EUROPÄISCHES SEGEL-INFORMATIONSSYSTEM
Seenotfälle
Archiv April 2011


SOS-Bilderseite SOS-Archiv Segelnews Allgemeine Schiffahrt Film des Monats Towboat Großsegler-News




Flammendes Inferno auf Trawler
(30.04.11) Drei Mann der Besatzung eines taiwanesischen Trawlers kamen am 29.4. ums Leben, und mehrere wurden vermisst, nachdem sich an Bord eine Explosion im Südatlantik ereignete. Ein weiterer Mann wurde schwer verletzt, 17 weitere leicht. 12 Mann blieben unversehrt. An Bord befanden sich 12 Indonesier, von denen sieben verletzt wurden und einer vermisst wurde sowie vier unverletzt blieben, 12 Vietnamesen, von denen einer umkam, zwei vermisst und sechs weitere verletzt wurden sowie drei unversehrt blieben, acht Pholippinos, von denen einer getötet wurde, einer vermisst wurdde und fünf weitere unverletzt blieben, sowie drei Chinesen, die ohne Verletzungen davon kamen. Die in Kaohsiung-beheimatete "Lai Ching," befand sich 1,600 Meilen östlich von Uruguay, als sich um 11.40 Uhr das Unglück ereignete. Andere taiwanesische Trawler kamen zu Hilfe. Die "Hsiang Man Ching" nahm die Crew, die ihr brennendes Schiff in einem Rettungsboot verließ, auf, und nahm Kurs auf Kapstadt, wo sie am 6.5. erwartet wird. Quelle: Tim Schwabedissen



BulkerBulkcarrier: Massengutfrachter auf Abwegen
(30.04.11) Der voll beladene, unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Dumun", 43500 BRZ (IMO-Nr.: 9520819), lief am Nachmittag des 29.4. in Gladstone trotz Assistenz mehrerer Schlepper gegen 17 Uhr voll beladen mit Erz im Hauptfahrwasser auf Grund. Das Schiff wurde 1,5 Stunden .später wieder flott gemacht. Die Australian Maritime Safety Authority und das Australian Transport Safety Bureau leiteten eine Untersuchung ein. Taucher inspizierten den Rumpf an dem Notankerplatz bei der South Trees Wharf, an den das Schiff anschließend gelegt wurde. Der 190 Meter lange Frachter hatte wohl einen Ruderversager erlitten, als er nach Singapur unterwegs war. Quelle: Tim Schwabedissen



"Alpsray" auf letzter Reise
(29.04.11) Der genau vor einem Monat im emsländischen Lingen explodierte und gesunkene Binnentanker "Alpsray" wird jetzt verschrottet. Am 28.4. passierte das Wrack im Schlepp der "Flevotrans" den Eemskanaal nach Groningen. Durch die Oosterschleuse ging es weiter Richtung Starkenborghkanal und weiter zu einem holländischen Abwrackunternehmen in Venlo. Einige der bei der Explosion abgesprengten Schiffsteile wurden aber für die weitere Untersuchung der Brandursache einbehalten worden. Mit Ergebnissen dürfte aber erst in mehreren Wochen zu rechnen sein. Brandexperten der Polizei hatten in der Vorwoche erstmals das Wrack betreten und mit der Untersuchung der Unfallursache beginnen können. Quelle: Tim Schwabedissen



Segler von Tanker gerettet
(29.04.11) Der Tanker "Cape Banks" rettete am 25.4. die zweiköpfige Crew der 40 Fuß langen Yacht "Star of Liberty", die auf den British Islands registriert war. Sie waren am 7.4. von Bermuda aus auf die Fahrt zu den Azoren gegangen, jedoch war ihr Mast 400 Meilen nordöstlich von Bermuda gebrochen, sodass die Segler gezwungen waren, ihr Boot aufzugeben. Sie reisten an Bord des Tankers weiter nach Norfolk, Virginia, wo sie am 28.4. eintrafen. Quelle: Tim Schwabedissen



Yacht rammte Kutter
(29.04.11) Der Kutter "Narmada" aus Malpe wurde am 28.4. gegen drei Uhr vor Kumbhashi von einem Segelschiff gerammt. Er hatte tags zuvor den Heimathafen zu einer Fangfahrt verlassen. Der Bug des Schiffes wurde schwer beschädigt. Die sechsköpfige Crew schwamm an Land, ihr Kutter wurde später von der "Minusha" eingeschleppt. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter rammte Leitstelle in Holtenau
(29.04.11) Am 28.4. rammte der 148 Meter lange, auf den Bahamas registrierte Autotransporter "Seine Highway", 23498 BRZ (IMO-Nr.: 9316311), beim Einlaufen in die Holtenauer Schleuse den Leitstand des Schleusenmeisters. Das Schiff war gegen 16 Uhr zunächst in die Mittelmauer gelaufen und hatte dort die Pflasterung hochgedrückt. Anschließend rammte es den Leitstand, in dem auch die Lotsenzentrale untergebracht ist. Ein Teil der Fenster wurde eingedrückt. Ob auch das Dach in Mitleidenschaft gezogen wurde, war Gegenstand einer Untersuchung. Dann könnte der Sachschaden sich auf über 100000 Euro belaufen. Die Mitarbeiter des Leitstandes hatten sich angesichts des drohenden Unheils rechtzeitig im hinteren Bereich des Gebäudes in Sicherheit bringen können. Die Wasserschutzpolizei ging an Bord, als das Schiff sicher in der Schleuse festgemacht war. Vermutlich hatte eine Windbö den hoch aufragenden Carrier vom Kurs abgebracht. Technische Fehler wurden nicht festgestellt, sodass das Schiff nach Abschluss der Untersuchungen seine Reise fortsetzen durfte. Quelle: Tim Schwabedissen



Keine Gefahr durch altes Wrack
(28.04.11) Taucher der Environmental Protection Agency haben am 27.4. das Wrack des ehemaligen Küstenwachschiffes "Onondanga" auf umweltgefährdende Stoffe hin untersucht. Das Schiff lieg auf der Ballard-Seite des Lake Washington Ship Canal und ragt nur mit dem Bug aus dem 25 Fuß tiefen Wasser. Das 165 Fuß lange Schiff diente im 2. Weltkrieg, wurde 1947 außer Dienst gestellt und 1954 von der Küstenwache verkauft. In den 1980er Jahren sank es. Die Taucher entdeckten eine Reihe von Löchern im Deck, durch das sie das Schiffsinnere unter die Lupe nahmen, doch sie konnten keine gefährlichen Stoffe entdecken. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter vor Hirtshals gesunken
(28.04.11) Der dänische Kutter "Tucana - HG 280" 264 BRZ (MMSI-Nr.: 219201000), sank am Morgen des 27.4. 30 Meilen westlich seines Heimathafens Hirtshals. Die vierköpfige Crew flüchtete in eine Rettungsinsel, aus der sie von einem anderen Schiff unversehrt geborgen wurde. Gegen drei Uhr hatte das Rettungszentrum Toulouse ein verstümmeltes Notsignal aufgefangen und die dänischen Kollegen alarmiert. Diese konnten keinen Kontkat zu dem Kutter herstellen. Ein Helikopter stieg in Aalborg auf, und ein Boot der Rettungsstation Hirtshals sowie das Patroullienboot "Rota" liefen aus. Da die Crew aber in Sicherheit war, wurden die Rettungseinheiten zurück beordert, und die Schiffbrüchigen an Bord der "Kjølpen" nach Hirtshals gebracht. Die "Rota" kontrollierte die Position, auf der der Kutter in zwei- bis dreihundert Metern Tiefe lag, auf auslaufendes Öl. . Quelle: Tim Schwabedissen



Walschützer mit Schlagseite
(28.04.11) Das unter Cook Islands-Flagge laufende Walfang-Bekämpfungsschiff "Bob Barker", 788 BRZ (IMO-Nr.: 5280540), wurde am 27.4. beschädigt, als es beim Harwood Slipway auf Slip genommen werden sollte. Als eine Stütze brach, weil der Druck des Rumpfes zu groß wurde, kippte es 20 Grad zur Seite. Am Morgen des 28.4. machte sich ein Reparaturteam ans Werk, und Taucher untersuchten das Unterwasserschiff. Im Laufe des Tages wurde es auf dem Clarence River wieder aufgeschwommen. Quelle: Tim Schwabedissen



Bohrschiff trieb im Sturm
(28.04.11) Das liberianische Öl- und Gasbohrschiff "Noble Discoverer" (IMO-Nr.: 6608608) riss sich am 27.4. von seinen Moorings vor New Plymouth in schwerer See los. Es hatte im Maui-Gasfeld nahe Taranaki geankert. Nachdem mehrere Ketten gebrochen waren, wurden auch die verbliebenen geslippt, und das Schiff suchte in tieferem Wasser Schutz .Die 114 Mann Crew blieben unversehrt. BP schätzte die Reparaturdauer auf eine Woche ein. Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre gegen Kutter
(27.04.11) Die neuseeländische Fähre "Santa Regina", 13358 BRZ (IMO-Nr.: 8314562), rammte am 26.4. beim Einlaufen gegen 20.30 Uhr den 30 Jahre alten Kutter "Southern Protector" an der Wellingtoner Glasgow Wharf. Dabei wurden Reling und Rumpf eingedrückt, doch der Bug des Kutters hatte das Achterschiff der Fähre auf vier Metern Länge ebenfalls beschädigt. Die Reparatur wurde im Laufe des folgenden Tages durchgeführt. 120 Fährpassagiere und Dutzende Autos blieben an Land, nachdem die Abfahrt aus Wellington von der Strait Shipping abgesagt werden musste. Starker Südwind hatte die Fähre vom Kurs abkommen lassen. Maritime New leitete eine Untersuchung der Kollision ein. Ob der Kutter, der zwischen Kai und Fähre eingeklemmt worden war und zuvor zum Verkauf stand, reparaturwürdig ist, wird die Versicherung zu klären haben. Quelle: Tim Schwabedissen



Bargen trieben auf Ohio-River
(27.04.11) Der amerikanische Schlepper "Thruston B. Morton" (MMSI-Nr. 367142710) kam auf dem Ohio River am 26.4. mit acht Bargen vom Kurs ab, sodass zwei von ihnen sich losrissen und gegen die Shawneetown Bridge, die Old Shawneetown, Illinois und Kentucky verbindet, stießen. Die Brücke wurde bis zum Abschluss der Untersuchungen für den Verkehr gesperrt. Hochwasser und damit verbundene starke Strömung hatten die Havarie verursacht. Quelle: Tim Schwabedissen



Bargen trieben auf Ohio-River II
(27.04.11) Am Morgen des 26.4. rissen sich vier Bargen von dem 19 Meter langen amerikanischen Schlepper "Carl L. Johnson" (MMSI-Nr.: 366963270) los und trieben gegen eine Eisenbahnbrücke auf dem Ohio-River. Binnen 12 Stunden konnten Bergungsmannschaften eine mit Öl beladene Barge, die zwischen Neville Island und Stowe lag, sichern. Das Unglück hatte sich um 4.45 Uhr ereignet, als die "Carl L. Johnson" in die Emsworth Lock einlaufen wollte. Eine weitere, mit Stahlcolli beladene Barge sank, eine weitere mit einer Ladung Kohle trieb Richtung Emsworth Dam, wo sie eine Betonpier rammte. Die Strömung erschwerte die Bergungsarbeiten. Die Fleming Park Bridge zwischen Neville Island und Stowe wurde bis 19.30 Uhr gesperrt. Die Coast Guard, das Army Corps of Engineers und die Marathon Petroleum Co. als Bargeneigner waren vor Ort im Einsatz. Quelle: Tim Schwabedissen



Zwei Frachter mit Maschinenschaden auf der Maas
(27.04.11) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Vyg" erlitt am 26.4. von Scheveningen kommend am 26.4. Maschinenschaden und musste von der "Smit Zweden" vor der Maasmündung auf den Haken genommen und zur Werft Van de Brink in Pernis gebracht werden. Die "Texelbank" eskortierte den Schleppzug auf dem letzten Stück. Ebenfalls am 26.4. erlitt der russische Frachter "Amur 2521" auf der Maas Maschinenschaden und erhielt Assistenz durch die Schlepper "Smit Rusland" und "Fairplay 24", assistiert von der "RPA 16". Am 29.4. lag das Schiff weiter im Waalhafen Nord in Rotterdam. Die "Vyg", 2300 tdw (IMO-Nr.: 9055187), wurde 1992 erbaut und hat als Manager die Orion Shipping, St. Petersburg. Die "Amur 2521", 3329 tdw (IMO-Nr.: 8721478) wurde 1987 erbaut und läuft für die North-West Shipping Co., St. Petersburg. Quelle: Tim Schwabedissen



Bad Luck auf Al Good Luck
(27.04.11) Am 26.4. sank die "Al-Good Luck" vor Jakhau. Fünf Mann wurden gerettet, einer starb an einem Herzanfall. Das Schiff war unterwegs von Mundra nach Karachi, als die Maschine zunächst ausfiel. Ein Trawler kam der Crew zu Hilfe. Quelle: Tim Schwabedissen



Miller auf Grund
(26.04.11) In Sitka's Eliason Harbor sank in der Nacht zum 23.4. gegen drei Uhr das 40 Fuß lange Motorboot "Miller". Am Nachmittag des 25.4. waren Berger dabei, das 52 Jahre alte Boot zu heben. Der Skipper war zu der Zeit in Hoonah Sound. Nachdem ein Ölfilm sichtbar wurde, wurden Ölsperren ausgelegt. Mit Hebesäcken sollte das Wrack wieder an die Wasseroberfläche kommen. In der selben Nacht brach auf der 86 Fuß langen "Sea Lion", die ebenfalls in Eliason Harbor lag, ein Feur aus. Der Skipper war gerade duschen gegangen, als es aus unbekannter Ursache entstand. Quelle: Tim Schwabedissen



Trawler in der Nordsee gesunken
(26.04.11) Der 22 Meter lange Aberdeener Trawler "Strathelliot" sank am 24.4. gegen 13.30 Uhr 90 Meilen nordöstlich von Fraserburgh in der Nordsee. Die vierköpfige Crew wurde von derm Kutter "Sardonyx" aus Buckie gerettet. Ihr Schiff hatte am Nachmittag beim Aufholen des Netzes Wassereinbruch erlitten und war übers Heck weggesackt. Die Lenzpumpen kamen nicht gegen das Wasser ein, und drei Mann der Crew gingen in eine Rettungsinsel. Der Skipper hoffte noch, sein Schiff über Wasser halten zu können, doch binnen einer Stunde ging es bei ruhiger See unter. Nachdem es immer stärkere Schlagseite entwickelte, sprang auch der Kapitän von Bord, nicht ohne zuvor die Coastguard alarmiert hatte. Der Marine Investigation Branch (MAIB) leitete eine Untersuchung ein. Die Geretteten trafen am 25.4. gegen drei Uhr in Aberdeen ein. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter saß auf Schäre fest
(25.04.11) In der Nacht zum 24.4. lief der unter Gibraltar-Flagge registrierte Frachter "Hagland Saga", 2999 BRZ (IMO-Nr.: 9238404), "in der Zufahrt von Kragerø auf Grund. Das Schiff kam am frühen Morgen auf der Knubbehausen-Schäre vor Kragerø fest, die mit einem Feuer markiert ist. Drei Mann der achtköpfigen Crew, bestehend aus einem norwegischen Kapitän sowie Letten und Philippinos, wurden leicht verletzt in das Krankenhaus von Kragerø gebracht. Das Schiff kam mit eigener Kraft wieder frei und erreichte den Hafen. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter vor Belgien gehoben
(25.04.11) Die Berger von Multraship aus Terneuzen haben am 24.4. den am Vortag bei der Thorntonbank, 20 Kilometer vor Zeebrugge, gesunkenen Hecktrawler "Rapke Z 700" hekkotter Zeebrugge 700 geborgen. Der Schwimmkran "Cormorant" brachte das Wrack in den Westhofhafen in Vlissingen. Die dreiköpfige belgische Crew war nach dem Untergang vion dem Minensucher "Crocus" aus einer Rettungsinsel geborgen worden. Ein Seaking-Helikopter flog sie dann in ein Krankenhaus in Brügge. Warum der knapp 17 Meter lange Kutter der Reederei Rapke aus Zeebrugge sank, war noch unbekannt. Quelle: Tim Schwabedissen



Arthur 2 in Not
(25.04.11) Am 24.4. um 20.20 Uhr funkte das Motorboot "Arthur 2" nach Wassereinbruch Mayday vor Clacton. Die RNLI-Boote aus Walton und Frinton sowie ein Rettungshubschrauer der RAF wurden alarmiert. Das Boot aus Clacton half, den Wassereinbruch zu kontrollieren und nahm das Boot gen Brightlingsea auf den Haken. Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff von Bagger demoliert
(25.04.11) Am 23.4. gegen 15 Uhr kollidierte das Binnenschiff "Lahringen", 3232 ts (EU-Nr.: 02331526), mit einer Ladung Containern von Harlingen kommend mit dem Baggerschiff "Shoreway" (IMO-Nr.: 9420344) nahe Rozenburg. Der Bagger hatte gerade das Fahrwasser gekreuzt, um eine Ladung Sand aufzunehmen. Er lief am 24.4. nach Rotterdam ein. Während er nur leichte Schäden erlitten hatte, wurde das Ruderhaus der "Lahringen" zerstört. Sie wurde von dem Schlepper "Ën Avant 5" sowie der "Thamesbank", assistiert von der "RPA 12", auf den Haken genommen. Quelle: Tim Schwabedissen



Fähren für Mauritius auf dem Weg
(25.04.11) 24 Tage nach dem Beginn der Saga der einstigen Aran Island-Fähren "Clan Eagle 1" und "Clann na nOileáin" wurde die Verladung auf die "Thor Gitta" am 22.4. um 13.30 Uhr abgeschlossen. Dabei konnte der Wind von 25 Knoten der Mannschaft keinen weiteren Strich durch die Rechnung machen. Unter Applaus wurde die "Clann Eagle 1" auf das Deck des dänischen Frachters gehievt. Mit dem Morgenhochwasser des 24.4. machten sie sich um 8.45 Uhr auf die 25-tägige Reise nach Mauritius. Dabei soll es Zwischenstopps in Les Sables d'Olonne, Pointe Noir im Kongo, Kapstadt und Pemba in Mozambique geben, bevor nach 25 Tagen das neue Fahrtgebiet Mauritius erreicht ist. Die beiden Schiffe wurden vor fünf Jahren in Frankreich für über fünf Millionen Euro erbaut. Quelle: Tim Schwabedissen



Betrunkener Offizier setzte Frachter auf Grund
(24.04.11) Der unter Gibraltar-Flagge laufende Frachter "Vestvind", 2325 tdw (IMO-Nr.: 8209743), lief am 23.4. vor Korsör auf der Fahrt von Travemünde nach Mandal, nur hundert Meter vom Ufer entfernt unweit der Große-Belt-Brücke auf Grund. Nachdem er freigeschleppt war, wurde er nach Korsör zur Untersuchung eingeschleppt. Zuvor war die Ladung, die aus in Säcken abgefüllten Sand bestand, auf einem Ponton geleichtert worden. Am 27.4. machte das Schiff in Porsgrunn fest. Nach der Havarie hatte die Polizei von Sydsjælland festgetellt, dass der polnische Wachoffiziert 2,59 Promille hatte. Er hatte nicht auf wiederholte Kontaktversuche durch die Große-Belt-Verkehrszentrale reagiert. Quelle: Tim Schwabedissen



Hurtgruten-Fähre fiel aus
(24.04.11) Die Reise nach Bergen musste abgesagt werden, nachdem die norwegische Hurtigruten-Fähre "Nordstjernen" 2191 BRZ (IMO-Nr.: 5255777) am 23.4. Maschinenausfall in der Sortland-Straße erlitt. Die 38 Passagiere wurden tags darauf nach Trollfjord gebracht. Die Probleme waren nach dem Verlassen von Risøyhamn vor Stamnes/Reinsnes nördlich der Sortland-Brüce aufgetreten, ausgelöst durch eine unterbrochene Brennstoffversorgung. Das Schiff ging vor Anker und sollte von dem Versorger "Crusader" sowie dem Rettungsboot "Knut Hoem", das um 13.30 Uhr eintraf, abgeschleppt werden. Es gelang der Crew der Fähre aber, die Maschine wieder zu starten, und sie nahm mit eigener Kraft, eskortiert von der "Crusader", der "Knut Hoem" und einem Küstenwachboot, Kurs auf den Hafen von Sortland. Der Schaden sollte in Sortland oder Svolvær nach den Ostertagen behoben werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter rammte Kanalschleuse
(24.04.11) Von Bremerhaven kommend, kollidierte der liberianische Frachter "Hansa Riga", 16915 BRZ (IMO-Nr.: 9060285), am 23.4. gegen 22.45 Uhr mit dem Kai der Südkammer der Brunsbütteler Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals. Zunächst war das Schiff mit dem Heck gegen die Nordmauer geschlagen, ehe es dann den Südkai rammte und geringen Sachschaden verursachte. Auch der Frachter wurde leicht beschädigt, konnte aber nach einer Untersuchung die Reise nach Baltiysk fortsetzen, wo er am 25.4. eintraf. Quelle: Tim Schwabedissen



Rettung für Miss Mouse
(24.04.11) Das Rettungsboot "Sandown & Shanklin" kam am 23.4. 13.45 Uhr der "Miss Mouse" zu Hilfe, die eine Meile südwestlich der westlichen Princessa Tonne leckgeschlagen. Die Bilgenpumpen kamen nicht gegen den Wassereinbruch an. Das Rettungsboot aus Bembridge wurde angefordert, lenzte das Wasser und schleppte das Boot ein. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter rammte Papiermühle
(23.04.11) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Susaki Wing", 19378 BRZ (IMO-Nr.: 9142954) rammte am 22.4. um 17.53 Uhr eine Pier und zwei Bargen an der Wauna Georgia Pacific Papiermühle nahe Clatskanie in Nordwest.Oregon. Das Schiff hatte zuvor am frühen Abend einen Maschinenversager erlitten. Die Coast Guard schickte einen Helikopter und ein Rettungsboot aus Astoria, auch die örtliche Feuerwehr rückte aus. Eine der Bargen, die zu sinken drohte, wurde von einem Schlepper aufs Ufer gedrückt. Wie durch ein Wunder kam niemand zu Schaden. Nachdem der Frachter in Longview festgemacht war, gingen Coast Guard-Inspektoren zur Untersuchung an Bord. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter war eine von tausend Inseln im Weg
(23.04.11) Der Frachter "Permata Lestari" lief am Morgen des 22.4. vor den Thousand Islands ohne Ladung auf der Fahrt von Cirebon in West-Java nach Merak Port in der Banten Provinz auf Grund. Er kam vor Pari Island in der Dämmerung fest. Der Kapitän war mit den Gewässern nicht vertraut. Die neunköpfige Crew blieb unversehrt. Stunden nach der Havarie trafen Rettungskräfte ein. Quelle: Tim Schwabedissen



Mindestens 33 Tote bei Fährunglück
(23.04.11) Das Fährboot "Bipasha" sank am Morgen des 21.4. auf dem Meghna River in Sarail. Von den über 100 Passagieren kamen mindestens 33 ums Leben. Das Kranschiff "Rustom" der Bangladesh Inland Water Transport Authority (BIWTA) hob das Wrack am 22.4. gegen 11:15 Uhr. Es war noch in der Nacht am Unglücksort eingetroffen und hatte um sechs Uhr mit der Hebung begonnen. Taucher aus Dhaka hatten gegen 13 Uhr, neun Stunden nach dem Untergang, die Unglücksstelle in Rajapur erreicht. Bis 20 Uhr am 21.4. waren 28 Tote gefunden worden, weitere fünf nach Wiederaufnahme der Suchaktion am Folgetag. 19 Tote konnten bislang identifiziert werden. Etliche Passagiere wurden noch vermisst. Die Fähre war von Bhairab in Kishoreganj nach Sachna in Sunamganj unterwegs. Die meisten Passagiere hatten geschlafen, als das Schiff das Wrack eines tage zuvor gesunkenen Frachters rammte. Einige konnten an Land schwimmen, doch viele wurden im Innern des Doppeldeckers eingeschlossen. Quelle: Tim Schwabedissen



Muschelkutter auf Grund
(23.04.11) Am Morgen des 22.4. lief der 63 Fuß lange Kutter "Valkyrie" aus Bedford vor Race Point nahe Provincetown gegen ein Uhr auf Grund. Der Muschelkutter war in keiner unmittelbaren Gefahr und sollte mit der Nachmittagsflut wieder flottgemacht werden. Vorsorglich wurde die Crew bis auf den Kapitän aber von einem Boot der Coast Guard abgeborgen. Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer im letzten Hafen
(23.04.11) Am 22.4. kam es in Vallejo zu einem Feuer auf einer Abbruchwerft auf Mare Island. Bei Schweißarbeiten auf der amerikanischen SS "Solon Turman" bei der Allied Defense Recycling geriet ein Tank von 3600 Quadratfuß in Brand, der nicht vollständig leer war. Geringe Rauchmengen stiegen auf, und es wurden erhöhte Kohlendioxid-Werrte gemessen. Die Feuerwehr erstickte as Feuer binnen 2,5 Stunden. Der Frachter war 1961 erbaut und im Februar von der Suisun Bay, wo er eingemottet gelegen hatte, zum Verschrotten nach Mare Island verholt worden. Quelle: Tim Schwabedissen



Zementfrachter vor Kreta fest
(22.04.11) Der griechische Zementfrachter "Queen Arrow II" lief am 20.4. nördlich von Kreta auf 35 36 N 25 35 O auf Grund. Schlepper machten den Havaristen wieder flott, und am 21.4. erreichte er Heraklion. Die "Queen Arrow II", 10640 tdw (IMO-Nr. 9072252) wurde 1993 erbaut und führt die Flagge von Panama. Quelle: Tim Schwabedissen



Bulker vor Shantou gestrandet
(22.04.11) Der chinesische Bulkcarrier "Chang Da 218" lief am 19.4. in Shantou on auf Grund und saß zwei Tage später nach vergeblichen Bergungsversuchen weiterhin dort fest. Die."Chang Da 218", 27000 tdw (IMO-Nr.: 9569724) wurde 2010 erbaut und läuft für die, Fujian Lucky Sea Shipping. Quelle: Tim Schwabedissen



Fliegender Rubens auf Grund
(22.04.11) Am 21.4. lief die Yacht "Fly Ruben Fly" mit zwei Mann Crew auf der Westinsel von Palawan auf Grund. Die philippinische Marine rettete die beiden Segler aus Singapur und den USA. Sie hatten Motorschaden erlitten, und bei schwerer See gelang es nicht, die Segel zu setzen, sodass ihr Boot auf ein Riff trieb. Sie hatten in der Nacht Notsignale gefunkt. Die "Fly Ruben Fly" war unterwegs von Kudat in Sabah, Borneo, nach Palawan, als sie sechs Meilen vor Scott Point in Palawan strandete. Quelle: Tim Schwabedissen



Aufgegebenes Schiff nach vier Monaten angetrieben
(21.04.11) Vier Monate, nachdem es von seiner Crew aufgegeben worden war, trieb am 9.4. ein Schiff verlassen auf den Strand von Dongying in der chinesischen Shandong Provinz. Eigner Zhang sagte, dass es am 13.12. vor der Hebei-Provinz in schwere See geraten war und Schaden am Ankergeschirr erlitten hatte. Alle drei Mann Crew konnten sich retten, doch es gelang nicht, das Schiff abzuschleppen. Als sich am zweiten Tag der Wind legte, konnte das Rettungsboot das Schiff nicht mehr entdecken. Es galt als verloren, bis Anwohner nun meldeten, dass ein großes Schiff auf ihrem Strand sitze. Die Polizei informierte Zhang dann, dass sein Schiff zurück gekehrt sei. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter vor Thornton Bank gekentert
(21.04.11) Unweit der Thornton Bank kenterte beim Offshore-Windpark C der belgische Kutter "Rapke - Z 700", 33 BRZ. Die dreiköpfige Crew konnte sich retten und wurde später von einem Seaking aufgewinscht, der sie ins KrankenhausSint-Jan-Krankenhaus in Brügge flog. Das Unglück ereignete sich aus bislang unbekannter Ursache bei ruhiger See. Das 16,8 Meter lange Schiff wurde 1968 erbaut und lief für B.V.B.A. Rederij Rapke in Zeebrugge. Quelle: Tim Schwabedissen



"MSC Chitra" versenkt
(21.04.11) Nach sechstägiger Schleppfahrt wurde das Wrack des Frachters "MSC Chitra" am 17.4. kurz nach 19 Uhr von Titan Maritime rund 385 Meilen vor Mumbai versenkt. Die Verschleppung hatte am 13.4. von der Position 30 Meilen westlich von Mumbai begonnen, wo Schlepper das Schiff gehalten hatten, bis über seine Zukunft entschieden war. Dann gingen Berger an Bord und öffneten Ventile im Maschinenraum. Zuvor waren in den Rumpf einige Löcher geschnitten worden. Der Frachter legte sich dann nach Backbord über und versank nach 36 Stunden übers Heck auf tiefem Wasser. An Bord waren noch rund 500 Container, von denen eine solche Gefahr ausging, dass von dem Vorhaben, das Schiff in Alang abzuwracken, Abstand genommen wurde. Quelle: Tim Schwabedissen



Saga in Galway geht weiter
(21.04.11) Die Verladung der 130-Tonnen-Fähre "Clann Eagle I" auf die "Thor Gitta", 4078 BRZ, in Galway hat sich erneut verzögert. Die Operation hätte am 21.4. gegen neun Uhr beginnen sollen, musste aber verschoben werden, weil es länger als geplant gedauert hatte, andere Ladung an Deck des Schiffes der Thor Rederi A/S aus Svendborg zu stauen, um Platz für die Fähre zu schaffen. Die Hoffnung war nun, dass die Verladung gegen Mittag beginnen und am Abend die Abreise nach Mauritius stattfinden könnte. Das Schwesterschiff "Clann na nOilean" war bereits am 20.4. diesmal ohne Zwischenfälle von den 60 Meter hohen Schwergutbäumen an Deck geladen worden. Die "Pantanal", 7002 BRZ, hat derweil den irischen Hafen verlassen und traf am 21.4. gegen 11 Uhr zur Reparatur des Strandungsschadens, den sie dort erlitten hatte, in Bremerhaven ein. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter vor St. Anthony nicht zu retten
(21.04.11) Die kanadische Coast Guard musste vor St. Anthony den 50 Fuß langen Kutter "Ocean Quell" am 19.4. doch aufgeben. Gegen Mittag hatte er um sofortige Hilfe auf einer Position 42 Meilen östlich von St. Anthonywegen Wassereinbruchs gebeten. Der Eisbrecher "Henry Larsen" nahm Kurs auf das Schiff, und ein Cormorant-Helikopter setzte Lenzpumpen ab, doch sie kamen nicht gegen das eindringende Wasser an. Die fünfköpfige Crew wurde von der "Henry Larsen" an Bord genommen und nach St. Anthony gebracht. I>Quelle: Tim Schwabedissen



"Vagel Grip" und "Michael Glinka" gehoben
(21.04.11) Die Bergungsarbeiten an dem in Rostock gesunkenen Kutter "Vagel Grip" gingen am 19.4. in die finale Phase. Taucher legten Hebegurte um das Wrack. Am 21.4. gegen acht Uhr ging ein Schwimmkran auf Position, und gegen 12 Uhr hatte er das Wrack behutsam gehoben. Es wurde zunächst bis auf Hauptdeckshöhe aus der Warnow gezogen, und dann vorsichtig gelenzt. Danach wurde es dann nach Oldendorf gebracht, wo es auf Land gesetzt wurde. Seit dem 15.4. war der Taucher- und Bergungsbetrieb Rostock mit den Vorbereitungen beschäftigt, genau drei Monate, nachdem das Schiff an seinem Liegeplatz im Rostocker Stadthafen untergegangen war. Möglicher Grund dafür waren durch den Eisgang entstandene Leckagen. Grund für die lange Dauer bis zur Hebung waren Verzögerungen bei der Beauftragung durch den Eigner des Schiffes gewesen. Dieser hatte sich erst für eine Variante der Bergung entscheiden müssen. Verfügbarkeit des Krans und Kosten hätten für weiteren Zeitverzug gesorgt. Bereits am 20.4. verschwand auch ein Wrack aus dem Wismarer Hafen: Hier hob ein Schwimmkran aus Hamburg den 24 Meter langen Kutter "Michael Glinka", 110 BRZ, an Land. Vor vier Monaten war das Schiff im Wismarer Westhafen untergegangen. Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff hatte Wassereinbruch
(21.04.11) Das holländische Binnenschiff "Woutrina" (MMSI-Nr.: 244710209) erlitt am Morgen des 20.4. Wassereinbruch im Maschinenraum. Als das Schiff gegen 10 Uhr bei Agrifirm in Veghel festmachte, um seine Ladung Futtermittel zu löschen, wurde das Malheur entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Diese hatte mit einer Tauchpumpe die Lage auf dem 60 Meter langen Schiff zwei Stunden später unter Kontrolle. Probleme hatte die Entsorgung des mit Öl verschmutzten Wassers bereitet. Die Feuerwehr rief Rijkswaterstraat dazu zu Hilfe. Später wurde noch ein kleines Loch zum Laderaum hin entdeckt. Wahrscheinlich war eine Undichtigkeit am Propellerschaft ursächlich für den Wassereinbruch. Quelle: Tim Schwabedissen



LKA auf Wrack der "Alpsray"
(21.04.11) Am Morgen des 19.4. begannen Sachverständige der Brandursachenkommission des Landeskriminalamtes, der Wasserschutzpolizei Duisburg und der Polizeiinspektion Emsland/Bentheim, den gesunkenen Tanker "Alpsray" in Lingen zu untersuchen. Die Suche konzentrierte sich auf die Quelle, die das explosive Benzin-Luft-Gemisch in Brand setzte. Später sollte untersucht werden, ob Leichtsinn, eine Straftat oder mechanische Probleme zu der Explosion am 28.3. führte. Die Experten konnten den ausgebrannten Tanker erst betreten, nachdem eine Fachfirma das Schiff ausgepumpt und angehoben hatte. Mit konkreten Ergebnissen ist erst im Verlauf der kommenden Wochen zu rechnen. Am 20.4. sollten zudem zivile Brandexperten das Wrack näher unter die Lupe nehmen. Quelle: Tim Schwabedissen



"Stena Germanica" in Kiel (Bild: Schwabedissen)   Großbild klick!
Vermeintliches Gefahrgut sorgte für Großeinsatz auf "Stena Germanica"
(21.04.11) Am 19.4. kam es zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Wasserschutzpolizei auf der schwedischen Fähre "Stena Germanica", 44372 BRZ (IMO-Nr.: 9145176), am Schwedenkai im Kieler Hafen: Gegen 13 Uhr, als sich die Arbeiten zum Löschen der vier Stunden zuvor aus Göteborg eingetroffenen Schiffsladung dem Ende zuneigten, wurde auf dem achteren Wetterdeck ein Tankcontainer, der zwar leer, jedoch nicht gereinigt war, entdeckt, unter dem sich eine kleine Flüssigkeitslache befand. Gekennzeichnet war der Container mit der UN-Nr. 3267, der technischen Bezeichnung für atzenden, basischen, organischen, flüssigen Stoff. Das Bordpersonal stellte fest, dass es etwas aus dem Container tropfte. Das betroffene Deck wurde vorsorglich umgehend gesperrt und die Berufsfeuerwehr Kiel und Wasserschutzpolizei Kiel alarmiert. Unter schwerem Atemschutz sicherte die Feuerwehr die Flüssigkeit. Eine erste Untersuchung der Flüssigkeit ergab aber, dass es sich bei der vermeintlich gefährlichen Flüssigkeit lediglich um Schwitzwasser handelte. Quelle: Tim Schwabedissen



Kong Harald   Großbild klick!
Norwegische Fähre gestrandet
(21.04.11) Die norwegische Fähre "Kong Harald" lief am 18.4. bei Lepsoy nahe Romsdal auf Grund. Nach dem Einlaufen in Molde wurde ein Leck entdeckt und das Schiff zur Reparatur gedockt. Die "Kong Harald", 902 tdw (IMO-Nr.: 9039119) wurde 1993 erbaut. Quelle: Tim Schwabedissen




Kofferdamm um "Davy Crockett" (Bild: US Coast Guard)   Großbild klick!
Kofferdamm um gesunkenen alten Liberty-Frachter fertiggestellt
(20.04.11) Eine 850 Fuß lange Spundwandbarriere wurde am 18.4. um das Wrack des einstigen Frachters "Davy Crockett" auf dem Columbia River fertiggestellt. Der Kofferdamm soll jegliches Öl und andere Schadstoffe von dem Fluss fernhalten, während das Wrack abgebrochen wird. Die Räumung des einstigen Liberty-Frachters durch das Davy Crockett Response Unified Command soll am 21.4. beginnen. Arbeiter sollen unter Wasser die 229 Fuß lange Achterschiffssektion von dem Vorschiff trennen. Danach soll das Heck ausgepumpt werden. Zuvor soll die Dichtigkeit des Kofferdamms noch überprüft werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer auf Arbeitsplattform in Leer
(20.04.11) Vermutlich aus Unachtsamkeit ist am Abend des 19.4. gegen 19 Uhr auf einer zu dem Zeitpunkt unbemannten schwimmenden Arbeitsplattform im Leeraner Hafen ein Schwelbrand ausgebrochen. Ein Spaziergänger bemerkte von dem Arbeitsgerät aufsteigenden Rauch und verständigte die Polizei. Als die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen anrückte, lokalisierte sie den Brandherd im Bereich des Ruderhauses. Die Flammen konnten rasch gelöscht werden. Jedoch wurden durch das Feuer diverse technische Geräte im Leitstand beschädigt oder ganz zerstört. Der Schaden belief sich auf rund 10.000 Euro. Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Emden ergaben, dass eine Arbeitskolonne des Eigentümers an Bord der "Krake" noch kurz vor dem Feuer mit Brenn- und Schweißarbeiten an Bord beschäftigt gewesen war. Quelle: Tim Schwabedissen



Tanker treibt vor den Kurilen
(20.04.11) Der russische Tanker "Arsenyev", 3086 tdw (IMO-Nr.: 8700125), erlitt am Morgen des 20.4. in der Kurilen-Straße Maschinenausfall. Da die Crew nicht in der Lage war, den Schaden selbst zu reparieren, wurde ein Bergungsschlepper gerufen, der den treibenden Tanker am 21.4. erreichen sollte. Der 1989 erbaute Tanker läuft für die Koryakenergo Petropavlovsk in Kamtschatka. Quelle: Tim Schwabedissen



Cormorants im Einsatz für zwei Kutter vor Neufundland
(20.04.11) Vor Neufundland geriet gegen neun Uhr am 19.4. der Kutter "Atlantic Rover" mit drei Mann Besatzung nach Wassereinbruch in Seenot. Um 9.50 Uhr erreichte ein Cormorant-Helikopter aus Gander den 11 Meter langen Havaristen und setzte eine Lenzpumpe ab. Auch das kanadische Küstenwachboot "Ocean Traveller" und ein anderer Kutter hatten auf das Mayday reagiert. Nachdem der Wassereinbruch unter Kontrolle war, konnte der Kutter, eskortiert von einem anderen Schiff, Kurs auf den Heimathafen Seldom nehmen. Im weiteren Tagesverlauf kam es zu einem weiteren Einsatz eines Cormorant-Rettungshubschraubers, der zwei Pumpen und einen Techniker auf der "Ocean Quell" 100 100 Kilometer östlich von St. Anthony absetzte. Er blieb auf Standby, während das Schiff ebenfalls Kurs auf die Küste nahm. Quelle: Tim Schwabedissen



Schrott der "River Princess" aus Sorge um Radioaktivität blockiert
(20.04.11) Während auf Stellungnahmen des Bhabha Atomic Research Centre (BARC) und des Atomic Energy Regulatory Board, Mumbai, gewartet wurde, ob sich an Bord des vor Goa gestrandeten Bulkcarriers "River Princess" radioaktive Materialien befunden hatten, mussten 11 mit Schrott des Schiffes beladene Bargen auf dem Mandovi River weiter vor Anker liegen bleiben. Sie lagen vor der Britona Mole und in Sao Pedro, Ribandar. Währenddessen setzten die Arihant Ship Breakers ihre Arbeit auf dem Frachterwrack fort. Rund 20 % seien bislang erledigt, hieß es. Die mit Abbruchmaterial beladenen Bargen wurden zunächst nach Britona geschleppt, doch da sie den Fluss zu blockieren drohten, wurden weitere nach San Pedro gebracht. Arihant kann die Bargen nicht entladen, ehe die Stellungnahmen vorliegen. Am 13.4. war eine Inspektion der "River Princess" in Hinblick auf das Vorhandensein radioaktiven Materials durch das BARC und das Atomic Energy Regulatory Board durchgeführt worden. Der Schiffsschrott soll in Britona an einen Abbrecher aus Margao weiterverkauft werden. Bis Januar 2011 soll die "River Princess" verschwunden sein. Am 15.3. begannen die Verschrottungsarbeiten. Am 15.4. werden die Arbeiten wegen der Monsunzeit unterbrochen und dann im September fortgesetzt. Der Bulker war 2000 am Strand von Sinquerim-Candolim auf Grund gelaufen. Quelle: Tim Schwabedissen



Hausboot zwei Mal gestrandet
(20.04.11) Eine Barge aus Fiberglas, die in ein dreistöckiges Hausboot umgebaut wurde, ist am 17.4. in der Mündung der San Joaquin- und Mokelumne Rivers südlich der Tower Park Marina gestrandet. Sie war von Sacramento zur Herman and Helen's Marina unterwegs, als sie am Morgen des 17. festkam. Das Hausboot stellte zunächst keine Gefährdung anderer Schiffe dar. Deswegen ließ die Coast Guard es dort liegen. Doch dann richtete sich die Barge am Morgen des 19.4. wieder auf und kam frei, nur um erneut auf einer Bank des San Joaquin River zu stranden. Dabei schlug es leck und lief im unteren Bereich voll. Die Coast Guard schickte gegen 10.40 Uhr ein 25-Fuß-Boot. Die Herman and Helen's Marina beauftragte ein Schleppunternehmen, die teilweise überflutete Barge wieder flottzumachen. Zuvor muss das untere Deck gelenzt werden. Am Abend des 19.4. gelang es, das Hausboot in die Marina in Stockton einzubringen. Hier sollten die Schäden inspiziert werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Ein halbes Dutzend Kutter in Mangalore beschädigt
(20.04.11) Ein Sturm, der am 20.4. über Thota Bengre fegte, hat mehrere Kutter stranden lassen und beschädigt. Es handelte sich um die "Aishwarya", "Deepali", "Mahamayi Prasanna", "Guliga Prasanna", "Jalapanduranga" und "Jala Nagini". Teilweise kam es zu Wassereinbruch und Schäden an Maschinen und Dieseltanks. Quelle: Tim Schwabedissen



Bergung vor Chittagong gestartet
(20.04.11) Am 20.4. begannen die Bergungsarbeiten an der gesunkenen "Hyang Ro Bong", von der nur noch die Aufbauten und Ladekräne aus dem Wasser der Reede vor Chittagong ragen. Taucher begannen im Auftrag der Prantik Mariners Ltd., einer der führenden Bergungsfirmen von Bangladesh, mit einer Untersuchung des Wracks. Binnen zwei Stunden wurden Ausrüstung und ein Bergungsteam zu dem Schiff gebracht. Am 18.4. war ein LOF unterzeichnet worden. Die Berger haben fünf Monate Zeit für ihre Arbeit, doch sie erwarten, bei günstigem Wetter bereits in drei Monaten fertig zu sein. Zunächst müssen 18000 Tonnen Reis aus den Laderäumen geleichtert werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Wrack der "U 534" ein Erfolg in Woodside
(20.04.11) In Wirral wurde am 19.4. der rekonstruierte Turm des ehemaligen deutschen Weltkriegs-U-Boots "U 534" von einem Kran an seinem künftigen Standort Woodside abgesetzt. Das Boot war nach der Insolvenz des Historic Warships Museum in Birkenhead von Merseytravel vor dem drohenden Abbruch bewahrt worden. Seitdem das Boot 2009 wieder zugänglich ist, haben es über 75000 Menschen besucht. Der Turm wurde in Salford erbaut und verfügt auch über ein Periskop, mit dem die Besucher über Liverpool schauen können. "U-534" war 1945 versenkt worden. Von der 52-köpfigen Crew hatten 49 Mann die Bombardierung überlebt. Nach 41 Jahren wurde das Wrack 1986 entdeckt und gehoben. 1996 kam es nach Birkenhead als Teil der Warship Preservation Trust Collection, bis das Museum 2006 schloss. 2007 Merseytravel das Boot, um es am Woodside Ferry Terminal in fünf Sektionen aufzustellen. Quelle: Tim Schwabedissen



Antriebsloser Kreuzfahrer nach Acapulco eingeschleppt
(19.04.11) Die nach einem Generatorbrand ohne Antrieb vor Mexiko treibende "Ocean Star Pacific" wurde am 19.4. nach Acapulco zur Reparatur eingeschleppt. Das Schiff hatte sich auf seiner zweiten Reise für die Ocean Star Cruises befunden, nachdem sie für etliche Millionen Dollar in Curacao überholt worden war. Das Feuer verursachte einen Totalblackout, weswegen das Schiff evakuiert werden musste. Quelle: Tim Schwabedissen



"Freude"-Skipper hatte Sorgen
(20.04.11) In den Mittagsstunden des 184. strandete in Empuriabrava am Rubina-Strand die deutscher Yacht "Freude". Mitarbeiter des Küstenschutzes und der Feuerwehr konnten das Boot recht schnell mit vereinten Kräften wieder flott machen und die "Freude" ihre Fahrt fortsetzen. Am späten Nachmittag musste die Feuerwehr von Empuriabrava erneut ausrücken, nachdem ein kleines Motorboot im Hafen in Brand geraten war. Das Feuer konnte auf den Kajütbereich begrenzt und der Schaden begrenzt gehalten werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Kong Harald (Bild: Aldebaran)   Großbild klick!
Hurtigruten-Fähre lief auf Riff
(19.04.11) Am 18.4. um 18.30 Uhr lief die norwegische Hurtigruten-Fähre "Kong Harald", 11204 BRZ (IMO-Nr.: 9039119), auf das Lepsøyriff bei Møre, Romsdal. Sie war unterwegs nach Trondheim, wo sie am 19.4. um acht Uhr hätte festmachen sollen. Stattdessen lief die Fähre nach Molde ein, wo Taucher bei einer Untersuchung des Rumpfes ein Leck feststellten. Am Morgen zeichnete sich ab, dass die Weiterfahrt nicht möglich sein würde, und die gesamte Reise nach Kirkenes wurde abgesagt. Die Reparaturarbeiten wurden auf acht Tage Dauer eingeschätzt. Von den 266 Menschen an Bord war niemand zu Schaden gekommen. Quelle: Tim Schwabedissen



Bergung der "Alpsray" wird vorbereitet
(19.04.11) Nach dem Untergang des Binnentankers "Alpsray" im Hafen der BP-Raffinerie in Lingen in der Nacht zum 29.3. haben Experten in den vergangenen Tagen an den Vorbereitungen für das Heben des Schiffes gearbeitet. Bis zum 18.4. wurde das restliche Benzin aus den Tanks abgepumpt, die als nächstes belüftet werden mussten, um die Gefahr weiterer Explosionen abzuwenden. Ein genauer Termin für die Bergung stand aber noch nicht fest. Unterdessen bereitete sich die Polizei auf die Fortsetzung ihrer Untersuchungen zur Unglücksursache fort und wollte in den kommenden Tagen gemeinsam mit Gutachtern an Bord des Wrack gehen. Quelle: Tim Schwabedissen



Jack-Up-Rig saß auf Meeresgrund fest - von Flut überschwemmt
(19.04.11) Am 19.4. um 03:24 Uhr wurde die Humber Coastguard von dem Versorger "Dutch Pearl" informiert, dass das Jack-up Rig "Vagant" sich nicht mehr hochfahren ließ und von der auflaufenden Flut überschwemmt wurde. Die 19-köpfige Crew wurde von der "Dutch Pearl" evakuiert. Das RNLI-Boot aus Hartlepool übernahm16 von ihnen und brachte sie nach Teesport. Rettungsteams der aus Hartlepool und Redcar wurden dorthin beordert. Drei Männer vom Rig blieben auf der "Dutch Pearl", um bei der nächsten Ebbe zu versuchen, die "Vagant" wieder vom Meeresgrund zu befreien. Quelle: Tim Schwabedissen



Bergung der "Hyang Ro Bong" angelaufen
(19.04.11) Eine örtliche Bergungsfirma wurde mit der Hebung des nach Kollision gesunkenen Frachters "Hyang Ro Bong" auf der Außenreede von Chittagong beauftragt. Die nordkoreanischen Schiffseigner unterzeichneten am 18.4. einen entsprechenden Kontrakt mit der Prantik Bengal Diving and Salvage. Die Chin Hung Shipping beauftragte Prantik damit, das Schiff binnen zwei Monaten zu heben. Die Arbeiten sind bereits angelaufen. Quelle: Tim Schwabedissen



Bolivianischer Frachter treibt vor den Bahamas
(19.04.11) Der unter bolivianischer Flagge laufende Frachter "Michelda", 480 tdw (IMO-Nr.: 5167566erlitt östlich der Bahamas auf der Position 26 46 N 075 55 W am 8.4. Maschinenausfall und geriet ins Treiben. Möglicherweise ist dem Schiff der Treibstoff ausgegangen. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter trieb vor Shoreham
(19.04.11) Der Kutter "Tail Walker 3" erlitt am 17.4. Maschinenausfall vor der Küste von Shoreham-By-Sea und bat die RNLI um Assistenz, da er in die Schifffahrtswege trieb. Die "Enid Collett" kam der "Tail Walker 3" zu Hilfe, doch zuvor gelang es dem Forschungsschiff "Discovery", den Kutter auf den Haken zu nehmen und in den Hafen zurück zu bringen. Das Rettungsboot brachte den Kutter das letzte Stück in die Brighton Marina. Quelle: Tim Schwabedissen



Wassertaxi in Not
(19.04.11) In der Nacht zum 18.4. um 4.30 Uhr erlitt das Wassertaxi "Moon" zwischen den Inseln Aix und Oléron Wassereinbruch und alarmierte den Rettungsdienst Etel. Das 64 Meter lange SAR-Schiff "Abeille Languedoc" war als erstes vor Ort, setzte ein Zodiac aus und brachte eine Lenzpumpe an Bord. Das Lotsenboot "Armerica" aus Palisse barg den Skipper von der "Moon" ab. Ein Helikopter aus Rochelle sowie das SNSM-Boot aus Aix kamen ebenfalls zu Hilfe. Nachdem der Wassereinbruch unter Kontrolle war, wurde der Havarist vom Rettungsboot nach La Rochelle eingeschleppt, wo er um 6.30 Uhr festmachte. Quelle: Tim Schwabedissen



Öl der "Queen of the North" sorgt für Sorgen in Hartley Bay
(18.04.11) Die Verwaltung von Hartley Bay hat BC Ferries aufgefordert, die tägliche Überwachung des Wracks der Fähre "Queen of the North", die vor fünf Jahren nahe Gill Island sank, fortzusetzen. An Bord hatten sich 220 Tonnen Öl befunden, die seither langsam ausliefen. BC Ferries schätzte, das täglich ein halber Liter austrat. Seit dem Untergang hatte BC Ferries die tägliche Überwachung und Reinigung des Wassers über dem Wrack finanziert, doch dieses Prozedere endete Anfang März, nachdem die Versicherung zu der Einschätzung gekommen war, dies sei nicht mehr länger notwendig angesichts der sehr geringen Mengen Öl, die ausliefen. Doch am 104. wurde ein Ölfilm von vier Fuß Durchmesser gesichtet, der sich in die Fishermen's Cove am oberen Ende von Gill Island ausdehnte. Als BC Ferries informiert war, baten diese darum, eine Probe zu ziehen oder ein Foto zu machen, doch dies war wegen schlechten Wetters nicht möglich, bevor sich das Öl bereits wieder aufgelöst hatte. Da die Gemeinde Hartley Bay vom Fischfang abhängig ist, wird jeder Ölaustritt als bedrohlich empfunden. Sie fühlt sich in dieser Frage aber nicht ernst genommen. Quelle: Tim Schwabedissen



Wrack auf Hinchinbrook Island könnte 130 Jahre alt sein
(19.04.11) Ein Wrack aus dem 19. Jahrhundert wurde am Strand von Hinchinbrook Island in North Queensland durch den Wirbelsturm Yasi freigelegt. Es könnte über 130 Jahre alt sein. Rund 30 Meter der Spanten ragen zwei bis drei Inch hoch aus dem Sand in der Ramsay Bay. Ein Fischer hatte sie entdeckt. Wrackexperten aus London und Melbourne wurden kontaktiert, um bei der Identifizierung zu helfen. Drei Schiffe strandeten in der Ramsay Bay, als sie versuchten, eine Ladung Zedern, die die "The Merchant", die in einem Wirbelsturm im März 1878 gesunken war, zu bergen. Die angetriebenen Stämme wurden danach in einer Auktion von der Firma Campbell and Thomas aus Townsville ersteigert, die dann die "Harriet Armytage" und "Charlotte Andrews" zu deren Bergung charterte, die beide 1879 strandeten, ebenso wie die "Belle" im Jahr 1880. Anwohner vermuten, dass es sich bei dem jetzt aufgetauchten Wrack um die Brigantine "Belle" handeln könnte. Jetzt wurden Holzproben an Experten in Victoria geschickt, die per Röntgenaufnahme helfen sollen, die Identität zu klären. Das National Maritime Museum in London wurde um Aufzeichnungen über Schiffswracks in der Ramsay Bay gebeten. Quelle: Tim Schwabedissen



"Bulkcarrier saß bei Norfolk fest
(19.04.11) Am 18.4. um drei Uhr lief der griechische Bulkcarrier "Petalon", 47984 BRZ (IMO-Nr.: 9469041), 3,5 Meilen nördlich des East Ocean View im Thimble Shoals Channel auf Grund. Gegen acht Uhr wurde er wieder flott und machte um 16.20 Uhr in Norfolk fest, wohin er von Dünkirchen kommend bestimmt gewesen war. Die Coast Guard Hampton Roads schickte ein Team, um zu prüfen, ob die Fahrwassertonnen richtig lagen und intakt waren. Das Army Corps of Engineers prüfte die Wassertiefen im Kanal. Die Coast Guard ordnete an, dass die "Petalon" mit Tauchern untersucht werden müsste. Quelle: Tim Schwabedissen



Irische Fähren weiter unverladen
(19.04.11) Der Versuch, die beiden einstigen Aran Island-Fähren "Clann Na Noilean" und "Clan Eagle 1" in Galway auf den dänischen Schwergutfrachters "Thor Gitta", 4.078 BRZ (IMO-Nr.: 9137727), zu verladen, wurde am 18.4. ein weiteres Mal verschoben, nun auf den 21.4. Am 17.4. war die nach Aufhebung des Schiffsarrestes begonnene Verladung gestoppt worden, nachdem ein Alarm ertönt war, als die "Clan Eagle 1" im Geschirr der 60 Meter hohen Schiffskräne hing. Daraufhin wurde die Fähre zurück ins Wasser gesetzt und Techniker gerufen, die Kräne zu untersuchen. Nun sollen stärkere Halterungen angebracht werden, die die zuvor erst eigens aus Holland herangeschafften Hebestropps ersetzen sollen. Quelle: Tim Schwabedissen



Drei Boote für die "Hamilton"
(19.04.11) Das Patroullienboot "Caribou" und zwei Festrumpfboote der Canadian Coast Guard assistierten am 13.4. dem Motorboot "Hamilton" östlich von Victoria. Das 19-Fuß-Boot hatte einen "Pan-Pan"-Ruf ausgestrahlt, nachdem es zu Problemen mit der Elektrik und nachfolgend Wassereinbruch übers Heck gekommen war. Die "Caribou" nahm Kurs auf die "Hamilton" und setzte ein Zodiac aus. Nachdem klar war, dass die Bootsfahrer nicht in unmittelbarer Gefahr waren, wurde das Boot vom Kelp Reef. Weggeschleppt. Die beiden Boote der Coast Guard zogen das Boot dann nach Sidney, British Columbia. Quelle: Tim Schwabedissen



"Eems Transporter" nach zwei Wochen weiter vor Karpasos
(19.04.11) Die am 3.4. vor Karpasos gestrandete "Eems Transporter" liegt weiterhin vor dem Hafen von Karpathos. Sie war mit einer Ladung von 2563 Tonnen Stahl von der Türkei nach Frankreich unterwegs gewesen, als sie eine halbe Meile vor Diafani auf Karpasos auf Grund lief. Inzwischen soll das Schiff aber wieder von den Felsen herunter sein. Quelle: Tim Schwabedissen



Sturm riss Schiffe los
(18.04.11) Das Motorboot "Instigator" riss sich am 17.4. bei Windböen von bis zu 60 Knoten von seinen Moorings vor Spruce Head Island los und strandete auf Granitfelsen, auf denen es zerstört wurde. Eine ungewöhnlich hoch auflaufende Tide hatte mit zu dem Unglück beigetragen. Auch in South Thomaston riss sich ein Kutteer los. Die Feuerwehren von Appleton, Cushing, North Haven, Owls Head, Thomaston, Rockport, Union und Hope waren im Einsatz, um die Schäden, die der Sturm mit bis zu neun Beuafort angerichtet hatte, zu beseitigen. Quelle: Tim Schwabedissen



"Ocean Star Pacific", hier noch mit dem alten Namen
MV Aquamarine vor Patmos (Bild: Slowmover)   Großbild klick!
Feuer verursachte Stromausfall auf Kreuzfahrer
(18.04.11) Wegen eines Brandes im Maschinenraum ist die Reise des mexikanischen Kreuzfahrtschiffes "Ocean Star Pacific" ", 23149 BRZ (IMO-Nr.: 7027411),schon nach wenigen Tagen zu Ende gegangen. Das unter Panama-Flagge laufende Schiff hatte am 16.4. einen Generatorbrand erlitten, der die Evakuierung der 522 Fahrgäste und 226 Besatzungsmitglieder durch einen Katamaran in den Hafen von Huatulco vonnöten machte. Von dort sollten die Passagiere nach Mexico City geflogen werden. Das Schiff war vor der Pazifikküste des südmexikanischen Bundesstaates Oaxaca unterwegs, als der Brand ausbrach und einen totalen Stromausfall verursachte. Quelle: Tim Schwabedissen



Zwei Mann von gekentertem Landungsboot gerettet
(18.04.11) Am17.4. startete die Belfast Coastguard eine Rettungsaktion für ein vor Fair Head sinkendes Schiff. Sie war vom einem anderen Schiff alarmiert worden, dass einen Notruf eines sinkenden Landungsbootes vor Antrim aufgefangen hatte. Das RNLI-Boot aus Red Bay und ein Rettungshubschrauber aus Sligo wurden in Marsch gesetzt. Die Rettungsbootcrew sichtete das kieloben treibende Fahrzeug sechs Meilen südlich der gemeldeten Position. Die beiden Besatzungsmitglieder klammerten sich seit 45 Minuten an das Wrack. Sie wurden abgeborgen und in Red Bay mit Unterkühlung und leichten Verletzungen einem Krankenwagen übergeben. Ihr Boot war mit einem Generator von Ballycastle zum Mull of Kintyre unterwegs gewesen. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter brummte bei Sortlandbrücke auf
(18.04.11) Am 17.4. um 10.35 Uhr lief der norwegische Frachter "Bulk Viking", 874 BRZ (IMO-Nr.: 7232743), unterwegs von Narvik zum Esso-Hafen im Sortlandsund auf Grund. Hier hatte er eine Ladung Kies löschen sollen, doch die Reise wurde unweit der Sortlandbrücke unterbrochen, wo das Schiff unweit des Ufers festsaß. Drei Rettungsboote wurden gerufen, und dem stärksten, der "Knut Hoem", gelang es, den Frachter binen 30 Minuten wieder flott zu machen. Er hatte nur geringe Rumpfschäden erlitten. Quelle: Tim Schwabedissen



27 Schiffbrüchige vor Guam gerettet
(18.04.11) Die amerikanische und japanische. Coast Guard kamen der 27-köpfigen Crew des Trawlers "Daiichi Shoei Maru" zu Hilfe, der 540 Meilen östlich von Guam am 17.4. nach einem Feuer aufgegeben werden musste. Der Frachter "South Islander", 18091 tdw (IMO-Nr.: 9370379), der sich 115 Meilen von der "Daiichi Shoei Maru" befand, wurde gebeten, zu assistierten. Derweil lokalisierte ein Flugzeug der japanischen Küstenwache die EPIRB-Position und nahm Kontakt zu der zu dieser Zeit noch an Bord befindlichen Crew des Trawlers auf. Um 19.45 Uhr ging sie in die Rettungsinseln, wenig später erschütterten mehrere Explosionen das Schiff. Um 20.10 Uhr traf die "South Islander" ein und barg die Schiffbrüchigen aus den Inseln ab. Das 110 Fuß lange Küstenwachboot "Washington" aus Guam und eine C-130 Hercules der Air Station Barbers Point Hawaii nahmen ebenfalls Kurs auf die Unglücksstelle. Die Geretteten sollten im nächsten Anlaufhafen des Frachters auf den Solomon Islands abgesetzt werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Tankerkollision vor Macao
(18.04.11) Vor dem Macao International Airport kollidierte am 17.4. gegen acht Uhr der Küstentanker "Guo Chang" auf der Fahrt von Hongkong nach Macao mit einer Ladung von 260 Tonnen Dieselöl mit dem Tanker "Jiangzhou No.1". Die "Guo Chang" schlug an Steuerbordseite leck, zwei Tonnen Öl liefen aus. Der andere Tanker erlitt kaum Schäden. Ölbindemittel wurden ausgebracht, und nach zwei Stunden war die Lage unter Kontrolle. Quelle: Tim Schwabedissen



Kollision im Eiskanal
(18.04.11) Am 15.4. um 10.16 Uhr kollidierte der russische Frachter "Kapitan Chukhchin" mit dem ihm vorauslaufenden, ebenfalls russischen Eisbrecher " Dudinka" auf der Fahrt in den Hafen von Dudinka auf dem unteren Yenisei-Fluss. Die "Kapitan Chukhchin" lief dem Eisbrecher, der ihn an den Liegeplatz VI bringen sollte, ins Heck. Die "Dudinka", 1219 tdw (IMO-Nr.: 6920094) wurde 1970 erbaut und läuft für die OAO Nornickel, der Bulkcarrier "Kapitan Chukhchin", 19252 tdw (IMO-Nr.: 8131922) wurde 1981 erbaut und läuft für dieMurmansk Steamship Company. Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer nach Winterlager
(18.04.11) Ein 20 Meter langes dänisches Motorboot hat am 16.4. auf der Flensburger Förde vor Langballigau Feuer gefangen. Drei Personen mussten mit Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Boot war auf seiner Fahrt vom Winterlager in Nyböl Noor nach Fredericia, als das Feuer im Aggregatraum hinter der Maschine ausbrach. Brandursache könnte ein Kurzschluss gewesen sein. Die Feuerwehr, die mit dem Rettungsboot "Werner Kunze" der DGzRS vor Ort war, löschte den Brand, das Motorboot wurde dann nach Sonderburg geschleppt. Quelle: Tim Schwabedissen



Ankerpfahl an Brücke verhakt
(18.04.11) Das holländische Baggerschiff "Willem Antonia" (MMSI-Nr.: 244730090) aus Amsterdam lief am 16.4. gegen 12.30 Uhr unter der Fußgängerbrücke über den Wilhelminakanaal in Dongen auf Grund. Das 57 Meter lange Schiff war nach Tilburg unterwegs, als einer der Ankerpfähle sich an der Brücke verhakte, weil er sich durch einen technischen Fehler nicht rechtzeitig absenken ließ. Durch Aufnahme von Ballastwasser ließ sich das Schiff so weit absenken, dass es gegen 15.00 Uhr freikam. Die Brücke wurde für die Durchführung von Untersuchungen gesperrt. Quelle: Tim Schwabedissen



"Arthur W. Radford" soll Tauchindustrie stützen
(18.04.11) Im Mai oder Juni wird der einstige US-Zerstörer "Arthur W. Radford" auf seine letzte Reise zum Meeresgrund vor Maryland gehen. Das 563 Fuß lange Schiff wird in 130 Fuß Tiefe 28 Meilen nordöstlich des Ocean City Inlet versenkt werden und dann das bis dahin längste künstliche Riff an der US-Ostküste werden. Die Ocean City Reef Foundation arbeitet dafür mit dem Delaware Department of Natural Resources und der Environmental Control zusammen. Das Schiff wird sich dann u.a. zu zwei Schwimmdocks und zwei U-Booten aus dem 2. Weltkrieg hinzugesellen. Das Maryland Department of Natural Resources erwartet von dem Wrack einen starken Aufschwung für die Tauchindustrie. Eine Zunahme des Fischbesatzes um 400 Prozent erwartet die Delaware Division of Fish and Wildlife. Der Zerstörer liegt seit Juni 2010 am Kai des Philadelphia Navy Yard und wird derzeit durch Demontage der Aufbauten und Schneiden einer Reihe von Öffnungen in den Rumpf auf die neue Aufgabe vorbereitet. Quelle: Tim Schwabedissen



Klappt die Fährverladung in Galway im vierten Anlauf?
(18.04.11) Am Morgen des 18.4. wurde der vierte Anlauf gestartet, die beiden einstigen Aran Island-Fähren "Clann Na Noilean" und "Clan Eagle 1" auf die Reise nach Mauritius zu schicken. Am 16.4. hatte der dritte Versuch in Galway abgebrochen werden müssen, als beim Versuch, sie auf Deck des dänischen Schwergutfrachters "Thor Gitta", 4.078 BRZ (IMO-Nr.: 9137727), zu verladen, Alarm ausgelöst wurde, der Zweifel an der Kapazität deren beider Schwergutkräne laut werden ließ. Am 8.4. war die "Clann Na Noilean" aus deren Geschirr gestürzt, nachdem die Hebeschlingen ins Rutschen geraten. Die Fähre war mit dem Heck voran rund 12 Meter tief ins Wasser gestürzt, drei Männer aus Süd-Connemara, die während der Operation an Bord geblieben waren, wurden verletzt ins Galway University Hospital gebracht. Danach liefen mehrere Untersuchungen an, wie es zu dem Unfall kommen konnte und warum überhaupt während der Verladung Menschen auf der Fähre gewesen waren.
Die Health and Safety Authority und das Marine Casualty Investigation Board sowie das Galway Harbour Board und die Polizei nahmen separate Ermittlungen auf. Die "Thor Gitta" wurde für die Zeit der Untersuchung mit einem Auslaufverbot belegt, die Verladearbeiten wurden gestoppt. Am 14.4. hätte ein neuer Anlauf, starten sollen, die beiden Schnellfähren im Dun Aengus Dock in Galway auf das Deck des dänischen Schwergutfrachters zu hieven. Doch gegen Mittag wurde dieser überraschend auf Betreiben der Versicherer und Eigentümer der Fähren vom Admirality Marshall in die Kette gelegt - ein in der Hafengeschichte seit Jahrzehnten nicht vorgekommenes Ereignis - um Schadensersatzansprüche zu sichern. Ein Wachmann der Revenue Commissioners ging an Bord, um die Einhaltung des Arrestes sicherzustellen. Die in Frankreich erbauten Fähren waren von einer in Mauritius ansässigen Reederei ersteigert worden.
Sie waren erst vor kurzem für rund sechs Millionen Euro für die Bad Arann Teo für den Aran Direct-Fährdienst in Dienst gestellt worden, doch der Firmeninhaber war vor einigen Monaten in die Insolvenz gegangen. Der eigentlich für die Verladung vorgesehende Frachter "Pantanal" war kurz nach dem Eintreffen vor Galway am 31.3. auf Grund gelaufen und muss nun in Bremerhaven repariert werden. . Quelle: Tim Schwabedissen



Tyumen 2 mit abgerissener Bücke (Bild: Schwabedissen)   Großbild klick!
Brücke der "Tyumen 2" gehoben
(16.04.11) Am 16.2. kurz vor Mittag wurde die abgerissene Brücke des Frachters "Tyumen 2" aus dem Nord-Ostsee-Kanal geborgen. Um acht Uhr lief bei Kanalkilometer 32 die Bergung der 13 Meter langen Brücke an, die sich vom Schiff gelöst hatte, nachdem sich Vorschiff und ein Container des Containerfrachters "OOCL Finland" so unglücklich mit der Brückennock verhakt hatte, dass sie aus ihrer Verankerung gerissen und über Bord gezogen wurde. Bei dem Unglück waren ein 43 Jahre alte Kanalsteurer aus Kiel und ein 57 Jahre alter Seelotse aus Brunsbüttel getötet worden. Es war das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass ein Mitglied des Vereins der Kanalsteurer und ein Lotse bei einem Unglück auf dem Kanal zu Tode kamen. Der Kieler Kanalsteurer steuerte seit zehn Jahren Schiffe durch den Kanal. Die Führung des Vereins Kanalsteurer zeigte sich tief betroffen von dem Verlust des Kollegen. Die Flagge vor dem Haus der Kanalsteurer wehte seit dem 14.4. auf Halbmast. Die Kanalsteurer gehören während der Einsatzzeit an Bord der Schiffe zu den Besatzungen. Schiffe ab einer Länge von 100 Metern müssen auf dem Kanal einen Steurer nehmen. Bei größeren Schiffen fahren auch zwei Steurer an Bord mit.
An der Unglücksstelle nahe der Grünentaler Hochbrücke gingen die Schlepper "Hans" und "Moritz" mit dem Ponton "P 1" der Firma Hans Schramm & Sohn aus Brunsbüttel in Stellung. Im zweiten Tauchgang gelang es den Tauchern, Befestigungspunkte zum Festmachen der Ketten zu finden. Sie mussten die Ketten um zerbrochene Fenster legen, um Halt zu bekommen. Als das tonnenschwere Teil an der Wasseroberfläche war, musste es noch einmal zusätzlich gesichert werden, bevor es gegen Mittag auf den Ponton geladen werden konnte. Nach rund sechs Stunden lag das schwer ramponierte Teil sicher auf dem Ponton. Dieser wurde zur Nobiskrug-Werft nach Rendsburg gebracht, wo auch der Schiffsdatenschreiber - eine Art Blackbox - geborgen werden kann. Denn zunächst konnte er nicht für die Auswertung abmontiert werden, da er auf dem Dach der Brücke befestigt war, die kopfüber auf dem Ponton abgesetzt worden war. Bei der Nobiskrug Werft lag unterdessen auch die "Tyumen 2". Sie soll eventuell zur Reparatur nach Kaliningrad geschleppt werden. Die Ladung wird von der "Tyumen 3" übernommen, die am 15.4. in Kaliningrad loswarf und am 19.4. in Brunsbüttel erwartet wurde.
Nach der Bergung des Steuerstandes suchte das Peilschiff "Orka" die Unglücksstelle mit Sonar ab. Nachdem sichergestellt war, dass sich keine Trümmer mehr auf dem Grund des Kanals befanden, wurde die Unfallstelle für die Schifffahrt wieder auf ganzer Kanalbreite freigegeben.
Der Kapitän und ein 23-Jähriger Seemann des russischen Frachters lagen weiterhin mit schweren Verletzungen im Krankenhaus, sind inzwischen aber außer Lebensgefahr. Ein weiterer Offizier des russischen Frachters hatte sich am Knöchel verletzt und wurde ambulant behandelt. Der russische Kapitän und ein Matrosenanwärter, die schwer verletzt worden waren, am 15.4. nicht mehr in Lebensgefahr. Ein ebenfalls verletzter russischer Maschinist begab sich wegen Knöchelschmerzen erst später in die Klinik. Die Reederei schickte unterdessen einen Ersatzkapitän für den verunglückten Frachter nach Rendsburg.
Die Wasserschutzpolizei und die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchungen haben derweil die Ermittlungen aufgenommen. Nach den ersten Befragungen standen noch gründlichere Vernehmungen aus. Die "OOCL Finland" warf am 14.4. um 19.30 Uhr vom Kai des dortigen Kreishafens los, um die Weiterreise nach Gdingen anzutreten. Sie hatte nur geringfügige Schäden am Backbordvorschiff erlitten. Quelle: Tim Schwabedissen



Zwei Schiffe in Duncan Bay gestrandet
(16.04.11) Das U.S. Army Corps of Engineers inspizierte zwei aufgegebene Schiffe in der Duncan Bay nahe Cheboygan. Die Fähre "Joelle AnnMarie" und der Schlepper "William Hoey", die bereits seit August 2010 dort lagen, hatten sich in der vergangenen Woche von ihren Ankern losgerissen und strandeten auf der Ostseite der Duncan Bay. Der Hafenmeister des örtlichen Bootsclubs verlangte die Beseitigung der Schiffe. Rund 300 Yards des Strandes nahe Cheboygan State Park wurden von auslaufendem Öl verschmutzt. Die Schiffe gehören einem Geschäftsmann aus Sault St. Marie. Quelle: Tim Schwabedissen



Stauwasser soll Radampfer befreien
(16.04.11) Das U.S. Army Corps of Engineers will mehr Wasser in den Willamette River leiten, um den dort gestrandeten Schaufelraddampfer "Willamette Queen" wieder flott zu bekommen. Das in Salem beheimatete Schiff lief am 12.4. auf einer Kiesbank südlich von Salem auf Grund. Um ihm wieder ausreichend Wassertiefe zu verschaffen, sollte am 16.4. Wasser beim Falls Dam in Oregon City aufgestaut werden. Das Schiff selbst war nur leicht beschädigt. Quelle: Tim Schwabedissen



Kleine gegen Großen
(16.04.11) Die US Coast Guard und die Long Beach Lifeguard waren im Einsatz, nachdem die 26 Fuß lange Yacht "Free Spirit" am 15.4. um 4.30 Uhr mit dem unter Panama-Flagge laufenden Containerfrachter "YM Plum", 64254 BRZ (IMO-Nr.: 9198264) im Hafen von Los Angeles zusammen gestoßen war. Das Unglück ereignete sich eine Meile südwestlich von Angels Gate. Die "YM Plum" blieb unbeschädigt, die Yacht wurde leicht am Heck in Mitleidenschaft gezogen. Sie wurde zur Cabrillo Marina in San Pedro abgeschleppt. Quelle: Tim Schwabedissen



Wrackräuber auf nordkoreanischem Frachter gestellt
(16.04.11) Die indische Coastguard nahm sieben Diebe gefangen, die von dem auf der Außenreede von Chittagong gesunkenen Frachter "Hyang Ro Bong" Dinge entwendeten. Sie wurden am 16.4. um 10.30 Uhr gestellt, als sie im Bereich von Patenga Jelepara waren. Sie hatten Feuerlöscher, Ölfässer und Eisenwerkzeug in ein Boot geladen. Die Männer wurden bei der Patenga Police Station abgeliefert. Der mit 13000 Tonnen Reis beladene Frachter war am 6.4. nach einer Kollision gesunken. Quelle: Tim Schwabedissen



Sieben Mann trieben auf Styropor in der See
(16.04.11) Die siebenköpfige Crew eines chinesischen Kutters wurde am Morgen des 15.4. gerettet, nachdem in der Nacht ein Brand an Bord ausgebrochen war. Die Keelung Coast Guard hatte von einem anderen Kutter die Nachricht über Havarie und Untergang des Schiffes gehört und rettete mit drei Booten die Schiffbrüchigen, die sich an Styroporteilen, die aufgeschwommen waren, festhielten. Sie trieben 22 Meilen nordwestlich des Fuguei Cape vor New Taipei City in der See. Quelle: Tim Schwabedissen



Betrunkener Steuermann setzte Schubverband an Kaimauer
(16.04.11) Am 14.4. um 15.25 Uhr, kollidierte der deutsche Schubverband "Sch 2434" beim Verholen in Lübeck mit einer Kaimauer. Der Steuermann und der Kapitän des mit polnischer Crew fahrenden Verbandes waren erheblich angetrunken. Das an einem Getreidesilo in Schlutup liegende, 81 Meter lange Schubschiff "Sch 2434" (EU-Nr.: 5603720), sollte mit seinen beiden angekoppelten Leichtern etwa zehn Meter weit verholen. Beim Vorausgehen kam das Heck zu weit von der Kaimauer ab, so dass der Steuermann mehrere Manöver fuhr, um den Schubverband wieder an die Kaimauer zu bringen. Nachdem das Schiff dabei zuerst mit einer grünen Fahrwassertonne kollidierte, führte das folgende Manöver dazu, dass das Heck des Schiffes gegen die Kaimauer schlug. Danach ging das Schiff voll voraus und der vordere Schubleichter rammte mit der Backbordseite mit einem Dalben. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Kainanlage erheblich beschädigt. Als die Wasserschutzpolizei am Unfallort eintraf, lief die Maschine noch eingekuppelt auf "Voraus", obwohl niemand sich mehr im Fahrstand befand. Lediglich ein Decksmann war damit beschäftigt, den Schubleichter wieder an der Kaimauer festzumachen. Die Ermittlungen ergaben, dass der Steuermann und polnische Kapitän angetrunken waren. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,4 Promille. Der Kapitän gab an, während des ganzen Manövers geschlafen zu haben. Der Steuermann lehnte einen Atemalkoholtest ab. Von beiden Männern wurde eine Blutprobe genommen. Gegen sie wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit und Gefährdung des Schiffsverkehrs eingeleitet. Das Schiff erhielt ein vorläufiges Auslaufverbot und wurde vor der Weiterfahrt von der Schiffsuntersuchungskommission untersucht. Die "Sch 2434" entstand 1986 auf der VEB Yachtwerft, Berlin, für die VEB Binnenreederei in Berlin, die seit 1990 als Deutsche Binnenreederei Berlin firmiert. Das Schiff ist 16,8 Meter lang, 8,15 Meter breit und hat 1,57 Meter Tiefgang. Quelle: Tim Schwabedissen



Treibender Trawler soll auf Grund gesetzt werden
(15.04.11) Der Kapitän des nahe der Spratly Islands auf Position 11 15 N 114 35 O nach Maschinenschaden mit 32 Mann Crew ins Treiben geratenen Trawlers "94709 QN" funkte an das Vietnam Center for Maritime Search and Rescue Notrufe. Er schlug vor, das Schiff auf Grund zu setzen. Quelle: Tim Schwabedissen



Treibender Trawler im Schlepp
(15.04.11) Die Coast Guard nahm den 71 Fuß langen Kutter "Nordic Viking" am 12.4. mit drei Mann Besatzung 100 Meilen vor Cape May am 13.4. auf den Haken. Das Schiff hatte am Vortag um 12.55 Uhr gemeldet, dass die Maschine ausgefallen sei. Dies wurde an die Coast Guard Cape May vom Lobster House Fish House in Cape May gemailt. Wegen Wetterverschlechterung wurde um Hilfe gebeten. Das 210 Fuß lange Küstenwachboot " Vigorous" schleppte die "Nordic Viking" 16 Stunden lang unter Landschutz, ehe es gegen neun Uhr an ein Schiff von Sea Tow vor Cape May Harbor übergeben wurde. Quelle: Tim Schwabedissen



Aufgegebenes Boot wird Landverfüllung
(15.04.11) In der Cricket Cove Marina in Little River wurde am 14.4. das aufgegebene, 45 Fuß lange Motorboot "Double D" jetzt geräumt. Das Schiff lag zwei Jahre am Ufer des Intracoastal Waterway. S.C. Department of Natural Resources als aufgegeben gemeldeten Schiffen in den Gewässern von South Carolina, allein 20 in Horry County. In Staaten wie Florida leben häufig Obdachlose auf solchen Booten, denen ihre Eigner sie gegen geringes Entgelt überlassen. Die "Double D" wurde binnen dreistündiger Pumparbeit wieder schwimmfähig gemacht und dann an Land gezogen, zerstört und die Reste als Landverfüllung genutzt. Quelle: Tim Schwabedissen



Schwere Kollision auf der Donau - 160 Passagiere von Flusskreuzfahrer evakuiert
(14.04.11) Der unter Malta-Flagge laufende Flusskreuzfahrer "Viktoria" (MMSI-Nr.: 256420000), kollidierte am 13.4. um 1.50 Uhr bei Šamorín auf der Donau, auf Höhe Kilometer 34 des Gabcikovo Kanal, mit dem mit Mais aus Ungarn kommenden deutschen Binnenschiff "Bavaria 52", 1898 ts (MMSI-Nr.: 211191060). Vor Ort herrschte kräftiger Wind mit einem Meter Wellenhöhe. Der von einem deutschen Reisebüro gemanagte Kreuzfahrer hatte 160 deutsche und österreichische Passagiere an Bord, die von Passau nach Esztergom unterwegs waren. Die "Bavaria 52" wurde mittschiffs getroffen und knickte ein, sank aber nicht. Die fünfköpfige Crew blieb unversehrt. Die "Viktoria" wurde am Bug beschädigt. Es gelang, den Frachter zu stabilisieren und die 1,5 Tonnen Kraftstoff abzupumpen. Die Brandner Wasserbau, Wallsee, wurde mit der Bergung beauftragt, wozu auch der australische Schubschlepper "Josef Brandner" mit dem Leichter "Drei Gebrüder" hinzugezogen wurde. Nachdem die beiden ineinander verkeilten Havaristen voneinander getrennt waren, wurde die "Bavarie 52" auf Grund gesetzt, um einen Untergang zu vermeiden. Die Maisladung wurde dann auf von dem österreichischen Schwimmkran "Podarilo" auf das Binnenschiff "Inn" sowie einen Leichter der Reederei Preymesser umgeladen, ehe es zu einer Werft nach Bratislava gehen sollte.
Die Passagiere der 107,7 Meter langen "Viktoria" wurden an Land gesetzt. Eine kranke Frau wurde von Rettungsassistenten in Empfang genommen. Die Reisenden wurden in Bussen nach Bratislava gefahren und sollten später ihre Reise auf einem Ersatzschiff fortsetzen, während die "Viktoria" Linz zur Ausbesserung der Schäden auf der dortigen Werft ansteuerte. Die 1972 auf der Meidericher Werft in Duisburg erbaute "Bavaria 52" ist in Würzburg beheimatet, hat eine Länge von 99,9 Metern und eine Breite von 9,5 Metern. Quelle: Tim Schwabedissen



Floatel im Golf von Mexiko gesunken - 713 Mann gerettet
(14.04.11) Die von Pemex betriebene Unterkunfts-Plattform "Jupiter" ist am 13.4. im Golf von Mexiko 80 Kilometer vor Campeche gesunken. Die 713 Arbeiter konnten zuvor in Sicherheit gebracht werden. Auf der Plattform wohnten Arbeiter der umliegenden Förderanlagen. Zunächst wurden 638 Arbeiter auf die nahe Abkatun A-Plattform evakuiert, nachdem es um 7.39 Uhr am Morgen zu einem Wassereinbruch gekommen war und die Plattform Schlagseite entwickelte. Taucher versuchten dann, die Leckage zu lokalisieren und abzudichten, doch aus Sicherheitsgründen mussten sie abgezogen werden, nachdem Ausrüstungsteile vom Deck des Halbtauchers zu rutschen begannen. Bis um 13.30 Uhr wurde die "Jupiter" komplett geräumt. Die Lenzpumpen kamen nicht gegen das eindringende Wasser an. Die "Jupiter" kenterte um 14.30 Uhr Ortszeit und sank auf 38 Metern Wassertiefe. Der Halbtaucher von Cotemar ist selbst 50 Meter breit. Das Wrack ragte 13 Meter aus dem Wasser. 2075 Barrel Diesel waren in den Schwimmkörpern gelagert, weitere 82 Barrel Öl in Containern an Deck. Bislang kam es zu keinem Ölaustritt. Veir Kranschiffe und sieben Bargen wurden zur Untergangsstelle beordert. Das Unglück ereignete sich knapp ein Jahr nach dem Untergang der "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko. Quelle: Tim Schwabedissen



Lukendeckel in Rhein gesegelt
(14.04.11) Durch kräftige Windböen haben sich am Abend des 12.3. drei Laderaumluken von dem Binnenschiff "Lohr", 1902 ts (EU Nr.: 4701400),gelöst, das auf dem Rhein in Höhe Mainz-Weisenau gerade beladen wurde, und sind in den Fluss geflogen. Die Luken wurden inzwischen von der Wasserschutzpolizei geortet, Taucher der Feuerwehr rückten aus und befestigten Seile an zwei der Ladeluken mit Seilen, damit sie nicht abtreiben konnten. Die verlorenen Abdeckungen konnten im Laufe des 13.4. geborgen werden. Für die Schifffahrt waren die verloren gegangenen Teile nicht ungefährlich, da sie sich in deren Propellern verfangen könnten. Der Schiffsverkehr wurde daher vor dem Gefahrenbereich gewarnt. Die "Lohr" wurde 1968 als "Stadt Flörsheim" bei Ebert & Sohne, Neckarsteinach, erbaut. Sie ist 105 Meter lang und 9,5 Meter breit. Quelle: Tim Schwabedissen



Solarkatamaran drohte zu kentern
(14.04.11) In stürmischem Nordwestwind hat die "Gerhard Ten Doornkaat" der DGzRS-Station Ueckermünde am Nachmittag des 12.4. die fünfköpfige Crew des Solar-Katamarans "Uhura" auf dem Stettiner Haff gerettet. Die vier Männer und eine Frau waren auf einer Überführungsfahrt von Polen Richtung Anklam in Bedrängnis geraten. Nach Elektronikproblemen war der Antrieb des 14 Meter langen, solargetriebenen Bootes ausgefallen. Der Katamaran trieb manövrierunfähig auf dem Haff. Das Seenotrettungsboot eilte zum Havaristen. Die "Uhura" hatte inzwischen etwa fünf Seemeilen nordöstlich Ueckermünde nahe der Tonne H6 Anker geworfen. Der Katamaran machte sehr unkontrollierbare Bewegungen und drohte in ein bis zwei Metern Seegang zu kentern. Die "Doornkaat" wurde vorsichtig in die Nähe des Havaristen gebracht, nach mehreren Anläufen gelang es, eine Leinenverbindung herzustellen. Das Rettungsboot schleppte die "Uhura" schließlich nach Ueckermünde. Vor Ort herrschten stürmische Winde bis acht Beaufort. < I>Quelle: Tim Schwabedissen



Zwei Tote bei Kollision auf Nord-Ostsee-Kanal
(14.04.11) Auf dem Nord-Ostsee-Kanal hat sich am Morgen des 14.4. in dichtem Nebel ein schwerer Schiffsunfall ereignet. Um 7.35 Uhr rammte in Höhe Albersdorf bei der Grünentaler Hochbrücke das unter britischer Flagge laufende Containerschiff "OOCL Finnland", 11.662 BRZ (IMO-Nr.: 9354351), auf der Fahrt von Hamburg nach Gdingen den entgegenkommenden russischen Frachter "Tyumen-2", 3.086 gt (IMO-Nr.: 8727848), der mit einer Ladung Holz von Riga nach Hull unterwegs war. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschten Sichtweiten um 20 Meter. In einer Südkurve nahe der Grünentaler Hochbrücke bei der Ortschaft Beldorf geschah es: Der eisverstärkte Bug der "OOCL Finnland" krachte in die backbordseitigen Aufbauten des mit 13 Mann besetzten Russen und beschädigte sie, an ihnen entlang schrammend, schwer. Schlimmer noch: Das komplette Ruderhaus wurde dabei vom Unterbau abgerissen und landete teils im 11 Meter tiefen Kanalwasser, teils auf dem Vorschiff des Containerfrachters. Der aus Burg/Dithmarschen stammende Lotse, Mitglied der Lotsen-Brüderschaft NOK I, sowie der Kieler Kanalsteurer wurden dabei tödlich verletzt. Der Lotse wurde auf das Deck der oocl Finnland herübergerissen und auf dessen Vorschiff tot in den Trümmern aufgefunden. Er hatte auch am 28.11. auf der Brücke des unter St. Vincent-Grenadines-Flagge registrierten Frachters "Malaga", 2.196 BRZ (IMO-Nr.: 7514440), gestanden, als dessen Aufbauten unter ähnlichen Begleitumständen in Kiel von dem amerikanischen Frachter "National Glory", 11.652 BRZ (IMO-Nr.: 8302246), demoliert wurden. Dessen Ruderhaus hatte sich aber seinerzeit als stabil genug erwiesen, dem Aufprall standzuhalten und das Brückenpersonal zu schützen. Das war auf der "Tyumen-2" aber nicht der Fall. Auch der Kanalsteurer hatte keine Chance - er stürzte auf deren Hauptdeck herab und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Der Kapitän und der 1. Offizier, die sich ebenfalls auf der Brücke befunden hatten, wurden schwer, ein weiteres russisches Besatzungsmitglied leicht verletzt. Einer der beiden Schiffsoffiziere wurde gleichfalls unter Trümmern an Deck begraben entdeckt. Die Verletzten wurden mit der eilends herbeigerufenen Kanalfähre "Swinemünde" (MMSI-Nr.: 211445220) von Bord geholt und ins Kreiskrankenhaus in Heide eingeliefert, wo einer von ihnen noch zwischen Leben und Tod schwebte. An Bord der Swinemünde trafen auch die ersten Rettungskräfte der Feuerwehr Albersdorf vor Ort ein, nachdem 10 Regionalleitstellen Großalarm ausgelöst hatten. Ihnen folgten die Feuerwehren Brunsbüttel, Rendsburg und Kiel, die ebenfalls auf dem Wasserweg die Unglücksstelle erreichten. Binnen kurzem waren 100 Helfer zusammengezogen worden, und sie brachten die akute Lage binnen einer Stunde unter Kontrolle. Gegen neun Uhr übernahm dann das Havariekommando Cuxhaven die Leitung des Geschehens. Da sämtliche Steuerstände und Navigationseinrichtungen der Tyumen-2 bei dem Zusammenstoß zerstört worden waren und teilweise an ihren Kabeln über die Vorkante der Aufbauten herab hingen, übernahm ein Kapitän des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel mit einem Handfunkgerät die Führung des Havaristen, der quergeschlagen und am Südufer des Kanals auf Grund gelaufen war. Er wurde von dem Schlepper "Parat", 263 BRZ (IMO-Nr.: 8128212), aus der Böschung gezogen und zunächst in die Weiche Fischerhütte am Nordufer verholt. Die nur leicht beschädigte "OOCL Finnland" lief mit eigener Kraft erst die sieben Kilometer entfernte Weiche Oldenbüttel an und verholte im Laufe des Vormittags nach Rendsburg zur weiteren Untersuchung. Sie hatte äußerlich lediglich Schrammen und Beulen am Backbordbug davon getragen. Doch in Rendsburg galt es auch, ihre beiden Kanalsteurer psychologisch zu betreuen. In Brunsbüttel und auf den Kanalsschleusen gingen derweil die Flaggen auf Halbmast. Der Kanal blieb während der Vormittagsstunden komplett gesperrt; vor den Schleusen Brunsbüttel und Kiel staute sich der Verkehr. Zu allem Überfluss gerieten bei dem Versuch, nicht in die Unfallstelle hineinzulaufen, noch zwei weitere Schiffe auf Grund. Erst kam der unter Gibraltar-Flagge laufende Tanker "Eships Bainunah", 5.039 BRZ (IMO-Nr.: 9293325), nahe Grünenthal am Nordufer des Kanals fest. Das Schiff kam aus eigener Kraft wieder frei und konnte seine Reise von Rotterdam nach Kaliningrad wenig später fortsetzen. Als viertes Schiff havarierte auf der Fahrt von Brofjorden nach Rotterdam der unter Malta-Flagge laufende Tanker "Ruth Theresa", 5.713 BRZ (IMO-Nr.: 9383663). Er wurde nahe Breiholz in die Nordböschung gesetzt. Er wurde von dem Kieler Schlepper "Kitzeberg", 201 BRZ (IMO-Nr.: 9041150) wieder flottgemacht und durfte nach Brunsbüttel weiterfahren, wo er untersucht und kurz vor Mitternacht wieder freigegeben wurde. Um die im Kanal versunkenen, den Schiffsverkehr gefährdenden Trümmerteile des Ruderhauses zu orten, wurde das 18 Meter lange Peilschiff "Orka" (MMSI-Nr.: 211158050) aus Rendsburg angefordert. Taucher fanden die Brücke stark deformiert auf der Kanalsohle liegend vor. Ein Kranschiff machte sich zu ihrer Bergung aus Cuxhaven auf den Weg. Auch die "Brandgans" des Wasser- und Schifffahrtsamtes, der Schlepper "Bugsier 14", 190 BRZ (IMO-Nr.: 8007200), die Schwansen der Wasserschutzpolizei sowie das Mehrzweckschiff "Neuwerk", 3.422 BRZ (IMO-Nr.: 9143984), das wegen der Sorge um auslaufende Kraftstoffe angefordert wurde, waren vor Ort im Einsatz. Tatsächlich kam es jedoch zu keinen nennenswerten Gewässerverschmutzungen. Der Kanal selbst konnte um 12.30 Uhr halbseitig wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchungen in Hamburg setzte ein Team von vier Ermittlern zur Untersuchung der Kollision in Marsch. Es setzte sich aus drei Nautikern und einer Expertin für den Schiffsdatenschreiber, der u.a. die Geschwindigkeit, Sensordaten und Gespräche aufzeichnete, zusammen. Quelle: Tim Schwabedissen



Rettungsaktion für Kutter vor Straumsjøen
(14.04.11) Am Nachmittag des 13.4. wurden zwei Fischer vor Vesterålen gerettet. Ihr Garnelenkutter war eine Meile vor Straumsjøen in Bø nach Motorausfall bei Nykvåg in Seenot geraten und drohte zu stranden. Ein Seaking-Hubschrauber aus Bodø, das Rettungsboot "Knut Hoem" aus Myre und andere Kutter, darunter die "Vilde" aus Skårvågen, kamen zu Hilfe. Die "Viktoria" konnte um 17.30 Uhr eine Trosse an dem Kutter festmachen und ihn halten, bis das Rettungsboot eingetroffen war. Um 19 Uhr wurde der Kutter eingeschleppt nach Eidet. Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer auf Schlepper vor Tampa
(14.04.11) Die Feuerwehr von Tampa wurde am Nachmittag des 13.4. zu dem brennenden Schlepper "Miss Juke" gerufen, der in der Tampa Bay Feuer gefangen hatte. Er war mit einer Barge zu Baggerarbeiten vor Ort. Als die Feuerwehr eintraf, hatte die Crew das Feuer bereits gelöscht. Ein anderer Schlepper brachte die "Miss Juke" in den Hafen. Quelle: Tim Schwabedissen



Wrack gesunkenen Kutters untersucht
(14.04.11) Französische Taucher haben in einer Phase ruhigen Wetters das Wrack des französischen Kutters "Les Marquises" untersucht, der unweit von Jersey von der Schnellfähre "Condor Vitesse" gerammt und versenkt worden war. Ein Team von 10 Froschmännern der in Cherbourg stationierten Gendarmerie Maritime filmte das Wrack auf dem Meeresgrund, von dem Teile des Rumpfes sichtbar waren. Die Operation fand im Rahmen einer Untersuchung des Unfalls, bei dem der Kapitän des Kutters ums Leben kam, durch die französische Marinepolizei statt. Sie hat auch die Fährcrew befragt und die Datenaufzeichnungen gesichert. Ein Ergebnis wird im Sommer erwartet. Quelle: Tim Schwabedissen



Sicherheitswarnung für Taucher am Wrack der "Canberra"
(14.04.11) Parks Victoria hat eine Sicherheitswarnung für Taucher an dem Wrack von HMAS "Canberra" herausgegeben, weil das Schiff auseinanderzubrechen droht. Die einstige Marinefregatte wurde vor 13 Monaten vor Collendina versenkt. Jetzt hat sie sich auf die Seite gelegt und weist mehrere strukturelle Schäden auf. Trümmerteile haben sich gelöst. Der in Melbourne ansässige Professional Diving Services hat im Dezember eine Studie, die über ein Jahr laufen soll, zu den Veränderungen aufgenommen. Die Taucher fanden das Schiff stärker als erwartet nach Steuerbord krängend vor, und eine große Anzahl von Trümmerteilen trieb im Schiffsinnern. Es handelte sich um Schränke, Paneele, Spinde, Stahl, Aluminium und Edelstahl-Verkleidungen, Rohrleitungen und losen Edelstahl. Auch eine der großen Waschmaschinen hatte sich losgerissen und trieb im Raum. Fünf Zugangsstellen zum Rumpf waren beschädigt, Warnzeichen überwachsen, und eine gesamte Wand des Hubschrauberhangars lag neben dem Rumpf. Die Beobachtungen wurden durch das Department of Sustainability and Environment bestätigt. Doch Parks Victoria will die Touristenattraktion nicht sperren. Taucher sollen gefährliche Stellen meiden. Quelle: Tim Schwabedissen



Dritter Anlauf für Fährverladung in Galway
(14.04.11) Am 14.4. sollte ein neuer Anlauf genommen werden, die beiden Schnellfähren "Clann Eagle I" und "Clann na nOileáin", die ein Gewicht von jeweils 170 Tonnen haben, im Dun Aengus Dock in Galway auf das Deck des dänischen Schwergutfrachters "Thor Gitta" zu bekommen. Wenn alles nach Plan verläuft, sollte das Schiff am 15.4. die Reise nach Mauritius antreten. Beim ersten Anlauf war in der vergangenen Woche die für 234 Passagiere zugelassene "Clann na nOileáin" nach Bruch einer Hebetrosse ins Wasser abgestürzt. Derweil sind die Inspektionen an der "Pantanal", die eigentlich den Transport hätte durchführen sollen, abgeschlossen. Doch die Galway Port Company wollte sie erst nach Abschluss einer weiteren Inspektion durch das Marine Survey Office wieder freigeben. Nach Angaben der Reeder Harren & Partner in Haren-Ems soll das Schiff anschließend in Bremerhaven gedockt werden, um die Strandungsschäden zu beseitigen. Derzeit liegt der Frachter noch vor Black Point auf der Clare-Seite der Galway Bay mit dem Schlepper "Celtic Isle" auf Standby. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter trieb in südchinesischer See
(13.04.11) Der chinesische Kutter "DB 96340" geriet nach Maschinenausfall am 12.4. auf Position 06 26.7N 105 16.6 O in der Südchinesischen See ins Treiben. Das Schiff hatte sechs Mann Besatzung an Bord. Quelle: Tim Schwabedissen



Endlich am Ziel - "Adelaide" mit einem Jahr Verspätung versenkt
(13.04.11) Am 13.4. wurde die ausrangierte australische Fregatte HMAS "Adelaide" endgültig 1,8 Kilometer vor Avoca Beach versenkt. Die Sprengung hatte sich am Ende noch um eineinhalb Stunden verzögert, weil eine Delphinschule in der Sperrzone entdeckt wurde und sich weigerte, diese bis zur avisierten Deadline um 10.30 Uhr zu verlassen. Schließlich aber, um 11.57 Uhr, zeugte ein Feuerwerk von der bevorstehenden Versenkung. Dann stieg am Achterschiff ein Feuerball hoch. 16 sogenannte Schneidladungen rissen unter Wasser den Rumpf auf, wobei flüssiges Kupfer durch den Stahl schnitt und einen kräftigen Wassereinbruch erzeugte. Sobald der Rumpf soweit weggesackt war, dass die jeweils 19 auf unterschiedlicher Höhe in die Bordwände geschnittenen Löcher unter Wasser gerieten, beschleunigte sich der Untergang. Vor den Augen abertausender Schaulustiger und einer kleinen Gruppe Versenkungsgegner senkte sich Rumpf binnen einer Minute nach vorne und senkte sich in Luftwirbeln auf ebenem Kiel auf 32 Metern Wassertiefe ab, bis als letztes der Flaggenstock am Heck verschwand. Bis zum 15.4. wird die Wrackposition noch gesperrt bleiben und nach einer abschließenden Kontrolle für Sporttaucher freigegeben. Die Tauchindustrie erwartet Millioneneinnahmen durch das erste Tauchwrack in dieser Region. Derweil wächst auch die Unterstützung, ein ausrangiertes Marineschiff in der Jervis Bay zu versenken. Die Vertreterin von Gilmore hat bereits bei der Marine nachgefragt, und Dive Jervis Bay sieht die Jervis Bay als idealen Ort für ein Tauchobjekt an, da sie auf halbem Wege zwischen Sydney und Canberra liegt. Allerdings ist auch hier mit Widerstand von der "No Ship"-Gruppe zu rechnen, die bis zuletzt ebenfalls gegen die Versenkung der "Adelaide" kämpfte. Bereits 1981 hatte die "Adelaide" erstmals Kontakt mit dem Meeresboden gehabt, als sie in Seattle auf Grund lief.. Das Missgeschick ereignete sich bei den ersten Erprobungen nach der Übernahme des Schiffes durch die australische Marine. Es kostete den Kommandanten seinen Job. Im Januar 1997 rettete die Fregatte die Segler Tony Bullimore und Therry Dubios vor der westaustralischen Küste. 1990 und 2001 nahm sie an den Golfkriegen teil und war auch am Afghanistan.Krieg beteiligt, ebenso wie an einer Friedensmission in Ost-Timor 1999. Quelle: Tim Schwabedissen



Versenkung der "Arthur W. Radford" rückt näher
(13.04.11) Pläne, den ausgedienten US-Zerstörer USS "Arthur W. Radford" vor Maryland zu versenken, werden nicht von der Entscheidung der Marine, vier andere ihrer Schiffe, daurnter den Flugzeugträger USS "Forrestal", entgegen ursprünglicher Planungen nicht zu versenken, berührt. Das 563 Fuß lange Schiff soll in 135 Fuß Wassertiefe 30 Meilen vor der Küste zum künstlichen Riff werden. Maryland und New Jersey sind Partner in dem Projekt. Die "Radford" würde das längste je als Taucherwrack an der Ostküste versenkte Schiff. Die Marine sagte, die Entscheidung, vier Flugzeugträger abzuwracken statt zu versenken, sei eine ökonomische gewesen. Die derzeit hohen Schrottpreise haben die Marine bewogen, auf diese Einnahmen nicht zu verzichten. Die "Radford" sollte eigentlich bereits im Herbst 2010 versenkt werden. Am Philadelphia Navy Yard wurden die Aufbauten, Kabel, Asbest und andere umweltgefährdende Stoffe entfernt. Das in Seattle gegründete Basel Action Network will dennoch wegen vermeintlicher Steuerverschwendung weiter versuchen, die Versenkung zu verhindern. Sie hatte auch bei der Umorientierung in Sachen der "Forrestal", "Saratoga", "Independence" und "Constellation" eine Rolle gespielt. Die "Arthur W. Radford" soll dessen ungeachtet in den kommenden Wochen ihre neue Rolle als Fischriff einnehmen. Quelle: Tim Schwabedissen



"Asturiana" erreicht mit Schlagseite Tauranga
(13.04.11) Die IMOCA 60-Yacht "Asturiana" erreichte am 12.4. den Hafen von Tauranga, nachdem schwere Schäden sie gezwungen hatten, das Barcelona World Race 3000 Kilometr östlich von Neuseeland abzubrechen. Gegen 14 Uhr machte das Schiff, das deutliche Schlagseite hatte, in der Tauranga Bridge Marina fest. An Backbord ist ein Spant durch einen Aufprall zerstört. Die "Asturiana" entstand als "Ecover" 2003 bei der Southern Ocean Marine in Tauranga. Im Laufe des Monats soll das Boot wohl zurück nach Spanien gebracht werden. Ob zuvor eine Reparatur stattfindet, war noch nicht bekannt. < I>Quelle: Tim Schwabedissen



Reparatur versenkter Ökoyacht beginnt
(13.04.11) Eine Werft im Groninger Reitdiep hat am 6.4. damit begonnen, die Yacht "Ecolution" des ehemaligen Astronauten Wubbo Ockels zu reparieren, die in der Nacht zum 1.12.2010 versenkt worden war. Der Schaden beträgt rund 1,5 Millionen Euro. Die gesamte Technik muss überholt werden. Deshalb war zeitweilig auch unsicher, ob das Schiff repariert werden kann. Eigner Ockels und seine Versicherungsgesellschaft einigten sich schließlich auf die die Reparatur und die Fortführung des Projekts. Das Schiff verfügt über spezielle Ausrüstung wie die eigene Energieerzeugung der Propeller. Als das Schiff sank, war es noch nicht fertiggestellt. Bis zum Sommer soll die Zukunftsyacht einsatzklar sein. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter vor Grisslehamn im Nebel übersehen
(13.04.11) Der Kutter "SM 4" aus Grisslehamn wurde am 12.4. um kurz nach Mitternacht in der Ålandsee vor Grisslehamn von einem großen Frachter gerammt. Dieser hatte den kleinen Kutter wohl im Nebel mit Sichtweiten von 20 Metern gar nicht wahrgenommen. Er konnte aber mit eigener Kraft und geringen Schäden den Heimathafen erreichen. Vor allem das Ruderhaus war in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Crew kam mit dem Schrecken davon. Quelle: Tim Schwabedissen



Noch keine Entscheidung über "Livarda"-Reparatur
(13.04.11) Das Binnenschiff "Livarda", das am 1.4. auf der Ems mit dem Frachter "Norssken" kollidiert war, wurde am 12.4. zur Kötter-Werft in Haren-Ems geschleppt. Untersuchungen in Papenburg ergaben, dass das Leck im Achterschiff größer war als zunächst angenommen. Auch wurde die Maschine durch das eingedrungene Wasser erheblich in Mitleidenschaft gezogen. In den kommenden Tagen wollen Gutachter die "Livarda" erneut unter die Lupe nehmen. Anschließend muss die Versicherung entscheiden, ob sich eine Reparatur noch lohnt oder ob das Binnenschiff abgewrackt werden muss. Eine Entscheidung wurde in der zweiten Aprilhälfte erwartet. Der holländische Eigner Tulp hoffte, dass der Schaden behoben werden kann, denn die "Livarda" ist seine Existenz. Der Kapitän des Frachters "Norrsken" hat unterdessen eingeräumt, beim Auslaufen aus der Papenburger Seeschleuse vermutlich den Flutstrom falsch eingeschätzt zu haben. Eine Aussage des Rudergängers lag nach Aussage der Emder Wasserschutzpolizei noch nicht vor. muss. Eine Entscheidung wird frühestens Anfang kommender Woche erwartet. Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre trieb auf Noordzeekanaal
(13.04.11) Die Fähre "Hempont", die von Zaandam nach Amsterdam verkehrt, geriet durch Motorausfall am 12.4. gegen 17 Uhr manövrierunfähig ins Treiben. Die Havarie ereignete sich auf der Fahrt nach Amsterdam. Das Schiff stieß gegen die Böschung und trieb ruderlos auf dem Noordzeekanaal Richtung Zaandam. Gegen 17.30 Uhr bugsierte ein Schlepper die Fähre auf die Amsterdamer Kanalseite. Menschen kamen nicht zu Schaden. Quelle: Tim Schwabedissen



Sorge um Bitumen in gestrandetem Tanker
(13.04.11) In der Dominikanischen Republik ist man um Sorge um den 2007 im Südwesten des Landes auf Grund gelaufenen Tanker "Konstantinos". Das 1986 als "Asphalt Caribe" in Spanien erbaute Schiff strandete unweit der Inseln Isla Beata und Alto Velo. Er war im Besitz einer griechischen Reederei und lief unter der Flagge von Honduras. An Bord sind noch 250 Tonnen Bitumenöl und weitere Schmieröle, die bei einem Auslaufen die Bahia de Las Aguilas, Cabao Rojo und die Küste des Naturschutzparks Jaragua bedrohen könnten. Die dominikanische Spezialfirma Flaquer Shipping Service hat nun einen Experten entsandt, der eine umgehende Leichterung der insgesamt 1300 Tonnen Öl-Wasser-Gemisch empfahl. Das Abpumpen wird mindestens 500000 Dollar kosten. Nach der Entsorgung der Öle und des Bitumens sollte der Tanker in die Karibik geschleppt und auf einer Tiefe von 100 Metern versenkt werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Abbruch gestrandeten Frachters nach Ölaustritt unterbrochen
(13.04.11) Die philippinische Coast Guard hat die Bergung des koreanischen Frachters Nam Yang 8" durch Pen Con untergebrochen, nachdem während der Arbeiten neuerlicher Ölaustritt aus den Rohren des Schiffes ausgetreten war. Die Berger wurden angewiesen, Ölbekämpfungsmittel einzusetzen. Sie hatten am 17.3. mit dem Abbruch des Wracks begonnen und sollten es binnen 60 Tagen von den Felsen vor Pagudpud entfernt haben. Doch am 31.5. liefen etwa fünf Tonnen Öl aus, die sich einen Kilometer um die Strandungsstelle ausbreiteten. Seit dem 4.4. wurden zwei Tonnen aufgenommen, die Arbeiten wurden fortgesetzt. Wenn die Abbrucharbeiten wieder aufgenommen werden, soll Pen Con eine Ölsperre auslegen. Im Oktober 2010 waren größere Mengen Bunkeröl ausgelaufen, als das Schiff vom Taifun Juan beschädigt wurde. Es war Anfang Januar 2010 mit einer Ladung für China bestimmten Quarzsandes aus Cagayan von Aparra kommend nach Maschinenschaden gestrandet und gehörte der Oyang Marine Co. in Korea. Quelle: Tim Schwabedissen



"Nordland 1" vor dem Schneidbrenner gerettet
(12.04.11) Die Rostocker Bergunsfirma Planeta Impex hat offenbar einen Käufer für den Frachter "Nordland 1" gefunden, der vor zweieinhalb Wochen vom Borkumer Strand abgeborgen wurde. Zurzeit liegt die "Nordland 1" im Emder Hafen. Die Planeta Impex äußerte sich erfreut, das Schiff vor den Schneidbrennern gerettet zu haben. Die Firma hatte es von der Versicherung übernommen und suchte nach der erfolgreichen Bergung einen Käufer für den 42 Meter langen Frachter. Nun ist der Verkauf offenbar in trockenen Tüchern, und bis Ostern sollen die Verträge unterschrieben werden. Der Käufer habe einen Chartervertrag mit einer Laufzeit von mehr als drei Jahren gefunden. Quelle: Tim Schwabedissen



1">
Kutter sank vor Looe Island
(12.04.11) Vor der Küste von Cornwall lief am 11.4. gegen 6.30 Uhr der 20 Fuß lange Kutter "Norvik" auf unter Wasser liegende Felsen, erlitt Wassereinbruch und sank westlich von Looe Island. Die beiden dortigen Rettungsboote, die "Alan & Margaret" und "Ollie Naismith", liefen um 6.50 Uhr aus, doch wurde der Skipper der "Norvik" bereits von dem Kutter "Jane Louise" gerettet, der ebenfalls den Mayday-Ruf aufgefangen hatte. Auch die Kutter "Reward" und "Fairwind" nahmen Kurs auf den Havaristen. Die Bemühungen der Rettungsboote, die "Norvik" mit ihren Lenzpumpen zu retten, scheiterten indes. Sie konnten nur noch Trümmer auflesen, nachdem der Kutter eine halbe Meile vor der Küste rasch wegsackte und um 7.15 Uhr vollständig gesunken war. Der unversehrt gebliebene Skipper wurde in seinen Heimatort Looe gebracht. < I>Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter rammte Brunsbütteler Schleuse
(12.04.11) Am 11.4. gegen 11.15 Uhr hat der belgische Binnentanker "Salute", 1229 ts (ENI-Nr.: 04029050), auf dem Küstenkanal in Ammerland die Brücke der K 142 bei Kilometer 13,55 gerammt und schwer beschädigt. Das unbeladene Tankschiff, das vorher Speiseöl gelöscht hatte, befuhr Küstenkanal von Oldenburg kommend in Richtung Dörpen. In Höhe Jeddeloh II in der Gemeinde Edewecht verkeilte sich das Schiff, weil das Ruderhaus nicht abgesenkt worden war, an der Brücke. Der belgische Rudergänger, der das Schiff in volltrunkenem Zustand geführt hatte, wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen. Der deutsche Kapitän des Schiffes hatte zum Unfallzeitpunkt unter Deck geschlafen. Dem leicht an den Armen verletzten Rudergänger wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. Es wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren tausend Euro einbehalten. An der Brücke entstand nach Feststellungen des Wasser- und Schifffahrtsamtes Meppen, Außenstelle Edewecht, ein Sachschaden in Höhe von über 40000 Euro. Bei dem Binnenschiff wurde das Ruderhaus abgerissen, und der Sachschaden belief sich ebenfalls auf über 40000 Euro. Die weiteren Ermittlungen wurden von der Polizei Emsland/ Grafschaft Bentheim geführt. Der Küstenkanal wurde für die Schifffahrt in beide Richtungen gesperrt. Nach Aufnahme von Ballastwasser konnte das Schiff gegen 20.30 Uhr mit eigener Maschine von der Straßenbrücke, gegen die es ein weiteres Mal schrammte, loskommen. Der Tanker wurde 1985 bei Vahali, Gendt, als "Elbe IX" für die Elbe Transport GmbH in Hamburg erbaut. 2000 wurde er zur "Elbe" der Vopak Vegoil Barging Germany GmbH in Hamburg, 2007 in "Pize Everest" umbenannt und läuft seit 2008 als "Salute" für die JPS Trans BV in Gorinchem. Er ist 85 Meter lang, neun Meter breit und hat 2,6 Meter Tiefgang. Quelle: Tim Schwabedissen



Schubverband versenkte Hamburger Fähranleger
(12.04.11) Der Fähranleger Neuhof im Hamburger Hafen wurde am 8.4. von einem Schubverband, bestehend aus dem Schuber "Marc" (EU-Nr.: 04803120), und dem angekoppelten Leichter "WL 27? (HH 0003), gerammt. Der 24,9 Meter lange und 9,12 Meter breite Schubschlepper der Hamburger G&M Schiffsaurüster GmbH lief aus der Rethe in den Köhlbrand ein, kollidierte gegen 19.50 Uhr mit der Anlegebrücke. Er war zuvor in Lee des elbaufwärts zum Sandauhafen bestimmten Frachters "Cape Unity" gelaufen. Nachdem der Schubverband, dessen Ziel der Tollerort Container-Terminal war, aus dem Windschatten des großen Frachters herauskam, erfasste ihn eine starke Windbö und drückte ihn nach Steuerbord, und es kam zur Kollision mit dem Fähranleger Neuhof in der Nähe der Köhlbrandbrücke am östlichen Ufer des Köhlbrand. Die Zugangsbrücke vom Ponton wurde abgerissen und stürzte ins Wasser. Schäden entstanden ebenfalls am Befestigungsdalben und am Ponton. Ein Leichter wurde an der vorderen Steuerbordseite oberhalb der Wasserlinie beschädigt. Der Verband verholte nach der Kollision mit Unterstützung des Schleppers "Hans" zum Hachmannkai. Der Ponton sollte am Lübecker Ufer in den kommenden Tagen untersucht werden, um das Ausmaß der Schäden festzustellen. Die HADAG lief den Fähranleger bis auf weiteres nicht mehr an. Quelle: Tim Schwabedissen



Ehemaliger Beluga-Frachter rammte Kutter
(12.04.11) 5,5 Meilen vor der Isle of Man kollidierte am 9.4. gegen sechs Uhr der 17 Meter lange Kutter "Lynn Marie" mit dem 155 Meter langen Containerfrachter "Philip"", 10600 tdw (IMO-Nr.: 9353735). Dieser wurde nur leicht beschädigt, der Kutter aber bat mit Wassereinbruch durch ein Leck am Backbordbug die Liverpool Coastguard um Hilfe. Diese schickte das RNLI-Boot aus Port St Mary und das Küstenwachboot "Sentinel". Die Seenotretter gingen mit einer eigenen und einer Pumpe des Zollbootes an Bord. Auch das RNLI-Boot aus Port Erin RNLI wurde gerufen, um eine dritte Pumpe zu bringen, ehe das Boot aus Port St Mary Lifeboat den Kutter übers Heck in seinen Heimathafen schleppte, wo er um 9.41 Uhr eintraf. Die "Philip" lief zum Zielhafen Greenock weiter. Die "Philipp", die bis vor einigen Wochen noch als "Beluga Meditation" gelaufen war, wurde 2007 erbaut und führt die Flagge Gibraltars. Quelle: Tim Schwabedissen



Ölplattform nach Gasleck teilweise evakuiert
(11.04.11) Am 9.4. wurden 63 Personen von der norwegischen Ölplattform "Visund" von Statoil evakuiert, nachdem um 8:18 Uhr ein Gasleck aufgetreten war. Sie wurden per Helikopter von Bord geholt, während 60 Personen an Bord blieben, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Die "Visund"-Plattform steht in einem Öl- und Gasfeld 90 Meilen nordwestlich von Bergen. Quelle: Tim Schwabedissen



Sturm über Kiel - Kollision und Strandung
(11.04.11) Stürmische Winde haben in Kiel am 8.4. zu zwei Schiffshavarien geführt. Erhebliche Schäden entstanden bei einem missglückten Wendemanöver des unter Panama-Flagge laufenden Bulkcarriers "Luxury SW", 14762 BRZ (IMO-Nr.: 9198379) im Holtenauer Binnenhafen. Der 155 Meter lange Frachter "sollte um 14.30 Uhr nach der mehrtägigen Beladung mit Getreide für Mersin am Nordhafensilo mit Schlepperhilfe gedreht werden, um anschließend die Fahrt in Richtung Westen anzutreten. Bei dem Wendemanöver stieß der Frachter jedoch mit dem Wulstbug unter der Wasseroberfläche gegen die Pieranlage bei der Bunkerstation Bominflot. Nach der Kollision trat aus der Pieranlage ein Ölgemisch aus, das vermutlich noch aus Kriegszeiten stammte und sich in dem Bauwerk unter Wasser angesammelt hatte. Die geringen konnten bei dem starken Wind und unruhigen Wasser nicht aufgefangen werden. Der Frachter trat im Laufe des Nachmittags die Weiterreise an und hatte abends Brunsbüttel erreicht. Vor Mönkeberg wurde am gegen 17.30 Uhr das Kieler Fördeschiff "Laboe", 266 BRZ (IMO-Nr.: 8400086) beim Ablegen von der Mönkeberger Dampferbrücke von einer Sturmböe vor der Einfahrt zum Sporthafen auf den Strand gedrückt. Das Fahrgastschiff wurde mit Hilfe des Schleppers "Kitzeberg" kurz nach 18 Uhr wieder zurück in tieferes Wasser gezogen. Die Fahrgäste wurden anschließend an der Landebrücke ausgeschifft. Die "Laboe" musste die Fahrt abbrechen und machte zur Untersuchung an der Brücke in Mönkeberg fest. Nach ersten Erkenntnissen hat der Unterboden des Schiffes die Havarie ohne Schäden überstanden. Die Passagiere mussten für die Weiterfahrt nach Laboe auf Busse umsteigen. Gegen 19.45 Uhr machte die Fördefähre am Liegeplatz der SFK in der Kieler Binnenhörn fest. Quelle: Tim Schwabedissen



1">
Kutter sank vor Isle of Wight
(11.04.11) Der 20 Fuß lange Kutter "Aurora" funkte am 10.4. um 16.47 Uhr eine Meile südlich von Black Head vor der Isle of Man Mayday. Die Liverpool Coastguard veranlasste das Auslaufen des RNLI-Bootes aus Port St. Mary und alarmierte das Port Erin Coastguard Rescue Team. Der Kutter "Two Girls" war als erster vor Ort und rettete die zweiköpfige Crew. Trotz der Versuche des Rettungsbootes, den Wassereinbruch auf der "Aurora" unter Kontrolle zu bekommen, sank der Kutter um 17.07 Uhr. Die Schiffbrüchigen wurden zurück nach Port St. Mary gebracht.< I>Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter rammte Brunsbütteler Schleuse
(11.04.11) Der holländische Frachter "Flinterfortune", 2999 BRZ (IMO-Nr.: 9361354), kollidierte am 11.4. gegen acht Uhr mit dem Schleusentor der Nordkammer der Kleinen Schleusen in Brunsbüttel. Das Unglück ereignete sich nach der Kanalpassage beim Einlaufen. Der Sachschaden war erheblich. Am Vorschiff des Frachters wurden Teile der Reling und des Schanzkleids eingedrückt. Zur Höhe des Sachschadens an dem Schleusenbauwerk wurden Ermittlungen eingeleitet. An dem Schleusentor wurden bei dem Zusammenstoß Teile des Antriebs und der Hydraulik beschädigt. Es ließ sich nicht mehr öffnen. Die Schleusenkammer wurde deshalb vom Personal des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel außer Betrieb genommen. Die Reparatur könnte mehrere Wochen dauern. Die alten Schleusen stammen aus dem Jahr 1895. Ihre Technik ist sehr aufwändig und Reparaturen sind langwierig. Die "Flinterfortune", die sich auf der Reise von Tahkoluoto in Finnland nach Garston England befand, wurde von der Wasserschutzpolizei mit einem Auslaufverbot belegt, durfte aber gegen neun Uhr ihre Reise fortsetzen. Quelle: Tim Schwabedissen



Verschwundener Frachter wohlbehalten aufgefunden
(11.04.11) Am 9.4. um 01.54 Uhr fing das MRCC Novorossiysk einen Notruf des Frachters "Condor 1" auf, der auf der Reise von Alexandria nach Novorossiysk mit einer Ladung von 1000 Tonnen Zitrusfrüchte auf 44 13,4 N 037 22,4 O, rund 33 Meilen westlich von Doob Point, in schwerer See in Schwierigkeiten geraten war. Danach brach die Kommunikation zu dem Schiff zeitweilig ab. Vor Ort war Südweststurm mit drei Metern Wellenhöhe und Windgeschwindigkeiten von bis zu 20 Metern pro Sekunde. Wie sich später herausstellte, gelang es dem Havaristen aber, Windschutz vor der türkischen Küste bei Sinop zu erreichen. Nach Übergehen der Ladung hatte er 20 Grad Backbordschlagseite, war aber unter Kontrolle. Das Schiff ankerte auf 42 17.5N 036 18.2 O. Die "Condor 1", 1380 tdw (IMO-Nr.: 7026601) wurde 1970 erbaut und läuft unter Togo-Flagge. Manager ist das Unimarine Management, Tartous. Die Crew bestand aus drei Syrern, sechs Ägypern und einem Libyer. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter beim Ankern gestrandet
(11.04.11) Der iranische Frachter "Saman" lief auf dem Kaspischen Seekanal am 9.4. um 11.20 Uhr nach einem missglückten Ankermanöver auf Grund. Das Schiff war mit 4500 Tonnen Stahl auf der Reise von Olya auf der Wolga nach Enzeli im Iran. Schlepper sollten den Havaristen wieder flottmachen. Die "Saman", 6207 tdw (IMO-Nr.: 9168166), läuft für die Persian Golden Sea Shipping. Quelle: Tim Schwabedissen



Kollision bei Hansweert
(11.04.11) Der Schwergutfrachter "Transshelf" von Dockwise kollidierte am 6.4. bei Hansweert mit dem unter Barbados-Flagge laufenden Kümo "Wilson Rhine". Die "Transshelf" traf den Frachter am Steuerbordvorschiff, als er aus dem Waalhafen kommend nach Murmansk am Auslaufen war, wo er am 9.4. erwartet wurde. Die "Wilson Rhine" hatte kurz vor der Kontrolle über Funk gemeldet, dass sie außer Kontrolle geraten war. Der Backbordanker wurde zwar noch geworfen, doch mit neun Knoten Fahrt drehte der Frachter vor den Bug der "Transshelf". Dabei entstand erheblicher Schaden am Vorschiff, doch die "Wilson Rhine" konnte mit eigener Kraft den Merwehafen anlaufen. Die "Transshelf" machte an der Noorderpier bei Hoek van Holland fest, um dann nach Rotterdam zurückzukehren. Die "Wilson Rhine" konnte ihre Reise nach Klaipeda am 8.4. fortsetzen. Die "Transshelf", 34030 tdw (IMO-Nr.: 8512279) wurde 1987 erbaut und führt die Flagge von Curacao. Die "Wilson Rhine", 1832 tdw (IMO-Nr.: 9168116) wurde 1998 erbaut und läuft für die Wilson Shipping. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter vor Provincetown in Seenot
(11.04.11) Der 40 Fuß lange Muschelkutter "Northern Approach" erlitt am 10.4. um 7.36 Uhr zwei Meilen nördlich von Provincetown, Massachusetts, Wassereinbruch. Der Kutter "Probable Cause" alarmierte die Coast Guard Southeastern New England, woraufhin ein 47-Fuß-Boot der Coast Guard Station Provincetown und ein MH-60 Jayhawk-Helikopter der Air Station Cape Cod in Marsch gesetzt wurden. Die Seenotretter gingen an Bord der "Northern Approach" und assistierten deren zweiköpfiger Crew bei der Lokalisierung des Lecks. Danach wurde der Kutter von dem Rettungsboot zur Fischereipier der National Oceanic and Atmospheric Administration in geschleppt, wo die Leckage abgedichtet wurde. Quelle: Tim Schwabedissen



Die letzten Wracks aus Crescent City geräumt
(11.04.11) Am 6.4. untersuchten Taucher die noch auf dem Grund der Marina von Crescent City verbliebenen Wracks der "Cyrano IV", "Nellie" und "Ge Ge". Sie fanden sie schwer beschädigt vor, und es wurde beschlossen, alle drei Schiffe mit einer großen Baggerschere zu heben. Rund 175 Gallonen Diesel wurden zuvor von dem backkbordseitigen Tank der "Cyrano IV" abgepumpt. Um an den Tank der "Ge Ge" zu kommen, mussten Taucher erst einen Dalben aus dem Hafenbecken ziehen. Am 7.4. wurde die "Cyrano IV" zu einer Stelle im inneren Bootshafen gezogen, wo ihre Überreste geborgen werden konnten. Am 9.4. ging es der "Cyrano IV" und der "Nellie" an den Kragen. Die 38 Fuß lange "Ge Ge" wurde schließlich am 9.4. nach Auspumpen des Öls stückweise aus dem Wasser gezogen. Im Rahmen der Bergungsarbeiten wurden insgesamt 2,045 Gallonen Ölprodukte aus 15 Wracks gepumpt und 1,960 Kubikyards verölte Schiffstrümmer entfernt. Nach Abschluss der Arbeiten ging es ans Einholen der rund 1,550 Fuß langen Ölsperren. Der Oil Spill Liability Trust Fund stellte 3.1 Millionen Dollar für die Arbeiten in Crescent City Harbor zur Verfügung. Währenddessen hat der Eigner der "Kodiak" der Global Diving den Propeller seines zum Totalverlust gewordenen, 87 Fuß langen Kutters geschenkt. Global Diving will ihn in ihrem Büro in Richmond ausstellen. Quelle: Tim Schwabedissen



Kitesurfer betreute Schiffbrüchigen bis zur Rettung
(11.04.11) Der 47 Fuß lange Schlepper "Richardson's Bay" erlitt am 9.4. vor Ocean Beach Wassereinbruch und sank in rauer See. Der Skipper wurde von einem Boot der Coast Guard Station Golden Gate gegen 14 Uhr gerettet. Er hatte sich in eine Rettungsinsel geflüchtet und dort von einem Kitesurfer Assistenz erhalten, bis das Boot eintraf. Er wurde mit leichter Unterkühlung ins Marin General Hospital gebracht. Ein zweiter Mann aus San Anselmo, der in einer Rettungsweste ins Wasser gesprungen war, konnte trotz einer Suche durch das Boot der Station Golden Gate, einen MH-65 Helikopter der Air Station San Francisco und das 87 Fuß lange Küstenwachboot "Tern" aus San Francisco, die in den folgenden fast neun Stunden 44 Quadratmeilen absuchten, nicht gefunden werden. Die Operation endete am 10.4. um 12.03 Uhr. Die "Richardson's Bay" war unterwegs von Richardson Bay nach Pacifica gewesen, um dort ein Boot an Bord zu nehmen. Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer auf Binnenschiff in Kampen
(11.04.11) Im Südhafen von Kampen geriet am 9.4. ein Binnenschiff in Brand. Er entstand in einem als Werkstatt eingerichteten Container. Wegen der darin stehenden Sauerstoff- und Gasfalschen bestand Explosionsgefahr. Sie wurden mit Wasser gekühlt, bis ein Schiffskran den Container auf dem Genuakai gesetzt hatte, wo die Feuerwehr den Brand schnell löschen konnte. Quelle: Tim Schwabedissen



Leichen zweier vermisster Fischer entdeckt
(11.04.11) Die beiden vermissten Fischer aus Skerries wurden acht Tage nach ihrem Verschwinden am Morgen des 9.4. von dem Kutter "Guiding Light" gegen 1.30 Uhr gefunden. Sie waren aus dem Dubliner Nordhafen ausgelaufen, um nach ihren Hummerfallen zu sehen. Die Leichen wurden nun sechs Meilen vor Clogherhead, County Louth, entdeckt und an Bord von der "Le Ciara" der irischen Marine gegen vier Uhr nach Port Oriel gebracht, wobei das RNLI-Boot aus Clogherhead assistierte. Der 17 Fuß lange offene Kutter "Lady Linda" war nahe der Skerries-Inseln in rauer See gekentert. Einen Tag nach dem Verschwinden wurde er kieloben 12 Meilen von der Fangposition entfernt in der See treibend entdeckt. Die Öljacken der Fischer trieben nahe Gormanstown an. Quelle: Tim Schwabedissen



"MSC Chitra" soll versenkt werden
(11.04.11) Nachdem Smit Tech das Wrack des Containerfrachters "MSC Chitra" am 11.3. aufgeschwommen hat, liegt das Schiff weiter vor Mumbai. Der Plan, ihn nach Alang zum Verschrotten zu schleppen, scheint nun aber in Frage gestellt, nachdem am 19.3. die Ankerkette ein Winsch und andere Teile beschädigten, nachdem die das Schiff sich losgerissen hatte und ins Treiben geraten war. Schuld an der Verzögerung waren fehlende Genehmigungen. Nun plädiert die Schifffahrtsbehörde dafür, das Schiff auf tiefem Wasser zu versenken, anstatt die Verschleppung zu riskieren. Quelle: Tim Schwabedissen



Piratenschiff im Indischen Ozean versenkt
(11.04.11) Der finnische Minenleger "Pohjanmaa" hat am 9.4. ein am 6.4. aufgebrachtes Piratenboot versenkt. Die 18-köpfige Crew war gefangen genommen worden, und das treibende Schiff stellte eine Gefährdung der Schifffahrt dar. Zwei Beiboote des Mutterschiffes wurden an Bord der "Pohjanmaa" genommen. Alle nötigen Beweise wurden vor der Versenkung von Bord geholt, dann ging der Kutter in einem Feuerball auf. Die Gefangenen der "Pohjanmaa" sind verdächtig, versucht zu haben, einen unter Singapur-Flagge laufenden Tanker im Indischen Ozean attackiert zu haben Quelle: Tim Schwabedissen



Gesunkener Frachter vor Chittagong von Strömung versetzt
(11.04.11) Die Chittagong Port Authority will am 12.4. mit den Eignern des gesunkenen Frachters "Hyang Ro Bong" die Bergung des Wracks ins Auge fassen. Nur noch der Mast ragte inzwischen aus dem Wasser. Ein Vertreter der Reederei traf am 10.4. vor Ort ein. Die "Hyang Ro Bong" sank am 6.4. nach Kollision mit der unter Bangladesh-Flagge laufenden "Bango Lanka" nahe des Ankerplatzes A mit einer Ladung von 13000 Tonnen Reis. Inzwischen wurde das Wrack von der Tidenströmung zum Ankerplatz B vertrieben. Quelle: Tim Schwabedissen



"Adelaide" auf letzter Reise
(11.04.11) Die ausgemusterte australische Fregatte HMAS "Adelaide" hat am Morgen des 10.4. ihre letzte Reise von Sydney nach New South Wales angetreten, wo sie als Tauchattraktion versenkt werden soll. Um 6.10 Uhr war sie von der Glebe Island Wharf los und ging am Haken dreier Schlepper nach See. Damit nähern sich 10 Jahre Vorbereitungsarbeit dem erfolgreichen Ende, trotz andauernden Störfeuers der No Ship Action Group. Am 13.4. wird das Schiff vor Avoca Beach erwartet, wo mehrere Explosionen den Rumpf aufreißen sollen, sodass er in aufrechter Position in 30 Metern Tiefe zu liegen kommt. Die "Adelaide" diente der Marine von 980 bis 2008 und nahm u.a. am 1. Golfkrieg teil. Quelle: Tim Schwabedissen



Konsequenzen nach Untergang überladenen Kutters
(11.04.11) Zwei Mitarbeiter der philippinischen Coast Guard wurden ihres Postens entbunden, nachdem in der vergangenen Woche der überladene Kutter "Albert" vor der Negros Oriental Provinz kenterte. Er hatte auslaufen dürfen, obwohl er überladen war. Die beiden Männer gehörten zur Coast Guard Clearing Station von Malatapay in Negros Oriental. An Bord der "Albert" hätten sich nur 29 Menschen befinden sollen, es waren aber mindestens 37 an Bord, als sie nach Apo Island auslief. Es befanden sich auch keine Rettungswesten an Bord. Quelle: Tim Schwabedissen



"Living the Dream" wird zum Alptraum
(11.04.11) Am Nachmittag des 9.4. strandete das 44 Fuß lange Motorboot "Living the Dream", nachdem es zu einem Maschinenschaden gekommen war, nahe des Sanibel Harbor Resort. An Bord der 800,000 Dollar teuren 441 Meridian war es zu Rauchentwicklung gekommen, gefolgt von einem Wassereinbruch, woraufhin das Boot auf Grund gesetzt wurde. Bereits in der Vergangenheit hatte es ein Dutzend Mal technische Probleme gehabt, und erst am 5.4. waren Reparaturen an Schläuchen im Maschinenraum durchgeführt worden. Die neun Personen an Bord wurden von Rettungscrews, die binnen fünf Minuten nach dem Mayday-Ruf vor Ort waren, gerettet. Die "Living the Dream" wurde in eine nahe Marina zur Reparatur geschleppt. Quelle: Tim Schwabedissen



Trawler trieb nach Feuer in meterhohen Wellen
(11.04.11) Am 9.4. um 6:14 Uhr brach auf dem norwegischen Trawler "Atlantic SF-9-B", 1001 BRZ (IMO-Nr.: 9166118), 50 Meilen westlich von Værøy vor den Lofoten ein Feuer aus. Die 15-köpfige, norwegische Crew blieb unversehrt. Das Rettungszentrum bereitete den Start eines Spezialteams mit einem Seaking in Bodø vor, doch gelang es der Crew zuvor, den Brand selbst zu löschen. Die "Atlantic" trieb danach aber antriebslos in der fünf Meter hoch gehenden See, sodass die Küstenwache die "Barentshav" schickte, die um 12.30 Uhr vor Ort erwartet wurde, um den Havaristen in Schlepp gen norwegischer Küste zu nehmen. Quelle: Tim Schwabedissen



"Eiltank 26" verließ nach Explosion Lingener Hafen
(11.04.11) Am Morgen des 9.4. wurde der deutsche Binnentanker "Eiltank 26", 1677 ts (EU-Nr.: 04806400) von dem holländischen Schlepper "Gruno 2" aus dem Hafen der BP-Raffinerie in Lingen herausbugsiert, wo er bei der Explosion auf dem Tanker "Alpsray" erhebliche Schäden erlitten hatte. Er wurde nach Bevergern, 26 Kilomter emsabwärts, verholt, wo die durch Hitze und herumfliegende Teile entstandenen Schäden genauer untersucht werden sollten. Zuvor hatte die "Eiltank 26" entladen und entgast werden müssen. Die "Alpsray" lag weiterhin von einer Ölsperre umgeben gesunken in Lingen. Quelle: Tim Schwabedissen



Reisfrachter vor Chittagong gesunken
(08.04.11) Am 6.4. um 23.30 Uhr kollidierte der nordkoreanische Frachter "Hyang Ro Bong", 15175 tdw, mit dem Frachter "Bongo Lanka", 11690 tdw, auf Position 22-10 N 091-44 O auf der Außenreede von Chittagong. Das Schiff hatte eine Ladung von 13492 Tonnen Reis für Bangladesh geladen und damit Port Qasim am 24.3. verlassen. Die "Hyang Ro Bong" wurde im Bereich des Maschinenraums aufgerissen. Die 31-köpfige Crew wurde abgeborgen, nachdem das Schiff übers Heck zu sinken begann. Versuche, das Schiff zu leichtern, scheiterten, nachdem ein Generator zum Betrieb der Bordkräne ausfiel Die Ladung galt als verloren. Coastguard, Marine und Hafenvertreter leiteten eine Untersuchung ein. Am Nachmittag des 7.4. inspizierten sie das zu ¾ gesunkene Schiff, aus dem größere Mengen Treibstoff ausliefen. Die "Hyang Ro Bong" (IMO-Nr.: 8102115) wurde 1982 erbaut und lief für die Sinhung Shipping. Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff lief auf Deich auf
(08.04.11) Das 104 Meter lange holländische Binnenschiff "Nautica" (MMSI-Nr.: 244710161), lief am Abend des 6.4. gegen 23 Uhr nahe Almere auf den Oostvaarder Deich zwischen Blocq van Kuffeler und dem Pampushafen auf, nachdem es vom Kurs abgekommen war. Die Wasserschutzpolizei vernahm die dreiköpfige Crew, um zu klären, ob menschliches Versagen oder ein technischer Fehler vorlag. Der Deich wurde bei der Havarie leicht beschädigt. Am 7.4. gegen 11 Uhr konnte der geringfügig beschädigte Frachter durch mehrere Schlepper wieder von ihm herunter gezogen und inspiziert werden. Die "Nautica" war unterwegs von Lelystad nach Amsterdam gewesen. Quelle: Tim Schwabedissen



Schlepper rammte Frachter
(08.04.11) Der unter Hongkong-Flagge laufende Frachter "Genco Marine", 26040 BRZ (IMO-Nr.: 9125906), wurde nahe Vancouver vor Anker liegend auf dem Columbia River am 7.4. von dem amerikanischen Schlepper "Clarkston" (MMSI-Nr.: 367363590) gerammt. Die Coast Guard Columbia River wurde gegen 9:30 Uhr über die Havarie bei Flussmeile 102.5 informiert. Die Coast Guard Marine Safety Unit Portland leitete eine Untersuchung ein. Die "Genco Marine" machte auf Hayden Island, Portland, fest, gegenüber wurde die beschädigte "Clarkston" vertäut. Quelle: Tim Schwabedissen



1">
Tonnenleger rammte Mole in Hooksiel
(08.04.11) Der Tonnenleger "Schillig" (MMSI-Nr.: 211223930) des Wasser- und Schifffahrtsamtes Wilhelmshaven kollidierte am 6.4. beim Einlaufen in den Außenhafen Hooksiel mit dessen nördlicher Hafenmole. Vorher war der Antriebsdiesel ausgefallen und ließ das 34 Meter lange Schiff vorübergehend manövrierunfähig werden. Zwar gelang es der Besatzung noch, die Maschine wieder zu starten, doch die Kollision konnte dadurch nur noch abgemildert werden. An der "Schillig" entstand im Vorschiffsbereich ein geringer Sachschaden. Der Vorstevenbereich wies oberhalb der Wasserlinie einige Beulen und ein faustgroßes Loch auf. An der Außenhafenmole entstand ebenfalls geringer Sachschaden.Da die Ursache des Maschinenausfalls zunächst nicht klar war, wurde das Schiff nach Wilhelmshaven geschleppt und bei der Neuen Jadewerft gedockt. Bis zum 13.4. sollte der Schaden behoben sein. Quelle: Tim Schwabedissen



Betrunkene Passagiere brachten Boot zum kentern
(08.04.11) Kambodschanische Fischer haben in Kambodscha 92 ausländische Touristen von einem gekenterten Schiff gerettet. Das Schiff war gesunken, nachdem betrunkene Passagiere angefangen hatten auf Deck zu tanzen. Sie hatten am Nachmittag des 7.4. das Schiff gechartert, um nach Sihanoukville zu fahren. Kurz darauf kam es zu dem Unglück. Vier Kutter kamen zu Hilfe und konnten alle 92 Fahrgäste und die fünfköpfige kambodschanischen Crew unverletzt retten. Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre stürzte bei Verladung ab
(08.04.11) Die Verladung zweier irischer Fahrgastschiffe in Galway steht unter keinem guten Stern. Während der Frachter "Pantanal", der sie hätte an Bord nehmen sollen, immer noch vor Blackhead in der Galway-Bucht ankert und nach seiner Strandung noch repariert werden muss, scheiterte am 7.4. der Versuch, die "Clann Na nOilean" auf Deck des dänischen Schwergutfrachters "Thor Gitta", 4078 BRZ (IMO-Nr.: 9137727), zu verladen, die nach dem Ausfall der "Pantanal" (IMO-Nr.: 9316579) aus Eemshaven gekommen war. Gegen 10 Uhr wurde die "Clann na nOileain" angehoben. Doch bevor sie aufs Frachterdeck geschwenkt werden konnte, gerieten die Hebeschlingen ins Rutschen, die achtere Trosse brach, und die Fähre platschte mit dem Heck voran rund 12 Meter tief ins Wasser. Sie blieb aufrecht, und drei Männer aus Süd-Connemara, die während der Operation an Bord geblieben waren, konnten verletzt von Bord geholt werden. Krankenwagen, Polizei und Feuerwehr waren binnen Minuten vor Ort. Zwei Männer wurden auf Krankentragen evakuiert und ins Galway University Hospital gefahren, während sich der dritte selbstständig in medizinische Behandlung begab. Alle drei wurden später wieder entlassen. Derweil liefen mehrere Untersuchungen an, wie es zu dem Unfall kommen konnte und warum überhaupt während der Verladung Menschen auf der Fähre gewesen waren. Die Health and Safety Authority und das Marine Casualty Investigation Board sowie das Galway Harbour Board und die Polizei nahmen separate Ermittlungen auf. Die "Thor Gitta" wurde für die Zeit der Untersuchung mit einem Auslaufverbot belegt, die Verladearbeiten wurden gestoppt. Die "Clann na nOilean" und ihr Schwesterschiff "Clan Eagle 1", waren von einer in Mauritius ansässigen Reederei ersteigert worden. Sie waren erst vor kurzem für rund sechs Millionen Euro für die Bad Arann Teo für den Aran Direct-Fährdienst erbaut worden, doch der Firmeninhaber war pleite gegangen vor einigen Monaten. Quelle: Tim Schwabedissen



Französische Yacht saß eine halbe Tide lang fest
(08.04.11) Die in St. Malo registrierte 12-Meter-Yacht "Mayuko" strandete mit einer sechsköpfigen französischen Crew gegen Mittag des 7.4. auf Towan Beach. Das Rettungsboot von Newquay half, den Anker der Yacht auszubringen und blieb auf Standby, bis sie mit der folgenden Flut drei Stunden später wieder freikam. Die "Mayuko" setzte dann ihre Reise zu den Isles of Scilly fort. Quelle: Tim Schwabedissen



Versorger in Lerwick gestrandet
(08.04.11) Der unter Panama-Flagged lauende Versorger "Bibby Topaz", 8009 BRZ (IMO-Nr.: 9382815lief am 8.4. gegen 3.15 Uhr auf Felsen vor Lerwick. Er hatte den Hafen gerade durch die nördliche Ausfahrt verlassen, als er nahe der Greenhead Base festkam. Die Lerwick Port Authority schickte die Hafenschlepper "Knab" und "Kebister", die vergeblich versuchten, das mit rund 100 Mann besetzte Schiff während der Nachtstunden wieder flottzumachen. Deshalb wurde ein stärkerer Schlepper gerufen, der mit dem 14-Uhr-Hochwasser die "Bibby Topaz" wieder flottmachen sollte. Quelle: Tim Schwabedissen



Schiffbrüchige hingen acht Stunden an Mooringtonne
(08.04.11) Drei Fischer überlebten den Untergang ihres 5,18 Meter langen Bootes 200 Meter vor Kurnell am 7.4. gegen 22 Uhr, indem sie sich während der Nachtstunden an eine Boje anklammerten. Weil das Boot nach einem Wassereinbruch im Heck bei 15 Knoten Wind allzu schnell wegsackte, konnten sie keine Rettungsmittel ergreifen und schwammen, gegen eine starke Strömung ankämpfend, zu einer nahegelegenen Mooringtonne, die sie binnen 20 Minuten erreichten und von der aus sie um Hilfe riefen. Erst am 8.4. um 6.15 Uhr aber wurde der Schlepper "Svitzer Warang" (IMO-Nr.: 9366689) der Schiffbrüchigen gewahr und barg sie. Später wurden sie einem Schiff der Sydney Pots Corporation übergeben und dann ins Prince of Wales Hospital gebracht. Zwei hatten Unterkühlungen erlitten. Der dritte Mann aus Bankstown brauchte keine medizinische Versorgung. Erst 24 Stunden zuvor war ein 15.8 Meter langer Trawler 70 Kilometer vor Tuggerah gesunken. Quelle: Tim Schwabedissen



Rettung von sinkender Motoryacht
(07.04.11) Ein Fischer, der mit mehreren anderen ein Auge auf das Wrack von HMS "London" vor der Southend Pier hat, die dort 1665 gesunken war, ertappte am 5.4. zwei Raubtaucher aus Dover, die das unter Schutz stehende Wrack plündern wollten. Sie hatten versucht, eine Kanone und andere Artefakte aus der Themse zu holen. Die Polizei entdeckte auf ihrem Boot in einer Marina in Gravesend auch größere Mengen Blei aus dem Wrack. Quelle: Tim Schwabedissen



Nächster Einsatz für ungetauften Büsumer Seenotkreuzer
(07.04.11) Der Heiligenhafener Hochseekutter "Stella Polaris" 167 BRZ (IMO-Nr.: 9107605), erlitt am 6.4. vor St. Peter Ording Maschinenausfall. Er hatte am 5.4. den Hafen von Büsum zum Krabbenfang verlassen. Der manövrierunfähige Kutter rief, bei Windstärken von 6 - 7 Bf aus westlicher Richtung in bis zu zwei Meter hohen Wellen treibend, die DGzRS zu Hilfe. Diese schickte den unlängst im Büsumer Hafen stationierten, aber noch nicht getauften Rettungskreuzer "SK 33", der den Havaristen in Schlepp nahm. Gegen 16.00 Uhr stand der Schleppzug vor Büsum, wo es galt, den nur schlecht zu manövrierenden Kutter unbeschadet in den sicheren Hafen zu bugsieren. Mit viel Fingerspitzengefühl gelang es, den Kutter an langer Schlepptrosse schadlos durch die Schleuse zu schleppen. Die Wasserschutzpolizei Büsum leitete eine Untersuchung zur Ursache des Maschinenausfalls ein. Quelle: Tim Schwabedissen



Bergung der "Odessa" beschleunigt
(07.04.11) Durch den ansteigenden Wasserstand der Donau hat der Wassereinbruch an der havarierten "Odessa" stark zugenommen. Das Wasser- und Schifffahrtsamt Regensburg (WSA), Außenbezirk Deggendorf, beschleunigte deshalb die Leichterung des moldawischen Binnenschiffes "Odessa". Rund 990 Tonnen Stahl versuchte eine Firma mit Unterstützung des THW seit dem Nachmittag des 5.4. zu löschen. Bis zum Einbruch der Dunkelheit waren vier Männer damit beschäftigt. Die nach Regensburg bestimmten Stahlplatten wurden auf dem Schubschiff "Uhu" zwischengelagert, das mit seinem Kran die Arbeiten unterstützte. Erst nach der kompletten Entladung sollte über das weitere "Schicksal" der "Odessa" entschieden werden. Die Schifffahrt war für den Schiffsverkehr stark eingeschränkt. Die Fahrrinne konnte nur einspurig benutzt werden. Außerdem verboten die Beamten aus Sicherheitsgründen Begegnungen und Überholmanöver. Quelle: Tim Schwabedissen



Zwei Tote und drei Vermisste nach Frachterkollision vor Vietnam
(07.04.11) Der vietnamesische Frachter "Phuc Hai 05", 15100 tdw (IMO-Nr.: 7628411) kollidierte in der Nacht zum 6.4. mit dem unter derselben Flagge laufenden Frachter "Binh Minh 28" vor Da Nang auf Position 15-54.434 N 108-36.823 O. Die "Phuc Hai 05" hatte zuvor Maschinenschaden erlitten, und die Crew war gerade mit der Reparatur beschäftigt, als der Frachter bei rauer See und Nebel frontal in die "Binh Minh 28" hineinlief. Deren zu der Zeit teilweise schlafende, 11-köpfige Crew begab sich in aller Eile zu den Rettungsinseln, da ihr Schiff starken Wassereinbruch hatte und rasch wegsackte. Binnen fünf Minuten sank die "Binh Minh 28. Die "Minh Hai 136" rettete acht Männer aus einer Insel, von denen aber zwei noch vor dem Transport in ein Krankenhaus starben. Die "Phuc Hai 05" war unterwegs von Indonesien nach Da Nang, die "Binh Minh 28" kam von Thanh Hoa und war mit einer Ladung von 1880 Tonnen Klinkersteinen auf der Fahrt nach An Giang gewesen. Quelle: Tim Schwabedissen



1">
Drei Mann von Kutter abgeborgen
(07.04.11) Am 5.4. gegen acht Uhr funkte der 42 Fuß lange Kutter "San Antonio" 65 Meilen vor der Nordspitze von Saipan Mayday. Das 110 Fuß lange Küstenwachboot "Assateague" aus Apra Harbor, Guam, sowie ein Marinehelikopter des Sea Combat Squadron 25 von der Andersen Air Force Base wurden alarmiert. Der HSC-25 Hubschrauber lokalisierte gegen 11 Uhr den Kutter, der in rauer See trieb, und winschte die dreiköpfige Crew auf, die gegen 13 Uhr in Saipan, dem Heimathafen des Kutters, abgesetzt wurde. Die "San Antonio" war auf Fangfahrt zur Zealandia Bank gewesen und hatte vor Anker gelegen. Als es nicht gelang, die Maschine wieder zu starten, geriet er in schlechter werdendem Wetter in Seenot. Quelle: Tim Schwabedissen



Sechs Fischer vor Vietnam vermisst
(07.04.11) Der Kutter "BTR TS 93357" sank am 6.4. südwestlich von Vung Tau, Vietnam, auf Position 09 05 N 107 17 O. Die siebenköpfige Crew musste ins Wasser springen, einer der Männer wurde von einem anderen Kutter gerettet, die übrigen wurden noch vermisst. Quelle: Tim Schwabedissen



Küstenwache und Baywatch retteten sinkende Motoryacht
(07.04.11) Die US Coast Guard und die Baywatch Avalon kamen 15 Meilen südöstlich von Catalina Island am 6.4. der sinkenden Motoryacht "Seafari" zu Hilfe. Ein 45-Fuß-Boot der Coast Guard Station Los Angeles/Long Beach, ein Boot der Baywatch Avalon und ein MH-65 Dolphin Helikopter der Air Station Los Angeles kamen dem Boot, das kurz nach dem Auslaufen aus Avalon Wassereinbruch erlitten hatte, zu Hilfe. An Bord waren zwei Erwachsene und zwei Kinder von 12 und 13 Jahren. Beide Hilfsschiffe setzten eine Lenzpumpe an, sodass es gelang, den Wassereinbruch unter Kontrolle zu bekommen und den Havaristen zurück in den Hafen zu eskortieren. Quelle: Tim Schwabedissen



Motoryacht sank vor Broomfleet
(06.04.11) Die 25 Fuß lange Motoryacht "Halcyon" wurde am 6.4. an einer Bootsrampe auf dem River Trent in Burton-Upon-Stather vertäut, nachdem sie aus dem River Humber geborgen worden war. Zwei Männer aus Scunthorpe waren in der Nacht zum 4.4. von dem Kabinenkreuzer gerettet worden, der auf der Fahrt vom River Derwent nach South Ferriby am Nachmittag des 3.4. erst Motorschaden erlitten hatte und dann sank, als er von dem Humber Rescue Boat nach Hessle abgeschleppt werden sollte. Die beiden Männer und der Bordhund hatten das Boot bereits verlassen, als es bei den Whitton Sands vor Broomfleet wegsackte. Einer kam vorsorglich ins Hull Royal Infirmary Am 4.4. versuchte das Rettungsboot, das halb versunkene Boot aus dem Fahrwasser zu ziehen. Dies gelang aber erst am 6.4. Quelle: Tim Schwabedissen



Tanker rettete Crew sinkenden Longliners
(07.04.11) Drei Fischer wurden am 6.4. von dem unter Bahamas-Flagge laufenden Tanker "Alexander Spirit" (IMO-Nr.: 9326524) gerettet, nachdem ihr 15,8 Meter langer Trawler vor der Küste von New South Wales in Seenot geraten war und um 6.30 Uhr 37 Meilen vor Terrigal Mayday gefunkt hatte. Die Australian Search and Rescue Authority bat die "Alexander Spirit", Kurs auf den Longliner zu nehmen, der eine Fahrstunde entfernt war. Der Tanker war auf der Fahrt nach Hobart gewesen. Als der Havarist erreicht war, machte er ihm Lee und setzte ein Boot aus, um gegen acht Uhr die Crew aufzunehmen. Nach der Rettung der Fischer nahm er Kurs auf Sydney Heads, wo das Polizeiboot "Vigilant" die Schiffbrüchigen übernahm. Der Trawler trieb sinkend auf 33° 21.6' S 152° 12.9' O. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutterwrack dient stückweise zum Landgewinn
(07.04.11) Für den 1926 erbauten Kutter "Kodiak", der am 11.3. in dem Tsunami, der über Crescent City rollte, sank, gab es keine Rettung. Das Schiff wurde während der Bergung am 6.4. so schwer beschädigt vorgefunden, dass er nicht mehr schwimmfähig zu bekommen war. Eigner Mike Garfield hatte die vergangenen 12 Jahre daran gearbeitet, das Schiff wieder herzurichten. Er investierte 15,000 Arbeitsstunden und über100,000 Dollar in die Restaurierung des 68 Fuß langen Schiffes, das über 35 Jahre vor Alaska auf Fang gewesen war. Am 24.3. war eine Kranbarge in Crccent City eingetroffen. Eigentlich hätte die "Kodiak" eines der ersten von ihr gehobenen Schiffe werden sollen, doch erst mussten Dalben gezogen werden, um die Hebebarge in Position zu bekommen. Am Ende war die "Kodiak" eines der letzten Schiffe, die aus dem Wasser kamen. Am 4.4. setzte ein technisches Problem den Kran dann außer Gefecht, und es wurde schließlich der 5.4., an dem das Warten ein Ende hatte. Doch die Taucher, die die Hebestropps anbringen sollten, brachten keine guten Nachrichten mit nach oben. Der Holzrumpf der "Kodiak" war zwischen dem Stahlrumpf eines anderen Schiffes und einem Dalben zerquetscht worden. Die "Kodiak" sollte in flaches Wasser gezogen und dort von dem Greifer des Krans in mehrere Stücke zerlegt werden, die dann als Landverfüllung dienen sollten. Quelle: Tim Schwabedissen



Rettung von sinkender Motoryacht
(07.04.11) Eine 42 Fuß lange Clipper-Motoryacht, die am 6.4. Kurs auf die Bahamas nahm, schöug 14 Meilen vor St. Augustine's leck. Als der Alarm ging, war die Bilge einen Fuß hoch mit Wasser gefüllt, das rasch die Maschine überflutete. Die vierköpfige Crew ging in ein Beiboot und rief von dort die U.S. Coast Guard zu Hilfe. Nach etwa einer Stunde traf ein Boot der St. Augustine Police ein und brachte die Schiffbrüchigen an Land. Sie wurden nachmittags in der St. Augustine Municipal Marina abgesetzt. Auch die Motoryacht konnte eingeschleppt werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Wassereinbruch auf Yacht in Picton
(07.04.11) Die 15 Meter lange Yacht "San Shery" schlug in der Nacht zum 6.4. in der Fishermen's Wharf in Picton Harbour leck. Der Skipper war gerade auf Landgang gewesen, als er feststellte, dass sein Schiff tiefer als normal lag. Er ruderte mit einem Dingi zur Yachtmooring. Auch die "Dreamcatcher" der Lochmara Lodge und die Yacht "Faith" kamen zu Hilfe, ebenso die Marlborough Coastguard und die Picton Volunteer Fire Brigade. Es gelang, die rund vier bis fünf Tonnen Wasser, die in das Schiff eingedrungen waren, binnen 40 Minuten zu lenzen. Zu der Zeit waren die Grätings in der Kajüte bereits aufgeschwommen. Die Bilge, der Motorraum und das Kühlsystem waren geflutet. Die Yacht wurde zum Beseitigen des verbliebenen Wassers an den Kai in Picton gelegt. Bereits vor fünf Jahren war die "San Shery", die seit acht Jahren im Besitz des derzeitigen Eigners ist, 160 Kilometer vor Dunedin leckgeschlagen. Quelle: Tim Schwabedissen



Tanker riss Dock der Lürssen-Werft los - Weser stundenlang blockiert
(06.04.11) Auf der Weser bei Bremen rammte der unter Belize-Flagge laufende Tanker "Zapadnyy" 1896 BRZ (IMO-Nr.: 8711837), am 5.4. gegen 8.30 Uhr ein 200 Meter langes und 45 Meter breites Schwimmdock der Lürssen-Werft, als er in einer Kurve von einem anderen, 150 Meter langen seegehenden Schiff überholt wurde und dabei ausweichen musste. Er war mit einer Ladung Melasse gen Nordsee unterwegs gewesen. Das überdachte Dock wurde aus seiner Verankerung gerissen. Schiff und Dock trieben dann ineinander verkeilt etwa 200 Meter weiter flussabwärts, wo sie quer zur Weser liegend zum Stillstand kamen. Der Fluss wurde dadurch stundenlang komplett blockiert. Mit Einsetzen der Ebbe drohte der Tanker zudem mit dem Heck auf der Böschung aufzusetzen. Ein Rettungshubschrauber überflog die Unglücksstelle, und die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an. Es waren Rettungstaucher, 15 Fahrzeuge und ein Feuerlöschboot im Einsatz. Der am Bug schwer beschädigte Tanker erlitt Wassereinbruch und entwickelte Backbordschlagseite. Das Vorschiff war mannshoch aufgerissen und vollkommen eingedrückt worden. Das Schiff konnte aber stabilisiert und von dem Dock befreit werden, in das er sich regelrecht hinein gefressen hatte. Er wurde dann vom Schlepper "Grohn" an den Vulkankai gedrückt. Die 13-köpfige Crew war unversehrt geblieben. Die "Stier" und zwei weitere Schlepper machten sich daran, die schwimmende Dockhalle, aus der erst am Nachmittag zuvor eine 100-Millionen-Euro-Yacht ausgeschwommen und am gegenüberliegenden Ufer vertäut worden war, wieder ans Ufer zu bugsieren. Dies gelang binnen zwei Stunden. Die Wasserschutzpolizei Bremen leitete Ermittlungen ein. Der Schaden beträgt mehrere hunderttausend Euro. Quelle: Tim Schwabedissen



Mammoet soll 80 Wracks vor Nouadhibou räumen
(05.04.11) Der chinesische Schlepper "Hua An", 2057 BRZ (IMO-Nr. 7522136), - die ehemalige "SmitWijs New York" -, lief am 3.4. mit der Mammoet-Barge "MSB 3652" als Anhang aus Pasir Gudang in Malaysia aus. Die Barge war mit Bergungsausrüstung beladen. Ziel des Schleppzugs war Nouadhibou in Mauretanien. Mammoet Salvage hat unlängst einen Auftrag zur Räumung von etwa 80 Wracks in der Bucht von Nouadhibou unterzeichnet. Am 24.5. wird der Schleppzug dort erwartet. Quelle: Tim Schwabedissen



25 Mann von gestrandetem Frachter gerettet
(05.04.11) Eine Rettungsoperation für den unter Panama-Flagge laufenden Frachter "Mirach", der nahe Kadiyapattinam auf der Fahrt von Karachi mit einer Ladung Eisenerz nahe des Haldia Docks in Vishakapattinam auf Grund lief, ist angelaufen. . Die indische Coast Guard barg die25-köpfige Crew ab, nachdem der leckgeschlagene Frachter über den Bug zu sinken begann, und brachte sie am 4.4. nach Colachel. Der Hafenoffizier von Nagapattinam, ein Vertreter des Kanyakumari und das Tamil Nadu Pollution Control Board bildeten einen Krisenstab. Der Bulkcarrier "Mirach" war am 1.4. auf Felsen im Gebiet von Anjugraman am Südende Indiens aufgelaufen. Am 6.4. stand das Wasser bis in Höhe des Laderaums IV. Die "Mirach" (IMO-Nr.: 8116881) hat eine Tragfähigkeit von 27192 Tonnen, wurde 1982 erbaut und läuft im Management der türkischen Mira Denizcilik. Quelle: Tim Schwabedissen



1">
"Rak Afrikana" treibt immer noch sinkend in der See
(06.04.11) Nach letzten Beobachten ist der vor über drei Wochen aufgegebene, unter St. Vincent-Grenadines-Flagge laufende Frachter "Rak Afrikana", 5992 BRZ (IMO-Nr.: 8200553), jetzt wirklich im Sinken begriffen. Die Crew hatte den zuvor gekaperten Frachter kurz nach seiner Freilassung am 9.3. überstürzt verlassen, und der Kapitän hatte den Untergang binnen Stunden vorausgesagt. Am 3.4. waren auf Position 0435 N 04804 O südlich von Ceel Gaan vor der zentralsomalischen Küste noch die Aufbauten des Schiffes sichtbar. Der Frachter hatte mehreren Staaten in der Vergangenheit als Ausbildungsschiff gedient, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, Italien oder China. Selbst jetzt wäre nach Meinung von Experten noch eine Bergung denkbar, doch das Eignerkonsortium hat wohl finanzielle Vorteile, wenn das Schiff untergeht. Es war am 11.4.2010 vor den Seychellen gekapert worden. Am 9.3. war es samt der 26-köpfigen Crew freigelassen worden und hatte unmittelbar darauf technische Probleme gemeldet. Die italienische Fregatte "Zeffiro" hatte die Crew aus Indien, Pakistan und Tansania an Bord genommen und dem ebenfalls kurz zuvor freigelassenen Flüssiggastanker "York" übergeben, der sie später in Mombasa an Land brachte. Quelle: Tim Schwabedissen



Historischer Kutter nach Tsunami gehoben
(06.04.11) Am 5.4. wurde der 67 Fuß lange Kutter "Kodiak, der am 11.3. im Tsunami in Crescent City gesunken war, gehoben und abgedichtet. Das historische Holzschiff war nach dem Erdbeben und dem Tsunami 1964 in Alaska an Rettungsoperationen beteiligt gewesen und hatte nach seiner jahrelangen Überholung einer historischen Organisation übergeben werden. Ob das Schiff reparaturwürdig ist, muss nun untersucht werden. Bislang wurden sieben Schiffe aus der Marina gehoben. Starke Winde haben die Bergungsarbeiten verzögert, da der Bergungskran nur bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 25 Meilen arbeiten kann. Insgesamt waren 13 Schiffe in Crescent City gesunken. Quelle: Tim Schwabedissen



Vermisster Trawler soll mit Sonar aufgespürt werden
(06.04.11) Vor der Küste von Kamtschatka geht die Suche nach dem seit dem 10.2. mit 23 Mann Crew vermissten Trawler "Amethyst" weiter. Dazu soll nun der über 300 Meter tiefe Meeresgrund von einem mit Sonarsystemen ausgerüsteten Schiff untersucht werden. Nach dem Abbruch des Kontaktes zu dem Schiff waren 785000 Quadratmeilen Seegebiet von 18 Trawlern, dem Küstenwachschiff "Anadyr", einer Ilyushin Il-38 der russischen Pazifikflotte, einer Antonov An-72, Mi-8-Helikoptern des russischen Notfallministeriums und Flugzeugen der Kamtschatka Airlines abgesucht worden. Dabei wurden nur zwei leere Rettungsinseln und acht Bojen von Netzen entdeckt. .Der vermisste Trawler gehört dem Kamchatka Institute of Fisheries and Oceanography (Federal State Unitary Enterprise KamchatNIRO). Er war in Petropavlovsk -beheimatet und im Hummerfang beschäftigt. Es gab keine Notsignale, das EPIRB hat sich auch nicht aktiviert. Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer auf zwei Kuttern in Belleoramb
(06.04.11) Am 4.4. geriet der in Belleoramb beheimatete Kutter "Ashley Coleen", der um 1.30 Uhr von Long Harbour kommend mit einer Ladung Heringen eingelaufen war, in den Morgenstunden in Brand. Zwischen zwei und drei Uhr brach er auf dem längsseits der "Martha Louise 11" vertäuten Kutter wohl wegen eines Kurzschlusses aus. Die Flammen breiteten sich auch auf den benachbarten Kutter aus. Das Ruderhaus "Ashley Coleen" wurde von dem Feuer zerstört. Der Schaden betrug rund 50,000 Dollar, die "Martha Louise 11" kam mit einem Schaden von 5,000 Dollar davon. Sie könnte bereits am 7.4. wieder auf Fang gehen. Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer auf zwei Kuttern in Belleoramb
(06.04.11) 25 Passagiere und vier Mann Besatzung wurden am 5.4. morgens von dem nach Apo Island laufenden Charterkutter "Albert" gerettet, der in hoher See vor der Küste von Negros Oriental gekentert war. Das Schiff brachte die Fahrgäste, die unterwegs zu einem Fest waren, vom Malatapay Terminal in Maluay, Zamboanguita, zu der Insel, als nach einer halben Stunde südlich von Dumaguete es auf halber Strecke zu einem Wettersturz kam. Ein anderes Charterboot, die "Shana", war in der Nähe und beteiligte sich gemeinsam mit einem Negros Oriental Search and Rescue-Team an der Rettung der Schiffbrüchigen, die nach Apo Island gebracht wurden. Auch der Kutter konnte dorthin geschleppt werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Suche nach zwei vermissten Fischern vor Irland
(06.04.11) Das Patroullienboot "Le Emer" traf vor Dublin ein, um dort die Suche nach zwei vermissten Fischern des am 31.3. gekenterten, 17 Fuß langen Kutters "Lady Linda" zu suchen. Die beiden Fischer wollten Hummerkörbe östlich von St. Patrick's Island untersuchen, als sie am Nachmittag bei auffrischendem Wind in Schwierigkeiten gerieten. Als sie gegen 18 Uhr nicht in den Hafen zurückkehrten, wurde Alarm geschlagen. Das gekenterte Boot wurde am 1.4. gegen 11 Uhr vor Clogherhead, nahe des River Boyne im County Louth entdeckt. Taucher von Marine und Küstenwache, Rettungsboote und örtliche Fischer suchten seither nach den beiden Männern in einem Seegebiet von Howth bis Carlingford. Lediglich einige Habseligkeiten deer beiden wurden am Morgen des 3.4. bei Braymore Point, nördlich von Skerries angetrieben. Quelle: Tim Schwabedissen



Fähre im Feuerlöscheinsatz
(06.04.11) Am 1.4. kam es auf dem Motorboot "Patriot" auf dem Neuse River zu einem Brand im Motorraum. Die Fähre "Lupton" fing einen Mayda-Ruf auf, kurz nachdem sie Passagiere am Minnesott Beach abgesetzt hatte. Sie machte während der Fahrt zu der fünf Meilen entfernten Position die Feuerlöschausrüstung klar und konnte das Feuer auf dem nahe Beard's Creek treibenden Boot löschen. Eine Person erlitt Brandverletzungen. Ein Boot der Coast Guard setzte die Crew der "Patriot" auf die "Lupton, die derweil Lee machte, über. Sie wurden nach Minnesott Beach gebracht. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter manövrierunfähig vor Ijmuiden
(06.04.11) Der holländische Frachter "Eems Star", 1862 BRZ (IMO-Nr.: 9421659), erlitt am Nachmittag des 5.4. zwischen den Außenmolen von Ijmuiden Maschinenausfall, als er in den Hafen einlief. Er konnte dank eines Notankermanövers aufgestoppt und gesichert werden, bis der Schlepper "Hercules" eintraf. Nachdem dieser den Havaristen am Haken hatte, konnte eine Reihe von Schiffen passieren. Dann machte auch der Schlepper "Sirius" fest, und nachdem es der Frachtercrew gelungen war, den Anker aufzuholen, konnte das Kümo um 17.45 Uhr an den Außenkai 3 im Hoogovenhafen von Amsterdam gelegt werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter saß auf Suez-Kanal fest
(06.04.11) Von Beirut kommend, lief der unter britischer Flagge laufende Containerfrachter "CMA CGM Lamartine", 76171 BRZ (IMO-Nr: 9409194), am 3.4. auf dem Suez-Kanal bei Kilometer 76 auf Grund. Schlpper von Sca machten den Havaristen wieder flott, der am selben Tag die Reise nach Marsaxlokk fortsetzen konnte, wo er am 7.4. erwartet wurde. Quelle: Tim Schwabedissen



Brandermittler an Bord der "Alpsray"
(06.04.11) Am 4.4. konnten erstmals Brandermittler an Bord des gesunkenen Binnentankers "Alpsray", 1125 ts (ENI-Nr.: 04008570; built 1954) gehen, der seit seiner Explosion in der Nacht zum 29.3. an Pier 5 im Hafen der BP-Raffinierie von Lingen auf Grund liegt. Das Schiff ist mit Steuerbordschlagseite bis auf Oberdeckshöhe im 3,5 Meter tiefen Wasser weggesackt und wurde danach mit einer dreifachen Ölsperre umgeben. Das Öl-Wasser-Löschschaum-Gemisch auf der Wasseroberfläche wurde in den vergangenen Tagen abgesaugt, und der Dortmund-Ems-Kanal nach Räumung weggesprengter Trümmer wieder für den Verkehr freigegeben. Die Ursache der Explosion ist bislang unbekannt, die Reederei wies Gerüchte über undichte Domdeckel zurück. Die Lingener Polizei ging derweil allen möglichen Ursachen für die Explosion des Tankers nach. Genauere Erkenntnisse zum Unglückshergang wurden aber erst erwartet, wenn das Schiff gehoben ist. Die Ermittler wollten allen Hinweisen wie eben die nach undichten Domdeckeln oder brennenden Kombüsenöfen nachgehen. Doch zunächst galt es dafür, das restliche Benzin aus den Tanks abzupumpen, das Schiff zu entgasen und die back- und steuerbordseitig des Wracks liegenden Tanker zu verholen. Quelle: Tim Schwabedissen



Atom-U-Boot muss nach Schaden in Heimathafen zurück
(05.04.11) Das britische Atom-U-Boot HMS "Vengeance" musste nach einem mechanischen Schaden am 31.3. in seine Base in Faslane zurückkehren. Das Boot ist eines von vieren der Vanguard-Klasse. Die "Vengeance" wurde 1999 ín Dienst gestellt und hat 141 Mann Crew. Quelle: Tim Schwabedissen



Holländischer Frachter im Mittelmeer gestrandet
(05.04.11) Am 3.4. lief der holländische Frachter "Eems Transporter", 2900 tdw (IMO-Nr.: 9340300), eine halbe Meile vor dem Hafen von Diafani vor der Insel Karpathos auf Grund. Das Schiff war mit 2563 Tonnen Stahl unterwegs von der Türkei nach Frankreich. Am 5.4. lag die "Eems Transporter" immer noch fest. Sie wurde 2006 erbaut und hat als Manager die Amasus Shipping. Quelle: Tim Schwabedissen



Qualmende Yacht vor Lowestoft abgeschleppt
(05.04.11) Am Nachmittag des 4.4. wurde das Yarmouth MRCC über eine Yacht mit Problemen vor Lowestoft informiert, bei der Rauch aus dem Motorraum kam, sodass sie nicht in den Hafen einlaufen konnte. Die Küstenwache fragte die Yacht, ob sie Hilfe brauchte, doch die Crew lehnte ab. Doch wegen des Rauches wurde die Küstenwache aktiv und erhielt auch einen Funkruf des Windparkversorgers "Eastern Aura" von dem Scroby Sands Windpark, der das Boot in Sicht hatte. Die Coastguard bat die "Eastern Aura", die Yacht anzulaufen. Sie befand sich 10 Meilen weiter nördlich als angenommen. Der Versorger sicherte die Yacht mit einer Schleppleine, um zu verhindern, dass sie zwischen die Windräder geriet. Die Küstenwache veranlasste das Rettungsboot aus Caister zum Auslaufen, die die Yacht schließlich nach Great Yarmouth einschleppte, wo sie vom Gorleston Coastguard Rescue Team erwartet wurde. Quelle: Tim Schwabedissen



"Oliva" weitgehend unter Wasser - Crew auf Heimweg
(05.04.11) Während die Ölsäuberungsarbeiten vor Nightingale Island im Südatlantik weiter gingen, kehrte der südafrikanische Bergungsschlepper "Smit Amandla" nach Kapstadt zurück. Er hatte nichts mehr für den 75,300-tdw-Bulkcarrier "Oliva" ausrichten können, der nach seinem Auseinanderbrechen inzwischen fast vollständig von der Wasseroberfläche verschwunden ist und seine Ladung verliert. Derzeit schien aber kein weiteres Öl aus dem Wrack auszulaufen, und der Fokus liegt auf der Rettung tausender Pinguine und anderer Vögel, die auf der Insel der Tristan-da-Cunha-Gruppe beheimatet sind. Sofern das Wetter es erlaubt, wurden verölte Tiere zur Reinigung auf die Hauptinsel gebracht. Die 22-köpfige Crew der "Oliva" wurde derweil von der "Samatan" an Bord genommen, die auf dem Weg nach Brasilien die entlegene Inselgruppe passierte. <Quelle: Tim Schwabedissen



1">
Frachter sendete Notsignale vor Kita Daito
(05.04.11) Am 4.4. wurde ein Notsignal des unter Bangladesh-Flagge laufenden Frachters "Banga Barta", 7870 tdw (IMO-Nr.: 8209614) südöstlich der Insel Kita-Daito in der Philippinischen See aufgefangen. Der Frachter befand sich auf Position 23 13 11N, 134 16 55 O. Um welche Notlage es sich handelte, war nicht bekannt. Quelle: Tim Schwabedissen



Schleppzug außer Kontrolle - auf Grund gesetzt
(05.04.11) Der 146 Fuß lange Schubschlepper "Mary L", 416 ts (MMSI-No.: 37092190) musste am 2.4. um 6.45 Uhr mit 11 leeren Bargen auf Grund gesetzt werden, als er sich dem Barkley Dam auf dem Cumberland River näherte, wobei er eine der Piers der Eureka Highway Bridge bei Lake City rammte. Das Unglück wurde durch starken Wasserzufluss vom Barkley Dam verursacht. Gegen 10.45 Uhr konnte die Brücke nach einer Inspektion wieder für den Verkehr geöffnet werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Bulkcarrier auf Grund gelaufen
(05.04.11) Die Stadt Saarbrücken beabsichtigt, die im Osthafen gesunkene "Erna" auf eigene Kosten bergen. Eine Bergung durch Privatfirmen würde mehr als 100000 Euro kosten. Die Stadt plant, durch Einbeziehung des THW und der Feuerwehr die Kosten erheblich zu senken. Der Eigner war mit einer Verschrottung bislang nicht einverstanden, so dass ein längerer Rechtsstreit drohte. Die "Erna" war vor über einem Jahr gesunken. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter nach Strandung aus ökonomischen Gründen versenkt
(05.04.11) Der Kutter "Hilda J", der im südlichen Fjordland am 23.12. unter dramatischen Umständen gestrandet war, ist bei der Bergung gesunken. Nachdem das Schiff im Sturm auf Grund geraten war, hatte sich ein Besatzungsmitglied aus Haast neun Stunden lang an Felsen geklammert, während der zweite 40 Minuten in der See vor Puysegur Point trieb, ehe er Land erreichte. Zuvor war in rauer See die Maschine ausgefallen. Als der Eigner aus Dunedin nun versuchte, den neun Meter langen Kutter zu bergen, drang Wasser durch einen Haarriss ein. Es wurde zwar wieder auf Grund gesetzt, doch hätte es 20000 Dollar gekostet, die "Hilda J" nach Riverton zu bringen, weshalb sie an einer Position, wo sie keine Schifffahrtsgefährdung darstellte, versenkt wurde. Die Kosten für eine Bergung und Reparatur des unversicherten Bootes hätte den Wert des Kutters überschritten. Das Öl an Bord war zuvor entfernt worden. Quelle: Tim Schwabedissen



Kutter nach Rauchentwicklung evakuiert
(05.04.11) Rauch und Knistern im Maschinenraum waren die Gründe für die Evakuierung des 50 Fuß langen norwegischen Kutters "Evin Olai" (MMSI-Nr.: 258544000) in den Mittagsstunden des 4. April. Das Schiff hatte zuvor Motorschaden vor Røst erlitten. Als ein anderer Kutter es auf den Haken nahm, war es nur noch 25 Meter von Felsen entfernt. Er sicherte es, bis das Rettungsboot "Storm Bull" um 12.22 Uhr eintraf und das Schiff in Schlepp nahm. Wegen der Rauchentwicklung an Bord wurde die dreiköpfige Besatzung von einem Seaking-Rettungshubschrauber evakuiert, der nahe Røst gerade ein Manöver abhielt. Er brachte die Besatzung an Land. Nachdem der Kutter nach Røst eingeschleppt war, stellte die örtliche Feuerwehr sicher, dass das Feuer aus war. Später sollte die "Evin Olai" nach Meløy abgeschleppt werden Quelle: Tim Schwabedissen



Sportboot brannte vor Kesswil - wie Personen gerettet
(04.04.11) Vermutlich wegen eines technischen Defekts ist am 1.4. ein Motorboot vor Kesswil am Bodensee in Brand geraten. Es war um 13 Uhr aus dem Hafen von Romanshorn ausgelaufen. Nach rund 45 Minuten Fahrt in Richtung Kreuzlingen stellte der Skipper in der Kajüte Rauchentwicklung fest, an der auch ein Notstopp der Maschine nichts änderte. Er alarmierte die Seepolizei der Kantonspolizei Thurgau, die schnell mit zwei Patrouillenbooten vor Ort war. Außerdem lief das Löschboot der Feuerwehr Romanshorn aus. Der Skipper und eine Begleiterin waren zuvor von einem Kutter unverletzt evakuiert worden. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Schiff von der Seepolizei in den Romanshorner Hafen geschleppt und das Löschwasser dort gelenzt. Brandermittler und der KTD der Kantonspolizei nahmen Untersuchungen zur Brandursache auf. Es wurde ein technischer Defekt angenommen. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden von rund 100000 Schweizer Franken. Quelle: Tim Schwabedissen



"Livarda" wird untersucht - "Norrsken" wieder unterwegs
(04.04.11) Am 4.4. sollte das holländische Binnenschiff "Livarda" nach seiner Bergung im Papenburger Hafen von der Wasserschutzpolizei untersucht werden. Der Schwimmbagger "Johanna Josephine" hatte zuvor die Ladung von 1200 Tonnen Dünger geleichtert, sodass das Schiff trotz weiterhin unter Wasser stehenden Maschinenraums an den Kai im Emshafen verholt werden konnte. Eine Abdichtung des 3,5 x 1,5 Meter großen Lecks, das die "Norrsken" gerissen hatte, war ohne Dockung illusorisch. Der holländische Kollisionsgegener verließ derweil nach Behebung der leichteren Schäden, die er erlitten hatte, am 2.4. gegen 13 Uhr den Hafen mit Kurs Riga, wo sie am 5.4. erwartet wird. Er war möglicherweise bei der starken Strömung mit Steuerbord-Ruderlage zu schnell gewesen und auf die falsche Fahrwasserseite geraten, wo er nicht mehr an der "Livarda" vorbei kam. Er war im Bereich des Wulstbugs aufgerissen worden und hatte Wassereinbruch erlitten. Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff auf Donau weiterhin in Sinkgefahr
(04.04.11) Das moldawisches Binnenschiff "Odessa", das am 31.3. auf der Donau bei Winzer leckgeschlagen war, drohte am 3.4. weiterhin zu sinken. Ein Kran und ein weiteres Binnenschiff sollten die Ladung Stahlplatten leichtern, waren jedoch noch nicht vor Ort. Das THW kämpfte rund um die Uhr gegen das mit einer Menge von rund 2 Tonnen pro Minute eindringende Wasser zu lenzen. Mit einer Bergung war nicht vor dem 4.4. zu rechnen. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter vor Karanlik havariert
(04.04.11) Am 1.4. gegen 21.45 Uhr erlitt auf der Reise nach Odessa der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Ioanna-G", 9640 BRZ (IMO-Nr.: 7808413), Maschinenausfall in den Dardanellen vor Karanlik und geriet is Treiben. Am 2.4. um 21.45 Uhr driftete das Schiff auf Grund, nachdem der Kapitän zuvor auf Weisung des Eigners, dem VASCO Shipmanagement in Griechenland, Schlepperhilfe abgewiesen hatte. Das mit 15.200 Tonnen Zucker beladene Schiff wurde am 3.4. um 16.20 Uhr von der "Kiyi Emniyeti 8" und "Söndüren 4" wieder flottgemacht, nachdem um 13.30 Uhr auf Weisung der türkischen Behörden endlich ein Bergungskontrakt unterzeichnet war. Der Havarist sollte zur Reparatur in den Tuzla Shiprepair Yard gebracht werden. Der Frachter hat eine Tragfähigkeit von 16408 Tonnen, ist 141 Meter lang, 21,8 Meter breit, hat einen Tiefgang von 9,08 Metern und wurde 1979 erbaut. <Quelle: Tim Schwabedissen



1">
Rickmers-Frachter blockierte Suezkanal
(04.04.11) Am 3.4. wurde der Schiffsverkehr im Suezkanal für drei Stunden unterbrochen, nachdem der liberianische Containerfrachter "ZIM Shekou" nach Maschinenausfall bei Kilometer 43 auf Grund gelaufen war. Nachdem der Havarist wieder flott war, wurde er mit Hilfe eines Technikerteams der Suez Canal Authority an einer Tonne festgemacht, und der Schiffsverkehr konnte wieder freigegeben werden. Die "ZIM Shekou", 52000 tdw (IMO-Nr. 9322322) hat eine Containerkapazität von 4250 TEU und läuft im Management der Rickmers Reederei GmbH & Cie. KG, Hamburg. Quelle: Tim Schwabedissen



Kollision im Eiskonvoi
(04.04.11) Am 3.4. kollidierte in einem Eiskonvoi, der von dem Eisbrecher "Ermak" nach St. Petersburg geleitet wurde, der unter Malta-Flagge laufende Bulkcarrier "Golden Trader" mit dem ebenfalls maltesischen Tanker "Baltic Wind", nachdem dieser, der dem Frachter voraus lief, plötzlich aufgestoppt hatte. Ein am Heck angebrachter Rettungsbootsdavit der "Baltic Wind" wurde dabei leicht beschädigt, die "Golden Trader" meldete keine Schäden. Die "Golden Trader", 48170 tdw (IMO-Nr.: 9041459) wurde 1993 erbaut und läuft im Management der Goldenport Shipmanagement, Athen, der Chemikalientanker "Baltic Wind", 37296 tdw (IMO-Nr.: 9261401) wurde 2003 erbaut und hat als Manager die deutsche Gebab. <Quelle: Tim Schwabedissen



BulkcarrierBulkcarrier: Massengutfrachter auf Grund gelaufen
(04.04.11) Der unter Panama-Flagge laufende Bulkcarrier "Mirach", 27192 tdw (IMO-Nr.: 8116881), lief am 1.1. auf 08-04.9 N 077-17.2 O an der südindischen Küste zwischen Trivandrum und Anjugramam auf Grund. Die "Mirach", 27192 tdw (IMO-Nr.: 8116881) wurde 1982, erbaut und läuft für die türkische Mira Denizcilik. Quelle: Tim Schwabedissen



Trawler auf dem Mersey gestrandet
(04.04.11) Der 25 Meter lange Trawler "Georgelou N", 142 BRZ, aus Troon lief am Morgen des 2.4. auf dem Mersey beim Verlassen von Mersey zwei Meilen vor Formby Point auf Grund, nachdem das Ruder ausgefallen war. Die Liverpool Coastguard wurde gegen drei Uhr um Assistenz für die siebenköpfige Crew gebeten. Das Schiff legte sich bei ablaufendem Wasser stark nach Steuerbord über. Gegen neun Uhr wurde es mit steigendem Wasserstand freigeschleppt und nach Liverpool gebracht. Beteiligt waren die RNLI-Boote aus Hoylake ind New Brighton sowie das Tochterboot der "Vos Pathfinder". Quelle: Tim Schwabedissen



"Showboat" nach Rauchentwicklung evakuiert
(04.04.11) Am Nachmittag des 1.4. brach auf dem Ausflugsboot "Showboat" in Newport Harbour ein Feuer aus. 19 Passagiere und die zweiköpfige Crew blieben unversehrt. Der Windward Sailing Club hatte um 12.27 Uhr die Feuerwehr alarmiert, nachdem es auf dem Schiff zu einer Rauchentwicklung nahe der Lido Island Bridge gekommen war. Als die Feuerwehr Newport Beach mit Booten anrückte, war kein Brand mehr festzustellen. Möglicherweise war ein Motor überhitzt gewesen, wodurch Rauch entstand. Die Passagiere wurden sicher angelandet. Quelle: Tim Schwabedissen



Binnenschiff sank nach Kollision auf der Ems
(02.04.11) Am 1.4. gegen 10.40 Uhr kollidierte auf der Ems in Höhe Km 0 der aus der Papenburger Seeschleuse auslaufende holländische Frachter "Norrsken", 2474 BRZ (IMO-Nr.: 8906298), mit dem ihm entgegenkommenden, aus Delfzijl kommenden und in Groningen beheimateten Binnenschiff "Livarda",1448 ts (EU-No.: 02321893). Das mit etwa 1.200 Tonnen Dünger beladene Binnenschiff wurde dabei im Achterschiffsbereich an Backbord auf 1,5 x 3,5 Metern aufgerissen und kam quer vor der Hafeneinfahrt und der Meyer-Werft-Dockschleuse zu liegen. Kurze Zeit nach dem Unfall sank es durch Wassereinbruch im Maschinenraum am linken Emsufer auf rund vier Meter Wassertiefe, sodass die zweiköpfige Crew, die zunächst noch an Bord ausgeharrt hatte, es aufgeben musste.
Nur noch Aufbauten und Oberdeck ragten bei Hochwasser noch aus der Ems. Der auf dem Fluss mit Baggerarbeiten beschäftige Saugbagger "Hegemann 2" ging kurz nach dem Unglück an der tiefliegenden Backbordseite längsseits und versuchte, das wegsackende Binnenschiff vor einem unkontrollierten Abtreiben zu bewahren und zu stabilisieren, damit es nicht weiter in das wegen des Tiefgangs der hier passierenden Kreuzfahrtschiffe der Meyer-Werft auf 8,5 Meter gebrachte Fahrwasser abrutschen konnte.
Die Feuerwehren Papenburg und Vellage rückten mit drei Fahrzeugen und 25 Mann an. Auch Wasserwacht und THW waren vor Ort. Mit einem Schlauchboot setzten Einsatzkräfte zur "Livarda" über. Taucher versuchten, das Leck abzudichten, sodass das Wasser aus dem zwei Meter hoch gefluteten Maschinenraum gelenzt werden konnte. Mit Schlauchbooten wurden Mitarbeiter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und der Havariekommission auf die "Livarda" übergesetzt. Auch Bergungskräfte aus Holland wurden bereits verständigt. Da das Schiff am linken Emsufer auf ostfriesischem Gebiet liegt, übergab die Papenburger Feuerwehr den weiteren Einsatz in die Hände der Feuerwehr aus der Stadt Weener. Der Schiffsverkehr auf der Ems wurde zwischen Flusskilometer 0 und Leer gesperrt.
Der nach Papenburg auf dem Weg befindliche Frachter "Stroombank" hat deshalb in Leer umgedreht und kehrte nach Emden zurück. Der Binnentanker "Calcit 4" legte vor Leerort an, um dort auf die Öffnung der Ems zu warten. Die am Bug leicht beschädigte "Norrsken" kehrte nach der Kollision in den Papenburger Hafen zurück und machte wieder bei S & B fest. Dem mit sieben Mann besetzten Schiff wurde dort durch die Polizei ein vorläufiges Auslaufverbot erteilt. Am frühen Abend wurden an der "Livarda" vorsichtshalber Ölsperren direkt vor dem Leck ausgelegt, um einen möglichen Austritt von Treibstoff zu verhindern. Das Wrack wurde in den folgenden Stunden aufgeschwommen und in den Hafen Papenburg geschleppt. Um zwei Uhr am 2.4. wurde die Emssperrung aufgeoben.
Die 90 Meter lange "Livarda" wurde 1963 bei den Deutschen Industrie Werken, Berlin als "Stuttgart" für die Dettmer & Co Reederei GmbH in Duisburg erbaut. Im selben Jahr wurde das Schiff vom Firmensitz Dettmer Duisburg zum Hauptsitz Dettmer Bremen umgeschrieben. Dabei erhielt das Schiff den neuen Namen "Bremen", der noch in Schweißrauten am Rumpf erkennbar ist. Derzeit läuft es für die Tulp P in Groningen. Die "Norrsken" ist 82,5 Meter lang, 12,6 Meter breit, hat 5,43 Meter Tiefgang und eine Tragfähigkeit von Der Kasko entstand 2004 bei dem Marine Products Yard in Danzig und wurde beim Bodewes Scheepswerfen B.V. in Hoogezand ausgerüstet. Das am 8.1.2005 als "Flinterborg" in Dienst gestellte Schiff wird von der Flinterbelt B.V., Westerbork, bereedert im Management der Flinter Shipping B.V., Rotterdam. Erst seit dem 17. Januar 2011 läuft es als "Norrsken". Quelle: Tim Schwabedissen



Dritte Frachterstrandung binnen einer Woche in Dänemark
(02.04.11) Am 31.7. gegen sieben Uhr lief der unter Malta-Flagge fahrende Frachter "Kaie", 2374 BRZ (IMO: 8906298), zwischen Lolland und Falster 500 Meter vor dem Hafen von Bandholm auf eine Schlammbank. Das mit Getreide aus Kopenhagen gekommene Schiff hatte dabei einen Tiefgang von 3,7 Metern. Nach einer Stunde kam es mit steigendem Wasserstand wieder frei und ging gegen Mittag westlich von Fejø vor Anker, wo das dänsiche Patroullienboot "Najaden" längsseits ging. Nach einer zweieinhalbstündigen Untersuchung durfte der Frachter seine Reise nach Liepaja fortsetzen. Am 1.4. gegen Mittag hatte er das Bornholmsgat erreicht. Es handelte sich bereits um die dritte Strandung eines Frachters in dänischen Gewässern binnen einer Woche. Am 30.1. war die "Arlow Resolve" bei Vordingborg auf Grund gelaufen und am 27.3. die "Sagasbank" im Koldingfjord Quelle: Tim Schwabedissen



Feuer in Wagendeck der "Rosella" rasch gelöscht
(02.04.11) Am 31.3. gegen 15.30 Uhr geriet ein Auto im Wagendeck der schwedischen Fähre "Rosella", 16879 BRZ (IMO-Nr: 7901265), vor Mariehamn in Brand. Das Feuer konnte mit Trockenlöschern rasch gelöscht werden. Das Autowrack wurde dann über die Rampe auf den Hafenkai gerollt. Die Fähre ging mit leichter Verspätung wieder in den Liniendienst nach Kapellskär. Quelle: Tim Schwabedissen



Kampf um "Odessa" auf der Donau
(02.0411) Feuerwehr und Technisches Hilfswerk kämpften am 1.4. um die Rettung des moldawischen Binnenschiffes "Odessa". Es war auf der Donau flussaufwärts unterwegs gewesen, als es auf Höhe Neßlbach bei Winzer, Flusskilometer 2258, gegen 13.30 Uhr in flaches Wasser abtrieb, während es die Passage eines entgege kommenden Schiffes abwarten wollte. Dabei wurde das Vorschiff auf 30 Zentimetern Länge am felsigen Untergrund der Donau auf gerissen.
Das Binnenschiff hatte in der Ukraine 989 Tonnen Stahlplatten geladen, die für den Hafen in Regensburg bestimmt waren. Das Leck konnte bislang aus baulichen Gründen weder von innen, noch wegen der starken Strömung von außen abgedichtet werden. Mittels Pumpen wurde versucht, gegen das eindringende Wasser anzukommen, um ein Sinken zu verhindern. Die Pumpen mussten die Nacht über von Feuerwehr und THW überwacht werden. Weitere Bergungsmaßnahmen konnten erst am 2.4. bei Tageslicht vom nautischen Sachverständigen des Wasser- und Schifffahrtsamtes Regensburg diskutiert werden. Durch die Feuerwehr und das THW wurde weiterhin das eindringende Wasser abgepumpt und versucht, einen Kran und ein weiteres Schiff zu organisieren, um die Ladung zu leichtern.
Mit der eigentlichen Bergung war nicht vor dem 4.4. zu rechnen. Die Schiffsverkehr war nicht beeinträchtigt. Die Wasserschutzpolizei Deggendorf nahm Ermittlungen auf. Sie vermutete Ursache der Grundberührung in einer Überladung des Schiffes bei dem derzeit niedrigen Wasserstand der Donau - der Pegel Hofkirchen maß 2,61 Meter. Der Schiffsverkehr auf der Donau wurde von dem Havaristen nicht behindert. Quelle: Tim Schwabedissen



Gutachter an Bord der "Alpsray"
(02.04.11) Gutachter haben am 1.4. das ausgebrannte Wrack des Binnentankers "Alpsray" im Lingener Raffineriehafen untersucht. Darunter befanden sich auch ein Experte des Landeskriminalamtes aus Hannover gewesen. Das Schiff konnte inzwischen gefahrlos betreten werden. Wann es gehoben werden kann, stand nach Angaben von BP-aber noch nicht fest. Der Dortmund-Ems-Kanal bei Lingen konnte am 31.3. um 16 Uhr vom Wasser- und Schifffahrtsamt wieder freigegeben werden, nachdem das Peilschiff "Westfalen" den Grund untersucht und das WSA-Boot "Lingen" mithilfe seines Deckskrans ein zwei Tonnen schweres Wrackteil der "Alpsray" aus dem Wasser gezogen hatte. Quelle: Tim Schwabedissen



Koggenwrack in Rostock entdeckt
(02.04.11) Ein mittelalterliches Wrack im Rostocker Yachthafen Hohe Düne wird in diesen Tagen von Forschungstauchern und Archäologen vermessen und dokumentiert. Das Schiff wurde um 1300 gebaut worden und ist damit eines der ältesten, das je an der Ostseeküste gefunden wurde, heißt es beim Landesverband für Unterwasserarchäologie, dessen Mitglieder die Begutachtung des Wracks übernommen haben.
Mit etwa 14 Metern Länge und 3,2 Metern Breite handele es sich um eine kleinere Kogge, die vermutlich zum Leichtern der großen Handelsschiffe im küstennahen Verkehr eingesetzt wurde. . Ungewöhnlich für die vermutete Bauzeit ist die Konstruktion des Schiffsbodens: Die Planken sind exakt aneinander verlegt. Das gilt vielleicht auch für die Bordwände. Üblicherweise wurden die Schiffsbretter bis dahin in Kraweelbauweise überlappend verlegt. Das Wrack liegt kieloben im knapp vier Meter tiefen Wasser, eingegraben im Sand direkt zwischen den Bootsstegen. Gefunden wurde es durch Zufall bei Baggerarbeiten für die 2005 eröffnete Marina.
Das Schiff wurde wohl am Ende seiner Laufbahn abgewrackt und im Schilfgürtel liegen gelassen. Gestrandet ist es eher nicht, darauf wies ein Trümmerfeld im Umkreis hin. Auch wurden das Fragment einer Schweinerippe, ein paar Tonscherben und ein Backstein entdeckt. Bei den Baggerarbeiten wurde der Vorsteven des Wracks abgerissen, sonst wäre das Wrack sogar eines der am besten erhaltenen Schiffe dieser Zeit. Das Trümmerteil liegt jetzt zur Konservierung im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege. Zur exakten Vermessung des Wracks wurde nun ein Trigomat eingesetzt. Mit den Daten kann ein dreidimensionales Bild der Kogge am Computer erstellt werden.
Nach Abschluss der Arbeiten soll das Schiff mit einem Geovlies abgedeckt werden. So wird es nicht nur vor den Schiffsbewegungen im Yachthafen geschützt, sondern auch vor Fraßschäden durch den Schiffsbohrwurm Teredo Navalis, der schon jetzt viele Hölzer befallen hat. Eine Bergung des Wracks ist nicht vorgesehen. Die Archäologen waren vor dem Beginn der Bauarbeiten für die Marina eigens mit einem Protonenmagnetometer über das Areal gefahren,haben nichts gefunden. Der Grund: Alle metallischen Teile des Schiffes sind über die Jahrhunderte verrottet, sodass das sensible Gerät nicht anschlagen konnte. Quelle: Tim Schwabedissen



Flugzeug aus den 50ern gesucht, 180 Jahre altes Wrack gefunden
(02.04.11) Die Michigan Shipwreck Research Associates, eine Organisation, die Schiffswracks dokumentiert, fand auf der Suche nach dem Wrack des vor rund 60 Jahren abgestürzten Northwest Airlines Flight 2501, der 58 Menschen in den Tod riss, im Lake Michigan eine 60 Fuß lange Einmastsloop, die aus der Zeit um 1830 stammen dürfte. Das Schiff wurde vor Südwest- Michigan in 250 Fuß Wassertiefe zwischen Saugatuck aund South Haven ausgemacht. Beteiligt war auch die National Underwater & Marine Agency. Das Wrack liegt aufrecht und ist recht gut erhalten. Konstruktion und Design weisen auf ein Baujahr zwischen 1820 und 1830 hin. Der Segler sank wohl bei der Querung des Sees und könnte der älteste Wrackfund der Michigan Shipwreck Research Associates sein. Die Gruppe hofft, im Sommer die Identität klären zu können. Quelle: Tim Schwabedissen



Mond ließ Schiffswrack nach 71 Jahren wieder sichtbar werden
(02.04.11) Vor Terneuzen wurde durch extrem niedrigen Wasserstand in den vergangenen Tagen das Wrack des britischen Zerstörers "Valentine" sichtbar. Das Schiff war am 15.5.1940 von zwei deutschen Bomben getroffen worden. Dabei kamen 31 Mann der Besatzung ums Leben. Der Kommandant setzte das sinkende Schif beim Nieuw-Neuzenpolder auf Grund. Während das Achterschiff geborgen wurde, ragte das Vorschiff noch längere Zeit meterhoch aus dem Wasser. Mitterweile ist es aber großenteils in den Schlamm eingesunken. Nur die ungewöhnliche Mond-Erde-Konstellation ließ das Relikt der Vergangenheit für kurze Zeit noch einmal zutage treten. Tim Schwabedissen



"BBC Steinhöft" blockierte 10 Stunden lang St. Lawrence Seaway
(01.04.11) Der liberianische Frachter "BBC Steinhöft" ex "Beluga Fusion", 9611 BRZ (IMO-Nr.: 9358046), lief am 30.3. gegen 3.15 Uhr auf dem St. Lawrence Seaway nahe der St. Lambert Lock zwischen den Jacques Cartier- und Victoria-Brücken auf Grund, nachdem es vom Kurs abgekommen war. Es schlug quer und kam mit dem Bug auf Felsen auf der Nord- und dem Heck auf der Südseite der Wasserstraße fest. Der Frachter war mit 1000 Tonnen Baumaterial von Toronto nach Philadelphia unterwegs gewesen und war unter Beratung zweier Lotsen. Die Schifffahrt nach Montreal war blockiert, acht Schiffe mussten mehrere Stunden auf die Weiterfahrt warten. Um 12.35 Uhr liefen zwei Schlepper aus Montreal aus und waren gegen 13.30 Uhr am Havaristen fest. 25 Minuten später war er wieder frei und wurde in östlicher Richtung gen Section 44 abgeschleppt. Er machte in Montreal fest, um dort auf Schäden untersucht werden. Die 20-köpfige russische Crew blieb unversehrt. Quelle: Tim Schwabedissen



Flusskreuzfahrer nach fünf Monaten gehoben
(01.04.11) Das in der Donau gesunkene Kreuzfahrtschiff "Victoria Cruziana" wurde am Abend des 30.3. gehoben. In den Tagen zuvor waren die Schiffsöffnungen abgedichtet und danach Pumpen und Saugleitungen installiert worden. Eigentlich sollte zunächst nur probehalber mit dem Lenzen des Wassers begonnen werden, doch da dies gut anlief, wurde die Arbeit kurzerhand fortgesetzt, bis gegen 20:30 Uhr die "Victoria Cruziana" wieder schwamm. Gegen 20:30 Uhr war das Wrack wieder komplett über Wasser.
Während die Pumpen noch weiterliefen, kontrollierten Taucher den Rumpf auf Leckagen. Die Behörden begannen unverzüglich mit Ermittlungen bezüglich der Schadensursache, da auch weiterhin Sabotage nicht ausgeschlossen werden konnte.
Fast fünf Monate lag hatte das Schiff auf dem 3,50 Meter tiefen Hafengrund in Passau gelegen. Nur für einen Tag im November 2010 hatte das einem Serben gehörende Kreuzfahrtschiff am Bayernhafen-Kai liegen sollen. Ein Regensburger Unternehmen hatte die "Victoria Cruziana" mit einem Schubschiff in den Passauer Hafen gebracht, wo es zwangsversteigert werden sollte.
Ausgerechnet am Tag der Zwangsversteigerung sank es. . Der Eigner soll für die Bergungskosten nun in Regress genommen werden. Mit einer Ölsperre war nach dem Untergang zwar ein größerer Umweltschaden vermieden worden, doch konnten sie nicht verhindern, dass geringe Mengen flussabwärts trieben, die nach der Ansicht der Bayernhafen GmbH, aber für die Umwelt ungefährlich waren. Quelle: Tim Schwabedissen



Gerettete Crew Kapstädter Yacht erreicht Südafrika
(01.04.11) Die vierköpfige Crew der Kapstädter Yacht "Spirit of Izivunguvungu", die vor einigen Tagen sinkend aufgegeben werden musste, als sie auf dem Heimweg nach Brasilien im Anschluss an das Heineken Cape to Rio-Race in Seenot geraten war, erreichte am 29.3. an Bord der SAS Amatola" Kapstadt, wo sie von Angehörigen empfangen wurde, als sie in Simon's Town eintraf. Sie waren in der False Bay von dem liberianischen Frachter "Little Prince" übernommen worden, der sie gerettet hatte. Die Männer berichteten, wie der Mast in drei Stücke zerbrochen war und ein Teil den Rumpf durchlöchert hatte.
Die Segler hatten danach vergeblich versucht, mit Eimern der eindringenden eisigen Wassermengen Herr zu werden, doch da auch das Ruder abgebrochen war, hatten sie keine rechte Chance gehabt und trieben zwei Wochen in der See. Vergeblich versuchten sie, mit einem Notrigg die Insel Tristan da Cunha zu erreichen, doch sie kamen nicht gegen die Strömung an. Als die Rettung nahte, hatten sie immerhin noch Nahrungsmittel für zwei Wochen an Bord. Da aber die Schiffskommunikation ausgefallen war, hatten sie keine Ahnung, ob Rettungsmaßnahmen angelaufen waren. Um so größer war die Erleichterung, als der Frachter sie ansteuerte und unversehrt abbarg. Quelle: Tim Schwabedissen



Bergungsplan für gesunkene Barge liegt vor
(01.04.11) Für die auf dem Mississippi am 23.3. gesunkene Barge diskutierte die US Coast Guard mit dem Louisiana Department of Transportation and Development, der Federal Highway Administration, dem Mississippi Department of Transportation, der Vicksburg Bridge Commission, der Marquette Transportation und dem U. S. Army Corp of Engineers am 31.3. Bergungspläne und begutachtete den bisherigen Fortschritt der Arbeiten an dem teilweise gesunkenen, mit Sojabohnen beladenen Fahrzeug.
Die eigentliche Hebung soll am 6.4. stattfinden, dazu wurde die Big River Ship Builders and Salvage unter Vertrag genommen. Derweil wurde die I-20-Brücke kontinuierlich überwacht. Dazu musste auch eine Fahrspur gen Osten geschlossen werden. Die Barge war gesunken, nachdem der Schubschlepper "Kay A. Eckstein" mit der Old Vicksburg Bridge kollidiert war und sie sich daraufhin losgerissen hatte. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter nach Strandung vor Vordingborg wieder freigegeben
(01.04.11) Der unter irischer Flagge laufende Frachter "Arklow Resolve", 2999 BRZ (IMO-Nr: 9287766), der am 30.3. vor Vordingborg auf Grund gelaufen war, konnte am 31.3. seine Reise nach einer Inspektion fortsetzen. Er erreichte auf der Weiterreise nach Cork gegen Mitternacht den Nord-Ostsee-Kanal und machte am 1.4. gegen acht Uhr in Brunsbüttel fest. Der dänische Schlepper "Storesund" hatte das Schiff freigeschleppt. Quelle: Tim Schwabedissen



Fischer nach Kollision auf Milchpulverjagd
(01.04.11) Die philippinische Fähre "Superferry 2", 8798 BRZ (IMO-Nr.: 7346221), erlitt bei der Kollision mit de, Frachter "General Romulo" am 30.3. erhebliche Schäden am Schanzkleid auf Backbordseite. Sie hatte den Frachter gerammt, als sie ihn im engen Zugangskanal nach Cebu überholen wollte. Die "General Romulo" wurde an Steuerbordseite mittschiffs getroffen. Containervans u.a. mit Milchprodukten gingen über Bord. Fischer waren den ganzen Tag beschäftigt, Kartons mit Milchpulver vor Talisay City zu bergen. Der Frachter machte im Tagesverlauf zwischen den Piers 5 und 6 in Cebu fest, nachdem er den zwischenzeitlichen Ankerplatz verlassen hatte. Die "Superferry 2" hatte bereits zuvor an Pier 5 festgemacht. Ihre 453 Passagiere sowie die Besatzungen beider Schiffe waren bei der Kollision unversehrt geblieben. Quelle: Tim Schwabedissen



Bergung der "Alpsray" wird sich kompliziert gestalten
(01.04.11) Die Bergung des im Lingener Raffineriehafen ausgebrannten Tankers "Alpsray" gestaltet sich schwierig, weil nicht alle mit Benzin gefüllten Tankkammern des Schiffes ausgebrannt sind und verbliebener Kraftstoff erst abgepumpt werden muss. Eine Untersuchung der kann erst beginnen, wenn das Wrack gehoben ist. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hatte sofort nach dem Unglück Ermittlungen wegen möglicher fahrlässiger Brandstiftung eingeleitet. Mittlerweile ist ein Brandgutachter des Landeskriminalamtes aus Hannover an der Unglücksstelle eingetroffen. Am Nachmittag des 30.1. um 16.45 Uhr gab die Stadt Lingen den Kanal an der Unglücksstelle wieder frei. Der Dortmund-Ems-Kanal war in Höhe des Raffinerie-Hafens wegen des Feuers komplett gesperrt worden.
Allerdings war vergessen worden, eine über den Kanal gezogene Ölsperre wieder einzuholen, was aber noch rechtzeitig bemerkt wurde. Einer der beiden anderen im Hafen liegenden Tanker ist an der Seite leicht von einem Metallteil beschädigt worden, das durch eine der drei Explosionen von dem brennenden Schiff geschleudert wurde. Außerdem gab es leichte Hitzeschäden im Vorschiffsbereich. Die Aufräumarbeiten im Hafen wurden derweil nahezu abgeschlossen, das Schaum-Benzin-Gemisch durch das THW und BP vom Wasser aufgenommen.
Die "Alpsray" entstand 1954 auf der Werft Hitzler in Lauenburg und fuhr für die Vereinigte Tanklager Gesellschaft jahrelang als "Jarona - VTG 40". Der Homberger Reeder Franz-Josef Benz erwarb 1967 den 1125-Tonnen-Tanker und taufte ihn um. Doch die Taufe am 22.8. war von Pech überschattet. Das Schwesterschiff "Carolin", dass auch an der Taufe teilnehmen sollte, rammte den Orsoyer Steiger und versenkte ihn. Er wurde erst Monate später geborgen. Im September 2009 rammte die "Alpsray" bei Griethausen nahe Kleve nachts ein Schubschiff und schlug leck. Dabei liefen 30 Tonnen Diesel-Kraftstoff aus dem Tanker aus. Rheinalarm wurde ausgelöst, und bis Nijmwegen kam es zu starker Ölverschmutzung an den Rheinufern und in den Häfen. Tagelang musste Öl abgesaugt oder mit Vlies aufgefangen werden. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter vor Rossaveal wieder frei
(01.04.11) Am Morgen des 1.4. wurde der der unter Antigua Barbuda-Flagge laufende Frachter "Pantanal", 7002 BRZ (IMO-Nr.: 9316579), von den Felsen in der Cashla Bay unweit der Einfahrt zum Fischereihafen von Rossaveal freigeschleppt.
Die Reederei hatte einen Schlepper aus Foynes, County Limerick, gerufen, der gegen Mitternacht vor Ort eintraf mit dem ersten Hochwasser des 1.4. den Havaristen, der keine sichtbaren Schäden aufwies, abbarg. Er machte sich danach auf den Weg zur Inspektion in Rossaveal. Das Schiff hatte sich am Morgen des 31.3. vom Anker losgerissen und war Minuten später auf Grund getrieben, wo es bei Ebbe weitgehend trocken gefallen war. Die Tanks mit 370 Tonnen Bunkeröl waren dabei aber unversehrt geblieben.
Wo die bei der Strandung entstandenen Schäden ausgebessert werden sollen, stand noch nicht fest. Der Frachter hatte eigentlich zwei praktisch neue Schnellfähren zu den Aran Island an Bord nehmen sollen. Die "Clann Eagle I" und "Clann nan Oileáin" der Bád Arann Teoranta des Geschäftsmanns James Clancy aus Connemara waren nach der Insolvenz der Reederei zwangsversteigert worden.
Sie stellten einen Wert von fünf bis sechs Millionen Euro dar und wurden von Interessenten auf Mauritius ersteigert. Die Küstenwache Costelloe Bay, die Polizei von Carraroe, das RNLI-Boot Aran Island und andere Rettungseinheiten waren vor Ort im Einsatz gewesen. Der Kapitän des Frachters hatte offenbar eine Sturmwarnung missachtet und entgegen der Weisung des Hafenkapitäns an gefährdeter Stelle geankert. Quelle: Tim Schwabedissen



Gesunkenes Schnellboot in Stralsund gehoben
(01.04.11) Am 31.1. wurde das Wrack des am Stralsunder Dänholm gesunkenen Schnellbootes "Schütze - M 1062", 240 ts, vom Schwimmkran "GPS Atlas" mit Unterstützung eines landseitigen Mobilkrans gehoben und an Land gesetzt. Die am Morgen eingeleitete Bergung kostete rund 170000 Euro. Die Sicherung des Wracks hatte zuvor bereits rund 100000 Euro gekostet. Das 1992 außer Dienst gestellte Schiff war am 11.1.2010 am Kai des früheren Fischereihafens gesunken. Bereits als es 1998 in Peenemünde im Nordhafen als Privatyacht festgemacht hatte, war es einmal übers Heck gesunken, stand später zum Verkauf und wurde, nun aber als Sportboot deklariert, nach Stralsund verholt. Das 47,40 Meter lange Boot, das sich in Privatbesitz eines Berliner Clubs befindet, beschäftigte die Behörden bereits seit über einem Jahr, weil wiederholt Öl ausgetreten war. Quelle: Tim Schwabedissen



Schiffsführung der "Condor Vitesse" nach Kollision abberufen
(01.04.11) Kapitän und 1. Offizier der "Condor Vitesse" wurden aus dem aktiven Dienst genommen, nachdem die Schnellfähre den französischen Kutter "Les Marquises" auf ihrer Reise von St Malo nach St Helier am 28.3. in dichtem Nebel mit hoher Fahrt laufend gerammt und versenkt hatte, wobei ein Fischer ums Leben kam. Die französischen Behörden und die Polizei von Jersey haben eine Untersuchung eingeleitet, ebenso wie Condor Ferries selbst. Die "Condor Vitesse" ging am 30.3. in Portsmouth ins Trockendock und sollte nach Abschluss der Reparaturarbeiten am Bug am 1.4. wieder in Dienst gehen. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter bei Kanalpassage festgekommen
(01.04.11) Am 25.3. gegen 18.50 Uhr lief der unter Panama Flagge laufende Bulkcarrier "Haina Golden", 43697 BRZ (IMO-Nr.: 7916519), mit einem Tiefgang von 11.85 Metern im Kandla Port Channel beim Auslaufen auf Grund. Das Unglück ereignete sich, als ein Schiff mit ähnlichem Tiefgang ihm entgegenkam, und sich an einer Kanalenge die beiden Frachter passieren wollten. Dabei geriet die mit Salz beladene "Haina Golden" auf Grund und blieb bei fallendem Wasserstand liegen. Seither passierten rund 30 Schiffe den Kanal, und der Frachter sollte mit dem nächsten ausreichenden Wasserstand wieder flottgemacht werden. Am 1.4. lag er auf Kandla Reede. Quelle: Tim Schwabedissen



"Annapolis" soll unterseeische Mondlandschaft beleben
(01.04.11) Die HMCS "Annapolis" der kanadischen Marine soll, nachdem sie in den Besitz der Regierung von British Columbia überging, als Tauchattraktion in dem Halkett Bay Marine Provincial Park versenkt werden. Die Artificial Reef Society of B.C. hat drei Jahre lang an der Vorbereitung gearbeitet, und nun wurde das Schiff von dem B.C. Provincial Parks Branch am 8.3. offiziell entgegen genommen. Noch in diesem Jahr soll es in rund 30 Metern Wassertiefe auf Grund gehen. Der 113 Meter lange Zerstörer wurde 1963 erbaut und 1996 außer Diesnt gestellt. Die ARSBC erwarb ihn 2008. Die Halkett Bay gehört zum Howe Sound nördlich von Vancouver. Sie hat bereits etliche Schiffe und auch eine Boeing 737 in den vergangenen 20 Jahren entlang der Küste von British Columbia versenkt, wodurch Taucher aus aller Welt angelockt werden. In der Bucht, in der die "Annapolis" zu liegen kommen wird, haben sich über Jahrzehnte alte Baumstämme angesammelt auf dem Grund, die eine Mondlandschaft hinterließen. Die "Annapolis" soll nun neues marines Leben anlocken. Quelle: Tim Schwabedissen



Baggerschiff verursachte Blowout
(01.04.11) Das amerikanische Baggerschiff "Bayport", 3396 BRZ (IMO-Nr.: 8993784), hat bei Baggerarbeiten im Calcissieu Ship Channel am30.3. gegen 20.30 Uhr eine Gaspipeline zerrissen. Dadurch kam es zum Austritt leicht entflammbaren Gases auf 29-37-54N, 093-19-20 W 10 Meilen südlich der Cameron Molen.
Eine Ölplattform der El Paso Energy im West Cameron Block 62, eine Meile östlich davon, musste gegen 22 Uhr wegen des Druckabfalls geschlossen werden. Es gab Sorgen, dass Ventile versagen könnten, doch nach mehreren Stunden konnte der Druck so weit abgebaut werden, dass die Lage unter Kontrolle blieb. Die Pipeline gehört der Stingray Enbridge.
In Slidell wurde ein Krisenzentrum eingerichtet, und es wurden durch die US Coast Guard Überflüge von Mobile aus organisiert. Ein Tauchboot sollte die Schadensstelle unter die Lupe nehmen. Der Calcasieu Ship Channel musste im Bereich der Schadensstelle gesperrt werden. Mehrere Schiffe waren davon betroffen. Quelle: Tim Schwabedissen



Drei Tote nach Kollision wegen Nachlässigkeit
(01.04.11) Zwei Fischer kamen ums Leben, ein weiterer wurde vermisst, als der philippinische Trawler "Lady Aleha" 2,8 Meilen am Morgen des 1.4. gegen drei Uhr östlich von Sangley Point in der Cavite Provinz von dem ce ebenfalls unter Philippinen-Flagge laufenden Tanker "Hagonoy", 1425 tdw (IMO-Nr.: 8946092) der Herma Shipping & Transport Corp in Manila gerammt wurde. Die "Hagonoy", die mit 12 Mann besetzt war, lief nach Manila ein, als sie die ankernde "Lady Aleha", die 68 Mann an Bord hatte, rammte. 65 Mann der Crew konnten gerettet werden und trafen gegen 11 Uhr im Hauptquartier der Küstenwache ein. Ursache der Kollision war ein mangelhafter Ausguck und eine unzureichende Beleuchtung auf dem Tanker. Quelle: Tim Schwabedissen



Welle läßt Kutter kentern
(01.04.11) Am 30.3. kenterte der Kutter "PY 92355" unweit von Hon Doi Island in der Khanh Hoa Provinz. Vier Mann der Crew konnten gerettet werden, sechs weitere, darunter der Kapitän, wurden vermisst. Die Grenzpolizei der Khanh Hoa Provinz und örtliche Fischer waren an der Suche beteiligt. Eine große Welle hatte den Kutter eine Meile vor Hon Doi Island zum Sinken gebracht. Quelle: Tim Schwabedissen



Sportboot riss sich los und strandete
(01.04.11) Das sieben Meter lange Sportboot "Triton" eines Eigners aus Rotorua riss sich am 31.3. von seiner Mooring los und strandete in der Pilot Bay. Die Mount Maunganui Polizei wurde gegen sieben Uhr alarmiert, nachdem das Schiff 400 Meter südlich der Bootsrampe trieb. Bei ihrem Eintreffen war es bereits gestrandet. Quelle: Tim Schwabedissen



Countdown für Versenkung der "Adelaide" läuft
(01.04.11) Am 13.4. soll die australische Fregatte HMAS "Adelaide" ihre letzte Reise zum Meeresgrund vor Avoca Beach antreten. Damit ist die Arbeit des Ex-HMAS Adelaide Artificial Reef Project zur Schaffung einer Tauchattraktion an der Küste von New South Wales fast am Ziel. Die Fregatte wird mit vier Knoten Geschwindigkeit von ihrem derzeitigen Liegeplatz in Glebe, Sydney, aus zur der 31 Meilen entfernten Versenkungsposition auf 33. 27.91/5 II S 151. 27.38/7'' O geschleppt werden. Nun muss nur noch das Wetter mitspielen. Nach der Versenkung wird eine 200 Meter im Umkreis messende Sperrzone eingerichtet bleiben, bis das Wrack überprüft ist. Quelle: Tim Schwabedissen



25 Bargen auf Mississippi ausgerissen
(01.04.11) Die US Coast Guard hat am 30.3. einen Teil des Mississippi gesperrt, nachdem der 56 Meter lange Schlepper "Jay Luhr" (MMSI-No.: 366989950) um 22.04 Uhr die Thebes Railroad Bridge gerammt hatte. Daraufhin rissen sich die 25 von ihm bugsierten, mit Steinen gefüllten Bargen los. 24 Bargen konnten wieder eingefangen werden, eine weitere war noch nicht unter Kontrolle. Der Fluss wurde von Meile 43 nahe Thebes bis Meile 0 bei Cairo gesperrt. Zwei Schiffe auf Südkurs waren davon betroffen. Quelle: Tim Schwabedissen



Expedition zu altem Dampfer in 100 Metern Tiefe
(01.04.11) Im Juni 2011 soll eine Expedition beginnen, um die "City of Ainsworth" nahe Crawford Bay zu untersuchen. Das Wrack liegt in über 100 Metern Wassertiefe, wo es 1990 entdeckt wurde. Die Underwater Archeological Society of B.C. will mit Sidescan-Sonar und einem ROV dem 1898 unter Verlust von neun Menschenleben gesunkenen Dampfer zuleibe rücken. Das Wrack soll in gutem Zustand sein, auch wenn das Ruderhaus zusammengebrochen ist. Die "Candide" des Kaslo Shipyard soll als Basis dienen. Die "Ainsworth" wurde 1891 erbaut und ging bei einem Bergungsversuch am 29.11.1898 nach einem Sturm unter, in dem sie auf Felsen in der Crawford Bay getrieben worden war. Quelle: Tim Schwabedissen



Gestrandeter Frachter vor Jorf Lasfar wird geborgen
(01.04.11) Der unter Panama-Flagge laufende Frachter "Inspiration 1", 15830 BRZ (IMO-Nr.: 850857700), der am 16.3. in Jorf Lasfar in Marokko auf Felsgrund gestrandet war, soll nun geborgen werden. Die Bergungsfirma FOS wurde damit beauftragt und hat mit den Vorbereitungen begonnen. Der Frachter war in stürmischem Wetter auf Grund gelaufen, nachdem er sich vom Anker losgerissen hatte. Quelle: Tim Schwabedissen



Frachter bei Kihnu gestrandet
(01.04.11) Am 31.3. gegen 10 Uhr lief der unter Gibraltar-Flagge laufende, mit Holzpellets beladene Frachter "Listervik", 2863 BRZ (IMO-Nr.: 9136216),nahe der Insel Kihnu im Golf von Riga auf Grund. Er war auf der Reise von Pärnu nach Karlshamn. Bei der Strandung wurde der Rumpf an Steuerbordseite aufgerissen, es kam zu Wassereinbruch in Ballasttanks. Die achtköpfige Crew blieb unversehrt. Gegen 20.45 Uhr machte ein Schlepper den Havaristen wieder flott, und er lief zur Schadensuntersuchung nach Pärnu ein. Quelle: Tim Schwabedissen
Weblinks:
SOS-Seenotfälle, Archiv
Der mysteriöse Untergang der 'Beluga'
Chronik bedeutender Seeunfälle Antike bis 1499
Chronik bedeutender Seeunfälle 1500 bis 1899
Chronik bedeutender Seeunfälle 1900 bis 1949



Fehlt ein wichtiges Link zum Thema? Link mitteilen

Links können sich ggf. ändern. Darauf haben wir leider keinen Einfluß. Sollten Sie ein totes Link entdecken, schreiben Sie uns bitte eine Mail. Vielen Dank im Voraus!


Schlagwörter: Archiv, Schifffahrt, Bilder, Fotos, in Seenot, SOS Alarm, Unfälle, Mayday, Versicherung Schiff, Segeln, Seenot, Unglück, Seenotfälle, Schiffsuntergang, Seenotarchiv, Archiv, Schiffsunglück, schiffsunfall, unfall, ertrinken, untergehen, untergegangen, sinken

Sail Home Sail home to ESYS ...
[Google]  [Yahoo]  [Ökoportal.de] Red Line Page by Peter O.Walter
Kontakt