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Kreuzfahrtschiffe: Die "AIDAaura"

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Die AIDAaura ist ein etwas anderes Kreuzfahrtschiff – ein Clubschiff. Und dieses Clubschiff wurde um das Gesamtkonzept „Club auf hoher See“ herumgebaut. Die AIDAaura ist das dritte Schiff von AIDA Cruises in der AIDA-Flotte. Sie ist ein Schwesterschiff der AIDAvita und wurde ebenfalls in der Aker MTW Werft GmbH (Deutschland) von britischen P&O Princess Cruises International Ltd., London in Auftrag gegeben. Die Indienststellung erfolgte am 3. April 2003. Taufpatin war Heidi Klum. Die typische Bemalung mit Mund, Augen und Lidstrich entwarf der Grafiker Feliks Büttner bereits 1996. Wie alle Schiffe der Reederei wurde auch die "AIDAdiva" in erster Linie für den deutschsprachigen Kreuzfahrtmarkt konzipiert.

2006 verbrachte die AIDAaura im östlichen Mittelmeer, wobei es wegen des Libanonkriegs zu einer Routenänderung kam und anstatt Beirut dann Marmaris und Santorin angelaufen wurden.

Den Sommer 2007 verbrachte das Schiff auf der Ostsee. Ausgangshafen war Warnemünde, von dort aus ging es nach Tallinn, Sankt Petersburg, Helsinki, Stockholm, Danzig, Kopenhagen und Oslo. Im Spätsommer wurde der Basishafen nach Palma de Mallorca verlegt und von dort aus wechselnde Routen im westlichen Mittelmeer gefahren: Zielhäfen waren Civitavecchia bei Rom, Livorno, Cannes, Barcelona, Tunis, Valletta, Catania, Neapel, Ibiza und Valencia.

Im Jahr 2009 wurde die sogenannte Nordeuropa-Route befahren mit Haupthafen Hamburg. Destinationen waren unter anderem Invergordon, die Färöer-Inseln, Island und Bergen.

Die Winter verbringt die AIDAaura größtenteils in der Karibik. In den Jahren 2006, 2007 und 2008 war Montego Bay auf Jamaika der Haupthafen. Von dort ging es nach Kolumbien, Panama, Costa Rica, Mexiko, Honduras, Belize und auf die Cayman Islands. 2009 wurden zwei ähnliche Routen befahren, wobei der Einschiffungshafen La Romana war.

Bis Mitte Oktober 2010 fuhr sie im Mittelmeer und in der Nordsee. Ab Mitte Oktober 2010 bis Mitte April 2011 wird sie im Indischen Ozean unterwegs sein, danach bis Mitte September 2011 wieder im Mittelmeer. Ab Mitte September 2011 bis Januar 2012 fährt sie nach Kanada, entlang der amerikanischen Ostküste und in der Karibik.

Die AIDAaura bietet fast 24 Stunden Unterhaltung auf hohem Niveau. Nach meist kurzen Nächten beginnt an einem Seetag um 8.30 Uhr die Morningshow im Bordfernsehen und Radio. Eine Ausflugspräsentation im Theater folgt direkt im Anschluss. Gegen 11.00 Uhr kann man der Live-Musik auf dem Pooldeck lauschen, bevor um 11.30 Uhr der Poolbrunch beginnt. Hier stellt der Clubmanager einen kleinen Teil der cirka 400 Crewmitglieder vor, begleitet von einer Vorführung des Show-Ensembles.

Das Pooldeck vor dem Schornstein ist ein wesentliches Zentrum desUnterhaltungskonzepts. Neben sportlichen Aktivitäten auf dem kombinierten Volleyball- und Basketballfeld (direkt neben dem Pool) ist dieser Bereich Bühne, Bar und Disco in rauschenden Partynächten. Auf einer Erhöhung hinter einem kleinen Wasserfall finden Showaufführungen – beispielsweise die Sail-Away-Show – statt. Hier werden auch die Passagiere bei einem Glas Sekt vom Clubdirektor und Clubmanager an Bord begrüßt. Eine Kombination aus Licht, Musik und der Performance des Show Ensembles runden den Abend ab. Die anschließende Lasershow beeindruckt das Publikum.

Für die meisten Passagiere geht die Nacht, wie auch die folgenden, an der Anytime-Bar (achtern Deck 10), Nightfly-Bar (mittschiffs Deck 9), AIDA-Bar (mittschiffs Deck 8) oder Ocean-Bar (achtern Deck 7) zu Ende. In der AIDA-Bar geht’s meistens hoch her – laute Musik und gute Stimmung sind hier an jedem Abend zu finden. Die sternförmige Bar ist ein echter Hingucker und ein AIDA-Markenzeichen geworden. Durch diese Bauweise können viele Passagiere direkt am Tresen Platz nehmen und sitzen sich dabei gegenüber. Und wenn die Crew bei der „Wunschbox“ musikalische Wünsche der Passagiere erfüllt, kommt jeder auf seine Kosten. Allerdings kann man an manchen Abenden die Musik bis in den Kabinengang auf Deck 4 hören. Diejenigen Passagiere, die einen ruhigen Abend mit Blick aufs Meer vorziehen, sind an der kleinen Ocean-Bar am Heck willkommen. Hier findet man immer einen freien Platz.

Auf Deck 9 erstreckt sich der große Fitnessbereich, der an beiden Seiten mit raumhohen Panoramafenstern ausgestattet ist. Neben einem kleinen Putting-Feld für Schnuppergolfer findet man hier einen Whirlpool, der meistens von jüngeren Mitrei-senden genutzt wird. Die drei Whirlpools auf den Außendecks erfreuen sich größerer Beliebtheit. An Backbord stehen etwa 10 Fitness-Räder, Laufbänder und Stepper für aktive Passagiere bereit. Im gegenüberliegenden Bereich gibt es 15 Spinning-Räder. Etwas erhöht befindet sich der Krafttraining-Bereich. An Steuerbord ist eine große Freifläche, die beispielsweise für Aerobic-Kurse genutzt wird. Auch ein Personaltraining mit persönlichem Trainer wird angeboten, ebenso ein Fitness-Check. Auch ein „Fett-weg-Paket“ oder die Möglichkeit zur Körperfettanalyse stehen zur Auswahl.

An Bord der AIDAaura gibt es 221 Innen- und 353 Außenkabinen. Weitere 53 Kabinen haben einen Balkon. Es gibt zwei Suiten und vier behindertengerechte Kabinen. Die Außenkabinen sind 13,5 Quadratmeter (Kategorie B) bis 17,5 Quadratmeter (Kategorie A / Balkon) groß. Außer den mit Bullaugen ausgestatteten Kabinen auf Deck 3 haben alle Räume der Kategorien A und B große Aussichtsfenster. Die Innenkabinen sind 14,5 Quadratmeter groß und mit 2 bis 4 Betten ausgestattet. Neben der 9-stufigen Klimaanlage befinden sich in jeder Kategorie ein Fernseher (Satelliten TV / Bord TV mit eigenem Programm, Spielfilmen und Bug-, Heck- und Pool-Deck-Cam), Telefon, Fön und Safe auf der Kabine. Über das Telefon lässt sich auch der elektronische Weckservice einrichten.

Ob im Markt-Restaurant mit guter Aussicht auf das Heck oder im mediterranen Calypso-Restaurant mit Außenbereich – die Wahl fällt schwer. Schon beim Frühstück wird dem Gast eine enorme Auswahl an Brot, Aufschnitt und Quarkspeisen geboten. Alleine 8 verschiedene Wurstarten verdeutlichen die „Qual der Wahl“. Auch Freunde des englischen Frühstücks kommen auf ihre Kosten. Eine große Auswahl an Teesorten rundet das Angebot ab – wer möchte, kann auf der 7-tägigen Reise jeden Tag eine neue Geschmacksrichtung probieren. Bei Kaffee & Kuchen und dem Mittagessen wird die große Auswahl aufrechterhalten. Das Abendessen wird, wie alle Sitzungen an Bord, in freier Sitzplatzwahl eingenommen. Wer zuerst kommt, isst auch zuerst. Bei besonderen Feierlichkeiten bietet sich eine Tischreservierung an. Abends verwandeln sich beide Hauptrestaurants in Themenrestaurants. Die kulinarischen Themen, die täglich wechseln und meist sogar im Calypso und Marktrestaurant verschieden sind, lauten z.B.: „Brasilien – Kulinarisches rund um den Zuckerhut“, „Asiatische Gaumenfreuden – Entlang der Seidenstraßen bis Yokohama“ oder „AIDAaura mit Lukullus auf Weltreise“. Bei der „Weltreise“ z.B. wird als Hauptgang u.a. eine „Kross gebratene Ente in Reiswein und Honig mariniert mit Litschi-Ingwer-Confit“ gereicht. An manchen Abenden ist das Thema der Route zugeordnet. So kann man im Hafen von Istanbul zum Thema „Türkei – die Vielfalt der eurasischen Küche“ dinieren. Eines der Hauptgerichte ist hierbei der „Rosa gebratene Lammrücken mit Koriander-Joghurtsauce an Babyspinat“.

Zum Mittag- und Abendessen sind der Tischwein (Portugiesischer Rot- / Weißwein), vier verschiedene Softdrinks (Pepsi, 7up, Mirinda, Pepsi Light) und Radeberger Pils kostenlos. Nur zapfen muss man noch selbst.

Im Alternativ-Restaurant „Rossini“ auf dem 8. Deck erwartet die Gäste eine gelunge-ne Kombination aus exklusivem Essen und gediegener Atmosphäre. Gegen einen Aufpreis von 18 bis 24,50 Euro kann man sich hier die ausgefallenen 7 bis 11 Gänge Menüs schmecken lassen. Ob der „Steinbutt in „Rotwein-Ingwersauce“ oder das „Gebratene Kalbsrückensteak an einem Gratin von lila Kartoffeln und Morchelrahm“ – die Gaumenfreuden zu relativ geringem Aufpreis sind eine echte Alternative.

Das größtenteils deutschsprachige Publikum fühlt sich wohl an Bord. Wer die AIDA als Clubschiff der Jugendlichen sieht, liegt jedoch falsch. Das Publikum ist „jungge-blieben“ – der Altersdurchschnitt liegt bei etwa 42 Jahren. – Auf kaum einem anderen Schiff findet man ein derart breit gefächertes Publikum quer durch alle sozialen Schichten. – Eltern mit kleineren Kindern sind gern gesehene Passagiere: Im „Kid’s Club“ mit eigenen Räumlichkeiten und Swimmingpool auf Deck 6 sind die „ab 4jähri-gen“ gut aufgehoben. Und wenn es „Zeit für den Kid’s-Club“ heißt, gibt’s bei den Kindern kein halten mehr, die Animation wird gut angenommen. – Leider ist ein alt bekanntes Problem auch an Bord der AIDAaura nicht gelöst: Die „Liegenreservierer“ treiben früh morgens ihr Unwesen, und schon nach dem Frühstück sind die meisten Plätze auf dem Sonnendeck reserviert.
An der Rezeption auf Deck 6 finden die Passagiere zahlreiche Bordzeitschriften. Die aktuellen Nachrichten sind in der „AIDA-heute“ zusammengefasst.



Technische Daten
Werft Aker MTW Werft in Wismar
Baujahr 2002
Kabinen 633 Passagierkabinen auf 12 Decks
Länge 202,85 Meter
Breite 28,10 Meter
Tiefgang 6,20 Meter
Geschwindigkeit 20 Knoten
Vermessung 42.289 BRZ
Klassifizierungsgesellschaft Germanischer Lloyd
5 Bars, 3 Restaurants
Besatzung 418
Sonnedecks 3450 Quadratmeter Sterne:* 3



Weblinks:
Die "AIDAaura" in Wikipedia
Kreuzfahrtschiff in Wikipedia
Webcams an Bord und aktuelle Position
Schiffsbewertung





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Schlagwörter: AIDAaura, Clubschiff, Kreuzfahrtschiffe, Kreuzfahrer, Bilder, Geschichte, technische Daten, Filme

* (Bild Huhu Uet)   Großbild klick!









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* (Bild Günter Wieschendahl)   Großbild klick!












Deckspläne (Bild AIDAaura)   Großbild klick!












Sonnendeck* (Bild Hajotthu)   Großbild klick!













2009 in der Werft* (Bild )   Großbild klick!



























Kabine   Großbild klick!














* (Bild Günter Wieschendahl)   Großbild klick!












Hummer reichlich* (Bild HC)   Großbild klick!



























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