großen Tiefen geborgen werden, und wenn machbar, wird dies auch verstärkt von den Behörden verlangt. In den Fällen der „MSC Napoli”, der „Rena” und der „Costa Concordia” war der Einfluss der Behörden der signifikanteste Faktor bei den Kostensteigerungen und könnten zum Schlüsselfaktor bei den steigenden Gesamtkosten von Wrackräumungen werden.
Die steigenden Kosten werden an die Schiffseigner weitergereicht, was deren operative Kosten wieder steigen lässt. Deshalb ist es im Interesse aller Anteilseigner, das Management von Wrackräumungen zu verbessern. Verlässlichkeit und Fairness durch die Behörden ist eine der wichtigen Empfehlungen aus dem aktuellen Lloyd’s-Report. Schiffseigner und Versicherer sollten eine offizielle internationale Kampagne mit Anteilseignern, einflussreichen Küstenstaaten, der International Maritime Organisation, der EU und Hafenbehörden initiieren.
Die Werftindustrie sollte konstruktiv darauf hinarbeiten, dass mit den immer größer werdenden Schiffen auch im Falle eines Unglücks umgegangen werden kann und die Kapazitäten vorhanden sind, dies zu tun. Durch die Reduzierung der Gefahr durch menschliches Versagen muss das Risikomanagement verbessert werden, denn menschliche Fehler tragen weiterhin maßgeblich zu Schiffbrüchen bei. Die Besatzungen sollten gut trainiert und mit der Technologie an Bord ihrer Schiffe vertraut sein. Wenn Versicherer, Schiffbauer, Behörden und Anteilseigner im Dialog über Risikoverringerung und Schadensabwicklung sind, können die Kosten, die die Versicherungen für Schiffbrüche aufwenden müssen, eingedämmt werden, schließt der Report.
Quelle: Tim Schwabedissen



Titanic II-Konstrukteuer aus Seenot gerettet
(22.03.13) Die 30 Meter lange australische Luxusyacht „Maximus“ (MMSI-Nr.: 503260600) erlitt am Abend des 21.3. vor der Goldküste Maschinenausfall und drohte auf die Felsen von Wavebreak Island zu treiben. An Bord befand sich der Multimillionär Clive Palmer, der gerade mit seinen Plänen zu einem Nachbau der „Titanic“ Aufsehen erregte. Er hatte 35 Geschäftspartner mit auf dem Schiff, unter denen eine gewisse Panik ausbrach. Etliche legten Rettungswesten an. Um 19.10 Uhr wurde die Volunteer Marine Rescue (VMR) alarmiert. Binnen zwei Stunden wurde die manövrierunfähige Yacht in Sicherheit gebracht und gegen 21 Uhr in der Marine von Wave Break Island sicher vertäut.
Quelle: Tim Schwabedissen



Landungsboot im Howe Sound gesunken
() Ein 60 Fuß langes Landungsboot sank am 19.3. im Mamquam Blind Channel, wobei Öl auslief. Das Wrack lag 25 Fuß tief gegenüber des Squamish Yacht Club. Die Verschmutzung auf dem Howe Sound wurde am Morgen des 20.3. von einem Anwohner entdeckt. Die „Seadog“ rückte aus, den Schaden zu begrenzen. An Bord des Landungsbootes hatte sich auf ein Laster befunden. Es hatte seit rund einem Jahr im Howe Sound gelegen. Die kanadische Coast Guard wurde informiert. Eine Ölsperre wurde um die Untergangsstelle verankert. Der Eigner Steen Larsen machte sich an einen Bergungsplan.
Quelle: Tim Schwabedissen



Ein Toter und ein Vermisster nach Untergang eines Trawlers vor Tunesien
(22.03.13) Der Trawler „Machmoum“ sank am 21.3. vor Large Chebba unweit der tunesischen Küstenprovinz Mahdia. Von den acht Mann an Bord kam einer ums Leben, sechs wurden gerettet. Einer von ihnen befand sich in kritischem Zustand. Die tunesische Coastguard und Rettungsdienste suchten nach dem noch vermissten Besatzungsmitglied. Der Trawler sank 60 Kilometer östlich des Fischereihafens von Chebba bei Windgeschwindigkeiten von 50-75 km/h.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter sank in Djupvågen
(22.03.13) Am 21.3. sank ein norwegischer Kutter am Kai des Fischereihafens von Djupvågen in der Sørreisa-Kommune. Die Polizei in&xnbsp;Troms&xnbsp;hatte keine Kenntnis von dem Vorfall. Nur noch Ruderhaus und der Bug des kleinen Schiffes ragte an einer Schwimmpier aus dem Wasser.
Quelle: Tim Schwabedissen



Konstruktionsfehler führte zu Flutung des Maschinenraums der „Emma Maersk“
(22.03.13) Eine Abweichung von den Konstruktionsplänen hat nach bisherigen Erkenntnissen zu der Flutung des Maschinenraums des dänischen Containerfrachters „Emma Maersk“ am 1.2. geführt. Obwohl die wasserdichten Schotts im Propellerschaft wie geplant funktionierten, fand das Wasser seinen Weg in den Maschinenraum durch zahlreiche Kabel im Wellentunnel. Die Maersk Line ist der Überzeugung, dass Abweichungen gegenüber den Originalplänen dies verschuldet haben. Auch auf den Schwesterschiffen wurden diese Konstruktionsfehler entdeckt und werden nun umgehend beseitigt. Der Strahlpropeller, der den Schaden ausgelöst hat, wurde zur Untersuchung zu den Konstrukteuren von Rolls Royce transportiert.
Quelle: Tim Schwabedissen



Merle (Bild: Pigo de Luz)   Großbild klick!
Mammoet soll Merle bergen
(21.03.13) Die holländische Bergungsfirma Mammoet Salvage wurde jetzt unter Vertrag genommen, um den unter Cook Islands-Flagge laufenden Frachter „Merle“, 1548 BRZ (IMO-Nr.: 8918306), vom Strand von&xnbsp; Muranzel in Murtosa zu ziehen, wo das am 19.1. dort gestrandete Schiff nun schon seit über zwei Monaten verlassen im Sand liegt.
Erst sollen umweltgefährdende Stoffe und Öl aus dem Frachter beseitigt werden, dann muss wohl ein Kanal in tieferes Wasser ausgehoben werden, ehe er in einen Hafen geschleppt wird. Der Bergungskontrakt wurde einen Monat nach dem Ablaufen einer Frist, die zur Räumung des Strandes durch den Hafenkapitän von Aveiro gesetzt worden war, doch die Eigner und die Versicherung, die mit ihm in stetem Kontakt standen, hatten wegen der Komplexität der anstehenden Aufgaben um eine Fristverlängerung gebeten.
Quelle: Tim Schwabedissen



USS „Guardian” wird zerlegt (Bild: US Navy)   Großbild klick!
Guardian weiter zerlegt
(21.03.13) Der Abbruch der USS „Guardian” ging am 21.3. weiter mit dem Zerschneiden und Entfernen einer Anzahl kleinerer Abteilungen unterhalb des Hauptdecks. Die Berger schnitten auch einen Teil des Hauptdecks auf, um weiteren Zugang zum Rumpf zu bekommen. Rohre, die darin verliefen, wurden zerschnitten und gesichert. Das Wetter begünstigte die Arbeit der Berger auf der „Jascon 25” weiterhin. In der vergangenen Woche waren die vier Maschinen und zwei Dieselgeneratoren sowie Kräne abgebaut und auf die Barge „Seabridge S-700“ gebracht worden. Die Abbrucharbeiten sind seit einem Monat im Gange, mussten aber vier Mal wegen schlechten Wetters unterbrochen werden. Mit einem Abschluss wird im April gerechnet.
Quelle: Tim Schwabedissen



Bergungsschlepper vor Dorado geborgen
(21.03.13) Der manövrierunfähige, unter Panama-Flagge laufende Bergungsschlepper „Global Destiny”, 2708 BRZ (IMO-Nr.: 7402439), traf am 18.3. am Haken der beiden Schlepper „Triton“ und „Honcho“ in San Juan, Puerto Rico, ein. Das Schiff hatte am 16.2. Maschinenausfall erlitten, als es sich neun Meilen nordwestlich des Hafens befand. Der Schlepper der Diavlos Maritime in Athen, bat daraufhin um Assistenz. Die „Triton“ ging zunächst auf Standby, bis die US Coast Guard die „Global Destiny” anwies, sich auf Reede von San Juan zu begeben. Nachdem die Küstenwache das 1975 erbaute Schiff inspiziert hatte, wurde es an Pier 11 zum Bunkern geschleppt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Ölbekämpfungsschiff auf Weg zu Ölbekämpfungskonferenz havariert
(21.03.13) Das größte Ölbekämpfungsschiff von British Columbia, die „Burrard No. 9 Cleaner“, ist auf dem Weg zu einer Konferenz zur Stärkung der kanadischen Ölabwehr am 18.3. auf eine nicht kartierte Sandbank vor Sand Heads in der Mündung des Fraser River gelaufen. Es kam von seiner Basis in Esquimalt und war zum Coal Harbour in Vancouver unterwegs. Das Schiff kam binnen weniger Minuten, nachdem die Maschine gestoppt worden war, wieder frei und trug keine Schäden davon. Der Western Canada Response Corporation informierte aber Transport Canada über den Vorfall.
Quelle: Tim Schwabedissen



Danio in Labyrinth alter Wracks
(21.03.13) Der vor Seahouses gestrandete Frachter „Danio“ wurde beballastet, um ihn stabiler auf das Riff zu legen, bis frühestens am 23.3. ein Bergungsversuch stattfindet. Das Wasser kann binnen 12 Stunden wieder ausgepumpt werden. Um das Schifff wurde eine Sperrzone von 500 Metern eingerichtet. Die Ladung kann voraussichtlich an Bord bleiben, da ein Leichtern lediglich einen Fuß weniger Tiefgang erbringen würde. Hauptaugenmerk gilt derzeit dem Abpumpen des Treibstoffs, bevor der Frachter nach Seahouses gebracht wird.
Die Riffplatte, auf der die „Danio“ aufsetzte, ist umgeben von den Resten der Wracks von Schiffen, die hier in der Vergangenheit scheiterten, so wird es für die Berger eine komplizierte Aufgabe, einen Weg vorbei an den zahlreichen Trümmern zu finden. Der National Trust überwacht die Lage weiterhin gemeinsam mit anderen beteiligten Institutionen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Drei Verletzte bei Schlepperbrand
(21.03.13) Im Maschinenraum eines Schleppers, der in Alameda am Kai lag, brach am 20.3. um 10.40 Uhr ein Feuer aus. Drei Menschen kamen mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr ging gegen den Brand am Mariner Square Drive vor und hatte ihn um 11.30 Uhr gelöscht.
Quelle: Tim Schwabedissen



Auto raste über Fähre und ins Wasser
(21.03.13) Am 20.3. um 3.45 Uhr kam es zu einem tödlichen Zwischenfall auf der kanadischen Fähre „Quinsam“ (MMI-Nr.: MMSI-Nr.: 316001266). Ein Auto kam mit extrem hoher Geschwindigkeit zum Fähranleger in der Descanso Bay, wo das Schiff am Terminal lag. Es durchbrach eine sechs Fuß hohe Barriere, raste über die Laderampe und landete auf dem Deck der „Quinsam“. Das Auto fuhr über das gesamte Wagendeck des 88 Meter langen Schiffes und flog an dessen achterem Ende schließlich ins Wasser. Hier versank es auf 48 Metern Tiefe. Taucher der Marinepolizei waren nicht in der Lage, so tief zu tauchen. Die Marinepolizei von Gabriola, die Coast Guard mit einem Hovercraft, Feuerwehr und die BC Ambulance Services waren am Terminal. Doch erst nach Eintreffen der West Coast Marine Services konnte mit einem Tiefenscan das Wrack des Autos ausgemacht werden. Am Strand wurde patroulliert, falls dort ein Insasse auftauchen würde. Am 21.3. um 8.30 Uhr trafen Taucher ein, die mit ihrer Ausrüstung auch in größere Wassertiefen vordringen können.
Quelle: Tim Schwabedissen



Drei Tote und 12 Vermisste bei Fährunglück in China
(21.03.13)Drei Tote wurden aus dem Minjian River geborgen, 12 weitere Menschen vermisst, nachdem auf dem Fluss in der ostchinesischen Fujian-Provinz am 20.3. gegen neun Uhr eine Fähre in einem Regensturm sank. Es verunglückte nahe einem Dock im&xnbsp;Xiadao Township von Nanping City,&xnbsp;eine SAR-Operation wurde eingeleitet. Quelle: Tim Schwabedissen



&xnbsp;&xnbsp;&xnbsp; Schubverband kollidierte mit Donaubrücke
(21.03.13) Am 20.3. gegen 04:50 Uhr kollidierte ein Binnenschiff &xnbsp;mit vorgekoppelte Schubleichter auf der Donau im Nebel mit Sichtweiten um 150 Meter mit der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke. Der 184 Meter lange und 11 Meter breite Verband war mit insgesamt 3.400 Tonnen Rohperlit beladen. Auf dem Schubverband waren zur sicheren Navigation im Nebel zwei Radargeräten in Betrieb und am Bug des Schubleichters war zusätzlich für die Brückenpassage ein Ausguck mit Sprechfunk aufgestellt. Trotzdem kam er gegen den Brückenvorfuss.
Der Kapitän meldete den Vorfall an die Leitzentrale des Wasserschifffahrtsamtes Regensburg. Die Brücke wurde daraufhin überprüft, aber bislang kein Schaden festgestellt. Zudem wurde die Bundespolizei verständigt, welche die Bahnanlagen auf der Brücke überprüfte. Deshalb wurde der Bahnverkehr zwischen 06:15 Uhr und 06:18 Uhr eingeschränkt. Der Leichter erlitt eine 1,5 Meter lange Delle. Der Verband blieb aber fahrtüchtig und konnte seine Fahrt fortsetzen. Quelle: Tim Schwabedissen



&xnbsp; Kollision auf der Elbe
(21.03.13) Am Morgen des 20.3. kollidierten auf der Elbe der zyprische Bagger „Shoalway“, 4088 BRZ (IMO-Nr.: 9556337), und der liberianische Containerfrachter „CSAV Rio de Janeiro, 52726 BRZ (IMO-Nr.: 9407885), der um 7.20 Uhr bei Eurogate in Hamburg abgelegt hatte. Der Unfall ereignete sich querab der Airbus-Werft in Finkenwerder. Beide Schiffe trugen Beulen davon. Die „Shoalway“ kehrte anschließend zum Liegeplatz an Schuppen 71/72 zurück, wo er um 8.30 Uhr festmachte. Der Containerfrachter, der inzwischen weiter elbabwärts gelaufen war, wurde auf Anweisung der Revierzentrale wieder gestoppt und von dem herbei geeilten Schlepper „Bugsier 9“ übers Heck zurück an die Pfähle in Finkenwerder bugsiert. Um 14.15 Uhr konnte er seine Reise gen Bremerhaven fortsetzen, wo er am 21.3. um ein Uhr am Stromkai festmachte. Quelle: Tim Schwabedissen



&xnbsp; Containerfrachter erlitt zwei Risse im Laderaumbereich
(21.03.13) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier „Chou Shan“ 91166 BRZ (IMO-Nr.: 9296963), kollidierte am 19.3. gegen 11 Uhr mit dem britischen Containerfrachter „CMA CGM Florida“, 54309 BRZ (IMO-Nr.: 9348704), in der Mündung des Yangtse-Flusses, rund 140 Meilen nordöstlich von Shanghai. Der Containerfrachter war unterwegs von Yangshan nach Busan und weiter in die USA. Der Bulkcarrier kam aus Houlingcun und war nach Daishandao unterwegs. Er ankerte am 20.3. um 5.55 Uhr auf Yangshan Reede. Auf der „CMA CGM Florida“, einem 6500-TEU-Frachter von 65800 Tonnen Tragfähigkeit, wurden zwei Laderäume und ein Bunkertank mit 650 Tonnen Inhalt aufgerissen. Quelle: Tim Schwabedissen



Rig Kulluk (Bild: USCG)   Großbild klick!
Kulluk in Unalaska verladen
(20.01.13) Am frühen Morgen des 19.3. wurde das beschädigte Rig „Kulluk“ auf das Deck des chinesischen Schwerguttransporters „Xiang Rui Kou“, 35568 BRZ (IMO-Nr.: 9483102), eingeschwommen. Das Schiff war am 17.3. nach einer Reise von 7329 Kilometern von Honkong kommend in Unalaska eingetroffen.
Nachdem die Küstenwache eine Sperrzone eingerichtet hatte, manövrierten drei Schlepper die Bohrinsel auf das abgesenkte Deck des Frachters, der in der Captains Bay lag. Wegen der runden Bauform war das Manöver kompliziert, weil das Rig dazu neigte, sich zu drehen Am Nachmittag war der wesentliche Teil der Arbeit geschafft, und es wurde begonnen, das Rig auf dem Deck zu befestigen.
Dabei kamen weder Taucher noch ROVs zum Einsatz. Nachdem die „Kulluk“ richtig positioniert war, begann der Frachter seine Ballasttanks zu leeren, und sein Deck stieg samt der Bohrinsel aus dem Wasser empor. Der gesamte Prozess dauert drei bis vier Tage. Möglicherweise gegen Ende der Woche kann dann die Reise über den Pazifik zu einer Reparaturwerft in Singapur starten. Die „Kulluk“ war am 1.1. vor Kodiak gestrandet.
Quelle: Tim Schwabedissen



„Steigtind“ (Bild: Crew Steigtind)   Großbild klick!
Ehemaliger Küstenwachkutter vor Steigen vor Strandung bewahrt
(20.03.13) Die norwegische Katamaranfähre „Steigtind“, 539 BRZ (IMO-Nr.: 9281073), assistierte am 19.3. einem früheren Küstenwachkutter, der „Kjetil“, die mit Ruderschaden in rauer See am Ende des Foldfjords nördlich von Karlsøyvær trieb. Das hölzerne Schiff wurde vor einer drohenden Strandung bewahrt, während der Rettungskreuzer „Skuld“ aus Bodø zu Hilfe eilte. Nachdem dieser gegen 19 Uhr eingetroffen war, nahm die „Steigtind“ die Fahrt nach Hamarøy wieder auf. Die „Skuld“ nahm den Havaristen in Schlepp und zog ihn nach Bodø, wo er gegen 23 Uhr festgemacht werden konnte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff trieb in Rotterdam gegen zwei Seeschiffe
(20.03.13) Ein Binnenschiff ist in der Nacht zum 17.3. gegen 5.30 Uhr im Rotterdamer Amazonehafen von Unbekannten losgeworfen und dann vom Wind 200 Meter weit gegen zwei Seeschiffe getrieben worden. Die Besatzung hatte geschlafen. An allen beteiligten Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden, das Binnenschiff kehrte anschließend an seinen Liegeplatz am Kai zurück.
Quelle: Tim Schwabedissen



Tragödie vor Malabo – rund 160 Tote
(20.03.13) Mindestens 160 der insgesamt 168 Passagiere an Bord der nigerianischen Fähre „Sonny” ertranken, als das Schiff bereits am 15.3. rund 40 Meilen vor der Küste des Cross River State kenterte und sank. Das Holzschiff war von Oron im Akwa Ibom State nach Gabon unterwegs, als es im Fahrwasser von Malabo in Äquatorial&xnbsp;Guinea verunglückte. Die meisten Opfer waren Händler aus Igbo. Bis zum Morgen des 20.3. wurden 45 Tote und zwei Überlebende, ein Junge und eine Frau, geborgen. Leichen trieben an den umliegenden Küstenabschnitten an. Die Ursache des Unglücks war vermutlich Überladung.
Quelle: Tim Schwabedissen



Ölverschmutzung auf Yangtse nach Kollision zweier Frachter
(20.03.13) In der Mündung des Yangtse-Flusses in Shanghai kollidierte am Morgen des 19.3. der britische Containerfrachter „CMA CGM Florida“, 54309 BRZ (IMO-Nr.: 9348704), mit dem in Panama registrierten Frachter „Zosco Zhoushan“, 75871 BRZ (IMO:9075656). Dabei wurde der Rumpf des Containerfrachters aufgerissen, und 674 Kubikmeter Öl liefen aus, die sich auf 124 Meilen ausbreiteten. Außerdem wurden mehrere Container beschädigt oder aus ihren Halterungen gerissen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer in Mississippi-Pipeline endlich gelöscht
(20.03.13) Die US Coast Guard und die beteiligten Firmen haben die Löscharbeiten nach dem Pipeline-Brand, den der Schlepper „Shannon E. Settoon“ nahe Bayou Perot verursacht hatte, am 18.3. abgeschlossen. Der Krisenstab unter Leitung des Louisiana Oil Spill Coordinator's Office, an dem auch die Settoon Towing, Chevron und die Coast Guard beteiligt waren, schlossen die Gefahr eines neuerlichen Feuers oder Explosionen aus. Es gab keine Ölverschmutzung. Nun galt es, den völlig zerstörten und auf flachem Wasser gesunkenen Schlepper zu bergen und die Pipeline zu reparieren. Während der Löscharbeiten waren vorsorglich 12,800 Fuß Ölsperren ausgelegt worden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schweröl lief bei der FSG in den Hafen
(20.03.13) 200 bis 300 Liter Schweröl sind am Morgen des 19.3. aus der im Bau befindlichen türkischen RoRo-Fähre „„UN Istanbul“, 20000 tdw (IMO-Nr.: 9506277), in die Flensburger Förde gelaufen. Bei der Reinigung des Schiffes und dem Abpumpen des schmutzigen Öls an Land brach ein Schlauch, und das Schweröl gelangte zwischen Pier und Schiff ins Hafenbecken. Die Flensburger Schiffbaugesellschaft alarmierte die Berufsfeuerwehr, die mit einem Löschzug und Spezialgeräten zur Ölschadensbekämpfung anrückte. Die Feuerwehr setzte Ölaufnahmetücher und Ölsperren ein. Einige verblieben vorerst im Hafenbecken, um das restliche Öl noch aufzusaugen. Wasserschutzpolizei und Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde waren ebenfalls vor Ort. Die Fähre soll im April fertiggestellt und abgeliefert werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter binnen weniger Minuten in Breivikbotn gesunken
(20.03.13) Binnen weniger Minuten sank am 19.3. zwischen 12:30 und 12:45 Uhr ein Kutter aus Alta in Breivikbotn in Sørøya . Es war kurz zuvor um den Wellenbrecher herumgekommen, als es sich auf einmal auf die Seite legte, Wasser übernahm und übers Heck unterging. Kutter, die am Kai lagen, waren rasch vor Ort, und ein Kutter aus der Nachbarkommune Loppa rettete den Skipper. Das Unglück ereignete sich bei kräftigem Wind. Offenbar hatte eine Fallbö den Kutter auf die Seite gedrückt und zum Kentern gebracht. br>Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre rammte Kai in Lepsøya
(20.03.13) Der Fährdienst zwischen Skjeltene, Lepsø und Haramsøy kam am 18.3. zeitweilig zum Erliegen, nachdem die norwegische Fähre „Kvam“, 839 BRZ (IMO-Nr.: 7604398), den Kai des Terminals in Lepsøya gerammt hatte. Dabei wurde das Schiff am Bug beschädigt. Nachdem es am 19.3. um 10.35 wieder in Fahrt ging, kam es weiterhin zu Verzögerungen, weil das Schiff nur mit dem unbeschädigten Ende anlagen konnte und die Lade- und Löscharbeiten von daher länger dauerten. Vertreter des Sjøfartsdirektoratet hatten zuvor den Schaden inspiziert und eine Untersuchung eingeleitet. Nachdem am Abend die Fähre „Os“ auf der Route in Fahrt ging, steuerte die „Kvam“ eine Werft an, wo sie ohnehin zur Jahresüberholung erwartet wurde. Zu Ostern soll sie wieder in Fahrt gehen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Carnival Triumph nach Feuer noch Monate außer Gefecht
(20.03.13) Die „Carnival Triumph”, die nach einem Feuer ohne Antrieb 150 Meilen vor der Yukatan-Halbinsel im Golf von Mexiko auf Drift gegangen war, wird nach ihrer Reparatur und Reinigung erst am 3.6. wieder in Fahrt gehen. Das heißt, dass weitere 10 Abfahrtermine bis dahin gestrichen werden müssen zusätzlich zu dem runden Dutzend bereits zuvor von Carnival Cruises abgesagten Reisen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Jack’s Wreck ist die Lucky Strike
(20.03.13) Am Johnson Beach ragen die Spantenenden eines alten Wracks aus dem. Sand. Das Schiff wurde nun als „Lucky Strike” identifiziert, ein 70 Fuß langer Zweimaster, der in den 1920ern erbaut wurde. Die zum Fischfang genutzte Schmack lag in den Jahren danach häufig Downtown an der Palafox Street beim Wells and Saunders Fish House. Vor fast 60 Jahren lief sie in einer Sturmnacht auf Grund und brach auseinander. Der gesamte Fisch, der sich im Laderaum befand, trieb davon und landete als stinkende Masse auf den Stränden der Umgebung. In den kommenden Tagen werden Sand und Brandung das Wrack wohl wieder begraben. Zuletzt war es nach Angaben der University of West Florida, die die Holzteile unter die Lupe nahm, 2010 sichtbar gewesen. Es ist in der Umgebung als „Jack's Wreck“ bekannt, nachdem Bodenbretter mit dem darauf eingeritzten Namen „Jack“ entdeckt wurden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Coastguard-Mitarbeiter sah Lichter sinkender Fähre in der Nacht
(20.03.13) Morgan Chrisholm der kanadischen Coastguard sagte zum Untergang der Fähre „Queen of the North” aus. Als sein Boot vor sieben Jahren inder Dunkelheit vor Ort war, war das Schiff bereits gesunken. Es hatte gegen starken Wind und unruhige See ankämpfen müssen, ehe das Wasser am Südostende von Gil Island ruhiger wurde. Bei der Anfahrt konnte er den Widerschein der Lichter des Schiffes noch in den Wolken sehen, ehe sie plötzlich verschwanden. Zur selben Zeit hörte er über Funk, dass das Schiff gesunken sei. Wenig später traf er an der Untergangsstelle ein und half bei der Rettung.
Quelle: Tim Schwabedissen



bob Barker zurück in Wellington
(20.03.13) Drei Schiffe von Sea Shepherd, die „Bob Barker”, „Steve Irwin” und „Sam Simon”, liefen nach ihrer Anti-Walfangkampagne in Melbourne ein. Die beschädigte „Bob Barker” machte in Williamstown fest, nachdem sie mit der japanischen „Nisshin Maru“ im Februar kollidiert war. Am Bug waren Beulen und Schrammen noch sichtbar.
Quelle: Tim Schwabedissen



Sorge um Öl in altem Wrack
(20.01.13) In British Columbia wurde Sorge laut, dass die Küste von 700 Tonnen Öl, die sich noch an Bord der 1946 gesunkenen USAT „Brigadier General M.G. Zalinski” befinden, die Küsten bedrohen könnten. Das Schiff liegt im seit 67 Jahren im Grenville. Die Bewohner von Gitga befürchten, dass es auf der vorgeschlagenen Tankerroute zur Enbridge Gateway Pipeline zu Unglücken kommen könnte.
Quelle: Tim Schwabedissen



“Guardian“ (Bild: USCG)   Großbild klick!
Rumpf der “Guardian“ wird zum Zerschneiden vorbereitet
(19.03.13) Die Vorbereitungen zum Zerschneiden des Rumpfes von USS „Guardian” sind zwei Monate nach der Strandung auf Tubbataha Reef im Gange. Dazu müssen möglicherweise störende Teile wie lose Ausrüstung und Trümmer zunächst beseitigt werden. Außerdem wurden Verstärkungen dort angebracht, wo das Hebegeschirr angeschlagen werden soll. Bei Windgeschwindigkeiten von 11-16 Knoten und Wellenhöhen von bis zu 1,5 Metern herrschten weiterhin günstige Wetterbedingungen an der Unglücksstelle.
Quelle: Tim Schwabedissen



11 Tote und zwei Vermisste nach Untergang von Containerfrachter
(19.03.13) Der 115 Meter lange chinesische Containerfrachter „Guang Yang Xingang” (MMSI-Nr.: 413690810), ist am 18.3. in stürmischer See gesunken. 13 Seeleute wurden zunächst vermisst, nachdem er um 17.15 Uhr im Bohai Gulf vor der Nordostküste von China sank. Nur ein Mann konnte bewusstlos, aber lebend von einem Hubschrauber gerettet werden. Rettungskräfte bargen dann 11 Tote aus dem Wasser. Sie waren mit zwei Schiffen und einem Helikopter 40 Meilen nordöstlich von Longkou, Shandong Provinz, im Einsatz. Der verunglückte Frachter war von Tianjin nach Taizhou in der Zhejiang Provinz unterwegs.
Quelle: Tim Schwabedissen



Yacht von Wal manövrierunfähig gemacht
(19.03.13) Ein Rettungsboot kam am 18.3. der Yacht „2004“ zu Hilfe, die mit einer fünfköpfigen Crew auf der Fahrt von Teneriffa nach Las Palmas mit einem Wal kollidiert war. Das Boot trieb danach manövrierunfähig in der See. Gegen 13:20 Uhr wurde der Seenotrettungsdienst informiert. Sechs Stunden später wurde das beschädigte Boot in den Sporthafen von Las Palmas eingeschleppt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schlepper sank vor Cabo Cabron, Kapitän tot
(19.03.13) Der Kapitän kam ums Leben, als der 20 Meter lange dominikanische Schlepper „Lugger“ (MMSI-Nr.: 366967320) der Reederei International CMP am 18.3. in stürmischer See rund sechs Meilen nördlich von Cabo Cabron, Samaná, kenterte. Vier weitere wurden unversehrt von dem Schlepper „Bucccaneer“ gerettet, der gemeinsam mit der „Lugger“ von Rio Haina nach Puerto Plata unterwegs war, ein Mann noch vermisst. Die Leiche des Skippers wurde zur Autopsie nach Samaná gebracht. An der andauernden Suchaktion waren die Coast Guard mit der „Bellatrix - GC-106” sowie eine C 212 der dominikanischen Luftwaffe beteiligt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Crew nach Untergang arrestierten Frachters soll aus dessen Verkauf bezahlt werden
(19.03.13) Der maledivische Frachter „Morning Star”, 496 BRZ (IMO-Nr.: 7405261), der seit Juli 2012 in Kochi in der Kette liegt, soll verkauft und aus seinem Erlös die Heuer der seither in Indien festsitzenden Crew gezahlt werden. Das Schiff war beschlagnahmt worden, nachdem die indischen Behörden eine Untersuchung einleiteten zum Untergang der ebenfalls maledivischen „Sea Angel“, die nahe Kannanur von der „Morning Star“ zum Abwracken geschleppt wurde. Beide Schiffe gehörten demselben Eigner. Ein indisches Gericht hat nun angeordnet, den Frachter für 165000 US-Dollar zu verkaufen und davon die Crew auszuzahlen, die erst dann in die maledivische Heimat zurückkehren will.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schottland schützt historische Wracks
(19.03.13) Ein historisches Wrack vor der Küste von Nordwest- Sutherland soll so schnell wie möglich als Historic Marine Protected Area unter Schutz gestellt werden. Dass gut erhaltene Handelsschiff, das aus dem 17. oder frühen 18. Jahrhundert stammt, wurde unweit des Hafens von Drumbeg von einem Muschelfischer entdeckt. Unterwasserarchäologen untersuchten die Fundstelle im vergangenen Sommer und stellten fest, dass das Wrack ein historisches Zeugnis von nationaler Bedeutung ist, das eine Unterschutzstellung rechtfertigte. Vor Schottland gibt es derzeit sechs weitere Vorschläge für weitere Wrackpositionen, die derzeit nach dem Protection of Wrecks Act von 1973 geschützt sind. Sie sollen unter den Schutz des Marine Scotland Act von 2010 kommen. Vor Kinlochbervie liegt ein Handelsschiff aus dem späten 16. oder frühen 17. Jahrhundert, das Keramik aus Portugal und Italien an Bord hatte, als es südlich des Hafens sank. Weiterhin geschützt wurden die „Campania” vor Burntisland; ein Kriegsschiffswrack bei Duart Point vor der Isle of Mull; die „Dartmouth” an der südlichen Zufahrt des Sound of Mull; ein Wrack in Mingary und zwei Schiffe, die im 17. Jahrhundert im Shetland Archipel der Outer Skerries verloren gingen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter vor Mallaig aufgegeben und geborgen
(19.03.13) Die dreiköpfige Crew des 15 Meter langen Kutters „Amethyst” wurde am 18.3. gegen fünf Uhr gerettet, nachdem ihr Schiff vor dem Point of Sleat an der Südseite der Insel Skye auf Felsen gelaufen war. Die Fischer gingen in eine Rettungsinsel und wurden von dem norwegischen Fischfarmversorger „Ronja Pioneer“, 1256 BRZ (IMO-Nr.: 9345520), aufgenommen. Später übernahm sie das RNLI-Boot aus Mallaig. Sie kamen vorerst in der Fischermission im Hafen unter. Der Kutter selbst konnte im Lauf des Vormittags mit Pumpenhilfe ebenfalls geborgen und nach Mallaig eingeschleppt werden, wo er bei Hochwasser auf den Strand gesetzt wurde. Auch die Kutter „Ocean Trust”,“Santa Maria” und“Silver Dawn” sowie der Hubschrauber der Stornoway Coastguard waren im Einsatz.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter in Durban vor letzter Reise
(19.03.13) Der von einem Brand schwer beschädigte, unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter „Everton“, 6714 BRZ (IMO: 9169823), der seit dem 25.10.2012 an einer Mole in Bayhead lag, nachdem er nach Durban eingeschleppt worden war, wird derzeit für die letzte Reise vorbereitet, die ihn zum Abbrecher führen wird. Der dafür vorgesehene, unter Sansibar-Flagge laufende Schlepper „KMC Rhino”, 391 BRZ, der Kenya Marine Contractors liegt bereits im Hafen bereit. Das Schiff wurde 1997 in Shanghai erbaut. Am 25.9.2012 geriet es auf der Fahrt nach Pemba vor Mosambik in Brand und wurde schwer beschädigt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Untergang der „Miss Ally“ war Schicksal
(19.03.13) Das Transportation Safety Board von Kanada konnte bei der Untersuchung des Schiffbruchs des Kutters „Miss Ally“ im vergangenen Monat vor Nova Scotia, dem dessen fünfköpfige Crew zum Opfer fiel, keine Sicherheitsmängel ausmachen. In einem am 18.3. publizierten Untersuchungsbericht hieß es, dass es wenig gegeben hätte, das 13 Meter lange Boot vor der Gewalt des hurrikanartigen Sturms mit 10 Meter hohen Wellen zu schütze. Es sei leicht zu sagen, im Winter solle nicht gefischt werden, doch dies mache vom Operativen her keinen Sinn.
Die „Miss Ally“ aus Woods Harbour war auf einer ausgedehnten Fangfahrt nach Heilbutt, als am 17.2. der Notsender über Satellit einen Notruf ausstrahlte. Nur 15 Minuten vorher war die Crew noch in Kontakt mit Angehörigen gewesen und habe gesagt, sie würden den Sturm ohne Probleme abreiten. Nachdem das Schiff verunglückte, sagten Fischer, dass der Fang von Heilbutt im Februar normal geworden sei, weil die Quoten erweitert worden seien und die Fischpreise im Winter anzögen. Das Wrack wurde im Rahmen einer ausgedehnten Suchaktion gefunden, die Crew aber blieb verschwunden. Eine Bergung wurde nicht in Erwägung gezogen, weil das Ruderhaus und die Kajüten abgerissen waren.
Ein derart dezimiertes Wrack hätte auch keinen Stabilitätsuntersuchungen unterzogen werden können. Es fanden sich Hinweise, dass der Kutter 1,4 Tonnen Heilbutt an Bord hatte, als er kenterte. Er konnte bis zu neun Tonnen fassen. Das Schiff war mit Sicherheitsausrüstung und Kommunikationsmitteln vorschriftsmäßig ausgestattet. Die Crew war sich der Wetterbedingungen bewusst gewesen. Warum der Kutter kenterte, blieb letztlich ein Rätsel. Es könnte zu einem Maschinenausfall und einer nachfolgenden Manövrierunfähigkeit gekommen sein.
Quelle: Tim Schwabedissen



Fischfabrik vor Kodiak auf Grund gelaufen
(19.03.13) Die 51 Meter lange amerikanische Fischfabrik „Pacific Producer“ (MMSI-Nr.: 366761170) lief am 15.3. in der Enge zwischen Kodiak und den Spruce Islands auf Kodiak Island auf Grund. Bei der Havarie, die sich bei neun Fuß hohen Wellen am Morgen ereignete, wurde ein Ballasttank aufgerissen. Die Crew versuchte zweimal vergebens, das Schiff wieder abzubringen, jedoch ohne Erfolg. Daraufhin wurde mit Reparaturen am Rumpf begonnen, denn eine Bergung würde wegen der zu erwartenden Wasserstände erst in der kommenden Woche realistisch sein. Die Coast Guard leitete eine Untersuchung ein.
Quelle: Tim Schwabedissen



Danio dürfte noch länger vor Farne Island liegen bleiben
(19.03.13) Der Versuch, den antiguanischen Frachter „Danio“ am 18.3. zu bergen, musste wegen schlechten Wetters verschoben werden. Das Schiff liegt weiter mit 27 Tonnen Diesel und 1500 Tonnen Holz an Bord fest. Die Maritime and Coastguard Agency (MCA) hatte die Wetterentwicklung über 24 Stunden beobachtet, und die Bedingungen wurden immer schlechter ohne Aussicht auf eine kurzfristige Veränderung. Die Crew blieb weiterhin an Bord, doch ihre Situation wurde kontinuierlich überwacht. Alles Bergungsgerät blieb einsatzklar, doch eine neue Chance wurde nicht vor dem 23.3. erwartet. Der Frachter weist neben einem Riss am Bug, der bei der Strandung entstand, leichte Einbeulungen am Schlingerkiel auf. Dies konnte die RNLI während einer Inspektion des bei Ebbe fast trocken liegenden Schiffes feststellen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Hochwasser half Frachtern, sich vor Randers selbst zu befreien
(19.01.13) Sowohl der unter Malta-Flagge registrierte Frachter „Kaisa“, 3183 BRZ (IMO-Nr.: 9333462), wie auch die deutsche „Lolland“, 1811 BRZ (IMO-Nr.: 8016902), die am Abend des 16. bzw. dem frühen Morgen des 17.3. in unmittelbarer Nähe voneinander und kurz nacheinander in der Zufahrt zum Randers Fjord gestrandet waren, konnten sich auch fast gemeinsam ohne Schlepperhilfe am 18.3. gegen Mittag selbst befreien. Hoher Wasserstand half den beiden Havaristen, mit eigener Kraft wieder vom Südufer freizukommen, wo sie zeitweilig praktisch Seite an Seite gelegen hatten. Das dänische Patroullienboot „Najaden“ hatte die Schiffe bis dahin überwacht und sichergestellt, dass die 17 Kubikmeter Bunkeröl aus der „Lolland“ abgepumpt worden wären, bevor ein Schlepper zum Einsatz gekommen wäre. Es kam zu keinen Gewässerverschmutzungen, beide Schiffe steuerten in den Randersfjord hinein, nachdem sie wieder flott waren. Hier sollten sie weiteren Untersuchungen unterzogen werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Danio gestrandet (Bild: RNLI)   Großbild klick!
Nur kurzes Zeitfenster für Bergung der „Danio“ vor Farne Island
(18.03.13) Am 18.3. sollte ein neuerlicher Bergungsversuch an dem vor Farne Island, drei Meilen vom Festland entfernt gestrandeten, unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachter „Danio“, 1499 BRZ (IMO:9218533), der Danio GmbH & Co. KG durchgeführt werden. Würde dieser scheitern, so war die Befürchtung, könnten ungünstige Wasserstände ein Flottmachen des Schiffes für weitere zwei Wochen unmöglich machen.
Das Schiff lag auf ebenem Grund in einer Position, die nur geringe Sorgen wegen der 27 Tonnen Bunkeröl an Bord aufkommen ließ. Mit der Bergung, die als komplexe Operation eingeschätzt wurde, hat die Reederei inzwischen Titan Salvage beauftragt. Ein zweiter Schlepper, der die seit dem 16.3. bei Seahouses befindliche „Hemiksem“ verstärken soll, sowie weiteres Bergungsgerät und ein Helikopter wurden in Marsch gesetzt.
Dieser könnte im Bedarfsfall transportable Generatoren und Pumpen auf die „Danio“ bringen. Der aktuelle Plan war, zwischen 17 und 18 Uhr zu versuchen, den Frachter abzubringen. Dieser Plan fand die Zustimmung der Coastguard’, des National Trust, der für die Farnes Islands, auf denen tausende Seelöwen und Papageienvögel sowie 20 weitere Vogelarten heimisch sind, zuständig ist, sowie des Department for Transport.
Die Strandungsstelle der “Danio” befindet sich unweit des Longstone Lighthouse unweit der Stelle, an der die als Heldin verehrte Grace Darling und ihr Vater, der der Leuchtturmwärter war, im Jahr 1838 eine berühmte Rettungsaktion für die Crew des gestrandeten Dampfers „Forfarshire“ durchführten. Die „Danio“ entstand 2001 bei den Daewoo Heavy Industries in Mangalia als Kasko und wurde bei der Scheepswerft Pattje B.V. in Waterhuizen ausgerüstet.
Zusammen mit dem von den ehemaligen Konstrukteuren der Bayerischen Schiffbaugesellschaft gegründeten Ingenieurbüro in Erlenbach und der niederländischen Volharding-Werftengruppe, die für die von ihr übernommene Pattje-Werft in Waterhuizen kleinere Neubauaufträge suchte, hatte Reeder Frank Dahl seinerzeit einen neuen Typ Fluss-Seen-Frachter entwickelt, von denen drei Einheiten, die „Pemora“, „Marlin“ und als drittes Schiff des ‚Fisch-Typs’ die „Danio“ entstanden.
Die Rümpfe wurden aus Kostengründen in Rumänien gefertigt und dann nach Holland überführt. Die „Danio“ ist 80,25 Meter lang, 11,42 Meter breit und hat 3,2 Meter Tiefgang bei einer Tragfähigkeit von 1805 Tonnen. Sie wurde von 2001 bis 2006 von Wagenborg Shipping B.V. und von 2006 bis 2013 von Amasus befrachtet.
Quelle: Tim Schwabedissen



Starben Taucher an der „B & A“ beim Versuch, Schrott zu bergen?
(18.03.13) Einen Tag, nachdem sie verunglückt waren, konnte die philippinische Coast Guard die Leichen beider Taucher aus dem Wrack der „B & A“ vor der Küste von Barangay Canjulao bei Lapu-Lapu City bergen, die dort seit dem 13.3. vermisst wurden. Das Schiff war im Juli 2012 mit 23000 Säcken Zement an Bord gekentert und knapp eine Meile vor Canjualo gesunken, und eine Bergungsfirma hatte nun versucht, es zu heben.
Die beiden Taucher hatten das Wrack bewachen sollen. Andere Taucher der Omega Steel and Marine Services hatten zunächst nach den beiden gesucht. Einer der beiden wurde tot im Wasser treibend entdeckt, woraufhin sofort die Coast Guard gerufen wurde. Diese schickte ein eigenes Taucherteam, das traurige Gewissheit schaffte. Möglicherweise hatten die beiden Taucher versucht, Schrott beiseite uz bringen.
Sie trugen beide eine komplette Tauchausrüstung. Die Omega Steel hatte eigene Bemühungen, Schrott zu bergen, in der vergangenen Woche eingestellt und wartete auf ein geeignetes Schiff zum Heben der Wrackteile. Die „B & A“ war nach fünfmonatiger Vorarbeit in der ersten Dezemberwoche 2012 zwar bereits gehoben worden, zwei Tage darauf aber erneut gesunken. Schlechtes Wetter hatte seither die Arbeiten am Schiff verzögert. Der Eigner hatte entschieden, es zu zerlegen, sodass ein Kranschiff die Teile leichter heben könnte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kein nennenswerter Ölaustritt aus Wrack gekenterter Fähre
(18.03.13) Die Repal Inter Island Shipping Lines, der Eigner der philippinischen Fähre „Maria Angelica Grace", 416 BRZ (MMSI-Nr.:440501450), die vor einer Pier in Barangay Looc, Mandaue City, kenterte, hatte bis zum 17.3. eine Frist gesetzt bekommen, das Öl aus dem Wrack abzupumpen und eine Bergung einzuleiten. Wenn sie dem nicht nachkommt, konnte die philippinische Coast Guard in Cebu dies selbst anordnen.
Bis zum 14.3. hatte die Küstenwache 210 Liter Bilgenöl an der Untergangsstelle abgeschöpft. Insgesamt befanden sich 8,000 Liter Diesel in den Tanks, als sie am 11.3. bei Beladearbeiten an der Cabahug Wharf kenterte. Der Eigner steht in Verhandlungen mit zwei Bergungsfirmen in Cebu. Das Schiff könnte entweder gehoben oder vor Ort zerlegt werden, wenn das Öl abgepumpt ist. Die 18-köpfige Crew unterstützte die Coastguard bei ihren Arbeiten zur Minimierung der Ölaustrittsgefahr. Bislang sind aber keine umweltgefährdenden Mengen ausgelaufen, der Rest verdunstet oder wird innerhalb der Ölsperre um das Wrack aufgenommen.
Quelle: Tim Schwabedissen



14 Mann von Fährboot abgeborgen
(18.03.13) 14 Fahrgäste, die an Bord der “Leopards Pastor” waren, wurden auf ein anderes Schiff gebracht, nachdem das Schiff drei Meilen vor Hilongos auf der Fahrt nach Ubay, Bohol, Maschinenschaden erlitten hatte. Kühlwasserrohre hatten sich deformiert und zu Problemen mit der Kühlwasserversorgung geführt. Der Kapitän hatte sofort einen Notruf an die Coast Guard Hilongos abgesetzt, die die Evakuierung der Passagiere initiierte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter mit zwei Mann vor Philippinen vermisst
(18.03.13) Die Coast Guard Palawan sucht weiter nach der zweiköpfigen Crew des Kutters “TakKee-La”, der seit dem 8.3. vor Soargao, Suriago, vermisst wird. Der Eigner hatte die Küstenwache in Puerto Princesa informiert, nachdem die beiden nicht nach Brgy Bagong Sikat zurückgekehrt werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Deutsche Yacht trieb vor Bornrif bei Ameland
(18.03.13) Die deutsche Yacht „Phoenix“ geriet von Den Helder kommend am Abend des 16.3 vor dem Bornrif bei Ameland. in Schwierigkeiten. Das KNRM-Boot „Anna Margaretha“ der dortigen Station kam der Yacht, die Maschinenausfall erlitten hatte und vor der Untiefe zwischen Ameland und Terschelling trieb, zu Hilfe. Wegen des starken Windes war es nicht möglich, Segel zu setzen. Um 00.30 Uhr war das Rettungsboot vor Ort. Wegen zusätzlicher Probleme mit der Funkanlage war Kommunikation nur per Telefon möglich. Auch das AIS der „Phoenix“ war ausgefallen. Zwei Rettungsleute wurden auf die Yacht übergesetzt und eine Schleppverbindung hergestellt. Dann wurde das Boot zum Yachthafen von Nes abgeschleppt, wo sie gegen zwei Uhr festgemacht wurde. Nach einigen Reparaturarbeiten sollte die Reise nach Brunsbüttel fortgesetzt werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Zwei Frachter binnen 15 Stunden im Randers-Fjord auf Grund gelaufen
(18.03.13) In geringer Entfernung voneinander sind binnen 15 Stunden gleich zwei Frachter im Randers-Fjord auf Grund gelaufen. Den Anfang machte am Abend des 16.3. gegen 21 Uhr der deutsche Frachter "Lolland", 1811 BRZ (IMO-Nr.: 8016902), der südlich des Fahrwassers auf der Fahrt von Rostock nach Randers festkam, nachdem er zuvor Maschinenschaden erlitten hatte. Am 17.3. gegen 12 Uhr mittags folgte der unter Malta-Flagge registrierte Frachter "Kaisa", 3183 BRZ (IMO-Nr.: 9333462), der in geringer Distanz des zuerst gestrandeten Schiffes festkam. Er war unterwegs von Stralsund nach Randers, wo er 4200 Tonnen Dünger löschen sollte. Beide Schiffe wurden von der dänischen Seefahrtsbehörde, dem Søværnets Operative Kommando, beschlagnahmt. Bevor die Bergungsarbeiten starten konnten, sollten aus der „Lolland“ zunächst 17 Kubikmeter Bunkeröl abgepumpt werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Boot im Großen Belt gesunken – Skipper war betrunken
(18.03.13) Ein 41 Fuß langes Holzboot ist in der Nacht zum 16.3. im Großen Belt gesunken. Der Skipper war zum Unfallzeitpunkt betrunken. Er war mit drei weiteren Mitfahrern von Nyborg kommend unterwegs, als er nach einem Wassereinbruch am 16.3. um 1.20 Uhr einen Notruf an Lyngby Radio absetzte. Bei der Rettung stellte sich heraus, dass er alkoholisiert war. Die Polizei Lolland-Falster leitete Ermittlungen gegen ihn ein, nachdem die vier Schiffbrüchigen an Land gebracht worden war. Trotz des Einsatzes von Lenzpumpen konnte das betagte Boot selbst nicht vor dem Untergang im Fahrwasser bewahrt werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter bei aufkommendem Sturm in Eregli gestrandet
(18.03.13) Der unter Panama-Flagge registrierte Frachter “Nova D”, 1981 BRZ (IMO-Nr.: 8007078), lief am 15.3. gegen 14:30 Uhr im Hafen von Eregli an der türkischen Schwarzmeerküste auf Grund. Das Schiff hatte festgemacht, um eine Ladung von 450 Tonnen Holzstämmen zu löschen. Doch als Sturm vom Südwesten her aufkam, musste es von der Pier loswerfen, um Schutz zu finden. Doch nach dem Ablegen trieb es unweit der Landestelle auf Grund. Am 17.3. wurde die 10-köpfige türkische Crew wegen weiterer Wetterverschlechterung abgeborgen durch die Küstenwache von Eregli. Der Schlepper "Erdemir 1" setzte derweil seine Versuche, den am Südende der Pier festsitzenden Frachter wieder freizubekommen, fort. Die „Nova D” hat eine Tragfähigkeit von 2319 Tonnen, wurde 1981 erbaut und hat als Manager die türkische Fargo Trading Company.
Quelle: Tim Schwabedissen



„Grietje“ der SAL Shipping in Steinkirchen nach Kutterunfall vor Chennai arrestiert
(18.03.13) Am Morgen des 16.3. rammte ein unidentifizierter Frachter einen Kutter vor Chennai und setzte die Fahrt fort. Der Kutter sank, zwei Mann der aus Thiruvo­triyur stammenden Crew wurden von anderen Fischern gerettet, einer wurde vermisst. Nach ihm wurde am 17.3. mit Hubschraubern der Küstenwache vergeblich gesucht. Ihr Kutter hatte zuvor Maschinenschaden erlitten und trieb in der See. Einer der Überlebenden sagte, das Handelsschiff hätte ihn gerammt, obwohl Notsignale gezeigt worden seien. Das Directorate General Shipping und die Coast Guard machten acht verdächtige Schiffe aus. Eines von ihnen, der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter “Grietje”, 8397 BRZ (IMO-Nr.: 9147708), der SAL Shipping Co. in Steinkirchen, machte am 16.3. am Ambedkar Dock in Chennai fest. Er kam planmäßig aus Kuantan in Malaysia. Der Schwergutfrachter wurde einer Inspektion unterzogen, die auch das Unterwasserschiff einbezog, jedoch fanden sich keine Hinweise auf eine mögliche&xnbsp;Kollision. Das 152 Meter lange Schiff wurde dessen ungeachtet mit einem Fahrverbot belegt. Fischer blockierten am Morgen des 18.3. aus Protest gegen den Vorfall den Zufahrtskanal nach Chennai mit 200 Booten. Die “Grietje” hat eine Tragfähigkeit von 9360 Tonnen, eine Containerkapazität von 830 TEU und wurde 2000 erbaut.
Quelle: Tim Schwabedissen



Drei Vermisste nach Bootsunglück bei Hooghly
(18.03.13) Drei Personen wurden vermisst, nachdem ein Motorboot mit 35 Insassen am 17.3. bei Hooghly unweit von Nepal kenterte. Eine Suche blieb bis zum Abend ohne Ergebnis. Das Boot war um 13.45 Uhr mit Arbeitern aus Pujali in Pargaans nach Howrah's Chengail unterwegs gewesen, als ihm der Treibstoff ausging und es von der Flutströmung erfasst wurde. In der Mitte des Flusses kenterte das überladene Boot, und alle 35 Arbeiter stürzten in den Fluss. Fischer kamen ihnen zu Hilfe. 32 der Männer wurden gerettet und zur Erstversorgung ins Uluberia Hospital gebracht.
Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer auf Abbruchschiff
(18.03.13) Auf dem Abwrackscihff „Enterprise 1“ brach am 15.3. gegen 13 Uhr an der Nordseite von Eden Island ein Feuer aus. Das Schiff gehörte der Island Development Company, die es an örtliche Abbrecher verkauft hatte. Beim Zerlegen des Rumpfes fing Isolationsmaterial Feuer durch Funkenflug. Die Flammen griffen rasch um sich, und es kam zu starker Rauchentwicklung. Die Arbeiter bargen die Gaszylinder und verließen das Schiff. Die Polizei räumte das Areal. Die Feuerwehr war binnen weniger Minuten nach ihrer Alarmierung vor Ort und konnte den Brand binnen einer halben Stunde mit Wasser- und Schaumeinsatz unter Kontrolle bringen.
Quelle: Tim Schwabedissen



gestrandet ... (Bild: RNLI)   Großbild klick!
Einhandsegler auf Eastbourne Sands gestrandet
(17.03.13) Am Morgen des 15.3. um 10.05 Uhr wurde das RNLI-Boot aus Eastbourne von der Dover Coastguard alarmiert, nachdem ein Einhandsegler mit seiner 36 Fuß langen Stahlyacht vor Bexhill in Schwierigkeiten geraten war. Das Boot war dicht unter Land getrieben.
Der Skipper verweigerte zunächst, mit der Rettungsbootcrew zu sprechen. Daraufhin wurde das RNLI-Boot in Absprache mit der Coastguard wieder zurück gerufen. Die Coastguard überwachte den Kurs der Yacht, die nur langsam gegen Wind und Strömung ankam. Um 20.00 Uhr funkte sie in stürmischem Wind und bei starkem Regen schließlich Mayday. Sie trieb gegen 20.20 Uhr bei Dover unterhalb des South Cliff Tower auf den Strand.
Binnen weniger Minuten war das RNLI-Boot aus Eastbourne wieder unterwegs und konnte die Yacht dank Notraketen, die der Skipper abfeuerte, in der Dunkelheit ausmachen. Sie lag aber in der Brandung, und das Wasser lief ab. Deshalb kam das Rettungsboot nicht heran, und ein Rettungshubschrauber der Coastguard wurde vorrsorglich alarmiert.
Die Yacht wurde mit der auflaufenden Flut weiter auf den Strand getrieben und dort von Offizieren der Küstenwache gesichert. Der Skipper konnte um 22.45 Uhr durch die Brandung an Land gebracht und medizinisch versorgt werden. Er wurde dann unter dem Mental Health Act in Gewahrsam genommen. Quelle: Tim Schwabedissen



"MSC Alabama" (Bild: Antonio Arbelo)   Großbild klick!
MSC Alabama vom Sturm zerzaust
(17.03.13) Am 17.3. um 12.20 Uhr lief der unter Panama-Flagge Containerfrachter/v "MSC Alabama", 37518 BRZ (IMO-Nr.: 9123166), den Hafen von Valencia kommend mit erheblichen Seeschlagschäden. Mehrere Containerstacks auf dem Achterschiff waren kollabiert und nach Backbord übergegangen, Teile der Ladung über Bord gegangen. Das Schiff hatte am 12.3. Perama verlassen und war dann in stürmische See geraten. Quelle: Tim Schwabedissen



Experten nehmen trockengelegten Maschinenraum der „Emma Maersk“ unter die Lupe
(17.03.13) Am 16.3. wurde das letzte Wasser aus dem Maschinenraum des dänischen Conrtainerfrachters "Emma Maersk", 170794 BRZ (IMO-Nr.:9321483), in Palermo abgepumpt. Nun gilt es, die Ursache des Wassereinbruchs eingehend zu klären und festzustellen, ob das Problem auch bei den anderen sieben Schiffen der Klasse auftreten könnte. Wie konnte das Wasser aus dem über 100 Meter langen Wellentunnel in den Maschinenraum eindringen, trotz wasserdichter Schotts, die dies verhindern sollten, und wieso konnte sich der Propeller lösen? Ein Expertenteam mit Vertretern von der Maersk Line, der Force Technology und dem Maschinenkonstrukteur Rolls-Royce sowie dem Klassifizierungsbüro ABS inspizierten den Schaden. Der beschädigte Antrieb wird speziell durch Rolls-Royce in Augenschein genommen. Der Riss im Wellentunnel soll herausgeschnitten und zu weiteren Studien zur Force Technology in Kopenhagen transportiert werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter nach Portland eingeschleppt
(17.03.13) Das 270 Fuß lange Küstenwachboot „Escanaba“ aus Boston kam, am 15.3. dem 65 Fuß langen Kutter „Titan“ rund 72 Meilen östlich von Portsmouth, New Hampshire, zu Hilfe. Die Coast Guard Northern New England war über Funk über Hydraulikprobleme informiert werden, wegen derer das Schiff nicht ankern konnte. Der Skipper fürchtete, es könnte in Richtung Amen Rock treiben. Gegen 12 Uhr hatte die „Escanaba“ den Havaristen auf dem Haken und schleppte ihn zurück nach Portland Harbor in Maine. Am 16.3. um 10:00 Uhr wurde er an einen Bergungsschlepper übergeben und von einem Boarding Team der Coast Guard inspiziert. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter Cuxhavener Reeder vor Farne gestrandet
(17.03.13) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge registrierte Frachter "Danio", 1499 BRZ (IMO 9218533), der Reederei Frank in Cuxhaven ist am Morgen des 16.3. um 4.45 Uhr nahe ran des Little Harcar auf Farne Island vor der Küste von Northumberland mit einer Crew von sechs Mann auf Grund gelaufen. Die "Danio" war mit 10 Knoten Fahrt festgekommen, hatte sich dann aber noch einmal befreien können, drehte nach Backbord und versuchte, durch eine Lücke in tieferes Wasser zu gelangen. Da aber nicht ausreichend Wasser vorhanden war, versuchte sie zu drehen, doch das Manöver misslang, und das Schiff kam endgültig fest. Die Seahouses Lifeboat Station fing wenig später einen Notruf auf. Dessen Rettungsboot lief fünf Minuten später aus und fand den Frachter fest auf den Felsen vor. Die "Stand Sure" war ebenfalls vor Ort, deren Angebot, den Frachter abzuschleppen, zunächst abgelehnt worden war. Ein erster Bergungsversuch scheiterte an dem fallenden Wasserstand. Am Frachter wurde Riss von einem Meter Länge in der Außenhaut des Steuerbordbugs festgestellt. Die "Danio" war mit einer Holzladung unterwegs von Perth in Schottland nach Antwerpen. Die Humber Coastguard war in stetem Kontakt mit den Eignern. Der 16.3. verging ohne einen Bergungsversuch. Das RNLI-Boot aus Seahouses blieb auf Standby, ehe es nach 14 Stunden von dem Boot aus Berwick abgelöst wurde, um der sechsköpfigen Crew im Bedarfsfall beizustehen. Die Lage des Schiffes war nicht unkompliziert, um von Schleppern erreicht zu werden. Der Schlepper "Hemiksem" kam am 17.3. nicht zu einem raschen Erfolg. Der Versuch, den Frachter um 17.28 Uhr mit dem Höchststand der Flut flottzumachen, scheiterte, und das Schiff lief zum Forth, wo er in Lee von Holy Island ging..Quelle: Tim Schwabedissen



Norwegische Fähre wieder frei

(17.03.13) Die norwegische Fähre "Nordfjord" konnte im Laufe des 16.3. von den Felsen bei Rysjedalsvika gezogen und am Nachmittag am dortigen Fähranleger vertäut werden. Die vierköpfige Crew und der einzige Passagier hatten die Zeit bis zur Bergung im Ruderhaus verbracht. Das Schiff hatte ein kleines Leck im Bilgenbereich davongetragen und fiel vorerst aus. Als Ersatzfähre wurde die "Dalsfjord" in Fahrt gebracht, die die zwischenzeitlich eingesetzte "Florøy" ablöste. Nur die Abfahrten von Krakhella um 13.40 Uhr und um 14.30 Uhr von Rysjedalsvika hatten wegen der Havarie abgesagt werden müssen. Quelle: Tim Schwabedissen



Unfall des Kranschiffes „Albula“ verlief glimpflich
(17.03.13) Glimpflich ging am 15.3. die Kollision dsr holländischen Kranschiffes Albula", 503 ts (EU-Nr.: 02314853), mit der Koninginne-Brücke über die Maas in Rotterdam am 15.3. aus. Nur 20 Minuten, nachdem das Schiff befreit werden konnte, wurde die Brücke nach einer raschen Inspektion um 20.20 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Sie war insgesamt drei Stunden lang gesperrt gewesen, nachdem sich das auf dem Fluss treibende Schiff mit dem Bug unter dem Bauwerk verkantet hatte. Die "Albula" wurde zurück zum nahen Nassau-Kai gebracht. Quelle: Tim Schwabedissen



Viertes Opfer des Untergangs der „Victoire“ geborgen
(17.03.13) Eine vierte Leiche wurde am 16.3. vor Kerkennah geborgen, mehr als zwei Wochen nach dem Untergang des Kutters „Victoire“. Taucher der Armee zogen sie aus dem Wrack unweit des Ölfelds Astarte. Der Körper wurde an Bord einer Marinefregatte zur Basis in Sfax, gebracht und von dort weiter ins Universitäts-Hospital Habib Bourguiba zur Identifizierung. Schlechtes Wetter hatte die Suche nach den Opfern zwei Tage lang unterbrochen. Quelle: Tim Schwabedissen



Rätsel um Filmfunde in Annstead gelöst
(17.03.13) Das Rätsel um Filme, die an der Küste von Northumberland antrieben, konnte gelöst werden. Strandgänger hatten sie am Strand von Annstead zwischen Seahouses und Beadnell entdeckt. Sie stammen aus dem Wrack des Frachters der „Somali”, der während des 2. Weltkriegs am 27.3.1941 dort durch ein Geschwader von Heinkel 111-Bombern versenkt wurde. Die Laderäume gerieten danach in Brand, und nach einer Explosion zerbrach der Frachter vor Beadnell. Stifte, Banknoten, Filmstreifen und andere Artefakte trieben seither wiederholt auf die umliegenden Strände. Das Schiff hatte insgesamt 9,000 Tonnen Ladung, eine 72-köpfige Crew und 38 Passagiere an Bord. Alle konnten sich retten. Quelle: Tim Schwabedissen



Maschinen und Generatoren aus Guardian ausgebaut
(17.03.13) Der Abbruch von USS „Guardian“ ging am Wochenende weiter. Im Maschinenraum und dem unteren Deck wurden Ausrüstung und loses Material sowie Trümmer beseitigt. Vor Ort begünstige Wind von 10-15 Knoten und eine Wellenhöhe von höchstens einem Meter die Arbeiten. In der vergangenen Woche waren alle vier Maschinen sowie zwei Dieselgeneratoren und Kräne ausgebaut und von der Kranbarge „Jascon 25“ auf der „Seabridge“ abgesetzt worden. Das ruhige Wetter sollte auch die kommenden drei bis vier Tage andauern. Bislang mussten die Bergungsarbeiten vier Mal wegen schlechten Wetters unterbrochen werden. In der zweiten Aprilwoche könnte, wenn alles nach Plan läuft, der Rumpf vom Riff gehoben werden. Den Rumpf zum Zerschneiden vorzubereiten ist nun der Fokus der Arbeiten. Quelle: Tim Schwabedissen



Philippinische Küstenwache barg Passagiere von treibender Fähre ab
(17.03.13) Die philippinische Coast Guard kam am 15.3. der Fähre „La-Nah“ zu Hilfe, die gegen Mittag mit 60 Personen an Bord zwischen den Provinzen von Basilan und Sulu Maschinenausfall erlitten hatte. Die Küstenwache des South-Western Mindanao District Command kam dem Havaristen zu Hilfe, der nach Tandubas in Tawi-Tawi unterwegs gewesen war. Er hatte um 17 Uhr des Vortags den Hafen von Zamboanga verlassen und hatte am 15.3. gegen Mittag Tandubas erreichen sollen. Der Havarist wurde nach Basilan geschleppt, nachdem ein Boot der Küstenwache die Passagiere an Bord genommen hatte. Quelle: Tim Schwabedissen



Sprengung der Seli
(Bild: SA Weather and Disaster Observation Service)   Großbild klick!
Fortschritte bei Sprengung der „Seli 1“
(16.03.13) Die City of Cape Town konstatierte, dass die Arbeiten zur Reduzierung des Wracks des Bulkcarriers "Seli 1", 19031 BRZ (IMO-Nr.: 7814149), vorangingen. Am 15.3. lag der Fokus auf der Schwächung der strukturellen Integrität des Bugs. Das Operational Diving Team (ODT) war im Bereich der Tanks tätig, um die Risiken von Ölaustritten zu verkleinern. Durch die Sprengung des Wracks soll auch einer Küstenerosion vorgebeugt werden.
Seit dem 11.3. ist die südafrikanische Marine an dem Wrack tätig. Der Frachter war am 8.9.2009 vor Bloubergstrand auf der Fahrt nach Gibraltar infolge eines Maschinenschadens gestrandet. Das Schiff der Ataduru Denizcilik hatte 30,000 Tonnen Kohle und 660 Tonnen Schweröl sowie 60 Tonnen Diesel an Bord. Die 25-köpfige türkische Crew wurde von der „Spirit of Rotary Blouberg“ der Station 18 und der „Spirit of Vodacom“ der Station 3 der NSRI gerettet.
Wegen Verzögerungen bei der zunächst möglich erscheinenden Bergung lag der Frachter immer noch fest, als die Winterstürme ihn zu zerschlagen begannen. Zunächst wurde nun das Öl durch Smit Amandla und Tsavliris binnen einiger Wochen abgepumpt, während derer aber Risse im Hauptdeck auftraten. Die aus Durban kommende Kohle wurde ebenfalls entladen. Positiver Nebeneffekt war, dass die Veränderungen der Küstenlinie den Dolphin Beach und einer damit interessanteren Wellengeometrie zu einem populären Surfspot machten.
Am 3.6.2010 kam es zu einer Explosion an Bord, in deren Folge die Aufbauten ausbrannten. Das Feuer entstand bei Schweißarbeiten von 22 Bergern der South African Maritime Safety Authority (SAMSA), die wiederum von der „Spirit of Vodacom“ gerettet werden mussten. Der stückweise Abbruch dauerte bis April 2011. In der Nacht zum 31. August 2012 wurde wieder ein Ölaustritt aus dem inzwischen in mehrere Teile zerbrochenen und weitgehend versunkenen Wrack bemerkt, hunderte Vögel fielen ihm zum Opfer. Das Wrack hatte sich in der Brandung bewegt. Auch das Kernkraftwerk Koeberg wurde wegen der Gefahr für das Kühlwasser alarmiert. Quelle: Tim Schwabedissen



Kranschiff trieb gegen Brücke in Rotterdam
(16.03.13) Die Königinnenbrücke in Rotterdam musste am 15.3. für den Verkehr gesperrt werden, nachdem um 17.20 Uhr eine abgetriebene, unbemannte Kranbarge dagegen getrieben und unter ihr stecken geblieben war. Am Abend konnte das Schiff gegen 20 Uhr befreit und die Brücke nach einer Kontrolle 20 Minuten später wieder freigegeben werden. Es hatte vorher am Nassau-Kai in der Nähe gelegen und war nicht mit Trossen, sondern mit Pfählen fixiert gewesen. Diese waren aber offenbar nicht ausreichend tief im Boden fest gewesen, wodurch das Fahrzeug wegtreiben konnte. Die Brücke verbindet die Nordinsel mit der Gemeinde Feijenoord. Quelle: Tim Schwabedissen



Zerstörter Schlepper abgekoppelt
(16.03.13) Am Nachmittag des 14.3. gelang es den Bergern von T & T Salvage, den ausgebrannten Schlepper "Shannon E. Setton" von der Ölbarge nahe Bayou Perot loszukoppeln. Chevron begann derweil, die Pipeline abzufackeln. Da die Menge von Flüssiggas im Innern geringer wird, soll sie kontrolliert ausbrennen. Dabei wurde die Luftqualität in der Umgebung laufend kontrolliert. Um die Ölbarge wurden 11000 Fuß Ölschlängel ausgelegt. Die "Todd Michael" kühlte die Ölbarge ab, die nach Erlöschen der Flammen am 15.3 gegen 15 Uhr abgekoppelt werden konnte. Danach wurde das Rohöl entladen. Der Luftraum über der Unglücksstelle wurde derweil gesperrt. Das Krisenkommando besteht aus U.S. Coast Guard, dem Louisiana Oil Spill Coordinator's Office,der Settoon Towing und Chevron, die zudem ES&H, CTEC Air Monitoring sowie die T&T Salvage and Resolve Marine unter Vertrag nahmen. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter trieb in Ramsey Bay
(15.03.13) Die „Ann and James Ritchie“ der RNLI Ramsey wurde am 14.3. gegen Mittag zur Assistenz des Kutters „Our Heritage“ gerufen, der in der Ramsey Bay manövrierunfähig geworden war. Das Rettungsboot traf um 12.20 Uhr an dem mit Ruderausfall zwei Meilen östlich des Hafens treibenden Kutter ein, der auf den Haken genommen und gegen 13 Uhr nach Ramsey eingeschleppt wurde. Quelle: Tim Schwabedissen



Keine Chance, den Untergang der „Celandro“ aufzuhalten
(16.03.13) Am 15.3. gegen fünf Uhr entwickelte das belgische Binnenschiff „Celandro", 295 BRZ (MMSI-Nr.: 205496190), beim Löschen von 500 Tonnen Zement aus Antwerpen am Kai des Betonwerks Coeck auf der Rupel in Niel unvermittelt Steuerbordschlagseite. Es kam zu einem Wassereinbruch. Zwar waren die Feuerwehren von Niel und Boom schnell vor Ort, doch bei ihrem Eintreffen war der Untergang nicht mehr abzuwenden. Um 5.30 Uhr kenterte das Schiff nach Backbord. Der Kapitän und seine Frau konnten sich zuvor unversehrt von Bord retten. Teile der Ladung trieben auf Paletten auf die umliegenden Uferstreifen, wo sie das Baggerschiff „Valk“ barg. Geringe Ölmengen traten aus und wurden von der Feuerwehr abgeräumt. Sie spülte auch Schlamm von der noch aus dem Wasser ragenden Steuerbordseite ab, sodass diese gefahrlos begangen werden konnte. Gegen Mittag wurden die Tanks ausgepumpt. Die Bergung dürfte mehrere Tage dauern, die Schifffahrt wurde nicht beeinträchtigt. Zunächst wurde das Antwerpener Stelzenschiff „Paula“ zur Stabilisierung längsseits am Rumpf verankert.Quelle: Tim Schwabedissen



MSC Flaminia verließ Wilhelmshaven
(16.03.13) Am Haken des spanischen Schleppers „Ibaizabal Once“ sowie eines weiteren Assistenzschleppers verließ der Containerfrachter "MSC Flaminia" am 15.3. gegen 17 Uhr endgültig den Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven. Das von einem Brand im Juli 2012 beschädigte Schiff soll die Daewoo-Werft in Mangalia zur Reparatur anlaufen. Hier wird es eine neue Mittschiffssektion erhalten. Die Fahrt soll 10 Tage dauern. Kurzfristig waren eine noch fehlende Genehmigung aus Rumänien sowie die Auslaufgenehmigung durch die deutschen Wasser- und Schifffahrtsbehörden erteilt worden, nachdem am 13.3. bereits vor Ort einsatzklar liegende Schlepper und der Lotse in Ermangelung der letzten Dokumente wieder hatten abbestellt und die Abreise auf zunächst unbestimmte Zeit verschoben werden müssen. Quelle: Tim Schwabedissen



Mysterium um Havarie vor Sortland gelöst
(16.03.13) Der unter Panama-Flagge laufende Versorger "NSO Crusader" untersuchte das Gebiet, in dem das Kreuzfahrtschiff "Marco Polo" am 10.3. vor Sortland auf Grund gelaufen und sich einen Ballasttank aufgerissen hatte. Das Areal galt als sicher, und auch der Lotse war ahnungslos, als das Schiff 10 Minuten nach Verlassen des Hafens festkam. Ein ROV fand dort nun eine kleine Untiefe mit einem Stein auf der Spitze. Es sei ein Wunder gewesen, dass vorher noch kein Schiff darauf gelandet war, hieß es nach dem Fund. Die Untiefe sollte nun schnellstmöglich in die Karten eingearbeitet und markiert werden. Ein Team der Küstenwache soll die Erhebung um Ostern herum mit Sonar genau vermessen. Quelle: Tim Schwabedissen



Trawler manövrierunfähig vor den Kurilen
(16.03.13) Der russische Trawler „Kishinevka“ wurde in der Nacht zum 15.3. manövrierunfähig, nachdem sein Netz in den Propeller geriet. Das Schiff trieb 15 Meilen südlich von Ust-Bolsheretsk. Bei Windgeschwindigkeiten von 15 Metern pro Sekunde wurde der Anker geworfen. Der Bergungsschlepper „Spravedliviy“ wurde aus 40 Meilen Entfernung zur Assistenz gerufen. Die „Kishinevka“, 1051 tdw (IMO-Nr.: 8423533), wurde 1981 erbaut und läuft für die TPK Soyuz, Petropavlovsk-K. Quelle: Tim Schwabedissen



Panik auf Fähre nach Maschinenausfall
(16.03.13) Die philippinische Fähre „Super Shuttle Ferry 14“ erlitt auf der Fahrt nach Bantayan Island 30 Minuten nach dem Auslaufen aus dem Hafen von Hagnaya in San Remegio am Nachmittag des 15.3. Maschinenausfall auf halbem Wege. Einige Passagiere gerieten in Panik, viele legten Rettungswesten an. Nach einer halben Stunde gelang es, die Maschine wieder anzufahren. Inzwischen war auch die „Super Shuttle Ferry 23“ auf Standby. Mit langsamer Fahrt und unter Eskorte des Schwesterschiffes ging die Reise dann weiter. Im Hafen angelangt, musste die Fähre ohne Maschinenhilfe mit Trossen an den Kai gezogen werden und war um 19.10 Uhr fest. Wie sich herausstellte, war die Maschine überhitzt gewesen. An Bord waren 75 Passagiere und eine 15-köpfige Crew. Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre im Schnee auf Felsen gelandet
(16.03.13) In der Nacht zum 16.3. lief die norwegische Fähre „Nordfjord", 1044 BRZ (IMO-Nr.: 9251949), in dichtem Schneetreiben auf Felsen vor Rysjedalsvika bei Hyllestad. Sie wollte gerade nach Rysjedalsvika einlaufen, als die Fahrt um 23.40 Uhr jäh endete. An Bord waren ein Fahrgast und vier Mann Besatzung, die die Nacht an Bord verbrachten. Auf der Route Rysjedalsvika-Rutledal-Krakhella wurde eine Ersatzfähre eingesetzt, während die "Nordfjord" auf die Bergung wartete. Quelle: Tim Schwabedissen



(Bild: Karl Engelsen)   Großbild klick!
Kutter in Fuglenes gesunken
(15.03.13) Ein Mann in den 70-er Jahren rettete sich unversehrt von seinem Kutter, nachdem dieser am 15.3. gegen 00.30 Uhr im Hafen von Fuglenes in Hammerfest zu sinken begonnen hatte. Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen waren vor Ort. Von dem Schiff ragte nur noch der Bug aus dem eisigen Wasser. Hafenkapitän und Eigner mussten nun in Abstimmung mit der Versicherung einen Bergungsplan entwickeln.
Quelle: Tim Schwabedissen



Endstation zweier Schlepper in Shekou
(15.03.13) Der chinesische Schlepper „Seng Zun“ (MMSI-Nr.: 413360660), wurde zum Totalverlust erklärt, nachdem es auf dem 71 Meter langen Schiff zu einer Flutung des Maschinenraums gekommen war. Es liegt jetzt zum Abbruch an dem Yui Lian Yard in Shekou, Shenzhen, neben einem anderen Schlepper, der bei einer Kollision schwer beschädigt wurde.
Quelle: Tim Schwabedissen



Beschädigtes Patroullienboot kam huckepack nach Rio
(15.03.13) Am 5.3. traf der holländische Schwergutfrachter „Rolldock Sea“ 12802 BRZ (IMO-Nr.: 9404704) im Arsenal der brasilianischen Marine in Rio de Janeiro ein. Er transportierte das venezolanische Patroullienboot „Warao (PC-22)“ auf Deck. Dieses war schwer beschädigt worden, als es auf ein Riff nahe Fortaleza in Nordost-Brasilien lief, als es zu einem gemeinsamen Manöver der Marinen von Brasilien und Venezuela eintraf. Es wurde danach entschieden, das Boot in einer Werft in Rio de Janeiro unter Assistenz der spanischen Bauwerft zu reparieren.
Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff steckte unter Huntebrücke fest
(15.03.13) Das deutsche Binnenschiff Marino“, 1457 ts (EU-Nr.: 4018160), kam am 14.3. gegen 15 Uhr auf der Hunte beim Passieren der Eisenbahndrehbrücke Elsfleth Ohrt mit der Ladung im Leitwerk der Brücke fest und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Das 80 Meter lange und 5,90 Meter breite Schiff war mit 20 Leercontainern beladen von Oldenburg nach Elsfleth unterwegs. Die Schifffahrt auf der Hunte wurde nach der Havarie in beide Richtungen gesperrt, ebenso der darüber gehende Zugverkehr von Bremen. Wegen des auflaufenden Wassers wurde das Huntesperrwerk geschlossen, um den Wasserstand zu halten und zu verhindern, dass sich die „Marino“ weiter unter der Brücke verfängt. In das Schiff wurde dann Ballastwasser gepumpt, sodass es tiefer eintauchte und so wieder freikommen sollte. Die Vertreter der zuständigen Gefahrenabwehrbehörde der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und das Notfallmanagement der Bahn waren am Unfallort. Durch den setzenden Ebbstrom kam das Binnenschiff gegen 18:20 Uhr frei und setzte seine Fahrt fort. Es machte im Laufe des Abends an der Elsflether Kaje fest. Einige Container waren verbeult, ein Lukenwagen kaputt und auch die Lukendeckel eingebeult.
Quelle: Tim Schwabedissen



Treibgut verschuldete Brückenanfahrung in Schönebeck
(15.03.13) Nach der Kollision eines Schubverbandes mit einem Brückenpfeiler der alten Elbbrücke in Schönebeck am 12.3. um 19.40 Uhr wurde die. „Amsel“ des Wasser- und Schifffahrtsamtes aus dem Barbyer Hafen angefordert, um das Bauwerk zu untersuchen. Dem Schlepper des Schubverbandes war Treibgut auf der Hochwasser führenden Elbe in den Steuerbord-Propeller geraten. Daraufhin wollte er den Magdeburger Hafen ansteuern, doch der verbliebene Backbord-Motor erwies sich als zu schwach für die Strömung auf der Elbe, sodass das Schiff gegen die Brücke trieb. Dabei wurde ein Container demoliert. Die Brücke selbst hat bis auf Schrammen am Flusspfeiler und einem defekten Radarausleger nichts abbekommen. Der Schubverband hat inzwischen im Magdeburger Hafen festgemacht, und der Antrieb muss repariert werden. Die Wasserschutzpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Übertriebene Berichte über Probleme an Bord der „Carnival Dream“
(15.03.13) Auf dem unter Panama-Flagge laufenden Kreuzfahrtschiff „Carnival Dream“, 128251 BRZ (IMO-Nr.: 9378474), kam es am 13.3. zu Problemen mit einem Generator, durch die es zu einigen Unannehmlichkeiten für die 4300 Passagiere kam. Nachdem das Schiff am Morgen in Philipsburg auf St. Maarten festgemacht hatte, wurde entschieden, die Fahrgäste nach Port Canaveral, wo das Schiff am 9.3. ausgelaufen war, zurück zu fliegen. Es war durch Stromausfälle einige Stunden lang zu Unterbrechungen bei Aufzügen und einigen Toilettenräumen gekommen. Um 12.30 Uhr liefen alle Systeme wieder normal, dennoch wurde entschieden, die nächste Kreuzfahrt, die am 16.3. hätte beginnen sollen, vorsichtshalber abzusagen. Medien hatten sich zuvor aber bereits begierig auf Berichte von Passagieren gestürzt, die von Abfällen und Exkrementen überall auf den Decks geredet hatten. Wie sich später herausstellte, war es nur zwei Passagiere, die die Medien mit solchen Horrorgeschichten fütterte und behauptete, man habe sie nicht von Bord gelassen, und die Toiletten seien gesperrt gewesen. Die anderen Passagiere hatten aber offenbar keine der alptraumartigen Zustände wahrgenommen, die der Sender CNN, der auch die Havarie der „Carnival Triumph“ wie einen Bürgerkrieg verfolgt und inszeniert hatte, publizierte. Letztlich handelte es sich um ein Problem mit einem Hilfsgenerator, der die Bordenergieversorgung kontrolliert.
Quelle: Tim Schwabedissen



Erste Sprengung auf der „Seli 1“
(15.03.13) Die südafrikanische Marine hat am 13.3. damit begonnen, eine Serie von rund einem halben Dutzend Sprengungen auf dem in der Tafelbucht vor dem Bloubergstrand liegenden Wrack des Bulkcarriers „Seli 1“ durchzuführen. Die erste Detonation fand am Bug des in mehrere Teile zerbrochenen, kaum noch aus dem Wasser ragenden Schiffes statt. Der Zweck der Übung ist, die Wrackteile zu einem schnelleren Zusammenbrechen zu bringen. Gegen Ende der Woche sollte der Frachter komplett unter Wasser sein.
Quelle: Tim Schwabedissen



112 Jahre altes Rammschiff auf dem Bug gekentert
(15.03.13) In der Nacht zum 11.3. ist bei stürmischer See das Museumsschiff „Heimkehr“ im ehemaligen Marinehafen auf dem Bug bei Dranske gesunken. Eine tonnenschwere Eislast durch Spritzwasser an Steuerbord brachte das 25 Meter lange Rammschiff zum Kentern. Am 11.3. legten Taucher, Bundespolizei und die Dransker Feuerwehr eine Ölsperre um das Wrack aus. Es kam aber zu keiner nennenswerten Wasserverschmutzung, weil sich im Tank des 112 Jahre alten Schiffes nur 60 Liter Treibstoff befanden. Zwei Kräne aus Grimmen, ein 500-Tonnen-Mobilkran sowie ein 100-Tonnen-Kran, richteten das Schiff am Nachmittag des 14.3. wieder auf, um es anschließend auszupumpen und zu heben.
Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer auf Mississippi brennt weiter
(15.03.13) Am 14.3. stand der gesunkene Schubschlepper „Shannon E. Setton“ weiter in Flammen, während die Bemühungen der Coast Guard und der Firma T & T Salvage fortgesetzt wurden, die aus 2200 Barrel Rohöl bestehende Ladung der angekoppelten Barge zu schützen. Mit der Barge „Todd Michael” wurde deren Rumpf weiter gekühlt. Das Feuer blieb stabil. 10400 Fuß Ölsperren wurden um die Unglücksstelle ausgebracht. Die Coast Guard Air Station New Orleans schickte einen MH-65 Dolphin Helikopter zur Überwachung. 40 Mann Einsatzpersonal waren vor Ort, das Küstenwachboot „Axe“, 20000 Fuß Ölsperren, 10 Einsatzboote und zwei Trailer mit Ölbekämpfungsmaterial und zwei Marco-Skimmer.
Quelle: Tim Schwabedissen



Keine Unterschrift aus Rumänien – kein Auslauftermin für „MSC Flaminia“
(15.03.13) Das Auslaufen des deutschen Containerfrachters „MSC Flaminia“ aus dem Jade Weser Port in Wilhelmshaven verzögerte sich weiter auf unbestimmte Zeit, weil noch immer ein Dokument der Daewoo-Reparaturwerft in Rumänien nicht vorliegt. Seit einer Woche bereitete sich die Mannschaft täglich auf das Auslaufen vor. Zuletzt am 13.3. musste die Reise in letzter Minute abgesagt werden. Hafenschlepper lagen schon bereit, und die Lotsen waren an Bord. Es hatte geheißen, die Unterschrift sei da, aber das Dokument selbst lag offenbar immer noch nicht vor.
Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff in Niel gekentert
(15.03.13) Am Kai der Rupelstraat in Niel ist am 14.3. um 17.30 Uhr ein Binnenschiff gesunken. Als die Feuerwehren von Niel, Boom und Hemiksem eintrafen, war ein Untergang nicht mehr abzuwenden. Beim Löschen einer Ladung Zement bei der Betonfirma Coeck war es gegen 17 Uhr zu Problemen gekommen. Das Schiff legte sich auf die Seite und war wenig später von der Wasseroberfläche verschwunden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Öl aus gesunkenem Frachter bedroht Donaudelta
(15.03.13) Nach dem Untergang des moldawischen Frachters „Nikolay Bauman“, 2478 BRZ (IMO-Nr.: 7420675), am 6.3. vor dem ukrainischen Teil des Donaudeltas bedroht ein Ölteppich auf dem Schwarzen Meer ein Naturschutzgebiet. Das Öl aus dem gesunkenen Frachter trieb am 14.3. auf die rumänische Küste zu. Wissenschafter nahmen Wasserproben und bestätigten die Verschmutzung. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Strafverfahren ein. Die ukrainischen Häfen Ust-Dunajsk und Ismail verfügten nicht über Mittel zur Bekämpfung des Öl, das sich auf einer Fläche von mehr als fünf Quadratkilometern ausgebreitet hatte. Insgesamt hatte der Frachter auf seiner Fahrt von Eregli nach Cherson neben der Ladung von 2.700 Tonnen Gips dreieinhalb Tonnen Diesel und eine halbe Tonne Ölabfall an Bord. Die 11-köpfige Crew hatte sich retten können, nachdem der 40 Jahre alte und in schlechtem Zustand befindliche Frachter zwei Kilometer vor der Küste leckgeschlagen war.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schlepper sank vor Kimek
(15.03.13) The Am 12.3. sank der Schlepper „Rudolf“ der Taucherfirma Dykknor vor der Kimek-Pier. Die eigenen Taucher dichteten danach den Dieseltank ab, in dem sich noch 600 Liter befanden. Nur geringe Mengen waren zuvor ausgelaufen. Die Bergung des 12 Meter langen und 3,5 Meter breiten Schiffes wurde durch Eisgang erschwert.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter sank nach Ausfall der Bilgenpumpe
(15.03.13) Ein Kutter sank am Kai in Manndalen im Kåfjord. Offenbar war eine Lenzpumpe ausgefallen, sodass das Wasser im Schiffsinnern stieg und das Fahrzeug in kurzer Zeit zum sinken brachte. Als der Eigner alarmiert war, lag das Schiff bereits vor der Mole unter Wasser.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schlepper kenterte auf Fraser River
(15.03.13) Am 6.3. sank der Schlepper „Sea Imp XV” vor Westham Island auf dem Fraser River. Das Schiff der Catherwood Towing in Mission zog gerade eine Kranbarge der Fraser River Pile and Dredge von Westham Island nach Steveston, als es kenterte. Die zweiköpfige Crew landete im Wasser. Ein Mann schwamm an Land, der zweite wurde gerettet. Die Kranbarge war mit der Entnahme von Sandproben beschäftigt gewesen. Taucher brachten zur Zeit der Nipptide Hebestropps am Schlepper an, sodass er ohne große Probleme gehoben werden konnte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Wurden Kabinen auf Deck 7 der „Queen of the North“ kontrolliert?
(15.03.13) Die Chefstewardess Carol Wendschuh der „Queen of the North” sagte, dass sie nicht wisse, ob irgendjemand den Bereich der Kabinen, in denen das beim Untergang ums Leben gekommen Paar untergebracht war, durchsucht wurde. Niemand der Crew habe ihr gesagt, dass die Kabinen auf Deck 7 gecheckt worden seien. Die meisten Bereiche des Schiffes waren durchsucht worden, doch niemand konnte bestätigen, dass die Kabinen auf Steuerbordseite jenes Decks kontrolliert worden waren.
Quelle: Tim Schwabedissen



Containerfrachter in Tauranga durch Notankerung gestoppt
(15.03.13) Der Bergungsschlepper „Resolve Commander” und das in der Nähe am Kai in Tauranga liegende Fischereifahrzeug „Adelaide Star” entkamen am 12.3. nur knapp einer Kollision, als das utner Singapur-Flagge laufende Containerschiff „Kota Lukis“, 39906 BRZ (IMO-Nr.: 9439747), kurz nach dem Ablegen von der Sulphur Point Wharf um 8.20 Uhr Maschinenausfall erlitt. Die Schlepper hatten gerade losgeworfen, als die Hauptmaschine versagte und der Frachter in Richtung der Mount Maunganui Wharf driftete. An beiden Seiten des Bugs gingen Schlepper in Stellung und versuchten, den voll beladenen Frachter zu stoppen. Der Lotse ließ die Anker werfen, und 40 Meter vor dem Kai konnte das Schiff aufgestoppt werden. Dann gelang es auch, die Maschine wieder anzufahren, und der Frachter ging auf Reede zur Inspektion der Maschine vor Anker. Die Daten wurden durch Maritime New Zealand aufgenommen. Wie sich herausstellte, hatte es ein Problem mit dem Kontrollcomputer gegeben. Als die Kühlwasserpumpe angestellt wurde, kam es zu einem Druckabfall it der Folge, dass der Computer die Fahrt herabsetze, doch weil diese bereits „dead slow“ war, stoppte sie. Nach Abschluss der Untersuchung durfte der Frachter nach Port Kelang weiterlaufen, wo er am 23.3. eintreffen soll. Er wird in Singapur nochmals einer Untersuchung unterzogen. Die „Kota Lukis” ist 236 Meter lang und hat eine Tragfähigkeit von 50,689 Tonnen sowie eine Containerkapazität von 4253 TEU.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schoner vor Francis State Beach gestrandet
(15.03.13) Der 50 Fuß lange Schoner „Serenade II“ strandete am Morgen des 14.3. vor Francis State Beach. Der aus Alaska stammende Skipper wurde von den California State Parks Rangers verhaftet, weil er unter Drogen zu stehen schien. Da die Indizien aber nicht ausreichten, wurde er von den Anklägern aus San Mateo County wieder. Der Eigner hatte das Schiff kurz zuvor in Pillar Point Harbor gekauft. Er war am 13.3. ausgelaufen und hatte vor Francis State Beach Anker geworfen, um Reparaturen an dem Schiff durchzuführen. Starker Wind ließ den Anker aber schleifen, der Treibstoff war fast alle, sodass der Motor nicht gestartet werden konnte. Gegen 18 Uhr hatten Augenzeugen die Notlage bemerkt. Noch bevor Rettungskräfte eintrafen, flüchtete der Skipper in einem Beiboot an Land. Zeugen vermuteten, dass er betrunken war, doch am 14.3. wurde er um 11 Uhr mangels Beweisen aus der Maguire Correctional Facility entlassen. Am Abend wurden erste Maßnahmen am Schiff eingeleitet. Alle Batterien und Gaskanister wurden von Bord geholt. Das Boot lag 40 Fuß vor dem Strand auf der Seite. Kunststoff- und Holzteile waren bereits von der Brandung abgerissen worden, weitere Trümmer folgten. Der San Mateo County Harbor District und die Monterey Bay National Marine Sanctuary waren für die weiteren Arbeiten zuständig.
Quelle: Tim Schwabedissen



Zwei Bergungstaucher bei Arbeiten an Wrack ums Leben gekommen
(15.03.13) Ein Taucher einer Bergungsfirma, die im Wrack der „B & E” Canjulao in Lapu-Lapu City tätig waren, wurde tot aufgefunden. Der Mann wurde unweit der Untergangsstelle treibend aufgefunden. Ein zweiter wurde im Wrack eingeschlossen vermutet. Beide waren zuletzt am 12.3. gegen 16 Uhr am Wrack gesehen worden, das seit Juli 2012 dort liegt. Die Philippine Coast Guard wollte den zweiten Taucher aus dem Schiff bergen. Sie hatten untersuchen sollen, wie es zerlegt werden könnte. Mit der Arbeit waren die Omega Steel Marine Services betraut worden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Havarierter Kutter nach Arklow eingeschleppt
(15.03.13) Das RNLI-Boot aus Arklow assistierte der Crew eines Kutters, der am 14.3. vor der Küste in Schwierigkeiten geraten war. Die „Ger&xnbsp;Tigchlearr” lief gegen neun Uhr aus, nachdem der Kutter zwei Meilen vor Arklow etwas in den Propeller bekommen hatte und manövrierunfähig geworden war. Das Rettungsboot war binnen weniger Minuten vor Ort und schleppte den Havaristen nach Arklow ein.
Quelle: Tim Schwabedissen



„Shannon E. Settoon“: Brand abgeschwächt
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Brand auf dem Mississippi um etwa 30 Prozent schwächer geworden
(14.03.13) Die US Coast Guard setzte nach der Kollision des 15 Meter langen nd sechs Meter breietn Schubschleppers „Shannon E. Settoon“ mit einer Pipeline gemeinsam mit der Ölbekämpfungsfirma ES & H aus Houma den Kampf gegen das dadurch entstandene Feuer und mögliche Ölverschmutzungen fort. 13,218 Fuß Ölsperren und 10 Boote waren vor Ort. Beim C & M Fuel Dock wurde ein Materiallager eingerichtet.
Das Coast Guard Gulf Strike Team traf unterdessen an der Unglücksstelle ein. Rund 40 Mann waren im Einsatz, dazu das 160 Fuß lange Küstenwachboot „Axe“. Die Ölbarge wurde mit Wasser besprüht, um eine Explosion der intakt gebliebenen Tanks zu verhindern. An Bord der Barge der Settoon Towing LLC, die der Schlepper schob, befanden sich rund 2,215 Barrel Rohöl, und in den Schleppertanks etwa 1,000 Gallonen Diesel.
Bei einem Kontrollflug am 13.1. gegen 13 Uhr wurde ein Ölfilm von einer Meile Länge und 75 Fuß Breite festgestellt. Es könnte sich aber auch um Aschepartikel aus dem verbrannten, flüssigen Naturgas handeln. Die 19 Meilen lange Pipeline wurde bereits am 12.3. abgeschottet, sodass das Feuer keine weitere Nahrung aus dem Rohrsystem mehr erhalten konnte. Es wurde aber erwartet, dass das Ausbrennen mindestens bis zum 14.3. andauern könnte.
Am 13.3. waren die Flammen um rund 30 % reduziert. Die Ursache der Kollision war offenbar, dass der Schlepper aus dem Fahrwasser heraus und in extrem flache Gewässer geraten war. Im Februar 2012 war bereits ein anderes Schiff der Reederei in eine Kollision auf dem Mississippi verwickelt gewesen, bei der 10,000 Gallonen Öl ausliefen. Damals war eine Barge, die der Schlepper „Clarence W. Settoon” bugsierte, mit einer anderen Barge 50 Meilen oberhalb von New Orleans zusammengestoßen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schubverband rammte Elbbrücke
(01.03.13) Auf der Elbe bei Schönebeck kollidierte am Abend des 12.3. ein Schubverband mit einem Brückenpfeiler. Der Verband bestand aus einem Schlepper sowie zwei davor gekoppelten Containerbargen. Die vorderste wurde erheblich beschädigt. Die Brücke, die Schönebeck mit dem Ortsteil Grünewalde verbindet, wurde nicht gravierend in Mitleidenschaft gezogen. Der Vergand war auf der Fahrt von Aken nach Hamburg.
Quelle: Tim Schwabedissen



Gestrandetes Binnenschiff auf der Elbe wird per Boot versorgt
(14.03.13) Auf dem Seeweg muss das tschechische Binnenschiff „Andromeda“, 813 ts (EU-Nr.: 9551068), derzeit versorgt werden, nachdem es am 3.3. auf der Elbe bei Klieken nahe Dessau/Rosslau auf eine Buhne driftete. Zuvor war das Ruder durch ein Stück Treibholz blockiert worden, sodas das unbeladene Schiff manövrierunfähig wurde. Seither sitzt es außerhalb des Fahrwassers, aber auch außer Reichweite des Ufers fest. Ein kurzfristiges Freikommen wurde nicht erwartet, sodass die Schifffahrtsbehörde in Wittenbergen die Crew per Boot mit dem notwendigsten versorgt. Ende März könnte der Wasserstand passend sein, um wieder flottzuwerden. Dann soll der Havarist zunächst in Aken auf Schäden überprüft werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Tanker von Barge beschädigt
(14.03.13) Am Abend des 12.3. kollidierte der griechische Tanker „Maran Plato”, 158795 tdw (IMO-Nr. 9399507), nahe der Singapur-Reede mit einer Barge, die von dem Versorger „Highland Guide“ (IMO-Nr.: 9215074) geschleppt wurde. Dabei wurde der Tanker am Backbord-Vorschiff leicht beschädigt und musste vor der Weiterfahrt untersucht werden. Die „Maran Plato” war auf der Fahrt von Malaysia nach Singapur. Sie wurde 2009 erbaut und hat als Manager die Maran Tankers Management Inc.
Quelle: Tim Schwabedissen



Eine Tonne Öl aus Wrack der „U 864“ ausgepumpt – Schicksal weiter ungewiss
(14.03.13) Die norwegische Küstenwache hat mit dem unter Bahamas-Flagge laufenden Offshore-Versorger „Skandi Skolten“, 8252 BRZ (IMO-Nr.: 9435727), alle Tanks, die sich im Wrack des deutschen U-Bootes „U 864” zwischen Außenhülle und Druckkörper befinden, kontrolliert. Aus drei intakt gebliebenen Tanks wurde rund eine Tonne Öl abgepumpt. Die meisten Tanks waren allerdings bereits durch Rostfraß durchlöchert, sodass das übrige Öl seit der Torpedierung 1945 ausgelaufen sein dürfte. Die bei der Operation gewonnenen Daten sollen zur endgültigen Planung zum Umgang mit den Quecksilberbehältern, die sich am oder im Wrack befinden können, beitragen. U864“ wurde am 8.2.1945 von dem britischen U-Boot HMS „Venturer“ zwei Meilen westlich von Fedje in Hordaland versenkt im einzig bekannten Fall einer Torpedierung eines getauchten U-Bootes. Die „Skandi Skolten“ machte am 12.3. in Bergen fest.
Die „U 864“ war am 7. Februar 1945 aus Bergen, wo sie einen Zwischenstopp eingelegt hatte, mit 70 Mann Besatzung und drei Gästen an Bord unter dem Kommando von Korvettenkapitän Ralf-Reimar Wolfram zu einer Reise nach Japan ausgelaufen. Das 87,5 Meter lange 2150-Tonnen- Boot war mit kriegswichtigen Gütern, darunter 1857 Flaschen mit Quecksilber. Sowie Flugzeugteilen und Zeichnungen des neuen Messerschmitt-Jägers Me 262 und Triebwerkskomponenten von Junkers und BMW beladen, um Japan technologisch beim Krieg gegen die USA zu unterstützen. Bereits am nächsten Tag zwang ein Maschinenschaden zur Umkehr. Das Boot fuhr im Zickzack-Kurs unter Wasser, um etwaige Verfolger abzuschütteln, und hatte fast die Einfahrt zum sicheren Fjord nach Bergen erreicht.
Das britische U-Boot HMS „Venturer“ unter dem Kommandanten James H. Launders hatte aber Stunden zuvor die insbesondere aufgrund des Maschinenschadens lauten Maschinengeräusche geortet und die Verfolgung aufgenommen. Es hatte von vornherein die Aufgabe gehabt, „U 864“ zu versenken, damit die kriegswichtigen Güter nie nach Japan gelangten. Der britische Abhördienst wusste über die Route und die Ladung des Schiffes genau Bescheid. Gegen Mittag des 9. Februar kam es in Schussweite. Launders konnte die Lage des deutschen U-Boots aufgrund des ausgefahrenen Periskops ausmachen. Der deutsche Kommandant fuhr dazu noch einen symmetrischen Zickzack-Kurs, der es Launders ermöglichte, die Fahrtroute von „U 864“ relativ genau zu berechnen. Er schoss vier Torpedos in einem Fächer aus zwei Kilometer Distanz ab. Den letzten ließ er auf größere Tiefe als die vorhergehenden einstellen, da er annahm, dass die Deutschen die ankommenden Torpedos hören und tiefer tauchen würden. Diese Annahme bestätigte sich, und so traf er „U 864“ und versenkte es.
Kommandant Launders schrieb später in seinem Bericht, dass er nach der heftigen ersten Explosion Berstgeräusche gehört habe und danach eine Reihe von kleineren Explosionen, die vermutlich von den Batterien des Bootes ausgelöst wurden. Bei Besichtigung der Untergangsstelle schwammen im dicken Ölteppich an der Wasseroberfläche tote Fische und zerfetzte Holzstücke. Von den 70 Besatzungsmitgliedern und den drei Mitreisenden hat niemand überlebt.
Erst im März 2003 wurde das in zwei Teile zerbrochene Wrack in 150 Metern Tiefe geortet. Wegen der 65 Tonnen Quecksilber wurdediskutiert, das Wrack mit Beton zu versiegeln, um einen Austritt umweltgefährdender Stoffe zu verhindern. Eine Bergung wurde als zu gefährlich erachtet, da noch Torpedos und andere Waffen in dem Wrack vermutet werden. Aus diesem Grund wurde der Einschluss des Wracks als die beste Möglichkeit der Schutzes des Ökosystems vor dem Quecksilber angesehen. Die Reste des Schiffes könnten in einem Sarkophag aus 300.000 Tonnen Sand, Stein oder Beton begraben werden. Dies würde rund 12 Millionen Euro kosten gegenüber etwa 110 Millionen Euro, die für eine Bergung geschätzt werden. Die Entscheidung muss am Ende auf politischer Ebene fallen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Gründe für Kutteruntergang gefunden
(14.03.13) Unaufmerksamkeit in schlechtem Wetter und ein instabiles Schiff – dies waren die Gründe, die zum Untergang des Kutters „Bara Pemdez” am 18. Mai 2012 in Belle-Ile-en-Mer führten. Dies führt ein jetzt veröffentlichter Untersuchungsbericht an. Bei dem Untergang unweit von Skeul, Belle-Ile-en-Mer, kamen die zwei Besatzungsmitglieder ums Leben. Das Schiff war in Richtung Küste verdriftet. Taucher, die das Wrack untersuchten, fanden den Propeller von einer Leine blockiert vor. Als das Schiff sank, hatten Winde von über 30 Knoten bis zu 5,7 Meter hohe Wellen aufgebaut. In dem kritischen Moment, als die Netze eingeholt wurden, war die Crew wohl unaufmerksam und wurde von einer starken Strömung überrascht, die ihr Schiff auf Felsen vertrieb. Doch der Kutter war durch schlechte Gewichtsverteilung auch instabil und kenterte so schnell nach Eintreten der Notlage.
Quelle: Tim Schwabedissen



Trawler vor Mahdia gesunken
(14.03.13) Am Morgen des 13.3. sank der Trawler „Mohamed Ali 2“ 12 Meilen vor dem Fischereihafen von Mahdia, nachdem er leckgeschlagen war. Ein anderer Trawler rettete die Crew. Fünf Stunden nach dem Notruf war auch die Küstenwache aus Mahdia vor Ort. Der Trawler konnte wegen der eingedrungenen großen Wassermengen nicht mehr gerettet werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Ladegerät verursachte Feuer in Ruderhaus
(14.03.13) Bei der Untersuchung des Brandes auf dem Walbeobachtungsschiff „Condor Express „stellte sich heraus, dass das Feuer an einer Batterieladestation für das Funkgerät entstand. Kurz zuvor war die Crew von Bord gegangen. Der Brand konnte auf das Ruderhaus des 10 Jahre alten Schiffes, dessen Eigner Fred Benko, ein Pionier im Walbeobachtungsgeschäft in Santa Barbara, zwei Tage zuvor gestorben war, begrenzt werden. Allerdings ist die Schiffselektronik weitgehend zerstört. Binnen zwei Monaten soll der Schaden behoben sein. Bis dahin soll ein anderes Schiff gechartert werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Wurde vermisstes Paar von Bord sinkender Fähre geschleudert?
(14.03.13) Eine als Zeugin vorgeladene Passagierin der „Queen of the North” sagte am 13.3. bei der Untersuchung des Untergangs aus, sie habe das anschließend vermisste Paar eng umarmt auf einem Außendeck nahe des Hecks gesehen, direkt bevor die Fähre auf Gil Island strandete. Er glaubt, sie könnten beim Aufprall über Bord gegangen sein. Er machte seine Beobachtung kurz vor Mitternacht des 21.3.2006.
Als die Zeugin Jill Lawrence zu ihrer Kabine zurückkehrte, lehnten die beiden noch rauchend an der Reling, Minuten später rammte die Fähre auf Felsen und legte sich rasch auf die Seite. Dies könnte die beiden ihrer Meinung nach über Bord geschleudert haben. Sie bekam Fotos von Gerald Foisy und Shirley vorgelegt und meinte, dass die beiden Passagiere, die sie sah, ihnen in Statur und Alter glichen.
Warum die beiden als einzige nicht von Bord kamen, ist seit dem Untergang ein Rätsel, denn nach bisherigen Ermittlungen war es praktisch unmöglich, Alarme und Warnungen gänzlich zu überhören. Andere Zeugen meinten die beiden nach dem Untergang noch in Hartley Bay, wo die Schiffbrüchigen angelandet wurden, gesehen zu haben, doch diese Sichtungen waren eher vage, und die Zeugen waren sich ihrer Sache nicht wirklich sicher. Mindestens einmal könnte Foisy mit einem anderen Passagier, der ihm ähnelte, verwechselt worden sein.
Der Amerikaner Sean Kavanaugh, der von den Haida Gwaii Islands kam, hatte am Abend Dinner mit Foisy und Rosette gehabt, als die Fähre aus Prince Rupert auslief, und später ausgesagt, er könnte das Paar in Hartley Bay gesehen haben. Sieben Jahre darauf widerrief er dies, er habe das Paar nur aus sechs Metern Entfernung gesehen, und es könnte sich auch um einen anderen Passagier, Lawrence Papineau, gehandelt haben, von dem ihm ein Foto vorgelegt wurde. Beide könnten eine Basecap getragen haben und hatten ähnliche Gesichter.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schiffe, die „Cathy Jo“ heißen, sind in St. Petersburg gefährdet
(14.03.13) Am 11.3. kollidierte im Hafen von St. Petersburg der russische Bunkertanker „Pegas” mit dem am Kai liegenden, unter Curacao-Flagge laufenden Frachter „Cathy Jo“, als er an diesem zum Bunkern längsseits gehen wollte. Die „Cathy Jo” wurde auf zwei Metern Länge eingebeult, und an Steuerbordseite auf Höhe von Laderaum 1 entstand ein Riss von 15 Zentimetern Länge oberhalb der Wasserlinie. Am 17.9.2003 war ein Schiff, das ebenfalls „Cathy Jo” hieß, in dem russischen Hafen mit der Fähre „Silja Opera“ kollidiert. Die „Pegas”, 1063 tdw (IMO-Nr.: 9078983), wurde 1993 erbaut, die „Cathy Jo“, 6000 tdw (IMO-Nr.: 9419278), wurde 2008 erbaut und hat als Manager die Corrib Shipping Ltd. in Irland.
Quelle: Tim Schwabedissen



Maria Angelica Grace kieloben
(Bild: Philippine Coastguard)   Großbild klick!
Falsche Beladung und Wellenschlag brachten Fähre in Mandaue zum Kentern
(13.03.13) Geringe Mengen Öl traten aus dem Wrack der kieloben im Hafen von Mandaue City liegenden philippinischen Fähre "Maria Angelica Grace", 416 BRZ (MMSI-Nr.:440501450), aus, die vor der Cabahug Wharf in Barangay Looc am 11.3. um 21.45 Uhr gekentert war. Das Unglück ereignete sich bei der Verladung eines Trucks. Fünf achtachsige Van-Container mit Reis, Zucker, Möbeln und Baumaterial waren gerade an Bord gefahren worden, aber noch nicht verlascht, als ein schnelles Fahrzeug die Fähre passierte und in Bewegung brachte.
Dabei verrutschte ein mit Baumaterialien beladener Truck und destabilisierte das 1997 in Südkorea erbaute, 50 Meter lange und 10 Meter breite Schiff der Rapal Inter-Island Shipping in Las Piñas City, Metro Manila. Die 18-köpfige Crew sowie die sieben Lkw-Fahrer und Hafenarbeiter, die sich an Bord befanden, konnten noch flüchten, ehe das Schiff umschlug. Die Cebu Coast Guard untersuchte das Unglück und wertete Verkehrsdaten aus, um das Schiff, dessen Wellenschlag das Kentern ausgelöst haben sollte, ausfindig zu machen. Es gab auch den Verdacht von unzulänglichen Sicherheitsvorkehrungen beim Ladevorgang, weil andere Schiffe, die an der Cabahug Wharf gelegen hatten, keine Probleme bekamen.
Die Fähre verkehrte auf der Masbate Province-Mandaue City Route und hätte eineinviertel Stunden später auslaufen sollen. Die Coastguard schickte ein Team, das das Öl, das sich innerhalb einer um das Wrack ausgelegten Ölsperre ausbreitete, manuell aufzunehmen. An Bord waren 8000 Liter Kraftstoff und 28 Tonnen Frischwasser. Coast Guard und das Department of Environment and Natural Resources überwachten weiter die Lage, zumal sich in der Nähe Fischgründe befanden. Der Eigner wurde aufgefordert, das Wrack zu bergen.
Quelle: Tim Schwabedissen



"Shannon E. Settoon" in Flammen
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Ölbarge und Schlepper auf Mississippi in Flammen
(13.03.13) Der 15 Meter lange Schlepper "Shannon E. Settoon" (MMSI-Nr.:366998590), der eine 154 Fuß lange Ölbarge auf dem Mississippi bugsierte, kollidierte am 12.3. mit einer Pipeline nahe Bayou Perot, rund 30 Meilen südlich von New Orleans. Die Coast Guard New Orleans wurde um 18 Uhr alarmiert. Die vierköpfige Crew des Schleppers hatte von Bord flüchten können, der Kapitän hatte allerdings Verbrennungen zweiten bis dritten Grades erlitten. Er wurde ins Verbrennungszentrum des Baton Rouge General Hospital gebracht.
Die Coast Guard Air Station New Orleans schickte einen MH-65D Dolphin Helikopter, außerdem kam ein 24-Fuß-Boot der Coast Guard Station Grand Isle zu Hilfe. Die Crew des MH-65 Dolphin fand den Schlepper brennend vor. Die Reederei ES&H beauftragte eine Ölverschmutzungs-Bekämpfungsfirma mit den notwendigen Arbeiten. In der 19 Meilen langen Pipeline war noch Petroleumgas, das einfach abfackeln sollte. Das in nur einem Fuß Wassertiefe liegende Rohr wurde vom übrigen System abgeklemmt. Dichter Rauch stand über der Unglücksstelle, und sowohl der Schlepper der Settoon Towing in Pierre Part wie auch die Barge waren nach dem Unglüc vollständig in Flammen gehüllt und sollten ausbrennen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Gestrandetes Binnenschiff hofft auf Hochwasser
(13.03.13) Ein tschechisches Binnenschiff lief am 12.3. auf der Elbe bei Klieken auf Grund. Das Schiff war ohne Ladung flussaufwärts unterwegs gewesen, als es auf ein vom Hochwasser überflutetes Leitwerk auflief. Die Crew hoffte auf weiter steigendes Hochwasser, um das Schiff wieder flott zu bekommen. Bis dahin sie von der Außenstelle Wittenberg des Wasser- und Schifffahrtsamts mit dem Notwendigsten versorgt, weil das Schiff nur von der Wasserseite aus erreichbar war.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schlepper bei Kollision leckgeschlagen
(13.03.13) Am 11.3. kollidierte der australische Schlepper "Svitzer Myall" 385 BRZ (IMO-Nr.: 9317896), gegen 15 Uhr mit einer Pier in Newcastle. Das Schiff erlitt Wassereinbruch und benötigte die Assistenz mehrerer anderer Schlepper und des Hafenpersonals, um im Hafen gesichert zu werden. Ein technisches Versagen wurde für die Havarie verantwortlich gemacht.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kutterwrack vor Kerkennah entdeckt
(13.03.13) Am Morgen des 12.1. lokalisierte die tunesische Coast Guard das Wrack des 10 Tage zuvor vor Kerkennah gesunkenen Kutters "Victoire“. Von der 13-köpfigen Crew, die seither vermisst war, wurden bislang zwei Tunesier tot aufgefunden. Die Suche nach den anderen sollte fortgesetzt werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter Hamburger Reeder versenkte Hafenboot in Singapur – ein Toter
(13.03.13) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Bosun", 30024 BRZ (IMO-Nr.: 9228540), der Projex Schifffahrts GmbH & Co. KG in Hamburg kollidierte am 12.3. gegen 12 Uhr in Singapur mit dem Hafenboot "SC3566E". Das Unglück ereignete sich beim Sinki Fairway rund sieben Kilometer südwestlich des Pasir Panjang Terminal. An Bord des Hafenbootes waren zwei Personen. Eine von ihnen konnte nur noch tot von einem passierenden Schiff gerettet werden, die zweite wurde ins National University Hospital gebracht. Die Maritime and Port Authority warnte die Schifffahrt vor der Unglücksstelle, der Schiffsverkehr wurde aber nicht beeinträchtigt.
Quelle: Tim Schwabedissen



20 Millionen Dollar für dringlichste Erhaltungsmaßnahmen an Schlachtschiff Texas
(13.03.13) An dem amerikanischen Museums-Schlachtschiff “Texas”, das im vergangenen Jahr mit schweren Wassereinbrüchen zu kämpfen hatte, sollen für fast 20 Millionen Dollar Ausbesserungsarbeiten vorgenommen werden. Es hatte seinerzeit Wochen gedauert, die Lecks ausfindig zu machen und abzudichten, während derer das Schiff nicht besichtigt werden konnte. Der Direktor von Texas Parks and Wildlife schätzte, 17,5 Millionen Dollar wären notwendig, die interne Schiffsverbände zu stabilisieren. Die meiste Arbeit gilt der Vorbereitung einer Trockenlegung des Schiffes. Langfristig kann nur ein solcher Liegeplatz im Trockenen ein Durchbrechen der Maschinen durch den 100 Jahre alten Rumpf verhindern. Die Battleship Texas Foundation versucht, diese Summe einzuwerben.
Quelle: Tim Schwabedissen



USS Guardian zur Hälfte abgebrochen
(13.03.13) Der Abbruch des Wracks der USS "Guardian" auf dem Tubbataha Reef in der Sulu Sea durch die Kranbarge "Jascon 25" war bis zum 11.3. zur Hälfte durchgeführt. Das Bergungsteam hatte eine mehrtägige Phase ruhigen Wetters vor sich mit Windgeschwindigkeiten von 10-15 Knoten und Wellenhöhen von unter einem Meter. Am 11.3. wurde die Arbeit, Rohre aus dem Maschinenraum auszubauen, fortgesetzt in Vorbereitung der Entfernung der Hauptmaschine und zweier Hilfsdiesel sowie des Turbinengenerators.
Am 12.3. wurde im Hauptdeck ein Schnitt gesetzt, um sie aus dem Rumpf heben zu können. Weiterhin galt es, Trümmer und lose Teile zu entfernen. Zuvor war nach Schornstein und Mast das Brückendeck auf die Barge "Seabridge" gehoben worden. Die Berger wollten rund um die Uhr arbeiten, um die verlorene Zeit aufzuholen. Sieben weitere Schiffe sind vor Ort, die "Romblon - SAR 3503" der philippinischen Coastguard, die "Wally Schirra" und USS "Salvor" der US-Marine, das Kranschiff "SMIT Borneo", die Schlepper "Archon Tide" und "Intrepid" sowie das malaysische Bergungsschiff "Trabajador 1".
Quelle: Tim Schwabedissen



Vier Mann von sinkendem Kutter im Golf von Mexiko gerettet
(13.03.13) Ein mexikanischer Frachter rettete die vierköpfige Crew des Kutters “Tampico Star 16” in der Nacht zum 11.3. im Golf von Mexiko off vor der Küste von Tamaulipas. Das Schiff hatte Wassereinbruch im Maschinenraum erlitten. Die “Tampico Star 19”, die 37 Meilen südöstlich von San Fernando, Tamaulipas, stand, kam zu Hilfe. Die gesamte Crew wurde wohlbehalten an Bord genommen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Untersuchungsbericht zur schweren Kollision der „Coastal Inspiration“ veröffentlicht
(13.03.13) Das Transport Safety Board Canada veröffentlichte jetzt einen Untersuchungsbericht zur Kollision der in Flensburg erbauten, in British Columbia eingesetzten Fähre "Coastal Inspiration", 21777 BRZ (IMO-Nr.: 9332767) mit dem Anleger des Terminals in Nanaimo am 20.12.2011, bei dem Terminal wie Schiff erheblich beschädigt wurden. Die Fähre hatte an jenem Tag auf den Duke Point Terminal zugehalten, als um 14.50 Uhr die Kontrolle des Bugpropellers nicht reagierte. In der Folge rammte das Schiff den Kai mit fünf Knoten, es gab mehrere Verletzte.
Der Bericht stellte fest, dass die Funktionstüchtigkeit des Propellers vor dem Einlaufen nicht kontrolliert worden war, wodurch der Ausfall des Kontrollhebels nicht bemerkt wurde auf der Brücke. Durch das späte Nutzen gab es auch nur eine kurze Reaktionszeit. Auslöser war ein Schutzsystem gegen Überladung, das sich aktiviert hatte wegen einer Fehlfunktion in der Schalttafel.
Das Brückenteam versäumte es dann, von normalem auf Notfallbetrieb umzuschalten. Deshalb waren die Versuchte des Kapitäns, die PITCH AHEAD und PITCH ASTERN-Knöpfe zu aktivieren, ohne Effekt. Da der Heckpropeller weiter voraus lief und der Bugpropeller ausgeschaltet blieb, lief die Fähre in den Kai hinein. Die British Columbia Ferry Services Inc. (BCFS) hat seither neue Standardabläufe eingeführt, die Fahrt wird starker herabgesetzt und Sicherheitskontrollen werden vor dem Einlaufen durchgeführt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre zum zweiten Mal in einer Woche rettender Engel
(13.03.13) Zum zweiten Mal binnen einer Woche kam die kanadische Fähre "Howe Sound Queen" (MMSI-Nr.: 316001234), einem gestrandeten Sportboot zu Hilfe. Auf halber Strecke zwischen Crofton und dem Vesuvius Terminal auf Saltspring Island machte die Crew am 9.3. um 16.45 Uhr eine 27 Fuß lange Catalina aus, die auf Grund gelaufen war. Sie brachte ein Rettungsboot aus, das zu dem auf die Seite gelegten Boot eilte. Die zweiköpfige Crew wurde abgeborgen, die Yacht wegen weiter fallenden Wassers auf den Felsen zurückgelassen und die Coastguard verständigt. Die 30-minütige Verspätung holte die Fähre im Laufe des Tages auf. Bereits am 2.2. war die Fährcrew auf Bitte der Küstenwache einer gestrandeten Yacht zu Hilfe gekommen.
Quelle: Tim Schwabedissen



FM Express – wie es weiterging
(13.03.13) Vier Mann der insgesamt achtköpfigen Crew aus La Guarija und Boliver des unter der dominikanischen Flagge registrierten Frachters "FM Express", 770 tdw (IMO-Nr.: 7330076), wurde nach ihrer Rettung in der Marinebasis in Barranquilla wegen leichter Verletzungen behandelt. Die Crew berichtete, dass das Feuer, dem ihr Schiff zum Opfer fiel, im Maschinenraum seinen Ausgang genommen hatte.
Der Geruch verschmorten Gummis hatte sie alarmiert, dann fiel die Maschine aus. Anfangs versuchten die Seeleute, den Brand noch zu bekämpfen, doch war dieser bereits zu stark gewesen, sodass sie nach einem Notruf das Schiff aufgeben mussten. 20 Minuten später war bereits das Boot der Küstenwache vor Ort gewesen und hatte sie um 10.40 Uhr gerettet. Zu der Zeit stand der Frachter bereits in Vollbrand.
Er trieb am 11.3. zwischen Puerto Colombia und Puerto Velero auf den Strand. Boote aus Flores bargen alle Güter, die nicht verbrannt waren, und verkauften sie noch am selben Tag zu Sonderpreisen. Kutter machten sich auf den Weg zum Wrack, um es auszuschlachten. Der Eigner sagte zu, eine Bergung zu veranlassen. Die Küstenwache überwachte das Schiff aus der Luft und stellte fest, dass es die Schifffahrt nicht gefährdete.
Quelle: Tim Schwabedissen



"FM Express" (Bild: Columbian Coastguard)   Großbild klick!
Dramatische Suche nach Crew lichterloh brennenden Frachters
(12.03.13) Am 10.3. um neun Uhr wurde das Mayday des brennenden Frachters "FM Express" von der Barranquilla Port Control aufgefangen. Der 171 Meter lange zyprische Frachter "UBS Sacramento", 19746 BRZ (IMO-Nr.: 9236080), der gerade von Cartagena kommend die Reede von Barranquilla ansteuerte, wurde von der dortigen Hafenkontrolle um Hilfe gebeten und nahm Kurs auf den Havaristen und sah binnen einer Viertelstunde Rauch am Horizont.
Dann kam die Information der Port Control, dass die Crew das Schiff aufgebe und eine Rettungsinsel am Heck ausgebracht worden sei. Fallreeps wurden an beiden Seiten ausgebracht. Rettungsbojen, Hebeleinen usw. klargemacht. Derweil wurde der Rauch immer dichter. Die "FM Express" trieb, von vorn bis achtern in Flammen gehüllt, bei 30 Knoten Wind in der See. Die "UBC Sacramento" trieb mit 1,8 Knoten auf den Havaristen zu.
Am Heck wurde zunächst nur eine offenbar leere Insel ausgemacht. Auch ein Boot der kolumbianischen Coastguard war vor Ort und hielt Ausschau. Eine besetzte Insel wurde vom Ausguck schließlich 1,1 Meilen vom brennenden Frachter entfernt als orangener Punkt in der aufgewühlten See entdeckt. Sowohl das Boot der Küstenwache wie auch die "UBS Sacramento" hielten auf die Sichtung zu, doch auf halbem Wege fiel eine Maschine des Küstenwachbootes zeitweilig aus. Es gelang dem Frachter, die Insel in Lee zu bekommen.
Inzwischen war auch das Küstenwachboot wieder klar und setzte sich neben den Frachter. Es gelang, die siebenköpfige Crew an Bord zu ziehen, und mit einem Hart-Steuerbord-Dreh der „UBC Sacrameto“, die bis auf 30-40 Meter herangetrieben war, verließ diese die Unglücksstelle, auf der bereits etliche Kartons und Plastikverpackungen aus der Ladung der "FM Express" trieben. Dann wurde nochmals die Insel an deren Heck in Augenschein genommen, doch sie war augenscheinlich unbesetzt. Dann kam die Nachricht, dass an Bord des Frachters sieben Mann gewesen seien, was der Beobachtung der Anzahl der Menschen, die die Küstenwache gerettet hatte, entsprach, und der Frachter lief gegen 13 Uhr die Reede des Hafens von Barranquilla an.
Quelle: Tim Schwabedissen



Keine Sorge um gesunkene Schlammbarge
(12.03.13) Die US Coast Guard war im Einsatz, nachdem am 11.3. eine mit Schlamm beladene Barge vor Hooker's Point in Hillsborough County zu sinken begann. Die Coast Guard schickte einen Verschmutzungsexperten, um sicherzustellen, dass es keine Umweltprobleme geben wird, nahm aber nicht an, dass es solche geben würde.
Quelle: Tim Schwabedissen



Wellenschlag brachte Frachter zum Kentern
(12.03.13) Wellenschlag eines passierenden Schiffes verursachte den Untergang des unter philippinischer Flagge laufenden Frachters "Angelica Grace", 416 BRZ (IMO-Nr. :9163788), an der Cabahug Wharf, Mandaue City, am 11.3. Das Schiff war gerade dabei, fünf Trucks zu laden, als die Wellen es ins Rollen brachten, wobei die Mooring-Trossen an Backbord brachen und eines der Fahrzeuge nach Steuerbord verrutschte.
Dadurch geriet das Schiff aus dem Gleichgewicht und kenterte 15 Meter von der Cabahug Wharf entfernt. Ein Teil des Rumpfes ragte noch aus dem Wasser. Die Coast Guard Station Cebu schickte ein Ölbekämpfungsteam aus MEPU Central Visayas und ein Team von SOU Central Visayas mit Tauchausrüstung zur Assistenz. Das Schiff hatte acht Tonnen Bunkeröl an Bord. Es wurden Ölsperren ausgebracht. Der Eigner, Salvador Repal, wurde aufgefordert, das Öl zu leichtern. Die "Angelica Grace" hätte um 23 Uhr von der Cabahug Wharf nach Masbate City ablegen sollen. Die 18-köpfige Crew konnte sich unversehrt retten. Eine Untersuchung soll nun klären, ob eine fehlerhafte Stauung der Ladung mit ursächlich an dem Unglück sein könnte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre trieb vor Bato
(12.03.13) Die philippinische Fähre “Lady of Charity”, 214 BRZ, erlitt am 9.3. Maschinenausfall, als sie sich mit 106 Passagieren an Bord rund 13 Meilen vor Bato befand. Die “Lady of Charity” wurde nach Bato eingebracht, wo sie mithilfe des Rettungsschiffes “Lady of Charity” festmachte und die Passagiere versorgt wurden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Vier Tote nach Untergang von Auslegerboot
(12.03.13) Am 8.3. kenterte vor Bacacay, Albay, das Auslegerboot “John Aspe” nach Maschinenschaden auf der Fahrt nach Poblacion in Bacacay, Albay. Das Drei-Tonnen-Schiff trieb zunächst in der See und sank schließlich 1,89 Meilen vor dem Ziel. Vier Mann, darunter der Kapitän, kamen ums Leben. Die Küstenwache Macababad schickte ein Rettungsteam, ebenso die Coast Guard Bicol, Albay und Bacacay.
Quelle: Tim Schwabedissen



Fischfabrik manövrierunfähig vor Kamtschatka
(12.03.13) Die russische Fischfabrik “Kapitan Maslovets” bekam in der Nacht zum 12.3. ein Netz in den Propeller in der Ochotischen See, rund 90 Meilen westlich von Ust-Hairyuzovo in Kamtschatka. Der Bergungsschlepper “Spravedliviy” wurde alarmiert und am Nachmittag vor Ort erwartet. Die „Kapitan Maslovets”, 5720 tdw (IMO-Nr.: 8859811), wurde 1991 erbaut und läuft für die BAMR, Nakhodka.
Quelle: Tim Schwabedissen



Zweites Opfer von Trawlerschiffbruch entdeckt
(12.03.13) Ein zweites Besatzungsmitglied des vor der Küste von Kerkennah gesunkenen Trawlers "Victoire“ wurde am Nachmittag des 11.3. tot gefunden. Eine Marinefregatte barg die Leiche, die von der “Ras El Bech" vor den Sidi Youssef Inseln entdeckt worden war, und brachte sie zur Marinebasis Sfax. Von dort wurde sie zur Obduktion ins University Medical Center Habib Bourguiba gebracht. Ein Toter war bereits am 9.3. vor Wadi Mimoun an der Küste der Insel Attaya gefunden worden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Trawler sank beim Abschleppen – Crew sprang in die See
(12.03.13) Der irische Trawler "Rebecca Elizabeth" (MMSI:250001954) sank am 11.3. gegen 11 Uhr bei acht Beaufort Wind und acht Meter hohen Wellen während seiner Verschleppung in Richtung der spanischen Küste rund 65 Meilen nördlich von Estaca de Bares.
Die beiden an Bord verbliebenen Seeleute mussten ins Meer springen. Ein Besatzungsmitglied wurde von dem Bergungsschiff "SAR Gavia" gerettet, ein weiteres vom SAR-Helikopter Pesca 2 aus dem Wasser gezogen. Der spanische Frachter "Medal", 2998 BRZ (IMO:9397638), hatte auf seiner Fahrt von Gebze nach Brest um 10.45 Uhr einen Notruf des Trawlers, dessen Funkanlage nur 40 Meilen Reichweite hatte, weitergeleitet. Das Schiff hatte durch einen an sich kleinen Brand an Bord Maschinenausfall, Computerausfälle und Wassereinbruch erlitten.
Der Frachter stellte im Weiteren die Kommunikation zwischen Schiff und Rettern sicher. Gegen Mitternacht war die „SAR Gavia“ 90 Meilen nördlich von La Coruna mit dem Havaristen zusammengetroffen, um ihn nach Burela einzubringen. Nach dem Untergang nahm sie Kurs auf Ferrol, wo sie gegen 21 Uhr eintraf. Zwei der Besatzungsmitglieder waren bereits kurz nach Eintreten der Notsituation am 10.3. von einem Hubschrauber von Salvamente Maritimo abgeborgen worden.
Zwei Holländer waren an Bord geblieben. Sie wurden nach ihrer Rettung ins Hospital da Costa in Burela (Lugo) gebracht und mit Verdacht auf Unterkühlung behandelt. In einem anderen Notfall rettete die "Salvamar Sargadelos" den Skipper eines Schiffes, das nördlich von Sálvora gesunken war. Er zeigte Symptome von Unterkühlung und wurde von dem Helikopter Pisca 1 aus Finisterre aufgewinscht.
Quelle: Tim Schwabedissen



Tückisches Wetter bei tödlicher Regatta
(12.03.13) Die Regatta um San Clemente Island, bei der ein Segler aus San Diego ums Leben kam, fand bei harten Wetterbedingungen statt. Der San Diego Yacht Club hatte das 139 Meilen lange Rennen von Long Beach nach San Diego vom 8. zum 9.9. organisiert. Eine Sturmfront hatte am Nachmittag starken Wind mit sich gebracht. Die Yachten hatten Probleme, in den Kreuzseen zu steuern.
Am Abend des 8.3. brach die “Uncontrollable Urge” auseinander, fünf Segler wurden gerettet, ein 36-jähriger starb. Sie waren an der Rückseite von San Clemente Island in Seenot geraten, wo das Wetter tückisch sein kann. Erst gab es Ruderschaden, doch die erfahrenen Segler lehnte Hilfe zunächst ab und versuchte mehrfach, zu ankern. Als dies fehlschlug, spitzte sich die Lage rasch zu, und das Boot wurde in der Brandung zerschlagen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Widersprüchliche Aussagen zu Beobachtungen vor Untergang der „Queen of the North“
(12.03.13) Die 3. Offizierin der “Queen of the North”, Janice O'Neill, sagte am 10.3. beim Hearing zum Untergang aus, dass sie keine anderen Schiffe auf dem Radarschirm gesehen habe, was der Aussage, sie habe einem Kutter ausweichen müssen, widerspricht. Allerdings hatte sie in der Vergangenheit anderslautende Aussagen gemacht. Warum sie zu widersprüchlichen Aussagen kam, konnte sie nicht erklären.
Sie führte es auf Erinnerungsstörungen zurück, beeinflusst durch die Kommunikation mit anderen Besatzungsmitgliedern. Sie war sofort nach der Havarie auf die Brücke geeilt. Sie sah im Dunkel der Nacht die Lichter eines Bootes, das wohl in der Home Bay östlich von Gil Island auf der anderen Seite des Wright Sound ankerte. Andere Fahrzeuge nahm sie nicht wahr. Im November 2006 hatte sie bei einer polizeilichen Vernehmung ausgesagt, dass sich ein Fahrzeug über den Radarschirm bewegt habe. Sie nahm an, dass es sich um den Kutter “Lone Star” handelte, der dann an der Rettungsaktion teilnahm. Diese Aussage wiederholte sie auch vor den Anklägern zweimal im Jahr 2012.
Dies bestätigte sie jetzt nicht und verwies auf ein Trauma. Sie könne sich nicht erklären, warum sie von einem Kutter redete, obwohl sie keinen gesehen habe. In jedem Fall kann es sich nicht um die “Lone Star” gehandelt haben, die hinter einer Insel vor der Wetterverschlechterung Schutz gesucht hatte. Sie kam erst auf den Notruf hin zu Hilfe. Die einzige Person, die neben Wachoffizier Lilgert auf der Brücke gewesen war, als sich das Unglück ereignete, war Quartiermeisterin Karen Briker gewesen, die aussagte, dass Lilgert kein Boot erwähnt habe und sie kein Licht in der Nacht gesehen habe. Der 2. Offizier Keven Hilton, der bis eine halbe Stunde vor dem Unglück auf der Brücke gewesen war, hatte einen Kutter auf dem Radar bemerkt und dies Lilgert gesagt. Er sei in derselben Richtung wie die “Queen of the North” gelaufen, nur langsamer, weshalb es kein Problem darstellte. Andere Zeugen sahen Lichter oder tiefschwarze Nacht.
Quelle: Tim Schwabedissen



Arbeitsreicher Tag für RNLI in Falmouth
(12.03.13) Vor Falmouth kam es am 9.3. zu mehreren Notsituationen. Das RNLI-Boot wurde erstmals gegen Mittag alarmiert, nachdem die 37 Fuß lange Yacht „Ailla“ mit fünf Personen an Bord Maschinenschaden vor Messack Point erlitten hatte und Anker werfen musste. Nachdem der Schaden repariert war, wurde die „Ailla“ nach Mylor eskortiert. Wenig später lief der 24 Meter lange, irische Kutter „Willi Joe“ nahe der Prince of Wales-Pier auf Grund. Das Rettungsboot brachte eine kurze Trosse aus, um ein weiteres Vertreiben des 140-Tonners zu verhindern. Um 12.20 Uhr wurde er mit steigendem Wasserstand wieder freigeschleppt. Um 18.15 Uhr wurden die Seenotretter ein drittes Mal gerufen, nachdem ein kleines Motorboot vor der Prince of Wales Pier zu sinken begann. Der Skipper wurde gerettet, das Boot ging unter.
Quelle: Tim Schwabedissen



Menschliches Versagen verursachte Millionenschaden auf Fähre
(12.03.13) Menschliches Versagen war Schuld an dem Feuer einer Maschine an Bord der Washington State-Fähre „Walla Walla" (MMSI-Nr.: 366710810) am 4.11.2012. Am 11.3. wurde ein Unfallbericht publiziert, der sagte, dass der Schaden vermeidbar gewesen wäre, hätten nicht mehrere Besatzungsmitglieder fehlerhaft gehandelt. Sie führten Routineinstandhaltungen auf der 134 Meter langen Fähre, die an der Eagle Harbor-Werft in Bainbridge Island lag, durch. Sie hatten aber nicht die Komplexität der Aufgaben verstanden.
Es gab keine vorgeschriebenen Verfahren für die Arbeiten. Auch wurde nicht ausreichend kommuniziert. Die Crew war nicht ausreichend vorbereitet, die Elektrik zu überholen. Zwei Teams hatten jeweils voneinander angenommen, dass sie den Motor vor elektrischer Überlast geschützt hätten, was tatsächlich nicht der Fall war. Über 40 Minuten konnten essentielle Teile der Maschine schmelzen. 14 Mann arbeiteten zu der Zeit an dem Motor. Er war danach irreparabel beschädigt, der Ersatz kostet fast drei Millionen Dollar.
Ein Ersatzmotor aus einem Lager der Washington State Ferries musste nach Los Angeles gebracht, dort bei General Electric überholt und nun auf der „Walla Walla“ durch die Vigor Industrial eingebaut werden. Washinton State Ferries wollen die “Walla Walla” im April nach ausgiebigen Erprobungen wieder in Dienst stellen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Altes Wrack vor York von Sturm freigelegt
(12.03.13) Vor York hat ein Sturm am 4.3. auf dem Short Sands Beach ein altes Wrack freigelegt. Zuletzt war dies beim Patriots Day-Sturm 2007 geschehen. Das Holzskelett soll mindestens 160 Jahre alt sein. Es wurde erstmals im April 1958 entdeckt und als Short Sands Beach Wreck katalogisiert. Die Spanten im Sand zogen in den vergangenen Tagen voele Fotografen und Schaulustige an.
Bei Ebbe durchkämmen sie das Wrack. Der Rumpf der einmastigen Sloop ist 51 Fuß lang und stammt aus der Zeit zwischen 1750 bis 1850, schätzen Archäologen der Maine Preservation Commission. Solche Schiffe waren zu der Zeit üblich an der Küste von Maine für Fischfang oder den Transport von Trockenfisch und Holz. Insgesamt sind 1,595 Wracks entlang der Küste von Maine bekannt, davon allein 66 in York. Die meisten sind nicht oder nur vorübergehend sichtbar.
Quelle: Tim Schwabedissen



Yacht nach vier Monaten Drift binnen eines Tages ausgeraubt
(12.03.13) Nachdem die Yacht “Windigo” vier Monate auf See treibend überstand, brauchte es nur 24 Stunden auf dem Strand von Coffs Coas, sie auszurauben. Die beiden Segler wurden Anfang November 2012 700 Kilometer südwestlich von Tonga gerettet. Nun wissen sie nicht, wie sie das ausgeschlachtete Wrack vom Strand bei Bundagen bekommen sollen. Sie wollten eigentlich die Ausrüstung abmontieren und verkaufen, um mit dem Erlös die Bergung zu finanzieren, doch Diebe kamen ihnen zuvor. Sie haben alles aus dem Schiff geholt, das im Februar nach einer Drift von 2000 Meilen zwischen Bundagen Headland und Bonville Creek antrieb. Am 23.2. hatte ein Polizeihubschrauber das beschädigte Boot gesichtet, bei einer Inspektion war die Kajüte noch intakt. Doch nach einem Tag waren der 200-Kg-Anker, Solarzellen, Kochausrüstung, GPS-System und Kleidung gestohlen. Die Bergung der Fiberglas-Yacht wird rund 100,000 Dollar kosten.
Quelle: Tim Schwabedissen



Seli 1 soll zum Kollaps gebracht werden
(12.03.13) Gerade als das Department of Transport die Zahlung von 30-40 Millionen Rand für den Abbruch der Reste des in der Tafelbucht gestrandeten türkischen Bulkcarriers "Seli 1" zu zahlen, sprang die südafrikanische Marine ein. Da es keine klaren Zuständigkeiten gibt, war über Jahre keine Einigung zum Umgang mit dem Wrack gefunden worden, aus dem Öl auslief und für Verschmutzungen gesorgt hatte.
Die Marine will nun die Schiffsstrukturen durch Sprengungen so schwächen, dass der Rumpf unter den Kräften der Wellen rasch kollabiert. Die Marine führt die Arbeit als Übung durch. An Bord des Wrack sind immer noch Reste von Öl und der Kohleladung. Schutzmaßnahmen sollen weitere Kontaminationen minimieren.
Quelle: Tim Schwabedissen



Fischtransporter binnen 11 Tagen vor Chile geborgen
(12.03.13)Am Morgen des 1.3. wurde der chilenische Fischtransporter "Orca Yagan", 354 BRZ (IMO-Nr.: 9168049), der am 17.2. im Caicaén-Kanal in Calbuco gesunken war, gehoben. Das Schiff war an jenem Tag am Ponton der Lachsverarbeitungsfirma Marine Harvest SA um 19.30 Uhr gesunken, nachdem es fast 96% Prozent seiner Lachsladung gelöscht hatte. Durch einen technischen Fehler kam es zu einem Wassereinbruch in einen der Fischtanks an Bord, wodurch sich das Schiff zunächst nach Steuerbord neigte, um dann übers Heck zu sinken.
In 11 Tagen Arbeit rund um die Uhr gelang es den Bergern von Empresa Oxxean, das Schiff mit Hebeballons zu stabilisieren und so weit zu heben, dass es längsseits der "Oxxean Doze" genommen werden konnte, die mit ihren Winschen mit einer Kapazität von 70 Tonnen das Schiff weiter stabilisierte und in die Tidenzone brachte. Hier wurde das verbliebene Wasser bei Ebbe abgepumpt, ehe das Schiff, die 1998 erbaute vormalige "Øytind", an die Eigner zurückgeliefert wurde..
Quelle: Tim Schwabedissen



Bulkcarrier mit beschädigtem Propeller in Halifax
(12.03.13) Der dänische Bulkcarrier "Nordpol" lief am 7.3. mit einem beschädigten Propeller den Hafen von Halifax zur Untersuchung und ggf. Reparatur an. Am 11.3. lag das Schiff weiter im Hafen. Die "Nordpol", 77195 tdw (IMO-Nr. 9253193) wurde 2002 erbaut und hat als Manager die Dampskibsselskabet Norden A/S.
Quelle: Tim Schwabedissen



Langer Tag für Seenotretter
(12.03.13) Das RNLI-Boot aus Kilmore Quay im County Wexford war am 10.3. 11 Stunden lang im Einsatz, nachdem es am Morgen zu einem 23 Meter langen Kutter gerufen worden war. Dieser war 40 Meilen vor dem Hafen in stürmischer See mit Maschinenschaden in Schwierigkeiten geraten. Gegen den Ostwind kämpfte sich das Rettungsboot gegen acht Uhr aus dem Hafen und erreichte den Havaristen um 10.40 Uhr. Es gelang, den Kutter mit seiner fünfköpfigen Crew auf den Haken zu bekommen, und langsam ging es bei immer schlechter werdendem Wetter zurück in den Hafen. Gegen 19 Uhr konnte der Kutter dort festgemacht werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



„FM Express” brennt lichterloh (Bild: Captain Ted)   Großbild klick!
Frachter ging vor Barranquilla in Flammen auf
(11.03.13) Der unter Cook-Islands-Flagge laufende Frachter „FM Express”, 526 BRZ (IMO-Nr.: 7330076), ging am 10.3. vor Barranquilla, Kolumbien, in Flammen auf. Das Schiff, das eine Tragfähigkeit von 770 Tonnen hat, wurde 1974 beim Tczew Shipyard in Polen als „Sea Maas” erbaut. 1986 wurde es zur „Glencloy“, 1994 zur „Benfield“, 1999 zur „Victoria IV“ und 2005 zur „Kristina“. Seit 2010 läuft es als „FM Express“. Das Schiff war zuletzt als zum Verkauf stehend gelistet.
Quelle: Tim Schwabedissen



Trawler bei Ponta Zavora gestrandet
(11.03.13) Vor Mosambik strandete der Trawler „Rio Saiñas” nach einem Ausfall der Hauptmaschine. Das Schiff trieb unweit von Ponta Zavora auf den Strand. Schlepper wurden gerufen, den Havaristen wieder in tieferes Wasser zurückzuziehen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Ein Vermisster nach Kollision vor Singapur
(11.03.13) Der indonesische Frachter „Budi Jasa 18” sank am Morgen des 9.3. nach Kollision mit der Fähre „Sea Hawk“, die mit 200 Passagieren unterwegs war, in dem West Keppel Fairway. Fünf Mann des Kümos wurden gerettet, einer vermisst. Taucher und vier Küstenwach- und Polizeiboote, die um 6.25 Uhr alarmiert wurden, suchten nach dem Mann. Die Sea Hawk” war vom Pasir Panjang Ferry Terminal (PPFT) nach Pulau Bukom auf Bukom Island unterwegs gewesen. Acht ihrer Fahrgäste wurden verletzt, fünf von ihnen zur medizinischen Versorgung in die Bukom Clinic und drei weitere ins Alexandra Hospital gebracht. Sie hatten Schürf- und Schnittwunden erlitten. Die „Sea Hawk” läuft unter Singapur-Flagge und ist 28 Meter lang.
Quelle: Tim Schwabedissen



Marco Polo lief vor Sortland auf Grund
(11.03.13) Das unter Bahamas-Flagge laufende Kreuzfahrtschiff „Marco Polo“, 22080 BRZ (IMO-Nr.: 6417097) lief beim Verlassen von Sortland am 9.3. vor Natsteinøra in Vesterålen auf Grund. Es hatte 1117 Passagiere an Bord. Das Rettungsboot „Knut Hoem” wurde gerufen und führte eine Taucheruntersuchung des Rumpfes durch, nachdem das Schiff in den Hafen zurückgekehrt war. Dabei wurde ein 40 Zentimeter langer Riss in einem der Ballastwassertanks festgestellt. Während die Passagiere zu einem ungeplanten weiteren Hafentag kamen, wurde der Schaden provisorisch repariert.
Am 10.3. gegen 18 Uhr lief die „Marco Polo“ nach Bergen aus, wo sie am 12.3. gegen 14 Uhr einlaufen sollte, nachdem sie wieder eine Fahrterlaubnis erhalten hatte. Danach kehrt sie nach England zurück. Der Hafenkapitän nahm nach der Havarie sofort Kontakt mit den Küstenbehörden auf, damit das Kartenwerk aktualisiert wird – die Untiefe, auf der die „Marco Polo“ gelaufen war, war bis dato unbekannt. Die 176 Meter lange und 24 Meter breite „Marco Polo” wurde 1965 auf daer Mathias Thesen-Werft in Wismar als „Alexander Pushkin“ als zweites Schiff der sowjetischen Ivan-Franko-Klasse in erbaut und hat als Manager die griechische Global Cruise Lines, Ltd.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schnellfähre vor Reggio Calabria gestrandet
(11.03.13) Der 1996 erbaute, italienische Hochgeschwindigkeitskatamaran „Federica M”, 499 BRZ (IMO-Nr.: 9147801), lief nahe des Hafens von Reggio Calabria am 7.3. gegen 13:30 Uhr auf Grund. An Bord der Fähre waren 180 Passagiere. Sie wurden gegen 15.30 Uhr an Land gebracht.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter im Schwarzen Meer kollidiert
(11.03.13) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter „Lady Gul”, 2545 BRZ, (IMO-Nr.: 9195731), kollidierte auf der Fahrt von Istanbul nach Constanta am Abend des 7.3. rund neun Meilen südlich von Kap Kaliakra mit dem unter Komoren-Flagge laufenden Frachter „St. Catrien”, 1740 BRZ (IMO-Nr.: 7928770), der von Constanta nach Samsun ausgelaufen war. Beide Schiffe erlitten Schäden und nahmen Kurs auf die Reede des 20 Meilen nordöstlich der Unglücksposition liegenden Hafen Varna. Die „Lady Gul“ verließ die Reede am 10.3. um 8.30 Uhr und machte in Ezerovo fest. Die „St. Catrien“ war bereits am Unglückstag um 20.30 Uhr nach Varna eingelaufen. Die „St.Catrien” hat eine Tragfähigkeit von 1990 Tonnen, wurde 1980 erbaut und hat als Manager die türkische Sudoservice Shipping. Die „Lady Gul” hat eine Tragfähigkeit von 3850 Tonnen, wurde 2000 erbaut und hat als Manager die ebenfalls türkische Munamar Denizcilik Ticaret Ltd.
Quelle: Tim Schwabedissen



Trawler trieb im Atlantik
(11.03.13) Der irische Trawler „Rebecca Elizabeth“ (MMSI-Nr.: 250001954) erlitt in schwerer See im Atlantik vor Ouessant Maschinenschaden. Er musste Schlepperhilfe erbitten und wurde am 12.3. im Hafen von Burela in Spanien erwartet. Das Schiff war am 5.3. von Ijmuiden aus auf Fang gegangen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Seglertragödie vor San Clemente Island
(11.03.13) Die 30 Fuß lange Rennyacht „Uncontrollable Urge“ erlitt am 9.3. beim 4. Islands Race vor San Clemente Island Ruderschaden. Die Columbia 32 Carbon-Yacht des Silver Gate Yacht Club hatte sechs Mann Crew an Bord. Sie trieb manövrierunfähig immer dichter an die Insel heran. Um 21.26 Uhr funkte die Crew Mayday. Zunächst hatte sie noch Assistenz sowohl durch die Coast Guard wie auch andere Segler abgelehnt. Als sie Bergungshilfe anforderten, konnten Berger wegen der Wetterbedingungen das Boot nicht mehr erreichen.
Die Segler versuchten gegen 23 Uhr, einen anker auszubringen, doch er hielt nicht, und das Boot trieb noch dichter auf den Strand. Ein MH-60 Jayhawk Helikopter der Coast Guard San Diego und das Küstenwachboot „Edisto” wurden zur Hilfeleistung geschickt. Nachdem die „Uncontrollable Urge“ in die Brandung geriet, begann sie rasch auseinanderzubrechen und zwang die Crew zur Aufgabe des Bootes. Vor Ort waren acht Fuß hohe Wellen und 10 Knoten Wind. Die Segler versuchten, schwimmend das Land zu erreichen. Der Helikopter der Coast Guard winschte sie auf und brachte sie in ein Krankenhaus in San Diego. Einer der Segler, ein 36-jähriger aus San Diego, starb allerdings. Er hatte bereits bewusstlos im Wasser getrieben.
Coast Guard-Crews aus San Diego, Sacramento and Warrenton, Oregon, kamen zum Einsatz, nachdem die 33 Fuß lange Yacht „Mile High” aus San Diego bei derselben Regatta 10 Meilen vor der Mission Bay ebenfalls Ruderschaden erlitten hatte und manövrierunfähig geworden um Hilfe bat.
Ein Segler stürzte ins Cockpit und erlitt Verletzungen. Eine Coast Guard C-130 Hercules aus Sacramento sowie das Küstenwachboot „Steadfast” wurden zur Hilfeleistung entsandt. Die „Steadfast“ brachte ein Beiboot aus, das medizinisches Personal auf die Yacht übersetzte. Ein 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station San Diego nahm die Yacht in Schlepp, musste aber bei schwerer See die „Mile High“ wieder treiben lassen. Es blieb vor Ort, während Ersatzteile auf die Yacht gebracht wurden, sodass die Crew der „Mile High“ das Ruder reparieren und gegen 14 Uhr den Southwestern Yacht Club erreichen konnte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schlepper sank auf Mississippi
(11.03.13) Der 30 Meter lange amerikanische Schubschlepper „Justice“ (MMS-Nr.: 367159080) der River Ventures LLC sank auf dem Mississippi nahe New Orleans nach Abschluss einer Bargenverschleppung bei Meile 161,5 am 7.3. gegen zwei Uhr. Das Schiff hatte zuvor Wassereinbruch erlitten. Die dreiköpfige Crew konnte sich vor dem Untergang retten. Der Schlepper hatte 5,336 Gallonen Diesel und 100 Gallonen Ölabfall an Bord.
An der Untergangsstelle wurde ein dünner Ölschimmer sichtbar. Taucher konnten die Ventile abdichten, und es wurden Ölsperren ausgebracht, sodass es zu keinen negativen Effekten auf die Trinkwasserversorgung kam. Mit der Bergung wurde die Mckinney Salvage and Heavy Lift aus Baton Rouge beauftragt, die einen Schwimmkran schickte, der in den Morgenstunden vor Ort eintraf und das Schiff im Laufe des 7.3. hob.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter auf Drift vor Spanien
(11.03.13) Der liberianische Frachter „Loenerdiep“, 5598 BRZ (IMO-Nr.: 9421099), erlitt einen Tag nach dem Auslaufen aus Ceuta am 8.3. Maschinenschaden. Das Schiff befand sich auf der Reise nach Murmansk. Es trieb vor der spanischen Küste, während die Crew versuchte, eine Reparatur durchzuführen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Costa Concordia soll nach Piombino geschleppt werden
(11.03.13) Die italienische Regierung hat am 8.3. die Genehmigung erteilt, das Wrack der „Costa Concordia“ nach der Hebung in den nächstgelegenen Hafen, bei dem es sich um Piombino in der Toskana handelt, zum Abbruch zu verholen. Der toskanische Präsident Enrico Rossi begrüßte die Entscheidung und sagte, dies sei die ökonomischste und ökologisch sicherste Wahl. Wegen der dazu im Hafen notwendigen Vorkehrungen könnte sich die Verbringung dorthin aber bis 2014 verschieben.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter nach Ladungsverschiebung repariert
(11.03.13) Der kroatische Frachter „Sunderland“, 17928 BRZ (IMO-Nr.: 9211559), der vor der Küste von Wearside im Januar in Seenot geraten war, soll den Hafen nach den notwendigen Reparaturen in Kürze wieder verlassen. Das Schiff war am 23.1. eingelaufen, nachdem es 40 Meilen vor der Küste in stürmischer See auf der Fahrt von Norrköping nach Alexandria am 21.1. Schlagseite entwickelt hatte, nachdem die Holzladung übergegangen war. Es war der 20-köpfigen Crew gelungen, sie zu sichern. Das Holz war gefroren und dadurch schwerer geworden, bis es sich verschob. Die Schiffsmakler Denholm Wilhelmsen Limited waren zufrieden mit der Betreuung im Hafen von Sunderland und dem planmäßigen Verlauf der Reparatur.
Quelle: Tim Schwabedissen



Öl aus U 864 wird geleichtert
(11.03.13) Die norwegische Küstenwache will in den kommenden 10 Wochen das restliche Schweröl aus den Tanks des deutschen U-Boots „U 864“ entfernen. Bis zu 100-150 Tonnen Dieselöl wurden noch in den Tanks zwischen Druckkörper und Rumpf des Wracks vermutet. Mit dem Abpumpen wurden die DOF Subsea Norway AS und die Frank Mohn AS beauftragt, die ein ROV einsetzen wollen, das speziell zum Entfernen von Öl aus Wracks konstruiert wurde und bereits an vier Schiffswracks in Nordland zum Einsatz kam. Zur Bekämpfung möglicher Ölaustritte wird während der Arbeiten Material in Fedje in Bereitschaft gehalten. Die eigentlichen Arbeiten sollen etwa einen Monat dauern.
Quelle: Tim Schwabedissen



Longliner beim Fangatau-Atoll gestrandet
(11.03.13) Am 9.3. wurde das MRCC von Französisch Polynesien in Papeete alarmiert, nachdem der Kutter „Sterne 1” nordwestlich des Fangatau-Atolls im Tuamotu-Archipel gestrandet war. Der 16 Meter lange Thunfisch-Longliner war auf Fangfahrt gewesen. An Bord befand sich eine Crew von vier Mann. Sie verließen das Schiff nach der Strandung, gingen aber zu einem ersten vergeblichen Bergungsversuch am Nachmittag wieder an Bord. Am 11.3. wurde der Kutter „Aitote II“ von Takaroa kommend vor Ort erwartet, um die Bergung zu versuchen. Das in Pepeete beheimatete Schiff hatte acht Tonnen Öl an Bord. Die Situation war stabil, und es kam bislang zu keinen Verschmutzungen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Neun Tote und Vermisste nach Kutterbrand vor Südkorea
(11.03.13) Mindestens 10 Seeleute mussten ins eisige Wasser springen, nachdem am 9.3. vor der südkoreanischen Westküste ihr 20-Tonnen-Kutter bei Gunsan in Flammen aufgegangen war. Einer wurde vermisst, von den 10 aus dem Wasser geborgenen starben neun an Unterkühlung.
Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer auf Walbeobachtungsschiff
(11.03.13) Am 9.3. gegen 16.10 Uhr brach an der Sea Landing in the Santa Barbara Harbor ein Feuer auf dem Walbeobachtungsschiff „Condor Express“ aus. Die Santa Barbara Harbor Patrol kam mit einem Löschboot zu Hilfe. Aus dem Ruderhaus schlugen Flammen. Mit einer Löschkanone gelang es, den Brand einzudämmen, bevor er sich weiter ausbreiten konnte. Von Land her kamen weitere Einsatzkräfte zum Brandort. Die „Condor Express” war zuvor auf Walexkursion gewesen, hatte aber bereits mehrere Stunden wieder im Hafen gelegen, als das Feuer möglicherweise wegen eines Kurzschlusses ausbrach.
Quelle: Tim Schwabedissen



Skipper von havariertem Binnenschiff war alkoholisiert
(11.03.13) Ein holländisches Binnenschiff ist am 7.3. gegen Mittag auf eine Buhne auf dem Rhein bei Alt-Dettenheim gelaufen. Der unbeladene Havarist sollte in Koordination mit dem Wasser- und Schiffsfahrtsamt Karlsruhe durch ein zweiten Schiffes ins Fahrwasser zurückgezogen werden. Auf Höhe des Apothekergrundes war das Schiff in Bergfahrt vom Kurs abgekommen, als der Kapitän gegen 13.20 Uhr kurz das Ruderhaus verlassen hatte.
Zwar bemerkte er rasch, dass das Schiff in Richtung badisches Ufer vertrieb, konnte aber die Havarie nicht mehr verhindern. Das Schiff kam außerhalb des Fahrwasser fest, sodass die Unfallstelle einspurig und mit langsamer Geschwindigkeit passiert werden konnte. Der an der Buhne verursachte Sachschaden betrug etwa 8.000 Euro. Welcher Schaden an dem Frachter entstand, war noch unklar.
Auf den Kapitän kam ein Verfahren wegen eines gefährlichen Eingriffes in den Schiffsverkehr zu. Bei ihren Ermittlungen hatten die Beamten der Wasserschutzpolizei Alkoholgeruch festgestellt und nach einem Alkoholtest, der ein Resultat von über einem Promille ergab, eine Blutentnahme angeordnet.
Quelle: Tim Schwabedissen



MSC Flaminia muss weiter warten
(11.03.13) Eine Woche, nachdem am 1.3. der letzte mit Löschwasser von der „MSC Flaminia“ beladene Tanker den Jade-Weser-Port in Richtung Dänemark verlassen hatte, blieb der Containerfrachter anders als geplant am 8.3. weiter am Kai. Zwar lagen die Klassenpapiere inzwischen vor und wurde die Stabilität und Sicherheit durch den Germanischen Lloyd festgestellt. Doch die NSB-Reederei in Buxtehude wartete noch auf die Notifizierungsbestätigung aus Rumänien, wo das Schiff bei der Daewoo-Werft in Mangalia eine neue Rumpfsektion erhalten soll. Der Frachter soll mit eigener Kraft binnen 10 Tagen nach Mangalia versegeln wird. Dort sind bereits Vorbereitungen im Gange, die beschädigten Mittelsektionen auszutauschen. Die Daewoo Werft in Mangalia ist eine Tochter der Bauwerft der „MSC Flaminia“ in Korea.
Quelle: Tim Schwabedissen



Gisela im Schlepp (Bild: Bundespolizei)   Großbild klick!
Flensburger Kutter sank bei Roter Sand
(08.03.13) Nach starkem Wassereinbruch ist der ehemalige Fischkutter „Gisela“ am Abend des 7.3. in der Außenweser gesunken. Alle Versuche, das Schiff zu lenzen und damit schwimmfähig zu halten, blieben vergeblich. Die zweiköpfige Besatzung der "Gisela" aus Flensburg musste abgeborgen werden.
Gegen 15.15 Uhr hatten sich die beiden 52 und 62 Jahre alten Männer an Bord des zum Sportboot umgebauten Schiffes bei der Seenotleitung Bremen gemeldet. Ihr Schiff stand in der der Nähe des Leuchtturms Roter Sand ereignet. Eine Rettungsinsel war nicht an Bord des Kutters, die Besatzung trug lediglich Rettungswesten. Die Wassertemperatur der Nordsee betrug zwei Grad Celsius. Das MRCC verständigte umgehend den Seenotkreuzer „Vormann Steffens“ der DGzRS-Station Hooksiel. Außerdem bot das Bundespolizei-Einsatzschiff "Bad Bramstedt" seine Hilfe an.
Es befand sich dichter am Havaristen. Bis es ihn erreichte, ließ die Seenotleitung zur Sicherheit einen zufällig vorbeikommenden "Wiking"-Hubschrauber über dem Havaristen hovern. Gegen 15.50 Uhr ging die "Bad Bramstedt" beim Havaristen auf Standby. Zunächst nahm ihr Kontrollboot, später die "Bad Bramstedt" selbst den zehn Meter langen Kutter auf den Haken und wartete auf die Seenotretter.
Die Lage schien zu der Zeit unter Kontrolle zu sein, zwar lief die Maschine des Kutters nicht mehr, doch verstärkte sich der auch Wassereinbruch scheinbar nicht mehr. Etwas später übernahm die „Vormann Steffen“ den Havaristen bei Windstärken um fünf Beaufort. Sie setzten ihre leistungsstarken Lenzpumpen ein. Es gelang zunächst, den Kutter etwas zu lenzen. Dann begann die Schleppreise Richtung Bremerhaven.
Der Seenotkreuzer „Hermann Rudolf Meyer“ lief dem Schleppverband entgegen und sollte den Kutter später übernehmen. Doch plötzlich verstärkte sich dessen Wassereinbruch, sodass die Pumpen nicht mehr dagegen ankamen. Der „Vormann Steffens“ gelang es noch, den Kutter an den Rand des Fahrwassers der Tegeler Rinne zu schleppen. Gegen 18.45 Uhr musste sie die Schleppverbindung aus Sicherheitsgründen kappen.
Kurz darauf sank der Kutter zwischen den Tonnen T3 und T5. Zuvor hatte die "Bad Bramstedt" dessen Crew übernommen. Sie brachte die beiden Männer nach Cuxhaven. Kurzzeitig war auch das Wasserschutzpolizeiboot "WSP 5" aus Wilhelmshaven vor Ort. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven hat die Sicherung der Untergangsstelle übernommen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schlepper Rosenberg (Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
Alter Schlepper trieb im Sturm verlassen vor Trelleborg
(08.03.13) Am 7.3. gegen 19 Uhr erlitt der schwedische Schlepper "Rosenberg", 132 BRZ südlich von Trelleborg in rauer See und bei starkem Wind Maschinenausfall. Die fünfköpfige Crew funkte Notrufe, woraufhin das Rettungsboot "Elsa Johanson", eine dänischer Rettungshubschrauber, ein Lotsenboot und das Überwachungsflugzeug KBV 501 der schwedischen Coastguard alarmiert wurden.
Die Crew wurde von dem Hubschrauber aufgewinscht und nach Trelleborg geflogen, wo sie medizinisch betreut und von der Polizei vernommen wurden. Mehrere Versuche, den zu einem Privatschiff umgebauten Schlepper auf den Haken zu bekommen, scheiterten in den Abendstunden.
Das Lotsenboot überwachte das verlassene Schiff, das 16 Meilen weit in dänische Gewässer abtrieb, während die Küstenwache die "KBV 202" und "KBV 001" in Marsch setzte. Die "KBV 202" traf gegen Mitternacht ein, die "KBV 001" am 8.3. um 5.15 Uhr. Es wurde sofort damit begonnen, eine Schleppverbindung herzustellen, was bei Windgeschwindigkeiten von 17-20 Metern pro Sekunde kein einfaches Unterfangen war.
Binnen neun Stunden sollte der Schlepper, der keine äußerlichen Schäden aufwies, nach Malmö geschleppt werden. Das 26 Meter lange Schiff wurde 1944 erbaut. Es lief zunächst als “ST 696” unter amerikanischer Flagge, wurde 1949 zur “Rosenberg V”, 1971 zur “Findal”, 1974 zur “Sjörkraft” und 1982 zur “Rosenberg”.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schwimmwesten auf „Lamma IV“ waren wie Lunchpakete verpackt
(08.03.13) Ballast, der das Gewicht der Fähre “Lamma IV” um 30 Prozent erhöhte, ließ das Schiff nach der Kollision mit der “Sea Smooth” vor Hongkong “wie die Titanic sinken”, sagte der Schiffsingenieur Dr. Neville Armstrong am 7.3. bei der Untersuchung des Unglücks. 8,25 Tonnen Blei und sieben Tonnen weitere Materialien waren 1998 im Heckbereich eingebracht worden, um das Schiff zu stabilisieren.
Doch dadurch wurde auch die Effizienz der Unterteilung des Schiffes reduziert. Die Wirksamkeit der wasserdichten Abteile wurde durch das zusätzliche Gewicht beeinträchtigt. Als das Schiff 1995 erbaut wurde, hatte es exzellente Unterteilungen, die auch bei der Flutung von zwei Abteilen die Schwimmfähigkeit garantiert hätte. Doch nach dem Rammstoß durch die „Sea Smooth“ am 1.10.2012 stellte sich das Schiff aufs Heck, ohne sich nach einer Seite überzulegen. Im zweiten Teil seines Berichts machte Armstrong 59 Vorschläge – so sollte die Anzahl von Kinderrettungswesten nicht fünf, sondern zehn Prozent betragen, wie es auch die International Convention for the Safety of Life at Sea vorsieht. Der Standard der Westen sollte gesetzlich geregelt sein, die Unterbringung verbessert werden. Auf der „Lamma IV“ waren sie in Plastiktüten wie Lunchpakete verpackt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter mit vollgelaufenem Maschinenraum vor Tuzla verankert
(08.03.13) Die türkischen Rettungsboote "Kiyem 1" und "Kegk 2" wurden durch den Marine Traffic Service in Istanbul alarmiert, ebenso wie die "Kurtama 8" und "Kurtama 10", nachdem der unter Togo-Flagge laufende Frachter "Toulon", 5983 BRZ (IMO-Nr.: 7829326), am 7.3. auf der Fahrt vom rumänischen Constanta nach Bengasi mit einer Ladung von 8,546 Tonnen Weizen an Bord unweit Leuchtturms Rumeli etwa 10 Meilen vor Aciginda schweren Wassereinbruch im Maschinenraum erlitten hatte. Auch der türkische Bergungsschlepper "Söndüren 4" (IMO-Nr.: 7531711) wurde aus Istanbul zu Hilfe geschickt. Gegen Mittag warf der Havarist auf der Reede von Tuzla Anker, wo mit dem Lenzen des Maschinenraums begonnen wurde. Die 19-köpfige Crew blieb unversehrt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Laderaumbrand beim Löschen
(08.03.13) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier “Royal Emerald F” erlitt beim Löschen einer Eisenschwammladung am 5.3. im Hafen von Dangjin, Korea, einen Laderaumbrand. Ein oder zwei Laderäume mussten zur Bekämpfung des Feuers geflutet werden. Eisenschwamm ist an der Luft leicht entzündlich. Die “Royal Emerald F“, 38888 tdw (IMO-Nr.: 8314990), wurde 1986 erbaut und läuft für die griechische Shehadah Maritime Co.
Quelle: Tim Schwabedissen



Yachtcrew vor Cape Lookout gerettet
(08.03.13) Die US Coast Guard rettete am 6.3. die zweiköpfige Crew der Yacht “Andante II”,&xnbsp;die rund 25 Meilen östlich von Cape Lookout, North Carolina, um 17.34 Uhr Notrufe gefunkt hatte, nachdem sie manövrierunfähig geworden war. Der Motor war ausgefallen, das Ruder beschädigt, und das Boot hatte Wassereinbruch. .Ein MH-60 Jayhawk Helikopter der Coast Guard Air Station&xnbsp;Elizabeth City kam zu Hilfe. Als er vor Ort eintraf, sprangen die beiden Segler ins Wasser und schwammen von ihrem Boot weg, sodass die Retter nicht durch den 41 Fuß hohen Mast der Yacht gefährdet würden. Beide wurden unversehrt aufgewinscht und nach Elizabeth City geflogen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer auf Kohlefrachter in Immingham
(08.03.13) Am Abend des 7.3. geriet im Hafen von Immingham ein mit Kohle beladener Frachter in Brand. Er hatte um 17.15 Uhr in den Docks festgemacht. Die Feuerwehr kam mit drei Einsatzzügen zum Brandort. Personen kamen nicht zu Schaden, die Crew des Schiffes unterstützte die Löscharbeiten. Es gelang, den Brand nach mehreren Stunden unter Kontrolle zu bekommen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schlechte Seemannschaft Schuld am Tod von sechs Mann der „Oyang 70“
(08.03.13) Der koreanische Trawler “Oyang 70” sank am 18.8.2010 rund 400 Meilen östlich der neuseeländischen Südinsel, weil der Kapitän gegen seemännische Grundregeln verstieß und versuchte, zu viel Fang an Bord zu bekommen. Sechs Mann waren seinerzeit ums Leben gekommen.
Richter Richard McElrea sagte jetzt, die Hauptursache des Untergangs sei Missmanagement des Kapitäns Hyoniki Shin gewesen. Sein Versuch, ein 120 Tonnen schweres Netz an Deck zu bekommen, obwohl die Stabilität des Schiffes bereits beeinträchtigt gewesen sei, habe eine plötzliche Verkettung von Ereignissen zur Folge gehabt. Dies wurde noch verschlimmert durch ein schlechtes Training der Crew, mit einer solchen Lage umzugehen und der Unfähigkeit von Shin, professionell auf die Situation zu reagieren. Obwohl die meisten der 48 Besatzungsmitglieder beim Verlassen des Schiffes Rettungswesten trugen, gab es Unsicherheit über das Nutzen der Überlebensanzüge.
Die Sicherheitskultur an Bord sei schwach gewesen. Der Verstoß gegen gute Seemannschaft war hauptursächlich für den Untergang, auch wenn der Schutz gegen Wassereinbruch ebenfalls nur durchschnittlich gewesen sei. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Änderungen vorgenommen zur Verbesserung der Schiffssicherheit, u.a. dürfen nur in Neuseeland registrierte Schiffe auch in den dortigen Hoheitsgewässern auf Fang gehen. Doch der Richter appellierte auch an die Regierung, der 1977 erlassenen International Convention for the Safety of Fishing Vessels oder der 1995 in Kraft getretenen International Convention of Standards of Training, Certification and Watchkeeping for Fishing Vessel Personnel beizutreten.
Quelle: Tim Schwabedissen



Suche nach vermissten Fischern eingestellt
(08.03.13) Am 7.3. um 13 Uhr stellte die US Coast Guard die Suche nach den beiden vermissten Fischern aus New Bern, North Carolina, ein, die nach dem Untergang des 67 Fuß langen Kutters "Seafarer" am Vortag um 10.40 Uhr vermisst wurden. Der Kutter war noch von der "Captain Alex" in Schlepp genommen worden, riss sich dann aber nach Wetterverschlechterung los und kam außer Sicht. Ein 47-Fuß-Boot der Coast Guard Station Chincoteague and ein MH-60 Jayhawk der Coast Guard Air Station Elizabeth City eilten zu der geplotteten Position und retteten einen Mann, ebenfalls aus New Bern, der mit Schnittverletzungen und Unterkühlung ins Peninsula Regional Medical Center in Salisbury, gebracht wurde.
Er konnte am Abend wieder entlassen werden. Die Suche nach den übrigen beiden wurde bis Einbruch der Nacht und dann am Morgen des 7.3. mit einem zweiten Jayhawk ergebnislos fortgesetzt, wobei 560 Quadratmeilen abgesucht wurden. Die Retter fanden lediglich Trümmerteile, die im Atlantik trieben, sowie drei unbenutzte Rettungswesten. Der einzige Überlebende sprach von den größten Wellen, die er je gesehen habe, die das Boot in 15 Sekunden zertrümmerten, sodass es keine Chance zu einer Reaktion gab. Eine Welle brach über das Schiff und ließ es volllaufen. Er wurde gegen die Decke gedrückt und das Dach des Ruderhauses dann abgerissen und die Kajüte zertrümmert.
Er wurde dann aufs Achterdeck und weiter ins Meer gespült. Eineinhalb Stunden später gelang es ihm, eine Rettungsinsel zu erreichen. Die Fischer arbeiteten für die Lee Bland Williams Company in Swan Quarter, der Fisch wurde durch die Hobo Seafood vertrieben. Die “Seafarer” war in Scranton in Hyde County stationiert und auf dem Weg nach Chincoteague, Virginia, als sie in Seenot geriet.
Quelle: Tim Schwabedissen



Westerland brachte Passagiere havarierter Fiji-Fähre nach Suva
(01.03.13) Die Fähre “Spirit of Fiji Islands”, die am 7.3. mit 110 Passagieren auf ein Riff vor Koro Island getrieben worden war, als sie ablegte, erreichte am Nachmittag des 8.3. den Hafen von Suva. Die Ingenieure hatten nach der Strandung in Koro daran gearbeitet, das Schiff wieder seetüchtig zu machen. In Suva sollen umfassende Reparaturen durchgeführt werden. Die Passagiere hatten vier Stunden an Bord ausgeharrt, ehe sie von Bord gebracht und in Mudu Village untergebracht worden, ehe sie an Bord der Fähre „Westerland“ am Morgen des 8.3. in Suva eintrafen. Die „Spirit of Fiji Islands”, 4421 BRZ (IMO-Nr.: 6817675) , läuft unter Fiji-Flagge und ist 45 Jahre alt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kriystal Harbor ankert vor Setubal
(08.03.13) Der am 6.3. um 8.12 Uhr durch Explosion und Feuer vor Kap Espichel beschädigte Tanker "Krystal Harbour" traf am 7.3. gegen 11 Uhr vor Setubal ein, wo er vor Anker ging, damit an Bord Untersuchungen durchgeführt werden konnten. Die Suche nach dem weiterhin vermissten Besatzungsmitglied musste wegen schlechten Wetters eingestellt werden. Beteiligt waren die Korvette "Jacinto Candido", ein Rettungsboot der Station Sesimbra, ein EH 101 Merlin Helikopter, ein Flugzeug der portugiesischen Luftwaffe, drei Handelsschiffe und zwei Schlepper.
Quelle: Tim Schwabedissen



Luxus-Fahrgastschiff vor Munster in Flammen
(08.03.13) Passagiere und Crew des unter Marshall Islands-Flagge laufenden Luxus-Passagierschiffes "True North", 776 BRZ (IMO-Nr.: 9308651), wurden am Abend des 6.3. gerettet, nachdem das Schiff um 17.15 Uhr vor Munster in Brand geraten war. Feuerwehren aus Fremantle, Hope Valley, Murdoch und Success wurden alarmiert und bekämpften das Feuer auf Deck 3. Es war binnen 30 Minuten unter Kontrolle.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter trieb manövrierunfähig vor Wexford
(08.03.13) Das RNLI-Boot aus Arklow kam der dreiköpfigen Crew des Kutters “Telstar” am 6.3. um 13.30 Uhr zu Hilfe. Das Schiff hatte vor der Küste von Wexford Ruderausfall erlitten und trieb vier Meilen östlich von Courtown Harbour. Das Rettungsboot “Ger Tigchleaar” lief Minuten nach der Alarmierung aus und nahm den Kutter auf den Haken, nachdem er lokalisiert worden war. Er wurde nach Arklow eingeschleppt, die Crew blieb während der Zeit an Bord.
Quelle: Tim Schwabedissen



Atlantic Trader wird entladen (Bild: USCG)   Großbild klick!
Atlantic Trader wird gelöscht und untersucht
(07.03.13) Im Hafen von Port Everglades in Fort Lauderdale, Florida, begann am 7.3. die Arbeit, die kollabierten Containerstacks von der Barge “Atlantic Trader” zu löschen. Die Barge war am 4.3. auf der Fahrt von Jacksonville nach Guantanamo Bay auf Kuba vor der Küste von Miami in Schwierigkeiten geraten und hatte 22 Container verloren. Weitere hingen über die Seite des Fahrzeugs. Die Coast Guard leitete eine Untersuchung ein. Bergungscrews nahmen im Hafen Gefahrgutcontainer unter die Lupe, nachdem diese an Land gebracht worden waren. Fünf der 22 verlorenen Container waren ebenfalls mit Gefahrstoffen beladen gewesen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Heftige Kritik nach Fährunglück in Hongkong
(07.03.13) Ein später Steuerbord-Dreh der “Lamma IV” war eher eine panische Reaktion den nein bewusster Versuch, die Kollision mit der “Sea Smooth” vor Hongkong noch abzuwenden, sagte ein Mitglied der Untersuchungskommission am 6.3. Der britische Marineexperte Captain Nigel Pryke schätzte, dass das Ruderlegen von Rudergänger Chow Chi-Wai] zu spät kam, um ein Manöver des letzten Augenblicks sein zu können.
Chow hatte zuvor ausgesagt, er habe 30 Sekunden vor der Kollision eine volle Drehung nach Steuerbord durchgeführt. Tatsächlich jedoch legte er das Ruder erst Sekunden vor dem Zusammenstoß. Der Rudergänger der “Sea Smooth”, Lai Sai-Ming, hatte zuvor berichtet, auch einen Steuerborddreh eingeleitet zu haben. Doch Pryke war der Ansicht, dass er nach Backbord gedreht habe, was ein fatales Manöver gewesen sei. Sowohl Chow wie auch Lai hätten zudem keine ordnungsgemäße Radarüberwachung durchgeführt.
Pryke ging davon aus, dass Chow das falsche Manöver der “Sea Smooth“ hätte erkennen können, hätte er aufs Radar geschaut. Pryke kritisierte auch die Eigner der “Lamma IV”, die Hongkong Electric, mit Lai Ho-Yin einen Angestellten ohne seemännische Erfahrung unter der Crew gehabt zu haben. Dies sei völlig unakzeptabel. Ho-yin took war mit drei Rettungsbojen von Bord des Schiffes gesprungen. Auch das Design der “Sea Smooth” wurde kritisiert, weil das Radar rechts vom Sitz des Rudergängers statt davor installiert gewesen sei.
Eine Grundschulklasse hätte ein besseres Design entworfen. Die Praxis, dass die gesamte Fährcrew gern im Ruderhaus herumgesessen habe, sei ebenfalls seltsam und empörend. Ein Mann hätte neben dem Kapitän sitzen und beim Ausguck assistieren sollen. Er forderte ein besseres Training für Fährcrews. Es sei hart, dass beide Rudergänger weder vom Radar Ahnung gehabt noch sich der Notwendigkeit eines sorgfältigen Ausgucks bewusst gewesen seien, wenn sich Schiffe mit hoher Fahrt entgegenkommen. Er schlug vor, dass Fähren für mehr als 100 Passagieren mit Radar und VHF ausgestattet sein sollten, um mit dem Marine Department zu kommunizieren, und in einem Verkehrsüberwachungssystem erfasst werden, um Kollisionsrisiken zu vermeiden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Ein Verletzter bei Explosion im Maschinenraum der „Transrussia“
(07.03.13) Am 5.3. explodierte im Hafen von St. Petersburg ein Ölseparator im Maschinenraum der deutschen RoRo-Fähre “Transrussia", 32534 BRZ (IMO-Nr.: 9010151), die gegen vier Uhr früh von Lübeck kommend an Pier Nr. 36 festgemacht hatte. Ein russischer Ingenieur erlitt dabei Schnittverletzungen im Gesicht und wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Am Schiff selbst entstand kein weiterer Schaden.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet. Am 6.3. um 19.30 Uhr verließ die "Transrussia" den Barochnyy-Liegeplatz wieder und nach Kurs auf Ventspils, wo sie am 7.3. um 18.40 Uhr erwartet wurde. Das Schiff läuft für im Management der Reederei F. Laeisz GmbH in Rostock für die Finnlines Deutschland GmbH. Es hat eine Tragfähigkeit von 10700 Tonnen, ist 183 Meter lang, 28,7 Meter breit und hat 7,4 Meter Tiefgang. Die „Transrussia“ entstand als „Finnhansa“ 2004 auf der Werft Stozcnia Gdanska in Danzig.
Quelle: Tim Schwabedissen



MSC Flaminia ein Dreivierteljahr nach Brand vor der Reparatur
(07.03.13) Der deutsche Containerfrachter "MSC Flaminia", 75590 BRZ (IMO-Nr.: 9225615), der als erstes der insgesamt selten gebliebenen Schiffe im neuen Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven festmachte, soll den Hafen am 8.3. zu einer rumänischen Reparaturwerft verlassen. Im Juli 2012 war auf dem Atlantik ein Feuer ausgebrochen, als das Schiff mit 2876 Containern, davon153 Gefahrgutcontainern, unterwegs war.
Bei der Ankunft in Wilhelmshaven hatten 57 Gefahrgutcontainer die Feuersbrunst intakt überstanden, weitere 24 waren durch Hitze und Rauch beschädigt, 72 der Boxen zerstört. Die Ursache für das Unglück an Bord ist nach wie vor unklar. Ein Seemann wird bis heute vermisst. Nach den Löscharbeiten befanden sich etwa 20?000 Tonnen kontaminiertes Löschwasser an Bord des Frachters, das in den vergangenen Wochen durch Bunkertanker abgepumpt und zur Entsorgung nach Dänemark gebracht wurde. Nun liegen fast alle behördlichen Genehmigungen vor, die übrigen sollen bis zum Vormittag des 8.3. erteilt sein. Die stark beschädigte Mittschiffssektion soll bei der Reparatur herausgeschnitten und durch eine neue ersetzt werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Bergungsversuch für gestrandeten Versorger gescheitert
(07.03.13) Der unter Liberia-Flagge laufende Versorger "Intl Carrier" (MMSI-Nr.: 367176070) liegt seit dem 4.3. vor San Jose Island rund neun Meilen nordöstlich von Port Aransas auf Grund. In den Tanks des Schiffes befinden sich 8,000 Gallonen Öl und 110 Gallonen Ölabfall. Ein Versuch der vierköpfigen Crew, der es gelungen war, die Hauptmaschine wieder in Gang zu bekommen, sich am 5.3. mit eigener Kraft wieder zu befreien, ist gescheitert. Nun haben die Eigner, die International Offshore Services, die Berger von Mammoet Salvage mit dem Flottmachen des Havaristen beauftragt. Der Bergungsplan muss die Zustimmung der Coast Guard Corpus Christi finden, die die Lage weiterhin überwacht.
Quelle: Tim Schwabedissen



Zwei Fischer vor Assateague Island vermisst
(07.03.13) Die US Coast Guard hat die Suche nach zwei vermissten Fischern des 67 Fuß langen Kutters “Seafarer” rund 15 Meilen östlich von Assateague Island am 6.3. wegen schlechter Sicht bei Regen und Windgeschwindigkeiten von 50-60 Meilen zeitweilig unterbrochen. Um 10.39 Uhr hatte die „Seafarer“ Notrufe gefunkt. Ein Schwesterschiff hatte sie in Schlepp genommen, doch dann verschlechterte sich das Wetter, und die Schlepptrosse brach. Von der Coast Guard Air Station Elizabeth City stieg ein MH 60 Jayhawk-Helikopter auf und nahm Kurs auf die gemeldete Position. Vor Ort konnte dessen Crew einen Mann aus einer Rettungsinsel bergen und flog ihn zum Peninsula Regional Medical Center in&xnbsp;Salisbury. Danach setzte der Jayhawk die Suche nach den beiden anderen Besatzungsmitgliedern fort. Auch ein 47-Fuß-Boot der Coast Guard Station&xnbsp;Chincoteague beteilgite sich an der Suche. Vor Ort war 8-12 Fuß hoher Seegang.
Quelle: Tim Schwabedissen



Mann und Hund von Yacht in Seenot gerettet
(07.03.13) Die US Coast Guard rettete einen Mann und seinen Bordhund von seiner am 6.3.im nordwestlichen Teil des Back River manövrierunfähig gewordenen, 41 Fuß langen Yacht, die mit schleifendem Anker nordwestlich der Bell Isle Marina in Hampton trieb. Towboat U.S. hatte die Coast Guard Hampton Roads am Vortag um 22.15 Uhr alarmiert, nachdem es den Bergern wegen schlechten Wetters nicht gelungen war, die Yacht zu erreichen. Die Küstenwache schickte ein 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station Cape Charles sowie Personal des Poquoson Fire Department an Bord des „Fire Boat 1“. Vor Ort wurden der Einhandsegler und sein Hund um zwei Uhr früh übernommen und zur Langley Air Force Base Marina gebracht.
Quelle: Tim Schwabedissen



US-Küstenwache untersucht Informationen zur Crew nach Untergang eines Motorbootes
(07.03.13) Die U.S. Coast Guard sucht weiterhin nach Informationen über einen amerikanischen Skipper, der an Bord der 50-Fuß-Hatteras „On the Weigh“ gewesen sein könnte, deren Trümmer am 24.2. rund 22 Meilen östlich der Mündung des St. Johns River in Florida entdeckt wurden. Die Coast Guard hatte danach eine Leiche geborgen, die als die des Venezolaners Guillermo Gonzalez Losada, 49, identifiziert wurde.
Zwei weitere Männer aus Venezuela sollen an Bord gewesen sein, ebenso wie ein amerikanischer Skipper. Die Coast Guard hatte 56 Stunden lang ein Gebiet von 2,875 Quadratmeilen rund um die Wracktrümmer abgesucht, die 85 Meilen vor Brunswick, Galveston, trieben, nachdem das EPIRB sich aktiviert hatte. Doch nur die Leiche von Losada wurde in der Se entdeckt. Der letzte Eigner Chong Kang Lum Valles, Inhaber der ISV International in Florida, hatte das Boot kurz zuvor in North Myrtle Beach in South Carolina erworben und den Amerikaner geheuert, um es nach Aruba zu überführen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Explosion auf dänischem Tanker vor Portugal
(07.03.13) Zu einer Explosion kam es an Bord des unter Bahamas-Flagge laufenden Chemikalientankers "Harbour Krystal" am 6.3. um 8.12 Uhr 30 Meilen südlich von Lissabon. Das Schiff war mit 8000 Tonnen Naphta beladen auf der Fahrt von Port de Bouc in Frankreich nach Amsterdam.
Nach der Detonation brach ein Feuer aus. Das Schiff hatte eine 18-köpfige Crew. Ein philippinisches Besatzungsmitglied wurde vermisst. Die beiden Svitzer-Schlepper "Svitzer Leixoes" und "Svitzer Sines" erreichten den Havaristen, der 13 Meilen südwestlich von Cape Espichel trieb, im Laufe des Tages. Seit es um 8:34 Uhr alarmiert wurde, hatte das MRCC Lissabon die Koordination vor Ort übernommen. Die Marine schickte die Korvette "Jacinto Cândido - F476", ein Rettungsboot der Station Sesimbra, ein Merlin EH101 Helikopter und zwei Handelsschiffe waren vor Ort und suchten nach dem Vermissten. Am Nachmittag war das Feuer aus, doch hat das Schiff strukturelle Schäden und durfte nicht in portugiesische Gewässer einlaufen, sondern musste 12 Meilen Abstand zur Küste halten.
Die Wellen vor Ort waren vier Fuß hoch. Gegen 20 Uhr schätzte die portugiesische Marine die Gefahr eines Ölaustritts als minimal ein, woraufhin der Tanker die Genehmigung erhielt, den Hafen von Sines anzulaufen, wo die Ladung gelöscht werden sollte. Dann war geplant, das Schiff nach Setúbal zu verholen und dort in eine Werft gehen. Die "Harbour Krystal", 11262 tdw (IMO-Nr.: 9330020), wurde 2006 erbaut und hat als Manager die dänische Nordic Tankers Trading A/S.
Quelle: Tim Schwabedissen



Mehrere hunderttausend Euro Schaden auf Norwegian Getaway
(07.03.13) Bei dem Feuer auf der „Norwegian Getaway“ auf der Papenburger Meyer-Werft am 5.3. wurde ein 40 Quadratmeter großer Technikraum der „Norwegian Getaway“ völlig zerstört, eine benachbarte Küche nahm ebenfalls Schaden. Am Schiff selbst konnte noch nicht wieder gearbeitet werden, Ermittler von Polizei und Versicherungen waren am Brandort tätig, um nach den Ursachen des Feuers zu suchen. In dem Technikraum war ein Schaden in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro entstanden, die 500 000-Euro-Marke sollte nach Einschätzung der Werft aber nicht überschritten werden. Die Werfthalle selbst nahm keinen Schaden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre auf Riff bei Koro Island gedrückt
(07.03.13) Die unter Fiji-Flagge laufende Fähre "Spirit of Fiji Islands", 2267 BRZ (IMO-Nr.: 6817675), lief am 6.3. auf ein Riff bei Koro Island. Sie war um fünf Uhr von einer Bö erfasst worden, als sie gerade den Hafen verließ. Sie kam mit der Backbordseite fest. Das Police National Divisional Command Centre wurde alarmiert, und die 110 Passagiere gingen von Bord. Sie wurden nach Koro Island zurück und gegen 23 Uhr mit einer anderen Fähre weiter nach Suva gebracht. Die Fähre konnte am Nachmittag mit der Flut wieder flottgemacht und in der Nähe vor Anker gelegt werden. Eigens mit einem Charterflug herangebrachte Taucher untersuchten den Rumpf. Das Schiff entstand 1968 auf der Sietas Werft in Hamburg als "Carribean Venture" für italienische Auftraggeber. Später lief es als "Golfo Paradiso", "Agios Rafail" und "Agios Rafael" bis 2001 unter griechischer Flagge. Derzeit läuft es für die Consort Shipping Line in Suva.
Quelle: Tim Schwabedissen



Zwei von drei Beschuldigten nach Diebstahl von und Sause auf Luxusyacht aus Gefängnis entlassen
(07.03.13) Am 6.3. wurde eine der drei Personen, die die Charteryacht “Darling" aus der Marina in Sausalito entwendet hatte, verhaftet, die beiden übrigen aber durch den San Mateo County Deputy District Attorney freigelassen. Leslie Gardner, 63, aus Wyoming, wurde des Diebstahls und Vandalismus beschuldigt. Dario Mira und Lisa Modawell aus Aptos, durften gehen. Gardner hatte das Paar aus Aptos drei oder vier Tage zuvor getroffen und sie überzeugt, dass er gerade eine Millionenyacht gekauft habe, die im Sausalito Yacht Harbor liege.
Das Paar wusste nicht, dass sie gestohlen war. Wieso sie die Geschichte glaubten, blieb im Dunkeln. Das Boot strandete schließlich am 4.3. vor Linda Mar Beach in Pacifica. Die drei an Bord lehnten die Hilfe der Coast Guard ab. Dann kamen Fernsehteams, und der Eigner der Yacht erkannte sein Boot im TV und alarmierte die Polizei in Sausalito. Daraufhin wurde der Strand abgesperrt und das Boot mit bewaffneten Kräften bewacht, bis die Drei sich am Ende doch an Land bringen ließen. Das Boot hat einen Schaden von mindestens 500,000 Dollar an Ruder, Propeller und Rumpf erlitten.
Quelle: Tim Schwabedissen



Ölverschmutzung auf Insel von Vanuatu
(07.093.13) Eine Inselfähre lief am 6.3. vor Tanna, einer der südlichsten Inseln von Vanuatu, auf Grund. Öl lief danach aus und verursachte Umweltschäden. Die Hälfte des Schiffes lag inzwischen unter Wasser. Vertreter des Department of Environment und des Department of Fisheries berichteten, dass 34 Tonnen Öl ausgelaufen seien. Das Schiff sollte geborgen und nach Port Villa geschleppt werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Hovercraft rettete Schiffbrüchige Fischer
(07.03.13) Zwei Fischer wurden am Morgen des 6.3. mit Unterkühlungen gerettet, nachdem ihr 19 Meter langer Kutter „Allaverdy“ in der Strait of Georgia drei Meilen vor Point Grey sank. Um 5:15 Uhr hatte das 19 Meter lange Schiff in der Salish Sea einen Mayday-Ruf gefunkt, der von dem Victoria Joint Rescue Coordination Centre aufgefangen wurde. Der Schlepper "Island Tugger" war rasch vor Ort, die Crew sichtete den sinkenden Kutter und zwei Mann im Wasser. Die Schleppercrew leuchtete die Szene mit Scheinwerfern aus und bereitete deren Rettung vor, als ein Hovercraft der Coast Guard Sea Island bei Richmond um 5:38 Uhr, 21 Minuten nach dem Notruf, auf der Szene erschien und die beiden an Bord nahm.
Die "Island Tugger" der Tug and Barge Ltd. war auf der Fahrt von Hatch Point nach Vancouver und hatte einen Schleppanhang. Diesen mussten sie erst einholen, um dann ein Schlauchboot aussetzen zu können, sodass das Hovercraft am Ende schneller Hilfe leisten konnte. Erst am 3.3. war vor Jericho Beach ein Boot mit zwei Personen an Bord auf Grund gelaufen, und tags zuvor trieb eine leere Yacht in der English Bay an. Nach dieser Serie von Havarien wurde kritisiert, dass die Kitsilano Coast Guard Station nicht mehr besetzt ist.
Quelle: Tim Schwabedissen



Historisches Wrack verschwindet stückweise
(07.03.13) Ein historisches Wrack, das der Wirbelsturm Oskar im Februar bei Belongil Beach in der Byron’s Bay freilegten, verschwindet Stückweise. Das Wrack wurde inzwischen zu einer Art Touristenattraktion, mit der Folge, dass Holzbalken und Kupferbinder gestohlen werden. Das Wrack ist aber nach dem Gesetz des Commonwealth and State unter Schutz als maritimes archäologisches Erbe. Von daher drohen hohe Geldstrafen oder Gefängnis. Es wird angenommen, dass es sich bei dem Wrack um die Überreste eines von vier im Juli 1889 gestrandeten Schiffe handelt. Insgesamt waren in dem Sturm sieben Schiffe zwischen Byron Bay und Coffs Harbour verloren gegangen. Das jetzt freigelegte Wrack ist der untere Rumpf eines Seglers mit erhaltener Rumpfbeplankung und Spanten, dessen Reste 30 Meter lang sind. Personal des Cape Byron Marine Park überwacht das Schiff, seit dessen Entdeckung durch einen Anwohner der Byron Bay gemeldet wurde.
Quelle: Tim Schwabedissen



Wie konnten Passagiere auf Queen of the North übersehen werden?
(07.03.13)Immer wieder hat die Crew der “Queen of the North” die Anzahl geretteter Personen gezählt, sowohl, bevor die Rettungsboote ausgesetzt wurden, wie auch danach, als sie in der dunklen See trieben, und sie zählten nochmals, als die Schiffbrüchigen in der Hartley Bay an Land oder an Bord eines Schiffes der kanadischen Coast Guard gingen. Unklar blieb, warum die beiden Passagiere Gerald Foisy und Shirley Rosette, die wolh in der sinkenden Fähre ertranken, nicht in die Boote kamen, wie die 57 übrigen Fahrgäste.
Der 2 Steward Eric Lundgren sagte am 5.3. bei der Untersuchung, es sei seine Verantwortung gewesen, die Kabinen auf Deck 6 zu checken. Als er dorthin kam, sagte ihm ein anderer Steward, er habe bereits alle bis auf zwei Kabinen kontrolliert. Dies taten sie gemeinsam und sagten dann, das wars. Allerdings gab es keine Kreide an Bord, um die geprüften Kabinen mit einem X zu markieren, wie dies hätte geschehen sollen.
Dies war nach der Überholung der Fähre noch nicht nachgeholt worden. Lundgren vergewisserte sich auch, dass niemand in der Lounge auf Deck 6 war, und machte einen weiteren Durchgang auf Deck 7. Er konnte sich nicht vorstellen, dass irgendjemand die Ereignisse verschlafen hätte angesichts des Lärms bei der Strandung, der Alarmglocken und der Durchsagen, sich zu den Rettungsstationen zu begeben.
Doch der Passagier Clive Seabrook sagte aus, dass die Alarmglocken in den Kabinen nur sehr gedämpft zu hören gewesen waren. Während das Ausbooten im Gange war, eilte Lundgren zum Zahlmeisterbüro, um sich im Logbuch zu vergewissern, dass 50 Passagiere beim Auslaufen aus Prince Rupert an Bord waren. Nachdem die Boote und Rettungsinseln ausgesetzt waren, versuchte der Kapitän von jedem eine Insassenzahl zu bekommen, was sich aber in der Dunkelheit auf See als schwierig erwies.
Als die Geretteten die Hartley Bay erreichten, stellte sich rasch heraus, dass es eine Diskrepanz in der Anzahl zwischen den 101 Personen, die registriert waren, und den Schiffbrüchigen an Land gab. Alle wurden aufgefordert, ihre Namen auf ein Stück Papier zu schreiben. Am Ende fehlten zwei.
Quelle: Tim Schwabedissen



Moldawischer Frachter vor Donaumündung gesunken
(07.03.13) Am 6.3. gegen zehn Uhr sank der unter moldawischer Flagge laufende Fluss-See-Frachter "Nikolay Bauman", 2478 BRZ (IMO-Nr.: 7420675), 12 Meilen vor dem Donau-Delta. Die Crew &xnbsp;aus 10 Ukrainern und einem Russen wurde von dem ukrainischen Rettungsdienst geborgen und nach Vilkovo zur medizinischen Betreuung gebracht. Das Schiff war mit Gips von Eregli nach Kherson unterwegs, als es zu starkem Wassereinbruch in den vorderen Laderäumen kam. Der Kapitän versuchte noch, den Frachter auf Grund zu setzen, doch zuvor ging er auf 15 Metern Wassertiefe unter.
Quelle: Tim Schwabedissen



Tauchboot nach Salcombe eingeschleppt
(07.0313) Das Rettungsboot "Baltic Exchange III" wurde am Nachmittag des 5.3. alarmiert, nachdem das Bergungstauchboot "Miner III" der Marine in Plymouth vor der Küste von Süd-Devon mit Ruderschaden in Schwierigkeiten geraten war. Die Brixham Coastguard hatte das 14 Meter-Boot um 12.24 Uhr angefordert. Die "Miner III" war unterwegs von Plymouth nach Portland. Das RNLI-Boot war binnen 15 Minuten vor Ort und nahm das havarierte Boot gen Salcombe Harbour in Schlepp.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter erlitt im Sturm Schlagseite
(07.03.13) Der unter Malta-Flagge laufende Containerfrachter "Baltic Mercur", 15893 BRZ (IMO-Nr.: 8716318), passierte am 4.3. den Storebælt auf der Fahrt von New York, wo er den American Stevedooring Inc. Container Terminal am 19.2. gegen 22 Uhr mit Kurs St. Petersburg verlassen hatte, mit einer deutlichen Krängung nach Backbord. Die Crew hatte in den vorausgegangenen Tagen bereits daran gearbeitet, das Schiff wieder auszutrimmen, nachdem es im Atlantik in schwerer See Schlagseite entwickelt hatte. Am Morgen des 6.3. war der Frachter noch 100 Meilen vom Zielhafen entfernt, wo er am folgenden Tag um 13 Uhr erwartet wurde.
Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer in Maschinenraum von Schlepper
(07.03.13) Am 6.3. brach im Maschinenraum des 13 Meter langen norwegischen Schleppers "Birk" (MMSI-Nr.: 258101500) in Hammerfest ein Feuer aus. Der Schlepper "Boris" brachte den Havaristen an den Kai, wo Polizei und Feuerwehr bereit standen. Die zweiköpfige Crew blieb unversehrt, das Feuer wurde mit Schaum und Wasser gelöscht.
Quelle: Tim Schwabedissen



Gefahrgutaustritt auf Frachter in Flatholmen
(07.03.13)Am 6.3. um 7:55 aUhr wurden die Rettungsdienste in Ålesund were alarmiert, nachdem es zu einer Leckage in der Gefahrgutladung des norwegischen Frachters "Sea-Cargo Express", 6693 BRZ (IMO-Nr.: 9358060) in Flatholmen gekommen war. Als der Frachter am Morgen Stad passierte, war die Ladung übergegangen. Der Frachter kam um 8.40 Uhr in den Hafen von Ålesund. An Bord war eine Crew von 14 Mann. Vier von ihnen waren der giftigen Flüssigkeit ausgesetzt gewesen, trugen aber keine Verletzungen davon. 17 Tonnen toxischer und entflammbarer Flüssigkeit wurden aus dem Laderaum gepumpt. Der Ladungsaustritt konnte auf den Laderaum begrenzt werden, es kam zu keiner Wasserverschmutzung. Probleme gab es, weil die Einsatzkräfte zunächst geschlagene 10 Minuten vor dem verschlossenen Tor des ISPS-gesicherten Hafenareals standen und bereits überlegt wurde, den Zaun niederzureißen. Nun musste untersucht werden, ob die Ladung sicher gestaut war.
Quelle: Tim Schwabedissen



Dänischer Frachter vor Schweden freigeschleppt
(07.03.13) Der dänische Frachter "Nina Bres", 2658 BRZ (IMO-Nr.: 9394260), konnte vor Skåne gegen Mittag des 6.3. von einem aus Kopenhagen herbeigerufenen Schlepper flottgemacht werden. In der Zwischenzeit hatten Taucher den Rumpf inspiziert. Es kam zu keinen Leckagen. Der Frachter lief aus eigener Kraft den Südhafen von Helsingborg für weitere Untersuchungen an, wo er um 12.40 Uhr festmachte. Offenbar hatte der Kapitän einen plötzlichen Krankheitsanfall bekommen, weshalb das Schiff nicht vor Rydebäck bei Ven eine notwendige Kursänderung nach Backbord vornahm, sondern direkt auf die Küste zwischen Landskrona und Helsingborg weiterlief.
Quelle: Tim Schwabedissen



Atlantic Trader (Bild: USCG)   Großbild klick!
Ladung von Containerbarge rutschte vor Florida in die See
(06.03.13) Die 91 Fuß lange Containerbarge „Atlantic Trader“ aus Jacksonville wurde am Abend des 4.3. gegen 21.30 Uhr nach Port Everglades eingeschleppt, nachdem ihre Ladung übergegangen und zum Teil im Meer gelandet war. Mindestens ein Dutzend weiterer Container hingen wie Dominosteine im 45-Grad-Winkel vom Achterschiff über Bord.
Zuvor war die Coast Guard Miami informiert worden, dass gegen 13 Uhr 22 Container rund 18 Meilen östlich von Key Biscayne, Florida, ins Rutschen gekommen und über Bord gegangen waren, als die Barge am Haken des Schleppers “Spence“ von Jacksonville nach Guantanamo Bay auf Kuba unterwgs war. Ein Flugzeug der Coast Guard Airstation Miami lokalisierte einige der in der See treibenden Boxen rund um den Schlepper.
Das Küstenwachboot “Gannet” wurde beauftragt, sie mit Stroboskoplichtern zu markieren und so die Schifffahrt zu warnen. Vier Container blieben schwimmfähig und sollten eingeschleppt werden. Drei weitere Schlepper wurden der „Spence“ zur Seite gestellt, die den Schleppzug nach Port Everglades einbrachten, wo sie gegen 22.15 Uhr eintraf. Weitere Containerstapel hingen in einem 45-Grad-Winkel über die Seite der Barge.
Die Coast Guard gemeinsam mit den Trans Atlantic Lines, der Hafenbehörde von Port Everglades, dem Broward County Sheriff's Office, der Broward County Fire and Rescue, den Port Everglades Pilots, der U.S. Environmental Protection Agency und des Florida Department of Environmental Protection prüfte die Lage der Container und deren Inhalte, um einen Bergungsplan zu entwickeln. In den Containern waren u.a. Autos, aber auch Gefahrstoffe wie Benzin geladen. Sie machten sich daran, die übergegangenen Container zu stabilisieren und zu löschen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Sturm am Tubbataha Reef
(06.03.13) Die Berger auf der Kranbarge "Jascon 25" mussten am 4.3. die Abbrucharbeiten auf der USS "Guardian" am Tubbataha Reef erneut unterbrechen. Die Operation sollte weitergehen, wenn die Brandung am Riff nachließ, doch derzeit war eher eine weitere Wetterverschlechterung zu erwarten. Die Arbeiten wurden um 16.40 Uhr eingestellt, nachdem die Vorbereitungen zum Entfernen von Deck 1 im Achterschiffsbereich abgeschlossen waren. Dazu gehörte ursprünglich auch der Schornstein, der ebenso wie der Mast aber bereits abgebaut wurde.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter treibt vor Tubbataha Reef
(06.03.13) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Tai An Hai", 16582 BRZ (IMO-Nr.: 8400529), erlitt am 4.3. gegen 16 Uhr 75 Meilen vom Tubbataha Reef entfernt Maschinenausfall. Das Schiff war mit einer Ladung von 5900 Tonnen Kalkstein von Singapur nach Tagbilaran in Bohol unterwegs und funkte Notrufe, als es in stürmischer See ins Treiben geriet. Bereits am 3.3. war es nur noch mit 2,5 Knoten vorangekommen. Der Kapitän fürchtete, es könnte auf Grund laufen. Die Küstenwache in Puerto Princesa City schickte das Patroullienboot "Pampanga" zur Assistenz des nördlich von Cagayan de Tawi-Tawi auf 07° 4.7°N 119 ° 40° O driftenden Havaristen. Das Schiff hat eine Tragfähigkeit von 27652 Tonnen und wurde 1985 erbaut.
Quelle: Tim Schwabedissen



Beschädigte Fähre unterwegs zur Werft in Aalesund
(06.03.13) Die Untersuchungen durch Taucher an Bord des NSSR-Rettungsbootes "Stormbull" am Rumpf der norwegischen Fähre “Kong Harald” 11204 BRZ (IMO-Nr.: 9039119), in Svolvær zeigten, dass der Ballastwassertank Nr. 1 bei der Strandung am 5.3. aufgerissen worden war. Der Tank, der eine Kapazität von 255 Kubikmetern hat, war mit 68 Tonnen Seewasser gefüllt. Das Schiff verließ den Hafen um 21.30 Uhr und nahm Kurs auf die Fiskarstrand Werft in Møre, wo es am 7.3. gedockt und, wenn alles nach Plan läuft, bis zum 12.3. repariert werden soll. In Bergen soll es dann wieder in den Fahrplan eingespleißt werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Viel Rauch und weniger Feuer auf Norwegian Getaway bei Meyer-Werft in Papenburg
(06.03.13) Ein Brand in einem 30 Quadratmeter großen Technikraum für einen Pool auf Deck des unter Bahamas-Flagge registrierten Kreuzfahrtschiffneubaus „Norwegian Getaway“ 144017 BRZ (IMO-Nr.: 9606924), auf der Meyer Werft in Papenburg konnte von 200 Einsatzkräften aus dem Emsland und Ostfriesland binnen zwei Stunden gelöscht werden. Die Kräfte der Werksfeuerwehr hatten sie hinzu alarmiert. Die Feuerwehr durchkämmte das Schiff nach Verletzten. 800 Arbeiter waren bei Ausbruch des Feuers um 13.10 Uhr an Bord gearbeitet. Mehrere Dutzend Rettungsfahrzeuge waren vorsorglich vor Ort. Neben der Klinik in Papenburg wurde auch das Krankenhaus Sögel alarmiert. Werft und Besucherzentrum wurden evakuiert. Das Baudock 2 des Papenburger Betriebes war zeitweise von dichtem Rauch umhüllt. Beide Hallentore wurden geöffnet, damit der Rauch abziehen konnte. Der Ablieferungstermin der „Norwegian Getaway“im Frühjahr 2014 ist nach Angaben der Werft nicht in Gefahr. Zum Schaden an dem Schiff gab es noch keine Angaben. Zwar wurde von einem vergleichsweise kleinen Brand gbesprochen, doch welche Schäden der Rauch verursacht habe, war noch völlig unklar. Beschädigt wurde auch die Hallendecke von Baudock 2. Vom Brand nicht betroffen war das unlängst ausgedockte Kreuzfahrtschiff „Norwegian Breakaway“ am nahen Ausrüstungskai.
Quelle: Tim Schwabedissen



Rätsel um Diebstahl der Luxusyacht „Darling“
(06.03.13) Die nahe Pacifica State Beach gestrandete, in Georgetown beheimatete, 25 Meter lange Luxusyacht "Darling", 64 ts (MMSI-Nr.:319174000), konnte am 5.3. gegen ein Uhr bei ausreichend hohem Wasserstand mit Schleppern vom Linda Mar Beach gezogen und am 5.3. um 5.30 Uhr zu der Werft Bay Marine Boatworks in Richmond gebracht werden. Die Bergung dauerte 12 Stunden. In Richmond wurde die Yacht von einem Syncrolift aufs Trockene geholt. Doch möglicherweise sind die Schäden so groß, dass sie zum Totalverlust erklärt werden muss. Das Ruder ist gebrochen, der Kiel beschädigt und der Propeller verbogen. Die drei Bootsdiebe sollten am 6.3. dem San Mateo County Superior Court vorgeführt werden.
Den drei Bootsdieben war ihr Tun dadurch erleichtert worden, dass sie die Schlüssel für die Maschine der Yacht an Bord vorfanden, nachdem sie diese in der Sausalito Marina aufgebrochen hatten. Bei den dreien handelte es sich um ein bislang eher wegen Trunkenheit aufgefallenes Paar, die allerdings auch schon andere Diebstähle begangen hatten in Santa Cruz, der dritte hat eine längere Drogenvorgeschichte. Rätselhaft war, wie sie es schafften, das große Schiff aus der Marina herauszubekommen, ohne Schäden anzurichten.
Es war nicht bekannt, dass eine der Personen navigatorische Vorkenntnisse hatte. Die Yacht war danach auf Schlingerkurs die Küste hinuntergelaufen mit einem Extrakreis vor Daly City, bevor sie am 4.3. schließlich vor Linda Mar Beach auflief. Die Diebe waren erst von Bord gegangen, nachdem sie an Seekrankheit litten. Bis dahin hatte bewaffnete Polizei das Boot bewacht. Vor den Augen von rund 150 Schaulustigen wurden die Bootsdiebe dann auf den nahen Strand gebracht. Als die „Darling“ anschließend untersucht wurde, fanden sich Überreste einer üppigen Pizza- und Biermahlzeit an Bord. Von dem räuberischen Trio gab es bislang keine erhellenden Aussagen zum Ablauf des Geschehens.
Quelle: Tim Schwabedissen



Ursache der Kollision vor Brunsbüttel gefunden
(06.03.13) Die Kollision des unter Antigua-Flagge laufenden Containerfrachters „Herm Kiepe“ mit der holländischen „Empire“ am 3.3. in Brunsbüttel wurde durch ein unerwartetes Drehmanöver der „Herm Kiepe“ verursacht. Dies ergaben die Analysen der Verkehrsdokumentationen des Wasser- und Schifffahrtsamtes sowie die Aufzeichnungen der Schiffsdatenschreiber der beiden Schiffe. Demnach drehte die in Richtung Große Nordschleuse laufende „Herm Kiepe“ kurz vor der Begegnung mit der ihr aus der Schleuse entgegenkommenden „Empire“ nach Backbord und rammte sie an deren Backbordseite. Zur Frage, warum die „Herm Kiepe“ ihren Kurs änderte, galt es noch weitere Ermittlungen durchzuführen. Hinweise auf technische Probleme gab es nicht. Die „Empire“ verließ am 5.3. den Hafen von Osterrönfeld, nachdem die beschädigten Container von den dortigen Schwerlastkränen abgenommen worden und Notreparaturen durchgeführt worden waren, und erreichte am 6..3. Gdingen, wo sie in eine Werft geht. Die „Herm Kiepe“ hatte noch am 3.3. zu Reparaturen bei Blohm & Voss in Hamburg festgemacht und machte sich am folgenden Tag auf die Weiterreise über Bremerhaven nach Kotka, wo sie am Abend des 7.3. eintreffen sollte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Vor Singapur beschädigter Frachter ging auf Raffles Reserved Anchorage vor Anker
(06.03.13) Nach der spektakulären Kollision mit dem unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Bulkcarrier "Beks Halil", 33277 BRZ (IMO-Nr.: 9625798), ging der unter vietnamesischer Flagge registrierte Frachter "Thuan My", 5518 BRZ (IMO-Nr.: 9016181), am 2.3. zur Reparatur auf der Raffles Reserved Anchorage vor Anker. Ihm war ein Laderaum an Backbordseite eingedrückt worden, nachdem er 3.4 Kilometer südlich der Sisters Islands in der vielbefahrenen Straße von Singapur vor den Bug der "Beks Halil" geraten war, die sich auf der Reise von Haldia nach Navlakhi befand. Die "Thuan My" war von Saigon ITV Phu My nach Yangon unterwegs gewesen, als sich die Kollision ereignete. Die „Beks Halil“ überstand den Zusammenstoß ohne großen Schaden und setzte die Reise fort.
Quelle: Tim Schwabedissen



Betonblock krachte auf Kai in Tromsø
(06.03.13) Ein großer Betonblock krachte auf einen Kai in Tromsø, als die Trossen eines Ladekrans des unter Färöer-Flagge laufenden Frachters „Nordvik", 2854 BRZ (IMO-Nr.: 7704837), bei Löschoperationen am Abend des 5.3. brachen. Der Kran knickte ein, und die tonnenschwere Last stürzte auf den Kain in Prostneset herab. Glücklicherweise wurden keine Hafenarbeiter verletzt. Die Polizei sperrte das Gebiet gegen Mitternacht zu Untersuchungen ab. Der Frachter war am Vortag aus Narvik gekommen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Dänischer Frachter bei Ålabodarna auf Grund gelaufen
(06.03.13) Vor Ålabodarna bei Landskrona lief auf der Reise von Avedore nach Karlstad der unbeladene dänische Frachter "Nina Bres", 2658 BRZ (IMO-Nr.:9394260), am 5.3. gegen 22 Uhr auf Grund. Die siebenköpfige Besatzung blieb unversehrt. Um 2.30 Uhr wurde die Genehmigung erteilt, zu versuchen, mit eigener Kraft freizukommen. Dies scheiterte aber trotz Abpumpens von Ballastwasser. Daraufhin wurde aus Kopenhagen ein Schlepper angefordert, der im Laufe des 6.3. vor Ort erwartet wurde. Taucher sollten zunächst gegen Mittag eine Untersuchung des Rumpfes auf mögliche Schäden durchführen. Am Morgen unternahm das Ölüberwachungsflugzeug KBV 502 einen Kontrollflug über die Strandungsstelle, konnte aber keine Hinweise auf Gewässerverschmutzungen entdecken. Die schwedische Küstenwache schickte zudem das Ölbekämpfungsschiff "KBV 032", das um 10.30 Uhr vor Ort erwartet wurde. Nach ersten Ermittlungen hat ein Schwächeanfall des Kapitäns zu der Havarie geführt, wodurch er nicht vor Ves eine notwendige Kursänderung durchführte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kreuzfahrtschiff vor Las Perlas-Inseln auf Felsen gelaufen
(06.03.13) Das mit 55 Passagieren und einer Crew von 35 besetzte, amerikanische Kreuzfahrtschiff “National Geographic Sea Lion”, 630 BRZ (IMO-Nr.: 8966456), lief beim Verlassen eines Ankerplatzes vor den Las Perlas Islands, rund 70 Meilen von Panama City entfernt, am 4.3. auf einen nicht kartierten Felsen. Dabei wurden der Rumpf und ein Propeller beschädigt, doch nach der Freigabe durch die U.S. Coast Guard kehrte das Kreuzfahrtschiff nach Panama City mit eigener Kraft zurück, wo es am 5.3. um 5 Uhr festmachte. Der Unfall hatte sich am dritten Tag einer achttägigen Reise durch den Panama Kanal zu Inseln in Panama und Costa Rica ereignet. Die Passagiere erhielten die Möglichkeit, auf dem Luftweg nach Costa Rica zu gelangen oder heimzukehren. Bis auf 16 wollen alle die Reise fortsetzen und flogen weiter nach San Jose, Costa Rica. Sie erhalten zudem 2,500 Dollar Entschädigung, die 16 übrigen eine volle Erstattung. Die „National Geographic Sea Lion” ging am 6.3 .in Panama City zur Reparatur ins Dock. Die nächste Reise, die am 9.3. hätte beginnen sollen, wurde abgesagt, stattdessen wurde der 16.3. als nächster Auslauftermin avisiert.
Quelle: Tim Schwabedissen



Sperrzone um Rena wird immer häufiger verletzt
(06.03.13) Während die Abbrucharbeiten an der “Rena” vorangehen, wird immer häufiger eine Verletzung der zwei Meilen großen Sperrzone um das Wrack auf dem Astrolabe Reef in der Bay of Plenty festgestellt. Die Sperrzone soll ein sicheres Arbeiten gewährleisten, doch seit Jahresbeginn wurden bereits 39 Schiffe darin festgestellt. Der Schlepper "Maui 1" ist derzeit auf Patroullie vor Ort, und ein weiteres Schiff der Resolve Salvage and Fire soll assistieren, wenn starker Schiffsverkehr vorhersehbar ist. Derweil waren die Berger von Resolve Salvage and Fire weiter mit dem Abbruch von über 1000 Tonnen Stahl vom Bug beschäftigt, der bis auf einen Meter unterhalb der Niedrigwasserlinie heruntergeschnitten wird. Die Arbeiten sollen in Abhängigkeit vom Wetter noch rund zwei bis drei Monate dauern.
Quelle: Tim Schwabedissen



Gestohlene "Darling gestrandet (Bild: Karl Mondon)   Großbild klick!
Bootsdiebe mit Millionenyacht vor Linda Mar Beach gestrandet
(05.03.13) Am 4.3. lief die 82 Fuß lange Yacht „Darling“ vor Pacificas Linda Mar Beach auf Grund, nachdem sie gegen 1.30 Uhr in der Marina von Sausalito nördlich der Golden Gate Bridge gestohlen worden war. Polizei und Coast Guard waren zu dem 2.7 Millionen teuren Boot gerufen worden, nachdem es gegen 5.30 Uhr vor der Küste offenkundig in Schwierigkeiten geraten war und dann mit der Ebbe auflief.
Einsatzkräfte der Station Golden Gate und der Air Station San Francisco wurden alarmiert. Die dreiköpfige Crew machte zunächst keine Anstalten, das Schiff zu verlassen. Sie verbarg sich unter Deck und wurde erst Stunden später festgenommen. Zunächst hatte ein Rettungsschwimmer, der von einem MH-65-Jayhawk-Hubschraubber abgewinscht worden war, ein Funkgerät an Bord gebracht, das sie aber nicht nutzten.
Auch ein 45-Fuß-Rettungsboot der Coastguard war vor Ort. Da unbekannt war, ob die Bootsdiebe bewaffnet waren, harrten die Einsatzkräfte mit schussbereiten Waffen am Strand aus. Als die Yacht mit ihren 10 Fuß Tiefgang in vier Fuß tiefem Wasser in fünf Fuß hohen Wellen immer mehr zu arbeiten begann, kamen die Diebe endlich an Deck und ließen sich mit einem Jetski an Land bringen.
Sie wurden dort von den Polizisten des San Mateo County Sheriff’s Office festgenommen. Es handelte sich um zwei Männer und eine Frau in den 50-er und 60-er Jahren. Wie sich herausstellte, hatten sie nach dem Diebstahl reichlich Pizza und Bier an Bord konsumiert, ehe die Probleme begannen. Ein erster Abschleppversuch durch die Parker Diving Services scheiterte am Morgen des 4.3. Daraufhin wurde ein stärkerer Schlepper angefordert, der am 5.3. mit dem Morgenhochwasser versuchen sollte, die Yacht aus der Brandung zu ziehen.
Der Kiel hatte sich bereits mehrere Fuß tief in den Sand eingegraben. Das Boot wurde 2004 auf der englischen Werft Oyster Marine erbaut und bereits eine Weltumsegelung absolviert. Der Eigner hatte aus dem Fernsehen von dem Diebstahl und der Havarie erfahren und war seit dem Nachmittag des 4.3. vor Ort.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter lief im Nebel in Böschung des Nord-Ostsee-Kanals
(05.03.13) Die schwedische Fähre „Transwood“, 20851 BRZ (IMO-Nr.: 9232785), ist am 4.3. auf dem Nord-Ostsee-Kanal zwischen Kiel und Rendsburg gegen 9.50 Uhr in die Böschung gelaufen. Warum die 179 Meter lange „Transwood“ beim Einlaufen in die Weiche Groß Nordsee vom Kurs abkam, stand noch nicht fest. Die Sichtweite betrug 300 Meter. Das Schiff war um 8.45 Uhr in Holtenau auf der Fahrt von Oulu nach Antwerpen in den Kanal eingelaufen. Nach eineinhalb Stunden, während derer der Kanal voll gesperrt war, zog der aus Kiel herbeigerufene SFK-Schlepper „Kiel“ den Havaristen aus der Böschung. Anschließend konnte der RoRo-Frachter seine Fahrt in Richtung Brunsbüttel fortsetzen. Um 19.25 Uhr machte er in Brunsbüttel-Ostermoor fest, wo Taucher mit einer Untersuchung des Rumpfes begannen. Gegen drei Uhr waren diese abgeschlossen, und das Schiff durfte seine Reise nach Antwerpen fortsetzen, wo es am 5.3. um 22 Uhr erwartet wurde.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter des Nordic Hamburg Ship Management blieb vor Kapstadt liegen
(05.03.13) Der unter Liberia-Flagge laufende Containerfrachter „Niledutch Beijing“, 39753 BRZ (IMO-Nr.: 9539482), des Nordic Hamburg Ship Management GmbH & Co. KG in Hamburg, erlitt Probleme mit der Schmierung der Maschine, nachdem er am 22.2. aus Namibe ausgelaufen war. Am 1.3. wurde der südafrikanische Bergungsschlepper „Smit Amandla“, 2899 BRZ (IMO-Nr.: 7385215), aus Kapstadt zu Hilfe gerufen. Er nahm das Schiff auf den Haken und schleppte es am 4.3. gegen 16.30 Uhr nach Kapstadt ein, wo es an der Ostmole festgemacht wurde. Die „Niledutch Beijing“ ist 228 Meter lang, 32 Meter breit und hat eine Tragfähigkeit von 46131 Tonnen. Sie wurde 2011 erbaut.
Quelle: Tim Schwabedissen



Empire ankert vor Kiel, Herm Kiepe nach Bremerhaven
(05.03.13) der holländische Containerfrachter „Empire“, 15924 BRZ (IMO-Nr.: 9387425), verließ den Schwerguthafen Rendsburg-Osterrönfeld am 4.3. um 22.40 Uhr, nachdem die dortigen Kräne die beschädigten Container von Bord geholt hatten. Das Schiff nahm dann Kurs auf die Kieler Schleusen und warf um vier Uhr früh Anker auf Holtenau-Reede. Derweil verließ der unter Antigua-Flagge laufende Frachter „Herm Kiepe“, 9991 BRZ (IMO-Nr.: 9162667), den Hamburger Hafen am 4.3. gegen Mittag und machte um 21 Uhr am Stromkai in Bremerhaven fest.
Quelle: Tim Schwabedissen



Ermittlungen nach Tod an Bord brennenden Trawlers
(05.03.13) Die Polizei in Kapstadt leitete nach dem Tod eines Vietnamesen an Bord des ausgebrannten taiwanesischen Trawlers „Hwa Tsan 202“, 436 BRZ (IMO-Nr.: 8653633), am Abend des 2.3. Ermittlungen wegen Brandstiftung ein. Auch die South African Maritime Authority (Samsa) begann eine Untersuchung nach dem Tod des 29-jährigen. Der Longliner lag an der Landing Wharf vor der Duncan Road. Der Tote wurde zum Forensic Pathology Services in Salt River gebracht. 12 Feuerwehrstationen hatten ihre Einsatzkräfte zum Brandort geschickt, mussten sich aber um 21.23 Uhr zurückziehen, als starker Wind die Flammen anfachte. Ein Schlepper ging von der Wasserseite her gegen das Feuer vor. Erst gegen ein Uhr konnte es am 3.3. gelöscht werden. Die Crew aus Taiwanesen, Chinesen, Vietnamesen und Koreanern wurde im Seaman’s Club untergebracht und von der Regal Cape Marine Shipping Agency betreut.
Quelle: Tim Schwabedissen



Strandung von Hurtigruten-Fähre verlief bei ruhigem Wetter glimpflich
(05.03.13) Am 4.3. um 23.47 Uhr lief die norwegische Hurtigruten-Fähre „Kong Harald“, 11204 BRZ (IMO-Nr.: 9039119), auf Nordkurs im nur 70 Meter breiten Trollfjjord in Richtung Raftsund laufend auf Grund. Das Schiff war auf der Fahrt von Bodø nach Kirkenes. Der Wulstbug saß auf den Felsen, und in einem Ballasttank im Bug gab es Wassereinbruch. Bei ruhiger See und schwachem Wind bestand aber zu keiner Zeit eine Gefahr für die 258 Passagiere und die 57-köpfige Crew. Drei Personen hatten sich leicht verletzt. Nachdem das MRCC Nord-Norwegen informiert worden war, wurde das Rettungsboot „Stormbull“ in Marsch gesetzt, das gegen ein Uhr vor Ort war. Außerdem wurde ein Sea King Helikopter des 330 Squadron in Bodø auf dem Flughafen Svolvær Helle in Bereitschaft versetzt, und das Küstenwachboot „Harstad“ nahm Kurs auf den Havaristen. Der Plan war, auf die 6-Uhr-Flut zu warten, die das Schiff befreien sollte. Doch bereits um 2.25 Uhr war das Wasser so weit aufgelaufen, dass die Fähre freikam. Sie nahm, eskortiert von der „Sortland“ der Küstenwache und der „Stormbull“, Kurs auf Svolvær, wo sie um 5.05 Uhr festmachte. Von hier wurden die Passagiere mit Flugzeugen oder anderen Transportmitteln weggebracht, während Taucher begannen, den Rumpf zu inspizieren. Das Schiff sollte nach Abschluss der Untersuchungen zur Fiskarstrand Werft nahe Ålesund zur Reparatur gehen. Bereits am 18.4.2011 war die „Kong Harald“unterwegs von Ålesund nach Molde auf das Lepsøy Riff in Møre, Romsdal, aufgelaufen und leckgeschlagen. Sie musste danach eine gute Woche lang im Dock repariert werden. Das 121,8 Meter lange und 23,4 Meter breite Schiff hat einen Tiefgang von 4,7 Metern und eine Tragfähigkeit von 902 Tonnen. Es wurde 1993 bei der Volkswerft Stralsund GmbH erbaut.
Quelle: Tim Schwabedissen



Tanker sitzt auf Rhein fest
(05.03.13) In der Nacht zum 4.3. lief auf dem Rhein in Höhe der Fähre Urdenbach-Zons der Schweizer Binnentanker „Piz Terri“, 2514 ts (EU-Nr.: 06002619), bei Flusskilometer 718,9 auf Grund. Das 110 Meter lange und 10,5 Meter breite Schiff war von Karlsruhe nach Rotterdam unterwegs und hatte 1667 Tonnen Benzin geladen, als es um 00.30 Uhr in Höhe von Düsseldorf-Urdenbach, einen Kilometer unterhalb der Fähre nach Zons, festkam, nachdem es zu nahe an das rechter Rheinufer geraten war. Das Schiff lag stabil auf Grund und behinderte die Schifffahrt nicht, da es außerhalb des Fahrwassers aufsaß. Ein weiterer Tanker wurde aus Düsseldorf angefordert, um am 5.5. die Ladung zu übernehmen. Diese Arbeiten wurden von einem Boot der Düsseldorfer Feuerwehr überwacht. Der Kasko der „Piz Berri” wurde 1992 auf der Neuen Oderwerft, Eisenhüttenstadt, erbaut und bei Bayens in Raam ausgerüstet.
Quelle: Tim Schwabedissen



Marinetaucher suchen nach 13 Fischern vor Kerkennah
(05.03.13) Taucher der Marine sollen vor Kerkennah versuchen, die 13 Vermissten des Trawlers „La Victoire” zu bergen, der dort am 1.3. gesunken war. Zeugen des Schiffsuntergangs waren am 3.3. in der See entdeckt worden. Eine Gasflasche und ein Ölfilm waren 70 Meilen vor der Küste nahe des Achtart-Ölfelds entdeckt worden. Zwei Fregatten wurden zur Untergangsstelle geschickt, wo das Schiff in 70 Metern Tiefe liegt. Am 5.3. wurde schlechtes Wetter erwartet. Solches war wohl auch für den Untergang verantwortlich.
Quelle: Tim Schwabedissen



Karen Briker wusste nicht, wie der Autopilot der „Queen of the North“ auszuschalten war
(05.03.13) Karen Briker hat im Rahmen der Untersuchung des Untergangs der „Queen of the North“ am 4.3. unter Tränen ausgesagt, dass sie nicht gewusst habe, wie der Autopilot bedient werden konnte, nachdem sie der Wachhabende Lilgert sie zur Eingabe einer Kursänderung angewesen hatte. Er wollte einem Kutter ausweichen, und das Radar sei wegen schlechten Wetters gestört gewesen. Wenig später sah sie schon Bäume im Licht der Fähre. Lilgert sagte etwas wie 'Oh my God' oder 'Oh no' und befahl, den Autopiloten auszuschalten. Sie antwortete, sie wüsste nicht wie. Briker war seit fast einem Jahr nicht mehr auf der Brücke der Fähre, die gerade überholt worden war, gewesen. Lilgert schaltete das System selbst ab und kehrte zum Ruder zurück. Dann ging Briker den Kapitän holen. Wenig später hörte sie, wie Lilgert zu einem Besatzungsmitglied sagte: „Es tut mir leid, ich wollte einem Kutter ausweichen. Wir sind in eine Bö geraten, und das Radar zeigte nichts mehr an“. Die vorangegangene und zwischenzeitlich beendete Beziehung der beiden Brückenwächter, die nach dem Unglück für Spekulationen gesorgt hatte, hat offenbar beim Unfallgeschehen keine Rolle gespielt, nur kurz hatten die beiden sich über einen Hauskauf von Briker ausgetauscht.
Quelle: Tim Schwabedissen



Ehemaliger Kutter drohte vor Maasholm zu stranden
(05.03.13) Am 3.3. erlitt in der Schleimündung vor Maasholm ein zum Motorsegler umgebauter Fischkutter mit drei Menschen an Bord Ruderschaden und geriet in eine gefährliche Lage geraten. Die Crew des Maasholmer Seenotkreuzers „Nis Randers“ war mit dem Tochterboot „Onkel Willi“ am Nachmittag auf Kontrollfahrt in der Schleimündung. Als der Kutter eigenartige Manöver fuhr, kam sie heran, um sich das genauer anzusehen. In der starken Strömung bei Schleimünde war der Kutter manövrierunfähig geworden und drohte, auf die südliche Mole von Schleimünde getrieben zu werden. Die Seenotretter übergaben eine Schleppleine, nahmen den Havaristen auf den Haken und ihn sicher nach Maasholm.
Quelle: Tim Schwabedissen



Manövrierunfähiger Kutteer nach Nieuwpoort eingeschleppt
(05.03.13) Am Morgen des 4.3. wurde der manövrierunfähige belgische Kutter „Pelorus Jack - N 58“ (MMSI-Nr.: 205285000) im Englischen Kanal von dem Schlepper „Union Diamond“ auf den Haken genommen und nach Nieuwpoort eingebracht. Auf Höhe der Middelkerkebank wurde der 20 Meter lange Havarist von dem Rettungsboot „Brandaris“ übernommen und um 9.30 Uhr festgemacht.
Quelle: Tim Schwabedissen



Versorger vor San Jose Island auf Grund gelaufen
(05.03.13) Die US Coast Guard wurde alarmiert, nachdem am 4.3. ein Versorger vor &xnbsp;San Jose Island mit vier Mann an Bord auf Grund lief. Die Crew funkte Notrufe, die von der Coast Guard Corpus Christi aufgefangen wurden. Das Schiff hatte 8,000 Gallonen Öl und 110 Gallonen Ölabfall an Bord. Ein 45-Fuß-Boot der Station Port Aransas und ein HU-25 Falcon Jet sowie ein MH-65 Dolphin Helikopter der Air Station Corpus Christi wurden zum Havaristen in Marsch gesetzt. Die International Offshore Services leiteten Bergungsmaßnahmen ein.
Quelle: Tim Schwabedissen



Bugschaden Herm Kiepe (Bild: Willi Thiel)   Großbild klick!
Stau im Nord Ostsee-Kanal nur langsam abgebaut – Kranschiff barg gesunkene Container
(04.03.13) Mitarbeitern des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel ist es in der Nacht zum 3.3. gelungen, die Zufahrt zur Schleuse Brunsbüttel wieder freizuräumen. Kurz vor Mitternacht konnte mit dem Kranschiff „SG 1353“ der letzte Container geborgen werden, der bei der Kollision mit der antiguanischen "Herm Kiepe" vom Deck des holländischen Containerfrachters „Empire“ in den Nord Ostsee-Kanal gestürzt war.
Mitarbeiter der Brunsbütteler Firma Schramm reinigten derweil Uferbereiche auf etwa zwei Kilometern Länge von Ladungsresten aus den über Bord gegangenen Containern. Plastikrollen, Holzteile und Jutesäcke wurden mit Baggern und von Hand geborgen. Ein dritter Container wurde mit Arbeitsbooten ans Ufer gedrückt und dort zunächst gesichert. Er wurde später mit einem Mobilkran gehoben. Für die Bergung der beiden gesunkenen Container hatte die Besatzung des herbeigerufenen Kranschiffes „SG 1353“ erst einen Pfahl ins Fahrwasser rammen müssen, an dem es sich auf Position halten konnte. Der Pfahl wurde nach Einbruch der Dunkelheit von dem Polizeiboot „Warder“ gesichert.
Die Besatzung des Kranschiffes und die Taucher des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel waren zuvor aus ihrem Wochenende geholt worden. Auch eine Bergung der Container durch eine private Firma war zunächst geprüft worden. Dann hätte sie aber erst am 4.3. erfolgen können, da kein Unternehmen entsprechendes Gerät in Brunsbüttel einsatzklar bereitliegen hatte. Die Ursache der Kollision war weiter unklar.
Sie hatte sich in dichtem Nebel ereignet. Die „Herm Kiepe“ hatte zuvor fast sechs Stunden vor der Schleuse &xnbsp;im Fahrwasser gelegen, da aufgrund des maroden Zustands der Schleusen nur eine der großen Kammern in Betrieb war. Der Brunsbütteler Binnenhafen war zum Unglückszeitpunkt mit vielen wartenden Schiffen überfüllt. Die „Herm Kiepe“ bekam dann die Information, dass sie nach dem Auslaufen der „Empire“ einen Platz zusammen mit einem US-Containerschiff bekommen sollte. Vor der Zufahrt zur Schleuse prallten die beiden Kollisionsbeteiligten wenig später mit erheblicher Wucht gegeneinander. &xnbsp;Zwei Containerblöcke wurden von der „Empire“ heruntergerissen.
Ein Container stürzte dabei auf das Vorschiff der 139 Meter langen &xnbsp;„Herm Kiepe“. Drei Container fielen ins Wasser. Ein fünfter Container wurde zwischen beiden Schiffen zerdrückt, blieb an der „Empire“ hängen. Zehn weitere Container wurden auf der „Empire“ entweder aufgeschlitzt oder verbeult. Die Schäden erstreckten sich entlang der Hälfte der Bordwand des Frachters. Glücklicherweise wurde keiner der mit Gefahrgut beladenen Container getroffen, die ebenfalls auf dem Oberdeck der „Empire“ standen. Da die Lage &xnbsp;und Position der in den Brunsbütteler Binnenhafen gestürzten drei Container unklar war, wurde der Kanal für größere Schiffe kurz nach 12 Uhr voll gesperrt.
Gegen 15 Uhr wurden die vermissten zwei Container geortet. Sie lagen direkt in der Zufahrt zur großen Nordschleuse und stellten eine erhebliche Gefährdung der Schifffahrt dar. Alle Schiffe, deren Tiefgang mehr als fünf Meter beträgt, mussten &xnbsp;im Kanal festmachen oder auf der Elbe ankern. Mehr als 20 Schiffe lagen so bis zum Abend in Warteposition. Im Kanal reichte der Stau bis zur Weiche Fischerhütte zurück. Erst gegen Mitternacht war die Bergung beendet und das Kranschiff „SG 1353“ konnte die Unfallstelle wieder räumen.
Der Schiffsstau war aber auch am Morgen des 3.3. noch nicht abgebaut. Mit zusätzlichem Personal hatte das Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel am Abend auch die zweite große Schleusenkammer notdürftig in Betrieb nehmen können, um den Stau etwas schneller abzubauen. Die am Bug erheblich beschädigte „Herm Kiepe“ durfte ihre Fahrt nach Hamburg am Nachmittag des 2.3. fortsetzen. Der an Bord gestürzte Container wurde beim CTA geborgen. Das Schiff warf am 3.3. gegen Mitternacht los und machte bei der Werft Blohm + Voss zur Reparatur fest. Die „Empire“ lief in der Nacht zum 3.3. nach Rendsburg und machte gegen sechs Uhr früh am 3.3. im neuen Schwerlasthafen in Osterrönfeld fest. Dort wurden die beschädigten Container mit Hilfe von Kränen geborgen und untersucht. Der Schaden, der bei der Kollision entstand, liegt im sechsstelligen Bereich.
Quelle: Tim Schwabedissen



Motoryacht auf Marsdiep ausgebrannt
(04.03.13) Eine Motoryacht aus Texel geriet am 3.3. auf der Marsdiep in Malzwin in Brand. Der Skipper feuerte Notraketen ab und setzte das boot gegen 15 Uhr aufs Ufer bei der NBCD Schule. Das KNRM-Boot „Joke Dijkstra“ wurde alarmiert und eilte zur Unglücksstelle, ebenso wie die Feuerwehr von Den Helder, die von Bord des Rettungsbootes aus mit Wasser und Schaum gegen den Brand vorging. Der Skipper hatte sich an Land gerettet. Auch die Feuerwehr der Marineschule kam hinzu. Doch erst als auch der Schlepper „Linge en Gouwe“ der Marine eingriff, konnte mit dessen starker Löschkraft das Feuer endgültig unter Kontrolle gebracht werden. Die brandneue Yacht aber wurde dennoch ein Totalverlust. Schlepper versuchten, sie vom Deich zu ziehen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Brückendeck der „Guardian“ demontiert
(04.03.13) Am 2.3. wurde das Brückendeck der "USS Guardian" von dem Kranschiff "Jascon 25" abgenommen und erst weiter auf die "Archon Tide" und dann zur Barge "Seabridge" gebracht. Verbliebene Ausrüstung auf Deck 2 wurde Stück für Stück abmontiert.
Quelle: Tim Schwabedissen



Trawler in Kapstadt in Brand gesetzt – ein Toter
(04.03.13) Am 2.3. geriet ein Trawler in Kapstadt durch Brandstiftung in Brand. Ein Vietnamese wurde bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, 25 weitere Seeleute konnten sich retten. Die Feuerwehr kämpfte die ganze Nacht hindurch gegen die Flammen, ehe sie sie am 3.3. gegen ein Uhr unter Kontrolle hatte. Die Seeleute wurden in einem Seemansclub untergebracht. Offenbar war ihr Schiff nach einem Streit in Brand gesetzt worden. Die Crew kam aus China, Taiwan, Vietnam und Süd-Korea. Der Tote wurde zur Obduktion ins Salt Rive State Mortuary gebracht.
Quelle: Tim Schwabedissen



Vergebliche Suche nach vermisstem Fischer bei Tromsö
(04.03.13) Das Rettungsboot “Oscar Tybring”, das Küstenwachboot „Svalbard“ und ein Helikopter suchten am 3.3. vergeblich nach einem vermissten Fischer, nachdem dessen Kutter „Spark Holmen“ am Vorabend gegen 20 Uhr leer angetrieben war. Bereits um 18 Uhr war er vermisst gemeldet worden. Er war um 8.15 Uhr aus Kvænangen in Nord-Tromsö ausgelaufen. Es gab keine Hoffnung mehr, den Mann lebend zu finden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kollision in der Straße von Singapur
(04.03.13) Am 2.3. sind der unter Marshall-Islands laufende Frachter „Beks Halil“, 33277 BRZ () und ein Bulkcarrier in der Straße von Singapur kollidiert. Sie passierten die vielbefahrene Straße, als der kleinere Frachter vor den Bug der „Beks Halil“ geriet, die nicht mehr abdrehen konnte und ihn schließlich auf Höhe des Backbord-Achterschiffes rammte. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Singapore Coast Guard war vor Ort. Die „Beks Halil“ war unterwegs von Haldia nach Navlakhi.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter in Phuket von Feuer schwer beschädigt
(04.03.13) Der 22 Meter lange indonesische Kutter “Citra Maju 86” geriet am 2.3. gegen 17.15 Uhr an der Rassada-Pier in Phuket in Brand. Die Feuerwehr von Phuket war mit fünf Einsatzfahrzeugen vor Ort und konnte den Brand binnen 30 Minuten unter Kontrolle bekommen. Sie gelangten nicht an Bord, weil sich dort mehrere Explosionen ereigneten und hielt sich zurück, bis die Rauchentwicklung nachließ. Der Kapitän berichtete der Muang Police, das Schiff sei auslaufklar gewesen, als das Feuer in der Maschine entstand und dann auf die Aufbauten übergriff. Der Sachschaden war erheblich.
Quelle: Tim Schwabedissen



Foto der Frau half Fischer zu überleben
(04.03.13) Nach dem Untergang des 15 Meter langen Trawlers “D-Titan” hielt sich der Skipper David Burger mit einem Foto seiner Frau, das er mit einem kleinen Blinklicht ansehen konnte, als er im Innern des gekenterten Schiffes gefangen war, am 1.3. am Leben. Der Decksmann Gavin Kelly wurde weiter vermisst, die Suche am 4.3. eingestellt. Sein Zwillingsbruder war bereits 2009 bei einem Tauchunfall ums Leben gekommen. Der Skipper berichtete, nur ein lauter Knall hätte von dem drohenden Unglück gezeugt, dann sei das Schiff gekentert.
Er fand sich im stählernen Innern inmitten von Trümmern gefangen. Als er dann das Foto seiner Frau in seiner Brieftasche fand, entschied er sich, zu handeln und weiter für sie und die vier Kinder da zu sein, und nicht auf dem Grund des Meeres zu landen. Es gelang ihm, sich aus dem Rumpf zu befreien und oben festzuhalten. Der nächste Schock kam, als er feststellte, dass der Trawler zu sinken begann. Doch dann trieb eine Rettungsinsel mit Notsender auf, und zwei Stunden nach dessen Aktivierung lokalisierte ein Hubschrauber den 54-jährigen und winschte ihn auf. Seine Sorge galt nun den Hinterbliebenen des Decksmanns, der auch drei Kinder hatte.
Quelle: Tim Schwabedissen



AMVER-Schiff rettete 10 Schifbrüchige
(04.03.13) Der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter "Hyundai Unity", 52581 BRZ (IMO-Nr.: 9330719), rettete am 4.3. gegen 6.30 Uhr 10 Schiffbrüchige vor den Philippinen, rund 90 Meilen nordöstlich von Palau. Auch die U.S. Coast Guard assistierte, nachdem ein 60 Fuß langes traditionelles Segelkanu auf der Fahrt von zu den Insel des Yap State in Mikronesien auseinanderbrach und sank. Die Crew, darunter Studenten des Palau Community College sowie Bürger aus Palau, Japan und den USA riefen mit einem Satellitentelefon um Hilfe.
Das Palau Community College kontraktierte die Behörden des Landes, die wiederum die U.S. Coast Guard um Hiölfe baten. Die Coast Guard schickte die "Apra Harbor" und die in Guam stationierte "Washington" sowie ein Langstreckenflugzeug der Combined Task Force 72 in Kadena. Sie bat die im AMVER-System registrierte "Hyundai Unity", die von Brisbane nach Kaoshiung unterwegs war, ebenfalls um Hilfe. Sie nahm Kurs auf die Unglücksstelle, die sie um 11:32 Uhr erreichte. Alle 10 Schiffbrüchigen wurden aus der See gezogen und später an die "Washington" übergeben, die sie nach Palau.brachte.
Quelle: Tim Schwabedissen



13 Tote nach Untergang von Trawler befürchtet
(04.03.13) 13 Fischer wurden vermisst, nachdem ihr Trawler am 3.3. vor der Stadt Zarzis in Süd-Tunesien in schwerer See sank. Das Wrack wurde in den Morgenstunden in 70 Metern Wassertiefe geortet. Ein Team von Tauchern wurde zur Suche nach der Crew angefordert. Der Trawler war am 27.2. aus Sfax ausgelaufen und kehrte nicht, wie geplant zurück. Daraufhin wurde eine Suchaktion durch Marine und einen Helikopter ausgelöst.
Quelle: Tim Schwabedissen



Gestrandeter Container (Bild: Olaf Kuhnke)   Großbild klick!
Container gesunken - Nord Ostsee-Kanal nach Kollision gesperrt
(03.03.13) Der unter Antigua-Barbuda Flagge laufende Containerfrachter "Herm Kiepe", 9991 BRZ (IMO-Nr.: 9162667), der von Helsinki nach Hamburg unterwegs war, kollidierte am 2.3.2013 mit dem holländischen Containerfrachter "Empire", 15924 BRZ (IMO-Nr.: 9387425), der kurz zuvor vom CTA in Hamburg mit Kurs Gdingen losgeworfen hatte.
Weil dabei mehrere Container über Bord gingen, wurde der Kanal für größere Schiffe kurz nach 12 Uhr voll gesperrt. Danach staute sich der Schiffsverkehr im Kanal und auf der Elbe. Mehr als ein Dutzend Schiffe lagen in Wartepositionen. Aus zunächst ungeklärter Ursache rammte die aus der Schleuse in den Kanal einlaufende „Empire“ die auf die Einfahrt in die Schleuse im Binnenhafen wartende „Herm Kiepe“ 500 Meter vor der Schleuse.
Drei Container der „Empire“ gingen über Bord, einer trieb auf das Ufer zu, zwei gingen sofort unter. Zehn weitere Container wurden beschädigt. Ein Container fiel auf das Vorschiff der 139 Meter langen „Herm Kiepe". Es gelang, den im Wasser treibenden Container am Ufer zu sichern. Nach den zwei verlorenen Containern wurde fieberhaft gesucht, bis zu ihrer Lokalisierung sperrte die Revierzentrale in Brunsbüttel den Kanal in dem Bereich zwischen Brunsbüttel und Kudensee für größere Schiffe.
Nur kleine Fahrzeuge durften die Unglücksstelle in Absprache mit der Revierzentrale zunächst langsam und vorsichtig passieren. Alle Schiffe, deren Tiefgang mehr als fünf Meter beträgt, mussten im Kanal festmachen oder auf der Elbe ankern. Vom Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel wurde durch die Revierzentrale das Peilschiff „Orka“ angefordert. Die „Orka“ verfügte über moderne Sonartechnik zum Aufspüren von Gegenständen auf dem Grund des Kanals. Die Besatzung dieses Schiffes musste aber erst gerufen werden, da das Schiff nicht rund um die Uhr besetzt war. Es begann im Laufe des Nachmittags mit der Suche und konnte die Container orten, die so gesichert wurden, dass der Kanalverkehr wieder freigegeben werden konnte.
Am Nachmittag waren noch während der laufenden Arbeiten kurzzeitig sechs kleinere Schiffe an der Unglücksstelle vorbeigeleitet worden. Da der Verkehr die Bergungsarbeiten jedoch zu sehr gefährdete, wurde die Verkehrssperrung wieder eingerichtet. Die Bergung der gesunkenen Container erfolgte am Abend. Im Kanal staute sich der Schiffsverkehr zeitweise bis Oldenbüttel etwa 20 Kilometer zurück.
Auf der Elbe lagen mehrere größere Schiffe seit dem Mittag fest. Die 170 Meter lange „Empire“ machte in Ostermoor im Ölhafen von Brunsbüttel zur Untersuchung fest. Sie war an Backbordseite erheblich beschädigt, und weitere Container hingen über Bord und drohten ebenfalls abzustürzen. Nachdem sie gesichert waren, warf der Havarist am 3.3. gegen ein Uhr los und machte sich auf den Weg nach Rendsburg, wo sie gegen sechs Uhr im Schwerguthafen Osterönfeld festmachte. Etwa ein Dutzend Mitarbeiter der Firma Schramm begannen in Brunsbüttel mit der Reinigung des verschmutzten Ufers, nachdem aus einem Container größere Mengen Ladung wie Plastikfolie und Kunststoff freigekommen waren.
Die „Herm Kiepe“ lief in die Schleuse ein und wurde dort von der Wasserschutzpolizei untersucht. Sie setzte die Fahrt im Laufe des Nachmittags nach Hamburg fort, wo sie gegen 17 Uhr am CTA festmachte und der von der „Empire“ auf das Vorschiff der „Herm Kiepe“ gestürzte Container geborgen wurde. Danach verholte der Frachter zum Eurokai und am Morgen des 3.3. an den Burchardkai.
Die 2009 erbaute „Empire“ hat eine Tragfähigkeit von 20316 Tonnen, eine Containerkapazität von 1400 TEU und läuft für die JR Ship Management BV in Harlingen. Die 1997 erbaute „Herm Kiepe“ hat eine Tragfähigkeit von 13059 Tonnen, eine Containerkapazität von 977 TEU und läuft für die Schepers Bereederungs GmbH in Haren-Ems. Zu einer Folgehavarie kam es am Nachmittag in der Weiche Kudensee: Als der unter Malta-Flagge laufende Tanker "Fjordstraum", 3726 BRZ (IMO-Nr: 9114763), von Kotka kommend im Transit nach Holland dort wegen der vorausgegangenen Kanalsperrung an der Dalbengruppe 50 festmachen wollte, kollidierte er mit diesen. Dabei wurden die Dalben schwer beschädigt. Der Tanker, der die Havarie offenbar im Wesentlichen schadlos überstanden hatte, passierte die Brunsbütteler Schleuse gen Nordsee gegen 17 Uhr und wurde im Lauf des 3.3. in Rotterdam erwartet. Quelle: Tim Schwabedissen



Schleppzug an Tonne verfangen
(03.03.13) Das RNLI-Boot aus Dover, die "City Of London II", wurde ebenso wie die Kollegen aus Ramsgate am 27.2 .gegen 20 Uhr angefordert, nachdem der britische Schlepper "MTS Taktow" (MMSI-Nr.: 235050126) 10 Meilen östlich des Hafens manövrierunfähig geworden war bei der South Falls Tonne. Die 40 Meter lange Barge, die er zog, war auf die andere Seite der Tonne geraten, und der Schlepper drohte zu kentern. Die Rettungsboote assistierten, als der Schlepper versuchte, die Tide zu nutzen, um sich zu befreien. Dabei brach aber die Schlepptrosse. Der Schlepper versuchte, die Barge wieder aufzunehmen, doch dabei kam die Trosse in den Steuerbordpropeller des 22 Meter langen Schiffes. Daraufhin wurde der Schlepper "MTS Valiant" angefordert, der am 28.2. um 1.42 Uhr eintraf und Hilfe leistete. Das RNLI-Boot aus Dover kehrte um 4.30 Uhr zu seiner Station zurück. Quelle: Tim Schwabedissen



Ölleck in Bein von Plattform vor Lerwick
(03.03.13) Die Plattform „Alpha Cormorant“ und ihr Pipelinesystem wurden am 2.3. stillgelegt, nachdem es zu einem Ölleck in einem der Beine gekommen war. Der Betreiber, die Abu Dhabi National Energy Company (TAQA) ließ 71 der insgesamt 145 Arbeiter auf der Plattform evakuieren. Das Leck konnte anschließend abgedichtet werden. Es war bei Instandhaltungsarbeiten gegen 9.40 Uhr entdeckt worden. Die „Cormorant Alpha“ wurde 1978 erbaut und fördert rund 90,000 Barrel Rohöl am Tag. Das Ölfeld befindet sich 161 Kilometer nordöstlich von Lerwick, Shetland. Bereits am 16.1. und am 2.2. war es zu Leckagen in einem der vier Beine der 294,655 Tonnen schweren Plattform gekommen, die zu Betriebsunterbrechungen geführt hatten. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter in Bodega Bay gekentert
(03.03.13) Die US Coast Guard rettete am 1.3. die zweiköpfige Crew des 30 Fuß langen Kutters „Yardbird“, der nahe der Bodega Bay um 15:32 Uhr massiven Wassereinbruch gemeldet hatte. Das Schiff befand sich eine Meile von der Küste entfernt. Ein Boot der Coast Guard Station Bodega Bay kam längsseits, als der Kutter gerade kenterte. Die beiden Fischer landeten im Wasser, aus dem die Retter sie rasch bergen konnten und zur Station Bodega Bay brachten, wo sie Bodega Bay Fire Department betreut wurden. Quelle: Tim Schwabedissen



Schlepper in Newlyn auf Grund gelaufen
(03.03.13) In Newlyn lief am 1.4. ein nigerianischer Schlepper beim Manövrieren im Hafen auf Grund, nachdem er gegen -10 Uhr von der Strömung des ablaufenden Wassers erfasst worden war. Die Crew wartete an Bord auf die 19-Uhr-Flut, die ihr Schiff wieder befreien sollte. Der Schlepper war mit einem weiteren einige Tage zuvor in Newlyn eingelaufen und sollte nach Nigeria weiterfahren. Quelle: Tim Schwabedissen



Tote und Vermisste nach Untergang eines Restaurants in Bagdad
(03.03.13) Auf dem Tigris ist am 1.3. ein Ponton mit einem Restaurant darauf in Bagdad gesunken, mindestens acht Menschen ertranken. Zehn Gäste wurden vermisst. 80 Menschen konnten sich retten, nachdem die Iraker an Bord eine Party gefeiert hatten. Wahrscheinlich war die Plattform überlastet gewesen. Quelle: Tim Schwabedissen



Tote und Vermisster auf Damodar River
(03.03.13) Drei Personen ertranken, eine wurde vermisst, als am 1.3 ein Fährboot mit 11 Personen an Bord auf dem Damodar River im Gebiet von Burudih in Purulia kenterte. Sieben wurden gerettet. Insgesamt waren 32 Menschen vom Dorf Pathardih auf drei Booten nach Jharkhand zu einer Hochzeit unterwegs. Die beiden anderen Boote zogen die Verunglückten aus dem Wasser. Am 2.3. wurden drei Tote von der Polizei Kolkata aus dem Fluss gezogen. Ein Student aus Madhyamik wurde noch vermisst. Quelle: Tim Schwabedissen



Schubboot aus Flutmulde Rees geborgen
(03.03.13) Ein am 19.1. in der Flutmulde Rees gesunkener Schubschlepper ist in den vergangenen Tagen geborgen worden. Nur noch die Hälfte des Ruderhausdaches hatte aus dem Wasser geragt, als am Abend des 19.1. die Feuerwehr Kalkar die Mehrzweckboote der Löschzüge Haffen-Mehr und Bienen zur Flutmulde rief. Nach dem Untergang drohten rund 2500 Liter Kraftstoff auszulaufen. Darum wurden Ölsperren um die Untergangsstelle und in den Mündungsbereichen zum Rhein ausgelegt. Neben den Einheiten der Feuerwehr Rees waren die Feuerwehr Kalkar, Emmerich und die Untere Wasserbehörde im Einsatz. Die Löschzüge Haffen-Mehr und Bienen waren mit insgesamt 23 Einsatzkräften vor Ort. Quelle: Tim Schwabedissen



Malene S (Bild: Roar Jensen)   Großbild klick!
Propeller von Ringwadennetz lahmgelegt
(01.03.13) Der Propeller des norwegischen Trawler „Malene S“, 3588 BRZ (IMO-Nr.: 9622966) musste am 28.2. im Hafen von Honningsvag durch Taucher des ebenfalls norwegischen Katamaranbootes „Barents Ocean“ (MMSI-Nr.: 257264500) der Arctic Seaworks von einem Netz befreit werden. Die Froschmänner mussten das Ringwadennetz losschneiden, nachdem es sich nach dem Auslaufen des Trawlers aus Tromsö am 20.2. um den Antrieb gewickelt hatte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Wachhabende von verunglückten Fähren in Hongkong hatten keine Ahnung vom Radar
(01.03.13) Zwei Besatzungsmitglieder der Fähre „Sea Smooth” sagten aus, dass sie nie in Betracht gezogen hätten, dass Fahrgäste der „Lamma IV” nach der Kollision der beiden Schiffe in der See vor Hongkong gelandet seien und Hilfe bedurft hätten. Wong Tai-Yau sagte aus, das Augenmerk habe den eigenen Passagieren gegolten. Das Licht in der Kabine sei so hell gewesen, dass man draußen nichts gesehen habe.
Er gab zu, nur an Steuerbord geschaut zu haben und ansonsten kontrolliert zu haben, dass niemand über Bord gegangen sei. Ingenieur Lo Pui-kay sagte auf dieselben Fragen der Staatsanwaltschaft, er sei auf das backbordseitige Brückennock gegangen, habe aber keine Menschen in der See gesehen. An Bord seines Schiffes sei es chaotisch gewesen. Er sah Riffe in der Nähe und wies den Rudergänger Lai Sai-Ming darauf hin, sie zu umfahren. Als das Schiff sich bei dem Rudermanöver überlegte, seien Passagiere in Panik geraten und drangen darauf, sofort zur Yung Shue Wan Pier zurückzukehren, was die Crew befolgte.
Lo sagte aus, er habe alleine Brückenwache gehabt, und es sei sicher gewesen, ohne Radarkontrolle bei guten Wetterbedingungen zu fahren. Der Arbeitgeber habe auch nicht auf die Wichtigkeit eines Radars hingewiesen. Das Radar der „Sea Smooth” war zum Unglückszeitpunkt auf einen Bereich von 1.2 Kilometern eingestellt, die Sicht hatte 9.6 Kilometer betragen. Das Schiff war mit 23-23 Knoten Fahrt unterwegs, nachdem es den Bereich von Victoria Harbour, in dem nur 15 Knoten erlaubt waren, verlassen hatte. Das Radar der „Lamma IV” war auf einen Bereich von 1.6 Kilometern eingestellt gewesen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Tanker lief vor Hanau auf Grund
(01.03.13) Ein mit 2.800 Tonnen Benzin beladener Binnentanker geriet am 28.2. beim Einlaufen in den Hafen von Hanau auf Grund und schlug leck. Das 110 Meter lange Schiff war zu nah an die Böschung des Molenkopfes geraten. Eine Abteilung im Bugbereich wurde geflutet.
Nachdem das Schiff im Hafen fest war, dichteten Taucher das Leck provisorisch ab. Die Feuerwehr brachte sicherheitshalber eine Ölsperre aus. Die Polizei führte die Havarie auf menschliches Fehlverhalten zurück. Der Kapitän muss mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren rechnen. Am Morgen des 1.3. durfte der Tanker nach Abschluss der Ermittlungen mit einer Sondergenehmigung eine belgische Werft ansteuern, wo das ölhaltige Abwasser ordnungsgemäß entsorgt und das Leck repariert werden soll.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schubschlepper brannte auf Mittellandkanal
(01.03.13) Der 25,66 Meter lange, deutsche Schubschlepper „Edda“ (EU-Nr.: 05609510) geriet am Morgen des 28.2. gegen 10:25 Uhr auf dem Mittellandkanal in Brand gekommen. Das Schiff war mit drei Mann Besatzung dabei, einen Schubverband in Richtung Anderten zu bringen. In Höhe der Abzweigung zum Stichkanal Linden bemerkte Kapitän eine starke Rauchentwicklung aus einer Lüfterhutze auf dem Achterschiff und machte den Schlepper daraufhin mit Steuerbordseite an der Spundwand im Bereich des Sperrtors Lohnde fest.
Als ein Decksmann die Tür zum Logis öffnete, schlugen ihm bereits Flammen entgegen. Löschversuche mit bordeigenen Mitteln schlugen fehl. Die alarmierte Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und ging vom Ufer und von der Wasserseite mit Löschwasser und Löschschaum gegen die Flammen vor. Es gelang den Löschkräften, das Feuer schließlich unter Kontrolle zu bringen; die Kajüte brannte jedoch komplett aus.
Es entstand erheblicher Sachschaden. Die Brandursache war noch unklar, und auch die Höhe des Schadens stand noch nicht fest. Der Mittellandkanal war während der Brandbekämpfung voll gesperrt. Die drei Besatzungsmitglieder des Schiffes wurden vorsorglich vor Ort untersucht, blieben aber unverletzt. Löschschaum und Löschwasser gerieten in den Kanal; die kontaminierten Flüssigkeiten mussten dort nun aufgenommen werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Zwangspause in Kiel - Chefingenieur betrunken an Bord vorgefunden
(01.03.13) Auf der Fahrt von El Ferrol nach Gdingen wurde der unter Gibraltar-Flagge laufende Frachter „BBC Atlantic“, 5261 BRZ (IMO-Nr.: 9352743), am 25.2. von der Polizei in Kiel nach Passsage des Nord-Ostsee-Kanals kontrolliert. Dabei wurde der Chefingenieur betrunken mit 1,45 Promille Alkohol vorgefunden. Das Schiff wurde mit einem Fahrverbot belegt und durfte erst weiterfahren, nachdem der Mann wieder diensttauglich war. Dies war nach einem Zwangsaufenthalt von 14 Stunden der Fall. Am 27.2. erreichte der Frachter den Zielhafen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Bohrstelle vor Port Sulphur nach Kollision abgedichtet
(01.03.13) Die Bohrstelle CM-183 in der Lake Grande Ecaille Bay vor Port Sulphur konnte am 28.2. um 15:12 Uhr abgedichtet werden. Arbeiter von Wild Well Control&xnbsp;stoppten den Ölaustritt kurz nach ihrem Eintreffen auf einer speziell ausgerüsteten Barge.
Über 1200 Gallonen Öl-Wasser-Gemisch wurden bislang aufgenommen und 4880 Fuß Ölsperren ausgebracht. Es wurde geschätzt, dass insgesamt weniger als 1,260 Gallonen Rohöl und 1,134 Gallonen veröltes Wasser pro Tag ausgetreten waren, nachdem die „Sea Raider“ die Plattform gerammt hatte. Vier Luftkissenboote, vier Bargen, zwei Schiffe mit Ölskimmern, ein Schnellboot von den Clean Gulf Associates&xnbsp;sowie eine Tankbarge waren vor Ort im Einsatz.
Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer auf Küstenwachboot schnell gelöscht
(01.03.13) Das Portsmouth Fire Department rückte am 28.2. aus, nachdem es auf dem in der Coast Guard Base Portsmouth liegenden 270 Fuß langen Küstenwachboot „Bear” um 11:58 Uhr zu einem Brand gekommen war. Die Besatzungen der „Bear“ und des Küstenwachbootes „Forward“ sowie der Base Portsmouth unterstützten die Löscharbeiten. Das Portsmouth Fire Department war um 12:02 Uhr vor Ort, und 12:48 Uhr war der Brand unter Kontrolle.
Quelle: Tim Schwabedissen



Tank leer – Tanker schlug quer
(01.03.13) Der 110 Meter lange Binnentanker „Dobra“ erlitt auf der Überführungsfahrt von Frankfurt nach Rumänien am 28.2. auf dem Main bei Lengfurt Maschinenausfall. Offenbar hatte der Kapitän vor Fahrtbeginn vergessen, sich über den Tankinhalt zu vergewissern, und mangels Brennstoff versagte die Maschine den Dienst. Der Kapitän musste den Notanker werfen, das Schiff schlug quer.
Bis die „Dobra“ am Morgen des 1.3. weggeschleppt wurde, musste der Fluss für die Schifffahrt gesperrt werden. Ein Schlepper zog das Schiff ans Ufer, wo rund 10 Tonnen Gasöl in den zwei Tanks gefüllt wurden. Die Wasserschutzpolizei Würzburg war vor Ort, das Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg wurde verständigt. Kapitän und Schiffseigner erwartete eine Ordnungswidrigkeitsanzeige.
Quelle: Tim Schwabedissen



Ölaustritt aus abgestürzten Autos in Tacoma
(01.03.13) Nachdem nahe Tacoma in der Commencement Bay am 24.2. eine 250 Fuß lange Barge in Schräglage geraten und acht bis neun aus Vancouver stammende Autowracks, die an Deck aufgetürmt waren, ins 75 Meter tiefe Wasser gestürzt waren, bildete sich eine von den Restölbeständen darin bestehende Öllache an deren Untergangsstelle. Bevor die Barge selbst abtransportiert werden konnte, musste ein 40 Zentimeter langer und 0.5 Zentimeter breiter Riss abgedichtet werden. Nachdem das eingedrungene Wasser gelenzt war, konnte die Barge der Amix Marine Services am 26.2. zur Recyclingfirma Schnitzler Steel in Tacoma, wohin die Ladung bestimmt war, weggeschleppt werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schwedische Fähre vor Landskrona auf Grund gelaufen
(01.03.13) Die schwedische Fähre „Uraniborg“1151 BRZ (IMO-Nr.: 9616125), lief am 27.2. kurz nach dem Auslaufen aus Landskrona um 20.15 Uhr auf Grund. Es gelang dem Schiff, mit eigener Kraft vom weichen Grund wieder loszukommen, und sie kehrte sofort nach Landskrona zurück. Hier wurde der Unfall untersucht. Die Passagiere mussten auf „Stjärneborg“ umsteigen. Die „Uraniborg“ sollte von Tauchern inspiziert und die Besatzung vernommen werden, bevor die schwedische Transportverwaltung sie wieder freigab.
Quelle: Tim Schwabedissen



Britische Yacht vor Barfleur in Seenot
(01.03.13) Am 27.2. gegen 21 Uhr funkte die britische Yacht „Uksa Outreach II” Notrufe, nachdem das 11 Meter lange Boot 4,4 Meilen nordwestlich von Barfelur bei 6-7 Bf Wind in Seenot geraten war. An Bord war eine sechsköpfige Crew. Der Motor war ausgefallen und die Segel zerrissen.
Das Boot driftete in meterhoher Brandung auf die Küste zu. Zwei der Besatzungsmitglieder wurden über Bord geschleudert, konnten aber wieder auf Deck gezogen werden, ein weiterer verletzte sich bei einem Sturz am Kopf. Das SNSM-Boot „Amiral Tourville“ lief zur Hilfeleistung aus. Es wurde ein kompliziertes Unterfangen, zwei Seenotretter an Bord abzusetzen und den Verletzten zu helfen. An einer 200 Meter langen Schleppleine wurde die Yacht dann um 23.35 Uhr nach Barfeur eingebracht, wo bereits Krankenwagen warteten und die zwei Verletzten ins Hospital Pasteur Cherbourg brachten.
Quelle: Tim Schwabedissen



Chinesische Schwergutfrachter transportieren lahmgelegte Arktis-Bohrflotte von Shell ab
(01.03.13) Der 708 Fuß lange, chinesische Schwergutfrachter „Xiang Yun Kou“ traf am 28.2. in Seward, Alaska ein, wo er das Bohrschiff „Noble Discoverer“ auf Deck nehmen und nach Asien bringen soll. Die „Noble Discoverer“ war im November nach Problemen mit dem Antrieb dorthin geschleppt worden, als sie zu Überholungen nach Washington unterwegs war nach der ersten Bohrsaison in der Arktis für die Royal Dutch Shell. Bei Inspektionen in Seward fand die Coast Guard eine Reihe von Sicherheits- und Instandhaltungsmängeln, die sogar zu juristischen Folgen für die Noble Corporation führen können. Die „Noble Discoverer“ soll nun in Korea repariert werden.
Die Coast Guard plante, auch die „Xiang Yun Kou“ vor der Reise über den Pazifik zu inspizieren. Dazu ging das Patroullienboot „Mustang“ in Stellung, auch der Schlepper „Junior“ war vor Ort. Die „Xiang Yun Kouhat auch ein Schwesterschiff, die „Xiang Rui Kou“, das seinerseits das andere arktische Bohrfahrzeug von Shell, die „Kulluk“, aus Dutch Harbor nach Korea abtransportieren soll. Das Rig ist derzeit von den Aleuten dorthin unterwegs.
Quelle: Tim Schwabedissen



Skipper stundenlang in gekentertem Trawler eingeschlossen
(01.03.13) Vor der australischen Gold Coast ist am Morgen des 1.3. gegen zwei Uhr ein 50 Fuß langer Trawler gekentert. Ein Decksmann wurde über Bord gespült und wurde seither vermisst. Der Skipper wurde von dem AGL Action Rescue Helikopter gerettet. Er war in einer Luftblase in dem Schiff zwei Stunden lang gefangen, ehe er sich auf den Bug flüchten konnte und dort fünf Stunden ausharrte. Dann begann der Trawler zu sinken. Eine Rettungsinsel kam los, in die er sich retten und den Notsender aktivieren konnte. Er wurde nach seiner Rettung mit geringfügigen Verletzungen und Unterkühlung ins Robina Hospital gebracht. Die Gold Coast Water Police setzte die Suche nach dem vermissten Decksmann fort.
Quelle: Tim Schwabedissen



Deadline für Räumung der „Guardian” möglicherweise nicht zu halten
(01.03.13) Die Räumung der USS „Guardian” vom Tubbataha Reef könnte länger als bis zum 23.3. dauern. Wechselhafte Wetterbedingungen und die strukturelle Integrität des Schiffes und nicht eingeplante Hindernisse beim Abbruch könnten zu Verzögerungen führen, sagte die Philippine Coast Guard am 28.2. Bislang gab es nur einen sehr begrenzten Kraneinsatz und Transfer von Ausrüstung der „Guardian“ auf die Bergungsschiffe.
Der momentane Schwerpunkt der Arbeit galt den Vorbereitung der Decks 2 und 3 zum Abheben. Dazu gilt es auch Kabel und Leitungen zu durchtrennen, bevor sie abgeschnitten werden können. SMIT wird noch weiteres Personal einbringen, um dann den Rumpf in drei Teile zu zerlegen. Bislang sind Mast und Schornstein vom Schiff entfernt worden. Neben der „Jascon 25“ sind neun weitere Schiffe in die Arbeiten und deren Überwachung eingebunden, darunter auch das SAR-Schiff „Pampanga“ der Küstenwache.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter beim Ausweichversuch auf Grund gelaufen
(01.03.13) Beim Versuch, Kuttern auszuweichen, ist am 23.2. der Frachter „Carnival”. 659 BRZ, 100 Meter vor dem Leuchtturm auf s Agutaya Island, Jasaan, auf Grund gelaufen. Der Wachoffizier hatte um 22.50 Uhr eine Kursänderung vorgenommen, die das Schiff festkommmen ließ. Wie sich herausstellte, war aber an Bord auch kein Kurs auf der Karte abgesetzt, das Radar war defekt und der Magnetkompass nicht kompensiert.
Der Frachter wurde bis zum Abschluss einer Untersuchung des Rumpfes durch Taucher der Special Operation Group des Coast Guard District Northern Mindanao mit einem Fahrverbot belegt, nachdem sein Schwesterschiff „BC 2“, das in Iligan City gelegen hatte, ihn vom Grund gezogen und nach Jasaan geschleppt hatte. Die 26-köpfige Crew blieb unversehrt. Die „Carnival” war aus Cagayan de Oro nach Dapa, Surigao del Norte unterwegs. Sie läuft für die Seen Sam Shipping Corporation.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kapitän der „Mellum Trader” rettete seinen Frachter nach Übergehen der Ladung
(01.03.13) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter „Mellum Trader“, 4251 BRZ (IMO-Nr: 9204934), erreichte am Morgen des 1.3. gegen sechs Uhr den Hafen von Broome. Es hatte 250 Meilen mit erheblicher Schräglage hinter sich gebracht. Das immer noch 15 Grad Backbordschlagseite aufweisende Schiff wurde dabei assistiert von dem Schlepper „Yarra“. Die Australian Maritime Safety Authority inspizierte Schiff und Ladung nach dem Festmachen im Hafen.
Der Frachter war am Nachmittag des 26.2. von Jakarta kommend, wo er am 18.2. ausgelaufen war, rund 320 Kilometer nordwestlich von Broome in Seenot geraten, nachdem im Sturm die Ladung übergegangen und eine Schlagseite von 35 Grad ausgelöst hatte. Durch geschicktes Manövrieren des Kapitäns gegen die See und das gleichzeitige Umverteilen von Ballast durch die 13-köpfige Crew konnte der Frachter stabilisiert werden und machte sich eskortiert von dem Schlepper „Far Scimitar“, dem die AMSA für seinen Einsatz dankte, wieder auf den Weg nach Broome.
Das Schiff wurde 1999 auf der Peterswerft in Wewelsfleht als „Catherine Scan“ erbaut und lief später als „Industrial Horizon“ und „Sun Bird“. Es wird von der Hermann Buss GmbH & Cie. KG in Leer bereedert. Der 368-TEU-Frachter hat eine Tragfähigkeit von 6265 Tonnen, ist 99.92 Meter lang, 17.0 Meter breit und hat 7.27 Meter Tiefgang.
Quelle: Tim Schwabedissen



Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949



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