EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv Dezember 2012


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Kulluk im Schlepp (Bild: USCG)   Großbild klick!
Drama um Schleppzug vor Kodiak dauert an
(31.12.12) Das Drame um das Rig "Kulluk" und die "Aiviq", 12892 BRZ (IMO-Nr. :9579016), dauerte am 30.12. weiter an. Nachdem es in den vorangegangenen Stunden nicht, wie erhofft, gelungen war, die Schiffe im Laufe des Tages in ruhigeres Gewässer 2ß Meilen nördlich von Kodiak Island zu bringen, wurden die 18 Mann auf der Bohrinsel am Nachmittag durch Helikopter der Coastguard evakuiert.
Immerhin war es an Bord der "Aiviq" bis zum Abend gelungen, alle vier Maschinen wieder anzufahren, sodass die "Kulluk" auf Südkurs in den Golf von Alaska gezogen wurde. Dabei leistete die "Nanuq" Unterstützung. Ohne auf die an Bord derzeit unnütze Crew Rücksicht nehmen zu können, konnte das menschenleere Rig dann weiter auf offene See verbracht werden. Vor Ort waren wieder 3 Fuß hohe Seen und Windböen von mehr als 50 Meilen.
Eine HC-130 der Coastguard Kodiak was zur Überwachung vor Ort, und das Patroullienboot "Hickory" steuerte von Homer aus den Schleppzug an, ebenso wie die "Spar" aus Kodiak. Die "Guardsman" war am 29.12. um 13.30 Uhr eingetroffen und hatte Trossen auf die "Aiviq" und "Kulluk" übergeben.
Doch der Schlepper kam nicht gegen Sturm und Strömung an. Am 30.12. gegen 5.30 Uhr brach die Trosse zur "Aiviq" und konnte wegen des extrem schlechten Wetters und des schieren Gewichts der "Kulluk" nicht wieder hergestellt werden. DieCoast Guard, Royal Dutch Shell, State sowie Behörden in Kodiak bildeten einen Krisenstab, um auf eine Strandung und Ölverschmutzungen eingerichtet zu sein. Um die Lage unter Kontrolle zu bekommen, war eine Reparatur der"Aiviq" vordringlich erschienen, weil sie das einzige Schiff mit ausreichender Schleppkraft für die "Kulluk" war.
Der Schlepper "Alert" lief aus Prince William Sound aus, wurde aber erst am 31.12. gegen Mittag vor Ort erwartet. Zwei MH-60 Helikopter der Coastguard waren zuvor bei dem Versuch gescheitert, die erbeten Evakuierung der Crew der Bohrinsel durchzuführen, die zu stark rollte, um dieses Vorhaben durchzuführen. Ein weiterer MH-60 flog Ersatzteile zur "Aiviq", auf der daraufhin die Reparatur angegangen werden konnte. Quelle: Tim Schwabedissen



Ölverschmutung nach Kollision in Chittagong
(31.12.12) Mindestens 0,4 Tonnen Öl liefen aus, als der Tanker "Nosihat" mit dem Wassertransporter "Western Cruise" beim Boaat Club auf dem Karnafule River am 31.12. gegen sechs Uhr kollidierte. Das Ölbekämpfungsschiff "Bay Cleaning-2" der Chittagong Port Authority wurde zur Beseitigung der Verschmutzung in Marsch gesetzt. Die Bangladesh Inland Water Transport Authority schikte einen weiteren Tanker, um den beschädigten Tanker zu leichtern, der mit einer Ladung Diesel und Kerosin nach Chandpur unterwegs war. Er hatte zuvor vom Kai der Jamuna Oil Company Ltd. nahe Chittagong losgeworfen. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter strandete vor Malpe
(31.12.12) Fünf Fischer wurden gerettet, nachdem der Kutter "Priya Chetana" am 30.12. neun Meilen vor der Küste von Malpe Ruderschaden erlitt und strandete. Das Schiff war gegen Mitternacht ausgelaufen und eine Stunde später havariert. Die Polizei von Malpe rettete die Männer, die ins Udupi Government Hospital gebracht wurden. Quelle: Tim Schwabedissen



Ausgedienter Minensucher bis zur Wasserlinie abgebrannt
(31.12.12) Der als Hausboot genutzte alte Minensucher "Styrso" geriet am 29.12. um 3.40 Uhr in Lina, Södertalje, in Brand. Das Feuer entstand in einem Kessel und konnte aus Sicherheitsgründen nur von außen bekämpft werden. Starker Rauch behinderte die Feuerwehr. Gegen Mittag wurde entschieden, mit einer Wasserkanone gegen die Flammen vorzugehen. Am Abend brannte das Schiff immer noch. Die Brandbekämpfung war kompliziert, weil das Holzschiff nicht durch zu viel Wassereinsatz versenkt werden sollte. Der Skipper konnte sich retten. Das Boot wurde 1962 in Dienst gestellt. Es ist 44,7 Meter lang, 7,5 Meter breit und hat 2,5 Meter Tiefgang. In aktiven Zeiten hatte es eine Crew von 24 Mann. 1989 wurde es außer Dienst gestellt und kam 1990 nach Södertälje. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter in Leyte am Kai gekentert
(31.12.12) Der philippinische Frachter"Ocean Legacy", 2864 BRZ (IMO: 8505123), kenterte am Morgen des 30.12. bei Löscharbeiten im Hafen von Leyte. Als gegen 7:30 Uhr am Ormoc City Port der dritte Container an Land gehoben wurde, entwickelte das 240-TEU-Schiff Backbordschlagseite. Gegen neun Uhr kenterte es. Eine Ölverschmutzung konnte bis 17 Uhr eingedämmt werden. Die Crew rettete sich an Land. Quelle: Tim Schwabedissen



Kulluk und Alex Haley (Bild: USCG)   Großbild klick!
Dramatische Rettungsaktion für treibenden Ankerzieher und Bohrinsel in Alaska
(29.12.12) Am 29.12. konnte die Drift des Ankerziehers "Aiviq" im Golf von Alaska gestoppt werden, der auf die Trinity Islands zugetrieben war. Shell hoffte, dass das Schiff am Nachmittag wieder Fahrt würde aufnehmen können. Zwei der vier Maschinen waren von der 24-köpfigen Crew im Laufe des Tages wieder gestartet worden. Die Bohrinsel "Kulluk", die keinen eigenen Antrieb hat, stabilisierte den Ankerzieher.
Zuvor waren Versuche, deren 18-köpfige Crew zu evakuieren, fehlgeschlagen. Das Wetter mit Windgeschwindigkeiten von über 60 Meilen und Wellen von bis zu 25 Fuß Höhe hatte den Hubschraubern der Küstenwache am Abend des 28.12. und Morgen des 29.12. einen Strich durch die Rechnung gemacht, nachdem am Vorabend die Maschinen der "Aiviq" auf der Fahrt von den Aleuten zum Überwinterungshafen Seattle ausgefallen war. Zuvor war eine Schlepptrosse gebrochen, nachdem sie wieder fest war, fiel wohl wegen verunreinigten Öls der Antrieb komplett aus.
Seitdem driftete der Schleppzug westlich von Kodiak und befand sich am Morgen des 29.12., nur noch 27 Meilen von den Trinity Islands entfernt, sodass eine Strandung binnen etwas 12 Stunden gedroht hätte. Die 301 Fuß lange"Nanuq", Shells Ölbekämpfungsschiff, wurde aus Seward in Marsch gesetzt, um eine Schleppverbindung herzustellen zur "Kulluk" und die "Aiviq" unter Kontrolle zu halten, während die Reparatur ausgeführt wurde. Sie wurde am Morgen des 29.12. vor Ort erwartet. Ein anderer Vertragsschlepper von Shell, die "Guardsman", lief ebenfalls aus Seward aus und traf bereits am 28.12. gegen 14 Uhr vor Ort ein. Die Coast Guard brachte Ersatzteile zur "Aivik". Die Crew konnte damit eine Maschine wieder klar bekommen und mit Generatoren die Position halten.
Die Coast Guard hatte die Patroullienboote "Alex Hailey" und "Hickory" aus Homer sowie eine HC130 aus Kodiak und Jayhawk-Helikopter im Einsatz. Die "Alex Hailey" bekam beim Versuch, eine Trosse auf die "Aiviq" zu bringen, selbst eine Trosse in den Propeller, die aber unter das Schiff geriet und sich um den Propeller wickelte, sodass sie keine weitere Hilfe mehr darstellte und nach Kodiak zurückkehrte. Die 360 Fuß lange "Aiviq" läuft für die Edison Chouest Offshore in Larose, Louisiana. Sie gilt als eines der modernsten polartauglichen Schiffe seiner Art in der Welt und die erste in den USA erbaute. Sie hatte mit der "Kulluk" im Schlepp im Juni die Vigor Shipyards in Seattle verlassen, doch eine Serie von Verzögerungen hatte die arktischen Bohrvorhaben der Shell in die Warteschleife gezwungen. Quelle: Tim Schwabedissen



Barge ging längsseits der Sunrise unter
(29.12.12) Im Waaslandhafen sank am Nachmittag des 28.12. gegen 16 Uhr an Liegeplatz 1213 eine Barge mit Getreide. Sie war im Vrasene-Dock bei Euroports aus unbekannter Ursache leckgeschlagen, als sie längsseits der "Sunrise" lag und so schnell gesunken, dass zwei Arbeiter im Wasser landeten. Sie wurden rasch gerettet und ins Krankenhaus gebracht. Da das Wrack dicht am Kai zu liegen kam, war die passierende Schifffahrt nicht beeinträchtigt. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter sank vor Thorupstrand
(29.12.12) Die dänische Luftwaffe mit eniem Helikopter, das Patroullienboot "Freya" der Marine sowie Rettungsstationen in Thorupstrand, Hanstholm und Hirtshals kamen am Nachmittag des 28.12. einem sinkenden Kutter 10 Meilen vor Thorupstrand zu Hilfe. Der Helikopter barg den Skipper, der allein an Bord gewesen war und keine Rettungsweste trug, aus dem Wasser. Er wurde anschließend medizinisch betreut. Der Kutter war bereits gesunken, auf der Wasseroberfläche trieb aber Fischereiausrüstung. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter im Eiskonvoi leckgeschlagen
(29.12.12) Am 27.12. gegen 10 Uhr wurde in die Ruderabteilung des unter Kambodscha-Flagge laufenden Frachters "Sormovskiy-119" ein Loch gerissen, als er in einem Eiskonvoi auf dem Azov-Don Seekanal unterwegs war. Das Leck hatte einen Durchmesser von 50 Millimetern. Nachdem es abgedichtet war, konnte der Frachter die Reise nach Samsun fortsetzen. Es war am 26.12. aus Rostov-on-Don ausgelaufen. Die "Somrmovskiy-119", 3346 tdw (IMO-Nr.: 8035154), wurde 1982 erbaut und hat als Manager die Med Moryak Denizcilik Ltd. Sti in der Türkei. Quelle: Tim Schwabedissen



Iranischer Frachter im Sturm gesunken
(29.12.12) Der iranische Frachter "Al Jasourah" sank vor den Vereinigten Arabischen Emiraten rund 10 Meilen vor der Küste von Umm Al Quwain, die sechsköpfige Crew konnte gerettet werden. Das Schiff war im Sturm auf tiefem Wasser am 28.12. gegen 10.30 Uhr von Sharjah kommend auf der Fahrt in den Iran in Seenot geraten. Die Umm Al Quwain Civil Defence, Umm Al Quwain Police, der Police Air Wing und die UAE Coast Guard waren auf den Notruf der iranischen Crew hin im Einsatz. Die Seeleute wurden von einem Polizeihubschrauber aufgewinscht, der von einem Küstenwachboot unterstützt war. Die erschöpften Schiffbrüchigen wurden ins Al Quwain Hospital gebracht. Einer hatte eine Beinverletzung erlitten, auch ein anderer war von einem rollenden Fass verletz worden. Die übrigen vier wurden nur geringfügig verletzt. Die Windgeschwindigkeiten betrugen bis zu 45km/h. Quelle: Tim Schwabedissen



27 Verletzte bei Kollision in Hongkong
(29.12.12) 27 Menschen wurden am 29.12. bei einer Fährkollision im Außenhafen von Macao verletzt. An Bord der Fähre, die um 12.15 Uhr aus Hongkong ausgelaufen war, befanden sich 175 Fahrgäste und acht Mann Besatzung. Eine Viertelstunde nach dem Auslaufen kam es zu der Kollision mit einer Tonne. Die Fähre kehrte mit eigener Kraft in den Hafen zurück. 25 Menschen kamen ins Krankenhaus, sie hatten Schürfverletzungen und Kratzer erlitten. Quelle: Tim Schwabedissen



Aventur Vad II (Bild: Premar Atlantique)   Großbild klick!
Fünf Mann bei Bergungsversuch von Kutter an Bord eingeschlossen
(28.12.12) Am 27.12, riss sich am Morgen im Hafen von Korejou in Plouguerneau bei stürmischem Wetter der Kutter “Aventur Vad II – BR 909458“, 28 BRZ, von seinen Moorings los. Am Nachmittag gingen bei Ebbe fünf Mann an Bord, um das 12 Meter lange Schiff zu lenzen und wieder flottzumachen. Sie wurden dabei von dem Rettungsboot aus Plouguerneau assistiert. Es misslang ihnen aber nicht nur, den Kutter abzubringen, sie mussten am Ende sogar von einem Cyaman-Rettungshubschrauber der Marine abgeborgen und wieder auf festen Boden gebracht werden. Vor Ort herrschten Nordnordwestwinde bis zu 30 Knoten. Quelle: Tim Schwabedissen



Kühlfrachter treibt manövrierunfähig vor Lopatka Pt.
(28.12.12) Das russische Kühlschiff “Korsakov” funkte am 28.12. um 1.30 Uhr nach Ruderschaden Notsiglale 30 Meilen südwestlich von Lopatka Point, dem südlichsten Ausläufer der Kamtschatka-Halbinsel. Der Frachter war auf dem Weg von Busan zu Trawlern in der Ochotischen See und hatte 67 Mann an Bord, davon 32 Mann Besatzung und 35 Austauschcrews für die Fischereifahrzeuge. Der Trawler „Island Sakhalin” ging auf Standby, und der Bergungsschlepper „Predanniy“ lief aus Petropavlovsk aus. Er wurde in der Nacht am treibenden Havaristen erwartet. Die „Korsakov”, 100055 tdw (IMO-Nr.: 8326113), wurde 1983 erbaut und läuft für die Ostrov Sakhalin Co. Quelle: Tim Schwabedissen



Corvus J jetzt in Schiedam
(28.12.12) Der schwer beschädigte, zyprische Frachter "Corvus J.", 6370 BRZ (IMO-Nr.: 9262895), liegt seit dem 21.12. im Wilton Hafen von Schiedam zur Reparatur. Er machte um 7.30 Uhr am Reparaturkai fest, seither wurden Teile des eingedrückten und aufgerissenen Vorschiffes abgeschweißt. Der Frachter war am 5.12. mit dem Autofrachter "Baltic Ace" vor Holland kollidiert und hatte dann längere Zeit vor Vlissingen geankert. Quelle: Tim Schwabedissen



Renate Schulte von eigenem Anker aufgerissen
(28.12.12) Der deutsche Containerfrachter "Renate Schulte", 14619 BRZ (IMO-Nr.: 9057147), liegt seit dem 21.12. in Halifax und wird dort repariert. Er war bei der Überfahrt von Lissabon auf dem Atlantik von seinem eigenen Anker, der sich gelöst hatte, im Sturm beschädigt worden. Der Anker hatte den Rumpf an Bnackborseite aufgerissen, wodurch der Bugstrahlruderraum geflutet wurde. In das Vorschiff war ein 4x4 Meter großes Loch gerissen worden. Die Arbeiten in Halifax dauern an. Quelle: Tim Schwabedissen



Ein Havarist geborgen, einer im Schlepp
(28.12.12) Der havarierte Longliner “Alanett” wurde von einem japanischen Bergungsschlepper am 27.12. auf den Haken genommen, der ihn nach Hakodate, Hokkaido, einbringen sollte. Der Nordwestwind wehte mit acht Metern pro Sekunde und baute Wellen von bis zu vier Metern Höhe auf, die aber am 28.12. nur noch 1,5 Meter hoch sein sollten. Auch der russische Frachter .“Samarga” ist geborgen, er wurde von dem russischen Bergungsschlepper “Lazurit” am Morgen des 28.12. nach Donghae portin Südkorea eingebracht. Quelle: Tim Schwabedissen



Tanker wurde Opfer von Rheinhochwasser
(28.12.12) Die Havarie des mit zwei Millionen Litern Flugzeugbezin beladenen, deutschen Binnentankers „Jeandine“, 2365 ts (EU-Nr.: 4803290) am 26.12. auf dem Rhein bei Bingen führte dazu, dass Kupplung und Getriebe komplett ausgetauscht werden müssen. Da sich dies aber nicht vor Ort bewerkstelligen lässt, zog ein Schubverband das 110 Meter lange und 11,4 Meter breite Schiff am 27.8. von seinem Ankerplatz bei Assmanshausen nach Bingen. Hier muss die Ladung in einen anderen Tanker umgepumpt werden. Dieser muss aber zunächst einmal dort eintreffen. Erst danach kann das Schiff zu einer Werft geschleppt werden. Der Schaden war wohl eine Folge des Rhein-Hochwassers. Vermutlich war ein treibender Baumstamm an die Schraube gekommen.» Dadurch kam es zu einer Überlastung von Kupplung und Getriebe, Der Tanker läuft für P. Bats in Schmachtenhagen, für die er 2004 bei dem Leninskaya Kuznitsa Shipyard, Kiev, erbaut worden war. Quelle: Tim Schwabedissen



Fährboot in Westafrika gesunken – 22 Tote, 75 Vermusste
(28.12.12) 22 Menschen ertranken, über 75 weitere wurden vermisst, nachdem vor der Küste von Guinea-Bissau ein überladenes Holzboot mit 97 Personen an Bord kenterte. Es transportierte die Passagiere samt ihres Gepäcks von der Insel Bolama nach Bissau, als es gegen 11 Uhr des 27.11. leckschlug und gegen 11 Uhr sank. Die Toten wurden nach Bissau gebracht. Quelle: Tim Schwabedissen



11 Tote, ein Vermisster vor Elfenbeinküste
(28.12.12) 11 Menschen ertranken, einer wurde vermisst, nachdem vor der Elfenbeinküste am 26.12. ein Boot kenterte. Das Unglück ereignete sich auf dem Lake Kossou, nahe des Dorfes Dangakora, 400 Kilometer von Abidjan entfernt. Es hatte 24 Passagiere an Bord. 11 Tote wurden aus dem Wasser gezogen. Das Unglück ereignete sich 300 Meter vor dem Ufer, wo das Boot von Treibholz aufgerissen wurde und umschlug. Quelle: Tim Schwabedissen



“Larvik Rock” (Bild: Jan Oosterboer)   Großbild klick!
Barge trieb kieloben in der Nordsee
(27.12.12) Die 122 Meter lange, in Spanien registrierte Barge “Larvik Rock”, 10164 BRZ (MMSI-Nr.: 225800400), der Splitt Chartering ApS in Apenrade, die mit Steinen und Fels beladen von Norwegen aus unterwegs war, kenterte in stürmischer See vor Lowestoft. Die kieloben treibende Barge konnte von den holländischen Schleppern „RT Leader“ und „RT Magic“ nach Rotterdam eingeschleppt werden. Am 25.12. wurde sie in den Nothafen im Europoort und von dort zu Mammoet in Schiedam gezogen, wo sie aufgerichtet werden sollte. Quelle: Tim Schwabedissen



Tanker trieb manövrierunfähig auf dem Rhein
(27.12.12) Am 26.12.2012 gegen 18 Uhr trat auf dem deutschen Binnentanker "Jeandine" 2365 ts (EU-Nr: 4803290), der auf dem Rhein flussabwärts unterwegs war, ein plötzlicher Leistungsverlust auf. Das 110 Meter lange und mit Flugzeugtreibstoff beladene Schiff trieb daraufhin eine Zeitlang manövrierungsunfähig bei Assmannshausen zu Tal. Die Fließgeschwindigkeit des Rheins betrug durch das Hochwasser etwa 10 km/h. Durch eine Notankerung konnte der Kapitän das Binnenschiff gerade noch rechtzeitig vor den Felsen der "Leisten" unmittelbar vor Assmannshausen aufstoppen. Das Schiff lag außerhalb des Fahrwassers vor dem Schiffsanleger der Fahrgastschifffahrt Rössler. Es konnte dann sicher vor Anker gelegt und zusätzlich von Land aus festgemacht werden. Unter Leitung des Wasser- und Schifffahrtsamtes Bingen sollte der Havarist am 27.12. nach Mainz geschleppt werden. Hierfür standen seit 12.30 Uhr ein 180 Meter langer Schubverband sowie ein Schubschlepper der Firma Loh bereit. Die Wasserschutzpolizeistation Rüdesheim führte die notwendige Sperrung des Rheins für die Schifffahrt durch. Ursache für die Havarie war vermutlich ein Getriebeschaden. Quelle: Tim Schwabedissen



17 Kilo Butter retteten historischen Kutter
(27.12.12) 17 Kilogramm Butter bewahrten den alten Kutter “Selfjord" vor dem Untergang im Tromøy-Sund. Eisschollen hatten am 25.12. den Rumpf aufgerissen und starken Wassereinbruch verursachte. Der Skipper reagierte sofort und setzte sein Schiff in einer Bucht bei Saltrød auf Grund, Hier kam das NSSR-Boot „Inge Steensland“ zu Hilfe. In der Zwischenzeit war in der Umgebung alle erreichbare Butter gesammelt worden. Ein Taucher dichtete die Leckage mit einer Matte und dem darum geschmierten Fett ab, und das Schiff konnte nach Arendal geschleppt werden. Im Eydehavn sollte es am 27.12. auf Slip gehen. Bis dahin musste es weiter gelenzt werden. Der Unfall hatte sich auf der Fahrt von Arendal nach Tromøy ereignet. Der 49 Fu lange Kutter ist ein sogenanntes „Nygårdsvold-Boot”, benannt nach dem Premier-Minister Johan Nygaardsvold in den späten 1930er Jahren. Mit einem von ihm erlassenen Kreditprogramm wurde damals eine Flotte kleiner Kutter finanziert. Quelle: Tim Schwabedissen



Longliner treibt im Pazifiksturm
(27.12.12) Der russische Longliner “Akanett” funkte am 27.12. Notrufe, nachdem er im Pazifik vor Hokkaido, Japan, auf der Position 41 54 N 143 34 O gegen 21 Uhr Maschinenschaden erlitten hatte. Nach Ausfall der Hauptmaschine war er manövrierunfähig geworden. An Bord war eine Crew von 24 Mann. Japanische Rettungskräfte machten sich auf den Weg zum Havaristen, der in einem Sturm mit Wellenhöhe von vier Metern bei 20 Metern pro Sekunde Windgeschwindigkeit trieb. Die „Alanett“, 1814 tdw (IMO-Nr.: 9055216), wurde 1993 erbaut und läuft für die Kamchatka-Vostok Comapany in Petropavlovsk-Kamchatskiy.Quelle: Tim Schwabedissen



Zwei RoRo-Frachter drifteten im Hafen von Baltimore
(27.12.12) Der briitische Roro-Carrier “Toronto”, 61231 BRZ (IMO-Nr.:9302205) und der unter Singapur-Flagge laufende Roro-Carrier“Salome” 75251 BRZ (IMO-Nr.:9515412), rissen sich in am Abend des 26.12. gegen 10.30 Uhr bei Löscharbeiten am Dundalk Marine Terminal in Baltimore in stürmischen Winden los. Eines der Schiffe, das die Rampe dazu unten hatte, beschädigte mit ihr einen Kran. Beide Schiffe transportierten schwere Maschinen, Farmaustrüstung und Fahrzeuge. Es dauerte eine Stunde, bis Schlepper die Frachter wieder zurück an ihre Liegeplätze bugsiert hatten. Beide Schiffe laufen für Wallenius-Wilhelmsen. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter nach Kollision mit Wrack zum Wrack geworden
(27.12.12) Sieben Fischer wurden gerettet, nachdem 23 Meilen vor Someshwara der Kutter „Ashwil“ aus Deralakatte gekentert war. Das Schiff hatte am 19.12. Mangalore verlassen und auf der Rückfahrt nach Kollision mit einem Wrack Wassereinbruch erlitten. Die Schiffbrüchigen wurden von der “Pundalika” aus dem Wasser gezogen. Quelle: Tim Schwabedissen



Boot nach Tanken explodiert
(27.12.12) Eine Explosion ereignete sich am 26.12. gegen 15.30 Uhr auf der 32 Fuß langen Yacht “Escape” in Hillarys Boat Harbour. Der Skipper hatte gerade den Tank befüllt, als eine der beiden Maschinen explodierte und das Heck in Brand setzte. Der Skipper wurde auf die Mole geschleudert. Vier Feuerwehrfahrzeuge hatten den Brand binnen 15 Minuten gelöscht. Eine Frau wurde wegen Rauchvergiftung nach Einatmen von Rauch des brennenden Fiberglasrumpfes behandelt. Das 55000 Dollar werte Boot wude teilweise zerstört. Quelle: Tim Schwabedissen



Niedrigwasser setzte Fähre auf Grund
(27.12.12) Am 26.12. lief die Fähre “Frisco” im Hatteras Inlet am Morgen auf Grund und saß 4,5 Stunden fest. Starker Wind hatte das Wasser aus dem Rollinson Channel gedrückt. Der Fährdienst auf der Hatteras-Ocracoke Route wurde eingestellt. An Bord der havarierten Fähre waren 35 Passagiere, sechs Mann Besatzung und 19 Fahrzeuge. Die Coastguard assistierte den festsitzenden Fahrgästen, bis die Fähre wieder freikam. <Quelle: Tim Schwabedissen



Schlepper "Smit Schelde", (Bild: Jan Osterboer)   Großbild klick!
Schlepper nach Kollision in Rotterdam verpackt
(26.12.12) Verpackt wie ein Weihnachtsgeschenk liegt seit dem 23.12. der unter Bahamas-Flagge laufende Schlepper 285 BRZ (IMO-Nr.: 9402433), im Scheurhaven in Rotterdam. Das Ruderhaus ist von großen Planen verhüllt, die den erheblichen Schaden verhüllen, den der Schlepper zuvor bei der Kollision mit einem Seeschiff in Rotterdam erlitten hatte, als er diesem assistierte und fast unter dessen Rumpf geraten wäre. Bei der Havarie kam niemand zu Schaden, doch das Ruderhaus wurde demoliert. Quelle: Tim Schwabedissen



Bagger über Bord geworfen, um Frachter zu retten
(26.12.12) Der auf der Fahrt von Busan nach Wladiwostok manövrierunfähig gewordene, kambodschanische Frachter “Samarga”, 5608 BRZ (IMO-Nr.: 8501402), trieb am 25.12. weiter vor der koreanischen Küste mit dem Schlepper „Lazurit“ auf standby, nachdem das Wetter zu schlecht war, um eine Trosse zu übergeben. Acht Bagger gingen über Bord, sie wurden von der Crew gelöst, um die Stabilität zu erhöhen. Das Schiff rollte bis zu 36 Grad in der See. Der Nordwestwind hatte eine Geschwindigkeit von 25 Metern pro Sekunde, sollte aber auf 15 Knoten abnehmen und die Wellenhöhe von fünf auf 2,5 Meter. Quelle: Tim Schwabedissen



Yacht in Lauenburg ausgebrannt
(26.12.12) Am 26.12. brach ein Feuer auf der Segelyacht „Blue Jacky“ aus Tesperhude in der Marina von Lauenburg an der Elbe aus. Gegen Mittag drang plötzlich dichter Qualm aus der etwa 15 Meter langen Yacht. Zeugen entdeckten den Brand entdeckt und alarmierten die Feuerwehr. Der Skipper hatte sich zuvor auf den Steg retten können. Er war leicht verletzt und wurde zur Beobachtung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Sein Schiff brannte derweil weitgehend aus. Die Feuerwehr legte lange Schlauchleitungen durch den Hafen auf den Steg und flutete die Yacht mit Löschschaum. So konnte der Brand in der Kajüte erstickt werden. Ein Übergreifen auf andere Boote, darunter ein großes Hausboot, konnte die Feuerwehr aber verhindern. Quelle: Tim Schwabedissen



Unterwasser-Elektromagnet als Weihnachtsgabe für die „Rena“-Berger
(26.12.12) Die Zwei-Meilen-Zone um die “Rena” bleibt auf dem Astrolabe Reef weiter in Kraft, auch wenn das Wrack inzwischen weitgehend unter der Wasseroberfläche verschwunden ist. Bislang wurden vom Vorschiff 900 Tonnen entfernt, und die Zone gewährleistet, dass die Berger weiter ungestört arbeiten können. Sie sind nun unter der Wasserlinie tätig. Dazu sind eine Kranbarge, Schlepper und Transportschiffe eingesetzt. Kurz vor Weihnachten hat die Resolve Salvage and Fire aus Holland einen speziellen Unterwasser-Elektro-Magneten von einem Meter Durchmesser erhalten, der bis zu fünf Tonnen heben kann. Er wird von einem Kran aus eingesetzt und soll die Arbeit beschleunigen. Wenn schlechtes Wetter die Arbeit am Bug verhinderte, wurden Metalltrümmer und Schrott von beschädigten Containern und dem Schiff selbst im Bereich zwischen dessen beiden Teilen geborgen. Quelle: Tim Schwabedissen



Gestrandete Barge gefährdete Maas-Wehr
(26.12.12) Die holländische Barge "Corsica", 2591 BRZ (EU-Nr.: 2325234), kam am 24.12. auf der Maas bei Maastricht fest und gefährdete das Wehr Borgharen. Drei Schlepper der Firma Fransbergen aus Maasbracht wurden nach einem ersten, vergeblichen Bergungsversuch gerufen, um das 76 Meter lange Gefährt, das mit 2200 Tonnen Dünger beladen war, zu sichern. Es hatte sich von einem Schubschlepper losgerissen, als das Gespann vom Julianakanal kommend in die Maas eindrehte und von starker Strömung erfasst wurde. Sie drehte die Barge quer zum Fluss, ehe sie mit einer Schwimmpier kollidierte und dann am Flussufer festkam. Mit 2700 PS vereinter Kraft gelang es, die Barge aus dem Strömungsbereich in ruhigeres Wasser zu bringen. Dann wurden die Weihnachten normaler Weise geschlossenen Schleusen des Julianakanals in Maasbracht und Born geöffnet, damit die „Corsica“ nach Maastricht gebracht und im Beatrixhafen zur Untersuchung festgemacht werden konnte. Quelle: Tim Schwabedissen



Schlepper nach Kollision in Rotterdam verpackt
(26.12.12) Verpackt wie ein Weihnachtsgeschenk liegt seit dem 23.12. der unter Bahamas-Flagge laufende Schlepper "Smit Schelde", 285 BRZ (IMO-Nr.: 9402433), im Scheurhaven in Rotterdam. Das Ruderhaus ist von großen Planen verhüllt, die den erheblichen Schaden verhüllen, den der Schlepper zuvor bei der Kollision mit einem Seeschiff in Rotterdam erlitten hatte, als er diesem assistierte und fast unter dessen Rumpf geraten wäre. Bei der Havarie kam niemand zu Schaden, doch das Ruderhaus wurde demoliert. Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre war erheblich zu schwungvoll
(26.12.12) Von Harstad kommend hatte die norwegische Expressfähre "Fløyfjell", 332 BRZ (IMO-Nr.: 9563172), offenbar erheblich zu viel Schwung, als sie am 25.12. nach Tromsø einlief. Erst der Anleger stoppte die Fahrt des Schiffes abrupt. Menschen kamen zwar nicht zu Schaden, doch der Katamaran musste nach dem forschen Vorpreschen den Rückzug antreten, denn der Anleger war nach dem Aufprall demoliert. Die Fähre selbst kam mit geringen Schäden davon, Menschen wurden nicht verletzt. Quelle: Tim Schwabedissen



"Scot Isles" (Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
Frachter an Heiligabend in Seenot vor Gotland
(25.12.12) Einen denkbar unruhigen 24. Dezember gab es an Bord des britischen Frachters "Scot Isles", 2595 BRZ (IMO-Nr.: 9243930), der am Nachmittag des Vortags den Hafen von Riga mit einer für Rochester bestimmten Ladung Schnittholz verlassen hatte. In fünf Meter hohen Wellen war 23 Meilen südöstlich von Östergarn, Gotland, die Decksladung nach Steuerbord übergegangen. Am 24.12. um 8.10 Uhr funkte das Schiff Mayday.
Ein Rettungshelikopter stieg in Visby auf und erreichte den Havaristen eine Stunde nach dem Notruf. Die lettische Fähre "Regina Baltica", 18345 BRZ (IMO-Nr.: :7827225), die nach Auslaufen einer Charter als Hotelschiff an der englischen Küste auf der Heimfahrt nach Riga war, nahm Kurs auf den Frachter und assistierte bei der Funkkommunikation, und auch der Frachter “Aila” sowie ein später zurück gerufenes Rettungsboot aus Värnburg steuerten ihn an. Der Kapitän der „Scot Isles“ entschied, dass die Crew auf dem 15 Grad überliegenden Schiff nicht evakuiert werden musste, nachdem eine gewisse Stabilisierung in dieser Lage festgestellt wurde und es zu keinem Wassereinbruch kam.
Nach Gotland abzudrehen erschien aber zu riskant in den meterhohen Wellen und bei Windgeschwindigkeiten von 15 Metern pro Sekunde. Deshalb wurde Kurs auf Liepaja in Lettland genommen, wobei gegen die See angelaufen werden konnte. Die schwedische Küstenwache überwachte das Fortkommen mit der KBV 502 und dem Patroullienboot "KBV 503", bis gegen 11 Uhr die Rettungszentrale in Riga übernahm. Zu der Zeit stand der Frachter 45 Kilometer vor der Küste, und in Liepaja wurde ein Liegeplatz bereitgestellt.
Hier machte der angeschlagene Frachter der Hohebank Shipping Ltd. in Rochester um 16.40 Uhr schließlich fest. Die “Scot Isle” hat eine Tragfähigkeit von 3,179 Tonnen, ist 88 Meter lang, 14 Meter breit und geht 3.9 Meter tief. Sie wurde 2001 bei Tille Scheepsbouw in Kootstertille, als „Eclips“ für die Eclips Scheepvaartbedrijf C.V. in Harlingen erbaut. Sie wurde als „Somers Isles“ bis 2006 betrieben und läuft seither als „Scot Isles“ im Management des Intrada Ships Management in Romford. Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff rammte Rheinfähre
(25.12.12) An einem Anleger am Rheinufer von St. Goarshausen rammte am Abend des 23.12. ein Binnenschiff die deutsche Fähre „Felix“ (EU-Nr.: 04304880). Der Frachter war rheinabwärts unterwegs gewesen. Ursache der Havarie war vermutlich ein Fahrfehler des Rudergängers. Menschen wurden nicht verletzt, auch der Sachschaden blieb nach ersten polizeilichen Ermittlungen überschaubar. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauerten an. Die „Felix“ ist die vormalige „Rheinnixe“ der Bonner Personenschifffahrt und registriert in St. Goarshausen. Sie hat eine Länge von 23,05 Metern, eine Breite von 6,20 Metern, einen Tiefgang von 0,90 Metern und vermag 100 Passagiere aufzunehmen. Sie wurde 1969 bei der Werft Schmitz in Bonn-Beuel erbaut. Quelle: Tim Schwabedissen



Stena Primorsk erleichtert
(25.12.12) Der erste von drei Leichtertankern verließ am 24.12. den Hafen von Albany mit Rohöl, das von der beschädigten “Stena Primorsk” abgepumpt wurde. Der kurz nach dem Verlassen des Hafens südlich von ihm durch Grundberührung am 20.12. beschädigte Tanker hatte rund 280,000 Barrels Öl geladen, als er seine erste Fahrt vom Buckeye Partners zur Irving Oil Co. Raffinerie in St. John, New Brunswick, antrat.
Tankzüge der Canadian Pacific hatten das Öl aus dem Bakken-Feld in Nord-Dakota zum Hafen gebracht. Wie groß der Schaden an der Doppelhülle des Tankers ist, ist noch unklar. Es wurde von Rissen in einer Länge von zwei bis 150 Fuß geredet. Ob die Ölbargen ihre Fracht auf einen Tanker in New York umladen würden oder die ganze Reise nach Saint John absolvieren sollten, war ebenfalls nicht bekannt. Quelle: Tim Schwabedissen



Crew der „Iceberg 1“ befreit, Schiff wohl ein Totalverlust
(25.12.12) Nach rund 1000 Tagen hat die Puntland Maritime Police Force 22 Mann des gam 29.10.2010 gekaperten, unter Panama-Flagge registrierten Frachters "Iceberg 1", 5402 BRZ (IMO-Nr.: 7429102), befreit. Der 1. Offizier, der zuletzt am 8.9. gesehen worden war, gilt als vermisst, ein weiteres Besatzungsmitglied, der 3. Offizier, sprang einige Zeit nach der Kaperung bereits über Bord und gilt als tot. Am 10.12. hatte die Befreiung der acht Jemeniten, fünf Inder, vier Ghanaer, zwei Sudanesen, zwei Pakistanis und eines Filipinos begonnen.
Tagelang verbarg sich die Crew unter Deck ohne Zugang zu Nahrung, ehe die Operation am 23.12. erfolgreich beendet wurde. Ein Inder und ein Pakistani waren bereits einen Tag zuvor freigekommen. Sie hatten Schussverletzungen an den Beinen und der Hüfte erlitten. Sie werden nun wie ihre Crewkameraden in einer Militärbasis in Ely behandelt. Drei Piraten wurden getötet, drei gefangen genommen, neun weitere konnten fliehen. Der Frachter wird wohl nicht mehr gerettet werden können. Er liegt seit September 2011 auf Felsen vor dem Dorf Gara’ad in Puntlands Mudug Region. Das verrottete und leckgeschlagene Schiff gilt als Totalverlust. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter treibt im Sturm vor Südkorea
(25.12.12) Der mit Autos beladene russische Frachter “Samarga” geriet am 23.12. gegen 16 Uhr nach einem Totalblackout bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 18 Metern pro Sekunde auf der Fahrt von Busan nach Wladiwostok vor der südkoreanischen Küste in Seenot. Um 15:58 Uhr funkte er auf Position 39-52 N 130-39 O nach dem Maschinenausfall Mayday. Die See ging zu der Zeit bis zu 2,5 Meter hoch, das Wetter verschlechterte sich weiter. Der Bergungsschlepper „Lazurit”, der am Morgen des 24.12. aus Wladiwostok auslief, erreichte den Havaristen am Morgen des 25.12. und versuchte, ihn auf den Haken zu nehmen und ins 160 Kilometer entfernte Donghae einzubringen. Zwar wäre die nordkoreanische Küste näher, doch dort könnte dem Schiff erfahrungsgemäß unter dem Vorwand von Untersuchungen eine Beschlagnahme drohen. Die “Samarga” (IMO-Nr.: 8501402) hat eine Tragfähigkeit von 7130 Tonnen, wurde 1987 erbaut und führt die Flagge von Kambodscha. Manager ist die Natie Shipping, Wladiwostok. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter vor Brenton Point gestrandet
(25.12.12) Auf dem Brenton Reef lief gegen 18 Uhr am 23.12. der 65 Fuß lange Kutter “Five J” auf Grund. Die Coast Guard in Woods Hole wurde alarmiert, nachdem das Schiff Maschinenausfall erlitten hatte und der Anker nicht mehr hielt. An Bord waren rund 1000 Gallonen Öl. Das Schiff saß beim Brenton Point State Park fest. Quelle: Tim Schwabedissen



Kein Nuklearabfall auf gestrandetem russischen Kreuzer
(25.12.12) An Bord des russischen Kreuzers "Murmansk" befanden sich kein radioaktiver Abfall, als er Heiligabend 2004 vor Sørvær in der westlichen Finnmark strandete auf dem Weg zu Abwrackern in Indien. Das ist mittlerweile klar. Dennoch war es richtig, ihn zu räumen. 2008 hatte eine Entsorgungsfirma in Bærum Alarm geschlagen, als Radioaktivität an einem Ausrüstungsteil des 211 Meter langen Schiffes festgestellt worden war.
Doch letztlich handelte es sich nur um normale Rückstände in technischen Einrichtungen. Dennoch befanden sich aber größere Mengen PCV und 40 Tonnen Asbest im Wrack, das im Laufe des Jahres 2013 endgültig verschwunden sein soll. Außerdem wurden 6500 Tonnen Ölschlamm sowie 21 Granaten darin entdeckt. Eine davon war ein scharfes 100-Millimeter-Geschoss, der Rest Trainingsgeschosse. Die Verschrottungskosten werden am Ende rund 360 Millionen Kronen betragen. Quelle: Tim Schwabedissen



15 Mann von sinkendem Frachter auf Yangtse gerettet
(25.12.12) Am 23.12. wurden 15 Mann von einem mit Mineralsand beladenen, 98 Meter langen Frachter auf dem Yangtse-Fluss gerettet, nachdem dieser um 19.50 Uhr Notrufe gefunkt hatte. Er war in stürmische See geraten und entwickelte Schlagseite. Vier Rettungsschiffe des Donghai Rescue Bureau und der Shanghai Maritime Safety Administration kamen zu Hilfe und hatten die Crew um 21.35 Uhr an Bord. Der Frachter sank um 22 Uhr. Er war mit 4,725 Tonnen Ladung von Nantong, in der Jiangsu Provinz, nach Longkou in der Shandong Provinz unterwegs gewesen. Er lief für eine Transportfirma in Nanjing. Quelle: Tim Schwabedissen



17 Mann der „Han Splendor“ gerettet, Frachter trieb noch in der See
(25.12.12) Die philippinische Coastguard übernahm die Schiffbrüchigen des südkoreanischen Frachters “Han Splendor”, der mit einer Ladung Dünger an Bord am 23.12. rund 165 Meilen östlich von Batan Island Schlagseite entwickelt hatte. Der Frachter "Jin Fu" hatte die Seeleute danach aus Rettungsinseln aufgenommen. 11 Männer aus Myanmar und sechs Koreaner waren an Bord des Schiffes gewesen. Die "Jin Fu” setzte unterdessen ihre Fahrt nach Hianjin fort. Die „Han Splendor”, 6869 tdw (IMO-Nr.: 9009102), war 1991 erbaut worden und lief für die Hannara Shipping Co. Ltd. in Seoul. Quelle: Tim Schwabedissen



Sturm brachte Kutter vor Vietnam in Seenot
(25.12.12) In stürmischer See wurde in der Nacht zum 24.12. vor Südvietnam ein Kutter der Le Van Tiem in der Binh Dinh Provinz mit sieben Mann an Bord in der Mündung des Tran De in der Soc Trang Provinz leckgeschlagen. Er war unterwegs Ca Mau in die Tien Giang Provinz. Nach dem Wassereinbruch fiel die Maschine aus. Das Bac Lieu Province Border Guard Command schickte Rettungseinheiten und konnte den Havaristen einschleppen.
Weitere sieben Fischer wurden von dem Ninh Thuan Province Border Guard Command von einem Kutter aus der Binh Dinh Provinz gerettet, der beim Einlaufen nach Seeschäden gegen 11 UÄhr sank. Am 24.12. gegen Mittag geriet die „BD 05277 TS” aus Binh Dinh 83 Meilen vor Truong Sa nach Maschinenschaden in Seenot. Ein Kutter scheiterte beim Versuch, sie zu erreichen. Quelle: Tim Schwabedissen



Tanker auf dem Weg zur Reparatur gestrandet
(25.12.12) Fünf malaysische Seeleute des 3000-Tonnen-Tankers “Onnekas 1” gerieten am 23.12. in Seenot, nachdem ihr Schiff, das zuvor durch Explosion und Feuer vor der Thua Thien-Hue Provinz beschädigt worden war und sich auf dem Weg zur Reparatur in China von der unter Singapur-Flagge laufenden „Sebang T7“ losgerissen hatte. Der Tanker war dann 300 Meter vor der Küste auf Grund getrieben. Ein Helikopter sollte die Seeleute abbergen. Er saß bei An Loc Hamlet im Quang Dien Distrikt fest. Das Da Nang MRCC versuchte mit Leinenschussgeräten, von den festsitzenden Seeleuten ausgebrachte Rettungsinseln an Land zu ziehen, doch kommen diese nur 200 Meter weit, 100 Meter zu wenig. Kleine Boote scheiterten derrweil an der schweren See. Deshalb wurde am 25.12. beschlossen, Hubschschrauber einzusetzen. Quelle: Tim Schwabedissen



Norwegische Fähre bei Grundberührung leckgeschlagen
(25.12.12) Die norwegische Fähre "Kragerø", 995 BRZ (IMO-Nr.: 9331373), lief am 23.12. mit 11 Passagieren, drei Autos und einer dreiköpfigen Crew an Bord in Schweigaardsholmen auf Grund. Zwar wurde niemand verletzt, doch die Fähre erlitt Wassereinbruch. Sie konnte mit eigener Kraft Jomfruland erreichen und lief am 24.12. nach Kragerø zur Untersuchung durch Taucher aus. Möglicherweise hat schlechte Sicht die Havarie verursacht. Die Höhe des Schadens war noch unbekannt. Quelle: Tim Schwabedissen



100 Vermisste nach Fährunglück im Kongo
(25.12.12) Am 21.12. sank um 21.30 Uhr auf dem Congo River nahe Maluku die Fähre „Mobek“ mit mehreren hundert Menschen an Bord. Neun kamen ums Leben, 200 überlebten, rund 100 wurden vermisst. Das Schiff hatte vorher ein Hindernis gerammt. Es hatte auch Tonnen von Handelsgütern an Bord. Es gab keine Passagierliste. Die Suche nach Überlebenden dauerte an. Quelle: Tim Schwabedissen



“Argent” (Bild: RNLI)   Großbild klick!
Kuttercrew war bei Strandung betrunken – Öl aus Havaristen abgepumpt
(23.12.12) Die vierköpfige Crew des Kutters “Argent”, der am 21.12. auf Grund gelaufen und die von ihrem sinkenden Schiff abgeborgen worden war, wird nun beschuldigt, den Unfall durch Trunkenheit an Bord verursacht zu haben. Sie erwartet nun entsprechende strafrechtliche Konsequenzen. Am Unglückstag war um 2.37 Uhr das RNLI-Boot aus Campbeltown alarmiert worden, nachdem der Kutter in Macringans Point, Campbeltown Loch, festgekommen war. Nachdem ein Mayday-Ruf durch die Belfast Coastguard weitergeleitet worden war, lief die “Beth See“ um 2.52 Uhr mit einer Freiwilligencrew aus. Sie fand den Kuter schwer beschädigt mit starkem Wassereinbruch vor.
Die Lenzpumpen kamen nicht gegen das eindringende Wasser an. So wurden der Skipper und seine drei Decksleute abgeborgen und um 3.30 Uhr unversehrt an Land gebracht. Das RNLI-Boot kehrte zur Strandungsstelle zurück in der Hoffnung, den Havaristen freischleppen zu können, doch war dessen Lage zu unsicher. Er war in Gefahr zu sinken und dann seinen Treibstoff zu verlieren. Die Hafenbehörden ließen das Öl inzwischen abpumpen, wobei der Kutter weiterhin auf Grund saß und auf Untersuchungen durch mögliche Berger wartete. Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff versenkte Signal – zwei Havarien bei Tolkamer
(23.12.12) Das deutsche Binnenschiff "Thorsten", 1064 ts (EU-Nr.: 04304360), geriet am 22.12. am Nachmittag auf dem Bijlandsch Kanal bei Tolkamer in Schwierigkeiten. Erst überlief es ein Signal und kam dann auf einer Kribbe fest, wobei es leckschlug. Der Feuerwehr gemeinsam mit dem Löschboot aus Emmerich sowie der "RWS 43" von Rijkswaterstraat gelang es, des Wassereinbruchs Herr zu werden und den mit Kohle beladenen Frachter zu stabilisieren. Er wurde am Ufer provisorisch abgedichtet. Auch ein zweites Schiff havarierte, nachdem es die Hafeneinfahrt verpasste, weil die "Thorsten" das Ansteuerungszeichen versenkt hatte, und es ebenfalls auf eine Kribbe lief. Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer auf aufgelegtem Trawler
(23.12.12) Auf dem russischen Trawler „Okhotnik“ brach im Hafen von Wladiwostok am 23.12. um 06:40 Uhr ein Feuer aus. Die fünfköpfige Crew floh vom Schiff, ein Mann musste mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr bekämpfte den auf rund 20 Quadratmetern wütenden Brand. Das Schiff lag seit Ende Oktober im Hafen. Die “Okhotsk”, 2472 tdw (IMO-Nr.: 8325690), wurde 1983 erbaut und läuft für die SEIL Company in Nakhodka. Quelle: Tim Schwabedissen



Stena Primorsk wartet in Albany
(23.12.12) Am 22.12. wartete der britische Tanker "Stena Primorsk" in Albany weiterhin auf die Freigabe durch die Coast Guard, seine Ladung auf eine Barge oder einen anderen Tanker zu leichtern. Der Tanker dürfte noch einige Tage in Albany bleiben, ehe er in New York repariert wird. Am 20.12. war er auf der ersten Fahrt im Rahmen eines regulären Dienstes von Bakken in Nord-Dakota zu einer Raffinerie in St. John, New Brunswick, auf dem Hudson auf Grund gelaufen und aufgerissen worden. Quelle: Tim Schwabedissen



17 Mann nach Frachteruntergang gerettet
(23.12.12) Die 17-köpfige Crew des südkoreanischen Frachters "Han Splendour",5515 BRZ (IMO-Nr.: 9009102), ging vor Batanes rund 165 Meilen östlich von Batan Island, Nord-Luzon, am späten Abend des 22.12. in ein Rettungsboot. Ihr Frachter war auf der Fahrt von Pjönjang nach Südkorea gesunken. Die philippinische Coastguard startete eine Suchaktion nach den 11 Seeleuten aus Myanmar und sechs Koreanern. Einheiten in Nord-Luzon und Batanes reagierten auf den Notruf. Ein in Honkong registrierter Frachter rettete die Schiffbrüchigen am Morgen des 23.12. Ein südkoreanisches Patroullienflugzeug hatte den in der Nähe befindlichen Frachter zuvor gebeten, Kurs auf das Rettungsboot zu nehmen. Ein Patroullienboot lief ebenfalls zu der Unglücksposition, um den Schiffbrüchigen Unterstützung zu bieten. Quelle: Tim Schwabedissen



Kuttercrew war bei Strandung betrunken – Öl aus Havaristen abgepumpt
(23.12.12) Die vierköpfige Crew des Kutters “Argent”, der am 21.12. auf Grund gelaufen und die von ihrem sinkenden Schiff abgeborgen worden war, wird nun beschuldigt, den Unfall durch Trunkenheit an Bord verursacht zu haben. Sie erwartet nun entsprechende strafrechtliche Konsequenzen. Am Unglückstag war um 2.37 Uhr das RNLI-Boot aus Campbeltown alarmiert worden, nachdem der Kutter in Macringans Point, Campbeltown Loch, festgekommen war. Nachdem ein Mayday-Ruf durch die Belfast Coastguard weitergeleitet worden war, lief die “Beth See“ um 2.52 Uhr mit einer Freiwilligencrew aus. Sie fand den Kuter schwer beschädigt mit starkem Wassereinbruch vor.
Die Lenzpumpen kamen nicht gegen das eindringende Wasser an. So wurden der Skipper und seine drei Decksleute abgeborgen und um 3.30 Uhr unversehrt an Land gebracht. Das RNLI-Boot kehrte zur Strandungsstelle zurück in der Hoffnung, den Havaristen freischleppen zu können, doch war dessen Lage zu unsicher. Er war in Gefahr zu sinken und dann seinen Treibstoff zu verlieren. Die Hafenbehörden ließen das Öl inzwischen abpumpen, wobei der Kutter weiterhin auf Grund saß und auf Untersuchungen durch mögliche Berger wartete. Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre um 35000 Tonnen erleichtert
(23.12.12) Bis zum Nachmittag des 22.12. waren 35000 Tonnen Wasser aus der Fähre “Napoleon Bonaparte" abgepumpt, und erste Maßnahmen zur Reinigung der Maschinenanlage mit Frischwasser und deren anschließender Konservierung mit Öl liefen an. Das Heck wurde vier Meter angehoben, sodass der Tiefgang dort nun 8,5 Meter betrug gegenüber 6,5 Metern normalerweise, und der Bug sieben Meter Tiefgang aufwies. Die Steuerbordschlagseite von 6.5 º war unter Kontrolle. Am 2.1. könnte die Fähre, wenn die Wetterbedingungen dies zulassen, zur genauen Schadensuntersuchung ins Trockendock gebracht werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Plattform YME 9/2 (Bild: Maikon Ree)   Großbild klick!
Brandneue Förderplattform droht umzustürzen
(21.12.12) Am 20.12. wurde bekannt gegeben, dass der Eigner SBM Offshore der Plattform YME 9/2 davon ausgeht, dass das in der Nordsee vor Norwegen stehende Rig abgewrackt wird und damit wertlos ist. Die Frage ist nun auch, was mit den 76 Millionen Barrel Öl geschehen wird, die die Plattform für die kandische Firma Talisman fördern sollte.
Zunächst muss sie aus dem Ölfeld entfernt werden. Seit Mitte Juli ist YME 9/2 geräumt, nachdem sie nach Deformationen sicherheitshalber evakuiert wurde. Sie muss also zunächst so stabilisiert werden, dass wieder Personal an Bord arbeiten kann. Dazu müssen aufgetreten Risse repariert werden ungeachtet des weiteren Schicksals der Plattform, die nie in Dienst gestellt wurde.
Vor zwei Monaten hatten SBM und Talisman einen Rettungsplan erarbeitet, in dem Beton durch ein ROV in die Risse in den Fundamenten eingespritzt werden sollte, die als Verbindung zwischen den Beinen und den Lagertanks auf dem Meeresgrund dienen sollten. Die norwegische Petroleum Safety Authority (PSA) hat YME-Betreiber Talisman Fragen zu der Wahrscheinlichkeit eines Zusammenbruchs und Totalverlusts der YME 9/2 zukommen lassen, wenn die Risse nicht vor der Winterzeit repariert sind. Durch die Deformationen in den unteren Befestigungen der Beine könnte die Plattform im schlimmsten Fall vertikal auf den Tank stürzen oder sich auf die Seite neigen und nahe gelegene Pipelines gefährden.
Zur präzisen Risikoanalyse müssen aber erst technische Studien und Untersuchungen, wie stark die Plattform arbeitet, abgeschlossen werden. Dies wird im Februar 2013 erwartet. Es existiert eine Mängelliste von Defekten, die 20000 Punkte umfasst. Die Vorbereitungen zu Reparaturen sind bereits im Gange. Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff legte Schleusenkammer lahm
(21.12.12) Ein mit Schrott beladenes Binnenschiff rammte am 20.12. eine Kammer der Neckar-Schleuse bei Gundelsheim. Es prallte gegen eine Fangschutzeinrichtung. Ursache war wahrscheinlich ein Missverständnis zwischen dem Kapitän und seinem Steuermann. Der Schaden wurde auf etwa 30 000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. Die Schleuse hat insgesamt zwei Kammern. Die beschädigte Kammer wird wohl mehrere Wochen ausfallen. Quelle: Tim Schwabedissen



Zwei Fähren im Watt vor Juist und Wangerooge aufgelaufen
(21.12.12) Der 58 Meter lange deutsche Inselversorger „Frisia VII“ "Frisia VII", 363 BRZ (IMO-Nr.: 8891807), lief am Nachmittag des 20.12. im Juister Watt eine gute halbe Seemeile vor der Juister Hafeneinfahrt auf Grund. Extremes Niedrigwasser, das zu der Zeit die Schifffahrt im Wattenmeer behinderte, verursachte die Havarie. Der Kapitän der Frachtfähre bat den Vormann der „Woltera“ der DGzRS-Station Juist, telefonisch um Hilfe. Am Nachmittag misslang aber ein erster Befreiungsversuch der Seenotretter mit der 9,5 Meter langen, sehr flachgehenden „Woltera“. Die „Frisia VII“ saß zu fest auf Grund. Gegen 4.15 Uhr in der Nacht zum 21.12. folgte ein zweiter, nunmehr erfolgreicher Versuch: Die „Woltera“ mit ihren 320 PS konnte die „Frisia VII“ in tieferes Wasser bugsieren. Gegen 5 Uhr machte die Frachtfähre im Juister Hafen fest, wo sofort die Entladung der Versorgungsgüter begann.
Festgefahren hat sich am 21.12. auch die Fähre „Harle Gatt“ 291 gt (IMO: 9212814), der Reederei Warrings. Sie war in der Frühe nach Wangerooge gefahren und hatte sich nach dem Entladen gleich wieder auf den Rückweg gemacht, um die Tide noch auszunutzen. Doch die Zeit reichte nicht. Der Frachter blieb gut 500 Meter vor der Hafeneinfahrt von Harlesiel im Schlick stecken. Kapitän und sein Decksmann, die auf dem Schiff festsaßen, hofften, die „Harle Gatt“ mit dem Abendhochwasser wieder freizubekommen. Quelle: Tim Schwabedissen



Beschädigter Tanker nach New York überführt
(21.12.12) Die Coast Guard New York hat am 21.12. den sicheren Transit des Tankers "Stena Primorsk" zum Buckeye Albany Terminals LLC in Albany, New York, überwacht, der am Abend des 21.12. durchgeführt wurde. Zuvor war eine Untersuchung des Schiffes durchgeführt worden, um seine Seetüchtigkeit sicherzustellen. Coast Guard Auxiliary und New York State Polizeiflieger überwachten die Überführung auf dem Hudson River, um mögliche Ölaustritte sofort auszumachen. Inzwischen wurde der Schiffsverkehr in beiden Richtungen des Hudson River wieder freigegeben. Quelle: Tim Schwabedissen



HADAG-Fähre saß im Mühlenberger Loch fest
(21.12.12) Am Donnerstag lief die 25 Meter lange HADAG-Fähre "Finkenwerder" (MMSI-Nr.: MMSI:211437300) im Mühlenberger Loch auf der Elbe auf Grund. Die Havarie ereignete sich im Fahrwasser. Der Kapitän und sein einziger Fahrgast blieben unverletzt. Der Passagier wurde von einem vorbeikommenden Sportboot an Bord genommen. Der Kapitän wartete auf das Hochwasser, um die Fähre dann wieder flottzumachen. Erst im August war die HADAG-Fähre „Altona“ mit 30 Personen an Bord auf Grund gelaufen. Quelle: Tim Schwabedissen



Expeditionsschiff trieb im Südatlantik
(21.12.12) Am 21.12. trieb das holländische Expeditionsschiff "Plancius", 3434 BRZ (IMO-Nr.: 7432044), für einige Stunden 270 Kilometer vor dem südlichen Ende von Argentinien, nachdem die Maschinen ausgefallen waren. Ursache war ein Defekt in einem Schaltkasten. Nachdem Techniker den Schaden repariert hatten, nahm das Passagierschiff Kurs auf Ushuaia, wo es am 22.12. erwartet wurde. Die 92 Passagiere befanden sich bei ruhiger See aber in keinerlei Gefahr. Sie kamen von einem Antarktis-Trip zurück. Quelle: Tim Schwabedissen



Expeditionsschiff mit 60-Meter-Riss in Durban gedockt
(21.12.12) Die Crew des französischen Expeditionsschiffes "Marion Dufresne", 9403 BRZ (IMO-Nr.: 9050814), wurde nach Brest heimgeflogen, nachdem das Schiff in Kürze im Trockendock in Durban repariert wird, wo es am 4.12. eingeschwommen worden war. Mindestens bis Mitte Januar wird es dauern, den 60 Meter langen Rumpfschaden an Backbordseite auszubessern, den sich das Schiff bei seiner Strandung zugezogen hatte. Der Transport von Fracht und Personal zwischen den Forschungsbasen Kerguelen, Crozet und Amsterdam erfolgte zwischenzeitlich durch die "Curieuse" und das Patroullienboot "Osiris". In den kommenden Wochen wird die französische Marine mit den Fregatten "Nivôse" und "Floréal" aushelfen. Quelle: Tim Schwabedissen



Drei Schiffe in Karaikal gestrandet
(21.12.12) Drei Schiffe auf dem Weg von Honnavar Port in Karnataka nach Paradip in Odisha via Pamban liefen mit über 20 Mann Besatzung am 20. und 21.12. in Karaikal bei rauher See auf Grund. Eine Kranbarge verlor ihre zwei Anhänge, als die Trosse zwischen Vanjore und Pattinacherry brach. Sie transportierten schwere Ausrüstung von Karnataka. Die Kranbarge “Sushila” strandete am Abend vier Meilen vor Karaikal. Am Morgen folgten der Tanker“ Jaltara” der in Mulund ansässigen Amro Marines, die Raupen geladen hatte, sowie die “Sushilagot” der in Thane ansässigen Seven Star Marine, die Baggerausrüstung an Bord hatte, nahe Arasalar. Am Nachmittag des 21.12. wurde versucht, die “Sushila” mit dem Hochwasser zu bergen. Quelle: Tim Schwabedissen



Expeditionsschiff trieb im Südatlantik
(21.12.12) Sieben Menschen wurden am 21.12. verletzt, als ein Feuer auf einem japanischen Tanker ausbrach, der mit Gasschneidern bei der Dockyard Road in Mumbai ausbrach. Alle Verletzten waren Angestellte der Verschrottungsfirma. Das Feuer entstand in einem Pumpenraum auf Deck 3, wo sich mindestens drei Tonnen Restöl befanden, die sich entzündeten. Starker Rauch und Gase, die aus dem Raum kamen, erschwerten die Arbeit der Feuerwehr. Nach sieben Stunden war das Feuer unter Kontrolle, das Abkühlen des Rumpfes wurde am 22.12. fortgesetzt. Quelle: Tim Schwabedissen



„Ala" (Bild: Bendt Nielsen)   Großbild klick!
Letzte Reise führte havarierten Sietas-Frachter nur ein Hafenbecken weiter zum Schrotter
(21.12.12) Vielleicht hätte dieser Sietas-Frachter noch eine längere Lebenszeit gehabt, doch nachdem die unter Panama-Flagge laufende „Ala", 1064 BRZ (IMO-Nr.: 6812637), am 26.11. vor der kleinen Insel Hjelm im Kattegat auf Grund gelaufen war, stellte sich bei den nachfolgenden Untersuchungen im Hafen von Grenaa heraus, dass sich eine Reparatur der bei der Havarie entstandenen Schäden nicht mehr lohnen würde.
Die letzte Fahrt des Frachters ging daher lediglich von einem Hafenbecken ins nächste, wo die Fornæs Shipbreaking ansässig ist, wo das Schiff nun zerlegt wird. Die „Ala“ war 68 Meter lang, 10 Meter breit und hatte 4,4 Meter Tiefgang. Sie entstand 1968 als “Gala” in Hamburg-Neuenfelde. Von 1976 bis 1977 lief sie als „Tor Normandia“ und dann nochmals als „Gala“ bis 1995, bevor sie im Einsatz für die schwedische Svensons Skeppsmakleri in Falkenberg das G im Namen verlor. Manager war Hannestad Berg in Ostfold. Quelle: Tim Schwabedissen



“Stena Primorsk” (Bild: Hans Pennink)   Großbild klick!
Tanker lief bei Albany auf Grund
(21.12.12) Die erste Verschiffung von Bakken-Rohöl von Albany, New York, zur Raffinerie der Irving Oil Corporation auf dem. Hudson River ging schief. Die unter britischer Flagge laufende “Stena Primorsk”, die 279,000 Barrel Öl an Bord hatte, lief rund 10 Meilen südlich von Albany am 20.12. gegen sieben Uhr auf Grund. Gegen neun Uhr wurde die US Coast Guard informiert. Es gelang, das Schiff in relativ kurzer Zeit wieder freizubekommen, doch war in der äußeren Rumpfhülle ein Riss entstanden, durch den Wasser eindrang und Schlagseite verursachte.
Der Tanker ging nahe der Stuyvesant Reede für weitere Untersuchungen vor Anker. Öl lief nicht aus, doch wann die Untersuchungen der Havarie, die wohl durch einen Ruderversager verursacht wurde, abgeschlossen sind und die Reise fortgesetzt werden kann, war noch unklar. Die „Stena Primorsk“, 65125 tdw (IMO-Nr.: 9299147), wurde 2006 erbaut und hat als Manager die Northern Marine Management Ltd. in England. Quelle: Tim Schwabedissen



Kollision auf dem Main
(21.12.12) Ein Binnentanker rammte am Abend des 19.12. auf dem Main bei Ginsheim-Gustavsburg einen Frachter. Grund für den Zusammenstoß in einer Schleuse war wohl zu hohe Geschwindigkeit des Tankers. Beide Schiffe wie auch die Schleuse wurden leicht beschädigt. Die Polizei schätzte den Schaden auf rund 12 000 Euro. Beide Schiffe konnten ihre Fahrt fortsetzen. <Quelle: Tim Schwabedissen



Kollision bei Heereswaarden
(21.12.12) Zwei Binnenfrachter sind am Abend des 19.12. bei Heerewaarden unweit der Schleuse Sint Andries kollidiert. Dabei wurden beide Schiffe leicht beschädigt. Eines transportierte Benzin, das andere Sand. Der KLPD nahm Untersuchungen auf. Wahrscheinlich hatten die Binnenschiffe bei dichtem Nebel nicht richtig kommuniziert. Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer auf Frachter bei Bozcaada
(21.12.12) Auf dem türkischen Frachter "Cedit 4", 994 BRZ, brach am 19.12. um 21.20 Uhr im Maschinenraum ein Feuer aus, das sich auf weitere Teile des Schiffes ausbreitete. Der unbeladene Frachter befand sich südlich von Bozcaada. Der Canakkale Traffic Service schickte den Schlepper „Söndüren7“ und das Rettungsboot „Kiyi Emniyeti 6“. Am 20.12. um 00.30 Uhr waren sie vor Ort, die Crew wurde bis auf den Kapitän evakuiert. Um 7.30 Uhr gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Die "Cedit 4", 1753 tdw (IMO-Nr.: 7397476), wurde 1975 erbaut und hat als Manager Yelken Denizcilik Ve Ticaret.&xnbsp; Sie ist 69,25 Meter lang und10,5 Meter breit.&xnbsp;pollutionQuelle: Tim Schwabedissen



Kutter im County Down auf Grund gelaufen und evakuiert
(21.12.12) Am 21.12. um 2.30 Uhr funkte der Kutter „Argent“ aus Portavogie nahe des Campbeltown Lough Notrufe. Das Schiff war auf Grund gelaufen und leckgeschlagen. Das RNLI-Boot aus Campbeltown, ein Coastguard Rescue Team und ein Hubschrauber der Royal Navy in Prestwick wurden alarmiert. Als erstes vor Ort war das Rettungsboot und nahm die vierköpfige Crew unversehrt an Bord. Der Kutter blieb auf Grund liegen und sollte bei Tagesanbruch inspiziert werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter mit Wassereinbruch und Schlagseite in Brake eingelaufen
(21.12.12) Unmittelbar nach dem Anlegen des unter der Flagge Gibraltars registrierten Frachters "Miramar", 2840 gt (IMO:9136204), am 20.12. gegen 11.30 Uhr in Brake bemerkten Beamte der Wasserschutzpolizei eine Backbordschlagseite des Schiffes. Bei einer daraufhin durchgeführten Untersuchung stellten sie Wasser im Laderaum fest.
Weil der Kapitän die nach schwerer See entstandenen Schäden auf der Überfahrt von Lulea an seinem Schiff nicht reparieren ließ – er hatte bereits am 18.12. in Kiel festgemacht -, und diese auch nicht den zuständigen Behörden gemeldet hatte, wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 745 Euro erhoben. Außerdem wurde für den 21.12. eine Besichtigung des Schiffes durch die Klassifikationsgesellschaft anberaumt. Quelle: Tim Schwabedissen



Brennender Kutter bedrohte Hafenhäuser
(20.12.12) Ein 15 Meter langer dänischer Kutter geriet am Abend des 20.12. nahe Hesselø in Brand. Während ein anderer Kutter den Skipper retten konnte, sank das Schiff nördlich von Seeland. Ein Helikopter der dänischen Marine, der zunächst alarmiert worden war, brauchte nicht mehr aufsteigen, nachdem die Rettung durchgeführt worden war. Ein Schiff der Marine wurde zu der Unglücksposition geschickt, um die Lage zu sondieren und mögliche Schifffahrtsgefährdungen festzustellen. An Bord waren 600 Liter Dieselöl gewesen. Warum der Kutter Feuer fing, war noch unklar. Quelle: Tim Schwabedissen



Lenzen der „Bonaparte“ geht voran – docken aber nicht mehr in diesem Jahr
(21.12.12) Das Auspumpen der französischen Fähre "Napoleon Bonaparte" in Marseille ging in den vergangenen Tagen kontinuierlich voran, und bis zum 19.12. waren noch 15,000 m3 nach. Diese könnten am 21. oder 22.12. gelenzt sein. Danach müssen zuerst die Maschinenkomponenten mit Frischwasser gereinigt und konserviert werden. Der angepeilte Termin des 21.12. für die Verschleppung zur Werft dürfte sich auf Anfang kommenden Jahres verzögern. Quelle: Tim Schwabedissen



80 Prozent der Brücke der „Baltic Ace“ untersucht
(21.12.12) Als die Tauchoperationen am Wrack des gesunkenen Autocarriers „Baltic Ace" am Nachmittag des 19.12. eingestellt wurden, hatten die Taucher der holländischen Marine rund 80% der Brücke und des Kartenraums durchsucht, ohne auf eine Leiche zu stoßen. In den unteren Bereichen hatten sich lose Trümmer und Gegenstände wie Stühle, Deckenverkleidungen und Karten angesammelt, die zum Teil erst entfernt werden mussten, um die Taucher nicht zu gefährden. Das 10-köpfige Team hatte am 18.12. von Bord des Hydrografieschiffes Hr. Ms. "Luymes" aus die Arbeit begonnen.
Wegen der Tidenströmungen waren die Zeitfenster für Tauchgänge beschränkt auf 2-3 Stunden pro Tidenintervall. Bei Tag war die Sicht mit 10-15 Metern gut gewesen, nach Einbruch der Dunkelheit aber auf 1,5 Meter beschränkt, wobei die Algen das Licht der Lampen reflektierten und die Sichtverhältnisse weiter verschlechterten.
Die Taucher sind aber auch bei einer Null-Sicht in der Lage zu arbeiten. Für die Tauchgänge in den unteren Bereichen wurde die sogenannte Oberflächen-Dekompression angewendet, das heißt, dass die Taucher ohne Deko-Stopps beim Auftauchen direkt aufstiegen, dann aber binnen vier Minuten in eine Tauchkammer müssen, um die Dekompression dort nachzuholen. Nur mit dieser Methode ist ein längerer Aufenthalt am Wrack möglich, der in der Wassertiefe von 40 Metern sonst auf 7-11 Minuten beschränkt wäre. Ob sich überhaupt noch Vermisste an Bord befinden, ist indes unklar, einer der sechs Vermissten war zuletzt auf der Brücke gesehen worden, könnte aber inzwischen auch aus dem Wrack geschwemmt worden sein, die übrigen fünf waren auf den offenen Decks gewesen, als der Frachter sank. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutterverlust durch Erschöpfung und Trunkenheit am Ruder
(21.12.12) Der Kapitän des 27 Meter langen Trawlers „Lady Cheryl“, der am 24.3. in der Port Phillip Bay in Victoria auf Grund gelaufen war und um 1.20 Uhr jenen Tages nahe Point Nepean sank, wobei 30 Tonnen Diesel ausliefen, war nicht nur erschöpft, sondern auch alkoholisiert, als sich das Unglück ereignete. Die sechsköpfige Crew hatte Blutalkoholwerte von mehr als 0.05 Promille trotz der Null-Alkohol-Regelung durch den Eigner. In einem am 21.12. publizierten Report heißt es, der Kapitän habe irrtümlich den Kurs geändert, weil er annahm, klar von den Port Phillip Heads zu sein, um dann auf einem Riffausläufer zu landen. Er hatte zu der Zeit seit 18 Stunden nicht mehr geschlafen und erhebliche Mengen Alkohol konsumiert. Die zur Verfügung stehenden Navigationshilfen wurden nicht hinreichend genutzt. Der Untergang des Trawlers war also eindeutig auf menschliches Versagen zurück zu führen. Quelle: Tim Schwabedissen



Ausgediente Fähre sank in Miramichi Bay
(21.12.12) Die einstige Fähre "Canima" sank kürzlich an ihrer Mooring in der Miramichi Bay in New Brunswick, Kanada, wo das lange Jahre als Partyschiff genutzte Fahrzeug bereits seit Jahren vor sich hin gerostet hatte. Es hatte hier zu einem Restaurant umgebaut werden sollen, doch diese Pläne kamen nicht voran. Die "Canima" wurde in Irland erbaut, kam Mitte der 1960er Jahre nach Bermuda und diente als Tender für Kreuzfahrtschiffe in Hamilton. 1988 wurden zwei neue Tender auf den Bermudas in Dienst gestellt, und Investoren aus Arizona erwarben die alte "Camina", doch dann riss sie sich 2005 im Sturm in der Shedian Bay von ihrem Ankerplatz los und strandete auf einer Sandbank in Parlee Beach, von wo sie eineinhalb Jahre später für 100000 Dollar wieder herunter geholt wurde. Sie ging dann durch verschiedene Hände, eine Firma in Montreal wollte sie auf dem St. Lawrence River einsetzen, hatte aber nicht genug Geld, dann diente es als Restaurant in Campbeltown, bis der Besitzer pleite ging, um dann von einem New Yorker erworben zu werden, der ein Museum aus ihr zu machen, aber einem Herzanfall erlag. Von den letzten Besitzern wurde sie an die Millbank Wharf gelegt und blieb seither dort. Nun ragen dort nur noch die oberen Teile der Aufbauten aus dem Wasser. Wer für eine Bergung zuständig sein könnte, ist derzeit ein Rätsel. Die letzten Eigner haben das Schiff aufgegeben, nachdem zuvor bereits Instandhaltungskosten in Höhe von 250000 Dollar aufgelaufen waren. Ein 1962 erbautes Schwesterschiff läuft heute noch in Cork unter irischer Flagge als "Cill Airne". Quelle: Tim Schwabedissen



VOS Sailor (Bild: Crew Stril Commander)   Großbild klick!
Ruderhaus von Binnentanker bei Brückenkollision zerstört
(20.12.12) Der 105 Meter lange und 9,5 Meter breite holländische Binnentanker “Ben”, 1940 ts (EU-Nr.: 4008530), rammte auf der Fahrt von Deventer nach Arnheim am 19.12. gegen Mittag die Eisenbahnbrücke auf der Ijssel bei Zutphen. Dabei wurde das Ruderhaus schwer beschädigt.
Der Rudergänger erlitt leichte Schnittverletzungen. Offenbar hatte er das Ruderhaus nicht genügend heruntergefahren. Das Schiff konnte nach der Kollision an den Kai gebracht werden. Der Zugverkehr über die Brücke musste nach der Kollision eingestellt werden, um Untersuchungen zur Stabilität des beschädigten Baus vornehmen zu können.
Bei dem Tanker handelt es sich um die einstige „VTG 220“ der Vereinigte Tanklager und Transportmittel GmbH in Hamburg. Sie ging später an die Lehnkering Reederei GmbH in Duisburg und lief von 2007 bis 2009 als „Luise Deymann“ für die Reederei Deymann in Haren/Ems, ehe sie von der Chemitrans BV in Dordrecht übernommen wurde. Quelle: Tim Schwabedissen



Bulkcarrier mit Maschinenschaden vor Canakkale
(20.12.12) Der kroatische Bulkcarrier „Jindal Varad“ erlitt bei der Passage der Dardanellen am 19.12. gegen 20 Uhr vor Canakkale Maschinenschaden. Das Schiff wurde zu einem Ankerplatz bei Intepe in den südlichen Dardanellen gescheppt. Die „Jindal Varad”, 75460 tdw (IMO-Nr.: 9082879), wurde 1994 erbaut und hat als Manager das indische Orient Ship Express Management. Quelle: Tim Schwabedissen



Leeraner Frachter rammte griechische Fähre
(20.12.12) In Keratsiniou wurde die griechische Fähre „Express Santorini“, 7821 BRZ, bei einer Kollision mit dem unter Gibraltar-Flagge laufenden Containerfrachter „Frisia Rotterdam“ beschädigt, als dieser nach Perama einlief. Die „Frisia Rotterdam“, 25406 BRZ (IMO-Nr.: 9299032), hat eine Tragfähigkeit von 33784 Tonnen und eine Containerkapazität von 2478 TEU. Sie wurde 2004 erbaut und hat als Manager die Leeraner Hartmann Schifffahrts-GmbH. Die „Express Santorini“ (IMO-Nr.: 7330040) wurde 1974 erbaut. Quelle: Tim Schwabedissen



Suche nach Kutter aufgegeben
(20.12.12) Die US&xnbsp;Coast Guard&xnbsp;hat am 19.12. um 17.55 Uhr die Suche nach der zweiköpfigen Crew aus Deer Isle des vermissten, 45 Fuß langen Kutters „Foxy Lady II“ aus Gloucester, Massachusetts, eingestellt. Die Coast Guard Boston war am 17.12. um 8:05 Uhr von der Freundin des Skippers alarmiert worden, nachdem das Schiff nicht, wie geplant, am Abend des 15.12. eingelaufen war. Die letzte bekannte Position der “Foxy Lady II” war 15 Meilen nördlich von Provincetown gewesen. Am 18.12. trieb mit der Strömung eine Rettungsinsel in der Rumney Marsh auf dem Saugus River an, einige Ausrüstungsteile des Fanggeschirrs drifteten 30 Meilen weiter südlich bei Nantasket Beach in Hull an. Die Coast Guard suchte ein Seegebiet von über 2,800 Quadratmeilen ab, ohne eine Spur des Schiffes und seiner Crew zu finden. Die “Foxy Lady II” ist ein in Stonington, Maine, registrierter Muschelkutter, der von Gloucester aus arbeitete. Möglicherweise hatte sich das Fanggeschirr am Grund verfangen und das Schiff zum Kentern gebracht. Quelle: Tim Schwabedissen



Verpuffung in Tankerschornstein
(20.12.12) Am 18.12. um 22.15 Uhr wurden die Anwohner um Ijmuiden durch explosionsartige Geräusche und Blitze aufgeschreckt. Sie rührten von dem unter Malta-Flagge laufenden Tanker "Colorado Star", 8581 BRZ (IMO-Nr.: 9527609), her, der die Nordschleusen auf der Fahrt von Amsterdam nach Immingham passierte. In einem Schornstein war es zu einer Verpuffung gekommen. Der Lärm hielt mehrere Minuten an. Nachdem sichergestellt war, dass das Schiff technisch nicht beeinträchtigt war, konnte es seine Fahrt fortsetzen. Quelle: Tim Schwabedissen



Suche nach Opfern der „Baltic Ace“ unterbrochen
(20.12.12) Am 19.12. wurde die Suche nach den vermissten Besatzungsmitgliedern des vor Rotterdam gesunkenen Autofrachters „Baltic Ace“ wegen schlechten Wetters und der damit verbundenen Gefahren für die beiden Taucherteams für diese Woche eingestellt. Zuvor hatten sie eine Führungsleine an einer Tür festgemacht und waren dann in die Brücke des Wracks eingedrungen, ohne aber auf Crewmitglieder zu stoßen. Nach Zeugenaussagen hätte sich hier jemand aufgehalten haben können. Das ROV hatte derweil die Umgebung untersucht. Seegang, Wind und starke Strömungen machten eine weitere Arbeit aber unmöglich. Die Taucher hatten mithilfe eines transportablen Sonars Zugangsmöglichkeiten gesucht. Ihre Arbeitszeit war bei der Wassertiefe von 40 Metern aber limitiert. Quelle: Tim Schwabedissen



Fischer bei Tromsø gerettet
(20.12.12) Ein Fischer aus Süd-Tromsø wurde am 19.12. um 16.22 Uhr von einem norwegischen Trawler aus einer Rettungsinsel geborgen, nachdem sein Kutter drei Stunden zuvor bei Lyngstuva in Lenangen gekentert war. Es gelang ihm noch, in die Rettungsinsel zu kommen, die von einem Helikopter dann geortet wurde. Erst um 15.44 Uhr hatte der Schiffbrüchige mit seinem Mobiltelefon Alarm schlagen können, als er Netzempfang bekam. Er war erschöpft, ausgekühlt und hungrig, aber ansonsten wohlauf. Er kam aber vorsorglich ins Krankenhaus. Quelle: Tim Schwabedissen



Brennender Kutter bedrohte Hafenhäuser
(20.12.12) In Bud-Buar geriet am Nachmittag des 19.12. ein Kutter in Brand. Die Feuerwehr wurde um 16.10 Uhr alarmiert. Mehrere Löschfahrzeuge waren rasch vor Ort, um zu verhindern, dass der Brand auf umliegende alte Gebäude übergreift. Es gelang außerdem, den Kutter vor dem Sinken zu bewahren. Gegen 17 Uhr war das Feuer gelöscht. Quelle: Tim Schwabedissen



Gratulation für Rettungsaktion in Extremwetter – Toter wird von „Vos Sailor“ geborgen
(20.12.12) Nach seiner Bergung lag das angeschlagene, unter Bahamas-Flagge laufende Offshore-Wachschiff „Vos Sailor“, 516 BRZ (IMO-Nr.: 8104113), im Hafen von Aberdeen, wohin ihn der Schlepper „Kestrel“ der JP Knights Salvage nach dem Seeschlagschaden, dem ein Mann zum Opfer gefallen war, aus dem Balmoral-Ölfeld in der Nordsee geschleppt hatte. Die örtlichen Behörden machten sich am Morgen des 19.12. an die Bergung des Toten, der so schnell wie möglich seinen Angehörigen übergeben werden sollte. Der Mann war auf der Brücke umgekommen, die von einer Riesenwelle am 15.12. um 15.30 Uhr demoliert worden war und das 43 Meter lange , 1981 erbaute Schiff der Vroon Offshore antriebslos in der See 120 Meilen östlich von Aberdeen in bis zu 20 Meter hohen Wogen treibend zurückließ. 11 Mann waren im Dunkel der Nacht von zwei Bond Helikoptern gerettet worden. Dazu war ein Seeretter auf dem Deck der “Vos Sailor” abgesetzt und selbst verletzt worden. Er koordinierte dennoch die Rettung der letzten drei Männer von Bord. Bond Offshore Helicopter lobte den Einsatz, der bei extrem schlechten Bedingungen durchgeführt wurde. Die Gedanken seien aber auch bei der Familie des Toten. Quelle: Tim Schwabedissen



Beide in Suva gestrandete Frachter geborgen
(20.12.12) Die beiden Frachter „Capitaine Tasmane“, 9725 BRZ (IMO-Nr.: 9359674), und „Starford“, 13888 BRZ (IMO-Nr.: 8217257), die am 17.12. im Hafen von Suva im Taifun Evan auf Grund gelaufen waren, wurden am 18.12. geborgen. Nach Angaben der Maritime Safety Authority in Fiji bestand somit zwar keine Gefahr einer Ölverschmutzung mehr, allerdings sollten beide Schiffe vor der Weiterreise einer Unterwasserinspektion unterzogen werden, um sicher zu stellen, dass Antrieb und Rümpfe intakt geblieben sind. Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer auf Kabelleger in Frederikshavn
(20.12.12) Am 19.12. gegen 13 Uhr brach auf dem britischen Kabelleger "Seven Navica", 6083 BRZ (IMO-Nr.: 9177856), bei der Ortoft Werft in Frederikshavn, wo er seit dem 3.12. zur Reparatur lag, ein Feuer aus. Es ging mit starker Rauchentwicklung einher. Da nicht sicher war, ob sich jemand an Bord befand, wurden Krankenwagen zum Hafen geschickt. Drei Arbeiter erlitten Rauchvergiftungen, ein Feuerwehrmann einen elektrischen Schlag durch ein Schweißgerät. Alle kamen vorsorglich ins Krankenhaus. Die Crew hatte von Land aus beim Eintreffen der Löschfahrzeuge bereits mit der Brandbekämpfung begonnen, und gemeinsam mit der Feuerwehr konnte das Feuer binnen einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden. Es war bei Schweißarbeiten in einem Lagerraum entstanden. Nachdem die Räume mit Wärmebildkameras untersucht worden waren, rückte die Feuerwehr wieder ab. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachterwrack aus israelischer Unabhängkeitsbewegung vor Rishon Lezion entdeckt
(20.12.12) Vor der Küste von Israel wurde das Wrack der „Altalena“ entdeckt, die dort vor über 60 Jahren in 300 Metern Wassertiefe sank. Dies wurde in dieser Woche der Knesset bestätigt. Es liegt wenige Kilometer vor Rishon Lezion und konnte mit Sonar identifiziert werden. Die israelische Regierung ist interessiert, das Schiff zu heben und als Monument in Tel Aviv oder im Begin Heritage Center in Jerusalem an Land auszustellen. Zunächst muss es eingehender auf seinen Zustand hin untersucht und dokumentiert werden. Dann könnte die israelische Marine mit der Bergung beauftragt werden. Eine Hebung durch private Berger würde mehrere hunderttausend Dollar kosten. Die „Altalena“ war mit einer großen Menge von Waffen an Bord durch die Irgun Miliz von Menachem Begin im Juni 1948 nach Israel gebracht worden, während dort der Unabhängigkeitskrieg tobte. Die Regierung von David Ben-Gurion verlangte, dass das Schiff den neu formierten israelischen Streitkräften übergeben würde. Als es die Küste erreichte und auf Grund gelaufen war, kam es zu einer Schießerei der Irgun-Einheiten und den israelischen Soldaten, die den Befehl hatten, es zu zerstören. Der Frachter wurde dann mit Geschützfeuer in Brand gesetzt. Das Kommando bei der Aktion hatte Yitzhak Rabin, dem späteren Premierminister. 16 Männer von Irgun und drei israelische Soldaten kamen ums Leben, das Schiff wurde zerstört. Ein Jahr darauf wurde es auf See hinaus geschleppt und versenkt. Es steht für den bitteren Kampf der linken und rechten Politiker in Israel, die sich weiterhin die Verantwortung für den Zwischenfall gegenseitig zuweisen. Quelle: Tim Schwabedissen



„Rays the Bar” am Strand (Bild: USCG)   Großbild klick!
Überführungstörn einer Motoryacht endete auf dem Strand von Vilano
(19.12.12) Die 64 Fuß lange Motoryacht „Rays the Bar” aus Newport strandete auf der Überführungsfahrt von Boston nach Fort Lauderdale am Abend des 15.12. unmittelbar vor dem St. Augustine Inlet auf dem Vilano Beach in Florida.
Am Nachmittag hatte sie gegen 15.30 Uhr in schwerer See und dichtem Nebel eine Grundberührung gehabt, bei der die Propeller beschädigt wurden. Zudem gab es Probleme mit dem Radar.
Der Skipper hatte geankert und um Hilfe ersucht, woraufhin er und seine mitreisende Tochter an Land gebracht und medizinisch untersucht wurden. Dann brach die Ankertrosse, und die Yacht trieb auf Grund. Die Moran Environmental Recovery pumpte danach rund 450 Gallonen Öl ab. Die Coast Guard, die St. Johns County Fire Rescue, das St. Johns County Sheriffs und kommerzielle Berger waren vor Ort.
Am Morgen des 16.12 .versammelten sich größere Mengen von Schaulustigen. Ein Bergungsversuch zu dieser Zeit scheiterte an der unverändert hohen See. Erst am 17.12. konnte die Yacht wieder vom Strand gezogen werden. Die Bergung kostete 40,000 Dollar. Quelle: Tim Schwabedissen



“Knowwanda” brennt lichterloh (Bild: RNLI)   Großbild klick!
Motorboot vor Eastbourne ausgebrannt
(19.12.12) Beide RNLI-Boote aus Eastbourne wurden am Morgen des 17.12. in Marsch gesetzt, nachdem zwei Meilen südlich des Beachy Head Notraketen gesichtet worden waren. Mehrere Schiffe, darunter die „Pelorus“, das Lotsenboot aus Newhaven, hatten von der Sichtung berichtet. Die “Pelorus” befand sich auf einer Trainingsfahrt vor Cuckmere Haven. Sie war als erste vor Ort und entdeckte das in Flammen stehende, 27 Fuß lange Motorboot “Knowwanda”. Dessen Skipper wurde unversehrt abgeborgen und dann von einem der Rettungsboote aus Eastbourne übernommen. Da das brennende Boot die Schifffahrt gefährdete, wurde eine Schleppverbindung klargemacht und es an den Strand östlich der Eastbourne Pier gezogen, wo der Eastbourne Fire and Rescue Service schon bereit stand. Zwar wurde das Feuer gelöscht, doch das Boot war nicht mehr zu retten. Der Skipper wurde wegen möglicher Rauchvergiftung vorsorglich ins Eastbourne DGH gebracht. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter im Nord-Ostsee-Kanal abgeschleppt
(19.12.12) Auf der Reise von Colon nach Ronnskar erlitt der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "BBC Bunde", 13066 BRZ (IMO-Nr.: 9161211), im Nord-Ostsee-Kanal ostwärts laufend am 16.12. gegen 2.30 Uhr Maschinenschaden auf Höhe Kudensee. Die beiden Schlepper "Bugsier 11" und "Bugsier 15" wurden zur Assistenz gerufen und zogen den Havaristen gegen drei Uhr nach Brunsbüttel zurück, wo er zur Reparatur in Ostermoor festgemacht wurde. Nachdem die Maschine gegen 18 Uhr wieder lief, setzte das Schiff die Reise fort und erreichte am 17.12. gegen drei Uhr die Schleusen in Kie-Holtenau. In Ronnskar wurde es am 19.12. erwartet. Quelle: Tim Schwabedissen



Wrack russischen U-Boots bei Öland entdeckt
(19.12.12) Taucher der schwedischen Marine haben in der Ostsee das Wrack eines russischen U-Boots aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Das Wrack wurde im Sommer südöstlich der Insel Öland am Meeresgrund ausgemacht. Es gehörte zu einem Rudel von vier U-Booten des Typs S-6, die im September 1941 vom Radar verschwunden waren. Das Boot war stark beschädigt, eine Luke war geöffnet, was darauf hindeutete, dass das Boot sich an der Oberfläche befand und dort von einer Mine zerrissen wurde. Die zuständigen russischen Behörden wurden über den Fund informiert, um einen Gedenkgottesdienst vorbereiten zu können. Der Fund fand in der Nähe des Wartburg Minenfelds statt, das sich in internationalen Gewässern, aber innerhalb der schwedischen Wirtschaftszone befindet. Quelle: Tim Schwabedissen



Kasko wieder angehängt
(19.12.12) Am 15.12. verließ der griechische Schlepper "Christos XXII", 545 BRZ (IMO-Nr.:7230135), den Rotterdam-Europoort wieder mit dem Achterschiff eines Versorgerneubaus (IMO-Nr.: 9665102) am Haken, der sich zuvor losgerissen hatte. Der Schlepper "SD Seal“ eskortierte den Schleppzug aus dem Benelux-Hafen heraus. Er sollte am 20.12. in Ulsteinvik eintreffen. Quelle: Tim Schwabedissen



Zementtfrachter nach Strandung aufgegeben
(19.12.12) Der chinesische Bulkcarrier “ Yi He 6 Hao”, 5269 BRZ, lief am 15.12. vor Ningbo auf Grund und wurde von seiner Crew aufgegeben, die durch die Coast Guard gerettet wurde. Der Zementtransporter sank, eine Bergung wurde eingeleitet. Die „Yi He 6 Hao” (IMO-Nr.: 1234567) wurde 2010 erbaut. Quelle: Tim Schwabedissen



Demoliertes Sicherungsschiff mit Leiche an Bord nach Aberdeen geschleppt
(19.12.12) Das unter Bahamas-Flagge laufende Sicherungsfahrzeug “VOS Sailor“, 516 BRZ (IMO-Nr.: 8104113), das am 15.12. 120 Meilen nordöstlich von Aberdeen im Balmoral-Ölfeld nach schweren Seeschlagschäden hatte aufgegeben werden müssen, wurde am 17.12. von dem Schlepper „Kestrel" in den Ölhafen eingebracht. Die Leiche des ums Leben gekommenen Besatzungsmitgliedes befand sich noch an Bord ebenso wie ein Winschenmann, der an Bord geblieben war, obwohl er sich einen Fuß gebrochen hatte. Am Morgen des 18.12. wurde mit der Bergung des Toten begonnen. Die Vroon Offshore Services versprachen eine volle Aufklärung der Unglücksumstände. Bei der Rettungsaktion hatten die Bond Offshore Helicopters eine Schlüsselrolle gespielt. Ein (SAR) Eurocopter Super Puma AS332L2 Mark II war als erstes vor Ort und winschte unter schwierigen Umständen acht Mann auf. Ein Winschenmann von Bond und zwei weitere SAR-Hubschrauber der RAF und der Coast Guard bargen weitere vier ab. Ein zweiter Bond SAR Hubschrauber zog schließlich noch 10 Mann eines gefährdeten Rigs an Bord. Quelle: Tim Schwabedissen



Überreste vermissten Kutters angetrieben
(19.12.12) In Massachusetts trieb am Strand von Saugus am Abend des 18.12. eine leere Rettungsinsel des vermissten 45 Fuß langen Kutters „The Foxy Lady II“ an, der seit dem 15.12. vermisst wurde. Außerdem wurde eine Boje, die von dem Schiff stammte, am Nantasket Beach in Hull entdeckt. Vom 25-jäherigen Skipper und seinem 50-jährigen Decksmann fehlte weiter jede Spur. Die Patroullienboote “Spencer”, “Flyingfish” und “Sanibel” suchten weiter ein 360 Quadratmeilen großes Gebiet ab. Die „Bainbridge Island“ wurde in Marsch gesetzt, um die „Spencer“ zu ersetzen. Ein MH 60Jayhawk und ein HU 25 Falcon Jet blieben auf Standby und warteten auf Wetterbesserung. Die Seen gingen 10 Fuß hoch, die Windgeschwindigkeit betrug 15-20 Knoten udn die Sicht weniger al seine Meile. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter auf Riff vor Suva leckgeschlapgen
(19.12.12) Der 146 Meter lange Containerfrachter “Capitaine Tasman”, 12985 tdw, der nahe der Einfahrt zum Hafen von Suva auf Fiji auf einem Riff gestrandet war, als ein Taifun über die Insel fegte, saß weiterhin in starker Brandung und hat mittlerweile Wassereinbruch erlitten. Die Crew blieb bei der Strandung unversehrt. Quelle: Tim Schwabedissen



Lotsenboot vom Kurs abgekommen
(19.12.12) Am 18.12. lief das 75 Fuß lange Lotsenboot “Sabine Pilot II” kurz vor Sonnenaufgang auf den Sabine Jetties in Texas. Zwei Menschen wurden verletzt, eine dritte blieb unversehrt. Die Coast Guard richtete eine Sperrzone ein und schickte dazu ein Rettungsboot. Der Havarist lag ohne erkennbare Schäden stabil auf den Tanks. Eine Bergungsbarge wurde in Marsch gesetzt. Quelle: Tim Schwabedissen



Zwei Kutter vor Ketchikan in Seenot
(19.12.12) Südwestlich von Heceta Island sank in der Nacht zum 15.12. der 32 Fuß lange Kutter „Equity” aus Sitka, nachdem er auf nordwestlich von Klawock auf ein Riff gelaufen war. Die dreiköpfige Crew ging in eine Rettungsinsel, Die Coast Guard Juneau schickte von der Air Station Sitka einen MH-60 Jayhawk Helikopter. Auch der Kutter „High Pockets” reagierte auf den Notruf und konnte mit Assistenz des Hubschraubers die Rettungsinsel aufspüren und die Schiffbrüchigen aufnehmen. Sie wurden nach Klawock gebracht. Die “Equity” hatte 450 Gallonen Diesel an Bord, die keine Ölverschmutzung verursachten. Das EPIRB wurde ausgeschaltet und die Rettungsinsel durchlöchert, doch sie könnte weiter in dem Gebiet herumtreiben. Früher an dem Abend war derselbe Hubschrauber in der Luft, um dem Bericht über die Sichtung einer Notrakete nahe Mary Island südlich von Ketchikan nachzugehen, die der Kutter „Nancy Marie“ gesichtet hatte. Auch ein 47-Fuß-Rettungsboot aus Ketchikan lief aus. Wie sich herausstellte, trieb der 43 Meter lange Trawler “Alaskan Knight” mit drei Mann an Bord in der See, nachdem er den Propeller verloren hatte. Der Havarist wurde von der “Nancy Marie” nach Ketchikan eingeschleppt. Quelle: Tim Schwabedissen



Marinetaucher durchsuchen Wrack der „Baltic Ace“
(19.12.12) Taucher der niederländischen Marine haben am 18.12. die Suche nach den sechs vermissten Seeleuten des nach Kollision mit der „Corvus J“ gesunkenen Autocarriers "Baltic Ace" aufgenommen. Zehn Marinetaucher durchsuchten bislang ohne Erfolg das Wrack. Aussagen der Überlebenden sollten helfen, ihre möglichen Aufenthaltsorte aufzuspüren. Die "Hr. Ms. Luymes" diente als Basisschiff. Die Marinetaucher waren mit transportablem Sonar sowie dem ROV „Remus 2” ausgestattet. Ein forensisches Team hielt sich bereit, Leichen zu identifizieren. Die Suche wurde am 19.12. fortgesetzt. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter verursachte Ölverschmutzung in Aruba
(19.12.12) Am 18.12. verursachte der liberianische Frachter "Southern Bay", 8879 BRZ (IMO-Nr.: 9152181), eine Ölverschmutzung im Hafen von Oranjestad in Aruba, wo er von Rotterdam über Willemstad kommend am frühen Morgen eingelaufen war. In einem Öltank war es zu einem Riss gekommen, der Inhalt lief in einen Ballastwassertank und, als dieser überlief, weiter in den Hafen. Vor Ort wurde mit der Ölbeseitigung begonnen, doch trieb es ohnehin auf See hinaus. Der Ölfilm war einen Quadratkilometer groß. Den Eignern wurde eine Strafe von 30,000 Dollar auferlegt, und am 19.12. konnte der Versorgungsfrachter die Reise fortsetzen. Der Tank war erst im November repariert worden, wobei es möglicherweise zu Schwächen an einer Schweißnaht kam. Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff rammte Brücke auf der Ems
(19.12.12) Am frühen Morgen des 18.12. kollidierte ein niederländisches Binnenschiff auf der Ems mit der Eisenbahnbrücke Weener. Dabei wurde der Vordermast, auf dem sich die Radaranlage befand, vollständig abgebrochen. An der Brücke entstand nur geringer Sachschaden. Wegen des nun fehlenden Radars wurde dem Binnenschiff die Weiterfahrt untersagt, da zum Zeitpunkt der Kollision Nebel mit Sichtweiten unter 500 Meter herrschte. Die Wasserschutzpolizei Emden hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Quelle: Tim Schwabedissen



Kombüse von Admiralitätsschiff entdeckt?
(19.12.12) Taucher der holländischen Marine und der Rijksdienst voor Cultureel Erfgoed haben möglicherweise die Kombüse des Admiralsschiffes “De Walcheren” entdeckt. Das Team aus Tauchern und Marinearchäologen hat in der vergangenen Woche den Hafen von Vlissingen nach möglichen Resten der “De Walcheren”, die 1689 nach einer Kollision mit einem Kai gesunken war, durchsucht. Bereits im Juli waren zwei Schiffsbalken und Ballaststeine entdeckt worden. Quelle: Tim Schwabedissen



Kamper Kogge könnte ungeborgen bleiben
(19.12.12) Ob das Wrack einer Kogge, die in der IJssel nahe Kampen gefunden wurde, geborgen wird, ist noch unsicher. Sie könnte an den hohen Kosten scheitern. Das Schiff aus dem 15. Jahrhundert war unweit von Kampen bei Flussvermessungsarbeiten entdeckt worden. Das intakte Schiff ist 20 Meter lang und acht Meter breit. Es liegt einer Vertiefung des Wassers im Weg. Im kommenden Jahr will Rijkswaterstaat mit allen relevanten Behörden und Stellen zu Ergebnissen kommen. Quelle: Tim Schwabedissen



Gesunkene Fähre schon drei Meter höher gelegt
(19.12.12) Starke Pumpen haben bislang 30 000 m3 Seewasser aus den Decks der in Marseille gesunkenen Fähre "Napoleon Bonaparte" gefördert, wodurch sich das Achterschiff inzwischen um drei Meter gehoben hat. Doch noch immer befinden sich weitere 20 000 m3 Wasser im Schiff. Das Risiko deren freier Oberflächen zwingt die Berger zu sorgfältigem Arbeiten und immer neuen Kalkulationen. So wird nur eine Abteilung zur Zeit gelenzt, während Experten kontinuierlich neue Berechnungen zu den Belastungen und Kräften, die auf den Rumpf einwirken, anstellen, um diesen so wenig wie möglich zu belasten. Um den 21.12. herum soll die Fähre dann bei der örtlichen Werft gedockt werden, wenn alles weiter nach Plan läuft. Quelle: Tim Schwabedissen



Sloop vor Bermudas aufgegeben
(19.12.12) Zwei kanadische Segler wurden am 12.12. von dem unter Bahamas-Flagge laufenden Frachter “SMT Bontrup” von ihrer 34 Fuß langen Sloop “Chessa” 260 Meilen nordwestlich Bermuda gerettet, wohin das Boot unterwegs war. Einer der beiden war erkrankt, und sein Mitsegler hatte die U.S. Coast Guard in Norfolk um Hilfe gebeten, als sich eine Sturmfront näherte. Der im AMVER-System registrierte, 656 Fuß lange Bulkcarrier, der von Maracaibo, Venezuela, kam, wurde kontaktiert und nahm Kurs auf die Sloop. Drei Stunden später war er längsseits und nahm die Segler an Bord. Der erste musste auf das Deck gezogen werden, weil er nicht mehr laufen konnte. An Bord konnte er stabilisiert werden. Der Frachter nahm dann Kurs auf Portland, Maine. Quelle: Tim Schwabedissen



Fünf Fischer von Styroporbrocken gerettet
(19.12.12) Ein 39-Tonnen-Kutter geriet am Morgen des 18.12. vor Kaohsiung, rund 11.7 Meilen vor den Dongsha Islands in Brand. Er war am 16.12. von Pingtung County in Süd-Taiwan ausgelaufen. Die Crew, zwei Taiwanesen und drei Indonesier, trieben auf Styroporstücken, als sie von zwei Booten und einem Flugzeug der Küstenwache gerettet wurden. Sie waren 5.7 Meilen vor den Dongsha Islands am Nachmittag des 18.12. entdeckt worden. Quelle: Tim Schwabedissen



Diskussion um Wrackerhalt in South Haven
(19.12.12) Ein historisch tiefer Wasserstand hat südlich von South Haven das Wrack der “City of Green Bay” teilweise freigelegt. Das Schiff war am 3.10.1887 in einem Sturm auf die Küste des Lake Michigan getrieben. Ein Mann wurde gerettet, sechs ertranken, das Wrack lag seither im Southwest Michigan Underwater Preserve in 5-10 Fuß Wassertiefe. Nun bestand die Sorge, dass Wind und Wellen die Reste zerstören könnten. Am 16. und 17.12. wurde in der South Haven Charter Hall beraten, wie sie zu schützen sein könnten. 1996 war die “Lotti Cooper” in Sheboygan gehoben worden wegen ihrer historischen Bedeutsamkeit, um den Tourismus in der Region zu fördern. 1969 wurde die „Alvin Clakr“ in Green Bay aus demselben Grunde geborgen. Die “City of Green Bay” sollte wegen der bei einer Bergung notwendigen teuren Konservierung nach Ansicht der Michigan Shipwreck Research Associates am besten vor Ort bleiben, weil sie dort am besten geschützt wäre. Eine Bergung würde mehrere Milllionen Dollar kosten und das Wrack an Land schneller verfallen. Die „Alvin Clark” zu heben kostete 100,000 Dollar, und sie konnte nur 25 Jahre erhalten werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Trawler vor Strandung bewahrt
(19.12.12) Ein Trawler, der mit Maschinenausfall in Richtung der Felsen in der Mündung des Strangford Lough trieb, wurde von dem RNLI-Boot aus Newcastle in der Nacht zum 18.12. binnen vier Stunden geborgen. Das 54 Fuß lange Schiff war von Ardglass zum Clyde auf Fangfahrt unterwegs, als die Maschine versagte. Die Crew warf Anker, doch bei 4 Bf Wind vom Süden trieb der Trawler unaufhaltsam in Richtung der Felsen. Aus Newcastle lief die “Eleanor and Bryant Girling” aus und erreichte kurz nach Mitternacht die Position nahe der Einfahrt ins Strangford Lough. Auch das Boot der RNLI aus Portaferry war vor Ort und stellte eine Schleppverbindung her, um den Trawler auf Position zu halten, bis die größere „Eleanor and Bryant Girling“ gegen zwei Uhr eintraf und den Trawler nach Ardglass einschleppte, wo er um 3.30 Uhr festgemacht wurde. Das Boot aus Portaferry assistierte beim Einlaufen in den Hafen. &xnbsp;Quelle: Tim Schwabedissen



Barge „Boston No. 30“ (Bild: USCG)   Großbild klick!
Kampf gegen Öl nach Leck auf Barge in Kil van Kull
(18.12.12) Am Mays Ship Repair in Kil van Kull kam es am 14.12. um 23:22 Uhr auf der Barge „Boston No. 30“ zu einem Ölaustritt aus einem Ladetank. Von der Barge der Boston Marine Transport Inc. wurde der Tankinhalt auf die Barge “DBL 25” umgepumpt, als Öl zwischen den Fahrzeugen bemerkt wurde. Im Backbordtank 2, der 112,000 Gallonen enthielt, war ein Leck entstanden. Um den Ölverlust festzustellen, wurden die Tanks der Barge untersucht.
Die New York State Department of Environmental Conservation und das New Jersey Department of Environmental Protection sowie die Gallagher Marine Systems organisierten die Ölbekämpfung. Um die Barge wurden 23600 Fuß Ölsperren ausgelegt und Reinigungsmaßnahmen eingeleitet. Vor Ort kamen 29 Skimmer und 13 Wasserbargen sowie andere Ausrüstung zum Einsatz. Ein 51 Mann starker Krisenstab wurde gebildet, insgesamt 301 Personen waren mit der Ölbekämpfung beschäftigt. 47000 Fuß Ölsperren wurden in der Umgebung vor allem von Shooter’s Island ausgebracht. Bis zum 18.12. waren 156,000 Gallonen Öl und Ölwassergemisch aufgenommen. Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff auf dem Rhein auf Grund gelaufen
(18.12.12) Ein mit Stahl beladenes Binnenschiff ist am Abend des 15.12. auf dem Rhein bei Sankt Goar nahe der Loreley auf Grund gelaufen. Das Schiff konnte am 16.12. wieder freigeschleppt. Ursache der Havarie war ein Fahrfehler des Kapitäns. Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff auf Rhein leckgeschlagen
(18.12.12) Aus bislang unbekannter Ursache kam es am 16.12. auf einem Binnenschiff im Karlsruher Rheinhafen zu einem Wassereinbruch im Bugbereich. Die Feuerwehr wurde alarmiert und konnte es vor dem Sinken bewahren. Die Havarie ereignete sich gegen 14.15 Uhr am Nordbecken des Rheinhafens. Die Feuerwehr setzte Tauchpumpen ein, um das eindringende Wasser wieder aus dem Schiff zu bekommen. Wegen der Gefahr der Verschmutzung des Rheins mit Betriebsstoffen wurde das Schiff mit Ölschlängeln gesichert. Nachdem Taucher der Wasserschutzpolizei das Leck gefunden hatten, konnten weitere Einsatzkräfte einer Fachfirma es abdichten. Quelle: Tim Schwabedissen



Zwei Frachter in Suva gestrandet
(18.12.12) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier “Starford”, 13888 BRZ (IMO-Nr.: 8217257), lief am 17.12. vor Suva auf Grund, als er versuchte, Schutz vor dem Taifun Evan zu finden. Die „Starford”, die Ausrüstung für die China First Railway Group zum Bau der Nabouwalu-Autobahn an Bord hatte, riss sich um 11.30 Uhr von den Ankern los und trieb auf ein Riff nahe der Hafeneinfahrt. Ein weiteres Opfer des Unwetters wurde der unter Singapur-Flagge registrierte Containerfrachter “Captaine Tasman”, 9725 BRZ (IMO-Nr.: 9359674), der von Brisbane nach Lautoka laufend auf der Ostseite der Hafeneinfahrt des Hafens von Fiji festkam. Quelle: Tim Schwabedissen



Cheimeunfall auf dänischem Frachter
(18.12.12) Auf dem dänischen Containerfrachter „Sophie Maersk“, 92198 BRZ (IMO-Nr.: 9146479), kam es am 17.12. um 6.40 Uhr beim Einlaufen nach Hong Kong zu einem Chemieunfall. Das Schiff, das von Shanghai kam, wurde zu einem Ankerplatz südlich von Lamma Island geordert, wo es um 7.30 Uhr eintraf. Ein Helikopter des Government Flying Service wurde zur medizinischen Hilfe für drei Besatzungsmitglieder geschickt, die über Unwohlsein klagten. Doch sie wiesen die Hilfe ab, und der Hubschrauber drehte wieder ab. Drei Feuerlöschboote wurden zum Frachter geschickt, drei Löschfahrzeuge und drei Krankenwagen waren auf Standby. Die Feuerwehr prüfte in Schutzanzügen die Lage an Bord, während zwei Polizeiboote andere Fahrzeuge abhielten. Quelle: Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Evakuierung im Balmoral-Ölfeld in der Nordsee
(18.12.12) Das unter Bahamas-Flagge laufende Sicherungsfahrzeug “VOS Sailor“, 516 BRZ (IMO-Nr.: 8104113), funkte am 15.12. um 04:30 auf einer Position 120 Meilen nordöstlich von Aberdeen im Balmoral-Ölfeld nach Sturmschäden und Wassereinbruch Mayday. Auf einem Rig in der Nähe wurde der Funkspruch aufgefangen und Alarm geschlagen. Sechs andere Schiffe und drei Helikopter aus Lossimouth, Sumbrgh und von der BP machten sich auf den Weg zum Havaristen.
11 Mann wurden mit Helikoptern evakuiert, ein Mann erlitt tödliche Verletzungen. Zum Unglückszeitpunkt hatte Südweststurm mit bis zu 75 Knoten geherrscht, und 6,5 Meter hohe Seen hatten sich aufgebaut. Vorsichtshalber wurden von der Ölplattform „North Sea Producer“, in deren Richtung das Schiff trieb, gegen Mittag Besatzungsmitglieder, die nicht betriebsnotwendig waren, abgeborgen. Das 42,5 Meter lange Sicherungsschiff trieb weiter im Sturm und sollte nach Wetterberuhigung nach Aberdeen eingeschleppt werden. Die “VOS Sailor” wurde 1981 erbaut und wird vom Vroon Offshore Service gemanagt. Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer in Maschinenraum richtete nur geringen Schaden an
(18.12.12) Der unter Bangladesh-Flagge laufende Frachter “Banglar Mookh”, 13125 BRZ (IMO-Nr.: 8710039), der Bangladesh Shipping Corporation (BSC) geriet am 14.12. um 17.40 Uhr an Mole 3 in Chittagong gegen Abend im Brand, nachdem es im Maschinenraum zu einer Überhitzung gekommen war. Sechs Löschfahrzeuge des Fire Service Headquarters aus Agrabad brachten das Feuer rasch unter Kontrolle. Der Frachter hatte Salz von Indien nach Bangladesh gebracht. Quelle: Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Evakuierung im Balmoral-Ölfeld in der Nordsee
(18.12.12) Der nordkoreanische Frachter „Dae(Tae) Gak Bong“ funkte am 9.12. auf Position 41-29 N 131-02 O rund 50 Meilen vor der nordkoreanischen Küste Mayday, nachdem es durch Maschinenausfall zu einem Totalblackout gekommen war. Das MRCC Wladiwostok gab die Information an die koreanischen Behörden weiter. Am 15.12. wurde berichtet, dass 15 Mann in eine Rettungsinsel gegangen sein. Die „Dae Gak Bong (Tae Gak Bong)”, 9854 tdw (IMO-Nr.: 8729884), wurde 1983 erbaut und läuft für die Taegakbong Shipping Co. Ltd. in Pjönjang. Quelle: Tim Schwabedissen



Acht Tote bei Untergang kolumbianischen Frachters
(18.12.12) Der kolumbianische Frachter “ Claudia Alejandra” sank an der kolumbianischen Pazifikküste am 16.12. mit einer Crew von 22 und einer Ladung Holz an Bord. Das Schiff hatte seit dem 13.12. mit Maschinenschaden in der See getrieben. 14 Mann wurden gerettet, acht weitere, darunter zwei Kinder, kamen ums Leben. Es handelte sich um Fahrgäste. Quelle: Tim Schwabedissen



Schmuggelfrachter ging bei Rethymnon verloren
(18.12.12) Der unter moldawischer Flagge laufende Frachter “Santa” (MMSI-Nr.: 214181815) lief vor Rethymnon mit geschmuggelten Zigaretten an Bord auf Grund. Er hatte 890 Kisten à 50 Kartons mit je 10 Packungen Zigaretten an Bord, die in den gefluteten Laderäumen entdeckt wurden. Der Rumpf des Schiffes ist aufgebrochen, und es gilt als Totalverlust. Das Schiff hatte zuletzt in Famagusta gelegen. Es ist 36 Meter lang und sieben Meter breit. Quelle: Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Evakuierung im Balmoral-Ölfeld in der Nordsee
(18.12.12) Am 17.12. suchte die US Coast Guard nach dem 45 Fuß langen Kutter “Foxy Lady II” aus Gloucester, Massachussetts, sowie dessen zweiköpfiger Crew. Er war um 8.05 Uhr als überfällig gemeldet worden, nachdem er am 15.12. nicht in den Hafen zurückgekehrt war. Der letzte Kontakt hatte gegen Mittag per SMS bestanden.Die letzte bekannte Position war 15 Meilen nördlich von Provincetown. Von der Coast Guard Air Station Cape Cod stieg ein MH-60J Helikopter auf, auch die Stationen Point Allerton, Gloucester, Boston und Provincetown sowie das Patroullienboot “Spencer” wurden alarmiert. Quelle: Tim Schwabedissen



Manövrierunfähiger Frachter vor Strandung bewahrt
(18.12.12) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Svartfoss", 2990 BRZ (IMO-Nr.:9323089), der am 14.12. von Rørvik kommend um 3.30 Uhr bei Kvalneset südlich von Værøy Kerl Maschinenausfall erlitten hatte, konnte, assistiert von dem Rettungskreuzer "Det Norske Veritas" sowie einem Schlepper gegen 16 Uhr den Hafen von Bodø erreichen. Zur Hilfeleistung für die neunköpfige Crew war zwischenzeitlich auch ein Seaking aufgestiegen. Am 17.12. gegen 00.30 Uhr warf das Schiff wieder los und nahm Kurs auf Sandnessjøn. Quelle: Tim Schwabedissen



Peilboot auf Grund (Bild: KNRM)   Großbild klick!
Peilboot verpeilt
(14.12.12) Am Nachmittag des 13.12. lief bei Vermessungsarbeiten ein Peilboot auf dem Veluwermeer auf Grund. Nach einer Stunde vergeblicher Manöver wurde die Küstenwache durch die zweiköpfige Crew zu Hilfe gerufen. Von der KNRM-Station Elburg lief die „Tjepke Ekkelboom“ aus. Bei Temperaturen unter Null drohte dem Havaristen auch Vereisung. Es gelang aber rasch, ihn wieder flott zu machen und in einen nahe gelegenen Yachthafenzu schleppen. Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff in Bruinisse sinkend auf Grund gesetzt
(14.12.12) Bei der Krammerschleuse von Bruinisse sind am Morgen des 13.12. zwei Binnenschiffe frontal kollidiert. Eines davon schlug leck und wurde vorsorglich auf Grund gesetzt. Das Unglück hatte sich um 07.30 Uhr ereignet, als ein mit Gerste beladenes Binnenschiff in Richtung der Volkerakschleuse unterwwgs war. Als es aus dem Hafen kam, stieße es mit einem mit Stahl beladenen Schiff zusammen, dass nach Belgien unterwegs war. Der Getreidefrachter wurde 40 Zentimeter unterhalb der Wasserlinie auf einem Quadratmeter aufgerissen. Das aufgerissene Vorschiff wurde auf den Deich gesetzt und die Ladung auf ein anderes Schiff umgeladen. Der Kollisionsgegner konnte trotz Schäden oberhalb der Wasserlinie zur Kammerschleuse weiterlaufen, wo er provisorisch repariert wurde. Quelle: Tim Schwabedissen



Losgerissener Kasko wieder eingefangen
(14.12.12) Am 12.12. lief der griechische Schlepper "Christos XXII", 545 bRZ (IMO-Nr.: 7230135), den Rotterdam-Europoort mit dem Achterschiffsrohbau eines Versorgers (IMO-Nr.: 9665102) an. Auf der Fahrt von Le Havre, wo der Verband am 8.12. ausgelaufen war, nach Norwegen war die Schlepptrosse zu dem Kasko gebrochen. Es gelang aber, eine Notschleppverbindung herzustellen, und unter Assistezn der Schlepper "Sea Alfa", "SD Shark" und "SD Seal" wurde Holland angesteuert. Vor dem EECV-quay im Calandkanal wurde die "Christos XII" von der "Sea Alfa" abgelöst, als der Kasko in den Beneluxhafen bugsiert wurde. Quelle: Tim Schwabedissen



Suche nach havariertem Kutter auf Westerschelde
(14.12.12) Das KNRM-Boot „Zeemanshoop“ kam am Nachmittag des 13.12. dem Kutter „Jama“ aus Burcht auf der Westerschelde zu Hilfe ,der mit zwei belgischen Sportfischern an Bord auf dem Weg nach Terzeuzen auf die Schaar van Spijkerplatt gelaufen war. Die niederländische Küstenwache, von den Fischern alarmiert, setzte das Rettungsboot aus Breskens in Marsch, das den Kutter bei Tonne SS 10 vergebens suchte, auch bei Tonne SS7 nicht fündig wurde und schließlich ein Radarecho bei Tonne SS5 feststellte. Es stammte zwar vom Sandsauger „Swalinge“, doch hier wurde auch das Fischerboot entdeckt, in Schlepp genommen und bei einer Yachtwerft in Breskens abgeliefert. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter drohte bei Kvalneset zu stranden
(14.12.12) Am 14.12. um 3.30 Uhr erlitt ein 80 Meter langer Containerfrachter bei Kvalneset, südlich von Værøy Kerl Maschinenausfall und trieb in Richtung Küste. Ein Sea King und ein Rettungsboot wurden zu dem mit neun Mann besetzten Schiff in Marsch gesetzt. Es gelang der Crew, die Drift zu stoppenDas Schiff wurde von Schleppen vm Vestfjord nach Bodø abgeschleppt.Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter drohte im Snow Pass zu sinken
(14.12.12) Die Coast Guard Juneau und der 65 Fuß lange Kutter “Arik” kamen dem 35 Fuß langen Kutter “Carrie Arlene” am 12.12. im Snow Pass, westlich von Zarembo Islandzu Hifle, nachdem dieser Wassereinbruch erlitten hatte. Es gelang bei 35 Meilen Wind und ibs zu sechs Fuß hohen Seen, ihn in eine Bucht von Bushy Island zu schleppen und dort zu lenzen. Die zweiköpfige Crew war in Überlebensanzügen bereit gewesen, das Schiff aufzugeben, als die Retter eintrafen. Sie machten mit Notraketen auf sich aufmerksam. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter "Clipper Falcon" (Bild: J_Visser)   Großbild klick!
Frachter saß vor Festungsinsel von Ijmuiden fest
(13. 12.12) Am 12.12. lief der unter Bahamas-Flagge registrierte Frachter "Clipper Falcon", 4980 BRZ (IMO-Nr.: 9076325), nach einem Ruderschaden südlich der Festungsinsel vor dem Schleusensystem von Ijmuiden auf einen Leitdamm. Das Schiff war auf der Fahrt von Sierra Leone nach Amsterdam, als es um 16:45 Uhr festkam. Die beiden Schlepper „Thetis“ und „Triton“ von Iskes wurden zu Hilfe gerufen und hatten den Havaristen eine Stunde später wieder flottgemacht. Er wurde dann in den Fischereihafen gezogen, wo der Schaden untersucht werden konnte. Am Abend trat er die Weiterreise nach Amsterdam an und machte dort am Kloosterboer fest. Die 15-köpfige Crew war unversehrt geblieben. Der Frachter hatte beim Einlaufen die südliche Zufahrt an der Festungsinsel gewählt. Während er festsaß, konnte ein- und ausgehende Schifffahrt über die Nordeinfahrt abgewickelt werden. Die 1994 erbaute „Clipper Falcon“ ist 101 Meter lang, 18 Meter breit und hat 7121 Tonnen Tragfähigkeit. Sie läuft für die Clipper Projectships Ltd.
Quelle: Tim Schwabedissen



Beaumont hatte bei Strandung viel Glück
(13. 12.12) Der in der Nacht 1,5 Meilen vom Zielhafen Avilés auf Grund gelaufene, britische Frachter “Beaumont", 2545 BRZ (IMO-Nr.: 9319416), konnte zehn Stunden nach der Havarie von dem Schlepper „Maria de Maeztu” von den Felsen gezogen werden, bereits zwei Stunden vor dem Höchststand der Flut. Zuvor war Ballastwasser aus den Tanks gepumpt worden, um das Gewicht zu reduzieren. Mit eigener Kraft nahm der Frachter dann Kurs auf den Hafen und machte an einem Kai westlich von San Augustine fest, wo Taucher den Rumpf inspizierten. Sie fanden den Rumpf an Steuerbord eingebeult, aber ansonsten intakt vor. Das Schiff hatte Glück gehabt, dass es am Fuß der Klippen auf eine Art natürlicher Rampe gelaufen und so nicht direkt auf den Felsen gestrandet war.
Die “Beaumont” hatte eine Ladung von 3500 Tonnen Holzpellets laden und dazu gegen sechs Uhr in den Hafen von Avilés einlaufen sollen. Doch sie lief an der Ansteuerung von Avilés aus bislang unbekannten Gründen mit einer unveränderten Geschwindigkeit von 11,5 Knoten vorbei und direkt auf die Klippen des Cabo Negro zu, möglicherweise vom Autopiloten geleitet. Es gab aber auch keinen Notruf der Crew. Erst als das Maritime Rescue Centre in Gijón der Lage des Schiffes über AIS gewahr wurde, nahm es Kontakt mit der „Beaumont” auf, von der die Strandung bestätigt wurde.
Sofort wurde daraufhin der Rettungshubschrauber Helimer 203 alarmiert, ebenso wie der Schlepper "Maria de Maeztu" und das Rettungsboot "Salvamar Rigel“, das Rettungszentrum in Santander und die Taucherbasis in La Coruña. Der Zivilschutz, das Rote Kreuz, die Polizei in Gozón und der Hafenkapitän wurden ebenfalls alarmiert und gegen Mittag ein Notfallplan gegen Meeresverschmutzungen aktiviert. Derweil hatte die “Maria de Maeztu” bereits eine Schlepptrosse am Heck der “Beaumont” fest und zog diese bei günstigen Wetter- und Seebedingungen im ersten Anlauf achteraus von den Felsen. Am 13.12. sollte der Havarist bei der Alvargonzález Shipyard eingehend untersucht werden. Spanische und britische Behörden leiteten eine Untersuchung ein.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter Hamburger Reederei in Charleston auf Grund gelaufen
(13. 12.12) Der unter Liberia-Flagge laufende Frachter “HR Recommendation”, 8963 BRZ (IMO:9277292), geriet nach Maschinenausfall am Abend des 11.12. gegen 18.30 Uhr beim Einlaufen nach Charleston bei Sullivan’s Island bei ablaufendem Wasser auf Grund. Um den Havaristen, der zwischen den Hafenmolen auf 15 Fuß Tiefe festsaß, wurde eine 100 Yard große Sicherheitszone eingerichtet, bevor Schlepper ihn mit steigendem Wasserstand wieder befreiten und er mit eigener Kraft um kurz nach Mitternacht am Columbus Street Terminal festmachen konnte, wo er seine Ladung hatte aufnehmen sollen. Die Schifffahrt im Hafen wurde durch die Havarie nicht beeinträchtigt. Die “HR Recommendation” hat eine Tragfähigkeit von 10538 Tonnen, ist 134,55 Meter lang, 21,5 Meter breit und hat 9,3 Meter Tiefgang. Sie wurde 1995 bei Volharding Hoogezand erbaut und läuft für die Hammonia Reederei GmbH in Hamburg.
Quelle: Tim Schwabedissen



“Accum“ kann bald auslaufen
(13.12.12) Der örtliche Agent des unter Gibraltar-Flagge laufenden Briese-Frachters Frachters "Accum", 2415 BRZ (IMO-Nr.: 9505314), die Harvest Agency Services in Essex, sagte, dass der Schaden durch das Feuer an Bord des Schiffes in Ipswich begrenzt geblieben sei und es nach Auffüllen der Feuerlöschanlage wieder auslaufen könne. Hölzerne Kisten hatten im Unterdeck am 10.12. Feuer gefangen, doch mit Karbondioxid gelang es, das Feuer einzugrenzen, den Rest besorgten Einsatzkräfte der Feuerwehr binnen dreier Stunden. Das Schiff hätte am 13.12. u.a. mit einer Ladung Gebrauchtfahrzeuge nach Zypern auslaufen sollen. Die 100 Fahrzeuge auf den oberen Decks trugen nur leichte Rauchschäden davon. Die Kisten mit den Maschinenteilen darunter wurden verrußt. Die Fahrt nach Zypern wird 16 Tage dauern, bis dahin werden die Kisten, nicht inspiziert werden können, weil die Pkw, Laster und Traktor einen direkten Zugang versperren.
Quelle: Tim Schwabedissen



Napoleon Bonaparte vor Weihnachten ins Dock
(123 12.12) 24 Stunden nach dem Beginn des Auspumpens der französischen Fähre "Napoleon Bonaparte" stieg am 12.12. das Achterschiff langsam aus dem Wasser des Großen Hafens von Marseille empor. Zuvor hatten die Bergungsteams von Svitzer Salvage die Dichtheit von 30 Abteilungen geprüft und durch Zuschweißen sichergestellt, dass es zu keinen unkontrollierten Durchflutungen kommen kann, wenn sich der Neigungswinkel des Schiffes beim Lenzen ändert. Es gilt rund 30,000 m3 Wasser binnen einer Woche aus der Fähre zu bekommen, und wenn alles nach Plan läuft, kann die "Napoleon Bonaparte" um den 21.12. herum ins Trockendock.
Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer in Brest
(13.12.12) Am 12.12. wurden mehrere Löschfahrzeuge zum Hafen von Brest geschickt, wo auf dem französischen Forschungsschiff "Langevin", 1324 BRZ (IMO-Nr.:7932214), das im Handelshafen zu Reparaturarbeiten lag, ein Feuer ausgebrochen war. Gegen Mittag gelang es den Einsatzkräften, den Brand an Bord unter Kontrolle zu bekommen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Tank von Bulkcarrier auf Taumee River aufgerissen
(13.12.12) Nachdem auf dem Maumee River nahe Toledo der kanadische Bulkcarrier "CSL Tadoussac", 20101 BRZ (IMO-Nr.: 6918716), mit einer Kainanlage des Torco Dock kollidiert war, setzte die Coast Guard am 12.12. die Arbeit zur Sicherung des Schiffes fort. Es galt nun, die gesamte Ladung aus 27,000 Tonnen Eisenerz an der Anlage der CSX zu löschen, um den Frachter dann zur Ironhead Marine in Toledo zu bringen, wo er im Trockendock repariert werden sollte. Die Coast Guard Marine Safety Unit Toledo und das Lloyd's Registry of Shipping untersuchten weiter den Umfang der Schäden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schubverband trieb gegen Brückenpfeiler
(13.12.12) Die Hot Metal Bridge in Pittsburgh wurde am 13.12. kurz nach acht Uhr von einem Schubverband des 50 Meter langen US-Schleppers "William E. Porter" (MMSI-Nr.:366967610), gerammt. Um 7.46 Uhr wurde die Coast Guard alarmiert, nachdem eine der mit Kohle voll beladenen Bargen, die die "William E. Porter" flussabwärts auf dem Monongahela River transportierte, gegen einen der Pfeiler der Hot Metal Bridge gerammt war. Insgesamt war er mit drei Bargen unterwegs nach South Point, Ohio. Die "William E. Porter" konnte sich befreien und die Reise fortsetzen. Die Brücke und der Pfeiler, der gerammt worden war, wurde einer Inspektion durch das Army Corps of Engineers und die Pittsburgh Public Works unterzogen. Das Bauwerk hatte die Kollision ohne Schäden überstanden. Die Coast Guard leitete eine Untersuchung ein, ging aber davon aus, dass Hochwasser und starke Strömung auf dem Fluss zu der Havarie beigetragen hatten.
Quelle: Tim Schwabedissen



Trawler vor New Quay vor dem Untergang bewahrt
(12. 12.12) Das RNLI-Boot aus New Quay wurde von der Coastguard am 10.12. um 21.30 Uhr alarmiert, nachdem der Trawler “Sanderling” mit zwei Mann Crew an Bord neun Meilen nordwestlich des Hafens Wassereinbruch erlitten hatte. Die Bilgenpumpen kamen gegen das eindringende Wasser nicht an, und das Schiff drohte zu kentern. Bei ruhiger See und leichtem Wind konnte das Rettungsboot den Havaristen schnell erreichen und übergab eine Lenzpumpe, mit der die Lage unter Kontrolle gebracht werden konnte. Zwei Seenotretter blieben an Bord des Trawlers, während dieser zurück nach New Quay eskortiert wurde. Um 1.30 Uhr am 11.12. war der Rettungseinsatz beendet.
Quelle: Tim Schwabedissen



Heckschaden CSL Tadoussac (Bild: USCG)   Großbild klick!
Tank von Bulkcarrier auf Taumee River aufgerissen
(12.12.12) Auf dem Maumee River nahe Toledo kollidierte der kanadische Bulkcarrier "CSL Tadoussac", 20101 BRZ (IMO-Nr.: 6918716), am 11.12. um 8:24 Uhr mit einer Pier. Der Kapitän informierte die Coast Guard Detroit über das Unglück am CSX Toledo Ore Dock. Wegen eines Lecks in einem Bunkertank im Steuerbord-Heck, aus dem Öl auslief, wurde auch das National Response Center alarmiert. Die Coast Guard Marine Safety Unit Toledo, Personal der Station Toledo und das Toledo Fire Department wurden in Marsch gesetzt.
Der Frachter war mit 27,000 Tonnen Eisenerz auf der Fahrt von Montreal nach Toledo gewesen, als sich das Unglück ereignete. Sofort begann die Crew, das Restöl aus dem beschädigten Tank umzupumpen, bis dessen Niveau unterhalb des Lecks lag. Um 10.15 Uhr lief kein Öl mehr aus. Wieviel Öl ausgelaufen war bis dahin, war noch unklar. 800 Fuß Ölsperren wurden an der Unglücksstelle über den Torco Dock Slip ausgelegt und begonnen, das ausgelaufene Öl durch die O'Brien's Response Management Inc. aufzunehmen. Die Coast Guard war mit einem 45-Fuß-Boot der Station Toledo, Ohio, vor Ort und untersuchte die beschädigte Pier.
Quelle: Tim Schwabedissen



Ehemalige Ingeborg kann dank großzügiger Spenden 2013 sinken
(12. 12.12) Der unter St. Vincent-Grenadines-Flagge registrierte Frachter “Yokamu”, 1388 BRZ (IMO-Nr.:7217054), die derzeit noch bei der Walter Marine in Orange Beach westlich der Foley Beach Express Bridge liegt, soll als künstliches Riff rund 16 Meilen vor der Küste in 110 Fuß Tiefe versenkt werden. Sein höchster Punkt wird danach 60 Fuß unter die Wasseroberfläche aufragen. David Walter aus Orange Beach hat das Schiff in diesem Jahr gekauft und von Mobile Bay nach Orange Beach überführt. Die Versenkungskosten wurden auf rund 500000 Dollar eingeschätzt, von denen ein Sponsor die Hälfte spendete. Das Wrack wird dann “The LuLu” heißen.
Weitere 100000 Dollar steuerte der Staat Alabama bei, und die Baldwin County Commissioners nochmals 200000 Dollar. Die Städte Orange Beach und Gulf Shores brachten jeweils 50,000 Dollar auf. Durch einen Scheck, der jünst eintraf, konnte die Summe auf insgesamt 650000 Dollar aufgestockt werden. Die Alabama Gulf Coast Reef and Restoration Foundation unterstützt das Projekt, das neue Touristen in die Gegend bringen soll. Wahrscheinlich im Juni 2013 wird die “Yokamu” im Rahmen einer großen Party auf die letzte Reise gehen, und die Produzenten der Show „Reef Wranglers” haben bereits Interesse bekundet, dies filmisch zu begleiten. Der Frachter ist bis auf letzte Reinigungsarbeiten und das Schneiden der zur Versenkung notwendigen Löcher für seine letzte Aufgabe gerüstet.
Am 15. Juni 2012 war er durch den Intracoastal Waterway geschleppt worden, nachdem David Walter der Walter Marine, genannt "The Reefmaker", ihn in Miami erworben hatte. Er war das größte Schiff, das je den Kanalabschnitt in Baldwin County von der Mobile Bay kommend befuhr. Das Schiff war 1972 als „Ingeborg“ auf deutsche Rechnung bei der Werft Bodewes in Hoogezand entstanden. Es hat eine Tragfähigkeit von 499 Tonnen, ist 76, Meter lang und 11,9 Meter breit. Es ging als „Tor Avon“ in Fahrt, wurde 1975 s zur „Ingeborg”, 1981 zur “Blue Scan”, 1984 zur “Myrberg”, 1989 zur “Mer Sun”, 1991 zur “Saga Sun”, 1994 zur “Scorpio 1” und 1995 zur “Yokamu”.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kollision auf Elbe-Seiten-Kanal
(12. 12.12) Am 11.12. gegen 14 Uhr kollidierte ein rund 200 Meter langer Schubverband, der mit Containern beladen war, auf dem Elbe-Seiten-Kanal bei Kilometer 30 mit dem deutschen Binnentanker "Dettmer Tank 87", 1250 ts (EU-Nr.: 4019210). Das Unglück ereignete sich nahe Vorhop im Landkreis Gifhorn. Aus bisher noch nicht abschließend geklärter Ursache stießen die Schiffe frontal zusammen und verkeilten sich dabei. Es entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Der Kanal blieb teilweise für die Schifffahrt weiter befahrbar. Die Bergungsarbeiten dauerten am Abend noch an.
Quelle: Tim Schwabedissen



Maschinenraumbrand auf Binnenschiff
(12. 12.12) Im Maschinenraum eines Binnenschiffes auf dem Amsterdam-Rijnkanaal in Breukelen brach am 11.12. ein Feuer aus. Die Feuerwehr war mit mehreren Fahrzeugen am Kai im Einsatz und konnte den Brand dort bekämpfen, der Skipper hatte sich zuvor bereits in Sicherheit bringen können.
Quelle: Tim Schwabedissen



“Costa Pacifica“ bei Kaikollision acht Meter weit aufgerissen
(12.12.12) Das italienische Kreuzfahrtschiff "Costa Pacifica", 114288 BRZ (IMO-Nr.: 9378498), ein Schwesterschiff der gesunkenen „Costa Concordia“, havarierte am 11.12. im Hafen von Marseille. Beim Einlaufen auf dem Weg von Savona weiter nach Barcelona wurde es um 8.15 Uhr von einer Bö erfasst. Die Windgeschwindigkeiten im Hafen betrugen zu der Zeit 25 Knoten. Der Kreuzfahrer wurde gegen die Dalben einer Kaiverlängerung des Gare Croisiere MPCC gedrückt. Dabei wurde der Rumpf auf mindestens acht Metern Länge aufgerissen und oberhalb der Wasserlinie eingedrückt. Unter den 2000 Passagieren entstand zeitweilig Unruhe, sodass der Sicherheitsdienst an Bord wieder für Ordnung sorgen musste. Um 8.37 Uhr lag das Schiff sicher am Kai. Mit aufgeschweißten Metallplatten sollte der Schaden so weit repariert werden, dass die Weiterfahrt, die für 18 Uhr geplant war, am Morgen des 12.12. starten konnte. Gegen 10 Uhr lief die „Costa Pacifica“ schließlich aus und wurde um 19 Uhr in Barcelona erwartet. Das Unglück ereignete sich in geringer Entfernung von dem nach einer Kaikollision halb gesunken im Hafen liegenden französischen Fähre „Napoleon Bonaparte“.
Quelle: Tim Schwabedissen



Ungewissheit über „Ala“
(12. 12.12) Der unter Panama-Flagge registrierte Frachter "Ala", 1064 BRZ (IMO-Nr.: 6812637), der am 26.11. vor der Insel Hjelm gestrandet war, liegt seit seiner Bergung unverändert im Hafen von Grenå. Es galt abzuwarten, welche Maßnahmen der Schiffsbetreiber, die Timberlake Corporation der Edwin Smith Skeppsmäkleri AB in Falkenberg, Schweden, als nächstes ergreifen würde. Der Frachter hatte Schäden am Rumpf davon getragen, als er auf der Fahrt von Kolding nach Varberg havarierte. Der Schlepper "Goliath Vig" hatte ihn vom Grund gezogen und am 28.11. nach Grenå eskortiert. Seitdem war die einzige Bewegung des bei der Sietas-Werft erbauten Frachters ein Verholen von Hafenbecken V nach IV am 5.12.
Quelle: Tim Schwabedissen



Von Sandy gebeachter Tanker durch Kranbarge geborgen
(12.12.12) Das Hurricane Sandy Pollution Response Unified Command hat am 11.12. den gestrandeten Bunkertanker "John B. Caddell" 712 BRZ (IMO-Nr.:5173204), von seinem Liegeplatz auf der Front Street in Staten Island entfernt. Dazu setzte die Donjon Marine die Kranbarge "Chesapeake 1000" ein, die den Tanker vom Ufer hob und in tieferem Wasser wieder absetzte. Hier wurde er auf seine Seetüchtigkeit hin untersucht und für den Transport zu einem Slip der Donjon Marine vorbereitet, wo er abgewrackt werden soll.
Die Coast arbeitete bei der Operation mit dem New York City Sheriff’s Department, dem New York City Office of Emergency Management, dem New York State Department of Homeland Security and Emergency Services, dem New York Department of Environmental Conservation, der National Oceanic and Atmospheric Administration, dem Army Corps of Engineers und der Donjon Marine zusammen. Das New York Police Department sorgte für die notwendigen Straßensperrungen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schraube der „Ocean Victory“ schwer beschädigt
(12.12.12) Am 11.12. gegen 11.30 Uhr wurde der beschädigte Frachter „Ocean Victory“ von seinem Ankerplatz vor der Küste von Zandvoort kommend, durch zwei Schlepper von Iskes in den Ijmond-Hafen von Ijmuiden eingeschleppt. Bei ersten Untersuchungen durch Taucher stellte sich heraus, dass er schwere Schäden am Antrieb davon getragen hatte. Ganze Stücke fehlten an den Schrauben. Das Schiff war nicht mehr fahrtüchtig. Wie es zu dem Überlaufen der Tonne kam, deren Kette die Schrauben geraten war, war noch unklar. Möglicherweise war sie übersehen worden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter bei Avilés gestrandet
(12. 12.12) Auf der Fahrt von La Coruña, wo er am 11.12. um16.10 Uhr bei Muelle del Centenario (Sur), losgeworfen hatte, nach Avilés, wo nach dem geplanten Einlaufen am frühen Morgen des 12.12. eine Ladung von 3425 Tonnen Holz für England hatte an Bord genommen werden sollen, lief der britische Frachter "Beaumont", 2545 BRZ (IMO-Nr.:9319416), rund 1,5 Meilen vom Ziel entfernt auf die Felsenküste am Strand von Xagó in der Gozón Kommune. Die sechsköpfige Crew blieb unversehrt, der Frachter wurde aber am Bug beschädigt.
Um 15:15 Uhr, der Zeit des nächsten Hochwassers, sollte der Schlepper "María de Maeztu" einen Bergungsversuch unternehmen. Die Verkehrszentrale von Gijón hatte um 4.15 Uhr den gefährlichen Kurs des Schiffes auf die Küste zu bemerkt und noch versucht, die Crew zu warnen, doch da hatte das Schiff bereits aufgesessen. Salvamente Maritimo schickte das Rettungsboot "Salvamar Rigel" und Taucher aus La Coruña, die während der Ebbe den Rumpf untersuchen sollten. Auch der Helimer 203-Helikopter in Gijón stieg zunächst auf, konnte aber wieder abdrehen, nachdem klar war, dass keine unmittelbare Gefahr für die Crew bestand.
Quelle: Tim Schwabedissen



Größter Holzdampfer der Great Lakes von Niedrigwasser freigegeben
(12. 12.12) Die “Aurora”, einst der größte aus Holz gebaute Frachter auf den Großen Seen, wurde jetzt bei Niedrigwasserstand auf Harbor Island wieder sicher. Mindestens fünf Hulken wurden vom Wasser zeitweilig wieder freigegeben, und die Michigan Shipwreck Research Associates wurden gerufen, um sie zu untersuchen. Am 7.12. war deren Direktor Valerie Van Heest mit einem Team vor Ort.
Die Untersuchungen an der Rumpfkonstruktion, dem Propellerschaft und den Rumpfseiten zeigten, dass es sich um einen Dampfer von 165 Fuß Länge und 40 Fuß Breite handelte. Gemeinsam mit dem Historiker William Lafferty, der Lafferty van Heest and Associates konnte die Identität des Wracks auf zwei Kandidaten eingegrenzt werden: Die 185 Fuß lange „L. L. Barth“, die 1927 im Grand Haven aufgegeben worden war, oder die 290 Fuß lange „Aurora“, die 1932 einem Brand zum Opfer fiel. Am 9.12. wurden weitere Wrackteile, die weiter östlich lagen, befundet, und so zeigte es sich, dass die aufgefundene Struktur über 200 Fuß lang war, und dies ließ nur noch die Aurora” übrig.
Sie wurde 1887 erbaut bei Murphy and Miller in Clevelan. Das 290 Fuß lange, dampfgetriebene 3000-Tonnen-Schiff aus Kentucky-Eiche war das größte und stärkste auf den Great Lakes. Es lief für die Aurora Mining Company in Milwaukee, und der Bau kostete150,000 Dollar. Die „Aurora“ brachte Eisenerz von der Gogebic Range Ironwood, Michigan, nach Cleveland und Kohle zurück dorthin. Im November 1898 nahm sie den Schoner „David Dows“ im Sturm im Schlepp, musste aber vor diesem auch kapitulieren und ihn treiben lassen, woraufhin er sank. Nur wenig später, am 12.12.1898 brannte der Dampfer bei Bois Blanc auf dem Detroit River, wo er tagelang im Eis festgesessen hatte, bis zur Wasserlinie ab. Das 11 Jahre alte Schiff wurde danach in eine Barge umgebaut, was weitere 50000 Dollar kostete. Sie ging dann durch mehrere Hände, zuletzt 1916 an die Morton Salt Company.
In der Weltwirtschaftskrise 1927 wurde sie aufgelegt und nach Grand Haven geschleppt. 1932 brannte sie hier nochmals aus, und die Überreste blieben im flachen Wasser an der Nordseite von Harbor Island liegen. Sedimente bedeckten mit der Zeit das Vorschiff, und Bäume siedelten sich auf dem Wrack an, als der Fluss sein Bett änderte. Jetzt wurde nur der Teil, der im Wasser liegen geblieben war, vom Niedrigwasser wieder zum Vorschein gebracht. Nun sollen auch noch die anderen vier Wracks untersucht werden, solange der Wasserstand dies zulässt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Gerettete Flüchtlinge dürfen in Singapur nicht an Land
(12. 12.12) Singapur hat den Landgang von 40 burmesischen Flüchtlingen, die der Frachter "Nosco Victory" am 5.12. nach dem Untergang der "Nayou" in der bengalischen Bucht gerettet hatte, verweigert. Sie hatten vor ihrer Rettung 30 Stunden im Wasser getrieben.
Der Kapitän der "Nosco Victory" war von den indischen Rettungsbehörden angewiesen worden, sie im nächstgelegenen Hafen an Land zu setzen, was in Bangladesh gewesen ware. Doch das Schiff lief stattdessen am 9.12. in Singapur ein. Die Flüchtlinge sollen Rohingyas, eine muslimische Minderheit, sein, die aus Westburma geflohen waren, nachdem es dort im Juni zu ethnisch motivierten Gewaltausbürchen gekommen war. Ihr Schiff, die überladene, unter Bangladesh-Flagge laufende "Nayou", war am 4.12. gegen Mittag gekentert. Bis zu 140 weitere Rohingya, die sich an Bord befanden, dürften ertrunken sein. Die "Nayou" war nach Malaysia unterwegs gewesen, wo mehr Rohingya wohnen.
Quelle: Tim Schwabedissen



"Ocean Victory" (Bild: Marcel Koster)   Großbild klick!
Dramatische Rettungsaktion mit Happy End vor Zaandvoort
(11. 12.12) Aufatmen an der Küste von Zaandvoort: Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Ocean Victory", 17019 BRZ (IMO-Nr.: 9591076), befand sich am Vormittag des 11.12. auf der Fahrt nach Ijmuiden. Gegen sechs Uhr früh hatte der Wind soSOS-Bilder-2012/12-11-12-Ocean-Victory_(Foto Marcel Koster)-hq.jpg weit abgeflaut, dass der Anker, der den Frachter seit dem 9.12. vor der Strandung bewahrt hatte, gelichtet werden konnte und die Schlepper „Triton" und "Hercules" der dänischen Bergungsfirma Svitzer Salvage am Bug anspannten, während die “Svitzer Muiden", "Simson" und "Ievoli Black" als Steuerschlepper am Heck festgemacht waren. Zwischen 10.30 und 11.30 Uhr wurde der Havarist, wenn alles gut laufen sollte, im Hafen erwartet.
Maßgeblich daran beteiligt, die drohende Strandung abzuwenden, war auch das KNRM-Boot „Koos van Messel” der Station Ijmuiden gewesen. Es war am 9.12. um 20.10 Uhr alarmiert worden, nachdem der Frachter im zunehmenden Weststurm manövrierunfähig geworden und auf Drift gegangen war. Als die Seenotretter vor Ort eintrafen, befand sich die “Ocean Victory” noch sieben Kilometer vor der Küste, und der Schlepper “Simson” versuchte gerade, sie auf den Haken zu nehmen. Dazu wurde eine Jagerleine übergeben, an der die schwere Schlepptrosse hing war.
Dieses Manöver glückte, doch als Spannung auf die Trosse kam, brach sie und geriet der “Simson” wiederum in den Propeller, sodass diese ihre Hilfeleistung abbrechen musste. Als nächster Schlepper kam die „Hercules” zum Einsatz, doch nachdem ein Schleppdraht übergeben war und die “Ocean Victory” den Anker hievte, brach auch diese Verbindung, und der Frachter trieb nun bis auf vier Kolometer an die Küste heran. Wieder wurde geankert, doch bei immer schlechter werdendem Wetter konnte die Drift nur verlangsamt werden.
Eile war nun geboten, und so wurde die “Ievoli Black” von der Küstenwache ins Gefecht geworfen, konnte aber bei zunehmendem Sturm nicht an der “Ocean Victory” festgemacht werden. Ein Helikopter der Küstenwache versuchte nun, die Schlepptrosse zu übergeben, doch noch bevor er sie aufnehmen konnte, vertörnte sich das im Wasser treibende Ende im Propeller der „Ievoly Black”. Diese kam inzwischen auf drei Kilometer an den Strand heran, doch hier hielt nun der Anker, und wertvolle Zeit wurde gewonnen, um dem Schlepper „Triton“ die Chance zu geben, den Havaristen auf den Haken zu bekommen. Diesmal waren es aber dessen weit ausgefahrene Ankertrossen, die in Verbindung mit der hochgehenden See einen Bergungsversuch vereitelten. Es war nicht möglich, eine Schlepptrosse zu übergeben.
Dies war der Einsatz für das Ijmuider Rettungsboot „Koos van Messel“. Es hatte ein Leinenschussgerät an Deck, und mit diesem gelang es, eine Verbindung herzustellen. Doch wenig später geriet die Keine in das Ankergeschirr. Ein zweiter Versuch wurde gestartet, indem eine Leine vom Deck der „Ocean Victory“ auf die längsseits gekommene „Koos van Messel“ herabgelassen wurde. Dieses Manöver fand bei einer Wellenhöhe von fünf Metern statt, doch alles ging gut. Die Leine wurde zur „Triton“ transportiert, und es gelang, sie festzumachen. Dabei musste das Rettungsboot ebenso dicht heranmanövrieren wie an den Frachter.
Doch wieder währte das Glück nur kurz, nach einer Viertelstunde brach die Verbindung erneut, und das riskante Manöver musste wiederholt werden. Im dritten Anlauf endlich stand die Schlepptrosse, buchstäblich in letzter Minute, denn die Anker der „Ocean Victory“ hatten wiederum über den Grund zu schleifen begonnen unter dem enormen Druck, den der auflandige Wind auf den hoch aufragenden Rumpf des unbeladenen Frachters ausübte. Es wurde beschlossen, nicht noch einmal zu versuchen, die “Ocean Victory” in tieferes Wasser zu bringen, weil bei einem neuerlichen Bruch der Schleppverbindung eine Strandung kaum mehr abzuwenden gewesen wäre.
Stattdessen sollte der Frachter auf der Position gehalten werden, bis der Wind nachlässt. Die „Koos van Messel” inspizierte inzwischen die Propeller der “Ocean Victory” und entdeckte, dass die Boje, die das Unglück ausgelöst hatte, verschwunden war, doch ihre Kette sich um die Welle vertörnt hatte. Diese Beobachtung war nur möglich, weil auf dem wild arbeitenden Schiff der normalerweise unter Wasser liegenden Antrieb wiederholt austauchte. Nachdem die Lage sich stabilisiert hatte, konnte die “Koos van Messel” am 10.12. gegen zwei Uhr in den Hafen zurückkehren. Auf die freiwilligen Seenotretter wartete am nächsten Morgen immerhin schon wieder ihre normale Arbeit, ohne Zweifel aber beflügelt von dem Gefühl, eine drohende Strandung unter schwierigsten Bedingungen maßgeblich mit verhindert zu haben.
Die „Ocean Victory“ läuft für die Tiger Gate Holding SA in Taiwan, Manager ist die Wisdom Marine International. In Taipei. Der Frachter hat eine Tragfähigkeit von 28386 Tonnen, ist 169.37 Meter lang, 27,2 Meter breit und hat 9,82 Meter Tiefgang. Er wurde erst 2011 von der Imabari Shipbuilding Co. Ltd. abgeliefert.
Quelle: Tim Schwabedissen



Fischfabrik mit Ruderschaden abgeschleppt
(11. 12.12) Die russische Fischfabrik “Grafit” erlitt am 10.12. Ruderausfall rund 10 Meilen vor dem Hafen von Nakhodka. Die Hafenaufsicht schickte einen Schlepper, und die „Grafit“ wurde um 11.30 Uhr in den Hafen eingebracht. Die “Grafit”, 3400 tdw (IMO-Nr.: 7348566), wurde 1976 erbaut und läuft für die BAMR Nakhodka.
Quelle: Tim Schwabedissen



Forschungsschiff mit 80 Meter langem Riss im Dock
(11.12.12) Am 10.12. gegen neun Uhr ging das französische Forschungsschiff "Marion Dufresne", 9403 BRZ (IMO-Nr.: 9050814), ins Trockendock der Durban Dry Dock, wo die Messrs Elgin Brown & Hamer Notreparaturen an dem gewaltigen Schaden ausführen soll, der bei der Strandung vor einer der Crozet Inseln im Indischen Ozean am 14.11. entstanden war. Das Schiff hatte unter der Wasserlinie einen 80 Meter langen Riss erlitten, der also rund2/3 der Rumpflänge ausmachte. Deshalb war es erst nach einem notdürftigen Abdichten überhaupt möglich gewesen, den Havaristen auf die Reise über den Indischen Ozean zu schicken. Am 3.12. hatte er Durban erreicht und dann an der New Pier, später an der Maydon Wharf gelegen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schlechte Aussichten für die „Everton“
(11. 12.12) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter "Everton", 6714 BRZ (IMO-Nr.: 9169823), der am 25.10. mit schweren Brandschäden nach Durban eingeschleppt worden war, blickt keiner guten Zukunft entgegen. Die Multibulk Marine Management SA in Piräus hat den Frachter, dessen Aufbauten, Brücke und Maschine schwer von einem Feuer vor Mosambik beschädigt wurden, aufgegeben. Deshalb wird die Bergungsfirma Subtech Salvage, die den Havaristen eingebracht hatte, wohl einen Arrest erwirken, an dessen Ende eine Zwangsversteigerung stehen dürfte mit dem wahrscheinlichen Verkauf an einen Abbrecher.
Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer auf Briese-Frachter in Ipswich
(11.12.12) Am 10.12. brach an Bord des unter Gibraltar-Flagge registrierten Frachters "Accum", 2415 BRZ (IMO-Nr.: 9505314), am Cliff Quay in Ipswich gegen 15.30 Uhr ein Feuer aus. Das Dock gehört den Associated British Ports (ABP) ebenso wie der West Bank Terminal. Das auslaufklar am Kai liegende Schiff war mit über 100 Gebraucht-Fahrzeugen u.a. aus Militärbeständen, die für die Karibik bestimmt waren, sowie Turbinenteilen und Holzkisten beladen. 40 Mann von sieben Einsatzzügen des Suffolk Fire Service bekämpften das Feuer, das in der Holzladung im Unterdeck entstanden war. Sie gingen unter Atemschutz gegen die Flammen vor, und sie hatten den Brand gegen 18.30 Uhr unter Kontrolle, sodass die Anzahl der Einsatzkräfte zurückgefahren werden konnte. Es galt aber noch, den verrauchten Laderaum zu entlüften. Die 86 Meter lange "Accum" läuft im Management der Briese Schifffahrts-GmbH & Co. KG in Leer.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kollision von Lotsenboot und Tanker auf der Elbe
(11.12.12) Am 10.12. gegen 00.30 Uhr kollidierte der holländische Tanker "Star Bonaire", 2257 BRZ (IMO-Nr.: 9148453), mit dem Lotsenboot "Lotse 1" (MMSI-Nr.:211281010) im Hamburger Hafen auf der Norderelbe in Höhe Rüschpark. Das Lotsenversetzboot "Lotse 1" hatte den Hafenlotsen auf der "Star Bonaire" abgesetzt. Während des Ablegemanövers kam es zu einer Berührung beider Schiffe. An der "Star Bonaire" entstand eine Delle und Farbabrieb im Bereich des Vorstevens. Das Schiff machte gegen 1.30 Uhr im Seehafenbecken 3 in Harburg fest und lief gegen Abend wieder nach Rotterdam aus. Die "Lotse 1" ging gegen neun Uhr in die Reiherstieg-Werft begutachtet. Dabei wurde festgestellt, dass das Ruderblatt leicht verbogen und ein Flunken des Propellers beschädigt war. Zudem wurde ein kleiner Riss in der Außenhaut in Höhe der Wasserlinie festgestellt. Die Wasserschutzpolizei sicherte für die weiteren Ermittlungen Radarbilder bei der Nautischen Zentrale.
Quelle: Tim Schwabedissen



Vergesslichkeit drohte Motorsegler in Hamburg zu versenken
(11.12.12) Am 10.12. um 00:45 Uhr drohte im Hamburger Hafen im Jaffe-Davids-Kanal der 11 Meter lange Motorsegler "Isabella" zu sinken. Der 75-jährige Eigner der "Isabella" informierte zu dieser Zeit die Rettungskräfte, dass sein Motorsegler einen Wassereinbruch erlitten hatte. Seine eigenen Bemühungen, mit einer kleinen Tauchpumpe das Boot zu lenzen, waren bis dahin erfolglos geblieben. Die Feuerwehr setzte daraufhin drei Tauchpumpen ein und lenzte das Boot. Wasserschutzpolizeibeamte stellten anschließend fest, dass das Seewasserventil geöffnet war und dadurch Wasser in das Schiffsinnere hatte dringen können. Sie schlossen das Ventil, danach war die Lage unter Kontrolle. Der Eigner gab gegenüber der Wasserschutzpolizei an, dass er wohl bei Wartungsarbeiten am Vortag vergessen hatte, das Seewasserventil zu schließen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Paraffin-Wachs führte zu Gewässerverunreinigung in Hamburg
(11. 12.12) Am Nachmittag des 5.,12. trat während des Löschens auf dem unter der Flagge Liberias fahrenden Tanker "Wappen von Dresden", 5200 BRZ (IMO-Nr.: 9365245),) am Arningkai in Hamburg Paraffin-Wachs aus und verursachte eine Gewässerverunreinigung. Der 110 Meter lange Tanker der Wappen Reederei GmbH & Co. KG in Hamburg löschte 9.224 Tonnen Paraffin-Wachs. Für den Löschvorgang wurden nach entsprechender Genehmigung die Verschlussdeckel der Tanks durchgängig offen gehalten. Beim Löschen des dritten Ladetanks gelangte aber aus bisher unbekannter Ursache eine unbestimmte Menge Paraffin-Wachs durch den offenen Verschlussdeckel an Deck des Schiffes. Die verunreinigte Fläche des Decks betrug rund 50 Quadratmeter. Das ausgetretene Wachs erreichte an manchen Stellen eine Höhe von etwa 20 Zentimetern und lief daraufhin teilweise über die Süllkante ins Hafenwasser. Da sich das Wachs schnell verfestigte, konnten die Wasserfläche und das Deck des Tankers aber schnell gereinigt werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schwesternschule von umherfliegenden Frachtertrümmern getroffen
(11. 12.12) Am Morgen des 11.10. kam um 10 Uhr ein Mann auf dem Sandfrachter “Seiwamaru” ums Leben, drei weitere wurden verletzt, als sich auf dem in Osaka am Flussufer bei Kita Ward liegenden Schiff eine Explosion ereignete. Einer der Verletzten war in kritischem Zustand. Offenbar hatte ein Leck in einer Propangasflasche das Unglück verursacht. Metalltrümmer landeten auf umliegenden Straßen und einer Schwesternschule.
Quelle: Tim Schwabedissen



“Hugo Boss“ nach Kollision weiter im Vendée-Globe
(11. 12.12) Der Segler Alex Thomson aus Gosport konnte weiter am Vendée Globe teilnehmen, auch wenn sein Boot „Hugo Boss“ in der Nacht zum 10.12. mit hoher Fahrt Treibgut gerammt und Ruderschaden erlitten hatte. Die folgenden 36 Stunden war der Skipper, der an 5. Position liegt, mit Notreparaturen beschäftigt. Sein Boot macht weiter 20 Knoten Fahrt. Einer der Hydrogeneratoren ist ausgefallen, deshalb musste die Nutzung der Bordelektronik reduziert werden, um Energie zu sparen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Vier Vermisste nach Untergang vor China
(11. 12.12) Am 9.12. sank ein Schiff aus Qingyuan nach Wassereinbruch im Maschinenraum nahe Zhaopo in der südchinesischen Guangdong Provinz gegen 23 Uhr. Das Nanhai Rescue Bureau des Ministry of Transport schickte gegen Mitternacht ein Rettungsschiff, das die Suche nach der vermissten vierköpfigen Crew aufnahm. Auch ein Helikopter beteiligte sich an der Suchaktion.
Quelle: Tim Schwabedissen



Leeres Rettungsboot trieb gekentert vor Riverton
(11.12.12) Am 10.12. wurde ein 10 Meter langes Rettungsboot des griechischen Bulkcarriers "Anangel Happiness", 89565 BRZ (IMO-Nr.: 9470923), vor West-Southland in der Foveaux Strait geborgen. Das stark mit Algen, Seegras und Muscheln bewachsene Boot war von einem Fischer aus Bluff gekentert 35 Kilometer westlich von Riverton in der See treibend entdeckt worden. Zwei Fenster waren eingeschlagen, die Luke fehlte, und im Innern standen fünf bis sechs Tonnen Wasser, sodass die Bergung durch die Riverton Volunteer Coastguard eine mühselige Angelegenheit wurde. Mit drei bis vier Knoten wurde das Boot gen Land geschleppt, und es musste auf das Hochwasser gewartet werden, um es am Morgen nach Riverton einzubringen. Wie das Boot der "Anangel Happiness" abhanden kam, ist unbekannt. Der Frachter ist meist in Südostasien und nie so weit südlich unterwegs. Das Boot scheint schon Monate in der See getrieben zu haben. Der Hafenmeister nahm Kontakt mit den Eignern, der Anangel Maritime Services Inc. in Kallithea auf, doch dürfte deren Interesse an einer Rücknahme des demolierten Bootes eher gering sein. Da auch eine anderweitige Nutzung z.B. als Kutter schwierig ist, schien seine letzte Fahrt in Riverton geendet zu haben.
Quelle: Tim Schwabedissen



Zwei Personen von aufgelaufenem Speedboot abgeborgen
(11.12.12) Ein Helikopter der US Coast Guard rettete in der Nacht zum 9.12. zwei Personen von dem auf Grund gelaufenen, 35 Fuß langen Motorboot "Last Straw"bei Shoy Point nahe der Beauregard Bay in St. Croix, U.S. Virgin Islands. Die Coast Guard San Juan fing am 8.12. um 20.41 Uhr ein Mayday auf, nachdem das Boot auf ein Riff gelaufen und leckgeschlagen war. Die Coast Guard in St. Croix schickte ein 25-Fuß-Boot, und von der Air Station Borinquen stieg ein MH-65 Dolphin Helikopter auf, der die beiden Bootsfahrer aufwinschte und zum Henry E. Wilson Airport in St. Croix, flog, von wo aus sie ins Krankenhaus gebracht wurden. Das Boot sollte am 11.12. bei Hochwasser geborgen werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



"Ocean Victory" (Bild: Jan Klomp)   Großbild klick!
Bulkcarrier drohte bei Ijmuiden zu stranden
(10. 12.12) Neuerliches Schiffsunglück vor Holland: Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Ocean Victory", 17019 BRZ (IMO-Nr.: 9591076), geriet am Abend des 9.12. vor der holländischen Küste in Seenot. Nach dem Verlassen des Hafens von Ijmuiden lief er um 19.15 Uhr über eine Tonne, deren Kette in den Propeller geriet und das unbeladene Schiff manövrierunfähig machte.
Bei starkem Nord-Nordwestwind mit sieben Beaufort trieb es auf die Küste von Zandvoort. Um 21.30 Uhr konnte der Schlepper “Hercules” erstmals eine Schleppverbindung herstellen, doch um 22.10 Uhr brach die Trosse. Gegen ein Uhr war der Schlepper „Triton“ am Havaristen fest und sollte diesen zunächst einfach sichern. Beide Anker waren ausgebracht, und seit ein Uhr lag der Frachter so weit stabil.
Den nächsten Bergungsversuch unternahm der Küstenwachschlepper „Ievoli Black”, doch auch diesem war kein Glück beschieden. Nachdem ein Helikopter eine Schlepptrosse zu ihm gebracht hatte, bekam dieser sie gegen zwei Uhr früh in den Propeller und musste nach Ijmuiden zurückkehren, um den Antrieb klarzubekommen. Die „Ocean Victory“ befand sich zu dieser Zeit noch 2,5 Kilometer vor dem Strand.
Ein KNRM-Boot und ein Helikopter hielten sich bereit, die 20-köpfige Crew, wenn nötig, zu evakuieren. Um neun Uhr setzten Berger von Svitzer und Vertreter des Hafendienstes Amsterdam auf den Frachter über, der von Gibraltar gekommen war, um das weitere Vorgehen zu beraten.
Es wurde beschlossen, einen Bergungsversuch mit dem Hochwasser gegen Mittag anzugehen. Er sollte zwischen 13 und 14 Uhr stattfinden und die "Ocean Victory" bis dahin auf Position gehalten werden. Die Kette der überlaufenen Tonne war noch um den Propeller gewickelt, und die Tonne schlug im Seegang wiederholt gegen das Heck. Wenn nötig, würde sie zuerst losgeschnitten werden müssen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Strafbefehl gegen Eigner und Manager von Trawler nach Feuer an Bord
(10. 12.12) Der Southampton Crown Court hat Eigner und Manager des englischen Trawlers “Shark” am 7.12. zu einer Strafe von 180,000 Pfund verurteilt.
Am 7. Januar 2008 war er von La Coruna mit einer 16-köpfigen, überwiegend aus Spaniern und Portugiesen bestehenden Crew ausgelaufen. Am 19.1. kam es zu einem Großbrand in den Aufbauten rund 17 Meilen westlich von Malin Head. Es breitete sich von der Kombüse über drei Kabinen in Betriebsgänge und obere Bereiche aus. Eine SAR-Operation der britischen und irischen Küstenwache sowie Marine mit Helikoptern und Rettungsbooten wurde eingeleitet. 14 Mann wurden von Bord evakuiert, das Feuer von der Marine gelöscht und die „Shark“ nach Killybegs eingebracht.
Bei der anschließenden Untersuchung wurden etliche Mängel festgestellt, die bereits vor dem Brand bestanden hatten und die Sicherheit des Schiffes minderten. Bei einem früheren Hearing hatte sich der Eigner, die Generic Enterprises Ltd., bereits schuldig bekannt, die Sicherheit und Gesundheit der Crew gefährdet zu haben.
Quelle: Tim Schwabedissen



Melody sitzt weiter fest
(10.12.12) Der russische Frachter „Melody“ sitzt weiter auf Sakhalin in der Straße von Tatarskiy fest. Am 8.12. traf der Schlepper “Atlas” an der Strandungsstelle ein, doch mehrere Bergungsversuche am 9.12. scheiterten. Am 10.12. sollte mit dem Hochwasser ein neuer Anlauf unternommen werden.
Es bestand keine unmittelbare Gefahr für Schiff und Crew, das auf Sandboden auf Position 46 13 N 141 54 O aufliegt. Es war am 7.12. um 3.30 Uhr unweit von Krilyon Pt. gestrandet auf der Fahrt von Wladiwostok nach Korsakov. Die “Melody”, 4868 tdw (IMO-Nr.: 8216928), der MTK Co., Yuzhno-Sakhalinks, blieb dabei weitgehend unbeschädigt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Sechs Mann der Baltic Ace für tot erklärt
(10. 12.12) Am 9.12. wurden die sechs vermissten Seeleute des nach Kollision mit der „Corvus J“ vor Rotterdam gesunkenen Autofrachters "Baltic Ace" für tot erklärt. Bereits am 6.12. hatte die holländische Küstenwache jede Hoffnung auf ein Überleben ausgeschlossen.
So hat der Untergang nun offiziell 11 Tote gefordert. Taucher der holländischen Marine sollen so bald wie möglich das Wrack des in 36 Meter Tiefe liegenden Schiffes untersuchen, das bis auf sechs Meter unter die Wasseroberfläche emporragt. Danach soll Svitzer Salvage sic h daran machen, die 466 Tonnen Schwer- und 55 Tonnen Dieselöl abzupumpen. Wenn die Marine ihre Arbeit getan hat und die Wetterbedingungen es zulassen, sollen Taucher dafür erste Inspektionen vornehmen. Die eigentliche Arbeit, bei der das Öl über Schläuche an die Oberfläche gebracht wird, soll je nach Wetterlage ungefähr zwei bis vier Wochen dauern. Derweil ankerte die „Corvus J“ unverändert vor Vlissingen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter vor Torvik von Felsen gezogen
(10.12.12) Der Frachter „Frakt Fjord“, 2999 BRZ (IMO-Nr.: 9356581), wurde durch Buksér am Nachmittag des 8.12. vor Torvik in Herøy geborgen. Die Operation glückte um 17.30 Uhr, eine halbe Stunde vor dem Höchststand des Wassers. Zuvor waren Ballastwassertanks gelenzt worden, um das Schiff leichter zu machen. Die Schlepper „Max Mammut“, „Mini Mammut“ und „Luca“ zogen es dann von den Felsen und brachten ihn nach Ålesund, wo er am 9.12. kurz nach Mitternacht festmachte. Zwar blieben die Tanks des mit Getreide beladenen Schiffes unversehrt, doch es erlitt Schäden an Bug, Ruder und Propeller.
Quelle: Tim Schwabedissen



Nach Rammstoß durch Bulkcarrier wird Kohle aus Georgie Strait geholt
(10.12.12) Am 9.12. ging die Arbeit weiter, die Verschmutzung der Georgia Strait durch herabstürzende Kohle zu begrenzen, nachdem der Bulkcarrier "Cape Apricot" das Förderband auf über 100 Metern Länge durchtrennt hatte. Es führte zum größten Verladeplatz des Westshore Terminals.
Rund 30 Tonnen waren sofort ins Wasser gestürzt, und die auf dem Band verbliebenen 100 Tonnen wurden im Laufe des Wochenendes von ihm entfernt. Noch ist nicht absehbar, wann die verbliebenen Reste der Anlage abgerissen und neu aufgebaut werden. Die Teck Resources Limited wird den Umschlag nun über den verbliebenen Liegeplatz 2 der Westshore Terminals Limited sowie die Neptune Terminals abwickeln und prüfen, wie man weitere Tonnage über die Pacific Coast Terminals und Ridley Terminals abfertigen kann.
Quelle: Tim Schwabedissen



Amateuerschatzsucher fanden Fregatte der Royal Navy
(10.12.12) Eine Gruppe von Amateur-Schatzsuchern, die die Reste des holländischen 1000-Tonnen-Seglers „Aagtekerke“, das 1721 im Sturm vor Devon sank, entdeckte, hat direkt daneben ein weiteres Wrack gefunden. Es soll sich um HMS „Pallas“ der Royal Navy handeln, die 77 Jahre später Schiffbruch erlitt. Die Schiffe liegen Seite an Seite in flachem Wasser in der Jennycliff Bay im Plymouth Sound.
Das vierköpfige Taucherteam barg eine in zwei Stücken auf dem Meeresgrund liegende kleine Kanone, die für Schusswechsel auf kurzer Distanz oder als Feuerschutz beim Boarden anderer Schiffe gedient haben dürfte. Zunächst war angenommen worden, sie stammte von der „Aagtekerke“, doch dann wurde ein Adlersymbol entdeckt, als sie von den Verkrustungen gereinigt wurde. Im 17. Jahrhundert wurde es auf alle Waffen des Königs aufgebracht. Nachdem weitere Markierungen ausfindig gemacht wurden, die eine Identifizierung als englische Armstrong-Kanone ermöglichten, fiel der Verdacht auf die “Pallas”.
Auch wurde ein mittelgroßer Anker, typisch für die in der Royal Navy verwendeten, in einer Position auf dem Meeresgrund ausgemacht, die darauf hindeutete, dass er unbenutzt auf dem Schiff gestaut gewesen war. Die HMS “Pallas” war eine von drei Fregatten, die mit 32 Kanonen ausgestattet waren und von John Henslow entowrfen wurden. Der 135 Fuß lange und 36 Fuß breite 776-Tonner lief am 19.12.1793 vom Stapel und hatte eine Besatzung von 254 Mann unter dem Kommando von Captain Hon. Henry Curzon.
Als sie am 3.4.1798 aus Frankreich zurückkam, ankerte sie im Plymouth Sound, als starker Südwest-Wind aufkam. Einer der Anker riss sich los, und die Fregatte trieb mit dem Heck voran auf die Klippen. Dann schlug sie längsseits der Küste, kam fest auf den Felsen zu sitzen und war verloren.
Erst als die Ebbe einsetzte, konnte ein Boot ausgesetzt und eine Leine an Land gebracht werden, über die sich die Crew in Sicherheit brachte. Von dem Kanonenfund wurde der Receiver of Wrecks in Kenntnis gesetzt, und nun wird sie konserviert.
Quelle: Tim Schwabedissen



Vier Pablo-Überlebende nach einer Woche vor den Philippinen entdeckt
(10. 12.12) Fischer aus Caraga retteten am Morgen des 10.12. die vierköpfige Crew des Kutters “Shekina”, der am 4.12. im Taifun Pablo kenterte. Sie wurden anschließend ins Davao Oriental Provincial Hospital in Mati City gebracht. Alle vier kamen aus General Santos City. Vor Mati City wurde am selben Morgen eine Leiche in der See entdeckt. Insgesamt wurden nach dem Durchzug des Wirbelsturms 27 Kutter vermisst.
Quelle: Tim Schwabedissen



Acht Schiffbrüchige nach 10 Tagen gerettet
(07. 12.12) Acht Vermisste der Fähre "Hihvaru", die am 28.11. um sieben Uhr mit 10 Passagieren und Fracht an Bord von Male in Richtung des Huyadhoo Atolls ausgelaufen war, wurden jetzt von einem Kutter aus Sri Lanka gerettet. Seit dem 29.11. war durch die Maldives National Defence Force nach dem Schiff gesucht worden. Als das Schiff gekentert 290 Meilen vor der Insel Dhaandhoo im Gaa Alifu Atoll entdeckt wurde, klammerten sich acht Personen an den Rumpf. Es handelte sich um drei Bangladeschis und fünf Maldivianer.
Zwei Personen haben den Schiffbruch nicht lebend überstanden, bei ihnen handelte es sich um einen Mann von den Malediven und einen Bangladeschi. Sie starben, nachdem sie in ein Boot gestiegen waren, als die „Hihyaru“ zu sinken begann. Ein Küstenwachboot machte sich auf den Weg, sie zu suchen. Die Fähre wurde weit außerhalb des Suchgebietes entdeckt, wie sie dahin gekommen war, war noch unklar. Der Kapitän galt als erfahren. Ein Maschinenschaden könnte sie vom Kurs abgebracht haben.
Quelle: Tim Schwabedissen



Fischfarmboot nach sieben Stunden geborgen
(10. 12.12) Nach sieben Stunden war am 7.12. die Bergung des Fischfarmkutters “Robina 3” beendet und das Schiff in der Sicherheit des Hafens von Kirkwall in Orkney. Am 6.12. um 18.50 Uhr hatte die Crew gemeldet, bei Carness gestrandet zu sein. Die Arbeitsboote „Carol Anne” und “Moy” blieben in der Nähe, bis ein Schiff, das stark genug war, den Kutter zu bergen, vor Ort war. Die Barge „Orcadia“ musste aber bis um 12.30 Uhr warten, als das Wasser hoch genug auflief, um eine Bergung anzugehen. Nachdem der Kutter wieder freigeschleppt war, wurde er um 14.10 Uhr schließlich auf das Deck der „Orcadia“ gehoben.
Quelle: Tim Schwabedissen



17 Vermisste nach zwei Schiffbrüchen vor China
(10. 12.12) Am Morgen des 8.12. sank der Kutter "Lurongyu-0911" 60 Meilen östlich von Weihai City in der Shandong Provinz in stürmischer See. 11 Schiffe, darunter Rettungseinheiten, Handelsschiffe und andere Kutter, nahmen die Suche nach der Crew auf. Eine Person wurde gerettet, neun weitere noch vermisst. in einem separaten Ereignis sank ein Flachboden-Frachtschiff mit 11 Mann an Bord am Morgen des 9.12. in der zentralchinesischen Hunan Provinz. Acht Personen wurden hier vermisst.
Quelle: Tim Schwabedissen



Zwei Frachter deutscher Reeder vor Gotland kollidiert
(10.12.12) Am 8.12. gegen 17 Uhr kollidierte der zyprische Containerfrachter "Conmar Elbe", 6191 BRZ (IMO-Nr.: 9244180), von Vlissingen kommend mit dem unter britischer Flagge laufenden Containerfrachter "Falshoeft", 8861 BRZ (IMO-Nr.: 9214575), vor Gotland. Beide Schiffe wurden nur geringfügige beschädigt. Die "Conmar Elbe" wurde am Heck eingebeult, die 11-köpfige Crew blieb unversehrt, als sie von der "Falshoeft" rund 23 Meilen ostsüdöstlich von Faro, Gotland, gerammt wurde. Diese wurde am Steuerbordbug oberhalb der Wasserlinie beschädigt, auch deren 16-köpfige Crew blieb unverletzt. Die schwedische Küstenwache untersuchte beide Havaristen, dann lief die "Falshoeft", die aus Antwerpen kam, nach Tallinn weiter, wo sie um 12.45 Uhr am 9.12. am Paljassaare 35 festmachte, während die "Conmar Elbe" in St. Petersburg am 10.12. gegen zwei Uhr eintraf und den Kanonerskiy Ship Repair Yard zur Ausbesserung der Heckschäden ansteuerte. Sie läuft für die Conmar Shipping GmbH & Co. KG in Jork, die "Falshoeft" für die Brise Schifffahrts GmbH in Hamburg.
Quelle: Tim Schwabedissen



Abschleppen (Bild: USCG)   Großbild klick!
Diese „Bounty“ wurde gerettet
(08.12.12) Für diese “Bounty” gab es ein Happy End: Der US-Küstenwachkutter "Sapelo" (MMSI-Nr.:367911000) brachte in der Nacht zum 8.12. eine Yacht gleichen Namens nach St. Thomas, U.S. Virgin Islands, ein. An Bord waren zwei Besatzungsmitglieder und zwei Mitreisende, darunter eine Frau. Die 65 Fuß lange Yacht war von Virginia nach St. Marteen unterwegs, als sie in 10 Fuß hohen Wellen rund 215 Meilen nördlich von St. Thomas manövrierunfähig wurde. Die Coast Guard in San Juan wurde in der Nacht zum 5.12. informiert und alarmierte die 34 Meter lange “Sapelo”. Außerdem nahm der im AMVER-System laufende, chinesische Frachter "CSAV Lingue", 40541 BRZ (IMO-Nr.: 9443475), am Morgen des 5.12. Kurs auf die Yacht, um ihr bis zum Eintreffen der "Sapelo" beizustehen. Dies war am Abend der Fall. Ein Boarding-Team nahm erste Reparaturen an er Ruderanlage vor, um das Ruder zu arretieren, sodass das Boot abgeschleppt werden konnte. Quelle: Tim Schwabedissen



Schicksal der „Baltic Ace“ wie auch der „Corvus J“ unklar
(08.12.12) Der unter Antigua-Flagge laufende Frachter "Corvus J" blieb auch am 8.12. vor Vlissingen vor Anker liegen. Es darf nur dann Kurs auf Antwerpen nehmen, wenn einige Reparaturen durchgeführt wurden. Dies wurde durch Rijkswaterstraat nach einer Inspektion angeordnet. Danach muss die Ausführung der Reparaturen nochmals inspiziert werden. Außerdem muss die Mare Schifffahrts GmbH eine finanzielle Garantie zahlen für die Konsequenzen der Kollision mit der „Baltic Ace“. Auch das weitere Schicksal der "Baltic Ace" ist noch unbekannt. Die auch bei der Bergung des Autocarriers „Tricolor“ im Ärmelkanal beteiligten Firmen Scaldis und Boskalis sagten, nachdem die Suche nach der Crew abgeschlossen sei, müsste das nächste Augenmerk den Umweltbelangen, also dem Leichtern des Öls, gelten, ehe eine Bergung, so nötig, ausgeschrieben werden kann. Das Schiff könnte aber auch tief genug liegen, um vor Ort zu verbleiben. Noch sei es aber zu früh, hierüber Belastbares zu sagen. Quelle: Tim Schwabedissen



Napoleon Bonapart soll 40 Tage nach Havarie gehoben werden
(08.12.12) 40 Tage nach ihrem teilweisen Untergang in Marseille könnte Anfang kommender Woche die Arbeit zum Aufrichten beginnen, wenn die Wetterbedingungen dies zulassen. Der Erfolg der Arbeit hängt auch von Wind und Wetter ab, und sie ist technisch extrem anspruchsvoll und muss mit größter Vorsicht vonstatten gehen. Bislang konnte die Fähre noch nicht gründlich untersucht werden, die gefluteten Bereiche blieben unzugänglich. Am 10.12. könnte das Auspumpen der rund 30 000 m3 Seewasser beginnen. Die Arbeit wird rund eine Woche dauern. Danach soll als erstes die Maschine konserviert, d.h. mit klarem Wasser gereinigt und dann mit Öl geschützt werden. Wie groß der Schaden durch Seewasser und Korrosion sein wird, ist derzeit ebenso wenig absehbar wie entsprechend die Zukunft des Schiffes als solchem. Wenn alles nach Plan läuft, könnte die Fähre am 21.12. ins trockendock gehen, um dort gründlich inspiziert zu werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Bulkcarrier nahm Straße und Förderband mit
(08.12.12) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Cape Apricot",' 90091 BRZ (IMO-Nr.: 9311828), rammte am 7.12. gegen ein Uhr ein Förderbandsystem des Westshore Terminals in Vancouver und legte es für unabsehbare Zeit lahm. Der Unfall ereignete sich beim Anlegen an den Westshore Terminals in Roberts Bank. Der Bulker rammte in eine Brücke, die Liegeplatz und Terminal verbindet, und zerstörte sie auf über 100 Metern Länge. Er nahm eine Straße, das Förderband, elektrische- und Wasserleitungen mit. Eine unbekannte Menge von Kohle fiel in das Wasser der Georgia Strait. Westshore ist Nordamerikas größter Kohleexporthafen und verfügt noch über einen Liegeplatz für Schiffe mit einer Kapazität von 180,000 Tonnen. Quelle: Tim Schwabedissen



< Kutter bei Carness geborgen
(08.12.12) Ein Kutter einer Fischfarm, die “Robina 3”, lief am 6.12. um 18.50 Uhr dicht vor dem Hafen von Carness auf Grund. Drei andere Schiffe sowie ein Rettungsboot der RNLI, das in der Nähe auf Übungsfahrt war, sowie ein Küstenrettungsteam aus Kirkwall waren sieben Stunden lang im Einsatz, um Skipper und Boot zu retten. Sie brachten eine Lenzpumpe zum Havaristen, und die Arbeitsboote “Carol Anne” und “Moy” gingen auf Standby, bis ein Schiff mit ausreichender Schleppkapazität die „Robina 3“ auf den Haken genommen und am7.12. gegen zwei Uhr sicher im Hafen hatte.Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter bei Torvik auf Grund gelaufen
(08.12.12) Der norwegische Frachter "Frakt Sund", 2999 BRZ (IMO-Nr.: 9356581), lief am Morgen des 8.12. bei Torvik in Herøy auf der Fahrt von Haugesund nach Buvika auf Grund. Um 7.45 Uhr wurde das Rettungsboot "Emmy Dyvi" alarmiert und versuchte danach erfolglos, den mit Backbordschlagseite auf dem Brennholmen sitzenden Frachter zu bergen, dessen achtköpfige Crew unversehrt geblieben war. Um 10.15.Uhr stellten Taucher eine Ölleckage im Kielbereich fest. Das NSSR-Boot blieb auf standby, während die in Ålesund ansässige Bergungsfirma Ødegaard Berging unter Vertrag genommen wurde. Während gegen 18 Uhr das Hochwasser erwartet wurde, war am Nachmittag noch keine Entscheidung gefallen, ob dieses auch für einen weiteren Bergungsversuch genutzt werden sollte. Quelle: Tim Schwabedissen



Versenkter Fünfmaster vor Los Angeles wieder entdeckt
(08.12.12) Am 7.12. machte der spanische Schlepper "Red Husky", 478 BRZ (IMO-Nr.: 9440356), längsseits des Dock 1 im Hafen von Delfzijl fest. Er hatte einen beschädigten Mast, der repariert werden musste. Am 30.11. war der Schlepper aus Eemshaven in Richtung des Bard Offshore Wind Park ausgelaufen und hatte sich dann die Beschädigung zugezogen. Quelle: Tim Schwabedissen



Choice (Bild: RNLI)   Großbild klick!
Rettungseinsatz für Wachschiff von Windpark gelobt
(07. 12.12) Ein mustergültiger Rettungseinsatz war die Zusammenarbeit mehrerer Boote der RNLI, den Betreibern des Gwynt y Môr Offshore Windparks und der britischen Coastguard bei dem stundenlangen Einsatz für das 34 Meter lange Wachschiff "Choice" (MMSI-Nr.:235078077). Dieses hatte 10 Meilen vor der Küste von Nord-Wales am 4.12. um 12.07 Uhr die Holyhead Coastguard kontaktiert, von Maschinenproblemen berichtet und um Assistenz gebeten. Binnen einer Viertelstunde nach dem Notruf lief aus Rhyl das RNLI-Boot "Lil Cunningham" aus und wurde von den Koordinatioren des Gwynt y Môr Windparks zu dem Schiff geleitet, das bei drei Metern Wellenhöhe innerhalb des Feldes der Windanlagen trieb.
Eine Stunde nach dem Auslaufen lokalisierte die “Lil Cunningham” den Havaristen und stellte eine Schleppverbindung her. Dann ging es mit vier Knoten Fahrt auf Nordkurs gen Liverpool. Währenddessen wurde das RNLI-Boot aus Hoylake beauftragt, den Schlepp dort zu übernehmen. Um 16.30 Uhr wurde in der Mündung des Mersey River die Schlepptrosse übergeben und die Fahrt zum Pierhead in Liverpool fortgesetzt.
Hier angelangt, machte das Boot aus Rhyl als Steuerschiff am Heck fest. Dann manövrierte sich der Schleppzug in die Langton Schleuse, wo ein Schlepper die „Choice“ übernahm und sie das letzte Stück ins Docksystem brachte. Die Freiwilligencrews der Rettungsboote konnten zu ihren Stationen nun zurückkehren, das Boot aus Hoylake kehrte um 20.30 Uhr heim, das aus Rhyl nach neunstündigem Einsatz eine halbe Stunde später.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schäden um Rumpf (Bild: KNRM)   Großbild klick!
Suche nach Vermissten der „Baltic Ace“ eingestellt – fünfte Leiche geborgen
(07. 12.12) Am 6.12. gegen 16.30 Uhr wurde die Suche nach den vermissten Besatzungsmitgliedern des unter Bahamas-Flagge registrierten Autocarriers "Baltic Ace", 23.498 BRZ (IMO-Nr.: 9386213), der nach der Kollision mit dem zyprischen Containerfrachter "Corvus J", 6.370 BRZ (IMO-Nr.: IMO:9262895), 65 Meilen vor Zeeland in der Ansteuerung von Rotterdam gesunken war, eingestellt. Systematisch hatten etliche Schiffe, deren Einsatz von den Einheiten der holländischen Marine koordiniert worden war, in den vorangegangenen rund 22 Stunden bei vier Meter hohem Seegang das Suchgebiet durchkämmt. Es war stockdunkel gewesen, Schneeböen waren über die aufgewühlte See gefegt.
Holzstücke, Überlebensanzüge, Schwimmwesten, Bojen und Trümmer trieben in den Wellen, dazwischen leere Rettungsinseln. Eine war noch an einer Leine mit dem Autofrachter verbunden Von der 24-köpfigen Crew, die zur Hälfte aus Polen und ansonsten aus Bulgarien, der Ukraine und den Philippinen stammte, konnten nur 11 Mann, darunter der polnische Kapitän, mit drei Helikoptern der holländischen Küstenwache und aus Belgien aus vier Rettungsinseln aufgefischt werden.
Einer der belgischen Seakings, der seit 19.42 Uhr vor Ort war, rettete allein sieben Männer. Sie setzten bei der Suche auch Infrarot-Kameras ein. Einen Schiffbrüchigen barg der Rettungskreuzer „Antoinette“, zwei weitere die „Corvus J“ selbst und einen die „Panagia“, 7002 BRZ (IMO-Nr.: 9305295), einem Frachter von Harren & Partner aus Bremen, deren Ausguck auf dem Vorschiff Rufe gehört hatte und dessen Crew den 4. Ingenieur des Autofrachters kurz darauf rettete. Vier Besatzungsmitglieder konnten durch den belgischen Hubschrauber und den Rettungskreuzer „Antoinette“ nur noch tot aus dem etwas sieben Grad kalten Wasser gezogen werden, sieben Mann wurden zunächst noch vermisst.
Für sie bestand von Anfang an nur geringe Hoffnung. Gegen zwei Uhr früh des 6.12. war die Suchaktion unterbrochen worden. Einzig die beiden Marineschiffe "Groningen" und "Friesland" blieben die Nacht über im Einsatzgebiet. Rijkswaterstraat sicherte mit der "Arca" die Untergangsstelle ab und hatte den Auftrag, das Wrack der "Baltic Ace" mit Sonar und Multibeam zu untersuchen. In Kürze sollten auch Taucher das in 40 Meter Tiefe liegende Schiff insbesondere in Hinblick auf die Tanks, die rund 1000 Tonnen Bunkeröl enthalten können, inspizieren. Die "Frans Naerebout" legte Wracktonnen an der Untergangsstelle aus. Die "Corvus J", deren 12-köpfige Crew unversehrt geblieben war und die sich die ganze Nacht an der Suche beteiligt hatte, lief mit eigener Kraft in Richtung Holland ab.
Gegen 13 Uhr ging der Frachter, dessen Back aufgerissen und eingedrückt und der Wulstbug nach Steuerbord abgeknickt war, auf der Westerschelder Reede zwischen Breskens und Vlissingen vor Anker. Seit dem Morgen war die Küstenwache mit einem Flugzeug, die KNRM mit zwei Booten aus Scheveningen und Hoek van Holland vor Ort gewesen, und auch die Luftwaffe schickte einen Helikopter. Ein belgischer Hubschrauber zog um 11.45 Uhr einen fünften Toten aus der See und flog ihn nach Rotterdam. Damit stand der Tod von zwei Polen, zwei Philippinos und einem Ukrainer fest.
Die strafrechtliche Untersuchung des Unfalls muss durch die Behörden Zyperns und Panamas durchgeführt werden, da er sich in internationalen Gewässern ereignete. Als Ursache der Kollision wurde menschliches Versagen angenommen. Die Unfallspuren deuteten darauf hin, dass die “Baltic Ace” in die Steuerbordseite gerammt wurde, während sie versuchte, hart nach Backbord abzudrehen, um noch hinter dem Containerfrachter wegzukommen, ehe der Wulstbug der “Corvus J” den Rumpf aufriss und dieser dabei durch den noch Vorausfahrt machenden Autofrachter nach Steuerbord mitgerissen wurde.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter bei Krilyon gestrandet
(07. 12.12) Der russische Frachter “Melody” lief am 7.12. gegen 03.30 Uhr auf der Insel Sakhalin unweit von Krilyon, dem Südzipfel von Sakhalin, in der Straße von Tatarskiy auf Grund. Das Schiff war von Wladiwostok nach Korsakov unterwegs. Die “Melody”, 4868 tdw (IMO-Nr.: 8216928), wurde 1982 erbaut und läuft für die MTK Co., Yuzhno-Sakhalinks.
Quelle: Tim Schwabedissen



Tanker Hamburger Reederei von Schwimmkran gerammt
(07.12.12) Am 5.12. kollidierte der Schwimmkran “Tuzla” mit dem in der Straße von Kertsch vor Anker liegenden, zyprischen Chemikalientanker “Baltic Chief I”, 23235 BRZ. Der Schwimmkran hatte sic him Schlepp befunden und trieb gegen den Tanker, nachdem die Schlepptrosse gebrochen war. Es kam zu keinen schweren Schäden. Die „Baltic Chief I”, 37389 tdw (IMO-Nr.: 9208124), wurde 2000 erbaut und hat als Manager die Columbia Shipmanagement GmbH in Hamburg.
Quelle: Tim Schwabedissen



Baggerschiff in Ust-Luga gesunken
(07. 12.12) Der russische Hopperbagger “Onezhskaya” sank am 6.12. gegen 10:00 Uhr im Hafen von Ust-Luga Port aus unbekannter Ursache. Die sechsköpfige Crew wurde unversehrt gerettet. Die “ Onezhskaya”, 1382 tdw (IMO-Nr.: 8934520), wurde 1966 erbaut und wird von der PSK-Shipping in St. Petersburg eingesetzt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre vor Lobam wieder flottgemacht
(07.12.12) Die unter Singapur-Flagge laufende Fähre „Sindo 31“, 174 BRZ (IMO-Nr.: 8888173), die am 5.12. gegen 20 Uhr auf der Fahrt von Singapur nach Tanjong Pinang vor der Insel Lobam mit 97 Passagieren an Bord auf Grund gelaufen war, konnte nach deren Evakuierung wieder flottgemacht und nach Tanjong Uban eingebracht werden. Die Fahrgäste waren zuvor von zwei kleineren Schiffen übernommen und nach Tanjung Uban gebracht worden, wo sie auf der „Penguin 7“ eingeschifft wurden und gegen Mitternacht in Tanjong Pinang eintrafen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schlepper in Brand geraten und von gezogener Barge gerammt
(07.12.12) Mehrere Einheiten der Coast Guard Honolulu waren im Einsatz, nachdem auf dem amerikanischen Schlepper "Phyllis Dunlap" 570 BRZ (IMO-Nr.: 8968246), rund 69 Meilen nordwestlich von Maui am Nachmittag des 5.12. ein Feuer ausgebrochen war. Gegen 14 Uhr funkte er Mayday auf der Fahrt von Seattle nach Honolulu. Das Feuer hatte zu einem kompletten Maschinenausfall geführt. Dadurch geriet auch die Barge "Westward Trader", die der Schlepper auf dem Haken hatte, außer Kontrolle und kollidierte mit der „Phyllis Dunlap“. Der Schaden an beiden Fahrzeugen blieb aber gering. Das Feuerlöschsystem, das der Kapitän unterdessen aktivierte, konnte den Brand gegen 14.30 Uhr löschen.
Die sechsköpfige Crew war unversehrt geblieben. Eine HC-130 Hercules und ein MH-65 Dolphin-Helikopter stiegen von der Air Station Barbers Point um 14:05 Uhr auf, das Küstenwachboot “Galveston Island" nahm um 14:28 Uhr Kurs auf den Havaristen, außerdem die in der Nähe befindliche "Mahi Mahi“. Die Hercules war gegen 15 Uhr vor Ort, der Dolphin 20 Minuten später, die "Galveston Island" um 21 Uhr. Nachdem der Schaden untersucht worden war, wurde die Crew der "Phyllis Dunlap" angewiesen, auf ihrem Schiff zu blieben, bis ein Schlepper von den Sause Brothers, die "Kokua", ihn um 22.15 Uhr auf den Haken nahm. Die "Phyllis Dunlap" wurde zwischen zwei und vier Uhr früh am 6.12. in Honolulu erwartet.
Quelle: Tim Schwabedissen



Holländisches Wrack vor Brasilien wird wissenschaftlich untersucht
(07.12.12) Zum ersten Mal wird das Wrack der 1648 vor Brasilien gesunkene Wrack der „De Utrecht“ untersucht. Das einstige Kriegsschiff liegt in der Nähe der brasilianischen Stadt Salvador da Bahia auf Grund. Holländische Forscher hoffen, mehr Wissen über die Aktivitäten der niederländischen Schiffe in der Zeit der West India Company zu erlangen. Viele Schiffe waren damals auf der Jagd nach dem Silber, das spanische und portugiesische Galeonen im 17. Jahrhundert in dem Seegebiet transportierten. Außerdem erhoffen sich die Forscher, mehr darüber zu erfahren, wie die Überreste des Schiffes unter Wasser erhalten blieben. Zwar war das Schiff bereits in den 1980er Jahren betaucht, aber nie unterwasserarchäologisch untersucht worden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Zwei Kutter im Skjelfjord gestrandet
(07.12.12) Bereits seit einiger Zeit liegt ein Kutter gestrandet auf einer Mole im Skjelfjord. Vor einigen Tagen hat sich nun noch ein weiterer unweit davon hinzugesellt, der in der Flakstad-Kommune auf Land trieb. Der Eigner des nicht mehr motorisierten ersten Kutters ist unbekannt, Bergungsversuche blieben bislang erfolglos. Das zweite Schiff liegt weiter draußen im Fjord. Es kann nur auf dem Wasserweg erreicht werden und wurde noch nicht weiter inspiziert. Der Zustand ist von daher unbekannt, ebenso wie die Eigentumsverhältnisse auch dieses Kutters.
Quelle: Tim Schwabedissen



Bulkcarrier mit Riss im Rumpf in Prince Rupert
(07. 12.12) Der italienische Bulkcarrier "Giuseppe Lembo", 90884 BRZ (IMO-Nr.: 9047441), wurde am 6.12. in den Hafen von Prince Rupert geschleppt. Er war aus Tianjin gekommen, und auf der Fahrt nach Prince Rupert entdeckte die Crew bei einer Routineinspektion einen Riss im Rumpf. Nun galt es herauszufinden, ob im Zielhafen eine Reparatur möglich sein würde. Nachdem dies abgesichert war, ging der Bulkcarrier zunächst auf Außenreede vor Anker, ehe er in den Hafen eskortiert wurde und als bislang größtes Schiff am Northland Terminal festmachte. Die Ausbesserung des Schadens wird fünf bis 10 Tage in Anspruch nehmen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Manövrierunfähiger Trawler nach Eyemouth eingeschleppt
(07. 12.12) Am 4.12. um 11.40 Uhr wurde das RNLI-Boot aus Eyemouth um Assistenz für den 18 Meter langen Trawler „Bright Ray“ (MMSI-Nr.: 235004076) gebeten, dessen Propeller blockiert worden war. Der Trawler wurde von einem anderen, der „Stronsay Lad”, auf den Haken genommen. Nachdem das Rettungsboot wenig später den Schleppzug fünf Meilen nördlich von Eyemouth erreicht hatte, übernahm es den Schlepp, und die „Stronsay Lad“ fungierte als Heckschlepper. Wegen der starken Tidenströmung musste der mit drei Mann besetzte Trawler aus Leith zunächst eine Weile auf Position gehalten werden, bis die Bedingungen günstiger waren und er gegen 15 Uhr nach Eyemouth eingebracht werden konnte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Regina 1 musste auf der Ems notankern
(07.12.12) Am Abend des 5.12. fielen auf dem unter Panamaflagge fahrenden Frachter "Regina 1", 3806 BRZ (IMO:9071064) auf der Ems die Maschinen aus. Daraufhin musste der auf der Reise von Leer nach Piräus befindliche Frachter auf Höhe der Ortschaft Oldersum notankern. Dem Havaristen wurde die Verfügung erteilt, den Hafen Emden mit Unterstützung zweier Schlepper anzulaufen. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle stellten Beamte der Wasserschutzpolizei Emden fest, dass auf dem Schiff keine ausreichende Ölhaftungsbescheinigung vorhanden war.
Bei dem Dokument handelt es sich um eine Pflichtversicherung gegen durch austretendes Bunkeröl verursachte Umweltschäden. Weiterhin konnte der philippinische Kapitän keine Zeugnisse vorlegen, die den ordnungsgemäßen Betrieb des Schiffes und der Reederei im Sinne des ISM (International Ship Management) belegen beziehungsweise nachweisen. Dies betraf sowohl die Regelung der Verantwortlichkeiten als auch der Sicherheitsstandards an Bord des Schiffes, aber auch des Betreibers an Land. Neben den Schiffsunfallermittlungen wurden daher Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die Verantwortlichen eingeleitet.
Für das Fehlen der Sicherheitszeugnisse hat die Berufsgenossenschaft Verkehr (BG Verkehr) eine Sicherheitsleistung in Höhe von 6.000,- Euro erhoben. Außerdem behielt die Wasserschutzpolizei Emden für die nicht vorhandene Ölhaftungsbescheinigung eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.300,- Euro ein. Schließlich wurde noch ermittelt, dass die Tanks für die ölhaltigen Rückstände und den hochgiftigen Ölschlamm nahezu vollständig gefüllt waren.
Eine Zwangsentsorgung wurde angeordnet; circa 20 Tonnen dieser Schadstoffe mussten im Hafen Emden abgegeben werden. Bis zur Klärung der Sicherheitslage an Bord und der davon abhängigen Vervollständigung der Zeugnisse und Dokumente sowie der abschließenden Klärung des Maschinenausfalls und der damit verbundenen Beseitigung der Sicherheitsmängel hat die BG Verkehr dem Schiff ein Auslaufverbot erteilt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Verwirrspiel um MSC Flaminia
(07. 12.12) Eigentlich, so war der Plan der Reederei NSB in Buxtehude, sollte deren Containerfrachter "MSC Flaminia", 75590 BRZ (IMO-Nr.: 9225615), am 10.12. nach dem Löschen der letzten Container den JadeWeserPort in Wilhelmshaven nach rund drei Monaten verlassen und eine Werft in Rumänien oder China ansteuern. Doch die Behörden, die für Abfallentsorgung zuständig sind, haben keine Auslaufgenehmigung erteilt. Das Verfahren ist aufwendig, und daher kann es noch mehrere Wochen dauern, bis das Schiff ablegen darf, hieß es bei der Niedersächsischen Gesellschaft zur Endablagerung von Sonderabfall (NGS) in Hannover. Wie die Genehmigung genau aussehen muss, hängt auch vom Zielort ab, und es war noch nicht entschieden, ob der Havarist in einer rumänischen oder chinesischen Werft repariert werden soll. Problematisch sind auch die rund 16.000 Tonnen Stahlschrott und die 30000 Tonnen Löschwasser, die bei der Überführung aus Stabilitätsgründen im Rumpf verbleiben sollen. Beides muss nach Erreichen des Auslandshafens nach europäischen Standards entsorgt werden. Entsprechende Verträge hierfür lagen noch nicht vor. Die NSB Reederei zeigte sich überrascht von der Situation und berief sich auf eine Auslauf-Genehmigung des German Lloyd. Gleichzeitig räumte sie jedoch ein, dass die Gesellschaft nur für das Schiff, aber nicht für das Löschwasser und den Containerschrott zuständig sei. Trotzdem gehe die Reederei immer noch davon aus, dass die "MSC Flaminia" am 10.12. ablegen könnte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Baltic Ace, Archivbild (Bild: Garitzko)   Großbild klick!
Schwere Kollision in der Nordsee – 11 Tote befürchtet
(06. 12.12) Zu einer schweren Kollision kam es am 5.12. auf der Nordsee 65 Kilometer westlich von Goeree. Um 19.20 Uhr kollidierten bei Noord Hinder auf Position 51 50 N 002 56 O in bis zu 2,7 Meter hoher See und Wind von 6-8 Beaufort der zyprische Containerfrachter “Corvus J“, 6370 BRZ (IMO-Nr.: IMO:9262895), der von Grangemouth nach Antwerpen unterwegs war, und der unter Bahamas-Flagge registrierte Autocarrier „Baltic Ace“, 23498 BRZ (IMO-Nr.: 9386213), der sich auf der Reise von Zeebrugge nach Kotka befand und Vorfahrtsrecht hatte.
Er war mit 1.417 Neuwagen im Auftrag der UECC (United European Car Carriers) unterwegs, die das Schiff erst am 26.11. gechartert hatte. Da auch die „Baltic Ace“ kein Ausweichmanöver einleitete, rammte ihr die „Corvus J“ in die Steuerbordseite. Während der Containerfrachter nicht bedrohlich beschädigt wurde, sank der Autofrachter binnen einer Viertelstunde in dem hier zwischen 20 und 27 Meter tiefen Meer.
Es ging so schnell, dass die Besatzung keine Zeit mehr hatte, ihre Überlebensanzüge anzulegen. Unmittelbar nach der Kollision lief eine große Suchaktion an. Die KNRM-Boote „Zeemanshoop”, “Koopmansbank” und “Antoinette” liefen von den Stationen Stellendam, Neeltje Jans und Breskens aus. Zwei Helikopter und ein Suchflugzeug waren stundenlang im Einsatz. Die Marine schickte die Patroullienboote HNLMS „Groningen“ und HNLMS „Friesland“. Vor Ort waren außerdem u.a. die „Meankar“, die „OD 6“, die „Panagia“, das Lotsenboot „Wielingen“, die „Caroline Essberger“, die „Komarno“, die „Grande America“, die „Marc Andre“, die „Gaschem Phoenix“, der Schlepper „Zeehond“ und die „Mar Rocio“.
Von der 24-köpfigen Crew, die aus Bulgarien, Polen, der Ukraïne und den Philippinen stammte, konnten 11 Mann mit drei Helikoptern der holländischen Küstenwache und aus Belgien aus vier in der aufgewühlten See treibenden Rettungsinseln aufgefischt werden. Die Retter setzten bei der Suche auch Infrarot-Kameras ein. Einen Schiffbrüchigen barg der Rettungskreuzer „Antoinette“, einen weiteren ein anderes Suchschiff. Vier Besatzungsmitglieder konnten durch den belgischen Hubschrauber und einen Rettungskreuzer nur noch tot aus dem 10 Grad kalten Wasser gezogen werden, sieben wurden zunächst noch vermisst.
Für sie bestand von Anfang an nur geringe Hoffnung. Vier der Geretteten wurden ins Erasmus Medical Centre in Rotterdam, sieben andere zur Koksijde Airbase bei Oostende in Belgien gebracht. Gegen zwei Uhr früh am 6.12. wurde die Suchaktion unterbrochen. Die beiden Marineschiffe blieben im Einsatzgebiet. Am Morgen setzte die Küstenwache die Suche mit einem Flugzeug fort, die KNRM war mit zwei Booten aus Scheveningen und Hoek van Holland vor Ort, und die Luftwaffe schickte einen Helikopter. Rijkswaterstaat sicherte mit der „Arca“ die Untergangsstelle ab und hatte den Auftrag, das Wrack der „Baltic Ace“ mit Sonar und Multibeam untersuchen.
Die „Corvus J“, deren 12-köpfige Crew unversehrt geblieben war und die sich die ganze Nacht an der Suche beteiligt hatte, lief mit eigener Kraft in Richtung Antwerpen ab. Während der Nachtstunden war die Operation wegen der schlechten Bedingungen unterbrochen worden. Die Chance, noch einen der sieben Vermissten lebend zu bergen, wurde unterdessen mit Null eingeschätzt. Ein belgischer Hubschrauber zog nach Tagesanbruch einen fünften Toten aus der See.
Die in Nassau beheimatete „Baltic Ace“lief für die Baltic Highway Ltd. auf der Isle of Man im Management der Ray Car Carriers Ltd. Sie hatte eine Tragfähigkeit von 7.787 Tonnen, war 134 Meter lang, 25,03 Meter breit und hatte 7,9 Meter Tiefgang. Das Schiff wurde 2007 ebenso wie fünf Schwesterschiffe auf der Stocznia Gdynia S.A. in Danzig erbaut. Die Autofrachter waren regelmäßig zwischen Nord- und Ostsee unterwegs. An einer Bergung zeigten sich schon Smit (Boskalis) und Mammoet interessiert und nahmen Kontakte auf.
Die „Corvus J“ entstand als „Dana Gothia“ 2003 auf der Detlef Hegemann Roland Werft GmbH & Co. KG in Berne als „Dana Gothia“. Von 2003 bis 2006 lief sie als „Maersk Westland“. Der in Limassol beheimatete 630-TEU-Frachter läuft für die Jungerhans Maritime Services GmbH & Co. KH in Haren/Ems. Er hat eine Tragfähigkeit von 8.372 Tonnen, ist 134.06 Meter lang,19.4 Meter breit und hat 7,3 Meter Tiefgang.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kranführer demolierte Mast der „Anna Lehmann“
(06. 12.12) Am Morgen des 5.12. hat bei der Dradenau HSW in Hamburg ein Kranführer mit dem Ausleger seines Kranes den Hauptmast der Aufbauten des unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachters "Anna Lehmann", 2820 BRZ (IMO-Nr.: 9225562), beschädigt und samt Antennen abgeknickt. Der Frachter hatte von Oskarshamn kommend am Kai der ArcelorMittal gelegen und löschte Schrott, der anschließend in Eisenbahnwaggons verladen wurde. Der Kranführer war mit seinem Kran mit Reinigungsarbeiten der Kaianlage beschäftigt. Mithilfe eines großen Magneten, der am Kranausleger hing, reinigte er die Kaianlage von beiseite gefallenen Schrottteilen. Dabei stieß der Kranausleger gegen den Hauptmast der Schiffsaufbauten der "Anna Lehmann" und knickte diesen ab. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Die Wasserschutzpolizei sprach ein vorläufiges Auslaufverbot aus, das von der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft bestätigt wurde. Am Nachmittag verholte es zu Reparaturarbeiten in die nahe Norderwerft. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei dauerten an.
Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff rammte Kanalbrücke
(06.12.12) Am 4.12. gegen 18 Uhr rammte ein Binnenschiff die Sterkrader Straßenbrücke auf dem Rhein-Herne-Kanal bei Kilometer 8,87. Der Kapitän und ein Decksmann blieben unverletzt. Am Schiff entstand am Ruderhaus ein Sachschaden von rund 40.000 Euro, die Straßenbrücke blieb unbeschädigt. Das Schiff hatte zuvor von Werne kommend einige Brücken problemlos passiert und war auf dem Weg zum Rheinhafen Orsoy. Die Wasserschutzpolizei untersagte die Weiterfahrt und ermittelte mit Unterstützung eines Sachverständigen die Unfallursache.
Quelle: Tim Schwabedissen



40 von 200 Fährpassagieren vor Bangladesh gerettet
(06. 12.12) Der vietnamesische Containerfrachter “Nosco Victory”, 26060 BRZ (IMO-Nr.:9123831) rettete am 5.12. 40 Schiffbrüchige vor Bangladesh, als er von dort nach Singapur unterwegs war. Der Frachter der Northern Shipping Joint Stock Company entdeckte sie gegen 18 Uhr. Sie stammten von der unter Bangladesh-Flagge laufenden Fähre “Nayou”, die aus unbekannter Ursache am 4.12. gegen Mittag auf der Fahrt von Bangladesh nach Malaysia gesunken war. An Bord hatten sich 200 Passagiere befunden. Die „Nosco Victory“ meldete das Unglück dem Vietnam Maritime Search and Rescue Coordination Center (Vietnam MRCC), die die Rettungszentren in Malaysia, Bangladesh, Myanmar und Singapur unterrichtete, um eine koordinierte Rettungsaktion einzuleiten.
Quelle: Tim Schwabedissen



Gestrandeter Bulkcarrier nach einer Woche geborgen
(06.12.12) Der auf dem St. Lawrence-River gestrandete zyprische Bulkcarrier „Tundra“, 19814 BRZ (IMO-Nr.: 9415208), wurde nach mehreren vergeblichen Anläufen am 5.12. von vier Schleppern der Ocean Group, der „Ocean Jupiter“, „Ocean Ross Gaudrault“, „Duga“ und „Ocean Charlie“ geborgen. Sie hatten um sieben Uhr begonnen, und um 10.30 Uhr war der 185 Meter lange Frachter wieder frei. Das von der Canfornav betriebene Schiff hatte seit einer Woche vor Ste. Anne-de-Sorel nahe der Westzufahrt zum Lac St.Pierre festgesessen. Nach der Bergung wurde der Havarist zunächst zu einem sicheren Ankerplatz gebracht, wo er für kurze Zeit untersucht wurde, ehe es weiter nach Trois Rivieres ging.
Quelle: Tim Schwabedissen



Gasalarm durch feuchte Ladung in Warrenpoint
(06.12.12) Am 5.12. kam es um 9.45 Uhr zu einem Austritt giftiger Gase aus dem irischen Frachter "Arklow Meadow", 9682 BRZ (IMO-Nr.: 9440277) im Hafen von Warrenpoint. Das Schiff war von Nikolayev gekommen, und auf der Überfahrt war die Ladung Getreide und Aluminiumphosphid feucht und instabil geworden, wodurch es zur Bildung der giftigen Gase kam. Eine 50 Meter weite Sperrzone wurde eingerichtet, und nachdem mehrere Menschen über Beschwerden klagten, auch Häuser an der Newry Street evakuiert. Insgesamt wurden 18 Menschen medizinisch betreut, nachdem sie das Aluminiumphosphidgas, das als Pestizid für gelagertes Getreide genutzt wird, eingeatmet hatten. Neun kamen ins Daisy Hill Hospital, die anderen ins Craigavon Area Hospital. 15 Rettungsfahrzeuge waren vor Ort, das Rathaus wurde für Evakuierte zur Verfügung gestellt. Die nordirische Polizei informierte die Kollegen der Republik, dass Gaswolken über die Grenze in Richtung der Cooley Peninsula treiben könnten. Die Anwohner von Omeath und Carlingford gegenüber des Carlingford Lough wurden angewiesen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. .
Quelle: Tim Schwabedissen



11 Tote auf Titicaca-See
(06.12.12) 11 Menschen, darunter drei Kinder, kamen beim Untergang einer Fähre auf dem Titicaca-See in West-Bolivien ums Leben. Das Boot hatte 26 Menschen an Bord, als es in der Nacht zum 5.12. nahe Suriqui Island im Grenzgebiet von Bolivia und Peru sank. Neun Menschen wurden gerettet. Das Boot hatte eine Reihe von Schülern und Lehrern an Bord, die aufs Festland gebracht werden sollen. Es war wohl überladen gewesen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Pablo brachte Kutter zum Kentern
(06. 12.12) Drei philippinische Fischer wurden am 5.12. von dem unter der Flagge der niederländischen Antillen laufenden Frachter „Cola Portese“ gerettet, nachdem ihr Kutter “RGL Mark Anthony-35” am 3.12. rund 70 Meilen östlich von Bitaogan, Surigao del Sur, in stürmischer See, die der Taifun Pablo aufgebaut hatte, gekentert war. Die Schiffbrüchigen kamen allesamt aus General Santos City. Sie wurden wegen Unterkühlung und leichten Verletzungen medizinisch behandelt, waren aber insgesamt in guter Verfassung.
Quelle: Tim Schwabedissen



Pablo setzte Fähre auf Grund
(06. 12.12) Das Passagierschiff “Milagrosa J-4” lief am 5.12. vor Cabuaya Island in Cagayancillo, Palawan, bei starkem Wind, den der Taifun Pablo verursacht hatte, auf Grund. Es waren 16 Fahrgäste an Bord. Die „Milagrosa“ war am 30.11. aus Puerto Princesa City nach Iligan City ausgelaufen. Als sie das Gebiet bei Cagayancillo erreicht hatte, geriet es in stürmische See und kam 500 Meter vor Cabuaya Island fest. Die Küstenwache kam Passagieren und Crew zu Hilfe.
Quelle: Tim Schwabedissen



Fischfangflotte von Pablo durcheinander gewirbelt
(06. 12.12) Mindestens ein Thunfischfänger ist in dem Taifun Pablo, der in Böen mit 220 km/h übers Meer fegte. in 30 Fuß hohen Wellen am 3.12. vor Mindanao gesunken. Acht Mann des Schiffes der DCG Fishing aus Davao wurden unversehrt gerettet, einer kam ums Leben. Das Schicksal mehrerer Begleitboote aus General Santos City war noch unklar. Eines trieb in Mati, Davao Oriental, auf Strand. Die dreiköpfige Crew kam mit Verletzungen ins Krankenhaus.
Quelle: Tim Schwabedissen



Neun Mann vor Südjapan von sinkendem Kutter gerettet
(06. 12.12) Neun Fischer wurden am Morgen des 6.12. vor der südjapanischen Küste gerettet, nachdem ihr 29-Tonnen-Kutter gesunken war. Das Schiff hatte sich 490 Kilometer westlich der Insel Amami Oshima Island in der Präfektur Kagoshima befunden, als der Kontakt abbrach. Um 3.30 Uhr baten die Schifffahrtsbehörden von Südkorea die japanische Küstenwache um Hilfe, die mehrere Patroullienboote in Marsch setzt. Sie fanden das sinkende Schiff gegen 11 Uhr. Die Crew war bereits von einem anderen südkoreanischen Kutter an Bord genommen worden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Achtstündiger Einsatz für treibendes Windpark-Wachschiff
(06.12.12) Die RNLI-Boote aus Hoylake und Rhyl kamen am 4.12. einem 24 Meter langen Windpark-Wachschiff zu Hilfe, das im Bereich des Gwynt-ty-Mor-Windparks um 12.45 Uhr Maschinenausfall erlitten hatte. Aus Hoylake lief die “Lady of Hilbre” aus und assistierte der “Lil Cunningham” aus Rhyl, die begonnen hatte, den Havaristen gen Liverpool zu schleppen. Nachdem das Boot aus Hoylake vor Ort war, wurde entschieden, dass es als Eskorte dienen sollte, bis das Feuerschiff Liverpool Bar erreicht war. Dann sollte es den Rest des Weges übernehmen und das Boot aus Rhyl am Heck beim Festmachen im Langton Lock assistieren. Nach einer Schleppfahrt von 23 Meilen war das Langton Lock erreicht, wo der Havarist festgemacht wurde. Nach acht Stunden auf See kehrten die Rettungsboote zu ihren Stationen zurück.
Quelle: Tim Schwabedissen



BBC Adriatic (Bild: Coastalsafety)   Großbild klick!
Tragödie an Schwarzmeerküste
(05. 12.12) Der unter Antigua-Barbuda-Flagge laufende Frachter „BBC Adriatic“, 5261 BRZ (IMO-Nr.: 9378230), geriet in höchste Bedrängnis. Er hatte am 3.12. gegen 21 Uhr von Izmir kommend vor Kumkoy im Schwarzen Meer geankert. 12 Stunden darauf geriet er am Vormittag des 4.12. ins Treiben und kam der Küste bedrohlich nahe. Das unbeladene Schiff, das eine Crew von 14 Mann hat, versuchte in einem verzweifelten Kampf, offene See zu gewinnen, doch kam die Maschine stundenlang nicht gegen die Kraft des Sturmes an. Der Frachter arbeitete in schwerer Brandung, unablässig schwarze Rauchwolken ausstoßend, die von der mit höchster Leistung gegen die Sturmgewalt anarbeitende Maschine zeugte, doch die Crew blieb an Bord, was angesichts der sechs Meter hohen Wellen der sicherste Platz war. Polizei, Küstenwache und Rettungsdienste waren vor Ort. Nach acht Stunden gewann die Maschinenkraft die Oberhand.
Es gelang dem Schiff, sich auf tieferes Wasser zurückzuziehen. Er ging zwei Meilen vor der Küste wieder vor Anker und wartete auf Wetterbesserung.
Der Frachter der Briese Schifffahrt in Leer wurde 2008 erbaut und hat eine Tragfähigkeit von 6042 Tonnen.In einem schweren Sturm kam es am 4.12. zu mehreren Seenotfällen, die sich zu einer Tragödie entwickelten, nachdem nicht nur der überwiegende Teil der Crew des unter St. Kitts-Grenadines-Flagge laufenden Frachters „Volgo Balt 199“, 5162 BRZ (IMO-Nr.: 8850279), ertrunken sein dürfte, sondern auch die Besatzung des türkischen Rettungskreuzers „Rettungsboot "Kiyi Emniyeti-7" (MMSI-Nr.:271010035), der im Zuge der Suchaktion bei der Hafenstadt Sile auf die Außenmole geschleudert wurde, ums Leben kam.
Die „Volgo Balt 199“ war mit einer Ladung Kohle von Mariupol in der Ukraine nach Antalya unterwegs gewesen, als sie ohne Vorwarnung um 10.08 Uhr vom Radar verschwand. Vermutlich war das Fluss-Seen-Schiff eines Typs, der in rauer See leicht unstabil werden kann, in kürzester Zeit nach Übergehen der Ladung gekentert.
Das Signal des EPIRB wurde um 10.20 Uhr 18 Meilen südöstlich des Bosporus auf Position 41 21.39 N 029 29.18 O aufgefangen. An Bord des Frachters befand sich eine Crew aus 11 Ukrainern und einem Russen. Die türkischen Behörden schickten Helikopter, die Rettungskreuzer "Kiyi Emniyeti 1", "Kiyi Emniyeti 3", "Kiyi Emniyeti 7" sowie den Schlepper "Kurtarma 4" zur Rettung der Crew. Doch nur fünf Mann konnten in der Folge gerettet werden, von denen einer anschließend auf dem Weg ins Krankenhaus an Unterkühlung starb.
Die „Volgo-Balt 199“ hat eine Tragfähigkeit von 3498 Tonnen, wurde 1976 erbaut und hat als Manager die Valship PE in der Ukraine. Die Reederei betreibt mehrere der in Tschechien erbauten Fluss-Seen-Schiffe, darunter die „Volgo-Balt 193“, „ Svyr“, „Chelsea 4“, „Twin“, „Levon“, „Forward 1“ und „Dundas“. Alle Schiffe sind bekannt dafür, in keinem guten Zustand zu sein, auch bleiben die Betreiber regelmäßig die Heuer schuldig.
Im Zuge der Rettungsaktion für die „Volgo Balt 199“ kam es am Nachmittag zu einer weiteren Tragödie: Das 17 Meter lange türkische Rettungsboot "Kiyi Emniyeti-7" (MMSI-Nr.:271010035) wurde gegen 14 Uhr auf den Wellenbrecher von Sile geschleudert. Obwohl das Boot direkt auf den Steinen der großen Außenmole zu liegen kam, konnte ihm von dort keine Hilfe gebracht werden. In meterhohen Brechern wurde es überrollt und binnen kürzester Zeit zerschlagen. Die Crew kam vor den Augen der Helfer zu Tode. Zwei Mann der fünfköpfigen Crew wurden tot aus der See gezogen, die übrigen drei wurden noch vermisst. Auch ein Fischer, der an der Hilfsaktion beteiligt war, ertrank bei den waghalsigen Versuchen, Hilfe zu leisten.
Die "Kiyi Emniyeti 1", "Kiyi Emniyeti 3" und "Kurtarma 4" setzten ihre Suchaktion mit Tagesanbruch des 5.12. fort, doch gab es angesichts der Wetter- und Seebedingungen kaum noch Hoffnung, weitere Überlebende zu finden.

Quelle: Tim Schwabedissen



(Bild: F de Lijster)   Großbild klick!
Container landeten vor Rozenburg im Wasser
(05. 12.12) Am 4.12. gegen 12 Uhr gingen auf dem belgischen Binnenschiff "Comus", 3021 ts (EU-Nr: 06003670), kurz nachdem es von Rotterdam nach Antwerpen ausgelaufen war, im Fahrtwasser der Breediep vor Rozenburg etliche Container über. Die überwiegend leeren Boxen waren durch starken Seegang und heftigen Wind ins Rutschen geraten, etliche Stacks hingen nach Backbord über. Zwei Container stürzten ins Wasser.
Mehrere Fahrzeuge von Hafenservice, Polizei und Zivilschutz machten sich daran, sie einzusammeln. Die "K.R.V.E. 42" and "K.R.V.E. 59" der Kon. Roeiers Vereniging Eendracht versuchten, sie ans Ufer zu bringen, was mit einem Container nach mehreren Anläufen auch gelang. Er wurde in den Berghafen geschoben und dort durch einen Mobilkran aus dem Wasser gehoben. Der zweite Container konnte mit dem bordeigenen Kran des Tonnenlegers „Rotterdam“ geborgen werden. Die "Comus" mit den noch über die Bordwand geneigten verbliebenen Containern wurde von einem Polizeiboot zur Maasvlakte eskortiert und machte gegen 13 Uhr im Hartelhafen von Rotterdam fest. Am Morgen des 5.12. ging es von dort zum Euromax Container Terminal im Europahafen, wo das Schiff um 9.20 Uhr eintraf.
Quelle: Tim Schwabedissen



Aufräumarbeiten an Kanalanleger Fischerhütte
(05. 12.12) Nach der Kollision des britischen Frachters „Kitty C“ mit der Fähre „Swinemünde“ im Nord-Ostssee-Kanal sind die Aufräumarbeiten an dem beschädigten Süd-Anleger Fischerhütte im Gange. Bei dem Aufprall wurde dessen eiserner Innendalben zerstört, und die auf dem Außendalben befindliche Nebellampe wurde abgerissen und fiel ins Wasser. Das Arbeitsschiff „Ramme“ sollte am 4.12. den abgerissenen Lampendalben, der sich noch unter dem Rumpf der Fähre befand, bergen, doch kurzfristig konnte der Taucher dort nicht arbeiten. Am 5.12. sollten die Arbeiten fortgesetzt werden. Der Schlepper "Saatsee" des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel sollte ebenfalls an diesem Tag die "Swinemünde" zur Reparatur nach Rendsburg zur Saatseewerft verbringen Das aus Aluminium bestehende Ruderhaus der Fähre hatte sich beim Aufprall verzogen, dadurch wurden die vier großen Fensterscheiben aus Spezialglas zerstört. Die "Kitty C", die sich auf der Reise von Lübeck nach Hamburg mit Futtermitteln befunden hatte, warf am Morgen des 5.12. bei der Habema Futtermittel los und machte sich auf die Weiterreise nach Hull. An der Fährstelle wurde die Ersatzfähre "Pillau" in Fahrt gebracht, sie befördert aber nur Personen. Der Fährbetrieb wird über den Ersatzanleger abgewickelt, der normale Fährbetrieb mit Personen und Fahrzeugen sollte zum übernächsten Wochenende wieder aufgenommen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Einhandsegler beim Palmyra Atoll gerettet
(05.12.12) Der Skipper der 60 Fuß langen Yacht “Makalii", die am 2.12. rund 85 Meilen nordwestlich des Palmyra Atolls entmastet worden und leckgeschlagen war, konnte am 4.12. von der Crew des unter Cayman-Islands-Flagge laufenden Frachters “Global Explorer”, 47047 BRZ (IMO-Nr.:9137973), der im AMVER-System registriert ist, in guter Verfassung gerettet werden. Das Boot musste in der See treibend zurückgelassen werden. Das Joint Rescue Coordination Center Honolulu gab eine Warnmeldung heraus. Der gerettete Segler sollte mit zum nächsten japanischen Anlaufhafen an Bord der "Global Explorer" bleiben. Der Frachter war am 3.12. gegen Mittag bei der Yacht eingetroffen, doch wegen der schlechten Wetterbedingungen konnte die Rettung erst am folgenden Morgen gegen neun Uhr durchgeführt werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter beim Bunkermanöver gestrandet
(05.12.12) Auf der Fahrt von Lidköping nach Nyköping havarierte am Morgen des 4.12 der finnische Frachter "Nedland", 2673 BRZ (IMO-Nr.: 8609606), an der Kante des Böttö-Fahrwasser vor Göteborg. Das Schiff hatte nördlich von Rivö geankert, um von einem Bunkertanker Brennstoff zu übernehmen. Doch noch bevor die beiden Schiffe miteinander verbunden waren, begann der Frachter westwärts abzutreiben. Die Crew versuchte, den Anker zu lichten, doch dies gelang nicht, und mit schleifendem Anker landete der Frachter weit außerhalb des Fahrwassers nordwestlich von Rivö. Ein Schlepper und ein Lotsenboot wurden zur Strandungsstelle geschickt. Die Crew der "Nedland" pumpte derweil Wasser aus seinen Ballasttanks, um das Gewicht zu reduzieren. Nachdem dann auch das Ankergeschirr wieder klar war, konnte der Frachter von der Untiefe befreit werden und lag gegen Mittag wieder vor Anker in Erwartung von Vertretern der Transportagentur zur Untersuchung des Vorfalls und Tauchern zur Untersuchung des Rumpfes.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter in Torquay gestrandet
(05.12.12) Der Kutter “Fighting Whiting” trieb am 4.12. bei Torquay auf den Strand, nachdem es sich von seinen Moorings losgerissen hatte. Der Skipper wurde gegen 14 Uhr von der Havarie, die sich bei stürmischem Wind ereignete und seinem Charterboot das Weihnachtsgeschäft zu zerstören droht, informiert. Personal von Aquavue versuchte, das Schiff zu bergen, doch dies schlug fehl. Nun sollte hoher Wasserstand am 5.12. abgewartet werden für einen neuen Anlauf. Auch die „Hervey Bay” wurde an Bug und Heck beschädigt, als sie in starkem Seegang arbeitete.
Quelle: Tim Schwabedissen



Rig versagte beim Stresstest
(05.12.12) Fehlerhafte Bremssysteme waren die Ursache, warum das im Bau befindliche Rig „Noble Regina Ellen“ sich bei einem Stresstest in Singapur überlegte, wurde bei den Untersuchungen am Jurong Shipyard der Sembcorp Marine Pte. herausgefunden. Der Spindelmechanismus eines der drei Beine versagte. Als sich das Unglück am Morgen des 3.12. anbahnte, blieben 20 Minuten zur Evakuierung, 20 weitere Minuten darauf waren alle Mann erfasst. &xnbsp;Einige hatten sich mit einem Sprung ins Wasser gerettet, nachdem eines der drei Beine, die jeweils 9000 Tonnen tragen können, nachgegeben hatte. Unter den Arbeitern befanden sich auch 15 Norweger, die mit Installationen und Ausrüstungsarbeiten betraut waren. Sechs der insgesamt 89 Verletzten waren am Tag nach dem Unglück noch im Krankenhaus. Die Fertigstellung des Rigs dürfte sich wegen der nun notwendigen Reparaturarbeiten verzögern.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter auf Amokfahrt in Brake
(05. 12.12) In den Abendstunden des 3.12. verursachte der liberianische Frachter "River Trader", 794 BRZ (IMO-Nr.: 8813051), bei einem verunglückten Verholmanöver in Brake vielfältigen Schaden an Hafenmauern und zwei Schiffen, die festgemacht im Hafen lagen. Das Kümo hatte den Braker Hafen unbeladen angelaufen und sollte Futtermittel an Bord nehmen. Da die Ladestation an der Südpier aber noch belegt war, machte der albanische Kapitän sein Schiff zunächst im Norden fest. Gegen 21 Uhr wollte er es dann in Richtung der Verladepier im Süden verholen.
Zu dieser Zeit herrschte starker Ebbstrom. Beim Ablegen touchierte das Kümo mit seinem Heck zunächst ein vor ihm liegendes Binnenschiff. Das Anlegen mit dem Strom am Beladeterminal III misslang, weil die Besatzung nicht rechtzeitig eine Vorleine ausbringen konnte. Das Schiff kollidierte im Folgenden mit einer Steigleiter und trieb anschließend quer zur Strömung in der Weser. Da ein eingeleitetes Rückwärtsmanöver nicht sofort Wirkung zeigte, trieb der Frachter nun auf den liberianischen Bulkcarrier „Bonita", 39727 BRZ (IMO-Nr.: IMO:9231286), &xnbsp;zu und schrammte an dessen Heck entlang. Daraufhin versuchte der Kapitän, gegen den Strom an seinem Bestimmungsort festzumachen. Auch dieses Manöver gelang nicht, und die Holzpier wurde auf einer Länge von fünf Metern eingedrückt. Die genaue Schadenshöhe konnte noch nicht angegeben werden.
Schon bei der Einlaufkontrolle am 2.12. hatte die Wasserschutzpolizei Brake festgestellt, dass als Fahrtgebiet für die „River Trader“ lediglich England, Belgien und die Niederlande angegeben waren. Scheinbar hatte das Schiff deshalb bisher noch keinen deutschen Hafen angelaufen, und der Kapitän kannte sich mit den Begebenheiten in Brake und auf der Weser nicht aus. Durch die vom Kapitän gefahrenen Manöver lag zunächst der Verdacht nahe, dass dieser unter Alkoholeinfluss stand. Eine Überprüfung verlief jedoch am gleichen Abend negativ.
Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Brake hinsichtlich der Ursache für den Schiffsunfall dauerten an. Die Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft, Abteilung Schiffssicherheit in Hamburg, sprach für das Schiff bis zur weiteren Überprüfung ein Auslaufverbot aus. Der Kapitän musste mit einem Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen sich rechnen. Da es sich bei dem Kapitän um einen ausländischen Staatsbürger handelte, wurde von der Bußgeldbehörde eine Sicherheitsleistung von 160,--EUR festgelegt. Am 5.12. verließ die „River Trader“ den Hafen gegen sieben Uhr wieder mit Ziel Sharpness, wo sie am 7.12. erwartet wird. Bereits um 4.50 Uhr hatte die „Bonita“ vom Südkai mit Kurs USA losgeworfen.
Quelle: Tim Schwabedissen



“MSC Eugenia“ beim Verlassen von Freeport aufgerissen
(05. 12.12) Der unter Panama-Flagge laufende Containerfrachter "MSC Eugenia", 53521 BRZ (IMO:9000493), hat an die vier Tonnen Öl verloren, nachdem er vor Grand Bahama aus unbekannter Ursache am 3.12. aufgerissen worden war. Das Schiff war gegen vier Uhr aus Freeport ausgelaufen. Währenddessen wurde ein Leck festgestellt, Öl quoll aus einem Loch an Steuerbord. Der Kapitän entschied, weiter auf See hinaus zu fahren und zu ankern. Dann wurde eine Ölsperre ausgelegt. Das Öl aus dem betroffenen Tank wurde umgepumpt und eine Reparatur eingeleitet. &xnbsp;Vertreter der Bahamas Oil Refining Company International Ltd. (BORCO), Freeport Harbour Company, des Port Department und der Grand Bahama Port Authority begaben sich zu dem Ankerplatz 12 Meilen vor dem Hafen. Die &xnbsp;Bahamas Oil Refining Co. wurde beauftragt, die Ölverschmutzung zu beseitigen. Es wurde erwartet, dass es aufs Meer hinaus getrieben würde. Am 4.12. wurde der Frachter nach Freeport eingebracht und verlor kein weiteres Öl mehr. Er war auf der Reise von Sines nach Fort Lauderdale gewesen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Wrackforscher fand 133 Jahre alten Dampfer
(05.12.12) Der Wrackforscher David Trotter aus Michigan hat unlängst den 133 Jahre alten Dampfer “New York” wiederentdeckt, der am 1.10.1910 im Lake Huron im Sturm sank. Dies wurde am 4.12. bekannt gegeben. Das 283 Fuß lange Schiff, das größte Schiff auf den Seen, als es 1879 erbaut wurde, wurde während einer zweijährigen Forschung gefunden. Taucher fanden es aufrecht mit beschädigtem Heck und abgebrochenen Schornsteinen 40 Meilen nördlich von Port Austin. Sie hatten vom Sommer bis Herbst rund 30 Tauchgänge unternommen.
Der Dampfer war mit Kohle von Detroit nach Ontario unterwegs gewesen, als er im Sturm in Seenot geriet. Es war zu Wassereinbruch gekommen, die Feuer in den Kesseln wurden ausgelöscht, der Dampfer sank. Die 14-köpfige Crew, die in die Boote gegangen war, wurde seinerzeit von der “Mataafa” gerettet. &xnbsp;Sie schleppte gerade ein anderes Schiff in Gegenrichtung und drehte angesichts der sinkenden „New York“.
Dabei wäre sie fast selbst gekentert, weil das geladene Eisenerz überging. Bei der &xnbsp;Wiederentdeckung der „New York“ war es die Dampfmaschine, die die Taucher als erstes entdeckten, dann den Umriss des Decks. Das Wrack lag 240 Fuß tief. Ein Sidescan-Sonar der „Obsession Too“ hatte es ausfindig gemacht.
Die alten Holzspanten des britischen Schoners „ Salcombe Castle“ wurden in den vergangenen Tagen im Sand von Maunganui Bluff freigespült. Ein Ranger des Department of Conservation entdeckte die Reste des 150 Jahre alten Schiffes. Die &xnbsp;74 Fuß lange „Salcombe Castle“ war als Zollkutter erbaut und später zum Schoner im Holztransport umgebaut worden. Am 12.9.1863 strandete er im Sturm &xnbsp;auf der Fahrt von Lyttelton nach Kaipara.
Die achtköpfige Crew wurde gerettet, das Schiff versandete und geriet in Vergessenheit, bis es erstmals 1978 wieder freigelegt wurde und bei einer Grabung im Oktober ein 1.25 Tonnen schweres Ankerspill geborgen werden konnte, das heute ebenso wie ein Anker im Dargaville Museum ausgestellt ist. Das Wrack der „Salcombe Castle“ ist von der britischen Admiralität geschützt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Rig in Schräglage (Bild: Roslan Rahman)   Großbild klick!
89 Verletzte bei Rig-Unfall in Singapur
(04. 12.12) Ein im Bau befindliches Jack-up Rig entwickelte am Jurong Shipyard, Singapur, der der Sembcorp Marine gehört, am 3.12. um 10:30 Uhr während einer Erprobung 30 Grad Schlagseite, nachdem eines der drei Stelzenbeine nachgab. 89 Arbeiter wurden verletzt, davon 22 schwer und einer lebensgefährlich, und kamen in vier umliegende Krankenhäuser, darunter das National University Hospital und das Alexandra Hospital.
80 konnten wenig später wieder entlassen werden, sechs wurden mit nicht schwerwiegenden Verletzungen stationär weiter behandelt, drei weitere intensiv versorgt. Die meisten Arbeiter kamen aus Indien und Bangla Desh. Sie waren mit Schweiß- Ausrüstungs- und Rohrverlegearbeiten beschäftigt, als sich das Rig plötzlich stark auf die Seite neigte. Offiziere des Occupational Safety and Health Inspectorate begannen eine Untersuchung des Unfalls.
Alle Arbeiten am Rig wurden vorerst gestoppt. Die Singapore Civil Defence Force (SCDF) schickte um 12.48 Uhr ebenfalls Offiziere von der Jurong Fire Station zur Unlügksstelle, doch zu der Zeit war das Rig bereits geräumt.
Quelle: Tim Schwabedissen



Pipeline verursachte mehrere Probleme
(04. 12.12) Am Abend des 3.12. wurden beide Rettungsstationen auf Terschelling alarmiert, nachdem das holländische Arbeitsboot "Yogi", 255 BRZ (IMO-Nr.: 9479785), in Schwierigkeiten geraten war. Zuvor hatte es gemeinsam mit einem Schlepper ein 200 Meter langes Rohr verschleppt. Doch eine Schlepptrosse geriet in den Propeller des Schleppers, der manövrierunfähig wurde und von den Bergern von Noordgat nach Terschelling eingebracht werden musste. Die „Yogi" setzte die Arbeit alleine fort, doch im Laufe des Abends traten dabei Probleme auf, und die Crew entschied, die Schleppverbindung zu kappen. Doch dieses Manöver misslang, und die Trosse behinderte das Ruder des Multicat. Dieses lief dadurch Gefahr, auf den berüchtigten Gronden auf Grund getrieben zu werden bei Nordwestwind von 7-8 Beaufort. Daraufhin wurden die KNRM-Boote "Arie Visser" und "Frans Hogewind" alarmiert, die rasch vor Ort waren. Kurz darauf gelang es der Crew der "Yogi" auch, sich von dem Schleppobjekt zu befreien. Nach einer Schadensinspektion konnte die "Frans Hogewind" entlassen werden. Die "Arie Visser" blieb auf Standby, bis sicher war, dass die “Yogi" nicht ernsthaft beschädigt war. Deren Crew meldete eine halbe Stunde darauf, dass die Situation unter Kontrolle sei und nun nach der Pipeline Ausschau gehalten werden sollte. Daraufhin kehrte auch die "Arie Visser" zu ihrer Station zurück.
Quelle: Tim Schwabedissen



Schlepper und Barge auf Aleuten geborgen
(04.12.12) Der amerikanische Schlepper "Polar Wind" (MMSI-Nr.: 367131980) konnte am 29.11. von seiner Strandungsstelle, an der er am 13.11. auf der unbewohnten Insel Ukolnoi Island, rund 40 Meilen von Cold Bay in Alaska entfernt gestrandet war, geborgen werden. Nachdem über 13000 Gallonen Diesel abgepumpt worden waren, konnte das erheblich beschädigte Schiff um 15.30 Uhr wieder flottgemacht und anschließend nach Sand Point geschleppt, wo es am Morgen des 30.11. eintraf. Dies war auch der Tag, an dem die Barge "Unimak Trader" um 13:30 Uhr ebenfalls geborgen werden konnte. Vorher waren 87 Kühlcontainer, darunter 33 mit Gefrierfisch, auf eine andere Barge umgeladen und nach Dutch Harbor gebracht worden. Der Fisch war während der Tage auf den Felsen weiterhin konstant auf -15 Grad gekühlt worden. Nach der Bergung musste die Global Diving and Salvage-Crew noch auf ein Wetterfenster warten, um auch die Barge nach Sand Point zu schleppen. Bevor es weiter in andere Häfen gehen kann, müssen beide Havaristen erst durch Taucher untersucht und provisorisch repariert werden. Von den 20500 Gallonen Diesel, die die “Polar Wind” in den Tanks hatte, als sie beim Versuch, die losgerissene Barge einzufangen, strandete, waren rund 6000 Gallonen aus zwei Tanks an Backbordseite ausgelaufen. Der Diesel hat sich aber in der rauen See aufgelöst, ohne Schaden anzurichten.
Quelle: Tim Schwabedissen



Yachtcrew dank AMVER vor Jamaika gerettet
(04.12.12) Die dreiköpfige Crew der 46 Fuß langen Yacht "Palenque" konnte westlich von Jamaika gerettet werden, nachdem die Küstenwache am 29.11. das EPIRB-Signal des Bootes aufgefangen hatte. Die Crew hatte es aktiviert, nachdem sie mit einem unbekannten Gegenstand kollidiert war und die „Palenque“ nach Wassereinbruch zu sinken begann. Die Segler gingen in ihre Rettungsinsel und warteten im Meer treibend auf Rettung. Diese wurde durch den unter Marshall-Islands-Flagge laufenden Frachter "Cap Domingo", 40085 BRZ (IMO-Nr.: 9215672), durchgeführt, der im AMVER-System registriert ist und so von der Küstenwache als nächstes Schiff identifiziert und zur Hilfeleistung aktiviert werden konnte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Yacht entmastet und leckgeschlagen
(04. 12.12) Die Yacht “Makalii” wurde am 2.12. gegen 20 Uhr rund 85 Meilen nordwestlich des Palmyra Atoll im Nordpazifik entmastet. Die Coast Guard Honolulu fing gegen 20 Uhr ein Notsignal auf. Daraufhin stieg gegen 22 Uhr eine HC-130 Hercules von der Air Station Barbers Point auf, um das Boot zu lokalisieren, nachdem Versuche einer direkten Kontaktaufnahme gescheitert waren. Am 3.12. um 2.30 Uhr wurde die Yacht entdeckt. Der Skipper meldete, dass das Boot auch Wassereinbruch erlitten habe, die Lage aber unter Kontrolle sei. Die Hercules warf daraufhin eine zusätzliche Lenzpumpe, ein Funkgerät und eine Markerboje ab. Nahrung hatte die Yacht ausreichend an Bord. Der unter Cayman-Islands-Flagge laufende Frachter “Global Explorer”, 47047 BRZ (IMO-Nr.:9137973), die im AMVER-System registriert ist, wurde kontaktiert und gebeten, Kurs auf die Yacht zu nehmen. Sie wurde gegen 22 Uhr dort erwartet.
Quelle: Tim Schwabedissen



Mühseliger Bergung von Kutter vor Donegal
(04.12.12) Eine mühselige Arbeit war die Bergung des 15 Meter langen Kutters "Mary Ellen" (MMSI-Nr.: 235007390) in der Nacht zum 3.12. vor Donegal, der 10 Meilen vor der Küste Maschinenausfall erlitten hatte. Der Kutter trieb bei 5-6 Bf Wind in den Wellen. Zwar war es nach Erreichen des Havaristen durch das RNLI-Boot von Tyne rasch gelungen, eine Schleppverbindung herzustellen, doch als die Tide kippte und es gegen den Strom anging, gestaltete sich das Abschleppen zusehends als schwierig. Die Boote aus Lough Swilly und Portrush wurden deshalb zusätzlich mobilisiert. Nachdem es zu einem vollständigen Blackout auf der „Mary Ellen“ gekommen war, musste die Kommunikation mit einem Handfunkgerät gesichert werden. Schließlich gelang es dem Mechaniker des Kutters, die Maschine wieder zu starten, und mit dem RNLI-Boot aus Lough Swilly auf Standby nahm er Kurs auf Rathmullan, wo er am Morgen festmachte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Trans Agila wieder trockengelegt
(04.12.12) Bis zum 3.12. ist es im Hafen von Kalmar gelungen, das meiste Wasser aus dem Rumpf des Frachters "Trans Agila" abzupumpen. Nun musste die Versicherungsgesellschaft das Schiff unter die Lupe nehmen, damit über die weiteren Schritte entschieden werden kann. Der schwedische Charterer TransAtlantic wollte den Frachter in den kommenden Tagen zunächst löschen, ehe eine genaue Schadensuntersuchung Klarheit bringen soll, ob der Frachter im Hafen provisorisch wiederhergestellt werden kann. Im Achterschiff klaffen mehrere kleinere und größere Risse.
Quelle: Tim Schwabedissen



Neun Vermisste nach Kollision vor China
(05.12.12) Neun Menschen wurden vermisst, nachdem am Morgen des 3.12. ein Frachter mit einem Kutter vor der südchinesischen Guangdong Provinz kollidierte, Der Frachter aus der Guangxi Provinz sank nach dem Zusammenstoß mit dem Fischereifahrzeug aus Hong Kong, die 11-köpfige Crew landete in der See. Nur zwei konnten bei schlechter Sicht und stürmischem Wetter gerettet werden. Ein Suchflugzeug und ein Helikopter aus Hong Kong hielten nach den Vermissten Ausschau.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter mit Maschinenschaden nach Ponta Delgada eingebracht
(04. 12.12) Der türkische Frachter “Hacinin Ahmet” erlitt auf der Fahrt von den Kanaren zu den Azoren am 1.12. im Atlantik Maschinenprobleme. Der Schlepper “Pero de Teive” (IMO-Nr.: 9011480) wurde aus Ponta Delgada gerufen, um dem Havaristen zu assistieren. Die “Hacinin Ahmet” sollte nach Ponta Delgada eskortiert oder geschleppt werden. Hier traf sie am 3.12. am Morgen ein. Die “Hacinin Ahmet“, 7509 tdw (IMO-Nr.: 7500554), wurde 1984 erbaut und hat als Manager die Kutup Shipping & Trading Ltd.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter sank in Sveggesundet
(04. 12.12) Der norwegische Kutter “Ursula” ist in Sveggesundet gesunken. Der Kutter hatte zuletzt einem Fischer in Langøya gehört, bevor er an Privat weiter verkauft wurde. Nun ragten nur noch die Masten aus dem Wasser, und Dieselöl lief aus. Die „Ursula“ wurde 1937 erbaut und ist 13 Meter lang.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kopfstehender Kutter abgeschleppt
(04.12.12) Der norwegische Trawler "Rohav", 805 BRZ (IMO-Nr.:9220677), hat gemeinsam mit dem Rettungsboot "Ulabrand" am 3.12. einem sinkenden Kutter im Oksfjord assistiert. Das MRCC in Bodø war um 13.38 Uhr alarmiert worden, nachdem der Kutter Wassereinbruch erlitten hatte. Die Seenotretter bargen die zweiköpfige Crew ab, während die "Rohaven" versuchte, ihr Schiff zu retten. Als sie vor Ort eintraf, ragte nur noch dessen Bugt aus dem Wasser. Der Havarist wurde in diesem Zustand in einem Bereich mit einer Wassertiefe von sechs bis sieben Metern gezogen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Seenotretter selbst gestrandet
(04. 12.12) Seenotretter, die auf einer Trainingsfahrt vor der Sunshine Coast von British Columbia waren, mussten am 3.12. selbst gerettet werden. Die 16 Meter lange „Black Duck“ war auf Felsen nahe des Powell River vor Vivian Island gelandet, als eine SAR-Tauchübung durchgeführt wurde. Das Rescue Co-ordination Centre in Victoria schickte einen Helikopter und eine Küstenwachboot, um die Gestrandeten von dem in der Brandung aufsitzenden Boot abzubergen. Es sollte versucht werden, es mit steigendem Wasser abzuschleppen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Vandalismus auf gesunkenem Minensucher
(04. 12.12) Vandalen haben bei dem derzeit auf dem Mississippi herrschenden Niedrigwasser leichten Zugang zu dem Wrack des gesunkenen Minensuchers USS „Inaugural“, 530 ts. Das 56 Meter lange und 10 Meter breite Schiff liegt seit 1993 gesunken im Fluss, doch mit dem fallenden Wasserstand tauchte es zuletzt zusehends wieder auf. Das Army Corps of Engineers warnte indes vor einer Annäherung an das Wrack, doch dies hielt Vandalen nicht davon ab, auf dem Schiff sogar Schmierereien zu hinterlassen. Die Polizei hat bislang keine Spuren ermitteln können.
Die USS “Inaugural (AM-242)” gehörte zur Admirable-Klasse, die zu den größten und erfolgreichsten der US-Marine im 2. Weltkrieg zählte. Sie lief am 1.10.1944 bei Winslow Marine Railway and Shipbuilding Company in Winslow, Washington, vom Stapel und wurde am 30.12. in Dienst gestellt. Am 14.3.1945 lief sie nach Pearl Harbor aus. Es folgten Patroullien und Esorten zwischen Hawaii und dem Westpazifik.
Am 22.5. verließ sie Saipan mit einem Konvoi mit Kurs Okinawa, wo sie nach mehreren U-Bootsattacken am 30.5. eintraf. Hier folgten weitere Patroullienfahrten und Gefechte mit Flugzeugen. Bis zum 30.8. blieb der Minensucher in dem Gebiet, ehe es auf Minensuchdienste vor Japan und Korea ging. Sie war dabei im September vor Jinsen in Korea und dann vor Nagasaki und Sasebo im Einsatz und räumte insgesamt 82 Minen.
Doch letztlich gestaltete sich ihre Laufbahn kurz. Bereits am 9.9.1946 wurde sie außer Dienst gestellt und in die Reserve-Atlantikflotte eingereiht. Hier blieb sie, bis sie am 1.3.1967 von der Marineliste gestrichen und 1968 zu einem Museumsschiff in St. Louis, Missouri, wurde.
Am 14.1.1986 wurde sie zur National Historic Landmark als eines von zwei überlebenden Schiffen der Admirable-Klasse erklärt. Doch am 1.8.1993 riss sie sich bei einem Hochwasser von den Moorings an der Gateway Arch los, wurde aufgerissen, rollte nach Backbord über und sank auf der Flussseite von Missouri eine halbe Meile südlich der Poplar Street Bridge. Seither blieb sie dort halb unter Wasser liegen und wurde später zum Totalverlust erklärt. Seit dem 7.8.2001 wurde auch der Status als Landmark gestrichen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kein gutes Jahr für Oldtimer in Te Anau
(04. 12.12) Die fast 100 Jahre alte “Jewel” drohte zum zweiten Mal in diesem Jahr am 3.12. im Hafen von Te Anau boat zu sinken, neun Monate nachdem sie im Anschluss an eine Überholung in Balclutha im März erstmals in Schwierigkeiten geraten war. Das Boot wurde 1918 in Dunedin erbaut und wurde 1990 in Te Anau restauriert.
Quelle: Tim Schwabedissen



Ein Toter bei Kollision auf Malediven
(04. 12.12) Bei der Kollision eines Bootes mit fünf Touristen mit einer Fähre auf den Malediven kam ein finnischer Tourist in der Nacht zum 3.12. ums Leben. Neun andere Personen wurden verletzt, als das Touristenboot unweit des Bandos Island Resort mit einer Schnellfähre zusammenstieß, davon acht auf der Fähre, die insgesamt 19 Personen an Bord hatte. Das Touristenboot war auf dem Weg zum Bandos Resort, wo es die Urlauber absetzen sollte.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter vor Bahamas aufgerissen
(04. 12.12) Ein Containerfrachter verlor vor der nördlichsten Insel der Bahamas langsam Öl. Der Rumpf war aus unbekannter Ursache vor Grand Bahama Island am 3.12. aufgerissen worden. Von einem Helikopter aus wurde eine schmale Ölspur entdeckt. Insgesamt waren 3000 Gallonen an Bord. Die Bahamas riefen nicht die U.S. Coast Guard zu Hilfe, sondern versuchten mit eigenen Kräften der Lage Herr zu werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



"Kitty C." (Bild: Willi Thiel)   Großbild klick!
Kanalfähre auf dem Nord-Ostsee-Kanal bei Fischerhütte gerammt und schwer beschädigt
(03.12.12) Am frühen Morgen des 1.12. wurde die Fähre "Swinemünde" (MMSI: 211445220), die am Anleger Fischerhütte an der Südseite des Nord-Ostsee-Kanals von dem britischen Frachter "Kitty C.", 4151 BRZ (IMO: 9558048), der von Rendsburg kommend in die Nordsee unterwegs war, gerammt. Als die Fährcrew sah, dass auf die Fähre zuhielt, gelang es ihr im letzten Augenblick sich an Land zu retten, bevor der Frachter gegen das Ruderhaus der Fähre prallte. Die Wucht der Kollision war so stark, dass die Brücke der Fähre leicht zur Seite gebogen wurde. Von den drei Dalben, die sie am Anleger halten sollten, wurde eine Dalbengruppe umgeknickt, eine weitere mit samt der darauf befindlichen Beleuchtung unter den Rumpf der Fähre gedrückt. Die "Kitty C." erlitt nur leichte Beschädigungen oberhalb der Wasserlinie am Schanzkleid und durfte wenig später nach Brunsbüttel weiterlaufen, wo sie gegen 10 Uhr im Südhafen zum Protokollieren und für Untersuchungen festmachte. Am 3.12. um 1.45 Uhr setzte sie die Reise nach Hamburg fort, wo sie gegen sieben Uhr bei der HaBeMa Futtermittel GmbH & Co. KG in Hamburg-Wilhelmsburg festmachte. Nach ersten polizeilichen Ermittlungen war menschliches Versagen für die Kollision verantwortlich. &xnbsp;Dem Rudergänger war wohl ein Fehler unterlaufen.
Bis zum Eintreffen einer Ersatzfähre musste der Fährdienst nahe der Gemeinde Hanerau-Hademarschen eingestellt werden. Der Verkehr wurde über die benachbarte Fährstelle Oldenbüttel sowie die Grünenthaler Hochbrücke umgeleitet. Die "Swinemünde" sollte in den kommenden Tagen nach Rendsburg zur Reparatur gehen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff nach Grundberührung bei Karlsruhe quergeschlagen
(03.12.12) Am 02.12.2012, gegen 07.30 Uhr havarierte das deutsche Binnenschiff „Dirk“, 1188 ts (EU-Nr.: 04605630), als es mit einer Ladung von 910 Tonnen Schrott achteraus laufend den Stadthafen Karlsruhe verließ, um Rheinaufwärts zu fahren. Aus ungeklärter Ursache kam es während des Manövers zu einem Maschinenausfall, und das Schiff trieb auf den Maxauer Grund und streifte mit dem Achterschiff eine Buhne. Da die ausgebrachten Anker zunächst nicht hielten, schlug es quer und trieb in Richtung des linken Ufer. Bei Rhein-Kilometer 361,400 hielten schließlich die Anker. Das niederländische Binnenschiff „Hilmar“, 1500 ts (EU-Nr.: 02318521), nahm den Havaristen dort längsseits und brachte ihn in den Stadthafen Karlsruhe zurück. Hier wurde durch die örtliche Polizei ein Weiterfahrverbot ausgesprochen. Ein Sachverständiger wurde zur Überprüfung der Maschinen- und Steueranlage gerufen. Der entstandene Schaden dürfte sich im fünfstelligen Bereich bewegen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Große Hitze auf Eisbrecher
(03.12.12) Am Abend des 2.12. brach ein Feuer auf dem dänischen Eisbrecher "Thorbjørn", 2164 BRZ (IMO-Nr. 7904504), aus, der im Hafen von Frederikshavn lag. Nachdem Rauchentwicklung festgestellt worden war, drangen Feuerwehrmänner unter Atemschutz ins Schiffsinnere vor und stellten fest, dass sie von einem Kesselraum zwei Decks unter dem Hauptdeck herrührte. Es gelang, den Brand rasch zu löschen. Allerdings war durch den Rauch ein erheblicher Schaden entstanden, und auch die Bordelektrizität war in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Eisbrecher war zum Zeitpunkt des Feuers unbesetzt gewesen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre trieb vor Västerhamn
(03.12.12) Die schwedische Fähre "Frida II", 202 BRZ (MMSI-Nr.: 230112970), die normalerweise zwischen Kumlinge und Enklinge verkehrt, erlitt am Nachmittag des 29.11. einen Maschinenblackout in Mariehamn. Die Crew of rief die Seerettung zu Hilfe, nachdem das Schiff daraufhin vor Västerhamn trieb. Der Rettungskreuzer "Paf Rescue" kam aus Korrvik und war binnen 10 Minuten vor Ort. Kurze Zeit später konnte auch die Maschine wieder gestartet werden, und die Fähre kehrte unter Eskorte des Rettungsbootes zum Kai zurück.
Quelle: Tim Schwabedissen



Brandstifter auf Schwedenfähre rasch gefasst
(03.12.12) Ein 18-jähriger steckte am Abend des 29.11. gegen 18 Uhr das Bettzeug seiner Kabine auf der schwedischen Fähre "Galaxy", 48915 BRZ (IMO-Nr.: 9333694), in Brand. Nachdem der Feueralarm ausgelöst worden war, konnte die Crew das Feuer auf dem von Mariehamn kommenden Schiff rasch löschen. Mithilfe der Bilder von Überwachungskameras konnte der Brandstifter rasch ermittelt und festgesetzt werden. Er wurde nach dem Einlaufen in Stockholm am 30.11. der Polizei übergeben. Alle Sicherheitssysteme haben gut funktioniert. Ein Stockholmer Gericht erließ einen Haftbefehl für den Übeltäter, den mehrere Jahre Gefängnis erwarten könnten.
Quelle: Tim Schwabedissen



Der Sturmritt der Silja Serenade
(03. 12.12) Die finnische Fähre "Silja Serenade", 58376 BRZ (IMO-Nr.: 8715259), hatte in der Nacht zum 30.11. eine stürmische Überfahrt von Stockholm nach Helsinki. Sie geriet vor der finnischen Küste in einen heftigen Sturm und legte sich bei Wellenhöhen von bis zu 9,4 Metern mehrfach stark über. In den Duty Free-Shops und Restaurants kam es zu erheblichem Bruch, und auch in anderen Räumen gerieten Sachen in Bewegung. Doch die Situation war nach Auskunft von TallinkSilja stets unter Kontrolle. Allerdings verzögerte sich das für den Morgen geplante Einlaufen bei Windgeschwindigkeiten, die bei Makilo in Kirkkonummi über einen Zeitraum von 10 Minuten mit 29 Metern pro Sekunde gemessen wurden, um mehrere Stunden. Das Schiff drehte zeitweilig auf Ostkurs, um gegen die Wellen zu laufen, und erreichte den Zielhafen schließlich gegen 17 Uhr von zwei Schleppern eskortiert. Ein Passagier der "Silja Serenade", der erkrankt war, musste zudem unter extreme schwierigen Bedingungen aus der Luft abgeborgen und nach Turku geflogen werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter vor Herøy auf Grund gelaufen
(03.12.12) Der norwegische Frachter "Nidarø", 551 BRZ (IMO-Nr.: 6511984), lief am 1.12. gegen 1.30 Uhr vor Herøy in Nordland bei stürmischer See auf Grund. Das in Seløy stationierte Taucherschiff "Nautilus" wurde am Morgen zur Bergung herbei gerufen. Die vierköpfige Crew des Havaristen war unversehrt geblieben. Nachdem die "Nautilus" den Frachter flottgemacht hatte, wurde er erst nach Herøy und dann weiter nach Sandnessjøen geschleppt. Taucher untersuchten den Rumpf, stellten aber lediglich am Schlingerkiel Schäden fest.
Quelle: Tim Schwabedissen



Einstige Bjørnø – Faaborg-Fähre bei Als auf Strand getrieben
(03. 12.12) Bei Als liegt seit einiger Zeit die “Bjørnø“ auf dem Strand von Ertebjerghav, und es sieht so aus, als sei das letzte Kapitel im Leben des Kutters angebrochen. Die Backbordseite des Wracks ist aufgerissen. Die Kommune von Sønderborg versucht nun, des Eigners habhaft zu werden. Das Schiff hatte zuvor versucht, in Faaborg, Sønderborg und Mommark einen Liegeplatz zu finden, doch da der Eigner keine Gebühren zahlen konnte, lag es zuletzt 100-200 Meter vor Ertebjerghav, bis es sich losriss und strandete. Früher war der Kutter zum Personentransport zwischen Faaborg und Bjørnø eingesetzt gewesen. 1964 war er auf der Jens Vester Skibs- og Baadebyggeri, Grenå als „Anne Marie“ entstanden. Im November 1972 wurde er zur „Bjørnø“, die dann bis 1990 auf der Route Bjørnø - Faaborg verkehrte, um dann als Charterschiff für Tauch- und Angelfahrten eingesetzt zu werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



MSC Giorgia hatte Maschinenschaden in Dardanellen
(03. 12.12) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter „MSC Giorgia“ erlitt am 1.12. um 02:10 Uhr beim Einlaufen in die Dardanellen im Marmara-Meer auf der Fahrt von Istanbul nach Gioia Tauro Maschinenprobleme. Um 02:30 Uhr ging das Schiff zur Reparatur vor Gelibolu for vor Anker. Die „MSC Giorgia”, 33823 tdw (IMO-Nr.: 8408818), hat eine Containerkapazität von 1923 TEU, wurde 1985 erbaut und hat als Manager die MSC Mediterranean Shipping Co. in Genua.
Quelle: Tim Schwabedissen



Bulker sitzt witer vor St. Anne de Sorel fest
(03. 12.12) Am Morgen des 1.12. spannten vier Schlepper der Ocean Group an dem auf dem St. Lawrence-River festsitzenden zyprischen Bulkcarrier "Tundra", 19814 BRZ (IMO-Nr.: 9415208), an. Es handelte sich um die "Duga", "Ocean Charlie", "Ocean Jupiter" und "Ocean Ross Gaudrault". Der Bergungsversuch an dem am 30.11. vor Ste. Anne de Sorel aufgelaufenen Frachter verlief aber erfolglos. Das 185 Meter lange Schiff, das eine Tragfähigkeit von 30892 Tonnen hat, wurde 2009 erbaut und läuft für die Navarone SA in Athen.
Quelle: Tim Schwabedissen



Kranbarge soll Tanker in New York bergen
(03. 12.12) Das Hurricane Sandy Pollution Response Unified Command hat am 1.12. einen Bergungsplan zum Entfernen des Tankers "John B. Caddell" von der Front Street in Staten Island vorgelegt. Das Schiff stellt sowohl umwelttechnisch wie auch navigatorisch eine Gefährdung dar. Deswegen arbeitet die Coast Guard mit dem Army Corps of Engineers, dem New York City Office of Emergency Management, der National Oceanic and Atmospheric Administration, dem New York State Department of Homeland Security and Emergency Services, dem New York Department of Environmental Conservation, dem New York City Sherriff’s Department, deb Joint Field Office Queens, der Federal Emergency Management Agency, der Environmental Protection Agency und der Oil Spill Response Organization daran, den Havaristen zu einem sicheren Ort zu verbringen, woe r weiter untersucht werden kann. Die Arbeit wurde durch das Fehlen eines eingetragenen Eigners erschwert. Ohne diesen mussten verschiedene Stellen sich koordinieren, um einen gemeinsamen Plan aufzustellen. Nun soll das Schiff mit einer großen Kranbarge abtransportiert werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Vier Tote nach Untergang von Trawler befürchtet
(03. 12.12) Am 2.12. sank die “ Moussa Guey” vor Nouadhibou. Drei Tote wurden danach aus der See geborgen und in den Hafen gebracht. Der Kapitän aus Mauretanien wurde noch vermisst. Der Trawler war 19 Meilen von dem Hafen entfernt in Seenot geraten. 18 Besatzungsmitglieder konnten nach einem SOS-Ruf gerettet werden.
Quelle: Tim Schwabedissen



Trawler trieb vor Donegal
(03. 12.12) Der britische Trawler "Mary Ellen" (MMSI-Nr.:235007390), erlitt am frühen Nachmittag des 2.12. in stürmischer See Maschinenausfall 1,5 Meilen vor Fanad Head in Donegal. Die fünfköpfige Crew funkte einen Notruf, der von der Küstenwachstation Malin Head aufgefangen wurde. Aus Sligo kam ein Rettungshubschrauber zu Hilfe, der in Derry auf Standby ging, nachdem die RNLI-Boote aus Lough Swilly und Portrush eingetroffen waren, um den Havaristen auf den Haken zu nehmen.
Quelle: Tim Schwabedissen



(Bild: National Museum Australia)   Großbild klick!
Erdbebenschutz gefährdet historischen Wrackrest
(01.12.12) Maritime Archäologen sorgen sich, dass die Wrackreste der kanadischen “Inconstent” in Wellington zerstört werden könnten. Das Schiff war 1847 bei Bras d‘Or in Nova Scotia erbaut worden und zwei Jahre später vor Pencarrow auf der Fahrt von Australien über Wellington nach Peru gestrandet.
Die Hulk wurde dann von dem Kaufmann John Plimmer für 80 Pfund erworben und in “Noah's Ark” umgetauft, nachdem er sie mit leeren Ölfässern anhob und an den heutigen Lambton Quay schleppte, wo sie als Lager und Büro diente. Auf das Deck wurde ein rund 30 Meter langes Haus aufgesetzt. 1887 wurde sie bis auf Höhe der Wasserlinie zerstört und begraben, als an ihrem Liegeplatz eine Landgewinnung stattfand.
Die Reste wurden unter der Old Bank Arkade im Juli 1997 wieder entdeckt und 33 Tonnen ihres Holzes wurden zur Konservierung geborgen. Nun sollen die Reste aus einem Tank mit Konservierungsflüssigkeit in ein Lager verbracht werden, während das Gebäude, in dem sie sich befinden, erdbebensicher gemacht wird.
Doch durch die dann erfolgende Austrocknung könnte, so die Sorge, das Holz zerstört werden. Rund 4/5 des Unterwasserschiffes wurden seinerzeit geborgen. Der Bug liegt weiterhin unter dem restaurierten Old Bank Komplex, wo er durch einen Glasboden betrachtet werden kann. Quelle: Tim Schwabedissen



„Trans Agila“ (Bild: Kustbevakningen)   Großbild klick!
Lenzen der „Trans Agila“ kann zeitaufwendig werden
(01.12.12) Voraussichtlich am 3.12. wird damit begonnen werden, den gefluteten Maschinenraum des unter Antigua-Barbuda-Flagge laufenden Frachters "Trans Agila", 2997 BRZ (IMO-Nr.: 9113707), im Hafen von Kalmar zu lenzen. Diese Arbeit kann zeitaufwendig sein, weil er komplett geflutet ist. Nach dem Festmachen des Schiffes wurden zwei Ölsperren um den Rumpf ausgelegt. Sowohl am Nachmittag des 30.11. wie auch am 1.12. untersuchten Taucher die Risse im Rumpf. Wenn die Lenzarbeiten abgeschlossen sind, wird eine temporäre Reparatur stattfinden und der Havarist dann voraussichtlich nach Karlskrona zur Reparatur geschleppt werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Zwei Kutter mit Maschinenschaden eingeschleppt
(01.12.12) Boote der DGzRS kamen in der zum 1.12. zwei Kuttern in Notlagen zu Hilfe. Auf einem in Harlesiel beheimateten Fischkutter waren drei Seemeilen nördlich von Spiekeroog Maschinenprobleme aufgetreten, die von den beiden Besatzungsmitgliedern nicht selbst behoben werden konnten. Gegen 20.30 Uhr des 30.11. riefen sie die „Wilma Sikorski“ der Station Wangerooge zu Hilfe. Sie brachte den 17 Meter langen Kutter in langsamer Schleppfahrt nach Harlesiel ein. Um 00.30 Uhr des 1.12. meldete sich die Besatzung zurück auf ihrer Station Wangerooge. Gegen 1.15 Uhr wurde die in Cuxhaven stationierte „Hermann Helms“ alarmiert, nachdem ein Fischkutter aus Neuharlingersiel mit zwei Mann an Bord in der südlichen Elbmündung ebenfalls aufgrund eines Maschinenschadens manövrierunfähig geworden war. Bei zum Teil heftigen Regen- und Hagelschauern nahm der Seenotkreuzer das 15 Meter lange Schiff 22 Seemeilen von Cuxhaven entfernt auf den Haken. Mit dem Fischkutter im Schlepp erreichten die Seenotretter am Morgen gegen 7.30 Uhr sicher Cuxhaven. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter lief mit Sturmschäden in Honolulu ein
(01.12.12) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter “Cena Faith” erlitt Sturmschäden auf der Reise von New Westminster Port in Kanada nach Honolulu. Das Schiff hatte New Westminster am 16.11. verlassen und traf am 28.11. in Honolulu ein. Die “Cena Faith”, 9070 tdw (IMO-Nr.: 9574365), wurde 2010 erbaut und hat als Manager die Shenzen Shun Xin Yuan Shipping Co. in China. Quelle: Tim Schwabedissen



Treibender Frachter nach Savona eingeschleppt
(01.12.12) Der türkische Frachter “Kazime Ana” erlitt am 29.11. auf der Fahrt von Savona, wo er eine Ladung Kohle gelöscht hatte, ins französische Foss, Maschinenausfall. Nachdem es nicht gelang, den Schaden zu beheben und das Wetter sich verschlechterte, kamen Patroullienboote der italienischen Küstenwache und ein Schlepper zu Hilfe. Am Morgen des 30.11. wurde der Havarist nach Savona eingeschleppt und machte gegen 8.,30 Uhr fest. Die „Kazime Ana“, 6220 tdw (IMO-Nr. 8420359), wurde 1986 erbaut und hat als manager Arel Gemicilik in Istanbul. Quelle: Tim Schwabedissen



Gesunkene Barge auf der Donau wird ausgepumpt
(01.12.12) Die "Mahart - 1801 B", eine von vier Bargen, die der ungarische Schubschlepper "Eger" (Eu-Nr.: 08601359), auf der Donau transportiert hatte und die nach Wassereinbruch am 25.11. bei Flusskilometer 2028 nahe Schönbühel im Melk- Distrikt sank, wird derzeit geborgen. Sie war mit 1500 Tonnen Erzpellets beladen. Nachdem der Schubverband am rechten Flussufer festgemacht hatte, wo die Barge bis aufs Achterschiff versank, wurde die Firma Felbermayr beauftragt, sie zu heben. Am 30.11. waren die Lenzarbeiten in vollem Gang. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter treibt vor Karachi
(01.12.12) Die Maritime Security Agency stand dem indischen Frachter “Malaka“ bei, der 475 Kilometer südlich von Karachi nach Maschinenausfall in der See trieb. Er war von Mumbai nach Jamnagar unterwegs. Am 29.11. hatte das Maritime Rescue Coordination Centre Mumbai einen Notruf aufgefangen und das MRCC Pakistan um Assistenz gebeten. Der Havarist konnte lokalisiert werden, und ein Schlepper lief aus Jamnagar aus, um ihn auf den Haken zu nehmen. Quelle: Tim Schwabedissen



Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949



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